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Deutsch-russiches Treffen in New York Nicht satisfaktionsfähig

Kommentar von

Barbara Oertel

Das Gespräch zwischen Wadephul und Lawrow zeigt Russlands Desinteresse an Verhandlungen. Die Demütigung hätte der Außenminister sich ersparen können.

W ie heißt es in der Sprache der Di­plo­ma­t*in­nen so schön? Man dürfe den Gesprächsfaden nicht komplett abreißen lassen. Genau solch einen Versuch hat Bundesaußenminister Johann Wadephul unternommen, als er am Samstag am Rande der UN-Generaldebatte in New York das Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow suchte.

Immerhin: Es war der erste direkte Austausch zwischen den Chef­di­plo­ma­t*in­nen beider Länder seit Januar 2022. Da war bekanntermaßen noch die Grüne Annalena Baerbock im Amt, die für die russische Seite von Anfang an nicht satisfaktionsfähig war.

Das ist Wadephul auch nicht. Der CDU-Mann musste sich von Lawrow demütigen und vorführen lassen. Man habe von Berlin nichts Neues erfahren, ein Telefonat hätte es auch getan, lautete Lawrows boshafte Quintessenz des Treffens.

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Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten linken Meinungsspektrums.

Zumindest in diesem Punkt scheint es Gemeinsamkeiten zu geben. Aus Moskau ist seit dem Beginn seiner vollumfänglichen Invasion in die Ukraine am 24. Februar 2022 ebenfalls nichts Neues zu vernehmen. Deeskalation? Wieso? Mit den Drohnen auf dem Leipziger Flughafen habe Russland rein gar nichts zu tun. Stattdessen das altbekannte Credo: „Wir bomben weiter – verhandelt wird nur zu unseren Bedingungen.“

Und warum sollte Russland auch anders agieren? In den völkerrechtswidrig besetzten ukrainischen Gebieten werden die Be­woh­ne­r*in­nen an die Urnen gezwungen. Zwei russische Oligarchen werden von der EU-Sanktionsliste gestrichen, weil einigen EU-Staaten ihre Partikulatinteressen wichtiger sind als die Ukraine. Und als sei das noch nicht genug, ergeht an Wladimir Putin aus den USA auch noch eine Einladung, am G20-Gipfel in Miami teilzunehmen.

Aus der Sicht Moskaus jagt also eine Erfolgsmeldung die nächste. Warum Wadephul dennoch Chancen für Verhandlungen sieht, bleibt sein Geheimnis. Fest steht: So nachvollziehbar wie der jüngste Vorstoß auch sein mag, Lust auf mehr macht er wahrlich nicht.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Barbara Oertel Ressortleiterin Ausland

Geboren 1964, ist seit 1995 Osteuropa-Redakteurin der taz und seit 2011 eine der beiden Chefs der Auslandsredaktion. Sie hat Slawistik und Politikwissenschaft in Hamburg, Paris und St. Petersburg sowie Medien und interkulturelle Kommunikation in Frankfurt/Oder und Sofia studiert. Sie schreibt hin und wieder für das Journal von amnesty international. Bislang meidet sie Facebook und Twitter und weiß auch warum.
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79 Kommentare

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  • zartbitter

    Nur wer geschichtsvergessen nicht mehr in der Lage ist die Vorgänge bis zur KSZE - Konferenz 1975 nachzuerzählen kann von Demütigungen von Wadephul sprechen - wobei es Lawrow war der den bluttriefenden Kriegstreiber abgab der jegliche normal übliche Contenance und Diplomatie in den Abfall getreten hat indem er den deutschen Aussminister nach dem Abschluss der Gespräche auch noch düpierte.



    =



    Der Weg bis zur KSZE Konferenz die zur Entspannung zwischen Ost und West führte war steinig - siehe Überfall der Sowjetunion inklusive des 2. deutschen Staates namens DDR gegen die damalige Tschecheslowakei 1968 - wobei bereits 7 Jahre später der KSZE Vertrag die Entspannung einleitete.



    =



    Europäische und deutsche Aussenpolitik hat aus den leidvollen Erfahrungen im 20. Jahrhundert den Auftrag nach Optionen, Möglichkeiten und nach politischen Fenstern zu suchen um Entspannung möglich zu machen - das bedeutet das gerade jetzt



    wo Spannungen weltweit in blutige Kriege abrutschen Demütigungen bei Gesprächen das kleinere Übel sind. -



    =



    Wie Wadephul`s Initiative einen Gesprächskanal zu öffnen einzuschätzen ist wissen wir erst dann wenn die nächste Drohne



    in Deutschland einschlagen ist.

