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meine Kommentare
28.08.2026 , 11:40 Uhr
Kleine Provokation: Ich finde, es wird viel zuviel über den Osten geredet.
Wer berichtet denn über die zahlreichen Schlaglöcher auf den Straßen oder die durchschnittliche Miete in meiner kleinen (West-)Großstadt, die bei knapp 15 €/m² liegt?
Liegt ja nicht im Osten, sondern im ach so reichen Westen, gibt also keinen Grund zu berichten.
zum Beitrag27.08.2026 , 18:22 Uhr
"Vielen Wähler*innen in Sachsen-Anhalt sollte das die Augen öffnen"
Ich bin da wenig optimistisch, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
zum Beitrag27.08.2026 , 17:55 Uhr
Es mag ja sein, dass 60% nicht rechts sind. Ich frage mich bloß: wo sind die, wenn mall wieder irgendwo ein Marktplatz von AfD-Anhänger*innen geflutet wird ? Warum haben sie Angst, wenn sie doch in der Mehrheit sind?
zum Beitrag27.08.2026 , 17:46 Uhr
Nur leider ist die Vergangenheit auch nicht mehr das, was sie mal war 🙃
zum Beitrag27.08.2026 , 10:36 Uhr
Eben mal Links mit Rechts gleichzusetzen ist ja eine beliebte Methode gewisser Kreise, aber es ist die AfD in Sachsen-Anhalt, die als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde. Eine entsprechende Einstufung der Partei Die Linke ist mir nicht bekannt.
zum Beitrag27.08.2026 , 08:56 Uhr
Ich kann Ihre Frustration verstehen, aber zurück in die Erdogan-Türkei? Verrückte Idee. Da finde ich die Aktion der Magdeburger Ladenbesitzer schon besser. Eine Ausweitung des Streiks auf ganz Sachsen-Anhalt wäre sicherlich sinnvoller, als sich einem Autokraten anzudienen.
zum Beitrag26.08.2026 , 22:50 Uhr
Sie imaginieren eine Wahl, die Sie gar nicht treffen müssen: die zwischen der AfD und einer vermeintlich drohenden islamistischen Theokratie. Sie glauben an ein nicht existierendes Bedrohungsszenario und sind bereit, dafür die Demokratie aufs Spiel zu setzen.
zum Beitrag26.08.2026 , 13:24 Uhr
Sehr coole Aktion! Ich wünsche den Teilnehmenden viel Erfolg!
Ein Generalstreik aller Menschen mit Migrationsgeschichte wünsche ich mir schon länger. Ob politische Streiks in Deutschland wirklich verboten sind, ist übrigens umstritten. Allerdings kann ich gut verstehen, wenn Betroffene in dieser unklaren Lage um ihren Arbeitsplatz fürchten.
zum Beitrag26.08.2026 , 13:02 Uhr
Und deshalb wählen Sie AfD? Keine gute Idee. Die AfD ist eine frauenfeindliche Partei. frauenrechte.de/ue...vorhaben-der-afd-1
zum Beitrag26.08.2026 , 12:58 Uhr
"Eine absolute Mehrheit sollte eigentlich wünschenswert sein:"
In diesem Fall wäre ich für einen sofortigen Stopp der Zahlungen aus dem Länderfinanzausgleich (1,81 Mrd Euro in 2024) an Sachsen-Anhalt nach dem Vorbild der EU in Bezug auf das Orbàn-regierte Ungarn.
zum Beitrag26.08.2026 , 12:42 Uhr
"Ihr habt uns unser Land genommen."
Dasselbe Narrativ wie in allen Ihren Ostdeutschland betreffenden Posts. Deshalb nochmal: Eine Mehrheit der DDR-Bürger*innen hat für eine schnelle Wiedervereinigung gestimmt. Sicher haben sie dafür eine Entschuldigung (Sie wussten es halt nicht besser und haben dem West-TV und Helmut Kohl geglaubt). Und wenn die AfD an die Macht kommt und Übles tut, wird es wieder heißen: So wollten wir das aber gar nicht! Wir sind betrogen worden! Da stellt sich mir doch die Frage: Wieviel Naivität billigen Sie Ihren Leuten eigentlich noch zu?
zum Beitrag26.08.2026 , 08:59 Uhr
Das ist mir bewusst :-)
zum Beitrag25.08.2026 , 14:50 Uhr
Reimt sich zwar schön, wird aber angesichts des in der Regierung versammelten Personals nicht genügen, siehe die Antwort von @zartbitter: „… die Zukunft liegt direkt in den Händen der Menschen.“ Eine Mahnung, uns eben nicht nur als Publikum zu begreifen, sondern auch als Handelnde.
zum Beitrag25.08.2026 , 09:55 Uhr
Was ist es anderes als Klimaleugnung, wenn ich von einem schönen Badesommer spreche? Man kann es natürlich auch Realitätsverweigerung nennen. Wenn das aber ein Politiker (sofern man den Herrn Chrupalla als solchen bezeichnen möchte) tut, ist es mehr als die übliche Ignoranz. Da passt das mit dem (bewussten) Leugnen schon.
zum Beitrag25.08.2026 , 09:52 Uhr
Bisher hatte ich den mdr wie die meisten anderen dritten Programme immer unter "Volksmusik- und Heimatsender" abgespeichert. Die Idee mit der Schwärzung ist mir deshalb entgangen, nötigt mir aber durchaus Respekt ab.
zum Beitrag25.08.2026 , 09:49 Uhr
Die Frage sollte doch eher sein, warum es so eine Bestimmung überhaupt gibt. Oft sind die Familien der Geflüchteten auseinandergerissen und über ganz Europa verteilt. Es gibt mMn keinen Grund, ihnen Verwandtschaftsbesuche im Ausland zu verweigern.
zum Beitrag25.08.2026 , 09:17 Uhr
Art. 5 GG "Bei Art. 5 GG handelt es sich wie bei allen Freiheitsrechten um ein Abwehrrecht des Bürgers gegen den Staat. Es ermöglicht daher die Abwehr hoheitlicher Eingriffe in die geschützten Freiheitsbereiche. Darüber hinaus enthalten einige Garantien der Norm Gestaltungsaufträge an den Staat sowie Verfahrens- und Einrichtungsgarantien. Besonders deutlich trifft dies auf die Rundfunkfreiheit zu. Dieser entnimmt das Bundesverfassungsgericht, wie das deutsche Rundfunkwesen strukturiert sein muss." Quelle: Wikipedia
zum Beitrag25.08.2026 , 08:57 Uhr
Wer (auch hier im Forum) argumentierte, es gehe doch "nur" um verurteilte Straftäter, die abzuschieben seien, muss spätestens jetzt einsehen beziehungsweise zugeben, dass Dobrindts Vorgehen durchaus AfD-kompatibel ist. AfD-Politik machen, um die AfD zu verhindern - widerwärtiger geht's kaum.
zum Beitrag25.08.2026 , 08:47 Uhr
Du sagst Du willst die Welt nicht ändern Und ich frag mich, wie machst du das nur Du bist doch kein Geist in der Flasche Und du bist auch kein Loch in der Natur Denn nach jedem Schritt, den du gehst Und nach jedem Wort, das du sagst Und nach jedem Bissen, den du isst Ist die Welt anders als sie vorher war
Wann, wenn nicht jetzt Wo, wenn nicht hier Wie, wenn ohne Liebe Wer, wenn nicht wir
Du sagst Du willst die Welt nicht retten Das ist dir alles ne Nummer zu groß Und die Weltenretter war'n schon so oft da Nur die meisten verschlimmbessern bloß Und doch fragt mich jeder neue Tag Auf welcher Seite ich steh Und ich schaff's einfach nicht einfach zuzusehen Wie alles den Berg runtergeht
Wann, wenn nicht jetzt...
Du sagst Du willst die Welt nicht ändern Dann tun's eben andere für dich Und der Wald, in dem du vor Jahren noch gespielt hast Hat plötzlich ein steinernes Gesicht Und die Wiese, auf der du grade noch liegst Ist morgen ne Autobahn Und wenn du jemals wieder zurückkommst Fängt alles von vorne an
Wann, wenn nicht jetzt...
Rio Reiser
zum Beitrag25.08.2026 , 08:43 Uhr
„Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.“
Bert Brecht
zum Beitrag25.08.2026 , 08:36 Uhr
Genau so ist es. Und das jedes Wochenende in einem anderen Stadtviertel oder Vorort meiner kleinen Großstadt. Was ich beobachte, ist das Aussterben der Blasinstrumenten- und Trommler-Combos inklusive Tambour-Major*in, die bis vor ein paar Jahren noch den "Kerweumzug" anführten und auch zwischendrin das geneigte Publikum mit Marschmusik beglückten, aber auch einmal einen Salsa_Rhythmus wagten. Stattdessen werden die am Straßenrand jubelnden Massen inzwischen vom Lastwagen herab mit dumpfen Ballermann-Hits beschallt. Der CVJM, von dessen Lastwagen vor ein paar Jahren noch dröhnender Techno die umstehenden Häuser wackeln ließ, ist auch eingeknickt und zu Transparenten mit Bibel-Psalmen und deutschen Schlagern mit darübergelegten mpft-mpft-mpft-Rhythmen zurückgekehrt. Und natürlich sind auch die Parteien vertreten, meistens nur traurige kleine Grüppchen Rosen (SPD), Äpfel (Grüne) oder Kugelschreiber (CDSU und FDP) verteilende Abgeordneter, die Volksnähe demonstrieren wollen. Verboten sind inzwischen lebende Tiere im Umzug, Kaninchenzüchter und der Verein Deutscher Schäferhunde bleiben deshalb fern, was ihre vierbeinigen Schützlinge sicher zu schätzen wissen.
zum Beitrag24.08.2026 , 11:51 Uhr
"Kann es sein, dass der Autor da etwas miteinander vermengt, das nicht zusammengehört, nur weil die Zahlen grad so schön passen?"
Ich habe eher den Eindruck, dass Sie da etwas herauslesen, was so nicht dasteht. Der Autor stellt nur eine Tatsache fest, nämlich, dass Sachsen-Anhalt seit 1990 26% seiner Einwohner*innen verloren hat. Er schreibt nirgendwo - auch nicht implizit - dass das etwas mit einer in der Vergangenheit liegenden rechten Stimmung im Land zu tun hat. Er verweist lediglich darauf, dass ein Sieg der AfD die Abwanderung noch vorantreiben könnte.
zum Beitrag23.08.2026 , 17:04 Uhr
Ich gehe davon aus, dass Herr Bosbach Kenntnis hatte, wer außer ihm noch in der Runde sitzt. Und wenn er nicht voll belastbar war, hätte er die Einladung ja nicht annehmen müssen.
zum Beitrag23.08.2026 , 14:53 Uhr
Korrektur. Ich habe versehentlich einen falschen Text kopiert und hier eingefügt. eingefügt. Mein Nö bezog sich auf: „Sie verkennen die Psychodynamik die sich hinter dem modernen Faschismus verbirgt.“ Man sollte seine Kommentare vor dem Abschicken doch immer noch einmal gründlich durchlesen.
zum Beitrag23.08.2026 , 10:44 Uhr
"Die nun veröffentlichten Dokumente liefern Belege, dass Dobrindt bewusst einen Rechtsbruch in Kauf genommen hat."
Nö :-) Ich sehe gar keinen Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe. Zu glauben, dass die "Lösungen", die die AfD anbietet, in irgendeiner Form weiterhelfen, ist komplett irrational. Auf die Rolle des Ressentiments bin ich ja bereits an anderer Stelle eingegangen, und ja, auch ich sehe da ein gefertigtes Weltbild. Die Frage ist nur: auf welchem Untergrund ist es gewachsen und in den letzten Jahren so mächtig geworden (übrigens nicht nur in Deutschland)?
zum Beitrag22.08.2026 , 19:55 Uhr
Die erste schwarz-rote Koalition gab es bereits 1966 unter Kiesinger. Es folgten drei weitere unter Merkel. CDU oder SPD als klassisch rechts bzw. links zu beschreiben, verkennt die Realitäten. Die CDU prägte schon 1949 den Begriff "soziale Marktwirtschaft", die SPD verabschiedete sich spätestens mit dem Godesberger Programm 1959 von ihren sozialistischen Wurzeln.
zum Beitrag22.08.2026 , 19:29 Uhr
Und an der Stelle haben Sie nicht weitergelesen? Der nächste Satz lautet: "Die nun veröffentlichten Dokumente liefern Belege, dass Dobrindt bewusst einen Rechtsbruch in Kauf genommen hat." Und dann folgen die Belege. Kann man natürlich einfach mal ignorieren.
zum Beitrag22.08.2026 , 15:08 Uhr
"Wenn im Artikel die Frage gestellt wird: "Es ist weder gesagt, dass Polizist:innen und Beamt:innen sich verfassungswidrigen Anordnungen widersetzen werden"
Kann ich nur darauf antworten. Es warten extrem viele Kollegen darauf, endlich Werkzeuge an die Hand zu bekommen, mit denen ihr Handeln auch sichtbare Konsequenzen mit sich bringt."
Was werfen Sie da durcheinander? Oder wollen Sie etwa damit sagen, dass die "unendlich viele[n] frustrierte[n] Kollegen" nur darauf warten, dass die AfD ihnen "endlich Werkzeuge an die Hand" gibt (auch wenn es verfassungswidrige sind), "mit denen ihr Handeln auch sichtbare Konsequenzen mit sich bringt."? Endlich mal so richtig durchgreifen? Das ist der feuchte Traum aller Autoritären.
zum Beitrag22.08.2026 , 12:11 Uhr
Auch wenn ich die Meinung der Autorin teile, mag ich die Überschrift nicht. "Merz muss weg" - warum die Wortwahl des Mobs aufgreifen? Finde ich keine gute Idee.
zum Beitrag22.08.2026 , 12:02 Uhr
Pantisano sprach von "faschistischer Politik", nicht von Nazis. Insofern geht Ihre Kritik ins Leere. Man sollte, ich kann es nicht oft genug betonen, nicht ständig Faschismus und Nationalsozialismus gleichsetzen. Das führt tatsächlich zu einer Verharmlosung des genozidalen Nationalsozialismus, der ihn signifikant von anderen Faschismen unterscheidet (womit ich Letztere nicht verharmlosen will).
zum Beitrag22.08.2026 , 11:54 Uhr
" Sicherheit, Verlässlichkeit, Zufriedenheit"
Die Diagnose stimmt. Das Problem ist nur, dass eine beachtliche Anzahl Menschen nicht nur in Sachsen-Anhalt bereits über den Punkt hinaus zu sein scheinen, an dem sie rational denken und handeln. Und vierzig Jahre Neoliberalismus und Austeritätspolitik zu beenden und die Gesellschaft umzubauen in eine ökologisch und sozial verantwortliche würde dauern, selbst wenn man davon ausginge, dass das Projekt sofort in Angriff genommen würde, was zumindest mit dieser Regierung eher nicht zu erwarten ist. In einer hochkomplexen Lage hoffen Viele auf einfache Lösungen, die ihnen von der AfD auf dem Silbertablett serviert werden. Insofern bin ich zur Zeit eher ratlos bis pessimistisch.
zum Beitrag21.08.2026 , 18:26 Uhr
Beim Lesen dieser Kolumne erschien vor meinem inneren Auge der Kanzler, der in seinem Urlaubsdomizil mit qualmendem Kopf am Schreibtisch sitzt und an der Formulierung seines Rücktritts scheitert. Neben sich ein überquellender Papierkorb, in den er gerade wütend seinen letzten Versuch pfeffert. Kamera-Zoom auf das zerknüllte Papier... "Liebes Volk", steht da zu lesen, "leider weiß keiner meine Fähigkeiten als Stadtbildplaner..." Kameraschwenk zurück auf den Kanzler. Der starrt eine Weile in die Luft, lächelt plötzlich wie erlöst, fährt seinen Laptop hoch und ruft ChatGPT auf. „Formuliere ein staatstragendes Rücktrittsschreiben. Verwende nicht die Wörter Privatflugzeug, Work-Life-Balance und Merkel.“
zum Beitrag21.08.2026 , 17:15 Uhr
Keine Ahnung, wie alt Sie sind. Ich aber erinnere mich noch sehr gut, wie es den gelernten DDR-Bürger*innen gar nicht schnell genug gehen konnte mit der Währungsunion und der Wiedervereinigung. Es gab damals durchaus Menschen in der DDR, die davor warnten, aber die waren in der Minderheit.
zum Beitrag21.08.2026 , 13:59 Uhr
Kant schreibt: "...der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. (...) Der erstere Anblick einer zahllosen Weltenmenge vernichtet gleichsam meine Wichtigkeit als eines tierischen Geschöpfs, das die Materie, daraus es ward, dem Planeten (einem bloßen Punkt im Weltall) wieder zurückgeben muß, nachdem es eine kurze Zeit (man weiß nicht wie) mit Lebenskraft versehen gewesen. Der zweite erhebt dagegen meinen Wert als einer Intelligenz unendlich durch meine Persönlichkeit, in welcher das moralische Gesetz mir ein von der Tierheit und selbst von der ganzen Sinnenwelt unabhängiges Leben offenbart“
Demut und Verantwortung gegenüber der Welt, das ist, was einem Elon Musik und seinen Jüngern fehlt.
zum Beitrag21.08.2026 , 13:42 Uhr
Einmal mehr: Herr Dobrindt bricht wissentlich geltendes Recht. Es gibt die von ihm herbeifantasierte Notlage nicht.
zum Beitrag21.08.2026 , 10:54 Uhr
Können Sie bitte den entsprechenden Passus aus dem Gesetz zitieren? Ich finde da den Termin 1. September nicht.
zum Beitrag21.08.2026 , 10:50 Uhr
Was Sie dabei größzügig übersehen: Von 80% Füllstand bis Oktober sind wir weit entfernt.
zum Beitrag21.08.2026 , 10:47 Uhr
Wer später kauft, macht sie noch voller.
zum Beitrag21.08.2026 , 10:46 Uhr
Tut sie das?
"§ 35b Füllstandsvorgaben; Bereitstellung ungenutzter Speicherkapazitäten; Verordnungsermächtigung
(1) 1 Der Betreiber einer Gasspeicheranlage hat vertragliche Regelungen aufzunehmen, welche die jeweiligen Rahmenbedingungen zur Erreichung der nachfolgend dargestellten Füllstandsvorgaben definieren, wonach jeweils im Zeitraum vom 1. Oktober eines Kalenderjahres bis zum 1. Februar des Folgejahres die von ihm betriebenen Gasspeicheranlagen einen Füllstand nach Satz 2 aufweisen sollen. 2Hierbei sind in jeder Gasspeicheranlage die nachfolgend angegebenen Füllstände als prozentualer Anteil am Arbeitsgasvolumen der Gasspeicheranlage zu den genannten Stichtagen vorzuhalten (Füllstandsvorgaben):
1. am 1. Oktober: 80 Prozent. 2. am 1. November: 90 Prozent. 3. am 1. Februar: 30 Prozent.
Die Kritik ist doch, dass Stand heute, die Speicherstände zu niedrig sind und der zu späte Einkauf von Gas mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr teuer wird. Frau Reiche zockt auf Kosten der Verbraucher*innen.
zum Beitrag21.08.2026 , 10:28 Uhr
" Wenn Beamte an den Grenzen vor allem "Menschen mit dunkler Hautfarbe oder sichtbarem Migrationshintergrund" kontrollieren und nicht "normale Urlaubsrückkehrer" ist das in meinen Verständnis kein Rassismus, sondern schlicht ihre Aufgabe." Nein, das ist Racial Profiling.
