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05.07.2026 , 16:12 Uhr
Starke Analyse. Der Neoliberalismus als Mutter aller Probleme. Zumindest ein Ansatz bei dem es sich lohnt tiefergehend einzutauchen. Mit einer Überzeugung allein macht man die AFD nicht klein. Schön dass man eine Überzeugung hat, aber das hat die AFD auch. Zuerst kommt das Fressen dann die Moral und damit einhergehend die Überzeugung. Ein möglicher Weg? Von der Wohlokratie zur Demokratie. Die Linken machen es vor, die selbst als Abgeordnete ihr Einkommen deckeln: vorbildlich und mit Tiefenwirkung, ist nicht nur Symbolistik. Das ist ein Anfang. Und nun gilt es im Detail auszubuchstabieren wie man den Neoliberalismus aushebeln kann. Niemand hat hierzu ein fertiges Konzept, aber es wird gelingen. Es gibt zahlreiche Gemeinden und Städte deren Bürge unglaublich reich sind und die müssen nun über die Hebesätze und Umlagen ihren Beitrag leisten. Sie werden nicht geschröpft sondern sie legen ihr Geld jetzt in der Kommune so an dass die Schulen nicht marode sind, genügend Integrationsmaßnahmen möglich sind. Sie müssen nicht bluten sondern sie werden einfach gezwungen ihren solidarischen Beitrag zu leisten Es bleibt dann der oberen Mittelschicht und der Oberschicht noch genügend zum Prassen
zum Beitrag05.07.2026 , 15:28 Uhr
Frau Thompson bezeichnet sich aufgrund ihrer eigenen Kriterien als Faschistin par excellence. "Der Faschismus will die Aufhebung der Gewaltenteilung" so formuliert es Frau Thompson. Sie schreibt, dass die Polizei eine autoritäre Institution par excellence sei und selbst ein Treiber der Faschisierung." Merkt Frau Thompson nicht, dass sie damit für eine Aufhebung der Gewaltenteilung plädiert und sich somit mit der Faschisierung gemein macht.
zum Beitrag27.06.2026 , 09:55 Uhr
Die sogenannten Schmarotzer machen aus rein kapitalistischer Sichtweise doch alles richtig und ja die Deppen sind wirklich Deppen, denn nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger "sälber"
zum Beitrag26.06.2026 , 21:48 Uhr
das Ausspielen der verschiedenen Gruppen verstehe ich nicht. Wer eine 3-jährige Ausbildung mit 16 macht arbeitet nicht mehr und nicht weniger als ein Schüler der diese 3 Jahre mit Arbeit in der Schule verbringt. Auch danach: der fertig Ausgebildete arbeitet in einem Unternehmer, der Abiturient arbeitet danach als Student an der Universität. Während der Schüler und der Student während dieser 8 Jahre nicht entlohnt wird bekommt der Auszubildende und der Gesell Lohn. Insofern arbeiten alle gleich lang. Geistige Arbeit kann durchaus anstrengender sein als viele sogenannte hart arbeitende Entlohnungsarbeit in Großkonzernen. Das Gegeneinanderausspielen spielt wem in die Hände? Das Beamtenbashing ist besonders lustig. Auch rot-rot-rot schafft die Beamten nicht ab. Ich habe nichts gegen diese Abschaffungen, seltsamerweise sind Bundesländer, die das praktiziert haben, nach wenigen Jahren wieder davon abgekommen und nun müssen Beamte nachträglich besser besoldet werden aufgrund von Gerichtsurteilen. Weil diese angeblich zu üppig besoldet sind? Und warum empfiehlt nun die Rentenkommission nicht dass die Beamten einzahlen sollen. Beamtentum: weg damit! Und dann?
