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21.06.2026 , 07:19 Uhr
Ich wäre mit dem Begriff "Psychopath" zurückhaltend. Eigentlich ist er veraltet. „Es gibt Menschen, die zufolge der angeborenen Eigenarten ihres Charakters, ihres Temperamentes, ihrer Triebhaftigkeit oder ihrer ganzen Persönlichkeit, leiden, in ihrer Laufbahn und gesellschaftlichen Eingliederung behindert sind und in manchen Fällen für ihre Angehörigen eine quälende Last sind. Diese schwierigen Menschen nannte man seit Jahrzehnten ‚Psychopathen‘, wenn ihr Leiden dem Leiden eines Kranken wesensähnlich schien“. Bleuler, 1979 in de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie
Diskriminierend ist der Begriff auch. Bedeutungsverwand nämlich sind : "Debiler · Geisteskranker · Irrsinniger · Kretin · Psychopath · Schwachsinniger · Unzurechnungsfähiger · Verrückter · Wahnsinniger " www.dwds.de/wb/Psychopath?o=psychopath
Man sollte vermeiden auszudrücken, was man nicht gemeint hat: "... wollen die absolute Kontrolle über andere haben. Sie lügen, manipulieren und zielen immer auf die Schwachpunkte."
Das ist die Beschreibung eines charakterlosen Menschen, vielleicht mit einer antisozialen Persönlichkeit (F60.2), nicht aber eines wesentlich leidenden Menschen, dem geholfen werden muss.
zum Beitrag18.06.2026 , 19:27 Uhr
"Es war sicher nicht vorgesehen das aus diesem System Millionen von Personen Leistungen erhalten die hier niemals einbezahlt haben."
Die Rentenversicherung ist 1889 entstanden. "Im Jahr 1891 zahlten die Versicherungsanstalten schon rund 126.400 Altersrenten aus. Für diese ersten Renten hatte aber noch niemand Beiträge einbezahlt. Eine Übergangsbestimmung machte das möglich: Eine Rente durfte beziehen, wer über 70 war und unmittelbar vor dem Start des Rentengesetzes mindestens drei Jahre gearbeitet hatte."
www.deutsche-rente...storie_detailseite
"Millionen" erst mal nicht, doch das ist der Grundgedanke : die Sozialversicherung hat eine soziale Aufgabe, die etwas bessern soll weil es in der Vergangenheit schlechter war.
Dass z.B. der Staat aktuell den Krankenkassen, die Beiträge für die Bürgergeldbezieher nicht erstattet werden Gerichte korrigieren müssen. Das liegt aber nicht am Prinzip.
zum Beitrag18.06.2026 , 18:42 Uhr
Die Kosten für einen Arbeitsplatz sind mindestens der Bruttolohn des Arbeitnehmers plus die daraus berechneten Arbeitgeberanteile der Sozialversicherung des einzelnen Arbeitnehmers. Dazu kommen die Kosten für die Arbeitsplatzausstattung, für die Arbeitssicherheit und - medizin und andere gesetzliche Vorgaben.Der Beitrag des Unternehmens, mit dem jeder Arbeitnehmer dieses Unternehmens gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten bei der Berufsgenossenschaft versichert ist, wird nicht individuell einem Arbeitnehmer zugeordnet sondern aus der Gesamtlohnsumme berechnet. Der Arbeitgeberanteil zu den individuellen Sozialversicherungsbeiträgen erscheint nicht auf der Gehaltsabrechnung. Deswegen haben Sie recht. Man könnte den Arbeitgeberanteil auch als "Taschenspielertrick" bezeichnen, wenn man meint, dass der Mitarbeiter den nicht ausgewiesenen Arbeitgeberanteil erhält, sich dafür aber vollständig selbst versichern muss. Der Vorteil des "Arbeitgeberanteils" liegt im Stimmrecht der Arbeitgeber für die Sozialwahl und so dem Recht der Arbeitgeber ihre Vertreter in die Vertreterversammlung z.B. der Krankenkasse zu entsenden um dort über die Mittelverwendung der Beiträge mitzubestimmen
zum Beitrag18.06.2026 , 13:27 Uhr
Möchte ich inhaltlich zustimmen. Das größte Existenzrisiko für Menschen , die auf den Ertrag der Erwerbsarbeit angewiesen sind, sind Unfälle und Krankheit, gleich ob sie wegen oder während der Erwerbsarbeit eingetreten sind. Deswegen wurde gleich nach der Krankenversicherung die Unfallversicherung gegründet um die Krankenversicherung von den erheblichen Folgekosten der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu entlasten. Das Thema Existenzsicherung bei Unfall und Krankheit gibt´s nicht erst seit gestern und ist auch kein Nischenthema der "Armutsforschung". Die Kappschaft gibt´s wegen der schweren und zahlreichen Bergbauunfälle seit über 750 Jahren. Franz Kafka war 15 Jahre lang Verwaltungsjurist der böhmischen / tschechischen Arbeiterunfallversicherung, deswegen die "Kaiserliche Botschaft" und seine "Amtlichen Schriften". Das für die Erwerbstätigen und die Volkswirtschaft erhebliche Thema kommt im Artikel gar nicht vor. "nichts auch nur ansatzweise Neues" ist eine Höflichkeit, im Vergleich zu : "Nicht einmal das bekannte und relevante kommt vor", was man auch hätte schreiben können.
zum Beitrag17.06.2026 , 19:45 Uhr
"Zum Rentensystem: ein umlagenbasiertes System funktioniert dann wenn der Großteil der Renter vor Renteneintritt verstirbt oder kurz danach. Wenn Menschen 20-30 Jahre lang Renten beziehen scheitert das System." Wenn man nur Einzahlungen durch Aktive und Auszahlungen an Passive betrachtet, kann man das befürchten. Wir haben aber auch einen Zahlungsfluss zur Gegenseite: Passive Mitglieder bezahlen Aktive Mitglieder der Rentenversicherung durch ihre direkten und indirekten Steuern und Ausgaben zu ihrer Lebenshaltung. Z.B. Der Bundeszuschuss an die DRV und etwas mehr wird in absehbarer Zeit von den Rentnern selbst wegen ihrer Steuerpflicht nach dem Alterseinkünftegesetz bezahlt werden.
zum Beitrag17.06.2026 , 19:22 Uhr
Ich finde bemerkenswert, dass Sie so aufrichtig sind und den guten Tip mit denen teilen, die die Möglichkeit nicht kannten. Davon haben Sie aktuell nichts. Somit ist Ihre Mitteilung Solidarität. Sie investieren in eine gesetzliche Versicherung, die Ausfallzeiten (heute als Anrechnungszeiten bezeichnet) bei anderen anerkennt, in denen andere keine Beiträge zahlen konnten, die aber dennoch bei deren Rentenberechnung angerechnet werden um deren Rentenlücken zu schließen und Mindestversicherungszeiten (Wartezeiten) zu erfüllen: Sie handeln also solidarisch, obwohl Sie von ihrer Handlung nur selbst etwas haben wollten.
zum Beitrag17.06.2026 , 07:32 Uhr
Das stimmt. Es gibt kein privates Versicherungsunternehmen, das sich nicht am eigenen Gewinn orientiert. Dazu kommt : Die Genehmigung für Prämienerhöhungen der privaten Versicherer durch die Versicherungsaufsicht gibt es schon seit 1994 nicht mehr. Der Erhöhungsautomatismus kann somit durch Gestaltung der Tarife durch die Gesellschaften manipuliert werden. Private Versicherungunternehmen sind auch nicht besonders an Prävention interessiert, sie können die Kosten unterbliebener Prävention auf die Prämien umlegen.
www.bundesgesundhe...rankenversicherung www.bundesverfassu...000/bvg00-008.html www.pkv.de/wissen/...beitraege-steigen/
Wir haben seit Generationen gesetzliche Versicherungen, die nennenswerte Mitwirkungsmöglichkeiten ( Leistungsumfang ...) der Versicherten haben (§ 31 Abs. 1 SGB IV), allerdings nehmen nur 22% der Versicherten diese Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Sozialwahl war. Das ist das Paradox der Forderungen. (Die Verdi Erklärseite " Sozialwahl - die unbekannte Wahl (?)" ist vom 23.06.2004)
zum Beitrag15.06.2026 , 15:01 Uhr
Ja, das stimmt.
zum Beitrag15.06.2026 , 08:58 Uhr
"Weil die Gesetzliche Krankenversicherung, die Soziale Pflegeversicherung und die Gesetzliche Rentenversicherung als Kernbestandteil des Bismarck’schen Sozialversicherungsstaates gelten,..." stimmt nicht ganz. Die gesetzliche Krankenversicherung wurde als erste Sozialversicherung 1883 (Kaiserliche Sozialbotschaft vom 17.11.1881) eingeführt. Danach folgte die in der Aufzählung fehlende gesetzliche Unfallversicherung, damals und heute ein erhebliches Existenzrisiko, 1884/1885. z.B. www.bgetem.de/die-bgetem/geschichte
1889 kam die gesetzliche Rentenversicherung, die vor dem 1. WK über ein erhebliches! Vermögen verfügte. www.deutsche-rente...e_detailseite.html.
Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde aber erst zum 01. Januar 1995 als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt. Bis dahin war Pflegebedürftikgeit ein rein privates Risiko, also nicht sozial versichert. www.bundesgesundhe...pflegeversicherung www.bundestag.de/d...ersicherung-217014
Ein Blick in die Geschichte lohnt also.
zum Beitrag15.06.2026 , 06:44 Uhr
Frau Schmollack stellt als eine der Wenigen ihre Beiträge zur Diskussion. Dass das notwendig ist, zeigt der Beitrag von Diskussionsteilnehmer Flix. Auch ich hatte das zwischenzeitlich vergessen, das war vor einigen Monaten in der Presse. Die Sommerpause geht vom 11.07.2026 bis 06.09.2026 www.bundestag.de/p...der/bt2026-1084980 "Die Abgeordneten widmen sich in dieser Zeit ...." steht bei : www.bundestag.de/s...sommerpause-247336
Jo.Ba. hat in die Runde gefragt: Ich meine, Frau Schmollack stellt die Traditionsfrage: Wie hältst du es mit Wein, wenn du Wasser predigst ? Sie hat beantworten lassen und ist dabei hereingefallen.
Man muss Frau Schmollack zu Gute halten, dass sie die Kommentarfunktion geöffnet hat und Diskussionsbeiträge mutmaßlich oder meistens auch veröffentlicht, wenn sie nicht auf ihrer Linie liegen. Das ist in der TAZ sehr selten, aber immer mehr notwendig, geworden. Das ist der Wert dieses Kommentars von Frau Schmollack.
zum Beitrag13.06.2026 , 07:15 Uhr
Ja , gibt es noch , z.B. www.orff-zentrum.de/ www.moz.ac.at/de/orff-institut Ich habe Orff auf einer Freizeit im ebz-hesselberg.de/ kennengelernt. Auf der Internetseite wird es aber nicht extra ausgewiesen.
zum Beitrag12.06.2026 , 18:00 Uhr
Jacobowitz spielt Marimbaphone, gehört zur Guppe der Xylophone und fing mit Xylophon (nicht näher bezeichnet) an. Das Orff Xylophon hat keine individuellen Klangkörper trennt daher nicht so sauber. Krach machen ist nicht das Bedürfnis jeden Kindes. Mit Orff geht das nicht, das stimmt. Orff ist gut in der Heranführung und in der Sonderpädagogik, gehört zur klassischen Musikausbildung und wird deshalb auch von der Universität Mozarteum Salzburg kuratiert.
zum Beitrag12.06.2026 , 06:37 Uhr
Was ich vergessen hatte : Wir haben eine größere Zahl von häufig in Umlauf gebrachten freiverkäuflichen und verordnungspflichtigen Medikamenten mit den Nebenwirkungen Reizbarkeit und Wut ( R45.4 ICD10). Sogar prominenten Ärzten und Pharmazeuten sind diese mitunter nicht geläufig oder werden nicht beachtet. Mit der Apothekenreform wird die Häufigkeit dieser unerwünschten Arzneimittelwirkungen eher zunehmen.
zum Beitrag11.06.2026 , 15:27 Uhr
Orff ist was für den schnellen Einstieg, z.B. auf einer Freizeit. Man lernt schnell mit andern zusammen zu spielen, das ist ja ein wichtiger Effekt. Das Xylophon kann man später weiter zum Vibraphon entwickeln, falls man Lionel Hampton oder Lennie Cujé mag, die Schlaginstrumente sind für den Einstieg auch nicht schlecht.
zum Beitrag11.06.2026 , 14:12 Uhr
Ja, das ist ursächlich gut. Politiker sollen keine Extrarechte haben, das schürt ja gerade diese Ausfälle. Man muss berücksichtigen aus welchem Sprachcode, aus welchen Diskursgewohneiten diese Ausfälle kommen. Wer mich beleidigt, der kann halt nicht anders , das ist die Aussage der Ministerin. Da muss man konsequent drüber stehen, dann ist man auch eine Orientierung für potentielle Beleidiger. "Ich bin nicht nachtragend, bist du es auch nicht". Wir sollen die Persönlichkeitsrechte schützen, deswegen haben wir sogar schon seit 1871 §189 StGB, das Verbot der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener. Die Kraft der Justiz auf das Bedrohliche und Gefährliche zu konzentrieren ist präventiv unbedingt richtig. Ich finde es erfreulich, dass die Ministerin sich so geäußert hat.
zum Beitrag10.06.2026 , 08:37 Uhr
"Das haben wir uns verdient" gilt für jeden, der gearbeitet hat. Soldat ist etwas besonderes, hier geht es darum in Ausübung seines Berufes systematisch in Lebensgefahr gebracht zu werden. Deswegen ist "die gute Versorgung" , und die frühe Versorgung auch ein Lohn der Angst. Die vielen Versetzungen waren schon immer Bundeswehr typisch, und es wurde schon immer gefragt, ob das sein muss. Wegen zunehmender Mobilität wird das aber auch vielen anderen ohne Arbeitsplatzgarantie abverlangt, Lehrgänge, Kongressteilnahmen, Qualifikationen müssen in anderen Bereichen von den Teilnehmern sogar selbst bezahlt werden. "Das haben wir uns verdient!" gilt auch für die "Putzfrau" am Standort, für die 24/7- und Blaulichtberufe..... ich meine damit, man soll nicht nur froh sein, dass man gesund und sicher in den Ruhestand kann, sondern auch einen Blick auf Andere, z.B. gleich alte Andere haben.
zum Beitrag09.06.2026 , 16:34 Uhr
Ein toller Artikel, vielseitig und fundiert. Wäre es nicht 09.06.2026 würde ich den Artikel für einen Aprilscherz halten, so unterhaltsam ist er. Wir müssen die Augen aufmachen.
zum Beitrag09.06.2026 , 16:14 Uhr
"Pensionen" heißen m.W. nicht "Pensionen" sondern "Ruhegehalt", Denn im Beamtenrecht ist m.W. es so , dass der/die Beamte vom Dienstherren wieder zum aktiven Dienst gerufen werden kann , wenn der Dienstherr das für notwendig hält. Das ist eine der politischen Begründungen für die Höhe des Ruhegehalts im Vergleich zur Rente.
Der Ruhegehaltssatz erhöht sich für jedes volle Dienstjahr um 1,79375 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Höchstsatz: Der maximale Ruhegehaltssatz ist bei 71,75 Prozent gedeckelt. Dieser Höchstsatz ist nach 40 ruhegehaltfähigen Dienstjahren erreicht. Jede darüber hinaus abgeleistete Dienstzeit führt zu keiner weiteren Steigerung. Mindestversorgung: Das Ruhegehalt beträgt mindestens 35 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge.
Das Bundeseisenbahnvermögen bündelt die Versorgungsansprüche aller bei Übergang in die AG auf Lebenszeit beamteten Bahnmitarbeiter. Wer wissen will welche generationenübergreifend praktischen Folgen ein derartiger Übergang hat kann sich das dort ansehen ( s. "Ansprüche" im Text).
Obwohl es viel einfacher wäre, wird es niemand geben, der 1,79375 zu 1,79374 machen wird. Das als Maß der Ernsthaftigkeit der Vorschläge.
zum Beitrag09.06.2026 , 09:55 Uhr
Ich muss bei dem Thema "wir haben zu wenig sagen" monoton an die deutschen Sozialwahlen denken. Die Wahlbeteiligung ist 22% fallend, obwohl es um die Verwendung von knapp 50% ihres Lebenseinkommens der gesetzlich versicherten Wahlberechtigten geht ( z.B. Facharzttermine). Die Wahlberechtigten berechtigen mit ihrer Duldung der "Friedenswahlen" die Kandidaten zu den Vertreterversammlungen sogar zur Selbstwahl. - Frau Sehnefeld hat weiter unten die Schweiz bündig zusammengefasst. Crans - Montana hat gezeigt, dass die Kommunalverwaltung nicht mal bei lebenswichtigen Aufsichtsfunktionen funktioniert. Das ist in der Schweiz nicht nur seit heute so. Beim Bau des Schweizer Réduits während des Zweiten Weltkriegs kam es zu einem Betonskandal, den sogenannten "weichen Bunkern". Gepanschtes Material reduzierte die Druckfestigkeit mancher Anlagen, 1946 pulverisierten Testbeschüsse ganze Bunkeranlagen. Die Verantwortlichen kamen vor dem Militärgericht weitgehend ungeschoren davon, etliche vergleichbare Ereignisse ähnlich.... Sterbehilfepraxis und - tourismus sind auch keine Empfehlung für die direkte Demokratie .
zum Beitrag07.06.2026 , 16:54 Uhr
Das ist schon ziemlich weich, zu weich formuliert: "möglicherweise militärisch im Nachteil" . Die Ukraine kann sich kein "möglicherweise" in der Verteidigung erlauben. "militärisch im Nachteil" ist die Ukraine ja sowieso, sie hat den Krieg auf dem eigenen Territorium. Mehr im Nachteil kann man nicht sein. Da habe ich mich auch gefragt, wie Herr Clasen das meint. Ich habe zugestimmt, dass man sich nicht die Art, wie man sich verteidigt diktieren lassen soll, weder vom Feind , noch von der Weltöffentlichkeit, man soll auch in der Antwort erkennbar souverän man selbst bleiben.
zum Beitrag07.06.2026 , 16:18 Uhr
"Evaluierung des Bafög: also studiert es sich mit Bafög schneller oder langsamer, wie sind die Noten im Vergleich, wie oft wird das Studium gewechselt oder abgebrochen."
Das ist tatsächlich etwas dünn :
www.studierendenwe...word%5D=BAF%C3%B6G
www.bildungsserver...bruch-4605-de.html
www.wirtschaftsdie...-ueberfaellig.html
---
"Nicht besonders appetitlich, dass man einer Frau (Ministerin) derartig nachstellt. "
Nein : Das Studium/die Berufsausbildung ist eine der Grundlagen der Qualifikation für das Amt.
Das Amt ist öffentlich, also sind auch die spez. Personalunterlagen / Amtsbezüge öffentlich. Das weiß man/frau vor der Wahl.
Meine Diplomarbeit und Studienarbeiten würde jeder lesen dürfen, wäre ich in der Lage. Es wäre ja etwas Gutes, ich würde dann besser verstanden.
Ich persönlich meine, dass das Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt von einer Person mit einer MINT - Qualifikation, ab Techniker aufwärts geleitet werden sollte.
zum Beitrag07.06.2026 , 15:55 Uhr
, und dass das mit ihrem Amt zu tun hat.
zum Beitrag07.06.2026 , 14:13 Uhr
"...die NATO kann als Bündniss überhaupt niemanden angreifen." Der Satz stimmt grundsätzlich. Historisch stimmt er nicht : www.deutschlandfun...-eingriff-100.html Das wird von der Kremlpropaganda als Beispiel für die Bedrohung der Sicherheitsinteressen rausgeholt, und ist Munition für die nicht wenigen pro - russischen Kräfte in Osteuropa, besonders in Serbien. So wie wir sagen : "Dem Kreml kann man nicht trauen", sagt der Kreml: "Der NATO kann man nicht trauen". Um das dort zu entkräften wo es entkräftet werden muss, ist uns noch nichts wirksames eingefallen. Mutmaßlich hätten die Serben die Kosovo-Albaner ohne das Eingreifen der NATO vollständig vernichtet, somit war es für uns kein Angriffskrieg. Das dachten und denken wir.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:35 Uhr
Ich habe Herrn Clasen geglaubt, dass er die Angaben aus einer neutralen/belastbaren Quelle hat. Dass die Russen in der Ukraine längs des ganzen Krieges gezielt zivile Infrastruktur angreifen, daran bestehen nicht die geringsten Zweifel, das waren nie Irrtümer.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:09 Uhr
Man kann dazu eigentlich keinen Kommentar schreiben. Wenn man dazu etwas schreibt, dann um zu zeigen, dass Fremde die Tragödie wahrnehmen und den Schmerz teilen.
Mich erinnert das an Dutroux. Die Polizei hat, wenn ich mich richtig erinnnere, bei einer Hausdurchsuchung einen vergleichbaren Fehler gemacht.
Das Extreme der politischen Forderungen und die Lautheit der Presse sind unangemessen.
Prävention ist anspruchsvoll. Die Intensität muss sich aber an den Folgen unterbliebener Prävention richten. Es ist ein Unterschied, ob es darum geht ein Gewaltverbrechen oder einen Forderungsausfall zu verhindern. Diese Priorität muss eine Justiz selbständig richtig setzen, sonst untergräbt sie ihren Anspruch auf Unabhängigkeit.
zum Beitrag06.06.2026 , 11:54 Uhr
Wir sind/waren doch dran! Die Präsidentschaft der Generalversammlung ist einer der einflussreichsten Posten der UNO. Erstens kann man diesen herausragenden Posten, der von Amts wegen dauernd mit allen zu tun hat für die Vorarbeit zur Wahl nutzen, wer das nicht wirksam gemacht hat konnte oder wollte es nicht. Zweitens kann man nicht alles haben wollen, es ist todsicher, dass man deswegen (von einer ziemlichen Mehrheit) gebremst werden wird. Das letzte ist ein dermaßen eisernes diplomatisches Grundgesetz, dass man sich keine Gedanken mehr machen muss.
zum Beitrag06.06.2026 , 11:29 Uhr
Zum Thema Verhandlungen gibt es einen etwas älteren Klassiker :
„Eide, falls noch irgendein Vergleich auf die Art bekräftigt wurde, waren geleistet in der Not, wenn beide [Kriegsparteien] sich nicht mehr zu helfen wußten, und galten für den Augenblick; wer aber bei günstiger Gelegenheit zuerst wieder Mut faßte, wenn er eine Blöße entdeckte, der nahm seine Rache lieber durch Verrat als in offenem Kampf, einmal zu seiner Sicherheit und dann, weil der ertrogene Triumph ihm noch den Siegespreis der Schlauheit hinzugewann. Denn im allgemeinen heißt der Mensch lieber ein Bösewicht, aber gescheit, als ein Dummkopf, wenn auch anständig; des einen schämt er, mit dem andern brüstet er sich.
Thukydides 3,82; zitiert nach der Übersetzung von Landmann (München 1991, S. 251.) de.wikipedia.org/w...dides#cite_note-77
In de.wikipedia.org/w...nnesischen_Krieges
zum Beitrag06.06.2026 , 06:40 Uhr
Wir sind uns doch selbst nicht Grün. Die jetzige Präsidentin der Generalversammlung hat doch die designierte deutsche Kandidatin, die sich dort gut auskannte aus der Kandidatur gedrängt. So kommt das an, so geht das aus.
zum Beitrag05.06.2026 , 22:10 Uhr
Hatte ich noch vergessen : "Es ist ja nicht so, als würde Putin kurz vor Berlin stehen und Leute würden verweigern." Dass es bei uns Stimmen gibt, dass wir erst tätig werden sollen, wenn Polen und Osteuropa durch sind ( = Polen und Osteuropa als untergeordnete Pufferstaaten) wird dort schon bemerkt und macht uns dort nicht beliebter/glaubwürdiger. Polen, Osteuropa muss von uns verteidigt werden, als wäre es unser zu Hause, nicht weil wir es müssen , sondern weil wir es unseren Nachbarn zuliebe wollen.
zum Beitrag05.06.2026 , 21:53 Uhr
Man muss Herrn Clasen zugute halten , dass er sich jede Menge Kritik gefallen lässt und diese auch veröffentlicht.
zum Beitrag05.06.2026 , 15:37 Uhr
" Ein Jahr ihres Lebens nehmen lassen " ist zu dick aufgetragen. Niemand kommt in den Gulag. Wer mit (A)GA unterfordert ist kann sich ja großartig vorkommen, mit truppensoziologischen Beobachtungen beschäftigen, einen Roman drüber schreiben und Millionär werden.
zum Beitrag05.06.2026 , 14:39 Uhr
Abgeordnete folgen ihrem Gewissen (36GG), Ist ein Tippfehler : Es muss heißen (38GG)
Abgeordnete sind sogar ihrem Gewissen "unterworfen" , das ist mehr als "folgen", das Gewissen ist also eine übergeordnete Instanz, der der/die Abgeordnete sich unterwerfen muss.
Artikel zum Gewissen im GG: 4,12,38
Das Gewissen der Einzelperson hat in unserer Verfassung, auch im Vergleich zu anderen demokratischen Verfassungen eine herausgehobene, geschützte Stellung gegenüber Ansprüchen des Staates.
Das finde ich auch sehr gut.
Danke nochmals für Ihr Interesse
zum Beitrag05.06.2026 , 10:14 Uhr
"Meine Meinung grundsätzlich : auch das „Gewissen“ kann sich mit den Lebensjahren verändern."
Ja , mit den Lebensjahren kann das sein. Dann müsste man das mitteilen, sobald sich das Gewissen verändert hat, nicht sobald es opportun ist.
"...Männer, die das zwar als Verweigerungsgrund angegeben, aber schlicht und einfach, keinen Bock auf BW hatten :" Blasenmitglieder (m) haben sich Ihnen gegenüber so geäußert. Sie waren aber nicht der Prüfungsausschuss, der die Begründung bewertet , und ganz früher (ich glaube vor 1983) die mündliche Verhandlung geführt hat. Fände ich verständlich, warum sollte ich einem Blasenmitglied mein Gewissen erläutern, geht das doch gar nichts an.... In der Blase rede ich worüber ich Lust habe, nicht anstrengende Themen , die ich z.B. am liebsten irgendwie wegschiebe. Klar, wer anerkannt worden war hat dann Zivildienst gemacht (musste) , war wegen der fehlenden Wehrübungen der Wehrdienstleistenden später etwas länger als der Wehrdienst.
Abgeordnete folgen ihrem Gewissen (36GG), wenn sie schon in jungen Jahren geschummelt haben (müssen), ist das auch nicht das Wahre, so habe ich Sie verstanden.
Danke für die Zuschrift
zum Beitrag05.06.2026 , 09:57 Uhr
Das stimmt. Verteidigung des Landes heißt, sich für andere etwas zumuten. Wer als Zivildienstleistender z.B. im Rettungsdienst war hat auch Tragödien und Blut gesehen und wird von Alpträumen eingeholt. Es sind ja viele von Drohnen zerfetzt worden, die keine Uniform anhatten. Eine Argumentation, als wären andere gerade im Kindergarten aufgenommen worden.
zum Beitrag04.06.2026 , 20:53 Uhr
Das wichtigste an diesem Artikel ist, dass drüber geschrieben wurde. Gerade wenn man nicht aus der Branche ist, bleibt es wichtig Einzelheiten zu verstehen. Es wird ja nicht aufhören. Deswegen darf auch das Berichten nicht aufhören, auch wenn es "erst mal nichts nützt".
zum Beitrag04.06.2026 , 20:23 Uhr
Der Artikel stimmt bis auf den letzten Satz. Denn : Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen. - "Orientieren wir uns an diesen humanistischen Werten, sind wir zwar möglicherweise militärisch im Nachteil bei einem Gegner, der sich um diese Werte nicht kümmert. Aber wir sind ihm moralisch überlegen und somit weltweit attraktiver."
Wir sind nicht nur weltweit, sondern für uns selbst attraktiver.
zum Beitrag04.06.2026 , 06:07 Uhr
Die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahl ist ja auch ein Gradmesser der politischen Kommunikation : Maximum 91,1% 1972, Minimum 70,8% 2009, danach stetiger Anstieg bis zur letzten Wahl 82,5%. Das hat etwas mit dem Aufstieg der AfD ab 2013 (4,3%) bis 2025 (20,8%) zu tun. Der Anteil der Wählerstimmen, die nicht berücksichtigt wurden (Sonstige) war im Jahr 2025 9,4% steigend (Höchster Wert seit 1983).
Das ist in Zahlen ausgedrückt, was der Text sagt: Der Inhalt der Stimmen wird nicht beachtet, die Stimmen werden proportional auf die anderen Parteien umgelegt und somit ein Teil des Problems: Politiker kamen ins Amt waren aber gar nicht gemeint und fantasieren sich etwas über ihre Legitimation zusammen, was sie dann den Wählern, die sie nicht gewählt hatten, meinen kommunizieren müssen, damit diese Wähler verstehen, was sie die Amtsinhaber aus der Fremdverwendung der Wählerstimmen gemacht haben.
