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meine Kommentare
08.08.2026 , 09:45 Uhr
Verfrühtes Sommerloch und Massenhysterie = Fall „Timmy“.
zum Beitrag07.08.2026 , 23:48 Uhr
Die Sitte, Straßen nach Menschen zu benennen, ist historisch gar nicht besonders alt und ich halte auch wenig davon.
Es bringt nachfolgenden Generationen doch viel mehr, wenn sie aus dem Straßennamen etwas über die Geschichte der Straße lernen können. Warum also nicht zB einfach mal eine Straße Dönerbudenstraße oder Werkstattstraße oder was auch immer die betreffende Straße prägt, nennen?
zum Beitrag07.08.2026 , 11:41 Uhr
Im Krieg werden ganz reale, echte Menschen ganz real getötet. Meinen Sie, die Wehrlosigkeit der Rentner in Butscha und Irpin hätte ihnen genutzt? Und wer weiß - vielleicht waren die von den Russen ermordeten Menschen ja sogar alle überzeugte Zivilisten und haben vor dem Massaker heftig gegen die Wehrpflicht gestritten. Es half halt alles nichts.
Nirgendwo treffen Ideale und Realität so schonungslos aufeinander wie an dem Punkt, an dem es wirklich nur noch um Leben und Tod geht.
zum Beitrag06.08.2026 , 22:20 Uhr
Und? Soll das jetzt das typisch deutsche Totschlagsargument „Doppelmoral“ sein oder so?
zum Beitrag06.08.2026 , 12:02 Uhr
Holla, das ist ja mal ein Text, den wir so oder so ähnlich noch nie über die Bundeswehr lasen.
"Wenn es darum geht, den Staat zu verteidigen, sind und bleiben kritische Gedanken unnütz – also, für den Staat."
Kritische Gedanken interessieren Russland erst recht nicht. Deine behutsame Selbstachtsamkeit rettet dich im Fall eines Angriffes bestimmt nicht.
zum Beitrag06.08.2026 , 08:48 Uhr
Die Verteidigung Deutschlands gegen Russland und die Verteidigung Deutschlands gegen die AfD sind ein Ding.
zum Beitrag06.08.2026 , 08:40 Uhr
„Zynisch“?
Das ist nicht einfach nur zynisch, das ist sadistisch.
zum Beitrag05.08.2026 , 16:23 Uhr
Himmel, sind wir hier jetzt im Kommentarbereich der "Berliner Zeitung"?
Die Russen schießen seit 2014 gezielt auf zivile Ziele. Der Terror hat Methode.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:04 Uhr
Gibt's doch:
de.wikipedia.org/w...pal_Alfonso_Murube
zum Beitrag05.08.2026 , 10:03 Uhr
Eben. Das ganze scheint doch sehr stark wie eine dieser Facbook-Parties gewesen zu sein - leider mit grauenhaften 100 Toten.
Wäre es so schwierig, wenigstens mit einigen dieser Männer und Jungs ein paar Gespräche zu führen, um sich ein klareres Bild darüber zu machen, was sie dazu gebracht hat, da mitzumachen? "Es habe Gerüchte gegeben" oder "Es hieße, die Grenze sei offen" oder ähnliches ist banal und nichtssagend. Irgendwo gibt es immer irgendwelche Gerüchte.
zum Beitrag05.08.2026 , 09:19 Uhr
Morgens um 10 Besuch vom Kunden und erstmal von der Sekretärin Aschenbecher und Cognac heranschaffen lassen...
zum Beitrag04.08.2026 , 14:36 Uhr
An jene hier, die fragen, ob unsere Eltern oder Großeltern nur so vor sich hin gewerkelt hätten:
Nein, natürlich nicht. Aber sie hatten zB keine Emails, die blitzschnell versandt und auf die möglichst schnell eine Antwort erwartet wird, sondern es lief die Korrespondenz per Post. Kein Kunde erwartete eine blitzschnelle Rückmeldung. Sie hatten auch kein Handy, mit dem einem ein Chef spät abends eine Nachricht schicken kann. Es gab auch keine Videokonferenzen und noch viel früher nicht mal Computer, sondern Schreibmaschinen.
Der technische Fortschritt, und das wissen wir doch alle, hat eben nie zu weniger Arbeit geführt, sondern immer nur dazu, dass erwartet wird, dass in der ersparten Zeit ein höheres Pensum erledigt wird.
zum Beitrag04.08.2026 , 11:29 Uhr
Faschistisch oder vielleicht besser faschistoid passt aber, wenn man die Gemeinsamkeiten von deutschem Rechtsextremismus, Russland und China beschreiben will.
zum Beitrag04.08.2026 , 10:26 Uhr
Jeder Wähler ist erwachsen. Wer eine rechtsextremistische Partei wählt, der muss sich diese Wahl zurechnen und sich damit selbst als Rechtsextremist bezeichnen lassen.
Viele Konservative, aber auch solche Gestalten wie Wagenknecht und Friedrich fordern einerseits, man solle Wähler der AfD ernstnehmen, behaupten aber andererseits, man dürfe ihnen ihre freie Wahl nicht zurechnen. Als seien sie kleine Kinder oder Leute, die sozusagen in höchster Not und ohne ganz Herr ihrer Sinne zu sein, rechtsextremistisch wählen.
Beides geht nicht, und Kowalczuk zeigt das immer sehr deutlich auf.
zum Beitrag03.08.2026 , 23:24 Uhr
Er hat mit allem recht.
zum Beitrag03.08.2026 , 14:55 Uhr
Soso, und wie? Geben Sie doch mal ein paar Links.
Tatsache ist: Sie kommen nur mit der Fähre oder dem Flugzeug nach Europa. Abgesehen davon, dass viele der jungen Männer und Teenager nicht danach aussahen, als ob sie viel Geld für das Ticket dabeihatten, wird vor dem Besteigen der Fähre jeder kontrolliert. Keiner ohne gültige Papiere, d.h. Personalausweis aus einem EU-Land, oder Visum im Pass, kommt auf das Schiff.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:46 Uhr
Wie soll Europa Marokko dazu zwingen, eine Politik zu machen, die weniger Jugendarbeitslosigkeit hervorbringt? Denn die ist die Ursache für diese Migration (nicht: Flucht, das ist rechtlich etwas anderes).
Es gibt nämlich in Marokko keine breite politische Verfolgung zehntausender junger Männer.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:42 Uhr
Dann ist Italien mit mehr als doppelt so vielen irregulär eintreffenden Migranten viel schlimmer. Wann setzt jemand mal das Schengen-Abkommen mit Italien aus und kontrolliert alle Reisenden von dort?
zum Beitrag03.08.2026 , 08:26 Uhr
Nicht nur anmaßend, sondern auch einfach nur dumm.
Ceuta ist nicht Teil des Schengenraumes, und selbst wenn es das wäre: von dort kommt man nicht aufs Festland, ohne dass die Papiere spätestens am Hafen kontrolliert werden. Und keiner ohne Papiere darf auf die Fähre nach Algeciras. Insofern sind sowohl die marokkanischen Teenager, die die Stadt gestürmt haben als auch die ehrlosen rechten Politiker Europas ziemlich dämlich.
zum Beitrag01.08.2026 , 12:05 Uhr
Aber immerhin weiß man dann sofort, wer es war.
Mein Punkt ist: wenn in Spanien die Fußfessel eindeutig wirkt, dann kann man es ja wohl hier wenigstens versuchen.
Aber mit dem Argument „100prozentig klappt es nie“ versucht man es hierzulande halt gar nicht erst. Warum nicht? Weil die armen Gefährder damit in ihrer Freiheit eingeschränkt werden? Das wird ein Frauengefährder in Spanien auch. Und???
zum Beitrag30.07.2026 , 22:28 Uhr
Es reicht völlig, wenn die fussfessel Alarm gibt, wenn der Träger sich einer Demo, einem Weihnachtsmarkt oder einer Synagoge nähert.
zum Beitrag30.07.2026 , 10:23 Uhr
“Hundertprozentigen Schutz vor Vergewaltigungen kann es nicht geben. Gerade junge Männer sind schwer kontrollierbar. Daher sind Fussfesseln wie in Spanien und ein Nur-Ja-heißt-ja-Gesetz sinnlos.”
Erklär mir, warum das Unsinn ist, das Gleiche in Bezug auf islamistischen Terror aber nicht.
zum Beitrag30.07.2026 , 09:56 Uhr
Ginge es hier nur um die Integration, dürfte es keine biodeutschen Islamisten geben. Es gibt sie aber.
Es sollte dann auch in mehrheitlich muslimischen Ländern gar keine Islamisten geben. Gibt es aber. Es sind sogar die meisten Opfer von Islamisten Muslime.
Des Weiteren müsste es dann zB auch gewalttätige religiöse Fanatiker migrantischer Herkunft mit anderer Religion geben. Es werden schließlich nicht nur Muslime nicht immer gut integriert. Gibt es aber nicht.
Da bleibt als wichtiger Faktor nun mal nur der Islam und die nachweislich global ausgesprochen schlechte Bilanz, was gewalttätigen religiösen Fanatismus betrifft.
zum Beitrag29.07.2026 , 21:19 Uhr
Aber das ist doch genau mein Punkt. Man überlässt der Rechten aus Angst davor, den Rechten zu nützen, kampflos die Deutungshoheit und nützt ihnen so.
zum Beitrag29.07.2026 , 11:03 Uhr
Richtig.
Man würde der AfD sofort etwas Wind aus den Segeln nehmen, wenn man als dezidiert Linker mit Regenbogenflagge vor islamistischen Moscheen, vor Vertretungen der Islamischen Republik Iran oder meinetwegen auch der Vereinigten Arabischen Emirate demonstrierte.
Macht aber niemand.
zum Beitrag29.07.2026 , 11:01 Uhr
Wo ist diese linke Islamkritik denn nun konkret? Wie sichtbar ist sie?
Warum demonstriert z. B. niemand mit Regenbogenflagge vor islamistischen Moscheen?
"....darum, die Angehörigen einer ganzen Religionsgemeinschaft unter Terrorismus-Generalverdacht zu stellen und damit pauschal zu kriminalisieren"
Nein. Wenn Linke wie selbstverständlich die katholische Kirche oder evangelikale Christen aufs Korn nehmen, dann wirft ihnen auch niemand - jedenfalls keine Linken! - vor, die Angehörigen der größten Religion der Welt unter Sonstwas-Verdacht zu stellen.
Das muss Linken auch mit dem Islam möglich sein!
zum Beitrag28.07.2026 , 11:20 Uhr
Keine Islamismuskritik ohne Islamkritik.
Linke Positionen gegenüber dem Katholizismus bzw. Christentum zielen schließlich auch fast immer auch auf die Kernbereiche dieses Glaubenssystems und nicht nur auf irgendwelche Fanatismen.
Man kann z.B. als linke Feministin nicht so tun, als sei das Kopftuch erst dann ein Problem, wenn dessen Trägerin auch ganz offiziell die Rechte von Frauen abschaffen will. Nein, auch das Kopftuch selbst ist mit einem linken Frauenbild nur schwer zu vereinbaren, denn dahinter steht nun mal wie hinter jeder geschlechtsspezifischen Kleidungsvorschrift die Prämisse, dass Frauen und Männer ungleich seien. Warum sollten entsprechende Prämissen bei unfanatischen Katholiken seziert und kritisiert werden, bei Muslimen aber erst, wenn sie zu Islamisten werden?
zum Beitrag28.07.2026 , 11:15 Uhr
Viel schlimmer und widerlicher ist, dass Klöckner dem queeren Netzwerk in der Bundestagsverwaltung verboten hat, als Fußgruppe beim CSD mitzulaufen.
Jetzt behauptet sie IN IHRER EIGENSCHAFT ALS Bundestagspräsidentin stehe sie voll hinter Menschen, die für "ihre Rechte, für Gleichberechtigung und Vielfalt einstehen".
Nein, tut sie nicht. Denn als oberste Dienstherrin hat sie erst letztes Jahr ihren Untergebenen genau das verboten.
zum Beitrag28.07.2026 , 11:12 Uhr
Es mag sein, dass sich Rechtsextremisten und Islamisten abstrakt, im Hass, einig sind.
Aber erstens unterscheiden sie sich dann im wahren Leben doch noch irgendwo, und zweitens sind sich Linke in ihren Reaktionen auf Rechtsextremismus und Islamismus eben absolut überhaupt nicht einig.
Wenn es einen rechtsextremistischen Anschlag gibt, sagt eben kein Linker "...diese Leute sind sich mit Islamisten in ihrem Hass einig." Da wird absolut kein Konnex hergestellt.,
Und wie ich unten schrieb: es fehlt eine sichtbare linke Islam(ismus)kritik: "Ich kenne diverse Social-Media-Accounts, auf denen Linke gezielt und strategisch Rechte aufs Korn nehmen.
Ich kenne nicht eines, in dem ein Linker gezielt und strategisch Islamisten aufs Korn nimmt. Wo ist denn zB ein Streitgespräch eines Linken mit Pierre Vogel zu sehen? Wo macht sich eine Linke über fanatische Niqabträgerinnen lustig?"
Wo versuchen Linke, Islamismus systematisch als uncool, dumm und verabscheuenswürdig darzustellen?
Und ja, dazu muss man vielleicht auch mal das Risiko eingehen, Islam und Islamismus zu vermischen. "Rechts" und "rechtsextrem" wird ja auch nicht immer sauber getrennt, wenn's der Sache dient.
zum Beitrag27.07.2026 , 19:30 Uhr
Ich kenne diverse Social-Media-Accounts, auf denen Linke gezielt und strategisch Rechte aufs Korn nehmen.
Ich kenne nicht eines, in dem ein Linker gezielt und strategisch Islamisten aufs Korn nimmt. Wo ist denn zB ein Streitgespräch eines Linken mit Pierre Vogel zu sehen? Wo macht sich eine Linke über fanatische Niqabträgerinnen lustig? Wo ist die linke Islamkritik?
zum Beitrag27.07.2026 , 19:26 Uhr
Der Unterschied ist also nur ein nebensächliches Detail? Auf dem ostdeutschen Dorf kann man also genausogut den Islamismus und in der Berliner Moschee den Rechtsextremismus bekämpfen, weil ja sowieso beides quasi dasselbe ist?
zum Beitrag27.07.2026 , 15:50 Uhr
Man würde das Thema endlich nicht mehr den Rechten überlassen und könnte vielleicht bessere Lösungen als die finden.
zum Beitrag27.07.2026 , 11:02 Uhr
Was genau soll denn das nun konkret heißen?
Dass ein Täter IN Deutschland sozialisiert wurde, bedeutet nicht viel. Man kann auch in Deutschland in einem islamistischen Milieu sozialisiert werden. Überhaupt gibt es ja nicht eine einzige “deutsche” Sozialisation, sonst wären wir ja fast alle gleich.
Das Problem sehe ich eher gerade darin, dass es in Deutschland keine wirkungsvolle oder auch nur besonders sichtbare Islamkritik von links gibt. Anders als Kritik an zB der katholischen Kirche, die für deutsche Linke selbstverständlich ist.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:06 Uhr
“ Wegen des Angriffs beim CSD hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner Trauerbeflaggung auf halbmast für den Bundestag angeordnet. Sie sei zutiefst erschüttert, erklärte die CDU-Politikerin. »Wer Menschen attackiert, die für Freiheit, gleiche Rechte und Vielfalt einstehen, greift die Grundlage unseres demokratischen Gemeinwesens an, der tritt die Menschenwürde mit Füßen«, “
Aber das Regenbogennetzwerk der Bundestagsverwaltung darf offiziell nicht “für Freiheit, gleiche Rechte und Vielfalt einstehen”, nicht wahr, Frau Klöckner?
Heuchelei.
zum Beitrag26.07.2026 , 12:39 Uhr
Es war ja nicht das eigentliche Festgelände, zumindest nicht mehr um diese Tageszeit
zum Beitrag26.07.2026 , 12:18 Uhr
Gar nicht erwähnt wird hier der Anschlag auf den Pride in Oslo.
Übrigens war dort am Tag danach die Stimmung in der Stadt und im Land eine ganz andere. In Berlin sind heute Morgen die Cafés voll, nirgendwo nimmt man auch nur annähernd die Betroffenheit, die Trauer und den Trotz wahr, die damals in Norwegen vorherrschten.
zum Beitrag26.07.2026 , 11:04 Uhr
Da erscheinen einem die Zankereien über die Haltung zum Nahostkonflikt noch einmal umso bizarrer.
