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20.10.2026 , 18:42 Uhr
Die Analyse scheint zutreffend. Was bedeutet das für „Solidarität“ und Umgang mit Protest? Zuerst einmal sind Solidaritätsveranstaltungen nur sinnvoll, wenn der Adressat klar ist . Randalierer haben wenig politische Überzeugungskraft. Schon die Gelbwesten wurden von Rechts gekapert, nicht ausgeschlossen, dass hier ähnliche Akteure die Stimmung angeheizt haben. Angesichts von Personen in Deutschland, die Autoauspuffe zuschäumten um angeblich für Habeck zu kämpfen, ist Vorsicht geboten. Putin war für diese Wegwerfagenten Aktion verantwortlich und das ist jederzeit wieder möglich. Offensichtlich ist jedenfalls, dass Gewalt die gesamte Gruppe und deren Anliegen diskreditiert. Vielleicht verstehen das auch hierzulande irgendwann die Verirrten, die glauben für‘s Klima ausgerechnet mit Aktionen gegen die Bahn vorgehen zu müssen.
zum Beitrag19.10.2026 , 14:23 Uhr
Genau meine Rede! Heutzutage ist nicht mehr Religion Opium für das Volk, Zucker und soziale Medien haben die Rolle übernommen. Es ist wirklichkeitsfern permanent Forderungen an den Staat zu stellen, Steuern aber abzulehnen. Da scheinen Einige immer noch zu glauben, dass Geld auf Bäumen wächst. Dass Zucker nicht gesundheitsfördernd ist, ist kein Geheimnis. Wie lautet denn die soziale Anklage zu Ende gedacht? a)Macht keine Zuckersteuer, denn das ist unsoziale Bevormundung. b)Erkrankungen, die darauf folgen sind eine „freie Entscheidung“. c) Die Folgekosten für die Krankenkassen trägt die Allgemeinheit… Da scheint das Konzept, weniger Kranke, weniger Belastung für die Krankenkassen, vielleicht sogar noch zusätzliches Geld für den belasteten Haushalt deutlich logischer und durchdachter.
zum Beitrag19.10.2026 , 04:41 Uhr
Gewalt ist keine Lösung. Hier ist es tatsächlich die Aufgabe der Polizei, die Sicherheit zu erhalten. Es mag junge "Revolutionäre" begeistern, doch politisch ist ein Gewaltexzess nicht. Die im Text kritisierte Polizei ermöglichte übrigens parallel stattfindende friedliche Demonstrationen. Diejenigen, denen die Geschäfte geplündert oder die Autos zerstört werden, werden kaum nachvollziehen können, wie das zu mehr "Teilhabe und Gerechtigkeit" führt . Ganz nebenbei: Frankreich steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Deutschland geht es relativ gut, da bereits in der Vergangenheit Schritte zur Einsparung gemacht wurden. Daher waren zum Beispiel auch die Investitionsprogramme möglich, die nun wieder ein kleines Wirtschaftswachstum bewirken.
zum Beitrag19.10.2026 , 04:18 Uhr
Schön, dass es in der Linken helle Köpfe gibt. Gysi ist und bleibt für mich ein ernstzunehmender Politiker. Politiker*Innen wie Frau Emde sind nicht ernst zu nehmen, da Sie offenbar unfähig sind, sich an Absprachen zu halten. Gysi bezeichnet dich selbst als demokratischen Sozialisten und grenzt dich somit auch zu den Parteimitgliedern ab, die einen "Systemwechsel" wollen. Ich würde mich freuen, wenn Berlin von einer linken Koalition regiert würde. Dass bedeutet aber auch, dass die Linke in den Ferien arbeitet. Will heißen, es gibt einen Fahrplan mit den anderen Parteien, parteiintern allerdings noch einige Baustellen. Viel Erfolg!
zum Beitrag19.10.2026 , 03:57 Uhr
Gewalt gegenüber Personal der Bahn, sowie Mitreisenden ist ein Problem. Es verwundert, dass diese Problematik kaum beleuchtet wird. Dass die Bahn die Sicherheit ihrer Angestellten und Reisenden bevorzugt, ist verantwortungsbewusst. Sozialarbeit und Konsumräume sind ein anderes Thema. Offener Konsum und Drogenszene ist ebenfalls ein ungelöstes Problem. Allerdings ist es auch nicht Aufgabe der Bahn diese gesellschaftlichen Probleme zu lösen. In der jüngsten Vergangenheit sind Angestellte der Bahn zu Schaden gekommen und auch getötet worden. Alkohol ist ein Katalysator von Gewalt. Es ist eine gute Entscheidung, diese Gefahr zu minimieren. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass Jemand, der zum Essen ein Bier trinkt, anschließend versuchen wird, den Schaffner aus dem Zug zu werfen. Augenmaß ist benannter Teil der neuen Strategie und daher können die Mitarbeiter*Innen der Bahn auch individuell und angemessen reagieren.
zum Beitrag18.10.2026 , 13:29 Uhr
Danke! Es ist ein Hoffnungsschimmer, dass Lernende das auch noch wollen. Als Arbeitender habe ich grundsätzlich diese Lebensphase hinter mir, doch man*frau lernt ja bekanntlich nie aus. Dennoch greife ich weiter auf klassische Nachschlagewerke, oder eben Wikipedia zurück. Es überrascht mich, wie Viele einerseits eine Reaktivierung von Atomkraft durch Elon Musk für Rechenzentren kritisieren und andererseits völlig selbstverständlich KI nutzen. Dass hier soziale Interaktion:" Mami muss ich das bei 60 Grad waschen?", zu kurz kommt wird nicht einmal gedacht. Ich habe mich immer schon auf mich selbst verlassen. Wenn ich ein Navi nutze, merke ich, dass ich wie im Autopilot fahre und die Strecke nicht wiedererkennen würde. Bei Anderen merke ich, dass die dadurch ihren Orientierungssinn bereits fast verloren haben. Daher setze ich das gezielt ein. Als Arbeitender wird das Ergebnis meiner Arbeit bewertet. Pfusch bei Hausarbeiten bewehrt sich langfristig nicht. Im Arbeitsleben zählt letztlich keine Note, sondern das Können. Stellt sich heraus, dass da nur Luft zwischen den Ohren ist, kann es schnell peinlich werden. Die (Ex-) Sprecherin des weißen Hauses ist da ein aktuelles Beispiel...
zum Beitrag18.10.2026 , 13:09 Uhr
Reiche entlassen! Ja, das hätte jeder vernünftig denkende Menschen bei der "Kabinettsumbildung" kurz vor der Sommerpause erwartet. Es ist eine Tatsache, dass die Regenerativen über sämtliche Krisen hinweg Wirtschaftsmotor waren. Ganz offensichtlich ist die Wirtschaftsmini aber nicht an einer sich erholenden Volkswirtschaft interessiert, sondern vertritt weiterhin Lobbyinteressen. Eine Haltung, die in der CDU nicht eben selten zu finden ist. "Umsteuern" heißt bei der CDU nur "zurück in die Vergangenheit, die es nie gab". Fortschritt ist heute grün, nur können Vertreter*Innen der Union nicht raus aus ihrem Fundamentalismus. Der ist immerhin zeitgemäß:" Schuld sind die Anderen"! In einer Zeit in der Resilienz diskutiert wird, möchte Frau R. weniger kleine unabhängige Stromversorgung. In Zeiten, wo die hohen Preise für fossile Energieträger die Wirtschaft bremsen und die Binnennachfrage reduzieren, setzt Sie auf veraltete Technik. Die JU kritisiert, mit anderen die Investitionspolitik der Bundesregierung. Dabei ist diese gerade erfolgreich. Das derzeitige Wirtschaftswachstum ist genau darauf zurückzuführen, glücklicherweise konnte Frau R. das nicht auch noch negativ beeinflussen.
zum Beitrag17.10.2026 , 10:47 Uhr
Es ist gut, dass in einer Hauptstadt noch Anderes möglich ist. Natürlich glauben auch die Berliner*Innen, sie leben am Nabel der Welt, eine Sichtweise, die sie mit anderen Großstädter*Innen aus Hamburg oder Köln teilen. Politisch wäre es erfreulich, wenn Berlin ein linkes Bündnis zustande brächte. In MV führen die gleichen Parteien bereits Koalitionsverhandlungen. Berlin scheint die Sache gerade vor die Wand zu fahren. Flughafen, Annulierte Wahl, Rücktritt des Bürgermeisters als Kandidat. Von außen betrachtet ist der Stern Berlin schon länger im Sinkflug. Es wäre ein Lichtblick, wenn ein anderes demokratisches Bündnis zusammen fände. Dass die Linke ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat, fällt ihr gerade auf die Füße. Wer demokratisch regieren will, kann vielleicht nicht alle Marxisten und Trotzkisten mit ins Boot holen. Dass die unklare Haltung zu Israel/Antisemitismus nicht nur der möglichen Koalition, sondern der eigenen Partei schadet, sollte deutlich geworden sein. Jetzt muss Butter bei die Fische! Ergebnisse, statt Nabelschau! Dann wird vielleicht auch mal wieder darüber gesprochen, dass unser Problem Nr1 die „afd“ und Problem Nr.2 der Umgang der Union mit Problem Nr1. ist.
zum Beitrag16.10.2026 , 22:07 Uhr
Ja, da ist was dran!
zum Beitrag16.10.2026 , 22:06 Uhr
Bundeskanzler Scholz hielt seine Zeitenwende Rede Anfang 2022, Trumps zweite Amtszeit begann 2025. Bis dahin hat die Bundeswehr glücklicherweise schon viel getan um die Untätigkeit der vorgeheden Jahre auszugleichen.
zum Beitrag16.10.2026 , 05:34 Uhr
Danke für den Artikel! Was in diesem Zusammenhang immer deutlich wird, ist, dass die CDU keine Wirtschaftskompetenz hat. Die Wirtschaftsmini kann nur Lobbyarbeit, Volkswirtschaft ist für diese " Volksvertreterin" ein Fremdwort. Dass Merz die gleiche "Kompetenz" hat, ist offensichtlich. Auch bei der Zuckersteuer hat Merz wieder gebremst und die CDU Landwirtschaftsminister gleich mit. Interessant, da Merz ja gewisse Zusammenhänge zwischen Krankheit und Produktivität ausmachte. Da kann man auf fie Idee kommen, dass "Volksgesundheit" auch gut für die Produktivität wäre. Wer die Elektrifizierung aufhalten will, ist von gestern. Wir brauchen aber auch morgen Arbeitsplätze. Daher ist ein Ausbremsen der neuen, regenerativen Technik ein Stolperstein für die deutsche Wirtschaft. Dass die Unabhängigkeit der Stromversorgung sinnvoll ist, zeigt widerum Frankreich: Wenn alle Kühlanlagen in den Supermärkten gehackt werden und die Ware in Müll verwandelt, sollte der Begriff "Hybride Angriffe" auch mehr in den Fokus gerückt werden. Es lässt hoffen, dass an den Unis Fachkompetenz heran wächst, die Argumente für Veränderungen liefert.
zum Beitrag16.10.2026 , 05:05 Uhr
Es ist schon seltsam, dass jede Reform sofort kritisiert wird. Teil des Problems sind übrigens die "Patienten", die aus teilweise nichtigen Anlässen Notfallversorgung beanspruchen und somit Arbeitskraft, die an anderer Stelle akut und notwendig gebraucht wird, blockieren. Dass der Zugang gefiltert wird, ist notwendig und natürlich sind Entscheidungen in diesem Bereich immer schwerwiegend. Das ist Teil des Jobs.
zum Beitrag16.10.2026 , 04:56 Uhr
Danke für diesen Artikel! Die Idee der Plastikbesteuerung ist richtig, die Unionsargumentation als Belastung der Industrie kurzsichtig. Es ist ja nicht so, als gäbe es keine Alternativen zu Plastik. Betrachtet man den Joghurtbecher, ist ein Glas, das auch noch Mehrweg ist, z.B. eine gute, bestehende Alternative. Vor 1,2 Jahren wurden auch Äpfel in einer Schale, die nicht aus Plastik, sondern Papier aus Gras war, im normalen Supermarkt verkauft. Eine Idee, die in der Uni geboren wurde und zu den wenigen zählt, die umgesetzt wurden. Es gibt also nicht nur vorhandene Alternativen, sondern auch die Innovationskraft. Zu Plastik wird oft gegriffen, weil es " einfach billig" ist. Das ähnelt allerdings dem Problem des "billigen Atomstroms". Der Müll wird nicht einkalkuliert. Dafür soll dann nicht der Hersteller, sondern die Allgemeinheit zahlen. An dieser Stelle sollten sich vielleicht such mal Jene am Kopf kratzen, die meinen, "die Armen" würden wieder besonders belastet. Das Geld, dass Für Entsorgung und schon der Sammlung von Müll in der Natur ausgegeben wird, fehlt an anderer Stelle. Außerdem sind Menschen, die wenig Geld haben, nicht automatisch ökologische Analphabeten.
zum Beitrag15.10.2026 , 12:50 Uhr
Seltsame Berichterstattung. Hallo Taz! Es ist etwas verwunderlich, wie die Berichterstattung über die Sondierungen laufen. Eigentlich sollte man meinen, die taz sei als Berliner Zeitung nah am Geschehen. Insbesondere wo es sich doch um ein mögliches linkes Bündnis handelt. Doch von irgendeinem Informationsvorsprung gegenüber anderen Medien ist nichts zu merken. Statt dessen hören wir von Politiker*Innen aus der dritten Reihe. Nach der taz Einschätzung, dass sich „Grüne und SPD in eine Sackgasse manövriert haben“ gehen die Sondierungen einen Tag später weiter. Der vorliegende Bericht ist eine Idee, die ebenfalls faktenfern ist. So als Leser ist man ja schon daran interessiert, Nachrichten zu erhalten, statt einen Kommentar nach dem anderen. Ich erinnere mich, dass die letzte Wahl in Berlin von einer ähnlich Informationsarmen Berichterstattung begleitet wurde. Vielleicht sollte man*frau, wenn keine Kontakte und Informationen vorliegen, einfach über Anderes berichten, statt zu fantasieren.
zum Beitrag15.10.2026 , 04:50 Uhr
Klarheit herrscht nun für Alle, die im BSW ursprünglich eine mögliche linke Alternative gesehen haben. Die Partei hat sich selbst diskreditiert. Dadurch wird sich der Trend des Scheiterns fortsetzen. Denn die Rechten wählen gleich „afd“, und Diejenigen, die noch etwas Linkes in der „die Linke“ Abspaltung gesehen haben, werden sich enttäuscht abwenden. Der Blick kann sich zukünftig also auf Wesentliches lenken, Die CDU ist derart kopflos, dass sie nur noch flüchten kann und der Abstimmung zur Wahl des Ministerpräsidenten fern bleiben will. So sieht also die „Opposition“ der CDU aus?!
Um hingegen die Holzköpfe zu wählen muss man offenbar selbst Holzkopf sein, das ist bei mir schon anatomisch nicht gegeben…
zum Beitrag12.10.2026 , 22:42 Uhr
Dass Frauen in Führungspositionen deutlich mehr Kritik ausgesetzt werden, als Männer, ist eine Tatsache. Dass Merz die Kritik schlicht zurück weist, spricht für seine Schlichtheit. Es dreht sich nicht immer Alles um Ihn. Zitate von Unionspolitikern wurden genannt. Merz muss gelegentlich auch als CDU Chef agieren. Doch das klappt offenbar weder in Sachsen Anhalt noch un diesem Fall. Die CDU hat aus der Klausur offenbar nichts gelernt und kommt mit potentiellen Steuergeschenken Vielleicht sollte sich Merz mal fragen, warum Merkel so lange regiert hat und er eine lame duck ist. Es könnte daran liegen, dass die 100% CDU, wie er die sich vorstellt, nicht dem entspricht, was die Mehrheit im Land will. Die Unfähigkeit der CDU wird zusätzlich deutlich, indem keine Idee präsentiert wird, woher das Geld für die Steuergeschenke kommen soll. Dass die Union kleine Rechenprobleme hat, wurde ja schon bei der Änderung des Bürgergelds deutlich. Anstatt nach den letzten Wahlen den demokratischen Zusammenhalt zu stärken will fie CDU ihr eigenes Süppchen kochen. Die tollen Ideen sollen Andere finanzieren. Mittlerweile kann ich mir Merz bis zum Ende der Legislatur auch nur noch schlecht vorstellen.
zum Beitrag12.10.2026 , 14:24 Uhr
Es ist erfreulich, dass der gewaltlose Widerstand erfolgreich war. Das ist zum einen den Blockierern und zum anderen der Polizei zu verdanken.
Sehr geehrter Herr Sotscheck, Ich schätze Ihre Artikel. Vielleicht könnten Sie uns ja auch mal über „Wilhelm von Oranien“ im Allgemeinen aufklären. Es gibt ja den damaligen Kämpfer gegen die spanische Besatzung in den Niederlanden und durch die Besitzungen in Südfrankreich den entsprechenden Titel. Besungen wird Wilhelm in der niederländischen „Wilhelmus“, als „von deutschem Blut“, nämlich ursprünglich ein Fürst von Nassau.?!( an dieser Stelle wäre auch das Wort „Nassauer“ interessant) Klar ist, dass sich nicht nur das niederländische Königshaus, sondern auch die niederländische Elftal im farbenfrohen Orange schmückt. Zusammengefasst, was hat das mit Großbritannien im Allgemeinen und (Nord-) Irland im Besonderen zu tun?! Leider stoße ich da bei Wikipedia etc. an Grenzen und hoffe auf Ihre Irische Universalgelehrtheit. Mit freundlichen Grüßen und dem Wunsch nach amüsanter Erläuterung Philippo1000
zum Beitrag12.10.2026 , 06:26 Uhr
Lame duck with a gun. Treffenden kann die Situation nicht beschrieben werden. Einerseits wäre es natürlich erfreulich, wenn trump in den Zwischenwahlen einen Schuss vor den Bug erhielte, allerdings ist tatsächlich zu befürchten, dass er zurück schießt. Hierzulande haben wir zwar ein paar Problemchen, doch im Gegensatz zu den USA sind es letztlich Peanuts. Merz ist natürlich der Falsche für den Job, allerdings hat er noch keine Weltwirtschaftskrise oder einen Krieg zu verantworten. Das "um sich schlagen" ist eine weitere zutreffende Beschreibung. Trump wirkt tatsächlich wie das Kleinkind, das vor Wut mit dem Löffel in den Brei haut. Immerhin scheint das allmählich auch den Amerikaner*Innen einzuleuchten. Über den Dieseldeal mit Putin sagte ein amerikanischer Analyst: " ich kann kann gar nicht oft genug die Bedeutungslosigkeit dieser Maßnahme erklären". Die 300.000to Diesel reichen den USA für 14 Stunden. Wenn es schon nicht für den Friedensnobelpreis gereicht hat, wird diese Tat doch hoffentlich im Guinness Buch der Rekorde erwähnt? Als "die größte Luftnummer der Geschichte"?
zum Beitrag12.10.2026 , 06:00 Uhr
Dass Franziska Giffeys Stern im Sinken begriffen ist, ist kein Geheimnis. Ihr Argument gegen die Koalition ist allerdings überdenkenswert. Es nützt nämlich leider wenig, wenn die Linke Parteispitze Verpflichtungen unterzeichnet, die Partei die Linke jedoch das Gegenteil möchte. Ich hatte gehofft, das Thema Antisemitismus sei nun ergebnisorientiert bearbeitet worden. Giffey kritisiert zu Recht die direkte Ablehnung durch die 120 Mitglieder der Linken. Außerdem erfährt man*frau in einem anderen Artikel der taz, dass Linke Politiker auch auf der Demo antisemitische Positionen vertreten haben. Die Tatsache, dass hier wieder einmal die Überbringerin der schlechten Nachricht verurteilt wird, spricht nicht von der Reife der Verurteiler. Ganz nach der üblichen Formel:" Schuld sind immer die Anderen", wird das Problem übersehen. Ist die Linke also reif für die Regierungsverantwortung? Die parteiinterne Kritik, direkt nach einem ersten Kompromiss lässt daran erhebliche Zweifel aufkommen. Wenn Lösungen eine Halbwertszeit von einem halben Tag haben, ist Zusammenarbeit schwierig bis unmöglich. Schade, ich dachte die Unreife bezieht sich nur auf ein paar Jugendliche.
zum Beitrag11.10.2026 , 18:50 Uhr
Diese Argumentation wird der Problematik des Antisemitismus nicht gerecht. Die führenden Vertreter*Innen der drei linken Parteien Berlins haben sich geeinigt, weil sie die Tragweite des Problems erkannt haben.
zum Beitrag10.10.2026 , 06:14 Uhr
Eine interessante Replik auf die offizielle Sichtweise, denn "die Linke" hat zwar die meisten Stimmen, jedoch nur ein Viertel der Wähler*Innen überzeugt. Ohne die Grünen und die SPD hat "die Linke" keine Chance zu regieren. Demokratie ist gefragt, auch wenn das gerade unter den jungen Vertretern der Partei nicht unbedingt Konsens ist. Realismus ist ebenfalls gefragt, es geht nicht darum, ein Bild aus vielen roten Linien zu malen, sondern eine Stadt zu regieren, die zufällig unsere Hauptstadt ist. Da stellt sich dann auch die Frage der Differenzierung, denn obwohl Berlin für viele Bewohner*Innen der Nabel der Welt ist, außenpolitisch hat der berliner Senat nicht viel zu melden. Das ist vielleicht auch ganz gut so, schließlich gibt es genug stadtinterne Probleme. Es wäre erfreulich, wenn Berlin von einem linken Bündnis regiert würde. Dazu müssen Kompromisse gemacht werden. Auch wenn die jungen Populist*Innen es gerne anders hätten, wir leben in der real existierenden Demokratie.
zum Beitrag10.10.2026 , 05:52 Uhr
Dumm. Die demokratische Union löst sich gerade auf. Das zeigte sich schon, als sie der Einladung an den von der SPD initiierten Gesprächen der demokratischen Parteien nicht nachkam. Dass sich Schulze, als der große Wahlverlierer zum Fraktionsvorsitzenden wählen lies, ist schon peinlich. Natürlich ist hier auch ein gewisses finanzielles Interesse vorhanden, das in der CDU ja grundlegend ist. Das BSW hat sich für DemokratInnen klar diskreditiert. Die CDU im Kleinkrieg. Das sind schlechte Aussichten. Die weinende Frau vor dem Landtag ist das passende Bild der Situation.
zum Beitrag10.10.2026 , 05:23 Uhr
Real existierende Demokratie Nun wird sich zeigen, ob "die Linke" regierungsfähig ist. Die Parteispitzen haben ein schlüssiges Konzept gegen Antisemitismus erarbeitet. Falls die Partei "die Linke" dem nicht zustimmen sollte, würde sie schlicht unter Beweis stellen, dass sie nicht regieren möchte. Eine bequeme Vorstellung für Jene, die immer gerne die Schuld bei Anderen suchen. Wer allerdings gestalten möchte, muss sich mit der real existierenden Demokratie in Deutschland zufrieden geben. Außenpolitik ist kaum die Aufgabe des Berliner Senats. Nachdem nun grundsätzlich die Möglichkeit zur Zusammenarbeit geschaffen wurde, müssen noch dicke Bretter gebohrt werden. Anspruch, Kompetenz und Pleite sind so einige Problemchen, die eine mögliche Koalition bearbeiten muss. Dass MV bei einer möglichen Koalition der gleichen Parteien deutlich weiter ist, sollte Berlin Ansporn sein. Dabei plant MV deutlich mehr Bürgerbeteiligung, Sozialstaat und Wirtschaftsförderung. Dinge, die für die Berliner Verhandlung noch in weiter Ferne liegen. Ich wünsche Berlin ein demokratisches Bündnis. Die Beteiligten stehen in der Verantwortung unsere Hauptstadt als demokratische Alternative zu regieren.
zum Beitrag09.10.2026 , 05:28 Uhr
Das sehe ich genauso.
zum Beitrag08.10.2026 , 12:47 Uhr
Gute Nachrichten! Es ist gut, dass sich demokratische Parteien auf Schritte gegen Antisemitismus verständigen können. Die Linke zeigt so in Berlin, im Gegesatz zu Leipzig, dass es ihr ernst ist. Die Hürden der SPD waren offenbar angemessen. Das ist eine positive Nachricht aus Berlin. Leider waren die Nachrichten über die antisemitische Demo in Berlin sehr unschön. Ich hoffe, dass es die drei linken Parteien schaffen, ein Bündnis zu schließen. Die Demokratie braucht, gerade jetzt, Zeichen für ihre Handlungsfähigkeit. Das heißt auch Kompromisse schließen. Leider ist das Wort Kompromiss in Mißkredit geraten und wird oft nur noch mit dem Adjektiv „faul“ genannt. Das ist eine undemokratische Haltung. Wer der Meinung ist, dass die Meinung einer Minderheit die Mehrheit überstimmen sollte, unterscheidet sich nicht von den Rechten. Ich bin allerdings in erster Linie links im Gegensatz zu den Rechten. Wer glaubt dass nur die eigene Meinung zählt, sollte den eigenen Gartenzaun sehr hoch ziehen und an der persönlichen Flagge arbeiten. Ich arbeite lieber mit Anderen zusammen und betrachte andere Ideen als Gewinn. Ich hoffe, eine Mehrheit in den linken Parteien sieht das genauso. Einigt Euch!
zum Beitrag08.10.2026 , 11:00 Uhr
Tja, Mir ist immer noch nicht klar, warum Menschen, die sich so oft für Freiheit aussprechen, den Staat als Regulativ fordern. Es wäre doch einfach möglich, KI nicht zu nutzen. Doch es ist, wie so oft , paradox: In den sozialen Netzwerken wird Persönliches bis ins Detail veröffentlicht, doch der Staat soll keine Daten haben. Wenn es um finanzielle Unterstützungen geht, soll der Staat natürlich doch die Daten haben, Es gibt Angst vor Bewegungsprofilen, doch bei Firmen, die mit diesen Daten handeln, gibt man*frau sie freiwillig ab. Wie wäre es, statt stets die Verantwortung beim Staat zu suchen, mal selbst für das eigene Leben Verantwortung zu übernehmen? Für’s Klima: nicht Fliegen ! Für‘s Grundwasser: kein Tesla! Für die Freiheit: keine „afd“ ! KI nicht zu nutzen, selbst zu denken, oder mal was nachzuschlagen ist gut fürs Hirn. Zunehmend wird KI auch ein substanzieller Klima Killer. Es ist ganz einfach, die richtigen Dinge zu tun oder zu lassen. Warum immer erst das Kind in den Brunnen werfen und dann nach dem Staat schreien?
zum Beitrag08.10.2026 , 06:50 Uhr
Schade! Einerseits wird hier ganz klar die CDU genannt, die Tabakkonzerne einlädt und dann wird wieder von "dee Regierung" gesprochen. Dabei scheint die SPD doch gar nicht mit den Lobbyisten zusammen arbeiten zu wollen?! Die Erhöhung der Tabaksteuer ist eine gute Idee. Jeder, der gar nicht erst mit dem Rauchen anfängt, tut sich was Gutes. Außerdem wird die Allgemeinheit, die Krankenkassen und Pflegekassen durch weniger Folgekosten geringer belastet. Dass der Staat, also wir, mit dee Dummheit derjenigen, die weiter rauchen wollen Steuern verdient, ist nur fair. Eigentlich wären höhere Beträge für Raucher*Innen in Pflege und Krankenkassen gerecht. Aus Datenschutzgründen ist die Tabaksteuer jedoch der einfachste Weg. Volkswirtschaftlich betrachtet zeigt sich wieder, dass die CDU unter Wirtschaft in erster Linie Vettern Wirtschaft versteht. Dieser rote Faden der Lobbyinteressen richtet sich klar gegen die Volkswirtschaft. Nach Spahn und Reiche ist dies eine weitere Aktion gegen Volksgesundheit und einen gerechten Haushalt.
zum Beitrag08.10.2026 , 06:30 Uhr
Neue Argumente? Fehlanzeige! Interessant, dass einerseits die Gefahr durch Putin herunter gespielt wird und andererseits davon gesprochen wird, nicht in den Schützengraben zu wollen. Das Märchen von irgendeinem Krieg, den Deutschland führen will, wird weiter erzählt. Glücklicherweise ist der Aufwuchs der Bundeswehr erfolgreich und es haben sich in diesem Jahr genug Freiwillige gemeldet. Ich fände eine Rückkehr zur Wehrpflicht allerdings schöner. Zeitgemäß wäre dabei natürlich ein Ersatzdienst, der neben dem klassischen Zivi auch einen Klimadienst ermöglicht. Es wäre gut, wenn junge Menschen zusammen gewürfelt würden und außerhalb ihrer Blase Andere kennen lernen. Es ist eine gute Erfahrung, Zusammenarbeit zu lernen und zu erfahren. Natürlich wäre es außerdem sinnvoll, in diesem Zusammenhang Weiterbildung zu betreiben, sowohl in Punkto Demokratie, als auch als zweiten Bildungsweg. Es gibt Viele ohne Schulabschluss und hier wäre die Gelegenheit das breit aufgestellt zu ändern. Ein Dienst an der Gesellschaft kann auch zu einer neuen Identifikation mit unserem Land führen. Auch Menschen mit Migrationshintergrund könnten so sich selbst in der und die Gesellschaft neu definieren.
zum Beitrag07.10.2026 , 21:32 Uhr
Danke! Die Nachrichten aus Sachsen Anhalt sind so erschütternd, dass man am liebsten weghören möchte. Doch statt dessen gilt es Demokrat*Innen vor Ort zu unterstützen. Danke für die guten Tipps dazu! Wir dürfen nicht in Schreckstarre verfallen wie das Häschen vor der Schlange. Wenn wir Alle mal hoppeln, ist die Schlange platt. Hasenpower!
zum Beitrag07.10.2026 , 05:09 Uhr
Die Initiative aus dem Finanzministerium ist zeitgemäß. Es ist kein Geheimnis, dass in Branchen mit viel Bargeldverkehr auch Geldwäsche möglich ist. Wir hatten da gerade so einen Fall vor der Haustür, der Barber Shops, Döner und Pizzaläden betraf. Der Besitzer sitzt jetzt. Wenn es ums „große Geld“ geht , wird gerne von dem Schatz gesprochen, der bei der Steuerhinterziehung zu heben wäre. Seltsamerweise kritisieren in der kommune teils die Gleichen Leute Maßnahmen, die zum Aufdecken von Steuerhinterziehung führen können. Da sieht man*frau wieder, wie Wenigen es oft um Inhalte und Lösungen geht. Es ist gut, dass Maßnahmen gegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung ausgebaut werden. Die bessere Vernetzung der Behörden ist da ein weiterer Baustein. Arbeitgeber, die so Steuern und Sozialabgaben „sparen“ schaden uns Allen. Insbesondere werden die „Angestellten“ um Ihre Sicherheiten betrogen, oft werden auch die Mindestlöhne nicht gezahlt.
zum Beitrag07.10.2026 , 04:33 Uhr
Genau! Demokratie ist nur ein Wort. Ohne Demos geht es nicht. Das Volk ist hierzulande ja ein irreleitender Begriff. Demos ist angesichts der wortgleichen Veranstaltungen, die Demokratieförder*Innen gern besuchen, ein unbelasteter Begriff. Wir sind Demos, Wir machen Demos. Der Artikel erinnert unprätentiös daran, wer wir sind und wo wir leben. Wir leben in einer Demokratie. Die lebt vom Mitmachen. Ja, das ist ein alter Hut. Als griechische Idee in der Antike geboren ist der Hut sogar schon sehr alt. Immer wieder wurde die Demokratie von Egoisten abgeschafft, doch es gibt sie immer noch. Wer wirklich Demokrat*In sein will, muss sich als Teil der Idee begreifen. „Die da oben“ wurden von uns gewählt um die Arbeit zu machen, für die wir „ keine Zeit haben“. Es ist allerdings leicht, mehr Verantwortung zu übernehmen. Kommunalpolitik ist der Anfang. Veränderung heißt nicht Andere beschuldigen, sondern selbst beginnen. Berlin, für die dort lebenden Slawen, Schwaben und Pflanzen, der Nabel der Welt, ist von außen betrachtet relativ klein. Dennoch gibt es gerade eine große Chance, Berlin kann zeigen, dass es eine demokratische Alternative zu Sachsen Anhalt gibt. Das geht nur zusammen.
zum Beitrag03.10.2026 , 05:09 Uhr
Es ist schon erstaunlich, dass Viele weiterhin von "der Regierung" sprechen, so als ob SPD Politik und CDU Politik das Gleiche wären. Ganz offensichtlich sind sie das nicht. Dass der normale Bürger mal wieder klug sch... ist scheinbar auch "normal". Dass Dinge "einfach" seien, ist vielfach zu hören. Ich finde da wenig einfach. Meine Erfahrungen mit öffentlichem Haushalt liegt unter 100 Mio., dennoch verschaffte mir das schlaflose Nächte. Das sehe ich auch im Widerspruch zum Artikel. Wer das "nicht wichtig" nimmt, ist falsch im Job Der übrigens hoch komplex und keinesfalls "einfach" ist. Interessant ist auch das Staatsverständnis einiger Kommunarden, die scheinbar der Meinung sind, dass Geld auf Bäumen wächst. Der Staat erhebt Steuern um seinen Aufgaben nachzukommen. Wie sollte es sonst funktionieren? Bitte Alles kostenlos, aber ohne Kredit, denn das müssen ja "unsere Kinder" bezahlen? Respekt vor der Arbeit Anderer sollte auch Teil des gesellschaftlichen Umgangs sein. Merz hat den offenbar nicht und möchte lieber Klientelpolitik betreiben. Diejenigen, die die Zuckersteuer anzweifeln, haben Merz Beliebtheitswerte verdient.
zum Beitrag03.10.2026 , 04:51 Uhr
Erst spät wurde mir bewusst, wie arm die Großeltern Generation war. Der Garten wurde nicht bestellt, weil es nur ein Hobby war, sondern Notwendigkeit, um noch zum Teil Selbstversorger zu sein. "Kaffeekränzchen", als spießig verschrien, waren eine günstige Art, durch eigene Arbeit, nämlich z.B. Kuchen backen, etwas Besonderes zu schaffen, nämlich zu feiern, obwohl man nicht Viel hatte. Obst wurde eingelegt, nicht weil es "interessant" war, sondern die Not linderte und Kartoffeln eingelagert, damit der Garten möglichst lange zur Ernährung der Familie beitragen konnte. Das hat wenig mit den Kirschtomaten zu tun, die Irgendwo auf einem Balkon gezogen werden. Doch selbst da merkt man*frau, dass das mit "Aufwand" verbunden ist. Sprich Arbeit. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Bedeutung entwickelt, denn gerade geht ja einige Arbeit verloren. Grundsätzlich findet allerdings eine Entfremdung von der Arbeit statt, im Gegensatz zur Freizeit, die erstrebenswert scheint. Ist es nicht mehr schön, den Lohn der Arbeit zu sehen? Ist Anerkennung einer Leistung nicht das erstrebenswerte? Ein leckeres Essen? Die Liebe im kleinen erkennen, das Wunder der Natur, Gemeinschaft als Wert an sich.
zum Beitrag01.10.2026 , 07:11 Uhr
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Die Kommission hat eine Deadline. Dieser erste Schritt war notwendig, um die Pflegekassen vor Zahlungsunfähigkeit zu schützen. Es wäre sinnvoll, die angeregten Ideen eines Pflegedeckels und die Beteiligung der Privaten Pflegeversicherungen an den Gesamtpflegekosten zu beteiligen. Das geht nicht über Nacht und eine Kommission von Fachleuten ist da ein gutes Werkzeug. Der Anstieg der Pflegebedürftigen von 2 auf 5 Millionen jährlich innerhalb von 20 Jahren kann nicht ignoriert werden. Auch die Reduzierung des Verhältnisses der Einzahler*Innen zu Pflegegeldbezieher*Innen auf nur noch 1/3 ist eine Entwicklung, die ein "weiter so" unmöglich macht. Natürlich bin ich kein Freund von Linnemann. Aber er beschreibt sich ja selbst als ungeeignet für seinen Job, daher ist eine Kommission so sinnvoll. Anstatt die SPD zu kritisieren, Linnemann nicht zum völligen Gesichtsverlust gezwungen zu haben, sollte sich die anstehende politische Unterstützung auf die gemachten Vorschläge richten. Schließlich hatte selbst Mert bereits Gerechtigkeitslücken entdeckt.
zum Beitrag30.09.2026 , 03:59 Uhr
Grundsätzlich finde ich es schon mal erfreulich, dass die SPD die Pflegereform nachverhandeln will. Es ist offensichtlich, dass Viele derzeit nur Kürzungen erkennen können. Klar ist aber auch, dass Geld nicht vom Himmel fällt. Die "Idee aus Dänemark" hat auch ihre Tücken. "Bezahlung durch die Kommunen"? Die sind genau so pleite wie die Pflegekasse. Ein bisschen Realität sollte schon noch im Blick bleiben. Der Vorschlag der Deckelung der Kosten ist ein sozialer Gedanke. Dass Beiträge steigen, wenn die Nachfrage steigt, halte ich für völlig normal. Gesund beten lässt sich die Tatsache nicht, dass wir Deutschen immer länger leben. Und diese Entwicklung ist durchweg positiv. Es gibt keine "Schuldfrage" zu klären, sondern vorhandene Systeme an humane und finanzielle Anforderungen anzupassen. Die Abschaffung privater Krankenversicherungen würde mir nicht den Schlaf rauben.
