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meine Kommentare
21.08.2026 , 07:54 Uhr
"Was aber ist, wenn die ganze Republik immer narzisstischer wird." Meinen Sie jetzt tatsächlich narzisstisch oder doch nazistisch?
zum Beitrag21.08.2026 , 07:53 Uhr
"Was helfen würde, wäre eine Politik, mit der weniger Menschen unzufrieden und mehr zufrieden wären. Im Augenblick wird aber das genau Gegenteil gemacht . 80% der Bevölkerung findet, dass die Rente nach 45 Beitragsjahren beibehalten werden sollte. Aber CDU und SPD haben vereinbart sie abzuschaffen. Und 80% der Menschen sind der Meinung, dass Milliardäre und Superreiche (>100 Mio. €) höher besteuert werden sollten." Ich irre mich wahrscheinlich, aber ich würde behaupten, dass die AfD ebenfalls nichts dergleichen in ihrem Wahlprogramm hat. "Wenn weiter eine solche Politik gemacht wird, wird es nicht mehr lange dauern, bis die CDU unter 20% gefallen ist, die SPD einstellig und die AfD über 30% gestiegen ist. Dazu muss man kein Hellseher sein. Das ist einfach logisch." Eben nicht. Das ist offensichtlich durch die linke Brille gedacht. Sonst wäre nämlich nicht die AfD, sondern die Linke bei bald 40%.
zum Beitrag21.08.2026 , 07:50 Uhr
"Allerdings scheint ja selbst ein eindeutiger Nachweis der Demokratie- oder Verfassungsfeindlichkeit nicht so einfach zu sein..." Diese Schlussfolgerung daraus abzuleiten, dass bestimmte Kreise sich weigern einen Antrag zu stellen, hat allerdings keine wirkliche Grundlage. Aber genau das passiert, wenn man keinen Antrag stellt aus Angst er käme nicht durch.
zum Beitrag21.08.2026 , 07:49 Uhr
"Wehret den Anfängen..." Das ist ja genau der Punkt: über die Anfänge sind wir bereits hinaus.
zum Beitrag21.08.2026 , 07:47 Uhr
"Die AfD ist von der NSDAP vor 1930 nicht mehr zu unterscheiden." Kommt drauf an, wie sehr man ins Detail geht. Unterschiede lassen sich immer finden. Wer mehr daran interessiert ist, solche Unterschiede zu finden, sollte sich vielleicht fragen wieso.
zum Beitrag21.08.2026 , 07:44 Uhr
"Der Vergleich funktioniert nicht richtig." If it walks like a duck and talks like a duck, it probably is one.
zum Beitrag20.08.2026 , 19:18 Uhr
"„Kinda chic, an derselben Front wie Opi zu verrecken“ Gut erkannt. Die Jugend ist offenbar klüger, als man im Ministerium denkt " Kinda chic, Wehrmacht und Bundeswehr gleichzusetzen? Wenn das die kluge Jugend ist, auweia. Vermutlich wählt sie deshalb auch überproportional rechts. Ist ja alles dasselbe.
zum Beitrag20.08.2026 , 19:04 Uhr
"Meiner Erfahrung nach ist die Generation 60+ am heftigsten mit Ihren Smartphones verwachsen" Ernsthaft, wo haben Sie diese Erfahrung her? Natürlich gibt's die, aber gerade in dieser Generation gibt's jede Menge Leute, die mit diesem neumodischen Schnickschnack buchstäblich überhaupt nix anfangen können. Letzteres, würde ich behaupten, ist in der jungen Generation schlicht nicht vorhanden. Und dort verorte ich auch die stärkste genannte Verwachsung.
zum Beitrag20.08.2026 , 12:09 Uhr
"Die Behörden nutzen dies als Vorwand für eine flächendeckende Überwachung." Die brauchen dafür einen Vorwand? Ich bin überrascht.
zum Beitrag20.08.2026 , 11:49 Uhr
"... für einen ukrainischen Sieg muss Moskau weder kapitulieren noch Putin zurücktreten. Aber irgendein sinnvolles Kriterium sollte der Begriff „Sieg“ schon haben." Korrekt. Ich habe nach Ihrem Kriterium gefragt, finde aber irgendwie Ihre Antwort darauf nicht.
zum Beitrag20.08.2026 , 11:45 Uhr
"Welcher Krieg hat denn jemals "Sinn" gemacht?" Ist zwar abgedroschen, aber mir würde der gegen Nazideutschland einfallen.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:18 Uhr
"Ich glaube ja nicht mal, dass die Schenkenden hier groß missionieren wollen, weil sie vielleicht seit neuestem selbst nichts trinken. ... Aber so sind meine Leute gar nicht drauf. Das sind normalerweise gute Menschen." Wer anderen Menschen automatisch Schlechtes unterstellt, weil der eigene Geschmack nicht getroffen wird, sollte sich mehr Gedanken über die eigene Gut-Schlecht-Haltung machen. "Stattdessen nehme ich zu ihren Gunsten einfach an, dass sie mir auf diese Weise so takt- wie liebevoll signalisieren, dass sie sich kritisch mit meinem mutmaßlichen Alkoholkonsum und dessen Auswirkungen auf meine Gesundheit auseinandersetzen." Wenn Sie hier sofort über Ihren Alkoholkonsum nachdenken, glauben Sie offensichtlich selber, dass er zu hoch ist. Das sollten Sie nicht auf Ihre Freunde projizieren. Im Regelfall ist es einfach so, dass die Leute schenken, was sie selber gut finden.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:13 Uhr
"Der Gebirgspass vor den Toren von Mexiko-Stadt, zwischen den Vulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl, soll also künftig nicht mehr an den Kolonisator Hernán Cortés, sondern an die indigenen Völker erinnern." Und wie üblich kein Wort darüber, was die 'indigenen Völker' so dazu sagen. Aber wir sind ja alle gegen Kolonialismus.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:08 Uhr
"Das Institut für Aquatische Wildtierforschung in Büsum wird nach Hannover verlegt. Dabei ist der Standort an der Küste ideal, wie Wal Timmy zeigte." Büsum nach Poel sind drei Stunden. Hannover nach Poel sind 3:20. Und das soll jetzt den entscheidenden Unterschied machen?
zum Beitrag20.08.2026 , 07:57 Uhr
"Besetzte Gebiete werden nach dem Zusammenbruch des Putinregimes ohne Blutvergießen zurückkommen." Das dürfte allerdings noch ein Weilchen dauern... was das für die Bewohner der besetzten Gebiete bedeutet, hat Butscha gezeigt.
zum Beitrag19.08.2026 , 19:31 Uhr
"Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Grenzkontrollen bis März 2027 verlängern. Als Begründung nennt er „außergewöhnliche Umstände“. " Der außergewöhnlichste Umstand dürfte darin liegen, dass wir einen Innenminister haben, der auf Gesetze pfeift.
Aber machen wir uns nix vor: der Kanzler bestimmt die Richtlinien der Politik, wie irgendwo in einem unbedeutenden Büchlein steht. Merz muss sich also alles was seine Minister so verbrechen persönlich anrechnen lassen. Sollte man nicht vergessen.
zum Beitrag19.08.2026 , 14:24 Uhr
"Und es lag auch nicht an ihr" Nein, natürlich nicht. Und die wiederholten Vorwürfe eines autoritären Führungsstils sind alles nur üble Nachrede ohne Substanz. Das muss ich ihr allerdings lassen: die Gefolgschaft, die sie so hat, ist unerschütterlich in ihrem Glauben an sie.
zum Beitrag19.08.2026 , 11:20 Uhr
"Ich teile nicht die etwas eingeschränkte Sichtweise, dass Herr Putin, weil er bisher nicht zu Verhandlungen bereit war, auch künftig nie für Kompromisse und Verhandlungen offen sein wird." Oh, diese Sichtweise dürfte niemand wirklich haben. Allerdings ist Putin noch nicht bereit. Sie können davon ausgehen, dass auf allen Kanälen auch auf unterschwellige Signale aus Moskau geachtet wird. Aber da kommt nix, weil Putins eigene Existenz davon abhängt.
zum Beitrag19.08.2026 , 11:15 Uhr
"Jedenfalls geht keine Kriegspartei "all in"." Zum Glück! Die reale Gefahr durch Atomschläge haben Sie vergessen?
zum Beitrag19.08.2026 , 11:13 Uhr
"Was hat die Ukraine in den letzten 5 Jahren gewonnen?" Angesichts der Unkenrufe zu Beginn des Krieges: jeder Quadratmeter, den Russland nicht besetzt hält, jeder Tote, der nicht gestorben ist. Nach Butscha sollte sich die Frage nach Leben oder Tod anders stellen, finden Sie nicht? Dass Sie die dortigen Toten und die Konsequenzen für andere eroberte Gebiete in Ihren Betrachtungen außen vor lassen, finde ich zynisch.
zum Beitrag19.08.2026 , 11:08 Uhr
"Es war von Anfang an klar, die Ukraine ist im Recht. Und genauso war klar, sie kann aber nicht gewinnen. Wir hätten so viele Tote auf beiden Seiten vermeiden können, wenn man es gleich eingesehen hätte." Sie plädieren demnach dafür, Unrecht zuzulassen und die wiederum daraus folgenden weiteren Eroberungskriege mit den daraus resultierenden Toten ebenfalls? Nur damit ich Sie nicht falsch verstehe.
zum Beitrag18.08.2026 , 16:34 Uhr
"Es geht ihm offenbar nicht um Friedenssicherung, sondern wieder nur um ihn." Wo ist da die Neuigkeit?
zum Beitrag18.08.2026 , 16:25 Uhr
"20 km/h ...um wieviel das wohl den Bremsweg verlängern mag?" Der reine Bremsweg: 20-30 Meter, ohne das Gewicht explizit mit einzurechnen. Je nach Ladung gerne 10-20 Meter mehr. Ist halt kein Dreirad...
zum Beitrag18.08.2026 , 16:18 Uhr
"...die eigentlichen Probleme, nämlich die beabsichtigte NATO-Einbindung der Ukraine in den Blick nehmen?" Ach ja... der Popanz der Einbindung der Ukraine in die NATO... Russland hat einem möglichen Beitritt der Ukraine in die NATO ausdrücklich zugestimmt. Wieviel Verlässlichkeit mag ein Vertrag bieten, der nun Frieden gegen Nicht-NATO-Beitritt verspricht?
zum Beitrag18.08.2026 , 16:15 Uhr
"Dann fragen Sie mal rum, welcher Staat denn gerade blockfreie Pufferzone sein möchte." Da die nächste Ausweitungszone Russlands bereits NATO-/EU-Staaten sind, fiele mir nur Moldawien ein. Ob's das bringt?
zum Beitrag18.08.2026 , 16:12 Uhr
"Natürlich hat die Ukraine verhindert, dass Russland seine ursprünglichen Maximalziele erreicht." Und das ist kein (Teil-)Sieg? "Aber ein Land, das einen erheblichen Teil seines Territoriums verloren hat, dessen Städte und Infrastruktur massiv zerstört wurden und aus dem Millionen Menschen geflohen sind, hat deshalb noch keinen Krieg „gewonnen“." Die Ukraine existiert noch. Das über mehr als vier Jahre einem übermächtigen Gegner abzutrotzen, ist respekteinflößend. "Widerstand zu leisten und eine Niederlage zu verhindern ist nicht dasselbe wie einen Krieg zu gewinnen." Wenn Sie nur einen totalen Sieg als Sieg akzeptieren, dann ja, steht das Urteil noch aus. Wie würden Sie denn einen Sieg der Ukraine definieren? Kapitulation Moskaus, Rücktritt Putins? Es sei daran erinnert, dass Afghanistan gegen die UdSSR gewann, ohne dass in diesem Sinne verloren hätte.
zum Beitrag18.08.2026 , 16:08 Uhr
"Was hat die Ukraine in den letzten 5 Jahren gewonnen?" Neben dem abstrakten Begriff 'Freiheit' seien einfach die vielen Toten genannt, die Russland _nicht_ a la Butscha hat abschlachten können. Die Kinder, die über vier Jahre hinweg _nicht_ nach Russland verschleppt wurden. Brauchen Sie mehr Beispiele, oder definieren Sie Sieg nur über Geld und Land?
zum Beitrag18.08.2026 , 14:55 Uhr
"In einer Demokratie ist es völlig normal, dass Menschen gegen ein Parteiverbot argumentieren dürfen. Das nennt man Meinungsfreiheit." Korrekt. Jeder darf die Meinung haben, dass dieser Staat abgeschafft und durch eine Diktatur ersetzt gehört. Verboten ist lediglich der Versuch der Durchführung dazu.
zum Beitrag18.08.2026 , 14:49 Uhr
"Wurde die Demokratie denn in Ungarn, Polen oder der USA "abgeschafft"?" In den USA werden wir sehen, ob z. B. Trump vor den Midterms den Notstand ausruft und damit Wahlen verhindert. In Ungarn waren alle erleichtert, dass Orban freiwillig seine Niederlage eingestanden und aufgegeben hat. In Deutschland ist schon einmal eine Demokratie durch Wahlen abgeschafft worden. Plädieren Sie dafür, es doch einfach noch einmal zu versuchen, es wird schon gutgehen?
zum Beitrag18.08.2026 , 14:40 Uhr
"Einmal pro 5 bis 10 Tage Verkehrsteilnahme kann man rechnen." Vielleicht sollte jeder hier bei aufgeführten Eigenerfahrungen hinzufügen, wo er oder sie in der Regel so unterwegs ist? Vielleicht lässt sich das ja auch regional eingrenzen. Ich mach den Anfang: Raum Köln/Düsseldorf meist außerhalb der Großstadt, aufgeführte Anmachen sind für mich absolute Ausnahmeerscheinung, alle ein bis zwei Monate vielleicht. Ich fahre Auto, Rad und bin zu Fuß.
zum Beitrag18.08.2026 , 12:22 Uhr
"...dass die Europäer, - von mir aus auch angeführt von Deutschland - einen konkreten Plan zur Beendigung des Krieges auf diplomatischer Ebene entwickeln." Schöne Worte. Welchen diplomatischen Vorschlägen hat sich Putin bislang auch nur ansatzweise offen gegenüber gezeigt? Ach ja, richtig: überhaupt keinen. Na dann.
zum Beitrag18.08.2026 , 12:21 Uhr
"Der Titel sollte besser lauten: Russland kann den Krieg nicht gewinnen." Ist halt die Frage, wie man 'gewinnen' definiert. Aber das ist mittlerweile so oft durchgekaut worden...
zum Beitrag18.08.2026 , 12:07 Uhr
"Trotz aller jüngsten Mutmaßungen dürfte die Ukraine den brutalen Angriffskrieg Russlands nicht gewinnen können." Immer dieses Auf und Ab je nach Kriegsglück... durch den jahrelangen Widerstand hat die Ukraine bereits gewonnen.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:54 Uhr
"Doch ein Verbot der AfD bedeutet, dass der Wille von 25%, regional teils 50%, von der freien Wahl ausgeschlossen werden." Falsch. Ihnen wird die Möglichkeit genommen, gegen die Verfassung zu wählen, sie müssen Parteien wählen, die innerhalb der Verfassung agieren. Ein Wahlverbot für verfassungsfeindliche Wähler gibt es nicht, wie sehr derartiger Unsinn auch wiederholt wird. "...dass gerade jene, die massiv an Zuspruch bei der Wählerschaft verlieren, die lautesten Rufe von sich geben, jene Partei zu verbieten, die Ihnen die Wählerschaft wegnimmt." Da die CDU unter einer rechten Konkurrenzpartei auf Dauer am meisten leidet, ist auch das nicht richtig. Dass die etablierten Parteien in ihrem Verhalten gegenüber rechts ein Armutszeugnis nach dem anderen abgeben, steht auf einem anderen Blatt. Da stimme ich Ihnen zu.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:44 Uhr
""Sie kann die Demokratie mit Wahlen von innen heraus abschaffen." Hier hätte ich gerne näher erläutert bekommen wie dies konkret vonstatten gehen soll." Hier hilft ein Blick in die Geschichtsbücher oder in andere Länder. Glauben Sie, Deutschland ist weniger anfällig als Ungarn, Polen oder die USA? Und das Argument, das wäre ja alles abwählbar, gilt nur so lange, wie die Menschen an der Macht das zulassen.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:42 Uhr
"Ob eine Partei verboten werden kann, hängt nicht davon ab, wie viele Menschen sie wählen..." Das stimmt nur bedingt. Das NPD-Verbot scheiterte nicht zuletzt daran, dass sie von zu wenig Menschen gewählt wurde, um eine Gefahr darzustellen.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:40 Uhr
"Wenn rund 40% ihre Stimme nicht mehr abgeben dürfen..." Und schon falsch. Niemandem wird das Stimmrecht entzogen. Nur eine verfassungsfeindliche Datei kann nicht mehr bei verfassungsgemäßen Wahlen gewählt werden. Eigentlich logisch.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:38 Uhr
"...wie man in einer Demokratie (so nennt man unsere Gesellschaft immerhin) das Verbot einer Partei, die von um die 40 % des Wahlvolkes an die Regierung gewünscht wird, erwägen kann." Eine Demokratie, die sich als solche bezeichnen möchte, schränkt sich selber durch den Rahmen der Verfassung ein: Rechtsstaat, Menschenrechte etc. Wer diesen Rahmen verlässt, verlässt auch diesen gesteckten Grund und will etwas ganz anderes. Dagegen hat eine Demokratie das Recht sich zu wehren. "Die regierenden Parteien verlöre dannn doch das letzte bißchen Legitimation." Umgekehrt wird ein Schuh draus: demokratische Parteien, die nicht für die Demokratie einstehen, verlieren ihre Legitimation.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:24 Uhr
"Aggression fällt nicht vom Himmel. Sie sitzt tief in der kapitalistischen Gesellschaft." Daraus einen Systemkampf abzuleiten, ist natürlich wenig sinnig. Dass Aggression Teil der menschlichen Natur ist, ist unbestritten. Aber mir wäre neu, dass sozialistisch geprägte Verkehrsteilnehmer sanftmütige Lämmer wären.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:22 Uhr
"Höhere Strafen? Ja, aber bitte nur für Autofahrende! (...) Als Radfahrer glaube ich..." Ich wäre überrascht gewesen, wenn's anders gewesen wär. "...übe legale Selbstjustiz aus." Selbstjustiz ist nicht legal. Da machen Sie sich besser nix vor. "...schlage ich kräftig an die Seitenscheibe. Das bringt diese Autofahrer regelmäßig zum kompletten Ausrasten (Vorsicht, wer es selbst versucht!), ist aber legal." Ich würde spontan auf Nötigung und versuchte Sachbeschädigung tippen. Wie war das? Schuld sind immer die anderen.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:16 Uhr
"Dass es richtig weh tun muss gilt bei Frau Schwarz natürlich nur für Autofahrer. Sie als Fahrradfahrer(in) oder Fußgänger(in) ist ja dann nicht betroffen und kann weiter gegen die Regeln verstoßen..." Schreibt sie ja selber: schuld sind immer die anderen.
