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21.10.2026 , 10:18 Uhr
"You say you want a revolution Well, you know We all want to change the world You tell me that it's evolution Well, you know We all want to change the world But when you talk about destruction Don't you know that you can count me out."
( The Beatles, Revolution 1/ Release date: 22 November 1968)
zum Beitrag20.10.2026 , 20:52 Uhr
"Denn das so historische wie notwendige Vorhaben ist bei kluger Ausgestaltung ohne Belastungen des Haushalts finanzierbar.": Schlicht und ergreifend: Eine falsche Behauptung. Es gibt ja noch nicht mal Eckpunkte, wieviel Kapital eigentlich notwendig ist, sondern nur Wunschvorstellungen.
"Denn im Gegensatz zu den Milliarden für die Rüstung wird das Geld nicht einfach nur ausgegeben und fließt in die Taschen von Großunternehmen.": Äpfel und Birnen, das eine betrifft den Bund, das andere Berlin. Beides hat absolut nichts miteinander zu tun.
"Das Land erhält etwas dafür: Vermögen in Form des Sachwerts der Wohnungen und eine ständige Einnahmequelle durch die Mieten, mit denen die Zinsen getilgt werden können.": Es müssen aber nicht nur die Zinsen getilgt werden sondern auch der Kredit selbst, außerdem braucht es zusätzliches Geld für laufend anfallende Reparaturen, allgemeine und energetische Sanierungen usw.
So könnte man Satz für Satz kommentieren, aber dafür reichen die 1200 Zeichen nicht.
zum Beitrag20.10.2026 , 19:39 Uhr
Vielleicht war es Original Panzerschokolade. Restbestände von früher noch.
zum Beitrag20.10.2026 , 08:17 Uhr
Ich kritisiere nicht ein Vorhaben der Linken, sondern lediglich eine -in meinen Augen, Sie können selbstverständlich anderer Meinung sein- völlig blauäugige Herangehensweise, deren Problematik sich spätestens zeigen wird, wenn sie auf die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der realen Welt prallen wird. Und wenn dann die Profis aus der Immobranchen die Schubläden ihrer Zauberkästchen öffnen, die sie sicher schon entsprechend vorbereitet haben.
zum Beitrag20.10.2026 , 08:07 Uhr
Einen Vergleich der drittgrößten Stadt mit der größten (und dazu noch Bundeshauptstadt) halte ich durchaus für legitim (ich wohne in beiden nicht).
KI gestern wegen Zeitmangel. Sie können es von mir auch "offizieller" haben, wenn Sie (auch) gerade keine Zeit zum googlen haben.
"Der Mietspiegel für München 2025 weist eine durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter von 15,38 Euro auf. Das bedeutet ein Plus um 5,5 Prozent gegenüber dem letzten neu erstellten Mietspiegel für München 2023, der eine durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter von 14,58 Euro aufweist." (muenchen.de)
"Die mittlere Nettokaltmiete im Berliner Wohnungsbestand ist in den letzten zwei Jahren um fast sieben Prozent gestiegen. Das geht aus dem neuen Berliner Mietspiegel hervor, den Wohnsenator Christian Gaebler (SPD) am Donnerstag vorgestellt hat. Demnach liegt sie derzeit bei 7,71 Euro pro Quadratmeter. Im letzten Mietspiegel von vor zwei Jahren lag der Mittelwert noch bei rund 7,21 Euro." (rbb24.de, Fr 29.05.2026, 08:00 Uhr)
zum Beitrag19.10.2026 , 19:23 Uhr
Mancher Mieter in anderen Städten reibt sich verwundert die Augen, was in Berlin eigentlich los ist:
"Die durchschnittliche Nettokaltmiete im Berliner Wohnungsbestand liegt laut dem amtlichen Berliner Mietspiegel bei 7,71 € pro Quadratmeter."
Zum Vergleich:
"Die durchschnittliche Miete in München liegt je nach Quelle und Art des Mietvertrags zwischen 15,38 € und 24,85 € pro Quadratmeter (Nettokaltmiete)." (Beide Zitate KI)
zum Beitrag19.10.2026 , 15:12 Uhr
Quelle bitte.
zum Beitrag19.10.2026 , 14:17 Uhr
Der "Staat" muss aber auch verdienen, zumindest soviel, daß Zinsen, Tilgung, Unterhalt (Reparaturen, energetische Sanierung usw.) gesichert sind. Bislang habe ich noch nichts von tragfähigen Konzepten oder Berechnungen gehört.
zum Beitrag19.10.2026 , 14:09 Uhr
Es gibt keine zweckgebundenen Steuern. Auch die Autosteuer z.B. wird nicht für den Straßenbau verwendet.
zum Beitrag18.10.2026 , 18:13 Uhr
"Plünderungen sind wie die gewaltsamen Provokationen auf Seiten demonstrierender Jugendlicher inakzeptabel. Nicht zuletzt, weil sie ihrem Anliegen schaden."
Wie bitte? Wären Plünderungen und gewaltsame Provokationen in Ordnung, wenn sie dem Anliegen nicht schaden würden?
zum Beitrag18.10.2026 , 17:46 Uhr
"Statt Vertrauen aufzubauen, ist den handelnden Akteuren, allen voran dem SPD-Wahlverlierer Steffen Krach, das Misstrauen gegenüber der Linken buchstäblich ins Gesicht geschrieben."
Dem Mann ist vielleicht etwas ganz anderes ins Gesicht geschrieben, nämlich die Existenz seiner Partei.
Wenn die Enteignung der Immobiliekonzerne nicht klappen sollte ist die SPD wieder mal ein (Junior-) Partner in einer Regierung, der der Bruch eines -sogar DES- zentralen Wahlversprechens vorgeworfen wird.
Eine professionell erarbeitete Machbarkeitsstudie liegt nicht vor. Die Linke geht derzeit offenbar davon aus, daß sich die Wirklichkeit mitsamt den rechtlichen und finanziellen Aspekten ihrem Wunschbild anpassen wird. Sowas gibt es gelegentlich. Allerdings nur in Takatukaland.
zum Beitrag18.10.2026 , 16:32 Uhr
"Dabei entsteht dann Belegschaftseigentum und Privateigentum. Das kann man mischen. Und das dazwischen, das habe ich in der DDR gelernt, kann genossenschaftlich oder privat organisiert werden.": Das hat in der DDR ja ganz wunderbar geklappt, wie wir alle wissen. So perfekt, daß es in die Auflösung des Staates gemündet hat. Mannmannmann.
zum Beitrag17.10.2026 , 20:24 Uhr
Wie sollte das gehen: Nicht vorhandenes Geld raushauen für Vergesellschaftungen und zusätzlich weiteres nicht vorhandenes Geld ausgeben für neuen Wohnungsbau?
zum Beitrag16.10.2026 , 15:35 Uhr
In vielen Kommentaren wird darauf rumgeritten, ob es völkerrechtlich ein Existenzrecht von Staaten gibt oder nicht. Das ist in diesem Zusammenhang völlig irrelevant. Es geht um etwas ganz anderes, und Frau Emde hat irgendetwas unterschrieben, das sie garnicht interessiert und von dem ihr von vornherein klar war, daß sie sich nicht dran halten wird. Das war absehbar und wurde von viele seither schon entsprechend kommentiert.
zum Beitrag16.10.2026 , 11:04 Uhr
1) "Putin ist mit Trumps Unterstützung offenbar in der Lage, die Ukraine in Grund und Boden zu bomben.": Das versucht Putin seit 4 1/2 Jahren.
2) "Ob der Anschluss an den Westen das wert ist?" Das ist nicht die Frage. Die richtige Frage lautet: "Will ich unter der Diktatur Putins leben?"
zum Beitrag16.10.2026 , 10:21 Uhr
Ich verweise auf meine Antwort an warum_denkt_keiner_nach? weiter unten (15.10., 20:29)
zum Beitrag15.10.2026 , 20:29 Uhr
Eine von vielen Quellen:
"Streit über Antisemitismus-Papiere: Was steht in beiden drin, was nicht? share.google/3ktYSrIgNuciLzGGn"
zum Beitrag15.10.2026 , 19:48 Uhr
Nein, wieso? Wenn sich die Linke schon im Vorfeld, bevor überhaupt ernsthaft verhandelt wird, nicht an Absprachen hält: Welche Lebensdauer wäre einer solchen Koalition beschieden? Jedenfalls keine komplette Legislaturperiode. Und wenn sich dann noch rausstellt, daß das zentrale Wahlversprechen der Linken mangels finanzieller Mittel nicht machbar ist, fliegt der Laden sowieso auseinander.
zum Beitrag15.10.2026 , 19:41 Uhr
„Die Geschichte der Menschheit ist die lange Aufeinanderfolge der Synonyme ein und derselben Vokabel."
Erstaunlich, welch lange Texte man mit einer Vokabel und ihren Synonymen fabrizieren kann.
zum Beitrag14.10.2026 , 21:10 Uhr
Zumindest das Hauptversprechen nicht, die Einziehung der Wohnungen, weil es nicht finanzierbar sein wird. Üblicherweise werden bei derart großen (finanziellen) Vorhaben im Vorfeld ausgewiesene (Immobilien-) Spezialisten mit Konzepten und Machbarkeitsstudien beauftragt. Davon habe ich hier noch nichts gehört. Es scheint mir eher eine Laienspieltruppe mit Wunschdenken am Werk zu sein. Da sollten SPD und die Grünen ohnehin vorsichtig sein, daß sie nicht in einen wie immer gearteten Strudel reingezogen werden.
zum Beitrag14.10.2026 , 20:57 Uhr
Sie können zu dieser Causa z. B. auch im SPIEGEL und der TAZ recherchieren. Von wegen nur Mainstreammedien und rechter Shitstorm.
zum Beitrag14.10.2026 , 20:53 Uhr
"Spd und grüne werden schon wieder angekrochen kommen.": Warum sollten sie?
zum Beitrag14.10.2026 , 18:26 Uhr
"Die Linke hat noch am Dienstagabend erklärt, weiter für Gespräche bereit zu stehen. Doch SPD und Grüne haben sich in eine Sackgasse manövriert, aus der sie nur schwerlich wieder herauskommen.":
Ist es nicht gerade andersrum? Die Linke will, soweit ich es verstanden habe, mit Unterstützung der anderen beiden regieren. Der Satz müsste m.M. nach lauten: "Die Linke hat sich in eine Sackgasse manövriert. SPD und Grüne haben erklärt, für weitere Gespräche bereit zu stehen."
zum Beitrag14.10.2026 , 18:15 Uhr
"...redet eigentlich irgendjemand auch in Sachsen-Anhalt mit oder guckt, was da derweil passiert? Wo die echte extremistische Partei sich breitmacht?":
Nein, leider nicht. Das wäre dort auch sinnlos, weil die Wähler dafür gesorgt haben, daß AFD mit einer Zwergerl-BSD-Fraktion regieren kann ohne eine der anderen Parteien zu benötigen. Die Linke in Berlin hat ja nur 1/4 der Wählerstimmen auf sich vereint.
zum Beitrag14.10.2026 , 18:08 Uhr
Wie sollen 5 Jahre gemeinsame Regierungsarbeit möglich sein, wenn sich die Linke schon bei den Vor(!)verhandlungen nicht an Absprachen/Vereinbarungen hält?
zum Beitrag14.10.2026 , 18:03 Uhr
Sie haben in Ihrer Aufzählung noch den SPIEGEL vergessen. Man wähnt sich im linken Tollhaus mittlerweile. Methode Trump, nur andersrum.
zum Beitrag14.10.2026 , 17:58 Uhr
Die Frage ist wie lange das anhält, wenn sie wieder in ihr Biotop zurückkehrt.
zum Beitrag14.10.2026 , 17:57 Uhr
Darum geht es nicht. Wenn sich einer von drei Partnern schon im Vorfeld nicht an Absprachen hält ist es sinnlos überhaupt weiter zu diskutieren.
zum Beitrag14.10.2026 , 12:43 Uhr
"Doch SPD und Grüne haben in einem Maße eskaliert, dass ein Zusammenkommen kaum mehr möglich scheint."
Häh? Das scheinen mir jetzt alternative Fakten a la Trump zu sein. Der behauptet momentan auch, die Ukraine sei schuld an den hohen Spritpreisen und nicht sein Krieg gegen Iran.
Es gab genug Hinweise, daß die Grünen und die SPD sich nicht alles bieten lassen würden:
"Im Zuge der Vorabsondierungen, in denen sich die drei Parteien Ende vergangener Woche auf ein Papier zum Umgang mit Antisemitismus geeinigt hatten, sollen SPD und Grüne auf die Nichtaufnahme von Emde in die Linksfraktion gedrängt haben. Sollte die Linke Emde dennoch in die Fraktion aufnehmen, könnten die Sondierungsgespräche mit Grünen und SPD daran scheitern." (TAZ 13.10.26). Deutlicher geht es doch nicht.
Und wenn hier jemand eskaliert und ein herzliches "Leckt uns doch am Arsch" in die Verhandlungsrunde geworfen hat war es ja wohl die Linke.
zum Beitrag10.10.2026 , 22:31 Uhr
Jeder Leser wird seinen eigenen "Kanon" suchen müssen. Und der wird auch immer wieder wechseln. Ich z.B. habe heuer Alberto Savinio aufgenommen, "Tragödie der Kindheit". Der Grund ist profan: Ich habe das Buch vor Ort gelesen, dort, wo die Handlung spielt: In der Nähe von Volos, am Golf von Pagasitikos (nachdem ich durch die Familiengeschichte darauf aufmerksam geworden bin, v.a. durch seinen Bruder Giorgio de Chirico). Und als Rahmen gleich dazu: "Rumeli" von Patrick Leigh Fermor.
Von Arno Schmidt haben mich vor vielen Jahrzehnten die kürzeren Sachen beeindruckt: "Die Gelehrtenrepublik" z.B., "Tina oder über die Unsterblichkeit", "Brand's Haide", "Leviathan" usw. Er hat in diesen Geschichten einen völlig neuen, beeindruckenden Schreibstil entwickelt. Deshalb wollte ich ihn hier anfügen.
zum Beitrag10.10.2026 , 18:22 Uhr
"18. Februar 1949: Richard Schuh (* 2. Oktober 1920 in Remmingsheim; † 18. Februar 1949 in Tübingen). Schuh wurde 1948 wegen eines Anfang 1948 begangenen Raubmordes durch das Landgericht Tübingen zum Tode verurteilt und im Februar 1949 in Tübingen durch die Guillotine hingerichtet. Seine Tötung gilt als die letzte zivile Hinrichtung in Westdeutschland."
"26. Juni 1981/ Werner Teske (39) /PoOG[84]Hauptmann in der HVA des MfS, wegen vorgeblich „begangener, vollendeter und vorbereiteter Spionage besonders schweren Falls in Tateinheit mit Fahnenflucht in schwerem Fall“ von einem Militärgericht zum Tode verurteilt und in Leipzig durch „unerwarteten Nahschuss“ hingerichtet. Letztes vollstrecktes Todesurteil in der DDR."
(beide Zitate aus wikipedia)
zum Beitrag10.10.2026 , 13:15 Uhr
"Wenn aber erst einmal die Erinnerung an die großen Dichter erloschen ist, bestimmen auf Jahre und Jahrzehnte die elenden Skribenten das große Bild.":
Darum geht es eigentlich. Ich nehme an, Sie kennen "Fahrenheit 451".
zum Beitrag10.10.2026 , 11:11 Uhr
Sie können den Begriff "Gesunder Menschenverstand" gerne benutzen. Ich benutze ihn aus dargelegten Gründen nicht. Wo liegt Ihr Problem?
zum Beitrag10.10.2026 , 10:25 Uhr
"Direkt mit den Menschen sprechen. Ihre Probleme adressieren.": Das ist genau das, was die AFD in den letzten Jahren gemacht hat und wodurch sie groß geworden sind. Um den von Ihnen genannten Rest haben sie sich einen Dreck geschert. Das scheint aber einem großen Teil der Bevölkerung egal zu sein. Wenn sie nicht gar mit der AFD gemeinsam hetzen. In Anleitung von Trump: Deutschland und die Deutschen zuerst.
zum Beitrag09.10.2026 , 17:09 Uhr
"Warum das Pentagon nun die Entscheidung traf, ausgerechnet diese Hinrichtungsmethode zu verwenden, ist nicht bekannt.": Macht von den in Frage kommenden Methoden am meisten her bei einer Live-Übertragung. Das minutenlange grausame Gequäle auf einem elektrischen Stuhl will man dem Trumpwähler vielleicht dann doch nicht zumuten zum Lunch.
Ansonsten ist Trump-Amerika jetzt neben den Klerikalen endgültig im mittelalter gelandet: Hinrichtungen zum Gaudium von geistig Minderbemittelten.
zum Beitrag09.10.2026 , 15:49 Uhr
Le Pen, Meloni, von Storch, Weidel, Brinker: Läuft doch. Was will man mehr?
zum Beitrag09.10.2026 , 11:49 Uhr
Ich kann momentan nicht nachvollziehen, woraus Sie schließen, daß ich Sie persönlich als gefährlich verurteile. Und da ich nicht weiß wo das Missverständniss liegt, kann ich auch nichts richtigstellen.
zum Beitrag08.10.2026 , 19:16 Uhr
"Die Linke hat eine solide Mehrheit": 25% ist gerade mal ein Viertel. 75% sind anderer Meinung.
zum Beitrag08.10.2026 , 16:22 Uhr
Glauben Sie, in verstaatlichten berliner Wohnungen würde das anders laufen? Meinen Sie, die linke Verwaltung würde (nicht nur alte) Leute ungeschoren wohnen lassen, wenn sie die Miete nicht mehr aufbringen können und das Amt die Miete nicht mehr bezahlt, weil die seit Jahrzehnten bewohnte Wohnung angeblich für eine Person zu groß ist? Auch das wird von den gleichen Politikern laufend gefordert, daß alleinstehende alte Leute in kleinere Wohnungen ziehen sollen, damit Platz wird für jüngere Paare.
Das wären spannende Fragen für Koalitionsverhandlungen bzgl. der Vergesellschaftung von Wohnungen, die aber keiner stellen wird.
Dafür gibt es ein Wort: Politisches Pharisäertum.
zum Beitrag08.10.2026 , 12:33 Uhr
Danke, das hat gut getan. Wenn ich noch einen sehr Großen ergänzen darf: Arno Schmidt.
zum Beitrag08.10.2026 , 11:27 Uhr
Das gibt möglicherweise der Mietvertrag der Eltern nicht her.
zum Beitrag08.10.2026 , 11:26 Uhr
Die Adresse des Wohnsitzes eines Elternteils angeben und wechselweise beim anderen Elternteil unangemeldet als Gast/Besucher wohnen. Oder gibt es in Berlin auch eine Steuer auf Verwandtenbesuch? Wundern würde mich dort nichts mehr.
zum Beitrag08.10.2026 , 11:16 Uhr
Das halte ich allgemein für einen gefährlichen Standpunkt, Leute ohne Beweise nur aufgrund von Mutmaßungen und Wahrscheinlichkeiten zu verurteilen.
zum Beitrag08.10.2026 , 09:46 Uhr
"Rekord bei neu zugelassenen E-Autos in der EU Stand: 22.09.2026 • 12:25 Uhr
Noch nie sind in der EU so viele Autos mit einem reinen Elektroantrieb zugelassen worden wie im vergangenen Jahr. Gut jeder sechste Pkw war ein E-Auto. Deutschland lag dabei leicht über dem Schnitt." (tagesschau.de)
zum Beitrag07.10.2026 , 16:01 Uhr
Ein Begriff, den ich meide, vor allem im Umfeld von rechten bis rechtsradikalen Themen:
www.politik-kommun...-menschenverstand/
zum Beitrag06.10.2026 , 15:59 Uhr
Es haben auch SPDler, Grüne und Linke mit abgestimmt. Woher stammt Information, daß es 4 CDUler waren?
zum Beitrag06.10.2026 , 13:41 Uhr
Schlag auf Schlag haut die Linke Unterlassungs- und andere Klagen raus. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, es gibt neben sonstigen (bislang unterstellten!) Kontakten auch Verbindungen in die Abmahnindustrie.
zum Beitrag06.10.2026 , 13:13 Uhr
Rot angestrichenes Braun. Jetzt weiß man wenigstens, daß eine Stimme für die Splitterpartei BSW eine Stimme für die AFD ist. Das wird überall so kommen, wo man meint, ein bissl an der Macht mitschnüffeln zu können, vor allem, wenn beim größeren Bruder ein Hang zur Diktatur auszumachen ist.
