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07.08.2026 , 15:36 Uhr
"was die Afd bei Frauen zum Negativen verändern will und kann? Ist ne ernstgemeint Frage." Spontan würde ich eine Zurück-an-den-Herd-Politik vermuten, mehr Kinder, und all das verbunden mit mehr oder minder subtilem Druck bei gleichzeitigem Abgraben der errungenen emanzipatorischen Vorteile. Aber das ist Ihnen doch sicherlich bewusst? Nun ist das sicherlich Meinungsfrage, aber ich würde vermuten, dass die obigen Dinge vielen Frauen insbesondere bei Nicht-Freiwilligkeit aufstoßen würden.
zum Beitrag07.08.2026 , 10:48 Uhr
"Warum wäre Ihrer Meinung nach die Wehrpflicht, unabhängig vom Geschlecht, nicht möglich?" Nachstehendes steht im Grundgesetz: Art 12a (1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden." Eigentlich recht eindeutig. Männer. Nicht Frauen. Von Diversen ganz abgesehen. Und Grundgesetzänderungen sind nicht gar so einfach.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:58 Uhr
"Für negative Entwicklungen würde sich die Partei kaum selbst verantwortlich machen, sondern sie als Notwendigkeiten darstellen, Sündenböcke erfinden und positive Ereignisse von außen zudem für sich vereinnahmen. Ihre Wählerschaft wird ihnen all dies folgsam glauben, widersprechende Fakten stören sie auch heute nicht. Deswegen würde es die AfD eher nicht „entzaubern“ und diese daran vorläufig auch nicht scheitern." Wie gut das funktioniert, sehen wir jenseits des Atlantiks. Der harte MAGA-Kern findet Donald nach wie vor dufte.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:54 Uhr
"Frauen protestwählen nicht." Sorry, aber das ist sexistischer Unfug. Ich kannte eine, die seinerzeit Republikaner erklärtermaßen 'als Denkzettel' wählen wollte.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:53 Uhr
"...eine Partei die das Leben schlechter macht..." Das ist ein ganz anderer Punkt. Viele Menschen denken offenbar, dass es mit dem etablierten Parteien zunehmend bergab geht. Warum dann nicht was ganz anderes probieren? Mehr als bergab kann's ja nicht gehen. Dazu eine Prise Wunderglauben und Ignoranz, gepaart mit der Überzeugung in einem ordentlichen Land zu leben, und fertig. So dialektisch-kompliziert muss man da gar nicht denken.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:49 Uhr
"...die Partei ist extrem neoliberal." Das wird so leichthin gesagt, dürfte aber nicht stimmen. Sobald eine freie Wirtschaft Dinge tut, die der Partei nicht passen, dürfte diese ähnlich autoritär reagieren wie bei normalen Bürgern.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:41 Uhr
"...dass ich eine Partei wähle, die öffentlich verspricht das Leben für mehr als die Hälfte der Bevölkerung (Migrant*innen, Queers, Frauen) zu verschlechtern?" Da ist glaub ich der Knackpunkt, dass man denkt, nicht zu der Hälfte zu gehören, deren Leben sich verschlechtert. Und für die anderen wird's schon nicht so schlimm werden...
"Ich hab ja von nichts gewusst!"
zum Beitrag07.08.2026 , 09:39 Uhr
"Eine langjährige Freundin ... habe ich ca. 2022 aussortiert, da ...AfD ..." Das ist das wirklich erschreckende: man kann mit AfD-Anhängern in der Regel nicht argumentieren oder diskutieren. Das ist wie ein Kult. Man kommt da nicht dran. Realitäten oder Fakten spielen keine große Rolle mehr. Man muss sie quasi als verloren betrachten. Das macht bei 40% Angst...
zum Beitrag06.08.2026 , 15:40 Uhr
"Es ist halt doch rel einfach" Falsch. Man kann es sich einfach machen. Das ist ein Unterschied.
zum Beitrag06.08.2026 , 15:37 Uhr
"Es ist nur ein kleiner logischer Schluss, dass er sich aus den von dir genannten Gründen damit implizit gegen die Wehrpflicht ausspricht..." Von hinten durch die Brust ins Auge, wie man so schön sagt. Wenn man argumentativ nichts gegen einen Wehrdienst vorbringen kann, versucht man ihn auf diese Weise zu Fall zu bringen? Ist es das, was Sie sagen wollen?