Die letzte Wahlrechtsreform mit Entwertung der Erststimme des Wählers addiert sich zum Effekt.
www.bundestag.de/p...se_seit1949-244692
zum Beitrag03.06.2026 , 22:10 Uhr
"weil die Studierenden nicht abhängig sein wollen oder keine Schulden machen wollen" Stimmt: sind ja junge Erwachsene mit gesundem Selbstwertgefühl. "wäre eine breite Entlastung bei Wohnkosten (Studiwohnheime), Mobilität und Semestergebühren ggf. gerechter." Stimmt auch: Verbesserung der Strukturqualität nützt allen.
zum Beitrag03.06.2026 , 21:36 Uhr
www.bildungsserver...bbruch-4605-de.htm
Nach Studienfach : Mathematik / Naturwissenschaften: bis zu 44 % an Universitäten Informatik: bis zu 41 % an Universitäten Geisteswissenschaften: bis zu 38 % Ingenieurwissenschaften: ca. 35 % Medizin / Gesundheit: ca. 8 % (niedrigste Quote)
Die Hauptgründe für den Abbruch: Leistungsprobleme & mangelnde Prüfungserfolge (ca. 69 %) Falsche Studien- oder Berufswahl (ca. 63 %) Finanzielle Schwierigkeiten (ca. 54 %)
Wann brechen die meisten ab : 1. bis 2. Semester: Rund 32 % aller Abbrüche 3. bis 4. Semester: Rund 29 % aller Abbrüche Ab 5. Semester: ca. 24 % ---- 1763 : Hatte ich nicht mehr präsent, begründete die flächendeckende Schulpflicht auf dem Land mit Zwangsgeldern gegen die Eltern bei Zuwiderhandlung . Sachsen Gotha hatte das schon 1642. www.bpb.de/system/...pdf/Zeitleiste.pdf -----
zum Beitrag03.06.2026 , 17:13 Uhr
Ja, die Statistik ist hier lückenhaft. Man kann abbrechen weil man nicht mehr will oder weil man muss. Ja, das Klischee wird politisch instumentalisiert weil es "Ich habe Sinn für Gerechtigkeit" vermittelt. Das ist ja durchschaubar. Andererseits hat es Hartnäckigkeit gebraucht bis in den 70ern klar war, dass man alle Schichten der Bevölkerung fördern muss.
Vielen Dank für Ihre Zuschrift
zum Beitrag03.06.2026 , 15:27 Uhr
Bei einem fachlich so anspruchsvollen Ministerium muss man die Frage, die Sie gestellt haben stellen .
Die Abbrecherquote im Fach Politikwissenschaften (Politologie) an deutschen Universitäten liegt typischerweise zwischen 25 und 30 Prozent. Dies entspricht in etwa dem bundesweiten Durchschnitt aller geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengänge, ist jedoch deutlich niedriger als in den MINT-Fächern. Valentina Tereschkowa hat glaube ich an der Militärakademie für Ingenieure der Luftstreitkräfte studiert. Virginie Guyot ist m.W. Diplom-Ingenieur Luft- und Raumfahrt. Beide genossen zwar selektive aber volle staatliche Förderungen. Ilse Aigner ist Technikerin für Elektrotechnik, war mal in der Systemelektronik bei einem Hubschrauberhersteller. Ilse Aigner kommt, glaube ich aus einem Handwerksbetrieb und hat eben "nur" die Technikerausbildung gemacht.
Das untersrteicht was Sie ausgeführt haben und beleuchtet den Unterschied.
zum Beitrag03.06.2026 , 14:46 Uhr
Handwerker BAFöG: www.aufstiegs-bafo...ome/home_node.html
"Aber wieso müssen studierende eigentlich vom Staat gefördert werden, während Auszubildende von Unternehmen vergütet werden?"
Das ist eine politische Frage, die politisch 1969 für die Auszubildenden ( Berufsbildungsgesetz) und 1971 für die Studierenden ( BAFöG) beantwortet wurde.
Vorher gab´s für die Auszubildenden auch keine Vergütung vom ausbildenden Arbeitgeber.
M.a.W : Die Zeiten haben sich geändert. Früher musste der Auszubildende Lehrgeld und der Studierende Hörergeld an den Lehrer bezahlen.
Studiengebühren müssen die Studierenden, unterschiedlich hoch, auch heute an die Hochschule bezahlen. Da geht´s den Azubis besser: Sie müssen für die Berufsschule nichts bezahlen.
zum Beitrag03.06.2026 , 14:08 Uhr
Was nicht übersehen werden sollte : Es geht ausschließlich um Gewissensgründe. Also um : "ich kann nicht, mein Gewissen erlaubt es mir nicht" auch nur in die Lage zu kommen andere erschießen zu müssen um mich oder mir anvertraute Personen zu beschützen. Es geht nicht um : " ich will nicht, ich finde es sinnlos..." Das Gewissen ist eine unauflöslich in der Person fest verankerte Instanz, die deswegen nicht an (opportune) Zeitumstände gebunden ist. Deswegen ist eine Kriegsdienstverweigerung sofort sinnvoll, sobald man sein eigenes Gewissen bemerkt oder erforscht hat.
Es gab vor einiger Zeit Politiker, die früher Kriegsdienstverweigerer waren und nun ihre Kriegsdiensverweigerung zurückgenommen haben um an einem Lehrgang vor der Wahl zum Mitglied des Verteidigungsausschusses teilnehmen zu können. Da Abgeordnete ausschließlich ihrem Gewissen folgen, stellt sich die Frage, ob das Gewissen doch keine mit der Persönlichkeit unauflösbar verbundene Instanz ist, als die sie bei der Veweigerung früher anerkannt worden war ?
zum Beitrag03.06.2026 , 12:27 Uhr
Dürfen Sie für sich persönlich so halten.
In Deutschland verzeichnen MINT-Fächer die höchsten Studienabbruchquoten = kompetitiv . www.studysmarter.d...udiengaenge-liste/ Wer als "First Ever" einen dieser Studiengänge in der Regelstudienzeit (Steigerung: ohne Wiederholungprüfung) besteht, darf selbstbewusst damit umgehen.
Wer "dauernd" von seiner Tüchtigkeit redet, hat eintweder zu wenig Anerkennung erfahren oder er/sie ist eitel. Tüchtigkeit merkt man auch so.
Ich verstehe, welchen Auftritt Sie meinen, kenne ich persönlich auch, versuche ich zu überhören oder darauf einzugehen, wenn möglich. Das ist nicht immer erfolgreich.
"Ärmliche Verhältnisse" = sehr einfache Verhältnisse z.B. Gerhard Schöder. "Emporkömmling" ist von oben herab abwertend. "Aufsteiger" ist auch nicht viel besser.
Ich benutze "First Ever", für die die keine Akademiker in der Familienvorgeschichte haben. Das ist kein soziologischer Fachbegriff, habe ich aber aus dem Zusammenhang heraus verstanden, als ich den Begriff zun ersten Mal gehört habe.
Danke für Ihr Interesse.
Der erste Entwurf ist aus Versehen abgesendet worden und bricht im ersten Satz ab.
zum Beitrag02.06.2026 , 20:26 Uhr
"Angriffe auf russische Infrastruktur ist das einzige wirkungsvolle, das sie derzeit tun können." Das ist Meinungssache. Ich habe argumentiert, dass die Ukrainer damit den Bären eher zu weiteren Anstrengungen gegen sie reizen, ohne dass sie 1) die große Menge an Geschossen (die absehbar die ukr. Bevölkerung treffen) abwehren können und 2) im russischen Territorium einen nennenswerten Nutzen für sich selbst erzielen. Ein russisches Öllager z.B. hat geschätzt, 1ppb der russischen Ölreserven.
"Halbherzige Unterstützung aus dem Westen" stimme ich zu. Das meinen alle. Der Effekt kumuliert mit der Zeit, die Effektgröße wird durch die derzeitigen Angriffe untersucht.
"Die Ukraine hat die russische Rüstungsproduktion durch massive Drohnenangriffe auf Waffenfabriken, Chemiewerke und Treibstofflager gezielt gestört und teilweise unterbrochen. Dennoch konnte sie die russische Gesamtproduktion bisher nicht dauerhaft vermindern. Russland hat seine Rüstungsindustrie zur Kriegswirtschaft hochgefahren und gleicht Produktionsengpässe durch erhöhte Schichtzahlen und den Import von Bauteilen aus. " ist eine KI - Zusammenfassung des Tagesschauartikels vom 12.05.2026
zum Beitrag02.06.2026 , 19:01 Uhr
Es ist nur eine Frage der Zeit bis bunkerbrechende Waffen gegen die U-Bahn eingesetzt werden. Es nützt nämlich nichts den Kopf in den Sand zu stecken. Sämtliche "Roten Linien" sind in diesem Krieg schon überschritten worden, es ist alles schon passiert : Angriffe mit Marschflugkörpern auf Kinder- und Geburtskliniken, zivile Schutzräume für Kinder und Alte... - Der Fehler der ukrainischen Strategie in der Zeit nach Saluschnyi war die Vernachlässigung der Defensive bei gleichzeitigem Angriff auf das russische Territorium. Jeder erfolgreiche russische Angriff beweist, dass die Ukraine die Folgen dieses Fehlers bis jetzt nicht abwehren kann. Wegen dieser Aussagekraft werden die Angriffe folgenschwerer werden.
www.n-tv.de/politi...yj-id30383285.html orf.at/stories/3406419/ www.tagesspiegel.d...kyjs-15270163.html
zum Beitrag02.06.2026 , 16:25 Uhr
Der Transrapid macht das was er sollte eigentlich in Japan : de.wikipedia.org/w...kansen-Baureihe_L0 Auf der Teststrecke im Emsland hat ein vergessener Bagger 23 Menschen das Leben und den Transrapid das Aus gekostet. Deutsche Industrie meinte damals : Brauchen wir nicht.
Berufliche Kompetenz wird nach dem Prioritätenkatalog : "wie komme ich ins Amt?" studiert
zum Beitrag02.06.2026 , 15:43 Uhr
Da müssen nicht "schmunzeln", gibt´s tatsächlich. "Brüsten" heißt ja angeben. Wer mit Regelstudienzeit oder kurz drüber bei einem kompetitiven Studium , z.B. MINT als First Ever fertig wird hat persönlich was geleistet. Aufrecht gratulieren und bewundern: "Wie haben Sie das gemacht ?" ;-)
"Woran mag das wohl liegen?" Kann ich Ihnen sagen: Am Hintergrundwissen durch die Eltern über z.B. ungeschriebene Gesetze, das First Evers nicht haben und an den informellen Beziehungen der Eltern .
Louis de Broglie war Hochadel hat aber den Nobelpreis nicht deswegen erhalten, ganz klar. Es war ganz persönliches Genie.
zum Beitrag02.06.2026 , 15:29 Uhr
Ich glaube Herr Köster wollte wissen, wie sich ein höherer Steuersatz auf den Kinderfreibetrag der studierenden Kinder auswirkt . M.E. führt ein höherer Steuersatz dazu, dass der Kinderfreibetrag eine deutlich größere Steuerersparnis bringt. Der Freibetrag senkt das zu versteuernde Einkommen genau in Höhe des persönlichen Spitzensteuersatzes. Je höher der individuelle Steuersatz, desto mehr Steuern spart man. Studierende Kinder werden glaube ich bis 25. LJ. berücksichtigt. Ob das zusätzlich zur fin . Untersützung geltend gemacht werden kann weiß ich nicht .
zum Beitrag02.06.2026 , 15:02 Uhr
Kurzer Blick auf die Konkurrenz :
karriere.norma-onl...s-bachelor-studium
Gehälter/ Monat : Erstes Jahr: 1.700 Zweites Jahr: 1.800 Drittes Jahr: 2.000
Summe: 66.000
Davon in die Sozialversicherung: Rentenverwsicherung:12.210 Krankenversicherung: 9.240 Agentur für Arbeit :1.716 Pflegeversicherung: 2.376 Direkte Steuern ca: 4.500
Summe : 30.042
Was soll man dazu sagen ?
"Es wird kein Vollkaskostudium geben." ist gemessen daran was viele junge Leute leisten eine erhebliche Unfreundlichkeit Ihnen gegenüber, und eine Desorientheit über die Zukunft unseres Landes allen gegenüber.
Ein Discounter, dessen Kerngeschäft nicht die Zukunftssicherung eines Landes, sondern eines Ladens ist weiß das besser.
Die jungen Leute leisten was !
Das mindeste was die jungen Leute verdienen ist ein äußerst bescheidenes Maß an Sicherheit.
zum Beitrag02.06.2026 , 14:13 Uhr
Haben Menschen mit akademischen Abschluss ein höheres Einkommen ? Ja, Menschen mit einem akademischen Abschluss haben im Durchschnitt ein deutlich höheres Einkommen als Personen ohne akademischen Abschluss. Über das gesamte Erwerbsleben hinweg betrachtet, ist das Lebenseinkommen von Akademikern im Regelfall wesentlich höher. www.destatis.de/DE...5/PD23_200_62.html
Das brauchen wir doch in den gesetzlichen Versicherungen ?
Quellenergänzungen zum Artikel: Geschichte : www.studierendenwe...chte-und-statistik Studi Sicht www.akruetzel.de/2...jahre-kein-bafoeg/
Kurzer Blick auf PISA und Co:1964 ist heute. www.hdg.de/lemo/be...gskatastrophe.html --- "Geschacher" leitet sich von „schachern“ ab, welches wiederum vom hebräischen Wort „sachar“ (Handel) stammt. Historisch wurde das Wort im Antisemitismus verwendet, um abwertend über ein angeblich „typisch jüdisches Geschäftsverhalten“ zu schreiben oder zu urteilen. Daher ist es heute in der öffentlichen oder politischen Kommunikation äußerst umstritten und gilt als vorbelastet.DLF27.09.20
zum Beitrag29.05.2026 , 11:45 Uhr
Sie sind nicht der Einzige, dem das auffällt. Die An- und Weltsicht ist in anderen Beiträgen durchgehend auch so.
zum Beitrag28.05.2026 , 20:22 Uhr
Es gibt nicht "immer was zu spotten". Dass ein Mensch benutzt oder abgenutzt wird, dagegen habe ich etwas, das stimmt. Sie sind der Letzte, der eine Antwort bekommt. Das ist ganz besondere Ehre.
zum Beitrag28.05.2026 , 20:12 Uhr
Ich habe gestern geantwortet , das ist aber nicht veröffentlicht worden . Es ist also keine Unhöflichkeit , dass Sie keine Antwort bekommen haben. Ganz kurz : In einem Forum müssen wir uns genau ausdrücken, in einem Forum ist das Medium Sprache wichtig.
zum Beitrag28.05.2026 , 20:09 Uhr
Ich habe gestern geantwortet , das ist aber nicht veröffentlicht worden . Es ist also keine Unhöflichkeit , dass Sie keine Antwort bekommen haben. Ganz kurz : Die Junarmija ist auch für weibliche Mitglieder geöffnet. Ich habe "Abnutzungskrieg" nicht in Anführungzeichen gesetzt.
zum Beitrag27.05.2026 , 15:00 Uhr
Auf Grund mehrerer Beiträge in der wirklich schönen und lebhaften Diskussion habe ich mir die verlinkte Studie www.greenpeace.de/...allein_zu_Haus.pdf unter dem Stichwort "Geheimdienst" angesehen. Weil ich geheimdienstliche Informationen für unverzichtbar halte. Z.B. wieviele Spione von uns gibt es dort, wieviele von dort bei uns. Wieviele sind verdächtig Spione zu sein usw. Das Suchwort "Geheimdienst" kommt nur einmal als Sekundärzitat der NYT auf Seite 19 unten vor. Weil deswegen Zeit blieb habe ich noch nach "dual use" gesucht , weil man mit "dual use" vieles verstecken kann, worum es ja bei geheimen Plänen geht. Ergebnis ? Null, kommt gar nicht vor.
Wir wollen uns nicht ins Bockshorn jagen lassen , sondern vernünftig bleiben und die richtigen Fragen stellen. Der Unterschied zwischen Schule und Hochschule ist : hier sind die richtigen Antworten, dort die richtigen Fragen wichtig. Hat ein Prorektor für Forschung einer großen Universität seinen Mitarbeitern ausgegeben.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:26 Uhr
"Abnutzungskrieg" hat glaube ich Clausewitz eingeführt. Der GI hat den Begriff kürzlich auch verwendet, aber nicht um die Verteidiger sondern um damit seine Missbilligung der Art des Angreifers auszudrücken. Sie schreiben selbst "Abnutzung der Invasionsarmee", damit meinen Sie, dass die Angegriffenen einen Abnutzungskrieg führen sollen. Ich erkläre Ihnen Junarmjia in Ihrem Zusammenhang: Wenn die reguläre Armee durch einen Abnutzungskrieg viele Soldaten verliert, muss der Aufwuchs ohne (lange) Ausbildungszeit und mit einer Einstellung, die keine Zweifel am Befehl kennt eingesetzt werden können. Das ist der Zweck der Junarmija. Dass diese jungen Menschen ja noch nicht ausreichend kampfstark sein werden ist geschichtlich durch die SS Panzerdivision Hitlerjugend widerlegt. Diese fanatisierten Jugendlichen waren z.B. in Frankreich besonders brutal. Jugendliche sind überall gleich. Wenn Sie zu diesem Thema schreiben, müssten Sie Wert darauf legen, nicht zu verlangen Ihnen diese bekannten Beispiele zu erklären. Ich habe es trotzdem gemacht.
Persönlich beleidigende Äußerungen dürfen zur Veröffentlichung eigentlich nicht angenommen werden. Sie schaden dem Diskussionsklima.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:48 Uhr
Ich habe gestern ausführlich geantwortet, das ist nicht veröffentlicht . Der Fehler liegt in der Deckungslosigkeit des eigenen Territoriums. Wer sein Territorium bei einem Ausfall (mil.) nicht sicher verteidigen kann, verschleppt den Krieg auf Kosten eigener Opfer. In der Lage des Kleineren ist es besser sich einzuigeln, also perfekt defensiv zu sein um den Angreifer durch nutzlose Angriffe/Angriffsversuche zu erschöpfen. Es gibt verschiedene Beispiele in der Militärgeschichte.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:31 Uhr
Noch eine Ergänzung zur Quelle: www.tagesschau.de/...rontlinie-100.html
Es macht den ukrainischen Soldaten etwas aus, dass sie einen russischen Soldaten erschießen, sie "beseitigen" ihn nicht und "schalten ihn nicht aus". Sie legen ihn in einen Graben, in dem schon andere Leichen unter Müll versteckt liegen. Wenn Sie die Sprache der Interviewpartner beachten, steht ziwschen den Zeilen : wir hatten keine andere Wahl.
Damit ist gemeint : Im Kriegsvölkerrecht steht die Gefangennahme vor der Tötung. Sind wir jezt schuldig ?
In einem Punkt haben Sie recht. Soll man das Kindern zeigen ?
In dem Artikel über das Kaufhaus taz.de/U-Bahn-Stat...in-Kyjiw/!6181976/ steht : "Doch sofort zieht die Mutter es hastig in ein Auto, damit es die Verwüstung nicht zu sehen bekommt."
Es ist eine Verwüstung.
"Wörterbuch des Unmenschen" www.deutsche-digit...EGFWRNLPOXYWB5UOKE hatte ich in der Schule.
Der Verwüstung des Tatsächlichen ging die Verwüstung der Sprache voraus .
zum Beitrag26.05.2026 , 20:38 Uhr
Ist ein gutes Beispiel. Wer kein so gutes Bespiel kennt rätselt ja warum die Sanktionen nach 5 Jahren immer noch nicht richtig wirken.
zum Beitrag26.05.2026 , 20:27 Uhr
Da gibt es nichts zu spotten, denn es geht um Leben und Tod. "Abnutzung der Invasionsarmee" ist einen grässliche Formulierung, wenn damit gemeint ist, dass eine größere Zahl Soldaten, gleich welcher Partei, ihr Leben verliert. "Abnutzung " ist ein Bild, mit dem technisiert wird um was es eigentlich geht : Tod und Verstümmelung. Dieses Leid bezeichnet man nicht als "Abnutzung", das wird der Würde aller Menschen und dem Ernst der Lage nicht gerecht.
Um jedes Missverständnis auszuschließen : Ich habe mich an der ausgeprägt flapsigen Wortwahl gestört.
Wenn Sie Interviews von Frontsoldaten lesen und ernst nehmen was sie meinen, stören sie sich genau daran: an ihrer Entmenschlichung durch Verharmlosung und Routine.
zum Beitrag26.05.2026 , 10:22 Uhr
"Abnutzung der Invasionsarmee" ist ein ziemlich grässliches Bild, wenn man damit die Menschen, zugegeben nicht wenige Verbrecher, und nicht das Material meint. Die Junarmija hat Stand März 2022 m.W. 1.000.000 Mitglieder, hoch gerechnet ein Wachstum von etwa 200.000 Mitgliedern / Jahr. Diese Menschen werden so erzogen , dass sie mit "Frieden" nie etwas anderes anfangen werden können als "Sieg". Die Junamija wird stellenweise ziemlich unbeholfen mit der Hitlerjugend verglichen. Das ist nur insoweit zutreffend wenn man damit die SS Panzerdivision Hitlerjugend meint. An diesem Beipiel kann man erkennen wie wenige Jahre es braucht Jugendliche zu äußerst kampfstarken Verbänden zu formieren.
"Russischer Staatsbankrott" : Ein Staatsbankrott Russlands liegt formal jetzt schon vor, da das Land infolge westlicher Sanktionen seit 2022 seine fälligen Auslandsanleihen nicht mehr in den geforderten Währungen bedienen konnte. Für die russische Binnenwirtschaft und den Staatshaushalt hat dies aufgrund der niedrigen Staatsverschuldung (ca. 17 bis 20 Prozent des BIP) jedoch kaum unmittelbare Auswirkungen. Quelle Statista
zum Beitrag26.05.2026 , 09:49 Uhr
Das Problem der Korruption in der Ukraine hat nicht aufgehört, das zeigten die Demonstrationen, glaube ich im letzten Jahr. Jermak ist ja jetzt in Untersuchungshaft. Man kann denken, dass der Krieg mehrwertorientiert geführt wird. Salushnyj und Kuleba wurden mir merkwürdigen Gründen entlassen, Saluschnyi u.a. weil er eine eigene Meinung hatte. Angriffe auf russisches Territorium, obwohl man das eigene nicht sicher verteidigen kann ist ganz einfach ein unvorstellbar skrupelloser Fehler. Ich glaube auch nicht mehr, dass die ukrainische Regierung das Wohl der Ukrainer im Sinn hat. Kann gut sein , dass wir an der Nase herumgeführt werden.
zum Beitrag26.05.2026 , 08:50 Uhr
"Regieren ist da nicht leicht. Kluge Köpfe haben schon vor 15 Jahren ein generelles Demokratieparadox beobachtet. Die Wähler trauen der Demokratie weniger als früher zu, fordern aber mehr. Das Wahlvolk wird anspruchsvoller, die Erregungskurven werden steiler."
Unter dem Demokratiparadox versteht man nicht, dass "enttäuschte" Wähler handeln wie Kunden. Denn das wäre sogar eigentlicher Zweck einer Demokratie. Unter dem Demokratieparadox versteht man, dass eine Demokratie sich durch Wahlen selbst abschaffen kann (bekanntes Beispiel : "Ermächtigungsgesetz" = Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 24.März 1933)
15 Jahre stimmt eigentlich auch nicht : Die NPD hatte vor ca. 50 Jahren einen Höhepunkt bei einer Landtagswahl mit 9,8%. "Schafft die Demokratie ab" gab´s m.o.w. wellenförmig schon immer. Wer heute pro-demokratischer Politiker ist hatte also ausreichend Zeit sich gründlich damit zu beschäftigen.
zum Beitrag26.05.2026 , 08:19 Uhr
Das ist die Weltsicht bodenständiger CSUler. "Volksfront" etc. haben sie nie gehört, kommt im bayerischen Lehrplan Geschichte nicht vor, und wenn, sich sofort abgewendet, wissen also nicht wie und was das konkret war.
www.lehrplanplus.b...de/suche/lehrplan#
Suchergebnis Ihre Suche nach: Begriff: Volksfront Mit diesen Angaben wurden keine Treffer gefunden. --- Das hat m.E. also nichts mit "rechts", sondern mit "Angst vor unbekannt" zu tun.
Live sind die Aufregereien unterhaltsamer.
zum Beitrag25.05.2026 , 18:23 Uhr
16,4/28,5 = ca 0,58 der Zweitstimmen. Soweit haben Sie recht. Bei den Ministern (Kanzler nicht mitgerechnet) sieht´s anders aus : 9 Union, 7 SPD, 1 Parteilos. 9/17 = 0,52 , 7/17 = 0,44 (0,44/0,52) = 0,84. Das ist mehr als 0,58. Anmaßung. Das kommt beim Wähler nicht gut an. Vielleicht landen sie damit links unten, ich meine die deutsche Landkarte. "Linkssozialistisch" stelle ich mir radikaler vor. Ich würde mir mein Parteibuch nicht entlocken lassen, das wär mir der Artikel nicht wert.
zum Beitrag22.05.2026 , 19:13 Uhr
Krieg, Krankheit, Kriminalität hängen immer zusammen. Hieß bei Dürer,1513 "Ritter, Tod und Teufel". Seit sich durchgesetzt hatte, warum Krankheiten ansteckend sein können hieß es nach dem Krimkrieg beim großen Pirogow: "Der Krieg ist wie eine traumatische Epidemie, es fehlt an helfenden Händen und noch mehr an denkenden Köpfen." Im Krimkrieg 1853-1856 waren Infektionskrankheiten häufiger Todesursache als Kampfhandlungen selbst.
Krieg bleibt ansteckend.
Pirogow: Grundzüge der allgemeinen Kriegschirurgie. Leipzig 1864.
zum Beitrag22.05.2026 , 16:15 Uhr
Den Link finde ich sehr interessant. 80.000 der 950.000 Syrer arbeiten sogar in Engpassberufen , wären also mittelfristig gar nicht ersetzbar. 348.000 Syrer sind minderjährig, 120.000 könen alleine deswegen nicht arbeiten weil sie zwischen 0 und 6 Jahre alt sind ;-). Wo hat man das noch ? 10 % der Bevölkerung unter 6 Jahre, das IW reibt sich die Hände "ist diese Gruppe ein erhebliches Reservoir für den Arbeitsmarkt." 245.000 Syrer, die zwischen 2015 und 2024 eingebürgert wurden zählennicht merh in dieser Statistik sondern schon als Deutsche, sind also noch besser integriert.... Aleppo hat eine ziemlich renommiert alte med. Ausbildungsstätte historisch vergleichbar Salerno in Europa.. und ist mit 4.000 Jahren eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Menschheit - Menschen von dort, wollen wir nicht ?
zum Beitrag22.05.2026 , 15:21 Uhr
"Übringens wander auch marokkanische oder tunesische Krankenpfleger in das Sozialsystem ein, weil Deutschland ein Sozialstaat ist, wandert eigentlich jeder, der hier länger bleibt, in das Sozialsystem ein."
Das finde ich gut formuliert .
Man könnte ergänzen: ...weil Deutschland ein Sozialstaat - mit einer gesetzlichen Sozialversicherungspflicht für alle - ist, ...
zum Beitrag22.05.2026 , 13:17 Uhr
Habe ich unten beantwortet. Aldi Lidl Norma sind deswegen nicht leer weil sie u.a. alle Arten von Karten akzeptieren, und bei mir im Dorf macht auch gerade der EDEKA zu, obwohl er alle Karten akzeptiert hat. Ursachen für "Erfolge und Misserfolge im Einzelhandel" gehört aber nicht zum Thema des Artikels.
zum Beitrag22.05.2026 , 13:10 Uhr
"Die Karte werde aber oft nicht akzeptiert, berichtet Zahra: nicht in kleinen Läden, die afghanische Lebensmittel oder gebrauchte Kleidung anbieten, im Café nicht und auch nicht bei der Post" steht im TAZ - Artikel , den ich zitiert habe, weil ich mir erlaubt habe zu glauben was berichtet wurde.
Jeder/ich kennt/e mindestens einen kleineren Lebensmittelladen, der kein Kartenterminal hat.
zum Beitrag22.05.2026 , 12:45 Uhr
Kurzer Blick auf das Leben von Valentina Vladimirovna Tereškova:
Was will sie heute :
de.wikipedia.org/w...n_gegen_den_Westen
de.wikipedia.org/w...eschkowa#Junarmija
"Once the rockets are up who cares where they come down , that´s not my department says Wernher von Braun"
ist von Tom Lehrer.
Die MIR ist verglüht, die Trümmer liegen im Südpazifik bei Neuseeland. Eine unbeschreibliche Demütigung der und für die Raumfahrtnation Sowjetunion (Ziolkowski war Russe) und ihre Nachfolgestaaten.
GOTO Zeile 1
zum Beitrag22.05.2026 , 11:56 Uhr
"Der eingebildet(e) Kranke" wäre auch sehr unterhaltsam. Man sollte nicht übersehen, dass Molière während der 4 . Aufführung, noch im Kostüm verstarb, die milde Ironie.
zum Beitrag22.05.2026 , 11:44 Uhr
Eigentlich nicht erlaubt, steht bei : www.verbraucherzen...rben-duerfen-55121 ziemlich zutreffend.
Sonst dürfen Ärzte mit nichts werben.
"aufnötigen" wäre auch nach §4a UWG nicht erlaubt. Das UWG gilt für Gewerbetreibende . Ärzte sind aber nicht Gewerbetreibende sondern Angehörige eines freien Berufs ( = Diener der Gesundheit ohne primäre Gewinnerzielungsabsicht).
zum Beitrag22.05.2026 , 05:57 Uhr
Ich habe den Link in der Mitte des Artikels (Bundesinstitut für Risikobewertung) zu www.bfr.bund.de/cm...eintraechtigen.pdf
genauer angesehen:
Dort steht unter Kap. 3.1.3.3, S. 12:
"Abgesehen von wenigen Ausnahmen bedarf in Deutschland die Vitamin-D-Anreicherung von Lebensmitteln einer Ausnahmegenehmigung nach § 68 LFGB oder Allgemeinverfügung nach § 54 LFGB durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)."
In diesem Artikel stehen auch einige drastische Fallbeschreibungen von Überdosierungen von "VitaminD3" Selbstbehandlungen bei älteren Menschen, Kindern und Säuglingen.
Drogeriemärkte etc., die frei verkäufliche Arzneimittel anbieten brauchen fachkundiges Personal (Sachkundenachweis für freiverkäufliche Arzneimittel nach § 50 AMG).
Es gibt also einen Verbraucherschutz im Lebensmittelbereich und im Bereich der frei verkäuflichen Arzneimittel .
Das ist aber zu wenig bekannt.
