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Proteste und Gewalt Linker Selbstmord

Dominic Johnson

Kommentar von

Dominic Johnson

Es ist falsch, wenn Linke Hass und Gewalt im Namen der Gerechtigkeit und Solidarität befürworten. So spielen sie nur der Rechten in die Hände.

S o bizarr es klingt: Die nächsten Wochen geben Anlass zur Hoffnung. Schon in wenigen Tagen könnte die globale Neue Rechte Schiffbruch erleiden. In Israel könnte Benjamin Netanjahu abgewählt werden, in den USA könnten Donald Trumps Republikaner die Mehrheit im Kongress verlieren. Vom linken Wahlsieg in Berlin bis zur Welle von Sozialprotesten von Spanien bis nach Indien regt sich ein neues Selbstbewusstsein gegen die Mächtigen. Die Gründe sind evident: steigende Lebenshaltungskosten, unbezahlbare Wohnungen, schwindende Aufstiegschancen, unfähige Regierungen, Mobilisierung gegen die Bedrohung von rechts.

Gleichzeitig gibt genau diese Bedrohung Anlass zur Sorge. Nicht nur in Deutschland ist die extreme Rechte selbstbewusst wie selten. In Frankreich würde nach aktuellem Stand Marine Le Pen die Präsidentschaftswahl gegen jeden Herausforderer gewinnen. Und sollten Netanjahu und Trump ihre Wahlen überstehen, hätten sie in ihren eigenen Augen freie Bahn, um ihr Werk der Zerstörung zu vollenden – Zerstörung der liberalen Ordnung und ihrer äußeren Feinde. Ein neuer Krieg gegen Iran steht ganz oben auf der Liste. Russland, eigentlich Irans Alliierter, könnte im Gegenzug die Ukraine zum Fraß erhalten, das schwächelnde Putin-Terrorsystem überlebt ohnehin zunehmend vor allem dank Trump.

Ein Dreiergipfel zwischen dem US-Präsidenten, Russlands Machthaber Wladimir Putin und Staatschef Xi Jinping in China noch im November soll diese Neuaufteilung der Welt besiegeln. All das ist übrigens auch dann möglich, sollten Netanjahu und Trump die Wahlen verlieren. In den USA tritt der neugewählte US-Kongress erst im Januar 2027 zusammen, in Israel könnte die Regierungsbildung nach den Wahlen ebenso lange dauern. Bis dahin herrscht ein Vakuum, in dem alle Hemmungen fallen können.

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Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten linken Meinungsspektrums.

Der Rest des Jahres 2026 wird brandgefährlich für die Welt. Was gerade auf der Straße in Paris und anderen Metropolen geschieht, ist ein Brandbeschleuniger. Die Gewalt ist Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten mit ihrem einfachen Rezept: freie Hand für die Ordnungskräfte beim Zerschlagen der Barbaren zweifelhafter Herkunft und Loyalität, die rechtschaffene Bürger terrorisieren. Das niedergebrannte Rathaus von Limoges ist ein Fanal.

Der jetzt von Spezialkräften festgenommene mutmaßliche Brandstifter hat mit Sozialprotest nichts zu tun, er lebte in einem Dorf bei seiner Familie baskischer Herkunft, ist ein polizeibekannter radikaler Ökoaktivist und wird als linksterroristischer Gefährder geführt. Inzwischen verbreiten vorgeblich linke Aktivisten, die krude auftreten wie KI-Material aus russischen Propagandakampagnen, neue Protest- und Gewaltaufrufe für den 31. Oktober – nicht nur in Frankreich, auch in Deutschland. So spielen sich radikale Linke und radikale Rechte die Bälle zu.

Gesellschaftliche und politische Mehrheiten für Gewalt auf der Straße gibt es nicht

Linke Politiker, die sich im Namen der Solidarität gegen rechts auf dieses Spiel einlassen, begehen politischen Selbstmord. Denn gesellschaftliche und politische Mehrheiten für Gewalt auf der Straße gibt es nicht. Gewaltexzesse führen dazu, dass der Bedarf nach Schutz und Sicherheit den Wunsch nach Wandel und Veränderung verdrängt, und dann hat nicht die Linke, sondern die Rechte die unpolitische Mehrheit auf ihrer Seite.

