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20.09.2026 , 09:40 Uhr
"Die Medien tragen mit negativer Berichterstattung zu den Erfolgen der AfD bei." Ich glaube diese These nicht. Wäre dem so, müssten linke Regierungen längst am Ruder sein, denn noch viel länger als die Rechten beschwören Linke das Weltende: FCKW, Golfstrom, Atomkraft, CO2, Bodenversalzung, Biodiversität, Monokulturen, usw usf Kein Tag ohne Weltuntergangsmeldungen von links. Und das Internet war, bis es die Rechte für sich entdeckt hat, ein rein linker Spielplatz. Die These kann also nur stimmen, wenn Linke im Gegensatz zu Rechten es nicht verstehen würden, überzeugende Texte zu schreiben. Das ist aber nicht so, weil weder rechts noch links grundsätzlich dumm oder klug sind, sondern überall von dumm bis klug alles dabei ist. Ich glaube die Autorin überschätzt den Einfluss der Medien. Medien werden gern als 4. Gewalt im Staat verklärt. So lange die Wähler der AfD nur Ossis waren, schob man es auf die 'dummen Ossi', verblendet von 40 Jahren sozialistischer Diktatur. Seit die AfD aber bundesweit auf Nummer 1 liegt, braucht man eine neue Erklärung, weil der Wessi ist ja aufgeklärt und demokratisiert - der kann unmöglich freiwillig AfD wählen... Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
zum Beitrag17.09.2026 , 22:15 Uhr
Der ÖRR ist viel zu fett. Was hat es mit Kultur oder Information zu tun, für Millionen Euro Sendungen wie den Tatort oder das Traumschiff zu finanzieren...🤷 Wie rechtfertigt der ÖRR 72 Radiosender (aufgeteilt auf 9 Landesrundfunkanstalten) und 21 eigenständige TV-Programme - BR, HR, MDR, NDR, rbb, SR, SWR, WDR ZDFneo, ZDFinfo, tagesschau24, One und ARD-alpha, und so weiter und so fort. Völliger Irrsinn. Eine Reform ist unumgänglich und unter dem Strich muss massiv eingedampft werden. Wer Weimer und Konsorten den Wind aus den Segeln nehmen will, muss konstruktive Vorschläge zur deutlichen Entschlackung des ÖRR vorlegen.
zum Beitrag17.09.2026 , 01:43 Uhr
"Damit verhindern die Ministerpräsidenten, dass es nach den drohenden Wahlniederlagen am Sonntag in der CDU zu einem Kurzschluss kommt." Abwarten. Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Union in Mecklenburg-Vorpommern ganz rausfliegt aus dem Parlament - und wenn man dazu in Berlin vielleicht nur Dritter wird, dann will ich sehen was dieses" Bekenntnis' der Ministerpräsidenten noch wert ist... Aber ja, was hätten sie auch anderes machen sollen - die Ministerpräsidenten werden auch die neueste Umfragewerte gesehen haben. Dazu gab's in der B*LD Zeitung eine Karte, wo fast jeder Landkreis Ost wie West in himmelblau gefärbt war - so viel zum Thema die AfD ist reaktionäres Ossitum... Der mutlose Schlingerkurs Merz' hat die Union dermaßen Stimmen gekostet, dass die Union alles dafür tun muss, dass diese Koalition hält. Bei der SPD sieht's wenig anders aus. Irgendwie zusammenbleiben und auf ein Wunder hoffen lautet nun die Devise - wie schon so oft die letzten Jahre in diversen Bundesländern... Ausgang stehts bekannt - verdoppelte und verdreifachte Ergebnisse für die AfD. Die andauernden Planlosigkeit ob dessen ist bemerkenswert. Ein Unfall mit Ansage.
zum Beitrag16.09.2026 , 12:31 Uhr
Fachkräfteeinwanderung wäre in der Tat sehr wichtig. Vor allem da sie im Gegensatz zur Armutsmigration uns 'fertige' Arbeitskräfte bringt, die theoretisch direkt auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt werden können und nicht erst jahrelang beschult und/oder ausgebildet werden müssen. Gegen die Fachkräfteabwerbung aus dem Ausland gibt es allerdings auch das Argument, dass dadurch den Entwicklungsländern die klügsten Köpfe geklaut werden. Sozusagen Kolonialismus 2.0 - nur diesmal Hirn statt Rohstoffe. Es gibt aber auch kritische Stimmen aus der Wirtschaft. Ein syrischer Automechaniker ist auf dem Papier ein Facharbeiter, in der Wirklichkeit allerdings selten. Ich bringe das Beispiel, da ich einen Bekannten mit Autowerkstatt habe. Der hat die letzten Jahre insgesamt 3 'Facharbeiter' ergattern können, von denen er 2 nochmal komplett zur Berufsschule geschickt hat, weil die mit modernen Motoren, etc nullkommanull anfangen konnten. Facharbeiter ist halt nicht Facharbeiter. In der Pflege kenne ich das wesentlich bessere Beispiel, da bildet eine Agentur in Mazedonien vor Ort Kräfte nach deutschen Standards aus - und wer besteht darf kommen 🤷👍 Das sollte in allen Branchen so gemacht werden.
zum Beitrag16.09.2026 , 08:23 Uhr
Sehr schön erklärt, genau das 👍
zum Beitrag15.09.2026 , 22:26 Uhr
Fleisch wirkt für mich nicht hochwertiger, aber es ist super Geschmacksgeber. Eine schöne kräftige Soße, dazu ein ordentliches Stück Fleisch und dazu frisches Gemüse - das schmeckt. Fleisch ist für die menschliche Ernährung nicht lebensnotwendig, aber eine rein vegetarische oder gar vegane Ernährung bedarf einer Planung. Und das sagt es doch schon: wenn ich etwas planen muss, weil mir sonst was fehlt, dann ist es nicht vollwertig. Bestes Beispiel hierfür ist das Vitamin B12. Dieses Vitamin wird von Mikroorganismen gebildet und ist in nennenswerten Mengen nur in tierischen Lebensmitteln enthalten. Wer also komplett auf tierische Produkte verzichtet, muss Vitamin B12 dauerhaft über Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Ergo: ohne Fleisch fehlt was 🤷
zum Beitrag15.09.2026 , 22:16 Uhr
Wo produziert unsere Gesellschaft Bettler? Wir haben einen Sozialstaat der jedem ein Existenzminimum zusichert. Dafür beneiden uns viele Staaten. Zusätzlich haben wir gerade einen akuten Arbeitskräftemangel - nicht nur Fachkräfte, auch Unqualifizierte im Niedriglohnsektor werden durchaus gesucht. Statt betteln könnten diese Menschen auch Pakete ausfahren oder mit dem Fahrrad für einen der Essenslieferanten anheuern, Spargel stechen, etc Weder produziert noch macht unsere Gesellschaft Betteln nötig.
zum Beitrag15.09.2026 , 22:08 Uhr
Der ÖPNV ist eh schon viel zu billig. Das Deutschlandticket kostet aktuell 63€ im Monat. Für 63€ bekomme ich aktuell bei 2,30€ für den Liter Super 27,4 Liter. Mit 27,4 Liter kann ich bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 Liter 391 Kilometer fahren. Ein Monat hat 20 Arbeitstage. 391 Kilometer geteilt durch 20 Arbeitstage = 19,55 Kilometer. Die müssen wir nochmal durch 2 teilen, wegen Hin und Rückweg, also 9,77 km. Sobald Pendler mehr als 9,77km einfachen Arbeitsweg mit dem Auto fahren müssen, sind sie benachteiligt gegenüber dem ÖPNV Nutzer. Stadtmenschen können das Deutschlandticket neben Beruf on top privat nutzen - so oft sie wollen. Die Landbevölkerung aber, die keinen Bahnhof und oft nur einen spärlichen oder gar keinen ÖPNV hat, die müssen tanken. Mit 63€ kommst du da nirgends hin. Die meisten von uns haben Arbeitswege von 20 bis 30 Kilometer einfach. Viele haben es weiter. Ich habe 53 Kilometer einfach. Das sind Spritkosten von 350 bis 400€ im Monat aktuell. Bevor also der Staat das ÖPNV Ticket von 63 auf 9 Euro reduziert, soll er erstmal der Landbevölkerung sämtliche Benzinkosten die höher sind als 63€ im Monat erstatten, damit eine Gleichberechtigung herrscht.
zum Beitrag15.09.2026 , 13:30 Uhr
Muss er weg? Mittlerweile ja, aber was wäre der Preis... Wüst oder Günther als Nachfolger wären katastrophal, weil sie die Union auf den Pfad der SPD führen würden - Politik wider ihrer Wählerschaft. Die Wahlergebnisse dürften sich dementsprechend denen der SPD annähern. Söder wäre aber auch keine Verbesserung, weil er ein meinungsschwacher Wendehals ist. Seit heute kursiert Dobrindt als Name durch den Boulevard. Seine Untätigkeit seit Jahren bei den Grenzkontrollen weder für eine gesetzlich wasserdichte Grundlage, noch eine Änderung der Anwendung zu sorgen steht beispielhaft für sein Duckmäusertum. Spahn war der einzig gut vernetzte und fähige Mann im Hintergrund mit klarer Meinung.
zum Beitrag15.09.2026 , 12:57 Uhr
Ich bin für Fachkräftezuwanderung aber gegen Armutsmigration. Worin Sie da eine leugnende Bestätigung sehen ist mir unverständlich. Ich sehe deutlich zu wenig Kapazitäten gegeben, Hunderttausende in der Erwachsenenbildung zu beschulen und auszubilden, bevor sie dann Teil der Erwerbsgemeinschaft werden können. Und dafür müssten auch klare Altersgrenzen her. Einen 40 jährigen jahrelang zu beschulen und auszubilden kostet sehr viel Geld, wenn er danach noch 20 Jahre arbeiten geht, bevor er dann in die Grundsicherung fällt, weil er niemals auf ausreichend Rentenpunkte kommt, ist das definitiv von vorn bis hinten ein Minusgeschäft für uns.
zum Beitrag15.09.2026 , 12:51 Uhr
Es war keine Wiedervereinigung, das setzt gleichberechtigte Partner voraus. Ansonsten stimme ich Ihnen gerne zu.
zum Beitrag15.09.2026 , 12:45 Uhr
"In Dortmund dürfen Menschen mit einem Becher nicht mal still vor Restaurants sitzen. Löst das die Probleme?" Optisch definitiv. Es macht auch Innenstädte für die Bettelmafia unattraktiv. Und in Deutschland muss niemand betteln. Das Grundgesetz verankert das Sozialstaatsprinzip im Art 20 GG und garantiert damit jedem Menschen ein rechtlich einklagbares Existenzminimum für ein menschenwürdiges Leben.
zum Beitrag15.09.2026 , 12:34 Uhr
Nein das entging mir nicht, deshalb schrieb ich "Dobrindt sitzt an der Quelle" - die Quelle ist Manfred Weber, der Vorsitzender der EVP-Fraktion im EU-Parlament und stellvertretender Parteivorsitzender der CSU ist.
zum Beitrag14.09.2026 , 15:11 Uhr
Sich so angreifbar zu machen ist schon selten dämlich...🙄😒 Entweder die Anwendung ändern oder die Gesetze ändern 🤷 Dobrindt sitzt an der Quelle für beides - nichts zu tun und die Grenzpolitik so halbgar weiterlaufen zu lassen macht ihn zur Zielscheibe für links wie rechts. Der Mangel an Kompetenz in der höchsten politischen Ebene dieses Landes ist zur Zeit schon katastrophal😶🌫️
zum Beitrag14.09.2026 , 08:51 Uhr
"Doch viele Politiker:innen meiden das Thema. Das ist auch ein Erfolg der Rechten, die daraus einen Kulturkampf machen" Und links macht aus Essen keinen Kulturkampf? Links plädiert beim Essen für vegane Ernährung der Gesundheit wegen - bei der Legalisierung von Cannabis hingegen war die Gesundheit egal. Das ist doch auch Kulturkampf pur 🤷 JEDE Partei macht Kulturkampf für die Vorlieben ihrer Wählerschaft - und das ist gut so. Vegane VoKü's für Berlin? Gute Idee. Brätl und Rostbratwurst für Thüringen? Gute Idee. Jeder soll nach seiner Fasson selig werden - Friedrich II
zum Beitrag14.09.2026 , 00:56 Uhr
Ich weiß nicht wer haftet, wenn die KI uns umbringen will, aber ich weiß wer uns beschützen wird - der Terminator 🤖 Spaß beiseite - wir haben doch schon längst KI die Menschen tötet. Sogenannte fire and forget Raketen suchen sich ihr Ziel selbst. Angefangen hat das schon im Zweiten Weltkrieg. Natürlich haben wir das entwickelt - Codename Fritz X - und natürlich haben die Amerikaner hinterher die Köpfe dahinter geklaut... Moderne Drohnen können sich ihre Ziele auch selbst aussuchen. Ich habe keine Angst vor KI - im Notfall einfach Stecker ziehen 🔌
zum Beitrag13.09.2026 , 21:07 Uhr
Das wäre ja Pragmatismus - sogar Pragmatismus mit Aussicht auf Erfolg. Sowas gibt's in Deutschland schon lange nicht mehr. Wenn Die Linke in Berlin an die Macht kommt, wird trotzdem nicht vergesellschaftet werden - aber sie wird es SPD und Grünen in die Schuhe schieben oder dem fehlenden Geld. Und wenn Die Linke nicht an die Macht kommt, dann singen sie ihr Hohelied einfach weiter. Die waren fast 20 Jahre seit der Wiedervereinigung in Berlin mit an der Macht - statt ÖPNV Ausbau oder Sozialwohnungsneubau wurd ausgerechnet unter der Linken der Amazon-Tower - auch noch ausgerechnet in ihrer Hochburg Friedrichshain - genehmigt...😂🤷 Der historische Werdegang SED ➡️ PDS ➡️ Die Linke ist allseits bekannt. Die fehlende Aufarbeitung der Diktatur des SED-Regimes und die personellen Kontinuitäten von SED Kadern – besonders in den 1990er-Jahren – sind und waren immer wieder Gegenstand politischer Debatten. Wie man sich von denen was erhoffen kann ist mir völlig schleierhaft - aber, die Gedanken sind bekanntlich frei 🤷👍
zum Beitrag13.09.2026 , 20:42 Uhr
"Es ist ja auch schwer zu glauben, dass sich über 40 Prozent der Wählenden in Sachsen-Anhalt für eine Partei entschieden haben, die ethnische Säuberungen plant. Und dass es in bundesweiten Umfragen fast 30 Prozent erwägen. Aber genau so ist es." Nein so ist es nicht. 40% der Sachsen-Anhaltiner und 30% bundesweit wollen politische Lösungen und trauen sie den alten Parteien nicht mehr zu. SO ist es. Beispiel Asylpolitik: die Asylberechtigung nach Art. 16a GG wird nur für 1 % aller Antragsteller positiv beschieden +15% die Flüchtlingsschutz nach der Genfer Konvention erhalten = Schutz vor zielgerichteter Verfolgung (Rasse, Religion, Nationalität) +20% die subsidiären Schutz §4 AsylG erhalten = Bürgerkrieg im Heimatland, Folter +5% aus nationalen Abschiebungsverboten § 60 AufenthG = konkrete Gefahren im Heimatland, Existenzminimum-Unterschreitung Bleiben 60% die formal ausreisepflichtig sind - Jahr für Jahr. Die gehen aber nicht, rutschen zu 75-80% in die Duldung. Das ist absurd. Und selbst von den VOLLZIEHBAR Ausreisepflichtigen werden jährlich nur 9% abgeschoben. Dieser Mangel an Vollzug bestehender Gesetze bricht der AfD Bahn. Die Untätigkeit Regierender ist der wahre Motor der AfD.
zum Beitrag13.09.2026 , 20:06 Uhr
"Aber es gab auch mehr als 100.000 Gründe, Hoffnung zu schöpfen." Ist das so? Ist das nicht nur 'aus der Bubble für die Bubble'? Haben sich die Umfragewerte verändert durch die Demos? Fühlen sich in Berlin Politiker von SPD, Grünen, Linken oder Union jetzt genötigt einen Verbotsantrag zu stellen? Oder die Forderungen des Richterbunds, das externe Weisungsrecht der Justizministerien gegenüber den Staatsanwaltschaften im Bundesrecht zu streichen, umzusetzen? Außer den üblichen Floskeln habe ich nichts vernommen. Man müsste könnte sollte... Der Artikel stellt es selbst fest: "Eine politische Wende haben die 100.000 sicher noch nicht bewirkt." Eben. Und der Artikel stellt auch die zweite entscheidende Frage: "ob die Zahl der Demonstrierenden angesichts der akuten Gefahr einer Machtübernahme durch die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eher hoch oder zu niedrig ist." Ich beantworte das wie folgt: als auf Sylt ein paar Besoffene sangen, waren danach 150.000 allein in Hamburg auf der Straße. Bei EINER Demo. Nicht in zwei Wochen, nicht republikweit so wie jetzt. Nach Sylt demonstrierten Millionen, jetzt ein kläglich Häufchen. Das zeigt mir klar die Richtung an wohin es geht.
zum Beitrag13.09.2026 , 07:49 Uhr
"Überlegt doch mal, 576,037 AfD Wähler in Sachsen-Anhalt. Von 80.000.000 / 80 Millionen Bundesbürgern wählen eine rechtsextremistische Partei. Was passiert, völlig unnötiger Katastrophenarlarm wird quasi durch alle Parteien vorgespielt." Überlegen Sie doch mal, die AfD ist seit langem mittlerweile stärkste Partei in Umfragen. Das sind dann bundesweit deutlich mehr als die 576.037 Wähler. Sachsen-Anhalt - wie der Osten generell - ist nur immer ein Blick in die Zukunft. Seit es die AfD gibt, wurde immer der Zuspruch, den sie im Osten genoss, ein paar Jahre später auch im Westen erreicht. Siehe Bayern, siehe Baden-Württemberg, siehe Hessen. Die Wahlergebnisse im Osten sind seit es die AfD gibt das zuverlässigste 'Computermodell' für die Zukunft. Wieso man deshalb nicht intensiv die geäußerten Probleme und Bedürfnisse der Ossis analysiert und mit wirkungsvoller Politik versucht zu befrieden, ist mir schleierhaft. Anscheinend will man immer erst warten, bis das Haus in Vollbrand steht.
zum Beitrag13.09.2026 , 07:41 Uhr
Dieses Argument finde ich in einer Demokratie immer fragwürdig. Außer in Bayern früher, wo die CSU regelmäßig 50%+x geholt hat, bekommen immer weit über 50% einen Ministerpräsidenten oder Kanzler, den sie nicht gewählt haben. Meist sind es um die 70%, die einen MP oder Kanzler bekommen, den sie nicht gewählt haben. Ich glaube kaum, das beispielsweise die SPD Wähler, die eine zweite Legislatur von Scholz wollten, auf Merz erpicht waren...
zum Beitrag13.09.2026 , 00:49 Uhr
Warum sollte jemand, der in beispielsweise in Argentinien geboren wurde, in Spanien wählen dürfen? 🤷 Dann müsste ja ein Drittel der Amerikaner als Nachfahren von Deutschen in Deutschland wählen dürfen... Macht keinen Sinn.
zum Beitrag13.09.2026 , 00:22 Uhr
Artikel 38 (1) GG: "Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt." Bedeutet: Niemand darf vom Staat, von Arbeitgebern, Gruppen oder Einzelpersonen dazu gezwungen werden, eine bestimmte Partei oder Person zu wählen oder überhaupt an der Wahl teilzunehmen, ergo keine Wahlpflicht. Heißt: das Geschlecht ist bei Wahlen komplett egal. Wähler sollen wählen, wen sie für am fähigsten halten und nicht nach Geschlechtsteilen.
zum Beitrag11.09.2026 , 18:24 Uhr
Ja was zählen schon Menschenrechte🤷 Deutschland war der größte Handelspartner des Iran, liefert Panzer in die Türkei, war und ist sowieso seit jeher unter den 5 größten Waffenexporteuren der Welt und war lange Zeit Weltmarktführer in der Prothesenproduktion...🦾 Nordkoreas Diktator fährt Mercedes und mit China verbindet uns wirtschaftlich alles, obwohl die die Uiguren in Lagern umerziehen (höflich ausgedrückt), Tibet besetzen und früher oder später Taiwan überfallen werden wie es aktuell schon Russland mit der Ukraine macht. Apropos Russland, deren Gas und Öl kaufen wir natürlich immer noch, nur über Umwege halt. Autos zu Millionen verschacherten wir im Zuge der Abwrackprämie gen Afrika, Hauptsache bei uns wird der Boden nicht verseucht und elementare Rohstoffe für Batterien von schicken CO2-frei geframten e-Autos werden von afrikanischen Kindern aus deren Boden gekratzt. Alles bekannt. All das passiert jeden Tag. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Menschenrechte sind schön auf dem Papier, aber Bindungswirkung entfalten sie nur wo es uns gerade opportun erscheint. War nie anders, egal ob schwarz, rot, grün oder gelb an der Macht. Warum also jetzt die Scheichs verprellen?🤷
zum Beitrag11.09.2026 , 17:52 Uhr
Ich frage mich wie so etwas möglich ist🤷 An der schmalsten Stelle der Meerenge sind es gerade mal 30 Kilometer zwischen Jemen und Dschibuti - und in Dschibuti hat fast die halbe Welt Militärbasen... Angefangen mit den USA und deren riesigen Camp Lemmonier, der wichtigsten Drehscheibe für die Operation Enduring Freedom Horn Of Africa. China baute zur Sicherung seiner Handelswege eine Basis vor Ort. Japan hat einen eigenen Luftwaffenstützpunkt am internationalen Flughafen Dschibutis zur Bekämpfung der somalischen Piraterie. Saudi Arabien baut aktuell eine große Militärbasis. Frankreich als ehemalige Kolonialmacht hat vor Ort ein großes Kontingent stationiert, inklusive der Luftwaffenbasis Aérienne 188 und einem Wüstenkampf-Ausbildungszentrum, das auch Spanien mitnutzt und bis weit in die 2000er war die 13. Halbbrigade der Fremdenlegion in Dschibuti dauerhaft stationiert. Auch Deutschland hatte bis 2017 eine Logistikbasis in Dschibuti - aber natürlich haben wir die aufgegeben...🙄😒 Es müsste doch ein Leichtes sein mit dieser internationalen Präsenz die Huthis in ihre Schranken zu verweisen. Die Zurückhaltung gegenüber Terrormilizen ist unerklärlich. Zeit für robuste Antworten.
zum Beitrag11.09.2026 , 17:09 Uhr
Gesetzlicher Grundstock, private Zusatzleistungen 🤷👍 Sehr vernünftig. Die Frage wird dann nur sein, was ist Basis und was Zusatzleistung. Ich glaube da kommen wir um Abstriche für die gesetzlichen nicht umher.
zum Beitrag11.09.2026 , 12:20 Uhr
Man muss kein Prophet sein wie dann die Wahl ausgeht...
zum Beitrag11.09.2026 , 12:19 Uhr
Also so lange es über 100 gesetzliche Krankenkassen gibt, scheint es kein sooooo schlechtes Feld zu sein 🤷 Man sollte erstmal die gesetzliche auf eine Kasse zusammenstreichen - oder von mir aus einige wenige wie bei den Privaten.
zum Beitrag11.09.2026 , 10:08 Uhr
Siehe Antwort unten oder auch hier: de.wikipedia.org/wiki/Abiturientenquote
zum Beitrag11.09.2026 , 07:47 Uhr
"Durch den 11. September war im Westen ein neues Feindbild entstanden: der islamistische Terrorist (...) Es folgten Anschläge in Madrid, London, Paris, Brüssel und Berlin. Menschen wurden ermordet." Wer will es uns verübeln? Uns = die westliche Welt. Wenn eine Macht von außerhalb kommt und immer wieder unschuldige Zivilisten möglichst grausam ermordet - da entwickelt sich zwangsläufig eine Antipathie. Ja der islamistische Terrorismus versteckt sich unter dem Deckmantel des Islam und ja, eine generelle Verurteilung aller Muslime ist deshalb in keinster Weise gerechtfertigt. Das ist aber leichter gesagt als getan. UND mir fehlt die Solidarität der friedlichen Muslime. In Deutschland leben 7 Millionen Muslime. Wenn Palästina bombardiert wird gehen tausende Menschen der muslimischen Diaspora auf die Straße - da wird fast wöchentlich demonstriert. Wo waren diese Menschen als der LKW über den Weihnachtsmarkt donnerte?🤷
zum Beitrag10.09.2026 , 16:58 Uhr
"Die diversen Wirtschaftsinstitute, die sich mit dem Wahlprogramm in SA beschäftigt haben, haben das ja gut belegt." Pauschal zu sagen 'rechts zieht wirtschaftlichen Abstieg nach sich' halte ich für widerlegt. Wie bei allem gilt: es kommt darauf an. Beispiele: Ungarn: das war unter Orban eine illiberale Wirtschaft, ausgelegt auf Klientelismus mit starkem Fokus auf asiatische FDI. Wachstum und Dynamik waren dementsprechend mäßig bis volatil und extrem krisenanfällig. Polen: das war unter der PiS eine Form von konsumorientiertem Sozialpopulismus, der - wo es möglich war - dem Credo der 'Re-Polonisierung' unterworfen wurde. Da im Zweifel aber stets Konsum vor Populismus gestellt wurde, erlebte Polen unter der PiS ein sehr hohes und beinahe durchweg konstantes Aufholwachstum, das kaum Phasen der Rezession erlebte. USA: 2,2% Wachstum mit protektionistischer Handelspolitik und Fokus auf Binnennachfrage. Japan: trotz Überalterung migrationsfeindlich, vor allem rigoros gegenüber Armutsmigration - dort wird mit Robotik der Arbeitskräftemangel aufgefangen. Der Wirtschaft ist egal ob rechts oder links, Hauptsache es gibt ein Konzept. Wir machen von allem ein bisschen, das ist unser Problem.
zum Beitrag10.09.2026 , 11:34 Uhr
Sachlich nüchterne Stimmen aus Politik und Medien sehen es wie der Artikel👍 Boris Palmer zum Beispiel bezeichnete das Wahlergebnis im Podcast des Journalisten Constantin Schreiber als "Glücksfall", da die AfD keine absolute Mehrheit hat. "Jetzt hat man die Chance mal auszuprobieren was tatsächlich passiert, wenn die AfD den Ministerpräsidenten stellt" und zwar in einer "Konstellation der kontrollierten Inverantwortungnahme mit der AfD ohne Maximalrisiko" wegen der fehlenden absoluten Mehrheit. Dies ermögliche eine "punktuelle Zusammenarbeit in Sachfragen". Setzt natürlich voraus, dass man die AfD nicht dem BSW überlasst, sondern sich die Union oder einzelne Politiker des Landtags von Mehrheit zu Mehrheit unvoreingenommen der Sachpolitik widmen. Geht auf alle Fälle deutlich schneller als ein jahrelanges Verbotsverfahren mit unsicherem Ausgang - UND nimmt das Risiko, dass das Urteil nicht akzeptiert wird. Die AfD muss es selbst verbocken mit schlechter Politik. Das Argument, dass AfD-Wähler die Partei sowieso wählen egal was sie macht, lasse ich nicht gelten - weil eben diese Wähler ja auch der unfähigen Politik von SPD und Union davongelaufen sind. Wähler sind keine blinden Schafe.
zum Beitrag10.09.2026 , 10:22 Uhr
Ein spannender Artikel. Zwei Punkte sehe ich aber anders: 1. "Eine echte Alternative für Deutschland bietet nur der Demokratische Sozialismus. Er stellt die Mehrheit der Bevölkerung – die arbeitende Klasse – in den Mittelpunkt seiner Politik." Die Mehrheit der Jugend will nicht mehr arbeitende Klasse sein. Ursprünglich Abiturientenquote: 5%. Heute: knapp 50%. "Arbeiten", sprich Handwerk, Monteur,... = Erwirtschaftender will kaum einer mehr werden. Consulting = reden für Geld ohne Verantwortung übernehmen zu müssen, Influencer oder 'was Soziales', das idR den Staat Geld kostet statt welches zu erwirtschaften, ist Trend. 2. "In Berlin, wo die Bevölkerung per Volksentscheid für die Enteignung von Wohnungskonzernen stimmte, ignorierten die Parteien die Entscheidung." Stimmt, trifft aber auch das konservative Lager. Deren Wähler wollten weiterhin Diesel fahren, mehr Abschiebungen und niedrigere Spritpreise. Sie wählen dementsprechend Parteien - die dann aber nicht regieren dürfen (AfD) oder Versprochenes nicht umsetzen (Union). Wenns um Ignoranz des Wählerwillens geht, werden alle Gruppen gleich missachtet von unseren Politikern. Deshalb wachsen ja beide politischen Ränder stetig an...
zum Beitrag09.09.2026 , 20:42 Uhr
Wüst will sich vor allem in Stellung bringen, falls Merz fällt. Und wie macht man das am besten? Richtig, indem man Schlagzeilen produziert. Es werden sich noch ein paar Kronprinzen mehr die nächsten Tage in Stellung bringen - Söder hat ja schon gestern direkt getan mit den Worten: "Wenn wir jetzt hergehen wollen und ein demokratisches Votum uminterpretieren, was verfassungsrechtlich kaum eine Chance hat, dann ist das die maximal falsche Konsequenz aus dieser Wahl!" Na da hat sich schon Kronprinz zwei positioniert. Schauen wir mal wie viele noch folgen. Was da gesagt wird ist egal, es geht darum auszuloten, wieviel Rückhalt man in der Partei hat.
zum Beitrag09.09.2026 , 20:33 Uhr
"675 Studienplätze baut die Uni Hamburg ab (...) Dabei steigt die Abiturientenzahl." Immer mehr Abiturienten, immer mehr gute und sehr gute Noten in Abiturzeugnissen, aber gleichzeitig stetig sinkende Ergebnisse in allgemeinen Schulleistungstests (Pisa) oder fragen sie mal Personaler bezüglich der Durchfallquote bei Einstellungstests... Ich kann hier auch ein greifbares Beispiel nennen: Dieses Jahr sind an der Landesfinanzschule Thüringens in Gotha bei der Laufbahnprüfung zum mittleren Dienst 17 von 51 Auszubildende durchgefallen. Früher war das eine handvoll pro Jahrgang maximal... Und dabei wurde der Stoff schon mehrfach entschlackt, egal ob Zinserträge oder Vermietungseinnahmen, überall wird nur noch der Grundfall als prüfungsrelevant genannt - und trotzdem werden die Leistungen von Jahr zu Jahr schlechter. Dreiviertel der Auszubildenden wurden wegen unzureichender Leistungen im ersten Ausbildungsjahr im zweiten mit nachmittäglichen Zusatzstunden während des fachtheorethischen Blocks bedacht - aber wenn selbst im Unterricht Aufgaben mit ChatGPT gelöst werden, damit man weiter online am Tablet zocken kann...🤷 Ich frage mich immer wie die Top-Noten an Schulen zustande kommen...
zum Beitrag09.09.2026 , 06:33 Uhr
Migration ist hier ein ganz entscheidender Faktor. In vielen Klassen machen Migrantenkinder mittlerweile 50% oder mehr aus. Und da gibt es aus meiner Sicht zwei elementare Probleme: 1. können viele Migranten ihre Kinder zuhause nicht unterstützen, weil sie selbst oft viel schlechter Deutsch können als ihre Kinder. 2. haben viele Migranten verglichen mit deutschen Standards selbst nur eine rudimentäre Schulausbildung genossen. Somit können Sie selbst bei bestem Willen keine Hilfestellung geben. Keine Hausaufgaben scheint da eine logische Schlussfolgerung. Aber das raubt Kindern die Möglichkeit selbstständiges Lernen zu erlernen. Und das ist elementar. Stichwort Eigenantrieb. Den braucht es - das muss wieder ein vorgelebter gesellschaftlicher Wert sein.
zum Beitrag09.09.2026 , 05:54 Uhr
'Soziale Ungleichheit' ist kein Grund. Wäre es einer, dürfte aus Afrika, China oder Indien kaum ein Doktor kommen, denn in diesem Teilen der Welt, herrscht ECHTE soziale Ungleichheit. Ich sage damit nicht, dass wir hier keine sozialen Verwerfungen haben, aber ich sage, dass die Bedingungen in Deutschland selbst für die Benachteiligten x-fach besser sind, als für die überwältigebde Mehrheit in Afrika, China oder eben Indien. Auch unsere Väter und Mütter der Nachkriegsgeneration hatten wenig bis nichts, waren in Klassen von oft 40 oder mehr Kindern und es ist trotzdem die Generation geworden, die den Grundstein fürs German Engineering gelegt hat. Wir waren mal Weltmeister in so vielem, mittlerweile sind wir Weltmeister im Ausreden suchen. Leistungswille und Leistungsbereitschaft fehlen. Faul, träge, antriebslos sind definitiv weitverbreitete Probleme. Da sind wir wieder bei der work-life-balance. 'Ohne Fleiß kein Preis' - altes Sprichwort, kein Neokapitalismus.
zum Beitrag09.09.2026 , 05:31 Uhr
Wenn das in der Schule gelöst werden soll, fällt etwas anderes hinten runter. Oder wollen Sie mir erzählen, dass Lehrer und Schüler so viel ungenutzte Unterrichtszeit bisher verschwenden, dass dieser Aufwand ohne andere Verluste in den Schulstoff integriert werden kann?
zum Beitrag08.09.2026 , 20:25 Uhr
Gut erkannt, keiner.