Deswegen fand ich es gut, dass die TAZ das Thema aufgegriffen hat und hoffentlich regelmäßig am Thema bleibt.
zum Beitrag21.05.2026 , 22:37 Uhr
"einen Verbraucherschutz gibt es hier schlicht nicht."
Das stimmt nicht ganz. Es gibt verpflichtende Herstellerangaben, "Pflichtinformationen zur Produktart und Dosierung" soweit dies möglich ist . "Knapp 250 solcher Angaben sind nach der europäischen Health Claims-Verordnung ausdrücklich zugelassen, viele davon in Bezug auf die Wirkung von Vitaminen und Mineralstoffen" steht bei : www.bzfe.de/essen-...sergaenzungsmittel Zu "Social Media und Publikumsmedien" steht dort: "Journalistische Beiträge über Nahrungsergänzungsmittel, die in Publikumsmedien oder im Internet veröffentlicht werden, unterliegen keiner systematischen Kontrolle in Bezug auf ihre fachliche Richtigkeit. Zwar sind Journalistinnen und Journalisten dazu verpflichtet sorgfältig zu recherchieren und unabhängig zu berichten. Redaktionelle Beiträge, etwa über die Nährstoffversorgung der Bevölkerung, müssen immer von Werbung getrennt sein. Doch haben Publikumsmedien nicht primär den Auftrag zur Ernährungsbildung. Bei einigen Medien zählt der schnelle Nachrichtenwert mehr als die wissenschaftliche Fundiertheit der Meldung."
zum Beitrag21.05.2026 , 20:05 Uhr
Ich habe gelesen, dass die Bezahlkarte nur in Läden funktioniert, die VISA akzeptieren. taz.de/Leistungen-...uechtete/!6030480/ Somit könnten Asylsuchende bei kleineren , günstigeren Läden gar nicht erst einkaufen. Umgekehrt landet der Gegenwert des Gutscheins sicher auf dem Konto des Ausstellers des Gutscheins, wenn die Gutschein gegen Geld - Tauschpartner dort eingekauft haben. Die Absicht der Einführung der Bezahlkarte ist also ziemlich durchsichtig.
Es gibt außerdem viele, die zum Mietrichtwert vermieten, obwohl sie anders höhere Mieten erzielen könnten. Es gibt also Solidarität, nicht nur wegen oder durch die Bezahlkarte.
zum Beitrag21.05.2026 , 18:52 Uhr
Ein wichtiger Artikel, der eine Gegenöffentlichkeit zur Gefährlichkeit der Verharmlosung darstellt.
"Vitamin D3" z.B. greift direkt in den Hormonhaushalt ein und kann wie im Artikel beschrieben, überdosiert werden. Vitamin D3 ist zwar Teil der Osteporose Leitlinie. 1000IE pro Tag reichen aber, "mehr hilft mehr" gilt auch hier nicht uneingeschränkt
Für Ernährung gibt es in Deutschland das Bundeszentrum für Ernährung als Behörde im Zuständigkeitsbereich des Bundesministerium für Gesundheit . www.bzfe.de/suche?...ungserg%C3%A4nzung
Ein Problem international ist der "Dietary Supplement Health and Education Act" von 1994 , der Nahrungsergänzungsmittel als Lebensmittel verharmlost und ein Eingreifen der FDA erst bei nachgewiesener Schädlichkeit erlaubt. Wie die langjährige Opoidkrise dort zeigt, ist bei "Tipps" aus den USA besondere Vorsicht angebracht.
Die Themen Nahrungsergänzung, rezeptfreie Arzneimittel, frei verkäufliche Arzneimittel sollten in der TAZ häufiger behandelt werden.
zum Beitrag18.05.2026 , 19:40 Uhr
Bitte gern, freut mich .
zum Beitrag18.05.2026 , 18:37 Uhr
Das wird außerdem nichts nützen. Die SPD ist ein (Medien)unternehmen mit beigeordneter Mitgliedsabteilung, die nicht klein genug sein kann. Außerdem wird sich das auf natürlich Weise erledigen : Die Mehrheit der SPD-Mitglieder hat das Rentenalter erreicht oder überschritten.
Auf dem Weg zur Funktionärspartei: www.kas.de/documen...-890b-f50b405b463b
zum Beitrag18.05.2026 , 18:11 Uhr
Danke meinerseits:
Weiterleitung ?
Frau BM Bas ist m. W. Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung Krankenversicherung (Ausbildung ca. 1994-1997)
Lehrplan 1996: www.kmk.org/filead...achang96-09.26.pdf Lehrplan heute: www.bundesamtsozia...ng/fachrichtungen/
und könnte die ICD Verschlüsselung Z56, Kontaktanlässen mit Bezug auf das Berufsleben, aus ihrer Berufspraxis kennen: gesund.bund.de/icd-code-suche/z56 (Zweitschlüssel)
ICD : Internationale Klassifikation der Krankheiten , Pflichtschlüssel in der Deutschen Sozialversicherung (§295 SGBV)
www.barmer.de/gesu...schluessel-1070992
Die BAuA ist dem BMAS (BM Bas) untergeordnet. Wer weiß wie lange noch die BAuA med. Erkenntnisse veröffentlichen darf ?
Blick auf die Stellenausschreibungen Sozialversicherungsfachangestellte/r : Ca. 1.500 offene Ausbildungsstellen (ohne Gewähr).
zum Beitrag18.05.2026 , 12:12 Uhr
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin steht nicht im Verdacht eine gewerkschaftsnahe Kampforganisation zu sein. Dort steht: "Die aktuelle Diskussion um Arbeitszeitverlängerungen orientiert sich oft ausschließlich an vermeintlich wirtschaftlichen Kriterien, ohne dabei gesundheitliche Effekte für die Beschäftigten zu berücksichtigen. Mit zunehmender Dauer der Arbeitszeit ist jedoch mit einem Anstieg von gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Dieses Ergebnis lässt sich in verschiedenen untersuchten Stichproben zeigen und kann daher als abgesichert betrachtet werden." www.baua.de/DE/Ang...kus/artikel20.html
Gleiches gilt für den ADAC : Dort steht : "Die maximale tägliche Lenkzeit beträgt 9 Stunden. Zweimal wöchentlich darf man 10 Stunden am Tag fahren. " www.adac.de/verkeh...nk-und-ruhezeiten/
Es gibt weitere Berufe, für die spezielle Beschränkungen der Arbeitszeit gelten, die nicht aus der Luft gegriffen waren ....
Die ganze Diskussion ist in jeder Hinsicht weltfremd:
Henry Ford führte den Achtstundentag offiziell am 5. Januar 1914 für die Arbeiter seiner Automobilwerke ein.
zum Beitrag17.05.2026 , 08:53 Uhr
Ich finde, das ist kein wirklich guter Artikel. Die ausufernde Breite der Zuschriften zeigt, dass die Mehrzahl die Leser auf die oberflächliche Breite des Artikels reagiert haben. Wenn ein Redakteur die Aufmerksamkeit der Leser mit dieser Überschrift möchte wäre ein Blick auf www.destatis.de/DE...index/_inhalt.html sinnvoll gewesen. Die Ernährung älterer, teilweise pflegebedüftiger Menschen spielt in die aktuelle Diskussion zur Gesundheit älterer Menschen und damit zum Defizit der Pflegeversicherung hinein. Hinweise für die Kommentarfunktion worauf deswegen im Einzelnen zu achten wäre werden nicht veröffentlicht. Das ist ein Artikel an der Oberfläche, der ein breites Mitgefühl der Leser anregen soll, und deswegen zu oberflächlichen /"populistischen" Diskussionen führt. Weil seit etwa einem Jahr fast alle Diskussionen zensiert werden steht der Artikel in der Liste der meist kommentierten Artikel, was auf das Interesse am Thema, nicht aber auf die Qualität des Artikels hinweist.
Frau Werner handelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten was man ihr hoch anrechnen muss.
Sinnvoll wären Feldberichte mit guter Qualität schon.
zum Beitrag15.05.2026 , 18:30 Uhr
Danke, kannte ich nicht. Ich kannte nur "Bummel durch Europa".
zum Beitrag15.05.2026 , 18:19 Uhr
Mir ist aufgefallen, dass auf dem abgebildeten Teil des Kassenzettels die Mehrzahl der Postionen mit Steuersatz B (19% Umsatzsteuer, ugs. MWSt. für verarbeitete Lebensmittel) gekennzeichnet ist. Der Steuersatz für Grundnahrungsmittel hätte das Kennzeichen A (7%) . www.gesetze-im-int...1980/anlage_2.html ist eine ganze Liste, nach der man/frau sich orientieren kann.
Das ist jetzt pedantisch, 19% sind nicht immer zu vermeiden. Aber www.bzfe.de/kueche...der-saisonkalender hilft hier auch etwas weiter, ist gesund und schmeckt.
Wer mal eine Reha gemacht: KTL M081 " Praktische Übungen zum Ernährungsverhalten, Einkauftraining, 90 Minuten einmal pro Rehamaßnahme . www.deutsche-rente...oschuere_2025.html
Das tut mir leid, dass alles so knapp ist. Ich kenne aus eigener Erfahrung mit weniger als BAföG zu leben. Manchmal muss man eben nach jedem Strohhalm greifen und ist für jeden Tipp dankbar. Das wollte ich mit meinem Beitrag sagen.
zum Beitrag14.05.2026 , 08:03 Uhr
Würde ich zustimmen, die Ferien gehen ja in ca. 6 Wochen an. Das kann die DB im nächsten Jahr besser organisieren, wenn die gute Absicht keine Eintagsfliege war.
zum Beitrag13.05.2026 , 10:48 Uhr
Gab´s schon mal ähnlich: taz.de/Die-Wahrheit/!5771447/
Die BR verzettelt sich.
Deswegen ja, ist es Sache von Bundesunternehmen das für das Volk praktisch Wichtige zu tun.
zum Beitrag10.05.2026 , 19:40 Uhr
Wenn in der Überschrift das Wichtigste stehen soll stimmt die Überschrift nicht : Ich habe gelesen , dass der Autofahrer psychiatrisch krank ist und deswegen in eine psychiatrische Klinik gebracht wurde. Müsste dann heißen : Waffe Auto : Täter krank. Verantwortung Null ? Kürzlich gabe es in einem Gerichtssaal Tumulte im Zuschauerbereich weil ein Mensch der psychiatrisch krank war wegen Schuldunfähigkeit frei gesprochen und in die Sicherungsverwahrung eingewiesen worden war. Was und wie häufig psychiatrische Erkankungen sind, ist zu wenig bekannt für eine Schlagzeile. Bedeutet nicht, dass die Verantwortung für die richtige Schlagzeile keine Verantwortung ist. Jede/r kann mit Verantwortung anfangen. Schlagzeilen haben ja, wörtlich genommen, eine gewisse Sprengkraft.
zum Beitrag05.05.2026 , 12:16 Uhr
" Falsch" steht da nicht, es steht da "fehlerhaft", ich hätte besser gesagt "unzutreffend", denn das habe ich gemeint. Man kann den Zusammenhang so sehen, dass sich jemand so aufregt, dass er daran stirbt, das gibt´s medizinisch. "Pedantisch" weiß ich nicht. Wortgebrauch im Umfeld von Tod und Sterben, warum nicht genau oder ernst nehmen aus Respekt vor den Sterbenden?
zum Beitrag04.05.2026 , 12:14 Uhr
"Schnappatmung" ist nicht was Sie gemeint haben. "Schnappatmung" ist die langsame Atemform Sterbender. Das wird auch in der Politik immer wieder fehlerhaft gebraucht, findet sich so auch in Bundestagsprotokollen.
Sei meinen: "die (aufgeregte) oder (empörte) Hyperventilation". Das ist etwas umständlicher zu sprechen, dafür aber richtig.
www.pschyrembel.de/Schnappatmung/K0KH2 "präfinal" " präterminal" heißt in der Medizin : Unumkehrbar vor Eintritt des Todes.
Ich finde die Zuckerdebatte eher symptomatisch, es geht um de.wikipedia.org/w...gemeinsamer_Teiler, also darum wer durch welche Zugeständnisse/Forderungen an wen von der Gesamtmasse am meisten € bekommt. In der Diskussion hat ein Teilnehmer (ZTUC) geschrieben, dass die Zuckerabgabe in GB wirksam funktioniert = Der gesundheitliche Nutzen spielt bei unserer derzeitigen politischen Diskussion eine sekundäre Rolle.
zum Beitrag04.05.2026 , 09:20 Uhr
Nein, das ist nicht so . Die "Unterschicht" fühlt sich nicht annähernd so schnell pikiert (=hält Stigma und Beleidigung ohne Rachegefühle aus) wie die "Oberschicht". Die Zuckerabgabe sollte ein Verbraucherschutz wie jeder andere (Gurtanlegepflicht, TÜV-Pflicht ...) sein. - Warren Buffet ist m.W. konsequenter Kirschcola - Trinker , extensiver Eiscreme- und Burger-Esser, ernährt sich am liebsten wie Calvin aus Hobbes. - Schichtmodelle der Gesellschaft sind mehr oder weniger kreisschlüssig, den "Unterschichtlesern" zum Trost.
www.deutschlandfun...isten-den-100.html
zum Beitrag03.05.2026 , 18:45 Uhr
Es geht um die rechtswirksame Einwilligung zu einer körperlichen Interaktion. Darüber gibt es ganze Bibliotheken. In der Medizin wird dauernd diskutiert wann und wie ist eine Einwilligung rechtswirksam und was ist bei der Dokumentation zu beachten. Wie die Fälle Arnold und Witte zeigen wird Recht auf der Einschätzung der Glaubwürdigkeit von Zeugen und Klägern durch das Gericht gesprochen. Die Resolution schafft Klarheit was unverzichtbar im Umgang sein soll. Das ist der eigentliche Wert.
zum Beitrag03.05.2026 , 15:27 Uhr
Das ist ein sehr breiter gut recherchierter Artikel. Zum Thema "Alois Rainer (CSU) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat" ist mein Eindruck ähnlich. Ist Ernährung ein Frauenthema ? Ich habe den www.bzfe.de/service/newsletter abonniert und finde ihn sehr interessant. Die Institutsleiterin ist m.W. weiblich. Ernährung ist ein verpflichtendes Querschnittsthema in der med. Rehabilitation. M.W. sind die meisten Leitenden Ärzte, die auch die Fachverantwortung für die Ernährungstherapie / - beratung haben, dort noch Männer, abgesehen von ganz berühmten Köchen der "Ernährung aus dem Markt".
zum Beitrag03.05.2026 , 08:40 Uhr
Es geht um Strafbarkeit. Deswegen geht es darum wie sicher Urteile sind, wenn die Beweislage unsicher ist.
Der Fall P. ist in allen Aspekten widerlich. Zur Tatzeit war „nur ja heißt ja“ nicht erforderlich. Wir können mutmaßen, dass Angeklagte deswegen künftig entsprechend argumentieren werden wenn etwas anderes ihrer Verteidigung nichts nützt.
Das ändert nichts an der Beweisproblematik im Sexualstrafrecht, die ich mit den Fällen Arnold und Witte belegt habe. Im Gegenteil zeigen diese Fälle, dass eine Verurteilung wegen einer tatsächlichen Interaktion sogar ohne tatsächliche Interaktion möglich war/ist.
Die Autorin hat den Fall P. aufgeführt, weil sie wegen seiner Prominenz auf die „ja heißt ja“ Problematik hinführen wollte. Die „ja heißt ja“ Problematik ist im Fall P. aber ein Teilaspekt, deswegen lenkt der Verweis auf diesen Fall vom Thema eher ab.
zum Beitrag02.05.2026 , 13:27 Uhr
Das Teure in der Medizin ist das Sparen an wirksamer Prävention. Ich habe mir deshalb den Link zum Präventionsartikel der Autorin angesehen. Dort werden die üblichen Verdächtigen "Alkohol, Tabak und schlechtes Essen" abgehandelt. Als teuerste und gefährlichste Krebsform gilt das Bronchialcarcinom, das mit dem Tabakrauchen eng assoziiert ist . Die zweithäufigste Ursache nach dem Tabakrauchen ist die Radonbelastung der Wohnräume (1,2). Der WHO Referenzwert liegt bei 100Bq/m³, im deutschen Strahlenschutzgesetz gilt ein Referenzwert von 300Bq/m³. 2.000 Krebstote pro Jahr durch die Radonbelastung der Wohnräume (1) samt direkten und indirekten Krankheitskosten. Die Medikamentenkosten, gelten als überteuert (3).
Der Schneeberger Lungenkrebs ist seit ca. 500 Jahren bekannt, seit Entdeckung der Radioaktivität ca. 1896 weiß man zunehmend woran´s liegt.
In den 66 Vorschlägen kommt der Begriff "Radioaktivität" nicht vor.
(1) www.bfs.de/DE/them...en/wohnraeume.html (2) www.radon.nrw.de/ (3) www.deutschlandfun...-zu-teuer-100.html
zum Beitrag02.05.2026 , 11:34 Uhr
Der Grundtenor "Es ist ein Sparpaket und kein Reformpaket" stimmt. Bei der beitragslosen Familienversicherung handelt sich jetzt m.W. nicht nur um eine beitragslose Versicherung der Ehegatten sondern auch um eine beitragslose Versicherung aller Kinder der Familie, die ab einem Alter von 7 Jahren aufgehoben werden soll. Ausnahmen soll es zwar geben, diese sind aber symptomatisch für das Präventionsfeindliche aller 66 Vorschläge der Expertenkommission. Die historische "Kaiserliche Botschaft" von 1881 hatte als Grundvorstellung, dass die Versicherten die Sozialversicherung, vergleichbar einer Genossenschaft selbst verwalten, damit die Versicherten nicht zum Gegenstand von Unbeteiligten werden. Die jährlichen Prämiensteigerungen der privaten Krankenversicherung betragen 12 und 18%. Die Beitragssteigerungen der gesetzlichen Krankenkassen über die letzten 10 Jahre waren max. 4%. Die Bezahlung der Gesundheitsfürsorge der Bürgergeld- und Sozialhilfeempfänger ist eine staatliche Aufgabe. Seit ca. 2005 geht die GKV in Vorleistung und kümmert sich um Organisation damit diese Menschen versorgt sind. Das ist aber ein Missbrauch und im Artikel zu Recht sehr deutlich gesagt worden.
zum Beitrag01.05.2026 , 19:54 Uhr
Den Fall Pélicot würde ich in diesem Zusammenhang nicht nennen, das ist eine ganz andere, kriminelle Sachlage von Serientaten. Es gibt in dem Zusammenhang, um den es hier geht, Strafwürdigkeit des persönlichen Umgangs bei Einzelereignissen, in Deutschland zwei eklatante Justizirrtümer, die die Verurteilten, jeden zu mehr als fünf Jahren Haft, endgültiger Beschädigung der bürgerlichen Existenz samt erheblichen Vermögensschäden inklusive beider Familien geführt haben. Aufklärung efogte jeweils nur durch ein höchst anspruchsvolles juristisches Wiederaufnahmeverfahren. Das waren die Fälle Horst Arnold und Ralf Witte. Darüber muss man auch berichten, wenn man Strafe fordert. Juristische Weideraufnahmeverfahren sind ausgesprochen anspruchsvoll , nicht jeder findet einen Anwalt mit der dazu nötigen Kompetenz. Eine bislang unbekannte Dunkelziffer vergleichbarer Fälle würde mich daher nicht wundern.
zum Beitrag01.05.2026 , 18:16 Uhr
"Leider" würde ich nicht sagen, wenn´s so wär. Der Anteil der Juristen im Parlament (18 bis 21%) ist um ein Vielfaches höher als in der Gesamtbevölkerung (ca. 0,12 % Rechtsanwälte). Die hohe Zahl an Juristen und Angehörigen des öffentlichen Dienstes ist oft Gegenstand von Debatten über die Repräsentativität des Parlaments. Das gehört aber nicht direkt zum Thema.
zum Beitrag01.05.2026 , 11:00 Uhr
Das beunruhigende ist, dass Menschen, die uns regieren, die Gesetze verabschieden dürfen, nach denen wir uns zu richten haben auf so etwas hereinfallen.
Literatur dazu: Max Frisch, Biedermann und die Brandstifter, Erstausstrahlung im BR1953 Herr Biedermann hilft den Brandstiftern die Zündschnur zu vermessen und die Fässer mit Benzin auf den Dachboden zu schleppen. Schulstoff, Milionenauflage.
zum Beitrag01.05.2026 , 08:22 Uhr
Ich auch nicht . Frankreich macht das seit Jahren mit der Begründung: "Herkömmliche Messaging-Anwendungen — wie Signal, Telegram und WhatsApp — wurden für eine behördenweite Messaging-Lösung als nicht geeignet erachtet. Diese zentralisierten, proprietären Apps würden die Daten der französischen Regierung in ihren eigenen Systemen speichern, was zu einer Reihe von Sicherheitsproblemen führen würde."
Um schnellere und effizientere Arbeitsmethoden zu unterstützen, hat das Interdepartmental Digital Directorate (DINUM) Tchap entwickelt.
Steht bei :
element.io/de/case-studies/tchap
Qualitätsfaktor Mensch ist schwer zu verstehen.
zum Beitrag01.05.2026 , 07:48 Uhr
In der Sache sehe ich das auch so, würde mich aber nicht so ausdrücken. Mit den Terminen sagen andere das auch : man kann sich an die nach Wohnsitz zuständige Kassenärztliche Vereinigung oder Ärztekammer oder auch an die Krankenkasse wenden, bei der man versichert ist. Prinzipiell haben die gesetzlich Versicherten weitgehende Rechte durch ihre Vertreter in der Selbstverwaltung in der Krankenversicherung z.B. www.aok.de/pk/stru.../selbstverwaltung/ Die Empfehlungen der Expertenkommission, nach denen die Regierung sich richtet unterlaufen was sich bewährt hat (beitragsfreie Familienversicherung), da bin ich Ihrer Meinung. Leider liegt das auch daran, dass die Vertreter der Versicherten sich nicht dagegen wehren. Alle möglichen Gruppen nehmen Stellung, nicht aber die 3.000 Versichertenvertreter, zumindest habe ich keine gehört. Frau Warken weiß was sie anrichtet. Wenn Familien in 7 Jahren Versicherungsbeiträge für ihre Kinder bezahlen müssen, ist sie nicht mehr im Amt. Die Hautkrebsvorsorge wird abgeschafft weil sie sich nach der Meinung der Arztgruppe mit den schlechten Vorsorgeergebnissen richtet..
20Mrd/80Mio/Jahr = 250€/Jahr = ca. 20€ / Monat für jeden,
zum Beitrag30.04.2026 , 07:24 Uhr
Das anlasslose Hautkrebsscrenning gibt es seit 01.07.2008. Die aktuellste S3 Leitlinie zur Hautkrebsfrüherkennung ist von September 2021, d.h. die dort verarbeiteten Daten sind ca. 10 Jahre nach Einführung des Screeenings. Lebenserwartung kann man über einen so kurzen Zeitraum nicht sicher beurteilen.
Es gibt eine konsensbasierte Empfehlung Kap. 9.2 "Verschiedene Maßnahmen der primären Hautkrebsprävention weisen sowohl einen ökonomischen Nutzen als auch einen gesundheitsbezogenen Nutzen auf. Daher sollte verstärkt in solche Maßnahmen investiert werden." Die Konsensstärke war 100%.
Die DEGAM ist mit einem Sondervotum aus dem Konsens ausgeschert (S. 383, Unterpunkt 8.21). Sie ist gegen das anlasslose Screeening weil die Sterblichkeit seit Einführung des Screenings nicht gesunken ist.
Dieses Sondervotum hat mutmaßlich zur 66-Expertenempfehlung geführt.
Wie oben gesagt, kann man über einen Zeitraum von 10 Jahren die Zielvariable Sterblichkeit nicht sicher beurteilen. Nichts machen, statt weiter Daten sammeln ist paradox.
Weitere wichtige Effekte : Kapitel 9 Tabelle 33
register.awmf.org/...tkrebs_2021-09.pdf
zum Beitrag29.04.2026 , 19:36 Uhr
Was Sie schreiben steht fast wörtlich in den 66 Empfehlungen, Kategorie A. Das DKFZ meint aber dazu : "Warum teinehmen ? Hautkrebs frühzeitig entdecken . Wirksamere Behandlung und bessere Heilungschancen" www.krebsinformati...ebs/frueherkennung DIe AOK meint: "Warum Prävention wirkt – sich jedoch schwer belegen lässt" www.aok.de/pp/gg/p...mkeit-praevention/
Prof. Drosten hat glaub ich mal zitiert : "There´s no glory in prevention."
Die Terminliste beim Hautarzt ist ärgerlich Das stimmt und ist außerdem unlogisch weil die Hautärzte die Ersten sein müssten die Wirksamkeit zu beweisen.
Dass die wiss. Evidenz fehlt stimmt nicht ganz : Dass kein anlassloses Screening angeboten werden soll ist ein Sondervotum der DEGAM (begründet über die Sterblichkeit) von daher nicht richtig Konsens. Konnte ich kaum glauben als ich gelesen habe, dass gerade die Hausärzte gegen das anlasslose Screening sind. register.awmf.org/...tkrebs_2021-09.pdf
zum Beitrag29.04.2026 , 13:38 Uhr
Das ist eine der 66 Empfehlungen der Expertenkommission. Begründung: der Nutzen kann (noch) nicht bewiesen werden (S.126, Kap. 6.3.6)
Durch die Streichung der anlasslosen Hautkrebsfrüherkennung sollen etwa 240 Mio € Jahr = 4€/Versicherter über alle V. gespart werden.
Eine statistische Argumentation hilft denjenigen, deren Hautkrebs zu spät erkannt wird nicht. Beide Argumentationen sind richtig.
Ich habe kürzlich einen Hautarzt gehört, der aus Interesse eine Bildauswertung mit KI macht und gesagt hat, dass die Übereinstimmung des KI Befundes mit seinem persönlichen Befund groß ist, die Patienten aber Wert auf seine persönliche Einschätzung legen
www.bundesgesundhe...richt_20260330.pdf
zum Beitrag29.04.2026 , 11:52 Uhr
Das ist eine der 66 Empfehlungen der Expertenkommission. Begründung: der Nutzen kann (noch) nicht bewiesen werden (S.126, Kap. 6.3.6)
Durch die Streichung der anlasslosen Hautkrebsfrüherkennung sollen etwa 240 Mio € Jahr = 4€/Versicherter über alle V. gespart werden.
Der ganze Katalog ist präventionsfeindlich, z.B. - Streichung der vollen Tarifrefinanzierung in der medizinischen Behandlungspflege und Vorsorge/Rehabilitation - Die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie soll eingeschränkt werden. Dadurch sollen 5 Mio€ / Jahr = 10 Eurocent / Versicherten gespart werden. "Es sind positive Effekte auf die Qualität der Versorgung zu erwarten, da die Regelung Leistungen betrifft, die klinisch nicht indiziert sind." " Klinisch indiziert" heißt: Ausgaben sind erst sinnvoll, wenn der Mensch auf der Behandlungsliege liegt (gr. kline=Behandlungsliege), also schon krank ist. - Die Kinderärzte sollen auch weniger bekommen....
www.bundesgesundhe...richt_20260330.pdf
www.deutschlandfun...-zu-teuer-100.html
zum Beitrag28.04.2026 , 20:10 Uhr
Was ich vergessen hatte : Wegen des Qualitätsfaktors Mensch läuft die Qualitätssicherung in wichtigen Bereichen mit randomisierten Stichproben doppelblind als Peer Review. D.h. die Damen und Herren Abgeordneten/Regierungsmitglieder müssten sich gefallen lassen ab und zu von Ihresgleichen auf die Probe gestellt und dann ausgewertet zu werden wie häufig sie warum hereingefallen sind. Das ist aber prinzipiell nichts Neues.
zum Beitrag28.04.2026 , 19:14 Uhr
Man sollte nicht übersehen, dass Frau Lindholz mit 51 und 48% das Direktmandat erhalten hat. Ihre Wähler trauen ihr also etwas zu. Sie ist m.W. beruflich Rechtsanwältin / Familienrecht und sonst noch beim BRK und THW aktiv. Deswegen kann man kommentieren: es ist besser sich auszukennen denn konstruktive Vorschläge sind gut. land-der-ideen.de
zum Beitrag27.04.2026 , 10:54 Uhr
Das stimmt. Es gibt aber auch den "Rechtsgrundsatz der Angemessenheit". Der Rechtsgrundsatz der Angemessenheit (Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne) ist der letzte Schritt der Verhältnismäßigkeitsprüfung im deutschen Recht. Er besagt, dass eine staatliche Maßnahme nicht außer Verhältnis zum angestrebten Zweck stehen darf, wobei das Gewicht des Eingriffs gegen die Dringlichkeit der Gründe abgewogen wird, um die Zumutbarkeit zu wahren.
www.bmjv.de/DE/rec...ssigkeit_node.html
Das ist eine kafkaeske Situation. Der "Prozess" beginnt. " Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet."
So stellt das Interview die Ereignisse dar.
Meinen Eindruck dazu habe ich gestern abgesendet , das ist aber nicht veröffentlicht worden.
Gemessen daran, dass es sich um sehr sensibles Thema handelt, kann ich mich den Einschätzungen anderer Diskussionsteilnehmer, dass das Interview in den Sachaspekten oberflächlich geführt wurde anschließen.
Es ist trotzdem ein Verdienst der Autorin auf den Vorgang hingewiesen zu haben.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:30 Uhr
Die Mehrheit der Bundespräsidenten waren Juristen und/oder Berufspolitiker. Die Ausbildung zum Juristen war besonders häufig. Der einzige Techniker war Heinrich Lübke (Agraringenieur). Kürzlich war Girls Day, MINT Berufe, auch im Handwerk wurden warm empfohlen. Gesellenprüfung als Radio- und Fernsehtechnikerin und Tätigkeit im Handwerksbetrieb mit nachfolgender Aufstiegsfortbildung zur staatlich geprüften Technikerin ( Elektrotechnik) und Tätigkeit bei einem Hubschrauberhersteller vor ca. 30 Jahren wär doch was, waren reife Pionierleistungen. Ich hab mich gewundert, dass sie beim Girls Day nicht da war, oder habe es übersehen. Wir brauchen das, damit in diesem Amt mal Proporz und berufliche Erfahrung, die für unser Land repräsentativ sind, einkehrt. Viriginie Guyot hat ja mal die Patrouille de France kommandiert, ist nicht abgestürzt und das hat ja auch was mit Luftfahrt zu tun.
zum Beitrag22.04.2026 , 00:05 Uhr
Das Gefährliche an dieser Reform ist die Expertenkommission.