zum Beitrag30.09.2026 , 03:12 Uhr
Schön! Ich freue mich sehr für Großbritannien und seine Bürger*Innen! Es ist gut, dass Labour mit Andy Burnham einen charismatischen Spitzenpolitiker gewählt hat, der die Menschen erreicht. Thatcher hat einen Keil in die Gesellschaft getrieben. Es ist ein Glück, dass Jemand diese Wunde heilen möchte. Die Deckelung der Fahrtkosten im öffentlichen Nahverkehr, die Steuererleichterungen für Pubs, die Initiative gegen Obdachlosigkeit, das sind sehr sympathische erste Schritte. Die geplante Steuerreduzierung der Energiekosten ein Weiterer. Es ist ein guter Plan, mehr Staat zu wagen. Wir merken schließlich auch in Deutschland, dass staatliche Investitionen die Wirtschaft stärken. Die Nachfrage durch Infrastruktur und Militär sorgt für positive Akzente, die ein kleines Wirtschaftswachstum bewirken. Das ist der richtige Weg, gerade jetzt, wo Viele durch Entlassungen ihre Zahlen ( kurzfristig) schönen wollen. Der Volkswirtschaft ist mit mehr Arbeitslosen aber nicht geholfen. Wenn VW in Emden schwächelt ist der Standort für einen neuen Hafen eine gute Idee, gleiches gilt für Osnabrück. Es gibt Viel zu tun, man kann für die Menschen agieren oder für's Geld. Gut, dass Manche das Richtige tun.
zum Beitrag29.09.2026 , 12:44 Uhr
Wohl - kaum! In einer Zeit, in der die "Republikaner" in den USA gerade die Demokratie demontieren, ist eine Rückbesinnung auf den Begriff der Republik weltvergessen. Geschichtsvergessen ist es außerdem, da wir in Deutschland bereits eine rechtsextreme Partei namens "Republikaner" hatten. Der Reichstag als von den Nazis angezündetes Zeichen der Demokratie wurde, wie öffentlich ersichtlich, "DER BEVÖLKERUNG" gewidmet. "Gute Gesellschaft" wäre ein weiterer positiver Begriff. Schwierig finde ich weiterhin "die Linke", da die Partei so keinen Raum mehr lässt für linke Bürger*Innen, die vielleicht eine andere Partei wählen oder in gewissen Zusammenhängen andere Meinung sind. Grundsätzlich empfinde ich das Wort Demokratie nicht abgenutzt und sehe mich auch als Demokrat. Zivilgesellschaft, Rechtsstaat und Brandmauer empfinden Diejenigen als überholt, die diese Werte schleifen wollen. Umso mehr sollten sie am Leben erhalten werden. Zur Antike sei noch erwähnt , dass es sich um eine "Demokratie der Besitzenden" handelte. Heloten, also Griechen ohne Bürgerrechte waren halt die Bauern denen naturgemäß kein Wahlrecht zustand. Dass Frauen Teil des Besitzes waren ist ebenfalls etwas unmodern.
zum Beitrag29.09.2026 , 00:49 Uhr
Danke! Ich bin froh, dass ich derartige Sendungen nicht mehr sehen muss und dennoch den Inhalt erfahren k. Ich kann die Darstellung im Artikel gut nachvollziehen. Es sind zwei Paar Schuhe, Antisemitismus als Problem zu begreifen oder als Antisemit/in beleidigt zu werden. Es ist nachvollziehbar und richtig, dass Frau Eralp und die Linke rechtskonform reagiert. Gerade den Bundesinnenminister rechtlich zu belangen ist genau der richtige Ansatz! Dobrindt ist in meinen Augen schon rechtsaußen und es wird Zeit, dass frau ihm mal Kontra gibt. Gerade Spitzenpolitiker*Innen der Linken haben ihre Haltung deutlich gemacht. Dazu gehört auch Elif Eralp. Die überzogene Reaktion der Union soll wohl von dem eigenen Mißerfolg bei den Wahlen ablenken - leider funktioniert das gerade . Es täte einem linken Bündnis gut, tragfähige Kompromisse zu finden und durch Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit die Kritiker*Innen Lügen zu strafen.
zum Beitrag27.09.2026 , 23:23 Uhr
Ein Freund von mir ist bei der Feuerwehr. Im übertragenen Sinne. Er macht hauptsächlich Home-Office und man frau oder * der nicht eben kleinen Firma melden sich bei Ihm, wenn' s " brennt". Er sitzt da also vor seinem zwei nicht eben kleinen Bildschirmen und löst große ( und teure) Probleme. Überrascht musste ich feststellen, dass das ganz ohne den tollen Glasfaser Anschluss geht. Da ich diesen Job, zu dem ich den Quatsch nicht brauche, gar nicht mache und auch nicht plane, jemals Ego Shooter ( online) zu spielen, denke ich stattdessen über die Reaktivierung des schicken Bakelit Telefons nach, das ich auf dem Flohmarkt erstanden habe. Ein besonderer Dank gilt dem exzellenten Schreiberling, der die deutsche Sprache aufs Trefflichste in seiner Wortgewalt zum Klingen brachte! ( vielleicht mal rappen?!)
zum Beitrag27.09.2026 , 22:20 Uhr
Hallo, danke für die Informationen über das Projekt in Norwegen! Ja, in Deutschland ist es ähnlich, die Stolpersteine werden i.d.R. vor den letzten frei gewählten Wohnstätten der Menschen verlegt. Wikipedia ist hier als Quelle bestens zu empfehlen, inkl. der Links.
zum Beitrag27.09.2026 , 22:03 Uhr
Wenn man mit dem Finger auf Jemanden zeigt, zeigen drei Finger zurück. Wie kommt man darauf, diesen Skandal um Geschichtsrevisionismus parteipolitisch umdeuten zu wollen?
zum Beitrag27.09.2026 , 22:00 Uhr
Stimmt. Ein linkes Bündnis ist eine Chance. Zur Realpolitik gehört allerdings auch, dass "die Linke" weit von einer Mehrheit im Senat entfernt ist Wir haben nicht eine große Partei und ein Anhängsel, sondern zwei mögliche Koalitionspartner, die zusammen mehr Stimmen als "die Linke" hat. Maximalförderungen wie die Enteignung klingen so wie das 100% CDU des 18% Kanzlers. Demokratie lebt von Kompromissen. Bei der potentiellen Enteignung, die derzeit eine Mehrheit der Berliner*Innen nicht will, wird auch viel Steuergeld verschwendet. Es ist fraglich, ob die Pläne, die Wohnungen nur mit 60% Entschädigung zu übernehmen, vor Gericht Bestand hätten. Jedenfalls würde so sehr viel Geld ausgegeben und dafür entstünde keine einzige neue Wohnung. Was auf dem Plakat gut aussieht ist in der Realität nicht unbedingt die beste Lösung. Ja, Regieren ist schwierig. Es wird sich zeigen, ob die Linke schnell genug Kompetenz erwirbt. Man erinnert sich, dass die FDP beim Schwarz grün gelben Bündnis noch nicht soweit war und Lindner bei der Ampel auch noch nicht erwachsen. Es wäre klug, ein Bündnis zu bauen, bei dem Alle ein bisschen gewinnen und auf der anderen Seite einige Zugeständnisse machen müssen.
zum Beitrag26.09.2026 , 11:32 Uhr
Ja! Leider hat Herr Merz diese Personalie beim „Kabinettsumbau übersehen“. Die Summen, die Spahn für die Steuerzahler*Innen in den Sand gesetzt hat, wären Nichts gegen die Pläne der Wirtschaftsmini und deren Auswirkungen. In den vergangenen Krisenjahren waren die Regenerativen konstanter Wachstumsmotor. Es wäre völliger Irrsinn, dieses Erfolgsmodell zu stoppen. Die Akzeptanz der Regenerativen zieht sich durch sämtliche Bevölkerungsgruppen. Deutschland könnte hier auch international punkten und zeigen, wie ein Umbau funktioniert. Frau Reiche ist ideologisch verblendet und für ihren Posten offensichtlich ungeeignet. Wir haben Alle in diesem Jahr erlebt, wie sich Klimawandel auswirkt. An dieser Stelle begonnene Linderung der Problematik abzuwürgen ist unverantwortlich. Angesichts hybrider Bedrohungen ist dezentrale Versorgung ebenfalls der Königsweg. Wir sehen an der Ukraine wie zentral Energieversorgung im Ernstfall ist. Es ist wirklich zu hoffen, dass es in der Regierung noch Menschen gibt, die rechnen und planen können. Frau Reiche ist leider ein Negativbeispiel. Es wäre gut, angesichts der Wahlergebnisse, zu prüfen, WAS wirklich WICHTIG für Bürger*Innen ist!
zum Beitrag26.09.2026 , 10:41 Uhr
Es ist eine Schande! Ich finde das Konzept der Stolpersteine überzeugend. Über eine Freundin, die in einem Berliner Stadtteil Kontakte und Verlegung koordiniert, höre ich immer wieder schöne Geschichten. Einerseits ist es für die Verwandschaft der geehrten Opfer des Nationalsozialismus ein trauriger aber auch hoffnungsvoller Moment. Dass es in Deutschland auf diese Weise individuelle Erinnerungskultur gibt, ist eine nicht zu überschätzende Tatsache. Viele Angehörige reisen um die halbe Welt um der Verlegung der Gedenksteine beizuwohnen. Die Helfer*Innen bei der Verlegung oder bei den Terminen an denen die Steine poliert werden, sind oft tief beeindruckt. Besonders ist hier die Teilnahme von Schüler*Innen hervorzuheben, die so, trotz dem nahen Ende der verfolgten Generation, einen direkten Bezug zum Thema Faschismus erlangen. Es ist traurig, dass es in Deutschland Menschen gibt, die zu feige sind, sich Ihrer historischen Verantwortung zu stellen. Ich erwarte von der Bundes CDU ein klares Statement, so wie von der Berliner Linken gerade ein klares Statement gegen Antisemitismus gefordert wird. Heidenau habe ich gerade von meiner persönlichen Landkarte gestrichen.
zum Beitrag26.09.2026 , 10:10 Uhr
Es ist ganz gut, dass zum Thema „die Linke in Berlin“ diverse Journalist*Innen, auch in der taz, ihren Kommentar abgeben . Kritische Stimmen kommen nämlich nicht nur von Außerhalb, sondern auch von linken Bürger*Innen, die vielleicht eine andere Partei wählen. Somit also ein vorsichtiger Kritikversuch, damit der nicht gleich an der Zensur scheitert. Die Kritik von der SPD zur Berliner Linken bezieht sich auf antisemitische Tendenzen. Dass die vorhanden sind, streitet ja, glücklicherweise, noch nicht einmal der vorliegende Artikel ab. Die Parallele „Mandami“ ist insofern irreführend, als dass der NY Wahlkampf tatsächlich ein Personen Wahlkampf war. Der Wahlkampf in Berlin war geprägt von Kandidat*Innen, die unbekannt, oder noch unbekannter waren. Elif Eralp gewinnt in dem Fall mit der „die Linke“ ganz im Gegensatz zum erfolgreichen Wahlkampf in MV, wo die SPD mit, sprich aufgrund, der Person Manuela Schwesig einen erfolgreichen Wahlkampf führte. Bei der Nachwahlbefragung gaben nur 15% an, die „die Linke“ aufgrund der Person Elif Eralp gewählt zu haben. Es ist daher fragwürdig, diese Fakten im Nachhinein zu ignorieren.
zum Beitrag25.09.2026 , 18:27 Uhr
Vielen Dank für diesen sehr informativen Artikel! Es freut mich, dass die taz hier sehr akribisch die Fakten zusammengetragen hat. Deutlich werden die Schwachstellen und sicherlich auch der Fehler, das Problem nicht frühzeitig zu lösen. Ich hoffe allerdings immer noch auf eine linke Mehrheit und fand den Vorschlag des ehemaligen Regierenden Müller, zu Beginn einer Koalitionsvereinbarung Fragen zu Antisemitismus klar zu stellen, gut . Es ist sinnvoll, Probleme zu erkennen und zu benennen, um sie lösen zu können. Bisher wurden die Fakten unter den Tisch gekehrt und nur von „rechter Kampagne“ gesprochen. Das war offenbar nur die halbe Wahrheit. Es wäre konstruktiv, das Problem offensiv anzugehen und zum Diskussionspunkt bei den Sondierungen zu machen. So machen das Demokrat*Innen und ich schätze die Mehrheit der die Linke so ein. Elif Eralp muss jetzt schnell und schlau sein, sonst schadet die Affäre dem Ansehen der Linken allgemein und würde den Erfolg in einen Mißerfolg verwandeln.
zum Beitrag24.09.2026 , 02:35 Uhr
Das Problem ist ja nicht neu. Klaus Lederer und einige Andere traten bereits vor 2 Jahren aus der Berliner Linken aus, weil sie der Meinung waren, das Thema Antisemitismus werde innerparteilich nicht wirklich ernst genommen. Nachdem die Kritiker*Innen ausgetreten waren, scheint das Thema eher Stiefmütterlich behandelt worden zu sein. Kritik wurde abgebügelt. Nun fällt das Problem den Linken zur Unzeit auf die Füße. Wenn sich Petra Pau zum Verhalten von Kocak äußert, würde ich das auch nicht gerade eine " Kampagne von Außen" nennen. Nein, die Linke hat die ehrliche Aufarbeitung des parteiintern Problems verschlafen. Nun, da es offensichtlich wird, die Schuld bei Anderen zu suchen ist einfach nur peinlich.
zum Beitrag22.09.2026 , 09:45 Uhr
Tja, Es ist nicht alles so einfach. So will die „afd“ ja gerne Politik machen irgendwie erstmal „Ausländer raus“, obwohl das mehr Probleme schafft als löst. Es ist ebensowenig eine Lösung, es der „afd“ gleich zu tun und mit dem Finger auf Andere zu zeigen. Nachdem Merz indirekt Schwesig für das schlechte Abschneiden der CDU gemacht hatte, konterte diese gekonnt. Merz Rede im Anschluss war dann auch deutlich demütiger, so wie Schwesig das angemahnt hatte. Merz Dank an die SPD an der Koalition festzuhalten, ist eine freundliche Reaktion. Das kann man*Frau ruhig mal so stehen lassen. Die Koalition steht für Demokratie. Die steht gerade unter Druck, Wer die Regierung derzeit infrage stellt, unterstützt die Position der „afd“, Es sollte auch Linken deutlich werden, dass es zuerst einmal gilt, die Brandmauer zu stärken. Nun von links Steine aus der Mauer zu brechen ist eine schlechte Idee. Dass 25% der Berliner Wahlberechtigten die Linke gewählt haben, ist zwar schön, doch keinesfalls eine Schablone für den Bund. Die Gefahr für das demokratische Leben in Deutschland ist die „afd“. In diesem Moment parteipolitisch zu taktieren ist verantwortungslos. Demokrat*Innen stärken !
zum Beitrag22.09.2026 , 06:06 Uhr
Danke für diese klare Positionierung. Leider sind einige Jounalistenkolleg*Innen hier nicht so klar. Ich gebe zu, ich bin ein bisschen überrascht, wie groß die Reaktionen auf die Wahlen in den Bevölkerungsbezogen doch sehr kleinen Bundesländern ist. Immerhin hat sich der Schock über das Ergebnis in Sachsen Anhalt relativiert. Es ist gut, dass es in MV und Berlin demokratische Regierungsmöglichkeiten gibt. Die Probleme der Linken treten jetzt aber auch offen zutage. Es gibt wohl Einige, die lieber weiter meckern wollen, als regieren. Der Erfolg sei der Linken gegönnt, doch die Mehrheit an Wählerstimmen kommt nur von einem Viertel der Wähler*Innen. Ein "kompromissloses Regieren" ist da kaum möglich. Die teils systemkritische Einstellungen einiger Mitglieder trifft nun auf die demokratische Realität. Rote Linien sind keine gute Ausgangsbasis für eine mögliche Zusammenarbeit. Die Position von Eralp wird zusätzlich dadurch relativiert, dass es eine rechnerische demokratische Alternative gibt. Es wäre zu wünschen, dass es ein linkes Bündnis gäbe, doch nun rächt sich, dass mit schwurbeligem Antisemitismus nicht schon vorher innerparteilich aufgeräumt wurde. Viel Erfolg!
zum Beitrag21.09.2026 , 16:08 Uhr
Die Linke ist Wahlgewinnerin, ganz klar! Bei 25,7% aber so zu tun, als sei das kurz vor der absoluten Mehrheit ist wohl etwas irreführend. Natürlich ist es ein Rausch, zu gewinnen und den Stimmenanteil zu verdoppeln. Ohne Koalitionspartner ist die Linke allerdings weit von einer Mehrheit entfernt. Auch für die Linke gilt, dass regieren etwas Anderes ist, als opponieren. Wir haben es nicht mit einer starken Partei und einem Anhängsel zu tun, sondern SPD und Grüne sind gemeinsam stärker als die Linke. Mit dieser Tatsache umzugehen, muss auch die Linke lernen. Das wird schwierig werden, da gleichzeitig Viele völlig Unerfahrene bei der Linken in den Senat drängen. Demokratie lebt durch Kompromisse, nicht von roten Linien.
zum Beitrag20.09.2026 , 23:47 Uhr
Ja - irgendwie schon. Klar ist R2G oder wie auch immer das bald heißen wird, ein linker Wunsch. Dennoch: das Erstarken der Rechten ist erschreckend. Da kann man sich noch nicht einmal über das Scheitern der CDU an der 5% Hürde freuen. Denn "der alte Feind", scheint ja immerhin weiterhin in einer Demokratie leben zu wollen. Das trifft auf die "afd" nicht zu. Ich unterstütze daher jegliche Versuche eines Verbots. Denn wie Özdemir und Pistorius meinten, es wäre schon ein Erfolg, wenn nur einige Landesverbände verboten würden. Ich freue mich sehr, dass es in MV eine demokratische Alternative geben wird, denn Demokratiefeinde sind nicht so mein Fall. Es ist wirklich atemberaubend, wie Manuela Schwesig hier den Turbo eingeschaltet hat. Dass es nicht ganz gereicht hat, ist ein Wermutstropfen, erinnert uns aber auch daran, dass jetzt eben nicht "alles gut" ist, sondern wir weiter dafür kämpfen müssen, dass es gut bleibt. Danke Liebe Mitdemokrat*Innen, dass Ihr aus dem Abend einen hoffnungsvollen gemacht habt!
zum Beitrag20.09.2026 , 23:24 Uhr
Sehr geehrte Frau Mertins, ihnen gebührt ein großes Lob! Selbstkritik gehört bekanntermaßen zu den schwierigsten Disziplinen. Sie verbinden die Kritik an der Entwicklung des eigenen Berufsstands allerdings zusätzlich mit positiven Ideen. Viele Ihrer Kolleg*Innen könnten sich daran ein Beispiel nehmen. Interessanterweise sind die größten Kritiker*Innen ja oft sehr dünnhäutig, was Kritik an der eigenen Arbeit oder Person betrifft. So kommt es zu Entwicklungen, in denen die kritisierten Kritiker*Innen selbst Kritik zensieren, obwohl sie öffentlich Zensur natürlich gänzlich ablehnen. Nobody is perfekt. Ihr Artikel ist ein gutes Gegenbeispiel. Mein Gefühl sagt mir, dass ich unter den tausenden Artikeln, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, "ungefähr drei" , incl. dem Ihren waren, die sich derart kritisch äußerten. Das adelt Sie in meinen Augen und lässt hoffen, dass Ihr Berufsstand noch eine Zukunft hat. Der "Stil" und die "Qualität", die im Internet vorherrschen, sollten nämlich auch dort verbleiben. Ich bin davon überzeugt, dass sich Qualität am Ende durchsetzt. Das ist auch meine Hoffnung auf Politik und Gesellschaft, dass Lügen letztlich als solche entlarvt werden. Danke!
zum Beitrag19.09.2026 , 06:26 Uhr
Alles hat seine Zeit. Die Zeit, in der die USA verlässlicher Partner waren, der uns beschützt hat, ist vorbei. Die Zeit, in der Deutschland und Frankreich gemeinsamer Motor für Europa waren, ist vorbei. Die Zeit in der rechtsextreme Parteien klein gehalten wurden ist vorbei. Es gibt viel Neues und wenig davon ist erfreulich. Einen donald trump hätte es nicht gebraucht. In einer Weltordnung, die sich gerade neu justiert, ist es sinnvoll, sich zuerst einmal auf sich selbst zu verlassen. Das heißt z.B. sich selbst verteidigen zu können. Kriegstüchtig zu sein bedeutet, nicht nur ein paar Soldaten und Waffen zu haben, sondern in der Lage zu sein, Deutschland zu verteidigen. Das war bisher nicht so und ist gerade im Aufbau. Wie wir an der Ukraine sehen, braucht es nicht zwingend Zwei, die sich streiten, es reicht Einer, der Krieg führen will. An den hybriden Attacken ist ablesbar, dass die Gefahr auch für Europa real ist. Das muss auch alten Linken klar werden. Sich verteidigen zu können ist keine Kriegstreiberei. Es ist die Vorsicht, für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Da ist es klug, Material selbst zu bauen, wie in Osnabrück. Demokratie verteidigen nach innen und nach außen.
zum Beitrag18.09.2026 , 23:27 Uhr
Klopp? ...find' ich gut! So geht es vielen Deutschen. Schön, dass uns der Bundestrainer die Möglichkeit gibt, das Deutschsein jenseits der "afd" zu leben. Es ist nämlich nur eine Pose "antideutsch" zu sein. Wer hier mitbestimmen will, muss seine Staatsbürgerschaft anerkennen. Wir holen uns die Fahne zurück ist ein schönes Bild. Die Rechten fremdeln ja schon länger mit Multi Kulti im Sport. Daher ist auch der Fußball für Rechte kompliziert. Wir sollten das als Chance begreifen. Merz ist gewählt, aber er hat halt weder Feeling noch irgendwas integratives. Warum also nicht einfach mal auf einen Sympathieträger setzen? Klopp versucht, ganz breit angelegt, einen Neuaufbau der Mannschaft. Das brauchen wir gesellschaftlich auch. Einfach mal resetten. Was Neues wagen, statt nur Altem nachjammern. Mal ganz undeutsch das Glas halbvoll betrachten. Demokratie ist schwierig. Aber es läuft ja jetzt schon eine ganze Zeit ganz gut. Ein bisschen frischer Wind ist jedoch kein Fehler. Wenn die Mehrheit gemeinsam mal tief Luft holt, bleibt der "afd" die Luft weg. Wir sollten uns nicht verstecken und gemeinsam arbeiten, egal ob Höcke hetzt oder Weidel kneift. Einfach mit breiter Masse verdrängen.
zum Beitrag18.09.2026 , 06:51 Uhr
Eben! Wir mit dem schlechten Personal leben. Natürlich hätte Merz die Kabinettsumbildung zum Wohle des Landes nutzen können, dafür müsste er allerdings weiter schauen können, als bis zum nächsten Spiegel. Das Erstarken der „afd“ fällt unglücklicherweise in eine Zeit eines sehr schwachen Kanzlers. Doch wer die Demokratie erhalten will, sollte nicht die Axt anlegen. Wer jetzt die Demokratie infrage stellt, redet den Rechten nach dem Mund. Wie gerade in Mecklenburg Vorpommern deutlich wird, kann es durchaus populär sein, GEGEN die Rechten zu reden. Ich hoffe sehr, dass die Mecklenburger*Innen sich selbst, uns und der Demokratie das Geschenk machen, Manuela Schwesig als Ministerpräsidentin zu behalten. Wir können auch Anders!
zum Beitrag18.09.2026 , 06:12 Uhr
Danke -Schön! Der Artikel spricht mir aus der Seele. Als Einer, der in einem behüteten Europa aufwachsen durfte, ist es nun an der Zeit, dieses Europa zu beschützen. Nach Außen und nach innen. Die Zeit der ironischen Haltung ist vorbei, der Erhalt unserer demokratischen Idee ist nicht mehr selbstverständlich. Es ist schön, dass mit Premierminister Carney ein starker Partner kommt, der uns daran erinnert, was für eine große Idee die Europäische Union ist, Auch Kanada hat viel Blut vergossen, damit es dazu kommen konnte. Wir müssen uns unserer Stärken aber auch unserer Schwächen bewusst werden. Verantwortung heißt, nicht gleich Alles infrage zu stellen. Diese Position nehmen heute die Rechtsextremisten ein und das Gleiche zu tun, heißt sie zu unterstützen. Es ist aber an der Zeit die Demokratie zu unterstützen. Wer immer Alles schlecht redet, spricht die Sprache der Rechten, die Demokratie und die EU zerstören wollen.
zum Beitrag17.09.2026 , 04:53 Uhr
Jaja, das stimmt schon so. Auch ich bin der Meinung, dass Merz dem Amt nicht gewachsen ist. Ich bin ebenfalls der Meinung dass eine Wirtschaftsministerin für die Zukunft der Wirtschaft in unserem Land agieren sollte, nicht für Lobbyinterressen. Ein Land, das schon immer von Zuwanderung lebte, gräbt sich selbst das Wasser ab, wenn es diese verhindert, somit macht auch der Innenminister die falsche Politik. Es gibt also 1000 gute Gründe, warum die Union derzeit eine schlechte Regierungspartei ist. Das steht allerdings gar nicht zur Debatte. Merz wird intern ja nicht wegen falscher Richtlinien kritisiert, sondern wegen schlechter Umfragewerte und einer verlorenen Landtagswahl. Die Politik, die derzeit von der Union betrieben wird, soll gar nicht geändert werden. Einige meinen nun, da die „afd“ in einem sehr kleinen Bundesland die Wahl gewonnen hat, sollte der Bundeskanzler ausgetauscht werden. Der ist allerdings auch gewählt worden, bei der Bundtagswahl. Wie weit reicht also das Demokratieverständnis? Soll die demokratische Mannschaft tatsächlich den Trainer austauschen, die Verantwortung abschieben und zusätzlich ein Eigentor schießen? Oder sollten wir erkennen, worum es geht?
zum Beitrag15.09.2026 , 22:53 Uhr
Ja, entgegen der Meinung einiger Kommunarden, dass Autobesitzer ja grundsätzlich reich sind, gibt es in diesem Land tatsächlich Arbeitnehmer*Innen und Rentner*Innen, die nicht auf Rosen gebettet sind und trotzdem aufs Auto angewiesen sind. Wer zur Arbeit fahren muss, dem nützt jetzt nicht unbedingt ein Tempolimit auf Autobahnen, die spielen beim Weg zur Arbeit je nachdem nicht einmal eine Rolle, Dass gerade die Steuereinnahmen nicht sprudeln sollte bekannt sein. Daher sind Eingriffe, die den Staat wenig kosten zu bevorzugen. Angesichts der Tatsache, dass gerne kolportiert wird, die Regierung täte nichts, die Tatsache, dass "in der EU über eine Übergewinnsteuer gesprochen wird", ist Klingbeil und einigen seiner Kollegen zu verdanken.
zum Beitrag15.09.2026 , 17:05 Uhr
O.K. Wer ist Clara von Nathusius? Genau! Auf die „afd“ stärkenden Frage, ob nach einem Wahlergebnis in einem sehr kleinen Bundesland der Kanzler zurück treten sollte, lautet die Antwort nein. Diese Frage wird bei der Bundestagswahl beantwortet. Wer glaubt, Frau N. wäre irgendwie progressiv, sollte sich anhören, was sie noch so gesagt hat. Wie Georgia Meloni hält sie die Brandmauer für gescheitert. Statt dessen möchte sie auf die „afd“ zugehen. Da Lob ich mir einen Kanzler, der DAS immerhin nicht will. Ich war nie ein Freund der CDU sind schon gar nicht von Merz, Aber wenn die Demokratie unter Druck steht, halte ich die weiße Fahne für die falsche Wahl.
zum Beitrag14.09.2026 , 16:14 Uhr
Tja? Ich weiß nicht wie alt Sie sind, oder was Sie im Flüchtlingssommer so gemacht haben. Ich habe die Zeit und die folgenden Jahre als große gesellschaftliche Anstrengung und gemeinsame Hilfe empfunden. Schön war in dem Zusammenhang auch, Flüchtlingen bei ehrenamtlichen Events auch die Möglichkeit zu geben, mitzuhelfen.
zum Beitrag13.09.2026 , 23:36 Uhr
Erfrischend! Ich freue mich, dass es nach der Weltrettung weiter geht. Es freut mich außerdem, dass neben dem überbordenden Negativismus auch mal ein positiver Artikel erscheint. Im Grunde kann ich die Erfahrungen bestätigen, da ich ähnliche gemacht habe. Gastfreundschaft gibt es auch in Deutschland und Hilfe ist ebenfalls keine Seltenheit. Es ist schon richtig, dass Deutsche ihr Land mit kritischem Blick betrachten und dass rechte Bestrebungen aufgrund unserer Geschichte besondere Beachtung verdienen. Leider ist oft der linke Blick ein bisschen zu undifferenziert. Es ist politisch ja kein Geheimnis, wer z.Zt. die rechtsextreme Partei im Land ist. An Dummheit grenzt dann der Versuch, andere Parteien mit dieser gleich zu setzen. Natürlich sind Bestrebungen der Zusammenarbeit von Union und "afd", wie gerade wieder aus der jungen Union verlautete, abzulehnen. Dennoch bleibt die Union eine demokratische Partei. Natürlich habe ich in Vielem andere Ansichten, doch mit denen, die gegen Rechtsextremismus sind, sollte man*frau auch zusammen arbeiten. Dieses Zusammen fängt auf dem Dorffest an. Wer sich dafür zu fein ist, muss sich nicht wundern, wenn er und seine Meinung als arrogant gilt.
zum Beitrag13.09.2026 , 16:12 Uhr
Quark! Das bringt jetzt ja gerade mal gar nichts - außer die „afd“ weiter zu stärken, Neuwahlen wäre die freundliche Einladung, die Demokratie abzuwählen. Dass Merz kein guter Kanzler wird, haben Viele geahnt, allerdings haben auch Viele noch nicht begriffen, was Merkel und Scholz für Qualitäten hatten. Demokratie ist nicht das Durchsetzen einer Mindermeinung , sondern die Suche nach dem besten Kompromiss. Derzeit gibt es keine linke Mehrheit, auch wenn sich einige aus der Blase so anhören. Die Demokratie zu verteidigen, heißt momentan auch mal, deren Vertreter zu schützen. Merz ist kein Nazi und daher besser, als Alle, die rechts von Ihm stehen. Leider haben Viele Linke noch nicht realisiert, dass wir nicht vor dem Siegeszug des Sozialismus stehen, sondern der Faschismus an die Tür klopft. Der lässt sich nur gemeinsam, mit allen demokratischen Vertreter*Innen, abwehren. Von der linken Seite aus Steine aus der Brandmauer zu brechen, führte zum gleichen Ergebnis.
zum Beitrag13.09.2026 , 03:55 Uhr
Danke. Ratlos zu sein, ist ehrlich. Es gibt eben auch keine einfachen Antworten auf die komplizierte Frage, warum Kreti und Pleti rechts wählen. Denn echte Argumente dafür gibt es nicht. Außer vielleicht, wie im Artikel erwähnt, mit einer aggressiven Klugscheißer Haltung gegen "die da Oben" , plötzlich Gehör zu finden . Das ist allerdings kein Ansatz, der eine Diskussion ermöglicht. Wer rechts wählt, will treten. Also erst komme ich, dann kommt die Moral. Ich ich ich ist erste Bürgerpflicht. Schuld - an Allem - sind praktischerweise stets "die Anderen". Die Illusion, dass ein Volk von Wutbürgern irgendwie zusammen findet, ist kurzfristig. Es reicht allerdings für eine Wahl. Bekannterweise eint nichts so stark, wie ein gemeinsamer Feind. Die Rechten haben praktischerweise gleich eine Handvoll anzubieten, wodurch die Trefferquote hoch ist. Dass sich dahinter keine einzige Lösung verbirgt, ist egal, denn: dabei sein ist Alles! " Denen haben wir es gezeigt", scheint zu reichen, egal dass das "Was" hier gezeigt wird, völlig unklar ist. BLAU sein war ja schon immer ein seltsam vereinigender Faktor. Und ich? "Heut' mach' ich mir kein Abendbrot, heut' mach' ich mir Gedanken"!
zum Beitrag12.09.2026 , 03:08 Uhr
Hier zeigt sich wiederholt, dass mit den Rechten kein Programm, sondern eine Farbe gewählt wurde. "Ich mach' mal blau", ist an sich ja kein Konzept, sondern nur eine Haltung. Selbstverständlich geht damit eine Haltung einher, die eine gewisse Trotzreaktion enthält. Die Selbstwirksamkeit wird scheinbar dadurch erreicht, dass plötzlich Alle auf Sachsen Anhalt gucken. Wie im Artikel dargelegt, ist es in dee Realität nicht weit her mit der Selbstwirksamkeit. Wenn Frauen die eigene Handlungsfähigkeit abwählen ist das ein Widerspruch in sich. Das erinnert allerdings an die 50er Jahre, in denen die Frauen auch fleißig CDU gewählt haben, obwohl diese Partei keineswegs für mehr Frauenrechte eintrat Gleiches gilt natürlich für die Arbeiter. Obwohl die "afd" nicht für Arbeitnehmerrechte sondern Marktliberalität steht, machen die Arbeiter dort, gegen die eigenen Interessen, ihr Kreuzchen. Das ist natürlich völlig unlogisch. Logisch ist nur die Folgerung daraus, dass natürlich Keine*R ein Wahlprogramm ließt Wichtiger als Inhalte ist natürlich die Stimmung " Teil von Etwas" zu sein, nämlich dem Wechsel zu einer autoritären Herrschaft. Da wird, ganz ohne KI, das Hirn freiwillig abgegeben.
zum Beitrag11.09.2026 , 21:04 Uhr
Ja, so beginnt Unabhängigkeit. Die Nato ist insbesondere in diesem Bereich völlig von den USA abhängig. Es ist gut, dass sich das ändert . Musk und trump freuen sich über den „afd“ Erfolg? Ich nicht! Es erscheint mir seltsam, von Menschen abhängig zu sein, die ein Rechtes Weltbild haben.
zum Beitrag11.09.2026 , 01:33 Uhr
Der Zeitpunkt ist schon sehr seltsam. Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass es Kampagnenartiges Vorgehen gegen Teile der SPD gibt. So häufen sich Durchstechereien. Hier sei z.B. das Arbeitsblatt zum Thema Zuckersteuer genannt. "Ein Skandal" sei es, dass Klingbeil plane, zuckerfreie Getränke ebenfalls besteuern zu wollen. Klingbeil sagte dazu, dass es sich um ein internes Papier handele, dass er keineswegs abgesegnet hätte und auch nicht vor habe, das zu tun. Interessanterweise kommen aktuell Forderungen aus der Union, die Zuckersteuer gar nicht erst zu erheben. Im Vorfeld war seitens der Union gemutmaßt worden, "es solle Geld mit der Steuer verdient werden" (...). Der größte echte Justizskandal war aber natürlich das Vorgehen der Osnabrücker Staatsanwaltschaft gegen den damaligen Kanzlerkandidaten Scholz. Mitten im Wahlkampf ging man massiv gegen das Bundesfinanzamt vor, dessen Minister Scholz damals war. Am Ende - und zwar erst nach der Wahl- wurde das Vorgehen als gesetzeswidrig abgeurteilt. Eine Tatsache, die weit weniger Reichweite hatte, als die Maßnahme zur Unzeit. Es darf also, zu Recht, hinterfragt werden, ob hier von Seiten der Justiz politisch agiert wird.
zum Beitrag10.09.2026 , 20:58 Uhr
Achja? An welcher Stelle genau „suggeriere ich“, dass es sich nur um „enttäuschte Konservative“ handelt ? Die Wählerwanderung ist schlicht ein Fakt. Idee der Initiative war, Grüne und SPD zu stärken und so die absolute Mehrheit der „afd“ zu verhindern. Wir sind uns offenbar einig, dass das geklappt hat. Selbstverständlich beantwortet das „nicht den Sachverhalt warum die afd mehrheitlich gewählt wurde“. Ich glaube auch, dass die Menschen afd gewählt haben, weil sie „afd“ wählen wollten. Statt da , mit wenig Aussicht auf Erfolg, demokratisch missionieren zu wollen, stellt sich die Frage, was Demokrat*Innen trotz schlechter Ausgangslage tun können. Ein solches Vorgehen ist doch eine intelligente Lösung! Natürlich wäre es schöner, wenn die afd nicht gewählt worden wäre, doch DemokratInnen sind eben nicht hilflos, Das lässt doch hoffen, dass es weitere gute Ideen geben könnte. Weltuntergangsstimmung finde ich hingegen wenig hilfreich.
