Profil-Einstellungen
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
29.10.2026 , 23:42 Uhr
Sie traut sich auf Anraten des Landeskriminalamtes nicht, einen Namen zu sagen. Das Problem (!) hat sie sehr wohl benannt. Weit mehr und weit deutlicher jedenfalls, als die die sich jetzt sehr öffentlichkeitswirksam und reichweitenstark aufregen.
zum Beitrag29.10.2026 , 23:39 Uhr
(wieso ist Gaza eigentlich ein Thema für die Berliner Landespolitik?) Guuuuute Frage: Antwort 1: Es gibt keinen sachlichen Grund. Außenpolitik muss zwar in Berlin gemacht werden, ist aber ausschließliche Bundesaufgabe....Aber vielleicht meint das Wort ja auch das Aufgeben des Bundes in der Außenpolitik... Antwort 2: Weil CDU und Bundes-SPD irgend etwas , irgend ein medial gut taugliches Thema brauchen um eine RGR Regierung in Berlin durch mediales Dauerfeuer zu torpedieren. Fluten der Medien, damit niemand auf die Idee kommt, über die echten, tatsächlichen Probleme und denkbaren Lösungen zu schreiben, posten, podcasten... flooding the zone....
zum Beitrag29.10.2026 , 23:31 Uhr
Es entstehen ständig neue Koalitionen: Ich bin mit Sabine Hofmann-Stadtländer und Lowandorder einer Meinung !!! Das muss ich erstmal verarbeiten =8-))
zum Beitrag29.10.2026 , 23:16 Uhr
Jetzt versteh ich endlich, warum Washington und nicht New York die Hauptstadt der USA ist: Wenn's zuviele kriminelle Clans mit Verbindungen in die Politik gibt, kann das mit Hauptstadt nicht funktionieren... gilt das eigentlich auch für .... Landeshauptstädte... ? München zum Beispiel ?
zum Beitrag29.10.2026 , 23:07 Uhr
Lösen wir's mathematisch: Nehmen wir an, Frau Eralp müsste tatsächlich "Kontrolle" über (alle?) FraktionsmitgliederInnen haben. Was eigentlich der Unabhängigkeit jede(s,r) Abgeordneten widerspricht, aber sei's drum. Gleiche Regeln für alle... Dann müssen auch alle anderen Parteiführungen "Kontrolle" über ihre Abgeordneten haben.... Bei der Linken fehlt es also an Kontrolle über EINE -in Zahlen 1!- Abgeordnete. Bei der CDU fehlt die Kontrolle über VIER -in Zahlen: 4! - Abgeordnete. Dann wäre die CDU vier mal so gefährlich wie die Linke. q.e.d.
zum Beitrag29.10.2026 , 23:02 Uhr
Frau Eralp soll "kokettieren" mit Leuten, vor denen sie offenbar Angst hat ? Logik geht anders...
zum Beitrag29.10.2026 , 23:00 Uhr
Hier ist die Lage endlich mal korrekt und klar ausformuliert.
zum Beitrag29.10.2026 , 22:58 Uhr
Zum einen hat Eralp ja wenigstens die Traute, ihre Angst auszusprechen. Können Sie denn ganz sicher sein, dass nicht Politiker von CDU, SPD, Grünen, vielleicht sogar der AfD noch viel mehr Angst als Eralp haben und sich nicht einmal trauen, zu sagen dass sie vor Clan-Kriminellen Angst haben: diese Leute wären wirklich erpressbar. Eralp eigentlich nicht mehr.
zum Beitrag29.10.2026 , 22:55 Uhr
"Wenn die angehende Regierungschefin eines Landes Angst vor einer Person hat, die von Teilen ihrer eigenen Basis abgefeiert wird, gehört das an die Öffentlichkeit..." Oooops. Gelten diese Regeln auch für die SPD, CDU, AfD, Grüne? Oder wurde die Regeln gerade für die Linke erfunden, weil man irgend eine Regeln dieser Art mit dem Duktus der Selbstverständlichkeit etablieren will...?
zum Beitrag29.10.2026 , 22:51 Uhr
Die Anwürfe von CDU und SPD gegen Elif Eralp sind unsäglich. Und so offensichtlich widersinnig. Das Verhalten des Spiegel, Eralps Befürchtungen zu veröffentlichen hat mit Journalismus nichts mehr zu tun: es geht dem ehemaligen (!) Nachrichtenmagazin nur noch um klicks. Wer, bitte schön, wäre denn besser motiviert, die Einflüsse von gewaltbereiten Clans zu bekämpfen, als jemand, die die Angst vor diesen Kriminellen am eigenen Leib erlebt hat ? Erpressbar ? Womit denn? Die Situation von Eralp ist ja nun bekannt - erpressbar sind nur all jene, von denen man nicht weiß, ob sie einen Konflikt mit einem Clanführer haben und bedroht werden. Es ist so peinlich offensichtlich, worum es der gesamten CDU und den Nicht-Berlinern in der SPD geht: eine Regierung mit der Linken zu torpedieren. Es ist die nackte Angst, eine solche Regierung könnte Probleme halbwegs erfolgreich angehen, die beide Ex-Volksparteien nicht bekämpfen konnten. Oder nicht bekämpfen wollen.
zum Beitrag29.10.2026 , 22:40 Uhr
Ich erwarte jetzt eigentlich, dass Netanjahu alles daran setzen wird, jede Regierungsbildung so lange zu verzögern, bis es zu Neuwahlen kommen muss. Und ich erwarte, dass bis dahin vom rechten Rand mit Hinweis auf die Wahlergebnisse die These aufgestellt wird: Hätten die Palästinenser nicht wählen dürfen, hätte der Netanyahu Block gewonnen. Und dass das in einem jüdischen Staat nicht sein darf - kombiniert mit der Forderung, dass das Wahlrecht eingeschränkt wird. Und solange Netanjahu die Entscheidungsgewalt noch in der Hand hat, wird die massive Gewalt der Siedler im Westjordanland mit Unterstützung der Armee und der Politik weiter gehen. Von den anderen Fronten gar nicht zu reden. Eigentlich gäbe es nur einen, der mit Aussicht auf Erfolg eingreifen könnte. Der Präsident der die unabdingbare finanzielle, technische und militärische Unterstützung für die Kriegsführung liefert: Trump. Aber er ist zum Gefangenen seiner eigenen Politik geworden. Versucht er Netanjahu zu begrenzen - kriegt er Ärger mit seiner Basis und seinen Finanziers.
zum Beitrag29.10.2026 , 11:58 Uhr
Die Lage der Nicht-Springer Medien und des ÖRR ist schwierig. Konzentrieren sie sich auf die Ursachen und Rechtfertigungen für die Demonstrationen und erwähnen die Gewalt nur als unangenehme Begleiterscheinung - dann feuert die click-bait affine Konkurrenz online und im rechten Blätterwald erstens mit den sorgfältig gefilterten GEwaltbildern und zweitens mit der Geschichte sie würden das aufdecken und berichten was die bösen ÖRR verheimlichen oder kleinreden wollen. Ein wenig Trost bietet es immerhin, dass in den ÖRR und anderen Medien, die nicht zum Springer und Nius-Ökosystem gehören, ausgebildete JournalistInnen hoffentlich ein paar handwerkliche Ideen dazu haben. Ich hoffe, es stimmt noch, dass sie über ein personell größer ausgestattetes Korrespondentennetzwerk zurück greifen können. Sie können dahin gehen, wohin es für die anderen personell nicht reicht. Und dann Texte, Bilder und Videos bauen, die komplexer darstellen - ohne die gekürzten Aufmerksamkeitsspannen der Gen-Z zu überfordern. Diese Texte schreibt allerdings keine KI. Denn die weiß nicht, was sie darstellen will.
zum Beitrag29.10.2026 , 09:58 Uhr
Was wäre an den sehr vorhersagbaren Kommentaren spannend? Old friend. Very unfair. Stolen election. Protection . Und keinesfalls irgendwas mit " immigration of latin american criminals with false italian passports"
zum Beitrag29.10.2026 , 09:49 Uhr
Dann schicken Sie einen Mehrfachdieb für länger in den Knast als einen Mörder. Irgendwie kann ich im Artikel und solchen Posts nur ein durchscheinendes Gefühl erkennen: das Bedürfnis nach Rache.
zum Beitrag29.10.2026 , 09:31 Uhr
Das falsche Demokratieverständnis zeigt sich in den breiten Darstellungen von Statistiken durch Sehnefeld, die mit den kommenden Demos in Berlin rein gar nichts zu tun haben. Die die Demonstrierenden aber vorab kriminalisieren sollen. Und diese Methode kommt bei Sehnefeld sehr konsistent.
zum Beitrag29.10.2026 , 09:25 Uhr
Sorry, aber da kommt wieder vorhersehbar eine Nebelkerze. Was hat die polizeiliche Kriminalstatistik -mit oder ohne alle bekannten Defizite - mit den Verlautbarungen über angeblich drohende Gewalt von "Linksextremisten" bei Demonstrationen von jungen Leuten zu tun? Falls sich jemand mit der Antwort sicher tut: genau nichts. Es scheint eher eine Sorge zu geben, dass es große Demonstrationen gibt, die nicht gewalttätig genug sind um die Gummiknüppel aus dem Holster nehmen zu dürfen und die Wasserwerfer und Gummigeschosse in Marsch zu setzen. Denn dann hätte man es ja mit den Themen der Demo zu tun, weil die Medien nicht mit Gewaltbildern ablenken können. Das wäre dann blöd. Für wen wohl ...?
zum Beitrag29.10.2026 , 09:15 Uhr
Und es ist ein Verfassungs"Schutz" , der jahrelang von einem von der CSU durchgesetzten Rechtsaußen geführt wurde, der dann ins Rechtsextreme abgedriftet ist. In diesen Verfassungs"Schutz" hinein zu sehen, ist naturgemäß schwierig. Aber eine Reputation auch eine linke interpretation dieser Verfassung gleichermaßen zu schützen, hat er nicht. Und das ist ....wie sagt man....auftragswidrig....oder so...
zum Beitrag29.10.2026 , 09:06 Uhr
Wenn man so liest, was aus der Jungen Union so über die junge Konkurrenz auf den Straßen in die Öffentlichkeit zu sickert und was diese Berufsjugendlichen alles nicht sagen, dann sehe ich die Gefahr für unsere Demokratie eher hinter den Schlipsen, spätestens, wenn sie in die Ü40 Mannschaft wechseln. Und wieso malt ein Verfassungsschutz ein Szenario für die "Unterwanderung" durch Linksextreme für Demonstrationen an die Wand, die noch gar nicht stattfinden? Haben die Rechtsextremen der Behörde versichert, dass sie das nicht vorhaben? Hat der Verfassungsschutz die demo-Vorbereitung schon unterwandert? Soll in Berlin ja schon vorgekommen sein, das Mitarbeiter sicher stellen, dass die Gewalt, vor der man warnt, auch tatsächlich geliefert wird...
zum Beitrag29.10.2026 , 08:39 Uhr
Immerhin hat es medial einen backlash für den Auftritt gegeben. Folge: Der VW. Vorstand streut die Rahmenhandlung, dort hätte man vorher von nichts gewusst. Ein Statement, man hätte wenigstens abgeraten oder es gar unterbunden habe ich daraus nicht lesen können. Und VW gibt zeitgleich auf anderem Gebiet Anlass an der Klugheit von Entscheidungen zu noch mehr zu zweifeln: man möchte bei der Software von einem amerikanischen Anbieter zu einem chinesischen wechseln. Glauben die wirklich, sie könnten dabei die Industriespionage bis in die hintersten Ecken draußen halten? Ich glaube das nicht. Ich habe keine Vorstellung, wie solche Entscheidungen sinnvoll sein könnten.
zum Beitrag28.10.2026 , 21:18 Uhr
Ihnen ist klar, dass es der Trump-Administration nicht gefällt, wenn solche Gewinnen dann in eine Firme im "feindlichen Ausland" abfließen. Denn als das betrachtet Trump nicht nur Europa sondern ganz besonders Deutschland. Und Audi + VW müssen damit rechnen, dass die Erträge aus solchen Investitionen nicht frei verfügbar sein werden.
zum Beitrag28.10.2026 , 21:15 Uhr
Es ist noch krasser: Der Bau dieses Werks ist noch nicht einmal genehmigt. Und Trump und seine Freunde haben dort sicherlich allerhand Netzwerke um Einfluß zu nehmen - aber die Entscheidung über die Genehmigung wird vor Ort gefällt.
zum Beitrag28.10.2026 , 20:44 Uhr
Der Mann reist ja zum einen nicht als (krimineller) Brasilianer. Sondern als Italiener. Zum anderen gilt Geldwäsche jenseits des 7-8 stelligen Bereichs bei den über dieses Visa entscheidenden Leuten -jeder kann jetzt raten, wen ich da meine- wohl eher nicht als Straftat, sondern als Notwehr. Aber es stimmt natürlich: Sein Vater hatte wenigstens die Eier im Land zu bleiben. Für den Sohnemann gilt nicht einmal das. Aber es wird wohl trotzdem eine Fraktion seiner Klientel in Brasilien (Evangelikale ?) geben, die ihn immer noch als armen verfolgten Heilsbringer sehen, der sich im Exil auf seine (politische) Wiedergeburt vorbereitet...
zum Beitrag28.10.2026 , 11:05 Uhr
In Deutschland wird persönliche Leistung nur sehr er eingeschränkt "honoriert". Vor allem wird Erben honoriert. Und wenn die USA als reich gelten, dann sei festgestellt, dass auch dort persönliche Leistung keineswegs durchgehend honoriert wird. Das ganze Konzept "erst irgendwie etwas 'verdienen', irgendwo ansammeln und dann irgendwie 'verteilen' " stellt die Verhältnisse Zusammenhänge und Aufgaben schlicht unzutreffend dar.
zum Beitrag28.10.2026 , 10:57 Uhr
Der Denkfehler in dem Satz liegt in der Reihenfolge, dem zeitlichen hintereinander stellen. Es passiert nicht hintereinander. Die Möglichkeiten, Geld zu verdienen richten sich sehr stark danach, wie es verteilt wird. Verteilt man es falsch, sinken die Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Es ist ein Ökosystem. Kein Mensch sagt, erst müssen alle Pflanzen wachsen, bevor Tiere kommen können um zu fressen. Denn ohne den passendem Satz Tiere wachsen auch die Pflanzen nicht.
zum Beitrag28.10.2026 , 10:43 Uhr
Merz "schleift" den Sozialstaat nicht, weil er daran gehindert wird. Wenn er könnte, würde er. Und er glaubt wohl tatsächlich, daß das keine Katastrophe wäre. Sondern irgendwie....toll. Gestrig halt.
zum Beitrag28.10.2026 , 10:37 Uhr
Eine ?scheinbar? nach links gedriftete CDU sähe ja nur linksgedriftet aus, wäre aber immer noch rechts. Oder rechte Mitte. Da müsste niemand heimatlos werden. Und eine tatsächlich linksgedriftete CDU hätte niemals einen Vorsitzenden Merz. Merz hat sie, weil sie rückwärts gedriftet ist.
zum Beitrag28.10.2026 , 10:08 Uhr
Wie bitte? Die amerikanische Seite hätte die Investition in ein US werk torpediert, wenn er nicht für Trump Wahlkampf macht? Das ist Unsinn. Trump hätte auch nach der Wahl die Entscheidung für sich feiern können. Und Audi hätte auf Drohungen und Druck auch andeuten können, das Werk in einem für Trump eher kontraproduktiven Ort zu legen. Mögliche Standorte gab's genug.
zum Beitrag28.10.2026 , 10:01 Uhr
Aber deshalb muss man nicht eine Woche vor der Wahl für Trump Wahlkampf machen.
zum Beitrag28.10.2026 , 10:00 Uhr
Der durchgeknallte Trump könnte durch einen noch durchgeknallteren Vance abgelöst werden...
zum Beitrag28.10.2026 , 09:58 Uhr
Der wirklich einzigen vertretbare Grund für den Bau der Luxus SUV in den USA wäre, damit das Geld zu verdienen, um die Technologiewende zum e-Auto konzernintern zu verdienen. Aber DIESER CEO Generation bei VW eine solche Überlegung zu unterstellen, wäre wohl arg naiv. Sie haben die Zeichen der Zeit verschlafen und es gibt wenig Grund zu glauben, dass sie aufgewacht sind.
zum Beitrag28.10.2026 , 09:51 Uhr
"Wirtschaft ist Wirtschaft und Staat ist Staat" Das war noch nicht mal zu Erhardts Zeiten so. CEOs auf diesem Level machen mit ihren Entscheidungen Politik und sie wissen das. Steuern heizen so, weil man damit steuern will, dh ua in wirtschaftliche Prozesse und Entscheidungen hinein wirken will. Und der Audi Chef hat nicht nur irgend etwas entschieden, sondern ist damit zur Unterstützung von Trump seinem Wahlkampf aufgetreten. Da kann von dieser Trennung nicht mehr die Rede sein.
zum Beitrag28.10.2026 , 09:44 Uhr
Schwer vorstellbar, dass der CEO von Audi die Entscheidung zum Bau und Standort des Werks in den USA und den Wahlkampf-Auftritt ohne "Abstimmung" mit dem CEO des VW Konzerns getroffen hat. Und es gibt ja auch noch eine Familie mit wesentlichem Einfluss im Konzern. Heißt für mich , diese Dreieckskonstellation will Trump helfen. Alle Beteiligten wissen, dass sie damit auch Politik machen. Nachvollziehbar ist die Entscheidung zum Bau eines Werks. Wirtschaftlich sinnvolle Standorte gab es mehrere. Politisch neutral wäre ein Standort gewesen in einem Bundesstaat den Trump sicher gewinnt. In einem umkämpften Staat hilft man Trump. Zweifel beseitigt der Zeitpunkt kurz vor der Wahl. Und der Auftritt auf der Wahlkampfrallye zusammen mit Trump. Man hätte es nach der Wahl und an selbst gewähltem neutralen Ort bekannt geben können. Schlussfolgerung: die Konzernführung von VW und eine Milliardärsfamilie bevorzugen Trumps Seite. Preisfrage: werden sie dann auch die AfD bevorzugen, in der Hoffnung n einem korrupten Regime leichter Einfluss nehmen zu können? Es gäbe noch mehr Fragen, aber die füllen ein Buch...
zum Beitrag27.10.2026 , 22:52 Uhr
Lesen lernen, weil man den Vorlesenden nix glaubt....?! Krass. Auch 'ne Motivation. Hauptsache es hat funktioniert. Aber das Vertrauensverhältnis zu den "Care"-Personen scheint "suboptimal" gewesen zu sein. BTW: Hat sich denn rausgestellt, dass die korrektes Zeug vorgelesen haben...?
zum Beitrag27.10.2026 , 22:45 Uhr
Mich haben mehrere der genannten Werke entweder abgeschreckt oder eher gelangweilt...... Können die Bandwurmschachtelsätze von Mann oder Proust mit Schopenhauer mithalten ?
zum Beitrag27.10.2026 , 22:43 Uhr
"Nur weil jemand ein Buch kauft, bedeutet das " definitiv auch, dass er es nicht ... ...least...😘😊
zum Beitrag27.10.2026 , 10:37 Uhr
Dann für ihren Spaß: lesen sie die Doktorarbeit von Schopenhauer. Wenn Sie den ersten Satz schaffen und sinnvoll zusammenfassen können, haben Sie schon einen Germanistik Master in der Tasche. Titel war: Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde. Oder so ähnlich.
zum Beitrag27.10.2026 , 10:23 Uhr
Viele der Eltern sind doch die PISA Schüler von vor 25 Jahren. Denn PISA liefert seit Jahrzehnten Erkenntnisse, die nicht zu erfolgreichen Maßnahmen zur Veränderung geführt haben.
zum Beitrag27.10.2026 , 10:17 Uhr
Bildung als "Ländersache" ist keineswegs gottgegeben. Sondern Ergebnis eines politischen Kuhhandels. Der noch gar nicht so lange her ist. Das auf eine sinnvolle Konstruktion zu ändern, wird schwierig, denn das sind schließlich 16 Verwaltungen die für politische Karrieren des Parteipersonals aller Couleur benötigt werden. Auf die Heiligsprechung des angeblich so überlegenen bayrischen Abiturs wird man im Söderschen Herrschaftsbereich nicht freiwillig verzichten. Aber Fakt bleibt: wenn die Bildungslage so schlecht ist , wie beschrieben, dann sind die Bildungsministertreffen der letzten 35 Jahre Versammlungen von VersagerInnen gewesen. Da helfen auch keine Rechtfertigungen a la "...aber wir haben doch..." .
