Profil-Einstellungen
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
19.10.2026 , 17:13 Uhr
"Schon einmal gab es von Frankreich einen REVOLUTIONÄREN Aufruf 'Egalite', alle sind gleich." Ja, und die Guillotine hat das eindrucksvoll unter Beweis gestellt. "Vive le Re'volution! (...) Ohne Gewalt, ohne Polizei?" Wär doch schön, oder? Dann könnte man Hoffnung haben, dass womöglich was für alle tragbares dabei herauskommt.
zum Beitrag19.10.2026 , 17:10 Uhr
"...dann wäre zumindest allen klar..." Leider nicht. In solchen Themenkomplexen regiert in der Regel ein Gläubigen-Verhältnis, das Fakten eher unzugänglich ist. Sobald Weltbilder betroffen sind, wird eine rationale Debatte zunehmends unmöglicher.
zum Beitrag19.10.2026 , 17:07 Uhr
"Von verlässlicher Rechtsstaatlickeit kann hier keine Rede sein." Warum nicht? Meines Wissens gibt es bislang kein Gerichtsurteil, das die von Ihnen angeprangerten Mißstände untersagt. Sie verwechseln Rechtsstaatlichkeit mit Staatlichkeit nach Moral oder Volksempfinden, scheint mir. Nebenbei sei angemerkt, dass es eine neue gewählte Landesregierung in Berlin noch nicht gibt. Ob eine solche Ihren Wünschen entspricht, entscheiden die anstehenden Koalitionsverhandlungen.
zum Beitrag19.10.2026 , 17:02 Uhr
"...kein Interesse jahrelang auf Ihre Entschädigung zu warten ohne Mieteinnahmen." Wie, ohne Mieteinnahmen? Glauben Sie, für die Dauer der Gerichtsprozesse brauchen die Mieter keine Miete mehr zu bezahlen?
zum Beitrag19.10.2026 , 17:01 Uhr
"Indes die Öffentlichen, die dem Gemeinwohl verpflichtet sind sind und deutlich mehr neue Wohnungen errichten." Ich rieche hier Sarkasmus, aber sowas von.
zum Beitrag15.10.2026 , 08:12 Uhr
"...statt alarmistisch und moralisierend weiter in einen Krieg rein zu reiten." Es sei einmal mehr angemerkt, dass die einzige Partei, die in vollem Galopp weiter in den Krieg reitet - und ihn angefangen hat - in Moskau sitzt. "Russlands Position ist klar: sie wollen keine NATO Staaten und keine US- oder EU-Satelliten an der unmittelbaren Landesgrenze." Und da das unmöglich ist, ohne NATO oder EU aufzulösen, ist es unumgänglich dasselbe anzustreben. Interessant auch, dass alles was nicht unter Moskaus Knute steht, als US- oder EU-Satellit betrachtet wird. "Die alles entscheidende Frage muss doch sein: was ist in UNSEREM Interesse?" Ein Russland, das nicht nach Belieben in die Nachbarländer einfällt. "...warum zum will man auf Gedeih und Verderb diesen Krieg in die Länge ziehen?" Fragen Sie Putin. Niemand wird den Krieg fortführen, sobald Russland aufhört. Davon können Sie getrost ausgehen.
zum Beitrag15.10.2026 , 08:08 Uhr
"AfD und BSW bringen Sachsen-Anhalt mit großer Geste auf Kreml-Linie. Sie fordern die Kapitulation der Ukraine." Nur konsequent. Wenn sie ihre Selbstachtung und Moral bereits selber geopfert haben, kann man das auch von anderen verlangen.
zum Beitrag15.10.2026 , 07:52 Uhr
"...wenn man so hart in die Symbolpolitik einsteigt." Mal abgesehen, dass der Schutz jüdischen Lebens zumindest für mich über reinen Symbolgehalt hinausgeht... wie kann es dann eigentlich sein, dass bestimmten Teilen der Linken diese Symbolpolitik wichtiger zu sein scheint als Politik für die zu machen die sie gewählt haben? "Denen kommt man nur bei, wenn man politisch was bewegt, man gewinnt gegen die keinen Symbolkampf." Wie wir gerade in Berlin bewundern dürfen, können derartige Symbolkämpfe womöglich tatsächlich eine Regierung verhindern, die angeblich Ziel der Linken ist.
zum Beitrag14.10.2026 , 20:22 Uhr
"Sahra Wagenknecht, die das BSW vorgeblich gegründet hatte, um die Rechtsextremen zu schwächen." Hm, scheint im Trend zu sein. - Wagenknecht kommt eigentlich von links und marschiert mit den Rechtsextremen - Merz will die Rechtsextremen halbieren und verdoppelt sie Unterschied dabei: ich nehme Merz tatsächlich ab, dass er das wollte. Wagenknecht nicht.
zum Beitrag14.10.2026 , 20:18 Uhr
"...in Wirklichkeit haben die Wähler entschieden..." Also, zum einen wählen die Wähler nicht den Ministerpräsidenten, sondern die Leute, die diesen wählen. Zum anderen braucht ein eindeutiges Votum für eine Partei und damit den Ministerpräsidenten durch den Wähler eine Mehrheit von mehr als 50%. Ist diese Mehrheit nicht da, hat der Wähler nicht eindeutig für einen Ministerpräsidenten votiert. Eigentlich ganz einfach, wenn man mal kurz drüber nachdenkt.
zum Beitrag14.10.2026 , 15:35 Uhr
"Genau dieser Zwang beisst sich doch mit dem Prinzip der geheimen Abstimmung, die so faktisch ausgehebelt wird." Das ist wiederum eine interne Angelegenheit der CDU-Fraktion. Die hat - offenbar offen - fast einstimmig beschlossen, sich auf diese Art zu enthalten. Wenn also demokratisch beschlossen wird, nicht an der Wahl teilzunehmen, kann ich jetzt auf Anhieb recht wenig undemokratisches dran finden. Andersrum: die AfD hat ein gravierendes Interesse, dass die CDU-Fraktion an der Wahl teilnimmt.
zum Beitrag14.10.2026 , 15:26 Uhr
"...redet eigentlich irgendjemand auch in Sachsen-Anhalt mit oder guckt, was da derweil passiert?" Es gibt mehrere Artikel mit dranhängenden Diskussionen zu diesem Thema. Einfach mal dort nachsehen. "Aber was Berlin dringend braucht und klar gewählt hat, ist linke (linksgrüne) Politik..." Ja, und was das genau ist, nämlich ob Antisemitismus dazu gehört, darüber wird eben gestritten.
zum Beitrag14.10.2026 , 12:24 Uhr
"...dass sie, anders als viele körperlich hart Arbeitende, nicht noch bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter hätten weiterarbeiten und Beiträge in die Rentenkasse einzahlen können." Arbeiten und einzahlen bis zum sozialverträglichen Ableben, oder wie?
zum Beitrag14.10.2026 , 12:20 Uhr
"...trumpistisches Blockieren des demokratischen Prozesses mit populistischen Mitteln..." Geht's auch ne Nummer kleiner? Man mag von den erhobenen Vorwürfen halten was man will, aber meines Wissens ist das Eingehen einer Koalition immer noch freiwillig. Das mit trump'schen Methoden gleichzusetzen, ist jenseits normaler Maßstäbe.
zum Beitrag14.10.2026 , 10:46 Uhr
"...wird die einstaatenlösung international schon lange diskutiert und bedeutet auch auf keinen fall die vertreibung oder auslöschung (!) der israelis..." Das wiederum hängt stark an, wen man da so fragt. Ich behaupte, die Hamas hat da eine recht eindeutige Position zu, die von Ihrer Aussage abweicht.
zum Beitrag14.10.2026 , 10:40 Uhr
"Dass die AfD den Ministerpräsidenten stellen soll, haben hauptsächlich die Wähler entschieden." Öh, nein, nicht wirklich. Dann hätten sie der AfD nämlich mehr als 50 Prozent gegeben. Beim nächsten Mal...
zum Beitrag14.10.2026 , 10:37 Uhr
"Das ist klar verfassungswidrig." Das bezweifle ist; müsste ein Jurist mir erklären. Wenn eine Fraktion einstimmig (bis auf einen) beschließt, ihr Wahlrecht nicht wahrzunehmen, kann ich nicht erkennen, wo der Verfassungsbruch liegen soll. Sonst wäre jede Enthaltung auch ein Verfassungsbruch. Grundsätzlich bin ich ja bei Ihnen, aber diesen Punkt kann ich nicht sehen.
zum Beitrag14.10.2026 , 10:33 Uhr
"...dann zeigt das doch, dass die Abweichler eben doch cdUler waren...." Voreilige Schlussfolgerung. Es könnte auch schlicht jemand sein, der diesen Eindruck erwecken will. Ohne Geständnis der Wählenden wird man's nie wissen.
zum Beitrag14.10.2026 , 07:53 Uhr
"...dass sie sich dieses Mal dran halten und nicht doch sitzen bleiben." Immerhin wäre damit offengelegt, wer zur AfD wechselt.
zum Beitrag14.10.2026 , 07:53 Uhr
"Anstatt für Wahldisziplin in den eigenen Reihen zu sorgen..." Wie wollen Sie das denn anstellen bei geheimen Wahlen? Wenn vorher zugesagt wird sich zu enthalten, und dann doch Stimmen auftauchen - wie wollen Sie das in den Griff bekommen?
zum Beitrag14.10.2026 , 07:52 Uhr
"Schwierig also, wenn sich die vermeintlichen Hüter unserer Demokratie so verhalten, dass sie sowohl das GG als auch die Landesverfassung umgehen wollen." Tun sie nicht. Jedem Fraktionsmitglied steht frei, sich nicht der Fraktion anzuschließen bei einem Beschluss, der quasi einstimmig getroffen wurde, und frei nach seinem Gewissen zu wählen. Das ist eine Frage im Innenverhältnis. "Ich weiß nicht, ob man wirklich Glaubwürdigkeit ausstrahlt..." Halten Sie es für glaubwürdig, wenn man versichert sich zu enthalten, und dann doch wählt? Ich hielt die Maßnahme im ersten Moment auch für Kinderkram. Aber es zwingt halt jeden CDU-Abgeordneten, vor seiner Partei Farbe zu bekennen, wo er denn grundsätzlich steht: bei eben seiner Partei, oder gegen sie.
zum Beitrag13.10.2026 , 20:46 Uhr
"Und die EU ist wieder Zuschauer. " Was soll sie denn tun? Sanktionen? Tut sie. Waffen für die Ukraine? Tut sie bzw. ihre Mitgliedstaaten. In Russland einmarschieren? Nicht ernsthaft, oder?
zum Beitrag13.10.2026 , 15:52 Uhr
"Bei Trump muss man eben konsequent aus dem Kontext zitieren..." Da ich bezweifle, dass dem Donald selbst sein jeweiliger Kontext so klar ist, ist das nicht mal fehlerhaft zitiert.
zum Beitrag13.10.2026 , 15:51 Uhr
"Was sollten die USA auch dagegen tun? Importzölle? Sanktionen? ist doch schon da." Logischerweise werden sie abgeschafft, stimmt. Auch ne Art den Krieg zu beenden.
zum Beitrag12.10.2026 , 21:31 Uhr
"Um das Grundproblem zu lösen, sind aber Zölle nötig." Dem Donald gefällt das.
Nein, um das Grundproblem zu lösen, sind seitens der Autoindustrie Anstrengungen und Innovationen vonnöten. Warum sind uns die Chinesen im E-Auto-Sektor so dermaßen weit voraus? Das liegt nicht nur an Subventionen.
zum Beitrag12.10.2026 , 21:28 Uhr
"Aber nein, es wird auf den Dreck der andern Parteien hingewiesen und aufgezeigt, dass es doch vor der eigenen Haustür blitzblank sei." Keine Ahnung, warum mir jetzt das Wort Whataboutism einfällt. Bin ganz bei Ihnen.
zum Beitrag12.10.2026 , 16:45 Uhr
"Friedensfördernd ist die Trump-Diplomatie hingegen nicht. Da kann der Mann in Washington noch so oft wiederholen, dass der Ukrainekrieg nie hätte geschehen dürfen." Immerhin, er erzählt nicht _nur_ groben Unfug. Die letzte Aussage ist völlig korrekt.
zum Beitrag12.10.2026 , 16:43 Uhr
"Solange die AFD nicht verboten ist, ist sie einfach da und besetzt politische Themen, bei denen es Überschneidungen mit der CDU gibt." Und außerdem besetzt sie das große rechtsextreme Feld jenseits davon. Warum lassen Sie das unerwähnt?
zum Beitrag12.10.2026 , 16:34 Uhr
"Die verachtenden Angriffe gegen sie als Frau wurden am Ende zu heftig. Sozialstaats-Stalinistin. Politische Schizophrenie auf Regierungsniveau. Bärbel Bas muss mal jemand aus dem Bällebad rausholen." Und warum das jetzt spezifische Angriffe 'gegen sie als Frau' sind, müsst mir jemand erklären.
zum Beitrag12.10.2026 , 14:15 Uhr
"Einerseits wäre es natürlich erfreulich, wenn Trump in den Zwischenwahlen einen Schuss vor den Bug erhielte, allerdings ist tatsächlich zu befürchten, dass er zurück schießt." Hm, ist es nicht eher so, dass er unvorhersehbar in alle möglichen Richtungen schießen könnte? "Wenn es schon nicht für den Friedensnobelpreis gereicht hat..." Dazu hab ich ne Idee: er kriegt ihn, aber nur wenn er zurücktritt. Da hätten alle was von.
zum Beitrag12.10.2026 , 14:11 Uhr
"Viel wird nun von den USA und dem Iran abhängen." Zwei Protagonisten, denen wir alle das größte Vertrauen entgegenbringen. Ich freu mich jetzt schon.
zum Beitrag12.10.2026 , 14:04 Uhr
"Es ist ein Fakt, dass das "bürgerliche" Lager deutlich schärfer auf Berlin, als auf Magdeburg reagiert hat." Das ist ein Fakt? Weiß ich nix von. So wie Sachsen-Anhalt in letzter Zeit die Nachrichten dominiert, möchte ich das doch ernsthaft bestreiten.
zum Beitrag12.10.2026 , 14:02 Uhr
"Hauptproblem der AfD Wähler ist aber Migration." Ähm, nein. Hauptproblem _scheint_ den Wählern die Migration, weil ihnen erfolgreich einsuggeriert wurde, diese sei die Ursache für ihre wirklichen Probleme: Mieten, Pflegenotstand etc. Wie gut das funktioniert, sieht man z. B. daran, dass in den Gegenden mit sehr hohem AfD-Wahlanteil der Ausländeranteil in der Regel der geringste ist. Ergo: die Probleme korrelieren nicht. Und hier haben die 'Altparteien' schlicht versagt. Nicht zuletzt, weil sie der AfD und dem aufgebauschten Problem hinterhergelaufen sind - und es immer noch tun, siehe Dobrindt. Das heißt nicht, dass Migration kein Problem darstellt. Das heißt auch nicht, dass es nicht echte Rassisten bei den rechten Wählern gibt. Ich bestreite allerdings, dass die Migration das Hauptproblem darstellt. Das ist nur die sprichwörtliche Sau, die aus recht durchsichtigen Gründen immer wieder durch's Dorf getrieben wird.
zum Beitrag12.10.2026 , 11:09 Uhr
"Keine Partei sollte sich beim Thema Antisemitismus zur moralischen Instanz über andere erheben, denn alle haben eigene Fälle aufzuarbeiten." Erfahrungsgemäß sieht man die Splitter im Auge des Bruders ja besser. So können die Parteien gegenseitig aufeinander aufpassen, und es wird an alle gedacht. Dass eigene sprichwörtliche Balken an bestimmten Stellen gerne übersehen werden, ist ja wohl offenkundig.
zum Beitrag12.10.2026 , 08:24 Uhr
" Und Putin mit Remmo zu vergleichen, naja." Stimmt. Remmo ist bezüglich Moral, Anstand und dergleichen ein winziges Licht gegen Putin.
zum Beitrag12.10.2026 , 08:22 Uhr
"die Strafe ... sollte der Tod sein." Vielleicht noch mal im Grundgesetz nachlesen, was dort - aus guten Gründen - zur Todesstrafe steht?
zum Beitrag12.10.2026 , 08:20 Uhr
"...die AfD behauptet zwar, dass an allen Problem die Migranten und Asylanten schuld sind. Aber das ist Blödsinn..." Stimmt. Es scheint aber auf den ersten Blick plausibel, und solange keine anderen Lösungen präsentiert werden bzw. - noch schlimmer - diesem Senf sogar nachgegeben wird, bleibt die AfD auf der Erfolgsspur. "Solange nicht die wesentlichen Probleme (s.o.) gelöst werden." Tja, wenn einem dazu allerdings keine Lösungen einfallen...