zum Beitrag10.09.2026 , 08:39 Uhr
Mittendrin. Danke für den Artikel. Es interessant, hier eine Analyse von Jemandem zu lesen, der mittendrin lebt. Mittendrin in der Gesellschaft und mittendrin im Thema. Das ist ein Blickwinkel, der den anderen Analysen oft fehlt. Bei aller Rechenschieberei, die besagt, dass Sachsen Anhalt sehr klein und Stimmunterschiede nicht sehr groß sein müssen, um zu gewinnen, gerät die Stimmung aus dem Blick. Natürlich ist die Entwicklung schlimm. Wir sollten aber auch nicht so tun, als sei die „afd“ kurz vor der Machtübernahme in Deutschland, Frau Weidel gab sich im Bundestag zwar so, das ist allerdings Propaganda. Wir sollten nicht reagieren, wie das Häschen vor der Schlange, sondern ruhig mal Zähne zeigen: diverse Politiker haben sich für ein Verbotsverfahren ausgesprochen. Es ist an der Zeit, die Demokratie aktiv zu schützen .
zum Beitrag10.09.2026 , 03:35 Uhr
Aber Hallo!? Ja, es ist kompliziert. Die erste Reaktion ist natürlich: Nee, geht gar nicht, was die dann alles anstellen... Andererseits: außer der "afd" hat gerade Keiner was zu kamellen. Sie ist klarer Wahlgewinner und hat den Regierungsauftrag. Da wäre es natürlich schön, wenn Alle Anderen die am langen Arm verhungern ließen. Andererseits sage der gewählte bereits, dann würde man neu wählen lassen und mehr Stimmen gewinnen. Das ist gar nicht so abwegig, wie man es sich wünscht. Leider erleben wir am Beispiel trump, dass er nicht "entzaubert" wird - er lügt hag einfach weiter. Eine Taktik, der auch die "afd" nachgeht. Dass "die Anderen Schuld sind" ist die Lösung in allen Lebenslagen. Am Beispiel Bundesregierung bestätigt sich die im Artikel vorgetragene Befürchtung: entweder wird von "Streit" gesprochen, oder die Kernklientel der beiden Parteien ist "enttäuscht". Demokratie, im Sinne von Zusammenarbeit und Kompromissen wird derzeit durchgängig negativ bewertet. Welche "Demokratie" soll es denn srin? Die, nachdem hede*R Einzelne in Deutschland sagt, wo es lang geht? ... einfach ist es nicht...
zum Beitrag10.09.2026 , 02:08 Uhr
Es geht nicht nur um ein paar Prozentpunkte, die zwischen linken Parteien hin und her geschoben wurden. Es geht darum, dass insbesondere die Grünen, die in Umfragen nur nah an der 5% Hürde waren, in den Landtag gekommen sind. Ähnliches gilt für die SPD, die aber etwas bessere Umfragewerte hatten. Aus zwei Parteien, die vielleicht insgesamt 8% unter der Mandatsschwelle gebunden hätten, sind zwei Parteien erwachsen, die die absolute Mehrheit der "afd" verhindert haben. Damit haben die beiden Parteien weit mehr Zugewinn gemacht, als die 2,5% die die Linke verloren hat. Abgesehen davon hat Campact explizit die Wahl der Grünen und der SPD beworben, das BSW hat damit nichts zu tun. Die größte Wählerwanderung der CDU ging zu "afd".
zum Beitrag09.09.2026 , 21:32 Uhr
Danke für den Hinweis! Zur Lage: eine Rechtsextreme Partei hat in einem sehr kleinen Bundesland mit sehr wenig Stimmen einen Erfolg erzielen können. Das ist nicht schön, aber auch kein Weltuntergang. Es ist der „Schuss vor den Bug“. Es bedeutet, dass wir nicht mehr automatisch damit rechnen können, „dass Alles gut wird“. Wir müssen statt dessen dafür arbeiten, dass es gut bleibt. Wie wir auch in diesem Artikel erfahren, geht es dem „afd“ Wähler weniger um Inhalte, als darum Teil von Etwas zu sein. Und das ganz ohne irgendetwas leisten zu müssen. Die Einstellung „Schuld an Allem sind die Anderen“, reicht. Wer nun aber die Demokratie ganz O.k. und für erhaltenswert hält, sollte nicht ins gleiche Horn tuten. Die Regierung ist keineswegs „dysfunktional“, sie funktioniert ja. Ob die eine oder andere Entscheidung von X oder Y nicht erwünscht ist, ändert daran nichts. Die außerparlamentarische Opposition muss sich auch anpassen. Es reicht nicht mehr die Schuld auf Andere zu schieben, das können die Rechten schlicht besser. Es gilt, die Demokratie zu stärken und nicht in die gleiche Kerbe zu hauen um sie zu Fall zu bringen. Gegen Rechts geht nur zusammen (-arbeiten nicht: - meckern!)
zum Beitrag08.09.2026 , 03:43 Uhr
Tja, mal vom einfachen zum Komplizierten. Offensichtlich wollte Sarah Wagenknecht "ihre" Partei nach eigenem Gusto lenken. Offenbar haben die (ehemaligen) Mitglieder des BSW allerdings andere Vorstellungen von Demokratie. So sind sie zuerst in Brandenburg ausgestiegen, um eine demokratische Alternative gegen Rechtsextremismus zu stützen und nun in Thüringen. Ich begrüße diese Entscheidung zur Stärkung demokratischer Kräfte. In Sachsen Anhalt führt Wagenknecht nun das letzte Verteidigungsgefecht für den Erhalt ihrer Partei indem sie den Pakt mit dem Teufel eingehen will. Als Demokratin hat sie sich damit völlig diskreditiert. Wer mit Rechtsextremisten zusammen arbeiten will, kann nicht gewinnen, sondern nur sein Gesicht verlieren. Da das allerdings für Wagenknecht das Wichtigste zu sein scheint, ist die kurzfristige Rückkehr in die Aufmerksamkeit das negative Ende einer interessanten politischen Karriere. Das große Problem "afd" ist hingegen schwieriger. In rechtes Gedankengut will ich mich nicht hinein denken. Menschen, die sich von fake news leiten lassen und nach unten treten wollen, sind mir zuwider. Unterstützung der Demokrat*Innen ist richtig, die Mehrheit ist aber vergeben.
zum Beitrag07.09.2026 , 20:46 Uhr
Jaja Die "afd" hat die Wahl gewonnen, das ist natürlich grobe S..! ABER: wir stehen nicht vor der Machtübernahme im Bund! Es ist nicht gerade ein Zeichen für mutige Demokratie, wenn nicht einmal 5% der Bundesbürger Rechts wählen und das ganze Land dann die weiße Fahne hisst . Ein Auseinander brechen der Regierung wäre tatsächlich ein Kipppunkt. Den sollten Demokrat*Innen nicht herbei reden. Ist Merz ein schlechter Kanzler? Klar! Aber Alles ist besser als "afd". Es hilft auch nicht, die eigene Blase aufzupusten und so zu tun, als sei links gerade auf dem Vormarsch und könnte für irgendwelche Mehrheiten im Bund sorgen. Klar kann die Linke mit einem Pünktchen Vorsprung vor der CDU die Wahl in Berlin gewinnen. Doch liebe Berliner*Innen, bundespolitisch ist das so bahnbrechend wie der Sack Reis in China. Natürlich ist es bequem, wenn immer einfach "die Anderen" Schuld sind. Wenn "die Linke" gewinnt, wird aus Opposition allerdings Verantwortung und dabei die Karten neu gemischt. Ich habe nichts dagegen, aber durch Mietendeckel und Enteignung entsteht nicht eine neue Wohnung. Und wenn es eine linke Mehrheit geben sollte besteht die aus drei Parteien.
zum Beitrag07.09.2026 , 20:25 Uhr
Es ist kein Geheimnis, dass ich kein Freund von Friedrich Merz bin. Nun eine Geschichte zu erzählen, dass "der Kanzler wackelt", nützt allerdings nur der "afd". Es ist schon erstaunlich, nachdem wir die gute Arbeit der Initiative "taktisch wählen" beobachten konnten, wie Wenige daraus lernen. Es mag schon sein, dass es Menschen gibt, die noch vom Kommunismus träumen, realistisch ist das aber nicht. Wir stehen nicht vor einem Linksruck, sondern betrachten den Rechtsruck in letzter Konsequenz . Anders gesagt: es geht nicht darum, gut gepflegte Feindbilder wie die Union zu zerstören, sondern die Demokratie vor der Zerstörung zu schützen. Es kommt mir sehr seltsam vor, dass gestern noch die Zivilgesellschaft gelobt wurde und heute "Verantwortliche" gesucht werden. Ist es nicht offensichtlich, dass das das Vorgehen der "afd" kopiert? _Die Schuldigen sind immer die Anderen "!? Aufwachen! Die Blase schützt nicht vor Rechtsextremismus. Da muss man*frau den Hintern schon mal vom Sofa erheben und das Hirn lüften. Viele Menschen in Sachsen Anhalt haben uns gezeigt, wie das geht. Daran müssen wir anknüpfen, dann kann auch eine Wahl in MV gewonnen werden.
zum Beitrag07.09.2026 , 04:02 Uhr
Ja, das stimmt. Es ist unerklärlich, warum Arbeiter eine Partei wählen, die Politik für Besserverdienende machen will. Es ist unerklärlich, warum in einem Bundesland, deren Mehrheit eine Diktatur erlebt hat, eine Partei wählen, die eine Diktatur anstrebt. Es ist unerklärlich, warum diese "afd" Wähler ( Nicht-) Migration so wichtig finden, obwohl Sachsen Anhalt das Bundesland mit der geringsten Migrantenquote ist. Es wurde lang und breit gewarnt, dass die "afd" rechtsextrem ist. Dennoch hat sie eine klare Mehrheit. Das bedeutet, eine klare Mehrheit in Sachsen Anhalt ist rechtsextrem. Argumente sind überflüssig. Ein Ansatz zum Schutz unserer Demokratie muss daher ein Verbotsverfahren sein, wie Pistorius und Özdemir es vor Wochen nochmals angesprochen haben. Klar ist auch, dass demokratische Projekte weiter unterstützt werden müssen und Dobrindt und Konsorten dabei auf die Finger geguckt werden muss . Zusammenarbeit heißt aber auch, sich nicht gegenseitig auf die Füße zu treten. Vielen "Linken" erscheint die Bekämpfung der SPD wichtiger als die Bekämpfung der "afd". Innerhalb des demokratischen Spektrums muss abgerüstet werden. Die nächste Wahl in MV kann noch gewonnen werden!
zum Beitrag06.09.2026 , 22:56 Uhr
Klar ist das enttäuschend. ABER: Danke an Alle, die demokratische Parteien gewählt haben!!! Die Sachsen Anhalter*Innen haben gezeigt, dass es Viele Demokrat*Innen vor Ort gibt. Auch war die Initiative "taktisch wählen" erfolgreich. Vielen Dank für diese gute Idee und an All Jene, die jetzt Muskelkater vom Treppensteigen haben und Diejenigen, die die persönlichen Gespräche gewürdigt haben. Wir Demokrat*Innen müssen uns nun auf unsere Stärken besinnen und zusammen arbeiten. Da geht noch was! Wenn das BSW tatsächlich mit der "afd" gemeinsame Sache machen will, hat es sich als demokratische Partei endgültig diskreditiert. Vielleicht kehrt ja noch Vernunft ein und Inhalte werden höher bewertet, als persönliches Aufmerksamkeitsbedürfnis.
Liebe Wahlkämpfer*Innen, Liebe Demokratiewähler*Innen, ihr habt echt Alles gegeben und das ist am Ergebnis klar abzulesen. Dankeschön für Eure Arbeit und Euren Mut, das lässt hoffen!!!
zum Beitrag06.09.2026 , 15:58 Uhr
Grundsätzlich gut! In unserem eher ländlichen geprägten Land sind allerdings Stadtbegrünungen nur Insellösungen. Was negativ auffällt, ist die zunehmende Fällung von Bäumen und Sträuchern an Autobahnen und anderen Straßen. Zusammen genommen werden hier Wälder zerstört, die durch einzelne Bäume im Stadtbereich kaum ausgeglichen werden. Im Regelfall fällen auch die Städte mehr, als sie neu pflanzen. Das Verhältnis 1:1 beim Neupflanzen entspricht übrigens kaum der ökologischen Bewertung des Altbestandes. Natürlich begrüße ich die Bemühungen, denen ich auch selbst nachgehe. Es nützt allerdings wenig, wenn neue Bebauungspläne Begrünungen vorsehen, die Vorgaben letztlich aber nicht überprüft werden. Dann passiert nämlich: nichts! Bei Fassadenbegrünungen sehe ich praktische Probleme. Während man*frau mit Wespen und Spinnen leben lernt, hört der Spaß bei Mäusen und Ratten meist auf. Nicht versiegelte Flächen als Einfahrten und Gründächer auf Carports sind hingegen leicht umzusetzen. Vorhandene Flachdächer und Gewerbedächer zu begründen wäre durch ganz andere Größenordnungen effizient. „Innenverdichtung“ widerspricht übrigens der Kühlungsfähigkeit der Städte. Aber: gerne selbst machen!
zum Beitrag06.09.2026 , 15:36 Uhr
Waiting for the Bus. Eine aus der Zeit gefallene Vorstellung. Denn „auf etwas Warten“ ist mittlerweile zu einer Unmöglichkeit erklärt worden. Diejenigen, die an Haltestellen stehen, sind stets beschäftigt, meist mit tikitoki. Die Forderung nach dem Viertelstundentakt an jeder Milchkanne ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Bestrebungen im Kleinen zeigen auf dem Land i.d.R., dass das Gemecker, trotz Verbesserung, gleich bleibt, genauso wie das Nutzeraufkommen. Der große Wurf war das Deutschlandticket, das aber gerne kleingeredet wird. In einer Zeit, in der Populismus vorherrscht, sind Argumente oder Taten zweitrangig. Forderungen sind von Allen zu hören, Macher*Innen sind Mangelware. Hinzu kommt, dass sich die Macher*Innen im Nachhinein von der Sofafraktion anhören müssen, was sie angeblich Alles falsch gemacht haben. Ich bin nicht zum Animateur geboren und meine Unterstützung zum Selbermachen, bzw. -lernen ist nicht grenzenlos. Für kleine Erfolge, wie Vermittlung in Arbeit, Ausbildung, Wohnung muss man sich schon selbst feiern da Dankbarkeit genauso unmodern ist, wie Respekt. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie die Bevölkerung der ehemaligen DDR glücklich werden kann.
zum Beitrag05.09.2026 , 21:54 Uhr
Coole Aktion, DANKE!!!
zum Beitrag05.09.2026 , 20:03 Uhr
So hat es auch sein Gutes! Die Message sowohl von Alphaville, als auch der Anderen hat angesichts der Situation viel mehr Aufmerksamkeit erhalten. Lukas Podolski rechte Tendenzen zu unterstellen finde ich übrigens weit hergeholt. Ich freue mich, dass sich so Viele gegen Rechts positionieren. Liebe Sachsen Anhalter*Innen, Lasst uns nicht im Regen stehen! Es wäre schon sehr schön, wenn Grüne und SPD rein gewählt würden und somit eine absolute Mehrheit der „afd“ verhindert würde. Das Gute an der Tatsache, dass Sachsen Anhalt nicht so riesig ist, ist, dass wirklich jede Stimme zählt! Macht doch einfach was Großes draus! Deutschland schaut auf Euch und es würde Viele glücklich machen, wenn Ihr die „afd“ alt aussehen lasst. Danke an Alle Demokrat*Innen an der Saale, die mutig für die Freiheit kämpfen ‚ Und danke an alle Demokrat*Innen, die vielleicht nicht ganz so mutig sind und trotzdem das Richtige tun! JedE*r hat sein Kreuz zu tragen, morgen gilt es eins an der richtigen Stelle zu machen. Ich bin da echt nicht wählerisch, ich freue mich über Jede und Jeden, die Ihr Kreuz nicht bei den Rechten machen! Danke dafür!
zum Beitrag05.09.2026 , 08:15 Uhr
Der Antisemitismus in der Linken und bei ehemals linken Bürger*Innen, ist ein reales Problem, kein von außen angedichtetes. Wer das nicht realisiert, ist an inhaltlichen Fragen offenbar weniger interessiert, sls an bloßen Farbenspielen. Der Artikel suggeriert, CDU und SPD hätten die gleiche Haltung zur Linken. Wer regiert MV? Einen Unvereinbarkeitsbeschluss gibt es nur in der Union. Irgendwelche angedichteten Koalitionsabsichten der Grünen und der SPD mit der CDU sind offenbar Teil des Wahlkampfs. Hinter der Fassade gibt es in der Linken durchaus Klärungsbedarf, Antisemitismus und Ukraine beispielsweise. Es hilft nicht, das nur zu verdecken. Die Linke hat diesen Fehler bereits gemacht, als Sarah Wagenknecht noch Teil der Linken war. Konflikte müssen ausgetragen werden. Sonst erweist sich der "Fels in der Brandung" nur als Attrappe.
zum Beitrag04.09.2026 , 06:54 Uhr
Ein positiver Artikel über die SPD in der taz? Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Es gibt glücklicherweise noch Menschen, die Demokrat*Innen sind. Die derzeitige Lage für die Bundesländer, in denen Wahlen anstehen, sieht so aus, dass nur ein breites demokratisches Spektrum gegen die "afd" erfolgreich sein kann. Ich würde mir diese Erfolge wünschen. Während es in Sachsen Anhalt ziemlich schlecht aussieht, sind die Umfragen für MV erfreulich. Die SPD gat deutlich aufgeholt und liegt nur noch 3% hinter den "afd" Werten, vor einem Jahr waren es 20 %. Scheint so, als würde Frau Schwesig vieles richtig machen. Optimal wäre allerdings R2G. Dazu passt nicht so ganz die grüne Strategie, gegen die Landesregierung zu opponieren Hier wäre ein Strategisches Umdenken angebracht. Das könnte sogar eine kleine Euphorie erzeugen, nämlich "die "afd" doch noch verhindern zu können!". Im DLF wurde erläutert, dass social Media noch nicht nachgewiesenermaßen auf Wahlentscheidungen Einfluss hat Hierzu gibt es noch keine belastbaren Studien. Ich freue mich sehr über den Artikel und die mutigen Demokrat*Innen im Land! Es ist schön, wenn Menschen für die gute Sache kämpfen und das ist Demokratie.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:49 Uhr
Na? Kritik nur austeilen, aber nicht einstecken können? Lustig, Lustig!
zum Beitrag03.09.2026 , 22:48 Uhr
Alphaville macht "Werbung" für die Demokratie, nicht für eine Partei. Eine "in Teilen rechtsextremistische Partei", muss man*frau in einer Demokratie nicht tolerieren.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:46 Uhr
Es ist konsequent, dass Alphaville die erneute Einladung ablehnt. Möglich, dass der Veranstalter letztlich was daraus lernt.
zum Beitrag02.09.2026 , 22:00 Uhr
Der Finanzminister ist zuerst einmal für sein Ressort zuständig. Die Einsparungen von rund 600 Euro sind real . Wie sich hingegen die Inflation und die Löhne in 2027/2028 entwickeln ist derzeit noch ein Blick in die Glaskugel. Es ist kein Geheimnis, dass Klingbeil mehr Belastungen für Reiche wollte, das ist mit Merz, aus naheliegenden Gründen, aber nicht zu machen. 10 Mrd. Steuererleichterungen sind kein Pappenstiel. Dass es in Deutschland Menschen gibt, die aufgrund ihres geringen Einkommens keine Lohn- bzw. Einkommenssteuer zahlen müssen ist gut. Auch gut ist, dass diese Gruppe, durch Anhebung des Grundfreibetrags größer wird. Eine Maßnahme, die bei der Diskussion gerne unter den Tisch fällt. Ich bin außerdem gespannt, wie die Erleichterungen bei der Steuererklärung aussehen werden. Das gehört nämlich nicht zu meinen Hobbys...
zum Beitrag02.09.2026 , 06:04 Uhr
Ja, danke für den Hinweis. Manche Probleme bieten einfache Lösungen: nicht Fliegen für das Klima, nicht Rauchen und nicht Trinken für die Gesundheit. Einfach mal NICHT machen! (p.s.: nicht "afd" wählen für die Demokratie!)
zum Beitrag02.09.2026 , 05:19 Uhr
Interessant. Es wird über Historie und Rüstung theoretisiert, ganz so, als ob es in der Ukraine keinen Krieg gäbe. Sogar die militärische Unterstützung für die Ukraine wird infrage gestellt. Wenn es bei den Helmen geblieben wäre, wäre die Ukraine heute wohl nicht mehr existent. Neben der Geschichte der tapferen Verteidiger hat der Westen die Ukraine bisher mit Waffen und Finanzmitteln von über 500 Mrd unterstützt. Deutschland hat neben Finanzmitteln zum Erhalt ziviler Infrastruktur über die Jahre insbesondere die Abwehr gegen Luftangriffe gestärkt. Gerade in diesem Bereich sehen wir, dass die Rüstung nicht ausreicht. Wegen mangelnder Patriots werden die russischen Angriffe, insbesondere auf Kiew immer verheerendener. Der künstlich hergestellte Zusammenhang zwischen Sozialabbau und Rüstung ist falsch. Um genau diesen Interessenkonflikt zu vermeiden wurde die Finanzierung der Aufrüstung der Bundeswehr mittels Sondervermögen außerhalb des normalen Haushalts getätigt. Die Agitation gegen die SPD ist wohl den aktuellen Wahlkämpfen geschuldet . Eigentlich sollte deutlich sein, wer in der Regierung welche Positionen vertritt, aber man kann Nachrichten auch einfach ignorieren.
zum Beitrag01.09.2026 , 02:25 Uhr
Je- nun. Da ist was Wahres dran. Doch des Pudels Kern will einem noch nicht so recht ins Auge springen. Viel einfacher hat es der, der auf dem rechten Auge blöd ist: selbst nix machen und Schuld haben immer die Anderen. Das ist natürlich einfach doof, aber jetzt gibt es ja die KI, die dir bei dummen Gedanken lobend auf die Schulter klopft... Der ein oder andere Linke sollte allerdings auch mal auf das Kkopfgeräusch an der eigenen Stirn hören: wer nämlich die gleiche Argumentation verfolgt, dass "die da Oben ' alles falsch machen und man selbst die Wahrheit für sich gepachtet hat, findet sich plötzlich ganz nah im Pool derer, die braune Suppe löffeln und Verteilen. Leider hat das schon so Manche über "Pegida", Impfgegner, Spaziergänger etc. erwischt. Die Krisen der jüngeren Vergangenheit haben dafür gesorgt, dass es auf der Seite der Demokrat*Innen allmählich einsam wird. "Kein Fußbreit den Faschisten ", heißt Zusammenstehen und nicht dem Nebenmann auf die Füße zu treten. Wir brauchen jetzt keine Schuld Zuweisungen, sondern einen klaren Blick nach Rechts, denn da steht der Gegner. Da nützt kein Rumlavieren, für KleinKlein ist wieder Zeit wenn die braune Gefahr vorbei ist.
zum Beitrag01.09.2026 , 02:02 Uhr
Ja.
zum Beitrag01.09.2026 , 01:57 Uhr
Na-ja!? Es bedarf keiner besonderer Erläuterung mehr, dass Merz die falsche Wahl war. Ihm allerdings die Verantwortung für rechtsextreme Wahlerfolge anzudichten, ist auch nicht so ganz fair. So möchten Arbeiter gerne "afd" wählen, obwohl sich deren Politik überhaupt nicht an Arbeiterinteressen orientiert. Es geht diesen Menschen überhaupt nicht mehr um Inhalte! Da sind Argumente fehl am Platz. Nationalismus bedeutet stolz auf Etwas zu sein, für das man nichts kann. Wer nichts kann, kann immer noch deutsch sein und sich was drauf einbilden. Einbildung ist bekanntlich ja auch eine Bildung und damit hat es sich. Dass die Rechtsextremen immer die Schuld bei "den Anderen" suchen, sollte keine Schule machen. Merz mag ungeschickt sein, ein Nazi ist er nicht. Zum Gegenwärtigen Zeitpunkt müssen Demokrat*Innen zusammenstehen. Wer da meint, mit Klugscheißerei sei im Osten noch ein Blumentopf zu gewinnen, ist offenbar kein Gärtner. Die Demokratie ist allerdings ein bunter Strauß von Parteien und Meinungen. Heute müssen wir Alle Gärtner sein, die vielen Meinungen und Menschen bündeln und unter einem schönen Gärtnerhut dafür sorgen, dass hier Keine*r einen Sonnenstich bekommt...
zum Beitrag31.08.2026 , 22:45 Uhr
Nee! Heißes Eisen für die Linke. Da liegt für mich persönlich auch das größte Konfliktpotential. Völlig klar, dass Netanjahu rechte Politik macht und dass die Gewalt gegenüber Palästinenser*Innen völlig maßlos ist. Hass mit Hass zu bekämpfen ist allerdings auch keine Lösung. Leider gibt es auch linken Antisemitismus und da gilt es genau so den Anfängen zu wehren, wie beim Rechtsextremismus. Wer 2und 1 zusammen zählen kann, wird merken, dass eine linke Mehrheit in Berlin nur aus drei Parteien bestehen kann. Eine Festlegung auf eine extreme Position wäre ein Stolperstein in künftigen Koalitionsverhandlungen.
zum Beitrag31.08.2026 , 06:19 Uhr
Danke, es ist schön, von Willi zu hören! Denn: „ die Meisten haben keine Ahnung“! Es ist bewundernswert, wenn gesellschaftliche Aufgaben in der Familie übernommen werden. Gut, dass hier beschrieben wird, wie kompliziert Zwischenmenschliches ist - obwohl, das ist eigentlich Normalzustand. Nachvollziehbar, dass frau auch einfach mal etwas unternehmen will, ohne Voranmeldung , Ich bin auch nicht so der Voranmeldungsmann. Mich haben schon die Jahre genervt, in denen ich im Restaurant erklären musste, das vegetarisch nicht Wurst ist. Um sich einfach mal kennen zu lernen, fände ich eine Rückkehr zum Wehr- und Zivildienst gut. Da haben die Jungs ( und Mädchen?!) Zeit, zu überlegen, was sie selbst wollen und machen in der Zeit auch noch was Sinnvolles. So ein bisschen Zeit mit Willi - oder Wilhelmine wäre ein schöner Dienst an der Gesellschaft, der gegenseitiges Verständnis fördern kann. Das gilt schon für eine bunt zusammen gewürfelte Gruppe wie Kollegen beim Zivi oder Bund: einfach mal raus aus der Blase und was/wen Neues kennen lernen - denn nicht nur „ Willi will‘s wissen“!
zum Beitrag31.08.2026 , 05:25 Uhr
Ein Wunsch nach Bezugsgrößen ist berechtigt. So ist auch erwähnenswert, dass die EU eine fünfjährige Haushaltsplanung macht. Der MFR erscheint auf den ersten Blick daher hoch, bei 27 Ländern und 5 Jahren relativieren sich die Zahlen allerdings deutlich.
zum Beitrag31.08.2026 , 04:57 Uhr
Tja, Schade. Das wäre mal eine positive Nachricht gewesen. Ein „knappes Ergebnis“ war der Brexit irgendwie auch. Wie in diesem Fall zu sehen, ist Zusammenarbeit allerdings auch jenseits der EU möglich. Genauer betrachtet wird die EU natürlich auch unattraktiver. Nationale Strömungen nehmen zu und rechte Parteien gewinnen Abstimmungen. Für die EVP gibt es keine Brandmauer und Dobrindts Abschottungsmaßnahmen sind nur eine schlechte Nachricht in einer EU Abschottungsstrategie. Viele Länder suchen nur noch den eigenen Vorteil, Merz zeigt beim Geld, dass er das Gegenteil des Europäers Kohl darstellt. Mit der Erweiterung haben wir uns auch neue Probleme eingehandelt, Doch auch Staaten wie Frankreich rutschen ins Nationalistische ab. Von einer „europäischen Idee“ ist nicht mehr viel zu spüren. Und das in einer Zeit, wo die wirtschaftlichen Bedrohungen und die militärischen Bedrohungen derart groß sind. Statt Erweiterung muss die EU sich selbst reformieren und demokratischer werden. Die jüngsten Entwicklungen haben mich auch von einem klaren Befürworter zu verschiedenen Fragen geführt. Das spiegelt allerdings die allgemeine politische Entwicklung wider, die ins Rechts/ Extreme tendiert.
zum Beitrag29.08.2026 , 02:47 Uhr
Nachrichten auch einfach mal abzulehnen, nicht an sich ran zu lassen, zu ignorieren, finde ich gut. Auch wenn es wahr ist, dass "Jederzeit" irgendetwas "Schlimmes", "Wichtiges", oder "Abgefahrenes" passiert - es passiert so oder so, auch ohne mich. Ohne mich! Kein Problem. Es ist nämlich tatsächlich so, dass man frau oder "*" , nicht die Probleme der ganzen Welt lösen kann. Er hilft, erstmal mit einem Problem anzufangen. Und wenn das Problem manchmal heißt: " wie komme ich heute durch den Tag, ohne zu verzweifeln", dann ist das Problem genug.
zum Beitrag29.08.2026 , 02:26 Uhr
Un - Freiheit Alles richtig. Aber: wenn wir von Sucht sprechen, warum ist sie bei Erwachsenen, oder bereits Jugendlichen über 14 oder 16 o.k.? Europa hat eine interessante Entwicklung beim Kampf gegen das Rauchen gemacht. Im gleichen Zeitraum hat sich die Gesamtgesellschaft von einer nicht stofflichen Droge abhängig gemacht. Die Behauptung, dass Drogen " halb so schlimm " seien, oder Alkohol bzw Gras eben keine Drogen, ist mittlerweile selten geworden. Warum geben wir uns nach diesen, medizinisch belegten, Erkenntnissen weiterhin der Illusion hin, dass nicht stoffliche Drogen ungefährlich sind? Das erinnert an den alten Zigaretten Slogan " ich rauche gern". Also mein Verhalten, dass mir schadet, wird trotz negativer Auswirkungen, nicht hinterfragt. Das ist mehr als fragwürdig. Betrachtet man*frau die chinesische Gesellschaft,auch nur entfernt, von Außen, so handelt es sich um eine Diktatur, deren Bevölkerung in der digitalen Welt ein Ausweg aus der Realität geboten wird. Dass diese Parallelwelt ebenfalls total überwacht wird, ist die Spitze des Problems. Auch wenn wir von dieser Situation weit entfernt scheinen, sehen wir am Beispiel trump wie Wahrnehmung und Wahrheit schwinden.
zum Beitrag27.08.2026 , 04:52 Uhr
Ja , aber! Ja, Merz ist eine Fehlbesetzung. Aber, er ist Demokrat. Die Rechten sind auf dem Vormarsch. Demokrat*Innen müssen jetzt vor Allem eins sein: Antifaschisten! Das bedeutet, dass permanente Kritik innerhalb das demokratischen Lagers nicht zielführend ist. Es geht darum, die Demokratie funktionsfähig zu halten. Linke Utopien sind da momentan kein Lösungsansatz Eine demokratische Front gegen rechte Bestrebungen muss aus allen demokratischen Kräften bestehen. Das sehen wir ja bereits an aktuellen Umfragen. Natürlich macht die Union gerade eine realitätsferne rückwärts gewandte Politik, die Ideologie anstelle von Vernunft setzt. ABER: sie sind KEINE Nazis! Auch wenn diese Unwahrheit weiterhin durch unausgegorene und altersschwache linke Gehirne wabert. Ich persönlich habe mich einer Zusammenarbeit mit der Union verweigert, aber ich bin froh, dass die SPD das Kreuz auf sich genommen hat. Gedankenspiele von einer Ablösung des Kanzlers oder Neuwahlen werden dem Problem nicht gerecht und würden es eher verschlimmern. Demokrat*Innen müssen wieder zusammen finden und gemeinsam die Feinde der Demokratie bekämpfen. DAS ist jetzt wichtiger als KleinKlein.
zum Beitrag27.08.2026 , 04:19 Uhr
Zu mangelnden Ostdeutschen in den Führungsetagen sei erwähnt, dass es derzeit ca 16 Mio Einwohner*Innen (incl. Berlin) in den östlichen Bundesländern gibt. Bei gut 83 Mii Einwohnern wäre dann zu erklären, wie genau die "Unterrepräsentation" berechnet, bzw empfunden wird. FiftyFifty wäre jedenfalls auch unrepräsentativ Überhaupt die Zahlen. Klar sind die Aussichten im Bezug auf Sachsen Anhalt trübe. Sachsen Anhalt hat knapp über 2Mio. Einwohner. Auch wenn von den Wahlberechtigten davon 42% "afd" wählen würden, stehen die "Nazis noch nicht vor der Machtübernahme". Ich will das Problem nicht kleinreden, doch gerade geschieht das Gegenteil. Ein Ergebnis in einem sehr kleinen Bundesland ist kein Ergebnis im Bund. Ich kenne auch den "Bundestrend" aber da gibt es ja auch noch eine deutliche demokratische Mehrheit. Natürlich muss die Union in vielen Feldern mal dem Realismus die Tür öffnen und realisieren, dass aus einer Zusammenarbeit mit der Linken keine Gefahr droht, bei der "afd" schon. Allianzen bilden, taktisch wählen, Kompromisse schließen. DAS sind die demokratischen Tugenden, die Demokratie braucht. Mit Meckern macht man sich mit den Rechten gemein. Dagegen heißt Zusammenarbeit
zum Beitrag27.08.2026 , 03:49 Uhr
"Kinderlärm"? Ja, Deutsch ist eine Sprache, in der es leicht ist, zusammengesetzte Wörter zu bilden. Das genannte Wort befindet sich nicht in meinem Sprachgebrauch und ich kenne auch Niemanden der es benutzt. Klingt, wie nie gehört. Dass Heutige Erziehungsmethoden an NS Ideologie anknüpfen, soll ja wohl ein schlechter Witz sein!? Die Autorin des Artikels hat hierbei wohl die Geschichte der antiautoritären Erziehung und der darauf folgenden völligen Veränderung von Lehr- und Erziehungsmethoden ausgeklammert. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wird in Deutschland deutlich weniger "abgeschrieben" oder "auswendig gelernt", freie Rede, auch im erlernen anderer Sprachen, Diskussionen, Kommunikation, sind erwünscht und werden vermittelt. Dass sich Jugendliche in der Pubertät ungehört und unverstanden fühlen, ist ein "Problem", das so alt ist, wie die Menschheit. Das Konzept "Pubertät" ist, was die geistige Entwicklung betrifft, die Loslösung von den Eltern und die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit. So soll das auch sein. Argumentieren muss man lernen und für Argumente muss frau auch was wissen. "Hör mir zu " schreien, ist noch kein Argument.
zum Beitrag23.08.2026 , 13:41 Uhr
Ja. „(…)Ein Zeichen der Schwäche (…)Lügenpresse (…).“ Wahr. Peinlich. Angesichts der Tatsache, dass sich die Welt nur noch um Donald trump dreht, ist Peinlichkeit alltäglich. Doch ist es auch menschlich, auf (zu viel) Kritik zu reagieren. Besonders bitter, wenn an der Kritik auch Wahres dran ist. In einer Zeit, in der der Presse (grundsätzlich) Lügen unterstellt werden, muss die Presse ganz besonders auf den Wahrheitsgehalt ihrer Nachrichten achten. Denn ob aus dem Kremel, dem weißen Haus, Musk oder tiktok , Nachrichten, die gelogen sind, gibt es alltäglich. Europa ist nicht nur wirtschaftlich allein durch Qualität zu retten, sondern auch meinungspolitisch. Es schmerzt mich geradezu, wenn gute journalistische Arbeit durch Schludern verwässert wird. Wenn Kritik daran dann auch noch unterdrückt wird, macht das die Angelegenheit nicht besser. Alles klar?!
zum Beitrag23.08.2026 , 13:12 Uhr
Sehr geehrter Herr Altbayer, ich habe bisher noch nicht viel von Ihnen gesehen, schreibe meinerseits allerdings schon so ein paar Jährchen in diesem Forum (auch zum Thema). Falls es nicht ganz deutlich geworden sein sollte, spreche ich von „ persönlicher Erfahrung“ auf dem Gebiet, sprich praktische. Wie in den lesenswerten Interviews über „echt gute Leute“ in der taz spontan erwähnt, habe ich mich für einige Jahre auch in den östlichen Bundesländern im Bereich Jugendarbeit und Förderung demokratischer Projekte engagiert. Wer allerdings nicht auf Rosen gebettet ist, muss irgendwann auch mal wieder ein bisschen Geld verdienen. Hier, zurück im tiefen Westen, sind die Probleme allerdings auch vorhanden. Was mich dazu bewogen hat, hier politische Arbeit fortzusetzen. Ich stelle mich nicht gerne in den Vordergrund, aber wo Sie „danach fragen“. Gegenfrage: „und was machen Sie so“?
zum Beitrag22.08.2026 , 12:43 Uhr
Ja! und… nein. Merz bleibt Möchtegernkanzler. Scholz wurde immer mangende Kommunikationsfähigkeit vorgeworfen, dabei hat er den Laden im Inneren zusammen gehalten und die Anderen in der Außenwirkung auch mal glänzen lassen. Das nennt sich Understatement und ist ein wenig aus der Mode, genau so wie Respekt, Demokratie, Feminismus, Gastfreundschaft . Fragt sich allerdings, ob man*frau jede Mode mitmachen muss. Merz ist eher der Typ große Klappe, Nix dahinter, von daher sehr trendy, Komisch, dass er der unbeliebteste Kanzler ist. Merkel und Scholz haben Krisen gemeistert, Merz macht Probleme in Heimarbeit. Die Lösung ist allerdings keine Ablösung von Merz. Das gilt auch für die SPD. Das Festhalten an der Koalition ist notwendig, da die „afd“ eher stärker als schwächer wird. Eine rechnerisch linke Alternative ist derzeit nicht in Sicht. Bewegen muss sich die Union. Die sieht, wie beim Gas Frau Reiche:“ keinen Handlungsbedarf“. Wer keinen Handlungsbedarf sieht, sollte sich ein anderes Aufgabenfeld suchen. Es hilft, Einzelne auszutauschen, und zwar nicht nur den Hausmeister (Verkehr). Merz muss einsehen, dass schlechte „afd“ Kopie nicht weiter hilft um die Demokratie zu retten.
