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meine Kommentare
03.08.2026 , 15:55 Uhr
Das sind die richtigen Kriterien! Ehrlichkeit ist ungesund und Sport soll der Gesundheit dienen!
zum Beitrag03.08.2026 , 11:58 Uhr
Ich habe geschrieben : "Im Alter" von Herrn Merz. Um Beamte etc. ging´s nicht. Sie haben geschrieben: 1) Merz zahlt nichts weil er privat versichert ist. 2) Die GKV Versicherten über der Beitragsbemessungs müssen 1.000€ bezahlen weil sie die Bürgergeldempfänger mit finanzieren müssen.
Meine Antwort war: Auch die GKV Versicherten über der Beitragsbemessungsgrenze haben nicht nur Nachteile vom Status als gesetzlich Versicherte.
Beamte , Privat Versicherte etc. beteiligen sich alle nicht an den GKV Beiträgen für die Bezieher von Grundsicherung . Das ist ungerecht und deswegen gerichtlich anhängig.
Wäre z.B. Herrr Merz z.B. selbständig und seine Ehefrau Hausfrau würde das die PKV im Ggs. zur GKV überhaupt nicht interessieren, beide würden den vollen Satz für Erwachsene und, hätten sie Kinder den Satz für jedes Kind extra in der PKV zahlen. Das sind Sie ganz locker über 400€ exrtra.
"Familienversicherung in der GKV - das war mal relevant für Vater-Mutter-Kind- Familien. Zeitlich begrenzt - muss man auf die 400€ noch anteilig aufschlagen." Das hat sich geändert und finde ich schlecht.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:41 Uhr
Nein : Die Beiträge zur Sozialversicherung werden immer proportional zum Bruttoeinkommen erhoben. Der allgemeine Beitragssatz beträgt m.W. seit 2015 14,6% konstant. Die Beitragsbemessungsgrenze wurde um 5 / 5,4% angehoben, nicht der Beitragssatz.
Die Beiträge zur Sozialversicherung sind also bis auf den Zusatzbeitrag (2,9 / 2,4%) überhaupt nicht gestiegen. -- Wenn die Einkommen über der Inflationsrate steigen, steigt proportional zum EInkommen der Krankenkassenbeitrag mit. Der Krankenkassenbeitrag ist aber 14,6% der Einkommenssteigerung (ca.1/6). Wenn das Einkommen 6% steigt, steigt der Krankenkassenbeitrag 1%. Wenn die Inflation gleichzeitig 3% war, ist 3% mehr als 1% . Also : Eine Lohnsteigerung über der Inflationsrate führt zu einer effektiven Senkung der Belastung durch den Krankenkassenbeitrag beim Versicherten.
www.bundesgesundhe...erium.de/beitraege
zum Beitrag03.08.2026 , 08:22 Uhr
Die Aussage bezieht auf gleichgerichtete Komponenten. Allgemein kann die Resultierende auch kleiner sein als ihre Komponenten.
zum Beitrag02.08.2026 , 20:01 Uhr
Es ist Physik / Vektorrechnung : Wenn man sich die Resultierende wegdenkt bleiben die Komponenten, von denen keine größer sein kann als die Resultierende.
zum Beitrag02.08.2026 , 19:17 Uhr
Nicht ganz : Wenn Sie privat krankenversichert sind zahlen Sie für sich alleine , im Alter von Herrn Merz, ca 900€/ Monat + für jedes Familienmitgelid ähnlich.
Wenn Sie über der Beitragsbemesssungsgrenze sind zahlen Sie in der GKV zwischen 982 und 1017 für sich und die ganze Familie (noch).
www.bundesgesundhe...erium.de/beitraege
Derzeit zahlen die gesetzlich Versicherten die Krankenversicherung der Bezieher von Grundsicherung alleine. Da haben Sie aktuell recht. Absehbar wird sich das ändern weil die GKV dagegen geklagt hat, so dass der Staat (alle) und nicht nur die GKV bezahlt , und ggf. der GKV auch rückerstatten muss.
zum Beitrag02.08.2026 , 18:36 Uhr
Danke für die Antwort. Wir gründen die PPP, die Politische Palindrom Partei unter dem Motto : "Rückwärts ist Vorwarts". Ich habe ja Sinn für Ironie, will ihn aber nicht auf die Politik anwenden. In der Politik geht´s um was, direkt, ganz konkret ohne Ausreden, kein Theater. Ich kann mir was anderes nicht mehr schönreden, dass Politiker sich verhalten als ging´s um nichts, als hätten sie keine Verantwortung für lebende Menschen, die unvergesslichen 5.000 Helme. Jede Ansammlung lebender Menschen (Gesellschaft) hat da eine obere Toleranzgrenze. Danke, dass Sie sich damit beschäftigt haben, bewundere Ihren Optimismus.
Mit dem Tipp "Der heimliche Wahlsieger" von Siegfried Lenz, würde ich mich für ihre Zuschrift bedanken wollen.
zum Beitrag02.08.2026 , 06:52 Uhr
Möchte ich zustimmen. Die Sozialabgaben sind weniger gestiegen als die Inflation, z.B. 01.01.26 Krankenkassenzusatzbeträge von 2,5 auf 2,9% . Außerdem sind "Sozialabgaben" keine "Abgaben" wie die Grundsteuer sondern Versicherungsbeiträge, offiziell "Sozialversicherungsbeiträge", über deren Verwendung man/frau außerdem via Sozialwahl mitbestimmen kann. Richtig ist : Die Sozialversicherungen hatten zu viel Geld und deswegen letztes Jahr 170 Mio verspekuliert, weil die Vertreter der Versicherten in den Aufsichtsräten das erlaubt haben.
zum Beitrag01.08.2026 , 16:48 Uhr
Menschen, Tiere und Pflanzen machen was sie gelernt haben und wofür sie belohnt werden. Ein Bankkaufmann hält sich ans Bankgeheimnis und schweigt.
zum Beitrag01.08.2026 , 15:57 Uhr
Ich interessiere mich eigentlich nicht für CDU Themen.
Wenn aber vor drei wichtigen Landtagswahlen den Rechtsaußenparteien die Türen so sperrangelweit aufgemacht werden, ich bin nicht ängstlich , fürchte auch ich mich.
Ich meine damit :
Gesundheitspolitik betrifft jeden, besonders die gesetzlich Versicherten, dazu braucht man einen Minister, der sich auskennt.
45 Beitragsjahre vor 66 hat man nur, wenn man mit 15 bis 20 angefangen hat zu arbeiten, wenn man mit 60+ nicht mehr kann/will, soll man noch mit Abzügen bestraft werden ?
Warum wird ein Verkehrsminister entlassen, unter dem die Bahn sich gerade erholt ? .....
zum Beitrag01.08.2026 , 10:35 Uhr
In Deutschland gibt´s Waldbrandversicherungen www.allianzagrar.d...dversicherung.html
Das ändert aber nichts am epochen- und systemübergreifenden konstitutionellen Vandalismus, wurde schon in "Mont Oriol" 1887 beschrieben.
zum Beitrag01.08.2026 , 10:24 Uhr
Das ist mir auch nicht klar geworden. Das ist eine Hoffnung.
Waldbrände löscht man nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben. Das wäre ein Anfang.
Im Artikel und in der Diskussion stand, dass es Industriewälder sind. In Deutschland ist es so, dass die Aufsichtsbehörden Unternehmen mit einem besonderen Gefahrenpotential (Chemieunternehmen, Flughäfen) zur Einrichtung einer Werkfeuerwehr verpflichten können. Die Werkfeuer muss sich zertifizieren lassen. Das Unternehmen muss sämtliche Kosten der Werkfeuer selbst tragen.
Von einem Industriewald geht nach meinem Verständnis , wie die Brände jetzt auch zeigen, sicher eine stark erhöhtes Gefahrenpotential, mindestens vergleichbar einem Chemieunternehmen oder einem Flughafen aus.
Feuerwehrrecht ist in Deutschland Landesrecht und dürfte anders sein als in Frankreich. Bodenrecht und Haftungsrecht der Unternehmen ist in Frankreich m.W. ganz anders als bei uns.
So grundsätzlich wie Sie das angehen wollen, finden Sie wahrscheinlich niemanden, der mitmacht. In der Sache haben Sie recht: der Planet ist erheblich übernutzt.
zum Beitrag31.07.2026 , 13:36 Uhr
Ein Diskussionsteilnehmer hat im Nachbarartikel "Die Glocke" zitiert:
„...Hoffnungslos. Weicht der Mensch der Götterstärke. Müßig sieht er seine Werke Und bewundernd untergehen.“
ich habe mit Heine geantwortet:
Ganz entsetzlich ungesund ist die Erde, und zugrund- Ja, zugrund muss alles geh´n was hinieden stark und schön .
das ist genau 60 Jahre später.
Das ist von gestern www.tagesschau.de/...ldbraende-106.html
Ob Frankreich aus den Waldbränden lernt ?
Ich kenne mich in Frankreich nicht so gut aus. Die Eigentumsverhältnisse spielen die zentrale Rolle.
Das Absurde ist ja deswegen das Absurde weil es sich gegen bessere Einsicht und Erfahrung wiederholt.
Obwohl diese Monokulturen diese Risiken haben gab´s nicht ausreichend geeignete Löschmittel (einen Waldbrand kann man mit einem Löschfahrzeug für Häuserbrände nicht effektiv löschen).
Wenn der Staat nicht darauf achtet, dass Unternehmen Vorsorge gegen die durch sie verursachten Risiken treiben müssen, indem sie z.B. auf ihre Kosten eine auf diese Risiken spezialisierte eigene Wald- und Werkfeuerwehr vorhalten, dann wird der nächste Brand wieder philosphisch enden.
zum Beitrag31.07.2026 , 09:54 Uhr
www.tagesschau.de/...ldbraende-106.html
Lesen Sie mal , was die Betroffenen dazu sagen.
"Politik ist nichts weiter als Medizin im Großen" (Virchow)
können Sie problemlos darauf anwenden.
Beides reichte nicht : Vorbeugung und Therapie .
zum Beitrag31.07.2026 , 09:46 Uhr
Freut mich , dass Sie das erheitert hat.
Das ist das Grundproblem : Der Selektionsvorgang in der Partei passt nicht zur folgenden Aufgabe im Staat. Das würde in der Biologie scheitern, dort lebt nur wer an seine Aufgabe angepasst ist.
Wir müssen die Regierung so sehen wie sie ist, denn die Wähler sind in Bezug auf eine Regierung wie Eltern eines Kindes, das sie hervorgebracht haben.
zum Beitrag31.07.2026 , 09:03 Uhr
Lesen Sie mal nach : www.tagesschau.de/...ldbraende-106.html
Es ist genau was sie und ich geschrieben haben.
Auf den Bildern aus Frankreich sieht man Löschfahrzeuge, die für Haus- und Wohnungsbrände geeignet sind. Der Unterschied von Hausbränden zu Waldbränden ist , dass bei Waldbränden der Boden brennt, weil im Boden Luft und Gestrüpp sind. Diese Feuer kann man effektiv nur mit Ketten - und Walzenfahrzeugen (Bodenrüttler , Berge- und Minensuchpanzer) löschen, die schwer genug sind den Boden so zu verdichten, dass dort keine Luft mehr vorhanden ist, die ein Feuer unterhalten kann.
Diese Mittel haben die normalen Feuerwehren nicht. Die Reifen normaler Löschfahrzeuge geraten bei Waldbränden an ihre Vulkanisationstemperatur und lösen sich dann auf. Das ist für die Besatzungen das Todesurteil, wenn sie die Bodentemperatur unterschätzen und sich nicht schnell genug zurückziehen.
Vivos voco Mortuos plango Fulugura frango
zum Beitrag30.07.2026 , 16:46 Uhr
Danke für das hohe Zitat. Das ist eine Ästhetisierung des Unvermeidbaren. 1799 war einiges unvermeidbar im Vergleich zu heute. Man musste sich wegen begrenzterer Möglichkeiten trösten.
Ganz entsetzlich ungesund ist die Erde, und zugrund- Ja, zugrund muss alles geh´n was hinieden stark und schön . Heine 1857
zum Beitrag30.07.2026 , 15:45 Uhr
Das habe ich auch gelesen. Die Pressekonferenz dazu war am 27.07. Ich habe vorgestern auf der Bundeswehrseite gelesen , dass der Airbus und die Hubschrauber vor 2 Tagen, also vor 4 Tagen (26.07.) losgeschickt worden waren. Das THW hat mehrere Schnelleinsatzeinheiten für Überschwemmungen und Erdbeben, die in Stunden am Einsatzort sein können. Die Masse der THW Mitglieder sind Freiwillige das stimmt. Es kommt ja jetzt was in Bewegung, allerdings hat man nicht mit der Dynamik gerechnet.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:29 Uhr
Ich möchte ergänzen , dass ich die Regierungserklärung vom 27.07.2026 erst jetzt gelesen haben. Die Regierung hat natürlich ihre Betroffenheit ausgedrückt. Die Konferenz ist aber nicht in der Breite der Bevölkerung , also bei mir nicht und auch nicht im TAZ Artikel vom 28.07. angekommen. www.auswaertiges-a...ekonferenz-2780376
zum Beitrag30.07.2026 , 15:19 Uhr
Ich möchte noch was ergänzen : Wir haben im Rahmen des THW Gesetzes seit den 80er Jahren verschiedene Schnelleinsatzeinheiten, die über das auswärtige Amt koordiniert werden können. Die Regierung hat zum 27.07. verlautbart: Wir haben uns dafür interessiert. www.auswaertiges-a...ekonferenz-2780376 Der TAZ Artikel ist vom 28.07.2026, deswegen bin ich nicht gleich drauf gekommen, dass schon eine Pressekonferenz war. Die Pressekonferenz finde ich nicht gerade tatkräftig, das klingt alles ziemlich bürokratisch
zum Beitrag30.07.2026 , 14:48 Uhr
München ist die Partnerstadt von Bordeaux, es ist vielleicht eine Freundschaftsleistung. Ich würde sagen bei Feuern von+7 Tagen, haben die Franzosen nicht mehr damit gerechnet. Bei Pyrocumulonimbus seit etwa 2 Tagen ist der Boden vegleichbar einem Vulkanausbuch aufgeheizt, d.h. 1) es wird sehr lange dauern ob/bis er wieder abkühlt, 2) es hat viel zu lange gedauert bis richtig gekühlt wurde.
Danke für die Antwort.
zum Beitrag30.07.2026 , 09:19 Uhr
Lyzeumsaufsätze erhellen in der Lage wenig (...und gehen zudem die Landtagswahlen in Ostdeutschland verloren oder nicht... ).
Ob es bei den Landtagswahlen gut ausgehen wird ist entschieden. Wähler der Rechtsparteien wählen Rechtsparteien mit dem Hauptargument Sicherheit. Eine Regierungsumbildung verursacht Unsicherheit. - Merz hat sich nicht selbst verursacht, die Union hat ihn verursacht. - Gute Regierung erkennt man u.a. daran, dass die Regierung sich um ein konstruktives, förderndes Verhalten zu den Nachbarn kümmert, u.a. diesen in der Not unbezweifelbar beisteht. Bei unseren Nachbarn wüten seit Wochen die schlimmsten Brände, ich habe von dieser Regierung überhaupt nichts gehört, was unseren Nachbarn nach Art und Umfang helfen oder sonstwie beistehen könnte obwohl es, ausdrücklich für Einsätze im Ausland geschaffen, dafür das Technische Hilfswerk, eine sehr große Behörde im Bereich des Innenministeriums gibt.
Es ist eine Schande wenn eine deutsche Regierung bei einer Notsitutation diesen Ausmaßes nicht weiß was zu tun ist und sich unter Nachbarn gehört.
zum Beitrag29.07.2026 , 18:30 Uhr
" Wer Fleisch isst, bekommt kleinere Teller." Danke - sehr wirklich lustig.
"Physik ist leider erstaunlich ideologieresistent: Bei 220 km/h unterscheidet sich die Aufprallenergie nicht danach, ob der Wagen mit Strom oder Benzin fährt."
Das ist ein wirklich sehr wichtiger Aspekt.
Es gibt noch einen physikalischen Aspekt, der in dieser Diskussion von keinem Teilnehmer genannt wurde:
Der Windwiderstand = Energieverbrauch des Fahrzeugs = Erwärmung der Umgebungsluft des Fahrzeugs durch Verwirbelung und Reibung ist proportional zum Quadrat der Fahrtgeschwindikgkeit.
200x200=40.000 130x130=16.900 100x100=10.000 80X80=6.400 60x60=3.600 usw.
Darum geht´s ja gerade ? Dass es zu warm wird, oder ?
Physik ist ideologieresistent weil die meisten ideologisch kreativen Abgeordneten Juristen und Verwaltungsangestellte sind, denen Physik ab Mittelstufe zu schwer war.
zum Beitrag29.07.2026 , 13:03 Uhr
Eine Schlüsselfrage in diesem Zusammenhang wäre ja:
Was wird aus Strom und Krafstoff nachdem sie durch das Fahrzeug genutzt worden sind?
Vor einiger Zeit wurden Lehrer beim Verlassen des Schulgebäudes von Journalisten nach ihren Kenntnissen der Grundrechenarten gefragt.
So ähnlich stelle ich mir das Ergebnis zur einleitend gestellten Frage vor.
zum Beitrag29.07.2026 , 12:51 Uhr
Das kann man da
www.bmel-statistik...waldbrandstatistik
und da www.tagesschau.de/...rwaermung-100.html
nachlesen.
zum Beitrag29.07.2026 , 12:03 Uhr
Bei www.tagesschau.de/...rwaermung-100.html können Sie genauer nachlesen .
Die Bundesanstalt für Materialforschung geht davon aus , dass der Großteil der Waldbrände menschengemacht ist.
Bei www.bmel-statistik...waldbrandstatistik steht : 46% der Ursachen sind ungeklärt, 27% der Waldbrände gehen auf Fahrlässigkeit zurück , 20% mutmaßlich auf Brandstiftung.
Brandstiftung steht in StGB §§ 306 und 306a-e
§306c Verursacht der Täter durch eine Brandstiftung nach den §§ 306 bis 306b wenigstens leichtfertig den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.
Das Problem für den Brandschutz ist die tätige Reue nach §306e. "Wird der Brand ohne Zutun des Täters gelöscht, bevor ein erheblicher Schaden entstanden ist, so genügt sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, dieses Ziel zu erreichen." Das hebt m.E. die vorangehende abschreckende Wirkung der Strafandrohungen teilweise auf.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:20 Uhr
Ich habe gelesen , dass es in Frankreich mehrere Verhaftungen wegen Brandstiftung gegeben hat. Landwirte, die gegen Verbot mit Erntemaschinen auf den Feldern waren (möglicher Funkenschlag an den Maschinen) , jemand, der gegen Verbot einen Grill im Freien angezündet hat. Außerdem ein Feuerwehrmann.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:09 Uhr
Brände und Seuchen waren schon immer Gradmesser der Regierungskunst .
In einem Nachbarartikel steht, dass es der Bundesregierung an Intuition fehlt. Das kann man nicht sagen: Wenn es bei meinem Nachbarn brennt biete ich Hilfe an , so viel ich kann, das ist nicht Intuition , sondern unübersehbar. Ich habe nichts davon gehört.
Für Auslandseinsätze bei Katastrophen dort haben wir sogar eine relativ große Behörde, das Technische Hilfswerk.
Immerhin ist die Bundeswehr seit 2! Tagen ein bisschen mit im Einsatz.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:44 Uhr
Das ist ein detaillreicher Bereich in einer turbulenten Lage.
Warum interessieren wir uns, hier in Deutschland eigentlich dafür ?
Wir haben weiter ca. 1.000.000 Geflüchtete im Land, ca. 300.000 Deutsche kümmern sich seit 2022 mehr oder weniger persönlich.
Die Ukrainer, die den Mut haben zu Hause bleiben müssen jetzt zum wiederholten Mal aus verschiedenen Anlässen demonstrieren.
Als Regierungpolitik wird deutlich, dass skrupellose Fehler gemacht, nicht eingestanden, deswegen nicht rückgängig gemacht , sondern möglichst vertuscht werden.
Wer einen Menschen, der ihm das Leben gerettet hat kränkt, hat das Urteil über sich gesprochen. "Die Ukrainer baden es aus" wäre eine Untertreibung.
-- "Gechasst" heißt wörtlich "weggejagt." Dafür gäbe es bei Minister Fedorow keinen objektiven Grund. Ich habe die Wortwahl so verstanden, dass er ungerecht entlassen worden war.
zum Beitrag28.07.2026 , 17:21 Uhr
Das ist so. Wer gepflegt hat weiß, dass leibliche Eltern sobald jemand da ist, der in der Not hilft zugreifen und Hilfe vergessen, sobald sich die Lage gebessert hat. Das ist persönlich bitter, weil die Pflegeeltern durch ihren Einsatz dazu beigetragen haben, dass es besser geworden ist. Dass die leiblichen Eltern von Hilfsbereitschaft selbst nichts halten, ist der Grund warum sie ihre Kindern nun den Umgang mit den Pflegeeltern verwehren. Sonst würden sie die Pflegeeltern den Kindern als Vorbild erhalten.
Damit muss man leben, wenn man /ein Pflegekind/er nimmt. Man muss darüber hinweg, es sind bittere Erfahrungen. Dafür können aber die Kinder nichts , die weiter Pflegeeltern brauchen. Den Schubs sollte man sich geben, denn dann hat man in seiner Rolle als Pflegeelter etwas dazu gelernt und ist reifer geworden, was für die nächsten Kinder wertvoll ist.
Wenn man etwas gut gemacht hat, hat man es gut gemacht , So selbstbewusst muss man sein und bleiben, gerade wegen dieser Botschaft an die Kinder.
zum Beitrag28.07.2026 , 13:12 Uhr
Der damalige Innenminister wollte 2005 einen sozialen Brennpunkt in Paris "kärchern" (nettoyer au Karcher). Da muss man sich nicht wundern, dass das eine halbe Generation später so ausgeht.
zum Beitrag28.07.2026 , 12:59 Uhr
Wer war der Sohn einer deutschen Mathematiklehrerin , der bei der RAF war ? Vielen Dank
zum Beitrag28.07.2026 , 11:19 Uhr
Ja natürlich. Der Unterschied geht schon mit dem Begriff "Leihmutterschaft" an. Es ist eine "Leihschwangerschaft". Pflege dagegen, bedeutet sich um ein lebendes Kind kümmern. Pflegekinder sind Pflegekinder weil sie gepflegt werden müssen, d.h. einen erhöhten erzieherischen Aufwand brauchen. Erzieher, die sich mit Erziehung auskennen, ihrerseits wollen und brauchen, ganz allgemein eine intensive Selbstreflexion. Das steht am Anfang der Übernahme der Sorge für ein Pflegekind. Ob man dem was sich in der Reflexion ergibt gewachsen ist, muss man für sich selbst richtig bewerten. "Abschreckend" würde ich nicht formulieren, wenn Sie damit meinen, dass die Situationen, um die es sich gehandelt hat für Sie nicht in Frage kommen. Da war, nach meinem Verständnis, in der Planung/Supervision nicht berücksichtigt worden wer zum wem passen wird. Das hat aber nichts grundsätzliches mit der Pflege eines Pflegekinds zu tun.
zum Beitrag28.07.2026 , 10:18 Uhr
Ich finde das ist ein sehr guter praxisnaher Bericht .
An Pflegekindern wird deutlich, dass Kinder nie Eigentum sind. Die "Befürchtung das Kind zurückgeben zu müssen" ist in verschiedenen anderen Diskussions-Beiträgen angeklungen. Man muss jeden Tag damit leben, dass man Kinder jeden Tag zurückgeben muss. Auch "eigene". Das ist Friedrich Rückert, Gustav Mahler ... so ergangen, das geht mit der aktuellen Kindersterblichkeit weiter.
"Now I have children of my own" ist die heile Welt der Doris Day , eine Überprägung der 50er .
Man muss Kinder so nehmen wie sie sind, wie sie geworden sind, dann hat man etwas einmaliges von ihnen.
www.bpb.de/shop/ze...milie-heute-essay/
zum Beitrag28.07.2026 , 08:29 Uhr
Mein Eindruck ist , dass Frau Smith ihre gesundheitliche Lage nicht verstanden hat. Schwangerschaft ist nach wie vor lebensgefährlich weil die Müttersterblichkeit nicht Null sondern selbst bei uns 1:20.000 ist. Das betrifft die natürlichen Schwangerschaften. Schwangerschaften mit IVF , Eizellspenden etc. sind gefährlicher. Wenn jemand meint, sie muss sich in Lebensgefahr bringen, dann darf sie das. Das schön zu reden ist aber verantwortungslos gegenüber Frauen , die sich nicht gut auskennen und meinen , dass alles ganz harmlos ist.
Die Ethik hängt hier schief, weil das Verfahren aus Tierzucht und der Tiermedizin kommt. Wer sich naturwissenschaftlich dafür interessiert kann sich auf der Seite des Besamungsvereins Neustadt/Aisch Geschichte und Prinzip erklären lassen.
zum Beitrag28.07.2026 , 07:48 Uhr
Der Impuls sein Handy zu verschenken ist eher Salutogenese in der Medienüberflutung.
Das Thema ist wichtig, es ist gut, dass die Autorin ausführlich zu Wort kommt . Allerdings dürften (Teil)betroffene und (Teil)interessierte mit der Länge des Textes kämpfen.
Obwohl das Thema in der Bevölkerung häufig vorkommt ( ca 1 bis 2% der Bevölkerung ) ist es, wie viele andere wichtige Gesundheitsthemen nicht Stoff der lebensvorbereitenden, allgemeinbildenden Schulen. Es wäre sinnvoll das anzugehen.
Eine feste Kolumne in der TAZ , in der allen Beteiligten reihum zu Wort kommen wäre ein Baustein dazu.
Das Kuckusnest ist m.W. der einzige Film, der alle Oscars auf einmal bekommen hat.
zum Beitrag27.07.2026 , 18:18 Uhr
Ich habe gerade einen eigenen Beitrag verfasst. Die de.wikipedia.org/wiki/Zollhundeschule und de.wikipedia.org/w...sen_der_Bundeswehr bilden aus und zerifizieren auch. Die Bundeswehr sogar Therapiehunde. Ich würde einfach einen Antrag stellen, dass (m)ein Assitenzhund dort auch zertifiziert werden darf, ggf. die Assistenzhundeverordnung des BMAS ( Abschnitt 7, § 30 ) entsprechend auf die Zollhundeschule und die Hundeschule der Bundeswehr erweitert wird , dann hört das Gezerre mit irgendwelchen mehr oder weniger obskuren privaten Zertifizierern auf.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:55 Uhr
Mich wundert das.
Es gibt Diensthunde bei der Polizei, beim Zoll, bei den Rettungsstaffeln und bei der Bundeswehr.
Die Tiere sind sicher alle zertifiziert und geprüft von akkreditierten Stellen und Prüfern, sonst dürften sie nicht in den Dienstgebrauch. Letzten Endes sind das auch Assistenzhunde, die Fähigkeiten ausgleichen, die ein/der Mensch nicht hat. Die Prüfer in diesen Dienststellen können ja die zivilen Assistenzhunde gegen Gebühr mitprüfen, dann wäre das Thema per Einzelfallgenehmigung oder Dauerverordnung sogar dauerhaft vom Tisch.
Die zuständig aufsichtführende Ministerin des BMAS ist Bärbel Bas, direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreis Duisburg I, somit eine Ansprechmöglichkeit über ihr Wahlkreisbüro wahlweise auch über den Abgeordneten im Wahlkreis des Wohnortes von Bailey.
Es wäre dauerhaft besser wenn Betroffene nicht auf das Gutdünken privater Zertifizierer angewiesen wären, sondern sich auf eine staatliche Zertifzierungsstelle verlassen könnten.
Die de.wikipedia.org/w...sen_der_Bundeswehr bildet Therapiehunde sogar selbst aus !
Das walte wuff !
zum Beitrag26.07.2026 , 09:30 Uhr
"Dass es so viele Krankenkasse gibt, hat damit zu tun, dass man Wettbewerb und Konkurrenz haben wollte. " Stimmt nicht ganz . 1950 gab es ca. 2.000 gesetzliche Krankenkassen, die im Lauf der Jahrzehnte fusionierten.
"Nach dem Motto: Je mehr Konkurrenz, desto billiger wird es...Das mit der Konkurrenz hat, soweit ich das erkennen kann, nicht geklappt. "
Das stimmt für die derzeit 43 privaten Krankenkassen, diese erhöhen einkommensunabhängig die Prämien ca. 12 bis 18% / Jahr.
Das stimmt nicht für die derzeit 93 gesetzlichen Krankenkassen. Diese haben seit 2015 einen stabilen Beitragssatz von 14,6% des Bruttoeinkommens, der Zusatzbeitrag wurde zum 01.01.2026 von 2,5 auf 2,9% erhöht. Das stimmt auch nicht für den Leistungsumfang: Der Leistungsumfang ist seit 1996 permanent angestiegen und liegt auf dem Niveau der privaten Krankenversicherungen, bei Prävention / Rehabilitation darüber. Wie gesagt bei äußerst stabilen , einkommensabhängigen Beitragssätzen. Das findet man sonst nicht so schnell.
Es wäre deutlich besser die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen wieder zu erhöhen, Großfusionen rückgängig zu machen, als zu vermindern, da kleine Kassen früher effektiver waren.
zum Beitrag26.07.2026 , 07:25 Uhr
"Die wenigsten Minister irgendeiner Regierung sind oder waren vom Fach. Dafür haben sie ihre Referenten und Fachleute." Das ist nicht Sinn eines Ministeriums. Der Minister ist der ranghöchste Fach- und Disziplinarvorgesetzte. Dazu muss er die fachliche Leistung der nachgeordneten Hierarchieebenen selbständig richtig bewerten können. Diese Bewertung muss er dann dem Parlament mit seinen Ausschüssen berichten. So ist das Prinzip. Das Parlament sind wir, denn wir wählen die Abgeordneten für die Ausschüsse. Ich habe mich geärgert, dass Frau Warken jetzt abgelöst wurde, kurz nachdem sie sich eingearbeitet und wir als Wähler allmählich erkannt haben wie sie vorgeht etc. Jetzt das ganz noch mal von vorn. Wir haben eine Wahlperiode von 4 Jahren und ob Herr Spahn etwas gemacht hat was seinen Fraktionskollegen nicht gefällt, warum sollen wir das ausbaden ? Das kann die Fraktion doch unter sich ausmachen. Da muss man doch nicht Regierung auf den Kopf stellen. Wir wollen sicher regiert werden, in der Sache und in der Person.
zum Beitrag26.07.2026 , 07:00 Uhr
"Nachteile: - habe noch keine gefunden"
Die gesetzlichen Krankenkassen waren eine Erfindung von 1881.