zum Beitrag12.10.2026 , 08:17 Uhr
"Brandmauer ... Partei wird in ihrer Gestaltungsfreiheit vollständig eingeschränkt" Wer rechtsradikale Politik unter Gestaltungsfreiheit einer Partei subsumiert, befindet sich auf der falschen Seite der Brandmauer. Irgendwo jenseits der Verfassung...
zum Beitrag12.10.2026 , 08:12 Uhr
"...ein fähiger Manager ist noch lange kein guter Kanzler - das ist der Wissensgewinn aus der Ära Merz." Äh, woher wissen wir das? Welches Unternehmen hat Merz fähig gemanaged? Ist irgendwie an mir vorbeigegangen.
zum Beitrag12.10.2026 , 08:09 Uhr
"Die SPD hat sich sehr gut verkauft" Sieht man ja auch an ihren Wahlergebnissen. Fehlt ja nicht viel, und sie könnte allein regieren. Den örtlichen Kaninchenzüchterverein jedenfalls.
zum Beitrag12.10.2026 , 08:07 Uhr
"Andere würden sagen dass sie funktioniert, weil unfähige Politiker abgewählt werden." Das übersieht allerdings großzügig, was an ihrer Stelle gewählt wird.
zum Beitrag12.10.2026 , 07:59 Uhr
"Trump wird schnell erkennen, dass Putins Russland seine Verträge nicht einhält und Dinge verspricht die es nicht halten kann." Warum? Das ist doch schon länger so. Im Allgemeine weiß Trump sowieso nicht mal, was er selber gestern versprochen hat. "Trump, Putin und Selenski sind sich wahnsinnig ähnlich bzw ähnlich wahnsinnig. Deswegen ist diese ménage à troi auch so stabil. Die drei verstehen sich gegenseitig sehr gut. Das ist wahre Liebe." Bitte? Was verstehe ich hier nicht?
zum Beitrag12.10.2026 , 07:57 Uhr
"Der läppische Schachzug von Trump vor den Midterms noch schnell einen Schuldigen für den knappen Diesel zu finden, wird doch von jedem Deppen durchschaut (Amerikaner mal ausgenommen)." Na dann reicht's doch, oder? Ernsthaft, natürlich sieht der große Teil der US-Amerikaner das. Die Frage ist, ob es langt, um einen Teil der Wähler zu benebeln. So a la 'Der tut was'. Darauf zielt es ja.
zum Beitrag11.10.2026 , 12:59 Uhr
"Stellte man mich vor die Wahl, öffentlich von zwanzig Schützen erschossen zu werden, oder nichtöffentlich von nicht medizinisch ausgebildeten Idioten einen experimentellen Medikamentencocktail im stillen Kämmerlein zu bekommen, ich nähme jedes Mal die erste Option." Selber Schuld. Wenn Sie hier nämlich denselben Maßstab ansetzen, werden Sie von an der Waffe nicht ausgebildeten Idioten angeschossen, und können zusehen, wie Sie ggf. mit aufgeschossenem Bauch über Stunden verbluten. Sauber.
zum Beitrag11.10.2026 , 12:57 Uhr
"Warum ist eine öffentliche Hinrichtung so viel unmoralischer als eine nichtöffentliche Hinrichtung?" Der Unterschied liegt in dem Stichwort 'öffentliche Belustigung'. Einfach mal auf der Zunge zergehen lassen.
zum Beitrag11.10.2026 , 12:52 Uhr
"...Todesstrafe bei Massenmord sind, ist die Antwort klar: Der Mann hatte 13 Menschen erschossen..." So? Ab wann beginnt bei Ihnen eine Masse? Zehn?
zum Beitrag11.10.2026 , 12:51 Uhr
"Ist es nicht ein bisschen doppelmoralisch, geschockt davon zu sein, nur weil die Tat gefilmt wird aber generell damit kein Problem, wenn die Person nicht gelähmt ist und es hinter verschlossenen Tür stattfindet?" Es fügt der Ermordung eines Menschen die Unappetitlichkeit hinzu, als - überspitzt ausgedrückt - Kirmesattraktion zu dienen. Die Ablehnung einer öffentlichen Hinrichtung als solcher bedeutet übrigens keineswegs, dass ich eine Hinrichtung per se gutheiße.
zum Beitrag11.10.2026 , 12:48 Uhr
"Immer noch ist das Hauptargument, dass die Todesstrafe eine abschreckende Wirkung auf potentielle Mörder haben soll." Ja, und wenn man sich die Mordraten in den USA mal so ansieht, konstatiert man schnell, dass das schlicht Unsinn ist.
zum Beitrag11.10.2026 , 12:47 Uhr
"Erinnerung an das Mittelalter werden wach" Zugegebenermaßen ging das weit darüber hinaus. Die Guillotine der französischen Revolution war ebenfalls eine gern gesehene Volksbelustigung.
zum Beitrag11.10.2026 , 12:46 Uhr
"(...) Das sind nur wenige Beispiele, wie WIR als westliche Gesellschaft barbarisch sind. Das Schlimme daran ist, dass wir uns darüber bewusst sind, die Folgen kennen, aber uns gleichzeitig unter der Sonne der zivilisierten Völker sonnen wollen." Zivilisation ist ein Prozess. Wer öffentliche Hinrichtungen ablehnt, ist in diesem Prozess weiter vorangeschritten als jemand, der das nicht tut. Unabhängig von sonstigen menschlichen Unzulänglichkeiten. Sie sollten versuchen die positiven Errungenschaften der Gesellschaft in der Sie leben, auch als solche zu sehen. Sonst werden Sie nicht glücklich.
zum Beitrag11.10.2026 , 12:43 Uhr
Der Glaube an die Wirksamkeit der Todesstrafe zur Abschreckung ist ja das eine. Aber ein öffentliches Schauspiel daraus zu machen, ist nur widerlich und barbarisch.
zum Beitrag09.10.2026 , 15:18 Uhr
"Wer ungeteilte Trauer beansprucht ist nicht auf Versöhnung, sondern auf Sieg seiner Gruppe aus." Sehr gut möglich. Dann betrachten wir doch mal die Lautstärke und die Bemühungen, die jeweils andere Seite zu übertönen. Denn Pro-Palästina-Demonstrationen ausgerechnet an diesem Tag sind m. E. deutlich darauf aus, die Trauer der Juden zu übertönen und nicht sichtbar werden zu lassen. Da geht es nicht um Trauer. Das ist rein politisch motiviert. Und zeigt simpel den Mangel an Anstand und Empathie für den Gegner.
Oh, ich hab's schon wieder getan... spart euch jegliche Kommentare, die in irgendeiner Weise 'Aber die Israelis haben...' zum Ausdruck bringen. Ich werde sie weder lesen noch kommentieren.
zum Beitrag09.10.2026 , 15:14 Uhr
"Vorschreiben, dass palästinensischen Opfern am 7.10. nicht gedacht werden darf, kann man nicht." Stimmt. Hier geht es aber nicht rein um ein Gedenken an palästinensische Opfer, sondern erkennbar darum, spezifisch das Gedenken der israelischen Opfer am 7.10. zu übertönen. Da kriegt das Ganze dann doch noch einen unangenehmen Drall, finden Sie nicht?
zum Beitrag09.10.2026 , 15:09 Uhr
"Niedrige Mieten werden nicht besteuert. Hohe schon. Gibt den Vermietern eine Motivation, günstig zu vermieten." Versteh ich nicht. Warum? Als Vermieter erhöhe ich die Mieten noch mehr, um trotz Steuern auf meine Wunscheinnahme zu kommen.
zum Beitrag09.10.2026 , 12:28 Uhr
"Haben Nachbarn ihn beim Vermieter angezeigt, wegen zu langem Gastaufenthalt?" Im Artikel steht nichts vom Mieter- oder Eigentümerstatus der Eltern. Ist für die Zweitwohnsteuer meines Wissens auch ohne Bedeutung.
zum Beitrag09.10.2026 , 12:01 Uhr
"...auch wenn sie bald von Bellizisten aus og Gruppierungen verächtlich gemacht werden." Wenn Sie Menschen mit Ihnen nicht genehmer Meinung derart verächtlich machen, dürfen Sie sich über gleichartige Retourkutschen allerdings weder ärgern noch wundern.
zum Beitrag09.10.2026 , 11:56 Uhr
"Und eine Entscheidung trifft dieses Gericht letztendlich nur dann, wenn ein Antrag eingereicht wird. Liegt so ein Antrag vor? Nein, Punkt." Punkt was? Sie drücken sich vor einer Einstufung der AfD, indem Sie sich hinter Juristerei verstecken. Das ist in etwa so, als wenn Sie sagen Fahren mit 150 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften wäre Ihnen egal, solange keiner geblitzt wird. "Die AfD steht auf dem Wahlzettel. Da stehen auch andere Parteien drauf." Nochmal: das Stehen auf dem Wahlzettel bedeutet keine Aussage über das demokratische Selbstverständnis einer Partei. Das sagen Sie ja auch selbst.
zum Beitrag09.10.2026 , 11:35 Uhr
"Die linke Doppelmoral muß - woauchimmer sie auftritt - angeprangert werden..." Dass Sie das auf die linke Doppelmoral eingrenzen, finde ich interessant.
zum Beitrag09.10.2026 , 08:33 Uhr
"Die Konjunktur läuft dieses Jahr besser als lange gedacht. Die Bundesregierung hob deswegen ihre Prognose kräftig an. Sie geht von einem Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent aus..." 1,3 Prozent Wachstum implizit mit brummender Wirtschaft gleichzusetzen ist natürlich auch ein interessanter Gedankenansatz.
zum Beitrag09.10.2026 , 08:30 Uhr
"woher weiß die Verwaltung eigentlich davon" Na ja, man hat halt nur einen Hauptwohnsitz, alles andere wird als Zweitwohnsitz gemeldet. Da ist es recht einfach, einen Zweitwohnsitz festzustellen. Wie der Junge nun tatsächlich gemeldet ist oder war, lässt der Artikel leider offen.
zum Beitrag09.10.2026 , 08:27 Uhr
"...die Bezirke wenden das Recht unterschiedlich an..." Würde ich so behaupten. Als mir die Zweitwohnsitzsteuer angetragen wurde, habe ich geantwortet, das sei nur noch mein altes Zimmer im Haus meiner Mutter, und das Thema war erledigt.
zum Beitrag09.10.2026 , 08:26 Uhr
"Die Adresse des Wohnsitzes eines Elternteils angeben und wechselweise beim anderen Elternteil unangemeldet als Gast/Besucher wohnen." Oder gar nicht. Meines Wissens ist das nicht verboten.
zum Beitrag09.10.2026 , 08:23 Uhr
"Krieg ist nicht mehr das letzte verzweifelte und eigentlich verabscheute, sondern scheint für viele plötzlich das sinnigste und legitimste Mittel zur Beendigung von Konflikten." Der Punkt ist ja: es gibt Menschen, die den Krieg als taugliches Mittel zur Umsetzung ihrer Ziele betrachten. Wie geht man nun damit um? Richtig: man bezieht Krieg als Möglichkeit in seine Handlungsoptionen ein. Das heißt nun nicht einen Krieg anzustreben (hier liegen dann viele Kriegsgegner falsch), sondern seine (mögliche) Existenz anzuerkennen. Nicht mehr, nicht weniger.
zum Beitrag09.10.2026 , 08:12 Uhr
"..wenn das Existenzrecht Israels jetzt also festgeschrieben ist... Ich frage mich so Sachen halt. Hat da jemand eine Antwort?" Eine Definition, die vielleicht zumindest einen Teil der Fragen beantworten könnte. Die Anerkennung des Existenzrechts Israel ist erst einmal abstrakt, ohne genau Grenzen festzulegen. Derartige Festlegungen obliegen auch keiner deutschen oder Berliner Regierung. Sie sagt nur, dass die Existenz als solche nicht in Frage zu stellen ist, wie es gewisse radikale Kräfte tun. Darüber hinaus lässt es völlig offen, wie dieses Recht wahrgenommen wird. Wenn also z. B. Israel aus freiem Willen mit den Palästinensern zu einer wie auch immer gearteten Einigung kommt, die den Status Quo ändert, haben wir daran nichts rumzumeckern. Hoffe das hilft?
zum Beitrag09.10.2026 , 08:07 Uhr
"Dass die AfD evtl. einen Kandidaten aufstellt, der evtl. sogar im ersten Wahlgang eine Mehrheit bekommt ist so abwegig nun doch nicht. (...) Damit können echte Demokraten mit umgehen." Ihnen ist schon klar, dass die AfD nach allgemeiner Auffassung nicht zu den echten Demokraten zu rechnen ist?
zum Beitrag09.10.2026 , 08:04 Uhr
"gut auch, daß die Instrumentalisierung des Antisemitismusbegriffs als Totschlagargument gegen die Linke bei deren Wähler:innenschaft nicht verfangen hat (siehe: Wahlnachbefragung)." Eine Frage der Interpretation. Es kann auch schlicht sein, dass den Wählern ein vorhandener Antisemitismus völlig egal ist oder sogar goutiert wird. Das wäre dann nicht so gut, oder? Merke: Statistik sind Fakten. Deren Interpretation nicht.
zum Beitrag08.10.2026 , 22:13 Uhr
"vorschnelle Schlüsse sind selten hilfreich" Blauäugiges blindes Vertrauen ebenfalls. Schwachstellen können und müssen gezeigt werden, damit der erwähnte Konsens Stabilität aufweisen kann.
zum Beitrag08.10.2026 , 22:12 Uhr
"...Leute ohne Beweise nur aufgrund von Mutmaßungen und Wahrscheinlichkeiten zu verurteilen." Da ich hier nicht in richterlicher Funktion tätig bin, sondern lediglich Kommentare abgebe, und nicht einmal Namen nenne, sondern ausschließlich Gruppenwahrscheinlichkeiten aufzeige, können Sie getrost davon Abstand nehmen, mich als gefährlich zu verurteilen. Stört mich zwar nicht groß, könnte Ihnen aber zu denken geben, von wegen Verurteilung und so.
zum Beitrag08.10.2026 , 22:05 Uhr
"Entscheidend ist nicht, ob man die Politik einer Partei völlig ablehnt, sondern ob diese wirklich ihre eigene Abwahl verhindern und die Grundordnung des Grundgesetzes abschaffen wird." Erst einmal nicht, ob sie wird, sondern ob sie will. Und, was sagt Ihnen Ihr Gefühl bezüglich einer gesichert rechtsextremen Partei dazu?
zum Beitrag08.10.2026 , 15:25 Uhr
"Genau sollte das heißen, z.B. bei anstehenden Reformen auf Bundesebene eine gerechtere Lastenverteilung vorzunehmen, längerfristige Perspektiven aufzuzeigen und damit der im Land vorherrschenden Verunsicherung - verursacht u.a. durch Globalisierung, Preistreiberei, Digitalisierung, Klimakrise und Bedrohung durch Kriegsereignisse - etwas entgegen zu setzen." Schöne Worte. Aber ich werde diesbezüglich natürlich tun was ich kann. "...der von konservativen Kräften (aller Parteien) vorgenommenen Gleichsetzung von Linken und Rechtsnationalen deutlicher zu wiedersprechen." Oh, schwieriges Thema. Hier kommen nämlich in einer pluralistischen Gesellschaft grundsätzlich wünschenswerte Meinungsunterschiede ins Spiel. Ich bestreite zum Beispiel deutlich, dass die konservativen Kräfte bei den Grünen ('alle Parteien', Sie erinnern sich?) rechts und links nicht auseinanderhalten können. Wohingegen als links verortete Kräfte (BSW) durchaus tatsächlich Probleme zu haben scheinen, sich von rechts abzugrenzen. Insofern ist die von Ihnen vorgeschlagene Maßnahme irgendwie dann doch nicht wirklich konkret und scheint mir politisch eingefärbt.
zum Beitrag08.10.2026 , 15:15 Uhr
"zielführender wäre doch eine Analyse, woran es liegt, dass die AfD so erfolgreich ist. Und warum Politik nicht im Interesse der Bevölkerung, sondern im Interesse der Reichen gemacht wird. (Hinweis: Der Grund ist derselbe)" Man fragt sich, warum dann die AfD mit ihrer im Kern reichenfreundlichen Wirtschaftsdenke so erfolgreich sein mag. Womöglich doch nicht derselbe Grund?