  • Kaboom

    Gibts eigentlich Reaktionen von Leuten, Organisationen oder Parteien, die ständig darüber schwadronieren, dass man verhandeln müsse? Ok, wahrscheinlich eine rhetorische Frage.



    Die Realität spielt bei AfD & Co. in diesem Kontext ebensowenig eine Rolle wie bei der Linken. Das Moskauer Regime ist von Tag 1 des Überfalls auf die Ukraine bis heute nicht einen Jota von seinen Positionen abgerückt.



    Und was nun Herrn Wadephul angeht: Das Gespräch mit "Comical Sergej" war IMO richtig. Und sei es nur, um die Erkenntnis zu bestätigen, dass Russland keinen Frieden will. Das nächste Treffen wiederum kann ein paar Jahre warten.

  • Kohlrabi

    Woher wollen eigentlich alle so genau wissen, dass nicht doch etwas Substantielles beredet wurde und dies nur nicht öffentlich gemacht wird? Irgendwie scheint man sich daran gewöhnt zu haben, dass Außenpolitik aus öffentlichen Verlautbarungen besteht. Das ist aber eher die Ausnahme von der Regel.

    • rero

      @Kohlrabi:

      Dann führt Lawrow seine Gesprächspartner nicht vor.

    • Machiavelli

      @Kohlrabi:

      Zwei Faktoren: Das Gespräch war zu kurz, und die Aussagen von Lawrow anschließend lassen nicht auf etwas Produktives schließen. Generell kann man Lawrow ignorieren. er gehört nicht zum inneren Zirkel.

  • Selbstauslöser

    Den Eindruck, dass Wadephuhl von Lawrow gedemütigt worden sei, kann ich nur gewinnen, wenn ich durch die russische Brille sehe auf ihn schaue.



    Ich finde, er ist souverän in die Situation gegangen, und genauso wieder rausgekommen. Mit einem (möglichen) Erkenntnisgewinn für bestimmte politische Gegner. Was kann man von ihm (in diesem Zusammenhang) mehr verlangen?



    Demütigung scheint mir mehr russisches Wunschdenken zu sein.

    • Janix

      @Selbstauslöser:

      Genau. Putin-russische Bully-Kriterien und Einschätzungen verdienen Prüfung, bevor mensch sie übernimmt.

  • Klabauta

    Ich denke auch, dass das eher ein Signal nach innen - also ans (und)geneigte Wahlvolk - war als nach außen. "Seht her, wir sind gesprächsbereit!" sollte das beweisen.



    Dass die russische Seite kein Interesse zeigt, war vorhersehbar. Von Demütigung Wadephuls würde ich deshalb aber nicht sprechen. Ich gehe davon aus, dass er mit nichts anderem gerechnet hat.

  • Vietwoojagig Htoru

    Das war natürlich kein Verhandeln. Eher eine Mitteilung über den eigenen Standpunkt. Klar hätte man das auch über ein Telefonat machen können, aber Angesicht zu Angesicht hat eine andere Qualität.



    Ich glaube auch nicht, dass er vorgeführt wurde. Die Reaktion war mit Sicherheit schon eingepreist.

  • zartbitter

    ""Der CDU-Mann musste sich von Lawrow demütigen und vorführen lassen"".



    =



    Was fehlt:



    Wer hat denn vorgeführt? Wer hat denn deutlich gemacht das Russland in seiner Rolle als Massenmörder und Folterknecht an der ukrainischen Zivilgesellschaft weiter fortfahren möchte? Wer hat denn versucht den Flugplatz in Leipzig zu bombardieren?



    Wer hat denn deutlich gemacht das Russland weiterhin europäische Staaten angreifen wird um sie dadurch zu zwingen der Ukraine keine Hilfen mehr zukommen zu lassen?



    =



    Das insbesondere Lawrow besonders schräg drauf ist -- ist seit Jahren klar - aber keine Antworten darauf zu geben - was die Alternative sein soll wenn niemand versuchen sollte Gesprächskanale zu öffnen -- ist genauso schräg drauf.

  • John Doe

    Mir ist nicht wirklich klar, wo dieses Treffen für unseren Außenminister eine Demütigung gewesen sein soll oder warum das im Artikel als solche bezeichnet wird. Ich halte diesen Versuch sogar für sehr wichtig, da er aufzeigt, dass von russischer Seite absolut kein Interesse an einer Alternative zum Krieg besteht. Das ist ein wichtiges Signal, um die Argumente von Vertretern der fünften Kolonne zu entkräften, die ja nicht müde werden zu betonen, dass wir die Aggressoren sind und man ja nur mit Russland reden müsse.

