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12.09.2026 , 17:53 Uhr
"Deutschland schlau sein" ist eine utopische Anforderung. Nächste Idee, bitte!
zum Beitrag12.09.2026 , 17:50 Uhr
Viele der leeren Wohnungen sind an Orten, wo keiner hin will. Sachsen-Anhalt, zum Beispiel. Das ist das blöde und namensgebende an Immobilien.
zum Beitrag12.09.2026 , 17:39 Uhr
Doch. Die windigen Immobilienfritze, die 18% oder mehr Zinsen versprechen, fänden kein Geld mehr. Einen Laden wie Verius würde es nicht geben.
zum Beitrag12.09.2026 , 17:23 Uhr
Möglich, aber unwahrscheinlich. Der Grundauftrag - Krankenversicherung für knapp 80 Mio. Menschen organisieren - ändert sich ja nicht. Wenn die Geschäftsführerin der Mittelstand BKK nach Fusionen "nur" noch Bereichsleiterin bei der Großkonzern-KK ist, ändert sind weder ihre Führungsspanne noch ihr Gehalt. Bis die Einsparung in Marketing und IT usw. realisiert wird, gehen Jahre ins Land. Man darf da nicht viel erwarten.
zum Beitrag12.09.2026 , 16:31 Uhr
Wobei man gerade im Fall von Großbritannien anmerken kann, dass die Verstaatlichung oft auch eine Form der Sozialisierung von Verlusten war...
zum Beitrag12.09.2026 , 16:25 Uhr
Nostalgie ist auch ein Hund... genau sowas habe ich selbst vor 30 Jahren auch geschrieben, entsprechend freut mich das.
zum Beitrag12.09.2026 , 15:42 Uhr
Gehört zum modernen links-bürglerlichen guten Ton in diesen Tagen. Lesen Die gerne dazu auch im Standard "25 Jahre 9/11: Wie antimuslimischer Rassismus zur Normalität wurde". Ein Unterschied: ein etwas weniger behutsam kuratiertes Forum.
zum Beitrag08.09.2026 , 17:20 Uhr
Nö, es ist eine plausible Prognose.
zum Beitrag08.09.2026 , 17:19 Uhr
Die Musk-KI wäre Grok, ChatGTP ist Sam Altman. Auch so einer, aber ein nicht ganz so schlimmer.
zum Beitrag07.09.2026 , 17:25 Uhr
Guter Plan - die Wirtschaft einfach so lange weiter ruinieren, bei Jobs beim Staat die einzigen sind, die man noch will.
zum Beitrag07.09.2026 , 15:28 Uhr
Und (je nachdem, was sie genau machen) lachen die nur, weil sie nicht auf die einzelne Stunde runterrechnen. Ich kenne ein paar Leute, die aus der Großkanzlei in den Landesapparat gewechselt sind. Die haben jetzt deutlich mehr Freude an deutlich weniger Geld... sagen es aber nicht zu laut. Bei mir persönlich ist es ähnlich. Habe als Angestellter deutlich mehr verdient dann jetzt als Selbständiger, aber pro Stunde? Pfft, nie wieder Gehaltsarbeit, bitte.
zum Beitrag05.09.2026 , 18:29 Uhr
VW war schon immer ein Werkzeug zur Umverteilung aus aller Welt nach Niedersachsen und wird dies auch bis zu seinem finalen Untergang bleiben, egal wie die Stundenproduktivität einzelner Standorte im Vergleich ist.
zum Beitrag05.09.2026 , 18:24 Uhr
Hauptsache Italien?
zum Beitrag05.09.2026 , 18:17 Uhr
Sie wissen schon, dass das Neonazis waren? Woher?
zum Beitrag05.09.2026 , 18:12 Uhr
Es wollen sogar 99,5% der Bevölkerung, dass die Anderen für Geschenke an sie aufkommen!
zum Beitrag05.09.2026 , 18:11 Uhr
Ach die armen Beamten, die verdienen doch einen so mickrigen Sold im Vergleich zu der "Freien Wirtschaft", dass man denen das Bisschen nicht gönnen... meh, musste gerade selber lachen.
zum Beitrag05.09.2026 , 18:09 Uhr
Das ist eine irgendwie interessante Idee. Gut, meine Wertpapiere werden von Institutionen in Österreich, Belgien und Luxemburg verwahrt (und ich bin in der Hinsicht einer der weniger findigen Anleger, so ganz ohne Steuerberater usw.) und es wird interessant, wie die Bundesregierung das durchsetzen will (Kavallerieregiment Steinbrück?), aber interessant finde ich die Idee schon!
zum Beitrag05.09.2026 , 18:00 Uhr
"Ob unterm Strich das Rentensystem von den Beamt*innen tatsächlich profitieren würde, ist unter Fachleuten jedoch umstritten."
Es geht doch vorrangig um das Gerechtigkeitsempfinden und darum, diese ewige Diskussion zu beenden. Aber in jeden System ist es am allerschwierigsten, die Privilegien der staatstragenden Funktionselite zu beschneiden. Wir sollten eh froh sein, dass diese heute nicht mehr Adel oder Militär oder Partei, sondern eine weitgehend brave Beamtenschaft ist.
zum Beitrag05.09.2026 , 17:55 Uhr
Könnten wir statt von professionellen lieber von Berufspolitiker_innen sprechen, bitte?
zum Beitrag05.09.2026 , 17:29 Uhr
"Israelkritik" erschließt halt zunehmend Wählermilieus und hat gleichzeitig sinkende Opportunitätskosten. Die Anzahl jener Linkswähler, die z.B. gute Erinnerungen an eine Kibbuz-Reise anno dunnemal hat, schwindet. Die Generation dazwischen, die sich an die kurze hoffnungsvolle Zeit (Clinton, Rabin... sogar noch, als ausgerechnet Sharon Gaza geräumt hat) erinnert, wendet sich angesichts des offenen Faschismus der Bibi-Regierung immer mehr von Israel ab, "Staatsräson"-Ultras gab's in der Linken eh ganz wenige... also, abgesehen von irgendwelcher Moral - warum nicht?
zum Beitrag05.09.2026 , 16:27 Uhr
Da sind Leute mal schnörkellos ehrlich und dann müssen Sie daher kommen und deswegen gleich schimpfen.
zum Beitrag03.09.2026 , 02:17 Uhr
4-6% sind bestenfalls die Bruttorendite, und das in einer etwas weniger attraktiven Stadt als Berlin oder München.