zum Beitrag08.10.2026 , 15:10 Uhr
Ich hab überlegt, ob ich hier einen Kommentar abgeben soll... schlussendlich: wozu? Alle Argumente wurden mittlerweile x-mal hin- und hergedreht, und jede Seite zeigt keinerlei Anzeichen, womöglich innezuhalten und sich auf Kompromisse einzulassen. Ein paar gibt es, aber die gehen in der immer lauter werdenden Debatte unter. Und so bleiben die Fronten verhärtet, und es ändert sich nichts. Warum einmal mehr die Argumente aufzählen? Hier kämpfen unvereinbare Lebenssichten gegeneinander.
zum Beitrag08.10.2026 , 14:58 Uhr
"Es gibt noch einen ?letzten? Notnagel, wenn eine AfD-Landesregierung in Sachsen-Anhalt politisch allzu sehr Amok läuft: dann können Funktionen von außen übernommen werden." Theoretisch gibt es diese Möglichkeit, ja. Das liegt aber in einer ähnlichen Liga wie ein Parteienverbot, sprich in der Realität in der wir leben glaube ich nicht wirklich an eine Umsetzung...
zum Beitrag08.10.2026 , 14:56 Uhr
"Straftaten die kann man nicht verhindern, aber wie wir damit umgehen das definiert einen Rechtsstaat! Was bringt mir ein Rechtsstaat in dem ich Klagen kann, aber es kein Interesse zeigt bei der Aufklärung von schweren Straftaten! Das ist für mich kein Rechtsstaat!" Kein Mensch mit Blick für die Realität behauptet, dass wir in einem fehlerfreien Rechtsstaat leben. Aber um die Maßstäbe einmal ein wenig zurechtzurücken, empfehle ich Ihnen ein paar Blicke nach Russland, Korea oder China. Wie das denn da so mit Rechtsstaat aussieht.
zum Beitrag08.10.2026 , 14:51 Uhr
"Schweigen." Normale Reaktion. Früher kam dann in der Regel noch 'Aber der Habeck!', heute vielleicht ein 'Aber der Merz!' Aber echte Diskussionen oder auch nur Gespräche sind am Rand nicht möglich. Was in der Konsequenz auch leider bedeutet, dass es nicht so ohne Weiteres möglich sein wird, zum Rand abgedriftete Wähler wieder zurückzugewinnen.
zum Beitrag08.10.2026 , 01:27 Uhr
"... ich rechne damit, dass in Sachsen-Anhalt trotz AfD-Präsidium ein geregelter Parlamentsbetrieb möglich sein wird." Solange es der AfD nutzt, mag das sein. Machen Sie sich aber keine Illusionen darüber hinaus.
zum Beitrag08.10.2026 , 01:23 Uhr
"Am besten wählt man etwas Vernünftiges wie Volt..." Egal wie man zu denen steht, der Knackpunkt dabei ist: die kommen nicht ins Parlament. Das mag man sich wünschen, aber wenn's bislang nicht geklappt hat, wird das auch nix mehr. Also die Stimme verschenken? Da kann man am Wahltag auch gleich zu Hause bleiben. "Der AfD wird schon automatisch die Luft ausgehen." Das sagen sich die 'normalen' Parteien seit der Gründung der AfD als reine Anti-Euro-Partei. Hätte auch fast geklappt. Und dann kam das Theme Migranten. Nee, das hört nicht einfach so auf.
zum Beitrag07.10.2026 , 16:43 Uhr
"...andere Modelle sind zumindest denkbar." Auf alle Fälle, und ein überparteilicher Regierungschef hat durchaus seinen Reiz. Ich halte das aber in der Praxis für nicht tragfähig, weil es nur funktioniert, wenn ausschließlich sachthemenbezogen abgestimmt würde. Und davon sind wir ja nun wirklich relativ weit entfernt. "...entweder wir überlegen eine Lösung, die dann auch disruptiv sein kann..." Disruptiv übersetze ich mit zerstörerisch. Das halte ich per se erst einmal nicht unbedingt für vorteilhaft. Oder meinen Sie das anders?
zum Beitrag07.10.2026 , 16:38 Uhr
"selbstverständlich haben wir bei uns einen Rechtsstaat mit einer freiheitliche demokratische Grundordnung (fdGO), wer's glaubt wird selig!" Haben wir, nach wie vor. Die Frage ist nicht, ob wir das haben, sondern ob das so bleibt.
zum Beitrag07.10.2026 , 16:37 Uhr
"Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass das kein Jahr gutgehen wird. Dann wird es so viele Skandale Rund um die AfD geben, dass Neuwahlen kommen werden" Ihr Wort in Gottes Gehörgang. Wobei die Frage offen ist, wie Neuwahlen ausgehen würden.
zum Beitrag07.10.2026 , 14:33 Uhr
"Denn kampflos aufzugeben, darf keine Option sein." Schöne Worte. Aber was heißt das genau?
zum Beitrag07.10.2026 , 14:28 Uhr
"Die Zuwendung der CDU zu den Grünen und der der SPD ist doch grade die Ursache für die Verluste der CDU." Eine Meinung. Eine andere, durchaus belastungsfähige Meinung geht davon aus, dass die Übernahme von AfD-Themen deren Erstarken und das Verlieren der CDU verursacht hat.
zum Beitrag07.10.2026 , 14:24 Uhr
"Gehen Merz und Söder diesen Weg nicht mit, bleiben nur Neuwahlen." Worauf wollen Sie hinaus? 44 % AfD auch im Bund?
zum Beitrag07.10.2026 , 14:23 Uhr
"Denn auf der von der CDU gewählten Seite der Brandmauer wird sie keine neuen Wähler dazu gewinnen können. " Auf der anderen auch nicht. Das hat sie in den letzten Jahren nämlich durchaus versucht und hat nicht geklappt.
zum Beitrag07.10.2026 , 14:22 Uhr
"Es haben auch SPDler, Grüne und Linke mit abgestimmt. Woher stammt die Information, daß es 4 CDUler waren?" Eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Bewiesen ist das natürlich nicht, aber wenn es aussieht wie eine Ente und quakt wie eine Ente, wird es wahrscheinlich eine sein.
zum Beitrag07.10.2026 , 12:46 Uhr
"Wenn die CDU überleben will, muss sie sich von den Parteien links von ihr abgrenzen..." Seit Jahren wird eben deswegen in der Migrationspolitik der AfD hinterhergelaufen. Und was hat's gebracht? So ganz schlüssig scheint mir Ihre Empfehlung auch nicht.
zum Beitrag07.10.2026 , 12:43 Uhr
"Die cDU hat sich durch Merz ihr eigenes Grab geschaufelt. Für der Mehrheit der Bevölkerung ist seine Kanzlerschaft bereits gescheitert." Letzteres stimmt zwar, aber wegen Merz extrem rechts zu wählen, ist nicht Merz anzulasten, sondern der Dummheit des Wählenden.
zum Beitrag07.10.2026 , 12:34 Uhr
"Ob Tobias Rausch den Aufgaben des Parlamentspräsidenten gewachsen sein wird, eine geordnete Arbeitsumgebung sicherzustellen und für einen fairen Umgang zu sorgen" Primär steht die Frage im Vordergrund, ob er das überhaupt vorhat. Wenn nicht, sind die nachgeordneten Fragen eh obsolet. Und seine gewählte politische Richtung lässt Zweifel aufkeimen. Dafür brauch ich nicht mal was über seinen persönlichen Hintergrund zu wissen.
zum Beitrag06.10.2026 , 19:03 Uhr
"Damit überschreitet die Partei Grenzen des parlamentarischen Umgangs. " Das auch. Aber viel mehr überschreitet sie die Grenzen des politischen Sachverstands und jeglichen moralischen Anstands.
zum Beitrag06.10.2026 , 16:26 Uhr
"Bei 48 Ja Stimmen haben also auch Leute von der CDU für den AfD Präsidenten gestimmt." Und die Schleusen sind geöffnet. Die Hemmschwelle für die nächsten Male wird geringer oder nicht vorhanden sein.
zum Beitrag06.10.2026 , 15:53 Uhr
"Tiefer kann Deutschland nicht mehr sinken." Oh, ich fürchte doch. Und wir werden es erleben.
zum Beitrag06.10.2026 , 14:16 Uhr
"Vielleicht sind die anderen gar nicht in der AfD. Die sind ja schließlich nicht blöd." Wenn sie sie gewählt haben, doch. Und davon ist auszugehen.
zum Beitrag06.10.2026 , 14:14 Uhr
"Bei der konstituierenden Sitzung in Magdeburg wurde Tobias Rausch zum ersten AfD-Parlamentspräsidenten gewählt. Er bekam wohl auch Stimmen von der CDU. " Und wir sind darüber natürlich total verwundert.
zum Beitrag06.10.2026 , 13:12 Uhr
"Boris Rhein, MP von Hessen, hat vorgeschlagen zukünftig AfDler auch für Ausschüsse etc. zu wählen. Und diese eben sachlich zu stellen." Hört sich super an. Allein, diese Sprüche höre ich seit Jahren, und es funktioniert schlicht nicht. Sei es wegen der Unfähigkeit der Stellenden, sei es weil sich Radikale dieser Art schlicht nicht stellen lassen. Die Erfolge der AfD beruhen auf Emotionen. Und diese sind von Fakten und Sachlogik in der Regel unbeeindruckt.
zum Beitrag06.10.2026 , 13:10 Uhr
"die Idee mit dem überparteilichen Ministerpräsidenten und Abgeordneten, die nach ihrer eigenen Überzeugung abstimmen statt nach Parteientscheidungen, scheint mir ein sinnvolles Konzept." Sorry, aber das ist doch eine Luftnummer. Die Mitglieder des Bundestages sind nur ihrem Gewissen verpflichtet. Das heißt in der Regel trotzdem Abstimmen nach Parteilinie. Eine Regierung ohne halbwegs verlässliche Mehrheit ist auf Dauer insbesondere bei schwierigen Themen schlicht handlungsunfähig. In der Theorie sicherlich hübsch, aber mit der Realität m. E. nicht recht vereinbar.
zum Beitrag06.10.2026 , 11:39 Uhr
"Strauf hatte am Tag der Deutschen Einheit eine revanchistische Karte gepostet, welche die aktuellen deutschen Grenzen infrage stellt. Viele Nachbarländer Deutschlands sind in Blautönen als deutsch markiert. Darunter auch Elsass-Lothringen, was die Franzosen so in Wut versetzt." Au ja, bitte macht weiter so! Nur so bleibt eine europäische rechte Front eine Unmöglichkeit!
zum Beitrag06.10.2026 , 11:35 Uhr
"or allen Dingen gehen die nach vielen Millionen zählenden Fälle mit 0,10-0,48€ als dickes Geldpaket an US-amerikanische Konzerne." Was bedeutet, dass der Verbraucher durch erhöhte Preise Monopolisten füttert. Das ganze ist je nicht nur einseitig zu betrachten.
zum Beitrag06.10.2026 , 11:30 Uhr
"Dass in aller Regel doch etwas bequemer war, Zivildienst zu leisten, als Wehrdienst, ist doch wohl kaum zu bestreiten." Kommt drauf an was man so gemacht hat. Das ist ein weites Spektrum und reicht von simplen Hausmeistertätigkeiten bis zu Einsatz in der geschlossenen psychologischen Abteilung (einem Bekannten von mir ist das gar nicht gut bekommen). Ein eindeutiges Urteil habe ich da nicht. Aber ja, der heimatnahe Einsatz im heimischen Bett war ein unbestreitbarer Vorteil. Zumal da man dadurch sogar noch besser bezahlt wurde.
zum Beitrag06.10.2026 , 11:21 Uhr
"Wenn der deutsche Staat heute wieder propagiert, das die Verteidigungsfähigkeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, wälzt er die staatliche Verantwortung lediglich auf seine Bürger ab." Als ich das letzte Mal nachgeguckt hab, bestand der Staat noch aus seinen Bürgern. Die Dichotomie, die Sie hier aufziehen, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn die Bürger grundsätzlich anderer Ansicht wären als die Regierung würde sie sie abwählen. Die Friedensengel vom BSW scheinen mir indes nicht so erfolgreich zu sein.
zum Beitrag06.10.2026 , 11:16 Uhr
"Deshalb komme ich aber nicht auf die Idee, dass es egal ist, ob ein faschistischer Imperialist einmarschiert. Die werden erst recht keine Zukunftsthemen bedienen." Das Vorrecht der Jugend: undifferenzierte Weltsichten.
zum Beitrag06.10.2026 , 11:15 Uhr
"Ich halte Putin auch für rational genug, dass er keinen Krieg mit der NATO vom Zaun bricht" Ich möchte das auch gern glauben, das ständige russische Zündeln mittels hybrider Kriegsführung, die dauernden Luftraumverletzungen im Ostseeraum deuten allerdings in eine andere Richtung. Wir dürfen dabei nicht übersehen, dass Putin im Zweifelsfall auch innenpolitisch getrieben ist und zudem auch irrationalere Handlungsträger in seinen Reihen hat. Das hat durchaus Potential für mehr.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:41 Uhr
"Männer stellen Männer auf. Und da sie gerade in den bürgerlich- konservativen Parteien die Mehrheit stellen, kommen Frauen wenn überhaupt, auf die hinteren Listenplätze." Dagegen hilft eine Frauenpartei. Also los.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:38 Uhr
"Gesetze können schon helfen, eine gesellschaftliche Entwicklung zu forcieren." Gesellschaftliche Entwicklungen mit Zwang umsetzen zu wollen, war noch nie eine gute Idee.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:37 Uhr
"Um Frauen wählen zu können, müssen zuerst einmal Frauen aufgestellt werden, und zwar nicht nur auf den hinteren Listenplätzen." Und das würde auch mehr passieren, wenn es Anzeichen dafür gäbe, dass sie gewählt würden. Wenn der Wähler jedoch unabhängig von seinem oder ihrem Geschlecht seine Wahlentscheidung offensichtlich primär _nicht_ am Geschlecht des Kanditaten abhängig macht oder sogar lieber Männer wählt, geschieht es eben nicht.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:33 Uhr
"Über die zweitbeste Lösung können wir aber gerne auch nachdenken." Gerne. Welche wäre das? Denn verfassungs- und demokratiefeindliche Lösungen sind nicht zweitbeste, sondern einfach nur schlecht.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:32 Uhr
"Die faktische Quote bei der AfD, wo eigenartige Existenzen nur durch ihr Y-Chromosom durchzukommen scheinen, gibt mir auch zu denken." Bei den Sorgen und Bedenken bezüglich der AfD spielt die Sexismuskarte bei mir nicht die wichtigste Rolle. Das mag frau als paternal betrachten, aber die Rechten auf ihre geschlechtlichen Ansichten zu reduzieren, halte ich für einen großen Fehler.
zum Beitrag05.10.2026 , 15:54 Uhr
"Oder halten Sie den Status quo für zufriedenstellend?" Der reine Selbstzweck der Geschlechterverteilung in den Parlamenten ist für mich kein Ziel, das erstrebenswert wäre. Ich will sachgerechte kompetente Politik, dabei ist mir völlig egal, ob und was den Entscheidern zwischen den Beinen baumelt.
zum Beitrag05.10.2026 , 15:50 Uhr
"Wenn die Linie ab Starthaltestelle so überfüllt ist..." Auch das. Ist halt nicht alles so einfach wie man's gerne hätte.
zum Beitrag05.10.2026 , 15:49 Uhr
"eben nur halb [bei Verstand]. Das reicht nicht." Ich wäre ja schon mit Teilerfolgen zufrieden... meine Hoffnungen und Erwartungen sind mit den Jahren gesunken.
zum Beitrag05.10.2026 , 15:45 Uhr
"Recht hat er, mein bester Kumpel" Kann man drüber streiten. Wenn man Radfahrer und Fußgänger mit einbezieht, dann ja. So hübsch sind die ja nun auch nicht.
zum Beitrag05.10.2026 , 12:37 Uhr
"...dass jeder Händler 0,10-0,48€ für jede Transaktion zahlen muss. Gerade für Händler mit geringen Gewinnmargen kann das ein bedeutender Einschnitt sein." ...was mittel- bis langfristig schlicht Preiserhöhungen bedeutet, und nicht nur von kleinen Händlern. Kosten werden wo es geht auf den Käufer umgewälzt.
zum Beitrag05.10.2026 , 12:20 Uhr
"Mich hat in der Bundesmarine jahrelang niemand angebrüllt." Jetzt nicht jahrelang, aber an Land galt dasselbe. Manchmal scheint mir, dass die Armee-Hasser ihre Informationen auschließlich aus alten Nazifilmen haben.
zum Beitrag05.10.2026 , 12:18 Uhr
"...erhaltenswert, und ich tue etwas dafür, oder eben nicht. Beides für mich akzeptabel." Schwierig wird es in meinen Augen, wenn ich nichts für das Erhalten tun möchte, aber gerne in Anspruch nehme, dass das andere tun. Da schwindet meine Akzeptanz.