zum Beitrag08.09.2026 , 18:43 Uhr
"Wer als Abgeordneter Ulrich Siegmund unterstützt, ihn zum Ministerpräsidenten wählt oder durch Stimmenthaltung dazu befördert, hat nicht verstanden, was da auf dem Spiel steht" Aller moralisch erhobener Zeigefinger wird nichts nützen. Die Warnung ist mehr als berechtigt, ich denke es wird schlimmer kommen als es sich der Artikel ausmalt - aber Sachsen-Anhalt wurde nicht am letzten Sonntag verloren, sondern in den Jahren kompletter Ignoranz zuvor. Jetzt ist die Kaskade in Gang. Just gerade sagte der sachsen-anhaltinische CDU-Abgeordnete Tobias Krull dem RND: "Ich werde mich enthalten"
zum Beitrag08.09.2026 , 17:39 Uhr
"Linke Politiker möchten nicht, dass sich ein Kind dumm fühlt, rechte wollen nicht, dass lernwilligen Kindern aus Rücksicht auf Schwächere Bildung vorenthalten wird." Das finde ich sehr schön zusammengefasst. Chapeau. Logisch betrachtet würde ich da eine Schultrennung vorschlagen, so dass an jeder Schule Kinder des annähernd gleichen Leistungsniveaus zusammen lernen können. So fühlt sich keiner dumm und es wird auch keinem Leistungsstarken Bildung vorenthalten. Ist ja auch das grundlegende Prinzip unseres gegliederten Schulsystems. Wenn ich Ihnen hier allerdings erzählen dürfte, was sich da mittlerweile vom Abitur jedes Jahr bei uns für den gehobenen Dienst bewirbt... Einfachstes Kopfrechnen, unmöglich. Logikaufgaben, völliger Ausfall. Diktat, 10 Rechtschreibfehler auf 500 Worte - fällt ein Drittel durch. Aber in der Bewerbung reihenweise Abiturschnitt von 2,0 oder höher...
zum Beitrag08.09.2026 , 17:27 Uhr
Pure Nebelkerze. Frau Sziborra-Seidlitz will nur noch etwas im Gespräch bleiben bevor Sie und alle anderen aus der Opposition im Äther verschwinden. Sie ist ja auch im Wahlkampf durch das Bedürfnis aufgefallen, viel im Scheinwerferlicht stehen zu wollen... Was ist denn der Kern Ihrer Aussage - 'wir wählen jeden außer den Kandidaten der AfD'. Na das war auch schon vorher klar🤷 Keine Neuinformation. Sowas nennt man Clickbait. Den "unabhängigen Ministerpräsident", den das BSW ins Feld führt, gibt es nicht. Das weiß jeder, auch Frau Sziborra-Seidlitz. Außerdem mussten alle BSW-Kandidaten vor dem Wahlkampf schriftlich Linientreue schwören - und Sarah Wagenknecht will die Linie 'Chaos um jeden Preis'. Wenn der AfD nicht noch drei CDU'ler zulaufen, dann wird die AfD Wagenknechts Angebot annehmen. Was Grüne, Linke, SPD und Union machen würden oder nicht ist völlig irrelevant - sie haben seit Sonntag 18 Uhr keine Karten mehr in der Hand. Die AfD wird regieren, die Frage ist nur noch 'wie'.
zum Beitrag08.09.2026 , 17:12 Uhr
Richtig, weil Volker Pispers vom Establishment in feinen Wohn- und Lebensverhältnissen die Schnauze voll hat, lebt er seit Jahr und Tag in Düsseldorf-Oberkassel, was neben der Altstadt mit Abstand der teuerste Bezirk von Düsseldorf ist... Wie kommen Sie denn auf die Idee? Volker Pispers war ein genialer Komiker der bei Zeiten seine Schäfchen ins Trockene geholt hat und jetzt Privatier ist. Es sei ihm von Herzen gegönnt, aber Komiker erzählen dir nicht was sie für richtig oder falsch halten, die erzählen dir ein Programm. Komiker spielen eine Rolle. So wie die Schauspieler im Tatort 🤷
zum Beitrag08.09.2026 , 12:11 Uhr
"Die Schere zwischen den Geschlechtern und zwischen Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund ist dabei nicht weiter aufgegangen." Wenn man das so formuliert, klingt es positiv. Wird hier bewusst auf Zahlen verzichtet? Der Spiegel hilft: "Die Studie zeigt, wörtlich, »eine geringere mathematische Kompetenz bei Jugendlichen aus zugewanderten Familien im Vergleich zu Jugendlichen ohne Zuwanderungshintergrund«. In Deutschland ist der Unterschied besonders groß, 53 Punkte auf der Pisa-Skala. Die Bildungsforscher sagen: »Es ist offensichtlich, dass die Integration der Jugendlichen der ersten Generation in das deutsche Bildungssystem nicht gelingt.«" Und weiter: "Die Migrationszahlen steigen, das Bildungsniveau sinkt. Das wird auf Dauer nicht gut gehen. Es wird Zeit, die Eltern in Haftung zu nehmen." So nämlich. Verantwortung und Haftung. 'Eltern haften für Ihre Kinder'. Früher selbstverständlich, heute wird das als Zumutung aufgefasst. Fördern und fordern - von Eltern wie Schülern. Mehr Anspruch, nicht weniger. www.spiegel.de/pol...-901e-fd2a076939c1
zum Beitrag08.09.2026 , 08:57 Uhr
"...verzichteten neun Grundschulen in Hannover auf Hausaufgaben, 13 weitere planten den Schritt. Als Gründe führen sie vor allem Chancengerechtigkeit an, weil viele Kinder zu Hause keine Unterstützung bekämen" 😂😂😂 Wenn du denkst dümmer geht es nicht mehr... Weil einige Kinder zuhause keine Betreuung bekommen unterlassen wir die Hausaufgaben für alle👍 Idiotie in Vollendung. Das Wort 'Chancengleichheit' völlig zweckentfremdet. Statt das man sich bemüht beispielsweise mit flächendeckenden Hortangeboten oder Jugendclubs a la 'Arche' bildungsfernen Kinder bestmöglich eine zusätzliche Betreuung zu organisieren, schafft man lieber die Hausaufgaben für alle ab - geht ja auch viel einfacher. Passend dazu haben deutsche Kinder wiedermal bei Pisa komplett enttäuscht - bei solch einer Schulpolitik kann das keinen wundern. Uns fehlt es vorn und hinten an Facharbeitern, Ingenieuren, Doktoren - aber wir senken die Schulanforderungen immer mehr. Erst wurd das Abitur verwässert, jetzt keine Hausaufgaben mehr. In Afrika, China und Indien werden Kinder getrimmt, bei uns verhätschelt. Wir biegen echt überall komplett falsch ab. Vom Land der Dichter und Denker zum Land der Hausaufgabenverweigerer.
zum Beitrag08.09.2026 , 08:21 Uhr
"Was sind die Gründe für den Höhenflug?" Altlasten entscheidungsfauler ehemaliger Regierungen. Flächendeckend katastrophal schlechte politische Entscheidungen aller Parteien aktuell. Gepaart mit kommunikativ maximal ungeschickt agierenden Spitzenpolitikern. Verstärkt wird das ganze durch eine zunehmend polarisierte Weltlage.
zum Beitrag07.09.2026 , 20:01 Uhr
"Dass die Verfassung „wörtlich“ ausgelegt werde und Raum für Beliebigkeit bietet, verkennt die gefestigte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts" Die Zustimmungswerte Karlsruhes leiden ähnlich wie die der etablierten Parteien. Schauen Sie sich Umfragen diesbezüglich an. Alle Macht geht vom Volke aus - das ist nicht als Drohung gedacht im Grundgesetz, aber es ist eine Drohung der Realität - denn keine Robe und kein Papier hält den Furor auf, wenn die Volkseele überkocht - siehe jede x-beliebige Revolution egal wann und wo auf der Welt... 🤷
zum Beitrag07.09.2026 , 19:53 Uhr
Das müssen Sie die AfD-Wähler fragen - oder Thomas de Maizière, der hat das gestern auch bei Frau Misoga gesagt. Wenn Sie allerdings auf die Umfragen in Sachsen-Anhalt schauen, bezüglich welcher Partei am meisten Kompetenz zur Lösung der Probleme zugetraut wird, dann lag da die AfD in allen Kategorien bis auf einer einzigen vorn. Lief heute Morgen auch bei MDR.info... Kompetenz zutrauen heißt Hoffnung, oder? Die AfD wird nicht mehr nur aus Protest gewählt. Das ist für mich die echte Zäsur dieser Wahl. Nicht die 44%, sondern die Tatsache, dass die Wähler der AfD mehr zutrauen als allen anderen Parteien...
zum Beitrag07.09.2026 , 12:35 Uhr
Die AfD ist Krebs. Verbieten sie mal Krebs - klappt bestimmt gut...⚰️ Wer Krebs ignoriert stirbt daran. Das einzige was gegen Krebs hilft ist Medizin - also Therapie, Operation. Die AfD ist der Krebs unserer politischen Ordnung, weil die Parteien über Jahrzehnte mehr und mehr ihren Auftrag, Politik im Dienste der Bürger zu machen, außer Acht gelassen haben. Politische Skandale durch alle Parteien, die Idee Politiker sei ein Beruf und keine Berufung, etc... Herr Asmuth argumentiert, die AfD soll verboten werden, damit "Demokrat:innen wieder Luft– für eine inhaltliche Debatte" haben. Diesem Argument entgegne ich: was haben die Partien die letzten 10 Jahre gemacht? Waren sie da nicht um eine inhaltliche Debatte bemüht? Als ob man Probleme erst lösen müsste, wenn alle Stricke gerissen sind und das Volk kurz vor der Revolte steht...🙄 Nein Herr Asmuth, die Parteien hatten lange genug Zeit - und sie haben sie immer noch. Sachsen-Anhalt ist nicht Deutschland. Aber es wird ganz dringend Zeit, dass die Politik die Probleme unsere Zeit löst. Ein Verbot löst hingegen gar nichts. Glauben Sie ernsthaft, dass auch nur ein Wähler der AfD sich von einem Verbot befrieden lassen würde?
zum Beitrag07.09.2026 , 12:00 Uhr
"taz: Können Sie die Wut der Anwohnenden verstehen? Dass die Situation eine Überforderung für die 80.000-Einwohner-Stadt sein kann Bauer: Die Einwohner*innen von Ceuta sind unfreiwillig in die Lage versetzt worden, die Ideologie der EU auf ihrem Rücken auszutragen." Völlige Verklärung der Wirklichkeit. Es liegt nicht an der EU, dass tausende illegale Migranten in Ceuta gestrandet sind, sondern an ausländischen Akteuren, die durch absichtliche Verbreitung von Fehlinformationen den Massenansturm auf Ceuta ausgelöst haben. Gefangen sind die Migranten in Ceuta, weil Marokko sich verständlicherweise weigert, diese Menschen, die Marokko selbst auch nicht loswerden kann, zurückzunehmen. Spanien kann auch nicht nachgeben, sonst hätte sich der Grenzsturm als probat erwiesen und würde Schule machen. Außenlager sind noch nicht fertig und Italiens Lager bietet nur Platz für 1.200 Migranten aktuell, der Kapazitätsausbau auf 3.000 ist nur geplant. Die Wahrheit ist, niemand weiß wohin mit den Migranten. Ceuta verfügt auch nur über einen Hubschrauberlandeplatz - ausfliegen in Heimatländer wäre nur über Partnerflughäfen möglich, wobei freilich kein Herkunftsland die Migranten zurücknehmen will.
zum Beitrag07.09.2026 , 11:40 Uhr
"In "blühenden Landschaften" mit vielen Arbeitsplätzen und auskömmlichen Renten gedeiht Populismus eher nicht" Diese Weisheit habe ich auch lange geglaubt, aber siehe letzte Wahl in Baden-Württemberg - AfD knapp 20%...🤷 Baden-Württemberg gehört zu den reichsten Bundesländern, Hochlohnjobs ohne Ende, keine hässlichen Braunkohlegruben, kein abgestorbener Harz, keine verfallenen Häuser, entvölkerte Dörfer, etc... Und trotzdem 20%. Die AfD ist schon lange nicht mehr nur Partei der Frustrierten, sie ist tatsächlich eine Hoffnungspartei geworden.
zum Beitrag07.09.2026 , 11:21 Uhr
Beamte werden wohl kaum den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Ich sehe da kein Interesse innerhalb unserer Behörden. Den Ministerpräsidenten, der sich mit seinem eigenen Apparat anlegen will, möchte ich sehen. Da bräuchte es schon einen ganz alten Hasso, der A nicht mehr wiedergewählt werden will und B über ausreichend Autorität verfügt, ich sag mal Landesväter vom Format Kretschmann, Rau oder Strauß, die auch bundespolitisch einen großen Fuß hatten - und da fällt mir aus der aktuellen Riege der Ministerpräsidenten kein einziger ein...🤷 Söder vielleicht - also der denkt zumindest von sich, dass er die passende Schuhgröße hat...🤭
zum Beitrag07.09.2026 , 11:02 Uhr
"Man muss es in aller Schärfe sagen: Ein Wahlergebnis steht niemals über der Verfassung" Ihre Sicht geht an der Realität vorbei. Die Geschichte hat gelehrt, dass KEIN Papier ewig hält. Rechtsordnungen, Verfassungen, Bullen etc... wurden durch die Jahrtausende unendlich viele verfasst - und immer kam irgendwann der Moment, wo diese Ordnungen durch politische Neuordnung, Revolution oder Eroberung obsolet wurden. Und so wird es auch mit unserem Grundgesetz passieren. Gesetz und Verfassung haben nur immer dann eine Bindungskraft, wenn genügend loyale Unterstützer übrig sind. Wenn eine deutliche Mehrheit einen politischen Umschwung will, wird dieser umgesetzt werden - so oder so, also gewaltsam oder friedlich. Zumal die AfD auch sehr viele Unterstützer im Beamtenapparat hat, Stichwort frustrierte Polizisten, Staatsanwälte, Richter, aber auch Mitarbeiter in Bürgerämtern, etc... Der Verdruss ist riesig. Die AfD ist mitnichten eine Partei des Pöbels, sehr viele Beamte hoffen nun endlich scharfe Schwerter und echte Handhabe zu bekommen.
zum Beitrag07.09.2026 , 07:15 Uhr
Taktisch wählen hat Die Linke am Ende auf Platz 4 geworfen. Bin gespannt ob sich SPD und Grüne dessen über die Periode bewusst bleiben - ich tippe auf nein, Indikator für mich ist das Interview des Spitzenkandidaten der SPD, der resümierte, dass die SPD ja ganz solide dastehe... Den Schaden hat nun Die Linke - vor ein paar Wochen noch mit Abstand stärkste Kraft des progressiven Lagers, damit hätte ihnen die "Chefrolle" des politisch oppositionellen Lagers zugestanden - mit diesem Ergebnis nun sind sie der schwächste progressive Vertreter. Taktisch wählen ist ein weiteres hilfloses Ablenkungsmanöver gewesen, das keinen Wähler vom anderen Ufer holt. Taktisch wählen bietet keine Lösungsvorschläge an, einzig Blockade. Wenn das die Idee für zum Beispiel dann auch Mecklenburg-Vorpommern sein soll, ists gut möglich, dass die AfD wieder über statt unter den Prognosen liegt.
zum Beitrag06.09.2026 , 21:13 Uhr
"Alle zusammen gegen Rechts" steht auf dem Titelbild. Klare Botschaft. Aber von "alle" zu reden, wenn 44,x% AfD wählen und mutmaßlich auch das BSW den Einzug ins Parlament schafft, ist halt auch eine komplette Ignoranz gegenüber der Realität. Dieses "alle" gibt es nicht. Eventuell gab es das vor 10 Jahren, aber selbst da wäre ich mir sehr unsicher, weil "alle" hieße, das man gemeinsam an einem Strang zieht. Union und Die Linke ziehen nicht an einem Strang - weder vor 10 Jahren, noch heute. Es gibt kein "alle". Das Votum sagt klipp und klar was gewünscht ist. Die Karte mit den Wahlkreisen ist überwältigend blau. Das kann man nicht ignorieren. Da kann man nicht von "alle" dagegen sprechen.
zum Beitrag06.09.2026 , 19:33 Uhr
"Nach dem deutlichen Votum für die AfD in Sachsen-Anhalt braucht es andere, neue Antworten. Demokratische Kräfte müssen jetzt zusammenhalten." Was sollen diese neuen Antworten sein? Wer soll sie geben? Und zusammenhalten hören wir seit Jahren... Das ist doch die pure Hilflosigkeit die hier spricht, Entschuldigung. Keine Partei hat Antworten. Oder will mir irgendjemand erzählen, dass Grüne oder SPD oder Union erst auf 44% gewartet haben, bevor sie mit der Lösung um die Ecke kommen
zum Beitrag06.09.2026 , 18:31 Uhr
Das der Tag kommen wird war klar. Zum Glück trifft mit Sachsen-Anhalt ein Bundesland, dass weder politisch noch wirtschaftlich für Deutschland oder Berlin ein großes Gewicht hat. Allerdings werden Schockwellen von diesem Ergebnis ausgehen. Leider sehe ich die üblichen Floskeln kommen: Wir haben verstanden. Wir sind nicht durchgerungen. Es muss jeder Stein umgedreht werden. Blablabla
zum Beitrag05.09.2026 , 15:26 Uhr
Ich google jetzt nicht Einzelzitate für Sie heraus, aber spontan fällt mir Ferat Koçak ein. Der ist bei jeder Neuköllner Protest- und Basisbewegungen verankert, wo regelmäßig Israelflaggen verbrannt werden, der Slogan endlos gerufen und die Intifada verherrlicht wird. Dann zum Beispiel noch Nicole Gohlke. Sie kritisiert die flächendeckende Strafverfolgung und Kriminalisierung von Demonstranten bezüglich des Slogans und stellte die Rechtmäßigkeit der Verbotspraxis gegenüber der Parole mehrfach infrage. Spontan fällt mir noch Jules El-Khatib ein. Er behauptet der Slogan sei nicht antisemitisch sondern müsse differenziert betrachtet werden. Der ist aber mittlerweile aus der Partei ausgetreten wenn ich mich recht entsinne und zurück an seine Uni 🤔 Christine Buchholz pflegte enge Kontakte zum BDS, dessen Mitglieder den Slogan fortwährend benutzen und ihn nicht als antisemitisch ablehnen. Ist die nicht auch mittlerweile ausgetreten? Sehen Sie mir es nach das ich nicht up to date über jeden Bundestagsabgeordneten bin... Aber die Strömung innerhalb der Partei Die Linke ist definitiv vorhanden, darüber wurde und wird immer wieder auch in den Medien debattiert
zum Beitrag05.09.2026 , 06:47 Uhr
PS: die Behauptung, dass das BSW schrillere Töne gegenüber Israel anschlägt als Die Linke, halte ich für komplett falsch. Es gibt nicht wenige Politiker von Die Linke, die den Slogan "from the river to the sea" unterstützen - oder ihn zumindest nie öffentlich kritisieren würden. Dieser Slogan ist aber nichts anderes, als Israel das Existenzrecht abzusprechen, weil links von der Küste ist logischerweise Wasser und rechts vom Jordan liegt Jordanien...🤷
zum Beitrag05.09.2026 , 06:40 Uhr
Weder erweist sich Die Linke als Fels in der Brandung, noch widerlegt es Klischees über Die Linke, nur weil sie in Thüringen eine Minderheitenregierung der Union stützt und dies mutmaßlich, oder sagen wir lieber hoffentlich, auch bald auch in Sachsen-Anhalt tun muss. Denn man muss sich immer die Frage nach dem WARUM stellen☝️ Tun sie es aus staatspolitischem Verantwortungsgefühl heraus? Dann wären Klischees widerlegt und sie wären ein Fels in der Brandung. Oder tun sie es einzig um die AfD nicht an die Macht kommen zu lassen? Dann wäre es aus bloßem Selbsterhalt. Meiner Meinung nach ist Option 2 die ehrliche Antwort. Die Linke weiß ganz genau, dass innerhalb der Landesverbände der Union einige Mitglieder bereits offen eine Zusammenarbeit mit der AfD fordern. Würde Die Linke fundamentale Oppositionspolitik betreiben, wären sowohl Thüringen als auch Sachsen-Anhalt unregierbar. Dieses Vakuum müsste irgendwie aufgelöst werden und da ist das Szenario, dass die Union sich der AfD öffnet, das wahrscheinlichste...🤷 Die Linke stützt die Union einzig aus rein taktischem Interesse. Das ist völlig legitim, aber kein Grund es zur heroischen Tat zu verklären. Ein Schachzug ist keine Heldentat.
zum Beitrag05.09.2026 , 00:55 Uhr
Passt wie die Faust aufs Auge - der Mann der im Namen der Umwelt fossilen Strom lahmlegen will, fährt privat einen uralten Mercedes LKW, der jede Abgasnorm reißt....😂 Wahrscheinlich auch noch ne Diesel-Standheizung in dem Ding, es würde nicht wundern...
zum Beitrag04.09.2026 , 15:54 Uhr
Entweder eine Klimapolitik ohne Wenn und Aber fahren - die Ampel hätte die Chance dazu gehabt, hätte man Lindner nicht ins Finanzministerium gelassen 🤷 Da ließen sich SPD und Grüne einfach über den Tisch ziehen. Habeck wollte unbedingt ins Wirtschaftsministerium und Scholz war trunken ob des völlig überraschenden Sieges... Egal, entweder eine radikal bezuschusste Klimapolitik oder eine radikal auf wirtschaftliches Wachstum setzende Politik die ihr klimatisches Heil dann in den Zukunftstechnologien sucht. Hop oder top. Was wir machen ist Gift, Deutschland sitzt seit Jahren wie das Häschen vor der Schlange und tut nichts - weder in Sachen Klima, noch Ukraine, noch Wirtschaft. Wir sitzen und warten. Nur reagieren, nicht agieren. Kein Wunder dass das keiner mehr mitanschauen mag und sein Glück bei radikalen Milch und Honig Erzählern sucht
zum Beitrag04.09.2026 , 15:48 Uhr
Ich werbe nicht. Ich benenne immer klar Ross und Reiter. Zu allen Themen. Das Migranten aus bestimmten Ländern in diversen Kriminalitätsfelder teils um hunderte Prozent überrepräsentiert sind, ist weder rechtsradikal noch eine Erfindung von NIUS, sondern lässt sich leider aus Berichten des BKA auslesen. Rechtsradikal ist es, wie die AfD alle Migranten über einen Kamm zu scheren und verallgemeinernd von beispielsweise Messermännern zu sprechen oder als Gründe für Kriminalität die kulturelle oder religiöse Herkunft zu benennen, anstatt die Probleme mit der nicht geleisteten psychischen Betreuung während der Eingliederung in unsere Gesellschaft, den belastenden Zuständen in den überfüllten Auffanglagern, der Perspektivlosigkeit im Ankunftsland ob mangelnder (Aus-)Bildung und den traumatischen Bedingungen in den Heimatländern und während der Flucht zu nennen.
zum Beitrag04.09.2026 , 13:19 Uhr
"Mit den Ossis kann man es ja machen, die werden sich schon nicht groß wehren. Doch, das tun sie, seit Längerem in Form einer vermehrten Stimmabgabe für die AfD" Diese Einsicht hätte die taz gerne auch schon haben dürfen, als unter grüner Führung des Wirtschaftsministeriums die letzte Sonnenmodulfabrik vergrault wurde. taz.de/Ende-der-de...oduktion/!5991942/
zum Beitrag04.09.2026 , 03:18 Uhr
"...hing beim Alphaville-Song „Carry Your Flag“ eine Regenbogenflagge im Hintergrund" Gute Aktion. "...untersagte zudem der AfD, „Forever Young“ auf Wahlkampfveranstaltungen zu spielen." Gute Aktion.
zum Beitrag04.09.2026 , 03:09 Uhr
"Ich hatte schnell Deutsch gelernt, Netzwerke aufgebaut, Kohero gegründet und einen Beruf gefunden. Ich galt plötzlich als positives Beispiel Aber wer entscheidet eigentlich, was einen „guten Geflüchteten“ ausmacht?" Der gesunde Menschenverstand entscheidet das. Ein Migrant ist wie ein hierzulande Geborener dann ein gutes Mitglied der Gesellschaft, wenn er sich bestmöglich nach seinen Fähigkeiten einbringt, um die Solidargemeinschaft, die ihm sein Auskommen finanziert so lange er noch nicht Teil der erwirtschaftenden Gruppe ist, zu entlasten und selbst Teil dieser Gruppe zu werden. So funktioniert der Sozialstaat.
zum Beitrag03.09.2026 , 21:38 Uhr
Die Union propagiert die klassische Familie als Ideal mit klarer Rollenverteilung. Wieso sollte sie gegen den Paygap vorgehen? In der idealisierten Welt der Union muss die Frau schließlich nicht arbeiten gehen...🤷 Ich erachte die Position der Union diesbezüglich als komplett falsch, verstehe aber, warum sie daran nichts ändert. Aber sie haben schon recht, es ging bergauf die letzten Jahrzehnte.
zum Beitrag03.09.2026 , 19:21 Uhr
"Industrialisierung/Fortschritt" mit „CO₂-Ausstoß" sind nicht untrennbar miteinander verbunden" Das sehe ich anders. Ohne Weltraumforschung keine Erkenntnisse über Klima. Ohne Hochtechnologisierung keine modernen Mikroskope für Forschung, keine Hochleistungscomputer, keine Robotik, etc Der immense CO2 Ausstoß hat immensen Fortschritt in allen Bereichen gebracht. Auch der Individualverkehr ist notwendig - je mobiler eine Nation, desto schneller konnte sie die Industrialisierung durchlaufen. Fortschritt ist niemals schädlich. Sicher müssten wir aktuell mehr auf Fortschritt denn auf Verweilen setzen. Aber derlei Krisen gab es in der Geschichte immer wieder. Ich vergleiche die Klimaerwärmung gern mit der Pest: es ist eine globale Herausforderung, sie trifft Schuldige aber vor allem auch Unschuldige, aber hinterher wird die Menschheit in eine neue Blütezeit schreiten so wie nach der Pest. Es geht immer weiter. Auch bei 3 oder 5 Grad. Und wir werden Lösungen finden von denen wir heute noch keine Ahnung haben. 1903 flog der erste Mensch 12 Sekunden über 37 Meter. 66 Jahre später flogen wir zum Mond... So geht es auch mit dem Klimawandel - was heute unmöglich scheint ist morgen ein Klacks.
zum Beitrag03.09.2026 , 15:04 Uhr
Einen Mietenstopp zu fordern ist genauso sinnvoll wie wenn man von Bauern nach einen heißen Sommer fordert, sie sollen gefälligst mehr Kartoffeln aus dem Boden ziehen... Der Staat hat es über JAHRZEHNTE versäumt ausreichend günstige Wohnungen zu bauen. Gleichzeitig hat man teils massiv - hallo Berlin - staatlichen Wohnraum für ein paar Euro verramscht. Und jetzt, wo plötzlich hunderttausende günstige Wohnungen fehlen, sollen für die Fehler des Staates Vermieter enteignet oder in ihrer Preisgestaltung entmündigt werden...😂 Ja so stell ich mir gute Politik vor 👍 Peinlich hoch x. Wird nicht kommen - die Gesellschaften können sich die besseren Anwälte leisten... Der Staat soll endlich seine Versäumnisse beseitigen und bauen 🏗️ Flächen gibt's genügend - Brachen, Bürogebäude umwidmen, aufstocken. Staatliche Baugesellschaft her und go. Jährlich 400.000 Wohnungen bauen, in den 70ern gings ja auch - und dann ist es auch Misere in ein paar Jahren beendet.
zum Beitrag03.09.2026 , 12:03 Uhr
Seit Ewigkeiten bekannt - aber keiner tut etwas dagegen 🤷 Wo sind da die SPD oder die Grünen? Seit 1966 ist die SPD nun glatte 40 Jahre an Bundesregierungen beteiligt gewesen, auch die Grünen waren schon 11 Jahre an Bundesregierungen beteiligt - geschehen ist in all den Jahren? Genau, null. Was lernen wir daraus? Entweder ist es denen auch egal oder sie bringen es nicht auf die Kette. Egal wie, vollkommen unbefriedigend. Ich habe meinen Töchtern deshalb von klein auf zum Staatsdienst oder zur Selbstständigkeit geraten - nur in diesen beiden Feldern herrscht eine Leistungs- und Gehaltsgerechtigkeit.
zum Beitrag03.09.2026 , 11:37 Uhr
"Bei Vergleichen von Hoffnungswerten kommt die AfD auf den höchsten Wert. Sie ist Hoffnungsträgerin für ihre Anhängerschaft, Gegenentwurf zur Ohnmacht der anderen, kurz: Sehnsuchtsort" Erzähle ich hier seit langem, glaubt mir keiner. Stattdessen wird 'der Ossi' als Idiot angesehen, der nicht weiß was er wählt ODER als stramm rechtsradikal. Dass man die AfD aus Hoffnung wählt, kann sich hier immer keiner vorstellen. Dabei sind alle Versprechen der AfD positiv. Während Linke und Grüne mit Entbehrungen/Verzicht fürs Klima 'werben' und die Union mehr Fleiß und Arbeitsleistung fordert und glaubt damit Wähler begeistern zu können, wirbt die AfD ausschließlich mit Verbesserungen. Beispiel: Remigration. Das Versprechen dahinter: durch Abschieben von allen Straftätern und allen Geduldeten und allen ausländischen Transferbeziehern wird zum einen die Sicherheit erhöht, da diese überrepräsentierten Gruppen entfernt werden und gleichzeitig ist so mehr Geld für Deutsche vorhanden. Selbiges bei dem Versprechen jegliche Entwicklungshilfe zu streichen - kein Geld mehr für Ausländer, alles für Deutsche. Heilsversprechen locken immer sehr in Zeiten von steigenden Kosten. Einfache Lösungen auch🤷
zum Beitrag03.09.2026 , 08:50 Uhr
Nein das kommt schon hin. Ich bin in der Finanzverwaltung tätig. Rund 28 % der Beschäftigten und etwa 30 % aller Erwachsenen leisten keinen Beitrag zur Einkommensteuer. Die größte Gruppe darunter bilden Rentner, gefolgt von Geringverdienern, Minijobbern, Auszubildenden, Studierenden und Arbeitslosen.
zum Beitrag03.09.2026 , 08:39 Uhr
"Cancel-Culture, Sexismus, Tradition, Rassismus – die Totschlagargumente sind auf beiden Seiten griffbereit." Eigentlich muss man doch vor allem fragen, WER die Debatte vom Zaun gebrochen hat - und dann müsste man folgerichtig das Fazit des Artikels, "man muss auch nicht alles tun, was nicht verboten ist" umformulieren in: "man muss auch nicht alles kritisieren, was nicht verboten ist" - vor allem wenn selbst zwei Grüne Stadträte schon von "übertriebener Prüderie" sprechen...
zum Beitrag03.09.2026 , 08:19 Uhr
"Nepal verlangt von den größten CO₂-Emittenten Schadenersatz, da der Klimawandel die Flut ausgelöst hat." Das sehe ich komplett anders. Ja, es stoßen einige wenige Staaten deutlich mehr CO2 aus als andere. Aber was für mich vor allem gegen JEGLICHE Ausgleichszahlungen spricht, ist, dass ALLE Länder der Welt massiv von den Emittenten profitieren und profitiert haben. Errungenschaften wie Medizin 🩺 und Fortschritt kamen allen Ländern zu Gute. Stichwort Impfungen zum Beispiel. Fazit: Ja, ohne den übermäßigen Ausstoß der Emittenten wäre die Katastrophe in Nepal vielleicht nicht geschehen, allerdings wären ohne die Errungenschaften der Emittenten in den letzten 150 Jahren Millionen Nepalesen an Krankheiten wie Masern etc gestorben. Durch den Fortschritt den die Industrialisierung mit sich gebracht hat, wurden weltweit Milliarden Leben gerettet beziehungsweise erst ermöglicht - nicht vergessen, zwischen 1900 und 2000 hat sich die Weltbevölkerung vervierfacht, das wäre ohne Industrialisierung völlig unmöglich gewesen. Meiner Meinung nach hat der Ausstoß von CO2 unglaublich viel mehr Leben gerettet und ermöglicht, als er kostet und gekostet hat.
zum Beitrag03.09.2026 , 06:49 Uhr
Es ist natürlich nur eine Statistik und die kann durch Extremwerte von Einzelnen verfälscht werden, aber statistisch gesehen steht pro Person stetig mehr Wohnraum zur Verfügung. Und das kommt schon hin, wir sind zu viert in einem Kinderzimmer groß geworden, im der Pubertät bekamen wir dann 2er Zimmer und unsere Eltern opferten dafür ihr Schlafzimmer und schliefen in der Stube fortan. Das ist heute undenkbar, fast alle Kinder bekommen ihr eigenes Zimmer. Was wir heute für selbstverständlich erachten ist eigentlich Luxus.
zum Beitrag03.09.2026 , 06:46 Uhr
Gerade Grüne und Linke wollen alles auf höchstem Niveau, wegen Umwelt und Klima. Bin ich generell auch dafür. Da müsste ihre Klientel aber auch bereit sein, für derlei Standard die Kosten zu tragen. Da sind wir dann bei 20€ der qm - da springt links auf die Barrikaden und spricht von Wucher... 😂 🤷
zum Beitrag03.09.2026 , 06:44 Uhr
Richtig. Die Leute wollen neueste Buden aber Mietpreise von vor 20 Jahren... Das beißt sich. Aber es geht beim Mietpreis um Emotionen, nicht um kaltes rechnen.
