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17.07.2026 , 14:53 Uhr
Die Aufregung sollte eigentlich im konservativem Lager stattfinden - Spahn demonstriert öffentlich was er persönlich von der Mehrheitsmeinung seiner Partei hält...
Ansonsten sollten wir uns über jedes Kind freuen.
zum Beitrag17.07.2026 , 10:23 Uhr
Mögliches Szenario:
Es gab ein Gerangel, der Polizist fällt zu Boden, kriegt Panik aufgrund des Messers, Dunkelheit und Pfefferspray, zieht die Waffe und schießt - während Lorenz A. sich wegdreht um zu fliehen wird er getroffen
zum Beitrag17.07.2026 , 10:18 Uhr
Ist das nicht anmaßend von dem Gericht?
zum Beitrag17.07.2026 , 09:16 Uhr
"wer dass angeblich nicht kann , hat bei der Polizei nichts zu suchen." Da bin ich grundsätzlich bei Ihnen aber eine solche Extremsituationen würden bestimmt 95% der Menschen nicht sauber meistern können.
Nicht 5 Schüsse (=Treffer) in den Rücken sondern 5 Schüsse wurden abgegeben. Und zwar während der Polizist auf dem Boden lag (nach einer Rangelei und Pfeffersprayeinsatz) und das Opfer nur 1,5m von ihm entfernt war.
Die Schüsse trafen überall hin - ein Fehlschuss, ein Streifschuss am Bein, Hüfte, Rücken und eben der (tödliche?) Kopftreffer. Das spricht für eine Panikreaktion weil dem Polizisten klar war, dass die Person bewaffnet und aggressiv war, während er selbst (vermeintlich) verwundbar am Boden lag.
Klar ist der Fehler der Polizisten schon vorher passiert. Ein Polizist darf garnicht in so eine Lage kommen.
zum Beitrag16.07.2026 , 18:01 Uhr
Ganz so einfach ist das nicht zu bewerten. Mir ist ein Interview mit Hans-Christian Ströbele in Erinnerung, in dem er meinte dass diese Kenntnis durchaus einen Effekt auf die anschließende, durch Mord katalysierte, Radikalisierung der 1968er gehabt hätte. Selbst dann, wenn es Springer nur als Schmier-Kampagne genutzt hätte.
Damals (vor dem Prager Frühling) war die Linke ja noch ziemlich unkritisch gegenüber der DDR eingestellt.
zum Beitrag16.07.2026 , 17:42 Uhr
Rechts im Sinne von arbeiternehmerfeindlich - ja Rechts im Sinne von faschistisch - nein
zum Beitrag16.07.2026 , 09:36 Uhr
Der Sachzwang ist die Lebenserhaltung. Wenn nicht andere Lebensmittel für mich anbauen und verkaufen, muss ich das selber tun. Das mag für manche erfüllend sein, für mich wäre das zu anstrengend und kein bischen erfüllend.
zum Beitrag16.07.2026 , 09:32 Uhr
Da hat noch die Hausfrau vormittags eingekauft...
zum Beitrag16.07.2026 , 09:14 Uhr
Ich kritisiere nicht Kritik an der Verbreitung faschistischer Parolen sondern Ihr Bild von Menschen und Politik - "angebotsorientiert" würden Ökonomen das nennen...oder eben autoritär.
Sie behaupten dass rechte Meinungen in erster Linie von den etablierten Parteien ("von oben") erzeugt werden. Die Realität hat gezeigt und zeigt es immernoch, dass einem gewissen Anteil der Menschen die bisherige Politik nicht rechts genug ist. Es besteht ein Wunsch der "von unten" kommt.
Der erste Boost für die AfD war die Euro/-Rettung 2008ff. und danach die Flüchtlingskrise 2015ff. und 2022ff.die Ukraine-Politik. Jedes mal profitierte die AfD durch Opposition GEGEN die CDU/SPD-Politik. Lediglich beim letzten Boost, der Grünen Klimapolitik, könnte man sagen dass die CDU in den Chor rechter Kritik einstieg.
Aktuell profitiert die AfD davon dass Merz rechte Politik versprochen hat, aber in der Praxis kaum was in die Richtung passiert.
Es ergibt aber auch keinen Sinn so binär zu denken: Wenn es keine gemäßigt rechten/linken Positionen geben kann, weil Menschen immer das Original (ist die Afd als neuere Partei das Original?) wählen, würden die Stimmen sich an den zwei Polen des Spektrums sammeln.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:38 Uhr
"aber wo kommt denn dieses Bedürfnis her? Wenn man diese Frage gesellschaftskritisch betrachtet, hat das viel damit zu tun, wie die Gesellschaft organisiert ist, und dass sie Vereinzelung, Isolation und Entfremdung produziert."
Das ist die entscheidende Frage hier und die Antwort ist doch sehr dünn. Vor dem modernen Nationalismus gab es andere, funktional entsprechende, identitätswirksame Konzepte - den "Nationalismus" der Religion, des Fürsten, des Stammes, der Sippe usw. Hat die französische Gesellschaft um 1800 schon Vereinzelung produziert?
Dass die Kritik an dem Bedürfnis, Teil etwas sein zu wollen ohne etwas dafür zu tun, hier von links kommt, finde ich überraschend. Gilt der Anspruch, dass man sich Zugehörigkeit (und Stolz darauf) erst erarbeiten muss doch sonst als neoliberal...
zum Beitrag15.07.2026 , 16:29 Uhr
Nach der Logik dürfte es nur zwei Parteien geben und neue könnten garnicht entstehen...
zum Beitrag15.07.2026 , 16:27 Uhr
Ich glaube Ihre Erinnerung trügt. Zuminstest die Zeitreihe der Sonntagsfragen/Wahlen kann das nicht bestätigen.
Seit 2017 war die AfD nur einziges Mal unter 10% Zustimmung und das war im Mai 2020 - wahrscheinlich aufgrund der ersten Eindrücke zur Corona-Pandemie. Unter der Ampel ist sie von 10% (BTW 2021) auf über 20% (BTW 2025) geklettert.
zum Beitrag15.07.2026 , 09:41 Uhr
"Cui bono" ist ein gefährliches Argument weil man nie wissen kann wer langfristig profitiert und zudem die Intention der Täter negiert.
Bei 9/11 haben alle "cui bono" gesagt und die Falken in der USA gemeint. Heute wissen wir dass die anschließende Interventionspolitik die USA geschwächt und vor allem China und Iran genützt hat.
zum Beitrag15.07.2026 , 09:34 Uhr
Da man den anderen Artikel zu diesem Thema nicht kommentieren kann:
In dem Konflikt um die Falkland-Inseln/Malvinas kann es selbst aus postkolonialer Sicht keine "gute Seite" geben. Die Argentinier sind ebenfalls Nachfahren von europäischen Kolonisten. Dekolonialisieren hieße hier, Maradona und Messi zurück nach Italien zu schicken.
Indigene (die selbst niemals diese Inseln besiedelt hatten!) oder selbst Nachfahren von afrikanischen Sklaven sind eine sehr kleine Minderheit in dem Land, das größtenteils spanisch und italienischstämmig ist.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:34 Uhr
"Leistungsfähigkeit und entsprechend des jeweiligen Anteils an der Erziehungsarbeit."
Schön wäre es. Genau diese Differenzierung gibt es jedoch nicht. Es gilt in der Realität gibt es zwei Modi:
- Betreuung 50:50 ohne Unterhaltsanspruch oder - ungleiche Betreuung mit VOLLEM Anspruch auf Unterhalt desjenigen, der mehr als 50% betreut
Wenn der Expartner (trotz gemeinsamen Sorgerechts sind Frauen meistens in einer besseren Position) meint, Ihnen nur max. 49% der Betreuung zuzugestehen, dann zahlen Sie genauso viel, als wenn Sie die Kinder zu 0% betreuen. Ungeachtet dass Ihnen bei 49% genauso Kosten entstehen (größere Wohnung, Auto, Einkauf, Kleidung etc.) Das gilt übrigens ungeachtet des Einkommens des mehrheitlich betreuuenden Elternteils. Sie zahlen ab einem bestimmten Gehaltsniveau auch dann den vollen Unterhalt, wenn der Expartner mehr als Sie verdient. Wo ist das gerecht?
Ja es gibt Mechanismen, die das Abmildern sollen, die greifen aber nur bei niedrigen Einkommen. Da sind Sie als studierter taz-Leser schon raus.
zum Beitrag13.07.2026 , 13:51 Uhr
Ja die Außenwahrnehmung der Grünen als Partei urbaner Akademikerinnen ist Teil des bisherigen Erfolgs beim Kernpublikum aber verhindert eben auch den Fortschritt zur Volkspartei.
Kurioserweise hemmt das auch weiteren Erfolg in den eigentlich umworbenen migrantischen Communitys, da diese eher ein deutlich konservativeres Männlichkeitsbild pflegen.
zum Beitrag13.07.2026 , 13:45 Uhr
Sie haben Recht, mein Fehler!
zum Beitrag13.07.2026 , 11:55 Uhr
VW-Mitarbeiter sind ihre eigenen Bonzen
zum Beitrag13.07.2026 , 10:17 Uhr
Naja...das ist doch etwas bemüht. Auch wenn es dem linken Herz wehtut: (Sportlicher) Wettbewerb steht nunmal in einem grundsätzlichen Gegensatz zu Inklusivität.
Außerdem ergibt die Argumentation keinen Sinn: 1. Die USA ist zwar sonst ziemlich groß aber beim Fussball eher nicht. Trotzdem hätte eine komplett geschobene WM wohl kaum einen belgischen Sieg gesehen.
2. Deutschland ist eine (auch wirtschaftlich) sehr große Fußballnation. Warum hat man da keinen Effekt gesehen? Wäre DEU-FRA für die FIFA nicht interessanter gewesen? Warum ist eigentlich Italien nicht dabei?
3. Frankreich und Spanien spielen nunmal ziemlich souverän. England und Argentinien hatten einiges Glück und Norwegen spielte über ihren Möglichkeiten.
zum Beitrag13.07.2026 , 08:36 Uhr
Nicht gezahlter Unterhalt ist natürlich eine Armutsfalle keine Frage.
Man sollte aber auch endlich das gesamte Unterhaltsrecht (Düsseldorfer Tabelle) reformieren da es immernoch im westdeutschen Mief der 1960er Jahre feststeckt - Mann arbeitet, Frau bleibt zuhause.
zum Beitrag13.07.2026 , 07:52 Uhr
Sind wollen angeblich eine Politik für alle und dann listen Sie Vorschläge auf, die nur Frauen bevorteilen...
zum Beitrag09.07.2026 , 13:11 Uhr
Man sollte die vorchristliche Zeit aber nicht zu sehr loben. Wir reden von Sklavenhaltergesellschaften!
zum Beitrag08.07.2026 , 10:40 Uhr
Es ist sogar noch differenzierter.
"Wikinger" waren keine ethnische Gruppe (Stamm) sondern eine soziale (Männerbünde, "raiding parties") - diejenigen Skandinavier, die nicht mit auf Plünderfahrt gegangen sind, waren auch keine "Wikinger", selbst wenn sie aus dem selben Dorf stammten. Manchmal war der Vater "Wikinger", der Sohn aber nicht mehr.
Daher ist es schwierig von einem speziell wikingischen Erbrecht oder Wikingerkultur zu sprechen, da es sich meist um norwegische, dänische etc. Kultur handelte.
zum Beitrag08.07.2026 , 07:40 Uhr
Natürlich bedient man sich des Mythos "Wikinger" und nicht der langweiligen (und ohnehin unzugänglichen) historischen Realität des Frühmittelalters.
Es sind immer Mythen und Projektionen mit denen Menschen mobilisiert oder politisiert werden. Alle Menschen und politischen Gruppen tun das, von ganz links bis ganz rechts.
zum Beitrag07.07.2026 , 17:24 Uhr
Nazis für Putin. Wäre hätte das gedacht? ;)
zum Beitrag07.07.2026 , 17:06 Uhr
Das Läuten von Alarmglocken wären doch schon Kriegstreiberei...
zum Beitrag07.07.2026 , 12:11 Uhr
Kann man so sehen.
Eine andere Interpretation: Warmduscher sind verwöhnte, weinerliche, kompizierte und neurotische Menschen, die egoistisch auf ihre Extravaganzen bestehen. Quasi das Gegenteil von Resilienz...
zum Beitrag06.07.2026 , 17:29 Uhr
Sie gehen davon aus, dass die gestreamten Künstler an deutschen Gymnasien ausgebildet werden würden...eine krasse Fehleinschätzung zumindest bei Film und Musik.
Die deutsche Kultur beschränkt sich daher zunehmend auf Rezeption der englischsprachigen Kunst.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:00 Uhr
Wer, außer vielleicht einigen deutschen Linken, hält den Miliardär Putin für einen Kommunisten?
zum Beitrag06.07.2026 , 10:29 Uhr
Sie haben sie nicht als Idioten dargestellt, sondern deren Menschlichkeit in Frage gestellt. Entmenschlichung ist ein Ausdruck faschistischen Denkens....
zum Beitrag06.07.2026 , 10:19 Uhr
Sie meinen für das, was man für die sozialen Interessen der Mehrheit hält...oder das, von dem man meint, dass es die sozialen Interessen der Mehrheit sein sollten....
zum Beitrag06.07.2026 , 10:04 Uhr
Schattenparker nicht vergessen ;)
zum Beitrag03.07.2026 , 12:57 Uhr
Der Spruch mit dem "zwei Jahren warten bis wir Weltmeister werden", war ein Witz...
zum Beitrag03.07.2026 , 07:48 Uhr
„Das ist der schwerste Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der Bundesrepublik“
Das IFG ist 2006 in Kraft getreten.
zum Beitrag02.07.2026 , 11:01 Uhr
Bei der Bahn eher "bei Längen"
zum Beitrag02.07.2026 , 09:13 Uhr
Ja es gibt viele Möglichkeiten der Interpreteation.
Was wenn der Türke meinte dass es Deutschen nicht zusteht über Türken zu entscheiden?
zum Beitrag01.07.2026 , 14:55 Uhr
"Je dunkler die Hautfarbe um so weniger wert hat dieser Mensch und wird zum Sklaven gemacht, heute noch wie damals.. "
Ich weiß was Sie meinen aber ein Gegenbeispiel: 1994 in Ruanda wurden die Tutsi (zu nun recht oder zu unrecht) mit einem hellerem nubisch-sudanesischen Aussehen verbunden und darauf hin abgeschlachtet.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:40 Uhr
Ihre historische Analogie humpelt doch stark. Sie schreiben ja selbst dass der damalige Reichstag (ausnahmsweise) in Weimar stattfand und nicht in Erfurt. Und dass ein Landesparteitag in der jeweilien Landeshauptstadt stattfindet, ist eher naheliegend. Wo in Thüringen wäre denn aus Ihrer Sicht kein Bezug zu Weimar 1926 gegeben - Altenburg? Nordhausen?
Mit den Reichsparteitagen der NSDAP verbindet man doch außerdem Nürnberg.
zum Beitrag01.07.2026 , 12:59 Uhr
Vielleicht. Nur ist das BSW nicht kommunistisch (nicht mal sozialistisch).
zum Beitrag01.07.2026 , 11:54 Uhr
Weil diese Regierung absichtlich Wahlen verlieren will? Die vorherigen Regierungen trifft keine Schuld?
zum Beitrag01.07.2026 , 10:38 Uhr
Die Ernergiesteuer wurde ja nur gesenkt und nicht komplett ausgesetzt - die 9,6 Mio. € wären in Ihrer Rechnung daher nur die Einnahmeverluste durch den Rabatt, nicht die Gesamteinnahmen aus Steuern auf Benzin und Diesel.
Außerdem fährt nicht die gesamte Bevölkerung Auto - es gibt in Deutschland ca. 70 Mio. Fahrzeuge davon 50 Mio. PKW.
zum Beitrag01.07.2026 , 08:05 Uhr
Das "Spielermaterial" war 1994 im Vergleich zu 1990 (nur darum ging es mir) aber besser. Klinsmann, Sammer, Matthäus, Möller, Köhler, Effenberg....alle im Zenit ihres Könnens. Ab 1996 begann die Phase der Überalterung...