zum Beitrag05.10.2026 , 12:10 Uhr
"Wenn ein Angriff auf NATO Gebiet erfolgt, dann findet der Krieg nicht irgendwo statt. Sondern hier." Zuerst einmal nicht. Das Baltikum ist da ein wahrscheinlicherer Kandidat. Ich nehme an, das ist ein zusätzlicher psychologischer Faktor, sich sicher zu fühlen. Bin ansonsten ganz bei Ihnen.
zum Beitrag05.10.2026 , 08:23 Uhr
""sich weigern einen Beitrag für die allgemeinheit leisten zu müssen" Das Missverständnis liegt wohl daran, dass für Sie "Beitrag leisten" nur als Kriegsdienst verstanden werden kann." Wird es nicht (-> Zivil- oder Ersatzdienst), und das unterminiert ihre Einstellung ziemlich stark.
zum Beitrag05.10.2026 , 08:21 Uhr
"Zivildienst gibt es nicht mehr" Ja, genau wie den Wehrdienst. "Es steht Jugendlichen/jungen Erwachsenen zu, ihren Lebenswillen und Gestaltungswillen laut zum Ausdruck zu bringen oder?" In jedem Fall. Genau wie es allen anderen zusteht, dazu eine Bewertung abzugeben. In diesem Land jedenfalls, das ja keine Freiheiten aufweist, für die es zu kämpfen lohnt. Sorry, das war sarkastisch.
zum Beitrag05.10.2026 , 08:16 Uhr
"Butscha als Argument für die deutsche Wehrpflicht zu misbrauchen jedenfalls anstandslos." Sobald man in einer Diskussion in moralische Entrüstung verfällt und/oder die Mitdiskutanten beschimpft, ist man im Allgemeinen mit seinen Argumenten am Ende.
zum Beitrag05.10.2026 , 08:15 Uhr
"Die Wehrpflicht in Norwegen ist nicht vergleichbar mit der in Deutschland. In Norwegen kann man auch freiwillig Wehrdienst leisten. (...) da die Wehrpflicht in Norwegen, wie in Dänemark auch, nur der Aufstockung dient falls nicht genügend Freiwillige zur Verfügung stehen um den Betrieb aufrecht zu erhalten." Ja, aber das ist in Deutschland doch auch so vorgesehen? Verstehe ich hier irgendwas nicht?
zum Beitrag05.10.2026 , 08:12 Uhr
"Die Entscheidung, nicht für irgendetwas oder irgendwen zu kämpfen, finde ich in Ordnung." Jein. Sobald ich keinerlei Probleme damit habe, wenn andere das für mich tun, geraten wir in moralischen Morast.
zum Beitrag04.10.2026 , 22:15 Uhr
"In Norwegen gilt das Freiwilligkeitsprinzip auch für Wehrpflichtige." Man kann jetzt darüber streiten, ob dann noch von einer Pflicht die Rede sein kann. Ich würde ja behaupten nein.
zum Beitrag04.10.2026 , 22:14 Uhr
"Es wäre mir neu, dass man in Deutschland zum Dienst an der Waffe gezwungen wird. Das war schon in den 80er Jahren nicht der Fall." Zivil- oder Ersatzdienst gab es bereits seit 1961, soweit ich weiß.
zum Beitrag04.10.2026 , 22:12 Uhr
"Eine allgemeine Wehrpflicht ist nicht mehr zeitgemäß" Interessante These. Warum nicht?
zum Beitrag04.10.2026 , 22:08 Uhr
"Mein Vorschlag ist: Die Erstattung für eine Partei sei künftig davon abhängig zu machen, dass wenigstens die Hälfte der von ihr nach einer Wahl gewonnenen Parlamentssitze von Frauen besetzt wird. Andernfalls wird der Zuschuss proportional gekürzt." Eine Quotenregelung durch die Hintertür, die genau wie eine 'echte' Quotierung diverse demokratischen Grundregeln verletzt und Wählerwillen missachtet. Bravo.
zum Beitrag03.10.2026 , 09:42 Uhr
"Das sind sachlich zwei verschiedene Paar Schuhe..." Eine Frage des Blickwinkels. Je mehr Paar Schuhe die Partei hat, desto mehr stellt sich die Frage nach dem metaphorischen Schuhschrank, wenn Sie verstehen was ich meine. "Daher ist auch zu fragen, welche Motive Issa Remmo hatte, die dubiosen Chatverläufe mit Kocak ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen (...) Doch nicht etwa die Berliner CDU? Aber nein, ein Schelm, wer Böses dabei denkt!" Nein, kein Schelm. Aber z. B. jemand, der - unabsichtlich oder nicht - Verschwörungstheorien unters Volk streut und von den erhobenen Vorwürfen ablenkt.
zum Beitrag03.10.2026 , 09:39 Uhr
"Seltsam, die Linke soll sich ändern, aber die Grünen, CDU und SPD lassen es zu ,das das leben in Berlin unbezahlbar wird und wundern sich dann, wenn die Linke die Wahl gewinnt?" Genau. Denn wenn sie auf ihren absoluten Positionen beharrt und keinerlei Kompromisse eingeht, wird sie von ihren Positionen absolut nichts umsetzen können und bei der nächsten Wahl wieder verschwinden. So einfach ist das. Absolute Positionen funktionieren in der realen Politik nicht.
zum Beitrag02.10.2026 , 12:20 Uhr
"...dass die Welt ein Stück besser geworden ist, wenn mehr Bürger wieder zufriedener sind!" Berliner? Zufrieden? Das sind nicht die Berliner, die ich kenne... ;-)
zum Beitrag02.10.2026 , 12:19 Uhr
"Die Rechnung kommt schließlich erst später – und die bezahlen dann nicht Marx, sondern die Berliner Steuerzahler." Bzw. via Länderfinanzausgleich eben nicht nur die Berliner, sondern alle anderen mit. Ja, die Solidargemeinschaft.
zum Beitrag02.10.2026 , 12:08 Uhr
"Gesellschaftliche Infrastruktur unterliegt nicht hauptsächlich der Marktwirtschaft sondern wird durch politisch gesetzte Rahmenbedingungen gestaltet." Und die Politik bezieht was mit ein? Richtig: marktwirtschaftliches Auswirkungen. Jedenfalls wenn sie halb bei Verstand ist.
zum Beitrag02.10.2026 , 09:52 Uhr
" Wer einen Nazi ermordet, der seinerseits Menschen ermordete, ist zwar selbst ein Mörder, aber eben nicht gleichzustellen mit dem mordenden Nazi." Mord ist Mord, wenn wir einmal Massenmörder außen vor lassen. Manchmal kann es einfach sein.
zum Beitrag02.10.2026 , 09:12 Uhr
"Die sinnvollste Maßnahme wäre, das der ÖPNV pünktlich fährt. Alles andere kann man notfalls noch verschmerzen." Ähm, nein. Wenn der ÖPNV einmal am Tag pünktlich fährt, bringt mir das grundsätzlich erstmal nicht unbedingt was.
zum Beitrag02.10.2026 , 08:45 Uhr
"Durch den sogenannten Tankrabatt müssen die Steuerzahler 2,5 Milliarden weniger bezahlen. Es im Gegensatz zu D-Ticket kostet es die Allgemeinheit also nichts..." Falsch. Die Einnahmen sind im Haushalt verplant und müssen nun anderswo eingespart werden. Und von wem? Genau: der Allgemeinheit.
zum Beitrag02.10.2026 , 08:43 Uhr
"Für das D-Ticket hat der Bund dagegen nur 1,5 Milliarden ausgegeben, für 12 Monate. Das würde ich mal als deutliche Ungerechtigkeit betrachten." Der Begriff der Ungerechtigkeit ist hier eher fehl am Platz. Es geht eher darum, was die Ausgaben an Wirkung zeigen, wieviel davon profitieren, welche Auswirkungen sie haben. Die abstrakte Frage der Gerechtigkeit sollte an anderer Stelle geklärt werden. Zumal sie nicht rein an der Höhe der Ausgaben gemessen werden kann.
zum Beitrag02.10.2026 , 08:40 Uhr
"Zumal es ja nicht mal echte Subventionen sind, sondern die massiven Steuern auf Benzin und Diesel werden für einen begrenzten Zeitraum ein wenig gesenkt." Wieso ist das dann keine vorübergehende Subvention? Die Einnahmeausfälle müssen ja an anderer Stelle eingespart werden.
zum Beitrag02.10.2026 , 08:39 Uhr
"...lässt sich öffentlicher Nahverkehr rel. einfach automatisieren. Alles was auf Schienen fährt besonders leicht und auch Busse haben feste Routen." Gar so einfach ist es mit den Bussen dann doch (noch?) nicht. Bei uns im Ort hatten wir versuchsweise eine Linie mit autonomen Fahrzeugen. Das lief recht nett, war aber nur für langsames Tempo sprich schon nicht mehr für Fahrten zwischen den Ortsteilen geeignet. Als dann der Anbieter pleitemachte und keine Softwareupdates mehr erhältlich waren, wurde das Ganze eingestellt. Sprich, grundsätzliches Potenzial ist da, aber ausgereift ist es noch nicht.
zum Beitrag02.10.2026 , 08:32 Uhr
"Das kann sich jemand in Ballungsgebieten oft nicht vorstellen, was das für einen Aufwand bedeutet..." Nun, ich wohne am Rande eines Ballungsgebietes, und ich kann. Ganz simpel: Mit dem Bus zur Arbeit: 1,25 Stunden. Fahrrad: 45 Minuten. Auto: 20 Minuten. Übermäßig groß ist der Anreiz mit dem Bus dann nicht so.
zum Beitrag02.10.2026 , 08:30 Uhr
"Vielleicht sollte man erst einmal dafür sorgen, dass Busse und Bahnen auf dem Land überhaupt regelmäßig fahren, bevor man immer neue Rabatte für eine Infrastruktur verteilt, die vielerorts schlicht nicht vorhanden ist. Aber vermutlich lässt sich ein günstiger Fahrschein politisch besser vermarkten als ein funktionierender Busfahrplan." Nicht nur auf dem Land, und nicht nur die Busse. Selbst die renommierten ICE-Strecken sind bezüglich der Zuverlässigkeit eine Katastrophe. Da überlegt man es sich sehr gut, ob man öffentliche Verkehrmittel nutzt.
zum Beitrag02.10.2026 , 08:27 Uhr
"Vom billigen DE-Ticket alleine entstehen keine Kapazitäten bei den Öffis. Davon werden keine Busse gekauft..." Marktwirtschaftlich sogar das Gegenteil. Je weniger Einnahmen, desto weniger Investitionen. Sprich die Einnahmeausfälle durch günstige Fahrpreise müssen kompensiert werden.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:05 Uhr
"...die meisten Hauptstädte werden vom Umland alimentiert..." 'Umland'? Das wäre ein Teil Brandenburgs. Mir wäre neu, dass Bayern und Baden-Württemberg im Umland Berlins liegen. Und wenn der Blick tatsächlich so ist, wäre es vermutlich an der Zeit, die Hauptstadt Deutschland woandershin zu verlegen.
zum Beitrag30.09.2026 , 20:26 Uhr
"Den Eindruck, dass Berlin schlecht haushaltet und andere dafür aufkommen müssen, kann man nicht komplett von der Hand weisen." Dit is Berlin wa! Jedenfalls liegt es nicht an bestimmten Parteien, diesbezüglich sind sie offenbar alle gleich.
Es sei aber zur Verteidigung angemerkt, dass die Stadt als Bundeshauptstadt eine zusätzliche Last trägt, die die anderen Bundesländer nicht haben.
zum Beitrag30.09.2026 , 14:42 Uhr
"Radikales Bewusstsein zu entwickeln braucht Zeit" Gott sei Dank. Radikale sind in der Regel kompromißunfähig, und wenn es mehr davon gäbe, möchte ich mir die Folgen für die Gesellschaft nicht ausmalen. So mal als Grundsatz.
zum Beitrag30.09.2026 , 14:37 Uhr
"Eine Reise allein beweist weder, dass das Kind nicht krank war, noch automatisch einen Betrug." Korrekt. Spahns Zurückrudern zeigt mir jedoch, dass in diesem Fall tatsächlich das sprichwörtliche Feuer unter dem Rauch gewesen sein dürfte.
zum Beitrag30.09.2026 , 14:27 Uhr
"„Death to the IDF“ = (...) eine Beendigung dieser Organisation..." Das wiederum ist eine Verharmlosung und Beschönigung der Aussage, die wunderbar illustriert, warum der Vorwurf des Antisemitismus auch weiterhin erhoben werden kann und wird.
Kleiner Tip: death = Tod Beendigung = completion, ending, termination Aber das wissen Sie sicher.
zum Beitrag29.09.2026 , 11:21 Uhr
"Alles eine Frage der Gesetzgebung." EU-Recht? Verfassung? Alles egal, ändern wir mal eben. Hm. Inwiefern das im großen Bild dann überhaupt Sinn ergibt, sei dahingestellt.
Unsere Welten liegen offenbar so weit auseinander, dass ich wirklich nicht weiß, wie ich das Thema mit Ihnen weiterdiskutieren könnte. Sorry.
zum Beitrag29.09.2026 , 11:15 Uhr
"(...) Aber im Prinzip ist die Sache doch wirklich sehr einfach." So einfach, dass die DDR darüber pleite gegangen ist. Kann man natürlich machen.
zum Beitrag29.09.2026 , 11:14 Uhr
"Wenn man Enteignung richtig denkt, muss man dafür nichts zahlen." Wenn man Enteignung so denkt wie Sie hier insinuieren, befindet man sich außerhalb der Verfassung.
zum Beitrag29.09.2026 , 09:35 Uhr
"Die "Strandkorbaffäre" ist ein bisschen überzogen." Es ist schlicht keine. Ich find ihn ja auch nicht so prickelnd, aber wenn das der einzige Vorwurf ist, den man ihm machen kann, dann beginne ich ihn ja fast wertzuschätzen ;-) "Spahn auf der anderen Seite gehört eigentlich aus der Politik entfernt." Ich fand es ja schon unglaublich, dass man ihn überhaupt so schnell wieder in den Haushaltsausschuss gelassen hat. Bin gespannt, wann und wie er das nächste Mal auftaucht.
zum Beitrag29.09.2026 , 09:25 Uhr
"Man muss aber auch nicht jedes Mal wenn man das Handeln Israels kritisiert gleichzeitig das Handeln der Hamas thematisieren." Nicht immer, nein, muss man nicht. Wenn es aber eigentlich nie passiert (hierzu gerne die immer wieder aufflackernden Debatten bzw. deren Teilnehmer betrachten), kann man das Bild vervollständigen. "...es sind nun mal zwei verschiedene Themen." ...die engstens miteinander verflochten sind und sich nicht trennen lassen. Denn die Brutalität der einen Seite nährt sich auch immer zu einem guten Teil aus der Brutalität der anderen. "Ganz einfach." Eben nicht. "Das eine immer als Voraussetzung oder gar Entschuldigung für das andere zu betrachten kann letztlich nur einer Relativierung dienen..." Nicht nur, aber genau das. Selektive Anteilnahme heißt das dann wohl. "Relativierung ... ist in jeder Hinsicht abzulehnen." Das ist mir jetzt ein wenig zu pauschal. Wenn z. B. beide Seiten anerkennen könnten, dass die jeweils andere Seite womöglich auch ein Recht auf, hm, Bitterkeit hat, wäre ein Schritt zu Verständnis und womöglich Kompromiß möglich. Absolute Standpunkte sind nicht kompromißfähig. Deshalb gibt es dann auch keinen Frieden.
zum Beitrag28.09.2026 , 14:54 Uhr
"...ein fundamentales Menschenrecht auf körperliche Selbstbestimmung!" Die Debatte dreht sich immer und immer wieder im Kreis, aber ich merke dennoch erneut an, dass auch Menschenrechte da enden, wo die anderer Menschen anfangen. Da liegt das Konfliktfeld.
zum Beitrag28.09.2026 , 11:28 Uhr
"Vergesellschaftung ist für einen Staat IMMER finanzierbar, ohne Kreditaufnahme und Zinsen, und auch die Höhe der Entschädigung spielt keine Rolle. Denn Staatsausgaben sind immer eine Gelderzeugung auf Knopfdruck und eingehende Steuerzahlungen eine Geldvernichtung. Ein neu gegründeter Staat muss ja seine neue Währung auch erst einmal durch Geldschöpfung unter die Leute bringen, bevor er Steuern in dieser Währung einnehmen kann." Ich irre mich bestimmt (belehren Sie mich!), aber ich möchte behaupten, dass die Europäische Zentralbank NICHT dem Berliner Senat unterstellt ist. Dessen Möglichkeiten zum Gelddruck sind dann doch eher begrenzt.
zum Beitrag28.09.2026 , 11:24 Uhr
"Ein:e Richter:in kann erst danach beurteilen, ob dem Gesetz entsprochen wurde." Nicht nur. Eine Überprüfung auf die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes wäre ebenfalls denkbar.
zum Beitrag28.09.2026 , 11:22 Uhr
"Die SPD wird bei ihrer Haltung bleiben..., alles andere wäre für diese Partei suicidales Verhalten," Nun, die Haltungsfestigkeit der SPD ist... diskussionsfähig. Ihr antiszuizidales Verhalten ebenfalls.
zum Beitrag28.09.2026 , 11:20 Uhr
"Dass natürlich daneben auch gebaut werden muss ist klar..." Ja, aber da liegt doch genau der Knackpunkt: wer soll das machen? Die öffentliche Hand, die gerade mächtig viel Geld für die Entschädigungszahlungen weggegeben hat? Oder private Investoren, denen gezeigt wurde, dass ihre Investitionen je nach politischer Wetterlage mal so eben verschwinden können?
zum Beitrag28.09.2026 , 11:14 Uhr
"Es gibt keinen Grund für jüdische Menschen sich sorgen zu mache, denn die PDL kritisiert den Israelischen Staat nicht das Judentum an sich." Ja, genau wie die Rechten ja nur illegale Migranten kritisieren, und alle anderen sich keine Sorgen zu machen brauchen. Problembewusstsein oder Selbstwahrnehmung sieht anders aus.
zum Beitrag28.09.2026 , 11:11 Uhr
"Jeder einigermaßen humanistisch eingestellte Mensch sollte es allerdings hinbekommen, sowohl das Handeln der Hamas (übrigens auch gegenüber dem "eigenen Volk") als auch dasjenige der (ziemlich rechtsradikalen) israelischen Regierung zu verurteilen ohne da gleich einen Widerspruch zu sehen." Korrekt. Und wenn das Handeln der Hamas dezent übergangen oder kleingeredet oder gar gerechtfertigt wird, weiß man eben, dass es sich nicht um einen einigermaßen humanistisch eingestellten Menschen handelt. Ganz einfach.
zum Beitrag28.09.2026 , 08:57 Uhr
"...nur mit Gesprächen und Verhandlungen ist dieser Krieg zu beenden." Nun, das sieht Russland scheinbar anders. Und nun?