Grundsatzproblem ist natürlich, dass Radfahrer schwer zu fassen sind. Autofahrer hat man über das Kennzeichen schnell am Haken.
zum Beitrag17.08.2026 , 14:42 Uhr
"Der Schlüssel für die Stabilisierung unserer Demokratie liegt m.E. nicht beim Bundesverfassungsgericht, sondern bei den gegenwärtig regierenden Parteien." Grundsätzlich richtig, ich möchte das aber auf alle Parteien erweitern, die regiert haben oder regieren wollen: sprich alle im Bundestag. Denn auch deren Verhalten oder Nichtverhalten bildet das Bild, das 'die Politiker' in der Öffentlichkeit haben.
zum Beitrag17.08.2026 , 13:17 Uhr
"Ist aber nicht nur ein Angebots- sondern auch ein Nachfrageproblem." Ja, und da funktioniert der Markt ja ausgezeichnet: die Preise steigen, und immer mehr Leute reduzieren ihre Ansprüche ans Wohnen.
*nur ein ganz klein wenig Sarkasmus enthalten*
zum Beitrag17.08.2026 , 13:10 Uhr
"Mit ihrem Geld finanzieren Mietende üppige Aktionärs-Dividenden." Üppig... wo liegt denn genau die Grenze, was wäre eine akzeptable Dividende, und wer legt diese fest?
zum Beitrag17.08.2026 , 13:07 Uhr
"Rassismus ist in einer "Mehrheitsgesellschaft" nicht symmetrisch, das ist der Punkt." Nein. Rassismus ist Rassismus. Punkt. Dass in einer wie auch immer gearteten 'Mehrheitsgesellschaft' Mitglieder dieser Mehrheit Rassismus ungestrafter ausleben können als Nichtmitglieder, ändert daran überhaupt nichts. "Es gibt hier im Forum Leute, die das nicht verstehen" Ich würde ein Nichtverstehenwollen hinzufügen, und zwar für beide Seiten.
zum Beitrag17.08.2026 , 13:00 Uhr
"Solange Hautfarbe und Herkunft eben nicht egal sind, muss man sie thematisieren." Da sind wir dann bei der Frage des 'Wie' angelangt, die - anders als Streit um Grundsätzlichkeiten - auch konstruktiven Meinungsaustausch gestattet. Grundsätzlich würde ich dazu meinen, dass ein Vorhaben, Unrecht durch Unrecht auszugleichen, ein Irrweg ist.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:07 Uhr
""Nur für schwarze Menschen" wurde nicht geschrieben, sondern " „exklusiv für Schwarze Communities geöffnet“." Ich bin ja sprachlich nicht so feinsinnig. Wo genau liegt der Unterschied?
zum Beitrag17.08.2026 , 09:33 Uhr
"Ich teile die Einschätzung des ersten Taz-Artikels zu dem Thema, dass diese ganze Sache albern ist und weit über ihre tatsächliche Bedeutung hinaus diskutiert wird." Grundsätzlich richtig. Problem ist halt, dass das Ganze von beiden Seiten zur Grundfrage aufgeblasen wurde, und in dieser Größenordnung tatsächlich relevant ist.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:31 Uhr
"Da beschließen ein paar Weiße, dass sie nicht mal für ein paar Stunden freiwillig darauf verzichten wollen..." Es ging nicht um ein freiwilliges Verzichten. Hier verbreiten Sie eine Falschbehauptung. Ausgangspunkt war ein 'Reserviert für Farbige' (oder wie immer es genau formuliert war). Daraus eine Freiwilligkeit abzuleiten, ist recht abenteuerlich.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:03 Uhr
"Ich persönlich will gar keine Diktatur - aber auch keine Demokratie, die sich mit diktatorischen Mitteln 'im Amt hält.'" Zum Glück haben wir das auch nicht, und auch ein Verbotsantrag ändert daran nichts. Ich wüsste nicht, dass durch ein Parteienverbot Parteifunktionäre oder gar deren (Ex-)Wähler polizeilich verfolgt würden. Man fragt sich glatt, wo solche Fantasien eigentlich herkommen.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:01 Uhr
"25% und regional fast 50% die Wählerschaft auszuschließen, ist alles, aber niemals demokratisch." Und deswegen wird es ja auch nicht gemacht. Ein Verbot einer verfassungsfeindlichen Partei bedeutet ja nicht, dass die Wähler nicht mehr wählen dürfen. Sie werden lediglich auf die verfassungsgemäßen Parteien beschränkt. Alles andere ist nur rechtspopulistischer Schmuck am Nachthemd.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:56 Uhr
"Ich sehe mir die Fotos meist nicht so genau an. Das ist nicht nur fast eine AfD-Botschaft. Im Februar 2025 sagte erst Gauland auf einer AfD-Veranstaltung: „Das ist nicht unser Krieg.“ Chrupalla wiederholte diesen Satz im selben Monat." Autobahn! So, damit bin ich Nazi, oder wie? Wenn wir uns mehr damit beschäftigen, wer was gesagt hat, als das was (vor allem in welchem Zusammenhang) gesagt wurde, werden wir nicht allzu weit kommen.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:40 Uhr
"Privater Wohnungsbau - so er denn stattfindet - zielt also allein auf die Rendite ab." Natürlich. Welche Motivation hätte ein Privatier für Wohnungsbau, wenn er nicht einen Vorteil davon hätte?
zum Beitrag14.08.2026 , 11:18 Uhr
"...scheint die umgekehrte Annahme plausibel..." Sie scheint, ja. In einer Diskussion, die man rational halten möchte, sollte man allerdings nicht mit scheinbar richtigen Annahmen (oder Unterstellungen, was es m. E. besser trifft) arbeiten. Denn speziell diese Annahme ist eine Meinung, die zudem auf weiteren Annahmen beruht. Insofern hat der Kommentar _meiner Meinung nach_ deutlich überzogen; meine Annahme hier ist, dass die Ursprungsaussage einen wunden Punkt berührte und die Diskussion als solche deshalb so schnell wie möglich abgewürgt werden sollte. Eine plausible Annahme, finden Sie nicht?
Und so können wir uns hin- und herannehmen, ohne irgendwohin zu kommen. Wem nutzt das? Den extremen Rändern.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:09 Uhr
"Kein Ort in der Weißen Mehrheitsgesellschaft ist ein sicherer Ort. (...) Ein sicherer Ort bedeutet, davon unbehelligt zu sein." Und ein provokativ reserviertes Schwimm-Event im Blick der Öffentlichkeit ist ein solch sicherer Ort? Das müsste mir jemand erklären.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:08 Uhr
"Schwarze Menschen sind tagtäglich Anfeindungen und zumindest Blicken wegen ihres "Andersseins" ausgesetzt." Und da ist es bestimmt hilfreich, dieses 'Anderssein' noch öffentlich deutlich hervorzuheben.
"Das bedeutet noch lange nicht, dass hier eine brutale Segregation zurück gewünscht wird." Brutal nicht. Segregation offensichtlich schon.
"Wie kann man auf so eine absurde Idee kommen." Logisches konsequentes Weiterdenken gezeigter Absichten. Ganz einfach. Absurd ist es, derartige Gedankengänge pauschal als 'absurd' abzutun statt einmal ein wenig selber zu reflektieren.
zum Beitrag14.08.2026 , 11:04 Uhr
"Wie alle anderen Menschen aus den anderen Kontinenten auch halt." Wer hätte das gedacht? Menschen sind Menschen und benehmen sich wie solche. Leider einschließlich der Unsitte, andere Menschen in Kategorien einzuteilen und ihnen unterschiedliche Wertigkeiten und Rechte zuzugestehen.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:39 Uhr
"Gerade zufällig darauf gestoßen, dass im 2. Wahlgang der Reichspräsidentenwahl 1932 die Mehrheit der kommunistischen Wähler, die im 1. Wahlgang für ihren Kandidaten Thälmann gestimmt haben, sich im 2. Wahlgang für Hitler und nicht für Hindenburg entschieden haben." Geschichte wiederholt sich. Zumindest als Farce.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:38 Uhr
"Allerdings war ihre Antwort windelweich und losgelöst von jedem tradierten authentisch-linken Politikverständnis und nur schulterzuckend dem Widerstand in den eigenen Reihen zu schulden: Gewollt hätte sie dann doch wohl schon. Wahrscheinlich hat sie doch den politischen Verstand verloren. Leider." Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:30 Uhr
"Die Schwarze Community definiert sich vor allem über die Hautfarbe und die damit verbundene Tatsache, eine Minderheit zu sein, die sich nicht verstecken kann." Man kann natürlich auch der Ansicht sein, eine Betonung der Hautfarbe würde diese Unterscheidung verstärken, nicht abschwächen. Aber das ist offensichtlich Ansichtssache.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:16 Uhr
"Private Investoren bauen freiwillig eh keine bezahlbaren Wohnungen." Falsch. Private Investoren bauen Wohnungen, von denen sie sich Profit versprechen. Ob die bezahlbar sind (für wen?), hängt von den Umständen ab. Gäbe es keine Absatzchancen für teure Wohnungen, würden auch keine gebaut.
zum Beitrag14.08.2026 , 08:15 Uhr
""Marktwirtschaftliche Lösungen" versagen seit mindestens 15 Jahren" Es stellt sich immer die Frage, was man eigentlich vom 'Markt' erwartet... der Markt als solcher ist lediglich ein Mechanismus, der Ressourcen effizient verteilt. Das hat nicht unbedingt was mit politischen Zielen zu tun, weshalb ein völlig freier Markt auch in Richtungen gehen kann, der unliebsame Ergebnisse produziert, das aber in völliger Effizienz. Es sei daran erinnert, dass während der irischen Hungersnot aufgrund der Kartoffelfäule die britische Regierung seinerzeit aufgrund der neuen Marktgläubigkeit nach Adam Smith erst einmal nichts unternahm, weil das der Markt regeln würde. Tat er auch. Die irische Bevölkerung reduzierte sich um die Hälfte.
zum Beitrag14.08.2026 , 07:57 Uhr
"Man muss sich nur mal die Rendite eines guten ETFs anschauen." Es sei angemerkt, dass man dabei die Rendite eines schlechten ETFs nicht aus dem Auge verlieren sollte. Wer nur auf die Sieger am Kapitalanlagemarkt schielt, investiert nicht, sondern zockt.
zum Beitrag14.08.2026 , 07:52 Uhr
"Und da haben wir nicht die geringste Initiative seitens unserer Bundesregierung gesehen, den in der Ukraine zu stoppen. Warum wird das hier nicht erwähnt?" Zum Beispiel, weil es nicht den Tatsachen entspricht. Und damit zurück zum Thema.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:34 Uhr
"...das sollte uns aber nicht davon abhalten, das Gespräch selbst mit überzeugten AfD-Leuten aufrechtzuhalten. So schwierig das auch ist." Schwierig bis unmöglich. Ich habe diverse Versuche hinter mir. Hardcore AfDler sind nicht mehr erreichbar.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:33 Uhr
"Die Linke wirft der CDU vor faschistische Politik zu betreiben..." Nicht mehr (jedenfalls öffentlich). "Wie soll so eine Zusammenarbeit funktionieren..." Damit unterstellen Sie den Linken denselben Destruktionswunsch wie der AfD. Falls das so ist, können wir uns allerdings tatsächlich eintüten. Ich hoffe lieber.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:28 Uhr
"...wie sieht denn der Rest aus?" Kleiner Tip: kurzer Blick in die Geschichtsbücher.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:26 Uhr
"Oder einfach nur noch radikaler in dem, was wir alle ... für normal halten?" Na ja, wenn wir die politischen Meinungen in einem Spektrum anordnen, sind Radikale natürlich einfach 'nur radikaler' in ihren Ansichten. Die Frage ist halt, wo rote Linien überschritten werden, und von wem nicht.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:18 Uhr
"'Wie groß währe der Shitstorm wenn jetzt eine Gruppe das Bad nur für Weiße reservieren würde ? So nutzt halt jede Gruppe das Stöckchen das man ihr anbietet ...' Die arme unterdrückte weiße Mehrheit in Deutschland, geht's noch?" Ich bin offenbar in nem Alter, wo man nicht mehr richtig lesen kann... wo genau hat der Mitdiskutant von einer 'armen unterdrückten weißen Mehrheit in Deutschland' gesprochen?