Dass Dobrindt wissentlich und vorsätzlich gegen Gesetze verstößt, können Sie hier nachlesen: fragdenstaat.de/ar...g-202608160400-766
zum Beitrag21.08.2026 , 09:46 Uhr
Sehe ich genauso. Hierzulande werden Nationalsozialismus und Faschismus gerne gleichgesetzt. Der Nationalsozialismus ist eine speziell deutsche Ausprägung des Faschismus. Vielleicht kann man die AfD also nicht als nazistisch bezeichnen, als faschistisch hingegen schon. Was daraus werden könnte, lässt man sie gewähren, steht auf einem anderen Blatt.
zum Beitrag21.08.2026 , 09:19 Uhr
Deutsch-französische Grenze bei Mühlhausen. Die Polizei winkt einen PKW aus der Schlange heraus, öffnet den Kofferraum und schaut in Plastiktüten. Was sie darin wohl suchen? Migranten wohl kaum. Hoffen sie vielleicht auf Beifang nach dem Motto, "Wenn wir schonmal dabei sind...", oder ist es der Langeweile geschuldet? Andere Uhrzeit, selber Ort. Es ist Nacht, kein Beamter weit und breit zu sehen, man kann einfach durchfahren, wie das vor Faesers und Dobrindts Weisung normal war. Geht doch!
zum Beitrag21.08.2026 , 09:02 Uhr
Wo haben Sie in den letzten 40 Jahren gelebt? Schonmal was vom Schengen-Abkommen gehört?
zum Beitrag20.08.2026 , 16:23 Uhr
Kleine Stilkritik
Kompliment! Sie eröffnen sehr geschickt einen Nebenschauplatz (Ist Ben Gvirs Tirade zu 100% korrekt übersetzt?) und lenken damit nicht nur erfolgreich (immerhin Stand jetzt 25 Antworten) vom eigentlichen Skandal ab, sondern verwandeln Ihre „Kritik“ gleichzeitig in einen Angriff auf Journalisten, die angeblich nicht ordentlich arbeiten.
zum Beitrag20.08.2026 , 10:20 Uhr
Journalist*innen leben von staatlichem Geld? Da können Sie sich eigentlich nur auf den ÖRR beziehen. Würden Sie es vorziehen, dass Journalist*innen von Leuten wie Murdoch oder Bezos bezahlt werden?
zum Beitrag20.08.2026 , 10:18 Uhr
"Künstler die sich politisch äußern werden hier aus der Erfahrung der beiden Diktaturen eben als Berliner Vorfeldorganisation interpretiert."
Das finde ich witzig. Denn andererseits wird das Vorgehen eines Herrn Weimer oder einer Frau Prien, die Misstrauen gegen kritische Kulturschaffende kultivieren und eifrig Mittel kürzen, von genau denselben Leuten beklatscht. Sind politisch denkende Künstler*innen nun Lakaien des Systems oder nicht? Und wenn ja, warum wollen ihnen Leute wie Weimer oder Prien dann die Mittel kürzen? Und von was für einem "Spin" reden Sie genau, der da im Osten nicht mehr funktioniert?
zum Beitrag19.08.2026 , 21:23 Uhr
Wer sich ein genaueres Bild machen möchte vom Vorgehen Dobrindts und des BMI:
fragdenstaat.de/ar...g-202608160400-766
zum Beitrag19.08.2026 , 17:59 Uhr
Warum fühlen Sie sich angegriffen, wenn @tazzy von „Agrarindustriellen“ und dem DBV spricht, der ausschließlich die Interessen ebenjener Agrarindustriellen vertritt und keineswegs jene der bäuerlichen Landwirtschaft? Entweder Sie zählen zu den Großen, dann ist die Kritik des Mitforisten mMn angebracht, oder aber Sie gehören zu den Kleinen, dann verteidigen Sie ein System, das Ihnen letztendlich schadet.
zum Beitrag19.08.2026 , 15:26 Uhr
Ist doch praktisch. Für jeden was dabei. Hatten die Nazis auch. Exemplarisch hierfür Ernst Röhm. Zitat Wikipedia: "Seine [Röhms] politische Einstellung blieb radikal antikapitalistisch und revolutionär. Für ihn gab es kein Arrangement mit für seine Begriffe korrupten Mächten wie der Großindustrie oder der Reichswehr."
Damit will ich übrigens keineswegs eine Hufeisentheorie unterstützen, die grundsätzlich rechts und links gleichsetzt.
zum Beitrag19.08.2026 , 15:12 Uhr
Spätestens als Lafontaine von "Fremdarbeitern" sprach, hatte der Mann sich für mich selbst diskreditiert. In diesem Wort war bereits angelegt, was Wagenknecht jetzt offen vertritt: einen Sozialismus mit nationaler Konnotation. In dieser Logik ist die Bewegung auf die AfD zu nur konsequent.
zum Beitrag19.08.2026 , 14:33 Uhr
Die Art der Berichterstattung macht nur einmal mehr deutlich, wie Menschen funktionieren. Die meisten interessieren sich nur für das, was sie direkt betrifft, was sie besten- oder schlimmstenfalls selbst erfahren. Für alles darüber hinaus braucht es Vorstellungskraft, Empathie und den Mut, Konsequenzen aus dem zu ziehen, was uns die Wissenschaft seit dem ersten Bericht des Club of Rome mitgeteilt hat. Das erklärt auch, weshalb zwar eine große Mehrheit für Klimaschutz ist, die wenigsten aber ihr eigenes Verhalten anpassen oder für Parteien stimmen, die Klimaschutz aktiv angehen wollen.
zum Beitrag19.08.2026 , 10:45 Uhr
Gab es im BSW überhaupt jemals Leute, "die seriöse Politik machen wollten, ohne Selbstdarstellung, vielleicht auch an die besseren Zeiten der SPD anknüpfen wollten."?
Glaube ich eher nicht. Das BSW war von Beginn an eine Sektierer*innen-Gruppe, die sich um ihr Idol scharte. Allein die Namensgebung beweist das. Weshalb ich mich frage, was eine Pragmatikerin wie Katja Wolf sich wohl erhofft hat, als sie aus der Linken aus- und ins BSW eintrat. Velleicht war es ihre Haltung zum Krieg in der Ukraine.
Jene, die an die besseren Zeiten der SPD anknüpfen wollen, findet man meiner Meinung nach eher bei Die Linke.
zum Beitrag18.08.2026 , 13:50 Uhr
Auch in diesem Forum konnte mir immer noch Keine*r erklären, warum inzwischen ca. 42% der Leute es vorziehen, eine Partei zu wählen, die nach unten tritt.
Was bleibt den Menschen in Sachsen-Anhalt, die keine AfD wollen? Wohl nur die Wahl zwischen auswandern und dem alten Slogan der DDR-Opposition "Bleib im Land und wehre dich täglich!" Viel Glück damit.
zum Beitrag18.08.2026 , 10:28 Uhr
Merkel: „Gewalt ist die rote Linie“ "Die Funktionäre aber haben ein erhebliches Potenzial, Gewalt auszulösen."
Das Potenzial ist also vorhanden, wird nur (vorerst) nicht genutzt. Man darf die AfD halt einfach nicht provozieren. Tut man es doch (mittels Verbot), hat man am Ende selbst schuld, wenn sie sich "wehrt"? Das wäre eine perfide Argumentationslinie (die ich Herrn Merkel nicht unterstellen möchte).
Und hier noch einmal Popper:
"Aber wir sollten für uns das Recht in Anspruch nehmen, sie, wenn nötig, mit Gewalt zu unterdrücken; denn es kann sich leicht herausstellen, daß ihre Vertreter nicht bereit sind, mit uns auf der Ebene rationaler Diskussion zusammen zu treffen, und beginnen, das Argumentieren als solches zu verwerfen; sie können ihren Anhängern verbieten, auf rationale Argumente – die sie ein Täuschungsmanöver nennen – zu hören, und sie werden ihnen vielleicht den Rat geben, Argumente mit Fäusten und Pistolen zu beantworten."
Die Frage ist, wie lange wir warten wollen.
zum Beitrag17.08.2026 , 12:25 Uhr
„ Wir sind die echten Grünen. Winfried Kretschmann und ich sind das Zentrum der Grünen.“
L‘État c‘est moi!“ mit dem Sonnenkönig Özdemir im Zentrum. Mehr Hybris geht kaum.
zum Beitrag17.08.2026 , 12:19 Uhr
Sie übersehen dabei, dass es durchaus unterschiedliche Antworten gibt, worin Politik besteht, die Probleme löst und was überhaupt die wichtigsten Probleme sind.
zum Beitrag17.08.2026 , 12:14 Uhr
Es handelt sich nicht um eine Versuchsanordnung im Labor, sondern um reale Menschen, die unter einer AfD-geführten Regierung leiden müssten.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:22 Uhr
"Bis die AfD beispielsweise zu gewaltsamen Aktionen aufruft."
Was sie offen nie sagen wird. So blöd sind die dann auch wieder nicht. Sie geben lieber den Wolf im Schafspelz.
Merkel: "Die wehrhafte Demokratie ist ein konservatives Konzept der Adenauer-Ära, geboren aus der Erfahrung des Totalitarismus. "
und er hält sie für überholt. Hätte er stattdessen lieber eine wehrlose Demokratie? Ich finde es, mit Verlaub, ein wenig treudoof anzunehmen, dass die AfD, käme sie an die Macht, keine Gefahr für die Demokratie wäre. Die anderen rechtsextremen Parteien Europas, die Herr Merkel anführt, haben sich (wenn auch ganz sicher nicht ohne Kalkül) auf EU-Ebene von der AfD distanziert. Wäre nicht das erste Mal, dass eine rechtsextreme deutsche Partei noch radikaler ist als der ebenfalls radikale Rest.
zum Beitrag17.08.2026 , 10:58 Uhr
Wir sollten zur Kenntnis nehmen, dass "Allyship" ein Feld voller Fallstricke ist. Nicht alles, was gut gemeint ist, ist gut gemacht. Mehr dazu in Emma Dabiris Buch "Was weiße Menschen jetzt tun können".
Trotzdem möchte ich dem Autor widersprechen, wenn er abschließend schreibt:
"Doch sollten antirassistische AktivistInnen und AnhängerInnen der Identitätspolitik einmal über das Paradox nachdenken, dass mit der Betonung von „race“ zwar Sichtbarkeit erzeugt wird, gleichzeitig aber das universalistische Ideal, dass alle Menschen gleich sind und die Herkunft egal ist, in weite Ferne rückt."
Solange Hautfarbe und Herkunft eben nicht egal sind, muss man sie thematisieren. Allein das universalistische Ideal von Gleichheit aller Menschen bleibt ein frommer Wunsch, wenn man nicht daran Arbeitet, sie herzustellen. Über das *Wie* lässt sich streiten, über das *Ob* aber nicht.
zum Beitrag16.08.2026 , 22:29 Uhr
Nachdem Merzens Fritz die AfD bereits erfolgreich halbiert hat, kommt dann der Söder Markus und pulverisiert den Rest. OMG!
zum Beitrag16.08.2026 , 15:33 Uhr
Ob Herr Merkel eigentlich merkt, dass er sich selbst widerspricht? Einerseits argumentiert er, dass die rote Linie Gewalt wäre (ein Niveau, das noch nicht erreicht sei), andererseits stellt er fest, dass, sollte die Partei verboten werden, die Funktionäre aber "ein erhebliches Potenzial, Gewalt auszulösen" hätten, weshalb er ein Verbot ablehnt.
Zudem hätte ich ihn gerne gefragt, was er zum Toleranz-Paradoxon nach Popper zu sagen hätte. Fände ich interessant.
zum Beitrag16.08.2026 , 11:32 Uhr
Das Nennen eines einzigen Tatbestands, nämlich den der Vergewaltigung, ist unlauter., weil es einzig dem Zweck dient, zu emotionalisieren und zu triggern. Es geht erstens nicht nur um Vergewaltiger und zweitens wurde die Tür inzwischen von Dobrindt viel weiter geöffnet. Der erste zwar ausreisepflichtige aber unbescholtene Mann wurde inzwischen abgeschoben, weitere sollen folgen. Zu Ihrer letzten Bemerkung: Wer sagt Ihnen eigentlich, dass ich keine weiblich gelesene Person bin?
zum Beitrag16.08.2026 , 11:10 Uhr
Sie missverstehen mich. Nicht die PKR ist gemeint, sondern das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen, die den Beginn eines autoritären Staatsumbaus darstellen. Erweiterte Befugnisse der Geheimdienste in Richtung Exekutive einerseits, weniger Transparenz hinsichtlich staatlichen Handelns - eine gefährliche Mischung. Und ganz nebenbei: dass die AfD am Ende Nutznießende dieser Änderungen sein wird, ist leider nicht mehr auszuschließen.
zum Beitrag15.08.2026 , 22:59 Uhr
Meinen Respekt für Ihre Arbeit
zum Beitrag15.08.2026 , 15:55 Uhr
„Wichtig ist, die neuen aktiven Befugnisse der Geheimdienste zu kontrollieren.“
Und was die Kontrolle angeht, müssen die Bürger*innen auf diesen PKR vertrauen. In dem ebenfalls von Christian Rath verfassten und hier verlinkten Artikel schreibt der Autor:
„Auf den Vorwurf, dass der UKR zu BND-freundlich agiere, sagte dessen Vorsitzender Josef Hoch, schon die bloße Existenz der Kontrollbehörde führe zu Präzision und Beschränkung beim BND, sodass kaum Anträge abgelehnt werden müssen.“
Finde ich allerliebst.
Den Bürger*innen wird an anderer Stelle durch die Quasi-Abschaffung des IFG die Möglichkeit genommen, den Staat wenigstens ein bisschen zu kontrollieren.
Für mich gehören diese „Reformen“ zusammen und zu dem, was Arme Semsrott „autoritären Staatsumbau“ nennt.
zum Beitrag15.08.2026 , 15:24 Uhr
Ich finde Ihre Definition des Begriffs arg verharmlosend. Er hat seinen Ursprung in der Weimarer Republik und trug klar antidemokratische bis faschistische (nicht nationalsozialistische) Zūge. Sollte Dobrindt diesen Begriff verwendet haben, zeugt das entweder von bedenklicher Geschichtsvergessenheit, oder es zeigt, wessen Geistes Kind er ist, was wir nicht hoffen wollen.
zum Beitrag15.08.2026 , 10:19 Uhr
Wie sagte schon de Maiziere?
„Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.“
Stattdessen simuliert Dobrindt entschlossene Wehrhaftigkeit, indem er Mal eben ein aus den Erfahrungen der Diktatur geborenes fundamentales Prinzip unserer Demokratie untergräbt: die Trennung von Polizei und Geheimdiensten. Honi soit qui mal y pense...
zum Beitrag15.08.2026 , 09:21 Uhr
",sodass ich mich nicht traue einzuschätzen,ob die Taliban die afghanischen Bürger:innen gegen deren Willen unterworfen haben."
Die Bilder der verzweifelten Menschen, die 2021 versuchten, irgendwie das Land zu verlassen, sprechen eigentlich für sich selbst. Die Mehrheit wird sich - so ist das in jeder Diktatur - irgendwie durchwurschteln und hat wahrscheinlich schon genug damit zu tun, einfach zu überleben. Und natürlich gibt es auch immer jene, die profitieren. Aber anzunehmen, dass man in einem Unrechtsregime wie dem der Taliban ein in irgendeiner Form legitimes Gegenüber hat, halte ich bestenfalls für naiv. Wer mit in einem Unrechtsregime zusammenarbeitet und dorthin abschiebt, macht sich mitschuldig, und das ohne wenn und aber.
zum Beitrag14.08.2026 , 19:46 Uhr
Schon klar. Was mich ärgert ist die Haltung, die hinter dem Beitrag von Frau Sehnefeld steht., nämlich, dass ihre Perspektive für alle gilt und sie der Autorin des Artikels deren Erfahrung abspricht wenn sie schreibt: „Die Augustnächte sind kühl, da zerfließt keiner mehr.“
zum Beitrag14.08.2026 , 09:49 Uhr
"Wie würde dieselbe Aktion bewertet, wenn dort ausdrücklich „nur für Weiße“ stehen würde?"
Nein, das war nicht Ihr Einwand, sondern der von Herrn Witte. Sie hingegen kritisierten die Antwort von @FtznFrtz als, Zitat, "ein schönes Beispiel für die linke Arroganz, die seit Jahren dazu beiträgt, Wähler eher von sich weg als zu sich hin zu treiben." Inhaltlich-argumentativ haben Sie den Einwand von Herrn Witte in keiner Weise unterstützt.
zum Beitrag14.08.2026 , 09:05 Uhr
Können Sie sich für einen kleinen Moment einmal vorstellen, dass das anderswo in Deutschland anders sein könnte? Hier zum Beispiel vergangene Nacht 20°C, für heute sind tagsüber Temperaturen bis 37 °C angekündigt. Bis die Hitze nachts aus den Räumen wieder raus ist, dauert's. Aber Hauptsache, in Ihrer Welt ist alles gut.
zum Beitrag13.08.2026 , 23:54 Uhr
Welche drei Figuren? Worauf genau beziehen Sie sich? Ich finde das von Ihnen beschriebene Bild nicht und auch nichts im Text, was sich auf ein derartiges Foto bezieht.
zum Beitrag13.08.2026 , 23:49 Uhr
„ Das große Problem an solchen "Fragerunden" ist, dass die Fragensteller vorher redaktionell ausgewählt werden.“
Ist das so? Haben Sie dazu belegbare Informationen?
zum Beitrag13.08.2026 , 17:10 Uhr
Ich denke nicht, dass Kunst vereinen soll. Kunst soll irritieren, zum Nachdenken anregen, eingeübte Seh- und Denkgewohnheiten in Frage stellen, im besten Fall zur Diskussion anregen. Das alles scheint das Volksbad zu tun. Ziel erreicht :-)
zum Beitrag13.08.2026 , 17:02 Uhr
Falsch. Der "Einwand" von Herrn Witte ist das, was Nils Kumkar als kommunikative Realitätsdestruktion bezeichnet, die es erlaubt, wider besseres Wissen weiterzumachen wie bisher. Ich werde deshalb weder Herrn Witte noch Ihnen ein weiteres Mal erklären, warum wir es in diesem Fall nicht mit Rassismus zu tun haben, wie von ihm angedeutet.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:48 Uhr
Wenn etwas so sicher ist wie das Amen in der Kirche, dann, dass die deutsche Regierung keinerlei Konsequenzen ziehen wird, die über das Äußern von "Besorgnis" hinausgehen. Auch die im Mai mit anderen europäischen Ländern getroffene Feststellung, dass der Siedlungsbau im Westjordanland illegal ist, blieb ohne Konsequenzen. Und warum? Weil Deutschland zögert, bremst und gemeinsam mit Italien Sanktionen verhindert. taz.de/EU-Sanktionen/!6195437/
zum Beitrag13.08.2026 , 16:26 Uhr
Ich habe mir die Diskussion angetan und stellte einmal mehr fest, dass derartige Formate zu nichts führen, und zwar aus mehreren Gründen: 1. Häufig neigen die fragenden Bürger*innen dazu, ihre Frage vorab erst einmal ausführlich selbst zu beantworten, bevor sie sie überhaupt stellen. 2. Fasse dich kurz! möchte man sowohl den Fragenden als auch den Politiker*innen zurufen. Mögliche Lösung: ein festgelegtes Zeitkontingent sowohl zum Stellen als auch zum Beantworten einer Frage. Danach wird rigoros das Mikrofon abgestellt. Ich gebe zu, dass das für weniger redegewandte Bürger*innen eine Herausforderung darstellt, aber man kann sich die Frage ja vorher auf einem Zettel notieren. Das alles würde dazu führen, dass mehr Leute die Gelegenheit bekämen, sich zu beteiligen, und die Politiker*innen gezwungen wären, ihr Geschwafel abzustellen.
zum Beitrag13.08.2026 , 09:03 Uhr
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es geht mir darum, dass in Zeiten abnehmender Tarifbindung der Betriebe und abnehmenden gewerkschaftlichen Organisationsgrades sich die "Partner*innen" nicht mehr auf Augenhöhe begegnen. Es besteht eine Machtasymmetrie, das bisher herrschende Konsensmodell funktioniert da nicht mehr, es braucht neue Konfliktstrategien von Seiten der Gewerkschaften.
zum Beitrag12.08.2026 , 11:21 Uhr
Schon dass die größte Wirtschaftskompetenz immer der CDSU zugeschrieben wurde zeigt, wie stark die Menschen die Erzählung von der Sozialpartnerschaft verinnerlicht haben. Hauptsache, die Wirtschaft brummt, dann geht es Otto und Ottilie Normalverbraucher*in auch gut. Dafür schnallt man in schlechten Zeiten den Gürtel enger und nimmt auch Kürzungen der Löhne und Abbau der Arbeitnehmerrechte in Kauf nach dem Motto "Nur bittere Medizin ist gute Medizin." Dass die Vorstände der Betriebe sich schon längst aus der Partnerschaft verabschiedet haben, fiel lange niemandem auf. Und als es der Einen oder dem Anderen doch auffiel, hatte man flugs einen Sündenbock zur Hand, um von den ungerechten Verhältnissen abzulenken. Klappte wie man sieht, ganz wunderbar. Zu wunderbar, möchte man sagen. Die CDSU ist der Zauberlehrling, der der Geister, die er rief, nun nicht mehr Herr wird. Weil die CDSU inzwischen ihre Glaubwürdigkeit verspielt hat, greift Manche*r nun nach dem Strohhalm der einfachen Lösung, die die AfD ihm oder ihr hinhält und die da heißt: Mit Vollgas (sic!) zurück in die unschöne Vergangenheit.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:58 Uhr
Habe gerade mal die durchschnittlichen Mietpreise von Magdeburg (8,11 € / qm) und meiner kleinen Großstadt in Hessen (14,97 € / qm) verglichen. Nur so zur Info. AfD haben hier bei der letzten Kommunalwahl übrigens keine 10% gewählt.
zum Beitrag11.08.2026 , 15:03 Uhr
Zur Erinnerung:
GG Art. 3, Absatz 3
„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“
zum Beitrag11.08.2026 , 12:13 Uhr
Hätte der Herr C. den Heine mal gelesen.
