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15.07.2026 , 09:28 Uhr
Natürlich kann eine Prügelei antifaschistisch motiviert sein. Antifaschismus kann auch illiberal und undemokratisch sein, auch wenn das natürlich nicht schön ist. In dem Punkt, dass sowas kontraproduktiv ist, gebe ich Ihnen natürlich recht. Irgendwelches Fußvolk niederstrecken bringt nichts, außer aus Nullen Märtyrer zu machen - siehe Horst Wessel als extremes Beispiel. Wenn man mit Gewalt gegen sowas vorgehen möchte, muss man schon über das Instrumentarium staatlicher Repression verfügen, alles darunter bringt nichts.
zum Beitrag15.07.2026 , 09:14 Uhr
Hatten die keine Unterstützung von der Roten Hilfe - oder sind die Beweise so erdrückend, dass es ohnehin nur noch um Schadensbegrenzung gehen kann?
zum Beitrag12.07.2026 , 09:03 Uhr
Die Bezahlschranken vor den Abfrage-Tools nervt. Aber andererseits: bei den eigenen Großeltern weiß man's ja. Die einen hatten es im Nationalsozialismus nicht leicht... weil der Opa davor, währenddessen und danach auch noch Austrofaschist war, haha. Der andere war hauptamtlicher Nazi, ist aber im Winter 45/46 schon für die Amerikaner gefahren. Viel flexiblerer Kerl, der.
zum Beitrag10.07.2026 , 23:10 Uhr
So erhellen Sie uns doch bitte!
zum Beitrag09.07.2026 , 09:36 Uhr
Die Krone / Regierung könnte Farage auch die Chiltern Hundreds bzw. Northstead verweigern... allerdings wäre das ein Bruch einer 200+ Jahre alten Usance.
Vote Binface!
zum Beitrag08.07.2026 , 20:25 Uhr
taz ist in der Liste noch der relevanteste Akteur. Und man sieht hier ja, dass man sich Gedanken gemacht hat und überweigend die These als Unfug einsortiert hat. Und hier ist nicht das Kommentariat eines Springer-Blattes...
zum Beitrag08.07.2026 , 11:19 Uhr
Als Kleinvermieter haben Sie hingegen ein Klumpenrisiko, das die großen nicht haben: ein schlechter Mieter verhagelt die Bilanz komplett, auf Jahre. Es gibt so viele Gründe, warum etliche Kleinvermieter lieber Keinvermieter wären. Aber wenn der Bestand nicht in Bestlage (ich habe ein Jahr gebraucht, um eine Wohnung in Münchner A-Lage zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen), dann ist die Marktliquidität nahe null
zum Beitrag08.07.2026 , 07:55 Uhr
Und im Gegensatz zu der Sache mit dem Kerl mit den Schlangen in den Lodenhosen sind das sogar wahrscheinlich Fakten!
zum Beitrag08.07.2026 , 07:52 Uhr
Dann aber kam die Christianisierung und nur wenig später waren diese Frauenrechte für einige Jahrhunderte gebannt. Oh, die Segnungen der Zivilisation!
zum Beitrag06.07.2026 , 11:11 Uhr
Ich widerspreche Ihnen nicht, gebe aber zu bedenken, dass wir damit wieder im Bereich der wenig produktiven Marxismusspalterei angelangt sind, für die Linke zurecht berühmt sind. Was Adorno und Horkheimer mit Frau Thompson sicherlich gemeinsam haben, ist dass sie alle von der liberalen Gesellschaft alimentierte Professor_innen sind, was zumindest auf die erstgenannten moderierend gewirkt haben könnte. Vielleicht auch, dass zu ihrer Zeit Deutschland erst vor kurzem aus der absoluten Barbarei gehoben wurde, und der neuerliche Verfall allen Umständen zum Trotz damals nicht so sehr wahrscheinlich schien wie heute. Die autoritäten Tendenzen bei Thompson sind glasklar, nur: wo läge zur Zeit eine auch nur entfernt realistische Perspektive, die ohne Zwang und Gewalt auskommt? Ich sehe keine.
zum Beitrag06.07.2026 , 10:50 Uhr
Eben. Und die Partei, die hat immer Recht.
zum Beitrag06.07.2026 , 10:47 Uhr
"...sie werden nicht bluten, sie werden nur gezwungen..." Herrlich, da wird mir ganz nostalgisch zumute!
zum Beitrag05.07.2026 , 14:45 Uhr
Es ist doch relativ einfach: da nichts von dem, was Frau Thompson anzubieten hätte, in der Gesellschaft eine Mehrheit fände, ist eine auf Mehrheiten beruhende Gesellschaftsform logischerweise abzulehnen. Sie ist (u.a.?) Marxistin, und wer Marx für die Theorie bemüht und eine Implementierung wünscht, braucht für die Umsetzung einen Lenin - oder ist zumindest davon überzeugt,
zum Beitrag05.07.2026 , 13:26 Uhr
"Denn alle Fehler, die mir auffallen, sind nicht Systemimmanent, sondern fehlerhafte Umsetzungen einer in der Theorie guten Idee."