Frage an die ewig Gestrigen: Warum dann nicht gleich das Original wählen?
zum Beitrag05.10.2026 , 20:14 Uhr
"Im durchaus nicht reicheren Griechenland ist das bargeldlose Bezahlen dagegen überall Vorschrift."
Der Satz ist missverständlich. Man kann in Griechenland mit Karte zahlen, aber es ist nicht vorgeschrieben. Wir haben alles bar bezahlt, egal ob in Lebensmittel- oder anderen Geschäften, in Lokale, an Tankstellen usw.
zum Beitrag05.10.2026 , 16:58 Uhr
Zum Beispiel?
zum Beitrag05.10.2026 , 15:22 Uhr
Sollte man es in einer Demokratie nicht den Wählern überlassen, welche Kandidatinnen und Kandidaten sie für geeignet halten? Angefangen von der Kandidatenwahl bei den Nominierungsversammlungen bis hin ins Wahllokal?
zum Beitrag05.10.2026 , 11:34 Uhr
Ich weiß nicht, warum mein Kommentar wieder nicht komplett angekommen ist. Hier nochmal ein Versuch der Vervollständigung obigen Anfangs:
"Ich habe mich noch nie auf eine einzige Quelle verlassen und bin gut damit gefahren. Deshalb:
>>Studie zur Sicherheitslage // Verteidigung gegen Russland ohne USA: EU müsste 300.000 Soldaten mobilisieren // Stand: 03.03.2025 11:11 Uhr // Der Schutz Europas vor möglichen Aggressionen Russlands ohne Unterstützung der USA würde die EU-Staaten 250 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse des Kiel Instituts für Weltwirtschaft und des Brüsseler Forschungsinstituts Bruegel.
Den Autoren um Guntram Wolff vom renommierten Wirtschaftsforschungsinstitut in Schleswig-Holstein zufolge brauche es rund 50 zusätzliche Brigaden mit insgesamt 300.000 Soldaten. Für diese seien mindestens 1.400 neue Kampfpanzer und 2.000 Schützenpanzer erforderlich – eine Zahl, die die derzeitigen Bestände der gesamten deutschen, französischen, italienischen und britischen Landstreitkräfte übersteige. Dazu müssten noch 2.000 Langstreckendrohnen produziert werden.
zum Beitrag04.10.2026 , 20:40 Uhr
Da ist vorher was verloren gegangen:
>>"Aufrüstungshysterie“, sagte eine Rednerin der Greenpeace-Jugend. Sie stellte eine Studie vor, laut der „die Nato Russland militärisch schon jetzt deutlich überlegen ist, auch ohne die USA."
zum Beitrag04.10.2026 , 18:58 Uhr
In diesem Fall offenbar nicht. Wenn Sie aber statt Merz den Namen irgendeines linken Politikers oder einer linken Politikerin einsetzen, wissen Sie danach, was ein Shitstorm ist.
zum Beitrag04.10.2026 , 18:52 Uhr
>>"Aufrüstungshysterie“, sagte eine Rednerin der Greenpeace-Jugend. Sie stellte eine Studie vor, laut der „die Nato Russland militärisch schon jetzt deutlich überlegen ist, auch ohne die USA."
zum Beitrag04.10.2026 , 12:05 Uhr
"Ich habe nicht davon gesprochen, dass 26% Wählerstimmen eine ‚überwältigende Mehrheit‘ sind -":
Das wollte ich ihnen auch nicht unterstellen, deshalb habe ich geschrieben: "(wie es andernorts häufig gemacht wird)".
Das scheint missverständlich zu sein und soll hiermit klargestellt werden.
zum Beitrag04.10.2026 , 07:50 Uhr
Relativ schon, es muss ja nicht bis zur Spitze sein.
zum Beitrag04.10.2026 , 07:48 Uhr
Es war als Ergänzung (auch für andere Leser) gemeint, weil Frau Schmollack geschrieben hat, es gäbe keine historische Anbindung. Ich bin anderer Meinung: Ich halte die WiederverEINIGUNG durchaus für einen historischen Vorgang, und der Tag heißt "Tag der Deutschen EINHEIT". Den Bezug kann man m.E. herstellen. Ich sehe das -anders als Sie- nicht als reinen Verwaltungsakt.
"Als Nationalfeiertag werden doch in der Regel Tage ausgewählt, an denen ein das Land und seine Bevölkerung über lange Zeit prägende Ereignisse stattgefunden haben.": Im Gegensatz zu Ihnen halte ich die Wiedervereinigung durchaus für einen prägenden Tag in der Geschichte Deutschlands, der das Land und die Bevölkerung seit bald 4 Jahrzehnten beschäftigt und prägt. Politisch, sozial und kulturell stärker als andere Ereignis.
zum Beitrag03.10.2026 , 14:28 Uhr
Ein sehr interessanter Aspekt: Wenn Berlin irgendwann womöglich zusätzlich zu all der bereits bestehenden und geplanten heillosen Überschuldung dann auch noch in den Länderfinanzausgleich einzahlen muss.
zum Beitrag03.10.2026 , 10:30 Uhr
"Und manche werden zum wiederholten Male fragen, warum der Einheitsfeiertag ausgerechnet am 3. Oktober begangen wird. Das Datum hat keinerlei historische Anbindung – weder in Ost noch in West.":
Da kann geholfen werden: "Der 3. Oktober wurde als Tag der Deutschen Einheit im Einigungsvertrag 1990 zum gesetzlichen Feiertag in Deutschland bestimmt. Als deutscher Nationalfeiertag erinnert er an die deutsche Wiedervereinigung, die „mit dem Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland […] am 3. Oktober 1990“ „vollendet“ wurde. Um Mitternacht vom 2. auf den 3. Oktober traten die neugegründeten Länder dem Geltungsbereich des Grundgesetzes nach Artikel 23 GG bei. Somit wurden Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Berlin in seiner Gesamtheit die neuen Länder der Bundesrepublik Deutschland."
Bitte, gerne.
zum Beitrag02.10.2026 , 22:10 Uhr
Man gönnt sich ja sonst kaum was. Bleibt ja auch nichts mehr, wir müssen unsere Autos abbezahlen, dann noch für Steuern, Versicherung, Reparaturen und Sprit aufkommen, nur um zur Arbeit zu kommen. Und nachdem uns dann vom Lohn noch Geld zur Subventionierung billiger städtischer Öffis abgezogen wird, damit wir uns von deren Nutzern blöd anmachen lassen können, sitzen wir abends und am Wochenende mittellos rum und haben Zeit, in der TAZ zu kommentieren.
zum Beitrag02.10.2026 , 21:55 Uhr
Wenn eine Firma eine andere, noch dazu in dieser Größenordnung, übernehmen will, geht es im echten Leben nicht um VW unter Hitler oder sozialistische Folklore, sondern da setzt man in der Wirtschaftswelt Profis ein, die den realistischen Wert = aufzubringendes Kapital und die zu erwartenden Einnahmen ermitteln, zu erwartende Ausgaben für Unterhalt, Renovierungen errechnen usw. Nur mal als Größenordnung: In München zahlen Sie als Eigentümer in einer Eigentümergemeinschaft rund 500€ pro Monat nur als Rücklage/Sicherheit für allfällige Reparaturen. Als Rücklage, wenn Sie die Wohnung schon bezahlt haben, nicht als Miete. Und wenn eine Stadt am Tropf von Restdeutschland hängt und so verschuldet ist, daß sie jetzt schon alleine 1 Milliarde nur für Zinsen aufbringen muss, würde mich die Einschätzung von Wirtschaftsprüfern zu der ganzen Angelegenheit interessieren.
In Takatukaland braucht einen das alles natürlich nicht zu interessieren.
zum Beitrag02.10.2026 , 21:10 Uhr
26% der Wähler bzw. 18% der Berliner (unter Berücksichtigung der Wahlbeteiligung) als "überwältigende Zustimmung der Berliner" auszugeben (wie es andernorts häufig gemacht wird) ist unverfroren. Genauso gut können die Gegner behaupten (und haben wahrscheinlich Recht), 3/4 der Wähler bzw. 4/5 der Berliner, verteilt halt auf verschieden Partei, lehnen die Pläne der Linken ab.
Da freut sich die AFD, wenn jetzt alleine ein Viertel der Wähler ausreichen soll, um einen Führungsanspruch zu legitimieren.
zum Beitrag02.10.2026 , 20:47 Uhr
Wobei speziell zu ihrem letzten Absatz die Frage zu stellen ist: Wurde schon mal irgendwann irgendwo irgendwas in Deutschland besser oder billiger (oder gar beides), wenn der Staat das Kommando übernommen hat? Der letzte Großversuch fand meiner Erinnerung nach von 1945 bis 1989 statt.
zum Beitrag02.10.2026 , 12:28 Uhr
Genauso wie in der Stadt ohne staatlich hochsubventioniert Öffis.
zum Beitrag01.10.2026 , 18:55 Uhr
Wie hat Hansaplast so schön gesungen:
"Lebenslange Unterstützung von meinem Vati hätt' ich gern / Jeden Monat soviel wie ich zum Leben brauch' / Am besten jeden Monat 1000 Mark / Ich wünsch mir so: einen reichen Vati / Dann widme ich mein Leben der Kunst und der Kultur".
zum Beitrag01.10.2026 , 17:49 Uhr
Die Frage auf dem Land ist doch nicht, wieviel Prozent oder ob man total vom ÖPNV abgeschnitten ist oder nicht, sondern wie praktikabel das Ganze ist. Mein Weg zu einer früheren Arbeitsstelle hätte ohne Auto so ausgesehen:
Mit dem Bus 10km zum ersten Bahnhof, von dort mit dem Zug zum zweiten Bahnhof, dort umsteigen. Am Zielort mit dem Bus in die Nähe der Firma. Das alles, ohne daß die Fahrpläne irgendwie synchronisiert gewesen wären, d.h. mit jeweils entsprechende Wartezeiten. Das kann sich jemand in Ballungsgebieten oft nicht vorstellen, was das für einen Aufwand bedeutet, in meinem Fall eindreiviertel Stunden einfach. Mit dem Auto habe ich 35 min. gebraucht, auf Landstraßen gibt es kaum Staus.
zum Beitrag01.10.2026 , 17:32 Uhr
Jede Regierung betreibt Klientelpolitik, wenn sie die Belange ihrer Wähler berücksichtigt. Das wird bei einer möglichen linken Regierung in Berlin nicht anders sein. Wenn nicht, muss sie sich Wahllügen vorhalten lassen.
zum Beitrag01.10.2026 , 16:53 Uhr
Ich bin nur mittlerweile soweit nach unten durchgerutscht, daß der Zusammenhang mit dem Zippism-Kommentar von gestern 12.59 Uhr -ohne auf die Zeitkennung meines Beitrags zu achten- nicht mehr so ohne weiteres klar wird.
zum Beitrag01.10.2026 , 10:42 Uhr
Es ist als Zustimmung zum ersten Beitrag bon Zippism ,(12.59 Uhr) gedacht, nicht sls Widerspruch.
zum Beitrag01.10.2026 , 10:22 Uhr
Sie haben völlig Recht, ich wollte nur mal die Zahlen gegenüberstellen. Bei den 4 Milliarden "Tankrabatt" handelt es sich lediglich um einen Teilverzicht auf staatliche Übergewinneinnahmen.
zum Beitrag30.09.2026 , 18:33 Uhr
Und sei es, indem man dann schreibt "Mann beißt Hund". Darauf warte ich jetzt noch.
zum Beitrag30.09.2026 , 18:00 Uhr
Wenn ich ergänzen darf: Wieso sollten Westdeutsche, die nicht oder nur wenig erben (ja, die gibt es!), schlechter behandelt werden als Ossis, die viel erben (ja, die gibt es auch).
zum Beitrag30.09.2026 , 17:31 Uhr
Der vorherige Tankrabatt hat 1,6 Milliarden gekostet, der neue soll geschätzt 2,5 Milliarden kosten, das wären rund 4 Milliarden einmalig für EIN Jahr. Viele Leute auf dem Land haben keine einigermaßen sinnvolle Öffi-Alternative, auch wenn man das in Berlin kaum glauben mag.
Das Deutschlandticket wird JÄHRLICH vom Bund mit 1,5 und von den Ländern nochmal mit 1,5, also mit 3 Milliarden bezuschusst, und zwar JEDES Jahr bis mindestens noch 2030.
Wenn BUND, vzbv usw. das nicht wissen sollten sie sich kundig machen.
zum Beitrag30.09.2026 , 16:02 Uhr
"Vielmehr liegt das schlicht an der komplett unterschiedlichen Entwicklung der beiden deutschen Staaten nach 1949. Während Westdeutsche in der Marktwirtschaft 40 Jahre lang Zeit hatten, Vermögen aufzubauen, davon Immobilien zu kaufen und damit weiteres Vermögen anzuhäufen, war Ostdeutschen all das nicht gegeben."
Sollen die Westdeutschen jetzt daran auch noch schuld sein und dafür zahlen, daß der real existierende Sozialismus der DDR rund 40 Jahre lang Ostdeutschland runtergewirtschaftet hat? Und, nebenbei: Die DDR existiert seit ungefähr ebenfalls fast 40 Jahren nicht mehr.
zum Beitrag30.09.2026 , 15:50 Uhr
"Es sei nicht zu akzeptieren, dass die Bundesregierung 2,5 Milliarden Euro Steuergeld für einen weiteren Tankrabatt freimache, aber das Deutschlandticket nicht wenigstens preisstabil halten könne, erklärte der Verein am Mittwoch in Berlin."
"Der Bund will das Deutschlandticket auch 2026 mit 1,5 Milliarden Euro mitfinanzieren. Den gleichen Betrag schießen die Länder zu. Laut Verkehrsverbänden tut sich dennoch eine Deckungslücke von mindestens 500 Millionen Euro auf. Die norddeutschen Bundesländer fordern Planungssicherheit." (NDR, Stand: 06.08.2025 17:17 Uhr)
Das sind 3 Milliarden Förderung / Jahr. Von redet der BUND?
zum Beitrag30.09.2026 , 15:18 Uhr
Wenn in der Überschrift Fußballsprache verwendet wir lässt sich darauf aufbauen. Und wenn man diese verwendet sollte einem auch bekannt sein, daß auf dem Spielfeld nicht ein Spieler einem anderen die Rote Karte zeigt, sondern daß das das ausschließliche Recht des Schiedsrichters ist. Das wäre, da Ihnen Sportsprache nicht klug genug erscheint, ein Richter. Jedenfalls weder Frau Erlap noch die Linke.
zum Beitrag30.09.2026 , 13:48 Uhr
Wenn es ohnehin auf Frau Eralps Bundestagsseite angegeben war verstehe ich die Aufregung darüber nicht, daß die FAZ das schreibt. Es ist und war ja offensichtlich kein Geheimnis.
zum Beitrag30.09.2026 , 13:29 Uhr
Es schadet grundsätzlich nicht, mal die Perspektive zu wechseln. Mache ich oft, man sieht dann häufig klarer.
zum Beitrag30.09.2026 , 12:49 Uhr
Und wer wäre das Ihrer Ansicht nach?
zum Beitrag30.09.2026 , 09:45 Uhr
Das habe ich weder geschrieben noch gemeint. Es geht darum, dass es sich nicht um berliner Einzelfälle handelt, ist eine Reaktion auf entsprechende Behauptungen und nimmt Bezug auf obigen Kommentar: "Wobei die Frage erlaubt sein muss wer eigentlich die Verantwortung trägt das Mitglieder der Linken glauben mit Antisemitismus zukünftig politisch punkten zu wollen."
Ich wollte darauf hinweisen, dass es zu dem Thema z.B. auch Beschlüsse von Landesverbänden außerhalb Berlins gibt. Und nicht erst seit jetzt.
zum Beitrag29.09.2026 , 18:21 Uhr
"In Anwesenheit von Fraktionschefin Reichinnek hatte die Linke in Niedersachsen einen Beschluss gegen "den heute real existierenden Zionismus" beschlossen. Der Zentralrat der Juden und andere reagieren empört, der Landesverband verteidigt sich. (...) Bei CDU, SPD und Grünen stieß der Beschluss ebenfalls auf Kritik - und auch in der Partei selbst gab es Widerspruch. Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow sagte der Nachrichtenagentur KNA, wer den Kampf gegen den Zionismus zum Zentrum von Parteitagen mache und Kraft aufwende, die innerparteiliche Debatte gegen die Existenz Israels zu richten, missbrauche das Leid der Palästinenser zum innerparteilichen Landgewinn."
tagesschau.de, Stand: 18.03.2026 • 17:30 Uhr, zu einem Beschluss der Linken in Niedersachsen vom 18.3.2026
zum Beitrag29.09.2026 , 17:58 Uhr
Wenn ich ergänzen darf"
"Eine Anzeige ist keine rote Karte, das wäre ein entsprechendes Urteil", gefolgt von einem Platzverweis und einer dann festzulegenden Sperre;
"Um im Bild zu bleiben, Eralp ist dieser Fußballer der zum Schiri rennt, und andere wegen irgendwelcher Nickeligkeiten des Fouls bezichtigt", während ihre Mitspielerinnen gerne ungeniert kernig hinlangen.
zum Beitrag29.09.2026 , 14:38 Uhr
"Seoul verlangt Entschuldigung":
Unabhängig von diesem Vorgang ist es die Krux unserer Zeit, dass an der Spitze vieler Staaten beleidigte Leberwürste stehen. Oft hilft dann auch keine Entschuldigung mehr, sondern der Kritiker wird weggesperrt oder, falls es sich um ein Land handelt, niedergebombt.
zum Beitrag29.09.2026 , 14:21 Uhr
Es gibt überhaupt keine Regelung, bei der nicht irgendwer begünstigt wird. Oder kann Herr Rühl eine einzige nennen, die für alle den gleichen Vorteil bringt?
Wenn z.B. die Linke in Berlin Wohnungen aufkaufen will (was ohne Geld aus ganz Deutschland nicht gehen wird), um Mieten billiger zu machen, nutzt das dem Mieter in Berlin, während alle anderen Mieter in Deutschland mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen dürfen.
So what?
zum Beitrag29.09.2026 , 13:26 Uhr
"EU-Recht bricht nunmal Mitgliedstaaten-Recht."
Ach!? Und was Griechenland nicht konnte, könnte Berlin Ihrer Ansicht nach schon?:
"Alles eine Frage der Gesetzgebung. Auch Berlin könnte ein Konto bei der Bundesbank bekommen, und die Schuldenbremsen in Land, Bund und EU könnten radikal gelockert werden, dann bräuchte Berlin das Geld einfach nur auszugeben ( = drucken), ohne dass jemand anderes dadurch weniger hätte." (Ihr Kommentar vom 26.09.2026, 20:49 Uhr)
zum Beitrag28.09.2026 , 18:30 Uhr
Die Mieter finanzieren beim Modell der Linken dann stattdessen halt die berliner Verwaltung. Ob das günstiger kommt sei dahingestellt.