zum Beitrag22.08.2026 , 11:13 Uhr
Polen zieht an und vorbei und das ganz ohne sogenannte Hilfe??? Polen ist das Land, das Jahrzehntelang die höchste Wirtschaftsförderung in der EU erhalten hat.
zum Beitrag22.08.2026 , 11:03 Uhr
Konstruktive Kritik… find‘ ich gut! Selbstredend bin ich für Sozialstaat in all‘ seinen Facetten. Ich befürchte allerdings, dass das die Hinwendung zum Autoritären nicht stoppt, Wer Faschismus will, Will nach unten treten. 100 oder gar 500 € mehr auf dem Konto machen da keinen Unterschied. „afd“ Wähler sind ja auch in hohem Maße aus dem Mittelstand. Die Arbeiterschaft wandert seit einiger Zeit allerdings immer deutlicher nach Rechts ab. Und das, obwohl die „afd“ überhaupt keine Politik für Arbeiter*Innen macht bzw. machen will. Wie „…sozialistische Arbeiter…“ Handelt es sich um eine Mogelpackung, Angezogen von der Aussicht, nach unten treten zu können, wird übersehen, dass man selbst unten steht und damit vielleicht der Nächste ist, der getreten wird. Ich glaube, dass es Menschen gibt, die sich in ihren Blasen bereits so weit von der Wahrheit entfernt haben, dass ihnen mit Argumenten gar nicht mehr beizukommen ist. Daher befürworte ich mittlerweile ein „afd“ Vetbotsverfahren - Trotz der Risiken. Gesellschaftspolitisch begründe ich meine Position für eine Wiedereinführung des Wehrdienstes auch mit dem Erlernen von Respekt auf die harte oder soziale Tour.
zum Beitrag22.08.2026 , 03:51 Uhr
Kein Herz für Merz! Ich lese dauernd "Kanzler". Für mich ist er das nicht. Auch wenn Merz ( indirekt) gewählt wurde, füllt Merz diesen Posten nicht aus. Er wollte gerne Kanzler werden, das ist klar. Doch ebenso deutlich wird, dass ihm die Schuhe zu groß sind. Im Alter wächst man bestenfalls noch in die Breite, doch selbst das kann er nicht. Das Wunder, seine Füße in die Fußstapfen seiner VorgängerInnen wachsen zu lassen blieb ihm auch verwehrt. Er bleibt ein Möchtegernkanzler. Dass seine Wahl im Bundestag verstolpert wurde, war ein schlechtes Vorzeichen. Seit dem wurde es nicht besser. 100% CDU geht eben nur mit einer absoluten Mehrheit. Wir können, angesichts der UnionsministerInnen allerdings froh sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist. Die SPD greift glücklicherweise regulierend ein, kann aber natürlich auch nicht, wie sie wollen würde. Merz hätte Spahns Abgang für einen Neustart nutzen können um nutzlose Minis wie Reiche auszutauschen. Er tat es nicht - das wäre ja eine echte Entscheidung gewesen. Doch ganz entgegen seiner markigen Worte, die oft kein Fettnäpfchen auslassen, sind seine Taten klein. Merkel und Scholz konnten Krisen meistern, Merz kann fliegen.
zum Beitrag21.08.2026 , 11:25 Uhr
Links sein und damit gegen Antisemitismus. Das war in meiner Generation normal. Der Autor des Artikels behauptet diesen Zusammenhang weiterhin. Das entspricht allerdings nicht mehr den Tatsachen. Es gibt nun auch selbsternannte „Linke“, die gegen Juden hetzen und Einrichtungen angreifen. Um dies zu erfahren reicht einfache Zeitungskektüre, z.B. der taz.
zum Beitrag21.08.2026 , 04:23 Uhr
Furchtbar, da möchte man nur noch kotzen. Gut, dass der Rechtsstaat reagiert, in Russland interessiert das momentan wohl weniger...
zum Beitrag21.08.2026 , 03:50 Uhr
Es ist 3.45 Uhr. Wer schläft, sündigt nicht. Da ich mir meine Arbeitszeit selbst einteilen kann, schlafe ich nach so einer Nacht einfach länger. Hat sich bisher noch Niemand beklagt, wen ich dann dementsprechend auch länger arbeite...
zum Beitrag21.08.2026 , 03:29 Uhr
Das sehe ich weniger verbissen. Wenn wir schon mal dad Glück haben, dass Politiker gleichzeitig auch Fachleute sind, ist es gut, wenn Sie sich zu Wort melden. An dieser Stelle wird indirekt nochmals erläutert, was eine "konservative" Schätzung ist. Als Teilnehmer diverser politischer Ausschüsse habe ich erfahren müssen, dass auch dort keineswegs Fachleute sitzen müssen. Gerne habe ich dann mal "dumm gefragt" um den allgemeinen Wissensstand zu erhöhen und eine konstruktive Diskussion zu ermöglichen. Die SPD MinisterInnen haben einen guten Aufschlag zum Thema Klimaanpassung eingebracht. Es wäre gut, die Initiative zu unterstützen.
zum Beitrag21.08.2026 , 03:10 Uhr
Ja! Muss man auch mal sagen 😉
zum Beitrag21.08.2026 , 02:57 Uhr
Das ist interessant, aber auch erschreckend. Die kluge Analyse hält keinen Fingerzeig bereit, der der Entwicklung Einhalt gebieten könnte. Die Aushöhlung der Demokratie ist in vollem Gange. Was tun? Deutlich wird jedenfalls, dass mehr Sozialpolitik keine Lösung ist. Wer sich, in diesem Sinne, bereits von der demokratischen Gesellschaft abgespalten hat, wird nicht durch Freundlichkeit zurück ins Boot geholt. Meine persönliche Erfahrung ist, dass Zusammenarbeit ein erster Schritt sein kann. Vorurteile abbauen durch Kennen lernen und gemeinsames Aufbauen und Ziele erreichen. Das funktioniert allerdings in einem respektvollem Umfeld, das überwiegend von demokratischen Strukturen umgeben ist. Die beschriebene Situation, wie wohl in Sachsen Anhalt kenne ich nicht und möchte sie auch nicht kennen lernen. Mein Beispiel habe ich allerdings schon öfter durchexerziert und, wie ich glaube, hatte es auch positive Langzeit Wirkung. Für Schulversager und noch nicht Gefestigte mag ein neuer Wehrdienst diese Aufgabe übernehmen, Gemeinschaft mit einer gewissen Strenge, Arbeit an sich für Ideale wie Demokratie erhalten. Das muss eine Linke allerdings auch entsprechend unterstützen.
zum Beitrag20.08.2026 , 04:25 Uhr
Breaking news: Wer heute zwischen 4.30 und 4.45 Uhr einreisen will muss sich nur eine Dobrindt Frisur scheren, Freude schöner Götterfunken singen und dazu Schuhplattelen! So einfach war es nich nie die deutschen Sozialsysteme zu retten - mach mit!
zum Beitrag20.08.2026 , 04:11 Uhr
Jep! Berichterstattung 4- Das erinnert an die Presse zur Ahrflut. Belgien war ebenfalls betroffen und damals auch kein Thema. Ich kenne das hohe Venn aus eigener Anschauung, ich mache ja eher so uncoole Urlaube ohne Fliegen und Dampferfahren. Uns hat es dort immer gut gefallen. Ich freue mich gerade sehr über den Regen, der nicht nur uns nass macht, sondern auch bei Löschen hilft. In ein paar Wochen werden wir mal wieder sehen, wie es aussieht. Das ist übrigens der beste Weg Renaturierung zu betreiben, indem der sanfte Tourismus gebucht wird, gerade jetzt, wo die Gäste ausbleiben.
zum Beitrag20.08.2026 , 03:59 Uhr
Oja! Selbstwirksamkeit. Natürlich ist das Smartphone längst Statussymbol und somit ein vergleichsweise billiger ( statt Auto) Ausweis in die "schöne neue Welt". Es ist mir persönlich unklar, aber die meisten Menschen empfinden das Leben in der Parallelwelt mittlerweile als wichtiger. Der Vorteil ist, dass reale Probleme somit wegegefiltert werden können. Erwachsene, die mit dem Handy labern, statt mit dem Baby im Kinderwagen und im Schwimmbad daddeln, statt aufzupassen, wo die Kinder paddeln, ist mittlerweile der übliche Anblick. Einstiegsdrogen sind erfolgreich, weil sie scheinbar ungefährlich und billig zu haben sind. Für social media trifft beides zu und der "Erfolg" gibt ihnen Recht(!?). Immerhin wird das Problem für Kinder mittlerweile erkannt. Rauchen auf dem Schulhof zu verbieten schützte in der Vergangenheit die Eltern aber auch schon nicht vor der gleichen Dummheit. Verbote haben Signalwirkung. Daher sind sie in diesem Bereich sinnvoll. Die "Freien Bürger" haben sich selbst unfrei gemacht und legen ihr Hirn beiseite, wenn gechattet wird. Gut, dass es KI gibt, damit werden Krankheiten bekämpft! Avatar Mr. Müller lässt die Person - trotz Demenz- einfach weiter antworten!
zum Beitrag20.08.2026 , 03:28 Uhr
Versorgungssicherheit sollte keine Wette sein. Frau Reiche mag privat auf höhere oder fallende Kurse setzen. Ihrer Rolle als Wirtschaftsministerin wird sie damit nicht gerecht. Wenn Merz wirklich mit guter Arbeit überzeugen will, kann er mit untätigen Mitarbeitern nichts anfangen. Der Kabinettsumbau wäre eine Chance gewesen, Reiche wegzuloben. Statt dessen verstolpert er sogar die völlig unerhebliche Neubesetzung des Verkehrsministers. Reiche ist die Spitze der Verantwortungslosigkeit, die in einer Zeit der Unsicherheit Nichts macht. Im Gegenteil, statt die Bevölkerung in Ihrer Unabhängigkeit zu stärken und regenerative Energie weiter zu fördern, schwimmt sie gegen den GÜNSTIGEN Strom. Frau Reiche ist aufgefordert, ein eigenes Unternehmen in der Privatwirtschaft vor die Wand zu fahren. Ein öffentliches Amt braucht eine verantwortungswürdige Person. Während Atomkraftwerke stillgelegt werden, weil Wasserknappheit herrscht, wird Kernfusion wieder zulasten der Regenerativen stärker gefördert. Während spektakuläre Waldbrände herrschen, werden Forschungsprojekte auf diesem Gebiet von der Firschungsministerin nicht bewilligt. Die SPD Initiative zum Klimawandel ist der einzige Lichtblick.
zum Beitrag19.08.2026 , 22:32 Uhr
Wie viele Korruptionsskandale gab es seit Kriegsbeginn in der Ukraine? Dass die Ukraine kein Demokratischer Staat nach europäischem Verständnis ist, sollte sich allmählich herumgesprochen haben. Die Ukraine hat bisher Unterstützungen von über 500 Mrd. Euro erhalten. Da macht es keinen besonders guten Eindruck, wenn der Präsident die Macht der Anti-Korruptionsbehörden beschneiden will und die Skandale in seinem nächsten Umfeld nur so hageln. Es verwundert, wie wenig Kritik an Selensky wohl erlaubt ist. Es gab hier eine ziemlich Aufregung ob 1,5 Mrd für den Tankrabatt angemessen waren. Wie viel von den Hilfen fließen denn eigentlich in private Kassen? Wäre interessant, hier mal Zahlen zu lesen. Es ist ja klar, dass Putin hier einen ungerechtfertigten Angriffskrieg führt. Aber gibt es nur Schwarz Weiß? Ist, weil der Eine böses tut, der Andere automatisch ein Heiliger? Das ist sehr zu bezweifeln. Natürlich halte ich die Unterstützung der Ukraine für richtig. Korruption lehne ich allerdings ab . Wenn hierzulande aber soziale Einschnitte stattfinden, möchte ich schon sicher sein, dass die Hilfen auch ankommen und nicht in dunklen Kanälen versickern.
zum Beitrag19.08.2026 , 08:28 Uhr
Es geht wohl nicht zurück auf Los, sondern eher ins Abseits. Das ist nicht nur menschlich enttäuschend, sondern politisch hoch brisant. R2G wäre eine Option gewesen, gegen die "afd" zu regieren. Wenn grün ausfällt, sind die Aussichten schlecht. Ich will die Situation nicht bewerten, dafür ist die Informationslage zu unklar. Wahrscheinlich ist allerdings, dass der Angelegenheit so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, weil es sich um eine Frau handelt, die hier ( angeblich) verbal sexuell belästigt hat. In den restlichen Büros Deutschlands müssen Frauen wohl weiterhin dumme Bemerkungen ertragen, ganz ohne mediales Echo.
zum Beitrag19.08.2026 , 08:11 Uhr
Jedem sein eigenes Alkoholproblem! In unseren Haushalt, der zwischen 15 und 25 Jahren alkoholfrei ist, fanden noch jahrelang gutgemeinte alkoholische Getränke ihren Weg. Wenn unter der Kopfhaut die Suppe träge hin und her schwappt, bring doch einfach eine ( ungeöffnete) Flasche mit, die noch vor dir auf dem Tisch rumsteht. Unter den derzeitigen Drogen ist Alk ja ein alter Bekannter, aktuelleres macht ja so schnell kaputt, dass von alten Bekannten gar keine Rede mehr sein kann. Ein kurzer Einblick in die Entzugsklinik zeigt, dass viele (Ex-)User im Labern geschult und auf scheinbar intelligente Art bestrebt sind, wieder an den Stoff zu kommen. Alt aussehen tun sie alle, ein neuer Trend in Selbstoptimierung. Die jahrelangen Konsumenten des klassischen Stöffchens sind brain rot, so ganz ohne technisches Equipment - das das noch geht!? Mit ein bisschen guten Willen könnte man so auch das Wohnungsproblem lösen: Jedem seine ( Schlaf-) Schublade und die Droge/ Spiel seiner Wahl. Da könnten in alten Warenhäusern gleich ein paar tausend Vampirwohnungen entstehen. Sicher hat Ikea dazu den passenden Schrank: Schlöfö Göht!
zum Beitrag18.08.2026 , 08:56 Uhr
Hmja, es hilft, bei Wahlkampfstrategien Wahlanalysen zu lesen. Da wird z.B. deutlich, dass die soziale Sicherheit in den Ostdeutschen Ländern als gar nicht so wichtig erachtet wird. Statt dessen steht Zuwanderung an erster Stelle. Obwohl Dobrindt eine Asylpolitik macht, die sich wenig von der "afd" unterscheidet, bringt das der Union im Bundestrend nur weitere Verluste ein. Die "afd" gewinnt, laut Umfragen, deutlich an Zuspruch in der Arbeiterschaft. Dies geschieht, obwohl sie laut Programm sich für Arbeiterinteressen überhaupt nicht einsetzt. Wie soll also das "Angebot" an "afd" Wähler aussehen? Eine demokratische Partei wird ihr Programm kaum auf Remigration und Abbau der Demokratie umschreiben wollen.
Es ist eben kompliziert. Und wenn Argumente nicht mehr helfen, sind Verbote letztlich ein Weg. Die Journalisten sollten sich fragen, ob "Fundamentalopposition" der richtige Weg ist, die Demokratie zu stützen. Es gibt viele Länder, in denen Journalismus lebensgefährlich ist. Hier ist das nicht so. Wäre es nicht an der Zeit, Verantwortung für die Demokratie zu übernehmen und demokratische Arbeit auch mal positiv darzustellen? Ich sehe meine Verantwortung jedenfalls genau da.
zum Beitrag18.08.2026 , 00:33 Uhr
Es kommt drauf an, Was man draus macht. Das bleibt noch etwas abzuwarten. Özdemir ist nicht Kretschmann. Er hat ihn beerbt, doch mit hauchdünner Mehrheit. Özdemir muss nun beweisen, dass er Landesvater kann und das wird sich im Erhalt der Industriearbeitsplätze zeigen. Natürlich wünsche ich Ihm Glück dabei. Die Koalition ist allerdings ein Sonderfall und keine Option für den Bund. Da brauchen wir wieder eine linkere Politik, die Probleme wie den Klkmawandel (ab-) erkennt. Die Union bleibt in ihrem Ideologischen Spinnennetz gefangen. Wir brauchen aber Realisten, die Arbeit für die Zukunft machen, Keine Utopisten, die glauben mit Konzepten aus den 90ern würde irgendetwas funktionieren. Die Union hat keine Lösung.
zum Beitrag17.08.2026 , 23:53 Uhr
Es ist natürlich tragisch, wenn ein Mensch als einzigen Ausweg nur noch den Freitod sieht und wählt. Was die Beurteilung der Person, des Lebenslaufs und seiner Qualifikationen betrifft, so gehen die Angaben derzeit auseinander. Die gesamten Vorwürfe schlicht als Rassismus abzutun, ist der komplizierten Lage aber kaum angemessen.
zum Beitrag17.08.2026 , 23:14 Uhr
Tja, die SPD hat ein Angebot gemacht, Die Grünen können da nur noch zustimmen. Interessant, dass sich die Union mal wieder aus der Verantwortung stehlen will, obwohl auch Ihr Klientel (Bauern und Waldbesitzer) gerade betroffen sind, Mit Frau Reiche fährt die Union ja gerade eine ANTIunabhängigkeits Kampagne, da werden wir wahrscheinlich irgendwann auch noch unabhängig vom Wasser. Der Verkehrtminister setzt auf LKWs wahrscheinlich weil der Diesel gerade so billig ist. Klar, dass solchen „Experten“ verborgen geblieben ist, dass wir die heißesten Monate seit Aufzeichnungsbeginn erleben. Wer jetzt reagiert, erntet Verständnis von Allen Seiten. Am Verstand darf in der Union gerade allerdings gezweifelt werden - interessant, dass von der Linken die gleichen Wortblasen aufsteigen…
zum Beitrag17.08.2026 , 22:58 Uhr
Seid nett zueinander! Ja, es ist immer leichter, die Fehler bei Anderen zu erkennen. Das Problem ist nicht neu, wie der (schwarz weiß) Film mit Heinz Ehrhard belegt. Sein Tipp: seid doch nett zueinander, Kinder! Aus Sicht eines Autofahrers erlebe ich lebensgefährliche Situationen mit Rad- und Rollerfahrer*Innen, die entweder an einen Schutzengel oder an ein - nicht vorhandenes - Airbag glauben. Rentner im EBike Geschwindigkeitsrausch ( hat das Ding auch eine Bremse?), Teenies mit Roller gegen die Einbahnstraße, mal auf dem Gehweg, mal quer drüber und wenn was passiert sind eben die Anderen schuld. Klar sehe ich das als Radfahrer anders, aber im Gegensatz zu denen, die nicht Auto fahren können, kann ich die Gefahr des nicht gesehen werdens (Licht? Wozu?) vielleicht etwas besser einschätzen. Die politische geforderten Geschwindigkeitslimits halte ich seit Jahrzehnten freiwillig ein und 80 wär für mich auf Landstraßen auch o.k. . Falls ich irgendwann doch nicht mehr arbeiten muss, kauf ich mir ne alte Ente oder einen R4, die kann man ja auch prima auf Eiektromotor umbauen… Damit dann natürlich nur Route national, Autobahn wäre zu stressig… Bis dahin TIIIEF EIN und wieder : Ausatmen
zum Beitrag17.08.2026 , 07:24 Uhr
Bereits vor zwei Jahren haben die Waffenlieferungen der USA aufgehört. Grund ist Trump, der schon in das Ende der Biden Amtszeit hinein regierte. Die Unterstützung der EU und insb. Deutschlands hat seitdem nicht nachgelassen. Immerhin erlaubt trump, Waffen für die Ukraine in den USA einzukaufen. Das ist speziell beim Patriot System notwendig. Nach dem Iran Abenteuer ist das Arsenal allerdings spürbar geschrumpft. Der Bundesverteidigungsminister hat vor Tagen nochmals 30 Raketen in Drittstaaten einkaufen können, doch der Engpass ist da und wird auch nicht so einfach zu ändern sein. Dass die Patriot-Werft, zur Reparatur derselben kürzlich per Drohne ausgespäht wurde, lässt zusätzlich Sorgen aufkommen. Die Unterstützung ist stetig, das fällt nur nicht mehr auf, weil Merz die Lieferungen nicht mehr veröffentlichen will. Das ist ein strategischer Fehler. Durch die regelmäßigen Meldungen über Waffenlieferungen hatten auch die Ukrainer*Innen das Gefühl von Solidarität. Es ist nicht unwahrscheinlich, das bei Merz, wie so oft, persönliche Motive dahinter stehen, schließlich ist Pistorius deutlich beliebter. Dass Russland Presse davon unabhängig weiß, was geliefert wird, ist wahrscheinlich.
zum Beitrag17.08.2026 , 07:01 Uhr
Mittragen? Wie die Autorin des Artikels selbst feststellt ist es die Union, die beim Klimaschutz eine Rolle rückwärts machen will. Es ist eine veränderte Situation, Juniorpartner zu sein. Dennoch sind weiterhin Klimamaßen getätigt worden. So wurde die Finanzierung des Deutschlandtickets verstetigt, Wärmepumpen weiterhin cofinanziert und eine neue, soziale Förderung für EAutos geschaffen. Die Maßnahmen sind erfolgreich. Wärmepumpen machen im ersten Quartal die Hälfte der Neueinbauten aus und der Zuwachs an EAutos ist in den letzten Monaten sprunghaft angestiegen. Wie der Bundesumweltminister sagte, gäbe es Unterstützung das Richtige zu tun. Offenbar sind viele Deutsche schlauer als die Wirtschaftsministerin,denn sie investieren in die Zukunft. Dass Ukrainekrieg, hybride Angriffe auf Deutschland und der Konflikt um die Straße von Hormus sich im letzten Jahr in den Vordergrund drängten, ist einfach eine Tatsache. Trotzdem wurden neben den genannten Beispielen auch Milliarden für die Infrastruktur- auch für Klimaschutzmaßnahmen - zur Verfügung gestellt. Leider kommen die Länder und Kommunen nicht in die Puschen. Es ist daher konsequent, dass der Bund eingreift. Und die Linke?
zum Beitrag16.08.2026 , 03:52 Uhr
Ich nehme ja gerne einen Zucker in den Latte Einen Berg brauche ich da nicht. Ich glaube, dabei bleibt's!
zum Beitrag16.08.2026 , 03:46 Uhr
Danke für den unaufgeregten Artikel, der die Verhältnisse zurecht rückt. Nachdem Dobrindt mit seiner Drohnenstrategie offenbar nur für Verwirrung, statt für mehr Sicherheit gesorgt hat, muss er nun viel Wind machen um seine Inkompetenz zu vernebeln.
zum Beitrag16.08.2026 , 03:29 Uhr
Gewalt erzeugt Gegengewalt. Krieg ist absurd, enthält aber dennoch eine innere Logik. Leider musste erkannt werden, dass sich die Euphorie über eine angebliche technische Überlegenheit der Ukraine, befeuert durch Drohnen, in Luft aufgelöst hat. Es ist kein Ende abzusehen.
zum Beitrag16.08.2026 , 03:21 Uhr
Es ist einfach ein Lebenslauf.
zum Beitrag16.08.2026 , 03:20 Uhr
Das ist interessant. Sie haben also die Erfahrung gemacht, dass die SPD ihre Karriere ermöglicht hat. Nun würden sie sie nicht mehr wählen. Gegründet als ein Arbeiterverein, der Fortbildung anbot, hat die SPD die Strukturveränderungen maßgeblich beeinflusst. Neben der Erfindung des BAföGs, neuen Unis im Ruhrgebiet und Gesamtschulen haben die Sozialdemokraten umgesetzt, was sie versprochen haben . Wen wollen Sie nun wählen? Diejenigen, die bisher noch nichts erreicht haben? Gerne wird in dieser Zeitung darauf verwiesen, dass die SPD seit 2000 lange an der Regierung war. In dieser Zeit wurde die höchsten Beschäftigungszahlen erreicht. Es könnte noch mehr hier oder da, sind Tipps von der Tribüne, die verhallen. Gearbeitet wird auf dem Platz. Es ist klar, dass es als Juniorpartner der Union nicht einfach ist, linke Politik zu machen. Dennoch setzt die SPD klare Akzente. In einer Zeit, in der die deutsche Demokratie massiv von Rechts bedroht ist, sollten interne Gräben überbrückt werden. "Linke", die das nicht erkennen, stehen am Ende im Regen wie Sarah Wagenknecht, die vor lauter Kritik nicht einmal mehr weiß wo links und rechts ist. Die "afd" Ignorieren ist selbstzerstörerisch.
zum Beitrag16.08.2026 , 02:41 Uhr
Strategie? Es ist schon erstaunlich, wie eine Partei es zustande bringt, sich nach überraschenden Anfangserfolgen derart selbst zu zerlegen. Der Mißerfolg bei der Bundestagswahl sitzt offenbar so tief, dass eifersüchtig betrachtet wird, wer erfolgreich arbeitet. Diese Aktion des BSW Bundesvorstands wird die Wähler mit dem Kopf schütteln lassen und besiegelt das Ende jeglicher Aussichten der Partei bei den kommenden Wahlen eine Rolle zu spielen. Sarah Wagenknecht hat ihre Fähigkeit zum strategischen Handeln verloren. Auf einer Ebene wie Kubicki sieht man*frau zwei Figuren, deren Selbstverliebtheit eine politische Idee ins Nichts münden lässt.
zum Beitrag15.08.2026 , 00:38 Uhr
Naja. Kühler kann es schon werden. Stichwort Mikroklima. Wenn ich aus meinem Garten einen Mikrowald mache, kann ich für eine Temperaturabsenkung von 5Grad sorgen. Wenn ich den Rasen hingegen pflastere oder Schotter, steigt die Temperatur und deren Konstanz deutlich. Natürlich ändert das das Weltklima nicht direkt, macht das Leben allerdings deutlich angenehmer . Ein Verzicht auf CO2 kann natürlich im großen Maße Veränderung bringen und Reiche möchte hingegen zurück zur Utopie „Freie Fahrt für freie Bürger“. Wir haben den Klimawandel verursacht, also ist die Behauptung von fehlender Selbstwirksamkeit letztlich unlogisch. Es ist aber möglich mit vielen kleinen Rädchen schließlich das große Rad zu drehen. Die Zerstörung der regenerativen Technik ist jedenfalls falsch. Ebenso falsch wäre es, dem Städte und Gemeindebund Fantastilliarden in die Hand zu drücken, „damit die was Schönes draus machen“. Bei der gegebenen Inkompetenz auf dieser Ebene wäre es besser, das Bundesumweltamt plant und zahlt aus einer Hand.
zum Beitrag15.08.2026 , 00:08 Uhr
Logistiker befürchten Verteuerungen von 1000€ pro Container. Ein Binnenschiff kann 50 , 150 oder gar 180 Container transportieren . Entsprechend viele LKW Fahrten wären nötig. Gut, dass die deutsche Bahn gleich Abhilfe angeboten hat, rund 100 Container pro Güterzug sind möglich. Gequatsche über Vertiefungen des Rheins oder gar weitere Staustufen sind sehr langfristige Ideen, die außerdem Fragen aufwerfen, welche Stadt wohl unter Wasser gesetzt werden soll. Schlau wäre bei der Gelegenheit, den Klimawandel in den Fokus zu setzen und die kontraproduktiven Pläne Reiches rückgängig zu machen. Wir brauchen Politik, die Probleme löst und nicht zusätzliche schafft. Der verhältnismäßig umweltfreundliche Umstieg auf die Bahn läuft natürlich der Pünktlichkeit zuwider, die der Verkehrsversprecher als neues Ziel definierte und dafür in dieser Zeitung gelobt wurde.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:44 Uhr
Klar, es stehen Wahlen vor der Tür und als „irgendwie links“ ist es nicht Aufgabe, gegen die „afd“ zu argumentieren. Das wäre ja auch schwierig, es ist doch viel einfacher, Andere für das Erstarken der „afd“ verantwortlich zu machen und zu kritisieren. Die wenigen Beiträge von Fachleuten zum Thema in der taz der letzten Wochen lauten, dass Diejenigen, die gegen Faschismus sind zusammenarbeiten müssten. Doch warum sollte man*frau sich ( geistig) bewegen? Untätig bleiben und Meckern ist schließlich der Deutschen hervorstechenste Eigenschaft. Das können Linke genauso gut, wie Rechte.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:33 Uhr
Die SPD ist historisch betrachtet, die Partei, die Menschen aus dem Arbeitermilieu fortgebildet hat und den Aufstieg ermöglichte. Bärbel Bas ist das beste Beispiel dafür.
zum Beitrag14.08.2026 , 01:06 Uhr
Was tun, wenn's brennt? Ja, es ist natürlich möglich, über Utopien nachzudenken. Man könnte am Samstag auch im Lotto gewinnen. Alle Anderen müssen wohl mit Arbeit langsam aber sicher zum Ziel kommen. So auch der Bundesumweltminister. Es war schon deutlich, als er abgesichts der Waldbrände bemerkte, wir haben jetzt das Problem und müssten nicht mehr darüber theoretisieren . Es ist natürlich eine Überlegung, was wäre wenn R2G regieren würde und eine Wirtschaftsministerin nicht Reiche hieße, doch bis zu diesem schönen Tage muss man wohl innerhalb des derzeit Möglichen agieren.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:52 Uhr
Man muss nicht immer einer Meinung sein, um für Meinungsfreiheit zu sein. Ich finde es grundsätzlich positiv, wenn sich Schüler*Innen politisch engagieren, ausgeschlossen ist natürlich Faschismus. Positiv an dem Artikel finde ich auch, dass die Bundeszentrale für politische Bildung wieder als das dargestellt wird, was ihr Name schon sagt. Bedauerlich waren die letzten beiden Artikel, die bestrebt waren, die bpb in Mißkredit zu bringen. Das ist ungefähr so, als wollte man*frau Wikipedia verurteilen. Auch das passiert, allerdings von Rechts. Nur weil Rechtsaußen Politik derzeit auf dem Vormarsch ist, sollten Linke nicht versuchen, dieses Vorgehen zu kopieren.. Wenn gegen Demokratie gehetzt wird, ist Neutralität keine Antwort. Eine Diskussion für oder gegen Wehrdienst ist berechtigt. Die derzeitige Regelung ist ein Kompromiss. Dass Menschen sich grundsätzlich gegen Krieg wenden ist eine gute Idee. Auch wenn ich anderer Meinung bin, fände ich ein Demoverbot problematisch. Klare Kante sollte eine Schule allerdings zeigen, wenn Rechtsextremismus im Spiel ist. Hefte raus - Klassenarbeit: Diktat: die Schüler*Innen demonstrierten und hielten Plakate mit "afd"? Nee! Sprüchen in die Luft...
zum Beitrag13.08.2026 , 14:28 Uhr
Es sollte sich eigentlich herumgesprochen haben, dass die Privatinsolvenzen in unterschiedlichen Schichten deutlich zunehmen. Ursächlich hierfür sind oft Konsumartikel, Abos bei Streaming Diensten, etc. . „Sparen“ ist out. Über seine Verhältnisse leben ist hingegen üblich. Das ist eine bedenkliche Entwicklung. Zwischen den 10€ fürs Rasen mähen und dem gewünschten E Bike oder Handy liegen Welten. Es ist gut, den Boden der Tatsachen wieder in den Blick zu nehmen. Etwas anzusparen um sich am Ende etwas leisten zu können ist erlernbar, wie auch das Beispiel Sparschwein aus dem Artikel beschreibt. Übrigens sind die Sozialmodelle wie die Rente selbstverständlich unter Druck. Es sollte kein Geheimnis mehr sein, dass die Überalterung der Gesellschaft neue Konzepte erfordert. Selbstverständlich wird sich der Staat bei weniger Einkommenssteuer Zahlenden zukünftig weniger Geld zu verteilen haben. Der Ruf nach einer direkten Finanzierung der Systeme über Steuereinnahmen ist daher nur noch übergangsweise möglich. Ja, es ist ein Geschenk an die Kinder und es geht um ihre Zukunft.
zum Beitrag11.08.2026 , 22:53 Uhr
Stimmt! Zum letzten Satz ist zu ergänzen, dass auch BürgerInnen, die Zusammenarbeit mit demokratischen Parteien kategorisch ausschließen, mal wieder auf die Demokratieschulung müssten. (Es fällt natürlich auf, dass sich nicht nur Demokrat*Innen zu Wort melden.) Es ist immer sehr einfach, von der Seitenlinie Vorschläge reinzubrüllen. Machen heißt es aber auf dem Platz. Und der Elefant im Raum fängt mit A an und hört mit doof auf. Wer nicht von den Doofen regiert werden will, muss, ganz demokratisch, Kompromisse machen. Wer dazu nicht bereit ist, muss sich fragen, ob ersiees (noch) demokratisch ist .
zum Beitrag11.08.2026 , 22:40 Uhr
Ja, das Management der deutschen Autobauer hat schon eine ganze Latte an Fehlleistungen zu verantworten. Der Dieselskandal hat Made in Germany insgesamt in Verruf gebracht. Die Fixierung auf den Chinesen Markt sorgt nun für Probleme, nachdem der für deutsche Fahrzeuge zusammen gebrochen ist. Betrachtet man die Krise als Chance, so haben die Manager jetzt die Gelegenheit, in kleine, bezahlbare E Autos zu investieren. Dieses Segment zu vernachlässigen, war ein weiterer Management Fehler. Kommt er noch, der Elektrovolkswagen, oder ist die deutsche Autoindustrie reformunfähig? Der Politik ist die Entwicklung jedenfalls nicht anzukreiden.
zum Beitrag10.08.2026 , 10:15 Uhr
Das ist keine gute Idee, sondern purer Populismus. Der neue Verkehrsminister schiebt somit jegliche Verantwortung von sich. Es dürfte deutlich geworden sein, dass die Infrastruktur die nächsten 10 Jahre verstärkt renoviert bzw. Erneuert werden muss. Derzeit gibt es 75.000 Baustellen bei der Bahn. Es ist im wahrsten Sinne kontraproduktiv nun wieder Pünklichkeit an die Spitze der Forderungen zu stellen. Mit diesem Statement hat der neue Verkehrsminister seine Inkompetenz unter Beweis gestellt.
zum Beitrag09.08.2026 , 11:05 Uhr
Pflanz' doch mal was! Geld an Städte und Kommunen zu zahlen, halte ich für verfehlt. Ich habe die Inkompetenz dieser Ebene zur Genüge kennen gelernt. Was derzeit in NRW stattfindet, ist Bäume und Hecken zu fällen und in den Städten ein paar Palettenkisten aufzustellen, die Minibäumchen enthalten. Das ist die "Politik" der Schwarz grünen Landesregierung. 100 Bäume fällen, aber ein Gründach auf der Bushaltestelle. Da wird öffentlich, was GREENWASHING bedeutet. Das Gleiche gilt für den öffentlichen Bau: schön Alles CO2 intensiv aus Beton , vor der Eröffnung aber noch tagelang der Rollrasen gewässert, damit das "Grün" nicht zu kurz kommt. An Ländern wie Bayern war zu sehen, wie die Regenerativen über Jahrzehnte verschleppt wurden. Es spricht Vieles gegen einen zentralisierten Staat, doch es ist sinnvoll, dass das Bundesumweltministerium jetzt plant. In den Städten und Gemeinden ist nämlich meistens KEIN PLAN vorhanden. Natürlich gibt es bisher noch keine so gute Anpassung an die Situation wie in Frankreich, wo das Problem bereits seit Jahrzehnten besteht. Die "Ideen" des neuen Verkehrsministers sind genauso sinnentleert wie die mangelnde Realitätsanpassung der Wirtschaftsministerin.
zum Beitrag08.08.2026 , 17:17 Uhr
Nicht Dichten auch denken muss Mensch, Egal ob in Hütte, Zelt oder Ranch. Wer drin sitzt will nach draußen gucken, Wer drin steht, will sich nicht ducken. Nicht jeder liegt wie DagoDuck Im Speicher auf dem dicken Sack. Und Viele wollen nur noch Speichern Und nebenbei das Hirn erleichtern. Nicht ganz so leicht wird dabei Mensch, wie soll sie also sein - die Ranch? Stabil, das muss wohl zwingend sein, Sonst passt ja nur ein Hering rein. Doch wer die Heringe verspeist- wird meist- Ein wenig breiter um die Hüfte, Kühl und beschaulich wären Grüfte. Doch um die Havel ist dann doch das Grundwasser gefährlich hoch. Das würde dann wohl Niemand kaufen, so eine Gruft nur zum Ersaufen. Wie soll der Planer das nun regeln, Man kann ja auch nicht Alle Tegeln. Von dort aus aber in die Lüfte - Das wär was Anderes als Grüfte. Bei gutem Wind so auf’ nem Drachen, da ließe sich schon etwas machen. In nem Ballon am langen Seil- Was für ne Aussicht einfach… Man muss das Hirn nur Etwas rücken um Schließlich Jede*n zu beglücken…
zum Beitrag08.08.2026 , 11:58 Uhr
Im Ernst? EIN 20 Jahre alter Text über Benjamin Blümchen soll die bpb diskreditieren? Der Skandal um Seehofer und seine Einflussnahme war 2021. Volkan Agar berichtete in der taz. Damals war keine Rede von einer politisch agierenden Behörde. Im Gegenteil ging es um die Einfussnahme durch das BMI, die, zu Recht, kritisiert wurde. Betrachtet man die Diskussionen um die bpb so sind es in den letzten 25 Jahren eher Vorwürfe: „ zu links“zu sein. Es versteht sich von selbst, dass im kalten Krieg die Unterscheidung der Demokratie gegenüber dem Kommunismus zentrales Thema war und auch von Seiten der Demokratie betrachtet wurde. Ich finde den Anspruch des Staates, seine Bürger*Innen im demokratischen Sinne weiter zu bilden, richtig. Wer kein demokratisches Verständnis hat, sieht das wahrscheinlich anders.