  • Andreas_2020

    Russland hat ein negatives Bild von Deutschland und fühlt sich mehr oder weniger hintergangen, während es die Ukraine angreifft, dort Gebiete annektiert. Es ist idiotisch den Dialog mit diesem Land bzw. dem Außenminister diesen Landes zu suchen. Lawrow sucht keinen Dialog.



    Die russische Position basiert auf mündlichen Aussagen von James Baker, dass die NATO nicht expandieren werde, was sie dann aber tat. Das rechtfertigt aus der Sicht Putins einen Krieg gegen einen souveränen Staat. Und damit fehlt jede Grundlage für einen Austausch.

    • metalhead86

      @Andreas_2020:

      Baker und sein sowjetischer Kollege waren sich tatsächlich nur einig, dass es absurd wäre wenn Staaten gleichzeitig in der NATO und im Warschauer Pakt wären. Zwei Jahre später existierten weder die Sowjetunion noch der Warschauer Pakt und diese Staaten fingen an Russland zu beobachten und entschieden sich daraufhin bei der NATO Schutz zu suchen.

      Die NATO ist nur insofern für Russland eine Bedrohung, als dass sie Russlands Expansionsstreben unterbindet, ohne das Russland nicht Russland sein kann.

    • Machiavelli

      @Andreas_2020:

      Na ja, laut Putin hat Russland ja territoriale Ansprüche, weil vor 500 Jahren ein Fürst mal irgendwo einen Haufen hinterlassen hat. Da geht es schon lange nicht mehr um die NATO.

      • Kaboom

        @Machiavelli:

        Da sind wir mal froh, dass - wie der mongolische Präsident glaubhaft versichert hat - die Mongolei keinerlei Anspruch auf das gesamte russische Territorium erhebt.

  • Machiavelli

    Russland will keine Frieden, Putin wird Krieg führen bis er sein Imperium hat oder Russland kollabiert.

    • Martin Rees

      @Machiavelli:

      Es gibt hierzu verschiedene Ansichten und Einsichten, eine ist hier zusammengefasst:



      www.diepresse.com/...von-dschingis-khan

  • Andreas Flaig

    Warum fährt da eigentlich immer bloß einer hin? Warum wird da nicht eine "Interessensgruppe" zusammengestellt, von verschiedenen Ländern. Das würde auf jeden Fall mehr Eindruck machen und vielleicht sogar mehr Druck auf Russland erzeugen.

    • Kaboom

      @Andreas Flaig:

      Solange Putin einen treuen und verlässlichen Verbündeten im Weißen Haus hat, wird er sicher nicht verhandeln.

  • Thomas Westhoff

    Ich hoffe sehr, dass Herr Pantisano diesen Artikel ebenfalls liest und sich dazu Gedanken macht. Eben in der Tagesschau war er noch ganz begeistert von der erneuten Aufwertung der russischen Invasoren.

  • Pico

    Jedes Gespräch ist wichtig und richtig. Wer erwartet, dass danach Russland den Krieg beendet, sollte weiter träumen. Aber nur mit Gesprächen und Verhandlungen ist dieser Krieg zu beenden.

    • metalhead86

      @Pico :

      "Aber nur mit Gesprächen und Verhandlungen ist dieser Krieg zu beenden."

      Das ist eine Binse die völlig außer acht lässt dass die Ursache der ganzen Misere nicht zu wenig Gespräche und Verhandlungen sind, sondern das russische Selbstverständnis dass es zwischen Pazifik und Oder nur Russland und Russen gibt und alle die etwas Anderes auch nur erwägen Nazis sind.

      Tatsächlich ist sogar anzunehmen dass weniger Verhandlung den Einmarsch in der Ukraine hätte verhindern können. Denn Verhandlung heißt immer Entgegenkommen. Und wer einem Aggressor entgegenkommt ermutigt ihn.

    • Westlahn

      @Pico :

      Ich bin jedesmal etwas irritiert, wenn die Aussage der Art "der Krieg kann nur mit Gesprächen und Verhandlungen" als völlig unbezweifelbar und selbstverständlich rausgehauen wird.



      Leute! der letzte große Krieg in Europa wurde auch nicht durch Verhandlungen und Gespräche beendet. Sondern durch eine komplette Niederlage. Was wäre denn heute in Europa, wenn die damaligen Alliierten Anfang 1945 gesagt hätten - lass uns anhalten und den Rest mit Gesprächen Verhandlungen erledigen und einen Deal machen, dass Hitler sich aus allen eroberten Gebieten zurück zieht, Reparationen zahlt und fertig.



