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09.08.2026 , 15:00 Uhr
Das ganz gleiche hat man über die AfD anfangs auch im Parlament gesagt - heute besitzen sie Sperrminoritäten und zwingen die restlichen Parteien zu Bündnissen, die deren endgültigen Niedergang besiegeln - denn das sich die SPD immer öfter als Knecht der Union verdingen musste, damit es noch stabile Mehrheiten gab, tat beiden Parteien nicht gut und wenns jetzt eine Öffnung der Union zur Linken braucht, dann ist das definitiv das letzte Gift auf dem Weg ins Grab. Der Bundesrat ist wie das Meer. Wesentlich träger als die Tagespolitik. Dennoch wird auch die AfD im Bundesrat ihre Duftmarken setzen wenn sie erstmal drin ist. Schleichendes Gift
zum Beitrag09.08.2026 , 14:53 Uhr
Nein wir sollen die Demokratie nicht vergessen, wir sollen uns nur von unserem hohen Ross trennen, dass Demokratie anderen Staatsformen in Haltbarkeit oder Resilienz überlegen sei. Der wirtschaftliche Siegeszug des Westens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat eine Überheblichkeit im Westen erzeugt, dass die Demokratie das einzig wahre Modell sei, um wirtschaftlich oder technisch Schritt halten zu können. Aber China und die Emirate (und in Teilen auch Russland) haben einwandfrei bewiesen, dass auch Diktaturen sehr wohl prosperieren können und relativ zeitgleich beweisen Europa und die USA eindrucksvoll, dass auch Demokratien sehr wohl straucheln können und die Gesellschaft auch der Demokratie überdrüssig wird, wenns wirtschaftlich nicht läuft. Demokratie heißt Einsatz eines jeden. Tagtäglich. Der heutige Egoismustrend steht dem maximal entgegen.
zum Beitrag09.08.2026 , 11:39 Uhr
Und wer entscheidet, wo Bequemlichkeit anfängt und Notwendigkeit aufhört?
zum Beitrag09.08.2026 , 10:05 Uhr
Das All ist die Lösung für alles. Abwärme der Rechenzentren, unendlich Platz für Solarsegel (keine Verschattung, kein Tag-Nacht-Verlust), Beseitigung jeglichen Rohstoffmangels auf alle Ewigkeit (also bis zum Ende der Sonne) allein innerhalb des Sonnensystems. Der Weltraumlift wird kommen. Wäre besser das WIR baut ihn als Musk oder ein Konsortium aus Scheichs oder Trump zusammen mit der FIFA... Wenn wir uns dem All verschließen, verpennen wir auch diesen Zug 🤷 Die Welt wartet schon lange nicht mehr auf Deutschland oder Europa. Entweder wir rennen mit oder wir bleiben zurück. Wer voranrennt, kann mitbestimmen wohin die Richtung geht, wer hinterherrennt kann nur folgen und wer stehen bleibt verliert halt völlig den Anschluss und irgendwann alle aus den Augen. Muss man nicht mögen, is aber so, siehe e-Autos, siehe big tech, siehe Robotik, siehe siehe siehe... Musk nicht zu mögen sollte Ansporn sein es selbst besser und schneller zu schaffen, statt ihn und seinen Visionen schlecht zu reden. Der Fortschritt kommt, mit oder ohne uns. Irdische Schwere versus geistiger Sehnsucht - Der Mensch, das sonderbare Wesen, mit den Füßen im Schlamm, MIT DEM KOPF IN DEN STERNEN - Else Lasker Schüler
zum Beitrag09.08.2026 , 09:51 Uhr
Wer sich an Pipi im Badesee stört, der denke mal an Gülle und Felder bevor er ins Frühstücksbrötchen beißt...🤭 Freilich ist die Filterfunktion des Bodens der des Wassers überlegen, aber hier geht's ja weniger um Biologie als ums Kopfkino 🎦 Bin aber ehrlich, in Berlin brächten mich auch keine 10 Pferde in See - wie die Heringe zu tausenden wenn du da manchmal im MDR einen Bericht siehst... Pipi, Essensreste, Kleinkinder mit normalen Windeln - gruslig. Auch "die Dusche vor dem Bad" fällt beim See ja weg...
zum Beitrag09.08.2026 , 09:20 Uhr
Doch, gerade die. Für ALLE. Geschlecht egal, Kontostand egal.
zum Beitrag09.08.2026 , 06:28 Uhr
"In Syrien sind nie nur die Eltern verantwortlich. Deshalb hatte ich nie das Gefühl, dass nur meine Eltern für meine Erziehung verantwortlich waren. Wenn ich außerhalb der Wohnung etwas tat, das nicht in Ordnung war, musste nicht erst meine Mutter oder mein Vater eingreifen. Auch ein Nachbar konnte sagen: „Das macht man nicht.“ Ein Onkel konnte mich zurechtweisen. Selbst ältere Menschen aus der Nachbarschaft fühlten sich verantwortlich. Damals erschien mir das selbstverständlich. Erst heute merke ich, wie besonders das eigentlich war." Das hat weniger mit Syrien oder Deutschland zu tun, sondern mit Stadt und Land. Städte sind immer unpersönlicher geworden. Mittlerweile kennen viele nicht mal mehr die Nachbarn in ihrem Haus. Dieser Trend erfasst auch das Landleben - weniger Verein, weniger Feuerwehr, weniger am Zaun quatschen. Wo der Gemeinsinn verloren geht, kämpft nur noch jeder für sich selbst. Da könnte ich jetzt die Brücke zum Zivildienst und der Wehrpflicht spannen... Weisheit: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Fällt das weg, greift die nächste Weisheit: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nicht mehr. Leider sind wir gerade da großflächig angelangt.
zum Beitrag09.08.2026 , 06:08 Uhr
Es heißt ja nicht umsonst 'Brot und Spiele'. Das hat nix mit Autokratie zu tun. Die Demokratie wird genauso über den Haufen geworfen wie eine Diktatur wenn es wirtschaftlich nicht läuft. Wer das nicht glaubt kuckt mal schnell vor die eigene Haustür... Meiner Meinung nach wird die Demokratie viel zu sehr idealisiert. Wie widerstandsfähig sie doch sei, doppelt abgesichert, dreifacher Boden durch Trennung von Justiz und blablabla. Das liest sich immer herrlich und dann kommt die Realität und nimmt die These sanft in Arm 🫂 und das Messer kommt in Rücken. Der Mensch will gefüttert und beschäftigt sein. Haut das hin, läuft der Staat - unabhängig vom Modell. Haut das nicht hin, rebelliert der Pöbel. Der Unterschied liegt nur darin, in der Demokratie wird der Pöbel beim rebellieren seltener erschossen. Vorteil für die Demokratie, ganz klar - zumindest aus Pöbelsicht. Ist genügend Druck aufm Kessel, platzt jeder Laden. Diese Karte sollen auch die Sanktionen gegen Russland spielen... Jegliche Art von Embargo zielt darauf ab, das dem Gegenüber durch inneren Aufruhr der Laden um die Ohren fliegt. Das ist ja das ironische an Regierungsformen - so unterschiedlich sie sind, so gleich sind sie.
zum Beitrag09.08.2026 , 00:33 Uhr
Keine Ahnung. Ganz ehrlich. Ich bin auch alles andere als zuversichtlich, dass sich dieser Zug noch aufhalten lässt... Masse ist träge. Bremsen benötigt Zeit. Ich glaube das Ding ist durch🤷 Wir werden es zeitnah sehen.
zum Beitrag09.08.2026 , 00:25 Uhr
Doch, die auch. ...in meiner idealen Vorstellung. Dass das unrealistisch ist, leider, ist schade
zum Beitrag09.08.2026 , 00:21 Uhr
Was soll sich da tun? Sachsen-Anhalt und Thüringen können zeitnah unter die 2 Millionen Grenze rutschen, okay - das ist je 1 Stimme weniger im Bundesrat, aber der Grundstock an Stimmen ist gesichert. Mecklenburg-Vorpommern ist schon unter 2 Mio, da passiert nix mehr und Sachsen und Brandenburg haben mit 4 und 2,5 Mio noch so weit Futter, dass da auch nix passiert.
zum Beitrag08.08.2026 , 15:26 Uhr
"Die Tendenz der BesucherInnen, auf der Tanzfläche nüchtern zu bleiben, steige" Also es ist ja nichts Schlechtes, wenn sich die Jugend auf der Tanzfläche nicht mehr das Hirn wegsäuft so wie unsere Generation es noch tat... Aber ich denke es liegt schlicht am Geld - also alles. Früher gab's Cocktail für 4€, Bier für 3€ -und das ist vllt 10 Jahre her. Und Eintrittspreise: wo es früher noch kostenlos war oder ein paar Groschen fällig wurden, geht's nun Richtung 20€... Das ist n starkes Stück für Musik aus der Konserve🤷 Corona war der Bruch. Vorher haben Studenten in Clubs gearbeitet. Der Mindestlohn war weit niedriger und schwarz wurde überdies viel gearbeitet zu nochmal günstigeren Konditionen. Das erlaubte halt die Preise. Heute fehlts an Personal, Mindestlohn 13,90€ statt 8,50€ oder 9,19€ wie vor Corona... Strom und Energie endlos gestiegen, Preise für Alkohol im EK auch. Saufen macht nur noch zuhause Spaß bei derlei Preisen Und es läuft ja auch nur noch Schrott - was sich heute Musik schimpft... Früher war alles besser 😂😉😜
zum Beitrag08.08.2026 , 15:00 Uhr
"Schleierhaft ist mir dabei vor allem, wie das den Berliner Großkopferten derartig egal sein kann." Die legen es drauf an. Ich kann es nicht anders sagen. Bei Spahn und vllt noch Dobrindt und Söder lässt sich aus meiner Sicht erraten warum, auch vllt bei einem Amthor. Aber was Klingbeil, Bas etc dazu treibt - es ist und bleibt mir unbegreiflich. Das sind ja alles keine Idioten. Entweder macht Macht blind, oder man braucht zur Machterlangung so dermaßen Scheuklappen oder ein gottgleiches Ego oder oder oder🤷 Irgendwas muss es sein - andererseits, wenn ich da an mein Behördenleben der letzten Jahrzehnte denke, dann wundert mich wenig - Scheuklappen, gottgleiches Ego oder Herrschsucht gehört da zur Kinderstube wenn du über die A11 wachsen willst...
zum Beitrag08.08.2026 , 14:39 Uhr
"war Blümchen im Osten beliebt?" Offiziell gab es den nicht. Wenn dann nur übers berühmte Westpaket von Verwandten. Verboten war er aber auch nicht. Da die meisten Kinder keinen eigenen Kassettenrekorder hatten, würde ich dem Benjamin und Otto eher ein Nischendasein zusprechen. Bei uns gab's Mosaik, Frösi oder Atze. Die Älteren wurden mit Fix und Fax groß.
zum Beitrag08.08.2026 , 13:16 Uhr
Ist das zweite Contra-Argument im Artikel und müsste in der Tat DAS disqualifizierende Argument schlechthin sein. Andererseits gibt es einen nicht kleinen Teil an Menschen, die Stalin links einordnen - und in Stalins Lagern wurden plusminus 20 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit gezwungen und nicht wenige überlebten diese Tortur nicht... Also anscheinend ist Mord und Spaß am Qäulen kein Ausschlusskriterium...🤷 Die Frage ob Katzen links sind beantwortet sich wohl vor allem danach, wie man persönlich 'links' definiert. Aber Katzen sind definitiv linke Popart. Von Rasta Knast über Fliehende Stürme bis zur antifaschistischen Sabcat ist die 😺 allgegenwärtig
zum Beitrag08.08.2026 , 13:03 Uhr
Ich plädiere leidenschaftlich für einen Dienst der ALLE jungen Menschen umfasst, egal ob ihres Geschlechts ⚧️ Siehe hier taz.de/Nein-zum-Zi...bb_message_5254341 Ich könnte mir überdies auch ein soziales Jahr aus Ausgleich für ältere vorstellen, die beispielsweise ihren Beruf nicht mehr bis zum Renteneintritt ausüben können (bspw der berühmte Dachdecker), die aber vllt noch hervorragend anderswo in der Gesellschaft aushelfen könnten. Beim Zivi geht es ja nicht um Akkordarbeit und es geht auch nicht darum, dass es 40 Wochenstunden sein müssen Es geht um das Bewusstsein füreinander
zum Beitrag08.08.2026 , 10:30 Uhr
Sie meinen diese fünf Bundesländer? Die 40% in Sachsen-Anhalt sind ja kein Alleinstellungsmerkmal... Schon mal an den Bundesrat gedacht, was da dann los ist...?
zum Beitrag08.08.2026 , 10:26 Uhr
"Zwangsdienst ist nie gut, auch nicht für eine gute Sache" Gilt das auch für Gasheizungen, die perspektivisch verboten werden sollen? Gilt das auch für Verbrenner, die in naher Zukunft verboten werden sollen? Gilt das auch für Inlandsflüge? Gilt das auch für ein Tempolimit? Gilt das auch für höhere Fleischpreise für mehr Tierwohl? Gilt das auch für... Was auf der Welt funktioniert denn ohne Zwang? Steuern, Gesetze, Schulpflicht - alles Zwang. Zwang ordnet die Welt. Zwang ordnet jede Gesellschaft. Ohne Zwang würde Anarchie herrschen. Anarchie hört sich romantisiert nach der absoluten Freiheit an, der menschliche Egoismus gepaart mit Gier macht sie aber zum Alptraum Mir ist vollkommen klar, dass die Wehrpflicht in linken Kreisen ein maximales Triggerthema ist, so wie rechts die ÖRR-Gebühren. Der finale Rat im Artikel, "Die Regierung sollte lieber gesellschaftliches Engagement wesentlich stärker fördern" ist aber ein wohlfeiles Argument. Es dürfte auch dem Autor nicht entgangen sein, dass Ehrenamt nicht mehr im Trend liegt. Das ICH dominiert diese Epoche. Finden sie heute mal ehrenamtliche Trainer, Kassenwart, etc für Vereine. Der Zwang ist nötig, da die Freiwilligkeit nicht ausreicht
zum Beitrag08.08.2026 , 02:32 Uhr
Es wurden schon mal die Toiletten im Bundestag untersucht und, oh Wunder, es gab dort Drogenrückstände. Politiker sind auch nur Menschen - und Menschen haben ein Privatleben. Sich vollgedröhnt hinters Steuer zu setzen ist eine Straftat - danach sollte er bemessen werden. Oder fordern Sie arbeitsrechtliche Konsequenzen für jeden der Drogen in seiner Freizeit konsumiert?
zum Beitrag08.08.2026 , 02:22 Uhr
Schweizer Modell. Es wäre so einfach.
zum Beitrag08.08.2026 , 02:20 Uhr
Ach, gestern wars noch "Passgenauer Populismus", aber wenn eine Politikerin von Die Linke die gleiche These vertritt, dann ist es plötzlich ein legitimes Thema und wird sachlich analysiert. Das ist nun wirklich passgenauer Populismus... taz.de/Streit-um-Rente-mit-63/!6202331/
zum Beitrag08.08.2026 , 02:12 Uhr
"Die Stadt ist gemacht für den weißen Mann in einem Auto." Und bei Frauen oder einem schwarzen Mann hinterm Steuer springt dann eher die Ampel auf rot oder was? Wenn man eine solch skurrile These aufstellt, dann bitte auch ausführen. / "Das wird zum Beispiel daran deutlich, wie viele Straßennamen nach Frauen oder Personen of Color benannt sind" Wenn Straßen nach Personen benannt werden, dann nach Personen die der Allgemeinheit 'bekannt' sind und nicht nach Liselotte Müller...🤷 Es muss also eine Person von wissenschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher oder regionaler Bedeutung sein. Und da Europa historisch ein weißer Kontinent ist, ist es logisch, dass da POC wenig bis keine Rolle spielen - vor allem wenn man bedenkt, WANN die Straßen benannt wurden: 95% der Straßen wurden nämlich zu Zeiten benannt, als die Welt noch nicht globalisiert war. Wenn ich mir Straßen in Neubaugebieten anschaue, dann sieht das ganz anders aus. Da sind Frauen und Persönlichkeiten fernab deutscher Grenzen durchaus vertreten. Es ist also wie bei allem: auch Straßennamen sind ein Kind ihrer Zeit. Das ist kein Skandal sondern anschauliche Zeitgeschichte.
zum Beitrag07.08.2026 , 07:18 Uhr
"Und natürlich spielte sie die ostdeutsche Karte" Ich weiß nicht ob es diesen unterschwelligen Tadel braucht. Ansonsten trifft es der Artikel sehr genau, dass unser Rentensystem generell falsch aufgestellt ist. Einzelne Stellschrauben zu drehen wird hier nie helfen, egal in welcher Form. Dazu noch das horrende Ungleichgewicht mit den Pensionen. Auch wahr ist allerdings: wird die Rente mit 63, die gar keine Rente mit 63 ist, abgeschafft, wird die AfD die Mehrheiten stellen in Ostdeutschland. Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen - überall liegt die AfD jenseits der 40%. Im restlichen Osten sieht's kaum besser aus. Länger arbeiten zu müssen ist hier ein Riesenthema. Das die Rente nicht reicht, damit hat man sich abgefunden. Auf dem Land lebt man hier günstig, die Häuser schustern wir seit jeher selbst zusammen. Dank Mangel weiß und wusste der Ossi schon immer zu improvisieren. Aber das die Rente die nicht reicht jetzt auch noch später kommen soll, wird wieder als Affront aufgenommenen. Alles was aus Berlin kommt und nicht passt ist der böse Westen. Das ist dumm und nicht mehr zeitgemäß. Trotzdem ist es so. Fällt die Rente mit 63 und der Minijob, regiert hier flächendeckend die AfD.
zum Beitrag06.08.2026 , 06:46 Uhr
Ich bin klar für die Wiedereinführung der Wehrpflicht - für ALLE Geschlechter! Und ich würde mich freuen, wenn eine große Mehrzahl den Dienst verweigert und ihn stattdessen zivil ableistet. Die Entkopplung zwischen jung und alt ist ein zunehmendes Problem im Land. Auch Kinder- und Jugendfeindlichkeit nimmt zu. Ein verpflichtender Dienst brächte Jung und Alt zusammen, die sonst nie aufeinanderträfen. Das schafft Verständnis füreinander. Konfrontation ist etwas, dass wir zunehmend umgehen - online (Bubble) wie offline (spontan allein irgendwohin und Fremde treffen, früher normal, macht heute kaum einer mehr...) Wir brauchen wieder mehr füreinander Einstehen. Der Zivildienst ist ein hervorragendes Mittel das zu schaffen. Gleichzeitig könnte er den Notstand in Pflege, bei THW, freiwilligen Feuerwehren oder Rettungsschwimmermangel in Freibädern ein bisschen lindern - oder gar diese Mangelberufe und Ehrenämter für einige attraktiv machen.
zum Beitrag06.08.2026 , 06:32 Uhr
"Am wirkungsvollsten wäre natürlich eine Präventivhaft, die so lange andauert, bis von einem Islamisten sicher keine Gefahr mehr ausgeht, im Zweifel lebenslang. Dass dies völlig unverhältnismäßig wäre, liegt aber auf der Hand." Warum wäre das unverhältnismäßig? Ist Menschenleben schützen unverhältnismäßig? Aus meiner Sicht müssen wir dringend das Strafrecht an einer Stelle nachschärfen - der gedanklichen Planung von Mord. Die reine gedankliche Planung oder ein bloßer Entschluss zu einem Mord ist im deutschen Strafrecht nämlich straffrei. Strafbarkeit setzt erst ein, wenn der Täter zur Tat ansetzt (§ 22 StGB). Gerade Terroranschläge und einige Arten von Femiziden - Mord aus verschmähter Liebe oder das andere Extrem, Entehrung - könnten so verhindert werden. Es geht nicht darum, dass man jeden einsperrt der mal flüchtig sagt, "...ich könnt den umbringen...", aber regelmäßig kommt bei derlei Morden heraus, dass monatelange Planung vorlag und es deutliche Anzeichen vorher gab. Auch der Täter von Berlin war polizeibekannt und die Radikalisierung offensichtlich. Mir ist klar, dass das ein heißes Eisen ist, aber es geht ausschließlich um Mord oder Terror, nicht um den kleinen Ladendieb.
zum Beitrag05.08.2026 , 18:59 Uhr
"Aber dann ist ja alles gut und ich verstehe nicht, warum die Leute so unzufrieden sind." So einfach ist es nicht. Die Enttäuschung sitzt tief. In der DDR hatte jeder Arbeit. Dann versprach Kohl ein Land wo Milch und Honig fließt. Tatsächlich wurde der Osten abgewickelt, fast jeder wurde früher oder später arbeitslos. Viele über Jahre. In jedem Dorf machte die LPG zu. Die Jungen flohen vor Perspektivlosigkeit. Zurück blieben die nicht gehen konnten und wollten, weil sie die Eltern pflegen mussten, weil sie der Heimat verbunden waren, weil die Qualifikation fehlte. Investoren kamen, kauften halbe Städte auf, verspekulierten sich, zurück blieben tote vernagelte Innenstädte. Es dauerte 20 Jahre bis es langsam sichtbar aufwärts ging. Heute 35 Jahre später sind die Innenstädte fertig, aber auf dem Land ist noch viel Ruine. Ja, eigentlich müsste alles gut langsam sein. Aber diese 20 Jahre können viele nicht vergessen. Verraten, vergessen, verlassen vom Westen - und die Kinder hat der Westen auch noch 'genommen'. Das sind die Gefühle die viele nicht überwinden können. Ich weiß nicht ob sie das nachvollziehen können. Das ist keine Entschuldigung. Ich will nur die Sicht darstellen.
zum Beitrag05.08.2026 , 17:44 Uhr
Ich weiß nicht wie alt Sie sind, aber Gauland war ein anerkannter Politiker, jahrzehntelang. Zur Gründung der AfD definitiv konservativ, nicht rechtsradikal. Selbst die taz nannte ihn einen "Glücksfall für die Partei: ein kluger Konservativer, noch dazu diskursfähig – eine in Deutschland nicht allzu häufige Kombination." taz.de/Alexander-G...-die-AfD/!5042954/ Auch ein Hoecke war bei Gründung kein Faschist. Mittlerweile ist er es ohne Zweifel. Hoecke hat sich maximal radikslisiert. Auch Gauland driftete umso älter gen rechts, dennoch würde ich ihn nicht als rechtsradikal einordnen. Die Vogelschiss-Aussage war absoluter Käse von ihm. Eine eindeutige Distanzierung wäre Pflicht. Ich finde es aber dennoch falsch ihn einzig darauf zu begrenzen. Gauland vertritt bezüglich Migration eine Position wie Helmut Schmidt sie bis zuletzt vertrat. Vergleichen sie mal Gaulands Aussagen über Migration aus dem arabischen Raum mit denen von Helmut Schmidt bei Beckmann oder Maischberger.
zum Beitrag05.08.2026 , 15:04 Uhr
Gegangen wurde wegen Arbeitslosigkeit. Die Wenigsten gingen wegen "große weite Welt sehen wollen." Und sehr viele die gegangen sind, kommen mittlerweile wieder zurück. Die erste Generation ist fertig mit dem Arbeitsleben und geht in Rente. Andere kommen mit Partner und Kind zurück, da es hier noch Grund und Boden oder Bestandsimmobilien zum günstigen Preis gibt. Auch Schul- und Kitaplätze sind kein Mangel. Entlang der A4 in Thüringen Gera - Jena - Weimar - Erfurt - Gotha - Eisenach wächst die Bevölkerung. Die richtig abgelegenen Gegenden veröden, aber da wo Autobahn und Arbeit ist boomt es. Der Osten ist nicht nur Niedergang. Die Erzählung stimmt so nicht.
zum Beitrag05.08.2026 , 13:23 Uhr
Und das löst was? Mit dem BSW steht die nächste russlandaffine Partei doch schon parat...🤷 Die AfD müsste also nicht mal neu gegründet werden. Zur Erinnerung: die AfD war zu Beginn nicht rechtsradikal. Sie wurde gekapert. Lucke verlor 2015 den Machtkampf gegen Petri. Petri steuerte hart nach rechts, bezeichnete aber Hoecke als Belastung. Zack wurde auch sie weggeputscht. Wer glaubt durch ein AfD Verbot irgendetwas zu lösen oder zu verhindern, dem sage ich, damit gewinnt man bestenfalls zwei drei Jahre. Die Wut und die Enttäuschung sind da - und sie schwelen Ost wie West. Der Osten ist dem Westen nur ein paar Jahre voraus - früher die AfD im Westen irgendwo bei 3% und im Osten bei 20%. Heute holt sie im Westen (Bayern, BaWü) 20% und im Osten 40%... Nur politische Lösungen oder Entzauberung durch Partizipation können diesen Zug auf den Abgrund aufhalten.
zum Beitrag05.08.2026 , 13:08 Uhr
Als ungetaufte ehemalige Sowjetzonen-Bewohnerin nur aus Funk und TV 😉
zum Beitrag05.08.2026 , 12:14 Uhr
Mehr Phantasie täte allen Parteien gut - heute wie vor 2010... Vom historischen Erbe her schwebt mir vor: Union: Westbindung, Soziale Marktwirtschaft, Dualität des deutschen und europäischen Gedankens Grüne: Ökologie, gesellschaftlich emanzipatorisch FDP: politischer Liberalismus (Verquickung bürgerlicher Freiheitsrechte mit der Sozialen Marktwirtschaft) Leider wenig davon übrig bei allen Dreien
zum Beitrag05.08.2026 , 10:29 Uhr
Zustimmung. Das ist für Urbane oder Westdeutsche kaum nachvollziehbar. Ein Beispiel: Ausländeranteil Erfurt 1990: unter 1% 2000: 2,9% 2010: 3,2% 2020: 9,3% 2026: 12,9% Allein seit der Krise 2015 eine Verdreifachung. Das ist ein kultureller Schock. Vor allem da wir nur slawische Ausländer, also Weiße, aus der DDR kannten die alle wie wir russisch konnten. Menschen aus Kuba und Madagaskar waren absolute Minderheiten und lebten oft völlig parallel. Und plötzlich kommen Menschen anderer Hautfarben zu uns, mit Kopftüchern und komisch klingenden Sprachen. Es ist eine Frage des Blickwinkels: ein linkes Auge sagt 'wie können die Ossis nur alle AfD wählen, wo bei denen die wenigsten Ausländer leben' - und ein Ossi Augen sagt 'Hilfe wir werden überrannt'. Vielleicht hilft das begreifen zu können, warum die AfD hier so gut verfängt. Die AfD greift Ängste auf. Die anderen Parteien nehmen das nicht ernst. Statt Aufklärung wird der Ossi zum unbelehrbaren Rassisten abgestempelt. Und dann wundert man sich über Trotzwähler... Linke reden ständig von Integration, die Integration der DDR wurde aber einfach übergangen. Assimiliert, werden sich schon anpassen... Ergebnis: Parallelgesellschaft Ost
zum Beitrag05.08.2026 , 07:50 Uhr
Gehirn und Psyche sind spannend. Wir vergessen negative Erlebnisse eher und speichern positive deutlich einfacher ab und überhöhen sie auch noch, je weiter sie zurückliegen. "Früher war alles besser" - ist der Klassiker. "Unter Hitler war nicht alles schlecht" - auch ein Evergreen. Meist wird dann auf die Autobahn abgestellt. Das die eigentlich Weimars Idee war, egal. Und Migranten kommen hierher und manche von Ihnen mit der neuen Welt nicht klar - dann wird plötzlich auch die alte Heimat glorifiziert - zum Beispiel Gutes an der Scharia gefunden, etc... "War ja doch nicht alles falsch" - das Gegenstück zu "unter Hitler war auch nicht alles schlecht" Das Gehirn 🧠 - unser größter Freund, unser größter Feind
zum Beitrag05.08.2026 , 05:56 Uhr
Ja, es herrscht weltweit ein zunehmend rauhes Klima für trans-Menschen. Ja, Trump und viele andere politischen Akteure fahren einen Kulturkampf gegen trans-Menschen. Das ist dennoch kein Grund über die Problematik von trans-Frauen im Sport Stillschweigen zu müssen. Und ja natürlich geht es nur um trans-Frauen. Schon mal einen trans-Mann im Profisport gesehen? Der Fall der trans-Frau Lia Thomas erlangte weltweit Aufsehen und steht exemplarisch dafür. Als früher bestenfalls mittelmäßig erfolgreicher Schwimmer trat Lia Thomas nach ihrem Outing als trans-Frau in Frauenwettbewerben an und schwamm dort alles in Grund und Boden. Ist das fairer Wettbewerb? Die gefühlte Geschlechtsidentität ist das persönliche Recht eines jeden Menschen und damit lohnt jeder Aufschrei, jeder Artikel, jedes Verteidigen, jedes Einstehen für trans-Menschen. Biologisch sind trans-Frauen trotzdem geborene Männer mit all den körperlich männlichen Vorteilen gegenüber biologischen Frauen. Und deshalb ist eine Teilnahme von trans-Frauen in Frauenwettbewerben grob wettbewerbsverzerrend und wird zurecht angeprangert. Unrecht kann nicht ignoriert werden nur weil es die falschen Akteure problematisieren.
zum Beitrag05.08.2026 , 05:19 Uhr
Eine Kolumne als Triebabfuhr. Dazu sind Kolumnen doch da, oder? Auszusprechen was die anderen alles falsch machen und das sie von A bis Z auf dem Holzweg sind, mag die eigene Seele - und vielleicht auch die der geneigten Leserschaft - befrieden, allein was ändert es an der Situation? Welchen Lösungsweg zeigt es auf? Dem Fatslismus im Artikel folgend sind bereits alle Messen gesungen. AfD Wähler lassen sich nicht mehr zurückgewinnen, es gibt keine politische Lösung mehr. Und nun? Was ist die Quintessenz? Die Kommunikationspsychologie lehrt: Du-Botschaften sind bequem (was die anderen alles falsch machen) - ich-Botschaften sind besser. Oder sollen wir den ganzen Laden jetzt einfach zusperren? Macht ja alles eh kein Sinn mehr, oder?
zum Beitrag04.08.2026 , 20:25 Uhr
Schröder, Merz, für mich auch Scholz - wenn ich an seine partielle Amnesie bezüglich CumEx denke, puh... Obama wollte Guantanamo schließen und Rechtsstaatlichkeit für alle Gefangenen in sogenannten Black Sites schaffen - am Ende ließ er Osama Bin Laden in einer Nacht und Nebelaktion illegal ermorden und wie Müll im Meer verklappen... (der hatte es verdient, fraglos, aber es stand dennoch diametral zu Obamas erklärter Ethik) Trump, Putin, Xi - ohne Worte. Baerbocks Brutusmoment an Helga Schmid um Präsidentin der UN-Generalversammlung zu werden. Die Liste ließe sich endlos fortführen. Wenns um Ehrlichkeit im 'großen Sport der Politik' geht, will mir niemand von internationaler Relevanz einfallen, der bestehen könnte. Nach ganz oben schaffens nur die Moralbefreiten - gilt für Sport, Wirtschaft, Politik.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:13 Uhr
"Und ja, ich bin einfach nicht zynisch genug um anzunehmen, dass es nur politische Taktik war, die sie diesen Satz sagen ließ." Ich wäre bei Ihnen, wenn Frau Merkel jemals etwas darüber hinaus veranlasst hätte. Aber es kam eben nur das Credo "Wir schaffen das". Kommunen und Landkreise haben jahrelang gebettelt, der Arbeitsmarkt wurde nie für Migranten leichter zugänglich gemacht und es wurden auch nicht vom Tag 1 an Kitas und Schulen gebaut und Lehrer oder Erzieher verstärkt ausgebildet, obwohl man durch die Registrierung wusste, dass viele Kinder unter den Flüchtlingen waren. Wenn Frau Merkel tatsächlich an den Migranten ein Interesse aus Überzeugung gehabt hätte, dann hätte sie meiner Meinung nach irgendetwas im Bereich Arbeitsmarkt, Kommunen oder Bildung/Betreuung veranlassen müssen. Aber es kam wie gesagt nichts, nie. Frau Merkel hat es einfach ausgesessen - wie so oft. Bitte vergessen Sie nicht, Frau Merkel war bis 2021 im Amt. 6 Jahre Zeit. Sie hätte notwendige Schritte angehen können. Deshalb bin ich überzeugt, dass ihr "Wir schaffen das" ein rein taktischer Schachzug war.
zum Beitrag04.08.2026 , 10:07 Uhr
Betrügen gehört zum menschlichen Naturell. Diesen Widerspruch haben Sie überall und natürlich erst recht in jedem Profisport. Keine Sportart ohne Dopingskandale (exemplarisch der Rennradsport) und keine Sportart ohne Betrugsversuche (exemplarisch die Materialmanipulationen des norwegischen Skisprungteams). Vorstand sein ist zwar kein direkter Sport, aber genauso Wettbewerb. Auch hier bekommen die Gewinner (=höchste Ämter) die meiste Aufmerksamkeit, das meiste Prestige. 95% der Menschen wollen erster sein - im Leben, im Job, im Sport. Warum sollte das bei der FIFA anders laufen🤷
zum Beitrag04.08.2026 , 08:46 Uhr
"Aber ich fürchte eher, niemand weiß, wie viele solcher Fahrzeuge wann wo unterwegs sind" Das stimmt so nicht, es ist aber unmöglich alle so zu überwachen wie Ihnen das vorschwebt wegen ihrer schieren Anzahl. Mal kurz gegoogelt: in Deutschland werden 300 bis 315 Millionen Tonnen Gefahrgut jährlich transportiert, davon 140 bis 150 Millionen Tonnen auf der Straße. Bei einer typischen netto-Nutzlast eines Lkw von 25 Tonnen entspricht das 6 Millionen Fahrten jährlich. Wenn sie das nun noch auf Arbeitstage herunterrechnen landen sie irgendwo bei circa 20.000 Gefahrgut-Fahrten täglich, wochentags eher mehr, da samstags nur 30-50% des Lkw-Verkehrs herrscht. Es würde enorme Kräfte binden, all diese Fahrten von Beginn bis Ende lückenlos zu überwachen. Außerdem bewies der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, dass ein normaler Lkw völlig ausreichend ist zum Töten von Menschen, Nizza bewies, dass ein Kleinlaster völlig ausreichend ist und Magdeburg bewies, dass selbst ein Auto völlig ausreichend ist...🫤
zum Beitrag04.08.2026 , 05:46 Uhr
Ein Lob für Trump in der taz... Chapeau zu so viel Größe. Das orangene Rumpelstilzchen fabriziert wahrlich wenig Gelungenes auf der Bühne der Weltpolitik, aber eine Entwaffnung der Hamas überhaupt auf einen Vertrag gebracht zu haben, verdient Anerkennung. Trumps Pläne bezüglich Gaza haben mit Sicherheit die Lebensbedingungen der dort lebenden Menschen als Letztes im Sinn - und dennoch wäre es eine riesige Verbesserung als unter dem willkürlichen Terrorregime der Hamas. Wollen die Menschen in Gaza als auch die arabischen Staaten jemals Frieden in Gaza, sollte diesem Plan eine echte Chance gegeben werden.
