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10.10.2026 , 16:03 Uhr
"der Maßstab ist, wie sich die Belastung hier entwickelt hat" Ist das so? Gilt das auch für Gas- und Benzinpreise? Oder gilt das nur wenns zum Argument passt?
zum Beitrag10.10.2026 , 12:30 Uhr
Nahrungsmittel sind in Deutschland extrem günstig in Bezug auf die Kaufkraft - und im globalen Vergleich, insbesondere gegenüber Entwicklungs- und Schwellenländer, weist Deutschland ein sehr hohes Verschwendungsniveau in der Endverbraucherstufe auf... Ganz nebenbei 'verschwenden' wir landwirtschaftliche Erzeugnisse von knapp 15% unserer landwirtschaftlichen Fläche (Stichwort Mais und Fernwärme) zur Energiegewinnung... Also ja, Nahrungsmittel sind hier deutlich zu billig 🤷 Ein Kilo Hackfleisch kostet oft weniger als ein Kilo Tomaten - das macht auf keiner Ebene Sinn, nur so als Beispiel.
zum Beitrag10.10.2026 , 11:35 Uhr
Wenn Neubau nicht unter 15 oder 20€ der qm geht, ist es nur logisch, dass Vermieter 25€ für den qm wollen 🤷 Wenn energetische Sanierungen 100.000€ pro Wohnung kosten, ist es nur logisch, dass Vermieter sich dies über hohe Mieten refinanzieren wollen 🤷 Schauen Sie doch mal bitte, was Wohnungskonzerne für Dividende zahlen - 4% im Schnitt. Das ist nur marginal über Tagesgeld. Vonovia hat Schulden von fast 40 Milliarden... Wäre das so ein lukratives Unternehmen, hätten die bessere Zahlen. Berlin hat damals die Wohnungen verkauft, weil es dem Land zu teuer war, die Wohnungen zu sanieren und weil keine Nachfrage herrschte. Es wurde den Mietern damals angeboten, die Wohnungen zu kaufen - die allerwenigsten zeigten Interesse 🤷🤷🤷 Bitte realistisch bleiben.
zum Beitrag10.10.2026 , 10:37 Uhr
Das die Erbschaftssteuer reformiert gehört - keine Frage. Das Reiche viel zu wenig bezahlen - keine Frage. Das man das über Mietendeckel oder Vergesellschaftung stellvertretermäßig ausgleichen will - völlig falscher Ansatz.
zum Beitrag10.10.2026 , 07:24 Uhr
Wenn irgendetwas davon Hand oder Fuß gehabt hätte, wäre heute nicht die Bahn komplett marode, Rente und Krankenversicherung quasi pleite, wir hätten keine dermaßen teure Energiekrise, etc... Ich bitte Sie, Volker Pispers Programm bestand daraus, eine Stunde von seinen zwei Stunden aufzuzählen, was Merkel nicht macht oder auf die lange Bank schiebt. Und jetzt soll Merkel plötzlich ein Archetyp für neue Politikerinnen sein, die das Land aus der Krise führen sollen? Das widerspricht sich.
zum Beitrag10.10.2026 , 07:17 Uhr
Argumente sind wohl nur, wenn sie der 'richtigen' Seite dienen...? Wir haben einen weltweiten Wohnraummangel. Mietdeckel und Vergesellschaftung lösen das Problem nicht - schaffen lediglich für die Bestandsmieter günstigere Konditionen, die allerdings die Allgemeinheit finanzieren muss und somit rauben Vergesellschaftung und Mietdeckel in der Konsequenz sogar denen die auf Wohnraum warten, die Chance welchen zu bekommen, weil jeder Euro der für Vergesellschaftung draufgeht oder als Steuereinnahme wegen Mietendeckels fehlt, nicht für Neubau und somit zusätzlichen Wohnraum ausgegeben werden kann 🤷 Simpelste Mathematik
zum Beitrag10.10.2026 , 07:11 Uhr
"sollte dann nicht einfach die Tatsache, dass Wohnraum FEHLT und damit GEBAUT werden müsste auf der Liste der Dinge die man tun sollte gegen die Wohnungsnot auf Platz 1 stehen?" Genau das. Überangebot ist der einzig realistische Preissenker.
zum Beitrag09.10.2026 , 17:09 Uhr
"Das Thema Antisemitismus steht einem Linksbündnis in Berlin nicht mehr im Wege" - denn es wurde zur Verhandlungssache gemacht. Wenn sich ein Mitglied aus der Partei Die Linke antisemitisch äußert, dann wird das jetzt einfach 'verwaltungstechnisch entschieden' - so wurde es heute in einem Kommentar im MDR zusammengefasst und das trifft den Nagel auf den Kopf. Diese drei Stufen haben nur einen Sinn: dort werden strittige Aussagen dann so weit zerredet und bis zum Sankt Nimmerleinstag diskutiert, bis Gras über die Sache gewachsen ist. GENAU SO verfährt Die Linke auch schon jetzt mit dem Fall Ferat Kocak. Verstecken, nicht äußern, lamentieren, ein bisschen äußern, etc - bis der Skandal ausgesessen ist. Das machen alle Parteien so, stimmt - dann braucht Die Linke aber nie wieder Moral und Ehtik vor sich hertragen. Wer fordert was er selbst nicht einhält ist scheinheilig - höflich ausgedrückt.
zum Beitrag09.10.2026 , 16:44 Uhr
Offensichtlich ja 🤷
zum Beitrag09.10.2026 , 16:42 Uhr
Im Osten ist der Immobilienmarkt absolut freundlich. Wie auch bei Mietwohnungen gibt es auch beim Eigentum kein Recht darauf, dort günstig wohnen oder kaufen zu können, wo man will. Weil wenn das ginge, würden gern 10 Millionen Studenten in Kreuzberg leben, aber keiner in (zum Beispiel) Bochum... Angebot und Nachfrage ist das einzig soziale Steuerungselement, weil dann jeder frei entscheiden kann, was ihm etwas wert ist und was nicht
zum Beitrag09.10.2026 , 16:37 Uhr
Wäre eine sehr gute Idee. Bis 10€ der qm steuerfrei, jeder Euro drüber dann mit solch einer Steuerlast belegt, dass es sich kaum mehr rentieren würde. Kommt allerdings definitiv nicht, weil - leere Kassen...🤷 Tabaksteuer, Zuckersteuer, CO2-Steuer, alles geht rauf weil unsere Politiker die Ausgaben völlig überbläht haben. Ich verstehe jeden, der gegen die angedachten Sozialeinsparungen jetzt ist - ich garantiere aber, wird das jetzt nicht hart gekürzt, werden die Systeme eher früher als später komplett kollabieren und dann haben wir halt amerikanische Verhältnisse🤷 Er sichs leisten kann wird versorgt, und wer nicht, der halt nicht.
zum Beitrag09.10.2026 , 13:15 Uhr
Statistik: In deutschen Großstädten geben Mieter etwa 33% ihres Einkommens für Miete aus. In Paris, Amsterdam oder Dublin liegt dieser Wert bei bis zu 40%. In Lissabon, Madrid, Mailand oder Athen bei 35 bis 50%. Schauen wir mal in den Rest der Welt: New York City: 30% bis 45 % Tokio: 25 % bis 35% Bangkok: 50 % bis 70 % Neu-Delhi: 35 % bis 50 % Rio de Janeiro: 35 % bis 45 % Mexiko-Stadt: 40 % bis 60 % Lagos: 50% bis 80% Accra: 50 % bis 80 % Nairobi: 40 bis 60% Kaptstadt: 35% bis 50% Ich weiß wirklich nicht worüber sich Mieter in deutschen Großstädten aufregen 🤷 Wer urban leben und alle Vorzüge dieses Lebensstils genießen will - Kultur, Theater, (Groß)Veranstaltungen, ÖPNV, Nachtleben, etc - der muss eben dafür diesen Mehrwert zahlen. Weltweit gesehen sind deutsche Großstädte immer noch eher günstig.
zum Beitrag09.10.2026 , 13:01 Uhr
"Männer haben die Volksparteien abgewirtschaftet" ??? Das sehe ich als Frau ganz anders: Angela Merkel hat Deutschland 16 Jahre verwaltet, keine einzige Langzeitreform angestoßen und jegliche Konkurrenz nicht dulden können und alle weggebisseen, die eventuell mal Führungskompetenz oder eigene Ideen generieren könnten. Deshalb war Deutschland nach ihrem Abgang ein blutleeres müdes Land und seine Politiker überfordert mit Veränderung und veränderten Wettbewerbsbedingungen am Weltmarkt und auf politischer Ebene. Scholz als langjähriger Adjutant Merkels waren denn auch - mangels Merkels Fähigkeit, Aufgaben zu distributieren und Konkurrenz neben sich zu dulden - die Fußstapfen drei Nummern zu groß als Kanzler nach der Mutti-Ära... Das Deutschland überhaupt so lange so gut funktionierte unter Merkel, ist einzig ihrem extrem guten Draht zu Putin geschuldet, wodurch Deutschland über ein Jahrzehnt hinweg billigst Gas beziehen konnte - was Verbraucher aber vor allem die Wirtschaft enorm stützte. Der Rest kam aus Innovations- und Wettbewerbsvorteil, weil wir technisch vorweg waren und das German Engineering noch ein Statement war.
zum Beitrag09.10.2026 , 10:57 Uhr
Keine Sorge, hier im Finanzministerium meines Bundeslandes benutzen wir auch immer noch Fax, schicken Briefe zwischen den Ämtern hin und her, auch Urlaubskarten zum abzeichnen - alles analog... Die Bahn ist ziemlich "modern" verglichen mit Behörden
zum Beitrag08.10.2026 , 21:20 Uhr
Sie wohnen urban nehme ich an? Für urbane Gebiete ist der ÖPNV eine prima Sache, da will ich gar nichts sagen. Und in Ballungsräumen ist man mit dem ÖPNV wahrscheinlich auch schneller oder gleich schnell wie mit dem Auto.
zum Beitrag08.10.2026 , 21:16 Uhr
Die Bahn IST Staatsbesitz - aber in Form einer AG. Gut, das könnte man in eine Behörde umwandeln - außer rechtlichem Geplänkel sehe ich darin aber keine Verbesserung. Keine Brücke, keine Stammstrecke, kein Zug wird dadurch per Zauberei neu - und so wie der Staat gerade läuft, sehe ich auch keinen einzigen Indikator, warum die Bahn als Behörde besser laufen sollte, als als AG jetzt 🤷 Die Bahn ist in einem dermaßen desolaten Zustand, dass es mindestens 20 oder 30 Jahre dauert, bis mal wieder Normalbetrieb herrscht. DANACH kann man das Netz erweitern. Alle die hier immer auf Japan oder Frankreich verweisen - diese Länder besitzen spezielle Fernverkehrsnetze, welche baulich vom restlichen Verkehr getrennt sind... Und: diese Netze sind nicht über Nacht oder in einem Kraftakt weniger Jahre entstanden, diese Netze wurden minutiös seit Mitte des letzten Jahrhunderts hochgezogen. Bis wir also in Deutschland Bahn fahren können wie in Frankreich oder Japan ist es 2080 bis 2100 - gesetzt den Fall, dass die Regierungen bis dahin konsequent der Bahn die Stange halten...
zum Beitrag08.10.2026 , 16:29 Uhr
Der ICE fährt auch nicht 100, warum soll ich morgens um 5 Uhr allein auf der Autobahn schleichen?
zum Beitrag08.10.2026 , 16:26 Uhr
Wir haben unsere Gastherme 2024 erneuert und ich kenne keinen hier, der eine Wärmepumpe eingebaut hat, außer in Neubauten die entsprechend isoliert sind. Wir haben nur 1450 bis 1500 Sonnenstunden hier - und die zumeist im Sommer. Holz und Gas ist hier die Wahl - aus Gründen.
zum Beitrag08.10.2026 , 13:25 Uhr
"Manchmal frage ich mich gleichzeitig, ob Menschen, die nicht oft Bahn fahren, eigentlich wissen, wie groß das Ausmaß dieser Probleme ist." Natürlich. Deshalb fahre ich ja nicht Bahn. Also ich habe gar keinen Bahnhof vor Ort, aber ich nutze auch nie beispielsweise den Zug zum Flug, obwohl die ja umsonst sind. Aber ich will nicht gestresst in den Urlaub starten oder ihn gar verpassen, nur weil die Bahn kein akzeptables Maß an Zuverlässigkeit hinbekommt. / "Und ob die Dringlichkeit, inmitten einer Klima- und Energiekrise diese Probleme lösen zu müssen, wirklich bei den Entscheider:innen in der Politik angekommen ist." Soweit ich weiß fahren die Politiker alle Auto. Selbst die Bahnvorstände reisen regelmäßig zu Terminen mit dem Auto oder Flugzeug🤷 Natürlich nur wegen der persönlichen Sicherheit, nicht wegen der Zuverlässigkeit... garantiert 😂🤞 Wer freiwillig Bahn fährt hat entweder zu viel Zeit, ist Idealist oder einfach arm - das ist doch die Realität. Selbst wenn die Bahn jemals pünktlich und zuverlässig wäre, wäre da immer noch der 'Wohlfühlfaktor' - in Sachen Ruhe, Platz, Sauberkeit, Bequemlichkeit und persönliche Sicherheit schlägt das Auto den ÖPNV immer.
zum Beitrag08.10.2026 , 10:49 Uhr
Ich habe mir nochmal einen Diesel geholt dieses Jahr. Es war das vernünftigste Angebot. Ich habe vorher im Februar einen Testtag gemacht und mir das Stromer Flaggschiff von VW geholt. 1 Tag Alltag. Morgens 5 Uhr zur Arbeit, minus 6 Grad, nachmittags bei minus 1 Grad auf dem Heimweg ein Arzttermin und kurz eingekauft. Insgesamt 214 Kilometer, davon 182 Autobahn. Tempo absichtlich entspannt, 80 durch die Tunnel im Rennsteig, ansonsten 150 mit Tempomat. Batterie bei Start war 93%. Am Ende des Tages bei 17%. Und dabei soll man nur das Fenster zwischen 20 und 80% Ladestand nutzen, um unnötige Batteriealterung zu vermeiden. Laut VW hat das Auto übrigens angeblich über 700 km Reichweite... Realistisch sind wohl 400km - und im Winter anscheinend keine 300km, trotz der langsamen Fahrweise. Mit meinem Diesel, auch VW, fahre ich 170, brauche selbst im Winter nicht über 7 Liter und komme damit 900 Kilometer weit. Das Nachladen mit dem Stromer dauert laut Händler 5 Stunden zuhause, von dauerndem Schnellladen riet er mir bezgl der Batteriealterung dringend ab - Diesel tanken dauert nur 2 Minuten. Neupreis Stromer wäre knapp 60.000€ gewesen, der Diesel BJ 2023 kam auf 19.000€...
zum Beitrag07.10.2026 , 22:16 Uhr
Vorweg, ich bin Raucherin, also nicht unparteiisch. Aber das von links nun so gegen die Union gewettert wird, weil die sich mit der Tabak-Lobby ins Bett legt, wundert mich. Wurde es nicht von links als größte Errungenschaft der Ampel gefeiert, dass endlich Marihuana legalisiert wurde? Das endlich jeder ungestraft selbst anbauen und konsumieren kann...🤷 Ich verstehe nicht, wie man FÜR Kiffen, aber gegen Rauchen sein kann. Mir kommt das so vor, dass hier einfach nur gegen die Union gemeckert werden soll. Wäre R2G in der Regierung, würde man sich freuen, dass die Regierung von ihren aberwitzigen Plänen, die persönliche Freiheit weiter einzuengen, ablässt. Die Wähler beweisen seit langem recht deutlich, was sie von Bevormundung halten. Und schließlich entlastet jeder Raucher auch irgendwann final die Rentenkasse. Ich trinke und ich rauche und ich will keinen Staat, der mir das vermiest. Und plädieren nicht Linke sonst für Preisdeckel, damit aus Hobbys kein elitäres Vergnügen wird? Beim Rauchen sind wir längst an einem Punkt wo es sich Arme nur noch eingeschränkt leisten können🤷 Allein schon aus solidarischen Gründen müsste eigentlich jeder Linke gegen eine höhere Tabaksteuer sein.
zum Beitrag07.10.2026 , 21:57 Uhr
Angela Merkel war eine Verwalterin. Politisch war sie SPD. Das ist kein Makel, aber als Chefin der Union halt denkbar ungünstig. Die CDU Wähler haben sich dadurch heimatlos gefühlt. Der Aufstieg, überhaupt die Gründung der AfD, liegt definitiv in der Verantwortung Merkels durch ihren liberalen Kurs als von konservativen Wählern gewählten Kanzlerin. Wenn ich ein schwarzes Auto bestelle und ein rotes bekomme, bin ich als Wähler unzufrieden - so ist das halt. Außerdem hat Frau Merkel in sehr guten Zeiten regieren dürfen - wirtschaftlich und politisch war das nah am Optimum. Gerade in dieser Phase hätte sie ernsthafte Reformen anstoßen müssen - es kam aber nichts. Stattdessen hat sie jegliche interne Konkurrenz weggebissen. Die Kompetenzschwäche im Führungszirkel der Union ist definitiv durch Merkels Unfähigkeit Konkurrenz dulden zu können entstanden. Unterm Strich stehen bei ihr meiner Meinung nach 16 Jahre Kanzlerschaft, an deren Ende kein politischer Nachfolger aufgebaut und Deutschland wirtschaftlich nicht zukunftsfähig war. Das nenne ich dann doch eine schlechte Bilanz.
zum Beitrag07.10.2026 , 17:59 Uhr
Ein Verbotsantrag dauert Jahre. Das löst null. Oft genug diskutiert. Bis der in Karlsruhe durch ist, waren bereits die Wahlen 2029 und evtl gar 2033 durch... Und andernfalls Neuwahlen??? Die dann jetzt gleich in einer AfD - Union Mehrheit enden unter Kanzlerin Weidel? Na bravo. Nein Söder hat das sehr treffend zusammengefasst als er vor Regierungsantritt sagte, dass dies die letzte Patrone ist. Wenn Union und SPD es nicht hinkriegen diesen Staat zu reformieren, dann ist es vorbei - und das verdientermaßen. Schröder war der letzte Kanzler, der ernsthaft Reformen durchzog. Seither wurde nur noch die Bürokratie aufgebläht, aber nichts reformiert. Kein Wunder das der Pöbel da meutert.
zum Beitrag07.10.2026 , 15:32 Uhr
Werden sie auch zukünftig nicht. Die haben JEGLICHEN Bezug zur Realität verloren. Es gab zwischen 2000 und 2010 ein völligen Wandel in der Politik - seither denken die parteiübergreifend, dass sie es besser wissen als der Wähler. Das mag im Spezifischen so sein, allerdings sind die Wähler halt immer noch die Auftraggeber.
zum Beitrag07.10.2026 , 08:28 Uhr
Auf kommunaler Ebene stimmen Vertreter aller Parteien, selbst von Die Linke, regelmäßig mit der AfD. Letztes Jahr gab's mal ne interessante Auflistung von Auflistung in der B**D. Da wurde ein gutes Dutzend Anträge aus NRW aufgelistet, die die SPD kommunal mit der AfD durchgepeitscht hat. Oder schauen sie sich den SPD Bürgermeister von Nordhausen Thüringen an... Das alleinige Geißeln der Union nimmt hier unverdient die restlichen Parteien aus dem Fokus. So viel Ehrlichkeit sollte schon sein. 'Wir warens nicht' kann jedenfalls keine Partei hinterher sagen
zum Beitrag07.10.2026 , 08:23 Uhr
Ein sehr guter übrigens. Der wurde seinerzeit selbst von der taz gelobt. Das ist gerade mal 10 Jahre her taz.de/Alexander-G...-die-AfD/!5042954/ Der konservative Aderlass, ausgelöst durch die aggressive Verfremdung der Union durch Merkel, war der Anfang allen Übels. Totengräberin der Union und auf lange Sicht vllt sogar der gesamten demokratischen Ordnung - diese beiden Titel könnten ihr in den Geschichtsbüchern winken.
zum Beitrag07.10.2026 , 07:59 Uhr
Abwarten. Kanzlerin Weidel kommt noch.
zum Beitrag07.10.2026 , 07:59 Uhr
Bürger mit Stammtischniveau? Sie reden von Merz, oder? Oder vom CDU Tennis Kai. Oder oder oder... 🤷 Das Problem ist doch, dass das Niveau der Demokraten längst kein Deut mehr besser ist und das aus diesem bodenlosen Niveau erst die AfD für viele Wähler wählbar wurde. Das wird beim Erfolg der AfD immer vergessen oder willentlich übersehen, die ziehen ihren Zuspruch nicht aus eigener Stärke oder Leistung, sondern aus der katastrophalen Darbietung der anderen. Würde der Laden laufen, hätten die wie eh und je 2 bis 5%, da wo NPD, Reps und co sonst immer dümpelten. Der Erfolg der Extremen mündet immer einzig aus dem Versagen der Gemäßigten - schon immer, die Geschichtsbücher sind voll davon seit der Antike.
zum Beitrag06.10.2026 , 19:20 Uhr
Mehr Bürokratie und mehr Aufwand für den kleinen Bäckermeister - der eh schon mehr Buchhaltung macht als alles andere. Weltfremd und handwerksfeindlich - wie alles von der SPD seit Schröder.
zum Beitrag06.10.2026 , 16:26 Uhr
Ja, läuft heute. Rausch, Tillschneider, mal schauen ob die anderen Vize auch noch aus der AfD kommen... Es scheint alles möglich. Heute wird bestraft was längst überfällig war - die absolute Bräsigkeit der Parteien. Niemand entwirft Lösungen um dem Unmut zu begegnen, stattdessen setzen sich SPD, Grüne und Linke seit bald 10 Jahren hinter eine Mauer 🧱 die bitte ewig halten soll, dabei weiß man aus der Realität, dass eine Brandmauer nur Zeit gewinnt. Man weiß auch historisch das noch keine Mauer ewig hielt - jede Abschottung wurde irgendwann löchrig. Trotzdem begnügen sie sich seit 10 Jahren mit aussitzen und abwarten. Die Union ist seit Merz völlig orientierungslos, erst stimmt er einmal mit der AfD, dann geriert er sich als Gegner - Glaubwürdigkeit nullkommanull. Heute ist nicht weniger als der jüngste Tag. Das wird Schallwellen bis weit über Sachsen-Anhalt werfen und könnte der letzte Tropfen zum Scheitern von schwarz-rot im Bund sein.
zum Beitrag06.10.2026 , 09:46 Uhr
Aus der Beschreibung unter dem Bild: "Nach dem Wahlsieg ist sie (Die Linke) mit einer Schmutzkampagne konfrontiert" Also wenn man sich mit Größen der Unterwelt auf du und du anspricht und gegenseitig bei WhatsApp chattet oder mit Personen Umgang pflegt, die den Untergang Israels fordern und so nebenbei beste Verbindungen zur Hamas haben, dann ist das keine Schmutzkampagne sondern schon ein virulentes Problem in der Partei. Man kann nicht die Vetternwirtschaft und Russlandnähe in der AfD als Problem darstellen, aber selbst Clanbeziehungen und Kontakte zu Personen nahe des islamistischen Terrors pflegen. Das ist unglaubwürdig. Gerade wenn man sonst so auf Moral und Ethik pocht. Springer und NIUS schlachten das Thema zweifelsohne genüsslich aus, aber die Reaktion der Linken, das Thema erst aussitzen zu wollen und sich jetzt als Opfer einer Schmierenkampagne zu gerieren, ist vom Niveau her keinen Deut besser. Man hatte die Chance sauber zu reagieren und klare Linien zu ziehen. Das hätte Springer und NIUS viel Wind aus den Segeln genommen und abseits der AfD-Wählerschaft für Respekt gesorgt. Es wäre auch ein Türöffner für R2G in Berlin gewesen. Chance vertan.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:56 Uhr
Gleichberechtigung heißt für mich: alle Bewerber haben das gleiche Recht und die gleiche Möglichkeit sich Zugang zu verschaffen. Das ist gegeben! JEDE Person mit deutscher Staatsangehörigkeit verfügt über das passive Wahlrecht - Straftäter mal außen vor - damit ist der Gleichberechtigung genüge getan. Ich würde mich schämen meine Position nur durch Quote erreicht zu haben. Wer was werden will kann es schaffen - und gerade bei der niedrigen Geburtenrate unter jüngeren deutschen Frauen dürften Kinder kaum mehr die 'Karrierekiller' darstellen...🤷
zum Beitrag05.10.2026 , 20:49 Uhr
Mir ist komplett egal ob mein Volksvertreter einen Penis, Brüste, beides oder nichts davon hat. Was wir brauchen sind fähige Personen, die die Wünsche und Ängste der Wähler beherzigen und genügend Mut und Elan haben, Politik auch wieder umzusetzen. Was wir nicht brauchen sind Quoten - keine Quote ersetzt Qualität.
zum Beitrag05.10.2026 , 17:21 Uhr
"Brasilien drohen dunkle Jahre" Aha - und was hatte Brasilien unter Lula? Es kommt ja nicht von ungefähr, dass Bolsonaro Junior gewonnen hat. Politskandale am laufenden Band haben zu einem enormen Wählerverdruss geführt. Lulas Bande darf sich die Niederlage schön auf die eigene Fahne schreiben. Auch wirtschaftlich blieb Lula vieles, eigentlich alles, schuldig. Das sich da die Wähler wieder gen Bolsonaro wenden darf nicht verwundern. Die Wähler wollen politische Lösungen - weltweit. Die Geduld ist am Ende, wer nicht liefert wird abgewählt, Moral und Ethik waren in Zeiten des Niedergangs schon immer die ersten Opfer. Das man sich darüber echauffiert und gar überrascht zeigt, zeugt eindrucksvoll von der Abgehobenheit und dem fehlenden historischen Interesse. Der weltweite Rechtsruck vollzieht sich so ja nicht zum ersten Mal und er folgt klassischen Mustern - trotzdem weiß oder will man nicht wissen, wie ihm zu begegnen ist. Tja dann 🤷
zum Beitrag05.10.2026 , 08:38 Uhr
Gut möglich, aber Berlin wäre nicht pleite und die Remmos nicht in Reichweite von sensiblen Daten... Reicht so schon was dieser Clan dem Staat auf der Nase rumtanzt
zum Beitrag04.10.2026 , 22:02 Uhr
Mietendeckel für Windräder = Wirtschaft falsch verstanden Mietendeckel für Wohnungen = Wirtschaft richtig verstanden Ich sehe nur noch Ideologie 🙄 Es ist scheinheilig von Konservativen wie Progressiven den einen Mietendeckel zu glorifizieren und den anderen zu verteufeln. Unabhängig auf welcher Seite man politisch steht, aber DAS geht nicht 🤷 Die AfD kann sich freuen, die Parteien zerlegen sich und ihre Glaubwürdigkeit konsequent weiter. Die neueste Wahlumfrage von INSA spiegelt das auch schonungslos wider - KEINE Partei mehr bundesweit über 20% - Union, SPD, Grüne, Linke alle zwischen 18 und 10% - und die AfD bei 30%... Lerneffekt null. Sie machen weiter als ob nichts wäre. Bockig wie in der Pubertät.
zum Beitrag04.10.2026 , 13:53 Uhr
"Das Beste für den Einheitstag ist das Wahlergebnis in Berlin" Das Wahlergebnis in Berlin zeigt eine tiefe Spaltung zwischen Innenstadt und Vororten, sowie zwischen Stadtteilen mit hohem und niedrigen Migrantenanteil. Sozusagen eine perfekte Miniatur der bundesweiten Reibungspunkte. Vllt schafft es ja die neue Kenia-Koalition - so sie hoffentlich zustande kommt - manche Gräben zu schließen.
zum Beitrag04.10.2026 , 13:39 Uhr
Bargeld ist Freiheit 🗽 Persönliche Freiheit ist mir das höchste Gut. Es ist für mich immer verwunderlich, dass einerseits gerade junge Menschen so sehr für Datenschutz und Anonymität plädieren - auf Demos zum Beispiel - aber im selben Moment diese Generation quasi jeden Kaugummi mit dem Auflegen des Handys bezahlt und so ein komplettes Bewegungs- und Ausgabeprofil von sich erstellen lässt. Mein Geld ist meine Sache - weder Staat noch Konzerne geht das was an. Ein Hoch aufs Bargeld 💵
zum Beitrag03.10.2026 , 23:30 Uhr
Beides ist okay. Sowohl die AfD als auch Die Linke werden mit den Ausgleichszahlungen einzig ideologische Ziele umsetzen, die ein Schädigungspotential für unsere Bundesrepublik nach sich ziehen werden.
zum Beitrag03.10.2026 , 11:27 Uhr
"Spaltung ist etwas Gutes, nur so können die großen Konflikte gelöst werden." Ohne diese These positiv oder negativ bewerten zu wollen hieße das, wir sollten offener für Ideen von den Rändern sein. Beispielsweise mehr auf Die Linke hören im Bezug auf Klima und beispielsweise mehr auf die AfD im Bezug auf Einwanderung. Jetzt haben hier bestimmt 95% der Leser direkt Schaum vor dem Mund, aber das hieße diese Idee zu Ende gedacht - oder ist diese These nur offen geframt und soll es eigentlich heißen: "Spaltung ist etwas Gutes, (so lange sie nach links ausschlägt,) nur so können die großen Konflikte gelöst werden." Jetzt möchte ich die ursprüngliche These "Spaltung ist etwas Gutes, nur so können die großen Konflikte gelöst werden" doch bewerten. Ich halte sie für brandgefährlich, weil wir sehen wo uns Spaltung hingebracht hat - zu 40% AfD einerorts und 25% Die Linke andernorts. Das mag regional betrachtet unschädlich sein und für den jeweiligen regionalen Bereich auch die beste politische Lösung, aber schon bundesweit führt es zu Zerwürfnissen, die unüberwindlich sind - von kontinental bis global will ich da erst gar nicht anfangen. Spaltung fügt zu (Bürger)Kriegen. Spaltung ist Gift☠️
zum Beitrag03.10.2026 , 11:14 Uhr
"Da ist der Aufstieg der AfD, der sich einfügt in das weltweite Erstarken extrem rechter Bewegungen – in Europa, Südamerika, in den USA." Wieso werden hier nur diese drei Kontinente genannt? Als ob Meloni, Weidel, Trump und Milei Solitäre wären. Was ist mit Afrika? Als prominentestes Beispiel trat Südafrika zuletzt in den medialen Fokus, aber es gibt noch mindestens ein Dutzend weitere Regierungen dieser Gangart auf dem Kontinent. Was ist mit Asien? Wieso wurde das nicht aufgezählt? Beispiel Indien: Modi und überhaupt die BJP bezeichnen Muslime fast ausnahmslos als Eindringlinge die mehr Kinder haben und warnen davor, dass dadurch eine Oppositionspartei die Macht erlangen könnte, die den Wohlstand der Hindus an Muslime umverteilen will. Was ist mit China? Was mit Japan? Was mit Thailand? Tatsächlich sind die Rechten in Europa am wenigsten radikal. Selbst Weidel, selbst Meloni. Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen einer Partei die von Remigration träumt und wütenden Mobs, die durch die Straßen ziehen und Ausländer gewaltsam vertreiben - Stichwort Südafrika. Europa und die USA mögen schon mal liberaler gewesen sein, gemessen an der Welt sind wir immer noch (zu) weit links.
zum Beitrag01.10.2026 , 19:03 Uhr
Zwangsumsiedlungen vom Land in die Städte also - na das wird die Wohnungsknappheit sicher entspannen 😉
zum Beitrag01.10.2026 , 17:56 Uhr
Art 106 (3) S4 Art 107 Und nicht zuletzt Art 72 (2)
zum Beitrag01.10.2026 , 10:00 Uhr
Hessen will auch nicht mehr so weitermachen. Es ist nicht nur Maggus der darüber meckert...
