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Gregor Gysi zur Linken Berlin„Wir brauchen rote Linien“

Gregor Gysi findet, eine linke Regierung in der Hauptstadt muss kommen. Ein Gespräch über Vergesellschaftung, Sozialismus und Parteiausschlüsse.

Lotte Laloire

Interview von

Lotte Laloire

taz: Herr Gysi, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für die taz. Wie finden Sie unsere Zeitung eigentlich?

Gregor Gysi: Die ist schon okay, aber sie könnte wieder etwas aufmüpfiger werden.

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Gregor Gysi

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taz: Das richte ich aus. So, wir wollen über Berlin sprechen. Die ganze Republik guckt ja hierher, nach dem fulminanten Wahlsieg der Linken und jetzt gab es sogar eine Einigung in den Sondierungen von Rot-Grün-Rot. Sie kennen die Stadt sehr gut. Was sind denn Berlins größte Probleme, die die kommende Regierung aus Ihrer Sicht lösen muss?

Gysi: In den Augen der Bevölkerung ist die Wohnungsfrage das Wichtigste. Aber ich glaube, wir haben ein noch größeres Problem: dass Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit noch nie so gefährdet waren wie gegenwärtig und dass das Ansehen der etablierten Politik täglich sinkt. Und das ist wirklich gefährlich. Davon profitiert die AfD.

taz: Bleiben wir zunächst bei der Wohnungsfrage, die ja auch eine Demokratiefrage ist, denn eine Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner hat ja für die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen abgestimmt. Das hätte ja längst alles realisiert werden können. Wurde es aber nicht. Wegen der SPD, oder?

Gysi: Das kann man so sagen.

Im Interview: Gregor Gysi

Der Politiker

Gysi, 1948 in Ost-Berlin geboren, machte zunächst eine Ausbildung als Facharbeiter für Rinderzucht und studierte dann Jura. In der DDR arbeitete er als Anwalt. Mit der Wende wurde er im Dezember 1989 Parteichef erst der SED, dann deren Nachfolgepartei PDS. 2002 war er für einige Monate Wirtschaftssenator in Berlin. Mit Oskar Lafontaine gründete er 2005 die Linkspartei, deren Fraktionschef im Bundestag er bis 2015 war.

Der Medienprofi

Gysi ist Bestseller-Autor und häufiger Talkshow-Gast. Seit vielen Jahren moderiert er selbst Gesprächsreihen mit Gästen an Berliner Theatern und anderen Bühnen. Auch auf TikTok wurde er populär, ein „DJ Gysi“ unterlegte seine Reden mit Techno-Beats.

taz: Aus Angst vor Vergesellschaftung wird ja viel unternommen, um die Linke in Berlin zu stoppen. Sogar schon grüne Bundespolitiker wie Felix Banaszak haben sich eingemischt. Befremdet Sie das?

Gysi: Ach, das ist ein bisschen Wichtigtuerei. Die drei Landesverbände in Berlin regeln das und aus.

taz: Eingemischt hat sich ja auch Bundeskanzler Merz, der versucht, schnell noch ein Anti-Enteignungsgesetz zu machen. Wäre das überhaupt verfassungskonform?

Gysi: Nein. Enteignungen regelt Artikel 14 Grundgesetz. Die meisten passieren übrigens in Bayern. Um daran etwas zu ändern, müsste man das Grundgesetz ändern. Dazu brauchte er eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag und im Bundesrat. Wenn die SPD dem zustimmte, dann gibt sie sich restlos auf. Das kann sie meines Erachtens nicht. Aber er könnte einen anderen Trick versuchen.

taz: Den verraten wir ihm lieber nicht, oder?

Gysi: Na gut, dann nicht. [Im ganzen Gespräch, hier auf YouTube, hat er den Trick dann doch noch verraten, Anmerkung der Redaktion]

taz: Mit der Einigung bei den Sondierungen gibt es ja Hoffnung, dass die Sozialdemokraten den Volkswillen in der nächsten Regierung nicht wieder ignorieren. Die SPD hatte bei ihrem Parteitag 2023 ja sogar selbst beschlossen, „sozial“ zu „vergesellschaften“.

