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13.07.2026 , 16:01 Uhr
"Sooo inkompetent kann er also nicht gewesen sein."
Selbst chinesische Unternehmen bestreiten, dass man bei europäischer Fertigung ein E-Auto für Unternehmen 20.000 € auf den Markt bringen kann... 🤓😎
zum Beitrag13.07.2026 , 15:38 Uhr
"Früher auf E-Autos umzusteigen hätte also wahrscheinlich funktioniert."
Kommt darauf an, was man unter funktionieren versteht.
Angesichts von Bauteilanzahl und Komplexität gilt die Faustregel: Was beim Diesel 10 Leute braucht, machen beim Benziner 3 und beim E-Auto einer.
Wenn dann noch die Batterien aus China kommen, weil die dort auf den Rohstoffen sitzen, hat die deutsche Autoindustrie einfach zu viele Mitarbeiter...
zum Beitrag11.07.2026 , 16:39 Uhr
Nette Utopie, in der neben der EU-Sprache mit den meisten Muttersprachlern und der weitesten Verbreitung (offizieller Status als Amtssprache in 4 EU-Ländern und offizieller Status in Teilgebieten von 3 weiteren Ländern) und der mir den zweimeisten Muttersprachlern (und Amtssprache im 3 EU-Ländern) zwar eine internationale lingua franca (deren Status als Amtssprache in Malta unterschlagen wird) und eine zweite romanische Sprache als Amtssprache gesprochen wird - aber keine einzige slawische Sprache.
Diese Idee wird in Osteuropa sicherlich Begeisterungsstürme ernten...
zum Beitrag11.07.2026 , 15:12 Uhr
"Schon D. Solomon war ein verdienter Grüner."
Der - im Gegensatz zu Palmer - als OB abgewählt wurde und eine Anschlußverwendung nötig hatte. Abgewählt wegen einer Sache mit Geschmäckle und dafür eine Anschlußverwendung mit Geschmäckle erhalten. Dagegen kann die Causa Palmer nicht anstinken. 😁
zum Beitrag11.07.2026 , 14:52 Uhr
"Der Flächenverbrauch ist schon enorm."
Solange die Landwirtschaft und Teile des Transportwesens bei uns nur mit 'Hafermotor' liegen, war der Flächenverbrauch größer...
zum Beitrag11.07.2026 , 14:42 Uhr
Es gibt auch welche, bei denen die Krankmeldung am ersten Tag auch noch von einem Vertrauensarzt sein muss. Weiß ich aber nur von Leuten, die den entsprechenden Arbeitsvertrag nicht unterschrieben haben.
zum Beitrag10.07.2026 , 18:26 Uhr
Nicht ganz so böse Zungen informieren sich heatpumpswatch.org...eischen-vergleich/ und stellen fest, dass 75% der Preisdifferenz rechnerisch problemlos aus Lohnniveau, Steuersätzen und diversen hiesigen Ansprüchen (Steuerbarkeit nach Energiewirtschaftsgesetz, lärmreduzierter Betrieb, keine klimaschädlichen Gase als freiwerdendes Kühlmittel, ...) nachvollziehen lassen.
zum Beitrag09.07.2026 , 20:13 Uhr
Das wird dann aber wieder daran liegen, dass die Deutschen das EU-Recht so kompliziert in nationales Recht oder Verwaltungshandeln umsetzen wie alle anderen EU-Länder zusammen.
Auch in anderen Bereichen hat man es ja schon geschafft, aus einer 8-seitigen EU-Richtlinie einen 137-seitigen Verwaltungsleitfaden zu machen... 😲
zum Beitrag09.07.2026 , 19:03 Uhr
Die Aktionäre mit größeren Anteilen als Blackrock zu nennen ist wohl nicht opportun?
Beispielsweise die Norwegische Zentralbank mit mehr als 10% - oder Pensionsfonds aus Ländern, die in der Rentendiskussion teilweise auch hier in der taz als besser bis vorbildlich benannt werden...
zum Beitrag09.07.2026 , 18:41 Uhr
P.S. Interessanter Einstieg in das Thema Preisunterschiede bei Wärmepumpen:
heatpumpswatch.org...eischen-vergleich/
zum Beitrag09.07.2026 , 07:41 Uhr
Nö! Das ist auch der vielgeliebte Bürokratismus, die Unsichtbare Hand des Staats, der zwar nichts sinnvolles erreicht, aber trotzdem mit Vorschriften dazwischenpfuscht...
zum Beitrag09.07.2026 , 07:35 Uhr
"Wenn die Wärmepumpen in Deutschland so viel teurer sind als im Ausland, warum kauft man sie dann nicht dort, wo sie am billigsten sind."
Einfache Antwort: Weil es vor allem Arbeitsaufwand und Lohnniveau sind, die die Wärmepumpen teurer machen.
Und bis eine Wärmepumpe aus UK mit Aus- und Einfuhrzollprozedere in Deutschland ist, ist sie auch nicht mehr billiger...
zum Beitrag07.07.2026 , 19:42 Uhr
Wo geht es um "sich wehren", wenn auf eine am Boden liegende Person eingetreten wird?
Äpfel und Birnen, Obstsalat...
zum Beitrag07.07.2026 , 19:38 Uhr
Was sagt denn die Landesplanung und Bauleitplamung in Brandenburg zu Ihren heiß geliebten Bauplätzen dort? 😉
zum Beitrag07.07.2026 , 19:33 Uhr
In Brandenburg stehen genügend Wohnungen leer - aber Sie werden hier im Forum nicht Viele finden, die das als zumutbaren Ersatz für eine Wohnung in Berlin ansehen...
zum Beitrag07.07.2026 , 19:31 Uhr
Diejenigen, die schon in Berlin wohnen, wohnen in aller Regel verdammt günstig - solange sie nicht umziehen. Teuer sind in Berlin nicht die Bestandsmieten, sondern sie Angebotsmieten. Und wenn die so begrenzt werden, dass man damit nicht mehr die zahlungskräftige Mieter herausfiltern kann, finden sich andere Wege: Provisionen (z. B. an den Vormieter, der einen Nachmieter sucht), Handgelder, Bakschisch...
Und das meiste davon dürfte schwieriger nachzuweisen sein, im Gegensatz zur schriftlich fixierten Miete...
zum Beitrag06.07.2026 , 18:47 Uhr
Sie glauben ernsthaft, dass - außerhalb von Vorführungen (einschließlich Foto- und Filmaufnahmen) noch irgendwo auf der Welt jemand im gewerblichen Obstanbau auf eine Leiter klettert? Außer dem Spießbürger macht das keiner mehr :-D
Vor der Apfelernte in Somerset über die Kirschernte in der Türkei bis zur Nußernte in China wird seit Jahren nur noch mit so etwas gearbeitet: www.winzer-service...20?type=allListing
Andernfalls kämen keine spießbürgerfreundlichen oder gar sozial verträglichen Preise in den hiesigen Läden zustande. Das wäre eher ein Thema zum Nachdenken...
zum Beitrag06.07.2026 , 18:33 Uhr
"so dumm sind, zu glauben, dass man sie nicht besteuern wird, wenn sie dagegen sind, dass man die Superreichen stärker besteuert."
Die haben einfach Erfahrung; die deutsche Steuerpolitik läuft traditionell nach dem Motto, dessen Ausformulierung Karl Schiller zugeschrieben wird: 'Nehmen Sie jedem Millionär hierzulande 50.000 Mark und Sie haben maximal 10 Millionen. Aber wenn Sie jedem Deutschen 10 Mark nehmen, haben Sie 600 Millionen. Was ist für den Finanzminister lukrativer?'
zum Beitrag05.07.2026 , 23:00 Uhr
Die DB ist genau dafür kein Beispiel! Die funktionierte als Staatsunternehmen deshalb, weil die Infrastruktur mehrere Jahrzehnte jünger war, also mehr Verschleißreserve und weniger Instandhaltungsbedarf hatte. Und die heutigen Probleme sind zu einem guten Teil der Tatsache geschuldet, dass für die Infrastruktur weiterhin der Staats zuständig ist (man lese hiermit Artikel 87e Grundgesetz) - und nicht der Rechtsform des Unternehmens, das im expliziten Auftrag und auf gedeckelte Kosten des Staats tätig ist.
zum Beitrag05.07.2026 , 12:52 Uhr
Weswegen diw Jungen, von denen erwartet wird, diese Ausgaben zukünftig zu finanzieren auch in wachsender Zahl mit stolz geschwellter Brust ins mehr oder weniger benachbarte Ausland abwandern...
zum Beitrag05.07.2026 , 07:35 Uhr
"Selbst einfache Bauarbeiter verdienen mindestens 15.86€ + 5.9% Baumzuschlag."
Wenn er denn in Euro bezahlt wird. Er kann auch 40 Lei oder 60 Złoty je Stunde bezahlt bekommen - und sowohl er als auch sein Chef unterschreiben jeweils eine eidesstattliche Erklärung, das er den Gegenwert von 13,90€ pro Stunde bekommen würde.
zum Beitrag05.07.2026 , 07:14 Uhr
Ich sprach vom Elektrifizierungsgrad des straßengebundenen ÖPNV als Hinweis darauf, dass die Betriebskosten in den Himmel schießen, sobald sich ein Husten und Schnupfen von Weltwirtschaft und Weltpolitik auf die Spritpreise auswirkt. Oder dass man Fahrzeuge anschaffen muss (auch das gilt in diesem Zusammenhang als Betriebskosten - Investition im Sinne der hiesigen Förderung wäre nur der Betriebshof), die pro Stück das anderthalbfache kosten...
zum Beitrag04.07.2026 , 06:53 Uhr
Es soll besser laufen, aber es tut es nicht wirklich. Gerade diese Woche wurde in Italien Stefano Donnarumma, der Chef der Bahn, zum Rücktritt gedrängt - wegen Problemen mit Verspätungen, Zugausfällen und zu vielen Gleisbaustellen. Klingt für den Deutschen bekannt, oder?
Und in Frankreich läuft nur der Verkehr von und nach Paris gut, in der Provinz fährt kein Fernverkehr (von Bordeaux nach Marseille müssen Sie in Paris umsteigen, einschließlich Metrofahrt vom Gare de Montparnasse zum Gare de Lyon) und auf den reinen Regionalverkehrsstrecken wird durchaus "bis auf weiteres wegen Bauarbeiten" gesperrt. Es gibt Strecken, die abschnittsweise massiv marode aussehen und wo inzwischen seit 5 Jahren der Bus fährt, ohne dass man auch nur einen einzigen Bauarbeiter gesehen hätte.
zum Beitrag03.07.2026 , 22:24 Uhr
"Diese Unsicherheit ist nun vom Tisch."
Die Unsicherheit, ob es Geld gibt wurde ersetzt durch die Unsicherheit wie der Inflationsausgleich erfolgt. Ein Wahnsinnsfortschritt!🫤
"Was die Investitionen in die Infrastruktur betrifft,"
So war von denen bis jetzt nicht die Rede sondern vom Betriebskostendefizit.🤓
Im übrigen - wenn Sie schon damit anfangen - wird ein Sondervermögen auf 10 Jahre nicht dafür sorgen, dass die Gleisbauindustrie Großmaschinen beschafft, die auf 20 bis 35 Jahre kalkulatorisch abgeschrieben werden...
zum Beitrag03.07.2026 , 18:04 Uhr
"Ich hätte ja mit einem leichten Verlust gerechnet, wegen Krise, schwächelnder Wirtschaft und so."
Wer nicht nur Geld hat, sondern auch nur einen Funken Verstand, investiert es nicht in Deutschland - und dann ist nannte nicht von "Krise, schwächelnder Wirtschaft und so" betroffen...
zum Beitrag03.07.2026 , 18:00 Uhr
"Die Niederländer sind da erheblich weiter."
Um einen Preis, den in Deutschland niemand zahlen will. Damit man den Preis berechnen und die Einnahmen auf die Verkehrsunternehmen verteilen kann, werden letztlich personenscharfe Bewegungsprofile erstellt, weil jeder Umstieg mit Ort, Zeit, vorher genutztesm Verkehrsunternehmen, nachher genutztem Verkehrsunternehmen erfasst wird.
Bei allem außer der Prepaid-Variante kann man die Person anhand der Zahlungsdaten identifizieren - und selbst bei der kann man anhand der regelmäßigen Wege auf Wohnort und Arbeitsort schließen...
zum Beitrag03.07.2026 , 17:53 Uhr
Ich sehe es eher als Beleg, daß ein anderer Teil der Gesellschaft seine Meinung nicht geändert hat. 😉
zum Beitrag03.07.2026 , 17:51 Uhr
"Das Argument, dass nicht mehr Wohnungen entstehen ist also gar nicht relevant, weil es um die Verfügbarkeit des Bestandes für die nicht so begüterten Menschen geht."
Falsch! Gerade in Berlin geht es darum, dass die verfügbare Menge an Wohnungen kleiner ist als die Nachfrage.
Ob die nicht so begüterren Menschen nicht zum Zug kommen, weil sie sich die Miete nicht leisten können - oder ob sie nicht zum Zug kommen, weil sie sich kein großes Bakschisch / Handgeld / Provision für die Vermittlung des Mietvertrags leisten können, macht unterm Strich keinen Unterschied...
zum Beitrag03.07.2026 , 13:07 Uhr
Es ist noch viel Luft nach unten... Oder wie diverse Schweizer mit Einblick in das deutsche Bahnsystem sagen (z. B. Peter Füglistaler, der laut Presse bei der letzten Suche nach einem DB-Vorstand abgelehnt hat): für die Verkehrspolitik, die in Deutschland gemacht wird, funktioniert die Bahn noch verdammt gut...
zum Beitrag03.07.2026 , 12:55 Uhr
Ich denke, der Seitenhieb sollte darauf hinweisen, dass Luxemburg dank eines attraktiven Steuersystems mehr Steuerzahler als Einwohner hat. Während es hier umgekehrt ist. Und für etliche der 84 Millionen hierzulande sogar die legale Versteuerung in Luxemburg attraktiv ist - von Modellen im Grenzbereich oder jenseits der Realität ganz zu schweigen.
zum Beitrag03.07.2026 , 10:19 Uhr
"Das ist das Gegenteil der unsicheren Finanzierung."
Ein Fixbetrag ohne Inflationsausgleich ist die Zementierung der Unsicherheit, ob nan das heutige Angebot noch kostendeckend fahren kann - erst recht angesichts der absehbaren Preisentwicklung (Elektrifizierungsgrad des Straßen-ÖPNV aktuell unter 10%, Personalkostenentwicklung der letzten Jahre überdurchschnittlich, ...)
zum Beitrag02.07.2026 , 18:46 Uhr
Und weil es in Italien bei der Bahn so gut läuft, hat gerade der italienische Verkehrsminister des Bahnchef gefeuert? Italien hat nicht schon seit 1974 wie wir seine Bahn vernachlässigt, aber die sind was den Netzzustand betrifft auf einem ähnlichen Weg wie wir. Wir haben nur etliche Jahre Vorsprung...
zum Beitrag02.07.2026 , 18:42 Uhr
Die langsamen, weniger dicht befahrenen Strecken, auf denen die Güterzüge nicht ganz so im Weg wären, wurden ja schon unter Kurt Gscheidle und Helmut Schmidt zum Fahren auf Verschleiß mit anschließender Stillegung freigegeben und haben die Ära Mehdorn nicht mehr erlebt.
zum Beitrag30.06.2026 , 17:57 Uhr
"Gibt es eigentlich WordPerfect noch?" Zumindest AmiPro gibt es nicht mehr... 😉🙃
zum Beitrag30.06.2026 , 07:51 Uhr
"Die sind dabei so hohl, dass die sogar DIN Normen dort nochmal als eigene Regelung in der Bauordnung aufführen und nur an komplett irrelevanten Punkten mal einen Begriff ergänzen."
Das hat etwas damit zu tun, dass DIN-Normen eben nicht automatisch verbindlich sind (auch wenn mancher Richter oder Gutachter gerne so tut, um sich wenig Arbeit zu machen). Damit DIN-Normen von der Bauaufsicht eingefordert werden können, müssen auf diese oder eine ähnliche Art "amtlich eingeführt" werden. Sinnvollerweise ergänzt man dabei gleich Begriffe, die an anderer Stelle im "DIN-Universum" definiert werden, wenn man nicht auch noch die andere Norm komplett abschreiben will...
zum Beitrag30.06.2026 , 07:39 Uhr
Knapp am Ziel vorbei - die Autorin spricht von einer GEMEINWOHLOTIENTIERTEN RECHTSFORM. Deutschland kennt aber nur GEMEINNÜTZIGE Rechtsformen, die eine Eisenbahn nach aktueller Rechtslage nicht bekommen kann - egal wie viel sie dem Gemeinwohl nützt...
zum Beitrag29.06.2026 , 23:28 Uhr
"Sie sind jedoch einer der wenigen möglichen und 'anstrengenderen' Wege, sich aus der Abhängigkeit von BigTech und den u. U. kontrollierenden Staaten zu lösen."
Solange außerhalb BigTech praktisch keine Programme laufen, die europäische bzw. europäisch geprägte Schnittstellen wie GAEB, PTNB, KROQI oder sonstige internationale Standards wie ICF oder BCF bedienen, bleibt das ein Wunschtraum, der auf den erweiterten Dunstkreis der Computer-Nerds begrenzt bleibt...
zum Beitrag29.06.2026 , 21:53 Uhr
Klar weiß man das vorher... Das erklärt ja auch die geringe Rückkehrerquote unter den akademischen Auswanderern in bestimmte Nachbarländer... Dass die sich bei der Rückkehr nach Deutschland teilweise auch nicht in der GKV versichern dürfen, ist auch ein Argument gegen eine Rückkehr...
zum Beitrag29.06.2026 , 19:05 Uhr
"Warum muss ein elektrisches Gerät jedes Jahr überprüft werden?"
Weil beispielsweise irgendein Idiot das Kabel oder das Gerät fahrlässig beschädigt haben könnte (konsequent am Kabel statt am Stecker aus der Dose gezogen, mit den Rollen von Bürostuhl oder Rollcontainer mehrfach drübergefahren, unter dem Stuhl eingeklemmt) und nach aktueller Rechtslage der Schulträger bzw. Arbeitgeber die Verantwortung trägt, wenn dann jemand "eine gewischt bekommt". Bei offensichtlichen Schäden ist der übrigens auch dran, wenn bis zur nächsten jährlichen Prüfung gewartet wird...
"Wer macht das zu Hause?" Keiner - ein Mitglied Ihres Haushalts hat aber nicht viele Möglichkeiten, Sie im Fall des Falles zu verklagen. Bei Gästen wäre das übrigens anders. Mangels gesetzlicher Vorschrift für Privatpersonen würde Ihre Haftpflichtversicherung aber anstandslos zahlen ohne Sie in Regress zu nehmen...
zum Beitrag29.06.2026 , 07:47 Uhr
Diese Antwort hätte doch unter dem Bürokratie-Artikel erscheinen sollen, oder? 😎😁
zum Beitrag29.06.2026 , 07:44 Uhr
Der Förderverein würde (halbwegs rechtsverbindlich) erklären, über Jahre hinweg die Elektrogeräteprüfung zu bezahlen
Im vollen Wissen, dass das über die Lebensdauer ein mehrfaches des Kaufpreises ist?