zum Beitrag03.09.2026 , 02:13 Uhr
In Berlin hat ein Rot-Roter Senat die Wohnungen verscherbelt, die Kommunalen Bestände in vielen Städten auch die SPD-geführten Räte (v.a. in NRW). Natürlich aus der Not heraus, aber das der Union (und vor allem der FDP - wann halt die in einer Großstadt zuletzt den OB gestellt bzw eine Ratsmehrheit geführt) zuschieben zu wollen, ist falsch. Natürlich kann es in Ihrer Kommune so gewesen sein, aber das ist sicherlich nicht repräsentativ.
zum Beitrag03.09.2026 , 02:09 Uhr
10 bis 20 Jahre bis lastenfrei. 100 Jahre Nutzung (ohne Investition?) Sie wissen nicht, wovon Sie reden.
zum Beitrag03.09.2026 , 02:03 Uhr
Weil sie die Wohnungen nicht mehr losbekommen zu angemessen erscheinenden Preisen. Gerade, wenn die Wohnung vermietet ist. Es ist in vielen Gegenden gerade Angebotsüberhang, und auf der Käuferseite tummelns sich zum Großteil nur Haie und Define ("Flipper"), die auf Schnäppchenjagd sind.
zum Beitrag03.09.2026 , 01:48 Uhr
Das ist mal eine fantastische Idee. Ich würde es noch einmal ein wenig verschärfen: Teilnahme an der Verlosung ist verpflichtend, und wessen Los gezogen wurde, muss nach Berlin, ob sie wollen oder nicht. Man kann sich gegen einen kleinen Obulus im Vorfeld der Verlosung davon freikaufen, und dieses Geld fließt nach Bayern, mit der Auflage, damit 1:1 die Zahlung über den LFA an Berlin aufzustocken.
zum Beitrag02.09.2026 , 19:51 Uhr
Wie schön an anderer Stelle gesagt. Die Reichsfluchtsteuer bzw Zwangsenteignung an der Grenze gibt es noch "Wegzugbesteuerung", diese ist aber nicht mit EU-Rechtnvereinbar. sie wollen also das Ende der EU, wie unter den in den Parlamenten vertretenen Parteien... ach ja, nur die AfD. Na dann, bon courage.
zum Beitrag01.09.2026 , 20:19 Uhr
Das ist der einzige Grund, weshalb ich überhaupt noch Alkohol trinke.
zum Beitrag01.09.2026 , 20:07 Uhr
Geld korreliert auch mit Bildung, weshalb reichere Menschen im Schnitt wenigere gesundheitsschädliche Verhaltensweisen zeigen. Davon abgesehen ist das "darauf achten, was etwas kostet" ein guter Trick, um einer von den Menschen mit Geld zu bleiben bzw. zu diesen aufzuschließen.
zum Beitrag01.09.2026 , 15:53 Uhr
Und wenn von den 5.000 nur noch etwa 500 übrig bleiben, nachdem sich der Rest dieser nicht durch Patriotismus (was ohnehin pfui wäre) auffallende Gruppe aus dem Staub gemacht hat, geht sich das dann noch aus, oder müssen dann neben den Super- auch noch die Über- und die gewöhnlichen Reichen (also "alle ab €1 mehr als ich", wie das oft so ist) ran? So lange in der Schweiz und Luxemburg noch Platz ist, ist die Vermögenssteuer unrealistisch. (Andere naheliegenden "Oasen" sind ja dankenswerter Weise schon etwas weniger attraktiv geworden)
zum Beitrag31.08.2026 , 17:31 Uhr
Ich weiß nicht so ganz, worauf Sie hinauswollen. Ein monarchistische Partei würde verboten, wenn sie einerseits das Grundgesetz durch eine absolutistische (oder etwas "mildere" monarchistische Verfassung ersetzen wollte, und andererseits auch starkten zuspruch fände (diese Relevanzklausel). Wenn jetzt aber eine ansonsten demokratische Partei vorschlagen würde, den Bundespräsidenten durch einen König zu ersetzen, der (wie z.B. in den nordischen Ländern) im wesentlichen die Rolle eines Staatsnotars erfüllt, dann wäre das kein Verbotsgrund.
Die AfD gehört verboten,wenn sie weiterhin in Richtung der NS-Wiederbetätigung abdriftet. Das ist eine ganz andere Sache.
zum Beitrag31.08.2026 , 17:12 Uhr
Und diese Stadtstaaten ... sind auch nicht in der EU! Die wissen schon, warum. Ein zweites Luxemburg wird es nicht geben.
zum Beitrag30.08.2026 , 19:36 Uhr
Ach, diese Leider vom DDR "Vermögen", das finstere Wessis gestohlen haben. Witz und Lüge zu gleichen Teilen. Klar, die Treuhand war ein Drecksladen, aber was erwartet man, wenn man Beamte machen lässt?
zum Beitrag30.08.2026 , 19:32 Uhr
Medien brauchen keine Lösungen für die Probleme der Welt, sondern mehr clicks.
zum Beitrag29.08.2026 , 10:08 Uhr
Nein, stinknnixht genau so, sondern anders. Insgesamt weniger schlimm als früher der Rauch...
zum Beitrag28.08.2026 , 18:33 Uhr
Man kann über Doro Bär sagen was man will, aber die hat sich schon ein paar Mal ordentlich reingeworfen. Auch ihr Chef, der Maggus, hat schon gutes Cosplay gemacht (Schrek!)... Katharina Reiche ist eher ne Max-Level Nekromantin. Mit absurden Schulterstücken, natürlich.
zum Beitrag27.08.2026 , 21:08 Uhr
Die Reichsfluchtsteuer gibt es noch, nur leider musste sie wegen EU und Menschenrechten und so bürgerlichen Firlefanz faktisch außer Kraft gesetzt werden. Welche Gesetze wollen Sie genau ändern? Und ginge das ohne Dexit? Schongedöns für Firmenerben abschaffen und fertig. Da muss man dem Kühne auch keinen Nagel nachweinen.
zum Beitrag27.08.2026 , 20:37 Uhr
Traurigerweise wird das in Sachsen Anhalt niemandem "die Augen öffnen". Wir müssen uns langsam mit der Erkenntnis abfinden: die wollen das so.