zum Beitrag03.08.2026 , 19:37 Uhr
Meiner Meinung nach würde eine echte FDP Deutschland durchaus gut zu Gesicht stehen - beispielsweise als Regulativ zwischen Union und Grünen in einer Jamaika-Koalition 🇯🇲 Vom Konzept her immer noch meine Lieblingslösung auf Bundesebene - wenn alle drei Parteien tatsächlich ihrer jeweils historischen Agenda folgen würden und nicht den aktuellen Abwegen... Dementsprechend ist für mich eine FDP wie sie Kubicki vorschwebt komplett obsolet. Ich sehe Kubicki Wessiabklatsch von Wagenknecht🤷 Die eine stänkert im Osten und setzt dementsprechend auf Russlandliebe, der andere stänkert im Westen und setzt dementsprechend auf Untertnehmer und Großverdiener. Braucht beides kein Mensch - allerdings kosten BSW und FDP möglicherweise entscheidende Prozente SPD und Union an deren Rändern. Insofern sind BSW und FDP Steigbügelhalter der AfD - die FDP indirekt, das BSW ganz offen.
zum Beitrag03.08.2026 , 14:44 Uhr
Alles was sie schreiben stimmt - darum sagte ich ja: Wasser ist keine Frage des Mangels, sondern des Geldes. Und darum schrieb ich auch: das ist keine flächendeckende Lösung für arme Staaten. Aber für Europa wirds reichen - und die Festung Europa wird schließlich nicht umsonst gebaut... Oder was glauben Sie, warum sich Europa so einigelt und selbst die Grünen EU Außenlagern zugestimmt haben? Wir haben, davon bin ich überzeugt, relativ gute Chance den Turnaround durch technischen Fortschritt zu schaffen - und wenn nicht hat Europa den Backup-Plan Festung Europa 🏰 Tatsächlich verfolgt die EU beide Ziele parallel, freilich den Festungsplan die letzten Jahre mit mehr Fokus als den der CO2-Neutralität. Ob das nur am Rechtsruck liegt bezweifle ich. Ich denke, dass wird auch daran liegen, dass man in Brüssel eingesehen hat, dass wir in der EU nur 5,6% der Weltbevölkerung und auch nur 6% des weltweiten CO2-Ausstoß stellen. Wir als EU haben es also nicht alleine in der Hand. Wir können und müssen unseren Teil erledigen, aber die restlichen 94% des CO2-Ausstoß liegen außerhalb unseres Machtbereichs.
zum Beitrag03.08.2026 , 13:10 Uhr
Halte ich für einen sehr optimistischen Beitrag. Also fraglos kann man so eine Software entwickeln, aber wie lange dauert es, bis die fehlerfrei ist... Und wie hoch ist der Kostenfaktor für die Entwicklung... Und wird das dann wirklich in jedem Auto, Lieferwagen, etc verbaut... Spätestens da habe ich große Zweifel. Das ist ja heute nicht anders - extrem teure Technik wird nur in Fahrzeugen verbaut die einen wirtschaftlichen Erlös dafür hergeben. Beispiel Kameras als Außenspiegel zur Minimierung von Unfällen im toten Winkel. Die Technik ist fertig und funktioniert, verbaut wird sie aber nur in LKWs und nobelsten Karossen - weil sie sehr teuer sind. Wirtschaftlichkeit kommt vor Menschenleben - muss man nüchtern feststellen. Mit einer Software gegen Amokfahrten wäre es wohl ähnlich. Außerdem kann man JEDE Software abschalten. Meist sind Videos von Hackern über neue Programme schon im Netz bevor die Programme offiziell verkauft werden... Aber weiterforschen auf alle Fälle, nur die Erwartungshaltung würde ich zurückschrauben.
zum Beitrag03.08.2026 , 12:53 Uhr
War das wirklich freiwillig? Schmücken wir Deutschland da nicht mit falschen Federn? Mir kam es so vor als ob die Politik völlig überrumpelt wurde. Wenn ich mich recht erinnere war die Balkanroute schwer belastet im Frühling 2015, da wurden bereits intensiv Möglichkeiten zur 'Regulierung' beraten. Dann kam die politische Sommerpause und plötzlich ging es richtig steil. Als das politische Berlin zurück aus dem Urlaub kam und wieder handlungsfähig war, war es bereits zu spät für eine andere Entscheidung. Um das Versäumnis in einen Sieg umzuwandeln hat Merkel dann einfach am 31.08. ihr legendäres "Wir schaffen das" verlauten lassen. Taktisch wie üblich klug von Merkel, fraglos. Aber gewollt? Da bin ich skeptisch. Sie hat es natürlich dann beibehalten. Stur war sie schon immer - positiv wie negativ. Aber die Stimmung im Land dreht noch in 2015 binnen kürzester Zeit und war der Anfang vom rasanten Aufstieg der AfD, der bis heute ungebremst anhält und kein Ende in Sicht
zum Beitrag03.08.2026 , 12:29 Uhr
Weil die im Text so genannt werden. Zitierregel.
zum Beitrag03.08.2026 , 09:47 Uhr
Das hohe Gut der Menschenrechte wurde schon immer nur für die eigene Bevölkerung angewendet. Das war noch nie anders. Wir haben noch jede Katastrophe und jeden Krieg weltweit geschehen lassen, außer wir versprachen uns von einem Eingreifen geopolitische oder wirtschaftliche Vorteile. Da muss man sich schon mal ehrlich machen. Das ist kein neuer Trend. Oder wann bitte hat Deutschland, die EU oder die NATO jemals selbstlos und ohne eigene Interessen gehandelt? Eben. Für die Menschenrechte gilt wie für alles: keine Suppe wird so heiß gegessen wie sie gekocht wird. Für unsere eigene Bevölkerung gelten die Menschenrechte universell, für andere je nach Situation.
zum Beitrag03.08.2026 , 06:18 Uhr
Götterdämmerung in der taz! Erst Peter Unfrieds Essay "Mit Anti kommen wir nicht weiter", wo ein notwendiger kultureller Paradigmenwechsel hin zur (provokant gesagt) 'Vaterlandsliebe' zu Deutschland skizziert wird, um "liberale Demokratie, Grundgesetz und die verhältnismäßig entwickelte liberale, soziale und emanzipatorische Gesellschaftsform in diesem Land" zu retten. Und nun Simon Poelchaus Kommentar, der zur Verrhinderung der Machtübernahme der Faschisten eine Notwendigkeit zu anhaltendem wirtschaftlichen Aufschwung erkennt, damit "die ganz normalen Beschäftigten, die den gesellschaftlichen Reichtum produzieren (...) an diesem Reichtum teilhaben können". Beides sehr spannende Artikel. Beiden stimme ich zu. Auffällig ist dennoch, wie man aus Angst vor der Machtübernahme der AfD sämtliche linken Grundpositionen abräumt - von der generellen Antihaltung bis hin zur elementaren Forderung nach degrowth und Kreislaufwirtschaft. Zack, einfach weg. Binnen weniger Tage. 'Hirn vor Herz' könnte man auch sagen. Ob diese Einsichten noch rechtzeitig kamen, ist allerdings ob der Umfragewerte fraglich. Und ob das linke Lager in Gänze diese Erkenntnisse teilt, ebenfalls. Zu wünschen wäre es.
zum Beitrag02.08.2026 , 22:50 Uhr
Die EU gespalten? Ich sehe nach dem Vorfall eine geeinte EU. 21 Regierungen (=78%) haben den Protestbrief an Spanien unterschrieben. Das ist eine satte Mehrheit. Sollte es tatsächlich ein hybrider Angriff von außen gewesen sein, ist er grandios gescheitert. Wo der Artikel recht hat, ist, dass durch dieses Intermezzo ohne Aussicht auf Erfolg die EU ein weiteres Stückchen nach rechts rutscht. Und Spanien steht bald allein auf weiter Flur. Auch Frankreich hat wenig Lust auf weiterziehende Migranten an ihrer Westgrenze und auch in Deutschland hat sich die Westgrenze zum neuen Hotspot entwickelt, während aus Polen fast gar nichts mehr kommt. Eine harte Grenze an den Pyrenäen ist zeitnah ein sehr denkbares Szenario, vor allem wenn jene im Artikel angesprochenen "Erntehelfer" auf die Idee kommen sollten, den Plantagen, auf denen sie oft für 1 bis 2€ die Stunde arbeiten, den Rücken zu kehren um mit den neuen legalen Aufenthaltstiteln zumindest ungestört bis an die französische Grenze zu reisen...
zum Beitrag02.08.2026 , 21:50 Uhr
Es wird in Europa keinen Wassermangel geben. Nie. Wasser ist nur noch nicht knapp genug, als das sich mit Entsalzung genügend Profit verdienen lässt. Meer- und Brackwasser kann mittels Umkehrosmose unter hohem Druck durch Membrane gepresst werden, die die Salze zurückhalten. Rund 80% aller Anlagen weltweit nutzen aktuell diese Methode. Daneben gibt's noch die thermische Entsalzung. Dabei wird das Wasser erhitzt bis es verdampft und anschließend kondensiert, um reines Wasser zu gewinnen. Und es gibt auch noch die physikalische Wasseraufbereitung. Das funktioniert mittels Systemen wie spezialisierten magnetischen oder mineralischen Aufbereitern, welche die Struktur von Mineralien im Wasser so verändern, dass die Salze weniger Schäden anrichten, ohne das Wasser komplett zu entsalzen. Circa 180 Länder weltweit nutzen Entsalzungsanlagen und einige, zum Beispiel die Golfstaaten, decken bereits bis zu 90% ihres Trinkwassers aus Entsalzung. Das mögen keine flächendeckenden Lösung für arme Staaten sein, aber für Europa ist das technisch als auch finanziell problemlos machbar und wird auch so kommen. Wasser ist keine Frage des Mangels, sondern des Geldes.
zum Beitrag02.08.2026 , 21:19 Uhr
"Man muss sich ja nur anschauen, wo Menschen freiwillig hingehen und wo nicht." Menschen gehen immer in wirtschaftlich stärkere Länder. Die Regierungsform ist ihnen hingegen fast egal. Wir Europäer reden uns das gerne ein, dass Migranten zu uns primär wegen unserer Demokratie oder der persönlichen Freiheit kommen - und natürlich mag es auch ein paar geben, die deswegen kommen - tatsächlich aber gehen Migranten vor allem dahin, wo sie sich ein besseres wirtschaftliches Auskommen versprechen. Andernfalls würden nicht unzählige Inder in die Golfstaaten zum Arbeiten gehen oder Menschen aus Myanmar nach Malaysia als Erntehelfer, etc... Wäre Demokratie und Freiheit das primäre Verlangen, würden alle ausschließlich nach Europa, in die USA oder nach Japan drängen. Dem ist aber nicht so.
zum Beitrag02.08.2026 , 13:36 Uhr
Die Sahara und die Sahelzone sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Die Ausbreitung der Sahara kann mit der Great Green Wall aufgehalten werden. Da geht's zuallererst um Wind. Das gleiche war auch schon vor 100 Jahren im mittleren Westen der Fall. Nicht nachhaltiger Anbau und Dürre in Kombination lösten die Dust Bowl Stürme aus. Durch den Great Plains Shelterbelt wurde das erfolgreich unterbunden. Und das Mittelmeer kann nicht austrocknen so lange der Zugang zum Atlantik da ist. Nur wenn die Straße von Gibraltar verschlossen ist kann das Mittelmeer austrocknen, bspw zuletzt während der Messinischen Salinitätskrise.
zum Beitrag02.08.2026 , 12:21 Uhr
"Der Klimawandel ist die weitaus größere Bedrohung." Langfristig vielleicht, akut sicher nicht. Akut ist die Bedrohung, dass Russland morgen ins Baltikum einmarschieren kann. Akut ist, wenn China Taiwan angreift und die Welt bis auf wenige Kapazitäten vollständig von der Chipproduktion abgeschnitten wird. Akut ist, dass durch den Ukrainekrieg Millionen Tonnen Getreide auf dem Weltmarkt fehlen.
zum Beitrag02.08.2026 , 11:28 Uhr
"Obwohl die frühere DDR-Gesellschaft doch erlebt hat, was es bedeutet, unter der autoritären Herrschaft Moskaus zu stehen, verharmlost man heute gerne Putins Politik und wünscht sich wieder engere Beziehungen zu Russland." Moskau war der große Bruder. Große Brüder sind Beschützer. Natürlich ist Russland bis heute bei uns positiv belegt, gleichwohl hier auch sehr viele sagen, dass was Putin in der Ukraine macht, ist nicht richtig. Die in den Medien verbreitete völlige Dämonisierung Putins wird allerdings abgelehnt, weil Amerika selbst nichts anderes gemacht hat und macht: Vietnam, Afghanistan, Nicaragua oder Venezuela und Iran jetzt. Krieg, erobern, Marionettenregierungen einsetzen und als Beifang die Zivilbevölkerung opfern - Amerika steht da den Russen in nichts nach. Da trifft halt Westglorifizierung (der gute Ami) auf Ostglorifizierung (der große Bruder). In Wahrheit sinds beides Despoten - meine Meinung - aber unter irgendeinen Rockzipfel müssen wir schlüpfen mangels eigener Verteidigungskräfte - und da strebt halt der Ossi nostalgisch gen Russland, wohingegen die Wessis dem Amerika unter Obama oder Clinton nachtrauern🤷
zum Beitrag02.08.2026 , 09:25 Uhr
Das Weltparlament als Form? Und sie meinen da werden Minderheiten, bspw die EU-Bürger mit nur 5,6% der Weltbevölkerung, besser berücksichtigt? Würden wir da nicht zum Spielball Indiens und Chinas verkommen, die zusammen circa 36% der Weltbevölkerung stellen? Außerdem sieht man ja schon in der EU wohin es führt, wenn 27 Länder Beschlüsse einstimmig fassen müssen - Stillstand, Schwerfälligkeit oder gar gänzliche Blockade (Orban lässt grüßen). Und welche Länder streben "die Verbrüderung aller (Menschen) horizontal in allen Weltregionen miteinander" an? Mir fällt KEINES ein. Alles was bisher global geführt wir - bspw die UNO - ist völlig zahnlos. Im Zweifel übergeht jeder diese Institution. Auch der UN-Sicherheitsrat bringt global null, Russland nutzt ihn für Blockaden. Nationalstaaten sind aus meiner Sicht schon das oberste Maximum an territorialer und gesellschaftlicher Einheit. Oft schon gelingt es diesen nicht, die verschiedenen Bedürfnisse und Wünsche ihrer Bevölkerung gleichermaßen zu erfüllen, siehe Deutschland und die sehr unterschiedlichen Zusprüche zu Parteien in den einzelnen Bundesländern. Das übergehen regionaler Wünsche fördert den Nationalismus am stärksten.
zum Beitrag01.08.2026 , 19:32 Uhr
Also dafür, dass Sánchez "der letzte Linke an der Spitze eines großen EU-Landes" ist, hat er aber maximal rechts gehandelt🤷 Spanien hat einfach alle Geschäfte in Ceuta geschlossen, so dass Migranten keine Lebensmittel und Wasser kaufen konnten. Unterkünfte wurden auch nicht gestellt und Fähren aufs spanische Festland wurden eingestellt - so sind die Migranten aus Mangel an Optionen einfach wieder nach Marokko zurückgewandert. Und einen Tag später hat Spanien nun eine schwimmende Barriere im Meer verankert, die 50cm über und 1 Meter tief unter Wasser ein zukünftiges durchschwimmen verhindert. Da frage ich: wo ist der Unterschied im Handeln von Sánchez im Gegensatz zu den im Artikel kritisierten Regierungen von Finnland oder Italien? Wäre Sánchez diese angeblich linke "Leitfigur über Spaniens Grenzen hinaus", hätte er anders handeln müssen, oder?
zum Beitrag01.08.2026 , 15:48 Uhr
Nein das erhofften nicht nur die CDU Ostverbände. Die gesamte Union saß vor der Wahl 2025 bei Lanz und Co und versprach immer wieder: es wird keine Steuererhöhungen geben, die Steuern müssen runter. Dazu keine neuen Schulden. Söder, Amthor, Merz, alle saßen sie und versprachen es. Es gab extrem viele Wähler die gesagt haben: ein letztes Mal wähle ich Union, aber wenn der Merz nicht hält was er verspricht, wars das. Und was macht Merz? Das größte Schuldenpaket ever. Steckt das Geld zu allem Überfluss nicht in den Mittelstand. Gleichzeitig gibt es keine Steuerentlastungen und Sozialabgaben steigen ins Unermessliche - das sind gefühlt Steuererhöhungen. Oh Wunder hat die Union in Umfragen 25% ihrer Wähler seit der Bundestagswahl verloren - und wenn man sich die Balken ansieht, weiß man genau wohin die meisten von denen gelaufen sind. Und es wird so weitergehen, so lange Merz das genaue Gegenteil tut von dem was er versprochen hat. Wähler haben heute kaum mehr Parteibindung - wer das Gegenteil von dem macht, was er versprochen hat, wird abgewählt. Eigentlich hätte die Union das vom Niedergang der SPD wissen müssen, aber sie machen die gleichen Fehler🤷 Die AfD freuts.
zum Beitrag01.08.2026 , 14:55 Uhr
"...die Hungersnöte, die wir dann auch aus hier sehen." Hungersnöte in Europa? Das ist ein völlig unrealistisches Angstszenario. Wir können einzig Fisch und nicht heimische Obst- und Gemüsesorten nicht abdecken. Bei allem anderen, vor allem den Grundnahrungsmitteln, hat Europa einen Selbstversorgungsgrad von weit über 100%. Kartoffeln 150%, Zucker 150%, Fleisch und Milch 115%, Getreide 100%, etc... Der knapp erscheinende Wert von 100% beim Getreide resultiert vor allem von der Biomassenutzung, denn 14% der landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands werden aktuell für die Produktion von Biomasse verwendet zur Treibstoff- und Wärmeproduktion. Das sind enorme Reserven an Anbaufläche, sollten sie zur Lebensmittelproduktion benötigt werden. Überdies verfügt die EU und vor allem auch Deutschland über weitere große Reserven, die wir aktuell wegen Umweltschutz nicht landwirtschaftlich nutzen - 6,6% der Gesamtfläche Deutschlands stehen unter Naturschutz. Auch diese Flächen könnten bei Benötigung zu großen Teilen intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Hungersnöte in Europa und speziell in Deutschland sind absolut nicht realistisch, auch nicht bei 3 und 4 Grad Klimaerwärmung.
zum Beitrag01.08.2026 , 12:24 Uhr
"Carsten Schneider von der SPD nennt sich Klimaschutzminister, für den Klimaschutz tut er aber praktisch nichts. Wie sonst ist es beispielsweise zu erklären, dass das Kabinett immer wieder neue Hürden gegen den Ausbau der Erneuerbaren in die Gesetzestexte schreibt?" Das ist damit zu erklären, dass Schneider als auch die SPD an der Macht bleiben wollen. Es gibt in der Bevölkerung keinen breiten Rückhalt für einen forcierten Ausbau der Erneuerbaren - zumindest keinen der höherer Kosten beinhaltet. Zudem erfreuen sich Windräder selten der Beliebtheit bei ihren direkten Anwohnern. Die Mittelgebirge mit Pumpspeicherwerken zuzupflastern kommt auch nicht gut bei der lokalen Bevölkerung an - und auch für die Umwelt ist das kein problemfreier Deal. Riesige Landnahme, Abholzung, Erdbewegungen, Wassernahme - so ein Pumpspeicherwerk ist ein ähnlicher zerstörender Eingriff wie ein Tagebau. Alles was für Stadtmenschen so logisch erscheint - Windräder, riesige PV Felder, monströse Überlandleitungen oder Pumpspeicherwerke - müssen diese nicht tagtäglich sehen. Die Landbevölkerung aber schon. Und die finden das sehr oft unschön - höflich ausgedrückt. Und die sind halt auch stimmberechtigt...🤷
zum Beitrag01.08.2026 , 10:28 Uhr
Nachklapp: ihr ICE hält in Berlin, Halle, Erfurt, Nürnberg, München. Die 500 Kilometer dazwischen lässt er links liegen. ICEs sind was ganz tolles von Großstadt zu Großstadt - so lange diese entlang der Strecken liegen. Für alle anderen - Großstädte abseits der Bahnlinien, kleine Städte, und Dörfer - sind ICEs ein Strich in der Landschaft der schnell an Ihnen vorbeisaust...🤷
zum Beitrag01.08.2026 , 08:50 Uhr
"Niemand kommt auf die Idee, man müsse den radikalen Islamismus „politisch stellen“ – was beim Umgang mit der AfD noch immer empfohlen wird. Wie absurd." Nein, absurd ist es, wie aus dem linken Lager täglich neue Stellungnahmen kommen, die die AfD als schlimmer brandmarken wollen als den radikalen Islamismus. So auch dieser Artikel: "Als ob die mögliche Regierungsübernahme einer rechtsextremistischen Partei mit völkischer Ideologie nicht das Zusammenleben aller in diesem Land viel mehr und viel nachhaltiger erschüttern könnte als ein islamistischer Terrorist es vermag." Islamistische Terroristen wollen Queere ausrotten. TÖTEN. Jeden einzelnen. Und ganz nebenbei wollen die ALLE Ungläubigen töten. Siehe Anis Amri, siehe Nizza, siehe Paris Charlie Hebdo und Bataclan, etc... Die AfD ruft nicht zum Massenmord an allen anderen Menschen auf, die nicht ihrer politischen Meinung sind. Den radikalen Islamismus unter die AfD stellen zu wollen funktioniert nicht mal in der linken Bubble gänzlich, geschweige denn beim Rest der Bevölkerung. Das ist hanebüchen. Und der radikale Islamismus erschüttert natürlich unser Land nachhaltiger, der Zulauf zur AfD wird auch durch derlei Anschläge verstärkt
zum Beitrag31.07.2026 , 18:32 Uhr
Ihr Kommentar unterstellt, dass Queere grundsätzlich links sind. Weidel ist queer. Spahn ist queer. Unzählige Rechte sind queer. Das ist ja das Problem linker Logik - als ob Queere automatisch links sein müssten. Links fühlt sich verantwortlich für Queere - ob die das aber überhaupt wollen, wird nicht hinterfragt. Klar, junge und urbane Queere sind mehrheitlich links. Aber fragen Sie mal ältere Queere oder Queere vom Land. Da werden Sie öfter als sie denken andere Antworten bekommen. Queere sind keine homogene Masse wie zum Beispiel Antifaschisten. Queere haben nicht EINEN politischen Background. Queere können genausogut konservativ oder rechts sein. Auch unter den echten Nazis gab es schon viele Schwule und wie es im Berliner Nachtleben während der Nazis zuging ist auch gut dokumentiert.
zum Beitrag31.07.2026 , 18:21 Uhr
"Wenn sie in einem so sicheren Land wie Deutschland ernsthaft Angst davor haben die Wohnung zu verlassen" Fragen Sie mal Juden, Migranten, Frauen, Queere. Alle diese Gruppen haben Angst die Wohnung zu verlassen. Das sind mehr als 50% der Bevölkerung! Und alle aus den gleichen Gründen - fehlende Sicherheit. Juden vor Nazis und radikalen als auch jungen männlichen Muslimen. Migranten vor Nazis und auch anderen Migranten, in Wohnheimen gibt es oft genug Konflikte zwischen Geflohenen aus verschiedenen Ländern. Frauen vor Männern generell. Und Queere vor ebenfalls Nazis, wieder radikalen als auch jungen männlichen Muslimen als auch anderen homophoben...🤷 Man sieht, diese Gruppen haben teilweise voreinander Angst und teilweise vor anderen Gruppen. Ohne ein ordnendes Organ bekommen sie diese Gemengelage nicht befriedet. Die Polizei ist dieses Organ. Deshalb muss sie ausreichend ausgestattet werden mit Mann und Material als auch Befugnissen, diese Aufgabe so ausführen zu können, damit wieder deutlich mehr Menschen vertrauen in diesen Staat haben. Wenn Ihnen ein bessere realistische Lösung einfällt - ich bin ganz Ohr
zum Beitrag31.07.2026 , 17:58 Uhr
So viele Poller können sie gar nicht bauen 🤷 Ihr Vorschlag mündet unweigerlich darin, dass der CSD dann auf einer abgesperrten Strecke unterwegs sein müsste, beispielsweise auf dem Tempelhofer Feld oder dem ehemaligen Flughafen Tegel. Diese Flächen könnte man gegen Fahrzeuge hermetisch abriegeln. Zäune, Zufahrt, wie ein Festival. Das käme den Rechten ganz recht, die Queeren hinterm Zaun irgendwo im Abseits. Und auch die queere Community selbst will das verständlicherweise nicht. Die wollen ja gesehen werden, darum laufen sie ja durch die Stadt. Es wird keine vollkommene Sicherheit geben. Massenkundgebungen werden immer anfällig sein.
zum Beitrag31.07.2026 , 17:50 Uhr
Die Menschen sehnen sich nach Sicherheit. Union und AfD sprechen diese Sehnsucht an. Das war in Anbetracht der anstehenden Wahlen erwartbar und es entspricht ihrem Profil. Bei Die Linke sehe ich hingegen noch keine Taktik. Zuerst der Post aus Neukölln, der dermaßen schlecht ankam, dass er zurückgenommen werden musste. Dann forderte Frau Eralp, es müsse aufgeklärt werden, warum der Terrorist nicht überwacht wurde - was indirekt doch ein Ruf nach mehr Sicherheit ist. Und jetzt fordert man eine "vernünftige Debatte" statt mehr Sicherheit, also nicht mehr Polizei aber mehr Prävention. Ziemlicher Schlingerkurs. Man merkt, der Anschlag trifft Die Linke an ihrem wunden Punkt. Ein Deutscher mit libanesischen Wurzeln der dem IS beitreten wollte, Cousins die beim IS kämpften, etc Die Linke muss den Anschlag verurteilen um die Queere Community zu befrieden ohne die palästinasolidarische Community zu verärgern. Ein ziemlicher Spagat. Im Moment versucht es Die Linke noch mit wegmoderieren, Pantisano warf der Union zuletzt ein "unwürdiges Spiel" vor. Was soll er auch anderes machen - die Situation nach dem Anschlag ist für Union und AfD wie gemalt.
zum Beitrag31.07.2026 , 15:54 Uhr
Also ich erinnere mich an Satiresendungen von Wochenshow über Anstalt bis extra3, wo regelmäßig gefragt wurde, ob Scholz noch da ist, ob wir einen Kanzler haben, etc... Ich glaub kaum das diese linken Sendungen ihn durch den Kakao gezogen haben, wenns nicht wirklich so war - schließlich eint die alle die Abneigung gegen die Union
zum Beitrag31.07.2026 , 15:47 Uhr
Leider doch. Jeden Winter haben wir eine Grippewelle. Grob werden zwischen 100.000 und 300.000 Influenzafälle an das RKI übermittelt. Das ist eine große Spanne, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass Influenza tödlich sein kann - besonders für geschwächte Menschen. Also wie Hitze. Tausende Menschen sterben jährlich durch Influenza oder an anderen Krankheiten in Kombination mit Influenza. Das sind tausende Tode die man verhindern könnte - denn während der Pandemie wurden an das RKI nur 564 Influenzafälle gemeldet in 2020/21, bzw 15000 in 2021/22... Es bräuchte also nur Masken, Abstandslinien im Supermarkt und teilweise Ausgangssperren, schon könnten tausende Tote jährlich in Deutschland verhindert werden. Machen wir aber nicht🤷 Warum? Weil Aufwand und Nutzen immer gegeneinander abgewogen werden. Hitze ist gefährlich. Aber wie gegen Influenza, kann man sich selbst schützen, bspw ausreichend trinken, Ventilator, mobile Klimaanlage, klimatisierte öffentliche Gebäude aufsuchen, in Kurzzeitpfelege gehen, an die Ostsee fahren, etc... Es gibt Möglichkeiten für jedes Budget. Klimaanlagen für Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime - das ist Staatsaufgabe. Zuhause ist Eigenverantwortung
zum Beitrag30.07.2026 , 14:38 Uhr
"Nun also wachen auch die Europäer endlich auf und erkennen, dass sie ebenso dringend etwas an ihrem Lebens- und Konsumstil ändern müssen, um nicht selbst an den Folgen des Klimawandels zu sterben" Ist das so? Wo sind die Abermillionen, die demonstrierend durch die Straßen ziehen? Wo sind die 30% bei Wahlen für Klimaliste? Zuletzt waren es 0,2%, oder? Flugscham? Autoverzicht? Wo ist das freiwillige Tempolimit der Autofahrer, nachdem dazu INSTAGRAM und TicToc Influencer ihr Millionenpublikum aufgerufen haben? Wo sind die Werbekampagnen von Thailand bis in die Karibik, dass Europäer bitte dem Klima wegen zuhause Urlaub machen sollen? Nichts davon gibt es. Nichts davon wird diskutiert. Und Afrika selbst baut Flugplätze wie wild - siehe taz taz.de/Afrikas-Luf...rogramme/!6196436/ Weder in Europa, noch in Afrika, noch irgendwo sonst auf der Welt will eine bemerkbare Masse auf Konsum oder Lebensstil verzichten. Das sind überall absolute Minderheiten. Kleinstbewegungen. Der große Rest will mehr. "Da müsste man was tun" sagen vielleicht viele - kost ja nix, aber "da werde ich was tun und verzichten", das sagen 🤏 Es gibt keine massentaugliche Bewegung für ein Umdenken.
zum Beitrag30.07.2026 , 13:58 Uhr
"Temperaturen jenseits der 30 Grad versetzen unseren Körper und unsere Psyche unter Stress. Die Konzentration lässt nach, der Schlaf wird schlechter, das sorgt für weniger Konzentration und mehr Gereiztheit. Impulskontrolle und Empathievermögen lassen nach." Wenn der Einfluss von Hitze so entscheidend wäre, müssten Russen salopp gesagt total ausgeglichene Menschen sein mit einer niedrigen Gewaltrate, während zum Beispiel Australien mit Mord und Totschlag unentwegt konfrontiert sein müssten, oder? Und USA: die Waffengewalt verläuft da nicht von Nord nach Süd, sondern je nachdem wie scharf oder locker die Waffengesetze sind. Ich weiß das Hitze das neue Lieblingsthema der Klimabewegung ist, und sicherlich beeinflusst Hitze unseren Organismus. Aber in den letzten Wochen wird Hitze zum größten akuten Problem hochstilisiert. Ich frage mich wie Afrikaner oder Inder seit Jahrtausenden bei 30° überleben könnten... Der Löwenanteil der Menschen lebt am Äquator. 90% der Erdbevölkerung leben näher am Äquator als Deutschland. Jeder Rentner der es sich leisten kann wandert in wärmere Gefilde aus. Im Urlaub fliegt jeder nach Süden. Alles Idioten? Das Thema wird mir viel zu sehr dramatisiert.
zum Beitrag30.07.2026 , 07:30 Uhr
"Demnach begehen ehemalige Soldaten im Vergleich zur übrigen männlichen Bevölkerung auffallend häufig Tötungsdelikte und schwere Körperverletzungen mit gravierenden Folgen." Naja wenn ich Straftäter aus Gefängnissen rekrutiere und Ihnen Amnestie nach Ableistung eines 6 monatigen Kriegsdienst verspreche, dann ist es irgendwo logisch, dass die 'ehemaligen Soldaten', die eigentlich verurteilte Verbrecher sind, wieder Verbrechen begehen. In Deutschland ist die Rückfallquote verurteilter Verbrecher mit Knasterfahrung auch sehr hoch. Wer einmal sitzt hat auch in Deutschland große Chancen wieder zu sitzen... Warum soll das in Russland anders sein - vor allem wenn ich die Straftäter dort statt zur Resozialisierung an die Front schicke... Das Russland sich generell wenig um seine Veteranen kümmert ist historisch bedingt. Das Opfer für Mütterchen Russland gehört wie Muttermilch zum Leben. Georgien, Afghanistan, 2. Weltkrieg, Napoleon - egal wo und wie man in die Bücher schaut, der russische Soldat war schon immer entbehrlich. Das mit unserem Verständnis von Ethik einordnen zu wollen geht nicht. Andere Länder, andere Sitten🤷
zum Beitrag30.07.2026 , 06:33 Uhr
"Holt die AfD die absolute Mehrheit, ist die Strategie gescheitert, sie kleinzuhalten" Unter kleinhalten verstehe ich etwas anderes. Kleinhalten heißt für mich unter 5% halten. Für Merz hieß es, die AfD zu halbieren. Egal wie, grandios gescheitert - das ist jetzt schon klar, egal ob die in Sachsen-Anhalt nun 38, 40 oder 42% holen
zum Beitrag30.07.2026 , 06:30 Uhr
Das Moderieren, das Merkel und Scholz beherrschen, geht ihm völlig ab." Wo konnte Scholz moderieren? Scholz schwieg sich aus während die Ampel sich zerlegte. Der Kanzler nicht existent - das beherrschte über 2 der 3 Jahre die Medien. Und seine persönliche Agenda wandelte sich vom "Klimakanzler für alle" zum "Abschieben im großen Stil". Scholz war kein Stück besser im Führungsstil als Merz.