zum Beitrag03.09.2026 , 06:42 Uhr
Absolut. Vitamin B hilft immer
zum Beitrag03.09.2026 , 06:40 Uhr
Könnte man für unter 20€ den qm bauen, würde mehr gebaut werden. Wir haben zuhause zum Beispiel eine große Scheune. Es gäbe durchaus eine Nachfrage nach Mietwohnungen, allerdings liegt bei uns der Mietpreis bei maximal 7-8€ der qm... Wir haben das mal grob durchgerechnet und sofort wieder verworfen - bis sich der Ausbau rentiert hätte...🤷 Da haben wir lieber ein paar Aktien gekauft. Will man mehr Wohnungen muss man entweder staatlich bauen - was Geld kostet, oder es den Privaten attraktiv machen, also die Baupreise so weit senken, dass sich eine ordentliche Rendite erwirtschaften lässt. Das kann man über zwei Wege erreichen, entweder man senkt die Baukosten durch radikale Abschaffung von Bürokratie und Umweltauflagen oder man bezuschusst Bauen so weit, dass es sich wieder rechnet. Man kann es drehen und wenden wie man will - mehr Wohnraum heißt enorme Investitionen vom Staat. Dazu hat weder Merz Lust, noch hatte Scholz darauf Lust. Ich komme nicht umhin festzustellen, dass es keiner Regierung zuletzt egal war, ob gebaut wurde oder nicht. Geredet haben sie viel die Politiker, aber ernsthaft was getan? Nein.
zum Beitrag03.09.2026 , 00:02 Uhr
Nichts, es fehlt einzig an e Varianten
zum Beitrag03.09.2026 , 00:01 Uhr
Soweit ich weiß gibt es bislang nur den BMW i7 Protection als die weltweit erste rein elektrisch angetriebene Hochsicherheits-Limousine ab Werk 🤷
zum Beitrag02.09.2026 , 08:19 Uhr
Bei Politikern geht's nicht um Klima, sondern um Sicherheit.
zum Beitrag02.09.2026 , 07:40 Uhr
Nach wie vor: wenn 6 Millionen in Berlin leben wollen und nur Wohnraum für 3 Millionen da ist, wird es immer ein Instrument zur Selektion geben. Im Kapitalismus ist das der Mietpreis. Dank der hohen Nachfrage steigen die Mieten so weit, bis sich die Nachfrage so weit erschöpft, dass sie sich mit dem Angebot deckt - siehe München. In der DDR hatten wir auch zu wenig Wohnraum in Berlin. Im Sozialismus war das Instrument zur Selektion die Wartezeit. Auf den Trabant hast du 10 Jahre gewartet, auf die Wohnung oft auch nich kürzer. Nachfrage und Angebot müssen sich also angleichen - entweder indem massiv zusätzlicher Wohnraum in Städten geschaffen wird (Bürogebäude, Brachen, Aufstockung) oder indem sich eben genügend Menschen ob der hohen Preise vom Stadtleben abwenden. Einen Mietendeckel zu fordern ist genau so klug, wie von Gemüsehändlern zu verlangen, dass Tomaten im Winter das gleiche kosten sollen wie im Sommer... Die lachen dich auch aus und zeigen dir den Vogel. In den 1970ern wurden jährlich 700.000 Wohnungen gebaut, davon 400.000 Sozialwohnungen. Da liegt der Fehler. Wir müssen bauen bauen bauen, durch drangsalieren von Vermietern entsteht keine einziger qm zusätzlicher Wohnraum
zum Beitrag02.09.2026 , 07:20 Uhr
Bei der Anzahl an arabisch- und muslimischstämmigen Bewohnern in Berlin und bei dem Linksdrall der Berliner Linken- und Grünenwähler wären sie ja reichlich dumm, wenn sie das Thema nicht benutzen würden 🤷 Natürlich hat internationale Politik nichts in Landtagswahlkämpfen verloren, aber das juckt schon länger keine Partei mehr.
zum Beitrag02.09.2026 , 07:06 Uhr
"Wir im Westen sind aber nunmal in einer weltoffen Gesellschaft sozialisiert worden" - richtig, deshalb wohnen Zweidrittel der AfD Wähler im Westen...
zum Beitrag02.09.2026 , 07:00 Uhr
Tatsächlich einige... - aber halt in den Golfstaaten und nicht im ärmlichen Marokko
zum Beitrag01.09.2026 , 15:13 Uhr
Vielleicht schiebt sie die AfD in Bundesländer ab, die migrationsfreundliche Politik propagieren...🤷 Nach dem Motto: 'Ihr wollt sie, ihr kriegt sie.' Handeln first, Gesetzeslage später dürfte das Credo lauten. Bis da Bundesland xy dann geklagt hat und das juristisch geklärt wäre, ziehen Jahre ins Land - und die AfD hätte, was sie will: eine Dauerdiskussion in den Medien. Mutmaßlich würde Bundesland xy im Zweifel sich rechtlich nicht wehren, weil durch eine Klage ja der Eindruck entstünde, dass man selbst keine Geduldeten will... Die AfD sitzt da meiner Meinung nach am längeren Hebel, da die anderen Parteien eine Zuspitzung der Debatte unmöglich wollen können und dementsprechend kaum offensiv agieren werden.
zum Beitrag01.09.2026 , 12:03 Uhr
"Der Kreis schließt sich." Ja bezüglich Ceuta schließen sich gleich mehrere Kreise. Der 1. Kreis: Das der Ansturm von außen gesteuert wurde ist hochwahrscheinlich. Russlands Interesse an einem Flächenbrand auf europäischen Boden ist deutlich höher, die USA mögen unter Trump fremdeln, aber ohne die US Basen in Europa und der Türkei wäre der Zugriff auf die Ölrouten und die Mobilität der Luftwaffe arg eingeschränkt, also spricht sehr vieles für Russland als Aggressor. Der 2. Kreis: Sánchez erklärte im Interview, dass "Spaniens Regierung und die Regierungen Europas mit einem zersetzenden Thema wie der illegalen Immigration" angegriffen wurden. Sánchez legt hier klipp und klar fest, dass es eine illegale Migration gibt - und das diese zersetzend ist. Hört hört, so spricht also der linke Leuchtturm Europas... Der 3. Kreis: eigentlich müssten Linke europaweit die Rückgabeforderung von Melilla und Ceuta gutheißen. Stattdessen wird hier der Aufruf zum Grünen Marsch, um "Ceuta und Melilla „zu befreien“", kritisiert. Da sieht man mal, dass die politische Linke selbst koloniale Eroberungen gutheißt, wenns grad ins Thema passt...🤭
zum Beitrag31.08.2026 , 08:15 Uhr
Einmal mehr ein hervorragender Artikel👍 "Die Erderhitzung, das ist jetzt ganz ungeschickt, ist nur global bearbeitbar" Stimmt, sehe die Welt da aber auf einem guten Weg. 2045 ist utopisch, aber 2070 bis 2100 dürften so ziemlich alle fertig sein. / "das andere Wichtige nur europäisch: Verteidigung, Technologie, Digitales, erfolgreiche Wirtschaft und damit auch finanzierbare Sozialpolitik." Der einzige Punkt wo ich nicht zustimme. Deutschland ging es am besten, als die EU ein rein wirtschaftliches Konstrukt war. Wirtschaft global - der Rest national. Wenn ich mir anschaue was digital heute bspw im Baltikum schon geht und wo wir da stehen...😩 Diese ewige Diskutiererei muss aufhören. Wir brauchen endlich wieder eine Zeit des Machens. Das geht auf EU Ebene nicht. Die EU ist ein bürokratisches Monster. Brüssel und Straßburg müssen dringend in ihrer Macht beschränkt werden. Radikal. / "Und dann braucht es auch noch organisierte, kontrollierte Einwanderung nach Europa. Alles Dinge, die die einen einsehen und die anderen nicht" Einsehen tut das glaube ich jeder, nur im Lösungsweg unterscheiden sich die Meinungen maximal. Beispiel Migration: Festung Europa versus open boarders.
zum Beitrag30.08.2026 , 18:49 Uhr
Anscheinend erachten die Isländer alles was Sie beschreiben als weniger bedrohlich als den Bürokratie-Irrsinn der EU... Das sollte Brüssel zu denken geben - wird es aber nicht... ...da muss erst echter Druck von Innen auf die EU entstehen, aber vielleicht lassen sich die EU Bürger von solch kühnem Referendum ja ermutigen 🤞
zum Beitrag30.08.2026 , 18:44 Uhr
Schlaues Island 🇮🇸
zum Beitrag30.08.2026 , 18:43 Uhr
"Die Menschen stimmen mit den Füßen ab" - altbekanntes Sprichwort. Wo ich einkaufe und wo nicht, entscheide ich selbst und nicht Sie oder die EU für mich😘 Ihr seid mir gute Demokraten...
zum Beitrag30.08.2026 , 18:38 Uhr
Sie haben offensichtlich noch nie Kleidung von diesen Plattformen gekauft. Die Qualität ist längst mit der von deutschen Discountern vergleichbar.
zum Beitrag30.08.2026 , 17:29 Uhr
Ich verstehe nicht, wieso die spanische Regierung diesen Schwelbrand seit einem Monat nicht löscht. Ceuta ist winzig klein, es kann doch nicht so schwer sein, mit ein paar Hundertschaften von Polizei die verbliebenen Menschen, die sich illegal Zutritt zur Enklave verschafft haben, zu ergreifen und mit Bussen oder zu Fuß zurück nach Marokko zu führen - oder, wenn Marokko sich weigert, diese per Schiff beispielsweise in das Auffanglager Italiens in Albanien zu evakuieren oder nach Lybien oder Tunesien, die mit der EU weitreichende Abkommen diesbezüglich haben. Nachdem Ceuta nach Artikel 41 des Schengener Grenzkodex einer Sonderregelung unterliegt und nicht zum Schengen-Raum gehört, ist das rechtlich kein Problem sein. Spaniens Regierung lässt bewusst die Lage eskalieren - nur warum? Neuwahlen können sie bei den aktuellen Umfragewerten nicht wollen 🤷
zum Beitrag30.08.2026 , 15:01 Uhr
Schlaue Isländer. Und eine Backpfeife für die EU. Trotz Trumps Allmachtsfantasien gegenüber Grönland und der logischen Konsequenz, dass nach Grönland Island auf Trumps Wunschliste stünde, entscheidet sich eine Mehrheit der Isländer dagegen unter den Rockzipfel der EU zu schlüpfen. Das bedeutet zweierlei: 1. Das die Isländer sich von der EU im Ernstfall (sollte Trump oder wer anderes nach ihrem Land greifen) sich keinen ausreichendem Schutz versprechen, heißt die EU wird als schwach / wehrunfähig wahrgenommen. Und 2., dass die Isländer lieber alleine bleiben, als sich dem bürokratischen Irrsinn der EU zu unterjochen. Island mag für die Weltwirtschaft unbedeutend sein und auch für die EU kaum relevant - das Statement dieses Referendums aber sendet Schallwellen um die Welt, die den Status der EU noch weiter schwächen, als er es eh schon ist. Die EU schafft sich ab. Unregierbar durch Einstimmigkeitsprinzip, dementsprechend extrem träge - und was sie beschließt ist immer öfter Bürger drangsalierend (Stichwort Strohhalmirrsinn, etc...) Das schlimme ist, weder im Brüssel noch Straßburg wird das Referendum zu einem Umdenken oder gar Konsequenzen führen. Erhaben über alles ins Abseits 🙄
zum Beitrag30.08.2026 , 14:13 Uhr
Richtig, Shein schwächelt wegen der abgeschaffen Zollfreigrenze. Die 3€ pauschal pro Paket wären ja noch zu verschmerzen, aber enthält ein Paket mehrere unterschiedliche Produktarten, fällt die Pauschale frecherwesie mehrfach an. Das ist natürlich maximal ärgerlich bei Kleidung, weil da bestellt man logischerweise jedes Shirt mehrfach wegen den sehr unterschiedlich ausfallenden Größen der unzähligen Fremdanbieter die auf diesen Plattformen. Allerdings haben Shein, Temu, Aliexpress und Konsorten schon einen Konter auf diese wettbewerbsverzerrende Stolperfalle der EU gefunden und bauen Großlager innerhalb der EU auf, von denen man dann wieder ohne diese Abzocksteuer bestellen kann. Aliexpress ist da schon sehr weit, täglich werden ihre "Choice" Artikel mehr, die statt von Fremdanbietern aus Großlagern bestellt werden können und dann wieder zoll- und portofrei sind. Markttegulierung ist ein Hilfsmittel, die EU aber nutzt es mittlerweile uferlos. Günstige e-Autos, Strohhalme, Verschlusskappen von Plastikflaschen, etc... und nun sollen wir teure EU Klamotten kaufen, die die europäischen Händler selbst billig in Fernost kaufen...😅 Kein Wunder das immer mehr Bürger die EU ablehnen.
zum Beitrag30.08.2026 , 13:42 Uhr
"Das Heizungsgesetz floppte unter anderem, weil sensible Fragen nicht rechtzeitig geklärt waren. Den Fehler wiederholt die Koalition bei der Rente mit 63." Solche "Fehler" passieren nicht erst seit der Ampel. Merkel sagte "Wir schaffen das" und blieb 6 Jahre lang jegliche politische Antwort schuldig, WIE es zu schaffen sei. Kohl versprach am 1. Juli 1990 "Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt", die Geburtsstunde des "blühende Landschaften" Mythos - weder als Kanzler wusste er eine politische Antwort auf dieses Versprechen, selbst bis zu seinem Tod und darüber hinaus blühte hier nichts. Politiker haben schon immer Versprechungen gemacht, die halbgar oder völlig hanebüchenen waren - in Zeiten Sozialer Medien und des Internets fallen die einem aber permanent auf die Füße - man muss nun halten was man verspricht😯 Das ist für Politiker neu, damit können sie nicht umgehen...😅
zum Beitrag30.08.2026 , 03:01 Uhr
"Das Seltsamste am afd Hype ist, daß eine große Mehrheit (ca. 90%), auch der meisten afd Sympathisanten die Demokratie für die beste Staatsform halten. Wer also afd wählt, tut dies in den meisten Fällen gegen seine Grundüberzeugung. Wie kann das sein.?" Es wird gern von links erzählt, dass die AfD die Demokratie abschaffen will. Tatsächlich gibt es keine Anhaltspunkte dafür. Österreich hat mehrere FPÖ Perioden hinter sich - die Demokratie wurde nicht abgeschafft. Ungarn, Polen, USA - ein Abschaffung des Wahlrechts wurde nirgends angestrebt. Rechts weiß sehr genau was geht und was nicht. Links hingegen ist aktuell planlos - weil links gern ehrliche Antworten geben will. Rechts hingegen sagt "alles wird gut" - Klima, Migration, Wirtschaft. Links ist zu moralisch, zu verbissen, zu utopisch. Da soll gleichzeitig das Klima gerettet werden, der Hunger besiegt, Krankheiten ausgemerzt und am besten noch ein lebenswertes Leben für alle auf der Welt geschaffen werden. Die Quadratur des Kreises. Das rafft jeder, dass das nicht geht. Rechts sagt: "du darfst behalten was dir gehört und so weitermachen wie bisher." Das wollen die Leute hören. Einfache Antworten. Darauf hat links keinen Konter.
zum Beitrag30.08.2026 , 02:48 Uhr
"...was alle anderen Steuerpflichtigen hierzulande gemäß ihrer Leistungsfähigkeit machen müssen." Nach ihrer Leistungsfähigkeit zahlen die Wenigsten Steuern. Nach seiner Leistungsfähigkeit zahlt nur, wer sich nicht mit Steuern auskennt oder einzig von Lohnarbeit, also nichtselbständiger Arbeit lebt. Sobald andere Einkunftsarten oder gar Gewinneinkünfte ins Spiel kommen, zahlt man Steuern nach der Kreativität seines Steuerberaters.
zum Beitrag30.08.2026 , 02:44 Uhr
"Wenn es denen in den Kram passt, drehen sie den Hahn irgendwann zu und aus ist die Maus." Macht der Staat kein bisschen anders, siehe Union und Demokratie Leben 🤷 Ob Privatmäzen oder Regierung - gefördert wird, was in den Kram passt. Die einen Windräder, die anderen Gasheizungen.
zum Beitrag29.08.2026 , 16:35 Uhr
"Social Media machen süchtig, und Meta legt es darauf an" Wer tut das nicht?🤷 1. Zucker, Alkohol, Tabak machen süchtig und wir verbieten es nicht. 2. Aber es geht noch viel weiter: JEDE Werbung versucht möglichst eindringlich zu sein = süchtig zu machen. Kurzum: JEDES Unternehmen unternimmt alles erdenkliche um für JEDES Produkt möglichst viel Kundenbindung oder Abhängigkeit aufzubauen. Das ist auch der Sinn eines JEDEN Abos und einer JEDEN App. Meta versucht nichts was nicht JEDES andere Unternehmen auch versucht. Man kann höchstens feststellen, dass Meta äußerst erfolgreich damit ist. Erfolg darf aber kein Grund für ein Verbot sein. Entweder wir verbieten Praktiken generell oder wir lassen sie für alle zu.
zum Beitrag29.08.2026 , 09:42 Uhr
Sie verwechseln Kathastrophentourismus mit Interesse☝️ Und Sie bestätigen haarklein meinen Vorwurf: Es wird über den Osten berichtet, nicht mit ihm geredet. Keiner dieser Berichte zielt auf einen Diskurs ab. Das sind alles Formate ähnlich Frauentausch oder irgendwelcher Nanny-Sendungen, wo es einzig um die Bloßstellung geht. Ob man als Gesellschaftsteil politisch ernstgenomnen wird oder nicht, erkennt man daran, ob Politik einen berücksichtigt. Wo wird die ostdeutsche Perspektive politisch gewürdigt? Der Westen war nie am Diskurs interessiert. Hier wurde der gleiche Irrsinn wie beispielsweise in Afghanistan betrieben: Mit Geld zuschei💩en und fertig. Wird schon klappen. Die sollen sich freuen das sie unsere Werte bekommen und basta. Die Deutsche Wiedervereinigung war keine Fusion von zwei Kultur- und Interessengruppen. Der Osten wurde abgewickelt und angeschlossen - wirtschaftlich und gesellschaftlich. Dass das Leute nicht hinnehmen ist längst bekannt. Klappt in keinem 'Krieg für Frieden' - Irak, Afghanistan, Syrien, oder wo sonst der Westen Demokratie mit dem Schwert etablieren wollte - und klappte auch nicht in Ostdeutschland.
zum Beitrag29.08.2026 , 02:00 Uhr
Wenn man partout den Mehrwert nicht sehen will, den Kühne und sein Unternehmen für die Stadt Hamburg, aber auch den Standort Deutschland im gesamten brachten, dann kann man das so auflisten wie der Artikel es tut. Ja schnöde Steuer hätten Kühne und sein Unternehmen mehr zahlen müssen wenn sie in Deutschland geblieben wären, aber wer weiß ob Hamburg dann eine neue Oper bekommen hätte oder das Geld nicht wieder von diversen Kanzlern der Republik im Laufe der Jahre sinnfrei verschleudert worden wäre. Zehntausende Arbeitsplätze, eine Oper und den identitätsstiftenden HSV hat Kühne Hamburg durch sein direktes Handeln gesichert. Wer zahlt schafft an - altbekannt, ewig bewährt. Unternehmer müssen im Gegensatz zum Staat haften und sind daher meistens deutlich bedachter was Investitionen und Förderung angeht - Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe VW... Kühne war zweifelsohne ein Glücksfall für Hamburg wie Deutschlands Wirtschaft wie den globalen Seehandel. Ein echter Macher mit Kanten und stets klarer Meinung. Haben wir schon lange nicht mehr viele davon. Er wird fehlen.
zum Beitrag28.08.2026 , 09:04 Uhr
"...wenn mehr Leute, gerade aus Großstädten oder Westdeutschland hinschauen, supporten und auch dann noch da sind, wenn die fucking Landtagswahlen vorbei sind." Ja der Westen müsste wirklich mal hinschauen und zuhören und die Parteien müssten auch wieder vor Ort sein - nicht nur in Magdeburg, Halle und Leipzig, sondern auch in den Dörfern, wo sich seit Jahren nur die AfD blicken lässt... Verstörend finde ich aber den letzten Halbsatz, "wenn die fucking Landtagswahlen vorbei sind". Wieso? Weil dann Sachsen-Anhalt wieder aus dem Brennglas ist und man sich, bis zur nächsten Wahl im Osten, nicht mehr mit dem Thema beschäftigen muss? Oder weil Wahlen 'Schei💩e' sind, wenn nicht die richtige Seite gewinnt? Die "fucking Landtagswahlen" sind ein einzelnes Datum, ja, aber die Basis dafür, die wird jeden Tag gelegt. Das ist wie mit dem Zähne putzen. Machst du es täglich gibt's zum Besuch bei Zahnarzt keine Probleme. Putzt du hingegen nie, sondern nur einmal 10 Minuten vor dem Zahnarztbesuch, dann hilft das auch nicht mehr. Genau so wird aber mit dem Osten verfahren. Die AfD wird gewinnen so lange nicht permanent und auf Augenhöhe mit, statt über den Osten, geredet wird. Ganz einfach 🤷
zum Beitrag28.08.2026 , 08:48 Uhr
"Ob das Land unter al-Scharaa jetzt demokratisch wird, ist noch lange nicht ausgemacht." Wieso 'muss' Syrien demokratisch werden? Afghanistan, Irak, etc - überall wo Europa und vor allem die USA in Kriegen intervenierten oder sie selbst vom Zaun gebrochen haben, wollten wir das alte politische System überwerfen und 'Demokratie' erzwingen. Die Demokratie ist aber ein politisches Konstrukt, dass Partizipation und den Willen dazu von innen heraus vorausgesetzt. Auch die Demokratien Europas wurden von innen heraus, oft blutig, erkämpft. Anders kann und wird es nirgends auf der Welt gehen. Eine Bevölkerung muss 'reif' sein für Demokratie. In Afghanistan beispielsweise war und ist das Vertrauen in traditionelle, informelle Räte wie Jirgas und Schuras, sowie in religiöse Führer in weiten Teilen der ländlichen Bevölkerung stets deutlich höher ausgeprägt als das Vertrauen in ein zentralistisches, westliches Demokratiemodell. Und genau das gilt auch für Syrien und sowieso für große Teile Afrikas, den nahen Osten, etc... Wenn die Menschen dort Demokratie mehrheitlich wollen, werden sie sich die Demokratie erkämpfen. Wir sind weder die Erzieher noch die Richter der Welt.
zum Beitrag28.08.2026 , 02:17 Uhr
Es ist Ihnen anscheinend nicht wichtig genug🤷 Oder es fehlt am Anreiz - die Marktplätze werden ja geflutet, weil die AfD da als einziges noch hinkommt. Hüpfburg, Bratwurst, Tombola, Blutspende, you name it - Union, SPD, Grüne, Linke lassen sich das ganze Jahr nicht blicken, nur die AfD ist immer da... Wer steht denn beim Dorfbäcker und verteilt Stullen und Kaffee? Wer steht vor dem Landstadt Supermarkt oder dem Baumarkt einsam an der Autobahnabfahrt - nur die AfD🤷 Wer bezuschusst mit Geldern die geschlossene Dorfkneipe, dass da wieder zweimal wöchentlich sich die Vereine wie die Landfrauen oder die örtliche Skatrunde treffen kann? Links spricht so gern von der Graswurzelbewegung, aber umgesetzt wird die nur von der AfD.... Wenn nur ein einziger dasteht darf man sich nicht wundern, dass der mehrheitlich gewählt wird.
zum Beitrag27.08.2026 , 14:29 Uhr
Ich finde die letzte Brandenburg-Wahl da noch ein besseres Beispiel für, aber ansonsten Zustimmung 👍 Umfragen beeinflussen natürlich Wahlen. Viel spannender finde ich, dass die Union plötzlich wieder zum antifaschistischen Schutzwall gehört...😂 Sonst wird Merz gern als Nazi beschimpft, aber wenn man die Union braucht, dann sind sie plötzlich wieder salonfähig - ja nicht nur salonfähig, sondern sogar Antifaschisten...🤪 Da könnte ich jetzt das Sprichwort vom Fähnchen im Wind anbringen, aber lassen wirs. Was ich allerdings immer noch nicht verstanden habe, was bringt es am Ende? Klar, keine Machtübernahme der AfD. Aber langfristig? Überall wo Not und Elend, also Union bis die Linke zusammenhalten müssen, wuchert die AfD munter weiter. Das taktische Wählen kann in Sachsen-Anhalt vielleicht nochmal den Tod des Patienten hinauszögern, aber eine Medizin hat doch keiner parat 🤷 Oder glaubt irgendjemand ernsthaft, dass eine Minderheitenregierung der Union, die von der Linken toleriert wird, Erfolge verbuchen kann? Die sollen in Sachsen-Anhalt sondieren, während sie sich im Wahlkampf in Berlin und Meck-Pom zerfleischen???😂 Wie soll das gehen
zum Beitrag27.08.2026 , 08:23 Uhr
"Eine Zusammenarbeit mit der AfD lehnte Schulze ab. Die Partei habe keinerlei Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft" An der Stelle hätte ich gefragt: Welche Partei hat denn Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft? Die Union mit dem Festhalten am Gas sicher nicht. Die SPD ohne Meinung zu irgendwas auch nicht. Die Linke hat keine Antwort auf wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen wie Russland oder Wehrhaftigkeit. Die FDP hat außer freie Fahrt auf der Autobahn keine Ideen. Das BSW hat außer Freundschaft zu Russland keine Ideen. Einzig die Grünen haben aus meiner Sicht ein rundes Gesamtkonzept mit realistischen Antworten auf alle drängenden Fragen der Zukunft wie Sicherheit, Wirtschaft, Migration, Energie, etc... Allerdings meine ich die Grünen aus Baden-Württemberg. Kretschmann, Özdemir, Palmer. Realopolitiker für realo Politik. Leider kommt das nicht und die Bundesgrünen sind ähnlich planlos wie die SPD, sitzen zwischen allen Stühlen - die tragen auf EU Ebene Außenlager mit und klatschen aber auch dem Berliner Landesverband zu, der von Enteignungen und Open Boarders träumt... Von Manfred Weber bis quasi Marx - das kann auch keiner für voll nehmen🤷
zum Beitrag27.08.2026 , 06:56 Uhr
"Es ist der summer of fire, überall gibt es Brände" Liebe taz, ich bitte mal um einen Artikel über Björn Lomborg. Der hat im Wallstreet Journal recht aktuell geschrieben: "Bis zum 19. August lag die weltweit verbrannte Fläche 41 Prozent unter dem Normalwert, und alle Kontinente lagen unter dem Durchschnitt, wobei Afrika, Nordamerika und Südamerika Rekordtiefstände erreichten" und berichtet weiter, dass die weltweiten Feuer auf einem Tiefstand seit dem Jahr 1900 sind. Vielen Dank im Voraus.
zum Beitrag27.08.2026 , 06:48 Uhr
Paradox und doch genau ein Spiegel der politischen Linken für mich. Anstatt zu fragen WER den Müll verursacht wird lieber debattiert, wer das bezahlen soll. Klar, so kann man mit dem Finger auf die Reichen im Grunewald zeigen und muss nicht gegen die eigene Wählerschaft vorgehen - weil wer soll es bitte sein der Neukölln und Wedding zumüllt? Touristen und Partyvolk hinterlassen auch Dreck, keine Frage, und die Drogenszene wird an Brennpunkten wie dem Kotti auch ihren 'Beitrag' leisten, aber wenn da zerlegte Betten stehen oder Kleidung liegt, dann ist zweifelsfrei klar wem das gehört - den Anwohnern. Müll ist vor allem ein Problem der Anonymität. Bei uns im Dorf kennt jeder jeden, da würde keiner auch nur einen Kippenstummel auf den Boden werfen, obwohl wir außer an der verlassenen Schulbushaltestelle nirgends einen öffentlichen Mülleimer haben. Man ist für seinen Müll verantwortlich. Beseitigt die Anonymität und ihr beseitigt den Müll. Nehmt die Verursacher ins Auge, so wird langfristig Müll vermieden und ihr spart Geld für Sonderreinigungsaktionen. Ich bin überzeugt das wissen Linke und Grüne auch, aber ein paar Wochen vor der Wahl putzt man lieber als anzuklagen, gelle?😉
zum Beitrag27.08.2026 , 06:35 Uhr
Das mit den Gelblichtverstößen ist schon spannend. Da wird gefilmt weil man möglicherweise gleich einen Rotlichtverstoß begehen KÖNNTE... Bei häuslicher Gewalt gegen Frauen hingegen heißt es immer wieder von Polizisten: leider muss erst was passieren bevor wir einschreiten können... Rotlichtverstöße sind also wichtiger als häusliche Gewalt gegen Frauen. Das ist jetzt natürlich absichtlich überspitzt von mir, aber der Kern des Gedankens ist so. Wieder eine Bestätigung mehr für mich, abgeschieden auf dem Land zu leben. In unser 300 Seelen Dorf kommt zwar auch schon lange keine Partei mehr außer der AfD, aber eine Polizeistreife habe ich hier nicht gesehen so lange ich denken kann. 1:0 fürs Sackgassendorf versus Hamburg 🤪
zum Beitrag27.08.2026 , 06:21 Uhr
"Kurz vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt zeigt Merz wenig Verständnis für ostdeutsche Probleme. Dabei bräuchte die CDU dort gerade jetzt Unterstützung." Lieber Herr Reinecke, ihr Eröffnungssatz spiegelt die ganze Misere wider. Es ist zwar ein Anfang, dass sie Ostdeutschen Probleme zugestehen, aber die Forderung, zumindest vor Wahlen dem Osten ein Ohr zu leihen, spiegelt dann aus meiner Sicht schon wieder die Überheblichkeit des politischen Alltags wider. Wirklich am Osten interessiert ist keiner. Wir Ossis sind ja auch nur 15% vom Wahlvolk. Dabei verkennen Wessis und Parteien gleichermaßen, dass die AfD eine Westpartei ist UND das 66% der AfD Wähler im Westen leben. Ja die AfD dient dem gemeinen Ossi als Identifikationspartei gegen den Westen - und das ist dumm hoch drei - aber es muss ja auch Gründe geben, und das sind nicht wenige möchte ich euch sagen, warum auch im Westen mittlerweile 20% bei der AfD ihr Kreuz setzen. Es wäre also im Selbsterhsltungsinteresse der Wessis, wenn ihr euch ernsthaft mit uns beschäftigen würdet und nicht nur symbolisch vor Wahlen, weil was hier schon flächendeckend zu Tage tritt, reift auch bei euch heran - ihr seid uns nur 5 Jahre hinterher...🤷
zum Beitrag27.08.2026 , 05:55 Uhr
Also ich billige Ihnen genau so viel Naivität zu wie vielen anderen hier, die permanent und konsequent den Osten als rechts abstempeln, obwohl erstens 60% immer noch etwas anderes wählen als die AfD...🤷 Naiv sind wir doch alle. Jeder ist ein Kind seiner Vorurteile. Die Ressentiments über Ost und West werden wohl erst mit den Generationen aussterben, die jetzt geboren werden, denn auch die Nachwendekinder der ersten zehn Jahre sind noch im Geist von hüben oder drüben aufgewaschsen. 40 Jahre DDR gehen eben doch nicht spurlos an der Festplatte vorbei - Volker Pispers. Aber auch eure Festplatten haben nen gehörigen Knacks 😉
zum Beitrag26.08.2026 , 14:42 Uhr
Keine Chance, da müssten sie sich ja mit ihren Fehlern und dem Erbe der Einheit beschäftigen - viel einfacher ist es da Ossis als grundsätzlich rechts zu diffamieren. Problem erledigt und die eigene moralische Überlegenheit sich selbst versichert - winwin fürs Ego
zum Beitrag26.08.2026 , 12:43 Uhr
Sagen und Tun sind zwei verschiedene Paar Schuhe... Wenn ich zurückdenke wer alles Hollywood oder die USA verlassen wollte, wenn Trump ein zweites Mal Präsident wird - und? Da wurden auch Kampagnen mit persönlichen Aufrufen von Stars gefahren, gebracht hat es nichts - Trump wurde trotzdem wieder Präsident. Wirklich gegangen ist aber auch kaum jemand 🤷 Und heute zieht ICE durch die Straßen und Trump träumt von der dritten Amtszeit - und Hollywood? Redet nicht mehr über gehen wollen... Menschen sind vor allem Pragmatiker. Lauter reden als handeln ist typisch.
zum Beitrag26.08.2026 , 07:48 Uhr
Und deshalb klares JA zur Selbstverteidigung. Ich will nicht mit Mördern reden und ich will ihnen auch nicht einen Bruder oder eine Schwester opfern. Deshalb ist Wehrfähigkeit das Gebot der Stunde
zum Beitrag26.08.2026 , 07:46 Uhr
Zwei Drittel der AfD Wähler wohnen im Westen. Bin gespannt wie sie die ausgrenzen wollen...
zum Beitrag26.08.2026 , 07:44 Uhr
"Wenn die regieren, bin ich weg (...) Sein Mann und er wohnen mittlerweile in Lübeck, Schleswig-Holstein. Dort sitzt die AfD nicht mal im Landtag" Die AfD liegt auch in Schleswig-Holstein mittlerweile bei 18%...🤷 In den reicheren Westbundesländern ist der finanzielle Speck der Menschen bekanntlich größer, aber auch da bricht sich der Unmut peu a peu Bahn. Wenn die Politik auch zukünftig nicht die Sorgen und Nöte der Wahlberechtigten ernst nimmt und diese politisch würdigt, wird die AfD Schritt für Schritt überall die Macht übernehmen. Alle Macht geht vom Volke aus - im Grundgesetz ist dieser Satz als Versicherung gedacht, in der Realität aber ist dieser Satz auch eine Drohung an die politische Obrigkeit. Die AfD ist, was die Guillotine während der französischen Revolution war - der Scharfrichter der Wut des einfachen Volkes.