zum Beitrag01.10.2026 , 09:56 Uhr
Ja in Bayern gibt es für Beamte eine Koppelung an Ortsklassen (I bis VII). Seit der Reform des Besoldungsrechts in 2023 ist der Wohnort direkt im Orts- und Familienzuschlag (OFZ) integriert. Ich weiß aber nicht über die Höhe der Zuschläge, da es nicht mein Bundesland ist. / "Wir können hier ganz lange Stadtmaus-Landmaus spielen" - in der taz als auch von den meisten Kommentierenden wird NUR das Stadtmausspiel gespielt - die Lebensperspektive und noch viel mehr die Lebensrealität der Landmäuse wird völlig ignoriert. Da helfe ich gerne regelmäßig als unbequemer Reminder aus 🤗
zum Beitrag01.10.2026 , 09:42 Uhr
Die Verkehrsbetriebe können ja den Tankrabatt an ihre Kunden weitergeben, und Einzelfahrscheine verbilligen 🤷 Ansonsten sind 66,80 Euro monatlich für dauerhaften Transport immer noch extrem billig. Die Benzinkosten für Pendler sind wesentlich mehr gestiegen als läppische 3,80 Euro im Monat. Kein ÖPNV, egal in welcher Stadt, erwirtschaftet ein Plus. Viele sind hochverschuldet und die Städte schießen Unsummen dazu - über Umwege kostet der ÖPNV also viel mehr den Steuerzahler als nur die Bundesförderung.
zum Beitrag01.10.2026 , 07:33 Uhr
Weil Berlin selbst die Buden freiwillig und mit ordentlichen Verträgen an Banken verkauft hat - jetzt 20 Jahre später daherzukommen und zu sagen: 'übrigens, wir wollen die Buden zurück, aber wir bezahlen nur x €' kann nie und nimmer rechtens sein - und sollte ein Gericht so entscheiden, wird nie wieder irgendjemand in Berlin investieren... Schon heute gehen Start Ups laut Statistiken und Umfragen lieber nach Hamburg oder München statt Berlin. Warum? Wegen der gründerfreundlichen Politik. Berlin hat kein Mietpreisproblem, ist sowohl im deutschen als auch internationalen Vergleich noch günstig. Berlin hat ein Lohnproblem. Die Lokalpolitik müsste sich um gute Jobs kümmern. Aber da arbeitet Die Linke und ihre Anhängerschaft dagegen. Tesla wird nur geringgeschätzt, zuletzt wollte ein Investor ne Batteriefabrik bauen, da machte dann irgendeine Kröte, die eventuell dort wohnen soll das Vorhaben unmöglich - nun wird die Fabrik in Bayern gebaut, ohne Kröte aber mit Hochlohnjobs inklusive... Dit is Berlin 🤷 www.tagesspiegel.d...-war-15281588.html
zum Beitrag01.10.2026 , 07:22 Uhr
Na vor allem wars Schaumschlägerei fürs Wahlvolk in Berlin
zum Beitrag01.10.2026 , 07:20 Uhr
Stimmt, der mit Abstand größte Schaden jährlich entsteht durch Steuerhinterziehung. Vielleicht ist es ja doch ganz gut, dass Die Linke so gute Beziehungen zu den Remmos hat - da kann sie von du zu du nachfragen, ob die nun ihre 'Gewerbe' und sonstigen Aktivitäten rechts- und steuerkonform betreiben wollen... Als Freundschaftsdienst quasi 🫂
zum Beitrag30.09.2026 , 17:46 Uhr
"Entlastung nur für Autofahrende" Das ist kompletter Quatsch, der Tankrabatt kommt JEDEN zugute. Denn selbst jeder Bio-Supermarkt wird von LKWs beliefert - und die fahren mit Diesel... Die allermeisten Stadtbusse fahren mit - Diesel... Alle Regionalbahnen auf unelektrifizierten Strecken fahren mit - Diesel... Das sind übrigens nach Betriebsleistung (=Zugkilometern) etwa 33%. Ja, jeder dritte Kilometer Schiene im regionalen ÖPNV fährt noch mit Diesel... Ergo: der Tankrabatt kommt ALLEN zugute, weil er das Alltagsleben als auch die Lieferer von Alltagsgütern finanziell entlastet. Der Tankrabatt kann dabei nur ein Anfang sein - es braucht auch noch einen Spritpreisdeckel - und zwar dauerhaft. Der weltweite Durchschnittspreis für einen Liter Super liegt aktuell bei 1,40€ im Verkauf, der für Diesel bei etwa 1,35€. Da müssen wir hin. Vernünftige Preise, die eine wettbewerbsfähige Wirtschaft und eine hochmobile Gesellschaft ermöglichen. Wir haben lange genug die Handbremse angezogen, wird Zeit endlich wieder voll durchzustarten.
zum Beitrag30.09.2026 , 16:21 Uhr
Genau das. Wer solche Politiker und Parteien wählt, der soll auch ihre Ideen bezahlen. Wer dahinter steht, der muss auch dafür einstehen. Die Berliner haben das gewählt, dann sollen die Berliner das auch bezahlen. Dann gibt's vom Senat finanzierte billige Mieten - und als Ausgleich halt vielleicht 16€ für einen Einzelfahrschein der BVG zur Finanzierung der Buden samt Sanierungen...🤷 C'est la vie ☯️
zum Beitrag30.09.2026 , 11:03 Uhr
Das Grundgesetz schreibt vor, dass im gesamten Bundesgebiet vergleichbare Lebensverhältnisse herrschen sollen. Ein Bürger in einem strukturschwachen Bundesland soll Zugang zu einer ähnlich guten Infrastruktur haben wie ein Bürger in einer wirtschaftsstarken Region – sei es bei Schulen, Straßen, der Polizei, dem ÖPNV oder der Verwaltung - DAS ist der Sinn des Länderfinanzausgleichs. Von Mietpreisen steht da nichts drin. Berlin gönnt sich bereits kostenlose Kitas, Geberländer wie Bayern gönnen sich das nicht. Jetzt sollen die restlichen Bundesbürger auch noch für billige Mieten herhalten - weil die 13 bis 40 Milliarden, die je nach Gutachten fällig werden, hat Berlin nicht mal ansatzweise. Ganz klares Nein von mir zu dieser Posse. Berlin hat hunderte S-Bahn Stationen, hunderte U-Bahn-Stationen, ICE Anschlüsse, Opern, Theater, Museen, einen internationalen Flughafen, etc... Ich habe nichts davon vor der Haustür, darum liegt bei mir der Mietpreis bei 5€ und in Berlin halt bei 25€. Angebot und Leistung stimmen. Wer in Berlin leben will, der soll auch für die angebotene Infrastruktur zahlen - und wer nicht, umziehen dahin wo es billiger ist.
zum Beitrag29.09.2026 , 22:53 Uhr
"Sie wissen aber schon dass Elif Eralp selbst keinerlei entsprechende Äußerungen getätigt hat, oder?" Ja das weiß ich, aber wie ich schrieb: "Frau Eralp ist als Chefin nun mal die, die die Verantwortung für ihren Laden zu tragen hat" Wenn ein Chef oder in diesem Falle Vorsitzende sagt, 'ich bin kein Antisemit', aber gleichzeitig nachweislich antisemitische Strömungen und Aussagen aus dieser Partei bekannt sind dann hat sie entweder kein genügendes Interesse dagegen vorzugehen oder es fehlt ihr an Autorität dagegen vorzugehen. Welche der beiden Möglichkeiten es letztendlich ist, ist egal - Eltern haften für ihre Kinder, Parteivorsitzende haften (moralisch) für ihre Verbände 🤷
zum Beitrag29.09.2026 , 22:40 Uhr
"Eine von der Linken regierte Hauptstadt will die Union nicht mitfinanzieren. Bei der AfD in Sachsen-Anhalt war CSU-Chef Söder nicht so rigoros." Wahre Worte, Söders Doppelmoral ist verstörend. / "Die Union (...) würde nichts mehr freuen, als den Aufschwung der Linken in der Hauptstadt mit restriktiver Haushaltspolitik gleich wieder im Keim zu ersticken." Das ist Quatsch, denn natürlich muss sich progressive Politik auch daran messen lassen, bezahlbar zu sein. Sozial sein kostet. Punkt. Es denkt den Widerspruch schamlos auf, dass sich das pleite Berlin kostenlose Kitas gönnt, während im Geberland Bayern dies aus haushaltspolitischer Disziplin heraus nicht gemacht wird. / Margaret Thatcher benannte das schon 1976 in ihrem legendären Interview: 'Sozialistische Regierungen richten traditionell ein finanzielles Chaos an. Ihnen geht immer das Geld anderer Leute aus.' Diesen zeitlosen Vorwurf konnte noch keine linke Strömung entkräften - und auch Die Linke in Berlin muss sich fragen lassen: WER soll das bezahlen? Die DDR, die Sowjetunion, Kuba, etc - egal wer, noch jede sozialistische Idee scheiterte am Geld. Auch Linke müssen Rechnungen bezahlen. Daran ist es noch immer gescheitert.
zum Beitrag29.09.2026 , 16:48 Uhr
Ideologisch geht jede Partei ran - ansonsten stimme ich Ihrer kurzen aber prägnanten Zusammenfassung aber zu. Ich würde das finale Fazit überdenken. Ich glaube nicht, dass deren Wählern "alles egal ist", aber die materielle Not und die Zukunftsängste übertreffen Republik und Verfassungspatriotismus um Längen mittlerweile. Dass das alles nicht nur Hirngespinste sind sollte man sich eingestehen, wenn man bedenkt, dass längst selbst im Westen und auch in reichen Bundesländern - Bayern, Baden-Württemberg und Hessen exemplarisch genannt - die AfD bei 15 bis 20% liegt...
zum Beitrag29.09.2026 , 10:43 Uhr
"Seit dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt auf der Basis einer Vergangenheit (...) läuft im Land eine fieberhafte Suche: Was kann als verbindendes Element über die verschiedenen Wählerschichten hinweg dienen" Diese Aussage offenbart unbeabsichtigt wo der große Fehler liegt und lag. Alle Parteien haben sich viel zu lange aufs Glück verlassen - 'wird schon gut gehen.' Egal wie viel Prozent die AfD holte. Egal, dass die AfD schon zur Europawahl fast alle Kreise im Osten gewann. Egal, dass sie irgendwann auch die Union überholte. 'Wird schon gut gehen' - bis Sachsen-Anhalt kam und die AfD noch stärker performte als vorhergesagt UND das BSW zeitgleich unerwartet die 5% schaffte. Nun ist die Brandmauer, die nie Lösungen anbot, übersprungen. AfD und BSW können alleine. Jetzt plötzlich suchen Medien und Parteien Lösungen. Jetzt plötzlich will man zuhören. Jetzt plötzlich will man die Wähler doch zurückholen. Jetzt plötzlich soll 'Verbindendes' gesucht werden. Allein, ob die Wähler nochmal zuhören wollen, nachdem sie jahrelang als auszugrenzen eingeordnet wurden, ist mehr als fraglich - und überhaupt muss dieses 'Verbindende' erstmal gefunden werden, weil keiner weiß, was das sein soll.
zum Beitrag29.09.2026 , 10:27 Uhr
Zu Spahn: Selten hat sich ein Thronanwärter so schnell selbst ins Aus geschossen. Karriereende durch Doppelfoul. Nach der gelben Karte direkt gelb-rot kassiert. Zu Amthor: Der ist schmierig durch und durch - nicht erst seit 2020 und dem Skandal um das US IT-Unternehmen Augustus Intelligente... Amthor ist für mich das Paradebeispiel, wieso für Politiker eine Altersgrenze her muss, so wie für das Amt des Bundespräsidenten. Politiker ist kein Beruf sondern eine Berufung. Ohne Ausbildung und Meisterbrief kein Amt, das wäre ein Traum. Nur Menschen in der Politik, die vorher mal Bezug zur Realität hatten.
zum Beitrag28.09.2026 , 20:38 Uhr
Ich halte fest: Die Linke muss klare rote Linien ziehen, aber "Merz leck Eier" oder Merz als Nazi bei Demonstrationen verbal oder auf Plakaten verunglimpfen, das ist okay... Bisschen einseitig, oder? Dobrindts Meinung ist für mich legitim. Es gibt antisemitische Strömungen in der Linken. Einige einzelne Akteure können klipp und klar benannt werden, aber Frau Eralp tut bisher nichts außer Lippenbekenntnissen. So lange Die Linke da nicht klare Kante zeigt und diese Personen rauswirft und so lange Die Linke die generelle Haltung des Bezirksverbands Neukölln toleriert, ist das Bekenntnis zum Antisemitismus nichts wert. Und Frau Eralp ist als Chefin nun mal die, die die Verantwortung für ihren Laden zu tragen hat. Merz behauptet auch er sei gehobener Mittelstand und kein Mensch glaubt es ihm - zurecht. So lange Frau Eralp nur sagt sie sei keine Antisemitin aber aktiv nichts dagegen unternimmt, so lange hat Dobrindt für mich recht. Den Anspruch ,den Die Linke an andere Parteien stellt, soll sie bitte zuallererst bei sich umsetzen.
zum Beitrag28.09.2026 , 12:08 Uhr
Die Nationalmannschaft hat den 'Spirit' der Zeit längst übernommen: Mittelmaß für alle, Lifestyle-Teilzeit als erklärtes Lebensziel. Kaum verschwitzt, die Stutzen nicht dreckig, keiner blutet - wer will schon gewinnen, Hauptsache jeder ist dabei🤷 Leider ist auch der DfB der Idee aufgesessen, es bräuchte nur einen besseren Erklärbär und engagierte Jürgen Klopp. Es fehlt aber nicht an Ausreden, ähm Erklärungen - daran fehlts wahrlich weder im Land noch in der Nationalmannschaft. Es fehlt am Bock die Ärmel hochzukrempeln. "Eier, wir brauchen Eier" - sagte Oliver Kahn einst. Das wäre der Spirit. Aber dafür müsste man sich ja anstrengen.
zum Beitrag28.09.2026 , 07:11 Uhr
"Seit dem Wahlsieg der Linken in Berlin konnte man den Eindruck gewinnen, die Stadt werde bald von Kommunisten, Islamisten und kriminellen Clans übernommen." Müsste da nicht "wurde" statt "werde bald" stehen? / "Vergessen wurde dabei, dass die Linke in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern längst mitregiert" Bremen = höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer überhaupt und in Mecklenburg-Vorpommern gehörte Die Linke zu den schärfsten Verfechtern der Ostsee-Pipeline Nordstream 2 und unterstützte auch das Konzept der russlandaffinen „Klimastiftung MV“ von Beginn an, deren einziges Ziel es war als Schutzschild gegen US-Sanktionen den Fertigbau Nordstream 2 zu ermöglichen. / "Auch einen linken Ministerpräsidenten, Bodo Ramelow in Thüringen, hat die Bundesrepublik überlebt" Weil Ramelow den 'Thüringer Weg' verfolgte, Verwalten statt Revolution war das Credo, Schwerpunkte Ramelows waren: Wirtschaftsnähe, Landesvater-Image, Haushaltsdisziplin, Politik der Mitte. Das alles brachte ihm stetige Konflikte mit dem eigenen linken Parteiflügel ein. Fazit: Bremen pleite, MV in Nachbetrachtung BSW Politik und in Thüringen hats nur funktioniert, weil explizit gemäßigte Politik umgesetzt wurde
zum Beitrag28.09.2026 , 06:47 Uhr
Der Bankenskandal war Anfang der 2000er. Er führte zum Fall Diepgens und schuf erst für rot-rot die Möglichkeit zur Machtübernahme - mit Wowereit als Resultat. Wieso sich SPD und PDS aufgrund eines mutmaßlich schmiergeldaffinen Bürgermeister Diepgen 'genötigt' sahen Jahre später 65.000 Wohnungen an Investmentbanken zu verschleudern, erschließt sich mir nicht🤷 Bitte helfen Sie mir da gerne auf die Sprünge
zum Beitrag27.09.2026 , 08:15 Uhr
"Wie viele von denen (=Männern) finden es heimlich geil, bewusstlose Frauen zu vergewaltigen?" Ziemlich viele würde ich sagen. Vollkommene Gewalt über jemand anderen zu haben, davon träumt doch beinahe jeder und jede mal, oder? Im Sadomasobereich geht's auch zumeist um totalen Kontrollverlust und Unterwerfung. Das ist also schon massentauglich und nicht abartig. Abartig ist allerdings, dies einseitig ohne Zustimmung der anderen Person zu machen. Allerdings hat das Tradition - ich denke da an alte Volkslieder... Beispiel: das "Donaulied" Wurde bis vor wenigen Jahren in jedem Bierzelt gesungen. Textauszug: Einst ging ich am Ufer der Donau entlang ein schlafendes Mädchen am Ufer ich fand ihr schneeweißer Busen war halb nur bedeckt Ich machte mich über die schlafende her da hört sie das Rauschen der Donau nicht mehr Du schamloser Jüngling was hast du gemacht du hast mich im Schlafe zur Mutter gemacht Jetzt hab ich 12 Kinder und doch keinen Mann was fang ich denn nur mit dem 13. an Mein Mädchen, mein Mädchen, was regst du dich auf für mich war es schön und für dich sicher auch Hier hast du 'nen Heller nun geh halt nach Haus und wasch dir den Schnickschnack mit Kernseife raus
zum Beitrag27.09.2026 , 07:56 Uhr
Welchen Ton soll man denn da anschlagen?🤷 Die verkauften damals 65.000 Wohnungen an gewinnorientierte Unternehmen - und regen sich heute über gewinnorientierte Uternehmen auf, die mehr als 3.000 Wohnungen im Land Berlin besitzen...😂🤷 Berlin ist doch selbst Schuld daran. Sie hätten die Wohnungen in kleineren Tranchen verkaufen können. Oder sie hätten in die Verträge schreiben können, dass ein Prozentsatz x Sozialwohnungen bleiben müssen. Oder oder oder. Nichts davon haben sie gemacht. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen etwas - und weil es ein paar Jahre später Mangelware ist, kommt der damalige Verkäufer zu Ihnen und sagt: "das nehme ich Ihnen jetzt wieder weg, weil ich es doch selber brauche und ich will Ihnen übrigens nicht den Marktpreis zahlen, weil mir das viel zu teuer ist..." Wie würden Sie wohl reagieren? Wenn das rechtlich durchgeht, kauft nie wieder irgendjemand irgendwas vom Staat. Wenn das durchgeht, investiert nie wieder irgendjemand in den Staat. Berlin hat Deutsche Wohnen und Vonovia vor 20 Jahren selbst gezüchtet, viel Geld damit verdient und beschwert sich heute, dass es diese Unternehmen gibt... Das ist irre. Pacta sunt servanda - Verträge sind einzuhalten.
zum Beitrag26.09.2026 , 18:08 Uhr
Dieser Kommentar spricht vieles Richtiges an und deckt wunde Punkte bei CDU als auch Die Linke auf - Chapeau. Aber dem Fazit widerspreche ich mit aller Vehemenz. Eine Union die sich offen mit Die Linke einlässt ist keine Union mehr. Ja die AfD bedroht deutlich mehr aktuell unsere Demokratie - allerdings nur, weil sie aktuell den deutlich größeren Zuspruch als Die Linke erhält. Über 50% für den politischen Rand wie in Sachsen-Anhalt oder 40% wie in Berlin sind Gift fürs für die Demokratie. Wenn die Ränder mehr Wähler einsammeln als die Mitte kann es nicht die Lösung sein, sich einem Rand hinzugeben. Linke wie AfD sind die äußerste Leitplanke im parteipolitischen Angebot und sollten nirgends Regierungen stellen. Mitwirkung in Koalitionen ist etwas anderes, aber Präsidenten stellen - nein. Eine Union, die sich einer dieser Parteien als Juniorppartner andient, wird endgültig auch vom letzten Rest der Wähler verstoßen.
zum Beitrag26.09.2026 , 13:58 Uhr
"Und der Allgemeinheit sei gegönnt, dass die Kosten daraus auch nur von Ihnen getragen werden und naicht versteckt abgewälzt werden." KEIN einziger ÖPNV trägt sich selbst. Die Allgemeinheit das sind sie und ich - wenn ich Ihre U-Bahn zahlen soll, zahlen Sie auch meinen Tankrabatt.
zum Beitrag26.09.2026 , 10:37 Uhr
Die entscheidende Frage ist doch: WER hat die Wohnungen an Deutsche Wohnen und Vonovia in Berlin verkauft? Muss ja sicher einzig die böse kapitalistische Union gewesen sein, oder?🥸 Schauen wir mal nach: der Senat Diepgen (CDU/SPD) verkaufte 1998 die GEHAG. 85% der Anteile der landeseigenen Gemeinnützigen Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft (GEHAG) mit rund 33.000 Wohnungen ging damals an die Hamburger Hypothekenbank und die GEHAG wurde schrittweise in die Deutsche Wohnen umgewandelt. Böse Union. Die SPD wusste sicher nicht was sie tat - unschuldig wie immer. Mal schauen, wer noch🤔 Oh, den größten Einzelverkauf beschloss eine rot-rote Koalition😯 Wie bitte?🫨 Ja, 2004 veräußerte das Land während des Senat Wowereit die Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft (GSW) mit rund 65.000 Wohnungen an ein Konsortium der Finanzinvestoren Cerberus und Goldman Sachs. Ja so eine 💩 Und die PDS war auch noch federführende Kraft, weil sie den Wirtschaftssenator stellte - Harald Wolf...😂🤷 65.000 Wohnungen für viel 💸💸💸 verkauft und jetzt 20 Jahre später wollen sich Die Linke und ihre Wähler an diesen Deal nicht mehr erinnern und enteignen...😂 Lächerlich, peinlich.
zum Beitrag26.09.2026 , 06:49 Uhr
"Der Sinn eines Preises ist es, das Verhalten zu steuern" - oder abzuzocken. Benzin ist nicht rar, sonst wäre es weltweit so teuer. Die deutschen Politiker sind nur zu verseucht von Lobbyisten - von Spanien bis Polen gibt's Lösungen, die die Spritpreise auf realistischem Niveau gehalten haben, nur bei uns zahlst du dich dusselig. Der Ölpreis lag schon vor 20 Jahren über 100 Dollar, da kostete Sprit 1,30€ der Liter, heute 2,40€. Das ist Abzocke mit politischem Geleitschutz. Zeit das die Bauern wieder auf die Straßen gehen und Zeit, dass das Fußvolk mal so richtig mitzieht.
zum Beitrag25.09.2026 , 13:26 Uhr
"...und damit den Anreiz, vom privaten Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen." Ich brauche keinen Anreiz, weil ich keinen ÖPNV habe - so wie Millionen anderer Menschen die auf dem Land leben. In meinem Dorf gibt es nichts außer einen Schulbus. Der nächste Bahnhof ist 9 Kilometer entfernt. Auf einer eingleisigen Strecke pendelt da ein privater Anbieter - mit einem Triebwagen... Wenn Verspätung ist, fährt die Bahn einfach nicht bis zum letzten Bahnhof, sondern dreht vorher wieder zum Knotenpunkt um - genial👌 Natürlich fährt da auch nur stündlich ein Zug - und der Umstieg würde 36 Minuten Wartezeit bedeuten, weil mies getaktet. Ich habe weder Lust noch Muse täglich 4 Stunden in Öffis mein Leben zu verschlafen. Der Tankrabatt ist Politik für die Landbevölkerung - weil auch wir zur Arbeit müssen, weil auch wir einkaufen müssen, weil auch wir zum Arzt müssen, weil auch wir Freunde und Verwandte besuchen wollen, weil auch wir gerne mal einen Ausflug machen wollen, weil auch wir Mobilität benötigen. Ich fahre und ich fahre gern - jeden Tag. Dafür bezahle ich weit mehr als das Deutschlandticket kostet. Gut, dass die Regierung alle Perspektiven bedenkt und nicht nur Stadtmenschen.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:06 Uhr
taz: CDU reicht AfD die Hand Charlotte Knobloch: lehnt die Stolpersteine vehement ab Meinungspluralismus ist hier wohl verpönt? Ich lehne derlei Stolpersteine auch seit jeher ab. Stolpersteine liegen am Boden - für mich ein Zeichen der Unterwerfung. Jeder kann darauf spucken, eine Zigarette darauf austreten, jeder Hund kann darauf 💩, etc... Gedenktafeln an Fassaden von Gebäuden - so ehren wir ehemalige Persönlichkeiten an deren Geburtshäusern. Das ist auf Augenhöhe. Da wo der Blick immer zuerst hingeht. Warum vergraben wir das Gedenken an Juden im Boden? Schon mal über die Wirkmächtigkeit dessen nachgedacht? Es ist mir komplett egal, ob der Beschluss durch AfD und Union zustande kam. Es ist mir auch komplett egal, ob diese vielleicht bis mutmaßlich aus anderen Motiven handelten. Stolpersteine sind für mich ein klassisches Beispiel von 'gut gemeint, aber schlecht gemacht'.
zum Beitrag25.09.2026 , 08:03 Uhr
Natürlich müssen dringend weitreichende und scharfe Reformen durchgeführt werden. Wohin wird die Prognose denn gehoben? Auf 1,3%. Und wo liegt die Inflationsrate 2026? Bei 2,8 bis 2,9%. Ergo haben wir immer noch eine reale Rezession, weil das Wachstum kleiner ist als die Inflation. Und das seit Jahren! Nur weil das nominale Wirtschaftswachstum nun etwas besser ausfallen soll, ist die Krise noch lange nicht beendet - ja selbst ein Ende der Krise ist deshalb noch nicht absehbar, denn die Prognose des Wirtschaftswachstum beschäftigt sich einzig mit der Zunahme der Wirtschaftsleistung (BIP), ohne die Inflation zu berücksichtigen - und die könnte wieder mächtig anziehen, wenn die hohen Ölpreise auf Lebensmittel und Heizung im Winter voll durchschlagen...
zum Beitrag24.09.2026 , 08:46 Uhr
"Ich würde es schwierig finden, eine Kenia-Koalition aus drei Wahlverlierern zu bilden. Wir haben eine klare Wahlsiegerin mit Regierungsauftrag, und das ist die Linke." 😂 Komisch, nach der Berlin-Wahl 2023 gab's solche Töne nicht zu hören, da hieß es, es sei auch eine Koalition jenseits des Wahlgewinners CDU möglich und das der Regierungsauftrag nicht automatisch an die stärkste Fraktion geht... / "Wir können den Wählerwillen nicht einfach ignorieren." Noch so eine undurchdachte Floskel - im Grundgesetz steht es genau andersrum, (Artikel 38) dass weder der Wählerwille, noch Parteien oder Fraktionen einem Abgeordneten vorschreiben können, wie er abzustimmen hat. Nennt sich Prinzip des freien Mandats. Die AfD argumentiert auch immer mit dem Wählerwillen... - taktisch wenig klug wenn die Jusos nun ins selbe Horn blasen, bietet dem Gegner wieder eine offene Flanke - können sich AfD und BSW in Sachsen-Anhalt direkt darauf berufen, 'wir machen nur, was in Berlin auch gemacht wird - den Wählerwillen umsetzen'...
zum Beitrag24.09.2026 , 08:24 Uhr
Das kann mit den Besoldungsgruppen kann ich nicht bestätigen, bis auf wenige Schreibkräfte sind hier nur Kollegen A13 aufwärts im Haus.
zum Beitrag24.09.2026 , 04:49 Uhr
Koçak ist kein unglücklicher negativer Ausreißer der Partei, er ist nur die prominente Spitze des Eisbergs. Das sich Medien nun auf ihn werfen ist logisch ob seiner Bekanntheit - es gibt da aber noch ganz andere Kaliber in Die Linke, die völlig untragbar sind, beispielsweise Hannah Bruns, über die selbst die taz sich schon gezwungen sah ,kritisch berichtet zu müssen. Die Brandmauer gegen die AfD wird seit Jahren auch an einzelnen Politikern rechtfertigt, beispielsweise dem Faschisten Hoecke, ebenso muss eine klare Mauer auch auf der anderen Seite des extremen Randes abseits der Demokratie gezogen werden. taz.de/Berliner-Linkspartei/!6215575/
zum Beitrag24.09.2026 , 04:35 Uhr
Der Artikel lässt völlig unerwähnt, dass zum Beispiel in Duisburg tausende Bulgaren leben, die dort von ihrer Mafia angesiedelt wurden, einzig mit dem Zweck um Monat für Monat Millionen an Geldern zu kassieren. Das ist dermaßen organisiert, dass in Armutssiedlungen in Bulgarien mit richtigen Büros zum Zuzug nach Deutschland geworben wird... Die Mafia kassiert dabei nicht nur einen Teil der Sozialgelder von den Menschen ein, sondern kassiert doppelt, indem sie über Strohmänner aberwitzig hohe Mieten sich vom Jobcenter für Wohnungen auszahlen lassen, die oft kein funktionierendes Wasser, Strom oder Heizung mehr haben. Unabhängig von dieser nicht hinnehmbaren organisierten Abzocke unseres Staates fallen die Bewohner der Gebäude dann auch noch negativ durch Vermüllung auf. Mit der Folge, dass sich neben der optischen und Geruchsbelästigung riesige Rattenkolonien gebildet haben, die die Gesundheit aller Bewohner, also auch die unschuldiger Nachbarn, gefährden. Überdies wurden bei Überprüfungen dann auch noch von 300 gemeldeten Kindern in einem einzigen Haus gerade mal 50 angetroffen... Höchste Zeit diese Sümpfe trocken zu legen. Die ARD hat das einwandfrei dokumentiert.
zum Beitrag23.09.2026 , 15:13 Uhr
Welche Parteien haben eigentlich die Wohnungen in Berlin an private Träger verramscht?
zum Beitrag23.09.2026 , 12:06 Uhr
"Beamte (...) können den AfD-Anweisungen widersprechen. Tun sie es auch?" Nein, das werden die Wenigsten tun. Erstens, weil unter den Beamten große Sympathien für die AfD herrschen - das Beamte "jene Berufsgruppe mit dem geringsten Anteil an AfD-Wählern" sein sollen mit "nur 38%" widerspricht meinem persönlichen Eindruck den ich auf den Fluren so mitbekomme. Das Beamte grundsätzlich eher konservativ bis rechts drehen ist sowieso logisch, Ordnung und Kontrolle sind wenig was linke Geister reizt - Polizei, Militär, Finanzen insbesondere - welcher überzeugte Linke geht schon freiwillig zu einer dieser drei Institutionen... Eben🤷 Diese 38% würde ich also mit großer Vorsicht genießen. Taktisches Lügen ist keine Seltenheit. Viele Beamte warten seit langem darauf, Gesetze oder zumindest den politischen Rückhalt an die Hand zu bekommen, endlich mal richtig durchgreifen zu können. Zweitens "werden Beamte in Ministerien, Rathäusern und Behörden nicht gerade darauf geeicht, ihren Vorgesetzten zu widersprechen. Im Gegenteil sollen sie in preußischer Tradition dafür sorgen, dass der Staat funktioniert" - ja, klare Hierarchie ist Standard. Widerstand ist wenig zu erwarten, eher Rückendeckung.
zum Beitrag23.09.2026 , 11:48 Uhr
Das war nicht sarkastisch gemeint und natürlich steht es jedermann frei sich privat zu versichern. Entweder über Zusatzversicherungen oder man braucht aktuell für die PKV mindestens 77.400€ Jahresbruttoeinkommen. Das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen für Vollzeitbeschäftigte in Deutschland lag in 2025 bei 57.408€... Die PKV ist also keinesfalls ein Club mit unüberwindlichen Grenzen - anstrengen, was leisten und 33% über dem Durchschnitt verdienen, dann klappts 👍
zum Beitrag23.09.2026 , 06:52 Uhr
"Arztpraxen sind faktisch oft telefonisch gar nicht mehr zu erreichen" Der Trend geht zur Zweitnummer für Privatversicherte... Ich habe keine Probleme egal welche Praxis zu erreichen. Spätestens beim zweiten klingeln werde ich auffallend freundlich am Hörer begrüßt - bei jedem Arzt. Nur wenn ich irgendwo zum ersten Mal anrufe sind Praxen schwer bis unmöglich zu erreichen.