zum Beitrag29.07.2026 , 22:31 Uhr
"Selbstverständlich sind Fahrräder und Fußgänger auch auf Bundesstraßen Verkehrsteilnehmer." Wo und wann sehen Sie Fahrräder und Fußgänger auf einer Bundesstraße? Einmal im Jahr?
zum Beitrag29.07.2026 , 22:28 Uhr
"Studien zeigen, dass Tempolimits die Zahl der Verkehrstoten deutlich senken können." Können - nicht müssen. Ich kenne genauso viele Studien dagegen. Beispiel die USA. Die fahren extrem langsam auf ihren Autobahnen und haben trotzdem unendlich viele tödliche Unfälle. Warum? Weil sie auch rechts überholen dürfen, LKWs teilweise genau so schnell fahren dürfen wie Autos, die Führerscheinausbildung sehr verkürzt ist, es keinen TÜV gibt, undundund. Deutsxhlabds Autobahnen sind extrem sicher. Unsere Ausbildung und Überwachung von Fahrern und Fahrzeugen ist vorbildlich. Durch Tempo 80 auf der Landstraße oder Tempo 30 innerorts lassen sich deutlich mehr Leben retten als durch 120 auf der Autobahn.
zum Beitrag29.07.2026 , 16:31 Uhr
"Im Dezember und Januar erreicht meine 15 kWp Anlage einen Eigenverbrauchsanteil von 20 %." Haben Sie aufgrund der Sonnenstellung mit sehr viel Verschattung durch Bäume oder andere Dächer im Winter zu kämpfen oder woher kommt der so geringe Eigenverbrauchsanteil? Bei 15 kWp hätte ich mehr vermutet... Oder benötigen Sie viel Strom?
zum Beitrag29.07.2026 , 10:25 Uhr
In Berlin herrscht Wahlkampf. Der Anschlag auf den CSD wird das bestimmende Thema der finalen Phase sein. Das wissen alle Parteien - dementsprechend versuchen alle jetzt die Deutungshoheit zu erringen, denn allen ist klar: ist der Grundton erst einmal gesetzt, wird die Debatte um diesen herum geführt. Für Die Linke und die Grünen in Berlin ist das natürlich ein ganz heißes Eisen, weil sie sich sehr schwer tun, die Tat verurteilen zu können ohne zu islsmkritisch zu sein. Das war ja schon sehr gut beim Posting der Neuköllner Linken zu sehen. Es wird spannend ob es Linken und Grünen gelingt sich aus der Schlinge zu befreien, oder ob sie vom Thema vor sich hergetrieben werden.
zum Beitrag28.07.2026 , 18:25 Uhr
Die 90er waren noch VW Golf III, Opel Astra F, Ford Escort und der BMW E36. Ohne Navi, Smartphone oder TomTom, dafür mit Kassette und Bleistift ✏️ für Bandsalat. Metz ruft keine 90er aus, eher 2010er. Und das war ja auch eine Hochzeit.
zum Beitrag28.07.2026 , 17:23 Uhr
Zumindest mehr als jede andere Partei, außer der Kleinstpartei Bündnis C (früher u.a. AUF und PBC)
zum Beitrag28.07.2026 , 17:20 Uhr
Wo tolerieren Konservative nicht das Gendern? Tolerieren heißt 'ertragen', nicht 'gut finden'. Wer will kann Gendern. Ich ertrage das. Die Union erträgt es. Gendern Sie mal einen Islamisten oder Rechtsradikalen und schauen was passiert...🤷 Sie rümpfen die Nase das ich Verbrenner fahre, Fleisch esse und nicht gendere - und ich rümpfe die Nase, dass sie mit 100km/h in der e-Ente über die Autobahn schleichen, vor Schlachthöfen demonstrieren und mit Sprechpausen reden um zu Gendern. Aber ich käme niemals auf die Idee sie mit Gewalt zum Gegenteil zu zwingen und sie mich auch nicht. (Und erst recht keiner von uns will den anderen umbringen.) Das IST gelebte Toleranz. Gegenseitiges ertragen. Akzeptanz des Verschiedenen. Und bezüglich der von Ihnen erwähnten Kleiderordnung im Bundestag: kann ein Richter im Drag-Outfit eine Verhandlung führen? In den Bundestag gehören weder Jogginghosen, noch Lack und Leder - die sexuelle Präferenz hat damit nichts zu tun, aber die Achtung vor dem Hause.
zum Beitrag28.07.2026 , 13:30 Uhr
"...die Gegenmobilisierung ethisch fundierter Kräfte, „die nicht naturgegeben zusammengehören, sich aber jetzt zusammentun“." Dürfte reichlich spät sein für eine Gegenmobilisierung, so wenige Wochen vor der Wahl. Aber vielleicht sorgt es ja für das entscheidende Zünglein, welches eine Alleinregierung der AfD verhindert. Ich sehe da allerdings auch eine Gefahr in der politischen Positionierung der Kirche. In Sachsen-Anhalt gab's vorher einen hohen Zuspruch fürs BSW, teils über 15%. Aktuell gräpelt das BSW bei 4%. Wenn durch die Kirchen nun ein paar Schäfchen beeinflusst werden nicht zur AfD zu gehen, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass die dann zur anderen russlandaffinen Partei gehen - dem BSW... Wenn die AfD durch diese 'Gegenmobilisierung' also 1% verliert und das BSW 1% gewinnt, dann rutscht es mit in den Landtag und das BSW würde in jedem Fall eine AfD Regierung tolerieren... Eine Mobilisierung gegen die AfD macht im Osten also nur Sinn, wenn man die Wähler ins Spektrum von Union bis Die Linke zurückholen kann. Andernfalls könnte die Sache böse nach hinten losgehen und das BSW lachender Nutznießer der Aktion werden.
zum Beitrag28.07.2026 , 09:40 Uhr
Europaweit ist ein Trend zu Geschwindigkeitserhöhungen wahrzunehmen - beispielsweise haben Italien und Tschechien Autobahnabschnitte erprobt, die auf 150 km/h begrenzt sind. Ich bin für ein sachliches Tempolimit: 30 in Ortschaften, 80 auf Landstraßen, 100 auf Bundesstraßen und unbegrenzt auf Autobahnen. In Ortschaften, wo Fußgänger, Fahrradfahrer, Autos und LKW aufeinandertreffen muss mehr Sicherheit her. Die Landstraße muss auch besser gezügelt werden, da hier die meisten tödlichen Unfälle geschehen. Bundesstraßen sind zumeist sehr gut ausgebaut und Fahrräder und Fußgänger sind dort keine Verkehrsteilnehmer - daher Tempo 100 angebracht. Autobahnen sind die sichersten Straßen Deutschlands gemessen an gefahrenen Kilometern zu Unfällen. Baulich getrennt, Pannenstreifen, Mindesgeschwindigkeit 60 km/h. Ein Tempolimit ist hier nicht notwendig. Wer das aus Umweltschutzgründen anders sieht, müsste auch Züge im Tempo begrenzen, weil natürlich auch die mehr Bremsabrieb, Verschleiß und Energie verbrauchen, wenn sie schneller fahren 🤷 Die individuelle Mobilität ist ein hohes Gut - in Deutschland besonders. E Autos fahren zumeist eh nur 170 bis 180, Kleinwagen 140, da brauchts kein Limit mehr
zum Beitrag28.07.2026 , 07:30 Uhr
Ich kann dem letzten Absatz überhaupt nicht zustimmen. Rechte und Konservative auf eine Stufe zu stellen ist falsch. Rechtsextreme und Islamisten sehen Queere als Feinde. Sie verabscheuen die Lebensweise. Und, und das ist am wichtigsten, sie fühlen sich berufen und legitimiert, mit Gewalt gegen Queere vorzugehen. Konservative hingegen sind selbst teilweise Queere. Es gibt queere Abteilungen in der Union. Und ja, ein Teil der Konservativen betrachtet queeres Leben mit Argwohn. Aber Konservative TOLERIEREN Queere. Und darum geht es. Islamisten und Rechtsextreme wünschen Queeren den Tod. Konservative nicht. Die akzeptieren oder tolerieren Queere, je nach persönlicher Prägung. Merz' Aussage bezüglich des Zirkuszelt 🎪 war undiplomatisch und eines Kanzlers unwürdig - man kann daraus von mir aus auch mutmaßlich ableiten, dass er Queere persönlich nur toleriert und kein "Fan" dieser Lebensweise ist, aber weder Merz noch irgendwer sonst in der Union wünscht Queeren den Tod. Konservative trauern mit euch! Denn dieser Angriff war ein Angriff auf uns alle. Mögen wir auch vieles unterschiedlich sehen, das Grundgesetz ist unsere gemeinsame Basis: Konservative, Progressive, Queere.
zum Beitrag28.07.2026 , 07:09 Uhr
Die Kommentare lassen schließen, dass anscheinend einige einen anderen Typus Verkehrsminister erwartet hätten. Da frage ich mich schon: woher kommt diese 'Hoffnung'? Vielleicht hat die taz selbst zu viel Sand in die Augen der Leser gestreut, als sie die letzte Woche durch mehrere Artikel veröffentlichte, die den Kabinettsumbau Friedrich Merz' als Chance bezeichneten. Also eine Chance war und ist es sicherlich, aber für Friedrich Merz. Und Merz hat mit einer wirtschaftsliberalen und konservativen Agenda geworben. Die geht bisher nicht auf. Die logische Folge: er versucht es noch geradliniger. Siehe Linnemann als Gesundheitsminister - eine echte Axt im Walde. Und genau so wird nun auch das Verkehrsministerium besetzt. 100% loyal und bewiesenermaßen, da gedient unter Scheuer und Dobrindt, auf Linie. Ein progressiver Wandel im Verkehrsministerium war so wahrscheinlich, wie wenn Scholz damals Habeck entlassen und die BILD davon geträumt hätte, dass Habeck ein Typ Katharina Reiche als Wirtschaftsminister folgt. Völlig unrealistisch. Ebebso waren jetzige Hoffnungen im Gegenlager völlig aus der Luft gegriffen, dass Merz seinen politischen Kurs aufweicht - das Gegenteil wird der Fall sein.
zum Beitrag28.07.2026 , 06:11 Uhr
"Mein eigener Vorschlag: Tempolimit von 100km/h für alle, die mit fossilen Kraftstoffen fahren, für alle anderen kein Limit!" Da bin ich sofort dabei. Das habe ich selbst schon vorgeschlagen. Das wäre aus meiner Sicht auch der einzig nicht ideologisch gefärbte Grund für ein Tempolimit - Anreiz zum Umstieg auf Stromer. Stromer freie Fahrt, Verbrenner wegen Abgasen drosseln. Klare Sache und eine vernünftige Abwägung zwischen Innovation, persönlicher Freiheit und Umweltschutz.
zum Beitrag27.07.2026 , 22:10 Uhr
Dazu machen wir uns unentwegt Gedanken und es gibt genau zwei Ideen an die Sache ranzugehen: mehr Macht für den Staat, was natürlich irgendwo auch mit der Einschränkung von Grund- und Menschenrechten einhergeht zu Gunsten mehr staatlicher Kontrolle oder mehr Prävention durch Bildung, Aufklärung und engmaschige psychologische persönliche Betreuung. Beides hat sein Für und Wider. Beides ist teuer. Beides bringt keine 100%ige Sicherheit. Mehr staatliche Kontrolle kann schneller umgesetzt werden, während der Weg über Prävention durch Bildung und Aufklärung ein sehr langwieriger Prozess ist. Zu einer Einigkeit, was der bessere Weg ist, werden wir nie kommen, weil sich beide Wege mit völlig gegensätzlichen Vorstellungen von staatlicher Ordnung und gesellschaftlichen Zusammenseins unterscheiden. Und so wird halt je nachdem welche Regierungskonstellation gerade an der Macht ist eher die eine Idee verfolgt oder die andere.
zum Beitrag27.07.2026 , 15:17 Uhr
"Die Kriege um Nahost und die Ukraine eskalieren, die Hochsommer-Brandkatastrophen in Europa spitzen sich zu, die Weltwirtschaft gerät aus den Fugen, und in Deutschland ist der islamistische Terror zurück. Kein Wunder, dass der Horror der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo praktisch null Aufmerksamkeit erzeugt." Sie haben das größte Problem vergessen: Der Liter Sprit kosten 2,30€. Mein Gefühl sagt mir: das bewegt mit Abstand die meisten Menschen hierzulande am drängensten. Diese Gewissheit nehme ich aus dem Beispiel Südsudan: seit drei Jahren tobt dort mittlerweile der Krieg. Zivile Opfer die geschätzt in die hunderttausende gehen. Juckt das irgendwen? Gibt es alltäglich Sondersendungen aus dem Südsudan so wie von deutschen Zapfsäulen, wenn um 12 Uhr mittags Reporter von ntv bis RTL gebannt live von Tankstellen berichten und die Kamera einfängt, wie hoch der Preis wohl heute springt... So lange Ebola im Kongo und regional drumherum bleibt, wird das eine Randnotiz bleiben, ganz egal wie viele dort sterben. Die Spendenbereitschaft weltweit sinkt, Entwicklungshilfen werden gekürzt, etc... Das ist aktuell keine Zeit für Seuchen, Kriege, Mitgefühl.
zum Beitrag27.07.2026 , 14:44 Uhr
"FBI warnte schon 2024 vor Anschlägen auf Prides" Vor Anschlägen auf Prides zu warnen, ist wie Menschen davor zu warnen, dass es nachts dunkel wird...🤷 Anschläge auf Prides sind leider so sicher wie das Amen in der Kirche. So lange das FBI keine detaillierten Erkenntnisse hat, ist solch eine 'Warnung' nichts anderes als eine Wasserstandsmeldung ohne Wert.
zum Beitrag27.07.2026 , 06:51 Uhr
"Mir fällt auf, dass viele Täter, die solche schrecklichen Taten planten oder verübten, lange Zeit in Deutschland (bzw. in Europa) verbracht haben, bevor sie beschließen, zu islamistischen Attentätern zu werden." Sie ziehen hier einen falschen Schluss. Nur weil jemand längere Zeit in Deutschland oder Europa lebt, muss er in keinster Weise mit unseren Werten sozialisiert sein. Das Stichwort lautet Parallelgesellschaften. Die haben wir, europaweit - und natürlich auch und vor allem in Berlin. Das liest man immer wieder in der Zeitung: Person xy, seit Jahrzehnten hier wohnhaft oder gar geboren, muss zu Gericht und braucht einen Dolmetscher...🤷 Da hörts auf. Aus meiner Sicht erlauben wir viel zu viel. Geschäfte wo Produkte in Arabisch ausgewiesen sind, Führerschein- und Behördenformulare in 8 verschiedenen Sprachen, etc... Sprache IST das Tor zur Gesellschaft. Wir erlauben Menschen hier dauerhaft zu leben, ohne unsere Sprache können zu müssen. Wollen wir ein Miteinander, dann MUSS es die Pflicht zur Sprache geben. Das ist aber von links als autoritär verschrien. Kann ich auch irgendwo nachvollziehen. Dann müssen wir aber mit der Gefahr leben. Das will ich nicht. Dann lieber autoritär.
zum Beitrag27.07.2026 , 01:45 Uhr
Aus Sicht einer drohenden AfD Alleinregierung wäre es furchtbar, wenn neben den Grünen auch noch die SPD aus dem Landtag fliegt. ABER abseits davon, fällt mir kein einziger Grund ein, weshalb es die SPD verdient hätte, nicht aus dem Landtag zu fliegen. Diese Partei ist tot, da kommt überhaupt nichts mehr. Die SPD geht den Weg der FDP in die politische Bedeutungslosigkeit. Erschreckend ist nur, wie schnell sie ihn geht. Wir werden gerade historische Zeugen des Untergangs einer ehemaligen Volkspartei.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:21 Uhr
Mit derlei Einstellung 'verkommen' Behörden aber zu reinen willfähigen Ausführungsorganen der Politik. Eine korrigierende Instanz kriegen sie nur, wenn den Job auch Menschen machen, die nicht 100% auf Linie sind 🤷 Das gilt für Ämter wie Polizei wie Justiz. Meiner Meinung nach.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:17 Uhr
Ja auch von der 'guten' Sorte gibt es welche, fraglos. Ich sage Ihnen aber, die sind in der Minderheit im Behördenwesen.
zum Beitrag26.07.2026 , 08:39 Uhr
"Gleichzeitig hört man von Evers Forderungen nach mehr Polizei und die immer gleichen antimuslimischen Tiraden." Das wird nach dem gestrigen Anschlag auf den CSD durch einen bereits vorher polizeibekannten Islamisten nun mit Sicherheit nicht weniger werden. So lange muslimische Gemeinden Islamisten und Hardliner in ihren Gebetshäusern dulden und teils gar auch decken, werden antimuslimische Haltungen in Wahlkämpfen nicht weniger, sondern mehr werden - denn sehr offensichtlich, siehe Wahlergebnisse, kann man damit sehr gute Ergebnisse erzielen. Das gilt mittlerweile selbst für Berlin, die letzte Infratrest dimap Umfrage von 16.07. sieht die CDU wieder bei 20% und die AfD bei 16%. Dieser Terroranschlag wird mit Sicherheit den finalen Wahlkampf MASSIV prägen und es wird sehr spannend, wie sich Die Linke und die Grünen hier positionieren. Für progressive Parteien ist dieser Anschlag so kurz vor der Wahl eine gefährliche Stolperfalle, für Union und AfD ein Wahlgeschenk.
zum Beitrag26.07.2026 , 00:58 Uhr
"Zum Glück hat das Bundesverfassungsgericht gerade entschieden, dass das in dieser Form rechtswidrig ist." Und Sie glauben, dass da noch einer von denen zu uns kommt? Erstmal hat Karlsruhe heute entschieden, dass Deutschland die freiwillig abgegebenen Aufnahmeerklärungen SEHR WOHL wieder zurücknehmen kann, nur eben nicht pauschal für alle Betroffenen - sondern in Einzelfallprüfungen. Und genau DAS wird die Exitstrategie werden, denn wir vertiefen gerade maximal unsere Beziehungen zu den Taliban um reguläre und regelmäßige Abschiebungen mit denen auszuhandeln. Wir werden keinen einzigen mehr aus Afghanistan evakuieren, da wette ich drauf. Wie könnten wir denn Abschiebungen nach Afghanistan rechtfertigen, wenn wir gleichzeitig Menschen aus diesem Land zum Schutz vor deren Regierung evakuieren...? Und auch die Taliban würden das nicht zulassen. Dann könnten wir uns jegliche Abschiebeflüge in die Haare schmieren. Zumindest so lange Merz bzw die Union am Ruder ist, werden diese Einzelfallprüfungen einfach bis zum Sankt Nimmerleinstag verzögert - jede Wette. Recht sprechen und Recht bekommen waren noch immer zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe.
zum Beitrag25.07.2026 , 21:06 Uhr
"Wir haben immer noch über 90 Krankenkassen, die in der Regel die gleichen Leistungen anbieten. Riesen Verwaltungsvolumen, da müssen wir ran. Mindestens die Hälfte. Ich finde, zehn Krankenkassen in Deutschland reichen" Damit hat Linnemann recht und wahrscheinlich braucht es tatsächlich einen Hardliner wie ihn, der diesen Wahnsinn endlich mal radikal mit der Sense ummacht. Wenn er das schafft, Hut ab. Bezüglich allem anderen wirds definitiv nicht 'kundenfreundlicher' für Kranke. Linnemann liegt glasklar auf Linie mit Merz. Am besten also die nächsten ein zwei Jahre nicht krank werden oder direkt an die nächsthöhere Instanz wenden = der liebe Gott und beten 🛐 Wer hier Satire vermutet kennt Linnemann nicht. Der ist mindestens ein Pitpull wie Spahn, nur im Gegensatz zu Spahn vollkommen loyal zu Merz. Linnemann wird die Milliardenlöcher schließen - so oder so. Im einfach-mal-machen Jargon heißt es wohl bald: "is nich, gibt's nich, ham wa nicht mehr - zahl selber."
zum Beitrag25.07.2026 , 20:06 Uhr
Spitzfindiger Einwurf, aber richtig 🤷👍 Artgerecht aus der Sicht des Menschen - nennen wir es so. Schaf, Huhn, Schwein hälst du dir fürs Fleisch, den Hund als Alarmanlage gegen Fuchs, Marder und andere ungebetene Gäste und die Katze ist zum Schmusen da...😅
zum Beitrag25.07.2026 , 19:47 Uhr
Im Zweifel zugunsten?😅 Nein, genau andersrum! Wir sollen im Zweifel IMMER profiskalisch denken. Glasklare Anweisung. Heißt: im Zweifel IMMER zu Lasten des Steuerpflichtigen. Wenn der dann das Gefühl hat, dass ihm etwas zu Unrecht verwehrt wurde, kann er ja Einspruch einlegen und dann geht das ganze an die Rechtsbehelfstelle. Vllt hätte ich das vorher noch erwähnen sollen: sie müssen nicht nur klare Fallzahlen am Tag schaffen, es wird auch erfasst, ob und wieviel Mehrergebnisse sie erzielen.(Dieser Wert wird allerdings nicht in den Statistiken ausgewiesen.) Wenn Mitarbeiter von den Angaben der Steuerpflichtigen abweichen, sollen diese die geänderten Beträge eigentlich mit der # Taste kennzeichnen. Dann erfasst das das System. Ich kenne genügend Kollegen, die die # nur benutzen, wenn die Änderung zu einem Mehrergebnis führt. Bei Minderergebnissen wird die # aus Versehen vergessen... Wenn sie befördert werden wollen, läuft das genau so🤷 Machen Sie sich da keine falschen Hoffnungen. Keine Ahnung wie das in den Landratsämtern läuft, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das ähnlich läuft. Im Zweifel ablehnen statt zu Gunsten, sonst werden sie nie befördert.
zum Beitrag25.07.2026 , 10:05 Uhr
"Menschen sind kein Aktenzeichen" Natürlich sind sie das - auf jeder Behörde🤷 Das trifft Deutsche wie Migranten. Wenns danach geht, sind Behörden tatsächlich völlig wertungsfrei. Wir haben gar nicht die Zeit Menschen und den Einzelfall zu prüfen. Ich kann Ihnen das aus den Finanzämtern berichten. Da gibt es auf dem Papier auch die Vorgabe, den Einzelfall zu prüfen. Aber in der Realität läuft das wie überall: Druck von oben nach unten. Das Ministerium gibt den FALs (Finanzamtleiter) Vorgaben, die geben diese an ihre HSGLs und SGLs (Sachgebietsleiter) weiter, die an ihre SBs (Sachbearbeiter), die an ihren 1. Mitarbeiter und der an den 2. Mitarbeiter... Ende. Klare Vorgaben. In der Arbeitnehmerstelle müssen sie beispielsweise 23 Fälle am Tag abschließen. In der Bewertung (Häuser, Grundstücke) 30 Fälle. Und so weiter. Jede Abteilung hat ihre Vorgaben. Jeder Mitarbeiter führt eine Statistik. Monatliche Statistiken werden im Intranet veröffentlicht, zeigen auf die zweite Nachkommastelle die Werte der verschiedenen Ämter im Vergleich. Sie können sich jetzt mal selber ausrechnen, wie viel Zeit da für den Einzelfall bleibt, sie müssen nebenbei ja auch noch Ablage und andere Dinge erledigen
zum Beitrag24.07.2026 , 22:11 Uhr
Der Krieg wurde geführt, weil eine Gruppe von Saudi-Arabern, Libanesen und Ägyptern, finanziert von einem in Afghanistan lebenden Saudi-Araber, der von Pakistanern geschützt wurde, Flugzeuge ins World Trade Center und ins Pentagon stürzen ließ. Das war ein klassischer Fall der Amerikaner von: 'aber irgendwas müssen wir tun, um Handlungsfähigkeit beweisen zu können.' Deutschland hat entsprechend seiner Verpflichtung im Rahmen der NATO teilgenommen, da der Bündnisfall nach Artikel 5 des NATO-Vertrags am 12. September 2001 als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September in den USA ausgerufen wurde.
zum Beitrag24.07.2026 , 22:03 Uhr
"Ein anderes Mal habe sie ihm ungefragt ins Haar gefasst. Überprüfen lässt sich das nicht. (...) Das Landratsamt Landshut hat den Sachverhalt in einem schriftlichen Statement weder dementiert noch bestätigt, sondern verwies auf die Unmöglichkeit von Körperkontakt aufgrund des „Schalterkonzepts“." Wenn es unmöglich ist, dann ist das doch ein Dementi, oder? War es der taz denn nicht möglich, den Glaskasten während der mehr als EINJÄHRIGEN Recherche zu besichtigen, um den Vorwurf zu überprüfen? Und zu dem anderen Fall: "Gemeinsam mit einem schwulen Freund (...) hat sie zwei Kinder." Da würde ich auch hellhörig werden. Eine lesbische Frau und ein schwuler Mann haben zusammen zwei Kinder. Natürlich ist das eine mögliche Konstellation, aber der Verdacht, dass hier Homosexualität vorgetäuscht wird, um nicht abgeschoben zu werden, ist ebenso ein denkbares Szenario. "Armut, Arbeitslosigkeit oder schwierige Lebensbedingungen" sind wie es auch der Artikel benennt keine Asylgründe, insofern müssen Behörden sehr genau prüfen, um Missbrauch zu vermeiden. Konnte die taz denn beispielsweise eine Lebenspartnerin von Frau Akello ermitteln, um die Aussage zu unterfüttern?
zum Beitrag24.07.2026 , 17:34 Uhr
Kein Tier frisst sich selbst, warum sollte es dann das Tier Mensch tun? Wichtig ist für mich der Umgang mit Tieren, das Stichwort Würde sollte hierbei fokusgebend sein. Ich esse gerne Fleisch, aber nicht industriell verwertetes - da kommt natürlich der Vorteil des Landlebens zum Tragen, wir kennen unser Fleisch hier beim Namen, schlachten selbst und tauschen untereinander im Dorf. Der eine hat Schafe, der andere Hühner, etc - so kommt immer was rum. Wenn ich weiß, dass Tier hatte ein artgerechtes Leben esse ich ohne Reue - es sind und bleiben Nutztiere, dafür halten wir sie ja auch kausal 🤷
zum Beitrag24.07.2026 , 11:53 Uhr
"Insgesamt erleben wir leider 1 autoritär-kapitalistisch-patriarchale hegemoniale Welle" Das ist seit langem die Standardausrede für alles...🙄 Linke und Progressive zerlegen sich selbst, weil sie ALLES aufs Mü genau ausdiskutiert haben wollen. Was macht Rechts - die dulden ne lesbische Vorsitzende und den bekennenden Homosexuellen Spahn als Vorkämpfer. Stellt euch mal so viel Toleranz im linken Lager vor - was da möglich wäre bei Klima, Fleischkonsum oder Aktien... Aber nein, Links zerlegt sich in klein klein, Rechts hat ein großes Ziel vor Augen. Deswegen performt rechts zur Zeit weltweit so gut und links nicht. Glaubt irgendwer Menschen wollen einer Gesinnung beitreten, die nur noch damit auffällt, heillos zerstritten zu sein und die sich gegenseitig überfällt - siehe Zehlendorf zuletzt... Die Rechte tritt mit wenigen Ausnahmen (NRW zuletzt) geschlossen auf. Nennt es Kaderführung, nennt es Parteidisziplin, nennt es sich auf die Lippe beißen fürs große Ganze - nennt es wie ihrs wollt, aber DARAN fehlts der Linken seit langem meilenweit. Die zerstreitet sich ja sogar auf dem Segeltrip gen Gaza so dermaßen, dass 'Aktivisten' die Boote gewechselt haben...😂🙄🙈 Unglaublich dumm.
zum Beitrag24.07.2026 , 11:00 Uhr
Ihnen ist schon klar, dass SPD und Grüne mit der FDP während der Ampel das Ganze politisch angebahnt haben und auch der erste Flug bereits in 2024 unter der Ampel stattfand, oder? Weil sie hier so explizit nur die "Mitläufer" und "Wähler" der "christlichen Masken" addresieren...
zum Beitrag24.07.2026 , 10:25 Uhr
"Man könnte vermuten, daß sie dafür Geld bekommt, also korrupt ist." Garantiert nicht, Reiche ist nicht dumm. Aber eine Anschlussfunktion, ein schön dotierter Posten oder eine Position im Aufsichtsrat, wird sie mit Sicherheit schon bei Amtsantritt sich reserviert haben. Die gute Frau 'hospitiert' nun eben ein paar Jahre in der Politik. So selten ist das gar nicht, Frau Reiche ist wahrlich nicht die erste, die Wirtschaft - Politik - Wirtschaft ihren Arbeitgeber nennt.
zum Beitrag24.07.2026 , 06:28 Uhr
Mit der neuen Überschrift des Artikels wird Mamdanis Verhalten sogar noch besser entlarvt, danke taz 👍 Denn wenn es jetzt "Taktisch richtig, moralisch klar" ist, dass Mamdani Netanjahu nicht festnehmen lassen will, dann hat er ja wissentlich im Wahlkampf gelogen: "Auf die Frage, ob er Netanjahu als Bürgermeister festnehmen lassen würde, (...) bejahte Mamdani noch ohne Umschweife." Die internationale Rechtslage hat sich nicht geändert seit dem Wahlkampf. Also entweder hat er damals dreist gelogen oder handwerklich ungeprüft einfach das Blaue vom Himmel erzählt. Das war dann, egal welche der beiden Optionen," Taktisch falsch, moralisch unklar", oder?
zum Beitrag23.07.2026 , 17:39 Uhr
"Was ich mich frage, wenn ich Ihre Beiträge lese, ist - was würden Sie vorschlagen?" Ich beteilige mich örtlich - Gemeinderat, Feuerwehr, Kulturverein. Immerhin hatten wir zur letzten Wahl nur knapp 40% AfD, drumherum sinds eher 55-65%. Eine realistische Perspektive versprechen und dann auch umsetzen hilft - zum Beispiel Einnahmen für die Gemeinde durch 6 Windräder, das war ein jahrelanger Kampf... Auf Landes- oder Bundesebene fehlt mir tatsächlich seit geraumer Zeit die Phantasie bei 'großen' Parteien, die Partei meiner Wahl läuft unter Sonstige, aber nur aus Taktik eine große zu wählen, widerspricht meiner Überzeugung. Geliefert wie bestellt - wenn eine Mehrheit Fatalismus will, 'muss' man ihr ihn geben🤷 Auf die Schnauze fallen gehört anscheinend unweigerlich zum Naturell des Menschen - aus der Geschichte lernen erschöpft sich nachweislich über die Generationen, leider. Es gibt de facto keine Zeitzeugen mehr die unter dem Faschismus lebten und auch die Generation, die noch die Unfreiheit unter der DDR am eigenen Leib gespürt hat, stirbt bereits langsam weg. Die 'Jugend' will (und muss) anscheinend ihre eigenen Erfahrungen mit derlei Gestalten sammeln.
zum Beitrag23.07.2026 , 15:08 Uhr
"Die angemeldeten Wagen sorgten bereits für Unruhe: Nach Protesten zog Möbel Höffner sich am Montag von der Teilnahme zurück. Dass Firmengründer Kurt Krieger 2024 18.000 Euro an die AfD gespendet hatte, war dem CSD-Vorstand vorab bekannt – eingeladen hatten sie Möbel Höffner trotzdem." Die AfD hat eine lesbische Vorsitzende und Jens Spahn ist ein schwuler Rechtsaußen der Union...🤷 Queers gibt es in jedem Spektrum! Wer ein pro-palästinensisches Bündnis mitlaufen lässt, obwohl nachweislich die Hamas Homosexuelle foltert oder direkt ermordet, der sollte auch Möbel Höffner ertragen. Aber das wäre gelebte Toleranz... Toleranz kommt übrigens von tolerare - das heißt 'ertragen', nicht 'gut finden'.
zum Beitrag23.07.2026 , 14:26 Uhr
"Den Kampf um die Aufmerksamkeit hat der ÖRR dabei verloren. Hunderte Menschen waren bei der innerhalb knapp einer Stunde ausverkauften Veranstaltung live vor Ort, 15.000 weitere sahen die Veranstaltung im Stream, Hunderttausende dürften von dem Skandal aus den sozialen Netzwerken erfahren haben." Das ist eine Milchmädchenrechnung. Die mediale Berichterstattung rund um das Thema fand durch die Ausladung ein gewisses Echo, ja, aber die wenigsten Medien stellten so wie die taz dem Link zum Song mit ein. Da wurden oft und gern nur die mutmaßlich ausschlaggebenden Passagen aus dem Lied zitiert und dann je nach Ausrichtung der Zeitung milde oder brüsk ablehnend eingeordnet. Wie viele Menschen also tatsächlich den Song gehört haben ist schwer zu sagen - die Anstalt jedenfalls erreicht im Schnitt 1,75 Millionen Zuschauer... Das wäre wohl bedeutend mehr gewesen. Und da wären vllt auch ein paar Zuschauer außerhalb der Bubble dabei gewesen - die paar hundert live vor Ort und die 15.000 die zeitgleich im Stream dabei waren, sind ja kein Zufallspublikum. Der Reichweite außerhalb der Bubble hat die Ausladung jedenfalls massiv geschadet, da bin ich mir sicher.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:20 Uhr
"Mamdani will, darf aber nicht" Die Überschrift könnte man so zu fast allen 'Vorhaben' Mamdanis schreiben... Wie zu erwarten wurde es sehr schnell sehr still um Mamdani, da er bisher beinahe alles schuldig bleibt, was er im Wahlkampf so vollmundig versprochen hat. Natürlich liegt es immer nicht an ihm selbst, sondern mal an der Gouverneurin Kathy Hochul, mal am Bauamt, sowieso immer am Geld und jetzt halt an der fehlenden Befugnis...🤷 Das Blaue vom Himmel zu versprechen um dann umso größer zu enttäuschen ist leider trauriger Alltag in der Politik geworden - unabhängig von der politischen Ausrichtung. Merz versprach, er werde alles anders machen. Mamdani versprach, er werde alles anders machen. Starmer versprach, er werde alles anders machen. Überall Wolkenkuckuckusheim versprochen und wenig bis nichts geliefert. Mehr Demut und vor allem mehr liefern statt hohler Versprechen wäre wohl weltweit die beste Medizin gegen Kettensägen, Trump und Alice.