Gysi: Ja, jetzt sind die Koalitionsverhandlungen beschlossen. Die SPD weiß doch auch, wenn sie ernsthaft wieder eine Koalition mit der CDU versuchte, wäre erst mal offen, ob sie die Grünen dazu kriegt. Und selbst wenn, dann verlieren die Sozialdemokraten das nächste Mal wieder 50 Prozent der Stimmen.

taz: Das geht ja nicht, sie ist ja nur noch bei zwölf.

Gysi: Das stimmt (lacht). Was ich damit sagen will: In einer Partei muss man erkennen, wann ein Neubeginn erforderlich ist. Und die Wahl in Berlin war doch wirklich ein Aufschrei. Es ist doch kein Zufall, dass die Linke plötzlich stärkste Kraft wird.

taz: Finden Sie es richtig, dass sich die Linke so stark auf dieses eine Thema, also Mieten, fokussiert?

Gysi: Ja.

taz: Sie sind ja Sozialist. Sozialismus ist doch mehr, als die Zumutungen des Kapitalismus ein wenig abzufedern, indem man die Mieten senkt – was zweifelsfrei passieren muss. Aber was braucht es noch?

Gysi: Ja, demokratischer Sozialist! Das heißt für mich unter anderem, die gesamte Daseinsvorsorge muss in öffentlicher Verantwortung sein. Ein Krankenhaus muss sich nicht in erster Linie rechnen, sondern in erster Linie für Gesundheit zuständig sein. Aber das betrifft auch die Bereiche Bildung, Ausbildung, Mobilität, Kommunikation, Kunst, Kultur, Sport und eben Wohnen. Das Zweite sind die großen Konzerne. Die sind zu mächtig. Die müssen verkleinert werden. Und wenn sie sich nicht verkleinern lassen, müssen sie zumindest teilweise vergesellschaftet werden. Dabei entsteht dann Belegschaftseigentum und Privateigentum. Das kann man mischen. Und das dazwischen, das habe ich in der DDR gelernt, kann genossenschaftlich oder privat organisiert werden. Außerdem müssen wir die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Konsumenten deutlich besser schützen als heute. So, nun haben Sie einen Teil meiner Vorstellungen vom demokratischen Sozialismus.

taz: Sollte die Linke diese Dinge in den anstehenden Koalitionsverhandlungen fordern?

Gysi: Naja, wir werden den demokratischen Sozialismus in Berlin jetzt noch nicht durchsetzen. Man darf eine Stadt und ihre Bevölkerung auch nicht überfordern. Man muss schrittweise vorgehen. Wenn du zu viel auf einmal machst, dann verduttelst du dich.

taz: Mir geht es auch um das Auftreten. Haben Sie den Eindruck, dass die Linke in den Sondierungen bisher so auftritt, als wäre sie stärkste Kraft geworden?

Gysi: Noch nicht ganz. Das liegt daran, dass einige in meiner Partei nicht so besonders daran interessiert sind (lacht). Dadurch entsteht ein schiefes Bild. Unsere Spitzenkandidatin hat erreicht, dass die Sondierungen weitergehen, das finde ich wichtig. Aber was einige noch lernen müssen, ist, dass sie plötzlich für eine ganze Stadt verantwortlich sind. Nicht mehr nur für die eigenen Wählerinnen und Wähler.

taz: Sie spielen auf diejenigen an, die nicht regieren wollen. Ob es dazu überhaupt kommt, werden die Koalitionsverhandlungen zeigen. Sie sind bekanntermaßen für das Regieren, gibt es trotzdem gute Argumente dagegen?

