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20.05.2026 , 16:54 Uhr
"Bleibt sie einige Jahre im Pflegeheim, wird die Tochter, prekär lebende Kunstschaffende, erheblich weniger erben als erwartet, denn wahrscheinlich gingen mehr als 100.000 Euro aus dem Hausverkauf für die Finanzierung der Pflege der alten Dame drauf." 1. Als prekär lebender Mensch wird es so oder so schwer bis unmöglich ein Häuschen unterhalten zu können. Ein Haus ist teuer. Die Idee, dass man sich da als prekär lebender Mensch umsonst reinsitzen kann, ist arg blauäugig. Statt Miete zahlt man da halt Grundsteuer und braucht alle paar Jahre mal einige zehntausend Euro für Fenster, Bad, Heizung, Elektrik, Dachstuhl, Dämmung, Böden, etc... Ein Haus zu unterhalten ist idR teurer als zur Miete zu wohnen, der Vorteil ist nur, man ist sein eigener Herr und hat idR mehr Platz, on top einen eigenen Garten, vllt gar Schuppen und Scheune. 2. Immerhin steht das Häuschen aus dem Beispiel in Baden-Württemberg. Da sind selbst auf dem Land Immobilien und Grundstücke ein kleines Vermögen wert. Das Beispiel wäre interessanter, wenn das Häuschen irgendwo im Osten stehen würde. Ländlicher Raum, unsaniert. Da ist die Altersvorsorge Haus nichts wert, unverkäuflich. Das ist ein riesen Problem.
zum Beitrag20.05.2026 , 15:04 Uhr
"Das schließt sich doch nicht gegenseitig aus" Anscheinend schon, siehe jede Regierung der letzten Jahrzehnte. Geld ist knapp und auch Arbeitskräfte sind mittlerweile auch knapp. Wenn es für alles reichen würde, gäb es ja keine Probleme... Verteilung und Priorisierung sind der größte Streitpunkt in der Politik seit jeher, in jeder Koalition. Damit für beides genügend da wäre, bräuchte es wohl lila-grün im Bund...
zum Beitrag20.05.2026 , 10:14 Uhr
Einerseits soll das Befinden von "Schwarzen Deutschen" beleuchtet werden, dann wiederum wird über "Menschen mit afrikanischem Hintergrund" gesprochen. Fragen Sie mal einen Marokkaner oder Ägypter ob er sich als schwarz versteht... Der Kontinent Afrika beherbergt über 3000 ethnische Gruppen und Menschen mit beinahe allen Hautfarben, von hellbraun bis tiefschwarz. Für die alle in einem Artikel sprechen zu wollen ist aus meiner Sicht unmöglich. Den Fokus auf die Hautfarbe zu legen, unabhängig von der Herkunft, dürfte eher das Problem treffen. Das Äußere ist das Erste was einem jeden Menschen am Gegenüber auffällt - und das Äußere war schon immer maßgeblich, drum heißt das Sprichwort auch: 'Kleider machen Leute'. Es wurde also schon immer nach dem Äußeren bewertet. Hautfarbe ist auch ein Kleidungsstück, das offensichtlichste sogar. Ziel muss es sein, Menschen grundsätzlich nicht mehr nach ihrem äußeren Erscheinungsbild 'vorzuverurteilen'. Egal ob krankhaft übergewichtig, schwarz, braun, gelb, weiß, klein, groß oder mit zerfetzter Jeans.
zum Beitrag20.05.2026 , 07:14 Uhr
Passend zur Weltlage - von gestern. Gestern ist allseits der Wunsch, von USA, Europa über Russland bis China. Bin gespannt wann Zukunft wieder Trend wird - hoffe das passiert noch zu meinen Lebzeiten
zum Beitrag20.05.2026 , 06:41 Uhr
"Verwählt" ist wohl keine treffende Überschrift. Wenn SPD, CDU, Linke, Grüne weder einen Kandidaten aufstellen und auch keinen freien Kandidaten unterstützen, wen sollen die Menschen dann noch wählen??? Das die demokratischen Parteien sich nicht mehr um ländliche Regionen kümmern wird schon lange bemängelt. Auch zur Bundestagswahl gab es viele Artikel, die beschrieben, dass in ganzen Regionen nur noch die AfD auf die Dörfer ging. Was an Zehdenick anders ist, ist höchstens, dass es eine Kleinstadt in der Nähe Berlins ist.
zum Beitrag20.05.2026 , 06:33 Uhr
"Die Regierung schützt die Bürger*innen nicht" Was würde denn MEHR schützen? Sofortige Klimaneutralität Deutschlands oder 1 Meter höhere Deiche? Wenn ich mir die weltweiten Bestrebungen hinsichtlich der Erderhitzung anschaue, dann letzteres.
zum Beitrag20.05.2026 , 06:29 Uhr
"Wenn die SPD nicht das Ende des Achtstundentags verhindert, dann ist ihr wirklich nicht mehr zu helfen" War es nicht so, dass schon zur letzten Bundestagswahl 38% der Arbeiter AfD gewählt haben? Ihre 'Klientel' hat die SPD doch schon lange verloren, oder? Der 8-Stunden-Tag macht da den Bock auch nicht mehr fett. Was ich an der SPD so bestürzend finde, die machen jetzt mit der Union das exakte Gegenteil von dem, was sie in der Ampel gemacht haben. Bei dieser Partei geht es einfach nur darum, irgendwie an der Macht zu sein. Linie? Programm? Nur auf dem Papier.
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