zum Beitrag23.07.2026 , 07:00 Uhr
"Wer - aus welchen Gründen auch immer - rechts wählt, nimmt zumindest billigend in Kauf, dass Politik zu Lasten der Schwachen gemacht" Da machen Sie es sich aus meiner Sicht zu einfach. EU Außenlager, Bezahlkarte, erste Abschiebung nach Afghanistan - alles beschlossen unter Mithilfe von SPD und Grüne in der Ampel. Mietpreiswahnsinn auch in Bremen, obwohl da seit langem ein linkes Bündnis regiert, auch in Hamburg trotz rot-grün, auch und vor allem in Berlin, trotz 19 Jahren rot-rot oder R2G seit der Wende... Die AfD im Westen mit am stärksten in Baden-Württemberg, obwohl gerade da seit langem die Grünen die Richtung vorgeben... All diese Beispiele beweisen für mich: weder handeln Regierungen mit linken Parteien in Deutschland nachweislich weniger zu Lasten von Schwachen, noch wirken linke Regierungen präventiv gegen Zulauf nach rechtsaußen. Es ist - leider - wie immer deutlich vielschichtiger.
zum Beitrag23.07.2026 , 06:27 Uhr
"Dass Frei (...) zum wichtigsten Unionsmann hinter dem Kanzler aufsteigen soll, erinnert ans Peter-Prinzip: Führungskräfte bis zur absoluten Inkompetenz wegloben und befördern." Na das kann man schon noch steigern, regelmäßig beglücken wir Brüssel oder zuletzt ja auch mal die UN mit politischen Fehlzündern... Aber es ist fraglos ein katastrophaler Fehler im System, dass Politiker die im Amt gescheitert sind, nicht wie in der normalen Arbeitswelt nach unten durchgereicht oder bestenfalls direkt kündbar auf die Straße gesetzt werden, sondern in Aufsichtsräten großer Unternehmen landen (nicht wegen der Kompetenz, sondern der Connections) oder in anderen Ämtern weiter Unheil stiften dürfen. Ich bleibe dabei, dass Spahn darauf spekuliert hat. Der macht jetzt ein paar Monate Elternzeit und schaut sich das aus sicherer Entfernung an - und wenn Sachsen-Anhalt und Berlin für die Union verloren gehen und Merz am Ende ist, dann fühlt Spahn mal vor, ob er Phönix 🐦🔥 aus der Asche sein darf oder heuert gleich bei der AfD an und zieht dann durch seine Prominenz nochmal ein paar Prozent gen rechts... - "Wenn er scheitert, scheitert auch Merz" - die Überschrift trifft da absolut ins Schwarze👍
zum Beitrag22.07.2026 , 13:51 Uhr
"Nur ein kleiner Anteil der internationalen Profi-Sportler*innen ist trans. Beim Tennis ist beispielsweise keine einzige trans Frau bekannt, die gerade an WTA-Turnieren teilnimmt" Es ist doch vollkommen egal, ob es nur ein kleiner Anteil ist und es ist auch vollkommen egal, ob gerade jemand gut genug ist, um die Weltspitze aufzumischen oder nicht. Im Sport geht es um fairen Wettbewerb. Sonst bräuchten wir gar keine Einteilung in Geschlechter. Dann treten einfach Menschen gegeneinander an. ...dann würden aber auch 90% aller Sportarten von biologischen Männern dominiert werden. Das will verständlicherweise niemand. Was Trans-Personen betrifft: Sport ist nicht sozialer Alltag. Im sozialen Alltag mag es unbedeutend sein, wenn sich ein biologischer Mann als Frau fühlt und auch so auftritt und benannt werden möchte - im Sport aber macht es einen enormen Unterschied. Sportler müssen klar eingruppiert werden - und es kann nicht sein, dass trans-Personen sich raussuchen dürfen, wo sie mitspielen wollen, während nicht trans-Personen klar nach Geschlechtszugehörigkeit gruppiert werden. Es geht nicht um Ausschluß oder Feindlichkeit, es geht um fairen Wettbewerb für alle.
zum Beitrag22.07.2026 , 13:33 Uhr
Ob es die Autoindustrie rettet? Nun, Krieg ist immer irgendwo. Im Krieg spielt Kaufkraft auch keine Rolle, im Gegensatz zu e-Autos, wo deutsche Marken kein Angebot für Durchschnittsverdiener im Portfolio haben. Und im Krieg geht es auch nicht um CO2-Werte oder andere 'Softskills', sondern um Qualität und technische Zuverlässigkeit - und da sind deutsche Marken immer noch ganz vorne dabei. Rüstung war schon immer lohnend - deshalb spielt Deutschland auch seit jeher unter den Top 5 der Welt der Waffenexporteure mit. Volker Pispers hatte das schon vor 25 Jahren in seinem Programm, wie immer bissig verpackt: ich meine mich zu erinnern das er von "Kundenbindung" sprach, weil wir damals nicht nur in der Top 5 der Waffenexporteure waren, sondern auch Weltmarktführer für Prothesen... 🦾 🦿
zum Beitrag22.07.2026 , 09:07 Uhr
"Das bitte mal bitte im Bezug auf die SPD erläutern." EU Außenlager, Scholz Gerierung als Abschiebekanzler, etc... Mir ging es um die Traditionslinie, die heutige SPD, nicht um die SPD von damals.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:02 Uhr
Otto Wels dürfte immer einen Kranz niederlegen. Meine Kritik bezog sich im Hinblick auf das Wort "Traditionslinie". Wenn ich mir die heutige Politik von SPD (Außenlager, Scholz Wahlkampf als Abschiebekanzler) und Union (widerrechtliche Grenzkontrollen, etc) anschaue, dann fällt es mir schwer da die Traditionslinie zu erkennen.
zum Beitrag22.07.2026 , 07:29 Uhr
"Für mich steht fest: Ein Großteil der AfD-Anhänger:innen war nie „unbescholten“. Nur haben sie es sich in den vergangenen Jahrzehnten bequem eingerichtet." Wir hatten es uns alle bequem eingerichtet. Ost wie West. Und auch wenn die ersten Nachwendejahre mit schmerzhaftem Niedergang im Osten verbunden waren, ging es steil bergauf. Häuser saniert, Trabant und Wartburg gegen große bequeme Limousinen getauscht. Und Urlaube endlich auch abseits von Ostsee und Balaton und ohne Devisenlimit. Im Westen war schon vorher Reichtum und auch der wuchs stetig weiter. Alles gut, Kurve zeigt nach oben, Menschen zufrieden. Dann kam die Finanzkrise 2008, dann kam die Flüchtlingswelle 2015, dann kam Corona, dann Putin. Mittlerweile stehen wir bei 15 Jahren Krise am Stück. Leere Kassen. Überforderte Systeme. Kaputte Schulen. Und Reallohnverluste durch gallopierende Inflation. Wir haben nicht mehr zu viel. Von zu viel kann man gönnerhaft ein paar Krumen abgeben. Ich zuerst, der Asylant danach. Fremdenhass und rechte Gesinnung waren nie weg, sie ruhen nur wenn es einer Gesellschaft gut geht - denn wem es gut geht der ist in der Regel milde. Das beste Mittel gegen rechts ist ein funktionierender Staat.
zum Beitrag22.07.2026 , 07:17 Uhr
Bei den politischen Hinterlassenschaften von PDS und SPD in Kombination mit dem jetzigen Auftreten von SPD und Die Linke wundert mich das nicht.
zum Beitrag22.07.2026 , 06:59 Uhr
"Dass AfD-Inhalte die Menschenwürde von trans* Personen verletzen, weiß ich nicht erst, seit ich es im GFF-Gutachten gelesen habe. Ich erlebe es tagtäglich an der Bushaltestelle." Stehen an der Bushaltestelle AfD Politiker oder Otto Normal der den Queeren beschimpft oder körperlich angreift? Und gibt es diese Probleme erst seit dem bestehen der AfD, oder wurden Queere auch vorher missachtet, gegängelt und gebrandmarkt? Bis vor 35 Jahren war Homosexualität hierzulande eine Krankheit. Weltweit wird Homosexualität immer noch mehrheitlich geächtet. In arabischen und afrikanischen Ländern oft mit Gefängnis oder gar mit dem Tod bestraft, in asiatischen und südamerikanischen Ländern in der Regel mit familiärer und gesellschaftlicher Ächtung. Die AfD selbst hat eine lesbische Vorsitzende. Jens Spahn ist schwul und Rechtsaußen der Union. Es ist richtig, dass die AfD keine queerfreundliche Politik unterstützt. Aber die Probleme die Queere im Alltag haben wenigstens toleriert zu werden, die rühren nicht aus dem politischem Bestreben der AfD her, die gründen auf Jahrtausenden tradierter Ressentiments. Wer diesen Missstand der AfD zuschiebt, entbindet die Gesellschaft ihrer Verantwortung.
zum Beitrag21.07.2026 , 20:52 Uhr
"Ein Kranz ist nämlich nicht bloß ein bisschen Grün, mit einer Schleife versehen. Er steht für eine Ehrenbezeugung. Sein Stifter bekennt sich damit, in einer Traditionslinie mit dem Widerstand zu stehen." Ich gehe größtenteils mit dem Artikel mit, aber wenns danach geht wer im Widerstand war, dann dürften auch weder Union noch SPD einen Kranz niederlegen... Dann dürfte ehrlich gesagt fast keiner einen Kranz niederlegen.
zum Beitrag21.07.2026 , 13:20 Uhr
"Eine Leihmutterschaft degradiert eine Frau zur Gebärmutter auf zwei Beinen." Nein. Solch eine übergriffige Aussage unterstellt allen Frauen, dass sie nicht Herr ihrer Sinne sein können, sollten sie sich als Leihmutter anbieten. Natürlich ist es möglich, dass Frauen die verschuldet sind oder ohne Ausbildung oder ohne Chance auf legale Arbeit in dieses Gewerbe gezwungen werden - aber es gibt eben auch Frauen, die das aus voller Überzeugung tun. Weil sie vllt gerne schwanger sind, weil es - gemessen an normaler Lohnarbeit - eine sehr gut bezahlte Alternative ist, die zudem ein hohes Maß an Freizeit bietet, etc... Es gibt mannigfaltige Beweggründe. Oder, um es mit den Worten von Frauke Brosius-Gersdorf zu beschreiben: "Es gebe ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, ein Recht auf Rauchen und Alkoholtrinken, auf Hochrisikosport". Wir dürfen über unseren Körper frei verfügen - dann muss das natürlich auch das Recht beinhalten, wann wo wie und warum ich schwanger werden will.
zum Beitrag21.07.2026 , 07:09 Uhr
Wer das Spiel um Platz 3 abschaffen will, kann auch Silber und Bronzemedaille abschaffen 🤷 Wen interessieren schon Platz 2 und 3... Überhaupt können wir uns dann jegliche Rangliste sparen. Wer als 25ter beim Biathlon ins Ziel kommt? Egal. Ich finde das Spiel um Platz 3 toll. Und ja, man hat gesehen das ein bisschen die Luft raus war - aber gerade das hat doch erst ermöglicht, dass dieses irre 6:4 am Ende rauskam. Was ein Spiel. Im Gegensatz zum verkrampften Finale. Sport ist Wettbewerb. Es gilt alle Leistungen zu würdigen - und somit auch zu platzieren. Bei Fußball brauchts dafür halt ein extra Spiel - im Amateurbereich werden gern alle Plätze bei Turnieren ausgespielt.
zum Beitrag20.07.2026 , 14:45 Uhr
"Gleichzeitig treibt er den Aufbau eines beispiellosen Geheimdienstapparats voran." Das ist nun wirklich völlig übertrieben. In China kannst du nicht mal mehr über eine rote Ampel gehen, ohne dass dein Gesicht sofort eine Kamera einfängt und dadurch dein "Social-Score" so dermaßen gesenkt wird, dass du wegen dem Überqueren der roten Ampel beispielsweise keinen Kredit mehr bei Banken bekommst oder dir der Grundstückserwerb gänzlich untersagt wird...🤷 Auch auf bundesdeutschem Gebiet gab es bereits wesentlich niederschwelligere Geheimdienstapparate mit deutlich weitreichenderen Befugnissen... Was der SD als auch die Gestapo unter den Nazis, oder die Stasi in der DDR an Daten zusammengetragen haben, war - gemessen an den Möglichkeiten der Zeit - ungeheuerlich. Und die Machtfülle die diese Institutionen hatten, überflügelt bestehende als auch von Dobrindt beabsichtigte Rahmenbedingungen um ein Vielfaches. Wir sollen und wollen uns von den USA empanzipieren, dann brauchen wir einen fähigen Geheimdienstapparat - leider. Wirtschaftsspionage, Anschläge politischer wie fanatischer Natur, etc... Über die Gewichtung Dobrints kann man streiten, die Notwendigkeit ist für mich unabdingbar.
zum Beitrag20.07.2026 , 13:37 Uhr
Ich teile Ihre Schelte gegen SPD und Grüne, weiß aber nicht woher Sie die Gewissheit nehmen, dass mit Die Linke etwas besser laufen würde?🤷 Würde Die Linke etwas anders machen, müssten Bremen und Berlin keine Wohnungsnot haben oder zumindest bessere Konzepte - denn Die Linke ist in Bremen seit langem mit an der Macht und in Berlin war Die Linke seit der Wiedervereinigung fast 19 Jahre mit der SPD oder SPD und Grünen an der Macht. Das ist wahrlich genug Zeit um einen Unterschied zu generieren - allein ich sehe keinen, weder in Bremen noch in Berlin. Bedeutet für mich unterm Strich: entweder Die Linke macht nichts anders als alle anderen Parteien auch, weil die Wohnungsnot gibts in allen Großstädten Deutschlands ungeachtet der politischen Konstellation der Landesregierung oder den Unterschied, den die Politik von Die Linke macht, ist bedeutungslos, weil es eben in Berlin und Bremen beispielsweise auf dem Wohnungsmarkt kein Stück sozialer zugeht als in München oder Düsseldorf.
zum Beitrag19.07.2026 , 15:08 Uhr
"Der Senat muss endlich ausreichend Unterbringungsplätze schaffen" Das ist keine Lösung die ewig geht. Wohnraum in dicht bebauten Städten ist endlich. Ganz unabhängig von Mietpreisen. Selbst wenn alle Wohnungen staatlich wären, gibt es irgendwo ein Limit wenn kein Platz mehr vorhanden ist. Deutschland verfügt bereits jetzt über genügend Wohnraum. Wohnen ist absolut ein Menschenrecht. Aber es ist kein Menschenrecht, da zu wohnen wo man will. Der Artikel benennt es selbst: "Von den 39.000 öffentlich-rechtlich untergebrachten Menschen suchten 26.800 Asyl, weitere 8.400 kamen aus der Ukraine, 3.600 waren hiesige Wohnungslose." Also nur knapp 10% sind "hiesige Wohnungslose." Für die würden die Plätze locker reichen. Asylbewerber und Ukrainer können untergebracht werden, wo Platz ist. Es macht keinen Sinn, Menschen auf dem völlig überfüllten Wohnungsmarkt in Hamburg, Berlin oder München in unwürdigen Bedingungen zu stapeln - und in strukturschwachen Gegenden im Ruhrgebiet oder in Regionen Ostdeutschlands, wo tausende Plattenbauten leer stehen, herrscht Wohnungsüberschuss.
zum Beitrag19.07.2026 , 09:31 Uhr
Das ist hier in Thüringen genau so - 7.30 Uhr. Hilft nur wenig, wenn Schulen klassisch als Plattenbau mit riesigen Fensterfronten gen Süden oder Westen ausgerichtet sind - die Dinger heizen sich auf wie Backöfen. Dazu die Problematik, dass hier 90% der Grundschulkinder in der Ganztagsbetreuung sind... - auch wenn die Schule somit um 12 Uhr endet, gespielt wie gelernt und Hausaufgaben gemacht werden in völlig überhitzten Horträumen bis um 16 Uhr Eltern knallrote Kinder und Hotnerinnen aus ihrem Elend erlösen. Schulen gehören grundsätzlich klimatisiert. Genauso wie Krankenhäuser und Altenheime. Wir sind die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt. Peinlich sowas.
zum Beitrag19.07.2026 , 09:21 Uhr
An ihrer Theorie ist durchaus was dran. Ich vermute ähnliches, habe das so auch schon hier geschrieben. Die Nachwehen werden die Union bluten lassen, da unweigerlich das Thema Leihmutterschaft wieder ausdiskutiert werden wird. Völlig egal wie das am Ende ausgeht, offener Streit kostet immer kurzfristig ein paar Wählerpunkte. Gerade im Hinblick auf die Wahl in Sachsen-Anhalt kommt es aber zeitnah auf jedes Komma an Wählerstimmen an - und das gilt auch für die Berlinwahl. Wenn Sachsen-Anhalt an die AfD fällt und Berlin an R2G und die Union dort gar nur Vierter wird, dann ist Merz am Ende. Springt Wüst dann nicht in die Bresche gibt es Neuwahlen - und wie die ausgehen prophezeit die Sonntagsfrage allwöchentlich... Ich traue es wenigen zu so intrigant zu denken und zu planen, aber Spahn definitiv. Masterplan AfD, nachdem seine Stellung als Kronprinz der Union in den letzten Jahren arg ins Wanken geraten ist und ein gewisser Wüst mittlerweile offen als Nachfolger gehandelt wird... Wer Spahn kennt, weiß, dass lässt er sich nicht gefallen. Der Mann will Kanzler. Mit wem oder wie ist ihm komplett egal.
zum Beitrag19.07.2026 , 08:45 Uhr
Wunderschöne Reportage. Tolle Eindrücke aus dem Abseits der WM und auch dem finalen Fazit, dass die WM "Trotz Fifa. Trotz allem." ein riesiges Highlight war, kann ich mich nur anschließen. Wir saßen auch gestern wieder in großer Runde im Dorf bei Grill, Bier, Wein und Sekt und verfolgten ungläubig das phänomenale Spiel zwischen England und Frankreich. Wer das gesehen hat, kann diesen Sport nur lieben. Egal was Infantino und Trump rumpfuschen, entscheidend ist auf dem Platz. Heute noch Finale, dann heißt es leider wieder 2 Jahre warten bis zur nächsten EM auf den britischen Inseln - aber ab März 2027 ist ja wieder Quali, das versüßt die Wartezeit ein bisschen.
zum Beitrag19.07.2026 , 08:36 Uhr
Volle Zustimmung. Im Gegenteil - es ist ein verdientes Leiden ob seiner völlig abgehobenen Art Gesetze nur als "kann" Option wahrzunehmen. Spahns arrogantes 'Ich mache Gesetze aber kehre mich einen feuchten Dreck darum, wenn sie mich beschränken' Gehabe verdient jedes Leid. Möge er sich lange grämen
zum Beitrag19.07.2026 , 08:33 Uhr
Konsequenterweise ja, aber Herr Streeck ist Hinterbänkler. Bis zum öffentlich werden des Skandals kannten den, mich inklusive, 99% der Deutschen nicht. Erstmal wird medial das Thema mit Fokus auf Spahn ausgeschlachtet. Im nächsten Schritt wird geschaut, ob man mit dem Skandal auch Merz ins Wanken bringt - denn auch der Kanzler hat ja (wieder einmal) komplett versagt und Spahn und Streeck zuerst zum Babyglück gratuliert, ohne auf den Werdegang einzugehen und ERST als parteiintern wie extern und in den Medien die Empörung große Wellen schlug, schickte sich Merz an, Spahn plötzlich auch zu kritisieren und legte ihm den Rücktritt nahe. Daraus lässt sich wieder einmal ableiten: 1. Auch Merz ist die Parteilinie egal 2. Er ist entscheidungsschwach und hängt sein Fähnchen nur nach dem Wind Weil diese beiden Punkte in Merz Kanzlerschaft schon häufiger aufgetreten sind, dürfte ihn irgendwann so ein Skandal auch mal zu Fall bringen - in der Masse ist das einfach nicht mehr tragbar. Die Medien und insbesondere Springer werden das genau beobachten und vllt auch mal schon vorfühlen. Wenn nichts geht, wird man sich vllt noch zeitnah der Randnotiz Streeck widmen, für viel Wind taugt der aber nicht
zum Beitrag18.07.2026 , 17:39 Uhr
Das weiß ich nicht. Aus den bisher bekannt gewordenen Details ist nicht ersichtlich, ob und wieviel Kontakt zwischen diesen Streifen herrschte. Ich hoffe, dass das im Verfahren aufgeklärt werden kann.
zum Beitrag18.07.2026 , 17:26 Uhr
Für Schulen gilt das gleiche wie für Krankenhäuser - es ist ein Skandal und nicht zu erklären, wieso nicht wenigstens Neubauten seit 30 Jahren nicht von vornherein mit Klimaanlagen ausgestattet sind 🤷 Der zusätzliche Stromverbrauch kann seit eben jenen 30 Jahren kein Argument mehr sein, wenn man - mindestens ein genauso großer Skandal - Neubauten konsequent mit PV Anlagen bauen würde. Das Klima, bzw die Klimaerwärmung, ist da nur die Kirsche auf der Sahne, denn auch ohne die Klimaerwärmung ist es - je nach Bundesland und Lage der Sommerferien - an mehreren Wochen im Jahr zu warm in Klassenräumen. Das diese Bauversäumnisse sich nun durch die Klimaerwärmung doppelt rächen, ist eine unglückliche Verkettung falscher Prioritätensetzung. Das aber nur seit oder durch die Klimaerwärmung es in Schulen und Krankenhäusern zu warm ist, ist falsch. Dementsprechend ist es auch wohlfeil, diese Themen nun scheinheilig im Zuge der Klimaerwärmung totzureiten. Es sind grundsätzliche Fehlplanungen die wir da seit Jahrzehnten produzieren. Die grundlose Verdammnis von Klimaanlagen in Deutschland muss endlich beseitigt werden. Das ist kein Plädoyer gegen Klimaschutz, es geht ums grundlegende Prinzip.
zum Beitrag18.07.2026 , 16:04 Uhr
Überfällig. Wein predigen und Wasser saufen - das zieht sich durch Spahns politisches Wirken wie ein roter Faden. Schon das er die Masken-Deals politisch überlebt hat ist unbegreiflich. Mögliche Erklärung hierfür: Spahn ist enorm gut vernetzt und galt immer als Kronprinz. Aber diesen Skandal konnte er nicht überleben. Erst auf Parteilinie gegen die Leihmutterschaft abgestimmt, um das Verbot dann rotzfrech im Ausland zu umgehen. Wenn man bedenkt wie lange das Anbahnen einer Leihmutterschaft dauert, dann ist klar, dass Spahns Baby schon 'in der Produktion' war, als er im Februar diesen Jahres noch DAGEGEN gestimmt hat. Spahn stürzt Union und Merz damit auch noch in eine fundamentale Krise, denn egal ob die Parteiposition weiterhin gegen Leihmutterschaft bleibt oder im Nachgang der Affäre nun fällt, die Union wird darüber öffentlich streiten - und somit bluten in der Wählerpräferenz. Und DAS ist vor Landtagswahlen, in denen es für die Union um alles geht, eine Katastrophe. Wenn Sachsen-Anhalt an die AfD und Berlin an R2G fällt, ist Merz Geschichte. Wer Schadenfreude darüber empfindet bedenke bitte, was bei den bundesweiten Umfragewerten dann droht...
zum Beitrag18.07.2026 , 13:20 Uhr
Sie haben recht, richtig müsste ich sagen, es sind vier Menschen, die nachweislich Verbrechen begangen haben, weil sie den Staat disfunktional empfunden haben.
zum Beitrag18.07.2026 , 09:02 Uhr
Nein. Sie vergleichen die schwere der Taten. Das ist etwas völlig anderes. Natürlich stehen die NSU'ler in der Schwere 100 Stufen über Maja und Lina. Die schwere der Tat bemisst den Strafrahmen. Es geht aber nicht um die schwere der Tat. Es geht darum, dass sowohl Uwe und Uwe als auch Maja und Lina verurteilte Verbrecher sind. Es geht darum, dass alle vier das Gewaltmonopol des Staates in die eigene Hand genommen haben, weil sie den Staats für disfunktional empfunden haben. Menschen abzufeiern, die das Gewaltmonopol in die eigene Hand nehmen, ist niemals staatstragend, sondern staatszersetzend. Es geht hier um kein Hufeisen, es geht hier um keine Verharmlosung, es geht um das grundlegende Prinzip.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:30 Uhr
Nein hier werden keine Staatstragenen gecancelt - allein die Zeile "liebe Grüße an Lina, Gucci, Maja und Nanuk" ist schon disqualifizierend, weil es sich zumindest bei Maya und Lina um verurteilte Verbrecher handelt. Schwere Körperverletzung ist kein Vergehen, das ist ein Verbrechen. Verbrecher abzufeiern ist nicht staatstragend, es ist staatszersetzend. Wenn das ZDF das geduldet hätte, müsste im Umkehrschluss auch ein Song geduldet werden, der 'liebe Grüße an Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos' besingt - und da sind wir uns wir uns hoffentlich alle einig, dass das eine absolute Fehlinterpretation von 'künstlerischer Freiheit' wäre. Leitplanken müssen an beiden Flanken des Rechtsstaats klar verteidigt werden - Verbrecher abfeiern kann und darf im ÖRR niemals eine Plattform geboten werden. Richtige Entscheidung des ZDF.
zum Beitrag17.07.2026 , 17:52 Uhr
Den finalen Rettungsschuss können und wenden nur Spezialkräfte an - die allermeisten von denen haben vorher militärisch gedient, bevor sie zu den Polizeien überwechseln. Der normale Polizist übt aus 3 bis 25 Meter in der Ausbildung, wobei die 25 Meter nur mit der MP geschossen werden in aller Regel. Das ist die Bekämpfungsreichweite von normalen Polizisten, 3 bis 25 Meter. Für alles andere bitte ins Kino gehen. Das Trefferbild im Fall Lorenz entspricht exakt dem, welches bei einer Schussabgabe unter höchster Anspannung entsteht - da wurde aus kürzester Entfernung alles und nichts getroffen. Genau dieses Streubild ist typisch bei einer Extremsituation.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:49 Uhr
"5 Schüsse in den Rücken sind Keine Notwehr , so falsch kann Kann man eine Situation nicht einschätzen ." Falsch. Sie lernen bei Waffengebrauch das Magazin zu leeren. Bei solchen Konfrontation sind beide Seiten maximal mit Adrenalin gefüllt - deshalb MÜSSEN sie das gesamte Magazin verschießen. Grund 1: das Gegenüber lässt sich von einer Kugel nicht stoppen. Grund = Adrenalin. Das ist nicht Hollywood. Getroffene rennen weiter, kämpfen weiter. Grund 2: einen Wirkungstreffer landen. Auch hier: Grund = Adrenalin. Durch die maximale Anspannung ist Zielen extrem schwierig, dazu bewegt sich in der Regel das Ziel hektisch. Deshalb werden alle Polizeien wie Soldaten weltweit auf Center Mass ausgebildet. Mitte Mitte ist anzuvisieren, also die Mitte des Brustkorb. Weil die Chance ihn zu treffen am größten ist. Weil auch bei nicht treffen der Mitte die Chance auf einen raumnahen Wirkungstreffer am größten ist. Nochmal: Es ist nicht Hollywood! Bei Waffengebrauch ist das Magazin zu entleeren und die Mitte anzuvisieren. Einmal schießen und schauen ob er weiterläuft ist Hollywood! Auf Beine oder Arme schießen ist Hollywood!
zum Beitrag17.07.2026 , 09:33 Uhr
Mir fehlt in der Darstellung der taz zu diesem tragischen Vorfall in jedem Artikel die Perspektive aus Sicht des Polizisten ⚖️ Wenn ich mir vorstelle: Ich bin Polizist und ich erhalte den Funkspruch, dass eine männliche Person nach einer Auseinandersetzung flüchtig und mit einem Messer bewaffnet ist, dann wäre ich definitiv auch von vorne herein auf absolute Eigensicherung im Gehirn alarmiert. Dann kommt es zum Kontakt: der mutmaßliche Täter kommt auf mich und meinen Partner zugerannt. Bereits aus großer Entfernung (60 Meter) fordern wir ihn zum Stehenbleiben auf. Trotzdem rennt er direkt(!) auf uns zu, obwohl wir den Schusswaffengebrauch angedrohen - rennt weiter, bleibt nicht stehen, direkt auf uns zu! Amok, Drogenrausch, Anschlag - wären da drei Szenarien die mir instinktiv in den Kopf schießen. Dann versuche ich den Flüchtigen mit einem Tritt zu stoppen, es misslingt, in direkter Folge versprüht der Flüchtige Pfefferspray - und rennt weiter. Ich schieße. Ob es sich genau so zugetragen hat, ob angemessen oder nicht, ob Notwehr oder nicht, ist Aufgabe des Gerichts zu klären. Das der Polizist sich bedroht gefühlt haben könnte, ist für mich sehr gut vorstellbar bei diesem Szenario.
zum Beitrag17.07.2026 , 03:50 Uhr
"Früher war mehr Wasser" Also bei uns regnet es sogar mehr als früher 🤷 Allerdings fällt der Regen komprimierter. 'Früher war mehr Landregen' wäre aus meiner Sicht der bessere Satz gewesen. Deutschland hat immer noch genügend Wasser. Man schaue sich mal die ganzen Tagebaulöcher an, die hier im Osten die letzten Jahrzehnte vollgelaufen sind und immer noch volllaufen... Gäbs wirklich zu wenig Wasser, würde das wohl kaum funktionieren. Wir haben hinterm Haus seit jeher eine 8.000 Liter Zisterne, letztes Jahr vor dem Haus nun noch eine mit 4.000 Liter eingegraben. Der Brunnen fiel die letzten Jahre öfter mal trocken. Als vor einigen Jahren die Kanalisation kam, haben die eine Schicht durchbrochen, seither ist das Grundwasser mehrere Meter tiefer. Wir haben nachgebohrt, gleich auf 24 Meter, seither wieder Wasser satt. Man muss sich halt ein bisschen anpassen - dafür ist der Pfirsichbaum proppe voll🤷👍 Jedes Minus trägt auch ein Plus in sich.
zum Beitrag16.07.2026 , 18:59 Uhr
Zwischen Hitler und "Reportern" vom APOLLO liegen Welten, wenn nicht gar Universen, oder? Gewalt ist niemals legitimiert, außer von Trägern des Gewaltmonopols.
zum Beitrag16.07.2026 , 10:28 Uhr
Volle Zustimmung. Ein absolut streitbarer Charakter, der sein Fähnchen noch nie nach dem Wind gehalten hat - gerade und vor allem nicht zu DDR Zeiten. Auch in der frühen Nachwendezeit hatte er immer eine klare Meinung - und bei Corona sowieso. Das ist der taz aber alles egal - bei der taz will man immer sofort Menschen die Zurechnungsfähigkeit abschreiben oder sie anderweitig diskreditieren, sobald sie sich nicht ablehnend zur AfD äußern - als ob Menschen oder die Welt eindimensional wären...🙄😮💨 Steimle ist das beste Beispiel für einen typischen Ossi, den die taz nicht in die Schablone pressen kann. Weder Steimle noch Ossis sind bloße Idioten oder bloße Rassisten oder bloße Demokratieverachter. Da machen es sich taz wie Linke immer viel zu einfach. Wer die AfD politisch bekämpfen will, sollte deren Wähler verstehen lernen, statt blind abzukanzeln. Das wäre Toleranz aushalten und nicht nur predigen - aber daran hapert es ganz gehörig links. Menschen zurückgewinnen ist schwer und steinig, aber von dauerhafter Natur, wenn es glückt - Menschen verdammen ist einfach und schnell, aber du schaffst dir einen ewigen Feind. Dass das nicht aufgehen kann wird leider nicht begriffen.
zum Beitrag15.07.2026 , 19:22 Uhr
Ich sage nie, dass alles keinen Sinn hat. Ich sage nur, dass die Idee, es zu verhindern, falsch ist, weil es sich aus meiner Sicht nicht verhindern lässt. Lassen Sie mich Japan als Beispiel nehmen. Niemand käme dort auf die Idee Erdbeben verbieten zu wollen, weil es nicht geht. Stattdessen bereitet man sich vor, präventiv und baut Strukturen auf, um im Ernstfall das Ereignis überstehen zu können. Meloni, Le Pen, Trump, Weidel lassen sich nicht verbieten. So etwas und jemand kommt immer wieder. Genauso wie ein Stalin, Lenin oder Che Guevara. Statt Brandmauern zu legen sollten wir endlich anfangen die AfD einzubinden. Sie muss in jeden Ausschuss. Sofort. So lange sie nirgends involviert ist, kann sie immer mit dem Finger auf alle anderen zeigen und sagen "ich würde es anders machen." Das BSW ist und bleibt das beste Beispiel. Die hat man trotz Putinliebe sofort eingebunden bspw in Thüringen - und damit völlig entzaubert. Nicht nur hat das BSW zwei Drittel in Umfragewerten verloren, beinahe wäre die Partei auch an inneren Kämpfen (Wagenknecht vs Wolf) zerschellt. Das gleiche hätte mit der AfD gemacht werden müssen. Maulhelden stellt man durch Verantwortung übertragen.
