Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
07.09.2026 , 12:59 Uhr
Ist Dänemark eine grimmige Diktatur? Dort war es nämlich möglich, mit pragmatischen Maßnahmen den dortigen Rechtsparteien den Wind aus den Segeln zu nehmen. Nicht durch Brandmauern und Verbote, sondern, indem sich die etablierten Parteien bewegt haben. Warum eigentlich geht das in Deutschland nicht, und warum ist das starre Festhalten an unpopulären Positionen besonders demokratisch?
Soll doch die AfD in Sachsen-Anhalt einmal zeigen, welche Versprechen sie umsetzen kann. Davon geht die Bundesrepublik nicht unter. Man erinnere sich hierzu an den Erfolg der FDP von 2009, von dem in der Regierung nichts blieb.
zum Beitrag06.09.2026 , 14:26 Uhr
Nehmen wir die alte Geschichte vom Samariter, der dem unter die Räuber gefallenen Fremden hilft. Er zahlt dem Wirt zwei Silberlinge für Unterbringung und Pflege und verspricht, später noch nachzuzahlen, sollten diese nicht reichen. Nächstenliebe wäre demnach nicht nur, Notleidenden dorthin weiterzuhelfen, wo es ihnen mutmaßlich gut gehen wird, sondern vielmehr selbst für ihren Unterhalt aufzukommen, sollten diese ihn selbst nicht bestreiten können.
zum Beitrag05.09.2026 , 16:39 Uhr
Auf die zentrale Frage der aktuellen Politik, wie nämlich der deutsche Sozialstaat bewahrt werden kann und das Leben für alle bezahlbar bleibt, hat die AfD keine überzeugende Antwort. Deswegen wird sie, sobald sie irgendwo an die Regierung käme, stark an Zustimmung verlieren.
Die Linke hat also beste Chancen, in Zukunft auch die Bundespolitik zu gestalten, weil der CDU kaum etwas anderes übrig bleiben wird, als eine für sie schädliche Zusammenarbeit. Der Sozialismus kehrt zurück, das ist doch klasse, oder?
zum Beitrag04.09.2026 , 20:48 Uhr
Und von der Ukraine bekanntlich noch nie Anschläge auf Energieinfrastruktur verübt wurden? Es bei Nordstream auch erst hieß, es seien die Russen gewesen? Ohne konkrete Belege sind Anschuldigungen kontraproduktiv.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:52 Uhr
Ja, und Gorbatschow war allein schuldig, dass die Ukraine vor 35 Jahren unabhängig wurde? Ganz so einfach ist es nicht. Aber selbst wenn, geht es momentan um das sehr reale Risiko eines Dritten Weltkriegs, zu dem alle beitragen, die in diesem Konflikt eskalieren.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:44 Uhr
Privilegierte können sich Strom zu 1€ / kWh und Sprit für 5€ leisten. Es muss wohl erst zu Rationierungen kommen, bis alle aufwachen. Selensky hat derweil den russischen Luftraum für vogelfrei erklärt. Nicht für die zivile Luftfahrt natürlich, sowas macht die Ukraine nicht, aber wegen der schieren Zahl der Drohnen werde es einfach zu eng. Naiv zu glauben, wir blieben wegen der NATO-Abschreckung dauerhaft verschont.
zum Beitrag02.09.2026 , 10:57 Uhr
Ich freue mich eher, wie friedlich und sicher es in Deutschland geblieben ist. Ukrainische Drohnen fliegen bis weit hinter Moskau, die Ukraine ist Kriegsgebiet und Millionen Menschen mussten fliehen. Der Iran wurde angegriffen, seine Gegenschläge verursachten schwere Schäden in den Emiraten. Spätestens, wenn wir Russland den Krieg erklären, wird es mit unserer Ruhe vorbei sein.