"Fatal ist mir das Lumpenpack, Das, um die Herzen zu rühren, Den Patriotismus trägt zur Schau Mit allen seinen Geschwüren."
Heinrich Heine, Deutschland, ein Wintermärchen
Ob C. sich und seine Partei darin wiedererkannt hätte? Wohl kaum. Dazu bedürfte es einer gewissen Fähigkeit zur Selbstreflexion.
zum Beitrag11.08.2026 , 11:46 Uhr
Genau so verstehe ich das auch.
zum Beitrag09.08.2026 , 09:24 Uhr
Das ist so nicht richtig. dserver.bundestag....20/141/2014105.pdf
Anträge für ein AfD-Verbotsverfahren im Bundestag Bisher gab es zwei Anträge für ein AfD-Verbotsverfahren, die in den Bundestag eingebracht worden sind.
Ein fraktionsübergreifender Antrag zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens von 123 Abgeordneten rund um den früheren Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz (CDU/CSU) im Bundestag vom 13. November 2024. Am 30. Januar wurde der Antrag im Bundestag beraten. Wegen der vorgezogenen Neuwahlen im Februar 2025 kam es nie zu einer Abstimmung. Ein Grünen-Antrag zur Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens von 43 Abgeordneten rund um Renate Künast (Grüne) im Bundestag vom 6. Dezember 2024. Am 30. Januar 2025 wurde der Antrag im Bundestag beraten. Wegen der vorgezogenen Neuwahlen im Februar 2025 kam es nie zu einer Abstimmung.
Quelle: correctiv.org/aktu...afd-verbot/#anker1
zum Beitrag06.08.2026 , 11:03 Uhr
"Die Lösung heißt: Probleme der Wähler lösen wollen und können. "
Das Problem mit dem Problem: Die AfD hat auf alles nur eine schlichte Antwort: Migration ist das Problem, und wenn das durch Remigration beseitigt ist, lösen sich alle anderen Probleme in Luft auf.
Das Problem mit diesem vermeintlich wichtigsten Problem ist, dass es - willkürlich, aber nicht zufällig gesetzt - den Blick ablenkt von allem, was wirklich wichtig, ja sogar existenziell ist. Denn dafür hat die AfD keine einzige Lösung vorzuweisen.
Und die Parteien der sogenannten Mitte spielen das Spiel mit und rennen der AfD hinterher, die sie am Ende der Bahn mit einem fröhlichen "Ick bün all hier!" begrüßt.
zum Beitrag06.08.2026 , 08:40 Uhr
Dem Eindruck, dass Merz und vor allem Dobrindt lügen, wenn sie behaupten, alle Ausreisepflichtigen abzuschieben, würde ich nicht einmal widersprechen. Tatsache ist, dass der größte Anteil der »unmittelbar ausreisepflichtigen« Personen mit einer Duldung hier leben. In vielen Fällen ist zudem die Abschiebung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht möglich – etwa weil schwerwiegende Abschiebehindernisse vorliegen (z.B. Krankheiten) oder weil sich Herkunftsstaaten weigern, ihre Staatsangehörigen zurückzunehmen.
Es werden also, wie man nicht nur aus Ihrem Post schließen kann, Erwartungen geweckt, die schlicht nicht zu erfüllen sind, wenn man sich an die Gesetze hält. Das ist das Problem. Die derzeitige Regierung geht ja inzwischen dazu über, Gesetze und Menschenrechte einfach mal zu ignorieren, wenn sie stören. Unter Beifall der AfD und ihrer Anhänger.
zum Beitrag06.08.2026 , 08:21 Uhr
..die wir auch brauchen.
Rund 83,5 Millionen Menschen in Deutschland zum Jahresende 2025 Zahl der Sterbefälle übersteigt Zahl der Geburten deutlich: Geburtendefizit im vierten Jahr in Folge größer als 300 000 Personen Nettozuwanderung sinkt 2025 gegenüber 2024 um mindestens 40 % und gleicht damit Geburtendefizit erstmals seit 2020 nicht aus
Quelle: Destatis
zum Beitrag05.08.2026 , 18:20 Uhr
"Windkraft ubd Photovoltaik werden die Dürre nicht beseitigen."
Das behauptet auch niemand. Aber dass wir es immer häufiger aufgrund fehlender Niederschläge mit Niedrigwasser zu tun bekommen werden, steht wohl außer Frage. Und da AKW mit Flusswasser gekühlt werden, gibt es folglich ein Problem.
zum Beitrag05.08.2026 , 17:31 Uhr
Aber dann ist ja alles gut und ich verstehe nicht, warum die Leute so unzufrieden sind. Mit sich der Welt öffnen meinte ich übrigens nicht, wegzugehen , sondern im Gegenteil die Welt hereinzulassen, sich offen auch gegenüber dem Fremden zu zeigen.
zum Beitrag05.08.2026 , 14:08 Uhr
"Zur Erinnerung: die AfD war zu Beginn nicht rechtsradikal."
Alexander "Vogelschiss" Gauland gehörte zu den Gründungsmitgliedern, ebenso wie Björn Höcke, 2013 Gründungsmitglied der AfD Thüringen, der dort schon 2014 Spitzenkandidat wurde. Und es fehlte ganz offensichtlich der Wille, sich von diesen Leuten zu distanzieren und sie aus der Partei zu entfernen. Hinterher von einem Putsch zu sprechen - kann man machen, wirkt aber unglaubwürdig.
zum Beitrag05.08.2026 , 13:32 Uhr
"Während die Bevölkerung im Westen Deutschlands zwischen 1990 und 2024 um 10 % auf 67,5 Millionen gewachsen ist, nahm sie im gleichen Zeitraum im Osten um 16 % auf 12,4 Millionen ab."
Quelle: www.destatis.de/DE...lung-ost-west.html
Und nu denkense ma nach...
Natürlich kann man auch mehr oder weniger glücklich im eigenen Sumpf ausharren. Oder man beschließt, sich der Welt zu öffnen.
zum Beitrag05.08.2026 , 12:02 Uhr
AKW sind keineswegs die zuverlässige Energieform, als die sie von ihren Apologeten angepriesen werden, auch wenn man von der Gefahr eines GAU oder den ungelösten Problemen der atomaren Endlager einmal absieht.
Da Niedrigwasser an Flüssen absehbar häufiger werden wird, ist es Zeit, auch die letzten verbliebenen AKW endlich abzuschalten. Vorneweg Frankreich (57 AKW) sollte da endlich tätig werden.
Pegelstand an der Rhône heute 11:00 Uhr: - Pierrelatte (AKW Tricastin): 0,336 m, Durchfluss 87,5 m³/s - Viviers bei Montélimar (AKW Cruas): 0,625 m, Durchfluss 568 m³/s
zum Beitrag05.08.2026 , 11:35 Uhr
"Scholz und Merz haben großspurig mehr Abschiebung versprochen und nicht geliefert."
Auch durch ständiges Wiederholen wird eine Lüge nicht wahr. www.bpb.de/themen/...en-in-deutschland/
zum Beitrag05.08.2026 , 11:26 Uhr
"Und nun?"
Wie wäre es mit einer Überprüfung durch das Verfassungsgericht? Wäre doch mal ein Anfang.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:11 Uhr
""Ausländeranteil in Brandenburg in zehn Jahren verdreifacht"."
...und liegt jetzt bei sagenhaften 7,6%. In meinem Bundesland liegt er bei knapp 22%, in meiner kleinen Großstadt sogar noch weit höher, und stellen Sie sich vor - ich erkenne mein Land und meine Stadt immer noch wieder und die Welt ist auch nicht untergegangen!
zum Beitrag05.08.2026 , 10:46 Uhr
Ich sehe da eine gerade Linie von Helmut Kohls "geistig-moralischer Wende" über Gerhard Schröders Agenda 2010 zur derzeitigen Regierung.
Die Bürger*innen wurden über Jahrzehnte mit der neoliberalen Lehre vom Markt, der alles richtet und der Trickle-down-Ökonomie berieselt, bis sie das so weit verinnerlicht hatten, dass sie gegen ihre eigenen Interessen handeln.
Das Ergebnis der jahrzehntelangen Politik der Austerität und der Privatisierungen sehen wir jetzt, symbolisch stehen dafür der desolate Zustand der Deutschen Bahn und die maroden Brücken.
"Jeder für sich und Gott gegen alle" - Der Titel des Films von Werner Herzog aus dem Jahr 1974 fällt mir immer ein, wenn ich darauf schaue, was aus unserer Gesellschaft geworden ist. Ein trauriger Haufen narzisstisch gekränkter Individuen.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:29 Uhr
Tatsache ist, dass Onkel Ernst und Tante Erna nicht wirklich daran interessiert zu sein scheinen, ob ihre Probleme gelöst werden. Das sieht man am alles überdeckenden Thema Migration. So haben sich "Dank" der restriktiven Politik sowohl Deutschlands als auch der EU die Zuwanderungszahlen von 2024 bis 2025 halbiert, und auch in diesem Jahr ist die Zahl der Erstanträge um weitere 50% gesunken. Interessiert aber weder Onkel Ernst noch Tante Erna. Sie glauben lieber weiterhin, es gebe eine außer Kontrolle geratene Migration nach Deutschland.
Es begann schon einmal mit schleichender Entrechtung einer Minderheit (z.B. der Möglichkeit der Ausbürgerung, die gerade wieder diskutiert wird) und endete mit der sogenannten "Endlösung".
zum Beitrag05.08.2026 , 09:58 Uhr
"Diese Trotzkind Haltung ist nur mit intelekt und Vertrauens/ Liebeszuwendung aufzuweichen."
Da fällt mir doch sofort Tucholsky ein:
"Ihr müßt sie lieb und nett behandeln, erschreckt sie nicht – sie sind so zart! Ihr müßt mit Palmen sie umwandeln, getreulich ihrer Eigenart! Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft –: Küßt die Fascisten, wo ihr sie trefft!"
zum Beitrag05.08.2026 , 09:16 Uhr
Nur steht das da nicht. Ich zitiere aus dem von Ihnen verlinkten Artikel:
"Ceuta's leader Juan Jesus Vivas told broadcaster Telecinco between 3,000 and 5,000 migrants remained in the enclave, adding that its two migrant reception centres — one for adults and another for minors — had "collapsed". Local official Alberto Gaitan said the city was processing 862 migrant minors, who enjoy special legal protections from deportation."
zum Beitrag04.08.2026 , 18:44 Uhr
Haben Sie diesen Unsinn bei Nius gelesen? Ich wundere mich, dass die Mods das durchgehen lassen
zum Beitrag04.08.2026 , 18:33 Uhr
Ganz im Gegenteil werden Staaten wie Marokko auch noch hofiert, wie bei der PK von heute Mittag mit dem EU-Kommissar für Migration Magnus Brunner deutlich zu hören war.
zum Beitrag04.08.2026 , 13:14 Uhr
"Das hat sie bis 1970 tatsächlich, seit dem wurde die Ernährung jedes Jahr weltweit besser."
"Die Klimakrise ist eine Hungerkrise: Von den 35 am stärksten vom Klimawandel bedrohten Ländern leiden 27 unter extremer Ernährungsunsicherheit. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Klima-Bericht von Aktion gegen den Hunger. " www.actionagainsth..._Crisis_Report.pdf
"Warum sind nur ihre Untergangs-Szenarien real, und die der Andersdenkenden nicht?"
Weil z.B. das Szenario des Großen Austauschs eine nicht belegbare Chimäre ist, wie so Vieles, was Rechte behaupten.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:53 Uhr
"...solange er damit nicht die Rechte anderer verletzt."
Aber genau das tun die Libertären. Ich empfehle Ihnen die Lektüre von Ursula K.Le Guins "The Ones Who Walk Away From Omelas".
zum Beitrag04.08.2026 , 11:50 Uhr
Und unser aller Regierung in Gestalt von Herrn BK Merz spielt das üble Spiel mit, sekundiert von Manfred Weber, CSU, der im EU-Parlament ja auch gerne mal mit den Rechten abstimmt.
Ministerpräsident Sanchez ist der Stachel im Fleisch einer leider immer stärker werdenden Rechten nicht nur in der EU.
zum Beitrag04.08.2026 , 11:36 Uhr
ad II: Meinen Sie damit das sogenannte "Europa der Souveränen Nationen", wie es die AfD und andere rechtsextreme Parteien in Europa anstreben? Das wäre das Ende der EU wie wir sie kennen und ein Rückfall in den Nationalismus.
zum Beitrag04.08.2026 , 11:05 Uhr
Wieso Ideologie-Keule? Ich zitiere hier mal (wenn auch ungern) aus dem Wahlprogramm der FDP 2025:
"Fünf Gründe für die FDP:
Leistung muss sich lohnen. Wir sorgen für mehr Netto vom Brutto. Wachstum nützt allen. Denn nur eine starke Wirtschaft schafft gute Jobs. Freiheit in Sicherheit. Wir stärken unsere Sicherheitsbehörden. Die Migration begrenzen und ordnen wir. Aufstieg durch Bildung. Damit jeder die Chance auf Erfolg hat. Ein schlanker Staat. Erledigt seine Aufgaben schnell und bürgerorientiert."
Von Bürgerrechten oder Schutz vor Datenkraken der großen Tech-Konzerne, eigentlich ur-liberalen Themen, finde ich da nichts, ganz im Gegenteil. FDP als wirklich liberale Partei ist spätestens mit der Generation Gerhart Baums gestorben.
zum Beitrag03.08.2026 , 16:50 Uhr
"Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt noch anfangen müssen, uns dafür zu entschuldigen, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land."
A. Merkel am 15.09.2015
Und ja, ich bin einfach nicht zynisch genug um anzunehmen, dass es nur politische Taktik war, die sie diesen Satz sagen ließ.
Ganz gleich, was danach folgte, als sie in dieser Notsituation nicht die Grenzen schloss, hat sie das moralisch einzig Richtige getan.
Wie übrigens auch Genscher 1989 in der Prager Botschaft. Im Nachhinein könnte ich jetzt feststellen, dass das ein Fehler war....
zum Beitrag03.08.2026 , 13:44 Uhr
Die Lohmeyers und alle, die "Jamel rockt den Förster" Jahr für Jahr auf die Beine stellen, haben meinen größten Respekt für ihren Mut und ihre Ausdauer. Ich weiß nicht, ob ich selbst es in so einem feindlichen Umfeld lange aushalten würde. Und danke an die taz, dass sie immer wieder davon berichtet, beziehungsweise wie in diesem Fall Frau Lohmeyer selbst zu Wort kommen lässt.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:30 Uhr
Klimawandel! - den gibt es, auch wenn Sie es noch nicht bemerkt haben sollten. Und ja, wenn wir so weitermachen, wird zwar die Welt (Erde) nicht untergehen, aber in absehbarer Zeit die Menschheit hungern.
AfD das absolut böse! - Stimmt. Uneingeschränkt.
Mit Meloni geht Europa unter.... - Mit Meloni alleine sicherlich nicht, aber die vereinte Rechte arbeitet dran, Stichwort EU-Austritt und nationaler Egoismus.
Die Untergangsszenarien der Rechten hingegen - Stichworte Bevölkerungsaustausch! (Meinungs-) Diktatur! - sind reine Projektion und Angstmache.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:20 Uhr
"Kowalczuk tr#umt von einem "Westen", in dem es keine Opposition mehr gibt "
Wie kommen Sie darauf? Und was deuten Sie mit Ihrer letzten Frage an?
zum Beitrag03.08.2026 , 11:16 Uhr
"Dieser Kommentar trifft es, Regierungen machen Propaganda, führen Wahlkampf und schüren Panik und Ängste.
-> Das stärkt Rechtsextreme und Neonazis."
Richtig. Aber es wird wieder mit dem Finger auf "die Linken" (in diesem Fall auf Sanchez) gezeigt und behauptet, diese seien wegen ihrer Haltung in Sachen Migration am Rechtsruck schuld. Perfide.
zum Beitrag03.08.2026 , 10:22 Uhr
Ich verweise auf den Beitrag von @Sam Spade von 02.067., 23:01 Uhr.
zum Beitrag03.08.2026 , 10:16 Uhr
Danke. Das musste mal gesagt werden.
zum Beitrag03.08.2026 , 10:13 Uhr
Dabei wurde der EU 2012 der Friedensnobelpreis verliehen. Damals hat das Nobelpreiskomitee wohl übersehen, dass zwar die Länder Europas keine Kriege mehr gegeneinander zu führen gelernt haben, dass seit dem ersten Dubliner Abkommen aber gleichzeitig eine Abschottung nach außen quasi mit im Programm steht.
zum Beitrag03.08.2026 , 10:06 Uhr
"Oder wann bitte hat Deutschland, die EU oder die NATO jemals selbstlos und ohne eigene Interessen gehandelt?"
Deutschland zuletzt (sind wirklich schon wieder 11 Jahre seitdem vergangen?) 2015, als es die Geflüchteten an unserer Grenze nicht abgewiesen hat. Menschlichkeit ist möglich.
zum Beitrag03.08.2026 , 09:59 Uhr
Ja, 22 einig gegen Recht und Freiheit...
Und warum setzen Sie Erntehelfer in Anführungszeichen?
zum Beitrag03.08.2026 , 09:04 Uhr
Ich fürchte, das ist erst der Anfang. Schon 1990 gab es die aus heutiger Sicht visionäre BBC-Produktion "Der Marsch". Schien damals noch wie eine Dystopie.