Mittlerweile sagen auch viele der damals Beteiligten dass die 94er Mannschaft auf dem Papier die stärkste der 1990er war - allerdings heillos zerstritten. Dazu kam dass das 94er Turnier insgesamt spielerisch schwach war.
zum Beitrag30.06.2026 , 11:43 Uhr
Da Deutschland mittlerweile ein Einwanderungsland ist, ist dieses Fremdeln mit der Nation ironischerweise ein Schritt zurück zu ethnischen und religiösen Separatismus. Insbesondere mit den modernen identitätspolitischen - explizit multiethnisch angelegten - Ideen.
zum Beitrag30.06.2026 , 11:37 Uhr
Eigentlich war das 1994er Team auch stärker...
zum Beitrag30.06.2026 , 11:34 Uhr
Die wenigsten Menschen gestehen gerne (öffentlich) ihr berufliches Scheitern ein und Kündigen (ohne Abfindung!).
zum Beitrag30.06.2026 , 08:21 Uhr
Ich finde die Diskussion sollte ernsthafter geführt werden als dem Staat "unterlassene Hilfeleistung" oder "Freiheitsberaubung" (s.u.) zu unterstellen (demnach wären Steuern Diebstahl und Gesetze Nötigung)?
zum Beitrag30.06.2026 , 08:14 Uhr
Meine Theorie warum es in Südafrika anders läuft als in den anderen, in der Regel multiethnischen, Staaten Afrikas: Die durch relativ zum Rest Afrikas hohe wirtschaftliche Entwicklung gibt es Wohlstand und damit leider auch Verteilungskämpfe.
zum Beitrag30.06.2026 , 08:08 Uhr
"Statt den Gesundheitszustand und die Rechte des Verletzten zu berücksichtigen, seien vier Polizeibeamte einfach in sein Zimmer gekommen und hätten VERSUCHT, ihn zu sprechen,"
Was heißt hier "Versuchen"? Sind sie reingekommen, haben ihn angesprochen, festgestellt dass er nicht vernehmungsfähig ist und sind dann abgezogen? Oder haben Sie nachdrücklich versucht, eine Vernehmung zu erzwingen?
zum Beitrag29.06.2026 , 13:13 Uhr
Unsere Industrie produziert auch hauptsächlich fürs Ausland...
zum Beitrag29.06.2026 , 11:01 Uhr
Özil ist ein schlechtes Beispiel. Er hat es schlicht bereut, sich für Deutschland und nicht für die Türkei entschieden zu haben. Er hat niemals das türkische Verständnis on Nationalität und Nationalbewusstsein kritisiert.
zum Beitrag29.06.2026 , 08:35 Uhr
Der Nationalismus wird in diesem Artikel sehr selektiv kritisiert. Warum hat man bei der taz eigentlich so viel Mitleid mit dem türkischen Nationalisten Özil? Generell sollte man mal die "Internationalmannschafts"-Idee hinterfragen. Wer für das Land seiner Vorfahren spielt, vertritt die alte "Blut ist dicker als Wasser Ideologie". Ja Patriotismus ist oft peinlich und nicht ungefährlich aber er hat auch eine integrative und vorallem inklusive Kraft. Abstammung ist dagegen biologistisch, exklusiv und reaktionär.
zum Beitrag25.06.2026 , 16:11 Uhr
Schön ist das natürlich nicht. Aber man sollte nicht vergessen dass die Diskurse außerhalb Deutschlands nicht nach (heutigen!) deutschen Regeln der politischen Korrektheit geführt werden. "Polens" Zorn rührt ja auch eher aus gekränktem Nationalstolz.
Zumal Selenski natürlich auch Rücksicht auf die eigenen Rechten nehmen muss. Es ist das Militär dass die Ukraine am Leben erhält und deren Befindlichkeiten müssen berücksichtigt werden - ob das hier konkret nicht besser ging, ist natürlich die Frage.
zum Beitrag25.06.2026 , 09:23 Uhr
Ja aber erstmal müsste es starke Nachholeffekte geben.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:42 Uhr
Ja aber es wäre "teurer" für Frau Sehnefeld weil weniger Netto übrigbleibt. Schwarzarbeit würde dadurch für beide Seiten attraktiver - wahrscheinlich nicht in diesem konkreten Fall.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:03 Uhr
Sie sind ernsthaft der Meinung, dass die CDU unter-Merz eine faschistische Politik betreibt?
zum Beitrag23.06.2026 , 15:24 Uhr
Ich weiß darum geht es nicht, aber schön dass mal mit diesem Frosch-Mythos aufgeräumt wird...
zum Beitrag23.06.2026 , 13:05 Uhr
"Führungskult bei der CDU? Ja, den gibt es teilweise, oder zumindest gab es ihn: F. Merz als der kompetente Heilsbringer,"
Ach ist Merz wegen des ausgeprägten Führerkults zweimal bei der Wahl zum Vorsitzenden der CDU gescheiter? Erst gegen Kramp-Karrenbauer, dann gegen Armin Laschet?
zum Beitrag23.06.2026 , 12:52 Uhr
Also ist die Linke (moralischen) keinen Deut besser als die CDU?
zum Beitrag23.06.2026 , 08:17 Uhr
Demnach bräuchte die Politik überhaupt keine langfristige Planungen vorzunehmen? Wozu ein Rentensystem wenn wir eh nicht wissen, was in 10 Jahren ist?
zum Beitrag22.06.2026 , 13:13 Uhr
Das war darauf bezogen:
"So oder so ist es auch nicht die Rolle eines Landes wie Deutschland, einer anderen Nation vorzuschreiben, wie sie in der Weltgemeinschaft bezeichnet werden möchte."
zum Beitrag22.06.2026 , 13:10 Uhr
Kohl wollte offene Grenzen für Deutsche (Urlauber), die die alte Heimat oder die Verwandte im Osten besuchen wollten. Die Zahl der Türken in Deutschland wollte er in den 1980er halbieren. Asyl-Kompromiss 1993?
Von Schmidt gibt es auch schöne Zitate wie er zu Migration nach Deutschland steht.
zum Beitrag22.06.2026 , 11:58 Uhr
Vorhersagen nicht. Vorausberechnung heißt Fortschreibung nach dem Muster "Wenn die Parameter so bleiben wie aktuell". Das hat schon einen gewissen Erkenntniswert.
Die Frauen die in 30 Jahren Kinder bekommen können, sind ja heute schon geboren - Durchschnittsalter der Frauen bei Erstgeburt: 30,5 Jahre.
Das eigentlich Unbekannte ist die Ein- und Auswanderung.
zum Beitrag22.06.2026 , 11:38 Uhr
Wenn migrantisch und pro-palästinisch = Toleranz für (migrantische) Faschisten und Judenfeindlichkeit heißt, dann kann dass sehr schnell teuer werden im Sinne von Glaubwürdigkeit -> Wahlergebnisse -> Abgeordnetendiäten.
zum Beitrag22.06.2026 , 10:59 Uhr
Ich teile zwar auch die Kritik am Rückwärtsbezug der KI und der Banalität der praktischen Anwendungen. Und ich fürchte die enorme Gefahr der Manipulation.
Aber was mir hier sauer aufstößt ist die viel grundsätzlichere Kritik an quantitativer und empirischer Betrachtung - ergo: Rationalität. Ja Zahlen sind nicht alles. Aber was sich nicht (auf die eine oder andere Weise) in Zahlen ausdrücken lässt, ist nichts. Gesellschaftliche Relevanz muss immer auch zu quantifizieren sein, sonst bleibt es bei bloßen Behauptungen.
Was hier als Subjektivierung bezeichnet wird, ist doch meistens reine Mystik, die eine Rationalisierung scheut.
Es ist doch bezeichnend, dass der Papst auch dagegen ist. Organisationen die Geschichten für wahr verkaufen wollen, müssen natürlich immer gegen Rationalität - also den Abgleich mit der Wirklichkeit - sein.
Leider gibt es auch linke Dogmen, die nichts als Geschichten sind.
zum Beitrag22.06.2026 , 10:40 Uhr
"Die berechneten Schäden beziehen sich lediglich auf den Konsum, nicht zum Beispiel auf Anteile an fossilen Unternehmen" - Das ist ja schon mal ein Fortschritt in Sachen Glaubwürdigkeit.
zum Beitrag22.06.2026 , 10:25 Uhr
Nein WIR bestimmen wie WIR andere Völker nennen.
Sie können ja gerne im Englischen auf "Deutschland" statt Germany bestehen. Ich finde das anstrengend.
zum Beitrag22.06.2026 , 09:12 Uhr
Dann fragt man sich doch gleich was die Linke plant mit Faschisten zu tun? Immerhin sind das ja alles Verbrecher...
zum Beitrag22.06.2026 , 09:10 Uhr
Dann hat die Linke ein Problem.
Im Osten hat ein großer Teil dieser Faschos vorher Links gewählt.
zum Beitrag22.06.2026 , 09:05 Uhr
Aber in den romanischen Sprachen wird Deutschland nach den Allemannen benannt. Und in Finnland (früher ganz Skandinavien) heißen die Deutschen Saksa... Die Engländer nennen die Holländer "Dutch" weil es für sie die am nächsten liegenden Deutschen sind. Für die "Griechen" gilt in den meisten europäischen Sprachen ähnliches.
Muss man nicht schön finden, aber "pars pro toto" ist eine übliche Methode "andere" zu benennen....
zum Beitrag22.06.2026 , 08:15 Uhr
Auch hier im taz-Forum gibt es ja Stimmen, die meinen dass die CDU eigentlich auch nur Faschisten sind.
Diese Argumentation ist nicht nur albern sondern ein massives polit-strategisches Eigentor für Linke!
Wenn die Merz-CDU faschistisch sein soll, dann war es die Kohl-CDU erst recht. Auch die SPD-Kanzler Brandt und Schmidt - deren Gesellschaftspolitik objektiv rechts von allem steht was wir heute kennen - wären dann Faschisten gewesen.
Das eigentliche argumentative Problem: Wenn Deutschland auch nach 1945 jahrzehntelang von Faschisten regiert wurde, warum sollte dann eine AfD-Regierung so schlimm sein?
Das ganze wiegt besonders schwer weil die Linke sonst sehr viel Wert auf Begriffe und Zuschreibungen legt. Die ganze Haltung der politischen Korrektheit würde dadurch als Lüge entlarvt und auch auf intellektuellem Niveau wäre es ein Offenbarungseid.
Gut dass es bei den Linken noch realitätsbewusste Menschen gibt!
zum Beitrag22.06.2026 , 08:01 Uhr
Wer so argumentiert der muss auf "Deutschland" statt "Germany" oder "Allemagne" etc. bestehen. Gerade letzteres wäre aufgrund der jahrhundertelangen Tradition französischer Unterwerfungspolitik gegenüber Deutschland eigentlich Pflicht.
Im Ernst: Endonyme Bezeichnungen zu verwenden ist vielleicht(?) gut gemeint, führt aber zu jede Menge praktischer Probleme.
Und ist eine Übersetzung in die eigene Sprache nicht ein Zeichen der Inklusion, während fremdsprachliche Namen eher für Distanz und Othering stehen?
zum Beitrag18.06.2026 , 11:20 Uhr
"Faktor vier" das war eher Merkel.
Unter Merz hat die AfD bisher 6 %-Punkte gewonnen (Sonntagsfrage). Unter der Ampel waren es 10%-Punkte...
zum Beitrag18.06.2026 , 11:16 Uhr
"sondern der Migranten, die nicht in der Lage oder willens sind, sich zu integrieren. Also dauerhaft Sozialleistungen beziehen, kaum die Sprache lernen und im schlimmsten Fall Straftaten begehen. "
Naja das sind ja schon einige Millionen auf die etwas davon zutrifft.. Außerdem wird ja den Einwandern genau das unterstellt. Ich finde dass Sie etwas zu gnädig mit unseren rechten Mitmenschen sind.
zum Beitrag18.06.2026 , 08:40 Uhr
"Nein, die Fremden sind nicht das Problem. Nur mögliche Probleme aufgrund ihrer Anwesenheit." - Mit Verlaub, das ist doch wirklich Haarspalterei ;)
zum Beitrag17.06.2026 , 11:12 Uhr
Man kann das aus solidarischer Perspektive alles furchtbar finden. Aber dass man hier bei den Befindlichkeiten des politischen Gegners so daneben geht, ist doch...nun ja...irritierend.
Der rechte Wähler will nicht, dass nur die Zahl der Asylanträge reduziert wird, sondern dass die Gesamtzahl (und der Anteil) der Migranten im Land reduziert wird. Nicht der Zustrom soll reduziert werden, sondern der Bestand.
"Derzeit sind es keine 10.000 neuen [Asyl]Anträge im Monat. "
Das heißt aus Sicht eines "migrationskritischen" Menschen, dass das "Problem" sich trotzdem noch um 100.000 Menschen pro Jahr vergrößert.
"Aber die Landesinnenminister*innen, vor allem die von CDU/CSU, machen einfach weiter, als hätte sich nichts verändert." Was hat sich denn - wie gesagt aus rechter Perspektive - zum besseren geändert?
zum Beitrag16.06.2026 , 10:54 Uhr
Deutschland ist bunt geworden und öffentliche Frömmelei (welcher Religion auch immer) gehört jetzt (wieder) dazu.
zum Beitrag16.06.2026 , 08:15 Uhr
Nein das ist so nicht richtig. Zum einen steht das so nicht in den Verwaltungsverfahrensgesetzen und zudem anderen ist Bairisch schlicht Deutsch.
Außerdem wird der Begriff "Hochdeutsch" in der Umgangssprache anders als in der Fachsprache gebraucht: Bairisch ist ein z.B. ein hochdeutscher Dialekt.
"Schriftdeutsch" wäre passender. Wobei da auch nicht klar ist, mit welchem Akzent man das aussprechen sollte denn Deutschland hat kein sprachliches Zentrum - oder würden sie Berlinerisch-Brandenburgisch als "Führungsdialekt" akzeptieren? Ich nicht.
So spricht man z.B. Bayern die Konsonanten präziser aus als wir im Norden...("Pf" und "F" sind bei uns identisch, das "r" wird schnell zum "ä" ...)
zum Beitrag15.06.2026 , 14:51 Uhr
Man könnte aber genauso sagen, dass der Arbeitnehmeranteil auch nur das Geld des Arbeitgebers ist. Der Arbeitnehmer entscheidet sich ja nur nach seinem Netto...
zum Beitrag15.06.2026 , 13:23 Uhr
Das Verfahren einer Gesetzesänderung übertrifft die Dauer eines Fußballturniers deutlich.
Mein Eindruck ist eher, dass Gesetze häufig schnell noch vor der Sommerpause (also zur Fußballzeit) durchgedrückt werden müssen, weil man in Zeitnot gekommen ist...das gleiche passiert vor Weihnachten auch.
zum Beitrag15.06.2026 , 13:05 Uhr
"Feind" - Mit dieser antidemokratischen Einstellung sind Sie Teil des AfD-Problems...
zum Beitrag15.06.2026 , 12:14 Uhr
Ist der Verweis aufs Steuerzahlen nicht schon der erste Schritt in eine ausbeuterische Logik und die Abkehr von Menschenrechten und unbedingter Solidarität?
Sollte nicht jeder in Deutschland leben dürfen unabhängig davon ob er dem dt. Staat und den Menschen hier "nützt".
zum Beitrag15.06.2026 , 08:21 Uhr
Warum sollte auch jeder Hannoveranisch sprechen?
Vielfalt und Inklusion? Oder doch lieber sprachliche Gleichschaltung?
zum Beitrag12.06.2026 , 09:44 Uhr
Dann haben also seine dafür bezahlten Redenschreiber KI benutzt. Wo ist da der Aufreger? Wenn überhaupt kann der Steuerzahler hier Einsparpotential in der Verwaltung erkennen.
Politikerreden hörten sich schon immer künstlich und weltfremd an. KI bietet dahingehend eher Verbesserungspotential.
zum Beitrag12.06.2026 , 09:25 Uhr
Es fehlt der Regierung (fairerweise: sämtlichen anderen Parteien auch) schlicht der Mut und Kraft den Deutschen reinen Wein einzuschenken. Denn der Hauptgrund für die gesellschaftlichen Probleme ist nicht Migration, Vermögensverteilung oder Bürokratie, sondern die demografische Entwicklung. Die anderen Gründe sind eher eine Folge daraus oder werden zumindest massiv durch die Überalterung verstärkt.
Eine starke Regierung würde dem Volk sagen, dass es zum großen Teil selbst Schuld ist. Ob nun Wirtschaft, Bürokratie, Kultur, Bildung - in jedem Bereich gibt eine demografische Komponente. Und jeder der weniger als zwei Kinder hat, ist Teil des Problems.
Auch eine AfD, BSW, Linke oder Grüne Regierung würde vor dem Problem stehen, dass die Deutschen ein altes, reformunfähiges Volk sind, dass zunehmend nicht mehr für sich selbst sorgen kann....
zum Beitrag12.06.2026 , 09:01 Uhr
Das ist aber nur ein Eindruck.
zum Beitrag12.06.2026 , 08:59 Uhr
Die Wähler, die ein Problem mit der Migration haben, werden Sie mit zurückgehenden Asylanträgen nicht beeindrucken können.
zum Beitrag12.06.2026 , 08:58 Uhr
Minderheiten? Wir reden wir hier potentiellen Einwanderer im Ausland.
Wenn die deutsche Regierung die Interessen der gesamten Weltbevölkerung vertreten soll, müsste Deutschland auch auf der gesamten Welt Steuern erheben dürfen...
zum Beitrag12.06.2026 , 08:42 Uhr
Nach der Logik ist jede Verteilungsfrage rechtsradikal.
zum Beitrag10.06.2026 , 12:21 Uhr
Sollte es dann nicht auch einen Steuernachlass bei überhohem Umsatzsteueraufkommen geben?
zum Beitrag10.06.2026 , 12:15 Uhr
Finanzvermögen - d.h. vor allem Aktien und andere Wertpapiere. Deren Nennwert wird ins Bodenlose fallen wenn diese Papiere großflächig enteignet werden...
zum Beitrag09.06.2026 , 10:58 Uhr
Die (ehemaligen) Glatzen in Bomberjacken (das war die Nazimode der 1980/1990er Jahre) sind mittlerweile auch Ü50. Und geleckte Karrierefiguren kommen bei Älteren (Frauen) immer gut weg.
zum Beitrag08.06.2026 , 17:49 Uhr
Aber ich schrieb vorher davon, dass Feuerwehr, THW und Rettungsdienste tagtäglich relevantere Arbeit für die Zivilgesellschaft leisten. Sie wiederum sehen darin eine Verleumdung von friedensnobelpreis-tragenden NGOs (Warum sollte das so sein? Nur weil etwas relevanter ist, heißt das ja nicht das anders schlecht oder überflüssig ist).
Ich habe darauf Ihre eigene Dünnhäutigkeit ironisch nachgeahmt...
zum Beitrag08.06.2026 , 15:32 Uhr
So viel zu qualifizierten Kommentaren.