zum Beitrag25.08.2026 , 16:00 Uhr
Selbst bei Rentnern ist es gesamtwirtschaftlich doof, wenn die ihre umlagenfinanziertes Einkommen woanders verkonsumieren.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:09 Uhr
In Berlin würde auch ein diesbezüglich engagierter Bürgermeister an den Bezirken scheitern.
zum Beitrag21.08.2026 , 09:27 Uhr
Warum? Weil auch die Beamten- und Rentnerrepublik angenehmer ist als der faschistische Mafiastaat.
zum Beitrag18.08.2026 , 12:37 Uhr
Andererseits ist Baustellensicherung ein florierendes Geschäft...
zum Beitrag18.08.2026 , 12:33 Uhr
Grundsätzlich richtig, aber auch Radfahrer haben bereits Unfälle verursacht, bei denen andere Radfahrende oder Fußgänger_innen getötet wurden. Sehr wenige, aber doch.
zum Beitrag17.08.2026 , 19:50 Uhr
100% d'accord. Mit einer Ausnahme: "Du Pisser" ist als Beleidigung unwirksam, finde ich. Es sind ja bis auf wenige Ausnahmen mit schweren medizinischen Problemen alle Menschen von Harndrang betroffen. Das muss man schon zu "Bettnässer!" eskalieren. Ich habe noch einige andere feste Begriffe im Repertoire, die aber alle gegen die Netiquette verstoßen, obwohl ich alles mit Sexismus, Rassismus und Ableism aussortiert habe.
zum Beitrag17.08.2026 , 19:23 Uhr
AfDler wie aus dem Bilderbuch / "straight from central casting". Sollte niemanden überraschen.
zum Beitrag16.08.2026 , 11:35 Uhr
Bei Dachdeckern bin ich mir nicht sicher, aber in meiner Gegend vergibt das öffentliche Bad Zeitslots an katholische, queere und migrantische Vereine (und, obwohl es auch hier Deutschland ist und mich das wirklich schockiert hat, sogar an Teams die gar kein eingetragener Verein mit namentlich bekannten und satzungskonform gewählten Vorständen sind, wenn Sie Sich das vorstellen können)
zum Beitrag16.08.2026 , 11:24 Uhr
Wenn man sich ein Bisschen mit dem bisherigen Wirken von Matthias Lilienthal auseinandergesetzt hat, kann man Ihrer Analyse mit noch mehr Nachdruck zustimmen. Absolut auf den Punkt. Die relevante Währung der Kunst ist Aufmerksamkeit, und die Aktion "Volksbad" kann man als durchschlagenden Erfolg bewerten.
zum Beitrag16.08.2026 , 11:13 Uhr
Die irrsinnigerweise völlig steuerfreie Mitnahme des Wertzuwachses nach >10 Jahren kompensiert da schon ein Bisschen für die erduldeten Quälen, aber das ist vielleicht nur mein subjektives Empfinden.
zum Beitrag16.08.2026 , 11:03 Uhr
Die (historische) Gestaltung der steuerlichen Anreize ist auch noch ein wichtiger Faktor.
zum Beitrag16.08.2026 , 11:00 Uhr
Auf gar keinen Fall sollte sowas vor einer Vergesellschaftung geklärt werden! Einfach Mal machen, und für's Erste das krisenerprobte Personal aus dem (ehem.?) LaGeSo da einsetzen!
zum Beitrag16.08.2026 , 10:56 Uhr
Ja, das will ich für Berlin unbedingt zurück!
zum Beitrag16.08.2026 , 10:50 Uhr
Alles so weit richtig, nur eine kleine Ergänzung: die 3-Zimmer Wohnung, in der 6 Personen leben konnten (zugegebenermaßen nicht besonders komfortabel) , die gibt es nicht mehr. Auf dem Bauraum ist jetzt ein "1,5 Zimmer Studio-Apartment in offener Bauweise", in der selbst bei vorhandenem Willen gar nicht mehr als zwei Personen vernünftig wohnen könnten. Ist zwar ein Nischen-Problem, aber: suchen Sie mal Wohnungen, in denen man drei Kinderzimmer und ein kleines Büro einrichten kann (ohne Millionär zu sein). Sowas baut heute keiner.
zum Beitrag16.08.2026 , 10:30 Uhr
Sie haben Recht. Man sollte schon RICHTIG einseitig informiert sein. Ich liebe die Berliner aneinander-vorbei-Diskussion zur Wohnraumbewirtschaftung!
zum Beitrag14.08.2026 , 20:36 Uhr
Nagel -> Kopf. Danke, Sie fassen meine Gedanken gut zusammen. 2005 als Kippunkt ist auch einleuchtend.
zum Beitrag14.08.2026 , 20:31 Uhr
hatte ihre Hauptwählerschaft in der arbeitenden Bevölkerung, hatte.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:52 Uhr
Da ist sie wieder, diese irgendwie niedliche Erwartung, dass es alles noch gut gehen kann, wenn die CDU bloß linke Politik macht, die dann die Linke "Wertschätzen" kann. Nein, die einzige Folge davon (jetzt auf Sachsen-Anhalt bezogen) wäre die garantierte Absolute für die AfD beim nächsten Mal.
zum Beitrag12.08.2026 , 14:12 Uhr
In Dänemark ist die Folkekirken noch Staatskirche, aber (auch wegen EU und so) Religionsfreiheit ist gegeben.
zum Beitrag12.08.2026 , 10:50 Uhr
Ergänzend, und allein schon wegen des großartigen Namens der Webseite: sofichecker.marsrakete.de funktioniert mit Koordinaten am besten. Die kann man z.B. auch schon mit der kostenlosen Version der Kompass-App super punktgenau auslesen. Die Brillen gibt's nirgends mehr - aber mit eine Papprolle, etwas Papier und Klebeband bekommt jede_r eine Lochkamera hin. Anleitung z.B. auf der Webseite von Kika / ZDF... fertig!
zum Beitrag11.08.2026 , 18:58 Uhr
Viele Unterstützer wollen doch gar nicht, dass mehr Wohnraum entsteht, sondern, dass ihr Wohnraum günstig bleibt oder wird. Der Mummenschanz ist Klientelpolitik vom Feinsten, hört sich aber gut an.
zum Beitrag11.08.2026 , 18:56 Uhr
Der Grund, bzw. mittelbare Auslöser, zumindest in Berlin, war, dass die Stadt pleite war (nicht nur, aber auch, weil sich landeseigene Gesellschaften WestLB-Style verzockt hatten).