Gysi: Nein, das können wir uns aktuell nicht leisten. Das hieße ja, dass dann CDU, SPD und Grüne in Berlin regieren. Dann können wir echt einpacken. Die Leute in der Fraktion, die keine Verantwortung übernehmen wollen, sollten sich schleunigst überlegen, ob sie das ganze Modell kaputtmachen wollen. Dann können sie sich selbst aber auch beerdigen. Ich hoffe, in der Berliner Linken entsteht nun – eine für uns eher atypische – Disziplin.

taz: Was Disziplin bei der Linken bedeutet, konnte man am Freitag gut sehen: Die Linksfraktion erklärte, sie sehe „keine Grundlage mehr für eine Zusammenarbeit“ mit ihrer Abgeordneten Vanessa Emde. Auch gegen eine andere Person aus diesem Lager liegt ein Ausschlussantrag vor. Parteiausschlüssen, die ja schon die SED Ende der 1940er Jahre nutzte, um ihre Mitglieder zu disziplinieren, stehen Sie vermutlich kritisch gegenüber, oder?

Gysi: Na klar, gerade weil wir die Methoden aus der SED kannten und das anders geregelt haben wollten, sieht unser Statut sehr hohe Hürden für einen Ausschluss vor. Trotzdem gibt es in jeder Partei rote Linien, die man nicht überschreiten darf. Wenn man das Existenzrecht Israels leugnet, und so etwas gibt es leider auch, muss man sich dagegenstellen, das verletzt ganz klar die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht. Und wenn jemand wirklich antisemitisch ist und meint, Juden taugen nichts, sie müssen vernichtet werden, dann gehört diese Person nicht in unsere Partei.

taz: Wie wichtig finden Sie denn die Nahostfrage für Berlin?

Gysi: Sie ist nun wichtig gemacht worden durch die Hetzkampagne gegen meine Partei, die von der Union gestartet worden ist, bloß weil sie fürchtet, dass sie nicht mehr regieren kann. Das ist kleinkariert. Aber natürlich liefert meine Partei auch immer wieder Momente, die man nutzen kann, um eine Kampagne gegen uns zu starten. Deshalb brauchen wir rote Linien, bis zu denen man sich in unserer Partei bewegen kann. Und wer die Linie überschreitet, kann nicht in unserer Partei sein.

taz: Wird Elif Eralp Ende dieses Jahres die Regierende Bürgermeisterin von Berlin sein?

Gysi: Wann, das weiß ich nicht. Aber irgendwann wird sie es werden, da bin ich zuversichtlich. Ich bin ja Zweckoptimist. Was meinen Sie, wie ich sonst die 90er Jahre durchgehalten hätte?

taz: Ja, ich habe viel Respekt, dass Sie sich das alles schon so lange geben. Haben Sie vielen Dank für das Gespräch und Ihnen alles Gute!

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16 Kommentare

  • Budzylein

    Zwischen den Zeilen sagt Gysi, dass die nunmehr geplante Vergesellschaftung nicht bedeute, dass in Berlin jetzt der Sozialismus eingeführt würde. Recht hat er. Die Vergesellschaftung von ca. 10 % des Wohnungsbestandes bedeutet nicht einmal ein sozialistisches Mietwohnungswesen, sondern einen weiterhin kapitalistischen Wohnraummarkt, in dem lediglich ein kleiner Teil des Wohnraums statt von Konzernen von einer Berliner Behörde verwaltet wird, mehr nicht. Möglicherweise werden Kapitalisten künftig weniger in den Berliner Wohnungsbau, sondern anderswo investieren. Aber ein Rückgang privater Investitionen ist kein Weg zum Sozialismus, sondern schlicht Kapitalismus mit weniger Investitionen.

    Neuen Wohnraum wollen die Koalitionäre in spe nach ihrem Papier auch bauen. Wenn man sich aber zugleich die gemeinsamen Absichten in der Flüchtlings- und Migrationspolitik ansieht, wird der erhoffte Neubau kaum etwas am Wohnungsmangel ändern, da sich bestenfalls mit dem Wohnungsbestand auch der Bedarf erhöhen wird und schlechtestenfalls nur der Bedarf größer wird, aber der Neubau nicht wie geplant stattfindet.