DAS hier ist der Feind: der ganz normale Hass und der Vernichtungswille, dem sich LGBT-Menschen seit jeher ausgesetzt sehen. Und nicht etwa andere Meinungen zu Palästina oder sonstwas.
Seien wir mit unseren Gedanken und unserem ganzen Mitgefühl bei den Opfern des Anschlages und lasst uns hoffen, dass der oder die Mörder rasch gefasst und gerecht bestraft werden.
zum Beitrag25.07.2026 , 08:49 Uhr
Diese Verknüpfung findest du in meinem Posting nicht, schon gar nicht ausdrücklich.
Tatsache ist, dass diese Solidarität eine Einbahnstraße ist. Und nicht nur das: Queers werden in Palästina geächtet und verfolgt. Keine dieser Dykes* und Co könnte dort unbehelligt über die Straße gehen, schon gar nicht mit Regenbogenflagge.
Und das wissen diese Leute selbst sehr wohl. Das macht es ja so absurd.
zum Beitrag24.07.2026 , 11:45 Uhr
178 Euro für zwei Flaschen Weißwein beim Straßenfest in Oslo, die ich letzten Monat bezahlt habe, würde ich jetzt nicht als “nicht so teuer, wie man immer glaubt”, bezeichnen.
Norwegens Alkoholpreise liegen ca 230 Prozent über dem Durchschnittspreis der EU. Zugegeben: die von Deutschland bei 85 Prozent. Der Unterschied ist jedenfalls massiv.
Und so gut war der Wein echt nicht.
zum Beitrag24.07.2026 , 10:30 Uhr
Werden auf irgendeiner dieser ganzen Veranstaltungen eigentlich heterosexuelle Palästinenser_innen mit Regenbogenflagge mitmarschieren?
Nach dem Motto “Palestinians for Queers - Thank you for all the solidarity”?
zum Beitrag23.07.2026 , 11:39 Uhr
Aber nochmal: wo ergibt sich der Zusammenhang mit Queerness? Wieso sollte man palästinasolidarisch sein, WEIL man queer ist?
Und wie queersolidarisch ist eigentlich Palästina?
zum Beitrag22.07.2026 , 16:09 Uhr
Man kann sich ausmalen, wie viele Morddrohungen und Beleidigungen Herr Korenke von Anhängern der AfD schon erhalten hat....
zum Beitrag22.07.2026 , 14:23 Uhr
Oder man lässt die Herren und Damen gar nicht erst auf das Gleis, bevor sie nicht wieder halbwegs nüchtern sind.
zum Beitrag22.07.2026 , 14:21 Uhr
Allerdings muss man sich in Norwegen übermäßigen Alkoholgenuss erstmal leisten können ;)
zum Beitrag22.07.2026 , 12:22 Uhr
"Palästinasolidarische Queers " ist in sich komplett widersprüchlich. Man kann zwar palästinasolidarisch UND queer sein, aber nicht palästinasolidarisch WEIL queer. Man kann ja auch nicht prorussisch sein, weil man queer ist.
Change my mind.
zum Beitrag22.07.2026 , 10:59 Uhr
Abgesehen davon, ist Gewalt doch prinzipiell geächtet. So gut wie niemand sagt ausdrücklich, dass er Gewalt eigentlich ganz gut findet.
zum Beitrag21.07.2026 , 17:13 Uhr
Die Wähler der NSDAP sind auch nicht mit deren Verbot verschwunden. War das Verbot also sinnlos?
zum Beitrag21.07.2026 , 17:12 Uhr
Eine Partei kann kein Prüfverfahren beim Bundesverfassungsgericht beantragen.
zum Beitrag19.07.2026 , 16:33 Uhr
Allerdings knüpften die Europäer eben auch an ein Business an, dass in Afrika seit Jahrhunderten von Afrikanern und Arabern betrieben worden war und auch nach Abschaffung der Sklaverei in der Neuen Welt immer noch betrieben wurde. Der letzte Sklavenmarkt in Saudi-Arabien wurde im 20. Jahrhundert geschlossen. Zugleich ist es vielleicht kein Zufall, dass in den reichen arabischen Staaten Millionen Inder, Pakistaner, Philippiner und Indonesier harte Arbeit leisten und dabei kaum Rechte haben. Und was den als Haushaltshilfen und Kindermädchen für arabische Familien tätigen Frauen aus diesen Ländern alles regelmäßig zugemutet und angetan wird, ist bekannt.
Die Resolution wurde von Ghana eingereicht, wo sich früher das Asante-Reich befand. Wäre es wirklich nicht vorstellbar gewesen, die Täterschaft von Nichteuropäern wenigstens zu erwähnen, geschweige denn, Schlüsse daraus zu ziehen? Man könnte ja immerhin sagen, dass die heutigen Afrikaner ja gerade nicht von denen abstammen, die seinerzeit von Afrikanern oder Arabern gefangen und verkauft wurden.
Nicht, dass all das den Helferich interessierte. Aber wer dies alles ausblendet und nicht erwähnt, bietet eben Angriffspunkte.
zum Beitrag18.07.2026 , 20:54 Uhr
Die Rechtsextremisten wollen doch immer einen möglichst knallharten Strafvollzug.
zum Beitrag18.07.2026 , 13:09 Uhr
- Freundschaft mit MAGAs wie Richard Grenell
- Verbindungen zu Peter Thiel
zum Beitrag18.07.2026 , 13:08 Uhr
Im Artikel wird doch klargemacht, dass es auch aus linker Sicht sehr gute Argumente gegen Leihmutterschaft gibt. Links bedeutet gerade nicht, dass das Individuum seine Bedürfnisse und Wünsche über alles andere stellen darf.
zum Beitrag18.07.2026 , 13:05 Uhr
Sehr richtig!
zum Beitrag18.07.2026 , 13:03 Uhr
“… dass die Sklaverei nicht erst „mit dem transatlantischen Handel begann“. Eine „Strohmann“-Argumentation, sagt Kö: „In den Standardwerken zur Geschichte der Sklaverei wird diese Darstellung gar nicht bestritten.“ ”
Und dennoch erwähnt die Anfang des Jahres von der UN-Generalversammlung angenommene Resolution, die den Sklavenhandel als das “schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit” - gemeint ist tatsächlich auch das schlimmste aller Zeiten - weder den arabischen Sklavenhandel, noch, dass auch afrikanische Reiche, wie zB das Asante-Reich, massiv an diesem Handel verdienten und aktiv beteiligt waren.
zum Beitrag16.07.2026 , 21:10 Uhr
Glaub ich nicht. Kein echter Demokrat wird aus Abscheu über irgendwelche einzelnen Taten Linksradikaler zum Rechtsextremisten.
zum Beitrag16.07.2026 , 13:45 Uhr
Das war nicht meine Absicht. Aber sowohl das Grundgesetz als auch unsere Geschichte legitimieren eben ab einem bestimmten Punkt politische Gewalt zur Bewahrung der Demokratie. Wann ist dieser Punkt erreicht?
Oder, um sich jetzt doch auf diese Tat zu beziehen: wenn in drei Jahren das Vierte Reich gegründet wäre, wie würde dann die Geschichte später über Erfurt urteilen?
zum Beitrag16.07.2026 , 06:47 Uhr
Ab wann wäre Gewalt gegen Faschisten gerechtfertigt?
War zB der Versuch Elsers, Hitler zu töten, falsch und unmoralisch?
zum Beitrag15.07.2026 , 16:39 Uhr
Natürlich herrscht dann faktisch Zwang. Die grossen Ketten können es sich leisten, ihm zu gehorchen, die Eigentümergeführten kleinen Läden nicht. Folge: die Städte veröden noch mehr.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:37 Uhr
Meinen Sie, in zB den USA könnten Familien mal eben den Ausflug am Montag machen?
zum Beitrag15.07.2026 , 16:36 Uhr
Ich finde es am protestantischen Norwegen gut, dass es mehr oder weniger so ist wie bei uns. Ein Tag pro Woche, der nicht dem Terror von Profit und Konsum dient.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:34 Uhr
Nein.
Um ein Karstadt-Kaufhaus zu öffnen, braucht man nicht etwa nur ein paar Verkäuferinnen, sondern ca 300 Personen.
Warum sollen die leiden, damit andere konsumieren können?
Warum muss alles dem Profit und der “Freiheit”, also dem Ego, untergeordnet werden?
zum Beitrag14.07.2026 , 15:46 Uhr
Dann würden Bekennerschreiben an sich nutzlos - und damit auch die Aktion selbst.
zum Beitrag14.07.2026 , 07:06 Uhr
Noch besser wäre, Kindern bis 16 keine Smartphones zu geben.
zum Beitrag10.07.2026 , 17:50 Uhr
Vor einigen Tagen entrollten Mitglieder der baskischen Kleinstpartei EHKS in Pamplona ein riesiges Transparent, auf dem “Destroy Israel” stand - mitten in einer riesigen Menge. Eingeschritten ist wohl niemand.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:56 Uhr
Der Punkt ist, dass Russland Krieg als Kontinuum und sich bereits im Krieg mit uns begreift. Es braucht keinen Rekurs auf das Völkerrecht zu nehmen - das tat es beim Angriff auf die Ukraine schließlich auch nicht. Niemand hat je ernsthaft darüber diskutiert, ob Russland für den Krieg irgendwelche juristischen Rechtfertigungen hat - auch Russland selbst nicht.
zum Beitrag08.07.2026 , 18:46 Uhr
Absolut widerwärtig.
zum Beitrag08.07.2026 , 14:53 Uhr
Spannend. Nicht völlig, aber weitgehend faktenfrei kommentiert.
Desinformationskampagnen, Trollfabriken und Cyberattacken dienen dazu, uns politisch zu schwächen, damit wir z. B. gerade nicht stark aufrüsten und dann im Falle eines militärischen Angriffes weniger Widerstand leisten können. Es ist gerade militärische Schwäche, die Russland dazu animiert, anzugreifen.
Russland sagt sich nicht "Oh, schau, Deutschland hat so eine schlecht ausgerüstete Bundeswehr, das ist für uns keine Bedrohung, also lassen wir es in Ruhe."
Nein, Russland sagt sich "Oh, schau, Deutschland hat so eine schlecht ausgerüstete Bundeswehr. Das wird eine leichte Beute."
zum Beitrag08.07.2026 , 14:49 Uhr
Russland sieht sich doch sowieso schon längst im Krieg mit uns und greift uns jeden Tag an.
Der Aggressor ist und bleibt Russland.
Was wären wir eigentlich für Deutsche, wenn wir einem von einem faschistischen Terrorstaat angegriffenen Land nicht beiständen?
zum Beitrag08.07.2026 , 12:02 Uhr
Der Gründer vopn Wagner, Grigori Utkin, trägt auf der Brust ein großes Hakenkreuztattoo. Stört in Russland niemanden.
Überhaupt ist die ganze heutige Russkij-Mir-Ideologie doch nichts anderes als russischer Faschismus, bis hin zur Anbetung von Gewalt und triumphalistischem Auftrumpfen.
zum Beitrag08.07.2026 , 11:59 Uhr
Und es gibt immer noch "Linke" - gerade im Osten - die dem zutiefst von Neonazismus unsd Faschismus durchtränkten Putin-Staat Sympathien schenken.
Auf der anderen Seite: irgendwoher muss bei sinkender Auflage ja das Geld für die "Berliner Zeitung" kommen, nicht wahr, Herr Friedrich?
zum Beitrag08.07.2026 , 11:55 Uhr
"Die Sorge war, dass der Krieg mit der Lieferung dieser Waffen noch weiter eskaliert und Deutschland aktive Kriegspartei wird."
Diese Sorge war von Anfang an rechtlich gesehen Quatsch. Ein Staat kann so viele Waffen an einen kriegführenden Staat liefern, wie er will, er wird dadurch einfach nicht zur Kriegspartei. Ansonsten wären Nordkorea und vor allem China ja schon längst Kriegspartei, und niemand behauptet das, schon gar nicht Russland.
zum Beitrag07.07.2026 , 17:46 Uhr
Wenn ein Staat einen Krieg nur noch führt, weil der Führer sonst sein Gesicht verliert, spricht das nicht für eine besonders verantwortungsvolle Grundhaltung dieses Staates.
zum Beitrag07.07.2026 , 17:22 Uhr
Gerade in Deutschland hat der größte Teil der Bevölkerung den Ernst der Lage nicht verstanden und glaubt immer noch, dass das Ganze eine Petitesse sei. In den baltischen Staaten, Polen, Schweden und Norwegen sieht es ganz anders aus. Auf Gotland zB bereiten sich große Teile der Zivilbevölkerung auf den Kriegsfall vor.
zum Beitrag07.07.2026 , 14:24 Uhr
Russland könnte den Krieg noch heute beenden, wenn es wollte.
zum Beitrag05.07.2026 , 22:17 Uhr
“Fūr die Stadtgesellschaft!” Das Buzzword fehlt da noch.
Dreiviertel Wohnungen, die Abflughallen usw als Veranstaltungsorte, 100 Räume von 7000 meinetwegen als Ateliers und Galerien. Fertig.
Ach nee, erstmal muss ja erst mal geguckt werden, was technisch überhaupt möglich ist. Man hat ja Zeit.
zum Beitrag05.07.2026 , 10:59 Uhr
„ „Zukünftig ist der Flughafen Tempelhof ein lebendiger und vielfältiger Ort der Begegnung, der kreativen Austausch und Experimente ermöglicht.“ “
Nichtssagend und bei so einem gigantischen Gebäude auch schwer vorstellbar, zumal es sich so anhört, als solle das Ganze staatlich finanziert werden. Mit welchem Geld?
zum Beitrag02.07.2026 , 07:44 Uhr
Da wurde nichts evaluiert, da wurde jahrelang völlig kritiklos das Bargeld faktisch abgeschafft, bis dann mal die Software eine der größten Supermarktketten des Landes lahmlegte und die Schweden dumm aus der Wäsche schauten.
Ein russischer Angriff auf die digitale Infrastruktur, und in Skandinavien kann keiner mehr kaufen oder verkaufen, weil einfach kein Bargeld mehr im Umlauf ist, viele Läden schlicht keine Kasse haben und dementsprechend auch nur noch wenige Geldautomaten existieren. In Norwegen starren einen Kassiererinnen an, wenn man Bargeld zückt, viele Menschen haben ungelogen seit Jahren keins mehr in der Hand gehabt, sondern nutzen nur noch Karte, ApplePay und Vipps.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:34 Uhr
Der Witz ist, dass sie sich mittlerweile ganz offen bei den Sendern darüber beklagt, dass sie eben nicht mehr ständig in Talkshows eingeladen wird. Sahra kann nicht leben ohne Beachtung.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:39 Uhr
Dass Sahra Wagenknecht ohne jede Scham absolut alles tut, um die Stimmen der Ossis - in diesem Fall jener, die die Bundesrepublik verachten und Russland lieben, aber sich für die Wahl der AfD noch etwas zu fein sind, also ungefähr die Leserschaft der Berliner Zeitung - zu kriegen, hatten Sie bislang nichts mitbekommen?
zum Beitrag01.07.2026 , 10:34 Uhr
Während der Apartheid waren zeitweise bis zu 80 Prozent aller Bergarbeiter in den Minen Südafrikas Schwarze - aber nicht etwa Südafrikaner, sondern Ausländer aus den Nachbarstaaten. Die Weißen brauchten zwar Arbeitskräfte, aber wollten partout nicht, dass "ihre" einheimischen Schwarzen auch nur die Chance auf etwas Wohlstand bekamen.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:30 Uhr
Leihscooter einfach zu verbieten, geht natü+rlich gar nicht. Dann wäre Berlin ja ein spießiges Kaff wie Madrid, Melbourne, oder - Gott bewahre! - Paris.
