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18.08.2026 , 06:57 Uhr
Weg mit den kapitalistischen Rutenschwingern, weg mit den Regierern und weg mit der Mehrheit der Bevölkerung und her mit den Strafen. Das kann ich emotional nachvollziehen, wird aber vermutlich nicht ganz so leicht sein das in die Praxis umzusetzen. Was als erstes im Alltag helfen könnte: lächeln, nicht zu weit links fahren als Radfahrer, Handzeichen geben und leider bei gefährlichen Routen sich entscheiden: fahren oder nicht und vor allem grün wählen; die einzige Partei die am ehesten noch auch strukturelle Lösungen angeht hinsichtlich Lösungsversuche der erwähnten Probleme.
zum Beitrag17.08.2026 , 20:37 Uhr
Wer abenteuerlustig ist muss sich als Radfahrer:in am Freitag in den Feierabendverkehr der kollektiven hysterischen Heimraserei ins Wochenende reinwagen. Hier spiegelt der Straßenverkehr eine Gesellschaft, die zwar technisch und logistisch perfekt durchgetaktet ist, in der aber das soziale Bindegewebe – Empathie, Geduld und die Fähigkeit, das Gegenüber mitzudenken – spürbar brüchig geworden ist. Was hilft im Alltag: meine Alltagserfahrungen als Freitagsabenteurer auf dem Fahrrad. Auf Mikro-Ebene: möglichst viel Blickkontakt, deutliche positive Zeichensprache, Hand heben, Lächeln, viel Gestikulieren, sehr viel Raum einnehmen und so wird aus dem lästigen Fahrradfahrer ein sichtbarer Mensch. Das funktioniert wirklich und vor allem sehr mutig sein und so viel Raum einnehmen wie ein Auto. Funktioniert unter Garantie. Ängstlichere und weniger gestikulierende Fahrradfahrer:innen sind nach meiner Erfahrung deutlich gefährdeter. Das ist nicht jedem gegeben, aber bei gleicher Strecke ist man nach wenigen Wochen bekannt und wird ein sehr großer Bogen gefahren und liebevoll Rücksicht genommen. Aber nicht provokant fahren! Sondern nur raumgreifend und immer eher Richtung Straßenmitte.
zum Beitrag17.08.2026 , 15:17 Uhr
Die Gleichsetzung der AFD mit der NSDAP klingt plausibel. Ist dem so oder ist das nicht eher populistisch und unterkomplex? Machen wir mit solchen Gleichsetzungen und Dämonisierungen damit die AFD nicht größer als diese ohnehin schon ist? Die Grünen haben inzwischen wieder nach oben zeigende Umfragewerte. Gute überzeugende Politik ist angesagt und Ungarn hat gezeigt wie es geht. Vielleicht bleibt uns somit eine Orbanisierung erspart und ich vermute dass nur mittels legalen und legitimen Methoden die AFD eingehegt werden kann.
zum Beitrag17.08.2026 , 14:50 Uhr
Nachdem alles immer nur der AFD nützt sind nach ihren Ausführungen alle Denkanstrengungen obsolet. Nein, ich bin mir sicher, dass auch Sie nach dem richtigen Weg suchen, dass die AFD zumindest wieder einstellig wird. Und was ich nicht nachvollziehen kann: hat irgendeine der real existierenden Parteien Hemmungen die AFD verbieten zu wollen.? Nein, es geht darum, dass es eben nicht klappen wird und deshalb suchen wir (gehe mal davon aus, dass sie das auch wollen) nach Möglichkeiten wie wir die Wölfe im Schafspelz verhindern können.
zum Beitrag17.08.2026 , 14:15 Uhr
Falls die AFD an die Macht kommt und Sachsen anhält, in dem Sinne, dass der Wirtschaft nachhaltig Schaden angerichtet wird, dann wäre das für die Betroffenen traurig. Aber was wäre, falls wider Erwarten die Wirtschaft florieren würde und das ist nicht auszuschließen. Es gibt gute Gründe, dass vorübergehend blühende Landschaften in Sachsen-Anhalt strohfeuerartig entstehen könnten. Das wäre tragisch, denn dann wäre es denkbar dass ein Flächenbrand in der BRD entsteht und die Brände nicht mehr gelöscht werden können. Das muss verhindert werden, denn gerade im Niedergang der Wirtschaft muss die Demokratie sich bewähren und als demokratieresilient erweisen und den Versuchungen des Populismus nicht erliegen. Nur Fairness gegenüber der AFD kann das verhindern, das heißt sowohl legal und legitim sich verhalten, solange die Partei nicht verboten ist. Ansonsten werden die Delegitimierungen weiter voranschreiten; der Verfassungsschutz aus AFD-Sicht zum gesicherten Regierungsschutzextremismus mutieren. Beim Wohlstandsverlust zeigt sich ob wir in einer Wohlokratie oder Demokratie leben. Die AFD kann sarazziniert abgeschafft werden mittels legalen und legitimen demokratischen Wehrhaftigkeiten.