zum Beitrag22.09.2026 , 20:24 Uhr
"man müsste einfach die Beiträge der GKV erhöhen und den Ärzten mehr Geld geben, damit die auch Anreize haben gesetzlich versicherte zu behandeln" Eben, so wird ein Schuh draus. Aber da plärrt ja jeder das die Beiträge zu teuer wären... ...weil was in der Diskussion immer nicht stattfindet, PKV Versicherte zahlen deutlich mehr für ihren 'Luxus'
zum Beitrag22.09.2026 , 16:53 Uhr
Was ist daran ungerecht? Ich bezahle schließlich deutlich mehr. Wer eine bessere Behandlung oder frühere Termine möchte, muss sich nur privat versichern - es steht jedem frei🤷 Wem die Beiträge zu teuer sind, der muss sich verbeamten lassen. Dann übernimmt der Dienstherr je nach Familienstand, Alter und Bundesland 50 bis 70 Prozent als Beihilfe, für Kinder 80 Prozent - für Polizisten, Soldaten und Berufsfeuerwehr meist 100 Prozent. Und wem das Beamtenleben zu dröge ist, der möge Lehrer werden - auch da gibt's Beihilfe vom Staat. Wer sich den privaten Luxus leisten will, der hat natürlich für seine höheren Beiträge eine bessere Behandlung verdient und wer für den täglichen Ablauf des Staates von Wichtigkeit ist (Lehrer, Polizisten, Soldaten, etc), der gehört allein schon aus Staatsinteresse natürlich ebenfalls bevorzugt behandelt. Dass Ärzte und Krankenschwestern als auch Altenpfleger ebenfalls in den Beamtendienst gehören sollten steht auf einem anderen Blatt - DASS sollte wirklich geändert werden.
zum Beitrag22.09.2026 , 12:20 Uhr
"Und ob es der SPD und den Grünen gefällt oder nicht: Dazu, diese roten Linien zu ziehen, ist die Partei mit diesem Wahlergebnis mehr als berechtigt" Die Linke ist also wegen dem Wahlergebnis von 25% berechtigt rote Linien zu ziehen, aber die Union, die die Bundeskoalition mit 28,5% anführt, ist nicht berechtigt rote Linien zu ziehen. Und im zukünftigen Berliner Senat soll die SPD diese roten Linien akzeptieren, aber in der Bundesregierung natürlich nicht...😂 Jeden Tag aufs Neue spannend wie hier parlamentarische Pragmatiken erklärt werden 👍
zum Beitrag22.09.2026 , 08:14 Uhr
Israel ist deutsche Staatsräson, Palästina nicht.
zum Beitrag21.09.2026 , 20:11 Uhr
Freuen und schauen was links so hinkriegt... Enteignungen - die tausenden Mietern vielleicht eine günstigere Miete verschaffen, aber keinen Quadratmeter neuen Wohnraum schaffen und Milliarden an Kapital (Abfindungen) binden werden Günstigeren und besseren ÖPNV - mit der hoch verschuldeten BVG, Prost Mahlzeit Die Vereinigung oder zumindest ein nebeneinander her von Juden und Muslimen in der Stadt ohne brennende Israel-Flaggen, toitoitoi Kaputte (Hauptgebäude der TU) und hochverschuldete Unis, die zwar im klassischen Sinne rechtlich nicht insolvent sind, aber unter massiver Finanznot und akutem Sanierungsstau von rund 8 Milliarden Euro leiden - have fun Und eine AfD kleinhalten, die trotz aller Verklärungen mit Abstand das beste Wahlergebnis ever in Berlin eingefahren hat Ja das wird ein Freudenfest 👌
zum Beitrag21.09.2026 , 08:00 Uhr
"SPD und Grüne in Berlin mögen sich heimlich danach sehnen, mit der CDU zu paktieren. Doch kommen sie kaum daran vorbei, sich auf eine Linke einzulassen, die mit der Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen ein wichtiges Ziel ausgesprochen hoch gehängt hat und im Bezirk Neukölln GenossInnen in den Reihen hat, die weder gegen Antisemitismus noch gegen Realitätsverlust gefeit sind." ...und eine Linke, bei der Issa Remmo auf der Wahlparty auftaucht, dessen Clan beteiligt war beim Einbruch im Grünes Gewölbe 110 Mio, im Bode Museum 3,75 Mio, dazu etliche Raubüberfalle u.a. auch auf einen Geldtransporter am KuDamm. ...und eine Linke, die Ibrahim Ibrahim auf der Wahlparty duldet, der führender Unterstützer der Terrororganisation PFLP ist, gestern aber als Vertreter des "Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees" auftrat. Die Gruppe wird übrigens vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft und ist bei der EU als Terrororganisation gelistet...🤷😂 Vielleicht wird Remmo Sonderberater für 'warme Enteignungen' 🔥 und Ibrahim Ibrahim Experte für 'Sicherheit jüdischen Lebens in Berlin'. Die Kriminellen reiben sich die Hände - Berlin als Beute.
zum Beitrag20.09.2026 , 09:40 Uhr
"Die Medien tragen mit negativer Berichterstattung zu den Erfolgen der AfD bei." Ich glaube diese These nicht. Wäre dem so, müssten linke Regierungen längst am Ruder sein, denn noch viel länger als die Rechten beschwören Linke das Weltende: FCKW, Golfstrom, Atomkraft, CO2, Bodenversalzung, Biodiversität, Monokulturen, usw usf Kein Tag ohne Weltuntergangsmeldungen von links. Und das Internet war, bis es die Rechte für sich entdeckt hat, ein rein linker Spielplatz. Die These kann also nur stimmen, wenn Linke im Gegensatz zu Rechten es nicht verstehen würden, überzeugende Texte zu schreiben. Das ist aber nicht so, weil weder rechts noch links grundsätzlich dumm oder klug sind, sondern überall von dumm bis klug alles dabei ist. Ich glaube die Autorin überschätzt den Einfluss der Medien. Medien werden gern als 4. Gewalt im Staat verklärt. So lange die Wähler der AfD nur Ossis waren, schob man es auf die 'dummen Ossi', verblendet von 40 Jahren sozialistischer Diktatur. Seit die AfD aber bundesweit auf Nummer 1 liegt, braucht man eine neue Erklärung, weil der Wessi ist ja aufgeklärt und demokratisiert - der kann unmöglich freiwillig AfD wählen... Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
zum Beitrag17.09.2026 , 22:15 Uhr
Der ÖRR ist viel zu fett. Was hat es mit Kultur oder Information zu tun, für Millionen Euro Sendungen wie den Tatort oder das Traumschiff zu finanzieren...🤷 Wie rechtfertigt der ÖRR 72 Radiosender (aufgeteilt auf 9 Landesrundfunkanstalten) und 21 eigenständige TV-Programme - BR, HR, MDR, NDR, rbb, SR, SWR, WDR ZDFneo, ZDFinfo, tagesschau24, One und ARD-alpha, und so weiter und so fort. Völliger Irrsinn. Eine Reform ist unumgänglich und unter dem Strich muss massiv eingedampft werden. Wer Weimer und Konsorten den Wind aus den Segeln nehmen will, muss konstruktive Vorschläge zur deutlichen Entschlackung des ÖRR vorlegen.
zum Beitrag17.09.2026 , 01:43 Uhr
"Damit verhindern die Ministerpräsidenten, dass es nach den drohenden Wahlniederlagen am Sonntag in der CDU zu einem Kurzschluss kommt." Abwarten. Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Union in Mecklenburg-Vorpommern ganz rausfliegt aus dem Parlament - und wenn man dazu in Berlin vielleicht nur Dritter wird, dann will ich sehen was dieses" Bekenntnis' der Ministerpräsidenten noch wert ist... Aber ja, was hätten sie auch anderes machen sollen - die Ministerpräsidenten werden auch die neueste Umfragewerte gesehen haben. Dazu gab's in der B*LD Zeitung eine Karte, wo fast jeder Landkreis Ost wie West in himmelblau gefärbt war - so viel zum Thema die AfD ist reaktionäres Ossitum... Der mutlose Schlingerkurs Merz' hat die Union dermaßen Stimmen gekostet, dass die Union alles dafür tun muss, dass diese Koalition hält. Bei der SPD sieht's wenig anders aus. Irgendwie zusammenbleiben und auf ein Wunder hoffen lautet nun die Devise - wie schon so oft die letzten Jahre in diversen Bundesländern... Ausgang stehts bekannt - verdoppelte und verdreifachte Ergebnisse für die AfD. Die andauernden Planlosigkeit ob dessen ist bemerkenswert. Ein Unfall mit Ansage.
zum Beitrag16.09.2026 , 12:31 Uhr
Fachkräfteeinwanderung wäre in der Tat sehr wichtig. Vor allem da sie im Gegensatz zur Armutsmigration uns 'fertige' Arbeitskräfte bringt, die theoretisch direkt auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt werden können und nicht erst jahrelang beschult und/oder ausgebildet werden müssen. Gegen die Fachkräfteabwerbung aus dem Ausland gibt es allerdings auch das Argument, dass dadurch den Entwicklungsländern die klügsten Köpfe geklaut werden. Sozusagen Kolonialismus 2.0 - nur diesmal Hirn statt Rohstoffe. Es gibt aber auch kritische Stimmen aus der Wirtschaft. Ein syrischer Automechaniker ist auf dem Papier ein Facharbeiter, in der Wirklichkeit allerdings selten. Ich bringe das Beispiel, da ich einen Bekannten mit Autowerkstatt habe. Der hat die letzten Jahre insgesamt 3 'Facharbeiter' ergattern können, von denen er 2 nochmal komplett zur Berufsschule geschickt hat, weil die mit modernen Motoren, etc nullkommanull anfangen konnten. Facharbeiter ist halt nicht Facharbeiter. In der Pflege kenne ich das wesentlich bessere Beispiel, da bildet eine Agentur in Mazedonien vor Ort Kräfte nach deutschen Standards aus - und wer besteht darf kommen 🤷👍 Das sollte in allen Branchen so gemacht werden.
zum Beitrag16.09.2026 , 08:23 Uhr
Sehr schön erklärt, genau das 👍
zum Beitrag15.09.2026 , 22:26 Uhr
Fleisch wirkt für mich nicht hochwertiger, aber es ist super Geschmacksgeber. Eine schöne kräftige Soße, dazu ein ordentliches Stück Fleisch und dazu frisches Gemüse - das schmeckt. Fleisch ist für die menschliche Ernährung nicht lebensnotwendig, aber eine rein vegetarische oder gar vegane Ernährung bedarf einer Planung. Und das sagt es doch schon: wenn ich etwas planen muss, weil mir sonst was fehlt, dann ist es nicht vollwertig. Bestes Beispiel hierfür ist das Vitamin B12. Dieses Vitamin wird von Mikroorganismen gebildet und ist in nennenswerten Mengen nur in tierischen Lebensmitteln enthalten. Wer also komplett auf tierische Produkte verzichtet, muss Vitamin B12 dauerhaft über Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Ergo: ohne Fleisch fehlt was 🤷
zum Beitrag15.09.2026 , 22:16 Uhr
Wo produziert unsere Gesellschaft Bettler? Wir haben einen Sozialstaat der jedem ein Existenzminimum zusichert. Dafür beneiden uns viele Staaten. Zusätzlich haben wir gerade einen akuten Arbeitskräftemangel - nicht nur Fachkräfte, auch Unqualifizierte im Niedriglohnsektor werden durchaus gesucht. Statt betteln könnten diese Menschen auch Pakete ausfahren oder mit dem Fahrrad für einen der Essenslieferanten anheuern, Spargel stechen, etc Weder produziert noch macht unsere Gesellschaft Betteln nötig.
zum Beitrag15.09.2026 , 22:08 Uhr
Der ÖPNV ist eh schon viel zu billig. Das Deutschlandticket kostet aktuell 63€ im Monat. Für 63€ bekomme ich aktuell bei 2,30€ für den Liter Super 27,4 Liter. Mit 27,4 Liter kann ich bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 Liter 391 Kilometer fahren. Ein Monat hat 20 Arbeitstage. 391 Kilometer geteilt durch 20 Arbeitstage = 19,55 Kilometer. Die müssen wir nochmal durch 2 teilen, wegen Hin und Rückweg, also 9,77 km. Sobald Pendler mehr als 9,77km einfachen Arbeitsweg mit dem Auto fahren müssen, sind sie benachteiligt gegenüber dem ÖPNV Nutzer. Stadtmenschen können das Deutschlandticket neben Beruf on top privat nutzen - so oft sie wollen. Die Landbevölkerung aber, die keinen Bahnhof und oft nur einen spärlichen oder gar keinen ÖPNV hat, die müssen tanken. Mit 63€ kommst du da nirgends hin. Die meisten von uns haben Arbeitswege von 20 bis 30 Kilometer einfach. Viele haben es weiter. Ich habe 53 Kilometer einfach. Das sind Spritkosten von 350 bis 400€ im Monat aktuell. Bevor also der Staat das ÖPNV Ticket von 63 auf 9 Euro reduziert, soll er erstmal der Landbevölkerung sämtliche Benzinkosten die höher sind als 63€ im Monat erstatten, damit eine Gleichberechtigung herrscht.
zum Beitrag15.09.2026 , 13:30 Uhr
Muss er weg? Mittlerweile ja, aber was wäre der Preis... Wüst oder Günther als Nachfolger wären katastrophal, weil sie die Union auf den Pfad der SPD führen würden - Politik wider ihrer Wählerschaft. Die Wahlergebnisse dürften sich dementsprechend denen der SPD annähern. Söder wäre aber auch keine Verbesserung, weil er ein meinungsschwacher Wendehals ist. Seit heute kursiert Dobrindt als Name durch den Boulevard. Seine Untätigkeit seit Jahren bei den Grenzkontrollen weder für eine gesetzlich wasserdichte Grundlage, noch eine Änderung der Anwendung zu sorgen steht beispielhaft für sein Duckmäusertum. Spahn war der einzig gut vernetzte und fähige Mann im Hintergrund mit klarer Meinung.
zum Beitrag15.09.2026 , 12:57 Uhr
Ich bin für Fachkräftezuwanderung aber gegen Armutsmigration. Worin Sie da eine leugnende Bestätigung sehen ist mir unverständlich. Ich sehe deutlich zu wenig Kapazitäten gegeben, Hunderttausende in der Erwachsenenbildung zu beschulen und auszubilden, bevor sie dann Teil der Erwerbsgemeinschaft werden können. Und dafür müssten auch klare Altersgrenzen her. Einen 40 jährigen jahrelang zu beschulen und auszubilden kostet sehr viel Geld, wenn er danach noch 20 Jahre arbeiten geht, bevor er dann in die Grundsicherung fällt, weil er niemals auf ausreichend Rentenpunkte kommt, ist das definitiv von vorn bis hinten ein Minusgeschäft für uns.
zum Beitrag15.09.2026 , 12:51 Uhr
Es war keine Wiedervereinigung, das setzt gleichberechtigte Partner voraus. Ansonsten stimme ich Ihnen gerne zu.
zum Beitrag15.09.2026 , 12:45 Uhr
"In Dortmund dürfen Menschen mit einem Becher nicht mal still vor Restaurants sitzen. Löst das die Probleme?" Optisch definitiv. Es macht auch Innenstädte für die Bettelmafia unattraktiv. Und in Deutschland muss niemand betteln. Das Grundgesetz verankert das Sozialstaatsprinzip im Art 20 GG und garantiert damit jedem Menschen ein rechtlich einklagbares Existenzminimum für ein menschenwürdiges Leben.
zum Beitrag15.09.2026 , 12:34 Uhr
Nein das entging mir nicht, deshalb schrieb ich "Dobrindt sitzt an der Quelle" - die Quelle ist Manfred Weber, der Vorsitzender der EVP-Fraktion im EU-Parlament und stellvertretender Parteivorsitzender der CSU ist.
zum Beitrag14.09.2026 , 15:11 Uhr
Sich so angreifbar zu machen ist schon selten dämlich...🙄😒 Entweder die Anwendung ändern oder die Gesetze ändern 🤷 Dobrindt sitzt an der Quelle für beides - nichts zu tun und die Grenzpolitik so halbgar weiterlaufen zu lassen macht ihn zur Zielscheibe für links wie rechts. Der Mangel an Kompetenz in der höchsten politischen Ebene dieses Landes ist zur Zeit schon katastrophal😶🌫️
zum Beitrag14.09.2026 , 08:51 Uhr
"Doch viele Politiker:innen meiden das Thema. Das ist auch ein Erfolg der Rechten, die daraus einen Kulturkampf machen" Und links macht aus Essen keinen Kulturkampf? Links plädiert beim Essen für vegane Ernährung der Gesundheit wegen - bei der Legalisierung von Cannabis hingegen war die Gesundheit egal. Das ist doch auch Kulturkampf pur 🤷 JEDE Partei macht Kulturkampf für die Vorlieben ihrer Wählerschaft - und das ist gut so. Vegane VoKü's für Berlin? Gute Idee. Brätl und Rostbratwurst für Thüringen? Gute Idee. Jeder soll nach seiner Fasson selig werden - Friedrich II
zum Beitrag14.09.2026 , 00:56 Uhr
Ich weiß nicht wer haftet, wenn die KI uns umbringen will, aber ich weiß wer uns beschützen wird - der Terminator 🤖 Spaß beiseite - wir haben doch schon längst KI die Menschen tötet. Sogenannte fire and forget Raketen suchen sich ihr Ziel selbst. Angefangen hat das schon im Zweiten Weltkrieg. Natürlich haben wir das entwickelt - Codename Fritz X - und natürlich haben die Amerikaner hinterher die Köpfe dahinter geklaut... Moderne Drohnen können sich ihre Ziele auch selbst aussuchen. Ich habe keine Angst vor KI - im Notfall einfach Stecker ziehen 🔌
zum Beitrag13.09.2026 , 21:07 Uhr
Das wäre ja Pragmatismus - sogar Pragmatismus mit Aussicht auf Erfolg. Sowas gibt's in Deutschland schon lange nicht mehr. Wenn Die Linke in Berlin an die Macht kommt, wird trotzdem nicht vergesellschaftet werden - aber sie wird es SPD und Grünen in die Schuhe schieben oder dem fehlenden Geld. Und wenn Die Linke nicht an die Macht kommt, dann singen sie ihr Hohelied einfach weiter. Die waren fast 20 Jahre seit der Wiedervereinigung in Berlin mit an der Macht - statt ÖPNV Ausbau oder Sozialwohnungsneubau wurd ausgerechnet unter der Linken der Amazon-Tower - auch noch ausgerechnet in ihrer Hochburg Friedrichshain - genehmigt...😂🤷 Der historische Werdegang SED ➡️ PDS ➡️ Die Linke ist allseits bekannt. Die fehlende Aufarbeitung der Diktatur des SED-Regimes und die personellen Kontinuitäten von SED Kadern – besonders in den 1990er-Jahren – sind und waren immer wieder Gegenstand politischer Debatten. Wie man sich von denen was erhoffen kann ist mir völlig schleierhaft - aber, die Gedanken sind bekanntlich frei 🤷👍
zum Beitrag13.09.2026 , 20:42 Uhr
"Es ist ja auch schwer zu glauben, dass sich über 40 Prozent der Wählenden in Sachsen-Anhalt für eine Partei entschieden haben, die ethnische Säuberungen plant. Und dass es in bundesweiten Umfragen fast 30 Prozent erwägen. Aber genau so ist es." Nein so ist es nicht. 40% der Sachsen-Anhaltiner und 30% bundesweit wollen politische Lösungen und trauen sie den alten Parteien nicht mehr zu. SO ist es. Beispiel Asylpolitik: die Asylberechtigung nach Art. 16a GG wird nur für 1 % aller Antragsteller positiv beschieden +15% die Flüchtlingsschutz nach der Genfer Konvention erhalten = Schutz vor zielgerichteter Verfolgung (Rasse, Religion, Nationalität) +20% die subsidiären Schutz §4 AsylG erhalten = Bürgerkrieg im Heimatland, Folter +5% aus nationalen Abschiebungsverboten § 60 AufenthG = konkrete Gefahren im Heimatland, Existenzminimum-Unterschreitung Bleiben 60% die formal ausreisepflichtig sind - Jahr für Jahr. Die gehen aber nicht, rutschen zu 75-80% in die Duldung. Das ist absurd. Und selbst von den VOLLZIEHBAR Ausreisepflichtigen werden jährlich nur 9% abgeschoben. Dieser Mangel an Vollzug bestehender Gesetze bricht der AfD Bahn. Die Untätigkeit Regierender ist der wahre Motor der AfD.
zum Beitrag13.09.2026 , 20:06 Uhr
"Aber es gab auch mehr als 100.000 Gründe, Hoffnung zu schöpfen." Ist das so? Ist das nicht nur 'aus der Bubble für die Bubble'? Haben sich die Umfragewerte verändert durch die Demos? Fühlen sich in Berlin Politiker von SPD, Grünen, Linken oder Union jetzt genötigt einen Verbotsantrag zu stellen? Oder die Forderungen des Richterbunds, das externe Weisungsrecht der Justizministerien gegenüber den Staatsanwaltschaften im Bundesrecht zu streichen, umzusetzen? Außer den üblichen Floskeln habe ich nichts vernommen. Man müsste könnte sollte... Der Artikel stellt es selbst fest: "Eine politische Wende haben die 100.000 sicher noch nicht bewirkt." Eben. Und der Artikel stellt auch die zweite entscheidende Frage: "ob die Zahl der Demonstrierenden angesichts der akuten Gefahr einer Machtübernahme durch die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eher hoch oder zu niedrig ist." Ich beantworte das wie folgt: als auf Sylt ein paar Besoffene sangen, waren danach 150.000 allein in Hamburg auf der Straße. Bei EINER Demo. Nicht in zwei Wochen, nicht republikweit so wie jetzt. Nach Sylt demonstrierten Millionen, jetzt ein kläglich Häufchen. Das zeigt mir klar die Richtung an wohin es geht.
zum Beitrag13.09.2026 , 07:49 Uhr
"Überlegt doch mal, 576,037 AfD Wähler in Sachsen-Anhalt. Von 80.000.000 / 80 Millionen Bundesbürgern wählen eine rechtsextremistische Partei. Was passiert, völlig unnötiger Katastrophenarlarm wird quasi durch alle Parteien vorgespielt." Überlegen Sie doch mal, die AfD ist seit langem mittlerweile stärkste Partei in Umfragen. Das sind dann bundesweit deutlich mehr als die 576.037 Wähler. Sachsen-Anhalt - wie der Osten generell - ist nur immer ein Blick in die Zukunft. Seit es die AfD gibt, wurde immer der Zuspruch, den sie im Osten genoss, ein paar Jahre später auch im Westen erreicht. Siehe Bayern, siehe Baden-Württemberg, siehe Hessen. Die Wahlergebnisse im Osten sind seit es die AfD gibt das zuverlässigste 'Computermodell' für die Zukunft. Wieso man deshalb nicht intensiv die geäußerten Probleme und Bedürfnisse der Ossis analysiert und mit wirkungsvoller Politik versucht zu befrieden, ist mir schleierhaft. Anscheinend will man immer erst warten, bis das Haus in Vollbrand steht.
zum Beitrag13.09.2026 , 07:41 Uhr
Dieses Argument finde ich in einer Demokratie immer fragwürdig. Außer in Bayern früher, wo die CSU regelmäßig 50%+x geholt hat, bekommen immer weit über 50% einen Ministerpräsidenten oder Kanzler, den sie nicht gewählt haben. Meist sind es um die 70%, die einen MP oder Kanzler bekommen, den sie nicht gewählt haben. Ich glaube kaum, das beispielsweise die SPD Wähler, die eine zweite Legislatur von Scholz wollten, auf Merz erpicht waren...
zum Beitrag13.09.2026 , 00:49 Uhr
Warum sollte jemand, der in beispielsweise in Argentinien geboren wurde, in Spanien wählen dürfen? 🤷 Dann müsste ja ein Drittel der Amerikaner als Nachfahren von Deutschen in Deutschland wählen dürfen... Macht keinen Sinn.
zum Beitrag13.09.2026 , 00:22 Uhr
Artikel 38 (1) GG: "Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt." Bedeutet: Niemand darf vom Staat, von Arbeitgebern, Gruppen oder Einzelpersonen dazu gezwungen werden, eine bestimmte Partei oder Person zu wählen oder überhaupt an der Wahl teilzunehmen, ergo keine Wahlpflicht. Heißt: das Geschlecht ist bei Wahlen komplett egal. Wähler sollen wählen, wen sie für am fähigsten halten und nicht nach Geschlechtsteilen.
zum Beitrag11.09.2026 , 18:24 Uhr
Ja was zählen schon Menschenrechte🤷 Deutschland war der größte Handelspartner des Iran, liefert Panzer in die Türkei, war und ist sowieso seit jeher unter den 5 größten Waffenexporteuren der Welt und war lange Zeit Weltmarktführer in der Prothesenproduktion...🦾 Nordkoreas Diktator fährt Mercedes und mit China verbindet uns wirtschaftlich alles, obwohl die die Uiguren in Lagern umerziehen (höflich ausgedrückt), Tibet besetzen und früher oder später Taiwan überfallen werden wie es aktuell schon Russland mit der Ukraine macht. Apropos Russland, deren Gas und Öl kaufen wir natürlich immer noch, nur über Umwege halt. Autos zu Millionen verschacherten wir im Zuge der Abwrackprämie gen Afrika, Hauptsache bei uns wird der Boden nicht verseucht und elementare Rohstoffe für Batterien von schicken CO2-frei geframten e-Autos werden von afrikanischen Kindern aus deren Boden gekratzt. Alles bekannt. All das passiert jeden Tag. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Menschenrechte sind schön auf dem Papier, aber Bindungswirkung entfalten sie nur wo es uns gerade opportun erscheint. War nie anders, egal ob schwarz, rot, grün oder gelb an der Macht. Warum also jetzt die Scheichs verprellen?🤷
zum Beitrag11.09.2026 , 17:52 Uhr
Ich frage mich wie so etwas möglich ist🤷 An der schmalsten Stelle der Meerenge sind es gerade mal 30 Kilometer zwischen Jemen und Dschibuti - und in Dschibuti hat fast die halbe Welt Militärbasen... Angefangen mit den USA und deren riesigen Camp Lemmonier, der wichtigsten Drehscheibe für die Operation Enduring Freedom Horn Of Africa. China baute zur Sicherung seiner Handelswege eine Basis vor Ort. Japan hat einen eigenen Luftwaffenstützpunkt am internationalen Flughafen Dschibutis zur Bekämpfung der somalischen Piraterie. Saudi Arabien baut aktuell eine große Militärbasis. Frankreich als ehemalige Kolonialmacht hat vor Ort ein großes Kontingent stationiert, inklusive der Luftwaffenbasis Aérienne 188 und einem Wüstenkampf-Ausbildungszentrum, das auch Spanien mitnutzt und bis weit in die 2000er war die 13. Halbbrigade der Fremdenlegion in Dschibuti dauerhaft stationiert. Auch Deutschland hatte bis 2017 eine Logistikbasis in Dschibuti - aber natürlich haben wir die aufgegeben...🙄😒 Es müsste doch ein Leichtes sein mit dieser internationalen Präsenz die Huthis in ihre Schranken zu verweisen. Die Zurückhaltung gegenüber Terrormilizen ist unerklärlich. Zeit für robuste Antworten.
zum Beitrag11.09.2026 , 17:09 Uhr
Gesetzlicher Grundstock, private Zusatzleistungen 🤷👍 Sehr vernünftig. Die Frage wird dann nur sein, was ist Basis und was Zusatzleistung. Ich glaube da kommen wir um Abstriche für die gesetzlichen nicht umher.
zum Beitrag11.09.2026 , 12:20 Uhr
Man muss kein Prophet sein wie dann die Wahl ausgeht...
zum Beitrag11.09.2026 , 12:19 Uhr
Also so lange es über 100 gesetzliche Krankenkassen gibt, scheint es kein sooooo schlechtes Feld zu sein 🤷 Man sollte erstmal die gesetzliche auf eine Kasse zusammenstreichen - oder von mir aus einige wenige wie bei den Privaten.
zum Beitrag11.09.2026 , 10:08 Uhr
Siehe Antwort unten oder auch hier: de.wikipedia.org/wiki/Abiturientenquote
zum Beitrag11.09.2026 , 07:47 Uhr
"Durch den 11. September war im Westen ein neues Feindbild entstanden: der islamistische Terrorist (...) Es folgten Anschläge in Madrid, London, Paris, Brüssel und Berlin. Menschen wurden ermordet." Wer will es uns verübeln? Uns = die westliche Welt. Wenn eine Macht von außerhalb kommt und immer wieder unschuldige Zivilisten möglichst grausam ermordet - da entwickelt sich zwangsläufig eine Antipathie. Ja der islamistische Terrorismus versteckt sich unter dem Deckmantel des Islam und ja, eine generelle Verurteilung aller Muslime ist deshalb in keinster Weise gerechtfertigt. Das ist aber leichter gesagt als getan. UND mir fehlt die Solidarität der friedlichen Muslime. In Deutschland leben 7 Millionen Muslime. Wenn Palästina bombardiert wird gehen tausende Menschen der muslimischen Diaspora auf die Straße - da wird fast wöchentlich demonstriert. Wo waren diese Menschen als der LKW über den Weihnachtsmarkt donnerte?🤷
zum Beitrag10.09.2026 , 16:58 Uhr
"Die diversen Wirtschaftsinstitute, die sich mit dem Wahlprogramm in SA beschäftigt haben, haben das ja gut belegt." Pauschal zu sagen 'rechts zieht wirtschaftlichen Abstieg nach sich' halte ich für widerlegt. Wie bei allem gilt: es kommt darauf an. Beispiele: Ungarn: das war unter Orban eine illiberale Wirtschaft, ausgelegt auf Klientelismus mit starkem Fokus auf asiatische FDI. Wachstum und Dynamik waren dementsprechend mäßig bis volatil und extrem krisenanfällig. Polen: das war unter der PiS eine Form von konsumorientiertem Sozialpopulismus, der - wo es möglich war - dem Credo der 'Re-Polonisierung' unterworfen wurde. Da im Zweifel aber stets Konsum vor Populismus gestellt wurde, erlebte Polen unter der PiS ein sehr hohes und beinahe durchweg konstantes Aufholwachstum, das kaum Phasen der Rezession erlebte. USA: 2,2% Wachstum mit protektionistischer Handelspolitik und Fokus auf Binnennachfrage. Japan: trotz Überalterung migrationsfeindlich, vor allem rigoros gegenüber Armutsmigration - dort wird mit Robotik der Arbeitskräftemangel aufgefangen. Der Wirtschaft ist egal ob rechts oder links, Hauptsache es gibt ein Konzept. Wir machen von allem ein bisschen, das ist unser Problem.
zum Beitrag10.09.2026 , 11:34 Uhr
Sachlich nüchterne Stimmen aus Politik und Medien sehen es wie der Artikel👍 Boris Palmer zum Beispiel bezeichnete das Wahlergebnis im Podcast des Journalisten Constantin Schreiber als "Glücksfall", da die AfD keine absolute Mehrheit hat. "Jetzt hat man die Chance mal auszuprobieren was tatsächlich passiert, wenn die AfD den Ministerpräsidenten stellt" und zwar in einer "Konstellation der kontrollierten Inverantwortungnahme mit der AfD ohne Maximalrisiko" wegen der fehlenden absoluten Mehrheit. Dies ermögliche eine "punktuelle Zusammenarbeit in Sachfragen". Setzt natürlich voraus, dass man die AfD nicht dem BSW überlasst, sondern sich die Union oder einzelne Politiker des Landtags von Mehrheit zu Mehrheit unvoreingenommen der Sachpolitik widmen. Geht auf alle Fälle deutlich schneller als ein jahrelanges Verbotsverfahren mit unsicherem Ausgang - UND nimmt das Risiko, dass das Urteil nicht akzeptiert wird. Die AfD muss es selbst verbocken mit schlechter Politik. Das Argument, dass AfD-Wähler die Partei sowieso wählen egal was sie macht, lasse ich nicht gelten - weil eben diese Wähler ja auch der unfähigen Politik von SPD und Union davongelaufen sind. Wähler sind keine blinden Schafe.