„Wir glauben, wenn ihr uns vor euch seht, werdet ihr uns nicht sterben lassen. Deswegen kommen wir nach Europa. Wenn ihr uns nicht helft, dann können wir nichts mehr tun, wir werden sterben, und ihr werdet zusehen, wie wir sterben, und möge Gott uns allen gnädig sein.“
de.wikipedia.org/wiki/Der_Marsch_(Film)
zum Beitrag03.08.2026 , 08:57 Uhr
Aufklärung über die Vorgänge würde ich mir auch wünschen. Es kann ja nicht allzu schwer sein, die Urheber all der TikTok-Videos und Posts in den sozialen Medien auszumachen. Klappt sonst ja auch.
zum Beitrag02.08.2026 , 17:28 Uhr
Wissen Sie, was mir beim Lesen Ihres Kommentars einfiel? Es war das sehr deutsche Sprichwort "Wer ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten."
Ich glaube, es gab in der DDR eine Menge beizeiten gekrümmter Häkchen, die nicht besonders unter dem Umstand, in einer Diktatur zu leben, gelitten haben.
zum Beitrag02.08.2026 , 17:21 Uhr
"Kowalczuk: Es ist ein großes Missverständnis, wenn man so tut, als hätten 1989 alle im Osten Demokratie und Freiheit gewollt."
Sah ich damals schon genauso und sehe mich heute leider bestätigt. Sascha Kowalczuk neigt zu deutlichen Worten und kommt dabei ziemlich hemdsärmlig rüber, was ihn nicht gerade zu Everybody's Darling macht, aber Recht hat er. Und deshalb haben wir jetzt ein dickes Problem am Hals.
zum Beitrag01.08.2026 , 12:53 Uhr
Wenn es nicht Bösartigkeit ist, was dann? Wenn man nur möchte, kann man sehen, dass die AfD nichts besser, aber vieles schlechter machen wird; man muss nur ihr Parteiprogramm lesen oder aber ihren Protagonisten zuhören. Halten Sie die AfD-Wählenden anders als ich nicht für bösartig, dafür aber für ein wenig minderbemittelt? Oder glauben Sie etwa an die "Lösungen" der AfD?
zum Beitrag01.08.2026 , 12:44 Uhr
Danke für Ihre offene Antwort, auch wenn meine eigentliche Frage.
Ich fürchte, das vermeintliche Reichtums-Versprechen hat nicht nur Sie und Ihre Familie mehr gelockt als die Freiheit, sich äußern zu dürfen, und genau das ist jetzt das Problem.
Freiheit wird oft missverstanden als maximales Streben nach individuellem Glück, das im Kapitalismus als Wohlstandsversprechen daherkommt, das der Mensch allerdings mit erbarmungsloser Konkurrenz bezahlt. Nach dieser Logik ist wer durchs Sieb fällt eben selber schuld, hat sich einfach nicht genug bemüht.
Geradezu paradigmatisch für diese Haltung ist der Satz "Freie Fahrt für freie Bürger!", aber auch der neue Trend zur Selbstoptimierung.
Sie können davon ausgehen, dass es viele Menschen gibt, die wie Sie empfinden. Vielleicht sollten Sie noch einmal überprüfen, wer wirklich eine Bedrohung für Sie und uns alle darstellt. Meiner Überzeugung nach sind es in der überwiegenden Mehrheit nicht die Deklassierten, die Zugewanderten oder Menschen mit einer anderen Religion, sondern die Apologeten des Jeder gegen Jede und der rücksichtslosen Menschenverwertung..
zum Beitrag31.07.2026 , 16:47 Uhr
Defizitpartei - hübsch. Demokratie-Defizit-Partei wäre treffender. Wenn Sie mit dem Hufeisen das BSW meinen, gehe ich in diesem Punkt sogar mit.
zum Beitrag31.07.2026 , 16:43 Uhr
Schon interessant, Ihre doch stark eingeschränkte Wahrnehmung. Linkssein auf Steine werfen und Autos abfackeln zu reduzieren ist schlichte Demagogie. Was ist mit jenen Linken, die sich tagaus tagein z. B. in Projekten wie Jugendarbeit oder Klima-und Naturschutz engagieren? Die Geflüchtete unterstützen usw.? Die gibt es in Ihrer kleinen Tunnelwelt wohl nicht.
zum Beitrag31.07.2026 , 11:44 Uhr
Viele kluge Menschen haben viel Kluges über den autoritären Charakter geschrieben, Die Botschaft hör ich wohl, allein...
...lässt sie mich ein wenig ratlos zurück. Autoritäre Charaktere halten also keine Ambiguität aus und sind leicht überfordert durch eine zunehmend komplexe Welt. Was ist die Konsequenz? Uns ihnen anpassen, indem wir die Komplexität leugnen oder so lange vereinfachen, bis das Bild zwar nicht mehr der Realität entspricht, aber für ebenjene Menschen verkraftbar ist?
Der psychologische Ansatz ist aller Ehren wert, nur hilft er im Konkreten leider nicht weiter.
zum Beitrag31.07.2026 , 11:30 Uhr
In gewohnter Weise grenzt sich Herr Unfried nach "links" (was immer er genau damit meint) ab und übersieht dabei konsequent, dass dort keineswegs wie von ihm beklagt nur ein "Hauptsache Anti" gepflegt wird, sondern auch konstruktive Ideen und konkrete Politik entworfen werden. Damit macht er sich zum unfreiwilligen (?) Helfer Jener, die ständig die Schuld für die Misere bei "den Linken" suchen.
Des Weiteren übersieht er geflissentlich die Nähe des rechten Teils der CDSU zur AfD, wenn er mit Joschka Fischer zusammen fordert, mit der demokratischen Rechten zusammenzuarbeiten.
"...die, die mehr haben, mehr Geld und mehr Einfluss" sind durchaus sehr oft Gegner und leider sehr selten Alliierte. Es ist ein frommer Wunsch zu hoffen, dass von der Seite soziale oder klimapolitisch progressive Impulse kommen werden (Ausnahmen bestätigen die Regel) . Herrn Unfrieds Lob einer nicht näher definierten "Mitte" und sein wiederholtes Plädoyer im Sinne von "Ich kenne keine Parteien und auch keine Konfessionen mehr; wir sind heute alle deutsche Brüder und nur noch deutsche Brüder.)" (© Wilhelm II) ist unrealistisch in einer Zeit, in der es ums Eingemachte geht.
zum Beitrag31.07.2026 , 11:03 Uhr
Eine Sendung "Klima vor acht" würde ich mir auch wünschen, oder eine niedrigschwellige Aufklärungskampagne wie die Rita Süßmuths gegen Aids in den Achtzigern.
Lobend zu erwähnen sei an dieser Stelle Özden Terli, "Wetterfrosch" des ZDF, der regelmäßig die durch die Klimaveränderung hervorgerufenen Wetterextreme benennt und erklärt. Deshalb: Es gibt zwar kein "Wetter vor acht", aber ein "Wetter nach ZDFheute"
zum Beitrag31.07.2026 , 09:18 Uhr
"Zustände wie in China oder Singapur ließen sich schon allein mit Art. 1 des Grungesetzes vereinbaren." Da fehlt natürlich das kleine Wörtchen "nicht".
zum Beitrag31.07.2026 , 09:00 Uhr
Ich würde mir wünschen, dass Sie genauso vehement für eine Vermögenssteuer, die Schließung von Steuerschlupflöchern und konsee Verfolgung von Steuerhinterziehung plädieren würden. Da liegt nämlich der Hund begraben.
zum Beitrag31.07.2026 , 08:55 Uhr
Ehrlich gesagt kann ich das Wort "Sorgen" in diesem Zusammenhang nicht mehr hören. Leute, die eine menschenfeindliche Partei wählen, suchen mMn nicht nach Lösungen, sondern handeln schlicht bösartig.
Anmerkung am Rande: Dobrindt hat inzwischen begonnen, auch nicht straffällig gewordene Menschen abzuschieben. Ganz auf AfD-Linie, der Mann. Sicher wird jetzt ein Bett im Asylbewerberheim frei, ein erster Schritt gegen die Wohnungsnot ist damit also auch getan. *Sarkasmus off*
zum Beitrag31.07.2026 , 08:25 Uhr
Sie kommen aus einem repressiven Staat und befürworten Überwachung. Das war also nicht, was Sie dort gestört hat. Mir scheint, als trügen Sie dieses autoritäre Erbe noch in sich, wie auch so viele Menschen in Ostdeutschland es bis heute tun. Und nein, Zustände wrin China oder Singapur ließen sich schon allein mit Art. 1 des Grungesetzes vereinbaren. Ich weiß nicht, warum es für Sie ein "Spießrutenlaufen" ist, sobald Sie ihre Wohnung verlassen, denn darauf gehen Sie nicht näher ein, weshalb ich nicht beurteilen kann, ob es sich nur um Ihr rein subjektives Empfinden oder um einen objektiv feststellbaren Zustand handelt. Auch für viele das muslimische Kopftuch tragende Frauen ist es häufig ein Spießrutenlauf, sich im öffentlichen Raum zu bewegen. Vielleicht sollten Sie auch darüber einmal nachdenken.
zum Beitrag30.07.2026 , 17:00 Uhr
Ich frage mich, ob sich Herr Feddersen über den Beifall hier von der falschen Seite freut? Wahrscheinlich nicht. Hätte er aber mit rechnen müssen.
Da ziehe ich doch den Kommentar von Raoul Spada vor: taz.de/Reaktionen-...ag/!6195255&s=csd/
zum Beitrag30.07.2026 , 16:53 Uhr
"Laut einem neuen Bericht des UNEP und von GRID-Arendal werden Waldbrände aufgrund des Klimawandels und der veränderten Landnutzung voraussichtlich häufiger und intensiver auftreten, wobei weltweit mit einem Anstieg extremer Brände um bis zu 14 Prozent bis 2030, um 30 Prozent bis Ende 2050 und um 50 Prozent bis zum Ende des Jahrhunderts zu rechnen ist.
Waldbrände und Klimawandel verstärken sich gegenseitig. Waldbrände werden durch den Klimawandel verschlimmert – durch zunehmende Dürre, hohe Lufttemperaturen, niedrige relative Luftfeuchtigkeit, Blitzeinschläge und starke Winde, was zu heißeren, trockeneren und längeren Brandsaisons führt. Gleichzeitig wird der Klimawandel durch Waldbrände verschlimmert, vor allem durch die Zerstörung empfindlicher und kohlenstoffreicher Ökosysteme wie Moore und Regenwälder. Dadurch verwandeln sich Landschaften in Zündstofflager, was es erschwert, den Temperaturanstieg aufzuhalten."
Original-Quelle: www.unep.org/news-...s-are-not-prepared
zum Beitrag30.07.2026 , 16:24 Uhr
Eigentlich ganz einfach, wenn man es nur verstehen will.
Das spanische Modell: Täter und Opfer tragen in Spanien ein elektronisches GPS-Gerät bei sich. Beim Täter ist es am Körper fixiert, die zu schützende Person trägt es wie ein Smartphone bei sich. Sobald der Abstand zwischen beiden weniger als 500 Meter beträgt, schlägt das System Alarm, und die Polizei kann schnell reagieren.
Möchten Sie also alle an einer Demo Teilnehmenden und auch normale Passant*innen, also eigentlich Jede*n mit Warngeräten ausstatten? Und ebenso jeden Gefährder (sind ja anscheinend immer Männer, die mit Hilfe von Autos morden), der in der Stadt unterwegs ist? Denn wenn nur die Polizei weiß, wo er sich befindet, stellt sich mir doch die Frage: wann genau ist der Abstand zu wem genau unterschritten, ab dem es bedrohlich wird?
zum Beitrag30.07.2026 , 16:05 Uhr
Ehrlich gesagt verstehe ich Ihren Beitrag nicht so richtig, aber eines muss ich doch berichtigen. Die Grauen Wölfe sind keine Islamisten, sondern türkische Rechtsradikale
zum Beitrag30.07.2026 , 09:56 Uhr
Danke für die „Übersetzung“!
Und an den Sohn der Freundin: die logische Zahl, weil Antwort auf alles lautet natürlich 42 ;-) (Das verstehen dann sicher wieder nur Leute meiner Generation)
zum Beitrag29.07.2026 , 08:20 Uhr
Gute Käse! Peak! Schere, 67 - ich glaube, ich werde alt. Kann mir das mal einer übersetzen?
Mehrzweckeier hätte ich ohne Erklärung auch nicht gleich kapiert, zeugt aber meines Erachtens vom Sprachwitz der Schöpfer*in.
Anmerkung: In den Öffis meiner kleinen Großstadt wurde - zumindest meiner subjektiven Wahrnehmung nach - "Digga" inzwischen von "Bro" abgelöst.
zum Beitrag28.07.2026 , 09:59 Uhr
„Die von den Projektgegnern bis hin zu Ministerpräsident Kretschmann prophezeiten und herbeigesehnten Unsummen im dreistelligen Millionenbereich haben sich klar als das entpuppt, was sie sind: Falsche Prophezeiungen.“
Zitat Stefan Bilger im Jahr 2012 zu Stuttgart 21. Bilger versichert in seiner Rede, dass der Kostenrahmen von 4,5 Milliarden Euro eingehalten werden kann. Quelle: Augsburger Allgemeine
zum Beitrag28.07.2026 , 09:24 Uhr
Sie übersehen da etwas: der Täter wurde in Deutschland geboren und besaß die deutsche Staatsbürgerschaft.
zum Beitrag27.07.2026 , 16:55 Uhr
Konventionen sind mehr oder weniger stillschweigende Übereinkünfte ohne Aushandlungsprozess, die einer u.U. bereits überkommenen Ordnung dienen und damit das Gegenteil demokratisch ausgehandelter Regeln. Ein demokratischer Aushandlungsprozess setzt Offenheit für neue Erfahrungen voraus. Ein "so war das schon immer" ist keine hinreichende Begründung, eine irgendwann getroffene Übereinkunft aufrechtzuerhalten und führt zwangsläufig zu einer Erstarrung und Rückwärtsgewandtheit der Gesellschaft. Und genau da sehe ich Querverbindungen zwischen den rechtskonservativen Teilen der CDSU und der AfD. Nebenbei: Befehlsketten mögen selbst in einer sich als demokratisch legitimiert ansehenden Bundeswehr unabdingbar sein, in einem Krankenhaus hingegen auf gar keinen Fall.
zum Beitrag27.07.2026 , 10:20 Uhr
Für mich ist nicht zu erkennen, an welcher Stelle die Autorin Autoritarismus mit Faschismus gleichsetzt. Ihre These, der Weg in den Autoritarismus sei nicht demokratiegefährdend, halte ich für falsch, genauso wenig wie die, dass er eine positive Funktion erfülle. Autoritäre Reflexe aufgrund subjektiver oder objektiver Bedrohungswahrnehmungen wie zum Beispiel der Wunsch nach einem starken Führer oder die die Abwertung und Ausgrenzung „abweichender“ Gruppen sind durchaus demokratiegefährdend. Wenn autoritäre Gruppen kooperieren, ist das nicht als wünschenswert oder gar demokratiebildend, sondern als das Gegenteil davon anzusehen. Dobrindt et al addressieren autoritäre Reflexe in der Bevölkerung und nützen sie, um demokratische Rechte abzubauen. Ich sehe nicht, worin diese Diagnose falsch ist. Die Übergänge zum Faschismus (nicht Nationalsozialismus, den ich nach Arendt als Totalitarismus einordnen würde!) halte ich für fließend. W. Merkel ornet z.B. den historischen Austro-Faschismus vor 1938 dem Autoritarismus zu.
zum Beitrag26.07.2026 , 20:15 Uhr
Reden wir gerade aneinander vorbei? Jemand, der williger Vollstrecker und gut geöltes Rädchen im Getriebe ist, korrigiert nicht, sondern führt aus.
zum Beitrag26.07.2026 , 20:11 Uhr
Ups! Die Antwort richtete sich eigentlich an Il Leopardos Beitrag von gestern, 16:56
zum Beitrag26.07.2026 , 10:41 Uhr
Ich frage mich, seit wann sich hier so viele AfD-Fans herumtreiben...
zum Beitrag26.07.2026 , 10:39 Uhr
" Wer glaubt, dass Frauen innerhalb der cDU in solche Positionen gelassen werden, ohne dass sie nicht maximal, sozusagen an doppelt und dreifach an die Ideologie der aktuellen Regierung angepasst sind, ist leider diplomatisch gesagt naiv. "
Höchstens aus Versehen, ich sage nur: Rita Süßmuth ;-)
zum Beitrag26.07.2026 , 09:53 Uhr
Automatische Updates können Sie verbieten, es könnte allerdings sein, dass Ihr Software dann Sicherheitslücken aufweist und nicht mehr störungsfrei läuft. Mögliche Alternative: Abschied von Microsoft und Konsorten.
zum Beitrag26.07.2026 , 09:48 Uhr
"Aggressiv", "bösartig" sind menschliche, moralische Kategorien. Eine KI arbeitet mit rechnerischen Wahrscheinlichkeiten auf Basis der Daten, die sie zur Verfügung hat, sie "denkt" und bewertet nicht im Sinne moralisch-ethischer Maßstäbe. Und genau das ist das Problem.
zum Beitrag26.07.2026 , 09:19 Uhr
Es war der Herr Merz von der CDU, der die AfD halbieren wollte.
zum Beitrag25.07.2026 , 20:48 Uhr
Lauter kleine Rädchen im Getriebe also. Ich könnte da morgens nicht mehr in den Spiegel schauen, ohne dass mir schlecht wird.
zum Beitrag25.07.2026 , 16:50 Uhr
Auch eine überarbeitete Sachbearbeiterin hat immer noch einen Ermessensspielraum, und damit die Möglichkeit, wenn sie nicht jeden Einzelfall genau prüfen kann, im Zweifel zugunsten der Antragstellenden zu entscheiden. Auf die Idee scheint Frau K. allerdings gar nicht zu kommen. Seltsam, oder?
zum Beitrag25.07.2026 , 11:28 Uhr
Und hat "unsere Sicherheit auch am Hindukusch verteidigt" (Peter Struck) Mit bekanntem Ergebnis. Am Ende hat man die Afghan*innen schnöde im Stich gelassen und weigert sich jetzt sogar, entgegen vorherigen Zusagen ehemalige Mitarbeitende aufzunehmen. Zum Glück hat das Bundesverfassungsgericht gerade entschieden, dass das in dieser Form rechtswidrig ist.
zum Beitrag25.07.2026 , 11:11 Uhr
Weil wir inzwischen im 21. Jahrhundert leben und es so etwas wie ein allgemein verbindliches Völkerrecht gibt?
zum Beitrag25.07.2026 , 10:38 Uhr
Scheint Sie irgendwie zu stören, dass Einsätze der Bundeswehr demokratisch legitimiert sein müssen? Ihre Forderung nach einer "echten" Marine erinnert mich an Wilhelm zwo, der hat da auch von geträumt. Wie derartige Großmacht-Träume ausgehen, wissen wir.
zum Beitrag25.07.2026 , 10:17 Uhr
"Bei Afghanen entfällt der Grund des Abschiebeverbots aufgrund der Machtübernahme der Taliban"
Sie haben Recht, was aber nur beweist, wie menschenverachtend die derzeitigen Regelungen sind. Es herrscht kein offener Krieg mehr in Afghanistan, sondern Friedhofsruhe. Für Sie vielleicht interessant ist auch, dass seit Beginn dieses Jahres in Afghanistan ein neues Strafgesetzbuch in Kraft getreten ist:
www.proasyl.de/new...tz-in-afghanistan/
zum Beitrag25.07.2026 , 10:01 Uhr
Es gibt nicht nur die Unterdrückung und Verfolgung von Frauen und Mädchen, sondern auch die von ethnischen oder religiösen Gruppen. So z.B. die Hazara. Auch schwule Männer müssen um ihr Leben fürchten.