Mit Vergabe der Leistung per Ausschreibung oder zumindest Preisanfrage (je nach Auftragswert) - weil die Geräte ja der öffentlichen Hand gehören? Alles andere wäre eine Umgehung der für den Schulträger geltenden Ausschreibungspflicht.
zum Beitrag28.06.2026 , 21:59 Uhr
"Ja, die Autorin hat mit vielem recht, was Sie sagt. Insbesondere, dass durch die Umwandlung der "Behördenbahn" in eine Aktiengesellschaft ein modernes, effizientes Unternehmen schaffen sollte." Aber genau damit hat sie nicht recht - Ziel der Privatisierung war, nicht die Verantwortung übernehmen zu müssen, die Bundesbahn als "Selbstbedienungsladen ohne Kasse" (O-Ton Regierungskommission Bundesbahn) bis kurz vor die Wand gefahren zu haben.
Mal abgesehen davon, dass es keine "gemeinwohlorientierte Rechtsform" gibt - da ist die Autorin der Wortwahl der Ampel aufgesessen.
Eine privatrechtliche Form (als Bahn AG unter deren Dach sich auch diverse GmbHs etc tummeln) scheint es ja wohl nach Ansicht der Autorin nicht zu sein. Die Bundesbahn, die mehr Strecken stillgelegt hat als die Bahn AG, war es ja wohl auch nicht.
Und eine GEMEINNÜTZIGE GmbH / AG / etc (auf die spielt die GEMEINWOHLORIENTIERUNG nur an) kann es nicht sein, da nach deutschem Recht dann der Geschäftszweck einer sein muss, der als (potenziell) gemeinnützig anerkannt ist. Und weder der Betrieb von Eisenbahninfrastruktur noch die Erbringung von Eisenbahnverkehrsleistungen sind ein solcher Geschäftszweck.
zum Beitrag28.06.2026 , 21:45 Uhr
"Jetzt wollen wir die alte „Bundesbehördenbahn“ aber bitte nicht besser schreiben, als Sie war. Das ganze war ein unflexibler, bürokratischer Brocken."
Als jemand, der beide Welten kennt - ja, die alte Bundesbahn war ein bürokratischer Brocken - die neue Bahn AG, die sich ihre internen Richtlinien von Eisenbahnbundesamt und Bundesnetzagentur genehmigen lassen muss und eine eigene Controlling-Abteilung für die wechselnden Reporting-Wünsche des Bundesverkehrsministeriums unterhält, ist anders - aber nicht weniger bürokratisch.
"nur in Verbindung mit echter Konkurrenz beim Betrieb auf den staatlichen Gleisen." Echte Konkurrenz würde bedeuten, dass die Kapazität der Infrastruktur auch echte konkurrierende Angebote hergibt - die gibt aber nicht einmal ein halbwegs zeitgemäßes Angebot eines Monopolisten her.
"Sonst werden in Zukunft nur wieder die Preise und Zuschüsse steigen" Und genau deshalb ist im Nahverkehr die hochgelobte "Konkurrenz" ein "Monopol auf Zeit", damit die Preise und Zuschüsse nicht steigen müssen, weil sich die Unternehmen die Kunden streitig machen...
zum Beitrag27.06.2026 , 23:26 Uhr
Wenn für Sie "die Bahn" ein Monolith ist, sind Sie leider den Architekten der Bahnreform auf den Leim gegangen. Die Verkehrsunternehmen der Bahn dürfen nicht mehr über die Infrastruktur der Bahn kommunizieren können als die nicht-bahneigenen Verkehrsunternehmen und sind schon gar nicht berechtigt, über den Zuständigkeitsbereich des Eisenbahnbundesamts zu kommunizieren.
Beim Luftverkehr als Vorbild für die Privatisierung darf die Lufthansa schließlich auch nicht mehr über die Deutsche Flugsicherung GmbH wissen als ihre Konkurrenz von der KLM und für keinen von den beiden anderen sprechen...
zum Beitrag27.06.2026 , 15:58 Uhr
Um Fördermittel zu bekommen, muss man einen Eigenanteil leisten. Und eine Gemeinde, der bereits mehrere Millionen € für die gesetzlichen Pflichtaufgaben fehlen, wird jeden Euro für freiwillige Leistungen dreimal umdrehen, auch wenn dieser Euro mit 10 weiteren vom Bund bezuschusst wird - zweckgebunden natürlich...
zum Beitrag27.06.2026 , 13:24 Uhr
Wenn unter solchen Stimmverhältnissen kein Beschluss ohne die AfD fallen soll, gibt man der AfD faktisch ein Vetorecht. Dann braucht man aber nicht mehr davon sprechen, die Abschaffung der Demokratie würde vorangetrieben, dann ist die Demokratie tot.
Erst recht, wenn man das in der Diktion von Pantisano noch auf die CDU aufweitet.
Dann ist, das was Sie für die Zukunft erwarten, schon da. Guten Morgen, liebe Sorgen!
zum Beitrag27.06.2026 , 12:55 Uhr
"Dafür vielleicht aus dem Ausland."
Die Betonung liegt auf "vielleicht". Es gibt - auch und gerade in Europa - genügend Länder, in denen Sie ab dem ersten Arbeitstag Rentenbeiträge bezahlen, aber erst nach mehreren bis etlichen Jahren auch einen Anspruch auf Zahlung...
zum Beitrag27.06.2026 , 12:43 Uhr
Die Technik im Rhein-Main-Gebiet ist marode, weil nur geflickschustert wird. Die meisten Arbeiten fanden jahrzehntelang in den verkehrsschwachen Zeiten nachts statt. Das ist wie ein 60 Jahre altes Auto, das man nicht länger als einen Vormittag in die Werkstatt stellt. Öl, Zündkerzen und Bremsbeläge einigermaßen in Ordnung - aber die Zylinderkopfdichtung am Ende und die Karosserie komplett durchgerostet.
Alles, was mehr als 5 Stunden Netto im Gleis bräuchte, wird man vor der Bundesnetzagentur von RMV, VIAS und Co beklagt. Und die Mannstärke ist unter diesen Voraussetzungen auch reduziert. Wer tut sich schon einen Job ab, bei dem man immer in Wind und Wetter, großteils nachts und unter Zeitdruck arbeitet - und nach einer 5-Tage-Woche auf einer S-Bahn-Strecke wegen der kurzen Streckenruhe mit 28 bezahlten Arbeitsstunden nach Hause geht? Gruß von einem, der sich das zwei Jahre lang angetan hat...
zum Beitrag27.06.2026 , 11:22 Uhr
Um sicherzustellen, was man darunter versteht, wenn man von "Sicherheit" spricht, wird hierzulande gerne englisch von "safety" und "security" gesprochen. Heißt auf deutsch beides "Sicherheit" und wird dann - wie in Ihrem Beitrag - hemmunglos durcheinandergewürfelt...
zum Beitrag26.06.2026 , 18:49 Uhr
"Man muss sich nur einmal die Bauprojekte der DB von der Ausschreibung startend ansehen und diese verfolgen, das tut teilweise richtig weh"
Die richtig schmerzhaften Erkenntnisse gewinnt man nur, wenn man die Bauprojekte von der Aufgabenstellung durch das Verkehrsministerium über die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan und die großzügige Gewährung sogenannter übergesetzlicher Forderungen der Regional- und Lokalpolitik bis zur Ausschreibung verfolgt - so die Projekte jemals soweit kommen. Ich sage nur Hamburg - Hannover und das handverlesene "Dialogforum Schiene Nord", das beinahe noch beschlossen hätte, dass die Erde eine Scheibe ist - aber von unserem Vizekanzler bis aufs Messer verteidigt wird.
zum Beitrag26.06.2026 , 18:42 Uhr
"Weil Geld pumpen wir ohne Ende rein..."
Ich fürchte, Sie meinen das ernst... Aktuell 1/6 dessen, was die Schweiz pro Streckenkilometer in ihre Bahn steckt. Wir haben aber noch Nachholbedarf aus der Zeit, als der Faktor bis auf 1/12 gefallen war (über die gesamte Kanzlerschaft von Helmut Kohl wurde das Budget nicht einmal an die Inflation angepasst). Das bedeutet bei einem Größenverhältnis der Netze von 1:10 sogar in absoluten Zahlen weniger als die Schweiz...
zum Beitrag26.06.2026 , 18:35 Uhr
DIE Aktionäre der DB sind genau ein einziger: der Bund. Jener Bund, der nur deshalb die DB privatisiert hat, um nicht mehr für den Zustand verantwortlich gemacht zu werden, nachdem man den Laden bereits 30 Jahre vor der Privatisierung auf Verschleiß gefahren hat (betriebswirtschaftlich optimiertes Netz als Grundlage für das Budget wegen "Bundeswehr oder Bundesbahn").
Was haben wir uns damals über diesen politischen Hütchenspielertrick amüsiert - aber dass immer noch wie auf Kommando kapitalismuskritische Phrasendrescherei kommt, zeigt wie hoch erfolgreich dieser Trick von Helmut Kohl und Co. ist...
zum Beitrag26.06.2026 , 00:27 Uhr
"Ich gehe mal davon aus, dass die französischen Badegäste in Porrentruy durchaus die Sprache der einheimischen versteht. Diese ist nämlich auch Französisch."
Diese Annahme sei Ihnen unbenommen. Die Verständigung zwischenSchweizern aus der Romandie und Franzosen mit maghrebinischem Arabisch als "Muttersprache" ist dann aber doch geringfügig schwieriger...
zum Beitrag25.06.2026 , 17:31 Uhr
Bei ausreichenden Fremdsprachenkenntnissen gerne auch «piscine Porrentruy» 😇😁
zum Beitrag25.06.2026 , 07:36 Uhr
Man stelle sich die Schlagzeilen in den spanischen Zeitungen vor, wenn der deutsche Tourist behauptet, sein Nichtschwimmer-Kind hätte gerettet werden können, wenn es sich mit dem Bademeister hätte auf deutsch verständigen können...
zum Beitrag24.06.2026 , 17:53 Uhr
"Die Merz-CDU und Ihre sogenannte Werteunion hat mehr Gemeinsamkeiten mit der AFD als mit der SPD ."
Dafür sind aber verdammt viele Wähler von der SPD zur AfD gewandert. 🤔
zum Beitrag24.06.2026 , 07:48 Uhr
"dass sich andere ehemalige Minijobber mit den üblichen Abgaben und Pflichten werden selbständig machen müssen"
Es werden sich sicherlich auch welche ohne die üblichen Abgaben und Pflichten selbständig machen - oder wie der Volksmund sagt: schwarz arbeiten...
zum Beitrag22.06.2026 , 22:28 Uhr
Nix Christopher Columbus, wenn dann Cristoforo Colombo - notfalls noch Cristóbal Colón... 😎🤓
zum Beitrag22.06.2026 , 18:30 Uhr
"Mathematik ? Wo liegt ein Fehler ?"
Darin, dass Sie den Effekt überschätzen... 😇
Die durchschnittliche Retenbezugsdauer lag noch 1970 (da reden wir schon lange nicht mehr über Kindersterblichkeit) bei 11,1 Jahren und hat sich bis 2020 auf 20,2 Jahre deutlich erhöht - Zahlenquelle: die von Ihnen ebenfalls verwendete bpb...
zum Beitrag22.06.2026 , 07:40 Uhr
"Das muss schon auch benannt werden."
Wenn das ein Muss ist, dann bitte Konsequent. Und nicht am Wochenende diejenigen als "Faschisten" bezeichnen, mit denen man unter der Woche noch zusammenarbeiten wollte, um zu verhindern, dass (andere) "Faschisten" an die Macht kommen. Und dabei noch den Eindruck erwecken, dass man die beiden Interviewpartner verwechselt hat - der Spruch mit dem gemeinsamen Kampf gegen die AfD wäre bei den BILD-Lesern nicht so kontrovers angekommen...
zum Beitrag20.06.2026 , 16:23 Uhr
Man sollte zumindest ein bisschen wissen, um was es in dem Gesetz geht. Oder wie ich an der Uni gelernt habe: die Hälfte des Vertragsrechts können Sie in der Pfeife rauchen, weil da Juristen Regeln für technische oder kaufmännische Sachverhalte aufgestellt haben, obwohl sie im Zweifelsfall von beidem keine Ahnung haben. 😎 Der Dozent, der diesen Spruch rausgehauen hat, war im Übrigen Jurist...
zum Beitrag20.06.2026 , 16:17 Uhr
Ist zwar neues Testament (Matthäusevangelium), aber ein großer Teil der hiesigen Leser wird diesen Unterschied nicht kennen.
zum Beitrag20.06.2026 , 16:15 Uhr
Nicht mehr in dieser Gehaltsklasse - da können sie Bauernopfer suchen 😎
zum Beitrag20.06.2026 , 15:38 Uhr
Die Koveb kenne ich noch als die noch Kevag hießen und die letzten Straßenbahnfahrer auf den Linienbus der Rente entgegenfuhren. Von daher kann ich deren ca. 6 Grad einordnen: Das ist die obere Toleranzgrenze der von mir genannten 5 Grad Temperaturunterschied 😉
zum Beitrag20.06.2026 , 12:51 Uhr
Der spätere Freiherr auf und davon sprach gerade nicht von "Krieg". Er sprach von "kriegsähnlichen Zuständen"...
zum Beitrag19.06.2026 , 18:11 Uhr
Welchen Druck wollen Sie auf "den ÖPNV" ausüben? Die Aufsichtsbehörden der meisten Bundesländer lassen bei Straßenbahn und Bus keine Fahrzeuge mit Klimaanlage zu - könnte ja einer beim Aussteigen einen Hitzschlag bekommen 😇
Zulässig sind nur "Temperieranlagen" zur Absenkung der Temperatur um 3 bzw 5 Grad. Das ist bei Sommertemperaturen über 30 Grad halt immer noch verdammt warm... 🤒
zum Beitrag19.06.2026 , 17:57 Uhr
"Warum muss man überhaupt aus seinem Beruf "rausgehen"? Kann man ja einfach weitermachen."
Klar, Bundestagsabgeordneter in Berlin und der alte Job im Wahlkreis in Husum, Görlitz oder Mimmenhausen sind ja problemlos unter einen Hut zu bekommen...
"Wenn nötig halt nicht Vollzeit."
Auf jeden Fall nicht in Vollzeit! Stellt sich bei manchen Berufen nur noch die Frage, ob man neben den Pflichtfortbildungen auch noch die Mindesteinsatzzeiten für den Lizenzerhalt zusammenbekommt. Trifft aber eher die Ingenieurin als den Arzt - wenn man so eine Approbation einmal hat, muss man verdammt viel anstellen, um sie wieder zu verlieren
zum Beitrag19.06.2026 , 08:12 Uhr
"Nein, es gehört kein „diplomatisches Geschick“ dazu (OTon Merz) einen Krieg zu beenden, den man selbst angezettelt hat."
Doch! Genauso wie erhebliche Fingerfertigkeit dazu gehört, die Vase wieder zusammenzukleben, die man mit dem Hintern vom Schrank gestoßen hat...
zum Beitrag19.06.2026 , 08:10 Uhr
"Wie sollen wir sonst je das Mullah-Regime beseitigen?!"
Indem man sowohl Zivilisten vor Ort als auch Soldaten anderer Länder dafür sterben lässt?
Mit 'chirurgisch präzisen' Luftschlägen dürfte man mal wieder keinen Regimewechsel herbeibomben können...
zum Beitrag19.06.2026 , 07:46 Uhr
Es ist auch nichts neues.
Der erste "Auslandsgefallene" der Bundeswehr war übrigens ein Sanitätssoldat in Kambodscha. Die Älteren erinnern sich vielleicht noch an diesen "ausschließlich humanitären" Einsatz.
zum Beitrag18.06.2026 , 18:25 Uhr
Sie werden bei genauem Hinsehen feststellen, dass bei den genannten Themen die Positionen diverser Rechtspopulisten und Linkspopulisten klarer gegeneinander abgegrenzt als widerspruchsfrei sind, aber trotzdem nicht unbedingt weit auseinanderliegen. Die "Westbindung" ist da ein schönes Beispiel. Was heißt das denn? Zusammenarbeit mit MAGA und Geld von Elon Musk nehmen? Oder sich nicht mehr zu "Sklaven Amerikas" machen zu lassen? Es gibt in der AfD Leute, die so tun, als ob sie das beides unter eine Hut bekommen... Auch beim RN hat man nichts gegen die Nato, solange dort weder die Amerikaner noch die Deutschen zuviel zu sagen haben - im Gegensatz zu Frankreich. Wenn man das so platt formuliert, stimmt in Frankreich auch LFI zu. Und wenn man "Deutschland" und "Frankreich" vertauscht, könnte auch ein großer Teil der AfD mit der Aussage leben...
zum Beitrag18.06.2026 , 18:09 Uhr
Lassen Sie beim letzten Wort die Vorsilbe "alt" weg und sie werden entsprechende Wortmeldungen in Leserkommentaren hier bei der taz finden...
zum Beitrag18.06.2026 , 12:56 Uhr
Jetzt tun Sie mal nicht so, als ob es nur hierzulande Arbeitskräfte und Konsumenten gäbe. Die gibt es selbstverständlich auch anderswo. Und jeder größere Mittelständler hierzulande weiß das, weil er in diese Länder verkauft - und die meisten produzieren inzwischen auch dort. Teilweise sogar mit "deutschem" Fach- und Führungspersonal. Bei den lohnabhängigen Spitzenverdienern ist die Abwanderung Richtung Österreich, Schweiz, Luxemburg, Niederlande, Frankreich oder Spanien schon voll im Gang und wird teilweise (z. B. F, NL, E) durch "Einwanderertarife" bei den Steuern für Gutverdiener gefördert...
zum Beitrag18.06.2026 , 12:43 Uhr
Selbstverständlich diktiert der Lebensmitteleinzelhandel Preise, war ja auch schon in der taz zu lesen.
Dass es dabei um die Erzeugerpreise im Einkauf ging und weniger um die Endkundenpreise im Verkauf... Geschenkt 🤣
zum Beitrag18.06.2026 , 12:41 Uhr
"aber das Bewußtsein, daß das jedem und jeder passieren könnte [...] ist leider noch wenig verbreitet!"
Es ist weiter verbreitet als Sie denken, nur werden ganz andere Schlüsse gezogen. Man fragt sich eher, wie viele noch da sind, die solidarisch sein können, wenn dieses Risiko auf voller Breite zuschlägt
zum Beitrag18.06.2026 , 12:33 Uhr
"Das Vermögen fließt endlich wieder in die Wirtschaft"
Zu Temu, Amazon, BYD, DHL etc...
zum Beitrag17.06.2026 , 19:58 Uhr
Um diesen Anspruch zu haben - und damit unterm Strich ein vergleichbares Familieneinkommen - zu haben, muss man aber nicht auch noch arbeiten
zum Beitrag17.06.2026 , 19:51 Uhr
Bei der Telekom haben Sie etwas verpasst... Die Anschlusspflicht galt nur zwischen Privatisierung und Marktliberalisierung. Ab der Marktliberalisierung hatte die Konkurrenz Angst, dass eine Anschlusspflicht das Monopol zementiert könnte - oder die Telekom "auf dem Weg" noch ein paar andere Anschlüsse "mitnehmen" könnte. Dementsprechend schnell war die Pflicht weg.