zum Beitrag16.08.2026 , 20:26 Uhr
Ein AfD-Verbot ist reine Symptombekämpfung, die das Problem verschärft und genau das Gegenteil des Gewollten bewirkt: Eine Nachfolgepartei könnte das, was der AfD verwehrt blieb, im Sauseschritt realisieren. Die Geister, die man rief, wird man nicht mehr los. Entsprechende Netzwerke werden bereits bespielt, und historische Vorbilder zeigen die Gefahr: Eine solche radikalisierte Kraft könnte nach einer Machtübernahme spiegelbildlich dazu übergehen, die etablierten Altparteien nach und nach selbst zu verbieten. Die soziologischen Ursachen – wie ökonomische Modernisierungsverlierer, die Angst vor sozialem Abstieg, kulturelle Entfremdung und ein tiefer Vertrauensverlust in staatliche Institutionen – verschwinden nicht per Dekret. Ein Verfahren liefert nur ein Märtyrer-Narrativ und treibt Millionen Wähler in den digitalen Untergrund. Rechtlich verlangt das Bundesverfassungsgericht zudem eine aktiv-kämpferische Haltung sowie „Potenzialität“, also die reale Chance, die Demokratie zu gefährden. Auch müssen alle V-Leute lückenlos abgeschaltet sein. Scheitert das Verfahren, wirkt dies wie ein staatliches Gütesiegel, das die Bewegung unumkehrbar stärkt.
zum Beitrag16.08.2026 , 19:35 Uhr
Wäre es nicht opportun, dass die Gesellschaft sich so nach und nach an Plebiszite gewöhnt, also dass man es wagt sich einen mündigen Bürger vorzustellen. Mehr Demokratie wagen? Und ich habe einen leisen Verdacht, dass die allermeisten real existierenden Parteien in der BRD Hintergedanken haben bei ihren Planungen.
zum Beitrag16.08.2026 , 16:35 Uhr
Als überzeugter Demokrat und leidenschaftlicher Verfechter einer wehrhaften Demokratie versuche ich die Argumente von Frau Wegge zu wiegen. Ich komme jedoch zu dem Schluss, dass Frau Wegge mit ihrer Strategie den Boden bereitet für deutlich mehr als 50 Prozent AFD - Wähler:innen, zuvörderst in den neuen Bundesländern. Ebenso wie in Niedersachsen auf legalem Wege Kandidat:innen nicht zur Wahl als Bürgermeister:innen zugelassen wurden, sind sämtliche Mittel, die legal aber nicht legitim sind, ein Eigentor und aktive Werbung für die AFD. Also: statt kontinuierlich Verbote zu fordern, die nie kommen werden, so wie Stuttgart 21 auch nie in Betrieb genommen werden wird, wäre es sinnvoller, gute Politik zu machen und es mit Karl Valentin zu halten: Sie, die AFD ignoriere ich nicht mal. Sich darauf zu konzentrieren, dass die AFD sich sarazziniert, sprich sich selbst abschafft. 2033 ist die Partei dann nicht einmalig, jedoch wieder einstellig. Legale, aber nicht legitime Mittel, sind leider immer der erste Schritt, hin auf dem Weg zu einer lupenreinen Demokratie und deshalb: nein, kein Verbot.