zum Beitrag06.08.2026 , 15:34 Uhr
"Das hat damit zu tun, dass Menschen endlich wieder fremdenfeindlich leben wollen." Schön, wenn die Welt so einfach ist. Nur mal so als Gedanke: diese Menschen wollen nicht fremdenfeindlich leben, sondern gut. Und die Fremdenfeindlichkeit ist ihnen schlicht egal. Mal so als Anstoß.
zum Beitrag06.08.2026 , 10:23 Uhr
"Wenn es da eine glasklare Unterstützung vom Staat gäbe, der einfach die hälftige Teilung vorgibt, wäre es einfacher." Einfacher sicherlich. Aber was ist mit dem freien Willen der Beteiligten? Es ist halt nicht einfach...
zum Beitrag06.08.2026 , 10:21 Uhr
"...könnte man ein Care-Jahr für Männer durchaus gerecht finden..." Gedanken und Meinungen sind je bekanntlich frei. Und Gerechtigkeit ist sowieso ein nie endendes Thema. Da spielen derart viele Aspekte mit rein, dass Sie mit derartigen plakativen Aussagen ganz sicher immer irgendwo Unrecht haben...
zum Beitrag06.08.2026 , 10:14 Uhr
"Also lieber keine Wehrpflicht, keinen Krieg sondern Frieden." Amen. Blöd nur, dass das nicht nur in den eigenen Händen liegt. Fragen Sie z. B. mal in Kiew nach.
zum Beitrag06.08.2026 , 00:19 Uhr
"Der Vorschlag der Bundesregierung, den Zivildienst wieder einzuführen, ist komplett abzulehnen." Sie wären demnach für einen Wehrdienst ohne Möglichkeit der Verweigerung mit Ersatzdienst? Also, wenn ein Wehrdienst kommt. Denn kommt er nicht, kommt auch kein Zivildienst. Das sind zwei Seiten derselben Medaille.
zum Beitrag06.08.2026 , 00:09 Uhr
"Personen, die sich haben aufstellen lassen...,... normale Bürger." Eine Annahme ohne echte Grundlage, oder? 'Normale Bürger' sind in der Regel in keiner Partei. Warum sollten die sich auf einmal politisch betätigen und aufstellen lassen? Man hätte dann also Leute, die auf ein politisches Amt hoffen, ohne sich der mühsamen Parteiarbeit oder Werben für die eigenen Positionen unterziehen zu müssen. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist?
zum Beitrag05.08.2026 , 17:50 Uhr
"wer den Kriegsdienst tatsächlich aus Gewissensgründen verweigert, die über ein "ego-Gewissen" ("ich will nicht geschossen haben, unterstütze aber die Arbeit derjenigen, die schießen") hinausgehen, gerade für die ist der Zivildienst keine Möglichkeit." Zumal es sich damit gut argumentieren lässt, gar keinen Dienst machen zu wollen. Ich weise darauf hin, dass allein die Teilnahme an dieser Gesellschaft eine Unterstützung der so verabscheuten 'militärischen Kriegsplanung' darstellt. Aber so weit geht der Gedankengang dann eben doch nicht.
zum Beitrag05.08.2026 , 17:36 Uhr
"Es gibt Gründe warum ein Verbotsverfahren leider aussichtslos ist." Und der wichtigste ist zweifellos, dass man es vor lauter Angst nicht einmal versucht.
zum Beitrag05.08.2026 , 17:35 Uhr
"Es sind schlicht Lehrstellen im politischen Spektrum" Ein wunderbarer Freudscher Verschreiber. Das ist es. Den 'normalen' Parteien müsste gelehrt werden, diese Leerstellen zu besetzen, statt auf ihren veralteten Bildern zu verharren.