"wenn es sich 50% der Bevölkerung gut gehen lassen"
Was für eine Formulierung! Auch Männer und männliche Kinder unterliegen rigiden Verhaltens- und Kleidungsvorschriften, denen sie sich nicht entziehen können, unter Armut und Mangelernährung. Auch 48% der männlichen Bevölkerung sind Analphabeten. Ich will mit der Aufzählung dieser Punkte keineswegs die weit größere Unterdrückung von Frauen und Mädchen nicht relativieren, aber Ihre Darstellung geht an der Realität vorbei.
zum Beitrag24.07.2026 , 14:18 Uhr
Leider liegt der Kranz immer noch da, nehme ich an, es sei denn, es hat sich inzwischen jemand gefunden, der den Mut hatte, das Ding abzuräumen.
Was auch nicht unerwähnt bleiben sollte ist, dass Frau BM Prien die Rede gehalten hat, dieselbe Ministerin, die gerade vielen von Demokratie Leben! geförderten Projekten gegen rechts den Hahn abdreht.
zum Beitrag24.07.2026 , 14:04 Uhr
Wenn es wirklich so kommt, erhalten die AfD-Wählenden das, was sie verdienen, der demokratische Rest muss leider ins Exil gehen.
Sorry, aber da bleibt mir nur noch Sarkasmus.
zum Beitrag24.07.2026 , 13:47 Uhr
Zum Weiterbilden:
www.amnesty.de/inf...t/afghanistan-2024
zum Beitrag24.07.2026 , 13:44 Uhr
Die deutsche Regierung redet nicht mit den Taliban, sie kooperiert. Erkennen Sie den Unterschied?
zum Beitrag24.07.2026 , 13:43 Uhr
Eine rein rhetorische Frage Ihrerseits. Wenn es in Deutschland nordkoreanische Geflüchtete gäbe, dürfte man die genauso wenig abschieben wie afghanische Geflüchtete.
zum Beitrag24.07.2026 , 13:36 Uhr
Na dann ist ja alles gut. Wenn eine Mehrheit das will, was soll man da machen. Sch*** auf Mitmenschlichkeit und das ganze moralische Gedöns! Und wenn eine Mehrheit demnächst die Todesstrafe fordert, setzt die CDU um. Willige Vollstrecker des Volkswillens.
*Sarkasmus off*
zum Beitrag24.07.2026 , 13:21 Uhr
Achsel zucken und wegsehen. Können Sie machen. Oder diesen Artikel nochmal lesen:
taz.de/Abschiebung...hanistan/!6103798/
zum Beitrag24.07.2026 , 12:24 Uhr
Sehr witzig, Ihr Einwand. Wissen Sie, wie lange Kernkraft subventioniert wurde?
"Eine Betrachtung der reinen budgetwirksamen För- derungen der Jahre 1955 bis 2022 ergeben eine Fördersumme von insgesamt 112,1 Mrd. EUR (no- minal) bzw. 169,4 Mrd. EUR (real) "
Quelle: www.bundestag.de/r...90-21-pdf-data.pdf
zum Beitrag23.07.2026 , 12:10 Uhr
Ich lese aus den Kommentaren eine ganze Menge Schadenfreude heraus. Nebenbei wird dann gerne gleich alles, was im Verdacht steht, links oder woke zu sein mitabgeräumt.
Sollten wir nicht eher traurig sein, dass Menschen, die der Grund für den CSD/Pride March einigen sollte, sich gegenseitig fertigmachen, anstatt ihre Differenzen außen vor zu lassen in der Erkenntnis, wo der eigentliche Feind steht, nämlich rechts?
Ein erster Schritt wäre, sämtliche Israel-, Palästina- oder sonstige Nationalflaggen wegzulassen. Braucht kein Mensch.
zum Beitrag23.07.2026 , 11:33 Uhr
So wie das Wort "Reform" inzwischen gleichbedeutend ist mit Sozialabbau, so wird jetzt das allseits beliebte Wort "Bürokratieabbau" benutzt, um die Kontrollrechte der Bürger*innen gegenüber dem Staat und auch des Staates gegenüber der Privatwirtschaft zu beschneiden. Und alle klatschen Beifall, weil Bürokratieabbau irgendwie gut klingt. An dem, was wir Normalsterbliche jeden Tag an Bürokratie erleben, werden diese Vorhaben aber keinen Deut ändern.
zum Beitrag23.07.2026 , 11:00 Uhr
In dem Artikel geht es um Sachsen-Anhalt und wie es dazu kommen konnte, dass die AfD den Umfragen zufolge dort 40% erreicht.
"Deren Anteil bei den Bio-Deutschen dürfte ähnlich hoch sein, wie im Osten. Es gibt im Osten einfach noch immer weniger Migranten, die die Wahlen „verdünnen“."
Ehrlich gesagt finde ich diesen Satz und dessen Implikationen unterirdisch, weil er Wählende in "echte" und "unechte" Deutsche einteilt. Und in den ostdeutschen Bundesländern gibt es, so unterstellen Sie, eben mehr "echte" Deutsche, und die denken "konservativ und national".
Und doch, man sollte auf die "irgendwie komische" Vergangenheit schauen, und zwar bis weit in die Geschichte der DDR zurück. Ich verweise auf den Wikipedia-Eintrag zu Rechtsextremismus in der DDR. Von Beginn an wurden Kontinuitäten aus der Nazizeit und existierender Rechtsextremismus tunlichst totgeschwiegen. Es wäre höchste Zeit für eine Bewegung, wie es sie 1968 im Westen gab, um all das endlich aufzuarbeiten.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:13 Uhr
Die Logik, daraus den Schluss zu ziehen, rechts zu wählen, die müssen Sie mir erklären. Wollen Sie wirklich den Teufel (Neoliberalismus der vergangenen Jahrzehnte) mit dem Beelzebub AfD austreiben?
zum Beitrag23.07.2026 , 10:07 Uhr
"Und da kommt das Wahlverhalten ins Spiel."
Meinen Sie, wenn ich keine Hoffnung mehr habe, dass sich irgendwas bessert, handle ich maximal destruktiv? Ist das nicht etwas kindisch, nach dem Motto zu handeln, "Dann mache ich eben alles kaputt!" ?
zum Beitrag23.07.2026 , 10:04 Uhr
Ich wusste gar nicht, dass in Bayern die Grünen das Sagen haben. Muss mir entgangen sein...
Meines Wissens regiert in Ihrem (?) Bundesland vor allem eine Politik des "Mir san mir" und "Bayern zuerst", vertreten durch die CSU..
zum Beitrag23.07.2026 , 09:04 Uhr
Haben Sie mal in das Parteiprogramm der AfD geschaut? Dagegen ist das, was die anderen Parteien in den letzten Jahren gemacht haben - und ich kritisiere vieles davon entschieden - noch harmlos. Die AfD ist eine menschenverachtende und höchst gefährliche Partei, und der Beifall, den sie von leider zu vielen Menschen in diesem Land bekommt, ist auf Ressentiment gebaut. Was ich mich frage, wenn ich Ihre Beiträge lese, ist - was würden Sie vorschlagen? Bis jetzt plädieren Sie vehement dafür, die AfD zu beteiligen, um sie zu entzaubern. Aber haben Sie auch eine positive Vision oder gehen Sie einfach nicht mehr wählen, was die logische Konsequenz aus dem von Ihnen Geschriebenen wäre?
zum Beitrag22.07.2026 , 10:45 Uhr
Wer - aus welchen Gründen auch immer - rechts wählt, nimmt zumindest billigend in Kauf, dass Politik zu Lasten der Schwachen gemacht, also nach unten getreten wird. Wäre das nicht so, würde er/sie links wählen.
Durch Treten nach unten wird kein Zug pünktlicher kommen, keine Schule renoviert, keine bezahlbare Wohnung gebaut und kein Gesundheits- und Rentensystem gerechter, im Gegenteil. Ist den AfD-Wählenden aber offensichtlich egal. Und erzähle mir niemand, diese Leute wüssten das nicht. Stattdessen regieren Kleingeist und Missgunst, wo Solidarität und Empathie gefragt wären.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:42 Uhr
Das ist alles richtig, und auch ich fände es an der Zeit, dass der Blick auf den Widerstand gegen Hitler bzw. den Nationalsozialismus sich weniger stark auf den 20. Juli fokussiert, als es trotz neuerer Forschungen in der öffentlichen Wahrnehmung immer noch der Fall ist. Ein erster Schritt war die Einrichtung der begleitenden Ausstellung, die sich mit ihrem Ausbau 1989 zur Gedenk- und Bildungsstätte für den gesamten deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus weiterentwickelte.
Das alles ändert aber nichts an der Tatsache, dass es empörend ist, wenn die AfD sich als in der Tradition des Widerstands stehend zu profilieren sucht. Vielleicht konnten die anwesenden und sicher in der Situation überforderten Bundespolizisten nicht anders handeln, aber dass ein Nachfahre eines Widerständlers des Geländes verwiesen wurde, ist ein Skandal.
Ich hoffe sehr, dass irgendjemand den Mut aufbringt, den Kranz doch noch zu entfernen, und wenn es der Hausmeister ist.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:41 Uhr
Aus einem Offenen Brief der Familie Dietrich Bonhoeffers vom Oktober 2024, in dem sie sich klar gegen die Vereinnahmung durch Rechtsextreme stellt:
"Mit Entsetzen verfolgen wir, wie das Vermächtnis von Dietrich Bonhoeffer zunehmend von rechtsextremen Antidemokraten, Fremdenfeinden und religiösen Hetzern verfälscht und missbraucht wird. (...) Vor dem Hintergrund der weltweiten Zunahme von Intoleranz, Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, von Nationalismus und autoritären Tendenzen ist es uns wichtig, öffentlich klarzustellen: Dietrich Bonhoeffer hat zeit seines Lebens gegen einen Geist der Enge, der Unfreiheit, und der Ausgrenzung gekämpft. Dass die heutigen Feinde der Freiheit Dietrich Bonhoeffers Leben und Werk instrumentalisieren, um ihre Positionen zu rechtfertigen, ist an Zynismus nicht zu überbieten."
www.morgenpost.de/...effer-berufen.html
zum Beitrag21.07.2026 , 11:13 Uhr
Die von Ihnen aufgeführten Beispiele illustrieren perfekt, warum man so weitreichende Machtbefugnisse in einer Demokratie kritisch sehen sollte. Geheimdienste neigen dazu, ihre Kompetenzen maximal zu nutzen, wenn nicht sogar zu überschreiten. Da sollte man ihnen durch derartige Gesetze wie von Dobrindt geplant nicht noch zuarbeiten.
zum Beitrag21.07.2026 , 11:09 Uhr
" in Zukunft auch ohne US-Unterstützung"
Palantir sagt Ihnen etwas?
Aus dem Gesetz:
§ 93 - Gemeinsame Dateien mit ausländischen öffentlichen Stellen "Gemeinsame Dateien mit ausländischen öffentlichen Stellen (1) Der Bundesnachrichtendienst kann für den Austausch und die gemeinsame Auswertung von personenbezogenen Daten mit ausländischen öffentlichen Stellen gemeinsame Dateien errichten und führen oder sich an diesen beteiligen, wenn (...) 2. in dem Staat, dem die ausländische öffentliche Stelle angehört, die Einhaltung grundlegender rechtsstaatlicher Prinzipien gewährleistet ist."
Was die USA angeht, sind hinsichtlich des Abs. 2 doch erhebliche Zweifel angebracht, was aber aller Voraussicht nach die Geheimdienste nicht an der weiteren Zusammenarbeit hindern wird.
www.bmi.bund.de/Sh...ublicationFile&v=1
zum Beitrag21.07.2026 , 10:36 Uhr
ad 1: Lesen Sie hier: netzpolitik.org/20...wende-fuer-spione/
ad 2: Denken Sie noch einmal darüber nach. Na, kommen Sie drauf?
zum Beitrag21.07.2026 , 10:17 Uhr
"Wir sollen und wollen uns von den USA empanzipieren, dann brauchen wir einen fähigen Geheimdienstapparat - leider."
Und das tun wir mit freundlicher Hilfe von Peter Thiel et al? Ich sage nur Palantir.
Eine Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdienst und exekutive Befugnisse des Letzteren, wie sie jetzt geplant sind, wurden nach 1945 aus guten Gründen nicht erlaubt.
zum Beitrag21.07.2026 , 09:33 Uhr
"Wird die Verfassungswidrigkeit einer politischen Partei durch das Bundesverfassungsgericht festgestellt, ist mit der Feststellung die Auflösung der Partei oder des selbständigen Teiles der Partei und das Verbot, eine Ersatzorganisation zu schaffen, zu verbinden, § 46 Abs. 1 und Abs. 3 S. 1 BVerfGG. § 33 Abs. 1 Parteiengesetz (PartG) normiert das Verbot von Ersatzorganisationen und das Verbot, bestehende Organisationen als Ersatzorganisationen fortzuführen. Ersatzorganisationen sind danach Organisationen, die verfassungswidrige Bestrebungen einer nach Art. 21 Abs. 2 GG i.V.m. § 46 BVerfGG verbotenen politischen Partei an deren Stelle weiterverfolgen. Dabei ist nach dem Bundesverfassungsgericht zu berücksichtigen, ob die Ersatzorganisation „in der Art ihrer Betätigung, in der Verfolgung politischer Ziele, nach den in ihr wirksamen Kräften, nach dem Kreis der von ihr Angesprochenen, nach der politischen Haltung ihrer Anhänger und nach dem aus der zeitlichen Abfolge des Geschehens erkennbaren Zusammenhang die verbotene Partei zu ersetzen bestimmt ist“
Quelle: www.bundestag.de/r...D-3-021-21-pdf.pdf
zum Beitrag19.07.2026 , 10:28 Uhr
Wie kommen Sie auf die Idee, dass NGOs bisher keine Anträge auf Förderung stellen müssen? Und zu Ihrer zweiten Frage: NGOs werden nicht "vom Staat bezahlt", sondern erhalten u. U. eine Förderung, die aber nie die einzige Finanzquelle darstellt. NGOs leben auch von Spenden oder Mitgliedsbeiträgen und, das sei hier noch einmal extra erwähnt, von viel ehrenamtlichem Engagement.
zum Beitrag19.07.2026 , 10:16 Uhr
Auch das DRK ist eine NGO und erhält staatliche Förderung. Kann dann ja auch weg, oder?
zum Beitrag18.07.2026 , 10:37 Uhr
Herr Spahn wird vor die Gemeinde, äh, Partei treten und, sich dabei ein Tränchen aus den Augen wischend, auf den Apostel Paulus berufen. "Sind wir nicht allzumal Sünder?" Und die Partei wird ihm gut christlich vergeben.
zum Beitrag18.07.2026 , 10:17 Uhr
Immerhin plant das ZDF eine aspekte Sondersendung für heute Abend, in der angeblich auch die Macher der Anstalt zu Wort kommen. Ob auch Danger Dan und Igor Levitt? Fände ich gut.
zum Beitrag18.07.2026 , 08:27 Uhr
Sie setzen zwei vielfache Mörder mit Leuten gleich, die wegen schwerer Körperverletzung verurteilt wurden. Man muss die Liedzeile nicht gutheißen um zu bemerken, dass dieser Vergleich unsäglich ist.
zum Beitrag17.07.2026 , 12:30 Uhr
Nachtrag: Auch die Vorstellung, wie Milei Messi die Hand drückt, lässt mich schaudern.
zum Beitrag17.07.2026 , 12:29 Uhr
"der Größte aller Zeiten" - "Fußballer" hat der Verfasser dieses Artikels sicher absichtlich weggelassen, denn daraus würde dann, ups!, der "GröFaZ". Und mit dem möchte man den armen Messi dann doch nicht in einen Topf werfen. Besser wäre es gewesen, sich den Rest ("der Größte aller Zeiten") auch gleich zu sparen. Dieses scheinbar nicht totzukriegende Bedürfnis nach irgendwelchen "Größten aller Zeiten" sollte der Vergangenheit angehören. Und im Übrigen werden hoffentlich die Spanier gewinnen.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:55 Uhr
Von einigen Kommentierenden wird (teils mit deutlich wahrnehmbarer klammheimlicher Freude) der "Beweis" geführt, dass das SBGG nicht praxistauglich sei, das habe man ja schon immer gewusst. Einen anderen Weg geht eine Kommentatorin im Verfassungsblog, die eine Anpassung des StVollzG für unumgänglich ansieht, weil er, Zitat, "Relikt einer binären Rechtsordnung" sei. Einzelne Bundesländer haben sich hinsichtlich des Problems schon Gedanken gemacht und ihre Regelungen angepasst: "In jedem Fall ist eine Einzelfallentscheidung der Behörden vorgesehen, die – so etwa die Berliner Lösung – sowohl die „Persönlichkeit und [die] Bedürfnisse der Gefangenen“ als auch „die Erreichung des Vollzugsziels oder die Sicherheit oder Ordnung der Anstalt“ (§ 11 Abs. 2 StVollzG Bln) berücksichtigen soll."
Quelle: verfassungsblog.de/queer-im-gefangnis/
Es geht also nicht darum, das SBGG anzupassen bzw. gleich ganz abzuwickeln, sondern um eine Änderung der Gesetze, die in welcher Form auch immer die Frage der Geschlechtsidentität berühren. Es hat keiner gesagt, dass die Welt dadurch einfacher wird...
zum Beitrag17.07.2026 , 09:06 Uhr
"Nur den Mord an Ohnesorg Rechtskonservativen zuzuschustern, ist haltlos."
Nehmen Sie sich 5 Minuten:
www.ardmediathek.d...i1jZTM5NTY0OTE1OTk
zum Beitrag16.07.2026 , 14:26 Uhr
Sie verwechseln Anarchokapitalismus mit Anarchismus, der grundsätzlich antikapitalistisch und egalitär ist..
zum Beitrag16.07.2026 , 09:06 Uhr
Sagt Ihnen der Name Pol Pot was? Die Roten Khmer meinten auch, sie könnten die Kambodschaner mit Gewalt in eine Art Agrarkommunismus zwingen. Die Folge waren Millionen Tote. Solcherart "Menschheitsbeglücker" braucht kein Mensch.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:56 Uhr
Die AfD ist keine Naturgewalt, weswegen der Vergleich mit einem Erdbeben hinkt. Ein Erdbeben kann man nicht verhindern, die AfD schon, z.B. durch ein Verbot dieser Partei. Auch der Vergleich mit dem BSW leuchtet mir nicht ein. Die Wagenknecht - Partei ist ein Zwerg, die um ihre pure Existenz ringt, die AfD hingegen nähert sich, wenn es schlecht läuft, zumindest in ein paar Ostbundesländern der absoluten Mehrheit. Geben Sie denen einen Finger, werden die die ganze Hand nehmen. Das von Ihnen vorgeschlagene Konzept der Entzauberung ging schon einmal schief.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:42 Uhr
Warum? Können Sie das näher erläutern?
zum Beitrag16.07.2026 , 08:31 Uhr
"Dass er Mitglied der SED und ein Top-Agent der Stasi war, wie fünf Jahre vor seinem Tod bekannt wurde, führt jedoch nicht zu einer Neubewertung der Studentenbewegung. Denn eine Verwicklung des DDR Geheimdienstes kann nicht nachgewiesen werden." "Nach Bekanntwerden seiner Stasi-Tätigkeit (2009) erhärteten neue Ermittlungen, dass er (Kurras) Ohnesorg ohne Auftrag, unbedrängt und wahrscheinlich gezielt aus kurzer Distanz in den Hinterkopf geschossen hatte."
Quellen: NDR, Wikipedia
zum Beitrag15.07.2026 , 12:05 Uhr
Wohin diese unheilige Allianz aus Rechtskonservativen / rechter Presse und "gesundem Volksmepfinden" führen kann, wissen wir. Benno Ohnesorg, Rudi Dutschke - Opfer einer konzertierten Hetzkampagne.
zum Beitrag15.07.2026 , 09:50 Uhr
"Die Mehrheit bestimmt aber indirekt was Recht und Unrecht, indem es Volksvertreter durch Wahl legitimiert."