In Frankreich bedeutet das: Setzt sich Jean-Luc Mélenchon, dessen Partei die meisten Sympathisanten von Gewalttätern beherbergt, als führender Linkspolitiker durch, heißt Frankreichs nächste Präsidentin Marine Le Pen. In Deutschland heißt es: Grenzen sich Linke an der Macht nicht vom ultralinken Rand ab, sind sie Steigbügelhalter der AfD. Schon jetzt ist für die politische Mitte klar: Wenn die Linke in Berlin regiert, kann das auch die AfD in Sachsen-Anhalt. Wenn es keine Brandmauer nach links gibt, kann es auch keine nach rechts geben.

Man mag das falsch finden. Aber wer das nicht will, muss selber der politischen Polarisierung aus dem Weg gehen. Wenn links und rechts sich gegenseitig das Existenzrecht absprechen und Wahlsiege des Gegners nicht akzeptieren, sondern bekämpfen, ist ein demokratisches Mehrparteiensystem nicht mehr möglich. Wenn Hass, Dämonisierung und Gewalt die bevorzugten Mittel der politischen Auseinandersetzung sind, gilt nur noch das Recht des Stärkeren. Die Welt von Trump und Putin blüht dann weiter, selbst wenn diese Figuren Schiffbruch erleiden.

Dominic Johnson

Dominic Johnson Ressortleiter Ausland

Seit 2011 Co-Leiter des taz-Auslandsressorts und seit 1990 Afrikaredakteur der taz.
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21 Kommentare

  • Philippo1000

    Eine zutreffende Analyse,



    der nichts hinzuzufügen ist!

  • Philipp Lobinger

    Die Sackgasse der „klammheimlichen Freude“



    Dem Autor ist uneingeschränkt zuzustimmen: Wer sich auf das Spiel der Gewalt einlässt, begeht politischen Selbstmord. Die Frustration über unfähige Regierungen und den Aufstieg der Rechten macht die Genugtuung über radikalen Widerstand emotional nachvollziehbar. Es erinnert an den „Buback-Nachruf“ des Göttinger Mescalero von 1977. Er gestand seine „klammheimliche Freude“ über den Anschlag auf den Generalbundesanwalt – folgerte im selben Text aber, dass die Gewalt der RAF in die Sackgasse führt und die linke Basis zerstört.



    Genau diese Logik greift heute wieder: Gewaltexzesse wie in Limoges mobilisieren keine Mehrheiten für Wandel. Sie bedienen das Bedürfnis nach Sicherheit und treiben die unpolitische Mitte direkt in die Arme von Le Pen, Trump oder der AfD. Wer Gewalt auf der Straße billigt, liefert der extremen Rechten das Fanal für den autoritären Durchmarsch. Und zu Ende gedacht: wirkt es nicht absehbar als Brandbeschleunigung für einen brandschatzenden, dann zahlenmäßig mehrfach höheren braunen Mob?

  • Gärtnerin

    Von ganz links nach ganz rechts ist eine Gerade, kein Hufeisen, auch wenn es von Parteien rechts der Mitte gern als solches dargestellt wird, wahrscheinlich immer dann, wenn ihnen auffällt, wieviel sie mit ganz rechts gemein haben.



    Dass eine linksgeführte Regierung eines Bundeslandes irgendwie eine demokratiefeindliche Regierung in einem anderen Bundesland berechtigt wäre sozusagen die extremste Form des Hufeisens.



    Wenn man Unionspolitiker*innen zuhört, ist es offensichtlich, wer sich gerade aufs Steigbügelhalten vorbereitet.

  • Axel Berger

    > Bis dahin herrscht ein Vakuum, in dem alle Hemmungen fallen können.