Eine genossenschaftliche Selbstverwaltung auf möglichst niederer Hierarchieebene sollte die Verwaltungskosten niedrig halten, da man der Meinung war, dass
"...Der engere Anschluß an die realen Kräfte dieses Volkslebens und das Zusammenfassen der letzteren in der Form korporativer Genossenschaften unter staatlichem Schutz und staatlicher Förderung werden, wie Wir hoffen, die Lösung auch von Aufgaben möglich machen, denen die Staatsgewalt allein in gleichem Umfange nicht gewachsen sein würde."
Also Selbstverwaltung statt Großorganisation.
Das hat bis heut ganz gut geklappt, und sollte auch so bleiben.
de.wikipedia.org/w...serliche_Botschaft
zum Beitrag26.07.2026 , 06:41 Uhr
Nein.
Die Krankenkassen und andere öffentlich rechtliche Körperschaften sind jetzt schon groß, dass sie die Kontrolle über ihre Mittel verloren haben.
www.tagesschau.de/...lienfonds-100.html
Dass es nicht mehr waren , hat die Versicherten in den anderen Kassen geschützt.
M.a.W als Versicherter werden Sie bei einem weiteren Konzentrationsprozess mit Sicherheit noch mehr Geld verlieren, denn der Zweck des Konzentrationsprozesses ist es die Vertreter der Versicherten in den Aufsichtsräten/ Vertreterversammlungen zu überfordern.
zum Beitrag26.07.2026 , 06:28 Uhr
Das stimmt ganz genau.
Die gesetzlichen Krankenkassen bieten seit der Einführung der Wechselmöglichkeiten am 01.01.1996 deutlich bessere als Leistungen als vorher. Die Leistungen entsprechen heute den Leistungen in der privaten Krankenversicherung und sind in den Bereichen Prävention und Rehabilitation sogar deutlich besser. Zusätzlich : Wenn Sie statt 90 Kassen mit 100 Beschäftigten 10 mit 900 Beschäftigten haben müssen Sie mindestens eine oder zwei Hierarchieebenen einziehen, um Anweisungen und Vorschriften durchzusetzen und die Einhaltung zu überwachen. Diese Heriarchieebenen kommen den Versicherten nicht zu Gute , im Gegenteil wären sie dann vor allem dazu da "Macht und Druck" auszuüben.
Das Projekt "weniger Kassen" ist ein politisches Projekt um die Vorteile, die sich für die Versicherten seit 1996 ergeben haben rückgängig zu machen. Das haben die gesetzlich Krankenversicherten, die für dieses Projekt sind, nicht verstanden weil sie die Leistungsumfänge vor 1996 nicht kennen. Vorboten dieses langfristig angelegten Projekts waren z.B. die Fusionen Barmer/GEK 2010 oder AOK Rheinland/Hamburg 2006.
zum Beitrag25.07.2026 , 17:49 Uhr
", ist aber nun einmal den offensichtlichen Löchern im Artikel geschuldet. Besonders bei so einem sensiblen Thema muss die Argumentation aber wasserdicht sein." Würde ich auch so sehen.
zum Beitrag25.07.2026 , 07:31 Uhr
Danke für die Zuschrift. Hatte ich in meiner Ergänzung ausgeführt: Wegen der im Grundgesetz (14/2) festgelegten Sozialverpflichtung des Eigentums. Das ist eine "Sollvorschrift". Natürlich hat sich die Bahn zuerst um ihre zahlenden Kunden zu kümmern, unter diesen sind auch besonders schutzwürdige , z.B. Kinder, ältere Menschen, Menschen, die Termine haben weil sie zur Arbeit müssen etc. Sie können von jedem "anständiges Verhalten" erwarten, hätte ich auch gerne, ist aber nicht die Realität. Man muss seine Kunden / Kollegen nehmen wie sie sind, das haben Sie in jedem Laden / in jeder Firma. Dafür braucht man Pufferräume. In einem derart großen Unternehmen wie der Bahn ist selbst ein geringer Prozentsatz "Störender" eine große Zahl, die wenn sie "eben andere Orte" aufsucht , dort auch nicht besonders konstruktiv wirkt. Sie und ich sind ja Teil der Gesellschaft, deswegen hätten wir nichts von diesem Verschieben, wir würden nur an anderer Stelle damit konfrontiert. M.a.W. ich finde es besser die Probleme da einzufangen, wo sie konzentriert auftreten, das ist übersichtlicher, man muss sie aber auch einfangen und nicht sich selbst überlassen.
zum Beitrag24.07.2026 , 18:49 Uhr
"wer Alkohol auf der Bahnfahrt "braucht", der hat ein Problem - " Das Problem ist häufiger eine Platzangst. Wenn Menschen mit dieser Angst zusamen mit anderen in einem engeren Raum eingeschlossen sind, wird die Angst für sie deutlich spürbar und sie greifen zur Selbstbehandlung mit Alkohol. Das ist der in Fachkreisen bekannte Weg wie aus Angst Sucht wird. Das ist schade, denn z.B. eine Platzangst ist psychotherapeutisch meistens gut behandelbar. Deswegen ist ihr Tip mit der Beratungsnummer genau richtig.
Etwa 8% der Bevölkerung haben eine Angsterkrankung, deswegen die Häufigkeit der Selbstbehandlung mit Alkohol beim Angst-Auslöser Bahnfahrt, deswegen auch das epidemische Problem bei 5 Mio Fahrgästen / Tag damit.
Die sozialpsychiatrischen Dienste am Wohnort sind darauf ja spezialsiert, die Verbindung der Bahnhofsmissionen mit den Diensten sollte intensiviert werden.
zum Beitrag24.07.2026 , 18:00 Uhr
Je größer ein Unternehmen und je mehr es etwas anbietet , das jeder braucht, desto mehr wird es zum Spiegel, d.h. zu einer repräsentativen Stichprobe der Gesellschaft. Die Bahn hat 5 bis 6 Mio Fahrgäste pro Tag, das ist eine extrem verlässliche Stichprobe auf eine Grundgesamtheit von 83 Mio.
Wegen Art. 14 (2) GG
"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
kann man, auch die Bahn nicht, deswegen sagen: die Bahn ist nur für die disziplinierten Nutzer des Verkehrs von A nach B da, sondern muss die Gesamtgesellschaft, also auch die Teile, die sich "nicht in Luft auflösen können" berücksichtigen.
DIe Bahnhofsmissionen waren dafür schon immer der richtige Weg. Dieser Weg muss intensiviert und modernisiert werden.
Ein früherer franz. Staatspräsident wollte Bewohner der Banlieu "wegkärchern". Um diese Hygiene geht es , aber in der richtigen Zuordnung.
Durch einen deutlich besser ausgestatteten Sozialdienst für die soziale Dimension und einen nicht, im doppelten Wortsinn heruntergesparten Reinigungsdienst wie für die zertrümmerten Flaschen auf dem Bild im Artikel.
zum Beitrag24.07.2026 , 08:20 Uhr
In einem Nachbarartikel hat eine Diskussionsteilnehmerin darauf hingewiesen, dass "Leihschwangerschaft" insbesondere nach Eizellspende, eine (deutlich) höhere Müttersterblichkeit als eine natürliche Schwangerschaft hat. Das ist richtig.
Die natürliche Müttersterblichkeit ist in Deutschland international eine der niedrigsten mit etwa 1:20.000.
Wer die "Leihschwangerschaft" legalisiert, legalisiert, dass eine Frau sich für Geld und Glück der Auftraggeber in überdurchschnittliche Lebensgefahr begibt. Das ist hier so und in anderen Ländern auch, in den meisten schlimmer.
Das ist in der Diskussion denen, die sich mit den naturwissenschaftlich- medizinischen Zusammenhängen nicht beschäftigen nicht ganz klar. Deswegen wollte ich das hier veröffentlichen.
Ich persönlich würde nie von einem Menschen verlangen, dass er sich für mein Glück in außergewöhnliche Lebensgefahr begibt.
zum Beitrag24.07.2026 , 07:59 Uhr
Sozial liegt das Alkoholverbot in Bahnhöfen auf der Linie des Bettelverbots in Innenstädten, des Flaschensammelverbots an Flughäfen etc.
Ein Bahnhof unterscheidet sich aber im Sicherheitsaspekt weil er den Zugang zu einem Verkehrsmittel, für dessen Benutzung ein disziplinierter Umgang notwendig ist regelt. Deswegen ist die Botschaft zu begrüßen.
1) Bahnunternehmen sind selbst in einer Umgebung, für deren Gestaltung sie als Arbeitgeber nach Arbeitssicherheitsgesetz vollumfänglich verantwortlich und zuständig sind, nicht in der Lage das Alkoholverbot für Mitarbeiter/Triebfahrzeugführer durchzusetzen. 2) Die Bahn selbst verdient am Verkauf von Alkohol in ihren Zügen und fördert den Verkauf durch Werbung.
Das sind konkrete Ansatzpunkte.
Deutschland ist ein Hochkonsumland für Alkohol. Für das größte Bundesunternehmen eine Gelegenheit seine Mitwirkung zu zeigen.
Personen, die fördernde Kontextfaktoren brauchen, darf man nicht sich selbst überlassen. Das ist auf dem Bahnhof genau so wie in jedem anderen großen Gebäude. Der (öffentliche) Eigentümer eines großen Gebäudes hat die Ressourcen für die Personen, denen Verbote nichts nützen weil sie Hilfe benötigen.
zum Beitrag23.07.2026 , 07:09 Uhr
Weil ein ICE4 981 Sitzplätze hat und zugelassen für 1.500 Personen insgesamt ist. In einem vollbesetzten ICE haben Sie also 1% von 981 = 9,81 bis 1% von 1.500 =15 mehr oder weniger deutlich alkoholisierte Personen , die nach Ihrer Meinung nicht damit umgehen können. In einem vollbesetzten ICE können Sie diesem knappen Dutzend auch nicht aus dem Weg gehen.
In anderen Diskussions-Beiträgen wird das Recht auf eine sichere Fahrt, die die Bahn schuldet formuliert, eigentlich muss man das nicht gesondert begründen.
Ich kann mich an Personen erinnern, die mit erheblicher Gangunsicherheit räumlich desorientiert im Zug auf und ab gelaufen sind und auf Ansprache durch den Zugbegleiter nicht wussten wo sie waren. Das ist ein Problem für alle Beteiligten, denn Personen in diesem Zustand gehören überwacht und ab dem nächsten Halt medizinisch versorgt.
Die Bahn verfolgt zwar den richtigen Weg, allerdings nach dem Sankt Florians Prinzip : Sie selbst verkauft Alkohol, ist es aber nicht gewesen, wenn Fahrgäste alkoholisiert aus dem Zug steigen oder sich alkoholisiert im Zug aufgehalten haben.
www.adac.de/verkeh...e/promillerechner/
zum Beitrag22.07.2026 , 14:36 Uhr
"Finde das Alkoholverbot auf Bahnhöfen gut und muss auch auf Züge ausgeweitet werden"
Finde ich auch.
Alkohol, sogar Hochprozentiger gehört nicht ins Bordbistro. Wer in 2 Stunden 3 Pils bestellt und bekommt ist objektiv alkoholisiert.
Alkohol wird auch in der Bahn verharmlost. Ich fühle mich bei jeder Bahnfahrt unwohl, weil ich in einem Zug alkoholisierten Personen oder Personen, die unter Alkohol psychiatrische Nebenwirkungen ihrer Medikamente bekommen (in Fachkreisen häufiger als allgemein bekannt) nicht aus dem Weg gehen kann. Die paar Euro aus dem Alkohol im Bordbistro machen das Defizit nicht weniger, verbessern aber das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste.
www.bahn.de/service/zug/bordgastronomie
zum Beitrag22.07.2026 , 13:26 Uhr
Ja, das ist der elementare Unterschied: es entsteht ein Mensch. Die "Leihmutterschaft" entspricht deswegen auch nicht der Kinderrechtskonvention, z.B. dem Recht auf Eltern und Herkunft. Deswegen habe ich geschrieben: "am ehesten". Die Abwägungen sind aber ähnlich, wenn es um den Rang der Würde des Menschen gegenüber der Kommerzialisierung, z.B. beim Organhandel mit Organen Lebender geht. Man könnte sagen, auf der Geberseite der "Leihmutterschaft" geht es um die Würde von zwei Menschen, Schwangere und Kind, wobei das Kind vorrangig schützenswert ist, weil es am Anfang einer Entwicklung steht, bei der Organspende Lebender um die Würde eines Menschen, des Spenders des Spenderorgans. Das ist worauf Sie hinaus wollten ?
Ich kann Ihnen direkt sagen was ich dazu denke: Das sind Verfahren, die aus Tierzucht und Tiermedizin kommen, deswegen haben sie das ethische Defizit, das zwischen Tier- und Humanmedizin besteht.
zum Beitrag22.07.2026 , 12:14 Uhr
"Leihmutterschaft" ist etwas anderes als eine "Gebärdienstleistung Leihschwangerschaft". Leihschwangerschaft funktioniert nicht, weil die Frau, die das Kind geboren hat die Mutter ist (1591BGB). Mutterschaft zieht immer Kinderrechte gegenüber der Mutter nach der Kinderrechtskonvention nach sich. Mit der Prostitutionsdebatte hat das deswegen überhaupt nichts zu tun, weil das Kind jemand ist.
Frauen wollen/können mit der Geburt nicht automatisch Mütter sein. Die Gesellschaft hatte schon immer Probleme damit. Da haben Sie leider recht. Über Jahrhunderte wurde ganz unterschiedlich damit umgegangen. de.wikipedia.org/wiki/Babyklappe
zum Beitrag22.07.2026 , 08:58 Uhr
"Wahrscheinlich gibt es keinen Fall, in dem sich eine nach Maßstäben des jeweiligen Landes sehr wohlhabende Frau als Leihmutter zur Verfügung gestellt hat." Das wäre ein sehr guter Ansatz, scheitert m.E. daran, dass Statistiken dazu nicht geführt werden. Mutmaßlich wäre es den wohlhabenden Frauen selbst bei altruistischer Motivation medizinisch zu riskant, da "Leihmutterschaften" ein im Vergleich zur natürlichen Schwangerschaft erhöhtes Risiko medizinsicher Komplikationen haben. In Indien gab´s eine Initiative, die zum Verbot der "Leihmutterschaft" geführt hat, diese ging m.E. von den wohlhabenden Frauen aus. Insoweit gibt es schon einen Einfluss der wohlhabenden Frauen. Ihr Argument ist aber deutlicher.
zum Beitrag22.07.2026 , 07:18 Uhr
Habe ich auch gelesen. Wenn die Frauen das mit sich machen lassen ? Muss die Welt das akzeptieren. Es gibt m.W. keine Höchstmengen- und Altersbegrenzung. Die WHO ist bislang nicht auf den Schluss gekommen, dass IVF etc. zu etwas anderem als zur Behandlung der Infertilität genutzt wird, deswegen gibt es keine Leitlinie dazu.
zum Beitrag21.07.2026 , 17:51 Uhr
Nicht nur seelisch : Was in der ganzen Diskussion, dieser Artikel eingeschlossen übersehen wird ist, dass Schwangerschaft auch sehr ungesund sein kann.
Die Müttersterblichkeit, also die Häufigkeit wegen der Schwangerschaft selbst (d.h. nicht während der Schwangerschaft aufgrund eines Unfalls, Herzinfarkts, etc. ) zu sterben ist selbst in Deutschland 4 bis 5 Schwangere auf 100.000 Schwangerschaften, also 1 auf 20.000. Wobei das RKI Erfassungsdefizite als Problem benannt hat.
Das ist, zum Vergleich die Größenordnung der Häufigkeit tödlicher Unfälle bei Bauarbeitern (78/2.600.000) in Deutschland und wird dort als erhebliches Problem bezeichnet.
Lit.: www.rki.de/DE/Aktu...ublicationFile&v=2
zum Beitrag21.07.2026 , 17:14 Uhr
Ist auch mir aufgefallen. Steht aber bei www.bpb.de/shop/ze...milie-heute-essay/ genauer, Familie = Kernfamilie (V,M,K) ist eine Überprägung aus den 50/60er Jahren. Verwandtenehen waren in allen Schichten der Gesellschaft zu allen Zeiten, nach meinem Eindruck eher in den "höheren" Schichten der Gesellschaft häufig. Elisabeth II und Philip waren über ihre Ururgroßmutter Victoria Cousins 3° und über den dänischen König Christian IX Cousins 2°.
Auch im Islam gibt´s Besonderheiten, die nicht jeder kennt: www.uni-bamberg.de...tten_zu_Besuch.pdf
zum Beitrag21.07.2026 , 12:57 Uhr
Das bringt´s auf den Punkt. Die Prägung auf die Mutter und umgekehrt erfolgt auch im letzten Drittel der Schwangerschaft.
"Wieder ein traumatisierten, kranker Mensch mehr in unserer Gesellschaft. " Würde ich nicht so absolut sagen : Elke Kahr wurde m.W. als Dreijährige adoptiert.
"Wie blöd müssen die neuen Eigentümer des Baby eigentlich sein ?" "Eigentümer" stimmt. Ich würde sagen, sie sind so rücksichtslos, dass sie ihre eigene Rücksichtslosigkeit nicht erkennen.
zum Beitrag21.07.2026 , 11:13 Uhr
Man sollte altruistische und kommerzielle Leihmutterschaft unterscheiden. Wesentlich häufiger scheint die kommerzielle Leihmutterschaft zu sein obwohl belastbare statistische Daten dazu fehlen. Die "Leihmutterschaft" ist ethisch m.E. am ehesten mit der Lebendspende von Organen vergleichbar. Die Lebendspende von Organen ist primär nicht verwerflich unter Ehepartnern und unter nahen Verwandten, sonst nur bei Nachweis der persönlichen Verbundenheit oder von besonderen medizinischen Sachverhalten.
Es gibt einen sehr guten Wikipediaartikel zum Thema "Leihmutter" : de.wikipedia.org/wiki/Leihmutter
zum Beitrag21.07.2026 , 10:01 Uhr
"Eltern, die gerne Kinder möchten, aber keine bekommen können, kenne ich nicht. " Abgesehen davon, dass es ein leichter Versprecher ist, gab/gibt es Paare , die gerne Kinder möchten, aber keine bekommen können schon immer. Das waren/sind ca. 10% der Paare. Das hat häufig körperliche Gründe, über die, würde ich sagen, man/frau eigentlich nicht spricht weil das als zu heikel empfunden wird. Man/frau kommt so am besten damit zurecht.
zum Beitrag13.07.2026 , 11:50 Uhr
"Es sind gerade ärmere Schichten, die auch bei der öffentlichen Sicherheit einen funktionierenden Staat brauchen, weil sie nicht die Mobilität und das Geld haben, den Zumutungen auszuweichen, und die sich keine Wohnung in ... leisten können."
So ist es.
"Ärmere Schichten" gibt´s eher im Umgangsdeutsch, gemeint sind "einkommensärmere Schichten", also die von Abstiegsängsten bedrohte Mittelschicht, die vom Aufstieg dahin ausgeschlossenen oder schon einmal abgestiegenen
zum Beitrag13.07.2026 , 10:25 Uhr
Ja , das ist merkwürdig. Prof. Drosten hat während Corona das Sprichwort : "There´s no glory in prevention" zitiert. Das ist selbst in der Medizin so und heißt dort "Semmelweis Effekt". Semmelweis wurde sogar ermordet, mutmaßlich seine Mörder haben die Todesbescheinigung unrichtig ausgestellt, Werner Forßmann wurde entlassen, Kurt Semm sollte die Approbation entzogen werden, Cardano hat über "Schlechte medizinische Praxis" geschrieben und wäre deswegen fast nicht ins Ärztekollegium aufgenommen worden.... das ist merkwürdig, das zieht sich über Jahrhunderte durch wie ein roter Faden. Die Politiker / Unternehmer, die gegen gute Prävention sind, sind letzten Endes gegen ihre eigene Gesundheit. Menschen, die gegen ihre eigene Gesundheit handeln , sind erfahrungsgemäß schwer zu bessern. Das muss man erstmal so hinnehmen, darf es aber auf Dauer nicht dulden.
zum Beitrag13.07.2026 , 08:47 Uhr
Das ist ein sehr gut recherchierter Artikel , von dem auch Angehörige des Fachpublikums profitieren.
Die Aufnahme in die Liste der Berufskrankheiten erleichtert, wie im Artikel beschrieben, den mit Arbeits- und Sozialmedizin nicht täglich befassten behandelnden z.B. Hausärzten die Orientierung über die Krankheitssymptome, - verursachung, -behandlung und Meldung.
Personen, die Pestizide / unbekannte chemische Verbindungen handhaben ist, wie immer schon anzuraten, ein Tagebuch mit Lieferschein , Rechnung , Ver- und Anwendung darüber zu führen und lebenslang, ggf. bei Vertrauenspersonen aufzubewahren.
Die Meldung einer Berufskrankheit hat individuell natürlich den Zweck der Behandlung und "Entschädigung", sozial aber den Zweck der Vorbeugung dieser Erkrankung.
Es ist daher besonders wertvoll, dass die TAZ das Thema behandelt.
www.bmas.de/DE/Soz...fskrankheiten.html
zum Beitrag09.07.2026 , 18:20 Uhr
Die Steuerzahler / Wähler sind geschädigt. Sie haben in den Topf eingezahlt, damit die im EU Parlament vertretenen Abgeordneten sich mit ihren Mitarbeitern um Projekte des europäischen Parlaments kümmern.
Das Gericht hat geurteilt, dass Europa einen Schaden hat, sonst hätte es die Angeklagten freisprechen müssen.
Mutmaßlich konnten die Angeklagten nicht freigesprochen werden, weil es sich um zweckgebundene Gelder handelte, mit denen die Angeklagten damit z.B. nicht Werbeagenturen für ihren Wahlkampf bezahlen durften. Es könnte sogar sein, dass es Gelder waren, die im Haushaltsjahr zurückgegeben werden mussten, wenn sie nicht zweckgebunden verwendet werden konnten. Das gibt es in öffentlichen Haushalten ganz häufig, Zahlungen unter Vorbehalt der bestimmungsgemäßen Verwendung. Das wäre also der konkrete Schaden.
Das Gericht hat m.E. gemeint : Sollen die Wähler darüber entscheiden, es ist ihr Geld. Wenn die Angeklagten Macht bekommen wird es legal so weitergehn. Das ist m.E. ein Skandalurteil im positiven Sinn, ein Fingerzeig an die Wähler: Wir richten uns nach den Gesetzen, wählt ihr diejenigen, die die Gesetze machen, das ist eure Verantwortung! Danke für Ihr Interesse.
zum Beitrag09.07.2026 , 07:53 Uhr
Betrug gilt als Delikt der Selbstbeschädigung. Es ist juristische Auffassung, dass der Geschädigte sich ja nicht beschädigen lassen muss.
Le Pen hatte bei der letzten Wahl ca. 41 % (13 Mio) Stimmen mit steigender Tendenz.
Gerichte sind ein Spiegel der Gesellschaft.
Das Gericht hat sich in diesem Fall danach gerichtet, dass eine nennenswerte Zahl von Geschädigten damit einverstanden war geschädigt worden zu sein und auch weiter nichts dagegen haben wird.
In anderen Bereichen urteilen Gerichte anders. Es gibt Bereiche, in denen fortgesetzter Betrug zum Verlust der Berufszulassung führt. z.B. www.aekno.de/aerzt...n-falschabrechnung www.bundestag.de/p...zmeldungen-1161910 www.gkv-spitzenver...eilung_2008730.jsp
zum Beitrag01.07.2026 , 07:59 Uhr
www.wordperfect.com/en/ Gibt´s, aber nicht auf Deutsch. Wordstar (1978) gibt´s noch als Abandonware. Einführungsprodukt für Apple war eine Tabellenkalkulation (Visicalc, 1979) ATARI etc. steht im Museum.
zum Beitrag01.07.2026 , 07:00 Uhr
Ich habe mir die Schieflage so erklärt, dass der Staat, Parlamente und Parteien mit überdeutlicher Mehrheit von Personen ohne naturwissenschaftliche Ausbildung dominiert ist. Das können Sie mit einfacher deskr. Statisitik belegen. Wir hatten das jetzt einmal länger anders, das war aber kein Durchbruch, die Nachfolger hatten das schon wieder nicht.
zum Beitrag01.07.2026 , 06:49 Uhr
Wollte ich noch ergänzen weil die Kommentarfunktion noch auf ist : Es gibt in der Physikalischen Therapie das Überwärmungsbad mit 38,°5 bis 41°C Wassertemperatur . Das ist ausgesprochen gefährlich wenn man nicht auf die Patienten aufpasst wegen Selbstanwendung von "viel hilft viel und geht dann schneller" (bis zur Bewußtlosigkeit) . Man muss auch größten Wert darauf legen, dass die Thermometer genau messen.
zum Beitrag30.06.2026 , 21:00 Uhr
Das ist das ? www.tum.de/aktuell...ngen/details/33393 Die Oberflächentemperatur ist bei Strahlungswärme (Sonne) wichtiger als die Luft, weil aus Bodenerwärmung durch Kontakt mit der zum Boden untersten Luftschicht Lufterwärmung wird. 20°C Reduktion der Bodenerwärmung ist ein enormer Effekt, alleine wenn man die Schäden , z.B. am darunterliegenden Belag oder Pflanzen zählt. Alleebäume wurden gepflanzt wegen Mensch und Vieh aber auch wegen Schonung des Straßenbelags, weil sogar Hartgestein auf Dauer unter Sonne mürb wird. Aus 20°C Differenz am Boden werden 2° C Differenz in der Luft , weil die Luft verglichen mit dem Steinboden wesentlich weniger Masse / m³ hat und daher pro m³ deutlich weniger Wärmemenge speichern kann. Luft hat aber den konvektiven Effekt, d.h. hat leider etwas mit der gefühlten Temperatur zu tun: Je schneller der Luftzug und je niederer die Luftfeuchte , desto kühler fühlt sich Luft an weil wegen der Alpha - Zahl pro cm² Haut überproprotional viel Wärmemenge im Vergleich zur Temperaturdifferenz abgegeben wird. Das ist bei Haut wie bei Blech, nur dass die Haut zusätzlich Verdunstungskühlung einsetzt.
zum Beitrag30.06.2026 , 16:43 Uhr
Wenn ich dazwischen reden darf: Krankenhausfinanzierung ist am ehesten Ländersache (Bauten) zusammen mit den Krankenkassen (Betriebskosten). www.bundesgesundhe...enhausfinanzierung Zusätzlich sind es die Eigentümer der Krankenhäuser, wer wem was erstattet etc ist ziemlich unüberschittlich (s.Text) des BMG Artikels, und somit eine Ursache der unübersichtlichen Siutation in der Praxis.
zum Beitrag30.06.2026 , 16:21 Uhr
Das beste an dem Ereignis sind die Kommentare in der TAZ. - Ich habe gelesen, dass sie nach Hause fahr´n weil´s nichts mehr zu gewinnen gibt. Ich glaube, das haben sie die letzten beiden male auch so gehalten. Deswegen haben sie nicht gelernt, wie die besseren das gemacht haben (unsportlich ist´s auch). Sie wollen schon wieder nichts lernen: Deswegen Wette auf 4 in Folge.
zum Beitrag30.06.2026 , 10:10 Uhr
"Unterlassene Hilfeleistung" 323cStGB ist juristisch mühsam, da wird selten drauf erkannt. Die Schmerzschwelle der Aδ Fasern für Temperatur beginnt ab ca. 42°C, ab dieser Temperatur, gerinnt Eiweiß, setzen Gewebsschäden ein. Fieber 42°C wird deswegen im Ggs. zur Außentemperatur eher nicht überlebt. Die Thermoregulation über Schwitzen puffert diese Erfahrung weg. Viele wissen nicht warum sie überleben. Das ist das schwierige an der Gefahrenaufklärung. Sorglose Klinikplanung: Das ist doch wie bei Sisyphos, es sind auch immer dieselben Strukturen.
zum Beitrag30.06.2026 , 08:29 Uhr
Das stimmt, man muss Klimaanlagen / Wärmepumpen im Kontext sehen. Dummheit ? Thermodynamik ist auch in den MINT Fächern eine intellektuelle Hürde, da fallen viele durch. Wie Wärme fließt können viele Menschen nicht richtig verstehen. Viele Menschen glauben sogar, dass Kälte fließt. Das hat vielleicht etwas mit dem Schulunterricht zu tun . Dummheit ist in der Politik vorhanden, wenn das Beispiel aus Münster stimmt. Es sind aber auch Interessenlagen, jeder kennt doch die ganzen Klimawandelleugner. Das sind nicht wenige mit entsprechendem Gewicht. So schlimm ist es aber insgesamt auch nicht. Wir sind schon lange aus dem Atomstrom raus, das muss erst jemand nachmachen. Wir stecken irgendwo mitten drin inder Entwicklung.
zum Beitrag29.06.2026 , 14:28 Uhr
Ganz hervorragende Links !
zum Beitrag29.06.2026 , 13:00 Uhr
Herzlichen Glückwunsch. Das klingt nach Lauterkeit, da ist jemand so wie sie ist. "Ich bin eigentlich Basisaktivistin" steht in einem anderen Interview, das glaube ich aufs erste Wort.
zum Beitrag29.06.2026 , 12:06 Uhr
Nachteil: Efeu ist ein Reservoir für Holzwürmer.
zum Beitrag29.06.2026 , 11:51 Uhr
Wärme"empfindung" wird von Windgeschwindigkeit und Luftfeuchte mit bestimmt weil die Wärmeübergangszahl alpha immer sehr stark von der Strömungsgeschwindkeit abhängt., d.h. pro cm² Haut kann bei höherem Luftzug mehr Wärme/ Sekunde abtransportiert werden . Das ist z.B. beim Menschen zusätzlich durch die Möglichkeit der Verdunstungskühlung durch Schweiß optimiert.
Nicht genau am Thema , aber nicht schlecht : de.wikipedia.org/wiki/Thermoregulation
Dort Stichwort "Verdunstungskälte"
Am Land gibt´s außerdem mehr Pflanzen, die sich selbst duuch Verdunstung kühlen, dadurch ist ihre Wärmeabgabe auf die Umgebung durch Strahlungswärme kleiner als die Strahlungswärme von Gebäuden.
zum Beitrag29.06.2026 , 11:22 Uhr
Wärme soll von innen nach außen transportiert werden (Wunschvorstellung : Außen+ = Innen- ist der 1.Hauptsatz ). Wenn es nicht reicht das Fenster zu öffnen weil die Wärmemenge zu langsam oder gar nicht fließt, muss Wärme aus dem Innenraum z.B. auf ein höheres Temperaturniveau als die Außentemperatur gehoben werden, damit sie dort (in die Umwelt) abgegeben werden kann. Das geht nur mit zusätzlich zugeführter Energie. Die Summe von zusätzlich zugeführter Energie plus die Wärmemenge aus dem Innenraum ist größer als die Wärmemenge aus dem Innenraum vorher alleine war. Das ist der 2. Hauptsatz der Thermodynamik: TdS>dQ.
Klimananlage tragen deswegen zur zusätzlichen Erderwärmung bei.