Wenn also die Mehrheit dafür ist, die Todesstrafe wieder einzuführen, dann machen wir das eben?
Auch Abgeordnete sind an Gesetze gebunden, die nicht willkürlich geändert werden können, Stichwort Länder- oder Bundeszuständigkeit, und erst recht nicht, wenn sie dem GG widersprechen.
zum Beitrag15.07.2026 , 09:42 Uhr
Na dann können wir uns ja den ganzen Sch*** gleich ganz schenken. Ihr zunehmend nihilistischer Standpunkt macht jede weitere Diskussion überflüssig. Ich würde mir ein einziges Mal etwas Konstruktives von Ihnen wünschen anstelle des andauernden "Hat eh alles keinen Sinn."
zum Beitrag15.07.2026 , 09:24 Uhr
Ich lehne wie Sie diese Art der Argumentation ab, möchte aber all die von Ihnen genannten Beispiele nicht mit einer vollkommen hirnlosen Aktion wie die einer Brandstiftung gegen die Bahninfrastruktur gleichsetzen. Das ist nicht (auch in meinen Augen legitimer) ziviler Ungehorsam, sondern schlicht dumm und kontraproduktiv. Zudem werden Menschen gefährdet, und an diesem Punkt setze ich eine klare Grenze. Haben Sie den Bekennerbrief gelesen? Er ist völlig wirr und quillt regelrecht über vor Selbstüberschätzung und Selbstgewissheit. (Zitat: "Für die Menschen in den Ballungszentren wird die Umstellung zu Beginn hart, unbequem und gefährlich, aber wir werden es schaffen.")
zum Beitrag14.07.2026 , 17:51 Uhr
Interessante Wahrnehmung Ihrerseits. Der Verfasser des obigen Artikels schreibt:
"Deshalb reichen Posts dort nicht, um einen Anschlag einer linksextremistischen Gruppe zuzuschreiben. Sie begründen allenfalls einen Verdacht."
Nirgendwo schließt er eine mögliche Tat durch Linksextremisten aus.
Die FAZ hingegen weiß es schon genau,
„Hier ist eine weitere linksextreme, ökoterroristische Gruppe am Werk.“
Und wer urteilt da jetzt vorschnell und selektiv?
zum Beitrag14.07.2026 , 17:10 Uhr
Die Bereiche Bildung, Kultur, Medien z.B. sind Ländersache. Allein damit kann man schon jede Menge Unheil anrichten, und zwar ganz legal.
zum Beitrag14.07.2026 , 16:42 Uhr
Wir sollten nochmal über Demokratie reden. Aus Unrecht wird nicht automatisch Recht, nur weil eine Mehrheit es befürwortet.
zum Beitrag14.07.2026 , 16:30 Uhr
"Die AfD kann auch nichts dafür das Merkel meinte "wir schaffen das" und dann jahrelang nichts auf die Kette brachte das wir es schaffen..."
Es ärgert mich, dass das wieder und wieder behauptet wird. Auch wenn es hie und da geruckelt hat und noch lange nicht alles wunderbar ist, so haben wir es doch geschafft und sollten stolz darauf sein. Es gibt keine vollen Turnhallen mehr, es sind auch keine Slums entstanden, die meisten Geflüchteten sind inzwischen gut integriert und gehen einer geregelten Arbeit nach. Natürlich ist immer noch Luft nach oben, aber anstatt die immer wieder gleiche Schwarzmalerei zu betreiben, sollte man lieber daran arbeiten, dass das, was noch nicht gelungen ist, angepackt wird. Stattdessen langweilen sich auf Herrn Dobrindts Geheiß Bundespolizisten gesetzwidrig an den deutschen Grenzen, um das verhetzte Volk ruhigzustellen. Wie man weiß, vergebens.
zum Beitrag14.07.2026 , 16:16 Uhr
Nach Lektüre des ziemlich wirren Bekennerschreibens komme ich zu dem Schluss, dass der/die Verfasser*in(nen) sich entweder vollkommen aus der Realität ausgeklinkt hat/haben, oder aber, dass es in der Absicht geschrieben wurde, die wirklichen Klimaaktivist*innen zu diskreditieren. Aber ganz gleich, wer verantwortlich für den Brand ist und wer das Schreiben verfasst hat, am Ende nutzen solche Aktionen und "Manifeste" in jedem Fall Jenen, die schon immer wussten, dass "die Antifa" / Linke / Klimaaktivist*innen die wahre Gefahr darstellen.
zum Beitrag13.07.2026 , 20:50 Uhr
Nein, habe ich nicht absichtlich vergessen, und liefere ich gerne nach:
"In allen Gehaltsstufen kommen monatlich knapp 170 Euro Zulage sowie ein jährlicher Bonus hinzu, im Schnitt der vergangenen Jahre rund 4360 Euro. Zuletzt betrug die jährliche Bonuszahlung, die Urlaubs- und Weihnachtsgeld ersetzt, mehr als 4730 Euro. Bei einem gängigen Werker-Gehalt von gut 4100 Euro betrug die Jahressumme somit zuletzt rund 56.000 Euro brutto. Auf zwölf Monate verteilt wären das knapp 4670 Euro. Für Nacht- und Sonntagsarbeit gibt es darüber hinaus Zuschläge."
Quelle: Capital.de
Ändert für mich allerdings wenig. Die Argumentation, es liege an den zu hohen Löhnen lenkt mMn nur vom Versagen und den kriminellen Machenschaften der Führungsebene ab. Stichwort Dieselskandal www.ndr.de/nachric...selbetrug-100.html
zum Beitrag13.07.2026 , 12:00 Uhr
Es ist gut, Rassismus zu benennen, wenn man ihm begegnet. In einer Sache allerdings hätte ich eine Nachfrage. Frau Zaheer sagt:
"Auch hatten viele das Gefühl, sie müssten Themen etwa aus ihren Communitys oder solche, die Rassismus oder Migration betreffen, selbst angehen, also zu unfreiwilligen Expert*innen werden. Eine Person hat etwa berichtet, dass sie an ihrem ersten Praktikumstag gefragt wurde, ob sie nicht etwas zum Ramadan machen wolle,"
Kann ich verstehen. Nervt. Aber: Heißt es nicht andererseits, Nicht-Betroffene sollten sich nicht zu Sprecher*innen machen, beziehungsweise könnten aus mangelnder Expertise gar nicht mitreden? Ein Dilemma, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
zum Beitrag13.07.2026 , 10:09 Uhr
"Produktionsmitarbeiter sind – wie der Großteil der VW-Beschäftigten – meist in den Stufen 7 bis 9 des Haustarifs. Damit verdienen sie ein Brutto-Monatsgehalt von knapp über 3.900 bis rund 4.300 Euro monatlich."
Quelle: Chip
"VW- und Porsche-Chef Oliver Blume hat im vergangenen Jahr trotz Gehaltsverzichts mehr verdient. Einschließlich Altersvorsorge und variabler Vergütung für mehrere Jahre erhielt er 2024 knapp 10,35 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht des Konzerns hervorgeht. Das sind 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr, als es 9,7 Millionen waren."
Quelle: t-online
Und nun noch O-Ton Blume zum Geschäftsbericht 2025:
"„2025 haben wir die neue Kraft der Volkswagen Group auf die Straße gebracht. Und unser Unternehmen in zunehmend globalem Gegenwind stabil in der Spur gehalten. (...) Unsere Substanz ist robust, unsere Zukunftsprogramme wirken."
Quelle: Volkswagen-Group
Ich denke, Zahlen und Aussagen sprechen für sich.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:13 Uhr
Meistens schätze ich Ihre Beiträge. Hier aber denke ich, sind Sie dem herrschenden Verdachtssyndrom auf den Leim gegangen. Die Montagskranken wird es immer geben, aber sie sind, anders als gerne kolportiert, da Mensch allzu leicht der subjektiven Wahrnehmung glaubt, nicht das wirkliche Problem. Ich zitiere aus dem obigen Artikel:
"„Es sind nicht die kurzen Erkältungen, die das Gesundheitssystem finanziell belasten“, erklärte Anne-Kathrin Klemm, Verbandsvorständin der BKK. Lange Ausfälle gebe es vor allem durch psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen. Nötig sei eine ernsthafte Debatte über eine Präventionsstrategie für psychische Erkrankungen – und das nicht nur in der Arbeitswelt."
Und was macht unsere Regierung? Kürzt bei den Psychotherapeuten und Präventionsmaßnahmen (Zuletzt: Abschaffung des Hautkrebs-Screenings)
zum Beitrag11.07.2026 , 16:55 Uhr
Wenn ich den Namen Matthias Greffrath lese, denke ich immer zuerst an den Anfang der Neunziger in der Anderen Bibliothek erschienenen Band Montaigne. Ein Panorama. (AB 85), der in Bleisatz gesetzt war, schon damals natürlich ein Anachronismus. Insofern steht der Autor des Beitrags selbst für "Es gibt sie noch..."
Überlassen wir das Wort aber Montaigne selbst:
"„Unser Geist ist ein Arbeitsgerät, unruhig, gefährlich und vermessen, ein gefährliches Schwert, gefährlich auch für den, der es trägt, wenn er die Waffen nicht ordentlich und vorsichtig zu gebrauchen versteht.“
zum Beitrag11.07.2026 , 16:21 Uhr
In Vergewaltigungsprozessen geht es nicht nur um Indizien und Beweise, sondern auch um Glaubhaftigkeit der Darstellung des Tathergangs. Meistens ist es ja nicht so, dass ein unbekannter Täter hinter einem Gebüsch hervorspringt, sondern es sich um Taten innerhalb einer Beziehung oder im Bekanntenkreis handelt. Dabei verstecken sich Täter hinter Schutzbehauptungen wie der, die Frau hätte nicht klar verneint. Das wird ihnen mit der Neuregelung erschwert.
Nach Einschätzung u.a. des Deutschen Juristinnenbundes und eines Gremiums des Europarats, das die Umsetzung der Istanbul Konvention überprüft, genügt das deutsche Recht außerdem nicht in Gänze der Istanbul Konvention, in der eindeutig geregelt ist, Zitat:
"insbesondere der in Absatz 2 enthaltenen Anforderung, dass die Einwilligung freiwillig und als Ergebnis des freien Willens der Person im Kontext der Begleitumstände erteilt werden muss."
rm.coe.int/report-...ication/1680a86937
www.djb.de/presse/...men/detail/st24-40
Darüber hinaus sind die Forderungen von Frauenhäusern natürlich ebenfalls sinnvoll und stehen auch keineswegs im Widerspruch zu der geplanten Neuregelung des Strafrechts..
zum Beitrag11.07.2026 , 12:56 Uhr
Er ist alt und braucht das Geld. Da muss die gefühlte Überzeugung schonmal zurückstehen.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:52 Uhr
Den winkenden Deutschen am Bahnhof habe ich genauso misstraut wie den Beifall klatschenden Deutschen auf ihren Balkonen. Bei beidem handelte es sich mMn um selbstbesoffene, folgenlose Sentimentalität ähnlich der schwarzrotgoldenen Euphorie anno 2006. Echte Solidarität sieht anders aus und ist nicht so kurzlebig wie von Ihnen gezeichnet. Es gibt Untersuchungen darüber, was uns am Ende weiterbringt, Konkurrenz oder Zusammenarbeit. Überraschung: es ist Letztere. Dazu muss man sich nur überlegen, ob man kurzfristigen persönlichen Gewinn langfristiger gesamtgesellschaftlicher Prosperität und Zufriedenheit vorzieht.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:33 Uhr
Manche Leute (meistens Männer) scheinen sich ernsthaft bedroht zu fühlen durch eine "Nur Ja heißt Ja"-Regelung. Was ist das Problem?
zum Beitrag10.07.2026 , 22:50 Uhr
Das Bundesverfassungsgericht kann nicht von sich aus tätig werden. Dazu müsste man Karlsruhe erstmal beauftragen und entscheiden lassen. Das ist bis jetzt nicht geschehen.
zum Beitrag10.07.2026 , 10:11 Uhr
"Dass Reiche die Interessen der Bürger (die die Klimamaßnahmen bezahlen müssen) und die Interessen der Industrie (auch der fossilen) vertritt, sollte selbstverständlich sein."
Frau Reiche vertritt ausschließlich die Interessen der fossilen Industrie. Denn verpasster Klimaschutz wird teuer:
"Zusammengenommen entsteht zwischen 2025 und 2050 aufsummiert ein Wertschöpfungsverlust (gemessen am preisbereinigten BIP) in Höhe von ca. 690 Mrd. Euro. (...) Bis 2030 sind die Verluste noch sehr niedrig. Im Zeitraum 2031 bis 2040 reduziert sich das BIP durch die Klimakrise um insgesamt 200 Mrd. € und in den nachfolgenden zehn Jahren kommen weitere 460 Mrd. € hinzu."
Und wer zahlt, in € und Toten? Dreimal dürfen Sie raten... Aber die Lage ist nicht vollkommen hoffnungslos:
"Die Klimaanpassungsmaßnahmen wirken für sich genommen durch ihren investiven Charakter positiv auf die Wertschöpfung: Das reale BIP fällt bis 2050 um insgesamt 600 Mrd. € höher aus. Allerdings reichen die Summen nicht aus, um die Kosten des Klimawandels vollständig aufzufangen. Bis 2050 verbleiben noch Verluste von insgesamt 90 Mrd. €
Quelle: papers.gws-os.com/...archreport25-1.pdf
zum Beitrag10.07.2026 , 09:48 Uhr
Keine Ahnung, wo Sie diese Zahl her haben. Korrekt ist:
"Konkret haben sich der Bundeskanzler, der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und der Bundesfinanzminister darauf geeinigt, dass neue Kraftwerkskapazitäten im Umfang von bis zu 4 mal 2,5 GW als H2-ready Gaskraftwerke im Rahmen der Kraftwerksstrategie kurzfristig ausgeschrieben werden, die ab einem 2032 festzulegenden Umstiegsdatum zwischen 2035 und 2040 vollständig auf Wasserstoff umstellen sollen."
Quelle: www.bundeswirtscha...erksstrategie.html
"Im Rahmen der Kraftwerksstrategie werden in einem ersten Schritt noch in diesem Jahr 12 Gigawatt (GW) neue, steuerbare Kapazität ausgeschrieben. Sämtliche Kraftwerke, die im Rahmen der Kraftwerksstrategie gebaut werden, werden wasserstofffähig sein und spätestens bis zum Jahr 2045 vollständig dekarbonisieren. "
Quelle: www.bundeswirtscha...erksstrategie.html
zum Beitrag07.07.2026 , 10:37 Uhr
Ein Land, das mit Fußball wenig am Hut hat und den Pokal nur gewinnen wollte, weil: MAGA, fliegt verdientermaßen raus. Kleine Sünden bestraft der Fußballgott sofort, heißt es, und ich stelle fest: große manchmal auch ;-)
zum Beitrag03.07.2026 , 10:38 Uhr
Ziemlich böswillige Interpretation basierend auf einem pessimistischen Menschenbild, würde ich sagen. Dass es Menschen gibt, die ohne Blick auf den eigenen Vorteil ein aus ihrer Sicht sinnvolles Projekt unterstützen, scheint Ihnen unvorstellbar zu sein. Die Banken sollen durch Direktkredite ja gerade außen vor bleiben. Jedes Crowdfunding basiert auf dem Prinzip und Kapitalgebende sind sich des Risikos bewusst. Was an dem Syndikat Ihrer Meinung nach ominös ist, müssten Sie noch erklären.
zum Beitrag02.07.2026 , 13:41 Uhr
Da hilft außer einer Klage beim BVerfG vielleicht auch das: www.syndikat.org/
zum Beitrag02.07.2026 , 10:45 Uhr
Ich frage mich, was hierzulande falsch läuft. Die Preise der Tankstelle des Ortes in Frankreich, in dem ich meinen Urlaub verbracht habe, änderten sich während der gesamten Zeit nicht um einen Zehntelcent, obwohl es meines Wissens keinen Benzinpreisdeckel gibt. Allerdings werden die Anbieter von der Wettbewerbsbehörde stärker kontrolliert und es wurden auch schon Sanktionen verhängt, während das deutsche Kartellamt immer noch prüft.
zum Beitrag02.07.2026 , 10:14 Uhr
Ich würde sagen, die Strategie der Umarmung (Stichwort "besorgte Būrger") ist gescheitert, genauso wie ein demokratischer Diskurs mit Gläubigen und Überzeugungstätern, wie sie auf einem AfD-Parteitag zu erwarten sind, nicht möglich ist.
zum Beitrag30.06.2026 , 12:24 Uhr
Da wir die Platane selbst schneiden, ist mir das Problem bewusst . Mit Atemmaske und passender Kleidung bekommt man das aber gut in den Griff.
Natürlich gibt es auch andere in Frage kommende Bäume und inzwischen auch Listen, welche davon hitze- und trockenheitstolerant sind.
zum Beitrag29.06.2026 , 13:02 Uhr
Steile These. Ich liebe meine vor 30 Jahren gepflanzte Platane, die Jahr für Jahr brav ihre Funktion als kühlende Schattenspenderin in unserem Hof erfüllt. Und wenn Sie es wissenschaftlicher mögen: www.wsl.ch/de/news...ei-extremer-hitze/
zum Beitrag29.06.2026 , 12:52 Uhr
So einfach ist es nicht. Man muss auch andere Kriterien einbeziehen, z.B. das Maß der Bodenversiegelung. Und das ist in Kroatien um einiges niedriger als in Deutschland.
"ifo Schnelldienst 3/2014 – 67. Jahrgang – 13. Februar 201461Im Blickpunkt In der Interaktion der Effekte von Bodenversiegelung und Klimawandel zeigt sich einmal mehr die hohe Komplexität des Umweltsystems, in dem wir leben. So verliert der Bo- den durch Versiegelung auf der einen Seite seine Fähigkeit der Kohlenstoffspeicherung, was in letzter Konsequenz den Klimawandel sogar beschleunigt. Auf der anderen Seite kann ein versiegelter Boden seine Funktion als »Puffer« ge- gen Klimawandelfolgen nicht mehr wahrnehmen und ver- stärkt damit dessen negative Folgen, wie beispielsweise verstärkte Überschwemmungsgefahr bei Starkregen oder verstärkte Hitzewellen im Sommer"
Quelle: www.ifo.de/DocDL/ifosd_2014_03_7.pdf
zum Beitrag29.06.2026 , 10:30 Uhr
Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob Ihr Kommentar ironisch gemeint ist oder nicht.
Die Berichterstattung über die gerade stattfindende Klimakatastrophe ist kein Stoff für Boulevard-Journalismus, die nur von den "wirklich wichtigen" Themen ablenkt, sondern eine Überlebensfrage nicht nur der Menschheit. Damit will ich nicht sagen, dass die von Ihnen genannten Themen nicht auch wichtig sind, nur können wir nicht einfach zum Business as usual zurückkehren. Aber vielleicht habe ich Sie ja missverstanden und genau das ist Ihr Punkt?
zum Beitrag29.06.2026 , 10:01 Uhr
Für die fußballbegeisterten Iraner:innen tut mir das Ausscheiden leid, dem Regime hingegen gönne ich es von Herzen.