Mal ehrlich: warum tut man sich in Berlin so wahnsinnig schwer damit, im Hinblick auf Dinge wie Sauberkeit, Kampf gegen Vandalismus, Grünflächenplanung und anderes einfach das zu tun, was woanders problemlos funktioniert?
zum Beitrag30.06.2026 , 20:19 Uhr
Man kann kaum ausdrücken, wie verachtenswert Wagenknecht ist.
zum Beitrag30.06.2026 , 12:54 Uhr
Wobei Südafrika gleichzeitig das ungleichste Land der Welt ist - was wiederum dafür sorgt, dass die Gewaltverbrechensrate atemberaubend hoch ist.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:56 Uhr
Und natürlich feiert die kaum verhohlene Verachtung für die Ukraine hier fröhlich Urständ in den Kommentaren.
Die Nachfahren von Nazis erheben sich zur letzten Instanz in Sachen Umgang mit der Vergangenheit und nebenbei wird impliziert, dass die Ukraine unsere Hilfe nicht verdient habe und dem zutiefst rechtsextremen, faschistischen Russland zum Fraß vorgeworfen werden darf. “Wenn ihr nicht so mit der Vergangenheit umgeht wie wir Enkel deutscher Nazis, dann verdient ihr, Opfer russischer Nazis zu werden, ihr ukrainischen Nazis unter der Präsidentschaft eines jüdischen Nazi.”
Absurd und ekelhaft.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:52 Uhr
Das kriegen Sie doch gerade von Leuten, die sich für “Diplomatie” mit dem faschistischen Russland aussprechen, implizit gesagt. Da fällt nämlich immer gerne so etwas wie “Immer, wenn es zwischen Deutschland und Russland Einvernehmen gab, ging es uns gut” oder gar das schwachsinnige Schlagwort “Unser Nachbar Russland.”
Polen und Balten sind da immer unwichtig.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:49 Uhr
Man stelle sich mal vor, Deutsche erhöben sich über die Ukrainer und belehrten sie, nach dem Motto “Weil unsere Großväter Nazis waren, haben wir das Recht, die letzte Instanz in Sachen Umgang mit der Vergangenheit zu sein.”
Widerlich, nicht wahr?
zum Beitrag26.06.2026 , 14:47 Uhr
Nawrocki will nur Tusk schaden. Das sieht doch jeder.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:46 Uhr
Was mich stört, ist das große Maß an kaum verhohlener Verachtung für die Ukraine, nach dem Motto “Sie ist unserer Hilfe nicht würdig.”
Das ist besonders widerwärtig, wenn es von Deutschen kommt, einem Volk, dass nach der selben Logik ja auch hätte komplett morgenthauisiert hätte werden können.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:42 Uhr
Russische Desinformation. Der PCA hat mehrfach (!) klargestellt, dass er gar nicht die Kompetenz hat, über den Status der Krim zu urteilen.
Völkerrechtlich gibt es kein Recht auf Sezession, aber eines auf Unversehrtheit des Territoriums. Die Krim ist ukrainisch.
zum Beitrag26.06.2026 , 00:53 Uhr
Stimmt so nicht, weil es gar nicht um diese Frage ging.
Schöner Versuch ihrerseits, die ukrainische Souveränität über die Krim im Sinne des faschistischen Russlands in Frage zu stellen. Die Krim ist völkerrechtlich ohne jeden Zweifel ukrainisch.
zum Beitrag26.06.2026 , 00:39 Uhr
Russland ist derzeit nicht Teil des Kreises zivilisierter Nationen
zum Beitrag25.06.2026 , 16:30 Uhr
Schön wäre es, wenn endlich die EU jede Vergabe von Touristenvisa an Russen verböte. Es ist schlicht und einfach unmoralisch, dass wohlhabende Russen es sich in Europa gutgehen lassen, während ihr faschistisches Heimatland sich im Krieg mit Europa wähnt und es ständig mit hybriden Angriffen überzieht.
Und nein, der Kontakt irgendwelcher Russen mit Kellnern an der Côte d’Azur trägt nicht zur Völkerverständigung oder gar zum Frieden bei.
zum Beitrag19.06.2026 , 07:22 Uhr
Die AfD wird auch von einer Frau geführt, die in diesem Land keinerlei Rechte hätte und der man ihre Kinder wegnähme, hätte hier die AfD regiert. Es gab auch Juden, die NSDAP gewählt haben.
Der Kern der AfD ist der alte deutsche Rechtsextremismus, und wenn sie regiert, dann geht es den Weidels und den dunkelhäutigen Abiturientinnen aus Duisburg an den Kragen.
zum Beitrag18.06.2026 , 12:35 Uhr
Der Rechtsextremist will vor allem auch, dass Migranten - und hier wird faktisch natürlich kein Unterschied zwischen Asylbewerbern und anderen gemacht - das Leben zur Hölle gemacht wird.
Er will nicht nur irgendeine abstrakte Reduktion von Zahlen, er will, dass Migranten frühmorgens verhaftet und gefesselt werden, er will, dass man Familien trennt, er will, dass dunkelhäutige Menschen richtig Angst haben und ihnen Demütigungen und am besten auch physische Schmerzen zugefügt werden. Asylbewerber sollen gerade mal Bett, Brot und Seife kriegen, und das Brot soll am besten noch hart und verschimmelt und für Muslime mit Schinken belegt sein. Es soll Migranten so richtig schlecht gehen, und das so öffentlich wie möglich.
Kurzgesagt: der Rechtsextremist sehnt sich danach, sich am Leid anderer Menschen zu weiden. Und natürlich wird ihm das nie über. Es wird nie grausam und gemein genug sein.
zum Beitrag18.06.2026 , 12:27 Uhr
Ich hoffe doch, dass ein gericht ähnlich entscheidet wie in der Causa Diekmann damals: wer selbst ständig lügt, hat verminderten Schutz.
Und wenn einer sich sonst als "free speech absolutist" geriert, sollte man ihm seine Heuchelei sowieso richtig um die Ohren schlagen.
zum Beitrag16.06.2026 , 13:33 Uhr
99 Prozent aller Graffiti haben weder künstlerischen noch politischen Wert. Es ist einfach nur Vandalismus, und wer den irgendwie rechtfertigt oder relativiert, ist Teil des Problems. Jeder Akt des Vandalismus ist eine Aggression, jedes Graffiti schreit nicht nur “Ich!”, sondern auch “Alle anderen sind mir scheißegal!”
zum Beitrag14.06.2026 , 19:02 Uhr
Let’s face it: nachdem alles andere probiert wurde und die Situation nur schlimmer wurde, sind nun mal viele Berliner dazu bereit, dass sehr viel mehr Videoüberwachung stattfindet.
Im Übrigen ist sie andernorts gang und gäbe, zB in Madrid oder Oslo. Und weder Spanien noch Norwegen haben sich in faschistische Polizeistaaten verwandelt
zum Beitrag12.06.2026 , 12:53 Uhr
Populisten ja, aber keine Ostalgiker oder gar Kommunisten.
Für die überwältigende Mehrheit der Mwenschen im ehemaligen Warschauer Pakt - mit Ausnahme Russlands und Ostdeutschlands - ist die Erinnerung an den Sozialismus die an Entbehrungen und Unterdrückung.
zum Beitrag12.06.2026 , 12:51 Uhr
Das sagen Sie.
Es gibt aber zehntausende, für die das anders war.
Mal ganz abgesehen von den Millionen (!), die vor 1961 geflüchtet sind und dabei eben auch ihre Heimat, ihr Hab und Gut und oft auch ihre Familie verloren.
Speziell über letztere wird in Deutschland fast nie gesprochen. Waren diese ganzen Menschen eigentlich keine Ossis, nur, weil sie schon vor dem Bau der Mauer geflüchtet sind?
zum Beitrag12.06.2026 , 12:48 Uhr
Nur bezieht sich Hoyer in ihren Büchern, in denen sie die DDR als lustige, entspannte und gern auch leicht beschwipste Gesellschaft charakterisiert, ausdrücklich auch auf die Erzählungen ihrer Eltern. Sie selbst hat die DDR nämlich quasi gar nicht erlebt.
Und was erzählen einem NVA-Offizier und Lehrerin wohl über den die DDR? Eben. Und Hoyer hinterfragt das nicht mal. Genausogut könnte man dann auch ein Buch schreiben, in dem man aufbauend auf den Erzählungen einer Parteigröße und seiner Gattin "erfrischend neue Perspektiven" auf den Alltag im Dritten Reich eröffnet.
zum Beitrag12.06.2026 , 12:44 Uhr
Im Osten leben aber gerade mal 18 Prozent der Deutschen. Allein NRW hat mehr Wähler als der ganze Osten zusammen.
zum Beitrag11.06.2026 , 12:30 Uhr
Am ekelhaftewsten finde ich persönlich die (typisch deutsche?) Anmaßung vieler Ossis, sie könnten Russland besser beurteilen als z.B. esten, Litauer und Letten, die Jahrzehnte direkt von Moskau aus regiert und zwangsrussifiziert wurden. Auch das Urteil der Polen, Kasachen oder Georgier über Russland interessiert diese Ossis nicht - sie, und nur sie allein, sind die wahren Russlandkenner.
Davon abgesehen: die ostdeutschen Rechtsextremisten freuen sich doch schon auf einen Angriff Russlands. Wir wissen alle: in so einem Fall stehen AfD und Co bereit, um den Russen die Tore zu öffnen, sich vor ihnen in den Dreck zu werfen und unseren Soldaten in den Rücken zu schießen. Gerne weist man den Invasoren dann noch den Weg zum Haus des Bürgermeisters von der SPD oder den Grünen, nach dem Motto "Genosse, den da müssen Sie auch noch erschießen".
zum Beitrag11.06.2026 , 12:26 Uhr
Entfernungen sind im Zeitaltter moderner Raketen nahezu bedeutungslos.
Ginge es Russland um die NATO, bzw. wäre diese eine solch existenzielle Bedrohung und müsste unbedingt weit weg von Russlands Grenzen gehalten werden, dann müsste längst Krieg in Finnland herrschen.
Aus Sichgt des faschistischen, heruntergewirtschafteten Russlands ist die EU viel gefährlicher. Sollte einb Russland kulturell so ähnlicher Staat wie die Ukraine sich erfolgreich nach Westen wenden und die Ukrainer frei und in Wohlstand leben können, dann zeigte dies den Russen, dass es eine Alternative zur kranken Russkij-Mir-Ideologie gibt und man eben auch als Russe ein freier Mensch sein kann. Und dies würde das Ende des Putin-Regimes bedeuten.
zum Beitrag11.06.2026 , 10:52 Uhr
Was hat das Engagement in einem Sportverein oder beim Förderverein der örtlichen Volkshochschule denn mit kapitalistischen Denkstrukturen zu tun? Ehrenamt ist doch gerade NICHT auf Profitmaximierung angelegt.
zum Beitrag11.06.2026 , 10:49 Uhr
Nur geht es den Ossis heute objektiv viel besser als z. B. den meisten Spaniern, die 1990 nicht schlechter dastanden als sie. Selbst in einigen Regionen Skandinaviens sind einige Indikatoren schlechter als in Ostdeutschland.
zum Beitrag11.06.2026 , 10:46 Uhr
Der Witz ist, dass genau die Ossis, die sich darüber aufregen, wenn ihnen Wessis den Osten erklären, wie selbstverständlich davon ausgehen, den Wessis den Westen erklären zu können. Ebenso halten die sich dann für Russlandexperten (anders als die Polen oder Balten, das sind ja alles nur hysterische Russenhasser) - aber natürlich auch für Fachleute für die USA und die NATO.
zum Beitrag11.06.2026 , 07:22 Uhr
Über Frankreich und Spanien ist die EU auch im Indischen Ozean, im Pazifik, kurz vor Kanada, in der Karibik und in Nordafrika.
zum Beitrag11.06.2026 , 06:40 Uhr
Was meinen Sie, wie viel Entnervung man sich im Westen sparte. Der Blick auf die Wahlergebnisse im Osten könnte einem fast egal sein, anstatt Angst um den Fortbestand unserer Demokratie und unserer Gesellschaft auszulösen.
zum Beitrag11.06.2026 , 06:38 Uhr
Interessanterweise wird in Großbritannien die vulgäre DDR-Verklärung einer Katja Hoyer - Tochter eines Offiziers und einer Lehrerin, also Systemgewinnlern - als erfrischend neue Perspektive auf diesen Staat gesehen. Für Deutsche dagegen wirkt sie muffig und wie ein Throwback in die 90er.
zum Beitrag10.06.2026 , 22:25 Uhr
Das stimmt auch, aber das lag Mangel und nicht an Umweltfreundlichkeit. Ansonsten war das System komplett auf Ausbeutung aller Ressourcen ausgerichtet. Da war nichts mit Nachhaltigkeit.
Übrigens galt das auch für die Ressource Mensch. Wer einen Ausreiseantrag stellte, durfte sich sofort und mehrfach anhören, dass der Staat doch so viel Geld in einen investiert hätte. Und dass Rentner wiederum ausreisen durften, lag daran, dass man sich insgeheim darüber freute, wenn diese nutzlosen Fresser im Westen blieben.
Nirgendwo wurde der Mensch so nach seinem wirtschaftlichen Wert beurteilt wie in der DDR.
zum Beitrag10.06.2026 , 22:17 Uhr
Böse Zungen könnten sagen: Ostdeutschland ist der beste Beweis dafür, dass komplettes Fehlen von Religion den Menschen keineswegs besser macht.
Es war eins von mehreren Beispielen für den mangelnden Organisationsgrad der zivilgesellschaft
zum Beitrag10.06.2026 , 16:57 Uhr
"Das Problem ist die Jahrzehnte lange Geschichtsschreibung der Sieger, in der die DDR in Bausch und Bogen verteufelt wurde."
Warum gibt es dann sonst nirgendwo im ehemaligen Ostblock, nur in der Ex-DDR und in Russland, eine solche Verklärung der sozialistischen Diktatur?
Wenn man in Polen oder in Estland einem erzählt, was Ostalgie ist, starren einen die Menschen fassungslos an. Noch fassungsloser und mit Abscheu reagiert man dort auf die eigentlich nur in Ostdeutschland zu findende Ergebenheit gegenüber Russland.
zum Beitrag10.06.2026 , 16:53 Uhr
Genau so etwas wollen AfD-Wähler.
Die Grausamkeit, die Gemeinheit und die Erniedrigung von Menschen sind nicht etwa Nebeneffekt der von ihnen gewünschten Politik, sie sind deren Zweck.
Rechtsextremismus ist immer auch Appell an den inneren Schweinehund. AfD-Wähler fühlen sich durch so eine Aktion nicht etwa abgestoßen, nein, sie werden von einer nachgerade sexuellen Erregung ergriffen. Die finden so etwas geil. Deswegen werden sie immer AfD (oder noch extremeres) wählen, und wenn es ihnen auf anderer Ebene schaden sollte - sie wollen genau diesen Kitzel des Bösartigen, des Niedeträchtigen. Das ist für sie die Hauptsache.
Und deswegen sollte man auch endlich die schwachsinnige Idee, man könne diese Leute irgendwie "abholen", ihnen "zuhören" und "inhaltlich stellen", begraben. Die wollen gar nicht überzeugt werden. Die wollen ihren Hass auf andere ausleben.
zum Beitrag10.06.2026 , 16:13 Uhr
"Mitmenschlichkeit und Gemeinschaftssinn sind hier aber deutlich stärker ausgeprägt."
Aha, Aue-Bad Schlema hat mindestens 30 Prozent Neonazisympathisanten, aber es sind wenigstens Neonazisympathisanten mit deutlich stärker ausgeprägter Mitmenschlichkeit, was?
"Ich würde als Asylbewerber der gerade über die Grenze gekommen ist lieber in meinem Heimatdorf mit 80% AfD Wählern an den Haustüren um Hilfe bitten als im Westen beispielsweise"
Wie kommen Sie denn auf diese Idee? Wer leugnet, dass es im Osten für Asylbewerber, Migranten, LGBT und Co viel gefährlicher ist als im Westen, ist Teil des Problems. Die Prämisse hinter Ihrer Aussage ist einfach komplett falsch.
zum Beitrag10.06.2026 , 16:09 Uhr
"Außerdem werden solche Organisationen historisch gesehen gern als Wurmfortsatz des Staates interpretiert wie in der DDR..."
Das ist meiner Meinung nach DAS große Problem "der" Ossis: einerseits wollen sie mit dem Staat nichts zu tun haben und nicht von ihm behelligt werden, andererseits überfrachten sie ihn aber mit riesigen Erwartungen. Einerseits soll er einen in Ruhe lassen, aber andererseits doch bitteschön auch noch die Freizeit organisieren so wie früher.