Inzwischen kann man (zwecks Investitionsschutz zur Beschleunigung des Glasfaserausbaus) der Telekom Anschlüsse sogar untersagen. Ich wäre an meiner Büroadresse froh, wenn ich einen Anschluss der Telekom bekommen könnte. Was die private Konkurrenz mir als Selbständigem (sprich: Gewerbekunde) aus der Tasche zieht, geht auf keine Kuhhaut - privat zahlen ich bei der Telekom für vergleichbare Bandbreite nur einen Bruchteil.
zum Beitrag17.06.2026 , 18:29 Uhr
Wir sprechen hier nicht im politiktheoretischen Seminar, sondern von der Praxis.
Und in der Praxis gibt es Themen, bei denen man ein Kompromiss so realistisch ist, wie "ein bisschen schwanger" zu werden. Wenn man dann auch noch (wie in der Praxis des öfteren zu sehen) bei anderen Themen eine klare Entscheidung scheut, damit keine Seite offensichtlich verliert, bestehen zu viele "Kompromisse" einfach aus der Weigerung, eine Entscheidung zu treffen.
Und eine Demokratie, die zu wesentlichen Entscheidungen nicht in der Lage scheint, gefährdet - ganz praktisch - sich selbst...
zum Beitrag17.06.2026 , 16:15 Uhr
Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer hat sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt- die ist alleine von 1970 bis 2020 von 11,1 auf 20,2 Jahre gestiegen...
zum Beitrag17.06.2026 , 07:59 Uhr
"Als erstes die Schweiz, die es so macht"
Ein steuerlich hoch attraktives Land, in dem fast so viel deutsches Geld versteuert wird wie in Deutschland - nur zu attraktiveren Konditionen. Und das ist nicht nur betreffend Deutschland so. Mit vollem Beutel hüpft das Känguru weiter 😂
zum Beitrag17.06.2026 , 07:54 Uhr
Späth war vor allem der, der beim Netzwerken immer auch die eigene Macht und den eigenen Vorteil im Blick hatte. Aus dieser Generation der CDU wäre eher ein Typ Heiner Geißler wünschenswert. Wobei der in der Sache nicht gerade immer harmoniesüchtig war...
zum Beitrag17.06.2026 , 07:36 Uhr
Meloni, Le Pen etc halten die AfD nicht für zu rechts, sondern für zu "deutsch". Was beide mit der Geschichte begründen, wobei Meloni noch gekonnt jenen Zeitabschnitt ignoriert, in dem der Duce und der Führer auf der gleichen Seite standen...
zum Beitrag15.06.2026 , 10:42 Uhr
"Ja-Stimmen überwiegend aus der Deutschschweiz" Aber ohne Basel Stadt, Baselland, Schaffhausen, Zug, Luzern, Zürich, Bern. Eine klassische Trennung Romandie/Deutschschweiz entlang des Röstigrabens sähe anders aus. Die Trennlinie schiebt sich von der Sprachgrenze immer mehr zur Grenze zwischen den wirtschaftsstarken und wirtschaftlich schwächeren Kantonen.
zum Beitrag15.06.2026 , 08:10 Uhr
"Können Ausländerämter "von sich aus" entscheiden, welche Pässe sie anerkennen und welche nicht?"
Nicht nur Ausländerämter und nicht nur in Deutschland. Papiere, die in Abwesenheit ausgestellt werden, garantieren keine Übereinstimmung mit dem Lichtbild und müssen formal fast nirgendwo zwingend akzeptiert werden. Damit können Sie fast überall auf der Welt Schiffbruch erleiden - auch als Deutscher in Deutschland...
zum Beitrag15.06.2026 , 07:57 Uhr
Das sogenannte «Ständemehr» hat die Initiative aber gepackt - von daher: "Die Schweiz" hat gar nichts außer gezeigt, dass der Riß nicht mehr eindeutig durch den Röstigraben verläuft...
zum Beitrag13.06.2026 , 20:08 Uhr
Vielen Leuten ist eben egal, wer bestenfalls Symbolpolitik für ihre Interessen macht...
zum Beitrag12.06.2026 , 18:44 Uhr
Im ersten Moment dachte ich bei der Überschrift es ginge um die AfD... 😎
zum Beitrag11.06.2026 , 17:43 Uhr
Polen hat die ländlichen Regoinen in Deutschland insgesamt überholt, egal ob im Osten, im ehemaligen geförderten "Zonenrandgebiet" oder im restlichen Westen ohne Sonderförderung...
zum Beitrag09.06.2026 , 20:17 Uhr
Die Wahrheit dürfte bestenfalls in der Mitte liegen...
zum Beitrag09.06.2026 , 18:39 Uhr
Der französischen Industrie (samt Politik und Gewerkschaften) ist es im Zweifelsfall egal, was im Vertrag steht, solange sie in der Kooperations-/Fusionsgesellschaft das Sagen hat, Know-How und Arbeitsplätze in Frankreich sichern und ausbauen kann und die andere Seite trotzdem brav zahlt.
Ein wiederkehrendes Muster über rund zwei Jahrzehnte von Aventis bis FCAS...
zum Beitrag09.06.2026 , 18:13 Uhr
Dafür ist das Einstiegsgehalt mit als Master im Referendariat nur 1700 im Monat, während in der freien Wirtschaft locker 2500 geboten werden...
zum Beitrag08.06.2026 , 23:20 Uhr
"Birne sei Dank waren die WESSIS geblendet"
Ohne die Ossis wäre Kohl aber 1991 nicht noch einmal wiedergewählt worden...
zum Beitrag08.06.2026 , 23:16 Uhr
Diese Gesetze gibt es in der Schweiz auch. Die sind halt bei den harten, messbaren Kriterien deutlich strenger als in Deutschland und bei den weichen, nicht ganz so messbaren, nur subjektiv bewertbaren deutlich umfangreicher... Sonst könnte das ja ein einfacher Sachbearbeiter entscheiden und eine "Einbürgerung per Abstimmung" wäre sinnfrei... Wobei inzwischen ja immerhin vom obersten Gericht entschieden wurde, dass die Entscheidung begründungspflichtig und beklagbar sein muss - was dazu führt, dass nicht mehr "an der Urne" sondern in der Gemeindeversammlung (also in Präsenz auf dem Dorfplatz per Handzeichen) abgestimmt wird. Verletzungen eines weichen Kriteriums als Begründung wird eine "konservative" Gemeinderatsfraktion schon behaupten können...
zum Beitrag08.06.2026 , 23:05 Uhr
"Bahnvorstände? Abschaffen."
Und dann die Bundesverkehrsminister wursteln lassen?
Sie sind sich aber schon im Klaren, dass die beiden Bundesverkehrsminister, die in den letzten Jahrzehnten das meiste für die Bahn erreicht haben, Andi Scheuer und Volker Wissing heißen? Und dass die größten Katastrophen für die Bahn nicht von der CSU sondern von der SPD waren? Gscheidle mit dem "betriebswirtschaftlich optimalen Netz", das für die Budgetfestlegung maßgebend war (und damit schon rechnerisch dazu führte, dass das halbe Netz auf Verschleiß gefahren wurde... Und Müntefering, der das "Koch-Steinbrück-Konzept" auch auf die Bahn angewendet hat, so dass im Konzern 2500 Stellen in der Infrastruktur "überflüssig" wurden. Leute, die heute in der täglichen Arbeit und in der Ausbildung von Nachwuchs fehlen, so dass Sie heute die Bahn mit Geld zusch..ßen können ohne dass es einen nennenswerten Effekt haben kann...
zum Beitrag08.06.2026 , 07:56 Uhr
"Frankreich hatte zur Abstimmung über den Maastricht-Vertrag den Vertragstext an alle Haushalte geschickt."
Und es war nicht nur eine Ablehnung, sondern die letzte Volksabstimmung über ein EU-Thema in Frankreich. Soviel zum Thema Vertrauen in die Bevölkerung...
zum Beitrag08.06.2026 , 07:45 Uhr
"Volksabstimmungen können eine gute Regierung nicht ersetzen. Sie können sie aber ergänzen."
Soweit, so richtig...
Wenn man aber Diskussionsbeiträge - auch hier im Forum - betrachtet, scheinen viele nicht einsehen zu wollen oder zu können, dass das eine mit dem anderen erst mal überhaupt nichts zu tun hat. Nur weil wir Volksabstimmungen einführen, werden wir nicht plötzlich eine direkte Demokratie haben wie die Schweiz, die gute 170 Jahre Vorsprung hat. Eher bekommen wir durch einen einfachen Vorstandswechsel ein Bahnsystem wie die Schweiz, was angesichts rund 60 Jahren komplett gegensätzlicher Verkehrs- und Investitionspolitik auch schon unrealistisch ist...
zum Beitrag07.06.2026 , 21:05 Uhr
"Wenn man jetzt Beispiele wie den nach rechts umgefallenen Müller von Müllermilch nimmt, so kann er doch gerne in die Schweiz abhauen, ohne seine Produktionsstätten hat er auch nichts"
Wieso Schweiz? Sitz der Unternehmensgruppe Müller ist Luxemburg 😉. Das liegt übrigens in der EU, damit gilt der freie Waren- und Kapitalverkehr, der die Geltung der Nachfolgeregelungen zur Reichsfluchtsteuer erheblich einschränkt.
Und welche Produktionsstätten kann er nicht aus Deutschland mitnehmen? Muller Dairy Ireland Limited? Muller Dairy (U.K.) Ltd.? Müller Dairy CR/SR k.s.? Müller Dairy Polska sp. z o.o.? ... ?
Und andere Unternehmer aus anderen Branchen haben sowieso fast nur noch Verwaltungsmitarbeiter hierzulande. Die Verlagerung von Produktionsstätten in niedrigpreisigere Nachbarländer im Westen, Osten oder Süden ist alles andere als eine neue Idee...
zum Beitrag07.06.2026 , 19:29 Uhr
"pro Jahr gab es meist 4 Abstimmungen."
Es gibt pro Jahr 4 Referendumstermine. Und wenn man die von Ihnen verlinkte Liste der nationalen Abstimmungen um jene auf kantonaler und Gemeindeebene ergänzt, dürfte man in den letzten 6 bis 7 Jahrzehnten kaum ein Jahr mit ungenutzem Referendumstermin finden...
Die größte Wahlbeteiligung haben übrigens im langjährigen Schnitt "Einbürgerung an der Urne" - also die in kleineren Gemeinden immer recht übliche Abstimmung, ob man dem in der Gemeinde wohnhaften N. N. (der die formalen Voraussetzungen nachweislich erfüllt) tatsächlich das Bürgerrecht der Gemeinde (und damit die Schweizer Staatsbürgerschaft) zuerkennt - oder eben nicht...
zum Beitrag07.06.2026 , 19:16 Uhr
Genau das ist aber ein -zugegebenermaßen extremes - Anwendungsbeispiel des Bafög, das ohne Ansehen des Studienfachs fördert
zum Beitrag07.06.2026 , 12:03 Uhr
Dass rund 30% der Medizinstudenten später gar nicht als Arzt arbeiten wollen - zumindest nicht in Deutschland, sollte man aber bei dieser Betrachtung nicht komplett ignorieren...
zum Beitrag07.06.2026 , 11:55 Uhr
"Im übrigen reicht, Erhöhung hin oder her, Bafög in den meisten Städten "dank" der Mietkosten und anderem sowieso nicht aus, um davon leben zu können."
Wieso sollte es? Miete und Lebenshaltungskosten nicht vollständig bestreiten zu können, war alleine noch nie in der Geschichte des Bafög eine ausreichende Begründung, um Leistungen bekommen zu können...
zum Beitrag06.06.2026 , 20:35 Uhr
"Freiheit der Wissenschaft kommt unter anderem auch daher, dass auch die Fächer studiert werden können, die nicht über Werksstudien querfinanziert werden können."
Wobei diese Querfinanzierung an manchen Hochschulen unterm Strich ohnehin schon 1:1 den anderen Fakultäten/Studiengängen zu Gute kommt - dafür sorgen Bugdetansätze und Verwaltungskostenabzüge bei Drittmitteln...
zum Beitrag06.06.2026 , 18:50 Uhr
Ich kenne das eine oder andere Lehrlingswohnheim au der Zeit, als es noch in Betrieb war. Solche Einrichtungen waren schon damals irgendetwas zwischen Notbehelf und Zumutung. Ich möchte die Reaktion nicht hören oder lesen, wenn das heutzutage noch angeboten würde...
zum Beitrag06.06.2026 , 17:42 Uhr
Also in meiner Welt muss ein Betriebsratsmitglied Mitarbeiter des entsprechenden Betriebs sein. 🙃 Ob er tatsächlich mitarbeitet, hängt davon ab ob er auch als Betriebsratsmitglied freigestellt ist, oder nicht... 😄
zum Beitrag06.06.2026 , 16:11 Uhr
Stimmt... die zukünftigen Minirentner, die heute noch Steuern bezahlen, zocken diejenigen ab, die aus diesen Steuern Leistungen beziehen... 🤔
zum Beitrag06.06.2026 , 16:08 Uhr
Ewiger akademischer Taxifahrer ist durch Studienfachwahl vermeidbar, vorübergehend Taxi chauffieren eher nicht... Ich kenne auch Ingenieure, die kurzzeitig Taxi (oder Paketwagen) gefahren sind, als Mitte der 00er Jahre hierzulande dank Koch-Steinbrück-Papier, der nicht vorhandenen Toll-Collect-Einnahmen und dem vom kleineren Koalitionspartner geforderten Verzicht auf "Prestigeprojekte" in der Infrastruktur hierzulande innerhalb von 10 Monaten über 3000 Ingenieure aus vormals laufenden Arbeitsverhältnissen wieder auf den Arbeitsmarkt gekommen sind...
zum Beitrag06.06.2026 , 12:46 Uhr
"Ernsthaftes Interesse an effektiver Bekämpfung der Steuerhinterziehungskriminalität besteht wohl kaum"
Aber nicht nur in der Politik... Wenn man den Steuerdschungel wirklich lichten wollte, müsste man Ausnahmen abschaffen. Und dummerweise meint jeder, genau die Ausnahmen, von denen er profitiert wären notwendig. Dann wird auch von links ganz laut geheult - die Älteren unter uns erinnern sich noch an Paul Kirchhoff, der aufgrund seiner Ideen schon im Kreuzfeuer stand, bevor er überhaupt Minister werden konnte. Das war glaube ich der einzige, der es geschafft hatte, mit der gleichen Idee die Linke und die FDP gegen sich aufzubringen. 😁
zum Beitrag06.06.2026 , 12:37 Uhr
Irrtum, Euer Ehren! Keiner von denen ist über einen «procureur de la République» gestolpert, aber über einen «juge d'instruction». Der genießt richterliche Unabhängigkeit und kann seine Ermittlungen grundsätzlich überall dort führen, wo er einen Anfangsverdacht für ein Verbrechen in seiner Zuständigkeit (er)finden kann. Mit allen Vor- und Nachteilen, die das hat; so können Sie den genauso schlecht zum Jagen tragen wie Sie ihn von einem persönlich oder sonstwie eher fragwürdig motivierten Feldzug abhalten können...
zum Beitrag06.06.2026 , 07:47 Uhr
"Und marode Schulen oder zu wenige Sozialwohnungen gibt es ja zum Glück auch nicht in diesem Land."
Was aber vor allem daran liegt, dass unser Staat inzwischen in diesen Bereichen (und auch in anderen) genau so dysfunktional ist wie beim Eintreiben von Steuern. Wenn der heute zum nötigen Geld käme, könnte er es gar nicht sinnvoll ausgeben - wahrscheinlich selbst mit gutem Willen nicht einmal in den nächsten 10 Jahren. Aber ein "Sondervermögen für Infrastruktur" auflegen - du kannst es dir nicht ausdenken...😎
zum Beitrag06.06.2026 , 07:31 Uhr
"den man später als Akademiker problemlos abzahlen kann."
Genau da liegt der Hase im Pfeffer... Dieses problemlos abzahlen gilt nicht für alle. Das könnte in den meisten Fällen etwas mir dem Studienfach zu tun haben, mit dem man allerbestenfalls im öffentlichen Dienst oder in der Politik einen gut bezahlten Job bekommt. Also an einer Stelle, an der man andererseits oft guten Zugang zu Meinungsmultiplikatoren hat.
zum Beitrag06.06.2026 , 06:57 Uhr
Könnten Sie das - vielleicht am Beispiel der Benelux-Länder - auch begründen, statt nur einen einzigen Satz rauszuhauen?
zum Beitrag04.06.2026 , 09:27 Uhr
Hunde die bellen, beißen nicht... 😉
zum Beitrag04.06.2026 , 09:22 Uhr
Makaber ist eher, dass Jobangebote aus dem Ausland seit 3 Jahrzehnten zum Standardrepertoire der Agentur für Arbeit zählen, insbesondere für Berufseinsteiger mit und ohne akademischen Abschluss. Mein Junior hat vor gut 20 Jahren von denen mehr Stellenangebote aus GB und Irland als aus der hiesigen Region bekommen. Ganz ohne russische oder chinesische Einmischung - sondern richtig deutsch persönlich als Papierausdruck in die Hand gedrückt...
zum Beitrag03.06.2026 , 19:16 Uhr
"Sondern an dem ganzen Scheiß der einem täglich nervt:"
Der wurde aber durch Nicht- und Fehlentscheidungen in den letzten Jahrzehnten verursacht (beispielsweise sind Entscheidungen zur Unterfinanzierung der Bahninfrastruktur von 1974 bis 1976 und wurden seitdem nur ausgesessen oder übertüncht statt korrigiert). Da lässt sich nicht "mal schnell" das Ruder herumliegen - und schon gar nicht ohne Mut zu Entscheidungen, die für die eigene Klientel vorübergehend Einschränkungen oder Zumutungen bedeuten. Ich sehe aber in der Politik niemanden, der bereit wäre, diese Wahrheit á la "blood, sweat and tears" laut in der Öffentlichkeit auszusprechen...
zum Beitrag03.06.2026 , 18:58 Uhr
Es soll Nachbarländer geben, in denen man bei einem niedrigeren Brutto ein höheres Netto hat...
zum Beitrag03.06.2026 , 18:54 Uhr
Die Dassler-Brüder waren auch schon 1936 im Geschäft - unter anderem mit dem vom Führer nicht besonders wohl gelitten Olympiasieger Jesse Owens.
Offensichtlicher Koch und Kellner verwechselt hat der Forumskollege bei der "Gesellschaft zur Vorbereitung des Volkswagens", die 1937 von der KdF auf Veranlassung der Regierung gegründet wurde und die bis heute ihren Firmensitz in der zu diesem Zweck gegründeten und bis 1945 offiziell so benannten 'Stadt des KdF-Wagens' hat...
zum Beitrag03.06.2026 , 18:26 Uhr
"Das Deutschlandstipendium [...] fördert eher MINT-Studiengänge."
Was an der Grundkonstruktion liegt. Voraussetzung für die staatliche (Mit)Finanzierung eines Stipendiums ist, dass die Hochschule einen Spender findet, der die Hälfte des Stipendiums bezahlt.
Hochschulen mit MINT-Schwerpunkt sind nicht nur für viele Spender aus der Wirtschaft attraktiver, die wurden auch in den letzten Jahrzehnten durch die Pflicht zur Einwerbung von Drittmitteln bereits entsprechend getrimmt, so dass sie über entsprechende Kontakte und Know-How verfügen...
zum Beitrag02.06.2026 , 08:09 Uhr
Beispiel aus der Praxis: es gab eine Abstimmung Brexit ja oder nein...