Infotainment dazu: www.zdfheute.de/wi...ibhausgas-100.html
zum Beitrag29.06.2026 , 10:51 Uhr
Der Städische Wärmeinseleffekt trifft ja auch auf Unbeholfenheit.
In den letzten Tag sind die Leute auf der Stadtautobahn, die ich überblicke nachts wie immer statt 80 100+ gefahren, weil man nachts die Blitze weiter sieht.
Ob elektrisch oder mit Verbrenner: die hinter dem Fahrzeug stehen bleibende Abwärme ist immer propertional zum Quadrat der Geschwindigkeit. M.a.W. : Wenn man/frau statt 80 60 fährt sind´s noch 56,25% statt 100 70 fährt sind´s noch 49%, der Wärmemenge in KWh oder KJ, die man / frau in die Umwelt entlässt.
Simple Aufklärungskampagne freiwillig, Nachtfahreinschränkungen durch die Stadtverwaltung bei Tropennächten ... Das ist eigentlich einfach.
"Survival of the fittest", heißt Überleben des am besten an die Umweltbedingungen Angepassten. Das hat bei den Temperaturen eine ganz konkrete Bedeutung.
zum Beitrag27.06.2026 , 15:24 Uhr
Wenn Sie "Sicherheit bei der Bahn" eingeben bekommen Sie das als Antwort: www.dbsicherheit.d...Sicherheit-7749412
Die Bahn sollte ja eigentlich die beiden Inhalte von Sicherheit : sozial und technisch, in ihrem Auftritt nebeneinander stellen.
Das macht die Bahn nicht. Desenwegen habe ich die Einseitigkeit im Auftakt zu meiner Zuschrift herausgestellt, denn Thema des Artikels war : Wie kommt´s zu Mängeln in der technischen Sicherheit ?
"hierzulande gerne englisch von "safety" und "security" gesprochen." Gerne eigentlich nicht, das ist eine Bedeutungslücke (Homonym oder Polysem), für die ich nicht zuständig bin. Denn : Für ein Verkehrsunternehmen ist es Kerngeschäft , dass die Kunden nicht nur nicht überfallen werden , sondern auch unfallfrei.... etc. fahren wollen. Das soll die Bahn sich überlegen wie sie das nennt. Warum ich ? Die Bahn würfelt das durcheinander, bzw. kümmert sich nicht darum wie sie ihre wesentliche Produkteigenschaft nennt. Noch dazu nach solchen Pannen, ist der Bahn nicht vorrangig mitzuteilen wie sie sich ihre technsiche Sicherheit vorstellt! Dafür kann ich nichts.
zum Beitrag27.06.2026 , 09:08 Uhr
Danke für die Zuschrift. Die Bahn hat 330.000 Mitarbeiter aus 100 Nationen, da müssten doch einige dabei (gewesen) sein. "Länder, in denen es klappt" : Die Diskussion hier zeigt doch, dass man die Länder schwer vergleichen kann. Am ehesten Frankreich : KI Antworten : Die französische Staatsbahn SNCF kämpft vor allem mit historisch vernachlässigten Regionalstrecken, hohen Schulden und häufigen Streiks. Hinzu kommen massive infrastrukturelle Schwachstellen, die sich in Verspätungen, Zugausfällen und punktuellen, großflächigen Störungen im Fernverkehr äußern. Spanien : Auch die spanische Staatsbahn RENFE hat mit mehreren strukturellen Problemen zu kämpfen.... Sie können über "Welche Probleme hat die *Name der Bahngesellschaft* ? in der Abfragezeile des Browsers problemlos die KI Antworten bekommen.
Ich würde sagen, dann weiß man etwas mehr. Lösungsimport finde ich grundsätzlich nicht schlecht, es ist aber wie dem Geld : Man muss vernünftig damit umgehen.
zum Beitrag27.06.2026 , 08:46 Uhr
Am Beispiel: ADA ist eine hochrangige Programmiersprache. Der britische Informatiker und Turing-Preisträger Sir Tony Hoare (C. A. R. Hoare) hat sich 1980 in seiner berühmten Turing-Award-Rede sehr kritisch und warnend über die Komplexität und Gefährlichkeit der Programmiersprache Ada geäußert. Er appellierte eindringlich an die Programmierergemeinschaft und die US-Regierung, Ada nicht in Bereichen einzusetzen, in denen Zuverlässigkeit lebenswichtig ist. Konkret nannte er Kernkraftwerke, Raketen, Frühwarnsysteme. MPG und KIT finden ADA sicher.
Wer irgendwann selbst programmieren gelernt hat weiß, dass es mühsam ist fehlerfreie Programme zu schreiben und grundsätzlich betrachtet eigentlich nicht gibt.
Meine Meinung dazu ist, dass Analogtechnik insgesamt sicherer, aber umständlicher ist.
Digitalisierung gilt als "hip" hat Oleg Fedotov in der Diskussion geschrieben, und darin steckt die Gefahr. Es wird über Digitalisierung entschieden von Entscheidungsträgern, die selbst nicht programmieren können und sich daher auf "Nachrangige" verlassen, die sich hüten werden den "Vorgesetzten" zu widersprechen.
zum Beitrag26.06.2026 , 16:57 Uhr
"Vielleicht könnten hier Bürgerräte helfen, die der Politik verbindliche Vorschläge in allen relevanten Bereichen machen." KI Antwort "Ein Bürgerrat ist eine Form der Bürgerbeteiligung, bei der zufällig aus der Bevölkerung ausgewählte Personen Lösungsvorschläge für politische oder gesellschaftliche Probleme erarbeiten. Ziel ist es, ein repräsentatives Abbild der Gesellschaft ("Mini-Publik") zu schaffen, das unabhängig von Parteipolitik konkrete Empfehlungen an die Politik richtet."
"Zufällig aus der Bevölkerung ausgewählte Personen" wäre dann richtig , wenn "nicht zufällig aus der Bevölkerung ausgewählte Personen" die Ursache des Problems wären . Vielleicht ist das so. Bürgerräte können keine v e r b i n d l i c h e n Vorschläge machen weil sie nicht gewählt sind.
Es gibt ja die Meinung, dass Bürgerräte deswegen überflüssig sind weil wir ein Bundes- plus sechzehn Länderparlamente mit 630 plus 1.889 = 2.519 Abgeordneten haben.
Diese Meinung bin ich eigentlich auch.
Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat 30 Mitglieder. Wenn man diese durch Los aus den Reihen der BT-Abgeordneten bestimmen würde, wären diese legitimiert . Das würde ich für eine Lösung halten.
zum Beitrag26.06.2026 , 16:16 Uhr
Ich fand die Überschrift auch überdeutlich . "Die Bezeichnung sehe ich im Kontext von Bernhard Clasens seit vier Jahren vorgetragener Forderung, die Ukraine solle mehr verhandeln - mit Russland." Ich habe das nicht kontinuierlich verfolgt. Wenn es so ist kann man ja die Wie ? - Frage stellen. Wer sich so lange mit einem Thema beschäftigt hat doch bestimmt mehr als einen Lösungsansatz. "Wie bringe ich Mörder an den Tisch?" Das würde mich ganz konkret interessieren. Meine Meinung ist, dass die ukrainische Führung mit der Entlassung von Saluschnyi und Kuleba die Ukraine geschwächt hat und in der Folge wegen aufkeimender Extremismen in eine schlechte Verhandlungsposition nach Innen und Außen gekommen ist. Man muss Herrn Clasen zu Gute halten , dass er eine Diskussion zu seiner Sichtweise veröffentlicht, das machen andere Autoren nicht .
zum Beitrag26.06.2026 , 15:57 Uhr
Wenn ich dazwischenreden darf : "Linke Sicht: die Ukraine hält uns den bösen Russen vom Hals, die Israelis unterjochen die guten Palästinenser. Rechte Sicht: wegen der sturen Ukraine können wir nicht mehr billig Gas aus Russland beziehen, die guten Israelis dezimieren islamistische Terroristen in Gaza."
Das ist ein ganz gutes Schema.
Sie meinen mit "Linke Sicht" nicht die deutsche politische Linke: diese findet die Russen nicht böse. Statt : "Die Ukraine hält uns den bösen Russen vom Hals, Linke Sicht (politisch ): "Die böse Ukraine verhindert den russischen Frieden," Ihr Mosaik stimmt aber, da kristallisieren sich über ein kleinstes gemeinsames Vielfaches Fraktionen heraus , die man von vornherein nicht so deutlich gesehen hatte.
Zu ASOW : Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll. Unter Denys Prokopenko wurde der Verband seit 2017 militärisch funktional = apolitisch ausgerichtet . Ob sich dieser Autostereotyp im Verband stabil halten lässt ist aber die Frage. 2024 gab´s wieder Gegenbewegungen. taz.de/Ukrainische...n-Berlin/!6022749/ Das sind, wenn man es kybernetisch betrachtet, Schwingungen um einen unscharfen Sollwert, ihre Heimat.
zum Beitrag25.06.2026 , 22:27 Uhr
Die derzeitige Chefin ist m.W. Italienerin und hat ihre Ausbildung in Österreich gemacht. Sie meint, dass das in Detuschland abehbar nichts wird, so ca. 10 Jahre meint sie, bräuchte die Deutsche Bahn bis sie einigermaßen sicher auf dem Gleis steht (Das ist ungefähr ihre Altersgrenze). Delirare (Latein) heißt auf Deutsch : Aus der Spur (dem Gleis) geraten.
zum Beitrag25.06.2026 , 22:15 Uhr
BASA heißt : Bahnselbstanschlussanlage (internes Telefonnetz deutschsprachiger Eisenbahnverwaltungen). "...aber es ist ja hip, alles digital zu betreiben." So ähnlich stelle ich mir das vor. "Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es um es zu besitzen...." hieß für mich : Wenn man etwas erbt muss man lernen damit richtig umzugehen.
zum Beitrag25.06.2026 , 22:04 Uhr
Ich kann mich an den historisch begründeten Diskussionen eigentlich nicht beteiligen.
Es gab gestern und vorgestern noch andere Schlagzeilen: www.tagesschau.de/...aerreform-100.html www.tagesschau.de/...eit-front-100.html Das ist doch wichtiger. Vor einiger Zeit hat ein Diskussionsteilnehmer mitgeteilt , dass die Ehefrau des ukrainischen Verteidigungsministers sich für 4 Mio eine Villa in Südfrankreich gekauft hat. Ob das stimmt weiß ich nicht. Schon länger ist bekannt , dass die Mittel für die psychotherapeutische Behadnlung der Soldaten und Veteranen nicht reichen. www.bpb.de/themen/...an-innen-begegnen/
Man sollte sich da nicht ablenken lassen.
Es ist alles undurchsichtig.
Den Selenskyi Lobeshymnen kann ich mich nicht anschließen. Als Präsident sollte man wissen womit man den Nachbarn kränkt, darauf Rücksicht nehmen und heikle Themen für die Zeit nach dem Krieg zurückstellen. Niemand , auch wir nicht, hat etwas von diesem Streit.
zum Beitrag25.06.2026 , 16:11 Uhr
Ja , das stimmt. Das Arpanet wurde mal erfunden, um die Folgen eines Bombeneinschlags in einer Zentrale zu mindern.
zum Beitrag25.06.2026 , 16:07 Uhr
Die Bahn hat eine andere Vorstellung von Sicherheit: www.s-bahn-muenche...ssen/db-sicherheit ARIANE V ist trotz viel Geld auch softwaremäßig abgestürzt , weil die bewährte ARIANE IV Software eingesetzt worden war, obwohl sie nicht zur Steuerung der ARIANE V passte. Ironie : Redundande Struktur erkannte den Fehler nicht, da Rechner 2, der Rechner 1 kontrolieren sollte den gleichen Fehler hatte. So ähnlich stelle ich mir das hier vor. Eschede ist die größte Katastrophe in der neueren Eisenbahngeschichte, es gab zwar Möglichkeiten das Unglück noch zu vermeiden, die wurden aber nicht ergriffen, im Prozess war niemand schuld. Österreich Schweiz Luxemburg Norwegen . Man muss Deutschland mit gleich großen Ländern vergleichen. Zugegeben schaut der Vergleich auch nicht besonders gut aus. Die Bahn ist ein Bundesunternehmen, letzten Endes hat der Verkehrsausschuss die Kontrolle. Das sind die gewählten Volksvertreter. Wenn von diesen nichts nützliches ausgeht oder ausgegangen ist brauchen wir uns keine Gedanken machen.
zum Beitrag24.06.2026 , 15:18 Uhr
Ich wollte noch etwas ergänzen : Die Festnahme des Tiergartenmörders war eine Glanzleistung der Berliner Polizei. Der Prozess eine Glanzleistung der Berliner Justiz. Die Abschiebung / der Austausch hat das alles zunichte gemacht. So etwas will ich nicht. Ich will nicht, dass unsere Rechts- und Polizeiorgane derart vorgeführt werden. Wer hier im Tiergarten einen Menschen erschießt, wird bestraft wie das bei uns und nicht bei den Verbrechern , die ihn hierher gesandt haben, üblich ist. Das ist, an diesem Beispiel gezeigt, der politische Schaden der Abschiebungen im allgemeinen. Das ist nicht immer so prominent, aber in Grundzügen immer wieder vorhanden.
zum Beitrag24.06.2026 , 14:54 Uhr
"Bloß ist die pauschale Abschaffung sicher der beste Weg das Kind mit dem Bade auszuschütten." Das stimmt, ich bin nicht persönlich betroffen habe mich aber auch gewundert. Ich habe gelesen, dass es Übergangsfristen geben soll.
Kollege Francesco hat ja geschrieben , dass von geringerer Bürokratie keine Rede mehr sein kann. Kann sein, dass es weiter in die Richtung geht.
Altersarmut heute ist kein Randphänomen, das sind die Folgen von Agenda 2010, die ab 01.01.2001 alle gesetzlich rentenversicherten Personen traf. Z.B. die gesetzliche Berufunfähigkeitsrente wurde ab 01.01.2001 mit einer leistungsschwachen Übergangsregelung genau so abrupt abgeschafft. Das hat vor allem den handwerklich / gewerblich tätigen Arbeitnehmern finanziell sehr geschadet. Das sind keine Einzelfälle. Wir haben heute monoton die "Dachdeckerdiskussion" bei der Altersgrenze weil es die berufsspezifische Versicherung, mit der die unterschiedlichen Belastungen berücksichtigt werden könnten, nicht mehr gibt. Politiker, die in den 90ern die Agenda 2010 im Rahmen ihrer Karriereplanung auf den Weg gebracht haben, sind noch aktiv. Es ist das selbe Muster.
zum Beitrag24.06.2026 , 14:29 Uhr
Ja, das ist die Studi - Perspektive. Da sind +/-50€ ein wahrnehmbarer Unterschied . Es ging mir darum, dass Frau Motzko gemeint hat, dass die Umstellung für sie als Arbeitgeberin zu teuer wird. Dass sie das nicht befürchten muss, sondern dass es für sie günstiger wird haben Arbeitgeber hier gesagt. Ich würde sagen, sie könnte deswegen nach der Umstellung auf eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsstelle das Brutto des stud. Mitarbeiters sogar etwas anheben, dann ist der Mitarbeiter nach der Umstellung Netto wieder in der Größenordnung wie vorher.
Wenn man später besser verdient kann man "Rentenpunkte" nachbezahlen, das habe ich auch so gelesen.
zum Beitrag24.06.2026 , 10:38 Uhr
Ich fand ddas Fotoklischee sehr gut . Das ist originell und sagt mehr als tausend Worte. Die anthropologische Betrachtung der Phänomene finde ich auch sehr gut, weil sie das allgemeine, das sich wiederholende, und deswegen absehbare herausarbeitet. Es ist kein Fehler sich mit dem NS Staat, den Nürnberger Prozessen, den Gesichtern , die auf der Bank saßen zu beschäftigen. Sie tauchen immer wieder auf. Obwohl die Universalgeschichte (Schiller, 1789) eigentlich eine ganz andere Absicht hatte.
Das ist was schief gelaufen.
---- Erklärungen z.B. bei : bundesstiftung-fri...ationalen-kontext/
www.uni-muenster.d...jekta04/index.html
Ob´s hilft ? ---- Es gibt eine junge Frau , die den Hijab jetzt auch in AfD Blau anbietet, das ist auch originell. Ich würde sagen, dass das der richtige Umgang damit ist.
zum Beitrag24.06.2026 , 00:00 Uhr
"..bei der Bevölkerung.." Diese "Bevölkerung" gibt es nicht.
Denn "Bevölkerung" wird hier so verstanden wie in der völkischen Ideologie, also als etwas homogenes.
Ich persönlich bin Teil der deutschen Bevölkerung, ich bin hier geboren, meine Eltern und sämtliche Verwandten sind hier geboren, ein Großvater und die Hälfte meiner Onkel sind im letzten Krieg auf deutscher Seite gefallen/umgekommen, ich habe meine Berufsausbildung hier gemacht, mein Leben lang hier gearbeitet und mich sonstwie nützlich gemacht.
Ich habe nicht den Standpunkt der von Ihnen gemutmaßten Bevölkerung.
Wer schutzbedürftig ist, ist schutzbedürftig . Er / sie kann überhaupt nichts dafür, dass es unter Angehörigen seiner Nationalität/ Herkunft Kriminelle oder Menschen gibt, die aus Gründen seelischer Erkrankunungen Verbrechen begehen. Wer hier Straftaten begangen hat wird hier bestraft.
"Die Taliban sitzen fürs erste fest im Sattel" : Dem kann man Vorschub leisten oder auch nicht. Dass die mächtige Bundesregierung sich auf eine simple Erpressung eingelassen hat, ist lernpsychologisch und politisch eine Belohnung für Vertreter von Gesinnungen, die wir auf der Erdkugel nicht wollen.
zum Beitrag23.06.2026 , 15:02 Uhr
Ich habe Ihren Vorschlag am Beispiel der Kandidatenliste der DRV Bund nachgeprüft. Bei der Wahl 2023 gab es 13 Listen mit 47 Kandidaten, die sich um 15 Sitze (Arbeitnehmer/Versicherte) in der Vertreterversammlung mit insgesamt 30 Sitzen bewarben. Alles öffentlich, denkbar einfach.
www.deutsche-rente...wahl_2023_download
zum Beitrag23.06.2026 , 13:37 Uhr
"Nein. URSACHE ist das Desinteresse der Bevölkerung."
Es geht bei den Sozialwahlen nicht um die Bevölkerung. Die Bevölkerung ist nicht wahlberechtigt. Wahlberechtigt sind die Versicherten und die Arbeitgeber.
Ich habe jetzt keine Lust öffentlich zu erklären wo ich aktiv und passiv wahlberechtigt bin, und ob ich mir eine Kandidatur zugemutet habe.
Barbara Falk: "Ich selbst habe in Kenntnis dieses Zustands noch nie an der Wahl teilgenommen, für das bloße Abnicken einer Liste ist mir meine Zeit zu schade."
Das können Sie so halten. Wir haben keine Wahlpflicht.
Überlegen Sie trotzdem :
Wieso soll jemand kandidieren, wenn Frau ABC öffentlich erklärt: "Du bist mir doch egal, dich wähle ich grundsätzlich nicht, habe dich als Ausdruck meiner Verachtung noch nie gewählt und wenn du etwas verlauten lässt bleibt´s dabei."
zum Beitrag23.06.2026 , 13:08 Uhr
Im bpb Artikel (1. Kap , 1. Abs. letzte Zeile) steht : "... stationiert, 59 verloren ihr Leben."
Die "35" habe ich ungeprüft aus dem Artikel (letzte Zeile) übernommen.
www.bpb.de/kurz-kn...g-aus-afghanistan/
zum Beitrag23.06.2026 , 12:56 Uhr
Prinzipiell betrachtet haben Sie recht. Der Verrrat ist, dass man sich wegen einer simplen politischen Erpressung auf Gegner einlässt, für deren Verhinderung in der Welt die 35 ihr Leben gelassen haben. M.a.W. : "Wenn schon, dann zu unseren Bedingungen, das schulden wir unseren Opfern. Auf so eine billige Erpressung, typisch für Sie und schon wieder lassen wir uns nicht ein! Was wollen Sie überhaupt hier, seien Sie froh, dass Sie hier frei herumlaufen dürfen, und dann wollen Sie noch mehr werden?" Das Gegenteil ist gekommen, das ist der Verrat.
Ich bin der Meinung , dass man sich so etwas, primär wegen unserer Opfer und sekundär wegen des Signals nicht leisten kann. Das war schlecht für uns.
www.bpb.de/kurz-kn...g-aus-afghanistan/
zum Beitrag23.06.2026 , 12:27 Uhr
Der Minijob war nicht für eine gewerbliche Beschäftigung von Personen im Erwerbsalter gedacht. Ich würde sagen, es gibt individuelle Vergleichsvarianten, ihr Vorgehen ist aber viel verantwortungsvoller.
zum Beitrag23.06.2026 , 12:15 Uhr
"...wenn jetzt die Versicherungspflicht käme, wäre das das Aus."
Steht bei Herrn Blumenthal genau anders herum. Ich würde sagen, da hat Herr Blumenthal recht.
www.deutsche-rente...erende_detailseite
Für die Studierenden hätte eine Umstellung m.E. auch den Vorteil, dass die Höhe der Rentenpunkte wegen der Beitragszahlung zur Versicherung über die sogenannte Gesamtleistungsbewertung als "aufgewertete Monate" steigt.
Versteht man nicht gleich hat aber m.E. Vorteile für später.
zum Beitrag23.06.2026 , 04:15 Uhr
Auch wenn man sich nicht besonders für Großbritannien interessiert, fragt man sich: was ist da los ? Im Nachbarartikel steht, dass der drohenden Nachfolger nicht viel besser wird. Kürzlich gab´s, glaube ich Krawalle mit brennenden Autos ...
"Aber Großbritanniens Krise ist kein Personalproblem. Sie ist ein Strukturproblem, mit einem kurzatmigen Politbetrieb, der langfristiges Handeln im Sinne der Menschen so gut wie unmöglich macht."
Langfristiges Handeln im Sinne der Menschen ? Der Brexit war ein aufgeheiztes Referendum, die Krawalle kürzlich waren diese Menschen...
Wähler und Gewählte sind sich doch ähnlich.
"The English may not like music, but they absolutely love the noise it makes"—is attributed to the famously witty British conductor Sir Thomas Beecham.
zum Beitrag23.06.2026 , 03:46 Uhr
Der aktuellste Bericht des IAB zum Thema ist von 2021: iab-forum.de/minij...g-wird-verdraengt/ Danach kommt 2018 iab-forum.de/raus-...kte-fuer-reformen/ Dort steht, dass die ursprüngliche Absicht des "Minijobs" die Eindämmung der Schwarzarbeit in Privathaushalten war. Das ist, z.B. für den Unfallschutz wichtig.
Tatsächlich ist es anders gekommen:
Bei der Minijob-Zentrale sind 6.807.248 Minijobberinnen und Minijobber gemeldet: 6.554.876 im Gewerbe und 252.372 in Haushalten. Führender Wirtschaftszweig für Minijobber ist der "Handel und die Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" (1.041.173).
Es ist Missbrauch, der eingedämmt werden muss: Haushalt , Ein - Mann/Frau Kleingewerbe: ja . Gewerbebetrieb: nein.
zum Beitrag22.06.2026 , 18:41 Uhr
Ich kenne mich auf diesem Gebiet nicht so gut aus. So wie im Artikel beschrieben scheint es. 35 Bundeswehrsoldaten sind für diese wertlose Politik mit dem Leben in Vorkasse gegangen, Verrat an diesen!
zum Beitrag22.06.2026 , 18:28 Uhr
Danke für die Antwort: Es geht nicht um die kommunale Selbstverwaltung der kommunalen Sozialverwaltungen (auch interessant) sondern um die Selbstverwaltung der Rentenversicherung nach SGB IV. www.deutsche-rente...n/Selbstverwaltung netzwerk-sozialrec...r-sozialwahl-2023/ www.deutsche-rente...e_detailseite.html /
Das sind die gewählten Vertreter der Versicherten, die eigentlich zu Rentenfragen Wesentliches verlautbaren sollten. Denn das ist das Kernprinzip der Sozialversicherung : "Nichts über uns ohne uns". Das Dauerproblem mit diesem gewählten Personenkreis ist ja seine selbstverursachte Unscheinbarkeit, deswegen reden viele mit, die kein Mandat haben.
"Es hat sicher gute Gründe, dass die eigentlichen Stakeholder bei diesem Trauerspiel gar nicht erst genannt werden, damit ja nicht auffällt, was das Ganze eigentlich soll."
Stakeholder gibt´s in der Sozialversicherung nicht. Und es hat keine guten Gründe, sondern ist Untätigkeit im Amt weil es so bequemer ist.
zum Beitrag22.06.2026 , 12:16 Uhr
"Jeder schwätzt, so gut er kann, und dann wird gemacht was - ja, wer eigentlich - will? "
Das hat mir gefallen.
Wir haben ja eine Selbstverwaltung der Sozialversicherung mit 3.800 gewählte Verischertenvertretern. Mir kommt es so vor, als hätte ich nichts von ihnen gehört.
"Ist Marcel Fratzscher Mitglied der Selbstverwaltung der Sozialversicherung ?" KI Antwort : Nein, Marcel Fratzscher ist nicht Mitglied der Selbstverwaltung der Sozialversicherung.
zum Beitrag22.06.2026 , 12:02 Uhr
Das ist ein sehr guter Einwand. Es ist nicht nur die Produktivität allein sondern die direkten Steuerzahlungen von Rentnern z.B. durch das Alterseinkünftegesetz. Seit 2005 sind Rentner steuerpflichtig, sie zahlen derzeit ca. 60 Mrd./ Jahr für den Bundeshaushalt , Tendenz ca. 5Mrd / Jahr steigend, weil der steuerpflichtige Anteil der Rente wegen des Gesetzes jährlich steigt.
Die Fiskalpolitik der Rentner m.E. ist der wichtigste Faktor, damit kann man fast alles steuern, d.h. regulieren.
www.tagesschau.de/...steuerung-100.html www.deutsche-rente...licht_fuer_rentner
zum Beitrag22.06.2026 , 11:46 Uhr
Was Herr Heister geschrieben hat stimmt. Man kann die fernere Lebenserwartung der 60 - jährigen zu Grunde legen: www.bpb.de/kurz-kn...7/lebenserwartung/ Kinder und Säuglinge zahlen ja auch nicht ein. ---- www.deutsche-rente...e_detailseite.html
"Eine Altersrente konnten Versicherte ab 70 mit mindestens 30 Beitragsjahren bekommen... Ein Arbeiter mit einem Jahresverdienst zwischen 550 und 850 Mark erhielt jährlich 162 Mark aus der neuen Rentenkasse. Wurde er erwerbsunfähig, so kam ein Jahresbetrag von 60 Mark hinzu... 1891 zahlten die Versicherungsanstalten ... rund 126.400 Altersrenten aus. Für diese ersten Renten hatte aber noch niemand Beiträge einbezahlt. Eine Übergangsbestimmung machte das möglich: Eine Rente durfte beziehen, wer über 70 war und unmittelbar vor dem Start des Rentengesetzes mindestens drei Jahre gearbeitet hatte. ...dass die Landesversicherungsanstalten vor dem Ersten Weltkrieg über ein erhebliches Vermögen verfügten." -- Es geht um ca. 400 Mrd €. Jeder will etwas davon abbekommen.
zum Beitrag22.06.2026 , 10:23 Uhr
"Als die Rente eingeführt wurde, war das Renteneintrittsalter 70. Die durchschnittliche Lebenserwartung aber nur 40." Das stimmt : www.bpb.de/kurz-kn...7/lebenserwartung/ Das hat aber mit der Sterblichkeit der Säuglinge und Kinder zu tun, die damals und heute nicht aktive Beitragszahler waren/sind. Mathematik ? Wo liegt ein Fehler ? - Die Rentenversicherung begann 1889: "Eine Altersrente konnten Versicherte ab 70 mit mindestens 30 Beitragsjahren bekommen...Rentenhöhe? Ein Arbeiter mit einem Jahresverdienst zwischen 550 und 850 Mark erhielt jährlich 162 Mark aus der neuen Rentenkasse." "...1891 zahlten die Versicherungsanstalten schon rund 126.400 Altersrenten aus. Für diese ersten Renten hatte aber noch niemand Beiträge einbezahlt. Eine Übergangsbestimmung machte das möglich: Eine Rente durfte beziehen, wer über 70 war und unmittelbar vor dem Start des Rentengesetzes mindestens drei Jahre gearbeitet hatte." "...die Landesversicherungsanstalten vor dem 1.WK über ein erhebliches Vermögen verfügten. " www.deutsche-rente...e_detailseite.html
1200 Zeich
zum Beitrag21.06.2026 , 07:19 Uhr
Ich wäre mit dem Begriff "Psychopath" zurückhaltend. Eigentlich ist er veraltet. „Es gibt Menschen, die zufolge der angeborenen Eigenarten ihres Charakters, ihres Temperamentes, ihrer Triebhaftigkeit oder ihrer ganzen Persönlichkeit, leiden, in ihrer Laufbahn und gesellschaftlichen Eingliederung behindert sind und in manchen Fällen für ihre Angehörigen eine quälende Last sind. Diese schwierigen Menschen nannte man seit Jahrzehnten ‚Psychopathen‘, wenn ihr Leiden dem Leiden eines Kranken wesensähnlich schien“. Bleuler, 1979 in de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie
Diskriminierend ist der Begriff auch. Bedeutungsverwand nämlich sind : "Debiler · Geisteskranker · Irrsinniger · Kretin · Psychopath · Schwachsinniger · Unzurechnungsfähiger · Verrückter · Wahnsinniger " www.dwds.de/wb/Psychopath?o=psychopath
Man sollte vermeiden auszudrücken, was man nicht gemeint hat: "... wollen die absolute Kontrolle über andere haben. Sie lügen, manipulieren und zielen immer auf die Schwachpunkte."
Das ist die Beschreibung eines charakterlosen Menschen, vielleicht mit einer antisozialen Persönlichkeit (F60.2), nicht aber eines wesentlich leidenden Menschen, dem geholfen werden muss.
zum Beitrag18.06.2026 , 19:27 Uhr
"Es war sicher nicht vorgesehen das aus diesem System Millionen von Personen Leistungen erhalten die hier niemals einbezahlt haben."
Die Rentenversicherung ist 1889 entstanden. "Im Jahr 1891 zahlten die Versicherungsanstalten schon rund 126.400 Altersrenten aus. Für diese ersten Renten hatte aber noch niemand Beiträge einbezahlt. Eine Übergangsbestimmung machte das möglich: Eine Rente durfte beziehen, wer über 70 war und unmittelbar vor dem Start des Rentengesetzes mindestens drei Jahre gearbeitet hatte."
www.deutsche-rente...storie_detailseite
"Millionen" erst mal nicht, doch das ist der Grundgedanke : die Sozialversicherung hat eine soziale Aufgabe, die etwas bessern soll weil es in der Vergangenheit schlechter war.