zum Beitrag10.09.2026 , 10:22 Uhr
Ein spannender Artikel. Zwei Punkte sehe ich aber anders: 1. "Eine echte Alternative für Deutschland bietet nur der Demokratische Sozialismus. Er stellt die Mehrheit der Bevölkerung – die arbeitende Klasse – in den Mittelpunkt seiner Politik." Die Mehrheit der Jugend will nicht mehr arbeitende Klasse sein. Ursprünglich Abiturientenquote: 5%. Heute: knapp 50%. "Arbeiten", sprich Handwerk, Monteur,... = Erwirtschaftender will kaum einer mehr werden. Consulting = reden für Geld ohne Verantwortung übernehmen zu müssen, Influencer oder 'was Soziales', das idR den Staat Geld kostet statt welches zu erwirtschaften, ist Trend. 2. "In Berlin, wo die Bevölkerung per Volksentscheid für die Enteignung von Wohnungskonzernen stimmte, ignorierten die Parteien die Entscheidung." Stimmt, trifft aber auch das konservative Lager. Deren Wähler wollten weiterhin Diesel fahren, mehr Abschiebungen und niedrigere Spritpreise. Sie wählen dementsprechend Parteien - die dann aber nicht regieren dürfen (AfD) oder Versprochenes nicht umsetzen (Union). Wenns um Ignoranz des Wählerwillens geht, werden alle Gruppen gleich missachtet von unseren Politikern. Deshalb wachsen ja beide politischen Ränder stetig an...
zum Beitrag09.09.2026 , 20:42 Uhr
Wüst will sich vor allem in Stellung bringen, falls Merz fällt. Und wie macht man das am besten? Richtig, indem man Schlagzeilen produziert. Es werden sich noch ein paar Kronprinzen mehr die nächsten Tage in Stellung bringen - Söder hat ja schon gestern direkt getan mit den Worten: "Wenn wir jetzt hergehen wollen und ein demokratisches Votum uminterpretieren, was verfassungsrechtlich kaum eine Chance hat, dann ist das die maximal falsche Konsequenz aus dieser Wahl!" Na da hat sich schon Kronprinz zwei positioniert. Schauen wir mal wie viele noch folgen. Was da gesagt wird ist egal, es geht darum auszuloten, wieviel Rückhalt man in der Partei hat.
zum Beitrag09.09.2026 , 20:33 Uhr
"675 Studienplätze baut die Uni Hamburg ab (...) Dabei steigt die Abiturientenzahl." Immer mehr Abiturienten, immer mehr gute und sehr gute Noten in Abiturzeugnissen, aber gleichzeitig stetig sinkende Ergebnisse in allgemeinen Schulleistungstests (Pisa) oder fragen sie mal Personaler bezüglich der Durchfallquote bei Einstellungstests... Ich kann hier auch ein greifbares Beispiel nennen: Dieses Jahr sind an der Landesfinanzschule Thüringens in Gotha bei der Laufbahnprüfung zum mittleren Dienst 17 von 51 Auszubildende durchgefallen. Früher war das eine handvoll pro Jahrgang maximal... Und dabei wurde der Stoff schon mehrfach entschlackt, egal ob Zinserträge oder Vermietungseinnahmen, überall wird nur noch der Grundfall als prüfungsrelevant genannt - und trotzdem werden die Leistungen von Jahr zu Jahr schlechter. Dreiviertel der Auszubildenden wurden wegen unzureichender Leistungen im ersten Ausbildungsjahr im zweiten mit nachmittäglichen Zusatzstunden während des fachtheorethischen Blocks bedacht - aber wenn selbst im Unterricht Aufgaben mit ChatGPT gelöst werden, damit man weiter online am Tablet zocken kann...🤷 Ich frage mich immer wie die Top-Noten an Schulen zustande kommen...
zum Beitrag09.09.2026 , 06:33 Uhr
Migration ist hier ein ganz entscheidender Faktor. In vielen Klassen machen Migrantenkinder mittlerweile 50% oder mehr aus. Und da gibt es aus meiner Sicht zwei elementare Probleme: 1. können viele Migranten ihre Kinder zuhause nicht unterstützen, weil sie selbst oft viel schlechter Deutsch können als ihre Kinder. 2. haben viele Migranten verglichen mit deutschen Standards selbst nur eine rudimentäre Schulausbildung genossen. Somit können Sie selbst bei bestem Willen keine Hilfestellung geben. Keine Hausaufgaben scheint da eine logische Schlussfolgerung. Aber das raubt Kindern die Möglichkeit selbstständiges Lernen zu erlernen. Und das ist elementar. Stichwort Eigenantrieb. Den braucht es - das muss wieder ein vorgelebter gesellschaftlicher Wert sein.
zum Beitrag09.09.2026 , 05:54 Uhr
'Soziale Ungleichheit' ist kein Grund. Wäre es einer, dürfte aus Afrika, China oder Indien kaum ein Doktor kommen, denn in diesem Teilen der Welt, herrscht ECHTE soziale Ungleichheit. Ich sage damit nicht, dass wir hier keine sozialen Verwerfungen haben, aber ich sage, dass die Bedingungen in Deutschland selbst für die Benachteiligten x-fach besser sind, als für die überwältigebde Mehrheit in Afrika, China oder eben Indien. Auch unsere Väter und Mütter der Nachkriegsgeneration hatten wenig bis nichts, waren in Klassen von oft 40 oder mehr Kindern und es ist trotzdem die Generation geworden, die den Grundstein fürs German Engineering gelegt hat. Wir waren mal Weltmeister in so vielem, mittlerweile sind wir Weltmeister im Ausreden suchen. Leistungswille und Leistungsbereitschaft fehlen. Faul, träge, antriebslos sind definitiv weitverbreitete Probleme. Da sind wir wieder bei der work-life-balance. 'Ohne Fleiß kein Preis' - altes Sprichwort, kein Neokapitalismus.
zum Beitrag09.09.2026 , 05:31 Uhr
Wenn das in der Schule gelöst werden soll, fällt etwas anderes hinten runter. Oder wollen Sie mir erzählen, dass Lehrer und Schüler so viel ungenutzte Unterrichtszeit bisher verschwenden, dass dieser Aufwand ohne andere Verluste in den Schulstoff integriert werden kann?
zum Beitrag08.09.2026 , 20:25 Uhr
Gut erkannt, keiner.
zum Beitrag08.09.2026 , 18:43 Uhr
"Wer als Abgeordneter Ulrich Siegmund unterstützt, ihn zum Ministerpräsidenten wählt oder durch Stimmenthaltung dazu befördert, hat nicht verstanden, was da auf dem Spiel steht" Aller moralisch erhobener Zeigefinger wird nichts nützen. Die Warnung ist mehr als berechtigt, ich denke es wird schlimmer kommen als es sich der Artikel ausmalt - aber Sachsen-Anhalt wurde nicht am letzten Sonntag verloren, sondern in den Jahren kompletter Ignoranz zuvor. Jetzt ist die Kaskade in Gang. Just gerade sagte der sachsen-anhaltinische CDU-Abgeordnete Tobias Krull dem RND: "Ich werde mich enthalten"
zum Beitrag08.09.2026 , 17:39 Uhr
"Linke Politiker möchten nicht, dass sich ein Kind dumm fühlt, rechte wollen nicht, dass lernwilligen Kindern aus Rücksicht auf Schwächere Bildung vorenthalten wird." Das finde ich sehr schön zusammengefasst. Chapeau. Logisch betrachtet würde ich da eine Schultrennung vorschlagen, so dass an jeder Schule Kinder des annähernd gleichen Leistungsniveaus zusammen lernen können. So fühlt sich keiner dumm und es wird auch keinem Leistungsstarken Bildung vorenthalten. Ist ja auch das grundlegende Prinzip unseres gegliederten Schulsystems. Wenn ich Ihnen hier allerdings erzählen dürfte, was sich da mittlerweile vom Abitur jedes Jahr bei uns für den gehobenen Dienst bewirbt... Einfachstes Kopfrechnen, unmöglich. Logikaufgaben, völliger Ausfall. Diktat, 10 Rechtschreibfehler auf 500 Worte - fällt ein Drittel durch. Aber in der Bewerbung reihenweise Abiturschnitt von 2,0 oder höher...
zum Beitrag08.09.2026 , 17:27 Uhr
Pure Nebelkerze. Frau Sziborra-Seidlitz will nur noch etwas im Gespräch bleiben bevor Sie und alle anderen aus der Opposition im Äther verschwinden. Sie ist ja auch im Wahlkampf durch das Bedürfnis aufgefallen, viel im Scheinwerferlicht stehen zu wollen... Was ist denn der Kern Ihrer Aussage - 'wir wählen jeden außer den Kandidaten der AfD'. Na das war auch schon vorher klar🤷 Keine Neuinformation. Sowas nennt man Clickbait. Den "unabhängigen Ministerpräsident", den das BSW ins Feld führt, gibt es nicht. Das weiß jeder, auch Frau Sziborra-Seidlitz. Außerdem mussten alle BSW-Kandidaten vor dem Wahlkampf schriftlich Linientreue schwören - und Sarah Wagenknecht will die Linie 'Chaos um jeden Preis'. Wenn der AfD nicht noch drei CDU'ler zulaufen, dann wird die AfD Wagenknechts Angebot annehmen. Was Grüne, Linke, SPD und Union machen würden oder nicht ist völlig irrelevant - sie haben seit Sonntag 18 Uhr keine Karten mehr in der Hand. Die AfD wird regieren, die Frage ist nur noch 'wie'.
zum Beitrag08.09.2026 , 17:12 Uhr
Richtig, weil Volker Pispers vom Establishment in feinen Wohn- und Lebensverhältnissen die Schnauze voll hat, lebt er seit Jahr und Tag in Düsseldorf-Oberkassel, was neben der Altstadt mit Abstand der teuerste Bezirk von Düsseldorf ist... Wie kommen Sie denn auf die Idee? Volker Pispers war ein genialer Komiker der bei Zeiten seine Schäfchen ins Trockene geholt hat und jetzt Privatier ist. Es sei ihm von Herzen gegönnt, aber Komiker erzählen dir nicht was sie für richtig oder falsch halten, die erzählen dir ein Programm. Komiker spielen eine Rolle. So wie die Schauspieler im Tatort 🤷
zum Beitrag08.09.2026 , 12:11 Uhr
"Die Schere zwischen den Geschlechtern und zwischen Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund ist dabei nicht weiter aufgegangen." Wenn man das so formuliert, klingt es positiv. Wird hier bewusst auf Zahlen verzichtet? Der Spiegel hilft: "Die Studie zeigt, wörtlich, »eine geringere mathematische Kompetenz bei Jugendlichen aus zugewanderten Familien im Vergleich zu Jugendlichen ohne Zuwanderungshintergrund«. In Deutschland ist der Unterschied besonders groß, 53 Punkte auf der Pisa-Skala. Die Bildungsforscher sagen: »Es ist offensichtlich, dass die Integration der Jugendlichen der ersten Generation in das deutsche Bildungssystem nicht gelingt.«" Und weiter: "Die Migrationszahlen steigen, das Bildungsniveau sinkt. Das wird auf Dauer nicht gut gehen. Es wird Zeit, die Eltern in Haftung zu nehmen." So nämlich. Verantwortung und Haftung. 'Eltern haften für Ihre Kinder'. Früher selbstverständlich, heute wird das als Zumutung aufgefasst. Fördern und fordern - von Eltern wie Schülern. Mehr Anspruch, nicht weniger. www.spiegel.de/pol...-901e-fd2a076939c1
zum Beitrag08.09.2026 , 08:57 Uhr
"...verzichteten neun Grundschulen in Hannover auf Hausaufgaben, 13 weitere planten den Schritt. Als Gründe führen sie vor allem Chancengerechtigkeit an, weil viele Kinder zu Hause keine Unterstützung bekämen" 😂😂😂 Wenn du denkst dümmer geht es nicht mehr... Weil einige Kinder zuhause keine Betreuung bekommen unterlassen wir die Hausaufgaben für alle👍 Idiotie in Vollendung. Das Wort 'Chancengleichheit' völlig zweckentfremdet. Statt das man sich bemüht beispielsweise mit flächendeckenden Hortangeboten oder Jugendclubs a la 'Arche' bildungsfernen Kinder bestmöglich eine zusätzliche Betreuung zu organisieren, schafft man lieber die Hausaufgaben für alle ab - geht ja auch viel einfacher. Passend dazu haben deutsche Kinder wiedermal bei Pisa komplett enttäuscht - bei solch einer Schulpolitik kann das keinen wundern. Uns fehlt es vorn und hinten an Facharbeitern, Ingenieuren, Doktoren - aber wir senken die Schulanforderungen immer mehr. Erst wurd das Abitur verwässert, jetzt keine Hausaufgaben mehr. In Afrika, China und Indien werden Kinder getrimmt, bei uns verhätschelt. Wir biegen echt überall komplett falsch ab. Vom Land der Dichter und Denker zum Land der Hausaufgabenverweigerer.
zum Beitrag08.09.2026 , 08:21 Uhr
"Was sind die Gründe für den Höhenflug?" Altlasten entscheidungsfauler ehemaliger Regierungen. Flächendeckend katastrophal schlechte politische Entscheidungen aller Parteien aktuell. Gepaart mit kommunikativ maximal ungeschickt agierenden Spitzenpolitikern. Verstärkt wird das ganze durch eine zunehmend polarisierte Weltlage.
zum Beitrag07.09.2026 , 20:01 Uhr
"Dass die Verfassung „wörtlich“ ausgelegt werde und Raum für Beliebigkeit bietet, verkennt die gefestigte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts" Die Zustimmungswerte Karlsruhes leiden ähnlich wie die der etablierten Parteien. Schauen Sie sich Umfragen diesbezüglich an. Alle Macht geht vom Volke aus - das ist nicht als Drohung gedacht im Grundgesetz, aber es ist eine Drohung der Realität - denn keine Robe und kein Papier hält den Furor auf, wenn die Volkseele überkocht - siehe jede x-beliebige Revolution egal wann und wo auf der Welt... 🤷
zum Beitrag07.09.2026 , 19:53 Uhr
Das müssen Sie die AfD-Wähler fragen - oder Thomas de Maizière, der hat das gestern auch bei Frau Misoga gesagt. Wenn Sie allerdings auf die Umfragen in Sachsen-Anhalt schauen, bezüglich welcher Partei am meisten Kompetenz zur Lösung der Probleme zugetraut wird, dann lag da die AfD in allen Kategorien bis auf einer einzigen vorn. Lief heute Morgen auch bei MDR.info... Kompetenz zutrauen heißt Hoffnung, oder? Die AfD wird nicht mehr nur aus Protest gewählt. Das ist für mich die echte Zäsur dieser Wahl. Nicht die 44%, sondern die Tatsache, dass die Wähler der AfD mehr zutrauen als allen anderen Parteien...
zum Beitrag07.09.2026 , 12:35 Uhr
Die AfD ist Krebs. Verbieten sie mal Krebs - klappt bestimmt gut...⚰️ Wer Krebs ignoriert stirbt daran. Das einzige was gegen Krebs hilft ist Medizin - also Therapie, Operation. Die AfD ist der Krebs unserer politischen Ordnung, weil die Parteien über Jahrzehnte mehr und mehr ihren Auftrag, Politik im Dienste der Bürger zu machen, außer Acht gelassen haben. Politische Skandale durch alle Parteien, die Idee Politiker sei ein Beruf und keine Berufung, etc... Herr Asmuth argumentiert, die AfD soll verboten werden, damit "Demokrat:innen wieder Luft– für eine inhaltliche Debatte" haben. Diesem Argument entgegne ich: was haben die Partien die letzten 10 Jahre gemacht? Waren sie da nicht um eine inhaltliche Debatte bemüht? Als ob man Probleme erst lösen müsste, wenn alle Stricke gerissen sind und das Volk kurz vor der Revolte steht...🙄 Nein Herr Asmuth, die Parteien hatten lange genug Zeit - und sie haben sie immer noch. Sachsen-Anhalt ist nicht Deutschland. Aber es wird ganz dringend Zeit, dass die Politik die Probleme unsere Zeit löst. Ein Verbot löst hingegen gar nichts. Glauben Sie ernsthaft, dass auch nur ein Wähler der AfD sich von einem Verbot befrieden lassen würde?
zum Beitrag07.09.2026 , 12:00 Uhr
"taz: Können Sie die Wut der Anwohnenden verstehen? Dass die Situation eine Überforderung für die 80.000-Einwohner-Stadt sein kann Bauer: Die Einwohner*innen von Ceuta sind unfreiwillig in die Lage versetzt worden, die Ideologie der EU auf ihrem Rücken auszutragen." Völlige Verklärung der Wirklichkeit. Es liegt nicht an der EU, dass tausende illegale Migranten in Ceuta gestrandet sind, sondern an ausländischen Akteuren, die durch absichtliche Verbreitung von Fehlinformationen den Massenansturm auf Ceuta ausgelöst haben. Gefangen sind die Migranten in Ceuta, weil Marokko sich verständlicherweise weigert, diese Menschen, die Marokko selbst auch nicht loswerden kann, zurückzunehmen. Spanien kann auch nicht nachgeben, sonst hätte sich der Grenzsturm als probat erwiesen und würde Schule machen. Außenlager sind noch nicht fertig und Italiens Lager bietet nur Platz für 1.200 Migranten aktuell, der Kapazitätsausbau auf 3.000 ist nur geplant. Die Wahrheit ist, niemand weiß wohin mit den Migranten. Ceuta verfügt auch nur über einen Hubschrauberlandeplatz - ausfliegen in Heimatländer wäre nur über Partnerflughäfen möglich, wobei freilich kein Herkunftsland die Migranten zurücknehmen will.
zum Beitrag07.09.2026 , 11:40 Uhr
"In "blühenden Landschaften" mit vielen Arbeitsplätzen und auskömmlichen Renten gedeiht Populismus eher nicht" Diese Weisheit habe ich auch lange geglaubt, aber siehe letzte Wahl in Baden-Württemberg - AfD knapp 20%...🤷 Baden-Württemberg gehört zu den reichsten Bundesländern, Hochlohnjobs ohne Ende, keine hässlichen Braunkohlegruben, kein abgestorbener Harz, keine verfallenen Häuser, entvölkerte Dörfer, etc... Und trotzdem 20%. Die AfD ist schon lange nicht mehr nur Partei der Frustrierten, sie ist tatsächlich eine Hoffnungspartei geworden.
zum Beitrag07.09.2026 , 11:21 Uhr
Beamte werden wohl kaum den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Ich sehe da kein Interesse innerhalb unserer Behörden. Den Ministerpräsidenten, der sich mit seinem eigenen Apparat anlegen will, möchte ich sehen. Da bräuchte es schon einen ganz alten Hasso, der A nicht mehr wiedergewählt werden will und B über ausreichend Autorität verfügt, ich sag mal Landesväter vom Format Kretschmann, Rau oder Strauß, die auch bundespolitisch einen großen Fuß hatten - und da fällt mir aus der aktuellen Riege der Ministerpräsidenten kein einziger ein...🤷 Söder vielleicht - also der denkt zumindest von sich, dass er die passende Schuhgröße hat...🤭
zum Beitrag07.09.2026 , 11:02 Uhr
"Man muss es in aller Schärfe sagen: Ein Wahlergebnis steht niemals über der Verfassung" Ihre Sicht geht an der Realität vorbei. Die Geschichte hat gelehrt, dass KEIN Papier ewig hält. Rechtsordnungen, Verfassungen, Bullen etc... wurden durch die Jahrtausende unendlich viele verfasst - und immer kam irgendwann der Moment, wo diese Ordnungen durch politische Neuordnung, Revolution oder Eroberung obsolet wurden. Und so wird es auch mit unserem Grundgesetz passieren. Gesetz und Verfassung haben nur immer dann eine Bindungskraft, wenn genügend loyale Unterstützer übrig sind. Wenn eine deutliche Mehrheit einen politischen Umschwung will, wird dieser umgesetzt werden - so oder so, also gewaltsam oder friedlich. Zumal die AfD auch sehr viele Unterstützer im Beamtenapparat hat, Stichwort frustrierte Polizisten, Staatsanwälte, Richter, aber auch Mitarbeiter in Bürgerämtern, etc... Der Verdruss ist riesig. Die AfD ist mitnichten eine Partei des Pöbels, sehr viele Beamte hoffen nun endlich scharfe Schwerter und echte Handhabe zu bekommen.
zum Beitrag07.09.2026 , 07:15 Uhr
Taktisch wählen hat Die Linke am Ende auf Platz 4 geworfen. Bin gespannt ob sich SPD und Grüne dessen über die Periode bewusst bleiben - ich tippe auf nein, Indikator für mich ist das Interview des Spitzenkandidaten der SPD, der resümierte, dass die SPD ja ganz solide dastehe... Den Schaden hat nun Die Linke - vor ein paar Wochen noch mit Abstand stärkste Kraft des progressiven Lagers, damit hätte ihnen die "Chefrolle" des politisch oppositionellen Lagers zugestanden - mit diesem Ergebnis nun sind sie der schwächste progressive Vertreter. Taktisch wählen ist ein weiteres hilfloses Ablenkungsmanöver gewesen, das keinen Wähler vom anderen Ufer holt. Taktisch wählen bietet keine Lösungsvorschläge an, einzig Blockade. Wenn das die Idee für zum Beispiel dann auch Mecklenburg-Vorpommern sein soll, ists gut möglich, dass die AfD wieder über statt unter den Prognosen liegt.
zum Beitrag06.09.2026 , 21:13 Uhr
"Alle zusammen gegen Rechts" steht auf dem Titelbild. Klare Botschaft. Aber von "alle" zu reden, wenn 44,x% AfD wählen und mutmaßlich auch das BSW den Einzug ins Parlament schafft, ist halt auch eine komplette Ignoranz gegenüber der Realität. Dieses "alle" gibt es nicht. Eventuell gab es das vor 10 Jahren, aber selbst da wäre ich mir sehr unsicher, weil "alle" hieße, das man gemeinsam an einem Strang zieht. Union und Die Linke ziehen nicht an einem Strang - weder vor 10 Jahren, noch heute. Es gibt kein "alle". Das Votum sagt klipp und klar was gewünscht ist. Die Karte mit den Wahlkreisen ist überwältigend blau. Das kann man nicht ignorieren. Da kann man nicht von "alle" dagegen sprechen.
zum Beitrag06.09.2026 , 19:33 Uhr
"Nach dem deutlichen Votum für die AfD in Sachsen-Anhalt braucht es andere, neue Antworten. Demokratische Kräfte müssen jetzt zusammenhalten." Was sollen diese neuen Antworten sein? Wer soll sie geben? Und zusammenhalten hören wir seit Jahren... Das ist doch die pure Hilflosigkeit die hier spricht, Entschuldigung. Keine Partei hat Antworten. Oder will mir irgendjemand erzählen, dass Grüne oder SPD oder Union erst auf 44% gewartet haben, bevor sie mit der Lösung um die Ecke kommen
zum Beitrag06.09.2026 , 18:31 Uhr
Das der Tag kommen wird war klar. Zum Glück trifft mit Sachsen-Anhalt ein Bundesland, dass weder politisch noch wirtschaftlich für Deutschland oder Berlin ein großes Gewicht hat. Allerdings werden Schockwellen von diesem Ergebnis ausgehen. Leider sehe ich die üblichen Floskeln kommen: Wir haben verstanden. Wir sind nicht durchgerungen. Es muss jeder Stein umgedreht werden. Blablabla
zum Beitrag05.09.2026 , 15:26 Uhr
Ich google jetzt nicht Einzelzitate für Sie heraus, aber spontan fällt mir Ferat Koçak ein. Der ist bei jeder Neuköllner Protest- und Basisbewegungen verankert, wo regelmäßig Israelflaggen verbrannt werden, der Slogan endlos gerufen und die Intifada verherrlicht wird. Dann zum Beispiel noch Nicole Gohlke. Sie kritisiert die flächendeckende Strafverfolgung und Kriminalisierung von Demonstranten bezüglich des Slogans und stellte die Rechtmäßigkeit der Verbotspraxis gegenüber der Parole mehrfach infrage. Spontan fällt mir noch Jules El-Khatib ein. Er behauptet der Slogan sei nicht antisemitisch sondern müsse differenziert betrachtet werden. Der ist aber mittlerweile aus der Partei ausgetreten wenn ich mich recht entsinne und zurück an seine Uni 🤔 Christine Buchholz pflegte enge Kontakte zum BDS, dessen Mitglieder den Slogan fortwährend benutzen und ihn nicht als antisemitisch ablehnen. Ist die nicht auch mittlerweile ausgetreten? Sehen Sie mir es nach das ich nicht up to date über jeden Bundestagsabgeordneten bin... Aber die Strömung innerhalb der Partei Die Linke ist definitiv vorhanden, darüber wurde und wird immer wieder auch in den Medien debattiert
zum Beitrag05.09.2026 , 06:47 Uhr
PS: die Behauptung, dass das BSW schrillere Töne gegenüber Israel anschlägt als Die Linke, halte ich für komplett falsch. Es gibt nicht wenige Politiker von Die Linke, die den Slogan "from the river to the sea" unterstützen - oder ihn zumindest nie öffentlich kritisieren würden. Dieser Slogan ist aber nichts anderes, als Israel das Existenzrecht abzusprechen, weil links von der Küste ist logischerweise Wasser und rechts vom Jordan liegt Jordanien...🤷
zum Beitrag05.09.2026 , 06:40 Uhr
Weder erweist sich Die Linke als Fels in der Brandung, noch widerlegt es Klischees über Die Linke, nur weil sie in Thüringen eine Minderheitenregierung der Union stützt und dies mutmaßlich, oder sagen wir lieber hoffentlich, auch bald auch in Sachsen-Anhalt tun muss. Denn man muss sich immer die Frage nach dem WARUM stellen☝️ Tun sie es aus staatspolitischem Verantwortungsgefühl heraus? Dann wären Klischees widerlegt und sie wären ein Fels in der Brandung. Oder tun sie es einzig um die AfD nicht an die Macht kommen zu lassen? Dann wäre es aus bloßem Selbsterhalt. Meiner Meinung nach ist Option 2 die ehrliche Antwort. Die Linke weiß ganz genau, dass innerhalb der Landesverbände der Union einige Mitglieder bereits offen eine Zusammenarbeit mit der AfD fordern. Würde Die Linke fundamentale Oppositionspolitik betreiben, wären sowohl Thüringen als auch Sachsen-Anhalt unregierbar. Dieses Vakuum müsste irgendwie aufgelöst werden und da ist das Szenario, dass die Union sich der AfD öffnet, das wahrscheinlichste...🤷 Die Linke stützt die Union einzig aus rein taktischem Interesse. Das ist völlig legitim, aber kein Grund es zur heroischen Tat zu verklären. Ein Schachzug ist keine Heldentat.
zum Beitrag05.09.2026 , 00:55 Uhr
Passt wie die Faust aufs Auge - der Mann der im Namen der Umwelt fossilen Strom lahmlegen will, fährt privat einen uralten Mercedes LKW, der jede Abgasnorm reißt....😂 Wahrscheinlich auch noch ne Diesel-Standheizung in dem Ding, es würde nicht wundern...
zum Beitrag04.09.2026 , 15:54 Uhr
Entweder eine Klimapolitik ohne Wenn und Aber fahren - die Ampel hätte die Chance dazu gehabt, hätte man Lindner nicht ins Finanzministerium gelassen 🤷 Da ließen sich SPD und Grüne einfach über den Tisch ziehen. Habeck wollte unbedingt ins Wirtschaftsministerium und Scholz war trunken ob des völlig überraschenden Sieges... Egal, entweder eine radikal bezuschusste Klimapolitik oder eine radikal auf wirtschaftliches Wachstum setzende Politik die ihr klimatisches Heil dann in den Zukunftstechnologien sucht. Hop oder top. Was wir machen ist Gift, Deutschland sitzt seit Jahren wie das Häschen vor der Schlange und tut nichts - weder in Sachen Klima, noch Ukraine, noch Wirtschaft. Wir sitzen und warten. Nur reagieren, nicht agieren. Kein Wunder dass das keiner mehr mitanschauen mag und sein Glück bei radikalen Milch und Honig Erzählern sucht
zum Beitrag04.09.2026 , 15:48 Uhr
Ich werbe nicht. Ich benenne immer klar Ross und Reiter. Zu allen Themen. Das Migranten aus bestimmten Ländern in diversen Kriminalitätsfelder teils um hunderte Prozent überrepräsentiert sind, ist weder rechtsradikal noch eine Erfindung von NIUS, sondern lässt sich leider aus Berichten des BKA auslesen. Rechtsradikal ist es, wie die AfD alle Migranten über einen Kamm zu scheren und verallgemeinernd von beispielsweise Messermännern zu sprechen oder als Gründe für Kriminalität die kulturelle oder religiöse Herkunft zu benennen, anstatt die Probleme mit der nicht geleisteten psychischen Betreuung während der Eingliederung in unsere Gesellschaft, den belastenden Zuständen in den überfüllten Auffanglagern, der Perspektivlosigkeit im Ankunftsland ob mangelnder (Aus-)Bildung und den traumatischen Bedingungen in den Heimatländern und während der Flucht zu nennen.
zum Beitrag04.09.2026 , 13:19 Uhr
"Mit den Ossis kann man es ja machen, die werden sich schon nicht groß wehren. Doch, das tun sie, seit Längerem in Form einer vermehrten Stimmabgabe für die AfD" Diese Einsicht hätte die taz gerne auch schon haben dürfen, als unter grüner Führung des Wirtschaftsministeriums die letzte Sonnenmodulfabrik vergrault wurde. taz.de/Ende-der-de...oduktion/!5991942/
zum Beitrag04.09.2026 , 03:18 Uhr
"...hing beim Alphaville-Song „Carry Your Flag“ eine Regenbogenflagge im Hintergrund" Gute Aktion. "...untersagte zudem der AfD, „Forever Young“ auf Wahlkampfveranstaltungen zu spielen." Gute Aktion.
zum Beitrag04.09.2026 , 03:09 Uhr
"Ich hatte schnell Deutsch gelernt, Netzwerke aufgebaut, Kohero gegründet und einen Beruf gefunden. Ich galt plötzlich als positives Beispiel Aber wer entscheidet eigentlich, was einen „guten Geflüchteten“ ausmacht?" Der gesunde Menschenverstand entscheidet das. Ein Migrant ist wie ein hierzulande Geborener dann ein gutes Mitglied der Gesellschaft, wenn er sich bestmöglich nach seinen Fähigkeiten einbringt, um die Solidargemeinschaft, die ihm sein Auskommen finanziert so lange er noch nicht Teil der erwirtschaftenden Gruppe ist, zu entlasten und selbst Teil dieser Gruppe zu werden. So funktioniert der Sozialstaat.
zum Beitrag03.09.2026 , 21:38 Uhr
Die Union propagiert die klassische Familie als Ideal mit klarer Rollenverteilung. Wieso sollte sie gegen den Paygap vorgehen? In der idealisierten Welt der Union muss die Frau schließlich nicht arbeiten gehen...🤷 Ich erachte die Position der Union diesbezüglich als komplett falsch, verstehe aber, warum sie daran nichts ändert. Aber sie haben schon recht, es ging bergauf die letzten Jahrzehnte.