Und dann hat sich das Parlament jahrelang unter "Order! Order!"-Rufen wie die Kesselflicker geprügelt, was das jetzt heißen soll "soft Brexit" mit oder ohne Zollunion, falls ja: vollständig, nur Nordirland oder an allen Landgrenzen (auch Gibraltar) oder "hard Brexit" und eas wäre das eigentlich genau? Während draußen in der Bevölkerung die Stimmung langsam gekippt ist nach dem Motto "lieber kein Brexit als ein falscher Brexit "...
zum Beitrag01.06.2026 , 23:28 Uhr
Das können Sie finden, wie Sie wollen. Aber wenn ungefähr die Hälfte der Stimmbürger bei drei bis fünf Vorlagen nicht eine davon so wichtig finden, dass sie zur Urne gehen - und von denen die gehen, ein großer Teil seine Meinung nach Plakaten bildet und die frei Haus gelieferten amtlichen "Informationshefte" ungelesen ins Altpapier wirft, ist die Schweizer Realität nun einmal weit von der oben geschilderten Idealvorstellung entfernt...
zum Beitrag01.06.2026 , 22:11 Uhr
"Wer mit dem ÖPNV fährt"
drückt die Energiekosten auf die Verkehrsunternehmen ab, ohne sich angemessen an der Kostensteigerung zu beteiligen. Was im Zusammenhang mit anderen Kostensteigerungen, auf denen die Verkehrsunternehmen sitzen bleiben (die Einnahmenverteilung und der Defizitausgleich zum Deutschlandticket werden auf Preisstand und Fahrgastzahlen von 2019(!) berechnet) dazu führt, dass im Schnitt alle ungefähr 5 Wochen ein Busunternehmen im ÖPNV in massive Zahlungsschwierigkeiten kommt...
zum Beitrag01.06.2026 , 22:04 Uhr
"Wer die Allgemeine Hochschulreife erworben hat (Abitur) hat den Nachweis zur Eignung für ein Hochschulstudium erbracht."
So wurde das mal von der Bildungspolitik definiert. Wie das in der Praxis aussah und aussieht, können Sie ja mal selbst in Erfahrung bringen. 😇
zum Beitrag01.06.2026 , 21:48 Uhr
"Das ist der nächste Vorteil. Wenn ein Plebiszit durchgeführt wurde, kann ein Gericht nicht einfach daherkommen und dieses ignorieren."
Genau diese Situation hat der eine oder andere sogar in der Schweiz schon bedauert. Am lautesten bis jetzt nach dem Erfolg der Minarett-Initiative...
zum Beitrag01.06.2026 , 09:05 Uhr
In München wird noch ausgewählt?
Ich kenne aus anderen Metropolen hierzulande die Geschichte, dass Neubürger bei der Anmeldung der neuen Adresse gleich das Bewerbungsformular als Schöffen "untergejubelt" wird, um überhaupt soviele Bewerber wie Plätze zu haben...
zum Beitrag31.05.2026 , 19:01 Uhr
"Die direkte Demokratie in der Schweiz funktioniert auch deshalb so gut, weil die Menschen dort gelernt haben, daß ihre Stimme wirklich zählt."
Das sieht vielleicht von nördlich des Mains so aus.
An "reinen Referendumstagen" (ohne zeitgleich stattfindende Wahl) liegt die Stimmbeteiligung niedrig, teilweise unter 50%. Ob da wirklich alle "gelernt haben, dass ihre Stimme wirklich zählt"?
zum Beitrag29.05.2026 , 18:19 Uhr
"Nur 7 Jahre (in Worten: sieben) - obwohl er schon mehrmals schwere Straftaten begangen hat - darunter ein Mord"
Könnte etwas damit zu tun haben, dass wir ein Rechtsstaat sind, in dem man nicht zweimal für die gleiche Tat verurteilt werden kann - auch nicht für einen Mord, für den man schon 15 Jahre abgesessen hat. Womit die "schweren Straftaten aus der Vergangenheit" für die 7 Jahre keine Rolle gespielt haben.
Kann man übrigens im Artikel zum Magdeburger Prozess nachlesen... 😇
zum Beitrag29.05.2026 , 15:39 Uhr
Ist für mich beides Südschweden... 😎😉
zum Beitrag29.05.2026 , 15:32 Uhr
Auch in diesem Fall können Sie aber nicht einfach Ihren Mietern kündigen, um das "Problem" zu lösen - jedenfalls nicht hierzulande...
zum Beitrag29.05.2026 , 07:55 Uhr
Wie weit war schon immer zweitrangig, solange es in die "richtige" Richtung geht. Nur findet sich nirgends auf der Welt eine Gesellschaft, die über diese Richtung zu einem nachhaltigen Konsens kommt. 😇
zum Beitrag29.05.2026 , 07:49 Uhr
Wer hat denn behauptet, dass es gar keine inhaltlichen Grenzen gibt?
Allerspätestens, wenn es strafrechtlich relevant wird, ist da eine knallharte Grenze...
"Unternehmensinterne Grundwerte" oder "Zusammenhänge mit der Geschäftsstätigkeit" sind im öffentlichen Raum eher schlechte Argumente - auch wenn er im Privateigentum ist. Die entsprechenden gerichtlichen Feststellungen wurden übrigens von links angestoßen...
zum Beitrag29.05.2026 , 07:36 Uhr
"Es geht auch um den Anstieg der Mieten"
Der Anstieg liegt unterhalb der Preisindizes für Bauelemente Kostengruppen, bei materialbezogenen Indizes sogar sehr deutlich...
zum Beitrag28.05.2026 , 14:19 Uhr
Wer 2,4 Mio Steuern zahlen muss, kann es sich leisten, die ganze Steuerlast durch Steueroptimierung legal (!) um rund 2 Mio zu reduzieren. Die Kunst ist nur, Berater zu finden, von denen man nicht auf illegale Wege geführt wird, weil sie daran noch mehr verdienen...
zum Beitrag28.05.2026 , 12:42 Uhr
Vermögen legal(!) vor dem Zugriff des deutschen Fiskus zu schützen, ist viel einfacher als viele denken... Erst recht, wenn man nicht (um mit den Worten eines ehemaligen Finanzministers zu sprechen) "die Kavallerie aufmarschieren lassen" möchte. Was auch im Ausland oft als "deutsches Großmachtstreben" oder "Vormachtansprüche" wahrgenommen wird. Während gleichzeitig der Anreiz für solche Steueroptimierungen eher zu- als abnimmt. Wenn in den nächsten Jahren der Spitzensteuersatz endgültig zum Einheitssteuersatz wird (weit entfernt sind wir ja nicht mehr...), dürfte der Anteil derjenigen weiter steigen, die das nach Versteuerung und Lebenshaltungskosten übrig bleibende Einkommen so ansparen, dass frühestens nach einem deutschen EU-Austritt wieder in Deutschland steuerpflichtig wird. Von den 5000 Reichsten müssen wir dann gar nicht mehr sprechen...
zum Beitrag28.05.2026 , 08:13 Uhr
Die Werbeflächen der DB werden auch von der Werbewirtschaft vermarktet. Unter anderem deshalb, weil sich in der Vergangenheit etliche juristische Verfahren mit dem Statut der "politischen und weltanschaulichen Neutralität" im Zusammenhang mit dem Charakter als staatseigenes Unternehmen ausführlichst auseindergesetzt haben. Von der Frage Dr politischen Opportunität bestimmter Werbung ganz zu schweigen. Man stelle sich nur den klassischen Schienenbus der Bundesbahn der 70er Jahre (mit der Werbung für den Kräuterlikör aus Braunschweig - Alkohol (!) 😇) im Jahre 2026 vor...
zum Beitrag28.05.2026 , 08:00 Uhr
"Vielleicht wäre sie stattdessen gut beraten, die "externen Partnern" zu wechseln?"
Solange sich die Aufgabenstellung nicht ändert, können Sie den Partner regelmäßig ändern, ohne dass sich das geringste ändert.
Und da dürfte es bei der BVG nicht anders sein als bei allen Verkehrsbetrieben der öffentlichen Hand: Minimale Auflagen bei der Vermarktung von Werbeflächen, weil der Eigentümer den maximal möglichen Ertrag bereits bei seiner Bereitstellung von Fibanzmitteln abgezogen hat...
zum Beitrag27.05.2026 , 21:01 Uhr
VW hat doch auch noch einen Vorstand für die Nutzfahrzeugproduktion, obwohl die nur noch im Ausland stattfindet 😇
zum Beitrag27.05.2026 , 21:00 Uhr
Ob die gekauften Autos aus China moderner sind oder billiger ändert nur den Zeitpunkt, an dem die Arbeitsplätze wegfallen - nicht aber die Tatsache an sich...
zum Beitrag26.05.2026 , 23:10 Uhr
Hätte z.B. die dt. Autoindustrie vor 7 Jahren auf R. Habeck gehört, sie stünde heute weitaus besser da
Kommt darauf an, was man als "besser" ansieht. Der Arbeitsplatzabbau wäre auf jeden Fall schon weiter...
Es gibt (nicht nur) hier im Südwesten bei Ingenieuren die Faustformel: Wofür es bein Diesel zehn Leute braucht, braucht es beim Benziner drei und beim Elektroauto einen...
Heißt also, selbst wenn die deutsche Autoindustrie ihren Marktanteil stabil hält und dabei nicht Arbeitsplätze ins nahe Ausland von Gent über Mladá Boleslaw bis Aksaray verlagert (das sind gleich zwei Prämissen, die man sicher als gewagt bezeichnen kann) ist die Hälfte der Arbeitsplätze über kurz oder lang weg.
zum Beitrag25.05.2026 , 18:22 Uhr
"Das "Kupferargument" ist so sicher wie das Amen in der Kirche."
Bei Kupfer kann man auch sehr schön sehen, wie hierzulande die Augen zugedrückt werden oder (wie von Ihnen) alles argumentativ vermischt wird.
In Böden, auf denen Lebensmittel produziert werden, dürfen unbegrenzt Kupferrückstände enthalten sein. Für Böden, auf denen Futtermittel produziert werden, gibt es wenigstens eine sogenannten Vorsorgewert, der Sanierungsbedarf zur Vermeidung nachhaltiger Bodenschäden aufzeigen soll - aber im Zweifelsfall zu nichts verpflichtet. Der wird ergänzt mit der Fußnote, ab einem Drittel des Vorsorgewerts sollte man auf der Fläche keine Schafe weiden lassen.
Wenn man aber auf die Idee kommt, den Boden auszuheben, um beispielsweise Stromkabel zu verlegen, ist derselbe Boden als Erdaushub zu betrachten und bereits ab einer Belastung von einem Sechstel des Vorsorgewerts als Sondermüll zu behandeln. Und selbst das ist noch das Hundertfache der Konzentration, die in Ihrer Hauswasserleitung auftreten darf.
Oder wie Paracelsus schon wusste: die Dosis macht das Gift...
zum Beitrag24.05.2026 , 07:45 Uhr
Das erträumte "sozialdemokratische Bildungssystem" von damals hat mit dem Bildungssystem, von dem die sozialdemokratische Partei heute träumt nur noch den Begriff Bildungssystem gemeinsam 😇
zum Beitrag24.05.2026 , 07:40 Uhr
"Die Grundversorgung für jeden Menschen von 0 bis 120 sind Bahn, Bus, Sammeltaxi."
Und für alle drei brauchen Sie einen Fahrer mit Führerschein 😝
Auch für die Bahn. Schließlich werden Sie nicht genügend Leute finden können, die in der Nähe der Abstellanlagen wohnen, um ohne Pkw die erste Bahn abzuholen bzw. die letzte Bahn abzustellen...
Und einen echten 24/7-Betrieb werden Sie hierzulande flächendeckend nicht hinbekommen, ohne Arbeitsschutzregelungen, Betriebsvereinbarungen und tarifliche Regelungen für die Instandhalter einzukassieren. Die haben nämlich einen Anspruch auf betriebsfreie Zeiten für ihre Arbeit im Gleis; womit sie übrigens meistens auch wieder einen Pkw brauchen, um an den Einsatzort zu kommen. Die Begeisterung für diese regelmäßige Nachtarbeit lässt sich nicht nur am Personalbestand ablesen, sondern teilweise auch am Infrastrukturzustand.
zum Beitrag22.05.2026 , 18:47 Uhr
"Und wer kauft das, was in China damit produziert wird? Genau."
Do wird das ja auch politisch gefördert. Im Kongo bekäme man Probleme mit dem Lieferkettengesetz, während in China wird bezüglich Vorprodukten alles bescheinigt wird, was das Symbolpolitikerherz begehrt...
zum Beitrag21.05.2026 , 18:51 Uhr
Das Bild von T-Rom und Ihnen ist gar nicht so schlecht... 😎
Wer einen Benzinbrand mit Wasser löscht (weil man muss doch schließlich ganz schnell etwas tun), sorgt nämlich nur dafür, dass er sich weiter ausbreitet und läuft noch Gefahr, sich selbst zu verbrennen. Wasser ist nämlich völlig ungeeignet, um Benzin zu löschen. Schwimmeffekt, Wasserdampf und so...
Klassisches Beispiel für den Gegensatz zwischen 'gut gemeint' und 'gut gemacht' 😉
zum Beitrag20.05.2026 , 18:16 Uhr
"Das gesamte Narrativ auf dem ihr Argument aufbaut ist statistisch nicht unterlegt."
Schreibt jemand, der Statistik anwendet, ohne sie zu verstehen. Der Selbstversorgungsgrad Europas liegt im Durchschnitt über alle Lebensmittel bei über 100%, aber wenn man einzelne Warengruppen betrachtet, streut er zwischen rund 30% und rund 190%
zum Beitrag20.05.2026 , 08:34 Uhr
"Aber solange zu viele abhängig Beschäftigten zu blöd sind, sich gewerkschaftlich zu organisieren, wird das nichts."
Solange selbst starke Gewerkschaften selbst eine Zweiklassengesellschaft innerhalb ihrer Mitglieder produzieren (beispielsweise Vier-Tage-Woche in Wolfsburg und "Öffnungsklausel" mit reduzierter Lohnerhöhung bei den Zulieferern, die den Kostendruck abbekommen), ist eine Mitgliedschaft nicht für jeden attraktiv...
Das Tariflohngefälle innerhalb eines Tarifgebiets kann ja dank Öffnungsklauseln in mehreren Tarifrunden inzwischen größer sein als das Gefälle innerhalb des nominellen Tariflohns in verschiedenen Tarifgebieten West / Ost...
zum Beitrag20.05.2026 , 07:50 Uhr
Worüber wird hier eigentlich geredet? Man kann doch 10h am Tag arbeiten [...]
Hier (vor allem in den Kommentaren) werden hemmunglos - aber mit Lust - maximale und durchschnittliche Tages- und Wochenendarbeitszeiten durcheinandergewürfelt. Und dann auch noch [regulär bezahlte/ "schutzwürdige"] Arbeitszeit mit [reduziert bezahlter] Bereitschaftszeit, [unbezahlten] Pausen und Arbeitsunterbrechungen [die Arbeitszeit werden, wenn sie der Arbeitgeber bezahlt aber keine Pause, wenn sie der Arbeitgeber nicht bezahlt] sowie Schichtzeiten als Summe über alles...
Das Arbeitszeitgesetz sagt beispielsweise, dass die 10 Stunden zulässig sind, wenn zeitnah durch Zeitausgleich 8 Stunden/Tag herauskommen. Wobei der gleichen Gesetzgeber vom Bauarbeiter erwartet, dass die "Schlechtwetterstunden" für den November bereits ab Jahresbeginn anstatt während der Lkw-Fahrer bereits im 4-Wochen-Durchschnitt auf die 8 Stunden kommen soll - soviel zu "zeitnah"...
zum Beitrag19.05.2026 , 08:00 Uhr
"Gur gemeint" ist nach moderner Lesart Teil des sogenannten Alltagsrassissmus oder 'Mikroaggression' 😇
zum Beitrag19.05.2026 , 07:56 Uhr
"Wenn Sie nun aber diesen Staat ebenfalls verachten"
Den Staat oder sein aktuelles - als dysfunktional wahrgenommenes politisches System?
Diejenigen, die "mit Deutschland nichts anfangen können", sind eher woanders als bei der AfD zu finden...
zum Beitrag19.05.2026 , 07:53 Uhr
"Ich würde dennoch niemals irgendwelche Leute wählen, die einer Partei angehören, die rassistische Ressentiments verbreitet,"
Das sehen etliche so, macht aber auch die AfD stark, wenn die Wahlbeteiligung sinkt, weil die zuhause bleiben.
Man beachte bei den Wahlergebnissen "klassischer" AfD-Hochburgen die Wahlbeteiligung, beispielsweise hier: wahlen.statistik-b...8231000-00101.html
zum Beitrag18.05.2026 , 18:24 Uhr
"sondern darum, Arbeitskraft möglichst effizient und profitabel einzusetzen."
In Zeiten, in denen einerseits die Demographie zuschlägt und andererseits die Arbeitsstunde in fast allen Nachbarländern von Polen bis Luxemburg (dort sogar bei vergleichbarem Brutto und höherem Netto) weniger kostet, ist effizienter Personaleinsatz wesentlich für die mittelfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen...
zum Beitrag18.05.2026 , 07:48 Uhr
"die sich gerne den Gewerkschaftsbeitrag späten, dann aber über die schlechten Abschlüsse jammern..."
Und wo arbeiten Sie? In einem der Großbetriebe, mit denen die Gewerkschaften ihre "Leuchtturm-Abschlüsse" machen? Oder bei einem der kleineren Zulieferer, an die der Kostendruck (auch wegen gestiegenen Lohnkosten) weitergereicht wird und bei denen (man kann inzwischen schon sagen traditionell) mit Zustimmung der Gewerkschafter im Betriebsrat die "Öffnungsklausel" aus diesem Tarifvertrag gezogen wird. Und wo dementsprechend der Tarifabschluss nicht in voller Höhe ankommt...
Überzeugen Sie dort doch mal jemanden, einer Gewerkschaft beizutreten, damit man nicht mehr "jammern" muss... 🤔
zum Beitrag14.05.2026 , 12:02 Uhr
"eine Krankenschwester hat nach 41 Stunden Schicht-Wochenenddienst und noch Haushalt wenig Zeit für Wahlkampf"
Deswegen hat sie ja einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit - wie jeder andere Parlamentskandidat...
zum Beitrag14.05.2026 , 11:58 Uhr
Und niemand sollte nachts arbeiten müssen. Alle Menschen haben das gleiche Recht auf Nachtruhe. 😇
zum Beitrag13.05.2026 , 17:20 Uhr
Der Hebesatz regelt aber nur das Verhältnis zwischen dem Steuerbetrag und dem vom Finanzamt festgelegten Immobilienwert.
zum Beitrag13.05.2026 , 12:31 Uhr
Schon mal gehört, dass Bauplätze, Gärten, Äcker etc versichert werden? Ich nicht...
zum Beitrag13.05.2026 , 08:03 Uhr
"Niemand weiß, was z.B. die Altersversorgung der Abgeordneten monatlich kosten würde, wenn man die gleiche Versorgung z.B. bei einer Versicherung einkaufen müsste."
Niemand würde ich jetzt nicht sagen 😉
Zumindest die entsprechenden Versicherungsgesellschaften dürften das wissen, zumal dieses Modell für die Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg eingeführt wurde. Da wurde den Abgeordneten ein Altersvorsorgebetrag in Höhe des maximalen GRV-Beitrags ausgezahlt und: viel Glück...