zum Beitrag05.08.2026 , 14:24 Uhr
"Als Person, die von der Wehrpflicht um ein paar Jahre verschont wurde ... Wehrdienst/Zivildienst ein Schritt zum Erwachsenwerden sind für Unsinn." Nun, als jemand der Erfahrungen mit beiden machen konnte, verrate ich Ihnen: das ist beileibe kein Unsinn. Ich habe an der Uni einen Ex-Mit-Abiturienten wiedergetroffen, der wegen Sehschwäche keinen Dienst leisten musste. Und das spontane Gefühl dabei: was ist das denn für ein Kind? Sicherlich, anekdotische Beweisführung, dennoch: Unsinn ist das keinesfalls. "Wenn der Wehr oder Zivildienst die Gesellschaft so zusammenbringt dann haben alle Männer über 33 ja ein geschärftes Bewusstsein für ihre Mitmenschen, sind starke Vertreter der Demokratie und setzten sich für den Zusammenhalt ein, richtig?" Erwachsensein und Reife bedeutet nicht automatisch demokratische Grundgefühle. Wäre schön, ist aber nicht so.
zum Beitrag05.08.2026 , 14:19 Uhr
"Gewissen wurde im Vergleich zum Wehrdienst mit sechs Zusatzmonaten bestraft." ...stimmt so natürlich auch nicht, weil es die Reserveübungen nach dem Wehrdienst unberücksichtigt lässt.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:45 Uhr
"Dann ist also auch ein Demokrat, wer die Mittel der Demokratie benutzt, um die Demokratie zu zerstören?" Die Frage beantwortet sich eigentlich selbst. Wer das Ziel hat, die Demokratie zu zerstören, ist kein Demokrat.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:37 Uhr
"Wer die Wehrpflicht aber aus grundsätzlichen Gründen ablehnt, wird auch diese Form ablehnen" Kommt auf die grundsätzlichen Gründe an. Bei einer reinen Gewissensfrage (will nicht töten) wäre ein Zivildienst kein Problem. Besteht der grundsätzliche Grund darin, keine Pflicht ausüben zu wollen, natürlich schon.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:35 Uhr
"Wirklich frei ist man als junger deutscher Mann wohl nur im Ausland." Sie meinen, Sie lassen sich im Zweifel lieber von ausländischen Wehrpflichtigen verteidigen? Auch ne Einstellung.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:32 Uhr
"Die Bundesregierung trifft Vorkehrungen, im Fall einer Rückkehr zur Wehrpflicht auch den Zivildienst zu reaktivieren." Ist nur folgerichtig. Wehrdienst ohne die Möglichkeit des Zivildienstes würde eine Kriegsdienstverweigerung zur Farce machen.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:15 Uhr
"Wenn die demokratischen Parteien so handeln, bleibt nicht mehr viel übrig." Genau da liegt der Knackpunkt: der eine wählt dann AfD, der andere nicht. Aber in Bezug 'keinen von denen' (d. h. den 'Etablierten') sind sie sich einig. Und je länger man keinen der 'Etablierten' wählen will, desto mehr fallen zur AfD. Eigentlich simpel.
zum Beitrag05.08.2026 , 11:05 Uhr
"Ich bin ja immer noch der Meinung, dass auf den Wahlzettel auch die Rubrik "keine der vorgeschlagenen Parteien" fehlt..." Würde vermutlich die absolute Mehrheit bekommen...
zum Beitrag04.08.2026 , 16:52 Uhr
"Bedauerlicherweise hat das "mit dem Verbleiben im Ankunftsland" in der EU anders als vereinbart nie so richtig funktioniert. Der Schengenraum ist nur sicher, wenn auch die Grenzen geschützt sind." Preisfrage: wenn das eine nicht funktioniert, warum sollte das andere funktionieren? Wo genau ist der Unterschied?
zum Beitrag04.08.2026 , 09:02 Uhr
"...die viele Arbeit ist für niemanden dauerhaft machbar." Ein ganz klarer Hinweis auf eine grundsätzlich faule Arbeitshaltung, würde unser geschätzter Bundeskanzler vermutlich sagen.
zum Beitrag04.08.2026 , 08:57 Uhr
"Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung Hamburg lädt einen Referenten ein, der die 53-Stunden-Woche für nötig hält." Friedrich Merz? Tschuldigung, konnt ich mir nicht verkneifen. Der hat bislang ja keine Zahlen genannt, sondern nur allgemein 'Faulpelze!' gerufen.