Man fragt sich tatsächlich, wer hier denn nun über welche Stöckchen springt...
zum Beitrag13.08.2026 , 17:15 Uhr
"„Höcke macht Politik wie die Altparteien: parteipolitisches Taktieren und Effekthascherei geht über Problemlösung.“" Also, im AfD-Jargon ist die gute Sahra offenbar bereits fest verankert. Altparteien, tssss... "...bei Wagenknecht sei es doch genauso. Nur komme bei ihr vor der Partei an erster Stelle noch Sahra Wagenknecht." Man fragt sich glatt, warum die Umbenennung der BSW-Abkürzung erfolgt ist. In diesem Zusammenhang ist klar: eine Ministerpräsidentin von Höckes Gnaden kann sie sich nicht machen lassen. Ob nun aus Ego oder aus Vernunft, das wäre für sie der politische Genickbruch.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:57 Uhr
"Ist die AfD denn wirklich anders?" Ist sie. Wirtschaftlich vielleicht 'nur' radikaler, aber wir wollen doch nicht den unappetitlichen Rest drum herum vergessen, gell?
zum Beitrag13.08.2026 , 13:44 Uhr
"Wenn die Rendite stimmt, ist auch fürs Kapital Verfall kein Problem." Korrekt. Wenn sie allerdings nicht stimmt, hat der Kapitaleigner ein Interesse daran, Kapital nicht verfallen zu lassen. Das ist bei der öffentlichen Hand nicht unbedingt der Fall. Da kommt der Nachschub über die Steuern von ganz allein.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:41 Uhr
"Vergesellschaftung ist wirklich ein faszinierendes Konzept: Man nimmt etwas, das schlecht funktioniert, übergibt es dem Staat – und nennt das Ergebnis anschließend Fortschritt." Das lässt sich natürlich auch problemlos in die andere Richtung vornehmen, heißt dann halt nur Privatisierung. Hauptsache Fortschritt.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:34 Uhr
"Aber militante Linke haben ihm erneut die Vorlage geliefert – und damit all denjenigen, die die wahren Feinde der Demokratie links ansiedeln. Ausgerechnet jetzt, da Sachsen-Anhalt das erste rechtsextremistische Versuchslabor der Republik werden könnte." Offensichtlich mit recht bereitwilliger Unterstützung seitens Frau Wagenknecht, deren BSW angeblich links steht. Sollte nicht verschwiegen werden. "Dazu muss die demokratische Linke mit linker Gewaltromantik brechen." Ganz sicher, aber das reicht nicht, siehe oben.
zum Beitrag12.08.2026 , 16:10 Uhr
"Ist Ihnen bewusst, dass Sie damit ziemlich genau die Lage der Weimarer Republik zusammenfassen, kurz vor der Machtübergabe an die NSDAP?" Nicht ganz, aber ja, ist es. Deshalb sträuben sich mir auch die Haare, wenn ich Äußerungen wie 'Lasst sie doch einfach mal machen, die erledigen sich selbst' lesen oder hören muss.
zum Beitrag12.08.2026 , 15:37 Uhr
"Außenpolitische Aspekte also. Meint wohl den Kopf im Hintern...der ultimative Nachweis von politischer Inkompetenz ist." Zum Beispiel. Und wir sehen, dass ich es nicht einmal aussprechen musste. Warum stattdessen AfD gewählt wird, dürfen Sie mich allerdings nicht fragen.
zum Beitrag12.08.2026 , 10:17 Uhr
"Es gehört eigentlich zu einer Demokratie, dass man .... (...) ... im Gespräch bleibt und nichts grundsätzlich ausschließt." Bin ja grundsätzlich bei Ihnen, aber das... nein. Es gibt rote Linien, die Demokratie, Verfassung und Rechtsstaat vorgeben. Alles jenseits dieser Linien ist grundsätzlich auszuschließen.
zum Beitrag12.08.2026 , 10:14 Uhr
"CDU und Linkspartei stehen sich in praktisch allen Politikfeldern komplett entgegen. Wie soll da eine Kooperation aussehen?" Demokratisch und auf dem Boden des Rechtsstaats. Etwas was mit AfD und Konsorten eher nicht geht.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:47 Uhr
"Ich halte die völkische Ideologie für das Hauptmotiv dieser afd-Prozenterfolge. (...) Die Wahl der afd ist und bleibt irrational und rein Ressentiment-retrieben. Und dumm." Wir fassen zusammen: alle Wähler der AfD sind Nationalisten, Rassisten und/oder irrational und dumm. Jetzt bin ich auf Ihre Lösung der Angelegenheit gespannt.
"Sonst würden ja 70% Linkspartei oder egalitäre Basisgruppen gewählt." Es gibt durchaus Gründe, die Linken (oder andere 'egalitäre Basisgruppen') auch bei sozialer Einstellung nicht zu wählen. Neben einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber 'Egalitarismus' fielen mir außenpolitische Aspekte ein.
Aber immer schön, wenn ein Weltbild einfach ist.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:39 Uhr
"Die Privatisierung der Bahn habe ich wohl verschlafen? Wer ausser dem Bund ist da noch Eigner?" Das ist ein ganz spannendes Thema. Der Bund ist zwar (nach wie vor) Alleineigner, die Bahn arbeitet aber nicht mehr nach dem Prinzip eines Staatskonzerns, sondern als privates Unternehmen. Deswegen war ja auch letzte Woche die Schlagzeile, dass die Bahn schwarze Zahlen schreibt; hat früher niemanden interessiert. Kann man jetzt so oder so sehen, aber dass durch diese Umfirmierung die Bahn besser geworden wäre, kann ich nicht erkennen.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:34 Uhr
"Bitte zahlen Sie erstmal die Provision und hinterlegen eine Bürgschaft..." Noch besser einen Nachweis über das Eigentum über das Sie verfügen. Nicht dass hier ein Mini-Eigentümer unterhalb 500 Wohneinheiten das Wort ergreift.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:32 Uhr
"Sinn und Zweck wären stabile Mieten, kein Rauswurf, außer - wenn Sie vielleicht alleine ne' 6 Zimmer Wohnung angemietet haben." Das wäre ein versteckter Zweck, der offiziell nicht existiert, soweit ich weiß. Eine Entmietung unliebsamer Mieter - woher kenne ich das nur? Aber ja, da hätte ein staatlicher Akteur sicherlich eine höhere Erfolgsquote als der bisherige private Vermieter. Frage ist, ob man das will...
zum Beitrag11.08.2026 , 17:18 Uhr
"Kein Wähler kann einer Partei, die unser Grundgesetz nicht achtet und somit die Basis unserer Demokratie seine Stimme geben" Äh - doch. Solange sie auf dem Wahlzettel steht... Kein demokratischer Wähler der auf sich hält, ja. Aber das ist nicht unbedingt dasselbe...
zum Beitrag11.08.2026 , 17:11 Uhr
"...ob die anderen Parteien bereit sein werden einen Sieg der AfD ... akzeptieren ...Ich habe da so meine Zweifel." Jetzt schon von Wahlbetrug munkeln, falls die AfD nicht gewinnt? Das ist dann doch ein wenig üppig, finden Sie nicht?
zum Beitrag11.08.2026 , 17:09 Uhr
"...der Eindruck bei vielen Wählern ist verheerend." Kommt auf die Wähler an. Grüne, rote oder schwarze Politiker, die AfD-Leute in Ausschüsse wählen, wären m. E. wesentlich verheerender.
zum Beitrag11.08.2026 , 17:08 Uhr
"Ich bin der felsenfeste Meinung hätte man die AFD vor Jahren mal mit der CDU/CSU in eine Koalition gelassen hätten wir heute das Problem nicht mehr die Partei gäbe es nicht mehr!" Und was wäre der Vorteil, wenn die CDU/CSU nicht mehr existierte? Ich kann Ihnen nicht folgen.
zum Beitrag11.08.2026 , 17:05 Uhr
"dann muss sich die AfD das erste Mal beweisen. Wenn sie erfolgreich wäre (wovon ich nicht ausgehe), würde die AfD-Zustimmung explodieren, wenn nicht, würde das AfD-Kartenhaus in sich zusamenfallen." Letzteres ist eine Annahme, die durch nichts gestützt ist. Es gibt genug Sündenböcke, die eine AfD-Landesregierung für ihr Versagen verantwortlich machen kann, nicht zuletzt die Bundesregierung. Wie schnell ein solches Kartenhaus zerfällt, sehen wir in den USA, wo der Donald trotz eklatantem Versagen und schreiender Korruption immer noch eine hohe Fangemeinde hat. Dieses Risiko wollen Sie eingehen? Ich nehme nicht an, dass Sie in dem betroffenen Bundesland leben...
zum Beitrag11.08.2026 , 16:57 Uhr
"Man kann natürlich von „Enteignung“ fabulieren..." Falls Sie damit eine entschädigungslose Enteignung meinen, ist das in der Tat eine Fabel. Gibt es nicht. Grundgesetz und so (Art. 14 Abs. 3).
zum Beitrag11.08.2026 , 16:54 Uhr
"dann ist die Linke ja genauso wie die anderen Parteien...." Offensichtlich ja, leider. Damit ist ist bedauerlicherweise eben keine Alternative zu diesen.
zum Beitrag11.08.2026 , 16:51 Uhr
"Nur Image...also bei AfD, FDP, CDSUlern...was sagt das aus?" Bei Wahlen? Ernsthaft? Alles.
zum Beitrag11.08.2026 , 13:42 Uhr
"Protest, gegen die Etablierten denen das nicht mehr zugetraut wird und sich auf vielen Feldern nix bewegt." Ganz meine Meinung. 'Die da oben' verlieren sich im Politikgeplänkel, und gemacht wird nix. Ergo wendet sich ein gewisser Prozentsatz denjenigen zu, die zumindest glaubhaft versichern, dass sie willens sind etwas zu tun. Fast egal was, Hauptsache es bewegt sich endlich was.
zum Beitrag11.08.2026 , 13:38 Uhr
"...komplett unlogische AgD Programm den persönlichen Wohlstand erhalten oder gar steigern könnte... viele haben ja auch gedacht Merz hätte Wirtschaftskompetenz." Wie immer: in der Politik zählt Image mehr als Fakten.
zum Beitrag11.08.2026 , 13:37 Uhr
"Die AfD macht ein Wirtschaftsprogramm, das uns retten wird." Nee, so einfach ist das nicht. Sondern: die 'Altparteien' betreiben eine Wirtschaftspolitik, die den Wähler im Stich lässt. Also wählt er schlicht eine andere Partei. Dazu muss er deren Wirtschaftspolitik nicht mal kennen.
zum Beitrag11.08.2026 , 13:35 Uhr
"Aber welche Partei besitzt denn wirtschaftliche Glaubwürdigkeit? Die Grünen." Tja. Blöd, dass ausgerechnet die ein wirtschaftliches Image von ganz unten haben.
zum Beitrag10.08.2026 , 22:47 Uhr
"zu Wohlstand oder sogar Reichtum habe ich es nie gebracht." Das dürfte ein Großteil der Weltbevölkerung anders sehen. "Sollen doch die Erben das Land verteidigen!" Jeder der dieses Land verteidigt, verteidigt die mit, die es nicht tun. Genau da liegen die Schmerzpunkte...
zum Beitrag10.08.2026 , 16:09 Uhr
"Meine einzige Hoffnung ist das die sich nach der Wahl wegen Kompetenzschwierigkeiten in die Wolle bekommen." Schlimm genug, dass unsere einzige Hoffnung mittlerweile in der Inkompetenz und Zerstrittenheit der Rechten liegt, zeigt ein Blick in die Historie, dass eine 'Nacht der langen Messer' (-> 'Röhm-Putsch', 1934) rein gar nichts bewirkt.
zum Beitrag10.08.2026 , 16:06 Uhr
"Warum wir immer wieder in diese Falle tappen kann ich mir nur durch Arroganz erklären." In doppelter Hinsicht sogar. Nicht nur dass es der AfD in die Hände spielen mag, ist es tatsächlich ein Elitengehabe, das der Grundlagen entbehrt.
zum Beitrag10.08.2026 , 16:03 Uhr
'Erst kommt das Fressen...' Hat sich nix geändert.
zum Beitrag10.08.2026 , 14:27 Uhr
"Auf Anfrage erklärt der Sprecher des Oldenburger AfD-Kreisverbands Andreas Paul (MdB), er habe von den Umtrieben seiner in der Szene bekannten Influencerkandidaten keine Kenntnis." Klar. Und einstweilen läuft der Versuch, wie weit man mittlerweile mit derartigen Kandidaten kommt. "Er sagt, dass „alle Mitglieder“ des Kreisverbands „auf dem Boden des Grundgesetzes“ stünden" Sie treten es mit Füssen, meint er.
zum Beitrag10.08.2026 , 14:04 Uhr
"Butscha kann nicht als Beispiel für "dieser Taktik" herangeführt werden. Butscha ist ein Beispiel für Krieg." Butscha ist exakt das. Ein Krieg, dem man nicht mit Gewaltlosigkeit begegnen kann, ohne buchstäblich ausgelöscht zu werden. Insofern sogar ein hervorragendes Beispiel.
zum Beitrag10.08.2026 , 14:02 Uhr
"Wenn du Frieden willst, verunmögliche es Deutschland, Russland, USA, ..., Krieg zu führen. (Und dabei habe ich mich gedanklich gerade nur auf europäische Staaten beschränkt.)" USA? Europäisch? ...unser Geschichtsbild differiert in der Tat erheblich...
zum Beitrag10.08.2026 , 11:11 Uhr
"„Die AfD berauscht sich an ihrer Mobilisierungsfähigkeit, unterschätzt aber Gegenkräfte, die sich jetzt zusammentun.“" Gesundbeten oder Realismus? Im letzteren Falle hieße das, die AfD wäre ja dann gar nicht so schlimm? Ich bleibe skeptisch...
zum Beitrag10.08.2026 , 08:04 Uhr
"...genauso wie die aktuelle Regierung wesentlich beeinflussen kann, wie Frauen heute leben, wird eine Afd-Regierung auch nicht beeinflussen können, welches Lebensmodell Frauen wählen." Eine AfD-Regierung wird vor Maßnahmen nicht zurückschrecken, die die aktuelle Regierung nicht einmal in Erwägung zieht. Ich wäre nicht so sicher wie Sie. Übrigens ist das nicht auf Frauen beschränkt. Eine AfD-Welt wäre keinesfalls ein Paradies für Männer. Insofern sollte man die Debatte auch nicht mit dieser Brille führen.
zum Beitrag10.08.2026 , 08:00 Uhr
"Bei 40% AfD-Wählenden ist die Wahrscheinlichkeit doch recht hoch, dass sich solche Exemplare auch in Ihrer engeren Verwandtschaft befinden." Sind mir zum Glück bislang nicht aufgefallen. Kann Zufall sein. Oder liegt vielleicht auch daran, dass ein großer Teil tot ist und vom Rest viele weit weg wohnen. "...nicht mehr reden? Auch dann nicht, wenn Sie möchten, dass Ihnen die Butter über den Frühstückstisch gereicht wird?" Hier war die Rede von politischen Debatten. Auch Nazis können mir die Butter über den Tisch reichen. Ändert nichts daran, dass ich ihre politischen Ansichten höchstwahrscheinlich nicht werde ändern können...
zum Beitrag10.08.2026 , 07:54 Uhr
"Sachlich falsche aber emotional gefühlte Wahrheit." Vielleicht sollten Sie einmal näher darlegen, was Ihrer Ansicht nach daran falsch ist, statt simpel mit der Nazikeule draufzuhauen? Denn dass langjährig hier lebende (Ex-)Migranten nicht unbedingt Fan von weiterer Migration sind, ist kein rechtes Gerücht, sondern Fakt.
zum Beitrag09.08.2026 , 22:04 Uhr
"(Zu Butscha) ... hat niemand behauptet, dass gewaltloser Widerstand keine Opfer mit sich bringt." Doch, zumindest werden sie gerne verschwiegen. Und in Butscha? Das war nicht mal der Hauch eines Erfolges dieser Taktik zu erkennen.
zum Beitrag09.08.2026 , 22:01 Uhr
"Staatsbürgerschaft, die ich auch nicht ablegen kann" Natürlich können Sie. Suchen Sie sich eine andere, die Ihnen besser gefällt, und verzichten Sie offiziell auf die deutsche. "stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin." Stell ich mir vor. Und dann schaue ich auf die Realität und muss feststellen: irgendeiner geht immer.
zum Beitrag09.08.2026 , 21:59 Uhr
"Unterschied macht ob man einen Ausweis besitzen (und gelegentlich vorweisen) muss oder ob man für einige Monate seiner Bewegungsfreiheit und der selbstbestimmten Entscheidung über den größten Teil des Alltags beraubt wird?" Es ist halt die Frage, was als Alternative zum Wehrdienst betrachtet wird. Wenn z. B. statt der völligen Freiheit ein Aufenthalt in Putins Folterkellern oder so ansteht, gehe ich bereitwillig für ein paar Monate zum Wehrdienst.
zum Beitrag09.08.2026 , 21:55 Uhr
"Habe in der DDR zweimal Wehrdienst leisten müssen." Vielen Dank für den Einblick. Ich habe den Eindruck, dass in der Debatte fast ausschließlich über den westlichen damaligen Wehrdienst geredet wird.
zum Beitrag09.08.2026 , 21:52 Uhr
"Wie die Rückkehr zur Wehrpflicht wäre auch ein damit verbundener verpflichtender Zivildienst ein nicht ausreichend begründeter erheblicher Eingriff" Nicht ausreichend begründet?? Wer bei einem existierenden Wehrdienst die Einführung eines entsprechenden Zivil-/Ersatzdienstes als nicht ausreichend begründet bezeichnet, möchte konsequenterweise die Möglichkeit zur Verweigerung des Dienstes an der Waffe abschaffen. Das können Sie nicht meinen.
zum Beitrag07.08.2026 , 15:36 Uhr
"was die Afd bei Frauen zum Negativen verändern will und kann? Ist ne ernstgemeint Frage." Spontan würde ich eine Zurück-an-den-Herd-Politik vermuten, mehr Kinder, und all das verbunden mit mehr oder minder subtilem Druck bei gleichzeitigem Abgraben der errungenen emanzipatorischen Vorteile. Aber das ist Ihnen doch sicherlich bewusst? Nun ist das sicherlich Meinungsfrage, aber ich würde vermuten, dass die obigen Dinge vielen Frauen insbesondere bei Nicht-Freiwilligkeit aufstoßen würden.
zum Beitrag07.08.2026 , 10:48 Uhr
"Warum wäre Ihrer Meinung nach die Wehrpflicht, unabhängig vom Geschlecht, nicht möglich?" Nachstehendes steht im Grundgesetz: Art 12a (1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden." Eigentlich recht eindeutig. Männer. Nicht Frauen. Von Diversen ganz abgesehen. Und Grundgesetzänderungen sind nicht gar so einfach.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:58 Uhr
"Für negative Entwicklungen würde sich die Partei kaum selbst verantwortlich machen, sondern sie als Notwendigkeiten darstellen, Sündenböcke erfinden und positive Ereignisse von außen zudem für sich vereinnahmen. Ihre Wählerschaft wird ihnen all dies folgsam glauben, widersprechende Fakten stören sie auch heute nicht. Deswegen würde es die AfD eher nicht „entzaubern“ und diese daran vorläufig auch nicht scheitern." Wie gut das funktioniert, sehen wir jenseits des Atlantiks. Der harte MAGA-Kern findet Donald nach wie vor dufte.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:54 Uhr
"Frauen protestwählen nicht." Sorry, aber das ist sexistischer Unfug. Ich kannte eine, die seinerzeit Republikaner erklärtermaßen 'als Denkzettel' wählen wollte.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:53 Uhr
"...eine Partei die das Leben schlechter macht..." Das ist ein ganz anderer Punkt. Viele Menschen denken offenbar, dass es mit dem etablierten Parteien zunehmend bergab geht. Warum dann nicht was ganz anderes probieren? Mehr als bergab kann's ja nicht gehen. Dazu eine Prise Wunderglauben und Ignoranz, gepaart mit der Überzeugung in einem ordentlichen Land zu leben, und fertig. So dialektisch-kompliziert muss man da gar nicht denken.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:49 Uhr
"...die Partei ist extrem neoliberal." Das wird so leichthin gesagt, dürfte aber nicht stimmen. Sobald eine freie Wirtschaft Dinge tut, die der Partei nicht passen, dürfte diese ähnlich autoritär reagieren wie bei normalen Bürgern.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:41 Uhr
"...dass ich eine Partei wähle, die öffentlich verspricht das Leben für mehr als die Hälfte der Bevölkerung (Migrant*innen, Queers, Frauen) zu verschlechtern?" Da ist glaub ich der Knackpunkt, dass man denkt, nicht zu der Hälfte zu gehören, deren Leben sich verschlechtert. Und für die anderen wird's schon nicht so schlimm werden...
