Angesichts von Inflation und hohen Energiepreisen dürften die Tarifverhandlungen 2022 schwierig werden. Die bisherigen Ergebnisse sind bescheiden.

Der DGB-Kongresses steht im Schatten des Ukrainekriegs. „Auch für uns sind alte Gewissheiten ins Wanken geraten“, sagt der Noch-Vorsitzende Hoffmann.

Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden: Verdi ruft für Mitte der Woche erneut zu einem bundesweiten Streik- und Aktionstag auf.

Die Gewerkschaft Verdi ruft im seit Jahren schwelenden Tarifstreit mit Amazon die Mitarbeiter an sieben Standorten in Deutschland zum Streik auf.

Sollte man den 1. Mai nachholen, weil er auf einen Sonntag fällt? Unbedingt! Aber dabei auch an die denken, für die Feiertage Vollstresstage sind.

Der Versandriese versucht, mit Einwänden bei der Arbeitsbehörde gegen die Wahl vorzugehen. Auf irreführende Weise, so deren Anwalt.

Am Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen kämpft Katrin Langensiepen für Sichtbarkeit. Es brauche strukturelle Veränderung.

Dank der Jamaika-Koalition werden öffentliche Aufträge an Firmen vergeben, die nicht nach Tarif zahlen. SPD, Grüne und SSW wollen das zurückdrehen.

Lang hatte der Versand Stimmung gegen Arbeitnehmervertreter gemacht. In New York haben sich Beschäftigte erfolgreich organisiert.

Die Unternehmen leiden unter gestörten Lieferketten, Produktionsengpässen und hohen Energie- und Rohstoffpreisen.

April Curleys Anwalt hat auch schon die Familie von George Floyd vertreten. Ihrer Klage könnten sich weitere Schwarze Google-Beschäftigte anschließen.

Ein Jobportal für ukrainische Arbeitskräfte boomt, weil Kriegsflüchtlinge in Deutschland arbeiten dürfen. Experten warnen vor zu viel Optimismus.

Der Bauernverband will, dass der Mindestlohn später steigt und Erntehelfer länger ohne Sozialversicherung arbeiten. Das Agrarministerium ist dagegen.

In Facebookgruppen erzählen Pflegekräfte von ihrem Stress, aber auch von ihrem Engagement für die Patient:innen. Unsere Autorin hat mitgelesen.

78.000 Euro sollte eine ukrainische Erntehelferin ohne Versicherung für ihre Coronabehandlung zahlen. Nun erlässt ihr die Krankenkasse die Rechnung.

Während die erkrankte Ukrainerin um ihr Leben kämpfte, meldete der Bauer sie bei der Krankenkasse ab. Jetzt soll die Mindestlöhnerin selbst zahlen.

Ab Oktober soll nicht nur der Mindestlohn, sondern auch die Minijob-Grenze steigen. Das stößt bei Gewerkschaften und Sozialverbänden auf Kritik.

Für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Kommunen beginnen am Freitag die Tarifverhandlungen. Gewerkschaften fordern Aufwertung.

Wegen Dumpingpreisen und gestiegenen Kosten fürchten Bananen-Kleinbauern eine Pleitewelle. Ein Pilotprojekt für faire Löhne soll helfen.

Eine Studie zur Plattform-Ökonomie stellt fest: Arbeit im Internet wird viel schlechter bezahlt als analoge Arbeit. Es brauche EU-weite Regulierung.

In deutschen Städten entstehen immer mehr Büros. Ein Überangebot sieht der Immobilienausschuss aber nicht. Denn die meisten gehen weiter ins Büro.