zum Beitrag15.07.2026 , 17:45 Uhr
"Das Durchschnittseinkommen in Sachsen-Anhalt liegt rund 10.000 Euro unter dem Bundesdurchschnitt und 16.000 Euro hinter Hamburg." Und in Hamburg zahle ich das fünffache für ein Vorstadthaus und mindestens das doppelte an Miete. Außerdem ist Hamburg die Stadt mit den meisten Einkommensmilionären, das verfremdet die Statistik. Nein sie haben natürlich auch Recht, jede Statistik kann man drehen wie es einem taugt - der Mangel an jungen Menschen im Osten kommt daher, dass ihre Eltern vor 20 Jahren in Westen gingen als der Osten brach lag. Mittlerweile kommen immer öfter welche zurück. Auch in unserem Dorf herrscht Zuzug. Hier gibt's halt Häuschen und Garten noch für Preise, wo du im Westen nicht mal n leeren Bauplatz für kriegst. Wer qualifiziert ist findet durchaus auch Arbeit. Dazu haben wir kleine Klassen, freie Kitaplätze - also die die zurückkommen höre ich nur loben. Die AfD spielt dabei null Rolle 🤷 Die Abneigung muss ein ziemliches Westproblem sein
zum Beitrag15.07.2026 , 10:50 Uhr
"Die Probleme in Sachsen-Anhalt sind zum einen die totale Überalterung der Gesellschaft und die hohe Arbeitslosigkeit." Zahlen aus 2024: Jüngstes Bundesland, Hamburg, 42,2 Jahre, bundesweiter Schnitt 44,2 Jahre, Sachsen-Anhalt 48,3 Jahre. Tatsächlich sind nur die drei Stadtstaaten und Baden-Württemberg unter dem Bundesschnitt, der Rest drüber. Sachsen-Anhalt ist teils nur Monate älter als andere Bundesländer, auch nur 2 Jahre mehr als das Saarland oder Schleswig-Holstein...🤷 Zwei Jahre Unterschied ist keine "totale Überalterung." de.statista.com/st...ch-bundeslaendern/ Bei der Arbeitslosenquote liegen Sie völlig falsch. Da führen mit Abstand die drei Stadtstaaten, selbst Hamburg hat eine höhere Quote als Sachsen-Anhalt... Überhaupt liegt Sachsen-Anhalt auch in Bezug auf Arbeitslosigkeit nur marginal vor den restlichen neuen Bundesländerm, teils im 0,x% Bereich... Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein - haben alle nur 2% weniger als Sachsen-Anhalt. Ich glaube Sie und überhaupt viele im linken Milieu dichten sich was über Sachsen-Anhalt zusammen. So viel anders ist dort die Lage nicht.
zum Beitrag15.07.2026 , 10:33 Uhr
Da meinte ich das BSW. Hat doch hervorragend geklappt.
zum Beitrag15.07.2026 , 08:55 Uhr
Jep - die ungarische Staatsanwaltschaft wirds freuen, da sie ja wie Maja Einspruch eingelegt hat, kann sie nun mit den Einlassungen aus Düsseldorf kräftig das Strafmaß Richtung ehemals anberaumter Länge schrauben. Ich sehe auch nicht, wie die Einlassungen für die in Düsseldorf Angeklagten zu milderen Urteilen führen sollen. Aber die mediale Rechte hat ordentlich Futter über den Sommer und die AfD wird die Einlassungen sicher auch im Wahlkampf ausschlachten. Für das, dass die Angeklagten so lange geschwiegen haben, ist dass, was sie nun gesagt haben, reichlich wenig taktisch durchdacht. Billiger kann so eigentlich nicht werden, eher teurer.
zum Beitrag15.07.2026 , 06:34 Uhr
"Zückt ein Deutscher das Messer - Schwamm drüber! Tut ein Migrant das Gleiche: Raus mit den Messer-Männern! Einfach herrlich - diese Dichotomie: Deutsch = gut, Mirgrant = böse!" Ihre Schlussfolgerung ist falsch. Es geht nicht darum wer gut oder böse ist, denn beide werden vor Gericht belangt. Es ist nur so, dass wir den Deutschen behalten müssen, weil er nunmal unser Staatsbürger ist, wohingegen wir den Migranten nach oder während Verbüßen der Haftstrafe abschieben können, weil er eben nicht unser Staatsbürger ist. Was auch folgerichtig ist und so von jedem anderen Land der Welt praktiziert wird. Schwerstkriminelle Ausländer - ihr Beispiel einer Messertat ist nun mal ein schweres Verbrechen - behält kein Land der Welt freiwillig.
zum Beitrag14.07.2026 , 22:23 Uhr
Keine Verfassung währt ewig. Ein Blick in egal welches Geschichtsbuch lehrt das. Egal welches Land, egal welche Zeit - stetig und ständig veränderten sich Gesetze und Herrschaftsform. Auch das Grundgesetz wird nicht ewig währen, da hilft auch keine Ewigkeitsklausel. Papier und Tinte sind geduldig und austauschbar. Es wäre das erste Mal in tausenden Jahren Menschheitsgeschichte, dass es anders wäre 🤷 Das sehe ich nicht
zum Beitrag14.07.2026 , 22:18 Uhr
Die Mehrheit bestimmt aber indirekt was Recht und Unrecht, indem es Volksvertreter durch Wahl legitimiert. Jene Volksvertreter sind zwar nicht an den Willen der Wählenden gebunden, werden dann aber zunehmend nicht wiedergewählt werden. Da stehen wir gerade. Die Menschen suchen sich Vertreter, die ihren Willen umsetzen. Das passiert ja an allen politischen Ufern - viele enttäuschte Grüne liefen zuletzt auch zu den Linken über. Der Aderlass von SPD und Union hingegen fließt mehrheitlich gen AfD.
zum Beitrag14.07.2026 , 21:31 Uhr
"Für die breite antifaschistische Zivilgesellschaft" Denkfehler. Die breite Zivilgesellschaft ist nicht antifaschistisch sondern einfach nur eine breite Zivilgesellschaft. Wäre die breite Zivilgesellschaft antifaschistisch, hätte Widersetzen für Erfurt nicht monatelang Werbung machen und hätte auch nicht 200 Busse aus der ganzen Republik und Österreich zusammenkarren müssen, damit man am Ende 30.000 Menschen auf die Straße bringt. Wäre die breite Zivilgesellschaft antifaschistisch, wären allein aus Erfurt 30.000 gekommen - selbst das wären nur 15% der Einwohner... Wenn sich von 84 Millionen nach monatelanger Werbung 30.000 treffen ist das keine große Bewegung, sorry 🤷
zum Beitrag14.07.2026 , 17:15 Uhr
"Ich denke viele CDU-Anhänger werden der Partei einen Denkzettel verpassen wollen und die Risiken dabei in Kauf nehmen, in der Hoffnung, dass dadurch die CDU zur Vernunft kommt" Vollste Zustimmung. Die Union lässt sich von der SPD am Nasenring vorführen. Trotz Merz, Spahn, Söder und Dobrindt ist das immer noch SPD light Politik. Die vier können es einfach nicht. Verrat an Partei und Idealen.
zum Beitrag14.07.2026 , 07:21 Uhr
"Was dann? Würde man Bundespolizei schicken um eine derart extra-legal agierende Landespolizei an ihrem Tun zu hindern? Nötigenfalls mit Gewalt?" Nein warum denn, Dobrindt würde es heimlich feiern und eine Mehrheit steht der Zuwanderung ablehnend gegenüber (siehe Umfrage Tagesspiegel, summiert 76%) - und die Rückführung von Straftätern nach Afghanistan begrüßen 93% laut Umfrage (siehe Fokus). Was die AfD in Sachsen-Anhalt vor hat, genießt über weite Strecken breite Zustimmung - gerade und vor allem in der ländlichen Bevölkerung. www.tagesspiegel.d...htig-15069272.html www.focus.de/polit..._id_260017646.html
zum Beitrag13.07.2026 , 23:08 Uhr
"Ich hätte auch lieber Schweizer, Belgier und Norweger im Halbfinale gesehen" Hätten wahrscheinlich alle - aber wie sie schon sagen: Embolos Blackout, Haaland ein schwacher Auftritt und Courtois verletzt sich - das sind halt die Nuancen die dann am Ende entscheidend sind gegen Harry Kane, Messi und Co 🤷
zum Beitrag13.07.2026 , 21:22 Uhr
"Merken die Menschen dort eigentlich nicht, wie sie durch die AfD verarscht werden?" Die AfD hat noch nie regiert. Verarscht wurden die Menschen bisher nur von allen anderen Parteien. Es ist nicht die Schuld der AfD, dass Merz großkotzig erklärt hat, es reiche ein Herbst und alles wäre wieder im Lot. Die AfD kann auch nichts dafür, dass die Ampel zuvor so vieles versprach und so wenig lieferte... Die AfD kann auch nichts dafür das Merkel meinte "wir schaffen das" und dann jahrelang nichts auf die Kette brachte das wir es schaffen... Ich gehe völlig mit Ihnen konform, dass die AfD mutmaßlich nichts besser machen wird - aber die hohe Politikverdrossenheit, die haben allein alle Regierenden von Union bis Die Linke zu verantworten🤷
zum Beitrag13.07.2026 , 18:16 Uhr
Dank der großen WM kamen Mannschaften und Nationen auf die große Bühne, die vorher keine Sau kannte - oder will hier irgendjemand bestreiten, dass 95% der Deutschen Curacao oder die Kap Verden als Staat gekannt hätten?🤷 Und das ist im Rest der Welt sicher nicht anders. Auch ein Kanada wäre ohne die erweiterte WM kaum zur WM gekommen - am Ende erreichten sie sogar die K.O. Runde. Überhaupt geben die überwiegend knappen Ergebnisse der FIFA recht. Es war ein wundervolle Idee, ein großes Fest, überall jubelnde Fans, keine Ausschreitungen, keine Randale, keine Hooligans. Aus sportlicher Sicht tundum gelungen👍 Trumps Anruf und Infantinos Unterwürfigkeit können dem Fest keinen Abbruch bereiten. Und das am Ende wieder nur die echten Champions dabei sind 🤷 - es ist halt wie im wahren Leben auch, Qualität setzt sich am Ende zumeist durch. Norwegen oder Marokko waren nah dran, auch die Kap Verden haben überperformt - das aber am Ende Frankreich, Argentinien, Spanien und England in den Halbfinals stehen war irgendwo klar. Es gibt schließlich einen erweiterten Kreis an Favoriten, mit Brasilien und Deutschland sind ja Schwergewichte durchaus früh gescheitert...
zum Beitrag13.07.2026 , 17:53 Uhr
Welches 100 Tage Programm ist denn bitte nicht ideologisch aufgeladen?🤷 Ausgerechnet da wo die AfD sich verhält wie alle anderen Parteien seht ihr ein Problem? Was wollte denn Merz in den ersten 100 Tagen erreichen? Stichwort Herbst der Reformen... - mittlerweile laufen wir auf den zweiten Herbst der Reformen zu und es ist immer noch nichts passiert... Auch die Ampel wollte ALLES anders machen und endete nach dreieinhalb Jahren mit ziemlich wenig... Im Ankündigen sind alle Parteien groß. Beim Umsetzen hingegen versagen sie alle seit langem. Und ich sehe wenig Gründe, warum die AfD da besser sein sollte - denn wie es der Artikel schon sagt: vieles davon ist eh nicht umsetzbar. Den Bürgern wird schnell ein Licht aufgehen, dass die schulischen Leistungen sich nicht ändern, ob da n Regenbogen, die Deutschlansfahne oder Sponge Bob vom Mast weht. Auch mehr Lehrer kommen dadurch nicht. Die AfD kocht auch nur mit Wasser. Am Beispiel BSW hat man sehr schön gesehen wie man mit Maulhelden umzugehen hat. Mitspielen lassen und entlarven. Thüringen, zack waren sie wieder bei 5%. Lasst die AfD machen. Der Fehler ist, sie so lange vom Trog gehalten zu haben. Fett ist sie nur wegen der Brandmauer
zum Beitrag13.07.2026 , 16:35 Uhr
"Damit verdienen sie ein Brutto-Monatsgehalt von knapp über 3.900 bis rund 4.300 Euro" Haben Sie absichtlich alle Zulagen vergessen??? Oben drauf kommen noch Zuschläge für Schicht-, Nacht- oder Sonntagsarbeit. Zusätzlich zum Grundlohn zahlt VW in der Regel eine jährliche Gewinnbeteiligung und tarifliche Sonderzahlungen. Die genaue Höhe der Sonderzahlungen wird stets neu verhandelt. Und die Belegschaft profitiert branchenüblich von hohen Sonderleistungen sowie Urlaubsgeld. www.stern.de/wirts...ell--35200602.html Das auch die Vorstände völlig überbezahlt sind, keine Frage.
zum Beitrag13.07.2026 , 08:07 Uhr
"Intelligent wäre zum Beispiel gewesen, frühzeitig auf günstige Elektromodelle zu setzen" Und wie hätte VW die bauen sollen bei den Lohnkosten in Deutschland? Und woher hätte VW die Rohstoffe so billig beziehen sollen? Deutschland knebelt Rohstoffländer nicht mit Verträgen wie China. Billige E Autos gehen in Deutschland nicht, weil die Angestellten bei VW völlig überbezahlt sind. Was im Artikel als "starker Betriebsrat" tituliert wird, ist eine Institution, die in den letzten 20 Jahren Modalitäten erkämpft hat, die maßgeblich ausschlaggebend dafür sind, dass ein Volkswagen fürs Volk nicht mehr erschwinglich ist. Löhne rauf, Arbeitszeit runter, üppigste Prämien, großzügigste Altersregelungen - aber das wird immer unkritisch beklatscht, nur auf die Aktionäre wird fleißig geschimpft - als ob es nicht das Grundinteresse jeden Unternehmens wäre Gewinn zu erzielen. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben - die Gewinnerzielungssbsicht ist maßgebliches Kriterium um als Unternehmen anerkannt zu werden. Ansonsten fällst du steuerlich in die Liebhaberei. Gerechte Löhne bin ich 100% dabei, aber die Automobiler haben das Rad definitiv überdreht. Nu kommt die Quittung und das Heulen ist groß
zum Beitrag13.07.2026 , 06:36 Uhr
"Von einer Bundesregierung der schwächer werdenden alten Volksparteien ist nicht zu erwarten, dass sie der AfD viel entgegenzusetzen hat. Es ist höchste Zeit für eine demokratische Alternative" Immer wenns spannend wird hören die Artikel auf 🤷 Aus wem soll sich die zusammensetzen? Die Wahlergebnisse und Umfragen sind bekannt. Wer schwebt Ihnen Herr Augustin explizit als "demokratische Alternative" vor, die eine Regierungsmehrheit auf sich vereinen kann? Das wäre wirklich interessant zu erfahren, weil die Konstellation im aktuellen Bundestag als auch die Konstellationen der aktuellen Umfragen bieten da meinem mathematischen Verständnis nach KEINE Option ohne die Union🤷
zum Beitrag12.07.2026 , 22:41 Uhr
Merz kann ja auch mal Infantino anrufen - allein wir haben nix zu bieten...
zum Beitrag12.07.2026 , 22:36 Uhr
Bei 50% Frauen und 50% Männer fehlen halt alle dazwischen und außerhalb🤷🤷🤷 Das ist ja mein größter Kritikpunkt - die Quote stammt aus einer Zeit, wo es rechtlich nur Männer und Frauen gab. Mit dem Ende der zwei-Geschlechter-Welt auf rechtlicher Ebene hätte spätestens bei den Grünen die Quote fallen müssen - entweder für eine quotenlose Regelung oder für ein Modell das, keine Ahnung, sie Plätze paritätisch vergibt, also 33% für jede Geschlechtergruppe zum Beispiel 🤷
zum Beitrag12.07.2026 , 22:28 Uhr
"Wenn die CDU denn wenigstens die von ihr ausgerufenen und betonten Ziele mit ihren Methoden erreichen würde!" Es wurde ihr ja nie erlaubt mit ihren Methoden die ausgerufenen Ziele zu erreichen. Eigentlich sollte man in einer Demokratie ein Ergebnis respektieren. Nach der Auflösung von R2G regierte schwarz-rot. Die schlossen den Görli und wollten mit ihrem Ansatz die Drogenkriminalität dort bekämpfen. Allein es wurde ihnen nicht erlaubt, weil linke Aktivisten konsequent den Zaun manipulierten. Wie gesagt, man muss mit der Maßnahme nicht konform gehen, aber eigentlich gebietet es eine Demokratie, dass man den politischen Gegner und seine Maßnahmen respektiert. Andersrum laufen ja gerade vor allem jene linke Aktivisten Sturm, weil Bundes-Union und SPD die per Volksentscheid gewählte Vergesellschaftung unterbinden wollen. Beides ist einer Demokratie unwürdig - die Linken, die die Umzäunung des Görli torpediert haben und die Union, die das Vergesellschaftungsvotum ignorieren will. Bei so viel antidemokratischen Verhalten auf beiden Seiten darf es nicht wundern, wenn sich mehr und mehr Menschen abwenden und dann aus Frust, Wut oder bloßem Trotz zur AfD rennen🤷
zum Beitrag12.07.2026 , 07:40 Uhr
"Die Grünen haben ein Männer-Manifest vorgelegt. Besser wäre, sie würden gute Politik für junge Menschen machen" Nein, BESSER wäre, sie würden ALLE Politik machen lassen: 1. Die 50 % Quote: Alle Gremien der Partei sind mindestens zur Hälfte mit Frauen zu besetzen. 2. Bei Listenwahlen sind die ungeraden Plätze (Platz 1, 3, 5 usw.) grundsätzlich für Frauen reserviert. 3. Frauenvotum und Vetorecht: Auf Bundesversammlungen und Länderräten können weibliche Delegierte ein Frauenvotum beantragen und verfügen über ein Vetorecht mit aufschiebender Wirkung bei Beschlüssen. Das mögen zu ihrer Gründungszeit Neuerungen gewesen sein, die damals ihren Anspruch hatten, aber wir sind nicht mehr in den 80ern sondern 45 Jahre weiter🤷 Bestes Beispiel Habeck: der wäre meiner Meinung nach Kanzler geworden. Bevor seine fachliche Unzulänglichkeit bzgl wirtschaftlicher Grundkenntnisse zu Tage trat, war er der Erklärbär der Nation. Aber Baerbock wurde ihm vorgezogen. Quote statt Können. Ich bin überzeugt, als Kanzler hätte Habeck geglänzt, da ein Kanzler keine fachliche Kompetenz wie bspw ein Wirtschaftsminister mitbringen muss, sondern Moderationsfähigkeit - und die hatte er. Wer weiß wo wir heute stünden
zum Beitrag11.07.2026 , 14:59 Uhr
Sommertheater. Sturm im Wasserglas. Empörungskultur at it's best. In prekären Jobs ist es schon seit langem Gang und Gebe, dass Mitarbeiter ab Tag 1 zum Arzt müssen. Erinnert euch bitte an Tesla in Grünheide - Stichwort verdeckte Hausbesuche und Kontrollanrufe... - und Kurierfahrer mancher Subunternehmen wissen ebenfalls seit Jahren zu berichten, dass wenn sie krank sind, sie gerne mal direkt die Kündigung kriegen... Arbeitgebern und Gewerkschaften stand es bisher frei und steht es zukünftig frei, von der Regelung abzuweichen - positiv wie negativ. Alles in allem ist die "Reform" keine Reform. Marginale Veränderungen. Nichts das ernsthaft etwas verändert. Union und SPD wollten Handlungsfähigkeit vor der Sommerpause simulieren, da bekanntlich direkt nach der Sommerpause Wahlen anstehen. Grüne und Linke nutzen logischerweise ebenfalls die letzte Gelegenheit vor der Sommerpause und mosern gegen die "Reform". Jetzt ist 6 Wochen Sommerloch. Dann wird gewählt.
zum Beitrag11.07.2026 , 14:46 Uhr
CVllt sollte man Texte lesen, bevor man sie als Argument anführt." Sie sollten aufmerksamer lesen! Eine breite Mehrheit von SPD, Grünen und Linken sprach sich dafür aus. Als die FAZ dann explizit bei jedem einzelnen verbindlich nachefragt hat, waren es nur noch 124 Abgeordnete. Das ist wie mit dem Klimaschutz - "da muss man was machen" sagen wahrscheinlich 90% der Bevölkerung, aber ernsthaft handeln tun dann nur 10%, der Rest fliegt doch lieber im Sommer in Urlaub 🤷
zum Beitrag11.07.2026 , 14:40 Uhr
Die AfD ist nirgends an der Macht - Union, SPD, Grüne, Linke und früher FDP haben das Land dahin gebracht, wo es heute steht. 70 Jahre lief es gut, seit 10 Jahren aber herrscht Stillstand. Das müssen sie schleunigst ändern.
zum Beitrag10.07.2026 , 23:25 Uhr
Danke, genau das.
zum Beitrag10.07.2026 , 23:23 Uhr
Wenn der Bürger ständig helfen muss - heißt das für mich, der Staat versagt. Weil DAFÜR zahlen wir Steuern, damit der Staat seiner Fürsorgepflicht nachkommt. Kann er das nicht mehr, hat er für mich jegliche Legitimation verloren. Wir finanzieren den Staat, dafür umsorgt er uns.
zum Beitrag10.07.2026 , 23:16 Uhr
Sie haben recht, es reicht nicht ganz. Was aber anscheundens in der linken Medienwelt ziemlich verbreitet zu sein scheint ist, dass es nur an der Union läge. Die FAZ hat mal bei allen Abgeordneten außer denen der AfD nachgefragt, ganze 124 outeten sich, einen Verbotsantrag zu unterstützen... Das ist nicht mal die Hälfte der Abgeordneten von SPD, Grüne und Linke🤷 Vllt sollte man sich erstmal im progressiven Lager einig werden, bevor man auf die Union schimpft regionalheute.de/m...timmen-1749219901/
zum Beitrag10.07.2026 , 13:58 Uhr
Und dann macht der ähnlichen Klamauk wie "Die Partei" im Europaparlament? Schöner Spaß für die Medien, hervorragende PR Aktion für ihn selbst - für die betroffenen Bürger ist das natürlich die Wahl zwischen Not und Elend 🤷
zum Beitrag10.07.2026 , 12:58 Uhr
Ob es Gründe sind die dafür ausreichen, entscheidet allein Karlsruhe - bei aller Vorfreude sollten sie das nie vergessen
zum Beitrag10.07.2026 , 10:52 Uhr
Grüne, SPD und Linke haben jederzeit die notwendigen Stimmen einen Verbotsantrag zu stellen. Fragen sie gerne ihren zuständigen Volksvertreter, warum die das seit Jahren vor sich herschieben 🤷
zum Beitrag10.07.2026 , 10:50 Uhr
Los Angeles tüfelt an hellen Straßenbelägen seit langem - die sind bei weißem Beton mittlerweile. Blow Ups sind da kein Problem, aber Spiegelungen und blenden generell ob der Helligkeit machen Probleme. Natürlicher Schatten, sprich Alleen sind wohl das billigste und sinnvollste Mittel - baulich in den Innenstadt-Betonwüsten der USA natürlich eine 'ganz neue Welt'
zum Beitrag10.07.2026 , 09:43 Uhr
Herzlos ist der Staat, wenn er Krankenhäuser ohne Klimaanlage baut. Ob die Oma aus ihrem Beispiel nun bei 34 oder 31 Grad im Krankenhaus liegt - BEIDES ist unangenehm und einer Genesung maximal gegenläufig. Patienten und Personal schwitzen nicht erst seit dem Klimawandel in Deutschland. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht - fahrlässige Bauversäumnisse sind fahrlässige Bauversäumnisse
zum Beitrag10.07.2026 , 09:36 Uhr
"...ohne Gewinnabsicht. Wie erstaunt wir alle waren, was plötzlich ging. Das Problem ist nicht, dass wir es nicht können. Das Problem ist, dass wir es uns danach immer wieder ausreden lassen. Als Ausnahme. Als Sonderfall. Back to normal, heißt es dann." Weil es eine Ausnahme ist🤷 Natürlich, in der Not hilft man gerne. Not heißt für mich aber begrenzte Dauer, denn Not bezeichnet einen Zustand des Mangels oder eine gefährliche Situation, in der dringend geholfen werden muss. Deswegen bspw Notarzt - ansonsten Hausarzt. Also: eine Woche helfen bei Hitze, kein Ding. Syrische Flüchtlinge aufnehmen als dort die Bomben fielen, kein Ding. Etc... Wenn daraus aber ein Dauerzustand wird, ist es keine 'Not' mehr - dann ist es der neue Alltag. Und im Alltag hat Mensch natürlich Gewinnabsicht, weil Leben kosten - Nahrung, Strom, etc... Hilfsbereitschaft in der Not ist Hilfsbereitschaft in der Not - daraus eine dauerhafte Hilfsbereitschaft ableiten zu wollen finde ich sportlich. Man sieht sehr gut am Wandel von "Wir schaffen das" und winkenden Deutschen am Bahnhof hin zu einer Bevölkerung, die mehrheitlich Abschiebungen befürwortet, dass Not als Dauerzustand nicht akzeptiert wird.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:11 Uhr
Zum Vorschlag Weisse Straße - das klappt nur bedingt: "Die Resultate zeigen, dass durch den weissen Anstrich die Oberflächentemperatur gesenkt werden konnte. Im Juni wurde eine Abweichung von 7°C zur herkömmlichen Strasse gemessen. Dieses Ergebnis wird durch das Weiss streichen von Schienen (beispielsweise in Italien oder Österreich) bestätigt, wo ähnliche Grössenordnungen gemessen wurden. Die Massnahmen kommen jedoch auch mit Nebenwirkungen: durch die hohe Rückstrahlung steigt die gefühlte Temperatur um ca. 0,2 bis 0,5°C an. Durch die erhöhte Rückstrahlung erhöht sich zudem die Sonnenbrandgefahr. Die Lufttemperatur verringerte sich zudem nur geringfügig." port-of-switzerlan...kt-weisse-strasse/
zum Beitrag10.07.2026 , 08:07 Uhr
Wir sollen es nicht achselzuckend hinnehmen, aber wir müssen nicht in Hysterie verfallen. Bei Corona gab es kein Impfmittel, hier gibt es für wenige Euro Hitzeschutzfolien oder für ein paar hundert Euro eine Klimaanlage und die Gefahr ist gebannt.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:04 Uhr
Weder bin ich reich noch überreich, trotzdem haben wir Klimaanlagen in die Schlafzimmer der Kinder im Obergeschoss nachgerüstet. Das geht mit wenigen hundert Euro pro Raum.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:34 Uhr
Fidušek: "Wir brauchen keinen Boris Palmer, um Bürokratie abzubauen, wir haben fähigere Leute, die einfach ihren Job machen würden" 😂 Genau. Deshalb gurken die Grünen in Deutschland bei 15% rum, während Palmer seit 20 Jahren im Amt ist und seine Wahlen mit 50%, 61% und 52% gewonnen hat... Özdemir hat dank fulminanter Aufholjagd denkbar knapp gewonnen - wer Palmers Anteil daran, die entscheidenden 28.000 Stimmen Vorsprung erwirtschaftet zu haben, verkennt, lebt wohl völlig in seiner eigenen Phantasie. Palmer gehört zu den fähigsten Politikern aktuell - aus meiner Sicht nicht nur im Ländle.
zum Beitrag10.07.2026 , 06:18 Uhr
Hitze ist für Fahrbahnen KEIN Problem. In Deutschland wurde aber teilweise mit Betonsegmenten als Fahrbahn gebaut - und die können bei Hitze ein Problem werden, wenn sie zu dünn sind oder die Dehnungsfugen zwischen den Segmenten falsch dimensioniert sind oder das Mischungsverhältnis zu Gunsten von CO2 statt Haltbarkeit verändert wird. Selbiges gilt für geteerte Abschnitte - da wird halt seit Jahren Flüsterteer verwendet und es muss immer noch mehr Beimischung rein, damit der Fahrbahnbau möglichst wenig CO2 austößt...🙄 Wir müssten einfach nur wieder nachhaltig im Sinne von HALTBAR bauen - das ist überhaupt kein Problem, in Ägypten, Indien, in den Emiraten, Kalifornien und überall sonst wo es Wüste, 365 Tage Sonne und 50 Grad gibt, sind Blow Ups gänzlich unbekannt. Warum? Weil die ordentlich bauen. Blow Ups sind KEINE unabwendbare Naturgewalt, die sind schlicht die Folge einer unpassenden Bauweise.
zum Beitrag09.07.2026 , 13:21 Uhr
Der Artikel beklagt völlig zurecht, dass in Deutschland verpasst wurde, Neubauten - vor allem öffentliche - mit Klimaanlagen auszustatten, um für die steigenden Temperaturen gewappnet zu sein. Einen Krisenstab halte ich aber für übertrieben. Ja die Hitze hat Tote gefordert. So wie im Winter Grippewellen auch Tote fordern und Übersterblichkeit erzeugen. Die Hitzewelle war fraglos für Mitteleuropa außergewöhnlich, aber sie hat keine Temperaturen erzeugt, die global unbekannt sind. 41 Grad sind in sehr vielen Ländern der Welt völlig normal. Teilweise über Wochen. Die Lösungen liegen auf dem Tisch und sind kostengünstig sofort umsetzbar: Klimaanlagen, Hitzeschutzfolien für Fenster oder besser, Rollos. Ansonsten wird mir das Thema zu sehr gehypt. Meiner Ansicht nach soll hier verzweifelt über das Alibithema Hitzetote wieder Aufmerksamkeit für das Thema Klimawandel generiert werden, weil auf normalem Wege sich nur noch eine kleine Minderheit wirklich ernsthaft damit befasst. Die Menschen fahren weiter Auto, fliegen in Urlaub und heizen mit Gas - und das stinkt links. Dabei sollte man es doch mittlerweile gelernt haben: schlechtes Gewissen einreden oder Hysterie erzeugt nur Abwehrhaltung.
zum Beitrag09.07.2026 , 11:08 Uhr
Wie jetzt? Die SPD will gar nicht Vergesellschaften?😱 Nein wer hätte das gedacht. Ich lass mal die nächste Bombe platzen: auch die Bundes-Grünen wollen nicht geschlossen die Vergesellschaftung. Der Realo-Flügel hat sich mehrfach geäußert, dass sie dem sehr skeptisch gegenüberstehen, da die zu erwartenden Entschädigungszahlungen die knappen finanziellen Mittel auf einige Jahre binden würden und so in dieser Zeit nahezu kein Neubau von bezahlbarem Wohnraum realisiert werden kann. Es ist nur der linke Flügel der Grünen, der auf die Vergesellschaftung pocht, um "Profitinteressen bei der Daseinsvorsorge auszuschließen". Ich glaube die Bundes-Grünen beten gerade, dass Union und SPD ein Bundesgesetz erlassen. Dann könnten die Grünen geschlossen ihren Unmut darüber kundtun und wären insgeheim sehr froh, bei möglichen R2G-Verhandlungen nach der Berlin-Wahl nicht Farbe bekennen zu müssen und so die Partei vor eine Zerreißprobe zu stellen... Auch in der Berliner SPD dürfte das, davon bin ich überzeugt, die ursprüngliche Motivation gewesen sein - möge der Bund den Kopf hinhalten und es verbieten, damit wir nicht Farbe bekennen müssen. Konnt ja keiner ahnen, dass die Berliner so wählen 🤷
zum Beitrag08.07.2026 , 13:25 Uhr
Ich helfe Ihnen ein bisschen auf die Sprünge: - Austritt EU - Austritt NATO - Wiedereröffnung Nordstream - millionenfache Remigration - getrennte Schulklassen etc... Ich kann verstehen, dass die Union hier im Forum nicht besonders beliebt ist, aber das stete Gleichsetzen von Union und AfD ist einfach nur unsachlich
zum Beitrag08.07.2026 , 09:51 Uhr
Weil man weiß, dass man Illegales tut oder beabsichtigt zu tun. Das ist bei Fußballhooligans das gleiche - da wird sich plötzlich vermummt mit Tuch und Sonnenbrille um dann Bengalos abzufackeln, danach schlüpft man wieder unter die gesetzestreue Masse im Block, entledigt sich der Vermummung und mimt den Ahnungslosen... So lange die gesetzestreuen redlichen Anhänger diese Gewalttäter nicht aktiv outen, werden derlei Gruppen - Fußballfans, Demonstranten, Aktivisten - immer unter Generalverdacht stehen, da sie zumindest die Täter decken
zum Beitrag08.07.2026 , 09:31 Uhr
"Warum soll ausgerechnet eine Politikerin, die laut Gericht in „organisierter“ Weise und viele Jahre lang Mittel des Europaparlaments zur Finanzierung ihrer Partei abgezweigt hat, so viel Rücksicht genießen? Und das, damit die „Wahlfreiheit der Bürger“ nicht verletzt werde." Gute Frage. Berechtigte Frage. Ich möchte da Olaf Scholz (CumEx) oder Jens Spahn (Maskendeals) in den Raum werfen. Die haben beide einen Milliardenschaden verursacht. KEINER von beiden musste vor Gericht, KEINER von beiden hat moralische Bedenken bis heute - im Gegenteil, Scholz ließ sich zum Kanzler wählen und Spahn träumt davon Kanzler zu werden. Und das war früher nicht besser - Schäuble, Schreiber, etc, von der DDR will ich erst gar nicht anfangen. Die Idee, Politik sei ehrhaft und moralisch erhaben ist, aus meiner Sicht, seit jeher ein ideeller Fiebertraum. Es mag einzelne Politiker geben, die den Grundgedanken als Volksvertreter demütig ehren und umsetzen, aber das Gros setzt andere Prämissen. Daher stimme ich dem Fazit des Artikels auch zu, dass es naiv sei zu "denken, Le Pen werde schnell die Wählergunst verlieren". Siehe Scholz, siehe Spahn, siehe Berlusconi, siehe Trump, siehe siehe siehe...