"Ich hab ja von nichts gewusst!"
zum Beitrag07.08.2026 , 09:39 Uhr
"Eine langjährige Freundin ... habe ich ca. 2022 aussortiert, da ...AfD ..." Das ist das wirklich erschreckende: man kann mit AfD-Anhängern in der Regel nicht argumentieren oder diskutieren. Das ist wie ein Kult. Man kommt da nicht dran. Realitäten oder Fakten spielen keine große Rolle mehr. Man muss sie quasi als verloren betrachten. Das macht bei 40% Angst...
zum Beitrag06.08.2026 , 15:40 Uhr
"Es ist halt doch rel einfach" Falsch. Man kann es sich einfach machen. Das ist ein Unterschied.
zum Beitrag06.08.2026 , 15:37 Uhr
"Es ist nur ein kleiner logischer Schluss, dass er sich aus den von dir genannten Gründen damit implizit gegen die Wehrpflicht ausspricht..." Von hinten durch die Brust ins Auge, wie man so schön sagt. Wenn man argumentativ nichts gegen einen Wehrdienst vorbringen kann, versucht man ihn auf diese Weise zu Fall zu bringen? Ist es das, was Sie sagen wollen?
zum Beitrag06.08.2026 , 15:34 Uhr
"Das hat damit zu tun, dass Menschen endlich wieder fremdenfeindlich leben wollen." Schön, wenn die Welt so einfach ist. Nur mal so als Gedanke: diese Menschen wollen nicht fremdenfeindlich leben, sondern gut. Und die Fremdenfeindlichkeit ist ihnen schlicht egal. Mal so als Anstoß.
zum Beitrag06.08.2026 , 10:23 Uhr
"Wenn es da eine glasklare Unterstützung vom Staat gäbe, der einfach die hälftige Teilung vorgibt, wäre es einfacher." Einfacher sicherlich. Aber was ist mit dem freien Willen der Beteiligten? Es ist halt nicht einfach...
zum Beitrag06.08.2026 , 10:21 Uhr
"...könnte man ein Care-Jahr für Männer durchaus gerecht finden..." Gedanken und Meinungen sind je bekanntlich frei. Und Gerechtigkeit ist sowieso ein nie endendes Thema. Da spielen derart viele Aspekte mit rein, dass Sie mit derartigen plakativen Aussagen ganz sicher immer irgendwo Unrecht haben...
zum Beitrag06.08.2026 , 10:14 Uhr
"Also lieber keine Wehrpflicht, keinen Krieg sondern Frieden." Amen. Blöd nur, dass das nicht nur in den eigenen Händen liegt. Fragen Sie z. B. mal in Kiew nach.
zum Beitrag06.08.2026 , 00:19 Uhr
"Der Vorschlag der Bundesregierung, den Zivildienst wieder einzuführen, ist komplett abzulehnen." Sie wären demnach für einen Wehrdienst ohne Möglichkeit der Verweigerung mit Ersatzdienst? Also, wenn ein Wehrdienst kommt. Denn kommt er nicht, kommt auch kein Zivildienst. Das sind zwei Seiten derselben Medaille.
zum Beitrag06.08.2026 , 00:09 Uhr
"Personen, die sich haben aufstellen lassen...,... normale Bürger." Eine Annahme ohne echte Grundlage, oder? 'Normale Bürger' sind in der Regel in keiner Partei. Warum sollten die sich auf einmal politisch betätigen und aufstellen lassen? Man hätte dann also Leute, die auf ein politisches Amt hoffen, ohne sich der mühsamen Parteiarbeit oder Werben für die eigenen Positionen unterziehen zu müssen. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist?
zum Beitrag05.08.2026 , 17:50 Uhr
"wer den Kriegsdienst tatsächlich aus Gewissensgründen verweigert, die über ein "ego-Gewissen" ("ich will nicht geschossen haben, unterstütze aber die Arbeit derjenigen, die schießen") hinausgehen, gerade für die ist der Zivildienst keine Möglichkeit." Zumal es sich damit gut argumentieren lässt, gar keinen Dienst machen zu wollen. Ich weise darauf hin, dass allein die Teilnahme an dieser Gesellschaft eine Unterstützung der so verabscheuten 'militärischen Kriegsplanung' darstellt. Aber so weit geht der Gedankengang dann eben doch nicht.
zum Beitrag05.08.2026 , 17:36 Uhr
"Es gibt Gründe warum ein Verbotsverfahren leider aussichtslos ist." Und der wichtigste ist zweifellos, dass man es vor lauter Angst nicht einmal versucht.
zum Beitrag05.08.2026 , 17:35 Uhr
"Es sind schlicht Lehrstellen im politischen Spektrum" Ein wunderbarer Freudscher Verschreiber. Das ist es. Den 'normalen' Parteien müsste gelehrt werden, diese Leerstellen zu besetzen, statt auf ihren veralteten Bildern zu verharren.
zum Beitrag05.08.2026 , 14:24 Uhr
"Als Person, die von der Wehrpflicht um ein paar Jahre verschont wurde ... Wehrdienst/Zivildienst ein Schritt zum Erwachsenwerden sind für Unsinn." Nun, als jemand der Erfahrungen mit beiden machen konnte, verrate ich Ihnen: das ist beileibe kein Unsinn. Ich habe an der Uni einen Ex-Mit-Abiturienten wiedergetroffen, der wegen Sehschwäche keinen Dienst leisten musste. Und das spontane Gefühl dabei: was ist das denn für ein Kind? Sicherlich, anekdotische Beweisführung, dennoch: Unsinn ist das keinesfalls. "Wenn der Wehr oder Zivildienst die Gesellschaft so zusammenbringt dann haben alle Männer über 33 ja ein geschärftes Bewusstsein für ihre Mitmenschen, sind starke Vertreter der Demokratie und setzten sich für den Zusammenhalt ein, richtig?" Erwachsensein und Reife bedeutet nicht automatisch demokratische Grundgefühle. Wäre schön, ist aber nicht so.
zum Beitrag05.08.2026 , 14:19 Uhr
"Gewissen wurde im Vergleich zum Wehrdienst mit sechs Zusatzmonaten bestraft." ...stimmt so natürlich auch nicht, weil es die Reserveübungen nach dem Wehrdienst unberücksichtigt lässt.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:45 Uhr
"Dann ist also auch ein Demokrat, wer die Mittel der Demokratie benutzt, um die Demokratie zu zerstören?" Die Frage beantwortet sich eigentlich selbst. Wer das Ziel hat, die Demokratie zu zerstören, ist kein Demokrat.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:37 Uhr
"Wer die Wehrpflicht aber aus grundsätzlichen Gründen ablehnt, wird auch diese Form ablehnen" Kommt auf die grundsätzlichen Gründe an. Bei einer reinen Gewissensfrage (will nicht töten) wäre ein Zivildienst kein Problem. Besteht der grundsätzliche Grund darin, keine Pflicht ausüben zu wollen, natürlich schon.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:35 Uhr
"Wirklich frei ist man als junger deutscher Mann wohl nur im Ausland." Sie meinen, Sie lassen sich im Zweifel lieber von ausländischen Wehrpflichtigen verteidigen? Auch ne Einstellung.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:32 Uhr
"Die Bundesregierung trifft Vorkehrungen, im Fall einer Rückkehr zur Wehrpflicht auch den Zivildienst zu reaktivieren." Ist nur folgerichtig. Wehrdienst ohne die Möglichkeit des Zivildienstes würde eine Kriegsdienstverweigerung zur Farce machen.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:15 Uhr
"Wenn die demokratischen Parteien so handeln, bleibt nicht mehr viel übrig." Genau da liegt der Knackpunkt: der eine wählt dann AfD, der andere nicht. Aber in Bezug 'keinen von denen' (d. h. den 'Etablierten') sind sie sich einig. Und je länger man keinen der 'Etablierten' wählen will, desto mehr fallen zur AfD. Eigentlich simpel.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:05 Uhr
"Ich bin ja immer noch der Meinung, dass auf den Wahlzettel auch die Rubrik "keine der vorgeschlagenen Parteien" fehlt..." Würde vermutlich die absolute Mehrheit bekommen...
zum Beitrag04.08.2026 , 16:52 Uhr
"Bedauerlicherweise hat das "mit dem Verbleiben im Ankunftsland" in der EU anders als vereinbart nie so richtig funktioniert. Der Schengenraum ist nur sicher, wenn auch die Grenzen geschützt sind." Preisfrage: wenn das eine nicht funktioniert, warum sollte das andere funktionieren? Wo genau ist der Unterschied?
zum Beitrag04.08.2026 , 09:02 Uhr
"...die viele Arbeit ist für niemanden dauerhaft machbar." Ein ganz klarer Hinweis auf eine grundsätzlich faule Arbeitshaltung, würde unser geschätzter Bundeskanzler vermutlich sagen.
zum Beitrag04.08.2026 , 08:57 Uhr
"Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung Hamburg lädt einen Referenten ein, der die 53-Stunden-Woche für nötig hält." Friedrich Merz? Tschuldigung, konnt ich mir nicht verkneifen. Der hat bislang ja keine Zahlen genannt, sondern nur allgemein 'Faulpelze!' gerufen.
zum Beitrag04.08.2026 , 08:53 Uhr
"Aber es wird wieder mit dem Finger auf "die Linken" (in diesem Fall auf Sanchez) gezeigt und behauptet, diese seien wegen ihrer Haltung in Sachen Migration am Rechtsruck schuld. Perfide." Und dumm. Denn schlussendlich stehen die konservativen Parteien ebenfalls links von ganz Rechts. Damit werden sie dem Narrativ schlussendlich selber zum Opfer fallen. Aber das verstehen sie nicht...
zum Beitrag04.08.2026 , 08:51 Uhr
"...bleibt Ceuta Teil des Schengenraumes und deren Grenzen sind von Spanien zu schützen." Solange das 'Problem' in Ceuta bleibt, ist das ein innerspanisches Problem, und der Schengenraum ist sicher. Sie müssen sich nicht beunruhigen.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:14 Uhr
"...in meinen Augen war sie viel zu schnell." Grundsätzlich bin ich durchaus bei Ihnen, aber Sie dürfen nicht vergessen, dass es damals eine nicht unberechtigte Sorge gab, diese könne die einzige und letzte Gelegenheit sein. Hinterher weiß man's halt immer besser...
zum Beitrag03.08.2026 , 11:07 Uhr
"Schengenabkommen ist jedes Mitglied verpflichtet, die Außengrenzen zu schützen. Das ist Spanien nicht gelungen." Sie meinen die Außengrenze, außerhalb dessen Ceuta liegt? Die Grenze, über die von den vielen Menschen in Ceuta kein einziger gelangt ist? Entweder Sie haben seltsame Maßstäbe, oder wissen nicht so recht, wovon Sie reden...
zum Beitrag03.08.2026 , 08:44 Uhr
"Ist Spanien solidarisch was die Militärausgaben zur Verteidigung Europas angeht?" Sanchez ist es gelungen, selbst Trump davon zu überzeugen. Und Sie wollen jetzt nachkarten?
zum Beitrag03.08.2026 , 08:42 Uhr
"Aber wenn dann mal plötzlich ein Gegenbesuch ansteht..." 'Gegenbesuch' ist dann doch ein starker Euphemismus für Menschen, die ihr Leben in die EU verlagern wollen. Besucher gehen wieder. Tatsache ist doch, völlig unabhängig was man von der Immigration als solches hält, dass hier offensichtlich ein Potenzial an Menschen existiert, das binnen kürzester Zeit auf zehntausende anwächst. Es steht zu vermuten, dass diese Zahl grundsätzlich dauerhaft stabil bleiben kann. Und derartige Zahlen sind tatsächlich ein Problem, auch für die reiche EU.
zum Beitrag31.07.2026 , 08:14 Uhr
"Kaum zu glauben, dass sich so viele Menschen wieder in eine Diktatur zurück sehnen." Die gehen alle davon aus, dass sie nicht betroffen sein werden, sondern Profiteure derselben. Dass das schon rein zahlenmäßig nicht geht, wird verdrängt. Und hinterher wird gejammert und/oder noch mehr auf die Schwächeren eingetreten.
zum Beitrag31.07.2026 , 08:12 Uhr
"Der AfD geht es vermutlich auch um etwas anderes. Sie wollen kritische Berichterstattungen - die es durchaus in ÖRR gibt - unterbinden." Einerseits vermutlich ja. Aber andererseits vergeben sie sich damit die Möglichkeit, eigene Propaganda mehr unters Volk zu bringen. Ich fürchte eher, die haben sich in den USA abgeguckt, dass es besser ist, wenn die Wahlschafe so wenig wie möglich Informationen überhaupt erhalten. Brot und Spiele, und gut ist...
zum Beitrag31.07.2026 , 08:00 Uhr
"Ausnahme: Buddhismus." Hm, darf ich hierzu Ihren Blick auf Burma oder Japan im 2. WK lenken? Buddhismus als per se gewaltfrei anzusehen, ist leider nur eine Illusion.
zum Beitrag31.07.2026 , 07:53 Uhr
"Was ich nie richtig verstanden habe bei deutschen Linken, warum sie so gegen Überwachung und "Law and Ordner" sind." Lehren aus der Geschichte, würde ich behaupten. Die Deutschen haben eher ungute Erfahrungen mit Gruppierungen gemacht, die das 'Law and order' auf der Zunge tragen... rechts wie links. "Ich komme ja aus der repressiven Sowjetunion (baltische Staaten) (...) Vielleicht haben sie kein so misanthropisches Menschenbild wie ich?" Hier frag ich mich, sorry, ob ein Vokabelfehler vorliegt. Ein menschenfeindliches Weltbild? Meinen Sie das wirklich?
zum Beitrag30.07.2026 , 16:41 Uhr
"Das ist die Verantwortung der Konservativen: Haben sie aus der Geschichte gelernt? Oder wiederholen sie Fehler, die wir heute auch in den USA beobachten?" Das sind jetzt rhetorische Fragen, oder? Die einzig relevante Frage ist: schrecken sie vor dem letzten großen Fehler des endgültigen Steigbügelhaltens zurück?
zum Beitrag30.07.2026 , 09:59 Uhr
"Wo sind die Reaktionen..." Und nach wessen Maßstab sind welche Reaktionen angemessen und umzusetzen? Ich mein, Sie erwarten doch nicht ernsthaft, dass von einer Religion, die Homosexualität (hier stellvertretend für alle queeren Lebensweisen genannt) ablehnt, Impulse zur Anerkennung von Homosexualität ausgehen? Mir würde es reichen, wenn entsprechende Gewalt abgelehnt wird. Und das ist bei der Majorität der Muslime offensichtlich der Fall. Gewalttätige Spinner gibt es leider überall. Links, rechts, religiös. Wenn die Majorität sich daran nicht beteiligt, ist das voll in Ordnung. Wie diese zu den Themen als solche steht, ist eine Frage der Meinungsfreiheit. Die Forderung nach bestimmten Äußerungen und Aktionen ist es nicht.
zum Beitrag30.07.2026 , 09:55 Uhr
"Bemerkenswert, wie plötzlich jeder Maßstab relativiert wird. Nach jeder rechtsextremen Tat werden von Konservativen unmissverständliche Distanzierungen erwartet – und wehe, sie fallen nicht laut genug aus." Von mir nicht. Ich unterstelle, dass jede in dieser Gesellschaft verankerte Gruppierung /Partei extreme Gewalttaten ablehnt. Insofern ist eine entsprechende Distanzierung nicht vonnöten, ein Zuspruch allerdings ein No-go. Wo Ihre Maßstäbe liegen, weiß ich nicht. Ob z. B. auch entsprechende Aufschreie bei linksextremen Gewalttaten von Ihnen erwartet werden, ist mir unklar. Erwähnen tun Sie sie jedenfalls nicht. "...regelmäßig große Demonstrationen gegen Rechts. Wo bleiben vergleichbare, breite Mobilisierungen gegen Islamismus?" Gute Frage. Ja, wo? Und wer hat sich derart zu mobilisieren, Ihrer Ansicht nach?