Neun Jahre später folgte die Rolle rückwärts, weil zu exakt diesen Konditionen immer noch keine Verträge von der Versicherungswirtschaft angeboten wurden. Jetzt läuft das über ein "berufsständisches" Versorgungswerk der Landtage von NRW, B-W und Brandenburg. Und auch dessen aktuelle Beiträge (irgendetwas über 3000€ / Monat) müssten sich in Erfahrung bringen lassen...
zum Beitrag12.05.2026 , 23:29 Uhr
So mancher Hausbesitzer wäre froh, wenn die neue Grundsteuer nach dem Versicherungswert berechnet würde - da kocht der Staat aber gleich mehrere eigene Süppchen, bei denen jeweils andere Zahlen herauskommen. Und die sind nicht immer niedriger als der Versicherungswert 😇
zum Beitrag12.05.2026 , 18:20 Uhr
Wir sind EU-Mitglied. Die Umsetzung der Wegzugssteuer darf also nicht den freien Kapitalverkehr und die Personenfreizügigkeit (samt der davon abgeleiteten Niederlassungsfreiheit) einschränken - ist also ein entsprechend zahnloser Tiger.
Es ist kein großes Problem, bewegliches Vermögen in ein Land zu schaffen, in dem Kapitalerträge einer anonymen Quellensteuer unterliegen, so dass das Finanzamt im Heimatland nicht die geringste Ahnung (geschweige denn einen Nachweis) über das vorhandene- und potentiell einer Vermögenssteuer unterliegende - Vermögen hat. Luxemburg und andere lassen grüßen...
zum Beitrag07.05.2026 , 19:08 Uhr
Dem linken Flügel von Labour wäre das nicht passiert - die hätten die Wahl gar nicht erst gewonnen. So wie sie mit Corbyn als Gallionsfigur sogar dem "Chaos-Clown" Boris Johnson zu einem grandiosen Wahlsieg verholfen haben...
zum Beitrag07.05.2026 , 19:05 Uhr
"Und die Trends in Großbritannien von heute, so ist zu befürchten, sind die in Deutschland von morgen."
Trends von heute?
Die Stärke der britischen Rechtspopulisten ist eher ein Trend von gestern...
Schon bei der letzten Parlamentswahl lag Reform bei der Stimmenzahl nicht weit hinter Labour - und nur das britische Mehrheitswahlsystem hat diesen knappen Vorsprung in einen "Erdrutschsieg" verwandelt. Mit deutschem Verhältniswahlrecht hätte Starmer nur als Chef einer Koalitionsregierung Premierminister werden können.
zum Beitrag06.05.2026 , 20:58 Uhr
Ein nicht fiktionaler - sondern im Gegenteil sehr realer - Vermieter möchte nicht Förderung, sondern unterm Strich möglichst wenig Geld ausgeben. Und da ist in der Anschaffung der Unterschied zwischen Wärmepumpe ohne Förderung und Wärmepumpe abzüglich Förderung zuzüglich Begleitarbeiten für Erreichen der Förderbedingungen im Bestand bestenfalls ein Nullsummenspiel.
Und die Betriebskosten sind dem Vermieter egal...
zum Beitrag06.05.2026 , 18:03 Uhr
"Und was sind die anderen vier Fünftel?"
In einem Satz formuliert: Speditionsgeschäft in all seinen Facetten und über alle Kontinente...
zum Beitrag06.05.2026 , 08:14 Uhr
Das "Problem" ist, dass weniger als der Bedarf gebaut wird. Und es wird eben jenes untere Segment des Bedarfs ignoriert, in dem sich Wirtschaftlichkeit nicht herbeiregulieren lässt.
Die Zeiten als sich mit Meyer'schen Höfen und ähnlichen Gebäuden der Bedarf in diesem unteren Segment wirtschaftlich decken ließ, sind vorbei - aus Gründen...
zum Beitrag06.05.2026 , 07:42 Uhr
"Wenn es so wäre, würde es niemand tun."
Wenn alle spitz rechnen und strikt ökonomisch handeln würden, gäbe es weniger Mietwohnungen (aber mehr Eigentumswohnungen und Leerstand), weniger landwirtschaftliche Betriebe, weniger selbstständige Handwerker etc. Und auch sonst würde man es viel öfter sein lassen, schlechtem Geld noch gutes hinterherzuwerfen...
zum Beitrag03.05.2026 , 21:15 Uhr
Ihr Militär finanzieren die USA schon selbst, nur die Kasernen lassen sie sich von den Deutschen finanzieren und die Wohnsiedlungwn für die Angehörigen lassen sie sich von den Deutschen bauen - wie die Deutschen im Baltikum von den Litauern. 😉
zum Beitrag29.04.2026 , 18:58 Uhr
Der Grund für die berufsständischen Versorgungswerke ist, dass Adenauer trotz seiner Zuversicht in das Bevölkerungswachstum Angst hatte, dass diese Gutverdiener-Gruppen in seinem Umlagesystem schneller hohe Auszahlungen verursachen als stabil hohe Beiträge zu bringen. Was für sein System massive Anlaufschwierigkeiten bedeutet hätte...
zum Beitrag29.04.2026 , 07:42 Uhr
Aldi wird nicht auf die Caymans auswandern, solange ein Firmensitz in Zypern, Malta, Irland oder auch Luxemburg volle Niederlassungsfreiheit und Kapitalverkehrsfreiheit innerhalb der EU mit steuerlichen Vorteilen kombiniert. Gerne noch mit einer Gesellschaft in den Niederlanden, die Markenrechte besitzt und dem Restkonzern kostenpflichtig die Nutzung der Marke erlaubt. 😉
zum Beitrag28.04.2026 , 22:21 Uhr
Die Freibeträge sind seit Ewigkeiten in der Erbschaftssteuer - was daran (insbesondere in den Steuerklassen 2ff) einmal großzügig war, hat die Inflation inzwischen aufgefressen.
Und die "Möglichkeit" zur Streckung gibt es nur, wenn das zuständige Finanzamt nach eigenen Ermessen zum Schluss kommt, die sofortige Zahlung würde den Steuerpflichtigen überfordern. Wenn es eine Immobilie oder Unternehmensanteile zu verkaufen gibt, ist das meist nicht der Fall (es sei denn, es geht um zweistellige Millionenbeträge 🤑) - da werden eher noch für die Zeit zwischen Steuerbescheid und Verkauf (die wesentlich von der Dauer der Umschreibung im Grundbuch abhängt) Verzugszinsen gerechnet...
zum Beitrag28.04.2026 , 19:50 Uhr
"wir erinnern uns: Beim Beschluss des BVerfG zur Vermögensteuer ging es im Wesentlichen um Immobilienbewertungen"
Wir erinnern uns: Wenn den BVerfG ein prägnanter Punkt für sein Urteil reicht, hat es noch nie eine abschließende Aufzählung der Kritikpunkte geliefert.
Im Übrigen hat sich die Welt weitergedreht. In Luxemburg kann man inzwischen legal Einkünfte erzielen, ohne dass ein deutsches Finanzamt davon (und vom eingesetzten Kapital) erfährt. Schwierig bewertbare aber leicht mobile Sachwerte (Kunstwerke, Oldtimer, ...) sind inzwischen eine gängige Anlage - und Helmut Achenbach, der gezeigt hat, wie gefragt "Vermögensverschleiernde Wertanlagen" in Form von Kunst sind - und wie man damit alle Beteiligten behumpsen kann - hat inzwischen seine Haftstrafe abgesessen, ohne dass die Finanzverwaltungin der Zwischenzeit auch nur die geringste Lernkurve gezeigt hat. Weder in puncto Vermögensverschleierung noch in punkto Geldwäsche...
zum Beitrag28.04.2026 , 19:38 Uhr
„Unter Kanzler Kohl wurde die Vermögensteuer noch erhoben und der Spitzensatz der Einkommensteuer war deutlich, nämlich um ca. 25%(!), höher als heute.“
Nur ist die Grenze, ab der der Spitzensteuersatz bezahlt werden muss, weder mit der Lohnentwicklung noch mit der Inflation gestiegen, so daß der Anteil der Spitzensteuerzahler kontinuierlich steigt - genauso wie der Anteil derer, bei denen der Steuersatz dank Steuerprogression mit jeder Lohnerhöhung steigt.
Dass Sie mit Ihrer Prozentsatz-Deklination deren Gerechtigkeitsgefühl treffen, wage ich zu bezweifeln...
zum Beitrag28.04.2026 , 19:22 Uhr
"Um die geht es hier nicht."
In diversen politischen Vorschlägen zur Erbschaftssteuer aber faktisch schon...
"Milliardenkonzerne , die auf dem Rücken prekär bezahlter Angestellter entstanden sind, dürfen nicht einfach weiterverschenkt werden können."
Wer glaubt, dass man mit einer deutschen Erbschaftssteuer saran etwas ändern kann, glaubt auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen... 😂🤣😅
zum Beitrag28.04.2026 , 11:53 Uhr
"Und wenn man das Wasser zu einer aufgelockerten Stelle leitet, wo es dennoch versickert - da kenne ich aber die jeweiligen Vorschriften am Ort nicht?"
Der Boden hier ist schlecht sickerfähig - da bräuchte es eine Sickerrigole und für die wäre baulicher Aufwand und eine wasserrechtliche Erlaubnis fällig.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:37 Uhr
Der Bebauungsplan legt fest, dass Stellplätze mit versickerungsfähiger Oberflächenbefestigung herzustellen sind. Die Ausnahme brauchen Sie also auch für einen einzelnen Carport - der Aufwand ist der gleiche wie bei einer Komplettüberdachung. Klar könnte man das Niederschlagswasser über den nicht überdachten Parkplatz nebendran versickern lassen - nur müsste man dann einen Nachweis nach ATV A 138 rechnen lassen und bei Bauamt und unterer Wasserbehörde einreichen. Das kostet unterm Strich erheblich mehr als der Carport 😎
zum Beitrag28.04.2026 , 06:52 Uhr
Es wäre doch interessant zu wissen, wie viele derjenigen auch die Wohlstandsverteilung innerhalb dieser gut 80% der Bevölkerung ungerecht finden.
Nicht jeder, der es ungerecht findet, dass andere mehr haben als er, findet es auch ungerecht, dass es Leute gibt, die weniger haben als er. 😎
Aber genau da liegt der Prüfstein für die Zustimmung zu konkreten Maßnahmen: Vermögenssteuer eher ab dem Existenzminimum oder eher ab 10 Millionen? Etc etc
zum Beitrag27.04.2026 , 18:58 Uhr
"Nicht umsonst ist Deutschland eines der Länder mit der geringsten sozialen Mobilität."
Kann man jetzt so und so sehen. 😎
Der Schenkungs- / Erbschaftssteuersatz von 30% hat eine Übertragung meines Unternehmens an eine verdiente Mitarbeiterin auf einfachem Wege ganz gut verhindert.
Und 30% der Anteile zu verkaufen um die Steuer zu zahlen, würde schon für eine Sperrminorität eines "Fremden" sorgen - zumal das nicht für die Erbschaftssteuer reichen würde, weil der Verkaufserlös erst als Einkommen versteuert werden müsste...
zum Beitrag27.04.2026 , 18:04 Uhr
"sollten Firmen auf dem Land ihre Parkplätze mit Solar überdachen, falls immer noch nicht geschehen"
Ist hier im Gewerbegebiet nicht geschehen - und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Die Parkplätze sind mit Rasengittersteinen befestigt und gelten daher als nicht vollständig befestigt und versickerfähig. In Übereinstimmung mit dem Bebauungsplan und mit entsprechendem Abschlag auf die für das Niederschlagswasser zu entrichtenden Abwassergebühren. Eine Überdachung wäre dagegen ein versiegelndes Bauwerk (würde also eine Ausnahme vom Bebauungsplan erfordern), das zusätzliches Niederschlagswasser in der Kanalisation verursachen würde und entsprechende Gebühren kosten würde. Wobei man als "Normal- bis Geringverbraucher" schon heute nur 10% der Abwassergebühren für Schmutzwasser und 90% für Niederschlagswasser zahlt...
zum Beitrag27.04.2026 , 12:51 Uhr
Eine Überwachungskamera im frei zugänglichen öffentlichen Raum - nachdem bis jetzt "nur" Sachbeschädigung verübt wurde. 🤣
zum Beitrag27.04.2026 , 08:02 Uhr
Vielleicht hat man ja nach den ersten "Flurschäden" eine "Zielgruppenansprache" durchgeführt und entsprechend zu verstehendes Feedback erhalten...
zum Beitrag26.04.2026 , 18:04 Uhr
"Das Finanzamt zögert keinen Augenblick und stundet ihr die Steuerschuld gegen Eintragung einer Zwangshypothek."
Absolut unrealistisch... Um die Hypothek eintragen zu können, muss erst mal klar sein, dass das Grundstück überhaupt Oma gehört. Das dauert hierzulande erheblich länger, als die Frist bis zu der Zahlung (oder Stundung) erfolgt sein muss. Da ist der Antrag auf Zwangsversteigerung in vielen Fällen schon beim zuständigen Gericht, das nur noch mangels aktuellem Grundbucheintrag keinen Termin angesetzt hat...
zum Beitrag25.04.2026 , 17:57 Uhr
"Wer sein eigener Chef ist"
Ist in rund 95% der Fälle auch der Chef anderer. Wohingegen das "Manager-Feindbild" vieler Linker eben in aller Regel "nur" angestellt ist. Viel Spaß bei einem zielgerichteten und gleichzeitig rechtssicheren Konzept 😎
zum Beitrag24.04.2026 , 22:51 Uhr
"Woher willst du wissen wie viel du raus bekommst?"
Für die Abschätzung, dass man mehr eingezahlt hat als man bekommen wird, reicht bei vielen im höheren Alter schon die Rentenmitteilung. Da steht drin, was man eingezahlt hat und was man voraussichtlich pro Monat bekommt. Wenn man die eine Zahl durch die andere dividiert und mit einem realistischen Wert für seine restliche Lebenserwartung vergleicht, kann man in etlichen Fällen schon eine verlässliche Aussage treffen...
zum Beitrag24.04.2026 , 18:06 Uhr
Welchen Aufwand hat denn der Eigentümer nicht, den der Untervermietende hat?
Beispielsweise beim im Artikel beschriebenen Heizungsausfall muss der Untervermietende nur die Beschwerde an den Eigentümer weiterleiten, aber keinen Handwerker suchen etc...
zum Beitrag23.04.2026 , 07:53 Uhr
Diese Unabhängigkeit muss man nicht bekämpfen - die gibt es nicht mehr. Und sie war auch "damals" schon mehr gefühlt als real. Nur die Rahmenbedingungen, von denen man abhängig war, waren andere.
Zumal sich die Größenordnungen in der Landwirtschaft in den letzten 8 Jahrzehnten massiv verschoben haben. Ein Kleinbetrieb der 1950er, der eine bäuerliche Familie - wenn auch mehr schlecht als recht - ernähren konnte, rechnet sich heute oft nicht einmal mehr im Nebenerwerb.
Auch macht die Versteuerung von landwirtschaftlichen Einkünften daraus heute nicht mehr automatisch einen vollwertigen landwirtschaftlichen Betrieb. Baurechtlich - z. B. beim Umbau der Hofstelle kann das als als "erweiterte Selbstversorgung" gewertet und eine Baugenehmigung abgelehnt werden...
zum Beitrag22.04.2026 , 19:42 Uhr
"Es hat bis 2025 gedauert, bis man eine Direktverbindung von Berlin nach Paris mit der Bahn eingerichtet hat."
Stimmt, vorher musste man 146 Jahre lang in Frankfurt umsteigen - einfach unzumutbar 🤪
zum Beitrag22.04.2026 , 19:38 Uhr
Wenn möglich... Wir erinnern uns an leere Flüge während der Pandemie, nur um weder Pilotenlizenzen mangels Flugstunden noch Landerechte mangels Nutzung zu verlieren.
zum Beitrag22.04.2026 , 18:42 Uhr
Sie argumentieren auf wackeliger Grundlage. Der Mietspiegel soll - wie der Name sagt - Miethöhen widerspiegeln und nicht definieren. Wenn sich herausstellen sollte, dass zu viele Mieten oberhalb der Vergleichsmiete laut Mietspiegel liegen, dann tut er genau nicht, was sein Name sagt. Dann bricht Ihre ganze Argumentation schneller zusammen als ein Kartenhaus.
zum Beitrag21.04.2026 , 18:15 Uhr
Eher Norddeutschland - im Süden gibt es Religionsunterricht nicht erst ab der 5. Klasse 😁. Und zumindest formal sogar in der hinterletzten Zwergschule statt dem Religionsunterricht beim Dorfpfarrer ein konfessionsfreies Ersatzprogramm für Protestanten, Atheisten und andere Heiden. 😎
zum Beitrag21.04.2026 , 17:58 Uhr
Mieter sollen aber auch für ihre eigenen Entscheidungen Verantwortung übernehmen müssen - und nicht auf Kosten anderer Energie zum Fenster hinausheizen dürfen.
zum Beitrag21.04.2026 , 12:30 Uhr
" tionaler Energieagentur (IEA) weltweit rund 7 Prozent des Rohöls für Kerosin verbraucht."
Die Überlegungen von Jost Maurin zu den Konsequenzen sind zwar grundsätzlich anschlussfähig, aber für viele Urlauber*innen höchst unbequem."
Nicht nur für Urlauber...
Die leichteren Bestandteile des Rohöls, aus denen Kerosin entsteht, sind nun einmal vorhanden und werden in den Raffinerien weiterhin als "Nebenprodukt" entstehen, solange die betrieben werden.
Wir können - egal wieviel Aufwand wir in bauliche Ausgestaltung und Prozessführung der Anlagen stecken - die Herstellung von Kerosin nicht ohne Kollateralschäden signifikant herunterfahren...
zum Beitrag20.04.2026 , 18:33 Uhr
"Unsere SPD wird nen Teufel tun, Spanien als Vorbild zu nehmen. Dann lieber Wähler an die CDU verlieren."
Man kann auch beides gleichzeitig tun. 😎
zum Beitrag20.04.2026 , 18:31 Uhr
"Aber ehrlich: wie viele Fälle, in denen die Polizei einen "Biodeutschen" mit mehreren (!) Schüssen in den Rücken (!) ermordet hat, kennen Sie?"
Mir fällt spontan eine Fall aus Oberbayern ein, der Ihre Kriterien genau erfüllt sowie einer aus dem Saarland, der auch recht nahe dran ist. Mit dem Unterschied, dass beide Betroffenen nicht einmal eine Waffe bei sich hatten - geschweige denn, damit herumgefuchtelt...
zum Beitrag20.04.2026 , 18:24 Uhr
"Sich dabei allerdings auf die Aufmerksamkeit der Fahrer zu verlassen, ist wahrscheinlich zu wenig."
Der Fahrer hat zwei Augen, mit denen er nicht nur drei Spiegel sondern durch die Windschutzscheibe den querenden Fußgängerverkehr sowie den vorausfahrenden und/oder entgegenkommenden Fahrzeugverkehr im Auge behalten soll - und das am Besten jeweils in Echtzeit. Das wird definitiv nicht in 100% der Fälle funktionieren...
zum Beitrag20.04.2026 , 18:18 Uhr
"Die Einpendler:inne müssen ihr Kraftfahrzeug aber eigentlich nicht in die Stadt mitbringen."
Ach...