Wollen Sie etwa die Arbeit der Rettungsdienste verunglimpfen, die täglich Menschenleben retten ohne dafür den Friedensnobelpreis zu bekommen?
zum Beitrag08.06.2026 , 08:48 Uhr
Das gilt ja merkwürdigerweise nicht nur für die Sicherheitsbehörden sondern auch für Feuerwehr, THW, Rettungsdienste etc. - alles Organisationen die im täglichen Leben für Solidarität und Menschlichkeit stehen und jeden Tag mehr für ein friedliches Miteinander tun als alle NGOs und Aktivistengruppen zusammen...
zum Beitrag04.06.2026 , 15:15 Uhr
Personalfragen mögen dem politischen Theoretiker banal und unwürdig erscheinen, sie sind aber von entscheidender Bedeutung. Entscheidungen werden immer von Menschen und nie von Systemen getroffen.
zum Beitrag04.06.2026 , 15:07 Uhr
Quatsch ist dass dahinter eine gezielte Absicht stehen soll.
Kein Quatsch ist, dass die ethnische Zusammensetzung einer Bevölkerung einer wichtigsten Machtfaktoren überhaupt ist.
"weil Europa schon immer ein Kontinent großer Bevölkerungsbewegung war" - Ob die alten Römer das wohl gut fanden? Oder die Iren? Oder Fragen Sie mal die Maya wie die die europäische Einwanderung fanden...
zum Beitrag04.06.2026 , 11:19 Uhr
"Und mit ethnischem Separatismus, einem Kardinalverbrechen im republikanischen Frankreich, das so tut, als ob die Republik farbenblind sei..."
Warum dieser negative Beiklang? Ethnischer Separatismus ist der erste Schritt in Richtung Bürgerkrieg und territorialer Abspaltung. Kein (National)Staat der Welt kann das auf die leichte Schulter nehmen...
zum Beitrag04.06.2026 , 08:40 Uhr
Also werden jetzt Portugal und Österreich weltweit als führende Mittelmächte wahrgenommen?
Es gibt keinen Wilhelminismus in Deutschland. In Russland, USA und China wohl eher.
"im Bereich der Demographie die genau entgegengesetzten des damaligen Kaiserreiches"
Eben. Und genau deshalb kann man sich solche Aussagen über angebliche machtpolitische Ambitionen sparen. Die deutschen Rentner wollen keinen Krieg. Und selbst wenn sie es wollten, könnten sie keinen führen.
zum Beitrag04.06.2026 , 08:32 Uhr
"Ich betone, dass der militante Widerstand von den Wirtschaftsverbänden kommt..." - Militant? Echt jetzt?
zum Beitrag03.06.2026 , 13:36 Uhr
Mich interessiert welches Land denn diesen Ansprüchen genügen würde...
zum Beitrag03.06.2026 , 10:40 Uhr
"Frausein macht arm"
Nein, eigentlich macht Muttersein arm.
zum Beitrag03.06.2026 , 10:38 Uhr
Weil die Wähler bzw. die Wahlberechtigten weniger von Armut betroffen sind als die Gesamtbevölkerung...
zum Beitrag01.06.2026 , 13:52 Uhr
Neoliberalismus ist auch nur ein politisches Schlagwort ohne konkrete Empirie. Wo herrscht der denn vor und ab wann ist eine Gesellschaft neoliberal. Was Sie als neoliberal bezeichnen, werden manche Briten oder Amerikaner als puren Sozialismus bezeichnen.
"Die breite Masse will lediglich ein halbwegs gutes und sorgenfreies Leben zusammen mit ihrer Familie und Freunden." - Das ist in den EU-Staaten für die Mehrheit der Menschen der Fall. Das gilt sogar in manchen Diktaturen...
zum Beitrag01.06.2026 , 13:46 Uhr
Bei Entscheidungen die zu lasten Dritter gehen ist das immer leicht.
80% wären nur dafür wenn sichergestellt wäre, dass sie selbst finanziell nicht betroffen wären. Von der Steuer selbst, OK - das wäre wohl leicht zu erreichen. Aber was wenn Betriebsvermögen von Unternehmens betroffen wären, in denen die Menschen selber arbeiten...Da wird es dann schon wieder schwieriger.
zum Beitrag01.06.2026 , 08:22 Uhr
Das Grundmissverständnis ist glaube ich, dass man unterstellt, dass die Diskurse in der Zivilgesellschaft grundsätzlich besser - also offener, sachbezogener und weniger profit- und interessengelenkt seien. Das halte ich für falsch.
Politiker stehen sehr wohl stellvertretend für die Gesellschaft. Schön ist immer zu sehen, dass je mehr sich Privatmenschen für Politik interessieren, desto ähnlicher werden sie in der Argumentation den Berufspolitikern -> Freund-Feind-und Nullsummen-Denke. Die Gegenseite ist auch immer dumm und moralisch verkommen. Und wenn man genau hinschaut geht es den meisten bei "Gerechtigkeit" nur um mehr Vorteile für sich selbst.
Echte Demokraten, also jene die auch einen Mehrheitsbeschluss, den selbst ablehnen, trotzdem aus Überzeugung mittragen sind eher selten.
Hier im Forum kann man das auch gut sehen. Es wird bei den Befürwortern davon ausgegangen, dass die eigenen politischen Interessen durch Plebiszite besser zur Geltung kommen. Man ist auch hier eher auf den (vermeintlichen) strategischen Vorteil des eigenen Lagers aus, als auf die Umsetzung partizipatorischer Prinzipien....
zum Beitrag01.06.2026 , 07:54 Uhr
Sie sind in Ihrer eigenen Glaubenswelt gefangen.
Die "breite Masse" will nicht den Kapitalismus abschaffen, sondern endlich selbst Kapitalist sein.
zum Beitrag29.05.2026 , 09:58 Uhr
Ja aber man kann eben genauso "gut" andersherum argumentieren: Wenn patriarchale Strukturen das pure Böse und Männer generell schlecht sind, dann wäre es objektiv eine Verbesserung für die Lage der Frauen in den Niederlanden, wenn möglichst wenige Männer - und vor allem möglichst wenige Männer aus reaktionär patriarchalen Kulturen - im Land sind.
Das ist halt die Krux mit den Pauschalisierungen.
zum Beitrag28.05.2026 , 12:50 Uhr
Das was sie dort als (zum Teil richtige) Erklärung schreiben, gilt für jeden Kriminellen und Nazischläger genauso...
zum Beitrag28.05.2026 , 09:41 Uhr
Sie behaupten allen Ernstes dass die Millionen Einwanderer keine Knappheit an Wohnung und Kitaplätzen erzeugt hätten? DAS ist Unsinn.
Da die Migranten leider nur unterproportional Fachkräfte in unserem Sinne sind, hat die Zuwanderung erstmal im Saldo die Nachfrage nach staatlichen Angeboten und Sozialleistungen erhöht - sie sind überproportional Mittelempfänger statt Einzahler. Mittelfristig mag sich das natürlich noch ändern (Bildung der nächsten Generation) aber DIESE Einwanderung ist bis jetzt eher enttäuschend.
"die Reallöhne wären gestiegen" Echt jetzt? Die orthodoxe Meinung ist, dass Güterknappheit - hier: Arbeit - den Preis - hier: Löhne - erhöhen.
zum Beitrag28.05.2026 , 08:51 Uhr
Würden Sie so auch Übergriffe deutscher Nazis relativieren?
"Es gibt keine Statistik, die aussagt dass Männer mit Migrationshintergrund über repräsentiert sind." Das stimmt übrigens nicht...
zum Beitrag28.05.2026 , 08:49 Uhr
Also die nicht mal 30 Jahre französische Kolonialherrschaft über Syrien - aber nicht die vorherige 300jährige Herrschaft der Türken !! - führt dazu, dass Millionen Syrer nach Deutschland eingewandert sind?
zum Beitrag27.05.2026 , 16:03 Uhr
"Resillienter machen diversity...." - Können Sie das bitte ausführen? So klingt das nach Sarkasmus....
zum Beitrag27.05.2026 , 15:59 Uhr
Richtig. Zudem scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass die Ukraine nicht nur umfassende westliche Unterstützung sondern auch das schlagkräftigste Militär Europas hat. Weiterhin haben sich dort viele NATO-Waffensysteme unter echten Gefechtsbedingungen nicht bewehrt.
Es spricht nichts dafür dass Deutschland militärisch und gesellschaftlich das schaffen könnte, was die Ukraine leistet.
zum Beitrag27.05.2026 , 15:52 Uhr
Neben einem Aufholen bei der Drohnenkriegsführung sollte Deutschland zunächst mal grundlegende militärische Kompetenzen und zivil-infrastrukturelle Resilienz erwerben bzw. wieder einüben bevor man über weiteres nachdenkt.
Ich würde nicht darauf wetten, dass Deutschland eine Mobilmachung oder gar einen Truppenaufmarsch überhaupt organisatorisch bewerkstelligen könnte ohne dass z.B. die Soldaten in Berlin und der Nachschub in München landet.
Ukrainische oder israelische Militärberater vielleicht?
zum Beitrag27.05.2026 , 15:45 Uhr
Das Problem ist nur, dass die Bundeswehr nicht die Fähigkeiten der ukrainischen Armee besitzt, welche zudem intensiv durch die USA und GB geschult wurde und auf deren nachrichtendienstlichen Erkenntnisse zurückgreift. Bei einem Austritt der USA aus der NATO stünden diese Informationen Deutschland wohl nicht zur Verfügung.
zum Beitrag27.05.2026 , 08:55 Uhr
Und wenn russischen Kapitalisten auch nur ein Euro Profit entgehen würde, wären insbesondere westliche Linke extrem traurig.
zum Beitrag27.05.2026 , 08:52 Uhr
Das Schaffen von Schutzräumen galt und gilt vielen als kriegstreiberische Maßnahmen...
zum Beitrag27.05.2026 , 08:47 Uhr
"Die europäischen Verbündeten und Kanada gaben im vergangenen Jahr zusammen rund 626 Milliarden US-Dollar aus, Russland dagegen 190 Milliarden."
Abgesehen davon dass man den russischen Zahlen nicht trauen kann zeigt das nur dass die westlichen Soldaten besser verdienen und dass deren Material komplexer und teurer ist. Solange man aber mit dem Werfen von Geldscheinen durch Bürokraten keine Kriege gewinnen kann, brauchen wir Soldaten und Waffen. Und das kostet nunmal.
"Selbst ohne Einschreiten der USA wäre das systemischer Selbstmord." - Warum? Ohne die USA würden die Europäer schlicht kapitulieren weil sie gar nicht bereit wären einen größeren Krieg zu führen. Der zweitmächtigste NATO-Staat Türkei würde sich neutral bis pro-russisch verhalten (türkische Gebietsansprüche ggü. Griechenland) und ein Krieg im wesentlichen von Polen und den Balten geführt werden müssen. Insbesondere Deutschland hat keine funktionale Armee und wesentliche Teile der Bevölkerung sind pro-russisch eingestellt.
Und dass die Ukraine aktuell die leistungsfähigste europäische Armee ist, hat sie insbesondere us-amerikanischen Informationen zu verdanken. Ohne diese wären auch wir taub und blind.
zum Beitrag26.05.2026 , 11:44 Uhr
Das will niemand wissen weil es schlicht nicht stimmt.
"Jeder schlechte Frieden ist besser als ein guter Krieg." Warum erkennt Moskau das dann nicht?
zum Beitrag26.05.2026 , 11:40 Uhr
In diesem Zusammenhang ist das kein Argument für irgendwas. Die anti-ukrainische Propaganda ist albern, da Russland in Sachen Rechtsextremismus und das Abfeiern nationalistischer Helden nicht nur keinen Deut besser ist und sich vor allem durch eine tatsächliche faschistische Politik "auszeichnet".
zum Beitrag26.05.2026 , 09:57 Uhr
Die Merzregierung mach meiner Meinung nach den Fehler, ausschließlich faule Kompromisse zu machen. Es gibt praktisch kein Politikfeld, in dem einer der beiden Koalitionspartner seine Linie durchsetzen kann. Weder das linke als auch das rechte Spektrum findet sich in dieser Regierung wieder.
Stattdessen sollte SPD z.B. Bildungs-, Wohnungs. und Sozialpolitik ungestört machen und dafür die Union meinetwegen freie Hand bei der Migrations- und Innenpolitik erhalten.
zum Beitrag26.05.2026 , 09:47 Uhr
"China wird zur Weltmacht und die Demokratien können nur zuschauen" müsste es heißen. Es ist nicht so dass die Demokratien, insbesondere nicht die europäischen, die Mittel hätten diesen Zustand zu ändern.
Es gibt nun mal harte Machtfaktoren die systemunabhängig sind.
zum Beitrag22.05.2026 , 08:23 Uhr
Sehe ich auch so. Mich wundert trotzdem dass Linke an dieser Stelle so handzahm sind. Das Vererben von Vermögen ist eines der größten Übel wenn man Gleichheit in der Gesellschaft will. Im Kleinen wie im Großen.
zum Beitrag22.05.2026 , 08:20 Uhr
Wenn in den Arbeitlosenzahlen Ausländer inkludiert sind, kann man schlecht sagen "Wie sollen dann Migranten einen Job finden wenn wir so viele Arbeitslose haben"
zum Beitrag21.05.2026 , 10:34 Uhr
Der Antrieb sollte sein, die Kindern noch zu eigenen Lebzeiten zu unterstützen. Klar ist das vielleicht nicht perfekt und absolut gerecht aber die gesellschaftliche Wirkung von Erbschaften ist nun mal
Und seien wir mal ehrlich: Es gibt genug Mittel und Wege das eigene Vermögen weitgehend vor der Erbschaftssteuer zu bewahren.
zum Beitrag21.05.2026 , 10:20 Uhr
"Solche Anfragen seien ein beliebtes Mittel der parlamentarischen Rechten und würden zunehmend eingesetzt, um an Informationen zu gelangen und die Veranstalter*innen einzuschüchtern"
Dass die AfD gerne Druck macht und versucht ein Klima der Angst zu verbreiten, glaube ich sofort. Aber die Wirkung des Instrument der Kleinen Anfrage wird hier doch etwas übertrieben. Wenn überhaupt setzt man dadurch die Regierung und die Ministerialverwaltungen unter Druck. Die eigentlich Betroffenen bekommen von solchem Tagesgeschäft der Verwaltung meist nichts mit. Es ist ein (begrenztes!) Auskunftsrecht der Fraktionen zum Handeln und Wissen der Exekutive, nicht mehr und nicht weniger.
Übrigens hat sich in dieser Sache die AfD anscheinend die Linke zum Vorbild genommen, die für ihre vielen Kleinen Anfragen regelmäßig gefeiert wird/wurde.
zum Beitrag21.05.2026 , 09:17 Uhr
Von den 3 Mio. Arbeitslosen sind ein Viertel Ausländer.
zum Beitrag20.05.2026 , 14:56 Uhr
Das Konstrukt der Erbschaft ist der treibende Faktor für Ungleichheit und Vermögensanhäufung (nicht nur) im Kapitalismus und sollte daher von keinerlei Schonung profitieren.
zum Beitrag20.05.2026 , 11:32 Uhr
"Oder ist das auch Rassismus wenn man Asiaten unterstellt besonders fleißig zu sein?"
Ja! Jede Annahme unterschiedlicher kollektiver Eigenschaften aufgrund ethnischer oder"rassischer" Abstimmung ist nicht nur rassistisch (damit sagen Sie ja dass andere Völker weniger fleißig seien) sondern vor allem auch faktisch falsch. Diese Vorurteile sind nämlich total beliebig. Zu Kaisers Zeiten war es z.B. ein gängiges Vorurteil, dass Chinesen faul seien.
zum Beitrag20.05.2026 , 09:59 Uhr
Ich bleibe dabei: es nicht nachvollziehbar warum die Rassismen aus dem Jahr 1900 die Deutschen mehr geprägt haben sollen als die Rassismen von 1933.
Die postkolonialen Studien haben leider einen stark selektiven, meist auch amerikazentrischen Ansatz, bei dem das Ergebnis "Der westliche(!!!) weiße Mann ist Schuld" schon fest steht. Schon bei Russlands Kolonialismus hört es auf. Von den Kolonialmächten Japan, China oder der Türkei ist dann überhaupt keine Rede, von noch weiter zurückliegenden historischen Verhältnissen ganz zu schweigen. Da der Ausgangspunkt der "alte weiße Mann" ist, sollen z.B. Balten, die optisch noch "weißer" als die Deutschen sind, trotz jahrhundertelanger kolonialer Unterdrückung "böse" sein, nichtwestliche Kolonialherren wie die Türken hingegen ausschließlich gut.
zum Beitrag20.05.2026 , 08:29 Uhr
Was genau meinen Sie mit Reste aus der Kolonialzeit oder besser: wessen Kolonialzeit?
Wirklich die heute längst aus dem kollektiven Gedächtnis verschwundene Kaiserzeit?
Oder die viel bedeutendere deutsche Kolonialherrschaft die schwerpunktmäßig in Osteuropa v.a. im Baltikum (unter Hitler: Ukraine) stattfand aber heute keine Beachtung mehr findet?
Oder die sowjetische (kulturell: russische) Herrschaft über Ostdeutschland, die länger und intensiver war als die wilhelminische Kolonialzeit?
Was ist mit den Kolonialherrschaften außereuropäischer Staaten, wie wirken die heute noch nach? Ist die Einstellung der Türken in Deutschland auch noch von dem Wunsch geprägt, endlich das koloniale Projekt der osmanischen Sultane in Mitteleuropa zu verwirklichen? Immerhin war die Türkei 300 Jahre interkontinentale Kolonialmacht und nicht nur 40 Jahre wie Deutschland...