zum Beitrag26.06.2026 , 21:21 Uhr
das verstehe ich nicht: plädieren Sie nun für oder gegen Klimaanlagen? Aktuell helfen Klimaanlagen den vulnerablen Gruppen vermutlich doch am meisten oder nicht? Und zusätzlich langfristige Prävention und Klimaschutz schließen sich doch nicht aus? Wobei ich Klimaschutz seltsam finde, ich wäre eher für Menschenschutz. Was soll das bedeuten? Will man das bestehende Klima nun schützen dass es so bleibt? Und vor allem wurde das KIima schon mal gefragt? Und was ich auch nicht verstehe: plädiere Sie gegen eine schwarze Null, gegen ordentlich Rendite und gegen wettbewerbsfähige Automobile? Was wären denn die Konsequenzen? Ist es nicht so, dass alle Politikerinnen, egal welcher Couleur, genau für diese 3 Dinge einstehen, sobald man in der Regierungsverantwortung sich wiederfindet, seien die Parteifarben nun schwarz, rot, grün, gelb, regenbogenfarben und demnächst blau. Also: Gegen die schwarze Null sondern für? Gegen eine ordentliche Rendite sondern für? Gegen eine wettbewerbsfähige Automobilindustrie und für? Ich bin mir sicher, dass Sie eine tragfähige Konzeption in der Schublade haben mit einem pragmatischen Manifest. Warum wollen Sie uns das vorenthalten?
zum Beitrag19.02.2026 , 09:51 Uhr
Die AfD ist eine zugelassene, nicht verbotene Partei und in Umfragen etwa gleichauf mit der CDU, das heißt CDU und AfD sind aktuell die zwei größten Volksparteien. Solange diese mit der CDU konkurrierende Volkspartei nicht verboten ist, ist es geboten die AfD an Schulen einzuladen. Ansonsten müsste es dann auch ertragen dass in ostdeutschen Bundesländern Linke, Grüne, SPD und auch CDU nicht mehr an Schulen eingeladen werden. Es ist schwer erträglich die AfD an Schulen zu ertragen, aber das muss die real existierende Demokratie der BRD aushalten. Was ich per Briefwahl gewählt habe für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: 2 mal grün. Was tut das hier zur Sache: ich möchte nicht dass die Grünen in Zukunft an Schulen verboten werden. Die AfD bekommt man nur klein indem man fair mit ihr umgeht.
zum Beitrag18.02.2026 , 12:08 Uhr
In Putinland darf man bestimmt nicht äußern dass Russland eine Diktatur sei. Für mich immer ein Indikator dass ein Land eine Diktatur ist: man darf in solchen Ländern so was Schlimmes nicht sagen, denn dann gehört man ins Gefängnis.
zum Beitrag17.08.2025 , 14:44 Uhr
Sehr geehrte Frau Brehn, ich stimme Ihnen weitgehend zu. Ein körperlich schonender Job kann jedoch ebenfalls sehr stressig sein und wie immer ist es etwas schwierig mit den Pauschalisierungen. Ich kenne hart körperlich arbeitende Maurer, die seit über 40 Jahren in dieser Branche tätig sind und topfit sind und ich kenne viele Akademiker:innen die knapp nach 60 mit ihrem Job aufhören mussten mit de facto burnout. Ein Beamter im Finanzamt: kennen Sie da jemanden persönlich? Erstens sind das überwiegend Idealisten, da diese auch andere Möglichkeiten hätten deutlich mehr zu verdienen. Mein Tipp: Leute, egal in welcher Branche kennenlernen, vorurteilsfrei zu hören und dann bin ich mir sicher dass jeglicher Neid und jegliche Pauschalisierungen aufhören. Doch: es gibt Busfahrer:innen die mit 70 getestet super fahren, umsichtig und belastbar und denen ich vertraue, mit denen ich auch Skatspiele. Sprich: jeder soll so lange arbeiten dürfen wie er möchte und für alle eine erhöhte Grundsicherung im Alter, alles finanzierbar.
zum Beitrag17.08.2025 , 13:30 Uhr
Sehr geehrter Herr Krause, da haben Sie im Detail recht, jedoch ist es so dass der überwiegende Teil der Beamt:innen in den letzten 2 Jahren nicht mehr befördert wird und somit stimmt es weitestgehend mit der letzten Gehaltsstufe. Das mit den Dienstjahren ist auch richtig. Also: man vergleiche einen nichtverbeamtete Lehrkraft mit einer verbeamteten Lehrkraft in der gleichen Gehaltsstufe und mit gleicher Anzahl von Dienstjahren und siehe da: die nichtbeamtete Lehrkraft bekommt deutlich weniger Rente als die pensionierte Lehrkraft Pension. Man Anliegen war jedoch ein anderes: alle sollten in den Genuss der Beamt:innen kommen. Das wäre finanzierbar und leistbar und so könnte man Altersarmut wirksam bekämpfen.