Nebenbei bemerkt gab es in der Sowjetunion rund 20 Millionen Opfer der deutschen Kriegsmaschine. Ob in den Grenzen der Ukraine von 1991, oder in Russland, deutsche Waffen töten nun Nachfahren der Überlebenden. Eigentlich hielte Deutschland sich besser zurück.
zum Beitrag02.09.2026 , 09:17 Uhr
Der Westen scheint Russland haushoch überlegen zu sein, was die Organisation von Drohnenschlägen anbelangt.
Nach Sibiren wurden ganze Lastwagenladungen von Kampfdrohnen geschmuggelt, die einen Teil der russischen strategischen Nuklearbomber außer Gefecht setzten. Russland schafft es im Gegenzug nur, Drohnen zu schicken, die mit Fußtritten außer Gefecht gesetzt werden können, oder einfach auf dem Feld direkt vorm Flughafen liegen bleiben.
Und wohlgemerkt ist Russland zusammen mit der Ukraine führend im Drohnenkrieg. Westliche Geheimdienste müssen ganze Arbeit leisten, das Einschmuggeln brauchbarer Kampfdrohnen so umfassend zu unterbinden.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:24 Uhr
Treffende Analyse. Aber wer sind WIR? Die parlamentarische Demokratie? Seit Jahrzehnten kann diese keine langfristigen Strategien umsetzen, weil Politiker, stets mit einem gehörigen Schuss Populismus, in spätestens vier Jahren ihre Wiederwahl sichern. Renten und Staatsverschuldung sind beste Beispiele. Statt in der Rentenversicherung wegen des Pillenknicks Rücklagen zu bilden, wurden höhere Renten für die Rentner von heute priorisiert. Auch mit sozialen Wohltaten aus Schulden verschiebt man Probleme nur auf morgen.
Im Ergebnis werden in unserer Gesellschaft tiefgreifende Veränderungen nicht geplant, sondern durch die Umstände erzwungen. Nun sind wir weltweit in einer Umbruchsphase und Regierungen mit unlösbaren Problemen könnten einmal mehr einen Ausweg im Krieg suchen.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:03 Uhr
Vor 17 Jahren hat der Westen mit Quantitative Easing begonnen, sein Finanzsystem durch Ausweitung der Zentralbankbilanzen zu stabilisieren, in bis dato unbelanntem Ausmaß. Staatliche Institutionen griffen also in den Finanzmarkt ein, um speziell die Zinsen längerfristiger Anleihen zu unterdrücken.
Dies hat zwar, wie gewünscht, Banken und später auch Staaten wie Griechenland vor dem Bankrott bewahrt, aber eben auch die Umverteilung von unten nach oben intensiviert.
Denn mir leiht beispielsweise keine Bank eine Milliarde praktisch zu Nullzins. Milliardären hingegen schon, und die konnten sich mit dieser Geldflut Sachwerte aneignen und für uns alle das Leben verteuern.
Und mir erscheint es vollkommen logisch, dass ein System, welches Spekulation und soziale Ungerechtigkeit fördert, bald auf mehr Regulierung, Kontrollen und Autoritarismus setzen wird.
zum Beitrag30.08.2026 , 20:50 Uhr
Die Weimarer Republik scheiterte, weil es ihr nicht gelang, akzeptable soziale Verhältnisse für die breite Masse zu schaffen oder wenigstens glaubhaft machen zu können, diese für die Zukunft anzustreben.
Heute werben die Wahlplakate in Berlin, abgesehen von CDU und FDP, wieder um Menschen, denen die Mieten zu teuer sind und die Lebenshaltungskosten zu hoch. Auch bei vielen Unterstützern der AfD steht der Wunsch nach besseren, stablieren oder sichereren Lebensverhältnissen im Vordergrund.