Denn eigentlich darf diese Kommission gar nichts zu sagen haben. Denn im Kapitalismus gilt : Wer zahlt schafft an.
Das ist nicht diese Kommission, sondern sind zu gleichen Teilen die Versicherten und die Arbeitgeber.
Am besten man ignoriert das weitgehend flache, in der Folge gefährliche Gerede.
Die Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung von ca. 3 Mio Menschen soll Einsparungen von 4 Mrd. bringen. Das ist ein lächerlicher Betrag gemessen am Schaden. Denn mit diesem Betrag wurde schwerpunktmäßig die flächendeckend unterfinanzierte Care- Arbeit von Angehörigen aller Altersgruppen querfinanziert und soll ja auch eine Belohnung für dieses wertvolle Tun sein.
Auf Seite 12 des Berichts der Kommssion steht "Management Summary" : Mehr ist es auch nicht , mehr Horizont ist es auch nicht.
www.tagesschau.de/...koalition-100.html
zum Beitrag21.04.2026 , 21:19 Uhr
"Ja, es besteht viel Verbesserungspotential trotzdem ist unser System, selbst eines der besten bei aller Kritik!"
Würde ich unterstreichen.
Verbesserungspotential > Verbesserungsbedarf
Wobei es immer im Anpassungen im Einzelnen geht, nicht ums Prinzip, das muss so bleiben.
zum Beitrag21.04.2026 , 20:28 Uhr
Ja , das sollte so sein. Man müsste rausbekommen warum andere mit weniger Geld und "ungesünder leben" , aber doch bei Wohlbefinden älter werden. * Es gibt auch Faktoren, die nicht direkt durch die Allgemeinplätze des Lebensstils beeinflusst werden, z.B. die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs, wir haben keine Zweifel , dass Lungenkrebs wahrscheinlich die Lebenserwartung verkürzt ist die Radonbelastung der Atemluft in Wohnräumen (Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas, das als Alphastrahler beim Zerfall von Uran im Boden entsteht und eingeatmet wird, Alphastrahler haben den höchsten Strahlungswichtungsfaktor). Die WHO Kriterien sind strenger, wir lassen in Deutschland m.W.höhere Grenzwerte zu, könnte eine Ursache sein...
www.bfs.de/DE/them...en/wohnraeume.html www.radon.nrw.de/
Queen Mum ist mit regelmäßig Gin Tonic 101 geworden . "Legendär war ihr Zuspruch für alkoholische Getränke, Champagner, Martinis, Portwein und ganz besonders Gin. Noch im hohen Alter soll sie täglich mindestens ein Glas Gin Tonic konsumiert haben." de.wikipedia.org/w...izabeth_Bowes-Lyon Das waren Unterschiede im Klima : Wohl bekomm´s !
zum Beitrag21.04.2026 , 19:54 Uhr
Ja , ich bin da nicht so erstaunt. Es ist halt viel Schätzen und Ahnen dabei, weil es für die gesetzlich Versicherten deswegen undurchsichtig ist, weil sich die von ihnen gewählten Versichertenvertreter nicht aufrichtig um die Aufklärung der von ihnen vertretenen Versicherten kümmern. Viele Versicherte verstehen deswegen das System der Selbstverwaltug und ihren eigenen Einfluss auf die Honorare z.B. im G-BA nicht , daher kommen dann die Schätzungen. Ich würde sagen, auch die KBV Umsatzstatistik, auch wenn sie nur ein Rahmen ist, kennen viele Versicherte nicht. Wenn man weiter blättert und zur Aufteilung nach Facharztgruppen kommt , wird schon bestätigt, dass die Radiologen die größten Erstattungen haben, das ist aber vorher so festgelegt worden, weil die Radiologen m.E. im G- BA darlegen konnten welche Kosten sie haben. Wer die Geräteindustrie, die Röntgenverordnung samt Konstanzprüfungen und Aufsichtsbehörden auf der Kostenseite hat ist nicht zu beneiden. Wird immer übersehen: Strahlen sind gefährlich und wir wollen ja Sicherheit. Die meisten Versicherten sind aber zuerst Patienten und wollen gesund bleiben/werden, das ist ihr Hauptinteresse.
zum Beitrag21.04.2026 , 13:14 Uhr
"Ich wage zu bezweifeln, dass so viele niedergelassene Ärzte mit einem fünfstelligen "Gehalt" nachhause gehen..."
Genaueres steht hier : www.kbv.de/infothe...hgruppe-und-region
Die Balken der Graphik beziehen sich m.E. auf ein Quuartal, also auf ein Vierteljahr.
" Aus dem Honorarumsatz sind durch den Praxisinhaber/die Einrichtung alle Betriebsausgaben (wie Strom, Wasser, Miete, Personalkosten etc.) zu begleichen. Erst der nach Abzug dieser Aufwendungen vorhandene Betrag ist das Bruttoeinkommen des Arztes. Aus diesem sind dann noch Kranken- und Pflegeversicherung, die Altersvorsorge und Steuern zu begleichen."
zum Beitrag20.04.2026 , 20:54 Uhr
"Heute greift er ins Regal und nimmt die Packung raus, das kann jeder Supermarkt." Stimmt für Pflaster und Verbandstaschen. Bei Prohormonen aus der Drogerie, z.B. D3 wird´s anspruchsvoller , da braucht der Supermarkt eine Verkaufsschulung der Mitrbeiter bei der IHK, den "Kräuterschein":
Für den Verkauf von freiverkäuflichen Arzneimitteln (sogenannte OTC-Produkte oder „Over-the-Counter“) außerhalb von Apotheken – etwa in Drogerien, Supermärkten oder Reformhäusern – ist in Deutschland laut § 50 Arzneimittelgesetz (AMG) ein Sachkundenachweis erforderlich. Dieser wird umgangssprachlich oft als „Kräuterschein“ bezeichnet
zum Beitrag20.04.2026 , 20:38 Uhr
Bei den Wahlen geht es schon immer um die Prioritätensetzung der Krankenkassen dadurch, dass die gewählten Vertreter der Versicherten einer Krankenkasse z.B. in den Gemeinsamen Bundesausschuss (Ärzte - Krankenkassen) entsendet werden und dort z.B. die Budgets der Kassenärzte, Richtlinien für Arzneimittel etc. festlegen. Das verstehen die meisten Versicherten aber nicht auf den ersten Blick. Würde ich auch sagen , dass die Wahlbeteiligung besser wird, wenn die Versicherten verstehen, dass es darum geht.
zum Beitrag20.04.2026 , 16:48 Uhr
Es gibt noch mindstens zwei andere Gründe als die Beitragsbemessungsgrenze als Besserverdiener freiwillig gesetzlich versichert zu bleiben: 1) die beitragsfreie Mitversicherung der Famliienangehörigen über einen langen Zeitraum. Das soll ja bald anders werden, manche finden´s okay, wir haben verstanden 2) Der Schutz vor jährlichen Beitragserhöhungen im zweistelligen Bereich bei den privaten Krankenversicherungen jenseits der Rückwechselgrenze bei 55 ggf. 66 Jahren.
zum Beitrag20.04.2026 , 16:23 Uhr
Ich bin auch für Statistik. Wenn wir uns auf Alkohol beschränken stimmen die absoluten Zahlen von Statista. "Oberes Mittelfeld" und "Rückläufikgeit" ist aber schön geredet: 11,7 liter in 2012 ,10,5 in 2024 sind weiter ein Hochkonsumland. "In einer aktuellen Untersuchung beziffert der Gesundheitsökonom Dr. Tobias Effertz die direkten und indirekten Kosten des Alkoholkonsums in Deutschland auf rund 57,04 Milliarden Euro. Davon entfallen 16,59 Milliarden Euro auf direkte Kosten für das Gesundheitssystem." steht bei: www.dhs.de/suechte...hlen-daten-fakten/ Die Berichte des Bundesdrogenbeauftragten www.bundesdrogenbeauftragter.de/ haben sich in den letzten Jahren zu Neuen Drogen hin verschoben.
Was schön geredet, verharmlost und relativiert wird liegt am kulturellen Kontext, somit auch am Gesundheitssystem.
zum Beitrag20.04.2026 , 09:48 Uhr
Ich habe das Verhältnis Lebenserwartung / Kosten im internationalen Vergleich kürzlich bei einem Fachvortrag von Prof. Knichwitz auch gehört. Das ist eher unbestritten. Liegt´s am Gesundheitssystem? Das Gesundheitssystem wird von der Gesellschaft hervorgebracht und wirkt dann zurück. Wir sind Spitzenreiter im Alkoholkonsum/Kopf + wir haben z.B. keine nennenswerte Gesundheitsbildung in den Lehrplänen der allgemeinbildenden Schulen, Prävention und funktionale Gesundheit haben in den 66 Vorschlägen einen schweren Stand, obwohl rationale Prävention gesünder ist und Kosten spart . So hängt das zusammen. Das geht aber über Generationen, ich kenne ältere Menschen, die Bier und Zigaretten für gesund halten, weil das früher mal Lehrmeinung des Hausarztes war. Wenn ein Gesundheitswesen den Auftrag hat auf die Gesellschaft einzuwirken und dabei nicht effektiv liegt´s nicht nur am Gesundheitswesen, die führenden Funktionäre äußern sich schon deutlich. Es ist aber nicht jede/r eine Nightingale, ein Virchow, ein Biesalski, ein Pettenkofer oder ein Pirogow...
zum Beitrag20.04.2026 , 09:00 Uhr
Habe ich in der Antwort an "rero" beantwortet.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:59 Uhr
Ich verstehe: Sie meinen, dass die Wahlteiligung nach der Reform sprunghaft steigen wird. Ich meine, dass es eine Reform im Sinn der Wahlberechtigten nur mit einer höheren Wahlbeteiligung der Wahlberechtigten geben wird. Die Wahlbeteiligun ist deswegen so niedrig: weil die meisten Wahlberechtigten nicht wissen welchen Effekt sie wählen, weil die Wahlperiode mit 6 Jahren zu lange ist um sich an die letzte Wahl zu erinnern und keine bekanten Personen, sondern nur ebenfalls weitgehend unbekannte (Funktionärs)Listen kandidieren. Es ist, kurz zusammengefast zu kompliziert für die meisten Wahlberechtigten. Es gab 2023 eine große Kampagne zu wählen, das nützte aber nichts, da die Gewählten während der (vorherigen) Wahlperiode dem Wähler nicht aktiv präsent waren (sind), auch wenn etliche Sitzungen/ Sitzungsergebnisse öffentlich sind. Deswegen stimmt die o.g. Formulierung vom "Glaspalast". Die dorthin gewählten Versicherten sind zu inaktiv sobald sie ihren Sitz errungen haben.
zum Beitrag20.04.2026 , 02:06 Uhr
"Das schlimmste das sind die Krankenkassen in ihren Glaspaläste, die das Geld nur von A den Beitragszahler nach B ins System Überweisen, ohne die Heilungsprozesse und die ärztlische Qualität der Behandlung von den Beitragszahler zu kontrollieren."
Das stimmt nicht ganz: Die Versicherten sind über die Sozialwahl an der Aufsicht über die Krankenkassen beteiligt : z.B: patientenvertretun...a-und-ihre-rechte/ In netzwerk-sozialrec...r-sozialwahl-2023/ wird das genauer erklärt. Das Grundproblem ist die niedrige Wahlbeteiligung der Versicherten, deswegen gibt es bei vielen Krankenkassen nur noch "Friedenswahlen". Beitragsbemessungsgrenze : Einkommensteile, die diese Grenze übersteigen, sind beitragsfrei = das Gegenteil von Sozialstaat. Das ist seit dem Evangelium nach Matthäus so : Wer da hat dem wird gegeben, Matthäus wusste was er schrieb, er war im Zivilberuf Zolleinnehmer. "Die Private Krankenversicherung gehört abgeschafft" : Das werden Sie nicht schaffen, sie ist ein Lizenz zum Gelddrucken ohne Wechselmöglichkeit der Versicherten.
zum Beitrag19.04.2026 , 18:14 Uhr
Man kann das ja nachlesen bei : www.bundesgesundhe...richt_20260330.pdf
Das Einsparpotential pro Versicherter/Jahr: z.B. Streichung der vollen Tarifrefinanzierung in der medizinischen Behandlungspflege und Vorsorge/Rehabilitation ca. 8€ Hautkrebsfrüherkennung : 2€ Die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie soll eingeschränkt werden. Dadurch sollen 5 Mio€ / Jahr = 10 Eurocent / Versicherten gespart werden. "Es sind positive Effekte auf die Qualität der Versorgung zu erwarten, da die Regelung Leistungen betrifft, die klinisch nicht indiziert sind." " Klinisch indiziert" heißt: Ausgaben sind erst sinnvoll, wenn der Mensch darniederliegt (gr. klinien=liegen), also schon krank ist. Die Kinderärzte sollen auch weniger bekommen.
Die beitragsfreie Mitversicherung des Ehepartners soll 4 Mrd. einsparen , das ist bei 50 Mio Versicherten ca. 80 € / Jahr. Das ist nicht einmal ökonomisch okay.
Fazit : Es wird heute gespart, an dem was morgen gebraucht wird.
Der Bericht hat 483 Seiten. Wer hat die Zeit, Konsequenzen zu erschließen ?
zum Beitrag19.04.2026 , 17:36 Uhr
"Darüber stimmen dann alle Versicherten ab." Kennen Sie die Wahlbeteiligung der Versicherten bei den Sozialwahlen ?
zum Beitrag18.04.2026 , 09:09 Uhr
Gute Ideen
zum Beitrag18.04.2026 , 09:01 Uhr
Ist gut beobachtet aber schwierig zu kommentieren, weil sich nichts ereignet, obwohl es beobachtet werden kann. Es ist irgendwas mit Monotonie.
zum Beitrag14.04.2026 , 14:07 Uhr
"Die überwältigende Mehrheit ist im Gegenteil privat!" Das stimmt , was die Unternehmensanzahl angeht. (2.500 privat / 350 öffentliche) . Private Unternehmen haben aber durchschnittlich 8 (insgesamt 20.000), öffentliche ca. 500 (insgesamt 175.000) Mitarbeiter.
Das stimmt somit nicht was die Verkehrsleistung ( Zahl der Fahrgastbeförderungen) angeht.
Private Unternehmen sind vor allem im ländlichen Raum und im Busverkehr unterwegs, deswegen ist die Linienlänge privat/öffentlich) gleich.
Fazit : Das Gewicht der Beförderungen und der Mitarbeiter liegt deutlich bei den Unternehmen in öffentlicher Hand .
Wie kompliziert das alles ist kann man hier lesen :
www.destatis.de/DE...ob=publicationFile
zum Beitrag14.04.2026 , 13:49 Uhr
Das stimmt. Ich habe das vereinfacht dargestellt um auf das Prinzip hinzuweisen. Sie haben mehrere Hinweise für die Stagnation gegeben: Verkehrsverbünde , gesetzliche Vorschriften auf Landes - und Bundesebene, " Kuhhandel" , nicht mehr ganz aktuelle Zahlen, daran habe ich auch gedacht. - Die Verantwortlichen haben sich längs der letzten 50 Jahre verwickelt in Konstruktionen, in denen sie nicht mehr Herr ihrer Beschlüsse (= nicht Diener ihrer Wähler) sind. Aus dieser Sackgasse müssen sie raus, das ist nicht einfach, wenn es ein lange Sackgasse geworden ist, das müssen sie aber wollen, und das wollte ich in Kürze sagen. z.B. war heute ein Streiktag bei einem Mitglied des Verkehrsverbundes. Die anderen Mitglieder des Verbundes haben nicht gestreikt. Ich bin nicht für Streikbrecher, aber man kann an diesem Beispiel sehen, dass Mitgliedsunternehmen, die anderen Städten im Verbund gehören eigene Poltitik machen können.
zum Beitrag14.04.2026 , 00:01 Uhr
"Wenn wir schon dabei sind, Essen und Trinken sind schließlich auch Grundbedürfnisse - wieso kosten die immer noch Geld?"
Nahrungsmittel werden überall auf der Welt in unterschiedlichem Grad steuerlich bis total subventioniert.
In Deutschland gilt für die meisten Grundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Brot, Fleisch und Milch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 %. Der reguläre Satz von 19 % fällt hingegen bei verarbeiteten Lebensmitteln, vielen Getränken und speziellen Ernährungsformen (z.B. Pflanzendrinks) an.
7 % Ermäßigter Satz: Gilt für Grundnahrungsmittel, die der Versorgung dienen. 19 % Regulärer Satz: Gilt für verarbeitete Produkte, Süßigkeiten, alkoholische Getränke ...
Unterschiede im Detail: z.B. Kartoffeln (7 %) vs. Süßkartoffeln (19 %)
Kurzer Blick auf den Kassenbon des Versorgungs LAN ( Lidl, Aldi , Norma..) : Rechts neben dem Preis : A=7% , B =19%.
Was man geschenkt bekommt ist nichts wert = hat man schnell vergessen, hat ein anderer Diskussionsteilnehmer geschrieben.
Natürlich kostet alles, was andere Menschen erzeugen etwas. Atemluft kostet deswegen noch nichts, weil sie von Pflanzen erzeugt wird.
zum Beitrag13.04.2026 , 08:52 Uhr
Das stimmt. Wer aber 60 Euro nicht bezahlen kann, muss mit einer Freiheitsstrafe rechnen, so als hätte er z.B. eine Körperverletzung begangen.
Der Anwaltsverein fordert eine "echte Entkriminalisierung". Einzelheiten z.B. bei www.tagesschau.de/...arzfahren-100.html
Es gibt die schöne Redewendung: "Mit Kanonen auf Spatzen". So sehe ich die derzeitige Lage.
zum Beitrag12.04.2026 , 14:57 Uhr
Leser-Kommentare, die wir lesen sind nicht repräsentativ für die Leserzuschriften sondern wurden nach TAZ Kriterien gesichtet, da die TAZ das Hausrecht hat. Inhaltlich würde ich Ihnen zustimmen, d.h. nach Erklärungen für das unerwartete Meinungsspektrum suchen.
zum Beitrag12.04.2026 , 13:41 Uhr
Wenn die Bürger entscheiden, wie die Ticketpreise sein sollen, ist das keine staatliche Aufgabe, die der Kommune aufgebürdet wird, sondern eine Entscheidung der Bürger wie sie den ÖPNV finanzieren wollen, z.B. höhere Grundabgaben dafür niedrigere Ticketpreisen. Wie Ford seine Autos unter die Leute gebracht hat, hat auch nicht gleich jeder verstanden.
Werden Dinge, die kostenlos sind schlecht behandelt?
Die Fans in den Fanzügen haben m.E. bezahlt , wie Fanzüge nach Benutzung aussehen, wird regelmäßig berichtet.
Die Bundestagsabgeordneten dürfen m.W. kostenlos Bahnfahren. Was sie jahrein und jahraus aus der Bahn machen ist bekannt. Hier haben Sie ziemlich recht.
zum Beitrag12.04.2026 , 10:54 Uhr
"Der Vorschlag des Artikels ist hingegen wenig konstruktiv."
Würde ich nicht einfach sagen. Wenn man unter "konstruktiv" versteht, dass jemand sorgfältig argumentiert und seine Vorschläge untermauert würde ich Ihnen aber zustimmen. Z.B. bis in die 60er Jahre gab es Bahnsteigkarten für 5 oder 10 Pfennige, ohne die man nicht auf den Bahnsteig durfte. Das wurde abgeschafft, mit welchem Argument weiß ich nicht. Der Zugang zum Bahngelände ist seither kostenlos (soll aber nach Einzelmeinungen wieder abgeschafft werden um die "Schwarzfahrer" besser unter Kontrolle zu bringen).
Dass das Deutschlandticket ein derartiger Akt war und ist sollte nicht sein. Es wäre nicht so, wenn die Finanzierung einfacher wäre, würde also die Argumentation der Autorin unterstützen.
Die Entkrimnalisierung des Schwarzfahrens ist überfällig , da bin ich Ihrer Meinung. Nicht wegen der Überlastung der Justiz, sondern wegen des Gerechtigkeitsproblems: z.B. die Körperverletzung ist eine andere Rechtsgutverletzung als das Fahren ohne Fahrschein, kann also nicht gleichartig sanktioniert werden.
zum Beitrag11.04.2026 , 20:58 Uhr
Anteil im Regelbedarf (2024/2025): Der Anteil für Verkehrsausgaben (ÖPNV, Bahn, Kraftstoff etc.) beträgt rund 35 bis 40 Euro im Monat. Wie weit kommt man/frau damit ? Einige Städte und Verkehrsbetriebe haben das Problem erkannt. Sie bieten deshalb für Berechtigte ein Sozialticket an. Die Bedingungen sind allerdings schwer lesbar, wer Zeit und Muse hat ...
Für fehlende Tickets in den Strafvollzug : Rechtsgrundsatz der Angemessenheit ? Ich würde sagen, das es allein deswegen um ein wichtiges Thema geht.
Das sind ja fast alle staatliche / kommunale Unternehmen mit einer erhöhten Sozialverpflichtung. Ich habe gelesen, dass alle Tickets in Deutschland zusammen 13 Mrd. einspielen. Wenn das stimmt, sind das 160€ pro Nase und Jahr = 13 €/Monat. Das können wir uns doch leisten, die eingesparten Kontroll- und Sanktionskosten nicht gegengerechnet.
Nehmen wir an Sie leben in einer Stadt, der ein Verkehrsunternehmen gehört: dann ist es doch Sache der Bürger dieser Stadt dem Unternehmen z.B. per Ratsbeschluss vorzuschreiben wie hoch die Ticketpreise sein dürfen und wie ein mögliches Defizit gegenfinanziert wird. Daran liegt das.
zum Beitrag07.04.2026 , 18:28 Uhr
"-Hier sind auch 21Millionen Rentner und 3 Millionen studierende mit einem geringeren Beitrag "
Ich würde sagen, dass Rentner (Alterseinkünfte) und Studierende (Grundlage BaföG Satz) ebenfalls 14,6% plus kassenindividuellen Zustzbeitrag (ca.1,25%) Ihres Einkommens als GKV Beitrag bezahlen.
Bei Rentern zahlt die DRV den Arbeitgeberanteil , den Arbeitnehmeranteil müssen die Rentner von ihrer Rente bezahlen.
Also kein "geringerer Beitrag" für Rentner und Studenten. Bei beiden fällt im Ggs. zu erwerbstätigen Versicherten (" Voll-Beitrag-Zahler/innen") die Krankengeldzahlung (bis zu 72 Wochen 70% des letzten Bruttogehalts) weg. Ist also für die GKV vorteilhafter.
AOK, SBK ...reißen sich regelrecht im Studierende ;-)
zum Beitrag07.04.2026 , 13:42 Uhr
Können Sie sich erklären lassen wegen § 630f BGB.
Bei kleinerem Ärger : Privatärztliche Verrechnungsstelle, bzw. PKV Bei größerem Ärger : z.B. www.aekwl.de/fuer-...zt-und-recht/goae/
Preistreiberei kenne ich als Patient leider auch, macht man nicht, untergräbt das Vertrauen im Allgemeinen und Speziellen, merken manche Ärzte aber nicht.
Gesetzlich Versicherte je nach Wohnort : z.B. www.kvwl.de/patienten/patientenberatung
zum Beitrag06.04.2026 , 13:00 Uhr
1) "Und habe kaum eine Möglichkeit als Patient zu erfahren, ob es wirklich medizinisch notwendig ist, denn der einzige, der mit mir drüber redet, ist der Arzt, der die Rechnung stellt. " www.igel-monitor.d.../wer-wir-sind.html 2) "Es fehlt eine Instanz, die medizinische Notwendigkeiten unabhängig und diagnose-gestützt untersucht. Denn wenn momentan die Kasse Ihre Glaukom-Untersuchung zahlen würde, müsste sie das für jeden tun und nicht nur dann, wenn gute Gründe vorliegen" Im G- BA bestimmen Ärzte und Versichertenverteter, die bei der Sozialwahl gewählt worden waren. www.g-ba.de/ patientenvertretun...a-und-ihre-rechte/ 3) ."..aber auch oft nicht nachvollziehen, sondern muss dem Arzt, der daran verdient einfach vertrauen." register.awmf.org/...enteninformationen
Mehr fällt mir dazu in Kürze nicht ein. Es gibt zu fast allen Diagnosen / Problemlagen Selbsthilfegruppen und Patientenvertreter, die bekanntesten Generalisten sind SoVD und VdK.
GOÄ1: Beratung – auch mittels Fernsprecher : 10,72€ GOÄ7:Vollständige Körperliche Untersuchung eines Organsystems : 21,45€ .
Viel Erfolg !
zum Beitrag06.04.2026 , 07:34 Uhr
"Wenn diese 90% das Gesundheitssystem hinreichend verstehen könnten, "
Das ist vollkommen richtig. Niemand, den ich gefragt habe versteht die Sozialwahl.
"um eine informierte Entscheidung darüber zu treffen, wären sie nicht gesetzlich versichert... 😉"
Stimmt eher nicht 😉 : Frau Bmin Warken ist m.W. samt Kindern freiwillig gesetzlich versichert.
Gesetzlich versichert sein hat enorme Vorteile, z.B. im Vergleich zur privaten Krankenversicherung sind die Beitragssteigerungen eng begrenzt.
zum Beitrag05.04.2026 , 15:55 Uhr
Das stimmt im Großen und Ganzen. Bereitschaftsdienst Stufe D (50% Arbeitsleistung) über 16 Stunden Anwesenheit (16.00 bis 08.00 Uhr nächster Wochentag) oder 24 Stunden am WE war mal bei Steuerklasse I ca. 15€ / Stunde. Abgesehen davon, dass es nicht straf- /haftungsmindernd ist, ob man/frau etwas übersehen hat weil es nachts um 03.00 Uhr nach 19 Stunden im Einsatz war.
zum Beitrag05.04.2026 , 15:23 Uhr
Die gesetzlich Versicherten haben eine Lobby : Das ist Ihr Wahlrecht bei den Sozialwahlen. "Bei der letzten Sozialwahl im Mai 2023 wurden über 3.800 neue Vertreter:innen der Versicherten und Arbeitgeber in die Vertreterversammlungen, Vorstände und Verwaltungsräte bei 144 Trägern der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung in Deutschland gewählt. " netzwerk-sozialrec...r-sozialwahl-2023/
"Die Wahlbeteiligung an der Sozialwahl betrug in diesem Jahr nur 22 Prozent. Von den bundesweit 51,3 Millionen Wahlberechtigten haben 11,5 Millionen ihre Stimme abgegeben. Dies teilte der Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen heute mit. " www.aerzteblatt.de...-b4c8-107ed5835a90
Um einer Diskussion vorzubeugen: Die Vertreterversammlungen haben etwas zu bestimmen. Sie bestimmen wofür im Rahmen der ges. Vorgaben Zusatz/Beiträge ausgegeben/erhoben werden .
Dieses Privileg haben privat versicherte Personen nicht.
Wenn 78% der Versicherten sich nicht dafür interessieren wie ihre Beiträge ausgegeben werden, ist das ihre Willensbekundung.
zum Beitrag04.04.2026 , 09:03 Uhr
Was mich an der Bahn am meisten stört ist, dass es dort immer noch alkoholische Getränke zu kaufen gibt (Stichwort "8 Getränke"), Wenn man mit ca 180 Menschen für mehrere Stunden zwangsvergemeinschaftet ist , ist bestimmt eine/r dabei, der das eigentlich nicht verträgt und möglicherweise unberrechenbar wird. Z. B. ist für Personen mit einer sozialen Phobie (= diffuse Angst vor anderen Menschen, Jahresprävalenz in Deutschland 8% der Bevölkerung) einsperrt sein mit ca. 180 anderen eine erhebliche Belastungsprobe, die bekanntermaßen mit Alkohol bis zur Selbstbetäubung bekämpft wird. Ich kann mich an erheblich desorientierte Betrunkene im ICE erinnern, die den Zugbegleiter vor eine unlösbare Aufgabe stellten.
Welche alkoholischen Getränke gibt es an Bord? "Wir bieten alkoholische Getränke wie Bier, Wein, Sekt und Spirituosen an." db-bordgastronomie.de/faq
zum Beitrag25.03.2026 , 18:59 Uhr
1) Das zweithöchste Amt im Staat ist das des/r Bundestagspräsidenten/in. Wer so priviliegiert war, wahrt die Würde dieses Amtes und drängt sich in der nächsten Legislatur nicht um "rangniedere" Ämter und deren verdiente Inhaber ins Abseits. Weil es zur Würde der/s Ranghöheren gehört "Rangniedere" nicht weiter zu erniedrigen, besonders weil es ja um eine soziale Partei und den sozialen Umgang in dieser Partei geht. Wenn diese Partei dies durch eine Wahl zur Vorsitzenden absegnet, wird das vom Wähler als Parteinormal verstanden: - Der Staat wird von vielen nicht gering geschätzt, deswegen kommt der achtlose Umgang von Personen und Parteien mit höchsten Ämtern besonders schlecht an. 2)Wenn ich aufgrund meiner sonnigen Persönlichkeit bei der letzten Wahl einige "Beliebtheits"prozente bekommen habe, versuche ich meinem Nachfolger im Wahlkampf etwas davon abzugeben, indem ich häufig mit ihm auftrete, ihn empfehle, auf jedem Wahlplakat mit ihm erscheine .... solange bis jede/r Wähler/in der/ie mich früher gewählt hat, weil ich ihm/r sympathisch war meinen Nachfolger mit mir gleichsetzt.