zum Beitrag27.10.2026 , 10:07 Uhr
Die Kontrolle zur anderen Familiensprache kann ich nachvollziehen. Löst aber das Problem nicht, dass die Kids Schwierigkeiten mit Deutsch als der hiesigen Landessprache behalten. Das Herausrechnen des sozioökonomischen Status sollte nicht sein, denn dass das Problem verschwindet, wenn man einen der wesentlichsten Gründe rausrechnet ist nun wirklich keine Überraschung.
zum Beitrag27.10.2026 , 10:01 Uhr
Die ArchäologInnen werden als letzte Schriftstücke vielleicht Beileidskarten, Hochzeitswünsche und allerhand Aktenordner der Stadtverwaltung finden. Und sie werden über die Fähigkeiten verfügen müssen, Chips in dem ganzen Telefonschrott auszulesen, wenn sie wissen wollen was los war. Vielleicht hilft dann ja eine KI beim Knacken der ganzen Kryptographie.
zum Beitrag27.10.2026 , 09:53 Uhr
Wenn die Leseneigungs-Abwärtsspirale so weiter geht, kann man den Zeitpunkt ausrechnen, an dem sich niemand mehr findet, der so eine PISA Studie noch schreiben könnte. Falls die Abwärtsspirale beim Rechnen nicht schneller ist, denn dafür braucht's ja auch eine Menge Zahlen.
zum Beitrag27.10.2026 , 09:43 Uhr
Wenn die Marktforschung der Springerpresse und rechten Propagandaportale das mitbekommt, bringen sie halt Comics mit derselben Message raus. Nee, das Ziel ist, schwierig oder nicht, das Anderes gelesen werden sollte. Und das passiert nur wenn die Neuronen feuern, die für Neugier zuständig sind.
zum Beitrag27.10.2026 , 09:36 Uhr
Wenn seit 20 Jahren die PISA -ergebmisse schlecht beim Lesen und Schreiben sind, Tendenz fallend, dann sind jene befragten 15 -Jährigen jetzt 35. (Deutsch) Lesen wird ihnen seitdem eher selten mehr Spaß machen. Einige werden Eltern geworden sein. Die Annahme ist gewagt, diese Eltern würden ihren Kindern vorlesen, weil das für den Bildungserfolg und das Bildungsinteresse der Nachkommen förderlich ist. Denn dieses Vorlesen muss den Kids ja Vergnügen machen. Kinder damit bei der Stange zu halten, erfordert leichtgängiges spannend intoniertes Lesen. Und deshalb ist es eher nicht überraschend, dass auch das familiäre Vorlesen seltener wird. Eine Abwärtsspirale.
zum Beitrag26.10.2026 , 11:57 Uhr
Arbeitshypothese: Beide Gruppen sind von Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang damit beschäftigt die jeweils anderen bei ihrem Digital-Entzug zu beobachten. Das ändert sich erst, wenn das ganze mal eine Woche dauert - oder gar als open-end Experiment angelegt wird. Dann fallen auch Kooperationstaktiken weg, wie: "Tschüß, Leute, ich melde mich übermorgen wieder...."
zum Beitrag26.10.2026 , 09:07 Uhr
Die cducsuafd Atom-Fans kann man relativ einfach kontern: Schön, dass sich ihr Wahlkreis um das Atommüll - Endlager bewirbt. Wir schicken ein Prospekttionsteam mit ihrem Konterfei auf dem Messfahrzeug.
zum Beitrag26.10.2026 , 08:55 Uhr
Es geht grade wieder los: auch Buchhandlungen leben vom Weihnachtsgeschäft. Immerhin: eine große Bücherwand isoliert gegen Schall und Wärmeverluste...
zum Beitrag26.10.2026 , 02:18 Uhr
Eine neue Grundlage fürs Zusammenleben wird schwieriger als jemals zuvor, weil es ja fast unmöglich geworden ist, sich auf gemeinsame Faktenbasis zu einigen. Es gibt dafür zuviel Fake.
zum Beitrag26.10.2026 , 02:15 Uhr
Aber die kleine Vorlesung zeigt ein bekanntes Muster: eine Demokratie (jaja, nicht nach heutigen Maßstäben...) wird durch Aktionen und Taktiken skrupelloser Machtmenschen zur Diktatur. Warum fallen mir da jetzt die USA ein....?
zum Beitrag26.10.2026 , 02:12 Uhr
Der jahrelange "vernünftige politische Diskurs" hat faktisch zu einem gridlock im Parlament geführt. Da kriegt man nicht mehr viel Sinnvolles durch. bestimmt will die Jugend keine Straßenschlachten. Vor allem will sie aber eine Politik mit anderen Prioritäten. Und der vorhandene Diskurs schafft das seit langem nicht mehr.
zum Beitrag25.10.2026 , 18:26 Uhr
Die Erfahrung -soweit heute noch anwendbar- lehrt allerdings: den Wunsch mag es geben, das Ergebnis ist aber meist eine chaotische rechte Politik in Kombination mit einer kriminellen Ordnung....
zum Beitrag25.10.2026 , 18:23 Uhr
Ich hab 'ne Spitzenidee. Ist selten, kommt aber vor: Nach jeder Wahl werden die Plätze im Parlament verlost. Keine Blöcke mehr. Dann laufen sich die unterschiedlichen Ansichten ständig über den Weg. Und bei der Größe unseres Parlaments käme es ständig zu gemeinsamen Meinungen von Leuten und erst viel später merken beide Seiten: ooops, der gehört ja gar nicht zu unserem Laden. ...
zum Beitrag25.10.2026 , 17:45 Uhr
Schon die Festlegung, das die Proteste es waren, die mit der Gewalt angefangen hätten, fällt auf eine Methode herein. Der frz Innenminister hätte ja fast gejubelt, dass ihm das jetzt die Möglichkeit gibt, seine prügelnden Cops von der Leine zu lassen und es jetzt "Gegengewalt" nennen zu dürfen. Die Gewalt, die am Anfang stand, war die Gewalt der herrschenden Verhältnisse, nicht nur in den berühmten "banlieus" . Denn weder die internationale noch die französische Presse hat in den letzten Jahren so genau hingeschaut, was an Gewalt durch Uniformierte inzwischen Alltag geworden ist. Irgendwann reicht's halt.
zum Beitrag25.10.2026 , 17:40 Uhr
Die "starken Figuren" der Vergangenheit, die mir zumindest für den deutschen Kontext einfallen unterscheiden sich allerdings deutlich: Die Linken "starken Figuren" waren eher hochgradig inkompetent für reale Politik und für alles andere ausgesprochen ideen- und phantasielos. Die "starken Figuren" von rechts haben da eine um mehrere 10er Potenzen hässlichere Bilanz. Der Unterschied ist auch heute noch wesentlich.
zum Beitrag25.10.2026 , 17:34 Uhr
P.S. Und besonders irritierend ist da der zuständige französische Innenminister: Wer da ganz öffentlich angibt, er habe den "Sicherheits"kräften deutlich gemacht, "sich nicht zurück zu halten" löst Assoziationen an ganz finstere Zeiten mit ähnlichen Anweisungen von oben an unten. Das Patent darauf halten vielleicht sogar wir Deutschen...
zum Beitrag25.10.2026 , 17:10 Uhr
Himmel! Was soll Deutschland mit einer Präsidentin die -Verzeihung an die Bajuwaren- außerhalb Bayerns kaum jemand mehr auf Anhieb mit Namen ansprechen kann, weil sie seit Jahren politisch im bayrischen abgetaucht ist. Das einzige, was ich bisher als "Qualifikation" erwähnt gefunden habe, ist (1) sie ist eine Frau. (2) sie ist seit Jahren in der oberen Etage der CSU Berufspolitikerin. Und vielleicht noch (3) Söder möchte sie aus Bayern weg haben...??? Aigner ist seit mehr als 13 Jahren von Berlin weg. Das ist zu dünne für das Repräsentieren des ganzen Deutschland. Falls man ihn dazu überzeugen kann: Nehmt Hape. Dann kriegen wir einen Kerl, die "dazwischen und außerhalb" können vermutlich auch mit ihm besser als mit Steinmeier oder Aigner, und wir als Zugabe eine Königin =8-))) Und jemand, der fähig ist, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, wenn es nicht nötig ist....Da nehme ich deutliche mehr Qualifikation für die Aufgabe wahr als bei Frau Aigner. Und eine rechte Liebe zu ihrem letzten bayrischen Ministeramt (Bauen, Wohnen, Verkehr) kam wohl auch nicht auf, wenn sie nach einem halben Jahr zur Landtagspräsidentin migriert....
zum Beitrag25.10.2026 , 09:37 Uhr
Ja, aber warum? Zum einen wohl, weil diese Chefs genug Phantasie haben, zu erkennen, was passieren kann oder wird, wenn dieses Wettrennen genau so abläuft wie das bei der Atomrüstung.... Zum anderen, weil sie erkannt haben, dass sie selbst sich dann nicht mehr so von den Folgen in Villen, hinter Sicherheitsdiensten und auf Inseln isolieren können und das privilegierte Leben auch für ihre Kinder ungestört weiter geht. Denen geht schlicht die Muffe. Sie gehen buchstäblich auf Distanz. Hawaii. Argentinien. Neuseeland. Nur möglichst weit weg.
zum Beitrag25.10.2026 , 09:29 Uhr
Und mit diesem Gehirn fahren die allermeisten Autos ganz problemlos in Stadt und Land herum. Vergleichen Sie das mit dem Energieverbrauch der KI , die nötig ist , um ein "autonom" fahrendes Auto ein paar Stunden zu bewegen. Falls "autonom" dafür nicht das Propagandamärchen des Jahrzehnts ist . Das menschliche Gehirn schafft das buchstäblich (!) für nen Appel unn nen Ei.
zum Beitrag25.10.2026 , 09:20 Uhr
Abwarten wurde als Taktik schon sehr oft probiert, auch in Frankreich. Es hat bisher kein einziges Problem gelöst.
zum Beitrag25.10.2026 , 09:18 Uhr
Es war vorhersehbar dass Sie auf diesen Aspekt anspringen würden. Aber die Herkunft der Protestierenden ist nicht nur europäisch, sondern sogar französisch. Woran Sie sich stören, ist dass sie nicht so weiß aussehen. Wie wäre es, wenn Sie sich an den Problemen stören, wegen denen diese Leute so angefressen sind, dass es kein Problem ist, Hunderttausende auf die Straße zu bringe?
zum Beitrag25.10.2026 , 09:13 Uhr
Kürzer und prägnanter als die 15-jährige kann man die Vorgänge kaum zusammenfassen. Und für einen Menschen meines Alters ist es wohl schwer vorstellbar, was es mit 15 für ein Gefühl, für eine Aussicht auf das Leben erzeugt, wenn so überdeutlich erlebt wird: wenn nichts brennt, hört und sieht niemand hin. Wenn es brennt, reden alle über Brandstifter und das man etwas niederschlagen muss.
zum Beitrag25.10.2026 , 08:45 Uhr
Ist allen, die hier so reden, klar, dass diese Logik "es braucht jetzt eine starke (extrem rechte) Ordnungsmacht" genau dieser Rechten schon lange vorher klar ist, und genau deshalb auch dafür gesorgt wird, dass die Medien dieses Futter kriegen? Da unterscheidet sich Frankreich nicht von Deutschland nicht von Israel icht von Italien. Und Sie werden sehen: die USA ist auch nicht anders.
zum Beitrag25.10.2026 , 08:36 Uhr
Wurde es irgendwann und irgendwo einmal ausprobiert, Gewalt in solchen Protesten nicht als das Wichtigste, das einzig Erwähnenswerte zu nehmen, sondern die Inhalte und Themen der Demos als Schlagzeilen zu nehmen? Wohl nicht , und die, die von den Themen und problemen ablenken wollen, wissen das, nutzen, wie Journaille funktioniert. Und sorgen dafür dass dies Mechaniken genug Futter haben.
zum Beitrag25.10.2026 , 08:25 Uhr
Wenn ich für jedes "ja, aber" zur Unterstützung der Rechtsextremen 1 Euro bekäme, hätte Deutschland einen Multimillionär mehr.
zum Beitrag25.10.2026 , 08:21 Uhr
Offenbar geht das Kalkül der rechten Propagandamaschine also auf: man muss nur einen kleinen Rand der linken als große Gefahr aufbauschen, massiv mit dem Antisemitismusvorwurf nachlegen und den Eindruck erzeugen, eine rotrotgrüne Regierung in Berlin sei das Ende der Welt. Dann finden alle, dass eine Brandmauer wenn überhaupt nur noch nach links nötig sei. Dann brauche man die harte Hand der Rechtsextremen um die imaginierte Gefahr abzuwehren. Und alle fallen auf diese Propagandastrategie nur zu bereitwillig herein und schaufeln am Grab der Demokratie mit.
zum Beitrag23.10.2026 , 10:45 Uhr
Seltsam, daß bei allen schwarz roten Koalitionen die SPD bei den nachgelagerten Wahlen immer weit deutlicher unter die Räder gekommen ist...
zum Beitrag23.10.2026 , 10:33 Uhr
Selbst wenn man das trotz der besonderen emotionalen Bedeutung von "Tempelhof" täte - es nähme nur für die gegenwärtige Politik etwas Druck aus dem Kessel. Das grundsätzliche Problem bliebe bestehen. Und der Druck im Kessel würde wieder steigen.
zum Beitrag23.10.2026 , 10:29 Uhr
Fun fact: die Höhlenmalereien in Chauvet und Lascaux hatten nie entstehen dürfen, weil der Rauch der Feuer zur Beleuchtung während des Malens die Fledermäuse aus der Höhle vertrieben hat. Und trotzdem hätte die Arbeitsplatzbeleuchtung niemals die Vorgaben erfüllt. Kann es sein, dass wir uns ein derart dichtes Geflecht an Gesetzen gesponnen haben, das lebensnotwendige Bewegungen unmöglich geworden sind?
zum Beitrag23.10.2026 , 10:06 Uhr
Die alte Geschichte. Die Neue Heimat war ein Sumpf, gewiss. Aber selbst der hat nicht ein Zehntel des Schadens anrichten können, wie der jetzige renditeorientierte Wohnungsmarkt. By the way: sollen wir mal bei den deutschen Banken ein paar teure Skandale suchen und folglich entscheiden, dass private Banken nie wieder existieren sollten?
zum Beitrag23.10.2026 , 10:01 Uhr
Die Mär daß "Geberländer" das in Berlin finanzieren müssten, ist genau das: ein wohl gesetztes Märchen.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:58 Uhr
Aber was willst du denn machen, wenn du diesen Job in der Staatskanzlei hast, das mit der Vergesellschaftungsfrage so durchgehen lässt und dann zu Hause richtig Ärger mit den 300 Millionen kriegst die du geheiratet hast.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:55 Uhr
Glückliches Norwegen.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:54 Uhr
Hans-Jochen Vogel hat eine Welt nie erlebt, in der außerhalb Deutschlands Einzelpersonen und Akteure über Finanzressourcen verfügen, die es ihnen ermöglichen über den Kauf von sehr sehr vielen Immobilien so tief in die deutsche Gesellschaft einzugreifen, dass mieten und andere Wohnkosten zB Lohnforderungen in die Höhe treiben und so deutsche Konkurrenten auf dem Weltmarkt schwächen. Keine öffentliche deutsche Institution in Kommunen , Ländern oder Bund hat einen Überblick darüber, wie viele Grundstücke und Gebäude, wie viel landwirtschaftliche Nutzfläche inzwischen von welchen Ausländern kontrolliert werden. Häufig ist es nicht einmal möglich, die wirklichen Eigentümer überhaupt zu ermitteln.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:43 Uhr
Sie haben China wohl nicht zufällig aus der Liste weg gelassen , oder? Kein Zweifel: China ist eine brutale und dystopische Diktatur. Aber es hat in kaum 30 Jahren mehr als 300 Millionen Menschen aus der Armut geführt. Alle kapitalistischen Marktwirtschaften, die sich an Vorgaben des IWF oder ähnliche Regeln halten mussten, haben nichts Vergleichbares vorzuweisen . Alle asiatischen Tigerstaaten waren bei ihrem Aufstieg keine Demokratien. Diese Freiheiten kamen erst später. Wer mag kann ja mal einen ähnlichen Blick in die europäische Geschichte werfen.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:35 Uhr
Haben solche Volksentscheide nicht faktisch ein Verfallsdatum? Jeder Rekurs auf den Bescheid kann bekämpft werden mit dem Argument, die politischen Mehrheiten und ansichten hätten sich seither fundamental verändert. Was angesichts der Wahlergebnisse schwer zu bestreiten ist... Nur das zugrunde liegende Problem ist schlimmer geworden. 10 Jahre....Diese Demokratie ist zu langsam geworden, zu liefern. Nicht nur beim Wohnen.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:30 Uhr
Bis es inn Karlsruhe landet dürfte noch etwas Zeit vergehen. Dafür sorgt die SPD in Berlin. Bis dahin findet sicher noch etwas Personalwechsel in beiden Senaten des Gerichts stattfinden. Die Us-republikanische Methode dürfte für die Union verlockend sein: Jeden Neuzugang blockieren, der in der Vergesellschaftungsfrage nicht 100% auf Linie ist. Hat beim §218 ja auch geklappt.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:24 Uhr
Ausführungsgesetze zu Artikeln des GG müssen etwas Durchführbares regeln, nicht die Anwendung des Artikels unmöglich machen. Es dürfte schwierig werden, einen Volksentscheid in und für Berlin durch eine einfache Mehrheit von Parlamentariern des Bundestages zu delegitimieren. Immer vorausgesetzt, die am Ende entscheidenden RichterInnen in Karlsruhe besitzen nicht zu viele ETFs mit Wohnungen in Berlin.
zum Beitrag23.10.2026 , 05:39 Uhr
Die Behebung der Sicherheitslücke soll ja schon fertig sein. Und das Update für den Schutz bereit stehen.
zum Beitrag22.10.2026 , 21:36 Uhr
Ok. Schön dass die Sicherheitslücke in PHP geschlossen wurde. Kann sein, dass es sie gibt, bzw gab. Aber in 2 Jahrzehnten, die PHP für Webanwendungen genutzt wurde, hat niemand diese Lücke entdeckt und genutzt -wenn man den jetzigen Verlautbarungen glauben darf. Aber etwas ist seltsam, einen kritischen Gedanken wert: KI steht in der Kritik, wird als grosses existentielles Risiko gesehen. Soll sogar große Teile der Menschheit auslöschen können. Es werden Forderungen nach Regulierung, Begrenzung, Verboten ernster genommen. Und ausgerechnet jetzt, wo es für die KI-Tech-Konzerne am dringendsten gebraucht wird, kommt diese Geschichte, dass die KI eine weltweite Bedrohung für Abermillionen Webseiten entdeckt und bekämpft hat. Bin ich der einzige, dem da der Gedanke kommt: cui bono. Es ist sehr mächtigen Menschen zum genau richtigen Zeitpunkt extrem nützlich...Zufall.????!!!!
zum Beitrag21.10.2026 , 20:42 Uhr
Ein paar Hunderttausend Mails sauber zu analysieren dürfte einigen Aufwand benötigen. Einfach eine KI drüber laufen zu lassen, springt glaube ich etwas zu kurz. Und die "hohen" AfD - VertreterInnen haben ja schon ihre Taktik gezeigt: alles irrelevant, Einzelfälle, unglückliche Formulierung, böswillige Unterstellungen und wo's gar nicht anders geht: fake news, und als "running gag": das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Leugnen und Aussitzen. Hat bisher noch immer funktioniert, wenn das Ziel ist, die Wahl-Klientel bei der Stange zu halten.
zum Beitrag21.10.2026 , 20:36 Uhr
Um die beiden "Enden" des politischen Spektrums als Beispiel zu nehmen: VertreterInnen oder auch WählerInnen der Linken geben Auskunft über Ihre Ängste, Hoffnungen und Gründe. Und die zeigen eine gewisse Vielgestaltigkeit bei verschiedenen Personen. Bei AfD Fans kann ich eine entsprechende Offenheit nicht erkennen. Da bekomme ich gleichartige Sprechblasen in Wiederholung auf praktisch jede Frage. Von allen Vertretern, die ich dazu habe wahrnehmen können.