zum Beitrag08.08.2026 , 10:24 Uhr
Selbstkritik ist ist immer ein Lob wert! Interessanterweise sieht man*frau im Herbst und Winter deutlich weniger Radfahrer*Innen. Die Angst davor, nass zu werden, scheint größer zu sein. Als Parallelbeispiel seien die Badetoten genannt. Das sind eben nicht überwiegend Alte, die sich selbst überschätzen, sondern zum Großteil junge Männer. Wer da erhitzt im kalten Wasser einer Herzinfarkt bekommt, stirbt für sich allein. Wer jedoch ertrinkt, gefährdet oft auch die Baywatch. Wer schön Gewichte stemmen kann, ist nicht zwangsläufig fit für nichtklimatisierte Orte. Wer aber soziale und sportliche Herausforderung sucht, kann der Oma von nebenan ja mal den Einkauf in den dritten Stock tragen. Nett wäre auch, vor der nächsten Internetbestellung mal an die Gesundheit der Lieferant*Innen denken, deren prekäre Lage zu anderen Zeiten gerne „unadressiert“ beklagt wird. Warum übrigens nicht einfach mal mit dem Spinningrad in den Keller - gut für‘s Herz und ohne -gerät auch gut fürs Klima…
zum Beitrag08.08.2026 , 10:05 Uhr
Eine Überschrift macht noch keinen Inhalt. Pflicht und Zwang sind übrigens zwei verschiedene Dinge. Ein Wehrpflicht würde im Übrigen die Möglichkeit des Ersatzdienstes mit sich bringen. Also „Zwang“ zu zwei wählbaren Möglichkeiten? Die Freiwilligkeit war übrigens Position der SPD, die das gegenüber der Union durchsetzte. Wenn nicht genügend Freiwillige zusammenkommen ist der Wehrdienst die zweite Option. Es geht dabei nicht um irgendwelche abstrusen Ideen darüber, dass Deutschland Krieg führen wolle. Es sieht eher so aus, als käme der Krieg zu uns. Hybride Angriffe sind schon seit längerem ein Problem, die gerade gefundene Drohne und das Überfliegen der Patriot Werft sollte aber auch den Letzten aufwecken, dass es hier um Verteidigung geht . Gerne wird auch über „Solidarität“ mit den baltischen Staaten gesprochen. Im Ernstfall sollen für die Solidarität aber wohl Andere einstehen. Viel wurde in der Vergangenheit auch über Rechte in der Bundeswehr berichtet, ein größerer Pool aus der Gesellschaft würde diesen Bestrebungen entgegen wirken. Es ist sinnvoll, wenn Menschen zum Beginn ihres Erwachsenen Lebens einen Dienst für die Gesellschaft machen. Sie werden damit tragender Teil.
zum Beitrag06.08.2026 , 09:54 Uhr
Noch eine kleine Bemerkung zur Bildunterschrift: diese „ Übung“ ist glücklicherweise nicht mit dem Zivi beendet worden. Es geht weniger um das „ Handling“, sondern um einen Perspektivwechsel. Wie sieht die Welt vom Rollstuhl aus aus? Wo liegen die Hürden? Werde ich noch angesprochen, oder nur der, der mich schiebt? Eine gute Erfahrung. Perspektiven zu wechseln ist das ja eigentlich immer.
zum Beitrag06.08.2026 , 06:51 Uhr
Ja, es ist Ernst. Obwohl Ernst auch Kevin heißt, Oder Lisa. Wir leben in einer Welt, in der der amerikanische Präsident täglich öffentlich lügt. Das ist nur die Spitze des Eisbergs, Denn die Lüge, die Trixerei, ist zur neuen „guten Idee“ geworden. Bei Datingportalen wird gelogen, dass sich die Balken biegen und wenn ich nicht mehr schön genug bin, bringt Photoshop das in Ordnung. Statt nach Erkenntnis zu streben, ist Selbstoptinierung zur reinen Körperlichkeit verkommen. Ansonsten lässt man*frau halt „was machen“. Billiger und einfacher ist natürlich ein parallel Leben mit einem Avatar, der mittlerweile schon den menschlichen Partner ersetzen kann. Lebenslüge ist das neue Konzept. Was bedeutet da noch „die Lüge entlarven“? Es gibt täglich neue Lügen und einfache Lösungen, wie sie die politische Gruppierung Alternative Wahrheit für Dummis produziert. Warum sollte ICH an irgendwas Schuld sein? Virtuell finden sich doch leicht menschliche und unmenschliche, die meiner Meinung sind. Das Leben kann SOO einfach sein!
zum Beitrag05.08.2026 , 22:57 Uhr
Kennenlernen ist der erste Schritt zur Erkenntnis. Der freiwillige Wehrdienst bleibt so lange freiwillig, wie sich eine ausreichende Anzahl meldet. Ansonsten kann die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Genauso, wie die Bundeswehr ihre Kapazitäten für Musterung und Unterbringung aufstockt, wird für einen möglichen Zivildienst voraus geplant. Es erschließt sich nicht, was daran hinterlistig sein soll. Hinzu kommt der "Erfahrungsbericht eines Einzelnen, der über Hörensagen wiedergegeben wird". Das ist dann ja schon fast eine repräsentative Umfrage. Ich bleibe dabei: gemeinsam arbeiten schafft Gemeinsinn. Die gesellschaftliche Entwicklung geht in eine andere Richtung. Es wäre gut, wenn junge Menschen, von überall her, wieder zusammen gewürfelt würden und zusammen arbeiten "müssen". Da kommen Vorurteile auf den Tisch, können aber auch abgebaut werden. Es bestünde eine zweite Chance für "Abgehängte", die z.B. keinen Schulabschluss haben. Es gibt in Deutschland derzeit bedenkenswerte Entwicklungen. Hier gäbe es eine Möglichkeit, jungen Erwachsenen positive Beispiele anzubieten. Diese Gelegenheit sollten Demokrat*Innen zu schätzen wissen.
zum Beitrag05.08.2026 , 22:34 Uhr
Es ist schön, dass Sie Ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht werden Sie die Situation in ein paar Jahren aber auch anders bewerten. Für Viele war der Wehr- bzw. Ersatzdienst die erste reguläre Arbeit im Leben. Allein diese Bedeutung " macht Sinn". Ja, es gibt auch in einer Demokratie wie unserer gewisse Zwänge: Schulpflicht, Steuern, Straßenverkehrsordnung. Das ist, wie eine Haftpflicht, ein Gedanke, der nicht Allen allein kommen würde, obwohl er Allen nützt. Zu Beginn des Berufslebens etwas Sinnvolles für die Gesellschaft zu tun halte ich für eine gute Idee. Denen können natürlich andere folgen. Natürlich gibt es auch Menschen, die bereits vor 18 gesellschaftsstifted arbeiten und Andere, die es ihr Leben lang tun. Dass aber Alle mal irgendwas für die Gesellschaft tun, wäre gesellschaftsstifted. Da lernt man*frau nämlich auch Respekt vor schwierigen Aufgaben, z.B. in der Pflege. Dass Feuerwehrleute und Sanitäter bei Ihrer Arbeit angegriffen werden, haben Sie sicherlich schon gehört. Wer selbst einmal einen solchen Job gemacht hat, dem würde das sicherlich nicht einfallen. Entgegen Ihrer persönlichen Erfahrung schafft ein Dienst für Alle Gemeinschaft.
zum Beitrag05.08.2026 , 08:11 Uhr
Helikopterkinder Es ist schon bemerkenswert, mit welchen Engagement sich linke BürgerInnen für „das Wohl“ ihrer Kinder einsetzen. Das Wohl der Gesellschaft scheint da eher zweitrangig. Worin genau liegt das Problem? Dass die lieben Kleinen später Karriere machen können? Erfahrungen zu sammeln gilt heute als Gewinn. Daher schicken die Reichen ihre Kinder ins Ausland. Reicht der Abi Schnitt nicht, wird sogar ein komplettes Studium im Ausland finanziert. Warum nicht einmal neue Erfahrungen im Inland machen? Der Wehrdienst und Zivildienst war ein Schritt ins Erwachsen werden. Nicht nur, dass hier „die Gesellschaft“ auf vielen Ebenen zusammen kam, es war auch ein Loslösen von den Eltern. Das die ihren Einfluss mal abgeben mussten, war überraschenderweise nicht immer zum Schaden der Söhne. Nun wird es auch die Möglichkeit für Frauen geben, zum Bund zu gehen. Das ist ein neuer Aspekt der Gleichberechtigung, der auf seine Weise gegen das toxische Rollenverständis arbeitet. Wenn die Bundeswehr wieder vorbereitet ist, fände ich eine Wehrpflicht richtig. Die Bedrohung unserer Demokratie ist real. Es ergäben sich die Möglichkeiten auf verschiedenen Ebenen dieser Situation gerecht zu werden.
zum Beitrag04.08.2026 , 01:39 Uhr
Herr Merz hatte verlauten lassen, dass es ein Angriff auf und Alle sei. Das wurde kritisiert, da er nicht Queere explizit genannt hat. War das tatsächlich ein Fehler? Oder ist das nicht die eigentliche Utopie, dass das Wir, das Uns bedeutet, egal wie du aussiehst, egal wen du liebst, du bist ein Teil von uns.
zum Beitrag02.08.2026 , 18:21 Uhr
Ja! Einfach mal Nix machen. Das wäre ein Anfang. Doch, wie richtig gesagt, „ das können wir immer noch nicht“. Es ist sogar noch schlimmer. Bei mir vor der Haustür, tief im Westen, ist alles so überdüngt, dass bestenfalls mal Löwenzahn wächst. Obwohl gerade Jede*R merkt, wie wertvoll Schatten ist, werden Bäume und Büsche fleißig abgehakt. Das gilt im privaten wie im öffentlichen Bereich. Da fehlt es auch nicht an „Geld gegen Hitze“, sondern an Hirn. Schotter, Beton und Zerstörung sind Programm, das Alleen und schattige Oasen in den (Klein-) Städten verschwinden lässt. Um die boomende Verantwortung am Rande zu nennen, es handelt sich dabei häufig um Pflanzungen, die in den 80ern ff. gemacht wurden und jetzt zerstört werden. Ich bin ganz happy über meinen „wilden Garten“, der 20 Jahre Aufbau brauchte um jetzt grüne Lunge und Klimaanlage in einem zu sein.
zum Beitrag02.08.2026 , 17:56 Uhr
Das ist ziemlich zutreffend. Merkel und Scholz konnten vermitteln und sie konnten sich Beide auch mal zurücknehmen und Andere glänzen lassen. Merz kann das nicht. Das Problem bei der zutreffenden Analyse des Artikels ist nämlich, dass Merz nicht nur Parteichef sein will, sondern auch Kanzler. Klappt beides nicht so gut. Ersteres wäre nicht so schlimm, dann würde sich die Union eben eine Zeit lang mit sich beschäftigen. Allerdings geht es um Deutschland . Der Plan war, durch gute Arbeit die Menschen zu überzeugen, nicht „afd“ zu wählen. Die SPD hat mit der Durchsetzung des Investitionspakets einen guten Anfang gemacht. Die Wirtschaftsministerin gefällt sich allerdings in der Zerstörung der Regenerativen und der Innenminister tut alles dafür, dass keine Fachleute mehr ins Land kommen oder welche qualifiziert werden. Das sind wirtschaftliche Bremsklötze. Der „Kabinettsumbau“ richtet sich aber nicht gegen diese Bremsklötze, sondern bleibt eher ein CDU internes Stühlerücken. „Das muss man erstmal hinkriegen“ ist gut gesagt. Im Grunde kriegt in der Union gerade Keiner was hin. Wer sollte Merz beerben?
Da erwischt man sich fast dabei, dass Söder … (oh Mann!)…
zum Beitrag02.08.2026 , 11:56 Uhr
Super! Danke für diesen tollen Artikel! Viele Ansichten teile ich, sowohl historisch, als auch, was die gegenwärtigen Perspektiven betrifft. Mit meinem Blick aus dem Westen ist es schön, auch historische Erinnerungen über die DDR aus einer damals alternativen Perspektive erklärt zu bekommen. Das erfahre ich auch immer wieder in der kommune, da hier einige wache Köpfe unterwegs sind. Den Buchtipp nehme ich mir zu Herzen, Vor gut 20 Jahren habe ich einige Zeit für linke Projekte im Osten gearbeitet. Der zunehmende Faschismus in jüngerer Vergangenheit hat dafür gesorgt, dass ich den Osten schon fast abgeschrieben hatte. Dieser Artikel gibt Hoffnung und die Gewissheit, dass es heute, wie damals, Viele Menschen gibt, die ein Fels in der Brandung sind. Wir sollten Alle mit ein paar gesammelten Kieselsteinen davor dafür sorgen, dass das auch so bleibt.
zum Beitrag01.08.2026 , 15:25 Uhr
Ja und Nein Kanzlerin Merkel ist nicht abgewählt worden, es war der Kandidat Armin Laschet, der mit seinem Unvermögen eine Hauptverantwortung für die verlorene Wahl stand. Merz "Idee" war, die CDU wieder in die 90er Jahre zurück zu führen und Alles, womit die GroKo unter Merkel stand, auf den Kopf zu stellen. Wie verlogen das ist, zeigt sich an Personen wie Jens Spahn. Der "Rechtsruck" in der Union förderte sehr Rechte wie Dobrindt zutage. Außerdem Lobbyistinnen wie Reiche, die nicht zum Wohle des Landes handelt. Es gibt noch weitere Beispiele, der Widerspruch ist allerdings, dass Merz eine 16 Jahre erfahrene Mannschaft austauschte und mit einem Haufen Unqualifizierter auftrat. Das schließt ihn selbst mit ein, wie er täglich demonstriert. Merkel war von Vielen, auch Jenseits der Parteifamilie, geschätzt. Sie verstand Moderation. Merz ist aus einer Kränkung heraus Kanzlerkandidat geworden und es zeigt sich, er ist der Rolle nicht gewachsen. Er ist derart unbeliebt, dass sich nun sogar CDU Mitglieder trauen, ihn zu kritisieren. Das ist in der Union ein bemerkenswerter Vorgang, schließlich ist die die Partei der Opportunisten. Es wäre wirklich möglich, dass er früher gehen muss.
zum Beitrag01.08.2026 , 11:26 Uhr
Lustig aufbereitet. Es ist aber auch schön, dass noch nicht Alles erforscht ist. Sind die Schlupflöcher 1000 Jahre alte Panic rooms? Bin durch den Wahrheit Artikel erst auf das Thema aufmerksam geworden. Dabei fällt mir ein, dass es hier auch entsprechende Geschichten gibt, die angebliche Höhlensysteme darstellten, aber statt dessen vielleicht auch einfach Schlupfe waren?! Danke jedenfalls für die Anregung zur Regionalforschung.
zum Beitrag01.08.2026 , 11:09 Uhr
Ein Leben ohne sauer ist auch ganz lustig!
zum Beitrag01.08.2026 , 00:39 Uhr
Joh Joh, das ist schon Alles richtig so. Einzig der Verweis auf die SPD geht fehl, da die die Position des Autors teilt. Im Gegensatz zur Nerz*CDU, die die Rückkehr des freien globalen Marktes herbei wünscht, werben die Sozialdemokraten für mehr Binnennachfrage im Euroraum.
(* ein Tippfehler enthält manchmal mehr Wahrheit, als seine Korrektur...)
zum Beitrag01.08.2026 , 00:27 Uhr
Zuerst mal: Danke für Ihr Engagement in Ihrem Zweijob. Diese Kurse sind wirklich zum Wohle Aller. Die Situation finde ich schwierig, da ist professioneller Rat nötig. Meine Erfahrung in Zusammenarbeit mit Flüchtlingen ist allerdings auch, dass das Menschen wie Du und ich sind. Da gibt es Nette, Freundliche aber es gibt genauso Honks, Volltrottel und Rassisten. „Nur“ weil Jemand -aus gutem Grund- hierher flieht, muss er*sie kein guter Mensch sein. Ist auch nicht nötig, denn hierzulande leben schon eine ganze Menge Menschen, die nicht gut sind. Somit sind die auch in „guter Gesellschaft“. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich auch ganz normalen Sexismus in diesen Zusammenhängen begegne. Ist Respekt, Höflichkeit und vielleicht sogar Dankbarkeit zu viel verlangt? Leider ja, wie ich häufig feststellen musste. Das ist schon enttäuschend. Hier gilt es, ein bisschen Distanz zu wahren, dann ist die Enttäuschung nicht so groß. Ich finde Respekt schon eine gute Basis - und „sich von einer Frau (z.B.Lehrerin) etwas sagen lassen zu müssen“, ja, das gehört für mich auch für Muslime zur Integration dazu. Gefährlich können sowohl deutsche Volltrottel sein, wie auch solche mit anderem Pass.
zum Beitrag31.07.2026 , 05:42 Uhr
Gerade merke ich, dass ich von den Nachrichten über die Feuer nicht viel wissen wollte. Doch dieser Artikel versprach, autorenbedingt, einen angemessenen Zugang. Mir wird bewusst, dass die Gegenden, die gerade verbrennen, Ziele meiner Kindheit und Jugend waren. Es ist traurig, wenn das verschwindet, was gut und schön war. "Zu Hause" sind es einfach die Vertreter der Union, die die Natur und Zukunft zerstören. Manchmal ist man vom Kämpfen müde. Ich wünsche Frankreich kluge Köpfe, die auch genug Herzblut für die Renaturierung der verwüsteten Landstriche übrig haben.
zum Beitrag30.07.2026 , 22:59 Uhr
Richtig! Wichtig! Ich erinnere mich an einen Bericht in der taz über die Entstehung so eines Mikrowalds in der Stadt. Da ja gerade Saure Gurken Zeit ist und die taz etwas mehr als Wahlzeitung sein sollte, fände ich Berichte über Einzelne, die es Richtig machen, ermutigend. Wo ist Peter Lustig? Es gibt so Vieles was man*frau machen kann. Ich fang so an: Fliegen? Nein Danke!Das ist sehr Ressourcen schonend und auch für Jedermann erschwinglich...
_Das ist ja einfach - das kann ich auch!" ist ein Ansatz, der uns nach vorn bringt. Der macht dies falsch und die macht das falsch ist hingegen ziemlich kontraproduktiv.
zum Beitrag30.07.2026 , 22:45 Uhr
Ja, so ähnlich... Das ist dem Standpunkt, den ich selbst vertrete, recht ähnlich. Ist ja kein Geheimnis, dass die Schlammschlepper*Innen von Allüberall an der Ahr gezeigt haben, was Solidarität ist. Trotz der eher unschönen Arbeit hat es gut getan, mit anzupacken. Es sind solche Erlebnisse, die für ein Leben lang prägen können. So lernen jetzt auch wieder mehr junge ein Handwerk, auch, weil da jeden Tag für s Klima gearbeitet werden kann. Das macht am Meisten Sinn: unabhängig von Ewiggestrigen wie Reiche, es einfach jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Das ist natürlich auch Teil der Wahrheit: Zusammenarbeit endet bei Zerstörung. Frau Reiche zerstört gerade unsere Unabhängigkeit und Zukunft. Mit so Jemandem muss man nicht zusammen arbeiten, da sie sich ja entschlossen hat, gehen die deutsche Wirtschaft gegen Klimaschutz und gegen die deutschen Interessen zu arbeiten. Wer keine ausländischen Arbeitnehmer*Innen will, hat beim Thema Generationenvertrag leider nicht aufgepasst und ist ebensowenig eine Hilfe. ABER: ganz Viele sind eine Hilfe. Arsch huh - Zäng ussenander! ist jetzt 30 Jahre alt und bleibt aktuell, egal, ob es gegen Rechtsextremismus oder für das Klima gilt: MACHEN!
zum Beitrag29.07.2026 , 23:04 Uhr
Die traurige Wahrheit ist: Er kann es nicht! Nachdem Merz sich doch von rot grün überzeugen ließ, dass es ein Sondervermögen braucht um Deutschland in Schwung zu bringen, hatte ich noch Hoffnung, dass er an seinem Amt wachsen würde. Das Moderieren, das Merkel und Scholz beherrschen, geht ihm völlig ab. Es sind nicht nur die populistischen Sprüche, nein, er lässt einfach kein Fettnäpfchen aus. Die Kabinetts Umbildung hätte eine werden können, doch DAS war ja wohl nur ein schlechter Witz. Merz hätte auf den Bundesumweltminister hören können und angesichts der Waldbrände erkennen können, dass es so nicht weiter geht. Eine Wirtschaftsministerin sollte unsere Leitung in die Zukunft nicht kappen, sondern verstärken. Die Wirtschaft und wir brauchen kein Stoppschild. Die Umleitung - zurück mit den Hits der 80er und 90ern ist der Highway to hell - allerdings mit Schlagermusik. Merz hat seine letzte Chance vertan. Er ist nicht nur der unbeliebteste, er ist schlicht der schlechteste Kanzler, den wir je hatten. Das Zusatzproblem ist, dass bei der Union auf weiter Flur kein Fähiger erkennbar ist. Somit bleibt nur Durchhalten und das Schlimmste verhindern.
zum Beitrag28.07.2026 , 06:36 Uhr
Ja, Andy Burnham bringt frischen Wind mit. Das ist sehr erfreulich. Populäre Entscheidungen sorgen für gute Stimmung und das ist eine gute Grundlage für eine Gesellschaft. Der Tankrabatt hierzulande war eine ähnliche populäre Entscheidung, der schlechte Stimmung dämpfte. Dennoch sind nicht alle Probleme universell und übertragbar. Insbesondere sind in Deutschland viele ländliche Bereiche sehr konservativ regiert. Diesen Bürgermeister*Innen mehr Möglichkeiten zu geben sorgt nicht unbedingt für Fortschritt. Kompetenz kommt nicht von alleine. Wenn Burnhams populäre Ideen noch nicht refinanziert sind, zeigt sich, dass dieser Stil auch Grenzen hat. Positiv ist allerdings schon mal, dass Labour in einer linken Zeitung gute Presse erhält. Das ist auch notwendig, wenn linke Bürger*Innen wieder einen linkeren Politikstil wollen. Gräben im linken Lager zu vertiefen ist da zerstörerisch. Wer im linken Lager gegen Sozialdemokratie hetzt stärkt keine linken Positionen, sondern bringt das ganze Lager in Verruf. Es war folgerichtig, dass sich linke Kräfte zur progressiven Allianz zusammengeschlossen haben. "Sozialismus" ist nicht zwangsläufig progressiv.
zum Beitrag27.07.2026 , 23:15 Uhr
Reisen bildet und es war eine der größten Freiheiten für ehemalige DDR BürgerInnen endlich reisen zu dürfen. Dass die Autorin nun diese Freiheit wählt, sei auch Ihr gegönnt. Auch gibt es heutzutage ja eine Art modernes Nomadentum, das gar nichts mit finanziellen Ressourcen zu tun haben muss. Eine Art des Lebens und Arbeitens, das ich auch aus eigener Erfahrung kenne. Somit wünsche ich eine gute Weiterreise im besten Sinne! Der Analyse der deutschen Gesellschaft widerspreche ich allerdings. Zuerst einmal gibt es "die" deutsche Gesellschaft nicht und der linke Teil der Gesellschaft ist ebenfalls vielfältig. Ich halte natürlich den Holocaust für ein unvergleichliches Verbrechen und wenn Jemand da schon anderer Ansicht ist, wird es für mich schwierig. Es enttäuscht etwas, wenn die Möglichkeit, die Existenz Israels nicht anzuzweifeln und gleichzeitig für die Rechte der Palästinenser einzutreten, versagt wird. Natürlich ist das schwierig, ausschließlich für das Eine oder Ander zu sein, wäre aus humanistischer Sicht allerdings falsch. Rassismus will ich nicht schön reden - doch in welchem Land gibt es ihn nicht? Wo beginnt Rassismus? Allein das ist für mich Aufgabe genug, zu bleiben.
zum Beitrag27.07.2026 , 18:22 Uhr
Danke für diesen wachen Blick auf die Verhältnisse. Es ist immer besonders ehrenvoll, den kritischen Blick auf Verantwortung im Umfeld zu lenken, statt sie weit von sich zu weisen. Kritischer Jounalismus braucht genau das: nicht nur mit dem Finger auf Andere zu zeigen, sondern auch Aufmerksamkeit und Selbstkritik nicht zu übersehen.
zum Beitrag25.07.2026 , 06:42 Uhr
Kein Blut für Öl! (Slogan der Demos gegen den Golfkrieg) Das Ziel heißt nicht Krieg. Die Situation ist weder für den Iran, noch für die USA nutzbringend. Es ist bekannt, dass die USA bereits sehr viel „Pulver“ verschossen haben. Der Nachschub an Munition ist begrenzt. Bisher wurden 37 Mrd. verballert, ohne dass irgendein Nutzen entstanden wäre. Iran mag in irgendwelchen Bunkern noch Waffen haben, aber spurlos vorbei gingen die Angriffe natürlich nicht. Es ist also erwartbar, dass beide Seiten wieder zusammenkommen, denn SO haben sie nichts zu gewinnen. Wir schon gar nicht, wir haben einen Krieg vor der Tür und müssen uns auf die Möglichkeit vorbereiten uns direkt verteidigen zu müssen. Grundsätzlich gilt, uns unabhängig zu machen. Das heißt, Regenerative stärken, Strom statt Öl. Leider hat unsere Wirtschaftsmini Vorstellungen, die die Realität außen vor lassen. Wenn Merz schlau wäre (…), dann würde er die bisher völlig belanglose Kabinettsumbildung durch die Absetzung Reiches zu einem echten Gewinn machen. Wir sind keine Miltärmacht, wir sind eine Wirtschaftsmacht. Damit das so bleibt heißt es JETZT handeln und den Weg der Unabhängigkeit weiter gehen.
zum Beitrag24.07.2026 , 14:58 Uhr
JAAA! Genau! Es stimmt auch, dass man*frau Alles selber machen muss! Allerdings auch darf! Wir dürfen hierzulande so ziemlich Alles selber machen . Das aktive Eingreifen gegen den Geschichtsrevisionismus der „afd“ ist eine Ermutigung. Seien wir mutig. Viele haben gegen den Aufstieg der Nazis ihr Leben riskiert und Viele haben in diesem Kampf ihr Leben verloren. Es ist uns Demokratinnen und Demokraten eine Pflicht Denjenigen, die für die Freiheit in unserem Land gekämpft haben, die Ehre erweisen, indem wir uns weiter für die Demokratie stark machen. Danke für diesen Artikel und danke an Alle, die ähnliche Gedanken äußern. Es zeigt sich, dass sich Viele gegen rechtes Gedankengut stellen.
zum Beitrag24.07.2026 , 14:39 Uhr
Skandalös! Es ist beschämend, dass Lebensretter*Innen mit Dreck beworfen werden. Dass in Deutschland von Rechtsaußen solche Vorwürfe kommen, ist wenig überraschend. Die Kritik aus der Union ist dagegen interessant. Die Organisation Sea Wach wird offiziell von der deutschen evangelischen Kirche unterstützt. Es zeigt sich, dass der Zusatz „christlich“ in der Union mittlerweile weder durch einen inhaltlichen, noch durch einen organisatorischen Zusammenhang zu begründen ist. Nicht unwahrscheinlich, dass die rechtslastige italienische Regierung, nach diversen Mißerfolgen „wenigstens“ in diesem Bereich Handlungsfähigkeit zeigen möchte.
zum Beitrag24.07.2026 , 14:22 Uhr
Dass Amthor, der seine politische Karriere mit Skandalen begonnen hat, in der Union immer noch als „politisches Talent“ gehandelt wird, zeigt den maroden Zustand der Partei. Was die Diversifizierung betrifft, so trat die Ampel mit einer paritätischen Gruppe aus Minister*Innen und Staatssekretär*Innen auf. Dass die Union nun, mehr zufällig als geplant, die „erste Staatssekretärin im Kanzleramt einsetzt, ist demgegenüber unbedeutend. Warken hat sich mit der Ankündigung einer Reform wenig Freunde gemacht. Dass nun Jemand anderes die Arbeit machen soll, ist auch nicht besonders nett. Betrachtet man die Beliebtheitswerte der Politiker*Innen, so wäre es zielführend, Reiche auszutauschen. Der Austausch des Verkehsministers wäre demgegenüber belanglos. Da muss noch viel gearbeitet werden, bevor sich Ergebnisse zeigen. Grundsätzlich ist so eine Kabinettsumbildung natürlich nur Makulatur. Statt schneller, wird es eher mehr Zeit brauchen, bis sich die Neuen in ihr Amt eingearbeitet haben, ganz zu schweigen von konstruktiven Ideen an der neuen Stelle. Es ist bemerkenswert, was Andy Burnham in England in den ersten Tagen so alles verändert, doch sowas ist mit der piefigen Union unmöglich.
zum Beitrag23.07.2026 , 17:46 Uhr
Wer, als Einzelner, der Meinung ist, seine Belange sollten vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt werden, sollte das Urteil auch in Demut annehmen. Das gilt übrigens auch für Alle in der taz, die damals dem CDU Politiker beisprangen . Im Gegensatz zum Artikel ist die Aussage ziemlich klar: das Vorgehen widerspricht dem Grundgesetz, unserer Verfassung, nicht. Damit haben die obersten RichterInnen ihre Arbeit zu dem Thema abgeschlossen. Was der Bundestag, als gesetzgebende Instanz macht, steht auf einem anderen Blatt. Nur mal angenommen, es wäre anders gekommen. Ein Bundestag, der von einem Einzelnen jederzeit in seiner gesetzgeberischen Aufgabe blockiert werden könnte? Das würde in völligem Stillstand enden. Es ist schön, wenn Menschen in Ihrem Privatleben die Langsamkeit entdecken, in der Politik wünsche ich mir allerdings oft das Gegenteil.
zum Beitrag23.07.2026 , 16:30 Uhr
Eine aktuelle Initiative aus dem Finanzministerium will die Zusammenarbeit zwischen Zoll und Polizei verstärken und auch zusätzliche Stellen einrichten, um Steuerhinterziehung, insbesondere auch Cum Ex und Ähnliches zu bekämpfen.
zum Beitrag23.07.2026 , 16:26 Uhr
Wie ich hörte, soll die Einkommenssteuererklärung demnächst als vorgefertigte Option vom Finanzamt bereit gestellt werden. Das wäre eine Entbürokratisierung, die ich sehr begrüße.
zum Beitrag23.07.2026 , 16:12 Uhr
Lachhaft! Mann darf sich nicht frei und uneingeschränkt ernähren?! Ich bin jetzt seit fast 40 Jahren Vegetarier und habe mindestens 2Jahrzehnte lang auf "respektvollen Umgang" in Restaurants warten dürfen. Was Jüngeren wahrscheinlich nicht wissen: es war völlig normal, dass es in Restaurants kein einziges vegetarisches Gericht gab, von vegan ganz zu schweigen. Wer Salat ohne Putenstreifen oder Bauernfrühstück ohne Speck wollte, hatte einen "Sonderwunsch". Köche in "besseren Restaurants" waren geradezu beleidigt, wenn ihr Kalbsbries verschmäht wurde und die Frage "auch kein Fisch?" habe ich hunderte Male gehört. Es ist der Erfolg der VerbraucherInnen, dass es heute in jedem Restaurant und in jedem Supermarkt Vegetarisches und sogar Veganes gibt. Es gibt 1000 gute Gründe kein Fleisch zu essen und eine solche Kampagne, die von Freiheit faselt, wenn sie was verkaufen will, ist einer mehr.
zum Beitrag23.07.2026 , 08:45 Uhr
Unter dem Titel "Fragwürdige Antifa Romantik" hat Daniel Bax den bisher zutreffendsten Artikel zum Thema geschrieben. Dass neben der Tatsache, dass Menschen Nachwuchs bekommen eine gewisse Sommerloch Atmosphäre herrscht, ist offensichtlich. Daher auch der X te Artikel über ein Lied, das von der Kunstfreiheit gedeckt sein mag aber künstlerisch eher zu vernachlässigen ist. Das Lied bietet keine tragfähigen Lösungen an. Im Gegenteil wird die Vorstellung von "Linksterrorismus" für Leute wie Dobrindt ausgeweitet. Veröffentlichungen von Nazis? Tja, die sitzen gut sichtbar im Parlament. Es gilt die Brandmauer zu stärken. Das heißt, in der Öffentlichkeit für Demokratie einzustehen. Es heißt auch, Kompromisse mit Menschen zu finden, die nicht 100% auf der gleichen Linie sind, aber auch Demokratie wollen. Wahlkampf in den Bundesländern machen. Das ist Arbeit. Das ist nicht immer angenehm. Aber Überzeugungstäter nehmen diese Last auf sich und versuchen Menschen für die gute Sache zu überzeugen. Wen überzeugt eine Nachricht auf der Wand? Welche Zeitung soll, angesichts von Persönlichkeitsschutz Informationen über rechte Privatmenschen bringen? Gewalt erzeugt Gewalt und ist keine Lösung.
zum Beitrag22.07.2026 , 12:59 Uhr
Um nicht in völlige Weltuntergangsstimmung zu verfallen: In Sachsen Anhalt wohnen 2Millionen und in Mecklenburg 1,5 Millionen Bürger*Innen. Das sind zusammen noch weniger als im Land Berlin leben. Also: natürlich sind die Umfragen unschön. ABER wir stehen damit noch nicht kurz vor der Machtübernahme. Ich will damit keinesfalls die Lage beschönigen, jedoch realistisch betrachten. Die derzeitige Untergangsstimmung gibt der „afd“ nämlich zusätzlich Auftrieb. Anders gesagt: Alle Wähler*Innen in den beiden Bundesländern machen nicht einmal 5% im Bund aus. Das heißt aber auch, dass jede Stimme zählt! Mit einem guten Wahlkampf ist noch Vieles möglich. Es brauchen keine Millionen Menschen überzeugt werden, sondern nur Tausende. Wenn die einfach nur wählen gehen und NICHT „afd“ wählen, kann sich so Einiges ändern. Ich wünsche den Wahlkämpfer*Innen der demokratischen Parteien viel Kraft, schöne Erlebnisse und letztlich viel Erfolg!
zum Beitrag22.07.2026 , 12:41 Uhr
Danke für diesen, durch persönliche Perspektive besonders wertvollen Artikel. Die genannten „Baseballschlägerjahre“ Sind tatsächlich den damals neuen Bundesländern zuzuordnen. Im Westen waren Bürgerliche und Linke noch deutlich stärker vertreten. Wer Rechts war, ging in den Osten, wie für Klein- und Großkriminelle das „gelobte Land“. Ja, die Wiedervereinigung war mit Fehlern gepflastert. Zu Recht waren viele Neue Bundesbürger*Innen enttäuscht. Die Leistungen der DDR, einem wirtschaftlichen Vorzeigestaat des Ostblocks, wurden herabgewürdigt und somit auch die Lebensleistung der Arbeiter*Innen. Kohls Milliarden versanken in den Taschen von Betrügern und Westfirmen, die die unliebsame Konkurrenz für eine Mark aufkauften um die Angestellten in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Eine neue, gemeinsame Erzählung wurde nicht gesucht, es herrschte westliche Siegermentalität vor. Ich sage das übrigens als Wessi. Die Union versagte wirtschaftlich wie menschlich. Die DDR Bürger*Innen wählten allerdings auch nicht Lafontaine, der prophezeite,dass die Annäherung jahrzehntelang dauern würde. In einer derartigen Perspektivlosigkeit war entweder in den Westen gehen oder rechts werden naheliegend.
zum Beitrag22.07.2026 , 07:02 Uhr
"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht" Zitat Otto Wels, Vorsitzender der Sozialdemokraten 1933.
Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen. Vielleicht lesen Sie mal bei der Bundeszentrale für politische Bildung nach. Dann würden Sie erfahren, dass die Sozialdemokraten, als einzige Fraktion im Reichstag, geschlossen gegen das Ermäßigungsgesetz gestimmt hat. Die Rede von Otto Wels war ein Meilenstein im Kampf für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Zu dem Zeitpunkt waren viele Mitglieder des Reichstages bereits ihrer Rechte entzogen oder verhaftet worden. Das anfängliche Zitat war also bittere Realität und Sozialdemokraten kamen wie Mitglieder anderer mißliebiger politischer Parteien in der Folge ins KZ.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:55 Uhr
Genau So ist es! Sehr geehrter Herr Korenke, danke! Danke, dass Sie diese Lüge aufgedeckt haben. Im Andenken an Bonhoeffer gehören den Veranstaltern des Gedenkens die Leviten gelesen! Es ist skandalös, dass es einer, „ in Teilen als gesichert rechtsextremer“ Partei erlaubt wird, mit einer Kranzniederlegung die Geschichte zu verfälschen. Das Andenken Derjenigen, die Hitler bekämpft haben, wird durch die Anwesenheit der „afd“ beschmutzt. Es wäre das Mindeste, dass Bundesbildungsministerin Prien an dieser Stelle die Verhältnisse zurecht rückt. Wer in diesem Zusammenhang die Aktion gegen die „afd“ als „Störung der Veranstaltung“ stehen lässt, sollte sich einen anderen Job suchen. Wer in Deutschland an dieser Stelle nicht differenzieren kann und das auch laut ausspricht, hat die Grundlagen der Bildung der Bundesrepublik Deutschland nicht verstanden. Ich kann nur hoffen, dass dieses Gedenken noch nicht beendet ist.
zum Beitrag20.07.2026 , 16:05 Uhr
Überzeugt mich nicht. Sehr überzeugend finde ich allerdings den Text von Daniel Bax zu dem Thema. Schade, dass man*frau DEN nicht per Kommentar direkt Supporten kann.
zum Beitrag20.07.2026 , 15:47 Uhr
Hmja. Es wäre wirklich zu hoffen, dass Merz mal aufwacht. Hat es doch schon mal gegeben. Als er erkannte, dass Investitionen nicht vom Baum fallen und Grüne und SPD mit einem schuldenfinanzierten Investitionsprogramm Recht hatten. Vielleicht haben diese beiden Parteien vielleicht noch in anderem Recht? Vielleicht muss gegen Klimatische Veränderungen vielleicht doch etwas getan werden, statt sie zu ignorieren. Falls das eine tragfähige Idee ist, folgt die Entlassung von Reiche natürlich auf dem Fuße. Da bräuchte auch Niemand weinen, da Reiche ihre Tätigkeit nahtlos fortsetzen könnte, als Lobbyistin in egal welcher Firma. Für die Zukunft Deutschlands wäre das jedenfalls eine der besten Optionen. Wenn man als Chef schon nicht der qualifizierteste ist, sollte man*frau sich wenigstens mit qualifiziertem Personal umgeben . Anschließend reicht dann einfach: Winken!
zum Beitrag20.07.2026 , 15:24 Uhr
Das Spiel um den dritten Platz war ein spannendes. Das Finale hingegen war überraschend uninteressant. Während Argentinien, zu Recht, als (schlechter) Verlierer dasteht, darf England als Gewinner eines spannenden Spiels vom Platz. So war es auch bei der WM hierzulande und das war auch gut so!
zum Beitrag19.07.2026 , 17:01 Uhr
Das wäre wirklich wünschenswert! Es ist notwendig, dass sich die demokratischen Parteien gegen die Rechtsextremen zusammenschließen. Ich wünsche Allen Mecklenburgerinnen und Mecklenburgern, dass sie sich und uns diesen Gefallen tun und bei der Wahl die richtigen statt den rechten Kreuzchen machen.
zum Beitrag19.07.2026 , 16:46 Uhr
Es ist ja immer schön, wenn Experten zu Wort kommen. Hier kommt allerdings der Verdacht auf, dass der Wunsch der Vater des Gedanken ist:“warum müssen Polen und Ukraine gerade jetzt streiten“. Deutschland hat sich aus guten Gründen jahrelang mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt. Das sollte auch nie zu Ende sein, schließlich wurden furchtbare Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt. Ich weiß nicht viel über die Vergangenheitsbewältigung in Polen und der Ukraine. Allerdings war die Lösung für die ehemalige DDR einfach: die Verbrecher und Nazis saßen im Westen, während die Bevölkerung der DDR ausschließlich aus Widerstandskämpfern bestand. Ja, es ist gut auch 80 Jahre nach Kriegsverbrechen noch darüber zu sprechen. Es war ein diplomatisches Debakel Selenskys die Einheit „Helden der UPA“ zu nennen. Die beleidigte Reaktion der Ukraine auf die berechtigte Kritik aus Polen bestärkt den Verdacht, dass Unterstützung zwar angenommen wird, Belange der westlichen Unterstützer allerdings ignoriert werden. Es entsteht der Eindruck, dass der Verfasser relativiert. Warum sonst spricht er von 40 - 60.000 polnischen Opfern, während die vorherrschende Schätzung von 100.000 ausgeht?
zum Beitrag18.07.2026 , 16:06 Uhr
Vielen Dank für diesen sehr interessanten und informativen Artikel! Toll, dass das potentielle Sommerloch auf diese Weise gar nicht erst entsteht. Auch schön, mit der taz zusammen zwar älter, aber nicht dümmer zu werden…
zum Beitrag18.07.2026 , 15:27 Uhr
Bei der Argumentation muss man*Frau sich schon entscheiden. Entweder es ist Satire, Kunst; oder es ist etwas Anderes. Ich lehne Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung ab. Ich halte es für sinnvoll, dass der Staat das Gewaltmonopol hat. Ja, auch da hat es Fehler gegeben, aber die sind eher die Ausnahme als die Regel. Es ist natürlich Jedem und Jede*r selbst überlassen, ob Gesetze gebrochen werden. Als Demokrat halte ich jedoch mehr von spitzer Zunge bzw. Feder, statt von Spitzen Gegenständen. Wir leben immer noch in einer Demokratie, die es erstmal zu verteidigen gilt. Wer sich hier einsetzen will, kann sich bei den kommenden Wahlen für diverse politische Themen, Parteien und Personen einsetzen. Irgendwelche Angriffe auf Personen werden das Gegenteil des beabsichtigten bewirken. Die Betroffenen werden sich als „Opfer“ und „ politisch Verfolgte“ aufspielen . Es gibt keine einfachen Lösungen. Man*Frau sollte nicht in die Falle tappen, Diejenigen juristisch angreifbar zu machen, die eigentlich geschützt werden sollen. Wahlkampf ist anstrengend. Kritik wird manchmal sehr direkt und unfreundlich formuliert. Da für seine Überzeugungen zu stehen ist schwer. Kopf hoch!
zum Beitrag18.07.2026 , 09:46 Uhr
Wie sagte mein alter Reli Lehrer noch? „Es passt nicht immer Alles zu Allem“. Diese Thematik mit dem Gaza Krieg zu vergleichen ist unangebracht.
zum Beitrag16.07.2026 , 17:44 Uhr
Das sind gute Nachrichten !
zum Beitrag16.07.2026 , 06:16 Uhr
Jein! Sicher hat Schröder damals die bessere Wahl getroffen. Merz ist seinem Amt, wie bekannt, nicht gewachsen. Sein Herumlavieren zwischen "machen für uns die Drecksarbeit" und Kritik à la "hat keine Strategie" entlarvte ihn selbst als strategielos. Trump muss selbst so lange auf die Herdplatte fassen, bis es weh tut. "Wir brauchen keinen starken Mann, wir sind selber stark genug", so sollte es jedenfalls sein. Derzeit sind wir es nicht. Deutschland ist eben nicht unabhängig von den USA, es nützt kein "Machtwort", wenn die Macht fehlt. Abgesehen davon ist die Hoffnung auf ein Amerika nach Trump noch nicht ausgeträumt. Es ist gut, an der Idee einer Zusammenarbeit festzuhalten, auch wenn ein Einzelner uns seine schräge Pfeifencombo, derzeit ein anderes Liedchen spielt. Wer Diplomat sein will, muss über das jetzt und hier hinaus denken. Merz ist das Paradebeispiel eines Undiplomaten. Mit seinem Lob der amerikanisch israelischen Angriffe auf Iran, hat er die lange bestehenden diplomatischen Bande zu Iran zerschnitten. Da ist nichts mehr zu wollen. In Einfalt und populistischen Sprüchen ähneln sich die Beiden. Seien wir froh, dass Merz nicht " der starke Mann" ist !
zum Beitrag16.07.2026 , 05:52 Uhr
Ein Staat, dessen Bewohner*Innen keinen Patriotismus haben, wird nicht funktionieren. Nationalismus ist abzulehnen, Patriotismus, der im Artikel überhaupt keine Erwähnung findet, nicht. Es funktioniert nicht, als Deutscher "antideutsch" sein zu wollen. Ein Deutscher, der auswandert, bleibt für die dortigen deutsch und ist selbstverständlich auch so geprägt. Das heißt heutzutage allerdings nicht mehr, dass er Nazi ist. Frau Weidel ist da eher die untypische Ausländerin in der Schweiz, die nationalistisch ist und noch nicht einmal in dem Land leben will, das sie angeblich vertritt. Abgesehen von dem krankhaften Nationalismus der Rechtsextremen haben die meisten Deutschen ein gespaltenes Verhältnis zu ihrem Land, schließlich wurden im Namen Deutschlands Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Es ist verantwortungslos, sich dieser Geschichte nicht zu stellen und sich selbst als "antideutsch", jenseits der Verantwortung als "Erbe" der Verbrechen zu definieren. Die Bevölkerung braucht eine eigene Erzählung um zu gestalten. Derzeit drückt sich die Unsicherheit in Stimmung gegen "die da oben" aus. Bei der Solidarität im Ahrtal zeigte sich, wozu Menschen hierzulande fähig sind.
zum Beitrag15.07.2026 , 17:37 Uhr
Es ist schon interessant, mit wieviel Verve sich selbsternannte Linke an der SPD abarbeiten. Kein Widerstand? Die derzeitigen Reformen enthalten eben NICHT die Abkehr vom 8Stunden Tag. Die Sozialpartner sind hier gefragt. Trotz gegenteiliger Behauptung der CSU werden Reiche eben doch höher besteuert, Und das ganz ohne dass der Soli abgeschafft wird, wie Spahn es forderte. Der derzeitige Soli ist übrigens immer noch eine von der SPD veränderte nur noch für Reiche geltende Steuer, die dem Staat 12 Mrd. € pro Jahr einbringt. Trotz Kürzungen bleibt es bei der zugesagten Rentensituation bis 2030. Es dürfte eigentlich deutlich geworden sein, dass der Staat wegen der Wirtschaftsflaute weniger Geld zu verteilen hat. Dennoch wird diese Tatsache schlicht geleugnet und das Wort Sparen ungern realisiert. Dennoch stehen für im Text angegebene Mängel u.B. an Schulen Milliarden im Sondervermögen bereit. Ich finde ja, dass es die „afd“ ist, die unser Land bedroht. Es wäre schön, wenn die Energie sich auf die Verhinderung des Faschismus hierzulande konzentrieren würde.
zum Beitrag15.07.2026 , 04:29 Uhr
Ja, in Polen herrscht durch den Präsidenten ein politisches Patt, daher kann Tusk vieles nicht verändern. Abgesehen davon will er vielleicht auch nicht so viel verändern, wie westeuropäische Demokrat*Innen in ihn hinein gedacht haben. Selensky bildet übrigens auch gerade mal wieder die Regierung um. Nach den peinlichen diplomatischen Zwischenfällen um die „Helden der UPA“, eine schlechte Erinnerung an die Gruppierung, die für ein Massaker an 100.000 Polen und Polen verantwortlich war, vertrat die ukrainische Ministerpräsidentin ihr Land bei dem Treffen in Danzig. Offenbar missfiel das Selensky derart, dass er seine fehlende Vergangenheitsbewältigung mit der Absetzung der Ministerpräsidentin auszugleichen sucht. Es wäre sinnvoll, fragwürdige Vorgänge, die möglicherweise undemokratisch sind, auch bei anderen Personen zu hinterfragen.
zum Beitrag15.07.2026 , 04:03 Uhr
Ja, den Kriegsdienst verweigern Hieß in der Regel nicht „ eine ruhige Kugel schieben“, Die Arbeiten, die Zivildienst Leistende erbrachten, fielen der Gesellschaft besonders auf, als Sie nicht mehr da waren. Nicht nur, dass die helfenden Hände in der Pflege fehlen, auch der Nachwuchs in die Pflege und medizinischen Berufe, und viele andere soziale Einrichtungen, die sich aus den Zivis rekrutierten, blieb aus. Ohne Zivis ist Deutschland am Ende, war der Slogan, der lange vor der Anerkennung Pflegender, der „heimliche“ Slogan war. Seltsamerweise würdigt der Autor des Artikels die Leistung der Zivis herab, wie es seinerzeit die Konservativen taten. Bereits mehrere Artikel erschienen in der Taz zur reduzierten Zeit der Betreuung psychisch oder physisch beeinträchtigter Schüler*Innen, das war ein klassischer Zivi Job. Auch die Betreuung zu Hause wurde durch Zivis aufrecht erhalten. Ein Punkt, der nun infrage steht. Klar, dass auch eine geringere Bezahlung gegenüber examinierten Kräften die Möglichkeiten erweiterten. Wer heute verweigert, entscheidet sich nicht für den unbequemen, härteren Job, gegenüber rumsitzen beim Bund, sondern einfach gar nichts für die Gesellschaft tun.
zum Beitrag12.07.2026 , 05:26 Uhr
Yep! Sehr sympathisch, die selbsthinterfragende Zwiesprache mit dem Großvater! Wofür? Eine gute Frage. Ich bin immer ungern Anderen hinterher gelaufen. Weder Menschen, noch Trends. Daher kam so ein Fit for fun Quatsch für mich nie infrage. Ich bin auch nicht selbstverliebt genug, mich selbst "optimieren " zu wollen. Sicher könnte ich fitter sein, aber wenn das sich ernsthaft bemerkbar macht, hilft ein wenig "Disziplin" beim Essen und etwas mehr arbeiten. Es besteht nämlich durchaus die Möglichkeit, dass mehr Anstrengung nicht nur mehr Fitness, sondern auch ein konstruktives Ergebnis mit sich bringt. Da schätze ich Effizienz und mache gleich Beides auf einmal. Mein Opa fuhr sein Leben lang mit dem Fahrrad zur Arbeit und ging anschließend noch für 2,3 Stündchen "in den Garten". Da wurden dann nicht pseudoautark die drei Balkontomaten gegossen, sondern Gemüsegarten im Selbstversorgermaßstab betrieben. War auch notwendig um die Familie mit zu ernähren. Hauptsächlich durch Beschäftigung in Parallelwelten hat heute ja Keine*R mehr Zeit. Seltsam, dass bei soviel Selbstoptimierung das persönliche Zeitmanagement derart vernachlässigt wird. Soziale Bindung im Sport spart auch Zeit.
zum Beitrag11.07.2026 , 00:25 Uhr
Aha? Die Rechnung kann ich nicht ganz nachvollziehen. Der Bundeshaushalt 2026 liegt bei 524 Mrd Euro. Nach welcher Rechnung wird da „jeder dritte Euro für Waffen(…) ausgegeben? Hinzu kommt der Umstand, dass der Verteidigungshaushalt keineswegs bedeutet, dass dieses Geld für Waffenkäufe ausgegeben wird. Wie so häufig sind Personalkosten und Unterhalt von Gebäuden etc. der größte Posten. Investitionen bei der Bundeswehr gehen derzeit auch verstärkt in den Bau neuer Gebäude. Sehr interessant bei dem Thema ist der Artikel in der taz : „Europa sollte stärker werden als Russland; da widerspreche ich“. Die Darstellung durch Merz war, was ja öfter vorkommt, fehlerhaft. Es ist mitnichten so, dass es Geld für Waffen, statt für Soziales gibt. Das war ja gerade die Idee des Sondervermögens, diese Kredite außerhalb des normalen Bundeshaushalts aufzunehmen um genau diese Abwägung zu vermeiden.
zum Beitrag10.07.2026 , 18:54 Uhr
Coole Reaktion der anderen Parteien! Count Binface trifft natürlich voll ins Schwarze! Wie lustig!
zum Beitrag10.07.2026 , 18:49 Uhr
Selensky geht mit der Zusage von 70Mrd. Pro Jahr nach Hause. Außerdem darf die Ukraine zukünftig selbst Patriots bauen und somit der Verknappung entgegenwirken. Dass die NATO derzeit noch vollkommen abhängig von den USA ist, dürfte bekannt sein. Da ist im Interesse des (Über-) Lebens der Bevölkerung ein bisschen Katzbuckeln am wenigsten schmerzhaft. Russland reaktiviert gerade diverse alte Standorte an den NATO Grenzen und stockt Manschaftrn und Ausrüstung auf. Zerstörung von Datenkabeln, sowie Angriffe auf digitale Infrastruktur ist keine Ausnahme mehr. Die gefassten (Wegwerf-) Agenten dürften auch nur die Spitze des Eisbergs sein. Kurz, auch wenn‘s im Biergarten gerade besonders gut schmeckt, die Bedrohungslage ist real. Es wäre einfach dumm, sich in einer solchen Situation aus falsch verstandenem Stolz zur hilflosen Zielscheibe zu machen.
zum Beitrag10.07.2026 , 18:34 Uhr
Ich glaube, dass es ein Gipfel mit Zukunftsperspektive war. Norwegen Kanada und Deutschland arbeiten bei den U Booten zusammen. Kanada, Schweden und Deutschland bauen den Ersatz für die Awacs auf. Alles ohne die USA. Dass Deutschland schnell eine Absprache über den Kauf von Tomahawks trifft, ist ebenfalls geschickt. Hier besteht eine Fähigkeitslücke. Der geplante Bau eigener, europäischer Mittelstreckenraketen kann dann mit etwas weniger Unsicherheit vonstatten gehen. Dass Trump ein bisschen Honig ums Maul geschmiert wird? Who cares?
zum Beitrag10.07.2026 , 08:57 Uhr
Es kommen härtere Tage, sagt Ingeborg und damit hat sie recht. Da gibt es Vieles auf die Ohren und meistens ist es schlecht. Die Hosen ziehen sich zurück sie sind jetzt alt und fahl. Doch auch als junge waren sie nicht immer erste Wahl. Früher war alles besser, daran muss man jetzt auch denken doch den Gedanken darf man sich für heute auch mal schenken. Jung fragt man sich, was kostet diese Welt, und schnell zählte für Viele dann nichts anderes mehr als Geld. Die Reihen, ja die lichten sich, kaum einer kann noch steh'n und in dem ganzen Nebel kann kein Einzelkämpfer seh'n. Kalt ist es hier und einsam in der Brandung ... Wo sind die Allierten, wo? Und wann ist ihre Landung? Doch wenn die Nacht am tiefsten ist, dann regt sich auch der Morgen der Nebel - bald lichtet er sich und statt der alten Sorgen steh'n Andere - nicht weit entfernt und kämpfen auch für sich, komm einfach etwas näher her, dann kämp ich auch für Dich.
zum Beitrag08.07.2026 , 23:06 Uhr
Ja , Danke! Also erstmal für den hellsichtigen Artikel! Dann natürlich ein merci an die französischen Richter, die einer NationalistIn den Weg zum PräsidentInnenamt ebnen. Doch was wäre die Alternative gewesen? Jetzt wird Marine auf ihre Fußfessel weisen und jammern, dass die anderen Parteien Sie verhindern wollen. Das gleiche wäre der Weg mit Bardella gewesen - jammer, jammer, wir die Lieben und Guten , werden unterdrückt... S...egal! Wenn die Französinnen und Franzosen ernsthaft der Meinung sind, dass es Ihnen mit den Nationalisten besser geht, dann sollen sie die wählen. Auch GB hat auf Nationalismus gesetzt und 10 Jahre später sehen sie, was sie davon haben. Jedoch wollen sie weiterhin Nigel Farage, obwohl mittlerweile klar ist, dass er sie hinters Licht geführt hat. Was ist los mit den Menschen? Zu doof zum Denken? Bei uns läuft es natürlich nicht anders: obwohl die "afd" keine Politik für Arme und Arbeiter macht, wählen auch die sie. Wollen die Menschen belogen werden? Betrachtet man*frau ihr Medienverhalten könnte man der Überzeugung sein. Es ist angesichts der Tatsache, dass Denken offenbar weh tut, ein Segen, dass "uns" das demnächst die KI abnimmt: Schöne neue Welt!
zum Beitrag08.07.2026 , 22:32 Uhr
Was bleibt? Auch wenn da viel Punk im Spiel war, bleibt DAS Lied meiner Jugend "Boys don't cry" von the cure. Dieser Widerspruch zwischen Härte und Gefühl ist das was Mann sein für mich ausmacht. Der Weg bleibt unsichtbar und unsicher. Denn die Rollen sind im ständigen Wandel und dass ein Mann seinen Weg geht, ist leichter gesagt, als getan. Klar, mit zunehmendem Alter wird das einfacher, da man sich nicht mehr so von den Meinungen Anderer leiten lässt. Da die Adoleszenz heute bis in die Dreißiger hinein reicht, sind die meisten Fußballspieler eben auch noch nicht so richtig erwachsen. Seltsam, dass unter dem Aspekt nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben so Viel von Ihnen erwartet wird. Geld macht nicht erwachsen, im Gegenteil! Dass die Jungs auf'm Platz allerdings auch mal weinen, halte ich für ein gutes Zeichen. Das Leben ist hart genug, da kann man auch mal zeigen, dass man nicht unbreakable ist. Ich war immer schon eher Fan der traurigen Helden, als der strahlenden Sieger. Bayern Fan ? - lieber erinnere ich mich da an die Hosen und ihr Statement . Und mit Campino ist am Ende auch gut weinen!
zum Beitrag08.07.2026 , 20:49 Uhr
Schon in meiner Kindheit war Donald ein Anti Held. Irgendwie immer pleite ähnelt er seinem Namensvetter. Donald war auch nicht der hellste, auch da eine Parallele. Doch Achtung! Als Korrektiv traten Tik Trick und Track auf und glichen mit Pfiffigkeit die Patzer ihres Onkels aus. Wie bekannt ist, hält sich der Donald von heute ja für den Allerpfiffigsten unter den Pfeifen. Die anderen Peifen, die Ihn umgeben, stimmen nur allzugern in das Loblied des unfehlbaren Sonnenkönigs von Heute ein. Kritik ist unerwünscht. Da ist guter Rat teuer, denn der Beratende kann nicht nur mit Jobverlust, sondern auch noch mit Existenzbedrohenden Klagen rechnen. Kein Wunder also, dass das kleine trumpel noch nicht einmal merkt, wenn er ins Fettnäpfchen getreten ist. Wie unterscheidet sich letztlich die Verliererente von Dem gleichen Namens? Donald Duck war, trotz seines Äußeren, menschlich.
zum Beitrag08.07.2026 , 19:41 Uhr
Das ist wirklich ein gutes Signal! Kanada wird so mehr an Europa gebunden und die Zusammenarbeit steht den Annektionsgedanken trumps entgegen. Es ist positiv, dass wir mit gleichgesinnten demokratischen Staaten enger zusammenarbeiten. Der weltweite Trend ist ja eher antidemokratisch. Natürlich ist es auch für Wismar und die Demokrat*Innen in Mecklenburg gut, wenn da Arbeitsplätze entstehen. Dass im Gegenzug Bombardier die neuen Flugzeuge zur Luftüberwachung bauen wird, ist wiederum gut für Kanada, Saab liefert die Überwachungstechnik, somit ist auch Schweden in Zukunftspläne eingebunden. Es blieb nicht unbeobachtet, dass Russland derzeit seine Truppenpräsenz an der Natogrenze massiv ausbaut. Zusammenarbeit ist da ein Schlüssel, Versäumtes schnell aufzuholen . Interessant ist am Rande, dass sich Merz und Wadephul zu Wort melden, obwohl sich Pistorius und Klingbeil für den Deal stark gemacht hatten…
zum Beitrag08.07.2026 , 16:02 Uhr
So geht‘s auch! Zwei Kompetente werden interviewt, können zivilisiert miteinander umgehen und nebenbei noch Wissen transportieren. So sollten Fragestellungen häufiger bearbeitet werden - gut gemacht, taz! In den letzten Tagen sind positive Beispiele für Rüstungszusammenarbeit entstanden. Dass Kanada, Norwegen und Deutschland U-Boote bauen, die dann in allen drei Ländern repariert werden können, ist ein enormer Fortschritt. Dass die in Deutschland stationierten Awacs nun durch ein kanadisches Flugzeug ersetzt werden sollen, mit Überwachungstechnik aus Schweden, ist ein weiterer positiver Aspekt der Zusammenarbeit, Es ist zielführend, die Technik besser zu vernetzen. Dass damit auch den wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder Rechnung getragen wird, verbessert die Zusammenarbeit noch. Pistorius kann einen Erfolg für sich verbuchen, aber es ist außerdem der Startschuss für intensivere Zusammenarbeit insgesamt. Das hatte sich trump natürlich anders vorgestellt, er wollte natürlich, dass Alle in den USA einkaufen. Viel Zukunftsweisender ist es allerdings Gemeinschaft ohne trump zu denken. Angesichts seiner Nichtbeachtung hat der mal wieder einen Krieg begonnen - falsches Pferd !
zum Beitrag08.07.2026 , 11:34 Uhr
Immerhin erfahren die Leser*Innen auf diese Weise, dass es weiterhin eine Förderung für Wärmepumpen gibt. Eine Tatsache, die in der Diskussion um die Novelle des „Heizungsgesetzes“ völlig unerwähnt blieb. Es ist deutlich, dass Wirtschaftsmini Reiche zurück zu den Regenerativen will. Anders als der Umweltminister. Ja mit der Union geht es klimapolitisch nicht voran. Allerdings schafft die SPD weiterhin Möglichkeiten. Dass ärmere Haushalte weiterhin stärker gefördert werden, ist positiv zu werten. Im Zusammenhang mit klimapolitischer Förderung wurde bei der ersten EAuto Förderung noch von „ Mitnahmeeffekten“ gesprochen. Der Umweltminister hat die jetztige EAuto Förderung ebenfalls sozial gestaffelt und sie ist ein Erfolg, wie an den Zuwächsen von Stromern zu sehen ist. Angesichts des linken Credos „ von den Reichen nehmen…“ , sollte die derzeitige Förderentwicklung weniger kritisch beäugt werden. Wirklich gefährlich sind Reiches Pläne gegen Windkraft, Netz und private Photovoltaik. Dagegen sollte protestiert werden. Wer immer nur gegen „die Regierung“ zu wettern ist so konstruktiv wie die „afd“.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:38 Uhr
Ein Lehrstück für Alle, Die dachten, Rassismus sei nur eine Unart der Europäer, ein Lehrstück für Alle, die dachten, Frauen oder gar FeministInnen seien die besseren Menschen. Mit Alice Weidel haben wir ja auch so ein ganz besonderes Beispiel hierzulande.
zum Beitrag06.07.2026 , 06:03 Uhr
Die SPD macht da mit - was auch sonst? Es war gut, dass in Erfurt viele Menschen gegen die "afd" demonstriert haben. Ich möchte behaupten, dass eine Mehrheit der Demonstrant*Innen Demokrat*Innen sind. Demokratie ist der Versuch, die Interessen Vieler in einem gemeinsamen Ergebnis zusammen zu bringen. Der Staat hat kein Geld, obwohl Putin unsere Freiheit bedroht? ... Da ist es ganz gut, dass sich Viele darauf verständigt haben, dass der Staat Kredite aufnehmen kann um seine Bevölkerung vor Gefahren von außen zu schützen. DIE Gefahr von innen ist der Rechtsextremismus. Klar ist es gut, dass 10 - 30000 Menschen demonstriert haben. Wenn ab Tag 1 nach den Demonstrationen aber Alle wieder auf "die da oben" eindreschen, macht man und frau und natürlich auch * , sich in der Kritik mit den Rechtsextremen gemein. Die Rechten machen es sich einfach: wähl doch "afd"! Wer allerdings Lösungen will, die über stumpfe: Probleme? Schuld sind immer die Anderen! hinaus will, der*die hat es schwer. Wer brauchen keinen Klassenkampf wir brauchen klasse Kämpfer*Innen für die Demokratie! Es geht nicht mehr darum, ob Farbe A 2% mehr erhält, sondern die (absolute) Mehrheit der Rechtsextremen zu verhindern.
zum Beitrag04.07.2026 , 10:54 Uhr
Klingt ganz so, als hielten Sie trumps Zollpolitik für gerechtfertigt…
zum Beitrag04.07.2026 , 10:51 Uhr
Es sei daran erinnert, dass die unpopulären Entscheidungen zu Beginn dieses Jahrhunderts Deutschland 20 Jahre Wirtschaftsaufschwung bescherten und die höchsten Beschäftigungszahlen der Geschichte. Diese Entwicklung bescherte dem deutschen Staat genug finanzielle Mittel, die rasch aufeinander folgenden Krisen finanziell abzufedern, Im Gegensatz zu unserem Nachbarn Frankreich, der keine derartigen Einschnitte vornahm, können wir sogar jetzt noch bequem Kredite aufnehmen um wieder zu investieren.
zum Beitrag04.07.2026 , 10:39 Uhr
Nun Sie sprachen von Elektrifizierung und ich betrachte das als Ziel. Die Deutsche Bahn macht unter Anderem ja genau das. Elektrifizierung oder auch Wasserstoff für den ÖPNV ist über das Sondervermögen möglich und spart langfristig natürlich Kosten, womit ein Problem der Länder bzw . Kommunen, das der hohen laufenden Kosten, angegangen würde. Was Ihre Theorie von Investitionen betrifft: Allein die deutsche Bahn betreibt in diesem Jahr 27000 Baustellen. Dass das Netz auch weiterhin modernisiert und saniert werden muss, ist kein Geheimnis. Wer in einer solchen Situation in diesem Bereich Investitionen scheut, hat kein unternehmerisches Verständnis.
zum Beitrag04.07.2026 , 10:26 Uhr
Ich weiß nicht, ob Sie es wussten, aber die Regelung, dass an den Karenztagen kein Lohn gezahlt wird, gilt in mehreren Europäischen Ländern. Ihre Behauptung, dass das von Klingbeil nur eine „Ausrede“ sei, ist nicht mehr als das: eine Behauptung. Zur Frage, wo und wie die entlassenen Arbeiter*Innen aus der Automobilwirtschaft zukünftig arbeiten sollen, geben Sie keine Antwort. Statt dessen erläutern Sie, man sei selbst schuld, wenn man seinen Kram nicht verkauft bekomme. Soll das bedeuten, dass es also ganz richtig wäre, wenn ArbeiterInnen die Zeche für Mangementfehler mit ihrem Arbeitsplatz bezahlen? Wenn Sie diese turbokapitalistische Ansicht vertreten, ist Ihre Aufregung nicht nachvollziehbar.
zum Beitrag03.07.2026 , 23:35 Uhr
Huhu! Ich bin’s nochmal. Leider habe ich gerade erst den Text von Robert Misik in dieser Zeitung gelesen. Auch wenn ich mich mit meiner Meinung in seinem Artikel „der Kult der Härte“ wiederfinde, sind seine Äußerungen natürlich deutlich qualifizierter als die meinen. Danke für diesen tollen Artikel an Autor und taz - eine Empfehlung an Diejenigen, die sich für das Problem Faschismus interessieren.
zum Beitrag03.07.2026 , 23:07 Uhr
Im Gegenteil, genau das ist der Plan.
zum Beitrag03.07.2026 , 23:04 Uhr
Ich glaube, dass Antifaschismus in Deutschland eine breite Mehrheit hat. Die „afd“ führt derzeit die Umfragen an? Stimmt, aber 3/4 der Bundesbürger*Innen wollen lieber was Anderes wählen. In beiden Statements lese ich allerdings wenig Integratives . Im Gegenteil, beide Autor*Innen grenzen sich stark ab und bezichtigen andere demokratische Parteien ebenfalls als faschistisch bzw. Nährboden des Faschismus. Schon mal über den Tellerrand geguckt? Antifaschismus ist nicht gerade neu erfunden worden, Natürlich können politische Entscheidungen unterschiedlich bewertet werden, doch wer auch nur eine Entscheidung der letzten 30 Jahre als faschistisch definieren möchte, soll das doch bitte mal versuchen.. Ob es rassistische Bemerkungen gab? Ja, Ob es ungerechtes Vorgehen gab? Auch das . Dass Vieles als unfair bezeichnet werden kann, ist auch möglich. Der Begriff Faschismus sollte aber nicht inflationär benutzt werden, sondern nur im richtigen Zusammenhang. Ich glaube kaum, dass eine solche Linke, die die meisten anderen Linken ausschließt, mit irgendetwas erfolgreich sein kann. Schade!
zum Beitrag03.07.2026 , 21:16 Uhr
Ja, wir können einen Sympathieträger gut gebrauchen!
zum Beitrag03.07.2026 , 21:06 Uhr
Immerhin! Das ist der erste Artikel von etwa 10 zum Thema, in dem der 8 Stunden Tag erwähnt wird. Interessant, angesichts der Tatsache, das das in den letzten Wochen der Hauptaufreger war. Von Arbeitskämpfen vor 100 Jahren war die Rede, die nun revidiert werden sollten, Schon richtig, allerdings wurde das Detail übersehen, dass es um die 48 Stunden Woche ging, Samstag sollte ganz normaler Arbeitstag bleiben. Damals hat die SPD dafür gekämpft, Samstags gehört Vati mir war der Slogan der SPD in den 70ern. Nur wurde das Ansinnen wieder abgelehnt und die SPD konnte sich mit der Meinung durchsetzen, dass sowas die Sozialpartner klären müssen. dir Erhöhung der steuerlichen Grundfreibeträge nutzt den Geringverdienern, Eine höhere Besteuerung hoher Einkommen wollte die Union nur mittragen, wenn stattdessen der Soli abgeschafft würde, Dagegen hat sich die SPD bereits in den Koalitionsverhandlungen gewehrt, immerhin bedeutet er 12Mrd. Einnahmen im Jahr, gut dass das beibehalten wird. So, wie es aussieht, wird Merz Idee vom Ende der telefonischen Krankschreibung so nicht kommen. Das ist natürlich sinnvoll. Grundsätzlich gilt bei umfangreichen Reformen vielleicht erstmal abwarten.
zum Beitrag03.07.2026 , 15:53 Uhr
Zu Beginn der Aktionen der letzten Generation wollten 44% der Bundesbürger*Innen eine Beschleunigung der Klimaschutzmaßnahmen. 2029 akzeptierten noch 24 % ähnliche „Aktionen“ für das Klima. Diese Akzeptanz sank im Laufe der Arbeit durch die Letzte Generation auf 13%, 2023 lehnten 85% der Bundesbürger*Innen die Aktionen der Klimaaktivist*Innen als kontraproduktiv ab. Es ist nicht falsch, dass FFF an Einfluss verloren hat, doch der folgende Aktionismus hat eher eine Trotzreaktion als Verständnis ausgelöst. Klar, dass Rechte das genutzt haben. Statt einer breiten Bewegung in der Gesellschaft boten sich Wenige, die „kriminelle Aktionen“ durchführten geradezu als Feindbild an. Diese Situation nun zurück zu sehnen ist einfach Realitätsvergessen. Wenn, dann braucht es eine neue Bewegung, die die Menschen anspricht, statt Ihnen Vorwürfe zu machen. Mit diesem Sommer liegen die Argumente förmlich auf der Hand. Da braucht es nicht viel um Gemeinsamkeiten zu erkennen. Mit der Bildung der „ neuen Generation“ haben selbst die Aktivist*Innen dieser Tatsache bereits Rechnung getragen.
zum Beitrag03.07.2026 , 15:20 Uhr
Nö! Bisher wurde jährlich neu verhandelt, ob es überhaupt noch Fördergelder gibt, das Deutschlandticket somit komplett infrage gestellt. Diese Unsicherheit ist nun vom Tisch. Was die Investitionen in die Infrastruktur betrifft, so stehen den Ländern und Kommunen nun 100 Mrd. zur Verfügung.
zum Beitrag03.07.2026 , 13:09 Uhr
Der Aufreger der Nation: die telefonische Krankschreibung soll abgeschafft werden. Das sollte an sich nicht das große Problem sein, wenn das angeblich unter 1% der Fälle überhaupt genutzt wird. Nun wird ja bereits zurück gerudert. Dass die Idee aus dem Kanzleramt kam, wurde übrigens nicht adressiert. Interessant ist die Information durch Klingbeil, dass damit die Karenztage mit Lohnverzicht verhindert wurden . Dann erscheint das derzeitige Ergebnis schon als das kleinere Übel. Bei viel Lärm um Nichts wird gar nicht darüber gesprochen, was nicht passiert ist: die Abschaffung des 8 Stunden Tages per Gesetz. Offenbar hat sich hier die Auffassung der SPD durchgesetzt, dass dies die Sozialpartner unter sich regeln sollen. Bei allem Gejammer, es entstehen gerade nicht nur kaum neue Arbeitsplätze, sondern es drohen Entlassungen im großen Stil und das bei deutschen Flaggschiffen wie Bosch und VW. Nichts tun ist daher keine Option. Wer z.B. den Abschied vom Verbrenner will sollte vielleicht eine Idee haben, wie und wo die daraus resultierenden Arbeitslosen wieder Arbeit finden sollen. Eins wird an diesem Beispiel allerdings deutlich und das trotz WM Aus: Wir bleiben Meckerweltmeister!