zum Beitrag05.08.2026 , 16:21 Uhr
Herr Dobrindt sagt nach meinem Kenntnisstand nichts anderes und würde sicherlich all ihren Aussagen zustimmen. Handelt es sich hierbei um Geflüchtete? Vielleicht, das weiß niemand so genau. Ein Teil wird bestimmt geflüchtet sein und wurde verfolgt. Andere wollen aus anderen gut nachvollziehbaren Gründen nicht mehr in ihrem Land sein und wollen unter Umständen nur aus einem einzigen Grund nach Europa: bessere Lebensumstände, das absolut berechtigte Anliegen und die Sehnsucht nach Wohlstand. Übrigens für, ich vermute weit über 90 Prozent der Deutschen, die Hauptmotivation in Deutschland bleiben zu wollen. Dass die überwiegende Mehrheit in Deutschland bleiben will aufgrund der real existierenden Demokratie? Nein, denn die Demokraten sind vermutlich in Deutschland in der absoluten Minderheit. Die große Mehrheit sind überzeugte Wohlokraten. Wird ihr Wohlstand gefährdet, dann hat man kein Problem sich zu dem zu bekennen was man in seinem Innersten wirklich ist und schwupps machen schon mal 30 Prozent ihr Kreuz bei der Neupartei und in Sachsen über 40 Prozent. Das bleibt übrig von der sogenannten wehrhaften Demokratie. Bei Wohlstandsverlust erweist sich: Wohlokratie statt Demokratie.
zum Beitrag05.08.2026 , 13:16 Uhr
Die AFD ist nach Rietzschel denkfaul und arbeitsscheu. Das wäre prima. Das war vielleicht mal so, aber inzwischen haben Rechtsintellektuelle mit Bildungstiefgang wesentliche Diskursräume besetzt. Die Leugnung dessen ist fatal. Der Verweis dass rechts und intellektuell sich ausschließt ist üblich aber damit erkennt man nicht wie brandgefährlich die Neuen Rechten sind und wie erfolgreich diese die Frankfurter Schule für ihre Zwecke instrumentalisieren. Leider ist meines Erachtens oft auch bei den anderen etablierten Parteien nur sehr bedingt Denkfleißiges und Arbeitsfindendes gängig. Helfen Pauschalisierungen und Abqualifizierungen wirklich um die AFD wirksam bekämpfen zu können. Helfen schallplattenförmige Schmähreden und Vorwürfe wie alles Rassisten, alles Faschisten wirklich. Hilft es wirklich dass der Verfassungsschutz Ausrufe wie "Alles für Deutschland" unter Strafe stellt? Ist es dann nicht so dass dies dann als Abkürzung dient: Statt Alternative für Deutschland wird die Partei an Stammtischen als Partei: AFD (Alles für Deutschland) tituliert. Wir benötigen ernsthafte Konfrontationen. Ja: alle die AFD wählen, genau alle unterstützen eine komplett antidemokratische Partei.
zum Beitrag05.08.2026 , 12:23 Uhr
Klimaschutz und Inklusion implizieren Menschenschutz. Der Einbau von Klimaanlagen rettet Menschen in Pflegeheimen, in Psychiatrien, in Gefängnissen und Wohnungen generell vor dem Hitzetod. Diese Erkenntnisse existieren seit Jahrzehnten und bisher haben alle Parteien das bisher nicht proaktiv in ihre Programme aufgenommen und entsprechende Visionen, Realvisionen und entsprechende Umsetzungspläne formuliert. Widersprechen solche Menschenschutzziele den Umweltschutzzielen? Nein, entsprechende Viabilitäten sind realisierbar. Notwendig hierzu ist jedoch dass "Altparteien und "Neuparteien" ideologiefrei und in klimatisierten Räumen mit kühlem Kopf konsensual herrschaftsfrei an konstruktiven Lösungen arbeiten und dann wird analog dem Gesamtkunstwerk der Rentenreform das auch gelingen und wie bekannt sind die Utopien von heute die Realitäten von morgen.
zum Beitrag03.08.2026 , 15:29 Uhr
die Flüchtlinge werden gut versorgt, bekommen solidarisch prima Bildungschancen und nicht wenige integrieren sich hervorragend und genießen ihr Leben im Wohlstand. Auch wer scheitert wird durch die Grundsicherung prima aufgefangen. Insgesamt sind im weltweiten Vergleich alle Flüchtlinge nicht benachteiligt sondern bevorzugt und über unser Steuersystem leisten insbesondere auch die Mittelschichten ihren Beitrag für mehr Gerechtigkeit. Das unser System zutiefst rassistisch sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Dass es Rassismus in der BRD gibt: ja. Welches Land würden Sie denn den Flüchtlingen als Alternative empfehlen?