Davon abgesehen gebe ich Ihnen recht. Enteignung ist weniger sinnvoll als stärkere Regulierung bzw. das Forcieren von Nachverdichtung und günstigeren Neu- und Umbauten.
zum Beitrag09.08.2026 , 16:50 Uhr
Ich lese ja (oft mit zusammengekniffenen Backen) auch Welt - und selbst dort beginnt eine leichte Aufweichung der Position, die begrüßenawert ist: kritische Artikel zu den Aktivitäten gewalttätiger Siedler, oder Kommentare, in denen die Regierung schlecht wegkommt im Vergleich zu Oppositionspolitikern... und Smotrich und Ben-Gvir werden tatsächlich schon länger fast als das bezeichnet, was sie sind. Das ist nicht viel, aber immerhin!
zum Beitrag08.08.2026 , 12:42 Uhr
Klares Nein. Unsoldiarisch, individualistisch, bilden keine Kollektive. Nichts gegen Katzen an sich (außer vielleicht die Sache mit dem massen-Aviozid) aber links sind die nicht.
zum Beitrag08.08.2026 , 12:35 Uhr
"den" Kapitalismus gibt es ja auch nicht. Es sind eher dutzende Kapitalismen, unterschiedlich moderiert, reguliert oder gesteuert, mit etlichen Schnittstellen zueinander. Davon kann sich jeder, unterschiedlich gut und schnell, wandeln. "Danach" kann auch nie sein, je nachdem, wie der Wurm sich windet. Wenn wir ein riesiges Glück haben, wird's ein Bisschen wie Star Trek. Aber wohl eher nicht.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:28 Uhr
Gab ja noch nie einen richtigen, da können Sie jede_n Kommunist_in fragen.
zum Beitrag06.08.2026 , 09:18 Uhr
Also wenn die 100% nicht erreicht werden, lehnen wir die Verbesserung um 75% als "keine Wohltat" ab, weil.nichts geht über das Prinzip?
zum Beitrag05.08.2026 , 21:28 Uhr
Vielen Dank, genau das wollte ich auch anmerken zu dem Kommentar direkt aus St. Petersburg. Hinzufügen könnte ich noch: die 33t sind die Schulstandorte, Gebäude sind es noch mehr.
zum Beitrag05.08.2026 , 21:01 Uhr
Man muss ja auch verstehen. In Peru ist der schönste Radweg schon fertiggestellt, da schlägt man sich in Deutschland noch mit Eingaben vor der eigentlichen Planfeststellung herum, selbst für die mickrigste Radspur.
zum Beitrag05.08.2026 , 20:58 Uhr
Erinnert mich an Hochschulwahlen in GB damals. Da hat RON schon Mal gewonnen (Re-Open Nominations)...
zum Beitrag04.08.2026 , 17:45 Uhr
Hinter der 11KW-Wallbox steckt der 400V-Drehstrom, die rote Dose mit Trafo davor liefert mir konstant 10,9KW. Die 230V-Steckdose ist hingegen keine so gute Idee.
Und "EQ Something" haben die Schwaben in "Something mit EQ-Technologie" umbenannt, die Käpsele.
zum Beitrag03.08.2026 , 18:20 Uhr
Ich und ein paar Millionen andere sind selbstständig / freiberuflich tätig und zahlen das die volle Länge selbst. Wurscht, ob GKV oder PKV.
zum Beitrag31.07.2026 , 23:57 Uhr
Nö, nicht einmal. Ist halt nur, dass selbst der friedfertigste Religionsgründer eine gegenteilige Exegese erfahren kann, wenn sich spirituelle und weltliche Hierarchien verbünden bzw. überlappen. Gerade der Vergleich zwischen Christus und Buddha, die in ihrem unmittelbaren überlieferten Wirken viele Parallelen haben, und dem, was jeweils nach ihnen kam, ist ein spannendes Feld. Ich meine, das Christentum ist vielfältig und hat viele Formen hervorgebracht... und ist dennoch sehr homogen verglichen mit den Formen, die der Buddhismus angenommen hat. Und klar wurde dafür auch Krieg geführt - der Dalai Lama ist im 17. Jahrhundert nicht durch gute Werke allein zur Nr. 1 in Tibet avanciert, genausowenig wie auf Sri Lanka die Sinhalesen die tamilischen Separatisten zur Aufgabe gebetet haben. Es ist nicht die Religion per se was falsches - es passieren halt nur Dinge, wenn Herrschaft mit ins Spiel kommt.
zum Beitrag30.07.2026 , 20:03 Uhr
Buddhisten können's auch, wenn es sein muss.
zum Beitrag30.07.2026 , 11:24 Uhr
Es ist nicht nur der organisatorische Kontext, sondern auhc die Rolle: Merz war in beratender, nicht in wirklich leitenden Funktion tätig. Die echten Führungsfiguren auch in Finanz- und anderen professionellen Dienstleistungskonzernen sind überwiegend mit Germien- und Repräsentationsarbeit beschäftigt... wie Spitzenpolitiker_innen auch. Bloß: das ist er nicht, das war er nicht, der Fritz.
zum Beitrag30.07.2026 , 11:16 Uhr
Mindestens ein für Löscheinsätze asgelegter A400M und einige Hubschrauber sind schon vor etwa einer Woche nach Frankreich entsandt worden. Ob und wie das THW (in der Fläche eine Freiwilligen-Organisation) sich einbringt, weiß ich nicht.
zum Beitrag28.07.2026 , 22:36 Uhr
Die "Exklusivitätsdenke" ist eben nicht vergleichbar - Sie oder ich könnten sich mit einem relativ simplen Akt Konvertieren und dem Kalifat (oder ähnlich) unterwerfen, aber andersherum geht es nicht - die Exklusivitätsdenke "unserer" Extremisten hat keinen Platz für einen PoC-Muslim, egal wie. Das mag zwar ein wenig wie Scheiße nach Geruch sortieren anmuten, ist aber doch ein nennenswerter Punkt.
zum Beitrag28.07.2026 , 22:27 Uhr
Touché.