zum Beitrag25.08.2026 , 14:32 Uhr
Der richtige Zeitpunkt für ein Verbot ist nie. Ein Verbot beseitigt nicht den Ursprung der Unzufriedenheit. Das ist wie wenn du einen Patienten hast - und anstatt ihm Medizin zu geben schneidest du ihm die Zehen ab. Das hilft kurzfristig, ja, aber als nächstes schneidest du ihm den Fuß ab und dann den Unterschenkel und irgendwann ist der Körperkern betroffen und dann heißt es Exitus. Nur politische Reformen die die Gründe für die Unzufriedenheit beseitigen retten langfristig unser politisches System. Eine dauerhafte Politik gegen den Wählerwillens ist nur in einer Diktatur durchführbar. Statt eines Verbots brauchen wir eine Partei die wie die dänische SPD agiert. Klare Kante bei der Migration UND gleichzeitig die innere Sicherheit im Blick durch ihre Zwangsumsiedlungen zur Aufbrechung von Parallelgesellschaften, was in Konsequenz zu einer Erhöhung des sozialen Friedens führt. Politik muss führen. In Deutschland wird nur noch diskutiert - und ist endlich mal etwas beschlossen, wird es bis es durch alle Lesungen und den Bundesrat ist komplett zerredet und verwässert. Da liegt das Problem.
zum Beitrag25.08.2026 , 13:45 Uhr
"Auch der Kampagnenverein Campact ruft zur strategischen Wahl von Grünen und SPD auf – mit den gleichen Argumenten. Die CDU sei hingegen eine schlechte Wahl. Sie liegt zwar in Umfragen auf Platz zwei, aber trotzdem 20 Prozentpunkte zurück. Bei der Wahl in Sachsen-Anhalt sei nicht entscheidend, welche Partei die meisten Stimmen bekomme, heißt es von Campact." Das ist aber auch ziemlich kurz gedacht - und vor allem teuflisch hinterrücks😈 Mir ist klar, dass Campact die Union so gut leiden kann wie Fußpilz im Hallenbad, aber was ist die Folge von diesem Rat? Eine Union vllt unter 20% in Sachsen-Anhalt - und dann? Soll die mit 19,x% eine Minderheitenregierung anführen? Und hat Campact drüber nachgedacht, dass sie mit einem derartigen Untergang der Union im worst case Merz gleich mit ans Messer liefern und dann im worst worst case nach Neuwahlen Spahn und Weidel aus der Kanzleramt grüßen bei den aktuellen Umfragewerten... Und was helfen Grüne und SPD bei 4,9%? Also zur Wahl einer Partei taktisch aufzurufen kennt man früher schon von der FDP. Zur Wahl von zweien halte ich für sehr riskant. Taktisch Grüne👍 Taktisch SPD👎
zum Beitrag25.08.2026 , 11:39 Uhr
Trinkgeld beim Bäcker??? Wofür? 😂🤷 In Amerika erfüllt das Trinkgeld die Aufgabe der Lebenssicherung, weil der normale Lohn nicht reicht und in Afrika und im arabischen Raum erfüllt der Backschisch die Funktion der Ablaufbeschleunigung... Beides brauchen wir nicht. Löhne müssen zum Leben reichen und vertragsgerechte Erfüllung bedarf keiner 'Belohnung'. Eine ordnungsgemäße Rechnung ist eine ordnungsgemäße Rechnung und keine Grundlage für Servicekosten on top. Derlei Bauernfängerei gab es früher schon in Südeuropa, wo sie dir im Urlaub das Brotkörbchen auf den Tisch gestellt haben und dann Geld dafür wollten oder die Service-Pauschsle fürs Besteck... Klares Nein zu allem
zum Beitrag25.08.2026 , 09:19 Uhr
Auch Angestellte beim beim ÖRR wollen morgen noch einen Arbeitsplatz haben oder ihre Pensionsbezüge sicher wissen. Die AfD will den ÖRR abschaffen, aber nicht ersatzlos, es braucht ja dennoch einen Sender - vllt ein Servus TV Deutschlands. Da kann man ja dann auch Intendant sein...🤷 Menschen sind immer zuallererst Pragmatiker. Die Agenda anderer Parteien und des ÖRR ging nicht auf, nun gilt es nicht mit dem Schiff unterzugehen und seine Schäfchen ins Trockene zu bringen.
zum Beitrag25.08.2026 , 07:02 Uhr
"Die Argumentation der Klage: Wenn im Grundgesetz stehe, der „Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere“, dann müsse er dafür auch ganz praktisch Geld geben." Zielt die Aussage im Grundgesetz nicht darauf ab Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren? Und geht's da nicht eher um Wildtiere als um verlassene Hunde und Katzen im Tierheim? Das Einzelschicksal von Tieren im Tierheim ist sicher tragisch, aber keiner nachfolgenden Generation werden die Lebensgrundlagen genommen wenn Waldi und Minka im Tierheim eingeschläfert statt lebenslang versorgt werden. Für mich gehört dringend ein Führerschein für Tiere eingeführt. Wer Hund, Katze, Meerschweinchen halten will, muss erstmal in einen Kurs zur Vorbereitung auf die Aufgabe als Tierhalter. Das würde spontane Hündchen unterm Weihnachtsbaum verhindern. Und Tiere gehören grundsätzlich sterilisiert, außer Tiere in landwirtschaftlicher Nutzung oder von Züchtern. So könnte man binnen weniger Jahre die Schwemme an Tieren in Tierheimen beseitigen und dauerhaft dem Problem begegnen. Mehr Geld für Tierheime beseitigt kein Problem, es lindert nur die Folgen. Das ist ineffizient.
zum Beitrag24.08.2026 , 10:48 Uhr
Aus dem Erstartikel der taz dazu: "Software- oder Anscheinswaffen sehen echten Waffen täuschend ähnlich. Das ist auch die Absicht der Hersteller. (...) ES IST ABER VERBOTEN, SIE IN DER ÖFFENTLICHKEIT ZU ZEIGEN ODER ZU TRAGEN. (...) Geworben wird damit, dass die echte Pistole weltweit im Einsatz ist bei Militär, Polizei und Spezialeinheiten. „Ein ‚Must have‘ für jeden Sammler und Waffenliebhaber“, schreibt ein Händler. Immer wieder wird verlangt, den Zugang zu diesen Anscheinswaffen strenger zu regeln und sie etwa nicht mehr an Minderjährige zu verkaufen oder sie auch ganz zu verbieten. In München verlangen die Stadtratsfraktionen Grüne/Rosa Liste sowie die SPD, dass die Stadt aktiv wird. Sie solle sich bei Bund, Freistaat Bayern und dem Städtetag für eine Verschärfung einsetzen." Grüne und SPD sind klar fürs Verbot. Das Tragen und Zeigen ist klar verboten. Aber der Fehler liegt bei der Polizei, natürlich. Wenn Raser zu schnell fahren liegt der Fehler auch bei der Beschilderung und nicht beim Raser, oder was? Linke Demonstranten gehen auf die Straße und skandieren "dieser Staat tötet" für einen der mit einer Attrappen-Schusswaffen in der Öffentlichkeit hantiert... Verkehrte Welt.
zum Beitrag24.08.2026 , 07:18 Uhr
"Was jetzt mehr als nur angebracht wäre, aber weder in Bayern noch irgendwo in Deutschland existiert: eine unabhängige Aufklärung des Vorfalls durch eine unabhängige Behörde" Vor allem angebracht wäre es, dass das Jugendamt hier mal ordentlich das Elternhaus abklopft, wie ein 14-jähriger auf die Idee kommt, dass es angebracht sei, mit einer Waffenattrappe auf die Straße zu gehen. / "Trotzdem wirkt das Vorgehen der Polizei wie ein verzweifelter Versuch, den Einsatz samt Schüssen zu rechtfertigen" Eigensicherung geht immer vor. Wer mit Waffen auf die Straße geht und diese offen trägt, hat aus meiner Sicht grundsätzlich KEINE Berechtigung dazu. Wir sind hier in Deutschland, nicht irgendwo im Kriegsgebiet. Null Toleranz gegenüber Waffen generell - vor allem in Händen von Jugendlichen. Ein komplettes Messerverbot wäre angebracht. Mit empfindlichen Arreststrafen bei Zuwiderhandlung. Jäger müssen Waffen und Munition in verschiedenen Koffern in Autos mitführen, aber bei Kids mit Knarren soll die Polizei erst nachfragen ob die echt sind oder nicht und im Zweifelsfall ihr Leben riskieren? Für eine A7 im Einstiegsamt? Ganz klares Nein.
zum Beitrag23.08.2026 , 23:01 Uhr
Jürgen Klopp hat das bei seiner Vorstellung als Nationaltrainer sehr gut vorgemacht: "Wenn ihr euch daneben benehmt (...) bin ich weg.“ Politiker sollten deutlich öfter Talksendungen und Interviews verlassen. Moderatoren nehmen sich viel zu viel heraus. Und das in allen Lagern - egal ob Lanz progressive Politiker zerlegt oder der Rest vom ÖRR konservative Amtsträger. Wen sie leiden können behandeln sie wie heilige Kühe - Stichwort Helmut Schmidt - und wen nicht, der wird teilweise mit nur mit gelenkten Fragen vorgeführt. Lanz macht das liebend gerne. Medien wurden seit jeher als vierte Gewalt im Staat bezeichnet. Aber seit ein paar Jahren ist das Verhältnis völlig aus den Fugen geraten. Medien haben einen Informationsauftrag. Punkt. Bei immer mehr Medien und Moderatoren bekommt man aber den Eindruck, dass sie nur noch Informationen beschaffen wollen, die ihrer Agenda dienen. Das ist äußerst kritisch. Das wird ja auch von links zurecht sonst kritisiert. Rechte Agitatoren haben über Social Media Wirkmächte erlangt die staatsgefährdend sind. Wieso derlei Verhalten nun gutgeheißen wird wenn es den politischen Gegner trifft ist für mich nicht nachvollziehbar. Medien gehören entmachtet.
zum Beitrag23.08.2026 , 22:23 Uhr
"Und deshalb war der lautstarke Protest am Samstag gegen den Merzbesuch im Walde auch mehr als angemessen – auch wenn die Pfiffe den Kanzler sichtbar wütend machten. Doch diese Wut beruht zu Recht auf Gegenseitigkeit." Bloß dass die Pfiffe und Buh-Rufe gegen Merz nicht wegen verpasster Klimapolitik waren, sondern weil der Kanzler erst eine Woche nach der Katastrophe im Krisengebiet sich hat blicken lassen. Auch wenn es sachlich gesehen total kontraproduktiv gewesen wäre, wenn Merz sich während laufender Löscharbeiten zur Erhaschung effektvoller Bilder an den Brandherd hätte fliegen lassen, um da mit Leibwächtern und Polizeischutz zwischen Schläuchen und Feuerwehrleuten umherzustolpern, wird solche Alibiteilnahme von Toppolitikern halt erwartet. Ein Schröder in Gummistiefeln hat ihm die zweite Amtszeit gebracht und Laschets kurzes Lachen hat ihn seine Amtszeit gekostet... Hätte Merz wissen müssen. Er hätte letzten Samstag durch den Wald stolpern müssen. Was er dazu sagt ist egal. Hat eh jeder nächste Woche wieder vergessen. Es geht um Bilder heutzutage. Selenski aus dem Zentrum Kievs nach dem Kriegsbeginn, etc... Die Sprache des Bildes kann Merz nicht. Und seine Berater auch nicht.
zum Beitrag22.08.2026 , 13:20 Uhr
In Thüringen nicht anders. Auf den Fluren des TLF und TFM wird offen und laut über Frau Wolfs Widerspenstigkeit gelästert. Den gleichen Coup wie Hoecke einst mit Kemmerich zog will er nun mit Wagenknecht wiederholen - nur diesmal gibt es keinen politischen Widerstand mehr in den Behörden. Man sehnt es geradezu herbei, weil "es wird ja nicht Hoecke Ministerpräsident, sondern Wagenknecht" meinte eine Kollegin zu mir... Wunschdenken macht blind bewahrheitet sich einmal mehr, leider. Hoecke's Idee war aber genial, muss man ihm lassen - Wagenknecht ist vor allem in Thüringen eine Heilige wie Jeanne d’Arc einst für die Franzosen... Diese Galionsfigur als Blendmaterial für seinen Coup sich auszusuchen war ganz hohes Schach ♟️
zum Beitrag22.08.2026 , 11:58 Uhr
Was glauben Sie denn, wer auf Merz ins Kanzleramt folgt...? Ich sehe das Ende von Merz, Klingbeil und Bas auch nach den Wahlen in Berlin und Sachsen-Anhalt - allerdings auch eine Neuwahl. Weder Wüst noch Söder wären dumm genug, sich mit dieser ziellosen Koalition die Karriere zu versauen. Allerdings was bleibt nach Neuwahlen? Kenia? 🇰🇪 Da wäre ja wieder die SPD dabei... Das kann keiner wollen. Für schwarz-grün reicht es nicht ansatzweise. Die Option schwarz-blau wird über die Flure geistern, Jens Spahn sitzt zuhause und wartet auf diesen Tag X... Merz muss weg - und trotzdem werden wir ihn zeitnah vermissen. Wer das nicht glaubt - siehe Scholz. Der musste auch weg, zweifelsohne verdient - heute vermissen ihn dennoch einige ob Merz und Reiche... 🤷
zum Beitrag22.08.2026 , 11:46 Uhr
Welche Krisen hat Scholz gemeistert? Lächerlich. Cum ex - Demenz. Als Klimakanzler in den ersten Wahlkampf gezogen, als Abschiebekanzler in den zweiten. Scholz war der schlechteste Kanzler ever. Mit Abstand. Merz schickt sich an ähnlich grandios zu scheitern. Wahrscheinlich debattieren wir zeitnah darüber, wer die größere Graupe war. Die Frage ist nur, unter welchem Kanzler diese Debatte wohl geführt wird... Wüst? Söder? Weidel?
zum Beitrag22.08.2026 , 11:22 Uhr
Also die Gewalt von Linken gegen Rechte wurde bisher immer aus dem Hinterhalt geführt - egal ob Hammerbande oder die Ungarnreisegruppe, da wurde immer nur Gewalt angewendet, wenn man sich sicher war, ohne eigene Blessuren davonzukommen. Ich halte diese Gewaltdebatte auch für eine Scheindebatte - man will sich selbst einreden, dass man eine theoretische Schlagkraft hätte
zum Beitrag22.08.2026 , 10:53 Uhr
SPD und Union sind politische Gegner seit ihrem bestehen. Das klassische Rechts und Links im Land. Irgendwann wurden sie bräsig - oder die Erfolgsgeschichte BRD ist einfach zu Ende erzählt, noch kein Land dominierte dauerhaft, jeder Staat schwankt historisch immer wieder zwischen Revolution und Blütezeit. Egal was dazu führte - jedenfalls sind jetzt SPD und Union gezwungen Koalitionen zu führen. Das framen sie als 'Mitte'. Man bezeichnet sich selbst nicht mehr als links oder rechts. Das war anfangs ein geschickter Schachzug. So wurde der eigenen Klientel, dass man mit dem politischen Gegner zusammenarbeiten kann, obwohl man ja eigentlich gegensätzliche Positionen vertritt. Die Realität aber bewies über die Jahre, dass bei GroKo's nicht das beste von SPD und Union zu Tage tritt, sondern Wischiwaschi Politik, Kompromisse die für beide Lager faul schmecken. So lange SPD und Union zusammenarbeiten, werden ihre Zustimmungswerte sinken, da so keiner von ihnen seine politische ur-DNA umsetzen kann. Gleichzeitig reicht es immer seltener für rotgrün oder schwarzgrün. Ein Teufelskreis. Die Ränder wachsen unaufhörlich, rechts freilich mehr als links. Bald sind wir flächendeckend unregrierbar.
zum Beitrag22.08.2026 , 08:34 Uhr
"Wenn wir uns an den Anfang der Debatte – Danger Dan – erinnern, so weist die erste Strophe des Lieds direkt darauf hin..." Es ging bei dem Song nicht um den Anfang, es ging darum, dass er verurteilte Gewalttäter grüßt. Wo wir bei einem Riesenproblem sind, dass der AfD massiv in die Hände spielt: der Umgang mit Straftätern. Wenn im Artikel die Frage gestellt wird: "Es ist weder gesagt, dass Polizist:innen und Beamt:innen sich verfassungswidrigen Anordnungen widersetzen werden" Kann ich nur darauf antworten. Es warten extrem viele Kollegen darauf, endlich Werkzeuge an die Hand zu bekommen, mit denen ihr Handeln auch sichtbare Konsequenzen mit sich bringt. Ich kenne unzählige frustrierte Polizisten, die es leid sind, Intensivtäter, Taschendiebe oder die Bettelmafia von der Straße zu ziehen, nur damit die 3 Stunden später wieder am gleichen Platz auf der Straße stehen... Ich kenne unendlich viele frustrierte Kollegen in Bürgerämtern, bei der Staatsanwaltschaft, etc... Die lasche Auslegung und Strafverfolgung frustriert. Die ewige Nachsicht entnervt. Die Zustimmung in Beamtenkreisen zu einer wirkmächtigeren Exekutive ist riesig. Und die versprechen sich einige von der AfD...
zum Beitrag21.08.2026 , 14:01 Uhr
"Man müsse der AfD sagen: „Wenn Ihr mitregieren wollt, dann gibt es rote Linien: NATO-Mitgliedschaft, Russland, transatlantische Partnerschaft, Trennung von den radikalen Kräften, klares Bekenntnis zur EU – dazu brauche man klare Aussagen“, sagte Thomas der taz." Der Zug ist abgefahren. Das hätte man machen müssen, als die AfD so wie das BSW noch eine kleine Partei war. Jetzt steht die AfD vor absoluten Mehrheiten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. In weiteren Ländern liegt sie über der Sperrminorität. Und selbst im Westen holt sie mittlerweile gen 20% und zwingt so Parteien zu Koalitionen, die diese normalerweise nicht eingehen würden und die sie zu Kompromissen zwingt, die ihre Stammwählerschaft nachhaltig verärgern und somit schrumpfen lassen. Siehe SPD und Union, die sind eigentlich natürliche Gegner im politischen Alltag, die durch Koalitionen in Bund und Ländern seit Jahren peu a peu verzwergt werden. Die AfD muss gar nichts mehr von dem was Herr Thomas der taz sagt, der Schneeball ist längst zu groß und rollt unaufhörlich. Man hat sich entschieden das tote Pferd namens Brandmauer weiter zu reiten als längst absehbar war, dass es nicht zielführend ist. Chance verpasst.
zum Beitrag21.08.2026 , 13:46 Uhr
Ich zitiere aus ihrem Link: "Die Staatsanwaltschaft teilte uns jedoch mit, es gebe keinen Verdacht, dass Dobrindt wissentlich rechtswidrige Weisungen erteilt habe."
zum Beitrag21.08.2026 , 13:44 Uhr
"Vielleicht ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, aber auch in Deutschland werden Menschen mit nicht "weißer" Hautfarbe geboren." Natürlich gibt es die, aber der Anteil schwarzer Menschen in Deutschland beträgt laut Statistik 1,2%-1,5% von der Gesamtbevölkerung. Heißt 98,5% sind nicht schwarz. Gleichzeitig geht die illegale Zuwanderung nach Deutschland beinahe ausschließlich von Ländern aus, in denen braune oder dunklere Hautfarben vorherrschen. Es macht daher nüchtern überlegt natürlich Sinn, vor allem Menschen mit dunkleren Hautfarben beim Grenzübertritt zu kontrollieren, da bei Ihnen statistisch die Chance wesentlich höher ist, dass sie ohne Aufenthaltstitel sind. Sonst wird auch immer Effizienz gefordert. Die eingesetzten Kräfte sollen Ergebnisse erzielen.
zum Beitrag21.08.2026 , 09:13 Uhr
Wenn Beamte an den Grenzen vor allem "Menschen mit dunkler Hautfarbe oder sichtbarem Migrationshintergrund" kontrollieren und nicht "normale Urlaubsrückkehrer" ist das in meinen Verständnis kein Rassismus, sondern schlicht ihre Aufgabe. Wenn die Polizei Fußballfans vor dem Stadion kontrolliert, ziehen die auch nicht Frauen und Kinder raus, sondern logischerweise nur Männer. Da die illegale Migration sich stetig verschiebt - mal war die Grenze zu Österreich der Hotspot, später Tschechien und Polen und neuerdings eben die Westgrenzen, vor allem zu Frankreich - muss auch an allen Grenzen fortwährend kontrolliert werden. Dobrindt führt auch nur fort was Nancy Faeser unter der Ampel gestartet hat - es ist also keinesfalls eine rechte Agenda der Union, sondern eine Fortführung der Ampelpolitik. Übrigens - 71% der Deutschen befürworten klar eine Fortführung der Grenzkontrollen. Ich auch. www.br.de/nachrich...kontrollen,VRQZ8me
zum Beitrag21.08.2026 , 08:01 Uhr
Es ist Wahlkampf in Israel... Ben-Gvir spricht sein Klientel an - so weit, so erwartbar 🤷
zum Beitrag21.08.2026 , 07:53 Uhr
Die taz diskutiert drüber, die Kommentare diskutieren drüber - also Ziel erreicht 🤷 Werbung hat das Ziel Aufmerksamkeit zu erzielen, das ist offensichtlich gelungen.
zum Beitrag20.08.2026 , 10:35 Uhr
Oh Wunder, ein Unternehmen will die Not anderer ausnutzen und selbst ein paar Euro verdienen. Kennt man so gar nicht aus von Autobahntoiletten, Tankstellenimbiss, Gastropreise an Flughäfen, Getränke aus der Minibar, undundund... Überall wo Verzweiflung auf ein Marktmonopol treffen gibt's derlei Firmen - hier kommt Conny... 😂 ...dann doch lieber die echte Conny www.zdf.de/video/a...conni-zieht-um-104
zum Beitrag20.08.2026 , 00:16 Uhr
"Wer Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche fordert, sollte sein eigenes Verhalten kontrollieren." Wir verbieten Kindern auch saufen, rauchen, Auto fahren oder Pornos...🤷 Kinder sind noch nicht strafmündig und später bedenken wir sie mit einem Sonderstrafrecht für Jugendliche. Kinder müssen in der Regel auch früher ins Bett. Kinder sind Kinder. Erwachsene sind Erwachsene.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:51 Uhr
Gibt es diese Fachkräfte in Deutschland? Ich kenne auch diese Zahlen. Es ist aber nicht so, dass ausländischen Facharbeiter in Bayern oder anderswo arbeitslos sind und nur nicht nach Sachsen-Anhalt wollen wegen der AfD. Wir suchen republikweit Fachkräfte. Das im direkten Vergleich Migranten lieber in andere Bundesländer wollen als nach Sachsen-Anhalt mag sein, es ist aber nicht so, als dass wir Facharbeiter auf Halde hätten... Die irreguläre Migration bringt uns da auch kein Stück weiter, Facharbeiter muss man gezielt im Ausland anwerben, nicht mit dem Schiff aus dem Meer fischen.
zum Beitrag18.08.2026 , 22:19 Uhr
Falsche Frage. Die Energie und Zeit die das letzte Jahrzehnt aufgebracht wurde, um den Umgang mit der AfD zu eruieren, hätte dafür verwendet gehört, zu erörtern welche politischen Maßnahmen nötig sind, um die Zufriedenheit im Land zu verbessern. Schaut doch nicht immer auf die AfD. Das ist wie der Hase vor der Schlange. Das hat die letzten zehn Jahre exakt nullkommanull geklappt und wird auch in Zukunft nicht klappen. Nicht reagieren, agieren 🤷 Es gibt unzählige Baustellen im Land - anpacken statt stetig ob der AfD zu lamentieren
zum Beitrag18.08.2026 , 19:51 Uhr
Ich verstehe ihr Argument. Ich stimme ihm größtenteils zu. Allerdings DARF ein Unternehmen sich nur auf seine Absatzgruppe konzentrieren, unser Staat MUSS sich hingegen um alle Gruppen kümmern, explizit auch um Minderheiten. Das ist aus meiner Sicht die schwächste Stelle in der Verteidigung der Demokratie, weil es sie dort unglaublich leicht angreifbar macht - für die betroffenen Minderheiten ist es hingegen freilich der größte Trumpf der Demokratie, fraglos. Das ist auch der entscheidende Punkt, weshalb man eine Demokratie nicht wie ein Unternehmen führen kann - und das ist auch der entscheidende Punkt, weshalb Merz bisher so kläglich an seiner Kanzlerschaft scheitert.
zum Beitrag18.08.2026 , 19:43 Uhr
In der Demokratie ist das Volk der Souverän. Dementsprechend müssen die Volksvertreter eine Politik vorantreiben, die die Wünsche der Wählenden im Regelfall befriedet. Ich schreibe "im Regelfall", weil Abgeordnete laut Grundgesetz nur ihrem Gewissen verpflichtet sind. Das heißt, sie genießen eine Entscheidungsfreiheit. Gleichzeitig steht auch im Grundgesetz - und zwar deutlich weiter vorne, also wichtiger: alle Macht geht vom Volke aus. Die AfD genießt einen horrenden Zuspruch, weil Politiker aller Parteien seit langem keine Lösungen mehr bieten. Egal ob Wirtschaft, Rente, Krankenversicherung, Wohnungsmangel, marode Schulen, Bürokratieirrsinn, oder oder oder - es zwickt an allen Enden. Gegner wollen die AfD verbieten, weil sie eine ausländerfeindliche Politik und Repressionen fürchten. Diese Argumente kann ich nachvollziehen, sie ignorieren aber völlig weshalb die AfD gewählt wird. Nachweislich wählen die wenigsten Wähler die AfD weil sie eine ausländerfeindliche Politik wünschen - siehe Umfragen. Die AfD wird gewählt, weil eine tiefgreifende Politikverdrossenheit im Land vorherrscht ob der unzulänglichen Politik. Diese Problematik löst kein Verbot.
zum Beitrag18.08.2026 , 18:48 Uhr
Zu der ganzen Diskussion gehört ja, dass das Thüringer BSW ursprünglich gesagt hat, sie wollen sich erst NACH einem abschließenden Ergebnis bezüglich der Aberkennung des Doktortitels positionieren. Und da ist ja noch kein rechtskräftiges Urteil gefällt. Das Thüringer BSW pokert also auf Zeit. Meiner Meinung nach wollen die das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt abwarten. Je nachdem ob da das BSW einzieht und dann on top der AfD durch Duldung oder gar direkte Wahl zur Mehrheit verhilft, wird auch das BSW in Thüringen dann nachziehen (müssen) - denn Katja Wolf kann ihre offene Opposition zu Sarah Wagenknecht nur aufrechterhalten, wenn das BSW in Sachsen-Anhalt scheitert...🤷 Deshalb will Wagenknecht unbedingt noch VOR der Wahl eine Entscheidung herbeiführen und Wolf unbedingt NACH der Wahl. Beide Frauen lesen ihr Blatt 🃏 auf der Hand sehr gut und agieren dementsprechend taktisch. So kommt es das die Wahl in Sachsen-Anhalt wirtschaftlich völlig unbedeutend ist für Deutschland - aber sowohl für die Bundeskoalition als auch Merz, Klingbeil, Bas und das Thüringer Landesparlament jeweils eine echte Schicksalwahl werden kann. Der kleine Kiesel Sachsen-Anhalt hat enormes Sprengpotential.
zum Beitrag18.08.2026 , 16:48 Uhr
"siehe weniger Fachkräfte infolge des abschreckenden Rassismus der agd" Wenn das stimmen würde, würden nicht Millionen Migranten immer noch in die USA drängen, immer noch nach Europa drängen, hätte Katar niemals Arbeiter für die WM gefunden und würden nicht hunderttausende Inder unter erbärmlichen Zuständen im Baugewerbe der Golfstaaten arbeiten. Alle Realitäten dieser Welt sprechen gegen diese Theorie 🤷
zum Beitrag18.08.2026 , 09:09 Uhr
München hat einen Flughafen, München ist ICE Knotenpunkt, in München laufen laufen Autobahnen zusammen, München hat das Oktoberfest, München hat den FC Bayern, München ist Shopping-Stadt für reiche Araber, München hat Privatkliniken für reiche Araber. Dresden ist wunderschön, aber ab vom Schuss. Lage Lage Lage - und Anbindung machen extrem viel aus.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:31 Uhr
Vollste Zustimmung Herr Wallraff! "Wäre es vor den Wahlen (...) nicht viel wichtiger, wenigstens den Versuch zu unternehmen, die vielen Menschen dort anzusprechen" - ja, wäre es. Aber es kommt schon lange keiner mehr. Die AfD ist jedes Jahr mehrmals in meinem Dorf. Grillfest, Bürgersprechstunde, selbst zur Blutspende schaut die AfD vorbei. Andere Parteien? Fehlanzeige. SPD, Grüne, Union laden auf den Marktplatz in 21 Kliometern Entfernung - vor Wahlen. Sonst nicht. Zur letzten Bundestagswahl hingen nur noch AfD Plakate im Ort und eines von Die Linke - SPD, Grüne, Union waren im gesamten Ort NICHT zu sehen. Ihr Fazit Herr Wallraff trifft den Nagel auf den Kopf: "Bei vielen Ostdeutschen, die sich sowieso schon viel zu oft vernachlässigt und belehrt fühlen, könnten die Drohungen aus dem Westen kurz vor der Wahl den letzten Ausschlag geben, um nun erst recht die AfD zu wählen" - so sieht's aus, so wirds laufen. Wo sind Klingbeil, Özdemir oder die anderen Verbotsbefürworter? Kommt zu uns in die Dörfer, seid vor Ort, spart euch eure Weisheiten aus entfernten Metropolen - die AfD wurde hier Volkspartei weil sie die einzigen sind, die Anwesenheit und Interesse zeigen. Leider.
zum Beitrag18.08.2026 , 07:14 Uhr
Frau Schwerdtner war ja gestern bei Maischberger zu Gast und behauptete einmal mehr bezüglich der Entschädigungshöhe: "Es gibt verschiedene Schätzungen. Es könnte ein symbolischer Euro sein." Die Ökonomie-Professorin Monika Schnitzer von der LMU München rückte diese Behauptung gerade: "Mit einem Euro wird es nicht getan sein. Eine Enteignung wird man ganz sicher gerichtlich nicht durchhalten können. Man muss entschädigen. Wir reden über hohe Milliardenbeträge. Ich würde eher von zweistelligen Milliardenbeträgen ausgehen." Bezüglich des Bürgerentscheids verwies sie darauf, dass den Bürger nicht gesagt worden sei, worauf sie verzichten müssen, wenn so viel Geld für die Enteignung aufgewendet wird. Es wurde nur gefragt: 'wollt ihr billige Mieten.' Was die Professorin zum Ergebnis brachte: "es geht ja gerade um die Menschen, die es schwer haben, eine Wohnung zu finden." Dafür sei einzig die Schaffung neuer Wohnungen eine Abhilfe. Eine Enteignung hilft nur denen "die schon eine Wohnung haben, die sind fein raus, wer neu dazukommt, hat deswegen noch keine Wohnung." Gemessen am Applaus war Frau Schnitzer eindeutig im Vorteil, aber wahrscheinlich saßen da nur Aktionäre im Publikum...😉
zum Beitrag17.08.2026 , 22:22 Uhr
Ein Betrüger und Hochstapler völlig unabhängig von der Hautfarbe. Ganz einfach. Zu der Frage, ob rechte Akteure diesen Vorfall nun für ihre Zwecke missbrauchen muss auch die Frage gestellt werden, wie er so leicht und anhaltend Cambridge täuschen konnte? Die Vermutung, dass Cambridge Arday aufgrund seiner Hautfarbe und Biografie unbedingt ins 'Portfolio' aufnehmen wollte und deshalb blind für eine ordentliche Recherche war, liegt sehr nahe.
zum Beitrag17.08.2026 , 19:58 Uhr
"Mein Vorschlag wäre: Wer mit dem Auto zu schnell unterwegs ist, gibt für jedes Km/H, das zu viel war, einen Monat seinen Führerschein ab. Oder: Wer bei Rot über die Ampel fährt, muss 5 Prozent seines Nettoeinkommens Strafe zahlen." Warum nur für Autofahrer? Die veröffentlichen Zahlen sagen eindeutig, dass die Aggressionen von Autofahrern und Radfahrern gleich stark angestiegen sind. Wieso sollen nur Autofahrer 5% ihres Nettoeinkommens zahlen und Radfahrer und Fußgänger nicht? Regeln sind für alle da. Das Strafen in Deutschland generell zu milde ausfallen - da stimme ich sofort zu. 5% vom Nettoeinkommen, warum nicht👍 Aber für alle Verkehrsteilnehmer! Also: 5% für rote Ampeln für alle. Und für Bürgergeldempfänger äquivalent 2 Wochen 4 Tage gemeinnützige Arbeit - das entspricht umgerechnet der Zeit, in der andere 5% vom Nettoeinkommen verdienen. Das hieße natürlich auch, dass wir Gesichtserkennung an jeder Ampel bräuchten, weil Radfahrer und Fußgänger ohne Nummernschild unterwegs sind... China lässt grüßen 🇨🇳 Wenn man einen Artikel zu Law and Order Phantasien verfasst, sollte man das Szenario immer zu Ende denken... Aber grundsätzlich härtere Strafen wären zweifelsohne nötig👍
zum Beitrag17.08.2026 , 15:59 Uhr
Sachsen-Anhalt erwirtschaftet 1,8% unseres BIP. Ob eine AfD eine Rezession in Sachsen-Anhalt auslösen würde oder nicht, würde sich auf den Bundeshaushalt also minimal auswirken. Ich allerdings bezweifle dieses Argument sehr, aus einem Grund: Unternehmen haben noch nie einen Standort gemieden, nur wegen eines Regierungswechsels. Wenn Chemie oder Industrie abwandern, dann gehen die nicht wegen Politik, sondern weil anderswo billiger produziert werden kann oder weniger Auflagen herrschen. Wir haben jahrzehntelang Geschäfte mit Iran, Russland und jedem Schurkenstaat gemacht den es auf der Welt gibt. Wie man auf die Idee kommt, dass Unternehmen bei einer AfD Regierung in Sachsen-Anhalt plötzlich ihre Ethik entdecken sollten, ist mir völlig schleierhaft. Italien, Griechenland, Ungarn, Türkei, USA - nirgends flohen Unternehmen vor der Regierung. Bei Unternehmen geht's einzig um Gewinn und Standortvorteile. Da wir ein Hochlohnland sind, könnten ein aufgeweichter Klimaschutz oder weniger klimaintensive Bauvorschriften sogar eher einen Boom in Sachsen-Anhalt auslösen. Solche Forderungen kommen aus Bau- und Industriebranchen ja schon länger.