Und dass die Mieten tatsächlich günstiger würden ist vorläufig erst mal eine unbegründete bzw. unseriöse Behauptung, da die Miethöhe entscheidend vom Kaufpreis der Wohnungen abhängig ist. Es muss sich ja refinanzieren. Der angenommene Preis ist momentan nur ein Wunschvorstellung der Linken.
zum Beitrag28.09.2026 , 17:50 Uhr
So einfach wollte es Griechenland vor 15 Jahren offensichtlich nicht und hat sich lieber von der EU -speziell von Schäuble- unendlich demütigen lassen, anstatt einfach mal die Druckmaschine anzuwerfen. Oder hat es bei denen damals nicht mal mehr für das Papier gereicht?
Wo auf der Welt wird/wurde wann MMT praktiziert? Und mit welchen Ergebnissen?
zum Beitrag28.09.2026 , 17:24 Uhr
Sagen wir mal so: Wenn ich als Privatmensch hoffnungslos überschuldet bin und kaum meine Zinsen für bisherige Kredite aufbringen kann, meinen Lebensunterhalt seit Jahrzehnten nur notdürftig mit massiver Unterstützung von Freunden bestreiten kann, für kaputte Haushaltsgeräte die Verwandtschaft anbetteln muss, keinerlei Eigenkapital habe und auch keine Idee habe, wie ich allfällige Reparaturen zusätzlich bezahlen will, wird mich der Bankberater hinauskomplimentieren. Wenn ich ihm dann noch den Bären aufbinde, ich bekäme das Haus ja für einen Bruchteil des wahren Wertes, kann ich froh sein, wenn er nicht ärztliche Hilfe anfordert.
zum Beitrag28.09.2026 , 15:58 Uhr
Mein Kommentar bezieht sich auf die Begriffe "Enteignung" / "Vergesellschaftung" im Kommentar von Sabine Hofmann-Stadtländer, nicht auf Zahlen.
zum Beitrag28.09.2026 , 15:51 Uhr
"Denn irgendwann ist auch dieser Krieg vorbei und wir müssen wieder mit den Russen reden."
Schon, aber hoffentlich nicht mehr mit den derzeitigen Akteuren, die den Krieg freiwillig nicht beenden werden. Und bei den Nachfolgern hat man dann einen umso besseren Stand, je weniger man sich mit den derzeitigen gemein gemacht hat.
zum Beitrag27.09.2026 , 21:07 Uhr
"Übersicht mit KI / Große Windkraftanlagen tragen in Berlin nur einen winzigen Bruchteil von unter 1 Prozent (ca. 0,25 %) zum jährlichen Strombedarf der Stadt bei."
zum Beitrag27.09.2026 , 20:31 Uhr
Es sind aber genau die Tatsachen, die heute mancher gern unter den Teppich kehren würde.
zum Beitrag27.09.2026 , 20:29 Uhr
Die Tilgung eines Wohnungskredits dauert in der Regel 25 bis 30 Jahre, je nach Zinssatz usw. Berlin hat keinerlei Rücklagen oder Eigenkapital, sondern ist jetzt schon hoch verschuldet. Da werden die Banken ohnehin nicht erfreut sein, noch dazu bei der Vorgeschichte dieser Wohnungen und bei der unsicheren Lage, die nach der nächsten Wahl wieder ganz anders sein kann. Und mit der Abzahlung des Kaufkredits ist es ja nicht getan. Darin sind Ausgaben für Unterhalt, Reparaturen, allgemeine und energetische (bei Altbauten) Sanierung usw. nicht enthalten. Auch die Verwaltungskosten bei vermieteten Wohnungen kommen noch dazu.
Ich bin gespannt wie das finanziert werden soll. Von einer Stadt, die jetzt schon eine Milliarde Euro pro jahr nur für Zinsen bezahlt. Näheres hier:
"Berlins Schuldenpolitik / 49 Milliarden Zinsen in 30 Jahren / Nach Jahren des Sparkurses steigen die Schulden und damit die Zinszahlungen wieder an. Ein Risiko für weitere Verschuldung ist auch die Vergesellschaftung." (TAZ 15.7.2026)
9:00 Uhr
taz.de/Berlins-Sch...npolitik/!6195772/
zum Beitrag27.09.2026 , 15:33 Uhr
Dann schreiben Sie das auch mal der Linken:
"DIE LINKE. Berlin unterstützt als einzige der Berliner Parteien von Anfang offensiv das Volksbegehen »Deutsche Wohnen und Co. enteignen«. Wir arbeiten dabei aktiv im Bündnis für den Volksentscheid mit und haben in der zweiten Sammelphase 32.662 Unterschriften gesammelt.
Im September 2021 haben 59,1 Prozent der Berliner*innen dem Volksentscheid »Deutsche Wohnen & Co enteignen« ihre Zustimmung gegeben." (dielinke.berlin)
zum Beitrag27.09.2026 , 15:02 Uhr
Ja, deshalb macht man es ja, damit Stoibers Traum endlich zu seinem 95. Geburtstag Realität wird :-) Die Landebahn wird schon geplant, ganze Stadtviertel werden abgerissen werden, ähnlich wie in Rom anlässlich des Baus des Petersdoms. Naja, Oberhäupter unter sich :-)
zum Beitrag27.09.2026 , 14:39 Uhr
"Was jetzt in Berlin passiert ist vor allem Ausdruck eines anstehenden Generationenwechsels.":
Das sehe ich nicht so, und ich hoffe, daß die neue Generation das verstehen wird: Die Linke hat in Berlin die Wahlen genauso gewonnen wie alle anderen Parteien bei anderen Wahlen auch, z.B die AFD in Sachsen-Anhalt: Mit Wahlversprechen, von denen sie vorher schon gewusst hat, daß sie nicht erfüllbar sein werden (Enteignungen).
zum Beitrag27.09.2026 , 14:28 Uhr
Dieses Damoklesschwert scheint vielen Nehmerländern gar nicht klar zu sein: Daß es nicht so unbeschwert weitergeht bis zum Sanktnimmerleinstag. Das wird interessant, wenn Berlin in München vorstellig werden muss, um für weitere Unterstützung anzufragen.
zum Beitrag27.09.2026 , 14:20 Uhr
Wie meinen?:
"20.04.2026
Klares „Ja“ der Menschen für die Spiele / Die Wahlergebnisse der Ratsbürgerentscheide / Die Menschen in KölnRheinRuhr haben abgestimmt und das Ergebnis ist eindeutig: In allen 17 beteiligten Kommunen haben sich die Bürger*innen am 19. April 2026 mit großer Mehrheit für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen. Am höchsten war die Zustimmung mit 76,29 Prozent in Aachen, allein neun Städte erzielten eine Zustimmung von mehr als 70 Prozent. Das für den weiteren Bewerbungsweg relevante Gesamtergebnis aller beteiligten Städte liegt bei 66 Prozent Zustimmung."
zum Beitrag27.09.2026 , 14:05 Uhr
Das glaube ich nicht. Die Kosten für die Bewerbung werden jetzt schon durch Sponsoren- und Werbungsgelder ausgeglichen sein. Die zukünftigen Kosten für notwendige Infrastrukturmaßnahmen wird hauptsächlich der Bund tragen.
Da hätte Berlin eine Chance gehabt, die marode Infrastruktur auf Kosten anderer sanieren zu lassen. Chance nicht erkannt, Chance vertan.
zum Beitrag27.09.2026 , 12:02 Uhr
"Selbst wenn die Zahl so stimmt, liegt die Crux doch woanders: Die chinesischen Investitionen zielen in Ditschl auf Betriebe mit Schlüsseltechnologien, um in den Besitz den Know hows zu gelangen."
Aus meinem berichtigten Kommentar von 2:16 Uhr (unten): "Der prozentuale Anteil spielt keine Rolle, sondern es kommt auf die Qualität an. Wenn z.B. in Firmen mit Zukunftstechnik und/oder vielen Patenten investiert wird, kann der Einfluss bei geringem Einsatz sehr hoch sein."
Da meinen wir doch eigentlich das gleiche. Oder sehen Sie da einen Widerspruch?
zum Beitrag26.09.2026 , 20:51 Uhr
"Und wenn es hart auf hart kommt, dreht der bayerische Breitbeiner womöglich der eigenen Landeshauptstadt den Geldhahn zu, weil die jetzt grün regiert wird. Zuzutrauen wäre es ihm."
Das ist Krampf, dann hätte der Geldhahn schon längst zugedreht werden müssen. München war seit Ende der 1940er Jahre nur einmal, Mitte der 1980er, schwarz und wurde ansonsten immer vom CSU-Erzfeind SPD regiert.
Außerdem hat Bayern nicht erst jetzt, sondern schon 2023 Klage gegen den Länderfinanzausgleich eingereicht. Vermutlich werden es die Bayern aber einfach aussitzen, bis die Empfänger kommen müssen:
>> Dritte Möglichkeit: abwarten. Laut Grundgesetz läuft die Regelung aus, "wenn nach dem 31. Dezember 2030 die Bundesregierung, der Bundestag oder gemeinsam mindestens drei Länder Verhandlungen über eine Neuordnung" verlangen und "mit Ablauf von fünf Jahren" keine gesetzliche Neuordnung in Kraft getreten ist. Das derzeitige System könnte also frühestens 2036 auslaufen. Dann säße Bayern laut Henneke bei Neuverhandlungen am "längeren Hebel", da eine Einigung dann stark im Interesse der Nehmerländer wäre.
zum Beitrag26.09.2026 , 19:56 Uhr
Ross? Reiter?
zum Beitrag26.09.2026 , 19:55 Uhr
Er schreibt nicht von Merz, der ist nach der nächsten Wahl voraussichtlich schon nicht mehr Kanzler. Alice Weidel allerdings wäre dann 57.
zum Beitrag26.09.2026 , 19:48 Uhr
"Denn diese Causa kostet ja nicht nur Geld - sie bindet auch erheblich Personale in den Amtsstuben die sicher Wichtigeres zu tun hätten."
Na, dann können wir ja von Glück sagen, daß Berlin raus ist. Dort ist das Personal in den Amtsstuben offenbar ohne Olympia schon restlos überfordert, wenn man den Kommentaren in der TAZ glauben darf.
zum Beitrag26.09.2026 , 19:41 Uhr
Ihnen schon, der überwältigenden Mehrheit in NRW nicht. So ist das Leben.
zum Beitrag26.09.2026 , 19:37 Uhr
Ich möchte Ihnen Ihren Moniker ans Herz legen. Dann kommen Sie automatisch drauf, wo der Nutzen für die Stadt, die Region und ganz Bayern liegen könnte. Berlin wird wieder rummotzen, warum der Bund in seine marode Infrastruktur nichts investiert. Könnte es da einen Zusammenhang geben? Grübelgrübelundstudier.
zum Beitrag26.09.2026 , 14:51 Uhr
"... die massive Autoförderung hat nach dem Krieg die Kleinzentren und die Kleinindustrie dort wegradiert. Weil subventioniert immer mehr Autos auf staatlich gebauten Straßen zu den größeren Städten rollten."
Sie vertauschen hier unzulässigerweise Ursache und Wirkung. Vielleicht sollten Sie sich mal mit der Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts befassen.
zum Beitrag26.09.2026 , 14:42 Uhr
Toller Vorschlag. Und in solche 1000er-Blocks am Rand irgendwelcher Kuhdörfer stecken wir dann gleich zwangsweise Leute aus der berliner Blase, der Fairness halber per Los bestimmt. Das hätte mehrere Vorteile: In Berlin werden viele Wohnungen frei, dadurch sinken die Mieten, die Linke erspart sich den ganzen Enteignungszinnober usw. Und auf den Dörfern haben wir dann tausende von Bewohnern, die kein Auto brauchen, wodurch das Bauen nochmal günstiger wird, weil keine Garagen und keine Parkplätze errichtet werden müssen.
Ach so, das will der Kiezbewohner für sich selber garnicht? Nur für die anderen? Weil er das aus der württembergischen Pampa, aus der er in die Hauptstadt zugewandert ist, zur Genüge kennt? Na dann.
zum Beitrag26.09.2026 , 12:31 Uhr
Berlin ist nicht der Staat, auch wenn sich die Stadt von anderen Bundesländern aushalten lässt, weil sie nicht mal in der Lage ist, den normalen Haushalt zu erwirtschaften.
Und Kommunen können sich sehr wohl überschulden, gab es bei uns reihum. Die müssen dann den Kauf jedes Bleistifts beantragen, begründen und sich von der Aufsichtsbehörde genehmigen lassen. Da ist das Stadtoberhaupt dann nur noch der Grüßkasper.
zum Beitrag26.09.2026 , 10:47 Uhr
Die Enteignung von Wohnkonzernen wird nicht kommen. Frau Eralp wird ohne Koalitionspartner nicht Bürgermeisterin werden, und sie wird kaum Koalitionspartner finden, die da mitspielen. Und falls doch wird es nicht finanzierbar sein bzw. werden die Wohnkonzerne klagen bis zum Sanktnimmerleinstag, da gibt es dann schon längst andere Bürgermeister. Das Ergebnis wäre: Ausser (Prozesskosten-) Spesen in Millionenhöhe nix gewesen.
So oder so: Wieder mal Wahlversprechen, bei denen von vornherein klar war, daß sie nicht erfüllt werden können. Oder ist die Linke in Berlin schon so selbsttrunken, daß sie von einer absoluten Mehrheit ausgegangen ist?
zum Beitrag26.09.2026 , 02:34 Uhr
KI zur Strafverfolgung:
"Herausforderungen für die Justiz / Einschüchterung von Zeugen: Verfahren stehen immer wieder vor Problemen, weil Opfer oder Zeugen kurzfristig ihre Aussagen zurückziehen. Dies führte in der Vergangenheit, wie etwa bei Prozessen vor dem Landgericht Frankfurt, zu milderen Bewährungsstrafen für Clan-Mitglieder. / Komplexe Besitzstrukturen: Der Nachweis, dass Immobilien oder Luxusgüter mit Geldern aus Straftaten finanziert wurden, erfordert langwierige Finanzermittlungen über Strohmänner und Scheinfirmen."
Nur zwei der vielen Probleme.
zum Beitrag26.09.2026 , 02:16 Uhr
Da ist wohl etwas schiefgegangen. Der Kommentar sollte eigentlich ungefähr so lauten (den genauen Wortlaut habe ich nicht mehr parat):
"Die meisten Deutschen glauben, der Anteil chinesischer Direktinvestitionen betrage hierzulande 33 Prozent – während er tatsächlich bei 1 Prozent liegt. Der Einfluss Chinas auf das hiesige Leben wird also, einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zufolge, weit jenseits der Realität verortet."
Der prozentuale Anteil spielt keine Rolle, sondern es kommt auf die Qualität an. Wenn z.B. in Firmen mit Zukunftstechnik und/oder vielen Patenten investiert wird, kann der Einfluss bei geringem Einsatz sehr hoch sein.
Ein brachiales Beispiel: Wenn eine Person den Koffer mit dem Atomwaffenknopf hat spielt es keine Rolle, wie groß der Rest (bzw. die gegnerische) Armee ist.
zum Beitrag25.09.2026 , 18:34 Uhr
Bei organisierter Schwerstkriminalität ist mir die Herkunft oder Nationalität vollkommen wurst. Wen oder was wollen Sie hier verteidigen? Und warum? Hier gibt es nichts zu relativieren.
zum Beitrag25.09.2026 , 16:00 Uhr
Die meisten Deutschen glauben, der Anteil chinesischer Direktinvestitionen betrage hierzulande 33 Prozent – während er tatsächlich bei 1 Prozent liegt. Der Einfluss Chinas auf das hiesige Leben wird also, einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zufolge, weit jenseits der Realität verortet. Beim Lesen dachte ich sofort daran, wie der Anteil von Muslimen regelmäßig grotesk überschätzt wird. Was beides verbindet: Es handelt sich um Feindbilder. Und bei der Angst vor Überfremdung ist stets eine P
zum Beitrag25.09.2026 , 15:53 Uhr
"Die Autoren rechnen mit einer Eigenkapitalquote von 30 Prozent bei der Übernahme. Dafür müsste das Land den Unternehmen etwa 4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Diese würden aus einer Kreditaufnahme finanziert werden, (...)":
Einen Kredit als Eigenkapital zu deklarieren erscheint mir etwas seltsam. Damit wäre meine Bank wahrscheinlich nicht einverstanden.
zum Beitrag24.09.2026 , 20:25 Uhr
Das habe ich mich auch von Anfang an gefragt, warum nicht sofort Vollsanktion verhängt wurde. Russland hat die Ukraine schließlich auch nicht häppchenweise überfallen. Und dann jedesmal auch noch mit vorheriger Ansagefrist, damit es Russland bzw. seine Oligarchen nicht unvorbereitet trifft.
zum Beitrag24.09.2026 , 10:26 Uhr
Meinen Sie ernsthaft, ein einziger Trumpwähler richtet sich danach, was deutsche Medien, Kommentatoren oder auch Politiker sagen? Das halte ich für Wunschdenken.
zum Beitrag23.09.2026 , 19:23 Uhr
Vielleicht sollte sich die TAZ der Boykottinitiative amerikanischer Medien anschließen. Außer Empörung wird durch solche Artikel nichts bewirkt. Und deutsche Empörung nutzt eh nichts, wählen werden wieder die Amerikaner.
zum Beitrag23.09.2026 , 17:46 Uhr
"Ich wundere mich, dass die Zivilgesellschaft diesen Paragrafen nicht viel stärker kritisiert hat.": Die Zivilbevölkerung hat diesen Paragraphen kritisiert, allerdings nicht so, wie hier gewünscht. Siehe bestehende und kommende Wahlergebnisse bzgl. AFD.
zum Beitrag18.08.2026 , 04:01 Uhr
Wollen Sie die aktuellen Aussagen von Ben Gvir auch relativieren? Sind da auch wieder die Medien schuld?
zum Beitrag17.08.2026 , 10:17 Uhr
Vielleicht, weil sie viel zahlen: Rund 12 Milliarden = ca. 60% des Länderfinanzausgleichs.
zum Beitrag16.08.2026 , 15:22 Uhr
Ganz wertfrei: Sie können heute nichts mehr bauen, ohne dass Bürgerinitiativen, Umweltschutzverbände, Grundstücksanlieger usw. sofort protestieren und auch prozessieren, was jahre- oder jahrzehntelange Verzögerungen produziert, je nachdem, durch wieviele Instanzen die Verfahren laufen.
Ein wesentliche Rolle spielt hier auch das Sankt-Florians-Prinzip: Welcher Dorfbürgermeister (und Gemeinderat), der wiedergewählt werden will, kann eine Bahnlinie auf dem Grund seiner Gemeinde/Gemeindebürger zulassen, wenn die Nachbargemeinde ungeschoren davonkommt, ohne zumindest Tunnel/Einhausungen zu fordern? Wenn Sie da Bürgerversammlungen verfolgen tut Ihnen das arme Schwein leid.
Manche Facette der Vielschichtigkeit der Problematik wird z.B. hier dargestellt:
Warum der Brenner-Nordzulauf nicht vorankommt | Hier streamen! | rbb share.google/a6GhlCRhmbDcqFR2M
zum Beitrag16.08.2026 , 14:08 Uhr
Ein Grundproblem -unabhängig von der Wassersituation- sind seit Jahrzehnten die "Just-in-Time"-Lieferungen an die Industrie, die sich dadurch Lagerhallen, -kapazitäten und damit Kosten spart. Die Lagerhaltung findet rollend auf der Autobahn statt.