Schauen Sie, genau das könnte man auch üner den Sozialismus sagen.
zum Beitrag05.07.2026 , 10:55 Uhr
Ich kenne alleine schon drei solche Leute, die ihre alten Studentenbuden in Berlin mit Mietverträgen aus den 90ern weitgehend leerstehend behalten haben, und ich bin ein stark unterdurchschnittlich soziales Wesen. Folglich müsste es hochgerechnet hunderttausende solcher Wohnungen in Berlin geben, womit auch hinlänglich erklärt wäre, warum abertausende Medianpraktikant_innen (usw.) ihr Menschenrecht auf eine Altbauwohnung im S-Bahn-Ring nicht wahrnehmen können.
Transparenzhinweis: mag Berlin überhaupt nicht, pflege entsprechend Ressentiments, Vorurteile und ein komplexes Feindbild.
zum Beitrag05.07.2026 , 10:42 Uhr
"Gemeinsames Nutzen von gewissen Dingen"
Verrennen Sie Sich bloß nicht so schnell in Details!
Und Oma Hilde muss man dann auch schon zwangsweise in die barrierefreie Wohnung einweisen können. Die Hälfte dieser Hildes wird gar nicht raus wollen aus dem Haus, da muss nachgeholfen werden.
Auf die differenzierenden kleinen Unterschiede beim seriellen Bauen freue ich mich jetzt schon.
zum Beitrag05.07.2026 , 10:19 Uhr
Nagel auf den Kopf getroffen. Deutsche Wohnen und so weiter sind natürlich finstere Gesellen, aber wer hat denen denn Millionen Wohnungen verkauft? Wer betreibt denn ein Bundes- und etliche Landes-Bauministerien, und was machen die Leute dort denn eigentlich? Sozialwohnungen kann sinnvollerweise nur die öffentliche Hand in Auftrag geben, und die sollte es auch tun. Wenn dafür Steuern eingehoben werden müssen, dann ist das eben so.
zum Beitrag05.07.2026 , 08:52 Uhr
Dass Sie Anheuser-Busch Bud nicht zu den "zweifelhaften Dingen" zählen, zeugt von einer fast schon leichtsinnigen Großzügigkeit.
zum Beitrag04.07.2026 , 22:30 Uhr
Das "ein paar Einzelfälle"-Argument kommt üblicherweise aus einer anderen Ecke. Schade, dass man jetzt auch von links darauf zugreifen muss, um sich das Thema schönzureden.
zum Beitrag04.07.2026 , 22:15 Uhr
Und das strahlende Licht am Ende des Tunnels, das sind seine Zähne.
zum Beitrag04.07.2026 , 22:14 Uhr
Bei dem Punkt mit den Autobahntoiletten muss ich Höcke zumindest teilweise Recht geben. Die zeigen eine zwei-Klassen-Gesellschaft: die okay bis guten, für die man Eintritt zahlen muss... und die frei zugänglichen, steuerfinanzierten, die nahezu ausnahmslos grausig sind.
Bei so was kennen die AfDler sich aus, die Heisln.
zum Beitrag03.07.2026 , 22:49 Uhr
Um Verständnis wird lange nicht mehr gebeten, es wird vorausgesetzt. Die Floskel ist "danke für ihr Verständnis"
zum Beitrag03.07.2026 , 21:52 Uhr
Ich bin restlos überzeugt - danke dafür!
zum Beitrag03.07.2026 , 12:27 Uhr
Alle sprechen von der Berliner Blase. Niemand spricht davon, Berlin tatsächlich in eine Blase zu stecken.
zum Beitrag03.07.2026 , 11:38 Uhr
Das ist für die Schweiz ja nachvollziehbar, aber - was sollte denn in Deutschland noch zusammenbrechen?
zum Beitrag30.06.2026 , 20:50 Uhr
Puh. Wo anfangen bei so viel naiv-verklärendem Exotismus?