Dass z.B. der Staat aktuell den Krankenkassen, die Beiträge für die Bürgergeldbezieher nicht erstattet werden Gerichte korrigieren müssen. Das liegt aber nicht am Prinzip.
zum Beitrag18.06.2026 , 18:42 Uhr
Die Kosten für einen Arbeitsplatz sind mindestens der Bruttolohn des Arbeitnehmers plus die daraus berechneten Arbeitgeberanteile der Sozialversicherung des einzelnen Arbeitnehmers. Dazu kommen die Kosten für die Arbeitsplatzausstattung, für die Arbeitssicherheit und - medizin und andere gesetzliche Vorgaben.Der Beitrag des Unternehmens, mit dem jeder Arbeitnehmer dieses Unternehmens gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten bei der Berufsgenossenschaft versichert ist, wird nicht individuell einem Arbeitnehmer zugeordnet sondern aus der Gesamtlohnsumme berechnet. Der Arbeitgeberanteil zu den individuellen Sozialversicherungsbeiträgen erscheint nicht auf der Gehaltsabrechnung. Deswegen haben Sie recht. Man könnte den Arbeitgeberanteil auch als "Taschenspielertrick" bezeichnen, wenn man meint, dass der Mitarbeiter den nicht ausgewiesenen Arbeitgeberanteil erhält, sich dafür aber vollständig selbst versichern muss. Der Vorteil des "Arbeitgeberanteils" liegt im Stimmrecht der Arbeitgeber für die Sozialwahl und so dem Recht der Arbeitgeber ihre Vertreter in die Vertreterversammlung z.B. der Krankenkasse zu entsenden um dort über die Mittelverwendung der Beiträge mitzubestimmen
zum Beitrag18.06.2026 , 13:27 Uhr
Möchte ich inhaltlich zustimmen. Das größte Existenzrisiko für Menschen , die auf den Ertrag der Erwerbsarbeit angewiesen sind, sind Unfälle und Krankheit, gleich ob sie wegen oder während der Erwerbsarbeit eingetreten sind. Deswegen wurde gleich nach der Krankenversicherung die Unfallversicherung gegründet um die Krankenversicherung von den erheblichen Folgekosten der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu entlasten. Das Thema Existenzsicherung bei Unfall und Krankheit gibt´s nicht erst seit gestern und ist auch kein Nischenthema der "Armutsforschung". Die Kappschaft gibt´s wegen der schweren und zahlreichen Bergbauunfälle seit über 750 Jahren. Franz Kafka war 15 Jahre lang Verwaltungsjurist der böhmischen / tschechischen Arbeiterunfallversicherung, deswegen die "Kaiserliche Botschaft" und seine "Amtlichen Schriften". Das für die Erwerbstätigen und die Volkswirtschaft erhebliche Thema kommt im Artikel gar nicht vor. "nichts auch nur ansatzweise Neues" ist eine Höflichkeit, im Vergleich zu : "Nicht einmal das bekannte und relevante kommt vor", was man auch hätte schreiben können.
zum Beitrag17.06.2026 , 19:45 Uhr
"Zum Rentensystem: ein umlagenbasiertes System funktioniert dann wenn der Großteil der Renter vor Renteneintritt verstirbt oder kurz danach. Wenn Menschen 20-30 Jahre lang Renten beziehen scheitert das System." Wenn man nur Einzahlungen durch Aktive und Auszahlungen an Passive betrachtet, kann man das befürchten. Wir haben aber auch einen Zahlungsfluss zur Gegenseite: Passive Mitglieder bezahlen Aktive Mitglieder der Rentenversicherung durch ihre direkten und indirekten Steuern und Ausgaben zu ihrer Lebenshaltung. Z.B. Der Bundeszuschuss an die DRV und etwas mehr wird in absehbarer Zeit von den Rentnern selbst wegen ihrer Steuerpflicht nach dem Alterseinkünftegesetz bezahlt werden.
zum Beitrag17.06.2026 , 19:22 Uhr
Ich finde bemerkenswert, dass Sie so aufrichtig sind und den guten Tip mit denen teilen, die die Möglichkeit nicht kannten. Davon haben Sie aktuell nichts. Somit ist Ihre Mitteilung Solidarität. Sie investieren in eine gesetzliche Versicherung, die Ausfallzeiten (heute als Anrechnungszeiten bezeichnet) bei anderen anerkennt, in denen andere keine Beiträge zahlen konnten, die aber dennoch bei deren Rentenberechnung angerechnet werden um deren Rentenlücken zu schließen und Mindestversicherungszeiten (Wartezeiten) zu erfüllen: Sie handeln also solidarisch, obwohl Sie von ihrer Handlung nur selbst etwas haben wollten.
zum Beitrag17.06.2026 , 07:32 Uhr
Das stimmt. Es gibt kein privates Versicherungsunternehmen, das sich nicht am eigenen Gewinn orientiert. Dazu kommt : Die Genehmigung für Prämienerhöhungen der privaten Versicherer durch die Versicherungsaufsicht gibt es schon seit 1994 nicht mehr. Der Erhöhungsautomatismus kann somit durch Gestaltung der Tarife durch die Gesellschaften manipuliert werden. Private Versicherungunternehmen sind auch nicht besonders an Prävention interessiert, sie können die Kosten unterbliebener Prävention auf die Prämien umlegen.
www.bundesgesundhe...rankenversicherung www.bundesverfassu...000/bvg00-008.html www.pkv.de/wissen/...beitraege-steigen/
Wir haben seit Generationen gesetzliche Versicherungen, die nennenswerte Mitwirkungsmöglichkeiten ( Leistungsumfang ...) der Versicherten haben (§ 31 Abs. 1 SGB IV), allerdings nehmen nur 22% der Versicherten diese Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Sozialwahl war. Das ist das Paradox der Forderungen. (Die Verdi Erklärseite " Sozialwahl - die unbekannte Wahl (?)" ist vom 23.06.2004)
zum Beitrag15.06.2026 , 15:01 Uhr
Ja, das stimmt.
zum Beitrag15.06.2026 , 08:58 Uhr
"Weil die Gesetzliche Krankenversicherung, die Soziale Pflegeversicherung und die Gesetzliche Rentenversicherung als Kernbestandteil des Bismarck’schen Sozialversicherungsstaates gelten,..." stimmt nicht ganz. Die gesetzliche Krankenversicherung wurde als erste Sozialversicherung 1883 (Kaiserliche Sozialbotschaft vom 17.11.1881) eingeführt. Danach folgte die in der Aufzählung fehlende gesetzliche Unfallversicherung, damals und heute ein erhebliches Existenzrisiko, 1884/1885. z.B. www.bgetem.de/die-bgetem/geschichte
1889 kam die gesetzliche Rentenversicherung, die vor dem 1. WK über ein erhebliches! Vermögen verfügte. www.deutsche-rente...e_detailseite.html.
Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde aber erst zum 01. Januar 1995 als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt. Bis dahin war Pflegebedürftikgeit ein rein privates Risiko, also nicht sozial versichert. www.bundesgesundhe...pflegeversicherung www.bundestag.de/d...ersicherung-217014
Ein Blick in die Geschichte lohnt also.
zum Beitrag15.06.2026 , 06:44 Uhr
Frau Schmollack stellt als eine der Wenigen ihre Beiträge zur Diskussion. Dass das notwendig ist, zeigt der Beitrag von Diskussionsteilnehmer Flix. Auch ich hatte das zwischenzeitlich vergessen, das war vor einigen Monaten in der Presse. Die Sommerpause geht vom 11.07.2026 bis 06.09.2026 www.bundestag.de/p...der/bt2026-1084980 "Die Abgeordneten widmen sich in dieser Zeit ...." steht bei : www.bundestag.de/s...sommerpause-247336
Jo.Ba. hat in die Runde gefragt: Ich meine, Frau Schmollack stellt die Traditionsfrage: Wie hältst du es mit Wein, wenn du Wasser predigst ? Sie hat beantworten lassen und ist dabei hereingefallen.
Man muss Frau Schmollack zu Gute halten, dass sie die Kommentarfunktion geöffnet hat und Diskussionsbeiträge mutmaßlich oder meistens auch veröffentlicht, wenn sie nicht auf ihrer Linie liegen. Das ist in der TAZ sehr selten, aber immer mehr notwendig, geworden. Das ist der Wert dieses Kommentars von Frau Schmollack.
zum Beitrag13.06.2026 , 07:15 Uhr
Ja , gibt es noch , z.B. www.orff-zentrum.de/ www.moz.ac.at/de/orff-institut Ich habe Orff auf einer Freizeit im ebz-hesselberg.de/ kennengelernt. Auf der Internetseite wird es aber nicht extra ausgewiesen.
zum Beitrag12.06.2026 , 18:00 Uhr
Jacobowitz spielt Marimbaphone, gehört zur Guppe der Xylophone und fing mit Xylophon (nicht näher bezeichnet) an. Das Orff Xylophon hat keine individuellen Klangkörper trennt daher nicht so sauber. Krach machen ist nicht das Bedürfnis jeden Kindes. Mit Orff geht das nicht, das stimmt. Orff ist gut in der Heranführung und in der Sonderpädagogik, gehört zur klassischen Musikausbildung und wird deshalb auch von der Universität Mozarteum Salzburg kuratiert.
zum Beitrag12.06.2026 , 06:37 Uhr
Was ich vergessen hatte : Wir haben eine größere Zahl von häufig in Umlauf gebrachten freiverkäuflichen und verordnungspflichtigen Medikamenten mit den Nebenwirkungen Reizbarkeit und Wut ( R45.4 ICD10). Sogar prominenten Ärzten und Pharmazeuten sind diese mitunter nicht geläufig oder werden nicht beachtet. Mit der Apothekenreform wird die Häufigkeit dieser unerwünschten Arzneimittelwirkungen eher zunehmen.
zum Beitrag11.06.2026 , 15:27 Uhr
Orff ist was für den schnellen Einstieg, z.B. auf einer Freizeit. Man lernt schnell mit andern zusammen zu spielen, das ist ja ein wichtiger Effekt. Das Xylophon kann man später weiter zum Vibraphon entwickeln, falls man Lionel Hampton oder Lennie Cujé mag, die Schlaginstrumente sind für den Einstieg auch nicht schlecht.
zum Beitrag11.06.2026 , 14:12 Uhr
Ja, das ist ursächlich gut. Politiker sollen keine Extrarechte haben, das schürt ja gerade diese Ausfälle. Man muss berücksichtigen aus welchem Sprachcode, aus welchen Diskursgewohneiten diese Ausfälle kommen. Wer mich beleidigt, der kann halt nicht anders , das ist die Aussage der Ministerin. Da muss man konsequent drüber stehen, dann ist man auch eine Orientierung für potentielle Beleidiger. "Ich bin nicht nachtragend, bist du es auch nicht". Wir sollen die Persönlichkeitsrechte schützen, deswegen haben wir sogar schon seit 1871 §189 StGB, das Verbot der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener. Die Kraft der Justiz auf das Bedrohliche und Gefährliche zu konzentrieren ist präventiv unbedingt richtig. Ich finde es erfreulich, dass die Ministerin sich so geäußert hat.
zum Beitrag10.06.2026 , 08:37 Uhr
"Das haben wir uns verdient" gilt für jeden, der gearbeitet hat. Soldat ist etwas besonderes, hier geht es darum in Ausübung seines Berufes systematisch in Lebensgefahr gebracht zu werden. Deswegen ist "die gute Versorgung" , und die frühe Versorgung auch ein Lohn der Angst. Die vielen Versetzungen waren schon immer Bundeswehr typisch, und es wurde schon immer gefragt, ob das sein muss. Wegen zunehmender Mobilität wird das aber auch vielen anderen ohne Arbeitsplatzgarantie abverlangt, Lehrgänge, Kongressteilnahmen, Qualifikationen müssen in anderen Bereichen von den Teilnehmern sogar selbst bezahlt werden. "Das haben wir uns verdient!" gilt auch für die "Putzfrau" am Standort, für die 24/7- und Blaulichtberufe..... ich meine damit, man soll nicht nur froh sein, dass man gesund und sicher in den Ruhestand kann, sondern auch einen Blick auf Andere, z.B. gleich alte Andere haben.
zum Beitrag09.06.2026 , 16:34 Uhr
Ein toller Artikel, vielseitig und fundiert. Wäre es nicht 09.06.2026 würde ich den Artikel für einen Aprilscherz halten, so unterhaltsam ist er. Wir müssen die Augen aufmachen.
zum Beitrag09.06.2026 , 16:14 Uhr
"Pensionen" heißen m.W. nicht "Pensionen" sondern "Ruhegehalt", Denn im Beamtenrecht ist m.W. es so , dass der/die Beamte vom Dienstherren wieder zum aktiven Dienst gerufen werden kann , wenn der Dienstherr das für notwendig hält. Das ist eine der politischen Begründungen für die Höhe des Ruhegehalts im Vergleich zur Rente.
Der Ruhegehaltssatz erhöht sich für jedes volle Dienstjahr um 1,79375 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Höchstsatz: Der maximale Ruhegehaltssatz ist bei 71,75 Prozent gedeckelt. Dieser Höchstsatz ist nach 40 ruhegehaltfähigen Dienstjahren erreicht. Jede darüber hinaus abgeleistete Dienstzeit führt zu keiner weiteren Steigerung. Mindestversorgung: Das Ruhegehalt beträgt mindestens 35 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge.
Das Bundeseisenbahnvermögen bündelt die Versorgungsansprüche aller bei Übergang in die AG auf Lebenszeit beamteten Bahnmitarbeiter. Wer wissen will welche generationenübergreifend praktischen Folgen ein derartiger Übergang hat kann sich das dort ansehen ( s. "Ansprüche" im Text).
Obwohl es viel einfacher wäre, wird es niemand geben, der 1,79375 zu 1,79374 machen wird. Das als Maß der Ernsthaftigkeit der Vorschläge.
zum Beitrag09.06.2026 , 09:55 Uhr
Ich muss bei dem Thema "wir haben zu wenig sagen" monoton an die deutschen Sozialwahlen denken. Die Wahlbeteiligung ist 22% fallend, obwohl es um die Verwendung von knapp 50% ihres Lebenseinkommens der gesetzlich versicherten Wahlberechtigten geht ( z.B. Facharzttermine). Die Wahlberechtigten berechtigen mit ihrer Duldung der "Friedenswahlen" die Kandidaten zu den Vertreterversammlungen sogar zur Selbstwahl. - Frau Sehnefeld hat weiter unten die Schweiz bündig zusammengefasst. Crans - Montana hat gezeigt, dass die Kommunalverwaltung nicht mal bei lebenswichtigen Aufsichtsfunktionen funktioniert. Das ist in der Schweiz nicht nur seit heute so. Beim Bau des Schweizer Réduits während des Zweiten Weltkriegs kam es zu einem Betonskandal, den sogenannten "weichen Bunkern". Gepanschtes Material reduzierte die Druckfestigkeit mancher Anlagen, 1946 pulverisierten Testbeschüsse ganze Bunkeranlagen. Die Verantwortlichen kamen vor dem Militärgericht weitgehend ungeschoren davon, etliche vergleichbare Ereignisse ähnlich.... Sterbehilfepraxis und - tourismus sind auch keine Empfehlung für die direkte Demokratie .
zum Beitrag07.06.2026 , 16:54 Uhr
Das ist schon ziemlich weich, zu weich formuliert: "möglicherweise militärisch im Nachteil" . Die Ukraine kann sich kein "möglicherweise" in der Verteidigung erlauben. "militärisch im Nachteil" ist die Ukraine ja sowieso, sie hat den Krieg auf dem eigenen Territorium. Mehr im Nachteil kann man nicht sein. Da habe ich mich auch gefragt, wie Herr Clasen das meint. Ich habe zugestimmt, dass man sich nicht die Art, wie man sich verteidigt diktieren lassen soll, weder vom Feind , noch von der Weltöffentlichkeit, man soll auch in der Antwort erkennbar souverän man selbst bleiben.
zum Beitrag07.06.2026 , 16:18 Uhr
"Evaluierung des Bafög: also studiert es sich mit Bafög schneller oder langsamer, wie sind die Noten im Vergleich, wie oft wird das Studium gewechselt oder abgebrochen."
Das ist tatsächlich etwas dünn :
www.studierendenwe...word%5D=BAF%C3%B6G
www.bildungsserver...bruch-4605-de.html
www.wirtschaftsdie...-ueberfaellig.html
---
"Nicht besonders appetitlich, dass man einer Frau (Ministerin) derartig nachstellt. "
Nein : Das Studium/die Berufsausbildung ist eine der Grundlagen der Qualifikation für das Amt.
Das Amt ist öffentlich, also sind auch die spez. Personalunterlagen / Amtsbezüge öffentlich. Das weiß man/frau vor der Wahl.
Meine Diplomarbeit und Studienarbeiten würde jeder lesen dürfen, wäre ich in der Lage. Es wäre ja etwas Gutes, ich würde dann besser verstanden.
Ich persönlich meine, dass das Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt von einer Person mit einer MINT - Qualifikation, ab Techniker aufwärts geleitet werden sollte.
zum Beitrag07.06.2026 , 15:55 Uhr
, und dass das mit ihrem Amt zu tun hat.
zum Beitrag07.06.2026 , 14:13 Uhr
"...die NATO kann als Bündniss überhaupt niemanden angreifen." Der Satz stimmt grundsätzlich. Historisch stimmt er nicht : www.deutschlandfun...-eingriff-100.html Das wird von der Kremlpropaganda als Beispiel für die Bedrohung der Sicherheitsinteressen rausgeholt, und ist Munition für die nicht wenigen pro - russischen Kräfte in Osteuropa, besonders in Serbien. So wie wir sagen : "Dem Kreml kann man nicht trauen", sagt der Kreml: "Der NATO kann man nicht trauen". Um das dort zu entkräften wo es entkräftet werden muss, ist uns noch nichts wirksames eingefallen. Mutmaßlich hätten die Serben die Kosovo-Albaner ohne das Eingreifen der NATO vollständig vernichtet, somit war es für uns kein Angriffskrieg. Das dachten und denken wir.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:35 Uhr
Ich habe Herrn Clasen geglaubt, dass er die Angaben aus einer neutralen/belastbaren Quelle hat. Dass die Russen in der Ukraine längs des ganzen Krieges gezielt zivile Infrastruktur angreifen, daran bestehen nicht die geringsten Zweifel, das waren nie Irrtümer.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:09 Uhr
Man kann dazu eigentlich keinen Kommentar schreiben. Wenn man dazu etwas schreibt, dann um zu zeigen, dass Fremde die Tragödie wahrnehmen und den Schmerz teilen.
Mich erinnert das an Dutroux. Die Polizei hat, wenn ich mich richtig erinnnere, bei einer Hausdurchsuchung einen vergleichbaren Fehler gemacht.
Das Extreme der politischen Forderungen und die Lautheit der Presse sind unangemessen.
Prävention ist anspruchsvoll. Die Intensität muss sich aber an den Folgen unterbliebener Prävention richten. Es ist ein Unterschied, ob es darum geht ein Gewaltverbrechen oder einen Forderungsausfall zu verhindern. Diese Priorität muss eine Justiz selbständig richtig setzen, sonst untergräbt sie ihren Anspruch auf Unabhängigkeit.
zum Beitrag06.06.2026 , 11:54 Uhr
Wir sind/waren doch dran! Die Präsidentschaft der Generalversammlung ist einer der einflussreichsten Posten der UNO. Erstens kann man diesen herausragenden Posten, der von Amts wegen dauernd mit allen zu tun hat für die Vorarbeit zur Wahl nutzen, wer das nicht wirksam gemacht hat konnte oder wollte es nicht. Zweitens kann man nicht alles haben wollen, es ist todsicher, dass man deswegen (von einer ziemlichen Mehrheit) gebremst werden wird. Das letzte ist ein dermaßen eisernes diplomatisches Grundgesetz, dass man sich keine Gedanken mehr machen muss.
zum Beitrag06.06.2026 , 11:29 Uhr
Zum Thema Verhandlungen gibt es einen etwas älteren Klassiker :
„Eide, falls noch irgendein Vergleich auf die Art bekräftigt wurde, waren geleistet in der Not, wenn beide [Kriegsparteien] sich nicht mehr zu helfen wußten, und galten für den Augenblick; wer aber bei günstiger Gelegenheit zuerst wieder Mut faßte, wenn er eine Blöße entdeckte, der nahm seine Rache lieber durch Verrat als in offenem Kampf, einmal zu seiner Sicherheit und dann, weil der ertrogene Triumph ihm noch den Siegespreis der Schlauheit hinzugewann. Denn im allgemeinen heißt der Mensch lieber ein Bösewicht, aber gescheit, als ein Dummkopf, wenn auch anständig; des einen schämt er, mit dem andern brüstet er sich.
Thukydides 3,82; zitiert nach der Übersetzung von Landmann (München 1991, S. 251.) de.wikipedia.org/w...dides#cite_note-77
In de.wikipedia.org/w...nnesischen_Krieges
zum Beitrag06.06.2026 , 06:40 Uhr
Wir sind uns doch selbst nicht Grün. Die jetzige Präsidentin der Generalversammlung hat doch die designierte deutsche Kandidatin, die sich dort gut auskannte aus der Kandidatur gedrängt. So kommt das an, so geht das aus.
zum Beitrag05.06.2026 , 22:10 Uhr
Hatte ich noch vergessen : "Es ist ja nicht so, als würde Putin kurz vor Berlin stehen und Leute würden verweigern." Dass es bei uns Stimmen gibt, dass wir erst tätig werden sollen, wenn Polen und Osteuropa durch sind ( = Polen und Osteuropa als untergeordnete Pufferstaaten) wird dort schon bemerkt und macht uns dort nicht beliebter/glaubwürdiger. Polen, Osteuropa muss von uns verteidigt werden, als wäre es unser zu Hause, nicht weil wir es müssen , sondern weil wir es unseren Nachbarn zuliebe wollen.
zum Beitrag05.06.2026 , 21:53 Uhr
Man muss Herrn Clasen zugute halten , dass er sich jede Menge Kritik gefallen lässt und diese auch veröffentlicht.
zum Beitrag05.06.2026 , 15:37 Uhr
" Ein Jahr ihres Lebens nehmen lassen " ist zu dick aufgetragen. Niemand kommt in den Gulag. Wer mit (A)GA unterfordert ist kann sich ja großartig vorkommen, mit truppensoziologischen Beobachtungen beschäftigen, einen Roman drüber schreiben und Millionär werden.
zum Beitrag05.06.2026 , 14:39 Uhr
Abgeordnete folgen ihrem Gewissen (36GG), Ist ein Tippfehler : Es muss heißen (38GG)
Abgeordnete sind sogar ihrem Gewissen "unterworfen" , das ist mehr als "folgen", das Gewissen ist also eine übergeordnete Instanz, der der/die Abgeordnete sich unterwerfen muss.
Artikel zum Gewissen im GG: 4,12,38
Das Gewissen der Einzelperson hat in unserer Verfassung, auch im Vergleich zu anderen demokratischen Verfassungen eine herausgehobene, geschützte Stellung gegenüber Ansprüchen des Staates.
Das finde ich auch sehr gut.
Danke nochmals für Ihr Interesse
zum Beitrag05.06.2026 , 10:14 Uhr
"Meine Meinung grundsätzlich : auch das „Gewissen“ kann sich mit den Lebensjahren verändern."
Ja , mit den Lebensjahren kann das sein. Dann müsste man das mitteilen, sobald sich das Gewissen verändert hat, nicht sobald es opportun ist.
"...Männer, die das zwar als Verweigerungsgrund angegeben, aber schlicht und einfach, keinen Bock auf BW hatten :" Blasenmitglieder (m) haben sich Ihnen gegenüber so geäußert. Sie waren aber nicht der Prüfungsausschuss, der die Begründung bewertet , und ganz früher (ich glaube vor 1983) die mündliche Verhandlung geführt hat. Fände ich verständlich, warum sollte ich einem Blasenmitglied mein Gewissen erläutern, geht das doch gar nichts an.... In der Blase rede ich worüber ich Lust habe, nicht anstrengende Themen , die ich z.B. am liebsten irgendwie wegschiebe. Klar, wer anerkannt worden war hat dann Zivildienst gemacht (musste) , war wegen der fehlenden Wehrübungen der Wehrdienstleistenden später etwas länger als der Wehrdienst.
Abgeordnete folgen ihrem Gewissen (36GG), wenn sie schon in jungen Jahren geschummelt haben (müssen), ist das auch nicht das Wahre, so habe ich Sie verstanden.
Danke für die Zuschrift
zum Beitrag05.06.2026 , 09:57 Uhr
Das stimmt. Verteidigung des Landes heißt, sich für andere etwas zumuten. Wer als Zivildienstleistender z.B. im Rettungsdienst war hat auch Tragödien und Blut gesehen und wird von Alpträumen eingeholt. Es sind ja viele von Drohnen zerfetzt worden, die keine Uniform anhatten. Eine Argumentation, als wären andere gerade im Kindergarten aufgenommen worden.
zum Beitrag04.06.2026 , 20:53 Uhr
Das wichtigste an diesem Artikel ist, dass drüber geschrieben wurde. Gerade wenn man nicht aus der Branche ist, bleibt es wichtig Einzelheiten zu verstehen. Es wird ja nicht aufhören. Deswegen darf auch das Berichten nicht aufhören, auch wenn es "erst mal nichts nützt".
zum Beitrag04.06.2026 , 20:23 Uhr
Der Artikel stimmt bis auf den letzten Satz. Denn : Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen. - "Orientieren wir uns an diesen humanistischen Werten, sind wir zwar möglicherweise militärisch im Nachteil bei einem Gegner, der sich um diese Werte nicht kümmert. Aber wir sind ihm moralisch überlegen und somit weltweit attraktiver."
Wir sind nicht nur weltweit, sondern für uns selbst attraktiver.
zum Beitrag04.06.2026 , 06:07 Uhr
Die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahl ist ja auch ein Gradmesser der politischen Kommunikation : Maximum 91,1% 1972, Minimum 70,8% 2009, danach stetiger Anstieg bis zur letzten Wahl 82,5%. Das hat etwas mit dem Aufstieg der AfD ab 2013 (4,3%) bis 2025 (20,8%) zu tun. Der Anteil der Wählerstimmen, die nicht berücksichtigt wurden (Sonstige) war im Jahr 2025 9,4% steigend (Höchster Wert seit 1983).
Das ist in Zahlen ausgedrückt, was der Text sagt: Der Inhalt der Stimmen wird nicht beachtet, die Stimmen werden proportional auf die anderen Parteien umgelegt und somit ein Teil des Problems: Politiker kamen ins Amt waren aber gar nicht gemeint und fantasieren sich etwas über ihre Legitimation zusammen, was sie dann den Wählern, die sie nicht gewählt hatten, meinen kommunizieren müssen, damit diese Wähler verstehen, was sie die Amtsinhaber aus der Fremdverwendung der Wählerstimmen gemacht haben.
Die letzte Wahlrechtsreform mit Entwertung der Erststimme des Wählers addiert sich zum Effekt.
www.bundestag.de/p...se_seit1949-244692
zum Beitrag03.06.2026 , 22:10 Uhr
"weil die Studierenden nicht abhängig sein wollen oder keine Schulden machen wollen" Stimmt: sind ja junge Erwachsene mit gesundem Selbstwertgefühl. "wäre eine breite Entlastung bei Wohnkosten (Studiwohnheime), Mobilität und Semestergebühren ggf. gerechter." Stimmt auch: Verbesserung der Strukturqualität nützt allen.
zum Beitrag03.06.2026 , 21:36 Uhr
www.bildungsserver...bbruch-4605-de.htm
Nach Studienfach : Mathematik / Naturwissenschaften: bis zu 44 % an Universitäten Informatik: bis zu 41 % an Universitäten Geisteswissenschaften: bis zu 38 % Ingenieurwissenschaften: ca. 35 % Medizin / Gesundheit: ca. 8 % (niedrigste Quote)
Die Hauptgründe für den Abbruch: Leistungsprobleme & mangelnde Prüfungserfolge (ca. 69 %) Falsche Studien- oder Berufswahl (ca. 63 %) Finanzielle Schwierigkeiten (ca. 54 %)
Wann brechen die meisten ab : 1. bis 2. Semester: Rund 32 % aller Abbrüche 3. bis 4. Semester: Rund 29 % aller Abbrüche Ab 5. Semester: ca. 24 % ---- 1763 : Hatte ich nicht mehr präsent, begründete die flächendeckende Schulpflicht auf dem Land mit Zwangsgeldern gegen die Eltern bei Zuwiderhandlung . Sachsen Gotha hatte das schon 1642. www.bpb.de/system/...pdf/Zeitleiste.pdf -----
zum Beitrag03.06.2026 , 17:13 Uhr
Ja, die Statistik ist hier lückenhaft. Man kann abbrechen weil man nicht mehr will oder weil man muss. Ja, das Klischee wird politisch instumentalisiert weil es "Ich habe Sinn für Gerechtigkeit" vermittelt. Das ist ja durchschaubar. Andererseits hat es Hartnäckigkeit gebraucht bis in den 70ern klar war, dass man alle Schichten der Bevölkerung fördern muss.
Vielen Dank für Ihre Zuschrift
zum Beitrag03.06.2026 , 15:27 Uhr
Bei einem fachlich so anspruchsvollen Ministerium muss man die Frage, die Sie gestellt haben stellen .
Die Abbrecherquote im Fach Politikwissenschaften (Politologie) an deutschen Universitäten liegt typischerweise zwischen 25 und 30 Prozent. Dies entspricht in etwa dem bundesweiten Durchschnitt aller geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengänge, ist jedoch deutlich niedriger als in den MINT-Fächern. Valentina Tereschkowa hat glaube ich an der Militärakademie für Ingenieure der Luftstreitkräfte studiert. Virginie Guyot ist m.W. Diplom-Ingenieur Luft- und Raumfahrt. Beide genossen zwar selektive aber volle staatliche Förderungen. Ilse Aigner ist Technikerin für Elektrotechnik, war mal in der Systemelektronik bei einem Hubschrauberhersteller. Ilse Aigner kommt, glaube ich aus einem Handwerksbetrieb und hat eben "nur" die Technikerausbildung gemacht.
Das untersrteicht was Sie ausgeführt haben und beleuchtet den Unterschied.
zum Beitrag03.06.2026 , 14:46 Uhr
Handwerker BAFöG: www.aufstiegs-bafo...ome/home_node.html
"Aber wieso müssen studierende eigentlich vom Staat gefördert werden, während Auszubildende von Unternehmen vergütet werden?"
Das ist eine politische Frage, die politisch 1969 für die Auszubildenden ( Berufsbildungsgesetz) und 1971 für die Studierenden ( BAFöG) beantwortet wurde.
Vorher gab´s für die Auszubildenden auch keine Vergütung vom ausbildenden Arbeitgeber.
M.a.W : Die Zeiten haben sich geändert. Früher musste der Auszubildende Lehrgeld und der Studierende Hörergeld an den Lehrer bezahlen.