Ein Verhältnis zum Staat wie das eines Teenagers zu den Eltern: zahlen, Essen kochen und das Zimmer aufräumen, aber sonst bitte komplett in Ruhe lassen, sonst gibt es einen pubertierenden Wutanfall.
Das kann nicht funktionieren.
zum Beitrag10.06.2026 , 16:04 Uhr
Ich empfinde es genau anders: da wurde gar nichts verteufelt. Im Gegenteil, schon ungefähr 1991 wurde damit angefangen, die DDR als kommode Diktatur darzustellen.
"Was bringt mir Reisefreiheit, wenn ich keine Arbeit habe?" - jeder, der in den 90ern schon was mitbekam, kann sich an solche Sprüche erinnern. Vom angeblichen Zusammenhalt bis hin zu den angeblich knusprigeren Brötchen - Ostalgie gibt es nicht erst seit kurzem, sie fing quasi sofort mit dem Zusammenbruch der DDR an.
zum Beitrag10.06.2026 , 12:56 Uhr
Eben. Da wird das gefühlt „Beste“ der DDR der 1980er mit dem gefühlt schlechtesten der Bundesrepublik in den 2020ern verglichen.
Das alte Westdeutschland existiert aber auch nicht mehr. Das Land, in dem man gefühlt (!) mit Abi eine Wohlstandsgarantie hatte, sich mit dem Studium gerne auch mal ein paar Jährchen länger Zeit lassen konnte und bei Arbeitslosigkeit erstmal zwei Jahre halbwegs entspannt leben konnte, in dem sich ein Arbeiter irgendwann ein Häuschen kaufen konnte und Dörfer noch Kneipen hatten, gibt es auch nicht mehr. Wenn es denn je so existiert hat.
zum Beitrag10.06.2026 , 12:00 Uhr
Als ob das Gemeinschaftsgefühl dann mit dem Einigungsvertrag verboten wurde.
Tatsache ist: im Osten ist der Grad der Organisiertheit in Vereinen, Parteien, Kirchen usw. immer noch viel geringer als im Westen. Seit der Staat einem nicht mehr auch noch die Freizeit organisiert, ist dieses ganze Gefasel von der ach so warmen Mitmenschlichkeit und der Gemeinschaft doch als Illusion entlarvt.
zum Beitrag10.06.2026 , 11:58 Uhr
Mir wollte neulich ein jugendlicher Ossi weismachen, dass der Umweltschutz in der DDR ja um Längen besser war, weil kein Kapitalismus und so.
Lächerlich. Immerhin konnte ich ihn mittels einiger Infos über Bitterfeld, die Luftverschmutzung und den Umgang des Staates mit Umweltschützern von der Wahrheit überzeugen.
zum Beitrag10.06.2026 , 08:45 Uhr
Französisch-Guyana ist vollwertiger Teil der EU.
zum Beitrag10.06.2026 , 08:42 Uhr
Nein, denn Staat und Bevölkerung sind nicht identisch.
Mal davon abgesehen, dass auch die Russische Föderation von Menschen getragen wird und die russische Gesellschaft natürlich auch durch 26 Jahre Putinismus geschädigt und deformiert ist.
zum Beitrag09.06.2026 , 14:20 Uhr
Wenn, dann ja wohl gerade vor einem Staat.
Die heutige Russische Föderation ist ein zutiefst gewalttätiges, faschistoides System, das seine Nachbarn mit Krieg überzieht und sich im Krieg mit uns wähnt.
Was gibt es daran zu leugnen?
zum Beitrag09.06.2026 , 11:35 Uhr
Der Kommentarbereich liest sich ja fast wie der der Berlinskaja Prawda.
Was bringt Menschen dazu, etwas anderes als tiefe Abscheu gegenüber dem faschistischen Terrorstaat Russland zu empfinden?
zum Beitrag09.06.2026 , 10:45 Uhr
Alle Arbeiterinnen und Arbeiter und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben an Deutschland mit- und es somit aufgebaut.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:40 Uhr
Herrje, sind Sie im Jahre 1990 steckengebliebenes früheres SED-Mitglied?
Die Ossis wollten Westdeutschland werden.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:39 Uhr
Die Lebensqualität im Osten ist SEHR viel besser, als die meisten Ossis glauben.
Man vergleiche nur mal, wo Ostdeutschland und Andalusien im Jahre 1990 standen und dann den heutigen Stand.
Wie Kowalczuk sagt: die Ossis leben im Wohlstand und genießen alle Vorteile einer Demokratie, wähnen sich aber in einer Art diktatorischem Armenhaus.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:36 Uhr
Der größte Nationalpark der EU liegt in Südamerika.
zum Beitrag09.06.2026 , 08:17 Uhr
Doch, das ist richtig.
Entweder, die Wähler sind erwachsen und man kann sie ernstnehmen - dann sind sie Rechtsextremisten, denn man kann ihnen ihre Wahl zurechnen.
Oder es sind kleine Kinder, die offenbar zu dumm sind, zu kapieren, was sie tun. Dann muss man sie nicht ernstnehmen.
Was unmöglich ist: einen Neonazi zu wählen und gleichzeitig ein aufgeklärter Demokrat und ein guter Mensch zu sein.
Es gibt keine Entschuldigung für diese Leute. Sie sind schuldig, sie sind rechtsextrem.
zum Beitrag08.06.2026 , 13:23 Uhr
Wer Rechtsextremisten wählt, ist selbst Rechtsextremist.
Jeder Wähler ist erwachsen und für seine Wahl voll verantwortlich.
Aue-Bad Schlema ist also mindestes zu einem Drittel verseucht mit Rechtsextremisten.
zum Beitrag08.06.2026 , 12:41 Uhr
"Die einen hinterlassen ihren Müll ordentlich zusammengepackt in Abfallsäcken im oder vor dem heillos überfüllten Großraumabfalleimer."
Niemand scheint auf die Idee zu kommen, dass es auch möglich ist, den Müll wieder mit nach Hause zu nehmen. Schließlich wiegt er definitiv weniger als die vollen Packungen, die man vorher in den Park geschleppt hat.
Auch kommt keiner mehr auf die Idee, dass es absolut nicht normal ist, wenn in einem Park Großraumcontainer für Müll auf den Wiesen stehen.
zum Beitrag08.06.2026 , 10:02 Uhr
In jedem muslimischen Land wird der Niqab als Zeichen von Strenggläubigkeit, um nicht zu sagen, von Fanatismus, betrachtet. Deswegen sind z.B. Herstellung und Handel damit in Marokko verboten.
Nur im Westen glauben einige, diese Form der Bedeckung könne irgendwie feministisch sein. Die sollen mal erklären, warum Tradwives dann nicht auch als feministisch gelten können.
zum Beitrag05.06.2026 , 09:33 Uhr
Zynisch ist, angesichts der absichtlichen und systematischen Verbrechen der Russen an zehntausenden ukrainischen Kindern nun ausgerechnet auf das Leid von einigen wenigen russischen Kindern hinzuweisen.
zum Beitrag03.06.2026 , 08:13 Uhr
Interessanterweise meldet Spanien, dass bis zu 50 Prozent der europäischen expats das Land nach einigen Jahren wieder verlassen und die meisten eher nicht jung sind, sondern wohl eher Rentner.
zum Beitrag02.06.2026 , 07:07 Uhr
So gut wie kein Berliner Park ist gepflegt und sauber. Wenn Sie die durchschnittlich für gepflegt und sauber halten, dann sind Sie noch nie rausgekommen aus Berlin.
Es wäre völlig okay, wenn jeder Park in Berlin nachts zu wäre. Übrigens auch gerade für die Natur. Sollte man in einem traditionell grünen Bezirk eigentlich verstehen.
zum Beitrag01.06.2026 , 18:01 Uhr
Der Bürgerrat in Irland bestand zur Hälfte aus Parlamentsabgeordneten.
zum Beitrag01.06.2026 , 17:56 Uhr
Richtig.
Speziell die Grünen mussten zB feststellen, dass Volksentscheide auch richtig nach hinten losgehen können. In Hamburg hatten sie sie durchgesetzt. Gleich der erste Volksentscheid machte dann ihre lang erkämpfte Schulreform rückgängig, nachdem eine gut mit der Springerpresse vernetzte Minderheit aus Blankeneser Eltern eine monatelange Kampagne dagegen gefahren hatte.
zum Beitrag01.06.2026 , 17:51 Uhr
„ Wären die Fragestellungen wirklich zu schwierig, um von normalen Menschen entschieden zu werden? Könnten sich Populist*innen das zunutze machen?“
Ein Wort:
Brexit.
zum Beitrag01.06.2026 , 17:02 Uhr
In vielen, vielen Weltstädten sind Parks nachts zu, sie sind gepflegt und sauber.
Nur in Berlin wird das zur quasi faschistischen Repression durch einen Polizeistaat hochgejazzt. Der „Widerstand“ dagegen scheint DAS große Projekt der Berliner Antifa zu sein.
Derweil feiert eine rechtsextremistische Partei in Deutschland immer größere Erfolge.
zum Beitrag01.06.2026 , 09:06 Uhr
Rentenpunkte kann man bis zur Vollendung des 45. Lebensjahres auch für Ausbildung und Studium erlangen, in dem man freiwillig Beträge nachzahlt. Wissen viele nicht. Dabei geht es weniger um die Höhe der Rente, als um die Beitragsjahre.
zum Beitrag29.05.2026 , 21:47 Uhr
Der Punkt ist, dass es hier ja nicht um Meinungen zu irgendetwas geht, worüber man schon geteilter Meinung sein kann, sondern um den Rahmen des in einer demokratischen Gesellschaft Sagbaren selbst. Rechtsextremisten Versuchen mittels Bothsideism, das Unsagbare sagbar zu machen und den fundamentalen Konsens zu erschüttern.
zum Beitrag29.05.2026 , 21:44 Uhr
In diesem Fall die Wissenschaft. Es kann in medizinischen Fragen Meinungsunterschiede geben - aber nur die zwischen Medizinern sind relevant.
„Wer bestimmt, welche Meinung zur Reparatur eines Abflusses maßgeblich ist?“ Eben, nur Klempner und andere, die sich vielleicht auskennen. Wer noch nie einen Abfluss repariert hat, darf ja gerne seinen Senf dazugeben. Das ist Meinungsfreiheit. Seine Meinung ist aber irrelevant und man muss sie nicht als gleichwertig betrachten.
zum Beitrag29.05.2026 , 21:40 Uhr
Natürlich prägt Kultur das Verhalten.
Männer- und Frauenbilder, die Einstellung zu Sex, zu Alkohol, was auch immer: natürlich ist das kulturgeprägt. Was denn sonst?
Würden Sie nicht zustimmen, dass zB Afghanen gastfreundlicher sind als Deutsche? Das ist auch Kultur, und das würde niemand bestreiten. Im Gegenteil, gerade unter Linken ist es seit Jahrzehnten Sitte, den Deutschen mehr „mediterrane Gelassenheit“ oder was weiß ich zu empfehlen. Das kann doch kein Mensch bestreiten.
Und es mag ja in Kabul in den 60ern eine winzige liberale Elite gegeben haben, davon zu sprechen, dass die afghanische Gesellschaft in der Breite und gar auf dem Land irgendwie progressiv gewesen sei, ist aber völlig absurd. Die Burka wurde nicht erst von der CIA erfunden.
zum Beitrag29.05.2026 , 10:32 Uhr
Die Liberalität der Niederlande war immer schon oft nur Gleichgültigkeit zwischen manchmal stark unterschiedlichen Milieus, aus denen sich die gesamtgesellschaft zusammensetzt. Es gab in dieser Hinsicht aber wenigstens einen Grundkonsens dieser Milieus. Wenn nun Communities erscheinen, die diesen Konsens nicht teilen, sorgt das für Schwierigkeiten.
zum Beitrag29.05.2026 , 09:01 Uhr
Das ist jetzt ja wohl auch etwas verkürzt.
Noch vor 20 Jahren galt es gerade unter Grünen und Linken als vollkommen ausgemacht, dass Kultur ein entscheidender Faktor beim Verhalten ist. Deswegen gab es z. B. Urteile, bei denen "Ehrenmördern" beim Strafmaß zugute gehalten wurde, dass sie aus ihrer Binnensicht eben gerechtfertigt handelten.
Mittlerweile ist es bei genau denselben Leuten absolut tabu, Kultur auch nur IRGENDEINE Rolle beim Verhalten zuzusprechen (mit Ausnahme von positiven Aspekten wie Gastfreundschaft und der deutschen Kultur...)
Afghanistan, Pakistan und Indien gelten als mit die schlimmsten Länder, um eine Frau zu sein. In Indien wird unumwunden zugegeben, dass die lokale Kultur ein massives Problem mit Frauenhass hat. Afghanistan erklärt sich wohl von selbst.
Aber Sie behaupten nun, es gäbe nicht die geringsten Indizien dafür, dass ein Haus voller junger, beschäftigungsloser Männer, die sich in einem Land wiederfinden, in dem Frauen eine für sie unvorstellbare Freiheit genießen und in dem ihre kulturellen Tabus wie freizügige Kleidung und Nacktheit jeden Tag gebrochen werden, irgendwie zu Problemen führen könnte?
zum Beitrag29.05.2026 , 08:52 Uhr
Seltsam, dass aus der ehemaligen niederländischen Kolonie Indonesien mit ihren über 200 Millionen Menschen so wenig Immigranten nach Europa kommen.
zum Beitrag29.05.2026 , 06:37 Uhr
Sie vergessen DAS Mahnmal des Faschismus in Berlin:
Der Zaun um den Görli.
Alles, was links ist in Berlin, hat mit voller Kraft dagegen zu kämpfen. Wenn der Zaun weg ist, dann ist der Faschismus besiegt.
zum Beitrag29.05.2026 , 06:31 Uhr
Manchmal ist es nun mal so, dass eine Seite die einzig richtige ist. Im Übrigen muss man nicht jeder noch so absurden oder bösartigen Meinung einer Minderheit den gleichen Raum geben wie anderen.
Es ist zB völlig abwegig, Querdenkertum als “andere Meinung” darzustellen, wenn es um medizinische Fragen geht. Querdenker haben in medizinischen Diskussionen absolut gar nichts zu suchen. Und dementsprechend auch nicht NIUS in Diskussionen über Demokratie.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:20 Uhr
Ich halte es für selbstverständlich, dass Linke gegen Faschisten kämpfen.
zum Beitrag27.05.2026 , 10:53 Uhr
Fun fact: in Russland ist die orthodoxe Kirche von der Tabakverkaufssteuer ausgenommen, ist daher einer der größten Tabakhändler des Landes und nimmt damit Unsummen ein.
zum Beitrag27.05.2026 , 10:51 Uhr
Wären russisch-orthodoxe Priester unter dem Patriarchat von Moskau Muslime, wären sie längst überall sanktioniert.
Patriarch Kyrill hat alle Priester aufgefordert, im Gottesdienst für den Sieg Russlands über die Ukraine und den Westen zu beten.
Man stelle sich mal vor, das täte ein türkischer Ditib-Imam.
zum Beitrag26.05.2026 , 18:12 Uhr
Jaja, das arme Russland. Es konnte einfach nicht anders.
zum Beitrag26.05.2026 , 13:23 Uhr
Die Russen haben diese Rakete natürlich nicht ohne Grund nicht auf Kyjiw abgefeuert, sondern, weil sie wissen, dass diese angebliche Wunderwaffe eben doch durch die rund um die Hauptstadt sehr starke Luftabwehr sehr wohl hätte abgefangen werden können. Und das wäre natürlich extrem peinlich gewesen.
zum Beitrag23.05.2026 , 15:57 Uhr
Richtig. Spanien kann sich Sprachkurse und Integrationskurse im wahrsten Sinne des Wortes sparen. Und die Beherrschung des Spanischen ist nahezu ein Muss - eine Erfahrung, die viele Deutsche, die glauben, es sei easy, nach Spanien zu ziehen und dann entspannt bei gutem Gehalt bei toller Work-Life-Balance die Sonne zu genießen, machen.
Die lateinamerikanischen Migranten haben im Übrigen ja schon Arbeit - nur eben schwarz. Davon abgesehen, kommen auch sehr reiche Lateinamerikaner. Im Zentrum von Madrid, rund um die Calle Serrano, haben sie die ganzen Wohnungen und Häuser gekauft.
