Mit dem Posten soll der Frieden in Bosnien und Herzegowina gewahrt werden. Denn die Zentralregierung in Sarajevo hat kaum Macht.

Frankreichs Demonstrant:innen sind zu heterogen, als dass sie der Opposition für die Wahlkampagne nützen könnten. Die Regierung kann gelassen bleiben.

Christian Schmidt ist der neue Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina. Der CSUler muss dort seine Autorität gegenüber den serbischen Nationalisten unter Beweis stellen.

In Frankreich protestieren Zehntausende gegen Coronamaßnahmen und Impfpflicht. Menschen aller sozialen Schichten und Altersgruppen sind dabei.

Der Brexit-Hardliner hat die königliche Rettungswacht als „Taxidienst“ für Flüchtende bezeichnet. Daraufhin erhält die Organisation Rekordspenden.

Entgegen den Prognosen sinken die Infektionszahlen in Großbritannien deutlich. 92 Prozent der Erwachsenen haben Antikörper.

Die allein regierenden Nationalpopulisten wollen nun auch noch die wenigen von ihnen nicht gegängelten Medien unter Kontrolle bringen.

Viele Iraner*innen reisen für eine Covid-Impfung ins Nachbarland. Doch nur 1,5 Prozent der Armenier*innen selbst sind immunisiert.

Ein Bericht offenbart, wie bis Ende der 1990er Jahre Pflegekinder grausam missbraucht wurden. Viele von ihnen sind Schwarz.

Die Genfer Flüchtlingskonvention ist ein Grundpfeiler humanitärer Zusammenarbeit. Zum 70. Jahrestag äußert UN-Hochkommissar Grandi Kritik an vielen Ländern.

In Bosnien-Herzegowina drohen künftig mehrjährige Haftstrafen für die Leugnung von Kriegsverbrechen. In der Republik Srpska regt sich Widerstand.

Täglich erreichen Hunderte Migranten aus Afghanistan die Türkei. Die Mehrheit der Türken ist gegen eine Aufnahme – auch aus Furcht vor Islamisierung.

Stanislav Tomáš starb nach einem brutalen Einsatz der Polizei. Am Wochenende wurde der tschechische Rom beerdigt.

Griechenlands Ex-Finanzminister Euklid Tsakalotos über die Coronapandemie, die Krise der Linken in Europa und seine Hoffnungen auf Rot-Rot-Grün.

Weil mehrere europäische Länder die Regeln für Ungeimpfte verschärfen, formiert sich Protest. Auch in Deutschland ist die Debatte angekommen.

Viele Menschen haben am Wochenende gegen die homophobe Politik der Regierung demonstriert. Es war die größte Regenbogenparade in Ungarns Geschichte.

Sie kämpfte als Richterin für Menschenrechte und war die erste linke Bürgermeisterin Madrids. Manuela Carmena über Politik, Recht und Feminismus.

Zahlreiche Organisationen bekommen Besuch vom Geheimdienst KGB. Janka Belarus erzählt vom Leben in Minsk in stürmischen Zeiten. Folge 95.

Der Türkei liegt nichts mehr an einer Wiedervereinigung. Der Sicherheitsrat kritisiert nun die geplante Öffnung der Geisterstadt Varosha.

Die Zivilgesellschaft wurde erhört. In Bosnien-Herzegowina drohen künftig mehrjährige Haftstrafen für die Leugnung von Kriegsverbrechen.

Riegel vor für KritikerInnen: Belarus' Machthaber Alexander Lukaschenko verbietet dutzende Organisationen, darunter auch Wohltätigkeitsvereine.

Beim Anschlag in Bologna 1980 starben 85 Menschen. Staatsanwaltschaft und Opferanwälte bringen nun den fünften mutmaßlichen Täter vor Gericht.

Ein belarussischer Sportler wird von den russischen Behörden an Belarus übergeben, weil er dort einen Polizisten geschlagen haben soll.

Es fahren zwar ein paar Roboter bei Olympia in Tokio herum. Doch mit den angeblich „innovativsten Spielen aller Zeiten“ hat das nur wenig zu tun.

Wer das Sportsystem kritisiert, muss mit Repressalien rechnen. Die 200-Meter-Sprinterin Kristina Timanowskaja wurde zur Staatsfeindin in Belarus.

Eine Mail verspricht den Pressevertretern ein wenig Bewegungsfreiheit. Aber möchte man sich wirklich unter einen Überwachungsschirm begeben?