    Das stimmt und es stimmte schon sehr lange. Trotzdem besaßen viele Jahrzehnte lang Parlamentarier überall den Anstand, diese Möglichkeit nicht zu mißbrauchen. Ich bin jetzt ziemlich alt und kann mich, so lange ich Politik bewußt beobachte, an keinen einzigen Fall erinnern bevor in Deutschland die aktuelle sehr linkslastige Regierung gewählt wurde und eine noch weit extremer linke abgelöst hat. Nicht daß im Handeln (nicht der Rhetorik) ein großer Unterschied der beiden zu sehen wäre.

  • Deep South

    "Schon jetzt ist für die politische Mitte klar: Wenn die Linke in Berlin regiert, kann das auch die AfD in Sachsen-Anhalt. Wenn es keine Brandmauer nach links gibt, kann es auch keine nach rechts geben."

    Das ist der einzige Satz in dem Artikel, den ich so nicht teilen würde. Ich sehe den deutlich überwiegenden Teil der Linken auf dem Boden der Verfassung und auch nicht im gewaltbereiten Lager. Eine "Brandmauer" bräuchte es da nur gegen den extremen Rand in den Reihen der Linken. Und ich kenne kaum Jemanden, den ich zur "politischen Mitte" zählen würde, der das anders sieht.

    Ansonsten ist das hier ein wohltuender Beitrag der Vernunft, der in der taz offenbar nötiger den je ist.

  • Machiavelli

    Manche bei LFI behaupten ja bei der nächsten Wahl wird LePen gewinnen aber sie gewinnen dann durch eine Revolution auf der Straße. Wenn sie Glück haben werden sie nur von der Polizei verprügelt wenn sie Pech haben endet das wie die Pariser Kommune. In jedem Fall ist es Dummheit. Die Masse der Menschen in Frankreich auch die Jungen, auch die Migranten haben keinen Bock auf so etwas. Die wollen keine Straßenschlachten, Plünderungen sondern vernünftigen politischen Diskurs.

  • Sam Spade

    "Wenn Hass, Dämonisierung und Gewalt die bevorzugten Mittel der politischen Auseinandersetzung sind, gilt nur noch das Recht des Stärkeren"

    Der extrem destruktive Politikstil der in einigen Demokratien zu beobachten ist, war historisch betrachtet meist eine Vorstufe des Zerfalls der demokratischen Institutionen, welcher einherging mit dem moralischen Zerfall der Gesellschaft.

    Im Großen sei nur auf den Untergang der Römischen Republik verwiesen. Der politische Stil verrohte, Sachfragen wurden durch Diffamierungen und Polarisierung ersetzt und zuletzt fand die Auseinandersetzung auf den Marktplätzen statt und mündete in Gewalt. Dann kam Cäsar.

    Endphase Weimar, ein Musterbeispiel zu dem es nicht mehr viel anzumerken gibt, außer das hier Sprache wortwörtlich zur Waffe wurde. Wer dann kam dürfte bekannt sein.

    Im Kleinen z.B. die Hexenverfolgungen der frühen Neuzeit Sie dienten meist nur der Stimmungsmache um von Krisen abzulenken und wurden von den religiösen und politischen Eliten gezielt geschürrt, was am Ende eine Massenhysterie in der Bevölkerung auslöste.

    Die Muster ähneln sich alle und ein Abgleich zu heute lässt auf ähnliche Ergebnisse in der näheren Zukunft schließen.

  • Wortspur

    Aber das sind doch nur Schülerproteste.