Natürlich müssen die Firmen so oder so beliefert werden, aber der Lieferverkehr könnte fokussierter bzw. entzerrter gestaltet werden.
zum Beitrag15.08.2026 , 15:02 Uhr
Diese Siedler machen doch nichts anderes als Putin in der Ukraine: Land in Besitz nehmen wollen, in dem sie absolut nichts verloren haben. Warum wird der eine bekämpft und die anderen lässt man gewähren? Und warum Frankreich alleine? Wo ist Merz? Wo ist von der Leyen? Wo bleiben die Sanktionen?
zum Beitrag15.08.2026 , 14:23 Uhr
"Was für ein zynischer Kommentar.":
1) Sie haben meinen Kommentar vom 12.08.2026, 22:25 Uhr garnicht verstanden, unterstellen mir aber völlig grundlos Zynismus. Auch ich schwitze in Öffis.
2) Vielleicht ist Ihnen auch die Definition von Zynismus nicht klar. Also: "Zynismus (altgriechisch κυνισμός kynismós, abgeleitet von κύων kýōn, „Hund“) bezeichnet heute primär eine Haltung oder rhetorische Strategie, die durch grundsätzliche Skepsis und die spöttische Ablehnung von gesellschaftlichen Werten, Konventionen und Moralvorstellungen gekennzeichnet ist. Im modernen Sprachgebrauch äußert sich Zynismus oft in beißendem Spott, Sarkasmus und einer pessimistischen Grundhaltung, die die Motive und Handlungen anderer durchgängig als egoistisch, heuchlerisch oder naiv bewertet. Damit richtet sich der Zynismus nicht nur gegen eine andere Auffassung, sondern vor allem auch gegen die Person, die die fragliche Auffassung vertritt. In bewusst herabsetzender Weise soll das Wertgefühl dieser anderen Person verletzt werden." (Wikipedia).
Trifft eher auf Ihre Replik zu, finden Sie nicht?
Ansonsten: "So what"? (Miles Davis 1959)
zum Beitrag14.08.2026 , 21:47 Uhr
Da ist Bayern und die CSU seit Jahrzehnten schon viel weiter als Sie denken:
"Volksbegehren und Volksentscheide / Der Wille des Volkes wird laut Bayerischer Verfassung durch das von ihm gewählte Parlament ausgeübt (parlamentarisch-repräsentative Demokratie). Das Volk kann aber auch unmittelbar gesetzgebend tätig werden.
Wie funktioniert das? Durch das Instrument eines Volksbegehrens können Gesetzesvorlagen in den Landtag eingebracht und – falls dieser sie nicht annimmt – über sie ein Volksentscheid herbeigeführt werden. Mehr noch: Jeder Beschluss des Landtags auf Änderung der Verfassung muss dem Volk zur Entscheidung vorgelegt werden. Letztlich kann auf Antrag einer Million stimmberechtigter Staatsbürger sogar die Abberufung des Landtags durch Volksentscheid begehrt werden.
In Bayern wurden seit 1946 22 Volksbegehren und 19 Volksentscheide durchgeführt; elf Volksbegehren und 16 Volksentscheide betrafen auch Verfassungsänderungen." (stmi.bayern.de)
zum Beitrag14.08.2026 , 16:26 Uhr
Immerhin reicht es noch, daß Bayern den Rest der Republik via 50% des Länderfinanzausgleichs alimentiert.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:41 Uhr
Natürlich funktionieren Klimaanlagen auch bei 40° und mehr. Nur müssen dann halt Türen und Fenster zubleiben, sonst entweicht die Kühle/dringt heiße Luft ein. Deshalb mein Beispiel mit dem Auto.
Bitte Vorurteilsbrille abnehmen und nochmal lesen.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:37 Uhr
Wie kommen Sie darauf, daß ich nicht in den Öffis vor mich hinbruzle?
zum Beitrag13.08.2026 , 21:25 Uhr
"Im Westjordanland haben Dutzende radikale israelische Siedler palästinensisches Eigentum in Brand gesetzt und mehrere Palästinenser verletzt. Israels Militär sprach von vier Verletzten. Den Angaben zufolge nahmen israelische Sicherheitskräfte mehrere Siedler fest. Mehrere israelische Medien meldeten, es habe insgesamt vier Festnahmen gegeben.
Israels Präsident Isaac Herzog äußerte sich zu den »schockierenden und schwerwiegenden« Vorfällen und verurteilte sie auf das Schärfste. Die Gewalt gegen Zivilisten und Soldaten überschreite eine rote Linie, schrieb er auf der Plattform X. /
Siedler zündeten Autos an / Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, die Siedler hätten zunächst Fahrzeuge, darunter Lastwagen, in einem Industriegebiet im Nordosten des Palästinensergebiets in Brand gesetzt. Dabei sei auch eine Fabrik beschädigt worden.
Die israelischen Siedler griffen dem Bericht zufolge außerdem landwirtschaftliche Flächen, Hütten und Zelte von Beduinen in der Gegend an. Die Siedler warfen demnach auch Steine auf Anwohner. Mindestens zwei Menschen seien am Kopf verletzt worden." (Jüdische Allgemeine 12.11.2025 11:10 Uhr)
Was wollen Sie da noch relativieren?
zum Beitrag13.08.2026 , 14:11 Uhr
Das sieht man doch in anderen Ländern schon:
"Schrumpfende Energiesteuer-Einnahmen / Fahrer von E-Autos zur Kasse, bitte! / Der Staat verliert Milliardeneinnahmen aus Steuern auf Benzin und Diesel, weil sich E-Autos durchsetzen. Darum planen Großbritannien und andere Länder bereits Extraabgaben." (Spiegel, 10.08.2026, 08.11 Uhr)
Es gab ja auch mal den Wahlslogan der Grünen: " Die Sonne schickt keine Rechnung". Das stimmt soweit noch, allerdings haben mittlerweile die Netzbetreiber die Kassiererrolle übernommen: Sie dürfen zahlen, wenn Sie Strom zum Eigenverbrauch erzeugen. Autarkie wird nicht geduldet, wo kämen wir da auch hin.
Und als nächstes? Die diesbezügliche Kreativität wird grenzenlos sein, darauf können Sie sich verlassen.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:57 Uhr
"Vermietende Eigentümer haben zusätzlich auch weniger Nutzen von einer Wärmepumpe, weil die Energiekosten in erster Linie von den Mietern bezahlt werden."
Genau deshalb hat der Vermieter aber auch keinen Nachteil, denn: Der Mieter bezahlt zusätzlich auch die Lücke zwischen Erstellungskosten und Förderung, weil der Vermieter die Kosten auf die Miete umlegen wird. Der Mieter bezahlt also die Wertsteigerung der Wohnung des Vermieters.
Ich kann momentan den Nachteil für den vermietenden Eigentümer nicht erkennen.
Und wenn ich es mir recht überlege: Eigentlich müssten die Mieter bezuschusst werden. Sind sie es doch, die die Umstellung bezahlen, obwohl ihnen nichts gehört.
zum Beitrag13.08.2026 , 11:53 Uhr
Die Beamten dann auch? Wieviel müsste jeder Beamte monatlich zur Seite legen, um nur die Durchschnittspension von über 3400 Euro / Monat zu erreichen? Das wird garnicht gehen.
zum Beitrag13.08.2026 , 09:37 Uhr
Gehört das auch zur deutschen Staatsräson, diese Verbrecher und ihre Hintermänner ungehindert ihr brutal-verwerfliches Werk ausführen zu lassen? Wo ist von der Leyen? Wo ist Merz? Und, nein: (Kriegs-) Verbrechen zu verhindern ist kein Antisemitismus. Ganz im Gegenteil.
zum Beitrag13.08.2026 , 08:45 Uhr
Die dürfte in ärmeren Haushalten noch seltener gewesen sein als eine relativ billige bis kostenlose SoFi-Brille.
zum Beitrag12.08.2026 , 22:25 Uhr
Klimaanlagen in Fahrzeugen, die alle paar hundert Meter stehenbleiben und alle Türen aufreißen, können gar nicht richtig funktionieren. Da müsste die eingeblasene Luft permanent so kalt sein, daß es einer Gefährdung der Passagiere gleich käme. Das erschließt sich einem durch kurzes Nachdenken. Also keine Fehlkonstruktion und auch kein Staatsversagen.
Das weiß der Individualverkehrsteilnehmer und lässt die Fenster seines Autos zu. Der ÖPNV-Nutzer wird sich mit der Hitze zwangsläufig arrangieren müssen.
zum Beitrag12.08.2026 , 22:01 Uhr
Weil ich dazu nichts finde: Gibt es eigentlich von der Linken oder den Grünen Aussagen dazu, wie sie gedenken, den Rückkauf der Wohnungen zu finanzieren? Und an welchen (sozialen, kulturellen?) Stellen sie planen, die Ausgaben durch Streichungen zu kompensieren? Und zwar konkret und nicht in takatukamäßigem Sozialgeschwafel.
Denn: Die gern genannte, weil radikal-cool und gut klingende "Enteignung" (ohne Entschädigung, wie gerne impliziert wird) gibt es nicht, da mit dem GG nicht vereinbar. Das sollten eigentlich alle wissen, die sich zu diesem Thema äußern, und das auch ehrlich kommunizieren.
"Die offiziellen Schätzungen des Berliner Senats beziffern die Kosten für eine Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen (im Volksmund oft Enteignung genannt) auf rund 29 bis 39 Milliarden Euro. Die genaue Höhe hängt stark von der gewählten Berechnungsmethode für die Entschädigung ab." (KI)
Wie Berlin, das jährliche mit rund 4 Milliarden Euro am Tropf des Länderfinanzausgleichs hängt, derartige Summen zusätzlich zu den sonstigen Ausgaben stemmen will ist mir rätselhaft.
Außerdem glaube ich auch nicht, daß die Mieten durch die staatliche Verwaltung billiger werden würden. Wieso auch?
zum Beitrag12.08.2026 , 00:23 Uhr
"Die Fremden müssen als Sündenböcke herhalten.":
Das ist die Methode der Faschisten, sozusagen ihre DNA. Bei Hitler waren es die Juden, in Frankreich sind es Marokkaner und Araber, bei Trump haitianische Migranten, die in Springfield im US-Bundesstaat Ohio den US-Bürgern Haustiere stehlen und sie essen. Bei uns chinesische Lokale, in deren Küchen angeblich Hunde und Katzen verarbeitet werden. Und bei der AFD "Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner sowie sonstige Taugenichtse“ (16.Mai 2018, eine in der Schweiz lebende Person im Deutschen Bundestag).
Und das Schlimme ist: Es fanden und finden sich immer wieder Deppen, die das glauben. Und die auch noch glauben, diese Demagogen würden ihre wirtschaftliche Lage verbessern. Und je präkerer die eigene Situation, desto größer offenbar der Glaube. Wie beim Katholizismus.
zum Beitrag11.08.2026 , 21:55 Uhr
Vielleicht ist es an der Zeit, daß die demokratischen Kräfte in Deutschland radikaler werden, und zwar dort, wo es der AFD wehtut.
Der Gesamthaushalt in S.-A. beträgt rund 15 Milliarden, bei den großkotzigen Ankündigungen entsteht jetzt schon eine Finanzierungslücke von mindestens 2,2 Milliarden pro Jahr (IWH).
Es ist überdies nicht einzusehen, daß wir als Demokraten (und da schließe ich ausdrücklich alle ein, von der CDU bis zur Linken) eine Partei/Regierung mit "gesichert rechtsextremistischen Bestrebungen" (Verfassungsschutz) via Länderfinanzausgleich noch finanziell unterstützen. Die Zahlungen sollten zumindest eingefroren werden, das ist dann nochmal ein Fehlbetrag von rund 2 Milliarden. Sie können ja klagen, vor einer Justiz, die sie ohnehin nicht anerkennen wollen. Dauert Jahre, mindestens.
Bis dahin muss dann halt die Mutti dem Papi die Suppe von daheim ins Krankenhaus bringen. Und wenn, wie angekündigt, auch noch die ausländischen Arbeitskräfte zum Teufel gejagt werden, kann sie ihn auch gleich noch waschen und frisch verbinden. Spätestens dann müsste auch dem strammsten AFD-Wähler klar werden, was die Stunde geschlagen hat.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:16 Uhr
>> „Deutschland ist absoluter Weltmeister in nicht arbeiten“, geißelte Pillkahn. Seinem Vorschlag folgend, müsste entweder ein Drittel mehr pro Woche gearbeitet werden – 53-Stunden – oder entsprechend länger auf die Rente gewartet werden.
zum Beitrag04.08.2026 , 10:03 Uhr
Geben Sie bitte Quellen an. Eine meiner Quellen sagt: "Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla - in die ebenfalls Migranten eindrangen - gehören allerdings nicht zum Schengen-Raum." (ZDFheute.de, 31.07.2026 | 18:56)
zum Beitrag03.08.2026 , 19:29 Uhr
>>Was heißt "verschlafen"?
zum Beitrag03.08.2026 , 17:21 Uhr
1) "Und was soll uns das jetzt sagen? Wollen Sie damit etwa sagen, dass die Manager bei BMW zu wenig verdienen?": Sie kommen sicher selber noch drauf was ich damit gemeint habe, da brauchen Sie keine Erklärung von mir.
2) "Da er am 14. Mai 2026 vom Produktionsvorstand aber zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der BMW AG aufgestiegen ist, wird seine Vergütung jetzt deutlich höher ausfallen." Davon ist auszugehen, aber offenbar sind Sie derzeit auch nicht schlauer als ich.
zum Beitrag03.08.2026 , 17:01 Uhr
"...den Spanien verbringt regelmäßig Flüchtlinge von Ceuta auf das spanische Festland.":
Bitte um Angabe entsprechender seriöser Quellen. Es gibt hier such andere Angaben:
"Sollten die Migranten also dennoch versuchen, das Mittelmeer zu überqueren, würden sie zunächst an einer EU-Außengrenze ankommen. Laut EU-Kommission gibt es bisher aber keine Anzeichen dafür, dass die Menschen diesen Versuch unternehmen. Darüber hinaus deutet derzeit nichts darauf hin, dass die spanischen Behörden die Menschen aufs Festland bringen wollen." (Tagesschau.de, Stand: 01.08.2026 • 14:08 Uhr)
zum Beitrag03.08.2026 , 16:53 Uhr
Können Sie dafür seriöse Quellen angeben?
zum Beitrag03.08.2026 , 16:00 Uhr
Ich weiß nicht, welche Lokalmedien das berichtet haben sollen. Aber: 60 000 Menschen mit Jetski und Schnellboten über die Straße von Gibraltar transportieren? Waren Sie schon mal dort?
Und warum dann zuerst unter Lebensgefahr nach Ceuta schwimmen und nicht gleich aus Marokko starten?
Diese Info ergibt für mich insgesamt keinen Sinn.
zum Beitrag03.08.2026 , 15:54 Uhr
Ihre Quellen kenne ich nicht, meine sagen z.B. sowas:
"Ceuta gehört zu Spanien, Spanien ist Teil des Schengen-Raums. Aber Migranten auf Ceuta kommen nicht so einfach auf das europäische Festland. Denn für die Exklaven gilt innerhalb des Schengenraums eine Sonderregelung. Wer von dort auf das spanische Festland oder in andere Teile des Schengenraums reist, wird grundsätzlich erneut kontrolliert. Sollten die Migranten also dennoch versuchen, das Mittelmeer zu überqueren, würden sie zunächst an einer EU-Außengrenze ankommen. Laut EU-Kommission gibt es bisher aber keine Anzeichen dafür, dass die Menschen diesen Versuch unternehmen. Darüber hinaus deutet derzeit nichts darauf hin, dass die spanischen Behörden die Menschen aufs Festland bringen wollen." (tagesschau.de, Stand: 01.08.2026 • 14:08 Uhr)
zum Beitrag03.08.2026 , 11:18 Uhr
Das muss man sich mal vorstellen: Da wird Spanien gepiesackt und hektisch eine Konferenz der EU-Aussenminister einberufen, weil die marokkanischen Flüchtlinge eine Bedrohung darstellen. Dann muss Spanien den anderen erst mal erklären, daß Ceuta gar nicht zum Schengenraum gehört.
Es ist beunruhigend, daß all die anderen Spezialisten nicht mal das gewusst haben.
zum Beitrag03.08.2026 , 10:46 Uhr
Manchmal frage ich mich, ob das eine Frage des Wollens ist. Oder des Könnens.
zum Beitrag03.08.2026 , 10:44 Uhr
Sie haben die Autoindustrie beispielhaft genannt, deshalb habe ich mich mehr oder weniger darauf beschränkt.
zum Beitrag02.08.2026 , 19:29 Uhr
"Und Deutschland verschlief auch noch die größte Veränderung der Autoindustrie, seiner umsatzstärksten Branche.":
Nicht "Deutschland" hat das verschlafen, sondern die Autoindustrie selbst, und zwar ganz alleine in ihrer arroganten Überheblichkeit. Die Fotoindustrie hat das in den 1960er/70er Jahren genauso gemacht, indem sie die aufblühenden japanischen Firmen nicht ernst genommen hat. Damals waren Leica, Rollei, Zeiss Ikon usw. weltweit -auch stückzahlmäßig und wirtschaftlich- führend. Danach dominierten Nikon, Canon, Minolta usw. Davon hätten die Autobosse lernen können.
Offenbar waren deren Lenker aber hauptberuflich mit der Mehring des eigenen, persönlichen Vermögens beschäftigt. Und das geht in Zeiten, in denen Bonuszahlungen mehr als das eigentliche Gehalt ausmachen, so: Erhöhung des Gewinns. Und da sich die Einnahmen nicht ohne weiteres steigern lassen müssen die Kosten gesenkt werden. Entlassungen sind verpönt, weil sie dem Ansehen der Firma schaden. Also spart man bei der Entwicklung.
Mit dieser Methode hat es General Motors schon vor Jahrzehnten geschafft, die Marke Opel technisch veralten zu lassen. Dann war Opel so gut wie weg vom Fenster. Ein Menetekel?
zum Beitrag02.08.2026 , 11:49 Uhr
Um Mitleid geht es mir nicht, und es ist auch nicht meine Absicht, dieses einzufordern. Natürlich haben diese Vereine alles selbst vermurkst. Ich fände es halt nur schade, wenn solche Clubs nebst ihren Fans verschwinden oder sich finanzkräftige Firmen auch hier einkaufen würden, wie z.B. bei FC Red Bull Salzburg oder bei Red Bull Leipzig.
Wenn ich Karten ergattern kann schau mir auch gelegentlich Spiele in der "Allianz"-Arena an. Aber ich glaube, ich werde demnächst mal in das "Städtische Stadion an der Grünwalder Straße" gehen. Kontrastprogramm sozusagen, angefangen schon mal beim Namen der Spielstätte. Und Logen, in denen Begleiterinnen während des gesamten Spiels gelangweilt auf Smartphones rumtippen, erwarte ich dort auch nicht.
zum Beitrag01.08.2026 , 19:29 Uhr
In Giesing sollten Sie solche Ansichten lieber nicht äußern, das könnte gefährlich werden :-)
Sie haben recht mit allem bis auf den letzten Satz. Die Löwenfans zählen seit Jahrzehnten zu den treuesten und leidensfähigsten der Republik, vergleichbar mit den Clubberern, den Zecken oder den Knappen: "Einmal Löwe immer Löwe" heißt es seit Jahrzehnten.
Ich persönlich fände es schade, wenn es diese Traditionsclubs als Gegengewicht zur Welt der Hochfinanzunternehmen (der FCB ist mittlerweile schon bei einem Kaderwert von über einer Milliarde angelangt) mit ihren Bussi-Bussi-Millionarios in den Champagner- und Kanapee-Logen der Stadien (die sich für alles interessieren, nur nicht für Fußball) nicht mehr gäbe.