Der "Überfremdungs"gedanke ist auch Kern einiger linker Konzepte wie Gentrifizierung oder Safe Space ("kulturelle Freiräume")
zum Beitrag20.05.2026 , 08:07 Uhr
Wenn man die Logik das Artikels aufnimmt, war die Sicherstellung einer konstanten Nahrungsmittelversorgung für die "Dritte Welt" ein großer Fehler (Überbevölkerung, Klimaschäden, Migration)
Es gibt Menschen die das zynisch nennen würden ;)
zum Beitrag19.05.2026 , 09:41 Uhr
Die größten Kunden von Blackrock und Co. sind in der Regel Staaten bzw. staatliche Pensionsfonds oder Versicherungen die die Beiträge ihrer Kunden als Rücklagen für Schadensfälle anlegen.
zum Beitrag19.05.2026 , 09:32 Uhr
"um uns vor der Klimakrise zu schützen." ...Sie meinen um uns vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen...oder besser: diese so gut es geht abzumildern.
zum Beitrag13.05.2026 , 13:14 Uhr
"Naja, wenn der Mann ein bestimmtes, im Zweifel misogynes, Frauenbild im Schädel hat und eine Frau aufgrund dieses Bildes umbringt, dann kann man wohl sagen, dass sie ihm bloß ins Visier gekommen ist, weil sie eine Frau ist"
Wir reden aber hier von "Beziehungstaten". Dass eine ganz bestimmte Frau getötet, liegt dann nicht an ihrem Frausein, sondern daran dass sie den Mann verlassen hat. Anders wäre es wenn der Täter seinen Frust an einer x-beliebigen Frauen ausgelassen hat.
zum Beitrag13.05.2026 , 08:56 Uhr
Mit dem Kindergartenargument "Aber XY hat auch..." kommt man hier nicht weit. Hat die Linke einen eigenen moralischen Anspruch oder soll es ihr reichen genauso gut/schlecht wie die anderen Parteien zu sein?
zum Beitrag13.05.2026 , 08:42 Uhr
Diese Männer gibt es aber Frauen sind in der Angelegenheit die eigentlichen Treiber. Für Frauen sind Äußerlichkeiten entscheidende soziale Distinktionsmerkmale. Und zwar aus sich selbst oder dem Druck anderer Frauen heraus, nicht (in erster Linie) weil es Männern so wichtig ist.
Kennen Sie das Klischee dass der Mann gar nicht erkennt ob die Frau eine neue Frisur hat?
Man kann morgens in der Kita immer gut sehen ob der Vater oder die Mutter das Kind angezogen hat;)
zum Beitrag13.05.2026 , 08:29 Uhr
"Geraubt heißt noch mal wie in Latein? Privatus!"
Polemik. Der Übersetzer sagt: "Die Wurzel liegt im Verb privare (befreien/berauben), was ursprünglich darauf hindeutet, dass die Person von öffentlichen Angelegenheiten "befreit" ist."
zum Beitrag12.05.2026 , 13:11 Uhr
China ist eine koloniale Gesellschaft, keine post- oder dekoloniale...das ist übrigens auch der offizielle chinesische Anspruch.
zum Beitrag12.05.2026 , 13:03 Uhr
Es gab mal eine Zeit da haben sich die Jungs gerauft, ala " Das fliegende Klassenzimmer".
In dem Film wurde ein Junge der anderen "feindlichen" Schule als Druckmittel in einem Keller gefangengehalten und regelmäßig geschlagen...
zum Beitrag12.05.2026 , 11:33 Uhr
Welche Anregungen möchte denn die Rosa-Luxemburg-Stiftung aus China mitnehmen?
(Post)kolonialismus, Turbokapitalismus, Personenkult, Militarismus, Ethnozentrismus, Unterdrückung von Minderheiten oder allgemein Gewaltherrschaft? Vielleicht den richtigen Umgang mit dem Islam?
zum Beitrag12.05.2026 , 10:59 Uhr
Die Heroisierung (individueller) sportlicher Leistung gab mindestens genauso im Sozialismus. War Teil des Idealbildes des gesunden sozialistischen Menschen gegenüber dem dekadenten kapitalistischen Menschen.
zum Beitrag12.05.2026 , 09:28 Uhr
Das privatwirtschaftliche Äquivalent zum Abgeordneten ist das Mitglied eines Aufsichtsrats und nicht der normale Arbeiter.
Abgesehen davon werden Sie bei hochspezialisierten und entsprechend gefragten Arbeitnehmern ähnliche Zulagen finden.
zum Beitrag12.05.2026 , 08:16 Uhr
Über den Mechanismus der Abgeordnetendiäten kann man sicher streiten aber "2.850 Euro netto plus 350 Euro" ist in etwa die Besoldung eines 30 jährigen Sachbearbeiters im öffentlichen Dienst oder das, was ein Akademiker mit 25 in Deutschland mindestens an Einstiegsgehalt erwarten kann.
Die Abgeordneten sollen damit im Zweifel weniger bekommen als ihre eigenen Büroangestellten obwohl sie deutlich mehr Verantwortung tragen und wahrscheinlich auch deutlich mehr arbeiten?
Wie will man erwarten, studierte und "im Leben stehende" Menschen damit finanziell unabhängig zu machen?
zum Beitrag08.05.2026 , 11:35 Uhr
Also 1980 gab es weniger Nationalismus? Wann wurde die EU nochmal gegründet?
zum Beitrag08.05.2026 , 09:35 Uhr
Ich finde diese Einordnung völlig übertrieben.
zum Beitrag05.05.2026 , 17:00 Uhr
Leider hatte Russland selbst diesen Konflikt als Beginn einer neuen russischen Hegemonialpolitik über Europa angesehen - siehe Putins Forderungskatalog an die NATO, "Eurasien"-Strategie, Putins Pamphlet etc.
Ihre Einordnung hätte der Kreml Anfang 2022 empört zurückgewiesen. Allein die Idee dass die "westeuropäische Seite" Russlands Ambitionen hätte einhegen können oder sollen, wäre als eine Beleidigung aufgefasst worden.
zum Beitrag05.05.2026 , 08:50 Uhr
Volksverhetzung z.B.
zum Beitrag05.05.2026 , 08:47 Uhr
Herr Habeck ist tatsächliche eine absolute Ausnahme. Den politischen Gegner zu verachten ist lagerübergreifend Usus.. und nicht nur in allen Parteien. Auch hier im Forum werden Sie kaum respektvolle Worte für die CDU-Regierung finden.
"Häme ist niemals gut, aber wenn man sich schon durch das Aufzählen von Fakten beleidigt fühlt ... nunja."
Ja schon aber sehr viele Menschen halten Sätze wie "Partei X ist durch und durch korrupt" und "Politiker Y ist ein Arschloch" für eine Aufzählung von Fakten.
zum Beitrag04.05.2026 , 14:40 Uhr
Mindestens Kohl und Schmidt standen in der Migrationsfrage rechts von ihm.
zum Beitrag04.05.2026 , 12:20 Uhr
"Und selbst wenn einem Palästina egal ist, sollte es einem Sorgen machen, wie die Polizei in Deutschland mit Schlagstöcken gegen Protestierende vorgeht."
Naja, wenn aus Demonstrationen Verbrechen begangen werden und dann der Polizei "Widerstand" geleistet wird, ist das in Deutschland nicht überraschend.
"Aber anders als für viele in Deutschland gilt die Mahnung „Nie wieder“ für mich für alle Menschen. Für Kongolesen, für Ruanderinnen, für Bosnier und Palästinenserinnen."
Hat Frau Albanese die Verantwortlichen für jene Kriege und Völkermorde als neue Hitler dargestellt? Ich bin ja selbst gegen die dumme Holocaust-Keule in der Nahostfrage, aber warum zieht man dann auf der Gegenseite auch die Hitlerkarte?
zum Beitrag04.05.2026 , 10:11 Uhr
Das Problem ist dass "Moral" oft als absolut verstanden wird (Gut vs. Böse) und die Möglichkeit, dass auch Moral relativ ist, wird gar nicht in Betracht gezogen. Häufig genug ist es nur eine behauptete Moral -ein kraft irgendeiner Wassersuppe gesetztes Dogma.
zum Beitrag04.05.2026 , 09:14 Uhr
Sehe ich auch so.
Wenn man der Meinung ist, "dass Merz sich nicht so haben soll", dann sollte man auch jede Kritik an rechten Medienkampagnen etc. sein lassen. Ansonsten ist man völlig unglaubwürdig.
zum Beitrag30.04.2026 , 11:36 Uhr
So wie Putin es mit dem Erdgas gemacht hat?
zum Beitrag29.04.2026 , 17:15 Uhr
Die Zahl der wahlberechtigten Bürgergeldempfänger, also mit deutschem Pass, nimmt ab.
zum Beitrag29.04.2026 , 15:24 Uhr
Und deshalb darf man den eigenen Kuchen nicht verteidigen?
zum Beitrag29.04.2026 , 10:39 Uhr
"Nicht die AfD muss durch Diplomatie überzeugt werden, sondern die Wähler durch Politik, die ihnen dient" - Genau solch eine Politik wird aber von den anderen Parteien strikt abgelehnt.
zum Beitrag28.04.2026 , 15:12 Uhr
Man kann ja mal probeweise diese schöne Vorstellung auf die deutsche Innenpolitik übertragen:
Wir brauchen gar keine (finanziellen) Mittel für den Kampf gegen Rechts, sondern überzeugen die AfD durch bloße Diplomatie.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:04 Uhr
25% von 42 sind 10,5. 42 + 10,5 = 52,5. Folglich ist 53 um ca. 25% größer als 42.
Prozente sind immer relative und keine absoluten Einheiten. Um dieses Missverständnis zu vermeiden, spricht man von Prozentpunkten wenn man die Differenz zweier %-Werte angeben will.
zum Beitrag24.04.2026 , 08:48 Uhr
Welche pauschal kriminalisierte Gruppe reagiert denn nicht empört?
Sich dem Diskurs zu entziehen ist eben sehr leicht wenn der Ankläger auf moralisch/rechtlich extrem dünnen Eis agiert....
viele Frauen wollen auch nicht wahrhaben dass sie natürlich auch vom Patriarchat geprägt sind.
"Es ist da inzwischen eine unglaubliche Schieflage zwischen den Geschlechtern eingetreten, wenn es darum geht, sich den Problemen im Geschlechterverhältnis zu widmen und sich selbst dabei zu hinterfragen." Das war nie anders...
zum Beitrag24.04.2026 , 08:39 Uhr
"Frauen räumen ihren Partnern häufig nicht nur deren liegen gelassene Socken hinterher, sondern auch deren Gefühle, um die sie sich nicht kümmern, Konflikte, denen sie aus dem Weg gehen. Weil die Männer keinen Bock auf „Stress“ haben"
Meine bescheidene Meinung dazu:
Es sind in Beziehungen doch meistens Frauen, die die Ansprüche festlegen - etwa was als ordentliche Wohnung gilt, welche Besorgungen zu erledigen sind oder wie und wann soziale Kontakte gepflegt werden etc.
Der "Mental Load" der Frauen ist doch häufig selbstgewähltes Elend.
zum Beitrag21.04.2026 , 16:38 Uhr
Ich war nicht dabei aber ein Fehlschuss, ein Streifschuss (Oberschenkel) und jeweils einer in Kopf, Oberkörper und Hüfte hört sich nicht nach "erstaunlich präzise", sondern nach ziemlicher Streuung an. Der Kopftreffer scheint mit eher Zufall gewesen zu sein...
5 Schüsse auf einen Fliehenden sind allerdings schon merkwürdig...
zum Beitrag21.04.2026 , 09:06 Uhr
"Doch weiterhin schützt der Staat die Hälfte der Bevölkerung nicht ausreichend. Zu oft erleben Betroffene von sexualisierter Gewalt ein belastendes, erniedrigendes und langwieriges Verfahren mit geringen Aussichten auf eine Verurteilung."
Das ist nun mal schwierig wenn die Tatverdächtigen laut Statistik zum Großteil Freunde und Bekannte sind.
zum Beitrag21.04.2026 , 08:57 Uhr
Wenn es ausschließlich die Hautfarbe wäre, würden schwarze Omas oder schwarze Frauen mit Babys auch häufiger kontrolliert.
zum Beitrag20.04.2026 , 12:41 Uhr
Bei Deutschlands Demografie völlig verständlich...
zum Beitrag17.04.2026 , 08:08 Uhr
"Männer leben kürzer als Frauen, unter anderem deshalb, weil sie zu wenig auf sich und die Warnsignale von Körper und Seele achten."
Es ist eine linke Grundüberzeugung, dass es immer das System, niemals das individuelle Verhalten Schuld ist. Letzteres ist eine kapitalistische Logik.
zum Beitrag16.04.2026 , 10:45 Uhr
"Dieser Mythos wirke sehr stark vor allem unter westlichen Entscheidungsträgern." - Ja aber nicht nur da.
Die Blindheit bspw. der sogenannten Postkolonialen gegenüber dem russischen Kolonialismus - der ja zeit-, begründungs- und methodengleich in Sibiren und Zentralasien vorging, wie die Westeuropäer in Nordamerika - ist frappierend. Intellektuell besonders ernüchternd wenn dann die Argumentation kommt "Die sind ja nicht mit Schiffen gekommen".
Russische Besitzungen erstreckten sich zeitweise von Korfu bis nach Kalifornien. Es gab sogar einen Versuch auf Hawaii Fuß zu fassen. Russland ist das flächenmäßig größte bestehende Kolonialreich/Imperium der Welt.
zum Beitrag14.04.2026 , 17:36 Uhr
Ja und diese Gesellschaften waren/ sind höchstens einige Tausend Individuen stark - sprich: genauso groß und friedlich wie eine beschauliche deutsche Landstadt in der der letzte Mord 50 Jahre her ist...
zum Beitrag14.04.2026 , 14:34 Uhr
Richtig. Zumal die Sozialversicherung meist der relevantere Faktor ist.
zum Beitrag14.04.2026 , 14:31 Uhr
Aus Sicht der aktuell 93 Kassen sind es Kosten. Wenn über Steuern finanziert, betragen die Kosten Null. In der Realität sieht es aber so aus:
Kosten versicherungsfremde Leistungen der GKV (2024): 58 Mrd. € abzgl. dem 14,5 Mrd. Zuschuss dafür vom Bund = 43,5 Mrd. ungedeckte versicherungsfremde Leistungen (=13,3% von 327,4 Mrd. € Gesamtkosten)
Verwaltungskosten Krankenkassen (2024): 12,6 Mrd. € (= 3,85% von 327,4 Mrd. € Gesamtkosten)
Welches Problem ist wohl größer?
zum Beitrag14.04.2026 , 09:06 Uhr
Für den Anspruch der taz eine sehr enttäuschende Betitelung. Ist das noch Framing oder schon Verfälschung?
Untertitel: "Die Bundesregierung erwägt, die beitragsfreie Familienversicherung abzuschaffen. Dabei sind sogar die Krankenkassen selbst dagegen." - und dann im Text:
"Selbst Oliver Blatt, der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes der Krankenkassen, die ja von diesem Mehr an Beiträgen profitieren könnten, warnte: „An anderen Stellen lässt sich einfacher und schneller mehr Einsparpotenzial erreichen.“ "
Er sagt nicht, dass die Reduzierung versicherungsfremder Leistungen (tatsächlich eine Dauerforderung der Kassen!) schlecht ist, sondern nur dass es noch größere und (politisch) einfachere Ansatzpunkte gibt. Die Kostenanstiege, etwa bei den Medikamenten, sind schlicht dickere Brocken.
zum Beitrag10.04.2026 , 14:17 Uhr
Zum Beispiel könnten Trump und Putin der Meinung sein, dass deutsche Wahlen bei denen nicht die AfD gewinnt, ungültig seien und handfeste Schritte unternehmen um eine AfD-Regierung einzusetzen....
zum Beitrag10.04.2026 , 09:25 Uhr
Wollten die beiden zum Spaß ein Rennen fahren oder zum Spaß jemanden töten?
zum Beitrag02.04.2026 , 12:49 Uhr
Die durchschnittlichen Haftkosten sind ein schlechtes Argument, da der Großteil der Kosten ja unabhängig davon anfällt, ob eine Zelle mehr oder weniger belegt ist.
Es sei denn das Problem ist so gravierend, dass durch fehlende Schwarzfahrer ganze Knäste eingespart werden könnten...
zum Beitrag02.04.2026 , 10:24 Uhr
Man hat auch eine viel bessere soziale Durchmischung sodass man viel öfter aus dem eigenen Safespace kommt - etwa durch Mitreisende mit gegensätzlichen politischen Ansichten oder anderem Verständnis von Sauberkeit, Hygiene und sozialem Miteinander. So hat man auch Gelegenheit das praktische antifaschistische/ antimachistische Handwerkszeug zu trainieren - Selbstverteidigung, Erste Hilfe etc.
zum Beitrag02.04.2026 , 10:14 Uhr
Ich weiß nicht ob man da jetzt gleich mit dem Mossad kommen muss. Fremdenfeindliche Ausschreitungen habe eine gewisse Tradition in Südafrika...
zum Beitrag01.04.2026 , 10:32 Uhr
Richtig. Das Halten von Hunden und Katzen ist eine Pest und sollte massiv eingeschränkt werden.
zum Beitrag01.04.2026 , 10:29 Uhr
Es gibt aber so gut wie keinen Wettbewerb zwischen den Kassen. Herr Röslers Aussage hat (wenn man die denn für richtig hält) weiterhin Gültigkeit.
zum Beitrag01.04.2026 , 10:26 Uhr
"Jahrelang haben seine Alliierten Israel mit dem Massentöten durchkommen lassen, weil es ihre Interessen bedient."
Echt?
"Die Hauptziele der Bundesregierung sind Wirtschaftswachstum und Aufrüstung."
Für die Aufrüstung ist israelisches Knowhow sicher vorteilhaft aber nicht unbedingt notwendig, es gibt noch andere mögliche Staaten mit Expertise.
Aber fürs Wirtschaftswachstum wäre ein Bündnis mit den Feinden Israels doch deutlich vorteilhafter. Aus rein wirtschaftlichen Interessen ist es schlicht unlogisch, es sich für 10 Mio. Israelis mit fast 2 Mrd. Muslimen (in tw. sehr ressourcenreichen Staaten) zu verscherzen.