Eine Mehrheit sieht offensichtlich ihren Wohlstand gefährdet und wenn sie sich zwischen sozialer Sicherheit und Demokratie entscheiden müsste, bevorzugt sie möglicherweise Ersteres.
zum Beitrag30.08.2026 , 20:13 Uhr
Genau. Es ist wichtiger, was die Opposition vielleicht täte, wenn sie an die Macht käme, als das Tun und Lassen der Regierung. Das hebt jedoch die Erwartungen, was die AfD im Sinne ihrer Wähler alles bewegen könnte.
zum Beitrag29.08.2026 , 13:31 Uhr
Aus solchen scheinbaren Nebensächlichkeiten, wie patriotischen Sportvereinen, wird klar, was für Dumpfmeier sich in der AfD engagieren.
zum Beitrag28.08.2026 , 15:49 Uhr
Die Vermutung Niels Hovius', der 1000 m tiefe Sturz habe das Eis sofort schmelzen lassen, verwirrt mich etwas. 1 kg Eis wird entsprechend einer Erdbeschleunigung von 9,81 m/s² mit einer Kraft von 9,81 N angezogen. 1 kg sind 1000 g Eis. Beim Sturz über 1000 m wurde also für jedes Gramm Eis eine kinetische Energie von 9,81 N m frei, oder 9,81 Joule. Um ein Gramm Eis zu schmelzen, braucht es jedoch eine Energie von 334 Joule. Es kann also unmöglich das gesamte herabgestürzte Eis sofort geschmolzen sein. Sondern vieles spricht dafür, dass aufgestautes Wasser plötzlich talwärts schoss und Schlamm und Gestein mitnahm.
Ursächlich für die Katastrophe dürfte auch die neuzeitliche Bebauung des flutgefährdeten Tals in unteren Lagen sein. Wobei natürlich eben diese gefährdeten Areale besonders geeignet sind für Verkehrswege. Sicherlich passieren Gletscherabbrüche wegen der Erderwärmung derzeit häufiger. Aber auch in der vorindustriellen Zeit wird es in dem nepalesischen Tal bereits Schlammlawinen gegeben haben, deren Gefahr unterschätzt wurde.
zum Beitrag27.08.2026 , 10:29 Uhr
Innerhalb weniger Monate 13 verschiedene Psychopharmaka verschrieben: diese können, wie auch Cannabis, Psychosen auslösen oder verschlimmern. Wer beispielsweise wegen Depressionen ein Antidepressivum verschrieben bekommt, tatsächlich aber an einer bipolaren Störung leidet, kann sich in einer manischen Phase einen psychotischen Schub einhandeln.
Die Liste der Psychopharmaka, die Lindsay Clancy verschrieben wurden, ist im Internet zu finden. Von Antidepressivum zum Antipsychotikum Quetiapine zurück zu Valium und Antidepressivum. Quetiapine retardiert 300 mg + 100 mg + 25 mg nicht retardiert wurden im Dezember von Rebecca Jollatta, NP (nurse practitioner), verschrieben. In dieser Dosierung senkt das Medikament den Dopaminspiegel und eignet sich zur Behandlung einer Schizophrenie. Im Januar bekam Clancy dann Trazodone 150 mg und Amitriptyline 10 mg von der Ärztin Jennifer Tufts verschrieben, beides Antidepressiva. Das dürfte ein schwerer Behandlungsfehler gewesen sein und die Krankenschwester lag richtig.
Noch als Antwort zu anderen Beiträgen: während einer schweren Psychose mit Kommandohalluzinationen sind Betroffene tatsächlich schuldunfähig.
zum Beitrag26.08.2026 , 18:27 Uhr
Ohne eigene Erfahrungen mit Militärdienst bleiben Erörterungen zum Für und Wider theorielastig. Ich war während des Kalten Krieges als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr und kann selbst nur spekulieren, wie man sich als Soldat im Kriegseinsatz fühlen mag. Aber eine Armee in Friedenszeiten liefert zumindest einige Anhaltspunkte.
Befehl und Gehorsam muss man, denke ich, erlebt haben. Selbst beim Gang zum Klo musste man sich mindestens während der Grundausbildung beim Vorgesetzten abmelden. Man durfte die Kaserne nur mit Ausgang verlassen. Ständig wurde einem mit dem Militärgefängnis gedroht und selbst eine falsche Frage konnte genügen, bildungsferne Unteroffiziere zu provozieren.