Ich empfehle "München Mord/Ausnahmezustand", falls Sie nicht selbst ein Match nebst Vor- und Nachspiel live erleben können: Mediathek anwerfen, zurücklehnen, genießen und entspannen. Vielleicht mit einer gepflegten Halbe. Oder deren zwei.
zum Beitrag01.08.2026 , 18:25 Uhr
Aber wird es dreckiger, wenn die Erben zu Zeiten des Dritten Reichs noch garnicht geboten waren?
zum Beitrag01.08.2026 , 17:16 Uhr
"Merkel brauchte 16 Jahre, Merz reichen 14 Monate":
Vielleicht will er jetzt, nachdem er mit 70 Jahren die Mühen der Ebene erfahren musste, die ganze Sache einfach möglichst schnell hinter sich bringen.
zum Beitrag01.08.2026 , 04:05 Uhr
"Die Klimaberichterstattung hat sich damit seit 2023 mehr als halbiert. Selbst die außergewöhnlichen Hitzewellen im Mai und Juni dieses Jahres führten laut der Untersuchung nicht zu einem Anstieg der Berichterstattung."
Gefühlt schaut es -zumindest bei mir- völlig anders aus. Kaum eine Tageszeitung oder ein Magazin, bei dem das kein Thema war, kaum ein Einschalten des Radio- oder TV-Gerätes, bei dem es nicht nach kurzer Zeit um "Klima" und "Klimawandel" im weiteren Sinn ging. Nachrichtensendungen, Wettervorhersagen mit laufend neuen Temperaturrekorden, tägliche TV-Magazine auf sämtlichen Sendern: Hitzetote, Waldbrände, trockenfallende Flüsse und Seen; dazu Publikumsbefragungen auf der Straße: Was halten Sie von den Folgen der Klimakrise? Was muss der Staat unternehmen, um seine Bürger zu schützen? Wie kann ich meinen Rasen retten?: Alles wurde unter "Klimakrise" subsumiert. Beinahe täglich.
Aber vielleicht lese ich andere Zeitungen und schalte TV- und Radiogeräte zu anderen Zeiten ein.
zum Beitrag01.08.2026 , 03:15 Uhr
"Das ist auch nicht schlimm, denn der nette Mann im obigen Foto bekommt dafür sicherlich sogar einen fetten Bonus in Millionenhöhe."
Gehälter und Bonuszahlungen sind relativ (zu Milan Nedeljković habe ich noch keine Zahlen gefunden):
"Der Vorstandsvorsitzende von BMW (Oliver Zipse) erhielt für das Geschäftsjahr 2025 eine Gesamtvergütung von 7,85 Millionen Euro. Sein Gehalt setzt sich aus festen und variablen Teilen zusammen. / Zusammensetzung der Vergütung 2025/ Feste Vergütung: 2.139.674 Euro (davon 2,1 Millionen Euro Grundvergütung und rund 39.674 Euro Nebenleistungen wie Sachbezüge). Variable Vergütung: Rund 5,71 Millionen Euro (unter anderem aus Tantiemen und aktienorientierten Komponenten mit mehrjährigen Anreizen)." (KI)
Dafür setzt sich bei der ebenfalls in München ansässigen Firma FC Bayern kaum ein Turnhosenträger auf die Reservebank.
zum Beitrag01.08.2026 , 02:53 Uhr
Die Sechziger wurden 1982 schon mal in die Bayernliga zwangsabgestiegen weil sie pleite waren. Sie habe sich auch damals wieder aufgerappelt.
Präsident war von 1974 bis 1981der CSU-Politiker Erich Riedl, der dann von 1987 bis 1993 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft in der von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung war.
Aktuell haben sie den Spieler Mathew Collins verpflichtet, Sohn des (Genesis-) Musikers Phil Collins. Ein bisschen Glanz kann nicht schaden in der bescheidenen Hütte an der Grünwalder Straße. Und deshalb sind sie noch lange kein FC Hollywood.
zum Beitrag31.07.2026 , 16:30 Uhr
"BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen. Der Stellenabbau soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge über natürliche Fluktuation sowie ein Abfindungsprogramm auf freiwilliger Basis in Deutschland erfolgen. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion." (tagesschau.de, 29.07.2026)
Es sind also nicht die traditionell gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer betroffen, d h., der Betriebsrat bei BMW wird nicht wesentlich geschwächt werden.
Und dieser Betriebsrat kann durchaus Einfluss nehmen bei arbeitsrechtlichen Fehlentwicklungen bei Zulieferern, indem er Druck ausübt auf den Einkauf / Zuliefererlisten und schwarze Schafe benennt. Das wurde in der Vergangenheit auch schon gemacht.
Wie man Arbeitnehmervertretung tatsächlich wirkungsvoll unterdrückt könnte BMW bei den Grünen im Bundestag lernen: "Schöne Worte. Doch wenn grüne Wahlkämpfer zu Chefs werden, gelten sie offenbar nicht mehr: Einen verbindlichen Tarifvertrag und einen Betriebsrat haben die Mitarbeiter der Grünen-Abgeordneten nicht – anders als ihre Kollegen bei SPD und Linken. Im Gegenteil: Seit Jahren kämpfen sie für bessere Arbeitsbedingungen. Und stoßen dabei auf Widerstand." (Taz 11.7.2026)
zum Beitrag31.07.2026 , 09:13 Uhr
Relativ desillusioniert aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahrzehnte sehe ich den einzigen Weg für ein Tempolimit über die EU. Die deutsche Autolobby, die dort auf diesem Gebiet hoffentlich nicht über Quasi-Gesetzgebungsmacht verfügt, wird sich dann zwar nicht entblöden, wieder zu behaupten, die europäische Konkurrenz wolle die deutsche Autoindustrie kaputtmachen. Es wurde ja schon mal behauptet, ohne das Siegel "Autobahn-Proved" seien die PS-Boliden weltweit nicht verkäuflich. Welch ein Schwachsinn, dann dürfte es neben den entsprechenden deutschen Marken schon lange keine Ferraris oder Jaguars mehr geben: Überall auf der Welt, ausser in Nordkorea, Somalia, Afghanistan, Haiti und dem Inselstaat Dominica gibt es Tempolimits. Und trotzdem werden PS-starke Autos weltweit verkauft. Egal ob Verbrenner oder E.
Die DUH-Forderung von 100/80/30 km/h halte ich allerdings für kontraproduktiv. Da bringt man selbst potentielle Befürworter in den Widerstand.
zum Beitrag30.07.2026 , 08:17 Uhr
Da geht es um die Bekämpfung der Ausbreitung des Borkenkäfers aus dem Nationalpark in die umliegenden Privatwälder, das hat nichts mit "Brandschutz" o.ä. zu tun.
zum Beitrag29.07.2026 , 19:26 Uhr
"Einzwickeier" vielleicht noch?
zum Beitrag29.07.2026 , 16:30 Uhr
Keine Panik, Sie haben nichts versäumt: "Digga" war zwischenzeitlich schon mal out, als der Autor dieses Kommentars noch gar nicht geboren war. Der Begriff kommt -glaube ich- schon in Klaus Lemkes Film "Rocker" von 1972 vor. Ist halt ein ewiges Auf und Ab, ein In und Out. Und eigentlich unwichtig, wie jede andere Mode auch.
zum Beitrag29.07.2026 , 14:10 Uhr
Ein Drittel der für die FIFA-WM 2026 qualifizierten Länder sind UEFA-Mitglieder, im Viertelfinale waren es 75%. Wieviele der tatsächlichen Weltklassespieler (die auch Geld einspielen, sonst würden die Vereine nicht derartig absurde Ablösesummen und Gehälter zahlen) in UEFA-Verbänden spielen kann sich jeder, je nach Gusto, selbst zusammenstellen.
Aber die UEFA redet nur und spielt ihre tatsächliche Macht nicht aus. Soll doch Infantino versuchen, seine großartige FIFA-WM zu vermarkten, wenn die UEFA zeitgleich eine eigene WM veranstaltet.
zum Beitrag29.07.2026 , 13:36 Uhr
Hilft vielleicht, aber es kann nicht der einzige Gesichtspunkt sein. Sonst müsste z.B. der Nationalpark Bayerischer Wald, der seit 1983 völlig ohne Eingriffe von aussen auskommen muss, regelmäßig Feuersbrünsten zum Opfer fallen.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:25 Uhr
Wenn ein generelles Tempolimit von z.B. maximal 130km/h auf allen europäischen Autobahnen nicht von Brüssel vorgeschrieben wird, können wir in Deutschland bis zum Sanktnimmerleinstag warten.
Nachdem alle Autobahnen in der EU tempomäßig beschränkt sind verstehe ich nicht, warum das nicht passiert. Es hat doch bei anderen wichtigen Dingen auch geklappt, wie z.B. aktuell der Befestigung von Schraubverschlüssen an Getränkeflaschen und früher bei der maximal zulässigen Krümmung von Bananen.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:07 Uhr
Beim Golfspiel werden zumindest keine Unbeteiligten drangsaliert und gefährdet.
zum Beitrag28.07.2026 , 19:24 Uhr
"Hätte die „Ja heißt Ja“-Regelung geholfen?":
Ich fürchte nein. Und der Hinweis kommt ausgerechnet aus der Partei, die ich überhaupt nicht mag: "Die CSU-Abgeordnete Susanne Hierl bezweifelt die Wirksamkeit. Bei der Bundestagsdebatte im April sagte sie, dass eine solche Regelung das Problem der Beweislage nicht lösen werde." Da hat sie dummerweise Recht, denn wie will das Opfer seine Sicht der Dinge und damit die Schuld des Angezeigten beweisen?
"In Sarahs Fall hätte das etwas verändert. Das sagt zumindest ihre Rechtsanwältin Christa Luise Schillmann. „Das Schweigen auf die Frage, ob ihr die Handlungen gefallen, könnte dann nicht mehr ohne Weiteres ignoriert werden.“" Hier wäre eine Nachfrage bei Frau Schillmann und deren Antwort darauf interessant (gewesen), wie sie gedenkt, das Problem der Beweisführung nach einer Gesetzesänderung juristisch zu lösen.
zum Beitrag28.07.2026 , 17:48 Uhr
Ich kann mich erinnern, daß es seit den 1970er/80er Jahren rund um Athen jährlich und in schöner Regelmäßigkeit gebrannt hat. Einer der Gründe:
"Griechenland / Brandstiftung wegen Bauland / Nach der neuen Katastrophe sitzt der Schock bei der Bevölkerung tief. Jeder weiß, dass Brandstiftung im Spiel ist - aus Interesse an Bauland. Der Staat macht dabei mit." (TAZ 25.8.2009, 2:00 Uhr, Niels Kadritzke).
Auch solche Dinge sollten nicht aus den Augen verloren werden.
zum Beitrag25.07.2026 , 22:11 Uhr
Ich habe im Berufsleben tatsächlich die Erfahrung gemacht, daß es um so besser war, je weniger Ahnung ein Abteilungsleiter von der Materie hatte. Er hat sich dann gar nicht erst eingebildet, seinen Leuten reinreden zu können/wollen. Dafür verwendete er seine Energie darauf, seine Leuten im Konzerngetriebe den Rücken frei zu halten.
zum Beitrag24.07.2026 , 19:57 Uhr
Interessant wäre, ob es Dienstanweisungen für dieses Vorgehen von der Leitung der Ausländerbehörde in Landshut gibt. Ich glaube nicht, daß eine bayerische Sachbearbeiterin sowas ohne Anweisung oder Rückendeckung aus der Chefetage macht.
zum Beitrag24.07.2026 , 08:39 Uhr
Mir erschließt sich gerade der Zusammenhang zwischen der Familie Spahn, der Aids-Katastrophe in den 1980ern/1990ern und kindisch-exibitinistischem Schwanzgewedel nicht.
zum Beitrag23.07.2026 , 19:26 Uhr
"Gemeint hatte ich eigentlich, daß 50 Millionen kein aufregend großer Betrag für einen Junior sein wird, wenn der Senior über ein Vermögen von mehreren Milliarden verfügt.": Dig?
zum Beitrag23.07.2026 , 18:50 Uhr
"Gerne mehr Studien darüber, wo die Grenzen gezogen werden müssen. Aber auf wissenschaftlicher nicht auf ideologischer Basis."
Wenn man die Kommentare durchliest drängt sich die Frage auf: Wozu? Ideologen scheinen die Wissenschaft ohnehin nicht anerkennen zu wollen bzw. nur dann, wenn sie in die eigene Ideologie passt. Das nimmt auf immer mehr Gebieten zu. Wir wandern frohgemut zurück ins Mittelalter.
zum Beitrag23.07.2026 , 14:40 Uhr
Dem an der Umsetzung des Stoffes und der jeweilige Interpretation der Frauenrollen Interessierten sei auch die Coverversion von James Joyce empfohlen
zum Beitrag23.07.2026 , 13:07 Uhr
"2018 erschien mit der Übersetzung der britisch-amerikanischen klassischen Philologin Emily Wilson die erste Übertragung der Erzählung von Odysseus’ Heimreise vom Krieg der vereinigten griechischen Stadtstaaten, die Troja zehn Jahre belagerten, die von einer Frau stammt." / "Wilsons Übersetzung verzichtet wie im oben zitierten Beginn des Epos auf den Pathos früherer Übersetzungen und zeichnet Odysseus als vom Krieg gebrochenen Mann. (...) Nolan greift diese Deutung von Odysseus in seinem Film auf." (TAZ 15.7.2026,19:48 Uhr, Fabian Tietke)
Offenbar übernimmt Nolan hier die weibliche Sichtweise von Frau Wilson.
zum Beitrag23.07.2026 , 12:51 Uhr
"Es nimmt immer mehr überhand, dass sich jedes Thema auf die Frage „wie hältst du’s mit Israel?“ bezieht."
Wenn ich es richtig verstehe geht es hier nicht um Israel, sondern um Netanjahu. Uns es gibt viele Israelis und Juden (nein, auch das ist nicht das gleiche), die Netanjahu scharf kritisieren.
zum Beitrag21.07.2026 , 15:35 Uhr
Das "jr." hatte ich nicht überlesen, aber den Sachverhalt zu verkürzt kommentiert. Gemeint hatte ich eigentlich, daß 50 Millionen kein aufregend großer Betrag für einen Junior sein wird, wenn der Senior über ein Vermögen von mehreren Milliarden verfügt.
zum Beitrag21.07.2026 , 12:24 Uhr
Meine obige Kernaussage ist: Offensiver Fußball ist interessanter als defensiver Fußball. Und dabei bleibe ich auch. Mit Grauen erinnere ich mich an das defensive Gekicke und langweilige Ballgeschiebe u.a. in den italienischen und spanischen Ligen in den 1980er Jahren, 0:0, 1:0, 1:1 waren typische Ergebnisse. U.a. deshalb wurden ja die Siegpunkte von 2 auf 3 erhöht, weil sich dieses würdelose Gewürge kein Mensch mehr antun wollte.
Und vielleicht sollte man sich mal wieder in Erinnerung rufen: Der Sinn des Spiels liegt darin, Tore zu erzielen.
Und: England-Frankreich (6:4) war neben Algerien-Östereich (3:3) eines der interessantesten, unterhaltsamste, spannendsten und besten Spiele dieser WM.
zum Beitrag20.07.2026 , 21:56 Uhr
50 Millionen halte ich für unrealistisch:
"Das Vermögen von Mathias Döpfner wird auf etwa 2,5 bis 3,8 Milliarden Euro geschätzt."
Was soll der mit 50 Millionen anfangen? Das würde ihn ratlos zurücklassen.
zum Beitrag20.07.2026 , 20:27 Uhr
Amen.
zum Beitrag20.07.2026 , 16:34 Uhr
"Frankreich und England spielten im wesentlichen ohne Defensive, was das Ganze zu einem 90-Minuten-FC26-Spiel machte.":
Was ist an offensiver Spielweise verkehrt? Das ist doch der Fußball, den sich die meisten wünschen, und genau um die offensive Spielweise zu fördern wurde die 3-Punkte-Regelung eingeführt:
"Die Drei-Punkte-Regel wurde offiziell zur Saison 1995/96 von der FIFA eingeführt, um den offensiven Fußball zu fördern. Seitdem erhält eine Mannschaft für einen Sieg drei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt und für eine Niederlage keinen Punkt. Zuvor gab es für einen Sieg lediglich zwei Punkte. Der internationale Fußballverband wollte mit dieser Änderung das taktische "Taktieren" und die Unentschieden unattraktiver machen. Durch die größere Differenz zwischen einem Sieg (3 Punkte) und einem Remis (1 Punkt) sollte der Anreiz steigen, bis zum Schlusspfiff auf Sieg zu spielen, was dem Publikum mehr Tore und ein spannenderes Spielgeschehen bieten sollte." (KI)
Argentinien hat gestern im WM(!)-Endspiel(!) in der 115. (!) Minute das erste mal auf das gegnerische Tor geschossen. Mit derart defensiver Spielweisen kann ich mich beim besten Willen nicht anfreunden.
zum Beitrag19.07.2026 , 20:20 Uhr
Frau Fuentes muss ja nicht Fußball schauen wenn sie sich nicht dafür interessiert. Andere hatten sehr viel Spaß an diesem Match: Keine bösartigen oder heimtückischen Fouls, keine sterbenden Schwäne, obwohl sie gar nicht getroffen wurden, keine aggressive Rudelbildung bei jedem Pfiff, obwohl der Schri recht hat, dazu der Wille, Tore erzielen statt verhindern zu wollen usw. Da wird das heutige Finale das Gegenteil werden fürchte ich.
zum Beitrag19.07.2026 , 14:32 Uhr
Da bin ich anderer Meinung. Ich glaube nicht, dass bei einem Klassiker wie Frankreich -England und bei diesen Weltklassespielern irgendwer nicht gewinnen will.
Und Schönheit gehört auch zum Spiel, und Fairness. Gestern: Kein brutales Reintreten oder heimtückisches Zuschlagen, wenn der Schiri grad nicht hinschaut, kein Rumgewälze auf dem Rasen, obwohl man garnicht getroffen wurde, keine empörte Rudelbildung bei jedem Pfiff, auch wenn die Entscheidung völlig richtig war und viele weitere Unsportlichkeiten mehr.
Das alles werden wir heute Abend sehen. Und auch, daß das Spiel im Gegensatz zu gestern eher auf das Verhindern von Toren denn das Schießen selbiger ausgerichtet sein wird.
zum Beitrag19.07.2026 , 01:08 Uhr
Wer zu früh kommt den bestraft das Leben: Frankreich-England, das mit weitem Abstand beste Spiel der gesamten WM und weit darüber hinaus. Das bessere Finale. Die Treterei, die morgen zu erwarten ist, hat nur einen Vorteil: Eine der beiden destruktiv-brutelen Mannschaften muss verlieren. Das ist das einzige, auf das ich mich bei diesem Endspiel freue.
zum Beitrag18.07.2026 , 22:51 Uhr
In diesem Fall hat der Bischof allerdings recht finde ich. Hätte diese Argumentation ein linker Politiker gebracht wäre der Zustimmungsjubel wahrscheinlich groß.
zum Beitrag18.07.2026 , 13:33 Uhr
Die Partei vielleicht schon, aber die Christen vergeben ihm aber nicht:
"Der katholische Bischof von Passau, Stefan Oster, bezeichnete das Vorgehen am Freitag als einen „echten Skandal“. Oster erklärte, Spahn habe zur Erfüllung eigener Wünsche gegen die Gesetze des Landes und die Grundlinien der eigenen Partei verstoßen. Die CDU lehnt die in Deutschland verbotene Praxis der Leihmutterschaft ab, und auch Spahn selbst hatte sich in der Vergangenheit dagegen ausgesprochen. Durch das öffentliche Bekenntnis zur katholischen Kirche entstehe zudem ein Widerspruch. Oster betonte, dass Spahn damit einen Schritt getan habe, „den wir als Glaubensgemeinschaft auch in Zukunft nie werden mitgehen können“. Die Praxis der Leihmutterschaft sei in Deutschland aus Gründen der Menschenwürde untersagt. Das Kind sei durch die Umstände bereits eine öffentliche Person, und zwar „als 'gekaufte Ware'“. Der Bischof fügte hinzu, dass jedes Kind „zunächst ein Recht auf seine natürlichen Eltern hat – und zwar viel mehr, als dass potenzielle Eltern ein Recht hätten, sich ein Kind 'anzuschaffen' oder 'machen zu lassen' oder gar 'einzukaufen'“. (Vatican News)
zum Beitrag18.07.2026 , 08:52 Uhr
Der alte Trump-Evergreen: Immer sind andere schuld. Und es gibt offenbar genug Amerikaner, an deren Schicksal auch immer die anderen schuld sind. Und die wählen dann so jemanden.
zum Beitrag16.07.2026 , 20:40 Uhr
Sie: "Die Öffnungszeiten der Lebensmittelmärkte unter der Woche und samstags reichen vollkommen aus." Ich:" Vor allem, wenn neben den ohnehin schon grotesk überdehnten Ladenöffnungszeiten auch noch Sonntagsarbeit ins Gespräch gebracht wird."