zum Beitrag21.10.2026 , 20:20 Uhr
Da stimmt vieles. Wir Deutschen sind wohl etwas zu sehr auf Israel fixiert. Im Nahen Osten geschehen grauenvolle Dinge. 70.000 Tote allein im Gaza sind keine Kleinigkeit. Aber nehmen wir ein 200-300.000 Tote im Sudan plus 14 Millionen Vertriebene entsprechend deutlich wahr? Nein. Nehmen wir den Konflikt in Äthiopien entsprechend wahr: Dort waren es vor ein paar Jahren mehrere Hunderttausend Tote im Bürgerkrieg im Nordosten. Ein Präsident Äthiopiens -Träger des Friedensnobelpreises - lässt das Militär massiv und rücksichtslos Gewalt anwenden. Jetzt geht es in der gleichen Region wieder los, wieder mit tausenden von Toten. In der Wahrnehmung der Medien hierzulande bestenfalls eine kurze Notiz. Wir haben da keine Korrespondenten. In Israel hat gefühlt jedes größere Blatt und jede nennenswerte Sendeanstalt eine Dependance, die von dort "den Nahen Osten" abbildet.
zum Beitrag21.10.2026 , 19:30 Uhr
Alice Schwarzer hat ihre Verdienste für die Frauenrechte. Aber über die Jahre hat dieser Kampf - und das war es wohl - gegen viele Widerstände wohl Tribut gefordert. Sie wurde doktrinär. Es mag sein, dass so ein Projekt, so ein Unternehmen wie Emma eine "starke Führungspersönlichkeit" braucht. Aber diese Persönlichkeit muss eben auch die fachliche und soziale Intelligenz haben oder entwickeln, das Projekt dadurch über sich selbst hinaus am Leben zu halten, dass sie Macht abgibt und andere, jüngere Personen "machen lässt". Das ist ihr nicht gelungen. Junge Journalistinnen kamen und gingen, weil ihnen die Herrschaft (oder muss man sagen: Frauschaft?) zu viel wurde. Gegen die persönlich haftende Eigentümerin kann eine andere Chefredakteurin offensichtlich nicht arbeiten , sobald sie andere Wege gehen will. Also übernahm sie wieder selbst. Eine Erklärung ist mir aufgefallen: sinngemäß etwa: die Redakteurinnen sind nach vielen Jahren des Kampfes erschöpft... Das können dann wohl nur ältere Weggefährtinnen sein, eine Verjüngung der Redaktion ist wohl nicht gelungen.
zum Beitrag21.10.2026 , 09:49 Uhr
Kann man davon ausgehen, dass die die AfD wählen, darüber Auskunft geben wollen oder können, welche Ängste Erfahrungen und Hoffnungen jenseits von Parolen und Sprechblasen sie dazu bewegen? Klappt das denn bei WählerInnen von CDU, Linken oder anderen?
zum Beitrag21.10.2026 , 09:32 Uhr
Soweit ich weiß, ist Intelligenz normalverteilt. Es sollen in etwa 15% einen IQ von 115 oder mehr haben. Bedeutet am anderen Ende der Kurve daß deutlich mehr als 10% beim IQ unter 90 liegen. Der IQ ist weiß Gott ein wackeliger Parameter, aber bedeutungslos ist er nicht. Wo bleiben bei politischen Wahlen und Entscheidungen diese Leute? Der Schluss: bei der AfD ist zu billig. Denn die Leute gab's schon lange vor der AfD. Und am gefährlichsten sind auf jeden Fall die jenseits der 115 in der AfD.
zum Beitrag20.10.2026 , 23:14 Uhr
Bei allen großen Bewegungen waren am Anfang ein paar Leute mit verrückten Ideen ziemlich alleine. Ich denke da an die paar, die als allererste gegen das erste Kernkraftwerk in Deutschland protestiert haben. Auch die Mahner gegen das Rauchen in geschlossenen Räumen. Die paar FriedensaktivistInnen , die sehr schnell entweder als Spinner oder gleich als Komplizen wahlweise von Kommunisten oder Terroristen gescholten wurden.
zum Beitrag20.10.2026 , 23:05 Uhr
Netter Spruch, man muß schmunzeln, aber: Hatte Herr Kishon auch einen Text dazu was beide Varianten der Ausbeutung des Menschen durch denselben ersetzen könnte? Und wie eine solche Philosophie nebst praktischer Politik der Umsetzung dann mit einem tauglichen ...ismus bezeichnet werden könnte.? Humanismus klingt so.....theoretisch...
zum Beitrag20.10.2026 , 22:54 Uhr
Ich bin lange nach dem Krieg geboren. Ich trage keine Schuld, ich bin nicht "verstrickt", ich trage auch keine Verantwortung für den Konflikt Israels mit seinen Nachbarn oder gar dem Holocaust. Die einzige Verpflichtung die ich habe, ist aus den Ereignissen vor und bis 1945 Lehren zu ziehen, wie eine Wiederholung von Faschismus verhindert werden kann. Das betrifft heute vor allem die USa, Israel Russland und vielleicht demnächst Frankreich. Und dann ist da natürlich der braune Schmutz nicht vor, sondern hinter der deutschen Haustür. Da liegen Verantwortungen.
zum Beitrag20.10.2026 , 02:25 Uhr
Wenn ich mich um einen Job bewerbe, und komme im Gespräch mit dem Spruch: " Ich kann nicht ausschließen, daß ich für Sie arbeiten werde...." Glaubt irgend jemand, das ich damit einen Arbeitsvertrag bekomme. Ich nicht. Ich denke, das Jobcenter würde mir das ALG streichen, weil ich die Arbeitsaufnahme damit sabotiere....
zum Beitrag20.10.2026 , 01:53 Uhr
jetzt geht alles durcheinander. Entziehung von WErten, die mit Geld aus Straftaten finanziert wurden, hat nichts mit Art. 14 und 15 GG zu tun.
zum Beitrag20.10.2026 , 01:46 Uhr
Wollen wir dann einrechnen, was Grundstückseigentümer, bzw Immobilienbesitzer an Grundsteuerzahlungen nicht haben leisten müssen, weil die Grundbewertungen über Jahrzehnte auf dem Niveau der frühen 60er Jahre geblieben sind.... ?
zum Beitrag20.10.2026 , 01:44 Uhr
Eine Mietwohnung ist keine Sache. Der Mietvertrag betrifft eine Dienstleistung. Wer schon das durcheinander wirft...
zum Beitrag20.10.2026 , 01:38 Uhr
Kennen Sie eine Koalition, in der keine Bruchstellen eingebaut waren, sind oder sein werden ? Ich nicht.
zum Beitrag20.10.2026 , 01:37 Uhr
Wenn Sie hier andere Kommentare so einsortieren, dass sie nicht zu ihrer "weiter als bis 3 zählen" Gruppe gehören, dann ergibt sich die Frage: Wie sicher können Sie sein, dass Sie zu den "vier und weiter-Zählern" gehören?
zum Beitrag20.10.2026 , 01:34 Uhr
Der Marktwert ist die oft genannte Wunschgröße interessierter Kreise. Aber keineswegs die einzig vorstellbare. Denn für die Feststellung eines Marktwerts müsste ja ein zahlungswilliger und zahlungsfähiger Käufer vorzeigbar sein. Ergebnis: Fehlanzeige. z.B. der Wert, der sich aufgrund von Verwaltungs- und Instandhaltungskosten, Mieteinnahmen und den daraus möglichen Zinszahlungen ergibt. Diese möglichen Zinszahlungen definieren eine Kreditsumme, zu der der Eigentümerwechsel stattfinden kann. Die liegt deutlich unter dem Marktwert....
zum Beitrag20.10.2026 , 01:17 Uhr
Mit welcher Profession soll diese Studie denn erstellt worden sein? Und wie wohnt man in einer Machbarkeitsstudie ? Die politisch verantwortlichen Gruppen und Personen die jetzt so laut aufheulen, hatten mehr als 2 Jahrzehnte Zeit das Funktionieren ihrer Vorstellungen zu beweisen. Sie haben an dieser Aufgabe versagt. Es muss also irgend etwas anderes probiert werden. Das fängt offensichtlich damit an, auf sehr empfindliche Zehen zu treten.
zum Beitrag20.10.2026 , 01:14 Uhr
Wo ist das Problem ? Innerhalb von 5 Jahren sollen diese Gruppen ja wieder aus Deutschland ausgereist oder ausgereist worden sein... ? Es ist also ein Scheinproblem, denn es kann ja keine Menschen ohne Bleiberecht etc geben, die schon 5 Jahre nicht in Deutschland sein dürfen....
zum Beitrag20.10.2026 , 01:11 Uhr
Es gibt kein Naturgesetz, dass alle SPD-Abgeordnete insoweit erleuchtet sind, dass sie einfache Zusammenhänge verstehen können oder wollen. Es gibt dort ebenso wie in der CDU die Gruppe der Karrieristen und KarrieristInnen, die nicht für die gesamte Bevölkerung Deutschlands arbeiten, sondern nur für eine lokale oder soziale Klientel, von der sie denken, dass sie ihr das Mandat verdanken.
zum Beitrag20.10.2026 , 01:07 Uhr
Das Mietenproblem entsteht NICHT aus einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Es entsteht aus einem Ungleichgewicht von Macht der Wohnungssuchenden und der Macht der Immobilienbesitzer. Und das hat mit funktionierenden(!) Märkten absolut nichts zu tun. Wohnen ist kein Gut, das mit Marktmechanismen bereitgestellt werden kann. In Märkten gibt es immer Anbieter und Nachfrager, die nicht zum Marktpreis tauschen. Das darf es beim Obdach für Menschen nicht geben, denn Wohnen ist ein Grundrecht: Es müssen alle Wohnungssuchenden ein Obdach haben und alle Wohnimmobilien auch bewohnt werden. Obdachlosigkeit und Leerstandsspekulation darf es in einer funktionierenden Demokratie nicht geben.
zum Beitrag20.10.2026 , 01:01 Uhr
Wenn man das hohle und verlogene Pathos aus der Jungen Union hört (das ungemein an den Duktus von AfD-Weidel erinnert), dann kann einem übel werden. Diese extrem laut in die Halle gebrüllte Ablehnung gegen RGR in Berlin - wo war die, wo ist die - wenn es um die Wahl eines Rechtsextremen zum Parlamentspräsidenten und wahrscheinlich eines rechtsextremen Ministerpräsidenten geht? Antwort: nirgends. Dieser zutiefst gefühlte Widerwille gegen Rechtsextremisten - es gibt ihn nicht. Ihre politische Weltsicht und ihr Gefühl für Richtig und Falsch sind dieses Extremisten einfach zu nahe, als dass dieselbe Empörung aus den Sprechern für die Jungen Union herausplatzen müsste. Diese PolitikerInnen werden kein Problem mit einer Koalition für die AfD haben. Hauptsache, ihre Karriere erfährt dadurch einen Schub in die Machtpositionen.
zum Beitrag18.10.2026 , 10:49 Uhr
Wenn das so sicher wäre, gäbe es aus der Panik in CDU und wohl auch SPD nicht so eine Schlammschlacht gegen die Linke um eine Koalition zu verhindern. Wenn das so sicher wäre, würde Herr Merz nicht so eilig ein Bundesgesetz gegen Vergesellschaftung in Bundesländern betreiben. Spannende Frage, was ob ein Gesetz des Bundes gezielt in eine existierende Verfassung (!) eines Landes eingreifen darf. Dafür dürfte wohl eine Änderung des Grundgesetzes nötig sein - für die Merz die nötigen Mehrheiten fehlen. Söder mag jetzt zwar laut gegen Berlin poltern. Aber wenn jemand ihm aufschreibt, was ein einfaches Gesetz dann alles in der bayrischen Verfassung kippen kann, dann wird es auch da ruhiger.
zum Beitrag18.10.2026 , 10:37 Uhr
Keineswegs. Es gibt keine verfassungsmäßige Verpflichtung zu Marktpreisen auf dem Aktienmarkt zu entschädigen. Das ist eine Chimäre die jetzt von interessierter Seite gerne an die Wand gemalt wird.
zum Beitrag18.10.2026 , 10:34 Uhr
Nein, eine Vergesellschaftung wurde zu einem Entschädigungs"Preis" erfolgen , der sich aus den bisher gezahlten Mieten als Zinszahlungen Fremdfinanzierung lässt. Das würde im Haushalt wenig bis gar nichts ändern. Im Gegenteil: es fließen ja keine Mieterträge mehr als Rendite an Spekulanten aus der Stadt. Die Kredite wären irgendwann abbezahlt. Die durchaus schwierige Aufgabe bliebe dann, den Wohnungsbestand effizient zu verwalten und zu betreiben. Und nicht die Verwaltung als Pool lukrativer Posten für Politrentner zu missbrauchen.
zum Beitrag18.10.2026 , 10:23 Uhr
Ausgelöste Bürgerräte würden mangels sachlichen Know-how sicher viel Dilettantisch es anrichten. Und wären vermutlich auch anfällig für Korruption. Aber sie würden wenigstens nicht unter Nutzung von Know-how böswillig Schaden anrichten. Sie waren allerdings fachlich komplett in Abhängigkeiten von ihnen formal untergeordneten Bürokratien. Und die wüssten das sicher zu nutzen. Und das wohl eher nicht zum Wohle des Volkes.
zum Beitrag18.10.2026 , 10:17 Uhr
Es ist sogar noch krasser als die Überschrift behauptet: NUR eine Rot-Grün-irgendwie-noch-rötlich Koalition steht noch für Demokratie. Es gibt nur eine kleine abzählbare Liste von Koalitionen die eine Mehrheit im Senat hätte. Alle mit dem Ausgeprägtem frauen Defizit, vulgo: AfD, darin fallen dabei raus. Und alle mit Schwarz-Rötlich wurden ja sowas von deutlich abgewählt, daß eine Fortsetzung mit der Kombination eine ebenso deutliche Klatsche ins Gesicht des Wahlvolkes darstellt. Ein "wählt was ihr wollt, wir machen einfach weiter" sorgt für eine Reaktion: "das wollen wir doch mal sehen..." Entweder direkt auf der Straße oder spätestens bei der nächsten Wahl. Denn eine klügere Politik können die alten Netzwerke ja mit dem unbelehrbaren Personal ja kaum machen. Es scheint, die Warnung, dass selbst Ex-KanzlerInnen-Wahlvereine komplett durch den 5% Rost fallen können war wohl noch nicht deutlich genug.
zum Beitrag16.10.2026 , 10:34 Uhr
Wenn es Doppelstandards gibt, dann wirken sie in der Berichterstattung eher zugunsten Israels. Das Ungleichgewicht, daß Sie wahrnehmen, sieht eher so aus: von den Nachbarländern nimmt seit Jahrzehnten niemand mehr an, dass es funktionierende Demokratien mit ebensolcher Pressefreiheit wären. Das festzustellen ist keine Meldung weil keine Neuigkeit. In Israel lohnt es noch die Veränderung zum Schlechteren am offiziellen Anspruch zu messen und als solche zu melden. Das -immerhin- unterscheidet Israel vorläufig noch positiv von den Nachbarn. Dazu braucht's keine doppelten Standards.
zum Beitrag16.10.2026 , 10:09 Uhr
Aus eigenem Antrieb sicher nicht. Ich habe den Eindruck, zur Zeit hält er bestenfalls reduzierten Kontakt zu Medien. Auf Vorhalt kommen viele Sätze mit ..."aber..." zurück.
zum Beitrag16.10.2026 , 09:30 Uhr
Sie setzen "Israel" mit dem Handeln der Armee und der Politik der Netanyahu Regierung gleich. Wie soll man denn die Aktionen beschreiben, die nicht erst seit dem 7. Oktober systematisch Menschenrecht, Völkerrecht, Kriegsrecht und jede Menge UN -Resolutionen verletzen ohne daß die Täter in der Regierung beleidigt reagieren?
zum Beitrag16.10.2026 , 09:23 Uhr
Ja, so halb. Von einer wirklich freien Presse kann man nicht sprechen, denn die Israelis müssen sich allerhand Mühe geben und einige Umwege gehen, wenn sie ein ungeschminkte Darstellung der Taten ihrer Söhne und Töchter als Soldaten ihrer Armee haben wollen. Und...macht es den Status als "Demokratie" wirklich besser, wenn das dazugehörige Volk einen Netanyahu insgesamt etwa vier Mal ins Amt des Premierministers hievt? Von Parteien mit Ben Gvir und Smotrich gar nicht zu reden. Und die Hälfte dieses Volkes will ihn offenbar ein fünftes Mal wählen, damit er mit seinen Kriegen in Gaza, der Westbank, Libanon, Syrien und dem Iran weiter macht.
zum Beitrag15.10.2026 , 08:58 Uhr
Die Verfassung schreibt die geheime Wahl vor, so daß jede(r) Abgeordnete geheim abstimmen kann. Muss aber nicht. So wie niemand verpflichtet ist, über seine Abstimmung zu schweigen, kann man auch die Wahl sicher dokumentieren (Foto, live-stream) und abstimmen.
zum Beitrag15.10.2026 , 08:49 Uhr
So nicht. Aber die CDU könnte offen lassen, ob und wieviel von ihnen rausgehen. Es wird wohl in alphabetischer Reihenfolge abgestimmt. Dann weiß kein anderer Kandidat bei der Abstimmung ob es CDU Stimmen geben wird zum "unterschieben". Und dann gehen einzeln ALLE CDU ler raus.
zum Beitrag15.10.2026 , 08:44 Uhr
Transparenz erfordert nicht die Abschaffung der geheimen Wahl. Jede(r) Abgeordnete kann seine Stimme öffentlich machen.
zum Beitrag15.10.2026 , 08:37 Uhr
Es GÄBE eine einfache Lösung für die CDU. Die Abstimmung ist geheim, aber kein Abgeordneter ist auf Geheimhaltung verpflichtet. Sie könnten ihren Wahlzettel in eine live-Kamera halten, und dann sofort einwerfen.
zum Beitrag15.10.2026 , 08:25 Uhr
Glaubt denn irgend jemand, für Siegmund wäre ein "Wortbruch" win Problem? Er wird einfach behaupten, nie gesagt zu haben, daß er nur einmal antritt. Oder grinsend erklären, er würde es wenigstens so oft versuchen, die Kanzler Merz.
zum Beitrag14.10.2026 , 22:41 Uhr
Die Lage zur Zeit Willi Brandt war in einem entscheidenden Punkt anders: Die territoriale Macht war geteilt, die Grenzen stabil und es gab keinen heißen Krieg. Die Sowjetunion hatte ein Drohpotential - aber sie hat bestehende Verträge und Zusagen eingehalten. All das gilt für Putin nicht: er greift ein anderes Land an, um es zu erobern und Russland völkerrechtlich und räumlich zu vergrößern. Er hat vier Kriege begonnen, mehrfach fremdes Territorium unter seine Gewalt gebracht. Jedesmal hat man ihn gewähren lassen - in der expliziten Hoffnung, dass er dann "genug hat". Hat mindestens dreimal nicht funktioniert. Warum jetzt die Ukraine seiner Diktatur überlassen, in derselben Hoffnung: NATO-Territorium, z.B. das Baltikum angreifen wird er schon nicht. WArum nicht, wenn die NATO gerade gezeigt hat, dass sie ihn nicht aufhalten kann oder will? Und Putin ist Stalin Fan: Stalin hat massenweise Bevölkerung deportieren lassen um die Ukraine zu russifizieren (nicht zuletzt deswegen gibt es Russen in der Ukraine) . Gibt es Grund für die Annahme, dass Putin nach einem kompletten Sieg in der Ukraine davor zurück schreckt ? Ich denke: Nein.