...und was bringen Demonstrationen und Lichterketten praktisch?
zum Beitrag29.07.2026 , 17:29 Uhr
"Wenn etwas gut ist, setzt es sich eh durch" Sorry, aber das ist ein Glaube, den die Realität längst widerlegt hat. Das geschieht höchstens bei völlig transparenten Verhältnissen und ohne Marktmacht. Beispiel Videosysteme: durchgesetzt hat sich VHS. War das das beste System? Ich spare mir die Antwort. Hinzu kommt die Frage des Zeithorizonts. Je länger es dauert, dass etwas positive Wirkung zeigt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass es sich gegen kurzfristige Vorteile durchsetzt.
zum Beitrag29.07.2026 , 17:13 Uhr
"Die meisten Muslime lehnten Homosexualität klar ab" Das ist nicht schön, aber dennoch: die meisten Muslime bringen keine Homosexuellen um. Dinge einfach nicht zu tun, reicht nicht? Die Verurteilung durch offizielle muslimische Organisationen reicht nicht? Selbst Gedanken müssen demnach verboten und verändert werden? Wo wollen Sie damit hin?
zum Beitrag29.07.2026 , 10:08 Uhr
"Vor einem Jahr einigten sich EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen und US-Präsident Trump auf ein Zollabkommen. Jetzt ist der Deal wieder in Gefahr." Eigentlich sollte bekannt sein, dass ein 'Deal' mit Trump so lange hält, wie er Lust dazu hat. Aber wir lernen ja nichts.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:06 Uhr
"Bei uns reicht es nicht einmal mehr für die Wehrpflicht. Was nützen uns da Kenntnisse über Drohnen?" Sehr viel. Automatische Drohnen könnten zumindest teilweise die Wehrpflicht ersetzen. Und so mancher der Beteiligten träumt von vollautomatischen Kampfrobotern.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:04 Uhr
"Die Ukraine soll zur Weitergabe ihres Know-hows an Deutschland verpflichtet werden." Im Zweifelsfall sind Patentschutz und derartige Petitessen eben nix wert.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:02 Uhr
"Trauerbeflaggung ist auch mit einer Regenbogenflagge möglich. Eine würde ja genügen und wäre schon ein Zeichen." Trauerbeflaggung als solche ist also keins? Es ist offenbar nie genug. Warum dann eine Flagge plötzlich genug sein soll... da glaub ich nicht dran. Die Klage, warum nicht alle, wäre da bereits vorprogrammiert.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:59 Uhr
"Wenn der Neonazi das toll findet, wenn zwei Männer in Frauenkleidung küssen..." Sie argumentieren mit einem Extrem (Neonazi), um zu belegen, dass das Allgemeine (die deutsche Gesellschaft), nicht ist wie sie sollte. Dieser Vergleich hinkt nicht nur, der liegt tot auf der Weide, um im ländlichen Bild zu bleiben.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:44 Uhr
"Das war aber kein islamistischer Terror, sondern eine widerliche jedoch politisch motivierte Tat. Der Islam stand dort in keiner Weise im Vordergrund." Sicherlich reiner Zufall, dass es von Muslimen gegen Juden ging. "...um die Hamas so absolut zu delegitimieren und zu verteufeln wie es nur geht." Was die Hamas angeht, kann ich mit Ihrer Behauptung problemlos leben. "Israel - Palästina ist nicht zuvorderst ein religiöser Konflikt..." Wenn Sie allerdings Hamas und Palästina gleichsetzen, werden Sie unterkomplex. "ich bin empört dass sie - freilich nicht alleine man liest es häufig - den Palästinensern implizit eine eigene politische Identität absprechen." Da ich kein Wort über Palästina verloren habe, sondern ausschließlich Hamas, ist Ihre Empörung unpassend. Sie könnten sich stattdessen daran versuchen zu erläutern, inwiefern die Hamas nicht islamistisch ist. Viel Spaß dabei.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:13 Uhr
"Indem er den Anschlag so einordnet, bekennt er sich ausdrücklich zu queeren Rechten als Freiheitsrechten, sind Queere nicht irgendwelche "Anderen", sondern "Wir" (...) von einem AfD-Wähler habe ich auf Instagram gelesen, mit dem Anschlag habe es "die Richtigen" getroffen - sowas hat Merz für die Union sofort und unmissverständlich einen Riegel vorgeschoben." Exakt. Und auch wenn ich Merz für unfähig halte, hier hat er tatsächlich genau das richtige gesagt.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:09 Uhr
"Ich vermisse eine starke Reaktion der islamischen Gemeinden." Und bingo. Es reicht nicht, dass diese Gemeinden den Anschalg verurteilen, nein es muss ein Aufschrei sein... Ist dieser Maßstab der Empörung gesetzlich vorgeschrieben, oder reicht Ihre Einstellung dazu?
zum Beitrag28.07.2026 , 13:24 Uhr
"Islamisten sollen nicht rechts sein?" Soweit ich weiß, war die iranische Revolution seinerzeit nicht nur gegen den Schah, sondern auch durchaus gegen den Kapitalismus gerichtet. Da sehe ich durchaus linke Anknüpfungspunkte. Letztendlich ist es einfach so, dass Islamismus nicht ins Rechts-Links-Schema passt.
zum Beitrag28.07.2026 , 13:19 Uhr
"Quelle auch nur einen einzigen, namhaften 'Linken', der islamistischen Terror gutheißt" Alle, die den Terrorangriff der Hamas auf Israel als Freiheitskampf glorifiziert und/oder verteidigt haben. Das waren so viele, das können Sie sich sicherlich auch selber raussuchen.
zum Beitrag28.07.2026 , 13:10 Uhr
"Deutschland war lange kein Paradies für homosexuelles Leben." Das Paradies ist nicht von dieser Welt. Insofern ist auch immer die Frage, welchen Maßstab man denn so anwendet. Und realistisch gesprochen stehen wir in der Welt so schlecht nun nicht da. Gesetze und Äußerungen aus dem letzten Jahrtausend (§ 175, Strauß, was Sie da anführen) sind für mich nicht maßgeblich. Und solange keine Heterofahne am Bundestag hängt, verlange ich auch keine Regenbogenfahne.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:46 Uhr
"...dass man mit Bomben zwar Schulkinder ermorden, aber ein Land, das die Geographie auf seiner Seite hat, nicht so einfach unterwerfen kann, hat sogar Trump erkennen müssen. Es gibt also keinen Grund, denselben Fehler immer wieder zu machen." Doch, doch: starke Altersdemenz. Weshalb er's ja auch immer weiter mit In-Grund-und-Boden-bomben versucht. Allerdings kein Grund, ihm hier nachzueifern.
Über die vielen Opfer wollen wir mal gar nicht reden, das scheint sowieso niemanden zu interessieren...
zum Beitrag27.07.2026 , 17:44 Uhr
"...ist am Verhandlungstisch nicht wirklich zu zähmen: Will er später mehr, nimmt er ich mehr. Und die Gegenseite will dann wieder verhandeln..." Sie plädieren demnach für einen brutalen Eroberungskrieg? Drunter machen's die Mullahs nämlich nicht, wie Donald gerade peinlicherweise erfahren muss. Einmal davon ab, dass ich die militärischen Fähigkeiten dazu nicht wirklich sehe - Sie schaffen damit das ungute Beispiel, dass Staaten in dieser Welt ihre Interessen nur mittels Gewalt erreichen können. Man sollte ja meinen, dass wir seit 1945 besseres gelernt hätten...
zum Beitrag27.07.2026 , 13:54 Uhr
"Islamverbände verurteilen Anschlag" Und das merken wir uns jetzt bitte alle, bevor die nächste Lautäußerung kommt, die Muslime würden solche Anschläge ja gut finden oder totschweigen.
zum Beitrag27.07.2026 , 13:40 Uhr
"...warum ein Mann, der gerade wegen Islamismus verurteilt worden war, nicht überwacht wurde." Einer Rundumüberwachung von in diesem Land lebenden Menschen sind recht hohe Hürden gesetzt. Gleichzeitig ist sie aufwendig und teuer. Setzt man diese zwei Tatbestände noch in Beziehung zum politischen Geflecht rechts und links, kommt man einer Erklärung recht nahe...
zum Beitrag26.07.2026 , 21:25 Uhr
"Demokrat*innen sollten immer zusammenarbeiten können" Problem dabei: große Teile der Union sehen die Linke eben nicht wirklich als Demokraten an. Die sind halt immer noch Schmuddelkinder im Parlament. Und das wird sich in den nächsten drei Monaten auch nicht ändern.
zum Beitrag26.07.2026 , 21:22 Uhr
"Mir fällt kein Grund ein diese Partei zu wählen." Bei der letzten Bundestagswahl gab es aus meiner Sicht zwei Parteien, die höchstwahrscheinlich in der Regierung landen würden (wie es ja auch gekommen ist). Ich habe damals SPD gewählt, nicht weil ich sie so besonders mag, sondern weil ich auf ein Gegengewicht zur Merz-CDU gehofft habe. Und was hab ich gekriegt?
Mittlerweile also SPD wählen, weil sonst AfD? Nee, sorry, das funktioniert so nicht. Bin da inzwischen (fast) bei Ihnen.
zum Beitrag26.07.2026 , 21:19 Uhr
"ch gönne der SPD von ganzem Herzen, dass sie 4,99% erhalten möge." Ja, blöd nur, dass Sie mit diesem Wunsch Sachsen-Anhalt und indirekt uns allen womöglich eine AfD-Regierung herbeiwünschen. Danke sehr dafür.
zum Beitrag26.07.2026 , 21:18 Uhr
"...denn 'Die Linke' hat den sozialen Geist von Willy Brandt." Und nun genug der Werbesprüche. Sie gauben doch nicht ernsthaft, die Linke könnte in Sachsen-Anhalt plötzlich ganz groß rauskommen und das Ruder rumreißen?
zum Beitrag26.07.2026 , 21:13 Uhr
"Glaubt wirklich jemand das die Sperrung der Straße von Hormuz nicht von Trump mit eingeplant war?" Allerdings, das glaube ich. Zu derart komplizierten Gedankengängen oder psychologischem Einfühlungsvermögen ist der Mann nicht fähig.
zum Beitrag24.07.2026 , 21:32 Uhr
"in Anbetracht der Konsequenzen für die Weltmärkte sollte es auch in Europas Interesse liegen (...). Und das bedeutet eben auch ein – wie auch immer geartetes – militärisches Engagement." Mit dem Engagement geh ich mit. Aber warum das sofort und unumgänglich alternativlos militärisch zu sein hat wüsste ich schon ganz gern. Besonders in der taz.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:26 Uhr
"Frau Reiche .. ist die Einzige, die nachvollziehbare Wirtschaftspolitik macht." Nachvollziehbar, in der Tat. Das zu loben, hängt von der eigenen Ziel- und Prioritätensetzung ab.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:22 Uhr
"Kann mir bitte jemand mal erklären, was Windstrom, der nicht eingespeist werden kann (aber bezahlt werden muss) zum Erreichen der Klimaziele beiträgt?" Erst einmal nichts. Aber Windstrom, der nicht erzeugt wird, ebenfalls nicht. Es liegt also an den fehlenden Speicher- und Netzkapazitäten. Inwiefern man dem entgegenwirkt, indem weniger Windanlagen gebaut werden, müsste man mir erklären.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:19 Uhr
"Die meisten aller Betreiber von WKA sind Großinvestoren und Konzerne, und die investieren nicht in Windräder weil sie den Planeten retten wollen sondern weil ihre Investition + Gewinn durch Verträge für 20 Jahre gesichert ist." Wahrscheinlich korrekt. Der Nebeneffekt ist allerdings, dass so Windkraftanlagen entstehen. Und das ist doch gewünscht? "Wenn jetzt endlich eine Ministerin diesen Wahnsinn stoppt handelt sie mehr im Interesse der Allgemeinheit als alle ihre Vorgänger!" Ich entnehme dem, dass Sie nicht so ein Fan von Windkraftanlagen sind?
zum Beitrag24.07.2026 , 14:38 Uhr
" AfD-Politik für Sachsen-Anhalt: Paradoxon mit schädlichen Folgen Regionen mit hohem AfD-Stimmanteil, etwa in Sachsen-Anhalt, würden besonders unter AfD-Politik leiden." So paradox ist das gar nicht. Wenn nämlich zum einen die Annahmen der Untersuchung nicht anerkannt werden, so dass die eigene Zukunftsprognose mit AfD eben nicht so düster erscheint wie von Herrn Fratzscher angenommen, entfällt ein großer Teil dieses Paradoxons. Kommt hinzu, dass der AfD-Wähler sich sowieso schon am Ende der Nahrungskette wähnt, löst sich das Paradoxon in Luft auf. Ob der Wähler damit Recht hat, spielt dabei keine Rolle. Ihn jedoch implizit als dumm anzusehen, weil er die Folgen seines Handelns nicht recht zu überblicken scheint, bestätigt in seinen Augen einmal mehr die Arroganz der herrschenden Klasse und/oder der linken Meinungsmacher. Und das soll ihn vom Wählen der einzigen Alternative abhalten, die er sieht? Nee Leute, das funktioniert so nicht.
zum Beitrag24.07.2026 , 14:21 Uhr
"Nur verstehe ich nicht wieso dieses Thema "Fleisch essen" schon wieder (nur) ein rechter Kulturkampf sein soll" Man könnte hier recht simpel mutmaßen, dass damit in einer linken Zeitung zusätzliche Meinungsbildung kontra Fleisch essen vorgenommen werden soll. Alle Fleischesser sind Rechtsextreme oder so. Aber das tun wir natürlich nicht. Das wäre der taz nicht würdig.
zum Beitrag24.07.2026 , 12:37 Uhr
"Donald Trumps brandgefährlicher Atomdeal ... entlarvt einmal mehr die skrupellose Fratze autoritärer Realpolitik." Nein. Sie können Trump alles mögliche unterstellen, aber ganz sicher nicht Realpolitik.
zum Beitrag24.07.2026 , 12:36 Uhr
"Die Instabilität des Nahen Ostens ist seit Jahrzehnten Status Quo und von den Industrienationen genau so gewollt. Was kann uns ex-Kolonialmächten denn Besseres passieren, als ein Übungsplatz für militärische Taktik und "Wie-weit-kann-man-gehen-Politik"?" Einfach: gesicherte Lieferverhältnisse für Öl. Angesichts dass die Industrienationen zu sehr großem Anteil an Öl aus dieser Region hängen, wäre eine dauerhafte bewusste Instabilisierung dieser Lieferregion extrem unterintellektuell.
zum Beitrag24.07.2026 , 12:34 Uhr
"Daher wäre es an der Zeit das die Deutschen hier erwachsen werden und sich auch entsprechend ausrüsten." Reichen Ihnen die laufenden Kooperationsverträge mit Frankreich nicht? Müssen es tatsächlich eigene sein?