Egal wer die Namen waren, ist es prinzipiell so. Der zeitliche Zusammenhang sagt wen ich meine.
zum Beitrag25.03.2026 , 10:51 Uhr
Die "Willy-Wahl" 1972 hatte mit 91% die höchste Wahlbeteiligung in der "alten BRD " und mit 45,8% das höchste Ergebnis für die SPD je. Das war nach dem Warschauer Kniefall von 1971. Wem das zweithöchste Amt im Staat nicht gut genug war, wer seinem Nachfolger im Land bei absehbar knappem Ausgang nicht beisteht bekommt solche Ergebnisse.
zum Beitrag15.02.2026 , 16:55 Uhr
Was Heraskewytsch WOLLTE kann ich mir vorstellen: er wollte, dass seine 20 Kameraden noch am Leben wären, wenn nicht physisch, so doch als Bilder, das ist in den slawischen Kulturen etwas anders als bei uns. Heraskewytsch war/ist ja Fahnenträger der Ukrainer. Ich kann mir deswegen vorstellen, dass die Ukrainer das abgesprochen haben. Die Ukrainer sind insgesamt 46 Teilnehmer : hätte jeder mit der gleichen Begründung das Bild eines toten Kollegen auf dem Helm geführt, hätte das IOC knapp die halbe Delegation ausschließen müssen. Das IOC hat außer Acht gelassen was Heraskewytsch und Landsleute mitmachen und dass sie deswegen irrational und verbittert agieren. Dafür gibt es aber das olympische Grundprinzip 4 :
The practice of sport is a human right. Every individual must have access to the practice of sport, without discrimination of any kind in respect of internationally recognised human rights within the remit of the Olympic Movement. The Olympic spirit requires mutual understanding with a spirit of friendship, solidarity and fair play.
Heißt konkret: Wenn ein Teilnehmer viel zu leiden hat fügt man ihm keine weiteren Schmerzen zu.
zum Beitrag15.02.2026 , 09:44 Uhr
Der Artikel bezieht sich ja auf Regel 40:
Dazu hat das IOC vor einiger Zeit geäußert:
The additional wording to Rule 40 makes it clear that all competitors, team officials and other team personnel at the Olympic Games shall enjoy freedom of expression, in keeping with the Olympic values and the Fundamental Principles of Olympism, and in accordance with the Guidelines determined by the IOC Executive Board.
www.olympics.com/i...-141st-ioc-session
(Absatz in Fettdruck)
In Artikel 40 geht es vor allem um Marketing- und kommerzielle Werbeverbote. Dazu gibt es Handlungsanleitungen z.B. bei : cdn.dosb.de/user_u...nes_Paris_2024.pdf
Außerdem steht in Regel 4 : The new wording in Fundamental Principle of Olympism 4 is: The practice of sport is a human right. Every individual must have access to the practice of sport, without discrimination of any kind in respect of internationally recognised human rights within the remit of the Olympic Movement. The Olympic spirit requires mutual understanding with a spirit of friendship, solidarity and fair play.
zum Beitrag15.02.2026 , 04:41 Uhr
Überlegen Sie: Sie sind ca. 20+ und haben in den letzten 4 Jahren 20 Freunde, Sportkameraden verloren, nicht weil diese am plötzlichen Herztod verstorben sondern immer von denselben Tätern ermordet worden sind. Das sind 5 Personen pro Jahr, also alle 2 Monate, ab und zu waren sie auch auf der Trauerfeier. Kennen Sie jemand hier, der das auszuhalten hatte und absehbar immer weiter aushalten muss ? Bei Olympia geht es um die Begegnung der Kulturen und der Menschen, die diese Kulturen sind. In der Tagesschau gestern war ein Bild des Grabfelds von Alexej Nawalny: auf allen Grabsteinen waren Bilder der Bestatteten. Das ist dort so üblich, es wäre ein Frevel diese Würdigung zu unterlassen. Wenn ein Krieg ein paar Kilometer östlich während der aktuellen Spiele geführt wird - ist das Sache der Opfer den Krieg auszublenden ? Wenn Sie die Präambel der Charta beachten ist es nicht Sache der Spiele Kriege auszublenden, sondern Kriege zu verhindern. Das ist etwas anderes. Am Beispiel : Haben Sie jemand aus dem IOC gehört, der den Russen gesagt hat: Hört wenigstens jetzt auf, wir haben gerade Spiele !
zum Beitrag14.02.2026 , 12:46 Uhr
Was ist denn eigentlich "der Olympische Geist "?
Das steht in der Präambel zur olympischen Charta:
"Ziel des Olympismus ist es, den Sport in den Dienst der harmonischen Entwicklung der Menschheit zu stellen, um eine friedliche Gesellschaft zu fördern, die der Wahrung der Menschenwürde verpflichtet ist."
Das wusste ich auch nicht so präzis, hat taz.manien in seinem Beitrag oben recherchiert.
zum Beitrag14.02.2026 , 08:35 Uhr
Es ist gut , dass Sie die Präambel der Charta im Originaltext zitiert haben, denn der Vorwurf ist ja Regelverstoß. Zwischenzeitlich hat der CAS gegen Heraskewytsch entschieden und die Sieger des Skeletonwettbewerbs haben ihren Sieg gefeiert. Was sie Heraskewytsch zum Trost gesagt haben weiß ich nicht. Lizzy Arnold und John Jackson z.B. haben aber vorher schon ihre Solidarität mit Heraskewytsch bekundet.
Auch unser Grundgesetz hat eine Präambel, ob eine Präambel für die Rechtsprechung bindend ist, ist glaube ich umstritten.
"Ziel des Olympismus ist es, den Sport in den Dienst der harmonischen Entwicklung der Menschheit zu stellen, um eine friedliche Gesellschaft zu fördern, die der Wahrung der Menschenwürde verpflichtet ist."
Wenn sich jemand daran gehalten hat, dann Heraskewytsch, er hat den Ermordeten die Ehre erwiesen.
zum Beitrag13.02.2026 , 08:32 Uhr
Ja, so habe ich das gemeint. Gruppen, Firmen Organisationen, Familien gedenken ihrer verstorbenen/ermordeten Mitglieder. Ob es bei den olympischen Spielen deswegen Trauerfeiern/ Gedenkminuten in kleinerem Rahmen gibt weiß ich nicht, dazu kenne ich mich mit Olympia zu wenig aus. Die Regel 40 wird offiziell so ausgelegt: Die Wettkämpfe samt exaltierten Medaillenfeiern dürfen nicht durch Trauernde gestört werden. Das ist eine Geringschätzung der seelischen Qualitäten der anderen Athleten, die auch im Wettkampf damit zurecht kommen, dass es (alltäglich) Trauerfälle in ihrer Umgebung gibt. Hinterbliebene müssen trauern dürfen, so wie sie das für richtig halten, man macht keine sanktionierten Vorschriften, die die Hinterbliebenen zusätzlich kränken. Ich würde sagen viele Athleten sind menschlicher als das IOC das möchte obwohl das den Zuschauern und Zeugen eigentlich lieber wäre. "Der Athlet als Maschine" muss gewesen sein !
Das IOC hätte eine Tauerfeier für die 20 Ermordeten anbieten sollen, ein Trauerflor war zu wenig.
Es ist wichtig , dass die Gesellschaft samt TAZ - Lesern sich äußert was sie vom IOC hält: Grief is not for the IOC.
zum Beitrag12.02.2026 , 19:43 Uhr
Trauer ist nichts für´s IOC . "The games must go on", Avery Brundage, 1972 . Man kann daraus auch machen : Die Spiele dürfen nicht gestört werden, und wenn jemand nicht 2 sondern 20 Freunde verloren hat, muss er es deswegen ganz besonders für sich behalten. Die Regel 50 verbietet Demonstrationen und Propaganda, das ist etwas anderes als eine bildliche Aussage über den eignen persönlichen Zustand, den man Heraskewytsch auch ohne Studium der Psychologie ansehen kann. Es gibt auch Beispiele, da durften Athleten die Bilder ihrer kürzlich verstorbenen Verwandten bei der Siegfeier zeigen, es waren aber eben nicht 20 sondern 2 Verstorbene. - Das IOC muss mal über sein Menschenbild , also was macht den Menschen zum Menschen, was wollen wir mit den Spielen überhaupt und grundsätzlich nachdenken, wenn´s geht. Z.B. Dienen wir dem Frieden, wenn wir die Opfer des Kriegs, noch dazu aus unserer eigenen Familie vertuschen, wenn wir vertuschen, dass sie nicht mehr, nicht einmal als Bilder auf einem Helm mit in den Wettkampf ziehen können weil eine Verbrecherbande sie ums Leben gebracht hat ?
zum Beitrag21.12.2025 , 12:47 Uhr
Warum fühlen die Besucher der Kitsch - Veranstaltungen sich davon nicht belästigt sondern zahlen dafür ? Man muss sich vorstellen, dass für nicht wenige Menschen, diese Veranstaltungen kulturelle Höhepunkte sind, ob freiwillig oder mangels anderer Möglichkeiten ist konkret unbekannt. - Man kann niemand da abholen wo er/sie nicht ist. Das höfliche Interesse des Artikels ist ein Anfang.
zum Beitrag10.12.2025 , 19:59 Uhr
Es gibt die "Vision Zero". Das ist ein Programm der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, den privaten Unfallversicherern ... Das heißt, man muss sich je näher man dem Ziel ist um so mehr anstrengen das Ziel zu erreichen, da die Entwicklungskurve ( Ertrag/Aufwand) an den Enden asymptotisch verläuft . Wenn man sich beim derzeitigen Stand abfindet würde es rückwärts gehen. Es gibt Betriebe ohne Betriebs- und Wegefälle , das ist aber Arbeit.
zum Beitrag10.12.2025 , 19:52 Uhr
Wer weiß ?
Ich habe zufälig " High and Mighty" gefunden:
Dort steht: "It is polemical in tone but develops its arguments with references. Specifically, it notes that the SUV is the car of choice for many of the nation's most self-centered people; and the bigger the SUV, the less gracious its owner is likely to be."
"The bigger the SUV and the less gracious its owner is likely to be." Ist doch brillant formuliert.
"Alles muss man selbst machen" ist bei Genossenschaften (TAZ) halt Geschäftsprinzip.
en.wikipedia.org/w..._and_Mighty_(book)
zum Beitrag10.12.2025 , 19:37 Uhr
Möchte zustimmen. Es ist komplett richtig , sich als Radfahrer vorstellen, wie man den anderen erscheint und sich dann vorsichtig zu verhalten. Denn das muss jeder. Wir hatten kürzlich in der Diskussion den Fall der Radfahrerin , die tödlich verunglückt ist weil der Beifahrer eines Transporters, der in zweiter Reihe geparkt hat, die Tür aufgerissen hat. Das kann man antizipieren, wenn man an der geschlossenen Tür mit einem Abstand vorbeifährt, dass einen die offene Tür nicht treffen kann und wenn , dann nicht so schnell fährt, dass es einen aus dem Sattel hebt. Das ist eine Verantwortung, die jeder für sich und für andere hat. Ich kann nicht erwarten, dass andere erkennen können, worauf es bei mir ankommt, das geht physikalisch oft gar nicht. Und andere sind zuerst mit mit ihrer unmittelbar eigenen Aktivität beschäftigt, z.B. bändigen des 40 Tonners .
zum Beitrag10.12.2025 , 19:17 Uhr
Es ist die passive Sicherheit, nicht die Motorisierung. Die Masse des gößeren Fahrzeugs, ist für das kleinere Fahrzeug physikalisch der größte Risikofaktor, es wäre also wichtig , die Unterschiede zu begrenzen.
Entwicklung der passiven Sicherheit : Gurtanlegepflicht gab es erst ab 1984, Fahrerairbags gab es ab 1981, für Beifahrer ab den 90ern,verpflichtend incl Seitenairbags ab 1998. Tempo 100 außerorts war erst seit 1977 durchgehend verbindlich. Euro NCAP ( Crashtestnorm) gab es verbindlich erst ab 1997, ab den 70ern eher langsam.
Die Aktive Sicherheit hatte viel mit der Promillegrenze für Alkohol zu tun: Bis 1973 1,5 promille, ab 1973 0,8 promille, ab 1998 0,5 promille. Dafür hat sich in den Jahren 1991 bis 2019 die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss von Drogen mehr als verfünffacht: von 434 auf 2.386 Fälle .
1971 waren es leider nicht 19.000 sondern ca. 21.000 Verkehrstote.
"Unsafe at any speed" ist der Klassiker zur passiven Sicherheit von Ralph Nader, das hat viel bewirkt. en.wikipedia.org/w...merican_Automobile
zum Beitrag10.12.2025 , 18:45 Uhr
In die Lebenserwartung gehen demographische Daten ein. "Während die Statistiken, die sich auf Staaten oder Regionen beziehen, vorwiegend volkswirtschaftliche Indikatoren ausweisen, wird die Unterscheidung nach bestimmten Bevölkerungsgruppen, insbesondere in der Versicherungswirtschaft, zur Berechnung von Risiken und der Bemessung von Prämien oder Renten herangezogen. " Einfach zu überblickender Aspekt: wenn in Österrreich die Menschen älter werden muss die RV auch länger Renten bezahlen. Ja , nicht alle Steuerzahler bekommen eine DRV Rente, aber die meisten. Die DRV hat derzeit 57 Mio Mitglieder, davon sind ca. 22 Mio Rentner, außerdem zahlen Rentner wegen des Alterseinküftegesetzes Jahr für Jahr merh Steuern mit denen dann der Bundeszuschuss an sie bezahlt wird. "Lassen sich nicht durchsetzen" : ist nur ein Frage der Information. Die Wahlbeteiligung zu den Sozialwahlen mit 22% sagt eigentlich aus, dass viele das System langfristig nicht verstanden haben. Die "Hoppla jetzt komm ich" Methode gehört deswegen hier nicht hin.
de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung
zum Beitrag10.12.2025 , 08:28 Uhr
Der Link von Mercer Report geht bei mir leider nicht auf.
Wie die Deutsche Rentenversicherung darauf kommt , dass die Bevölkerung in Österreich jünger ist verstehe ich nicht ganz, denn die Lebenserwartung ist in Österreich leicht höher (Die L. ist m.E. primär verteilungsresistent).
Österreich: Männer ca. 80 Jahre, Frauen ca. 84,3 Jahre. Deutschland: Männer ca. 79 Jahre, Frauen ca. 83,5 Jahre
Vor einigen Jahren kam heraus, dass auch die exzellente japanische Rentenversicherung sich schon (Verwechslung von Daten und Datenfehler 2018 und 2021) verrechnet hat.
Ich würde mich nicht wundern, wenn die DRV, in bester Gesellschaft, sich in ihren Modellrechnungen verrechnet hat ;-)
DRV ausführlich: rentenupdate.drv-b...3_Oesterreich.html
Für mich ist die wesentliche Ursache der höheren Renten der höhere Beitragssatz in Österreich. Die höheren Bundesmittel in Österreich wurden von den Versicherten als Steuern bezahlt. Der Unterschied zu uns ist, dass der Bund bei uns die Steuern nicht in gleichem Maß an die steuerzahlenden Versicherten zurückgibt.
zum Beitrag10.12.2025 , 07:18 Uhr
Ich werde regelmäßig mit Licht und Ton angehupt, wenn ich im Dunkeln beim Rechtsabbiegen einen unbeleuchteten Radfahrer auf einem unbeleuchteten Radweg sehe und warte bis er sicher vorbei ist. Eltern lassen ihr 7-jähriges Kind bei Dunkelheit zur Straßenseite hin aussteigen (gestern gesehen). In den 70er Jahren gab es eine Kampagne in den Massenmedien mit Aufkleber "Hallo Partner Dankeschön" oder "Der Siebte Sinn" vor dem Tatort. Es ist Erziehungssache. Wir hatten in den 70ern in der alten Bundesrepublik 21.000 Verkehrstote, jetzt sind es 2.900 in Gesamtdeutschland. Das sind pro Jahr 400 weniger. Wer "zutiefst erschüttert" (DVR) ist oder schöngeistige Betrachtungen zur Verkehrsutopia schreibt (dieser Artikel), dem traue ich nicht zu, dass er auf dem Durchschnittsstand der letzten 50 Jahre kommt. Es ist Erziehungssache, da hilft auch kein "Müdigkeitswarner", der am hellichten Tag ab Fahrtbeginn pro Stunde ca. 1 bis 2 mal die Aufmerksamkeit hinlenkt wo sie nicht hingehört. Die Kampagne "Angles Morts" ist auch schon wieder vorbei, obwohl sie als Dauerkampagne konzipiert gehört und "Angles Mortels" heißen müsste. Damit fängt die Wirkungslosigkeit an .
zum Beitrag30.11.2025 , 12:37 Uhr
Der Artikel ist vom 08.12.2024 , heute ist 30.11.2025. Es ist erfreulich, dass die Kommentarfunktion zu diesem Thema so lange geöffnet ist, und hoffentlich auch weiter geöffnet bleibt. Es geht nämlich um ein zeitlos wichtiges öffentliches Thema, in dem 15 Jahre keine besonders große Zeitspanne sind.
www.dvfr.de/die-dv...eschichte-der-dvfr
zum Beitrag27.11.2025 , 14:02 Uhr
Das hängt doch mit der letzten Wahlrechtsreform zusammen. Wenn der/die Erste der Erststimmenkandidaten nicht mehr sicher in den Bundestag kommt, nützt nach Meinung des Wählers auch sein Wahlkreisbüro nichts. Losverfahren sind zwar gerecht gehören aber weder direkt noch nicht indirekt in die Legislative. Der Bürgerrat ist kein Ersatz für ein sicheres Erststimmenmandat eines Wahlkreises.
zum Beitrag15.11.2025 , 09:26 Uhr
Ja, das stimmt. Nicht nur in der Pflege, auch im Rettungsdienst wären zu der Zeit, die Sie meinen ganze Standorte ohne Zivildienstleistende nur begrenzt einsatzfähig gewesen. Wenn man Menschen das bietet, was sie aufgrund ihrer Eignung, zu der auch das Gewissen gehört, können wird auch was draus. Z.B. steht das Aufwachsen des heutigen Rettungsdiensts auf dem Fundament, das Zivildienstleistende vor 2000 mit geschaffen haben. Das Gewissen ist etwas positives. - Einsatzfähigkeit wird bei uns politisch definiert. Was in den vergangegenen Jahrzehnten in diesem Kreislauf von Wählern und Gewählten nicht gestimmt hat kann ich nicht in einem Satz sagen. Die langjährige, unvorsichtige Deutung des russischen Verhaltens gehört sicher dazu. - Danke , dass Sie was Positives über die Zivildienstleistenden gesagt haben.
zum Beitrag14.11.2025 , 13:51 Uhr
Danke , wirklich lustig.
zum Beitrag14.11.2025 , 13:30 Uhr
Finde ich auch. Wir haben eines der besten Wehrpflichtgesetze. Wer auf Befehl nicht auf andere schießen kann, weil ihm/ihr sein Gewissen im Weg ist kann das vorher kund tun, dann wissen alle rechtzeitig Bescheid. Diesen außerordentlich menschlichen Umgang gibt´s fast nur bei uns. Ich finde den Grundtenor des Artikels : "Guckt wie ihr Euch drücken könnt" nicht so besonders. Drückebergerei hat überhaupt keine Wesensverwandtschaft mit der Verweigerung aus Gewissengründen. Wer mit Selbstachtung einigermaßen ausgestattet ist sucht wie er/sie sich nützlich machen kann.
zum Beitrag14.11.2025 , 12:59 Uhr
Ich habe zwei Werbebanner von der Postbank, keine von der Bundeswehr. Werbebannner bei der TAZ gibt´s glaub ich noch nicht so lang, gefühlt seit Sommer. Würde nicht zu einer Genossenschaft passen, da Genossenschaften eigentlich keine Bannerwerbung machen. Das liegt vielleicht gar nicht an der TAZ. Ich kenne mich mit Intenet und Cookies, die irgendjemand heimlich platziert hat nicht aus. Das müsste aber jemand von der TAZ IT wissen. Ich hatte vor da nachzufragen, wenn das nicht nur bei mir so ist. Sie sind der Zweite, dem das auffällt.
zum Beitrag14.11.2025 , 07:41 Uhr
"Sich drücken" ist schlecht.
Nicht "zum Kriegsdienst mit der Waffe gewzwungen werden" nach Art. 4(3) GG hat nichts mit "Ausmusterung" zu tun. www.gesetze-im-int...t.de/gg/art_4.html
"Kanonenfutter" waren/sind aktuell in Europa zahlreiche Personen ohne Uniform und Waffen. Deswegen brauchen wir eine Verteidigung gegen militärische Mittel anderer. Ob das eigene militärische Mittel oder andere eigene Mittel sind ist eine Frage der Wirksamkeit. Die Wahlfreiheit, das Wirksamere zu tun, brauchen wir.
zum Beitrag04.11.2025 , 09:49 Uhr
Mein herzliches Beileid. Die Tante war eine außergewöhnliche und auch sehr friedliche Person.
zum Beitrag04.11.2025 , 09:38 Uhr
Ort(h)os sind die "Richtigen", also die zur richtigen Gruppe gehören , z.B. Orthodoxe. Otros sind die Individuellen, so wie im Interview dargestellt. Kleiner Tippfehler, genau das Gegenteil, kommt aber vor ;-) denn "r" liegt auf der Tastatur neben "t".
zum Beitrag03.11.2025 , 15:49 Uhr
Es ist ja ganz gut , wenn psychologische Konstrukte verschieden sein dürfen .
"Hundert Jahre Psychotherapie und der Welt geht´s immer schlechter" Hillman und Ventura, 1992 Woran liegt das ? Klappentext : "Die Psychotherapie hat geglaubt, indem sie die Menschen therapiere, würden diese immer besser und dadurch auch die Welt. Doch - so zeigen die Autoren in ihrem Buch - die ausschließliche Hinwendung nach innen zieht die Energie von der Außenwelt ab..."
Zeitlos richtig.
zum Beitrag01.11.2025 , 09:47 Uhr
Die milde Ironie des Artikels ist eine kleine journalistische Meisterleistung mit einem kleinen Fehler: Die bewunderte Firma Böcker hat ihren Stammsitz im Zentrum des bespotteten nordrhein – westfälischen Abiturgebiets (59368 Werne) . Das tut aber gar nichts zur Sache, sondern unterstreicht die Souveränität des Artikels.
Handwerksartikel kommen in der TAZ eh zu wenig vor taz.de/Mechanikeri...en-Blick/!6116315/ taz.de/Nachwuchsso...rhandwerk/!6024495
Hinweise auch bei: www.deutsche-handw...-werbe-hit-370024/
zum Beitrag01.11.2025 , 09:38 Uhr
Es geht halt um Selbstverwaltung und Selbstkontrolle. Man kann den Universitäten und Hochschulen vorschreiben was sie dürfen/sollen/müssen. Die Abschaltung des Geistes und der Diskussion aber nicht.
zum Beitrag27.10.2025 , 11:19 Uhr
Ja genau, darum geht es.
zum Beitrag27.10.2025 , 09:28 Uhr
Da müssen Sie nicht perplex sein. Die Russen denken immer sehr langfristig, in historischen Dimensionen (deren Bezüge nicht mehr passen weil niemand vorhat Russland zu überfallen), deswegen machen ihnen Verluste in Divisionsgröße seelisch, menschlich, politisch so gut wie gar nichts aus. Die Russen haben zwei mal, im Abstand von 150 Jahren gewonnen, das ist in der politischen Erziehung ganz was anderes , als wenn man zweimal verloren hat, der lange Zeitraum prägt einen Nationalcharakter. Wenn´s Sarkasmus war, dann war Ihr Gesprächspartner jemand mit Distanz zur Propaganda, heut sehr selten. Ich kenne Russlanddeutsche, die 2014 angsterfüllt von den Faschisten in der Ukraine gesprochen haben, die Gott sei Dank von Russland bekämpft werden. Polen wird auch heute viel zu wenig berücksichtigt . Unsere unmittelbaren Nachbarn, die uns grässlichste Verbrechen verziehen haben und sich mit der russischen Taktik viel beser auskennen als wir sollten wir einen pirivilegierten Platz in unserer Politik und unseren Entscheidungen einräumen (Polen hat statt Leopard koreanische Panzer aus Enttäuschung und nicht aus Unwilligkeit gekauft).
de.wikipedia.org/w...efall_von_Warschau
zum Beitrag27.10.2025 , 08:59 Uhr
Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen werden . Ich fand die Diskussion sehr interessant. Wir müssen uns anstrengen, dass keinem Land in Europa vorgeschrieben werden kann was und wie es zu sein hat. Das ist Sache seiner Bürger und nicht seiner Nachbarn, unabhängig davon wie groß oder wie klein diese Länder sind.
zum Beitrag26.10.2025 , 22:15 Uhr
"Mir macht das Angst. Die deutsche Bevoelkerung laesst sich viel zu einfach aufhetzen. Das hat sich in der Coronazeit im Umgang mit Ungeimpften gezeigt und es zeigt sich in Bezug zur Ukrainekatastrophe.
Deutschland ist kein Spieler auf dem Schachbrett und Geopolitik ist keine oeffentliche Angelegenheit. Wir haben da einfach keine Erfahrung.
Eine Armee mit diesem Budget muss eine gemeinsame Armee mit unseren Nachbarn sein. Es darf keine deutschen Alleingaenge mehr geben."
Stimmt alles . Die Deutsche Armee als die größte in Europa. Eine ignorante Vorstellung. Stimmt auch nicht. Die französische Marine ist die größte in Westeuropa sogar vor der Royal Navy und wird das auch bleiben . Was Deutschland hat sind vor allem 900.000 Reservisten aus der Zeit der Wehrpflicht. Bei den Aktiven sieht es anders aus 210.000 in Frkr, 180.000 in Deutschland ...
zum Beitrag26.10.2025 , 21:32 Uhr
Ja , wenn man von den Russen Verhandlungsbereitschaft will, darf man sie nicht zu Hause angreifen . Das war der politische Fehler an Kursk. Früher gab´s den Begriff der "Kreml - Astrologie", das sind logische Abwege. "Was du nicht willst das man dir tu .." ist immer noch das einfachste , das versteht jeder. Wenn ich nicht zu Hause überfallen werden will, mache ich das auch nicht mit anderen. Es hätte gereicht, die Ukraine ausreichend mit Defensivwaffen auszustatten, dann hätten die Russen aufgehört weil sie nichts erreichen. Die Gelegenheit ist aber vorbei . Und wir rätseln alle was kommen wird. Ich sehe das von Tag zu Tag und mache mir sonst keine Gedanken mehr.
zum Beitrag26.10.2025 , 21:24 Uhr
"Es geht also auch darum, das man diplomatisch und respektvoll miteinander umgeht, auch wenn man im Recht ist." Das ist ziemlich viel verlangt, wenn Sie einen Raubmörder vor sich haben , der bei Ihnen eingebrochen ist, Ihre Familie ermordet und vergewaltigt hat und damit immer weitermacht , wodurch er beweist , dass es ihm nicht um den Umgang geht, der Ihnen vorschwebt. Er will das nicht. Den können Sie mit nichts überzeugen, der hält Sie allenfalls für einen Trottel, weil Sie nicht durchblicken was er vorhat.
zum Beitrag26.10.2025 , 21:17 Uhr
Gut , dann vergleichen wir nicht die Politiker sondern ihre Politik. Auch wenn alle als Kriegsverbrecher gelten machen wir Unterschiede, Gerechtigkeit muss sein .
zum Beitrag26.10.2025 , 18:44 Uhr
Sollten sich dann aber an der Diskussion ihrer Thesen beteiligen. Denn das gehört sich akademisch und unterscheidet den Professor vom lieben Gott.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:28 Uhr
Ich habe Sie so verstanden , dass Sie meinen, die Ukraine ist in einer vergleichbaren Lage wie Finnland 1939. Die Ukraine wird mit den Ziel der Auslöschung bedroht, die finnische Armee wurde 1939 , die ukrainische Armee wurde 2022 unterschätzt . Finnland hat der Angriff von NS Deutschland auf die SU teilweise geholfen. Die SU hatte aber nie die Absicht die annektierten finnischen Gebiete zurückzugegeben. Das gleiche droht der Ukraine , wenn sie sich nicht weiter wehrt. Danke für Ihre Zustimmung , wenn ich das richtig verstanden habe. Wie der Angriff von NS Deutschland auf die SU für Deutschland ausgegangen ist , ist bekannt. Meine Meinung deswegen dazu ist, dass Angriffe aus russisches Territorium nie zum Erfolg für den Angreifer führen, deswegen soll man das am besten lassen. Das ist aber nur meine Meinung.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:08 Uhr
In gewisser Weise kann ich ihnen zustimmen, von den Drohnenangriffen auf russisches Gebiet halte ich auch nichts. Das meinen Sie mit Teufelskreis ? Das heizt die Sache nur an und bringt den Ukrainern gar nichts ist meine unmaßgebliche Meinung . Nehmen wir an , die Ukrainer hören auf damit , dann sind wir wieder vor dem Beginn dieser Angriffe. Aber was war da ? Ein russischer Angriffskrieg und viele Verhandlungen. Sie haben recht , das ist derzeit ein Teufelskreislauf.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:01 Uhr
Nein , den Krieg gegen Finnland hat Stalin angefangen, also hat er nicht den Frieden gebracht. Die Nachkommen der Finnen, die durch den Überfall ums Leben gekommen sind sehen das so. Natürlich kann man Politiker vergleichen, die sich ähnlich verhalten. Politiker, die Angriffskriege führen sind qualitativ ähnlich, wenn auch nicht unbedingt in der Größenordnung , der Relation ihrer Verbrechen.
zum Beitrag26.10.2025 , 13:24 Uhr
Ja , gibt´s auch westlich :
Francis Lemarque, 1951, ein Klassiker.
Anfang : Quand un soldat s'en va-t-en guerre il a Dans sa musette son bâton d'maréchal Quand un soldat revient de guerre il a Dans sa musette un peu de linge sale ... Ende: Quand un soldat revient de guerre il a Simplement eu d'la veine et puis voilà...