zum Beitrag17.08.2026 , 13:15 Uhr
Dann müssen Sie aber auch den Rest aus der DDR zurücknehmen - für Altbauten heißt das: eine Toilette auf halber Etage für alle, keine Aufzüge, Frost innen an den Scheiben, etc... Das Wohnen im Berlin der DDR war gruslig - auf eine neue Plattenbauwohnung in Hellersdorf mussten Sie Jahre warten, außer auf Zuteilung. Mein Vater wurde von Dresden nach Berlin versetzt, da bekamen wir eine klassische Q3A dazu.
zum Beitrag17.08.2026 , 13:06 Uhr
Hoecke ist nachweislich Faschist. Ein Bestreben das Wahlrecht abzuschaffen hat aber auch er noch nicht verlauten lassen. Glauben Sie mir, ich wünsche mir den auch lieber gestern als heute aus unserem Parlament, aber leider ist ein ausdrückliches, förmliches Bekenntnis oder ein Eid auf das Grundgesetz für Abgeordnete in den deutschen Landesparlamenten (Landtagen) nicht in allen Bundesländern als Pflicht vorgesehen🤷 Ob und in welcher Form eine Verpflichtung stattfindet, unterscheidet sich stark nach Landesrecht - anders zum Beispiel beim Amt des Landrats, wo ein klares Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes eine zwingende rechtliche Voraussetzung für das Amt ist, da Landräte als kommunale Wahlbeamte den Grundsatz der Verfassungstreue erfüllen müssen. Das ist eine rechtliche Schwachstellen, fraglos. Diese müsste aber aus meiner Sicht sauber geschlossen werden, also auf rechtsstaatlichen Wege, nicht durch autoritäre Maßnahmen kaschiert.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:15 Uhr
Liebe Frau Schwarz, Ihre Hoffnung in allen Ehren, aber ich sehe da nur ein wahltaktisches Geplänkel der SPD. Die SPD weiß genau, dass es für einen Klimaschutz im Grundgesetz eine 2/3 Mehrheit bräuchte - heißt die Koalition müsste Linke und Grüne mit ins Boot holen. Die Linke würde das logischerweise mitmachen, aber sie und die Grünen würden wohl erstens den Preis für eine Zustimmung in Höhen treiben, denen die Union unmöglich zustimmen kann und zweitens gibt's ja noch die Unvereinbarkeitserklärung der Union gegenüber der Linken. Und mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es aus SPD Sicht nun ganz einfach - da kann man Klima fürs Grundgesetz fordern, hofft so den Grünen oder Linken ein paar Stimmen abzujagen und hat doch die Sicherheit, nie erklären zu müssen, wie man das finanzieren wollen würde, weil es ja wegen besagter benötigter 2/3 Mehrheit eh nicht zustande kommt. Und die Union kann auf diese SPD Posse übrigens auch sehr relaxt reagieren, weil mit dieser Diskussion die SPD nur auf Stimmenklau bei Grünen und Linken geht...🤷 Nach den Wahlen hören wir davon nichts mehr von der SPD, jede Wette
zum Beitrag17.08.2026 , 08:34 Uhr
Die Verlustquote der Taliban war enorm hoch. Dauerhaft Krieg heißt nicht Erfahrung im Sinne von taktischer Ausbildung
zum Beitrag17.08.2026 , 08:28 Uhr
Verstehe ich alles, zweistellige Renditefonds konnten Sie mir aber nicht nennen
zum Beitrag16.08.2026 , 19:47 Uhr
Sie meinen wohl "Lieber einmal zu LINKS autoritär als das zweite Mal eine rechtsextreme Diktatur" Kann man so sehen. Fast alle von uns die die DDR mitgemacht haben, sehen das aber anders. Ich persönlich will gar keine Diktatur - aber auch keine Demokratie, die sich mit diktatorischen Mitteln 'im Amt hält.' Herr Merkel bringt das sehr gut auf den Punkt - in Österreich und Italien regieren Rechtsextreme, in Polen und Ungarn regierten Rechtsextreme. Nirgends wurde das Wahlrecht abgeschafft. Es gibt keinen Führerkult in der AfD und auch keine öffentlichen oder enthüllten geheimen Bestrebungen das Wahlrecht abzuschaffen - allein schon daran scheitert das Diktaturargument und deshalb verfängt auch diese Panikmache vor einer möglichen 'AfD-Diktatur' so gut wie überhaupt nicht beim Wähler - siehe Umfragewerte 🤷
zum Beitrag16.08.2026 , 14:06 Uhr
"...zweistellige Renditephantasien von gierigen Fonds..." Na dann nennen Sie mir mal bitte diese zweistelligen Rendite-Fonds, ich finde die nämlich nicht. Ein Blick auf Deutsche Wohnen, Vonovia und Co beweist, dass da seltenst über 4% jährlich für die Aktionäre drin waren. 4% ist erbärmlich an der Börse. 4% gibt's mittlerweile fast schon wieder aufs Tagesgeld. 4% ist der Grund, warum die Aktienkurse von Vonovia und Co nicht steigen. Wenn Aktionäre mit Mieten an der Börse reich werden könnten, würden die Kurse der Anbieter durch die Decke gehen - stattdessen fallen sie oder bewegen sich bestfalls seitwärts.
zum Beitrag16.08.2026 , 08:44 Uhr
Mag im Flachland und urbaner Vorstadt funktionieren, nicht aber im spärlich besiedelten Mittelgebirge mit weiten Wegen, ohne Radwege und vor allem mit äußerst welligem Gelände.
zum Beitrag16.08.2026 , 01:29 Uhr
Uralte Kriegsweisheit: wenn du irgendwo reingehst, musst du bereit sein, den Gegner komplett zu vernichten. Wann immer ein Krieg halbherzig geführt wurde, ging er verloren. Mit dem Iran wird das nicht anders laufen - mit ein paar Luftangriffen und markigen Worten erreichst du gar nichts, auch nicht für die Zivilbevölkerung. In Afghanistan sind heute Frauen im speziellen, aber auch die Bürger generell schlechter dran als vorher - und auch im Iran haben sich bereits alle blauäugigen Hoffnungen zerschlagen, dass die Bevölkerung von der gezielten Ausschaltung des Führungszirkels profitieren wird oder gar das Regime überwerfen kann - im Gegenteil, die Mullahs sitzen selbstbewusster und fester im Sattel denn je.
zum Beitrag16.08.2026 , 01:18 Uhr
Vor allem sitzen die Taliban heute fester im Sattel als vor dem 20 jährigen Intermezzo - UND durch die zurückgelassenen Waffen stiegen sie über Nacht zu einer gut ausgerüsteten Armee auf... Bloß gut, dass den Taliban fähiges Personal und taktische Ausbildung fehlt, um mit dem Equipment schlagkräftig umzugehen.
zum Beitrag15.08.2026 , 18:02 Uhr
"Mit ihrem Geld finanzieren Mietende üppige Aktionärs-Dividenden. Dabei sind es die Bewohner*innen, die der Stadt erst ihren Wert verleihen" Das üblich verkürzende Element. Als ob Vermieter allmächtig gegenüber Mietern wären. So hohe Mieten können nur erzielt werden, wo zu wenig Wohnraum auf viel zu viel Nachfrage trifft. Wenn 6 Millionen in Berlin leben wollen und nur Wohnraum für 3 Millionen vorhanden ist, dann wird es immer einen Wettkampf um den Wohnraum geben. Im Kapitalismus wird dieser Wettkampf über Geld, also Mietpreise entschieden. In der DDR wurde der Mangel über Wartezeit entschieden - das klassische anstehen für Südfrüchte oder die jahrelange Wartezeit auf den Trabi, etc... Wisst ihr was daraus folgte? Gebrauchte Trabi waren teurer als neue, weil sofort verfügbar. Das Äquivalent auf Wohnraum heißt Untervermieten und das sehen wir schon zahlreich in Berlin - völlig überteuerte Untermieten, die übrigens die Mieter einsacken, nicht die bösen Aktionäre...😉 Und es bildete sich ein enormer Schwarzmarkt. Dinge wurden unter der Hand gehandelt - wer Freunde oder Beziehungen hatte kam an alles ran - wer nicht, der nicht. Wollt ihr das wirklich zurück?
zum Beitrag15.08.2026 , 14:57 Uhr
"Natürlich ist es für die SPD kurz vor drei Landtagswahlen schlecht, wenn sie über ihre Vorsitzenden diskutiert", aber wer eine "Sehnsucht nach neuen Gesichtern" generell ablehnt, hat aus meiner Sicht jegliche Hoffnung bereits verloren. Bas und Klingbeil sind komplett verbrannt. Aus verschiedensten Gründen. In all den Kommentaren hier im Strang, in all den Sendungen im TV - nirgends glaubt irgendjemand an den Turnaround unter Bas und Klingbeil. Das sind sprichwörtlich lebende Tote. Völlig klar das man keine Nachfolger jetzt vorschnell verbrennen will, aber ich gehe jede Wette - nach den Wahlen, noch vor Weihnachten, wird dieses Duo Geschichte sein.
zum Beitrag15.08.2026 , 14:48 Uhr
Das weiß ich, eben deswegen. Für mehr Güter auf die Schiene brauchen wir zehntausende Kilometer neue Schienen, 4 gleisiger Ausbau aller Hauptverkehrsadern, auch und gerade für die Tunnels und Brücken, etc... Das dauert leider Dekaden, bis dahin wirds bei Lkws bleiben 🤷
zum Beitrag15.08.2026 , 13:22 Uhr
Das Mikroklima verändern verbuche ich unter Anpassung, nicht Verhinderung. Aber ja, entsiegeln und begrünen sollten wir massiv vorantreiben - allein schon weils auch schöner aussieht als zugepflasterte Städte
zum Beitrag15.08.2026 , 10:33 Uhr
"Das heißt: elektrische 5- 7-, 9-Sitzer gefahren von Menschen zirkulieren in genügender Stückzahl, und sammeln die Personen mit Gepäck." Gefahren von Menschen??? Warum denn das um alles in der Welt? Wir haben nicht die Arbeitskräfte UND so verschwenden sie in ihrem Plan einen wertvollen Sitz UND durch menschliche Fahrer wird es teuer, weil Mindestlohn etc... Wenn schon automatisierter ÖPNV, dann bitte vollautomatisiert. Ich empfehle Ihnen mal eine Reise nach Singapur, das ist wirklich nahezu perfekt dort umgesetzt. Nürnberg tuts auch, aber das sind halt nur selbstfahrende U-Bahnen ohne Kreuzungsverkehr. Für Metropolen finde ich Ihre Idee absolut sinnvoll. Außerhalb nicht.
zum Beitrag14.08.2026 , 22:55 Uhr
"Bilger kann sich nicht vorwerfen lassen, den Schienenverkehr gar nicht auf dem Schirm zu haben." Eben - und das ist auch gut so. Aber im Heute sind Lkws natürlich die Lösung, was denn sonst? Ohne Wasser ist nun mal keine Schifffahrt und Güter können nur auf Schienen rollen, die gelegt sind... Bis die liegen haben wir nur die Straße - also SIND Lkws die einzige Lösung. Weil was ist die Alternative? Die Wirtschaft 'abschalten' bis wieder Wasser in Rhein, Elbe und Donau sind??? Bei vollem Lohnausgleich für die Arbeiter? Unbezahlbar. Ohne Lohnausgleich? Dann könnt ihr Weidel auch direkt die Schlüssel fürs Kanzleramt geben... Die enormen Steuerausfälle noch gar nicht berücksichtigt. Die Wirtschaft muss laufen - nicht weniger, sondern mehr. Unverzüglich. Alles kostet Geld - Schienen wie Antriebswende. Und wer keine weiteren Kürzungen im Sozialsystem will kann auch nur einen Wirtschaftsaufschwung wollen. Von mir aus seht es wie einst Churchill - mehr Lkws sind die schlechteste spontane Antwort auf das Niedrigwasser - mit Ausnahme aller anderen Antworten
zum Beitrag14.08.2026 , 18:27 Uhr
Jaja, Berlin - die Stadt der Freiheit... Wäre Berlin die Stadt der Freiheit, bräuchte es keine 'safe spaces' für Queere, Migranten, Schwarze etc... Berlin ist nicht frei. Berlin ist die 'möchte-gern-Stadt'. Berlin ist die maximale Verklärung zwischen Schein und Sein. Es heißt ja die 'Berliner Schnauze' - früher stand das für den derben Slang, heute wohl für Sprüche klopfen... Alles wollen, wenig können - dit is Berlin👍
zum Beitrag14.08.2026 , 18:18 Uhr
"Manche Leute streben zurzeit den super hotten „Sunburn-Look“ an, als hätten sie noch nie etwas von Hautkrebs gehört – als „tanmaxxing“ kursiert dieser Trend gerade auf Social Media. Waren wir nicht mal schlauer?" Schlauer? Nö. Es ist immer leicht die Fehler anderer zu finden. Der eine säuft, der nächste raucht und der nächste säuft und raucht und kifft... Leben und leben lassen. Angesichts des Lochs in der Rentenkasse müssen wir doch froh sein um jeden Raucher, Säufer, Kiffer oder nun eben Tanmaxxer...😅 Mein Lieblingswitz geht immer noch so: Kommt eine Frau zum Arzt und sagt "Herr Doktor wie werde ich 100 Jahre alt?" Sagt der Arzt: "hm, nicht rauchen, nicht trinken und keine Männer." "Und dann werde ich 100 Jahre alt?" "Keine Ahnung, aber es kommt ihnen mindestens so vor." Den kann man auch umdrehen: Kommt eine Frau zum Arzt und sagt "Herr Doktor wie werde ich 100 Jahre alt?" "Rauchen Sie?" "Nein." "Trinken Sie?" "Nein." "Männer?" "Nein." "Warum wollen Sie dann 100 Jahre alt werden...?" Das Leben ist zu kurz für Mäßigung 😉 Wenn wir irgendwann vllt mal durch die Medizin 200 Jahre alt werden können, kann man sich die ersten 100 Jahre ja so ein Gesundheitszölibat auferlegen...
zum Beitrag14.08.2026 , 15:06 Uhr
Das ist kompletter Unsinn. Deutschlands Emissionen bestimmen nicht unser Wetter, sondern die weltweiten Emissionen plus der Golfstrom plus temporäre Phänomene wie El Nino und viele andere Faktoren, die wir noch nicht durchschaut haben. Mit Habeck statt Reiche wäre es exakt kein Grad kühler dieses Jahr, nicht mal 0,1 Grad. Einzig wären wir etwas weiter beim Ausbau von Wind und Solar - vielleicht. Auch R2G müsste sich mit der russischen Bedrohung und der Energiekrise durch den neuen Golfkrieg stellen. Auch Habeck setzte auf Gas als Rückversicherung. ...
zum Beitrag14.08.2026 , 14:55 Uhr
Alles was Sie schreiben meinte ich mit: "Das heißt nicht, dass wir nichts tun sollen" Fokus auf mehr nationale Resilienz 👍 Wir können nicht die Welt retten, aber wir sind reich genug um Deutschland und Europa zu wappnen
zum Beitrag14.08.2026 , 14:49 Uhr
Mache ich nicht mit. Nicht mal ansatzweise. Ich werde mir meine Mobilität niemals nehmen lassen. 70% der Deutschen wohnen NICHT in Großstädten. Selbst im Mittelstädten bist du mit den Öffis schon unverhältnismäßig langsamer und die Taktung schränkt die Individualität massiv ein. In Kleinstädten, wo oft ein ein-Stunden-Takt herrscht, ist der ÖPNV bereits mit einem normalen Arbeits- und Familienleben schier unvereinbar. Und nach 20 Uhr fährt gar nichts mehr. Und in Dörfern gibt es keinen ÖPNV. Ich wohne in einer 300 Seelen Gemeinde. Hier fährt genau 1 Bus - der Schulbus. Sonst nix. Ich will Ärzte und Vereine aufsuchen können, ich will unabhängig einkaufen können beim Laden meiner Wahl, nicht wo der Bus hält. Ich bleibe frei und werde mir niemals meine Freiheit nehmen lassen.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:08 Uhr
"Es ist zu heiß. Sogar zu heiß zum Schlafen. Unter der Bettdecke zerfließt man" Also ich weiß nicht was in den Städten los ist, aber wie haben mittlerweile nachts einstellige Werte. Tagsüber 30 Grad plus, ja, aber heute morgen bin ich wieder bei 9 Grad (5.30 Uhr) laut Thermometer im Auto unterwegs gewesen. Die Augustnächte sind kühl, da zerfließt keiner mehr.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:05 Uhr
Wir können ins Grundgesetz schreiben was wir wollen. Deutschland verursacht circa 1,5-1,8% der CO2 Äquivalente des weltweiten Ausstoßes. Wenn ich 1,8% beherrsche und 98,2% nicht, habe ich keine Kontrolle. Das heißt nicht, dass wir nichts tun sollen, aber es verdeutlicht eindringlich, dass Klimaziele im Grundgesetz eine falsche Hoffnung suggerieren - nämlich die Hoffnung, dass WIR als Deutschland es in der Hand haben. Das Grundgesetz regelt Deutschland, nicht die Welt. Die Klimaerwärmung ist aber unweigerlich eine globale Aufgabe. Die Klimaerwärmung stoppen kann man nur mit verbindlichen Übereinkünften mit China, den USA und Indien als größte CO2 Emittenten. Das Grundgesetz ist hierbei zahnlos. Das Klima fällt und steht mit der Weltpolitik, nicht mit deutscher Ethik.
zum Beitrag13.08.2026 , 23:58 Uhr
"Die CDU täte gut daran, sich um die Linke zu bemühen." Ich kann diese Forderung aus linker Sicht nachvollziehen, aber es ist ein vergifteter Rat. Wenn sich die Union zur Linkspartei öffnet, ist dass das Anfang vom Ende. Wie gesagt, aus Sicht 'zur Rettung' der Demokratie zur Bewahrung vor der AfD kann ich diese Forderung verstehen, aber dem Großteil der Wählerschaft ist das - nachvollziehbar - nicht vermittelbar. Die Positionen von Union und Die Linke sind maximal entfernt voneinander. Unterm Strich hieße das ja, die Union müsste sich für Vergesellschaftungen oder eine Reichensteuer öffnen. Auf der Gegenseite hieße das, Die Linke müsste sich für eine Abschiebeoffensive oder Bürgergeldsanktionen öffen. Zurecht würden das die jeweiligen Wählerlager jeweils als Affront auffassen. Die Demokratie kann nicht durch ein Bündnis aus rechtem und linkem Rand innerhalb des demokratischen Spektrums gerettet werden. Auf dem Papier vielleicht ja, aber in der Realität nein. Union und Die Linke können nicht miteinander. Die Duldung läuft in Thüringen teilweise und hier hat es die AfD nur über die 40% gehievt. Ein Teufelspakt zwischen Union und Die Linke ist der Königsmacher der AfD.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:50 Uhr
Ich habe die Fragerunde gesehen und war maximal enttäuscht. Alle relevanten Themen wurden komplett ausgelassen oder nur oberflächlich angeschnitten. Keine bissigen Fragen zu Migration, Überalterung, Wirtschaftskrise. Das große Problem an solchen "Fragerunden" ist, dass die Fragensteller vorher redaktionell ausgewählt werden. Und da hat man ganz klar gemerkt, dass der MDR 'auf Nummer sicher' gehen wollte. So kamen halt nur Bürger zu Wort, deren Fragen für keine Eskalation sorgen konnten...🤷 Sehr schade. So bleibt alles wie es ist. Keine Partei konnte sich blamieren, keine konnte Punkten. Schulze und Siegmund haben zu Standardfragen ihre Standardantworten abgespult. Ein langweiliger Kaffeeklatsch war das. Nichts neues erfahren - das sich Wähler nach dieser Schlafveranstaltung umentscheiden, egal ob zur AfD hin oder von ihr weg, ist nicht zu erwarten. Verwaltungsfernsehen statt Information oder Unterhaltung war das. Gruslig langweilig 🫤
zum Beitrag13.08.2026 , 12:47 Uhr
Sehr sachlicher und kluger Kommentar. Toll.
zum Beitrag13.08.2026 , 09:22 Uhr
"Würden Parteien immer nur Dinge fordern, die sofort zu 100 Prozent umsetzbar sind, entstünde tatsächlich der „Einheitsbrei“, den die AfD kritisiert" Das ist richtig, daraus aber den Schluss zu ziehen "Wer die Demokratie gegen rechts verteidigen will, sollte nicht auf der Mehrheitsfrage herumreiten" ist gruslig, weil Demokratie ist Kompromiss und Kompromisse entstehen aus der Vereinigung von Meinungen zu Mehrheiten 🤷 Diese Idee, die Demokratie mit undemokratischen Ideen zu verteidigen, wird nicht funktionieren - im Gegenteil. Ich nehme links zunehmend ein Bedürfnis nach 'durchregieren' wahr. AfD einfach verbieten, Reichensteuer, etc... Zurecht wurde Linnemann erst kürzlich in der taz für seine 'einfach mal machen' Attitüde kritisiert. Eine Demokratie ohne Mehrheiten ist keine Demokratie mehr.
zum Beitrag13.08.2026 , 00:25 Uhr
Dann wird eben eine Rheinautobahn gebaut. Links oder rechts am Ufer. Man könnte natürlich auch die Rheinbahn ausbauen, aber wir wollen ja realistisch bleiben...
zum Beitrag11.08.2026 , 19:15 Uhr
Eine Katastrophe für Hollywood ist es nur, wenn putzige Pinguine oder Vögel vor laufenden Kameras verenden und Freiwillige in bunten Regenponchos mit kleinen Schaufel den Strand vom Öl befreien. Da in der Straße von Hormus Krieg herrscht werden da keine Kameras und auch keine Freiwilligen am Strand rumwuseln - insofern ists auch keine Katastrophe die die Weltöffentlichkeit interessiert. Im Nigerdelta laufen jedes Jahr geschätzte 38 Millionen Liter Erdöl aus porösen Leitungen oder Lecks nach illegalen Abzapfungen, verpesten Böden, Wasser, alles. Aber keine Kameras und keine Regenponchos. Ergo gibt's darüber ein paar Reportagen, die selbst bei arte nur nachts laufen und das wars. Wenn ein Film über die Katastrophe von Hormus gedreht wird, dann wirds ein Drama um die weltweit steigenden Spritpreise - das beherrscht die Nachrichten.
zum Beitrag11.08.2026 , 13:11 Uhr
Bisher führte Migrantion auf Langzeit immer zu einem Plus unterm Strich. Das ist belegt. Ob das auch für diese Generation gilt, die im Gegensatz zu den Arbeitsmigranten (Fließbandarbeiter, Kohlekumpel,...) der früheren Jahrzehnte einen deutlichen längeren Vorlauf haben (sprich Beschulung/Ausbildung, etc) und dadurch deutlich kostenintensiver für uns sind, wird sich erst in vielen Jahren zeigen. Perspektivisch ist aber davon auszugehen.
zum Beitrag11.08.2026 , 05:47 Uhr
Der Anteil der Männer an den Autofahrern und Haltern in Deutschland liegt je nach Statistik zwischen 52 % und 62 %. Während der reine Besitz von Autos (Fahrzeughalter) zu rund 62 % auf Männer entfällt, ist das Verhältnis bei den Führerscheinklassen für Pkw im Alltag recht ausgeglichen. Männer fahren wohl öfter als Frauen - liegt natürlich auch daran, dass das klassische Familienmodell noch häufig gelebt wird.
zum Beitrag11.08.2026 , 05:43 Uhr
Wäre das so, wären Autos nie ein Exportschlager geworden. Weltweit ist das Auto DAS Fortbewegungsmittel - ganz egal ob es im Land produziert wird oder nicht. Autos bieten eine Kombination aus Unkompliziertheit und Bequemlichkeit und Schnelligkeit die kein anderes Transportmittel bietet. Ein ÖPNV kann das nie leisten, weil seine Taktung und Geradlinigkeit flächendeckend wie in Großstädten sein müsste. Das ist aber nur in urbanen Gegenden leistbar und wirtschaftlich. Daher war, bleibt und ist das Auto das Fortbewegungsmittel Nummer 1.
zum Beitrag11.08.2026 , 05:34 Uhr
Der Artikel trägt sachlich Fakten zusammen. Alles richtig. Nur die Analyse ist komplett falsch, denn "derlei Argumente interessieren die CDU wenig" stimmt einfach nicht. Es interessiert die Wähler nicht! Wären Klimaschutz oder eine autofeindliche Politik gewünscht wären, würden Klimaliste und Konsorten nicht 0,2% sondern 20% bei Wahlen holen. Parteien stellen nur Angebote ins Schaufenster - der Wähler entscheidet frei wen er wählt. Wir haben schon lange keine Parteibindung mehr. Die Menschen wählen nicht mehr CDU und SPD weil sie CDU und SPD schon immer gewählt haben. Diese Generation ist fast tot. Jede Partei wird dafür gewählt, dass sie tut was sie verspricht. Tut sie das nicht, wird sie nicht mehr gewählt - siehe FDP, siehe SPD, siehe auch Niedergang der Union seit der Merzwahl, weil er exakt das Gegenteil von allem tut, was er im Wahlkampf versprochen hat. Wenn die Autorin sich also am Zuspruch zur Union stört, muss ihre Kritik den Wählern gelten, nicht der Partei. Die Wähler signalisieren durch ihr Votum unübersehbar welche Politik sie wollen und welche nicht.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:28 Uhr
Ein hervorragender Artikel, aber die Einsicht kommt viel zu spät. Und es gibt genügend Stimmen, die das schon lange predigen, aber es wollte keiner (zu)hören. 2015 herrschte Willkommenskultur, weil es der Masse gut ging. Der enorme Zustrom von Migranten hat aber massiv unsere Systeme belastet, denn es kostet nunmal Unsummen Millionen Menschen aufzunehmen und zu versorgen. Auch Wohnungsmangel und daraus resultierende Mietsteigerungen, Kita und Lehrermangel und natürlich auch die riesigen finanziellen Löcher in den gesetzlichen Krankenkassen wurden durch den millionenfachen Zuzug verschärft. Es ist richtig, dass uns diese Menschen perspektivisch die Rente sichern und durch Steuerabgaben irgendwann auch die Sozialsysteme stützen, aber das ist Musik von morgen und übermorgen. Das wurde aber konsequent kleingeredet. Corona und der Überfall Russlands verstärkten die Alltagskosten enorm. Der AfD wurde so perfekt das Feld bestellt - Neiddebatten können nur flächendeckend fruchten wo Mangel herrscht. Merz redete im Wahlkampf als ob er dies verstanden hätte, sein Handeln aber steht dem komplett entgegen. Das hat den Frust maximal verstärkt und auch 'die Mitte' scharenweise zur AfD getrieben.
zum Beitrag09.08.2026 , 15:00 Uhr
Das ganz gleiche hat man über die AfD anfangs auch im Parlament gesagt - heute besitzen sie Sperrminoritäten und zwingen die restlichen Parteien zu Bündnissen, die deren endgültigen Niedergang besiegeln - denn das sich die SPD immer öfter als Knecht der Union verdingen musste, damit es noch stabile Mehrheiten gab, tat beiden Parteien nicht gut und wenns jetzt eine Öffnung der Union zur Linken braucht, dann ist das definitiv das letzte Gift auf dem Weg ins Grab. Der Bundesrat ist wie das Meer. Wesentlich träger als die Tagespolitik. Dennoch wird auch die AfD im Bundesrat ihre Duftmarken setzen wenn sie erstmal drin ist. Schleichendes Gift
zum Beitrag09.08.2026 , 14:53 Uhr
Nein wir sollen die Demokratie nicht vergessen, wir sollen uns nur von unserem hohen Ross trennen, dass Demokratie anderen Staatsformen in Haltbarkeit oder Resilienz überlegen sei. Der wirtschaftliche Siegeszug des Westens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat eine Überheblichkeit im Westen erzeugt, dass die Demokratie das einzig wahre Modell sei, um wirtschaftlich oder technisch Schritt halten zu können. Aber China und die Emirate (und in Teilen auch Russland) haben einwandfrei bewiesen, dass auch Diktaturen sehr wohl prosperieren können und relativ zeitgleich beweisen Europa und die USA eindrucksvoll, dass auch Demokratien sehr wohl straucheln können und die Gesellschaft auch der Demokratie überdrüssig wird, wenns wirtschaftlich nicht läuft. Demokratie heißt Einsatz eines jeden. Tagtäglich. Der heutige Egoismustrend steht dem maximal entgegen.
zum Beitrag09.08.2026 , 11:39 Uhr
Und wer entscheidet, wo Bequemlichkeit anfängt und Notwendigkeit aufhört?
zum Beitrag09.08.2026 , 10:05 Uhr
Das All ist die Lösung für alles. Abwärme der Rechenzentren, unendlich Platz für Solarsegel (keine Verschattung, kein Tag-Nacht-Verlust), Beseitigung jeglichen Rohstoffmangels auf alle Ewigkeit (also bis zum Ende der Sonne) allein innerhalb des Sonnensystems. Der Weltraumlift wird kommen. Wäre besser das WIR baut ihn als Musk oder ein Konsortium aus Scheichs oder Trump zusammen mit der FIFA... Wenn wir uns dem All verschließen, verpennen wir auch diesen Zug 🤷 Die Welt wartet schon lange nicht mehr auf Deutschland oder Europa. Entweder wir rennen mit oder wir bleiben zurück. Wer voranrennt, kann mitbestimmen wohin die Richtung geht, wer hinterherrennt kann nur folgen und wer stehen bleibt verliert halt völlig den Anschluss und irgendwann alle aus den Augen. Muss man nicht mögen, is aber so, siehe e-Autos, siehe big tech, siehe Robotik, siehe siehe siehe... Musk nicht zu mögen sollte Ansporn sein es selbst besser und schneller zu schaffen, statt ihn und seinen Visionen schlecht zu reden. Der Fortschritt kommt, mit oder ohne uns. Irdische Schwere versus geistiger Sehnsucht - Der Mensch, das sonderbare Wesen, mit den Füßen im Schlamm, MIT DEM KOPF IN DEN STERNEN - Else Lasker Schüler
zum Beitrag09.08.2026 , 09:51 Uhr
Wer sich an Pipi im Badesee stört, der denke mal an Gülle und Felder bevor er ins Frühstücksbrötchen beißt...🤭 Freilich ist die Filterfunktion des Bodens der des Wassers überlegen, aber hier geht's ja weniger um Biologie als ums Kopfkino 🎦 Bin aber ehrlich, in Berlin brächten mich auch keine 10 Pferde in See - wie die Heringe zu tausenden wenn du da manchmal im MDR einen Bericht siehst... Pipi, Essensreste, Kleinkinder mit normalen Windeln - gruslig. Auch "die Dusche vor dem Bad" fällt beim See ja weg...
zum Beitrag09.08.2026 , 09:20 Uhr
Doch, gerade die. Für ALLE. Geschlecht egal, Kontostand egal.
zum Beitrag09.08.2026 , 06:28 Uhr
"In Syrien sind nie nur die Eltern verantwortlich. Deshalb hatte ich nie das Gefühl, dass nur meine Eltern für meine Erziehung verantwortlich waren. Wenn ich außerhalb der Wohnung etwas tat, das nicht in Ordnung war, musste nicht erst meine Mutter oder mein Vater eingreifen. Auch ein Nachbar konnte sagen: „Das macht man nicht.“ Ein Onkel konnte mich zurechtweisen. Selbst ältere Menschen aus der Nachbarschaft fühlten sich verantwortlich. Damals erschien mir das selbstverständlich. Erst heute merke ich, wie besonders das eigentlich war." Das hat weniger mit Syrien oder Deutschland zu tun, sondern mit Stadt und Land. Städte sind immer unpersönlicher geworden. Mittlerweile kennen viele nicht mal mehr die Nachbarn in ihrem Haus. Dieser Trend erfasst auch das Landleben - weniger Verein, weniger Feuerwehr, weniger am Zaun quatschen. Wo der Gemeinsinn verloren geht, kämpft nur noch jeder für sich selbst. Da könnte ich jetzt die Brücke zum Zivildienst und der Wehrpflicht spannen... Weisheit: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Fällt das weg, greift die nächste Weisheit: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nicht mehr. Leider sind wir gerade da großflächig angelangt.
zum Beitrag09.08.2026 , 06:08 Uhr
Es heißt ja nicht umsonst 'Brot und Spiele'. Das hat nix mit Autokratie zu tun. Die Demokratie wird genauso über den Haufen geworfen wie eine Diktatur wenn es wirtschaftlich nicht läuft. Wer das nicht glaubt kuckt mal schnell vor die eigene Haustür... Meiner Meinung nach wird die Demokratie viel zu sehr idealisiert. Wie widerstandsfähig sie doch sei, doppelt abgesichert, dreifacher Boden durch Trennung von Justiz und blablabla. Das liest sich immer herrlich und dann kommt die Realität und nimmt die These sanft in Arm 🫂 und das Messer kommt in Rücken. Der Mensch will gefüttert und beschäftigt sein. Haut das hin, läuft der Staat - unabhängig vom Modell. Haut das nicht hin, rebelliert der Pöbel. Der Unterschied liegt nur darin, in der Demokratie wird der Pöbel beim rebellieren seltener erschossen. Vorteil für die Demokratie, ganz klar - zumindest aus Pöbelsicht. Ist genügend Druck aufm Kessel, platzt jeder Laden. Diese Karte sollen auch die Sanktionen gegen Russland spielen... Jegliche Art von Embargo zielt darauf ab, das dem Gegenüber durch inneren Aufruhr der Laden um die Ohren fliegt. Das ist ja das ironische an Regierungsformen - so unterschiedlich sie sind, so gleich sind sie.