zum Beitrag03.08.2026 , 15:00 Uhr
Was sind denn die positiven Nachrichten,die den Faschisten die Geschäftsgrundlage entziehen? Also: die positiven Verkündungen, dass wir in einer der freiesten und wohlhabendsten Gesellschaften leben, die die Welt bisher gesehen hat, haben den Faschist:innen nach meinem Kenntnisstand bisher weder die Geschäftsgrundlage entzogen, noch großflächige Entfaschisierungen bewirkt. Vielleicht so: die nicht vorhandenen Probleme müssen endlich mal benannt werden und allen denen, denen es gut geht oder die zufrieden sind, die müssen in den Westen remigrieren. Das könnte ich mir als gangbaren Weg vorstellen: Endlich, endlich sind dann alle Misepetrigen glücklich unter sich und so haben wir dem Faschismus für immer die Geschäftsgrundlage entzogen.
zum Beitrag31.07.2026 , 18:25 Uhr
Wer ist denn in Deutschland von staatlicher Gewalt betroffen und in welcher Form? Das klingt alles sehr nebulös und pauschalisierend; könnte man das noch sozialwissenschaftlich fundierter präzisieren?
zum Beitrag29.07.2026 , 00:34 Uhr
Im direkten statistischen Vergleich mit anderen Bevölkerungsgruppen in Deutschland ist Queerfeindlichkeit unter Muslimen messbar stärker ausgeprägt. Während die pauschale Aussage „Alle Muslime sind homophob“ falsch ist, zeigen sozialwissenschaftliche Erhebungen im direkten Gruppenvergleich ein deutliches Gefälle. Umfragen und Studien (wie Analysen der Friedrich-Ebert-Stiftung oder spezialisierte soziologische Erhebungen) zeigen bei der expliziten Ablehnung von Homosexualität folgende Tendenzen in Deutschland: Muslime: ca. 25 % äußern eine explizite Ablehnung. Orthodoxe Christen: ca. 23 % zeigen eine ähnlich hohe Ablehnungsrate. Katholiken & Protestanten: ca. 11 % lehnen Homosexuelle ab. Konfessionslose: Haben mit Abstand die höchste Akzeptanzrate. Greifen die Muster von rechts und links? Religion ist Opium fürs Volk und schadet der Gesundheit und der Queercommunity? Und wie ist das dann mit den religiösen Queers und der Intersektionalität und unten bei Leningrad sogar mit dem historischen Materialismus?
zum Beitrag22.07.2026 , 07:00 Uhr
An Claus Schenk Graf von Stauffenberg gibt es aus historischer und politischer Sicht deutliche Kritik. Obwohl er in Deutschland oft als Held des Widerstands gefeiert wird, betonen Historiker und Kritiker heute vermehrt seine problematischen Seiten. Später Bruch mit dem NS-Regime: Er unterstützte den Nationalsozialismus anfangs und begrüßte etwa die Aufhebung des Versailler Vertrages. Zum entschiedenen Gegner Hitlers wurde er erst ab 1942 angesichts der drohenden militärischen Niederlage. Keine demokratischen Ziele: Stauffenberg und viele Mitverschwörer lehnten die parlamentarische Demokratie ab. Sie strebten nach dem Umsturz ein autoritäres, nationalkonservatives System unter Führung von Eliten an. Nationalistische und antisemitische Äußerungen: Besonders in Polen steht er scharf in der Kritik. In einem Brief von 1939 bezeichnete er die polnische Bevölkerung als „unglaublichen Pöbel“ und äußerte sich abfällig über jüdische Bürger.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:18 Uhr
Als männlich gelesenes Geschöpf begrüße ich die ersten Gehversuche hin zur modernen Männlichkeit. Leider ist das Manifest primär unspezifisch und für vermutlich alle menschlichen Wesen zutreffend. Es gibt vereinzelt Passagen, die negative und toxische Männlichkeiten beschreiben, aber eine spezifische positive beschriebene Lebensweltorientierung für junge Männer fehlt weitgehend. Das beginnt schon beim Begriff: Moderne Männlichkeit würde der modernen Weiblichkeit entsprechen. Darum kann es jedoch nicht gehen, vermute ich. Sondern: Feminismus und spiegelbildlich dann Maskulinismus. Das klingt sperrig, aber es handelt sich nicht nur um ein Wortspiel, sondern ist Ausdruck, dass es an einer ausreichend komplexen Theorie fehlt. Der Feminismus hat viele mächtige Theoriegebäude, mit zahlreichen Vialitäten . Der Theoriediskurs hinsichtlich Maskulinismus ist noch dürr und zumindest auch bei fortschrittlicheren Denker:innen in der Tiefe noch selten angekommen und steckt noch in den Knabenschuhen. Es ist gut dass die Grün:innen und die Grünen sich nun gemeinsam auf den Weg machen dem Machismo der AFD auch theoretisch Paroli zu bieten. Denn wer die Begriffe besetzt, besetzt die Macht.