Ich wurde mit 19 eingezogen, mit einem damals nicht diagnostizierten Asperger-Syndrom. Einfach, weil ich anders war, mit den typischen sozialen Besonderheiten, wurde ich zur bevorzugten Zielscheibe für Schikanen aller Art.
Im Krieg kann man aus Schikane auf Himmelsfahrtskommandos geschickt werden und man braucht keinen Asperger, um aufzufallen. Wer sich jetzt als aus ethischen Gründen zum Militär berufen fühlt, sollte sich dessen klar sein. Ich kann nur dringend abraten.
zum Beitrag22.08.2026 , 13:01 Uhr
Wer hätte was gegen Wirtschaftswachstum in einer sozialen und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft? Selbst die viel gescholtenen Merz und Reiche wären mit dieser Dreierkombi zufrieden, wenn es mit ihr nicht so viele Schwierigkeiten gäbe. Ohne Produktivitätssteigerungen werden beispielsweise bessere Sozialleistungen zu höheren Steuern und Abgaben führen, die schlecht für die Wirtschaft sind. Oder wenn Energie teuer bleibt, kann man nicht gleichzeitig Unternehmenssteuern erhöhen und Investoren anlocken. Keine neue Regierung wird es allen recht machen können.
zum Beitrag20.08.2026 , 10:05 Uhr
Die Geschichte vom Jutebeutel klingt nach Demenz. Und Ganoven, die bestehende Vorurteile, wie die von der korrupten Polizei, geschickt für sich zu nutzen wissen. Das gestiegene Misstrauen kann ich aber aus zwei Begegnungen, die ich kürzlich mit Polizisten hatte, bestätigen. Erstens ein Verhör wegen Brombeerpflückens im Park, weil es verdächtig ausgesehen hätte. So ganz aus der Luft gegriffen sind Verschwörungstheorien zu racial profiling dann nicht. Zweitens fragte ich Polizisten, die gerade einen Radfahrer wegen Falschparkens belästigten, ob sie schon auf die Sportwagen mit Auspuffklappen aufmerksam geworden seien, die in den Abendstunden unbekümmert durchs Quartier kurven. Solche ausländerfeindlichen Sprüche solle ich mir sparen, hieß es. Wohlgemerkt, die Verbindung zu Ausländern zogen sie, nicht ich.
zum Beitrag18.08.2026 , 17:39 Uhr
Das große öffentliche Interesse macht es für die Angehörigen hoffentlich nicht noch schwieriger, den Suizid zu verarbeiten.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:15 Uhr
Nachdem wir aus Russland kein Gas mehr bekommen, und nun die Zufuhr aus der Golfregion zumindest eingeschränkt bleibt, sind Preissteigerungen logisch und Engpässe im Winter nicht unwahrscheinlich. Dass sich dies schon jetzt in einem saisonal geminderten Füllstand der Gasspeicher ausdrückt, hätte ich nicht gedacht. Katherina Reiche dürfte aber recht haben, dass staatliche Einkäufe die Preise weiter in die Höhe treiben, wovon auch andere EU-Staaten betroffen wären. Das Risiko einer ernsthaften winterlichen Energiekrise ist real.
zum Beitrag18.08.2026 , 10:56 Uhr
Die Kurzfassung nicht nur dieses Artikels zum Krieg in der Ukraine ist ein wenig irreführend.
"Trotz aller jüngsten Mutmaßungen dürfte die Ukraine den brutalen Angriffskrieg Russlands nicht gewinnen können."
Nein, natürlich kann die Ukraine den von Russland geführten Krieg nicht gewinnen. Höchstens ihren eigenen Abwehrkampf.
oder im themenverwandten Artikel ohne offene Kommentare: "Moskau warnt London vor dem Einsatz britischer Drohnen Kyjiws."