Allerdings kann man einwenden, dass es neben der räumlichen auch eine geistige Geographie geben könnte...
zum Beitrag28.07.2026 , 22:25 Uhr
"einfach Verbrecher" ist, nun, zu einfach. Der radikale Islam ist politisch, sein Ziel ist eine totalitäre Theokratie, die bedingungslose Unterwerfung des Individuums ist eine conditio sine qua non. Darin unterscheidet er sich kaum von anderen Totalitarismen. Allerdings will jeder Totalitarismus die Unterwerfung unter andere, teilweise widersprüchliche Dogmen, und deswegen stehen diese trotz ähnlicher Methoden sich oft feindselig gegenüber. Und wirklich keine der Formen sollte man auf simple Kiminalität reduzieren.
zum Beitrag28.07.2026 , 22:01 Uhr
Angesichts der Wurzeln der Dame ist es schon wieder eigentlich lustig: der ganze Artikel offenbart das Denken einer Kolonialherrin, sie sich, beleidigt über die unzureichende Unterwürfigkeit der Eingeborenen, wieder zurückzieht in die Metropole. Für Berlin ist es natürlich ein Verlust.
zum Beitrag26.07.2026 , 07:54 Uhr
In Österreich sollte die Zusammenlegung der Gebietskrankenkassen eine Milliarde bringen. Real waren es dann etwas über 100 Mio. € Mehrkosten. Wer glaubt, in Deutschland liefe sowas besser, dem ist nicht zu helfen.
zum Beitrag24.07.2026 , 10:33 Uhr
Po-TAH-to, po-TAY-to. Nur eine Frage von Preisrahmen und Ambiente.
zum Beitrag23.07.2026 , 08:50 Uhr
Das ist nicht seltsam, das ist Ausdruck von Avantgardismus.
zum Beitrag23.07.2026 , 08:41 Uhr
Angesichts des Ausmaßes dessen, was hier - wenn auch in höchst dramatischen Worten - an "Abbau" beschrieben wird, empfehle ich zur Bebilderung die Bosch EsayCut 12 Nanoblade.
zum Beitrag23.07.2026 , 08:33 Uhr
Da ist nicht die einzige Auslassung / Verzerrung: auch der Vergleich 11,5% vs. 18,5% Staatsangestellte ist problematisch, weil in Deutschland viel herausgerechnet wird, was in anderen OECD-Ländern Teil des ÖD ist, wie etwa der NHS in Großbritannien.
zum Beitrag22.07.2026 , 00:28 Uhr
Und das, ich wiederhole mich in Teilen, ist halt Quatsch. Die 50 Mio. sind flüssige Mittel, über die der Sohn jetzt (begrenzt) verfügen kann, das ist für jemanden, der bisher überwiegend nur "Sohn des" war eine Menge Holz. Vor allem, weil - was bei Milliardären oft vergessen wird- die 2,x Mrd. des Vaters überwiegend der Wert der Springer-Anteile ist. Die kann er nicht verkaufen oder verpfänden, weil die sind ja seine Macht. 50 Mio. kurzfristig in Baräquivalenten zu mobilisieren, dürfte nicht vollkommen easy sein. Daher tut Thiel den Döpfners tatsächlich einen Gefallen - und kriegt nen Preis.
zum Beitrag21.07.2026 , 14:34 Uhr
Die 50 Mille Thielgeld sind beim Döpfner-Sohn in dessen Anlage-Fonds geflossen, der kann jetzt behaupten, er hätte super-seriöses Backing aus Silicon Valley und damit kräftig Werbung bei anderen potenziellen Investoren machen (macht er ja auch, sonst wüssten wir es nicht). Da zeigt man sich seitens Döpfner ganz FIFA-Friedenspreismäßig erkenntlich. Aber eigentlich ist der Vorgang ganz normal. Mitglieder der Geldeliten unterstützen sich gegenseitig - es ist ein Investment, das Thiel durchaus Rendite bringen kann, Döpfner Jr. wird ja sicherlich, von Vater protegiert, ein paar okaye Deals hinbekommen... von denen hat keiner was verloren. Was dieser Preis wert ist, zeigen ja die aufgezählten Empfänger...
zum Beitrag21.07.2026 , 13:35 Uhr
Haha, das gefällt mir! Der drecks-FIFA-Kaputalismus hat Sie quasi gezwungen, sich beim Wirt einige Krügerl einzustellen und ist für den Schädel hernach auch verantwortlich!
zum Beitrag20.07.2026 , 23:54 Uhr
Mächtige Männer nutzen ihr Kapital, um über andere zu bestimmen. Da ist "schwul" komplett egal
zum Beitrag20.07.2026 , 23:52 Uhr
Und alle drei durften England bis zu ihrem Tode beherrschen. Für eine Monarchie ganz fair.
zum Beitrag20.07.2026 , 20:00 Uhr
Die Halbzeitshow hatte die Muppets dabei. Das ist doch schon was.
zum Beitrag20.07.2026 , 19:29 Uhr
Arbeit wird nahezu ausnahmlos aus finanzieller "Not" (nicht reich genug zu sein, um vom Kapital zu leben) heraus angenommen, ist fast ausnahmslos (in unterscheidlichen Maßen und auf unterschiedliche Weise) anstrengend und somit ausbeuterisch. Allein die Dosis macht's, wie schon Theo aus Hohenheim wusste. Und da - es geht um die Preisgabe des Innersten des eigenen Körpers - ist Leihmutterschaft schon ganz, ganz weit vorne dabei.
zum Beitrag19.07.2026 , 10:41 Uhr
In etwa: da "der Staat" nicht so gegen jene, die ihn autoritär umkrempeln wollen, vorgeht wir er eigentlich müsste, ist eine kategorische Verneinung der Idee antifaschistischer Gewalt mindestens naiv, meistens aber einer gewissen Scheu vor dem zu Ende Denken geschuldet.
zum Beitrag19.07.2026 , 10:36 Uhr
Ich meine, das ist so eine nil nisi bene Nummer seitens Wüst. Eventuell will er da ein paar etwa weichere Spahn-Supporter in der Union für sich aktivieren?
zum Beitrag19.07.2026 , 10:32 Uhr
Lassen Sie uns (je nach Neigung) beten oder hoffen, dass Sie damit Unrecht haben. Andererseits: Merz selbst war 20+ Jahre weg und jetzt haben wir den Salat.
zum Beitrag18.07.2026 , 09:55 Uhr
Noch geschmackloser und dümmer als "Merkava in your face" aus der Ecke: "Oops, I just stepped in some Shiite"
Da habe sogar ich mich geschämt, dass ich kurz lachen musste, und ich bin weitgehend schamlos.