zum Beitrag05.07.2026 , 16:12 Uhr
Starke Analyse. Der Neoliberalismus als Mutter aller Probleme. Zumindest ein Ansatz bei dem es sich lohnt tiefergehend einzutauchen. Mit einer Überzeugung allein macht man die AFD nicht klein. Schön dass man eine Überzeugung hat, aber das hat die AFD auch. Zuerst kommt das Fressen dann die Moral und damit einhergehend die Überzeugung. Ein möglicher Weg? Von der Wohlokratie zur Demokratie. Die Linken machen es vor, die selbst als Abgeordnete ihr Einkommen deckeln: vorbildlich und mit Tiefenwirkung, ist nicht nur Symbolistik. Das ist ein Anfang. Und nun gilt es im Detail auszubuchstabieren wie man den Neoliberalismus aushebeln kann. Niemand hat hierzu ein fertiges Konzept, aber es wird gelingen. Es gibt zahlreiche Gemeinden und Städte deren Bürge unglaublich reich sind und die müssen nun über die Hebesätze und Umlagen ihren Beitrag leisten. Sie werden nicht geschröpft sondern sie legen ihr Geld jetzt in der Kommune so an dass die Schulen nicht marode sind, genügend Integrationsmaßnahmen möglich sind. Sie müssen nicht bluten sondern sie werden einfach gezwungen ihren solidarischen Beitrag zu leisten Es bleibt dann der oberen Mittelschicht und der Oberschicht noch genügend zum Prassen
zum Beitrag05.07.2026 , 15:28 Uhr
Frau Thompson bezeichnet sich aufgrund ihrer eigenen Kriterien als Faschistin par excellence. "Der Faschismus will die Aufhebung der Gewaltenteilung" so formuliert es Frau Thompson. Sie schreibt, dass die Polizei eine autoritäre Institution par excellence sei und selbst ein Treiber der Faschisierung." Merkt Frau Thompson nicht, dass sie damit für eine Aufhebung der Gewaltenteilung plädiert und sich somit mit der Faschisierung gemein macht.
zum Beitrag27.06.2026 , 09:55 Uhr
Die sogenannten Schmarotzer machen aus rein kapitalistischer Sichtweise doch alles richtig und ja die Deppen sind wirklich Deppen, denn nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger "sälber"
zum Beitrag26.06.2026 , 21:48 Uhr
das Ausspielen der verschiedenen Gruppen verstehe ich nicht. Wer eine 3-jährige Ausbildung mit 16 macht arbeitet nicht mehr und nicht weniger als ein Schüler der diese 3 Jahre mit Arbeit in der Schule verbringt. Auch danach: der fertig Ausgebildete arbeitet in einem Unternehmer, der Abiturient arbeitet danach als Student an der Universität. Während der Schüler und der Student während dieser 8 Jahre nicht entlohnt wird bekommt der Auszubildende und der Gesell Lohn. Insofern arbeiten alle gleich lang. Geistige Arbeit kann durchaus anstrengender sein als viele sogenannte hart arbeitende Entlohnungsarbeit in Großkonzernen. Das Gegeneinanderausspielen spielt wem in die Hände? Das Beamtenbashing ist besonders lustig. Auch rot-rot-rot schafft die Beamten nicht ab. Ich habe nichts gegen diese Abschaffungen, seltsamerweise sind Bundesländer, die das praktiziert haben, nach wenigen Jahren wieder davon abgekommen und nun müssen Beamte nachträglich besser besoldet werden aufgrund von Gerichtsurteilen. Weil diese angeblich zu üppig besoldet sind? Und warum empfiehlt nun die Rentenkommission nicht dass die Beamten einzahlen sollen. Beamtentum: weg damit! Und dann?