Wo sind denn an der oben genannten Haltestelle 'Offenbach Stadtgrenze' Pendlerparkplätze? 😅
zum Beitrag18.04.2026 , 13:03 Uhr
Weil das in dieser Pauschalität (sowohl D als auch I betreffend) einfach falsch ist. 😎
Womöglich argumentieren sie auch noch mit Berliner Erfahrungen, wo man selbst innerhalb des Autoverkehrs noch Verkehrsströme gleichzeitig fahren lässt die man im Rest beider Republiken wegen Unfallgefahr schon seit 70 Jahren trennt...
zum Beitrag18.04.2026 , 12:58 Uhr
"In Frankfurt nutzen nur 13% der Einwohner das Auto für ihre täglichen Wege."
Hilft halt nicht viel, wenn man einerseits Einpendler (also Nicht-Einwohner) braucht, damit der Laden funktioniert und andererseits im städtischen Verkehrsnetz Frankfurt Enhaltestellen auf der Gemarkungsgrenze hat, teilweise noch mit so schönen sprechenden Namen wie 'Stadtgrenze Offenbach' oder 'Stadtgrenze Neu-Isenburg'. 😎😇
zum Beitrag18.04.2026 , 09:42 Uhr
"Es könnte allerdings auch ein Zusammenhang bestehen zwischem Ärztemangel und numerus clausus von 1,2 für´s Medizinstudium."
Könnte - muss aber nicht 😎.
Zum von der Autorin gelobten kritischen Denken würde es gehören, eben nicht solche simplen Aussagen in Die Welt zu setzen, sondern festzustellen, dass inzwischen eine erhebliche Anzahl der hiesigen Medizin-Absolventen gar nicht mehr hierzulande als Arzt arbeitet, sondern in der Pharmaindustrie oder im Ausland - oder beides. Due Tochter eines Bekannten hat mir letztes Jahr vorgeschwärmt, wie sie als deutsche Medizinerin in Norwegen den roten Teppich ausgerollt bekommt (sie hat vom potenziellen Arbeitgeber ein Flugticket zum Vorstellungsgespräch bekommen, Sprachkurs wird vom AG bezahlt etc etc etc)
zum Beitrag17.04.2026 , 22:25 Uhr
Es gibt inzwischen genug Alternativen für ländliche Gegenden, wie Bedarfs- oder Anrufverkehre, die durchaus schon gelebte Praxis sind, aber kaum Unterstützung bekommen.
Weil die gelebte Praxis zeigt, dass a) diese Verkehre mit wechselnden Routen und Fahrzeiten als Zubringer zu anderen ÖPNV-Linien regelmäßig dafür sorgen, dass der Fahrgast diesen Anschluss nur von hinten sieht.
b) von den Personalkosten her nicht billiger sind, wenn man den Fahrer dafür bezahlt, auf Abruf zu warten, statt heiße Luft durch die Gegen zu fahren.
c) kleine Fahrzeuge keine ausreichende Kapazität für den Schülerverkehr haben. So dass man entweder 20 Stunden pro Tag einen überdimensionierten Bus durch die Gegend fährt oder diesen Bus 20 pro Tag ungenutzt herumstehen lässt und dafür noch ein zweites, kleineres Fahrzeug kauft.
Unterm Strich ist also in 90% der Fälle bei gleicher Betriebszeit der Anrufverkehr für den Landkreis teurer als der "normale Linienbus" - und für den Fahrgast tendenziell unattraktiver. Wer sich mit dem Thema inhaltlich beschäftigen würde, könnte nachvollziehen, warum solche Systeme kaum unterstützt werden...
zum Beitrag17.04.2026 , 01:00 Uhr
"Aber dies Probleme lösen wir in zehn Jahren."
Lassen Sie mich überlegen, wann und wo ich das zum ersten Mal gehört habe...
Stimmt, das war ein namhafter Hersteller, der uns (eine Studentengruppe auf Exkursion) eine vollelektrische Maschine für den Einsatz unter Tage präsentiert hat - "natürlich" kabelgebunden - und von den Vorzügen bezüglich Maschinenlärm und Abgasen vorgeschwärmt hat, die man auch auf innerstädtischen Baustellen voll ausspielen kann, wenn in ein paar Jahren die Akkutechnik soweit ist. Das war vor rund 35 Jahren 😜
zum Beitrag16.04.2026 , 19:06 Uhr
Das Ziel das AASHO Road Test von 1962 war nie, "Absolutzahlen" zu ermitteln. Es ging um die wirtschaftliche Bemessung eines standfesten Straßenoberbaus. Abweichungen auf die sichere Seite wurden ganz offen toleriert. Dementsprechend bröckeln auch auf unseren Autobahnen die Brücken deutlich häufiger als die Fahrbahn... Einflüsse aus dem modernen Fahrzeugbau, wie z. B. bei der weicheren Federung oder auch der Motorisierung (der Tempobegrenzer hat die PS-Begrenzung ersetzt und die Fahrgeschwindigkeit an Steigungen erhöht) konnte man 1962 nicht berücksichtigen. Und auch die Asphaltmischungen wurden seit damals weiterentwickelt. Die temperaturabhängige Zähigkeit und Belastbarkeit von Asphalt wollte man ohnehin nicht berücksichtigen - es ging ja um eine Worst-Case-Betrachtung.
Selbst wenn Sie heute mit einer Verkehrsprognose und den AASHO-Formeln eine Bemessung eines Straßenaufbaus machen, kommt größere Ungenauigkeit immer noch aus der Verkehrsprognose 😁
zum Beitrag16.04.2026 , 18:52 Uhr
Was meinen Sie mit "länger"?
Zeiteinheiten oder Fahrleistung?
Das Verhältnis zwischen diesen beiden Größen unterscheidet zwischen PKW und LKW sehr deutlich - so manch LKW bringt in der Woche mehr Kilometer auf den Tacho als der eine oder andere Privat-PKW in einem ganzen Jahr...
zum Beitrag16.04.2026 , 18:47 Uhr
Zu solchen Schlüssen kommen immer diejenigen, die vom PKW auf den Lkw schließen. Dass ein Lkw keinen E-Antrieb braucht, um "verschleißfrei" bremsen zu können (Stichwort: Retarder) oder mehr Ladezyklen pro Kalendertag über die Batterie jagt, weil er nicht wie ein PKW 5 von 24 Stunden fährt und den Rest der Zeit steht, sondern eher umgekehrt... ist bei solchen Protagonisten oft nicht wirklich bekannt 😎
zum Beitrag16.04.2026 , 07:47 Uhr
"Einfach mal zwei Monaten Öffies kostenlos machen, dürfte von meisten nicht als adäquate Reaktion der Regierung angesehen werden."
Das dürfte hierzulande für die Verkehrsunternehmen ähnlich laufen wie beim 9€T....
Der Staat verordnet geringere Einnahmen und überlegt sich dann, wie die von ihm verursachten Mindereinnahmen ausgeglichen werden, worauf die Unternehmen schon 🙄ein halbes Jahr später erfahren, wo sie mit welchem Formular das Geld beantragen dürfen, das sie dann nochmal drei bis vier Monate später bekommen. Mit der geringen Verschärfung in der aktuellen Situation, dass die Unternehmen aktuell natürlich auch die höheren Spritpreise bezahlen müssen. Nachdem hierzulande bereits jetzt jeden Monat irgendwo im ländlichen Raum mindestens ein Busunternehmen Insolvenz anmeldet, würde das den ÖPNV sicher stärken 🤔
zum Beitrag15.04.2026 , 20:08 Uhr
Keine Angst, im westdeutschen Mittelstand kann man sich darunter auch nicht viel vorstellen... Das war bei Industriebaronen oder im Arbeiteradel üblicher 😇
zum Beitrag15.04.2026 , 19:54 Uhr
Wirklich große Mengen in transportabler Form zu speichern ist immer noch nicht wirklich gut möglich - fragen Sie mal die Baumaschinenhersteller. 😉
Die garantieren Ihnen eine Einsatzdauer von drei bis fünf Stunden, wenn Sie länger arbeiten wollen, müssen Sie das Gerät per Kabel direkt an die Ladestation anschließen und können den Akku gleich weglassen...
Als sinnvolle Akkumassen für vollschichtiges Arbeiten nennt einer dieser Hersteller - je nach Maschinentyp - Akkumassen von 50 bis 240 Tonnen. Wenn man das als 'gut möglich, große Mengen elektrischer Energie zu speichern' bezeichnen will... 🙃
zum Beitrag15.04.2026 , 19:40 Uhr
"LKW mit zwei Fahren (so dass die Pause entfällt) sind selten anzutreffen."
In der Realität oder auf dem Papier (bzw. der Plastik-Fahrerkarte)? 😎
Vor allem im Wechselbehälterverkehr wird laut Kontrollergebnissen viel im Stafettenverkehr mit Fahrerwechsel gefahren... 😇
zum Beitrag15.04.2026 , 10:51 Uhr
Nicht suspekter als Leute, die einen Handyvertrag oder beim falschen Anbieter auf Raten kaufen. Wobei diese "falschen Anbieter" immer weniger werden, weil man als Online-Händler besser seine Forderungen (mit Abschlag) an einen Zahlungsdienstleister abtritt - oder das gleich selbst als Geschäftsmodell auch für Andere betreibt wie beispielsweise Otto - womit die Schufa-Anfrage nicht mehr von "außerhalb des Bankenbereichs" kommt...
zum Beitrag14.04.2026 , 20:39 Uhr
Dann müssen wir aber erst noch etliche Megawattstunden Strom zur Herstellung von Benzin und Diesel verbraten, um die zäheste Fraktion zu bekommen. Nämlich für die Herstellung von Asphalt, um die Flächen zu befestigen, auf denen die LKW zum Laden stehen.
Selbst wenn man das auf vorhandenen Rastplätzen u. ä. machen will: Die Ladestationen und Kabel, die das angeblich aushalten, sind dort noch nicht installiert. Und wenn man die Kabel verbuddelt hat, sollte man ja wieder eine brauchbare Fahrbahn herstellen...
zum Beitrag14.04.2026 , 19:50 Uhr
"Wird also weniger verbraucht, sinkt der Preis mittelfristig."
Mittelfristig werden andere Länder in die Bresche springen und die Nachfrage hoch halten. Es ist ja nicht so, dass unsere Lieferketten von der Blockade der Straße von Hormus besonders betroffen sind. Aber die asiatischen Kunden, die davon betroffen sind, sind bereit, uns zu überbieten und uns den Sprit wegzukaufen.
Wenn das für Sie schon unter das Stichwort 'Krise' fällt. Überangebot hatten wir übrigens bestenfalls vor der Ölkrise - seitdem ist alleine die OPEC davor...
zum Beitrag14.04.2026 , 17:54 Uhr
"Vielleicht ist der Nebeneffekt, Menschen zum Wechsel in die PKV zu bringen ja erwünscht."
Den Eindruck bekommt man auch an anderen Stellen. Schließlich wird der Wechsel in die GKV nicht nur Versicherten der inländischen PKV verwehrt sondern auch zugewanderten Arbeitnehmern, die zuvor in einem anderen EU-Land mit privatrechtlich organisierter Krankenversicherung gesetzlich pflichtversichert waren...
zum Beitrag13.04.2026 , 21:15 Uhr
"Geld sollte kein Maßstab sein"
Diesen Satz möchte ich gerne beim nächsten Streik im ÖPNV - egal, ob Verdi, GdL oder EVG - wieder von Ihnen hören 😁
zum Beitrag13.04.2026 , 21:13 Uhr
"Das sind ja fast alle staatliche / kommunale Unternehmen mit einer erhöhten Sozialverpflichtung."
Die überwältigende Mehrheit ist im Gegenteil privat!
Nehmen wir an Sie leben in einer Stadt, der ein Verkehrsunternehmen gehört: dann ist es doch Sache der Bürger dieser Stadt dem Unternehmen z.B. per Ratsbeschluss vorzuschreiben wie hoch die Ticketpreise sein dürfen und wie ein mögliches Defizit gegenfinanziert wird."
Das war vor 50 Jahren so. Inzwischen gibt es fast überall
- Verkehrsverbünde, in denen die Vertreter mehrerer Kreise das Entscheidungsgremium stellen
- (teilweise) Verantwortung des Bundeslands, das Landestickets oder Landestarife (sh-Tarif, bw-Tarif etc) eingeführt hat, deren Geltung per Gesetz geregelt und Tarifhöhe vom Land vorgeschrieben ist.
- Ein Deutschlandticket, dessen Geltung per Bundesgesetz geregelt ist, dessen Preis per politischem Kuhhandel zwischen Bund und Ländern ausgekungelt wird und für das die Verkehrsunternehmen auf Grundlage von Fahrgastzahlen und Fahrgeldeinnahmen von vor 7 Jahren - unter Kürzung der Beträge nach Kassenlage - Geld erhalten...
Was sollen also die Ratsbeschlüsse einer einzelnen Stadt hier bitte für eine Wirkung haben?
zum Beitrag13.04.2026 , 20:56 Uhr
Realistisch?
Ein Niedrigsteuerland wie Luxemburg, das deutlich mehr reiche ausländische Steuerzahler als inländische ÖPNV-Nutzer hat, wird Deutschland nie werden. Die Rechten haben etwas gegen (fahrscheinlosen) ÖPNV und die Linken etwas gegen niedrige Steuern für Reiche 😎
zum Beitrag13.04.2026 , 18:12 Uhr
Für Einheimische ist es auf Malta kostenlos - sofern sie den Aufwand treiben, sich eine entsprechende, personalisierte, elektronisch auslesbare Fahrtberechtigungskarte zu besorgen. Macht nicht jeder - aus Gründen...
zum Beitrag13.04.2026 , 18:07 Uhr
(man beachte das Wort "weltweit")
Und man beachte, dass das nicht mehr der Fall ist. Die entsprechenden Unternehmen Arriva und Schenker wurden auf politischen Druck verkauft und die Verkaufserlöse sind (über Kürzungen zugesagter Bundesmittel) im Bundeshaushalt versickert...
"Deutschland ist aber bekannt dafür, dass es 'ein großes Herz für unfähige und überbezahlte Manager' hat"
Deutschland ist auch bekannt dafür, dass man fähige Manager um Verkehrssektor kaum bekommt, weil die für die hierzulande bezahlten "Peanuts" nicht arbeiten. Fragen Sie mal bei den Herren Füglistaler oder Matthä nach, von denen die Presse berichtet, sie hätten Angebote unseres Bundesverkehrseifelturms auf Chefposten bei der DB abgelehnt...
zum Beitrag10.04.2026 , 17:30 Uhr
Die Abweichung nach oben würde keine unmittelbare Gefahr darstellen, aber den vom Autor gewünschten Schutz gerade nicht gewährleisten. Naturgemäß würden diese Abweichungen nach oben nur dort auftreten können, wo niedrige Geschwindigkeiten vorgeschrieben sind - also innerorts und an expliziten Gefahrenstellen. Dummerweise sind das genau die Stellen, an denen die vom Autor gewünschte Schutzwirkung nötig wäre.
Die Abweichungungen nach unten können dementsprechend nur dort auftreten, wo hohe Geschwindigkeiten zulässig sind - also ein aus heiterem Himmel bremsender PKW erhebliche Gefahr darstellen können. Wer einmal erlebt hat, wie so ein System auf der Autobahn die Anker wirft, weil es das Schild "130" als "30" liest, weiß, was ich meine...
zum Beitrag09.04.2026 , 11:56 Uhr
"..und dabei übersehen, daß dafür die Krankassenbeiträge (potenziell) günstiger würden"
Keine Angst, der einzige Krankenkassenbeitrag, der günstiger würde, ist der für die Nicht-Zahler. Da räumt sich der Staat bei seinen Ersatzzahlungen ja schon heute einen Rabatt von fast 50% gegenüber den Beiträgen der Selbstzahler ein...
zum Beitrag09.04.2026 , 11:50 Uhr
Oma und Opa haben ja hierzulande noch selbst dann einen Führerschein, wenn sie schon bettlägrig im Pflegeheim sind (wegen Datenschutz und Vermeidung von Altersdiskriminierung). Was soll da das Vorlegen einer gültigen Fahrerlaubnis bringen?
zum Beitrag09.04.2026 , 07:54 Uhr
Es gibt keine Strafandrohung, ä, die wirklich ALLE potenziellen Täter abschreckt. Sonst wären die Gefängnisse nicht so voll.
Es kann nur darum gehen, das Quantil der Abgeschreckten stabil in einem gesamtgesellschaftlich akzeptierten Rahmen zu halten..
zum Beitrag09.04.2026 , 06:56 Uhr
Versteuert werden SOLLEN, nicht MÜSSEN 😎
Luxemburg erfüllt inzwischen Mindestanforderungen der EU, so dass Sie als EU-Bürger (freier Kapitalverkehr innerhalb der EU und so...) dort praktisch beliebig Einkünfte aus angelegtem Geld erzielen können, ohne dass ihr Heinatland die Versteuerung dort als Steuerhinterziehung werten kann und darf. Auch wenn ihr Heimatfinanzamt von diesen Einkünften nichts weiß, weil die luxemburgische Quellensteuer "anonym" ist. Nur Schwarzgeld nach Luxemburg zu transferieren ist in Sachen Legalität etwas kritisch...
zum Beitrag08.04.2026 , 17:13 Uhr
Nö... was Ihnen jeder selbständige Handwerker gerne erklären wird. 🤔
zum Beitrag08.04.2026 , 16:56 Uhr
"Warum gab es 1974 die autofreien Sonntage?"
Begründung oder tatsächliche Wirkung?
In der Rückschau meinen Teile der Wissenschaft in der Antwort den Unterschied zwischen 'gut gemeint' und 'gut gemacht' aufzeigen zu können...
zum Beitrag08.04.2026 , 16:52 Uhr
Es ist schon nachvollziehbar, daß bei einem Falschparker (bei dem wenigstens ein Kfz-Kennzeichen als Identifikationshilfe vorliegt) auch bei der Handhabung als Ordnungswidrigkeit eine Sanktionierung möglich ist...
zum Beitrag08.04.2026 , 16:46 Uhr
Mein Steuerberater meint, für mich wäre es günstiger, kostenlosen Nahverkehr in Luxemburg mit meinen Steuern zu finanzieren als deutsche Gefängnisse.
Nicht, weil der kostenlose Nahverkehr per se günstiger wäre, aber weil in Luxemburg so viele Nicht-Einwohner und Nicht-Nutzer (viele sind sogar beides) den ÖPNV bezahlen, dass die in diesem kleinen Land anfallenden Kosten pro Zahler nur ein Nasenwasser sind. 😎
zum Beitrag07.04.2026 , 20:07 Uhr
Wenn es zu einer Ordnungswidrigkeit wird, ist egal, wie hoch das Bußgeld wird. Eine Personalienfeststellung ist dann nicht mehr in jedem Fall realistisch (wozu der Schwarzfahrer aktiv beitragen kann) und andere Anhaltspunkte (wie das Kfz-Kennzeichen beim Falschparker) gibt es nicht. Da werden irgendwann Mickey Mouse und Donald Duck jeden Tag dutzendfach ohne Fahrschein angetroffen...
zum Beitrag07.04.2026 , 17:56 Uhr
Manche sind auch einfach nach West-Berlin gezogen 😇
zum Beitrag07.04.2026 , 17:53 Uhr
Bitte das hiesige Forum nicht als repräsentativen Querschnitt der (west)deutschen Bevölkerung betrachten. Diejenigen, die nur der eigenen Regierung alles Schlechte zutrau(t)en und sie für den Klassenfeind hielten, sind schon ein bisschen überrepräsentiert...
zum Beitrag07.04.2026 , 17:33 Uhr
Man sollte sich dann nur nicht beschweren, wer da so freiwillig kommt, wie das andere Foristen unter anderen Artikeln schon getan haben 🙃
zum Beitrag07.04.2026 , 13:28 Uhr
Ihre bauliche "Sperrung der Strecke für Autofahrer" wäre auch eine Sperrung eines Feldwegs für Traktoren 🤔
zum Beitrag07.04.2026 , 08:30 Uhr
"Arzbesuche sollten schon überprüfbar sein"
Sie meinen das - gelegentlich bestätige Klischee vom Arzt, der im Pflegeheim erst mal ins Schwesternzimmer geht und alle Versichertenkarten durch das Lesegerät zieht? 😎
Da stehen Sie als Angehöriger ganz schnell mit dem Rücken zur Wand, wenn Sie durch dumme Nachfragen den Eindruck erwecken "kein Interesse an einer adäquaten medizinischen Versorgung" Ihres Angehörigen zu haben - und das muss nicht vom Arzt kommen, das kann auch von der Behörde kommen, die nach Beschwerden involviert wird...
zum Beitrag07.04.2026 , 07:52 Uhr
"Es wird immer so getan, als wenn das zwei konkurrierende Gruppen wären."