Tatsächlich geht es in diesem Artikel um britische Drohnen, die von der Ukraine eingesetzt werden. Moskau warnt London vor der Lieferung, und vielleicht die Ukraine vor dem Einsatz.
zum Beitrag17.08.2026 , 21:10 Uhr
Die Vorstellung, die Bundesrepublik werde nach einem AfD-Verbot zur alten Normalität grosser Koalitionen von SPD und CDU zurück kehren, ist reichlich naiv. Wenn rund 40% ihre Stimme nicht mehr abgeben dürfen, wird die Wahlbeteiligung auf deutlich unter 50% sinken. Ohne ausreichende Legitimität bliebe Regierungen nur die Wahl zwischen mangelnder Akzeptanz und Autorität, oder dem Wandel zum autoritären Regime. Und ich dachte, letzteres wollten wir unbedingt vermeiden.
zum Beitrag14.08.2026 , 14:19 Uhr
Extrem ist ein Zustand weitab von Norm und Mitte, während Extremismus laut Innenministerium und Bundeszentrale der politischen Bildung den demokratischen Verfassungsstaat und seine Normen ablehnt. Wenn nun Extreme zur Norm werden, und ich sehe diese Tendenz sowohl in der Akzeptanz der gewaltbereiten Linken, als auch im Erfolg der AfD, ist entweder der Verfassungsstaat nicht mehr demokratisch, oder er muss sich öffnen, um Extremisten wieder im Extremen zu verorten. Bisher hat niemand eine gute Lösung parat.
zum Beitrag14.08.2026 , 10:55 Uhr
Einen TÜV für Immobilienkonzerne, der bei fortgesetzten Mängeln in der Verwaltung und Instandhaltung die Vergesellschaftung anordnen kann, halte ich für sinnvoll. Der Wohnungsmangel lässt sich jedoch nur beheben, wenn es mehr Angebot als Nachfrage gibt. Dazu müsste entweder die demographische Entwicklung die Nachfrage senken, oder eine ausreichende Zahl neuer Wohnungen entstehen, oder eine staatliche Wohnraumbewirtschaftung könnte vorhandenen Wohnraum anders verteilen. Als nächste Steigerung dürfte gleich der Staat entscheiden, wer in welcher Stadt leben darf oder muss, demokratisch und ohne lästigen freien Wohnungsmarkt.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:31 Uhr
Was sind schon noch 40 Milliarden? Eine zusätzliche Belastung mehr, die sich in Bund, Ländern und Kommunen zu etwas Unbezahlbarem addiert und deren Wirkung durch Inflation verpufft.
zum Beitrag12.08.2026 , 16:23 Uhr
Wenn Schulze ohne Wahl im Amt bliebe, wie er das ja allen Ernstes ankündigte, wäre es nur konsequent, im Landtag generell nicht mehr abzustimmen. Nach pragmatischer Demokratierettung klingt das alles nicht.
zum Beitrag11.08.2026 , 16:50 Uhr
Die Welt kann sich eine weitere Kontamination der ohnehin schon stark belasteten Ozeane nicht leisten. Quecksilber, Plastikmüll im gesamten Pazifik und Ölpesten sind im Ökosystem schlimmer, als die Auswirkungen der Erderwärmung. Dass es immer noch keine internationale Umweltschutzorganisation mit Zuständigkeit für havarierte Tanker gibt, ist ein unfassbares Versagen.
Das gesagt frage ich mich allerdings auch, was Handelssanktionen im Einzelfall bringen, wenn sie auf Kosten und im Risiko der Weltgemeinschaft umgangen werden? Ob Umweltkatastrophen wie jetzt mit der Caroline Bezengi nicht schlimmer sind, als der Handel mit russischem Öl?
zum Beitrag08.08.2026 , 10:41 Uhr
Als Reaktion auf vereinzelte Drohnenangriffe könnte Deutschland den Spannungsfall ausrufen mit Grundrechtseinschränkungen, Arbeitsdienst, Kapitalkontrollen, Wehrdienst und mehr. Es geht also nicht nur um allgemeine Verunsicherung.