zum Beitrag26.06.2026 , 21:21 Uhr
das verstehe ich nicht: plädieren Sie nun für oder gegen Klimaanlagen? Aktuell helfen Klimaanlagen den vulnerablen Gruppen vermutlich doch am meisten oder nicht? Und zusätzlich langfristige Prävention und Klimaschutz schließen sich doch nicht aus? Wobei ich Klimaschutz seltsam finde, ich wäre eher für Menschenschutz. Was soll das bedeuten? Will man das bestehende Klima nun schützen dass es so bleibt? Und vor allem wurde das KIima schon mal gefragt? Und was ich auch nicht verstehe: plädiere Sie gegen eine schwarze Null, gegen ordentlich Rendite und gegen wettbewerbsfähige Automobile? Was wären denn die Konsequenzen? Ist es nicht so, dass alle Politikerinnen, egal welcher Couleur, genau für diese 3 Dinge einstehen, sobald man in der Regierungsverantwortung sich wiederfindet, seien die Parteifarben nun schwarz, rot, grün, gelb, regenbogenfarben und demnächst blau. Also: Gegen die schwarze Null sondern für? Gegen eine ordentliche Rendite sondern für? Gegen eine wettbewerbsfähige Automobilindustrie und für? Ich bin mir sicher, dass Sie eine tragfähige Konzeption in der Schublade haben mit einem pragmatischen Manifest. Warum wollen Sie uns das vorenthalten?
zum Beitrag19.02.2026 , 09:51 Uhr
Die AfD ist eine zugelassene, nicht verbotene Partei und in Umfragen etwa gleichauf mit der CDU, das heißt CDU und AfD sind aktuell die zwei größten Volksparteien. Solange diese mit der CDU konkurrierende Volkspartei nicht verboten ist, ist es geboten die AfD an Schulen einzuladen. Ansonsten müsste es dann auch ertragen dass in ostdeutschen Bundesländern Linke, Grüne, SPD und auch CDU nicht mehr an Schulen eingeladen werden. Es ist schwer erträglich die AfD an Schulen zu ertragen, aber das muss die real existierende Demokratie der BRD aushalten. Was ich per Briefwahl gewählt habe für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: 2 mal grün. Was tut das hier zur Sache: ich möchte nicht dass die Grünen in Zukunft an Schulen verboten werden. Die AfD bekommt man nur klein indem man fair mit ihr umgeht.
zum Beitrag18.02.2026 , 12:08 Uhr
In Putinland darf man bestimmt nicht äußern dass Russland eine Diktatur sei. Für mich immer ein Indikator dass ein Land eine Diktatur ist: man darf in solchen Ländern so was Schlimmes nicht sagen, denn dann gehört man ins Gefängnis.
zum Beitrag17.08.2025 , 14:44 Uhr
Sehr geehrte Frau Brehn, ich stimme Ihnen weitgehend zu. Ein körperlich schonender Job kann jedoch ebenfalls sehr stressig sein und wie immer ist es etwas schwierig mit den Pauschalisierungen. Ich kenne hart körperlich arbeitende Maurer, die seit über 40 Jahren in dieser Branche tätig sind und topfit sind und ich kenne viele Akademiker:innen die knapp nach 60 mit ihrem Job aufhören mussten mit de facto burnout. Ein Beamter im Finanzamt: kennen Sie da jemanden persönlich? Erstens sind das überwiegend Idealisten, da diese auch andere Möglichkeiten hätten deutlich mehr zu verdienen. Mein Tipp: Leute, egal in welcher Branche kennenlernen, vorurteilsfrei zu hören und dann bin ich mir sicher dass jeglicher Neid und jegliche Pauschalisierungen aufhören. Doch: es gibt Busfahrer:innen die mit 70 getestet super fahren, umsichtig und belastbar und denen ich vertraue, mit denen ich auch Skatspiele. Sprich: jeder soll so lange arbeiten dürfen wie er möchte und für alle eine erhöhte Grundsicherung im Alter, alles finanzierbar.
zum Beitrag17.08.2025 , 13:30 Uhr
Sehr geehrter Herr Krause, da haben Sie im Detail recht, jedoch ist es so dass der überwiegende Teil der Beamt:innen in den letzten 2 Jahren nicht mehr befördert wird und somit stimmt es weitestgehend mit der letzten Gehaltsstufe. Das mit den Dienstjahren ist auch richtig. Also: man vergleiche einen nichtverbeamtete Lehrkraft mit einer verbeamteten Lehrkraft in der gleichen Gehaltsstufe und mit gleicher Anzahl von Dienstjahren und siehe da: die nichtbeamtete Lehrkraft bekommt deutlich weniger Rente als die pensionierte Lehrkraft Pension. Man Anliegen war jedoch ein anderes: alle sollten in den Genuss der Beamt:innen kommen. Das wäre finanzierbar und leistbar und so könnte man Altersarmut wirksam bekämpfen.