zum Beitrag14.10.2026 , 22:31 Uhr
Hat eigentlich irgendwann einmal jemand ernsthaft und mit entsprechenden REssourcen die Finanzierung von AfD und BSW durchleuchtet...? Da gab es doch einmal "Verdachtsmomente" einer illegalen Finanzierung über die Schweizer "connections" einer Frau Weidel. Und dann ist da noch etwas seltsam: alle "Systemparteien" haben ein Problem damit in nenneswerter und wahrnehmbarer Stärke im Osten "in der Fläche" präsent zu sein. Es fehlen dafür nicht zuletzt die finanziellen Ressourcen. Aber die AfD macht gefühlt auf jedem Wochenmarkt einen Bratwurststand mit Propagandapersonal auf. Wie machen die das ? Alles "Ehrenamtliche"...
zum Beitrag14.10.2026 , 22:22 Uhr
In dieser geschichtsversessenen Logik resultieren unsere gegenwärtigen Problem mit China dann wohl am ehesten aus den Feldzügen eines Dschingis Khan. Das was die Emotionen im Nahen Osten so hoch kochen läßt, sind die Ereignisse der letzten 80 Jahre. Denn das fällt in die Lebenszeit von den 3 Generationen, die noch eigene Erinnerungen und Verletzungen daran haben. Das gilt für beide Seiten. Aus den neuesten Ereignissen gibt's Traumatisierungen die lange nachwirken werden: vielleicht 10.000 oder 20.000 aus der israelischen Seite - und 2,5 Millionen auf der palästinensischen Seite. Und dann sind da noch die Menschen im Libanon. Vom Iran nicht zu reden...
zum Beitrag14.10.2026 , 22:05 Uhr
Wieso spielt Israel eine solche Rolle in der Berliner Kommunalpolitik ? Hallo? Berlin als "Bundesland" hat da rein gar nix zu entscheiden. Man kann die Position der linkesten Linken für akzeptabel halten oder auch nicht - für die Probleme der Stadt Berlin spielt es keine Rolle - denn es sind andere Probleme zu lösen. Und wenn es um die Sicherheit von Juden und Jüdinnen in der Stadt ginge - die würde von Antisemiten ganz anderer Art bedroht. Angst hat mal wohl eher vor der Springer-Presse als vor den links-Linken.
zum Beitrag14.10.2026 , 21:33 Uhr
Für mich sieht es so aus, als ob Grüne und SPD jeden Vorwand schaffen wollen, um dann in eine Kenia-Koalition zu gehen. Wenn sie allerdings die Linke-Option in die Tonne treten, sind sie "captive buyers" für die CDU. In so einer Koalition können sie gar nichts durchsetzen - sie werden dann lupenreine CDU-Politik mittragen und verantworten müssen. Ein angekündigtes Desaster nicht nur für den Berliner Wohnungsmarkt. Und -ausgerechnet- wieder eine Koalition mit einer CDU, die ja immer noch Verbindungen in fischige Immobilienspekulationen hat. Also genau das, was man angeblich bei der Linken so gar nicht tolerieren kann. Das ist Heuchelei hoch 2.
zum Beitrag14.10.2026 , 09:54 Uhr
Es steht jedem Unternehmen frei, Spenden zu sammeln. Und jede-r-m frei zu spenden. Aber so recht nachvollziehen, warum jemand den Kneipenkonsum eine-s-r- unbekannten zweiten subventionieren soll, kann ich nicht. Wer das will, kann ja hingehen und eine Runde für den Tisch oder meinetwegen eine Lokalrunde schmeißen. Sinn macht das m. E. nur für echte Sozialcafés, deren Kundschaft zum größten Teil aus Menschen mit wenig oder gar keinem Etat für Kneipe leben muss. Aber wer's mag: nur zu!
zum Beitrag14.10.2026 , 06:52 Uhr
"Geschlossenheit der EU" schießt keine Drohnen ab . Die heutige Bedeutungslosigkeit der EU ist das Ergebnis der Drückebergerei und Trittbrettfahrerei der letzten Jahrzehnte. Die EU und die europäische NATO ist rüstungstechnisch blank. Gewiß, sie möchte das ändern. Kommt damit aber spät, vielleicht zu spät. Jetzt hoffen alle auf die midterms und beten, Trump möge die Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses verlieren. Unklar ist, ob das so viel ändert, denn auch demokratische Kongressmitglieder sind immer für verlockend lukrative "deals" zugunsten ihrer Klientel offen. Man kann sie kaufen. Und Trump hat genug reiche Freunde. Gleichzeitig fährt Putin die hybriden Attacken hoch und installiert neue Saboteurstaaten in der EU. Einzig eine militärische Wende mit Gebietsverlusten für Putin und desertierenden russischen Truppen könnte das ändern. Niemand weiß, wie und woher die kommen soll.
zum Beitrag13.10.2026 , 23:16 Uhr
Nichts. Außer dem Nutzen als PR .
zum Beitrag13.10.2026 , 23:14 Uhr
Es ändert sich doch etwas. Nicht hin zum Frieden, nein: Jede Woche, jeden Monat, nimmt sich Israel mit Armee und-oder militanten Siedlern und deren Schutz mehr Land, zerstört Ernten, Häuser, Lebensräume. Das sind traurige, harte Fakten. Wir können darüber Kommentare abgeben oder es lassen. Die Opfer vor Ort müssen damit leben und darunter leiden.
zum Beitrag13.10.2026 , 23:09 Uhr
Mit "Anstrengungen" und "Innovationen" -so nötig sie sein mögen und so lange wie beides vernachlässigt wurde - wird der chinesischen Industrie mit oder ohne Subventionen nicht Paroli geboten werden können. Aus folgendem einfachen Grund: Economies of scale - Größenvorteile. Je kapitalintensiver die Produktion, desto deutlicher der Effekt: WEnn der heimische Markt groß genug ist, finanzieren die inländischen Umsätze den hohen Anteil Fixkosten, und zu den dann minimalen Grenzkosten der Produktion plus Transportkosten werden Devisen im Ausland verdient. (oooops: Neue Seidenstraße....) . Das Ausland kann spiegelverkehrt nicht genauso spielen: denn die Partei kontrolliert, was sie in den heimischen Markt lässt. Und wen oder was nicht... Wer das irgendwie unfair findet: so haben die USA jahrzehntelang gespielt. So hat Europa jahrzehntelang gespielt. Und genau so haben alle asiatischen "Tigerstaaten" den Sprung in die erste Liga der Industrienationen geschafft.
zum Beitrag13.10.2026 , 22:50 Uhr
Erfolg für Merz ? Die chinesische Seite hat entschieden, sich ein wenig zurück zu halten. In der Sicherheit, dass die Zeit für China arbeitet. Auch die reduzierten Stückzahlen werden genug Konsumenten von den Autos überzeugen, völlig gleichgültig wieviel sensible Daten sie für die asiatische Diktatur abgreifen. Und für das zukünftige Marketing der Autoindustrie. Vielleicht hat das chinesische Vorgehen der europäischen Industrie etwas Zeit gekauft. Es darf bezweifelt werden, ob das Führungspersonal in den deutschen Konzernen und in der Politik damit tatsächlich etwas Sinnvolles anfangen kann. Es ist kein Verdients von Merz, sondern ein Gnadenakt von Chi.
zum Beitrag11.10.2026 , 21:49 Uhr
Ja, ich unterstütze den Antrag =;-) : Stoppen Sie bitte Ihre "Ironie". Denn zu suggerieren, es sei in Ordnung, mehr als 40% des Einkommens für Wohnen ausgeben zu müssen, ist keine "Ironie" sondern fällt eher unter "Zynismus". Den sich sicher nur Menschen leisten können, die sehr sehr sicher sind, nie in diese Situation zu kommen. Die meisten Menschen mit diesem Privileg haben es einfach nur geerbt.
zum Beitrag11.10.2026 , 21:15 Uhr
Glaubt Herr Stegner eigentlich, mit seiner Schönfärberei des unsäglichen Verhaltens von Schröder irgendwelche Wählerschichten für die SPD zu gewinnen. Wenn ja: welche ? Hofft er auf Rettung der SPD durch Verwirrte und Verpeilte ? Da ist ja selbst die Linke noch näher an der Realität. Und das will etwas heißen.... Und es funktioniert wie auf der braunen Seite des Spektrums: im Zweifel wählen die Verpeilten lieber gleich das Original.
zum Beitrag11.10.2026 , 10:35 Uhr
Es müssen auch die zahlen , die all diese achso tollen Vorzüge nicht genießen können oder wollen, aber auf eine Wohnung in der Stadt angewiesen sind. Weil sie dort arbeiten und nicht jeden Tag 50 oder 100km fahren können. Weil sie das Geld und die Zeit gar nicht haben.
zum Beitrag11.10.2026 , 10:31 Uhr
Parlamentarier in Bund und Land gehören mehrheitlich nicht zum Prekariat. Weiß man eigentlich, wieviel von denen Vermieter sind - und wieviel dabei rum kommt. Inkl. Renditen aus Immobilienfonds....
zum Beitrag11.10.2026 , 10:28 Uhr
Bei allen Änderungsvorschlägen zur Mietenkrise geht es nicht um die kleinen Vermieter mit einem halben Dutzend Wohnungen. Die sind nicht das Problem. Eine Sorge, die man aus Erfahrung haben kann, ist, daß die Ministerialbeamten, die so etwas ausarbeiten, um es Ministern auf den Schreibtisch zu legen, ein weiteres Mal wenig durchdachtes Zeug mit allerhand Schlupflöchern zusammenschreiben, das dann durchgewunken wird.
zum Beitrag11.10.2026 , 10:21 Uhr
Es mag einige Kostenarten geben, die nicht umlagefähig sind. Aber meine Nebenkostenabrechnung zeigt, daß es genug "Gestaltungsmöglichkeiten" gibt. Gartenpflege, technische Wartung und Hausreinigung über teure externe GmbHs an denen Vermieter beteiligt sind.
zum Beitrag11.10.2026 , 10:02 Uhr
Alles richtig. Aber es läuft die Zeit davon. Deutschland konnte in aller Ruhe auf seine Wiedervereinigung 40 Jahre warten, weil die Lage stabil war. Nicht schön , aber stabil. Der Siedlungsbau und die weitere Landnahme in der Westbank und im Gaza werden in weiteren 20-30Jahren die palästinensischen Menschen entweder komplett vertreiben oder auslöschen. Das erzeugt unglaublichen Druck.
zum Beitrag11.10.2026 , 09:50 Uhr
Es ist das ewig gleiche hin und her. Der jüdische Staat hat sich den Hass zugezogen, weil er sich mit terroristischen Mitteln gegen die britische Mandatsmacht und die lokale nichtjüdische Bevölkerung gegründet hat. Und seitdem nach jedem Krieg größer wird. Und deshalb nur wenig Interesse an dauerhaften Frieden hat. Wer's nicht glaubt lese die Biografien und Memoiren israelischer Premierminister, zB Rabin oder Gold Meir.
zum Beitrag11.10.2026 , 09:34 Uhr
... und weiter verfolgt. Denn es geht ja immer noch weiter. Im Gaza, und mit Hilfe der Siedler auch auf der Westbank.
zum Beitrag11.10.2026 , 09:21 Uhr
Itzak Herzog wurde ermordet? Wann, von wem? Soweit ich weiß, ist er durchaus lebendiger israelischer Staatspräsident. Ermordet würde Yitzak Rabin. Von einen rechtsradikalen Israeli. Soviel dazu, wer einen erfolgversprechenden Friedensweg verhindert.
zum Beitrag09.10.2026 , 08:22 Uhr
Ich denke, in dem Bürokratiespiel gibt's Dumme, aber die Ehrlichen sind es nicht....
zum Beitrag09.10.2026 , 08:12 Uhr
Offenbar gibt es sehr wohl einen Interpretations- und Gestaltungsspielraum, den man in Berlin partout nicht sehen oder nutzen will. Vielleicht kann man die Hirnaktivität der Beamten ja etwas anregen, in dem man andere Beamte argumentieren lässt: Der junge Mann meldet sich alle vier Wochen komplett um. Das verursacht eine Weile auch für ihn allerhand Aufwand. Aber ich bin ziemlich sicher, die Beamten in beiden Meldeämtern bringen ihre etwas zu gierigen Kollegen auf Linie.
zum Beitrag09.10.2026 , 07:36 Uhr
Nein, deswegen wurde die Sklaverei nicht abgeschafft. Die Abschaffung war kein wirtschaftliches Ziel, sondern ein politisches. Es gibt sie übrigens bis heute. Soviel Fakt muss sein.
zum Beitrag09.10.2026 , 07:31 Uhr
Die Politik (= "der Staat") ist nur so klug, wie das Wahlvolk, das sie wählt. Und so gierig. Die Kassen waren weit weniger klamm, wurde der Staat als wesentlicher Akteur bei der Wohnraum Erschaffung und -bewirtschaftung agieren. Die Folgekosten ihres Handelns laden die achso klugen privaten Investoren nämlich ganz gern beim Staat ab.
zum Beitrag09.10.2026 , 07:26 Uhr
Was hat jetzt die Bahn damit zu tun? Und warum nehmen sie als Beispiel nicht die Schweiz?
zum Beitrag09.10.2026 , 07:23 Uhr
Wer Wohnungsmarkt im Kapitalismus besichtigen möchte, kann einfach nach Sylt fahren. Oder versuchen, sich auf einer US Privatinsel zu bewegen.
zum Beitrag09.10.2026 , 07:19 Uhr
Die von Ihnen so schön beschriebenen Mieter und Häuslebauer bauen keine Anlagen mit Eigentumswohnungen. Weil ihnen dafür keine Bank Finanzierung gibt. Dafür muss man schon vorher ziemlich viel Kapital besitzen. Das Ergebnis extrem vieler Einzelimmobilien lässt sich anderswo als urban sprawl bewundern. Mit hohen Folgekosten für die Gesellschaften. Die ach so gescholtenen "hohen Platten" in Berlin sind zweifellos hässlich, könnte man (heute) sehr viel besser machen. Aber sie waren begehrt, weil sie bessere Bedingungen boten in als die alten Bruchbuden aus dem privaten Wohnungsmarkt.
zum Beitrag09.10.2026 , 07:08 Uhr
Die Regel mit der Gewinnerzielungsabsicht ist nicht vom Himmel gefallen. Die Interpretation der Regel durch Verwaltungsjuristen auch nicht. Das Handeln der entscheidenden Personen (Eigentümer und Geschäftsführung) in großen Wohnungsgesellschaften folgt nicht der einfachen Gewinnerzielung sondern der Gewinnmaximierung. Und die strebt immer Monopole an. Das führt dann zB. dazu, dass Besitzer von mehr als 170 Wohnungen in die Politik gehen, um die Möglichkeiten dafür zu schaffen. Und stellvertretender Parlamentspräsident der AfD in Sachsen-Anhalt werden .
zum Beitrag09.10.2026 , 06:55 Uhr
Ich denke, wenn er 87 obdachlos wird, ohne Geld für eine neue Bleibe zu haben, würde er das als Argument akzeptieren, wenn er merkt, wie schwierig das Überleben dann ist.
zum Beitrag09.10.2026 , 06:50 Uhr
Hab ich gelesen. Lohnt nicht. Die Gedankenwelt des Zigarrenmannes ist aus der Zeit gefallen. Markt als religiöser Fetisch, in seiner Welt kam "Raum" nicht vor. Es gab keine Menschen mit mehreren hundert Milliarden, die ganze Städte aufkaufen können. Privatinseln besitzen. Kommunikation monopolisieren. Medien monopolisieren. Kriege führen können. Parlamente kaufen können. In seiner Welt gab es keine Sackler Familie, die keine Millionen US AmerikanerInnen zu Drogensüchtigen gemacht hat, um daran Milliarden zu verdienen. Alles marktgerecht natürlich. Erhard ist so nützlich wie die Berechnungen Keplers für Planetenbahnen: Damit funktioniert in der Raumfahrt gar nichts.
zum Beitrag09.10.2026 , 06:36 Uhr
Dafür zahlen sie bei einer Eigentumswohnung dann das Hausgeld für die Wohnungsverwaltung. Und der Markt für Wohnungsverwaltung zumindest in Deutschland funktioniert nach denselben kapitalistischen Kriterien. Die Eigentümer ihrer Wohnung werden ausgenommen. Können aber die Hausverwaltung nicht wechseln. Denn das müssen alle gemeinsam entscheiden. Der Mehrheit sind die überhöhten Kosten egal, sie geben sie an Mieter weiter. Und verdienen über Beteiligung an der Hausverwaltung mit. Billige Angebote von Dienstleistern werden nicht genutzt, denn es gibt keinen Kostendruck.
zum Beitrag08.10.2026 , 10:24 Uhr
Ich habe insgesamt Teile von 4 Reden am Fernsehen verfolgt, aber in praktisch jeder Rede verging mir die Lust weiter zuzuhören, denn fast alle Texte dienten der innenpolitischen Selbstdarstellung - am liebsten in der Propagandaschlacht um die Linke. Es scheint zumindest von SPD über CDU bis AfD Konsens darüber zu bestehen, dass dünne Fakten über die Linke möglichst groß aufgebauscht werden müssen, wohl mit dem Ziel die Regierungsbildung entweder komplett zu torpedieren oder wenigstens den Preis für die Linke hoch zu treiben. Der eigentliche Anlaß des Tages geriet dabei in den Hintergrund. Oder das Beleuchten der Linken sollte wohl die Verhältnisse im eigenen Laden im Dunklen lassen. Insbesondere Frau von Storch war in diesem Sinne schwer erträglich.
zum Beitrag07.10.2026 , 23:29 Uhr
Doch, haben sie. In allen Altergruppen bis auf 2: Bei den Frauen unter 25 waren es weniger als die Hälfte. In den Altersgruppen darüber hatten die Frauen etwa die Hälfte, in manchen sogar leicht darüber. Nur am anderen Ende, da haben die Frauen ein Zeichen gesetzt: Bei den Ältesten sind die Frauen aufgrund der höheren Lebenserwartung in der deutlichen Mehrheit und von denen haben nur etwas mehr als ein Viertel AfD gewählt - und damit wahrscheinlich die absolute Mehrheit verhindert. Vorsicht also mit dem "nicht blöd". Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern auf der Skala sind nicht groß.
zum Beitrag07.10.2026 , 23:22 Uhr
Alles richtig. Aber ich glaube nicht, dass nach einem Verbot - das juristisch wunderbar begründet werden kann - der Höcke Laden einfach schließt und WählerInnen und MitgliederInnen einfach sagen: Dann eben nicht. Sondern dann rappelts im Karton.
zum Beitrag07.10.2026 , 23:13 Uhr
Die Argumentation geht davon aus, die AfD sei eine Partei wie jede andere. Aber es sind Verfassungsfeinde. Der hinter vorgehaltener Hand gern und hämisch geraunte Spruch lautet: ihr müsst jede Wahl gewinnen. Wir nur einmal. Man hat ja versucht, Siegmund im Wahlkampf inhaltlich zu stellen und ihn zu anderen Aussagen über seine Politik zu bewegen - vergeblich. Selbst auf direkteste Nachfrage kommt .... nichts.
zum Beitrag07.10.2026 , 23:07 Uhr
Und ich dachte das "Abholen und weg" wäre die Methode Höcke =8-) Im Ernst: ich glaube nicht an die "Rückholbarkeit" größerer Teile dieser WählerInnen. Vielleicht kann es laufen wie in Ungarn - sie müssen auf die harte Tour lernen, was die AfD anrichtet. Das wird allerdings nicht nur in Sachsen-Anhalt einen hohen Kollateralschaden anrichten. Und das schlechte Beispiel könnte in anderen Bundesländern Nachahmer finden.
zum Beitrag07.10.2026 , 22:59 Uhr
AfD - Ausgeprägtes Frauen Defizit
zum Beitrag07.10.2026 , 22:58 Uhr
Na, das ist aber eine politische Qualitätsskala - nicht so übel wie die Nazis, dann sind die akzeptabel. Die helfen den Rechtsextremisten auf den Kutschbock - das kostet bei mir gewaltig Sympathiepunkte. Sie hätten auch sagen können, wir helfen denen in der "anderen Hälfte" des neuen Parlaments zu Amt und Würden. Ok Ok. Mit Würde hat das alles nicht mehr viel zu tun.......
zum Beitrag07.10.2026 , 22:53 Uhr
Wenn die keinen überparteilichen Parlamentspräsidenten hinkriegen (wollen) - dann ist die Phantasie von einem überparteilichen Ministerpräsidenten wohl auch ein Wolkenkuckucksheim.