zum Beitrag09.08.2026 , 00:33 Uhr
Keine Ahnung. Ganz ehrlich. Ich bin auch alles andere als zuversichtlich, dass sich dieser Zug noch aufhalten lässt... Masse ist träge. Bremsen benötigt Zeit. Ich glaube das Ding ist durch🤷 Wir werden es zeitnah sehen.
zum Beitrag09.08.2026 , 00:25 Uhr
Doch, die auch. ...in meiner idealen Vorstellung. Dass das unrealistisch ist, leider, ist schade
zum Beitrag09.08.2026 , 00:21 Uhr
Was soll sich da tun? Sachsen-Anhalt und Thüringen können zeitnah unter die 2 Millionen Grenze rutschen, okay - das ist je 1 Stimme weniger im Bundesrat, aber der Grundstock an Stimmen ist gesichert. Mecklenburg-Vorpommern ist schon unter 2 Mio, da passiert nix mehr und Sachsen und Brandenburg haben mit 4 und 2,5 Mio noch so weit Futter, dass da auch nix passiert.
zum Beitrag08.08.2026 , 15:26 Uhr
"Die Tendenz der BesucherInnen, auf der Tanzfläche nüchtern zu bleiben, steige" Also es ist ja nichts Schlechtes, wenn sich die Jugend auf der Tanzfläche nicht mehr das Hirn wegsäuft so wie unsere Generation es noch tat... Aber ich denke es liegt schlicht am Geld - also alles. Früher gab's Cocktail für 4€, Bier für 3€ -und das ist vllt 10 Jahre her. Und Eintrittspreise: wo es früher noch kostenlos war oder ein paar Groschen fällig wurden, geht's nun Richtung 20€... Das ist n starkes Stück für Musik aus der Konserve🤷 Corona war der Bruch. Vorher haben Studenten in Clubs gearbeitet. Der Mindestlohn war weit niedriger und schwarz wurde überdies viel gearbeitet zu nochmal günstigeren Konditionen. Das erlaubte halt die Preise. Heute fehlts an Personal, Mindestlohn 13,90€ statt 8,50€ oder 9,19€ wie vor Corona... Strom und Energie endlos gestiegen, Preise für Alkohol im EK auch. Saufen macht nur noch zuhause Spaß bei derlei Preisen Und es läuft ja auch nur noch Schrott - was sich heute Musik schimpft... Früher war alles besser 😂😉😜
zum Beitrag08.08.2026 , 15:00 Uhr
"Schleierhaft ist mir dabei vor allem, wie das den Berliner Großkopferten derartig egal sein kann." Die legen es drauf an. Ich kann es nicht anders sagen. Bei Spahn und vllt noch Dobrindt und Söder lässt sich aus meiner Sicht erraten warum, auch vllt bei einem Amthor. Aber was Klingbeil, Bas etc dazu treibt - es ist und bleibt mir unbegreiflich. Das sind ja alles keine Idioten. Entweder macht Macht blind, oder man braucht zur Machterlangung so dermaßen Scheuklappen oder ein gottgleiches Ego oder oder oder🤷 Irgendwas muss es sein - andererseits, wenn ich da an mein Behördenleben der letzten Jahrzehnte denke, dann wundert mich wenig - Scheuklappen, gottgleiches Ego oder Herrschsucht gehört da zur Kinderstube wenn du über die A11 wachsen willst...
zum Beitrag08.08.2026 , 14:39 Uhr
"war Blümchen im Osten beliebt?" Offiziell gab es den nicht. Wenn dann nur übers berühmte Westpaket von Verwandten. Verboten war er aber auch nicht. Da die meisten Kinder keinen eigenen Kassettenrekorder hatten, würde ich dem Benjamin und Otto eher ein Nischendasein zusprechen. Bei uns gab's Mosaik, Frösi oder Atze. Die Älteren wurden mit Fix und Fax groß.
zum Beitrag08.08.2026 , 13:16 Uhr
Ist das zweite Contra-Argument im Artikel und müsste in der Tat DAS disqualifizierende Argument schlechthin sein. Andererseits gibt es einen nicht kleinen Teil an Menschen, die Stalin links einordnen - und in Stalins Lagern wurden plusminus 20 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit gezwungen und nicht wenige überlebten diese Tortur nicht... Also anscheinend ist Mord und Spaß am Qäulen kein Ausschlusskriterium...🤷 Die Frage ob Katzen links sind beantwortet sich wohl vor allem danach, wie man persönlich 'links' definiert. Aber Katzen sind definitiv linke Popart. Von Rasta Knast über Fliehende Stürme bis zur antifaschistischen Sabcat ist die 😺 allgegenwärtig
zum Beitrag08.08.2026 , 13:03 Uhr
Ich plädiere leidenschaftlich für einen Dienst der ALLE jungen Menschen umfasst, egal ob ihres Geschlechts ⚧️ Siehe hier taz.de/Nein-zum-Zi...bb_message_5254341 Ich könnte mir überdies auch ein soziales Jahr aus Ausgleich für ältere vorstellen, die beispielsweise ihren Beruf nicht mehr bis zum Renteneintritt ausüben können (bspw der berühmte Dachdecker), die aber vllt noch hervorragend anderswo in der Gesellschaft aushelfen könnten. Beim Zivi geht es ja nicht um Akkordarbeit und es geht auch nicht darum, dass es 40 Wochenstunden sein müssen Es geht um das Bewusstsein füreinander
zum Beitrag08.08.2026 , 10:30 Uhr
Sie meinen diese fünf Bundesländer? Die 40% in Sachsen-Anhalt sind ja kein Alleinstellungsmerkmal... Schon mal an den Bundesrat gedacht, was da dann los ist...?
zum Beitrag08.08.2026 , 10:26 Uhr
"Zwangsdienst ist nie gut, auch nicht für eine gute Sache" Gilt das auch für Gasheizungen, die perspektivisch verboten werden sollen? Gilt das auch für Verbrenner, die in naher Zukunft verboten werden sollen? Gilt das auch für Inlandsflüge? Gilt das auch für ein Tempolimit? Gilt das auch für höhere Fleischpreise für mehr Tierwohl? Gilt das auch für... Was auf der Welt funktioniert denn ohne Zwang? Steuern, Gesetze, Schulpflicht - alles Zwang. Zwang ordnet die Welt. Zwang ordnet jede Gesellschaft. Ohne Zwang würde Anarchie herrschen. Anarchie hört sich romantisiert nach der absoluten Freiheit an, der menschliche Egoismus gepaart mit Gier macht sie aber zum Alptraum Mir ist vollkommen klar, dass die Wehrpflicht in linken Kreisen ein maximales Triggerthema ist, so wie rechts die ÖRR-Gebühren. Der finale Rat im Artikel, "Die Regierung sollte lieber gesellschaftliches Engagement wesentlich stärker fördern" ist aber ein wohlfeiles Argument. Es dürfte auch dem Autor nicht entgangen sein, dass Ehrenamt nicht mehr im Trend liegt. Das ICH dominiert diese Epoche. Finden sie heute mal ehrenamtliche Trainer, Kassenwart, etc für Vereine. Der Zwang ist nötig, da die Freiwilligkeit nicht ausreicht
zum Beitrag08.08.2026 , 02:32 Uhr
Es wurden schon mal die Toiletten im Bundestag untersucht und, oh Wunder, es gab dort Drogenrückstände. Politiker sind auch nur Menschen - und Menschen haben ein Privatleben. Sich vollgedröhnt hinters Steuer zu setzen ist eine Straftat - danach sollte er bemessen werden. Oder fordern Sie arbeitsrechtliche Konsequenzen für jeden der Drogen in seiner Freizeit konsumiert?
zum Beitrag08.08.2026 , 02:22 Uhr
Schweizer Modell. Es wäre so einfach.
zum Beitrag08.08.2026 , 02:20 Uhr
Ach, gestern wars noch "Passgenauer Populismus", aber wenn eine Politikerin von Die Linke die gleiche These vertritt, dann ist es plötzlich ein legitimes Thema und wird sachlich analysiert. Das ist nun wirklich passgenauer Populismus... taz.de/Streit-um-Rente-mit-63/!6202331/
zum Beitrag08.08.2026 , 02:12 Uhr
"Die Stadt ist gemacht für den weißen Mann in einem Auto." Und bei Frauen oder einem schwarzen Mann hinterm Steuer springt dann eher die Ampel auf rot oder was? Wenn man eine solch skurrile These aufstellt, dann bitte auch ausführen. / "Das wird zum Beispiel daran deutlich, wie viele Straßennamen nach Frauen oder Personen of Color benannt sind" Wenn Straßen nach Personen benannt werden, dann nach Personen die der Allgemeinheit 'bekannt' sind und nicht nach Liselotte Müller...🤷 Es muss also eine Person von wissenschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher oder regionaler Bedeutung sein. Und da Europa historisch ein weißer Kontinent ist, ist es logisch, dass da POC wenig bis keine Rolle spielen - vor allem wenn man bedenkt, WANN die Straßen benannt wurden: 95% der Straßen wurden nämlich zu Zeiten benannt, als die Welt noch nicht globalisiert war. Wenn ich mir Straßen in Neubaugebieten anschaue, dann sieht das ganz anders aus. Da sind Frauen und Persönlichkeiten fernab deutscher Grenzen durchaus vertreten. Es ist also wie bei allem: auch Straßennamen sind ein Kind ihrer Zeit. Das ist kein Skandal sondern anschauliche Zeitgeschichte.
zum Beitrag07.08.2026 , 07:18 Uhr
"Und natürlich spielte sie die ostdeutsche Karte" Ich weiß nicht ob es diesen unterschwelligen Tadel braucht. Ansonsten trifft es der Artikel sehr genau, dass unser Rentensystem generell falsch aufgestellt ist. Einzelne Stellschrauben zu drehen wird hier nie helfen, egal in welcher Form. Dazu noch das horrende Ungleichgewicht mit den Pensionen. Auch wahr ist allerdings: wird die Rente mit 63, die gar keine Rente mit 63 ist, abgeschafft, wird die AfD die Mehrheiten stellen in Ostdeutschland. Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen - überall liegt die AfD jenseits der 40%. Im restlichen Osten sieht's kaum besser aus. Länger arbeiten zu müssen ist hier ein Riesenthema. Das die Rente nicht reicht, damit hat man sich abgefunden. Auf dem Land lebt man hier günstig, die Häuser schustern wir seit jeher selbst zusammen. Dank Mangel weiß und wusste der Ossi schon immer zu improvisieren. Aber das die Rente die nicht reicht jetzt auch noch später kommen soll, wird wieder als Affront aufgenommenen. Alles was aus Berlin kommt und nicht passt ist der böse Westen. Das ist dumm und nicht mehr zeitgemäß. Trotzdem ist es so. Fällt die Rente mit 63 und der Minijob, regiert hier flächendeckend die AfD.
zum Beitrag06.08.2026 , 06:46 Uhr
Ich bin klar für die Wiedereinführung der Wehrpflicht - für ALLE Geschlechter! Und ich würde mich freuen, wenn eine große Mehrzahl den Dienst verweigert und ihn stattdessen zivil ableistet. Die Entkopplung zwischen jung und alt ist ein zunehmendes Problem im Land. Auch Kinder- und Jugendfeindlichkeit nimmt zu. Ein verpflichtender Dienst brächte Jung und Alt zusammen, die sonst nie aufeinanderträfen. Das schafft Verständnis füreinander. Konfrontation ist etwas, dass wir zunehmend umgehen - online (Bubble) wie offline (spontan allein irgendwohin und Fremde treffen, früher normal, macht heute kaum einer mehr...) Wir brauchen wieder mehr füreinander Einstehen. Der Zivildienst ist ein hervorragendes Mittel das zu schaffen. Gleichzeitig könnte er den Notstand in Pflege, bei THW, freiwilligen Feuerwehren oder Rettungsschwimmermangel in Freibädern ein bisschen lindern - oder gar diese Mangelberufe und Ehrenämter für einige attraktiv machen.
zum Beitrag06.08.2026 , 06:32 Uhr
"Am wirkungsvollsten wäre natürlich eine Präventivhaft, die so lange andauert, bis von einem Islamisten sicher keine Gefahr mehr ausgeht, im Zweifel lebenslang. Dass dies völlig unverhältnismäßig wäre, liegt aber auf der Hand." Warum wäre das unverhältnismäßig? Ist Menschenleben schützen unverhältnismäßig? Aus meiner Sicht müssen wir dringend das Strafrecht an einer Stelle nachschärfen - der gedanklichen Planung von Mord. Die reine gedankliche Planung oder ein bloßer Entschluss zu einem Mord ist im deutschen Strafrecht nämlich straffrei. Strafbarkeit setzt erst ein, wenn der Täter zur Tat ansetzt (§ 22 StGB). Gerade Terroranschläge und einige Arten von Femiziden - Mord aus verschmähter Liebe oder das andere Extrem, Entehrung - könnten so verhindert werden. Es geht nicht darum, dass man jeden einsperrt der mal flüchtig sagt, "...ich könnt den umbringen...", aber regelmäßig kommt bei derlei Morden heraus, dass monatelange Planung vorlag und es deutliche Anzeichen vorher gab. Auch der Täter von Berlin war polizeibekannt und die Radikalisierung offensichtlich. Mir ist klar, dass das ein heißes Eisen ist, aber es geht ausschließlich um Mord oder Terror, nicht um den kleinen Ladendieb.
zum Beitrag05.08.2026 , 18:59 Uhr
"Aber dann ist ja alles gut und ich verstehe nicht, warum die Leute so unzufrieden sind." So einfach ist es nicht. Die Enttäuschung sitzt tief. In der DDR hatte jeder Arbeit. Dann versprach Kohl ein Land wo Milch und Honig fließt. Tatsächlich wurde der Osten abgewickelt, fast jeder wurde früher oder später arbeitslos. Viele über Jahre. In jedem Dorf machte die LPG zu. Die Jungen flohen vor Perspektivlosigkeit. Zurück blieben die nicht gehen konnten und wollten, weil sie die Eltern pflegen mussten, weil sie der Heimat verbunden waren, weil die Qualifikation fehlte. Investoren kamen, kauften halbe Städte auf, verspekulierten sich, zurück blieben tote vernagelte Innenstädte. Es dauerte 20 Jahre bis es langsam sichtbar aufwärts ging. Heute 35 Jahre später sind die Innenstädte fertig, aber auf dem Land ist noch viel Ruine. Ja, eigentlich müsste alles gut langsam sein. Aber diese 20 Jahre können viele nicht vergessen. Verraten, vergessen, verlassen vom Westen - und die Kinder hat der Westen auch noch 'genommen'. Das sind die Gefühle die viele nicht überwinden können. Ich weiß nicht ob sie das nachvollziehen können. Das ist keine Entschuldigung. Ich will nur die Sicht darstellen.
zum Beitrag05.08.2026 , 17:44 Uhr
Ich weiß nicht wie alt Sie sind, aber Gauland war ein anerkannter Politiker, jahrzehntelang. Zur Gründung der AfD definitiv konservativ, nicht rechtsradikal. Selbst die taz nannte ihn einen "Glücksfall für die Partei: ein kluger Konservativer, noch dazu diskursfähig – eine in Deutschland nicht allzu häufige Kombination." taz.de/Alexander-G...-die-AfD/!5042954/ Auch ein Hoecke war bei Gründung kein Faschist. Mittlerweile ist er es ohne Zweifel. Hoecke hat sich maximal radikslisiert. Auch Gauland driftete umso älter gen rechts, dennoch würde ich ihn nicht als rechtsradikal einordnen. Die Vogelschiss-Aussage war absoluter Käse von ihm. Eine eindeutige Distanzierung wäre Pflicht. Ich finde es aber dennoch falsch ihn einzig darauf zu begrenzen. Gauland vertritt bezüglich Migration eine Position wie Helmut Schmidt sie bis zuletzt vertrat. Vergleichen sie mal Gaulands Aussagen über Migration aus dem arabischen Raum mit denen von Helmut Schmidt bei Beckmann oder Maischberger.
zum Beitrag05.08.2026 , 15:04 Uhr
Gegangen wurde wegen Arbeitslosigkeit. Die Wenigsten gingen wegen "große weite Welt sehen wollen." Und sehr viele die gegangen sind, kommen mittlerweile wieder zurück. Die erste Generation ist fertig mit dem Arbeitsleben und geht in Rente. Andere kommen mit Partner und Kind zurück, da es hier noch Grund und Boden oder Bestandsimmobilien zum günstigen Preis gibt. Auch Schul- und Kitaplätze sind kein Mangel. Entlang der A4 in Thüringen Gera - Jena - Weimar - Erfurt - Gotha - Eisenach wächst die Bevölkerung. Die richtig abgelegenen Gegenden veröden, aber da wo Autobahn und Arbeit ist boomt es. Der Osten ist nicht nur Niedergang. Die Erzählung stimmt so nicht.
zum Beitrag05.08.2026 , 13:23 Uhr
Und das löst was? Mit dem BSW steht die nächste russlandaffine Partei doch schon parat...🤷 Die AfD müsste also nicht mal neu gegründet werden. Zur Erinnerung: die AfD war zu Beginn nicht rechtsradikal. Sie wurde gekapert. Lucke verlor 2015 den Machtkampf gegen Petri. Petri steuerte hart nach rechts, bezeichnete aber Hoecke als Belastung. Zack wurde auch sie weggeputscht. Wer glaubt durch ein AfD Verbot irgendetwas zu lösen oder zu verhindern, dem sage ich, damit gewinnt man bestenfalls zwei drei Jahre. Die Wut und die Enttäuschung sind da - und sie schwelen Ost wie West. Der Osten ist dem Westen nur ein paar Jahre voraus - früher die AfD im Westen irgendwo bei 3% und im Osten bei 20%. Heute holt sie im Westen (Bayern, BaWü) 20% und im Osten 40%... Nur politische Lösungen oder Entzauberung durch Partizipation können diesen Zug auf den Abgrund aufhalten.
zum Beitrag05.08.2026 , 13:08 Uhr
Als ungetaufte ehemalige Sowjetzonen-Bewohnerin nur aus Funk und TV 😉
zum Beitrag05.08.2026 , 12:14 Uhr
Mehr Phantasie täte allen Parteien gut - heute wie vor 2010... Vom historischen Erbe her schwebt mir vor: Union: Westbindung, Soziale Marktwirtschaft, Dualität des deutschen und europäischen Gedankens Grüne: Ökologie, gesellschaftlich emanzipatorisch FDP: politischer Liberalismus (Verquickung bürgerlicher Freiheitsrechte mit der Sozialen Marktwirtschaft) Leider wenig davon übrig bei allen Dreien
zum Beitrag05.08.2026 , 10:29 Uhr
Zustimmung. Das ist für Urbane oder Westdeutsche kaum nachvollziehbar. Ein Beispiel: Ausländeranteil Erfurt 1990: unter 1% 2000: 2,9% 2010: 3,2% 2020: 9,3% 2026: 12,9% Allein seit der Krise 2015 eine Verdreifachung. Das ist ein kultureller Schock. Vor allem da wir nur slawische Ausländer, also Weiße, aus der DDR kannten die alle wie wir russisch konnten. Menschen aus Kuba und Madagaskar waren absolute Minderheiten und lebten oft völlig parallel. Und plötzlich kommen Menschen anderer Hautfarben zu uns, mit Kopftüchern und komisch klingenden Sprachen. Es ist eine Frage des Blickwinkels: ein linkes Auge sagt 'wie können die Ossis nur alle AfD wählen, wo bei denen die wenigsten Ausländer leben' - und ein Ossi Augen sagt 'Hilfe wir werden überrannt'. Vielleicht hilft das begreifen zu können, warum die AfD hier so gut verfängt. Die AfD greift Ängste auf. Die anderen Parteien nehmen das nicht ernst. Statt Aufklärung wird der Ossi zum unbelehrbaren Rassisten abgestempelt. Und dann wundert man sich über Trotzwähler... Linke reden ständig von Integration, die Integration der DDR wurde aber einfach übergangen. Assimiliert, werden sich schon anpassen... Ergebnis: Parallelgesellschaft Ost
zum Beitrag05.08.2026 , 07:50 Uhr
Gehirn und Psyche sind spannend. Wir vergessen negative Erlebnisse eher und speichern positive deutlich einfacher ab und überhöhen sie auch noch, je weiter sie zurückliegen. "Früher war alles besser" - ist der Klassiker. "Unter Hitler war nicht alles schlecht" - auch ein Evergreen. Meist wird dann auf die Autobahn abgestellt. Das die eigentlich Weimars Idee war, egal. Und Migranten kommen hierher und manche von Ihnen mit der neuen Welt nicht klar - dann wird plötzlich auch die alte Heimat glorifiziert - zum Beispiel Gutes an der Scharia gefunden, etc... "War ja doch nicht alles falsch" - das Gegenstück zu "unter Hitler war auch nicht alles schlecht" Das Gehirn 🧠 - unser größter Freund, unser größter Feind
zum Beitrag05.08.2026 , 05:56 Uhr
Ja, es herrscht weltweit ein zunehmend rauhes Klima für trans-Menschen. Ja, Trump und viele andere politischen Akteure fahren einen Kulturkampf gegen trans-Menschen. Das ist dennoch kein Grund über die Problematik von trans-Frauen im Sport Stillschweigen zu müssen. Und ja natürlich geht es nur um trans-Frauen. Schon mal einen trans-Mann im Profisport gesehen? Der Fall der trans-Frau Lia Thomas erlangte weltweit Aufsehen und steht exemplarisch dafür. Als früher bestenfalls mittelmäßig erfolgreicher Schwimmer trat Lia Thomas nach ihrem Outing als trans-Frau in Frauenwettbewerben an und schwamm dort alles in Grund und Boden. Ist das fairer Wettbewerb? Die gefühlte Geschlechtsidentität ist das persönliche Recht eines jeden Menschen und damit lohnt jeder Aufschrei, jeder Artikel, jedes Verteidigen, jedes Einstehen für trans-Menschen. Biologisch sind trans-Frauen trotzdem geborene Männer mit all den körperlich männlichen Vorteilen gegenüber biologischen Frauen. Und deshalb ist eine Teilnahme von trans-Frauen in Frauenwettbewerben grob wettbewerbsverzerrend und wird zurecht angeprangert. Unrecht kann nicht ignoriert werden nur weil es die falschen Akteure problematisieren.
zum Beitrag05.08.2026 , 05:19 Uhr
Eine Kolumne als Triebabfuhr. Dazu sind Kolumnen doch da, oder? Auszusprechen was die anderen alles falsch machen und das sie von A bis Z auf dem Holzweg sind, mag die eigene Seele - und vielleicht auch die der geneigten Leserschaft - befrieden, allein was ändert es an der Situation? Welchen Lösungsweg zeigt es auf? Dem Fatslismus im Artikel folgend sind bereits alle Messen gesungen. AfD Wähler lassen sich nicht mehr zurückgewinnen, es gibt keine politische Lösung mehr. Und nun? Was ist die Quintessenz? Die Kommunikationspsychologie lehrt: Du-Botschaften sind bequem (was die anderen alles falsch machen) - ich-Botschaften sind besser. Oder sollen wir den ganzen Laden jetzt einfach zusperren? Macht ja alles eh kein Sinn mehr, oder?
zum Beitrag04.08.2026 , 20:25 Uhr
Schröder, Merz, für mich auch Scholz - wenn ich an seine partielle Amnesie bezüglich CumEx denke, puh... Obama wollte Guantanamo schließen und Rechtsstaatlichkeit für alle Gefangenen in sogenannten Black Sites schaffen - am Ende ließ er Osama Bin Laden in einer Nacht und Nebelaktion illegal ermorden und wie Müll im Meer verklappen... (der hatte es verdient, fraglos, aber es stand dennoch diametral zu Obamas erklärter Ethik) Trump, Putin, Xi - ohne Worte. Baerbocks Brutusmoment an Helga Schmid um Präsidentin der UN-Generalversammlung zu werden. Die Liste ließe sich endlos fortführen. Wenns um Ehrlichkeit im 'großen Sport der Politik' geht, will mir niemand von internationaler Relevanz einfallen, der bestehen könnte. Nach ganz oben schaffens nur die Moralbefreiten - gilt für Sport, Wirtschaft, Politik.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:13 Uhr
"Und ja, ich bin einfach nicht zynisch genug um anzunehmen, dass es nur politische Taktik war, die sie diesen Satz sagen ließ." Ich wäre bei Ihnen, wenn Frau Merkel jemals etwas darüber hinaus veranlasst hätte. Aber es kam eben nur das Credo "Wir schaffen das". Kommunen und Landkreise haben jahrelang gebettelt, der Arbeitsmarkt wurde nie für Migranten leichter zugänglich gemacht und es wurden auch nicht vom Tag 1 an Kitas und Schulen gebaut und Lehrer oder Erzieher verstärkt ausgebildet, obwohl man durch die Registrierung wusste, dass viele Kinder unter den Flüchtlingen waren. Wenn Frau Merkel tatsächlich an den Migranten ein Interesse aus Überzeugung gehabt hätte, dann hätte sie meiner Meinung nach irgendetwas im Bereich Arbeitsmarkt, Kommunen oder Bildung/Betreuung veranlassen müssen. Aber es kam wie gesagt nichts, nie. Frau Merkel hat es einfach ausgesessen - wie so oft. Bitte vergessen Sie nicht, Frau Merkel war bis 2021 im Amt. 6 Jahre Zeit. Sie hätte notwendige Schritte angehen können. Deshalb bin ich überzeugt, dass ihr "Wir schaffen das" ein rein taktischer Schachzug war.
zum Beitrag04.08.2026 , 10:07 Uhr
Betrügen gehört zum menschlichen Naturell. Diesen Widerspruch haben Sie überall und natürlich erst recht in jedem Profisport. Keine Sportart ohne Dopingskandale (exemplarisch der Rennradsport) und keine Sportart ohne Betrugsversuche (exemplarisch die Materialmanipulationen des norwegischen Skisprungteams). Vorstand sein ist zwar kein direkter Sport, aber genauso Wettbewerb. Auch hier bekommen die Gewinner (=höchste Ämter) die meiste Aufmerksamkeit, das meiste Prestige. 95% der Menschen wollen erster sein - im Leben, im Job, im Sport. Warum sollte das bei der FIFA anders laufen🤷
zum Beitrag04.08.2026 , 08:46 Uhr
"Aber ich fürchte eher, niemand weiß, wie viele solcher Fahrzeuge wann wo unterwegs sind" Das stimmt so nicht, es ist aber unmöglich alle so zu überwachen wie Ihnen das vorschwebt wegen ihrer schieren Anzahl. Mal kurz gegoogelt: in Deutschland werden 300 bis 315 Millionen Tonnen Gefahrgut jährlich transportiert, davon 140 bis 150 Millionen Tonnen auf der Straße. Bei einer typischen netto-Nutzlast eines Lkw von 25 Tonnen entspricht das 6 Millionen Fahrten jährlich. Wenn sie das nun noch auf Arbeitstage herunterrechnen landen sie irgendwo bei circa 20.000 Gefahrgut-Fahrten täglich, wochentags eher mehr, da samstags nur 30-50% des Lkw-Verkehrs herrscht. Es würde enorme Kräfte binden, all diese Fahrten von Beginn bis Ende lückenlos zu überwachen. Außerdem bewies der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, dass ein normaler Lkw völlig ausreichend ist zum Töten von Menschen, Nizza bewies, dass ein Kleinlaster völlig ausreichend ist und Magdeburg bewies, dass selbst ein Auto völlig ausreichend ist...🫤
zum Beitrag04.08.2026 , 05:46 Uhr
Ein Lob für Trump in der taz... Chapeau zu so viel Größe. Das orangene Rumpelstilzchen fabriziert wahrlich wenig Gelungenes auf der Bühne der Weltpolitik, aber eine Entwaffnung der Hamas überhaupt auf einen Vertrag gebracht zu haben, verdient Anerkennung. Trumps Pläne bezüglich Gaza haben mit Sicherheit die Lebensbedingungen der dort lebenden Menschen als Letztes im Sinn - und dennoch wäre es eine riesige Verbesserung als unter dem willkürlichen Terrorregime der Hamas. Wollen die Menschen in Gaza als auch die arabischen Staaten jemals Frieden in Gaza, sollte diesem Plan eine echte Chance gegeben werden.
zum Beitrag03.08.2026 , 19:37 Uhr
Meiner Meinung nach würde eine echte FDP Deutschland durchaus gut zu Gesicht stehen - beispielsweise als Regulativ zwischen Union und Grünen in einer Jamaika-Koalition 🇯🇲 Vom Konzept her immer noch meine Lieblingslösung auf Bundesebene - wenn alle drei Parteien tatsächlich ihrer jeweils historischen Agenda folgen würden und nicht den aktuellen Abwegen... Dementsprechend ist für mich eine FDP wie sie Kubicki vorschwebt komplett obsolet. Ich sehe Kubicki Wessiabklatsch von Wagenknecht🤷 Die eine stänkert im Osten und setzt dementsprechend auf Russlandliebe, der andere stänkert im Westen und setzt dementsprechend auf Untertnehmer und Großverdiener. Braucht beides kein Mensch - allerdings kosten BSW und FDP möglicherweise entscheidende Prozente SPD und Union an deren Rändern. Insofern sind BSW und FDP Steigbügelhalter der AfD - die FDP indirekt, das BSW ganz offen.
zum Beitrag03.08.2026 , 14:44 Uhr
Alles was sie schreiben stimmt - darum sagte ich ja: Wasser ist keine Frage des Mangels, sondern des Geldes. Und darum schrieb ich auch: das ist keine flächendeckende Lösung für arme Staaten. Aber für Europa wirds reichen - und die Festung Europa wird schließlich nicht umsonst gebaut... Oder was glauben Sie, warum sich Europa so einigelt und selbst die Grünen EU Außenlagern zugestimmt haben? Wir haben, davon bin ich überzeugt, relativ gute Chance den Turnaround durch technischen Fortschritt zu schaffen - und wenn nicht hat Europa den Backup-Plan Festung Europa 🏰 Tatsächlich verfolgt die EU beide Ziele parallel, freilich den Festungsplan die letzten Jahre mit mehr Fokus als den der CO2-Neutralität. Ob das nur am Rechtsruck liegt bezweifle ich. Ich denke, dass wird auch daran liegen, dass man in Brüssel eingesehen hat, dass wir in der EU nur 5,6% der Weltbevölkerung und auch nur 6% des weltweiten CO2-Ausstoß stellen. Wir als EU haben es also nicht alleine in der Hand. Wir können und müssen unseren Teil erledigen, aber die restlichen 94% des CO2-Ausstoß liegen außerhalb unseres Machtbereichs.
zum Beitrag03.08.2026 , 13:10 Uhr
Halte ich für einen sehr optimistischen Beitrag. Also fraglos kann man so eine Software entwickeln, aber wie lange dauert es, bis die fehlerfrei ist... Und wie hoch ist der Kostenfaktor für die Entwicklung... Und wird das dann wirklich in jedem Auto, Lieferwagen, etc verbaut... Spätestens da habe ich große Zweifel. Das ist ja heute nicht anders - extrem teure Technik wird nur in Fahrzeugen verbaut die einen wirtschaftlichen Erlös dafür hergeben. Beispiel Kameras als Außenspiegel zur Minimierung von Unfällen im toten Winkel. Die Technik ist fertig und funktioniert, verbaut wird sie aber nur in LKWs und nobelsten Karossen - weil sie sehr teuer sind. Wirtschaftlichkeit kommt vor Menschenleben - muss man nüchtern feststellen. Mit einer Software gegen Amokfahrten wäre es wohl ähnlich. Außerdem kann man JEDE Software abschalten. Meist sind Videos von Hackern über neue Programme schon im Netz bevor die Programme offiziell verkauft werden... Aber weiterforschen auf alle Fälle, nur die Erwartungshaltung würde ich zurückschrauben.
zum Beitrag03.08.2026 , 12:53 Uhr
War das wirklich freiwillig? Schmücken wir Deutschland da nicht mit falschen Federn? Mir kam es so vor als ob die Politik völlig überrumpelt wurde. Wenn ich mich recht erinnere war die Balkanroute schwer belastet im Frühling 2015, da wurden bereits intensiv Möglichkeiten zur 'Regulierung' beraten. Dann kam die politische Sommerpause und plötzlich ging es richtig steil. Als das politische Berlin zurück aus dem Urlaub kam und wieder handlungsfähig war, war es bereits zu spät für eine andere Entscheidung. Um das Versäumnis in einen Sieg umzuwandeln hat Merkel dann einfach am 31.08. ihr legendäres "Wir schaffen das" verlauten lassen. Taktisch wie üblich klug von Merkel, fraglos. Aber gewollt? Da bin ich skeptisch. Sie hat es natürlich dann beibehalten. Stur war sie schon immer - positiv wie negativ. Aber die Stimmung im Land dreht noch in 2015 binnen kürzester Zeit und war der Anfang vom rasanten Aufstieg der AfD, der bis heute ungebremst anhält und kein Ende in Sicht
zum Beitrag03.08.2026 , 12:29 Uhr
Weil die im Text so genannt werden. Zitierregel.
zum Beitrag03.08.2026 , 09:47 Uhr
Das hohe Gut der Menschenrechte wurde schon immer nur für die eigene Bevölkerung angewendet. Das war noch nie anders. Wir haben noch jede Katastrophe und jeden Krieg weltweit geschehen lassen, außer wir versprachen uns von einem Eingreifen geopolitische oder wirtschaftliche Vorteile. Da muss man sich schon mal ehrlich machen. Das ist kein neuer Trend. Oder wann bitte hat Deutschland, die EU oder die NATO jemals selbstlos und ohne eigene Interessen gehandelt? Eben. Für die Menschenrechte gilt wie für alles: keine Suppe wird so heiß gegessen wie sie gekocht wird. Für unsere eigene Bevölkerung gelten die Menschenrechte universell, für andere je nach Situation.