Als Alternativprogramm empfehle ich allen den im Iran verbotenen Spielfilm "Offside" von Dschafar Panahi aus dem Jahr 2006.
zum Beitrag25.06.2026 , 14:34 Uhr
Aus welchen Töpfen das bezahlt wird, darüber kann man reden, das ist aber nicht, wovon Frau Sehnefeld spricht.
zum Beitrag25.06.2026 , 14:31 Uhr
Jeder mit der AfD zusammen gefasste Beschluss verschafft dieser Partei vermeintlich Legitimation und treibt die Abschaffung der Demokratie voran. Wenn das ist, was uns erwartet, dann gute Nacht, Deutschland!
zum Beitrag25.06.2026 , 09:24 Uhr
Gelebte Demokratie scheint der CDSU ein Dorn im Auge zu sein. Anders lässt sich dieses Abstimmungsverhalten nicht interpretieren. Die CDU in Meck-Pomm übt schonmal ihre Rolle als Junior-Partnerin der AfD ein. Hauptsache, nach der Wahl noch irgendwie mitregieren scheint die Devise. Oder aber Herr Pantisano hat recht, und sie sind Überzeugungstäter. Die Frage ist: was ist schlimmer?
zum Beitrag25.06.2026 , 08:45 Uhr
„ Wer noch nie eingezahlt hat oder weniger als herausgenommen, da sollten aufschiebbare Behandlungen auch aufgeschoben werden.“
Unser Sozialversicherungssystem ist ein SOLIDAR-System. Das heißt, auch Menschen, die aus welchen Gründen auch immer wenig oder nichts eingezahlt haben, erhalten dieselben Leistungen wie alle anderen in der GKV Versicherten, und das ist gut so. Ich empfinde Ihre Vorschläge als zynisch.
zum Beitrag31.05.2026 , 09:42 Uhr
Genau so ist es. Mein Traum: ein einwöchiger Generalstreik dieser 20-30 % Vielleicht würde das den Einen oder die Andere, die den Mist der AfD nachplappern zur Besinnung bringen?
zum Beitrag30.05.2026 , 17:59 Uhr
Auch wenn ich den Unterstellungen von @Gerald Müller nicht folge, muss ich Ihrer Argumentation doch widersprechen, wenn Sie schreiben:
"Das ist kein Widerspruch. Die Verantwortung Öl als fossile Energieträger zu nutzen liegt bei den importierenden Nationalstaaten und nicht bei Norwegen."
Würden Sie das so auch stehenlassen, wenn es um den Verkauf von Waffen geht? Nur der Käufer steht in der Verantwortung, nicht aber der Verkäufer? Diese Haltung halte ich für moralisch doch recht fragwürdig. Dass Deutschland deshalb trotzdem nicht aus dem Schneider ist, versteht sich dabei von selbst.
zum Beitrag29.05.2026 , 13:41 Uhr
"Millionen Einwanderer" - Wenn Sie sich die Wanderungsstatistik ansehen, wird's gleich viel weniger dramatisch als von Ihnen suggeriert. Abgesehen von den Jahren 2015 und 2022 bewegt sich der Zuwanderungssaldo Nichtdeutscher jeweils im mittleren 6-stelligen Bereich, in den genannten Jahren 2015 und 2022 waren es 1,15 bzw. 1,5 Mio. www.destatis.de/DE...sland-jahr-02.html
Was das alles für die Bevölkerungsentwicklung bedeutet, können Sie hier nachlesen: www.destatis.de/DE...ahl.html?nn=238640
Letztendlich müssen wir uns entscheiden was wir wollen: Zuwanderung, was bedeutet, dass wir in soziale Infrastruktur und Qualifizierung der Zuwandernden investieren müssen, oder Abschottung mit allen demografischen Folgen. An der Vorstellung, Deutschland könne sich die Rosinen herauspicken und nur Fachkräfte ins Land lassen, sind schon andere gescheitert. Es gibt attraktivere Länder.
zum Beitrag29.05.2026 , 11:45 Uhr
Das Augenmerk abzulenken vom randalierenden rechten Mob („Niederlande den Niederländern! Das eigene Volk geht vor!“„wir sind die Niederlande!“ „Gegen das Pack hier hinter uns“) hin zu den als gefährlich und gewaltbereit etikettierten Migranten - obwohl wenig elegant funktioniert's immer wieder, das sieht man an den Antworten auf Ihren Post.
Der Begriff "Sorgen" oder "besorgt" verbrämt nur noch schlecht die rassistischen Ressentiments gegen Geflüchtete, die sich in den europäischen Bevölkerungen immer mehr verbreiten. Dagegen hilft nur mehr Begegnung mit realen Menschen und weniger Ausgrenzung und vielleicht einfach mal der Versuch eines Perspektivwechsels. Stellen Sie sich vor, Sie wären derjenige, der in einem Wohnheim sitzt, vor dem ein Mob randaliert. Wie würden Sie sich fühlen?
zum Beitrag29.05.2026 , 09:42 Uhr
Habe gerade einmal den Mietspiegel 2026 in meiner kleinen Großstadt nachgesehen: 14,81 €/qm...
zum Beitrag28.05.2026 , 15:17 Uhr
Ich bekomme auf taz.de nie Werbung angezeigt 😊
Und ich google schon seit Jahren nicht mehr, sondern gründle mit DuckDuckGo
zum Beitrag28.05.2026 , 15:14 Uhr
„…dass die Berliner Verkehrsbetriebe für jedes legale Unternehmen Werbung machen darf und zwar ohne dass sich die Politik einmischt.“
Wie anders soll ich das verstehen?
zum Beitrag27.05.2026 , 17:40 Uhr
Sie haben Recht. Weshalb ich mal nachgeschaut habe, wer die Partner sind. Laut BVG sind es: - Berliner Fenster - WallDecaux - DIE DRAUSSENWERBER GmbH
Beschwerden also gerne dorthin richten ;-)
zum Beitrag27.05.2026 , 17:33 Uhr
Ich verstehe die (sicher gut gemeinte) Argumentationslinie nicht. Die BVG ist nicht verpflichtet, für alles und Jeden*n zu werben. Vielleicht wäre sie stattdessen gut beraten, die "externen Partnern" zu wechseln?
zum Beitrag27.05.2026 , 17:29 Uhr
An keiner Stelle plädiert die Verfasserin des Artikels für ein staatliches Werbeverbot, sondern erinnert daran, dass die BVG eine Verantwortung hat und keineswegs eine Verpflichtung, für jedes Produkt Werbung zu machen. Dieser Verantwortung wird sie nicht gerecht.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:13 Uhr
Was für ein Unsinn! Meinen Sie wirklich, ohne die Migration seit 2015 gäbe es mehr Wohnungen und Kitaplätze, wäre die Rente sicherer, würde das Gesundheitssystem 1a funktionieren, die Reallöhne wären gestiegen und die über allem dräuende Klimakrise fände auch nicht statt?
zum Beitrag27.05.2026 , 10:47 Uhr
Definiere: konservativ.
Wenn konservativ bedeutet zu hoffen, dass alles so bleibt wie es ist, beziehungsweise war ("autogerechte Städte"), führt es in eine Sackgasse, deren Ende zu sehen zu Viele sich leider weigern. Für die SPD und auch die restlichen bürgerlichen Parteien sollte es darum gehen, eine positive Zukunftsvision zu entwickeln, anstatt sich an den Untergangsszenarien und dem rückwärtsgerichteten Kulturpessimismus der AfD zu orientieren.
zum Beitrag27.05.2026 , 10:32 Uhr
Wie bitte? Die CDSU geht gerade nach links? Habe ich da was nicht mitgekriegt?
zum Beitrag27.05.2026 , 10:31 Uhr
Rechts der Mitte wird es gerade ziemlich eng, weil alle meinen, das wäre die Rettung. Gesellt sich da auch noch die SPD hinzu, wird sie die erste sein, die über die Klinge springt, und das mit Recht. Wozu braucht es eine rechte SPD?
zum Beitrag24.05.2026 , 13:17 Uhr
„ ES GIBT KEIN WORT FÜR ALLE WÖRTER
E s gibt kein Wort für das Gefühl, das ein Kind empfindet, wenn e s zum ersten Mal in einer Sprache, die nicht seine erste ist, die eigene Geschichte erzählen darf. In der Geschichte lebt das Kind i n einem Land, in dem seine erste Sprache nur von wenigen gesprochen wird. Auf dem Schulweg begegnen ihm Orks. Und es ist jemand da, der die Geschichte liest und fragt: »Hast du noch eine?« Ich war dieses Kind, und es war ein Deutschlehrer, der meinen ersten zaghaften Textversuchen auf Deutsch mit jener Frage begegnet ist. Er ermutigte mich, noch mehr zu erzählen und auf Deutsch.“
aus einer Rede von Saša Stanišić anlässlich der Preisgala MEGAFON 2022 für Sprachbildung und Sprachförderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
zum Beitrag24.05.2026 , 13:00 Uhr
Auch welche Prioritäten ich setze, hat etwas mit Sozialisation und Bildungsstand zu tun.
zum Beitrag22.05.2026 , 13:00 Uhr
Also „Weitergehen! Es gibt hier nichts zu sehen!“?
zum Beitrag22.05.2026 , 12:58 Uhr
Neutralitätsgebot bedeutet nicht, dass man sich undemokratischen Parteien und Entwicklungen nicht offensiv entgegenstellen soll, und genau das tut Arne Semsrott.
zum Beitrag22.05.2026 , 11:20 Uhr
Na dann machen wir uns mal an die Arbeit, anstatt die Mittel für Integrations- und Sprachkurse zu kürzen oder Lehrer*innenstellen zu streichen !
zum Beitrag22.05.2026 , 11:13 Uhr
„Ich kenne etliche Leute…“
Das ist dann nicht subjektiv?
zum Beitrag22.05.2026 , 11:10 Uhr
Waren Sie in der letzten Zeit mal im Krankenhaus? Wissen Sie, wer von der Reinigungskraft bis zu den Ärzten dort arbeitet? Und kennen Sie das deutsche Geburtendefizit 2025? Es starben 352000 mehr Menschen als geboren wurden. Wenn es „Belastungsgrenzen“, sprich: fehlende Kitaplätze oder Wohnungen gibt, ist das nicht eine Frage von zu hoher Zuwanderung, sondern von Staatsversagen.
zum Beitrag20.05.2026 , 17:56 Uhr
Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass die Autorin *weiß* kursiv schreibt. Das hat seinen Grund.
Ich zitiere:
"Weiß" und "Weißsein" bezeichnen ebenso wie "Schwarzsein" keine biologische Eigenschaft und keine reelle Hautfarbe, sondern eine politische und soziale Konstruktion. Mit Weißsein ist die dominante und privilegierte Position innerhalb des Machtverhältnisses Rassismus gemeint, die sonst zumeist unausgesprochen und unbenannt bleibt. Weißsein umfasst ein unbewusstes Selbst- und Identitätskonzept, das weiße Menschen in ihrer Selbstsicht und ihrem Verhalten prägt und sie an einen privilegierten Platz in der Gesellschaft verweist, was z.B. den Zugang zu Ressourcen betrifft.“
Quelle: weranderneinenbrun...9/15/weisweissein/
Es geht nicht um Hautfarbe. Das macht die kursive Schreibweise deutlich .
zum Beitrag19.05.2026 , 10:27 Uhr
Eine Kommission aus Experten konstatiert, dass die Regierung zu wenig tut, um uns gegen den Klimawandel zu schützen, und hier beginnen sofort einige Floristen, Nebelkerzen zu werfen. Die Behauptung (Argumentation kann man das nicht nennen), dass "die Anderen" alle weitermachen wie bisher und Deutschland allein ja sowieso nichts tun könne, bewegt sich genauso auf Sandkasten-Niveau wie jene, dass die Bevölkerung unter einer konsequenten Klimapolitik leiden würde und es ihr nicht zuzumuten wäre. Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, gegen diese gebetsmühlenartige Wiederholung des Immergleichen anzuargumentieren. Ich empfehle stattdessen dieses Interview mit Nils Kumkar: www.geistes-und-so...elkerzen-2942.html
zum Beitrag17.05.2026 , 16:22 Uhr
Ja und Nein. Ja, weil die Arbeiterschaft (falls es die in der überlieferten Bedeutung überhaupt noch gibt), den rechten Rattenfängern auf den Leim geht und damit gegen sich selbst wählt, nein, weil die SPD ihrer ehemaligen Klientel kein überzeugendes Angebot mehr macht. Ein bisschen Klassenkampfrhetorik am 1. Mai auf dem Marktplatzgenügt nicht, um die Wählenden bei der Stange zu halten und ist genauso wenig überzeugend wie die allzu durchsichtige Rollenverteilung in Good Cop ( Bullshit!-Bas) und Bad Cop (Sparen!!-Klingbeil)
zum Beitrag17.05.2026 , 16:04 Uhr
Geht mir ähnlich. Auf der einen Seite der Theke die mit dem Geld, auf der anderen Seite jene, die auf ein paar Brosamen von Ersteren hoffen, indem sie denen Vulva-Seifen und Kakerlaken aus Kronkorken verkaufen oder total authentisch Mokka servieren. Auch die den Artikel bebildernden Fotos sind entlarvend. Da die (zumindest auf den ersten Blick) *weißen* Kund*innen, dort PoC als Dienstleister*innen. Aber ist sicher nur Zufall...
zum Beitrag17.05.2026 , 15:08 Uhr
Spannender Artikel.
Was mir am gezeichneten Bild ein bisschen fehlt, ist die weniger glitzernde Peripherie dieses Riesenlandes. Wie leben zum Beispiel die Menschen am "A**** des Huhns" Yunnan? (Warum das so heißt, erklärt sich bei einem Blick auf die Karte Chinas: www.mapsof.net/upl..._location_map.png) - nur um nicht einmal mehr die unterdrückten Bevölkerungen im "Autonomen Gebiet Tibet" oder des "Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang" anzuführen.
Der Wohlstand mancher, ganz sicher nicht der Mehrheit der Chines*innen wird mit Unfreiheit und sozialer Überanpassung erkauft, bezahlt auch von Heeren von Wanderarbeiter*innen, die ihre Kinder über Monate nicht sehen, weil sie der Arbeit hinterherziehen müssen und Unterdrückung und Ausbeutung von Minderheiten.
Lassen wir uns nicht blenden. China kann kein Vorbild sein.
zum Beitrag15.05.2026 , 12:24 Uhr
Als ich die Überschrift des Artikels - "Die Demokratie schützt sich zugrunde" - las, dachte ich, es ginge darum, dass immer noch kein AfD-Verbotsverfahren angestrengt wird, weil zu viele Demokrat*innen argumentieren, ein Verbot sei undemokratisch beziehungsweise die vom Gesetzgeber errichteten Hürden seien zu hoch, um jemals Aussicht auf Erfolg mit einem Verbotsantrag zu haben.
pruef-demos.de/
Aber weit gefehlt! Kritisiert wird stattdessen die 5%-Hürde. In meiner kleinen Großstadt kann man gerade live beobachten was geschieht, wenn x Kleinstparteien im (Stadt-) Parlament sitzen: Eine Einigung und Koalitionen werden immer schwieriger, weil jede Partei ihr Steckenpferdchen reitet, und in Folge können stabile Mehrheiten kaum noch hergestellt werden. Finde ich nicht erstrebenswert.
zum Beitrag15.05.2026 , 09:22 Uhr
Die Pathologisierung weiblicher Emotionen hat eine lange Geschichte. Aggression als "normales" Verhaltensmuster wird Männern zugeschrieben, aggressive oder gar gewalttätige Frauen sind einfach nicht vorgesehen. Ulrike Meinhof hat eine lange Entwicklung durchlaufen von einer gesellschaftskritisch und sozial denkenden und schreibenden Frau bis zur menschenverachtenden Terroristin. Der Versuch, dafür ein krankes Gehirn verantwortlich zu machen ist m.E. vollkommen absurd.
zum Beitrag14.05.2026 , 20:38 Uhr
Ich habe mir schon lange angewöhnt, auf den Kilopreis zu achten. Vergleicht sich besser als unterschiedliche Packungsgrößen. Und wenn ich mich über‘s Ohr gehauen fühle, wechsle ich die Marke.
zum Beitrag14.05.2026 , 14:10 Uhr
Danke. Sie sprechen mir aus der Seele.
zum Beitrag14.05.2026 , 10:26 Uhr
Fühlen Sie sich bedroht?
Es geht nicht darum. Verantwortung für die Taten anderer Männer zu übernehmen, sondern darum, dafür zu sorgen, dass das frauenfeindliche Klima sich ändert. Die Gelegenheit dazu haben Sie jeden Tag. Zum Beispiel, wenn Sie bei einem misogynen Witz oder einer plumpen Anmache eines anderen Mannes nicht schweigen. Erheben Sie ihre Stimme nicht, tragen Sie Mitverantwortung. So einfach ist das.
zum Beitrag14.05.2026 , 10:09 Uhr
Ich wäre für die Streichung beider „Feiertage“ aus dem Kalender. Und ja, mir ist klar, dass die Kirche protestieren wird. Und wer sich Sorgen um den verlorenen freien Tag macht: machen wir stattdessen den 8. Mai in Form eines Friedenstags zum Feiertag für alle.
zum Beitrag13.05.2026 , 09:23 Uhr
"Bei Taten im Affekt oder in existenzieller Verzweiflung eher nicht. Das hat mit Mitleid mit dem Täter nichts zu tun. "
Mit was sonst?
zum Beitrag13.05.2026 , 09:21 Uhr
"Die lebenslange Freiheitsstrafe ist als Ausnahmefall der zeitlich begrenzten Freiheitsstrafe zu sehen. Ihre Dauer ist unbestimmt. Sie kann jedoch nach 15 Jahren gemäß dem § 57 a StGB zur Bewährung ausgesetzt werden, sollte sich der Täter während der Haftzeit nichts weiter zu Schulden kommen haben lassen. Es gibt auch die Möglichkeit einer besonderen Schwere der Schuld, die eine längere Haftdauer rechtfertigt."
Quelle: Juraforum.de
zum Beitrag13.05.2026 , 09:16 Uhr
Das Problem ist, dass Femizide oft als "Totschlag im Affekt" verharmlost und in der Konsequenz weniger hart bestraft werden. Dem Täter wird zugestanden, dass er in einer psychischen Ausnahmesituation (z.B. Verlustangst) gehandelt habe. Aber was steht dahinter? Die Vorstellung des Täters, dass die Frau ihm gehöre und sie deshalb nicht das Recht habe, ihn zu verlassen.
zum Beitrag13.05.2026 , 09:01 Uhr
Mich erstaunt das Selbstbild vieler Männer, die sich als Testosteron-gesteuerte, ihren Trieben quasi unausweichlich unterworfene Neandertaler (sorry, Neandertaler!) betrachten. Mir ist auch unverständlich, warum so vehement dagegen angeschrieben wird, dass partnerschaftliche Gewalt statistisch eindeutig überwiegend männlich ist und sich gegen Frauen richtet. Allein die Vorstellung, dass Frauen sich unterordnen müssen oder von ihrem Partner als Besitz angesehen werden, ist schon frauenfeindlich.
zum Beitrag12.05.2026 , 13:46 Uhr
Dabei übersehen Sie aber völlig, dass die weit überwiegende Mehrheit in einer Partnerschaft getöteter Menschen Frauen sind, nicht Männer.
zum Beitrag12.05.2026 , 12:33 Uhr
Ob es klug von der Linken war, diese Diskussion öffentlich auszutragen? Sicher gibt es Argumente pro und contra Diätendeckelung. Was aber gerade geschieht (auch hier im Forum) war erwartbar. Für die Einen sind die Befürworter*innen einer Deckelung päpstlicher als der Papst, für die Anderen sind Jene, die eine Deckelung ablehnen, nur Bewahrer*innen eigener Pfründe. Eine Diskussion, die so oder so nur einmal mehr den Populist*innen nützt.
zum Beitrag12.05.2026 , 12:05 Uhr
Die EU und auch die deutsche Bundesregierung sind Komplizen in einem menschenverachtenden System. Libyen profitiert von EU-Geldern, EU und deutsche Bundesregierung machen sich einen schlanken Fuß und waschen ihre Hände in Unschuld. Widerwärtig.
zum Beitrag11.05.2026 , 12:38 Uhr
Es gibt einen Wikipedia-Eintrag "Existenzrecht Israels", was an sich schon bemerkenswert ist. Da steht:
"Das Existenzrecht Israels bezeichnet das Recht des Staates Israel auf Fortbestand innerhalb international anerkannter Grenzen und Schutz vor existenzbedrohenden Angriffen aller Art. Ein solches Recht besitzen nach dem Völkerrecht alle 193 von den Vereinten Nationen (UNO) als Völkerrechtssubjekte anerkannte Staaten."