Ich bin ja grundsätzlich bei Ihnen, aber die Realitäten sind doch etwas komplizierter.
zum Beitrag27.09.2026 , 18:08 Uhr
"Das Gespräch zwischen Wadephul und Lawrow zeigt Russlands Desinteresse an Verhandlungen. Die Demütigung hätte der Außenminister sich ersparen können. " Immerhin bringt es hoffentlich diejenigen ein wenig zur Zurückhaltung, die immer behaupten, man müsse ja nur mehr verhandeln.
zum Beitrag25.09.2026 , 14:18 Uhr
"Beim Spritpreis kassiert der Staat selbst kräftig mit: Steuern und Abgaben machten 2026 im Schnitt rund 57 % des Benzin- und 47 % des Dieselpreises aus." Beim Tankrabatt nicht mehr, gell? Und wir wissen, dass der Spritpreis nicht so stark sinkt wie der Steuerverzicht. Ist noch gar nicht so lange her.
zum Beitrag25.09.2026 , 14:01 Uhr
"habe ich den Eindruck, das viele Menschen, besonders in den "westlichen" Staaten nicht ohne Hegemonie leben können. Sie wünschen sich "Führung"." Das ist keine Frage von Wünschen, sondern von Faktenwahrnehmung. Nicht umsonst spricht man in der Regel von 'Führungsvakuum', das dazu neigt, gefüllt zu werden. Und haben Sie den Eindruck, dass China vor einer chinesischen Hegemonie zurückschreckt?
zum Beitrag24.09.2026 , 20:02 Uhr
"Das ist eine unterkomplexe Betrachtung des Wählerwillens, der nicht allein aus der Frage "Enteignungen ja oder nein" besteht. Was Frau Diedrich hier meint, ist dass die Linke durch dieses zentrale Wahlkampfthema vermutlich massiv Stimmen dazugewonnen hat" Zuerst die Reduzierung des Wählerwillens auf das Thema Enteignen als unterkomplex bezeichnen, und dann in den Raum stellen, dass die Linke durch das Thema Enteignen angeblich massiv Stimmen gewonnen hat. Was denn nun? Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt?
zum Beitrag24.09.2026 , 19:59 Uhr
"intifada heißt erstmal nur aufstand, nicht ´selbstmordattentäter gegen zivilisten´." Was es theoretisch eigentlich heißt, muss gegen die Faktenlage abgeglichen werden. Können wir dann wieder zum Thema Enteignungen zurückkommen, statt einmal mehr auf diese Stichwörter anzuspringen?
zum Beitrag21.09.2026 , 11:58 Uhr
Faszinierend, wie das Thema Volksbad wieder und wieder aufgewärmt wird.
zum Beitrag18.09.2026 , 15:29 Uhr
"Ich gebe hier bereits vorhandene Ideen von Stadtkämmerern wieder. (...)" Ich muss zugeben, diesbezüglich völlig unwissend (gewesen) zu sein. Wie schüre ich Abneigung gegen Obrigkeit? Genau so.
zum Beitrag18.09.2026 , 11:11 Uhr
"Kanzler sagt, wir sollen mehr arbeiten, nicht stundenlang an Stehtischen verweilen, noch dazu mit Freunden." Wieso, das schließt sich doch nicht aus? Man kann doch mit Freunden an Stehtischen arbeiten? Zwei Fliegen mit einer Klappe, das freut den Kanzler.
zum Beitrag18.09.2026 , 09:46 Uhr
"...solche Partnerschaften enden ja nicht automatisch wenn Zoll-König-Trump nicht mehr im Weißen Haus rumsitzt. Was dann?" Dann gibt es entweder einen weiteren unzuverlässigen Autokraten dort, oder einen umgänglichen Präsidenten, mit dem man sich einigen kann. Ändert nichts daran, dass die USA auf mittlere Sicht schlicht kein zuverlässiger Partner mehr sind, denn bereits der übernächste Präsident kann wieder in die entgegengesetzte Richtung schlagen.
zum Beitrag18.09.2026 , 09:43 Uhr
"Unter einem Bollwerk verstehe ich etwas anderes." Das genannte Bollwerk soll erst entstehen. Insofern können Sie sich erst einmal etwas runterkühlen.
zum Beitrag18.09.2026 , 09:39 Uhr
"Wer der AfD ein Thema nicht überlassen will, sollte darüber diskutieren – und zwar mit eigenen Argumenten." Ein eigenes Argumentationsprofil kann ich da nicht erkennen...
zum Beitrag17.09.2026 , 15:45 Uhr
""Die Grundsteuer steigt nicht, wenn die Miete steigt." In dieser Pauschalität ist das falsch. Je nach Grundsteuermodell kann der Grundsteuermessbetrag im Nachgang zur Miete ebenfalls steigen - Stichwort: Ertragsmodell - und zu einem geänderten Grundsteuerbescheid führen." Das ist allerdings ein zeitlich nachgelagerter theoretischer Effekt; dass meine Ergüsse einer genauen Detailprüfung nicht standhalten ist klar ;-) Ich hoffe nur, Sie bringen mit Ihrer Anmerkung nicht diverse Stadtkämmerer auf kreative neue Einkünfteideen...
zum Beitrag17.09.2026 , 09:28 Uhr
"...deshalb sollte Berlin gleich alle enteignen. Dann ist Wohnen dem Markt entzogen, der politischen Willkür ausgeliefert und das Paradies auf Erden nah." Warum dann beim Wohnen aufhören? Alles (einschließlich der Nieren) gehört dann der Obrigkeit, die nach Belieben darüber verfügen kann. Und alle sind gleich glücklich.
zum Beitrag17.09.2026 , 09:19 Uhr
"...sagte Weimer bei einer internen Rede in einer Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung am vergangenen Donnerstag, man müsse überlegen, „ob es das bisherige System aus ARD und ZDF in der aktuellen Form weiter brauche“." Und die AfD so: 'Haben wir ja schon immer gesagt. Deswegen wählt uns, wir sind schneller im Erkenntnisgewinn als die Altparteien.' Echt prima.
zum Beitrag17.09.2026 , 09:09 Uhr
"Sollten Vermieter nicht einen Teil der eingenommenen Miete wieder ins Haus investieren?" Sollte eigentlich in ihrem eigenen Interesse liegen, ein Zwang dazu besteht im Grunde aber nicht. Es fragt sich, was der Vermieter langfristig mit dem Vermietungsobjekt vor hat. Vermieten offenbar irgendwie nicht so.
zum Beitrag16.09.2026 , 14:09 Uhr
"Nur weil teuer gekauft wurde, kann nicht automatisch teuer vermietet werden, es hängt an der Nachfrage." Na ja, Preis bildet sich über Angebot und Nachfrage, insofern ist diese einseitige Sicht nicht korrekt. Je teurer es ist, eine Wohnung auf dem Markt anbieten zu können, desto eher neigt der Vermieter dazu, mit dem Preis nicht runtergehen zu wollen. Das macht die Angebotskurve unflexibel, die geforderten Mieten bleiben auf hohem Niveau; können diese nicht erzielt werden, wird eher verkauft als vermietet. Zusammen mit der hohen Nachfrage ergibt sich ein hoher Mietspiegel.
zum Beitrag16.09.2026 , 11:59 Uhr
"die von ihnen genannten (Un)Personen sind aber alle nicht Bundeskanzler..." Zum Glück noch nicht. Aber je mehr die Demokraten unter sich streiten, desto besser werden ihre Aussichten.
zum Beitrag16.09.2026 , 11:56 Uhr
"Egal was der Staat mittels Steuern "steuern" möchte, es ist bei Ihrer Sichtweise immer Bevormundung." Schade, nicht verstanden. Es geht darum, die Steuern aller zu benutzen, um einigen Leuten vorzuschreiben, was sie zu essen haben. Jetzt klarer? "Ihr eigentliches Problem ... Also klassischer Söderwurstkulturkampf..." Immer wenn es zu persönlichen Angriffen kommt, weiß ich, dass meinem Kontrahenten die Argumente ausgehen. "...statt Alternativen zuzulassen." Hier musste ich dann aber doch noch lachen. Kurze Erinnerung: es geht bei diesen Kantinen darum, dass es zum veganen Essen eben keine Alternativen gibt.
zum Beitrag16.09.2026 , 11:51 Uhr
"Wenn aber 85 Millionen Deutsche alle in Berlin leben möchten, müssen sie durch unerschwingliche Preise abgeschreckt werden." Zum Glück wollen sie das nicht. Fragen Sie z. B. mal in München, Frankfurt, Hamburg oder Köln nach, ob die den Eindruck haben, dass Berlin bezüglich der Mieten stärker unter Druck steht als sie. "Die Idee der Vergesellschaftung, wenn sie nicht auf besonders problematische Marktteilnehmer beschränkt bleibt, sehe ich als einen Mittelweg, der billige Wohnungen zum Privileg macht." Und die Schaffung von Privilegien für wenige ist jetzt wünschenswert? Irgendwie kann ich Ihnen nicht folgen.
zum Beitrag16.09.2026 , 11:42 Uhr
"Der Staat verdient an der Miete mit, durch die Grundsteuer und Grunderwerbssteuer." Die Grundsteuer steigt nicht, wenn die Miete steigt. Sie ist nicht Teil derselben, sondern gehört zu den durchgereichten Nebenkosten. Und inwiefern eine Steuer, die beim Kauf einer Immobilie anfällt, zum Verdienen an der Miete beiträgt, müssten Sie mir erklären.
zum Beitrag15.09.2026 , 18:18 Uhr
"Merz muss weg. Er hat keine plausiblen Antworten auf die Probleme unserer Gesellschaft" Ich wäre da mal für ne Fokusänderung! Wie wär's mit 'Siegmund muss weg' 'Weidel muss weg' 'Chrupalla muss weg' Und so weiter...
Stattdessen wird sich mit Getöse an Merz abgearbeitet. Versteh ich nicht.
zum Beitrag15.09.2026 , 18:16 Uhr
"Spahn war der einzig gut vernetzte und fähige Mann im Hintergrund mit klarer Meinung." Oh, und wie! Klar ist jedenfalls, dass seine Meinung nur dann eindeutig ist, wenn sie im nutzt. Zu allem fähig, sag ich zu dem.
zum Beitrag15.09.2026 , 18:13 Uhr
"Diesen einmaligen Bash muss die Politik aber jetzt aushalten - und das Umschwenken auch erklären." Ich bin ja gegen die Vokabel 'erklären', das macht den Wähler immer zum Volldeppen, der nicht kapiert was Sache ist. Wird ja auch gerne nach verlorenen Wahlen so benutzt. Nein, wie wäre es mit 'rechtfertigen'?
zum Beitrag15.09.2026 , 18:11 Uhr
"...ein populistisches Zugeständnis an die AfD, welches wegen seiner völligen Wirkungslosigkeit auch vom Koaltionspartner SPD geduldet wird." Falls also später jemand fragt, wer den Affen fon Deutschland den Weg geebnet hat: das waren die sogenannten Volksparteien. Nur für den Fall, dass es hinterher wieder niemand gewesen ist.
zum Beitrag15.09.2026 , 18:08 Uhr
"Zu wenig Angebot führt nur zu hohen Preisen, solange ein freier Wohnungsmarkt entscheidet..." Ah so. Sie wollen also neben den großen Immobilienkonzernen alle Grundstückseigentümer faktisch oder tatsächlich enteignen. Sagen Sie das doch gleich. Inwieweit das zu größerem Angebot führt, wäre ich gespannt zu hören. "Mit staatlichen Quoten wäre das Problem gelöst" Bis auf die armen Schweine, die nicht in die Quoten fallen. "ein vergesellschafteter Wohnungsbestand könnte das Problem zumindest für gut vernetzte Aktivisten entschärfen." Das nennt man glaub ich Klientelpolitik. In Zusammenhang mit staatlichem Zwang fallen mir da weitaus häßlichere Bezeichnungen zu ein.
zum Beitrag15.09.2026 , 18:03 Uhr
"Was gibt es da zu meckern?" Ganz kurz: Bevormundung auf Steuerkosten. Das kann man jetzt so oder so bewerten und gewichten, aber es völlig zu negieren, ist unredlich.
zum Beitrag15.09.2026 , 16:02 Uhr
"Wie wär‘s, wenn sich mal jeder in der Bundesrepublik von Kleinstaaterei abwenden und sich seinen Armen zuwenden würde?" 'Seinen Armen'? Sie meinen, jedes Bundesland für sich? Also eben das, was Linke Socke vorgeschlagen hat?
zum Beitrag15.09.2026 , 14:12 Uhr
"Die Frage, die ich mir schon länger stelle, ist: ist Herr Dobrindt denn noch in der CDU..." Nein, ist er nicht. Der Mann ist aus Bayern und somit in der CSU. Sorry für die Korinthe.
zum Beitrag15.09.2026 , 14:01 Uhr
"...dazu bräuchte es einen rechtskräftigen Beschluss im Bundestag der ratifiziert werden müsste." Und wenn's doch ohne gemacht wird? Einfach so? Ist das so unvorstellbar?
zum Beitrag15.09.2026 , 14:00 Uhr
"Es braucht einen Beschluss im Bundestag der dies ermöglicht, zuvor wird keine einzige exekutive Kraft irgendetwas durchführen." Hat das schon jemand dem Dobrindt gesagt?
zum Beitrag15.09.2026 , 13:56 Uhr
"In Berlin fehlen massenhaft bezahlbare Wohnungen. Deshalb ist Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne ein Mittel, den Mietmarkt zu entspannen." Mir fehlt im Text die Argumentation, warum eine Vergesellschaftung mehr Wohnungen schaffen soll, wie diese Unter-Überschrift suggeriert. "Es ist eine veritable Doppelkrise: Zu wenig Angebot und zu hohe Preise." Das wiederum sind keine zwei Probleme. Das zweite resultiert aus dem ersten.
zum Beitrag14.09.2026 , 19:54 Uhr
"Warum unternimmt unser Bundeskanzler Friedrich Merz nichts gegen eine eventuelle , rechtsextremistische, totalitäre Machtübernahme." Weil er bei aller kapitalistischer Gewissenlosigkeit ein politischer Naivling ist. Er glaubt im Grunde nicht daran, dass eine solche totalitäre Machtübernahme möglich sein könnte. Und damit ist er beileibe nicht alleine. Im Grunde ihres Herzens denkt die Masse der Bevölkerung ebenso; einschließlich eines großen Teils der AfD-Wähler, die dann ruhigen Gewissens mit dem Feuer spielen können. "Das haben wir doch nicht gewusst! Das haben wir doch nicht gewollt!"