Solange wir die Herkunft der Drohne nicht kennen, sollten wir uns mit Listen möglicher Verantwortlicher zurück halten. Und nicht so tun, als ob niemand außer Russland, Nordkorea, Iran und China in Frage käme. Denn meines Erachtens steht noch nicht einmal fest, ob es überhaupt ein staatlicher Akteur war. Auch den Nordstream-Vorfall, wo zunächst Russland die Schuld bekam und nun in eine völlig andere Richtung ermittelt wird, kann man ruhig im Hinterkopf behalten.
zum Beitrag07.08.2026 , 17:33 Uhr
Jeder Artikel über die AfD ist Publicity für die AfD. Und bringt ihr Stimmen, möchte man meinen. Auch Trump wusste im Wahlkampf die negative Presse für sich zu nutzen. Es gibt sie, die Wähler, die Politiker allein deshalb für gut halten, weil die Linke sie schlecht findet. Mit Blick auf die Medienlandschaft scheint es fast wichtiger, was eine Opposition vielleicht einmal ändern könnte, als was die gegenwärtige Regierung tut oder unterlässt. Diese Schieflage kann auf Dauer nicht gesund sein.
zum Beitrag07.08.2026 , 17:10 Uhr
Warum hat Lina E. ihre Aussage nicht einfach gescholzt, also vorgegeben, sich nicht zu erinnern? Läuft genauso auf eine Aussageverweigerung hinaus, nur im Zusammenhang einer Gerichtsverhandlung eben weit weniger provokant.
zum Beitrag25.07.2026 , 14:15 Uhr
Beamte, die nur in Bezug auf ihren Ermessensspielraum großzügig entscheiden, gibt's beispielsweise auch in Finanzämtern. Deutschland hat immer noch Probleme mit Obrigkeitshörigkeit.
Davon abgesehen, diskutieren wir über 'No Countries, no Borders'. Allgemeine Freizügigkeit ist ein Menschenrecht. Leider lässt es sich global nur auf Gegenseitigkeit umsetzen, die es für Deutsche außerhalb der EU fast nirgendwo gibt. Schnell gegoogelt, bietet beispielsweise Sierra Leone keine Standard-Resident-Visa an.
Bereits die Forderung 'No Countries, no Borders' impliziert eine Huhn-und-Ei-Problematik. So können Sozialleistungen des deutschen Staates, mit wenigen Ausnahmen, nur innerhalb seiner Grenzen gewährt werden. Oder es gibt nur so viele Wohnungen, wie sie auf begrenztem Bauland existieren. Und nimmt die Weltbevölkerung zu, braucht es insgesamt mehr Wohnungen. Kein Land kann das allein bewerkstelligen.
zum Beitrag16.07.2026 , 20:21 Uhr
Ich erkenne bei Marla-Svenja nicht nur rechtsradikale, sondern auch psychopathische Tendenzen. Die Frage, wie man Missbrauch des SBGG verhindert, kann ich leider nicht beantworten. Es sei denn, beim Gesetzestext wird nachgebessert.
zum Beitrag08.07.2026 , 21:18 Uhr
Der Iran hat nicht nur strategisch gewonnen, sondern auch noch die Verletzlichkeit der US-Flotte bewiesen. Die USA mussten ihren Flugzeugträger außerhalb der Reichweite iranischer Raketen zurückziehen, mutmaßlich schwer beschädigt. Jede Wette, dass die Kriegsspielplaner im Pentagon nun wesentlich weniger optimistisch sind, was einen möglichen Krieg um Taiwan anbelangt.
zum Beitrag08.07.2026 , 14:02 Uhr
Krieg wird in nicht allzu ferner Zukunft robotisch geführt, was Diskussionen über Truppenstärken obsolet macht. So ist beispielsweise die Front der Ukraine trotz ihrer personellen Unterlegenheit erstaunlich stabil. Für Russland macht es deswegen kaum noch einen Unterschied, ob NATO-Staaten direkt in den Konflikt involviert sind und Truppen in die Ukraine schicken, oder nur alle verfügbaren Drohnen und sonstigen Kampfroboter an die Ukraine liefern. Damit ist jedoch die Abschreckung der NATO vor direkten Angriffen auf ihr Territorium infrage gestellt.