      Dann wären wir hier alle in der Hitlerjugend groß geworden....



      Aber es war allen klar: Hitler hatte auch keinerlei Interesse an einem Verhandlungs"frieden". Es saß keiner auf der anderen Seite des Tisches.



      Putin zeigt ebenfalls keinerlei Interesse. Vielleicht sogar aus demselben Grund: er weiß, dass er eine Niederlage mit Verhandlungs"frieden" nicht allzu lange überleben würde...

    • Suryo

      @Pico :

      Was Sie und viel zu viele weitere Deutsche einfach partout nicht kapieren wollen:

      Russland WILL Krieg.

      Russland sehnt sich nicht irgenwie insgeheim "auch nur nach Frieden" und wartet nicht nur auf ein gesichtswahrendes Angebot des Westens oder so etwas.

      Nein, dieses Russland bzw. seine durch und durch bösartige Führung WILL diesen Krieg.

    • FtznFrtz

      @Pico :

      Tja, wenn denn die Russen eines Tages ernsthaft verhandeln, wird das zum Ende des Krieges führen.



      Offenbar nützt der Krieg Putin und seinen Getreuen derzeit mehr als der Frieden, weswegen weiter Menschen und Milliarden verheizt werden. So banal und deprimierend ist das Fazit dieses Treffens.

    • Normalo

      @Pico :

      An diesem Gespräch war nur "wichtig", dass es abermals zeigte, was für ein Blödsinn es ist, die Unterstützung der Ukraine mit dem Verweis auf vermeintliche diplomatische Lösungen madig zu machen. Diese Wichtigkeit wird relativiert dadurch, dass sich die unbirrbaren Vertreter dieser Appeasement-Linie bereits seit viereinhalb Jahren durch Fakten nicht beeindrucken lassen und alle Anderen für diese Erkenntnis eigentlich kein Gespräch brauchten.

    • Encantado

      @Pico :

      "...nur mit Gesprächen und Verhandlungen ist dieser Krieg zu beenden."



      Nun, das sieht Russland scheinbar anders. Und nun?

      Ich bin ja grundsätzlich bei Ihnen, aber die Realitäten sind doch etwas komplizierter.

    • Perkele

      @Pico :

      Das ist richtig. Zudem kann es der Weltöffentlichkeit zeigen, wer ernsthaft an einer Lösung interessiert ist und wer schauspielert. Weder die Bundesrepublik noch andere westliche Staaten sollten durch Gesprächsverweigerung dieser Klarstellung im Wege stehen - den Part sollte man Russland überlassen.

  • Markus Schäfer

    Und wenn es auch nur innenpolitisch dazu dient, zu zeigen, dass man an Gesprächen interessiert ist und Russland eben nicht.

  • Michael Dietrich

    Mit Kriegsverbrecher verhandeln? Man kann wirklich alles übertreiben.

    • Westlahn

      @Michael Dietrich:

      Kein Zweifel, Putin ist ein Kriegsverbrecher. Aber vor der Haustür "des Westens" liegt diesbezüglich genug eigener Dreck. Der Angriff der USA und Israels auf den Iran kann man getrost ebenfalls dort einsortieren. Und für Israel wäre es nur ein weiterer Anklagepunkt in einer bereits langen Liste....



      Die tödlichen Angriffe auf Boote vor der Küste Venezuelas ohne wirkliche Nachweise von Drogenhandel. Die Isolierung Kubas von jeglichem Seehandel. Die gewaltsame Entführung eines venezolanischen Politikers namens Maduro ist auch dann illegal, wenn es sich um einen politischen Verbrecher handelt, an den jedes Mitgefühl verschwendet ist.

      • metalhead86

        @Westlahn:

        Mit Whataboutism werden wir diesen Krieg sicherlich nicht beenden…

  • Gerald Müller

    Wenn ich mir den Artikel in der Welt über das Treffen und was Wadephul gesagt hat durchlese dann kann ich nur sagen dass das Ganze eher einer innenpoilitschen Motivation entsprungen ist als einem echten Wunsch zur Annäherung.



    "Wadephul habe außerdem „die anhaltende, immer zielgerichtetere russische Aggression gegen die ukrainische Zivilbevölkerung“ verurteilt und Russlands „untragbare Lage“ hervorgehoben: „Jeden Monat sterben zehntausende russische Soldaten in einem aussichtslosen Stellungskrieg, während die russische Wirtschaft immer weiter“ zusammenbreche"



    Was soll denn das? Lawrow weiss das alles selbst, und anderen zu sagen was bei ihnen falsch läuft ist selbst bei persöhnlichen Beziehungen sehr oft nicht hilfreich.