Ende auf deutsch : Wenn ein Soldat aus dem Krieg zurückkommt, dann hat er einfach Glück gehabt und das war´s...
In der Interpretation von Yves Montant kann man durch die Betonung auch die Verachtung für die Zurückgekehrten hören: Was wollte ihr eigentlich, ihr habt doch Glück gehabt, stellt keine Ansprüche und nehmt Euch nicht so wichtig.
Mir ist das eingefallen als die damalige Verteidigungsministerin die Afghanistan-Rückkehrer am Flughafen nicht mal in Empfang genommen hat weil sie davon ablenken wollte, dass sie in der Situation nichts Passend/Sinnvolles zu sagen wusste.
Das ist also heute, auch bei uns immer noch so. fr.wikipedia.org/wiki/Quand_un_soldat
taz.de/Militaerhis...htigkeit/!6087358/
Ihr * stimmt. Darum geht´s: "wenn" kann im Deutschen auch bedeuten "falls"
Danke für Ihr Interesse
zum Beitrag26.10.2025 , 12:11 Uhr
Ich fand die Argumentation "Wir dürfen keine Waffen liefern weil NS Deutschland die SU überfallen hat" scheinheilig + durchsichtig. Dahinter waren materielle und immaterielle Interessenkonflikte. Diejenigen , die den Scherbenhaufen ihrer eklatanten /intendierten Fehleinschätzungen aus Eitelkeit/ Verschlagenheit nicht wahrhaben/zugeben wollten. Diejenigen, die materiell in Russland engagiert sind und um die materiellen Verluste (Summa ca. 100 Mrd) fürchten... und dann gibt´s natürlich immer diejenigen, die aus charakterlichen Gründen immer irgendwas brauchen, was so viel größer, stärker und besser ist als man selbst, so dass es sich empfiehlt dem nachzulaufen....
zum Beitrag26.10.2025 , 11:17 Uhr
Gut, kein Problem, lag an mir. Stimmt, die Ukraine war als Teil der SU Opfer der Deutschen, vorher der russischen Bolschewiken (Holodomor), die Ukraine ist heute Opfer. Das liegt an der Topographie hat "elektrozwerg" erklärt. Großes, reiches Land ohne natürliche Grenzen, Beute lockt, schwer zu verteidigen .
zum Beitrag26.10.2025 , 10:36 Uhr
Es geht immer um das Wohl der Menschen. In diesem Krieg geht es aber zu wenig um das Wohl der Menschen. Das haben Kriege an sich, denn das ist bei allen Gewaltdelikten so. Der / die Angegriffene steht vor den Alternativen: 1) sich wehren und verlieren, 2) sich wehren und gewinnen, 3) sich nicht wehren, erst mal überleben und sich dem Sieger unterordnen, was danach kommt kann niemand vorhersagen, wer aufgegeben hat ist danach oft genug undankbar behandelt worden. Es ist verschieden, da spielen Ehre und Würde, ganz viele Faktoren eine Rolle. Jede Ukrainerin will, das ihr Sohn, Vater, Mann, Bruder, ... lebend aus dem Krieg zurückkommt, das wäre vielen naheliegender, aber andererseits wissen viele auch was ein Leben unter russischer Herrschaft bedeutet. Hier kann man von persönlichem "Konflikt" sprechen. Konflikbehaftet leben müssen ist nicht gesund. Der Vorfeld des Krieges war ein politischer Konflikt, in dem es ehrlich nicht um das Wohl der Menschen ging. Das war vorgeschoben. Denn eine Politik, der es um das Wohl der Menschen geht betreibt keine Konflikteskalation und schickt Soldaten ohne Hoheitszeichen auf fremdes Land los. So weit ich das verstehe.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:56 Uhr
Zugeständnisse an Verbrecher heißt Zugeständnisse an das Verbrechen. Das ist das Problem. Die "finnische Lösung" (1939/1940) hat die Finnen 70.000 Tote und Verwundete gekostet. Hätten die Finnen dieses Opfer nicht gebracht wäre ganz Finnland heute russisch. Sudetenkrise und das Münchner Abkommen sind ähnlich, hat ebenfalls nichts genutzt, "Interessensausgleich" war gespielt.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:32 Uhr
Ich bin kein Selenskyi Fan. Soweit ich weiß, darf er territoriale Abstriche in der Ostukraine nicht verhandeln. Das verbietet die Verfassung der Ukraine.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:08 Uhr
Die "Ostukraine" ist diese Risiken wert.
Es geht nicht um die "Ostukraine", sondern um die Menschen in der Ostukraine, die ihr Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen dürfen, ohne Besatzung, ohne Ermordung der ukrainischen Mandatsträger, ohne Vertreibung, ohne Einschüchterung oder Bedrohung.
Das wollen wir für uns auch. Niemand von uns will das für sich selbst, niemand will, dass das Beispiel Ostukraine, in Europa , vor unserer Haustür Schule macht. Es ist keine Nibelungentreue, wir machen uns nicht zum Werkzeug von Krimhilds Rache, sondern wir müssen handeln , damit uns nicht das gleiche droht , es ist also Prävention des Untergangs.
zum Beitrag26.10.2025 , 08:43 Uhr
Die feine Ironie. Das Atomkraftwerk Kursk ist ein Siedewasserreaktor, m.W. ohne Containement, so wie Tschernobyl einst. Es ginge also zuerst um die Fahrradwege in der Oblast Kursk samt Ostukraine.
www.grs.de/de/aktu...ernkraftwerk-kursk
zum Beitrag26.10.2025 , 08:28 Uhr
"Und um diese Lösungen zu finden, ist ein Verstehen der Gedanken von Putin so wichtig. "
Ich kann die Gedanken leicht verstehen: Wer ein Kinderkrankenhaus, eine Geburtsklinik , die Wohnung des Vorsitzenden des Auschwitzkomittees angreifen lässt, so dass dieser darin verbrennt unterscheidet sich gedanklich nicht von den Attentätern in Hanau, Würzburg und Aschaffenburg. Es ist üblich die Gesellschaft vor derart unsteuerbaren Menschen in Sicherheit zu bringen, indem man ihre Handlungsfreiheit beschränkt. Ändern kann man sie, wenn überhaupt nur mit dem größten Aufwand, verhandeln kann man mit Menschen dieser Verfassung so gut wie nicht.
Nach derartigen Verbrechen kann niemand "sein Gesicht wahren". Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse haben gezeigt, dass ein Teil der Angeklagten uneinsichtig war und der einsichtige Anteil sich suizdiert hat.
zum Beitrag26.10.2025 , 07:57 Uhr
"Wer als Deutscher nicht versteht, warum Russland mehr Angst vor der NATO in der Ukraine als in Finnland hat, hat im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst."
ist ein Zitat von Elektrozwerg, das ich aus Versehen ohne " " zitiert habe.
Die Lektion hat "Elektrozwerg" formuliert , er hat sie auf meine Nachfrage hin erklärt.
Der Rest Ihres Schreibens ergibt sich. Die Ukrainer heute sind eine Präsidialdemokratie, die im Euromaidan ausgedrückt haben wo sie hin wollen . Die Okkupation ab 2014 wurde von uns erst ab 2022 ernst genommen. Die Ukrainer heute wollen eine Sicherheit , dass sie von uns nicht noch mal im Stich gelassen werden und um Hilfe betteln müssen, weil wir die Lage falsch einschätzen. Ich würde sagen , dass Sie mich jetzt richtig verstehen können ?
zum Beitrag26.10.2025 , 07:47 Uhr
Danke - die räumlichen Bedingungen verstehe ich jetzt. Dass die Russen möglicherweise Angst haben kann ich mir vorstellen, weil Angst etwas sehr subjektives ist. Ich würde aber, ganz subjektiv nicht sagen, dass sich die Russen "zu Recht" vor einem NATO Angriff fürchten müssen. Anderseits haben die NATO und NATO-Mitglieder auch schon ohne UN- Mandat angegriffen. Wenn man Ihr "zu Recht" so versteht stimmt es. Es ist wichtig sich in die verschiednen Sichtweisen hineinzuversetzen - Danke
zum Beitrag25.10.2025 , 21:01 Uhr
Wer als Deutscher nicht versteht, warum Russland mehr Angst vor der NATO in der Ukraine als in Finnland hat, hat im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst.
Könnten Sie mir bitte erklären, warum Russland die NATO in der Ukraine mehr fürchtet als in Finnland? Meinen Sie, dass Finnland für Russland erledigt ist, weil Russland Teile des finnischen Gebiets schon seit dem Sowjetisch-finnischen Krieg 1939/1940 annektiert hat ? Vielen Dank
zum Beitrag25.10.2025 , 20:38 Uhr
Sie haben ja Prof. Grözinger gefragt, ich wolte mir aber erlauben etwas dazu zu sagen : Die 30 bis 40% sind zu 2/3 Frauen mit Kindern, die nicht wollen, dass ihre Kinder nach Russland verschleppt oder bei einem Luftangriff umkommen, während Ehemann , Vater, Bruder sonstige wehrfähige Angehörige in der Armee kämpfen. So ist das bei den Ukrainerinnen, die ich kenne, eine Familie hat aus bekannten Gründen kein bewohnbares Haus mehr. Natürlich gibt´s auch Drückebergerei, das gefällt mir auch nicht, die dürfen aber nirgends zum Massstab werden . Wenn 30% sich drücken, kämpfen 70%, die von ihren Landsleuten hintergangen werden. Da fühle ich mich bei den 70% wohler.
zum Beitrag25.10.2025 , 20:20 Uhr
Ja ,das stimmt. Viele Zivildienstleistende waren beim Roten Kreuz oder anderen Rettungsorganisationen, prominentes Beispiel ist Alexander Gerst.
zum Beitrag25.10.2025 , 20:17 Uhr
"Frontnaher Einsatz im Lazarettdienst und ggf. beim Ausheben der Schützengräben mit Schaufel oder Spaten sind demnach zumutbar." Nein, das ist nicht so. Wer vor 2011 wehrpflichtig war und vor 1983 zur mündlichen "Gewissensprüfung" bei der Wehrbereichsverwaltung musste, wurde genau das gefragt und wäre durchgefallen wenn er Ihre Meinung vertreten hätte. Denn im Lazarett oder im Schützengraben kann es immer zu Kampfhandlungen mit Waffengebrauch kommen , z.B. um sein Leben oder die Patienten des Lazaretts zu schützen. Wer aus wirklicher Gewissensnot, nur das ist die legitime Begründung des 4,3 GG keine Waffe anrührt, darf von vornherein nicht tolerieren sich in diese Situation zu bringen. Sonst wäre er nicht glaubwürdig vor dem Prüfungsausschuss, da das Gewissen eine alles bestimmende Instanz eines freien und verantwortlichen Menschen ist. So war das. Die Menschenrechte gelten, genau deswegen.
zum Beitrag25.10.2025 , 13:21 Uhr
Sehr geehrter Herr Prof. Grözinger, Frau Oertel hat schon Recht: Die Bedrohungslage und die russichen Methoden sind so wie sie sind. Was Sie sagen stimmt ebenfalls. Die ukrainische Regierung macht erhebliche Fehler. Massenproteste i. Zshg mit der geplanten Schwächung der Korruptionsbehörden zeigen den Willen der Bevölkerung. Die Fluchtbewegung junger Männer ist das gleiche: Éntlassung und Inaktivierung durch Auslandsversetzung von Walerij Salushnyi (dem der Präsident samt Umgebung ihre Leben verdanken) wegen eigenständiger Meinungsäußerung, Angriff auf Kursk, dem 2/3 der Ukrainer nichts sinnvolles abgewinnen können ... Die Regierung der Ukraine hat das Vertrauen verspielt und wird auch nicht mehr anders, das ist die Lage. Die europäischen Regierungen sind nicht viel anders, und deswegen sind wir in der gleichen Lage, in einer Bedrohungslage, in die uns unsere Regierungen gebracht haben. Da hat Frau Oertel recht. Das Recht auf KDV ist ein hohes Gut, nützt der Bevölkerung aber nichts, solange die ukrainische und unsere Regierungen so sind. M. v. Hochachtung H.F.Bär
www.tagesschau.de/...-georgien-100.html
zum Beitrag21.10.2025 , 21:03 Uhr
Der Innenminister tut wirklich sein Bestes:
www.aerzteblatt.de...-a0dc-b15902e27d64
Die Ausreise von Kindern zur Behandlung in Deutschland sei mit aufwendigen Verfahren verbunden – etwa zur Klärung der Identität der Betroffenen, der mitreisenden Familienangehörigen und deren sicherheitsrechtlicher Beurteilung, der Kosten sowie der Frage realistischer Rückkehroptionen. Aus Sicht der Bundesregierung sei es dem Schreiben zufolge vorteilhafter, die Behandlungen von Verletzten und Schwerkranken vor Ort zu unterstützen.
„Ich hoffe, damit deutlich gemacht zu haben, dass uns das Anliegen nach Hilfe für die betroffene Zivilbevölkerung, vor allem auch für die Kinder, in Gaza eint, wir aber einen aus unserer Sicht anderen Weg sehen, möglichst vielen Menschen Hilfe zukommen zu lassen.“
Die Behinderung Hilfswilliger ist in unserem Land seit einigen deswegen eine Straftat ( §323c(2)StGB) geworden, damit die damit verbundenen Ausreden nicht um sich greifen und die Gesellschaft beschädigen.
zum Beitrag21.10.2025 , 10:47 Uhr
Ergänzung: Die Befürchtung von Vermietern, Mieter mit BG/NGS - Bezug wären finanziell nicht in der Lage verursachte Schäden zu begleichen, ist zwar grundsätzlich begründet, wird aber dadurch aufgehoben, dass Vermieter auch von BG/NGS Mietern die Vorlage einer Haftpflichtversicherung verlangen können/sollten. Die ausgesprochen mäßigen Prämien dafür werden vom Jobcenter ganz übernommen. Von den Jobcentern wird außerdem die übliche Kautionszahlung für die Berechtigten auf Darlehensbasis zu Lasten der Berechtigen übernommen.
zum Beitrag21.10.2025 , 10:08 Uhr
Im Artikel und in der Diskussion kommt der Begriff "Mietrichtwert" ( Kaltmiete +"kalte" Nebenkosten) gar nicht vor. Die genauen Werte für die nach § 22 Abs. 1 SGB II. "angemessene" Miete werden von den Kommunen (Jobcentern) auf Basis der spezifischen Miet- und Wohnverhältnisse ermittelt. Vor dem Einzug wird den Leistungsberechtigten die Kostenübernahme für die Unterkunft gar nicht erst genehmigt wenn das Mietangebot des Vermieters über dem Mietrichtwert liegt. Deswegen hat ein Vermieter, der sich für einen BG / NGS Berechtigten entscheidet auch für die Einhaltung des Mietrichtwerts entschieden. Damit kommt man als Vermieter einigermaßen zurecht. Der Vermieter kann sich mit Zustimmung des Leistungsberechtigten die Miete auch direkt überweisen lassen, damit hat der Vermieter einen Mieter mit einer beamtenähnlichen Einkommenssituation. Mieterhöhungen über den Richtwert z.B. bei Eigentümerwechseln sind ein anderes Problem, das Bibliotheken darauf spezialisierter Kanzleien füllt, was ein realistischer Vermieter sich aber nicht antut. Mietrichtwert z.B. bei www.jobcenterkoeln...ert-Freibetrag.pdf
zum Beitrag20.10.2025 , 18:27 Uhr
Sehr geehrte Frau Finkelstein, es ist nett , dass Sie sich an der Diskussion beteiligen. Ja , natürlich. Das muss man primär. Es wird aber immer Unfälle geben, z.B. weil der Reibkoeffizient von Gummi auf Glatteis, Schnee oder nassem Laub nicht bei Unendlich liegt. Deswegen ist es sinnvoll die passive Sicherheit auch journalistisch zu fördern. Wir hatten vor 50 Jahren 21.000 Verkehrstote /Jahr, jetzt sind es noch ca. 3.000 / Jahr, durch Maßnahmen der aktiven und der passiven Sicherheit (Gurt in Verbindung mit Gurtpflicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Crashtestnormen... ). Wegen der aktiven Sicherheit, also der Sicherheit, die durch Verhalten bestimmt wird gab es in den 70er Jahren große Kampagnen, z.B. " Hallo Partner Dankeschön" , oder den "Siebten Sinn" vor dem Tatort. Daran kann die TAZ als Massenmedium ja journalistisch anknüpfen, das braucht Konzepte und Ausdauer, Gegensätze sind das nicht. Danke für Ihre Aufmerksamkeit Hans - Friedrich Bär
zum Beitrag18.10.2025 , 11:04 Uhr
Man kann sich ja vornehmen der Teil der Zivilgesellschaft zu sein, die es angeblich nicht mehr gibt, dann wird die Zivilgesellschaft schon wieder mehr. Wenn einen die Physiognomie eines Menschen erzürnt, hat das nichts mit dem Menschen, sondern mit dem Selbst zu tun, Konfrontation mit international gesuchten / überführtern Verbrechern ausgenommen. Solange er Mensch war, hat Jesus Christus m.W. im Nahen Osten gelebt, deswegen kann man davon ausgehen, dass er dem dort verbreiteten Phänotyp / Schönheitsideal entsprochen hat. Der deutscheste aller deutschen Künstler, u.a. Portraitist des Kaisers Maximilian I., Mathematiker, dem u.a. in den Meistersingern ein Denkmal gesetzt ist, war Einwanderer der zweiten Generation (aus dem Südosten). Das ganze Thema gibt´s nicht, gab´s mal in der "Rassenlehre", dem muss man sich ja nicht schon wieder anschließen. Natürlich, wenn sich jemand, der das nicht sollte zum soundsovielten Mal unpassend äußert ist das leiderTatsache, die man irgendwie versuchen muss zu ertragen, und mitteilen, dass man auf Besserung hofft.
Wenigstens die Kommentarfunktion ist geöffnet, ein Anfang !
zum Beitrag17.10.2025 , 14:23 Uhr
In dem Tagesschauartikel steht, dass Vadym Tschernysch vom Zentrum für Sicherheitsstudien sich im März in einem Interview mit dem ukrainischen Fernsehsender Suspilne sich so geäußert hat: "Im Laufe eines Jahres haben wir dreimal so viel ukrainisches Gebiet verloren, wie wir für kurze Zeit mit Truppen in Kursk gehalten haben". Gebiet ist ja nicht nur Ackerfläche, das muss man beachten.
zum Beitrag17.10.2025 , 14:03 Uhr
Es gibt einen Tagesschau - Artikel dazu : www.tagesschau.de/...-russland-100.html
Eine demokratisch legitimierte Armee achtet zuerst auf den Schutz des Lebens. Das ist die Priorität. Das ist im Krieg schwierig, weil dort Leben einen quantitativen Aspekt bekommt : Wieviele fallen hier, wieviele fallen dort? Die Angreifer stellen sich erfolgreich dar, die Verteidiger stellen sich erfolgreich dar, die Gesamtbilanz wissen sie wahrscheinlich selbst nicht. Die unmittelbar betroffenen Ukrainer und die betroffenen Russen (Russland hat beim Rückzug in die Fläche erstmal drei "eigene" Dörfer zertrümmert) wissen aber ziemlich konkret, wie sie betroffen sind. Und das ist der Maßstab.
zum Beitrag17.10.2025 , 13:39 Uhr
Ja, so weit meine oberflächlichen Kenntnisse des Völkerrechts reichen ist das so. Ich kenne mich mit Iran Israel nicht aus. M.W. bereitet der Iran einen Krieg gegen Israel vor und verursacht/unterstützt den Guerillakrieg gegen Israel. Welche konkrete Anschläge auf Israel der Iran direkt verursacht hat weiß ich nicht auswendig. In der Ukraine ist es so, dass russische Truppen auf ukrainischem Territorium stehen und das ganze Land mit Luftschlägen überziehen. Das ist m.E. taktisch eine andere Lage, die andere Prioritäten erfordert. Ich habe gemeint/meine, dass es in dieser Lage vorrangig ist, die Feindeinwirkungen auf das eigene Territorium zu unterbinden. Wenn man nicht in der Lage war einen Luftangriff auf ein prominentes Kinderkrankenhaus der Hauptstadt in der Nähe des Regierungsviertels zu verhindern zeigt das doch, dass man es nicht konnte weil die defensiven Mittel nicht ausgereicht haben. Woraus ich meine Schlussfolgerung einer stärkeren Konzentration der Mittel auf die Defensive des eigenen Territoriums gezogen habe.
zum Beitrag16.10.2025 , 16:51 Uhr
Möchte Ihnen zustimmen. Inhaltlich stimmt manches, man muss auf Sicherheit und Abhängigkeiten achten. Gerade weil es wichtig ist kann man das aber besser ausdrücken als mit dumpfen Gemeinplätzen, die von den eigentlichen Gründen, die Sie beschrieben haben, ablenken.
zum Beitrag16.10.2025 , 09:10 Uhr
Ein CDU Laternen - Plakat in kürzlichen NRW Wahlkampf war: "Sicher, Sauber, Stark". Ordnungsämter etc. sind Kommunalpolitik. Leerstände gehören Mittelständlern, kurzer Blick in die Mitgliederkartei reicht. Städte mit Nachholbedarf im Stadtbild: Kurzer Blick auf die Parteizugehörigkeit des Bürgermeisters und Rücksprache , mit möglichst konkretem Anliegen dort. So einfach kann Politik sein. Klementine , Meister Propper machen´s vor.
zum Beitrag15.10.2025 , 13:52 Uhr
Es ist wertvoll, dass die TAZ daran erinnert, obwohl es gruselich in jeder Hinsicht ist. Verrohung in allen Dimensionen. Prinzipis obsta !
zum Beitrag15.10.2025 , 13:30 Uhr
Ich habe gelesen , dass Russland im März 2014 die Krim annektiert hat , unmittelbar danach begannen von Russland bewaffnete Gruppen einen Aufstand gegen die ukrainischen Behörden und die ukrainusche Bevölkerung in den Oblasten Donezk und Luhansk und riefen "Volksrepubliken" aus. Deswegen reagierte die Zentralregierung der Ukraine im April 2014 mit einer militärischen Anti - Terror - Operation in den von Russland annektierten und den Bürgerkriegsgebieten. Ein "Überfall auf das eigene Volk" ist was anderes. " Donbassrepubliken" gibt´s auch nicht, denn eine Republik braucht keine Autonomierechte. Autonomieverhandlungen einer Oblast oder Region kann die Regionalregierung führen, aber nicht mit vorgehaltener Waffe, das lässt sich keine Regierung gefallen. So ist das.
zum Beitrag15.10.2025 , 12:55 Uhr
Niemand will sich ausdrücken wie Verbrecher. Das geht aber nur so lang, wie man die Sprache der Verbrecher praktisch nicht braucht oder eine Alternative hat. Die Kriegsverbrecherprozesse in Nürnberg wurden auch auf Deutsch geführt, die Hauptangeklagten waren Deutsche Muttersprachler. Wir sprechen immer noch Deutsch , aber in Betonung und Inhalt anders als zwischen 1933 und 1945. Darauf kommt es an. Ich würde sagen die ukrainischen Russischsprecher sprechen anders und hören den Unterschied zu den Russen, die sie überfallen haben. Außerdem ist das ja auch ein praktisches Problem der Sprachentwicklung z.B. die russischsprachigen Schulkinder wären ja benachteiligt.
zum Beitrag15.10.2025 , 11:48 Uhr
"Wer auch nur damit oder mit Angriffen drohen kann, bindet Kräfte dort, die schon mal nicht zum Angriff verwendet werden können."
Das ist eine Frage der Größenverhältnisse. Habe ich unten mit dem Stichwort "Diffusion" ausgeführt.
Hälften von Fußballfelder sind gleich groß, das ist der Fehler des fatalen Vergleichs.
Wenn der Größere z.B. dreimal größer ist als der Kleinere, kann er den Kleineren "ins Leere laufen" lassen.
Das ist somit eine Ausdauerjagd. Die A. ist die älteste Jagdform des Menschen, deswegen ist sie auch im verhaltensbiologischen Erbgut der Kleineren vorhanden und wird den Kleineren zum Verhängnis, wenn sie sich die Größenverhältnisse nicht rational bewusst machen.
Die Größeren haben auch ganz andere Möglichkeiten der Camouflage/ Tarnung was die Kleineren zusätzlich erschöpft, was ja die Methode der Größeren ist.
Hase und Igel ist die volkstümliche Analogie.
Hat Russland oft gemacht: Rückzug in die Fläche um den Angreifer zu erschöpfen. Fläche ist eine Ressource, die fast nichts kostet (Bevölkerung ausgenommen).
zum Beitrag15.10.2025 , 11:01 Uhr
Die Frage stellen sich die meisten Beobachter. Auch ich komme der Antwort nicht näher. Deswegen finde ich mich erstmal damit ab. Die Regierung wird schon ihre Gründe gehabt haben. Vielleicht erfahren wir´s später.
de.wikipedia.org/w...mmler#Jagdmethoden
zum Beitrag15.10.2025 , 08:33 Uhr
Das gibt´s nicht nur in den Geisteswissenschaften. Pirogow Никола́й Ива́нович Пирого́в; war gebürtiger Russe , sein Mausoleum und sein Museum ist aber in Winnyzia und gilt den Ukrainern als einer ihrer Größten, was er objektiv auch ist .
zum Beitrag15.10.2025 , 08:26 Uhr
Ich kenne ältere Deutschschweizer, die immer noch die Augen verdrehen, wenn sie den deutschen Gästen die nach Norden gerichteten Abwehrbauwerke, die es dort immer noch gibt erklären (müssen). Das ist doch verständlich.
zum Beitrag15.10.2025 , 08:07 Uhr
"Das Land blüht und gedeiht." Meinen Sie die russischen Soldatenfriedhöfe ? Oder die Witwen und Waisen der Dissidenten ?
zum Beitrag14.10.2025 , 22:18 Uhr
Wir haben uns auch unterhalten wie es im Deutschen ist, weil sie nicht mit Russen gleichgesetzt werden wollten. Sie wussten nicht, dass Deutsch in der Schweiz , in Österreich, in Frankreich, in Belgien, Luxemburg , Nordamerika , Namibia .. gesprochen wird, haben aber verstanden, dass wir deutsch sprechen nicht mit deutsch sein gleichsetzen. Analog ist es in der Ukraine.
zum Beitrag14.10.2025 , 22:00 Uhr
Die Ukrainer, die ich hier kennengelernt habe sprechen eigentlich russisch, wollen das aber nicht mehr. Wenn die Großmutter die hierher geflüchtete Tochter samt Enkeln besucht fragt sie in größter Verzweiflung : "wir sprechen die gleiche Sprache, warum überfallen sie uns ?" Sie konnte das überhaupt nicht fassen, was für ein Unglück, das tut man doch Menschen, die die gleiche Sprache nicht an und sie hat sich irgendwie geschämt, dass die Welt das alles mit ansehen muss.
zum Beitrag14.10.2025 , 21:49 Uhr
Würde sagen das zaristische Russland war zu diesen Zeiten in einer Phase der Schwäche, deswegen haben Kaiserreich und Bolschewiki sich verbündet. So habe ich das verstanden. War aber nicht typisch für Russland, Russland ist seit IWAN IV immer stärker und größer geworden. Ist hypothetisch ( was wäre wenn Deutschland nur mit Russland Krieg geführt hätte) weil´s nicht so war, führt von diesem Thema weg.
zum Beitrag14.10.2025 , 21:24 Uhr
Ergänzung : die Diffusion vom Kleineren zum Größeren ist nachteilig im Vergleich einer Diffusion vom Größeren zum Kleineren, m.a.W. Feuerkraft verliert sich auf der größeren und verdichtet sich auf der kleineren Fläche. m.a.W der Größere erreicht mit gleichen Mitteln mehr. Deswegen muss der Keinere mehr auf den rationalen Einsatz seiner Mittel achten als der Größere.
zum Beitrag14.10.2025 , 21:01 Uhr
Ja, uns fehlen Hintergründe , vielleicht , aber dumm sind wir trotzdem nicht. Ich habe unten an Herrn Hartmann schon auf fast den gleichen Einwand geantwortet. Bitte lesen Sie da mal nach. Es gibt die Heuristik, das ist nicht unwissenschaftlich, es gibt die Fermi Methode ( mit Papierschnipseln die Sprengkraft einer Atombome richtig abschätzen), nur Mut, logisch denken, Bilanzen ziehen , Verläufe beobachten, dann kommt man auch als Zaungast zu etwas. Clausewitz habe ich nicht gelesen, ich kenne mich militärhistorisch nicht aus, es ist mir auch zu allgemein, Clausewitz scheint evaluiert , die Dreifaltigkeit des Krieges (Gewalt, Hass, Zufall) finde ich analog zur Dark Triade in der Psychiatrie. Ich weiß nicht ob es dazu militärpsychiatrische Untersuchungen gibt.
Hintergründe : Menschen mit Schizophrenie versteht man auch nicht richtig, sie reimen sich ab und zu was zurecht was nur für sie zwingend logisch ist und schlagen dann los. Das ist ziemlich ähnlich.