Es gab im vorkolonialen Afrika mehrere massive Wanderungsbewegungen, die von erheblicher Gewalt geprägt waren. Die letzte, die sog. Mfecane, ist dabei die am besten dokumentierte. Die Weißen waren daran nur an der Peripherie und als Profiteure der Folgen beteiligt. Hier eine der kolonialistischen Exkulpation unverdächtige Übersicht: sahistory.org.za/a...n-southern-africa/
Und noch was, was Ihnen nicht gefallen könnte: das von den Weißen durchgesetzte Ende des Sklavenhandels war unabdingbare Voraussetzung für die koloniale Unterwerfung mehrer afrikanischer Staaten.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:31 Uhr
Sie bewerten die juristische Dimension (wohl richtig), ich die propagandistische (we shall see).
zum Beitrag30.06.2026 , 20:24 Uhr
Woher kommt die Information, die fünf Personen seien vermummt gewesen? Bisher gibt es wohl nur die Aussage des Begleiters von Max D. und die durch den Anwalt der fünf getätigte Stellungnahme. Beides würde ich nicht unbedingt als höchstwahrscheinliche Wahrheit werten.
zum Beitrag30.06.2026 , 10:45 Uhr
Nun, genau das ist eben nicht mehr der Fall. Durch das Ausscheiden ist die Wahrscheinlichkeit nächtlicher Ruhestörung durch Autokorso und ähnliche Phänome erheblich gesunken.
zum Beitrag29.06.2026 , 21:37 Uhr
Ein paar ergänzende Anmerkungen: Elke Kahr hat gewonnen, weil sie eine großartige und überaus engagierte Bürgermeisterin ist. Selbst der ÖVP - Gegenkandidat hat auch nette Sachen über sie gesagt. Allerdings haben die Koalitionspartner Geüne und SPÖ nahezu in dem Ausmaß verloren, in dem die KPÖ hinzugewonnen hat. Die SPÖ - Spitzenkandidatin hatte unmittelbar vor der Wahl die Fortführung der Koalition in Frage gestellt. Die KPÖ Graz ist nicht mit der in Wien (historisch: "Rote Fini" und andere Lumineszenen) und schon gar nicht mit der Linken in der Bundesrepublik vergleichbar, was auch mit der fokussierten Realpolitik in Graz zu tun hat.
zum Beitrag29.06.2026 , 21:18 Uhr
Das ist doch reine Vorwärtsverteidigung. Und ohnehin schon eine win-win-Situation
zum Beitrag29.06.2026 , 20:46 Uhr
Sie wissen schon, was "umgänglich" U d vornallem "stets bemüht" bedeuten, wenn es um die Bewertung einer Arbeitsleistung geht?
zum Beitrag29.06.2026 , 20:45 Uhr
Die Drohung mit Sütterlin ist leider nicht für alle nutzbar...
zum Beitrag24.06.2026 , 11:48 Uhr
Bei all dem hin und her, eine Kleinigkeit droht unterzugehen, und die hat mir an der ganzen blöden Sache gefallen: Pantisano hat nicht sich entschuldigt, nicht eine Floskel wie "wenn meine Aussage die Gefühle von blablabla" abgesondert, sondern er hat ganz ausdrücklich um Entschuldigung gebeten - wie es sich eigentlich gehört. Dass dies Linnemann und Konsorten natürlich zum Anlass nehmen, die Bitte auszuschlagen, spricht (wie vieles andere) mehr gegen sie.
zum Beitrag22.06.2026 , 13:30 Uhr
Ob ein Einkommen von 10t€ einem die Gelassenheit ermöglicht, die sich tatsächlich reiche Menschen aneignen können (aber oft nicht tun), hängt sehr davon ab, wie man es lukriert. Da dies eher subjektiv ist, sind, allgemein gesprochen, vermögenszentrierte Reichtumsdefinitionen sinnvoller als einkommensbasierte.
zum Beitrag21.06.2026 , 10:22 Uhr
Kann es sein, dass Sie den Kollegen bewusst missverstehen (wollen)?
Wer mit 10 Mio.€ zockt, "muss" das nicht, der könnte von "sicheren" Zinserträgen leben. Wenn jemand nicht arbeiten _kann_ dann ist das auch wiederum was anderes, als nicht zu _müssen_
zum Beitrag21.06.2026 , 10:02 Uhr
Teile der heutigen CIV waren Teil eines vorkolonialen Staates - Asante - welcher allerdings nach heutigem Verständnis imperialistisch agierte, d.h. immer wieder angrenzende Gruppen unterwarf und Ausbeute, allerdings aber auch integrierte. Das war ein kompletter Staat - Verwaltung, Militär, Rechtssystem, Insignien und Rituale, und hat - wie auch Dahomey weiter östlich - sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gegen Briten und Franzosen behaupten können. Allerdings - siehe "imperialistisch", die Verbindung mit nur einer Gruppe auf den neuen Staatsgebiet und der Wunsch nach einer modernen Republik - hat sich niemand nach der Dekolonisierung auf Asante berufen wollen, daher "Ghana" (welches schon länger untergegangen war und wo anders gelegen hatte).