Und zudem werden in 20 Jahren Muslime Deutschland deutlich stärker prägen, so dass eine pro-israelische Haltung innen- wie außenpolitisch immer risikoreicher für die dt. Regierung sein wird.
zum Beitrag01.04.2026 , 09:14 Uhr
Klar gibt es ein Publikum für solche Meldungen. Aber das ist meiner Meinung nach nicht groß genug um daraus Schlussfolgerungen über den Zustand der Gesellschaft zu ziehen.
zum Beitrag31.03.2026 , 13:05 Uhr
Der Kommentar geht davon aus, dass diejenigen die jetzt den Wal bemitleiden, exakt diejenigen sind, denen das Tierleid in Schlachthöfen egal ist. Das ist eine starke Annahme.
Generell ist das ein Kommentar von und für die Medienblase. Wie für die meisten emotionalen Aufreger-Themen gilt: Höchstens 50% der Bevölkerung haben davon etwas mitbekommen. Und davon ist den meisten das Thema egal.
zum Beitrag31.03.2026 , 09:03 Uhr
Die Deutsche Industrie wünscht sich sicher lieber 2013 zurück.
zum Beitrag30.03.2026 , 11:21 Uhr
Sie kritisieren die Schwarz-Weiß-Sicht der Berichterstattung, scheinen aber zu ignorieren, dass die wohlwollendste Berichterstattung sich auf die abstrakte Hoffnung eines Regimewechsels als positiver Nebeneffekt bezieht...wirklich gut findet den Krieg k(aum) einer. Spätestens nachdem Trump die Befreiung der Iraner nicht auf der Forderungsliste hatte, ist doch die Stimmung gekippt.
In den USA und GB wird schon länger von einem Scheitern des Krieges, vor allem der Aussichtslosigkeit einer Invasion geschrieben und gesprochen. Innerhalb der US-Republikaner werden schon anti-israelische Positionen laut.
"Für mich ist der Krieg der letzte Sargnagel des liberalen Westens." Wie Sie darauf kommen ist mir unklar. Das scheint mir genau so eine moralisierende Schwarz/Weiß-Sicht zu sein...
zum Beitrag30.03.2026 , 08:38 Uhr
Stimmt, die Verlogenheit der "unverzichtbaren Nation" ist unerträglich.
Aber zur Wahrheit gehört auch: es gibt keinen Staat der es je anders gemacht hat oder hätte...
zum Beitrag27.03.2026 , 13:32 Uhr
Naja.... bei einfach gestrickten Gemütern wäre die aufblitzende Selbstreflexion aber nicht vorhanden....
zum Beitrag27.03.2026 , 13:28 Uhr
Ich bin im Grundsatz bei Ihnen aber wenn "toxische Männlichkeit und patriarchale Machtstrukturen" wirklich in allen Millieus (gleichermaßen?) vorkommen würde - also auch in links-queeren Akademikerhaushalten genauso wie in stockkonservativen Familien- dann wäre der Kampf ja eigentlich vergeblich oder?
zum Beitrag27.03.2026 , 12:28 Uhr
Ich finde die Kunstfiguren unrund konstruiert. Einerseits wirken sie 50+ anderseits U30.
zum Beitrag27.03.2026 , 09:37 Uhr
Anteil Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben der GKV (2024): 3,85%
Das ist nicht nichts aber alleine die Kosten der jährlichen Preissteigerungen bei den Medikamenten sind höher als das gesamte Verwaltungsbudget (aller Kassen zusammen).
zum Beitrag27.03.2026 , 09:19 Uhr
„Alle sagen immer, die AfD, das seien die Nazis, die seien das Problem. Aber der Kanzler redet doch genau so, damit die Leute ihn weiterhin wählen. Dann ist die CDU doch auch ein Teil dieses Problems, oder etwa nicht?“
Kann man ja aus einer linken (und selbst betroffenen) Perspektive so sehen aber wenn solche Urteile ausgerechnet von Türkischstämmigen kommen, kann man das nicht unkommentiert lassen.
Die autoritäre und nationalistische Regierung der Türkei steht seit Jahrzehnten rechts von CDU und AfD und die hiesigen Türken und Türkischstämmigen sind deren größten Unterstützer. Bis vor kurzem war die mitgliederstärkste rechtsradikale Vereinigung Deutschlands eine türkisch-nationalistische - mit kräftiger Unterstützung der türkischen Regierung natürlich.
All das was man am rechten Deutschland kritisieren muss, ist in der Türkei min. genauso vorhanden. Da wo die AfD hin will, ist die Türkei bereits - inkl. Verklärung der eigenen Vergangenheit als kolonisierendes, völkermordendes Sklavenhalterimperium (Türken sind in dieser Beziehung auch "Weiße"!).
So zu tun als ob völkisch-nationalistisches, minderheitenfeindliches Denken völlig fremd für Türken sei, ist daher schräg.
zum Beitrag26.03.2026 , 13:35 Uhr
Zum Thema "kleine" Maßnahmen:
Kosten versicherungsfremde Leistungen der GKV (2024) 58 Mrd. € abzgl. der 14,5 Mrd. Zuschuss dafür vom Bund = 43,5 Mrd. ungedeckte versicherungsfremde Leistungen (=13,3% von 327,4 Mrd. € Gesamtkosten)
Verwaltungskosten Krankenkassen (2024): 12,6 Mrd. € (= 3,85% von 327,4 Mrd. € Gesamtkosten)
Ich bin zwar ebenfalls für die Einheitskasse aber das alleine würde doch kein Problem lösen. Alleine der jährliche Anstieg der Leistungsausgaben (Preissteigerungen) ist regelmäßig größer als die Verwaltungsausgaben aller Kassen zusammen: Z.B. betrug dieser Anstieg von 2023 zu 2024 alleine schon 24 Mrd. € !
zum Beitrag26.03.2026 , 10:09 Uhr
Das sind genau die Adjektive die ihre Kommentare gut beschrieben...
zum Beitrag26.03.2026 , 10:07 Uhr
"Das propagandistische Geschrei darüber ist schlicht faktenfremde Desinformation von CxU und AfD."
Zitat aus dem Artikel: "Die SPD-Spitze und der rechte Seeheimer Kreis haben den Schuldigen für die Wahlniederlagen der Partei dingfest gemacht: Es war das Bürgergeld." Sind das die Leute von der "CxU und AfD", die Sie meinen?
Mag ja sein dass Sie recht haben. Daher schreibe ich ja auch vom "gefühlten" Mittelpunkt. Aber es gibt ja offenbar diese Auffassung sogar in der SPD selbst. Und diese Diskussion wird ja auch spiegelbildlich z.B. hier im Forum betrieben (Sozialhilfeempfänger zu wenig im Mittelpunkt). Es ist also nicht nur ein Phantom.
Übrigens ist die Abkehr von der eigentlichen Arbeiterschaft ja keine exotische Theorie für die Verluste der Sozialdemokratie...Nicht wenige erklären die Wahlsiege Trumps genau damit..
zum Beitrag26.03.2026 , 09:52 Uhr
" Sollen jetzt Hausfrauen sich nach 30 Jahren wieder einen Job suchen, weil ihre drei Kinder erwachsen sind?" Selbstverständlich.
zum Beitrag26.03.2026 , 09:50 Uhr
Dass Merz sein Versprechen nicht einlösen kann ist sicher richtig. Nur dass das an seiner "AfD-light"-Politik liegen soll, glaube ich nicht. Es waren ja gerade progressive Projekte (Flüchtlinge, Corona- und Ukrainesolidarität, grüne Klimapolitik) bzw. generell die Ampel, die die AfD-Werte nach oben schnellen ließen. Dass jetzt mehr davon die AfD kleinkriegen soll, ist doch sehr unwahrscheinlich.
Ich interpretiere das eher so, dass Merz den (potentiellen) AfD-Wähler schlicht nicht rechts genug ist bzw. dessen konservative Versprechungen und Reformvorhaben nicht nachkommt. Und man muss ja auch von linker Seite so ehrlich sein dass, abseits des rein Verbalen, die Regierung Merz nur Nuancen rechts der Ampel steht. Ich sehe z.B. keine Abschiebeoffensive der CDU und die Staatsbürgerrechtsreform der Ampel will er auch nicht revidieren...
zum Beitrag25.03.2026 , 14:30 Uhr
Was würde dadurch besser, vor allem aus linker Perspektive?
zum Beitrag25.03.2026 , 12:43 Uhr
Während die Hersteller von Wärmepumpen genossenschaftliche Kollektive oder 1-Mann-Unternehmen sind, die ohne Gewinninteressen und völlig ohne Lobbyisten in der Politik auskommen... so wie Vliessmann, Bosch, Panasonic etc.
zum Beitrag25.03.2026 , 09:53 Uhr
"dass die SPD mit dem Bürgergeld dafür sorge, dass die hart arbeitende Krankenschwester Arbeitslose finanziere, die es sich auf der faulen Haut gut gehen lassen und außerdem oft keine Deutschen seien."
Jetzt mal nüchtern demoskopisch betrachtet: Wenn 50% der Bürgergeldempfänger keine Deutschen sind und daher gar nicht wählen dürfen und die anderen 50% nur unterproportional wählen gehen und dann auch eher der AfD zuneigen, ist es wirklich im Sinne der SPD diese Klientel, und sei es auch nur "gefühlt", in den Mittelpunkt zu stellen?
zum Beitrag24.03.2026 , 09:56 Uhr
"Sie scheinen an eine Art "natürlichen Gegensatz" zwischen Deutschen mit Migrationshintergrund und Deutschen ohne einen solchen zu glauben ..."
Nein genau das Gegenteil. Ich glaube dass es keine spezifischen Eigenschaften der Völker gibt und hinter dem Schleier von unterschiedlichen Sitten und Gebräuchen, alle Menschengruppen im Prinzip gleich funktionieren. Also grundsätzlich gleich recht, gleich links, etc....
Leider wird das von vielen Linken (von Rechten sowieso) nicht so gesehen, sondern die Existenz spezifischer Eigenschaften behauptet - z.B. das Migranten nicht (im gleichen Ausmaß!!) xenophob, rassistisch oder nationalistisch sein können, weil das angeblich eine "weiße Eigenschaft" sei. Für mich ist das rassistischer Unsinn.
"Nation Migrantistan" in dem konkreten Fall wäre es die Türkei, die ja auch (welch Wunder) ziemlich aktiv nationalistisch-separatistische Tendenzen in Deutschland unterstützt.
"Sie verorten jetzt nicht Islamisten im "linken Spektrum"?
Natürlich nicht. Den politischen Inhalten nach sind es entweder Konservative, Rechtsextreme oder gar (klerikal)Faschisten. Funktional haben sie die Rolle inne, die "bei uns" Nazis einnehmen
zum Beitrag23.03.2026 , 15:17 Uhr
"Seine Reaktionen kommen aus den Eingeweiden, nicht aus dem Gehirn, seine Intelligenz ist lediglich Werkzeug seiner Triebe und Bedürfnisse; er ist unfähig zu geistiger Leidenschaft"
Witzig weil die Frauenfeinde früher genauso über Frauen geurteilt haben - z.B. beim Thema Frauenwahlrecht. Das ist ist auch sonst genau das gleiche Niveau...
zum Beitrag23.03.2026 , 10:39 Uhr
"Ich würde genauer wissen, wie diese Strukturen funktionieren, wer das ist"...und warum diese auch in realsozialistischen Systemen so dominant waren bzw. sind.
zum Beitrag23.03.2026 , 09:08 Uhr
"2. Kulturkampf ist kein Wahlkampfhit mehr"
Das würde ich so nicht sagen. Cem Özdemir hat schlicht den Bedenken von Mitte bis Rechts wenig Angriffsfläche gegeben, in dem er sich (schon lange) als mittig und zu den Deutschen zugehörig präsentiert.
Hätte er wie andere migrantische Politiker des linken Spektrums seine Andersartigkeit und Distanz zu den Deutschen betont und dezidiert migrantische (also letztlich auch nationalistische!) Interessen verfolgt, hätte das Ergebnis gänzlich anders ausgesehen...
zum Beitrag20.03.2026 , 08:07 Uhr
Im Prinzip haben Sie recht. Das ist alles sehr germanozentrisch gedacht. Das deutsche "Nie wieder..." gilt moralisch (wenn überhaupt) nur für die Deutschen und sonst für niemanden auf der Welt. Ich finde auch, dass der Holocaust hier zurückstehen muss.
ABER: Diesen Fehlschluss finden Sie auch auf der Gegenposition. Die weit verbreitete Idee dass jede Bewegung die sich gegen (tatsächlichen oder gefühlten) "westlichen Kolonialismus" wendet automatisch links sei, ist ebenfalls germano-/euro-/westzentrisch.
Es gibt bei nüchterner Betrachtung, über die Anklage der israelischen Besetzungspolitik hinaus eigentlich keinen Grund für Linke, sich mit den palästinensischen Akteuren gemein zu machen. Der "From the river..."-Spruch ist Revisionismus in Reinform und ganz klassisches völkisch-nationalistisches Denken. Uns Islamismus ist nur eine orientalische Variante des Faschismus. Wie will man glaubwürdig gegen die AfD sein, wenn man palästinensische Organisationen unterstützt, die deutlich rechts der AfD stehen.
"From the river..." ist auch nur ein "Von der Maas bis an die Memel..."
zum Beitrag18.03.2026 , 12:42 Uhr
"Es ist nicht im Sinne ihrer Kunden, dass die Daten frei von Biases sind" - Wenn die Biases dazu führen, dass kreditwürdige Kunden abgelehnt werden, ist das nicht im Sinne des Erfinders.
"Und jemand, der privilegiert genug ist, auf Ratenzahlung zu verzichten, ist nunmal beliebter als jemand, der den Kredit wirklich braucht." - Nein beliebter ist jemand, der sehr viele Kredite aufgenommen hat uns sie alle anstandslos zurückgezahlt hat. Menschen über die keine Daten vorliegen (weil sie bisher keine Kredite brauchten), sind eine Blackbox und daher erstmal suspekt...
zum Beitrag16.03.2026 , 15:16 Uhr
"Das Osmanische Reich und Persien als Kolonialstaaten zu bezeichnen, verkennt daher das, was Hostoriker gemeinhin unter Kolonialismus verstehen." - Ja aus einer eurozentrischen Sicht mit der Intention, die Europäer als Krone der Schöpfung darzustellen.
Immerhin hat es noch für die Osmanen gereicht um auf der Kongo-Konferenz und ähnlichen Veranstaltungen vertreten zu sein.
Die bloße Machtfülle kann auch nicht das einzige Kriterium sein. Portugal, Spanien, Dänemark oder die Niederlande waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch zu schwachen Playern herabgestiegen. Belgien (bzw. dessen König Leopold II) war nie ein mächtiges Imperium...trotzdem waren es alles (zu dieser Zeit noch) Kolonialmächte.
zum Beitrag16.03.2026 , 14:46 Uhr
Schlechtes Beispiel denn die Ruhrpolen wurden ja vollständig assimiliert. Oder gab es im September 1939 einen Aufstand der Polnischstämmigen? Und ich müsste es wissen, denn ich selber trage einen polnischen Familiennamen - und identifiziere mich zu 0% als Pole.
Dass Sie hier von "kulturkämpferisches Geschwafel" reden zeigt dass Sie die Herausforderung nicht ernstnehmen. Es geht um Ethnizität als harten politischen Machtfaktor, nicht um Oberflächlichkeiten ("Stadtbild" etc.).
zum Beitrag16.03.2026 , 08:31 Uhr
"koloniale Erbe der Region" - Sie meinen die Rolle der ehemaligen Kolonialmächte Türkei und Iran die beide niemals (europäische) Kolonien waren?
zum Beitrag16.03.2026 , 08:24 Uhr
Für alles gibt es Gegenargumente. Wie immer geht es um das rechte Maß. Nicht so viele Kinder wie möglich aber genug um die Funktionalität von Staat und Gesellschaft aufrechtzuerhalten.
Überalterte Gesellschaften müssen erhebliche Anteile ihrer Ressourcen für die Pflege der Vergangenheit aufbringen statt diese für die Zukunft einsetzen zu können. Überalterte Gesellschaften sind nicht wehrhaft und jeglicher Hinsicht nicht dynamisch und vor allem kulturell wie intellektuell erstarrt. Man schaue sich nur an, wie rückwärtsgewandt die ganzen Debatten hier oder anderswo geführt werden...
"Die Zuwanderung stabilisiert den Sozialstaat." Unter günstigen Bedingungen ja aber nicht per se. Neben dem Aspekt der individuellen Kosten/Nutzen-Abwägung muss man dazu auch eine Inklusion, wenn nicht sogar Assimilation, der Einwanderer anstreben um politische Konflikte zu vermeiden. Inweit war z.B. die Auswanderung der Europäer ein Vorteil für die indigenen Gesellschaften?
Familiäre Prägung hat einen enormen Einfluss auf die Bildung der Persönlichkeit und der politischen Orientierung. Daher finde ich es kurios dass gerade die besonders reflektierten Menschen die Zukunft anderen überlassen wollen....
zum Beitrag13.03.2026 , 12:49 Uhr
Sehe ich auch so...bis auf den Arier. Nouripour stammt aus dem Iran ("Land der Arier").
zum Beitrag13.03.2026 , 08:37 Uhr
Sehe ich im Prinzip ähnlich wie Sie, gerade beim USA unter Trump und Irankrieg.
Nur finde ich dass die selektive Positionierung der Grünen wenigstens ein bisschen näher an deren eigenen (behaupteten) Überzeugungen sowie dem Interesse Deutschlands ist - damit meine ich nicht die "Staatsräson Israel" sondern handfeste Bündnispolitik. Die Linke positioniert sich dagegen außenpolitisch irrational weil gegen deren eigene "Grundüberzeugungen".