Ich habe, glaube ich, nichts anderes gesagt als Sie. Zumindestens nicht gemeint. Sollte es anders verstanden werden habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
zum Beitrag16.07.2026 , 09:55 Uhr
Wir regeln Sie das, wenn Sie offenbar mindestens jeden 2.Sonntag ganztags arbeiten müssen?
zum Beitrag16.07.2026 , 07:30 Uhr
"Wenn ich Friedrich Merz sehe, frage ich mich manchmal: Wo ist eigentlich Stauffenberg, wenn man ihn mal wirklich braucht?"
Bei dem Bohei, der im die Bezeichnung "Lackaffe" und ähnlichem gemacht wurde, bin ich mal gespannt, wie die Justiz in Sachsen-Anhalt sich der Sache annehmen wird.
zum Beitrag15.07.2026 , 17:35 Uhr
„Dürfen bald James Bond spielen: Innenminister Alexander Dobrindt (rechts) und der Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen.": Bekommen sie die Lizenz zum Töten?
zum Beitrag15.07.2026 , 16:54 Uhr
Früher haben ALLE Geschäfte wochentags um 18.00 Uhr und am Samstag um12.00, später dann um 13.00 Uhr zugesperrt. Das Personal konnte relativ normal Feierabend machen und ins Wochenende gehen. Wir haben auch Vollzeit gearbeitet (nicht im Verkauf), und es hat trotzdem einwandfrei funktioniert. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, daß wir Hunger oder Durst gelitten hätten oder in Lumpen rumgelaufen wären :-)
Bei den ganzen Diskussionen wird gerne übersehen, daß auch das Verkaufspersonal Familie mit Kindern hat. Das sollte mehr bedacht werden, finde ich. Vor allem, wenn neben den ohnehin schon grotesk überdehnten Ladenöffnungszeiten auch noch Sonntagsarbeit ins Gespräch gebracht wird.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:19 Uhr
Sie unterstellen hier einem ganzen Berufsstand (mit dem ich nichts zu tun habe), daß er betrügt.
Das ist die gleiche Methode, mit der z.B. manche Politiker pauschal alle Arbeitnehmer verdächtigen, zu oft "krank zu machen", vulgo "blau zu machen". Oder alle Leistungsempfänger als "faul" an den Springer-Pranger stellen.
zum Beitrag15.07.2026 , 15:56 Uhr
Der Kaiser war kein Verteidiger und schon gar kein Innenverteidiger. Er war Mittelläufer mit der Nr. 5 und erfand in dieser Position den Posten des Libero neu. Nur so am Rande bemerkt.
Für näher Interessierte: "Franz Beckenbauer – Wie die Position des Libero entstand | Offizielle Website share.google/lTk3SDJYWHPDHC2rE"
zum Beitrag15.07.2026 , 14:08 Uhr
Es gibt durchaus auch Fussballfans, die eine Spielweise, die eher auf das Verhindern von Toren denn auf das Erzielen selbiger ausgelegt ist, nicht für die Krönung dieser Sportart halten.
zum Beitrag13.07.2026 , 23:14 Uhr
Unternehmer sind und waren durchaus Widerspruch gewohnt. Sie konnten Leute ja nicht einfach bei Nacht und Nebel aus dem Verkehr ziehen und einlochen lassen. Das war das Rechtsbewusstsein der DDR-Oberen. Hier bitte nichts verwechseln.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:50 Uhr
"Und zum anderen würde selbst eine 100%-AfD bald merken, dass man aus Sachsen-Anhalt heraus weder den Klimawandel noch die Globalisierung rückabwickeln kann.":
Ich fürchte, daß das weder die AFD noch deren Wähler interessiert. Weder vor noch nach der Wahl.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:39 Uhr
Das Problem geht schon vor der Wahl los. Die AFD kündigt Dinge an, die -wie Sie richtig schreiben- gesetzlich garnicht machbar sind. Aber genau wegen dieser Ankündigung werden die Sachsen-Anhaltiner die AFD wählen. Und dann liegt das Kind im Brunnen, egal was umsetzbar ist und was nicht.
zum Beitrag13.07.2026 , 08:13 Uhr
"Es gibt zu viele Schlupflöcher, mit denen Gutverdiener*innen ihre Unterhaltspflicht kleinrechnen können.":
Eine wohlfeile Behauptung, immer wieder gerne gebracht und typischerweise nie bewiesen bzw. durch Beispiel belegt. Da müsste der "Gutverdiener" erstmal sein Einkommen steuerrechtlich "kleinrechnen". Das ist dann entweder legal, dann ist nichts "kleingerechnet". Oder er macht es rechtswidrig, dann ist es strafbarer Steuerbetrug.
zum Beitrag11.07.2026 , 21:13 Uhr
So leicht ist das nicht, wie der Laie sich das vorstellt. Dächer können nicht so einfach begrünt werden bzw. wenn Sie das machen läuft demnächst die Brühe durch die von den Pflanzenwurzeln zerstörten Bauteile. Und wenn Sie mal nasse Wände gehabt haben, weil der Efeu über die Stränge geschlagen hat, ändern Sie Ihre Ansicht auch ganz schnell. Auch das ist die Kraft der Natur: Zerstörung der Bausubstanz.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:50 Uhr
Das Viertelfinale dieser FIFA-WM schaut ohnehin schon fast wie eine UEFA-Europameisterschaft aus: 1x Südamerika, 1x Nordafrika, aber 6x Europa.
zum Beitrag08.07.2026 , 21:31 Uhr
Die SPD wird nach der nächsten Bundestagswahl hoffentlich genug Zeit zum Nachdenken haben, wenn sie die 5% und damit den Einzug in den Bundestag nicht mehr schafft. Vielleicht erinnert sie sich dann an die Probleme ihrer angestammten Wähler.
zum Beitrag08.07.2026 , 17:11 Uhr
"Das Internationale Olympische Komitee hebt den Bann russischer Athleten auf. Die Fifa will dem Beispiel schnellstmöglich folgen."
Warum auch nicht? Infantino braucht einen nächsten FIFA-Friedenspreisträger. Wer ausser Putin könnte denn infrage kommen?
zum Beitrag08.07.2026 , 08:20 Uhr
Was die USA vormachen wird in Europa halt gerne nachgeäfft. Man muss aufpassen, das Vorbestraftsein in Zukunft nicht eine unabdingbare Voraussetzung für ein Präsidentenamt wird.
zum Beitrag06.07.2026 , 20:42 Uhr
Volle Zustimmung.
zum Beitrag06.07.2026 , 20:29 Uhr
"... schritt die US-Administration zur Tat. Außenminister Marco Rubio verlangte ein „Einspruchsverfahren“, das Weiße Haus beauftragte Anwälte, und US-Präsident Donald Trump himself telefonierte mit Fifa-Boss Gianni Infantino.": Das ist doch Wahnsinn, eigentlich nur von Diktaturen erwartbar. Berlin 1936, Sotschi 2014 usw.
Aber auch so kann man innenpolitisch vom Komplettversagen im großkotzig vom Zaun gebrochenen Irankrieg ablenken. America first; wenn es schon sonst nicht hinhaut, dann wenigstens im Ballsport. Brot und Spiele, hat ja zu Zeiten, in denen auch Triumphbögen gebaut wurden (allerdings nur für Erfolgreiche) auch funktioniert.
"Der Anschein legt nahe, der Fifa-Boss sei zum Befehlsempfänger des mächtigen US-Präsidenten geworden.": Das war zum jetztige Zeitpunkt garnicht mehr nötig. Infantino hatte sich vorher schon bei Trump muggelich eingenistet, man denke nur an den unsäglichen Infantino-Friedenspreis.
zum Beitrag06.07.2026 , 19:46 Uhr
"Schwalben, minutenlanges Liegenbleiben, Fouls abseits des Balles, sogar das Bearbeiten des Elfmeterpunkts. Seit wann ist der Außenseiter verpflichtet, den Favoriten – das mit 1,5 Milliarden Dollar teuerste Team aller Zeiten – mit schönem Fußball zu besiegen? Paraguay hat verloren, und trotzdem so viel Hass. Am Ende bleibt mir nur Respekt. Paraguay, ich küsse eure Hände."
Nein, verpflichtet ist Paraguay zu nichts, und schöner Fußball ist nicht notwendig, v.a. wenn man es offensichtlich nicht kann.
Aber: Ich bin irritiert und finde es eine seltsame Einstellung, grobe Unsportlichkeiten (neben oben schon Genanntem z.B. auch beim Vorbeilaufen den Gegner ins Gesicht schlagen) als berechtigtes Underdogverhalten zu preisen, und einem der foulsten Teams der WM-Geschichte Respekt zu zollen.
Naja.
zum Beitrag06.07.2026 , 19:24 Uhr
Diese relativ elegante Lösung hat Klopp schon vorgeschlagen:
"Jürgen Klopp, designierter Bundestrainer, bei Magenta: "Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben - das ist verrückt, das stellt alles infrage. Da gibt es immer noch die Möglichkeit, dass die USA ihn trotzdem nicht aufstellen, weil sie sagen: 'So wollen wir das nicht haben'". (sportschau.de 06.07.2026 • 09:48 Uhr)
USA. Trump. Infantino. Eleganz. Sie verstehen?
zum Beitrag06.07.2026 , 18:11 Uhr
"Wobei das auch irgendwie unfair ist, denn er persönlich hat ja nicht interveniert."
Doch, hat er in gewisser Weise schon. Ich habe vorher gerade ein Interview mit ihm gesehen. Das war keine Rote, behauptet er, weil: Wo hätte er denn sonst hintreten sollen? So unfair aus seiner Sicht, dieser Platzverweis.
Auch wenn es vielleicht keine Absicht war, war es m.M. nach trotzdem ein rotwürdiges Foul. Der Schiedsrichter und 3 VARs waren auch dieser Ansicht.
Aber warum sollte der Spieler das akzeptieren, wenn hoch bis zu Captain America und seiner FIFA-Best-Buddy-Grinsekatze alle ein derartiges Schmierentheater aufziehen? Einen freiwillige Verzicht seinerseits halte ich nach diesem Interview für eher unwahrscheinlich.
In Amerika werden sie diese Umstände kaum entsprechend negativ würdigen, aber vielleicht heizen ihm die Zuschauer in europäischen Stadien ein, wenn er wieder bei AS Monaco aufläuft.
Aber vielleicht schmeissen die Belgier die Amis heute Nacht raus. Dann würde es -leider- wahrscheinlich in ein paar Wochen keinen Menschen mehr interessieren.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:59 Uhr
Wenn die Spielsperre aufgehoben bleibt tendiere ich zum Vorschlag von Klopp:
"Jürgen Klopp, designierter Bundestrainer, bei Magenta: "Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben - das ist verrückt, das stellt alles infrage. Da gibt es immer noch die Möglichkeit, dass die USA ihn trotzdem nicht aufstellen, weil sie sagen: 'So wollen wir das nicht haben'". (tagesschau.de, 06.07.2026 • 09:48 Uhr)
Das scheint mir für den Moment dann die eleganteste Lösung zu sein.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:07 Uhr
Was kommt als nächstes? Wird Trump bei einer Niederlage des US-Teams Infantino anweisen, das Ergebnis in 2:0 für die USA umzumodeln?
zum Beitrag04.07.2026 , 21:10 Uhr
Preis für einen Liter Super heute in Österreich 1,60 bis 1,75 €, in Deutschland (teilweise weit) über 2,00 €.
Das ist allerdings kein Rätsel, sondern lässt sich leicht erklären.
zum Beitrag04.07.2026 , 19:41 Uhr
Aber Bürgergeldempfänger können sich doch jetzt auch ein Deutschlandticket kaufen wenn sie reisen wollen oder müssen. Freiwillig halt, für selbstbestimmte Zeiträume und nicht ganzjahres-zwangsenteignet. Oder verstehe ich etwas falsch und diese Menschengruppe ist neuerdings vom Ticketerwerb ausgeschlossen?
"Vielen könnte so eine umfassende Mobilität ermöglicht werden, die sie sich alleine, vllt aus Fokusmangel oder anderen Gründen, nicht verschaffen.":
Das ist zynisch: Eine einschränkende Zwangsmaßnahme als Wohltat verkaufen zu wollen, weil der derart Geschurigelte selbst offenbar zu dumm ist, den behaupteten Vorteil selbst zu erkennen.
zum Beitrag04.07.2026 , 18:36 Uhr
Zu Lovecraft: H.C.Artmann, der 1972 sechs Geschichten für Band 29 der Phantastische Bibliothek Suhrkamp ("Cthulu Geistergeschichten") übersetzt hatte, sagte in einer Sendung zum 100.Geburtstag von Lovecraft: "In Deutschland lesen das nur Feinspitze." (ORF, Ö3 "Musicbox", 20.8.1990, 22.15). Der nächtliche Abschiedssatz der Sendung damals: "Schöne Träume noch."
zum Beitrag04.07.2026 , 18:16 Uhr
"Weil die Deutschen zu viel krank seien, gibt es jetzt Strafarbeiten vom Kanzler: Wer krank ist, soll sich von Tag eins an ein Attest beim Arzt besorgen müssen. Diese „harte Entscheidung“ sei nötig, um die „exorbitanten Krankenstände“ zu senken. Die Deutschen sind aber nicht exorbitant oft krank, jedenfalls weniger als die Norweger, Spanier, Franzosen. Die Zahlen sind auch nicht seit der Einführung der telefonischen Krankschreibung explodiert."
Ein Kanzler, der sein Volk, das ihn immerhin dazu gemacht hat und ihn auch bezahlt, der kollektiven Blaumacherei verdächtigt, dürfte weltweit und auch im Rückblick auf die politische Geschichte einmalig sein. Um es klar zu sagen: Das ist unverschämt.
zum Beitrag04.07.2026 , 18:08 Uhr
"Der Kanzler steht auf Springers Abschussliste": Dann sind sich Springer respektive Döpfner und die TAZ ja einig.
zum Beitrag04.07.2026 , 10:39 Uhr
"Denn Bahnreisen in Italien ist wie Eintauchen ins Reiseparadies: Die Züge fahren immer, sie starten pünktlich und kommen pünktlich an.":
Zuerst streikt jetzt mal das Personal der Privatfirma Italo: "Ganz Italien/ Zugverkehr (Italo NTV) Datum/Dauer 10.07.2026 - 10.07.2026
Nationaler Streik des Zugpersonals Italo NTV Es muss mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. Dauer:23 Stunden, von Donnerstag, 9. Juli 2026, 03:00 Uhr bis Freitag, 10. Juli 2026, 02:00 Uhr" (tcs.ch) (Touring Club Schweiz, Streikkalender 2026).
Anschließend sind wieder mal landesweite Streiks der italienischen Eisenbahngesellschaften angekündigt, dieses mal für den 23. bis 24. Juli 2026. Hierbei kann es zu 24-stündigen Arbeitsniederlegungen, Zugausfällen und Fahrplanänderungen kommen.
Von Mitte August bis Anfang September fällt dann der Zugverkehr über den Brenner bis Bozen aus. Grund: Wartungs- bzw. Reparatuarbeiten auf italienischer Seite. Es gibt einen Zugersatzverkehr mit Bussen, Fahrradmitnahme ist nicht möglich.
Die KI sagt allgemein: "Auch das staatliche Netz ist immer wieder von Arbeitskämpfen, Unwettern oder technischen Pannen betroffen."
Usw
Willkommen im italienischen Eisenbahnparadies.
zum Beitrag03.07.2026 , 21:03 Uhr
"Kleinere Städte sind weniger lukrativ Der Gedanke dahinter: Wenn Italo auf den lukrativen Sprinterstrecken Fahrgäste von der Deutschen Bahn abziehe, hätte die Bahn weniger Einnahmen. Pro-Bahn-Sprecher Yazgac erläutert: "Wenn der neue Anbieter Italo sich die Sahnehäubchen rausgreift und die attraktiven Strecken der Bahn abjagen kann, hat die Bahn auf ihren gut ausgelasteten Verbindungen weniger Einnahmen und kann die schwächer ausgelasteten Verbindungen nicht mehr quersubventionieren und müsste damit Angebotskürzungen vornehmen." Denn Privatunternehmen gingen immer nach Gewinn. Kleinere Städte seien eben nicht so lukrativ.
Die Deutsche Bahn könne, so die EVG, solche kleineren Städte nur anfahren, weil sie sie mit den gewinnbringenderen Strecken – wie etwa München-Berlin – querfinanziert. Genau auf diese Strecken möchte Italo einsteigen – und zwar ausschließlich, wie der Vorsitzende der EVG Burkert kritisiert: "Man darf sich halt nicht die Rosinen rauspicken und nur die Strecken fahren wollen, die wirklich Geld bringen". (BR24 Radio am 15.06.2026 um 16:20 Uhr.)
-> Reduzierung des Provinzverkehrs. Eigentlich logisch, wenn man nachdenkt. Wie soll das die Verkehrswende voranbringen?
zum Beitrag03.07.2026 , 16:53 Uhr
Schlau ist das schon: Man hat sich verkalkuliert, und Leistungsempfänger sollen jetzt zwangsweise das Finanzloch stopfen, egal ob sie das Ticket brauchen oder überhaupt nur ansatzweise nutzen können.
Gegenvorschlag: Firmen werden verpflichtet, für jeden ihrer Angestellten ein Ticket zu kaufen. Das wären weitaus mehr, die Einnahmen also ungleich höher, und die Tickets würden auch genutzt werden.
Den Aufschrei möchte ich hören.
zum Beitrag03.07.2026 , 10:51 Uhr
"Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland / Art 15 / Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend."
Da steht es doch: "Entschädigung", ohne die geht es garnicht. Das bedeutet, daß eine Sache aus sehr triftigen und für den Staat wichtigen Gründen, und nur, wenn anders überhaupt keine Einigung zu erzielen ist, zwangsweise abgekauft wird. Und nicht, daß jemandem etwas ersatzlos weggenommen wird.
Als bei uns eine Umgehungsstraße gebaut werden sollte und sich ein einzelner Grundbesitzer quer gestellt hat, hieß es bei den C-Mandatsträgern auch, "die Bauern" sollten "enteignet" und deren Besitz "verstaatlicht" werden, wobei suggeriert wurde, daß den Bauern deren Eigentum ersatzlos weggenommen werden sollte. Kommunistenmethoden wären das, hieß es. Mancher C-Lokalpolitiker hat es auch nicht anders gewusst, wie sich später herausgestellt hat.
zum Beitrag02.07.2026 , 08:01 Uhr
"Nach kurzer Irritation versuchten wir in der Heimat der expressiven Körpersprache und in Erinnerung an unterhaltsame Performances italienischer Touristen in den Berliner Öffis...": Was sind DAS denn für klischeehafte Vorurteile?