zum Beitrag14.08.2025 , 16:23 Uhr
Die Beamt:innen würden gerne in die Rentenkasse einzahlen, aber dann müsste als Ausgleich auch die Zusatzversorgung vom öffentlich Dienst geleistet werden. Das Problem sehe ich eher darin dass Beamt:innen bis zu 71,75 Prozent von ihrer letzten Gehaltsstufe bekommen und Professor:innen sogar 100 Prozent. Mein Vorschlag wäre: statt den Beamt:innen was wegzunehmen alle zu Beamt:innen zu machen und dafür Gehälter zu deckeln das heißt auch die Vorständ:innen, auch von Großfirmen bekommen dann maximal so viel wie die höchst bezahlten Beamt:innen. Und nicht zu vergessen: es gibt Beamt:innen im einfachen Dienst, im gehobenen Dienst und im höheren Dienst. Eine Informatikgeschäftsführer:in bei einer sehr angesehenen Weltfirma mit 10O direkt Unterstellten hätte dann halt auch "nur" eines der Beamt:innenspitzengehälter.
zum Beitrag14.08.2025 , 13:54 Uhr
Danke für die Hinweise. Vermutlich sind Sie mit dem Bereich der Soziologie beruflich verbandelt? Oder gehört das einfach zum Handwerkszeug um Gesellschaftskritik und Gesellschaftsanalyse betreiben zu können. Das ist eine ehrliche Frage. Und nun eher noch was Kalauriges, was ich gerne mache bei zu überkomplexen Themen, die bei mir Komplexitätskomplexionen auslösen: was ergibt nun die Synthese von Anywheres und Somewheres?
zum Beitrag14.08.2025 , 11:41 Uhr
Guten Tag Lou Andreas-Salome, (wie geht denn der Accent?) vielen Dank für den Literaturhinweis. Den muss ich zuerst durchdringen um dann auf Auweioweiniveau mithalten zu halten. Beide von Ihnen scheinen mir sehr intelligent zu sein und auch sehr intellektuell. Da muss ich noch einiges nachholen um dann hoffentlich einigermaßen mithalten zu können. Was mir auf jeden Fall sehr gut gefällt sind ihre jeweiligen rhetorisch sehr bewanderten Raffinessen und ihre mir leider noch überlegene Bildungstiefe.
zum Beitrag14.08.2025 , 00:46 Uhr
Guten Abend shantivanille, herzlichen Dank für die mutigen Ausführungen. Leider bekommt man dann schnell Beifall von der falschen Seite, dennoch ist es notwendig diese Problematiken zu beschreiben. Ich habe ihren Text mehrfach lesen müssen und mir zuerst die zugrundeliegenden Konstrukte von somewheres und anywheres erarbeiten müssen. Ich vermute dass ihre abstrakten Formulierungen notwendig sind damit Ihnen nicht Hass und Hetze in Reinform entgegenprasseln.
zum Beitrag13.08.2025 , 14:47 Uhr
Sehr geehrter Herr Auweiowei, vielen Dank für den Literaturhinweis. Ab 02. Oktober 2025 ist Theweleits epochales Werk "Männerfantasien" wieder verfügbar mit einem langen Nachwort des Autors ergänzt. Habe das Werk noch nicht gelesen, aber es scheint angesichts der neueren Entwicklungen wiederum hoch aktuell zu sein.
zum Beitrag12.08.2025 , 13:05 Uhr
ob Patriarchat, ob Matriarchat ob Kalifat ob Trumpinat oder Putinat. Es wird keine leichte Aufgabe werden all dies abzuschaffen um dann das Schlankheitsdiktat angehen zu können. Bei Essstörungen werden nur Therapien helfen, auch bei anderen Suchtstörungen oder damit zusammenhängenden Erkrankungen im Zusammenhang mit Essverhalten sind Änderungen nicht leicht zu erreichen, beim überwiegend anderen Teil wird nur FDH helfen und auch das ehrliche Eingestehen dass beides nur selten gelingen wird: konsumieren, schlemmen, disziplinlos sein und gleichzeitig rank und schlank, gesund und fit sein. Der Preis: meist sichtbar und nur wenige können sich eben dem Diktat wirklich entziehen und zufrieden und stolz auf das Delikatessenlager sein.