    Wadephul will durch vorgetäuschte Annäherung (die zum Ziel hat zu zeigen dass die Russen das nicht wollen) Wähler in Deutschland von der AfD zurückgewinnen und gleichzeitig auf der linken Seite punkten indem er den Russen sagt wo der Hammer hängt. Seufz. Diplomatisch geht anders. Sein Spitzname "whatafool" triffts ziemlich genau.

    • wheredallthegoodpeoplego

      @Gerald Müller:

      Hmja, die Welt, dann muss das ja stimmen.

    • Thomas Raukamp

      @Gerald Müller:

      Es war ein Lehrstück, wie Diplomatie eben nicht geht. Man geht nicht mit Vorwürfen und Maximalforderungen in das erste Gespräch. Wadephuhl ist ein Provinzpolitiker.

      • Westlahn

        @Thomas Raukamp:

        Nur zur Erinnerung: Auch Lawrow ist mit Vorwürfen und Maximalforderungen in das "erste Gespräch" gegangen. Wenn schon, dann gleiche Bewertungskriterien für alle Seiten....

      • metalhead86

        @Thomas Raukamp:

        Ertens funktionieren Verhandlungen genau so. Vorallem mit Russland.

        Zweitens finde ich es befremdlich Selbstverständlichkeiten wie das Respetieren von Grenzen und Selbstbestimmungsrecht und das Unterlassen von Völkermord als Maximalforderungen zu bezeichnen.

    • Normalo

      @Gerald Müller:

      Was hätte er DENN tun sollen? Den Einsatz Russlands für die Demokratie im Donbass loben??

      • XXX

        @Normalo:

        Ausloten wo das Limit bei den Russen liegt und gleichzeitig mitteilen, wo man seinerseits hinter seinen öffentlichen Forderungen zurückstecken könnte.



        Nennt sich einfach Diplomatie.



        Wenn er, wie Lawrow behauptet, nur die öffentlich bekannte Position Deutschlands wiederholt hat, war das Treffen unsinnig.

        • Kaboom

          @XXX:

          Die Erkenntnis, dass es jenseits der seit Jahren bekannten Maximalforderungen Russlands, keinerlei wie auch immer geartete, auch nur angedeutete Kompromisslinien des Moskauer Regimes gibt, sollte sich eigentlich bis in die letzte Ecke herumgesprochen haben.

        • Westlahn

          @XXX:

          Deutschland hat nicht irgendwelche Angebote zu machen oder hinter öffentlichen Forderungen zurück zu stehen. Es hat von der Ukraine keinen Verhandlungsauftrag. Irgendwelche ernsthaften Gespräche über Forderungen führt die Ukraine. Es war eine Kontaktaufnahme, sonst nichts. Lawrow hat klar gemacht, dass Putin denkt, dass Deutschland in jedwedem Einigungsprozess keinerlei Rolle spielt. Das ist nicht schön, aber Fakt.

      • Gerald Müller

        @Normalo:

        Stellen Sie sich vor, sie treffen einen alten Freund nach Jahren weder der ziemlich zugenommen hat und das erste was sie sagen ist "Meine Güte, du bist aber dick geworden!". Ist das ein guter Anfang? Und so kommt Wadephul nämlich rüber, als Rüpel. Er hätte z.B. die russischen Kriegsziele erfragen sollen, und in welchem Zeithorizont Lawrow sich vorstellt dass diese erreichbar sind. Danach könnte er die derzeitige deutsche Position erläutern und dann regelmäßige Konsultationen vereinbaren so dass man im Gespräch bleibt. Denn irgendwann ist auch dieser Krieg vorbei und wir müssen wieder mit den Russen reden. Aber soweit scheint Wadephul nicht denken zu können.

        • Kaboom

          @Gerald Müller:

          "Er hätte z.B. die russischen Kriegsziele erfragen sollen, und in welchem Zeithorizont Lawrow sich vorstellt dass diese erreichbar sind."

          Die russischen Kriegsziele sind seit Jahren bekannt. Putin hat sie in dem bekannten Essay mehr als deutlich und eindeutig gelistet. Seitdem sind diese Ziele hunderte Male wiederholt worden. Wozu sollte man also regelmäßige Konsultationen vereinbaren, auf denen auch ein russisches Tonband abgespielt werden kann?

          "Denn irgendwann ist auch dieser Krieg vorbei und wir müssen wieder mit den Russen reden"

          Solange das aktuelle Regime in Moskau an der Macht ist, macht es keinen Sinn, zu reden. Und sollte sich Russland eines fernen Tages wieder in die Gemeinschaft der zivilisierten Nationen eingliedern wollen, kann man auch wieder reden.