Wenn es hart auf hart kommt, unterstützen große Teile der Linken autoritäre bis faschistische Regime in ihren Bestrebungen progressive Politik zurückzudrängen und deren feindseliger Politik gegen Deutschland/Europa/"dem Westen". Dogmatisch und realpolitisch ist das Irrsinn.
Die Grünen haben sich beim Gazakrieg deutlich mehr um eine halbwegs konsistente Haltung gewunden als die Linke beim Ukrainekrieg. Den Aufwand mit dem man dort Israel als faschistischen Staat brandmarkt, habe ich noch nie gesehen, wenn es um weitaus faschistischere Staaten geht...
zum Beitrag12.03.2026 , 14:45 Uhr
Die Fälle erfolgreicher sozialer Verteidigung bestanden entweder in kolonialen Kontexten z.B. Indien 1947 und/oder Situationen, in denen die Regierung des Aggressors erhebliche (demokratische) Legitimierungsprobleme gegenüber der eigenen Bevölkerung oder mächtigen Drittstaaten hatte - beides liegt hier nicht vor.
Die baltischen Länder hatten zum Beispiel eine günstige Chance der Schwäche ihres Kolonialherren genutzt und sind dann bei erstbesten Gelegenheit der NATO beigetreten. Ohne diese hätten die drei Staaten wohl bald die Gelegenheit Ihre These zu testen. Außerdem hängt das auch von der konkreten Motivation des Aggressors ab.
Wie verteidigt man sich eigentlich sozial gegen Raketenangriffe?
zum Beitrag12.03.2026 , 10:11 Uhr
"Die Grünen sind beim Völkerrecht genauso selektiv, wie die anderen bürgerlichen und rechten Parteien."
Die Linke ist außenpolitisch (mindestens) spiegelbildlich selektiv: Israel Kriege sind böse, russische Kriege dagegen gut oder mindestens berechtigt. Die Grünen haben aber wenigsten den Punkt, dass sie näher an deutschen Interessen sind.
Wo sind den die linken Forderungen nach palästinensischen Zugeständnissen an Israel (analog zu denen in Richtung Ukraine)? Oder eine Dekolonialisierung Sibiriens...? Wo ist die Benennung der russischen oder chinesischen Politik als "imperiale Geopolitik"?
Die Linke schafft es nicht mal, Russland/China als kapitalistische Mächte zu kategorisieren - denn dann müsste man ja theoretisch die gleichen dogmatischen Maßstäbe anlegen wie an die NATO/den Westen und das darf ja nicht sein...
zum Beitrag12.03.2026 , 08:24 Uhr
"Schwerdtner: Mit diesem Regierungsfetisch wird Oppositionsarbeit total abgewertet. Uns geht es darum, was sich für die Menschen verbessert und aus welcher Position heraus ich das bewirken kann, ohne meine Glaubwürdigkeit zu verlieren."
Diese Aussage ist eine ziemliche Zumutung. Wie soll sich denn so etwas für die Menschen verbessern?
zum Beitrag10.03.2026 , 13:51 Uhr
"Arbeiter:innen" - genau deshalb.
zum Beitrag10.03.2026 , 13:50 Uhr
"Es gibt gute Vorschläge dazu, wie man die radikale Rechte besiegen kann – etwa die Vorschläge von Isabella Weber zur antifaschistischen Wirtschaftspolitik oder auch den Haustürwahlkampf in New York von Zohran Mamdani."
Aus diesem Satz springen einem gleich zwei große Probleme der heutigen Linken an: der geistige Amerikazentrismus und die Akademisierung der "Arbeiter"-Partei.
Für gutsituierte und kosmopolitische Bürgertöchter haben linke Parteien einiges im Angebot. Für das klassische (zugegeben stark geschrumpfte) Arbeiterklientel dagegen immer weniger..
zum Beitrag06.03.2026 , 15:05 Uhr
Wenn dass wirklich universal und einigermaßen widerspruchsfrei erfolgt, sage ich auch nichts dagegen. Aber was ist/war z.B. mit China, Russland oder Kuba ("Cuba si")?
In der Realität sympathisiert die Linke mit faschistischen Akteuren (Hamas und Co.), übernimmt völkisch-religiöse Positionen (Kopftuch) oder tabuisiert Kritik am eingewanderten Rechtsextremismus. Alles in der Hoffnung, so bei den migrantischen Wählern zu punkten. Kurzfristig mag das auch aufgehen.
Mit Netanyahu und seinem Kabinett hat das nichts zu tun...
zum Beitrag06.03.2026 , 08:35 Uhr
Die Linkspartei ist - nicht zuletzt aufgrund ihrer pro-palästinensischen Haltung - bereits die Partei der Muslime in Deutschland.
Aber das alles hat Grenzen und innere Widersprüche. Viele konkrete progressive Inhalte stoßen bei den gesellschafts- und kulturpolitisch eher konservativ bis rechten Einwanderercommunitys auf wenig Gegenliebe und letztlich bedient man ja auch nur völkische-nationalistische Impulse...ähnlich wie die AfD bei den russischsprachigen Migranten...
zum Beitrag27.02.2026 , 11:21 Uhr
Müsste man dann nicht auch die exportierten Emissionen rausrechnen?
zum Beitrag27.02.2026 , 10:28 Uhr
Ich erlebe AfD-Abgeordnete berufsbedingt regelmäßig hautnah in Aktion und sehe das genau anders herum.
Viele skandalisierte Inhalte der AfD sind für sich genommen "nur" falsch und dumm aber eben deutlich weniger faschistisch als man sie darstellt. Klar Rechts ja, aber um Welten harmloser als die NPD vorher bei uns....eher CSU 1990. Aber gerade die Verachtung des Parlamentarismus und ein Hang zur Feindseligkeit und Übergriffigkeit zeichnet die AfD-Fraktion aus. Es sind vor allem die Akteure selbst, denen ich keinerlei Vertrauen schenken würde...gibt man denen Macht, würde eine Politik der politischen Gewalt einziehen
zum Beitrag27.02.2026 , 08:01 Uhr
Hier geht es darum ob und wie ohne Arbeit Wohlstand erzeugt werden soll. Könnten Sie sich so ein System vorstellen? Man kann ja hinterfragen was Wohlstand bedeutet, aber letztlich ist selbst das reine Überleben Arbeit.
Ansonsten: Gab es denn überhaupt jemals alternative Wirtschaftssysteme zum Kapitalismus? Im Realsozialismus jedenfalls herrschten zur Genüge Zwänge analog zum Kapitalismus...der Schwarzmarkt war zum Beispiel durch und durch kapitalistisch strukturiert.
zum Beitrag26.02.2026 , 11:33 Uhr
"Im Kapitalismus muss gearbeitet werden, da entsteht der Wohlstand" - Das ist in jedem System so...
zum Beitrag26.02.2026 , 08:47 Uhr
Vielleicht war der auch stramm rechts...und die Türkei hat ja auch ihre Vorstellungen mit den Vornamen bei Einbürgerungen ;)
zum Beitrag24.02.2026 , 15:05 Uhr
"die mit Verlaub Trefferquote im vorliegenden Fall - mit mehr als auffällig!" - Finden Sie wirklich?
"Drei der fünf Kugeln trafen A. von hinten in Kopf, Oberkörper und Hüfte. Ein vierter Schuss streifte seinen Oberschenkel. Er starb kurz darauf im Krankenhaus." taz.de/Fall-Lorenz-A/!6127100/
Hört sich nicht nach gezielter Hinrichtung an. Der Kopftreffer war wohl eher Zufall als Absicht.
"Btw weiß ja nicht obse schon mal versucht haben mit ner Pistole 🔫 ein Silouette & die gar in Bewegung - hier gar 🏃♂️ - zu treffen?"
Kommt auf die Distanz und Laufrichtung an. Wenn Lorenz in gerader Linie vor dem Polizist weggelaufen ist...auf 5 bis 20m. 5 Schuss davon 3 Treffer wären dann keine Meisterleistung,
Letztlich ist eben doch der genaue Ablauf zu klären - Wurde er in der Drehung getroffen? Wo wollte er eigentlich hinlaufen? Waren Kollegen in Gefahr?
zum Beitrag13.02.2026 , 14:44 Uhr
Wie sähe denn die Zukunft der EU rosiger aus? Mit einem anderen deutschen Kanzler oder NATO-Generalsekretär, selbst in anderen Strukturen wäre Europas Gewicht ja nicht größer. Deren Alternativen waren und wären ja alle dafür, Deutschlands und Europas Einfluss noch weiter zu reduzieren.
Ich glaube Sie unterliegen genau dem Irrglauben, den Sie selbst kritisieren.
zum Beitrag13.02.2026 , 11:27 Uhr
"Dieser Populismus kommt normalerweise von rechts" -
Diesem Satz muss ich widersprechen. Politik, Justiz, Verwaltung, ÖRR, Presse usw. als Nazifortsätze und/oder vom Kapitalinteressen gesteuert anzusehen, ist "schon immer" fester Teil (auch) linker Überzeugung gewesen...
zum Beitrag13.02.2026 , 08:44 Uhr
Richtig. Ich habe aber viel aus meinem Geburtsland DDR gelernt. Vor allem dass Menschen egoistisch und opportunistisch sind und und dass gesellschaftliche Systeme nur den Rahmen bilden in dem die Menschen sich dann genauso verhalten wie im Kapitalismus auch.
Oder dass Sozialismus und generell politischer Idealismus schnell totalitäre System umschlagen.
Oder dass Machtstreben, Korruption und Menschenfeindlichkeit völlig systemunabhängig sind...
zum Beitrag12.02.2026 , 09:25 Uhr
Sie sprechen von den Anteilen unter jungen Wählen. Diese machen unter den Wählern aber einen geringen Anteil aus.
Gewaltpolitik kann man nicht mit Frauen Ende 40 machen (das ist der statistische Deutsche). Dazu brauchen sie junge Männer auf der Straße. Gerade diese Kohorten sind aber stark migrantisch geprägt...
zum Beitrag12.02.2026 , 09:08 Uhr
"für die ist die heutige Realität eben so grausam, dass sie den "echten" Faschismus gar nicht so schlimm finden"
Dann frage ich mich wann das mal besser war. Wann waren die politischen Partizipationsmöglichkeiten, der Rechts- und Sozialstaat mal besser ausgebaut? Wann war die dt. Gesellschaft friedliebender?
zum Beitrag11.02.2026 , 16:41 Uhr
Hitler musste für sein Bündnis mit Konservativen und Großkapital aber erst den "linken", revolutionären Flügel der NSDAP ausschalten.
Faschismus (generell Autoritarismus) geht häufig mit mafiakapitalistischen / kleptokratischen Strukturen einher, mit denen ich das klassische Großkapitel (Kartelle) vielleicht noch arrangieren kann, wenn die Bonzen am Raubzug beteiligt werden - siehe Putins Russland.
Eine freie Marktwirtschaft ist ihnen dagegen ein Grauen, da dies einen Rechtsstaat oder zumindest faire Wettbewerbsbedingungen voraussetzt. Auch ist (im Gegensatz zu linker Folklore) Frieden und Stabilität immer besser fürs Geschäft als Krieg.
Die AfD ist gegen die EU und Freihandel. Ist das etwa im Interesse des deutschen Großkapitals?
zum Beitrag11.02.2026 , 16:25 Uhr
Muss es denn nur diese zwei Szenarien geben, wo bleibt dann da der linke Gegenentwurf?
Ist nicht bereits die Situation dass in Nahost praktisch nur durch reaktionäre bis faschistische Akteure (Trump, Mullahs, Scheichs, Netanjahu, IS, Hamas, Erdogan etc.) eine Rolle spielen ein Armutszeugnis für linke Politik?
Mindestens in theoretischen Diskussionen stellt sich dann ja die Frage, ob das linke Weltbild ein Schönwetterphänomen ist und nur in Wohlstandsgesellschaften anwendbare Idee liefert...
zum Beitrag11.02.2026 , 16:15 Uhr
"Dass die Merz-Union die Bürger in die AfD treibt, das sieht man ja. Merz wollte die AfD halbieren, hat sie aber verdoppelt."
Sie verwechseln da was. Merkel und dann noch mal die Ampel haben die AfD verdoppelt. Auf Merzens Konto gehen "nur" 3 Prozentpunkte Steigerung...
Fairerweise muss man sagen, dass er sein Versprechen der Halbierung darauf baute, eine "rechte" Politik zu fahren. Das tut er ja aktuell gar nicht. Die Regierung Merz ist aus Sicht eines konservativen Wählers bestenfalls ein Mü rechts der Ampel. Zum Beispiel wird die "linke" Staatsbürgerrechtsreform der Ampel nicht revidiert... Außer "fremdenfeindlichen Sprüchen" ist da wenig...Merz steht immer noch links von Helmut Kohl.
zum Beitrag11.02.2026 , 11:26 Uhr
"Ein Kennzeichen des Faschismus ist auch, dass er sich mitunter - gerade am Anfang - als besonders modern, jung und energisch gibt, im Gegensatz zu den Konservativen, die als morsch und gefühlsduselig charakterisiert werden."
Ein Kennzeichen des historischen Faschismus...bei der AfD sehe ich davon nichts. "Modern" ist längst ein rechter Kampfbegriff geworden - ein Synonym für "woke"
zum Beitrag11.02.2026 , 11:24 Uhr
Merken Sie gar nicht was sie da eigentlich aussagen? Wenn die heutige Realität wirklich so grausam ist, wäre der Übergang in den (echten) Faschismus gar nicht so schlimm...
Papst Franziskus: "Diese Wirtschaft tötet." - Welche Wirtschaft tötet denn nicht?
zum Beitrag11.02.2026 , 11:17 Uhr
Der Vollständigkeit halber sollte man erwähnen, dass die Bildungsministerin M-Vs - ebenfalls von der Linken - diesen Vorgang deutlich kritisiert und die Entscheidung der Schule als falsch bewertet hat.
zum Beitrag11.02.2026 , 09:49 Uhr
Ich glaube hier geht es weder um den US-Imperialismus oder das Schicksal des Mullah-Regime, als um die Solidarität mit iranischen Linken - und damit um die Glaubwürdigkeit der deutschen Linken.
Normalerweise ist die hiesige Linke immer bereit, sich mit (noch so irrelevanten) Minderheiten zu solidarisieren und Repressalien reaktionärer Regime zu kritisieren. Ob das einen realen Effekt hat oder nicht, spielt dabei meist keine Rolle.
Aber bei einem aktiven Aufstand (Stichwort: "Völkermord") im Iran will man auf einmal differenzieren. Das erweckt den Eindruck, dass linke Ideale nur vorgeschoben sind und der eigentliche ideologische Hauptwiderspruch die Haltung zur USA....und das wäre ziemlich traurig.
zum Beitrag10.02.2026 , 14:50 Uhr
"Bei Kühnl ist der Faschismus eine Abwehrreaktion des Kapitalismus auf mögliche Veränderungen." Das halte ich für einen Blick durch eine sehr antikapitalistische Brille und völlig weltfremd. Einziger Zweck dieser Analyse ist es, alles Böse dieser Welt dem Kapitalismus anzudichten. Naja 1971...es sei ihm verziehen
zum Beitrag10.02.2026 , 10:45 Uhr
"Faschismus beginnt nicht mit Auschwitz, er endet damit."
Naja ganz so einfach ist das nicht. Was war mit Franco oder Salazar? Oder eigentlich jeder 08/15-Militärdiktatur. Da gibt es keine Zwangsläufigkeit hin zum industriellen Völkermord. Und sobald man eine schnöde Diktatur (pseudo)sozialistisch, monarchisch oder religiös einrahmt, ist ganz schnell das Urteil "faschistisch" weg, obwohl Demokratie, Pluralismus, Menschenrechte und Rechtsstaat genauso verschwunden bzw. nie da waren - siehe DDR, in der große Teile der völkischen Vorstellungen faktisch umgesetzt waren. Die Abgrenzung ist da schwierig.
Die AfD ist für mich eine rechtsextreme Partei mit faschistischen Inhalten aber (noch) keine klassische faschistische Bewegungspartei. Ein großes Glück ist nämlich, dass die AfD und ihr Klientel genau wie Deutschland insgesamt hoffnungslos überaltert sind. Daher fehlt der ausgeprägte Jugend- und Gewaltmassenkult. Das revolutionäre Element wird zwar im völkischen-esoterischen Rand der AfD beschworen aber im größeren Teil ist es eine "Früher war alles besser Partei" ohne Dynamik.
Gefährlich aber zu Krieg und Völkermord fehlt dem deutschen Rentnervolk schlicht die Kraft...zum Glück.
zum Beitrag10.02.2026 , 08:50 Uhr
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich bin mir sehr bewusst dass das taz-forum ein Diskursraum ist, der in keinster Weise der deutschen Gesellschaft, nicht mal der Parteienlandschaft entspricht....anders als vielleicht manch anderer Kommentator hier glaubt. Trotzdem kann man es als beispielhaft für ein ganz bestimmtes politisches Millieu ansehen....wie klein und irrelevant es auch ist ;)
"Dürfen wir das in Zukunft auch bei der AfD machen?" Das wird doch genauso gemacht...bei jeder Partei. Ottonormal-Politikkonsument sucht sich aus dem feindlichen Lager diejenigen Beiträge raus, die die eigene Meinung am besten unterstützen. Eine Studien zur tatsächlichen Empirie macht doch niemand...
zum Beitrag10.02.2026 , 08:40 Uhr
Also auch weniger Gehalt? Weniger Urlaub? Weniger kulturelle Teilhabe? etc.
zum Beitrag09.02.2026 , 10:24 Uhr
Diese "Alle in einen Sack"-Mentalität kann man hier im taz-Forum schön bewundetn, wenn zum Beispiel die aktuelle Bundesregierung ganz selbstverständlich als rechtsextrem bis sogar faschistisch bezeichnet wird. Wenn wirklich alle Wähler rechts der SPD Nazis wären, hätten wir ein echtes Problem.
zum Beitrag09.02.2026 , 09:49 Uhr
Es gibt die Muttersprache und die Heimat wird auch meistens weiblich personi- bzw. mystifiziert.