"... und meine Architektinfreundin hielt mir, wie immer gestenreich, einen Vortrag zur Symmetrie der Palazzi-Fassaden.": Einer meiner Lehrer sagte vor Jahrzehnten: "Wer mit den Händen redet hat nichts zu sagen." Wie recht er doch hatte.
zum Beitrag01.07.2026 , 16:27 Uhr
Ah, Strahlungswärme. Das hatte ich gedanklich nicht berücksichtigt. Wohl der gleiche Effekt, warum es einem im Winter in einem beheizten Raum mit 18° Lufttemperatur zu kühl erscheint. Befindet sich ein Kachelofen (Strahlungswärme) im Raum, empfindet man 18° Lufttemperatur als nicht zu kühl. Richtig?
zum Beitrag01.07.2026 , 16:03 Uhr
In gewisser Weise haben wir beide recht:
"Bundesregierung sieht beim Hitzeschutz Länder und Kommunen in der Pflicht / Berlin: Das heiße Wochenende hat die politische Diskussion um den Hitzeschutz in Deutschland neu entfacht. Bundesumweltminister Schneider betonte deshalb die Verantwortung von den Bundesländern und Kommunen. Er verwies im Deutschlandfunk auf die vom Bund zur Verfügung gestellten 100 Milliarden Euro Sondervermögen. Laut Schneider reicht das Geld aus, um etwa die jüngste Forderung der Grünen umzusetzen, öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas mit solarstrombetriebenen Klimaanlagen auszustatten. - In Deutschland sind vor allem Länder und Kommunen zuständig für Hitzeschutz und Hitzeaktionspläne. Der Bund kann unterstützen und fördern. (Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 29.06.2026 10:00 Uhr)" (BR 24)
Weitere Meldungen Merz sagt vor Koalitionsausschuss "großen Sprung" bei Reformen voraus (BR24
zum Beitrag01.07.2026 , 15:35 Uhr
"Alternativen gibt es genug, sei es ein Spritpreisdeckel nach Luxemburger Vorbild, eine Übergewinnsteuer oder eine flächendeckende Senkung der Preise im öffentlichen Verkehr."
1) Luxemburg hat mit rund 700 000 nicht mal soviele Einwohner wie Frankfurt/Main. Da ist vieles einfacher und schneller zu regeln als in einem Staat mit über 80 Millionen.
2) Eine "Übergewinnsteuer" hat auch der deutsche Staat kassiert, weil bei steigenden Spritpreisen auch die Steuerquellen ergiebiger sprudeln. Auf diesen Mehrgewinn hat er jetzt zum Teil verzichtet.
3) Mich überrascht mittlerweile die Ignoranz (oder ist es bereits Arroganz?) unserer Großstadtbewohner leider nicht mehr, die hartnäckig immer noch unterstellen, daß die ländliche Bevölkerung über die gleichen Möglichkeiten bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel verfügen würde wie sie selber. Und, nein: Das lässt sich nicht sofort ändern. Und auch nicht in einem Jahr. Und vermutlich auch nicht in den nächsten 10 bis 20 Jahren.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:47 Uhr
Es fahren nicht 80 Millionen Bürger mit dem Auto, da müsste ja vom Säugling bis zum Greis jeder hinter dem Steuer sitzen. Und Leute, die mehrere Fahrzeuge haben, fahren ja nicht mehrere Autos gleichzeitig.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:35 Uhr
Wie sollen denn die Blöden ohne Benzin zur Arbeitsstelle kommen? Auf dem Land, ohne Zug und mit Bussen, die im Eineinhalb-Stunden-Takt fahren, wobei man, wenn es dumm läuft, noch zweimal umsteigen muss. Und abends zurück nochmal das gleiche. Ich nehme an, Sie wohnen in einer Großstadt oder müssen nicht zur Arbeit.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:14 Uhr
" 'Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, @DFB_Team!' schrieb Merz da."
Wenn sein Blick auf und die Einschätzung und Beurteilung der weltpolitschen Lage durch die gleiche Brille erfolgt wundert mich nichts mehr.
zum Beitrag29.06.2026 , 22:24 Uhr
Ich wollte Ihnen nur mit einem weiteren Beispiel zustimmen.
zum Beitrag29.06.2026 , 22:18 Uhr
Die "Regierung" (ich nehme an, Sie meinen die Bundesregierung) ist dafür nicht zuständig, sondern die Städte und Gemeinden.
zum Beitrag29.06.2026 , 22:14 Uhr
"Da geht es längst nicht mehr um die Zukunft, sondern um Maßnahmen für das Hier und Jetzt: mehr Freibäder mit mehr Schatten, Trinkbrunnen an jeder zweiten Ecke, wohnortnahe Abkühlungsräume für Menschen, deren Wohnungen überhitzt sind, Fassaden begrünen, Pflegeheime und Kliniken wenigstens mit Deckenventilatoren nachrüsten."
Alles richtig, aber in der Realität nicht im "Hier und Jetzt" = heute und sofort umsetzbar wenn überhaupt.
Auch ohne "Bürokratie" braucht es Vorlauf. Es braucht Material, es braucht Planungspersonal und es braucht Baufirmen, die entsprechende Kapazitäten frei haben.
Nehmen Sie z.B. nur die Forderung nach "Trinkbrunnen an jeder zweiten Ecke": Wie viele wären das alleine in Berlin? Und Hamburg? Köln? München? Und in all den anderen Städte und Gemeinden? Soviele Brunnen sind garnicht verfügbar. Und jeder Brunnen braucht eine Wasserzuleitung, d.h. die Straßen müssen aufgerissen und dann wieder hergerichtet werden. Und es muss im Betrieb einwandfreie Trinkwasserqualität gewährleistet sein.
Abkühlungsräume? Die den Rest des Jahres leerstehen (müssen)? Wo heute der normale Wohnraum nicht ausreicht?
Ich fürchte, wir reden von Jahren. Wahrscheinlich von Jahrzehnten.
zum Beitrag29.06.2026 , 21:39 Uhr
"Bäume kühlen den Asphalt unter ihren Kronen um bis zu 20°C und die Luft um bis zu zwei Grad Celsius ab, wie Studien von Mohammad Rahman vom Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung der TUM gezeigt haben."
Aus der Studie Ihres Links. 20° Reduzierung der Oberflächentemperatur zeitigen 2° Reduzierung der Lufttemperatur, wen ich es richtig verstehe. Besser als nichts natürlich, aber das entspricht vielleicht dem Unterschied zwischen Windstille und einem leichten Lüftchen. Oder nicht mal dem Unterschied zwischen der gemessenen und der unsäglichen "gefühlten" Temperatur.
zum Beitrag29.06.2026 , 21:29 Uhr
Wenn Sie es nicht nur wissenschaftlich, sondern zusätzlich praktisch mögen
www.baumpflegeport...ern-pflanzenstaub/
Unproblematisch sind Platanen nicht, v.a. nicht für Arbeiter, die sie bearbeiten müssen.
Außerdem schädigt das Wurzelwerk Straßen, -pflaster, Fundamente von Häusern usw.
zum Beitrag29.06.2026 , 19:01 Uhr
"Doch die Stadt ist ein Sonderfall."
Damit ist eigentlich alles gesagt. Und, nein: Dieses Ereignis lässt sich nicht auf Berlin oder eine andere deutsche Stadt übertragen. Oder eine entsprechende Taktik davon ableiten. Die Fortschreibung dieser Erfolgsgeschichte ist im Persononal begründet. Dazu bedarf es, wie im Artikel beschrieben, einer langjährig verlässlich betriebenen, realistischen Politik, der die Menschen vertrauen können.
zum Beitrag28.06.2026 , 21:46 Uhr
Sowas ging mir auch durch den Kopf. Wenn "US-Präsident Donald Trump dann meinte, das Team könne schon einreisen, für seine Sicherheit könne aber niemand garantieren" und die Veranstaltung nicht abgesagt werden kann, sollten beide Kriegsparteien, also sowohl Iran als auch die nicht für die Sicherheit sorgen wollenden USA, vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Wie andere sich im Krieg befindende Länder auch.
zum Beitrag28.06.2026 , 20:15 Uhr
"Jetzt muss es nur noch erfolgreich werden. Dann hat das blaue Leibchen definitiv gute Chancen, zum Kult-Trikot zu werden..."🩳
Bitte erspart uns das...😳"
Das ginge ja noch, aber die mintfarbenen Hosen. Stellen Sie sich mal die Probleme im Stadtbild vor.
zum Beitrag28.06.2026 , 10:37 Uhr
Nachtrag 28.6.: Ecuador hat es tatsächlich geschafft, über die "8 besten Dritten" weiterzukommen. Der Einsatz hat sich also rentiert.
zum Beitrag28.06.2026 , 10:27 Uhr
Das große Pech war dieses Mal, daß das erste Spiel gegen Curacao mit 7:1 gewonnen wurde. Da wähnten sich sowohl Trainer als auch der eine oder andere Spieler offenbar schon
zum Beitrag28.06.2026 , 10:18 Uhr
"Wir" haben 7:1 gegen Curacao gewonnen. Das ist der gleiche Unfug, da hat mein Vater früher immer die Frage gestellt: "Auf welcher Position hast du denn gespielt?"
zum Beitrag27.06.2026 , 02:03 Uhr
Bedeutungslos war der Sieg für Ecuador keineswegs, da Platz 3 u.U. noch für das Weiterkommen berechtigen könnte. Die Niederlage der deutschen Mannschaft dagegen war tatsächlich bedeutungslos, weil schon weiter als Gruppenerster. Das schon.
zum Beitrag27.06.2026 , 01:41 Uhr
Design, das erklärt werden muss, ist per se schon schlecht.
zum Beitrag26.06.2026 , 13:49 Uhr
Wenn sich ein deutscher Nationalspieler im eigenen Strafraum den Ball abnehmen lässt, egal von welchem Gegner, ist ein gewisser Grad an Phlegma erreicht, der nicht mehr nur mit Lustlosigkeit erklärt werden kann.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:53 Uhr
Schaun Sie sich mal Österreich an. Sie werden staunen.
zum Beitrag25.06.2026 , 23:31 Uhr
Was haben die anderen genannten Fußballspieler mit dem Fall Partay zu tun? Es kann doch nicht einer schuldig sein, weil andere derselben Berufsgruppe ähnlicher Vergehen beschuldigt werden.
Bitte nicht falsch verstehen, aber ich habe ein Problem mit Vorverurteilungen. Egal, ob es ein Fußballer ist, ein Schauspieler oder sonst wer. Das Urteil spricht ein Gericht. Und wenn wir uns von diesem Prinzip verabschieden, können wir die Demokratie- und Rechtsstaatsbude zusperren.
zum Beitrag25.06.2026 , 23:18 Uhr
"Diese eine Szene hat alles verändert. Sein Image dreht sich um 180 Grad. Auf einmal gilt auch Ronaldo als weises Genie." Weil er jetzt in Jahrzehnten einmal einen Freistoß nicht selbst geschossen hat soll er plötzlich ein Heiliger sein? Komm, hör auf. Wahrscheinlich hatte er angesichts der Messi-Tore einfach Angst, daß er verschießt und sich blamiert.
zum Beitrag25.06.2026 , 18:12 Uhr
Sie verwechseln die Rente mit der Beamtenpension. Bei der Pension liegt der Anspruch nach 40 Dienstjahren 71,75 Prozent des letzten Gehalts. Das wäre schön, wenn es bei der Rente auch so wäre. Da geht es tatsächlich um den Durchschnittsverdienst Ihres ganzen Lebens.
zum Beitrag25.06.2026 , 17:13 Uhr
Jetzt, wo Sie es so schreiben, fällt mir auf, daß ich mich an keinen einzigen "Griechen" in der damaligen Zeit hier in unserer Gegend erinnern kann. Es gab "Serbenstuben", "Belgradgrill" und sonstige "Jugoslawen". Letzthin wollten wir mal -aus nostalgischen Gründen- ein entsprechendes Etablissement aufsuchen und mussten mit Erschrecken feststellen, daß es sowas offenbar gar nicht mehr gibt. Die gesamte Deutungshoheit über die Balkanküche von "Griechen" übernommen? Offenbar, und schleichend anscheinend.
Zu Ihrem letzten Absatz: Nach all den deutschen Jodelstuben der 70er, dem Neonscheiß der 80er, der Pseudoeleganz der 90er und der seither häufig für vornehm gehaltenen Nüchternheit der gehobenen Restaurant- und Barszene ("edel", mein Gott!) genieße ich es mittlerweile schon, eine der von Ihnen plastisch gescilderten Lokalitäten zu besuchen. Und wenn Sie Glück haben, finden Sie beim Griechen zusätzlich das Letzte Abendmahl an der Wand und beim Italiener lachen Ihnen Don Camillo und Peppone entgegen. Und sollte es tatsächlich mal zu viel werden empfehle ich die großzügige Anwendung vorhandener Bordmittel: Ouzo, Tsipouro (falls "der Grieche" einen im Regal stehen hat) oder Grappa.
zum Beitrag24.06.2026 , 13:28 Uhr
Turnschuhe zum Anzug sahen vor Jahrzehnten bei Cherno Jobatey schon prollig aus und sind auch heute an Stillosigkeit nur schwer zu überbieten.
zum Beitrag23.06.2026 , 17:52 Uhr
Es scheint nicht so eindeutig zu sein. Bislang ist alles Vermutung bzw. Verdachtsberichterstattung, strotzend von "soll", "angeblich" usw.
Aufgrund von Verdachtsfällen den Rechtsstaat in Frage zu stellen -egal ob von links oder rechts- ist tatsächlich Faschismus.
zum Beitrag23.06.2026 , 17:29 Uhr
Wenn ich mir die Repliken auf meinen Kommentar anschaue, beschleicht mich der Verdacht, daß ich hier einige Leute in ihrem Nationalstolz verletzt habe.
zum Beitrag23.06.2026 , 15:25 Uhr
Es gab keinen aktuellen Anlass aus dem aktuellen Spielgeschehen für Kompanys Ansprache, und auch nichts, was irgendeinem "Bonus" (seltsame Wortwahl übrigens meiner Meinung nach) entsprungen wäre. Er sprach von einem Vorfall in einem ganz anderen Spiel, mit dem er überhaupt nichts zu tun hatte. Das heißt: Diese Rede hätte jeder Trainer halten können. Gemacht hat es nur Kompany.
zum Beitrag23.06.2026 , 15:18 Uhr
Nein, muss ich natürlich nicht. Bezüglich meiner Einschätzung empfehle ich die Rede Kompanys zum Rassismus-Problem im Fussball. Lässt sich leicht googlen
zum Beitrag23.06.2026 , 15:03 Uhr
Abgesehen davon, daß der AG über 30% pauschal abführt (Krankenversicherung, Lohnsteuer,etc.) gilt für die Rente:
"Minijobs unterliegen seit 2013 der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Arbeitgeber zahlen für ihre Minijobber einen Pauschalbeitrag. Die Minijobber selbst zahlen zusätzlich einen Eigenbeitrag. Dadurch kommen sie in den Genuss des vollen Schutzes der gesetzlichen Rentenversicherung."
Und: "Für den versicherungspflichtig geringfügig entlohnt Beschäftigten gilt wie für andere versicherungspflichtige Arbeitnehmer in der Rentenversicherung ein Beitragssatz von zurzeit 18,6 Prozent. Die Beitragslastverteilung erfolgt aber nicht hälftig. Der Arbeitgeberanteil für einen Minijobber beträgt 15 Prozent, der Arbeitnehmeranteil auf 3,6 Prozent vom Arbeitsentgelt."
Und: "Auf seinen Antrag hin kann der Beschäftigte von der Versicherungspflicht befreit werden. Der Antrag auf Rentenversicherungsfreiheit ist schriftlich beim Arbeitgeber einzureichen und verbleibt auch bei diesem." -> Der Arbeitnehmer muss sich aktiv von der Rentenversicherung abmelden; nicht sehr schlau wg. 3,6%.
(deutsche-rentenversicherung.de)
Ich bin wede AG noch Minijobber = neutral.
zum Beitrag22.06.2026 , 11:18 Uhr
Aufgrund des gesamten Spielverlaufs wäre m.M. nach aus Sicht des Gegners mindestens ein Unentschieden gerechtfertigt gewesen. Ist aber nur meine Meinung.
zum Beitrag22.06.2026 , 11:09 Uhr
Vgl. Grundgesetz Art. 38: "Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen." (GG)
"Art. 38 Absatz 1 Satz 2 GG verleiht dem Abgeordneten eine rechtliche Sonderstellung, die ihn berechtigt, parlamentarische Tätigkeit frei von Beeinträchtigungen durch Dritte auszuüben. Weiterhin ist er bei der Wahrnehmung seines Amts weder an Aufträge noch an Weisungen gebunden, sondern lediglich seinem Gewissen unterworfen. Dies wird in der Rechtswissenschaft als freies Mandat bezeichnet." (Wiki)
Demnach ist Gängelung -auch durch die eigene Partei- ein Verstoß gegen das Grundgesetz.
zum Beitrag21.06.2026 , 21:00 Uhr
Vincent Kompany mit drei Gelben hat meiner Meinung nach trotzdem eine Klasse, die Julian Nagelsmann mit einer und 50.000 Strafe nie erreichen wird.
Können Sie sich z.B. Nagelsmann mit der Pressekonferenz Kompanys zum Thema Rassismus vorstellen?
Aber Sie können das natürlich anders sehen.
zum Beitrag21.06.2026 , 20:38 Uhr
Dochdoch: Ich habe es grundsätzlich schon verstanden (weil dort gewesen, teils dort auch gearbeitet), daß die Wohnarchitektur in Städten wie Granada, Rom und Athen hundserbärmlich ist , viel erbärmlicher als bei uns, was den Wärmeschutz angeht. Von wegen angepasst. Wenn Sie da mal Zeit verbracht haben sind Sie froh, wenn Sie sich wieder in Berlin, München oder Köln erholen können.
Und was die Siesta angeht: Das ist -zumindest in den mittleren und größeren Städten- eher Touristenfolklore, die von den Einwohnern kaum praktiziert wird.
zum Beitrag21.06.2026 , 11:07 Uhr
Genauso wie in Lissabon, Madrid, Granada, Rom, Palermo, Valletta und Athen auch.
zum Beitrag21.06.2026 , 10:00 Uhr
Sie meinen also, die Regierungen aller südeuropäischen Länder vernachlässigen die Bevölkerung und nehmen deren Hitzetod vorsätzlich in Kauf? Seit Jahrzehnten, gar Jahrhunderten? Oder könnte es nicht so sein, daß sich die Leute dort einfach immer schon selbst um sich gekümmert haben statt immer zuerst nach "dem Staat" zu plärren?
zum Beitrag21.06.2026 , 09:21 Uhr
Verdient war der Sieg nicht. Und wie sich Herr Nagelsmann gegenüber dem Schiedsrichterteam aufführt ist zum schämen. Der Mann hat keine Klasse, das war beim FCB schon so und wird gerade im Kontrast mit Vincent Kompany um so deutlicher.
zum Beitrag20.06.2026 , 23:14 Uhr
"Niemand ist Journalist geworden, um Texte zu tippen.“ Wenn eoner Journalist wird und keine Texte schreiben will, sollte er sich vielleicht einen anderen Beruf suchen. Chef bei einem der Qualitätsblätter bei Ippen oder der Ostdeutschen Medienholding z.B.
zum Beitrag20.06.2026 , 18:02 Uhr
Die Frage habe ich mir auch gestellt, welche der mehreren Einnahmen von Abgeordneten von der Deckelung tatsächlich betroffen sind. Geht aus dem Artikel nicht ganz klar hervor. Und was ist mit Nebeneinnahmen? Die Versuchung, solche auf Kosten der Abgeordnetentätigkeit zu lukrieren scheint mir hier relativ hoch zu sein. Über, nun ja: "Zuwendungen", will ich nicht spekulieren. Aber auch da steigt das Risiko, wenn man seinen Leuten nicht die Honorierung lässt, die ihnen von Rechts wegen zusteht.
zum Beitrag20.06.2026 , 14:07 Uhr
"Hitze ist tödlich, in den vergangenen heißen Jahren starben in der Bundesrepublik mehr Menschen an hohen Temperaturen als im Straßenverkehr. Vor allem Alte, Vorerkrankte, Kleinkinder gelten als Risikogruppe. Und hier wird es absurd: Während der Staat jedes Jahr Milliarden in die Verkehrssicherheit investiert, fehlt bei der Vorsorge gegen den Hitzetod Geld."