zum Beitrag24.07.2026 , 12:29 Uhr
"Ein bisschen Diversität, endlich" Es sei angemerkt, dass Diversität des Personals als solche keinerlei Nutzen für anständige Politik bringt.
zum Beitrag24.07.2026 , 10:06 Uhr
" Thorsten Frei folgt auf Jens Spahn Wenn er scheitert, scheitert auch Merz" Gemessen an seinen eigenen Ankündigungen ist er das bereits. Es geht eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung. Oder glaubt jemand allen Ernstes, er würde die Anteile der AfD in seiner restlichen Amtszeit noch halbieren?
zum Beitrag24.07.2026 , 10:04 Uhr
"Unterschrieben haben [die Rücktrittsforderung] bis zum Redaktionsschluss jedoch lediglich 72 Menschen." Die Deutung hieraus ist allerdings schwierig. Ist es dem Rest egal, finden sie sein Verweilen im Bundestag richtig, oder haben sie resigniert und gehen davon aus, dass ihre Unterschrift sowieso nichts bringt?
zum Beitrag24.07.2026 , 09:59 Uhr
"„Die Schweizer arbeiten 200 Stunden mehr als die Deutschen“, sagte Bundeskanzler Merz am Sonntag im ZDF-Sommerinterview. Er unterstelle niemandem persönliche Faulheit, aber die Produktivität in Deutschland sei zu gering." Mehr muss ich gar nicht lesen, um Merz ökonomische Kompetenz abzusprechen. Zeitaufwand = Produktivität? Was für ein Unfug. Und der Mann war in der Wirtschaft?
zum Beitrag24.07.2026 , 09:54 Uhr
"Man gibt damit jedes Argument aus der Hand, warum Iran nicht auch ein Nuklearprogramm ohne internationale Kontrolle haben sollte." In der Tat. Die Logik hier lautet ja wie folgt: wir geben einer autoritären islamischen Regierung, die ihre Kritiker tötet, atomare Anlagen, während wir einer autoritären islamischen Regierung, die ihre Kritiker tötet, Bomben auf's Dach werfen, weil sie atomare Anlagen haben will. Ich weiß, das ist jetzt etwas arg simplifiziert, aber im Grunde ist das doch das Wesentliche. Die Logik dahinter können wohl vermutlich nur stabile Genies verstehen.
zum Beitrag24.07.2026 , 09:48 Uhr
"Es ist keine "Beleidigung" zu benennen, dass die Leihmutter Brutkörper - Funktion für das Eigentum der Zahlenden hat." Bravo! Ich bin nicht gar so eindeutig mit meiner Meinung, da mag es durchaus Aspekte und Umstände geben, die anderes nahelegen, aber dass das im auslösenden Fall z. B. ganz sicher so war, ist offensichtlich. Es gibt eben doch Bereiche, die nicht nur als Verdienstmöglichkeit angesehen werden sollten.
zum Beitrag24.07.2026 , 09:42 Uhr
" Puh der Bär?" Jetzt sagen Sie nur noch, das wäre eine schlechte Wahl! Zumindest brächte er deutlich mehr Sympathiepunkte als so manch anderer...
zum Beitrag23.07.2026 , 15:32 Uhr
"Vielleicht - Gedankenanstoss - wäre es für den Sport sinnvoll, eine dritte Gruppe neben "Mann" und "Frau" aufzumachen. Aber natürlich wird das auch abgelehnt." Na ja, damit kommen Sie direkt zur Frage, wer in dieser dritten Gruppe mitmachen darf und wer nicht. Und schon haben Sie dasselbe Problem in anderer Kleidung...
zum Beitrag23.07.2026 , 15:28 Uhr
In welchem Bereich ist eine gedankenlose pauschale Vorgehensweise vorteilhaft?
zum Beitrag23.07.2026 , 15:21 Uhr
"Echte Kontrollen bringen was, diese Berichtspflichten sind Bürokratie die niemandem etwas bringt." Man kann auch frisierten Berichten durchaus einiges entnehmen. Aber klar: wer keinerlei Spuren hinterlässt, ist fein raus.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:50 Uhr
"ZDF: Shame on you! Ihr sucht irgendwas, was zu beanstanden ist. Der wahre Feind sitzt ganz woanders! Wenn die AfD an die Macht kommt, haben wir ganz andere Sorgen!" Haben Sie die Sendung als solche überhaupt gesehen? Ich kann da nicht erkennen, dass großartig Beanstandungen stattgefunden hätten. Die drei Satiriker hatten sogar recht viel Raum, ihre Sicht der Dinge entgegen dem Sender darzulegen, ohne dass ihnen der Ton abgedreht oder irgendwie widersprochen worden wäre. Letzteres übrigens ein deutlicher Beleg, dass die angeblich angestrebte Diskussion so in der Tat nicht möglich oder gewünscht war. So sehr ich die Anstalt und ihre (Haupt-)Protagonisten auch schätze, hier haben sie sich mein Ansicht nach etwas verrannt.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:44 Uhr
"...es würde wohl zu Recht auf dem Index landen." Zumindest wäre es sehr verwunderlich, wenn der ZDF ein ähnliches Lied von rechts durchwinken würde.
Aber was meinen Sie mit Index? FSK 18?
"Ich halte es mit Augstein, nicht alles ist legitim, nur weil man es für sich rechtfertigen kann." Bin da ganz bei Ihnen. Jede Tat wurde schließlich vom Täter für sich gerechtfertigt, sonst hätte sie nicht stattgefunden...
zum Beitrag23.07.2026 , 10:36 Uhr
Zwei wesentlich Ergänzungen: 1. Gewaltopfer sind nicht nur unbedingt die Angezielten, sondern auch immer selbst die definierten Unschuldigen, sei es durch Irrtum ('Och war ja doch kein Nazi. Sah aber so aus!'), oder durch reine Kollateralschäden ('was steht der da aber auch rum!') 2. Das gibt zusätzliche Rechtfertigung für die Gegenseite, genauso zu verfahren. Schon rein aus Selbstschutz.
Wo das hinführt, sollte sich jeder ausmalen können.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:32 Uhr
"Das ist Arbeit. Das ist nicht immer angenehm. Aber Überzeugungstäter nehmen diese Last auf sich und versuchen Menschen für die gute Sache zu überzeugen." Bravo. Genau so ist es. "Wen überzeugt eine Nachricht auf der Wand?" Die Revolutionsromantiker, die glauben, mit Symbolen ließe sich wirklich entscheidend etwas erreichen. Dieselben Revolutionsromantiker, die glauben, Gewalt würde überzeugen. Die halt, die die intellektuelle Auseinandersetzung und entsprechende Anstrengungen scheuen.
Auf allen Seiten, wohlgemerkt.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:27 Uhr
"...das wichtigste: die Afd kann kein Kapital aus dem gecancelten Auftritt schlagen." Natürlich kann sie das. Sie kann - nicht ganz zu Unrecht - auf die Linken zeigen, die Gewalt offenbar nicht nur akzeptiert, sondern sogar verharmlost. Dass die Vorgehensweise des ZDF nun ein Widerspruch zu ihrem Anliegen, den angeblich linksorientierten ÖRR abzuschaffen, darstellt - hey, wen kümmert's? Es wird genug Schmutz an allen Beteiligten hängenbleiben.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:24 Uhr
"Wenn man also beim ZDF etwas daraus lernen möchte, dann sollte man sich VOR einer Einladung mit den Texten auseinander setzen." Das ist das, was dem ZDF in der Tat als Hauptvorwurf zu machen wäre. Die kurzfristige Ausladung war superpeinlich. Alles andere sind unterschiedliche Meinungen und Einschätzungen, die in einer Demokratie eben existieren.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:07 Uhr
"Genau dieses Übel hat immer wieder dazu geführt, dass Rechts gewinnt. Nicht, weil deren Ideen gut oder sinnvoll wären. Einzig und allein, weil sich die andere Seite immer wieder gegenseitig zerlegt, ablehnt und öffentlich herab setzt." Die Rechte zerlegt sich ebenfalls, siehe derzeit NRW-AfD. Was aber die Rechten von den Linken diesbezüglich unterscheidet, ist das Wissen darum, wer der eigentliche Gegner ist und die Fähigkeit, interne Querelen zurückzustellen, um diesem Gegner zu schaden. Warum das so ist, entzieht sich mir.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:28 Uhr
"Wenn man was bemängeln möchte dann das diese Reformen um Jahrzehnte zu spät kommen und immer noch nicht weit genug gehen." Nein, was bemängelt werden sollte, ist die Tatsache, dass wie üblich aus Faulheit oder Inkompetenz mit dem Rasenmäher über alles weggefahren wird.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:27 Uhr
"Kein Mensch hat Zeit, sich das jemals durchzulesen. Hunderte von Arbeitsstunden nur fürs Archiv." Einmal davon ab, dass man im Zweifelsfall dann im Archiv nachschauen kann, heißt das nur, das Berichte zu umfangreich sind. Sie deshalb komplett zu streichen, ist dann eine eher fragliche Maßnahme. Aber ja, die komplette Abschaffung von öffentlichen Kontrollen und Verwaltungsakten würde zweifellos Bürokratie beseitigen.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:25 Uhr
"Die betroffenen Regelungen bleiben formal bestehen, nur die Wahrscheinlichkeit, dass Verstöße überhaupt entdeckt werden, sinkt drastisch. Denn Berichts- und Dokumentationspflichten sind meist das einzige Vollzugsinstrument, mit dem Behörden prüfen können, ob Normen und Vorschriften eingehalten werden." Passt doch prima zur lange bestehenden Unterdeckung an Steuerprüfern...
zum Beitrag22.07.2026 , 20:15 Uhr
"Wenn das oberste Gericht erst offiziell festgestellt hat, das die AfD nicht verboten werden kann, weil die Anklage nicht darlegen konnte, dass von der AfD eine Gefahr für die Demokratie ausgeht, dann wird das Argumentieren ungleich schwieriger." Und dieses Argumentieren wird leichter, wenn man selber davon ausgeht, dass von der AfD keine Gefahr für die Demokratie ausgeht und man deshalb keinen Verbotsantrag stellen sollte? Bessere Propagande für die Partei können Sie nicht machen. "Und die Mitte der Gesellschaft wird die AfD mit neuen Augen sehen." Exakt.
zum Beitrag22.07.2026 , 15:33 Uhr
"Das Lied "Keine Angst" ist absolut harmlos." Nur gut, dass wir in einem freien Land leben. So kann jeder seine Meinung haben.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:32 Uhr
"Das dürfte ein Großteil der Kommentatoren hier richtig finden, was Trump tut." Manchmal ist etwas so falsch, dass selbst das Gegenteil nicht richtig ist. Sprich undemokratische Aktionen von rechts legitimieren nicht automatisch undemokratische Aktionen von links.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:28 Uhr
"Das macht ein bischen Hoffnung, ...dass der CSU endlich die Wähler wegbrechen und sie Geschichte ist." Die Konsequenz daraus ist dann allerdings an ihrer Stelle eine Gemengelage aus Freien Wählern und AfD. Und das ist jetzt erstrebenswert? Man kann ja nun über die CSU denken und sagen was man will, aber die AfD ist dann doch ein anderes Kaliber.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:24 Uhr
"Ein gescheitertes Verbotsverfahren wäre ein Ritterschlag für die AfD!" Stimmt. Ein nie angestrengtes begleitet von wiederholten Äußerungen das würde nicht funktionieren allerdings ebenfalls.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:23 Uhr
"...erhebt sich morgen der nächste Kopf der Hydra unter anderem Namen. Und dann? Immer weitere Köpfe abschlagen?" Ganz genau. Der Kampf um die Demokratie ist fortlaufend. Was ist Ihr Vorschlag? Nazis einfach machen lassen? Natürlich ist es damit nicht getan. Um in der Metapher zu bleiben reicht es nicht, die Köpfe abzuschlagen, die Wunden müssen ausgebrannt werden. Soll heißen, die bestehende Anhängerschaft muss wieder der Demokratie zugeführt werden. Eine Aufgabe, bei der sich unsere Parteien leider sehr, sehr schwer tun. Aber sich hinzustellen und sagen 'Aber die Anhängerschaft ist doch da' heißt nur, Rechtsextreme als normal anzusehen.
zum Beitrag21.07.2026 , 07:19 Uhr
"gewaltsamen Widerstand ... der Aufruf dazu ist legal." Könnten Sie das näher ausführen? Meines Wissens ist der Aufruf zu Straftaten _nicht_ legal.
zum Beitrag20.07.2026 , 11:29 Uhr
"Merz brauchte Spahn doch gar nicht mehr zu fürchten, nachdem der sich nun selbst ins politische Abseits geschossen hatte. Es ging doch nur noch um die Frage wann und wie Spahn abtritt." Spahn im politischen Abseits? Da verwechseln Sie glaube ich Wunsch und Wirklichkeit. Bislang hat der Mann doch alles erfolgreich ausgesessen gehabt. Ich bin erstaunt (und erfreut), dass ihn das jetzt zu Fall brachte.
zum Beitrag20.07.2026 , 11:02 Uhr
"Gleichzeitig treibt er den Aufbau eines beispiellosen Geheimdienstapparats voran." Emotionale, aber unpassende Wortwahl. Als ob's für sowas nicht mehr als genug Beispiele gäbe...
zum Beitrag17.07.2026 , 21:41 Uhr
"Ich bin mir ziemlich sicher, es gibt keinen Politiker, der ALLE Thesen/Abstimmungen der eigenen Partei richtig findet." Das sicher. Wenn diese Person allerdings öffentlich bestimmte Thesen vehement vertritt, aber für sich selber nicht gelten lässt, ist das schlicht verabscheuenswerte Doppelmoral.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:39 Uhr
" Ich glaube er ist jetzt gerade ehrlich überrascht, dass es Kritik von der CDU selbst gibt. Bin ich ehrlich gesagt auch." Überrascht werde ich erst sein, wenn diese Kritik irgendwelche Konsequenzen hat. Bis dahin ist das für mich Rascheln im Gebüsch.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:28 Uhr
"Offensichtlich will dein Sohn eine Frau sein, zm etwas zu erreichen. Nicht weil er sich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlt." Jede(r) der das Gesetz nutzt, will etwas erreichen. Im positiven Fall halt, dass sie sich in ihrem Körper besser fühlt. Im anderen etwas anderes. Und wo liegt nun die Messlatte, welcher Zweck erlaubt ist und welcher nicht? Und, noch viel schöner: wer legt das fest?
zum Beitrag17.07.2026 , 21:25 Uhr
"Besenkammer der Ideale Ort, um so ne braune Selbstbestimmung zu sich selber zu bringen und ohne Community im eignen Saft schmoren" Sie reden hier, wenn ich richtig interpretiere, von Einzelhaft in besonders engen Räumlichkeiten. Sind das jetzt die Menschenrechte, von denen immer soviel die Rede ist?
zum Beitrag17.07.2026 , 14:09 Uhr
"Wann hat man denn, wenn man Kinder hat und arbeiten gehen muss, einmal Zeit zum shoppen, zum im Buchladen stöbern? Im Grundsatz nur mal am Sonntag." Es sei denn, man muss sonntags arbeiten, damit andere shoppen können. Vor allem in prekären Lohnverhältnissen.
zum Beitrag17.07.2026 , 10:20 Uhr
"Interessanterweise gibt es seit über 20 Jahren eine Fatwa, die die Forschung an, den Erwerb von, das Herstellen und den Einsatz von Atombomben verbietet." Das ist wirklich interessant und mir völlig neu. Schon eigenartig, dass das nirgendwo ventiliert wird.
zum Beitrag17.07.2026 , 10:12 Uhr
"..von denen dann nur noch diejenigen kommen, die einen Bürojob haben." Zumindest in der ersten Zeit. Glauben Sie ernsthaft, das bliebe so? Wenn die einen arbeiten dürfen, besteht doch wohl kein echter Grund, dies anderen zu verbieten...