        • Westlahn

          @Gerald Müller:

          Wadephul soll sich erkundigen, was die russischen Kriegsziele sind - echt jetzt? Die hat Putin doch wieder und wieder aufgesagt - und der ist in diesem Punkt die wesentlichere Quelle. Nach vier Jahren fragen: Was wollt ihr eigentlich in der Ukraine - dass wäre so unendlich debil gewesen. Mal abgesehen davon, dass Lawrow bei irgendwelchen diesbezüglichen Unklarheiten ganz gewiß keinen deutschen Außenminister dazu benötigt, die russischen Ziele zu verlautbaren.

        • Christine_Winterabend

          @Gerald Müller:

          Ich finde diesen Beitrag an keiner Stelle schlüssig: Alter Freund? kommt als Rüpel rüber? Welche Fragen hat er gestellt und nicht gestellt, ist das eigentlich überliefert? Warum glauben Sie, dass Ihre Vorschläge zu irgendeinem Ziel geführt hätten? Wissen sie da was, was allen anderen entgangen ist? Ich nehme eher an, dass Wadephul als Ergebnis seines Vorstoßes nichts anderes erwartet hat und man deshalb auch nicht von einer Demütigung reden kann, eher von einem der üblichen destruktiven Auftritte Laworws, der sich anscheinend immer noch für einen Diplomaten hält. Und einen Kontaktversuch zum Thema des Umgangs mit der diesjährigen Ernte wenigstens zu versuchen, das finde ich eher mutig als sinnlos.



          Deutlicherer Rückhalt Rückhalt von CDU-Regierung und Verbündeten wäre aber vielleicht zwar auch nicht zielführend, aber wenigstens angebracht gewesen.

        • Machiavelli

          @Gerald Müller:

          Die russischen Kriegsziele sind bekannt. Unterwerfung der Ukraine verkündet Lavrov doch alle 5 Minuten.

        • Josef 123

          @Gerald Müller:

          "Denn irgendwann ist auch dieser Krieg vorbei und wir müssen wieder mit den Russen reden."

          Schon, aber hoffentlich nicht mehr mit den derzeitigen Akteuren, die den Krieg freiwillig nicht beenden werden. Und bei den Nachfolgern hat man dann einen umso besseren Stand, je weniger man sich mit den derzeitigen gemein gemacht hat.

  • Bürger L.

    Ich teile nicht die Auffassung, dass so ein Gesprächsversuch sinnlos ist.



    Ich glaube nicht, dass unser Außenminister erwartet hat, dass sein Kollege sich dafür bedankt, dass ihm endlich mal jemand sagt, dass der Krieg gegen die Ukraine nicht in Ordnung sei und das mit der Drohne in Leipzig auch nicht.

    Ich bin kein Fan von Herrn Wadephul, aber dass er Gesicht gezeigt hat, um daran zu erinnern, dass es außer Herrn Trump und seinem Schwiegersohn noch andere gibt, die ein Interesse an der Beendigung des Krieges haben finde ich in Ordnung

    Es wäre naiv anzunehmen, dass Herr Lawrow plötzlich freundlich reagiert. So unangenehm das auch sein mag, wird man einen langen Atem und ein dickes Fell benötigen, um irgendwann an Gesprächen zur Beendigung des Krieges mit beteiligt zu sein.



    Dabei einen Fuß in die Tür zu bekommen ist auch im deutschen Interesse.



    So ein kurzer erster Kontakt nach vier Jahren Sendepause ist da zumindest ein richtiger erster Schritt. Herr Wadephul wird`s verkraften - geduldiges Dranbleiben ist da gefragt.

    • metalhead86

      @Bürger L.:

      Er war in dem Sinne sinnlos, dass Lawrow kein Außenminister nach bundesdeutschem Verständnis ist. Der gestaltet nichts sondern überbringt den Willen Putins.

    • Lowandorder

      @Bürger L.:

      Indeed. Der Mann versteht sich als Nordfriese vun achtern Diik - nix Trallafitti…

      • Westlahn

        @Lowandorder:

        Gegen einen solchen Vergleich müssen sich alle Nordfriesen entschieden verwahren....

    • Metallkopf

      @Bürger L.:

      Sehe ich genauso. Okay, man ist abgeblitzt, aber immerhin kann man dann Herrn Lawrow das nächste Mal entsprechend kommentieren, wenn er von "Augenhöhe" spricht.

      Man sieht sich immer mehrmals im Leben.