zum Beitrag03.08.2026 , 06:18 Uhr
Götterdämmerung in der taz! Erst Peter Unfrieds Essay "Mit Anti kommen wir nicht weiter", wo ein notwendiger kultureller Paradigmenwechsel hin zur (provokant gesagt) 'Vaterlandsliebe' zu Deutschland skizziert wird, um "liberale Demokratie, Grundgesetz und die verhältnismäßig entwickelte liberale, soziale und emanzipatorische Gesellschaftsform in diesem Land" zu retten. Und nun Simon Poelchaus Kommentar, der zur Verrhinderung der Machtübernahme der Faschisten eine Notwendigkeit zu anhaltendem wirtschaftlichen Aufschwung erkennt, damit "die ganz normalen Beschäftigten, die den gesellschaftlichen Reichtum produzieren (...) an diesem Reichtum teilhaben können". Beides sehr spannende Artikel. Beiden stimme ich zu. Auffällig ist dennoch, wie man aus Angst vor der Machtübernahme der AfD sämtliche linken Grundpositionen abräumt - von der generellen Antihaltung bis hin zur elementaren Forderung nach degrowth und Kreislaufwirtschaft. Zack, einfach weg. Binnen weniger Tage. 'Hirn vor Herz' könnte man auch sagen. Ob diese Einsichten noch rechtzeitig kamen, ist allerdings ob der Umfragewerte fraglich. Und ob das linke Lager in Gänze diese Erkenntnisse teilt, ebenfalls. Zu wünschen wäre es.
zum Beitrag02.08.2026 , 22:50 Uhr
Die EU gespalten? Ich sehe nach dem Vorfall eine geeinte EU. 21 Regierungen (=78%) haben den Protestbrief an Spanien unterschrieben. Das ist eine satte Mehrheit. Sollte es tatsächlich ein hybrider Angriff von außen gewesen sein, ist er grandios gescheitert. Wo der Artikel recht hat, ist, dass durch dieses Intermezzo ohne Aussicht auf Erfolg die EU ein weiteres Stückchen nach rechts rutscht. Und Spanien steht bald allein auf weiter Flur. Auch Frankreich hat wenig Lust auf weiterziehende Migranten an ihrer Westgrenze und auch in Deutschland hat sich die Westgrenze zum neuen Hotspot entwickelt, während aus Polen fast gar nichts mehr kommt. Eine harte Grenze an den Pyrenäen ist zeitnah ein sehr denkbares Szenario, vor allem wenn jene im Artikel angesprochenen "Erntehelfer" auf die Idee kommen sollten, den Plantagen, auf denen sie oft für 1 bis 2€ die Stunde arbeiten, den Rücken zu kehren um mit den neuen legalen Aufenthaltstiteln zumindest ungestört bis an die französische Grenze zu reisen...
zum Beitrag02.08.2026 , 21:50 Uhr
Es wird in Europa keinen Wassermangel geben. Nie. Wasser ist nur noch nicht knapp genug, als das sich mit Entsalzung genügend Profit verdienen lässt. Meer- und Brackwasser kann mittels Umkehrosmose unter hohem Druck durch Membrane gepresst werden, die die Salze zurückhalten. Rund 80% aller Anlagen weltweit nutzen aktuell diese Methode. Daneben gibt's noch die thermische Entsalzung. Dabei wird das Wasser erhitzt bis es verdampft und anschließend kondensiert, um reines Wasser zu gewinnen. Und es gibt auch noch die physikalische Wasseraufbereitung. Das funktioniert mittels Systemen wie spezialisierten magnetischen oder mineralischen Aufbereitern, welche die Struktur von Mineralien im Wasser so verändern, dass die Salze weniger Schäden anrichten, ohne das Wasser komplett zu entsalzen. Circa 180 Länder weltweit nutzen Entsalzungsanlagen und einige, zum Beispiel die Golfstaaten, decken bereits bis zu 90% ihres Trinkwassers aus Entsalzung. Das mögen keine flächendeckenden Lösung für arme Staaten sein, aber für Europa ist das technisch als auch finanziell problemlos machbar und wird auch so kommen. Wasser ist keine Frage des Mangels, sondern des Geldes.
zum Beitrag02.08.2026 , 21:19 Uhr
"Man muss sich ja nur anschauen, wo Menschen freiwillig hingehen und wo nicht." Menschen gehen immer in wirtschaftlich stärkere Länder. Die Regierungsform ist ihnen hingegen fast egal. Wir Europäer reden uns das gerne ein, dass Migranten zu uns primär wegen unserer Demokratie oder der persönlichen Freiheit kommen - und natürlich mag es auch ein paar geben, die deswegen kommen - tatsächlich aber gehen Migranten vor allem dahin, wo sie sich ein besseres wirtschaftliches Auskommen versprechen. Andernfalls würden nicht unzählige Inder in die Golfstaaten zum Arbeiten gehen oder Menschen aus Myanmar nach Malaysia als Erntehelfer, etc... Wäre Demokratie und Freiheit das primäre Verlangen, würden alle ausschließlich nach Europa, in die USA oder nach Japan drängen. Dem ist aber nicht so.
zum Beitrag02.08.2026 , 13:36 Uhr
Die Sahara und die Sahelzone sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Die Ausbreitung der Sahara kann mit der Great Green Wall aufgehalten werden. Da geht's zuallererst um Wind. Das gleiche war auch schon vor 100 Jahren im mittleren Westen der Fall. Nicht nachhaltiger Anbau und Dürre in Kombination lösten die Dust Bowl Stürme aus. Durch den Great Plains Shelterbelt wurde das erfolgreich unterbunden. Und das Mittelmeer kann nicht austrocknen so lange der Zugang zum Atlantik da ist. Nur wenn die Straße von Gibraltar verschlossen ist kann das Mittelmeer austrocknen, bspw zuletzt während der Messinischen Salinitätskrise.
zum Beitrag02.08.2026 , 12:21 Uhr
"Der Klimawandel ist die weitaus größere Bedrohung." Langfristig vielleicht, akut sicher nicht. Akut ist die Bedrohung, dass Russland morgen ins Baltikum einmarschieren kann. Akut ist, wenn China Taiwan angreift und die Welt bis auf wenige Kapazitäten vollständig von der Chipproduktion abgeschnitten wird. Akut ist, dass durch den Ukrainekrieg Millionen Tonnen Getreide auf dem Weltmarkt fehlen.
zum Beitrag02.08.2026 , 11:28 Uhr
"Obwohl die frühere DDR-Gesellschaft doch erlebt hat, was es bedeutet, unter der autoritären Herrschaft Moskaus zu stehen, verharmlost man heute gerne Putins Politik und wünscht sich wieder engere Beziehungen zu Russland." Moskau war der große Bruder. Große Brüder sind Beschützer. Natürlich ist Russland bis heute bei uns positiv belegt, gleichwohl hier auch sehr viele sagen, dass was Putin in der Ukraine macht, ist nicht richtig. Die in den Medien verbreitete völlige Dämonisierung Putins wird allerdings abgelehnt, weil Amerika selbst nichts anderes gemacht hat und macht: Vietnam, Afghanistan, Nicaragua oder Venezuela und Iran jetzt. Krieg, erobern, Marionettenregierungen einsetzen und als Beifang die Zivilbevölkerung opfern - Amerika steht da den Russen in nichts nach. Da trifft halt Westglorifizierung (der gute Ami) auf Ostglorifizierung (der große Bruder). In Wahrheit sinds beides Despoten - meine Meinung - aber unter irgendeinen Rockzipfel müssen wir schlüpfen mangels eigener Verteidigungskräfte - und da strebt halt der Ossi nostalgisch gen Russland, wohingegen die Wessis dem Amerika unter Obama oder Clinton nachtrauern🤷
zum Beitrag02.08.2026 , 09:25 Uhr
Das Weltparlament als Form? Und sie meinen da werden Minderheiten, bspw die EU-Bürger mit nur 5,6% der Weltbevölkerung, besser berücksichtigt? Würden wir da nicht zum Spielball Indiens und Chinas verkommen, die zusammen circa 36% der Weltbevölkerung stellen? Außerdem sieht man ja schon in der EU wohin es führt, wenn 27 Länder Beschlüsse einstimmig fassen müssen - Stillstand, Schwerfälligkeit oder gar gänzliche Blockade (Orban lässt grüßen). Und welche Länder streben "die Verbrüderung aller (Menschen) horizontal in allen Weltregionen miteinander" an? Mir fällt KEINES ein. Alles was bisher global geführt wir - bspw die UNO - ist völlig zahnlos. Im Zweifel übergeht jeder diese Institution. Auch der UN-Sicherheitsrat bringt global null, Russland nutzt ihn für Blockaden. Nationalstaaten sind aus meiner Sicht schon das oberste Maximum an territorialer und gesellschaftlicher Einheit. Oft schon gelingt es diesen nicht, die verschiedenen Bedürfnisse und Wünsche ihrer Bevölkerung gleichermaßen zu erfüllen, siehe Deutschland und die sehr unterschiedlichen Zusprüche zu Parteien in den einzelnen Bundesländern. Das übergehen regionaler Wünsche fördert den Nationalismus am stärksten.
zum Beitrag01.08.2026 , 19:32 Uhr
Also dafür, dass Sánchez "der letzte Linke an der Spitze eines großen EU-Landes" ist, hat er aber maximal rechts gehandelt🤷 Spanien hat einfach alle Geschäfte in Ceuta geschlossen, so dass Migranten keine Lebensmittel und Wasser kaufen konnten. Unterkünfte wurden auch nicht gestellt und Fähren aufs spanische Festland wurden eingestellt - so sind die Migranten aus Mangel an Optionen einfach wieder nach Marokko zurückgewandert. Und einen Tag später hat Spanien nun eine schwimmende Barriere im Meer verankert, die 50cm über und 1 Meter tief unter Wasser ein zukünftiges durchschwimmen verhindert. Da frage ich: wo ist der Unterschied im Handeln von Sánchez im Gegensatz zu den im Artikel kritisierten Regierungen von Finnland oder Italien? Wäre Sánchez diese angeblich linke "Leitfigur über Spaniens Grenzen hinaus", hätte er anders handeln müssen, oder?
zum Beitrag01.08.2026 , 15:48 Uhr
Nein das erhofften nicht nur die CDU Ostverbände. Die gesamte Union saß vor der Wahl 2025 bei Lanz und Co und versprach immer wieder: es wird keine Steuererhöhungen geben, die Steuern müssen runter. Dazu keine neuen Schulden. Söder, Amthor, Merz, alle saßen sie und versprachen es. Es gab extrem viele Wähler die gesagt haben: ein letztes Mal wähle ich Union, aber wenn der Merz nicht hält was er verspricht, wars das. Und was macht Merz? Das größte Schuldenpaket ever. Steckt das Geld zu allem Überfluss nicht in den Mittelstand. Gleichzeitig gibt es keine Steuerentlastungen und Sozialabgaben steigen ins Unermessliche - das sind gefühlt Steuererhöhungen. Oh Wunder hat die Union in Umfragen 25% ihrer Wähler seit der Bundestagswahl verloren - und wenn man sich die Balken ansieht, weiß man genau wohin die meisten von denen gelaufen sind. Und es wird so weitergehen, so lange Merz das genaue Gegenteil tut von dem was er versprochen hat. Wähler haben heute kaum mehr Parteibindung - wer das Gegenteil von dem macht, was er versprochen hat, wird abgewählt. Eigentlich hätte die Union das vom Niedergang der SPD wissen müssen, aber sie machen die gleichen Fehler🤷 Die AfD freuts.
zum Beitrag01.08.2026 , 14:55 Uhr
"...die Hungersnöte, die wir dann auch aus hier sehen." Hungersnöte in Europa? Das ist ein völlig unrealistisches Angstszenario. Wir können einzig Fisch und nicht heimische Obst- und Gemüsesorten nicht abdecken. Bei allem anderen, vor allem den Grundnahrungsmitteln, hat Europa einen Selbstversorgungsgrad von weit über 100%. Kartoffeln 150%, Zucker 150%, Fleisch und Milch 115%, Getreide 100%, etc... Der knapp erscheinende Wert von 100% beim Getreide resultiert vor allem von der Biomassenutzung, denn 14% der landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands werden aktuell für die Produktion von Biomasse verwendet zur Treibstoff- und Wärmeproduktion. Das sind enorme Reserven an Anbaufläche, sollten sie zur Lebensmittelproduktion benötigt werden. Überdies verfügt die EU und vor allem auch Deutschland über weitere große Reserven, die wir aktuell wegen Umweltschutz nicht landwirtschaftlich nutzen - 6,6% der Gesamtfläche Deutschlands stehen unter Naturschutz. Auch diese Flächen könnten bei Benötigung zu großen Teilen intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Hungersnöte in Europa und speziell in Deutschland sind absolut nicht realistisch, auch nicht bei 3 und 4 Grad Klimaerwärmung.
zum Beitrag01.08.2026 , 12:24 Uhr
"Carsten Schneider von der SPD nennt sich Klimaschutzminister, für den Klimaschutz tut er aber praktisch nichts. Wie sonst ist es beispielsweise zu erklären, dass das Kabinett immer wieder neue Hürden gegen den Ausbau der Erneuerbaren in die Gesetzestexte schreibt?" Das ist damit zu erklären, dass Schneider als auch die SPD an der Macht bleiben wollen. Es gibt in der Bevölkerung keinen breiten Rückhalt für einen forcierten Ausbau der Erneuerbaren - zumindest keinen der höherer Kosten beinhaltet. Zudem erfreuen sich Windräder selten der Beliebtheit bei ihren direkten Anwohnern. Die Mittelgebirge mit Pumpspeicherwerken zuzupflastern kommt auch nicht gut bei der lokalen Bevölkerung an - und auch für die Umwelt ist das kein problemfreier Deal. Riesige Landnahme, Abholzung, Erdbewegungen, Wassernahme - so ein Pumpspeicherwerk ist ein ähnlicher zerstörender Eingriff wie ein Tagebau. Alles was für Stadtmenschen so logisch erscheint - Windräder, riesige PV Felder, monströse Überlandleitungen oder Pumpspeicherwerke - müssen diese nicht tagtäglich sehen. Die Landbevölkerung aber schon. Und die finden das sehr oft unschön - höflich ausgedrückt. Und die sind halt auch stimmberechtigt...🤷
zum Beitrag01.08.2026 , 10:28 Uhr
Nachklapp: ihr ICE hält in Berlin, Halle, Erfurt, Nürnberg, München. Die 500 Kilometer dazwischen lässt er links liegen. ICEs sind was ganz tolles von Großstadt zu Großstadt - so lange diese entlang der Strecken liegen. Für alle anderen - Großstädte abseits der Bahnlinien, kleine Städte, und Dörfer - sind ICEs ein Strich in der Landschaft der schnell an Ihnen vorbeisaust...🤷
zum Beitrag01.08.2026 , 08:50 Uhr
"Niemand kommt auf die Idee, man müsse den radikalen Islamismus „politisch stellen“ – was beim Umgang mit der AfD noch immer empfohlen wird. Wie absurd." Nein, absurd ist es, wie aus dem linken Lager täglich neue Stellungnahmen kommen, die die AfD als schlimmer brandmarken wollen als den radikalen Islamismus. So auch dieser Artikel: "Als ob die mögliche Regierungsübernahme einer rechtsextremistischen Partei mit völkischer Ideologie nicht das Zusammenleben aller in diesem Land viel mehr und viel nachhaltiger erschüttern könnte als ein islamistischer Terrorist es vermag." Islamistische Terroristen wollen Queere ausrotten. TÖTEN. Jeden einzelnen. Und ganz nebenbei wollen die ALLE Ungläubigen töten. Siehe Anis Amri, siehe Nizza, siehe Paris Charlie Hebdo und Bataclan, etc... Die AfD ruft nicht zum Massenmord an allen anderen Menschen auf, die nicht ihrer politischen Meinung sind. Den radikalen Islamismus unter die AfD stellen zu wollen funktioniert nicht mal in der linken Bubble gänzlich, geschweige denn beim Rest der Bevölkerung. Das ist hanebüchen. Und der radikale Islamismus erschüttert natürlich unser Land nachhaltiger, der Zulauf zur AfD wird auch durch derlei Anschläge verstärkt
zum Beitrag31.07.2026 , 18:32 Uhr
Ihr Kommentar unterstellt, dass Queere grundsätzlich links sind. Weidel ist queer. Spahn ist queer. Unzählige Rechte sind queer. Das ist ja das Problem linker Logik - als ob Queere automatisch links sein müssten. Links fühlt sich verantwortlich für Queere - ob die das aber überhaupt wollen, wird nicht hinterfragt. Klar, junge und urbane Queere sind mehrheitlich links. Aber fragen Sie mal ältere Queere oder Queere vom Land. Da werden Sie öfter als sie denken andere Antworten bekommen. Queere sind keine homogene Masse wie zum Beispiel Antifaschisten. Queere haben nicht EINEN politischen Background. Queere können genausogut konservativ oder rechts sein. Auch unter den echten Nazis gab es schon viele Schwule und wie es im Berliner Nachtleben während der Nazis zuging ist auch gut dokumentiert.
zum Beitrag31.07.2026 , 18:21 Uhr
"Wenn sie in einem so sicheren Land wie Deutschland ernsthaft Angst davor haben die Wohnung zu verlassen" Fragen Sie mal Juden, Migranten, Frauen, Queere. Alle diese Gruppen haben Angst die Wohnung zu verlassen. Das sind mehr als 50% der Bevölkerung! Und alle aus den gleichen Gründen - fehlende Sicherheit. Juden vor Nazis und radikalen als auch jungen männlichen Muslimen. Migranten vor Nazis und auch anderen Migranten, in Wohnheimen gibt es oft genug Konflikte zwischen Geflohenen aus verschiedenen Ländern. Frauen vor Männern generell. Und Queere vor ebenfalls Nazis, wieder radikalen als auch jungen männlichen Muslimen als auch anderen homophoben...🤷 Man sieht, diese Gruppen haben teilweise voreinander Angst und teilweise vor anderen Gruppen. Ohne ein ordnendes Organ bekommen sie diese Gemengelage nicht befriedet. Die Polizei ist dieses Organ. Deshalb muss sie ausreichend ausgestattet werden mit Mann und Material als auch Befugnissen, diese Aufgabe so ausführen zu können, damit wieder deutlich mehr Menschen vertrauen in diesen Staat haben. Wenn Ihnen ein bessere realistische Lösung einfällt - ich bin ganz Ohr
zum Beitrag31.07.2026 , 17:58 Uhr
So viele Poller können sie gar nicht bauen 🤷 Ihr Vorschlag mündet unweigerlich darin, dass der CSD dann auf einer abgesperrten Strecke unterwegs sein müsste, beispielsweise auf dem Tempelhofer Feld oder dem ehemaligen Flughafen Tegel. Diese Flächen könnte man gegen Fahrzeuge hermetisch abriegeln. Zäune, Zufahrt, wie ein Festival. Das käme den Rechten ganz recht, die Queeren hinterm Zaun irgendwo im Abseits. Und auch die queere Community selbst will das verständlicherweise nicht. Die wollen ja gesehen werden, darum laufen sie ja durch die Stadt. Es wird keine vollkommene Sicherheit geben. Massenkundgebungen werden immer anfällig sein.
zum Beitrag31.07.2026 , 17:50 Uhr
Die Menschen sehnen sich nach Sicherheit. Union und AfD sprechen diese Sehnsucht an. Das war in Anbetracht der anstehenden Wahlen erwartbar und es entspricht ihrem Profil. Bei Die Linke sehe ich hingegen noch keine Taktik. Zuerst der Post aus Neukölln, der dermaßen schlecht ankam, dass er zurückgenommen werden musste. Dann forderte Frau Eralp, es müsse aufgeklärt werden, warum der Terrorist nicht überwacht wurde - was indirekt doch ein Ruf nach mehr Sicherheit ist. Und jetzt fordert man eine "vernünftige Debatte" statt mehr Sicherheit, also nicht mehr Polizei aber mehr Prävention. Ziemlicher Schlingerkurs. Man merkt, der Anschlag trifft Die Linke an ihrem wunden Punkt. Ein Deutscher mit libanesischen Wurzeln der dem IS beitreten wollte, Cousins die beim IS kämpften, etc Die Linke muss den Anschlag verurteilen um die Queere Community zu befrieden ohne die palästinasolidarische Community zu verärgern. Ein ziemlicher Spagat. Im Moment versucht es Die Linke noch mit wegmoderieren, Pantisano warf der Union zuletzt ein "unwürdiges Spiel" vor. Was soll er auch anderes machen - die Situation nach dem Anschlag ist für Union und AfD wie gemalt.
zum Beitrag31.07.2026 , 15:54 Uhr
Also ich erinnere mich an Satiresendungen von Wochenshow über Anstalt bis extra3, wo regelmäßig gefragt wurde, ob Scholz noch da ist, ob wir einen Kanzler haben, etc... Ich glaub kaum das diese linken Sendungen ihn durch den Kakao gezogen haben, wenns nicht wirklich so war - schließlich eint die alle die Abneigung gegen die Union
zum Beitrag31.07.2026 , 15:47 Uhr
Leider doch. Jeden Winter haben wir eine Grippewelle. Grob werden zwischen 100.000 und 300.000 Influenzafälle an das RKI übermittelt. Das ist eine große Spanne, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass Influenza tödlich sein kann - besonders für geschwächte Menschen. Also wie Hitze. Tausende Menschen sterben jährlich durch Influenza oder an anderen Krankheiten in Kombination mit Influenza. Das sind tausende Tode die man verhindern könnte - denn während der Pandemie wurden an das RKI nur 564 Influenzafälle gemeldet in 2020/21, bzw 15000 in 2021/22... Es bräuchte also nur Masken, Abstandslinien im Supermarkt und teilweise Ausgangssperren, schon könnten tausende Tote jährlich in Deutschland verhindert werden. Machen wir aber nicht🤷 Warum? Weil Aufwand und Nutzen immer gegeneinander abgewogen werden. Hitze ist gefährlich. Aber wie gegen Influenza, kann man sich selbst schützen, bspw ausreichend trinken, Ventilator, mobile Klimaanlage, klimatisierte öffentliche Gebäude aufsuchen, in Kurzzeitpfelege gehen, an die Ostsee fahren, etc... Es gibt Möglichkeiten für jedes Budget. Klimaanlagen für Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime - das ist Staatsaufgabe. Zuhause ist Eigenverantwortung
zum Beitrag30.07.2026 , 14:38 Uhr
"Nun also wachen auch die Europäer endlich auf und erkennen, dass sie ebenso dringend etwas an ihrem Lebens- und Konsumstil ändern müssen, um nicht selbst an den Folgen des Klimawandels zu sterben" Ist das so? Wo sind die Abermillionen, die demonstrierend durch die Straßen ziehen? Wo sind die 30% bei Wahlen für Klimaliste? Zuletzt waren es 0,2%, oder? Flugscham? Autoverzicht? Wo ist das freiwillige Tempolimit der Autofahrer, nachdem dazu INSTAGRAM und TicToc Influencer ihr Millionenpublikum aufgerufen haben? Wo sind die Werbekampagnen von Thailand bis in die Karibik, dass Europäer bitte dem Klima wegen zuhause Urlaub machen sollen? Nichts davon gibt es. Nichts davon wird diskutiert. Und Afrika selbst baut Flugplätze wie wild - siehe taz taz.de/Afrikas-Luf...rogramme/!6196436/ Weder in Europa, noch in Afrika, noch irgendwo sonst auf der Welt will eine bemerkbare Masse auf Konsum oder Lebensstil verzichten. Das sind überall absolute Minderheiten. Kleinstbewegungen. Der große Rest will mehr. "Da müsste man was tun" sagen vielleicht viele - kost ja nix, aber "da werde ich was tun und verzichten", das sagen 🤏 Es gibt keine massentaugliche Bewegung für ein Umdenken.
zum Beitrag30.07.2026 , 13:58 Uhr
"Temperaturen jenseits der 30 Grad versetzen unseren Körper und unsere Psyche unter Stress. Die Konzentration lässt nach, der Schlaf wird schlechter, das sorgt für weniger Konzentration und mehr Gereiztheit. Impulskontrolle und Empathievermögen lassen nach." Wenn der Einfluss von Hitze so entscheidend wäre, müssten Russen salopp gesagt total ausgeglichene Menschen sein mit einer niedrigen Gewaltrate, während zum Beispiel Australien mit Mord und Totschlag unentwegt konfrontiert sein müssten, oder? Und USA: die Waffengewalt verläuft da nicht von Nord nach Süd, sondern je nachdem wie scharf oder locker die Waffengesetze sind. Ich weiß das Hitze das neue Lieblingsthema der Klimabewegung ist, und sicherlich beeinflusst Hitze unseren Organismus. Aber in den letzten Wochen wird Hitze zum größten akuten Problem hochstilisiert. Ich frage mich wie Afrikaner oder Inder seit Jahrtausenden bei 30° überleben könnten... Der Löwenanteil der Menschen lebt am Äquator. 90% der Erdbevölkerung leben näher am Äquator als Deutschland. Jeder Rentner der es sich leisten kann wandert in wärmere Gefilde aus. Im Urlaub fliegt jeder nach Süden. Alles Idioten? Das Thema wird mir viel zu sehr dramatisiert.
zum Beitrag30.07.2026 , 07:30 Uhr
"Demnach begehen ehemalige Soldaten im Vergleich zur übrigen männlichen Bevölkerung auffallend häufig Tötungsdelikte und schwere Körperverletzungen mit gravierenden Folgen." Naja wenn ich Straftäter aus Gefängnissen rekrutiere und Ihnen Amnestie nach Ableistung eines 6 monatigen Kriegsdienst verspreche, dann ist es irgendwo logisch, dass die 'ehemaligen Soldaten', die eigentlich verurteilte Verbrecher sind, wieder Verbrechen begehen. In Deutschland ist die Rückfallquote verurteilter Verbrecher mit Knasterfahrung auch sehr hoch. Wer einmal sitzt hat auch in Deutschland große Chancen wieder zu sitzen... Warum soll das in Russland anders sein - vor allem wenn ich die Straftäter dort statt zur Resozialisierung an die Front schicke... Das Russland sich generell wenig um seine Veteranen kümmert ist historisch bedingt. Das Opfer für Mütterchen Russland gehört wie Muttermilch zum Leben. Georgien, Afghanistan, 2. Weltkrieg, Napoleon - egal wo und wie man in die Bücher schaut, der russische Soldat war schon immer entbehrlich. Das mit unserem Verständnis von Ethik einordnen zu wollen geht nicht. Andere Länder, andere Sitten🤷
zum Beitrag30.07.2026 , 06:33 Uhr
"Holt die AfD die absolute Mehrheit, ist die Strategie gescheitert, sie kleinzuhalten" Unter kleinhalten verstehe ich etwas anderes. Kleinhalten heißt für mich unter 5% halten. Für Merz hieß es, die AfD zu halbieren. Egal wie, grandios gescheitert - das ist jetzt schon klar, egal ob die in Sachsen-Anhalt nun 38, 40 oder 42% holen
zum Beitrag30.07.2026 , 06:30 Uhr
Das Moderieren, das Merkel und Scholz beherrschen, geht ihm völlig ab." Wo konnte Scholz moderieren? Scholz schwieg sich aus während die Ampel sich zerlegte. Der Kanzler nicht existent - das beherrschte über 2 der 3 Jahre die Medien. Und seine persönliche Agenda wandelte sich vom "Klimakanzler für alle" zum "Abschieben im großen Stil". Scholz war kein Stück besser im Führungsstil als Merz.
zum Beitrag29.07.2026 , 22:31 Uhr
"Selbstverständlich sind Fahrräder und Fußgänger auch auf Bundesstraßen Verkehrsteilnehmer." Wo und wann sehen Sie Fahrräder und Fußgänger auf einer Bundesstraße? Einmal im Jahr?
zum Beitrag29.07.2026 , 22:28 Uhr
"Studien zeigen, dass Tempolimits die Zahl der Verkehrstoten deutlich senken können." Können - nicht müssen. Ich kenne genauso viele Studien dagegen. Beispiel die USA. Die fahren extrem langsam auf ihren Autobahnen und haben trotzdem unendlich viele tödliche Unfälle. Warum? Weil sie auch rechts überholen dürfen, LKWs teilweise genau so schnell fahren dürfen wie Autos, die Führerscheinausbildung sehr verkürzt ist, es keinen TÜV gibt, undundund. Deutsxhlabds Autobahnen sind extrem sicher. Unsere Ausbildung und Überwachung von Fahrern und Fahrzeugen ist vorbildlich. Durch Tempo 80 auf der Landstraße oder Tempo 30 innerorts lassen sich deutlich mehr Leben retten als durch 120 auf der Autobahn.
zum Beitrag29.07.2026 , 16:31 Uhr
"Im Dezember und Januar erreicht meine 15 kWp Anlage einen Eigenverbrauchsanteil von 20 %." Haben Sie aufgrund der Sonnenstellung mit sehr viel Verschattung durch Bäume oder andere Dächer im Winter zu kämpfen oder woher kommt der so geringe Eigenverbrauchsanteil? Bei 15 kWp hätte ich mehr vermutet... Oder benötigen Sie viel Strom?
zum Beitrag29.07.2026 , 10:25 Uhr
In Berlin herrscht Wahlkampf. Der Anschlag auf den CSD wird das bestimmende Thema der finalen Phase sein. Das wissen alle Parteien - dementsprechend versuchen alle jetzt die Deutungshoheit zu erringen, denn allen ist klar: ist der Grundton erst einmal gesetzt, wird die Debatte um diesen herum geführt. Für Die Linke und die Grünen in Berlin ist das natürlich ein ganz heißes Eisen, weil sie sich sehr schwer tun, die Tat verurteilen zu können ohne zu islsmkritisch zu sein. Das war ja schon sehr gut beim Posting der Neuköllner Linken zu sehen. Es wird spannend ob es Linken und Grünen gelingt sich aus der Schlinge zu befreien, oder ob sie vom Thema vor sich hergetrieben werden.
zum Beitrag28.07.2026 , 18:25 Uhr
Die 90er waren noch VW Golf III, Opel Astra F, Ford Escort und der BMW E36. Ohne Navi, Smartphone oder TomTom, dafür mit Kassette und Bleistift ✏️ für Bandsalat. Metz ruft keine 90er aus, eher 2010er. Und das war ja auch eine Hochzeit.
zum Beitrag28.07.2026 , 17:23 Uhr
Zumindest mehr als jede andere Partei, außer der Kleinstpartei Bündnis C (früher u.a. AUF und PBC)
zum Beitrag28.07.2026 , 17:20 Uhr
Wo tolerieren Konservative nicht das Gendern? Tolerieren heißt 'ertragen', nicht 'gut finden'. Wer will kann Gendern. Ich ertrage das. Die Union erträgt es. Gendern Sie mal einen Islamisten oder Rechtsradikalen und schauen was passiert...🤷 Sie rümpfen die Nase das ich Verbrenner fahre, Fleisch esse und nicht gendere - und ich rümpfe die Nase, dass sie mit 100km/h in der e-Ente über die Autobahn schleichen, vor Schlachthöfen demonstrieren und mit Sprechpausen reden um zu Gendern. Aber ich käme niemals auf die Idee sie mit Gewalt zum Gegenteil zu zwingen und sie mich auch nicht. (Und erst recht keiner von uns will den anderen umbringen.) Das IST gelebte Toleranz. Gegenseitiges ertragen. Akzeptanz des Verschiedenen. Und bezüglich der von Ihnen erwähnten Kleiderordnung im Bundestag: kann ein Richter im Drag-Outfit eine Verhandlung führen? In den Bundestag gehören weder Jogginghosen, noch Lack und Leder - die sexuelle Präferenz hat damit nichts zu tun, aber die Achtung vor dem Hause.
zum Beitrag28.07.2026 , 13:30 Uhr
"...die Gegenmobilisierung ethisch fundierter Kräfte, „die nicht naturgegeben zusammengehören, sich aber jetzt zusammentun“." Dürfte reichlich spät sein für eine Gegenmobilisierung, so wenige Wochen vor der Wahl. Aber vielleicht sorgt es ja für das entscheidende Zünglein, welches eine Alleinregierung der AfD verhindert. Ich sehe da allerdings auch eine Gefahr in der politischen Positionierung der Kirche. In Sachsen-Anhalt gab's vorher einen hohen Zuspruch fürs BSW, teils über 15%. Aktuell gräpelt das BSW bei 4%. Wenn durch die Kirchen nun ein paar Schäfchen beeinflusst werden nicht zur AfD zu gehen, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass die dann zur anderen russlandaffinen Partei gehen - dem BSW... Wenn die AfD durch diese 'Gegenmobilisierung' also 1% verliert und das BSW 1% gewinnt, dann rutscht es mit in den Landtag und das BSW würde in jedem Fall eine AfD Regierung tolerieren... Eine Mobilisierung gegen die AfD macht im Osten also nur Sinn, wenn man die Wähler ins Spektrum von Union bis Die Linke zurückholen kann. Andernfalls könnte die Sache böse nach hinten losgehen und das BSW lachender Nutznießer der Aktion werden.