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für nur wenige Tage, Kündigungsfristen von nur zwei Wochen und oft sehr lange Arbeitstage machen Spanien auch nicht gerade zum Arbeitnehmerparadies.
zum Beitrag21.05.2026 , 17:49 Uhr
Asyl ist nicht dasselbe wie Arbeitsmigration.
Einfach mal so vielen Leuten wie möglich Asyl bieten, in der Hoffnung, dass darunter schon genug Menschen sind, die willens sind, in der Pflege zu arbeiten, ist keine migrationspolitik. Kein Einwanderungsland verfährt so. Man sucht sich die Leute VOR der Einwanderung nach Qualifikation aus.
zum Beitrag21.05.2026 , 10:46 Uhr
Formulierungen wie "im russischsprachigen Osten" oder "mehrheitlich russischsprachigen Südosten" suggerieren so eine Art Donnbass-Szenario: da lebt in Lettland eine uralte russische Minderheit und irgendwie sei das Land zerrissen.
Tatsächlich sind so gut wie alle "Russen" im Baltikum völkerrechtlich betrachtet die Nachfahren illegaler Siedler - die drei baltischen Staaten waren nämlich nie Teil der UdSSR, sondern durch sie besetzt (auch Deutschland hat sie nie als Teil der UdSSR anerkannt!).
Dessenungeachtet, hat die überwältigende Mehrheit der "Russen" längst die lettische/estnische Staatsbürgerschaft erworben, wozu auch ein Nachweis über die Kenntnisse der jeweiligen Sprache gehört. Zwar konsumieren viele, vor allem ältere und gering gebildetere, russischstämmige Esten und Letten noch russische Medien und damit Hetze und Propaganda, aber die Mehrheit fühlt sich Estland bzw. Lettland deutlich enger verbunden als der Russischen Föderation. Es ist falsch, diese Bevölkerungsgruppe als komplett getrennt von der Mehrheit zu charakterisieren und damit auch zu implizieren, sie bildeten quasi "von Natur aus" eine 5. Kolonne Moskaus.
zum Beitrag20.05.2026 , 07:01 Uhr
Bei Russland ist das dagegen etwas anderes, nicht wahr? Da ist es „Dämonisierung“, die „nicht hilfreich“ ist, oder?
zum Beitrag19.05.2026 , 22:25 Uhr
Es hat sich nicht nur erhalten, es wird immer schlimmer.
Der Grund kann nur darin liegen, dass es eben kein Gemeinschaftsgefühl gibt. Damit fehlt auch jeder Sinn dafür, dass der allen gemeine Raum etwas ist, für den auch alle verantwortlich sind. Und natürlich gibt es auch null soziale Kontrolle. Das anything goes der Berliner 90er wurde einfach bis zur Perversion auf die Spitze getrieben. Liberalität ohne jede Verantwortung.
zum Beitrag19.05.2026 , 10:09 Uhr
Im Übrigen ist NIEMAND gezwungen, Müll in den Park oder auf den Gehweg zu werfen, Glasflaschen zu zerschlagen oder Wände und sogar Kinderspielgeräte und Kunstwerke mit Tags zu beschmieren. Das ist einfach pure Asozialität und beweist einen extremen Mangel an Gemeinsinn.
zum Beitrag18.05.2026 , 12:35 Uhr
Schon rein statistisch sehr unplausibel. Es gibt einfach nicht so viele Arme in Prenzlauer Berg, die es sich partout nicht leisten können, die BSR anzurufen und leider gezwungen sind, ihren Müll der Allgemeinheit aufzubürden. Oder auch umgekehrt: wer das bisschen Geld nicht übrig hat, kann sich auch keine neue Matratze leisten.
zum Beitrag18.05.2026 , 09:32 Uhr
Umgekehrt gab es nun aber auch eine monatelange Kampagne des antiisraelischen Lagers.
zum Beitrag18.05.2026 , 09:23 Uhr
“… anstatt sich einfach in den Park zu setzen, miteinander zu reden…”
Mal ehrlich: wer macht das irgendwo?
Zu Prenzlauer Berg fällt mir immer ein, dass es zwar sehr reich ist, aber dennoch extrem verdreckt. Die Reichen schmeißen ihre alten Matratzen auf den Gehweg (allein letzte Woche 3 davon auf ca 800 Metern Lychener Straße gesehen) und reden sich diese Asozialität mit dem Verweis auf eine angeblich berlintypische “Authentizität” und “Roughness” schön. Dabei ist jede “verschenkte” Matratze, jedes vollgeschmierte Kunstwerk im Park, jeder zerschmetterte Blumenkübel nur Ausweis totaler Gleichgültigkeit dem Mitmenschen gegenüber.
zum Beitrag11.05.2026 , 12:07 Uhr
Man muss vor allem auch daran denken, ehemalige Bunker und Luftschutzräume wieder zu requirieren. Da haben Bandprobenräume oder Galerien eben Pech gehabt
zum Beitrag05.05.2026 , 08:22 Uhr
“… ein klar definiertes Mandat: die Untersuchung der Menschenrechtslage in den besetzten palästinensischen Gebieten.”
Damit geben Sie doch zu, dass es auch um die von Hamas und Co begangenen Menschenrechtsverletzungen geht! Sie widersprechen sich.
zum Beitrag04.05.2026 , 15:44 Uhr
Ziemlich durchsichtig ist, mit der ohne Beleg gebrachten Behauptung, Frau Albanese "meine" eigentlich dies und jenes, von der unverhohlenen Dämonisierung Israels abzulenken.
Irgendeine Identität Israels wird ja gar nicht mehr zugelassen - Israel ist brei Albanese nur noch System, ist nur noch Gewalt, ist nur noch Hegemonie.
Das ist Dämonisierung und es ist auch eine Form von Dogwhistling - denn "Widerstand" gegen System, Gewalt und Hegemonie kann ja wohl nichts schlechtes sein, nicht wahr, zwinker zwinker?
zum Beitrag04.05.2026 , 13:28 Uhr
Sagt Albanese Ihrer Meinung nach die Wahrheit, wenn sie wie gerade in Griechenland vor einer „Israelisierung Europas“ warnt?
Israelisierung, wohlgemerkt. Nicht Netanyahusierung.
zum Beitrag04.05.2026 , 10:49 Uhr
Ganz bei meiner Meinung. Frau Albanese scheint sich nicht einmal darum zu bemühen, auch nur den Anschein von Objektivität zu wahren.
zum Beitrag04.05.2026 , 10:47 Uhr
“ sollte es einem Sorgen machen, wie die Polizei in Deutschland mit Schlagstöcken gegen Protestierende vorgeht. ”
Allerdings benötigt keine einzige Palästinensische Institution Polizeischutz und das Palituch kann vollkommen angstfrei in der Öffentlichkeit getragen werden, nicht nur bei den über 2000 propalästinensischen Demos, die es allein in Berlin seit dem 7. Oktober gab und die garantiert nicht alle mit Schlagstöcken malträtiert wurden.
Anders sieht es mit jüdischen Institutionen und Kippa bzw. Davidstern aus.
zum Beitrag04.05.2026 , 10:39 Uhr
Man kann im Hinblick auf Zucker sehr wohl von einer Art Sucht ausgehen. Insbesondere die Kombination von Zucker und Fett kommt in natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln nicht vor. Deswegen hat das menschliche Gehirn, anders als zB bei der Kombination Fett und Protein oder allein bei Kohlehydraten, keinen Aus-Schalter, der ein Sättigungsgefühl erzeugt. Kuchen oder Eis kann daher in viel größeren Mengen konsumiert werden als der darin enthaltene Zucker oder das darin enthaltene Fett allein. Sie würden zB durchaus einen Liter Eiscreme essen können, aber wohl kaum den darin enthaltenen Zucker pur, geschweige denn das enthaltene Fett. Erst die Kombination ermöglicht die (objektiv ungesunde) Aufnahme von soviel Zucker und Fett.
zum Beitrag03.05.2026 , 09:23 Uhr
Während in ganz Deutschland eine rechtsextreme Partei riesige Fortschritte macht, hält man es in Berlin für links, einen läppischen Zaun, wie es ihn um Tausende Parks weltweit gibt, zu verhindern.
Die AfD in Cottbus oder Sonneberg stört es hundertprozentig null, wenn sich in Kreuzberg irgendwelche Leute “gegen sie behaupten”.
zum Beitrag30.04.2026 , 11:46 Uhr
Die Verschleppung von Kindern zwecks Umerziehung ist übrigens auch ein Tatbestandsmerkmal von Völkermord.
Wann verurteilen Sie also…?
Sie wissen genau, was, nicht?
zum Beitrag30.04.2026 , 11:44 Uhr
Wie gewisse Leute im Hinblick auf Russland gerne sagen, ist so eine Moralisierung nicht hilfreich.
zum Beitrag30.04.2026 , 11:43 Uhr
Das würde ich denen empfehlen, die standhaft ignorieren, dass alle jüdischen Einrichtungen in Berlin Polizeischutz brauchen, aber keine einzige palästinensische, und dass man sich nicht mit Kippa auf die Straße trauen kann, das Palituch aber vollkommen angstfrei getragen werden kann.
zum Beitrag30.04.2026 , 05:32 Uhr
Sorry, aber das ist nun wirklich absurd.
In Sichuan werden vom Staat massenhaft Moscheen zerstört und hunderttausende Menschen in Lager interniert, wo man sie “umerzieht”, Frauen zwangssterilisiert und foltert. Und die Trennung von Hunderttausenden Kindern von ihren Familien, um ihnen ihre Religion und Kultur zu nehmen, ist für sich ein Teiltatbestandsmerkmal des Völkermordes. Das sind schwerste Verbrechen gegen Völker- und Menschenrecht!
Und Sie vergleichen das mit Pierre Vogel? Ernsthaft?
zum Beitrag29.04.2026 , 16:07 Uhr
Und wer finanziert die offenkundig mit sehr viel Aufwand produzierten Hochglanzfilme? Es wird darin nicht um irgend etwas geworben, Werbung finanziert das Ganze also wohl nicht.
zum Beitrag29.04.2026 , 10:22 Uhr
Was ist daran falsch?
Stellen Sie sich einfach folgende Frage:
Würden Sie Tipps von Jan Delay zur Behebung eines verstopften Abflusses eher vertrauen als denen eines Klempners? Nein? Warum nicht? Jan Delay ist doch KÜNSTLER und hat darum einen ganz besonderen, profunden Bezug zur Welt, oder nicht? Schließt das neben dem Nahostkonflikt dann nicht auch so etwas banales wie eine Rohrverstopfung ein?
Erst etwa in den 1920er Jahren kam die Idee auf, Künstler hätten irgendwie einen ganz besonderen Zugang zur Welt und ihre Aussagen zum Weltgeschehen seien deswegen irgendwie profund und beachtenswert.
Was genau qualifiziert eine Sängerin denn bitte zu einem besseren Durchblick des Nahostkonfliktes als ein Historiker oder eine Völkerrechtlerin, die sich jahrelang dem Studium des Nahostkonfliktes gewidmet haben?
Nichts!
Das einzige, was (populäre) Künstler per se auszeichnet, ist ihre Reichweite. Sie eignen sich als Multiplikator und Sprachrohr. Aber sie sind nicht von vorneherein irgendwie schlauer und haben auch nicht mehr Durchblick als andere.
zum Beitrag29.04.2026 , 10:13 Uhr
Der erste Absatz ist richtig. Im zweiten wird es richtig perfide und außerdem sachlich falsch.
zum Beitrag28.04.2026 , 14:59 Uhr
Ich weiß nicht, ob es auch Teil staatlicher Propaganda oder völlig unpolitisch ist, aber seit etwa einem Jahr fallen mir auf Instagram diverse Kanäle auf, in denen alte chinesische Handwerkstraditionen dargestellt werden, z.B. der traditionelle Herstellungsprozess von Tusche, Fächern, Intarsien etc. In den Videos wird aber nie ein moderner Kunsthandwerker oder gar eine moderne Fabrik gezeigt, sondern immer nur ein dörfliches Idyll, wie es wahrscheinlich nie existiert hat. Mädchen und junge Männer schlagen Bambus in unberührter Natur, waschen Rohseide in einem Bach, schnitzen oder spinnen mit traditionellen Werkzeugen auf der Terrasse eines in wunderschöner Umgebung liegenden traditionellen Hauses bei Vogelsang. Umweltverschmutzung, Autos, Maschinen, Straßen: scheint es alles nicht zu geben im ländlichen China. Ich finde das tatsächlich oft sehr interessant, einfach aus handwerklicher Sicht. Aber es wird so eben auch ein Bild von China geschaffen, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat: als gäbe es keine Großstädte, keinen Dreck, keine Armut und keine Unterdrückung. Der Chinese an sich ist eins mit der Natur und glücklich, wenn er uralte Kulturtechnik pflegt. Seltsam.
zum Beitrag27.04.2026 , 12:35 Uhr
Was machen Expatkellnerinnen eigentlich, wenn jemand mal tatsächlich kein Englisch spricht?
zum Beitrag26.04.2026 , 06:32 Uhr
Eine wirklich wissenschaftliche Betrachtung würde nicht davor zurückschrecken, wirklich alle möglichen Daten zu sammeln, um Probleme zu verstehen und Lösungen zu suchen.
Aber in Deutschland dürfen manche Daten aus politischen Gründen nicht erhoben werden.
Und das Absurde ist: jeder weiß, dass das daran liegt, dass diejenigen, die die Erhebung ablehnen, selbst genau wissen, dass ihnen die Ergebnisse unangenehm sein könnten. Es ist pure Heuchelei.
Und das „glaubt den Frauen“ endet bei diesen Leuten auch sofort dann, wenn diese Frau etwas politisch unangenehmes sagt. Siehe die Tochter von Cem Özdemir.
zum Beitrag25.04.2026 , 10:10 Uhr
Im Artikel wird zumindest gesagt, dass Migranten häufiger angezeigt werden.
Jeder hier weiß natürlich genau, warum das gesagt und dann nicht weiter erläutert wird.
zum Beitrag24.04.2026 , 16:57 Uhr
Nun mag es ja sein, dass migrantische Täter häufiger angezeigt werden, aber Migranten sind ja auch nicht gleich Migranten, sondern ganz unterschiedlicher Herkunft. Werden zB Amerikaner oder Dänen auch häufiger angezeigt als Deutsche?
zum Beitrag23.04.2026 , 10:46 Uhr
Herrje, ist es wirklich so schwer, etwas, was mehr Schaden als Nutzen bringt, einfach wieder abzuschaffen? Paris und andere Metropolen haben Miet-Scooter verboten. Ist doch nicht so, als gäbe es in Berlin gar keine anderen Möglichkeiten, sich fortzubewegen.
zum Beitrag21.04.2026 , 16:53 Uhr
Es geht hier um die politische Durchsetzung. Kann ein echter Konservativer was gegen Verteidigung haben?
zum Beitrag21.04.2026 , 16:03 Uhr
Der Großteil der derzeit lebenden europäischen Bevölkerung wurde erst nach dem 20. Lebensjahr damit konfrontiert.
Was meinen Sie, ist besser: schon mit 12 den ersten Joint oder doch erst mit 20 und einem klein wenig Lebenserfahrung und Selbstkenntnis mehr?
zum Beitrag21.04.2026 , 16:01 Uhr
Wir sind hier in der Taz, wo sonst kann man auch mal Radikales fordern?
zum Beitrag21.04.2026 , 15:59 Uhr
"Die Zeit bietet, begleitet von einer großen Marketingkampagne, ein ähnliches Such-Tool an – natürlich hinter der Bezahlschranke, um mit Vergangenheitsbewältigung fragwürdigerweise Geld verdienen zu können."
Es ist tatsächlich peinlich, dass so etwas nicht gratis von Seiten des Staates angeboten wird. Oder von einer linken Tageszeitung.
zum Beitrag21.04.2026 , 10:11 Uhr
Man sollte vielleicht den verteidigungspolitischen Aspekt von Mooren betonen, wie es kürzlich auch die EU-Umweltkommissarin tat.