Stimmt - dabei wird der Weg nach meinen rudimentären Recherchen auch aus Abgaben der Landwirtschaft für "ländlichen Wegebau" unterhalten. Dementsprechend dürften man dort eigentlich die Traktoren nicht unterschlagen...
zum Beitrag07.04.2026 , 07:46 Uhr
"Gerade die Boomer haben dafür gesorgt und sorgen weiter dafür, dass viele junge Menschen ihre eigene Perspektive in Deutschland als eher schlecht einschätzen, was auch kein Wunder ist, wenn der Staat außer dem Gekreische nach Pflicht und Gehorsam nichts zu bieten hat."
Wieso "gerade die Boomer"? Streichen Sie diesem Begriff aus dem Satz und er könnte auch von einem "Halbstarken" oder "68er" stammen 😎
Sokrates und die Jugend von heute, falls Sie wissen, was ich meine 😁
zum Beitrag06.04.2026 , 18:33 Uhr
Willkommen in der Realität der Boomer, die in genau der gleichen Situation waren - plus Ummeldung beim Kreiswehrersatzamt bei Umzug. Alles bestätigt mit Eintrag und Stempel im Wehrpass...
zum Beitrag03.04.2026 , 20:10 Uhr
Den letzten Satz konnte man sogar schon in taz-Artikeln lesen 😎
zum Beitrag03.04.2026 , 20:09 Uhr
Klar, was man nicht aus eigener Anschauung kennt, glaubt man - bestenfalls einer Statistik. Dass es die nicht gibt, weil es kein Wildunfall ist (wobei die bei kleineren Tieren ohne (nennenswerten) Fahrzeugschaden - also Füchse, Marder, Igel etc - eh unvollständig ist) und auch kein Abschuss durch einen Jäger (die auch Anreize bekommen höher oder niedriger zu melden)... geschenkt.
zum Beitrag02.04.2026 , 18:06 Uhr
Wie ist denn eigentlich die Pünktlichkeit der Interkontineltalflüge?
Die Pünktlichkeit des gesamten Flugverkehrs mit dem kleinen (und unterdurchschnittlich pünktlichen - der Regionalverkehr ist pünktlicher) Teil des Bahnverkehrs zu vergleichen, ist statistisch eigentlich sowas von daneben...
zum Beitrag01.04.2026 , 18:15 Uhr
Das ist eine Begründung für eine bestimmte Art der Klassenjustiz, aber keine Ablehnung ...
zum Beitrag01.04.2026 , 18:14 Uhr
Dass Schwarzfahren hierzulande ein eigenes Delikt ist, haben wir eigentlich dem Internationalen Olympischem Komitee zu verdanken 😎.
Bis 1935 war das einfach Betrug oder sogar Urkundenfälschung, weil man unter Vortäuschen falscher Tatsachen oder Vorweisen einer gefälschten Fahrkarte am Sperrenschaffner vorbeimusste. Im erwarteten zeitweisen Gewühl der Olympischen Spiele in Berlin wollte man aber an bestimmten S-Bahn-Stationen keine Kontrolle durch Sperrenschaffner, weil das den Personenfluss behindert hätte... Die damals regierende Law-and-Order-Regierung wollte aber keine Strafbarkeitslücke entstehen lassen, zumal das "erhöhte Beförderungsentgelt" in Höhe von heute 60€ damals nicht in vergleichbarer Form existierte und auf einer von manchen Juristen heute immer noch als "wackelig" angesehenen Grundlage steht...
zum Beitrag01.04.2026 , 08:01 Uhr
Sie meinen ein mittelständisches Unternehmen im Sinne der Mittelstandspolitik der Landesregierungen (egal ob schwarz, rot oder grün geführt) - also mit einem stabilen Jahresumsatz im einstelligen Milliardenbereich, oder?
Den selbständigen, mitarbeitenden Handwerksmeister mit einem halben Dutzend Angestellten (an den Teile der Bevölkerung bei diesem Begriff denken) können Sie jedenfalls nicht meinen...
zum Beitrag31.03.2026 , 18:00 Uhr
Die GKV wird fast nur noch für die "einfachen Fälle" gedacht, also abhängig Beschäftigte (die zahlen nach Lohnsumme) und Transferleistungsempfänger (für die zahlt der Staat nach eigenem Gusto, aktuell den halben Mindestsatz für Selbstzahler).
Das geht sogar so weit, dass die Hürden für den Wechsel aus der PKV in die GKV auch beim Wechsel aus der gesetzlich geregelten aber privatrechtlich organisierten KV anderer EU-Länder stört - weil das als PKV angesehen wird.
Als selbständiger "Kleinunternehmer" - egal ob mit oder ohne ein paar Angestellte kommt man bei den Parteien sowieso bestenfalls noch als Zerrbild vor...
zum Beitrag30.03.2026 , 18:12 Uhr
"Dort fahren schon weit mehr als 70 % völlig emissionsfrei."
Kein Wunder, nachdem
a) die Autoindustrie in China mit Geld zugesch...ssen wird, sofern sie E-Autos baut und b) die chinesischen Zulassungszahlen durch sogenannte Nullkilometer-Autos verzerrt werden und c) außerhalb der Metropolen der Motorisierungsgrad in China teilweise homöopathische Größenordnungen hat.
zum Beitrag29.03.2026 , 23:04 Uhr
"ein geringer Teil ist sanierungsbedürftig, ein erheblicher Teil steht aus Spekulationsgründen leer [...] Ein weiterer Teil ist als Airbnb[...]"
Sie vergessen einen weiteren wesentlichen Teil, der schlicht und ergreifend am falschen Ort steht - die Wohnungsnot ist nicht so groß, dass jemand in Hinterposemuckel eine Wohnung suchen würde...
zum Beitrag29.03.2026 , 22:56 Uhr
Klar haben privatwirtschaftlich agierende Investoren Interesse an niedrigen Baukosten - die wären aber nur mit absolut offensichtlichen Verstößen gegen die amtliche Auslegung der Bauvorschriften zu erreichen...
zum Beitrag29.03.2026 , 22:23 Uhr
"Warum wollen wir das System nicht umdrehen in diesen Fällen?"
Weil es schon heute Richter:innen der ersten Instanz gibt, die die Vorladung von Alibizeugen verweigern und die Benennung dieser Zeugen als "Anzeichen krimineller Energie" werten - und das bei 'harmloseren' Delikten...
zum Beitrag27.03.2026 , 18:51 Uhr
Und wenn - nur mal ein einzelnes Beispiel aus der Vergangenheit- dem Chef ein Ignacio Lopez sagt, dass er den Liefervertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen wird und es einen neuen Vertrag nur geben wird, wenn die Preise erheblich sinken, macht der Betriebsrat genau was? Erst recht, wenn auch die IG Metall (die sich für ihren tollen Tarifabschluss mit VW gefeiert hat) ins Stottern kommt und das SPD-geführte Land Niedersachsen in erster Linie an hohen VW-Gewinnen interessiert ist, weil die Dividende schon im Haushalt verplant ist.
zum Beitrag27.03.2026 , 18:15 Uhr
Der Verwaltungsaufwand ALLER Krankenkassen zusammen liegt kontinuierlich unter 5% der Ausgaben des Systems GKV. Selbst eine deutliche Reduzierung würde bei der Berechnung von Protentsätzen für die KV-Beiträge in der Rundungsgenauigkeit untergehen...
Dass sich der Staat als Beitragszahler für Bürgergeldempfänger gegenüber dem Beitragssatz für "Selbstzahler" einen Rabatt von fast 50% einräumt, hat da schon etwas mehr Auswirkungen...
zum Beitrag27.03.2026 , 07:43 Uhr
"Sie muss endlich wieder Politik für die Menschen machen, welche nichts davon haben, dass der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent ist, und das ist eindeutig die Mehrheit."
Politik für Transferleistungsempfänger und Mindestlöhner ist eher das Problem als die Lösung... Alle anderen Einkommenssteuerzahler sind unmittelbar (ab dem anderthalbfachen Durchschnittslohn) oder mittelbar (über die Steuerprogression) vom Spitzensteuersatz betroffen.
Und für diejenigen, die ihr Geld arbeiten lassen, gibt es dank EU-Kapiealfreizügigkeit genügend legale(!) Möglichkeiten, sich von deutschen Steuersätzen unabhängig zu machen. Man sollte sich nicht davon blenden lassen, dass die weniger legalen Möglichkeiten oft noch lukrativer sind - für Beteiligte wie Steuerberater und Notare oft noch mehr als für den Steuerpflichtigen...
"Vielleicht warten da drauf viele der enttäuschten ehemaligen SPD-Wähler?" Die warten vermutlich eher auf etwas linkkonservatives; möglichst ohne außenpolitische Geisterfahrten à la Wagenknecht und ohne chauvinistische Anflüge à la Mélenchon.
zum Beitrag27.03.2026 , 06:57 Uhr
Zur Tarifbindung von Unternehmen braucht es mehr als nur die Gewerkschaftsmitgliedschaft der Arbeitnehmer. Im Übrigen gehören die nicht tarifgebundenen Zeitarbeitsfirmen und kleinen Zulieferer in etlichen Fällen zum "Geschäftsmodell" der Gewerkschaften. Etliche verlorene öffentliche Ausschreibungen gegen Newcomer aus insbesondere den östlichen EU-Mitgliedsstaaten haben beispielsweise bei der IG Metall dafür gesorgt, dass dort dieses Notventil das Mittel der Wahl gegen Auswirkungen auf die Stammbelegschaft der großen Unternehmen ist...
zum Beitrag26.03.2026 , 18:13 Uhr
"Es kann nicht sein, dass der Ehepartner für die Mitversicherung als doppelt so viel bezahlen soll, wie der Bund für Bürgergeldempfänger."
Es ist eher so, dass der Bund Kraft seiner Rolle als Gesetzgeber sich selbst einen Rabatt eingeräumt hat, der von den Beitragszahlern ausgeglichen werden muss...
zum Beitrag25.03.2026 , 20:32 Uhr
"Markus Lanz befeuert das Ganze in seinen Talkshows perfide, indem er auf den starken Rückgang der Arbeiter in der Wählerschaft der SPD hinweist, aber vollkommen unterschlägt, dass die SPD sich für diese stark einsetzt."
Und Sie behaupten ganz perfide, die SPD würde sich stark für die Atbeiter einsetzen und unterschlagen, dass die das ganz anders sehen, wie man am Rückgang der Wählerschaft erkennen kann. 😎🤔
zum Beitrag25.03.2026 , 20:22 Uhr
Die Ernsthaftigkeit beim Wort Gerechtigkeit wird man keiner SPD abnehmen, die den Facharbeiter zum Spitzensteuersatz-Zahler gemacht hat, ohne es einzusehen oder zu bemerken und in der Protagonisten bei der Diskussion über Vermögens- oder Erbschaftssteuer den Handwerksmeister mit zwei Angestellten mit Großaktionären à la Klatten gleichstellen wollen - vermutlich ebenfalls nichtvollständig mit Absicht. Aber das macht es nicht besser...
zum Beitrag25.03.2026 , 20:14 Uhr
Die SPD hat - genau so wenig wie Sie - verstanden, dass es bei den Steuern fast kein "unten" und "oben" mehr gibt. Trotz eines als 'ausufernd' beklagten Mindestlohnsektors, der logischerweise den Durchschnittslohn senkt, wird der Spitzensteuersatz beim ungefähr anderthalbfachen Durchschnittslohn fällig (der Faktor lag hierzulande schon einmal über 18). Damit ist der klassische SPD-Wähler massiv von der Steuerprogression betroffen oder sogar als Facharbeiter kurz vor dem Spitzensteuersatz. Mit unreflektierten Diskussionen über Steuererhöhungen gewinnt man bei denen keinen Blumentopf, geschweige denn Wählerstimmen...
zum Beitrag25.03.2026 , 07:40 Uhr
Eher ein wichtiger Beitrag zum lokalen Degrowth in Deutschland...
zum Beitrag25.03.2026 , 07:36 Uhr
Sie wissen schon, dass das in manchen deutschen Landkreisen schon heute diskutiert oder sogar praktiziert wird (u. a. Essen, Lüdenscheid, Bautzen), sobald der Patient nur versorgt, aber nicht ins Krankenhaus gebracht wird?
zum Beitrag24.03.2026 , 18:42 Uhr
"Wann kommt die nun eigentlich fällige Betrachtung warum Westdeutsche scheinbar nicht reif und verständig genug für linke Politik sind?"
Ganz einfach - wenn diejenigen, die ahnungslos von "westdeutscher" oder "ostdeutscher" Perspektive schwafeln endlich den Mund halten, also nicht zu unseren Lebzeiten. Von den Menschen in den AfD-Hochburgen haben die nämlich insgesamt relativ wenig Ahnung und von denen im anderen "Landesteil" im Zweifelsfall gar keine - egal von welcher Seite der ehemaligen Mauer die kommen. Gerade erst wieder im ländlichen RLP den Spruch gehört, es gäbe "vom Staat keine Investitionen mehr, seit der Dicke aus Oggersheim das Geld in den Osten geschaufelt hat." Und auch danach wären ja die Banken, die Griechen und was weiß ich noch alles immer wichtiger gewesen als die betreffende Region. Diese Leute passen nur bedingt in die klassischen Ost-West-Feindbilder - "Jammerossis" im Westen? Geht gar nicht 😉
zum Beitrag24.03.2026 , 11:13 Uhr
Es ist etwas anderes damit gemeint. Nämlich dass die Stimmen für dir AfD teilweise abnehmen - nur eben nicht so stark wie die Stimmen für die anderen Parteien. So dass dann die Stimmen für die AfD in absoluten Zahlen weniger sind als bei der letzten Wahl und in Extremfällen (beispielsweise Pforzheim Innenstadt) die über 40% der Stimmen durchaus weniger als 10% der Wahlberechtigten repräsentieren (weil rund 77% Nichtwähler - wie gesagt: einer von den Extremfällen).
Aber wir können natürlich gerne über Kleinkleckersdorf diskutieren, während die AfD die Wahlkreise in Kaiserslautern, Mannheim, Pforzheim,... etc gewinnt und die Wahlkreise mit kleineren Städten wie Pirmasens, Zweibrücken oder Montabaur nur dank der "Kleinkleckersdorfs" aus dem Umland nicht an die AfD gehen.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:09 Uhr
Den arbeitenden Menschen fällt auf, dass das man ohne "Gnade der reichen Geburt" auch "dem Staat ausgeliefert" ist. Gerade am unteren Ende der Lohnskala werden inzwischen Lohnerhöhungen gnadenlos von der Steuerprogression aufgefressen. Wer gerade in die Einkommenssteuer rutscht und eine Lohnerhöhung von 8% bekommt, darf 22% mehr Steuern bezahlen. Von den Betroffenen werden die wenigsten benennen können, warum das so ist (die Progressionskurve ist inzwischen sehr steil, weil der Spitzensteuersatz nicht mehr beim 18-fachen des Durchschnittsgehalts anfällt wie zu Adenauers Zeiten sondern beim 1,5-fachen), aber wenn vob Links unreflektiert nach "Steuererhöhungen!!!!" gerufen wird, bekommen die mindestens schlechte Laune
zum Beitrag22.03.2026 , 14:19 Uhr
Beide Ausnahmen betreffen jeweils einen Promillebereich der Netzlänge des hiesigen Eisenbahnnetzes.
zum Beitrag21.03.2026 , 22:03 Uhr
"Wenn diese Privaten Güter/Personenfernverkehr geklagt hätten, könnte ich die sogar verstehen. Aber haben Sie nicht.
Geklagt hat die Infrago, die dem Bund gehört.
Das ist schon Kasperletheater."
Teil des "Kasperletheaters" ist, dass die von Ihnen genannten Privaten gar nicht Klagen mussten, weil sie die Möglichkeit hatten, die DB InfraGO vorzuschieben - hat ihnen größeren Aufwand erspart.
Kurz gesagt hat die DB InfraGO gegen die Einschränkung ihrer unternehmerischen Entscheidungsfreiheit durch den Staat geklagt, weil ihr auf anderer Ebene formell vorgeworfen wurde, selbst für das Ergebnis der staatlichen Einmischung verantwortlich zu sein (durch missbräuchliche Anwendung ihrer unternehmerischen Entscheidungsfreiheit).
Kasperletheater allerorten...
zum Beitrag20.03.2026 , 13:11 Uhr
Wobei ironischerweise der größte einzelne Treubstoffsteuerzahler der DB-Konzern sein soll...
zum Beitrag19.03.2026 , 18:09 Uhr
Das betrifft doch nur ein paar Totalverweigerer, beim Rest gibt es nachvollziehbare Gründe, warum er das mit dem Bezahlen nicht schafft - ein solidarisches System muss das aushalten. 😎😁
zum Beitrag19.03.2026 , 18:02 Uhr
"Es ist nicht zu erwarten dass die Länder das Geld rausrücken, es wandert eher in Richtung Kommunen."
Darauf würde ich nicht wetten. Und selbst wenn: Die (bundesweit) zu erwartenden Einnahmen, mit denen die Einführung der Vermögenssteuer gefordert wird, würden gerade dafür reichen, bei den baden-württembergischen Kommunen die kommunalen Haushaltslöcher des laufenden Jahres zu stopfen.
Wenn es sehr gut läuft, kann man noch das Mini-Bundesland Saarland mit durchfüttern - der Rest der Republik würde in die Röhre schauen...
Bundesländer des Rechenbeispiels können nach persönlichen Vorlieben ausgetauscht werden - der Sachverhalt bleibt 😎
zum Beitrag19.03.2026 , 15:28 Uhr
"Warum gibt es sowas dann nicht für Arbeitgeber?"
Gibt es doch - Kununu ist für den an Informationen interessierten im Gegensatz zur Schufa sogar komplett kostenfrei...
zum Beitrag18.03.2026 , 20:56 Uhr
"So tief bin ich nicht drin"
Das merkt man am CSU-Reflex. 😉
Die nachhaltigsten Schäden am deutschen Bahnsystem sind nämlich unter Kurt Gscheidle und Manfred Stolpe entstanden - beide SPD.