Clausewitz wusste das alles noch nicht , das ist nach seiner Zeit.
zms.bundeswehr.de/...egfuehrung-5693326
zum Beitrag14.10.2025 , 20:29 Uhr
DIe Ukrainer waren vom Angriff auf Kursk auch nicht unisono begeistert. Ich will keine Kriegsbuchhaltung aufmachen, der Angriff und die nachfolgende Verteidigung von Kursk war für die Ukrainer auch nicht umsonst. Das wissen auch viele Ukrainer und etliche haben´s auch gesagt, es ist auch logisch und deshalb darf ich das hier auch zur Sprache bringen. Ich meine : einen Gegenangriff als Verteidigung muss man sich gut überlegen. Von Rechten war in meinem Beitrag nicht die Rede, sondern von dem Wagnis mit unterlegenen Kräften neue Fronten aufzumachen. Darum ging´s ja auch beim Hauptthema "Sprachverbot, warum gerade jetzt ?"
zum Beitrag14.10.2025 , 20:14 Uhr
Das stimmt, das hat aber etwas mit dem Einfluss der Bolschewiki zu tun. Das ist eine Ausnahme, so eine Gelegenheit ist historisch einmalig. Wir können über den Großen Nordischen Krieg und Napoleon I reden und dann noch über eine Person, über die ich nicht reden und auch nicht daran erinnert werden will, da war es anders herum. Finnisch-russischer Krieg ging von Russland aus (so wie jetzt), und brachte Russland deutliche Gebietsgewinne, die es bis heute behalten hat. Krimkrieg 1853-1856 hat Russland "angefangen" und verloren. Langfristig ist Russland trotz gelegentlicher Rückschläge seinen stategischen Zielen immer näher gekommen. Ja, das hätte ich besser formulieren sollen, wollte mich aber kurz fassen. Letzten Endes hat Brest Litowsk die Deutschen nicht gerettet, aber geholfen die Sowjetunion zu begründen, im Schritt danach kein Sieg für das Kaiserreich, das politisch etwas ganz anderes wollte. Ich meine : das größte Land der Erde hat die größten Rückzugsmöglichkeiten und den fanatischen Willen aus der Defensive in die Offensive zu kommen. In der Defensive unterscheidet es sich nicht von anderen, hat aber Möglichkeiten, die es ihm erlauben in die Offensive zu gehen.
zum Beitrag14.10.2025 , 19:26 Uhr
Ja , das habe ich mir auch überlegt. Angriffe im Hinterland des Feindes können selbstverständlich Bestandteil einer wirksamen Verteidigung sein. Ich persönlich, wir sind keine Offiziellen, bin aber eher der Meinung, dass das Verhältnis von Aufwand und Nutzen nicht günstig für die Ukraine ist. Wir leben auch in einem Land mit freier Meinungsäußerung, das ist in Russland gar nicht so, und in der Ukraine eingeschränkt durch das Kriegsrecht. Nach dem Ausfall auf Kursk und den trotzdem weiter anhaltenden russischen Angriffen auf das ukrainische Territorium haben die in den Berichten interviewten betroffenen Ukrainer ihre Enttäuschung geäußert. Ich habe mir über Wochen überlegt wie das enden soll und mir gesagt : Ich werden aufhören mir den Verlauf schönzureden, dass das alles seinen Sinn hat und dass die Ukrainer schon wissen was sie machen. Das dürfen wir ja, wir dürfen zu einer Meinung kommen. Ökonomisch betrachtet : Sie haben Schulden (können ihr Territorium nicht schützen) und machen Neue (vergrößern ihr Territorium), dadurch wird Ihre Liquidität vorübergehend besser, aber nicht Ihre Lage. So habe ich mir das überlegt.
zum Beitrag14.10.2025 , 19:09 Uhr
Wenn Sie mich so direkt fragen, sehe ich nur, was ich in den Medien sehe, ich kenne einige hierher geflüchtete Ukrainer , aber ich bin nicht vor Ort.
"Höchste Zeit für den Bunkeropa, seinen Feldzug abzubrechen." meinen Sie mutmaßlich so : Der russische Feldzug in der Ukraine ist ein Verbrechen, damit muss Schluss sein, und Russland muss die verursachten Schäden bezahlen. Wenn Sie das so meinen, sehe ich das auch so.
zum Beitrag14.10.2025 , 15:09 Uhr
Politik soll ja gemacht werden um etwas zu verbessern , was man selbst oder nahestehende erleiden mussten. Es ist doch eine unüberwindbare logische Hürde sich damit zu brüsten, dass man die zwischenzeitlichen Verbesserungen, denen man u.a. den eigenen Berufsweg verdankt wieder rückgängig gemacht hat. In der SPD gibt es durchgehend unübersehbar negative persönliche Konkurrenz, wer gerade wen "weggeschubst" hat ist im Amt. Das ist eigentlich Kindergartenthema und sollte dann vorbei sein. Mitmachen bei dem Geschubse will ja nur wer Geschube mag. Mehr fällt mir dazu leider nicht ein.
Ich fand Hubertus Heil hat das gut gemacht, hat viele vor der Kündigung bewahrt, kannte sich gut aus und wollte auch weiter bleiben. Trotzdem wurde er aus dem Amt gedrängt. Das kommt in der Öffentlichkeit so an und wir müssen das hier mal öffentlich sagen. Mit "früher war alles besser" kommt man nicht direkt weiter. Brandt ist aber der Bundeskanzler, dem unsere polnischen Nachbarn ein Denkmal gesetzt haben, das ist eine Orientierung.
zum Beitrag14.10.2025 , 13:37 Uhr
"Vielleicht auch Verhandlungs-"Chips" sammeln?"
Wer die eigenen Regierungsgebäude nicht vor Feindeinwirkung schützen kann, hat verloren.
Wer immer Russland auf russischem Territorium angegriffen hat, hat verloren.
zum Beitrag14.10.2025 , 10:30 Uhr
Verständlich, aber unklug. Wir wollen, dass die Ukraine bald gewinnt und sich nicht mit aktuell abwegigen Themen verzettelt. Für mich passt das aber ins Bild: Die Ukraine führt keinen Defensivkrieg auf eigenem Territorium mehr, sondern greift in Kursk und im russischen Hinterland an, obwohl ihr die Mittel für eine sichere Defensive des eigenen Territoriums fehlen. Auch das ist irrational, eine Verschwendung, die das gewünschte Ergebnis unwahrscheinlicher macht.
zum Beitrag14.10.2025 , 08:26 Uhr
Wenn er das so gesagt hat, kann man das kaum glauben. Stolz Bedingungen erneuert zu haben, die seiner Mutter das Leben zur Qual gemacht haben. Durch das Vertrauen vieler einfacher Menschen ins Amt gekommen! Eine rätselhafte Partei.
zum Beitrag14.10.2025 , 08:11 Uhr
Bisschen scharf formuliert, aber realistisch betrachtet. Wir sind immer noch in den Folgen der Agenda 2010. Die Jüngeren wissen nicht was vor 2001 war, deswegen ist es gut darauf hinzuweisen. Beitrag Arbeitslosenversicherung 3,0 bis 6,5% Bezugsdauer ALG I zwischen 6 und 36 Monaten je nach Lebensalter und gezahltem Beitrag. ALG I bis Beginn der Altersrente für über 58 - jährige (§428 SGB III1998 eingeführt und 2023 endgültig abgeschafft). In der Rentenversicherung wurde die gesetzliche BU - Rente ab 02.01.2001 ersatzlos abgeschafft. Das hängt inhaltlich zusammen.
Es gibt den Reflex: "wenn andere Versicherte weniger bekommen bleibt mir mehr", das ist aber kurzschlüssig, denn Missbrauch betreiben können viele:
Versicherte, Tarifpartner, Verwaltung , Politik .
Deswegen gibt es eine Selbstverwaltung in der Sozialversicherung, die den rechtlichen Rahmen umsetzt, aber erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten im Haushalt der jeweiligen Versicherung und Rückwirkungsmöglichkeiten auf die gesetzgebende Politik hat.
Wie´s früher war z.B. : www.portal-sozialp...slosenversicherung doku.iab.de/kurzber/2009/kb3009.pdf
zum Beitrag14.10.2025 , 06:55 Uhr
Ja , schade. Muss nicht sein in Form und Inhalt. Es scheint keine Norm für Anhängerkupplungen zu geben. Ich würden beim Hersteller des Anhängers nach dem Handwerkspartner in der Region fragen. Es gibt Handwerksbetriebe, die auf Anhänger spezialisiert sind und herstellerunabhängig Anpassungen machen. z.B. fahrradanhaenger-f...plungssysteme.html
Kupplungen kosten im Vergleich zum Fahrrad nicht die Welt.
Viel Erfolg !
zum Beitrag13.10.2025 , 17:44 Uhr
Es gibt vergleichbare Artikel z.B. taz.de/Nachwuchsso...rhandwerk/!6024495 der mir auch sehr gut gefallen hat. Diese Personen haben etwas gemeinsam : Sie können etwas. Deswegen verdienen sie Aufmerksamkeit
zum Beitrag13.10.2025 , 15:11 Uhr
Danke für die Antwort , ich glaube Sie haben mich gut verstanden. Ich hab mich zum Stilmittel der Ironie hinbewegt, damit´s nicht zu verbissen wird. Ich habe das in der Eingangszeile so gemeint, dass er sich reicher vorkommt als er ist. Das ist ja der berühmte Trick, wie man die ganze Hierarchie abwärts dazu bringt, sich als was besseres gegenüber der nächst tieferen Etage vorzukommen. Wenn man versucht sich hineinzuversetzen, warum handeln andere Menschen anders ist Ironie hilfreich weil man sich genau gegenteilig ausdrücken und deswegen umdenken muss. Er ist irgendwie nicht konservativ, dazu ist er schon in zu viele Fettnäpfchen getreten, Konservative sind da zurückhaltender, die äußern sich nicht so. Konservativ habe ich so gemeint wie Sie verstanden haben. Danke für die Zuschrift und ihr Interesse Bei Wirecard, Barenberg... waren alle beteiligt, vielleicht hat die Union da einen Schwerpunkt, ich beachte das nur oberflächlich, weil ich es nicht richtig verstehe.
zum Beitrag13.10.2025 , 14:29 Uhr
Den Hinweis auf die stark gesteigenen Verwaltungskosten fand ich ganz gut , das war das Ergebnis der Bertelsmannstudie vor ein paar Wochen in der Tagesschau. Die Verwaltungskosten sind in den letzten Jahren um das doppelte der Inflationsraten gestiegen, während die Förderkosten nominell gleich geblieben , somit um die Inflation gesunken sind . Das waren aber nicht "wir". Ich weiß nicht wer den Haushalt der Jobcenter kontrolliert , bei der BA ist das die Selbstverwaltung, also die Beitragszahler AG und AN, wobei die Selbstverwaltung der BA die Besonderheit hat , dass die AG des öffentlichen Dienstes ein Zusatzstimmrecht haben und so die AN überstimmen können. Ihr Schlusssatz ist auch sehr gut.
zum Beitrag13.10.2025 , 14:12 Uhr
Den Verweis auf die ex-ante Studie fand ich gut. Die Androhung einer Sanktion soll wirken, und da die Androhung wirkt , bedeutet das, dass der ganze Korpus ernst genommen wird. Wir haben jetzt eine erneute Begriffsverwirrung , genau so wie siet eingien Jahren bei der Erwerbsminderung nicht mehr zwischen Erwerbsminderung aus SGB VII oder SGB VI unterschieden werden kann, kann man jetzt nicht mehr zwischen Grundsicherung wegen SGB II oder SGB XII unterscheiden. Das ist aber ziemlich typisch für Reformen. Es gibt zwei Nachbarartikel mit der Überschrift "Ende des Bürgergelds" . Diejenigen, die deswegen erschrocken sind können aufatmen, das Bürgergeld heißt künftig nur anders.
zum Beitrag13.10.2025 , 11:38 Uhr
Sie haben geschrieben: "Ihre KI-Zahlen hin oder her, ich kenne viele dieser Menschen, die mit E-Mail nicht vertraut sind, persönlich." Deswegen habe ich Sie gefragt, ob Sie wissen wieviele das sind. Es ist nicht schlecht quantitative Statistiken zu machen, jeder in seinem Bereich.
zum Beitrag13.10.2025 , 11:20 Uhr
Das kann man sagen : aber als Zitat. Dann würde ich in der Antwort weiter fortfahren: "Wir müssen sehen was bei Ihnen / Dir los ist. Du bist dauerhaft voll erwerbsgemindert und Sie lassen Dich nicht Ruhe, da stimmt was nicht, das müssen wir aufklären. Deswegen bringst du mir alle Deine Bescheide und Schreiben mit , wir gehen das durch und holen uns Hilfe, und suchen den Fehler, den wir nicht verstehen." Das müssen Sie wissen mit wem Sie vor Ort in sozialrechtlichen Fragen zusammenarbeiten, z.B. VdK, SoVD, Fachanwalt für Sozialrecht, Caritas, Diakonie, AWO, sozialpsychiatrischer Dienst, Kommune, RV Beratungsstelle, das ist lokal unterschiedlich. Viel Erfolg !
zum Beitrag13.10.2025 , 10:47 Uhr
Das Sozialgericht ist m.W. für Widersprüche zuständig wenn die Rechtsabteilung des Jobcenters den Widerspruch innerhalb von 3 Monaten nicht bearbeitet hat. "gar nicht" würde ich deswegen nicht sagen.
zum Beitrag13.10.2025 , 10:28 Uhr
Sie sind ja ein Freund der direkten Rede . Deswegen darf ich mir das auch erlauben. Was Sie sagen stimmt durchgehend. Ein Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft ist kein Therapieplatz , er wird nicht vom Zweck der Therapie, sondern vom Zweck des Betriebsergebnisses bestimmt. Ich respektiere Werkstätten für "Behinderte" sehr, dort werden Menschen mit ausgeprägtesten Einschränkungen angeleitet ein wirtschaftlich-technisch hochwertiges Betriebsergebnis zu erzielen. Nur : diese Art der Förderung muss man können, dieses Können muss man sich erarbeitet haben.
"Diese Art Förderungen sind rausgeschmissenes Geld. Völlig sinnfrei." Ja natürlich, was sonst. Eine fin. Förderung hebt doch die Notwendigkeit, die Eignung eines Bewerbers für einen Arbeitsplatz in einem Wirtschaftsunternehmen bei der Einstellung richtig zu beurteilen nicht auf. Um es ganz direkt zu sagen: das hätte ich vorher gewusst und mir die Erfahrung erspart.
zum Beitrag13.10.2025 , 10:10 Uhr
Was mich da interessieren würde: Irgendwann hören die Sanktionen ja wieder auf. Der "Kunde" kommt wieder weil er den einen oder anderen Termin hat. Was haben die "Kunden" denn berichtet, wie sind sie mit weniger als sie eigentlich brauchen über die Runden gekommen? Mussten Sie ein und diesselben immer wieder sanktionieren oder haben die Sanktionierten sich danach anders verhalten ? Haben Sie mal nachgefragt oder haben Ihre Vorgesetzten den Effekt systematisch ausgewertet?
zum Beitrag13.10.2025 , 09:39 Uhr
Das glaube ich, dass der Staat das darf. Es ist aber unlogisch in der politischen Konsequenz. Welche Konsequenz zieht ein Mensch, der weniger als das Existenzminimum (das "Sub-Existenzminimum" so wie ich es inhaltlich verstanden habe) legal bezieht ? Er gibt sich oder die Gesellschaft auf, d.h. er wird entweder krank oder er macht die Gesellschaft krank (z.B. durch Abgleiten in die Kriminalität, früher z.B. als Mundraub bekannt) . Das kann das Gericht ja nicht beabsichtigt haben und ist für mich das rätselhafte an diesem Urteil .
zum Beitrag13.10.2025 , 08:47 Uhr
Es war auch so, dass Millionen, die jahrzehnte lang Beiträge bezahlt haben um Ihre Versicherung, z.B. die für viele Handwerker wesentliche gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung gebracht worden sind. Wer z.B. im Jahr 2000 50 Jahre alt war hat vorher 35 Jahre Beiträge in die Renten- und Arbeitslosenversicherung bezahlt, stand aber aber ab 02.01.2001 ohne Versicherung da, wenn er z.B. nicht mehr aufs Dach konnte / durfte. Diesen Defekt haben wir bis heute. Das haben viele Verischerte damals und heute nicht verstanden. Das war ein generationenübergreifend angelegter politischer Verischerungsbetrug. Da waren viele beteiligt , die vielen mittlerweile gekündigten Riesterverträge sind auch ein Beweis.
zum Beitrag13.10.2025 , 08:35 Uhr
"UND ich ziehe auch keine Befriedigung daraus, wenn es anderen schlechter geht. Was IMO die Haupt-Motivation von Leuten ist, die sowas befürworten."
Den Eindruck habe ich auch. Das kommt aus der politischen Selektion: Im Amt ist wer andere (Gegner, Parteifreunde, derzeit z.B. Herrn Heil, Frau Esken... ) auf dem Weg ins Amt, irgendwohin verdrängt hat.
zum Beitrag13.10.2025 , 08:20 Uhr
Schade, dass Ihre Konsequenz so ist. So ganz menschenfeindlich ist das Sysgtem es ja nicht . Wir haben ja das Recht "Reha vor Rente", damit Menschen wieder gesünder im Sinn der Funktionalen Gesundheit werden können. Das würde ich mir nicht entgehen lassen. Der Zugang ist leider auch bürokratisch. "Das wissen die normalen Leute nicht" stimmt. Das liegt an der Schulausbildung , dort kommt das im Sozialkundeunterricht, obwohl es Lehrplan steht nicht ausreichend vor. Es ist derart wichtig , das man es nicht oft genug wiederholen könnte. Die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten dauert deswegen auch drei Jahre weil die Ausbildung bei quasi Null anfängt. Die Schule hat viele Defizite in der Gesundheitsbildung, auch in der Körpermedizin, Deutschladn war deswegen auch ein Land mit einer ausgesprochen schlechten Laienreanimationsquoten , das finde ich analog. Wer BAFöG bekommen hat weiß was wenig Geld ist, so ähnlich ist es mit Grundsicherung und Bürgergeld. Das kann man eigentlich leicht vermitteln . Wünsche Gute Besserung !
zum Beitrag12.10.2025 , 20:22 Uhr
Wir haben jetzt ca. 250 Beiträge in der Diskussion und man blickt nicht mehr durch. Ich habe mir auch überlegt , ob der Blick über die Grenzen weiterhilft, ich würde aber sagen eher nein. Ich habe aber mal nachgesehen wie´s bei uns früher war und Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und Bezugsdauer des Arbeitslosengeld gegenübergestellt. Die Prämien waren 1980 2,5% , die Bezugsdauern von ALG ( damals gab´s nur was wir heute ALG I nennen ) bis zu 34 Monate, also schon vor Jahrzehnten. Damals gab´s etwas was heute verloren gegangen ist. Die Berücksichtigung des Lebensalters. Die jüngeren hatten kurze Bezugszeiten die Älteren über 50 bis zu 3 Jahre. Wir leben ja mit den Folgen der Agenda 2010, die ein relativ gerechtes System der 1980er Jahre nach 2000 außer Kraft gesetzt hat, weil es in den 1990er Jahren missbraucht worden war und zu einer Explosion der Beiträge auf 6,5 geführt hatte . Vorher müsste man ansetzen, das war in den 1980er Jahren nicht schlecht.
zum Beitrag12.10.2025 , 19:45 Uhr
Freut mich, dass Sie die Sozialarbeiter so schätzen. Ist ein wichtiger Beruf.
zum Beitrag12.10.2025 , 16:21 Uhr
"Vollständig erwerbsgeminderte (erwerbsunfähige) Bürgergeldbezieher gibt es nicht, sie beziehen EM - Rente und ggf. Grundsicherung"
Die Aussage ist grundsätzlich korrekt: Vollständig erwerbsgeminderte Menschen beziehen keine Leistungen nach dem Bürgergeld, sondern eine Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) und bei Bedürftigkeit Grundsicherung nach dem SGB XII. Der Grund dafür ist die fehlende Erwerbsfähigkeit, eine zwingende Voraussetzung für den Bezug von Bürgergeld. Eine Ausnahme kann eine befristete volle Erwerbsminderung oder das Leben in einer Bedarfsgemeinschaft mit einer erwerbsfähigen Person darstellen.
Freut mich , dass Sie aus meinen guten Ratschlägen etwas für sich entnehmen konnten.
Schon in der Kaiserzeit haben Sozialrechtler gestöhnt , dass das alles zu kompliziert ist. Wir haben jetzt, glaube ich 14 Sozialgesetzbücher, nehmen wir an die Sozialpolitiker wollten was ändern, wie sollten sie anfangen ? Die Missachtung der Lebensrealität vieler Menschen ist omnipräsent, global.
zum Beitrag12.10.2025 , 16:04 Uhr
Da kennen Sie sich wesentlich besser aus als ich . Mein Eindruck ist aber, dass wir von einem grundsätzlichen politischen Konsens zu diesen Modellen weit weg sind und uns immer weiter wegbewegen. Ich würde sagen wer um seine politische Karriere besorgt ist, macht um das Thema den größmöglichen Bogen. Die Mehrwertsteuer wirkt im Ggs. zur Einkommensteuer auch ziemlich selektiv ohne , dass ich mich da wirklich auskenne.
zum Beitrag12.10.2025 , 15:45 Uhr
Es ging um v e r s c h ä r f t e Sanktionen, die Sie treffen könnten. Ich habe gemeint, dass Sie die Dynamik der Verschärfungen beachten müssen. Vielleicht reicht das in 5 Jahren nicht mehr die Post zu öffnen und zum Arzt zu gehen, denn das sind die Anforderungen von heute. In den 90ern dachte auch niemand, dass die gesetzliche BU, die 58er Regelung abgeschafft, das ALG I auf ein Minimum zusammen gestrichen wird.... Fürsorglich wollte ich Sie darauf hinweisen, dass bislang jede Verschärfung die nächste eingeleitet hat. Das war die letzten 30 Jahre so. Das ist bei gesetzlichen Versicherungen so: die Bedingungen können während der Vertragslaufzeit per Gesetz geändert werden. Das muss man beachten, also den übernächsten Schritt nach dem nächsten, wenn man politische Forderungen stellt. Ich wünsche ihnen und allen anderen nicht, dass das so kommt, deswegen habe ich das so formuliert.
zum Beitrag12.10.2025 , 12:26 Uhr
Das ist ja auch das Problem in den Werkstätten für Behinderte und deren Pflicht zum Anschluss an den ersten Arbeitsmarkt. Mitarbieter die dort zu den "besseren" gehören werden nicht gern nach oben losgelassen, das ist auch Rosinenpickerei, das gibts überall.
zum Beitrag12.10.2025 , 12:17 Uhr
Das ist ein Negativkreislauf : Wer erwerbsgemindert ist hat Anspruchauf eine EM - Rente oder ggf. Sozialhilfe nach SGB XII www.bundesregierun...uergergeld-2253064 Wer beurteilt ob jemand im BG oder Sozialhilfebezug erwerbsgemindert ist : Zunächst die Arbeitsagentur www.arbeitsagentur...i/dok_ba023405.pdf
Verschiebebahnhof RV: Dort gilt : Reha vor Rente. Einfach ein Gutachten ohne Reha vorher würde ich mir nicht gefallen lassen . Ich möchte nämlich, dass es mir besser geht. Steht in § 9 SGB VI (Sozialgesetzbuch Sechstes Buch), § 15 SGB VI und im Schwerbehindertenrecht (§ 8 SGB IX) . Der Entlassungsbericht aus einer med. Reha = Leistung zur Teilhabe ist immer auch ein sozialmedizinisches , gerichtsrelevantes Gutachten. Damit kann man dann schlimmstenfalls weitersehen ( Widerspruch , Klage...). Die Leistungsträger wollen das auch so, mit der Begründung ein Gutachter hat den Pat. ein paar Stunden gesehen , die Rehaeinrichtung ein paar Wochen, das ist fundierter. "Reha vor Rente" ist ein unumstößlicher Satz, das ist in der Sache (Gesundheit) gut und juristisch kommt auch niemand daran vorbei.
zum Beitrag12.10.2025 , 10:49 Uhr
z.B. www.bundestag.de/r...enstellung-SGB.pdf
www.bertelsmann-st...Buergergeld_01.pdf
Einen direkten Zusammenhang zur Lohnentwicklung gibt es nicht weil dort die Arbeitsmarktlage und anderes eine wichtigere Rolle spielen . Das DIW hat glaube ich mal nachgerechnet , dass das Bürgergeld weitgehend im Land bleibt und deswegen über direkte und indirekte Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung das meiste in die öffentlichen und privaten Haushalte zurückfließt. Es ist umgekehrt : wenn die Zahl der Bürgergeldempfänger oder die Höhe des Bürgergelds sinkt werden die o.g. Rückflüsse kleiner (obwohl es gut ist, wenn der Bürgeldbezug aus natürlichen Gründen endet) . Wenn das Bürgergeld höher würde als der Grundbedarf, würde der Überschuss z.B.ins Ausland transferiert und wäre für uns verloren. Weil das nicht so, ist der Kreislauf geschlossen und stabil, deswegen merken Sie wahrscheinlich keine Auswirkungen auf Ihr Leben.
zum Beitrag12.10.2025 , 10:30 Uhr
Wir stehen jetzt bei 218 (nicht §), und die Diskussion wird bald geschlossen werden. Ich fand, es waren sehr interessante Beiträge und Dialoge, aus denen ich einiges in der Sache und für mich gelernt habe !
zum Beitrag12.10.2025 , 10:18 Uhr
Schreibfehler : ...muss ich mich zwingen den Artikel zu lesen ... " mich" fehlte . Pardon
zum Beitrag12.10.2025 , 01:08 Uhr
12 Mio ist ja nicht viel. Würde ich mir nicht besonders großartig vorkommen. Ich hätte beim Bürgergeld alles gelassen wie es ist, wäre Frau Nahles und dem IAB auf die Füße getreten, dass sie eine ordentliche Statistik machen sollen, weil das niemand glauben kann mit den 100 Totalverweigerern und dann hätte ich weiter gesehen. Oben hat jemand geschrieben, dass es mafiösen Bürgergeldtourismus gibt und an anderer Stelle, dass der Zoll zuwenig Stellen hat um die Schwarzarbeit zu kontrollieren, ja da hätte ich ansetzen lassen, dann hätte ich jetzt nicht so viel Ärger mit der Caritas und den Herz - Jesu Sozialisten, die Legislaturperiode wäre noch lang, ich könnte meine letzte Gehaltserhöhung genießen und auf der großen Bühne der Weltpolitik glänzen. So hätte ich mir das eingerichtet, aber ich bin aus dem Schlaraffenland, und deswegen verstehe ich das nicht. Ein echter Konservativer lässt nämlich alles wie es ist.
zum Beitrag12.10.2025 , 00:40 Uhr
Ja , schade, dass Sie nicht wollen. Denn Sie sind ehrlich und gerecht und genau das fehlt. Ich finde Sozialarbeiter gut, die ich kenne kümmern sich. Inzwischen verdienen sie etwas besser, früher war das ca. 2.500 jetzt sind es ca. 4.000, das ist sehr ordentlich , fast zu viel finde ich.
zum Beitrag12.10.2025 , 00:10 Uhr
Ich versuch auch mal zu verstehen was Sie meinen. Wo ist das denn eine Einbahnstraße ? Wenn Sie in die Lage kommen, z.B. in drei Jahren, haben Sie dieselben Rechte. Deswegen sind die, die die Rechte heute haben doch nicht privilegiert. Privilegiert wären sie, wenn diejenigen, die die Rechte heute haben sie behalten und ihnen , wenn Sie die Rechte brauchen die Rechte streitig machen. Viele Bürgergeldbezieher haben Jahrzehnte gearbeitet, waren dann 12 bis 18 Monate in ALGI und sind dann in ALG II/ Bürgergeld gekommen. Seit 2008 gibt es die 58er Regel nicht mehr, d.h. es gab /gibt viele , die 40Jahre gearbeitet haben bis sie alo wurden. Man muss das aufs ganze Leben beziehen. Wenn Sie heute fordern die Sanktionen zu verschärfen, wird Sie das später auch treffen. Und ganz einfach: Sie können im Gegensatz zu einem Unternehmen niemand aus der Gesellschaft entlassen, deswegen muss man mit ihm leben wie er ist, und wenn man sich praktisch etwas auskennt , so groß sind die Unterschiede, z.B. bei den Meldepflichten bei Krankheit nicht. Außerdem haben Sie das in jeder Firma : Es gibt auch dort die, die sich drücken so gut sie können. Die Idealgesellschaft gibt es nicht.
zum Beitrag11.10.2025 , 23:38 Uhr
Obwohl es sich um sehr ernstes und wichtiges Thema handelt muss ich zwingen den Artikel zu lesen und vor allem, zu Ende zu lesen.
zum Beitrag11.10.2025 , 12:14 Uhr
Reiche Leute , die sich auskennen mein(t) en das auch. Götz Werner, der Gründer der dm-Drogeriemärkte, war ein prominenter Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Er setzte sich dafür ein, dass Menschen durch ein Grundeinkommen ein menschenwürdiges Leben führen und freier entscheiden können, wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen, anstatt nur aus Not heraus zu arbeiten. Werners Konzept sah ein BGE von 1000 Euro pro Erwachsenem und 500 Euro pro Kind vor, finanziert durch eine höhere Mehrwertsteuer und die Abschaffung vieler Sozialleistungen...
Es ist noch nichts draus geworden. Es liegt nicht am Konzept, sondern an den politischen Kräften.