Absurd, allerdings. Das Anspruchsdenken scheint mittlerweile grenzenlos zu werden. Wo will man sich vom Staat noch überall pampern, reinreden und unmündig gängeln lassen?
Hätten die Bewohner südeuropäischer Länder bei Hitze auf staatliche Einmischung gewartet, wären nach dieser Logik -Menschen sterben, weil der Staat nichts macht- ganze Landstriche seit Jahrhunderten menschenleer. Weil ausgestorben.
zum Beitrag20.06.2026 , 12:51 Uhr
Eine Diätendeckelung bzw. Zwangseinhebung durch die Partei ist kontraproduktiv, dienen die Diäten doch auch dazu, die Unabhängigkeit der Abgeordneten zu sichern, auch gegenüber der eigenen Partei. Wie wichtig das ist hat sich beim BSW gezeigt und wird demnächst richtig deutlich werden, wenn Scharen von AFDlern in die Parlamente gewählt sein werden, die sich -hoffentlich- vielleicht nicht alle in das rassistisch-rechtsextreme Muster pressen lassen wollen.
zum Beitrag20.06.2026 , 11:24 Uhr
Eusebio und Beckenbauer kennen Sie wohl nicht? Und ich habe nur diese beiden nebst Pelé genannt. Und, nein: Mit Heldenverehrung hat das nichts zu tun. Aber das kann ich Ihnen in 1200 Zeichen nicht erläutern. Vielleicht google Sie einfach mal. In verschiedenen Kombinationen, zuerst "Pele, Beckenbauer" usw.
Und nennen Sie mir ohne zu googlen EIN Ergebnis Brasiliens, Portugals oder Deutschlands (ohne das Finale) bei der WM1966. Im Gegensatz zu diesen drei Spielern interessiert das heute keinen Menschen mehr.
zum Beitrag18.06.2026 , 19:24 Uhr
Das war noch nie anders. An wen erinnert man sich? Pele, Eusebio, Beckenbauer. Nicht, wie Brasilien gespielt hat, Portugal oder Deutschland.
Und das ist auch gut so. Macht das doch die wirkliche Faszination aus. Seit Jahrzehnten. Und nicht die Zählweise von Krämerseelen.
zum Beitrag18.06.2026 , 18:56 Uhr
Mit so vielen Spiegeln um einen herum können älteren Herren schon mal die intellektuelle Orientierung verlieren, noch dazu, wenn die Hauptgedanken möglicherweise darum kreisen, ob man den Ballsaal des Weißen Hauses nicht noch prächtiger gestalten könnte. Und dann soviele Trumps um einen herum! Hundertfach gespiegelt, mon dieu!
Interessant wäre es auch, diesen Herrn mal zu fragen wie er sich die Begleichung der immensen Schäden vorstellt, die er durch Hybris und völlig stümperhaftes Verhalten gegenüber Iran in der gesamten Weltwirtschaft angerichtet hat.
zum Beitrag17.06.2026 , 17:59 Uhr
"... warum ist es jetzt ein Problem, wenn Frau Reiche nur noch den Bau der halben Kapazität plant?":
Boshaft könnte man sagen: Weil sie nicht von den Grünen ist. Manchmal drängt sich einem dieser Gedanke auf.
zum Beitrag11.06.2026 , 15:02 Uhr
Vielleicht liegt es schlicht und ergreifend daran, daß der "OLG-Richter" oder die "Ärztin", vielleicht sogar "Chefärztin", eher darauf erpicht ist, daß das Kind Musikunterricht nimmt. Und vielleicht stehen in den entsprechenden Haushalten auch eher die Mittel für ein häusliches Klavier, einen Flügel oder eine Harfe zur Verfügung, denn nur schulischer Unterricht ohne häusliche Übungsmöglichkeit wird nicht weit führen.
Und vielleicht eifern Kinder auch den Eltern nach.
Und vielleicht haben Kinder auch einfach unterschiedliche Interessen. Die einen mögen Sport nicht, die anderen Werken oder Malen. Und manche mögen halt (klassische) Musik nicht.
Da hilft dann keine staatliche Förderung, da müsste dann Zwang ausgeübt werden.
Aber wünscht sich das wirklich jemand?
zum Beitrag11.06.2026 , 13:45 Uhr
Natürlich klappt das in der Praxis, fast auf der ganzen Welt sogar. Falls Sie noch nie aus Deutschland rausgekommen sein sollten empfehle ich eine Studienfahrt in ein zu ihrem Wohnort nächstgelegenes, europäisches Nachbarland.
Natürlich fahren da auch ein paar Unreif-Halbstarke mal 150 oder 160. Aber Quartals-Irre, die meinen, gewohnheitsmäßig mit 250 auf öffentlichen Straßen dahindonnern zu müssen, um sonstige Defizite zu kaschieren, finden sie dort extrem selten.
Vielleicht liegt es auch daran, daß z.B. in Italien sowas als Straftat gewertet wird und das Auto als Tatwaffe. Was dazu führt, daß das Auto beschlagnahmt und versteigert wird und der Erlös dem Staatssäckel zufließt. Das erklären Sie dann mal in der Firma, wenn sie Ihren Dienstwagen auf diese Weise losgeworden sind. Ja, Dienstwagen. Privat bezahlte Fahrzeuge in dieser Motorisierungsklasse sind so selten wie rosafarbige Einhörner.
zum Beitrag07.06.2026 , 18:26 Uhr
Nach den Erfahrungen mit Ungarn und Polen müssen vor jeglichen Neuaufnahmen erst einmal die EU-internen Hausaufgaben gemacht werden: Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips. Sonst gibt es ein böses Erwachen, wenn einzelne Länder wieder versuchen, die restlichen Staaten zu erpressen. Wer weiß denn schon, wie bei den Beitrittskandidaten die nächsten Wahlen ausgehen.
zum Beitrag07.06.2026 , 14:21 Uhr
Vielleicht wäre es am besten, sich in Zukunft rauszuhalten und das Feld Ländern wie Österreich, Portugal und anderen kleineren Staaten zu überlassen, wie es jetzt auch schon der Fall ist. Zu melden haben weder diese noch das größere Deutschland etwas. Die 5 ständigen Mitglieder sind allesamt Atommächte, was will Deutschland in dieser Runde? Und solange Aggressoren wie Russland Stimm- und Vetorecht haben sind wir von einer Farce zumindest nicht weit entfernt.
Und wer weiß, welche Regierung 2035/36, dem von Merz angepeilten nächsten Zeitraum, bei uns das Sagen hat. Vielleicht wird die sich nahtlos in den Reigen der bis dahin endgültig installierten Diktaturen in Russland und USA einfügen. Was die Rechten in Frankreich und England bis dahin anzetteln bzw. erreichen werden ist ebenfalls völlig offen, d.h. es ist keineswegs sicher, daß bei den 5 ständigen Mitgliedern in zehn Jahren auch nur ein Land demokratisch regiert wird.
zum Beitrag06.06.2026 , 15:50 Uhr
"Ihr habt gehört, dass gesagt ist 2. Mose 21,24: »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, sondern: Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel."
Moses soll für alle gelten, Backe und Mantel dagegen für die Ukraine? Ernsthaft jetzt?
zum Beitrag06.06.2026 , 15:38 Uhr
Darüber können wir gerne sprechen:
1) "Die NATO-Osterweiterung bezeichnet den Beitritt von Staaten des ehemaligen militärischen Beistandsbündnisses Warschauer Pakt – beziehungsweise deren Nachfolgestaaten, ehemaliger Sowjetrepubliken, sowie von Nachfolgestaaten des damals blockfreien Jugoslawiens zur NATO. Sie vollzog sich bisher in fünf Schritten zwischen 1999 und 2020:
1999 Polen, Tschechien und Ungarn 2004 Estland, Lettland, Litauen, Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Slowenien 2009 Kroatien und Albanien 2017 Montenegro 2020 Nordmazedonien
In der NATO-Russland-Grundakte von 1997 hatte Russland dem Bündnisbeitritt und der freien Bündniswahl der Staaten zugestimmt." (Wikipedia)
Nochmal: ZUGESTIMMT.
2) Die Länder hatten also das Recht, sich für ein Bündnis ihrer Wahl (Ost oder West) bzw. für Bündnisfreiheit zu entscheiden.
3) Wie richtig und wichtig der Nato-Beitritt für diese Staaten war zeigt sich aktuell: Mit Sicherheit hätte Putin die kleineren, relativ wehrlosen Länder seinem "Reich" zuerst einverleibt, bevor er sich an die Ukraine gewagt hätte. Dieser Happen scheint ihm gerade zu groß zu werden. Gottseidank.
4) Putins bisheriges Kriegsergebnis: Weitere NATO-Beitritte.
zum Beitrag03.06.2026 , 19:24 Uhr
Das stimmt nicht. Belege?
zum Beitrag03.06.2026 , 12:49 Uhr
Mit Ablehnungen machen es sich Konservative und Bremser seit jeher leicht: Man kann sich wieder behäbig zurücklehnen und weiterwursteln wie bisher. Es wird doch nicht wirklich jemand ernsthaft glauben, dass durch die Olympiaabsage in Hamburg irgendwelches Geld "übrigbleibt", das dann in andere hamburger Projekte gesteckt werden könnte? Garnichts wird geschehen, es wird weitergehen als sei nichts passiert. Und die Bundesgelder bzgl. Olympia fließen dann eben nach München und/oder Köln. Dann aber nicht jammern, liebe Hamburger und Berliner, und auch nicht nach Geld aus Bayern schreien, wenn eure Infrastruktur zerbröselt.
zum Beitrag01.06.2026 , 18:49 Uhr
Gemach, gemach: Ich verstehe die Aufregung gerade nicht. Frau Bär hat alle bisher ausgeübten Ämter ohne sichtbare Spuren verlassen. Warum sollte es diesels mal anders sein?
zum Beitrag23.05.2026 , 21:39 Uhr
Zu den Pflegekosten wird herangezogen (in dieser Reihenfolge):
1) Der eigene Besitz, egal ob Geld, Haus oder Sonstiges, und zwar solange bis es ggf. weg ist.
2) Wenn der Besitz weg bzw. von Haus aus nicht vorhanden ist, zahlen die Kinder, allerdings nur, wenn sie mehr als 100 000 brutto im Jahr verdienen.
3) Falls kein Vermögen (mehr) vorhanden ist und die Kinder weniger als 100 000 / Jahr verdienen zahlt der Staat.
Wo sehen Sie hier ein Märchen?
zum Beitrag23.05.2026 , 17:44 Uhr
Das Konzept der "Pflegeversicherung" scheint ein Witz zu sein, wenn trotzdem derart hoch zugezahlt werden muss, entweder von einem selbst oder vom Staat. Man stelle sich vor: Die Krankenversicherung würde nur 30% der Operationskosten in Höhe von 40 000 € bezahlen. Soll der Patient dann sterben, wenn er das Geld nicht hat?
Aber auch das wird noch kommen. Nur ja nicht den Multimillionären den Champagner aus dem Kühlschrank nehmen. Das wären ja tatsächlich menschliche Katastrophen.
zum Beitrag23.05.2026 , 17:24 Uhr
Ich empfehle Literatur zu Faschismus und Diktatur. Da finden Sie noch mehr Anleitungen zur Knechtung und wie Minderheiten die Mehrheit der Bevölkerung unterdrücken kann. Ist sehr lehrreich, werden Sie schnell merken.
zum Beitrag22.05.2026 , 21:03 Uhr
Ich mag es nicht recht glauben, daß 2,50 € auf Kurzstrecken und 12,40 € auf Langstrecken für die Fluggesellschaften irgend etwas ändern. Dem Staatssäckel entgehen halt ein paar hundert Millionen.
zum Beitrag22.05.2026 , 17:29 Uhr
Diese minimalen Beträge spielen für den einzelnen Fluggast keine Rolle, sondern schädigen nur den Staatssäckel. Wenn sie nicht weitergegeben werden -wie bei der Mehrwertsteuer-Reduzierung in der Gastronomie- sind beides für mich unerlaubte Subventionen und damit ein Fall für die EU.
zum Beitrag22.05.2026 , 17:18 Uhr
Das sind private, profitorientierte Unternehmen, mit sozialem Gewissen ist es hier Essig. Der Staat will damit offenbar nichts zu tun haben. Die Krankenhäuser sind das nächste Gebiet, das abgegrast werden wird. Dann sterben wir nach 2Tagen in der Notaufnahme, weil keiner Zeit hatte, sich um den Schlaganfall oder die Herzprobleme zu kümmern. Wie in England.
Hat aber auch Vorteile: Spart Rentenkosten.
zum Beitrag22.05.2026 , 17:10 Uhr
"So oder so, irgendjemand wird es bezahlen müssen.":
Die Frage ist eigentlich schon beantwortet. Bei vielen -ich vermute beim Großteil- der Bewohner in dem Heim, das ich kenne, reicht die Rente bei weitem nicht aus, um die Kosten zu bezahlen. Vermögen oder Haus ist nicht vorhanden, und die Kinder verdienen auch nicht über 100.000 im Jahr. Also trägt die Kosten der Staat. Sarkastisch könnte man sagen: Alles richtig gemacht. Kein Häuschen, keine Wohnung abgestottert und nichts gespart, sondern das Geld rausgehaut und verjubelt.
zum Beitrag20.05.2026 , 23:03 Uhr
Was hat der ESC mit Bildung zu tun? Das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder?
zum Beitrag20.05.2026 , 19:39 Uhr
Ähnliche Gedanken hatte ich auch, als ich das großkotzige SPIEGEL-Titelblatt gesehen habe: "Die Nazi-Kartei / Ist Ihr Opa dabei? / Wie ein Archiv das Land aufrüttelt", und innen dann: "... ein Land muss seine Vergangenheit prüfen": Erinnert ein bissl an den STERN mitte der 1980er, als es anlässlich der Veröffentlichung der angeblichen Hitler-Tagebücher hieß, die Geschichte müsse neu geschrieben werden.
Darüber hinaus weiß ich von den für mich relevanten Vorfahren "was war", und von wem ich nicht weiß, ob er Mitglied in der NSDAP war oder nicht, ist es mir nach nun mittlerweile 80 Jahren auch scheißegal.
zum Beitrag19.05.2026 , 08:19 Uhr
Papperlapapp: Eine Schablone reicht, wie schon Frank Zappa erkannt hat: One size fits all. Und falls mal doch nicht, kommt die alte Handwerkerregel zur Anwendung: Was nicht passt wird passend gemacht. Gleich an Ort und Stelle.
zum Beitrag18.05.2026 , 19:37 Uhr
Äh...: Was hat jetzt Frau Prien mit der Promotion für Israels ESC-Auftritt zu tun? Die Veranstaltung fand in Österreich statt, und Israel hat eigentlich eine eigene Reklameabteilung. Habe ich etwas verpasst?
zum Beitrag09.05.2026 , 19:36 Uhr
Immer wieder Dänemark. Dänemark hat nur gut halb soviele Einwohner wie London. Da bringt uns ein Vergleich nicht wirklich weiter denke ich. Dänemark/England ist wie Dorf und Berlin. Das geht auch nicht. Auch wenn die Berliner meinen, sie müssten allen anderen ihre gebenedeiten Heilsbringungen aufdrängen. Schlimmer als katholische Missionare in den letzten Jahrhunderten. Sie merken es aber nicht mal.
zum Beitrag09.05.2026 , 19:06 Uhr
Wenn es der vermeintlich guten Sache dient spielt Demokratie offenbar keine Rolle mehr. Da dürfen dann ruhig 5% ihre Meinung den anderen 95% aufdrücken. In meiner Jugend haben wir sowas Diktatur genannt. Und dieser Meinung bin ich heute noch. Was wäre es auch sonst? Hatten wir übrigens auch schon mal. Ist gescheitert. Gott sei Dank.
zum Beitrag09.05.2026 , 18:35 Uhr
Und?
zum Beitrag01.05.2026 , 01:39 Uhr
Der Weg in denn Alkoholismus lässt sich nicht so leicht verbergen. Der Weg in die Nikotinsucht ist wesentlich unauffälliger, weil man lange gut funktioniert. Wahrscheinlich Jahrzehnte lang.
zum Beitrag01.05.2026 , 01:24 Uhr
1) Warum sollte? 2) Trump droht immer mit irgendwas. Weltweit
zum Beitrag01.05.2026 , 01:17 Uhr
Rauchen ist jetzt aber nicht Pflicht, oder?
zum Beitrag30.04.2026 , 22:06 Uhr
Ich fürchte, die sind schlauer als von Links angenommen. Klassischer Fall von Unterschätzung.
zum Beitrag30.04.2026 , 22:02 Uhr
"Provokation gegen die Gewerkschaften":
Dafür braucht es keine Rechtsradikalen. Das schafft ihr sogenannten Antifaschisten in Berlin ganz alleine. Wie jedes Jahr werden die einzigen Schlagzeilen danach sein: "Linksradikale randalieren in Berlin", und die Rechten sind fein rausgeputzt. Von euch. Merkt ihr eigentlich nichts? Wie die Rechtsradikalen euch seit vielen Jahren verarschen und vorführen? Seid ihr intellektuell nicht in der Lage, diese einfachsten Zusammenhänge zu verstehen? Oder geht es nur noch um funky Randale? Dann wieder heme zu Muttern, wa, den Rausch ausschlafen. Ach, was waren wir wieder geil!
zum Beitrag30.04.2026 , 20:55 Uhr
Hier geht es doch auch um üble Nachrede;
"Üble Nachrede / Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." (Wikipedia)
Dazu kommt möglicherweise noch Geschäftsschädigung.
Ich mein ja nur. Juristen werden mich wahrscheinlich wieder korrigieren..
zum Beitrag30.04.2026 , 12:32 Uhr
"Steuern dürfen zudem nicht zweckgebunden sein: Jeder Steuer-Euro fließt unabhängig von der Steuerart in die Gesamtmasse des Haushalts, aus dem wiederum alle Ausgaben finanziert werden. Denn alle Einnahmen im Etat müssen zur Finanzierung aller Ausgaben dienen." (bpb.de)
zum Beitrag28.04.2026 , 20:22 Uhr
Mit Verlaub, sowohl Sie als auch Petros argumentieren aus einer theoretischen Großstadtblase heraus und zeigen, daß Sie von den sozialen Wirklichkeiten, Zwängen und finanziellen Möglichkeiten großer Teile der arbeitenden Bevölkerung keine Ahnung (mehr?) haben. Natürlich zieht z.B. die von Ihnen angeführte Krankenschwester (die unterbezahlt im Notfall auch Sie versorgen wird) raus, nicht weil sie sich im Grünen verlustieren will, sondern weil sie sich die Großstadtmiete einfach nicht mehr leisten kann. Und nicht in ein Häuschen im Grünen, sondern in einen Wohnblock am Rand eines kleineren Ortes. Und wo lesen Sie bei mir etwas von 100 km und dem eigenen Haus? Genau das Gegenteil habe ich ausgeführt.
Das, was ich in gestern beschrieben habe, ist die soziale und wirtschaftliche Realität Vieler, auch wenn Sie das nicht sehen können oder wollen. Und dann heißt es im Zweifelsfall halt "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral". Sie können ja mal googlen, von wem dieser Satz stammt. Galt mal als links. Ist leider lange her. Zu lange offenbar schon.
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