  • Stavros

    Rotgrünrot ist die Koalition, die das Berliner Wahlergebnis am besten widerspiegelt.

    Es ist auch eine Hoffnung für die Demokratie, wenn sich endlich wieder Mittelinks- und Mitterechts-Bündnisse abwechseln; allein das wird die AfD schwächen und stabilisierend wirken.

    Zudem scheint die (wahrscheinlich) neue Berliner Regierung wirklich das drängendste Problem der Stadt angehen zu wollen: Wohnungen. Und die SPD könnte gelernt haben, welche Folgen jahrelanges Ignorieren des Wählerwillens hat.

    Die Linke muss natürlich erwachsen werden und, grob formuliert, nicht soviel über Außenpolitik labern, die keinen Mieter mit anderen Problemen interessiert.

    Alles Weitere wird davon abhängen, was Linke, Grüne und SPD operativ auf die Kette bringen.

  • Janix

    Klug, damit unterhaltsam, ein dankbarer Interviewpartner. Der als Berliner Senator ziemlich sicher nicht am rechten Platz war. Eher der Analytiker und Pointierer also, zuweilen auch Zukleisterer. Den wohl jede Partei braucht.

  • Duplozug

    Das Problem ist, Gysi wie Ramelow sind nicht der Kern der Linken. Und leider gibt es genügend Leute die offensichtlich lieber nicht regieren um ihre Standpunkte im extrem vertreten zu können.

  • Leo Onlin

    „ Außerdem müssen wir die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Konsumenten deutlich besser schützen als heute“

    In welchem Land lebt Herr Gysi, den ich sehr schätze, eigentlich? Kann es sein, dass er mittlerweile den Realismus verloren hat? Die Arbeitnehmer in Deutschland sind weder ungeschützt noch ausbaufähig. Nirgendwo auf der Welt gibt es derart viel Nachsicht mit Arbeitnehmern, infolge des Fachkräftemangels sogar über jede gesetzliche Vorschrift hinaus. Mittlerweile leidet darunter die allgemeine Leistungsbereitschaft und das Vermögen sich mal anzustrengen.

    Eine Linke muss - im Sinne des Allgemeinwohls - eher dafür einsetzen, das basale soziale Errungenschaften erhalten bleiben. Aber nicht durch Ansprüche, die unerfüllbar. Die DDR scheiterte auch am Brotpreis, der 40 Jahre unverändert war, ohne dass es am Ende noch ausreichend „Brot“ gab.

  • Ricky-13

    taz: *Aus Angst vor Vergesellschaftung wird ja viel unternommen, um die Linke in Berlin zu stoppen.*

    Die Springerpresse - also das Sprachrohr der Überreichen - schäumt im Augenblick mächtig vor Wut, dass 'Die Linke' in Berlin jetzt Politik für das einfache Volk machen möchte und 'Die Linke' den Immobilienhaien sogar 'das Handwerk legen' will.

    taz: *Eingemischt hat sich ja auch Bundeskanzler Merz, der versucht, schnell noch ein Anti-Enteignungsgesetz zu machen.*

    Die beiden mit Abstand größten Wohnungseigentümer in Deutschland sind Vonovia mit etwa 363.500 Wohnungen sowie Deutsche Wohnen (Tochtergesellschaft von Vonovia) mit rund 163.000 Wohnungen. BlackRock kontrolliert aktuell einen Stimmrechtsanteil von rund 8% an Vonovia. Welcher Politiker war noch mal bei BlackRock und ist jetzt gegen eine Vergesellschaftung?

    taz: *Finden Sie es richtig, dass sich die Linke so stark auf dieses eine Thema, also Mieten, fokussiert? - Gysi: Ja.*

    Kurze und richtige Antwort von Gysi, denn die Bevölkerung will bezahlbare Mieten und keine BlackRock-Merz-Politik für die Reichen und Mächtigen. Die (S)PD wird so etwas aber wohl erst begreifen, wenn sie bei 4,9% "gelandet" ist.