Ich habe gelesen , dass in Luxemburg der öffentliche Nahverkeht nichts kostet, weil´s insgesamt billiger ist. Luxemburg hat eine andere Regierung als wir....
zum Beitrag11.10.2025 , 12:04 Uhr
Frage der Politik : Lassen Sie sich wählen, gehen ins Parlament, in den Sozial- oder Rechtsauschuss oder lassen Sie sich bei der Sozialwahl in den Verwaltungsrat der BA wählen und bestimmen wofür Geld ausgegeben wird. Dann wird das anders, denn Sie haben Erfarhung und kennen sich aus.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:59 Uhr
Warum ? So wie ich das verstehe weil Bürgergeldbezieher am menschenwürdigen Existenzminimum sind, das man wegen GG nicht ohne weiters kürzen darf. Gehaltsbezieher sind (ausgenommen Aufstocker) nicht am Existenzminmum , wenn sie entlassen werden haben sie ALGI aus SGB III, danach ALGII / Bürgergeld aus SGB II und ab dann sind sie genau so geschützt. Also die Arbeitnehmer haben auch was davon , eine Art Versicherungsleistung, die sie vorher aus ihren Steuern bezahlt haben. Gleichbehandlungsproblem ist : Beim Bürgergeld wird jeder gleich behandelt , egal wer was vorher einbezahlt hat. Das ist aber die Folge der Agenda 2010, die das ALGI, das auf Vorleistungen beruhte, demontiert hat.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:42 Uhr
"Nur weil Sie Abitur haben, sind Sie nicht zu gut für den Bau. Wie lange war denn die Wartezeit zwischen Abitur und Start Studium. Ich kenn‘ komischerweise nur Leute, die in dieser Zwischenzeit jobben, egal als was, Supermarktaushilfe, …"
Stimmt, gleiche Beobachtung meinerseits. Warum ? Es ist die Perspektive.
d.h.: "Wenn Sie jede Arbeit annehmen bekommen Sie eine bevorzugte Vermittlung in Ihren Wunschberuf "
ist etwas anderes als :
"Sie machen das jetzt und was die Zukunft bringt ist doch nicht unser Problem"
Ich finde daran hängt das auch .
zum Beitrag11.10.2025 , 11:10 Uhr
Man kann die 185.000 zwar auf 83 Millionen bzeiehen , da ist aber nicht richtig. Es bekommen ja nicht 83 Millionen , sondern 5,5 Milionen Personen Bürgergeld, davon sind 4 Millionen erwerbsfähig , 1,5 Millionen sind Kinder. Im AOK Gesundheitsatlas stehen die Zahlen für die 83 Millionen, ca. 4,7% = ca.. 3,5 Millionen haben pro Jahr einmal die Diagnose Angst. Das sind also deutlich mehr als 185.000. Haben Sie´s Prinzip verstanden ?
gesundheitsatlas-d...ectedDisease=angst
zum Beitrag11.10.2025 , 10:31 Uhr
Sie haben nach Meinung der anderen ein bisschen übertrieben. Durch Übertreibungen kann man das Prinzip aber deutlicher erkennen. Die Vergangenheit war so wie sie war, und wirkt auch mehr oder weniger fort. Deswegen ist die historische Betrachtung richtig. Heinz Heitzer war der führende Historiker der DDR und hat eine größere Zahl Dissertationen betreut. Vorher war er aber freiwiliiges Mitglied der für ihren Fanatismus berüchtigten 12. SS - Panzerdivision. So sind die Zusammenhänge, gut dass Sie drauf hingewiesen haben.
zum Beitrag11.10.2025 , 09:52 Uhr
Das ist eine ganz einfache KI Antwort zum Durchschnitt der Smartphone Nutzung in der Bevölkerung Es gibt die Generationen x,y,z , die ganz unterschiedliche Digitalgewohnheiten hat. DIe Zahlen sind hier eine Abgrenzung. So meinte ich das. In der Gruppe der Menschen , die Sie meinen , ist die Nutzung aus verschiedenen Gründen eher niedriger, da würde ich Ihnen zustimmen. Es gab das gleiche Thema im TAZ Artikel zur elektronischen Patientenakte, deswegen habe ich dort die Zahlen recherchiert und hier noch mal vorgebracht. Mir sind erwerbsgeminderte und von Erwerbsminderung bedrohte Personen auch in größeren Zahlen bekannt. Ich versuche aber möglichst Zahlen beizubringen, gerade wenn sie eine Abschätzung in die eine oder andere Richtung sind. Nutzen Sie doch Ihre vielen Kontakte mit dieser speziellen Gruppe, machen Sie eine Statistik und veröffentlichen diese. Das ist doch wertvoll für alle.
zum Beitrag11.10.2025 , 09:24 Uhr
Ja , das gibt es. Das Nebeneinander von Sozialleistungsträgern, den " Verschiebebahnhof". Begrifflich: den Begriff "Erwerbsunfähigkeit" gibt es schon länger nicht mehr. Der Fachbegriff lautet " Erwerbsminderung", diese gibt es in den Ausprägung vollständig oder teilweise, befristet oder unbefristet. Ihr Besipiel, dass jemand unbefristet voll erwerbsgemindert ist und "unter Druck gesetzt wird" ist eine ziemliche Schieflage. Damit würde ich entweder zum VdK, zum SoVD, zu einem Kollegen mit der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, eine Rehamaßnahme beantragen (Sozialdienst dort inklusive) , bei psychiatrischen Pat. den sozialpsychiatrischen Dienst involvieren. Scheinbar eklatant unplausible sozialmed. Beurteilungen wie in Ihrem Beispiel rechtfertigen ein Widerspruchsverfahren mit Klageandrohung (Sozialgericht). Sie "sollten" sich auch mit Kollegen in einem sozialmed. Qualitäszirkel zusammenschließen, weil sich das, wie nicht nur Sie beoabachten, wiederholt. Wofür? : das Nebeneinander ist historisch bedingt, das chronifizierende Motiv nhd: not in my backyard. Vernetzen Sie sich intra- und interdiszplinär. Studierte/ausgebildete Sozialarbeiter kennen sich da deutlich besser aus.
zum Beitrag11.10.2025 , 08:54 Uhr
Ja, das ist medizinisch möglich, darauf hat ein anderer Diskussionsteilnehmer suegra hingewiesen. Antriebsminderung und Schwäche sind Zentralsymptome körperlicher und seelischer Gesundheitsstörungen/Erkrankungen. Man kann auch so schwach oder entmutigt sein, dass man sich überhaupt nicht mehr zu helfen weiß. Das gibt es vor allem bei älteren alleine lebenden Menschen. Das ist ein praktisches Problem, zu dem es individuelle Lösungen gibt und dem man sich stellen muss, solange man phasenweise ausreichend leistungsfähig ist. Ich kenne auch Fälle, in denen Ärzte/Therapeuten nicht die Aufmerksmkeit aufgewendet haben, die es gebraucht hätte. Das bleibt aber nicht aus, dann muss man seine Kräfte konzentrieren und suchen, bis man den/die/das P/passende / Konzept findet.
zum Beitrag10.10.2025 , 14:49 Uhr
KI Antwort : 8 Prozent der Deutschen über 14 Jahre besitzen kein Mobiltelefon. 16- bis 29-Jährige fast flächendeckend, 30- bis 49-Jährige 94 Prozent 50- bis 64-Jährige 89 Prozent.
zum Beitrag10.10.2025 , 14:36 Uhr
Ich muss noch an die Sache mit den Zahnarzt/ Gebissterminen für Geflüchtete denken. Es ist, glaube ich das erste Mal in ihrer ca. hundertjährigen Geschichte, dass der Vorsitzende der kassenzahnärztlichen Vereinigung, einem Hotspot erzkonservativer Besitztumsverwalter von Blackrock- und Berkshire -Investoren sich von einer Äußerung eines CDU-Vorsitzenden distanziert hat. Das ist nicht lächerlich sondern gefährlich, wenn jemand in dieser Position nicht bemerkt, dass er Fleisch vom Fleisch der Stammwähler gegen sich aufbringt. Wer auf sich hält äußert sich nicht so. Das ist schon die Parallele zum Rechtsaußen - Gehabe , da muss er sich anstrengen um sich abzugrenzen.
zum Beitrag10.10.2025 , 14:08 Uhr
Ist gut formuliert.
zum Beitrag10.10.2025 , 13:34 Uhr
"Die die Anforderungen nicht erfüllen können weil sie psychisch krank und erwerbsunfähig sind, was vom Jobcenter aber nicht gesehen oder ignoriert wird." Vollständig erwerbsgeminderte (erwerbsunfähige ) Bürgergeldbezieher gibt es nicht, sie beziehen EM - Rente und ggf. Grundsicherung. Wer gerade einen akuten Schub einer psychischen Erkankung hat bekommt eine AU Bescheinigung, die die Pflicht zur Arbeitsleistung aufhebt. Wer durch eine seelische Erkrankung wiederholt leistungsgemindert aber nicht berentet ist kann eine Maßnahme zur med. Rehabilitation beantragen, dort werden die Einschränkungen sozialmedizinisch beurteilt. Nach den dort festgestellten Einschränkungen müssen sich die BA und das Jobcenter dann richten oder es wird eine vollst. EM Rente beschieden. Die Beurteilung des Umfangs der Einschränkungen steht im Rehaentlassungsbericht m.W. Bl. 1a
Blicken viele Kurativmedizner nicht durch, weils im Studium und in der FA Ausbildung nicht vorkommt.
www.g-ba.de/richtlinien/2/ www.deutsche-rente...ntrag_stellen.html
zum Beitrag10.10.2025 , 12:50 Uhr
Ja genau, das meinte ich. In einer Studie zur Dunkelziffer könnte man aufklären ob´s um ein Phantom oder um eine Dunkelziffer geht. Herr Wolff hat das auch im Interview mehrfach angedeutet, ich denke er wollte nicht so frontal raus damit. Das sind auch Effekte der selektiven Wahrnehmung , das gibt die IAB Studie nicht her, m.E. deswegen war Herr Wolff zurückhaltend. Wer meint, dass er jemand kennt, auf den das Attribut " Totalverweigerer" zutrifft soll das nicht für sich behalten und dort gären lassen, sondern sich mit den Experten darüber austauschen. Dann ergibt sich das womöglich für die Experten und "Informanten". Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es neben den Bürgergeldempfängern mit Beeintrchtigungen eine Grauzone erfahrener Unwilliger gibt, genau so wie bei den Steuererklärungen auch Danke für die Zuschrift.
zum Beitrag10.10.2025 , 12:19 Uhr
Das kommt daher : "Das Gesetz in seiner majestätischen Gleichheit verbietet es Reichen wie Armen, unter Brücken zu schlafen, auf Straßen zu betteln und Brot zu stehlen." Anatole France (1844-1924), Literaturnobelpreisträger 1921. Der diesjährige (gestern) Nobelpreisträger soll sein Werk dem Pessimismus gewidmet und so den Preis errungen haben - Nur Mut !
Das Zitat habe ich aus der Diskussion zu : taz.de/Bettelverbo...U-Bahnen/!6099014/ von Ricky-13. Diskussionen sind lehrreich. Nochmals vielen Dank
zum Beitrag10.10.2025 , 11:53 Uhr
Gut, dass Sie das mitteilen. Das kommt in der Diskussion und in den wissenschafltichen Untersuchungen zu wenig vor. Die Leistungsbezieher können betrügerische Arbeitgeber melden : web.arbeitsagentur...sbrauch?scope=form Die Meldung müsste einen Schutz vor Zwang nach sich ziehen. Dass sich die BA indirekt zum Handlanger unseriöser Arbeitgeber machen könnte ist ein Effekt.
zum Beitrag10.10.2025 , 08:07 Uhr
Herr Wolff hat nicht geantwortet , dass "185.000 Menschen das System nicht verstehen und die Post nicht aufmachen, weil sie psychische Probleme haben". Herr Wollf hat geantwortet, dass "die Hauptursache der 185.600 Sanktionen Meldeversäumnisse sind, die auf v e r s c h i e d e n s t e Weise zustandekommen". Unter diesen verschiedensten Ursachen hat Herr Wolff Menschen, die das System nicht verstehen und die die Post nicht aufmachen, weil sie psychische Probleme haben als Beispiele genannt. Das ist nicht unseriös, sondern Beispiele für Gründe. Menschen, die das System nicht verstehen sind zum Beispiel Menschen mit Schizophrenie, davon gibt es in Deutschland mindestens 800.000 (1-2% der Bevölkerung). Menschen mit einer Angsterkrankung gab es im Jahr 2023 ca. 3,5 Mio mal (4,7% der Bevölkerung, AOK Gesundheitsatlas). Unten stand auch, dass die Post nicht oder zu spät zustellt, ich kenne außerdem rückdatierte Jobcenterschreiben. Es gibt 4.000.000 erwerbsfähige Bürgergeldempfänger : 1% davon = 40.000 (Menschen mit Schizophrenie) , 4% davon = 160.000 (Menschen mit Angst) 40.000 + 160.000 = 200.000 200.000 ist m.E. mehr als 185.600. Somit sind Aussage und Statistik widerspruchfrei.
zum Beitrag09.10.2025 , 20:10 Uhr
Die Einschätzung spricht für Sie. Es gibt auch körperliche Erkrankungen, die mit Schwäche einhergehen, schwer zu erkennen und zu behandeln sind.
zum Beitrag09.10.2025 , 20:00 Uhr
Schreiben Sie Herrn Wolff und schlagen Ergänzungen der Studie vor! Adresse steht im IAB Forschungsbericht S. 36 (Link findet sich in diesem Artikel oben in der Vorstellung von Herrn Wolff). Das ist doch interessant. Es gibt auch andere Diskussionsteilnehmer, die aus ihrer Umgebung das gleiche berichten. Das ist eine klassische sozialwissenschaftliche Fragestellung zur Dunkelziffer.
zum Beitrag09.10.2025 , 14:04 Uhr
Der Autor war bei 37 Beratungen in einer teilnehmenden Beobachtung anwesend ( Kap 2.2, S. 11 unten der IAB Studie) . Das ist 1) wenig und 2) methodisch umstritten, in der Kombination von 1) und 2) grenzwertig aussagekräftig. Ich finde, dass dem Autor als Fachmann eine Meinung zusteht, solange er sie nicht als Ergebnis bezeichnet. Ich bin nicht so enttäuscht, es ist besser als Anekdoten. Die Kapitelüberschrift "Die Sozialfigur des Totalverweigerers im Beratungsalltag" finde ich gut. Der "Totalverweiger" erscheint hier als Konstrukt, vergleichbar mit einer optischen Täuschung. Optische Täuschungen sind reproduzierbar obwohl sie nur in den Gehirnen der Betrachter existieren. Eine genauere Datenerfassung und größere Zahl von Meldungen aus der Praxis würden der Untersuchung der "Sozialfigur" gut tun, das finde ich auch, das kann das IAB sich ja vornehmen.
de.wikipedia.org/wiki/Oblomow mit gewissen Anpassungen, ist der Klassiker dazu .
zum Beitrag09.10.2025 , 12:20 Uhr
Das dachte ich auch. Der Autor geht womöglich davon aus, dass eine Trainerlizenz mit einem erw. FZ verbunden sein muss. Mich würde nicht wundern, wenn auch die Präventionskonzepte diesen Mangel haben, was in dem Schlusssatz von Frau Lambert (...heterogen) ja zum Ausdruck kommt. Fatalismus ist bei einem gravierenden Qualitätsmangel nie angebracht.
zum Beitrag09.10.2025 , 12:02 Uhr
Nein, das werde ich nicht . "Wir müssen uns damit abfinden, dass es in einer freien Gesellschaft immer ein gewisses Quantum an Kriminalität geben wird." Ich werde mich nicht damit abfinden, dass es ein ungewisses Maß an Kriminalität geben wird, sondern dazu beitragen, dass dieses Quantum möglichst gegen 0 geht. Erstens wegen der Opfer und zweitens wegen der Freiheit der Ehrbaren. Eine freie Gesellschaft als Ursache und Ort des Verbrechens darzustellen ist abschätzig gegenüber dem hohen Gut der Freiheit ! Diktaturen verursachen und dulden Verbrechen deutlich häufiger.
zum Beitrag09.10.2025 , 11:28 Uhr
zur Ergänzung : Für Personen, die mit besonders schutzwürdigen Personen umgehen ist das erweiterte Führungszeugnis eigentlich zwingend erforderlich. Dass Personalverantwortliche der Vereine nicht durch Struktur- und Prozessqualität gezwungen werden, die Vorlage bei Einstellung und regelmäßig zu verlangen ist ein Qualitätsmangel. Die "Trainerlizenz" und z.B. die Kursleiterqualifikation der zentralen Prüfstelle für Prävention sagen als Fachkundenachweise nichts uber das kriminelle Potential eines Bewerbers aus. Frau Claus hat ein Trainerregister gefordert, die Vor- und Nachteile wurden in einem Nachbarartikel diskutiert. Dieses Register ist eigentlich nicht erforderlich, da das Zentralregister beim BfJ die personenbezogen relevanten Informationen enthält.
Annäherungsversuche Erwachsener an Kinder - und Jugendliche sind immer verwerflich , an andere Erwachsene plump und unerwünscht.
Der freundliche Umgang ist kein Annäherungsversuch, sondern das was wir wollen .
www.zentrale-pruef...anerkennen-lassen/ www.bundesjustizam...szeugnis_node.html
zum Beitrag09.10.2025 , 11:02 Uhr
Einzelheiten standen auch in der www.tagesschau.de/...ausschuss-100.html
Wir haben, glaube ich Tarifautonomie, d.h. die Höhe der Gehälter wir von den Tarifparteien bestimmt, somit auch der Abstand zur Grundsicherung, darf also mit Politik primär nichts zu tun haben.
Ich bin nicht Bürgergeldbezieher, finde diese Veränderungen aber politisch und wirtschaftlich schädlich.
Wer Rentner beschäftigen will, dem kann ich nur raten eine Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für seinen Mitarbeiter durchführen zu lassen, da der Arbeitgeber für eine unterbliebene Risikobeurteilung und alle Gefahren aus dem Arbeitsplatz haftet.
zum Beitrag09.10.2025 , 09:07 Uhr
Der Begriff "Totalverweigerer" kommt aus der Wehrpflicht, war also bis 2011 omnipräsent, deswegen das Geläufige , gleichzeitig Unpassende, richtig erklärt. Belohungslernen funktioniert zur Verhaltenssteuerung allgemein besser weil es biologisch, also bei allen Arten so determiniert ist. Gratuliere ! Richtige Fragen, richtige Antworten.
zum Beitrag08.10.2025 , 23:51 Uhr
" Viele von den etablierten Parteien enttäuschte Bürger konnten sich – faute de mieux – mit dem Slogan identifizieren. Das nahm Macron als Zustimmung zu einem zunehmend autoritären Regierungsstil."
Ja , wahrscheinlich.
Ich erinnere mich an die Veröffentlichung des Anrufs von Präsident Selenskyi im Februar 2022 so: " It´s total war !!!" Die Antwort war "hmm". Kann sein, dass ich mich nicht richtig erinnere.
"Sich kleiden um zu handeln heißt das Sein des Tuns nur ostentativ bekunden und sich der Widrigkeit wirklichen Tuns nicht stellen." Roland Barthes, Sprache der Mode.
Ich warte ab.
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Autoritär heißt : Die Regierten müssen handeln wie ich will. Charismatisch heißt : Ich muss handeln wie es die Regierten brauchen. Von : χαρίζεσθαι charízesthai „spenden, schenken“
zum Beitrag08.10.2025 , 22:35 Uhr
In der Sache äußerst unerfreulich, in der Beschreibung besser. Es ist gut, dass nicht mehr der irreführende Begriff "pädophil" sondern durchgehend richtig der Begriff "pädokriminell" als Attribut gebraucht wird. Man muss bei diesem alarmierenden Thema sehr umsichtig sein, bekannte Jusitzirrtümer sind Ralf Witte, Lesley Molseed ....
zum Beitrag08.10.2025 , 12:36 Uhr
Der TÜV Verband hat auch was dazu gesagt, das finde ich ganz umfassend. Es gibt ja mehrere (eher vorteilhafte) Aspekte der Trennung von Fahrzeug und Akkus zu beachten. www.tuev-verband.d...lakkus-fuer-e-auto
Das ist ein historisches Thema, z.B. gab es den Akku an Boden - Boden Wechselschienen befestigt zum Wechsel durch einfaches Überfahren.
zum Beitrag08.10.2025 , 08:13 Uhr
Sehr geehrte Frau Brehn, es gibt noch einen Nachbarartikel zum Thema, bei dem die Kommentarfunktion auch geöffnet ist, so dass sich die Kommentare zum Thema auf beide Artikel verteilen. Des wegen wollte ich zur Diskussion hier eigentlich nichts beitragen. taz.de/Hohe-Preise...hen-Bahn/!6117861/ Sie haben aber mit "Wer 1,25% seines Angebots auf Familien auslegt hegt sehr offensichtlich kein Interesse an dieser potentiellen Kundengruppe, oder?" einen sehr wichtigen Punkt angesprochen und mit Zahlen belegt: Verhalten und Fertigkeiten werden in der Kindheit erlernt und eingeprägt. Es ist also auch eine Entscheidung mit Konsequenzen für die Zukunft. Dass Spartickets in für Kinder unzuträglichen Tageszeiten angeboten werden, wusste ich noch nicht. Danke für den Hinweis . Wir sind ja nicht primär Kunden sondern, egal ob wir die Bahn nutzen oder nicht, Eigentümer der Bahn. Dass das kaum reflektiert wird wundert mich in den Kommentaren und im Vorgehen der Interessenvertretungen am meisten. Mit freundlichen Grüßen H.F.Bär
zum Beitrag07.10.2025 , 22:01 Uhr
"aber anscheinend ist der große Knall wohl mitkalkuliert. Wirkt auf mich langsam so." Nehmen wir an, es ist Theater, wer hätte was davon ? 3.300 Mrd. Schulden sind ca. 150 Mrd. Zinsen, würde aber mehr durch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit, das könnte die Absicht sein. Hat nicht irgendwer an den griechischen Schulden gut verdient? Sozialausgaben reduzieren ist volkswirtschaftlich sinnlos. Das Geld bleibt im Land. Ausgenommen die Rendite aus diesen Ausgaben ist nicht so wie durch die Zinsen. Könnte sein, z.B. werfen Discounter keine besondere Rendite ab.
zum Beitrag07.10.2025 , 21:34 Uhr
Das liegt an uns. Die Bahn gehört der Bundesrepublik Deutschland. Die Bundesrepublik Deutschland sind wir. Vertreten durch Parlament, Regierung, Verkehrsausschuss, Finanzausschuss.... , die das alles genehmigt haben .
zum Beitrag07.10.2025 , 17:37 Uhr
Ja, das ist auch mein Eindruck. Er hat gar nicht in der linken Mitte gesucht, und wenn, dann nicht den richtigen Ton gefunden. Lecornu hat den Mitte - rechts Koalitionspartnern die eigene Einstellung vorgeworfen und ich würde sagen , er hat sogar geglaubt was er behauptet hat. Das ist die Mentalität der Selbstverliebtheit genau wie bei der missglückten Parlamentswahl, die die vorangegangene knappe Mehrheit als Unreife der Wähler verstanden hat. Eine Art Eitelkeit, die sich bekanntermaßen hartnäckig hält.
zum Beitrag07.10.2025 , 11:12 Uhr
Danke für den Hinweis . 49.3 lautet : "Der Premierminister kann nach Beratung des Ministerrates vor der Nationalversammlung die politische Verantwortung der Regierung für die Abstimmung über einen Haushaltsgesetzentwurf oder einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Sozialversicherung übernehmen. In diesem Falle gilt dieser Entwurf als angenommen, wenn nicht innerhalb der darauffolgenden vierundzwanzig Stunden ein Misstrauensantrag eingebracht und unter den im vorangegangenen Absatz genannten Bedingungen angenommen wird. Einmal pro Sitzungsperiode kann der Premierminister auf dieses Verfahren auch bei einem anderen Gesetzentwurf oder Gesetzesvorschlag zurückgreifen.." Das ist für (mich) Nichtjuristen zu schwer. Vielleicht das Problem, dass in der Verfassung Fragen des Haushalts und der Sozialversicherung mit Vorschriften zum Rücktritt der Regierung verbunden sind. Das gehört nach meinem Verständnis eigentlich getrennt. Danke für den Hinweis. Das ist alles undurchsichtig.
zum Beitrag07.10.2025 , 09:56 Uhr
Es ist gut, das bei einem Thema , das alle betreffen kann die Kommentarfunktion geöffnet ist.
Eine Petition ist eine Bittschrift. Das Unternehmen gehört den Menschen, die eine Bittschrift einreichen müssen, damit das Unternehmen so entscheidet wie die Eigentümer es für richtig halten !
Ein berühmtes Zitat von André Citroën lautet : die ersten Worte eines Kindes sollen sein: Mama, Papa, Citroën ! Familienorientierung, Generationenvertrag ... wirklich ? Eine Petition statt Degradierung der Verantwortlichen, die das Unternehmen, das allen gehört, beschädigen bis in die übernächste Generation ?
zum Beitrag07.10.2025 , 08:16 Uhr
Der Bundeskanzler ist ja kein Beamter wird aber so alimentiert : Deswegen : www.dbb.de/einkomm...ensrunde-2026.html www.dbb.de/beamtin...e-und-politik.html
dbb und tarifunion machen ja kein Geheimnis aus ihren Interessen.
Deswegen mit Verweis auf benachbarte TAZ Interessensbekundungen : www.dbb.de/artikel...ndeskabinetts.html www.dbb.de/artikel...-ueberfaellig.html www.dbb.de/artikel...h-aufgestellt.html
Caren Miosga habe ich schon mal gehört, aber immer ignoriert.
Das Einkommen des Bundeskanzlers, einschließlich Versorgungen ist ein Maßstab für die Grenze nach oben. Mehr nützt natürlicherweise nichts. Die große Wissenschaftspreise liegen etwas über dem Jahreseinkommen, die Empfänger bekommen sie aber meistens nur einmal im Leben und verdienen sonst weniger.
zum Beitrag06.10.2025 , 19:35 Uhr
Schuld sind nach Meinung des PM die Parteien. ( "Sie führen sich auf, als hätte jeder von Ihnen die absolute Mehrheit, ich aber habe den Kompromiss gewählt" ). Olivier Faure (Parti socialiste) meinte aber, das neue Kabinett sei ein " album Panini du gouvernement Sarkozy/Fillon » au complet", also ein Sammelalbum mit Abziehbildern einer ziemlich früher gescheiterten Regierung. Das stimmt, es war kein Kompromiss, der PM hat es nur sich selbst geglaubt. Der Unterschied : die Vertreter der Parteien wurden gewählt, der PM ernannt. Also : man muss auf (fast) alle zugehen in dieser Lage, nicht nur auf die Altbekannten.
Warum interessiert uns dieses Desaster?
Macron war gewählt worden als das kleinere Übel.
...und wir dürfen hier mitreden .
zum Beitrag03.10.2025 , 08:36 Uhr
Welche Vorteile ? Dass eine Notaufnahme oder ein Notarzt sich auf die Einträge in die elektronische Patientenakte nicht verlassen können ? Das Beschlagnahmeverbot von Patientendaten ist außerdem etwas ausgesprochen wichtiges. Abstrus konstruierte Einzelfälle habe ich in dem Beitrag nicht gelesen, aber bei www.gematik.de/anwendungen/notfalldaten gefunden, wer für diese Anwendung ist, nicht irgendwer sondern Personen, die vielen Menschen das Leben gerettet haben und dies jeden Tag und jede Nacht tun.
zum Beitrag03.10.2025 , 07:55 Uhr
Es ging mir nicht ums "nicht einführen". Sondern darum es heute so einzuführen, dass alle, die dies heute betrifft heute damit umgehen können. Natürlich gibt es die "Digital - Natives" etc. Es geht hier nicht um eine Nebensache, sondern um ein hochrangiges Recht : Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, dem die Technik untergeordnet ist. Das ist aber technisch nicht so umgesetzt. Die elektronische Patientenakte müsste in unterschiedlichen technischen Formaten angeboten werden , die die unterschiedlichen Generationen beherrschen, denn es gibt keine 2/3 Rechte. "Wer nicht damit zurecht kommt hat Pech gehabt" ist bei einem Gesundheitsthema auch keine Einstellung. Ich bin nicht gegen Modernisierung, ich habe meine Erfahrungen mit meinen Laborwerten ja unten beschrieben, und mein Anliegen war auf dem technischen Stand von vor 40 Jahren.
KI Antwort : 8 Prozent der Deutschen über 14 Jahre besitzen kein Mobiltelefon. 16- bis 29-Jährige fast flächendeckend, 30- bis 49-Jährige 94 Prozent 50- bis 64-Jährige 89 Prozent. Über-65-Jährige etwa 53 Prozent.
Und was Schorsch59 geschrieben hat ist noch wichtiger: Die sichere Notfallversorgung !
zum Beitrag02.10.2025 , 09:25 Uhr
Das ist ein Super Hinweis, der eigentlich in den Artikel gehört hätte, auch der Hinweis auf das Beschlagnahme - Verbot ! Danke , dass Sie sich die Mühe gemacht haben. Es ist außerordentlich wichtig, was Sie mitgeteilt haben !
zum Beitrag01.10.2025 , 22:18 Uhr
Als Ergänzung : Es gab noch einen Hinweis von Schorsch59: www.gematik.de/anwendungen/kim. Das wäre auch einen Versuch wert.
zum Beitrag01.10.2025 , 22:11 Uhr
Das ist ein guter Hinweis - fehlt leider im Artikel !
zum Beitrag01.10.2025 , 21:49 Uhr
Freie Heilfürsorge =100% Kostenübernahme gibt es für Soldaten und meistens für Beamte in Vollzugsdiensten ( Polizei, Justiz, Feuerwehr , also Tätigkeiten mit erhöhter Gesundheitsgefahr). Der Unterschied zur Beihilfe besteht, dass sollte ich nicht gleichsetzen, da haben Sie recht. Die Famlienversicherung der GKV ist im Vergleich zur PKV sicher die erste Überlegung, weil die Zahl der Kinder, die in der PKV meistens einzeln versichert werden müssen beim Beitrag zur GKV nicht berücksichtigt wird.
www.dbb.de/beamtin...amte/beihilfe.html
zum Beitrag01.10.2025 , 18:10 Uhr
Zum Thema 70+ habe ich unten bei "PartyChampignons" und zum Thema Zettel bei "Nachtsonne" was geantwortet. Es gibt ja Praxissoftware (mit Abrechnungsschnittstellen für GKV und DRV) von verschiedensten Herstellern seit Jahrzehnten , die schon auf MS-DOS Rechnern mit 640KB Arbeitsspeicher lief. Die Deutsche Rentenversicherung (damals BfA) hatte schon vor 40 Jahren ein durchoperationalisiertes Dokumentationssystem, die ICD und die ICF Schlüssel gibt es seit Jahrzehnten, die pro Person Speicher im KB Bereich brauchten und auch eine Aussage über das Wichtigste erlaubten. Für alle med. Bilder gibt es einen Textbefund. Die Dateigröße der Bilder selbst liegt zwischen 50MB (Röntgen) und 1GB (CT) , 32GB+ Speicherkarten gibt´s überall. Mit der Gematic ist es wie mit der Bahn, ebenfalls seit Jahrzehnten. Welche Hoffnung?
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