Studiengebühren müssen die Studierenden, unterschiedlich hoch, auch heute an die Hochschule bezahlen. Da geht´s den Azubis besser: Sie müssen für die Berufsschule nichts bezahlen.
zum Beitrag03.06.2026 , 14:08 Uhr
Was nicht übersehen werden sollte : Es geht ausschließlich um Gewissensgründe. Also um : "ich kann nicht, mein Gewissen erlaubt es mir nicht" auch nur in die Lage zu kommen andere erschießen zu müssen um mich oder mir anvertraute Personen zu beschützen. Es geht nicht um : " ich will nicht, ich finde es sinnlos..." Das Gewissen ist eine unauflöslich in der Person fest verankerte Instanz, die deswegen nicht an (opportune) Zeitumstände gebunden ist. Deswegen ist eine Kriegsdienstverweigerung sofort sinnvoll, sobald man sein eigenes Gewissen bemerkt oder erforscht hat.
Es gab vor einiger Zeit Politiker, die früher Kriegsdienstverweigerer waren und nun ihre Kriegsdiensverweigerung zurückgenommen haben um an einem Lehrgang vor der Wahl zum Mitglied des Verteidigungsausschusses teilnehmen zu können. Da Abgeordnete ausschließlich ihrem Gewissen folgen, stellt sich die Frage, ob das Gewissen doch keine mit der Persönlichkeit unauflösbar verbundene Instanz ist, als die sie bei der Veweigerung früher anerkannt worden war ?
zum Beitrag03.06.2026 , 12:27 Uhr
Dürfen Sie für sich persönlich so halten.
In Deutschland verzeichnen MINT-Fächer die höchsten Studienabbruchquoten = kompetitiv . www.studysmarter.d...udiengaenge-liste/ Wer als "First Ever" einen dieser Studiengänge in der Regelstudienzeit (Steigerung: ohne Wiederholungprüfung) besteht, darf selbstbewusst damit umgehen.
Wer "dauernd" von seiner Tüchtigkeit redet, hat eintweder zu wenig Anerkennung erfahren oder er/sie ist eitel. Tüchtigkeit merkt man auch so.
Ich verstehe, welchen Auftritt Sie meinen, kenne ich persönlich auch, versuche ich zu überhören oder darauf einzugehen, wenn möglich. Das ist nicht immer erfolgreich.
"Ärmliche Verhältnisse" = sehr einfache Verhältnisse z.B. Gerhard Schöder. "Emporkömmling" ist von oben herab abwertend. "Aufsteiger" ist auch nicht viel besser.
Ich benutze "First Ever", für die die keine Akademiker in der Familienvorgeschichte haben. Das ist kein soziologischer Fachbegriff, habe ich aber aus dem Zusammenhang heraus verstanden, als ich den Begriff zun ersten Mal gehört habe.
Danke für Ihr Interesse.
Der erste Entwurf ist aus Versehen abgesendet worden und bricht im ersten Satz ab.
zum Beitrag02.06.2026 , 20:26 Uhr
"Angriffe auf russische Infrastruktur ist das einzige wirkungsvolle, das sie derzeit tun können." Das ist Meinungssache. Ich habe argumentiert, dass die Ukrainer damit den Bären eher zu weiteren Anstrengungen gegen sie reizen, ohne dass sie 1) die große Menge an Geschossen (die absehbar die ukr. Bevölkerung treffen) abwehren können und 2) im russischen Territorium einen nennenswerten Nutzen für sich selbst erzielen. Ein russisches Öllager z.B. hat geschätzt, 1ppb der russischen Ölreserven.
"Halbherzige Unterstützung aus dem Westen" stimme ich zu. Das meinen alle. Der Effekt kumuliert mit der Zeit, die Effektgröße wird durch die derzeitigen Angriffe untersucht.
"Die Ukraine hat die russische Rüstungsproduktion durch massive Drohnenangriffe auf Waffenfabriken, Chemiewerke und Treibstofflager gezielt gestört und teilweise unterbrochen. Dennoch konnte sie die russische Gesamtproduktion bisher nicht dauerhaft vermindern. Russland hat seine Rüstungsindustrie zur Kriegswirtschaft hochgefahren und gleicht Produktionsengpässe durch erhöhte Schichtzahlen und den Import von Bauteilen aus. " ist eine KI - Zusammenfassung des Tagesschauartikels vom 12.05.2026
zum Beitrag02.06.2026 , 19:01 Uhr
Es ist nur eine Frage der Zeit bis bunkerbrechende Waffen gegen die U-Bahn eingesetzt werden. Es nützt nämlich nichts den Kopf in den Sand zu stecken. Sämtliche "Roten Linien" sind in diesem Krieg schon überschritten worden, es ist alles schon passiert : Angriffe mit Marschflugkörpern auf Kinder- und Geburtskliniken, zivile Schutzräume für Kinder und Alte... - Der Fehler der ukrainischen Strategie in der Zeit nach Saluschnyi war die Vernachlässigung der Defensive bei gleichzeitigem Angriff auf das russische Territorium. Jeder erfolgreiche russische Angriff beweist, dass die Ukraine die Folgen dieses Fehlers bis jetzt nicht abwehren kann. Wegen dieser Aussagekraft werden die Angriffe folgenschwerer werden.
www.n-tv.de/politi...yj-id30383285.html orf.at/stories/3406419/ www.tagesspiegel.d...kyjs-15270163.html
zum Beitrag02.06.2026 , 16:25 Uhr
Der Transrapid macht das was er sollte eigentlich in Japan : de.wikipedia.org/w...kansen-Baureihe_L0 Auf der Teststrecke im Emsland hat ein vergessener Bagger 23 Menschen das Leben und den Transrapid das Aus gekostet. Deutsche Industrie meinte damals : Brauchen wir nicht.
Berufliche Kompetenz wird nach dem Prioritätenkatalog : "wie komme ich ins Amt?" studiert
zum Beitrag02.06.2026 , 15:43 Uhr
Da müssen nicht "schmunzeln", gibt´s tatsächlich. "Brüsten" heißt ja angeben. Wer mit Regelstudienzeit oder kurz drüber bei einem kompetitiven Studium , z.B. MINT als First Ever fertig wird hat persönlich was geleistet. Aufrecht gratulieren und bewundern: "Wie haben Sie das gemacht ?" ;-)
"Woran mag das wohl liegen?" Kann ich Ihnen sagen: Am Hintergrundwissen durch die Eltern über z.B. ungeschriebene Gesetze, das First Evers nicht haben und an den informellen Beziehungen der Eltern .
Louis de Broglie war Hochadel hat aber den Nobelpreis nicht deswegen erhalten, ganz klar. Es war ganz persönliches Genie.
zum Beitrag02.06.2026 , 15:29 Uhr
Ich glaube Herr Köster wollte wissen, wie sich ein höherer Steuersatz auf den Kinderfreibetrag der studierenden Kinder auswirkt . M.E. führt ein höherer Steuersatz dazu, dass der Kinderfreibetrag eine deutlich größere Steuerersparnis bringt. Der Freibetrag senkt das zu versteuernde Einkommen genau in Höhe des persönlichen Spitzensteuersatzes. Je höher der individuelle Steuersatz, desto mehr Steuern spart man. Studierende Kinder werden glaube ich bis 25. LJ. berücksichtigt. Ob das zusätzlich zur fin . Untersützung geltend gemacht werden kann weiß ich nicht .
zum Beitrag02.06.2026 , 15:02 Uhr
Kurzer Blick auf die Konkurrenz :
karriere.norma-onl...s-bachelor-studium
Gehälter/ Monat : Erstes Jahr: 1.700 Zweites Jahr: 1.800 Drittes Jahr: 2.000
Summe: 66.000
Davon in die Sozialversicherung: Rentenverwsicherung:12.210 Krankenversicherung: 9.240 Agentur für Arbeit :1.716 Pflegeversicherung: 2.376 Direkte Steuern ca: 4.500
Summe : 30.042
Was soll man dazu sagen ?
"Es wird kein Vollkaskostudium geben." ist gemessen daran was viele junge Leute leisten eine erhebliche Unfreundlichkeit Ihnen gegenüber, und eine Desorientheit über die Zukunft unseres Landes allen gegenüber.
Ein Discounter, dessen Kerngeschäft nicht die Zukunftssicherung eines Landes, sondern eines Ladens ist weiß das besser.
Die jungen Leute leisten was !
Das mindeste was die jungen Leute verdienen ist ein äußerst bescheidenes Maß an Sicherheit.
zum Beitrag02.06.2026 , 14:13 Uhr
Haben Menschen mit akademischen Abschluss ein höheres Einkommen ? Ja, Menschen mit einem akademischen Abschluss haben im Durchschnitt ein deutlich höheres Einkommen als Personen ohne akademischen Abschluss. Über das gesamte Erwerbsleben hinweg betrachtet, ist das Lebenseinkommen von Akademikern im Regelfall wesentlich höher. www.destatis.de/DE...5/PD23_200_62.html
Das brauchen wir doch in den gesetzlichen Versicherungen ?
Quellenergänzungen zum Artikel: Geschichte : www.studierendenwe...chte-und-statistik Studi Sicht www.akruetzel.de/2...jahre-kein-bafoeg/
Kurzer Blick auf PISA und Co:1964 ist heute. www.hdg.de/lemo/be...gskatastrophe.html --- "Geschacher" leitet sich von „schachern“ ab, welches wiederum vom hebräischen Wort „sachar“ (Handel) stammt. Historisch wurde das Wort im Antisemitismus verwendet, um abwertend über ein angeblich „typisch jüdisches Geschäftsverhalten“ zu schreiben oder zu urteilen. Daher ist es heute in der öffentlichen oder politischen Kommunikation äußerst umstritten und gilt als vorbelastet.DLF27.09.20
zum Beitrag29.05.2026 , 11:45 Uhr
Sie sind nicht der Einzige, dem das auffällt. Die An- und Weltsicht ist in anderen Beiträgen durchgehend auch so.
zum Beitrag28.05.2026 , 20:22 Uhr
Es gibt nicht "immer was zu spotten". Dass ein Mensch benutzt oder abgenutzt wird, dagegen habe ich etwas, das stimmt. Sie sind der Letzte, der eine Antwort bekommt. Das ist ganz besondere Ehre.
zum Beitrag28.05.2026 , 20:12 Uhr
Ich habe gestern geantwortet , das ist aber nicht veröffentlicht worden . Es ist also keine Unhöflichkeit , dass Sie keine Antwort bekommen haben. Ganz kurz : In einem Forum müssen wir uns genau ausdrücken, in einem Forum ist das Medium Sprache wichtig.
zum Beitrag28.05.2026 , 20:09 Uhr
Ich habe gestern geantwortet , das ist aber nicht veröffentlicht worden . Es ist also keine Unhöflichkeit , dass Sie keine Antwort bekommen haben. Ganz kurz : Die Junarmija ist auch für weibliche Mitglieder geöffnet. Ich habe "Abnutzungskrieg" nicht in Anführungzeichen gesetzt.
zum Beitrag27.05.2026 , 15:00 Uhr
Auf Grund mehrerer Beiträge in der wirklich schönen und lebhaften Diskussion habe ich mir die verlinkte Studie www.greenpeace.de/...allein_zu_Haus.pdf unter dem Stichwort "Geheimdienst" angesehen. Weil ich geheimdienstliche Informationen für unverzichtbar halte. Z.B. wieviele Spione von uns gibt es dort, wieviele von dort bei uns. Wieviele sind verdächtig Spione zu sein usw. Das Suchwort "Geheimdienst" kommt nur einmal als Sekundärzitat der NYT auf Seite 19 unten vor. Weil deswegen Zeit blieb habe ich noch nach "dual use" gesucht , weil man mit "dual use" vieles verstecken kann, worum es ja bei geheimen Plänen geht. Ergebnis ? Null, kommt gar nicht vor.
Wir wollen uns nicht ins Bockshorn jagen lassen , sondern vernünftig bleiben und die richtigen Fragen stellen. Der Unterschied zwischen Schule und Hochschule ist : hier sind die richtigen Antworten, dort die richtigen Fragen wichtig. Hat ein Prorektor für Forschung einer großen Universität seinen Mitarbeitern ausgegeben.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:26 Uhr
"Abnutzungskrieg" hat glaube ich Clausewitz eingeführt. Der GI hat den Begriff kürzlich auch verwendet, aber nicht um die Verteidiger sondern um damit seine Missbilligung der Art des Angreifers auszudrücken. Sie schreiben selbst "Abnutzung der Invasionsarmee", damit meinen Sie, dass die Angegriffenen einen Abnutzungskrieg führen sollen. Ich erkläre Ihnen Junarmjia in Ihrem Zusammenhang: Wenn die reguläre Armee durch einen Abnutzungskrieg viele Soldaten verliert, muss der Aufwuchs ohne (lange) Ausbildungszeit und mit einer Einstellung, die keine Zweifel am Befehl kennt eingesetzt werden können. Das ist der Zweck der Junarmija. Dass diese jungen Menschen ja noch nicht ausreichend kampfstark sein werden ist geschichtlich durch die SS Panzerdivision Hitlerjugend widerlegt. Diese fanatisierten Jugendlichen waren z.B. in Frankreich besonders brutal. Jugendliche sind überall gleich. Wenn Sie zu diesem Thema schreiben, müssten Sie Wert darauf legen, nicht zu verlangen Ihnen diese bekannten Beispiele zu erklären. Ich habe es trotzdem gemacht.
Persönlich beleidigende Äußerungen dürfen zur Veröffentlichung eigentlich nicht angenommen werden. Sie schaden dem Diskussionsklima.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:48 Uhr
Ich habe gestern ausführlich geantwortet, das ist nicht veröffentlicht . Der Fehler liegt in der Deckungslosigkeit des eigenen Territoriums. Wer sein Territorium bei einem Ausfall (mil.) nicht sicher verteidigen kann, verschleppt den Krieg auf Kosten eigener Opfer. In der Lage des Kleineren ist es besser sich einzuigeln, also perfekt defensiv zu sein um den Angreifer durch nutzlose Angriffe/Angriffsversuche zu erschöpfen. Es gibt verschiedene Beispiele in der Militärgeschichte.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:31 Uhr
Noch eine Ergänzung zur Quelle: www.tagesschau.de/...rontlinie-100.html
Es macht den ukrainischen Soldaten etwas aus, dass sie einen russischen Soldaten erschießen, sie "beseitigen" ihn nicht und "schalten ihn nicht aus". Sie legen ihn in einen Graben, in dem schon andere Leichen unter Müll versteckt liegen. Wenn Sie die Sprache der Interviewpartner beachten, steht ziwschen den Zeilen : wir hatten keine andere Wahl.
Damit ist gemeint : Im Kriegsvölkerrecht steht die Gefangennahme vor der Tötung. Sind wir jezt schuldig ?
In einem Punkt haben Sie recht. Soll man das Kindern zeigen ?
In dem Artikel über das Kaufhaus taz.de/U-Bahn-Stat...in-Kyjiw/!6181976/ steht : "Doch sofort zieht die Mutter es hastig in ein Auto, damit es die Verwüstung nicht zu sehen bekommt."
Es ist eine Verwüstung.
"Wörterbuch des Unmenschen" www.deutsche-digit...EGFWRNLPOXYWB5UOKE hatte ich in der Schule.
Der Verwüstung des Tatsächlichen ging die Verwüstung der Sprache voraus .
zum Beitrag26.05.2026 , 20:38 Uhr
Ist ein gutes Beispiel. Wer kein so gutes Bespiel kennt rätselt ja warum die Sanktionen nach 5 Jahren immer noch nicht richtig wirken.
zum Beitrag26.05.2026 , 20:27 Uhr
Da gibt es nichts zu spotten, denn es geht um Leben und Tod. "Abnutzung der Invasionsarmee" ist einen grässliche Formulierung, wenn damit gemeint ist, dass eine größere Zahl Soldaten, gleich welcher Partei, ihr Leben verliert. "Abnutzung " ist ein Bild, mit dem technisiert wird um was es eigentlich geht : Tod und Verstümmelung. Dieses Leid bezeichnet man nicht als "Abnutzung", das wird der Würde aller Menschen und dem Ernst der Lage nicht gerecht.
Um jedes Missverständnis auszuschließen : Ich habe mich an der ausgeprägt flapsigen Wortwahl gestört.
Wenn Sie Interviews von Frontsoldaten lesen und ernst nehmen was sie meinen, stören sie sich genau daran: an ihrer Entmenschlichung durch Verharmlosung und Routine.
zum Beitrag26.05.2026 , 10:22 Uhr
"Abnutzung der Invasionsarmee" ist ein ziemlich grässliches Bild, wenn man damit die Menschen, zugegeben nicht wenige Verbrecher, und nicht das Material meint. Die Junarmija hat Stand März 2022 m.W. 1.000.000 Mitglieder, hoch gerechnet ein Wachstum von etwa 200.000 Mitgliedern / Jahr. Diese Menschen werden so erzogen , dass sie mit "Frieden" nie etwas anderes anfangen werden können als "Sieg". Die Junamija wird stellenweise ziemlich unbeholfen mit der Hitlerjugend verglichen. Das ist nur insoweit zutreffend wenn man damit die SS Panzerdivision Hitlerjugend meint. An diesem Beipiel kann man erkennen wie wenige Jahre es braucht Jugendliche zu äußerst kampfstarken Verbänden zu formieren.
"Russischer Staatsbankrott" : Ein Staatsbankrott Russlands liegt formal jetzt schon vor, da das Land infolge westlicher Sanktionen seit 2022 seine fälligen Auslandsanleihen nicht mehr in den geforderten Währungen bedienen konnte. Für die russische Binnenwirtschaft und den Staatshaushalt hat dies aufgrund der niedrigen Staatsverschuldung (ca. 17 bis 20 Prozent des BIP) jedoch kaum unmittelbare Auswirkungen. Quelle Statista
zum Beitrag26.05.2026 , 09:49 Uhr
Das Problem der Korruption in der Ukraine hat nicht aufgehört, das zeigten die Demonstrationen, glaube ich im letzten Jahr. Jermak ist ja jetzt in Untersuchungshaft. Man kann denken, dass der Krieg mehrwertorientiert geführt wird. Salushnyj und Kuleba wurden mir merkwürdigen Gründen entlassen, Saluschnyi u.a. weil er eine eigene Meinung hatte. Angriffe auf russisches Territorium, obwohl man das eigene nicht sicher verteidigen kann ist ganz einfach ein unvorstellbar skrupelloser Fehler. Ich glaube auch nicht mehr, dass die ukrainische Regierung das Wohl der Ukrainer im Sinn hat. Kann gut sein , dass wir an der Nase herumgeführt werden.
zum Beitrag26.05.2026 , 08:50 Uhr
"Regieren ist da nicht leicht. Kluge Köpfe haben schon vor 15 Jahren ein generelles Demokratieparadox beobachtet. Die Wähler trauen der Demokratie weniger als früher zu, fordern aber mehr. Das Wahlvolk wird anspruchsvoller, die Erregungskurven werden steiler."
Unter dem Demokratiparadox versteht man nicht, dass "enttäuschte" Wähler handeln wie Kunden. Denn das wäre sogar eigentlicher Zweck einer Demokratie. Unter dem Demokratieparadox versteht man, dass eine Demokratie sich durch Wahlen selbst abschaffen kann (bekanntes Beispiel : "Ermächtigungsgesetz" = Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 24.März 1933)
15 Jahre stimmt eigentlich auch nicht : Die NPD hatte vor ca. 50 Jahren einen Höhepunkt bei einer Landtagswahl mit 9,8%. "Schafft die Demokratie ab" gab´s m.o.w. wellenförmig schon immer. Wer heute pro-demokratischer Politiker ist hatte also ausreichend Zeit sich gründlich damit zu beschäftigen.
zum Beitrag26.05.2026 , 08:19 Uhr
Das ist die Weltsicht bodenständiger CSUler. "Volksfront" etc. haben sie nie gehört, kommt im bayerischen Lehrplan Geschichte nicht vor, und wenn, sich sofort abgewendet, wissen also nicht wie und was das konkret war.
www.lehrplanplus.b...de/suche/lehrplan#
Suchergebnis Ihre Suche nach: Begriff: Volksfront Mit diesen Angaben wurden keine Treffer gefunden. --- Das hat m.E. also nichts mit "rechts", sondern mit "Angst vor unbekannt" zu tun.
Live sind die Aufregereien unterhaltsamer.
zum Beitrag25.05.2026 , 18:23 Uhr
16,4/28,5 = ca 0,58 der Zweitstimmen. Soweit haben Sie recht. Bei den Ministern (Kanzler nicht mitgerechnet) sieht´s anders aus : 9 Union, 7 SPD, 1 Parteilos. 9/17 = 0,52 , 7/17 = 0,44 (0,44/0,52) = 0,84. Das ist mehr als 0,58. Anmaßung. Das kommt beim Wähler nicht gut an. Vielleicht landen sie damit links unten, ich meine die deutsche Landkarte. "Linkssozialistisch" stelle ich mir radikaler vor. Ich würde mir mein Parteibuch nicht entlocken lassen, das wär mir der Artikel nicht wert.
zum Beitrag22.05.2026 , 19:13 Uhr
Krieg, Krankheit, Kriminalität hängen immer zusammen. Hieß bei Dürer,1513 "Ritter, Tod und Teufel". Seit sich durchgesetzt hatte, warum Krankheiten ansteckend sein können hieß es nach dem Krimkrieg beim großen Pirogow: "Der Krieg ist wie eine traumatische Epidemie, es fehlt an helfenden Händen und noch mehr an denkenden Köpfen." Im Krimkrieg 1853-1856 waren Infektionskrankheiten häufiger Todesursache als Kampfhandlungen selbst.
Krieg bleibt ansteckend.
Pirogow: Grundzüge der allgemeinen Kriegschirurgie. Leipzig 1864.
zum Beitrag22.05.2026 , 16:15 Uhr
Den Link finde ich sehr interessant. 80.000 der 950.000 Syrer arbeiten sogar in Engpassberufen , wären also mittelfristig gar nicht ersetzbar. 348.000 Syrer sind minderjährig, 120.000 könen alleine deswegen nicht arbeiten weil sie zwischen 0 und 6 Jahre alt sind ;-). Wo hat man das noch ? 10 % der Bevölkerung unter 6 Jahre, das IW reibt sich die Hände "ist diese Gruppe ein erhebliches Reservoir für den Arbeitsmarkt." 245.000 Syrer, die zwischen 2015 und 2024 eingebürgert wurden zählennicht merh in dieser Statistik sondern schon als Deutsche, sind also noch besser integriert.... Aleppo hat eine ziemlich renommiert alte med. Ausbildungsstätte historisch vergleichbar Salerno in Europa.. und ist mit 4.000 Jahren eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Menschheit - Menschen von dort, wollen wir nicht ?
zum Beitrag22.05.2026 , 15:21 Uhr
"Übringens wander auch marokkanische oder tunesische Krankenpfleger in das Sozialsystem ein, weil Deutschland ein Sozialstaat ist, wandert eigentlich jeder, der hier länger bleibt, in das Sozialsystem ein."
Das finde ich gut formuliert .
Man könnte ergänzen: ...weil Deutschland ein Sozialstaat - mit einer gesetzlichen Sozialversicherungspflicht für alle - ist, ...
zum Beitrag22.05.2026 , 13:17 Uhr
Habe ich unten beantwortet. Aldi Lidl Norma sind deswegen nicht leer weil sie u.a. alle Arten von Karten akzeptieren, und bei mir im Dorf macht auch gerade der EDEKA zu, obwohl er alle Karten akzeptiert hat. Ursachen für "Erfolge und Misserfolge im Einzelhandel" gehört aber nicht zum Thema des Artikels.
zum Beitrag22.05.2026 , 13:10 Uhr
"Die Karte werde aber oft nicht akzeptiert, berichtet Zahra: nicht in kleinen Läden, die afghanische Lebensmittel oder gebrauchte Kleidung anbieten, im Café nicht und auch nicht bei der Post" steht im TAZ - Artikel , den ich zitiert habe, weil ich mir erlaubt habe zu glauben was berichtet wurde.
Jeder/ich kennt/e mindestens einen kleineren Lebensmittelladen, der kein Kartenterminal hat.
zum Beitrag22.05.2026 , 12:45 Uhr
Kurzer Blick auf das Leben von Valentina Vladimirovna Tereškova:
Was will sie heute :
de.wikipedia.org/w...n_gegen_den_Westen
de.wikipedia.org/w...eschkowa#Junarmija
"Once the rockets are up who cares where they come down , that´s not my department says Wernher von Braun"
ist von Tom Lehrer.
Die MIR ist verglüht, die Trümmer liegen im Südpazifik bei Neuseeland. Eine unbeschreibliche Demütigung der und für die Raumfahrtnation Sowjetunion (Ziolkowski war Russe) und ihre Nachfolgestaaten.
GOTO Zeile 1
zum Beitrag22.05.2026 , 11:56 Uhr
"Der eingebildet(e) Kranke" wäre auch sehr unterhaltsam. Man sollte nicht übersehen, dass Molière während der 4 . Aufführung, noch im Kostüm verstarb, die milde Ironie.
zum Beitrag22.05.2026 , 11:44 Uhr
Eigentlich nicht erlaubt, steht bei : www.verbraucherzen...rben-duerfen-55121 ziemlich zutreffend.
Sonst dürfen Ärzte mit nichts werben.
"aufnötigen" wäre auch nach §4a UWG nicht erlaubt. Das UWG gilt für Gewerbetreibende . Ärzte sind aber nicht Gewerbetreibende sondern Angehörige eines freien Berufs ( = Diener der Gesundheit ohne primäre Gewinnerzielungsabsicht).
zum Beitrag22.05.2026 , 05:57 Uhr
Ich habe den Link in der Mitte des Artikels (Bundesinstitut für Risikobewertung) zu www.bfr.bund.de/cm...eintraechtigen.pdf
genauer angesehen:
Dort steht unter Kap. 3.1.3.3, S. 12:
"Abgesehen von wenigen Ausnahmen bedarf in Deutschland die Vitamin-D-Anreicherung von Lebensmitteln einer Ausnahmegenehmigung nach § 68 LFGB oder Allgemeinverfügung nach § 54 LFGB durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)."
In diesem Artikel stehen auch einige drastische Fallbeschreibungen von Überdosierungen von "VitaminD3" Selbstbehandlungen bei älteren Menschen, Kindern und Säuglingen.
Drogeriemärkte etc., die frei verkäufliche Arzneimittel anbieten brauchen fachkundiges Personal (Sachkundenachweis für freiverkäufliche Arzneimittel nach § 50 AMG).
Es gibt also einen Verbraucherschutz im Lebensmittelbereich und im Bereich der frei verkäuflichen Arzneimittel .
Das ist aber zu wenig bekannt.
Deswegen fand ich es gut, dass die TAZ das Thema aufgegriffen hat und hoffentlich regelmäßig am Thema bleibt.
zum Beitrag21.05.2026 , 22:37 Uhr
"einen Verbraucherschutz gibt es hier schlicht nicht."
Das stimmt nicht ganz. Es gibt verpflichtende Herstellerangaben, "Pflichtinformationen zur Produktart und Dosierung" soweit dies möglich ist . "Knapp 250 solcher Angaben sind nach der europäischen Health Claims-Verordnung ausdrücklich zugelassen, viele davon in Bezug auf die Wirkung von Vitaminen und Mineralstoffen" steht bei : www.bzfe.de/essen-...sergaenzungsmittel Zu "Social Media und Publikumsmedien" steht dort: "Journalistische Beiträge über Nahrungsergänzungsmittel, die in Publikumsmedien oder im Internet veröffentlicht werden, unterliegen keiner systematischen Kontrolle in Bezug auf ihre fachliche Richtigkeit. Zwar sind Journalistinnen und Journalisten dazu verpflichtet sorgfältig zu recherchieren und unabhängig zu berichten. Redaktionelle Beiträge, etwa über die Nährstoffversorgung der Bevölkerung, müssen immer von Werbung getrennt sein. Doch haben Publikumsmedien nicht primär den Auftrag zur Ernährungsbildung. Bei einigen Medien zählt der schnelle Nachrichtenwert mehr als die wissenschaftliche Fundiertheit der Meldung."
zum Beitrag21.05.2026 , 20:05 Uhr
Ich habe gelesen, dass die Bezahlkarte nur in Läden funktioniert, die VISA akzeptieren. taz.de/Leistungen-...uechtete/!6030480/ Somit könnten Asylsuchende bei kleineren , günstigeren Läden gar nicht erst einkaufen. Umgekehrt landet der Gegenwert des Gutscheins sicher auf dem Konto des Ausstellers des Gutscheins, wenn die Gutschein gegen Geld - Tauschpartner dort eingekauft haben. Die Absicht der Einführung der Bezahlkarte ist also ziemlich durchsichtig.
Es gibt außerdem viele, die zum Mietrichtwert vermieten, obwohl sie anders höhere Mieten erzielen könnten. Es gibt also Solidarität, nicht nur wegen oder durch die Bezahlkarte.
zum Beitrag21.05.2026 , 18:52 Uhr
Ein wichtiger Artikel, der eine Gegenöffentlichkeit zur Gefährlichkeit der Verharmlosung darstellt.
"Vitamin D3" z.B. greift direkt in den Hormonhaushalt ein und kann wie im Artikel beschrieben, überdosiert werden. Vitamin D3 ist zwar Teil der Osteporose Leitlinie. 1000IE pro Tag reichen aber, "mehr hilft mehr" gilt auch hier nicht uneingeschränkt
Für Ernährung gibt es in Deutschland das Bundeszentrum für Ernährung als Behörde im Zuständigkeitsbereich des Bundesministerium für Gesundheit . www.bzfe.de/suche?...ungserg%C3%A4nzung
Ein Problem international ist der "Dietary Supplement Health and Education Act" von 1994 , der Nahrungsergänzungsmittel als Lebensmittel verharmlost und ein Eingreifen der FDA erst bei nachgewiesener Schädlichkeit erlaubt. Wie die langjährige Opoidkrise dort zeigt, ist bei "Tipps" aus den USA besondere Vorsicht angebracht.
Die Themen Nahrungsergänzung, rezeptfreie Arzneimittel, frei verkäufliche Arzneimittel sollten in der TAZ häufiger behandelt werden.
zum Beitrag18.05.2026 , 19:40 Uhr
Bitte gern, freut mich .
zum Beitrag18.05.2026 , 18:37 Uhr
Das wird außerdem nichts nützen. Die SPD ist ein (Medien)unternehmen mit beigeordneter Mitgliedsabteilung, die nicht klein genug sein kann. Außerdem wird sich das auf natürlich Weise erledigen : Die Mehrheit der SPD-Mitglieder hat das Rentenalter erreicht oder überschritten.
Auf dem Weg zur Funktionärspartei: www.kas.de/documen...-890b-f50b405b463b
zum Beitrag18.05.2026 , 18:11 Uhr
Danke meinerseits:
Weiterleitung ?