  • Ritchie

    Wenn bei 25% der Linken von einem "fulminanten Wahlsieg" gesprochen wird, was sind dann 43% der AFD in Sachsen-Anhalt?

    • Yes

      @Ritchie:

      Der Endsieg?

    • Andreas Flaig

      @Ritchie:

      Ganz einfach, ein fulminanter Wahnsinn.

    • nihilist

      @Ritchie:

      Das kann man sicherlich in Artikeln und Interviews zu Sachsen-Anhalt nachlesen. Was genau ist der Kritikpunkt?

    • Janix

      @Ritchie:

      Das sind verschenkte Stimmen. Was diejenigen vorher wussten.

  • Jugend

    Wäre eigentlich keine schlechte Idee Art. 14 zu verbieten und ab sofort nur noch nach Art. 15 zu vergesellschaften. Dann wäre Autobahn GmbH, RWE, LEAG und Konsorten auch bald Geschichte. So viel Gemeinwohlinteresse hätte ich Merz garnicht zugetraut.

  • Perkele

    Diesen Mann würde ich sehr gerne als Kanzler sehen.

    • Sam Spade

      @Perkele:

      Reden und Erklären kann er, damit hat es sich aber auch dann erledigt. Ideologisch ist er eher im Dino Zeitalter verwurzelt.

      Demokratischer Sozialismus klingt ganz nett, lässt aber außen vor, das der Markt den Wohlstand erwirtschaftet, nicht der Staat. In einer globalisierten Welt ist Gewinnstreben der Motor für Innovationen und Wettbewerb der Garant für eine hochgradige Marktwirtschaft. Auf dieser Grundlage finanzieren die Wohlfahrtsstaaten in Skandinavien ihre starken Sozialstaaten. Der Markt erwirtschaftet es und der Staat reguliert die Märkte. Gab es in ähnlicher Form auch einmal in Deutschland und wurde soziale Marktwirtschaft genannt. Damit ist Deutschland Jahrzehnte lang gut mit gefahren. Könnte ja durch linke Politik wieder eingeführt werden.

      Dem Staat jedoch die Kontrolle über die gesamte Daseinsvorsorge zu überlassen, wäre eine Art DDR Reloaded.

      Und was "der Mann" betrifft, in Bezug auf den Charakter, einmal seinen Umgang mit Rio Reiser zu PDS Zeiten recherchieren. Spricht nicht gerade für eine gereifte Persönlichkeit.

      Auch seine Rolle als Anwalt in der DDR wirft heute noch seine Schatten. Genannt sei nur die Kritik von Biermann und Krawczyk an Gysis Vertretung.

    • Andreas Flaig

      @Perkele:

      Da sind Sie garantiert nicht alleine.

      Hier erzählt er (unter anderem) warum er dieses Amt nicht anstrebt.



      youtu.be/GsNv9KVFY...s=y1GiJFcBrvIvYHmS

    • *Sabine*

      @Perkele:

      Ich gehe zu jeder Gesprächsrunde an der er hier in der Region teilnimmt und stimme Ihnen vollumfänglich zu.



      Ich schätze seine Eloquenz, seinen Intellekt und weiß davon ausgehen zu können, dass er mit den Antisemiten in seiner Partei nicht einverstanden ist. Dafür wird er zwar in seiner Partei kritisiert, aber ich denke nicht, dass Frau Emde oder Herr Kocak ihm auch nur im entferntesten intellektuell gewachsen sind.

      Bedauerlicherweise kann ich nicht einschätzen, ob Die Linke in Berlin oder bundesweit eher die Linie von Herrn Gysi oder von Frau Emde/Herrn Kocak vertritt. Am Dienstag hoffe ich mehr zu wissen.