zum Beitrag03.09.2026 , 19:21 Uhr
"Industrialisierung/Fortschritt" mit „CO₂-Ausstoß" sind nicht untrennbar miteinander verbunden" Das sehe ich anders. Ohne Weltraumforschung keine Erkenntnisse über Klima. Ohne Hochtechnologisierung keine modernen Mikroskope für Forschung, keine Hochleistungscomputer, keine Robotik, etc Der immense CO2 Ausstoß hat immensen Fortschritt in allen Bereichen gebracht. Auch der Individualverkehr ist notwendig - je mobiler eine Nation, desto schneller konnte sie die Industrialisierung durchlaufen. Fortschritt ist niemals schädlich. Sicher müssten wir aktuell mehr auf Fortschritt denn auf Verweilen setzen. Aber derlei Krisen gab es in der Geschichte immer wieder. Ich vergleiche die Klimaerwärmung gern mit der Pest: es ist eine globale Herausforderung, sie trifft Schuldige aber vor allem auch Unschuldige, aber hinterher wird die Menschheit in eine neue Blütezeit schreiten so wie nach der Pest. Es geht immer weiter. Auch bei 3 oder 5 Grad. Und wir werden Lösungen finden von denen wir heute noch keine Ahnung haben. 1903 flog der erste Mensch 12 Sekunden über 37 Meter. 66 Jahre später flogen wir zum Mond... So geht es auch mit dem Klimawandel - was heute unmöglich scheint ist morgen ein Klacks.
zum Beitrag03.09.2026 , 15:04 Uhr
Einen Mietenstopp zu fordern ist genauso sinnvoll wie wenn man von Bauern nach einen heißen Sommer fordert, sie sollen gefälligst mehr Kartoffeln aus dem Boden ziehen... Der Staat hat es über JAHRZEHNTE versäumt ausreichend günstige Wohnungen zu bauen. Gleichzeitig hat man teils massiv - hallo Berlin - staatlichen Wohnraum für ein paar Euro verramscht. Und jetzt, wo plötzlich hunderttausende günstige Wohnungen fehlen, sollen für die Fehler des Staates Vermieter enteignet oder in ihrer Preisgestaltung entmündigt werden...😂 Ja so stell ich mir gute Politik vor 👍 Peinlich hoch x. Wird nicht kommen - die Gesellschaften können sich die besseren Anwälte leisten... Der Staat soll endlich seine Versäumnisse beseitigen und bauen 🏗️ Flächen gibt's genügend - Brachen, Bürogebäude umwidmen, aufstocken. Staatliche Baugesellschaft her und go. Jährlich 400.000 Wohnungen bauen, in den 70ern gings ja auch - und dann ist es auch Misere in ein paar Jahren beendet.
zum Beitrag03.09.2026 , 12:03 Uhr
Seit Ewigkeiten bekannt - aber keiner tut etwas dagegen 🤷 Wo sind da die SPD oder die Grünen? Seit 1966 ist die SPD nun glatte 40 Jahre an Bundesregierungen beteiligt gewesen, auch die Grünen waren schon 11 Jahre an Bundesregierungen beteiligt - geschehen ist in all den Jahren? Genau, null. Was lernen wir daraus? Entweder ist es denen auch egal oder sie bringen es nicht auf die Kette. Egal wie, vollkommen unbefriedigend. Ich habe meinen Töchtern deshalb von klein auf zum Staatsdienst oder zur Selbstständigkeit geraten - nur in diesen beiden Feldern herrscht eine Leistungs- und Gehaltsgerechtigkeit.
zum Beitrag03.09.2026 , 11:37 Uhr
"Bei Vergleichen von Hoffnungswerten kommt die AfD auf den höchsten Wert. Sie ist Hoffnungsträgerin für ihre Anhängerschaft, Gegenentwurf zur Ohnmacht der anderen, kurz: Sehnsuchtsort" Erzähle ich hier seit langem, glaubt mir keiner. Stattdessen wird 'der Ossi' als Idiot angesehen, der nicht weiß was er wählt ODER als stramm rechtsradikal. Dass man die AfD aus Hoffnung wählt, kann sich hier immer keiner vorstellen. Dabei sind alle Versprechen der AfD positiv. Während Linke und Grüne mit Entbehrungen/Verzicht fürs Klima 'werben' und die Union mehr Fleiß und Arbeitsleistung fordert und glaubt damit Wähler begeistern zu können, wirbt die AfD ausschließlich mit Verbesserungen. Beispiel: Remigration. Das Versprechen dahinter: durch Abschieben von allen Straftätern und allen Geduldeten und allen ausländischen Transferbeziehern wird zum einen die Sicherheit erhöht, da diese überrepräsentierten Gruppen entfernt werden und gleichzeitig ist so mehr Geld für Deutsche vorhanden. Selbiges bei dem Versprechen jegliche Entwicklungshilfe zu streichen - kein Geld mehr für Ausländer, alles für Deutsche. Heilsversprechen locken immer sehr in Zeiten von steigenden Kosten. Einfache Lösungen auch🤷
zum Beitrag03.09.2026 , 08:50 Uhr
Nein das kommt schon hin. Ich bin in der Finanzverwaltung tätig. Rund 28 % der Beschäftigten und etwa 30 % aller Erwachsenen leisten keinen Beitrag zur Einkommensteuer. Die größte Gruppe darunter bilden Rentner, gefolgt von Geringverdienern, Minijobbern, Auszubildenden, Studierenden und Arbeitslosen.
zum Beitrag03.09.2026 , 08:39 Uhr
"Cancel-Culture, Sexismus, Tradition, Rassismus – die Totschlagargumente sind auf beiden Seiten griffbereit." Eigentlich muss man doch vor allem fragen, WER die Debatte vom Zaun gebrochen hat - und dann müsste man folgerichtig das Fazit des Artikels, "man muss auch nicht alles tun, was nicht verboten ist" umformulieren in: "man muss auch nicht alles kritisieren, was nicht verboten ist" - vor allem wenn selbst zwei Grüne Stadträte schon von "übertriebener Prüderie" sprechen...
zum Beitrag03.09.2026 , 08:19 Uhr
"Nepal verlangt von den größten CO₂-Emittenten Schadenersatz, da der Klimawandel die Flut ausgelöst hat." Das sehe ich komplett anders. Ja, es stoßen einige wenige Staaten deutlich mehr CO2 aus als andere. Aber was für mich vor allem gegen JEGLICHE Ausgleichszahlungen spricht, ist, dass ALLE Länder der Welt massiv von den Emittenten profitieren und profitiert haben. Errungenschaften wie Medizin 🩺 und Fortschritt kamen allen Ländern zu Gute. Stichwort Impfungen zum Beispiel. Fazit: Ja, ohne den übermäßigen Ausstoß der Emittenten wäre die Katastrophe in Nepal vielleicht nicht geschehen, allerdings wären ohne die Errungenschaften der Emittenten in den letzten 150 Jahren Millionen Nepalesen an Krankheiten wie Masern etc gestorben. Durch den Fortschritt den die Industrialisierung mit sich gebracht hat, wurden weltweit Milliarden Leben gerettet beziehungsweise erst ermöglicht - nicht vergessen, zwischen 1900 und 2000 hat sich die Weltbevölkerung vervierfacht, das wäre ohne Industrialisierung völlig unmöglich gewesen. Meiner Meinung nach hat der Ausstoß von CO2 unglaublich viel mehr Leben gerettet und ermöglicht, als er kostet und gekostet hat.
zum Beitrag03.09.2026 , 06:49 Uhr
Es ist natürlich nur eine Statistik und die kann durch Extremwerte von Einzelnen verfälscht werden, aber statistisch gesehen steht pro Person stetig mehr Wohnraum zur Verfügung. Und das kommt schon hin, wir sind zu viert in einem Kinderzimmer groß geworden, im der Pubertät bekamen wir dann 2er Zimmer und unsere Eltern opferten dafür ihr Schlafzimmer und schliefen in der Stube fortan. Das ist heute undenkbar, fast alle Kinder bekommen ihr eigenes Zimmer. Was wir heute für selbstverständlich erachten ist eigentlich Luxus.
zum Beitrag03.09.2026 , 06:46 Uhr
Gerade Grüne und Linke wollen alles auf höchstem Niveau, wegen Umwelt und Klima. Bin ich generell auch dafür. Da müsste ihre Klientel aber auch bereit sein, für derlei Standard die Kosten zu tragen. Da sind wir dann bei 20€ der qm - da springt links auf die Barrikaden und spricht von Wucher... 😂 🤷
zum Beitrag03.09.2026 , 06:44 Uhr
Richtig. Die Leute wollen neueste Buden aber Mietpreise von vor 20 Jahren... Das beißt sich. Aber es geht beim Mietpreis um Emotionen, nicht um kaltes rechnen.
zum Beitrag03.09.2026 , 06:42 Uhr
Absolut. Vitamin B hilft immer
zum Beitrag03.09.2026 , 06:40 Uhr
Könnte man für unter 20€ den qm bauen, würde mehr gebaut werden. Wir haben zuhause zum Beispiel eine große Scheune. Es gäbe durchaus eine Nachfrage nach Mietwohnungen, allerdings liegt bei uns der Mietpreis bei maximal 7-8€ der qm... Wir haben das mal grob durchgerechnet und sofort wieder verworfen - bis sich der Ausbau rentiert hätte...🤷 Da haben wir lieber ein paar Aktien gekauft. Will man mehr Wohnungen muss man entweder staatlich bauen - was Geld kostet, oder es den Privaten attraktiv machen, also die Baupreise so weit senken, dass sich eine ordentliche Rendite erwirtschaften lässt. Das kann man über zwei Wege erreichen, entweder man senkt die Baukosten durch radikale Abschaffung von Bürokratie und Umweltauflagen oder man bezuschusst Bauen so weit, dass es sich wieder rechnet. Man kann es drehen und wenden wie man will - mehr Wohnraum heißt enorme Investitionen vom Staat. Dazu hat weder Merz Lust, noch hatte Scholz darauf Lust. Ich komme nicht umhin festzustellen, dass es keiner Regierung zuletzt egal war, ob gebaut wurde oder nicht. Geredet haben sie viel die Politiker, aber ernsthaft was getan? Nein.
zum Beitrag03.09.2026 , 00:02 Uhr
Nichts, es fehlt einzig an e Varianten
zum Beitrag03.09.2026 , 00:01 Uhr
Soweit ich weiß gibt es bislang nur den BMW i7 Protection als die weltweit erste rein elektrisch angetriebene Hochsicherheits-Limousine ab Werk 🤷
zum Beitrag02.09.2026 , 08:19 Uhr
Bei Politikern geht's nicht um Klima, sondern um Sicherheit.
zum Beitrag02.09.2026 , 07:40 Uhr
Nach wie vor: wenn 6 Millionen in Berlin leben wollen und nur Wohnraum für 3 Millionen da ist, wird es immer ein Instrument zur Selektion geben. Im Kapitalismus ist das der Mietpreis. Dank der hohen Nachfrage steigen die Mieten so weit, bis sich die Nachfrage so weit erschöpft, dass sie sich mit dem Angebot deckt - siehe München. In der DDR hatten wir auch zu wenig Wohnraum in Berlin. Im Sozialismus war das Instrument zur Selektion die Wartezeit. Auf den Trabant hast du 10 Jahre gewartet, auf die Wohnung oft auch nich kürzer. Nachfrage und Angebot müssen sich also angleichen - entweder indem massiv zusätzlicher Wohnraum in Städten geschaffen wird (Bürogebäude, Brachen, Aufstockung) oder indem sich eben genügend Menschen ob der hohen Preise vom Stadtleben abwenden. Einen Mietendeckel zu fordern ist genau so klug, wie von Gemüsehändlern zu verlangen, dass Tomaten im Winter das gleiche kosten sollen wie im Sommer... Die lachen dich auch aus und zeigen dir den Vogel. In den 1970ern wurden jährlich 700.000 Wohnungen gebaut, davon 400.000 Sozialwohnungen. Da liegt der Fehler. Wir müssen bauen bauen bauen, durch drangsalieren von Vermietern entsteht keine einziger qm zusätzlicher Wohnraum
zum Beitrag02.09.2026 , 07:20 Uhr
Bei der Anzahl an arabisch- und muslimischstämmigen Bewohnern in Berlin und bei dem Linksdrall der Berliner Linken- und Grünenwähler wären sie ja reichlich dumm, wenn sie das Thema nicht benutzen würden 🤷 Natürlich hat internationale Politik nichts in Landtagswahlkämpfen verloren, aber das juckt schon länger keine Partei mehr.
zum Beitrag02.09.2026 , 07:06 Uhr
"Wir im Westen sind aber nunmal in einer weltoffen Gesellschaft sozialisiert worden" - richtig, deshalb wohnen Zweidrittel der AfD Wähler im Westen...
zum Beitrag02.09.2026 , 07:00 Uhr
Tatsächlich einige... - aber halt in den Golfstaaten und nicht im ärmlichen Marokko
zum Beitrag01.09.2026 , 15:13 Uhr
Vielleicht schiebt sie die AfD in Bundesländer ab, die migrationsfreundliche Politik propagieren...🤷 Nach dem Motto: 'Ihr wollt sie, ihr kriegt sie.' Handeln first, Gesetzeslage später dürfte das Credo lauten. Bis da Bundesland xy dann geklagt hat und das juristisch geklärt wäre, ziehen Jahre ins Land - und die AfD hätte, was sie will: eine Dauerdiskussion in den Medien. Mutmaßlich würde Bundesland xy im Zweifel sich rechtlich nicht wehren, weil durch eine Klage ja der Eindruck entstünde, dass man selbst keine Geduldeten will... Die AfD sitzt da meiner Meinung nach am längeren Hebel, da die anderen Parteien eine Zuspitzung der Debatte unmöglich wollen können und dementsprechend kaum offensiv agieren werden.
zum Beitrag01.09.2026 , 12:03 Uhr
"Der Kreis schließt sich." Ja bezüglich Ceuta schließen sich gleich mehrere Kreise. Der 1. Kreis: Das der Ansturm von außen gesteuert wurde ist hochwahrscheinlich. Russlands Interesse an einem Flächenbrand auf europäischen Boden ist deutlich höher, die USA mögen unter Trump fremdeln, aber ohne die US Basen in Europa und der Türkei wäre der Zugriff auf die Ölrouten und die Mobilität der Luftwaffe arg eingeschränkt, also spricht sehr vieles für Russland als Aggressor. Der 2. Kreis: Sánchez erklärte im Interview, dass "Spaniens Regierung und die Regierungen Europas mit einem zersetzenden Thema wie der illegalen Immigration" angegriffen wurden. Sánchez legt hier klipp und klar fest, dass es eine illegale Migration gibt - und das diese zersetzend ist. Hört hört, so spricht also der linke Leuchtturm Europas... Der 3. Kreis: eigentlich müssten Linke europaweit die Rückgabeforderung von Melilla und Ceuta gutheißen. Stattdessen wird hier der Aufruf zum Grünen Marsch, um "Ceuta und Melilla „zu befreien“", kritisiert. Da sieht man mal, dass die politische Linke selbst koloniale Eroberungen gutheißt, wenns grad ins Thema passt...🤭
zum Beitrag31.08.2026 , 08:15 Uhr
Einmal mehr ein hervorragender Artikel👍 "Die Erderhitzung, das ist jetzt ganz ungeschickt, ist nur global bearbeitbar" Stimmt, sehe die Welt da aber auf einem guten Weg. 2045 ist utopisch, aber 2070 bis 2100 dürften so ziemlich alle fertig sein. / "das andere Wichtige nur europäisch: Verteidigung, Technologie, Digitales, erfolgreiche Wirtschaft und damit auch finanzierbare Sozialpolitik." Der einzige Punkt wo ich nicht zustimme. Deutschland ging es am besten, als die EU ein rein wirtschaftliches Konstrukt war. Wirtschaft global - der Rest national. Wenn ich mir anschaue was digital heute bspw im Baltikum schon geht und wo wir da stehen...😩 Diese ewige Diskutiererei muss aufhören. Wir brauchen endlich wieder eine Zeit des Machens. Das geht auf EU Ebene nicht. Die EU ist ein bürokratisches Monster. Brüssel und Straßburg müssen dringend in ihrer Macht beschränkt werden. Radikal. / "Und dann braucht es auch noch organisierte, kontrollierte Einwanderung nach Europa. Alles Dinge, die die einen einsehen und die anderen nicht" Einsehen tut das glaube ich jeder, nur im Lösungsweg unterscheiden sich die Meinungen maximal. Beispiel Migration: Festung Europa versus open boarders.
zum Beitrag30.08.2026 , 18:49 Uhr
Anscheinend erachten die Isländer alles was Sie beschreiben als weniger bedrohlich als den Bürokratie-Irrsinn der EU... Das sollte Brüssel zu denken geben - wird es aber nicht... ...da muss erst echter Druck von Innen auf die EU entstehen, aber vielleicht lassen sich die EU Bürger von solch kühnem Referendum ja ermutigen 🤞
zum Beitrag30.08.2026 , 18:44 Uhr
Schlaues Island 🇮🇸
zum Beitrag30.08.2026 , 18:43 Uhr
"Die Menschen stimmen mit den Füßen ab" - altbekanntes Sprichwort. Wo ich einkaufe und wo nicht, entscheide ich selbst und nicht Sie oder die EU für mich😘 Ihr seid mir gute Demokraten...
zum Beitrag30.08.2026 , 18:38 Uhr
Sie haben offensichtlich noch nie Kleidung von diesen Plattformen gekauft. Die Qualität ist längst mit der von deutschen Discountern vergleichbar.
zum Beitrag30.08.2026 , 17:29 Uhr
Ich verstehe nicht, wieso die spanische Regierung diesen Schwelbrand seit einem Monat nicht löscht. Ceuta ist winzig klein, es kann doch nicht so schwer sein, mit ein paar Hundertschaften von Polizei die verbliebenen Menschen, die sich illegal Zutritt zur Enklave verschafft haben, zu ergreifen und mit Bussen oder zu Fuß zurück nach Marokko zu führen - oder, wenn Marokko sich weigert, diese per Schiff beispielsweise in das Auffanglager Italiens in Albanien zu evakuieren oder nach Lybien oder Tunesien, die mit der EU weitreichende Abkommen diesbezüglich haben. Nachdem Ceuta nach Artikel 41 des Schengener Grenzkodex einer Sonderregelung unterliegt und nicht zum Schengen-Raum gehört, ist das rechtlich kein Problem sein. Spaniens Regierung lässt bewusst die Lage eskalieren - nur warum? Neuwahlen können sie bei den aktuellen Umfragewerten nicht wollen 🤷
zum Beitrag30.08.2026 , 15:01 Uhr
Schlaue Isländer. Und eine Backpfeife für die EU. Trotz Trumps Allmachtsfantasien gegenüber Grönland und der logischen Konsequenz, dass nach Grönland Island auf Trumps Wunschliste stünde, entscheidet sich eine Mehrheit der Isländer dagegen unter den Rockzipfel der EU zu schlüpfen. Das bedeutet zweierlei: 1. Das die Isländer sich von der EU im Ernstfall (sollte Trump oder wer anderes nach ihrem Land greifen) sich keinen ausreichendem Schutz versprechen, heißt die EU wird als schwach / wehrunfähig wahrgenommen. Und 2., dass die Isländer lieber alleine bleiben, als sich dem bürokratischen Irrsinn der EU zu unterjochen. Island mag für die Weltwirtschaft unbedeutend sein und auch für die EU kaum relevant - das Statement dieses Referendums aber sendet Schallwellen um die Welt, die den Status der EU noch weiter schwächen, als er es eh schon ist. Die EU schafft sich ab. Unregierbar durch Einstimmigkeitsprinzip, dementsprechend extrem träge - und was sie beschließt ist immer öfter Bürger drangsalierend (Stichwort Strohhalmirrsinn, etc...) Das schlimme ist, weder im Brüssel noch Straßburg wird das Referendum zu einem Umdenken oder gar Konsequenzen führen. Erhaben über alles ins Abseits 🙄
zum Beitrag30.08.2026 , 14:13 Uhr
Richtig, Shein schwächelt wegen der abgeschaffen Zollfreigrenze. Die 3€ pauschal pro Paket wären ja noch zu verschmerzen, aber enthält ein Paket mehrere unterschiedliche Produktarten, fällt die Pauschale frecherwesie mehrfach an. Das ist natürlich maximal ärgerlich bei Kleidung, weil da bestellt man logischerweise jedes Shirt mehrfach wegen den sehr unterschiedlich ausfallenden Größen der unzähligen Fremdanbieter die auf diesen Plattformen. Allerdings haben Shein, Temu, Aliexpress und Konsorten schon einen Konter auf diese wettbewerbsverzerrende Stolperfalle der EU gefunden und bauen Großlager innerhalb der EU auf, von denen man dann wieder ohne diese Abzocksteuer bestellen kann. Aliexpress ist da schon sehr weit, täglich werden ihre "Choice" Artikel mehr, die statt von Fremdanbietern aus Großlagern bestellt werden können und dann wieder zoll- und portofrei sind. Markttegulierung ist ein Hilfsmittel, die EU aber nutzt es mittlerweile uferlos. Günstige e-Autos, Strohhalme, Verschlusskappen von Plastikflaschen, etc... und nun sollen wir teure EU Klamotten kaufen, die die europäischen Händler selbst billig in Fernost kaufen...😅 Kein Wunder das immer mehr Bürger die EU ablehnen.
zum Beitrag30.08.2026 , 13:42 Uhr
"Das Heizungsgesetz floppte unter anderem, weil sensible Fragen nicht rechtzeitig geklärt waren. Den Fehler wiederholt die Koalition bei der Rente mit 63." Solche "Fehler" passieren nicht erst seit der Ampel. Merkel sagte "Wir schaffen das" und blieb 6 Jahre lang jegliche politische Antwort schuldig, WIE es zu schaffen sei. Kohl versprach am 1. Juli 1990 "Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt", die Geburtsstunde des "blühende Landschaften" Mythos - weder als Kanzler wusste er eine politische Antwort auf dieses Versprechen, selbst bis zu seinem Tod und darüber hinaus blühte hier nichts. Politiker haben schon immer Versprechungen gemacht, die halbgar oder völlig hanebüchenen waren - in Zeiten Sozialer Medien und des Internets fallen die einem aber permanent auf die Füße - man muss nun halten was man verspricht😯 Das ist für Politiker neu, damit können sie nicht umgehen...😅
zum Beitrag30.08.2026 , 03:01 Uhr
"Das Seltsamste am afd Hype ist, daß eine große Mehrheit (ca. 90%), auch der meisten afd Sympathisanten die Demokratie für die beste Staatsform halten. Wer also afd wählt, tut dies in den meisten Fällen gegen seine Grundüberzeugung. Wie kann das sein.?" Es wird gern von links erzählt, dass die AfD die Demokratie abschaffen will. Tatsächlich gibt es keine Anhaltspunkte dafür. Österreich hat mehrere FPÖ Perioden hinter sich - die Demokratie wurde nicht abgeschafft. Ungarn, Polen, USA - ein Abschaffung des Wahlrechts wurde nirgends angestrebt. Rechts weiß sehr genau was geht und was nicht. Links hingegen ist aktuell planlos - weil links gern ehrliche Antworten geben will. Rechts hingegen sagt "alles wird gut" - Klima, Migration, Wirtschaft. Links ist zu moralisch, zu verbissen, zu utopisch. Da soll gleichzeitig das Klima gerettet werden, der Hunger besiegt, Krankheiten ausgemerzt und am besten noch ein lebenswertes Leben für alle auf der Welt geschaffen werden. Die Quadratur des Kreises. Das rafft jeder, dass das nicht geht. Rechts sagt: "du darfst behalten was dir gehört und so weitermachen wie bisher." Das wollen die Leute hören. Einfache Antworten. Darauf hat links keinen Konter.
zum Beitrag30.08.2026 , 02:48 Uhr
"...was alle anderen Steuerpflichtigen hierzulande gemäß ihrer Leistungsfähigkeit machen müssen." Nach ihrer Leistungsfähigkeit zahlen die Wenigsten Steuern. Nach seiner Leistungsfähigkeit zahlt nur, wer sich nicht mit Steuern auskennt oder einzig von Lohnarbeit, also nichtselbständiger Arbeit lebt. Sobald andere Einkunftsarten oder gar Gewinneinkünfte ins Spiel kommen, zahlt man Steuern nach der Kreativität seines Steuerberaters.
zum Beitrag30.08.2026 , 02:44 Uhr
"Wenn es denen in den Kram passt, drehen sie den Hahn irgendwann zu und aus ist die Maus." Macht der Staat kein bisschen anders, siehe Union und Demokratie Leben 🤷 Ob Privatmäzen oder Regierung - gefördert wird, was in den Kram passt. Die einen Windräder, die anderen Gasheizungen.
zum Beitrag29.08.2026 , 16:35 Uhr
"Social Media machen süchtig, und Meta legt es darauf an" Wer tut das nicht?🤷 1. Zucker, Alkohol, Tabak machen süchtig und wir verbieten es nicht. 2. Aber es geht noch viel weiter: JEDE Werbung versucht möglichst eindringlich zu sein = süchtig zu machen. Kurzum: JEDES Unternehmen unternimmt alles erdenkliche um für JEDES Produkt möglichst viel Kundenbindung oder Abhängigkeit aufzubauen. Das ist auch der Sinn eines JEDEN Abos und einer JEDEN App. Meta versucht nichts was nicht JEDES andere Unternehmen auch versucht. Man kann höchstens feststellen, dass Meta äußerst erfolgreich damit ist. Erfolg darf aber kein Grund für ein Verbot sein. Entweder wir verbieten Praktiken generell oder wir lassen sie für alle zu.
zum Beitrag29.08.2026 , 09:42 Uhr
Sie verwechseln Kathastrophentourismus mit Interesse☝️ Und Sie bestätigen haarklein meinen Vorwurf: Es wird über den Osten berichtet, nicht mit ihm geredet. Keiner dieser Berichte zielt auf einen Diskurs ab. Das sind alles Formate ähnlich Frauentausch oder irgendwelcher Nanny-Sendungen, wo es einzig um die Bloßstellung geht. Ob man als Gesellschaftsteil politisch ernstgenomnen wird oder nicht, erkennt man daran, ob Politik einen berücksichtigt. Wo wird die ostdeutsche Perspektive politisch gewürdigt? Der Westen war nie am Diskurs interessiert. Hier wurde der gleiche Irrsinn wie beispielsweise in Afghanistan betrieben: Mit Geld zuschei💩en und fertig. Wird schon klappen. Die sollen sich freuen das sie unsere Werte bekommen und basta. Die Deutsche Wiedervereinigung war keine Fusion von zwei Kultur- und Interessengruppen. Der Osten wurde abgewickelt und angeschlossen - wirtschaftlich und gesellschaftlich. Dass das Leute nicht hinnehmen ist längst bekannt. Klappt in keinem 'Krieg für Frieden' - Irak, Afghanistan, Syrien, oder wo sonst der Westen Demokratie mit dem Schwert etablieren wollte - und klappte auch nicht in Ostdeutschland.
zum Beitrag29.08.2026 , 02:00 Uhr
Wenn man partout den Mehrwert nicht sehen will, den Kühne und sein Unternehmen für die Stadt Hamburg, aber auch den Standort Deutschland im gesamten brachten, dann kann man das so auflisten wie der Artikel es tut. Ja schnöde Steuer hätten Kühne und sein Unternehmen mehr zahlen müssen wenn sie in Deutschland geblieben wären, aber wer weiß ob Hamburg dann eine neue Oper bekommen hätte oder das Geld nicht wieder von diversen Kanzlern der Republik im Laufe der Jahre sinnfrei verschleudert worden wäre. Zehntausende Arbeitsplätze, eine Oper und den identitätsstiftenden HSV hat Kühne Hamburg durch sein direktes Handeln gesichert. Wer zahlt schafft an - altbekannt, ewig bewährt. Unternehmer müssen im Gegensatz zum Staat haften und sind daher meistens deutlich bedachter was Investitionen und Förderung angeht - Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe VW... Kühne war zweifelsohne ein Glücksfall für Hamburg wie Deutschlands Wirtschaft wie den globalen Seehandel. Ein echter Macher mit Kanten und stets klarer Meinung. Haben wir schon lange nicht mehr viele davon. Er wird fehlen.
zum Beitrag28.08.2026 , 09:04 Uhr
"...wenn mehr Leute, gerade aus Großstädten oder Westdeutschland hinschauen, supporten und auch dann noch da sind, wenn die fucking Landtagswahlen vorbei sind." Ja der Westen müsste wirklich mal hinschauen und zuhören und die Parteien müssten auch wieder vor Ort sein - nicht nur in Magdeburg, Halle und Leipzig, sondern auch in den Dörfern, wo sich seit Jahren nur die AfD blicken lässt... Verstörend finde ich aber den letzten Halbsatz, "wenn die fucking Landtagswahlen vorbei sind". Wieso? Weil dann Sachsen-Anhalt wieder aus dem Brennglas ist und man sich, bis zur nächsten Wahl im Osten, nicht mehr mit dem Thema beschäftigen muss? Oder weil Wahlen 'Schei💩e' sind, wenn nicht die richtige Seite gewinnt? Die "fucking Landtagswahlen" sind ein einzelnes Datum, ja, aber die Basis dafür, die wird jeden Tag gelegt. Das ist wie mit dem Zähne putzen. Machst du es täglich gibt's zum Besuch bei Zahnarzt keine Probleme. Putzt du hingegen nie, sondern nur einmal 10 Minuten vor dem Zahnarztbesuch, dann hilft das auch nicht mehr. Genau so wird aber mit dem Osten verfahren. Die AfD wird gewinnen so lange nicht permanent und auf Augenhöhe mit, statt über den Osten, geredet wird. Ganz einfach 🤷
zum Beitrag28.08.2026 , 08:48 Uhr
"Ob das Land unter al-Scharaa jetzt demokratisch wird, ist noch lange nicht ausgemacht." Wieso 'muss' Syrien demokratisch werden? Afghanistan, Irak, etc - überall wo Europa und vor allem die USA in Kriegen intervenierten oder sie selbst vom Zaun gebrochen haben, wollten wir das alte politische System überwerfen und 'Demokratie' erzwingen. Die Demokratie ist aber ein politisches Konstrukt, dass Partizipation und den Willen dazu von innen heraus vorausgesetzt. Auch die Demokratien Europas wurden von innen heraus, oft blutig, erkämpft. Anders kann und wird es nirgends auf der Welt gehen. Eine Bevölkerung muss 'reif' sein für Demokratie. In Afghanistan beispielsweise war und ist das Vertrauen in traditionelle, informelle Räte wie Jirgas und Schuras, sowie in religiöse Führer in weiten Teilen der ländlichen Bevölkerung stets deutlich höher ausgeprägt als das Vertrauen in ein zentralistisches, westliches Demokratiemodell. Und genau das gilt auch für Syrien und sowieso für große Teile Afrikas, den nahen Osten, etc... Wenn die Menschen dort Demokratie mehrheitlich wollen, werden sie sich die Demokratie erkämpfen. Wir sind weder die Erzieher noch die Richter der Welt.
zum Beitrag28.08.2026 , 02:17 Uhr
Es ist Ihnen anscheinend nicht wichtig genug🤷 Oder es fehlt am Anreiz - die Marktplätze werden ja geflutet, weil die AfD da als einziges noch hinkommt. Hüpfburg, Bratwurst, Tombola, Blutspende, you name it - Union, SPD, Grüne, Linke lassen sich das ganze Jahr nicht blicken, nur die AfD ist immer da... Wer steht denn beim Dorfbäcker und verteilt Stullen und Kaffee? Wer steht vor dem Landstadt Supermarkt oder dem Baumarkt einsam an der Autobahnabfahrt - nur die AfD🤷 Wer bezuschusst mit Geldern die geschlossene Dorfkneipe, dass da wieder zweimal wöchentlich sich die Vereine wie die Landfrauen oder die örtliche Skatrunde treffen kann? Links spricht so gern von der Graswurzelbewegung, aber umgesetzt wird die nur von der AfD.... Wenn nur ein einziger dasteht darf man sich nicht wundern, dass der mehrheitlich gewählt wird.