Frau BM Bas ist m. W. Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung Krankenversicherung (Ausbildung ca. 1994-1997)
Lehrplan 1996: www.kmk.org/filead...achang96-09.26.pdf Lehrplan heute: www.bundesamtsozia...ng/fachrichtungen/
und könnte die ICD Verschlüsselung Z56, Kontaktanlässen mit Bezug auf das Berufsleben, aus ihrer Berufspraxis kennen: gesund.bund.de/icd-code-suche/z56 (Zweitschlüssel)
ICD : Internationale Klassifikation der Krankheiten , Pflichtschlüssel in der Deutschen Sozialversicherung (§295 SGBV)
www.barmer.de/gesu...schluessel-1070992
Die BAuA ist dem BMAS (BM Bas) untergeordnet. Wer weiß wie lange noch die BAuA med. Erkenntnisse veröffentlichen darf ?
Blick auf die Stellenausschreibungen Sozialversicherungsfachangestellte/r : Ca. 1.500 offene Ausbildungsstellen (ohne Gewähr).
zum Beitrag18.05.2026 , 12:12 Uhr
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin steht nicht im Verdacht eine gewerkschaftsnahe Kampforganisation zu sein. Dort steht: "Die aktuelle Diskussion um Arbeitszeitverlängerungen orientiert sich oft ausschließlich an vermeintlich wirtschaftlichen Kriterien, ohne dabei gesundheitliche Effekte für die Beschäftigten zu berücksichtigen. Mit zunehmender Dauer der Arbeitszeit ist jedoch mit einem Anstieg von gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Dieses Ergebnis lässt sich in verschiedenen untersuchten Stichproben zeigen und kann daher als abgesichert betrachtet werden." www.baua.de/DE/Ang...kus/artikel20.html
Gleiches gilt für den ADAC : Dort steht : "Die maximale tägliche Lenkzeit beträgt 9 Stunden. Zweimal wöchentlich darf man 10 Stunden am Tag fahren. " www.adac.de/verkeh...nk-und-ruhezeiten/
Es gibt weitere Berufe, für die spezielle Beschränkungen der Arbeitszeit gelten, die nicht aus der Luft gegriffen waren ....
Die ganze Diskussion ist in jeder Hinsicht weltfremd:
Henry Ford führte den Achtstundentag offiziell am 5. Januar 1914 für die Arbeiter seiner Automobilwerke ein.
zum Beitrag17.05.2026 , 08:53 Uhr
Ich finde, das ist kein wirklich guter Artikel. Die ausufernde Breite der Zuschriften zeigt, dass die Mehrzahl die Leser auf die oberflächliche Breite des Artikels reagiert haben. Wenn ein Redakteur die Aufmerksamkeit der Leser mit dieser Überschrift möchte wäre ein Blick auf www.destatis.de/DE...index/_inhalt.html sinnvoll gewesen. Die Ernährung älterer, teilweise pflegebedüftiger Menschen spielt in die aktuelle Diskussion zur Gesundheit älterer Menschen und damit zum Defizit der Pflegeversicherung hinein. Hinweise für die Kommentarfunktion worauf deswegen im Einzelnen zu achten wäre werden nicht veröffentlicht. Das ist ein Artikel an der Oberfläche, der ein breites Mitgefühl der Leser anregen soll, und deswegen zu oberflächlichen /"populistischen" Diskussionen führt. Weil seit etwa einem Jahr fast alle Diskussionen zensiert werden steht der Artikel in der Liste der meist kommentierten Artikel, was auf das Interesse am Thema, nicht aber auf die Qualität des Artikels hinweist.
Frau Werner handelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten was man ihr hoch anrechnen muss.
Sinnvoll wären Feldberichte mit guter Qualität schon.
zum Beitrag15.05.2026 , 18:30 Uhr
Danke, kannte ich nicht. Ich kannte nur "Bummel durch Europa".
zum Beitrag15.05.2026 , 18:19 Uhr
Mir ist aufgefallen, dass auf dem abgebildeten Teil des Kassenzettels die Mehrzahl der Postionen mit Steuersatz B (19% Umsatzsteuer, ugs. MWSt. für verarbeitete Lebensmittel) gekennzeichnet ist. Der Steuersatz für Grundnahrungsmittel hätte das Kennzeichen A (7%) . www.gesetze-im-int...1980/anlage_2.html ist eine ganze Liste, nach der man/frau sich orientieren kann.
Das ist jetzt pedantisch, 19% sind nicht immer zu vermeiden. Aber www.bzfe.de/kueche...der-saisonkalender hilft hier auch etwas weiter, ist gesund und schmeckt.
Wer mal eine Reha gemacht: KTL M081 " Praktische Übungen zum Ernährungsverhalten, Einkauftraining, 90 Minuten einmal pro Rehamaßnahme . www.deutsche-rente...oschuere_2025.html
Das tut mir leid, dass alles so knapp ist. Ich kenne aus eigener Erfahrung mit weniger als BAföG zu leben. Manchmal muss man eben nach jedem Strohhalm greifen und ist für jeden Tipp dankbar. Das wollte ich mit meinem Beitrag sagen.
zum Beitrag14.05.2026 , 08:03 Uhr
Würde ich zustimmen, die Ferien gehen ja in ca. 6 Wochen an. Das kann die DB im nächsten Jahr besser organisieren, wenn die gute Absicht keine Eintagsfliege war.
zum Beitrag13.05.2026 , 10:48 Uhr
Gab´s schon mal ähnlich: taz.de/Die-Wahrheit/!5771447/
Die BR verzettelt sich.
Deswegen ja, ist es Sache von Bundesunternehmen das für das Volk praktisch Wichtige zu tun.
zum Beitrag10.05.2026 , 19:40 Uhr
Wenn in der Überschrift das Wichtigste stehen soll stimmt die Überschrift nicht : Ich habe gelesen , dass der Autofahrer psychiatrisch krank ist und deswegen in eine psychiatrische Klinik gebracht wurde. Müsste dann heißen : Waffe Auto : Täter krank. Verantwortung Null ? Kürzlich gabe es in einem Gerichtssaal Tumulte im Zuschauerbereich weil ein Mensch der psychiatrisch krank war wegen Schuldunfähigkeit frei gesprochen und in die Sicherungsverwahrung eingewiesen worden war. Was und wie häufig psychiatrische Erkankungen sind, ist zu wenig bekannt für eine Schlagzeile. Bedeutet nicht, dass die Verantwortung für die richtige Schlagzeile keine Verantwortung ist. Jede/r kann mit Verantwortung anfangen. Schlagzeilen haben ja, wörtlich genommen, eine gewisse Sprengkraft.
zum Beitrag05.05.2026 , 12:16 Uhr
" Falsch" steht da nicht, es steht da "fehlerhaft", ich hätte besser gesagt "unzutreffend", denn das habe ich gemeint. Man kann den Zusammenhang so sehen, dass sich jemand so aufregt, dass er daran stirbt, das gibt´s medizinisch. "Pedantisch" weiß ich nicht. Wortgebrauch im Umfeld von Tod und Sterben, warum nicht genau oder ernst nehmen aus Respekt vor den Sterbenden?
zum Beitrag04.05.2026 , 12:14 Uhr
"Schnappatmung" ist nicht was Sie gemeint haben. "Schnappatmung" ist die langsame Atemform Sterbender. Das wird auch in der Politik immer wieder fehlerhaft gebraucht, findet sich so auch in Bundestagsprotokollen.
Sei meinen: "die (aufgeregte) oder (empörte) Hyperventilation". Das ist etwas umständlicher zu sprechen, dafür aber richtig.
www.pschyrembel.de/Schnappatmung/K0KH2 "präfinal" " präterminal" heißt in der Medizin : Unumkehrbar vor Eintritt des Todes.
Ich finde die Zuckerdebatte eher symptomatisch, es geht um de.wikipedia.org/w...gemeinsamer_Teiler, also darum wer durch welche Zugeständnisse/Forderungen an wen von der Gesamtmasse am meisten € bekommt. In der Diskussion hat ein Teilnehmer (ZTUC) geschrieben, dass die Zuckerabgabe in GB wirksam funktioniert = Der gesundheitliche Nutzen spielt bei unserer derzeitigen politischen Diskussion eine sekundäre Rolle.
zum Beitrag04.05.2026 , 09:20 Uhr
Nein, das ist nicht so . Die "Unterschicht" fühlt sich nicht annähernd so schnell pikiert (=hält Stigma und Beleidigung ohne Rachegefühle aus) wie die "Oberschicht". Die Zuckerabgabe sollte ein Verbraucherschutz wie jeder andere (Gurtanlegepflicht, TÜV-Pflicht ...) sein. - Warren Buffet ist m.W. konsequenter Kirschcola - Trinker , extensiver Eiscreme- und Burger-Esser, ernährt sich am liebsten wie Calvin aus Hobbes. - Schichtmodelle der Gesellschaft sind mehr oder weniger kreisschlüssig, den "Unterschichtlesern" zum Trost.
www.deutschlandfun...isten-den-100.html
zum Beitrag03.05.2026 , 18:45 Uhr
Es geht um die rechtswirksame Einwilligung zu einer körperlichen Interaktion. Darüber gibt es ganze Bibliotheken. In der Medizin wird dauernd diskutiert wann und wie ist eine Einwilligung rechtswirksam und was ist bei der Dokumentation zu beachten. Wie die Fälle Arnold und Witte zeigen wird Recht auf der Einschätzung der Glaubwürdigkeit von Zeugen und Klägern durch das Gericht gesprochen. Die Resolution schafft Klarheit was unverzichtbar im Umgang sein soll. Das ist der eigentliche Wert.
zum Beitrag03.05.2026 , 15:27 Uhr
Das ist ein sehr breiter gut recherchierter Artikel. Zum Thema "Alois Rainer (CSU) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat" ist mein Eindruck ähnlich. Ist Ernährung ein Frauenthema ? Ich habe den www.bzfe.de/service/newsletter abonniert und finde ihn sehr interessant. Die Institutsleiterin ist m.W. weiblich. Ernährung ist ein verpflichtendes Querschnittsthema in der med. Rehabilitation. M.W. sind die meisten Leitenden Ärzte, die auch die Fachverantwortung für die Ernährungstherapie / - beratung haben, dort noch Männer, abgesehen von ganz berühmten Köchen der "Ernährung aus dem Markt".
zum Beitrag03.05.2026 , 08:40 Uhr
Es geht um Strafbarkeit. Deswegen geht es darum wie sicher Urteile sind, wenn die Beweislage unsicher ist.
Der Fall P. ist in allen Aspekten widerlich. Zur Tatzeit war „nur ja heißt ja“ nicht erforderlich. Wir können mutmaßen, dass Angeklagte deswegen künftig entsprechend argumentieren werden wenn etwas anderes ihrer Verteidigung nichts nützt.
Das ändert nichts an der Beweisproblematik im Sexualstrafrecht, die ich mit den Fällen Arnold und Witte belegt habe. Im Gegenteil zeigen diese Fälle, dass eine Verurteilung wegen einer tatsächlichen Interaktion sogar ohne tatsächliche Interaktion möglich war/ist.
Die Autorin hat den Fall P. aufgeführt, weil sie wegen seiner Prominenz auf die „ja heißt ja“ Problematik hinführen wollte. Die „ja heißt ja“ Problematik ist im Fall P. aber ein Teilaspekt, deswegen lenkt der Verweis auf diesen Fall vom Thema eher ab.
zum Beitrag02.05.2026 , 13:27 Uhr
Das Teure in der Medizin ist das Sparen an wirksamer Prävention. Ich habe mir deshalb den Link zum Präventionsartikel der Autorin angesehen. Dort werden die üblichen Verdächtigen "Alkohol, Tabak und schlechtes Essen" abgehandelt. Als teuerste und gefährlichste Krebsform gilt das Bronchialcarcinom, das mit dem Tabakrauchen eng assoziiert ist . Die zweithäufigste Ursache nach dem Tabakrauchen ist die Radonbelastung der Wohnräume (1,2). Der WHO Referenzwert liegt bei 100Bq/m³, im deutschen Strahlenschutzgesetz gilt ein Referenzwert von 300Bq/m³. 2.000 Krebstote pro Jahr durch die Radonbelastung der Wohnräume (1) samt direkten und indirekten Krankheitskosten. Die Medikamentenkosten, gelten als überteuert (3).
Der Schneeberger Lungenkrebs ist seit ca. 500 Jahren bekannt, seit Entdeckung der Radioaktivität ca. 1896 weiß man zunehmend woran´s liegt.
In den 66 Vorschlägen kommt der Begriff "Radioaktivität" nicht vor.
(1) www.bfs.de/DE/them...en/wohnraeume.html (2) www.radon.nrw.de/ (3) www.deutschlandfun...-zu-teuer-100.html
zum Beitrag02.05.2026 , 11:34 Uhr
Der Grundtenor "Es ist ein Sparpaket und kein Reformpaket" stimmt. Bei der beitragslosen Familienversicherung handelt sich jetzt m.W. nicht nur um eine beitragslose Versicherung der Ehegatten sondern auch um eine beitragslose Versicherung aller Kinder der Familie, die ab einem Alter von 7 Jahren aufgehoben werden soll. Ausnahmen soll es zwar geben, diese sind aber symptomatisch für das Präventionsfeindliche aller 66 Vorschläge der Expertenkommission. Die historische "Kaiserliche Botschaft" von 1881 hatte als Grundvorstellung, dass die Versicherten die Sozialversicherung, vergleichbar einer Genossenschaft selbst verwalten, damit die Versicherten nicht zum Gegenstand von Unbeteiligten werden. Die jährlichen Prämiensteigerungen der privaten Krankenversicherung betragen 12 und 18%. Die Beitragssteigerungen der gesetzlichen Krankenkassen über die letzten 10 Jahre waren max. 4%. Die Bezahlung der Gesundheitsfürsorge der Bürgergeld- und Sozialhilfeempfänger ist eine staatliche Aufgabe. Seit ca. 2005 geht die GKV in Vorleistung und kümmert sich um Organisation damit diese Menschen versorgt sind. Das ist aber ein Missbrauch und im Artikel zu Recht sehr deutlich gesagt worden.
zum Beitrag01.05.2026 , 19:54 Uhr
Den Fall Pélicot würde ich in diesem Zusammenhang nicht nennen, das ist eine ganz andere, kriminelle Sachlage von Serientaten. Es gibt in dem Zusammenhang, um den es hier geht, Strafwürdigkeit des persönlichen Umgangs bei Einzelereignissen, in Deutschland zwei eklatante Justizirrtümer, die die Verurteilten, jeden zu mehr als fünf Jahren Haft, endgültiger Beschädigung der bürgerlichen Existenz samt erheblichen Vermögensschäden inklusive beider Familien geführt haben. Aufklärung efogte jeweils nur durch ein höchst anspruchsvolles juristisches Wiederaufnahmeverfahren. Das waren die Fälle Horst Arnold und Ralf Witte. Darüber muss man auch berichten, wenn man Strafe fordert. Juristische Weideraufnahmeverfahren sind ausgesprochen anspruchsvoll , nicht jeder findet einen Anwalt mit der dazu nötigen Kompetenz. Eine bislang unbekannte Dunkelziffer vergleichbarer Fälle würde mich daher nicht wundern.
zum Beitrag01.05.2026 , 18:16 Uhr
"Leider" würde ich nicht sagen, wenn´s so wär. Der Anteil der Juristen im Parlament (18 bis 21%) ist um ein Vielfaches höher als in der Gesamtbevölkerung (ca. 0,12 % Rechtsanwälte). Die hohe Zahl an Juristen und Angehörigen des öffentlichen Dienstes ist oft Gegenstand von Debatten über die Repräsentativität des Parlaments. Das gehört aber nicht direkt zum Thema.
zum Beitrag01.05.2026 , 11:00 Uhr
Das beunruhigende ist, dass Menschen, die uns regieren, die Gesetze verabschieden dürfen, nach denen wir uns zu richten haben auf so etwas hereinfallen.
Literatur dazu: Max Frisch, Biedermann und die Brandstifter, Erstausstrahlung im BR1953 Herr Biedermann hilft den Brandstiftern die Zündschnur zu vermessen und die Fässer mit Benzin auf den Dachboden zu schleppen. Schulstoff, Milionenauflage.
zum Beitrag01.05.2026 , 08:22 Uhr
Ich auch nicht . Frankreich macht das seit Jahren mit der Begründung: "Herkömmliche Messaging-Anwendungen — wie Signal, Telegram und WhatsApp — wurden für eine behördenweite Messaging-Lösung als nicht geeignet erachtet. Diese zentralisierten, proprietären Apps würden die Daten der französischen Regierung in ihren eigenen Systemen speichern, was zu einer Reihe von Sicherheitsproblemen führen würde."
Um schnellere und effizientere Arbeitsmethoden zu unterstützen, hat das Interdepartmental Digital Directorate (DINUM) Tchap entwickelt.
Steht bei :
element.io/de/case-studies/tchap
Qualitätsfaktor Mensch ist schwer zu verstehen.
zum Beitrag01.05.2026 , 07:48 Uhr
In der Sache sehe ich das auch so, würde mich aber nicht so ausdrücken. Mit den Terminen sagen andere das auch : man kann sich an die nach Wohnsitz zuständige Kassenärztliche Vereinigung oder Ärztekammer oder auch an die Krankenkasse wenden, bei der man versichert ist. Prinzipiell haben die gesetzlich Versicherten weitgehende Rechte durch ihre Vertreter in der Selbstverwaltung in der Krankenversicherung z.B. www.aok.de/pk/stru.../selbstverwaltung/ Die Empfehlungen der Expertenkommission, nach denen die Regierung sich richtet unterlaufen was sich bewährt hat (beitragsfreie Familienversicherung), da bin ich Ihrer Meinung. Leider liegt das auch daran, dass die Vertreter der Versicherten sich nicht dagegen wehren. Alle möglichen Gruppen nehmen Stellung, nicht aber die 3.000 Versichertenvertreter, zumindest habe ich keine gehört. Frau Warken weiß was sie anrichtet. Wenn Familien in 7 Jahren Versicherungsbeiträge für ihre Kinder bezahlen müssen, ist sie nicht mehr im Amt. Die Hautkrebsvorsorge wird abgeschafft weil sie sich nach der Meinung der Arztgruppe mit den schlechten Vorsorgeergebnissen richtet..
20Mrd/80Mio/Jahr = 250€/Jahr = ca. 20€ / Monat für jeden,
zum Beitrag30.04.2026 , 07:24 Uhr
Das anlasslose Hautkrebsscrenning gibt es seit 01.07.2008. Die aktuellste S3 Leitlinie zur Hautkrebsfrüherkennung ist von September 2021, d.h. die dort verarbeiteten Daten sind ca. 10 Jahre nach Einführung des Screeenings. Lebenserwartung kann man über einen so kurzen Zeitraum nicht sicher beurteilen.
Es gibt eine konsensbasierte Empfehlung Kap. 9.2 "Verschiedene Maßnahmen der primären Hautkrebsprävention weisen sowohl einen ökonomischen Nutzen als auch einen gesundheitsbezogenen Nutzen auf. Daher sollte verstärkt in solche Maßnahmen investiert werden." Die Konsensstärke war 100%.
Die DEGAM ist mit einem Sondervotum aus dem Konsens ausgeschert (S. 383, Unterpunkt 8.21). Sie ist gegen das anlasslose Screeening weil die Sterblichkeit seit Einführung des Screenings nicht gesunken ist.
Dieses Sondervotum hat mutmaßlich zur 66-Expertenempfehlung geführt.
Wie oben gesagt, kann man über einen Zeitraum von 10 Jahren die Zielvariable Sterblichkeit nicht sicher beurteilen. Nichts machen, statt weiter Daten sammeln ist paradox.
Weitere wichtige Effekte : Kapitel 9 Tabelle 33
register.awmf.org/...tkrebs_2021-09.pdf
zum Beitrag29.04.2026 , 19:36 Uhr
Was Sie schreiben steht fast wörtlich in den 66 Empfehlungen, Kategorie A. Das DKFZ meint aber dazu : "Warum teinehmen ? Hautkrebs frühzeitig entdecken . Wirksamere Behandlung und bessere Heilungschancen" www.krebsinformati...ebs/frueherkennung DIe AOK meint: "Warum Prävention wirkt – sich jedoch schwer belegen lässt" www.aok.de/pp/gg/p...mkeit-praevention/
Prof. Drosten hat glaub ich mal zitiert : "There´s no glory in prevention."
Die Terminliste beim Hautarzt ist ärgerlich Das stimmt und ist außerdem unlogisch weil die Hautärzte die Ersten sein müssten die Wirksamkeit zu beweisen.
Dass die wiss. Evidenz fehlt stimmt nicht ganz : Dass kein anlassloses Screening angeboten werden soll ist ein Sondervotum der DEGAM (begründet über die Sterblichkeit) von daher nicht richtig Konsens. Konnte ich kaum glauben als ich gelesen habe, dass gerade die Hausärzte gegen das anlasslose Screening sind. register.awmf.org/...tkrebs_2021-09.pdf
zum Beitrag29.04.2026 , 13:38 Uhr
Das ist eine der 66 Empfehlungen der Expertenkommission. Begründung: der Nutzen kann (noch) nicht bewiesen werden (S.126, Kap. 6.3.6)
Durch die Streichung der anlasslosen Hautkrebsfrüherkennung sollen etwa 240 Mio € Jahr = 4€/Versicherter über alle V. gespart werden.
Eine statistische Argumentation hilft denjenigen, deren Hautkrebs zu spät erkannt wird nicht. Beide Argumentationen sind richtig.
Ich habe kürzlich einen Hautarzt gehört, der aus Interesse eine Bildauswertung mit KI macht und gesagt hat, dass die Übereinstimmung des KI Befundes mit seinem persönlichen Befund groß ist, die Patienten aber Wert auf seine persönliche Einschätzung legen
www.bundesgesundhe...richt_20260330.pdf
zum Beitrag29.04.2026 , 11:52 Uhr
Das ist eine der 66 Empfehlungen der Expertenkommission. Begründung: der Nutzen kann (noch) nicht bewiesen werden (S.126, Kap. 6.3.6)
Durch die Streichung der anlasslosen Hautkrebsfrüherkennung sollen etwa 240 Mio € Jahr = 4€/Versicherter über alle V. gespart werden.
Der ganze Katalog ist präventionsfeindlich, z.B. - Streichung der vollen Tarifrefinanzierung in der medizinischen Behandlungspflege und Vorsorge/Rehabilitation - Die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie soll eingeschränkt werden. Dadurch sollen 5 Mio€ / Jahr = 10 Eurocent / Versicherten gespart werden. "Es sind positive Effekte auf die Qualität der Versorgung zu erwarten, da die Regelung Leistungen betrifft, die klinisch nicht indiziert sind." " Klinisch indiziert" heißt: Ausgaben sind erst sinnvoll, wenn der Mensch auf der Behandlungsliege liegt (gr. kline=Behandlungsliege), also schon krank ist. - Die Kinderärzte sollen auch weniger bekommen....
www.bundesgesundhe...richt_20260330.pdf
www.deutschlandfun...-zu-teuer-100.html
zum Beitrag28.04.2026 , 20:10 Uhr
Was ich vergessen hatte : Wegen des Qualitätsfaktors Mensch läuft die Qualitätssicherung in wichtigen Bereichen mit randomisierten Stichproben doppelblind als Peer Review. D.h. die Damen und Herren Abgeordneten/Regierungsmitglieder müssten sich gefallen lassen ab und zu von Ihresgleichen auf die Probe gestellt und dann ausgewertet zu werden wie häufig sie warum hereingefallen sind. Das ist aber prinzipiell nichts Neues.
zum Beitrag28.04.2026 , 19:14 Uhr
Man sollte nicht übersehen, dass Frau Lindholz mit 51 und 48% das Direktmandat erhalten hat. Ihre Wähler trauen ihr also etwas zu. Sie ist m.W. beruflich Rechtsanwältin / Familienrecht und sonst noch beim BRK und THW aktiv. Deswegen kann man kommentieren: es ist besser sich auszukennen denn konstruktive Vorschläge sind gut. land-der-ideen.de
zum Beitrag27.04.2026 , 10:54 Uhr
Das stimmt. Es gibt aber auch den "Rechtsgrundsatz der Angemessenheit". Der Rechtsgrundsatz der Angemessenheit (Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne) ist der letzte Schritt der Verhältnismäßigkeitsprüfung im deutschen Recht. Er besagt, dass eine staatliche Maßnahme nicht außer Verhältnis zum angestrebten Zweck stehen darf, wobei das Gewicht des Eingriffs gegen die Dringlichkeit der Gründe abgewogen wird, um die Zumutbarkeit zu wahren.
www.bmjv.de/DE/rec...ssigkeit_node.html
Das ist eine kafkaeske Situation. Der "Prozess" beginnt. " Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet."
So stellt das Interview die Ereignisse dar.
Meinen Eindruck dazu habe ich gestern abgesendet , das ist aber nicht veröffentlicht worden.
Gemessen daran, dass es sich um sehr sensibles Thema handelt, kann ich mich den Einschätzungen anderer Diskussionsteilnehmer, dass das Interview in den Sachaspekten oberflächlich geführt wurde anschließen.
Es ist trotzdem ein Verdienst der Autorin auf den Vorgang hingewiesen zu haben.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:30 Uhr
Die Mehrheit der Bundespräsidenten waren Juristen und/oder Berufspolitiker. Die Ausbildung zum Juristen war besonders häufig. Der einzige Techniker war Heinrich Lübke (Agraringenieur). Kürzlich war Girls Day, MINT Berufe, auch im Handwerk wurden warm empfohlen. Gesellenprüfung als Radio- und Fernsehtechnikerin und Tätigkeit im Handwerksbetrieb mit nachfolgender Aufstiegsfortbildung zur staatlich geprüften Technikerin ( Elektrotechnik) und Tätigkeit bei einem Hubschrauberhersteller vor ca. 30 Jahren wär doch was, waren reife Pionierleistungen. Ich hab mich gewundert, dass sie beim Girls Day nicht da war, oder habe es übersehen. Wir brauchen das, damit in diesem Amt mal Proporz und berufliche Erfahrung, die für unser Land repräsentativ sind, einkehrt. Viriginie Guyot hat ja mal die Patrouille de France kommandiert, ist nicht abgestürzt und das hat ja auch was mit Luftfahrt zu tun.
zum Beitrag22.04.2026 , 00:05 Uhr
Das Gefährliche an dieser Reform ist die Expertenkommission.
Denn eigentlich darf diese Kommission gar nichts zu sagen haben. Denn im Kapitalismus gilt : Wer zahlt schafft an.
Das ist nicht diese Kommission, sondern sind zu gleichen Teilen die Versicherten und die Arbeitgeber.
Am besten man ignoriert das weitgehend flache, in der Folge gefährliche Gerede.
Die Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung von ca. 3 Mio Menschen soll Einsparungen von 4 Mrd. bringen. Das ist ein lächerlicher Betrag gemessen am Schaden. Denn mit diesem Betrag wurde schwerpunktmäßig die flächendeckend unterfinanzierte Care- Arbeit von Angehörigen aller Altersgruppen querfinanziert und soll ja auch eine Belohnung für dieses wertvolle Tun sein.
Auf Seite 12 des Berichts der Kommssion steht "Management Summary" : Mehr ist es auch nicht , mehr Horizont ist es auch nicht.
www.tagesschau.de/...koalition-100.html
zum Beitrag21.04.2026 , 21:19 Uhr
"Ja, es besteht viel Verbesserungspotential trotzdem ist unser System, selbst eines der besten bei aller Kritik!"
Würde ich unterstreichen.
Verbesserungspotential > Verbesserungsbedarf
Wobei es immer im Anpassungen im Einzelnen geht, nicht ums Prinzip, das muss so bleiben.
zum Beitrag21.04.2026 , 20:28 Uhr
Ja , das sollte so sein. Man müsste rausbekommen warum andere mit weniger Geld und "ungesünder leben" , aber doch bei Wohlbefinden älter werden. * Es gibt auch Faktoren, die nicht direkt durch die Allgemeinplätze des Lebensstils beeinflusst werden, z.B. die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs, wir haben keine Zweifel , dass Lungenkrebs wahrscheinlich die Lebenserwartung verkürzt ist die Radonbelastung der Atemluft in Wohnräumen (Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas, das als Alphastrahler beim Zerfall von Uran im Boden entsteht und eingeatmet wird, Alphastrahler haben den höchsten Strahlungswichtungsfaktor). Die WHO Kriterien sind strenger, wir lassen in Deutschland m.W.höhere Grenzwerte zu, könnte eine Ursache sein...
www.bfs.de/DE/them...en/wohnraeume.html www.radon.nrw.de/
Queen Mum ist mit regelmäßig Gin Tonic 101 geworden . "Legendär war ihr Zuspruch für alkoholische Getränke, Champagner, Martinis, Portwein und ganz besonders Gin. Noch im hohen Alter soll sie täglich mindestens ein Glas Gin Tonic konsumiert haben." de.wikipedia.org/w...izabeth_Bowes-Lyon Das waren Unterschiede im Klima : Wohl bekomm´s !
zum Beitrag21.04.2026 , 19:54 Uhr
Ja , ich bin da nicht so erstaunt. Es ist halt viel Schätzen und Ahnen dabei, weil es für die gesetzlich Versicherten deswegen undurchsichtig ist, weil sich die von ihnen gewählten Versichertenvertreter nicht aufrichtig um die Aufklärung der von ihnen vertretenen Versicherten kümmern. Viele Versicherte verstehen deswegen das System der Selbstverwaltug und ihren eigenen Einfluss auf die Honorare z.B. im G-BA nicht , daher kommen dann die Schätzungen. Ich würde sagen, auch die KBV Umsatzstatistik, auch wenn sie nur ein Rahmen ist, kennen viele Versicherte nicht. Wenn man weiter blättert und zur Aufteilung nach Facharztgruppen kommt , wird schon bestätigt, dass die Radiologen die größten Erstattungen haben, das ist aber vorher so festgelegt worden, weil die Radiologen m.E. im G- BA darlegen konnten welche Kosten sie haben. Wer die Geräteindustrie, die Röntgenverordnung samt Konstanzprüfungen und Aufsichtsbehörden auf der Kostenseite hat ist nicht zu beneiden. Wird immer übersehen: Strahlen sind gefährlich und wir wollen ja Sicherheit. Die meisten Versicherten sind aber zuerst Patienten und wollen gesund bleiben/werden, das ist ihr Hauptinteresse.
zum Beitrag21.04.2026 , 13:14 Uhr
"Ich wage zu bezweifeln, dass so viele niedergelassene Ärzte mit einem fünfstelligen "Gehalt" nachhause gehen..."
Genaueres steht hier : www.kbv.de/infothe...hgruppe-und-region
Die Balken der Graphik beziehen sich m.E. auf ein Quuartal, also auf ein Vierteljahr.