zum Beitrag18.07.2026 , 09:49 Uhr
Lina ist wegen guter Sozialprognose schon wieder draußen, Maja wurde nach einer fragwürdigen Auslieferung in einem ebenso fragwürdigen Schauprozess verurteilt. Das ist kein wirklicher Maßstab.
zum Beitrag18.07.2026 , 09:45 Uhr
Sollte es nicht Gefahr-Daniel heißen? (Ich liebe Zangendeutsch)
zum Beitrag18.07.2026 , 09:43 Uhr
Natürlich kann sie das, z.B. wenn sie vom Staat ausgeht. Das tut sie allerdings nicht ansatzweise in angemessenen Umfang.
zum Beitrag17.07.2026 , 23:43 Uhr
Damit ist dann auch alles Nötige gesagt.
zum Beitrag17.07.2026 , 22:59 Uhr
Oder auch etwas böser: wenn sich Axel Springer hätte Linke backen dürfen...
zum Beitrag17.07.2026 , 22:58 Uhr
Danke. Würde das allerdings gar nicht so zeitlich und regional einschränken, aber ich weiß genau, was Sie meinen
zum Beitrag15.07.2026 , 09:28 Uhr
Natürlich kann eine Prügelei antifaschistisch motiviert sein. Antifaschismus kann auch illiberal und undemokratisch sein, auch wenn das natürlich nicht schön ist. In dem Punkt, dass sowas kontraproduktiv ist, gebe ich Ihnen natürlich recht. Irgendwelches Fußvolk niederstrecken bringt nichts, außer aus Nullen Märtyrer zu machen - siehe Horst Wessel als extremes Beispiel. Wenn man mit Gewalt gegen sowas vorgehen möchte, muss man schon über das Instrumentarium staatlicher Repression verfügen, alles darunter bringt nichts.
zum Beitrag15.07.2026 , 09:14 Uhr
Hatten die keine Unterstützung von der Roten Hilfe - oder sind die Beweise so erdrückend, dass es ohnehin nur noch um Schadensbegrenzung gehen kann?
zum Beitrag12.07.2026 , 09:03 Uhr
Die Bezahlschranken vor den Abfrage-Tools nervt. Aber andererseits: bei den eigenen Großeltern weiß man's ja. Die einen hatten es im Nationalsozialismus nicht leicht... weil der Opa davor, währenddessen und danach auch noch Austrofaschist war, haha. Der andere war hauptamtlicher Nazi, ist aber im Winter 45/46 schon für die Amerikaner gefahren. Viel flexiblerer Kerl, der.
zum Beitrag10.07.2026 , 23:10 Uhr
So erhellen Sie uns doch bitte!
zum Beitrag09.07.2026 , 09:36 Uhr
Die Krone / Regierung könnte Farage auch die Chiltern Hundreds bzw. Northstead verweigern... allerdings wäre das ein Bruch einer 200+ Jahre alten Usance.
Vote Binface!
zum Beitrag08.07.2026 , 20:25 Uhr
taz ist in der Liste noch der relevanteste Akteur. Und man sieht hier ja, dass man sich Gedanken gemacht hat und überweigend die These als Unfug einsortiert hat. Und hier ist nicht das Kommentariat eines Springer-Blattes...
zum Beitrag08.07.2026 , 11:19 Uhr
Als Kleinvermieter haben Sie hingegen ein Klumpenrisiko, das die großen nicht haben: ein schlechter Mieter verhagelt die Bilanz komplett, auf Jahre. Es gibt so viele Gründe, warum etliche Kleinvermieter lieber Keinvermieter wären. Aber wenn der Bestand nicht in Bestlage (ich habe ein Jahr gebraucht, um eine Wohnung in Münchner A-Lage zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen), dann ist die Marktliquidität nahe null
zum Beitrag08.07.2026 , 07:55 Uhr
Und im Gegensatz zu der Sache mit dem Kerl mit den Schlangen in den Lodenhosen sind das sogar wahrscheinlich Fakten!
zum Beitrag08.07.2026 , 07:52 Uhr
Dann aber kam die Christianisierung und nur wenig später waren diese Frauenrechte für einige Jahrhunderte gebannt. Oh, die Segnungen der Zivilisation!
zum Beitrag06.07.2026 , 11:11 Uhr
Ich widerspreche Ihnen nicht, gebe aber zu bedenken, dass wir damit wieder im Bereich der wenig produktiven Marxismusspalterei angelangt sind, für die Linke zurecht berühmt sind. Was Adorno und Horkheimer mit Frau Thompson sicherlich gemeinsam haben, ist dass sie alle von der liberalen Gesellschaft alimentierte Professor_innen sind, was zumindest auf die erstgenannten moderierend gewirkt haben könnte. Vielleicht auch, dass zu ihrer Zeit Deutschland erst vor kurzem aus der absoluten Barbarei gehoben wurde, und der neuerliche Verfall allen Umständen zum Trotz damals nicht so sehr wahrscheinlich schien wie heute. Die autoritäten Tendenzen bei Thompson sind glasklar, nur: wo läge zur Zeit eine auch nur entfernt realistische Perspektive, die ohne Zwang und Gewalt auskommt? Ich sehe keine.
zum Beitrag06.07.2026 , 10:50 Uhr
Eben. Und die Partei, die hat immer Recht.
zum Beitrag06.07.2026 , 10:47 Uhr
"...sie werden nicht bluten, sie werden nur gezwungen..." Herrlich, da wird mir ganz nostalgisch zumute!
zum Beitrag05.07.2026 , 14:45 Uhr
Es ist doch relativ einfach: da nichts von dem, was Frau Thompson anzubieten hätte, in der Gesellschaft eine Mehrheit fände, ist eine auf Mehrheiten beruhende Gesellschaftsform logischerweise abzulehnen. Sie ist (u.a.?) Marxistin, und wer Marx für die Theorie bemüht und eine Implementierung wünscht, braucht für die Umsetzung einen Lenin - oder ist zumindest davon überzeugt,
zum Beitrag05.07.2026 , 13:26 Uhr
"Denn alle Fehler, die mir auffallen, sind nicht Systemimmanent, sondern fehlerhafte Umsetzungen einer in der Theorie guten Idee."