zum Beitrag14.09.2026 , 14:43 Uhr
"Rechtswidrig, aber Dobrindt macht trotzdem weiter" Spannend, wie der AfD in Sachsen-Anhalt bereits Bundeszwang angedroht wird, und der Bundesinnenminister macht völlig unbehelligt illegal wie's ihm grad lustig ist...
zum Beitrag14.09.2026 , 11:18 Uhr
"Das war mein ironischer Zusatz." ...den ich Sie bat näher auszuführen. Schön dass wir da jetzt im selben Bild sind.
zum Beitrag14.09.2026 , 11:12 Uhr
"Ein Kanzlertausch allein reicht nicht ... wäre aber ein Anfang ..." Ein Anfang für was? Das würde nur wieder bedeuten, dass sich die Politik mit sich selbst beschäftigt statt dass man der AfD entgegentritt.
zum Beitrag14.09.2026 , 11:11 Uhr
"Wollte Merz Merkels Überlebensstrategie nutzen dann müsste er jetzt die Forderungen der AfD übernehmen." Das ist ein Witz, oder? Seit Jahren werden Themen und 'Lösungen' dafür von der AfD übernommen (wenn auch in jeweils etwas abgeschwächter Form), und das alles mit dem Erfolg, dass das rechtsextreme Original immer stärker wird.
zum Beitrag14.09.2026 , 09:24 Uhr
"Gute Frage was er mit dem Satz gemeint hat. Wenn ich was nicht weiss, dann frage ich nach..." Bringt nur leider absolut nichts. In solchen Fällen wird nämlich ganz bewusst zwischen den Zeilen heftig (rechts-)extrem was gesagt; das erregt Aufmerksamkeit und befriedigt das eigene Klientel. Auf Nachfragen hat man das natürlich so gar nicht gemeint. Altes Spielchen. Was erwarten Sie da bei Nachfragen?
zum Beitrag13.09.2026 , 15:38 Uhr
"Das sind die Worte des Autors." Hm, eine kurze Suche findet das Wort furchtbar nicht im Text.
zum Beitrag12.09.2026 , 21:07 Uhr
"Parteiübergreifend keine Egomanen. keine Kriminellen und keine nur dem eigen Vorteil bedachten Leutz - mehr in politische Positionen zulassen." Äh, wie wollen Sie das kontrollieren? Nach welchem Maßstab, der wer festlegt? Und, wie sieht das eigentlich aus, wenn eigentlich der Wähler (ob nun in Partei oder Bevölkerung) solche Leute haben will? Wahlrecht verfassungswidrig einschränken?
zum Beitrag12.09.2026 , 21:04 Uhr
" Die ist geschlechtsunabhängig." In der Tat. Wer aus einer rechtsradikalen Machtübernahme einen Geschlechterkampf macht, verzettelt sich in Nebenkriegsschauplätzen. Die AfD wird's freuen.
zum Beitrag12.09.2026 , 21:02 Uhr
"Die weiße Vater Mutter Kind Familie. Furchtbar." Das sollten Sie näher ausführen. Der Zwang zu derartigen Konstellationen ist abzulehnen, aber das Prinzip als solches grundsätzlich abzulehnen, scheint mir... überzogen.
zum Beitrag12.09.2026 , 21:00 Uhr
"Ein Zwang über Geldentzug bei Abweichung wäre relativ soft und überliesse weiter den Parteien wen sie aufstellen..." Der Staat soll also Einfluss nehmen, welche Kandidaten die Parteien aufstellen? Denn das ist es, auch wenn Sie so tun, als ob die Parteienn weiter frei in ihrer Entscheidung wären. Das ist so weit weg von Demokratie und Verfassung, dass Ihnen letztere so schnell um die Ohren fliegen würde, wie Sie nicht gucken können. Und völlig zu Recht.
zum Beitrag11.09.2026 , 15:23 Uhr
"...die politischen Bildungsmassnahmen in Sachsen-Anhalt müssen jetzt zeitnah, verpflichtend für die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt einsetzen." Ich irre mich bestimmt, aber ich würde behaupten Bildung ist Ländersache. "Da ist unsere Regierung in der Pflicht..." Von welcher Regierung reden Sie da?
zum Beitrag11.09.2026 , 15:16 Uhr
"...muss man aber auch den einfachen Leuten vernünftig erklären, denn so etwas darf nicht nur hochtrabend..." Finde das nur ich hochironisch? Gleichzeitig gegen hochtrabend und einfache Leute argumentieren?
zum Beitrag11.09.2026 , 10:31 Uhr
"Die Konsequenzen können jetzt nur vermehrte , verpflichtende politische Bildungsmassnahmen, in Sachsen-Anhalt sein." Sie meinen jetzt aber nicht, dort einmarschieren und Umerziehungslager einrichten, oder? Schwingt für mich irgendwie so mit... Es sei der Hinweis gestattet, dass verpflichtende Bildungsmaßnahmen ohne die dortige Landesregierung irgendwie nicht so wirklich möglich sind.
zum Beitrag11.09.2026 , 08:42 Uhr
"Und wie werden wir diese Leute jetzt nochmal los?" Ich darf Sie hier (noch einmal) zitieren: 'Sie werden diese Leute nicht los.' Warum Sie jetzt von mir eine Lösung verlangen, aber selber keine liefern, erschließt sich mir nicht recht.
zum Beitrag10.09.2026 , 16:23 Uhr
"Trump liegt im Schnitt aktuell bei 40 % Zustimmung, in den schlechtesten Umfragen liegt er bei gut 30 %." Mit den erwähnten 40% liegt er nur knapp unter der AfD in Sachsen-Anhalt, und das bei allem was er so angerichtet hat. Das finde ich eine beeindruckend stabile unbeeindruckte Fangemeinde.
zum Beitrag10.09.2026 , 12:18 Uhr
"Sie werden diese Leute nicht los. Die einzige Chance ist tatsächlich, dass sie es selbst raffen." Wer nach zwölf Jahren Nationalsozialismus, Vernichtungslagern und einem Europa in Trümmern nicht gerafft hat, dass eine rechtsextreme Regierung irgendwie nicht so superknorke ist, wird das auch nicht mit einer rechtsextremen Landesregierung in Sachsen-Anhalt tun.
zum Beitrag09.09.2026 , 20:52 Uhr
"Hier hat Merz völlig versagt. Nicht in irgendwelchen Sonntagsreden." Oh doch, da auch.
zum Beitrag09.09.2026 , 13:30 Uhr
"Die Frage ist doch, was passiert, wenn das Ergebnis einer solchen Arbeitsgruppe oder des späteren Verfahrens wäre, dass die vorgebrachten Argumente und Beweise nicht für ein Verbot ausreichen." Nein, die Frage ist was passiert, wenn ständig gemunkelt wird, dass die Beweislage für ein Verbot angeblich nicht ausreicht. Genau: Zurückhaltung bei einem Verbotsantrag, bis die extreme Partei in der Regierung sitzt und man sie nicht mehr verbieten kann. Herzlichen Glückwunsch.
zum Beitrag09.09.2026 , 10:40 Uhr
"Sollen sie doch einen grünen MP vorschlagen der ohne Fraktionszwang das Land regiert. Ich denke darüber würden sich die meisten Menschen freuen, auch die die AfD gewählt haben." Ich fürchte, damit unterschätzen Sie die aggressive ostdeutsche Grün-Allergie deutlich...
zum Beitrag08.09.2026 , 14:48 Uhr
"Siegmund hat wiederholt erklaert, dass er eine stabile Mehrheit will" Neben dem Willen zur Macht dürfte dem Mann klar sein, dass eine Regierungsverweigerung nach dem umjubelten 'Schicksalstag' ein ziemliche Rohrkrepierer werden würde. Das würden die Wähler eher nicht goutieren.
zum Beitrag08.09.2026 , 12:18 Uhr
"Die enorme Wählerabwanderung von der CDU zu den Rechtsextremisten zeigt außerdem, a) welches Geistes Kind die CDU-Anhänger sind" Leicht an der Realität vorbei, oder? Die CDU-Anhänger haben CDU gewählt. "...Abwanderung aus dem demokratischen - sofern man die CDU (noch) dazuzählt - in das rechtsextremistische, demokratiefeindliche Lager gegeben." Wenn für Sie das demokratiefeindliche Lager bei der CDU beginnt, frage ich mich ernsthaft, wie Sie Demokratie definieren.
zum Beitrag08.09.2026 , 12:06 Uhr
"Die Demokratie fällt nicht! Wie auch?" Wie? Durch Machtübernahme antidemokratischer Kräfte. Durch Gleichgültigkeit. Durch Blauäugigkeit und Naivität den genannten Kräften gegenüber.
zum Beitrag08.09.2026 , 12:04 Uhr
"Den politischen Gegner zu verbieten ist übrigens auch nicht gerade demokratisch." Damit definieren Sie stillschweigend eine Demokratie als ein System, das sich nicht gegen seine eigene Abschaffung wehren darf. Das gegen Demokratie gerichtete Kräfte einfach so gewähren lassen muss. Kann man so sehen. Hat aber mit Demokratie nichts zu tun.
zum Beitrag07.09.2026 , 18:29 Uhr
"Ein progressiver linker Block (alle incl. CDU/CSU) und ein rechter konservativer Block (AFD)." Netter Gedanke, aber ernsthaft: die Union in einem progressiven linken Block?
zum Beitrag21.08.2026 , 07:54 Uhr
"Was aber ist, wenn die ganze Republik immer narzisstischer wird." Meinen Sie jetzt tatsächlich narzisstisch oder doch nazistisch?
zum Beitrag21.08.2026 , 07:53 Uhr
"Was helfen würde, wäre eine Politik, mit der weniger Menschen unzufrieden und mehr zufrieden wären. Im Augenblick wird aber das genau Gegenteil gemacht . 80% der Bevölkerung findet, dass die Rente nach 45 Beitragsjahren beibehalten werden sollte. Aber CDU und SPD haben vereinbart sie abzuschaffen. Und 80% der Menschen sind der Meinung, dass Milliardäre und Superreiche (>100 Mio. €) höher besteuert werden sollten." Ich irre mich wahrscheinlich, aber ich würde behaupten, dass die AfD ebenfalls nichts dergleichen in ihrem Wahlprogramm hat. "Wenn weiter eine solche Politik gemacht wird, wird es nicht mehr lange dauern, bis die CDU unter 20% gefallen ist, die SPD einstellig und die AfD über 30% gestiegen ist. Dazu muss man kein Hellseher sein. Das ist einfach logisch." Eben nicht. Das ist offensichtlich durch die linke Brille gedacht. Sonst wäre nämlich nicht die AfD, sondern die Linke bei bald 40%.
zum Beitrag21.08.2026 , 07:50 Uhr
"Allerdings scheint ja selbst ein eindeutiger Nachweis der Demokratie- oder Verfassungsfeindlichkeit nicht so einfach zu sein..." Diese Schlussfolgerung daraus abzuleiten, dass bestimmte Kreise sich weigern einen Antrag zu stellen, hat allerdings keine wirkliche Grundlage. Aber genau das passiert, wenn man keinen Antrag stellt aus Angst er käme nicht durch.
zum Beitrag21.08.2026 , 07:49 Uhr
"Wehret den Anfängen..." Das ist ja genau der Punkt: über die Anfänge sind wir bereits hinaus.
zum Beitrag21.08.2026 , 07:47 Uhr
"Die AfD ist von der NSDAP vor 1930 nicht mehr zu unterscheiden." Kommt drauf an, wie sehr man ins Detail geht. Unterschiede lassen sich immer finden. Wer mehr daran interessiert ist, solche Unterschiede zu finden, sollte sich vielleicht fragen wieso.
zum Beitrag21.08.2026 , 07:44 Uhr
"Der Vergleich funktioniert nicht richtig." If it walks like a duck and talks like a duck, it probably is one.
zum Beitrag20.08.2026 , 19:18 Uhr
"„Kinda chic, an derselben Front wie Opi zu verrecken“ Gut erkannt. Die Jugend ist offenbar klüger, als man im Ministerium denkt " Kinda chic, Wehrmacht und Bundeswehr gleichzusetzen? Wenn das die kluge Jugend ist, auweia. Vermutlich wählt sie deshalb auch überproportional rechts. Ist ja alles dasselbe.
zum Beitrag20.08.2026 , 19:04 Uhr
"Meiner Erfahrung nach ist die Generation 60+ am heftigsten mit Ihren Smartphones verwachsen" Ernsthaft, wo haben Sie diese Erfahrung her? Natürlich gibt's die, aber gerade in dieser Generation gibt's jede Menge Leute, die mit diesem neumodischen Schnickschnack buchstäblich überhaupt nix anfangen können. Letzteres, würde ich behaupten, ist in der jungen Generation schlicht nicht vorhanden. Und dort verorte ich auch die stärkste genannte Verwachsung.
zum Beitrag20.08.2026 , 12:09 Uhr
"Die Behörden nutzen dies als Vorwand für eine flächendeckende Überwachung." Die brauchen dafür einen Vorwand? Ich bin überrascht.
zum Beitrag20.08.2026 , 11:49 Uhr
"... für einen ukrainischen Sieg muss Moskau weder kapitulieren noch Putin zurücktreten. Aber irgendein sinnvolles Kriterium sollte der Begriff „Sieg“ schon haben." Korrekt. Ich habe nach Ihrem Kriterium gefragt, finde aber irgendwie Ihre Antwort darauf nicht.
zum Beitrag20.08.2026 , 11:45 Uhr
"Welcher Krieg hat denn jemals "Sinn" gemacht?" Ist zwar abgedroschen, aber mir würde der gegen Nazideutschland einfallen.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:18 Uhr
"Ich glaube ja nicht mal, dass die Schenkenden hier groß missionieren wollen, weil sie vielleicht seit neuestem selbst nichts trinken. ... Aber so sind meine Leute gar nicht drauf. Das sind normalerweise gute Menschen." Wer anderen Menschen automatisch Schlechtes unterstellt, weil der eigene Geschmack nicht getroffen wird, sollte sich mehr Gedanken über die eigene Gut-Schlecht-Haltung machen. "Stattdessen nehme ich zu ihren Gunsten einfach an, dass sie mir auf diese Weise so takt- wie liebevoll signalisieren, dass sie sich kritisch mit meinem mutmaßlichen Alkoholkonsum und dessen Auswirkungen auf meine Gesundheit auseinandersetzen." Wenn Sie hier sofort über Ihren Alkoholkonsum nachdenken, glauben Sie offensichtlich selber, dass er zu hoch ist. Das sollten Sie nicht auf Ihre Freunde projizieren. Im Regelfall ist es einfach so, dass die Leute schenken, was sie selber gut finden.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:13 Uhr
"Der Gebirgspass vor den Toren von Mexiko-Stadt, zwischen den Vulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl, soll also künftig nicht mehr an den Kolonisator Hernán Cortés, sondern an die indigenen Völker erinnern." Und wie üblich kein Wort darüber, was die 'indigenen Völker' so dazu sagen. Aber wir sind ja alle gegen Kolonialismus.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:08 Uhr
"Das Institut für Aquatische Wildtierforschung in Büsum wird nach Hannover verlegt. Dabei ist der Standort an der Küste ideal, wie Wal Timmy zeigte." Büsum nach Poel sind drei Stunden. Hannover nach Poel sind 3:20. Und das soll jetzt den entscheidenden Unterschied machen?
zum Beitrag20.08.2026 , 07:57 Uhr
"Besetzte Gebiete werden nach dem Zusammenbruch des Putinregimes ohne Blutvergießen zurückkommen." Das dürfte allerdings noch ein Weilchen dauern... was das für die Bewohner der besetzten Gebiete bedeutet, hat Butscha gezeigt.
zum Beitrag19.08.2026 , 19:31 Uhr
"Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Grenzkontrollen bis März 2027 verlängern. Als Begründung nennt er „außergewöhnliche Umstände“. " Der außergewöhnlichste Umstand dürfte darin liegen, dass wir einen Innenminister haben, der auf Gesetze pfeift.