zum Beitrag28.07.2026 , 09:40 Uhr
Europaweit ist ein Trend zu Geschwindigkeitserhöhungen wahrzunehmen - beispielsweise haben Italien und Tschechien Autobahnabschnitte erprobt, die auf 150 km/h begrenzt sind. Ich bin für ein sachliches Tempolimit: 30 in Ortschaften, 80 auf Landstraßen, 100 auf Bundesstraßen und unbegrenzt auf Autobahnen. In Ortschaften, wo Fußgänger, Fahrradfahrer, Autos und LKW aufeinandertreffen muss mehr Sicherheit her. Die Landstraße muss auch besser gezügelt werden, da hier die meisten tödlichen Unfälle geschehen. Bundesstraßen sind zumeist sehr gut ausgebaut und Fahrräder und Fußgänger sind dort keine Verkehrsteilnehmer - daher Tempo 100 angebracht. Autobahnen sind die sichersten Straßen Deutschlands gemessen an gefahrenen Kilometern zu Unfällen. Baulich getrennt, Pannenstreifen, Mindesgeschwindigkeit 60 km/h. Ein Tempolimit ist hier nicht notwendig. Wer das aus Umweltschutzgründen anders sieht, müsste auch Züge im Tempo begrenzen, weil natürlich auch die mehr Bremsabrieb, Verschleiß und Energie verbrauchen, wenn sie schneller fahren 🤷 Die individuelle Mobilität ist ein hohes Gut - in Deutschland besonders. E Autos fahren zumeist eh nur 170 bis 180, Kleinwagen 140, da brauchts kein Limit mehr
zum Beitrag28.07.2026 , 07:30 Uhr
Ich kann dem letzten Absatz überhaupt nicht zustimmen. Rechte und Konservative auf eine Stufe zu stellen ist falsch. Rechtsextreme und Islamisten sehen Queere als Feinde. Sie verabscheuen die Lebensweise. Und, und das ist am wichtigsten, sie fühlen sich berufen und legitimiert, mit Gewalt gegen Queere vorzugehen. Konservative hingegen sind selbst teilweise Queere. Es gibt queere Abteilungen in der Union. Und ja, ein Teil der Konservativen betrachtet queeres Leben mit Argwohn. Aber Konservative TOLERIEREN Queere. Und darum geht es. Islamisten und Rechtsextreme wünschen Queeren den Tod. Konservative nicht. Die akzeptieren oder tolerieren Queere, je nach persönlicher Prägung. Merz' Aussage bezüglich des Zirkuszelt 🎪 war undiplomatisch und eines Kanzlers unwürdig - man kann daraus von mir aus auch mutmaßlich ableiten, dass er Queere persönlich nur toleriert und kein "Fan" dieser Lebensweise ist, aber weder Merz noch irgendwer sonst in der Union wünscht Queeren den Tod. Konservative trauern mit euch! Denn dieser Angriff war ein Angriff auf uns alle. Mögen wir auch vieles unterschiedlich sehen, das Grundgesetz ist unsere gemeinsame Basis: Konservative, Progressive, Queere.
zum Beitrag28.07.2026 , 07:09 Uhr
Die Kommentare lassen schließen, dass anscheinend einige einen anderen Typus Verkehrsminister erwartet hätten. Da frage ich mich schon: woher kommt diese 'Hoffnung'? Vielleicht hat die taz selbst zu viel Sand in die Augen der Leser gestreut, als sie die letzte Woche durch mehrere Artikel veröffentlichte, die den Kabinettsumbau Friedrich Merz' als Chance bezeichneten. Also eine Chance war und ist es sicherlich, aber für Friedrich Merz. Und Merz hat mit einer wirtschaftsliberalen und konservativen Agenda geworben. Die geht bisher nicht auf. Die logische Folge: er versucht es noch geradliniger. Siehe Linnemann als Gesundheitsminister - eine echte Axt im Walde. Und genau so wird nun auch das Verkehrsministerium besetzt. 100% loyal und bewiesenermaßen, da gedient unter Scheuer und Dobrindt, auf Linie. Ein progressiver Wandel im Verkehrsministerium war so wahrscheinlich, wie wenn Scholz damals Habeck entlassen und die BILD davon geträumt hätte, dass Habeck ein Typ Katharina Reiche als Wirtschaftsminister folgt. Völlig unrealistisch. Ebebso waren jetzige Hoffnungen im Gegenlager völlig aus der Luft gegriffen, dass Merz seinen politischen Kurs aufweicht - das Gegenteil wird der Fall sein.
zum Beitrag28.07.2026 , 06:11 Uhr
"Mein eigener Vorschlag: Tempolimit von 100km/h für alle, die mit fossilen Kraftstoffen fahren, für alle anderen kein Limit!" Da bin ich sofort dabei. Das habe ich selbst schon vorgeschlagen. Das wäre aus meiner Sicht auch der einzig nicht ideologisch gefärbte Grund für ein Tempolimit - Anreiz zum Umstieg auf Stromer. Stromer freie Fahrt, Verbrenner wegen Abgasen drosseln. Klare Sache und eine vernünftige Abwägung zwischen Innovation, persönlicher Freiheit und Umweltschutz.
zum Beitrag27.07.2026 , 22:10 Uhr
Dazu machen wir uns unentwegt Gedanken und es gibt genau zwei Ideen an die Sache ranzugehen: mehr Macht für den Staat, was natürlich irgendwo auch mit der Einschränkung von Grund- und Menschenrechten einhergeht zu Gunsten mehr staatlicher Kontrolle oder mehr Prävention durch Bildung, Aufklärung und engmaschige psychologische persönliche Betreuung. Beides hat sein Für und Wider. Beides ist teuer. Beides bringt keine 100%ige Sicherheit. Mehr staatliche Kontrolle kann schneller umgesetzt werden, während der Weg über Prävention durch Bildung und Aufklärung ein sehr langwieriger Prozess ist. Zu einer Einigkeit, was der bessere Weg ist, werden wir nie kommen, weil sich beide Wege mit völlig gegensätzlichen Vorstellungen von staatlicher Ordnung und gesellschaftlichen Zusammenseins unterscheiden. Und so wird halt je nachdem welche Regierungskonstellation gerade an der Macht ist eher die eine Idee verfolgt oder die andere.
zum Beitrag27.07.2026 , 15:17 Uhr
"Die Kriege um Nahost und die Ukraine eskalieren, die Hochsommer-Brandkatastrophen in Europa spitzen sich zu, die Weltwirtschaft gerät aus den Fugen, und in Deutschland ist der islamistische Terror zurück. Kein Wunder, dass der Horror der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo praktisch null Aufmerksamkeit erzeugt." Sie haben das größte Problem vergessen: Der Liter Sprit kosten 2,30€. Mein Gefühl sagt mir: das bewegt mit Abstand die meisten Menschen hierzulande am drängensten. Diese Gewissheit nehme ich aus dem Beispiel Südsudan: seit drei Jahren tobt dort mittlerweile der Krieg. Zivile Opfer die geschätzt in die hunderttausende gehen. Juckt das irgendwen? Gibt es alltäglich Sondersendungen aus dem Südsudan so wie von deutschen Zapfsäulen, wenn um 12 Uhr mittags Reporter von ntv bis RTL gebannt live von Tankstellen berichten und die Kamera einfängt, wie hoch der Preis wohl heute springt... So lange Ebola im Kongo und regional drumherum bleibt, wird das eine Randnotiz bleiben, ganz egal wie viele dort sterben. Die Spendenbereitschaft weltweit sinkt, Entwicklungshilfen werden gekürzt, etc... Das ist aktuell keine Zeit für Seuchen, Kriege, Mitgefühl.
zum Beitrag27.07.2026 , 14:44 Uhr
"FBI warnte schon 2024 vor Anschlägen auf Prides" Vor Anschlägen auf Prides zu warnen, ist wie Menschen davor zu warnen, dass es nachts dunkel wird...🤷 Anschläge auf Prides sind leider so sicher wie das Amen in der Kirche. So lange das FBI keine detaillierten Erkenntnisse hat, ist solch eine 'Warnung' nichts anderes als eine Wasserstandsmeldung ohne Wert.
zum Beitrag27.07.2026 , 06:51 Uhr
"Mir fällt auf, dass viele Täter, die solche schrecklichen Taten planten oder verübten, lange Zeit in Deutschland (bzw. in Europa) verbracht haben, bevor sie beschließen, zu islamistischen Attentätern zu werden." Sie ziehen hier einen falschen Schluss. Nur weil jemand längere Zeit in Deutschland oder Europa lebt, muss er in keinster Weise mit unseren Werten sozialisiert sein. Das Stichwort lautet Parallelgesellschaften. Die haben wir, europaweit - und natürlich auch und vor allem in Berlin. Das liest man immer wieder in der Zeitung: Person xy, seit Jahrzehnten hier wohnhaft oder gar geboren, muss zu Gericht und braucht einen Dolmetscher...🤷 Da hörts auf. Aus meiner Sicht erlauben wir viel zu viel. Geschäfte wo Produkte in Arabisch ausgewiesen sind, Führerschein- und Behördenformulare in 8 verschiedenen Sprachen, etc... Sprache IST das Tor zur Gesellschaft. Wir erlauben Menschen hier dauerhaft zu leben, ohne unsere Sprache können zu müssen. Wollen wir ein Miteinander, dann MUSS es die Pflicht zur Sprache geben. Das ist aber von links als autoritär verschrien. Kann ich auch irgendwo nachvollziehen. Dann müssen wir aber mit der Gefahr leben. Das will ich nicht. Dann lieber autoritär.
zum Beitrag27.07.2026 , 01:45 Uhr
Aus Sicht einer drohenden AfD Alleinregierung wäre es furchtbar, wenn neben den Grünen auch noch die SPD aus dem Landtag fliegt. ABER abseits davon, fällt mir kein einziger Grund ein, weshalb es die SPD verdient hätte, nicht aus dem Landtag zu fliegen. Diese Partei ist tot, da kommt überhaupt nichts mehr. Die SPD geht den Weg der FDP in die politische Bedeutungslosigkeit. Erschreckend ist nur, wie schnell sie ihn geht. Wir werden gerade historische Zeugen des Untergangs einer ehemaligen Volkspartei.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:21 Uhr
Mit derlei Einstellung 'verkommen' Behörden aber zu reinen willfähigen Ausführungsorganen der Politik. Eine korrigierende Instanz kriegen sie nur, wenn den Job auch Menschen machen, die nicht 100% auf Linie sind 🤷 Das gilt für Ämter wie Polizei wie Justiz. Meiner Meinung nach.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:17 Uhr
Ja auch von der 'guten' Sorte gibt es welche, fraglos. Ich sage Ihnen aber, die sind in der Minderheit im Behördenwesen.
zum Beitrag26.07.2026 , 08:39 Uhr
"Gleichzeitig hört man von Evers Forderungen nach mehr Polizei und die immer gleichen antimuslimischen Tiraden." Das wird nach dem gestrigen Anschlag auf den CSD durch einen bereits vorher polizeibekannten Islamisten nun mit Sicherheit nicht weniger werden. So lange muslimische Gemeinden Islamisten und Hardliner in ihren Gebetshäusern dulden und teils gar auch decken, werden antimuslimische Haltungen in Wahlkämpfen nicht weniger, sondern mehr werden - denn sehr offensichtlich, siehe Wahlergebnisse, kann man damit sehr gute Ergebnisse erzielen. Das gilt mittlerweile selbst für Berlin, die letzte Infratrest dimap Umfrage von 16.07. sieht die CDU wieder bei 20% und die AfD bei 16%. Dieser Terroranschlag wird mit Sicherheit den finalen Wahlkampf MASSIV prägen und es wird sehr spannend, wie sich Die Linke und die Grünen hier positionieren. Für progressive Parteien ist dieser Anschlag so kurz vor der Wahl eine gefährliche Stolperfalle, für Union und AfD ein Wahlgeschenk.
zum Beitrag26.07.2026 , 00:58 Uhr
"Zum Glück hat das Bundesverfassungsgericht gerade entschieden, dass das in dieser Form rechtswidrig ist." Und Sie glauben, dass da noch einer von denen zu uns kommt? Erstmal hat Karlsruhe heute entschieden, dass Deutschland die freiwillig abgegebenen Aufnahmeerklärungen SEHR WOHL wieder zurücknehmen kann, nur eben nicht pauschal für alle Betroffenen - sondern in Einzelfallprüfungen. Und genau DAS wird die Exitstrategie werden, denn wir vertiefen gerade maximal unsere Beziehungen zu den Taliban um reguläre und regelmäßige Abschiebungen mit denen auszuhandeln. Wir werden keinen einzigen mehr aus Afghanistan evakuieren, da wette ich drauf. Wie könnten wir denn Abschiebungen nach Afghanistan rechtfertigen, wenn wir gleichzeitig Menschen aus diesem Land zum Schutz vor deren Regierung evakuieren...? Und auch die Taliban würden das nicht zulassen. Dann könnten wir uns jegliche Abschiebeflüge in die Haare schmieren. Zumindest so lange Merz bzw die Union am Ruder ist, werden diese Einzelfallprüfungen einfach bis zum Sankt Nimmerleinstag verzögert - jede Wette. Recht sprechen und Recht bekommen waren noch immer zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe.
zum Beitrag25.07.2026 , 21:06 Uhr
"Wir haben immer noch über 90 Krankenkassen, die in der Regel die gleichen Leistungen anbieten. Riesen Verwaltungsvolumen, da müssen wir ran. Mindestens die Hälfte. Ich finde, zehn Krankenkassen in Deutschland reichen" Damit hat Linnemann recht und wahrscheinlich braucht es tatsächlich einen Hardliner wie ihn, der diesen Wahnsinn endlich mal radikal mit der Sense ummacht. Wenn er das schafft, Hut ab. Bezüglich allem anderen wirds definitiv nicht 'kundenfreundlicher' für Kranke. Linnemann liegt glasklar auf Linie mit Merz. Am besten also die nächsten ein zwei Jahre nicht krank werden oder direkt an die nächsthöhere Instanz wenden = der liebe Gott und beten 🛐 Wer hier Satire vermutet kennt Linnemann nicht. Der ist mindestens ein Pitpull wie Spahn, nur im Gegensatz zu Spahn vollkommen loyal zu Merz. Linnemann wird die Milliardenlöcher schließen - so oder so. Im einfach-mal-machen Jargon heißt es wohl bald: "is nich, gibt's nich, ham wa nicht mehr - zahl selber."
zum Beitrag25.07.2026 , 20:06 Uhr
Spitzfindiger Einwurf, aber richtig 🤷👍 Artgerecht aus der Sicht des Menschen - nennen wir es so. Schaf, Huhn, Schwein hälst du dir fürs Fleisch, den Hund als Alarmanlage gegen Fuchs, Marder und andere ungebetene Gäste und die Katze ist zum Schmusen da...😅
zum Beitrag25.07.2026 , 19:47 Uhr
Im Zweifel zugunsten?😅 Nein, genau andersrum! Wir sollen im Zweifel IMMER profiskalisch denken. Glasklare Anweisung. Heißt: im Zweifel IMMER zu Lasten des Steuerpflichtigen. Wenn der dann das Gefühl hat, dass ihm etwas zu Unrecht verwehrt wurde, kann er ja Einspruch einlegen und dann geht das ganze an die Rechtsbehelfstelle. Vllt hätte ich das vorher noch erwähnen sollen: sie müssen nicht nur klare Fallzahlen am Tag schaffen, es wird auch erfasst, ob und wieviel Mehrergebnisse sie erzielen.(Dieser Wert wird allerdings nicht in den Statistiken ausgewiesen.) Wenn Mitarbeiter von den Angaben der Steuerpflichtigen abweichen, sollen diese die geänderten Beträge eigentlich mit der # Taste kennzeichnen. Dann erfasst das das System. Ich kenne genügend Kollegen, die die # nur benutzen, wenn die Änderung zu einem Mehrergebnis führt. Bei Minderergebnissen wird die # aus Versehen vergessen... Wenn sie befördert werden wollen, läuft das genau so🤷 Machen Sie sich da keine falschen Hoffnungen. Keine Ahnung wie das in den Landratsämtern läuft, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das ähnlich läuft. Im Zweifel ablehnen statt zu Gunsten, sonst werden sie nie befördert.
zum Beitrag25.07.2026 , 10:05 Uhr
"Menschen sind kein Aktenzeichen" Natürlich sind sie das - auf jeder Behörde🤷 Das trifft Deutsche wie Migranten. Wenns danach geht, sind Behörden tatsächlich völlig wertungsfrei. Wir haben gar nicht die Zeit Menschen und den Einzelfall zu prüfen. Ich kann Ihnen das aus den Finanzämtern berichten. Da gibt es auf dem Papier auch die Vorgabe, den Einzelfall zu prüfen. Aber in der Realität läuft das wie überall: Druck von oben nach unten. Das Ministerium gibt den FALs (Finanzamtleiter) Vorgaben, die geben diese an ihre HSGLs und SGLs (Sachgebietsleiter) weiter, die an ihre SBs (Sachbearbeiter), die an ihren 1. Mitarbeiter und der an den 2. Mitarbeiter... Ende. Klare Vorgaben. In der Arbeitnehmerstelle müssen sie beispielsweise 23 Fälle am Tag abschließen. In der Bewertung (Häuser, Grundstücke) 30 Fälle. Und so weiter. Jede Abteilung hat ihre Vorgaben. Jeder Mitarbeiter führt eine Statistik. Monatliche Statistiken werden im Intranet veröffentlicht, zeigen auf die zweite Nachkommastelle die Werte der verschiedenen Ämter im Vergleich. Sie können sich jetzt mal selber ausrechnen, wie viel Zeit da für den Einzelfall bleibt, sie müssen nebenbei ja auch noch Ablage und andere Dinge erledigen
zum Beitrag24.07.2026 , 22:11 Uhr
Der Krieg wurde geführt, weil eine Gruppe von Saudi-Arabern, Libanesen und Ägyptern, finanziert von einem in Afghanistan lebenden Saudi-Araber, der von Pakistanern geschützt wurde, Flugzeuge ins World Trade Center und ins Pentagon stürzen ließ. Das war ein klassischer Fall der Amerikaner von: 'aber irgendwas müssen wir tun, um Handlungsfähigkeit beweisen zu können.' Deutschland hat entsprechend seiner Verpflichtung im Rahmen der NATO teilgenommen, da der Bündnisfall nach Artikel 5 des NATO-Vertrags am 12. September 2001 als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September in den USA ausgerufen wurde.
zum Beitrag24.07.2026 , 22:03 Uhr
"Ein anderes Mal habe sie ihm ungefragt ins Haar gefasst. Überprüfen lässt sich das nicht. (...) Das Landratsamt Landshut hat den Sachverhalt in einem schriftlichen Statement weder dementiert noch bestätigt, sondern verwies auf die Unmöglichkeit von Körperkontakt aufgrund des „Schalterkonzepts“." Wenn es unmöglich ist, dann ist das doch ein Dementi, oder? War es der taz denn nicht möglich, den Glaskasten während der mehr als EINJÄHRIGEN Recherche zu besichtigen, um den Vorwurf zu überprüfen? Und zu dem anderen Fall: "Gemeinsam mit einem schwulen Freund (...) hat sie zwei Kinder." Da würde ich auch hellhörig werden. Eine lesbische Frau und ein schwuler Mann haben zusammen zwei Kinder. Natürlich ist das eine mögliche Konstellation, aber der Verdacht, dass hier Homosexualität vorgetäuscht wird, um nicht abgeschoben zu werden, ist ebenso ein denkbares Szenario. "Armut, Arbeitslosigkeit oder schwierige Lebensbedingungen" sind wie es auch der Artikel benennt keine Asylgründe, insofern müssen Behörden sehr genau prüfen, um Missbrauch zu vermeiden. Konnte die taz denn beispielsweise eine Lebenspartnerin von Frau Akello ermitteln, um die Aussage zu unterfüttern?
zum Beitrag24.07.2026 , 17:34 Uhr
Kein Tier frisst sich selbst, warum sollte es dann das Tier Mensch tun? Wichtig ist für mich der Umgang mit Tieren, das Stichwort Würde sollte hierbei fokusgebend sein. Ich esse gerne Fleisch, aber nicht industriell verwertetes - da kommt natürlich der Vorteil des Landlebens zum Tragen, wir kennen unser Fleisch hier beim Namen, schlachten selbst und tauschen untereinander im Dorf. Der eine hat Schafe, der andere Hühner, etc - so kommt immer was rum. Wenn ich weiß, dass Tier hatte ein artgerechtes Leben esse ich ohne Reue - es sind und bleiben Nutztiere, dafür halten wir sie ja auch kausal 🤷
zum Beitrag24.07.2026 , 11:53 Uhr
"Insgesamt erleben wir leider 1 autoritär-kapitalistisch-patriarchale hegemoniale Welle" Das ist seit langem die Standardausrede für alles...🙄 Linke und Progressive zerlegen sich selbst, weil sie ALLES aufs Mü genau ausdiskutiert haben wollen. Was macht Rechts - die dulden ne lesbische Vorsitzende und den bekennenden Homosexuellen Spahn als Vorkämpfer. Stellt euch mal so viel Toleranz im linken Lager vor - was da möglich wäre bei Klima, Fleischkonsum oder Aktien... Aber nein, Links zerlegt sich in klein klein, Rechts hat ein großes Ziel vor Augen. Deswegen performt rechts zur Zeit weltweit so gut und links nicht. Glaubt irgendwer Menschen wollen einer Gesinnung beitreten, die nur noch damit auffällt, heillos zerstritten zu sein und die sich gegenseitig überfällt - siehe Zehlendorf zuletzt... Die Rechte tritt mit wenigen Ausnahmen (NRW zuletzt) geschlossen auf. Nennt es Kaderführung, nennt es Parteidisziplin, nennt es sich auf die Lippe beißen fürs große Ganze - nennt es wie ihrs wollt, aber DARAN fehlts der Linken seit langem meilenweit. Die zerstreitet sich ja sogar auf dem Segeltrip gen Gaza so dermaßen, dass 'Aktivisten' die Boote gewechselt haben...😂🙄🙈 Unglaublich dumm.
zum Beitrag24.07.2026 , 11:00 Uhr
Ihnen ist schon klar, dass SPD und Grüne mit der FDP während der Ampel das Ganze politisch angebahnt haben und auch der erste Flug bereits in 2024 unter der Ampel stattfand, oder? Weil sie hier so explizit nur die "Mitläufer" und "Wähler" der "christlichen Masken" addresieren...
zum Beitrag24.07.2026 , 10:25 Uhr
"Man könnte vermuten, daß sie dafür Geld bekommt, also korrupt ist." Garantiert nicht, Reiche ist nicht dumm. Aber eine Anschlussfunktion, ein schön dotierter Posten oder eine Position im Aufsichtsrat, wird sie mit Sicherheit schon bei Amtsantritt sich reserviert haben. Die gute Frau 'hospitiert' nun eben ein paar Jahre in der Politik. So selten ist das gar nicht, Frau Reiche ist wahrlich nicht die erste, die Wirtschaft - Politik - Wirtschaft ihren Arbeitgeber nennt.
zum Beitrag24.07.2026 , 06:28 Uhr
Mit der neuen Überschrift des Artikels wird Mamdanis Verhalten sogar noch besser entlarvt, danke taz 👍 Denn wenn es jetzt "Taktisch richtig, moralisch klar" ist, dass Mamdani Netanjahu nicht festnehmen lassen will, dann hat er ja wissentlich im Wahlkampf gelogen: "Auf die Frage, ob er Netanjahu als Bürgermeister festnehmen lassen würde, (...) bejahte Mamdani noch ohne Umschweife." Die internationale Rechtslage hat sich nicht geändert seit dem Wahlkampf. Also entweder hat er damals dreist gelogen oder handwerklich ungeprüft einfach das Blaue vom Himmel erzählt. Das war dann, egal welche der beiden Optionen," Taktisch falsch, moralisch unklar", oder?
zum Beitrag23.07.2026 , 17:39 Uhr
"Was ich mich frage, wenn ich Ihre Beiträge lese, ist - was würden Sie vorschlagen?" Ich beteilige mich örtlich - Gemeinderat, Feuerwehr, Kulturverein. Immerhin hatten wir zur letzten Wahl nur knapp 40% AfD, drumherum sinds eher 55-65%. Eine realistische Perspektive versprechen und dann auch umsetzen hilft - zum Beispiel Einnahmen für die Gemeinde durch 6 Windräder, das war ein jahrelanger Kampf... Auf Landes- oder Bundesebene fehlt mir tatsächlich seit geraumer Zeit die Phantasie bei 'großen' Parteien, die Partei meiner Wahl läuft unter Sonstige, aber nur aus Taktik eine große zu wählen, widerspricht meiner Überzeugung. Geliefert wie bestellt - wenn eine Mehrheit Fatalismus will, 'muss' man ihr ihn geben🤷 Auf die Schnauze fallen gehört anscheinend unweigerlich zum Naturell des Menschen - aus der Geschichte lernen erschöpft sich nachweislich über die Generationen, leider. Es gibt de facto keine Zeitzeugen mehr die unter dem Faschismus lebten und auch die Generation, die noch die Unfreiheit unter der DDR am eigenen Leib gespürt hat, stirbt bereits langsam weg. Die 'Jugend' will (und muss) anscheinend ihre eigenen Erfahrungen mit derlei Gestalten sammeln.
zum Beitrag23.07.2026 , 15:08 Uhr
"Die angemeldeten Wagen sorgten bereits für Unruhe: Nach Protesten zog Möbel Höffner sich am Montag von der Teilnahme zurück. Dass Firmengründer Kurt Krieger 2024 18.000 Euro an die AfD gespendet hatte, war dem CSD-Vorstand vorab bekannt – eingeladen hatten sie Möbel Höffner trotzdem." Die AfD hat eine lesbische Vorsitzende und Jens Spahn ist ein schwuler Rechtsaußen der Union...🤷 Queers gibt es in jedem Spektrum! Wer ein pro-palästinensisches Bündnis mitlaufen lässt, obwohl nachweislich die Hamas Homosexuelle foltert oder direkt ermordet, der sollte auch Möbel Höffner ertragen. Aber das wäre gelebte Toleranz... Toleranz kommt übrigens von tolerare - das heißt 'ertragen', nicht 'gut finden'.
zum Beitrag23.07.2026 , 14:26 Uhr
"Den Kampf um die Aufmerksamkeit hat der ÖRR dabei verloren. Hunderte Menschen waren bei der innerhalb knapp einer Stunde ausverkauften Veranstaltung live vor Ort, 15.000 weitere sahen die Veranstaltung im Stream, Hunderttausende dürften von dem Skandal aus den sozialen Netzwerken erfahren haben." Das ist eine Milchmädchenrechnung. Die mediale Berichterstattung rund um das Thema fand durch die Ausladung ein gewisses Echo, ja, aber die wenigsten Medien stellten so wie die taz dem Link zum Song mit ein. Da wurden oft und gern nur die mutmaßlich ausschlaggebenden Passagen aus dem Lied zitiert und dann je nach Ausrichtung der Zeitung milde oder brüsk ablehnend eingeordnet. Wie viele Menschen also tatsächlich den Song gehört haben ist schwer zu sagen - die Anstalt jedenfalls erreicht im Schnitt 1,75 Millionen Zuschauer... Das wäre wohl bedeutend mehr gewesen. Und da wären vllt auch ein paar Zuschauer außerhalb der Bubble dabei gewesen - die paar hundert live vor Ort und die 15.000 die zeitgleich im Stream dabei waren, sind ja kein Zufallspublikum. Der Reichweite außerhalb der Bubble hat die Ausladung jedenfalls massiv geschadet, da bin ich mir sicher.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:20 Uhr
"Mamdani will, darf aber nicht" Die Überschrift könnte man so zu fast allen 'Vorhaben' Mamdanis schreiben... Wie zu erwarten wurde es sehr schnell sehr still um Mamdani, da er bisher beinahe alles schuldig bleibt, was er im Wahlkampf so vollmundig versprochen hat. Natürlich liegt es immer nicht an ihm selbst, sondern mal an der Gouverneurin Kathy Hochul, mal am Bauamt, sowieso immer am Geld und jetzt halt an der fehlenden Befugnis...🤷 Das Blaue vom Himmel zu versprechen um dann umso größer zu enttäuschen ist leider trauriger Alltag in der Politik geworden - unabhängig von der politischen Ausrichtung. Merz versprach, er werde alles anders machen. Mamdani versprach, er werde alles anders machen. Starmer versprach, er werde alles anders machen. Überall Wolkenkuckuckusheim versprochen und wenig bis nichts geliefert. Mehr Demut und vor allem mehr liefern statt hohler Versprechen wäre wohl weltweit die beste Medizin gegen Kettensägen, Trump und Alice.
zum Beitrag23.07.2026 , 07:00 Uhr
"Wer - aus welchen Gründen auch immer - rechts wählt, nimmt zumindest billigend in Kauf, dass Politik zu Lasten der Schwachen gemacht" Da machen Sie es sich aus meiner Sicht zu einfach. EU Außenlager, Bezahlkarte, erste Abschiebung nach Afghanistan - alles beschlossen unter Mithilfe von SPD und Grüne in der Ampel. Mietpreiswahnsinn auch in Bremen, obwohl da seit langem ein linkes Bündnis regiert, auch in Hamburg trotz rot-grün, auch und vor allem in Berlin, trotz 19 Jahren rot-rot oder R2G seit der Wende... Die AfD im Westen mit am stärksten in Baden-Württemberg, obwohl gerade da seit langem die Grünen die Richtung vorgeben... All diese Beispiele beweisen für mich: weder handeln Regierungen mit linken Parteien in Deutschland nachweislich weniger zu Lasten von Schwachen, noch wirken linke Regierungen präventiv gegen Zulauf nach rechtsaußen. Es ist - leider - wie immer deutlich vielschichtiger.
zum Beitrag23.07.2026 , 06:27 Uhr
"Dass Frei (...) zum wichtigsten Unionsmann hinter dem Kanzler aufsteigen soll, erinnert ans Peter-Prinzip: Führungskräfte bis zur absoluten Inkompetenz wegloben und befördern." Na das kann man schon noch steigern, regelmäßig beglücken wir Brüssel oder zuletzt ja auch mal die UN mit politischen Fehlzündern... Aber es ist fraglos ein katastrophaler Fehler im System, dass Politiker die im Amt gescheitert sind, nicht wie in der normalen Arbeitswelt nach unten durchgereicht oder bestenfalls direkt kündbar auf die Straße gesetzt werden, sondern in Aufsichtsräten großer Unternehmen landen (nicht wegen der Kompetenz, sondern der Connections) oder in anderen Ämtern weiter Unheil stiften dürfen. Ich bleibe dabei, dass Spahn darauf spekuliert hat. Der macht jetzt ein paar Monate Elternzeit und schaut sich das aus sicherer Entfernung an - und wenn Sachsen-Anhalt und Berlin für die Union verloren gehen und Merz am Ende ist, dann fühlt Spahn mal vor, ob er Phönix 🐦🔥 aus der Asche sein darf oder heuert gleich bei der AfD an und zieht dann durch seine Prominenz nochmal ein paar Prozent gen rechts... - "Wenn er scheitert, scheitert auch Merz" - die Überschrift trifft da absolut ins Schwarze👍
zum Beitrag22.07.2026 , 13:51 Uhr
"Nur ein kleiner Anteil der internationalen Profi-Sportler*innen ist trans. Beim Tennis ist beispielsweise keine einzige trans Frau bekannt, die gerade an WTA-Turnieren teilnimmt" Es ist doch vollkommen egal, ob es nur ein kleiner Anteil ist und es ist auch vollkommen egal, ob gerade jemand gut genug ist, um die Weltspitze aufzumischen oder nicht. Im Sport geht es um fairen Wettbewerb. Sonst bräuchten wir gar keine Einteilung in Geschlechter. Dann treten einfach Menschen gegeneinander an. ...dann würden aber auch 90% aller Sportarten von biologischen Männern dominiert werden. Das will verständlicherweise niemand. Was Trans-Personen betrifft: Sport ist nicht sozialer Alltag. Im sozialen Alltag mag es unbedeutend sein, wenn sich ein biologischer Mann als Frau fühlt und auch so auftritt und benannt werden möchte - im Sport aber macht es einen enormen Unterschied. Sportler müssen klar eingruppiert werden - und es kann nicht sein, dass trans-Personen sich raussuchen dürfen, wo sie mitspielen wollen, während nicht trans-Personen klar nach Geschlechtszugehörigkeit gruppiert werden. Es geht nicht um Ausschluß oder Feindlichkeit, es geht um fairen Wettbewerb für alle.
zum Beitrag22.07.2026 , 13:33 Uhr
Ob es die Autoindustrie rettet? Nun, Krieg ist immer irgendwo. Im Krieg spielt Kaufkraft auch keine Rolle, im Gegensatz zu e-Autos, wo deutsche Marken kein Angebot für Durchschnittsverdiener im Portfolio haben. Und im Krieg geht es auch nicht um CO2-Werte oder andere 'Softskills', sondern um Qualität und technische Zuverlässigkeit - und da sind deutsche Marken immer noch ganz vorne dabei. Rüstung war schon immer lohnend - deshalb spielt Deutschland auch seit jeher unter den Top 5 der Welt der Waffenexporteure mit. Volker Pispers hatte das schon vor 25 Jahren in seinem Programm, wie immer bissig verpackt: ich meine mich zu erinnern das er von "Kundenbindung" sprach, weil wir damals nicht nur in der Top 5 der Waffenexporteure waren, sondern auch Weltmarktführer für Prothesen... 🦾 🦿
zum Beitrag22.07.2026 , 09:07 Uhr
"Das bitte mal bitte im Bezug auf die SPD erläutern." EU Außenlager, Scholz Gerierung als Abschiebekanzler, etc... Mir ging es um die Traditionslinie, die heutige SPD, nicht um die SPD von damals.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:02 Uhr
Otto Wels dürfte immer einen Kranz niederlegen. Meine Kritik bezog sich im Hinblick auf das Wort "Traditionslinie". Wenn ich mir die heutige Politik von SPD (Außenlager, Scholz Wahlkampf als Abschiebekanzler) und Union (widerrechtliche Grenzkontrollen, etc) anschaue, dann fällt es mir schwer da die Traditionslinie zu erkennen.
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