zum Beitrag07.10.2026 , 22:48 Uhr
Soll man versuchen - ich fürchte nur, das Ergebnis wird sein: ja, die AfD verfolgt verfassungsfeindliche Ziele - aber sie ist zu groß um noch verboten zu werden, weil das einen bundesweiten Aufruhr verursachen kann, der auch gewalttätig werden könnte. Und selbst nach einem Verbot... gehen dieselben Leute in die nächste Kneipe, lösen die AfD offiziell auf und gründen die "DNA" - Die Neue Alternative und alles fängt von vorne an.
zum Beitrag07.10.2026 , 22:40 Uhr
Es gibt noch einen ?letzten? Notnagel, wenn eine AfD-Landesregierung in Sachsen-Anhalt politisch allzu sehr Amok läuft: dann können Funktionen von außen übernommen werden. Rechtlich schwierig, politisch wieder ein "mimimi wir werden ja so sehr unterdrückt" Elfmeter für die AfD. Aber möglich.
zum Beitrag07.10.2026 , 22:37 Uhr
Ich fürchte, nicht nur die Menschen in Sachsen-Ohnehalt müssen damit klarkommen. Denn die Partei mit den vielen Ordnungsrufen hat ja auch die Landesvertretung im Bundesrat als Spielmittel zur Verfügung. Von dem Einfluß auf Justiz und anderen Ministerien einmal abgesehen. Mit dem 44% Wahlvolk habe ich auch wenig Mitleid. Aber es gibt noch den republikanischen Rest.
zum Beitrag07.10.2026 , 22:30 Uhr
So verlockend und plausibel der Gedanke mit der "richtigen Politik" als Gegenmittel scheint, das wird nicht funktionieren. Ich bin sehr für den Versuch, gewiß - ich sehe es nur nicht als "einfaches Rezept". Denn die Umfragen sagen: den allermeisten AfD-Wählern (zumindest in den östlichen Bundesländern) geht es gar nicht schlecht. Sie denken nur allen anderen ginge es schlechter. Und denken eben sehr viele ... über die anderen. Und die Lebens- und Einkommensverhältnisse haben sich in den erneuerten Ländern sehr gebessert. Die ersten eineinhalb Jahrzehnte nach der Wende waren extrem schwierig - aber das ist 20 Jahre her. Es geht den AfD-WählerInnen nicht um die faktische Lage - mit den statistischen Daten kann man sie nicht von der Parteinahme fortlocken. Es geht um Gefühle, die mit der Propagande der Rechtsextremen angefüttert werden. Und dieses Gefühl kann in den Informationsblasen am Leben gehalten werden - Realität hin oder her.
zum Beitrag07.10.2026 , 22:22 Uhr
Die AfD sieht sich als Verfechterin der Interessen der "deutschen Arbeiter" und positioniert einen Parlamentspräsidenten der angeblich 176 Wohnungen besitzt ? Bin ich der einzige der da einen... nun, sagen wir: einen Interessenkonflikt ... sieht ? Oder können wir erfahren, wie bei ihm Hausmeister und Reinigungskräfte entlohnt werden ? Denn so etwas wie eine Immobilienverwaltung wird er dann ja wohl betreiben... Ich verlange ja keine politischen VertreterInnen der Arbeiterklasse im Blaumann (sorry, but pun intended) oder mit Einkommen an der Armutsgrenze... aber Politik ist eben zu einem erheblichen Teil auch symbolisches Handeln... Zu diesem Handeln gehört natürlich die grassierende Vetternwirtschaft der Blaumänner....
zum Beitrag07.10.2026 , 12:16 Uhr
Wenn Siegmund dann im Amt ist, wird es ja eine Reihe namentlicher Abstimmungen geben, es sei denn das Präsidium kann die Regeln so ändern, dass nur noch geheim abgestimmt wird. Irgendwie muss der Mann ja das echte Regieren versuchen. Das wird nur mit Dauergrinsen a la Farage in die Kameras nicht gehen. Interessant wird werden, ob es bei den privaten Investitionen in Sachsen-Anhalt auffällige Änderungen geben wird: entweder, weil geplante Investitionen abgesagt werden - oder weil andere mit übervollen Kassen Raketen voller Dollars über Sachsen-Anhalt abregnen lassen.
zum Beitrag07.10.2026 , 12:06 Uhr
Nun ja, einerseits ist es kein Geheimnis, das in der S-A CDU schon länger durchaus ein paar Sympathisanten für Kooperation mit der AfD zu finden waren, die gegen die Brandmauer gesprochen haben. In anderen Parteien gab es solche Äußerungen nicht (BSW natürlich ausgenommen). Andrerseits ist die noch kürzlich getroffene Aussage der CDU, dass die S-A-Fraktion Rausch geschlossen nicht unterstützen will. Und seit dem Wahlergebnis von 44% war klar, dass die AfD als stärkste Fraktion Abstimmungen für ihre Leute haben wird. Da haben also innerhalb !weniger Tage! ein paar von der CDU, den offiziellen Kurs verlassen. Warum jetzt auf einmal? Die "offenen Rechnungen" der in 2 Lager gespaltenen CDU-Fraktion scheinen mir da etwas dünne: es müssten Gründe sein, die in den letzten Tagen dazu gekommen sind. Das können eigentlich nur Kulissen-Deals mit der AfD sein. Vom 2. Vize-Präsident für die CDU hat eigentlich nur der etwas. Wie sind die anderen so flott ins Boot geholt worden? Jobs für Freunde und Verwandte in den AfD Büros? Ämter, wenn man in 3 Monaten "rüber macht" ? Wir werden es ja sehen...
zum Beitrag07.10.2026 , 00:26 Uhr
Ich habe die ganze Rede live im TV verfolgt. Ich kann mich des Eindruck nicht erwehren: die hat eine KI geschrieben. Prompt war: schreib eine Antrittsrede für einen CDU-Landtagspräsidenten. Ich halte das für Tarnung. Ob ich -und viele andere- mit dieser Besorgnis recht haben, wird sich bald zeigen. etwa 33 Ordnungsrufe für die AfD zuletzt, bei 5 für alle anderen zusammen. Entweder benimmt sich die AfD in Zukunft besser - oder der Präsident wird sie trotz ihrer Pöbeleien nicht zur Ordnung rufen - sondern jede Möglichkeit nutzen andere zu maßregeln und des Saales zu verweisen. Dann wissen wir, ob die Antrittsrede verlogen war oder nicht. Ich bin nicht optimistisch.
zum Beitrag06.10.2026 , 22:53 Uhr
Die Rede hörte sich an, als hätte er vorher eine Flasche Weichspüler getrunken. Könnte von einer KI geschrieben sein. Allerdings mit dem prompting "für einen CDU Landtagspräsidenten"...
zum Beitrag06.10.2026 , 22:51 Uhr
Als ich das triumphierende Grinsen von Siegmund unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses gesehen habe, wurde mir kalt.
zum Beitrag06.10.2026 , 22:47 Uhr
Aus einem durchschnittlichen gesunden Menschenverstand. Ab morgen wird man wohl "gesundes Volksempfinden" sagen müssen.
zum Beitrag06.10.2026 , 22:31 Uhr
Vier über den Durst waren klar, als Rausch gewählt wurde. Aber es muss da mindestens (!) eine(n) geben, der Rausch nicht, Tillschneider jedoch sehr wohl in den Sattel geholfen zu haben.
zum Beitrag06.10.2026 , 22:12 Uhr
2 Rechtsextreme sind die "höchsten Amtsträger" in Sachsen Anhalt. Mehr als 30 Ordnungsrufe für die AfD in der abgelaufenen Legislatur - ganze 5 für alle anderen Parteien zusammen. Und diese Experten für schlechtes Benehmen (das ist die höflichste Formulierung, die mir einfiel) definieren nun die Regeln, was im Parlament geht und was nicht. Aber eine CDU Bundesministerin namens Reiche findet, die Machtergreifung geschähe durch die Linke in Berlin. Und es gibt offenbar 4 Stimmen über den Durst für Rausch. Sollen wir wirklich glauben, die kämen von SPD, Grünen oder Linke ? Ernsthaft? BSW behauptet, Tillschneider als Vize nicht gewählt zu haben - aber es gibt 5 Stimmen mehr als AfD-Abgeordnete. Brandmauer ? Ich glaube der CDU nichts mehr. Ach ja, da gibt es ja noch einen Parteivorsitzenden. Wer bundesweit von einer existierenden Brandmauer zwischen CDU-CSU und AfD spricht, der muss seinen Laden auch bundesweit im Griff haben. Vorläufig gehört Sachsen-Anhalt ja noch dazu. Auch an dieser Front versagt Merz.
zum Beitrag06.10.2026 , 11:32 Uhr
Kann passieren, dass man in einer Demokratie von Leuten regiert wird, die man dafür nicht haben mag. Aber immerhin ist das Risiko dafür deutlich kleiner als in Nicht-Demokratien... Keine Sorge: das geht vorbei...meistens nach 4-5 Jahren...
zum Beitrag06.10.2026 , 11:30 Uhr
Och Gott, wenn PolitikerInnen immer gleich zurücktreten, nur weil eine Figur aus dem Konkurrenzladen etwas zu mäkeln hat...Und das Kriterium "Erfahrung" war weder bei Herrn Merz noch bei Frau Reiche besonders entscheidend für den Job.
zum Beitrag06.10.2026 , 11:23 Uhr
Von Verschwörung habe ich nichts geschrieben. Und dass Merz als Kanzler in der CDU nicht mehr unumstritten ist, dürfte Konsens sein. Und es ist ebenfalls nicht ungewöhnlich, wenn sich andere für eine mögliche Nachfolge ...wie sagt man...."in Stellung bringen". Wüst und Söder sind Beispiele, die Medien dafür genannt haben (ob sie tatsächlich wollen oder nicht). Spahn ist raus. Und die Idee, dass sich AfD-WählerInnen nicht für Fakten interessieren ist nun wirklich nicht auf meinem Mist gewachsen. Das zeigen auch Wahlanalysen - und -ergebnisse. Eine stattfindende Auseinandersetzung mit Motiven hat eben zum Ergebnis: Fakten sind es eben nicht. Zu guter letzt: eine argumentative Rechtfertigung für Reiches Wirtschaftspolitik fehlt immer noch. Dann beginnt halt die Suche nach den Motiven.
zum Beitrag06.10.2026 , 11:12 Uhr
Die Liste kann noch viel länger werden, ohne dass etwas Nennenswertes dagegen passiert. Nix erledigt zu kriegen ist keineswegs ein Kriterium das Minister automatisch den Job kostet. Das passiert doch nicht mal zwingend dann, wenn sie noch darunter liegen, in dem sie sogar Schaden anrichten.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:41 Uhr
Falls Rausch gewählt wird und sich als das entpuppt, was befürchtet wird: Kann der Landtag jederzeit mit einfacher Mehrheit eine neue Wahl ansetzen und ihn mit einfacher Mehrheit abwählen, bzw einfach durch Wahl eines anderen Abgeordneten ersetzen?
zum Beitrag06.10.2026 , 00:54 Uhr
Sie meinte wohl eher... gegen die Verleumdung durch fragwürdige Regierungsmitgliederin --- oder wie soll man Frau Reiche sonst korrekt gendern... Ein Treffer "voll ins Schwarze" hätte ja das Ende der politischen Karriere von Frau Reiche zur Folge... Da das wohl kaum passieren wird, solange sie nicht noch mehr grenzwertiges Zeug redet, kann es kaum ein nennenswerter Wirkungstreffer sein. Frau Reiche kann sich sehr sicher sein: Wenn sie fällt, reißt sie Merz mit ...Sie kann danach durchaus noch eine Rolle spielen, wenn es ihr gelingt ein framing zu etablieren, sie sei ein armes Opfer böser Mächte....
zum Beitrag05.10.2026 , 21:16 Uhr
Wer für irgendeinen Allerweltsbetrag zum Automaten laufen muss, weil er nicht einmal etwas Kleingeld dabei hat, dem ist nicht zu helfen. Der muss halt immer dafür sorgen, dass das Smartphone Akku hat. Also statt 20€ das Ladekabel dabei haben...
zum Beitrag05.10.2026 , 21:08 Uhr
Viele Geschäfte mit Barkasse gerade in Filialen von Ketten haben enge Vorgaben, wieviel Bargeld sie über den Tag vorhalten dürfen. Nicht so sehr wegen der Sicherheit, sondern wegen der Kosten für die notwendige Versicherung.... Und deshalb kann dann gelegentlich eine Nachfrage nach Bargeld nicht bedient werden.... Es ist ein Glücksspiel, wie beim einarmigen Banditen....
zum Beitrag05.10.2026 , 21:04 Uhr
Ich hätt auch gern eine Antwort auf diese Frage....!
zum Beitrag05.10.2026 , 21:02 Uhr
Jede(r) der fürs Bezahlen ein Smartphone herumtragen kann, hat auch diese 20 Euro. Und die wiegen weniger. Und bei dem Schein geht auch kein Akku leer. Die Smartphoneriker werden im Lauf der Zeit den Schein mal vergessen, so dass er in der Waschmaschine landet. Das kann der Schein ab. Ein verlorenes Smartphone hat sehr viel schwerer wiegende Folgen.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:58 Uhr
Vor allen Dingen gehen die nach vielen Millionen zählenden Fälle mit 0,10-0,48€ als dickes Geldpaket an US-amerikanische Konzerne. Mitsamt den daran hängende Daten.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:54 Uhr
Sorry, aber Barzahler an der Kasse sind nicht langsamer als die Karten- und Smartphone-Junkies. Das ist ein wohlgepflegter Mythos. Wenn sie von 3 Minuten schreiben, dann sind das allenfalls gefühlte 3 Minuten, die 20 Sekunden dauern. Und die sind die Ausnahme - und ein Wert, den Smartphonisten locker schlagen, wenn wieder irgendeine App es auch nicht passend hat.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:50 Uhr
Und es ist eine wirklich interessante Frage -vermutlich sogar eine gefährliche- warum diese Unwilligkeit in den 17 Finanzverwaltungen offensichtlich so unausrottbar ist. Eichel, Steinbrück, Schäuble, Altmaier, Scholz, Lindner, Klingbeil. Am deutlichsten wurde es noch unter Schäuble mit der Weigerung verfügbare Informationen über Steuerhinterzieher zu nutzen. Eine einfache Erklärung wäre: Steuerfahndung ist Ländersache. Ein Bundesland macht sich bei eher wohlhabenden Leuten unbeliebt - aber die Beute wandert woanders hin, im Zweifel nach Berlin. Aber das erklärt es eigentlich nicht. Vielleicht ist der Ablauf mit Hanno Berger ein Hinweis: Wenn die Steuerfahnder die Tricks sehen, erwerben sie die Qualifikation , die von den TäterInnen viel besser bezahlt wird als die Beamten vom Staat. Und auch Brorhilker musste sich am Beginn ihrer cum-ex-Arbeit die Tricks von Experten aus der Branche erklären lassen.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:33 Uhr
Weidel fantasiert über AH als Linksextremen Kommunisten. Reiche schmeißt das assoziative Mem "Machtergreifung" gegen die Linke in die Öffentlichkeit. Reiche ist viel zu kontrolliert als daß man das als unbeabsichtigten Lapsus durchgehen lassen könnte. Reiche streicht erfolgreichem Flüchtlingsprojekt zum Arbeitsmarkt die Finanzierung. Sie dreht die Energiewende zurück - ein Lieblingsthema der AfD, die gegen die hässlichen Windräder hetzt. Sie baut Gaskraftwerke, die auf das Gas der russischen AfD - Freunde angewiesen sein werden. Teil füllt sich das Puzzle zu einem Bild: Die Union biedert sich thematisch bei der AfD an. Sie wildert nicht in deren Terrain, um Stimmen zurück zu gewinnen - denn um Fakten geht es bei AfD-Wählern nicht. Und Merz hat den Zeitpunkt verpasst, an dem er Reiche noch feuern konnte. Falls er das je wollte. Ich glaub's eher nicht. Jetzt wäre ein weiterer Personalwechsel im Kabinett sein Untergang. Ich halte es für möglich, dass sich Reiche für eine Merz-Nachfolge mit Ziel einer Kooperation mit der AfD in Stellung bringt. 2 Frauen brächten die AfD an die Macht....
zum Beitrag05.10.2026 , 12:36 Uhr
Himmel - wenn ich als Medienkonsument ganz subjektiv wahrnehme, was man alles anstellen muss, um von deutschen Gerichten eine Freiheitsstrafe von einem Jahr (gemeint ist ja wohl: ohne Bewährung) zu erhalten, dann frage ich mich, welche Art und Menge von Volksverhetzung man betreiben muss, um das Level zu erreichen. Mit ein paar Sprüchen ist das nicht zu schaffen. Und im Zweifel kommen die ganz harten Sprüche ja aus dem Personal mit parlamentarischer Immunität. Und dann käme da noch die Beweislast für jeden einzelnen Spruch... Nee, Leute, das wird wieder ein Stück Symbolpolitik. Und dann sind da ja noch ein paar Richter(?Innen?), die der Quelle dieser Sprüche meinungstechnisch durchaus nahe stehen...
zum Beitrag05.10.2026 , 10:15 Uhr
Von "zu Tode rüsten" redet eigentlich niemand, der eine bundeswehr tauglich für einen Verteidigungskrieg innerhalb der NATO aus-bzw. aufrüsten will. Über die Klugheit wie das viele Geld investiert wird, kann man geteilter Ansicht sein. Über das eigentliche Ziel eher nicht.
zum Beitrag05.10.2026 , 10:05 Uhr
Ääh, nein....Sie können anfangen, einem anderen religiösen Ritus zu folgen. Von mir aus auch, an anderen Gott zu glauben. Aber ohne jüdische Mutter wird es mit der offiziellen Zugehörigkeit zum Judentum mit allen Rechten und Pflichten nichts werden. Andersrum können sie eine offizielle islamische Zugehörigkeit qua Geburt nicht ablegen, egal an was Sie glauben: wesentliche offizielle Stellen werden Sie immer noch als Moslem behandeln, ob Sie wollen oder nicht. Und das ist nicht bedeutungslos.
zum Beitrag05.10.2026 , 09:40 Uhr
Die, die schon immer gedient haben, sind längst in Rente.
zum Beitrag05.10.2026 , 09:38 Uhr
Bei einer Wehrpflicht gibt's keine 2600 €. Die gibt's allenfalls ohne.
zum Beitrag05.10.2026 , 09:36 Uhr
Mich hat in der Bundesmarine jahrelang niemand angebrüllt.
zum Beitrag05.10.2026 , 09:35 Uhr
Die UkrainerInnen verteidigen ihre Freiheit nicht wirklich freiwillig. Sie wurden von Putin dazu gezwungen. Aber sie machen das trotzdem wirklich gut. Die Motivation, vulgo: Freiwilligkeit steigt exponentiell mit der Nähe des Angreifers. Polen hat da weniger Motivationsprobleme als Deutschland.
zum Beitrag05.10.2026 , 09:23 Uhr
Wenn Putin in Westeuropa ein nukleares Armageddon anrichtet, dann wehen ihm die Tiefdruckgebiete der folgenden Jahrzehnte die radioaktive Verseuchung auf seine Weizenfelder. Putin ist verrückt. Aber so verrückt hoffentlich nicht.
zum Beitrag05.10.2026 , 09:20 Uhr
Es gab in Gesamtdeutschland nie Zwangsrekrutierungen. Nur in der DDR. Und es will sie auch niemand einführen. Was soll also diese Polemik?
zum Beitrag05.10.2026 , 09:16 Uhr
Mag alles stimmen. Schön für die Norweger. Was zukunftsorientierte Staatsfinanzen angeht werden sie offensichtlich schon eine ganz Weile klüger regiert als wir. Aber will jemand wirklich behaupten, das könnten wir genauso machen? Dazu hatten wir nie genug Petrodollar oder Wasserkraft. Und das Konzept funktioniert auch nicht für 83 Millionen.
zum Beitrag05.10.2026 , 09:08 Uhr
Und über dieses wertvolle Leben verfügen diese Menschen noch selbst, wenn das Land, in dem sie leben nicht erfolgreich gegen Angriffe verteidigt werden kann? Ich glaube kaum.