    • Kohlrabi

      @Bürger L.:

      Sehe ich auch so. Über kurz oder lang muss mit Russland verhandelt werden. Nach den französischen Präsidentschaftswahlen wird wahrscheinlich ohnehin Bewegung in die Sache kommen, unabhängig von ihrem Ausgang. Warum soll Deutschland da am längsten in der Schmollecke stehen? Ein Durchbruch war nach Jahren der Funkstille nicht zu erwarten, das gegenseitige Kennenlernen ist schon mal mehr als nichts.

    • Machiavelli

      @Bürger L.:

      Wird beim ersten Schritt bleiben, Russland zeigt keinerlei Kompromiss oder Friedensbereitschaft.

  • Kunoberti

    Einen Versuch wars wert, denk ich mir.

  • Kay Brockmann

    Demütigung? Sieht Wadephul ja selbst nicht so. Warum also diese „Kriegs“-Rhethorik im Kommentar? Führt zu nix .

  • Axel Schäfer

    Den Mut sich die absehbare Abfuhr vom Vertreter der Kriegsverbrecherregierung abzuholen muss man auch haben. Was sagen denn die AgD und die Wagenknechte dazu?

    • Suryo

      @Axel Schäfer:

      Die sehnen sich doch nach einem Sieg Russlands über die Ukraione. Und bei diversen AfDlern, speziell im Osten, habe ich den Einbdruck, dass sie den Angriff auf Deutschland kaum erwarten können.

      Wir alle wissen doch genau, aus welcher Partei die Verräter und Kollaborateure in so einem Fall kämen.

  • Encantado

    "Das Gespräch zwischen Wadephul und Lawrow zeigt Russlands Desinteresse an Verhandlungen. Die Demütigung hätte der Außenminister sich ersparen können. "



    Immerhin bringt es hoffentlich diejenigen ein wenig zur Zurückhaltung, die immer behaupten, man müsse ja nur mehr verhandeln.

    • Suryo

      @Encantado:

      Natürlich nicht, denn diese Leute meinen mit "verhandeln", dass man vor Russland kuscht und ihm die Ukraine überlässt.

      Alles andere "reizt den russischen Bären" oder was auch immer die russophilen Diktaturliebchen als Ausflüchte für Russlands Aggression erfinden.

  • Christoph

    Wenn ein Betonkopp zeigt, dass er nichts anderes ist, als eben ein Betonkopp, disqualifiziert es nur den Betonkopp, und demütigt nicht den, dem er bewiesen hat, dass er ein Betonkopp ist und nichts anderes!

  • Juhmandra

    Ich verstehe überhaupt nicht, warum versucht wird, mit denen zu verhandeln.



    Ich verhandele doch nicht mit demjenigen, der Schuld an dem Desaster hat.



    Ich habe den Eindruck, daß sich mit jedem Monat/Jahr, welchen der Krieg länger dauert, die Ursache immer mehr verwässert.



    Irgendwann glauben dann wohl die Ukrainer selbst daran, daß es kein Überfall war.

    • Westlahn

      @Juhmandra:

      Deutschland, bzw sein Vertreter Wadephul hat weder das Mandat noch überhaupt die Absicht, irgendetwas mit Russland zu verhandeln, das die Ukraine betrifft. Ich hoffe, die meiste Zeit der 20min hat Wadephul nach Verlesen der Ukrainestandpunkte beider Seiten darauf verwendet, ein paar deutliche Worte hinsichtlich russischer hybrider Aktionen in Deutschland zu sprechen.

    • elektrozwerg

      @Juhmandra:

      "Ich verhandele doch nicht mit demjenigen, der Schuld an dem Desaster hat."

      Woher wollen Sie wissen, dass wir verhandeln? Vermutlich hat man sich gegenseitig die bekannten Maximalforderungen wiederholt und das wars.



      Mehr scheint nicht zu passieren.

      • Suryo

        @elektrozwerg:

        Die Maximalforderungen Russlands sind ALLE absolut illegal und nicht im geringsten vom Völkerrecht gedeckt.

        Die "Maximalforderungen" der Ukraine sind nichts weiter als der völkerrechtliche Normalzustand.

      • wheredallthegoodpeoplego

        @elektrozwerg:

        Hmja, die Maximalforderungen, mal wieder. Da sagen doch tatsächlich die einen, daß sie ihr Land behalten wollen! Würde ich als derjenige mit der anderen Maximalforderung auch als massiv unverschämt empfinden.

    • Kay Brockmann

      @Juhmandra:

      … stand gerade in einem anderen TAZ-Artikel über die „Zeitenwende“:



      „ Demnach ist die Ukraine wohl nach mehr als vier Jahren Krieg inzwischen so weit, dass sie nicht mehr alle im Land hergestellte militärische Technik und Ausrüstung selbst braucht, um die russische Aggression zu bekämpfen – sie kann auch für den Export und damit gewinnbringend produzieren. „ Könnte man auch mal drüber nachdenken .