Außerdem ist eine kollektive Antwort der NATO keineswegs eine Gewissheit, wenn es zu Drohnenschlägen auf kritische Infrastruktur kommt, die Russland gegebenenfalls verleugnen, oder als Fehlfunktionen ukrainischer Langstreckendrohnen darstellen kann. Deutschland würde vielleicht für sich allein den Spannungsfall ausrufen, welcher drastische Auswirkungen auf den Alltag in Deutschland hätte, ohne in Russland viel zu bewirken.
zum Beitrag08.07.2026 , 13:22 Uhr
Wenn Wikinger ein Marketing-Gag sind, gibt es dann die Nationen Island, Norwegen, Schweden und Dänemark? Oder Apple, Microsoft, Google und Meta? Anfassen kann man die alle nicht, solche Entitäten sind nur imaginiert. Harari sagt, genau die Massenpsychose norwegischer Fans, sich also kollektiv in den Dienst frei erfundener Identitätsstifter zu stellen, mache uns Menschen aus.
Guter Witz mit Wikipedia :D
zum Beitrag08.07.2026 , 12:48 Uhr
Celeste Amarilla gehört zur Spezies der sehr dummen Politiker, deren Pöbeleien auch in Paraguay inakzeptabel sind.
Was das Fußballspiel anbelangt, ist mir allerdings auch Mbappés sonderbares Verhalten aufgefallen, indem er paraguayische Gegenspieler zu verspotten schien, angeblich dem Torwart Orlando Gill den Handschlag verweigerte und anschließend im Interview damit prahlte, Frankreich könne auch dreckigen Fußball spielen und sei darin sogar besser als Paraguay. Selbst wenn er Weltmeister wird, dürften Produkte, für die Mbappé wirbt, in Paraguay künftig negativ konnotiert sein.
zum Beitrag07.07.2026 , 17:53 Uhr
Auch bei UvdLs Domainsperre, die ihr damals den Spitznamen Zensursula eintrug, war es Kinderpornographie, die angeblich aus dem Internet zu löschen sei. Jetzt ist es beispielsweise die Russenpresse, deren Nameservice bei deutschen Providern auf diesem Wege ausgeschaltet wird. Soll doch die EU wenigstens ehrlich sein, dass es ihr um allgemeine Kontrolle und Zensur privater Chats geht.
zum Beitrag07.07.2026 , 16:04 Uhr
Geht es nicht um die Frage, ob ein freier Wohnungsmarkt, oder Staat und "demokratische Wohngesellschaften" entscheiden, wer in welcher Stadt leben darf oder muss? Die Vergesellschaftung von ein paar tausend Wohnungen wird, sofern diese nicht vorher leer standen, am Wohnungsmangel nichts ändern können.
zum Beitrag07.07.2026 , 01:50 Uhr
Wäre bei uns auch keine Petitesse, wenn wir morgen im Spannungsfall aufwachten.
zum Beitrag05.07.2026 , 23:52 Uhr
Trump beschwört den Ruhm des amerikanischen Militärs und verteufelt den Kommunismus nur nebenbei. Kommunisten glaubten nicht an Gott, so Trump, obwohl sich die erste Gemeinde der Apostelgeschichte bekanntlich als Kommune organisierte. Zeitnah zur zweiten Ansage, der Kommunismus bekäme in Amerika nie eine Chance, durften die Feindbilder Russland und China nicht fehlen. Mit einer neuen McCarthy-Ära, also der Eindämmung eines ideologischen Gegners im Rahmen eines kalten Krieges, wären wir noch besser bedient als dem heissen Krieg gegen China und Russland, auf den es, so fürchte ich, hinauslaufen wird.
zum Beitrag