Warum also noch mal explizit erwähnen? Man könnte nun sagen, weil der Staat Israel von einer Reihe anderer Staaten nicht anerkannt wird. Das gilt allerdings auch für eine Reihe anderer Staaten der Erde. Warum also ein "Lex Israel"?
Eine Änderung des §130 Absatz 4 StGb würde den Begriff der Volksverhetzung in Bezug auf Israel erweitern u. das Strafmaß erhöhen. Zurzeit steht dort:
"Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt."
Ich halte das für ausreichend.
zum Beitrag07.05.2026 , 10:48 Uhr
Dass manche Leute sich eine noch menschenfeindlichere Politik als die eines Alexander Dobrindt und noch restriktivere Gesetze als das gerade erst beschlossene GEAS-Anpassungsgesetz, das Ende Juni in Kraft tritt, wünschen ist kein Geheimnis. Diese Leute werden immer "Alles nur Show!" schreien, gelle?
zum Beitrag06.05.2026 , 18:05 Uhr
Boykottiere und rede darüber! Ich weigere mich, Dienste dieser Tech-Bros zu nutzen, und begründe das auch gegenüber Jeder/Jedem, die/der sich darüber wundert oder mich überreden will, z.B. WhatsApp zu nutzen. Kann man im Kleinen tun, aber auch im Großen, sprich, als Einzelmensch genauso wie als Partei etc. Wir sind nicht ausgeliefert, wir liefern uns höchstens selbst aus.
zum Beitrag05.05.2026 , 14:04 Uhr
Sehe ich anders. Die Leute, die AfD wählen, wollen nicht weniger Migranten, sondern gar keine. Umzusetzen im Stil einer Politik Marke Trump inklusive ICE, anders ausgedrückt: Sie wollen Remigration. Sonst könnten sie ja auch CDSU wählen, die sind wirklich schon restriktiv genug und verstoßen bereits seit längerem gegen EU-Gesetze, die Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums nur in Ausnahmesituationen zulassen.
zum Beitrag05.05.2026 , 13:44 Uhr
"Von Notz verweist auf mögliche europäische Alternativen"
Bei aller Zustimmung zu dem, was der Autor schreibt, sollte man sich aber nicht zu der simplen Gleichung "Europäische Analyse-Software = sicher" versteigen. Ich bin nicht vom Fach, aber ich gehe davon aus, dass man auch mit europäischer Software Menschen über das zulässige, datenschutz- und menschenrechtskonforme Maß hinaus ausforschen kann. Es ist deshalb absolut notwendig, den Innenminister*innen in Ländern und Bund den Vollzugsorganen weiterhin genau auf die Finger zu schauen, ganz gleich welche Software sie nun benutzen.
zum Beitrag05.05.2026 , 11:08 Uhr
Die Kinder und Jugendlichen nehmen auf und geben weiter, was ihnen die sie umgebende Gesellschaft vorlebt, eine Gesellschaft, die einst das schreckliche Wort "Ich-AG" erfunden hat, mit einem Kanzler, der ein Problem im "Stadtbild" zu erkennen meint, wenn die sich dort bewegenden Menschen nicht seinem Bild von "Normalität" entsprechen. Eine Gesellschaft, in der das Wort "Opfer" zum Schimpfwort mutiert ist und die erste Frage beim Kauf von Kinderkleidung immer noch viel zu oft "Junge oder Mädchen?" lautet.
Was also erwarten wir?
zum Beitrag04.05.2026 , 09:41 Uhr
Ich frage mich ja schon, warum man immer und immer wieder gegen dieselben Nebelkerzen anrgumentieren soll. Der Käs ist gegessen, Punkt. Da kann der Herr Spahn oder wer auch immer sonst noch so oft in die atomare Mottenkiste greifen.
zum Beitrag04.05.2026 , 09:39 Uhr
Je mehr der konservativ-wirtschaftsliberalen Seite die wissenschaftlichen Argumente gegen einen konsequenten Abschied von der fossilen Wirtschaftsweise ausgehen, desto öfter beschuldigt sie den Gegner, moralisch zu argumentieren anstatt in der Sache. Dabei liegen die wissenschaftlich fundierten Tatsachen auf dem Tisch. Aber gegen vermeintliches Moralisieren muss man halt nicht argumentieren, da reicht schon diskreditieren (Bali-Flieger!), das ist leichter.
zum Beitrag04.05.2026 , 09:21 Uhr
Objektive Gerechtigkeit? Ich denke, Sie meinen objektives Recht. Wobei auch das Recht dem Wandel des Moralempfindens unterliegt. Es gab Zeiten, da war Sklaverei rechtens.
zum Beitrag04.05.2026 , 09:09 Uhr
"Abschiebungen sind daher nicht möglich."
"Erst seit 2024 finden Abschiebungen nach Afghanistan wieder statt: 28 Personen wurden im August 2024 nach Afghanistan abgeschoben . Dabei soll es sich um ausreisepflichtige Straftäter gehandelt haben – einige lebten in Deutschland schon seit mehreren Jahren. 2025 wurden 81 straffällige Personen mit einem Charterflug nach Afghanistan abgeschoben , 20 Personen im Februar 2026 und 25 Personen im April 2026"
Quelle: Mediendienst Inegration
Wie passt das zusammen?
zum Beitrag04.05.2026 , 09:05 Uhr
Die Mehrheit der deutschen Bürger waren ja auch noch nie Nazis. Das waren immer die Anderen - hinterher.
zum Beitrag04.05.2026 , 08:57 Uhr
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zum Beitrag04.05.2026 , 08:54 Uhr
Das ist schon richtig. Allerdings gilt auch: Wie man in den Wald reinruft, so schallt es zurück. Womit wir wieder bei den "kleinen Paschas" und "Sozialtourismus" wären. Klingt vielleicht nicht so vulgär wie "Leck Eier", ist aber vulgär¹.
¹vulgär = zu einfach und oberflächlich; nicht wissenschaftlich dargestellt, gefasst (Quelle: Duden)
zum Beitrag01.05.2026 , 18:57 Uhr
Wie so Viele verwechseln Sie „liberal“ mit „libertär“, womit Sie ganz auf Linie mit Lindner und der derzeitigen FDP sind. Es gab auch schonmal andere Leute in der FDP, aber das ist lange her.
Ich wäre auch sehr interessiert, was Lindner noch so aufzuweisen hat, außer dem zweifelhaften Verdienst, die Ampel an die Wand gefahren zu haben.
zum Beitrag30.04.2026 , 17:20 Uhr
Müssen wir jetzt zittern? Meiner unmaßgeblichen Meinung nach eher nein. Die Abhängigkeit beruht auf Gegenseitigkeit, und den Nutzen der US-Militärstützpunkte in Europa für die USA werden die US-amerikanischen Militärs sicher nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, nur weil der Chef gerade schlechte Laune hat. Zudem ist die Halbwertszeit von Trumps Stimmungen so kurz, dass sie kaum noch messbar ist. Also: Mehr Gelassenheit wagen!
zum Beitrag29.04.2026 , 17:11 Uhr
Das ist so nicht ganz korrekt. Da braucht es doch einen etwas genaueren Blick auf die Historie.
Bereits in der Weimarer Republik wurde ein erster Versuch gestartet, den 1. Mai zum Feiertag zu erklären. Allerdings gelang das den Antrag stellenden Parteien nur für den 1. Mai 1919, da sie keine Mehrheit für einen dauerhaften gesetzlichen Feiertag im Parlament fanden.
Die Nazis erklärten den 1. Mai dann per Reichsgesetz vom 10. April 1933 zum "Tag der nationalen Arbeit". Am 2. Mai 1933 ließ Adolf Hitler sämtliche Arbeitsorganisationen und Gewerkschaften verbieten. Die Nazis stürmten die Gewerkschaftshäuser und beschlagnahmten deren Vermögen. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai dann zum „nationalen Feiertag des deutschen Volkes“ umbenannt.
Ab dem 1. Mai 1946 wurde der Tag mit dem Segen der Alliierten zum Feiertag.
Fun-Fact: Die amtliche Bezeichnung des Maifeiertags wird durch die Länder geregelt, was dazu führt, dass der Tag zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen unter "Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde" firmiert.
zum Beitrag28.04.2026 , 16:35 Uhr
Das halte ich genauso, das gebietet schon allein mein Überlebensinstinkt. Spaß macht mir das aber keineswegs, dass im Verkehr das Recht des Stärkeren gilt, und ich bin auch nicht geneigt, mich damit abzufinden. Verkehr sollte für alle sicher sein, gleich ob für zu Fuß Gehende, Fahrrad- oder Autofahrende. Und das ist möglich, wenn der politische Wille dazu da ist.
zum Beitrag28.04.2026 , 16:05 Uhr
Die durch keinerlei Gesetz legitimierte "Staatsräson" wirkt. Ob direkt (Druck aus dem Kulturstaatsministerium) oder in Form von Selbstverzwergung und vorauseilendem Gehorsam der Betreiber von Veranstaltungsorten, ist da schon fast egal.
zum Beitrag28.04.2026 , 15:56 Uhr
Huch?!
Befinde ich mich auf der Wahrheit-Seite?
"Bei Entlastungsmaßnahmen in Krisen geht es nicht nur um ökonomische Effizienz, sondern auch darum, diese Triggerpunkte sensibel zu beachten und notfalls auch symbolische Entlastungen zu wählen."
Also Placebo für alle Autofahrenden? Nutzt zwar nix, befriedet aber den Wutbürger?
Dass es andere Mittel gibt, den Menschen auf gerechte Weise unter die Arme zu greifen, z.B. Direktauszahlung eines Klimageldes an alle Bürger*innen, ignoriert der Autor, oder habe ich es überlesen?
zum Beitrag28.04.2026 , 11:48 Uhr
Die immer wieder fast zwanghaft geführte Diskussion, ob es nun die bösen Autofahrenden oder die bösen Radfahrenden sind, die Schuld an den Unfällen haben, ist wenig zielführend. Es sollte doch wirklich Allen darum gehen, mehr Sicherheit für alle am Verkehr Beteiligten zu schaffen. Dazu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen und praktische Beispiele, wie man es besser macht. Die nötigen Maßnahmen liegen auf dem Tisch, nur werden die Erkenntnisse von der Politik nicht umgesetzt. Das ist das Problem.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:14 Uhr
Genossenschaftlich organisiert klingt ja erstmal nett. De facto diktieren Rewe & Co. aufgrund ihrer Marktmacht die Erzeugerpreise und erhöhen gleichzeitig die Verbraucherpreise. Zurzeit prüft das Kartellamt die Übernahme von 200 Tegut-Filialen durch Edeka und weiteren Rewe, die deren Marktmacht noch weiter vergrößern würde.
"Im November 2025 stellte ein Sondergutachten der Monopolkommission fest, dass sich die Gewinnmargen weg von der Landwirtschaft hin zum Handel verschieben. Gleichzeitig geht die Schere zwischen Verbraucher- und Erzeugerpreisen immer weiter auseinander."
Quelle: Oxfam
zum Beitrag28.04.2026 , 10:52 Uhr
42% + (25% von 42%) = 52,5%
zum Beitrag28.04.2026 , 10:33 Uhr
"Von der Neoliberalisierung hat damals die breite Masse profitiert, nicht nur die Reichen."
Sind Sie sich da so sicher? Mit der Agenda 2010 wurde ein riesiger Niedriglohnsektor geschaffen.
Anteil Beschäftigungsverhältnisse mit Niedriglohn im EU-Durchschnitt: 14,7% Deutschland: 19%
Zum Vergleich Frankreich: 9,7% Finnland: 6,5%
Zahlen für Norwegen finde ich leider keine, da nicht EU-Mitglied.
www.destatis.de/Eu...driglohnquote.html
zum Beitrag28.04.2026 , 10:22 Uhr
"Im Geschäftsjahr 2023 hatte Aldi Nord in Deutschland mehr als 40.000 Beschäftigte und 2.200 Filialen. Bei Aldi Süd gab im gleichen Jahr in Deutschland 52.269 Beschäftigte in 2.011 Filialen."
Quelle: Verdi
Macht zusammen 92.269 Beschäftigte. Einwohnerzahl Cayman Islands: 69.914
Sind 69.914 Beschäftigte, die gleichzeitig Aldi-Kunden sein müssten, wenn die Arbeitsplätze dort geschaffen würden. Lustige Vorstellung. Spaß beiseite. Zum Thema Steuerflucht können Sie hier nachlesen: www.oxfam.de/syste...erflucht_final.pdf
zum Beitrag28.04.2026 , 10:11 Uhr
Wie kommen Sie darauf?
"Doch es ist eine gruselige Vorstellung, dass wir in einer Gesellschaft leben, in denen einige bereit sind zu töten, um sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren."
schreibt die Autorin.
zum Beitrag28.04.2026 , 09:44 Uhr
Keine Ahnung, wie Sie anhand meines Kommentars glauben, Rückschlüsse auf mein Geschlecht ziehen zu können. Ich spreche niemandem ihre / seine Meinung ab, allerdings erlaube ich mir, meine Zweifel an den vermeintlich zwingenden Antworten auf deren rhetorische Fragen zu äußern.
Zum Thema: Natürlich steht das so nicht da. @Toni Zweig stellt scheinbar offene Fragen, die in ihrer Wirkung aber durchaus manipulaiv sind. Sie verweist zudem auf ein Buch, in dessen Klappentext steht: "Nach wie vor herrscht in der Öffentlichkeit die Auffassung vor, dass vor allem Männer Täter und Frauen Opfer sind. Das Buch zeigt in einem Überblick über Hunderte wissenschaftlicher Studien, dass beide Geschlechter in gleichem Maße zu Opfern bzw. Tätern werden."
Die polizeiliche Kriminalstatistik sagt etwas ganz anderes:
"Mit einem Anteil von 79,3 % (135.713 der 171.069 Opfer) weiblicher und 20,7 % (35.356) männlicher Opfer zeigt sich im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 nahezu keine Veränderung des Geschlechterverhältnisses der Opfer von Partnerschaftsgewalt (2023: 79,2 % weibliche, 20,8 % männliche Opfer)."
zum Beitrag27.04.2026 , 12:13 Uhr
"Wir Frauen haben jede Option in unserem sozialen Rechtstaat, wir können Hosen tragen oder Röcke, symbolisch gesprochen, wir können tolle Jobs anstreben und machen, wir können uns auch ins Private zurückziehen und uns versorgen lassen. (...) Alles ist möglich."
Das wage ich zu bezweifeln. Verstehe ich Sie richtig? Es liegt an den Frauen, wenn Männer gewalttätig werden oder Verbrechen begehen? Hätten sie (die Frauen) sich doch einen zivilisierteren Mann als Partner gesucht, ihre Söhne besser erzogen?
Jürgen Döllmann im Forum katholischer Männer über das von Ihnen genannte Buch "Partnerschaftsgewalt und Geschlecht":
"In Medien und Politik wie auch in Teilen der Wissenschaft herrscht teilweise die Auffassung vor, dass häusliche Gewalt vor allem von Männern als Tätern ausgeht und Frauen als Opfer betroffen sind. Eine große Anzahl von repräsentativen empirischen Studien zeigt mittlerweile, dass Männer in gleicher Weise Opfer von Gewalt in Beziehungen sowie Frauen in vergleichbarer Weise zu Täterinnen werden."
Fragwürdige Empfehlung aus der doch eher konservativen Ecke wie mir scheint.
zum Beitrag27.04.2026 , 10:52 Uhr
Wie leider viele andere Kommentierende auch reißen Sie ein Zitat aus dem Zusammenhang. Dieser Satz ist der Titel eines Schlagers aus den Zwanzigern, und das geht aus dem Artikel auch klar hervor. Nur wer das missverstehen *will*, oder nicht ordentlich liest, entnimmt daraus etwas anderes.
zum Beitrag27.04.2026 , 10:43 Uhr
und @BluesBrothers
So macht man das. Einfach den Teil zitieren, der in die eigene Beweisführung passt, den Rest weglassen. Deshalb hier noch einmal das Zitat im Zusammenhang des Textes: "Denn die Männer sind alle Verbrecher. Das wissen Operettenfans schon seit über 100 Jahren. Der Volksschlager wurde zwar meist von Frauen gesungen. Doch der Text wurde von einem dieser Verbrecher geschrieben."
Es handelt sich also nicht um eine Behauptung des Autors, sondern um einen Schlagertext aus den Zwanzigern, was auch, wenn man den Artikel nicht gezielt missverstehen will, deutlich wird.
zum Beitrag25.04.2026 , 19:01 Uhr
"nur Dumme fallen darauf herein,"
Danke für das Kompliment.
"Im September 2024 waren (nach hochgerechneten Daten) 287.000 syrische Beschäftigte, davon 236.000 bzw. 82 % in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.
Die Erwerbstätigenquote der Syrerinnen und Syrer, die im Jahr 2015 nach Deutschland zugezogen sind, lag nach sieben Jahren Aufenthalt bei gut 60 Prozent, Tendenz steigend. Dass die Quote trotz des deutlichen Rückgangs auf einem sehr hohen Niveau bleibt, liegt auch an der Einbürgerung von syrischen Staatsangehörigen (wodurch die Bezugsgröße verkleinert wird) sowie der weiter hohen Zuwanderung syrischer Schutzsuchender."
Ach lesen Sie einfach selbst. Hier ist die Quelle:
statistik.arbeitsa...ublicationFile&v=3
zum Beitrag25.04.2026 , 10:41 Uhr
Beides steht so auch nirgendwo im Artikel
zum Beitrag25.04.2026 , 10:20 Uhr
Danke. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen.
zum Beitrag24.04.2026 , 14:50 Uhr
Es ist verrückt, aber die Wählenden schreiben immer noch der CDSU die größte Wirtschaftskompetenz (37%) zu, gefolgt von der AfD (17%). Die SPD landet abgeschlagen auf Platz 3 (8%) und die Grünen folgen auf Platz 4 (6%), Die Linke (3%)
Die Lösungskompetenz der Parteien in der Steuer-und Finanzpolitik wird so beurteilt: CDSU 25%, AfD 7%, SPD 16%, Grüne 5%, Die Linke 6%
Bei der Altersversorgung sieht es etwas anders aus: CDSU 19%, AfD 16%, SPD 22%, Grüne mit 3% noch hinter Die Linke mit 8%
(Quelle: Statista)
Zu viele Wähler*innen glauben scheinbar immer noch an den Trickle-Down-Effekt (es wird schon was für uns abfallen, wenn es der Wirtschaft und den oberen Zehntausend gut geht), und auch wenn sie dem Braten nicht so ganz trauen, wie die leicht abweichenden Zahlen bezüglich der Altersvorsorge illustrieren, wählt eine Mehrheit immer noch die Parteien, die gegen ihre (der Wählenden) Interessen handeln.
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Wählerschaft etwas masochistisch veranlagt ist nach dem Motto: Nur bittere Medizin ist gute Medizin.
zum Beitrag24.04.2026 , 13:56 Uhr
"in der Partnerwahl sind reflektierte w/m/d relativ frei (...). Sich bei der Partnerwahl ausschließlich von Gefühlen oder Hormonen leiten zu lassen, ist meiner Meinung nach keine gute Idee."
Das ist klassische Schuldumkehr, die Sie da treiben.
"Hätte sie doch einfach genauer hingeschaut, sich nicht von ihren Gefühlen und Hormonen treiben lassen. Selbst schuld"!"
Das spielt in der Liga "Warum hat sie denn einen so kurzen Rock getragen und auch noch zuviel getrunken an dem Abend? Selbst schuld!"
Schlimm, wenn so etwas von einer Frau kommt.
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