Aber machen wir uns nix vor: der Kanzler bestimmt die Richtlinien der Politik, wie irgendwo in einem unbedeutenden Büchlein steht. Merz muss sich also alles was seine Minister so verbrechen persönlich anrechnen lassen. Sollte man nicht vergessen.
zum Beitrag19.08.2026 , 14:24 Uhr
"Und es lag auch nicht an ihr" Nein, natürlich nicht. Und die wiederholten Vorwürfe eines autoritären Führungsstils sind alles nur üble Nachrede ohne Substanz. Das muss ich ihr allerdings lassen: die Gefolgschaft, die sie so hat, ist unerschütterlich in ihrem Glauben an sie.
zum Beitrag19.08.2026 , 11:20 Uhr
"Ich teile nicht die etwas eingeschränkte Sichtweise, dass Herr Putin, weil er bisher nicht zu Verhandlungen bereit war, auch künftig nie für Kompromisse und Verhandlungen offen sein wird." Oh, diese Sichtweise dürfte niemand wirklich haben. Allerdings ist Putin noch nicht bereit. Sie können davon ausgehen, dass auf allen Kanälen auch auf unterschwellige Signale aus Moskau geachtet wird. Aber da kommt nix, weil Putins eigene Existenz davon abhängt.
zum Beitrag19.08.2026 , 11:15 Uhr
"Jedenfalls geht keine Kriegspartei "all in"." Zum Glück! Die reale Gefahr durch Atomschläge haben Sie vergessen?
zum Beitrag19.08.2026 , 11:13 Uhr
"Was hat die Ukraine in den letzten 5 Jahren gewonnen?" Angesichts der Unkenrufe zu Beginn des Krieges: jeder Quadratmeter, den Russland nicht besetzt hält, jeder Tote, der nicht gestorben ist. Nach Butscha sollte sich die Frage nach Leben oder Tod anders stellen, finden Sie nicht? Dass Sie die dortigen Toten und die Konsequenzen für andere eroberte Gebiete in Ihren Betrachtungen außen vor lassen, finde ich zynisch.
zum Beitrag19.08.2026 , 11:08 Uhr
"Es war von Anfang an klar, die Ukraine ist im Recht. Und genauso war klar, sie kann aber nicht gewinnen. Wir hätten so viele Tote auf beiden Seiten vermeiden können, wenn man es gleich eingesehen hätte." Sie plädieren demnach dafür, Unrecht zuzulassen und die wiederum daraus folgenden weiteren Eroberungskriege mit den daraus resultierenden Toten ebenfalls? Nur damit ich Sie nicht falsch verstehe.
zum Beitrag18.08.2026 , 16:34 Uhr
"Es geht ihm offenbar nicht um Friedenssicherung, sondern wieder nur um ihn." Wo ist da die Neuigkeit?
zum Beitrag18.08.2026 , 16:25 Uhr
"20 km/h ...um wieviel das wohl den Bremsweg verlängern mag?" Der reine Bremsweg: 20-30 Meter, ohne das Gewicht explizit mit einzurechnen. Je nach Ladung gerne 10-20 Meter mehr. Ist halt kein Dreirad...
zum Beitrag18.08.2026 , 16:18 Uhr
"...die eigentlichen Probleme, nämlich die beabsichtigte NATO-Einbindung der Ukraine in den Blick nehmen?" Ach ja... der Popanz der Einbindung der Ukraine in die NATO... Russland hat einem möglichen Beitritt der Ukraine in die NATO ausdrücklich zugestimmt. Wieviel Verlässlichkeit mag ein Vertrag bieten, der nun Frieden gegen Nicht-NATO-Beitritt verspricht?
zum Beitrag18.08.2026 , 16:15 Uhr
"Dann fragen Sie mal rum, welcher Staat denn gerade blockfreie Pufferzone sein möchte." Da die nächste Ausweitungszone Russlands bereits NATO-/EU-Staaten sind, fiele mir nur Moldawien ein. Ob's das bringt?
zum Beitrag18.08.2026 , 16:12 Uhr
"Natürlich hat die Ukraine verhindert, dass Russland seine ursprünglichen Maximalziele erreicht." Und das ist kein (Teil-)Sieg? "Aber ein Land, das einen erheblichen Teil seines Territoriums verloren hat, dessen Städte und Infrastruktur massiv zerstört wurden und aus dem Millionen Menschen geflohen sind, hat deshalb noch keinen Krieg „gewonnen“." Die Ukraine existiert noch. Das über mehr als vier Jahre einem übermächtigen Gegner abzutrotzen, ist respekteinflößend. "Widerstand zu leisten und eine Niederlage zu verhindern ist nicht dasselbe wie einen Krieg zu gewinnen." Wenn Sie nur einen totalen Sieg als Sieg akzeptieren, dann ja, steht das Urteil noch aus. Wie würden Sie denn einen Sieg der Ukraine definieren? Kapitulation Moskaus, Rücktritt Putins? Es sei daran erinnert, dass Afghanistan gegen die UdSSR gewann, ohne dass in diesem Sinne verloren hätte.
zum Beitrag18.08.2026 , 16:08 Uhr
"Was hat die Ukraine in den letzten 5 Jahren gewonnen?" Neben dem abstrakten Begriff 'Freiheit' seien einfach die vielen Toten genannt, die Russland _nicht_ a la Butscha hat abschlachten können. Die Kinder, die über vier Jahre hinweg _nicht_ nach Russland verschleppt wurden. Brauchen Sie mehr Beispiele, oder definieren Sie Sieg nur über Geld und Land?
zum Beitrag18.08.2026 , 14:55 Uhr
"In einer Demokratie ist es völlig normal, dass Menschen gegen ein Parteiverbot argumentieren dürfen. Das nennt man Meinungsfreiheit." Korrekt. Jeder darf die Meinung haben, dass dieser Staat abgeschafft und durch eine Diktatur ersetzt gehört. Verboten ist lediglich der Versuch der Durchführung dazu.
zum Beitrag18.08.2026 , 14:49 Uhr
"Wurde die Demokratie denn in Ungarn, Polen oder der USA "abgeschafft"?" In den USA werden wir sehen, ob z. B. Trump vor den Midterms den Notstand ausruft und damit Wahlen verhindert. In Ungarn waren alle erleichtert, dass Orban freiwillig seine Niederlage eingestanden und aufgegeben hat. In Deutschland ist schon einmal eine Demokratie durch Wahlen abgeschafft worden. Plädieren Sie dafür, es doch einfach noch einmal zu versuchen, es wird schon gutgehen?
zum Beitrag18.08.2026 , 14:40 Uhr
"Einmal pro 5 bis 10 Tage Verkehrsteilnahme kann man rechnen." Vielleicht sollte jeder hier bei aufgeführten Eigenerfahrungen hinzufügen, wo er oder sie in der Regel so unterwegs ist? Vielleicht lässt sich das ja auch regional eingrenzen. Ich mach den Anfang: Raum Köln/Düsseldorf meist außerhalb der Großstadt, aufgeführte Anmachen sind für mich absolute Ausnahmeerscheinung, alle ein bis zwei Monate vielleicht. Ich fahre Auto, Rad und bin zu Fuß.
zum Beitrag18.08.2026 , 12:22 Uhr
"...dass die Europäer, - von mir aus auch angeführt von Deutschland - einen konkreten Plan zur Beendigung des Krieges auf diplomatischer Ebene entwickeln." Schöne Worte. Welchen diplomatischen Vorschlägen hat sich Putin bislang auch nur ansatzweise offen gegenüber gezeigt? Ach ja, richtig: überhaupt keinen. Na dann.
zum Beitrag18.08.2026 , 12:21 Uhr
"Der Titel sollte besser lauten: Russland kann den Krieg nicht gewinnen." Ist halt die Frage, wie man 'gewinnen' definiert. Aber das ist mittlerweile so oft durchgekaut worden...
zum Beitrag18.08.2026 , 12:07 Uhr
"Trotz aller jüngsten Mutmaßungen dürfte die Ukraine den brutalen Angriffskrieg Russlands nicht gewinnen können." Immer dieses Auf und Ab je nach Kriegsglück... durch den jahrelangen Widerstand hat die Ukraine bereits gewonnen.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:54 Uhr
"Doch ein Verbot der AfD bedeutet, dass der Wille von 25%, regional teils 50%, von der freien Wahl ausgeschlossen werden." Falsch. Ihnen wird die Möglichkeit genommen, gegen die Verfassung zu wählen, sie müssen Parteien wählen, die innerhalb der Verfassung agieren. Ein Wahlverbot für verfassungsfeindliche Wähler gibt es nicht, wie sehr derartiger Unsinn auch wiederholt wird. "...dass gerade jene, die massiv an Zuspruch bei der Wählerschaft verlieren, die lautesten Rufe von sich geben, jene Partei zu verbieten, die Ihnen die Wählerschaft wegnimmt." Da die CDU unter einer rechten Konkurrenzpartei auf Dauer am meisten leidet, ist auch das nicht richtig. Dass die etablierten Parteien in ihrem Verhalten gegenüber rechts ein Armutszeugnis nach dem anderen abgeben, steht auf einem anderen Blatt. Da stimme ich Ihnen zu.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:44 Uhr
""Sie kann die Demokratie mit Wahlen von innen heraus abschaffen." Hier hätte ich gerne näher erläutert bekommen wie dies konkret vonstatten gehen soll." Hier hilft ein Blick in die Geschichtsbücher oder in andere Länder. Glauben Sie, Deutschland ist weniger anfällig als Ungarn, Polen oder die USA? Und das Argument, das wäre ja alles abwählbar, gilt nur so lange, wie die Menschen an der Macht das zulassen.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:42 Uhr
"Ob eine Partei verboten werden kann, hängt nicht davon ab, wie viele Menschen sie wählen..." Das stimmt nur bedingt. Das NPD-Verbot scheiterte nicht zuletzt daran, dass sie von zu wenig Menschen gewählt wurde, um eine Gefahr darzustellen.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:40 Uhr
"Wenn rund 40% ihre Stimme nicht mehr abgeben dürfen..." Und schon falsch. Niemandem wird das Stimmrecht entzogen. Nur eine verfassungsfeindliche Datei kann nicht mehr bei verfassungsgemäßen Wahlen gewählt werden. Eigentlich logisch.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:38 Uhr
"...wie man in einer Demokratie (so nennt man unsere Gesellschaft immerhin) das Verbot einer Partei, die von um die 40 % des Wahlvolkes an die Regierung gewünscht wird, erwägen kann." Eine Demokratie, die sich als solche bezeichnen möchte, schränkt sich selber durch den Rahmen der Verfassung ein: Rechtsstaat, Menschenrechte etc. Wer diesen Rahmen verlässt, verlässt auch diesen gesteckten Grund und will etwas ganz anderes. Dagegen hat eine Demokratie das Recht sich zu wehren. "Die regierenden Parteien verlöre dannn doch das letzte bißchen Legitimation." Umgekehrt wird ein Schuh draus: demokratische Parteien, die nicht für die Demokratie einstehen, verlieren ihre Legitimation.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:24 Uhr
"Aggression fällt nicht vom Himmel. Sie sitzt tief in der kapitalistischen Gesellschaft." Daraus einen Systemkampf abzuleiten, ist natürlich wenig sinnig. Dass Aggression Teil der menschlichen Natur ist, ist unbestritten. Aber mir wäre neu, dass sozialistisch geprägte Verkehrsteilnehmer sanftmütige Lämmer wären.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:22 Uhr
"Höhere Strafen? Ja, aber bitte nur für Autofahrende! (...) Als Radfahrer glaube ich..." Ich wäre überrascht gewesen, wenn's anders gewesen wär. "...übe legale Selbstjustiz aus." Selbstjustiz ist nicht legal. Da machen Sie sich besser nix vor. "...schlage ich kräftig an die Seitenscheibe. Das bringt diese Autofahrer regelmäßig zum kompletten Ausrasten (Vorsicht, wer es selbst versucht!), ist aber legal." Ich würde spontan auf Nötigung und versuchte Sachbeschädigung tippen. Wie war das? Schuld sind immer die anderen.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:16 Uhr
"Dass es richtig weh tun muss gilt bei Frau Schwarz natürlich nur für Autofahrer. Sie als Fahrradfahrer(in) oder Fußgänger(in) ist ja dann nicht betroffen und kann weiter gegen die Regeln verstoßen..." Schreibt sie ja selber: schuld sind immer die anderen.
Grundsatzproblem ist natürlich, dass Radfahrer schwer zu fassen sind. Autofahrer hat man über das Kennzeichen schnell am Haken.
zum Beitrag17.08.2026 , 14:42 Uhr
"Der Schlüssel für die Stabilisierung unserer Demokratie liegt m.E. nicht beim Bundesverfassungsgericht, sondern bei den gegenwärtig regierenden Parteien." Grundsätzlich richtig, ich möchte das aber auf alle Parteien erweitern, die regiert haben oder regieren wollen: sprich alle im Bundestag. Denn auch deren Verhalten oder Nichtverhalten bildet das Bild, das 'die Politiker' in der Öffentlichkeit haben.
zum Beitrag17.08.2026 , 13:17 Uhr
"Ist aber nicht nur ein Angebots- sondern auch ein Nachfrageproblem." Ja, und da funktioniert der Markt ja ausgezeichnet: die Preise steigen, und immer mehr Leute reduzieren ihre Ansprüche ans Wohnen.
*nur ein ganz klein wenig Sarkasmus enthalten*
zum Beitrag17.08.2026 , 13:10 Uhr
"Mit ihrem Geld finanzieren Mietende üppige Aktionärs-Dividenden." Üppig... wo liegt denn genau die Grenze, was wäre eine akzeptable Dividende, und wer legt diese fest?
zum Beitrag17.08.2026 , 13:07 Uhr
"Rassismus ist in einer "Mehrheitsgesellschaft" nicht symmetrisch, das ist der Punkt." Nein. Rassismus ist Rassismus. Punkt. Dass in einer wie auch immer gearteten 'Mehrheitsgesellschaft' Mitglieder dieser Mehrheit Rassismus ungestrafter ausleben können als Nichtmitglieder, ändert daran überhaupt nichts. "Es gibt hier im Forum Leute, die das nicht verstehen" Ich würde ein Nichtverstehenwollen hinzufügen, und zwar für beide Seiten.
zum Beitrag17.08.2026 , 13:00 Uhr
"Solange Hautfarbe und Herkunft eben nicht egal sind, muss man sie thematisieren." Da sind wir dann bei der Frage des 'Wie' angelangt, die - anders als Streit um Grundsätzlichkeiten - auch konstruktiven Meinungsaustausch gestattet. Grundsätzlich würde ich dazu meinen, dass ein Vorhaben, Unrecht durch Unrecht auszugleichen, ein Irrweg ist.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:07 Uhr
""Nur für schwarze Menschen" wurde nicht geschrieben, sondern " „exklusiv für Schwarze Communities geöffnet“." Ich bin ja sprachlich nicht so feinsinnig. Wo genau liegt der Unterschied?
zum Beitrag17.08.2026 , 09:33 Uhr
"Ich teile die Einschätzung des ersten Taz-Artikels zu dem Thema, dass diese ganze Sache albern ist und weit über ihre tatsächliche Bedeutung hinaus diskutiert wird." Grundsätzlich richtig. Problem ist halt, dass das Ganze von beiden Seiten zur Grundfrage aufgeblasen wurde, und in dieser Größenordnung tatsächlich relevant ist.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:31 Uhr
"Da beschließen ein paar Weiße, dass sie nicht mal für ein paar Stunden freiwillig darauf verzichten wollen..." Es ging nicht um ein freiwilliges Verzichten. Hier verbreiten Sie eine Falschbehauptung. Ausgangspunkt war ein 'Reserviert für Farbige' (oder wie immer es genau formuliert war). Daraus eine Freiwilligkeit abzuleiten, ist recht abenteuerlich.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:03 Uhr
"Ich persönlich will gar keine Diktatur - aber auch keine Demokratie, die sich mit diktatorischen Mitteln 'im Amt hält.'" Zum Glück haben wir das auch nicht, und auch ein Verbotsantrag ändert daran nichts. Ich wüsste nicht, dass durch ein Parteienverbot Parteifunktionäre oder gar deren (Ex-)Wähler polizeilich verfolgt würden. Man fragt sich glatt, wo solche Fantasien eigentlich herkommen.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:01 Uhr
"25% und regional fast 50% die Wählerschaft auszuschließen, ist alles, aber niemals demokratisch." Und deswegen wird es ja auch nicht gemacht. Ein Verbot einer verfassungsfeindlichen Partei bedeutet ja nicht, dass die Wähler nicht mehr wählen dürfen. Sie werden lediglich auf die verfassungsgemäßen Parteien beschränkt. Alles andere ist nur rechtspopulistischer Schmuck am Nachthemd.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:56 Uhr
"Ich sehe mir die Fotos meist nicht so genau an. Das ist nicht nur fast eine AfD-Botschaft. Im Februar 2025 sagte erst Gauland auf einer AfD-Veranstaltung: „Das ist nicht unser Krieg.“ Chrupalla wiederholte diesen Satz im selben Monat." Autobahn! So, damit bin ich Nazi, oder wie? Wenn wir uns mehr damit beschäftigen, wer was gesagt hat, als das was (vor allem in welchem Zusammenhang) gesagt wurde, werden wir nicht allzu weit kommen.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:40 Uhr
"Privater Wohnungsbau - so er denn stattfindet - zielt also allein auf die Rendite ab." Natürlich. Welche Motivation hätte ein Privatier für Wohnungsbau, wenn er nicht einen Vorteil davon hätte?
zum Beitrag14.08.2026 , 11:18 Uhr
"...scheint die umgekehrte Annahme plausibel..." Sie scheint, ja. In einer Diskussion, die man rational halten möchte, sollte man allerdings nicht mit scheinbar richtigen Annahmen (oder Unterstellungen, was es m. E. besser trifft) arbeiten. Denn speziell diese Annahme ist eine Meinung, die zudem auf weiteren Annahmen beruht. Insofern hat der Kommentar _meiner Meinung nach_ deutlich überzogen; meine Annahme hier ist, dass die Ursprungsaussage einen wunden Punkt berührte und die Diskussion als solche deshalb so schnell wie möglich abgewürgt werden sollte. Eine plausible Annahme, finden Sie nicht?