Zur seelisch-moralischen Rechtfertigung für Krieg reicht zur Not auch die Klassenfrage. Hat in der DDR, dem deutlich militaristischeren der beiden deutschen Staaten, auch wunderbar funktioniert
zum Beitrag09.02.2026 , 08:30 Uhr
"Der Fall Maja T. wirft die Frage auf, wie wir uns als Gesellschaft gegen Autoritarismus und Rechtsextreme an der Macht wehren können."
Ja, aber anders als Sie denken. Diese Aktion mag man vielleicht als einen Kampf gegen Rechtsextremismus sehen aber es war sicher kein Kampf gegen Autoritarismus. Maja T. und ihre Komplizen sind selbst höchst autoritär und menschenfeindlich vorgegangen, indem sie sich selbst in der Position gesehen haben, über Leib und Leben von anderer zu befinden.
Wären solche Menschen in einer echten Machtposition, würden sie mit Gewalt und Terror regieren. Es gäbe keinen Unterschied zur AfD und Co.
zum Beitrag06.02.2026 , 12:20 Uhr
"beide Geschlechter" - Was ist mit dem Rest?
zum Beitrag06.02.2026 , 09:42 Uhr
"würde zum Anziehungspunkt für Obdachlose aus anderen Gegenden in Deutschland" - Das Problem wären dann nicht in erster Linie Obdachlose aus anderen Teilen Deutschlands.
Auch wenn es viele nicht gerne hören aber Obdachlosigkeit ist nur zum Teil ein Produkt unserer(!) Gesellschaft. Daher empfinde ich auch die moralische Empörung hier in den Kommentaren fehl am Platze.
zum Beitrag06.02.2026 , 09:05 Uhr
Was ist mit (gefühlter) Sicherheit? Hygienebedürfnis? Alles Egoismus?
Selbst ich als großer und nicht besonders pingeliger Mann habe ich nicht immer Bock auf Junkies, Jugendliche und Rassisten.
zum Beitrag06.02.2026 , 08:19 Uhr
Ich sehe keine praktische Perspektive für dt. Atomwaffen. Wenn das relevant werden würde (NATO-Austritt der USA,) wäre es schon zu spät diese anzuschaffen. Russland hat seinen Hegemonitätsanspruch über ein Europa ohne die USA bereits formuliert. D.h. es würde gar nicht dulden, dass Deutschland Atomwaffen anschafft, weil diese Waffen seine relative Macht über Europa in Frage stellen würden. Putin hat ja schon klar gemacht dass (min Mittel- und Osteuropa) aus russischer Sicht nicht das Recht besitzen, von Russland unabhängige Politik zu machen - er strebt ja z.B. eine Rückabwicklung der EU an weil diese ohne Zustimmung Moskaus gegründet wurde bzw. nicht auf russische Interessen ausgerichtet ist.
Russland würde wahrscheinlich ähnlich allergisch auf deutsche Bestrebungen reagieren wie Israel gegenüber Iran (konventionelle Erstschläge).
"Man muss schon realistisch bleiben: China hat jetzt ungefähr 600 atomare Sprengköpfe, das ist nur ein Bruchteil der Bestände in den USA und Russland."
600 von 1550 kann man einen Bruchteil nennen...oder eben "fast die Hälfte" eines ohnehin übergroßen Arsenals der beiden anderen Mächte.
zum Beitrag05.02.2026 , 09:58 Uhr
Garnichts, da Russland und die von ihm unterstützten Separatisten sich kaum eine Woche an Minsk II gehalten haben...
Autonomie für den Donbass war ja eh nie das Ziel Moskaus...
zum Beitrag05.02.2026 , 09:43 Uhr
Einer der beiden entscheidenden Produktionsfaktoren ist nun mal Arbeit. Und Arbeitskräfte müssen auch "produziert" werden. Ebenso Konsumenten. Was nützt es eine hohe Produktivität bei Gütern aufgebaut zu haben, die Ihnen keiner mehr abnimmt?
Ihre Überlegung geht nur auf, wenn die Babyboomer in ihrer aktiven Zeit bereits auf Vorrat die Roboter produziert hätten, die sie pflegen, ernähren, beschützen etc...
zum Beitrag05.02.2026 , 09:32 Uhr
Klar sollte die Bundesregierung das, aber was heißt kümmern? Auch wenn wir das nicht gutfinden , müssen wir doch das Recht anderer Staaten akzeptieren...die genannten Staaten finden das liberale Recht in Deutschland auch nicht so prickelnd.
Russland wird man eh nicht beeindrucken können und bei den Fällen in der Türkei haben wir es sehr oftt mit Doppelstaatlern zu tun und da fehlt der Hebel. Die Türkei sagt dann "Das sind (auch) unsere Staatsangehörigen" und hat zu 100% Recht damit.
zum Beitrag04.02.2026 , 14:27 Uhr
Weder gab es eine rote Linie (zu der Russland kein Recht gehabt hätte) - Putin sagte höchstpersönlich in die Kameras, dass diese keine Bedrohung Russlands darstellt, noch hatte die NATO-Osterweiterung 2004 etwas damit zu tun, dass Putin 2022 die Ukraine überfällt.
zum Beitrag04.02.2026 , 11:02 Uhr
"[...], dass die Menschen länger arbeiten müssen, also mehr Stunden am Tag und mehr an Jahren im Alter. Denn Deutschland ist im EU-Vergleich schon jetzt das Land mit den meisten älteren Beschäftigten."
Das ist kein Argument gegen das länger arbeiten, sondern der Grund warum das so kommen muss.
Wenn die Ü60jährigen nicht so lange arbeiten wollen, dann hätten sie mehr Kinder kriegen müssen...oder sie entscheiden sich dafür, nicht so lange zu leben...
zum Beitrag04.02.2026 , 08:26 Uhr
So sind die Menschen nun mal.
Wenn Sie die Helm- oder gar Führerscheinpflicht für Radfahrer fordern, werden Sie ähnliche Reaktionen bekommen.
zum Beitrag03.02.2026 , 08:20 Uhr
Aber mit Beamten, Lobby- und Journalisten... und letztlich ist die Nachfrage entscheidend. Solange es einen Nachfrageüberhang (und Kostensteigerungen für Vermieter) gibt, steigen die Mieten ODER man führt ein Losverfahren bei der Vergabe ein.
zum Beitrag02.02.2026 , 16:50 Uhr
"Ein Gemeinwesen, dass es nicht einmal in einer solchen Situation, in der unabweisbar Gefahr für Leib und Leben herrscht, schafft, sofort für Abhilfe zu sorgen, hat eigentlich keine große Legitimation mehr." Geht es nicht eine Nummer kleiner?
zum Beitrag30.01.2026 , 08:51 Uhr
Meine Erkenntnis habe ich doch begründet.
Es gibt Pazifisten in Russland die tatsächlich in ihrem "Kampf" gegen Putins Faschismus glaubwürdig sind.
Ich sehe aber hier regelmäßig "Pazifisten" vor meinem Büro demonstrieren, die Friedenstauben-Folklore mit "Freundschaft mit Russland" - wohlgemerkt Putins militaristisches Russland !!! - verbinden. Die sehen die Moskauer Politik als gerechtfertigt an. Daran ist nichts glaubwürdig. Weder die Idee wie zukünftig Frieden erhalten bleiben soll, noch dass diese Leute keine russischen Proxys sind, für die die Welt umso besser ist, je mehr davon von Moskau aus regiert wird.
zum Beitrag30.01.2026 , 08:36 Uhr
"Er erbt dann auch diese Vergangenheit." Das ist (nicht nur) innerhalb der Linken eine höchst kontroverse Behauptung. . Sie reden damit der Assimilation und der "Deutschen Leitkultur" das Wort. Die CDU würde das definitiv so sehen...
Das ist ja auch eine mögliche Position... also wenn man daran glauben will, dass die bloße Staatsangehörigkeit die Identität eines Menschen festlegt (Doppelstaatler?).
zum Beitrag30.01.2026 , 08:27 Uhr
Das wäre eine Steigerung zu den Delfinen, die die russische Schwarzmeerflotte zur Bekämpfung von Kampftauchern dressiert hat... ;)
zum Beitrag29.01.2026 , 18:01 Uhr
"Ein großes Thema in der Geschichtspädagogik ist, wie jungen Leuten mit Einwanderungsgeschichte der Holocaust vermittelt werden kann; hier fehlt die unmittelbare Verbindung."
Heißes Eisen.
Eine moderne linke Forderung ist die der multiethnischen und damit multiperspektivischen Gesellschaft. Wer jetzt sagt, dass junge Leuten mit Einwanderungsgeschichte tradierte deutsche Geschichtsnarrative für sich annehmen (nicht nur davon gehört haben) sollen, der fordert im Geschichtsunterricht die "deutsche Leitkultur" ein....dieses Konzept gilt jedoch als rechtsradikal und ist schon angesichts der Zahlenverhältnisse an deutschen Schulen zunehmend schwierig.
zum Beitrag29.01.2026 , 10:23 Uhr
Sie haben meine Kritik nicht richtig erfasst. Mir geht es nicht um eine moralisierende Begründung für eine bestimmte Politik, sondern konkret um die grundlegende Idee des Pazifismus. Dieser führt nur dann zu einem stabilen System (Frieden) wenn entweder alle gleichzeitig auf diese Idee kommen oder der pazifistische Akteur durch seine Position eine Vorbildwirkung auf andere erzeugen kann. Ersteres ist unwahrscheinlich und zweiteres reine Hybris.
"Nur verkennen sie dabei, dass gewöhnlich auch die Kriegstreiber*innen jedweder Couleur stets moralische Motive für ihr Handeln anführen ... Können sie auch bei Putin nachlesen." - Stimmt aber diese führen sicher keine (radikal) pazifistische Weltanschauung für einen Angriffskrieg an. Das wäre selbst solchen Zynikern (und offenen Militaristen!) zu albern - "Seht, ich bin gegen die Existenz jeglichen Militärs...daher lasse ich jetzt unsere glorreiche Armee unser Nachbarland angreifen" ;)
zum Beitrag28.01.2026 , 15:36 Uhr
"eigentlichen Einwohnern"?? - Mal von der Semantik abgesehen: Dann gibt es auch in Deutschland "eigentliche" und "uneigentliche" Einwohner? Wer sind die?
zum Beitrag28.01.2026 , 15:32 Uhr
Früher dachte ich, dass Pazifisten nur weltfremde Idealisten seien. Mittlerweile halte ich ein arrogantes Überlegenheitsgefühl für den eigentlichen Kern des Pazifismus.
Die Idee dass man ein aggressives Gegenüber durch zur Schau gestellte Tugendhaftigkeit von seinem Tun abhalten kann, basiert doch auf der Annahme, dass man sich in einer Position der unverkennbaren moralisch-zivilisatorischen, aber auch machtfaktischen, Überlegenheit befindet, von der man dann großzügig Zugeständnisse machen kann - etwa so wie Erwachsene einem zornigen Kind Süßigkeiten reichen können um einen Konflikt beizulegen.
Aber die außenpolitischen Machtverhältnisse sind nicht so.
Von der Frage der Aufrichtigkeit dieses "Pazifismus" einmal abgesehen (siehe die Unterstützung der DDR-Behörden für den Pazifismus in Westdeutschland) Eine Kritik an der gewaltigen russischen Rüstungsindustrie habe von denen jedenfalls noch nie gehört....
zum Beitrag28.01.2026 , 08:51 Uhr
Ich habe beruflich in der Bildungsverwaltung gearbeitet und meine Frau ist Schulleiterin - Ich brauche keine Milchmädchenrechnungen nachzuplappern, ich kenne Kapazitäts- und Bedarfsrechnungen des Schulsystems sowie dessen Herausforderungen aus erster Hand. Meine Aussage ist ein banaler Fakt.
Ob das unter den heutigen Arbeitsbedingungen im Lehrerberuf oder den individuellen Lebensbedingungen realistisch oder zumutbar ist, ist doch eine andere Frage. Teilzeitarbeit ist auch (!) ein Mangelverstärker. Das sollte man mitdenken - es gibt hier einen Interessenkonflikt: individuelle Rechte vs. gesamtgesellschaftlicher Nutzen.
Beispiel: In meinem Bundesland reduzieren Lehrer um ein paar Stunden weil Teilzeitkräfte nur sehr eingeschränkt Vertretungsunterricht geben dürfen. Dadurch wird aber das Problem des Unterrichtsausfalls verstärkt.
"Außerdem ist „Nur Erwerbsarbeit ist richtige Arbeit“ und die Verunglimpfung von Menschen die - man stelle sich das vor - „freie Lebenszeit“ höher schätzen, selbstentlarvend. Von Vor-vorgestern." - Sie missinterpretieren meine neutrale und wertfreie Darstellung und entlarven sich damit selbst. (Stichwort: Textverständnis)
zum Beitrag27.01.2026 , 15:34 Uhr
"Bei den letzten Wahlen legten Linke, AfD und BSW zu, also jene Parteien, die das Primat des Militärischen infrage stellen..."
Diese Parteien gestehen bestimmten Staaten das Recht zu, nach Belieben andere Staaten mit Krieg zu überziehen...
zum Beitrag27.01.2026 , 10:51 Uhr
"Tatsache ist: Das Arbeitszeitvolumen in Deutschland ist konstant gewachsen, jedes Jahr sind wir fleißiger geworden. " - Das wird in der dort verlinkten Quelle zwar behauptet aber nur äußerst dünn belegt. Dort wird mit den absoluten Zahlen der geleisteten Gesamtarbeitszeitvolumen und der Überstunden argumentiert. Diese wachsen aber offenbar nur aufgrund des Mengeneffekts (mehr Arbeitnehmer = gleich mehr Arbeitsvolumen). Ob dieses auch pro Kopf wächst, ist jedoch die Frage:
Drei Teilzeitkräfte mit 30h/Woche leisten absolut mehr Stunden als vorher zwei Vollzeitkräfte mit 40h/Woche. Aber die Aussage, dass wir (individuell) fleißiger werden, kann ich so nicht belegen.
Ich glaube dass die gestiegene Teilzeitquote schlicht eine Folge der alternden Gesellschaft (Gesundheit) sowie ein Indiz für die Saturiertheit eines Teils der Arbeitnehmer ist - Für den öffentlichen Dienst habe ich die Beobachtung gemacht, dass gerade viele Frauen auch nach dem Herauswachsen der Kinder nicht in die Vollzeit zurückkehren, weil das Haushaltseinkommen eben ausreichend ist und freie Lebenszeit als wichtiger angesehen wird.
Übrigens: Würden alle Lehrer Vollzeit arbeiten, gäbe es keinen Lehrermangel.
zum Beitrag27.01.2026 , 09:05 Uhr
"Also gar nicht so weit weg von dem was Putin vorschwebt."
Richtig. Alles eine Frage der Definition von Verhandlung.
Es gab 1945 eine alliierte Forderung nach einer bedingungslosen Kapitulation (als ultimative Verhandlungsposition) und die deutsche Seite hat sich für deren Annahme entschieden und gegen die Alternative einer Fortführung de Krieges in Form eines Partisanenkrieges. Es war eine kurze Verhandlung...
zum Beitrag26.01.2026 , 11:50 Uhr
Natürlich wird das Ende am Verhandlungstisch entschieden, das wäre ja selbst bei einem (unwahrscheinlichen) ukrainischen Sieg so. Auch Deutschlands beide Kapitulationen wurden am Verhandlungstisch besiegelt.
"Unsere Regierungen reden davon einen Frieden, der nicht existiert, auf Arten abzusichern, die für Russland so inakzeptabel sind, dass es nie zu einem Frieden kommen kann." Und Russland redet von einem "Frieden" er nicht existiert, auf Arten abzusichern, die für die Ukraine (und wahrscheinlich auch min. für Osteuropa) so inakzeptabel sind, dass es nie zu einem Frieden kommen kann. Das ist doch nicht schwer zu verstehen.
Mal abgesehen davon...ist es wirklich so unfair und unmenschlich von Russland zu verlangen, dass es vom Rauben und morden ablässt?
"Keine europäische Regierung hat seit knapp 4 Jahren Krieg irgendetwas ernsthaftes unternommen, um einem Kriegsende näher zu kommen. Das ist ein Armutszeugnis." Die Versuche gab es aber leider sind alle europäischen Staaten zu schwach dazu, Russland zu Frieden zu bewegen. Das kann man als Armutszeugnis sehen aber letztlich ist diese Schwäche genau das, was alle deutschen Parteien und auch die Mehrheit der Deutschen wollten...
zum Beitrag26.01.2026 , 11:04 Uhr
Wenn das Thema Nachwuchs kein gesamtgesellschaftliches, sondern nur eine Angelegenheit der individuellen Frau wäre, hätte das interessante Konsequenzen für das Thema Unterhaltszahlungen...
zum Beitrag26.01.2026 , 09:15 Uhr
Wenn eine linke Partei nicht mit heiligem Eifer predigt, dann kann man in solchen Fällen auch großzügig sein. So frage ich mich dann immer, welche von den angeblich unumstößlichen Glaubenssätzen denn noch nichts als dreiste Lügen sind...
Das sind meiner Meinung nach die die wichtigsten Sätze des Artikels:
"Schlimm genug, dass es der Partei seit Jahren gelingt, den Diskurs zu verschieben und ihren Wähler*innen dadurch glaubhaft zu vermitteln, einen Unterschied zu machen."
Mach die AfD denn keinen Unterschied?