zum Beitrag27.08.2026 , 14:29 Uhr
Ich finde die letzte Brandenburg-Wahl da noch ein besseres Beispiel für, aber ansonsten Zustimmung 👍 Umfragen beeinflussen natürlich Wahlen. Viel spannender finde ich, dass die Union plötzlich wieder zum antifaschistischen Schutzwall gehört...😂 Sonst wird Merz gern als Nazi beschimpft, aber wenn man die Union braucht, dann sind sie plötzlich wieder salonfähig - ja nicht nur salonfähig, sondern sogar Antifaschisten...🤪 Da könnte ich jetzt das Sprichwort vom Fähnchen im Wind anbringen, aber lassen wirs. Was ich allerdings immer noch nicht verstanden habe, was bringt es am Ende? Klar, keine Machtübernahme der AfD. Aber langfristig? Überall wo Not und Elend, also Union bis die Linke zusammenhalten müssen, wuchert die AfD munter weiter. Das taktische Wählen kann in Sachsen-Anhalt vielleicht nochmal den Tod des Patienten hinauszögern, aber eine Medizin hat doch keiner parat 🤷 Oder glaubt irgendjemand ernsthaft, dass eine Minderheitenregierung der Union, die von der Linken toleriert wird, Erfolge verbuchen kann? Die sollen in Sachsen-Anhalt sondieren, während sie sich im Wahlkampf in Berlin und Meck-Pom zerfleischen???😂 Wie soll das gehen
zum Beitrag27.08.2026 , 08:23 Uhr
"Eine Zusammenarbeit mit der AfD lehnte Schulze ab. Die Partei habe keinerlei Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft" An der Stelle hätte ich gefragt: Welche Partei hat denn Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft? Die Union mit dem Festhalten am Gas sicher nicht. Die SPD ohne Meinung zu irgendwas auch nicht. Die Linke hat keine Antwort auf wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen wie Russland oder Wehrhaftigkeit. Die FDP hat außer freie Fahrt auf der Autobahn keine Ideen. Das BSW hat außer Freundschaft zu Russland keine Ideen. Einzig die Grünen haben aus meiner Sicht ein rundes Gesamtkonzept mit realistischen Antworten auf alle drängenden Fragen der Zukunft wie Sicherheit, Wirtschaft, Migration, Energie, etc... Allerdings meine ich die Grünen aus Baden-Württemberg. Kretschmann, Özdemir, Palmer. Realopolitiker für realo Politik. Leider kommt das nicht und die Bundesgrünen sind ähnlich planlos wie die SPD, sitzen zwischen allen Stühlen - die tragen auf EU Ebene Außenlager mit und klatschen aber auch dem Berliner Landesverband zu, der von Enteignungen und Open Boarders träumt... Von Manfred Weber bis quasi Marx - das kann auch keiner für voll nehmen🤷
zum Beitrag27.08.2026 , 06:56 Uhr
"Es ist der summer of fire, überall gibt es Brände" Liebe taz, ich bitte mal um einen Artikel über Björn Lomborg. Der hat im Wallstreet Journal recht aktuell geschrieben: "Bis zum 19. August lag die weltweit verbrannte Fläche 41 Prozent unter dem Normalwert, und alle Kontinente lagen unter dem Durchschnitt, wobei Afrika, Nordamerika und Südamerika Rekordtiefstände erreichten" und berichtet weiter, dass die weltweiten Feuer auf einem Tiefstand seit dem Jahr 1900 sind. Vielen Dank im Voraus.
zum Beitrag27.08.2026 , 06:48 Uhr
Paradox und doch genau ein Spiegel der politischen Linken für mich. Anstatt zu fragen WER den Müll verursacht wird lieber debattiert, wer das bezahlen soll. Klar, so kann man mit dem Finger auf die Reichen im Grunewald zeigen und muss nicht gegen die eigene Wählerschaft vorgehen - weil wer soll es bitte sein der Neukölln und Wedding zumüllt? Touristen und Partyvolk hinterlassen auch Dreck, keine Frage, und die Drogenszene wird an Brennpunkten wie dem Kotti auch ihren 'Beitrag' leisten, aber wenn da zerlegte Betten stehen oder Kleidung liegt, dann ist zweifelsfrei klar wem das gehört - den Anwohnern. Müll ist vor allem ein Problem der Anonymität. Bei uns im Dorf kennt jeder jeden, da würde keiner auch nur einen Kippenstummel auf den Boden werfen, obwohl wir außer an der verlassenen Schulbushaltestelle nirgends einen öffentlichen Mülleimer haben. Man ist für seinen Müll verantwortlich. Beseitigt die Anonymität und ihr beseitigt den Müll. Nehmt die Verursacher ins Auge, so wird langfristig Müll vermieden und ihr spart Geld für Sonderreinigungsaktionen. Ich bin überzeugt das wissen Linke und Grüne auch, aber ein paar Wochen vor der Wahl putzt man lieber als anzuklagen, gelle?😉
zum Beitrag27.08.2026 , 06:35 Uhr
Das mit den Gelblichtverstößen ist schon spannend. Da wird gefilmt weil man möglicherweise gleich einen Rotlichtverstoß begehen KÖNNTE... Bei häuslicher Gewalt gegen Frauen hingegen heißt es immer wieder von Polizisten: leider muss erst was passieren bevor wir einschreiten können... Rotlichtverstöße sind also wichtiger als häusliche Gewalt gegen Frauen. Das ist jetzt natürlich absichtlich überspitzt von mir, aber der Kern des Gedankens ist so. Wieder eine Bestätigung mehr für mich, abgeschieden auf dem Land zu leben. In unser 300 Seelen Dorf kommt zwar auch schon lange keine Partei mehr außer der AfD, aber eine Polizeistreife habe ich hier nicht gesehen so lange ich denken kann. 1:0 fürs Sackgassendorf versus Hamburg 🤪
zum Beitrag27.08.2026 , 06:21 Uhr
"Kurz vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt zeigt Merz wenig Verständnis für ostdeutsche Probleme. Dabei bräuchte die CDU dort gerade jetzt Unterstützung." Lieber Herr Reinecke, ihr Eröffnungssatz spiegelt die ganze Misere wider. Es ist zwar ein Anfang, dass sie Ostdeutschen Probleme zugestehen, aber die Forderung, zumindest vor Wahlen dem Osten ein Ohr zu leihen, spiegelt dann aus meiner Sicht schon wieder die Überheblichkeit des politischen Alltags wider. Wirklich am Osten interessiert ist keiner. Wir Ossis sind ja auch nur 15% vom Wahlvolk. Dabei verkennen Wessis und Parteien gleichermaßen, dass die AfD eine Westpartei ist UND das 66% der AfD Wähler im Westen leben. Ja die AfD dient dem gemeinen Ossi als Identifikationspartei gegen den Westen - und das ist dumm hoch drei - aber es muss ja auch Gründe geben, und das sind nicht wenige möchte ich euch sagen, warum auch im Westen mittlerweile 20% bei der AfD ihr Kreuz setzen. Es wäre also im Selbsterhsltungsinteresse der Wessis, wenn ihr euch ernsthaft mit uns beschäftigen würdet und nicht nur symbolisch vor Wahlen, weil was hier schon flächendeckend zu Tage tritt, reift auch bei euch heran - ihr seid uns nur 5 Jahre hinterher...🤷
zum Beitrag27.08.2026 , 05:55 Uhr
Also ich billige Ihnen genau so viel Naivität zu wie vielen anderen hier, die permanent und konsequent den Osten als rechts abstempeln, obwohl erstens 60% immer noch etwas anderes wählen als die AfD...🤷 Naiv sind wir doch alle. Jeder ist ein Kind seiner Vorurteile. Die Ressentiments über Ost und West werden wohl erst mit den Generationen aussterben, die jetzt geboren werden, denn auch die Nachwendekinder der ersten zehn Jahre sind noch im Geist von hüben oder drüben aufgewaschsen. 40 Jahre DDR gehen eben doch nicht spurlos an der Festplatte vorbei - Volker Pispers. Aber auch eure Festplatten haben nen gehörigen Knacks 😉
zum Beitrag26.08.2026 , 14:42 Uhr
Keine Chance, da müssten sie sich ja mit ihren Fehlern und dem Erbe der Einheit beschäftigen - viel einfacher ist es da Ossis als grundsätzlich rechts zu diffamieren. Problem erledigt und die eigene moralische Überlegenheit sich selbst versichert - winwin fürs Ego
zum Beitrag26.08.2026 , 12:43 Uhr
Sagen und Tun sind zwei verschiedene Paar Schuhe... Wenn ich zurückdenke wer alles Hollywood oder die USA verlassen wollte, wenn Trump ein zweites Mal Präsident wird - und? Da wurden auch Kampagnen mit persönlichen Aufrufen von Stars gefahren, gebracht hat es nichts - Trump wurde trotzdem wieder Präsident. Wirklich gegangen ist aber auch kaum jemand 🤷 Und heute zieht ICE durch die Straßen und Trump träumt von der dritten Amtszeit - und Hollywood? Redet nicht mehr über gehen wollen... Menschen sind vor allem Pragmatiker. Lauter reden als handeln ist typisch.
zum Beitrag26.08.2026 , 07:48 Uhr
Und deshalb klares JA zur Selbstverteidigung. Ich will nicht mit Mördern reden und ich will ihnen auch nicht einen Bruder oder eine Schwester opfern. Deshalb ist Wehrfähigkeit das Gebot der Stunde
zum Beitrag26.08.2026 , 07:46 Uhr
Zwei Drittel der AfD Wähler wohnen im Westen. Bin gespannt wie sie die ausgrenzen wollen...
zum Beitrag26.08.2026 , 07:44 Uhr
"Wenn die regieren, bin ich weg (...) Sein Mann und er wohnen mittlerweile in Lübeck, Schleswig-Holstein. Dort sitzt die AfD nicht mal im Landtag" Die AfD liegt auch in Schleswig-Holstein mittlerweile bei 18%...🤷 In den reicheren Westbundesländern ist der finanzielle Speck der Menschen bekanntlich größer, aber auch da bricht sich der Unmut peu a peu Bahn. Wenn die Politik auch zukünftig nicht die Sorgen und Nöte der Wahlberechtigten ernst nimmt und diese politisch würdigt, wird die AfD Schritt für Schritt überall die Macht übernehmen. Alle Macht geht vom Volke aus - im Grundgesetz ist dieser Satz als Versicherung gedacht, in der Realität aber ist dieser Satz auch eine Drohung an die politische Obrigkeit. Die AfD ist, was die Guillotine während der französischen Revolution war - der Scharfrichter der Wut des einfachen Volkes.
zum Beitrag25.08.2026 , 14:32 Uhr
Der richtige Zeitpunkt für ein Verbot ist nie. Ein Verbot beseitigt nicht den Ursprung der Unzufriedenheit. Das ist wie wenn du einen Patienten hast - und anstatt ihm Medizin zu geben schneidest du ihm die Zehen ab. Das hilft kurzfristig, ja, aber als nächstes schneidest du ihm den Fuß ab und dann den Unterschenkel und irgendwann ist der Körperkern betroffen und dann heißt es Exitus. Nur politische Reformen die die Gründe für die Unzufriedenheit beseitigen retten langfristig unser politisches System. Eine dauerhafte Politik gegen den Wählerwillens ist nur in einer Diktatur durchführbar. Statt eines Verbots brauchen wir eine Partei die wie die dänische SPD agiert. Klare Kante bei der Migration UND gleichzeitig die innere Sicherheit im Blick durch ihre Zwangsumsiedlungen zur Aufbrechung von Parallelgesellschaften, was in Konsequenz zu einer Erhöhung des sozialen Friedens führt. Politik muss führen. In Deutschland wird nur noch diskutiert - und ist endlich mal etwas beschlossen, wird es bis es durch alle Lesungen und den Bundesrat ist komplett zerredet und verwässert. Da liegt das Problem.
zum Beitrag25.08.2026 , 13:45 Uhr
"Auch der Kampagnenverein Campact ruft zur strategischen Wahl von Grünen und SPD auf – mit den gleichen Argumenten. Die CDU sei hingegen eine schlechte Wahl. Sie liegt zwar in Umfragen auf Platz zwei, aber trotzdem 20 Prozentpunkte zurück. Bei der Wahl in Sachsen-Anhalt sei nicht entscheidend, welche Partei die meisten Stimmen bekomme, heißt es von Campact." Das ist aber auch ziemlich kurz gedacht - und vor allem teuflisch hinterrücks😈 Mir ist klar, dass Campact die Union so gut leiden kann wie Fußpilz im Hallenbad, aber was ist die Folge von diesem Rat? Eine Union vllt unter 20% in Sachsen-Anhalt - und dann? Soll die mit 19,x% eine Minderheitenregierung anführen? Und hat Campact drüber nachgedacht, dass sie mit einem derartigen Untergang der Union im worst case Merz gleich mit ans Messer liefern und dann im worst worst case nach Neuwahlen Spahn und Weidel aus der Kanzleramt grüßen bei den aktuellen Umfragewerten... Und was helfen Grüne und SPD bei 4,9%? Also zur Wahl einer Partei taktisch aufzurufen kennt man früher schon von der FDP. Zur Wahl von zweien halte ich für sehr riskant. Taktisch Grüne👍 Taktisch SPD👎
zum Beitrag25.08.2026 , 11:39 Uhr
Trinkgeld beim Bäcker??? Wofür? 😂🤷 In Amerika erfüllt das Trinkgeld die Aufgabe der Lebenssicherung, weil der normale Lohn nicht reicht und in Afrika und im arabischen Raum erfüllt der Backschisch die Funktion der Ablaufbeschleunigung... Beides brauchen wir nicht. Löhne müssen zum Leben reichen und vertragsgerechte Erfüllung bedarf keiner 'Belohnung'. Eine ordnungsgemäße Rechnung ist eine ordnungsgemäße Rechnung und keine Grundlage für Servicekosten on top. Derlei Bauernfängerei gab es früher schon in Südeuropa, wo sie dir im Urlaub das Brotkörbchen auf den Tisch gestellt haben und dann Geld dafür wollten oder die Service-Pauschsle fürs Besteck... Klares Nein zu allem
zum Beitrag25.08.2026 , 09:19 Uhr
Auch Angestellte beim beim ÖRR wollen morgen noch einen Arbeitsplatz haben oder ihre Pensionsbezüge sicher wissen. Die AfD will den ÖRR abschaffen, aber nicht ersatzlos, es braucht ja dennoch einen Sender - vllt ein Servus TV Deutschlands. Da kann man ja dann auch Intendant sein...🤷 Menschen sind immer zuallererst Pragmatiker. Die Agenda anderer Parteien und des ÖRR ging nicht auf, nun gilt es nicht mit dem Schiff unterzugehen und seine Schäfchen ins Trockene zu bringen.
zum Beitrag25.08.2026 , 07:02 Uhr
"Die Argumentation der Klage: Wenn im Grundgesetz stehe, der „Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere“, dann müsse er dafür auch ganz praktisch Geld geben." Zielt die Aussage im Grundgesetz nicht darauf ab Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren? Und geht's da nicht eher um Wildtiere als um verlassene Hunde und Katzen im Tierheim? Das Einzelschicksal von Tieren im Tierheim ist sicher tragisch, aber keiner nachfolgenden Generation werden die Lebensgrundlagen genommen wenn Waldi und Minka im Tierheim eingeschläfert statt lebenslang versorgt werden. Für mich gehört dringend ein Führerschein für Tiere eingeführt. Wer Hund, Katze, Meerschweinchen halten will, muss erstmal in einen Kurs zur Vorbereitung auf die Aufgabe als Tierhalter. Das würde spontane Hündchen unterm Weihnachtsbaum verhindern. Und Tiere gehören grundsätzlich sterilisiert, außer Tiere in landwirtschaftlicher Nutzung oder von Züchtern. So könnte man binnen weniger Jahre die Schwemme an Tieren in Tierheimen beseitigen und dauerhaft dem Problem begegnen. Mehr Geld für Tierheime beseitigt kein Problem, es lindert nur die Folgen. Das ist ineffizient.
zum Beitrag24.08.2026 , 10:48 Uhr
Aus dem Erstartikel der taz dazu: "Software- oder Anscheinswaffen sehen echten Waffen täuschend ähnlich. Das ist auch die Absicht der Hersteller. (...) ES IST ABER VERBOTEN, SIE IN DER ÖFFENTLICHKEIT ZU ZEIGEN ODER ZU TRAGEN. (...) Geworben wird damit, dass die echte Pistole weltweit im Einsatz ist bei Militär, Polizei und Spezialeinheiten. „Ein ‚Must have‘ für jeden Sammler und Waffenliebhaber“, schreibt ein Händler. Immer wieder wird verlangt, den Zugang zu diesen Anscheinswaffen strenger zu regeln und sie etwa nicht mehr an Minderjährige zu verkaufen oder sie auch ganz zu verbieten. In München verlangen die Stadtratsfraktionen Grüne/Rosa Liste sowie die SPD, dass die Stadt aktiv wird. Sie solle sich bei Bund, Freistaat Bayern und dem Städtetag für eine Verschärfung einsetzen." Grüne und SPD sind klar fürs Verbot. Das Tragen und Zeigen ist klar verboten. Aber der Fehler liegt bei der Polizei, natürlich. Wenn Raser zu schnell fahren liegt der Fehler auch bei der Beschilderung und nicht beim Raser, oder was? Linke Demonstranten gehen auf die Straße und skandieren "dieser Staat tötet" für einen der mit einer Attrappen-Schusswaffen in der Öffentlichkeit hantiert... Verkehrte Welt.
zum Beitrag24.08.2026 , 07:18 Uhr
"Was jetzt mehr als nur angebracht wäre, aber weder in Bayern noch irgendwo in Deutschland existiert: eine unabhängige Aufklärung des Vorfalls durch eine unabhängige Behörde" Vor allem angebracht wäre es, dass das Jugendamt hier mal ordentlich das Elternhaus abklopft, wie ein 14-jähriger auf die Idee kommt, dass es angebracht sei, mit einer Waffenattrappe auf die Straße zu gehen. / "Trotzdem wirkt das Vorgehen der Polizei wie ein verzweifelter Versuch, den Einsatz samt Schüssen zu rechtfertigen" Eigensicherung geht immer vor. Wer mit Waffen auf die Straße geht und diese offen trägt, hat aus meiner Sicht grundsätzlich KEINE Berechtigung dazu. Wir sind hier in Deutschland, nicht irgendwo im Kriegsgebiet. Null Toleranz gegenüber Waffen generell - vor allem in Händen von Jugendlichen. Ein komplettes Messerverbot wäre angebracht. Mit empfindlichen Arreststrafen bei Zuwiderhandlung. Jäger müssen Waffen und Munition in verschiedenen Koffern in Autos mitführen, aber bei Kids mit Knarren soll die Polizei erst nachfragen ob die echt sind oder nicht und im Zweifelsfall ihr Leben riskieren? Für eine A7 im Einstiegsamt? Ganz klares Nein.
zum Beitrag23.08.2026 , 23:01 Uhr
Jürgen Klopp hat das bei seiner Vorstellung als Nationaltrainer sehr gut vorgemacht: "Wenn ihr euch daneben benehmt (...) bin ich weg.“ Politiker sollten deutlich öfter Talksendungen und Interviews verlassen. Moderatoren nehmen sich viel zu viel heraus. Und das in allen Lagern - egal ob Lanz progressive Politiker zerlegt oder der Rest vom ÖRR konservative Amtsträger. Wen sie leiden können behandeln sie wie heilige Kühe - Stichwort Helmut Schmidt - und wen nicht, der wird teilweise mit nur mit gelenkten Fragen vorgeführt. Lanz macht das liebend gerne. Medien wurden seit jeher als vierte Gewalt im Staat bezeichnet. Aber seit ein paar Jahren ist das Verhältnis völlig aus den Fugen geraten. Medien haben einen Informationsauftrag. Punkt. Bei immer mehr Medien und Moderatoren bekommt man aber den Eindruck, dass sie nur noch Informationen beschaffen wollen, die ihrer Agenda dienen. Das ist äußerst kritisch. Das wird ja auch von links zurecht sonst kritisiert. Rechte Agitatoren haben über Social Media Wirkmächte erlangt die staatsgefährdend sind. Wieso derlei Verhalten nun gutgeheißen wird wenn es den politischen Gegner trifft ist für mich nicht nachvollziehbar. Medien gehören entmachtet.
zum Beitrag23.08.2026 , 22:23 Uhr
"Und deshalb war der lautstarke Protest am Samstag gegen den Merzbesuch im Walde auch mehr als angemessen – auch wenn die Pfiffe den Kanzler sichtbar wütend machten. Doch diese Wut beruht zu Recht auf Gegenseitigkeit." Bloß dass die Pfiffe und Buh-Rufe gegen Merz nicht wegen verpasster Klimapolitik waren, sondern weil der Kanzler erst eine Woche nach der Katastrophe im Krisengebiet sich hat blicken lassen. Auch wenn es sachlich gesehen total kontraproduktiv gewesen wäre, wenn Merz sich während laufender Löscharbeiten zur Erhaschung effektvoller Bilder an den Brandherd hätte fliegen lassen, um da mit Leibwächtern und Polizeischutz zwischen Schläuchen und Feuerwehrleuten umherzustolpern, wird solche Alibiteilnahme von Toppolitikern halt erwartet. Ein Schröder in Gummistiefeln hat ihm die zweite Amtszeit gebracht und Laschets kurzes Lachen hat ihn seine Amtszeit gekostet... Hätte Merz wissen müssen. Er hätte letzten Samstag durch den Wald stolpern müssen. Was er dazu sagt ist egal. Hat eh jeder nächste Woche wieder vergessen. Es geht um Bilder heutzutage. Selenski aus dem Zentrum Kievs nach dem Kriegsbeginn, etc... Die Sprache des Bildes kann Merz nicht. Und seine Berater auch nicht.
zum Beitrag22.08.2026 , 13:20 Uhr
In Thüringen nicht anders. Auf den Fluren des TLF und TFM wird offen und laut über Frau Wolfs Widerspenstigkeit gelästert. Den gleichen Coup wie Hoecke einst mit Kemmerich zog will er nun mit Wagenknecht wiederholen - nur diesmal gibt es keinen politischen Widerstand mehr in den Behörden. Man sehnt es geradezu herbei, weil "es wird ja nicht Hoecke Ministerpräsident, sondern Wagenknecht" meinte eine Kollegin zu mir... Wunschdenken macht blind bewahrheitet sich einmal mehr, leider. Hoecke's Idee war aber genial, muss man ihm lassen - Wagenknecht ist vor allem in Thüringen eine Heilige wie Jeanne d’Arc einst für die Franzosen... Diese Galionsfigur als Blendmaterial für seinen Coup sich auszusuchen war ganz hohes Schach ♟️
zum Beitrag22.08.2026 , 11:58 Uhr
Was glauben Sie denn, wer auf Merz ins Kanzleramt folgt...? Ich sehe das Ende von Merz, Klingbeil und Bas auch nach den Wahlen in Berlin und Sachsen-Anhalt - allerdings auch eine Neuwahl. Weder Wüst noch Söder wären dumm genug, sich mit dieser ziellosen Koalition die Karriere zu versauen. Allerdings was bleibt nach Neuwahlen? Kenia? 🇰🇪 Da wäre ja wieder die SPD dabei... Das kann keiner wollen. Für schwarz-grün reicht es nicht ansatzweise. Die Option schwarz-blau wird über die Flure geistern, Jens Spahn sitzt zuhause und wartet auf diesen Tag X... Merz muss weg - und trotzdem werden wir ihn zeitnah vermissen. Wer das nicht glaubt - siehe Scholz. Der musste auch weg, zweifelsohne verdient - heute vermissen ihn dennoch einige ob Merz und Reiche... 🤷
zum Beitrag22.08.2026 , 11:46 Uhr
Welche Krisen hat Scholz gemeistert? Lächerlich. Cum ex - Demenz. Als Klimakanzler in den ersten Wahlkampf gezogen, als Abschiebekanzler in den zweiten. Scholz war der schlechteste Kanzler ever. Mit Abstand. Merz schickt sich an ähnlich grandios zu scheitern. Wahrscheinlich debattieren wir zeitnah darüber, wer die größere Graupe war. Die Frage ist nur, unter welchem Kanzler diese Debatte wohl geführt wird... Wüst? Söder? Weidel?
zum Beitrag22.08.2026 , 11:22 Uhr
Also die Gewalt von Linken gegen Rechte wurde bisher immer aus dem Hinterhalt geführt - egal ob Hammerbande oder die Ungarnreisegruppe, da wurde immer nur Gewalt angewendet, wenn man sich sicher war, ohne eigene Blessuren davonzukommen. Ich halte diese Gewaltdebatte auch für eine Scheindebatte - man will sich selbst einreden, dass man eine theoretische Schlagkraft hätte
zum Beitrag22.08.2026 , 10:53 Uhr
SPD und Union sind politische Gegner seit ihrem bestehen. Das klassische Rechts und Links im Land. Irgendwann wurden sie bräsig - oder die Erfolgsgeschichte BRD ist einfach zu Ende erzählt, noch kein Land dominierte dauerhaft, jeder Staat schwankt historisch immer wieder zwischen Revolution und Blütezeit. Egal was dazu führte - jedenfalls sind jetzt SPD und Union gezwungen Koalitionen zu führen. Das framen sie als 'Mitte'. Man bezeichnet sich selbst nicht mehr als links oder rechts. Das war anfangs ein geschickter Schachzug. So wurde der eigenen Klientel, dass man mit dem politischen Gegner zusammenarbeiten kann, obwohl man ja eigentlich gegensätzliche Positionen vertritt. Die Realität aber bewies über die Jahre, dass bei GroKo's nicht das beste von SPD und Union zu Tage tritt, sondern Wischiwaschi Politik, Kompromisse die für beide Lager faul schmecken. So lange SPD und Union zusammenarbeiten, werden ihre Zustimmungswerte sinken, da so keiner von ihnen seine politische ur-DNA umsetzen kann. Gleichzeitig reicht es immer seltener für rotgrün oder schwarzgrün. Ein Teufelskreis. Die Ränder wachsen unaufhörlich, rechts freilich mehr als links. Bald sind wir flächendeckend unregrierbar.
zum Beitrag22.08.2026 , 08:34 Uhr
"Wenn wir uns an den Anfang der Debatte – Danger Dan – erinnern, so weist die erste Strophe des Lieds direkt darauf hin..." Es ging bei dem Song nicht um den Anfang, es ging darum, dass er verurteilte Gewalttäter grüßt. Wo wir bei einem Riesenproblem sind, dass der AfD massiv in die Hände spielt: der Umgang mit Straftätern. Wenn im Artikel die Frage gestellt wird: "Es ist weder gesagt, dass Polizist:innen und Beamt:innen sich verfassungswidrigen Anordnungen widersetzen werden" Kann ich nur darauf antworten. Es warten extrem viele Kollegen darauf, endlich Werkzeuge an die Hand zu bekommen, mit denen ihr Handeln auch sichtbare Konsequenzen mit sich bringt. Ich kenne unzählige frustrierte Polizisten, die es leid sind, Intensivtäter, Taschendiebe oder die Bettelmafia von der Straße zu ziehen, nur damit die 3 Stunden später wieder am gleichen Platz auf der Straße stehen... Ich kenne unendlich viele frustrierte Kollegen in Bürgerämtern, bei der Staatsanwaltschaft, etc... Die lasche Auslegung und Strafverfolgung frustriert. Die ewige Nachsicht entnervt. Die Zustimmung in Beamtenkreisen zu einer wirkmächtigeren Exekutive ist riesig. Und die versprechen sich einige von der AfD...
zum Beitrag21.08.2026 , 14:01 Uhr
"Man müsse der AfD sagen: „Wenn Ihr mitregieren wollt, dann gibt es rote Linien: NATO-Mitgliedschaft, Russland, transatlantische Partnerschaft, Trennung von den radikalen Kräften, klares Bekenntnis zur EU – dazu brauche man klare Aussagen“, sagte Thomas der taz." Der Zug ist abgefahren. Das hätte man machen müssen, als die AfD so wie das BSW noch eine kleine Partei war. Jetzt steht die AfD vor absoluten Mehrheiten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. In weiteren Ländern liegt sie über der Sperrminorität. Und selbst im Westen holt sie mittlerweile gen 20% und zwingt so Parteien zu Koalitionen, die diese normalerweise nicht eingehen würden und die sie zu Kompromissen zwingt, die ihre Stammwählerschaft nachhaltig verärgern und somit schrumpfen lassen. Siehe SPD und Union, die sind eigentlich natürliche Gegner im politischen Alltag, die durch Koalitionen in Bund und Ländern seit Jahren peu a peu verzwergt werden. Die AfD muss gar nichts mehr von dem was Herr Thomas der taz sagt, der Schneeball ist längst zu groß und rollt unaufhörlich. Man hat sich entschieden das tote Pferd namens Brandmauer weiter zu reiten als längst absehbar war, dass es nicht zielführend ist. Chance verpasst.
zum Beitrag21.08.2026 , 13:46 Uhr
Ich zitiere aus ihrem Link: "Die Staatsanwaltschaft teilte uns jedoch mit, es gebe keinen Verdacht, dass Dobrindt wissentlich rechtswidrige Weisungen erteilt habe."
zum Beitrag21.08.2026 , 13:44 Uhr
"Vielleicht ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, aber auch in Deutschland werden Menschen mit nicht "weißer" Hautfarbe geboren." Natürlich gibt es die, aber der Anteil schwarzer Menschen in Deutschland beträgt laut Statistik 1,2%-1,5% von der Gesamtbevölkerung. Heißt 98,5% sind nicht schwarz. Gleichzeitig geht die illegale Zuwanderung nach Deutschland beinahe ausschließlich von Ländern aus, in denen braune oder dunklere Hautfarben vorherrschen. Es macht daher nüchtern überlegt natürlich Sinn, vor allem Menschen mit dunkleren Hautfarben beim Grenzübertritt zu kontrollieren, da bei Ihnen statistisch die Chance wesentlich höher ist, dass sie ohne Aufenthaltstitel sind. Sonst wird auch immer Effizienz gefordert. Die eingesetzten Kräfte sollen Ergebnisse erzielen.
zum Beitrag21.08.2026 , 09:13 Uhr
Wenn Beamte an den Grenzen vor allem "Menschen mit dunkler Hautfarbe oder sichtbarem Migrationshintergrund" kontrollieren und nicht "normale Urlaubsrückkehrer" ist das in meinen Verständnis kein Rassismus, sondern schlicht ihre Aufgabe. Wenn die Polizei Fußballfans vor dem Stadion kontrolliert, ziehen die auch nicht Frauen und Kinder raus, sondern logischerweise nur Männer. Da die illegale Migration sich stetig verschiebt - mal war die Grenze zu Österreich der Hotspot, später Tschechien und Polen und neuerdings eben die Westgrenzen, vor allem zu Frankreich - muss auch an allen Grenzen fortwährend kontrolliert werden. Dobrindt führt auch nur fort was Nancy Faeser unter der Ampel gestartet hat - es ist also keinesfalls eine rechte Agenda der Union, sondern eine Fortführung der Ampelpolitik. Übrigens - 71% der Deutschen befürworten klar eine Fortführung der Grenzkontrollen. Ich auch. www.br.de/nachrich...kontrollen,VRQZ8me
zum Beitrag21.08.2026 , 08:01 Uhr
Es ist Wahlkampf in Israel... Ben-Gvir spricht sein Klientel an - so weit, so erwartbar 🤷
zum Beitrag21.08.2026 , 07:53 Uhr
Die taz diskutiert drüber, die Kommentare diskutieren drüber - also Ziel erreicht 🤷 Werbung hat das Ziel Aufmerksamkeit zu erzielen, das ist offensichtlich gelungen.
zum Beitrag20.08.2026 , 10:35 Uhr
Oh Wunder, ein Unternehmen will die Not anderer ausnutzen und selbst ein paar Euro verdienen. Kennt man so gar nicht aus von Autobahntoiletten, Tankstellenimbiss, Gastropreise an Flughäfen, Getränke aus der Minibar, undundund... Überall wo Verzweiflung auf ein Marktmonopol treffen gibt's derlei Firmen - hier kommt Conny... 😂 ...dann doch lieber die echte Conny www.zdf.de/video/a...conni-zieht-um-104
zum Beitrag20.08.2026 , 00:16 Uhr
"Wer Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche fordert, sollte sein eigenes Verhalten kontrollieren." Wir verbieten Kindern auch saufen, rauchen, Auto fahren oder Pornos...🤷 Kinder sind noch nicht strafmündig und später bedenken wir sie mit einem Sonderstrafrecht für Jugendliche. Kinder müssen in der Regel auch früher ins Bett. Kinder sind Kinder. Erwachsene sind Erwachsene.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:51 Uhr
Gibt es diese Fachkräfte in Deutschland? Ich kenne auch diese Zahlen. Es ist aber nicht so, dass ausländischen Facharbeiter in Bayern oder anderswo arbeitslos sind und nur nicht nach Sachsen-Anhalt wollen wegen der AfD. Wir suchen republikweit Fachkräfte. Das im direkten Vergleich Migranten lieber in andere Bundesländer wollen als nach Sachsen-Anhalt mag sein, es ist aber nicht so, als dass wir Facharbeiter auf Halde hätten... Die irreguläre Migration bringt uns da auch kein Stück weiter, Facharbeiter muss man gezielt im Ausland anwerben, nicht mit dem Schiff aus dem Meer fischen.