" Aus dem Honorarumsatz sind durch den Praxisinhaber/die Einrichtung alle Betriebsausgaben (wie Strom, Wasser, Miete, Personalkosten etc.) zu begleichen. Erst der nach Abzug dieser Aufwendungen vorhandene Betrag ist das Bruttoeinkommen des Arztes. Aus diesem sind dann noch Kranken- und Pflegeversicherung, die Altersvorsorge und Steuern zu begleichen."
zum Beitrag20.04.2026 , 20:54 Uhr
"Heute greift er ins Regal und nimmt die Packung raus, das kann jeder Supermarkt." Stimmt für Pflaster und Verbandstaschen. Bei Prohormonen aus der Drogerie, z.B. D3 wird´s anspruchsvoller , da braucht der Supermarkt eine Verkaufsschulung der Mitrbeiter bei der IHK, den "Kräuterschein":
Für den Verkauf von freiverkäuflichen Arzneimitteln (sogenannte OTC-Produkte oder „Over-the-Counter“) außerhalb von Apotheken – etwa in Drogerien, Supermärkten oder Reformhäusern – ist in Deutschland laut § 50 Arzneimittelgesetz (AMG) ein Sachkundenachweis erforderlich. Dieser wird umgangssprachlich oft als „Kräuterschein“ bezeichnet
zum Beitrag20.04.2026 , 20:38 Uhr
Bei den Wahlen geht es schon immer um die Prioritätensetzung der Krankenkassen dadurch, dass die gewählten Vertreter der Versicherten einer Krankenkasse z.B. in den Gemeinsamen Bundesausschuss (Ärzte - Krankenkassen) entsendet werden und dort z.B. die Budgets der Kassenärzte, Richtlinien für Arzneimittel etc. festlegen. Das verstehen die meisten Versicherten aber nicht auf den ersten Blick. Würde ich auch sagen , dass die Wahlbeteiligung besser wird, wenn die Versicherten verstehen, dass es darum geht.
zum Beitrag20.04.2026 , 16:48 Uhr
Es gibt noch mindstens zwei andere Gründe als die Beitragsbemessungsgrenze als Besserverdiener freiwillig gesetzlich versichert zu bleiben: 1) die beitragsfreie Mitversicherung der Famliienangehörigen über einen langen Zeitraum. Das soll ja bald anders werden, manche finden´s okay, wir haben verstanden 2) Der Schutz vor jährlichen Beitragserhöhungen im zweistelligen Bereich bei den privaten Krankenversicherungen jenseits der Rückwechselgrenze bei 55 ggf. 66 Jahren.
zum Beitrag20.04.2026 , 16:23 Uhr
Ich bin auch für Statistik. Wenn wir uns auf Alkohol beschränken stimmen die absoluten Zahlen von Statista. "Oberes Mittelfeld" und "Rückläufikgeit" ist aber schön geredet: 11,7 liter in 2012 ,10,5 in 2024 sind weiter ein Hochkonsumland. "In einer aktuellen Untersuchung beziffert der Gesundheitsökonom Dr. Tobias Effertz die direkten und indirekten Kosten des Alkoholkonsums in Deutschland auf rund 57,04 Milliarden Euro. Davon entfallen 16,59 Milliarden Euro auf direkte Kosten für das Gesundheitssystem." steht bei: www.dhs.de/suechte...hlen-daten-fakten/ Die Berichte des Bundesdrogenbeauftragten www.bundesdrogenbeauftragter.de/ haben sich in den letzten Jahren zu Neuen Drogen hin verschoben.
Was schön geredet, verharmlost und relativiert wird liegt am kulturellen Kontext, somit auch am Gesundheitssystem.
zum Beitrag20.04.2026 , 09:48 Uhr
Ich habe das Verhältnis Lebenserwartung / Kosten im internationalen Vergleich kürzlich bei einem Fachvortrag von Prof. Knichwitz auch gehört. Das ist eher unbestritten. Liegt´s am Gesundheitssystem? Das Gesundheitssystem wird von der Gesellschaft hervorgebracht und wirkt dann zurück. Wir sind Spitzenreiter im Alkoholkonsum/Kopf + wir haben z.B. keine nennenswerte Gesundheitsbildung in den Lehrplänen der allgemeinbildenden Schulen, Prävention und funktionale Gesundheit haben in den 66 Vorschlägen einen schweren Stand, obwohl rationale Prävention gesünder ist und Kosten spart . So hängt das zusammen. Das geht aber über Generationen, ich kenne ältere Menschen, die Bier und Zigaretten für gesund halten, weil das früher mal Lehrmeinung des Hausarztes war. Wenn ein Gesundheitswesen den Auftrag hat auf die Gesellschaft einzuwirken und dabei nicht effektiv liegt´s nicht nur am Gesundheitswesen, die führenden Funktionäre äußern sich schon deutlich. Es ist aber nicht jede/r eine Nightingale, ein Virchow, ein Biesalski, ein Pettenkofer oder ein Pirogow...
zum Beitrag20.04.2026 , 09:00 Uhr
Habe ich in der Antwort an "rero" beantwortet.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:59 Uhr
Ich verstehe: Sie meinen, dass die Wahlteiligung nach der Reform sprunghaft steigen wird. Ich meine, dass es eine Reform im Sinn der Wahlberechtigten nur mit einer höheren Wahlbeteiligung der Wahlberechtigten geben wird. Die Wahlbeteiligun ist deswegen so niedrig: weil die meisten Wahlberechtigten nicht wissen welchen Effekt sie wählen, weil die Wahlperiode mit 6 Jahren zu lange ist um sich an die letzte Wahl zu erinnern und keine bekanten Personen, sondern nur ebenfalls weitgehend unbekannte (Funktionärs)Listen kandidieren. Es ist, kurz zusammengefast zu kompliziert für die meisten Wahlberechtigten. Es gab 2023 eine große Kampagne zu wählen, das nützte aber nichts, da die Gewählten während der (vorherigen) Wahlperiode dem Wähler nicht aktiv präsent waren (sind), auch wenn etliche Sitzungen/ Sitzungsergebnisse öffentlich sind. Deswegen stimmt die o.g. Formulierung vom "Glaspalast". Die dorthin gewählten Versicherten sind zu inaktiv sobald sie ihren Sitz errungen haben.
zum Beitrag20.04.2026 , 02:06 Uhr
"Das schlimmste das sind die Krankenkassen in ihren Glaspaläste, die das Geld nur von A den Beitragszahler nach B ins System Überweisen, ohne die Heilungsprozesse und die ärztlische Qualität der Behandlung von den Beitragszahler zu kontrollieren."
Das stimmt nicht ganz: Die Versicherten sind über die Sozialwahl an der Aufsicht über die Krankenkassen beteiligt : z.B: patientenvertretun...a-und-ihre-rechte/ In netzwerk-sozialrec...r-sozialwahl-2023/ wird das genauer erklärt. Das Grundproblem ist die niedrige Wahlbeteiligung der Versicherten, deswegen gibt es bei vielen Krankenkassen nur noch "Friedenswahlen". Beitragsbemessungsgrenze : Einkommensteile, die diese Grenze übersteigen, sind beitragsfrei = das Gegenteil von Sozialstaat. Das ist seit dem Evangelium nach Matthäus so : Wer da hat dem wird gegeben, Matthäus wusste was er schrieb, er war im Zivilberuf Zolleinnehmer. "Die Private Krankenversicherung gehört abgeschafft" : Das werden Sie nicht schaffen, sie ist ein Lizenz zum Gelddrucken ohne Wechselmöglichkeit der Versicherten.
zum Beitrag19.04.2026 , 18:14 Uhr
Man kann das ja nachlesen bei : www.bundesgesundhe...richt_20260330.pdf
Das Einsparpotential pro Versicherter/Jahr: z.B. Streichung der vollen Tarifrefinanzierung in der medizinischen Behandlungspflege und Vorsorge/Rehabilitation ca. 8€ Hautkrebsfrüherkennung : 2€ Die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie soll eingeschränkt werden. Dadurch sollen 5 Mio€ / Jahr = 10 Eurocent / Versicherten gespart werden. "Es sind positive Effekte auf die Qualität der Versorgung zu erwarten, da die Regelung Leistungen betrifft, die klinisch nicht indiziert sind." " Klinisch indiziert" heißt: Ausgaben sind erst sinnvoll, wenn der Mensch darniederliegt (gr. klinien=liegen), also schon krank ist. Die Kinderärzte sollen auch weniger bekommen.
Die beitragsfreie Mitversicherung des Ehepartners soll 4 Mrd. einsparen , das ist bei 50 Mio Versicherten ca. 80 € / Jahr. Das ist nicht einmal ökonomisch okay.
Fazit : Es wird heute gespart, an dem was morgen gebraucht wird.
Der Bericht hat 483 Seiten. Wer hat die Zeit, Konsequenzen zu erschließen ?
zum Beitrag19.04.2026 , 17:36 Uhr
"Darüber stimmen dann alle Versicherten ab." Kennen Sie die Wahlbeteiligung der Versicherten bei den Sozialwahlen ?
zum Beitrag18.04.2026 , 09:09 Uhr
Gute Ideen
zum Beitrag18.04.2026 , 09:01 Uhr
Ist gut beobachtet aber schwierig zu kommentieren, weil sich nichts ereignet, obwohl es beobachtet werden kann. Es ist irgendwas mit Monotonie.
zum Beitrag14.04.2026 , 14:07 Uhr
"Die überwältigende Mehrheit ist im Gegenteil privat!" Das stimmt , was die Unternehmensanzahl angeht. (2.500 privat / 350 öffentliche) . Private Unternehmen haben aber durchschnittlich 8 (insgesamt 20.000), öffentliche ca. 500 (insgesamt 175.000) Mitarbeiter.
Das stimmt somit nicht was die Verkehrsleistung ( Zahl der Fahrgastbeförderungen) angeht.
Private Unternehmen sind vor allem im ländlichen Raum und im Busverkehr unterwegs, deswegen ist die Linienlänge privat/öffentlich) gleich.
Fazit : Das Gewicht der Beförderungen und der Mitarbeiter liegt deutlich bei den Unternehmen in öffentlicher Hand .
Wie kompliziert das alles ist kann man hier lesen :
www.destatis.de/DE...ob=publicationFile
zum Beitrag14.04.2026 , 13:49 Uhr
Das stimmt. Ich habe das vereinfacht dargestellt um auf das Prinzip hinzuweisen. Sie haben mehrere Hinweise für die Stagnation gegeben: Verkehrsverbünde , gesetzliche Vorschriften auf Landes - und Bundesebene, " Kuhhandel" , nicht mehr ganz aktuelle Zahlen, daran habe ich auch gedacht. - Die Verantwortlichen haben sich längs der letzten 50 Jahre verwickelt in Konstruktionen, in denen sie nicht mehr Herr ihrer Beschlüsse (= nicht Diener ihrer Wähler) sind. Aus dieser Sackgasse müssen sie raus, das ist nicht einfach, wenn es ein lange Sackgasse geworden ist, das müssen sie aber wollen, und das wollte ich in Kürze sagen. z.B. war heute ein Streiktag bei einem Mitglied des Verkehrsverbundes. Die anderen Mitglieder des Verbundes haben nicht gestreikt. Ich bin nicht für Streikbrecher, aber man kann an diesem Beispiel sehen, dass Mitgliedsunternehmen, die anderen Städten im Verbund gehören eigene Poltitik machen können.
zum Beitrag14.04.2026 , 00:01 Uhr
"Wenn wir schon dabei sind, Essen und Trinken sind schließlich auch Grundbedürfnisse - wieso kosten die immer noch Geld?"
Nahrungsmittel werden überall auf der Welt in unterschiedlichem Grad steuerlich bis total subventioniert.
In Deutschland gilt für die meisten Grundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Brot, Fleisch und Milch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 %. Der reguläre Satz von 19 % fällt hingegen bei verarbeiteten Lebensmitteln, vielen Getränken und speziellen Ernährungsformen (z.B. Pflanzendrinks) an.
7 % Ermäßigter Satz: Gilt für Grundnahrungsmittel, die der Versorgung dienen. 19 % Regulärer Satz: Gilt für verarbeitete Produkte, Süßigkeiten, alkoholische Getränke ...
Unterschiede im Detail: z.B. Kartoffeln (7 %) vs. Süßkartoffeln (19 %)
Kurzer Blick auf den Kassenbon des Versorgungs LAN ( Lidl, Aldi , Norma..) : Rechts neben dem Preis : A=7% , B =19%.
Was man geschenkt bekommt ist nichts wert = hat man schnell vergessen, hat ein anderer Diskussionsteilnehmer geschrieben.
Natürlich kostet alles, was andere Menschen erzeugen etwas. Atemluft kostet deswegen noch nichts, weil sie von Pflanzen erzeugt wird.
zum Beitrag13.04.2026 , 08:52 Uhr
Das stimmt. Wer aber 60 Euro nicht bezahlen kann, muss mit einer Freiheitsstrafe rechnen, so als hätte er z.B. eine Körperverletzung begangen.
Der Anwaltsverein fordert eine "echte Entkriminalisierung". Einzelheiten z.B. bei www.tagesschau.de/...arzfahren-100.html
Es gibt die schöne Redewendung: "Mit Kanonen auf Spatzen". So sehe ich die derzeitige Lage.
zum Beitrag12.04.2026 , 14:57 Uhr
Leser-Kommentare, die wir lesen sind nicht repräsentativ für die Leserzuschriften sondern wurden nach TAZ Kriterien gesichtet, da die TAZ das Hausrecht hat. Inhaltlich würde ich Ihnen zustimmen, d.h. nach Erklärungen für das unerwartete Meinungsspektrum suchen.
zum Beitrag12.04.2026 , 13:41 Uhr
Wenn die Bürger entscheiden, wie die Ticketpreise sein sollen, ist das keine staatliche Aufgabe, die der Kommune aufgebürdet wird, sondern eine Entscheidung der Bürger wie sie den ÖPNV finanzieren wollen, z.B. höhere Grundabgaben dafür niedrigere Ticketpreisen. Wie Ford seine Autos unter die Leute gebracht hat, hat auch nicht gleich jeder verstanden.
Werden Dinge, die kostenlos sind schlecht behandelt?
Die Fans in den Fanzügen haben m.E. bezahlt , wie Fanzüge nach Benutzung aussehen, wird regelmäßig berichtet.
Die Bundestagsabgeordneten dürfen m.W. kostenlos Bahnfahren. Was sie jahrein und jahraus aus der Bahn machen ist bekannt. Hier haben Sie ziemlich recht.
zum Beitrag12.04.2026 , 10:54 Uhr
"Der Vorschlag des Artikels ist hingegen wenig konstruktiv."
Würde ich nicht einfach sagen. Wenn man unter "konstruktiv" versteht, dass jemand sorgfältig argumentiert und seine Vorschläge untermauert würde ich Ihnen aber zustimmen. Z.B. bis in die 60er Jahre gab es Bahnsteigkarten für 5 oder 10 Pfennige, ohne die man nicht auf den Bahnsteig durfte. Das wurde abgeschafft, mit welchem Argument weiß ich nicht. Der Zugang zum Bahngelände ist seither kostenlos (soll aber nach Einzelmeinungen wieder abgeschafft werden um die "Schwarzfahrer" besser unter Kontrolle zu bringen).
Dass das Deutschlandticket ein derartiger Akt war und ist sollte nicht sein. Es wäre nicht so, wenn die Finanzierung einfacher wäre, würde also die Argumentation der Autorin unterstützen.
Die Entkrimnalisierung des Schwarzfahrens ist überfällig , da bin ich Ihrer Meinung. Nicht wegen der Überlastung der Justiz, sondern wegen des Gerechtigkeitsproblems: z.B. die Körperverletzung ist eine andere Rechtsgutverletzung als das Fahren ohne Fahrschein, kann also nicht gleichartig sanktioniert werden.
zum Beitrag11.04.2026 , 20:58 Uhr
Anteil im Regelbedarf (2024/2025): Der Anteil für Verkehrsausgaben (ÖPNV, Bahn, Kraftstoff etc.) beträgt rund 35 bis 40 Euro im Monat. Wie weit kommt man/frau damit ? Einige Städte und Verkehrsbetriebe haben das Problem erkannt. Sie bieten deshalb für Berechtigte ein Sozialticket an. Die Bedingungen sind allerdings schwer lesbar, wer Zeit und Muse hat ...
Für fehlende Tickets in den Strafvollzug : Rechtsgrundsatz der Angemessenheit ? Ich würde sagen, das es allein deswegen um ein wichtiges Thema geht.
Das sind ja fast alle staatliche / kommunale Unternehmen mit einer erhöhten Sozialverpflichtung. Ich habe gelesen, dass alle Tickets in Deutschland zusammen 13 Mrd. einspielen. Wenn das stimmt, sind das 160€ pro Nase und Jahr = 13 €/Monat. Das können wir uns doch leisten, die eingesparten Kontroll- und Sanktionskosten nicht gegengerechnet.
Nehmen wir an Sie leben in einer Stadt, der ein Verkehrsunternehmen gehört: dann ist es doch Sache der Bürger dieser Stadt dem Unternehmen z.B. per Ratsbeschluss vorzuschreiben wie hoch die Ticketpreise sein dürfen und wie ein mögliches Defizit gegenfinanziert wird. Daran liegt das.
zum Beitrag07.04.2026 , 18:28 Uhr
"-Hier sind auch 21Millionen Rentner und 3 Millionen studierende mit einem geringeren Beitrag "
Ich würde sagen, dass Rentner (Alterseinkünfte) und Studierende (Grundlage BaföG Satz) ebenfalls 14,6% plus kassenindividuellen Zustzbeitrag (ca.1,25%) Ihres Einkommens als GKV Beitrag bezahlen.
Bei Rentern zahlt die DRV den Arbeitgeberanteil , den Arbeitnehmeranteil müssen die Rentner von ihrer Rente bezahlen.
Also kein "geringerer Beitrag" für Rentner und Studenten. Bei beiden fällt im Ggs. zu erwerbstätigen Versicherten (" Voll-Beitrag-Zahler/innen") die Krankengeldzahlung (bis zu 72 Wochen 70% des letzten Bruttogehalts) weg. Ist also für die GKV vorteilhafter.
AOK, SBK ...reißen sich regelrecht im Studierende ;-)
zum Beitrag07.04.2026 , 13:42 Uhr
Können Sie sich erklären lassen wegen § 630f BGB.
Bei kleinerem Ärger : Privatärztliche Verrechnungsstelle, bzw. PKV Bei größerem Ärger : z.B. www.aekwl.de/fuer-...zt-und-recht/goae/
Preistreiberei kenne ich als Patient leider auch, macht man nicht, untergräbt das Vertrauen im Allgemeinen und Speziellen, merken manche Ärzte aber nicht.
Gesetzlich Versicherte je nach Wohnort : z.B. www.kvwl.de/patienten/patientenberatung
zum Beitrag06.04.2026 , 13:00 Uhr
1) "Und habe kaum eine Möglichkeit als Patient zu erfahren, ob es wirklich medizinisch notwendig ist, denn der einzige, der mit mir drüber redet, ist der Arzt, der die Rechnung stellt. " www.igel-monitor.d.../wer-wir-sind.html 2) "Es fehlt eine Instanz, die medizinische Notwendigkeiten unabhängig und diagnose-gestützt untersucht. Denn wenn momentan die Kasse Ihre Glaukom-Untersuchung zahlen würde, müsste sie das für jeden tun und nicht nur dann, wenn gute Gründe vorliegen" Im G- BA bestimmen Ärzte und Versichertenverteter, die bei der Sozialwahl gewählt worden waren. www.g-ba.de/ patientenvertretun...a-und-ihre-rechte/ 3) ."..aber auch oft nicht nachvollziehen, sondern muss dem Arzt, der daran verdient einfach vertrauen." register.awmf.org/...enteninformationen
Mehr fällt mir dazu in Kürze nicht ein. Es gibt zu fast allen Diagnosen / Problemlagen Selbsthilfegruppen und Patientenvertreter, die bekanntesten Generalisten sind SoVD und VdK.
GOÄ1: Beratung – auch mittels Fernsprecher : 10,72€ GOÄ7:Vollständige Körperliche Untersuchung eines Organsystems : 21,45€ .
Viel Erfolg !
zum Beitrag06.04.2026 , 07:34 Uhr
"Wenn diese 90% das Gesundheitssystem hinreichend verstehen könnten, "
Das ist vollkommen richtig. Niemand, den ich gefragt habe versteht die Sozialwahl.
"um eine informierte Entscheidung darüber zu treffen, wären sie nicht gesetzlich versichert... 😉"
Stimmt eher nicht 😉 : Frau Bmin Warken ist m.W. samt Kindern freiwillig gesetzlich versichert.
Gesetzlich versichert sein hat enorme Vorteile, z.B. im Vergleich zur privaten Krankenversicherung sind die Beitragssteigerungen eng begrenzt.
zum Beitrag05.04.2026 , 15:55 Uhr
Das stimmt im Großen und Ganzen. Bereitschaftsdienst Stufe D (50% Arbeitsleistung) über 16 Stunden Anwesenheit (16.00 bis 08.00 Uhr nächster Wochentag) oder 24 Stunden am WE war mal bei Steuerklasse I ca. 15€ / Stunde. Abgesehen davon, dass es nicht straf- /haftungsmindernd ist, ob man/frau etwas übersehen hat weil es nachts um 03.00 Uhr nach 19 Stunden im Einsatz war.
zum Beitrag05.04.2026 , 15:23 Uhr
Die gesetzlich Versicherten haben eine Lobby : Das ist Ihr Wahlrecht bei den Sozialwahlen. "Bei der letzten Sozialwahl im Mai 2023 wurden über 3.800 neue Vertreter:innen der Versicherten und Arbeitgeber in die Vertreterversammlungen, Vorstände und Verwaltungsräte bei 144 Trägern der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung in Deutschland gewählt. " netzwerk-sozialrec...r-sozialwahl-2023/
"Die Wahlbeteiligung an der Sozialwahl betrug in diesem Jahr nur 22 Prozent. Von den bundesweit 51,3 Millionen Wahlberechtigten haben 11,5 Millionen ihre Stimme abgegeben. Dies teilte der Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen heute mit. " www.aerzteblatt.de...-b4c8-107ed5835a90
Um einer Diskussion vorzubeugen: Die Vertreterversammlungen haben etwas zu bestimmen. Sie bestimmen wofür im Rahmen der ges. Vorgaben Zusatz/Beiträge ausgegeben/erhoben werden .
Dieses Privileg haben privat versicherte Personen nicht.
Wenn 78% der Versicherten sich nicht dafür interessieren wie ihre Beiträge ausgegeben werden, ist das ihre Willensbekundung.
zum Beitrag04.04.2026 , 09:03 Uhr
Was mich an der Bahn am meisten stört ist, dass es dort immer noch alkoholische Getränke zu kaufen gibt (Stichwort "8 Getränke"), Wenn man mit ca 180 Menschen für mehrere Stunden zwangsvergemeinschaftet ist , ist bestimmt eine/r dabei, der das eigentlich nicht verträgt und möglicherweise unberrechenbar wird. Z. B. ist für Personen mit einer sozialen Phobie (= diffuse Angst vor anderen Menschen, Jahresprävalenz in Deutschland 8% der Bevölkerung) einsperrt sein mit ca. 180 anderen eine erhebliche Belastungsprobe, die bekanntermaßen mit Alkohol bis zur Selbstbetäubung bekämpft wird. Ich kann mich an erheblich desorientierte Betrunkene im ICE erinnern, die den Zugbegleiter vor eine unlösbare Aufgabe stellten.
Welche alkoholischen Getränke gibt es an Bord? "Wir bieten alkoholische Getränke wie Bier, Wein, Sekt und Spirituosen an." db-bordgastronomie.de/faq
zum Beitrag25.03.2026 , 18:59 Uhr
1) Das zweithöchste Amt im Staat ist das des/r Bundestagspräsidenten/in. Wer so priviliegiert war, wahrt die Würde dieses Amtes und drängt sich in der nächsten Legislatur nicht um "rangniedere" Ämter und deren verdiente Inhaber ins Abseits. Weil es zur Würde der/s Ranghöheren gehört "Rangniedere" nicht weiter zu erniedrigen, besonders weil es ja um eine soziale Partei und den sozialen Umgang in dieser Partei geht. Wenn diese Partei dies durch eine Wahl zur Vorsitzenden absegnet, wird das vom Wähler als Parteinormal verstanden: - Der Staat wird von vielen nicht gering geschätzt, deswegen kommt der achtlose Umgang von Personen und Parteien mit höchsten Ämtern besonders schlecht an. 2)Wenn ich aufgrund meiner sonnigen Persönlichkeit bei der letzten Wahl einige "Beliebtheits"prozente bekommen habe, versuche ich meinem Nachfolger im Wahlkampf etwas davon abzugeben, indem ich häufig mit ihm auftrete, ihn empfehle, auf jedem Wahlplakat mit ihm erscheine .... solange bis jede/r Wähler/in der/ie mich früher gewählt hat, weil ich ihm/r sympathisch war meinen Nachfolger mit mir gleichsetzt.
Egal wer die Namen waren, ist es prinzipiell so. Der zeitliche Zusammenhang sagt wen ich meine.
zum Beitrag25.03.2026 , 10:51 Uhr
Die "Willy-Wahl" 1972 hatte mit 91% die höchste Wahlbeteiligung in der "alten BRD " und mit 45,8% das höchste Ergebnis für die SPD je. Das war nach dem Warschauer Kniefall von 1971. Wem das zweithöchste Amt im Staat nicht gut genug war, wer seinem Nachfolger im Land bei absehbar knappem Ausgang nicht beisteht bekommt solche Ergebnisse.
zum Beitrag15.02.2026 , 16:55 Uhr
Was Heraskewytsch WOLLTE kann ich mir vorstellen: er wollte, dass seine 20 Kameraden noch am Leben wären, wenn nicht physisch, so doch als Bilder, das ist in den slawischen Kulturen etwas anders als bei uns. Heraskewytsch war/ist ja Fahnenträger der Ukrainer. Ich kann mir deswegen vorstellen, dass die Ukrainer das abgesprochen haben. Die Ukrainer sind insgesamt 46 Teilnehmer : hätte jeder mit der gleichen Begründung das Bild eines toten Kollegen auf dem Helm geführt, hätte das IOC knapp die halbe Delegation ausschließen müssen. Das IOC hat außer Acht gelassen was Heraskewytsch und Landsleute mitmachen und dass sie deswegen irrational und verbittert agieren. Dafür gibt es aber das olympische Grundprinzip 4 :
The practice of sport is a human right. Every individual must have access to the practice of sport, without discrimination of any kind in respect of internationally recognised human rights within the remit of the Olympic Movement. The Olympic spirit requires mutual understanding with a spirit of friendship, solidarity and fair play.
Heißt konkret: Wenn ein Teilnehmer viel zu leiden hat fügt man ihm keine weiteren Schmerzen zu.
zum Beitrag15.02.2026 , 09:44 Uhr
Der Artikel bezieht sich ja auf Regel 40:
Dazu hat das IOC vor einiger Zeit geäußert:
The additional wording to Rule 40 makes it clear that all competitors, team officials and other team personnel at the Olympic Games shall enjoy freedom of expression, in keeping with the Olympic values and the Fundamental Principles of Olympism, and in accordance with the Guidelines determined by the IOC Executive Board.
www.olympics.com/i...-141st-ioc-session
(Absatz in Fettdruck)
In Artikel 40 geht es vor allem um Marketing- und kommerzielle Werbeverbote. Dazu gibt es Handlungsanleitungen z.B. bei : cdn.dosb.de/user_u...nes_Paris_2024.pdf
Außerdem steht in Regel 4 : The new wording in Fundamental Principle of Olympism 4 is: The practice of sport is a human right. Every individual must have access to the practice of sport, without discrimination of any kind in respect of internationally recognised human rights within the remit of the Olympic Movement. The Olympic spirit requires mutual understanding with a spirit of friendship, solidarity and fair play.
zum Beitrag15.02.2026 , 04:41 Uhr
Überlegen Sie: Sie sind ca. 20+ und haben in den letzten 4 Jahren 20 Freunde, Sportkameraden verloren, nicht weil diese am plötzlichen Herztod verstorben sondern immer von denselben Tätern ermordet worden sind. Das sind 5 Personen pro Jahr, also alle 2 Monate, ab und zu waren sie auch auf der Trauerfeier. Kennen Sie jemand hier, der das auszuhalten hatte und absehbar immer weiter aushalten muss ? Bei Olympia geht es um die Begegnung der Kulturen und der Menschen, die diese Kulturen sind. In der Tagesschau gestern war ein Bild des Grabfelds von Alexej Nawalny: auf allen Grabsteinen waren Bilder der Bestatteten. Das ist dort so üblich, es wäre ein Frevel diese Würdigung zu unterlassen. Wenn ein Krieg ein paar Kilometer östlich während der aktuellen Spiele geführt wird - ist das Sache der Opfer den Krieg auszublenden ? Wenn Sie die Präambel der Charta beachten ist es nicht Sache der Spiele Kriege auszublenden, sondern Kriege zu verhindern. Das ist etwas anderes. Am Beispiel : Haben Sie jemand aus dem IOC gehört, der den Russen gesagt hat: Hört wenigstens jetzt auf, wir haben gerade Spiele !
zum Beitrag14.02.2026 , 12:46 Uhr
Was ist denn eigentlich "der Olympische Geist "?
Das steht in der Präambel zur olympischen Charta:
"Ziel des Olympismus ist es, den Sport in den Dienst der harmonischen Entwicklung der Menschheit zu stellen, um eine friedliche Gesellschaft zu fördern, die der Wahrung der Menschenwürde verpflichtet ist."
Das wusste ich auch nicht so präzis, hat taz.manien in seinem Beitrag oben recherchiert.
zum Beitrag14.02.2026 , 08:35 Uhr
Es ist gut , dass Sie die Präambel der Charta im Originaltext zitiert haben, denn der Vorwurf ist ja Regelverstoß. Zwischenzeitlich hat der CAS gegen Heraskewytsch entschieden und die Sieger des Skeletonwettbewerbs haben ihren Sieg gefeiert. Was sie Heraskewytsch zum Trost gesagt haben weiß ich nicht. Lizzy Arnold und John Jackson z.B. haben aber vorher schon ihre Solidarität mit Heraskewytsch bekundet.
Auch unser Grundgesetz hat eine Präambel, ob eine Präambel für die Rechtsprechung bindend ist, ist glaube ich umstritten.
"Ziel des Olympismus ist es, den Sport in den Dienst der harmonischen Entwicklung der Menschheit zu stellen, um eine friedliche Gesellschaft zu fördern, die der Wahrung der Menschenwürde verpflichtet ist."
Wenn sich jemand daran gehalten hat, dann Heraskewytsch, er hat den Ermordeten die Ehre erwiesen.
zum Beitrag13.02.2026 , 08:32 Uhr
Ja, so habe ich das gemeint. Gruppen, Firmen Organisationen, Familien gedenken ihrer verstorbenen/ermordeten Mitglieder. Ob es bei den olympischen Spielen deswegen Trauerfeiern/ Gedenkminuten in kleinerem Rahmen gibt weiß ich nicht, dazu kenne ich mich mit Olympia zu wenig aus. Die Regel 40 wird offiziell so ausgelegt: Die Wettkämpfe samt exaltierten Medaillenfeiern dürfen nicht durch Trauernde gestört werden. Das ist eine Geringschätzung der seelischen Qualitäten der anderen Athleten, die auch im Wettkampf damit zurecht kommen, dass es (alltäglich) Trauerfälle in ihrer Umgebung gibt. Hinterbliebene müssen trauern dürfen, so wie sie das für richtig halten, man macht keine sanktionierten Vorschriften, die die Hinterbliebenen zusätzlich kränken. Ich würde sagen viele Athleten sind menschlicher als das IOC das möchte obwohl das den Zuschauern und Zeugen eigentlich lieber wäre. "Der Athlet als Maschine" muss gewesen sein !