zum Beitrag05.10.2026 , 09:06 Uhr
Das "verheizen" von Soldaten ist eher Putins Kernkompetenz. Vorzugsweise sogar Soldaten anderer Länder. Die Kinder seiner Machtklicken sind davon nicht betroffen. Ein solcher Ansatz des "Verheizens" geht hier in Deutschland schon zahlenmäßig nicht. Aber auch rein militärisch verbietet sich der sorglose Umgang mit Soldatenleben: die Ausbildung der Soldaten und ggf Soldatinnen ist zu langwierig zu aufwendig und zu teuer um diese "Ressouce" in Nullkommanichts zu verlieren. Es nutzen Ihnen die schönsten Waffenarsenale nichts, wenn niemand mehr da ist, der sie bedienen kann.
zum Beitrag05.10.2026 , 08:45 Uhr
Aber nicht durch eine Wehrpflicht. Und die Einsatzbereitschaft, diese anderen Angriffe auf die Qualität ihrer Zukunft abzuwehren, ist in der Smartphone Generation offensichtlich sehr überschaubar.
zum Beitrag05.10.2026 , 08:40 Uhr
Die Existenz der Bundesrepublik ist nicht "irgendetwas".
zum Beitrag05.10.2026 , 08:38 Uhr
Das müssen dann nicht nur die, die "nein" sagen. Sondern alle.
zum Beitrag05.10.2026 , 08:37 Uhr
Was glauben diese Menschen denn, was mit ihrem Leben passiert, wenn dieses Land sich nicht mit einer Armee verteidigt? Glauben die wirklich, das Putin zufrieden ist und friedlich bleibt, wenn man ihm die Ukraine überlässt. Das hat man bei 4 von Putins Kriegen probiert, jedesmal hat er sich ermutigt gefühlt, den nächsten Angriff zu beginnen. Wenn ein Angriff auf NATO Gebiet erfolgt, dann findet der Krieg nicht irgendwo statt. Sondern hier. Und dann geht das Leben auch als Zivilist nicht weiter, wie man es geplant oder erhofft hat. Niemand hat den Plan, junge Menschen aus Jux und Dollerei in irgendeinen Krieg zu schicken. Es geht um eine Verteidigungsarmee. Um Verteidigungsfähigkeit. Angriffskriege kann die Bundeswehr gar nicht.
zum Beitrag05.10.2026 , 08:15 Uhr
Täusche sich niemand: dem Finanzminister geht es nicht um die Bequemlichkeit, man kann es auch Gedankenlosigkeit nennen. Ihm geht's um Daten . Ein wenig auch um Steuerhinterziehung. Die Meinungen gehen auseinander, ob da wirklich viel am Steuersäckel vorbei geht, weil bar bezahlt wird. Beim Autokauf vielleicht. Beim Kauf von Immobilien sicher -aber das ist schon verboten. Nein, der Staat will auch an die Daten. Was übersehen wird: Kartenzahlung bedeutet weiteren Geldabfluss in die USA . Die nächste Pipeline nach den großen Daten und Geldströmen an die US Techkonzerne. Und diese Ströme sind Kosten, Positionen in der Zahlungsbilanz. Die das zu versteuernde Geld verringern. Bei allen, die den Staat bisher nicht betrügen. Auf jeden Fall wird Deutschland wieder ein Stück erpressbarer. Und alle Deutschen werden endgültig gläsern . Für Konzerne, die dann wissen, wer wann wo ist. Wer diese Daten hat, weiß, wieviele und welche Soldaten wo einsatzbereit sind. Und diese Daten sind in einem Land, daß mit Datenschutz nicht viel am Hut hat.
zum Beitrag04.10.2026 , 10:07 Uhr
Investieren heißt meist Bauen. Heißt Baustellen.heißt Ausfälle und Verzögerungen. Das notwendige "Da müssen wir durch" als Parole ist für politische EntscheidungsträgerInnen wenig attraktiv bis karriereschädlich.
zum Beitrag04.10.2026 , 10:02 Uhr
Also wirklich! Keine Verkehrswende?!. Dabei leistet die Politik doch in diesem Fall einmal mehr als verlangt: sie wendet nicht um schlappe 180°. Sie schafft in kürzester Zeit sogar 360° !!! Wo hat man sonst noch?
zum Beitrag04.10.2026 , 09:56 Uhr
An anderer Stelle habe ich festgestellt dass ich verrückt bin. Hier also mein Vorschlag: Das Bundesverkehrsministerium ändert die Regeln dahingehend, dass es Bundesländern und Kommunen es erlaubt ist, die Regeln fürs private Autofahren dahingehend zu ändern, dass PKW mit nur einem Insassen jederzeit mit Bußgeldern belegt werden können. Bis auf extreme Ausnahmen. Feuerwehrleute auf dem Weg zum Einsatz. So etwa. Vielleicht machen ja dann genug Menschen die Erfahrung wie viel Stau dann wegfällt. Die Mitfahrergangstation kann das Internet erledigen. Das kann klappen. Man muss es nur probieren wollen. Aber ich bin ja verrückt.
zum Beitrag04.10.2026 , 09:47 Uhr
Aber eben nur halb. Das reicht nicht.
zum Beitrag03.10.2026 , 18:06 Uhr
Naja, die dargestellte Buchhaltung : ÖPNV+Deutschlandticket-Subvention "fehlt an anderer Stelle" verkennt die Dynamik in staatlichen Haushalten und wirtschaftlichen Systemen: Ein deutlich besserer und intensiver genutzer ÖPNV hätte ja auch in anderen Haushaltpositionen günstige weil kostensparende Folgewirkungen. Aber an all diesen Staatsausgaben, die dann nicht mehr nötig wären oder sinken - hängen politische Karrieren...und Jobs. Bau von Autobahn und Bundesstraßen, weniger häufige Sanierung aller Brücken der Republik weil der Verschleiß sinkt, sind nur die offensichtlichen Beispiele. Es gibt andere in Gesundheit uäm...
zum Beitrag03.10.2026 , 18:01 Uhr
Norwegen ist ... reich. An fossilen Brennstoffen, Geld, Wasserkraft und vielleicht sogar an politischer Klugheit. Diese Ressourcen stehen anderswo nicht in gleicher Menge und Qualität zur Verfügung.
zum Beitrag03.10.2026 , 17:59 Uhr
Man müsste moderne Logistik-gerechte Städte komplett auf der "grünen Wiese" neu bauen. Und die alten Siedlungen natürlich renaturieren... Mit Ringförmigen Städten - rund um einen runden Grünbereich, ließe sich mit zwei gegenläufigen Gleiskreisen wunderbar jeder Transportbedarf erledigen. Ich bin verrückt. Ich weiß.
zum Beitrag03.10.2026 , 17:52 Uhr
Wenn eine Stadt in Deutschland das Rundherum zersiedelt, dann ja wohl München... Hamburg wird ein wenig durch die Landesgrenzen eingehegt, Berlin hat 10-stöckige sozialistische Platte, die immerhin Platz spart. In München sucht man platzsparende Wohnhochbauten eher vergeblich. Neuperlach reißt es nicht raus...
zum Beitrag03.10.2026 , 17:48 Uhr
Die Weißwurstfraktion sabotiert oder scheitert beim Zuführungsbau zum alpinen Basistunnel - den sie vor Jahrzehnten zugesagt hat. Die Nachbarländer haben geliefert und sind fast fertig. In Bayern ist wenig bis nichts passiert - man hat nicht mal die Trassengrundstücke zusammen....Aber ich wette, Herr S. wird dann wieder beim Bundesverkehrsminister vorstellig oder will ihn gleich wieder durch einem CSU-Mann ersetzen, damit die Steuergelder wieder nach Bayern fließen, weils dann ja schnell gehen muss. Bajuwarischer Thatcherism: I woi ma Geld zruck!
zum Beitrag03.10.2026 , 17:43 Uhr
Die (Welt)-Bevölkerung hat sich seit dem Beginn des 20. Jh. mehr als verACHTfacht. Und das trotz allerhand Kriegen, Seuchen und Katastrophen. Schwer vorstellbar, dass diese Vermehrung ohne fossile Logistik stattgefunden hätte. Und wenn doch: Wieviele Pferde und Ochsen bräuchten wird dann ? Heute sollen angeblich mehr (Reit-) Pferde in Deutschland existieren als im Mittelalter. Jedenfalls hätten wir ein massives städtisches Biomüllproblem namens Pferdeäpfel.....
zum Beitrag03.10.2026 , 12:44 Uhr
Es ging eher um die israelischen Nationalspieler. Die sind keine Iren sondern Israelis und unterliegen formal dessen Wehrpflicht. Ich mach Mal darauf aufmerksam, dass hier in Deutschland nach Freigabe der ns Mitgliedspartei gerade die gesellschaftliche Erforschung läuft:Was hat dein Grossvater unter Nazis gemacht. (Nach den Großmüttern fragt kaum jemand...). Da liegen 80 Jahre dazwischen. Die Frage zu den Israelis betrifft heutige Taten. Und Täter.
zum Beitrag03.10.2026 , 12:38 Uhr
Naja, ich als nachgeborener und damit per se nicht verantwortlicher Deutscher werde ja, nicht nur, aber nicht zuletzt, ebenfalls für Nazi verbrechen verantwortlich gemacht, wenn man von mir eine "besondere Verantwortung" im Umgang mit Juden hier, in Israel und anderswo verlangt. Von gebürtigen Russen verlangt niemand nach drei Sätzen zum Nahost eine Bestätigung zum Existenzrecht Israels. Ich verlange nur von jedem und jeder die das erwartet ein gleiches zum Existenzrecht Palästinas. Es war schließlich DIESELBE UN Resolution, die beides begründet hat.
zum Beitrag03.10.2026 , 12:31 Uhr
Die IDF kam nicht zum Einsatz NACH DEM 7. Oktober. Sie war schon vorher im Einsatz, denn der krieg gegen die Palästinenser hat nicht am 7. Oktober begonnen. Das hatte der UN Generalsekretär gemeint, als er kurz danach sinngemäß von "nicht im luftleeren Raum" sprach. Und auch in der Verteidigung des Staates Israel sind die Vorgehensweisen der IDF systematisch mit Befehl der Führung begangene Kriegsverbrechen. Und keine Einzelfälle. Und diese werden von individuellen Menschen ausgeführt und begangen.
zum Beitrag03.10.2026 , 12:16 Uhr
Nein, es geht hier um den Umgang mit solchen Leuten durch eine Partei. Und darum, ob die, die jetzt ganz laut schreien etwas anderes betreiben als ihre interessengeleitete Propaganda, und sei es auch nur aus Wahlergebnis-Schmerz. Denn glaubwürdig waren sie nur, wenn sie dasselbe existierende Problem im eigenen Laden erfolgreich und ebenso laut gelöst hätten. Haben sie aber nicht. Nehmen wir an, die Linke schafft das. Dann wäre das fast ein Alleinstellungsmerkmal unter Berliner Parteien. Denn die anderen blieben mit ihren Kontakten ins Schmierige ja erhalten. ...
zum Beitrag03.10.2026 , 12:09 Uhr
Jugend-Organisationen von Parteien sind immer "ein Problem" . Für Nachfragen stehen SPD CDU CSU und AfD und bestimmt auch die Grünen zur Verfügung.
zum Beitrag03.10.2026 , 09:15 Uhr
Bei 3 Personen im Haushalt sind wir bei 210, bei 4 Personen auf 280 Euro. Die meisten Autos haben vier Sitze...Und man steht nicht bei Wind und Wetter an irgendeiner zügigen Haltestelle. Schleppt keine Taschen.
zum Beitrag03.10.2026 , 09:10 Uhr
Wir bräuchten viel mehr Seilbahnen. Die fahren ständig in kurzen Abständen, stehen nicht im Stau. Und verbrauchen extrem wenig Energie.
zum Beitrag03.10.2026 , 09:08 Uhr
Ich bezweifle, dass wirklich viel mehr gefahren wird, weil's etwas weniger zu teuer ist. Wer sagt denn "bei mehr als 2 Euro nehm ich das Rad" und macht das dann auch? Wird denn so viel weniger gefahren, wenn es teurer wird. ? Ich sehe das nicht.
zum Beitrag03.10.2026 , 09:04 Uhr
Wir müssen Klingbeil helfen: Rückgabe des Tankrabatts an den Staat, indem zahlreiche SUV BesitzerInnen mit hoher Geschwindigkeit ziellos im Kreis fahren! Dann sollten die nötigen 3-5 Milliarden für ein günstiges Deutschlandticket schnell im Staatssäckel eintrudeln! Nötig wären nur etwa 1500 Millionen Kilometer! Wir schaffen das!
zum Beitrag03.10.2026 , 08:57 Uhr
Ich hätte da eine ganz andere Idee. Ich halte von autonom Fahrende PKW genau nichts. Aber autonom fahrende Kleinbusse ohne "Sicherheitsbusfahrer" die in Städten zahlreich herumfahren und die Transportanfragen über das Internet oder ein mitfahrendes WLAN aufnehmen konnten dort die PKW Flut und Parkplatzprobleme entschärfen. Und "aufm Land" könnten sie die Frequenzen der wichtigsten Routen deutlich verdichten -denn für eine akzeptable Versorgung sind die Personalkosten dort das größte Hindernis. Und sie könnten in Deutschland von ansonsten darbenden Automobilherstellern in großen Stückzahlen produziert werden. Mann wird ja noch träumen dürfen.
zum Beitrag02.10.2026 , 12:19 Uhr
Mit einer simplen Doppelmoral kommt Söder nicht aus. Die Söder'sche Selbstdarstellung benötigt wenigstens Triple- wahrscheinlich sogar Quartettmoral.
zum Beitrag02.10.2026 , 12:17 Uhr
Großfamilie R. hin oder her...krieg ich n Euro für jede Immobilie in Deutschland, die nicht aus versteuertem Einkommen finanziert wurde....? Dann kann ich mir vielleicht auch eine Immobilie leisten...
zum Beitrag02.10.2026 , 12:14 Uhr
Ich korrigiere mich insoweit, dass eine entschädigungslose Enteignung die extreme Ausnahme ist - wenn nach Abwägung aller Ansprüche eine Entschädigung unbillig erscheint. Aber die jeweilige Abwägung zur Ermittlung der Entschädigungshöhe bedeutet keineswegs in jedem Fall die Entschädigung zum Verkehrswert. Eine Entschädigung oberhalb des Verkehrswertes widerspricht sich schon im Begriff. Oberhalb des Verkehrswertes ist kein Schaden entstanden.
zum Beitrag02.10.2026 , 11:16 Uhr
Der "Knackpunkt" ist wohl eher der politische Standort der hinter den zwischengeschalteten Gesellschaften und Stiftungen stehenden Eigentümer-Familie. Diese Strukturen dürften jedem festen und "freien" MitarbeiterInnen bekannt sein. Und dieser Familie (hätten sie einen Migrationshintergrund hieße es in deren Medien wohl: Clan) wird das Milliardenvermögen ganz strategisch in reichweitenstarke meinungsbildende Medien investiert. Deshalb gibt es rote Linien, die man besser nicht überschreitet, will mensch weiter dort arbeiten.
zum Beitrag02.10.2026 , 10:38 Uhr
Da ist ja nicht nur das Wahlergebnis. Und nicht nur das der Linken. Auch bei den WählerInnen anderer Parteien rangiert das Wohnproblem ganz oben, ist eine Vergesellschaftung akzeptabel - ohne dass sie die Linke gewählt haben. Und die Umfragen zum Thema sagen auch bei Nicht-WählerInnen : Es muss etwas passieren, das anders ist als die vergeblichen Versuche der letzten Jahrzehnte.
zum Beitrag02.10.2026 , 06:44 Uhr
Glauben Sie, die Eigentümer der Grundstücke, die für die rheinische Braunkohle abgebaggert wurden haben ihre Flächen alle freiwillig her gegeben?
zum Beitrag02.10.2026 , 06:38 Uhr
Der "Autohersteller"Staat hat keinen massiven Interessenkonflikt. Er könnte im Unternehmen darauf hinwirken, die Investitionen in E-Mobilität und passende Modellpolitik frühzeitig durchzusetzen. Hat er aber nicht. Genauso wenig wie die achso überlegene privatwirtschaftlich kapitalistische Unternehmensführung. Dumm weil zu kurzsichtig gelaufen. Vor eine Wand.
zum Beitrag02.10.2026 , 06:31 Uhr
Wolkige Sprüche a la Hayek über Freiheit können für das konkrete Problem keine Richtschnur sein. Zwischen einer freiheitlichen Demokratie und einem totalitären System ist eine Menge Luft, das ist kein entweder -oder. Und für die "Freiheit" sind renditeorientierte Wohnungskonzerne definitiv keine notwendige Voraussetzung.
zum Beitrag02.10.2026 , 06:26 Uhr
Wenn der exorbitante Profit aus den Bestandsmieten der vergesellschafteten Wohnungen genommen wird, haben auch Menschen von den frei werdenden Einkommen etwas, die nicht dort wohnen. Es gäbe auch die Möglichkeit mit den Finanzmitteln aus dem Wohnungsbesitz neue Wohnungen zu bauen, die anderen Regeln folgen als Renditemaximierung. Wohnungen also, die diese Gesellschaften so nicht gebaut hätten. Und es wäre wohl möglich auf Grundstücken zu bauen, die diese Gesellschaften gekauft haben, ohne dort in naher Zukunft selbst bauen zu wollen, damit dort keine anderen Investoren preisgünstige Wohnungen erstellen. Insofern stimmt der Satz "Enteignung gibt keine einzige neue Wohnung" so nicht. Es kommt allerdings auf die konkrete Umsetzung an.
zum Beitrag02.10.2026 , 05:59 Uhr
Fussballnationalspieler sind für gewöhnlich junge gesunde Männer. Also in der Regel in Israel Wehrpflichtige. Waren die Spieler in der israelischen Armee und im Gaza oder auf der Westbank im Einsatz. Wenn ja, ist es nachvollziehbar, nicht gegen Täter in einem Genozid spielen zu wollen, die offensichtlich in Israel nicht zu Rechenschaft gezogen werden . Wer hätte in den 50er Jahren gegen Deutsche gespielt, die in der SS waren?
zum Beitrag01.10.2026 , 22:18 Uhr
Weil immer irgendwelche Wahlen vor der Tür stehen, in denen die Stimmberechtigten mehrheitlich weiblich sind ? Ein Teil mag schon in Rente sein - aber sich mit den Frauen politisch anzulegen ist aufgrund ihrer -verglichen mit Männern- besseren Vernetzung in den Medien politischer Selbstmord. Letztes Indiz: Spahn erzwungener Abgang wg Leihmütteraffäre. Die Ablehnung einer designierten Bundesverfassungsrichterin hat die Unionsparteien massiv weibliche Unterstützung gekostet. Die taz kann bei festen und nicht so festen Mitarbeiterinnen ja mal informell erfragen, wie die Damen beim Gesetzentwurf für Renteneintritt bei15 Jahren vor der geschlechtsspezifischen Lebenserwartung in ihren Kommentaren "argumentieren " würden.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:54 Uhr
Wir haben in Deutschland keine Verhältnisse wie auf dem Campus von US-Universitäten. Es gibt keine Trennung von "normaler" Polizei und Campus-Polizei. Und ich wage zu behaupten, dass auch die Verhältnisse in männlichen, weiblichen und gemischten Studentenverbindungen in Deutschland deutlich andere sind, als auf fraternity--sorority Parties in den USA...
zum Beitrag01.10.2026 , 12:47 Uhr
Die Zuweisung persönlicher Schuld an @DiMa verbunden mit der Behauptung viele Männer würden sich auf das Ermöglichen sexualisierter Gewalt verlassen, ist selbst schon grenzwertige Sprache und darf durchaus als "männerverachtend" wahrgenommen werden. Und ich riskiere es einfach mal, mich "moralisch mitschuldig zu machen", indem ich nicht weiter nachgehe. Bis auf diesen Post.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:25 Uhr
Schon das "Experiment" ein "sozialistisches" zu nennen ist ein falsches framing. Und Berlin als Metropole kann kaum einen Status als Zahler im Länderfinanzausgleich erreichen, weil es als rundum von Brandenburg umgebene "Enklave" eine Vielzahl von Infrastrukturen für Menschen aus dem Umland bereitstellen und unterhalten muss, die in Brandenburg ihre Steuern zahlen. Und gar so weit kann sich die Stimmung zur Vergesellschaftung (nicht Enteignung, die wäre entschädigungslos) nicht gedreht haben, denn die letzte Wahl war ja durchaus ein Stimmungsbild zur Wohnungsmarktlage. Die Leute wollen das Problem schnell und grundsätzlich angegangen sehen, die Fortsetzung des "business as usual" jedenfalls will kaum jemand, weil erfolglos.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:19 Uhr
Das Geld, das Kitas in Bayern kosten mögen, zahlt man nicht, weil Bayern Bayern ist, sondern weil auch in Bayern die Kommunen zu klamm sind, um daran etwas zu ändern. Und ganz so viele Kinder scheint es in Berlin gar nicht zu geben - wohl auch deshalb, weil mancher Wunsch aufgrund des Wohnungsmangels aufgegeben wird. Und in anderen Gegenden der Republik machen die Kitas mangels Nachfrage zu....