zum Beitrag18.08.2026 , 22:19 Uhr
Falsche Frage. Die Energie und Zeit die das letzte Jahrzehnt aufgebracht wurde, um den Umgang mit der AfD zu eruieren, hätte dafür verwendet gehört, zu erörtern welche politischen Maßnahmen nötig sind, um die Zufriedenheit im Land zu verbessern. Schaut doch nicht immer auf die AfD. Das ist wie der Hase vor der Schlange. Das hat die letzten zehn Jahre exakt nullkommanull geklappt und wird auch in Zukunft nicht klappen. Nicht reagieren, agieren 🤷 Es gibt unzählige Baustellen im Land - anpacken statt stetig ob der AfD zu lamentieren
zum Beitrag18.08.2026 , 19:51 Uhr
Ich verstehe ihr Argument. Ich stimme ihm größtenteils zu. Allerdings DARF ein Unternehmen sich nur auf seine Absatzgruppe konzentrieren, unser Staat MUSS sich hingegen um alle Gruppen kümmern, explizit auch um Minderheiten. Das ist aus meiner Sicht die schwächste Stelle in der Verteidigung der Demokratie, weil es sie dort unglaublich leicht angreifbar macht - für die betroffenen Minderheiten ist es hingegen freilich der größte Trumpf der Demokratie, fraglos. Das ist auch der entscheidende Punkt, weshalb man eine Demokratie nicht wie ein Unternehmen führen kann - und das ist auch der entscheidende Punkt, weshalb Merz bisher so kläglich an seiner Kanzlerschaft scheitert.
zum Beitrag18.08.2026 , 19:43 Uhr
In der Demokratie ist das Volk der Souverän. Dementsprechend müssen die Volksvertreter eine Politik vorantreiben, die die Wünsche der Wählenden im Regelfall befriedet. Ich schreibe "im Regelfall", weil Abgeordnete laut Grundgesetz nur ihrem Gewissen verpflichtet sind. Das heißt, sie genießen eine Entscheidungsfreiheit. Gleichzeitig steht auch im Grundgesetz - und zwar deutlich weiter vorne, also wichtiger: alle Macht geht vom Volke aus. Die AfD genießt einen horrenden Zuspruch, weil Politiker aller Parteien seit langem keine Lösungen mehr bieten. Egal ob Wirtschaft, Rente, Krankenversicherung, Wohnungsmangel, marode Schulen, Bürokratieirrsinn, oder oder oder - es zwickt an allen Enden. Gegner wollen die AfD verbieten, weil sie eine ausländerfeindliche Politik und Repressionen fürchten. Diese Argumente kann ich nachvollziehen, sie ignorieren aber völlig weshalb die AfD gewählt wird. Nachweislich wählen die wenigsten Wähler die AfD weil sie eine ausländerfeindliche Politik wünschen - siehe Umfragen. Die AfD wird gewählt, weil eine tiefgreifende Politikverdrossenheit im Land vorherrscht ob der unzulänglichen Politik. Diese Problematik löst kein Verbot.
zum Beitrag18.08.2026 , 18:48 Uhr
Zu der ganzen Diskussion gehört ja, dass das Thüringer BSW ursprünglich gesagt hat, sie wollen sich erst NACH einem abschließenden Ergebnis bezüglich der Aberkennung des Doktortitels positionieren. Und da ist ja noch kein rechtskräftiges Urteil gefällt. Das Thüringer BSW pokert also auf Zeit. Meiner Meinung nach wollen die das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt abwarten. Je nachdem ob da das BSW einzieht und dann on top der AfD durch Duldung oder gar direkte Wahl zur Mehrheit verhilft, wird auch das BSW in Thüringen dann nachziehen (müssen) - denn Katja Wolf kann ihre offene Opposition zu Sarah Wagenknecht nur aufrechterhalten, wenn das BSW in Sachsen-Anhalt scheitert...🤷 Deshalb will Wagenknecht unbedingt noch VOR der Wahl eine Entscheidung herbeiführen und Wolf unbedingt NACH der Wahl. Beide Frauen lesen ihr Blatt 🃏 auf der Hand sehr gut und agieren dementsprechend taktisch. So kommt es das die Wahl in Sachsen-Anhalt wirtschaftlich völlig unbedeutend ist für Deutschland - aber sowohl für die Bundeskoalition als auch Merz, Klingbeil, Bas und das Thüringer Landesparlament jeweils eine echte Schicksalwahl werden kann. Der kleine Kiesel Sachsen-Anhalt hat enormes Sprengpotential.
zum Beitrag18.08.2026 , 16:48 Uhr
"siehe weniger Fachkräfte infolge des abschreckenden Rassismus der agd" Wenn das stimmen würde, würden nicht Millionen Migranten immer noch in die USA drängen, immer noch nach Europa drängen, hätte Katar niemals Arbeiter für die WM gefunden und würden nicht hunderttausende Inder unter erbärmlichen Zuständen im Baugewerbe der Golfstaaten arbeiten. Alle Realitäten dieser Welt sprechen gegen diese Theorie 🤷
zum Beitrag18.08.2026 , 09:09 Uhr
München hat einen Flughafen, München ist ICE Knotenpunkt, in München laufen laufen Autobahnen zusammen, München hat das Oktoberfest, München hat den FC Bayern, München ist Shopping-Stadt für reiche Araber, München hat Privatkliniken für reiche Araber. Dresden ist wunderschön, aber ab vom Schuss. Lage Lage Lage - und Anbindung machen extrem viel aus.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:31 Uhr
Vollste Zustimmung Herr Wallraff! "Wäre es vor den Wahlen (...) nicht viel wichtiger, wenigstens den Versuch zu unternehmen, die vielen Menschen dort anzusprechen" - ja, wäre es. Aber es kommt schon lange keiner mehr. Die AfD ist jedes Jahr mehrmals in meinem Dorf. Grillfest, Bürgersprechstunde, selbst zur Blutspende schaut die AfD vorbei. Andere Parteien? Fehlanzeige. SPD, Grüne, Union laden auf den Marktplatz in 21 Kliometern Entfernung - vor Wahlen. Sonst nicht. Zur letzten Bundestagswahl hingen nur noch AfD Plakate im Ort und eines von Die Linke - SPD, Grüne, Union waren im gesamten Ort NICHT zu sehen. Ihr Fazit Herr Wallraff trifft den Nagel auf den Kopf: "Bei vielen Ostdeutschen, die sich sowieso schon viel zu oft vernachlässigt und belehrt fühlen, könnten die Drohungen aus dem Westen kurz vor der Wahl den letzten Ausschlag geben, um nun erst recht die AfD zu wählen" - so sieht's aus, so wirds laufen. Wo sind Klingbeil, Özdemir oder die anderen Verbotsbefürworter? Kommt zu uns in die Dörfer, seid vor Ort, spart euch eure Weisheiten aus entfernten Metropolen - die AfD wurde hier Volkspartei weil sie die einzigen sind, die Anwesenheit und Interesse zeigen. Leider.
zum Beitrag18.08.2026 , 07:14 Uhr
Frau Schwerdtner war ja gestern bei Maischberger zu Gast und behauptete einmal mehr bezüglich der Entschädigungshöhe: "Es gibt verschiedene Schätzungen. Es könnte ein symbolischer Euro sein." Die Ökonomie-Professorin Monika Schnitzer von der LMU München rückte diese Behauptung gerade: "Mit einem Euro wird es nicht getan sein. Eine Enteignung wird man ganz sicher gerichtlich nicht durchhalten können. Man muss entschädigen. Wir reden über hohe Milliardenbeträge. Ich würde eher von zweistelligen Milliardenbeträgen ausgehen." Bezüglich des Bürgerentscheids verwies sie darauf, dass den Bürger nicht gesagt worden sei, worauf sie verzichten müssen, wenn so viel Geld für die Enteignung aufgewendet wird. Es wurde nur gefragt: 'wollt ihr billige Mieten.' Was die Professorin zum Ergebnis brachte: "es geht ja gerade um die Menschen, die es schwer haben, eine Wohnung zu finden." Dafür sei einzig die Schaffung neuer Wohnungen eine Abhilfe. Eine Enteignung hilft nur denen "die schon eine Wohnung haben, die sind fein raus, wer neu dazukommt, hat deswegen noch keine Wohnung." Gemessen am Applaus war Frau Schnitzer eindeutig im Vorteil, aber wahrscheinlich saßen da nur Aktionäre im Publikum...😉
zum Beitrag17.08.2026 , 22:22 Uhr
Ein Betrüger und Hochstapler völlig unabhängig von der Hautfarbe. Ganz einfach. Zu der Frage, ob rechte Akteure diesen Vorfall nun für ihre Zwecke missbrauchen muss auch die Frage gestellt werden, wie er so leicht und anhaltend Cambridge täuschen konnte? Die Vermutung, dass Cambridge Arday aufgrund seiner Hautfarbe und Biografie unbedingt ins 'Portfolio' aufnehmen wollte und deshalb blind für eine ordentliche Recherche war, liegt sehr nahe.
zum Beitrag17.08.2026 , 19:58 Uhr
"Mein Vorschlag wäre: Wer mit dem Auto zu schnell unterwegs ist, gibt für jedes Km/H, das zu viel war, einen Monat seinen Führerschein ab. Oder: Wer bei Rot über die Ampel fährt, muss 5 Prozent seines Nettoeinkommens Strafe zahlen." Warum nur für Autofahrer? Die veröffentlichen Zahlen sagen eindeutig, dass die Aggressionen von Autofahrern und Radfahrern gleich stark angestiegen sind. Wieso sollen nur Autofahrer 5% ihres Nettoeinkommens zahlen und Radfahrer und Fußgänger nicht? Regeln sind für alle da. Das Strafen in Deutschland generell zu milde ausfallen - da stimme ich sofort zu. 5% vom Nettoeinkommen, warum nicht👍 Aber für alle Verkehrsteilnehmer! Also: 5% für rote Ampeln für alle. Und für Bürgergeldempfänger äquivalent 2 Wochen 4 Tage gemeinnützige Arbeit - das entspricht umgerechnet der Zeit, in der andere 5% vom Nettoeinkommen verdienen. Das hieße natürlich auch, dass wir Gesichtserkennung an jeder Ampel bräuchten, weil Radfahrer und Fußgänger ohne Nummernschild unterwegs sind... China lässt grüßen 🇨🇳 Wenn man einen Artikel zu Law and Order Phantasien verfasst, sollte man das Szenario immer zu Ende denken... Aber grundsätzlich härtere Strafen wären zweifelsohne nötig👍
zum Beitrag17.08.2026 , 15:59 Uhr
Sachsen-Anhalt erwirtschaftet 1,8% unseres BIP. Ob eine AfD eine Rezession in Sachsen-Anhalt auslösen würde oder nicht, würde sich auf den Bundeshaushalt also minimal auswirken. Ich allerdings bezweifle dieses Argument sehr, aus einem Grund: Unternehmen haben noch nie einen Standort gemieden, nur wegen eines Regierungswechsels. Wenn Chemie oder Industrie abwandern, dann gehen die nicht wegen Politik, sondern weil anderswo billiger produziert werden kann oder weniger Auflagen herrschen. Wir haben jahrzehntelang Geschäfte mit Iran, Russland und jedem Schurkenstaat gemacht den es auf der Welt gibt. Wie man auf die Idee kommt, dass Unternehmen bei einer AfD Regierung in Sachsen-Anhalt plötzlich ihre Ethik entdecken sollten, ist mir völlig schleierhaft. Italien, Griechenland, Ungarn, Türkei, USA - nirgends flohen Unternehmen vor der Regierung. Bei Unternehmen geht's einzig um Gewinn und Standortvorteile. Da wir ein Hochlohnland sind, könnten ein aufgeweichter Klimaschutz oder weniger klimaintensive Bauvorschriften sogar eher einen Boom in Sachsen-Anhalt auslösen. Solche Forderungen kommen aus Bau- und Industriebranchen ja schon länger.
zum Beitrag17.08.2026 , 13:15 Uhr
Dann müssen Sie aber auch den Rest aus der DDR zurücknehmen - für Altbauten heißt das: eine Toilette auf halber Etage für alle, keine Aufzüge, Frost innen an den Scheiben, etc... Das Wohnen im Berlin der DDR war gruslig - auf eine neue Plattenbauwohnung in Hellersdorf mussten Sie Jahre warten, außer auf Zuteilung. Mein Vater wurde von Dresden nach Berlin versetzt, da bekamen wir eine klassische Q3A dazu.
zum Beitrag17.08.2026 , 13:06 Uhr
Hoecke ist nachweislich Faschist. Ein Bestreben das Wahlrecht abzuschaffen hat aber auch er noch nicht verlauten lassen. Glauben Sie mir, ich wünsche mir den auch lieber gestern als heute aus unserem Parlament, aber leider ist ein ausdrückliches, förmliches Bekenntnis oder ein Eid auf das Grundgesetz für Abgeordnete in den deutschen Landesparlamenten (Landtagen) nicht in allen Bundesländern als Pflicht vorgesehen🤷 Ob und in welcher Form eine Verpflichtung stattfindet, unterscheidet sich stark nach Landesrecht - anders zum Beispiel beim Amt des Landrats, wo ein klares Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes eine zwingende rechtliche Voraussetzung für das Amt ist, da Landräte als kommunale Wahlbeamte den Grundsatz der Verfassungstreue erfüllen müssen. Das ist eine rechtliche Schwachstellen, fraglos. Diese müsste aber aus meiner Sicht sauber geschlossen werden, also auf rechtsstaatlichen Wege, nicht durch autoritäre Maßnahmen kaschiert.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:15 Uhr
Liebe Frau Schwarz, Ihre Hoffnung in allen Ehren, aber ich sehe da nur ein wahltaktisches Geplänkel der SPD. Die SPD weiß genau, dass es für einen Klimaschutz im Grundgesetz eine 2/3 Mehrheit bräuchte - heißt die Koalition müsste Linke und Grüne mit ins Boot holen. Die Linke würde das logischerweise mitmachen, aber sie und die Grünen würden wohl erstens den Preis für eine Zustimmung in Höhen treiben, denen die Union unmöglich zustimmen kann und zweitens gibt's ja noch die Unvereinbarkeitserklärung der Union gegenüber der Linken. Und mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es aus SPD Sicht nun ganz einfach - da kann man Klima fürs Grundgesetz fordern, hofft so den Grünen oder Linken ein paar Stimmen abzujagen und hat doch die Sicherheit, nie erklären zu müssen, wie man das finanzieren wollen würde, weil es ja wegen besagter benötigter 2/3 Mehrheit eh nicht zustande kommt. Und die Union kann auf diese SPD Posse übrigens auch sehr relaxt reagieren, weil mit dieser Diskussion die SPD nur auf Stimmenklau bei Grünen und Linken geht...🤷 Nach den Wahlen hören wir davon nichts mehr von der SPD, jede Wette
zum Beitrag17.08.2026 , 08:34 Uhr
Die Verlustquote der Taliban war enorm hoch. Dauerhaft Krieg heißt nicht Erfahrung im Sinne von taktischer Ausbildung
zum Beitrag17.08.2026 , 08:28 Uhr
Verstehe ich alles, zweistellige Renditefonds konnten Sie mir aber nicht nennen
zum Beitrag16.08.2026 , 19:47 Uhr
Sie meinen wohl "Lieber einmal zu LINKS autoritär als das zweite Mal eine rechtsextreme Diktatur" Kann man so sehen. Fast alle von uns die die DDR mitgemacht haben, sehen das aber anders. Ich persönlich will gar keine Diktatur - aber auch keine Demokratie, die sich mit diktatorischen Mitteln 'im Amt hält.' Herr Merkel bringt das sehr gut auf den Punkt - in Österreich und Italien regieren Rechtsextreme, in Polen und Ungarn regierten Rechtsextreme. Nirgends wurde das Wahlrecht abgeschafft. Es gibt keinen Führerkult in der AfD und auch keine öffentlichen oder enthüllten geheimen Bestrebungen das Wahlrecht abzuschaffen - allein schon daran scheitert das Diktaturargument und deshalb verfängt auch diese Panikmache vor einer möglichen 'AfD-Diktatur' so gut wie überhaupt nicht beim Wähler - siehe Umfragewerte 🤷
zum Beitrag16.08.2026 , 14:06 Uhr
"...zweistellige Renditephantasien von gierigen Fonds..." Na dann nennen Sie mir mal bitte diese zweistelligen Rendite-Fonds, ich finde die nämlich nicht. Ein Blick auf Deutsche Wohnen, Vonovia und Co beweist, dass da seltenst über 4% jährlich für die Aktionäre drin waren. 4% ist erbärmlich an der Börse. 4% gibt's mittlerweile fast schon wieder aufs Tagesgeld. 4% ist der Grund, warum die Aktienkurse von Vonovia und Co nicht steigen. Wenn Aktionäre mit Mieten an der Börse reich werden könnten, würden die Kurse der Anbieter durch die Decke gehen - stattdessen fallen sie oder bewegen sich bestfalls seitwärts.
zum Beitrag16.08.2026 , 08:44 Uhr
Mag im Flachland und urbaner Vorstadt funktionieren, nicht aber im spärlich besiedelten Mittelgebirge mit weiten Wegen, ohne Radwege und vor allem mit äußerst welligem Gelände.
zum Beitrag16.08.2026 , 01:29 Uhr
Uralte Kriegsweisheit: wenn du irgendwo reingehst, musst du bereit sein, den Gegner komplett zu vernichten. Wann immer ein Krieg halbherzig geführt wurde, ging er verloren. Mit dem Iran wird das nicht anders laufen - mit ein paar Luftangriffen und markigen Worten erreichst du gar nichts, auch nicht für die Zivilbevölkerung. In Afghanistan sind heute Frauen im speziellen, aber auch die Bürger generell schlechter dran als vorher - und auch im Iran haben sich bereits alle blauäugigen Hoffnungen zerschlagen, dass die Bevölkerung von der gezielten Ausschaltung des Führungszirkels profitieren wird oder gar das Regime überwerfen kann - im Gegenteil, die Mullahs sitzen selbstbewusster und fester im Sattel denn je.
zum Beitrag16.08.2026 , 01:18 Uhr
Vor allem sitzen die Taliban heute fester im Sattel als vor dem 20 jährigen Intermezzo - UND durch die zurückgelassenen Waffen stiegen sie über Nacht zu einer gut ausgerüsteten Armee auf... Bloß gut, dass den Taliban fähiges Personal und taktische Ausbildung fehlt, um mit dem Equipment schlagkräftig umzugehen.
zum Beitrag15.08.2026 , 18:02 Uhr
"Mit ihrem Geld finanzieren Mietende üppige Aktionärs-Dividenden. Dabei sind es die Bewohner*innen, die der Stadt erst ihren Wert verleihen" Das üblich verkürzende Element. Als ob Vermieter allmächtig gegenüber Mietern wären. So hohe Mieten können nur erzielt werden, wo zu wenig Wohnraum auf viel zu viel Nachfrage trifft. Wenn 6 Millionen in Berlin leben wollen und nur Wohnraum für 3 Millionen vorhanden ist, dann wird es immer einen Wettkampf um den Wohnraum geben. Im Kapitalismus wird dieser Wettkampf über Geld, also Mietpreise entschieden. In der DDR wurde der Mangel über Wartezeit entschieden - das klassische anstehen für Südfrüchte oder die jahrelange Wartezeit auf den Trabi, etc... Wisst ihr was daraus folgte? Gebrauchte Trabi waren teurer als neue, weil sofort verfügbar. Das Äquivalent auf Wohnraum heißt Untervermieten und das sehen wir schon zahlreich in Berlin - völlig überteuerte Untermieten, die übrigens die Mieter einsacken, nicht die bösen Aktionäre...😉 Und es bildete sich ein enormer Schwarzmarkt. Dinge wurden unter der Hand gehandelt - wer Freunde oder Beziehungen hatte kam an alles ran - wer nicht, der nicht. Wollt ihr das wirklich zurück?
zum Beitrag15.08.2026 , 14:57 Uhr
"Natürlich ist es für die SPD kurz vor drei Landtagswahlen schlecht, wenn sie über ihre Vorsitzenden diskutiert", aber wer eine "Sehnsucht nach neuen Gesichtern" generell ablehnt, hat aus meiner Sicht jegliche Hoffnung bereits verloren. Bas und Klingbeil sind komplett verbrannt. Aus verschiedensten Gründen. In all den Kommentaren hier im Strang, in all den Sendungen im TV - nirgends glaubt irgendjemand an den Turnaround unter Bas und Klingbeil. Das sind sprichwörtlich lebende Tote. Völlig klar das man keine Nachfolger jetzt vorschnell verbrennen will, aber ich gehe jede Wette - nach den Wahlen, noch vor Weihnachten, wird dieses Duo Geschichte sein.
zum Beitrag15.08.2026 , 14:48 Uhr
Das weiß ich, eben deswegen. Für mehr Güter auf die Schiene brauchen wir zehntausende Kilometer neue Schienen, 4 gleisiger Ausbau aller Hauptverkehrsadern, auch und gerade für die Tunnels und Brücken, etc... Das dauert leider Dekaden, bis dahin wirds bei Lkws bleiben 🤷
zum Beitrag15.08.2026 , 13:22 Uhr
Das Mikroklima verändern verbuche ich unter Anpassung, nicht Verhinderung. Aber ja, entsiegeln und begrünen sollten wir massiv vorantreiben - allein schon weils auch schöner aussieht als zugepflasterte Städte
zum Beitrag15.08.2026 , 10:33 Uhr
"Das heißt: elektrische 5- 7-, 9-Sitzer gefahren von Menschen zirkulieren in genügender Stückzahl, und sammeln die Personen mit Gepäck." Gefahren von Menschen??? Warum denn das um alles in der Welt? Wir haben nicht die Arbeitskräfte UND so verschwenden sie in ihrem Plan einen wertvollen Sitz UND durch menschliche Fahrer wird es teuer, weil Mindestlohn etc... Wenn schon automatisierter ÖPNV, dann bitte vollautomatisiert. Ich empfehle Ihnen mal eine Reise nach Singapur, das ist wirklich nahezu perfekt dort umgesetzt. Nürnberg tuts auch, aber das sind halt nur selbstfahrende U-Bahnen ohne Kreuzungsverkehr. Für Metropolen finde ich Ihre Idee absolut sinnvoll. Außerhalb nicht.
zum Beitrag14.08.2026 , 22:55 Uhr
"Bilger kann sich nicht vorwerfen lassen, den Schienenverkehr gar nicht auf dem Schirm zu haben." Eben - und das ist auch gut so. Aber im Heute sind Lkws natürlich die Lösung, was denn sonst? Ohne Wasser ist nun mal keine Schifffahrt und Güter können nur auf Schienen rollen, die gelegt sind... Bis die liegen haben wir nur die Straße - also SIND Lkws die einzige Lösung. Weil was ist die Alternative? Die Wirtschaft 'abschalten' bis wieder Wasser in Rhein, Elbe und Donau sind??? Bei vollem Lohnausgleich für die Arbeiter? Unbezahlbar. Ohne Lohnausgleich? Dann könnt ihr Weidel auch direkt die Schlüssel fürs Kanzleramt geben... Die enormen Steuerausfälle noch gar nicht berücksichtigt. Die Wirtschaft muss laufen - nicht weniger, sondern mehr. Unverzüglich. Alles kostet Geld - Schienen wie Antriebswende. Und wer keine weiteren Kürzungen im Sozialsystem will kann auch nur einen Wirtschaftsaufschwung wollen. Von mir aus seht es wie einst Churchill - mehr Lkws sind die schlechteste spontane Antwort auf das Niedrigwasser - mit Ausnahme aller anderen Antworten
zum Beitrag14.08.2026 , 18:27 Uhr
Jaja, Berlin - die Stadt der Freiheit... Wäre Berlin die Stadt der Freiheit, bräuchte es keine 'safe spaces' für Queere, Migranten, Schwarze etc... Berlin ist nicht frei. Berlin ist die 'möchte-gern-Stadt'. Berlin ist die maximale Verklärung zwischen Schein und Sein. Es heißt ja die 'Berliner Schnauze' - früher stand das für den derben Slang, heute wohl für Sprüche klopfen... Alles wollen, wenig können - dit is Berlin👍
zum Beitrag14.08.2026 , 18:18 Uhr
"Manche Leute streben zurzeit den super hotten „Sunburn-Look“ an, als hätten sie noch nie etwas von Hautkrebs gehört – als „tanmaxxing“ kursiert dieser Trend gerade auf Social Media. Waren wir nicht mal schlauer?" Schlauer? Nö. Es ist immer leicht die Fehler anderer zu finden. Der eine säuft, der nächste raucht und der nächste säuft und raucht und kifft... Leben und leben lassen. Angesichts des Lochs in der Rentenkasse müssen wir doch froh sein um jeden Raucher, Säufer, Kiffer oder nun eben Tanmaxxer...😅 Mein Lieblingswitz geht immer noch so: Kommt eine Frau zum Arzt und sagt "Herr Doktor wie werde ich 100 Jahre alt?" Sagt der Arzt: "hm, nicht rauchen, nicht trinken und keine Männer." "Und dann werde ich 100 Jahre alt?" "Keine Ahnung, aber es kommt ihnen mindestens so vor." Den kann man auch umdrehen: Kommt eine Frau zum Arzt und sagt "Herr Doktor wie werde ich 100 Jahre alt?" "Rauchen Sie?" "Nein." "Trinken Sie?" "Nein." "Männer?" "Nein." "Warum wollen Sie dann 100 Jahre alt werden...?" Das Leben ist zu kurz für Mäßigung 😉 Wenn wir irgendwann vllt mal durch die Medizin 200 Jahre alt werden können, kann man sich die ersten 100 Jahre ja so ein Gesundheitszölibat auferlegen...
zum Beitrag14.08.2026 , 15:06 Uhr
Das ist kompletter Unsinn. Deutschlands Emissionen bestimmen nicht unser Wetter, sondern die weltweiten Emissionen plus der Golfstrom plus temporäre Phänomene wie El Nino und viele andere Faktoren, die wir noch nicht durchschaut haben. Mit Habeck statt Reiche wäre es exakt kein Grad kühler dieses Jahr, nicht mal 0,1 Grad. Einzig wären wir etwas weiter beim Ausbau von Wind und Solar - vielleicht. Auch R2G müsste sich mit der russischen Bedrohung und der Energiekrise durch den neuen Golfkrieg stellen. Auch Habeck setzte auf Gas als Rückversicherung. ...
zum Beitrag14.08.2026 , 14:55 Uhr
Alles was Sie schreiben meinte ich mit: "Das heißt nicht, dass wir nichts tun sollen" Fokus auf mehr nationale Resilienz 👍 Wir können nicht die Welt retten, aber wir sind reich genug um Deutschland und Europa zu wappnen
zum Beitrag14.08.2026 , 14:49 Uhr
Mache ich nicht mit. Nicht mal ansatzweise. Ich werde mir meine Mobilität niemals nehmen lassen. 70% der Deutschen wohnen NICHT in Großstädten. Selbst im Mittelstädten bist du mit den Öffis schon unverhältnismäßig langsamer und die Taktung schränkt die Individualität massiv ein. In Kleinstädten, wo oft ein ein-Stunden-Takt herrscht, ist der ÖPNV bereits mit einem normalen Arbeits- und Familienleben schier unvereinbar. Und nach 20 Uhr fährt gar nichts mehr. Und in Dörfern gibt es keinen ÖPNV. Ich wohne in einer 300 Seelen Gemeinde. Hier fährt genau 1 Bus - der Schulbus. Sonst nix. Ich will Ärzte und Vereine aufsuchen können, ich will unabhängig einkaufen können beim Laden meiner Wahl, nicht wo der Bus hält. Ich bleibe frei und werde mir niemals meine Freiheit nehmen lassen.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:08 Uhr
"Es ist zu heiß. Sogar zu heiß zum Schlafen. Unter der Bettdecke zerfließt man" Also ich weiß nicht was in den Städten los ist, aber wie haben mittlerweile nachts einstellige Werte. Tagsüber 30 Grad plus, ja, aber heute morgen bin ich wieder bei 9 Grad (5.30 Uhr) laut Thermometer im Auto unterwegs gewesen. Die Augustnächte sind kühl, da zerfließt keiner mehr.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:05 Uhr
Wir können ins Grundgesetz schreiben was wir wollen. Deutschland verursacht circa 1,5-1,8% der CO2 Äquivalente des weltweiten Ausstoßes. Wenn ich 1,8% beherrsche und 98,2% nicht, habe ich keine Kontrolle. Das heißt nicht, dass wir nichts tun sollen, aber es verdeutlicht eindringlich, dass Klimaziele im Grundgesetz eine falsche Hoffnung suggerieren - nämlich die Hoffnung, dass WIR als Deutschland es in der Hand haben. Das Grundgesetz regelt Deutschland, nicht die Welt. Die Klimaerwärmung ist aber unweigerlich eine globale Aufgabe. Die Klimaerwärmung stoppen kann man nur mit verbindlichen Übereinkünften mit China, den USA und Indien als größte CO2 Emittenten. Das Grundgesetz ist hierbei zahnlos. Das Klima fällt und steht mit der Weltpolitik, nicht mit deutscher Ethik.
zum Beitrag13.08.2026 , 23:58 Uhr
"Die CDU täte gut daran, sich um die Linke zu bemühen." Ich kann diese Forderung aus linker Sicht nachvollziehen, aber es ist ein vergifteter Rat. Wenn sich die Union zur Linkspartei öffnet, ist dass das Anfang vom Ende. Wie gesagt, aus Sicht 'zur Rettung' der Demokratie zur Bewahrung vor der AfD kann ich diese Forderung verstehen, aber dem Großteil der Wählerschaft ist das - nachvollziehbar - nicht vermittelbar. Die Positionen von Union und Die Linke sind maximal entfernt voneinander. Unterm Strich hieße das ja, die Union müsste sich für Vergesellschaftungen oder eine Reichensteuer öffnen. Auf der Gegenseite hieße das, Die Linke müsste sich für eine Abschiebeoffensive oder Bürgergeldsanktionen öffen. Zurecht würden das die jeweiligen Wählerlager jeweils als Affront auffassen. Die Demokratie kann nicht durch ein Bündnis aus rechtem und linkem Rand innerhalb des demokratischen Spektrums gerettet werden. Auf dem Papier vielleicht ja, aber in der Realität nein. Union und Die Linke können nicht miteinander. Die Duldung läuft in Thüringen teilweise und hier hat es die AfD nur über die 40% gehievt. Ein Teufelspakt zwischen Union und Die Linke ist der Königsmacher der AfD.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:50 Uhr
Ich habe die Fragerunde gesehen und war maximal enttäuscht. Alle relevanten Themen wurden komplett ausgelassen oder nur oberflächlich angeschnitten. Keine bissigen Fragen zu Migration, Überalterung, Wirtschaftskrise. Das große Problem an solchen "Fragerunden" ist, dass die Fragensteller vorher redaktionell ausgewählt werden. Und da hat man ganz klar gemerkt, dass der MDR 'auf Nummer sicher' gehen wollte. So kamen halt nur Bürger zu Wort, deren Fragen für keine Eskalation sorgen konnten...🤷 Sehr schade. So bleibt alles wie es ist. Keine Partei konnte sich blamieren, keine konnte Punkten. Schulze und Siegmund haben zu Standardfragen ihre Standardantworten abgespult. Ein langweiliger Kaffeeklatsch war das. Nichts neues erfahren - das sich Wähler nach dieser Schlafveranstaltung umentscheiden, egal ob zur AfD hin oder von ihr weg, ist nicht zu erwarten. Verwaltungsfernsehen statt Information oder Unterhaltung war das. Gruslig langweilig 🫤
zum Beitrag13.08.2026 , 12:47 Uhr
Sehr sachlicher und kluger Kommentar. Toll.