zum Beitrag08.07.2026 , 06:35 Uhr
"Aber insgesamt werden Mütter weiter in eine traditionelle Rolle gedrängt." Wir Mütter bringen nun mal die Kinder zur Welt und geben ihnen die Brust 🤱🏼 Das wird uns von keinem Mann aufgezwungen, das ist Biologie - und das können nur wir, gebären wie stillen ist Frauensache. Somit ist es kein aufgezwungen tradiertes Rollenbild, sondern schlicht der Wille der Natur, dass zum Lebensbeginn maßgeblich die Mutter das Kind umsorgt. Kinder zu bekommen ist (in der Regel) eine bewusste Entscheidung. Das war noch nie eine Frage des Geldes, weil Kinder waren schon immer teuer und es gab noch nie so viel staatlichen Zuschuss, um die Kosten, die Kinder verursachen, ausgleichen zu können. Das Kindergeld und der steuerliche Vorteil sind und waren immer nur eine milde Gabe. Und das finde ich gut, weil es nicht Anreiz sein sollte, Kinder zu bekommen um finanziell abgesichert zu sein oder ein "Gehalt" zu simulieren. Familie ist eine Lebensentscheidung. Single sein war finanziell schon immer profitabler. Dafür verpasst man alles was Kinder einem geben. Wer diese Entscheidung allein vom Geld abhängig macht, setzt aus meiner Sicht den völlig falschen Fokus.
zum Beitrag07.07.2026 , 21:51 Uhr
"Das Kürzen von Zuschüssen für klimafreundliche Umbauten ist genauso destruktiv wie das massive Herunterfahren von Sozialleistungen. Beides schafft das Gegenteil von Resilienz von Bürger:innen und Staat, denn es verschärft die bevorstehenden ökonomischen und ökologischen Krisen." Das ist richtig und das hat sowohl Deutschland als auch Europa erkannt - denn deshalb schottet sich Europa zur Festung ab, Außenlager, Stacheldraht, Geldzahlungen an Schergen von Lybien bis Ankara und gleichzeitig wird massiv aufgerüstet, freilich zum Schutz gegen Putin, aber natürlich auch um zukünftig geopolitisch mit mehr Nachdruck die eigenen Rohstoffbedürfnisse und deren Zufuhr sichern zu können. (Letzteres mag vielleicht nicht Grundgedanke der Initiatoren gewesen sein, aber zukünftige eher rechte Regierungen werden mit dem Equipment sicherlich nicht nur im Heimathafen liegen wollen...🤷) Die EU und Deutschland haben sich für diesen Weg entschieden um so den ökonomischen und ökologischen Krisen der Zukunft zu begegnen - und bevor jetzt jemand mit Rechtsruck kommt - ALL DIESE WEICHEN wurden während der Ampel gestellt, Grüne, SPD und FDP haben das in Berlin wie Brüssel abgesegnet.
zum Beitrag07.07.2026 , 21:35 Uhr
Die Geschossflächenzahl ist keine Hürde. Gesetze sind dazu da, an die gegebenen Anforderungen der Zeit angepasst zu werden.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:38 Uhr
"Mit „Fakten“ gegen Fakten" - da braucht ihr das erste Fakten nicht in Anführungszeichen setzen. Natürlich will jede Seite ihre Position maximal positiv darstellen. Das machen die pro-Vergesellschaftung nicht anders. Und es ist natürlich auch legitim, eine Website für den Wahlkampf aufzubauen und zu füttern. Was wirklich der Skandal ist ist, dass der Senat das Votum komplett ignoriert und so lange im Sand verlaufen lässt, bis ein Bundesgesetz noch schnell fertig wird, dass das Votum überstimmt. Ich bin selbst absolute Gegnerin der Vergesellschaftungsidee, aber es kann nicht sein, dass die Politik hier einmal mehr den Wählerwillen komplett ignoriert, weil den regierenden Parteien der Ausgang des Votums nicht in die Agenda passt. Das entwertet Bürgerentscheide zu bloßen Ablenkungsmanövern, mit denen sich die Politik Zeit verschafft und im Bestfall dem Volk Möglichkeit zur gefühlten Beteiligung vorgaukelt. WAHLERGEBNISSE SIND ZU RESPEKTIEREN!!! Dies gilt universell aus meiner Sicht, von AfD bis Vergesellschaftung, alles andere fördert massiv Politikverdrossenheit. Wenn die Berliner vergesellschaften wollen, ist das der Auftrag an den Senat, basta. Demokratie = Herrschaft des Volkes!
zum Beitrag07.07.2026 , 11:38 Uhr
Überall. In F-Hain und Prenzlauer Berg mag verdichtet sein, aber bspw in Lichtenberg und vor allem ostwärts gen Hellersdorf Marzahn sind großzügige Grünflächen zwischen den Wohnsilos. Auch Aufstockung von Bestandsimmobilien sollte realistisch geprüft werden - man kann auf Dächer auch drei 2-Zimmerwohnungen bauen statt einem Loft mit 140qm und Dachterrasse. Ansonsten eben in der Peripherie bspw entlang der S5 bis Straußberg raus. Da ist noch massig Grün. Auch Vorstädte können verdichtet werden oder mit einem Wohnsilo beglückt.
zum Beitrag07.07.2026 , 10:37 Uhr
Na wer nutzt denn maßgeblich diese neue Sprach-KI. Doch vor allem die jungen Generationen, oder? Schüler und Studenten lassen Hausaufgaben und Facharbeiten immer häufiger von der KI erledigen. Ich kann vom Bildungszentrum unserer Landesverwaltung berichten, dass die KI mittlerweile problemlos und für uns nicht mehr zu unterscheiden Aufgaben löst - vollumfänglich ausformuliert, mit Paragraphennennung bis zum Halbstatz. Wirklich auffallend ist es nur, wenn sich die Ergebnisse in Klausuren oder mündlicher Abfrage von Auszubildenden und Studenten elementar von ihren Ergebnissen in Hausaufgaben unterscheiden. Dennoch empfinde ich KI als mehr hilfreich als schädigend und es ist sowieso die Zukunft. Ein Blick gen Fernost reicht, die sind gefühlt Äonen voraus und da bremst keiner. Wollen wir nicht zum Entwicklungsland zurückfallen, werden wir uns mit KI arrangieren müssen. Es muss also vor allem der Umgang mit KI geschult UND gleichzeitig bei jungen Menschen die Idee gestiftet werden, dass KI nur unterstützen, nicht aber stellvertretend menschliches Denken ersetzen soll.
zum Beitrag07.07.2026 , 10:20 Uhr
Seien Sie sich da nicht zu sicher. Afrika ist noch zahlungsschwach was Merchandise und Übertragungsrechte betrifft, aber das ist ein Kontinent voller positiv Fußballverrückter und bis Ende des Jahrhunderts 3 Milliarden Menschen... Asien ist sowieso schon voll dabei und zahlungskräftig und in der Golfregion werden längst astronomische Gehälter gezahlt, wo selbst Europa nicht mehr mithalten kann. Die UEFA und Südamerika waren zweifelsohne die Tonangebenden im Fußball der letzten 100 Jahre, aber es zeichnet sich ab, dass diese Dominanz dem Ende entgegengeht. Die FIFA braucht einen neuen Kopf, da gehe ich mit. Aber ein Austritt der UEFA hilft da nicht, im Gegenteil, die UEFA sollte ihre noch bestehende Macht nutzen und Einfluss nehmen
zum Beitrag07.07.2026 , 09:19 Uhr
Die Russen leben auch nicht hinterm Mond. Auch wenn westliche Medien gesperrt sind und bei RUSSIA TODAY Potemkinsche Dörfer nonstop verkauft werden, die Russen wissen schon was Sache ist. Auch in der DDR waren Westmedien verboten und trotzdem hatten wir es nahezu flächendeckend... 🤷 Es ist den Russen nur schlicht egal bisher. So lange es den eigenen Alltag nicht bedrückt, egal. Das russische Mindset zu Krieg ist nicht mit dem Deutschen zu vergleichen. In Russland herrscht eine andere Grundhaltung in der Bevölkerung. Diese 1 zu 1 Ummünzung von Moral- und Ethikansprüchen europäischer Denkweise auf Russen stiftet nur eine Erwartungshaltung hierzulande bezüglich einer russischen Zivilgesellschaft die doch bald aufbegehren möge, die nicht realistisch ist. Jetzt aber kursieren Bilder aus Russland von kilometerlangen Staus vor Tankstellen... Dazu Mondpreise bei Kartoffeln. Wenn Sprit und Vodka knapp werden, da droht dem Kreml wirklich Ungemach. Das ist Russlands einzige Flanke. Die Ukraine setzt endlich da an, wo sie Russland wirklich schaden kann. Weiter so.
zum Beitrag07.07.2026 , 09:05 Uhr
Artikel 27 regelt die "Aussetzung der Durchführung von Disziplinarmaßnahmen". Es ist also klar geregelt und keine Willkürentscheidung. Übrigens zuletzt angewandt bei Ronaldo im November 2025, als dieser gegen Irland vom Platz flog und 3 Spiele gesperrt wurde, von denen 2 Spiele zur Bewährung ausgesetzt wurden. Die Entscheidung ist also KEIN Skandal. Ein Skandal ist, dass Trump angerufen und so - möglicherweise - die Sache erst ins Rollen gebracht hat. Dies hätte wenn dann der US Verband machen müssen und nicht der Präsident.
zum Beitrag07.07.2026 , 06:29 Uhr
"Alle anderen Mannachaften verweigern das Weiterspielen des Turniers, bis das Recht der FIFA wieder gilt." FIFA Artikel 27 "Aussetzung der Durchführung von Disziplinarmaßnahmen" 1. Das Gericht kann beschließen, die Vollstreckung einer Disziplinarmaßnahme ganz oder teilweise auszusetzen. 2. Durch die Aussetzung der Vollstreckung der Sanktion verhängt das Gericht gegen die sanktionierte Person eine Bewährungszeit von einem bis vier Jahren. So stehts im FIFA Katalog. Welches RECHT wäre Ihnen genehm?
zum Beitrag07.07.2026 , 00:45 Uhr
Kultur zahlt weniger Steuern. Wir haben marode Brücken, es fehlen tausende Kilometer Gleise, Millionen Wohnungen, Software Entwickler, Maschinenbauer, Ingenieure jeglicher Couleur. Ohne Basis keine Kultur. Erst muss wieder ein standfestes Fundament her. Die schönen Künste sind gerade nicht der Schuh der drückt.
zum Beitrag06.07.2026 , 07:02 Uhr
Aktueller Wert aus dem Deutschlandtrend - nur noch 13% sind mit Merz Arbeit zufrieden. Der Kanzler steht also nicht nur auf Springers Abschussliste, sondern so ziemlich jeder würde ihn mittlerweile gerne weghaben... Ich hatte auch schon Diskussionen wo mir entgegnet wurde, dass er aber jetzt nicht zurücktreten dürfe, weil die AfD aktuell die Wahlen gewinnen würde - ich antworte dann mit: "und du glaubst das ändert sich unter dem nochmal?" Ich sehe da keine Perspektive. Im Gegenteil, wenn der bis zum Ende bockig durchzieht und nicht wie Scholz die Reißleine zieht, dann steht die AfD bei 35% oder noch mehr. Diese Perspektive wird irgendwie immer gerne verdrängt🤷 Die Ampel hat eindeutig bewiesen, wie die Wähler Stillstand, Streit und Nichtleistung einer Regierung mit ihren Stimmen bewerten - Verdopplung der AfD. Wenn Merz Klingbeil Bas so weitermachen, geht auch die blaue Kurve so weiter. www.tagesschau.de/...rend-juli-102.html
zum Beitrag06.07.2026 , 06:46 Uhr
Nein, das ist nicht UNGEHEUERLICH, das ist unser Wahlsystem. Es gibt (zarte) Versuche es zu ändern - Überhangmandate, Ausgleichsmandate, wählen ab 16, wählen für Ausländer, etc... - aber so lange es so ist, ist das der Modus der gilt 🤷
zum Beitrag06.07.2026 , 06:42 Uhr
"ca.13 Millionen Stimmen (...) über 80 Millionen Bürgern" Zwei schöne Zahlen die eine möglichst große Distanz darstellen sollen - wir wissen aber beide, Bürger sind nicht gleich Wähler. Wahlberechtigt sind um die 56 Millionen. Davon haben 49 Millionen ihre Stimme abgegeben. Davon waren knapp 500.000 ungültige Stimmen die nicht gezählt wurden und weitere knapp 2,5 Millionen entfielen auf Parteien, die unter 5% blieben. Somit sind wir irgendwo bei 46 Mio Stimmen die am Ende wirklich in den Topf gingen und davon sind 13 Mio 28%. Nicht 22% wie Sie behaupten. 28%. So kommen Sie denn auch recht nah an die finalen 28,52%, die die Union bei der Bundestagswahl geholt hat. Bundestagswahlen repräsentieren den Willen der Wahlberechtigten, nicht den aller Einwohner.
zum Beitrag05.07.2026 , 07:54 Uhr
"Das ist zynisch: Eine einschränkende Zwangsmaßnahme als Wohltat verkaufen zu wollen, weil der derart Geschurigelte selbst offenbar zu dumm ist, den behaupteten Vorteil selbst zu erkennen." Zynisch? Das macht der Staat ständig. Verbrennerverbot, Verbot von fossilen Heizungen, Tempolimit, Erhöhung Tabaksteuer, etc... Der Staat greift ständig ein und will uns "einschränkende Zwangsmaßnahme als Wohltat verkaufen", weil wir "selbst offenbar zu dumm" sind, "den behaupteten Vorteil selbst zu erkennen." Wenns um den Autofahrer, Raucher, Trinker, etc geht wird hier immer Beifall geklatscht, wenn der Staat regulierend und steuernd eingreift, aber beim Bürgergeldempfänger soll es plötzlich zynisch sein??? Das ist völlig unlogisch. Ein Staat ist immer regulierend. Sonst bräuchte man ihn nicht, sonst bräuchte man keine Gesetze, keine Regeln, nichts. Ohne Regulation des Staates wäre Anarchie.
zum Beitrag05.07.2026 , 02:07 Uhr
Maschinen werden doch schon besteuert. Jedes Teil das zu ihrer Herstellung verwendet wurde, wurde versteuert. Jedes Teil das sie herstellen wird versteuert verkauft. Jede Kilowattstunde Strom die sie benötigen, wird versteuert. Und und und Die Steuern müssen endlich runter. Wir brauchen nicht mehr Steuern, sondern deutlich weniger Ausgaben.
zum Beitrag05.07.2026 , 01:56 Uhr
Mit ihren Argumenten, von denen ich mich gerne überzeugen lassen möchte, ist dann aber auch jegliche Einschränkung für den Individualverkehr für immer vom Tisch. Freie Fahrt für mündige Bürger mit dem Transportmittel und Antrieb Ihrer Wahl, danke
zum Beitrag05.07.2026 , 01:47 Uhr
Dummerweise? Nein, mit Absicht. Woher kommt immer diese Idee von links, dass Menschen aus Versehen oder Unwissenheit CDU oder AfD wählen würden? Gibt es dafür empirische Studien? Die Menschen haben CDU gewählt. Nicht aus Zufall, aus Absicht. Und die Abgeordneten der Union und der SPD haben Merz zum Kanzler gewählt. Auch nicht aus Versehen, sondern auch mit Absicht. Hört doch endlich auf immer den Wählern und Parlamentariern zu unterstellen, dass das alles nur immer Versehen oder dumme Zufälle sind. Gewählt ist gewählt. Mit Absicht. Die Motivation dahinter, DIE kann man hinterfragen. Sie wird mannigfaltig sein, wie bei allem. Aber Union und AfD werden nicht aus Zufall gewählt, sondern aus Absicht. Linke wählen Die Linke ja auch nicht aus Versehen. 30% wollen AfD bundesweit. 40% im Osten. Das ist kein Versehen, das ist kein Zufall, das ist kein Unfall, das ist Absicht, das ist die Bekundung des Willens. Nur weil sie das nicht nachvollziehen können, heißt das nicht, dass es andere aus Versehen getan haben. Der größte Fehler von links ist, sich seit Jahren einzureden, dass Union und AfD Wähler in Wirklichkeit etwas anderes wollen. Nein, wollen sie nicht. Die wollen das. Mit Absicht.
zum Beitrag04.07.2026 , 16:10 Uhr
Zu einem schlanken Staat. Zu einer asozialen Leistungsgesellschaft die Verlierer nicht mehr umsorgt sondern fallen lässt. Zu Protektionismus, Nationalismus, innerer Stärke, Reichtum und Sicherheit für Deutschland zu Lasten des globalen Südens durch Streichung von Geldern für Entwicklung, Natur und Menschen. Nicht schön, aber zunehmend mehrheitlich gewollt wenn man die Wahlergebnisse zur Kenntnis nimmt
zum Beitrag04.07.2026 , 15:52 Uhr
Der Papst 3 Stunden auf Lampedusa? Na super👍 Vielleicht wäscht er ja noch medienwirksam ein paar Migranten die Füße - so wie schon Papst Franziskus es vor 10 Jahren tat...🤷 Und dann? Dann fliegt der Papst wieder nach Hause und das wars. Und der Artikel verklärt das zu einer Botschaft an Trump...😂 Wie viele Migranten hat der Vatikan bisher aufgenommen? 50 bis 60 Personen laut eigenen Angaben. Bei uns stapelten sich Migranten auf Feldbetten und in Turnhallen und in der Vatikan-Stadt wurden alibimäßig eine handvoll aufgenommen und dann hieß es: "sorry, die Vatikan-Stadt ist voll"🤷 Die hätten ja mal die Sixtinische Kapelle mit Feldbetten vollstellen können. Warum nicht? Und wie viele Milliarden hat der Vatikan bisher für Migranten bereitgestellt? Na? Das ist pure Symbolpolitik. Selbst das Amerika unter Trump tut unendlich viel mehr als der Vatikan für Migranten. Der Vatikan strotzt vor Gold und Prunk, die könnten seit Jahren Flüchtlingsheime bauen, Geld spenden, Essen spenden, etc... Nix. 2016 Franziskus. 2026 Leo. 2036 dann Papst xy. 3 Stunden Lampedusa, optional paar Füße waschen und wieder Rückflug. Welch BOTSCHAFT an Trump, Meloni, Weidel, Musk und co...😂 🙄🫣
zum Beitrag04.07.2026 , 15:30 Uhr
"...egal ob sie das Ticket brauchen oder überhaupt nur ansatzweise nutzen können." Da sie ja schnellstmöglich wieder Arbeiten gehen sollen wird jeder das Ticket brauchen, egal ob zum erreichen von Bewerbungen, Ausbildung, Förderkursen, oderoderoder
zum Beitrag04.07.2026 , 15:00 Uhr
Ob mehr oder weniger als in Gießen oder Riesa ist komplett egal, der Parteitag startete pünktlich und ging - bis auf 5 Minuten Darth Vader von der Blockflöte - problemlos über die Bühne. Damit ist das Ziel, den Parteitag herazszögern zu wollen, komplett gescheitert. Niederlage ohne wenn und aber.
zum Beitrag04.07.2026 , 14:50 Uhr
Ja, rechts davon.
zum Beitrag04.07.2026 , 14:49 Uhr
Springer ist die lauteste und deutlichste Stimme gegen Antisemitismus seit Jahren in der Presse. Man merkt das sie nie BILD lesen. Allein eine regelmäßige Lektüre der Schlagzeilen würde da reichen. Man kann BILD vorwerfen, dass sie zu unkritisch Israels Politik gegenüber sind, aber antisemitisch??? Kein einziger Artikel.
zum Beitrag04.07.2026 , 14:40 Uhr
Wenn Die Linke fordern würde, dass eine neue pauschale Steuer eingeführt werden sollte, 59€ pro Kopf und im Gegenzug erhält jeder Bürger ein Deutschland Ticket, ich bin mir sicher, da würde hier gefeiert und gejubelt. Ich lese hier ständig Beiträge wonach sich der Individualverkehr verboten oder stark eingeschränkt gehört. Nun schlägt die Union so etwas vor - und natürlich ist es falsch🙄🤷 Meiner Ansicht nach ist es eine sehr gute Idee. Der Staat muss den ÖPNV finanzieren. Und der Staat muss Bürgergeldempfänger finanzieren. Wieso ist es ein Skandal, wenn man versucht diese Kosten zusammenzulegen? Unterm Strich spart sich so der Staat 59€ pro Bürgergeldempfänger. Der ÖPNV fährt so oder so. Aber durch diese Regelung wäre etwas mehr Geld im Topf des ÖPNV. Und, ebenfalls unter Strich, wären sogar mehr Menschen mobil als vorher. Die wenigsten Bürgergeldempfänger haben ein Auto. Vielen könnte so eine umfassende Mobilität ermöglicht werden, die sie sich alleine, vllt aus Fokusmangel oder anderen Gründen, nicht verschaffen.
zum Beitrag04.07.2026 , 14:27 Uhr
Sehr guter Vorschlag 🤷 Dem stimme ich zu. Anpacken, machen. Selbst was schaffen, nicht fordern das einem alles gestellt wird. Tun statt meckern 👍
zum Beitrag04.07.2026 , 11:33 Uhr
Sie vergessen in ihrer Auflistung die restliche Wählerwanderung. Die AfD bekam großen Zulauf von der Union, aber die Union ebenfalls großen Zulauf. Generell fand einfach eine deutliche Bewegung zu den Rändern statt, mit deutlichem Überhang nach rechts. Die "Mitte", vor allem die SPD, hat sich entleert
zum Beitrag03.07.2026 , 14:34 Uhr
Ich glaube da steckt viel Wunschdenken in diesem Artikel. Die AfD müsste ja wahnsinnig sein Weidel für Churpalla zu opfern. Weidel ist redegewandt, gemäßigt, eine Frau und lesbisch. Das eröffnet der AfD so viele zusätzliche Wählergruppen. Weidel ist mit Meloni vergleichbar. Auch die wirkt seriös und regiert unaufgeregt und nach außen hin unauffällig. Weidel ist die größte und realistischste Machtoption der AfD auf Bundesebene und ich bezweifle, dass es in der AfD Mitglieder von Rang und Namen gibt, die dumm genug sind, das nicht zu begreifen. Auch Churpalla oder Hoecke werden das so sehen. Zumal Churpalla beste Chancen hat in Sachsen Ministerpräsident zu werden. Die AfD steht dort bei 42% und mit Churpalla als Kandidat aus der Heimat dürften da nochmal 5-10% draufkommen. Die Alleinregierung zum greifen nah, dazu ein Landesverband der CDU aus dem sich öffentlich schon einige für die Öffnung zur AfD stark gemacht haben. Da winkt eine solide Zweidrittelnehrheit die sogar eine Neugestaltung der Landesverfassung ermöglicht... Und Hoecke gefällt sich als radikaler Kurssetzer. Der wirkt lieber im Geiste Goebbels. Als MP oder Kanzler müsste er diplomatisch sein. Das reizt den null.
zum Beitrag03.07.2026 , 07:10 Uhr
"Bahnfahren könnte bald wieder zuverlässiger werden (denn) Die Züge (von Italo) fahren immer, sie starten pünktlich und kommen pünktlich an." Könnte... So lange die Züge von Italo sich Gleise und Bahnhöfe mit der Deutschen Bahn teilen müssen, sehe ich da wenig Aussicht auf Erfolg. Die vielen Baustellen im Streckennetz sind das eine. Und wenn ein ICE mal wieder liegenbleibt kann Italo den auch nicht einfach mit 200 links überholen wie auf der Autobahn... Wir sehen es ja bei der Deutschen Bahn recht gut - eine einzige Verspätung, ein einziger Ausfall, zieht da immer reihenweise Verspätungen nach sich. Ich glaube gern das Italo bequemere und sauberer Züge hat und Konkurrenz ist immer zu begrüßen, dass dadurch aber plötzlich pünktliche Züge auf dem maroden Netz unterwegs sind, daran glaube ich erst wenn es nach ein paar Monaten des Verkehrs erste Daten dazu gibt.
zum Beitrag03.07.2026 , 06:41 Uhr
"Man fragt sich mittlerweile täglich, ob das Ziel dieser Regierung in Wirklichkeit darin besteht, der AfD schnellstmöglich zu einer absoluten Mehrheit zu verhelfen." Absolute Zustimmung. Wobei die Frage habe ich mir auch schon unter der Ampel tagtäglich gestellt - zur Erinnerung: die AfD kam auf 10,3% bei der Bundestagswahl vor der Ampel und auf 20,8% bei der Bundestagswahl danach...
zum Beitrag02.07.2026 , 09:07 Uhr
"Aber die angekündigten Blockaden erzeugten voraussichtlich Bilder von „einer angeblich gewalttätigen und undemokratischen Linken“," Ich verstehe das "angeblich" in dem Satz nicht. Wären keine gewalttätigen Linken bei diesen Aktionen dabei, bräuchte es nicht diese Unmengen an Polizei 🤷 Friedliche Protestierer seilen sich von Brücken ab oder setzen sich einfach hin, aber es gab noch jedes Mal Aufnahmen in den Nachrichten von Vermummten die Sachbeschädigungen aller Art (entglasen etc) oder eben körperliche Auseinandersetzung mit der Polizei suchen... Derlei Gewaltouristen braucht es auf keiner Demo
zum Beitrag02.07.2026 , 08:09 Uhr
Sehr geehrter Herr Michaels, soweit mir bekannt, müssen alle zugelassenen Parteien Parteitage unversehrt und ungestört abhalten dürfen. Demonstrationen dagegen sind erlaubt, aber eine Verhinderung von Parteitagen nicht. Im MDR kam hierzu ein Kollege von Ihnen zu Wort, Wolfgang Hecker, der meinem Verständnis nach, dass ebenso sieht: "Es gibt eine Betätigungs- und Kommunikationsfreiheit für jedermann und alle Organisationen in der Demokratie. Und wer das infrage stellt, handelt nicht nur rechtswidrig, sondern auch demokratiewidrig." Neben dieser rechtlichen Bewertung, der ich zustimme, bin ich außerdem überzeugt, dass mit Blockaden nur der AfD zugearbeitet wird. Ich glaube nicht, dass sich so auch nur ein einziger Wähler der AfD zurückgewinnen lässt und auch nicht, dass nur ein einziger AfD Politiker sich dadurch deradikalisiert - im Gegenteil, die Idee des "wir gegen alle" wird so erst verfestigt. Widersetzen ist Brandbeschleuniger, nicht Löschmittel. Löschen kann nur Karlsruhe - ja darf nur Karlsruhe.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:46 Uhr
Es braucht keine Union für den Verbotsantrag. Ich kann nicht müde werden das zu sagen. Immer der Union da den Stiefel anziehen zu wollen ist peinlich. Die Union ist konservativ. Wieso kriegen es SPD, Grüne und Linke nicht gebacken die notwendigen Stimmen zu vereinen? Wenn schon die Progressiven im Bundestag zu faul oder feige sind den Antrag zu stellen, machts wahrlich keinen Sinn der Union daraus einen Strick drehen zu wollen.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:31 Uhr
Das wäre nur eine innerdeutsche Lösung - hier will aber die EU regeln... Was auf Deutsch vllt Sinn macht, wäre auf Englisch schon Quatsch Meat - Veat
zum Beitrag30.06.2026 , 18:34 Uhr
"Sein Staatsvertrauen sei erschüttert." Damit ist er schon lange nicht mehr allein in Deutschland.
zum Beitrag30.06.2026 , 18:03 Uhr
"Denkbar ist, dass Weidel und Chrupalla dankend ablehnen. Denn welchen Vorteil sollte die in Umfragen führende AfD von gemeinsamen Auftritten haben?" Richtig, gar keinen. Das BSW macht hier, was früher die FDP bei der Union gemacht hat. Die stand auch oft genug knapp um die 5% Hürde und hat für die 2. Stimme für die FDP geworben, damit 'die Union einen starken Partner' bekommt oder so ähnlich. Das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, weil damit fast ausnahmslos Stimmen aus der Schnittmenge der Wählerschaft zwischen den beiden Parteien angesprochen werden. Stimmen von außerhalb erreicht man damit kaum. Die AfD schielt auf die Alleinregierung a la CSU früher - das BSW hat sie so oder so sicher🤷 Wenn die nicht im Landtag landen, ists der AfD egal - und wenn die im Landtag landen, werden sie dennoch die AfD zumindest tolerieren und somit eine Minderheitsregierung ermöglichen, weil das Wagenknecht Befehl gibt, ein verzweifeltes Bündnis aus Union, SPD, Grüne (falls die beide überhaupt einziehen) und Die Linke zu unterstützen, wird eh nie passieren. Wagenknecht wird so lange sie aktiv ist ihre persönliche Fehde mit Die Linken aufrechterhalten. Die AfD kann da ganz entspannt sein.
zum Beitrag30.06.2026 , 15:19 Uhr
Die Berlin-Wahl ist sicher die spannendste dieses Jahr. CDU, Grüne, Linke und AfD liegen gleichauf, die SPD etwas dahinter und selbst BSW und FDP können in den Senat einziehen. Der Wahlkampf in Berlin wird sicherlich mit harten Bandagen geführt werden ob der knappen Kiste - SPD, Linke und Grünen haben da natürlich das Problem, dass sie grob gesagt die gleiche Zielgruppe ansprechen. Union und AfD haben da eher Alleinstellungsmerkmale innerhalb ihrer Horizonte. Die Wahl in Sachsen-Anhalt wird dennoch entscheidende Impulse aussenden. Scheitert die AfD dort mit oder ohne BSW an die Macht zu kommen, wird sie dass auch in Berlin und Schwerin schwächen. Ergreift sie hingegen in Magdeburg die Macht, dürfte das zu einem enormen Aufwind führen, denn es dürften nicht wenige sein, die bisher der AfD ihre Stimme verweigern, weil sie nicht wollen, dass sie ungenutzt mangels Koalitionsmöglichkeiten ungenutzt verfällt. Magdeburg dürfte wahlentscheidened für alle Wahlen dieses Jahr werden
zum Beitrag30.06.2026 , 13:06 Uhr
Völlig unnötiger bürokratischer Unsinn. So lange äußerlich klar zu erkennen ist, wobei es sich um echte tierische Produkte handelt und wo es sich nur um Ersatzkomponenten handelt, kann jeder es problemlos für sich selbst entscheiden, was er sich einverleiben will und was nicht. Eine optische Markierung, bspw ein roter Strich für tierisch und ein grüner Strich für vegan auf der Verpackung, wäre hundertmal einfacher UND würde auch gleich sprachbarrierefrei sein und somit EU weit einfach umzusetzen.
zum Beitrag30.06.2026 , 09:21 Uhr
"Auch Deutschland ist inzwischen eine Art „Regenbogennation“, was zur Frage führt, ob dieser Weg unter dieser Flagge auch hier denkbar ist." Die Umfragewerte beantworten ihre Frage relativ eindeutig - und von Woche zu Woche eindeutiger.
zum Beitrag30.06.2026 , 08:12 Uhr
Das einzig Gute an dieser Blamage war der Post von Bundeskanzler Merz zum Ausscheiden... Bei X schrieb er: „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel. Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ Wie üblich will er sich künstlich steif einschleimen beim normalen Pöbel, allein am Text merkt man, dass er keine einzige Sekunde dieses Spiels gesehen hat...😂 Wie so eine krasse Fehleinschätzung jedoch durch sein Social Media Team rutschen konnte...🤷 Da kann ja fast nur böse Absicht dahinterstecken Danke Merz, wieder einen kleinen Schritt weiter an der Vertrauensfrage 👌
zum Beitrag30.06.2026 , 06:48 Uhr
"Ist das dann noch der Sport mit dieser verbindenden Kraft? Vom Glanz der WM profitierten zuletzt vor allem jene, die ausschließen und unterdrücken. Ob Russland, Katar oder nun der rechtsextreme US-Präsidenten Donald Trump, sie können mit den positiven Bildern von den Schrecken ablenken, die sie ansonsten so kreieren. Inwiefern das demokratische Länder sind, ist dabei völlig egal." Fußball ist mit Abstand die am weitesten verbreitete Sportart der Welt. Egal wo du auf dem Planeten bist, irgendwo wird immer gekickt. Die Demokratie ist und war dabei aber nie im Fokus. Denn erstens ist der Fußball selbst nicht demokratisch, sondern streng hierarchisch. Ein Trainer als Chef über allem, die Spieler ohne Mitspracherecht. Und zweitens steht Fußball für Konkurrenz - zwischen Vereinen, zwischen Ländern, etc... Fußball ist Wettbewerb. 'Dabei sein ist alles' war noch nie das Motto. Einen Pokal bekommt immer nur der Sieger 🏆 Verbindend ist nur der Ball ⚽ Der Versuch, Fußball immer mit Moral zu beladen, zerstört das. Wenn Unbekannte irgendwo spontan miteinander kicken, dann ist es ja gerade schön, weil es unpolitisch ist. Beim Fußball will man Tore schießen, nicht die Welt retten.
zum Beitrag29.06.2026 , 17:14 Uhr
"Wenn das der "Veränderungswunsch" der Bevölkerung WÄRE, wäre dieser durch unser Grundgesetz nicht gedeckt" Dann ist das Grundgesetz dieser Bevölkerung eben nicht mehr dienlich und wird geändert werden 🤷 Kein Papier und keine Tinte haben bisher ewig überdauert - es wird auch dieses GG nicht ewig währen. Geschichte ist immer im Fluss
zum Beitrag29.06.2026 , 09:43 Uhr
Die Klimaziele sollen, je nach Absicht der jeweiligen Länder, zwischen 2040 und 2075 möglichst erreicht werden. Heißer wirds ja so oder so🤷 Sollen wir jetzt schwitzen bis 2045? Und danach dürfen wir dann Klimaanlagen einbauen? Sollen auch die Inder ihre Klimaanlagen ausstöpseln wenn sie unter 41 Grad haben? Was ist denn die Benchmark für Klimaanlagen? Temperatur oder Anteil des Grünen Stroms im jeweiligen System?