zum Beitrag14.08.2025 , 16:23 Uhr
Die Beamt:innen würden gerne in die Rentenkasse einzahlen, aber dann müsste als Ausgleich auch die Zusatzversorgung vom öffentlich Dienst geleistet werden. Das Problem sehe ich eher darin dass Beamt:innen bis zu 71,75 Prozent von ihrer letzten Gehaltsstufe bekommen und Professor:innen sogar 100 Prozent. Mein Vorschlag wäre: statt den Beamt:innen was wegzunehmen alle zu Beamt:innen zu machen und dafür Gehälter zu deckeln das heißt auch die Vorständ:innen, auch von Großfirmen bekommen dann maximal so viel wie die höchst bezahlten Beamt:innen. Und nicht zu vergessen: es gibt Beamt:innen im einfachen Dienst, im gehobenen Dienst und im höheren Dienst. Eine Informatikgeschäftsführer:in bei einer sehr angesehenen Weltfirma mit 10O direkt Unterstellten hätte dann halt auch "nur" eines der Beamt:innenspitzengehälter.
zum Beitrag14.08.2025 , 13:54 Uhr
Danke für die Hinweise. Vermutlich sind Sie mit dem Bereich der Soziologie beruflich verbandelt? Oder gehört das einfach zum Handwerkszeug um Gesellschaftskritik und Gesellschaftsanalyse betreiben zu können. Das ist eine ehrliche Frage. Und nun eher noch was Kalauriges, was ich gerne mache bei zu überkomplexen Themen, die bei mir Komplexitätskomplexionen auslösen: was ergibt nun die Synthese von Anywheres und Somewheres?
zum Beitrag14.08.2025 , 11:41 Uhr
Guten Tag Lou Andreas-Salome, (wie geht denn der Accent?) vielen Dank für den Literaturhinweis. Den muss ich zuerst durchdringen um dann auf Auweioweiniveau mithalten zu halten. Beide von Ihnen scheinen mir sehr intelligent zu sein und auch sehr intellektuell. Da muss ich noch einiges nachholen um dann hoffentlich einigermaßen mithalten zu können. Was mir auf jeden Fall sehr gut gefällt sind ihre jeweiligen rhetorisch sehr bewanderten Raffinessen und ihre mir leider noch überlegene Bildungstiefe.
zum Beitrag14.08.2025 , 00:46 Uhr
Guten Abend shantivanille, herzlichen Dank für die mutigen Ausführungen. Leider bekommt man dann schnell Beifall von der falschen Seite, dennoch ist es notwendig diese Problematiken zu beschreiben. Ich habe ihren Text mehrfach lesen müssen und mir zuerst die zugrundeliegenden Konstrukte von somewheres und anywheres erarbeiten müssen. Ich vermute dass ihre abstrakten Formulierungen notwendig sind damit Ihnen nicht Hass und Hetze in Reinform entgegenprasseln.
zum Beitrag13.08.2025 , 14:47 Uhr
Sehr geehrter Herr Auweiowei, vielen Dank für den Literaturhinweis. Ab 02. Oktober 2025 ist Theweleits epochales Werk "Männerfantasien" wieder verfügbar mit einem langen Nachwort des Autors ergänzt. Habe das Werk noch nicht gelesen, aber es scheint angesichts der neueren Entwicklungen wiederum hoch aktuell zu sein.
zum Beitrag12.08.2025 , 13:05 Uhr
ob Patriarchat, ob Matriarchat ob Kalifat ob Trumpinat oder Putinat. Es wird keine leichte Aufgabe werden all dies abzuschaffen um dann das Schlankheitsdiktat angehen zu können. Bei Essstörungen werden nur Therapien helfen, auch bei anderen Suchtstörungen oder damit zusammenhängenden Erkrankungen im Zusammenhang mit Essverhalten sind Änderungen nicht leicht zu erreichen, beim überwiegend anderen Teil wird nur FDH helfen und auch das ehrliche Eingestehen dass beides nur selten gelingen wird: konsumieren, schlemmen, disziplinlos sein und gleichzeitig rank und schlank, gesund und fit sein. Der Preis: meist sichtbar und nur wenige können sich eben dem Diktat wirklich entziehen und zufrieden und stolz auf das Delikatessenlager sein.