  • Pflasterstrand

    "Wenn links und rechts sich gegenseitig das Existenzrecht absprechen und Wahlsiege des Gegners nicht akzeptieren, sondern bekämpfen, ist ein demokratisches Mehrparteiensystem nicht mehr möglich." das ist hufeisentheorie, gepaart mit der empfehlung, als linker den aufstieg des faschismus hinzunehmen, bis merz, dobrindt und co. vielleicht geeignete gegenmaßnahmen entwickelt haben oder die nächsten wahlen anstehen. und dann wird das gespenst einer "politischen mitte" gerufen, obwohl deren jahrzehntelange realpolitik die voraussetzungen für den aufstieg der neuen rechten geschaffen hat und obwohl diese mitte sich längst aus dem rechtaussen-baukasten an autoritär-antidemokratischen rhetoriken und politikansätzen sowie antiemanzipatorischen mustern zur deutung oder leugnung der gesellschaftlichen krisen bedient. und ganz im sinne der aufrechterhaltung der ewigen gegenwart der kapitalverhältnisse – sei es auch um den preis des faschismus (das gab es schon einmal) – wird jetzt der nächste schritt gegangen: die linken sind schuld, sollten die rechten die macht ergreifen. nicht diejenigen, die ihnen folgen.

    teilen und die nun – angesichts hier ideol jetzt werden die linken na dankeschön.

  • Andreas J

    Linke sollen also die andere Wange hinhalten, damit rechts nix zu meckern hat? Nein danke. In Frankreich ging die Gewalt erst vom Staat aus, mit harten Vorgehen seitens der Polizei gegen die sozialen Proteste, anstatt einen ernsthaften Dialog zu suchen. Die Reaktion war absehbar und nichts neues in Frankreich. Das ist politisches Versagen.

  • Lindenberg

    Brandmauer nach ganz links als Voraussetzung zur Brandmauer nach links nun also in der taz. WIe dürftig. Denn es käme doch darauf an mit Adorno zu erkennen, was die Ursache blinder Wut in Frankreich und anderswo ist. EIn Aufschrei aufgrund einer elementaren Krise des Kapitalismus, der mit KI koloniale extremistische Züge annimmt und mit einer Krise, Reformbedürftigkeit von Repräsentation der Bürger in der Demokratie verbunden ist. Bereits 2023 gab es gewaltsame Proteste nach der Tötung des 17-jährigen Nahel Merzouk durch die Polizei, die eine ähnliche Dimension wie die heutigen Proteste hatten und auch ein Aufstand der Armen war, wie die französische Journalistin Cailleteau analysierte. 1000 Menschen bekamen Strafen, darunter ein junger Mann der Bonbons geklaut hatte, nicht vorbestraft war. 18 Monate Gefängnis für ihn, 12 Monate auf Bewährung. Einem armen Ort bei Paris strich die Stadtverordnetenversammlung aufgrund der Zerstörungen durch Randalierer kollektiv alle Sommervergnügen. Und das in einer Stadt, wo die Hälfte der Einwohner aus Armut keinen Urlaub machen kann.

  • c. F

    Das riecht leider nach "Sündenbock ".



    Diese sog. Linken sind nicht dafür da, für Andere die Rechten zu bekämpfen. Ich würde eher sagen, dass liberale Medien und liberale Politik eher verzweifelt sind, weil sie den Rechtsruck nicht verhindern können. Medien haben Macht. Politik hat Macht. Vielleicht ist diese Generation an Journalisten und Politiker einfach schlecht.



    Aber darum geht es mir nicht. Die westlichen Demokratien zeigen eine ablehnende bis feindliche Beziehung zu Linken. Seid über einer Dekade. Sowohl in Frankreich, aber auch in Deutschland sind Linke ständig einer enthemmten Kritik ausgesetzt (Beispiel Berlin), die kein Zusammmen fördert. Wenn man nach Schuldigen sucht, dann bitte an die eigenen Nase fassen. Wenn Medien und Politik der sog. demokratischen Mitte die Linken wie einen Feind betrachten, sie ständig radikalisieren, dann muss man sich auch nicht wundern.



    Die Mitte braucht Radikalität für ihre Identität. Ohne Radikalität keine Identität der Mitte. Wenn man die Lknken ständig radikalisiert, dann bekommt man halt Radikalität.



    Kurz: Gewalt ist hier kein Ausdruck von Destruktivität, sondern von der Dysfunktionalität der Mitte.

  • Vigoleis

    Ich stimme dem Kommentar zu. Er ordnet die Realitäten ein.