zum Beitrag29.06.2026 , 09:12 Uhr
"Diese Flüchtlinge verlassen sich insoweit weder auf die Ukraine noch „genießen“ sie deren Sozialstaat, da sie das Land doch bereits verlassen haben. Warum sollen sie auch etwas für eine Gegenleistung erbringen, die sie gar nicht erhalten?" Sie haben bis zum Kriegsausbruch den Staat genossen. Gegenseitigkeit geht immer einher mit Dauerhaftigkeit. Sonst funktioniert kein System. Sie haben Schulbildung, Aufwachsen, Infrastruktur genossen, dann müssen sie diese auch verteidigen. Oder anders ausgedrückt: sie verlassen sich ja auch darauf, ihre Rente mal zu kriegen oder im Krankheitsfall operiert zu werden. Da kann der Staat auch nicht sagen: "nö, mach ich nicht. Jetzt wo du mir eine Last wirst habe ich kein Interesse mehr an dir." Aber die Fahnenflüchtigen sollen dieses Recht haben? Weglaufen wenns nicht mehr zum eigenen Vorteil ist? Mit der Einstellung funktioniert kein Staat, kein System und wir würden heute noch in Leibeigenschaft und unter Monarchen leben. Freiheit ist teuer, Freiheit kostet zuweilen Blut. Leider.
zum Beitrag29.06.2026 , 07:00 Uhr
"Das Team (...) durfte für die WM nicht in den USA Quartier nehmen, obwohl alle drei Gruppenspiele in den Staaten angesetzt waren." Ja du liebe Güte 🙄 Die hatten Quartier in Tijuana an der Grenze und sind dann vor den beiden Spielen in Los Angeles die 204 Kilometer kurz geflogen ✈️ Die Anreise war stressfreier als jedes Bundesliga-Auswärtsspiel, wo Vereine oft deutlich weitere Strecken mit dem Bus fahren als zu fliegen.
zum Beitrag29.06.2026 , 06:26 Uhr
Ohne Klimawandel wäre es letztes Wochenende 3 Grad 'kühler' gewesen - siehe taz taz.de/Studie-zur-...en-Hitze/!6190981/ Also 'nur' 35 bis 38 Grad statt nunmehr 38 bis 41... Das in Deutschland seit jeher konsequent keine Klimaanlagen eingebaut werden, ist absolut unverständlich. Dazu brauchte es keinen Klimawandel. Der Deutsche ist da mal wieder typisch eigenbrötlerisch. Klimaanlagen gelten als Energiefresser. Völliger Käse im Vergleich zum wirtschaftlichen Schaden durch Überhitzung. Klimaanlagen würden sich fünfmal rechnen wenn man Anschaffungs- und Stromkosten mit der Ineffizienz der Arbeiter durch Hitze gegenrechnet. Und spätestens seit der Entwicklung von Solarstrom und dem Boom in Deutschland Anfang der 2000er hätten die flächendeckend verbaut gehört. Wir verschenken im Sommer beinahe täglich Solarstrom ins Ausland, zahlen teilweise Unsummen das die uns den grünen Strom abnehmen und unsere Netze nicht zusammenbrechen - und sitzen gleichzeitig in schwülheißer Luft vor kleinen Ventilatoren... So viel Dummheit verdient es nicht anders 🤷
zum Beitrag29.06.2026 , 00:48 Uhr
"Das des Individuums oder das des Staates?" Das des Staates natürlich. Keiner hat Lust zu sterben oder versehrt zu werden. Aber nochmal, die Ukraine führt keinen Angriffskrieg. Ginge es hier um irgendwelche imperialistischen Gelüste, wäre ich auf der Seite der Fahnenflüchtigen. Es geht aber um die Verteidigung der Heimat, der Kultur, der Wertegesellschaft. Für deren Verteidigung im worst case sterben zu müssen ist auch nicht 'schön', aber notwendig. Denn, spinnen wir die Nummer einmal weiter: wenn alle immer weglaufen, dann reißen sich Putin, Xi und Konsorten ein Land nach dem anderen unter den Nagel und irgendwann gibt's dann keine freien Länder mehr in die man flüchten kann... Frei nach Thomas Jefferson: "Der Baum der Freiheit muss von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger." Wäre schön wenn wir im 21 Jahrhundert schon weiter wären, ist aber nicht so. Deshalb Wehrpflicht. Zurecht. Notwendigerweise.
zum Beitrag29.06.2026 , 00:38 Uhr
Ukrainer sind keine Europäer. Also geographisch natürlich, aber eben nicht EU technisch. Insofern ist das EU Recht hierbei völlig piepe.
zum Beitrag28.06.2026 , 17:34 Uhr
"Man werde künftig ukrainisches Recht anwenden und dafür sorgen, dass die Männer ihren „militärischen Verpflichtungen“ nachkommen" Ja was auch sonst? Es ist ein Unding, dass das nicht von Anfang an so gehandhabt wurde. Wir erwarten ja auch, wenn wir Gesetzesbrecher verfolgen wollen, dass Länder die mit uns zusammenarbeiten, uns diese ausnahmslos ausliefern, damit sie der Justiz zugeführt werden können. In der Ukraine herrscht Wehrpflicht. Und die Ukraine befindet sich aktuell im Krieg. Einem Verteidigungskrieg wohlgemerkt. Da ist es die Pflicht, darum heißt es ja Wehrpflicht, sein Heimatland zu verteidigen. Wer den Sozialstaat genießen will, muss auch für ihn einstehen. Sollte Deutschland militärisch angegriffen werden, wäre es hier nicht anders. Und natürlich müsste dann auch hier gedient werden. Ein Staat ist keine Einbahnstrasse. Wer sich auf den Staat verlassen will, der muss im Umkehrschluss auch verlässlich für seinen Staat einstehen.
zum Beitrag28.06.2026 , 15:57 Uhr
Bürokratie ist Deutschlands schärfstes Schwert. Das wissen alle. Darum versucht jeder die Bürokratie für sich zu vereinnahmen. Der Artikel veranschaulicht das perfekt am Beispiel des Lieferkettengesetzes. Dann aber wirds schwurbelig. Denn mit der These - "die 44 Paragrafen im Staatsvertrag über den MDR, an den sich auch eine AfD-Landesregierung halten müsste, könnten im Falle eines Wahlsiegs gar nicht ausführlich genug sein" - wird unterstellt, dass jeder, der etwas gegen den ÖRR hat, automatisch ein AfD Anhänger sei. UND die These beweist auch direkt, dass nicht nur Lobbyisten und Rechte die Bürokratie missbrauchen wollen, sondern natürlich auch Linke. Und genau deshalb ist Bürokratieabbau die wichtigste Aufgabe der nahen Zukunft. Denn Bürokratie lähmt. In Polen hat die alte Regierung vor ihrer Abwahl noch reihenweise Gesetze erlassen, die der neuen linken Regierung möglichst viele Steine in den Weg legen. Und in Deutschland wird jetzt alles getan, um einen Regierungsantritt der AfD zu sabotieren. Das sind beides destruktive Beispiele von rechts wie links. Keiner respektiert dabei die Bevölkerung und deren Veränderungswunsch, es soll nur die eigene Ideologie zementiert werden.
zum Beitrag28.06.2026 , 15:36 Uhr
Nein sie verstehen das komplett falsch. Ich habe aufgeführt, dass die Nationalmannschaft DIE Leistungsgesellschaft schlechthin ist. Der Artikel hingegen fabuliert, dass es doch ein offensichtliches Erfolgsmodell für Integration sei, ob der vielen Spieler mit Migrationshintergrund. Das die da aber nicht mitspielen dürfen weil sie so schön bunt sind, sondern weils einfach nur nach Leistung geht, wird im Artikel ausgespart. Wäre unsere Gesellschaft wie die Nationalmannschaft, käme nur rein wer einen Mehrwert hat. Und wer drin ist und keinen Mehrwert mehr bringt, wird sofort wieder vom Platz genommen...
zum Beitrag28.06.2026 , 12:50 Uhr
"Nicht gewappnet für den Hitzedom" Kleine Klimaanlagen für Räume gegen bei 200€ los. Funktionieren tadellos. Kein technisches Knowhow notwendig. Damit man perfekt gewappnet für die paar heißen Tage. Es war jetzt einmal 14 Tage heiß. Bis Anfang Mai hatten wir dieses Jahr regelmäßig noch Frost, es war kühl und nass. Endlich mal 2 Wochen am Stück Sommer. Nächste Woche dann schon wieder normales mitteleuropäisches Wetter für diese Jahreszeit. Ohne Klimawandel wären es halt 35 bis 38 Grad gewesen, so laut der aktuellen Schnellstudie, 3 Grad mehr. Auch bei 35 bis 38 Grad ist eine Klimaanlage eine Wohltat. Dank des enormen PV Stroms im Sommer in Deutschland ist das auch gar kein Problem - bevor wir wieder für viel Geld Strom ins Ausland verschenken soll die Regierung einfach wie in Frankreich nun beschlossen ne Klimaanlage in jedem Klassenraum, Krankenhaus, etc hängen und gut is. Wesentlich billiger als für Milliarden zu dämmen, Wärmepumpen, Pipapo. Überall in ganz Asien hängt an jedem Fenster außen so ne Billigklimaanlage, die schütteln alle dort mit dem Kopf ob des Affenzirkus den wir hier veranstalten.
zum Beitrag28.06.2026 , 12:41 Uhr
"Für das gestörte Nationalgefühl der Linken kann man schlecht der Rechten die Schuld geben." Wunderbar auf den Punkt gebracht. Die starken Einschaltquoten zeigen zum Glück auch, dass außerhalb der linken Bubble das Interesse an Fußball, der WM und der Nationalmannschaft ungebrochen ist. Trotz aller Unkenrufe und gestreuten Artikeln zuletzt, dass wegen Trump oder starkem Zulauf zur AfD das schauen, mitfiebern oder gar im deutschen Nationaltrikot (Stichwort Die Linke) mitverfolgen doch zu unterlassen sei. Marktanteil 70%, knapp 25 Millionen vor den Bildschirmen. Da sieht man wo wirklich die Mitte der Gesellschaft steht 👍 www.focus.de/polit...-0be9f247101c.html
zum Beitrag27.06.2026 , 17:32 Uhr
Vielen Dank für diesen Artikel. Die 'Internationalmannschaft'. Ein hervorragendes Stichwort zur WM. Die Nationalmannschaft als Vorbild für die deutsche Gesellschaft. Sehr gerne. Da bin ich sofort dabei👍 Weil die Nationalmannschaft ist absolut leistungsorientiert. In die Nationalmannschaft werden nur die besten gelassen - nicht jeder der will, nur die besten. Und sie werden ausgesucht. Die Nationalmannschaft ist eine Auslese. Das ist eins zu eins die Idee der FDP, die statt unkontrollierter Zuwanderung Fachpersonal im Ausland abwerben will. Auch Union und noch mehr die AfD wollen keine Zuwanderung in Sozialsysteme. Wer kommt soll sofort leisten. Denen gefällt die Idee der gnadenlosen Auslese definitiv auch👍 Die Nationalmannschaft ist so ziemlich das schlechteste Beispiel für eine offene Gesellschaft. Offen hieße, jeder darf mitspielen, ungeachtet seiner Fähigkeiten oder Leistungskraft. Tatsächlich ist die Nationalmannschaft ein gnadenloser Wettkampf. Und die die mitspielen dürfen müssen sich bei jedem Spiel neu beweisen. Wer nicht mehr genug leistet oder sobald ein besserer Spieler auftaucht - tschüss danke. Wie gesagt, FDP, Union und AfD finden diese Idee der Gesellschaft super
zum Beitrag27.06.2026 , 14:07 Uhr
"Der nächste Stresstest kommt am 1. Juli" Der Stresstest kommt nach der Sachsen-Anhalt Wahl, wenn die AfD allein regiert oder geduldet durchs BSW, falls die den Sprung in den Landtag schaffen. Ossis, vor allem Ältere, arbeiten deutlich häufiger in körperlichen Jobs als Wessis. Dementsprechend sind die früher platt und schielen auf die abschlagsfreie Rente. Das Rentenalter hochzusetzen verschreckt vor allem Ossis, weil die eher körperlich fertig sind mit ü60 und weil dort die Renten deutlich kleiner sind. Außerdem kommt da wieder das Gefühl hoch: 'bei den eigenen Leuten wird der Rotstift angesetzt und das Bürgergeld bleibt unangetastet.' Völlig egal ob das Bürgergeld laut Karlsruhe noch gekürzt werden kann oder nicht. Volkes Zorn und Seele schert sich nicht um juristisches Geplänkel. Da wird aus dem Bauch entschieden. Wer mir nicht glaubt warte bis zur Wahl.
zum Beitrag26.06.2026 , 18:41 Uhr
Hier das exakt gleiche. Ich kenne genügend Ausländer die AfD wählen. Vor allem die alte Generation. Die kamen hier her, haben sich den Hintern aufgerissen, ein Leben lang geschuftet und es meist zu kleinem Häuschen mit Garten gebracht - die haben ihren Kindern Werte vorgelebt, es kommt nicht von ungefähr, dass die 2. Generation der Türken und Italiener so oft hochgebildet und top integriert sind.
zum Beitrag26.06.2026 , 15:24 Uhr
"Um das klarzustellen: Die Frage ist nicht, worüber Comedians Witze machen dürfen. In einer Demokratie, in der die Kunstfreiheit ein hohes Gut ist, dürfen sie sich erst einmal über alles lustig machen" Ach so. Warum dann dieser Artikel? "Humor ist bekanntlich Geschmackssache, aber sein Witz zeugt nicht von Raffinesse, er hat keinen doppelten Boden. Er ist einfach plump." Tja, es soll Menschen geben, die nicht jeden Tag schwere Kost mögen🤷 Ich zum Beispiel. Warum kriegt wohl ein Mario Barth Fußballstadien voll? Weil die Menschen einfach gerne plump lachen. Hirn aus und genießen. Das ganze Leben ist schon ernst, wenn da auch noch der Humor 'anstrengend' sein muss...🙄 Es ist immer wieder spannend, Offenheit und Toleranz einfordern, aber selber null davon aufweisen. Hufeisen ick hör dir trapsen 🧲
zum Beitrag26.06.2026 , 11:07 Uhr
Das ist doch ganz einfach 🤷 Linke Sicht: die Ukraine hält uns den bösen Russen vom Hals, die Israelis unterjochen die guten Palästinenser. Rechte Sicht: wegen der sturen Ukraine können wir nicht mehr billig Gas aus Russland beziehen, die guten Israelis dezimieren islamistische Terroristen in Gaza. Das ist jetzt beides natürlich überspitzt, aber es geht ums grundsätzliche Weltbild. Und je nachdem welchem Lager man nahe steht, desto wahrscheinlich nimmt man es so wahr und sieht dann mit dem "Weichzeichner" wie sie es nennen. Notwendiges Übel kann man es auch nennen. Ja die Ukrainer haben faschistische Regimenter - Stichwort Asov - aber sie verteidigen die freie Ukraine die vom Diktator Putin unterjocht werden soll... Beide kann man ja nicht hassen, also mag man die 'besseren' Faschisten ob der 'schlechteren'.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:42 Uhr
"Den größten Sprung hat die AfD unter der Ampelregierung gemacht" Die haben auch 3,5 Jahre rumgepfuscht - Merz, Klingbeil, Bas sind erst seit einem Jahr am Werk... Wenn sie den AfD-Anstieg seit schwarz-rot in Relation setzen, ist der Zuwachs sogar noch höher als unter der Ampel. Das für mich interessante am Zuwachs der AfD ist, dass es immer hieß, das absolute Limit läge bei 20%. Dann hieß es irgendwann schon 25% - und jetzt steht die AfD bundesweit schon bei knapp 30%... Und wenn Union und SPD so weitermachen, sind bundesweit 40% locker drin. Die spannende Frage ist dann nur, kommt der Zuwachs mehrheitlich aus der Union oder - wie bisher - in großen Mengen auch vom politischen Gegner, genauer von der SPD, weil interne Wählerwanderung, siehe Aderlass der Grünen zur Linken, bringen ja nichts im Hinblick auf eine generelle politische Wende.
zum Beitrag26.06.2026 , 09:03 Uhr
"Nach der Zusammenarbeit mit der AfD brachen die Umfragewerte der Union ein (...) Die AfD triumphierte. Und die Linke überlebte." Das ist eine sehr saubere Einschätzung wie ich sie bisher in der taz noch nicht gelesen habe - Hut ab👍 Seit Merz Abstimmung mit der AfD steigen deren Umfragewerte kontinuierlich. Ich glaube das liegt aber nicht daran, dass mehr und mehr Menschen der AfD jetzt erst zugetan sind. Die Stimmung ist ja schon lange am Boden, der Politikverdruss auch und die aus der Migration resultierenden Probleme - von Gewalttaten über verschärften Wohnungsmangel bis hin zu überfüllten Schulen undundund - liegen auch vielen schon lange im Magen. Davon haben aber nicht alle die AfD gewählt. Ich kenne selber viele, die trotzdem Union gewählt haben - aus taktischen Gründen, weil sie wussten, dass mit der AfD keiner koalieren würde und weil sie nicht wollten, dass wenns dann dumm läuft die Union mit zwei linken Parteien koalieren muss oder im worst case eine Minderheitsregierung aus R2G ans Ruder kommt. Durch Merz Abstimmung mit der AfD glauben nun aber mehr und mehr daran, dass die Union doch mit der AfD koalieren wird. Und das ermutigt sie zunehmend bekennend AfD zu wählen
zum Beitrag26.06.2026 , 07:10 Uhr
"Dass so viele Kinder und Jugendliche heutzutage nicht richtig schwimmen können, finde ich problematisch." Da gibt es ein klares Gefälle. Es hilft wie immer nicht aus vermeintlich politischer Korrektheit einen homogenen Einheitsbrei zu bilden. Kinder von Migranten sind 2,5 mal häufiger Nichtschwimmer und auch Erwachsene Migranten sind 2 mal häufiger Nichtschwimmer. Wenn es darum geht tatsächlich sicher und geübt im Schwimmen zu sein, sind die Unterschiede noch eklatanter. Bei den Werten von oben geht's eher nur um ersaufen oder nicht ersaufen. Dagegen helfen nur Schwimmkurse Schwimmkurse Schwimmkurse - aber bis dahin🤷 ➡️ Zugangsverbote. edoc.rki.de/handle/176904/2341
zum Beitrag26.06.2026 , 06:38 Uhr
"Dass es auf Demonstrationen für den Erhalt der Demokratie nie Wimpel, geschweige denn Vertreter, der Unionsparteien zu sehen gibt, das ist kein Zufall." Vorsicht vor solch billigen Schlüssen. Nach der Logik hatten auch die Rechten recht, wenn sie immer beklagt haben, dass nach islamistischen Anschlägen in Deutschland nicht flächendeckend Muslime auf die Straßen gegangen sind, um sich klar dagegen zu positionieren.
zum Beitrag26.06.2026 , 00:54 Uhr
Ich gehe nicht konform mit der Überschrift. Es ist hinlänglich widerlegt, dass Geld allein Probleme löst. Österreich und die Schweiz kann man mit Deutschland schwer vergleichen. Die Topographie ist eine völlig andere. Österreich und Schweiz bohren Tunnel ohne Ende, haben hochalpines Gebirge. In Deutschland ist bis auf südlichsten 50 Kilometer das Land recht flach. Die 'Mittelgebirge' sind meist Hügelchen von wenigen hundert Metern Höhenunterschied. Und die norddeutsche Tiefebene heißt norddeutsche Tiefebene weil sie flach ist. Eine Bahnstrecke Berlin Hamburg oder Berlin Hannover Köln darf niemals so viel kosten wie eine Strecke von Wien nach Basel oder ein Brennerbasistunnel. Zudem sind die Entfernungen in den Alpenländern deutlich kürzer und es fehlt an echten Ballungsräumen. Das bei ÖBB und SBB deutlich mehr richtig läuft als bei der Deutschen Bahn - keine Frage. Aber Geld allein hilft bei dem Trümmerhaufen Deutsche Bahn null. Weil Geld pumpen wir ohne Ende rein... Bevor es mehr Geld für die Bahn gibt, muss erörtert werden, warum sich Baustellen vervierfachen in den Kosten und 10 Jahre verzögern - Stichwort Stuttgart 21. Es liegt nicht am Geld, der Fisch stinkt vom Kopf.
zum Beitrag26.06.2026 , 00:44 Uhr
Sie haben recht, es steht nirgends geschrieben, dass NGOs neutral sein müssen. Es steht aber ebenso nirgends geschrieben, dass der Staat NGOs finanzieren muss. Das steckt ja schon im Namen: Nichtregierungsorganisationen. Freiwillige Spender können ja gerne Geld dafür geben.
zum Beitrag25.06.2026 , 19:25 Uhr
Schwierig ist ihre Idee, wenn die Union nicht geschlossen links von der AfD steht. Auf Bundesebene steht sie (noch) klar links der AfD, in den Landesverbänden im Osten ist das aber definitiv nicht so -da ist die Grenze mindestens fließend... Parteien sind immer breit aufgestellt, auch die Grünen trennen beispielsweise in ihren Landesverbänden zwischen Baden-Württemberg und Berlin Welten. Die Idee einer starren Brandmauer ist und war deshalb von Anfang an ein Irrglaube, weil eben keine Partei scharf abgegrenzte Ränder hat - nochmal die Grünen als Beispiel, deren Spektrum reicht von fast schon linksradikal (Grüne Jugend, Teile des Berliner Landesverbandes) bis Boris Palmer, der ja intern fast schon als reaktionär galt... Eine Mauer ist starr, Parteien sind es nie. Auch die Gesellschaft ist nie starr. Und - von der Definition her - ist eine Brandmauer lediglich ein Verzögerungswerkzeug. Der Sinn einer Brandmauer ist es im Notfall Zeit zu gewinnen, um Menschen evakuieren zu können oder der Feuerwehr Löscharbeiten zu starten. Der Halbwertszeit einer Brandmauer ist 90 Minuten. Insofern verhält sich die Brandmauer zur AfD genau wie sie es soll. Sie war anfangs dicht, gibt aber nun nach.
zum Beitrag25.06.2026 , 12:23 Uhr
""Es geht ausschließlich um Menschen, die sich an keine Regeln halten.“ Doch warum betrifft die Regel dann nur Menschen, die nicht ausreichend Deutsch sprechen?" Vielleicht weil die dann auch nicht verstehen (oder verstehen wollen), wenn sie des Bades verwiesen werden. Das schweizer Freibad in Pruntrut hat es letztes Jahr vorgemacht und Badegäste als auch das Bad selbst sind dermaßen zufrieden mit den Erfahrungen vom letzten Sommer, dass sie auch dieses Jahr wieder eine ähnliche Linie fahren. www.welt.de/vermis...he-zu-stiften.html
zum Beitrag25.06.2026 , 11:55 Uhr
Ja solche Fälle gibt es viele und meiner Meinung nach ist das Geldmacherei statt das Patientenwohl bzw das Gemeinwohl im Auge. Mein Beileid
zum Beitrag25.06.2026 , 08:48 Uhr
Schwerer Fehler - Schlag ins Gesicht - Fassungslosigkeit - großes Entsetzen Soso. Schuld ist natürlich wieder die AfD, weil die den Antrag gestellt hat. Logisch. Für mich liegt hier der Fehler bei den Demokraten. Liebe Leute, wenns euch angeblich so wichtig ist, wie kann dann so ein Ergebnis zustande kommen, "weil unter anderem fast die Hälfte der (...) SPD abwesend war" zur Abstimmung, hä? Das die AfD gerne AfD-Sachen macht ist nun wirklich hinlänglich bekannt. Und das Teile der Landesverbände der Union im Osten gern mit ihr zusammenarbeiten würden ist auch nicht unbekannt. Wie kann man da also zu so einer wichtigen Abstimmung nicht in ausreichender Anzahl erscheinen??? Ohne Not verbockt und jetzt empört sein, weil der politische Gegner seine Hausaufgaben gemacht hat...😅 Das ist genau mein Humor. Trägheit ist eine der klassischen 7 Todsünden. Wenn die Demokratie in Deutschland oder zumindest in einem Bundesland alsbald kippen sollte, lag es vor allem auch an der Trägheit der angeblich so bemühten Verteidiger der Demokratie. Was die seit Jahren abliefern ist genau das, was hier auch passiert ist. Erst zu faul und hinterher beleidigt weil die AfD zielstrebiger ihre Agenda umsetzt.
zum Beitrag25.06.2026 , 07:17 Uhr
Der Bau des BER hat einmal mehr eindrucksvoll veranschaulicht, was dabei rauskommt, wenn Politiker als Aufsichtsratführende Bauherren fungieren... Private Unternehmen haben Bock auf Gewinne, darum sind die geeicht auf Effizienz - für staatliche Konzerne und Beamte ist das ein Fremdwort
zum Beitrag24.06.2026 , 22:41 Uhr
Wenn ihr Gegenüber nicht stillhält, treffen sie den irgendwo oder nirgendwo🤷 Beten wir einfach für das Überleben des Verletzen und lassen Polizei und Staatsanwaltschaft in Ruhe ihre Arbeit machen. Zeugen sollte es zum Glück ja genügend geben um den Hergang zweifelsfrei auflösen zu können.
zum Beitrag24.06.2026 , 17:07 Uhr
Im Leben niemals Bahn 🤷 Ja im Auto steh ich auch mal im Stau, aber da hab ichs wenigstens warm im Winter, kühl im Sommer, bin sicher weil zentralverriegelt - und in Not kann man den Sitz zurückdrehen und schlafen. Das die Bahn nicht mal die stehenden Züge als Nachtlager angeboten hat, zeigt neben der technischen Bankrotterklärung auch die geschäftliche Unfähigkeit dieses Kathastrophenbetriebs. Kundenfreundlichkeit ist ein Fremdwort für diesen Verein. Jahrzehnte lange Verspätung von Bauprojekten, eine Pünktlichkeitsquote schlechter als viele Entwicklungsländer und eine Preispolitik, die jenseits von allen guten Geistern ist. Und dann jammern alle immer scheinheilig, es läge nur an der Privatisierung der Bahn... Als ob😅 - KEIN Privatbetrieb kann so haushalten. Kein Privatbetrieb kann sich so eine Performance leisten. Da wäre schon zehnmal das Licht ausgegangen. Die Bahn MÜSSTE endlich mal richtig privatisiert werden, damit da echte Unternehmer rankommen, damit da gnadenlos aufgeräumt und ausgemistet wird. Aber da passiert nix. Immer neue Milliarden verbrennen, immer neue Eröffnungs- und Sanierungspläne, immer neue Chefs - und immer ohne Auswirkung.
zum Beitrag24.06.2026 , 15:14 Uhr
Was sie sagen ist richtig - jetzt müssten wir uns mal als Gesellschaft fragen, ob wirklich jede OP sinnvoll ist, nur weil sie gemacht werden kann. Was bringt einem ne Lebenserwartung von 87, wenn ich im Schnitt die letzten 2 Jahre als Intensivpflegefall im Heim liege...🤷 Ich meine mich an eine Statistik zu erinnern die besagte, dass der durchschnittliche Mensch in den letzten 18 Monaten seines Lebens so viele Kosten im Kranken- und Pflegesystem verursacht, wie in seinem ganzen Leben zuvor. Heißt für mich im Umkehrschluss, dass da enorm Geld verdient wird mit Behandlungen, die 'nicht wirtschaftlich' sind. Das ist ein heißes Eisen, ich weiß, aber muss man wirklich 85 jährigen nochmal ne Hüfte einsetzen, etc... Mir ist klar, wenns um die eigene Haut geht sagt jeder - "klar, das muss", aber die Gesellschaft als Ganzes sollte das schon mal nüchtern und sachlich erörtern. Definitiv sollte ein 'Lebenskonto' her. Wer noch nie eingezahlt hat oder weniger als herausgenommen, da sollten aufschiebbare Behandlungen auch aufgeschoben werden. Die arbeitende Bevölkerung sollte Vorrang haben.
zum Beitrag24.06.2026 , 14:14 Uhr
Weil der Minijob in der Regel mit Mindestlohn vergütet wird. Eben Gastro, Einzelhandel, Saisonkräfte. Für meinen Erstjob zahle ich ganz normal Steuern wie jeder, da gehe ich aber auch nicht für 15 Euro die Stunde hin... Da ginge ich nicht mal für 15 netto hin
zum Beitrag23.06.2026 , 21:33 Uhr
Wer den Minijob abschafft, drängt die Menschen wieder in die Schwarzarbeit. Nie im Leben zahle ich für meine Nebentätigkeit volle Beiträge. Null Bock. Gastro, Hotellerie, Saisonkräfte, etc - da hat keiner Lust auf die paar Groschen vom Minijob Abzüge zu bezahlen. Der Minijob ist für uns Luxus. Damit erfüllt man sich den Jahresurlaub, das neue Motorrad, etc... Der Minijob ist ein Zweitjob. Wer nur den Minijob hat, ist eh am Arsch🤷 Ob mit oder ohne Abzüge landest du damit eh in der Grusi. Wer glaubt denn bitte das der Gastronom einen festen Kellner Vollzeit einstellt wenn er keine drei Minijobber mehr haben darf? Der Gastronom braucht am Wochenende 15 Stunden Leute, von Dienstag bis Donnerstag braucht der keinen oder maximal zum Abend... Minijobs regulieren Stoßzeiten. Minijobs machen Unternehmen flexibel. Wozu Regulierungswut führt zeigt gerade Frankreich - da wurden die Tabakpreise massiv erhöht. Konsequenz? Sprunghafter Anstieg von gefälschten Zigaretten. Fast jede zweite Kippe in Frankreich ist mittlerweile an der Steuer vorbei. Genau so wirds mit dem Minijob. Die Leute haben die Schnauze voll. Dieser Staat hat völlig den Bezug zum Volk verloren.
zum Beitrag23.06.2026 , 14:49 Uhr
Das Da-Vinci-Operationssystem, das u.a. auch in der Uni Klinik Aachen eingesetzt wird, übersetzt die Handbewegungen des Chirurgen an einer Steuerkonsole präzise und zitterfrei. Mit anderen Worten: ohne den Roboter käme es deutlich häufiger zu Fehlern. Und natürlich könnte der Roboter, mit entsprechender Programmierung, längst selbstständig operieren. Das ist wie mit U-Bahn, S-Bahn, ICE und Flugzeugen. All diese Fahrzeuge bräuchten schon lange keinen Fahrer mehr. In Nürnberg läuft die U-Bahn problemlos automatisch seit bald 30 Jahren. Zur Beruhigung der Passagiere setzt man immer noch einen Fahrer vorne rein, auch beim Flugzeug, nötig ist das schon lange nicht mehr. Militärische Drohnen beweisen das seit weit über einem Jahrzehnt. Joystick gesteuert um den halben Globus, teils autonom im Aussuchen der Ziele. Die Robotik ist viel weiter als wir sie aktuell lassen. Die zunehmende Überalterung und der Mangel an Arbeitskräften wird diese Hemmschwelle aber sehr schnell abbauen. KI ist die Zukunft und (beinahe) die Lösung für alles
zum Beitrag23.06.2026 , 01:48 Uhr
Bis zur Erfindung der Fotografie konnte nur gezeichnet werden. Bis zur Erfindung des Tonbandgeräts konnte das gesprochene Wort nur mitgeschrieben werden. Fotografie und Tonband haben sich nochmal über unzählige Quantensprünge weiterentwickelt, längst können sie auch durch immer raffiniertere Methoden Fälschungen erzeugen. Dennoch kommt niemand auf die Idee, Fotografie oder Ton oder Filmaufnahmen zu verbieten. KI ist die logische Weiterentwicklung von Computern. KI wird zeitnah eigenverantwortlich unsere Kühlschränke befüllen, über Drohnen Nachschub ordern, den Herd ausschalten wenn niemand mehr in der Küche ist, kochen, Wäsche waschen, etc... KI wird viele unbeliebte Jobs ersetzen. KI operiert heute schon Patienten. KI pflegt heute schon Alte im Pflegeheim in Japan. Die Möglichkeiten und der Nutzen von KI sind nahezu unbegrenzt. Wenn emanzipierte und freiheitliche Gesellschaften sich tatsächlich mit KI nicht arrangieren können, werden sie verschwinden, denn auf KI will kein Staat und fast niemand im der Bevölkerung verzichten. Ich sehe aber in KI keine Bedrohung von Emanzipation oder Freiheit. Zmd keine größere als in Film, Fotografie und Tonerzeugnissen. Die Vorteile überwiegen.
zum Beitrag23.06.2026 , 01:09 Uhr
In Deutschland werden Gelder (leider) nicht streng aus Töpfen entnommen, sonst wäre die Rentenkasse nicht leer 🤷 Und die Rentenkasse schießt jährlich zweistellige Milliardenbeträge an die Krankenversicherung für Rentner hinzu, zuletzt meine ich 26 Milliarden - nur so als Info für sie.
zum Beitrag22.06.2026 , 21:31 Uhr
Ich arbeite in einem Minijob. Wir haben eine Mehrzweckhalle im Dorf mit Kegelbahn und Veranstaltungsraum. Im Winterhalbjahr wird da gekegelt und ganzjährig finden dort privat eingemietete Feiern statt. Es ist der gesellschaftliche Treffpunkt unseres Dorfes. Für die Endreinigung nach Feiern und hausmeisterliche Tätigkeiten rund um den Kegelbetrieb bin ich auf Stundenabrechnung angestellt. Der volle Minijobbetrag kommt seltenst zusammen, meist sind es 20 bis 30 Stunden im Monat. Ich mache es sehr gerne, aber vollkommen unentgeltlich wären mir die Wochenenden oder Abende zu schade dafür, das gebe ich ehrlich zu. Ein Szenario wie dieses gibt es in unzähligen Gemeinden und Dörfern. Eine Abschaffung der Minjobs ist eine offene Kriegserklärung gegen das soziale Miteinander kleiner Gemeinden. Minijobs sind unersetzlich.
zum Beitrag22.06.2026 , 18:55 Uhr
Gewalt ist IMMER zu verabscheuen. Sollte sich der Vorwurf erweisen, dass der Tatverdächtige nicht in Notwehr gehandelt hat, hoffe ich auf eine volle Ausschöpfung des Strafkatakologs. Ungeachtet dessen hoffe ich auf eine baldige und vollständige Genesung des Verletzen.