zum Beitrag12.08.2025 , 12:44 Uhr
Liebe Hedele und Farmer, bitte den Text nochmals genau lesen, lohnt sich (diesen oberlehrer:innnenhaften Duktus darf man sich ob des oberflächlichen Kommentierens erlauben). Es geht nicht um die Diffamierung von Heimat, von Provinz sondern um ein Tiefenverständnis des neuen Antifeminismus von dem selbstverständlich auch die weiblichen Gegenparts nicht ausgenommen sind. Herzlichen Dank an Herrn Gesterkamp.
Mit respektvollen Grüßen
zum Beitrag27.07.2025 , 21:21 Uhr
Sehr geehrter Herr Scheunert, ich bedauere es sehr dass Sie sich diffamiert fühlen, das lag nicht in meiner Absicht. Dennoch lohnt es sich den Text von Herrn Kalle sorgfältig zu lesen. Ich vermute dass wir dann zum gleichen Ergebnis kommen: Herrn Kalle geht es eben nicht darum jeden abzuqualifizieren im Sinne eines primitiven "Wer-deutschen-Nationalmannschaften-zujubelt-schafft- ein- neues - Drittes- Reich" sondern die damit verbundenen Subtexte die regressiv einem fehlgeleiteten Patriotismus Vorschub leisten. Herr Kalle differenziert hervorragend und arbeitet hervorragend den Unterschied heraus von Deutschtümelei und einem unverfänglichen Stolz. Ihren weiteren Analysen stimme ich zu und attestiere Ihnen eher gut ausgeprägte Analysefähigkeiten
zum Beitrag27.07.2025 , 19:38 Uhr
Lieber Herr Auweiowei, vielen Dank für die Rückmeldung. Prima dass wir uns als Oberlehrende so gut verstehen; hätte ich nicht erwartet so positiv konnotiert zu werden. Herr Kalle beschreibt super, um ein bisschen nun den Jargon zu "lüften", den Prozess der regressiven Anteile. Doch: stolz darf man sein, die Sehnsucht nach Held:diener:innen kann ich auch nachfühlen, aber im Zeitalter von AFD lohnt es sich den tiefsinnigen und hermeneutisch unglaublich dichten erkenntnisreichen Text von Herrn Kalle mehrfach zu lesen und sich diesem Genuss hinzugeben und voll Stolz und Liebe sich zu erfreuen an so seltenen Zeitgenossen.
zum Beitrag27.07.2025 , 11:07 Uhr
Sehr geehrter Herr Kalle, eine Analyse der Kommentare lohnt sich. Ich habe vor dem Lesen der Kommentare vermutet dass ihrem Artikel sehr starke und emotionalisiert aufgeladene Entgegnungen folgen. Ich beglückwünsche Sie zu ihrem hervorragenden Beitrag und bin mir sicher dass das Konglomerat ihrer treffsicheren Tiefsinnigkeit die Leserschaft der Kommentierenden komplett überfordert hat. Allerdings zeigen die Reaktionen dass Sie treffsicher ins Braune getroffen haben. Um mit Adorno zu sprechen: Hopfen und Malz verloren und statt Halbbildung würde ich den Nenner deutlich erweitern. Herzlichen Dank für ihre Analyse und bitte weiter so.
zum Beitrag23.07.2025 , 06:53 Uhr
danke für die Rückmeldung. Ich zitiere: das sollten Sie beim Lesen des Artikels verstanden zu haben. Oder: der Splitter im Auge des Gegenübers ist das eine, der Balken im eigenen Auge das andere. Beim Lesen nun verstanden zu haben.
zum Beitrag21.07.2025 , 22:55 Uhr
Wer von uns ist keine ich-Hupe? Bitte zuerst den eigenen Fußabdruck analysieren. Habe jedoch großen Respekt vor der Artikelverfassenden. Das Tabu über Verstorbene nichts Negatives mehr schreiben zu dürfen? Freue mich sehr dass dem Verstorbenen umfassend ein würdiges Andenken seines irdischen Wirkens mehrperspektivisch angediehen wurde.
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