Und so können wir uns hin- und herannehmen, ohne irgendwohin zu kommen. Wem nutzt das? Den extremen Rändern.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:09 Uhr
"Kein Ort in der Weißen Mehrheitsgesellschaft ist ein sicherer Ort. (...) Ein sicherer Ort bedeutet, davon unbehelligt zu sein." Und ein provokativ reserviertes Schwimm-Event im Blick der Öffentlichkeit ist ein solch sicherer Ort? Das müsste mir jemand erklären.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:08 Uhr
"Schwarze Menschen sind tagtäglich Anfeindungen und zumindest Blicken wegen ihres "Andersseins" ausgesetzt." Und da ist es bestimmt hilfreich, dieses 'Anderssein' noch öffentlich deutlich hervorzuheben.
"Das bedeutet noch lange nicht, dass hier eine brutale Segregation zurück gewünscht wird." Brutal nicht. Segregation offensichtlich schon.
"Wie kann man auf so eine absurde Idee kommen." Logisches konsequentes Weiterdenken gezeigter Absichten. Ganz einfach. Absurd ist es, derartige Gedankengänge pauschal als 'absurd' abzutun statt einmal ein wenig selber zu reflektieren.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:04 Uhr
"Wie alle anderen Menschen aus den anderen Kontinenten auch halt." Wer hätte das gedacht? Menschen sind Menschen und benehmen sich wie solche. Leider einschließlich der Unsitte, andere Menschen in Kategorien einzuteilen und ihnen unterschiedliche Wertigkeiten und Rechte zuzugestehen.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:39 Uhr
"Gerade zufällig darauf gestoßen, dass im 2. Wahlgang der Reichspräsidentenwahl 1932 die Mehrheit der kommunistischen Wähler, die im 1. Wahlgang für ihren Kandidaten Thälmann gestimmt haben, sich im 2. Wahlgang für Hitler und nicht für Hindenburg entschieden haben." Geschichte wiederholt sich. Zumindest als Farce.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:38 Uhr
"Allerdings war ihre Antwort windelweich und losgelöst von jedem tradierten authentisch-linken Politikverständnis und nur schulterzuckend dem Widerstand in den eigenen Reihen zu schulden: Gewollt hätte sie dann doch wohl schon. Wahrscheinlich hat sie doch den politischen Verstand verloren. Leider." Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:30 Uhr
"Die Schwarze Community definiert sich vor allem über die Hautfarbe und die damit verbundene Tatsache, eine Minderheit zu sein, die sich nicht verstecken kann." Man kann natürlich auch der Ansicht sein, eine Betonung der Hautfarbe würde diese Unterscheidung verstärken, nicht abschwächen. Aber das ist offensichtlich Ansichtssache.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:16 Uhr
"Private Investoren bauen freiwillig eh keine bezahlbaren Wohnungen." Falsch. Private Investoren bauen Wohnungen, von denen sie sich Profit versprechen. Ob die bezahlbar sind (für wen?), hängt von den Umständen ab. Gäbe es keine Absatzchancen für teure Wohnungen, würden auch keine gebaut.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:15 Uhr
""Marktwirtschaftliche Lösungen" versagen seit mindestens 15 Jahren" Es stellt sich immer die Frage, was man eigentlich vom 'Markt' erwartet... der Markt als solcher ist lediglich ein Mechanismus, der Ressourcen effizient verteilt. Das hat nicht unbedingt was mit politischen Zielen zu tun, weshalb ein völlig freier Markt auch in Richtungen gehen kann, der unliebsame Ergebnisse produziert, das aber in völliger Effizienz. Es sei daran erinnert, dass während der irischen Hungersnot aufgrund der Kartoffelfäule die britische Regierung seinerzeit aufgrund der neuen Marktgläubigkeit nach Adam Smith erst einmal nichts unternahm, weil das der Markt regeln würde. Tat er auch. Die irische Bevölkerung reduzierte sich um die Hälfte.
zum Beitrag14.08.2026 , 07:57 Uhr
"Man muss sich nur mal die Rendite eines guten ETFs anschauen." Es sei angemerkt, dass man dabei die Rendite eines schlechten ETFs nicht aus dem Auge verlieren sollte. Wer nur auf die Sieger am Kapitalanlagemarkt schielt, investiert nicht, sondern zockt.
zum Beitrag14.08.2026 , 07:52 Uhr
"Und da haben wir nicht die geringste Initiative seitens unserer Bundesregierung gesehen, den in der Ukraine zu stoppen. Warum wird das hier nicht erwähnt?" Zum Beispiel, weil es nicht den Tatsachen entspricht. Und damit zurück zum Thema.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:34 Uhr
"...das sollte uns aber nicht davon abhalten, das Gespräch selbst mit überzeugten AfD-Leuten aufrechtzuhalten. So schwierig das auch ist." Schwierig bis unmöglich. Ich habe diverse Versuche hinter mir. Hardcore AfDler sind nicht mehr erreichbar.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:33 Uhr
"Die Linke wirft der CDU vor faschistische Politik zu betreiben..." Nicht mehr (jedenfalls öffentlich). "Wie soll so eine Zusammenarbeit funktionieren..." Damit unterstellen Sie den Linken denselben Destruktionswunsch wie der AfD. Falls das so ist, können wir uns allerdings tatsächlich eintüten. Ich hoffe lieber.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:28 Uhr
"...wie sieht denn der Rest aus?" Kleiner Tip: kurzer Blick in die Geschichtsbücher.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:26 Uhr
"Oder einfach nur noch radikaler in dem, was wir alle ... für normal halten?" Na ja, wenn wir die politischen Meinungen in einem Spektrum anordnen, sind Radikale natürlich einfach 'nur radikaler' in ihren Ansichten. Die Frage ist halt, wo rote Linien überschritten werden, und von wem nicht.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:18 Uhr
"'Wie groß währe der Shitstorm wenn jetzt eine Gruppe das Bad nur für Weiße reservieren würde ? So nutzt halt jede Gruppe das Stöckchen das man ihr anbietet ...' Die arme unterdrückte weiße Mehrheit in Deutschland, geht's noch?" Ich bin offenbar in nem Alter, wo man nicht mehr richtig lesen kann... wo genau hat der Mitdiskutant von einer 'armen unterdrückten weißen Mehrheit in Deutschland' gesprochen?
Man fragt sich tatsächlich, wer hier denn nun über welche Stöckchen springt...
zum Beitrag13.08.2026 , 17:15 Uhr
"„Höcke macht Politik wie die Altparteien: parteipolitisches Taktieren und Effekthascherei geht über Problemlösung.“" Also, im AfD-Jargon ist die gute Sahra offenbar bereits fest verankert. Altparteien, tssss... "...bei Wagenknecht sei es doch genauso. Nur komme bei ihr vor der Partei an erster Stelle noch Sahra Wagenknecht." Man fragt sich glatt, warum die Umbenennung der BSW-Abkürzung erfolgt ist. In diesem Zusammenhang ist klar: eine Ministerpräsidentin von Höckes Gnaden kann sie sich nicht machen lassen. Ob nun aus Ego oder aus Vernunft, das wäre für sie der politische Genickbruch.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:57 Uhr
"Ist die AfD denn wirklich anders?" Ist sie. Wirtschaftlich vielleicht 'nur' radikaler, aber wir wollen doch nicht den unappetitlichen Rest drum herum vergessen, gell?
zum Beitrag13.08.2026 , 13:44 Uhr
"Wenn die Rendite stimmt, ist auch fürs Kapital Verfall kein Problem." Korrekt. Wenn sie allerdings nicht stimmt, hat der Kapitaleigner ein Interesse daran, Kapital nicht verfallen zu lassen. Das ist bei der öffentlichen Hand nicht unbedingt der Fall. Da kommt der Nachschub über die Steuern von ganz allein.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:41 Uhr
"Vergesellschaftung ist wirklich ein faszinierendes Konzept: Man nimmt etwas, das schlecht funktioniert, übergibt es dem Staat – und nennt das Ergebnis anschließend Fortschritt." Das lässt sich natürlich auch problemlos in die andere Richtung vornehmen, heißt dann halt nur Privatisierung. Hauptsache Fortschritt.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:34 Uhr
"Aber militante Linke haben ihm erneut die Vorlage geliefert – und damit all denjenigen, die die wahren Feinde der Demokratie links ansiedeln. Ausgerechnet jetzt, da Sachsen-Anhalt das erste rechtsextremistische Versuchslabor der Republik werden könnte." Offensichtlich mit recht bereitwilliger Unterstützung seitens Frau Wagenknecht, deren BSW angeblich links steht. Sollte nicht verschwiegen werden. "Dazu muss die demokratische Linke mit linker Gewaltromantik brechen." Ganz sicher, aber das reicht nicht, siehe oben.
zum Beitrag12.08.2026 , 16:10 Uhr
"Ist Ihnen bewusst, dass Sie damit ziemlich genau die Lage der Weimarer Republik zusammenfassen, kurz vor der Machtübergabe an die NSDAP?" Nicht ganz, aber ja, ist es. Deshalb sträuben sich mir auch die Haare, wenn ich Äußerungen wie 'Lasst sie doch einfach mal machen, die erledigen sich selbst' lesen oder hören muss.
zum Beitrag12.08.2026 , 15:37 Uhr
"Außenpolitische Aspekte also. Meint wohl den Kopf im Hintern...der ultimative Nachweis von politischer Inkompetenz ist." Zum Beispiel. Und wir sehen, dass ich es nicht einmal aussprechen musste. Warum stattdessen AfD gewählt wird, dürfen Sie mich allerdings nicht fragen.
zum Beitrag12.08.2026 , 10:17 Uhr
"Es gehört eigentlich zu einer Demokratie, dass man .... (...) ... im Gespräch bleibt und nichts grundsätzlich ausschließt." Bin ja grundsätzlich bei Ihnen, aber das... nein. Es gibt rote Linien, die Demokratie, Verfassung und Rechtsstaat vorgeben. Alles jenseits dieser Linien ist grundsätzlich auszuschließen.
zum Beitrag12.08.2026 , 10:14 Uhr
"CDU und Linkspartei stehen sich in praktisch allen Politikfeldern komplett entgegen. Wie soll da eine Kooperation aussehen?" Demokratisch und auf dem Boden des Rechtsstaats. Etwas was mit AfD und Konsorten eher nicht geht.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:47 Uhr
"Ich halte die völkische Ideologie für das Hauptmotiv dieser afd-Prozenterfolge. (...) Die Wahl der afd ist und bleibt irrational und rein Ressentiment-retrieben. Und dumm." Wir fassen zusammen: alle Wähler der AfD sind Nationalisten, Rassisten und/oder irrational und dumm. Jetzt bin ich auf Ihre Lösung der Angelegenheit gespannt.
"Sonst würden ja 70% Linkspartei oder egalitäre Basisgruppen gewählt." Es gibt durchaus Gründe, die Linken (oder andere 'egalitäre Basisgruppen') auch bei sozialer Einstellung nicht zu wählen. Neben einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber 'Egalitarismus' fielen mir außenpolitische Aspekte ein.
Aber immer schön, wenn ein Weltbild einfach ist.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:39 Uhr
"Die Privatisierung der Bahn habe ich wohl verschlafen? Wer ausser dem Bund ist da noch Eigner?" Das ist ein ganz spannendes Thema. Der Bund ist zwar (nach wie vor) Alleineigner, die Bahn arbeitet aber nicht mehr nach dem Prinzip eines Staatskonzerns, sondern als privates Unternehmen. Deswegen war ja auch letzte Woche die Schlagzeile, dass die Bahn schwarze Zahlen schreibt; hat früher niemanden interessiert. Kann man jetzt so oder so sehen, aber dass durch diese Umfirmierung die Bahn besser geworden wäre, kann ich nicht erkennen.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:34 Uhr
"Bitte zahlen Sie erstmal die Provision und hinterlegen eine Bürgschaft..." Noch besser einen Nachweis über das Eigentum über das Sie verfügen. Nicht dass hier ein Mini-Eigentümer unterhalb 500 Wohneinheiten das Wort ergreift.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:32 Uhr
"Sinn und Zweck wären stabile Mieten, kein Rauswurf, außer - wenn Sie vielleicht alleine ne' 6 Zimmer Wohnung angemietet haben." Das wäre ein versteckter Zweck, der offiziell nicht existiert, soweit ich weiß. Eine Entmietung unliebsamer Mieter - woher kenne ich das nur? Aber ja, da hätte ein staatlicher Akteur sicherlich eine höhere Erfolgsquote als der bisherige private Vermieter. Frage ist, ob man das will...
zum Beitrag11.08.2026 , 17:18 Uhr
"Kein Wähler kann einer Partei, die unser Grundgesetz nicht achtet und somit die Basis unserer Demokratie seine Stimme geben" Äh - doch. Solange sie auf dem Wahlzettel steht... Kein demokratischer Wähler der auf sich hält, ja. Aber das ist nicht unbedingt dasselbe...
zum Beitrag11.08.2026 , 17:11 Uhr
"...ob die anderen Parteien bereit sein werden einen Sieg der AfD ... akzeptieren ...Ich habe da so meine Zweifel." Jetzt schon von Wahlbetrug munkeln, falls die AfD nicht gewinnt? Das ist dann doch ein wenig üppig, finden Sie nicht?
zum Beitrag11.08.2026 , 17:09 Uhr
"...der Eindruck bei vielen Wählern ist verheerend." Kommt auf die Wähler an. Grüne, rote oder schwarze Politiker, die AfD-Leute in Ausschüsse wählen, wären m. E. wesentlich verheerender.
zum Beitrag11.08.2026 , 17:08 Uhr
"Ich bin der felsenfeste Meinung hätte man die AFD vor Jahren mal mit der CDU/CSU in eine Koalition gelassen hätten wir heute das Problem nicht mehr die Partei gäbe es nicht mehr!" Und was wäre der Vorteil, wenn die CDU/CSU nicht mehr existierte? Ich kann Ihnen nicht folgen.
zum Beitrag11.08.2026 , 17:05 Uhr
"dann muss sich die AfD das erste Mal beweisen. Wenn sie erfolgreich wäre (wovon ich nicht ausgehe), würde die AfD-Zustimmung explodieren, wenn nicht, würde das AfD-Kartenhaus in sich zusamenfallen." Letzteres ist eine Annahme, die durch nichts gestützt ist. Es gibt genug Sündenböcke, die eine AfD-Landesregierung für ihr Versagen verantwortlich machen kann, nicht zuletzt die Bundesregierung. Wie schnell ein solches Kartenhaus zerfällt, sehen wir in den USA, wo der Donald trotz eklatantem Versagen und schreiender Korruption immer noch eine hohe Fangemeinde hat. Dieses Risiko wollen Sie eingehen? Ich nehme nicht an, dass Sie in dem betroffenen Bundesland leben...
zum Beitrag11.08.2026 , 16:57 Uhr
"Man kann natürlich von „Enteignung“ fabulieren..." Falls Sie damit eine entschädigungslose Enteignung meinen, ist das in der Tat eine Fabel. Gibt es nicht. Grundgesetz und so (Art. 14 Abs. 3).
zum Beitrag11.08.2026 , 16:54 Uhr
"dann ist die Linke ja genauso wie die anderen Parteien...." Offensichtlich ja, leider. Damit ist ist bedauerlicherweise eben keine Alternative zu diesen.
zum Beitrag