Schauen Sie, genau das könnte man auch üner den Sozialismus sagen.
zum Beitrag05.07.2026 , 10:55 Uhr
Ich kenne alleine schon drei solche Leute, die ihre alten Studentenbuden in Berlin mit Mietverträgen aus den 90ern weitgehend leerstehend behalten haben, und ich bin ein stark unterdurchschnittlich soziales Wesen. Folglich müsste es hochgerechnet hunderttausende solcher Wohnungen in Berlin geben, womit auch hinlänglich erklärt wäre, warum abertausende Medianpraktikant_innen (usw.) ihr Menschenrecht auf eine Altbauwohnung im S-Bahn-Ring nicht wahrnehmen können.
Transparenzhinweis: mag Berlin überhaupt nicht, pflege entsprechend Ressentiments, Vorurteile und ein komplexes Feindbild.
zum Beitrag05.07.2026 , 10:42 Uhr
"Gemeinsames Nutzen von gewissen Dingen"
Verrennen Sie Sich bloß nicht so schnell in Details!
Und Oma Hilde muss man dann auch schon zwangsweise in die barrierefreie Wohnung einweisen können. Die Hälfte dieser Hildes wird gar nicht raus wollen aus dem Haus, da muss nachgeholfen werden.
Auf die differenzierenden kleinen Unterschiede beim seriellen Bauen freue ich mich jetzt schon.
zum Beitrag05.07.2026 , 10:19 Uhr
Nagel auf den Kopf getroffen. Deutsche Wohnen und so weiter sind natürlich finstere Gesellen, aber wer hat denen denn Millionen Wohnungen verkauft? Wer betreibt denn ein Bundes- und etliche Landes-Bauministerien, und was machen die Leute dort denn eigentlich? Sozialwohnungen kann sinnvollerweise nur die öffentliche Hand in Auftrag geben, und die sollte es auch tun. Wenn dafür Steuern eingehoben werden müssen, dann ist das eben so.
zum Beitrag05.07.2026 , 08:52 Uhr
Dass Sie Anheuser-Busch Bud nicht zu den "zweifelhaften Dingen" zählen, zeugt von einer fast schon leichtsinnigen Großzügigkeit.
zum Beitrag04.07.2026 , 22:30 Uhr
Das "ein paar Einzelfälle"-Argument kommt üblicherweise aus einer anderen Ecke. Schade, dass man jetzt auch von links darauf zugreifen muss, um sich das Thema schönzureden.
zum Beitrag04.07.2026 , 22:15 Uhr
Und das strahlende Licht am Ende des Tunnels, das sind seine Zähne.
zum Beitrag04.07.2026 , 22:14 Uhr
Bei dem Punkt mit den Autobahntoiletten muss ich Höcke zumindest teilweise Recht geben. Die zeigen eine zwei-Klassen-Gesellschaft: die okay bis guten, für die man Eintritt zahlen muss... und die frei zugänglichen, steuerfinanzierten, die nahezu ausnahmslos grausig sind.
Bei so was kennen die AfDler sich aus, die Heisln.
zum Beitrag03.07.2026 , 22:49 Uhr
Um Verständnis wird lange nicht mehr gebeten, es wird vorausgesetzt. Die Floskel ist "danke für ihr Verständnis"
zum Beitrag03.07.2026 , 21:52 Uhr
Ich bin restlos überzeugt - danke dafür!
zum Beitrag03.07.2026 , 12:27 Uhr
Alle sprechen von der Berliner Blase. Niemand spricht davon, Berlin tatsächlich in eine Blase zu stecken.
zum Beitrag03.07.2026 , 11:38 Uhr
Das ist für die Schweiz ja nachvollziehbar, aber - was sollte denn in Deutschland noch zusammenbrechen?
zum Beitrag30.06.2026 , 20:50 Uhr
Puh. Wo anfangen bei so viel naiv-verklärendem Exotismus?
Es gab im vorkolonialen Afrika mehrere massive Wanderungsbewegungen, die von erheblicher Gewalt geprägt waren. Die letzte, die sog. Mfecane, ist dabei die am besten dokumentierte. Die Weißen waren daran nur an der Peripherie und als Profiteure der Folgen beteiligt. Hier eine der kolonialistischen Exkulpation unverdächtige Übersicht: sahistory.org.za/a...n-southern-africa/
Und noch was, was Ihnen nicht gefallen könnte: das von den Weißen durchgesetzte Ende des Sklavenhandels war unabdingbare Voraussetzung für die koloniale Unterwerfung mehrer afrikanischer Staaten.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:31 Uhr
Sie bewerten die juristische Dimension (wohl richtig), ich die propagandistische (we shall see).
zum Beitrag30.06.2026 , 20:24 Uhr
Woher kommt die Information, die fünf Personen seien vermummt gewesen? Bisher gibt es wohl nur die Aussage des Begleiters von Max D. und die durch den Anwalt der fünf getätigte Stellungnahme. Beides würde ich nicht unbedingt als höchstwahrscheinliche Wahrheit werten.
zum Beitrag30.06.2026 , 10:45 Uhr
Nun, genau das ist eben nicht mehr der Fall. Durch das Ausscheiden ist die Wahrscheinlichkeit nächtlicher Ruhestörung durch Autokorso und ähnliche Phänome erheblich gesunken.
zum Beitrag29.06.2026 , 21:37 Uhr
Ein paar ergänzende Anmerkungen: Elke Kahr hat gewonnen, weil sie eine großartige und überaus engagierte Bürgermeisterin ist. Selbst der ÖVP - Gegenkandidat hat auch nette Sachen über sie gesagt. Allerdings haben die Koalitionspartner Geüne und SPÖ nahezu in dem Ausmaß verloren, in dem die KPÖ hinzugewonnen hat. Die SPÖ - Spitzenkandidatin hatte unmittelbar vor der Wahl die Fortführung der Koalition in Frage gestellt. Die KPÖ Graz ist nicht mit der in Wien (historisch: "Rote Fini" und andere Lumineszenen) und schon gar nicht mit der Linken in der Bundesrepublik vergleichbar, was auch mit der fokussierten Realpolitik in Graz zu tun hat.
zum Beitrag29.06.2026 , 21:18 Uhr
Das ist doch reine Vorwärtsverteidigung. Und ohnehin schon eine win-win-Situation
zum Beitrag29.06.2026 , 20:46 Uhr
Sie wissen schon, was "umgänglich" U d vornallem "stets bemüht" bedeuten, wenn es um die Bewertung einer Arbeitsleistung geht?
zum Beitrag29.06.2026 , 20:45 Uhr
Die Drohung mit Sütterlin ist leider nicht für alle nutzbar...