zum Beitrag17.07.2026 , 09:58 Uhr
"Jetzt das gesamte Gesetz schlechtzureden..." Nun, das Vorkommnis zeigt halt, dass die vorgebrachten Kritiken daran seinerzeit nicht ohne Grundlage waren. Wäre vielleicht sinnvoll, bei zukünftigen Vorhaben unliebsame Kritiken nicht einfach beiseitezuwischen. Wenn man sich das hinter die Ohren schreibt, könnte man sich in Zukunft vielleicht sachlicher unterhalten statt in Grabenkämpfe zu verfallen. Das wäre doch schön.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:46 Uhr
"Zivilrechtliche Ansprüche könnten die Folge sein. Darauf hat auch die Taz keine Lust." Verständlich, und danke für die Erklärung. Aber es offenbart doch sehr deutlich die verquere Skurrilität des Ganzen.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:44 Uhr
"'Wie verhindern wir zukünftig solche politisch motivierten Verdrehungen der Gesetze'" So etwas lässt sich nicht verhindern." Die Frage sollte vielmer lauten, wie verhindern wir negative Folgen bei derartigem Mißbrauch? Wenn jemand die Behörden an der Nase herumführt, schwamm drüber, lasst diese Person ins Leere laufen. Aber im vorliegenden Fall betrifft es die weiblichen Haftinsassen. Sollten derartige Entscheidungen einfach in der Hoheit der jeweiligen Anstaltsleitungen liegen, oder brauchen wir allgemeine Regeln? Vermutlich letzteres, denn theoretisch könnte geklagt werden, wenn eine selbsterklärte Frau in ein Männergefängnis gebracht wird. Das ist eine Büchse der Pandora, die kurz davor steht, sich zu öffnen.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:40 Uhr
"Es war der ausdrückliche Wille des Gesetzgebers, dass jeder selbst aus eigenem Ermessen über sein Geschlecht bestimmen kann und dass es keine Überprüfung gibt. Damit ist eine Beweisführung wegen Missbrauchs des Gesetzes prinzipiell nicht möglich." Genau so ist es. Und genau das haben die Kritiken vorhergesagt, die beiseitegewischt wurden. Also leben wir jetzt damit.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:33 Uhr
" Kein echter Demokrat wird aus Abscheu über irgendwelche einzelnen Taten Linksradikaler zum Rechtsextremisten." Es reicht ja, wenn er sich angeekelt von Links und Rechts von der Wahlurne abwendet...
zum Beitrag17.07.2026 , 00:31 Uhr
"wenn in drei Jahren das Vierte Reich gegründet wäre, wie würde dann die Geschichte später über Erfurt urteilen?" Vermutlich ähnlich wie über die Straßenschlachten zwischen Kommunisten, Sozialisten und Nazis in den dreißiger Jahren: höchstens als Fußnote, weil's absolut nichts gebracht hat, die Nazis zu verhindern.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:23 Uhr
"Seit Jahrzehnten wird versucht, uns das Märchen zu verkaufen, der Iran würde an einer Atombombe basteln." Er wäre dumm, wenn er es nicht täte. Ein Staat mit Atomwaffen wird nicht angegriffen.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:16 Uhr
"...muss ich das deshalb anderen verbieten?" Das Argument zieht nur, wenn Sie ignorieren, dass Sie damit gleichzeitig andere zur Arbeit nötigen, die sich als Weniger-gut-Verdiener eine Ablehnung nicht leisten können. "ich ziehe mich am Sonntag lieber zurück aus der Konsumwelt" Schade, dass Sie diese Möglichkeit anderen nicht lassen wollen.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:13 Uhr
"Hotels und Gaststätten sind elementarer Teil der Infrastruktur." Ja, genau wie Kinos und Museen. Deutschland wäre sonst schon längst unbewohnbare Wüste. Ist klar.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:12 Uhr
"Lebensqualität ... bedauerlicherweise wieder für manche Beschäftigten Arbeit" Lebensqualität gibt es demnach nur auf Kosten der Qualität anderer? Ich bin nicht sicher, ob ich diesem Argumentationspfad folgen möchte. Klingt irgendwie so unsolidarisch.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:08 Uhr
"Transidentität sieht anders aus" Trotzdem wird die Person konsequent im Artikel als Frau tituliert. Konsequenz sieht anders aus.
zum Beitrag16.07.2026 , 13:05 Uhr
"Ab wann wäre Gewalt gegen Faschisten gerechtfertigt? War zB der Versuch Elsers, Hitler zu töten, falsch und unmoralisch?" Moralisch zumindest zweifelhaft ist es jedenfalls meiner Meinung nach, Gewalt gegen Wehrlose mit einem Hitlerattentat auf eine Stufe zu stellen.
zum Beitrag16.07.2026 , 12:59 Uhr
"Danach hat die US als Siegermacht gewisse Sonderrechte." Siegermacht? Hab ich was verpasst? Soweit ich mich entsinne, hat Deutschland seit dem 2+4-Vertrag die vollständige Souveränität wiedererlangt. Aber Sie dürfen mich gerne korrigieren. "Zumal Deutschland überhaupt keine Machtmittel hat, die Besatzungstruppen im Land zu irgendetwas zu zwingen." Das ist ein anderer Punkt. Aber ist das mit Spanien groß anders?
zum Beitrag16.07.2026 , 12:56 Uhr
"In Dänemark oder den Niederlanden dürfen Läden auch am Sonntag geöffnet sein. Meines Wissens hat das nicht zum Weltuntergang geführt" Meines Wissens hat das das deutsche Ladenschlussgesetz ebenfalls nicht getan. Und Ihr Argument ist...? Ich spare mir den Hinweis, dass das deutsche Wirtschaftswunder mit dem Ladenschlussgesetz recht gut funktioniert hat.
zum Beitrag16.07.2026 , 12:47 Uhr
"Im nahen und fernen Ausland kann man problemlos sonntags einkaufen." Ich frag mich bei solchen Statements immer, von welchem Ausland die Rede ist. Japan? Österreich? Finnland? Irgendwie trifft es nie meine Erfahrungen. Schon komisch.
zum Beitrag16.07.2026 , 12:45 Uhr
"...die Bereiche, die sonntags arbeiten, tun dies nicht, weil der Markt es verlangt, sondern weil die Gesellschaft es braucht – nicht nur rein subjektiv, sondern aus funktionalen Gründen." Na ja, ob Hotels und Restaurants beispielsweise so essenziell funktional für die Gesellschaft sind, kann man wohl in Fragezeichen setzen. Gar so einfach schwarz-weiß ist es ja nun auch nicht.
zum Beitrag15.07.2026 , 19:02 Uhr
"Sein schwächster Moment? Darüber müsse er nachdenken." Verständlich. Gibt so viele, da fällt die Entscheidung schwer.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:22 Uhr
"Wenn ich sonntags einkaufen gehen und einen Teil meiner Arbeit sonntags erledigen dürfte, wäre das Leben viel entspannter." So unterschiedlich können die Interessen sein. Diejenigen, die Ihnen für Ihre Entspannung sonntags zu Diensten sein müssen, sehen das womöglich nicht ganz so entspannt.
zum Beitrag15.07.2026 , 12:09 Uhr
"Was verspricht sich der Einzelhandel also von dieser Änderung! Mehr Umsatz, mehr Gewinn?" Sie denken zu kurz... wenn Wochenendarbeit zunehmend normal wird, wird einem Lohnzuschlag wegen Wochenendarbeit zunehmend die argumentative Grundlage entzogen. Da liegt der Nutzen. Also, für die Arbeitgeberseite.
zum Beitrag15.07.2026 , 12:06 Uhr
"Die Zukunft der Demokratie entscheidet sich nicht auf der Straße, sondern in der Wahlkabine." Wobei erstere durchaus Einfluss auf letztere hat. Das war schon in der Weimarer Republik so, als politische Schlägertrupps gang und gäbe waren und Angst und Schrecken verbreiteten.
zum Beitrag15.07.2026 , 12:03 Uhr
"Hoffe, dass die angeklagten Antifaschist*innen milde Urteile erhalten." Ich hoffe, dass sie gerechte Urteile erhalten. Klingt irgendwie besser, oder nicht?
zum Beitrag15.07.2026 , 11:56 Uhr
"Es gibt sicher Leute in der Union und anderswo die ... regelrechte Aufstände befürchten, wenn jetzt "die Altparteien" der AfD juristisch den Hahn zudrehen würden, aber das ist allenfalls eine Minderheit." Das Problem dabei ist ja, dass mit den ständigen Hinweisen, ein Verbotsverfahren wäre im Erfolg zweifelhaft, die Partei zunehmend normalisiert wird. Wenn nicht mal versucht wird, das rechte Treiben zu unterbinden, kann's ja so verkehrt nicht sein, oder so...
zum Beitrag15.07.2026 , 11:53 Uhr
"Das fällt unter zwingendes Recht und verpflichtet daher zum Handeln. Deutschland ist gut aufgestellt gegen die Feinde der Demokratie, selbst dann, wenn sie in einem Bundesland die Regierung bilden." Ihr Wort in Gottes Gehörgang. Ich gebe zu bedenken (ja, ja, die deutschen Bedenkenträger), dass zu vorhandenen Mechanismen auch Amtsträger gehören, die diese Mechanismen nutzen. Die sehe ich so nicht... "Ist halt eine reine Mentalitätsfrage und auch nichts neues, hat schon Heine darüber geschrieben." Interessant wäre, was Heine angesichts der deutschen Exzesse des 20. Jahrhunderts dazu sagen würde. Ob er immer noch denken würde, so schlimm wird's schon nicht werden? Aber das ist blanke Spekulation.
zum Beitrag15.07.2026 , 11:39 Uhr
" Letztendlich sind Parteien Interessensvertreter auch wenn die Ansprüche andere sind." Völlig richtig. Deshalb ist der Kritikpunkt eigentlich, dass die SPD nicht (mehr) die Interessen ihrer Klientel vertritt...
zum Beitrag15.07.2026 , 07:49 Uhr
"Im worst case haben wir ab dem Spätsommer in zwei Landtagen die AfD mit absoluter Mehrheit und das für 5 Jahre." Das nennen Sie 'worst case'?
zum Beitrag15.07.2026 , 07:43 Uhr
"Gewaltfreiheit klingt ja schön und gut. Das funktioniert aber nur, wenn die Stellen, die das Gewaltmonopol innehaben, das gegen Rechtsextremisten auch anwenden. Wenn [hier persönlichen Ausnahmetatbestand einfügen], könnte man gewalttätige Selbstjustiz verdammen." Sprich: ich bin so lange gewaltfrei, wie's mir passt. Eine tragfähige Einstellung.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:57 Uhr
"Nein, nicht "Staat", sondern konservative bis rechte Diktaturen machen dies womöglich." Einigen wir uns auf 'autoritäre Regierungen', und einigen uns in der Mitte?
zum Beitrag14.07.2026 , 20:55 Uhr
"Befrage niemals Union... Oder SPD ..." Exakt. Deshalb sind die ganzen Phrasen über die Jahre, man müsse die AfD argumentativ stellen, auch ebendas geblieben. Phrasen.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:54 Uhr
"Warum ist es unprofessionell, die echte Farbe, statt der blauen Tarnfarbe zu verwenden?" Zumal die Farbe Blau mit der 'Blauen Partei' seit den 70er Jahren im Kölner Karneval belegt ist. Eine Unverschämtheit kultureller Aneignung seitens der AfD! Alaaf!
zum Beitrag14.07.2026 , 20:52 Uhr
"Martin Niemöller" Soviel zu meiner kulturellen Basis-Bildung. Danke.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:50 Uhr
"Eine AfD-Landesregierung kann nicht das Grundgesetz ausser Kraft setzen." Kann sie nicht? Und wenn sie's doch tut? Was dann? "packen Sie die Rassismus-Keule bitte wieder ein." *gacker* Im Zusammenhang mit der AfD? Ist das jetzt gelebter Dadaismus?
zum Beitrag14.07.2026 , 20:48 Uhr
"Als Großhandelskaufmann sollte er besser wissen, mit welchen Zahlen man rechnen kann und mit welchen nicht. Alles nur populistisches Geschnatter." Korrekt. Und wirkt.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:45 Uhr
"Das Verbotsverfahren gibt es vor allem deshalb nicht, weil die AfD sich große Mühe gibt, an einer Verbietbarkeit immer haarscharf vorbei zu hetzen." Auch, aber nicht nur. Es sind zunehmend Sprüche zu hören, die ein Verbot verweigern, weil man dann ja die ganzen Wähler vom demokratischen Prozess ausschließen würde und so. Unabhängig ob die AfD nun rechtsextrem ist oder nicht, das spielt dabei kurioserweise keine große Rolle. Nein, das Zug für Verbot ist abgefahren, und die AfD beginnt auch durchaus Hemmungen zu verlieren. Der Zug für ein Rückgewinnen der Wähler durch echte Politik, die Probleme löst, ist leider nicht mal bis zum Bahnsteig gekommen. Und der Zug für überzeugendes Personal... na ja. Fachkräftemangel. Es wird nicht besser werden. Und die Aussagen, dass man die AfD halt mal machen lassen sollte, sind ebenfalls nichts als mehr oder minder versteckte Resignation.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:40 Uhr
"Die Union lässt sich von der SPD am Nasenring vorführen." Von der SPD, die relativ bereitwillig abnickt, was gegen SPD-DNA geht? Wer da wen führt... offenbar ein Kreislauf der Nasenringe.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:24 Uhr
"ich tue mich auch mit Überlegung wirklich schwer, die simple Aussage: "Sei kein Arschloch" negativ zu verstehen. - sofern man ihn im gleichen Maß bei Frauen gelten lässt." Womöglich ist der letzte Punkt genau der entscheidende? Nur so gefragt.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:21 Uhr
"Bündnis Widersetzen ... wie vorher in Gießen und Erfurt." Kurze Frage eines Uninformierten: Was hat das an konkreten Ergebnissen gebracht?
zum Beitrag14.07.2026 , 11:17 Uhr
"...bin ich gespannt, wie die AfD das ohne Menschen mit Migrationshintergrund lösen will." Einfach. Ausländer sind dann keine vollberechtigten Staatsbürger, sondern werden zwangsweise rekrutiert. Damit können Rassisten erfahrungsgemäß prima leben.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:13 Uhr
"Die AfD Aktionen werden bestenfalls das Bundesland in ein mehr oder weniger grosses Verwaltungschaos drängen und die Probleme werden noch weniger gelöst werden." Und wer ist Schuld dran? Die Altparteien, die von außen alles sabotieren. Deshalb glaub ich auch noch nicht unbedingt daran, dass "die Mehrheit der Betroffenen aufwacht". "...und bei der nächsten Wahl wieder eine neue politische Farbe wählt die etwas schönes verspricht, oder noch weniger zur Wahl gehen werden." Das schon eher.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:09 Uhr
"Die Sorge der Deutschen vor einer AfD Landesregierung verstehe ich daher nicht." Wird es verständlicher, wenn Sie davon ausgehen, dass es zu einem solchen Bundeszwang nicht kommen wird? So wie beim Verbotsverfahren rumgeeiert wird, ist davon auszugehen.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:05 Uhr
" nach einem Jahr oder so wieder abwählen könnte, falls die Menschen im Laufe der Regierungszeit der AfD sehen, dass das dann doch nicht das war, was man wollte." Das setzt voraus, dass sie das sehen. Das bezweifle ich. Wenn sie's sehen wollten, könnten sie's jetzt schon. Dazu den Aufwand, den die AfD außerdem nutzen würde, um ihren Opferstatus zusätzlich zu zementieren?
zum Beitrag14.07.2026 , 09:24 Uhr
"Dass der Rat an junge Männer "Sei kein Arschloch" impliziere, dass Männer von vornherein als als problematisch gesehen werden, halte ich für eine übertriebene, nicht hilfreiche Abwehrhaltung." Grundsätzlich richtig. Dass allerdings das 'Arschloch-Sein' ausgerechnet bei Männern als großes Problem ausgemacht wird, ohne dies auch bei anderen gesellschaftlichen Gruppen genauso zu sehen, zeigt die zugrundeliegende Problematik, die dann doch auf den wahren Kern dieser Abwehrhaltung zeigt.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:20 Uhr
"...muss man nicht eher befürchten, dass das der Punkt sein wird an dem zu noch viel extremeren Ansätzen gegriffen wird?" Eindeutig letzteres. Als Staat beginnt man in solchen Situationen beliebterweise Kriege zur Ablenkung. Mal sehen, was sich die AfD in einem Bundesland einfallen lässt. Die Hoffnung, die Rechten ließen sich durch Realitäten zu einer rationalen Politik bewegen, ist doch bereits über's Gesundbeten hinaus.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:18 Uhr
"Einfach immer wieder die AfD zum Thema MIETEN befragen. " Wer soll das tun? Die 'Altparteien' werden hämisch nach ihrer eigenen Erfolgsbilanz befragt werden, und das Thema ist in der Debatte verbrannt...
zum Beitrag14.07.2026 , 09:17 Uhr
"Die Wähler der AfD sollen nur bitte nach der Wahl nicht jammern, wenn es dann wirklich so wird, wie zu befürchten ist." Zuerst werden deren Nichtwähler zu jammern haben. Und wenn es an die Wähler geht, sind erstere nicht mehr zu hören. Wie war das? 'Als sie dich holen kamen, war niemand mehr da, um zu protestieren'. Brecht, glaub ich (sinngemäß).
zum Beitrag14.07.2026 , 09:15 Uhr
"Überalterung der Gesellschaft und die hohe Arbeitslosigkeit. Wenn überhaupt, sollte sich die AfD darum kümmern" Die wissen genau, dass damit kurzfristig nichts zu holen ist. Und deswegen tun sie's auch nicht. Sind ja eh die Altparteien schuld.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:14 Uhr
"Beim Umsetzen hingegen versagen sie alle seit langem. Und ich sehe wenig Gründe, warum die AfD da besser sein sollte - denn wie es der Artikel schon sagt: vieles davon ist eh nicht umsetzbar." Es sei denn man tut es einfach, ohne sich um Rechtmäßigkeit oder so zu scheren. Und genau da dürfte sich die AfD von den anderen unterscheiden (wobei Dobrindt es ja sogar vormacht). Umsetzbar? Pfeif drauf.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:11 Uhr
"Oder würde man nicht doch eher einen langjährigen Rechtsweg antreten, dessen Urteile dann aber von diesen Leuten möglicherweise auch einfach ignoriert werden?" Sie vergessen die schärfste Waffe unseres politischen Personals: empörte Statements und entrüstete Gesichtsausdrücke. Das wird die AfD im Zaum halten.