zum Beitrag13.08.2026 , 09:22 Uhr
"Würden Parteien immer nur Dinge fordern, die sofort zu 100 Prozent umsetzbar sind, entstünde tatsächlich der „Einheitsbrei“, den die AfD kritisiert" Das ist richtig, daraus aber den Schluss zu ziehen "Wer die Demokratie gegen rechts verteidigen will, sollte nicht auf der Mehrheitsfrage herumreiten" ist gruslig, weil Demokratie ist Kompromiss und Kompromisse entstehen aus der Vereinigung von Meinungen zu Mehrheiten 🤷 Diese Idee, die Demokratie mit undemokratischen Ideen zu verteidigen, wird nicht funktionieren - im Gegenteil. Ich nehme links zunehmend ein Bedürfnis nach 'durchregieren' wahr. AfD einfach verbieten, Reichensteuer, etc... Zurecht wurde Linnemann erst kürzlich in der taz für seine 'einfach mal machen' Attitüde kritisiert. Eine Demokratie ohne Mehrheiten ist keine Demokratie mehr.
zum Beitrag13.08.2026 , 00:25 Uhr
Dann wird eben eine Rheinautobahn gebaut. Links oder rechts am Ufer. Man könnte natürlich auch die Rheinbahn ausbauen, aber wir wollen ja realistisch bleiben...
zum Beitrag11.08.2026 , 19:15 Uhr
Eine Katastrophe für Hollywood ist es nur, wenn putzige Pinguine oder Vögel vor laufenden Kameras verenden und Freiwillige in bunten Regenponchos mit kleinen Schaufel den Strand vom Öl befreien. Da in der Straße von Hormus Krieg herrscht werden da keine Kameras und auch keine Freiwilligen am Strand rumwuseln - insofern ists auch keine Katastrophe die die Weltöffentlichkeit interessiert. Im Nigerdelta laufen jedes Jahr geschätzte 38 Millionen Liter Erdöl aus porösen Leitungen oder Lecks nach illegalen Abzapfungen, verpesten Böden, Wasser, alles. Aber keine Kameras und keine Regenponchos. Ergo gibt's darüber ein paar Reportagen, die selbst bei arte nur nachts laufen und das wars. Wenn ein Film über die Katastrophe von Hormus gedreht wird, dann wirds ein Drama um die weltweit steigenden Spritpreise - das beherrscht die Nachrichten.
zum Beitrag11.08.2026 , 13:11 Uhr
Bisher führte Migrantion auf Langzeit immer zu einem Plus unterm Strich. Das ist belegt. Ob das auch für diese Generation gilt, die im Gegensatz zu den Arbeitsmigranten (Fließbandarbeiter, Kohlekumpel,...) der früheren Jahrzehnte einen deutlichen längeren Vorlauf haben (sprich Beschulung/Ausbildung, etc) und dadurch deutlich kostenintensiver für uns sind, wird sich erst in vielen Jahren zeigen. Perspektivisch ist aber davon auszugehen.
zum Beitrag11.08.2026 , 05:47 Uhr
Der Anteil der Männer an den Autofahrern und Haltern in Deutschland liegt je nach Statistik zwischen 52 % und 62 %. Während der reine Besitz von Autos (Fahrzeughalter) zu rund 62 % auf Männer entfällt, ist das Verhältnis bei den Führerscheinklassen für Pkw im Alltag recht ausgeglichen. Männer fahren wohl öfter als Frauen - liegt natürlich auch daran, dass das klassische Familienmodell noch häufig gelebt wird.
zum Beitrag11.08.2026 , 05:43 Uhr
Wäre das so, wären Autos nie ein Exportschlager geworden. Weltweit ist das Auto DAS Fortbewegungsmittel - ganz egal ob es im Land produziert wird oder nicht. Autos bieten eine Kombination aus Unkompliziertheit und Bequemlichkeit und Schnelligkeit die kein anderes Transportmittel bietet. Ein ÖPNV kann das nie leisten, weil seine Taktung und Geradlinigkeit flächendeckend wie in Großstädten sein müsste. Das ist aber nur in urbanen Gegenden leistbar und wirtschaftlich. Daher war, bleibt und ist das Auto das Fortbewegungsmittel Nummer 1.
zum Beitrag11.08.2026 , 05:34 Uhr
Der Artikel trägt sachlich Fakten zusammen. Alles richtig. Nur die Analyse ist komplett falsch, denn "derlei Argumente interessieren die CDU wenig" stimmt einfach nicht. Es interessiert die Wähler nicht! Wären Klimaschutz oder eine autofeindliche Politik gewünscht wären, würden Klimaliste und Konsorten nicht 0,2% sondern 20% bei Wahlen holen. Parteien stellen nur Angebote ins Schaufenster - der Wähler entscheidet frei wen er wählt. Wir haben schon lange keine Parteibindung mehr. Die Menschen wählen nicht mehr CDU und SPD weil sie CDU und SPD schon immer gewählt haben. Diese Generation ist fast tot. Jede Partei wird dafür gewählt, dass sie tut was sie verspricht. Tut sie das nicht, wird sie nicht mehr gewählt - siehe FDP, siehe SPD, siehe auch Niedergang der Union seit der Merzwahl, weil er exakt das Gegenteil von allem tut, was er im Wahlkampf versprochen hat. Wenn die Autorin sich also am Zuspruch zur Union stört, muss ihre Kritik den Wählern gelten, nicht der Partei. Die Wähler signalisieren durch ihr Votum unübersehbar welche Politik sie wollen und welche nicht.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:28 Uhr
Ein hervorragender Artikel, aber die Einsicht kommt viel zu spät. Und es gibt genügend Stimmen, die das schon lange predigen, aber es wollte keiner (zu)hören. 2015 herrschte Willkommenskultur, weil es der Masse gut ging. Der enorme Zustrom von Migranten hat aber massiv unsere Systeme belastet, denn es kostet nunmal Unsummen Millionen Menschen aufzunehmen und zu versorgen. Auch Wohnungsmangel und daraus resultierende Mietsteigerungen, Kita und Lehrermangel und natürlich auch die riesigen finanziellen Löcher in den gesetzlichen Krankenkassen wurden durch den millionenfachen Zuzug verschärft. Es ist richtig, dass uns diese Menschen perspektivisch die Rente sichern und durch Steuerabgaben irgendwann auch die Sozialsysteme stützen, aber das ist Musik von morgen und übermorgen. Das wurde aber konsequent kleingeredet. Corona und der Überfall Russlands verstärkten die Alltagskosten enorm. Der AfD wurde so perfekt das Feld bestellt - Neiddebatten können nur flächendeckend fruchten wo Mangel herrscht. Merz redete im Wahlkampf als ob er dies verstanden hätte, sein Handeln aber steht dem komplett entgegen. Das hat den Frust maximal verstärkt und auch 'die Mitte' scharenweise zur AfD getrieben.
zum Beitrag09.08.2026 , 15:00 Uhr
Das ganz gleiche hat man über die AfD anfangs auch im Parlament gesagt - heute besitzen sie Sperrminoritäten und zwingen die restlichen Parteien zu Bündnissen, die deren endgültigen Niedergang besiegeln - denn das sich die SPD immer öfter als Knecht der Union verdingen musste, damit es noch stabile Mehrheiten gab, tat beiden Parteien nicht gut und wenns jetzt eine Öffnung der Union zur Linken braucht, dann ist das definitiv das letzte Gift auf dem Weg ins Grab. Der Bundesrat ist wie das Meer. Wesentlich träger als die Tagespolitik. Dennoch wird auch die AfD im Bundesrat ihre Duftmarken setzen wenn sie erstmal drin ist. Schleichendes Gift
zum Beitrag09.08.2026 , 14:53 Uhr
Nein wir sollen die Demokratie nicht vergessen, wir sollen uns nur von unserem hohen Ross trennen, dass Demokratie anderen Staatsformen in Haltbarkeit oder Resilienz überlegen sei. Der wirtschaftliche Siegeszug des Westens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat eine Überheblichkeit im Westen erzeugt, dass die Demokratie das einzig wahre Modell sei, um wirtschaftlich oder technisch Schritt halten zu können. Aber China und die Emirate (und in Teilen auch Russland) haben einwandfrei bewiesen, dass auch Diktaturen sehr wohl prosperieren können und relativ zeitgleich beweisen Europa und die USA eindrucksvoll, dass auch Demokratien sehr wohl straucheln können und die Gesellschaft auch der Demokratie überdrüssig wird, wenns wirtschaftlich nicht läuft. Demokratie heißt Einsatz eines jeden. Tagtäglich. Der heutige Egoismustrend steht dem maximal entgegen.
zum Beitrag09.08.2026 , 11:39 Uhr
Und wer entscheidet, wo Bequemlichkeit anfängt und Notwendigkeit aufhört?
zum Beitrag09.08.2026 , 10:05 Uhr
Das All ist die Lösung für alles. Abwärme der Rechenzentren, unendlich Platz für Solarsegel (keine Verschattung, kein Tag-Nacht-Verlust), Beseitigung jeglichen Rohstoffmangels auf alle Ewigkeit (also bis zum Ende der Sonne) allein innerhalb des Sonnensystems. Der Weltraumlift wird kommen. Wäre besser das WIR baut ihn als Musk oder ein Konsortium aus Scheichs oder Trump zusammen mit der FIFA... Wenn wir uns dem All verschließen, verpennen wir auch diesen Zug 🤷 Die Welt wartet schon lange nicht mehr auf Deutschland oder Europa. Entweder wir rennen mit oder wir bleiben zurück. Wer voranrennt, kann mitbestimmen wohin die Richtung geht, wer hinterherrennt kann nur folgen und wer stehen bleibt verliert halt völlig den Anschluss und irgendwann alle aus den Augen. Muss man nicht mögen, is aber so, siehe e-Autos, siehe big tech, siehe Robotik, siehe siehe siehe... Musk nicht zu mögen sollte Ansporn sein es selbst besser und schneller zu schaffen, statt ihn und seinen Visionen schlecht zu reden. Der Fortschritt kommt, mit oder ohne uns. Irdische Schwere versus geistiger Sehnsucht - Der Mensch, das sonderbare Wesen, mit den Füßen im Schlamm, MIT DEM KOPF IN DEN STERNEN - Else Lasker Schüler
zum Beitrag09.08.2026 , 09:51 Uhr
Wer sich an Pipi im Badesee stört, der denke mal an Gülle und Felder bevor er ins Frühstücksbrötchen beißt...🤭 Freilich ist die Filterfunktion des Bodens der des Wassers überlegen, aber hier geht's ja weniger um Biologie als ums Kopfkino 🎦 Bin aber ehrlich, in Berlin brächten mich auch keine 10 Pferde in See - wie die Heringe zu tausenden wenn du da manchmal im MDR einen Bericht siehst... Pipi, Essensreste, Kleinkinder mit normalen Windeln - gruslig. Auch "die Dusche vor dem Bad" fällt beim See ja weg...
zum Beitrag09.08.2026 , 09:20 Uhr
Doch, gerade die. Für ALLE. Geschlecht egal, Kontostand egal.
zum Beitrag09.08.2026 , 06:28 Uhr
"In Syrien sind nie nur die Eltern verantwortlich. Deshalb hatte ich nie das Gefühl, dass nur meine Eltern für meine Erziehung verantwortlich waren. Wenn ich außerhalb der Wohnung etwas tat, das nicht in Ordnung war, musste nicht erst meine Mutter oder mein Vater eingreifen. Auch ein Nachbar konnte sagen: „Das macht man nicht.“ Ein Onkel konnte mich zurechtweisen. Selbst ältere Menschen aus der Nachbarschaft fühlten sich verantwortlich. Damals erschien mir das selbstverständlich. Erst heute merke ich, wie besonders das eigentlich war." Das hat weniger mit Syrien oder Deutschland zu tun, sondern mit Stadt und Land. Städte sind immer unpersönlicher geworden. Mittlerweile kennen viele nicht mal mehr die Nachbarn in ihrem Haus. Dieser Trend erfasst auch das Landleben - weniger Verein, weniger Feuerwehr, weniger am Zaun quatschen. Wo der Gemeinsinn verloren geht, kämpft nur noch jeder für sich selbst. Da könnte ich jetzt die Brücke zum Zivildienst und der Wehrpflicht spannen... Weisheit: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Fällt das weg, greift die nächste Weisheit: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nicht mehr. Leider sind wir gerade da großflächig angelangt.
zum Beitrag09.08.2026 , 06:08 Uhr
Es heißt ja nicht umsonst 'Brot und Spiele'. Das hat nix mit Autokratie zu tun. Die Demokratie wird genauso über den Haufen geworfen wie eine Diktatur wenn es wirtschaftlich nicht läuft. Wer das nicht glaubt kuckt mal schnell vor die eigene Haustür... Meiner Meinung nach wird die Demokratie viel zu sehr idealisiert. Wie widerstandsfähig sie doch sei, doppelt abgesichert, dreifacher Boden durch Trennung von Justiz und blablabla. Das liest sich immer herrlich und dann kommt die Realität und nimmt die These sanft in Arm 🫂 und das Messer kommt in Rücken. Der Mensch will gefüttert und beschäftigt sein. Haut das hin, läuft der Staat - unabhängig vom Modell. Haut das nicht hin, rebelliert der Pöbel. Der Unterschied liegt nur darin, in der Demokratie wird der Pöbel beim rebellieren seltener erschossen. Vorteil für die Demokratie, ganz klar - zumindest aus Pöbelsicht. Ist genügend Druck aufm Kessel, platzt jeder Laden. Diese Karte sollen auch die Sanktionen gegen Russland spielen... Jegliche Art von Embargo zielt darauf ab, das dem Gegenüber durch inneren Aufruhr der Laden um die Ohren fliegt. Das ist ja das ironische an Regierungsformen - so unterschiedlich sie sind, so gleich sind sie.
zum Beitrag09.08.2026 , 00:33 Uhr
Keine Ahnung. Ganz ehrlich. Ich bin auch alles andere als zuversichtlich, dass sich dieser Zug noch aufhalten lässt... Masse ist träge. Bremsen benötigt Zeit. Ich glaube das Ding ist durch🤷 Wir werden es zeitnah sehen.
zum Beitrag09.08.2026 , 00:25 Uhr
Doch, die auch. ...in meiner idealen Vorstellung. Dass das unrealistisch ist, leider, ist schade
zum Beitrag09.08.2026 , 00:21 Uhr
Was soll sich da tun? Sachsen-Anhalt und Thüringen können zeitnah unter die 2 Millionen Grenze rutschen, okay - das ist je 1 Stimme weniger im Bundesrat, aber der Grundstock an Stimmen ist gesichert. Mecklenburg-Vorpommern ist schon unter 2 Mio, da passiert nix mehr und Sachsen und Brandenburg haben mit 4 und 2,5 Mio noch so weit Futter, dass da auch nix passiert.
zum Beitrag08.08.2026 , 15:26 Uhr
"Die Tendenz der BesucherInnen, auf der Tanzfläche nüchtern zu bleiben, steige" Also es ist ja nichts Schlechtes, wenn sich die Jugend auf der Tanzfläche nicht mehr das Hirn wegsäuft so wie unsere Generation es noch tat... Aber ich denke es liegt schlicht am Geld - also alles. Früher gab's Cocktail für 4€, Bier für 3€ -und das ist vllt 10 Jahre her. Und Eintrittspreise: wo es früher noch kostenlos war oder ein paar Groschen fällig wurden, geht's nun Richtung 20€... Das ist n starkes Stück für Musik aus der Konserve🤷 Corona war der Bruch. Vorher haben Studenten in Clubs gearbeitet. Der Mindestlohn war weit niedriger und schwarz wurde überdies viel gearbeitet zu nochmal günstigeren Konditionen. Das erlaubte halt die Preise. Heute fehlts an Personal, Mindestlohn 13,90€ statt 8,50€ oder 9,19€ wie vor Corona... Strom und Energie endlos gestiegen, Preise für Alkohol im EK auch. Saufen macht nur noch zuhause Spaß bei derlei Preisen Und es läuft ja auch nur noch Schrott - was sich heute Musik schimpft... Früher war alles besser 😂😉😜
zum Beitrag08.08.2026 , 15:00 Uhr
"Schleierhaft ist mir dabei vor allem, wie das den Berliner Großkopferten derartig egal sein kann." Die legen es drauf an. Ich kann es nicht anders sagen. Bei Spahn und vllt noch Dobrindt und Söder lässt sich aus meiner Sicht erraten warum, auch vllt bei einem Amthor. Aber was Klingbeil, Bas etc dazu treibt - es ist und bleibt mir unbegreiflich. Das sind ja alles keine Idioten. Entweder macht Macht blind, oder man braucht zur Machterlangung so dermaßen Scheuklappen oder ein gottgleiches Ego oder oder oder🤷 Irgendwas muss es sein - andererseits, wenn ich da an mein Behördenleben der letzten Jahrzehnte denke, dann wundert mich wenig - Scheuklappen, gottgleiches Ego oder Herrschsucht gehört da zur Kinderstube wenn du über die A11 wachsen willst...
zum Beitrag08.08.2026 , 14:39 Uhr
"war Blümchen im Osten beliebt?" Offiziell gab es den nicht. Wenn dann nur übers berühmte Westpaket von Verwandten. Verboten war er aber auch nicht. Da die meisten Kinder keinen eigenen Kassettenrekorder hatten, würde ich dem Benjamin und Otto eher ein Nischendasein zusprechen. Bei uns gab's Mosaik, Frösi oder Atze. Die Älteren wurden mit Fix und Fax groß.
zum Beitrag08.08.2026 , 13:16 Uhr
Ist das zweite Contra-Argument im Artikel und müsste in der Tat DAS disqualifizierende Argument schlechthin sein. Andererseits gibt es einen nicht kleinen Teil an Menschen, die Stalin links einordnen - und in Stalins Lagern wurden plusminus 20 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit gezwungen und nicht wenige überlebten diese Tortur nicht... Also anscheinend ist Mord und Spaß am Qäulen kein Ausschlusskriterium...🤷 Die Frage ob Katzen links sind beantwortet sich wohl vor allem danach, wie man persönlich 'links' definiert. Aber Katzen sind definitiv linke Popart. Von Rasta Knast über Fliehende Stürme bis zur antifaschistischen Sabcat ist die 😺 allgegenwärtig
zum Beitrag08.08.2026 , 13:03 Uhr
Ich plädiere leidenschaftlich für einen Dienst der ALLE jungen Menschen umfasst, egal ob ihres Geschlechts ⚧️ Siehe hier taz.de/Nein-zum-Zi...bb_message_5254341 Ich könnte mir überdies auch ein soziales Jahr aus Ausgleich für ältere vorstellen, die beispielsweise ihren Beruf nicht mehr bis zum Renteneintritt ausüben können (bspw der berühmte Dachdecker), die aber vllt noch hervorragend anderswo in der Gesellschaft aushelfen könnten. Beim Zivi geht es ja nicht um Akkordarbeit und es geht auch nicht darum, dass es 40 Wochenstunden sein müssen Es geht um das Bewusstsein füreinander
zum Beitrag08.08.2026 , 10:30 Uhr
Sie meinen diese fünf Bundesländer? Die 40% in Sachsen-Anhalt sind ja kein Alleinstellungsmerkmal... Schon mal an den Bundesrat gedacht, was da dann los ist...?
zum Beitrag08.08.2026 , 10:26 Uhr
"Zwangsdienst ist nie gut, auch nicht für eine gute Sache" Gilt das auch für Gasheizungen, die perspektivisch verboten werden sollen? Gilt das auch für Verbrenner, die in naher Zukunft verboten werden sollen? Gilt das auch für Inlandsflüge? Gilt das auch für ein Tempolimit? Gilt das auch für höhere Fleischpreise für mehr Tierwohl? Gilt das auch für... Was auf der Welt funktioniert denn ohne Zwang? Steuern, Gesetze, Schulpflicht - alles Zwang. Zwang ordnet die Welt. Zwang ordnet jede Gesellschaft. Ohne Zwang würde Anarchie herrschen. Anarchie hört sich romantisiert nach der absoluten Freiheit an, der menschliche Egoismus gepaart mit Gier macht sie aber zum Alptraum Mir ist vollkommen klar, dass die Wehrpflicht in linken Kreisen ein maximales Triggerthema ist, so wie rechts die ÖRR-Gebühren. Der finale Rat im Artikel, "Die Regierung sollte lieber gesellschaftliches Engagement wesentlich stärker fördern" ist aber ein wohlfeiles Argument. Es dürfte auch dem Autor nicht entgangen sein, dass Ehrenamt nicht mehr im Trend liegt. Das ICH dominiert diese Epoche. Finden sie heute mal ehrenamtliche Trainer, Kassenwart, etc für Vereine. Der Zwang ist nötig, da die Freiwilligkeit nicht ausreicht
zum Beitrag08.08.2026 , 02:32 Uhr
Es wurden schon mal die Toiletten im Bundestag untersucht und, oh Wunder, es gab dort Drogenrückstände. Politiker sind auch nur Menschen - und Menschen haben ein Privatleben. Sich vollgedröhnt hinters Steuer zu setzen ist eine Straftat - danach sollte er bemessen werden. Oder fordern Sie arbeitsrechtliche Konsequenzen für jeden der Drogen in seiner Freizeit konsumiert?
zum Beitrag08.08.2026 , 02:22 Uhr
Schweizer Modell. Es wäre so einfach.
zum Beitrag08.08.2026 , 02:20 Uhr
Ach, gestern wars noch "Passgenauer Populismus", aber wenn eine Politikerin von Die Linke die gleiche These vertritt, dann ist es plötzlich ein legitimes Thema und wird sachlich analysiert. Das ist nun wirklich passgenauer Populismus... taz.de/Streit-um-Rente-mit-63/!6202331/
zum Beitrag08.08.2026 , 02:12 Uhr
"Die Stadt ist gemacht für den weißen Mann in einem Auto." Und bei Frauen oder einem schwarzen Mann hinterm Steuer springt dann eher die Ampel auf rot oder was? Wenn man eine solch skurrile These aufstellt, dann bitte auch ausführen. / "Das wird zum Beispiel daran deutlich, wie viele Straßennamen nach Frauen oder Personen of Color benannt sind" Wenn Straßen nach Personen benannt werden, dann nach Personen die der Allgemeinheit 'bekannt' sind und nicht nach Liselotte Müller...🤷 Es muss also eine Person von wissenschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher oder regionaler Bedeutung sein. Und da Europa historisch ein weißer Kontinent ist, ist es logisch, dass da POC wenig bis keine Rolle spielen - vor allem wenn man bedenkt, WANN die Straßen benannt wurden: 95% der Straßen wurden nämlich zu Zeiten benannt, als die Welt noch nicht globalisiert war. Wenn ich mir Straßen in Neubaugebieten anschaue, dann sieht das ganz anders aus. Da sind Frauen und Persönlichkeiten fernab deutscher Grenzen durchaus vertreten. Es ist also wie bei allem: auch Straßennamen sind ein Kind ihrer Zeit. Das ist kein Skandal sondern anschauliche Zeitgeschichte.
zum Beitrag07.08.2026 , 07:18 Uhr
"Und natürlich spielte sie die ostdeutsche Karte" Ich weiß nicht ob es diesen unterschwelligen Tadel braucht. Ansonsten trifft es der Artikel sehr genau, dass unser Rentensystem generell falsch aufgestellt ist. Einzelne Stellschrauben zu drehen wird hier nie helfen, egal in welcher Form. Dazu noch das horrende Ungleichgewicht mit den Pensionen. Auch wahr ist allerdings: wird die Rente mit 63, die gar keine Rente mit 63 ist, abgeschafft, wird die AfD die Mehrheiten stellen in Ostdeutschland. Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen - überall liegt die AfD jenseits der 40%. Im restlichen Osten sieht's kaum besser aus. Länger arbeiten zu müssen ist hier ein Riesenthema. Das die Rente nicht reicht, damit hat man sich abgefunden. Auf dem Land lebt man hier günstig, die Häuser schustern wir seit jeher selbst zusammen. Dank Mangel weiß und wusste der Ossi schon immer zu improvisieren. Aber das die Rente die nicht reicht jetzt auch noch später kommen soll, wird wieder als Affront aufgenommenen. Alles was aus Berlin kommt und nicht passt ist der böse Westen. Das ist dumm und nicht mehr zeitgemäß. Trotzdem ist es so. Fällt die Rente mit 63 und der Minijob, regiert hier flächendeckend die AfD.
zum Beitrag06.08.2026 , 06:46 Uhr
Ich bin klar für die Wiedereinführung der Wehrpflicht - für ALLE Geschlechter! Und ich würde mich freuen, wenn eine große Mehrzahl den Dienst verweigert und ihn stattdessen zivil ableistet. Die Entkopplung zwischen jung und alt ist ein zunehmendes Problem im Land. Auch Kinder- und Jugendfeindlichkeit nimmt zu. Ein verpflichtender Dienst brächte Jung und Alt zusammen, die sonst nie aufeinanderträfen. Das schafft Verständnis füreinander. Konfrontation ist etwas, dass wir zunehmend umgehen - online (Bubble) wie offline (spontan allein irgendwohin und Fremde treffen, früher normal, macht heute kaum einer mehr...) Wir brauchen wieder mehr füreinander Einstehen. Der Zivildienst ist ein hervorragendes Mittel das zu schaffen. Gleichzeitig könnte er den Notstand in Pflege, bei THW, freiwilligen Feuerwehren oder Rettungsschwimmermangel in Freibädern ein bisschen lindern - oder gar diese Mangelberufe und Ehrenämter für einige attraktiv machen.
zum Beitrag06.08.2026 , 06:32 Uhr
"Am wirkungsvollsten wäre natürlich eine Präventivhaft, die so lange andauert, bis von einem Islamisten sicher keine Gefahr mehr ausgeht, im Zweifel lebenslang. Dass dies völlig unverhältnismäßig wäre, liegt aber auf der Hand." Warum wäre das unverhältnismäßig? Ist Menschenleben schützen unverhältnismäßig? Aus meiner Sicht müssen wir dringend das Strafrecht an einer Stelle nachschärfen - der gedanklichen Planung von Mord. Die reine gedankliche Planung oder ein bloßer Entschluss zu einem Mord ist im deutschen Strafrecht nämlich straffrei. Strafbarkeit setzt erst ein, wenn der Täter zur Tat ansetzt (§ 22 StGB). Gerade Terroranschläge und einige Arten von Femiziden - Mord aus verschmähter Liebe oder das andere Extrem, Entehrung - könnten so verhindert werden. Es geht nicht darum, dass man jeden einsperrt der mal flüchtig sagt, "...ich könnt den umbringen...", aber regelmäßig kommt bei derlei Morden heraus, dass monatelange Planung vorlag und es deutliche Anzeichen vorher gab. Auch der Täter von Berlin war polizeibekannt und die Radikalisierung offensichtlich. Mir ist klar, dass das ein heißes Eisen ist, aber es geht ausschließlich um Mord oder Terror, nicht um den kleinen Ladendieb.
zum Beitrag05.08.2026 , 18:59 Uhr
"Aber dann ist ja alles gut und ich verstehe nicht, warum die Leute so unzufrieden sind." So einfach ist es nicht. Die Enttäuschung sitzt tief. In der DDR hatte jeder Arbeit. Dann versprach Kohl ein Land wo Milch und Honig fließt. Tatsächlich wurde der Osten abgewickelt, fast jeder wurde früher oder später arbeitslos. Viele über Jahre. In jedem Dorf machte die LPG zu. Die Jungen flohen vor Perspektivlosigkeit. Zurück blieben die nicht gehen konnten und wollten, weil sie die Eltern pflegen mussten, weil sie der Heimat verbunden waren, weil die Qualifikation fehlte. Investoren kamen, kauften halbe Städte auf, verspekulierten sich, zurück blieben tote vernagelte Innenstädte. Es dauerte 20 Jahre bis es langsam sichtbar aufwärts ging. Heute 35 Jahre später sind die Innenstädte fertig, aber auf dem Land ist noch viel Ruine. Ja, eigentlich müsste alles gut langsam sein. Aber diese 20 Jahre können viele nicht vergessen. Verraten, vergessen, verlassen vom Westen - und die Kinder hat der Westen auch noch 'genommen'. Das sind die Gefühle die viele nicht überwinden können. Ich weiß nicht ob sie das nachvollziehen können. Das ist keine Entschuldigung. Ich will nur die Sicht darstellen.
zum Beitrag05.08.2026 , 17:44 Uhr
Ich weiß nicht wie alt Sie sind, aber Gauland war ein anerkannter Politiker, jahrzehntelang. Zur Gründung der AfD definitiv konservativ, nicht rechtsradikal. Selbst die taz nannte ihn einen "Glücksfall für die Partei: ein kluger Konservativer, noch dazu diskursfähig – eine in Deutschland nicht allzu häufige Kombination." taz.de/Alexander-G...-die-AfD/!5042954/ Auch ein Hoecke war bei Gründung kein Faschist. Mittlerweile ist er es ohne Zweifel. Hoecke hat sich maximal radikslisiert. Auch Gauland driftete umso älter gen rechts, dennoch würde ich ihn nicht als rechtsradikal einordnen. Die Vogelschiss-Aussage war absoluter Käse von ihm. Eine eindeutige Distanzierung wäre Pflicht. Ich finde es aber dennoch falsch ihn einzig darauf zu begrenzen. Gauland vertritt bezüglich Migration eine Position wie Helmut Schmidt sie bis zuletzt vertrat. Vergleichen sie mal Gaulands Aussagen über Migration aus dem arabischen Raum mit denen von Helmut Schmidt bei Beckmann oder Maischberger.
zum Beitrag05.08.2026 , 15:04 Uhr
Gegangen wurde wegen Arbeitslosigkeit. Die Wenigsten gingen wegen "große weite Welt sehen wollen." Und sehr viele die gegangen sind, kommen mittlerweile wieder zurück. Die erste Generation ist fertig mit dem Arbeitsleben und geht in Rente. Andere kommen mit Partner und Kind zurück, da es hier noch Grund und Boden oder Bestandsimmobilien zum günstigen Preis gibt. Auch Schul- und Kitaplätze sind kein Mangel. Entlang der A4 in Thüringen Gera - Jena - Weimar - Erfurt - Gotha - Eisenach wächst die Bevölkerung. Die richtig abgelegenen Gegenden veröden, aber da wo Autobahn und Arbeit ist boomt es. Der Osten ist nicht nur Niedergang. Die Erzählung stimmt so nicht.
zum Beitrag05.08.2026 , 13:23 Uhr
Und das löst was? Mit dem BSW steht die nächste russlandaffine Partei doch schon parat...🤷 Die AfD müsste also nicht mal neu gegründet werden. Zur Erinnerung: die AfD war zu Beginn nicht rechtsradikal. Sie wurde gekapert. Lucke verlor 2015 den Machtkampf gegen Petri. Petri steuerte hart nach rechts, bezeichnete aber Hoecke als Belastung. Zack wurde auch sie weggeputscht. Wer glaubt durch ein AfD Verbot irgendetwas zu lösen oder zu verhindern, dem sage ich, damit gewinnt man bestenfalls zwei drei Jahre. Die Wut und die Enttäuschung sind da - und sie schwelen Ost wie West. Der Osten ist dem Westen nur ein paar Jahre voraus - früher die AfD im Westen irgendwo bei 3% und im Osten bei 20%. Heute holt sie im Westen (Bayern, BaWü) 20% und im Osten 40%... Nur politische Lösungen oder Entzauberung durch Partizipation können diesen Zug auf den Abgrund aufhalten.
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