zum Beitrag24.06.2026 , 11:48 Uhr
Bei all dem hin und her, eine Kleinigkeit droht unterzugehen, und die hat mir an der ganzen blöden Sache gefallen: Pantisano hat nicht sich entschuldigt, nicht eine Floskel wie "wenn meine Aussage die Gefühle von blablabla" abgesondert, sondern er hat ganz ausdrücklich um Entschuldigung gebeten - wie es sich eigentlich gehört. Dass dies Linnemann und Konsorten natürlich zum Anlass nehmen, die Bitte auszuschlagen, spricht (wie vieles andere) mehr gegen sie.
zum Beitrag22.06.2026 , 13:30 Uhr
Ob ein Einkommen von 10t€ einem die Gelassenheit ermöglicht, die sich tatsächlich reiche Menschen aneignen können (aber oft nicht tun), hängt sehr davon ab, wie man es lukriert. Da dies eher subjektiv ist, sind, allgemein gesprochen, vermögenszentrierte Reichtumsdefinitionen sinnvoller als einkommensbasierte.
zum Beitrag21.06.2026 , 10:22 Uhr
Kann es sein, dass Sie den Kollegen bewusst missverstehen (wollen)?
Wer mit 10 Mio.€ zockt, "muss" das nicht, der könnte von "sicheren" Zinserträgen leben. Wenn jemand nicht arbeiten _kann_ dann ist das auch wiederum was anderes, als nicht zu _müssen_
zum Beitrag21.06.2026 , 10:02 Uhr
Teile der heutigen CIV waren Teil eines vorkolonialen Staates - Asante - welcher allerdings nach heutigem Verständnis imperialistisch agierte, d.h. immer wieder angrenzende Gruppen unterwarf und Ausbeute, allerdings aber auch integrierte. Das war ein kompletter Staat - Verwaltung, Militär, Rechtssystem, Insignien und Rituale, und hat - wie auch Dahomey weiter östlich - sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gegen Briten und Franzosen behaupten können. Allerdings - siehe "imperialistisch", die Verbindung mit nur einer Gruppe auf den neuen Staatsgebiet und der Wunsch nach einer modernen Republik - hat sich niemand nach der Dekolonisierung auf Asante berufen wollen, daher "Ghana" (welches schon länger untergegangen war und wo anders gelegen hatte).
zum Beitrag16.06.2026 , 22:31 Uhr
Es gibt möglicherweise auch andere Meinungen, die nicht mit "AfD gut finden" gleichzusetzen sind?
zum Beitrag16.06.2026 , 22:29 Uhr
Und weiteren Abbau der bestehenden Hürden in der aktiven Sterbehilfe!
zum Beitrag14.06.2026 , 08:26 Uhr
Vielen Dank, sehr hilfreich. Nur bitte unter "aushalten" zu ergänzen: Endlose Diskussion über diese Liste... oh wait, fällt das unter "Pleeeeenum"?
zum Beitrag14.06.2026 , 00:19 Uhr
Genauso sehe ich das auch.
zum Beitrag14.06.2026 , 00:17 Uhr
Kulturelle Einheit hätte einen Fortbestand der DDR unmöglich gemacht? Vor 1871 (und erst recht vor 1803) haben Jahrhundertse lang unterschiedlichste Staaten in Deutschland nebeneinander existiert, was hätten da ein paar Jahre zwei Staaten ausgemacht? Ja, der Druck war immens, aber am meisten wolle Kohl länger regieren, egal, was es die BRD kostet.
zum Beitrag10.06.2026 , 16:09 Uhr
Sie schreiben "das Leben in der DDR war sehr gut" und liefern dann ein Beispiel nach dem anderen - eine verpflichtende "vormilitärische Ausbildung" gab's in den westgebundenen und neutralen Staaten gar nicht erst, und kein Plakat zum Thema Kanalisation hätte die Staatspolizei auf's Tapis gerufen - aus denen man nur schließen kann, dass Sie einiges nostalgisch verklären müssen, um zu der Aussage zu gelangen. Das zeigt mir jedenfalls, wie wichtig Stimmen wie die von Simone Schmollack sind.
zum Beitrag09.06.2026 , 01:05 Uhr
Aufrufe an die herrschenden Klasse, doch bitte ein wenig bei sich selbst zu sparen, sind irgendwie drollig.
zum Beitrag08.06.2026 , 19:58 Uhr
Nun, Sie sind, wenn ich recht verstanden habe, Anwalt und in Bereichen tätig, in denen Sie Gelegenheit zu solchen Kontakten haben. Sehr viele von uns hier sind aber deutlich näher am Klischee der_s links(liberalen) urbanen Akademiker_in - kennen vielleicht ein paar Frauen mit Kopftuch, haben vielleicht mal mit einer länger geredet... aber mehr ist da nicht. Ich war unter anderem beruflich im Saudi Arabien... und habe in meinem Leben noch kein Wort mit einer Frau im Niqab gewechselt.
zum Beitrag08.06.2026 , 19:37 Uhr
Es ist etwas nicht total schlüssig und nachvollziehbar, dass im Regierungsbezirk Oberbayern mehr MRT-Systeme stehen als in ganz Großbritannien?
zum Beitrag08.06.2026 , 19:34 Uhr
Das Australische Modell beschränkt sich nicht auf Energie und Bodenschätze, wie schön das genannte Beispiel zeigt. Gerade die Profite aus Flächenumwidmungen wären ein interessanter Ansatzpunkt. Da gibt es auch in Deutschland eine Menge dessen, was andernorts Korruption genannt würde.
zum Beitrag04.06.2026 , 19:45 Uhr
In der Britischen Presse und auch der Berichterstattung über den nun abgeschlossenen Prozess werden Sie fündig. Hier ist das nicht das Thema
zum Beitrag31.05.2026 , 02:14 Uhr
Die Idee bei den Bürgerräten, zumindest so wie sich die Grünen das vorstellen,.ist ja, dass die Herrschenden diese Gruppe geloste Tropfe als Isolationsmaterial zwischen sich und die Beherrschten schiebt: das beste Beispiel ist die Idee, dass, weil Klimaneutralität das (fix vorgegebene) Ziel ist, den Räten eine Reihe sämtlich für die Bürger unangenehme Optionen vorgelegt werden, aus denen sie dann zu wählen haben. Dann kann verkündet werden, dass der Bürgerrat beschlossen habe, Flugreisen zu verbieten oder Autofahrten zu rationieren etc.
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