zum Beitrag12.08.2025 , 12:44 Uhr
Liebe Hedele und Farmer, bitte den Text nochmals genau lesen, lohnt sich (diesen oberlehrer:innnenhaften Duktus darf man sich ob des oberflächlichen Kommentierens erlauben). Es geht nicht um die Diffamierung von Heimat, von Provinz sondern um ein Tiefenverständnis des neuen Antifeminismus von dem selbstverständlich auch die weiblichen Gegenparts nicht ausgenommen sind. Herzlichen Dank an Herrn Gesterkamp.
Mit respektvollen Grüßen
zum Beitrag27.07.2025 , 21:21 Uhr
Sehr geehrter Herr Scheunert, ich bedauere es sehr dass Sie sich diffamiert fühlen, das lag nicht in meiner Absicht. Dennoch lohnt es sich den Text von Herrn Kalle sorgfältig zu lesen. Ich vermute dass wir dann zum gleichen Ergebnis kommen: Herrn Kalle geht es eben nicht darum jeden abzuqualifizieren im Sinne eines primitiven "Wer-deutschen-Nationalmannschaften-zujubelt-schafft- ein- neues - Drittes- Reich" sondern die damit verbundenen Subtexte die regressiv einem fehlgeleiteten Patriotismus Vorschub leisten. Herr Kalle differenziert hervorragend und arbeitet hervorragend den Unterschied heraus von Deutschtümelei und einem unverfänglichen Stolz. Ihren weiteren Analysen stimme ich zu und attestiere Ihnen eher gut ausgeprägte Analysefähigkeiten
zum Beitrag27.07.2025 , 19:38 Uhr
Lieber Herr Auweiowei, vielen Dank für die Rückmeldung. Prima dass wir uns als Oberlehrende so gut verstehen; hätte ich nicht erwartet so positiv konnotiert zu werden. Herr Kalle beschreibt super, um ein bisschen nun den Jargon zu "lüften", den Prozess der regressiven Anteile. Doch: stolz darf man sein, die Sehnsucht nach Held:diener:innen kann ich auch nachfühlen, aber im Zeitalter von AFD lohnt es sich den tiefsinnigen und hermeneutisch unglaublich dichten erkenntnisreichen Text von Herrn Kalle mehrfach zu lesen und sich diesem Genuss hinzugeben und voll Stolz und Liebe sich zu erfreuen an so seltenen Zeitgenossen.
zum Beitrag27.07.2025 , 11:07 Uhr
Sehr geehrter Herr Kalle, eine Analyse der Kommentare lohnt sich. Ich habe vor dem Lesen der Kommentare vermutet dass ihrem Artikel sehr starke und emotionalisiert aufgeladene Entgegnungen folgen. Ich beglückwünsche Sie zu ihrem hervorragenden Beitrag und bin mir sicher dass das Konglomerat ihrer treffsicheren Tiefsinnigkeit die Leserschaft der Kommentierenden komplett überfordert hat. Allerdings zeigen die Reaktionen dass Sie treffsicher ins Braune getroffen haben. Um mit Adorno zu sprechen: Hopfen und Malz verloren und statt Halbbildung würde ich den Nenner deutlich erweitern. Herzlichen Dank für ihre Analyse und bitte weiter so.
zum Beitrag23.07.2025 , 06:53 Uhr
danke für die Rückmeldung. Ich zitiere: das sollten Sie beim Lesen des Artikels verstanden zu haben. Oder: der Splitter im Auge des Gegenübers ist das eine, der Balken im eigenen Auge das andere. Beim Lesen nun verstanden zu haben.
zum Beitrag21.07.2025 , 22:55 Uhr
Wer von uns ist keine ich-Hupe? Bitte zuerst den eigenen Fußabdruck analysieren. Habe jedoch großen Respekt vor der Artikelverfassenden. Das Tabu über Verstorbene nichts Negatives mehr schreiben zu dürfen? Freue mich sehr dass dem Verstorbenen umfassend ein würdiges Andenken seines irdischen Wirkens mehrperspektivisch angediehen wurde.
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