Feuchtgebiete sind hervorragende Panzersperren - die Ukraine wurde unter anderem durch Moore und Flussauen vor dem Durchbruch der Russen bewahrt. Theiretisch könnte man z.B. um Berlin ein weiträumiges Netz von Mooren schaffen. Noch heute stellen Feuchtgebiete südlich von Hamburg ein für gepanzerte Fahrzeuge ein unüberwindliches Hindernis noch vor dem eigentlichen Ufer der Elbe dar und schützen damit die Stadt in dieser Richtung.
Dann kann man vielleicht auch den Bauernverband ausbooten - einfach Flächen im Namen der nationalen Sicherheit requirieren und die Vernässung durch die Bundeswehr durchführen lassen.
zum Beitrag21.04.2026 , 10:05 Uhr
Nun - "Femizid" bezeichnet inzwischen ja auch schon jede Art der Tötung von Frauen - völlig egal, ob sie nun im Affekt geschah oder, weil der Familienrat den Mord beschlossen und minutiös geplant hat. Ist ja alles irgendwie das gleiche, nicht wahr?
Nebenbei fällt der Mord am schwulen Sohn aus dem Motiv der Familienehrenrettung heraus dann gleich ganz unter den Tisch.
zum Beitrag21.04.2026 , 10:03 Uhr
Führte das Fehlen von Religion und sogar des Wissens ÜBER Religion irgendwie per se zu mehr Aufklärung und Demokratie, müsste Ostdeutschland die aufgeklärteste und demokratischste Gegend der Welt sein.
zum Beitrag21.04.2026 , 10:01 Uhr
Ich gehe noch einen Schritt weiter und befürtworte ein Smartphoneverbot für alle unter 18.
Die Forschung zeigt ganz klar, dass Smartphonebenutzung, vor allem aber Soziale Medien und ganz besonders KI, das Gehirn und somit kognitive und soziale Fähigkeiten negativ beeinflusst. Und das selbst bei Erwachsenen, die jahrzehntelang niemals Smartphone und/oder sozMed verwendet haben. Heranwachsenden den Zugang zu ihnen zu ermöglichen, ist exakt das gleiche, als wenn man ihnen Drogen verabreichte, und zwar jeden Tag über Stunden.
Vielleicht sind wir irgendwann so weit, dass wir über die Tatsache, dass man Jugendlichen und Kindern den Zugang zu Smartphones erlaubt hat, genauso entsetzt wie über die Tatsache, dass Schnapsgenuss von Kindern oder sogar Kinderprostitution im 19. Jahrhundert in vielen Ländern Europas völlig legal war.
zum Beitrag04.04.2026 , 18:23 Uhr
Christliche Feiertage sind nicht etwa deswegen frei, weil der Staat meint, dass man ein paar Tage mehr Urlaub verdient hat, als im Arbeitsvertrag stehen, sondern NUR, weil es eben christliche Feiertage sind.
Es gibt keinen wirklich stichhaltigen Grund für weltliche Feiertage.
zum Beitrag23.03.2026 , 15:46 Uhr
Wer sich mit den russischen Faschisten ins Bett legt, wacht im Schützengraben in der Ukraine auf.
Ich habe wenig Mitleid mit afrikanischen Staaten wie Südafrika, die genau wissen bzw. wissen könnten, dass Russland nicht ihr Freund ist. Die postkoloniale Pose - irgendwie ist jedes Land, dass sich mit dem ach so bösen Westen anlegt, gut - hat nun dazu geführt, dass Afrikaner von den Russen als Kanonenfutter verbraucht werden.
zum Beitrag20.03.2026 , 06:36 Uhr
Aber nicht von Islamismus, Unterdrückung, extremer Korruption und was die Hamas sonst noch bietet, was?
zum Beitrag20.03.2026 , 06:25 Uhr
Da ist gar nichts zwingend notwendig.
zum Beitrag20.03.2026 , 06:23 Uhr
Donald ist nur deswegen an der Macht, weil es in Amerika NICHT solche Straftatbestände wie Beleidigung, Volksverhetzung, Billigung von Straftaten oder Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener gibt.
zum Beitrag19.03.2026 , 20:53 Uhr
Warum wohl ist Israel eine hochgerüstete Atommacht?
zum Beitrag19.03.2026 , 20:52 Uhr
Die Ironie ist: wäre es nicht so und hätten die USA Straftatbestände wie Beleidigung und Volksverhetzung, dann wäre Trump gar nicht an der Macht, sondern er und sein Heer von Hetzern säßen im Knast.
zum Beitrag19.03.2026 , 20:47 Uhr
Die Logik dieser Deutschen geht so:
„Gerade weil unsere Großeltern eure Großeltern fast ausgerottet haben, sind wir am besten geeignet, um euch über solche Dinge zu belehren. Wenn wir als Angehörige des Tätervolkes euch sagen, dass etwas ganz böse ist, dann hat das mehr Gewicht, als wenn andere es euch sagen.“
Wahrscheinlich verstehen die gar nicht, dass das Urteil ausgerechnet der Deutschen die Israelis nicht interessiert.
zum Beitrag19.03.2026 , 19:19 Uhr
Ja, durchaus. „Pimmel“ ist einfach kein besonders geläufiger Ausdruck, um einen Menschen zu bezeichnen, wenn er auch beleidigend gemeint ist. Es ist ein vulgäres Kinderwort.
„Fotze“ dagegen ist ein absolut krasses Schimpfwort und mit die schlimmste Beleidigung der deutschen Sprache. Das weiß auch jeder.
zum Beitrag19.03.2026 , 19:09 Uhr
Es ist schlicht und einfach Dogwhistling. Es wird so sehr auf der angeblichen Ambivalenz der Parole rumgeritten, WEIL man genau weiß, dass sie fast immer die Vernichtung Israels impliziert und weil man eben so gern zur Vernichtung Israels aufrufen will, aber auch weiß, dass man dann - wenn man es explizit tut - auch wirklich Strafverfolgung und gesellschaftliche Ächtung verdient hat.
zum Beitrag19.03.2026 , 19:06 Uhr
Das ganze Theater um die Parole hat doch nur einen Grund: bestimmte Leute wollen damit zur Vernichtung Israels aufrufen. Dass „free“ dabei ambivalent ist, ist einfach nur klassisches Dogwhistling. Eingeweihte wissen genau, was gemeint ist. Erstaunlich, dass diese offenkundige Tatsache und auch der Terminus Dogwhistling fast nie genannt werden - jedenfalls nicht von Bax und Co. Aber diese Leute können sich auf den Kopf stellen: wenn die Parole auf Pali-Demos gekreischt wird, dann meinen und verstehen 99 Prozent das annihilatorisch. Alles andere ist rhetorisches Gewinde und Gehampel. Und Bax und die ganzen Apologeten hier kapieren und wissen das auch sehr wohl, das sage ich ihnen auf den Kopf zu.
zum Beitrag19.03.2026 , 09:05 Uhr
Sollte eine rechtsextreme Terrorgruppe jahrzehntelang unter dem Motto "Von der Maas bis an die Memel!" Anschläge in Polen, Belgien und Litauen verüben, wäre diese Parole wahrscheinlich verboten, oder?
zum Beitrag19.03.2026 , 09:00 Uhr
Bax schreibt so oft einseitig, dass er zwischenzeitlich nicht mehr bei der Taz war.
zum Beitrag19.03.2026 , 08:59 Uhr
Der geneigte Bax-Leser weiß es...
zum Beitrag18.03.2026 , 14:43 Uhr
Nein, das stimmt schlicht und einfach nicht. Es gibt keine Gesetze gegen bestimmte Äußerungen in den USA. Es gibt keinen Straftatbestand der Beleidigung und auch keine Volksverhetzung.
zum Beitrag18.03.2026 , 10:08 Uhr
„ Kein anderer Staat, nicht einmal die USA…“
In dem USA ist es auch nicht verboten, auf Demos zur Vergasung von Juden aufzurufen. Das „nicht einmal die USA“ ist hier also völliger Quatsch und soll suggerieren, die USA seien sonst ein Staat, der die freie Meinungsäußerung unterdrückt. Tatsächlich gibt es in keinem anderen Staat so (fast) schrankenlose Freiheit des Wortes.
zum Beitrag18.03.2026 , 10:05 Uhr
Niemand muss diese Parole benutzen. Und tausende propalästinensische Demos seit dem 7. Oktober allein in Berlin sind der Beweis, dass es mit der Unterdrückung palästinensischer Stimmen nicht so schlimm sein kann.
zum Beitrag18.03.2026 , 09:56 Uhr
Viele Beleidigungen sind aber offenkundig Beleidigungen und tatsächlich keine Meinung.
Beispiel Künast: niemand wollte mit dem F-Wort die ernsthafte Meinung ausdrücken, Frau Künast sei ein weibliches Genital. Der Ausdruck dient zweifellos allein der persönlichen Herabsetzung.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:21 Uhr
Das hieße aber, dass das F-Wort bei einem Akademiker eine Beleidigung sein muss, weil er eben intelligenter ist. Ob aber der IQ eines mutmaßlichen Beleidigers ihn erst schuldfähig macht, müsste ja wieder individuell in einem Prozess geklärt werden. Sonst könnte ja jeder unter der Schutzbehauptung eigener Unkultiviertheit jeden beleidigen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass man auch in bildungsfernen Milieus noch weiß, dass „Fotze“ eine Beleidigung ist.
zum Beitrag17.03.2026 , 08:01 Uhr
„ Ja aus einer eurozentrischen Sicht mit der Intention, die Europäer als Krone der Schöpfung darzustellen.“
Richtig. Das gleiche sieht man auch in anderen Zusammenhängen: Kritik an Europäern fällt oft deswegen besonders hart aus, weil man impliziert, dass man von diesen im Grunde besonders edlen Menschen besseres erwarten kann als von Nichteuropäern.
„Das Christentum wurde durch Missionierung und Kolonisierung als Machtinstrument verbreitet“ - „Der Islam hat sich ausgebreitet.“
Oder die relative Nichtbeachtung des arabischen Sklavenhandels.
Oder: Russland wird implizit zugebilligt, das Völkerrecht zu brechen, bzw. werden Gründe dafür gesucht, warum es das tat, und diese Gründe liegen eben im Westen. Nach dem Motto „Weil der edle Europäer für den Russen kein gutes Vorbild mehr ist, tut der Russe eben das, was Russen so tun.“
Als könnte man von Nichteuropäern eben nichts anderes erwarten und als seien sie nicht imstande, aus eigener Kraft und Willen Böses zu tun.
zum Beitrag16.03.2026 , 21:54 Uhr
Sorry, aber diese Einstellung kenne ich sonst nur von Rechtsextremisten, die in erster Linie ihre niedersten Triebe ausleben wollen. Meinen Sie ernsthaft, man muss sich zB als Stadtratsmitglied beleidigen lassen? Dass das normal sei? In welchem Milieu leben Sie???
zum Beitrag16.03.2026 , 15:55 Uhr
Ich finde den dargestellten Herrn sehr wohl couragiert und bin strikt dagegen, Beleidigungen und vor allem Volksverhetzung irgendwie "gelassener" zu sehen.
Wenn die USA Gesetze hätten wie wir, sähe es dort ganz anders aus - Trump und Co wären schon längst wegen der täglichen Beleidigungen, Verleumdungen und Volksverhetzungen im Gefängnis.
Das "Zulassen", für das Sie plädieren, führt im Zeitalter des Internets dazu, dass der gesamte öffentliche Diskurs immer aufgeheizter, aggressiver und hetzerischer wirkt.
Und das führt nachweislich zu einem Absterben der politischen Kultur - es ist z.B. völlig unzweifelhaft, dass sich immer weniger Menschen politisch engagieren, weil sie schlicht und einfach Angst haben und es nicht aushalten, ständig beleidigt und erniedrigt zu werden.
zum Beitrag16.03.2026 , 15:50 Uhr
"Hat das Bundesverfassungsgericht 1995 nicht festgestellt, dass die Meinungsfreiheit „gerade aus dem besonderen Schutzbedürfnis der Machtkritik erwachsen“ sei?"
Was ja nicht dasselbe ist, wie einen Menschen zu beleidigen. Denn wo hört das denn dann auf? Wir sind uns doch wohl einig, dass es z.B. absolut nicht in Ordnung war, Renate Künast als "F...e" zu bezeichnen, und dass es ein Skandal war, dass die erste Instanz das allen Ernstes anders sah.
Wenn man es einem Menschen nicht ins Gesicht sagen darf / sollte, dann sollte / darf man es auch nicht im Internet sagen.
zum Beitrag16.03.2026 , 07:57 Uhr
Niemand geht davon aus, nicht mal die BILD.
zum Beitrag13.03.2026 , 11:59 Uhr
Sorry, sollte natürlich „….nichts zu tun“ heißen.
zum Beitrag13.03.2026 , 09:00 Uhr
Das hat mit dem Migratiuonshintergrund zu tun. Auch reiche Kieze ohne großen Türken- und Araberanteil sehen aus wie Sau.
Es könnte durchaus so sein, dass Zugezogene sich zu wenig mit der Stadt identifizieren - aber das trifft mittlerweile auf die Mehrheit aller Bewohner Berlins zu, auch auf die Biodeutschen.
Tatsächlich scheint mir z.B. in Hamburg oder Köln der Lokalpatriotismus, die Identifizierung mit der Stadt, viel größer zu sein - obwohl gerade in Berlin ständig darauf herumgeritten wird, wie wahnsinnig cool die Stadt sei. Gleichzeitig gibt es aber laut Untersuchungen keine deutsche Großstadt, die von so vielen ihrer Bürger nict gemocht wird (in Hamburg dagegen ist es umgekehrt).
zum Beitrag13.03.2026 , 06:39 Uhr
Ich finde, man sollte den 187a StGB zurückbringen. Und dann schön Reichelt, Horn, Friedrich und Co in den Knast stecken.
zum Beitrag12.03.2026 , 14:31 Uhr
Da gebe ich Ihnen teilweise Recht.
Auf der anderen Seite kann man zB im nun wirklich nicht von Armen bewohnten Prenzlauer Berg sehen, dass auch dort munter Matratzen „verschenkt“ und ähnlich asoziale Vermüllungen produziert werden. Schon rein statistisch dürften viele der Verursacher wohlhabende Grünwähler sein.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:24 Uhr
Es ist dieses Jahr definitiv viel schlimmer als letztes Jahr, und das war schon deutlich schlimmer als das davor.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:22 Uhr
Lustig, früher galt die Sorge um die Umwelt gerade als linksgrüne Spinnerei.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:21 Uhr
Es sind doch gar nicht nur die reichen Bezirke sauber.
In Prenzlauer Berg ist es vielerorts viel dreckiger als in Moabit. Aber in Moabit betrachten Mieter zB Graffiti an ihrer Hauswand nicht als künstlerischen Ausdruck der örtlichen Jugend, und sie schämen sich, wenn der Gehweg vor dem Haus aussieht wie eine Müllhalde.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:19 Uhr
Doch, das geht. Es muss aber ein Termin frei sein, und wenn die neue Matratze da ist, stört die alte in der Wohnung. Also wird sie nachts auf den Gehweg gelegt, es wird ein Zettel „Zu verschenken“ drangeheftet, und dann wartet die Matratze monatelang auf Leute, die sich über das Geschenk einer dreckigen, nassen Matratze freuen.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:17 Uhr
Vielleicht sollten auch mal die kritische Selbstreflektion betreiben, die jahrelang den Wunsch nach normaler Sauberkeit als provinzielle Spießigkeit verächtlich gemacht, Vandalismus als „kreative Aneignung des Stadtraumes“ glorifiziert und Verwahrlosung und Müll mit Achselzucken als „typisch Berlin“ hingenommen haben.
Wenn zB ausgerechnet im seit Jahren grün wählenden Bezirk Umweltverschmutzung (nichts anderes ist wilde Entsorgung) hingenommen und sogar implizit als (komplett wirkungsloses) Mittel gegen Gentrifizierung („Berlin bleibt dreckig!“) gefeiert wird, dann wird doch allen signalisiert, dass alles scheißegal ist.
zum Beitrag11.03.2026 , 18:14 Uhr
Klar, deswegen ist es auch nicht abwegig, dass es Chips mit Gewürz aus Embryonen gibt. Das ist schließlich auch viel einfacher zu haben als Paprika und künstliche Aromastoffe.
zum Beitrag11.03.2026 , 12:37 Uhr
„Es würde mich nicht wundern…“
Also ist alles, was danach kommt, wilde Spekulation.