zum Beitrag01.10.2026 , 12:14 Uhr
Wer sagt denn, welches Niveau für Großstadt (=jede Stadt über 100.000 Einwohner) oder Hauptstadt normal ist ? London und Paris werden immer von interessierter Seite angeführt. Die wiederum sind "günstig" verglichen mit New York. Aber in all diesen hot spots bestimmt die mangelnde Regulierung des Marktes und die darin agierenden renditegetriebenen Investorennetzwerke das "Niveau". Oder eben uraltes Geld und jahrhundertealter Grundbesitz in den die Profiteure hinein geboren wurden.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:08 Uhr
Ob in Berlin bezahlbare(!) Wohnungen gebaut werden können, hängt wohl am ehesten von den Besitzern möglicher Grundstücke ab. Und die haben bisher jedenfalls nicht gezeigt, dass sie daran Interesse haben. Wann auch immer ein Bauprojekt tatsächlich geplant wurde, ging sofort der Lobbyismus los, irgendwie um die eigentlich vorgeschriebene Quote von Sozialwohnungen herum zu kommen. Und immer verbunden mit der Drohung: Wenn wir das machen müssen, machen wir lieber gar nix.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:01 Uhr
Aber eines, das man probieren kann, wenn die Mittel des politischen "Mainstreams" ein paar Jahrzehnte lang erfolglos probiert wurden. Das gilt ganz besonders für das "Privatisieren" von allem was unter "öffentliche Daseinsvorsorge" fällt, inkl. des Bestands an bezahlbaren Wohnungen...Der war ein gigantischer Fail. Inzwischen dürfte Berlin mit den Zahlungen von Wohngeld den damaligen Verkaufserlös wieder ausgegeben haben.
zum Beitrag01.10.2026 , 11:53 Uhr
Da wo die Linke politische Verantwortung in Koalitionen mit übernommen hat ist die große Katastrophe jedenfalls ausgeblieben - und das lag gewiss nicht an der überbordenden Kompetenz der Partner... Und als Koalitionsführung hat die Linke in einer Metropole noch nie Wirtschafts- oder irgendeine andere Politik gemacht. Sie kann als nicht um ein Vielfaches desaströser sein. Und Herr Söder bezahlt nicht mal die Weißwürschte selbst, die er als Dienstessen in seinem food-porn verspeist...
zum Beitrag01.10.2026 , 11:49 Uhr
Selbst die Briten haben inzwischen mehrheitlich begriffen, dass die jahrzehntelang zugeschriebene Wirtschaftskompetenz der Torys ein Wolkenkuckucksei war und ist. Um aufzulisten, welche heutigen Probleme die Briten der Maggie verdanken, reicht die Tinte in meinem Drucker nicht... Die letzte Maggie-Fan Prime Ministerin in No.10 hat sich mit ihrer Wirtschafts"kompetenz" in weniger als 3 Monaten aus dem Amt geschossen.
zum Beitrag01.10.2026 , 11:34 Uhr
Es ist nicht "das Geld anderer Leute". Es ist das Geld Berlins. Ebenso gut könnte man behaupten, das Söder mit seinem bayrischen Landeshaushalt das Geld anderer Leute ausgibt. Denn kurz vorher war es ja noch das Geld der SteuerzahlerInnen. Von der ständigen Kreditaufnahme öffentlicher Haushalte bei "anderen Leuten" gar nicht zu reden. Vielleicht kann man den scheinheiligen bayrischen Furor ja ein wenig damit besänftigen, dass sinkende oder wenigstens stagnierende Mieten den vielen bayrisch-stämmigen Migranten in der preußischen Metropole zugute kämen. Und eine kleine Statistik, wie viele von denen aus Steuermitteln alimentiert werden, weil im angeblich "Öffentlichen" Dienst, wäre sicher auch hilfreich...
zum Beitrag01.10.2026 , 08:30 Uhr
Ja, Stress gibt's auch im Büro.Beim Umgang mit Stress hat aber jede(r) ein paar eigene Handlungsmöglichkeiten. Bei anderen Gefahren für die Gesundheit weit weniger. Die statistik der tödlichen. Berufsunfälle verzeichnet 95% männliche Opfer. Die sterben nicht im Bürostuhl. Und für jeden dieser Unfälle gibt's einige andere die mit schweren Folgen die nicht tödlich enden. In Berufen, die Frauen offensichtlich nicht ergreifen wollen. Dafür erreichen sie dann die Rente lebend.
zum Beitrag01.10.2026 , 08:12 Uhr
Über die verfügbaren Fakten im Fall muss man sich anderswo informieren. Aber der moralische Rundumschlag ist heftig. 57 Leute sollen sich schuldig gemacht haben, weil sie eine grenzwertige Mail bekommen haben? Da ist wohl eher die moralische Selbsterhöhung der Autorin der Hauptzweck. Wenn die geforderte Bewertung Grundlage von Gerichtsurteilen würde, stünde jede(r) jederzeit mit einem Bein im Knast.
Nur zur Klarstellung:bisher ist nicht einmal klar, ob es eine Vergewaltigung gegeben hat. Noch weniger, ob es eine Gruppenvergewaltigung war. Aber Frau Catlin hat schon mal 57 Mitschuldige ausgemacht. Was soll das?
zum Beitrag30.09.2026 , 21:59 Uhr
Glaubt jemand wirklich, die Bayern würden in Berlin günstige Wohnungen bauen, die sie genauso gut in München uä bauen könnten? Man müsste für die Finanzierung günstiger Wohnungen mal die eingesparten Steuermittel für Sozialhilfe und Wohngeld einrechnen. Und den Verlust für die Steuereinnahmen des Staates durch riesige Pendlerdistanzen aufgrund der Wohnkosten am Ort des Arbeitsplatzes. Aber von WirtschaftsjournalistInnen eine solche Analyse zu erwarten ist wohl eine Träumerei.
zum Beitrag30.09.2026 , 21:53 Uhr
Können wir all die Milliarden gegenrechnen, die seit Jahrzehnten von CSU-MinisterInnen im Bund nach Bayern gepumpt werden ? Neuestes Beispiel: Kaum eine Stunde nach dem Zuschlag für München zur deutschen Bewerbung um eine der nächsten Olympiaden formuliert der oberste Foodblogger namens Söder schon die Forderung an den Bund nach Beteiligung an der Finanzierung der "notwendigen" Infrastruktur - und das natürlich völlig unabhängig davon, ob Deutschland den Zuschlag für die Olympiade überhaupt erhält.
zum Beitrag30.09.2026 , 21:50 Uhr
Nur weil in London, München und Paris die Immobilienhaie noch skrupelloser agieren können, macht das die Lage in Berlin nicht besser. Ich versuche mal ein "Whataboutism" in die andere Richtung: Warum sollte die Lage in Berlin schulterzuckend hingenommen werden, wenn es in Wien doch deutlich besser geht... ? Und der Hinweis auf das "Durchsetzen solcher Löhne" geht fehl: Das ist unmöglich, weil jede Lohnsteigerung durch Mieterhöhungen abkassiert werden kann. Zudem: mächtige Player in Wirtschaft und Politik wollen gar nicht, dass sich ein entspannter Wohnungsmarkt entwickelt. Die Besitzer der Immobilien, vor allem der Grundstücke, haben die Kontrolle darüber, ob und zu welchen Bedingungen Wohnraum geschaffen werden kann. Das geht bis hin zu Strategien internationaler Investoren, die über den Besitz großer Anteile baufähiger Grundstücke im Markt die Wohnkosten und im Anschluss das Lohnniveau ebenso wie die staatlichen Personalkosten zu erhöhen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu schädigen. Gebe sich niemand der Illusion hin, dass solche Strategien niemand betreibt.
zum Beitrag30.09.2026 , 12:42 Uhr
(1) Soweit ich weiß, war es über längere Zeiträume auch so, dass das Renteneintrittsalter für Frauen niedriger war, als für Männer...Lebenserwartung hin oder her. (2) Alle anderen Nebenbedingungen vorausgesetzt (Frau, keine Kinder, durchgehend berufstätig, gleiches Geld) - wieso war es nachteilig für eine Frau, verheiratet zu sein ? Wenn ich die Forschung richtig verstanden haben, ist eine halbwegs funktionierende Partnerschaft sogar lebensverlängernd, jedenfalls für Frauen.
zum Beitrag30.09.2026 , 12:34 Uhr
Korrekt. Aber wenn man einen Krieg durch Verhandlungen beenden will, der von einem Kriegsverbrecher begonnen wurde - und der noch an der Macht ist - dann gibt's kaum eine andere Möglichkeit, als mit diesem Kerl zu verhandeln. Es sei denn man hat bessere Optionen, die Erfolg versprechen. Auf die Ukraine bezogen existiert die Möglichkeit erfolgreicher Verhandlungen offensichtlich nicht, sondern nur die andere, ebenfalls hässliche, Option durch Unterstützung der Ukraine die Aussicht aufrecht zu erhalten, dass die Gegenseite die Verweigerungshaltung aufgibt, weil die Fortsetzung der Gewalt zu viel kostet und nichts einbringt.
zum Beitrag30.09.2026 , 12:23 Uhr
Man kann den Plan der Vergesellschaftung, vulgo: Enteignung (was es nicht ist....) , für falsch oder untauglich halten. Aber er ist legal und mit der Wahl der Linken zumindest in großen Teilen des Wahlvolks akzeptabel. Ich denke auch, dass es besser wäre, mit denselben Milliarden, die für eine Entschädigung der Eigentümer bzw Rückkauf der ehemals öffentlichen Wohnungen nötig wären, so viele so günstige Wohnungen auf den Markt zu bringen, dass auch die Mieten der Wohnungskonzerne unter Druck geraten. P.S. Weil es ein Rückkauf wäre, wäre es eben keine Enteignung, wie von interessierter Seite gerne suggeriert.
zum Beitrag30.09.2026 , 12:19 Uhr
Den Arbeitsplätzen in der ungeliebten Solar- undoder Windenergiebranche weint die CSU und Teile der CDU keine Träne nach. Dafür ist das Geheul um den Verlust der Arbeitsplätze in der (Verbrenner)Autoindustrie um so lauter. Die übrigens auch nur deshalb so gut bezahlt und damit "wertvoll" sind, weil Gewerkschaften diese Bezahlung erkämpft haben. Zu denen die CDU-CSU jahrzehntelang eine eher ablehnende Haltung gepflegt hat - und in Teilen bis heute pflegt. Wer mag, kann sich ja die Propagandasprüche aus den 70ern noch aus dem Netz ziehen.
zum Beitrag30.09.2026 , 12:14 Uhr
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen den Rechtsextremisten in Sachsen-Anhalt (und anderswo) und den Linken: die Linken präsentieren für ein großes Problem - wenn nicht DAS größte Problem - in Berlin einen Lösungsansatz. Den kann man mögen oder nicht - alle anderen Lösungsansätze auf dem Markt sind schon gescheitert. Und sie geben keinerlei Anlass für die Vermutung, die Demokratie als Ganzes zu bekämpfen. Bei allen Merkwürdigkeiten in den Positionen und Personen der Linken: das nicht. Anders bei den Rechtsextremisten: sie sind in ihrer großen Mehrheit ganz offen Verfassungsfeinde, heißt: sie wollen diese Demokratie abschaffen. Die Aussagen erreichen von verschiedenen Personen unterschiedliche Radikalität - aber mit Aussagen: es sollten nicht alle wählen dürfen - sind rote Linien überschritten. Aber damit hat Herr Söder offenbar kein so großes Problem. Mit der Nutzung einer im Grundgesetz ausdrücklich vorgesehenen Möglichkeit zur Enteignung offenbar schon. Könnte daran liegen, dass er mindestens eine Partei rechts von der CSU ja zum Regieren braucht. Und die Leute am Starnberger See haben Angst um ihre Villen.
zum Beitrag29.09.2026 , 08:33 Uhr
1. Damit gewinnt man keine Wahlen. 2. Vielleicht hilft es, sich durch die Medienlandschaft zu klicken und darauf zu achten, wer über die Lage des Rentensystems schreibt, Männer oder Frauen. 3. Dann könnte auch eine Erklärung gefunden werden, warum es überhaupt kein Thema ist, die Witwenrente abzuschaffen. Denn dann wussten Frauen von Beginn an, dass sie selbst ihre Altersrente erarbeiten müssen. Und ihre Berufswahl ginge hin zu den besser bezahlten Tätigkeiten. Bis jetzt ist es eher die Partnerwahl, die sich daran orientiert.
zum Beitrag28.09.2026 , 22:30 Uhr
"diejenigen politischen Kräfte" werden sich wohl eher darüber beschweren, dass Wadephul den Erfolg des Gesprächs dadurch sabotiert hat, dass er keine ukrainische Kapitulationsurkunde überreicht hat...
zum Beitrag28.09.2026 , 22:22 Uhr
Deutschland, bzw sein Vertreter Wadephul hat weder das Mandat noch überhaupt die Absicht, irgendetwas mit Russland zu verhandeln, das die Ukraine betrifft. Ich hoffe, die meiste Zeit der 20min hat Wadephul nach Verlesen der Ukrainestandpunkte beider Seiten darauf verwendet, ein paar deutliche Worte hinsichtlich russischer hybrider Aktionen in Deutschland zu sprechen.
zum Beitrag28.09.2026 , 22:14 Uhr
Gegen einen solchen Vergleich müssen sich alle Nordfriesen entschieden verwahren....
zum Beitrag28.09.2026 , 22:13 Uhr
Wadephul soll sich erkundigen, was die russischen Kriegsziele sind - echt jetzt? Die hat Putin doch wieder und wieder aufgesagt - und der ist in diesem Punkt die wesentlichere Quelle. Nach vier Jahren fragen: Was wollt ihr eigentlich in der Ukraine - dass wäre so unendlich debil gewesen. Mal abgesehen davon, dass Lawrow bei irgendwelchen diesbezüglichen Unklarheiten ganz gewiß keinen deutschen Außenminister dazu benötigt, die russischen Ziele zu verlautbaren.
zum Beitrag28.09.2026 , 22:04 Uhr
Deutschland hat nicht irgendwelche Angebote zu machen oder hinter öffentlichen Forderungen zurück zu stehen. Es hat von der Ukraine keinen Verhandlungsauftrag. Irgendwelche ernsthaften Gespräche über Forderungen führt die Ukraine. Es war eine Kontaktaufnahme, sonst nichts. Lawrow hat klar gemacht, dass Putin denkt, dass Deutschland in jedwedem Einigungsprozess keinerlei Rolle spielt. Das ist nicht schön, aber Fakt.
zum Beitrag28.09.2026 , 22:00 Uhr
Nur zur Erinnerung: Auch Lawrow ist mit Vorwürfen und Maximalforderungen in das "erste Gespräch" gegangen. Wenn schon, dann gleiche Bewertungskriterien für alle Seiten....
zum Beitrag28.09.2026 , 21:52 Uhr
Kein Zweifel, Putin ist ein Kriegsverbrecher. Aber vor der Haustür "des Westens" liegt diesbezüglich genug eigener Dreck. Der Angriff der USA und Israels auf den Iran kann man getrost ebenfalls dort einsortieren. Und für Israel wäre es nur ein weiterer Anklagepunkt in einer bereits langen Liste.... Die tödlichen Angriffe auf Boote vor der Küste Venezuelas ohne wirkliche Nachweise von Drogenhandel. Die Isolierung Kubas von jeglichem Seehandel. Die gewaltsame Entführung eines venezolanischen Politikers namens Maduro ist auch dann illegal, wenn es sich um einen politischen Verbrecher handelt, an den jedes Mitgefühl verschwendet ist.
zum Beitrag28.09.2026 , 21:45 Uhr
Ich bin jedesmal etwas irritiert, wenn die Aussage der Art "der Krieg kann nur mit Gesprächen und Verhandlungen" als völlig unbezweifelbar und selbstverständlich rausgehauen wird. Leute! der letzte große Krieg in Europa wurde auch nicht durch Verhandlungen und Gespräche beendet. Sondern durch eine komplette Niederlage. Was wäre denn heute in Europa, wenn die damaligen Alliierten Anfang 1945 gesagt hätten - lass uns anhalten und den Rest mit Gesprächen Verhandlungen erledigen und einen Deal machen, dass Hitler sich aus allen eroberten Gebieten zurück zieht, Reparationen zahlt und fertig. Dann wären wir hier alle in der Hitlerjugend groß geworden.... Aber es war allen klar: Hitler hatte auch keinerlei Interesse an einem Verhandlungs"frieden". Es saß keiner auf der anderen Seite des Tisches. Putin zeigt ebenfalls keinerlei Interesse. Vielleicht sogar aus demselben Grund: er weiß, dass er eine Niederlage mit Verhandlungs"frieden" nicht allzu lange überleben würde...
zum Beitrag28.09.2026 , 21:24 Uhr
Was geht im Kopf dieses Mannes vor? Bei der Mutterschaftsgeschichte schien es eine Mischung aus "was schert mich mein Geschwätz von gestern" und "die Regeln, die andere befolgen sollen, gelten nicht für mich, da steh ich drüber..." Jetzt scheint es eine Art Missachtung oder Verachtung seines "Arbeitgebers" namens "Bundestag" um nicht zu sagen: das bundesdeutsche Volk. Er findet offenbar nichts dabei, eine Täuschung zu begehen, wenn er sagt: ...bin nicht da, Kind krank..." und dann auf die sonnige Urlaubsinsel zu fliegen..." obwohl der Haushaltsausschuß ja z.Zt nicht "business as usual" abarbeitet. Es steht über die Einigung dort die Existenz der Koalition auf dem Spiel. Und er chillt. Diese Partei hat -auch mit ihm- dem deutschen Volk gesagt: Krankschreibung am 1. Tag ihr Drückeberger ! Telefonmeldungen haben zu viele Verlockungen zu betrügen. Jetzt wissen wir, wie die CDU auf diese Unterstellung gekommen ist: an führender Stelle saßen (?sitzen?) Leute, die es genau so machen (würden)...
zum Beitrag24.09.2026 , 12:30 Uhr
Es ist durchaus nicht so, dass Norwegen, Schweden, Finnland schon immer in tiefer Freundschaft verbunden waren....Aber es gibt wohl ein Einverständnis darüber, dass man etwas anders tickt als die Leute in "Südeuropa" , dh südlich von Nord- und Ostsee....=8-))
zum Beitrag24.09.2026 , 12:28 Uhr
Ich stimme insoweit zu, als das Eltern ein Stimmrecht für Wahlen auf allen Ebenen für ihre Kinder erhalten sollten, um auch diese Staatsbürger mit einer politischen Stimme auszustatten. Das könnte die Schieflage der politischen Macht zugunsten der älteren Bevölkerung etwas korrigieren. Aber den -erwachsenen- JuristInnen fallen dazu immer wieder nur Gründe ein, warum das "schwierig ist" und "deshalb nicht geht". Könnte sein, dass es in Berlin dazu geführt hätte, dass ein paar Wohnungs(bau)konzerne schon lange staatlich sein würden....
zum Beitrag24.09.2026 , 12:23 Uhr
Steuern zahlen Sie vor allem im Lebensmittelmarkt und an der Tankstelle an der Kasse.... Es gibt in diesem Land niemanden der keine Steuern zahlt, sogar Kinder zahlen sie, wenn sie ihr Taschengeld ausgeben.