    "Wenn Hass, Dämonisierung und Gewalt die bevorzugten Mittel der politischen Auseinandersetzung sind, gilt nur noch das Recht des Stärkeren. Die Welt von Trump und Putin blüht dann weiter, selbst wenn diese Figuren Schiffbruch erleiden." Korrekt müsste es heißen: ...gilt nur noch der "Rechtsbruch" des Stärkeren.



    Die Erfahrung lehrt, dass, um Typen wie Hr. Putin (Hr. Trump und seine irritierende Politik sehe ich, aber vertraue noch auf den US-amerikanischen Rechts-Staat und den Souverän) und andere mächtige und ohnmächtige Gewalttäter wieder zu bannen, legitime und legale Gegengewalten (konkret kostet das Menschenleben) notwendig sind.

  • warum_denkt_keiner_nach?

    Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ein paar Chaoten mal wieder Randale machen oder ob es am Rande von Demonstrationen von Hunderttausenden zu bedauerlichen Ausschreitungen kommt. Letztere sind nur negative Begleiterscheinungen einer positiven Massenbewegung.

  • Jalella

    Welche Linken PolitikerInnen haben sich denn bitte für Gewalt ausgesprochen, wie hier angedeutet wird?



    Die Linken, die ich kenne, haben sich entschieden gegen die gewalttätigen Randalierer ausgesprochen, aber eben für die firedlichen Proteste.



    Mir klar, dass JournalistInnen lieber über Gewalt und Terror berichten und deswegen gerne der Grund für Proteste von Hunderttausenden in der "Berichterstattung" untergehen neben den Gewalttaten Hunderter. Aber was die Millardärsmedien und erschütternderweise auch die öffentlich rechtlichen tun, muss die TAZ ja nicht nachmachen, oder?

  • Sole Mio

    Es ist in etwa so:



    Die Mitte, die gemäßigten haben so lange nachgegeben, das nun droht, dass die extremen das Zepter in die Hand nehmen.

    Wir müssten uns mal wieder einiger „alten Werte“ besinnen.



    Recht und Ordnung durchsetzen, unabhängig um wen es geht.



    Restriktiver in allen Bereichen werden, ohne dabei Intoleranz den Vorrang zu geben.



    Leistung muss sich wieder lohnen. Abzocke und Übergewinne gehören sanktioniert.



    Und nur die wirklich Bedürftigen geschützt werden.



    Dem Sozialbetrug, egal in welcher Größenordnung man ihn einschätzt, gehört drastisch ein Riegel vorgeschoben. Das ist nämlich einer der großen Brandstifter.

    Aktuell fischen die Extremen (links und rechts) mit allen erdenklichen Mitteln nach denen, die die oben genannten Werte vermissen.

    Das darf keine der Parteien, die Sozial-, Umwelt- oder Wirtschaftspolitisch ausgerichtet sind unterstützen, oder tolerieren.

  • Fran Zose

    Danke Herr Johnson für diesen Kommentar; insbesondere nachdem hier kürzlich veröffentlichten, verstörenden Kommentar von Frau Klute, in welchem diese ihr Bedauern über den Verzicht auf Gewalt zum Ausdruck gebracht wurde. Ich finde es beängstigend, dass zunehmend auch auf linker Seite von Teilen Gewalt legitimiert wird, nur weil sie vermeintlich der Guten Sache dienen würde. Nein, das tut sie nicht; im Gegenteil: Sie hilft nur den Rändern wie Herr Johnson es gut beschrieben hat.

  • Biker-Ffm

    Danke für diesen Kommentar, alle Daumen hoch.

  • Minderleister

    Ich habe noch nie verstanden, was an Randalierern, denen es nur um Krawall und Destruktion geht, „links“ sein soll, so wie für mich Rechtsextremisten auch keine echten „Patrioten“ sind.

  • Liebknechto

    Gewalt gegen Sachen ist etwas anderes als gegen Menschen. Hier zeigt die Taz nur ihre bürgerliche Seite

  • Klaus Waldhans

    Ich bin nicht immer einer Meinung mit Dominic Johnson. Diesmal aber schon!