Ihre Behauptung weiter oben, Verwahrlosung und Müll seien irgendwie urban und implizit lobenswert, da „unspießig“, halte ich für absurd. Genau so argumentieren einige Bewohner Berlins, um die klarsten Missstände schönzureden.
zum Beitrag11.03.2026 , 08:30 Uhr
Prenzlauer Berg ist mit Sicherheit überhaupt nicht arm und trotzdem starrt es dort vor Dreck und Müll
zum Beitrag10.03.2026 , 18:39 Uhr
Einfach nachts Videoüberwachung ermöglichen und harte Strafen verhängen.
Im Übrigen geht es in anderen Städten nicht so zu wie in Berlin, wo selbst im wohlhabenden Prenzlauer Berg gerne mal 5 “verschenkte” Matratzen auf 400 Meter Gehweg kommen.
zum Beitrag06.03.2026 , 10:04 Uhr
Eher: viel Theorie, null Moral.
Das Recht hat durchaus einen Wert an sich, aber es darf nie das Ziel sein. Das vergessen manche eiskalten Juristen gerne.
Das Menschenrecht sollte über dem Völkerrecht stehen.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:59 Uhr
Der Sicherheitsrat war eigentlich schon immer ein zahnloser Tiger. Nur in einer kurzen Phase kurz nach Ende des Kalten Krieges bis etwa zum Ende der 90er war er halbwegs konstruktiv und effektiv. Mittlerweile ist es wieder wie im Kalten Krieg und damit eigentlich wie fast in der gesamten 80jährigen Geschichte der UNO.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:56 Uhr
Nehmen wir mal an, die Hamas hätte in Gaza 35.000 junge Zivilisten abgeschlachtet.
Wie hätten Sie es dann gefunden, wenn Israel die Hamas weggebombt hätte?
zum Beitrag06.03.2026 , 09:55 Uhr
Diese Zivilisten wurden nicht von ihrem eigenen Regime ermordet und im übrigen gab's halt den 7. Oktober. Im Krieg sind Zivilisten keineswegs sakrosankt.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:54 Uhr
Die Unschuldsvermutung besagt, dass ein Individuum (!) erst nach einem ordentlichen Geruchtsurteil als schuldig gilt. Das hat mit Beweisen erstmal gar nichts zu tun. Sie können z.B. vor hundert Augenzeugen mit laufenden Kameras ein Verbrechen begehen. Für jeden normalen Menschen stände Ihre Schuld fest, die Beweise und Zeugenberichte liegen vor und sind unangreifbar. Dennoch gelten Sie erst als schuldig, wenn ein Richter das am Ende eines ordnungsgemäßen Verfahrens im Urteil feststellt. Und nur der. Die Öffentlichkeit hat damit nichts zu tun, die muss zu keinem Zeitpunkt überzeugt werden.
zum Beitrag06.03.2026 , 09:50 Uhr
So etwas wie die Unschuldsvermutung gibt es hier juristisch gar nicht. Die gilt in Strafprozessen vor Gericht. Aber schon da vermutet z.B. die Staatsanwaltschaft die Schuld, sonst gäbe es ja gar keine Anklage.
zum Beitrag05.03.2026 , 18:02 Uhr
Ganz dumme Frage:
Warum lassen die Kurden das immer wieder mit sich machen?
zum Beitrag05.03.2026 , 10:06 Uhr
Immer auf der falschen Seite, was?
zum Beitrag05.03.2026 , 08:26 Uhr
Gibt es noch einen Beitrag, in dem den ganzen Deutsch-Iranern geraten wird, einfach mal die Klappe zu halten?
Sollte zB ein Michel Abdollahi, der die Angriffe befürwortet, Ruhe geben?
zum Beitrag05.03.2026 , 08:23 Uhr
Gegen welches Gesetz wurde denn hier verstoßen? Paragraf 140 StGB?
zum Beitrag04.03.2026 , 18:31 Uhr
Der zuständige Richter äußerte explizit, dass es keine Sabotage sein könne, wenn man im Krieg die Infrastruktur des Gegners zerstöre.
zum Beitrag04.03.2026 , 07:13 Uhr
Dass man es auch juristisch völlig anders sehen kann, zeigt Polen.
zum Beitrag03.03.2026 , 15:51 Uhr
Die Sprengung russischer Infrastruktur war legitime Kriegshandlung. Es war weder deutsche Infrastruktur noch lieferte Russland uns noch Gas.
Im Übrigen: hätte das faschistische Russland nicht die Ukraine angegriffen, wäre die Pipeline noch heil.
zum Beitrag03.03.2026 , 10:26 Uhr
Aus christlicher Sicht kommen böse Muslime aber in die einzig wahre Hölle der einzig wahren Religion, des Christentums ;)
zum Beitrag03.03.2026 , 08:34 Uhr
Doch, natürlich gibt es Unterschiede. Russland ist eine faschistische Diktatur, die uns direkt bedroht und auch vor Mord und physischer Sabotage nicht zurückschreckt.
zum Beitrag03.03.2026 , 05:53 Uhr
Wäre schön, wenn Aken auch so klare Worte für das russische Regime fände.
zum Beitrag02.03.2026 , 15:37 Uhr
Wo ist der Widerspruch?
Russland fördert extreme Parteien, weil politische Polarisierung demokratische Gesellschaften schwächt.
MAGA bzw. Project 2025 fördert rechtsextreme europäische Parteien, weil sie ideologisch verwandt sind.
Das ist kein Widerspruch. Anders als die USA, die offen und direkt die AfD rhetorisch unterstützen, tut Russland es eben durch Sabotage, Bots und andere Mittel der Desinformation und Propaganda. Falls es kurz vor den Wahlen einen Anschlag eines kurz zuvor im Internet radikalisierten Islamisten gibt, wäre mein erster Tipp, dass Russland hinter Radikalisierung, Ideengebung und ggf. materiellen Unterstützung steht. Die USA würden auch unter Trump wohl kaum auf diese Weise in einen Landtagswahlkampf eingreifen, zumal es sich um ein Bundesland handelt, in dem weniger Wähler wohnen als in München.
zum Beitrag02.03.2026 , 14:45 Uhr
Nichts ist so kämpferisch gegen die Verfassung gerichtet wie der Verrat des eigenen Landes an eine fremde Macht.
zum Beitrag02.03.2026 , 14:44 Uhr
Absurd ist auch, dass das "Russische Haus" in Berlin noch offen ist und seine Propagandaveranstaltungen durchführen darf. Angeblich hat die Bundesregierung Angst, dass die Russen bei einer Schließung die Goethe-Institute in Russland schließen, aber wenn's so wäre: so what? Deutschkurse haben schließlich auch nicht verhindert, dass Russland Deutschland bedroht. Und bekanntlich spricht Putin ziemlich gut deutsch. Was hat's gebracht?
zum Beitrag02.03.2026 , 10:43 Uhr
"...sondern alltägliche Religionspraxis, politische Ideologie und Extremismus systematisch vermischt und dem Islam ein Gewalt-Alleinstellungsmerkmal zuschreibt."
Das tut der Autor doch gar nicht. Er zeigt nur, dass es linke Vordenker wie Marx gibt, die das tun. Ist es jetzt schon islamophob, auch nur zu erwähnen, dass es auch linke Islamkritik gab und gibt?
zum Beitrag02.03.2026 , 10:00 Uhr
Millionen Iraner freuen sich über diesen Bruch des Völkerrechtes. Für sie bricht Menschenrecht das Völkerrecht, bzw. ist das Regime so schrecklich, dass der Bruch des Völkerrechtes einfach das kleinere Übel ist.
Und mal ehrlich: dass ein Staat mehr Rechte hat als seine Bürger, ist absurd.
zum Beitrag02.03.2026 , 09:58 Uhr
Stimmt, Flüchtling kann man nach GFK auch materiell sein, ohne dass ein Staat das juristisch so sieht.
Aber hier geht es nun mal allein darum, wie der deutsche Staat eine Person einstuft. Wenn er nach Prüfung zum Schluss kommt, dass die Person kein Flüchtling ist, dann ist sie nach deutschem Recht nun mal keiner.
zum Beitrag01.03.2026 , 22:47 Uhr
In welchem Kapitel des neuen Testamentes werden die Strafen der Hölle denn detailliert geschildert?
Es stimmt einfach nicht, was Sie schreiben. Im Koran ist die Hölle sehr, sehr viel präsenter als in der Bibel.
zum Beitrag01.03.2026 , 07:47 Uhr
“Flüchtling” ist ein juristischer Begriff. Wer noch im Asylverfahren steckt, ist per definitionem noch nicht als Flüchtling anerkannt.
zum Beitrag28.02.2026 , 07:35 Uhr
Danke für diesen Artikel. Wohltuend, auch das endlich mal in der Taz zu lesen und nicht nur Baxerei.
zum Beitrag27.02.2026 , 15:32 Uhr
Okay, danke sehr. Wieder was gelernt.
zum Beitrag27.02.2026 , 15:31 Uhr
Sie gibt halt “nur” solchen Leuten wie Beatrix von Storch Stichworte. Die gebildeten Homo- und Transphoben können so ihren Hass unter dem Deckmantel da Schutzes von Frauen ausleben.
Genau das passiert gerade in den USA!
zum Beitrag27.02.2026 , 15:29 Uhr
Wie oft gibt es denn sexuelle Übergriffe von Transfrauen gegen “Bio-Frauen”?
zum Beitrag27.02.2026 , 12:33 Uhr
Wenn die individuellen Vorstellungen den Tod der eigenen Kinder verursachen, ist Schluss.
zum Beitrag27.02.2026 , 07:38 Uhr
Dieser Nenner ist meiner Meinung nach völlig vernachlässigbar. Soziale und kulturelle Herkunft, Position in Hierarchien und Strukturen, Interessen und Wissen und nicht zuletzt natürlich Beruf und Einkommen sind viel, viel wichtiger. Eine Näherin in einem Sweatshop in Bangladesh hat mit ihrem männlichen Kollegen garantiert sehr viel mehr gemeinsam als mit der deutschen Managerin des Konzerns, für den sie beide schuften.
Schwarzer jazzt diesen kleinen Unterschied (haha) in geradezu mystische Höhen hoch. Es mag ja sein, dass der männliche Kollege der Näherin, anders als die deutsche Managerin, nicht nachempfinden kann, wie sich Regelschmerzen und Stillen anfühlen, aber ansonsten bilden doch wohl er und seine Kolleginnen eine viel besser begründbare und abgrenzbare Gruppe als die Kolleginnen und die Deutsche.
Schwarzer sagt letztlich: wenn auch nur eine Transfrau zu einer Gruppe Frauen dazu stößt, dann ist das keine Frauengruppe mehr und das schadet der Frau an sich. Verstehen Sie das? Ich nicht.
zum Beitrag27.02.2026 , 07:26 Uhr
Das kann sein. Nochmal: Ich bin nicht dagegen, dass Schwarzer sprechen darf. Ebenso denke ich, dass einige ihrer anderen Ansichten (Ukraine) noch viel schlimmer sind als ihre TERF-Tendenzen und sie durchaus scharfe Kritik verdient hat.
zum Beitrag26.02.2026 , 16:15 Uhr
Prinzipiell stimme ich Ihnen ja zu. Aber wir sollten hier eines bedenken: Transmenschen, insbesondere Transfrauen, gehören immer noch zu den am stärksten diskriminierten Gruppen überhaupt. Beleidigungen und Angriffe sind alltäglich. Für diese Menschen perpetuiert Schwarzer Ansichten, die für sie mitunter ganz existenziell bedrohlich sein können.
Das sollte man zumindest im Hinterkopf behalten.
zum Beitrag26.02.2026 , 16:12 Uhr
Wir sind einer Meinung.
Es ist Schwarzer, die aus dem biologischen einen noch viel größeren Unterschied macht.
Wie gesagt: für die haben eine Weidel und eine Haßelmann aufgrund ihres biologischen Geschlechter etwas gemeinsam, was eine Haßelmann und eine Slawik nicht gemeinsam haben, und daraus leitet sie die Idee ab, dass die „unechte Frau“ sozusagen den gemeinsamen Safe Space der beiden „echten Frauen“ stört, obwohl eine der Frauen Rechtsextremistin und die andere Grüne ist und sie auch sonst diverses trennt.
zum Beitrag26.02.2026 , 09:18 Uhr
Darum geht es mir doch gar nicht.
Ich bestreite nur, dass Alice Schwarzer noch eine Linke ist und es deswegen auch keinen gemeinsamen Feind mehr gibt.
Sie soll ruhig reden. Die Frage ist, ob sie noch irgendwas beizutragen hat. Angesichts ihrer Positionen zur Ukraine bezweifele ich zum Beispiel, dass sie noch eine richtige Feministin ist. Müsste eine solche nicht auch mal den Augenmerk auf die systematische sexuelle Gewalt gegen ukrainische Frauen richten?
zum Beitrag26.02.2026 , 09:13 Uhr
Das Problem ist, dass aus dieser banalen Feststellung abgeleitet wird, dass Frauen 1) sich nicht nur biologisch, sondern auch in anderer Hinsicht fundamental von Männern unterscheiden und dieser Unterschied absolut unüberwindbar ist und 2) alle Frauen haben etwas Fundamentales gemeinsam, und diese Gemeinsamkeit ist ebenfalls unüberwindbar. Ob Arbeiterin, Managerin, Muslima, Atheistin, Deutsche, Migrantin, Rechtsextremistin oder Sozialdemokratin: alle eint ihr Frausein, und das ist letztlich wichtiger als alle anderen Unterschiede.
Das heißt in letzter Konsequenz: wenn die rechtsextreme lesbische Managerin Weidel und die grüne, heterosexuelle Sozialarbeiterin Haßelmann in einem Raum sitzen, dann befinden sie sich in einem Safe Space für Frauen, der sofort zerstört wird, wenn die grüne, transsexuelle Anglistikerin Nyke Slawik eintritt.
Ich finde, dass ist nichts anderes als fragile Weiblichkeit.
zum Beitrag26.02.2026 , 08:49 Uhr
Und, was folgt dann daraus? Was sind denn die konkreten Unterschiede?
Schwarzer rekurriert doch gerade NICHT auf die reine Biologie, sondern benutzt sie nur als Ausgangspunkt für die Postulation viel weitergehender Unterschiede. Sie meint, dass eine Transfrau niemals dasselbe empfinden, fühlen, denken kann wie eine biologische Frau. Dass Frauen eben nicht mehr „unter sich“ seien, wenn eine Transfrau dazukommt. Dass das Y-Chromosom es unmöglich mache, das „Frausein“ nachzuvollziehen.
Das wiederum impliziert, dass alle biologischen Frauen nicht nur biologisch, sondern auch psychisch einen gemeinsamen Nenner haben, der so fundamental ist, dass er absolut alle biologischen Frauen von biologischen Männern trennt; eine Art unüberwindbare Mauer. Frauen und Männer nicht nur als Geschlechter, sondern quasi als getrennte Arten.
Das reduziert nicht nur Transfrauen, sondern letztlich alle Menschen: Männer und Frauen sind letztlich getrennt und zugleich unauflöslich mit ihren Geschlechtsgenoss_innen verbunden. Daher dann auch die Behauptung, eine Kanzlerin Weidel sei ermutigend für alle Frauen. Das biologische Frausein an sich überwinde alle politischen Grenzen. Das ist abwegig.
zum Beitrag25.02.2026 , 15:14 Uhr
Das ist nicht perfide, das ist die Wahrheit.
Wer mit Wagenknecht und Lafontaine zusammen für "Frieden" demonstriert, der demonstriert nicht gegen Russlands grausamen Krieg und die täglichen abscheulichen Verbrechen der Russen an ukrainischen Zivilist_innen, sondern er demonstriert dagegen, den Ukrainern zu helfen. Er will, dass die Ukraine eine Niederlage erleidet, was wiederum unbestreitbar zu genau den Vergewaltigungen, Foltern, Tötungen und Verschleppungen führen würde, wie unter russischer Besatzung im Donbass.
Wie kann man das eigentlich bestreiten?
zum Beitrag25.02.2026 , 15:05 Uhr
Ja, auch.
zum Beitrag25.02.2026 , 15:04 Uhr
Mit derselben Logik könnte man eine Bundeskanzlerin Weidel als prinzipiell ermutigend für LGBT bezeichnen.