zum Beitrag24.09.2026 , 12:20 Uhr
Und das klappt doch einigermaßen.... wir haben in nicht wirklich komplett unwichtigen Bundesland einen Ministerpräsidenten mit Migrationshintergrund von ganz-weit-weg. Zum Vergleich: NRW hat es bis jetzt nicht einmal zu einem Ex-Niederländer gereicht.
zum Beitrag24.09.2026 , 12:17 Uhr
Eigentlich ist der gegenwärtige Ansatz gar nicht so dumm: Deutschprüfung am Wahllokal ist definitiv zu spät. Deutschprüfung, wenn die Menschen hier angekommen sind, ebenfalls. Denn Abschieben, wenn mensch durchfällt, ist ja auch eher blöd. Also finden jetzt die Deutschkurse bei Anwerbungen der achsodringend benötigten Fachkräfte nach einem Deutschkurs bereits im Ausland statt. Jedenfalls bei Nicht-EU-Bürgern. Denn EU-Bürgern ist das alles komplett egal: die genießen EU-weite Freizügigkeit, solange sie nicht in Sozialsystem sondern mit einem Arbeitsplatz einwandern. Und dass man Briten oder Norweger in einem Abschiebeflieger setzt, nur weil er oder sie nicht gut genug deutsch spricht, das halte ich für absurd....
zum Beitrag24.09.2026 , 12:11 Uhr
Daran ist nix verkehrt. Aber die Erwartungshaltung der "Autochtonen Bevölkerung" dazu ist relativ neu: Die polnischen, italienischen, griechischen, portugiesischen , türkischen oder jugoslawischen Arbeiter der "Gastarbeiter"-Jahre, z.B. im Bergbau, Bauwirtschaft oder Entsorgungsunternehmen haben gerade so viel Deutsch gelernt, dass sie am Arbeitsplatz zurecht kamen. Heute ist es sogar oft so, dass sie dort kaum Deutsch brauchen - weil die Kommunikation mit Arbeitskollegen auch in der "Muttersprache" funktioniert, denn auch die haben den gleichen Migrationshintergrund. In der 2. Generation entstehen die Deutschkenntnisse in der Schule - aber wo noch sonst...? Es gilt wohl die gefühlte Regel: angekommen ist die 3. Generation. Also in etwa genauso schnell wie der "Saupreiß" oder "Zugroaste" im bayrischen Hinterland...=8-)
zum Beitrag24.09.2026 , 12:02 Uhr
Da ist auch noch ein Teil der sog. "Russland-Deutschen" die Helmut Kohl aus der Sowjet-Union "gerettet" hat. Die meisten sind hier nach allen Regeln der Kunst "angekommen". Ein Teil ist aber für Putin-Propaganda durchaus noch -oder wieder- empfänglich. Wie umfangreich das ist, ist schwer zu sagen: Kaum ein Sozialforscher, kaum ein Journalist spricht so gut russisch, daß klar werden kann, wie groß Putins Einfluss über die russisch-sprachigen Informationsquellen dieser Gruppen ist. AfD oder Linke wählen ist als Indikator dafür nicht wirklich tauglich.
zum Beitrag24.09.2026 , 11:57 Uhr
Sie haben einen Punkt.... aber die 300.000 sind ja nicht über die ganze Republik verteilt, sondern in einigen Regionen häufiger als anderswo. Und sie sind ein medialer Resonanzraum der auf ihr soziales Umfeld ausstrahlt...
zum Beitrag24.09.2026 , 11:54 Uhr
... hört aber damit noch lange nicht auf....s.u.
zum Beitrag24.09.2026 , 11:53 Uhr
Himmel, das lässt gruselige Karten entstehen: Deutsch-Türken wählen Erdogan. Deutsch-Russen Putin, Deutsch-Polen PiS, Deutsch-Österreicher FPÖ, Deutsch-Niederländer Wilders, Deutsch-Franzosen Le-Pen. Und Deutsch-Amerikaner Trump. Deutsch-Briten Farage. Deutsch-Italiener Meloni. Deutsch-Ungarn Orban - falls der nochmal antritt. Und Tschechien, Slowakei, Dänemark, Belgien, Schweden haben ebenfalls zweifelhafte Angebote im Regal....
zum Beitrag24.09.2026 , 11:47 Uhr
Wehrdienst für Nicht-Deutsche...? Sie unterschätzen die langfristigen Strategien von Autokraten, Diktatoren und (Partei)Diktaturen. Wir könnten uns in einer Situation wieder finden, in der bei einem bewaffneten Konflikt mit Sie-ahnen-bestimmt-mit-wem plötzlich Soldaten oder ganze Einheiten gar nicht mehr für Deutschland kämpfen, sondern nur der Armee beigetreten sind, um dann überzulaufen.... Ich denke da gar nicht nur an Putin-Fans ... Australien zum Beispiel hat die Einreise und Einwanderung aus China sehr restriktiver gestaltet, als es klar wurde, dass chinesische Studenten klar den Auftrag hatten, die Forschungsthemen und Studieninhalte an australischen Universitäten im Sinne Chinas zu ändern. Erdogan hat offen eine hohe Kinderzahl von Deutschtürken in Deutschland propagiert, um über diese Community Einfluss in Deutschland zu gewinnen. Das sind keine Verschwörungstheorien sondern Infos aus einigermaßen seriösen Quellen... wenn man FAZ, Spiegel uä dazu zählen will. Vielleicht findet sich ja auch im taz-Archiv etwas..
zum Beitrag24.09.2026 , 11:37 Uhr
Dann müsste definiert werden, welche "Betroffenheit" von welchen "Regeln der Staatsgewalt" dazu führt, Wahlrecht zu erhalten. Völlig unvorstellbar. Und dann sind da noch die Leute, die diese "Betroffenheit" erreichen - aber an deutschem Wahlrecht nicht interessiert sind. Das Interesse an Mitbestimmung in Deutschland lässt sich zuverlässig auf individueller Ebene feststellen: durch den Antrag auf die deutsche Staatsbürgerschaft.... Die übrigens besonders für Menschen ein Privileg ist, die dadurch eine doppelte Staatsbürgerschaft bekommen. Denn ein Deutscher kann sich der Strafverfolgung nicht durch die Übersiedlung ins Ausland entziehen - ein Mensch mit 2 Staatsbürgerschaften schon: ich kenne keinen Staat, der eigene Staatsbürger zur Strafverfolgung ins Ausland ausliefert. Es mag welche geben - aber sie wären Ausnahmen.
zum Beitrag23.09.2026 , 09:52 Uhr
Bei den Schwarzen war er eingeladen. Bei der Linken nicht. Ich finde das Detail wichtig...
zum Beitrag23.09.2026 , 09:50 Uhr
Ja, jetzt sitzen wohl schon ein paar Strategen zusammen, rechnen amtszweiten aus und suchen Kandidaten für die anstehenden Neubesetzungen des Bundesverfassungsgericht und prüfen deren Veröffentlichungen - nein, nicht zu Schwangerschaftsabbruch, das ist Kleinkram. Enteignungen sind das entscheidende Thema. Die besten Chancen haben die, die für die Streichung des Abschnitts mit "Eigentum verpflichtet" Abschnitts aus dem Grundgesetz plädieren.
zum Beitrag23.09.2026 , 09:44 Uhr
Wollen Sie andeuten, die Linke hätte auch nur annähernd so viele Kontakte in zwielichtige Milieus wie die Berliner CDU? Um bei der Vernetzung ins kriminelle Milieu auch nur annähernd in dieselbe Liga auf-bzw. abzusteigen, müsste die Linke wohl noch jahrelang regieren... Denn:jawohl, Steuerhinterziehung und Korruption sind Straftaten....
zum Beitrag23.09.2026 , 09:35 Uhr
Der Remmo läuft - eingeladen oder nicht - überall da rum, wo er Macht wittert. Der Antrittsbesuch bei der Linken ist offenbar nützlich für die Skandalisierung. Es wird vergessen zu erwähnen, dass er bei allen anderen schon vorbeigeschaut hat. Offenbar mit ausreichendem Erfolg beim Netzwerken, dass er immer noch frei rumläuft.
zum Beitrag23.09.2026 , 09:05 Uhr
Ist etwas off topic, aber wassauchimmer "der Osten" sein mag: Es wurde und wird seit Jahrzehnten intensiv mit "dem Osten" geredet. Zum eispiel in den fünf (!) Ländervertretungen im Bundesrat für gerade einmal 16 Millionen Leute. Frau Merkel hat wohl auch 16 Jahre lang geredet. Und das gerade die neue Wählerschaft der AfD mit "reden" zu erreichen wäre, darf bezweifelt werden. Es geht wohl eher um die Aufrechterhaltung des Geldflusses von West nach Ost.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:59 Uhr
Doch. Ist es wohl.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:57 Uhr
Es unterliegen einer Staatsgewalt allerdings auch viele, die nicht im Staatsgebiet leben. Ignorieren Sie testweise Geschwindigkeitsbeschränkungen in Dänemark bei der touristischen Durchreise....dann bekommen Sie glashart ein Exempel....Aber Sie dürfen deswegen nicht in Dänemark wählen.. .
zum Beitrag23.09.2026 , 08:53 Uhr
Kann man die Demokratiefeindschaft deutscher StaatsbürgerInnen einigermaßen sicher feststellen, gibt es dafür die Möglichkeit, das aktive Und oder passive Wahlrecht zu entziehen.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:50 Uhr
Und die Interpretation des Bundesverfassungsgericht ist ja wohl bindend. Denn genau dafür ist es da. Das Verständnis des BVerfG ist nicht einfach eine Meinung unter vielen.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:44 Uhr
Ich glaube wir waren die ersten mit serienmässiger Sitzheizung in Autos. Und mit Klorollen auf der Hutablage.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:39 Uhr
Nein, eine Menge Gesetze haben Auswirkungen auf Menschen, die noch nie einen Tag in Deutschland waren. Zum Beispiel im Steuerrecht. Selbst im Verkehrsrecht. Gesetze zur Einreise oder Einwanderung. Im Gesundheitsrecht.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:32 Uhr
Nein. Und das war ein Fehler von Helmut Kohl. Der noch heute deutliche negative Folgen hat.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:30 Uhr
Aua! Von der deutschen "Staatsgewalt" sind Abermillionen Menschen betroffen, die gar nicht in Deutschland leben. Und nie in Deutschland waren. Das fängt mit den Regeln zur Einreise und oder Einwanderung an...
zum Beitrag20.09.2026 , 10:28 Uhr
Haben Sie auch die Freudentänzer mit übergehängtem Schnellfeuergewehr und Kippa, die im Kreis stehen und singen: "Es gibt keine unbeteiligten Zivilisten, es gibt keine unbeteiligten...." ? 20.000 tote Kinder und weitere 20.000 tote Frauen sind ganz sicher kein Weg zu friedlicher Nachbarschaft mit und für Israel.
zum Beitrag20.09.2026 , 10:14 Uhr
Netanyahu, Smotrich Ben Gvir et al unterscheiden sich in ihrer Ruchlosigkeit kaum von den Ayatollahs im Iran. Aber wir haben eigene, näher liegende Fragen: wollen wir wirklich in den aufgegeben VW-Werken für diese Leute die Drohnen produzieren, die sie dann in den Gaza, den Libanon, nach Syrien und in den Iran schießen? Nicht nur die lokalen sondern auch die nationalen Wirtschaftspolitikerinnen (ja, es sind Frauen...) wirken geradezu glücklich über israelische Rüstungskonzerne mit Investitionsabsichten. Fällt uns nichts Besseres als Nachfolgeindustrie ein als das?
zum Beitrag20.09.2026 , 10:00 Uhr
Ich bezweifle dass die 70er und 80er Jugend mehrheitlich rationale Analytiker waren . Auf der Demo im Bonner Hofgarten waren die meisten durchaus "affektgetrieben" . Ich darf das sagen: ich war dabei. Und einer davon.
zum Beitrag20.09.2026 , 09:55 Uhr
Die 500 bis 1000 "Fachleute" und "Juristen" die Adenauer für Führungsaufgaben in seiner Regierung gebraucht hätte, hätten sich finden lassen ohne auf Nazis zurück zu greifen. Wenn man sie denn hätte haben und suchen wollen. Sie kamen aus dem Exil zurück oder waren nie weg. Aber Adenauer wusste: die Altnazis beriefen sich alle darauf, nur Befehle befolgt zu haben. Also würden sie auch seine Befehle befolgen. Und wenn nicht, konnte er sie mit Verweis auf ihre Verstrickung jederzeit loswerden. Und die Delinquenten wussten das.
zum Beitrag20.09.2026 , 09:43 Uhr
Aber das"Gedankengut" hat 50 Jahre lang nicht gezündet. War ein grummeln schräger Vögel am Rand. Die gibt's immer und überall. Jetzt wollen plötzlich sehr viele dazugehören.
zum Beitrag20.09.2026 , 09:32 Uhr
Ihr Wort in Volkes Ohr. Allein, mir fehlt der Glaube.
zum Beitrag20.09.2026 , 09:29 Uhr
Die "alten" Nazis -Männer wie Frauen- der 50er und 60er hatten noch eine frische eigene Erinnerung daran, das und wie Faschismus schief gegangen ist. Und mussten nicht Protestwählen weil es leicht viel, sich mit der einigerm erfolgreichen Demokratie zu arrangieren. Das schlich sich demographisch aus. Der Nachwuchs ist aber in den folgenden Krisen (Ölkrise 1 und 2, Waldsterben, Massenarbeitslosigkeit, Ozonloch, NATO-Doppelbeschluß, Pershing - Demos, Anti-Atom-Kraft -Bewegung ). nicht nach rechtsaußen abgebogen. Was ist anders?
zum Beitrag20.09.2026 , 09:21 Uhr
Eine Frage steht dem Konzept "Ängste wg Migration und Zukunft ernst nehmen, dann wird's schon" im Weg: Im Westen gab's Einwanderung von Arbeitskräften auf weit höherem Niveau als es die "Neuen Länder" je hatten. Es gab Phasen von Massenarbeitslosigkeit, Zukunftsängste unter Stichworten wie Waldsterben und Ozonloch. Das Grummeln im Wahlvolk nach rechtsaußen nahm zu blieb aber sehr überschaubar. Ergebnis der Krisen und Ängste waren letztlich die einigermaßen fest in der Demokratie verankerten Grünen. Die stehen als Alternative zu den SchwarzRoten ja im Regal. Aber Männer Frauen wenden sich den GesiRemierenden zu. Kleiner Versuch , das Phänomen zu gendern ...
zum Beitrag20.09.2026 , 09:09 Uhr
Wenn die GesiRems vornehmlich Männer wären, dann hätten praktisch alle Männer in Sachsen-Anhalt AfD gewählt. AfD als allgemeines frauen Defizit zu übersetzen, ist aber eine Fehlwahrnehmung. Schon im Faschismus 1.0 waren wesentliche Anteile der Bewegung weiblich -nur die vornehmlich schwarz-weiß in unsere Wahrnehmung eingespeisten "Zeitzeugnisse" zeigen vornehmlich Männer. Man wird wohl auch die Wortschöpfung GesiRem irgendwie gendern müssen. Denn ausgerechnet dabei haben die Frauen geschafft, was damals auf den Pappschildern stand: "50% von allem". Wer die Wahldaten aus Sachsen-Anhalt ordentlich analysiert findet in fast allen Altersgruppen etwa 50% Frauen, in einigen sogar mehr. Nur bei Ü70 kam 1. eine vergleichsweise hohe Wahlbeteiligung und 2. eine knappe 3viertel Mehrheit gegen die AfD. Das, immerhin, hat die absolute Mehrheit an Sitzen verhindert. Das wird auf Dauer nicht reichen. Denn auch Faschistinnen werden schließlich älter...
zum Beitrag20.09.2026 , 01:22 Uhr
.und in Chile, Argentinien, Panama, Brasilien, Persion (vulgo: Iran) , Laos, Vietnam, Kambodscha, Südafrika, , ja selbst Spanien und Portugal... Das Blöde ist: bessere Freunde als "der Westen" sind gar nicht im Angebot...so übel das sein mag...
zum Beitrag20.09.2026 , 01:16 Uhr
Denkmäler stellt man -wenns gut läuft- für Ereignisse auf, bei denen man Sorge hat, sie könnten in Vergessenheit geraten. Da sind eigene Schandtaten in Deutschland ebenso wie in anderen Ländern weit mehr gefährdet als die Schandtaten anderer Völker. Deshalb gehören deren Denkmäler auch eher dorthin, hier kämen die Leute bei solchen Denkmälern eher auf dumme Gedanken.
zum Beitrag20.09.2026 , 01:11 Uhr
Kurzfristig und ukrainische Menschenleben sicher, da haben Recht. Langfristig bin ich mir da weder mit Blick auf Ukrainer noch auf andere Europäer so sicher, dass ich darauf wetten würde...
zum Beitrag20.09.2026 , 00:59 Uhr
Wenn die USA aus der NATO (vulgo: North Atlantic Treaty....) raus gehen sollten, heißt der Restverein 1 Stunde später vermutlich WETO (West European Treaty Ordanization). Und NATO steht dann wohl für New American-Trump Ocean auf google maps.
zum Beitrag20.09.2026 , 00:55 Uhr
Mein hässlicher Gedanke, aber Krieg ist nun mal genau das: hässlich... deshalb...:die NATO, die Bundeswehr braucht neben Geld vor allem eins, um sich auf die neue Lage einzustellen: Zeit. Und solange Putins Russland mit dem Kriege in der Ukraine derart beschäftigt ist, dass es keine Ressourcen hat, einen zweiten "heißen" Konflikt zu beginnen, kann die NATO an einer Reorganisation arbeiten. Nicht nur Selenskij ist schon auf den Gedanken gekommen, dass ein dauerhafter Waffenstillstand, Russland die Möglichkeit gibt, sich für den nächsten Konflikt aufzustellen und vorzubereiten - und das deshalb die Unterstützung aus Europa so etappenweise kommt. Und ob die USA angesichts der schönen Gewinne der Rüstungskonzerne so dringend am Ende beider Kriege interessiert ist, kann man sich angesichts Trump'scher Prioritäten für's eigene Portfolio auch fragen.
zum Beitrag20.09.2026 , 00:47 Uhr
..."Und wenn Deutschland dann in zwanzig Jahren sein Ziel erreicht hat und die größte konventionelle Militärmacht auf dem Kontinent stellt, dann stehen dem deutschen Altmetall KI gestützte Drohnen und Kampfroboter gegenüber ..." Es ist zu hoffen, dass die Modernisierung der Bundeswehr nicht von denselben Ministerialen und Verwaltungsbeamten organisiert wird, die den technologischen Wandel in der Kriegführung 20 Jahre lang verschlafen haben. Aber wegen diesem "Fachkräftemangel" diese Aufgabe nicht anzugehen, wäre grob fahrlässig.
zum Beitrag20.09.2026 , 00:41 Uhr
Ja, ... und ? China wird nach dem Angriff auf Taiwan ebenfalls von einer innerchinesischen Angelegenheit sprechen. Und Tschetschenien wurde nicht gewaltsam daran gehindert die Russische Föderation zu verlassen ?
zum Beitrag20.09.2026 , 00:37 Uhr
Niemand wäre auf die Idee gekommen, ein VW-Werk in ein Werk für Rüstungsdrohnen umzuwandeln, nur weil in China Märkte verloren gehen, wenn die "Bedrohungslage" noch so wäre wie vor 25 Jahren, als man sich entschied, die Bundeswehr zu einer reinen Symboltruppe runter zu sparen, weil man glaubte, es gäbe in Europa eh keinen Krieg mehr. Das POLITISCHE Debakel darin sehe ich eher, das wir damit Drohnen produzieren für ein Land (Israel), dass im Gaza-Steifen mit Drohnen ein Blutbad angerichtet hat und gegen den Iran mit Hilfe der USA einen angeblichen Präventivkrieg vom Zaun gebrochen hat. Das ÖKONOMISCHE Debakel im Umstieg auf Drohnenproduktion liegt darin, das Aufbau Rüstungsproduktion OHNE aktuellen Krieg keine Investition , sondern eine konsumptive Ausgabe ist. Waffen und Munition, die man "für den Ernstfall" ohne aktuellen Krieg produziert, liegen erst mal auf unbestimmte Zeit in Kasernen und Lagern herum und kosten Geld. Ein Grund, warum man die Munitionsvorräte der NATO in den letzten 30 Jahren hat leerlaufen lassen....
zum Beitrag