zum Beitrag22.06.2026 , 16:53 Uhr
Wir alle im Westen sind Verursacher, richtig. Wir alle im Westen sind aber auch die Lösung. Egal welche Technik der Erneuerbaren, sie wurde im Westen entwickelt. Deutschlands Regierungen haben es leider zweimal geschafft, die heimische Solarindustrie zu Grunde gegen zu lassen, das wird sich noch bitter rächen, denn jedes Gut das kritisch für die Infrastruktur ist, sollte - wenn möglich - auf heimischen Boden produziert werden. Siehe Medikamente bei Corona, siehe PV Module. Wenn China mal Taiwan überfallt sitzen wir wieder da wie als Russland in die Ukraine einfiel. Abhängig und ausgeliefert. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir sind nicht nur die bösen Umweltsünder, wir sind auch die Vorausdenker, der Anstoss jeglichen Klimaschutzes und wir finanzieren weltweit enorme Summen, damit andere Länder das fossile Zeitalter nicht wie wir 200 Jahre durchleben müssen, sondern schneller zum regenerativen Zeitalter durchstarten können. Wir sind also Problem und Prophet, Verursacher und Lösung. Die positive Rolle des Westens bezüglich der Eingrenzung des Klimawandels wird von links gern völlig vergessen.
zum Beitrag22.06.2026 , 14:57 Uhr
Pantisano entschuldigt sich nicht, der versucht verzweifelt irgendwie den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Diese 'Entschuldigung' ist keine, im Gegenteil, sie verschlimmert das ganze nur. Ich bin da voll und ganz bei Linnemann, der sich dazu wie folgt äußerte: "Von ‚verkürzt‘ zu sprechen, ist eine Unverschämtheit. Da wäre ich ja mal gespannt auf seine Langfassung. Die Aussage von Herrn Pantisano war glasklar. Jetzt versucht er, sich mit ‚verkürzt‘ rauszuwinden." Sofortiger Rücktritt ist das einzige was die Situation noch retten kann, will Die Linke irgendwie die drei anstehenden Landtagswahlen nicht Pantisano als Dauerthema haben 🤷
zum Beitrag22.06.2026 , 14:28 Uhr
"Wir leben in einem System welches auf Konsum und Wachstum ausgerichtet und tief in das Bewusstsein der Bevölkerung eingedrungen ist" Sehe ich ganz anders: Wir leben SCHON IMMER in einem System welches auf Konsum und Wachstum ausgelegt ist. Früher war es nur nicht möglich, der Masse diesen Konsum zu ermöglichen. Aber Könige, Fürsten, Priester führten schon immer ein Leben in Saus und Braus und schon immer wollte jeder so leben wie König, Fürst, Priester. Es gab nur beinahe keine Aufstiegschancen. Auch der Wunsch nach Wachstum war schon immer da, nur früher hieß Wachstum rauben, plündern, versklaven oder gleich erobern. Der Unterschied seit der Moderne ist, dass wir mittlerweile sehr Vielen ein Leben in Saus und Braus ermöglichen können. Auch die soziale Durchlässigkeit ist enorm angestiegen. Studium und Karriere stehen fast überall jedem frei der motiviert ist - freilich hilft Geld im background ungemein, aber es ist kein Muss mehr. Der Kapitalismus hat NICHTS neu erfunden, er ist nur eine konsequente Weiterentwicklung urmenschlicher Träume: Reichtum und Überfluss. Selbst die Bibel spricht schon diesen Traum an mit dem gelobten Land, in dem Milch und Honig fließt...🤷
zum Beitrag22.06.2026 , 12:42 Uhr
20 mal effizienter glaube ich sofort. 20 mal produktiver auch. Wie sehr haben sich denn die Kosten seither entwickelt? Für Diabetes, Krebstherapien, Impfungen, OPs für neue Schultern, neue Knie, Herzschrittmacher, etc... Reicht da auch der Faktor 20? Wohl kaum. Pflege: früher zuhause durch die eigene Familie, heute kommen Oma und Opa ins Heim für 5.000€ monatlich. Wieviel ist der Faktor bei den Ausgaben der Pflege gestiegen. Reicht da der Faktor 20? Wohl kaum. Sozialhilfe, Bürgergeld. Welcher Faktor ist es da? Auslandshilfen? Welcher Faktor da? Wir können trefflich streiten wo gespart werden muss und wo nicht gespart werden darf. Da gibt's freilich gänzlich unterschiedliche Meinungen zu. Aber die Ausgaben müssen drastisch runter. Wenn es so weiterläuft implodiert der ganze Laden eines Tages völlig und dann stehen alle nackt da, die just in diesem Moment Leistungen brauchen.
zum Beitrag22.06.2026 , 07:37 Uhr
Reichweite. Wie alle. Es ist nunmal das mit Abstand, GROSSEM Abstand, am häufigsten aufgerufene Nachrichtenportal Deutschlands. Danach kommt t-online, dann Spiegel, dann ntv, dann die Zeit. Die Statistik ist für jedermann frei zugänglich. Außerdem: mit der BILD zu reden ist ja nicht das Problem, van Aken tat das auch regelmäßig - das Problem ist, WAS Pantisano da von sich gab...🤷 Die BILD freuts natürlich, klar, und sie werden das nun genüsslich aufköcheln über den Sommer hinweg, aber die Aussagen hat Pantisano schon selber verzapft, der Blödsinn ist auf seinem Mist gewachsen
zum Beitrag22.06.2026 , 07:26 Uhr
Und wie soll er das beenden? Mit 10% Wählerzuspruch, von denen wiederum in Form ihrer Vertreter nur 53% seine Gangart gutheißen? Union = Faschisten. SPD = willfährige Lakaien der Faschisten. Grüne = Sympathisanten der Faschisten. Wer so einen Unsinn behauptet, entwertet komplett den Horror, den die echten Faschisten angerichtet haben. Das erbarmungslose Morden ganzer Ethnien, der pure Vernichtungswille, die eiserne Gleichgültigkeit auch der eigenen Bevölkerung gegenüber bis hin zum erzwungenen Volkssturm. Wer Faschisten und die Union gleichsetzt hat entweder überhaupt keine Ahnung oder ein völlig verzerrtes Weltbild oder handelt mutwillig dumm.
zum Beitrag21.06.2026 , 22:24 Uhr
Darauf wirds rauslaufen. 8 Milliarden, peaken solls bei 10 Milliarden. Ich denke 5 Milliarden war optimal, da reichen die Ressourcen für vernünftiges Leben. Um Trinkwasser wird eh schon gekämpft. Chinesische Fischerflotten räubern fremder Staaten Gewässer leer. Aufrüsten nicht nur gegen die Willkür fremder Despoten, sondern auch zur Verteidigung der Böden und Gewässer und ihrer Erträge zur Erhaltung unseres Lebensstandards wird in näherer Zukunft einen großen Stellenwert einnehmen.
zum Beitrag21.06.2026 , 20:56 Uhr
Back to the roots Es wird so kommen, weil Mathematik🤷 Als die Rente eingeführt wurde, war das Renteneintrittsalter 70. Die durchschnittliche Lebenserwartung aber nur 40. Gemessen daran, müsste heute das Renteneintrittsalter auf 110 Jahre erhöht werden... Das System wurde damals für eine kleinen Kreis an Menschen gemacht, das Gros erreichte nie das Rentenalter. Heute bezieht der Rentner im Schnitt 20,5 Jahre Rente. Das ist Irrsinn. Das war nie so beabsichtigt. Aktuell, der Beitrag nennt es ja, ist das Verhältnis noch 2 zu 1. In 50 Jahren wird es 1 zu 1 sein, ein Rentner auf einen Arbeiter. Ergo wird die Rente sich von der Kaufkraft her nochmal halbieren. Selbiges wird mit den Kranken- und Pflegeleistungen passieren. Halbierung. Rest Eigenanteil. Man kann (und wird) versuchen, dass ganze abzufedern. Das fängt ja jetzt schon zaghaft an, indem man die Sozialleistungen etwas kappen will. Das wird noch radikal zunehmen, auch die werden auf ein Minimum heruntergefahren werden, Auslandshilfe ebenfalls. Simple Mathematik. Das Problem sind nicht die nötigen Kürzungen, das Problem ist, dass man - als man zu viel Geld hatte - die Systeme völlig überbläht hat. Das rächt sich jetzt bitter.
zum Beitrag21.06.2026 , 18:24 Uhr
1. Der Thüringer ist kein Thüringer sondern ein Westfale. 2. Merkel mit Merz zu vergleichen ist wie Mercedes mit einem Klapprad. Merkel war eine Persönlichkeit ihrer Zeit, weltweit geschätzt und bekannt und mit Gewicht von Washington bis Moskau. Merz kennt kaum einer außerhalb Deutschlands und weder Putin noch Trump interessieren sich für ihn oder seine Meinung. Merz wird auch (maximal) 4 Jahre Kanzler sein und keine 16... 3. Das zeitnah kein AfD'ler von sich aus verschwinden wird ist nur logisch, bei mittlerweile 30% bundesweiter Zustimmung 🤷 Politik kommt immer in Wellen 🌊 Auch diese Welle wird irgendwann brechen und dann kommt wieder was anderes. Jedes Land der Welt wechselt über die Jahrhunderte gesehen ständig zwischen Offenheit und Nationalismus hin und her. War schon immer so. Wir waren da keine Ausnahme und werden auch nie eine werden.
zum Beitrag21.06.2026 , 18:02 Uhr
Elfenbeinküste ist die wortwörtliche Übersetzung von Côte d’Ivoire ins Deutsche. Den Kolonialnamen werden wohl kaum unsere Vorfahren ausgesucht haben, oder? Waren doch die Franzosen dort. Und anscheinend gefällt den Ivorern so gut, dass sie es beibehalten wollen. Die hätten sich ja auch wieder Kong nennen können oder nach einem anderen historischen Königreich aus der Ecke. Dann auch ab sofort Magyarország für Ungarn oder Ελλάδα für Griechenland in der taz? Mal wieder sprachliche Abgrenzung als Marker um gesellschaftliche Zugehörigkeit zur (bildungs-)bürgerlichen Elite zu signalisieren?
zum Beitrag21.06.2026 , 12:03 Uhr
Meiner Meinung nach irrlichtert Pantisano nicht, er ist nur extrem ungeschickt. Merz leck Eier, Merz der Nazi, Merz der Steigbügelhalter für Nazis - das sind ja keine neuen Töne, das ist der gängige Ton gegenüber Merz der aus der linken Jugend kommt. Pantisano hat, da bin ich ganz beim Autor, versucht den linken Rand der Linken abzufischen mit seinen Aussagen. Hat nicht geklappt, offensichtlich. Die Schluss-These, dass nur Ost-CDU'ler lieber mit der AfD als mit der Linken zusammenarbeiten wollen, halte ich allerdings für gewagt. Die CDU will grundsätzlich weder mit der Linken noch mit der AfD zusammenarbeiten. Wenn es aber irgendwann nicht mehr ohne geht, weil die beiden Ränder mittlerweile 40% bundesweit auf sich vereinen, dann dürfte die Öffnung zur AfD wesentlich einfacher sein. Zum einen, weil sie sich natürlich politisch deutlich näher stehen (Nationalismus versus Sozialismus) und zum anderen, weil mit der AfD allein regiert werden kann, wohingegen bei einer Zusammenarbeit mit der Linken immer SPD und Grüne mit ins Boot müssen - und bei einem 3 gegen 1 gehst du immer unter, auch als stärkste Partei. Die Union wird ja jetzt schon von einer Bas ausgebremst...
zum Beitrag20.06.2026 , 20:32 Uhr
Bin da voll ihrer Meinung, deshalb wäre ich dafür, dass - wie beim Bundespräsident - für Abgeordnete ein Mindestalter von 40 Jahren eingeführt wird. Wie soll ein Parlamentarier Bürger vertreten, wenn er noch keinen Tag im Leben gearbeitet hat🤷
zum Beitrag20.06.2026 , 16:15 Uhr
Ich gehe jede Wette dagegen. Selbst der IPCC hat Modelle durchgerechnet bis 5 Grad plus, Ergebnis: unbewohnbare Gegenden, aber die Menschheit überlebt. Das wird aber nicht eintreten. Es werden, je nach Modell, irgendwo zwischen 2 und 3 Grad bis ins Jahr 2100 werden. Da bleiben viele auf der Strecke? Richtig, aber 90% ist das egal. Weil sie denken: 'mich wirds schon nicht treffen' oder weil sie denken: 'mir egal' oder weil sie keine Stimme haben, Stichwort Afrika. Weltweit wollen Menschen ihren Lebensstandard erhöhen, bzw in den Industriestaaten wollen wir ihn erhalten. Und der Rest will da hin vom Niveau her. Jedes Schwellenland baut Flughäfen, Frachttetminals, Straßen, etc... Es gibt KEIN Land, das sagt: 'fürs Klima stecken wir jetzt zurück.' Egoismus? Fatslismus? Ja vielleicht, zuallererst aber Realität. Autos werden DAS Fortbewegungsmittel Nummer 1 bleiben. Weil sie praktischer sind als jeder ÖPNV, weil sie Freiheit und Unabhängigkeit bieten wie kein anderes Transportmittel, weil sie das Individuum ermächtigen, Eigenständigkeit zu leben. Definitiv wird Weidel Kanzlerin ehe der Deutsche auf sein Auto verzichtet.
zum Beitrag19.06.2026 , 19:53 Uhr
Die Linke steckt aber nicht in ihrer Anfangsphase. Die hat eine klare Biographie: SED, PDS, WSAG, DIE LINKE. Bartsch, Pau, Gysi - alles SED Kader die maßgeblich die letzten Jahrzehnte dieser Partei geprägt haben. Gerade im letzten Jahr konnte man sehr schön mitbekommen, wie viel Antisemitsmus in der Partei noch schlummert und der Aderlass, aus dem das BSW entsprungen ist, hat ebenfalls eindrucksvoll bewiesen, wieviel Russlandgeilheit zudem noch in der Partei steckte...🤷 Ob der Hype, der im Zuge vor dieser Bundestagswahl um Die Linke entstanden ist, nachhaltige Veränderung bringt, wird sich zeigen. Ob durch das BSW das russische 'Heimweh' getilgt wurde, wird sich zeigen. Bezüglich des Antisemitsmus hat sich für mich schon bewiesen, dass sich da gar nichts geändert hat. In der taz wurde darüber ja auch häufiger berichtet - zum Beispiel hier: taz.de/Rausschmiss...-T-Shirt/!6123973/
zum Beitrag19.06.2026 , 17:29 Uhr
In Deutschland wurden in nach vorliegenden Zahlen in 2024 genau 49 Kilometer Autobahn erweitert und 15 Kilometer neu gebaut. China hat in 2024 circa 8.000 Kilometer Autobahn neu gebaut...🤷 Soll Deutschland zum Dritte Welt Land verkommen? Den Wohlstand den drei Generationen aufgebaut haben mit dem Hintern einreißen für was - 0,5 Grad mehr oder weniger??? Mobilität ist das A und O einer jeden Gesellschaft. In Deutschland werden wenigsten Ausgleichsflächen geschaffen. Wir könnten auch wie Südkorea einfach Schnellstraßen mit PV überdachen. Oder mit Grüntunnels einhausen🤷 Innovation ist immer willkommen, aber mit sturem degrowth wirds nie was werden. Da machen die Menschen nicht mit. Wer arbeitet will auch leben. Leben heißt Freiheit 🗽 Nicht nur zwischen Berlin und München mit dem ICE, sondern auch zwischen Gera und Hof auf der A9 oder zwischen Hinterkuhdorf und Vorderkuhdorf Bevor die Deutschen ihre Autos aufgeben, geben sie die Demokratie auf 🚗 Da gehe ich jede Wette
zum Beitrag19.06.2026 , 16:56 Uhr
Ich denke weniger, dass es am Job bei Red Bull liegt. Es ist wie bei allem - Erfolge sind vergänglich. Klopp als Underdog war Klopp bei Mainz, wo er es schaffte wider aller Umstände mit minimalem Budget Erfolge zu feiern. Klopp als Jahrhunderttrainer war Klopp beim BVB in den ersten Jahren, wo er wider der Übermacht der Bayern, die Maistetschaft holen konnte. Da gehörte aber auch ein gewisser Mislintat dazu, ohne den wohl kaum entscheidende Jungstars gekommen wären... Klopp bei Liverpool war dann Klopp, der einen Verein mit viel zu viel Geld, aber kaputtem Management wieder auf die Spur brachte. Klopp bei Redbull ist die gleiche Mission. Der Unterschied liegt wie gesagt in der Mission und in den Rahmenbedingungen. Klopp als Underdog, als Überperformer kennen nur Menschen, die sich an Zeiten vor 10 und 15 Jahren aktiv erinnern können. Für Jüngere ist Klopp eine Lichtgestalt wie einst ein Ancelotti. Viel Aura, aber wenig Kampf. Klopp lebt vom Ruhm. Ein Engagement bei der Nationalmannschaft könnte ihm auch nur neuen Ruhm bringen, wenn die am Boden wäre. Das ist aber nicht der Fall, weil das Spielerpotential ist zur Zeit enorm
zum Beitrag19.06.2026 , 16:36 Uhr
"Die weiterhin langen Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten zeigen aber auch: tatsächlich scheinen hohe Preise die Tourist:innen kaum abzuschrecken." Bei mittlerweile 5.000€ kosten für einen normalen 14 Tage Urlaub am Mittelmeer, siehe aktuelle Pauschalangebote, jucken die 50 Taler auch nicht mehr. Das ist wie mit Mieten, so lange genügend Leute da sind die es bezahlen, wird es genommen. Angebot und Nachfrage
zum Beitrag19.06.2026 , 16:33 Uhr
Schau mer mal, wie es so schön heißt. Ne gute WM und schnell sinkende Benzinpreise dürften entscheidende Faktoren in diesem Potpourri sein. Bis November ist noch weit und den Demokraten mangelt es nach wie vor an Führungskräften. Von Mamdani hört man seit Monaten gar nichts mehr - ziemliche Nebelkerze anscheinend
zum Beitrag19.06.2026 , 14:40 Uhr
Sie haben in Ihrer Rechnung die PV Anlage vergessen.. So kam das Angebot auf 50.000 Der Anbieter wurde auch nicht müde die Förderung zu erwähnen - uns kam das so vor, als ob er die beim Angebot bei sich einfach draufgeschlagen 🤷 Die Preise für Wärmepumpen sind einfach völlig überteuert - ob absichtlich oder wegen Engpass ist mir als Verbraucher schlicht egal. Theoretisch müssten wir dann noch dämmen, da haben wir aber erst gar nicht mehr nachgefragt. Mag schon sein, dass sich das irgendwann rechnet, aber im Hier und Jetzt haben wir so 45.000 € weniger ausgegeben - und die Baustelle war in einem Tag erledigt 🤷
zum Beitrag18.06.2026 , 23:21 Uhr
"Die Mullahs haben gewonnen" Puh, also der Blutzoll und Braindrain war schon heftig, oder? Der oberste Geistliche, die Hälfte aller Topgeneräle, fast alle aus dem höchsten politischen Zirkel - der Iran mag finanziell besser dastehen, führungstechnisch seh ich die hart angeschlagen. Ich denke da ein bisschen weiter. War es wirklich das Ziel das Regime wegzubekommen? Das kann eigtl Israel und die USA nicht wollen. Ein Bürgerkrieg, ein instabiler Iran, ein Flächenbrand. Da reicht schon Gaza... So ist der Iran politisch und militärisch kopflos aktuell. Neue Politiker und Generäle werden nachrücken. Ich gehe jede Wette, dass da einige dabei sind, die Israel und die USA auf der Payroll haben. Dieser Krieg hat ja eindrucksvoll bewiesen wie tief Israel und die USA den Iran infiltriert hatten. Ich glaube die haben aus dem Spiel genommen wer nicht ins Bild passte. Nun sind reichlich Marionetten über. Damit ist der Iran besser unter Kontrolle als vorher. Ums Volk gings nie. Kein Netanjahu und kein Trump scheren sich um Iraner und vom Rest der Welt auch kaum einer. Wirtschaft und Tankstelle bewegen Gemüter, nicht Iraner.
zum Beitrag18.06.2026 , 23:10 Uhr
Der Tankrabatt kostet 2 Milliarden. Da dürfte es auch in ihrem Interesse sein, dass eine Verlängerung nicht nötig wird, denn eine Verlängerung wäre teuer und die muss irgendwo gegenfinanziert werden - zum Beispiel bei der Entwicklungshilfe... Ergo es liegt in jedermanns Interesse, dass an der Zapfsäule möglichst schnell wieder Normalität einkehrt
zum Beitrag18.06.2026 , 23:08 Uhr
Da auch die Supermarktpreise massiv von Transportkosten beeinflusst werden, liegen ihr und mein Anliegen auf der gleichen Wellenlänge 🤷
zum Beitrag18.06.2026 , 20:14 Uhr
Es ist immer eine Frage des wording - Hitze wird heute durchweg als tödlich geframt. Es ist ein Pferd das gerne geritten wird. Ich stelle dann immer die Frage: wie kann es sein, dass alle blaue Zonen - das sind die Orte, wo Menschen am ältesten werden - in heißen Gebieten liegen...🤷 Sardinien, Nicoya (Costa Rica), Kalifornien, Okinawa, Ikara. Natürlich ist heißes Wetter belastend. Es ist aber auch wunderschön. Baden, Garten, abends Grillen, perfekt jetzt zur WM. Wir hatten bisher gefühlt drei Monate April am Stück. Späte Fröste, viel Regen, viel grau, viel kalt. Letztes Jahr zum 1. Mai waren wir in kurzen Hosen bis Mitternacht, dieses Jahr bei 0 Grad unterm Heizpilzen mit dicker Jacke. Der Sommer ist noch nicht mal da, schon wird er verteufelt... Ich fand viel erfrischender was heute durch die sozialen Medien ging - ein Schnappschuss der Titelseite der BILD vom 6. Juni 1972: "31 Grad - Hitzewelle aus Afrika ... vier Wochen herrliches Sommerwetter" 1972 Hitze = herrliches Sommerwetter 2026 Hitze = Tod 💀 Da mach ich nicht mit. Ich freue mich ☀️
zum Beitrag18.06.2026 , 17:57 Uhr
Wir haben dieses Jahr unsere Gastherme getauscht. Kosten: 4.800 €. Die Handwerkerkosten konnte wir dank Geschick meines Mannes einsparen. Wir haben uns auch eine Wärmepumpe plus PV-Anlage einmalig anbieten lassen. 50.000€ war das Angebot... Fernwärme gibt es bei uns nicht, auch nicht geplant bei 320 Einwohnern...🤷 Da war die Entscheidung nicht schwer. Es ist aus meiner Sicht völlig illusorisch bis in 20 Jahren gasfrei zu sein, bei diesen irren Preisunterschieden. Insofern freue ich mich über Frau Reiche und ihre Weitsicht. Das mag konservativ sein, aber verlässlich. Herr Habeck hat meiner Erinnerung nach übrigens auch 30 Gaskraftwerke bauen wollen und einen Knicks vor dem Emir gemacht für Gas... - aber weil er dabei wahrscheinlich die typisch Grünen 'Bauchschmerzen' hatte, durfte er das, oder? Dopelte Moral und so
zum Beitrag18.06.2026 , 14:42 Uhr
"Es sind also vielleicht gar nicht 45 fälschlich orientierte Spieler, die sich im deutschen Profifußball lieber bedeckt halten – sondern nur 20." Und ich glaube, es sind noch deutlich weniger, weil die Profis aus der ersten Liga wirklich auf Schritt im öffentlichen Leben stehen. Wer will kann täglich Berichte rund um seinen Verein lesen, Fans und Presse können Trainingseinheiten besuchen, Vereine wie Dortmund streamen diese gar teilweise oder haben eigenes Vereins-TV, Social Media sowieso. Selbst im Trainingslager sind wieder Presse und Fans dabei und auch im Urlaub gibt es unzählige Berichte welcher Spieler auf welcher Jacht vor welcher Insel ankert. Der Profifußball ist durch und durch ein Geschäft und Spieler, vor allem Weltstars, die teuerste Währung. Werbung, Trikotverkäufe, Image = Milliardengeschäft. Da wird kühl gerechnet. Wäre es rentabel, würde es Outings geben. Der freie Markt spiegelt immer die echten Verhältnisse ungefiltert wider. Homosexualität ist weltweit bis auf wenige Ausnahmen (Thailand) ein No Go. Im Westen halbwegs gesellschaftlich toleriert. Toleriert heißt aber nicht lieben. Gerhard Polt erklärt das perfekt in seinem Sketch über "Toleranz"
zum Beitrag18.06.2026 , 03:17 Uhr
Amen.
zum Beitrag17.06.2026 , 21:15 Uhr
Und wieder eine hervorragende Gelegenheit Deutschland international zu blamieren... Wahrscheinlich werden wir noch diskutieren ob oder ob nicht, wenn Hormus längst wieder offen ist...🤷 Das der Bundestag für Kriegseinsätze zustimmen muss ist wichtig und richtig - hier aber geht es um humanitäre Hilfe, auf dass sich die Preise an den Zapfsäulen so bald als möglich wieder der Normalität nähern, bevor der Tankrabett verlängert werden muss. Das ist wie bei Timmy - Deutschland lamentiert 2 Monate lang rum was zu tun ist, in Frankreich vergehen zwischen Sichtung und Entsorgung keine 24 Stunden. Deutschland hat fertig
zum Beitrag16.06.2026 , 15:00 Uhr
Ja es ist total unrealistisch, weil die Grünen nach der Ampel abgestraft wurden von ihrer Wählerschaft, vor allem den Jungen, weil sie in deren Augen in der Ampel - und vor allem auf EU Ebene - zu rechts waren. Stichwort Bezahlkarte, Außengrenzen, Abschiebung nach Afghanistan, etc... Grün-Konservativ ist eine tolle Mischung, siehe Baden-Württemberg - Kretschmann, Özdemir und vor allem auch Boris Palmer (für mich ist der immer noch Grüner, Özdemir nutze ihn auch als Stimmenfänger🤷). Das sind aber alles Köpfe, die sie im mächtigen Berliner Landesverband der Grünen oder generell in der Grünen Jugend verachten. Ob der hohen AfD-Werte sprießen ja gerade überall Artikel aus dem Boden, wie man noch Bündnisse ohne die AfD hinbekommen will - Stichwort Wahl in Sachsen-Anhalt. Da soll, wenns nach Stimmen von links geht, die Union ihren Unvereinbarkeitsbeschluss überdenken. Für die hier im Artikel angedachte Wiederaufbereitung der Pizza Connection lautet meine Meinung genau so wie zum Unvereinbarkeitsbeschluss: Wer Weidel verhindern will, muss Merz, Söder, Wüst tolerieren - und Kretschmann, Özdemir, Palmer als Parteimitte akzeptieren und nicht als Parteirechte diffamieren - ganz einfach.
zum Beitrag15.06.2026 , 20:43 Uhr
"Man darf bei der CDU nicht vergessen, dass sie auch Heimat von deren ist, die einen Fall der Republik nach Links schlimmer finden, als einen nach Rechts" Da treffen sie den Nagel auf den Kopf und die meisten hier unterschätzen maßlos, wie viele Wähler so denken
zum Beitrag15.06.2026 , 20:41 Uhr
Richtig.
zum Beitrag15.06.2026 , 20:41 Uhr
Meloni ist wie Le Pen vor allem taktisch unterwegs. Fällt die Brandmauer, sind die morgen best friends. Die FPÖ oder Orban sind/waren nicht gemäßigter unterwegs, dennoch haben/hatten Meloni und Le Pen kein Problem mit denen.
zum Beitrag15.06.2026 , 20:37 Uhr
Richtig. Sachsen-Anhalt ist eigentlich das perfekte Labor für den AfD Härtetest. Kaum Industrie, wenig Bevölkerung, breiter Zuspruch. Wenn sie da alles in den Sand setzen, wie es von links seit Jahren vorhergesagt wird, ist nicht viel kaputt und die hohen Werte werden sich erledigen, siehe Piraten oder BSW - und wenn es wider medialem Erwarten gut läuft (oder zumindest nicht schlechter als unter CDSUSPDGRÜNLINKE), dann weiß man woran man ist. Das Investitionen fern bleiben wenn die AfD ans Ruder kommt, was gern gepredigt wird, wurde just heute spannenderweise in Frage gestellt - im Handelsblatt resümierte Merz' Investitionsbeauftragter Martin Blessing: "Deutlich sensibler als auf die hohen Umfragewerte der AfD reagieren sie (=Investoren) auf Debatten über Eingriffe in Eigentumsrechte, etwa Enteignungsforderungen im Wohnungsmarkt.“ Hört hört
zum Beitrag15.06.2026 , 20:24 Uhr
I"ch bevorzuge eine Minderheitsregierung, die sich ganz pragmatisch für die anstehenden Probleme Mehrheiten sucht" Das klingt schön - in der Realität geht bei aktuellen Umfragen nichts mehr ohne Die Linke oder die AfD. Eine Union die sich einmal Die Linke und beim nächsten Mal die AfD zur Mehrheit holen würde, würde zerfleischt werden. Außerdem warum sollte die AfD mit knapp 40% eine 'Regierung' anerkennen, die gerade mal die Hälfte der Stimmen erreicht...🤷 Eine Minderheitsregierung sehe ich nicht funktionieren
zum Beitrag15.06.2026 , 17:15 Uhr
"...dann ist die Frage, war der Krieg nötig? „Die Straße von Hormus war schon vor Trumps Krieg offen; er kann ihre Wiedereröffnung also nicht als Kriegssieg für sich beanspruchen" Nun ja, der Iran hat fast die komplette politische Führung verloren. Das geistliche Oberhaupt, führende Toppolitiker, jede Menge Generäle, Atomwissenschaftler, etc... Mag schon sein, dass der Hydra für jeden abgeschlagenen Kopf zwei nachwachsen, aber fürs erste haben Trump und Netanjahu das iranische Regime ins Chaos gestürzt - UND, was noch viel viel wichtiger ist, sie haben der iranischen Führung bewiesen, dass sie bis in höchste Kreise Spitzel und Informanten eingeschleust haben. Diese Unsicherheit wird für Misstrauen, Terror und innere Säuberungsaktionen im Regime führen. Als Krönchen oben drauf verkündet Trump den Deal an seinem Geburtstag. Widerwärtig, korrupt, misogyn, notorischer Lügner, Narzisst - alles auf Trump zutreffend, aber auch ein Mann, der wie kein anderer in dieser Zeit die Macht des Bildes und der Inszenierung versteht - und auch beherrscht.
zum Beitrag15.06.2026 , 14:51 Uhr
Ja, der "Kernbestandteil des Bismarck’schen Sozialversicherungsstaates" wird "schrittweise in einen bloßen Fürsorge-, Almosen- und Suppenküchenstaat umgewandelt". Er wird es werden müssen, weil als Bismarck ihn einführte, da stand die Alterspyramide noch nicht auf dem Kopf. Es gab auch noch keine Krebstherapien und andere Behandlungen, die unglaubliche Summen verschlingen. Es gab auch noch keine Pflegeheime, wo wie heute für absurde Summen ein Großteil der alten Menschen geparkt wird bis sie sterben. Und: als Bismarck den Sozialversicherungsstaat einführte, lag das Rentenalter bei 70 Jahren (!!!), obwohl das Durchschnittsalter eines Mannes bei gerade mal 40 lag... Dreiviertel aller Menschen damals erreichten überhaupt nicht das Rentenalter... Heute dagegen beziehen Rentner im Schnitt 20,5 Jahre lang Rente... Es ist 150 Jahre später. Alle Parameter haben sich massiv verändert. Merz Aussagen sind noch massiv geschönt, die Einschnitte werden noch viel tiefer gehen müssen - wartet einfach noch ein paar Jahre ab - ansonsten bricht das System komplett zusammen - Dann haben wir wirklich amerikanische Verhältnisse
zum Beitrag14.06.2026 , 23:54 Uhr
Bei Steuerzahlerin wäre ich vorsichtig. Küchenhilfen zahlen wenn überhaupt minimal Steuern, das ist Mindestlohn. Wenn da nicht Vollzeit dann bist du Aufstocker und somit ein Minusgeschäft
zum Beitrag14.06.2026 , 23:53 Uhr
Eine Küchenhilfe ist keine Fachkraft, sorry
zum Beitrag14.06.2026 , 22:07 Uhr
Italien als warnendes Beispiel und die CDU verengt ohne Not Spielräume, soso - wie wäre es mal Flexibilität von der Linken zu fordern? Wie soll die Union gemeinsame Sache mit Leuten machen, die Privateigentum zwangsenteignen wollen?🤷🤷🤷 Wenn Linke nicht nur Alarmismus betreiben wollen, sondern ernsthaft um die Demokratie fürchten, dann sollten sie der Union ein realistisches Szenario für eine Abschaffung des Unvereinbarkeitsbeschlusses bieten. Demokratie basiert nämlich auf ständiger Dialog- und Verhandlungsbereitschaft um KOMPROMISSE zu erzielen. Das sehe ich links null. Da bläst man stur das Lied der Barrikaden. Merz als Nazi oder Eier lecken. Bravo. Das ist Dialogbereitschaft🙄 Nein. Das ist Klientelpolitik. Damit konnte man Grünen und SPD ein paar Prozent vom Rand abjagen, damit holst du dir billigen Applaus aus der eigenen Bubble, aber damit steht du entfernter denn je vom Diskurs. Das die Union dann lieber zur AfD als zur Linken schaut, kann wirklich keinen wundern, wenn man nur mal zehn Sekunden nüchtern nachdenkt. Wer Weidel verhindern will, muss Merz, Söder, Wüst tolerieren, ganz einfach. Wer auf die Barrikaden will, kein Problem, viel Spaß weiterhin in der Opposition.
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