zum Beitrag03.07.2026 , 07:28 Uhr
Danke für den Artikel. Ja es gibt Probleme und Rechte gehören dazu. Der Artikel ist intelligent. Nicht Jeder ist intelligent, nur weil er "links" ist. Der Appell wird daher kaum gehört werden. Ein anderer Artikel der taz will heute "die Klimakleber zurück". Das war ähnlich: "gut gemeint", aber das Gegenteil bewirkt. Seltsam, dass man*frau bei den eigenen Fehlern so nachsichtig ist, die der Anderen aber so "gut" erkennt. Natürlich ist auch mein Lebensweg von Fehlern gepflastert, aber manchmal lernt man ja auch daraus. In der Pubertät ist das meistens nicht der Fall. Daher werden Appelle von "Alten", wie in diesem Fall, auch weiterhin verpuffen. Ein grundsätzlich anders Problem ist nämlich die mainstream Annahme, dass es EINFACHE LÖSUNGEN gibt. Klar, die gibt es. Zum Thema Klimakrise lautet sie: Kein Mensch, kein Problem. Sobald wir aber als Menschheit weiterleben wollen, beginnt der Kompromiss, der , da können wir sicher sein, für Alle Anderen ein schlechter ist. Die Rechten behaupten, "die da Oben" sind Schuld. Doof, dass die Linken das Gleiche behaupten, obwohl sie außerdem behaupten, Demokrat*Innen zu sein.
zum Beitrag03.07.2026 , 07:01 Uhr
Ich finde den Vorschlag, dass der Staat eine Bundesbaugesellschaft gründet, KONSTRUKTIV.
zum Beitrag03.07.2026 , 06:24 Uhr
Es hat sich vielleicht herumgesprochen, dass das Netz der Bahn marode ist und saniert wird. Für dieses Jahr gibt es 27000 Baustellen bei der Bahn. Ich finde, es ist eine bemerkenswerte Leistung, so etwas zu koordinieren. Dass diese hohe Anzahl an Baustellen auch Nebenwirkungen hat, wie z.B. Verspätungen, ist eigentlich nachvollziehbar. Allerdings nur, wenn man*frau sich mit dem Problem befasst, statt einfach nur einen Schuldigen zu suchen. Wie andersfarbig angestrichene Züge, ganz nebenbei die Schienen austauschen und die Strecken elektrifizieren, um sie umweltfreundlich zu machen, ist ein Spektakel, auf dass man*frau sich freuen darf. Wahrscheinlich sind die italienischen Züge Transformer...
zum Beitrag03.07.2026 , 06:14 Uhr
Nee, natürlich nicht! Da liegt der Hase im Pfeffer! Die italienische Firma möchte nur die lukrativen Strecken, was unprofitabel ist, soll die deutsche Bahn weiter machen...
zum Beitrag03.07.2026 , 06:10 Uhr
Brücken und Italien... war da was? Achja, Genua!
zum Beitrag03.07.2026 , 05:59 Uhr
"(...) seit zwei Jahren (...) seitdem ringen Bund und Länder und Verkehsverbünde über das Angebot". Die Aktuelle Bundesregierung hat, im Gegenteil, diese unsichere Finanzierung beendet und jährlich 1,5 Mrd,, bis 2030 fest zugesagt. Das ist das Gegenteil der unsicheren Finanzierung. Wir erinnern uns: die Ampel scheiterte an der Finanzierung im Allgemeinen. Die Union wollte an die Regierung, aber keine Kredite aufnehmen. Noch vor Amtsantritt erkannte Merz, dass es ohne Geld nicht geht und zusammen mit den Grünen wurde das Sondervermögen verabschiedet. Nun ist Geld da, auch für das Deutschlandticket. Das Deutschlandticket ist die beste verkehrspolitische Idee seit Jahren. Die Bundesregierung ist nicht die Landesregierung NRW.
zum Beitrag03.07.2026 , 05:41 Uhr
Es ist unbestritten, dass die AktivistInnen das Gute wollten. Allerdings haben sie das Gegenteil erreicht. FFF hat viele Sympathien gewonnen und eine Aufbruchsstimmung verbreitet, was bis in höchste Kreise der Politik reichte. Die letzte Generation war kein Aufruf zur Zusammenarbeit, sondern der erhobe Zeigefinger:" ich habe Recht - ihr seid schuld"! Dieser jugendliche Wind weht weiter durch die AntiBoomer Diskussionen, die immer wieder aufkommen. Angesichts der kommenden Sommerpause ist damit zu rechnen, dass es nicht mehr lange dauert. Man*frau muss sich entscheiden, ob destruktiv oder konstruktiv der Weg sein soll. Mit Aufkommen der letzten Generation war parallel in den Umfragen zu sehen, wie das Verständnis und die Unterstützung für das Thema Klima abnahm. Ja, das Medienecho war groß, aber es bewirkte eine Spaltung, hatte nichts konstruktives. Die Aktivist*Innen haben sich selbst zum Feindbild gemacht. Die Rechten namen das dankbar an. Klimaschutz ist seitdem negativ konnotiert. Wer jetzt dahin zurück will, hat Nichts verstanden. Ganz nebenbei: Es ist so heiß, dass der Teer auf dwe Autobahn schmilzt. Wer sich da hin setzt, erhält sofort Verbrennungen. Realitätssinn einschalten
zum Beitrag02.07.2026 , 22:41 Uhr
Aha. Und wovon sollen ansonsten Brücken, Strassen und Parkplätze gebaut werden ?
zum Beitrag02.07.2026 , 17:44 Uhr
Es ist ein Kompromiss! Alle, die jetzt meckern , haben nicht mitgearbeitet oder noch nicht einmal bessere Vorschläge. Ich bin positiv überrascht, dass sich Sozialdemokratie und Union in derart vielen Bereichen einigen konnten. Entgegen linker Behauptungen lagen die Positionen doch ziemlich weit auseinander. Nun ist es ein Geben und Nehmen. Dass nicht Alles so bleiben konnte, wie es ist, dürfte angesichts der wirtschaftlichen und daraus folgenden Arbeitsmarkt Situation heraus eigentlich deutlich geworden sein. Klar gefallen mir einige Dinge besser als Andere. Doch es ist eben Demokratie, wenn unterschiedliche Ideen in ein Ergebnis fließen sollen. Der demokratischen Opposition sei empfohlen, sich in der Kritik nicht mit der „afd“ gemein zu machen. Wer Demokrat*In sein will, kann nicht immer auf Maximalforderungen bestehen. Die Grünen scheinen diesen Umstand bereits vergessen zu haben, die Linke hat die Erfahrung ja eigentlich noch nie gemacht. Ich kann eine Arbeitsleistung Anderer durchaus anerkennen. Seltsam, dass so Viele nach Anerkennung streben und nur so wenige bereit sind, Abderen RESPEKT zollen. Katrin Göring Eckard drückte sich jüngst in der taz ganz ähnlich aus…
zum Beitrag01.07.2026 , 15:27 Uhr
Ich weiß nicht, ob Sie es wussten, Aber Finanzminister Klingbeil hat mit seinen Amtskollegen aus Österreich, Italien, Spanien und Portugal in Brüssel genau für so eine Übergewinnsteuer in der Sache geworben. Der von Ihnen hergestellte Unterschied zwischen Parteiführung und Parlamentarier*Innen widerspricht dieser Tatsache.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:55 Uhr
Reform der Erbschaftssteuer und Besteuerung von hohen Vermögen sind allerdings Forderungen, die die SPD nicht erst seit heute stellt. Finanzminister Klingbeil stellte bereits im Mai derartige Ideen vor. Es ist nicht ganz nachvollziehbar, dass das hier kritisiert wird, angeblich weil die Union andere Vorstellungen hat. Die SPD macht ihre Positionen öffentlich. Ist doch klar, dass das nicht der Kompromiss ist, der am Ende der Verhandlungen steht. Hinzu kommt, dass offenbar über mehrere Reformvorhaben im Paket diskutiert wird. Warum sollten ähnlich lautende Vorschläge aus der Opposition „ mehr wert“ sein, als die einer Koalitionsfraktion? Weil die dann überhaupt keine Aussicht auf Erfolg haben? Ein bisschen weniger Parteipolitik und ein bisschen mehr Konstruktives wäre wünschenswert. Das finden Teile der Grünen übrigens auch, wie aus einem tagesaktuellen Artikel der Taz hervorgeht…
zum Beitrag01.07.2026 , 10:42 Uhr
Es gibt sie, die GUTEN NACHRICHTEN!
zum Beitrag01.07.2026 , 07:52 Uhr
Die vorläufigen Zahlen des Ifo Instituts und der Monopolkomission besagen, dass dwr Rabatt überwiegend weitergegeben wurde. Bei Super E5: 17 Cent, bei Super E10 : 16 Cent und bei Diesel 12 Cent. Damit wurde nur im Dieselbereich wenige Cent nicht weiter gegeben. Hier gibt es mit dem Agrar und LKW Diesel allerdings bereits andere Förderungen. Hinzu kam, dass die Dieselpreise durch Entwicklungen am Weltmarkt plötzlich wieder deutlich unter den Kosten vor der Krise landeten. Statt für 2,35€ gab es Diesel für 2,85€ an der Tankstelle. Da gab es für Dieselfahrer*Innen kaum Grund zur Klage. Der Tankrabatt war somit ein Erfolg. Die zeitliche Befristung trifft mit einer Entspannung der Lage im Iran zusammen und war somit auch situationsgerecht. Der Tankrabatt hat sich allgemein dämpfend auf die Krisenstimmung im Land ausgewirkt. Der Vergleich zu anderen Reformprojekten ist schwierig. Zum Beispiel der Pflegekasse fehlen 40 Mrd. da sind Lösungen unabhängig von einem kurzfristigen Tankrabatt von 1,6Mrd. nötig. Beginnend zur Feriensaison gibt es neben dem staatlich geförderten Deutschlandticket diverse Familienangebote der Bahn. Wieder steigende Spritpreise bewerben den Umstieg zusätzlich.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:56 Uhr
JaNe! Ich will hier nicht den Pseudofussballaballaexperten raushängen lassen - das überlasse ich einfach mal den Anderen!
zum Beitrag29.06.2026 , 23:35 Uhr
Wie traurig! Den Sieg über das Apartheidsregime habe ich als Sieg des Guten über das Böse empfunden. Eine Rede Mandelas, gemeinsam mit Willi Brandt vor der SPD Baracke in Bonn gehört zu den Highlights meiner politischen Erlebnisse. Es ist wirklich enttäuschend, was aus Südafrika geworden ist. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Wind, dort wie hier, wieder dreht.
zum Beitrag28.06.2026 , 20:54 Uhr
Ja, aber: Die Politik ist der Spiegel der Gesellschaft. Und Merz wurde gewählt. Auch Linke und Grüne waren stets bemüht die Ampel ist schlecht Möglichste Licht zu setzen. Nur partiell wird nun in diese Richtung argumentiert, natürlich ganz ohne frühere falsche Standpunkte zu erwähnen. Kurz gesagt: wir sind selber schuld! In der 80er Jahren waren Heinbuchenhecken der Standard der Gartenbegrenzung und Sichtschutz bestenfalls aus Holz. Heute kaufen alle die Landlust, fällen den letzten Baum im Garten, steigen von bloßen Rasenflächen auf Schotter um und Parkplätze und Garagen nehmen eh schon den meisten Platz ein. Wer hat verkündet, dass Zäune mit Plastikstreifen schön sind? Wer hat noch nicht gemerkt, dass es unter einem Baum kühler ist, als unter einem Sonnenschirm? Sind die A..e d..f? Sieht ganz so aus! Einfach mal selber machen, das erste Apfelbäumchen pflanzen, dem Nachbarn den Schatten schmackhaft machen/ geht schon mit (essbarer) Balkonbegrünung. Ist es in einer solchen Gesellschaft wirklich verwunderlich, dass es PolitikerInnen gibt, die zurück zur Atomkraftwerken wollen, obwohl die, wegen mangelndem Kühlwasser, reihenweise abgeschaltet werden ? Mensch - mach mal!
zum Beitrag28.06.2026 , 20:30 Uhr
Ich kannte und kenne viele Menschen, die in Bundesbehörden und der Verwaltung arbeiten. Die Meisten habe ich als umgänglich und stets bemüht erlebt. Ich finde es beschämend, dass diese Menschen, die so viel für unser Land und unsere Gesellschaft tun, so häufig verunglimpft werden. Es ist schön, in einem Staat zu leben, in dem Korruption die Ausnahme und nicht die Regel, wie in vielen anderen Staaten, ist. Die herbeigesehnte Digitalisierung heißt, dass die zunehmend alternde Bevölkerung keinen persönlichen Ansprechpartner mehr hat und im Alter lernen soll, mit Apps und digitalen Formblättern umzugehen. Inwiefern ist das eine Verbesserung? Was passiert, wenn die digitale Verwaltung gehackt wird - genau, gar nichts mehr ( Beispiele dafür gibt es bereits). Die Wahrheit ist, trotz aller Selbstoptinierung wird der Mensch kein digitales Wesen. Natürlich werden bereits Versuche unternommen indem das Selbstbild per Fotoshop geschönt wird und auch bei Alter und allem anderen dreist gelogen wird. Ist das eine Perspektive? Was genau heißt das eigentlich, wenn die neue baden württembergische Regierung „dereguliert“ - nichts Grünes - fürchte ich?!
zum Beitrag28.06.2026 , 20:02 Uhr
Das war zu Zeiten der Wehrpflicht ein klassischer Zivi Job. Das ist in meinen Augen ein weiteres Argument für die Rückkehr zur Wehrpflicht. Natürlich sollte neben dem klassischen Zivi auch die Möglichkeit zu einem Klimadienst gegeben sein. Es wäre sinnvoll, wenn junge Menschen ihren Start ins Berufsleben mit einer gesellschaftlich relevanten Aufgabe begännen. Es fehlt nicht nur in der Pflege, sondern an allen Ecken und Enden. Dass damals auch viel mehr Menschen in erster Hilfe qualifiziert wurden, war mit Perspektive auf eine alternde Gesellschaft auch kein Fehler. Mir scheint, es sollte sich wieder mehr Grundsätzliches ändern und nicht nur nach mehr Geld für Alles geschrieen werden.
zum Beitrag27.06.2026 , 15:56 Uhr
Warum? Das sind mehr als 10% des Durchschnittsverbrauchs. Bei 49 Mio PKW in Deutschland und einem Kraftstoffverbrauch von 53 Mio Tonnen (2024) Macht das mehr als 5,3 Mio Tonnen aus. Das können Leute „nicht so schlimm finden“, die Klimawandel auch so schlimm finden, bzw. ihn einfach leugnen.
zum Beitrag27.06.2026 , 05:59 Uhr
Klimaanlage ist nicht gut für's Klima. Das zeigt sich deutlich am Mehrverbrauch der PKW, die etwa einen Liter mehr pro 100 km verbrauchen. Wird das Auto allerdings ein Elektroauto, ist das weniger schlimm. Insbesondere, wenn das Auto mittags aufgeladen wird. Es entsteht gerade die Situation, dass die Photovoltaik zur Mittagszeit Überkapazitäten erzielt, abends aber Braunkohle verfeuert wird, um energieintensive Industrie oder Kühlung zu ermöglichen. Eine Klimaanlage auf einem Einfamilienhaus, das eine Photovoltaik Anlage hat, ist eine gute Idee, sie arbeitet in den heißesten Stunden am billigsten. Wo fehlt 's? An Speichern! Statt langfristige Gas Verträge zu schließen, wäre es die Aufgabe einer Wirtschaftsministerin, die Stromspeicherung voran zu treiben. So könnte energieintensive Industrie auch abends mit klimaneutralem Sonnenstrom arbeiten. So könnten viele Menschen auch klimaneutral weiterarbeiten, statt wegen der Hitze arbeitsunfähig zu sein. Was Strategien z.B. im (Straßen-) Bau betrifft, hier ist hitzefrei angesagt und die Wintermonate können im Gegensatz zur Tradition genutzt werden um das "Schlechtwetter" der Sommermonate aufzufangen.
zum Beitrag26.06.2026 , 13:39 Uhr
Im Prinzip ja! Auch ich halte es für gut, dass Menschen nach 45 Jahren in Rente gehen konnten. Außerdem fand ich den Vorschlag gut, dass AkademikerInnen eben auch gleich viele Beitragsjahren arbeiten sollen wie ArbeiterInnen, bevor sie einen Rentenanspruch erhalten. Beides übrigens Initiativen der Sozialdemokraten. Mit einer linken Mehrheit wäre das vielleicht auch wieder möglich. Daher sollten Linke, die für Inhalte stehen, für diese Mehrheit kämpfen, statt Gräben im eigenen Lager zu ziehen. Es ist klug, eine derartig schwierige und unbequeme Aufgabe an eine ExpertInnenkommission zu vergeben. Es wäre ein Fehler, den Vorschlag nun zu zerreden. Klar fühlen sich die Meisten irgendwie betroffen und in der Diskussion im Vorfeld protestierten auch linke AkademikerInnen gegen Einschnitte bei den eigenen Rechten. Hier handelt es sich aber um einen Kompromiss mit der Union. Wie im Artikel nochmal erläutert, ist da das Verständnis für hard working people nicht weit verbreitet. Bessere Zeiten mögen wieder bessere Ergebnisse für linke Ideen bringen. Entgegen der Unkenrufe hat die von der Arbeitsministerin eingesetzte Kommission einen ausgewogenen Vorschlag erarbeitet. Respekt!
zum Beitrag26.06.2026 , 01:24 Uhr
Glückwunsch - für die (Re)Aktion und die Zukunft! Gut dass frau hier aktiv geworden ist und gegen Übergrifflichkeit aufsteht. Es ist auch ein Glück, dass es mit der aktuellen Justizministerin Eine gibt, die aktiv für Lösungen sorgt. Feminismus ist nie am Ziel. Wie sämtliche Fragen zu Gleichberechtigung, Rassismus und Moral, um einige Beispiele zu nennen, müssen die Themen stets neu verhandelt werden. Als in den 80 und 90ern sozialisierter habe ich mich damals mit der Thematik beschäftigt. Nun stellen sich aber neue Probleme und (auch negative) Möglichkeiten. Da ist ein Hinterfragen der eigenen Perspektive durchaus mal wieder angezeigt. Abgesehen davon habe ich allerdings den Eindruck, dass in der kommenden Generation die Rollen deutlich konservativer sind, Auf jeden Fall im Vergleich zu den Progressiven meiner Jugend. Andererseits ist ein Erfolg der Online Petition eine neue Möglichkeit und das kommende Gesetz ein großer Fortschritt. Das Gesetz zur Vergewaltigung als Tatbestand in der Ehe war so ein Erfolg in der Vergangenheit. Damals stimmte MERZ dagegen. Nun scheint er immerhin die Klappe zu halten!? Ich wünsche uns jedenfalls eine Gesellschaft ohne Angst. Immer weiter geh'n!
zum Beitrag25.06.2026 , 17:57 Uhr
Die USA war unter Biden der größte Unterstützer der Ukraine. Trump hat in erster Linie versucht, mittels wirtschaftlicher Verträge, das Geld zurück zu erhalten. Schon zur Zeit der Biden Administration verhinderten die Republikaner weitere Unterstützung. Heute dürfen wir US Waffen kaufen um sie an die Ukraine weiterreichen zu können. Das noch als „Unsterstützung“ zu betrachten, fällt schwer.
zum Beitrag25.06.2026 , 09:47 Uhr
Danke für diese klaren Worte!
zum Beitrag24.06.2026 , 22:41 Uhr
Tja, man mag Putin verteufeln, aber Selensky ist auch nicht engelsgleich...
zum Beitrag23.06.2026 , 20:52 Uhr
Das Problem ist leider Partisano. Beim kürzlichen Interview der taz wirkte er nicht unsympathisch. Allerdings sind Äußerungen in der Öffentlichkeit etwas Anderes als die heimische Blase. Wer ein öffentliches Amt anstrebt, muss mit besonderer Beobachtung rechnen . Verplappen sich auch Andere ? Klar! Unser Möchtegernkanzler ist das (beste) schlechteste Beispiel dafür! Merz ist allerdings auch der unbeliebteste Kanzler der Bundesrepublik. Natürlich ist die Aktion ein gefundenes Fressen für die Union. Wer selbst nur Pfeifen zu bieten hat, haut natürlich erst recht auf die Pauke, wenn der Gegner sich im Ton vergreift. Ob das fair ist? Natürlich nicht! Aber gibt es neuerdings Schiedsrichter auf dem Feld der Politik? Es ist unfair, aber Partisano wird diesen Makel nicht mehr los und startet als Belastung für seine Partei. Vielleicht hätte er sich in die zeitgemäße Ausrede flüchten sollen:“ hey, tut mir voll leid, aber ich habe echt nur gesagt, was mir die KI geschrieben hat“…
zum Beitrag23.06.2026 , 20:24 Uhr
Tja, Natürlich sprechen wir hier von illegaler Beschäftigung. Wenn es den Arbeitgebern aber leicht gemacht wird, ziehen sie vielleicht die legale Option in Erwägung.
zum Beitrag22.06.2026 , 21:30 Uhr
Och nö! Ich würde empfehlen, Minijobs sollten aufgewertet werden. Nämlich indem sie grundsätzlich zu MidiJobs werden, und somit die optionale Einzahlung in die eigene Rente zur Regel wird. Mit der Abschaffung der Minijobs hat die alleinerziehende Mutter , die vormittags kassiert, nicht plötzlich am Nachmittag Zeit um die 8 Stunden voll zu kriegen. Außerdem sind die relativ geringen Hürden für eine Einstellung in einen Minijob besser als dann drohene illegale Beschäftigung. Dass Privatmenschen ihre Putzfrau ganz legal anmelden können, war ein Fortschritt!
zum Beitrag22.06.2026 , 21:23 Uhr
Traurig, aber wahr! Partisanos Interview war unzeitgemäß und ungeschickt. Im Falle Dobrindt kann ich zwischen "afd" Wünschen und Unions Umsetzung allerdings auch keinen Unterschied erkennen. Der Unterschied ist, ich bekleide kein politisches Amt und darf hierzulande reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das wäre in Afghanistan natürlich anders. Wie der Artikel erinnert, beschmutzt der Innenmini mit der Akzeptanz von Taliban als Diplomaten das Ansehen der gefallenen deutschen Soldaten. Eine derartige Respektlosigkeit ist insbesondere für einen konservativen Politiker beispiellos. Wer derart moralvergessen handelt, dem ist nich ganz anderes zuzutrauen. Merz mag der dümmste MöchtegernK. ever sein - Dobrindt toppt das mit Bösartigkeit.
zum Beitrag22.06.2026 , 21:07 Uhr
Ungeschickt! Partisano hatte wohl die erfolgreiche eigene Wahl im Blick und wollte sich bei den vielen jungen Neudeligierten lieb Kind machen. Das ist doppelt gescheitert. Sein schlechtes Wahlergebnis - ohne Gegenkandidatur (!) ging knapp an einer Ablehnung des Kandidaten vorbei. Viele der Ostlinken dürften Partisanos Interview als Bärendienst empfunden haben. Als Vorsitzender einer Partei steht man*frau als pars pro toto. Wer sich in dieser Position äußert, spricht "für die Linke". Das sollte Jemand, der ein solches Amt anstrebt, eigentlich wissen. Natürlich kann man diese Bedenken auch in den Wind schlagen und reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Merz macht das auch und ist damit der unbeliebteste Amtsinhaber ever. Partisano wollte wahrscheinlich als Adler abheben, doch schon nach Tagen hat er sich in eine lahme Ente verwandelt, die die Linke nicht beflügelt, sondern belastet.
zum Beitrag22.06.2026 , 03:31 Uhr
Sehr geehrte Frau Lehmann, mit dem Kästner Zitat haben Sie mich ganz auf Ihrer Seite! Man soll ja eine Freundschaft pflegen, soll Aufstehen statt sich hin zu legen . Frau soll für Ihre Rechte stehen und auch mal nach den Rechten sehen. *Soll mehr als bloße Optik sein, Arbeit mehr sein als der Schein. Humor ist wenn man weiter macht und bei der Arbeit auch mal lacht. Es ist nicht nur der große Kampf, der Dampf kann auch mal still entweichen, wir müssen uns nicht Alle gleichen. Doch trump ist nicht die Welt und es dreht sich nicht immer nur um Geld . Wir sollten uns was Schönes schnitzen, das wir gar nicht selbst besitzen. Ki ch mir ganz gut vorstellen, dass da noch soviel mehr ist als nur Hass. Dass Brücken in Dresden und Bonn trennen und wir trotzdem weiter rennen. Verbindung ist doch viel im Kopf und selbst so ein armer Tropf, wie Merz, der den Kakao verschüttet, hat die Demokratie noch nicht zerrüttet.
zum Beitrag21.06.2026 , 18:56 Uhr
Es gehört natürlich Einiges dazu, gewählt werden zu wollen. Ich will das nicht. Es reicht mir, Entscheidungen für mich zu fällen. "Everybodys Darling" zu sein, überlasse ich Anderen. Wer frei ist, kann auch sagen was er*sie will. Wer ein Amt in einer Partei anstrebt, verliert diese Freiheit. Er*sie steht dann nämlich als pars pro toto und nicht mehr als Privatperson. "Der Wille zur Macht" hat bei Herrn Partisano wohl überwogen. Wie gesagt, mir ist das fremd, aber man kann sich wahrscheinlich für sich selbst begeistern. In Deutschland ist die Entwicklung zur Vielparteienlandschaft langsamer, doch bei den kommenden Wahlen muss eine demokratische Lösung wählbar bleiben. Herr Partisano hat in seinem Interview in der taz bereits die Grünen und die SPD kritisiert, nun die CDU. Es ist natürlich nicht ganz falsch, dass Typen wie Dobrindt rechte Politik machen und auch Merz bereits von einem ins nächste Fettnäpfchen getreten ist. Aber eine Rückkehr zur SED wird es nicht geben. Abgesehen von einigen Ausnahmen, glaube ich auch nicht, dass die Linke das möchte. Frau Reichineck hat in einer historischen Rede gepunktet. Das kommt nicht wieder. Demokratie heißt Kompromiss. Kann man*frau lernen...
zum Beitrag21.06.2026 , 18:40 Uhr
Gut! Man*frau könnte sich aufregen. Die ganze Zeit. Aber hilft das? Ich glaube nicht. Es erscheint mir sinnvoller, die Energie umzulenken und Positives zu bewirken. Flüchtlingen helfen, sie integrieren, Arbeit vermitteln, so das Andere sagen: DEN kann man gebrauchen! So ändert die Erfahrung Vorurteile. Nicht mit Geschrei gegen Geschrei. Machen hilft. Das bedeutet aber auch, Verantwortung übernehmen. Nicht Andere, z.B. " die da Oben" für Alles verantwortlich zu machen. Sondern selbst verändern. Zusammen arbeiten, statt zu spalten. Sich gelegentlich mal selbst beobachten und hinterfragen. Das ist schwierig. "Die Arbeit am rauhen Stein". Aber einen Herrn Öcke oder die afdie wird man*frau nicht überzeugen. Egal wie laut man schreit, egal wie oft man auf sie mit dem Finger zeigt, egal ob* gute Argumente hat. Es gilt die bei der Stange zu halten, die noch nicht völlig verblödet sind, das ist schwer genug. An der Stange ist eine Fahne, sie gehört der deutschen Gesellschaft. Wir sollten sie nicht umdeuten lassen. Wir sollten zu dieser Fahne stehen, egal, ob schwarz, rot oder gelb. "Antideutsch" war eine witzige Idee, es gilt aber verantwortlich für Deutschland zu sein.
zum Beitrag19.06.2026 , 19:54 Uhr
Danke für diesen Artikel. Es ist tröstlich, wenn Menschen sich verpflichtet fühlen, große Ideen weiter zu entwickeln. Der Bedarf an KI ist weniger groß als der an DenkerInnen, die unsere freiheitliche Gesellschaft inhaltlich in die Zukunft begleiten.
zum Beitrag19.06.2026 , 19:50 Uhr
Danke an die Jounalist*Innen, die derartige Fakten ans Licht bringen.
zum Beitrag18.06.2026 , 19:20 Uhr
Ja, es ist gut, dass der Krieg beendet wurde. Nein, es gehört kein „diplomatisches Geschick“ dazu (OTon Merz) einen Krieg zu beenden, den man selbst angezettelt hat. Dass Trump nun ins Feld führt, der Frieden sei nötig, wegen der Auswirkungen auf Weltwirtschaft ist bemerkenswert. Außer ihm war das wahrscheinlich allen anderen Weltbewohner*Innen vorher klar. Ende gut, ist leider nicht alles gut, denn viele Menschen haben aufgrund der Entscheidung eines inkompetenten, selbstverliebten Menschen ihr Leben, ihre Gesundheit oder ihre Existenz verloren. Ein weiteres Beispiel dafür, dass Kriege nur in den seltensten Fällen zu einer Verbesserung der Verhältnisse führen. In diesem Fall sind mir die Staatslenker auf beiden Seiten gleich unsympathisch- Nethanjahu selbstverständlich eingeschlossen.
zum Beitrag17.06.2026 , 22:03 Uhr
Das klingt ja nicht unsympathisch. Da nun eine Kandidatur angestrebt wird, wäre eine Frage nach der links Jugend angebracht gewesen. Heute ist der 17 Juni. Die Linke ist die Partei, die aus der SED hervorgegangen ist. Nun wurde öffentlich, dass in dieser Jugendorganisation die DDR Vergangenheit glorifiziert, Symbole dieses Unrechtsregimes verbreitet und Äußerungen bis zum Stalinismus führen. Das finde ich sehr befremdlich. Es ist nicht lange her, da wurde in zwei Artikeln der taz dieses Vorgehen bei einem Festival und die Ostalgie generell infrage gestellt. Es wundert mich sehr, dass dieses Thema, trotz der Aktualität bei diesem Interview unter den Tisch fällt.
zum Beitrag17.06.2026 , 09:12 Uhr
Danke für den Artikel und die stets differenzierte Kritik zu dem Thema. Frontex berichtete ja bereits von weniger Flüchtigen an den EU Außengrenzen, da ist es wenig verwunderlich, dass auch in Deutschland weniger Flüchtlinge ankamen . Die Beobachtung, dass Dobrindt in der Sache erfolgreich, die Union aber so erfolglos wie nie ist, ist zutreffend. Offenbar macht sich die Union mit dieser Politik keine Freunde. Wir brauchen allerdings Freunde, auch international. Fachkräftemangel ist zum Treiber des wirtschaftlichen Abschwungs geworden. Qualifizierungs und Einreiseabkommen wie die Ampel initiierte, ist notwendig, Damit gewinnen Alle. Zusätzlich stärken junge Arbeitskräfte unsere Sozialsysteme. Wir brauchen wirtschaftlichen Aufschwung um unsere Demokratie zu stärken. Nazi Parolen umzusetzen bewirkt das Gegenteil. Die Zusammenarbeit der konservativen mit den Rechten in der EU in dieser Sache ist ein Tiefpunkt für Demokrat*Innen. Dobrindt ist also erfolgreich darin, die Zukunft unseres Landes zu zerstören. Dankbarkeit wäre hier unangebracht. Es wird Zeit, Unmenschen wie Dobrindt Grenzen zu setzen. Danke an die Länder, die deutsche Flüchtlinge im dritten Reich aufgenommen haben!
zum Beitrag16.06.2026 , 01:12 Uhr
Es ist die Regel, dass Kriege nicht zu guten Ergebnissen führen. Es war gut, dass die Alliierten das dritte Reich erfolgreich bekämpft haben. Aber danach? Trump hat einen Krieg vom Zaun gebrochen, der vieles zerstört hat . Im Iran, im Libanon und Israel sind ZivilistInnen gestorben. Die US Streitkräfte haben Milliarden verpulvert ohne irgendeine Verbesserung der Situation erreicht zu haben. Im Gegenteil! Neben der Stärkung des Regimes im Iran hat trump das Vertrauen seiner Verbündeten im nahen Osten enttäuscht. Die USA und somit der ganze Westen stehen als Verlierer da. Welche diplomatischen und ökonomischen Folgen das nach sich ziehen wird, ist noch gar nicht abzusehen. Der sowieso schon nachlassende Einfluss wird weiter nachlassen. Merz lächerliche Einlassung zum " diplomatischen Erfolg Trumps" wirkt geradezu unterwürfig. Natürlich ist neben trump im Porzellanladen alles Elend relativ klein, doch Merz ist stets bemüht mit mindestens 4 Füßen in den Fettnäpfchen zu stehen. Die einzige Hoffnung ist, dass der Krieg wirklich beendet wird und das Trauerspiel endet. Doch sicher ist das auch noch nicht.
zum Beitrag14.06.2026 , 11:20 Uhr
Wie Ihr hier seht, hat man die Welt, auf links gedreht. Obwohl Frau könnt es auch gewesen sein, das schrieb ja Niemand mit hinein. Werwiewaswiesoweshalbwarum ist schwer zu sagen und an einem solchen Tage stellt sich zuallererst die Frage wer die denn wohl sind: „ die Linken“?! Die mit roten Fähnchen winken? Die, die nach Arbeit stinken? Die, die ihre Freunde linken? In der taz wird viel geschrieben und eins ist bei mir hängen geblieben, dass nämlich fast ein Jeder meint, er sei links und der Andere sein Feind. Frisch wird vor sich hin zensiert, die andere Meinung glatt ignoriert, nicht wirklich ganz direkt gelogen aber die Wahrheit leicht zurecht gebogen. Das ist nicht links das ist nicht besser. Wir brauchen Dialog statt Lügen Wir brauchen Ideen die nicht betrügen Wir brauchen Wandel um zu bleiben Wir müssen Handeln und nicht nur beschreiben. Am Anfang setzte Gott die Tat Und das bleibt ein guter Rat denn nur wer Etwas besser macht Erreicht die Macht.
zum Beitrag14.06.2026 , 10:25 Uhr
Danke! Für den Artikel und an die Menschen, die sich auch weiterhin für Hilfsbedürftige einsetzen. Das Thema begleitet meine Familie seit Jahrzehnten. Von nachbarschaftlicher Integration über Sprachkurse, Aufnahme von minderjährigen Flüchtigen, Vermittlung von Ausbildungsplätzen und Arbeit, Schaffung von Wohnraum und Vermittlung von Wohnungen war so ziemlich Alles dabei. Wer nebenbei auch noch seine Brötchen verdienen muss, kann das nicht permanent, daher ist ein Netzwerk, wie Familie und Freunde, notwendig. Ich freue mich immer, zu hören, dass auch Andere weiterhin aktiv sind. Wie das Beispiel zeigt, trägt der derzeitige Trend ein Doofprint. Laut aktueller Studie fehlen durch die Verrentung der Boomer*Innen noch 1,5Millionen Arbeitskräfte mehr. Wo sollen die herkommen, „Herr“Dobrindt?! Deutschland braucht Zuwanderung, das war schon immer so. Polen seit Beginn der Industrialisierung, Sinti und Roma als Erntehelfer, Vertriebene nach dem zweiten Weltkrieg, Flüchtlinge aus der DDR, Gastarbeiter aus Griechenland, Spanien, Italien und der Türkei für das Wirtschaftswunder. Spätaussiedler aus Rumänien und Russland, Afghanische Unterstützer, Syrer. Wir Alle bauen Deutschland .
zum Beitrag14.06.2026 , 09:28 Uhr
Es gehört zu den positiven Entwicklungen, dass nach dem zweiten Weltkrieg Bundesländer entstanden. Bedingt durch die unterschiedlichen Besatzungsmächte wurden alte Strukturen somit doppelt zerschlagen. Man und Frau waren gezwungen, wirklich Neues zu schaffen. Das war nach dem ersten Weltkrieg ja nicht wirklich gelungen, die Geschichte der Kleinstaaterei in deutschen Landen war ja auch immer die Geschichte kleiner oder größerer Kriege. Hier gezwungenermaßen die Hand über den Nachbarzaun zu reichen, hat sich bewährt. Ich wohne in NRW, von dem ich glücklicherweise keinen Werbeslogan kenne. Die Geschichte ist aber ähnlich. Schon von 20 Jahren gab es ein Kabarettprogramm, in dem Jürgen Becker, verkündete:“ Ihr Völker der Welt, schaut auf dieses Land, hier wohnen Westfalen und Rheinländer zusammen- das ist nicht schön, aber es geht!“
zum Beitrag11.06.2026 , 06:34 Uhr
Aus der Ferne schön! Hier, tief im Westen, ist auch nicht alles Gold, was glänzt. In Berlin war ich zuletzt vor 20 Jahren und so, wie es aussieht, muss ich auch nicht mehr hin. Es reiht sich ein in die Liste der Orte, an denen ich NICHT gewesen sein muss. China, Nord Korea, USA. Manchmal war man nie da und das ist auch gut so . Manchmal behält man es aber auch besser in Erinnerung. Ein gelegentlicher Kontakt zu Berliner Pflanzen reicht um auf Stand zu bleiben. Einen Besuch schenk ich mir jetzt einfach. Von den Schreihälsen, hört man selten Gutes aus der Richtung, Ausnahme: "ich will nicht nach Berlin"!
zum Beitrag11.06.2026 , 06:09 Uhr
Ein Satz für die Geschichtsbücher! Danke!