zum Beitrag16.06.2026 , 22:31 Uhr
Es gibt möglicherweise auch andere Meinungen, die nicht mit "AfD gut finden" gleichzusetzen sind?
zum Beitrag16.06.2026 , 22:29 Uhr
Und weiteren Abbau der bestehenden Hürden in der aktiven Sterbehilfe!
zum Beitrag14.06.2026 , 08:26 Uhr
Vielen Dank, sehr hilfreich. Nur bitte unter "aushalten" zu ergänzen: Endlose Diskussion über diese Liste... oh wait, fällt das unter "Pleeeeenum"?
zum Beitrag14.06.2026 , 00:19 Uhr
Genauso sehe ich das auch.
zum Beitrag14.06.2026 , 00:17 Uhr
Kulturelle Einheit hätte einen Fortbestand der DDR unmöglich gemacht? Vor 1871 (und erst recht vor 1803) haben Jahrhundertse lang unterschiedlichste Staaten in Deutschland nebeneinander existiert, was hätten da ein paar Jahre zwei Staaten ausgemacht? Ja, der Druck war immens, aber am meisten wolle Kohl länger regieren, egal, was es die BRD kostet.
zum Beitrag10.06.2026 , 16:09 Uhr
Sie schreiben "das Leben in der DDR war sehr gut" und liefern dann ein Beispiel nach dem anderen - eine verpflichtende "vormilitärische Ausbildung" gab's in den westgebundenen und neutralen Staaten gar nicht erst, und kein Plakat zum Thema Kanalisation hätte die Staatspolizei auf's Tapis gerufen - aus denen man nur schließen kann, dass Sie einiges nostalgisch verklären müssen, um zu der Aussage zu gelangen. Das zeigt mir jedenfalls, wie wichtig Stimmen wie die von Simone Schmollack sind.
zum Beitrag09.06.2026 , 01:05 Uhr
Aufrufe an die herrschenden Klasse, doch bitte ein wenig bei sich selbst zu sparen, sind irgendwie drollig.
zum Beitrag08.06.2026 , 19:58 Uhr
Nun, Sie sind, wenn ich recht verstanden habe, Anwalt und in Bereichen tätig, in denen Sie Gelegenheit zu solchen Kontakten haben. Sehr viele von uns hier sind aber deutlich näher am Klischee der_s links(liberalen) urbanen Akademiker_in - kennen vielleicht ein paar Frauen mit Kopftuch, haben vielleicht mal mit einer länger geredet... aber mehr ist da nicht. Ich war unter anderem beruflich im Saudi Arabien... und habe in meinem Leben noch kein Wort mit einer Frau im Niqab gewechselt.
zum Beitrag08.06.2026 , 19:37 Uhr
Es ist etwas nicht total schlüssig und nachvollziehbar, dass im Regierungsbezirk Oberbayern mehr MRT-Systeme stehen als in ganz Großbritannien?
zum Beitrag08.06.2026 , 19:34 Uhr
Das Australische Modell beschränkt sich nicht auf Energie und Bodenschätze, wie schön das genannte Beispiel zeigt. Gerade die Profite aus Flächenumwidmungen wären ein interessanter Ansatzpunkt. Da gibt es auch in Deutschland eine Menge dessen, was andernorts Korruption genannt würde.
zum Beitrag04.06.2026 , 19:45 Uhr
In der Britischen Presse und auch der Berichterstattung über den nun abgeschlossenen Prozess werden Sie fündig. Hier ist das nicht das Thema
zum Beitrag31.05.2026 , 02:14 Uhr
Die Idee bei den Bürgerräten, zumindest so wie sich die Grünen das vorstellen,.ist ja, dass die Herrschenden diese Gruppe geloste Tropfe als Isolationsmaterial zwischen sich und die Beherrschten schiebt: das beste Beispiel ist die Idee, dass, weil Klimaneutralität das (fix vorgegebene) Ziel ist, den Räten eine Reihe sämtlich für die Bürger unangenehme Optionen vorgelegt werden, aus denen sie dann zu wählen haben. Dann kann verkündet werden, dass der Bürgerrat beschlossen habe, Flugreisen zu verbieten oder Autofahrten zu rationieren etc.
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