Wäre aber dennoch abwegig. Weidel steht einer Fraktion vor, die den niedrigsten Frauenanteil aller Fraktionen hat und ist Mitglied einer Partei, die schlicht und einfach frauenfeindlich ist. Einfach nur zu behaupten, dass jede Frau in einer Machtposition irgendwie gut für andere Frauen sei, ist Quatsch und beleidigt letztlich auch die Intelligenz von Frauen.
Frauen sind nun mal nicht per se gut für Frauen. Dafür gibt es genügend Beispiele.
Dass z.B. in Russland häusliche Gewalt faktisch entkriminalisiert wurde und jetzt der prügelnde Ehemann nur noch verhaftet wird, wenn er seine Frau wiederholt halb tot geschlagen hat, ist insbesondere der Politikerin Jelena Misulina zu "verdanken".
Was soll daran irgendwen - nicht nur Frauen - ermutigen?
Schwarzer ist zu intelligent, um dies alles nicht zu begreifen.
zum Beitrag25.02.2026 , 06:55 Uhr
So, wie sie damals in der Causa Kachelmann „diskutiert“ hat?
zum Beitrag25.02.2026 , 06:54 Uhr
Eine Frau, die schon vor Jahren für die BILD schrieb, an der Militärdiktatur in Burma nichts schlimmes findet und die heute mit Wagenknecht für den Bückling vor dem faschistischen Russland demonstriert, ist keine Linke mehr.
zum Beitrag25.02.2026 , 06:52 Uhr
Das Babylon ist doch mittlerweile eher eine Eventlocation der nur wenige Schritte entfernten Berlinskaja Prawda. Nur das „Theater Ost“ in Adlershof ist schlimmer.
zum Beitrag25.02.2026 , 06:50 Uhr
Dass Schwarzer zu den Lumpenpazifistinnen gehört, die den Ukrainer_innen nahelegt, sich doch bitte von den Russen vergewaltigen, ermorden und beherrschen zu lassen, damit sie und die anderen Deutschen nicht von Krieg und Leid behelligt werden, war dagegen keinen Protest wert?
zum Beitrag23.02.2026 , 16:39 Uhr
Russland erfüllt nun wirklich alle Merkmale eines faschistischen Systems. Wer das in vermeintlicher Besonnenheit relativiert, der macht sich zu dem, was der russische Geheimdienst seit über hundert Jahren als nützlichen Idioten bezeichnet. Aber vielleicht ist das Motiv dafür insgeheim auch Angst - man redet sich halt ein, dass das Kopf-in-den-Sand-stecken einfach nur “Rationalität” und “Ruhe” sei, weil die Alternative, die Gefahr anzuerkennen, zu beängstigend wäre.
zum Beitrag23.02.2026 , 14:51 Uhr
Russland ist für China eine Billigtankstelle und ein Kettenhund, der für einen den Westen in Schach hält.
Ansonsten hat China vor wenigen Monaten still und leise die Namen mehrerer ehemals chinesischer, nun russischer, Städte auf offiziellen Landkarten und in Schulbüchern in die chinesischen Originalnamen geändert. Das zeigt schon, wie China Russland einordnet. In den betreffenden Städten leben übrigens jetzt schon tausende Chinesen, die dort die gesamte Wirtschaft am Laufen halten - von den Russen kommt nämlich nicht mehr sehr viel.
Technisch ist Russland dem Westen und China massiv unterlegen, es gibt schlicht keine nennenswerten Innovationen aus Russland.
"...das BIP von Russland gibt dessen Wirtschaftskraft nicht richtig wieder..."
Sie sollten vielleicht schon was von der Kriegswirtschaft in Russland gehört haben, und dass Rüstungsausgaben, speziell während eines Krieges, rein konsumptiv sind.
zum Beitrag23.02.2026 , 10:55 Uhr
"Das bedeutet zweitens, dass Moral universell ist."
Sehr, sehr steile These. Es mag bestimmte universelle, als Moal verstehbare Grundeinstellungen geben, aber "...Kultur beeinflusst sie..." ...und zwar zum Teil sehr stark.
Es gibt z.B. Kulturen, da ist es nahezu IMMER, unter fast allen Umständen, unmoralisch, die eigenen Eltern offen zu kritisieren und ihnen gar Widerworte zu geben. Das wird als Angriff auf fundamentale Regeln der Gemeinschaft gewertet. Es wird als moralisch besser betrachtet, das offensichtlich Falsche zu tun, wenn die Eltern es verlangen, als das Richtige zu tun und sich in offenem Widerspruch zu den Eltern zu verhalten. Abgesehen davon, dass es dabei in der Regel auch auf die Offenheit ankommt (Widerspruch, den keiner mitkriegt und der damit auch nicht die Gemeinschaft gefährdet, ist okay), stehen diese moralischen Vorstellungen den westlichen teils diametral entgegen: in der in westlichen Kulturen vorherrschenden Moral ist es moralisch richtig, das Richtige zu tun, auch wenn - und gerade dann! - man es sich damit mit der Familie verdirbt.
Ganz so kulturlos ist Moral definitiv nicht.
zum Beitrag23.02.2026 , 07:45 Uhr
Der Ossi ist keineswegs repräsentativ für die Ossis, sondern ein Tech-Millionär.
zum Beitrag23.02.2026 , 07:44 Uhr
Mittlerweile scheinen viele jüngere Linke zu glauben, die DDR sei so eine Art skandinavisch-sozialdemokratisches Land mit ein paar kleinen Umsetzungsschwierigkeiten gewesen. Ich musste neulich einer Mittzwanzigerin erklären, wie es um den Umweltschutz im Sozialismus bestellt war. Die dachte, “links” hieße automatisch Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und achtsamerer Umgang mit der Natur. Sie kam natürlich aus dem Westen und schien in ihrem Leben noch nie etwas von Tagebauen und Bitterfeld gehört zu haben.
zum Beitrag23.02.2026 , 07:38 Uhr
“Russophob” ist ein Kampfbegriff der russischen Propaganda.
Es hat nichts mit einer Phobie zu tun, das faschistische Russland unter Putin, das seit vier Jahren einen wahnsinnigen Krieg gegen die Ukrainer führt und auch uns direkt bedroht, nicht zu mögen. Das ist keine irrationale Angst, sondern Realismus.
zum Beitrag23.02.2026 , 06:53 Uhr
Vollkommen richtig!
Russland ist genau das, was die UdSSR ihrerseits nach dem berühmten Diktum Helmut Schmidts war:
Obervolta mit Atomwaffen.
Nichts, absolut gar nichts außer Rohstoffen kann Russland der Welt bieten. Genau deswegen gibt es ja die irrsinnige Lehre von der Russkij Mir als mystischem Zentrum der Welt und die faschistoide Anbetung russischer Gewalttätigkeit und rücksichtsloser Macht: weil sowohl der Kreml als auch das russische Volk wissen, dass Russland einfach nichts anzubieten hat und niemand sich diesem Staat von selbst annähern würde. Wer, außer Diktatoren wie Lukaschenko oder korrupten Möchtegerndiktatoren wie Orbán hat etwas davon?
zum Beitrag23.02.2026 , 06:36 Uhr
“Grundwerte” eben.
Aber mal ehrlich: diese arrogante Haltung ist in Deutschland sehr weit verbreitet. Jedes Mal, wenn Russland als “Nachbar” Deutschlands bezeichnet wird, scheint sie wieder auf: die deutsche Anmaßung und Arroganz gegenüber Polen, Baltikum, Ukraine und Co. Die existieren gar nicht bzw. haben sich gefälligst dem deutschen Nachbarn Russland zu fügen, auf dass der uns Deutsche in Ruhe lasse und uns sein billiges Gas liefere. Besonders verbreitet ist diese tödliche Arroganz in Ostdeutschland.
zum Beitrag23.02.2026 , 06:32 Uhr
Wieso? PL-Typen wie Stegner sind doch gerade für den Ausgleich mit Russland, während es wohl viel eher die Seeheimer sind, die Widerstand leisten wollen.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:35 Uhr
Man kann natürlich einen Ausgleich mit dem faschistischen Russland zu Lasten von Millionen für wünschenswert halten. Aber dann sollte man vielleicht nicht gerade in der Grundwertekommission der SPD sein.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:16 Uhr
Solange es wirklich nur sein Geld ist…
zum Beitrag21.02.2026 , 16:44 Uhr
Derweil planen propalästinensische Linke eine Demo gegen die KZ-Gedenkstätte Buchenwald, weil sie nicht antiisraelisch genug sei.
Irgendwelche Kommentare, Frau Swinton und Frau Roy?
zum Beitrag21.02.2026 , 16:42 Uhr
Absurd, dass manche in Friedrich, diesem Elon Musk für Arme, einen Heilsbringer sehen. Wenn wir aus anderen Ländern hören, dass Multimillionäre oder Milliardäre Zeitungen kaufen und die Inhalte bestimmen, werden wir doch auch hellhörig.
Und woher kommt denn nun das Geld, um die Berlinskaja Prawda zu finanzieren?
zum Beitrag19.02.2026 , 13:30 Uhr
Nochmal: in den Kraftzentren der AfD im Osten ist die Partei aufs engste mit knallharten Neonazis verbandelt und durchsetzt.
Wenn ich ein Verbotsverfahren erst dann anfange, wenn ich hundertprozentig überzeugt davon bin, dass ich Erfolg habe, dann ist es womöglich schon zu spät.
Aber das Problem ist, dass Leute wie Martenstein, der eben nicht konservativ ist, sondern im besten Falle nur dumm-populistisch, ein Verbot nicht etwa nicht in Erwägung ziehen, weil sie Angst haben, dass Karlsruhe anders entscheidet, sondern weil sie die AfD letztlich okay finden. Martenstein verklärt die AfD perverserweise zur konservativen Helmut-Schmidt-Partei. Das ist falsch. Es ist eine rechtsextremistische Partei, ihre Wähler sind Rechtsextremisten, und mit „guter Politik“ bekommt man sie auch nicht weg.
zum Beitrag19.02.2026 , 08:25 Uhr
Es gibt keinen Rechtsextremismus im Rahmen der FDGO. Rechtsextremismus kann unmöglich freiheitlich und demokratisch sein.
Das Verbot der NPD scheiterte, weil die NPD zu klein war. Das ist bei der AfD offenkundig nicht der Fall.
zum Beitrag18.02.2026 , 15:27 Uhr
Es ist eindeutig nachweisbar, dass die AfD sich im Laufe ihrer Existenz weiter und weiter radikalisiert hat. Das ist nicht mehr die Partei, in der mal ein Henkel oder eine Petry waren. Speziell in Ostdeutschland, aber nicht nur dort überschneiden sich AfD und Neonaziszene ganz klar. Eine Lena Kotré ist nicht nur etwas rechts, die ist Neonazi. Und sie bekommt deswegen nicht die geringsten Probleme in ihrer Partei.
Wenn die AfD nicht rechtsextrem und verfassungswidrig ist, was denn dann?
Nochmal: eine Partei muss gar nicht erst den Bau von KZs beabsichtigen, bevor das BVerfG sie verbieten kann.
zum Beitrag18.02.2026 , 12:33 Uhr
Was Sie mit Ihrem rechten Geraune natürlich sagen wollen:
die AfD ist nicht rechtsextremistisch, sondern Opfer einer linksgrünversifften Verschwörung und ein Verbot wollen nur antidemokratische Gutmenschen.
zum Beitrag18.02.2026 , 08:07 Uhr
Im wahrsten Sinne des Wortes zusammenbrechende Altstädte, extrem dreckige Luft und vergiftete Flüsse können tatsächlich nicht gut sein.
zum Beitrag18.02.2026 , 08:03 Uhr
Wie ist das eigentlich in Polen oder Tschechien gelaufen?
zum Beitrag18.02.2026 , 08:02 Uhr
Während solche Leute wie Hoyer und Erpenbeck, beide Töchter von Systemgewinnlern, natürlich ihr eigenes Lied singen, was?
Kowalczuk hatte in der DDR massive Nachteile.
Verglichen mit allen anderen ehemaligen Ostblockstaaten geht es Ostdeutschland fantastisch. Aber nur in Ostdeutschland gibt es Ostalgie und diesen Hass auf den Westen.
zum Beitrag18.02.2026 , 07:58 Uhr
Eben.
Alle Apologien für AfD-Wähler blenden den wichtigsten Faktor für die Wahl aus: Rechtsextremismus appelliert an die niedersten Instinkte im Menschen und manche Menschen geben dem nur zu gerne nach. Erst recht, wenn man ihnen jahrzehntelang wieder und wieder Argumente vorkaut, warum das Nachgeben okay sein soll. „Dir gehts ja sooo schlecht! Die da oben ignorieren dich! Du erbst nicht so viel wie andere! Schau mal, die da haben mehr als du! Wehr dich! Es ist dein Recht!“
Mach es gesellschaftsfähig, ein Arschloch zu sein, und die Arschlochpartei gewinnt Wahlen.
zum Beitrag18.02.2026 , 07:20 Uhr
Richtig.
Es wäre super, wenn Deutschland ein einziges Mal zur Gruppe der innovativ voranschreitenden Staaten gehörte. Aber wahrscheinlich wird das jetzt wieder jahrelang zu Tode diskutiert und versucht werden, Gründe dafür zu finden, warum in Deutschland nicht funktionieren kann, was anderswo klappt. Siehe Wärmepumpen, Öffnung der Ehe, Cannabislegalisierung, Elektromobilität, Feuerwerksverbot….
zum Beitrag18.02.2026 , 07:04 Uhr
Früher gab es einen Grundkonsens darüber, was Anstand ist. Heute wird dieser Konsens in Frage gestellt, und zwar eigentlich immer nur von rechts, und zwar mit der Pose der „Freiheit“.
zum Beitrag18.02.2026 , 07:02 Uhr
Der frühere DKPist und schon lange nur noch extrem eingebildete und selbstzufriedene alte weiße Martenstein kann niemandem den Spiegel vorhalten, weil er sich selbst nicht von seinem Spiegelbild losreißen kann.
zum Beitrag18.02.2026 , 06:58 Uhr
Herzlichen Glückwunsch zum ersten Leserkommentar. Auch, wenn er gleich rechtes Geraune enthält.
zum Beitrag17.02.2026 , 20:29 Uhr
Ich behaupte auch nicht, dass alles in Ordnung sei, aber letztlich haben die Ossis Trotz allem riesiges Glück und großen Erfolg gehabt. Das ist nun mal so und lässt sich anhand diverser Zahlen nachweisen.
zum Beitrag17.02.2026 , 14:06 Uhr
Die Verfassungswidrigkeit stellt auch auf das Verhalten der Anhänger ab. Es ist also nicht nur relevant, was im Parteiprogramm steht und nicht mal allein ausschlaggebend, was Parteimitglieder sagen.
Ich könnte binnen weniger Stunden allein auf öffentlich zugänglichen Facebookseiten massenhaft Belege für eine zutiefst verfassungsfeindliche Einstellung der AfD-Anhänger sammeln.
Die AfD strebt mindestens so ein System wie in Ungarn an. Und das reicht schon, denn so ein System ist definitiv nicht mit der im Grundgesetz aufgestellten staatlichen Ordnung vereinbar.
zum Beitrag17.02.2026 , 14:03 Uhr
Ganz Ihrer Meinung
zum Beitrag17.02.2026 , 11:54 Uhr
Trotz alledem warnt z.B. ein Thomas Rödder nur für den Fall eines Verbotes der AfD vor einem Bürgerkrieg - aber nicht für den Fall eines Wahlsieges der AfD.
Die Rechtsextremisten haben eben keine Angst - und auch einem demokratischen CDUler wie Rödder kommt es offenbar nicht in den Sinn, dass der Rechtsextremismus wirklich nennenswert Gewalt von extrem links provozieren könnte. Geschweige denn, von militant demokratischer Seite - denn um Rechtsextremisten Widerstand zu leisten, sollte man eigentlich nicht erst extremistisch sein müssen.
zum Beitrag17.02.2026 , 11:42 Uhr
Und?
Auch im Westen erbt keineswegs jeder riesige Summen. Ich habe noch nie jemanden darüber klagen hören, dass Diskussionen über die Erbschaftssteuer die Arbeiterkinder des Ruhrgebietes ja kaum tangieren.
zum Beitrag