Unter ersterem wurde angefangen, auf Verschleiß zu fahren und unter letzterem wurden 2500 Stellen in der DB-Infrastruktursparte abgebaut und die externen Auftragnehmer am langen Arm verhungern lassen. Die meisten sind nicht in Insolvenz gegangen, sondern haben nur Bahnplanung und -Bau eingestellt... 😁
Mit dem Erfolg, dass heute die Substanz aufgezehrt ist und die Personaldelle ein Gegensteuern unmöglich macht. Dass dann auch noch mangels Nachfrage ganze Ausbildungsgänge so zusammengestrichen wurden, dass man auch noch Probleme hat, qualifizierten Nachwuchs zu finden, haben andere zu veranworten. Ganz lehrbuchmäßig (Ausbildung auf dem Papier aufrechterhalten, aber durch Mittelstreichung und vorübergehende Wiederbesetzungssperren von 1 bis 2 Jahren "bis auf weiteres" nicht anbieten) waren die Landesministerinnen Angela Dorn-Ranke und Theresia Bauer unterwegs - beide Grüne.
zum Beitrag18.03.2026 , 17:30 Uhr
"Scheint sich ja trotzdem zu lohnen. Warum, wenn es doch ohne Informationsflut angeblich nicht geht?"
Ganz einfach... weil bei diesen Geschäften Zinssätze berechnet werden, die es salopp gesagt erlauben, die Zahlungsausfälle der Nichtzahler mit den Zinsen der Zahler auszugleichen (Geschäftsmodell Kredithai - nur in der Regel ohne Schlägertrupp). Kein Geld zu haben, muss man sich auch leisten können.
zum Beitrag18.03.2026 , 09:17 Uhr
Das Ziel müsste der Eigentümer der Bahn formulieren - und der ist diese Antwort seit 1976 schuldig. Da hat er - aus unter anderem volkswirtschaftlichen Überlegungen - das Konzept der Bundesbahn abgelehnt ohne die von ihm selbst 1974 formulieren betriebswirtschaftlich orientierten Rahmenbedingungen zu ändern. Was er auch in den vergangenen 50 Jahren nicht wirklich getan hat - und wenn, dann noch mehr in Richtung betriebswirtschaftliche Ausrichtung (Bahnreform, Koch-Steinbrück-Papier, ...).
Im Übrigen ist auch das 16-seitige "Policy Paper", das der Artikel als "Gutachten" bezeichnet obwohl es mehr Fragen aufwirft als beantwortet, sehr betriebswirtschaftlich orientiert (einschließlich Quellenverweise auf Roland Berger, Ernst&Young und PriceWaterhouseCoopers), nur eben aus der Sicht von privaten Güterverkehrsunternehmen statt aus der Sicht des staatseigenen Teils der Bahn...
zum Beitrag17.03.2026 , 18:28 Uhr
Die 30 Cent sind Mehreinnahmen, die auch noch zu versteuern sind, bevor sie endgültig Gewinn verbucht werden können - da bekommt der Staat noch einmal etwas...
zum Beitrag17.03.2026 , 18:12 Uhr
"Nein man muss sich nicht beleidigen lassen, aber nicht alles was eine Person als Beleidigung auffasst ist auch eine."
Spätestens wenn die Beleidigung als sexistisch oder rassistisch gelesen werden kann, werden Sie mit dieser Haltung vor die Wand laufen... Da sind Sie ganz schnell jemand Übergriffiges, der aus seiner (Macht)Position heraus jemand anderem überhaupt nicht vorschreiben darf, dass er sich nicht beleidigt zu fühlen hat.
Über die Frage, wo eine solche Übergriffigkeit beginnt oder endet, traut man sich aber kaum zu diskutieren. P... (Groth) geht, aber F... (Kühnast) nicht? Wo soll die Grenze sein und warum? Und muss das dann in Gesetz gegossen werden, damit es ja kein Richter anders sieht?
zum Beitrag17.03.2026 , 17:54 Uhr
"Ist das nicht Erstsemesterwissen Volkswirtschaft, da Grenzkosten anzusetzen?"
Es ist Erstsemesterwissen Betriebswirtschaft, dass die DB (sowohl DB Netz als auch der Gesamtkonzern) andere Einnahmen gebraucht hätte, um liquide zu bleiben. Als Aktiengesellschaft hätten die angesichts der zur Verfügung stehenden Einnahmen (seitens derer, die volkswirtschaftlich denken sollten, in absoluten Zahlen zeitweise weniger als in der 90% kleineren Schweiz) schon unter Finanzminister Steinbrück Konkurs anmelden müssen...
zum Beitrag17.03.2026 , 13:05 Uhr
Pro Kilometer Schiene steht der Schweizer Bundesbahn heute sechsmal soviel Geld zur Verfügung wie der Deutschen Bahn. Gleichviel wäre also schon zu wenig.
Aber Geld im Bundeshaushalt bringt der Bahn nichts, weil sobald der Finanzminister einmal draufsitzt, bekommt es die Bahn nie wieder - egal, ob der Finanzminister Eichel, Schäuble, Lindner, Klingbeil oder sonstwie heißt.
Wenn die Eisenbahnverkehrsunternehmen weniger zahlen und im Bundeshaushalt nichts fehlt, wird der Schiene hierzulande noch mehr Geld fehlen...
zum Beitrag13.03.2026 , 18:48 Uhr
Selbst für Stadtrand ist das Luxus. Mein Heimatort liegt 25 km vom Zentrum einer 300.000-Einwohner-Stadt. Da fährt der Bus zwischen 8:00 und 18:00 einmal je Stunde zum nächsten Bahnhof. Und eine zweite Linie einmal am Tag um 7:30 ins Industriegebiet im Norden der Stadt - aber nur hin, eine direkte Rückfahrt gibt es nicht. Die gibt es nur mit zwei- bis dreimal umsteigen (da dauert alleine die Wartezeit schon fast länger als die Hinfahrt)...
zum Beitrag12.03.2026 , 18:43 Uhr
Bitte nicht so binär denken! Es gibt mehr als zwei Geschlechter 😁
zum Beitrag12.03.2026 , 18:41 Uhr
Das hat aber bis heute weder die Grünen noch die Presse so richtig interessiert - die hatten sich schon in die "Rehaugen" verbissen... Oder wären selbst Fake News zu nahe am Thema 'Inhalte' gewesen? 😇
zum Beitrag12.03.2026 , 18:17 Uhr
Pforzheim Innenstadt - die 01er Wahlbezirke...
zum Beitrag11.03.2026 , 18:53 Uhr
"es gibt auch die ehemaligen SPD-Hochburgen Mannheim und Pforzheim. Dass sich dort die SPD ausgerechnet von der AfD den Rang hat abkaufen lassen, grenzt schon an Selbstaufgabe."
In Pforzheim hat sich ja die SPD durch Abspaltungen schon längst geschwächt. Zusätzlich zu den üblichen Problemen hatte man dort auch noch die "Liste Hück" mit politischem Flurschaden...
zum Beitrag11.03.2026 , 18:45 Uhr
"Immerhin ein Beleg dafür, dass Linke mit „Anssstand" (Helmut Schmidt) nicht nach rechts abwandern."
Aber die geben rund 100 von diesen 1300 Wahlberechtigten das Gefühl, die mit Abstand größte Wählergruppe zu sein - und deren Parteifreunden auch...
zum Beitrag11.03.2026 , 18:22 Uhr
Wie Sie selbst gerade noch angemerkt haben, hat die CDU von dieser Wählergruppe absolut nichts zu erwarten. Gerade dort wo man diese Gruppe fast treffsicher einzelnen Wahllokalen zuordnen kann (beispielsweise dort, wo sie in frisch von französischem, amerikanischem oder kanadischem Militär geräumten Kasernen und Siedlungen eine geschlossene, räumlich klar zuordenbare Community bilden), kommt die CDU nur noch mit Mühe in den zweistelligen Prozentbereich, während die AfD über 40%, teilweise sogar über 50% liegt...
zum Beitrag10.03.2026 , 13:52 Uhr
In meinem Umfeld habe ich nicht das Gefühl, daß sich die "vergleichsweise gut verdienenden Industriearbeiter" noch sonderlich von der SPD vertreten fühlen. Da sind genau die Sätze zu hören, die Dürre zitiert...
zum Beitrag10.03.2026 , 10:53 Uhr
Realistisch betrachtet gibt es in BW inzwischen Gebiete, in denen diese "Mehrheit der Demokraten" noch 9,4% der Wahlberechtigten erreicht - der Rest wählt AfD oder gar nicht...
zum Beitrag10.03.2026 , 10:47 Uhr
Das sind zu einem großen Teil Stimmenverluste der anderen an die Nichtwähler.
Oder wie würden Sie ein exemplarisches Wahlbezirksergebnis mit 41,0% AfD bei einer Wahlbeteiligung von 23,1% interpretieren?
zum Beitrag10.03.2026 , 10:39 Uhr
Sie meinen die Gewerkschafterin, die in der Vergangenheit als Direktkandidatin weniger Erststimmen als die SPD Zweitstimmen geholt hat und diese Zweitplatzierung beinahe noch an dem FDP-Kandidaten verloren hätte?
Wie viele Blumentöpfe hätte die SPD mit der wohl gewonnen?
zum Beitrag10.03.2026 , 10:29 Uhr
Die Frage ist falsch formuliert...
Schauen Sie sich die Wahlbeteiligung in den blauen Hochburgen an, die - anders als im anderen taz-Artikel geschrieben - nicht nur im ländlichen Süden liegen. Da schaffen es die anderen Parteien einfach nicht mehr, noch Wähler zu mobilisieren. Die AfD ist in ihren Hochburgen im Südwesten nicht besonders stark, sondern die anderen Parteien schwach und die Wahlbeteiligung unterdurchschnittlich (beispielsweise Mannheim und Pforzheim mit rund 50% bei einem Landesschnitt von 70%). Nicht nur auf die Prozente schauen, sondern sich auch einmal fragen, warum im ehemals SPD-dominierten Pforzheimer Wahlbezirk 001.01 von über 1300 Wahlberechtigten nur gut 300 ihre Stimme abgeben - und der Rest keine politische Heimat mehr findet. Nicht bei der SPD, nicht bei den Grünen, nicht bei den Linken, nirgendwo...
zum Beitrag09.03.2026 , 18:30 Uhr
"Es gibt da bestimmt den Einen oder Anderen, der das [...] auf in die Autoindustrie eingewanderte Arbeitnehmer aus den Ostbundesländern schiebt"
Und es gibt noch mehr, die das auf Einwanderer von noch weiter östlich schieben. Man muss sich nur den Namen des Kandidaten im einzigen Wahlkreis mit AfD-Mehrheit bei den Zweitstimmen anschauen... 😎
zum Beitrag09.03.2026 , 18:15 Uhr
"Gleichzeitig ist die Wahl ein gutes Beispiel dafür, dass nur ein echter Wahlkampf (auch gerne etwas zugespitzt) ZWISCHEN den anderen Parteien, die AfD einigermaßen auf Distanz halten kann."
Dass sich die Prozentzahlen der AfD gegenüber der letzten Landtagswahl quasi verdoppelt hat bezeichnen Sie als "einigermaßen auf Distanz halten"? 🤔
zum Beitrag09.03.2026 , 11:39 Uhr
Die SPD hat auch an die "Partei der Nichtwähler" verloren, wenn auch nicht mehr so viel wie bei den letzten beiden Landtagswahlen. Aber wer sowieso schon weniger Wähler hat, kann auch nicht mehr so viele verlieren. Die früheren SPD-Hochburgen in BW weisen nicht erst jetzt eine eher unterdurchschnittliche Wahlbeteiligung auf...
zum Beitrag09.03.2026 , 08:37 Uhr
Die AfD holt Prozente, weil die anderen nicht mehr gewählt werden.
Schauen Sie sich doch mal die "klassische AfD-Hochburg" Pforzheim an. Das Zentrum (Wahlbezirke 001.00x) hat eine Wahlbeteiligung von 23% - in Worten: dreiundzwanzig(!) Prozent - bei dieser Landtagswahl. Und die absolute Hochburg (Wahlbezirk 007.11 - die volkstümliche Bezeichnung schenke ich mir hier) liefert der AfD eine absolute Mehrheit mit 53 % - das sind aber nur ca. 20% der Wahlberechtigten. Die Zahl ist zwar auch noch zu hoch, aber heißt im Klartext, dass weit über die Hälfte der Wahlberechtigten gar nicht wählen geht und rund 80% der Wahlberechtigten sich für keine aus dem breiten Spektrum der (mehr oder weniger) etablierten Parteien erwärmen können. Dieses Problem ist der Elefant im Raum, den man bislang erfolgreich ignoriert.
zum Beitrag08.03.2026 , 22:57 Uhr
Ob es nur an der zugeschriebenen Wirtschaftskompetenz liegt? 🤔
Wenn ich mir ehemals "klassische rote Stimmbezirke" der Arbeierparteien anschaue, wo Wirtschaftskompetenz nicht unbedingt das schlagende Argument war und ist, bekomme ich einen anderen Eindruck... Beispielsweise der Wahlkreis Mannheim I. Der hat eine Struktur, die für eine "soziale Arbeiterpartei" eine sichere Bank sein sollte - und wer hat seine Stimmanteile gegenüber der letzten Wahl fast verdoppelt und den Wahlkreis gewonnen? Dreimal dürfen Sie raten - aber die Linke war es nicht. Bevor man die wählt, geht man anscheinend gar nicht wählen - anders lässt sich die massiv unterdurchschnittliche Wahlbeteiligung kaum erklären...
zum Beitrag07.03.2026 , 22:59 Uhr
Sie haben Art. 4 Abs. 3 des Grundgesetzes zwar gelesen, aber verstehen wäre auch hilfreich. Kleiner Tip: zwischen "Kriegsdienst mit der Waffe" und "Wehrdienst" haben die Väter und Mütter des Grundgesetzes offensichtlich einen Unterschied gesehen...
zum Beitrag06.03.2026 , 18:19 Uhr
Das wird nicht er selbst entscheiden können, sondern die Einreisekontrolle an der jeweiligen Grenze...
Die Grenze zur neutralen Schweiz ist in solchen Situationen - wie die Vergangenheit zeigt - immer nur ab einer gewissen Dicke der Brieftasche durchlässig. Und auch die anderen Grenzen werden schnell zu sein für diejenigen, die rein wollen. Zumal man im einen oder anderen Nato-Mitgliedsland nur darauf warten wird, solche "der Feind-Sympathie Verdächtigen" "durchzufüttern und sich frei bewegen zu lassen". Und Bestechungsgelder für die Grenzer oder Schlepper, um trotzdem reinzukommen muss man sich erst mal leisten können...
zum Beitrag05.03.2026 , 18:48 Uhr
Kann man natürlich auch bei den USA machen, aber gerade Ramstein ist so wichtig für die, dass die das einfach ignorieren werden. Und was machen wir dann? Die Flieger abschießen oder uns zur machtlosen Witzfigur machen?
zum Beitrag05.03.2026 , 18:31 Uhr
„Warum setzt die Linke nicht auf Stimmen aus der Community?“
Weil man dann in der Community telegene Leute finden muss, die bereit sind dafür ihr Gesicht in die Kamera zu halten?
Oder weil man ohne Kamera das kopieren würde, was die Альтернатива для Германии schon seit bald 20 Jahren in Baden-Württemberg macht?
zum Beitrag05.03.2026 , 07:53 Uhr
"gegen die Nutzung der Base zumindest zu protestieren, also: die Völkerrechtswidrigkeit des Angriffs auf Iran klar zu markieren und Missbilligung auszudrücken."
Und was soll diese Art von Symbolpolitik bringen? Wer ändert davon seine Meinung oder gar Handlungsweise?
Genau.... keiner
zum Beitrag05.03.2026 , 07:44 Uhr
Beim Speichern bremst aber selbst die Bundesnetzagentur - deren Präsident möchte sogar kommerzielle Anreize für Speicher reduzieren. Und nur der Vollständigkeit halber: der wurde von der vorherigen Bundesregierung eingesetzt und hat ein grünes Parteibuch.
zum Beitrag03.03.2026 , 21:04 Uhr
Es geht eben nichts über ein einfaches Weltbild... Danke für die Bestätigung 😁
zum Beitrag03.03.2026 , 21:02 Uhr
"Man fragt sich überhaupt, wie sich ein Unternehmer im Mittelstand ernsthaft mit dieser Partei identifizieren kann. Das ganze wirtschaftliche Konzept ist ein komplettes Luftschloss."
Man fragt sich, mit welcher Partei sich ein Unternehmer im Mittelstand hierzulande überhaupt noch identifizieren kann. In deren wirtschaftlichen Konzepten findet der sich doch bestenfalls als Zerrbild wieder. Entsprechend gering ist laut Infas bei denen auch die Wahlbeteiligung...
zum Beitrag03.03.2026 , 07:40 Uhr
Die AfD schafft es, Wahlkreise zu erobern, die vor gut 90 Jahren noch überdurchschnittlich schwarz oder rot waren - aber auch links geht nichts über ein einfaches Weltbild...
zum Beitrag26.02.2026 , 18:25 Uhr
Ad 1) Die Frage war nicht, wo die angestellt werden, sondern wo die herkommen sollen. Eine Planungsgruppe Schieneninfrastruktur in Stuttgart gibt es schon bei einer landeseigenen Gesellschaft, die nur Infrastruktur im Raum Offenburg/Freiburg betreibt (und dafür Leistungen bei Fremdunternehmen aus Karlsruhe einkauft). Die bekommt aber auch kaum Personal, weil sie nur versucht mit ihrer tarifgebundenen, aber nur mäßig konkurrenzfähigen Bezahlung berufserfahrene Mitarbeiter bei Ingenieurbüros abzuwerben.
Ad 2/3) So funktionieren Ausschreibungen nicht. Es geht darum, das ausgeschriebene Lastenheft mit einem möglichst niedrigen Preisschild zu versehen. Das einzuhalten, ist nach deutschem und europäischem Vergaberecht sekundär, solange man Referenzen vorweisen kann... 150% der geforderten Leistung liefern zu können ist toll. Aber den Zuschlag muss der bekommen, der bei 70% vom Preis 98% Leistung liefert aber 100% verspricht. Dementsprechend lassen schon heute die hiesigen "Tech-Konzerne" für solche Aufträge in Osteuropa produzieren, sonst säßen schon lange die Vertragspartner für die Lieferung von in Deutschland eingesetzten Straßenbahnen und Bussen in Opole, Bydgosz, Szolnok...
zum Beitrag26.02.2026 , 00:28 Uhr
Soll auch beim Vornamen vorkommen 🙂
de.wikipedia.org/w...(Fernsehmoderator)
zum Beitrag25.02.2026 , 22:43 Uhr
Weil die Linke den Schwarzen Stimmen abnimmt? 🤔
zum Beitrag25.02.2026 , 22:41 Uhr
Dazu ein paar Fragen aus der Realität:
1. Auf welchem Baum wachsen die Planer?
2. Wann genau tritt Deutschland aus der EU aus, dass die Straßenbahnen nicht als Ergebnis einer verpflichtenden europaweiten Ausschreibung im wesentlichen in Polen, Tschechien oder Ungarn gebaut werden?
3. Wo steht die Gelddruckmaschine, mit der Sie es sich nach dem EU-Austritt leisten könnten, auf die Bauteile aus Ländern mit 20-30% geringeren Produktionskosten zu verzichten?
zum Beitrag20.02.2026 , 19:28 Uhr
Wird auch im Anwendungsmöglichkeiten sicherlich jemand veranlassen. Man sollte dann nur nicht vom Urteil so überrascht sein wie Andi Scheuer beim europäischen Urteil zur Maut 😁
zum Beitrag