      • Kaboom

        @Kay Brockmann:

        Der Mechanismus könnte ganz einfach sein: Lizenzen zum Bau ukrainischer Waffen im Ausland vergeben, die Firmen, die in Lizenz bauen, überstellen einen vereinbarten Teil der Produktion in die Ukraine. Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

      • Normalo

        @Kay Brockmann:

        Der Fall liegt wohl etwas anders: Das Land ist auf Kriegswirtschaft umgestellt, und Drohnentechnologie ist ein Devisenbeschaffer, um ANDERE kriegswichtige Dinge zu kaufen, die man NCIHT im Land herstellen kann. Es ist ein wenig wie im Kalten Krieg: Die Expoorte der Ostblockländern in den Westen waren da auch keine Indikatoren für Überangebot im Binnenmarkt sondern im Gegenteil der herrschenden Mangellage.

        • nihilist

          @Normalo:

          Drohnentechnologie ist für die Ukraine erstmal überlebenswichtig. Dass man daraus mittelfristig einen Weg macht, die Kredite bei der EU et al. irgendwann auch bedienen zu können, ist einfach Spezialisierung in einer globalen Wirtschaft, wenn auch ein besonders gelagerter Fall.

  • ja wirklich?

    Lawrows Taten und Nicht-Taten haben wir schon zu Genüge kennen gelernt. Nicht Neues also.

  • LichtDerWahrheit

    Solange weite Teile der Russischen Bevölkerung glauben, wir Westeuropäer wären verweichlicht und würden bei einem Angriff auf Nato Gebiet klein bei geben, wird Putin weiter eskalieren.

  • Il_Leopardo

    Ich hoffe, Sahra Wagenknecht ließt diesen Artikel. Vielleicht kapiert sie dann endlich, dass man mit Moskau nicht verhandeln kann.

    • Günter Witte

      @Il_Leopardo:

      Die lässt sich lieber aus Moskau informieren wie das Gespräch "wirklich" verlaufen ist. Diese Information kann Sie dann ja mit der AfD teilen.

    • Oleg Fedotov

      @Il_Leopardo:

      Dazu müsste man aber lesen können. Selbst da habe ich bei vielen Politikern schon zweifeln. Und vom Verstehen des gelesenen reden wir lieber gar nicht.

  • Lowandorder

    Mr Njet 2.0



    🤖…Wie Gromyko gilt auch Lawrow als exzellenter Kenner des internationalen Rechts und als rhetorisch extrem harter, oft sarkastischer Verhandler.…



    zeigte sich dieser kompromisslose Kurs beim UN-Gipfel in New York, wo ein überraschendes bilaterales Treffen mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul keinerlei Annäherung brachte und Lawrow den Nutzen solcher Gespräche anschließend öffentlich bezweifelte.“

    Na Mahlzeit - Wadi hatte keine Chance -



    Aber er hat sie genutzt! 🙀

  • wheredallthegoodpeoplego

    Auch wenn das jetzt erstmal nach Pleite aussieht, ist dieser Versuch eines Gesprächs meines Erachtens aus mindestens zwei Gründen gut: Es ist weiterhin erkennbar wess Geistes Kind die russische Regierung ist, und diejenigen politischen Kräfte in Deutschland, die permanent davon salbadern, daß man ja nur mit den Russen verhandeln müsste, dann würde alles gut (für wenn außer der rR weiß man nicht, aber vernachlässigbar) haben jetzt erstmal wieder für eine Weile Pause, bzw können daran erinnert werden, daß die Verhandlungsbereitschaft auf russischer Seite genau null ist.

    • Westlahn

      @wheredallthegoodpeoplego:

      "diejenigen politischen Kräfte" werden sich wohl eher darüber beschweren, dass Wadephul den Erfolg des Gesprächs dadurch sabotiert hat, dass er keine ukrainische Kapitulationsurkunde überreicht hat...

  • Thutmerwe

    Wenn der Gesprächsversuch von Wadephul auch sonst nichts gebracht haben sollte, kann man in Zukunft zumindest darauf verweisen, wenn aus den Reihen von Wagenknecht, Chrupalla oder anderer "Friedensfreunde" mal wieder verlangt wird, man dürfe Rußland nicht vor den Kopf stoßen sondern müsse verhandeln. - Nicht daß ich ernsthaft glaube, das würde bei diesem Personenkreis etwas bewirken.