"Geht es den Mitte-Links-Parteien mit ihren Brandmauer-Predigten gar nicht so sehr um den Schutz des demokratischen Systems – sondern viel mehr um den eigenen Vorteil gegenüber den demokratischen Mitbewerbern?"
Ach was?! Wer hätte das gedacht. Natürlich geht es (auch) darum, mit der Brandmauer konservative Politik als faschistisch zu brandmarken und somit eine Politik rechts der SPD zu verhindern.
zum Beitrag26.01.2026 , 08:56 Uhr
Wenn Frauen ganz alleine, ohne Rücksprache mit dem Erzeuger und ohne Abwägung mit den Interessen des Ungeborenen, über ihren Körper entscheiden sollen, dann sollten Männer auch ganz alleine, ohne Rücksprache mit der potentiellen Unterhaltsempfängerin und ohne Abwägung mit den Interessen des Ungeborenen, darüber entscheiden können ob sie Unterhalt zahlen sollen oder nicht.....
zum Beitrag22.01.2026 , 14:38 Uhr
Ich bin hier zwiegespalten. Bei aller Sympathie und Solidarität für Alleinerziehende (ich war mal in ähnlicher Lage) muss man auch so ehrlich sein zu sagen, dass ein alleinerziehendes Elternteil - also bei dem sich der andere Part wegdrückt - niemals die Möglichkeiten Kinderloser oder von Menschen in funktionalen Familien haben wird.
Selbst wenn man das irgendwie 100% finanziell ausgleichen könnte, wären da immer noch die Zeit und die Mühen der Kindererziehung. "Das System" kann keine Partner (oder Familien, soziale Umfelder, Freundeskreise) zuweisen. Das ist halt das Lebensrisiko.
zum Beitrag22.01.2026 , 14:25 Uhr
Das traurige ist, dass der Fußball eine der ganz wenigen Felder ist, in denen Europa eine Großmacht ist - sowohl in Angebot als auch Nachfrage - und trotzdem seine Macht nicht umsetzen kann. Die Europäer werden nicht mal mit der FIFA fertig, die natürlich als durch und durch korrupter Verein lieber mit seinesgleichen klüngelt - Putin, Trump, Scheichs...Oligarchen aller Welt.
zum Beitrag22.01.2026 , 13:13 Uhr
Warum soll das eine massive Subvention der PKV sein?
Die Beihilfe wird ja nicht als Zuschuss zum monatlichen Beitrag an die PKV gewährt, sondern es werden nur die Kosten im Krankheitsfall anteilig aus Steuermitteln übernommen.
Man könnte höchstens argumentieren, dass dieses System der PKV (gute) Kunden zuspielt und diese der GKV entzieht. Aber Geld wandert nicht von der GKV in die PKV.
zum Beitrag21.01.2026 , 08:26 Uhr
Da bin ich genau bei Ihnen. Die Frage ist: Sind das jeweils 1,2 oder gar 3% der Menschen?
Und die wahrscheinlich viel interessantere Frage ist: Wenn wie verbreitet angenommen, etwa 1/3 der Deutschen rechte oder mindestens rechtsoffene Fremdenfeinde sind, wie sieht das bei anderen Völkern aus?
zum Beitrag20.01.2026 , 16:41 Uhr
"Jeder weiss, dass Privatpatienten überall sofort Termine bekommen"
Ach weiß das jeder? Das kann ich als Privatpatient jedenfalls nicht bestätigen...meine Wartezeiten bei Fachärzten letztes Jahr betrugen 2 mal 5 Monate. Und ein Hautarzt hat mich abgewiesen...und sicher nicht weil er schon zu viele Privatpatienten hatte. Ich wohne nämlich in einer Gegend, in der Privatpatienten eher selten sind und daher den Aufwand einer gesonderten Terminvorhaltung nicht lohnen...Die Kinderärztin ist sogar gänzlich mit Privatabrechnungen überfordert.
zum Beitrag20.01.2026 , 08:48 Uhr
Israelis sind genauso weiß wie die ("arischen") Iraner...und umgekehrt
zum Beitrag19.01.2026 , 16:57 Uhr
Der Erblasser muss ja auch keine Steuern zahlen...sondern der Erbe!
zum Beitrag19.01.2026 , 14:59 Uhr
Mit "Islamisten, Mörder und Faschisten" haben dagegen viele Linke kein Problem...
zum Beitrag19.01.2026 , 12:59 Uhr
Mag sein dass andere Kanzler sich da besser beraten fühlen(!) würden aber letztlich wäre jeder deutscher Kanzler, egal welcher Partei, da machtlos.
zum Beitrag19.01.2026 , 09:46 Uhr
"Austria First" - wie patriotisch. Oder ist das ein englischsprachiger Kanal?
zum Beitrag19.01.2026 , 08:25 Uhr
"Aber auch diejenigen, die sich politisch links verorten, bekommen den Spiegel der Praxis vorgehalten. Tatsächlich beteilige sich gerade diese Gruppe aus Kontaktscheu und Angst, etwas falsch zu sagen, selten aktiv an einer multikulturellen Gesellschaft. Hingegen tragen vor allem Menschen mit einem niedrigen Bildungsgrad, die Vielfalt seltener als Bereicherung ansehen, zum funktionierenden Zusammenleben bei."
So sieht es aus. Nicht in kulturwissenschaftlichen Seminaren oder Theatergruppen findet die Integration statt sondern in Fußballvereinen oder der freiwilligen Feuerwehr...also Milieus in denen progressive Ideen eher skeptisch gesehen werden. Der interkulturelle Konsens ist nämlich weiter rechts verortet als Linksliberale zu wissen glauben....eben weil, man höre und staune, andere Völker aus dem gleichen Holz geschnitzt sind wie wir.
zum Beitrag16.01.2026 , 14:43 Uhr
Wir hätten aber gegen Saddam, Gaddafi oder die Taliban verloren...
zum Beitrag16.01.2026 , 14:41 Uhr
"Ich möchte zudem nicht in einem Land leben, welches nach innen die Werte der Aufklärung hochhält..."
Wer sagt denn das in so einer Welt das der Fall sein wird? Sowohl Russland als auch die USA streben eine AfD Regierung für Deutschland an...
zum Beitrag16.01.2026 , 08:40 Uhr
Richtig aber ich sogar würde noch weiter in den theoretisch-weltanschaulichen Unterbau gehen. Die gesamten linken Theorien über den Kapitalismus-Imperialismus, Öko-Pazifismus bis zum Postkolonialismus scheinen keinerlei Anwendung zu finden wenn es um Russland geht....
zum Beitrag16.01.2026 , 08:09 Uhr
Ich würde nicht mal das der BW zutrauen...
zum Beitrag15.01.2026 , 15:23 Uhr
Die Idee dass Effizienz etwas zutiefst neoliberal/kapitalistisches und damit böse sei, hatte schon die DDR-Wirtschaft zugrunde gerichtet....
zum Beitrag15.01.2026 , 10:09 Uhr
"Der Shah hatte am Ende 10.000 Familien um sich, die Wirtschaft zu 80 Prozent in ihrer Hand hatten. Viele verdienten über Qausi-Monopole unglaublich viel Geld. "
Das ist selbst für viele Linke heute kein Problem - siehe die tiefe Sympathie für die Klepto- und Oligarchie der Moskauer Milliardäre...
zum Beitrag15.01.2026 , 09:06 Uhr
Sozialbetrug und Steuerhinterziehung ist kein (alleiniges) Metier der Superreichen. Die vermeiden Steuern eher als direkt kriminell zu werden.
Man kann doch das Abgreifen von Steuermittel an allen Fronten bekämpfen...
zum Beitrag15.01.2026 , 08:59 Uhr
Das ist nicht nur eine moralische Frage, sondern eine des Könnens...Europa kann das nicht.
zum Beitrag14.01.2026 , 08:33 Uhr
Ich teile zwar die abneigung über "Kommentarspaltenmobs" und die Plage der Click-Bait-Influencer aber das klassische Feuilleton ist in dieser Frage doch völlig unglaubwürdig. Letztlich sieht der Kulturjournalismus doch nur sein Monopol auf selbstgerechte und unwidersprochene Meinungen zerbröseln.
Das Grundproblem des Hochkulturbetriebs, abseits der banalen Geschmacksfrage, ist doch, dass man einerseits möglichst progressiv bahnbrechend, neu und aufregend - sprich: elitär - sein will, aber gleichzeitig höchste gesamtgesellschaftliche (!!) Relevanz für sich reklamiert. Das ist ist ein prinzipieller Widerspruch in sich und hat nichts mit der Realität zu tun.
Meiner Meinung nach kommt das daher, dass die typischen Medien der heutigen Hochkultur (Theater, Oper etc.) früher "state of the art", also die modernen Massenmedien waren. Die Werke Brechts und Co waren ihrerzeit Hochkultur UND Massenphänomen. Das ist heute eben nicht mehr so. Film- und Serienregisseure, Musikproduzenten und eben auch Influencer sind längst die Künstler, die die Ästhetik der Gegenwart prägen.
Das Feuilleton steht sinnbildlich für unsere Rentnergesellschaft, welche die heutige Welt nicht mehr begreift...
zum Beitrag12.01.2026 , 08:44 Uhr
Selbstbehauptung soll jetzt kapitalistisch sein? Warum es in einem nicht-kapitalistischen System keine Größeneffekte geben soll, müssten Sie mal bitte erklären. Eine 50-Rentner-Kommune hat logischerweise und demokratisch völlig richtigerweise weniger Einfluss als ein sozialistischer Staat mit 100 Mio. Einwohnern.
"Europa gibt seine Großmachtansprüche auf und konzentriert sich auf ein kluges Abstiegsmanagement. Links gedacht müsste dies beinhalten, die eigene Wirtschafts- und Verteidigungsinfrastruktur radikal an den ökonomischen und sicherheitspolitischen Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten"
Das ist ein Widerspruch in sich. Sich in völliger politischer Abhängigkeit turbokapitalistischer Länder begeben und hoffen das dabei noch Sozialstaat übrigbleibt ist schon extrem naiv. Siehe zum Beispiel die jüngste Einwürfe aus den USA zu unserem Gesundheitssystem.
Wenn Sie wenigsten so ehrlich wären die Folgen für dezidiert linke Politik darzustellen: Weniger Zugriff auf (gerechten Handel mit) Rohstoffe heißt weniger Industrie/Wirtschaft = weniger Sozialstaat = weniger Umverteilung. Eine Folge wäre zum Beispiel dass wir keine freie Bildung oder weniger Flüchtlinge versorgen könnte.
zum Beitrag09.01.2026 , 09:36 Uhr
Auch auf die Gefahr das hier wieder der Bote als AfDler verstanden wird:
Das hat keine Logik. Die rückgebaute dt. Infrastruktur ist eine Anpassung an den hiesigen demografischen Wandel. Die 2,1 Kinder hatten wir in der Vergangenheit schon mal. Die DDR kam sogar in den 1980er ganz gezielt wieder in die Nähe. Und die Kinderzahl würde ja auch nicht "vom Himmel fallen" - bei Zuwanderung hingegen sehr wohl (massive Zuwanderung versaut ihnen jede auf Jahrzehnte angelegte Bedarfsprognose).
Beispiel: Meine ostdt. Heimatstadt hatte 1990 250.000 Einwohner. 2000 waren es nicht mal mehr 200.000. Da vor allem die Kinderzahl zurückging wurden Kitas und Schulen geschlossen und Wohnblöcke abgerissen. Die Infrastruktur wurde dem Bedarf der Einheimischen angepasst. Wenn die Deutschen jetzt dauerhaft mehr Kinderkriegen würden, wäre das demografisch gut berechenbar und eine eine Stadtplanung würde darauf aufbauen: Geburtenzahlen +1 Jahr = Krippenplatzbedarf + weitere 2 =Kindergartenplatz + weitere 3 Schulplätze usw. Damit kann man in Politik und Verwaltung arbeiten!
Mal abgesehen davon hat Jim Crow 0,0% Relevanz für Deutschland. Amerikazentristisches Denken!
zum Beitrag07.01.2026 , 12:57 Uhr
Russland hat Ambitionen auf sämtliche Staaten mit russischsprachigen Minderheiten angemeldet. Das schließt Deutschland mit ein. Nicht unbedingt territorial aber Veto- und Mitspracherechte
Russland hat auch eine Hegemonie über ein post-NATO/post-EU Europa angemeldet. Das hieße zum Beispiel das Moskau gerne Regierungen nach Belieben einsetzen möchte...
"Wie viele territoriale Zugeständnisse gegenüber Russland wären Sie bereit einzugehen? "Keine!" - Also sind Sie ein Kriegstreiber ;)
"Und nein die Ukraine war bis auf den äußersten Westen nie Teil der europäischen Einflusszone." Aber Ostdeutschland Teil der russischen/sowjetischen...
zum Beitrag07.01.2026 , 12:50 Uhr
Wenn die Migranten abgeschoben wurden, bleiben mehr Wohnungen, Kindergeld, Kindergärten- und Schulplätze für Deutsche....Das ist die Logik der AfD und ihrer Wähler. Das ist doch nicht schwer zu verstehen...
zum Beitrag07.01.2026 , 10:51 Uhr
"Ulrich Siegmund vertritt die Idee, dass Migration negativ ist und das die massenhafte Ausweisung von Migranten eine politische Lösung für Deutschland darstellt. Gleichzeitig will er, dass deutsche Menschen arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten, die Frauen sollen viele Kinder kriegen und das zur Priorität machen."
Schön und gut. Nur werden Sie mit dem bloßen Schlechtfinden der AfD und dem Ignorieren der realen Probleme keinen Blumentopf gewinnen. Wenn man einfach leugnet dass Migration den Wohnungsmangel verschärft, die Sicherheitslage verschlechtert, die Sozialausgaben erhöht und kurz bis mittelfristig die Sozialkassen weniger stark entlastet als erhofft, dann wählen viele Leute eben die einzige Parteie(n) die das überhaupt problematisieren...egal wie schlecht oder unmenschlich deren Lösungsansätze sind. Und dass die Kinderlosigkeit der Deutschen die Mutter (haha) aller Probleme (nicht die Migration) ist, wird ja von allen Parteien konsequent ignoriert...
zum Beitrag07.01.2026 , 09:05 Uhr
Das setzt voraus dass die Großmächte dadurch saturiert wären und z.B. dass das russische Gerede von einer Vormacht über Europa nachdem die USA verdrängt wurde nicht umgesetzt wird.
Was wenn die Interessen dieser Großmächte in einer direkten Kontrolle Deutschlands (Demokratie abschaffen, AfD-Regierung einsetzen) bestehen? Wie viele territoriale Zugeständnisse gegenüber Russland wären Sie bereit einzugehen? Es leben immerhin einige Millionen Russischsprachige in Deutschland, die Moskau schützen könnte....Ostdeutschland war auch mal russisches Einflussgebiet!
Hätte eine solche Politik Grönland vor einem amerikanischen Zugriff geschützt?
zum Beitrag07.01.2026 , 08:56 Uhr
Die deutsche Armee ist nicht funktional und könnte nicht mal eine Rekrutierung organisieren, geschweige denn im Notfall einen Aufmarsch improvisieren. Die Ukraine und Russland haben dagegen jahrelang für den Ernstfall trainiert und Strukturen aufgebaut. Deutschland und Europa haben nichts dergleichen unternommen. Bevor sie die russischen Fähigkeiten nur belächeln: wir könnte das nicht mal ansatzweise. Wir haben weder die Fähigkeiten noch würden wir im Ernstfall die technische und logistische Unterstützung (Aufklärung, elektronische Kampfführung) genießen, die der Ukraine und Russland zur Verfügung steht. Wir können keinen Drohnenkrieg, noch wissen wir wie man im großen Maßstab Krieg führt. Ohne die USA sind wir zudem blind und taub.
Über Atomwaffen und die hier vorhandenen ethnischen Minderheiten (Moskau könnte hier einen Bürgerkrieg anzetteln) und von der Möglichkeit einer direkten Steuerung der dt. Politik über die AfD fange ich gar nicht erst an.
zum Beitrag07.01.2026 , 08:35 Uhr
Die Sozialpolitik (vor allem die Rentenpolitik) wäre so ein Thema. Die eher libertär denkende westdeutsche AfD will eine eigenverantwortliche Rente, während die eher klassisch völkisch gepolte ostdeutsche AfD weiter ein Solidarsystem aufrechterhalten will.
Leider tun sich insbesondere Linke bei der Differenzierung des rechten Spektrum sehr schwer weil dort aufgrund der alten Dogmatik Faschismus und Kapitalismus praktisch identisch sind.
zum Beitrag06.01.2026 , 12:38 Uhr
Vor 2016 mag das vielleicht eine (in Angesichts seiner Vorgeschichte - u.a. organisierte Kriminalität - völlig verklärte) Hoffnung gewesen sein. Aber schon in seiner ersten Amtszeit konnte er nur mit Mühe von einem Militärschlag gegen Iran abgehalten werden und er hat diverse internationale Abkommen gestrichen.
zum Beitrag06.01.2026 , 12:31 Uhr
Jein. Die Bedrohungslage Israels ist ja völlig real.
Das Ziel der Beseitigung des Israelischen Staates gilt ja unabhängig von den tatsächlichen Handlungen Israels.
Ob die israelische Regierung dagegen bei einer friedenswilligen arabischen Politik auf eine Eroberungspolitik verzichten würde, wäre die Frage.
zum Beitrag05.01.2026 , 17:21 Uhr
Das gleiche wie klassische "Antiimperialisten"...
zum Beitrag05.01.2026 , 10:47 Uhr
Sie können nicht die Benachteiligung der einen auf die gesellschaftlichen Umstände, die der anderen aber auf die individuellen Verhaltensweisen schieben. Sie müssen sich entscheiden. Entweder das System hat Schuld oder nicht.
Männer werden übrigens mehrheitlich von Frauen erzogen (Mütter, Lehrerinnen)
zum Beitrag