Das IOC hätte eine Tauerfeier für die 20 Ermordeten anbieten sollen, ein Trauerflor war zu wenig.
Es ist wichtig , dass die Gesellschaft samt TAZ - Lesern sich äußert was sie vom IOC hält: Grief is not for the IOC.
zum Beitrag12.02.2026 , 19:43 Uhr
Trauer ist nichts für´s IOC . "The games must go on", Avery Brundage, 1972 . Man kann daraus auch machen : Die Spiele dürfen nicht gestört werden, und wenn jemand nicht 2 sondern 20 Freunde verloren hat, muss er es deswegen ganz besonders für sich behalten. Die Regel 50 verbietet Demonstrationen und Propaganda, das ist etwas anderes als eine bildliche Aussage über den eignen persönlichen Zustand, den man Heraskewytsch auch ohne Studium der Psychologie ansehen kann. Es gibt auch Beispiele, da durften Athleten die Bilder ihrer kürzlich verstorbenen Verwandten bei der Siegfeier zeigen, es waren aber eben nicht 20 sondern 2 Verstorbene. - Das IOC muss mal über sein Menschenbild , also was macht den Menschen zum Menschen, was wollen wir mit den Spielen überhaupt und grundsätzlich nachdenken, wenn´s geht. Z.B. Dienen wir dem Frieden, wenn wir die Opfer des Kriegs, noch dazu aus unserer eigenen Familie vertuschen, wenn wir vertuschen, dass sie nicht mehr, nicht einmal als Bilder auf einem Helm mit in den Wettkampf ziehen können weil eine Verbrecherbande sie ums Leben gebracht hat ?
zum Beitrag21.12.2025 , 12:47 Uhr
Warum fühlen die Besucher der Kitsch - Veranstaltungen sich davon nicht belästigt sondern zahlen dafür ? Man muss sich vorstellen, dass für nicht wenige Menschen, diese Veranstaltungen kulturelle Höhepunkte sind, ob freiwillig oder mangels anderer Möglichkeiten ist konkret unbekannt. - Man kann niemand da abholen wo er/sie nicht ist. Das höfliche Interesse des Artikels ist ein Anfang.
zum Beitrag10.12.2025 , 19:59 Uhr
Es gibt die "Vision Zero". Das ist ein Programm der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, den privaten Unfallversicherern ... Das heißt, man muss sich je näher man dem Ziel ist um so mehr anstrengen das Ziel zu erreichen, da die Entwicklungskurve ( Ertrag/Aufwand) an den Enden asymptotisch verläuft . Wenn man sich beim derzeitigen Stand abfindet würde es rückwärts gehen. Es gibt Betriebe ohne Betriebs- und Wegefälle , das ist aber Arbeit.
zum Beitrag10.12.2025 , 19:52 Uhr
Wer weiß ?
Ich habe zufälig " High and Mighty" gefunden:
Dort steht: "It is polemical in tone but develops its arguments with references. Specifically, it notes that the SUV is the car of choice for many of the nation's most self-centered people; and the bigger the SUV, the less gracious its owner is likely to be."
"The bigger the SUV and the less gracious its owner is likely to be." Ist doch brillant formuliert.
"Alles muss man selbst machen" ist bei Genossenschaften (TAZ) halt Geschäftsprinzip.
en.wikipedia.org/w..._and_Mighty_(book)
zum Beitrag10.12.2025 , 19:37 Uhr
Möchte zustimmen. Es ist komplett richtig , sich als Radfahrer vorstellen, wie man den anderen erscheint und sich dann vorsichtig zu verhalten. Denn das muss jeder. Wir hatten kürzlich in der Diskussion den Fall der Radfahrerin , die tödlich verunglückt ist weil der Beifahrer eines Transporters, der in zweiter Reihe geparkt hat, die Tür aufgerissen hat. Das kann man antizipieren, wenn man an der geschlossenen Tür mit einem Abstand vorbeifährt, dass einen die offene Tür nicht treffen kann und wenn , dann nicht so schnell fährt, dass es einen aus dem Sattel hebt. Das ist eine Verantwortung, die jeder für sich und für andere hat. Ich kann nicht erwarten, dass andere erkennen können, worauf es bei mir ankommt, das geht physikalisch oft gar nicht. Und andere sind zuerst mit mit ihrer unmittelbar eigenen Aktivität beschäftigt, z.B. bändigen des 40 Tonners .
zum Beitrag10.12.2025 , 19:17 Uhr
Es ist die passive Sicherheit, nicht die Motorisierung. Die Masse des gößeren Fahrzeugs, ist für das kleinere Fahrzeug physikalisch der größte Risikofaktor, es wäre also wichtig , die Unterschiede zu begrenzen.
Entwicklung der passiven Sicherheit : Gurtanlegepflicht gab es erst ab 1984, Fahrerairbags gab es ab 1981, für Beifahrer ab den 90ern,verpflichtend incl Seitenairbags ab 1998. Tempo 100 außerorts war erst seit 1977 durchgehend verbindlich. Euro NCAP ( Crashtestnorm) gab es verbindlich erst ab 1997, ab den 70ern eher langsam.
Die Aktive Sicherheit hatte viel mit der Promillegrenze für Alkohol zu tun: Bis 1973 1,5 promille, ab 1973 0,8 promille, ab 1998 0,5 promille. Dafür hat sich in den Jahren 1991 bis 2019 die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss von Drogen mehr als verfünffacht: von 434 auf 2.386 Fälle .
1971 waren es leider nicht 19.000 sondern ca. 21.000 Verkehrstote.
"Unsafe at any speed" ist der Klassiker zur passiven Sicherheit von Ralph Nader, das hat viel bewirkt. en.wikipedia.org/w...merican_Automobile
zum Beitrag10.12.2025 , 18:45 Uhr
In die Lebenserwartung gehen demographische Daten ein. "Während die Statistiken, die sich auf Staaten oder Regionen beziehen, vorwiegend volkswirtschaftliche Indikatoren ausweisen, wird die Unterscheidung nach bestimmten Bevölkerungsgruppen, insbesondere in der Versicherungswirtschaft, zur Berechnung von Risiken und der Bemessung von Prämien oder Renten herangezogen. " Einfach zu überblickender Aspekt: wenn in Österrreich die Menschen älter werden muss die RV auch länger Renten bezahlen. Ja , nicht alle Steuerzahler bekommen eine DRV Rente, aber die meisten. Die DRV hat derzeit 57 Mio Mitglieder, davon sind ca. 22 Mio Rentner, außerdem zahlen Rentner wegen des Alterseinküftegesetzes Jahr für Jahr merh Steuern mit denen dann der Bundeszuschuss an sie bezahlt wird. "Lassen sich nicht durchsetzen" : ist nur ein Frage der Information. Die Wahlbeteiligung zu den Sozialwahlen mit 22% sagt eigentlich aus, dass viele das System langfristig nicht verstanden haben. Die "Hoppla jetzt komm ich" Methode gehört deswegen hier nicht hin.
de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung
zum Beitrag10.12.2025 , 08:28 Uhr
Der Link von Mercer Report geht bei mir leider nicht auf.
Wie die Deutsche Rentenversicherung darauf kommt , dass die Bevölkerung in Österreich jünger ist verstehe ich nicht ganz, denn die Lebenserwartung ist in Österreich leicht höher (Die L. ist m.E. primär verteilungsresistent).
Österreich: Männer ca. 80 Jahre, Frauen ca. 84,3 Jahre. Deutschland: Männer ca. 79 Jahre, Frauen ca. 83,5 Jahre
Vor einigen Jahren kam heraus, dass auch die exzellente japanische Rentenversicherung sich schon (Verwechslung von Daten und Datenfehler 2018 und 2021) verrechnet hat.
Ich würde mich nicht wundern, wenn die DRV, in bester Gesellschaft, sich in ihren Modellrechnungen verrechnet hat ;-)
DRV ausführlich: rentenupdate.drv-b...3_Oesterreich.html
Für mich ist die wesentliche Ursache der höheren Renten der höhere Beitragssatz in Österreich. Die höheren Bundesmittel in Österreich wurden von den Versicherten als Steuern bezahlt. Der Unterschied zu uns ist, dass der Bund bei uns die Steuern nicht in gleichem Maß an die steuerzahlenden Versicherten zurückgibt.
zum Beitrag10.12.2025 , 07:18 Uhr
Ich werde regelmäßig mit Licht und Ton angehupt, wenn ich im Dunkeln beim Rechtsabbiegen einen unbeleuchteten Radfahrer auf einem unbeleuchteten Radweg sehe und warte bis er sicher vorbei ist. Eltern lassen ihr 7-jähriges Kind bei Dunkelheit zur Straßenseite hin aussteigen (gestern gesehen). In den 70er Jahren gab es eine Kampagne in den Massenmedien mit Aufkleber "Hallo Partner Dankeschön" oder "Der Siebte Sinn" vor dem Tatort. Es ist Erziehungssache. Wir hatten in den 70ern in der alten Bundesrepublik 21.000 Verkehrstote, jetzt sind es 2.900 in Gesamtdeutschland. Das sind pro Jahr 400 weniger. Wer "zutiefst erschüttert" (DVR) ist oder schöngeistige Betrachtungen zur Verkehrsutopia schreibt (dieser Artikel), dem traue ich nicht zu, dass er auf dem Durchschnittsstand der letzten 50 Jahre kommt. Es ist Erziehungssache, da hilft auch kein "Müdigkeitswarner", der am hellichten Tag ab Fahrtbeginn pro Stunde ca. 1 bis 2 mal die Aufmerksamkeit hinlenkt wo sie nicht hingehört. Die Kampagne "Angles Morts" ist auch schon wieder vorbei, obwohl sie als Dauerkampagne konzipiert gehört und "Angles Mortels" heißen müsste. Damit fängt die Wirkungslosigkeit an .
zum Beitrag30.11.2025 , 12:37 Uhr
Der Artikel ist vom 08.12.2024 , heute ist 30.11.2025. Es ist erfreulich, dass die Kommentarfunktion zu diesem Thema so lange geöffnet ist, und hoffentlich auch weiter geöffnet bleibt. Es geht nämlich um ein zeitlos wichtiges öffentliches Thema, in dem 15 Jahre keine besonders große Zeitspanne sind.
www.dvfr.de/die-dv...eschichte-der-dvfr
zum Beitrag27.11.2025 , 14:02 Uhr
Das hängt doch mit der letzten Wahlrechtsreform zusammen. Wenn der/die Erste der Erststimmenkandidaten nicht mehr sicher in den Bundestag kommt, nützt nach Meinung des Wählers auch sein Wahlkreisbüro nichts. Losverfahren sind zwar gerecht gehören aber weder direkt noch nicht indirekt in die Legislative. Der Bürgerrat ist kein Ersatz für ein sicheres Erststimmenmandat eines Wahlkreises.
zum Beitrag15.11.2025 , 09:26 Uhr
Ja, das stimmt. Nicht nur in der Pflege, auch im Rettungsdienst wären zu der Zeit, die Sie meinen ganze Standorte ohne Zivildienstleistende nur begrenzt einsatzfähig gewesen. Wenn man Menschen das bietet, was sie aufgrund ihrer Eignung, zu der auch das Gewissen gehört, können wird auch was draus. Z.B. steht das Aufwachsen des heutigen Rettungsdiensts auf dem Fundament, das Zivildienstleistende vor 2000 mit geschaffen haben. Das Gewissen ist etwas positives. - Einsatzfähigkeit wird bei uns politisch definiert. Was in den vergangegenen Jahrzehnten in diesem Kreislauf von Wählern und Gewählten nicht gestimmt hat kann ich nicht in einem Satz sagen. Die langjährige, unvorsichtige Deutung des russischen Verhaltens gehört sicher dazu. - Danke , dass Sie was Positives über die Zivildienstleistenden gesagt haben.
zum Beitrag14.11.2025 , 13:51 Uhr
Danke , wirklich lustig.
zum Beitrag14.11.2025 , 13:30 Uhr
Finde ich auch. Wir haben eines der besten Wehrpflichtgesetze. Wer auf Befehl nicht auf andere schießen kann, weil ihm/ihr sein Gewissen im Weg ist kann das vorher kund tun, dann wissen alle rechtzeitig Bescheid. Diesen außerordentlich menschlichen Umgang gibt´s fast nur bei uns. Ich finde den Grundtenor des Artikels : "Guckt wie ihr Euch drücken könnt" nicht so besonders. Drückebergerei hat überhaupt keine Wesensverwandtschaft mit der Verweigerung aus Gewissengründen. Wer mit Selbstachtung einigermaßen ausgestattet ist sucht wie er/sie sich nützlich machen kann.
zum Beitrag14.11.2025 , 12:59 Uhr
Ich habe zwei Werbebanner von der Postbank, keine von der Bundeswehr. Werbebannner bei der TAZ gibt´s glaub ich noch nicht so lang, gefühlt seit Sommer. Würde nicht zu einer Genossenschaft passen, da Genossenschaften eigentlich keine Bannerwerbung machen. Das liegt vielleicht gar nicht an der TAZ. Ich kenne mich mit Intenet und Cookies, die irgendjemand heimlich platziert hat nicht aus. Das müsste aber jemand von der TAZ IT wissen. Ich hatte vor da nachzufragen, wenn das nicht nur bei mir so ist. Sie sind der Zweite, dem das auffällt.
zum Beitrag14.11.2025 , 07:41 Uhr
"Sich drücken" ist schlecht.
Nicht "zum Kriegsdienst mit der Waffe gewzwungen werden" nach Art. 4(3) GG hat nichts mit "Ausmusterung" zu tun. www.gesetze-im-int...t.de/gg/art_4.html
"Kanonenfutter" waren/sind aktuell in Europa zahlreiche Personen ohne Uniform und Waffen. Deswegen brauchen wir eine Verteidigung gegen militärische Mittel anderer. Ob das eigene militärische Mittel oder andere eigene Mittel sind ist eine Frage der Wirksamkeit. Die Wahlfreiheit, das Wirksamere zu tun, brauchen wir.
zum Beitrag04.11.2025 , 09:49 Uhr
Mein herzliches Beileid. Die Tante war eine außergewöhnliche und auch sehr friedliche Person.
zum Beitrag04.11.2025 , 09:38 Uhr
Ort(h)os sind die "Richtigen", also die zur richtigen Gruppe gehören , z.B. Orthodoxe. Otros sind die Individuellen, so wie im Interview dargestellt. Kleiner Tippfehler, genau das Gegenteil, kommt aber vor ;-) denn "r" liegt auf der Tastatur neben "t".
zum Beitrag03.11.2025 , 15:49 Uhr
Es ist ja ganz gut , wenn psychologische Konstrukte verschieden sein dürfen .
"Hundert Jahre Psychotherapie und der Welt geht´s immer schlechter" Hillman und Ventura, 1992 Woran liegt das ? Klappentext : "Die Psychotherapie hat geglaubt, indem sie die Menschen therapiere, würden diese immer besser und dadurch auch die Welt. Doch - so zeigen die Autoren in ihrem Buch - die ausschließliche Hinwendung nach innen zieht die Energie von der Außenwelt ab..."
Zeitlos richtig.
zum Beitrag01.11.2025 , 09:47 Uhr
Die milde Ironie des Artikels ist eine kleine journalistische Meisterleistung mit einem kleinen Fehler: Die bewunderte Firma Böcker hat ihren Stammsitz im Zentrum des bespotteten nordrhein – westfälischen Abiturgebiets (59368 Werne) . Das tut aber gar nichts zur Sache, sondern unterstreicht die Souveränität des Artikels.
Handwerksartikel kommen in der TAZ eh zu wenig vor taz.de/Mechanikeri...en-Blick/!6116315/ taz.de/Nachwuchsso...rhandwerk/!6024495
Hinweise auch bei: www.deutsche-handw...-werbe-hit-370024/
zum Beitrag01.11.2025 , 09:38 Uhr
Es geht halt um Selbstverwaltung und Selbstkontrolle. Man kann den Universitäten und Hochschulen vorschreiben was sie dürfen/sollen/müssen. Die Abschaltung des Geistes und der Diskussion aber nicht.
zum Beitrag27.10.2025 , 11:19 Uhr
Ja genau, darum geht es.
zum Beitrag27.10.2025 , 09:28 Uhr
Da müssen Sie nicht perplex sein. Die Russen denken immer sehr langfristig, in historischen Dimensionen (deren Bezüge nicht mehr passen weil niemand vorhat Russland zu überfallen), deswegen machen ihnen Verluste in Divisionsgröße seelisch, menschlich, politisch so gut wie gar nichts aus. Die Russen haben zwei mal, im Abstand von 150 Jahren gewonnen, das ist in der politischen Erziehung ganz was anderes , als wenn man zweimal verloren hat, der lange Zeitraum prägt einen Nationalcharakter. Wenn´s Sarkasmus war, dann war Ihr Gesprächspartner jemand mit Distanz zur Propaganda, heut sehr selten. Ich kenne Russlanddeutsche, die 2014 angsterfüllt von den Faschisten in der Ukraine gesprochen haben, die Gott sei Dank von Russland bekämpft werden. Polen wird auch heute viel zu wenig berücksichtigt . Unsere unmittelbaren Nachbarn, die uns grässlichste Verbrechen verziehen haben und sich mit der russischen Taktik viel beser auskennen als wir sollten wir einen pirivilegierten Platz in unserer Politik und unseren Entscheidungen einräumen (Polen hat statt Leopard koreanische Panzer aus Enttäuschung und nicht aus Unwilligkeit gekauft).
de.wikipedia.org/w...efall_von_Warschau
zum Beitrag27.10.2025 , 08:59 Uhr
Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen werden . Ich fand die Diskussion sehr interessant. Wir müssen uns anstrengen, dass keinem Land in Europa vorgeschrieben werden kann was und wie es zu sein hat. Das ist Sache seiner Bürger und nicht seiner Nachbarn, unabhängig davon wie groß oder wie klein diese Länder sind.
zum Beitrag26.10.2025 , 22:15 Uhr
"Mir macht das Angst. Die deutsche Bevoelkerung laesst sich viel zu einfach aufhetzen. Das hat sich in der Coronazeit im Umgang mit Ungeimpften gezeigt und es zeigt sich in Bezug zur Ukrainekatastrophe.
Deutschland ist kein Spieler auf dem Schachbrett und Geopolitik ist keine oeffentliche Angelegenheit. Wir haben da einfach keine Erfahrung.
Eine Armee mit diesem Budget muss eine gemeinsame Armee mit unseren Nachbarn sein. Es darf keine deutschen Alleingaenge mehr geben."
Stimmt alles . Die Deutsche Armee als die größte in Europa. Eine ignorante Vorstellung. Stimmt auch nicht. Die französische Marine ist die größte in Westeuropa sogar vor der Royal Navy und wird das auch bleiben . Was Deutschland hat sind vor allem 900.000 Reservisten aus der Zeit der Wehrpflicht. Bei den Aktiven sieht es anders aus 210.000 in Frkr, 180.000 in Deutschland ...
zum Beitrag26.10.2025 , 21:32 Uhr
Ja , wenn man von den Russen Verhandlungsbereitschaft will, darf man sie nicht zu Hause angreifen . Das war der politische Fehler an Kursk. Früher gab´s den Begriff der "Kreml - Astrologie", das sind logische Abwege. "Was du nicht willst das man dir tu .." ist immer noch das einfachste , das versteht jeder. Wenn ich nicht zu Hause überfallen werden will, mache ich das auch nicht mit anderen. Es hätte gereicht, die Ukraine ausreichend mit Defensivwaffen auszustatten, dann hätten die Russen aufgehört weil sie nichts erreichen. Die Gelegenheit ist aber vorbei . Und wir rätseln alle was kommen wird. Ich sehe das von Tag zu Tag und mache mir sonst keine Gedanken mehr.
zum Beitrag26.10.2025 , 21:24 Uhr
"Es geht also auch darum, das man diplomatisch und respektvoll miteinander umgeht, auch wenn man im Recht ist." Das ist ziemlich viel verlangt, wenn Sie einen Raubmörder vor sich haben , der bei Ihnen eingebrochen ist, Ihre Familie ermordet und vergewaltigt hat und damit immer weitermacht , wodurch er beweist , dass es ihm nicht um den Umgang geht, der Ihnen vorschwebt. Er will das nicht. Den können Sie mit nichts überzeugen, der hält Sie allenfalls für einen Trottel, weil Sie nicht durchblicken was er vorhat.
zum Beitrag26.10.2025 , 21:17 Uhr
Gut , dann vergleichen wir nicht die Politiker sondern ihre Politik. Auch wenn alle als Kriegsverbrecher gelten machen wir Unterschiede, Gerechtigkeit muss sein .
zum Beitrag26.10.2025 , 18:44 Uhr
Sollten sich dann aber an der Diskussion ihrer Thesen beteiligen. Denn das gehört sich akademisch und unterscheidet den Professor vom lieben Gott.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:28 Uhr
Ich habe Sie so verstanden , dass Sie meinen, die Ukraine ist in einer vergleichbaren Lage wie Finnland 1939. Die Ukraine wird mit den Ziel der Auslöschung bedroht, die finnische Armee wurde 1939 , die ukrainische Armee wurde 2022 unterschätzt . Finnland hat der Angriff von NS Deutschland auf die SU teilweise geholfen. Die SU hatte aber nie die Absicht die annektierten finnischen Gebiete zurückzugegeben. Das gleiche droht der Ukraine , wenn sie sich nicht weiter wehrt. Danke für Ihre Zustimmung , wenn ich das richtig verstanden habe. Wie der Angriff von NS Deutschland auf die SU für Deutschland ausgegangen ist , ist bekannt. Meine Meinung deswegen dazu ist, dass Angriffe aus russisches Territorium nie zum Erfolg für den Angreifer führen, deswegen soll man das am besten lassen. Das ist aber nur meine Meinung.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:08 Uhr
In gewisser Weise kann ich ihnen zustimmen, von den Drohnenangriffen auf russisches Gebiet halte ich auch nichts. Das meinen Sie mit Teufelskreis ? Das heizt die Sache nur an und bringt den Ukrainern gar nichts ist meine unmaßgebliche Meinung . Nehmen wir an , die Ukrainer hören auf damit , dann sind wir wieder vor dem Beginn dieser Angriffe. Aber was war da ? Ein russischer Angriffskrieg und viele Verhandlungen. Sie haben recht , das ist derzeit ein Teufelskreislauf.
zum Beitrag26.10.2025 , 18:01 Uhr
Nein , den Krieg gegen Finnland hat Stalin angefangen, also hat er nicht den Frieden gebracht. Die Nachkommen der Finnen, die durch den Überfall ums Leben gekommen sind sehen das so. Natürlich kann man Politiker vergleichen, die sich ähnlich verhalten. Politiker, die Angriffskriege führen sind qualitativ ähnlich, wenn auch nicht unbedingt in der Größenordnung , der Relation ihrer Verbrechen.
zum Beitrag26.10.2025 , 13:24 Uhr
Ja , gibt´s auch westlich :
Francis Lemarque, 1951, ein Klassiker.
Anfang : Quand un soldat s'en va-t-en guerre il a Dans sa musette son bâton d'maréchal Quand un soldat revient de guerre il a Dans sa musette un peu de linge sale ... Ende: Quand un soldat revient de guerre il a Simplement eu d'la veine et puis voilà...
Ende auf deutsch : Wenn ein Soldat aus dem Krieg zurückkommt, dann hat er einfach Glück gehabt und das war´s...
In der Interpretation von Yves Montant kann man durch die Betonung auch die Verachtung für die Zurückgekehrten hören: Was wollte ihr eigentlich, ihr habt doch Glück gehabt, stellt keine Ansprüche und nehmt Euch nicht so wichtig.
Mir ist das eingefallen als die damalige Verteidigungsministerin die Afghanistan-Rückkehrer am Flughafen nicht mal in Empfang genommen hat weil sie davon ablenken wollte, dass sie in der Situation nichts Passend/Sinnvolles zu sagen wusste.
Das ist also heute, auch bei uns immer noch so. fr.wikipedia.org/wiki/Quand_un_soldat
taz.de/Militaerhis...htigkeit/!6087358/
Ihr * stimmt. Darum geht´s: "wenn" kann im Deutschen auch bedeuten "falls"
Danke für Ihr Interesse
zum Beitrag26.10.2025 , 12:11 Uhr
Ich fand die Argumentation "Wir dürfen keine Waffen liefern weil NS Deutschland die SU überfallen hat" scheinheilig + durchsichtig. Dahinter waren materielle und immaterielle Interessenkonflikte. Diejenigen , die den Scherbenhaufen ihrer eklatanten /intendierten Fehleinschätzungen aus Eitelkeit/ Verschlagenheit nicht wahrhaben/zugeben wollten. Diejenigen, die materiell in Russland engagiert sind und um die materiellen Verluste (Summa ca. 100 Mrd) fürchten... und dann gibt´s natürlich immer diejenigen, die aus charakterlichen Gründen immer irgendwas brauchen, was so viel größer, stärker und besser ist als man selbst, so dass es sich empfiehlt dem nachzulaufen....
zum Beitrag26.10.2025 , 11:17 Uhr
Gut, kein Problem, lag an mir. Stimmt, die Ukraine war als Teil der SU Opfer der Deutschen, vorher der russischen Bolschewiken (Holodomor), die Ukraine ist heute Opfer. Das liegt an der Topographie hat "elektrozwerg" erklärt. Großes, reiches Land ohne natürliche Grenzen, Beute lockt, schwer zu verteidigen .
zum Beitrag26.10.2025 , 10:36 Uhr
Es geht immer um das Wohl der Menschen. In diesem Krieg geht es aber zu wenig um das Wohl der Menschen. Das haben Kriege an sich, denn das ist bei allen Gewaltdelikten so. Der / die Angegriffene steht vor den Alternativen: 1) sich wehren und verlieren, 2) sich wehren und gewinnen, 3) sich nicht wehren, erst mal überleben und sich dem Sieger unterordnen, was danach kommt kann niemand vorhersagen, wer aufgegeben hat ist danach oft genug undankbar behandelt worden. Es ist verschieden, da spielen Ehre und Würde, ganz viele Faktoren eine Rolle. Jede Ukrainerin will, das ihr Sohn, Vater, Mann, Bruder, ... lebend aus dem Krieg zurückkommt, das wäre vielen naheliegender, aber andererseits wissen viele auch was ein Leben unter russischer Herrschaft bedeutet. Hier kann man von persönlichem "Konflikt" sprechen. Konflikbehaftet leben müssen ist nicht gesund. Der Vorfeld des Krieges war ein politischer Konflikt, in dem es ehrlich nicht um das Wohl der Menschen ging. Das war vorgeschoben. Denn eine Politik, der es um das Wohl der Menschen geht betreibt keine Konflikteskalation und schickt Soldaten ohne Hoheitszeichen auf fremdes Land los. So weit ich das verstehe.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:56 Uhr
Zugeständnisse an Verbrecher heißt Zugeständnisse an das Verbrechen. Das ist das Problem. Die "finnische Lösung" (1939/1940) hat die Finnen 70.000 Tote und Verwundete gekostet. Hätten die Finnen dieses Opfer nicht gebracht wäre ganz Finnland heute russisch. Sudetenkrise und das Münchner Abkommen sind ähnlich, hat ebenfalls nichts genutzt, "Interessensausgleich" war gespielt.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:32 Uhr
Ich bin kein Selenskyi Fan. Soweit ich weiß, darf er territoriale Abstriche in der Ostukraine nicht verhandeln. Das verbietet die Verfassung der Ukraine.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:08 Uhr
Die "Ostukraine" ist diese Risiken wert.
Es geht nicht um die "Ostukraine", sondern um die Menschen in der Ostukraine, die ihr Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen dürfen, ohne Besatzung, ohne Ermordung der ukrainischen Mandatsträger, ohne Vertreibung, ohne Einschüchterung oder Bedrohung.
Das wollen wir für uns auch. Niemand von uns will das für sich selbst, niemand will, dass das Beispiel Ostukraine, in Europa , vor unserer Haustür Schule macht. Es ist keine Nibelungentreue, wir machen uns nicht zum Werkzeug von Krimhilds Rache, sondern wir müssen handeln , damit uns nicht das gleiche droht , es ist also Prävention des Untergangs.
zum Beitrag26.10.2025 , 08:43 Uhr
Die feine Ironie. Das Atomkraftwerk Kursk ist ein Siedewasserreaktor, m.W. ohne Containement, so wie Tschernobyl einst. Es ginge also zuerst um die Fahrradwege in der Oblast Kursk samt Ostukraine.
www.grs.de/de/aktu...ernkraftwerk-kursk
zum Beitrag26.10.2025 , 08:28 Uhr
"Und um diese Lösungen zu finden, ist ein Verstehen der Gedanken von Putin so wichtig. "
Ich kann die Gedanken leicht verstehen: Wer ein Kinderkrankenhaus, eine Geburtsklinik , die Wohnung des Vorsitzenden des Auschwitzkomittees angreifen lässt, so dass dieser darin verbrennt unterscheidet sich gedanklich nicht von den Attentätern in Hanau, Würzburg und Aschaffenburg. Es ist üblich die Gesellschaft vor derart unsteuerbaren Menschen in Sicherheit zu bringen, indem man ihre Handlungsfreiheit beschränkt. Ändern kann man sie, wenn überhaupt nur mit dem größten Aufwand, verhandeln kann man mit Menschen dieser Verfassung so gut wie nicht.
Nach derartigen Verbrechen kann niemand "sein Gesicht wahren". Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse haben gezeigt, dass ein Teil der Angeklagten uneinsichtig war und der einsichtige Anteil sich suizdiert hat.
zum Beitrag26.10.2025 , 07:57 Uhr
"Wer als Deutscher nicht versteht, warum Russland mehr Angst vor der NATO in der Ukraine als in Finnland hat, hat im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst."
ist ein Zitat von Elektrozwerg, das ich aus Versehen ohne " " zitiert habe.
Die Lektion hat "Elektrozwerg" formuliert , er hat sie auf meine Nachfrage hin erklärt.
Der Rest Ihres Schreibens ergibt sich. Die Ukrainer heute sind eine Präsidialdemokratie, die im Euromaidan ausgedrückt haben wo sie hin wollen . Die Okkupation ab 2014 wurde von uns erst ab 2022 ernst genommen. Die Ukrainer heute wollen eine Sicherheit , dass sie von uns nicht noch mal im Stich gelassen werden und um Hilfe betteln müssen, weil wir die Lage falsch einschätzen. Ich würde sagen , dass Sie mich jetzt richtig verstehen können ?
zum Beitrag