zum Beitrag11.06.2026 , 05:50 Uhr
Danke! Genauso ist es! Die Union stellt Parteiinteresse vor Alles Andere, Merkel war natürlich auch nicht fehlerfrei, aber im Bezug auf Flüchtlingspolitik verkörperte sie eine humane Politik, die zu dieser Zeit auch in der Union möglich schien. Dobrint und Merz stehen für einen Rückschritt. Sie stehen nicht nur für die Beschränkung der Zuwanderung, sondern auch für geistige Beschränkung. Rein parteipolitisch betrachtet, kann die Union kaum behaupten, mit dem eingeschlagenen Weg erfolgreich zu sein, Umfragen für Merz und Union sind desaströs. Auch angesichts der Demografischen Entwicklung sollte eigentlich dem Dümmsten klar geworden sein, dass wir Zuwanderung brauchen. Die Sozialsysteme werden nicht gerettet, indem man Arbeitnehmer bis zum Ende an Maschinen kettet. Doch Ideologie geht der Union vor Vernunft. Interessant, dass eine Partei ihre Ideologie mit dem Kanzlerkandidat offenbar wechseln kann, wie ein Paar Handschuhe. Unabhängig von derart offensichtlichen Eigeninteressen betrachte ich mein Deutschsein weiterhin als Verantwortung. Ein Land , dass so viel Leid über die Welt gebracht hat, hat die Verpflichtung, sich zu bessern. Doch Respekt und Anstand sind Fremdworte geworden.
zum Beitrag10.06.2026 , 07:19 Uhr
An diesem Beispiel zeigt sich mal wieder, wie weit Merz Wunsch, in der Welt etwas zu gelten, von der Realität entfernt ist.
zum Beitrag10.06.2026 , 06:22 Uhr
So ähnlich habe ich das schon mal gelesen: die SPD und die Gewerkschaft machen konstruktive Vorschläge, wie auch die Artikelautorin schreibt. Dann wird die Idee kritisiert, weil Andere (Union, Arbeitgeber) ja dagegen sein könnten. Eine ähnlich seltsame Argumentation war bereits zu hören, als Klingbeil Vorschläge zur Erbschaftsreform machte. Warum nicht einfach schreiben, dass das eine gute Idee ist und man*frau sie unterstützt? Die Tatsache, dass es im Osten wenig Tarifbindung gibt, ist ursächlich für weniger Betriebsrenten. Das Tariftreuegesetz sorgt dafür, dass öffentliche Aufträge nur mit Unternehmen durchgeführt werden, die tarifgebundenen sind. So soll unter anderem, das Sondervermögen den Sozialpartnern zukommen. Dass Fahimi nun anbietet, die Betriebsrenten vom DGB auch für nicht tarifgebundene Firmen zu organisieren, ist ein weiterer Baustein, der ein sinnvolles Konstrukt Alterssicherung ergänzen würde.
zum Beitrag09.06.2026 , 05:42 Uhr
Danke! Das überzeugende Interview macht es zu einem vielversprechenden Buchtipp. Es ist beruhigend, wenn Menschen Gesellschaft in Gänze betrachten auch um im Kleinen Veränderungen zu bewirken. Dass Anforderungen an die Gesellschaft aber auch über die eigene Gruppe hinaus gedacht wird, zeugt von einer Weitsicht, die zukunftsweisend ist.
zum Beitrag09.06.2026 , 05:10 Uhr
Parteipolitik vor Inhalt? Der Artikel ist ein gutes Beispiel dafür. Der Ansatz ist geradezu revolutionär. Anders als vom Autor dargestellt haben sich in der Vergangenheit EntscheidungsträgerInnen nämlich nicht getraut, den Beamtenstatus anzutasten. Schließlich handelt es sich sozusagen um die „eigenen Angestellten“, bei denen man*frau sich damit unbeliebt macht. Bärbel Bas ist somit mutig genug und entwirft einen Plan für die Gesellschaft und nicht nur für die eigene Klientel, Ganz anders der Hinterbänkler der CDU, der die Renten kürzen will um das Bafög zu finanzieren, Dass Jemand, der einen derartigen gesellschaftlichen Graben aufwirft, im Artikel gelobt wird, ist „erstaunlich“. Natürlich erhielten Beamte auch Rentenansprüche, doch dies würde erst ab 2070 zum Tragen kommen. Das erscheint doch als völlig ausreichender Zeitraum für eine zukunftsfähige Planung. Es kann natürlich darüber theoretisiert werden. Ob es zu viele Beamt*Innen gibt, doch dies rückgängig zu machen ist schwierig. Wäre es angesichts der Sicherheitslage mit hybriden Angriffen und Wegwerfagenten tatsächlich hilfreich, weniger Beamt*Innen zu beschäftigen? Ich denke nicht.
zum Beitrag06.06.2026 , 09:49 Uhr
Die Bildungseinrichtungen der „Jungen“ werden von den Steuerzahler*Innen finanziert, das Bafög auch, ebenso das Deutschlandticket. Worin genau soll die „Abzocke“ bestehen?
zum Beitrag06.06.2026 , 07:48 Uhr
Janee! Einigem stimme ich zu, Anderem nicht. Die Außenpolitik der Ampel ist nicht die Außenpolitik von Merz. Viele seiner Aussagen waren spontan und nicht mit der Regierung abgesprochen. Die Ampelregierung pflegte noch diplomatischeres Vorgehen. Erinnert sei an Kanzler Scholz, der Orban eine Kaffepause nahelegte, damit Fördermittel für die Ukraine überwiesen werden konnten. Merz musste erst auf ein Wahlergebnis warten. Auch vor der polnischen Präsidentschaftswahl haben Merz Bemerkungen die Wahl antieuropäisch beeinflusst. Das Verhalten des Außentandems zum Iran war unterirdisch. Wenn die Kette reißt, sollte man sie reparieren und nicht auf die Erfindung von AKWs für den Mond warten. Es ist grundsätzlich o.k. mit Fördergeld Interessen zu verfolgen. So förderte die letzte Entwicklungsministerin Frauen, Demokratie und Nachhaltigkeit. Das halte ich für ein genauso sinnvolles Vorgehen wie das Ermöglichen von Zuwanderung über Qualifizierung in verschiedenen Ländern,. Natürlich ist das auch im gegenseitigen Interesse. Statt Illusionen brauchen wir Zuwanderung zum Erhalt unserer Sozialsystrme. Regieren ist tatsächlich kompliziert und nicht pauschal abzuurteilen .
zum Beitrag06.06.2026 , 07:16 Uhr
Yep! Dem Tandem aus Möchtegernverteidigungsminister Wadephul und Möchtegernkanzler Merz ist die Kette gerissen. Die forschungsorientierte Union erwägt nun einen alternativen Antrieb. Wir sagte schon Peer Steinbrück? Hättehätte Fahrradkette…
zum Beitrag03.06.2026 , 23:06 Uhr
Ich begrüße dieses Ergebnis. Sowohl Wadephul als auch Merz haben international Porzellan zerschlagen, statt diplomatisch zu agieren. Die Unterstützung der Beiden für trump und seine Angriffe auf den Iran waren unnötig. Klappe halten wäre immerhin diplomatisch gewesen. Das kommt für den Möchtegernkanzler und den Möchtegern Verteidigungsminister aber natürlich nicht infrage. Wadephul erwähnte tatsächlich, dass er über persönliche Konsequenzen nachgedacht habe, dann hat er sich allerdings selbst die Absolution erteilt. Es ist richtig, dass diese Außenpolitik abgestraft wird. Die Argumente der besonderen Stellung zu Israel sind hohl. Es ist ungenügend, das Vorgehen Israels im Libanon nicht deutlich zu kritisieren und hier von "Selbstverteidigung" zu sprechen. Dass Merz ins Plaudern geriet und trump im Bezug auf Iran plötzlich kritisierte zeigt seine Unbedarftheit. Dass nun tausende US Soldaten abgezogen werden, will die Union als zusammenhanglos erkennen. Merz ist viel durch die Welt gejettet, das Ergebnis ist deutlich: "Null"!
zum Beitrag02.06.2026 , 13:15 Uhr
Ja, das Sondervermögen war richtig und es hat auch positive wirtschaftliche Auswirkungen. Rein logistisch müssen Baumaßnahmen allerdings erstmal geplant werden. Danach müssen Renovierungen in Schulen von einem Stadt-oder Gemeinderat abgesegnet werden. Dann werden Förderanträge gestellt, dann wird die Baumaßnahme ausgeschrieben, dann befindet Gemeinde oder Stadt über den Zuschlag. Dann werden, nach der o.g. Projektierung konkrete Pläne erstellt und abschließend die Bsumasnahmen detailliert ausgeschrieben… Die Aufzählung ist keineswegs vollständig, Umwelt und Bürgerinteressen blieben unerwähnt, etc.. Klar sollte allerdings geworden sein, dass Bsuen kein tiktok Video ist. Der Bund hat 17% mehr investiert, als im Vorjahr, das ist schon Einiges. Der „langsame“ Start sollte erklärt werden sein. Hinzu kommt, dass die Länder hier eigene Verantwortlichkeiten haben und Grld an Städte und Kommunen weiterreichen müssen. Ich finde den derzeitigen Stand völlig normal. Es sei daran erinnert, dass so Einige Kommentator*Innen noch im letzten Jahr behaupteten, es wäre zu wenig Geld vorhanden. Nun zeigt sich der Irrglaube. Vielleicht einfach mal an den Sitzungen der eigenen Stadt teilnehmen!
zum Beitrag01.06.2026 , 19:14 Uhr
Danke für diese klaren Worte! Schön, dass hier Eine von ihren eigenen Erfahrungen berichtet. Bafög ist eine gute Idee, denn Deutschland braucht qualifizierte Mitarbeiter*Innen. Im Gegensatz zu Unionsmärchen ist es wenig erfolgsversprechend bei den Arbeitnehmer*Innen zu kürzen. Wir werden Alles kaum auf chinesische Sklavenlöhne reduzieren können. Stattdessen könnten wir wieder mit Qualität überzeugen. Vor Qualität wurde allerdings die Qualifizierung gesetzt. Leider scheint die oft versprochene Investition in die Bildung bei der Union nur heiße Luft zu sein. Nach pauschaler Kritik und Meldungen über „Streit in der Regierung“ ist schön, dass an dieser Stelle die Reiterin der Zeitungsente genannt wird: die Forschungsministerin! Offenbar ist der Rückhalt für die Reform sowohl in der SPD Fraktion, als auch in Ihrem eigenen Ministerium ungebrochen. Nach den Totalausfällen Merz, Spahn, Dobrindt, Reiche komplettiert Bär die Union der Unfähigkeit. Das fragt man*frau sich schon wie diese Menschen zu so einem Posten kommen…
zum Beitrag01.06.2026 , 07:04 Uhr
Zutreffend. Kubicki scheint allerdings keinerlei Eingeständnisse machen zu wollen. Betrachtet man*frau die Entwicklung der Union, so sorgt ein Bundesinnenminister trotz "afd" naher Flüchtlingspolitik mit für die schlechtesten Umfragewerte der Partei. Zusammen mit einem Möchtegernkanzler sorgen sie für die erstmalige Mehrheit der "afd" auf Bundesebene. Rechter Populismus ist erkennbar kein Mittel um gegen die "afd" zu gewinnen. Die FDP hat rechts gewählt. Ob sie damit ihre Seele verkauft, ist Ihr Problem, aber vielleicht auch gute Vorbereitung, schließlich verkauft Lindner jetzt Autos...
zum Beitrag01.06.2026 , 06:48 Uhr
Im Artikel werden "Ideen" formuliert, wie z.B. das Zusammenführen mehrerer Behörden und somit Anträgen etc., als sei das Etwas neues. Das Thema lautet: Sozialstaatsreform. Dieses Unternehmen erarbeitet Bärbel Bas. Es geht genau um die Vereinfachung der Abläufe, indem beispielsweise verschiedene Anträge nur noch an einer Stelle beantragt werden sollen. Das Ziel ist, 4 Behörden in zwei umzubauen. Das ist eine Mammutaufgabe. Erschwert wird die Situation wohl durch unterschiedliche Systeme in den Ländern. Dennoch läuft der Prozess bereits. Es überrascht, dass diese Tatsache im Artikel mit keinem Wort erwähnt wird. Dass in Kursen die digitale Kompetenz an den apps vermittelt wird, die die Antragsteller*Innen nutzen sollen, finde ich geradezu sehr realitätsnah. Ob Digitalisierung generell eine Verbesserung darstellt, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls ist die Zentrale Forderung seit Jahren, dass der Staat digitalisiert werden soll. Auch im Dienstleistungssektor sind digitale Ansprechpartner mittlerweile üblich. Fachkräftemangel gibt es auch im öffentlichen Dienst. Abhilfe würden Berichte schaffen über Menschen, die dort täglich Hilfestellung bieten.
zum Beitrag29.05.2026 , 10:15 Uhr
Danke für diesen Artikel! Mehr davon! Leider muss ich vermehrt feststellen, dass die Nutzung von KI unkontrolliert weiter um sich greift. Immer mehr Privatpersonen greifen auf die leicht verfügbaren Antworten zu. Dass diese oft falsch sind, wird gar nicht erst hinterfragt. Das ist selbst gewählte Verdummung. Leider sehen wir, dass das politische Folgen hat. Wurden Worte wie „Lügenpresse“ vor 20 Jahren noch belächelt, setzt sich die Lüge mittlerweile gegen die Presse durch. So feiert eine Partei namens „afd“ bei den Arbeitern Erfolge, obwohl sie gar keine Politik für Arbeiter macht. Wikipedia hat nach eigenen Angaben mittlerweile sehr viel Arbeit mit Fake News, die KI generiert wird und von gedankenlosen Nutzern eingestellt werden. Ob die Nutzer wirklich gedankenlos sind, oder eine Strategie verfolgen, bleibt abzuwarten. Deutlich wird jedenfalls auch, dass kommerzielle Anbieter die hart erarbeiteten Fakten von Wikipedia nutzen um ihre KI kostenlos zu füttern. Es wäre eine gute Gelegenheit mal wieder 10 € für Wikipedia zu spenden, statt dafür drei T-Shirts bei Temu zu kaufen…
zum Beitrag26.05.2026 , 22:29 Uhr
Die numerische Überlegenheit der Alliierten hat Hitler auch nicht vom Krieg abgehalten. Wie die taz regelmäßig berichtet, hat sich die Art des Krieges, wie in der Ukraine zu sehen ist, völlig verändert. Drohnen sind beispielsweise ein Thema, bei dem erhebliche Lücken bestehen. Nach der Absage der Tomahawks bleibt außerdem die Fähigkeitslücke der Mittelstreckenwaffen. Dass der Luftabwehrschirm für Europa zwar geplant, aber lange noch nicht Realität ist, sollte auch kein Geheimnis sein. Das andauernde Weiterreichen von Patriots an die Ukraine schützt dort Leben, jedoch kommt man dadurch hier auch nicht weiter. Die Logistik der Nato stützt sich auf die mittlerweile unzuverlässige USA. Hier steckt Europa noch in den Kinderschuhen. Von Unabhängigkeit sind wir writ entfernt . Cyberangriffe sind bereits Alltag, was nicht heißt, dass Stillstand in der Abwehr erfolgsversprechend wäre. Mittlerweile darf außerdem bereits anderes bestelltes Material aus den USA als unsicher einzuordnen sein. Bei trump ist mit Allem zu rechnen. Warum den Partnern neben den Tomahawks nicht noch weitere Systeme nicht liefern?
zum Beitrag26.05.2026 , 16:04 Uhr
Die EU unterstützt die Ukraine fortwährend. Die Blockade der letzten finanziellen Unterstützung war Orban "zu verdanken". Nachdem schon vor Übernahme der Amtsgeschäfte durch trump die Waffenlieferungen an die Ukraine gestoppt wurden, ist Deutschland größter Unterstützer nach der EU. Die "Entwicklungen" , die hier stolz verkündet werden, sind auch dank der Milliarden möglich, mit der der Westen die Ukraine finanziert. Es ist natürlich traurig, dass Menschen in Kiew zu Schaden gekommen sind. Doch ohne die stetige Lieferung von Flugabwehrsystemen, insbesondere durch Deutschland, wären die Schäden und Verluste noch höher. Wie Militärexperten erläutern, ist militärische Entwicklung immer Schwankungen unterlegen. Die jüngsten Angriffe Putins zeigen jedenfalls, dass Russland weiterhin militärische Erfolge erzielt. Der von Vielen herbeigesehnte "Siegfrieden" durch die Ukraine ist nicht realistischer geworden. Durch die Aufhebung des Ölembargos durch trump ist auch wieder frisches Geld in Putins Kasse geflossen. Es ist sinnlos, weiter zu behaupten, der Sieg gegen Russland läge an fehlenden Entschlossenheit Europas.
zum Beitrag25.05.2026 , 23:34 Uhr
So sieht's aus! Ich freue mich, dass Ende Gelände zur Demo gegen die Wirtschaftsministerin aufruft. Gas mag als Übergangsenergieträger nötig sein, aber die langfristige Perspektive müssen die Regenerativen sein. Wenn Deutschland noch zukünftig eine Rolle spielen will, muss in Zukunftstechnologien investiert werden. Die Regenerativen gehören dazu, sind Wachstumsbranche und produzieren günstigen Strom für energieintensive Produktion. Es liegt auf der Hand, diesen Weg weiter zu verfolgen. Leider tragen Merz und die Union ideologische Scheuklappen. Wer angesichts der Krisen nicht Alles für Unabhängigkeit tut, ist wohl mit Blindheit geschlagen.
zum Beitrag25.05.2026 , 11:37 Uhr
Danke für die Fachkompetenz! Die ist bei der Wirtschaftsministerin offenbar nicht vorhanden . Kann aber auch sein, dass Sie schlichte Lobbyarbeit als ihre Aufgabe betrachtet. Wer eine solche Position im Land hat, sollte allerdings zum Wohle des Landes und nicht einiger Energiekonzerne handeln. Dass Unabhängigkeit die Maßnahme der Stunde ist, haben offenbar Alle begriffen, nur leider nicht Frau Reiche. In einer Zeit wirtschaftlicher Stagnation will sie einen der wenigen Wachstumsbranchen, die Regenerativen, ausbremsen. Das ist rückwärts gewandte Ideologie! Die Abwanderung unserer Industrie ist in vollem Gange. Energie aus regenerativen ist die günstigste Lösung und könnte energieintensive Branchen halten. Speicher gleich neben Windkraftanlagen oder Solarparks sind notwendig. Vielleicht ist es an der Zeit alte Zöpfe abzuschneiden und Jemanden mit volkswirtschaftlichem, statt vetterwirtschaftlichem Interesse im Wirtschaftsministerium zu installieren?
zum Beitrag24.05.2026 , 23:07 Uhr
Gut beobachtet. Der amerikanische Markt bricht weg, weil trump mit seinen Zöllen die Amerikaner künstlich verarmen lässt. Trumps Iran Krieg trifft letztlich Alle, doch China kann es verschmerzen, nur Putin profitiert. Während Chinesen nur noch national handeln und die eigenen Waren einkaufen, spricht sich unser Möchtegernkanzler gegen innereuropäische Werbestrategieen aus. Ganz so, als ob davon Verkaufszahlen in China abhingen . In den letzten 20 Jahren ist der Anteil deutscher Autos auf dem chinesischen Markt von 20% auf unter 1% gesunken. Der Zug ist abgefahren! Wir müssen uns auf unseren heimischen Markt konzentrieren und unsere eigenen, guten europäischen Produkte kaufen. Das gilt aber auch für die Kommune - wer billig billig kauft gefährdet Wirtschaft und Arbeitsplätze zu Hause! Seltsam, dass sich "Geiz ist geil", so tief eingebrannt hat, dass simple Überlegungen nicht mehr möglich sind. Es ist gut, mit anderen demokratischen Ländern Handelsabkommen zu schließen. Der Verbraucher darf dann aber nicht Querschießen!
zum Beitrag24.05.2026 , 12:18 Uhr
Ein cTom „Zitat“: Kind soll ein Bild der Mutter malen, Ergebnis: Ein Blick auf ein Handy, von unten, von ein bisschen überstehender Frisur umrahmt. Das ist Realität! Die Frage ist nicht mehr, wer noch vorliest, sondern wer überhaupt noch liest. Was defekte Toiletten betrifft, dafür sollen nun Gelder aus dem Strukturfonds des Bundes zur Verfügung gestellt werden. Geht nicht schnell genug? Tja, vor die Arbeit hat der liebe Gott die Planung gesetzt. Bei der viel gescholtenen Deutschen Bahn werden in diesem Jahr 27000 Baustellen durchgeführt. Infrastruktur Projekte brauchen naturgemäß Zeit, doch zu behaupten, „es tut sich nichts“ ist natürlich Unsinn. Abgesehen davon ist der Zusammenhang zwischen schönen Sanitäranlagen und guten Leistungen in Deutsch und Mathe schwer herzustellen. Strukturell bin ich für die Gesamtschule, die es ermöglicht, der*m Schüler*In individuellere Angebote zu machen. Dass im Artikel erwähnt wird, der Jugendliche hätte andere Urlaubspläne, als Nachhilfeunterricht, ist wohl eher ein Erziehungsproblem der Eltern. Ganztagsschule ist natürlich auch notwendig, machen die anderen Länder längst. Gut, dass die Deutschkurse trotz Dobrindt nicht ganz abgeschafft wurden!
zum Beitrag24.05.2026 , 01:41 Uhr
Technik, die begeistert... So ging es uns ja auch schon mit der Atomkraft. Man*frau glaubte, dass "wir" das unbedingt brauchen, obwohl die Lösung der Probleme, oder manchmal die Probleme selbst ( noch) gar nicht erkannt wurden. Wir haben Tschernobyl und Fukushima erlebt uns heutzutage "glauben " Einige schon wieder, dass wir Atomkraft brauchen. Ein Atommüll Endlager gibt es nach wie vor nicht, aber das Märchen von der "sauberen Atomkraft" wird neu aufgelegt. Nun setzen wir uns - wieder mal - mit Technik auseinander, von der wir nichts verstehen. Ich habe mich bisher jenseits der Datenkraken bewegt und werde mich auch weiterhin auf meine eigene Intelligenz verlassen. Ansonsten frage ich Menschen, "die sich damit auskennen". Neben realen Freunden meine ich da reale Menschen auf Ämtern oder Wikipedia Neben Studien zeigt schon die Selbsterfahrung, dass Faulheit dumm macht. Wer schon mal im Blindflug per Navi gefahren ist, merkt schnell, dass die eigene Orientierung leidet. Ich habe mir meinen Weg mein Leben lang selbst gewählt und keine Lust, das Hirn an der Garderobe abzugeben. In meinem Kopf ist ein eigener Kompass, der den richtigen Weg findet und meine Arbeit funktioniert gut.
zum Beitrag23.05.2026 , 09:42 Uhr
Der Artikel ist angebracht-danke! Das Problem mit der „afd“ ist das größte für die Gesellschaft. Da der Trend nach rechts aber scheinbar nicht aufzuhalten ist, sucht man*frau sich andere Betätigungsfelder. Die größte Gefahr für unsere Gesellschaft ist der Faschismus, das sollten wir Deutschen eigentlich aus der Geschichte gelernt haben. Was ist das Mittel dagegen? Die Brandmauer! Die sollte nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich stehen. Das bedeutet, keine Gräben diesseits der Brandmauer auszuheben, sondern Seite an Seite das gemeinsame Ziel zu verfolgen. Derzeit ist das Gegenteil der Fall. Aus Parteiinteressen heraus wird beispielsweise die SPD permanent kritisiert, obwohl die schon immer diesseits der Brandmauer stand. Liebe Grüne, liebe Linke, Es geht, angesichts einer Mehrheit für die „afd“ im Bund (lt. Umfrage), nicht mehr darum, einer inhaltlich nahen Partei bei Umfragen 1 oder 2 Prozentpunkte abzuluchsen. Es geht darum, ob wir zukünftig von einer rechten Partei regiert werden wollen. Diese Gefahr wird in Sachsen Anhalt wahrscheinlich bald Wirklichkeit. In Mecklenburg wäre sie vielleicht noch zu verhindern. Gesellschaft entsteht durch Zusammenarbeit!
zum Beitrag22.05.2026 , 22:37 Uhr
Schuld sind immer die Anderen! Es fällt schon auf, dass selbst unter den Kritiker*Innen der NGOS das Fliegen nicht generell verurteilt wird. Angeprangert werden "Vielflieger" , Privatjets etc . Denn auch in der Kommune der taz geben sich die Ausredenerfinder*Innen den Griffel in die Hand. Das Fliegen Gift fürs Klima ist, ist unstrittig. Dennoch nehmen sich Viele aus dieser Regel aus, denn Schuld sind doch immer die Anderen . Völkerverständigung und Naturerfahrungen sind ja auch extrem wichtig, wenn dabei der Klimawandel beschleunigt wird, hat man*frau einfach "von Nichts gewusst". Besonders interessant ist diese Argumentation bei Nicht Boomer*Innen, die mit dem Vorwurf hausieren gehen, die Boomergeneration habe ihre Welt kaputt gemacht. Da fällt es doch gar nicht auf, wenn die Opfergenerationen mit dem Vorschlaghammer weiter auf den Kürbis einschlagen?! Es gibt jedenfalls keinerlei Hinweis darauf, dass nachfolgende Generationen weniger fliegen würden - im Gegenteil! Wer was für 's Klima tun will, fliegt einfach nicht! Wer sich teure Fernreisen leistet, hat außerdem wohl keinen wirklichen Grund zum Jammern.
zum Beitrag22.05.2026 , 18:46 Uhr
Ehrentag für das Ehrenamt. Finde ich ziemlich passend. Es ist ja alles andere als selbstverständlich, dass Mensch dafür auch mal ein Lob erfährt. Das gilt beispielsweise auch für die gern zitierten Tafeln, deren "Kunden" gelegentlich vergessen, dass ihr Gegenüber ein Ehrenamtler ist und nicht der Dienstleister. Gerade dort werden die Ehrenamtler*Innen kritisiert und beschimpft. Eine Art von Umgang, die ja leider um sich greift und häufig auch Feuerwehrleute und Sanitäter betrifft. Unabhängig von den oben genannten Zahlen liegt der Schwerpunkt im Ehrenamt in Deutschland bei Menschen zwischen 30 und 64 Jahren.
zum Beitrag22.05.2026 , 08:47 Uhr
Es verwundert weiterhin, dass in sämtlichen Artikeln von Schwarz- Rot, bzw. „der Regierung“ gesprochen wird. Es dürfte doch offensichtlich sein, dass die Positionen zwischen Union und SPD teils meilenweit auseinander liegen. In der Ampelzeit wurden die unterschiedlichen Positionen der Koalitionäre klar benannt. Derzeit werden sie öffentlich verschleiert. Dass Klingbeil die oberen 5% besteuern will, um 95% zu entlasten ist kein Geheimnis. Demgegenüber steht Spahns Rasenmähermethode sämtliche Subventionen zu kürzen. Dass Letzteres unglaublich viel mehr Arbeit und somit Kosten nach sich zieht, ist klar, doch Spahn kennt sich mit Gesetzgebung, Verträgen und Verschleudern von Steuergeldern ja bestens aus, wie der Maskendeal bewiesen hat.
zum Beitrag19.05.2026 , 06:24 Uhr
Die Ampelregierung hat den Katastrophenschutz priorisiert und das System völlig neu strukturiert. Außerdem wurde, im Gegensatz zum vorhergehenden Bundesinnenminister, der mit seinem Warnprojekt krachend scheiterte, von Bundesinnenministerin Faeser eine Warnfunktion über die Handynetze eingerichtet, die nun zuverlässig funktioniert. Solange ein Wehrdienst weiterhin freiwillig ist, bleibt das auch für den Zivildienst der Fall. Die Tatsache, dass die vielen ehrenamtlichen Organisationen, die für die Sicherheit der Gesellschaft sorgen, auch mal gefeiert werden, finde ich durchaus angemessen. Der Werbeeffekt über Anschauen und Mitmachen an einem "Warntag", ist niedrigschwellig . Wie wir in den Krisensituationen der letzten Jahren erfahren haben, lebt eine Gesellschaft vom Mitmachen. So hat es auch mit den Geflüchteten funktioniert. Im Gegensatz zu vorhergehenden gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen gibt Dobrint lieber mehr Geld für mehr Grenzkontrollen aus. Ich finde es bedauerlich, dass ein Mann, der wie die "afd" suggeriert, die Flüchtlinge seien das Problem und nicht etwa die Probleme in Ihren Herkunftsländern, hier gelobt wird. Rechtsaußen ist abzulehnen.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:16 Uhr
Es ist deutlich geworden, dass sich die Mehrheit der Abstimmenden nicht von der Minderheit, die jegliche Zusammenarbeit mit Israel ablehnt, bestimmen lässt. Das ist o.k.. Nicht o.k. ist Nethanjahus Vorgehen im Gazastreifen und dem Westjordanland. ABER genau dieser Konflikt bedarf einer politischen Lösung, keiner militärischen. Daher ist eine Zusammenarbeit mit der Opposition, Kunst- und Kulturschaffenden in Israel notwendig, um dafür zu sorgen, dass sich der politische Wind in Israel dreht. Abgesehen von diesem Thema, das in Wien erfolgreich unauffällig abgebügelt wurde, war der ESC vom künstlerischen her einer der schlechtesten, den ich je gesehen habe. Ein Musikcontest sollte gute Musik bieten. Das war offensichtlich zweitrangig. Die fire and ice Shows versprühten pure Langeweile. Da der deutsche Beitrag auch unter diese Kategorie fiel, war der Platz gerechtfertigt, allerdings hätte es noch diverse Andere auf der gleichen Position geben sollen. Gerade der letzte Platz, der österreichische Beitrag, hat mir eigentlich am Besten gefallen. Das ist ziemlich beruhigend, da ich als früher Punk-Hörer nie richtig Mainstream sein wollte. Gutes Gefühl weiterhin!
zum Beitrag17.05.2026 , 06:11 Uhr
Kretschmann war ein ernst zu nehmender Gegner, eine grüne Ausnahmeerscheinung im Ländle. Es ist erfreulich, dass Cem das Fotofinish für sich entscheiden hat. Schwächer kann eine Wahl allerdings kaum gewonnen werden. Die propagierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe lässt keine besonders grüne Politik erwarten. Wirtschaftlich ist in Baden Württemberg auch kein Überholmanöver zu erwarten. Mercedes steht deutlich schlechter da, als BMW. Sowohl, was die Verkaufszahlen, als auch die ( parallel laufende) Elektrostrategie betrifft. Bosch hat massiven Arbeitsplatzabbau bereits angekündigt und scheint sich strategisch vom alten Produktionsstandort lösen zu wollen. Länder wie Vietnam nutzen den Verkaufszahlen , aber nicht mehr Deutschland und den Arbeiter*Innen zu Hause. Es wäre überraschend, wenn dieser Trend umgekehrt würde. Dass Söder nicht mehr isst, scheint tatsächlich der Kritik aus der eigenen Partei geschuldet. Neben den landeseigenen Rechtsaußen ist die "afd" weiterhin Konkurrenz. Es bleibt zu befürchten, dass Söder, um von den innerbayrischen Mißerfolgen abzulenken, wieder deutlicher in die Bundespolitik reinquatscht, das wird "auch nicht" für Harmonie sorgen...
zum Beitrag16.05.2026 , 12:25 Uhr
Danke für diesen Artikel! Schon seit längerem nervt mich das ewige Gejammer in Deutschland. Das wird ja nicht nur dankbar von der "afd" in Wählerstimmen umgemünzt, der linke Teil der Gesellschaft unterstützt mit dem Einstimmen in den Chorgesang genau diesen Trend und treibt die Bevölkerung den Rechten weiter in die Arme. Demokratie lebt vom Mitmachen. Das bedeutet, sich gemeinsam Ziele zu setzen, daran zu arbeiten, die zusammen zu erreichen und sich dann zu feiern. So, wie gemeinsames Arbeiten grundsätzlich aussehen sollte. Im Kleinen, wie im Großen. Diejenigen, die immer nur bremsen schaffen keine gemeinsame Vision, schaffen keine Gemeinsamkeit und bewirken somit keine Stärkung der Gesellschaft. Heute ist man*frau stolz suf die Elphie, die nicht nur schön geworden ist, sondern ein Aushängeschild, das auch noch gut funktioniert. Würde immer nur nach der Wirtschaftlichkeit gefragt, müsste der größte Teil der Kulturveranstaltungen eingestampft werden. Ich will das nicht. Ich habe auch keine Lust mir immer nur das Gejammer anzuhören. Daher versuche ich es schon im Kleinen mit Zusammenarbeit, Ehrenamt etc.. Gut, dass Manche das im Großen möglich machen!
zum Beitrag14.05.2026 , 12:52 Uhr
Die Songs der 80er waren natürlich Ideal. Aber auch die jüngere Geschichte zeigt, dass musikalisch so Einige vom selben Stern sind. Danke dafür!
zum Beitrag12.05.2026 , 21:55 Uhr
"Jung kaputt spart Altersheim", war ein Slogan meiner Jugend. ...Das hat dann doch nicht ganz so geklappt... Gerade steht eher " in Würde älter werden" an. Was dabei allerdings sehr entspannend ist, dass man ja gar nicht jung sein wollen muss. Ich habe mich immer wohl gefühlt mit meinem Alter - Diejenigen, die wichtig sind sind ja zufällig auch in meiner Altersgruppe! Was interessieren mich kleine, dicke Kinder und deren Eltern, die unwählbare wählen? Ist für mich dritte Wahl und daher uninteressant. Bevor ich ins Heim gehe, geb ich mir die Kugel - vorzugsweise die goldene...
zum Beitrag12.05.2026 , 21:30 Uhr
Das ist eine gute Nachricht! Die Überschrift mag allerdings bezweifelt werden! Es entspricht wohl eher den Tatsachen, dass die SPD Dobrindts Kurs korrigiert hat, Bildung ist Grundlage einer demokratischen Gesellschaft. Bildung ist Grundlage für Wachstum und Entwicklung. Bildung ist Grundlage für Integration. Entweder versteht Herr Dobrindt diese völlig eindeutigen Zusammenhänge nicht, oder er möchte aus ideologischen Erwägungen das genaue Gegenteil erreichen. In beiden Fällen schadet er Deutschland. Wenn er sparen will, sollte er das an der Grenze tun, denn den Aktionismus, den kann man sich echt sparen...
zum Beitrag08.05.2026 , 13:27 Uhr
Vielen Dank für den Artikel. Ich schätze die Berichte und Einschätzung der Jounalist*Innen, die sich auch vor Ort ein Bild machen, sehr. Kritischer Journalismus bedeutet nicht nur Putin zu kritisieren, sondern auch in Kiew hinter die Kulissen zu schauen. Historisch betrachtet ist der Sieg der roten Armee für Europa genau so bedeutend wie der der westlichen Alliierten. Angesichts des damals gemeinsamen Kampfes der Sowjetrepubliken gegen Nazideutschland ist ein Stören des Gedenkens auch ein wenig unsinnig. Hinzu kommt, dass sich Putin innerhalb der eigenen Bevölkerung zunehmend Kritik ausgesetzt sieht. Ein ukrainischer Angriff, bei dem auch ZivilistInnen zu Schaden kämen, wäre kontraproduktiv. Auch wenn heutzutage politisches Potenzial aus der Erinnerung gezogen wird, das mir nicht passt, bin ich doch dankbar. Ich bin den Menschen dankbar, die ihr Leben dafür eingesetzt haben, Nazideutschland zu zerschlagen. Es ist gut, dass Menschen bereit waren ihr Leben zu geben um das vieler Anderer zu retten. Danke für das Ende der Konzentrationslager, Danke dass ich nicht in einem faschistischen System aufwachsen musste!
zum Beitrag08.05.2026 , 13:02 Uhr
Das ist eine bedauerliche Entwicklung. Abgesehen von einigen Sonderthemen in GB, sehe ich hier ebenfalls eine gesamteuropäische negative Entwicklung. Genauer gesagt handelt es sich um eine Krise der westlichen Demokratie. Schließlich ist mit Trump der US Nigel bereits an der Macht und probiert lustig Dinge aus, von denen er Nichts versteht. Das Wahlvolk wird weiterhin mit Werbeslogans a la MAGA gefüttert und hält (bisher) still. Es bleibt zu hoffen, dass Erkenntnis zunimmt. Immerhin spüren die US AmerikanerInnen die Wirtschaftspolitik trumps im eigenen Geldbeutel. Im vergangenen Jahr sorgten 1200$ minus pro Haushalt für lange Gesichter. Die Benzinpreise in diesem Jahr sind ein weiteres, deutliches Signal für Tramps „ Wirtschaftskompetenz“. Doch leider ist im Jahrhundert der Lügen eine konsequente Abstrafung bei den nächsten Wahlen kein Automatismus. In Großbritannien ist mittlerweile auch die Überzeugung gewachsen, dass der Brexit keine gute Idee war. Auch die BritInnen spürten die negativen wirtschaftlichen Folgen unmittelbar. Dennoch wird die Partei von Nigel Farage, der damals mit falschen Versprechen lockte, gewählt. Das ist logisch nicht zu erklären.
zum Beitrag06.05.2026 , 16:07 Uhr
Meine Rede! Fliegen ist unnötig. Wer sich auch noch „ wegen der Kinder“ rausreden will, handelt verantwortungslos. Ich werde, wie viele Andere der „Elterngeneration“ wahrscheinlich keine schwerwiegenden Konsequenzen bzgl. Klima mehr erleben müssen. Die Kinder schon. Es gab und gibt klimafreundliches Reisen. Wenn Jed*Er mit dem Klimaschutz bei sich selbst beginnt, wird das auch noch was. Wenn Jed*Er seine ganz persönliche Ausrede erfindet, wird es eben nichts mehr mit dem Klimaschutz!
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