*sarkasmus off*
zum Beitrag13.07.2026 , 15:54 Uhr
"Der Fehler wäre, jemanden nur in diese Schublade zu stecken" Das bereits am ersten Tag des Praktikums zu unterstellen, lässt mich das Problem an ganz anderer Stelle vermuten.
zum Beitrag13.07.2026 , 12:20 Uhr
"ein Modell das, keine Ahnung, die Plätze paritätisch vergibt, also 33% für jede Geschlechtergruppe zum Beispiel" Und schon haben wir die Probleme: - gibt es entsprechend viele Kandidaten? - wollen die Wähler nicht womöglich anders wählen? - warum nur nach Geschlechtern unterscheiden? Was wäre z. B. mit Religionen oder Hautfarben? Derartige Quotenfragen rutschen erschreckend schnell ins Undemokratische ab.
zum Beitrag13.07.2026 , 12:17 Uhr
"Diese Quoten Forderungen haben ein vernünftiges Motiv, ist aber nicht zu Ende gedacht. 50% Frauenquote muss im Umkehrschluss auch 50% Männerquote bedeuten." Quoten sind per se im Feld des Undemokratischen. Wenn 100% aller Wahlberechtigten eine Frau wählen, würde dieses Wahlergebnis bei der erwähnten Frauen- und Männerquote nicht anerkannt. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, darf dann doch bezweifelt werden.
zum Beitrag13.07.2026 , 12:13 Uhr
"...ob sie nicht etwas zum Ramadan machen wolle, weil sie schließlich aus Syrien komme." Wir lernen: es ist rassistisch, die Expertise von aus dem Ausland stammenden Personen zu Themen aus diesem Ausland (in diesem Fall mehr Religion als Ausland) anzufragen. Es ist demnach besser, diese multikulturellen Wissensbrocken zu ignorieren und sich auf sein eigenes Weltbild zurückzuziehen. Finde den Fehler.
zum Beitrag13.07.2026 , 11:08 Uhr
"Nationalismus als Schmiermittel wird nur sehr eingeschränkt funktionieren. Ein Katastrophenfilm." Das Problem dabei ist das Unheil, das im Scheitern angerichtet wird...
zum Beitrag13.07.2026 , 08:39 Uhr
"Verstehe nicht, wie man dieses Maßnahmenpaket "Reform" nennen kann. Es ist ein Bündel von Preissteigerungen und Leistungsminderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung GKV." Exakt. Geliefert wie bestellt. Sparen war von Anfang an der Hauptakzent. "Eine Reform wäre eine planvolle Umgestaltung. Davon kann ich nichts erkennen." Besser hinschauen. Wenn Ausgaben vermindern und Lasten auf Versicherte übertragen der Plan ist, wurde er erfolgreich umgesetzt.
zum Beitrag13.07.2026 , 08:36 Uhr
"Offenbar war auch die betroffene Bewohnerin nicht bereit, 20 Euro zusätzlich für ihre Pflege aufzubringen. Hätte dieser Betrag sie tatsächlich in den finanziellen Ruin getrieben?" Sie plädieren demnach für Leistungskürzung statt echten Reformen? Denn das ist es, was dabei rauskommt.
zum Beitrag02.07.2026 , 15:08 Uhr
Ich versteh jetzt noch nicht ganz, inwiefern das die Sozialversicherungen und/oder die Wirtschaft ans Laufen bringen soll... darum's ging's doch bei den ganzen Reformen in letzter Zeit... soll da womöglich im Windschatten der sozialen Zumutungen noch anderes beschlossen werden?
zum Beitrag02.07.2026 , 10:24 Uhr
"WO ist das inhaltliche Stellen?" Jedenfalls nicht bei unserem politischen Spitzenpersonal. Die einen glauben, mit ähnlichen Sprüchen der AfD die Wähler klauen zu können (Merz und Co,), die anderen meinen mit drastischer Abgrenzung punkten zu können (Grüne z. B.). Die dritte Gruppe der argumentativ punktenden ist im Allgemeinen nicht an prominenten Stellen unterwegs. Allen gemeinsam ist, dass sie der AfD in der Diskussion unterlegen sind, solange letztere sich nicht an die Regeln hält und z. B. in der Diskussion mit Halbwahrheiten arbeitet, die sich so schnell nicht überprüfen oder widerlegen lassen.
zum Beitrag02.07.2026 , 08:49 Uhr
"Stattdessen muss man sich doch im Rahmen eines demokratischen Diskurses mit der AfD auseinandersetzen." Klingt schön, ist im Grundsatz auch korrekt, aber unterm Strich leider Unsinn aus der Traumwelt. Die AfD nimmt nicht an einem zivilisierten demokratischen Diskurs teil. Oder wenn dann nur zum Schein um ihn an anderer Stelle zu konterkarieren. Das ist genauso, als wenn man immer wieder sagt, man müsse nur mit Putin verhandeln, während er Zivilisten bombardiert und damit nicht aufzuhören gedenkt. Mit Menschen die das nicht wollen, kann man nicht rein zivilisiert umgehen.
zum Beitrag02.07.2026 , 08:46 Uhr
"Das wird dieser Partei wieder einige Prozente bringen." Die Normalisierung dieser Partei ebenfalls. Und nun?
zum Beitrag01.07.2026 , 11:11 Uhr
"Heißen die jetzt nicht Bündnis für Soziales und Wischiwaschi oder so?" Guter Name, gefällt mir.
Aber der große Fehler beim Namen war, dass sie mit Sahra angefangen haben. Das bleibt hängen, da können sie sich umbenennen wie sie wollen. Hat Sahra ihre Zugpferdwirkung eben doch überschätzt.
zum Beitrag01.07.2026 , 08:32 Uhr
"Ihr meint nicht im Ernst, dass Merz diese "Milde" walten liesse, weil die Nationalspieler alle Geld haben, oder? Die Unterstellung wäre echt zu platt." Würde durchaus zu Merz passen, siehe 'Stadtbild' oder 'Ihr seid alle faul'. Aber ja, ich denke, da steckt mehr drin. Vermutlich will er auf der Welle der Popularität mitreiten, die er in der WM und damit der Mannschaft vermutet. Er reiht sich damit beim Pöbel ein und demonstriert Volksnähe, um seine Zustimmungswerte zu verbessern.
zum Beitrag01.07.2026 , 08:29 Uhr
"Sarah Wagenknecht will endlich mal wieder mit AfD-Chefin Alice Weidel diskutieren." Da wächst zusammen, was zusammen gehört...
zum Beitrag30.06.2026 , 21:50 Uhr
"Wir Weiße haben das meiste Übel an anderen Völkern verursacht." Nein. Nein. Nein. Das ist so weit an den historischen Realitäten vorbei, dass es schon weh tut. Sie sollten an Ihrem Schuldkomplex arbeiten.
zum Beitrag29.06.2026 , 08:31 Uhr
"Totale Kriegsdienstverweigerer" Link geht bei mir nicht. Was unterscheidet einen 'totalen Kriegsdienstverweigerer' von einem Kriegsdienstverweigerer?
zum Beitrag29.06.2026 , 08:29 Uhr
"Diese Flüchtlinge verlassen sich insoweit weder auf die Ukraine noch „genießen“ sie deren Sozialstaat, da sie das Land doch bereits verlassen haben. Warum sollen sie auch etwas für eine Gegenleistung erbringen, die sie gar nicht erhalten?" Jetzt bin ich auf die Gegenleistung gespannt, die Sie den Flüchtlingen in Deutschland/Europa abverlangen wollen.
zum Beitrag29.06.2026 , 08:27 Uhr
"Die neuen Planungen passen schlecht zu den jüngsten Bemühungen um eine Friedenslösung für die Ukraine. Beim EU-Gipfel vor einer Woche hatte es noch geheißen, dass man sich auf Verhandlungen mit Russland vorbereiten wolle. Nun trifft die EU Vorbereitungen für einen Krieg bis ins Jahr 2028." Im Gegenteil, das passt sehr gut. Russland verhandelt nur - wenn überhaupt - wenn es damit rechnen muss, weiterhin auf Widerstand zu stoßen.
zum Beitrag29.06.2026 , 08:25 Uhr
"In den WM-Stadien ist die Palästina-Solidarität sehr präsent, in Deutschland wird darüber nicht berichtet. Das ist ein Armutszeugnis." Hier wäre eine Information interessant gewesen, inwiefern sich Deutschland da von anderen Ländern abhebt oder nicht.
zum Beitrag26.06.2026 , 15:20 Uhr
"Der sicherste Weg für Frauen, kein Opfer eines Femizids zu werden ist es, jegliche sexuellen Partnerschaften mit Männern zu vermeiden." Damit unterstellen Sie, dass Gewalttaten gegen Frauen ausschließlich von ihren Sexpartnern ausgeht. Das ist doch Unfug.
zum Beitrag26.06.2026 , 15:17 Uhr
"Ich unterstelle Nuhr, dass er Satire instrumentalisiert, um seine private Meinung zu äußern bzw. öffentlich zu machen." Das tut jeder Satiriker. Jeder Satire unterliegt eine bestimmte Sicht auf die Welt und ist damit Meinung. Wollen Sie das für mißliebige Meinungen verbieten? "...ab wann wird Meinungsbullshit mit Meinungsfreiheit verwechselt...." Und wer legt fest, was was ist?
zum Beitrag26.06.2026 , 15:13 Uhr
"interessant auch wenn man sich unsere Underperformer ansieht..." Ich habe ganz bewusst darauf geachtet es so zu formulieren, dass meine Meinung über so einige 'Leistungsträger' nicht unbedingt deren von der Gesellschaft honorierten Vergütung entspricht... Aber solange die Gesellschaft bereitwillig viel Geld in bestimmte Personengruppen pumpt und andere außen vor lässt, ist das erstmal eine Prioritätensetzung der Gesellschaft.
zum Beitrag26.06.2026 , 15:08 Uhr
"Ich denke, alle Ungerechtigkeiten auszugleichen ist unmöglich." Zumal nicht einmal völliger Konsens drüber besteht, was denn nun ungerecht ist und was nicht. "Wir müssen eher über eine Mindestrente für jeweils bestimmt Anzahl Berufsjahre nachdenken." Gibt es bereits: Hartz 4 bzw. Bürgergeld. Sorry für den Sarkasmus, aber das hat in der Rentenversicherung nichts zu suchen, sondern ist eine Sozialleistung, die der Staat zu übernehmen hat.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:29 Uhr
"Hinzu kommt die Anschauung von Merz&Co, dass nur diejenigen Leistungsträger der Gesellschaft sind, die viel Geld bekommen. ... Das ist die grundlegende Ungerechtigkeit im System." Nein, das ist nur konsequent. Viel Geld bekommt derjenige, dessen Leistung von der Gesellschaft als besonders wertvoll angesehen wird. Ob wir einzeln jeweils derselben Meinung sind, darf bezweifelt werden. Aber grundsätzlich bekommen diejenigen mehr Lohn, deren Leistung höher wertgeschätzt wird.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:19 Uhr
"Die Frage ist nicht, worüber Comedians Witze machen dürfen. In einer Demokratie, in der die Kunstfreiheit ein hohes Gut ist, dürfen sie sich erst einmal über alles lustig machen. (...) Bleibt die Frage, warum die Öffentlich-Rechtlichen solchen Kabarettisten eine Bühne bieten." Also, die Witze sind erlaubt, aber in den ÖR sollten sie verboten sein. Ist das so das Fazit? Kunstfreiheit in den ÖR also nur, wenn's dem gesunden Volksempfinden entspricht? Ich mag den Nuhr ja auch nicht so, aber da krieg ich einen ganz komischen Geschmack im Mund.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:12 Uhr
"...dass der Westen ernsthaft auf Verhandlungen hinarbeiten sollte." Super Vorschlag. Noch nie gehört. Und das, wo wir (der Westen) gerade so schön massiv aufrüsten, um Russland anzugreifen. Das wiederum hab ich schon gehört. Wo doch gleich? Ah ja: Lawrow. Die Speerspitze der Diplomatie.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:10 Uhr
"Die USA (...) Das noch als „Unterstützung“ zu betrachten, fällt schwer." Richtig, aber Donalds erratisches und narzisstisches Verhalten auf Selenski zurückzuführen, ist dann doch recht abenteuerlich.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:44 Uhr
"Herausgekommen sind leider mehr Rechtsradikale. Auch eine Form der Evaluierung." Das unterstellt einen kausalen Zusammenhang, der noch zu beweisen wäre. Gegenthese: ohne diese Projekte wären es wesentlich mehr Rechtsradikale.
Soviel zur Evaluierung.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:42 Uhr
"Es ist ungerecht, dass Akademiker:innen, die mit Anfang, Mitte, Ende zwanzig ins Berufsleben einsteigen, im gleichen Alter in Rente gehen können wie Menschen, die ihr gesamtes Erwachsenenleben Vollzeit gearbeitet haben." Nein, ungerecht ist es, alle Menschen ins gleiche Renteneintrittsalter zu zwingen. Wie wär's denn, dass man sich schlicht an der Anzahl der Rentenpunkte orientiert, die man im Laufe des Lebens erwirbt, und daraus die Rente errechnet, die bei beliebigem Renteneintritt entsteht? Dann kann jeder gehen wie er will, mit entsprechenden Abschlägen, wenn's weniger Punkte sind. Fertig. Alles andere sind lediglich versteckte Rentenkürzungsversuche für unliebige Untergruppen.
zum Beitrag26.06.2026 , 09:03 Uhr
"Linke Politik ist steht für Politik der Vielfalt und Offenheit und nicht für Klassenpolitik." Das wiederum ist erstmal nur eine Meinung, der widersprochen werden kann...
zum Beitrag26.06.2026 , 08:59 Uhr
"Wenn all diese NGO's soviel Rückhalt in der "Zivilgesellschaft" haben, frage ich mich jedes mal, warum sie überhaupt auf staatliche Gelder angewiesen sind." Weil der Rückhalt der Zivilgesellschaft sich meistens auf Likes und Herzchen beschränkt. Initiative und Geld ist in der Regel Mangelware.
zum Beitrag25.06.2026 , 15:23 Uhr
"Krieg zum Start der Touristensaison" Krieg? Egal. Mein Urlaub betroffen? Geht ja gar nicht!
"Durchhalteparolen finden sich auf Social Media trotzdem zur Genüge. Iwan Schilin, Korrespondent der Moskauer Novaya Gazeta, erlebte bei seiner jüngsten Krim-Reise aber auch eine andere Stimmung: Eine müde Sehnsucht nach Ruhe." Na sowas. Wenn das die Ukrainer wüssten. Denen sind solche Sehnsüchte ja völlig fremd.
zum Beitrag25.06.2026 , 09:49 Uhr
"Bitte nicht nur Andeutungen machen. Wie sind denn die Regelungen in den diversen Schweizer Bädern?" Hier dürfte simpel auf das Ausländerverbot in Schweizer Bädern angespielt worden sein, das vor kurzer Zeit durch die Presse ging (hier ging es primär darum, auffällige Personengruppen aus Frankreich nicht mehr in die Bäder zu lassen). Angesichts der kurzen Zeit, die seitdem verstrichen ist, ging Nachtsonne offensichtlich davon aus, dass das noch allgemein bekannt ist.
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