zum Beitrag04.08.2026 , 08:53 Uhr
"Aber es wird wieder mit dem Finger auf "die Linken" (in diesem Fall auf Sanchez) gezeigt und behauptet, diese seien wegen ihrer Haltung in Sachen Migration am Rechtsruck schuld. Perfide." Und dumm. Denn schlussendlich stehen die konservativen Parteien ebenfalls links von ganz Rechts. Damit werden sie dem Narrativ schlussendlich selber zum Opfer fallen. Aber das verstehen sie nicht...
zum Beitrag04.08.2026 , 08:51 Uhr
"...bleibt Ceuta Teil des Schengenraumes und deren Grenzen sind von Spanien zu schützen." Solange das 'Problem' in Ceuta bleibt, ist das ein innerspanisches Problem, und der Schengenraum ist sicher. Sie müssen sich nicht beunruhigen.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:14 Uhr
"...in meinen Augen war sie viel zu schnell." Grundsätzlich bin ich durchaus bei Ihnen, aber Sie dürfen nicht vergessen, dass es damals eine nicht unberechtigte Sorge gab, diese könne die einzige und letzte Gelegenheit sein. Hinterher weiß man's halt immer besser...
zum Beitrag03.08.2026 , 11:07 Uhr
"Schengenabkommen ist jedes Mitglied verpflichtet, die Außengrenzen zu schützen. Das ist Spanien nicht gelungen." Sie meinen die Außengrenze, außerhalb dessen Ceuta liegt? Die Grenze, über die von den vielen Menschen in Ceuta kein einziger gelangt ist? Entweder Sie haben seltsame Maßstäbe, oder wissen nicht so recht, wovon Sie reden...
zum Beitrag03.08.2026 , 08:44 Uhr
"Ist Spanien solidarisch was die Militärausgaben zur Verteidigung Europas angeht?" Sanchez ist es gelungen, selbst Trump davon zu überzeugen. Und Sie wollen jetzt nachkarten?
zum Beitrag03.08.2026 , 08:42 Uhr
"Aber wenn dann mal plötzlich ein Gegenbesuch ansteht..." 'Gegenbesuch' ist dann doch ein starker Euphemismus für Menschen, die ihr Leben in die EU verlagern wollen. Besucher gehen wieder. Tatsache ist doch, völlig unabhängig was man von der Immigration als solches hält, dass hier offensichtlich ein Potenzial an Menschen existiert, das binnen kürzester Zeit auf zehntausende anwächst. Es steht zu vermuten, dass diese Zahl grundsätzlich dauerhaft stabil bleiben kann. Und derartige Zahlen sind tatsächlich ein Problem, auch für die reiche EU.
zum Beitrag31.07.2026 , 08:14 Uhr
"Kaum zu glauben, dass sich so viele Menschen wieder in eine Diktatur zurück sehnen." Die gehen alle davon aus, dass sie nicht betroffen sein werden, sondern Profiteure derselben. Dass das schon rein zahlenmäßig nicht geht, wird verdrängt. Und hinterher wird gejammert und/oder noch mehr auf die Schwächeren eingetreten.
zum Beitrag31.07.2026 , 08:12 Uhr
"Der AfD geht es vermutlich auch um etwas anderes. Sie wollen kritische Berichterstattungen - die es durchaus in ÖRR gibt - unterbinden." Einerseits vermutlich ja. Aber andererseits vergeben sie sich damit die Möglichkeit, eigene Propaganda mehr unters Volk zu bringen. Ich fürchte eher, die haben sich in den USA abgeguckt, dass es besser ist, wenn die Wahlschafe so wenig wie möglich Informationen überhaupt erhalten. Brot und Spiele, und gut ist...
zum Beitrag31.07.2026 , 08:00 Uhr
"Ausnahme: Buddhismus." Hm, darf ich hierzu Ihren Blick auf Burma oder Japan im 2. WK lenken? Buddhismus als per se gewaltfrei anzusehen, ist leider nur eine Illusion.
zum Beitrag31.07.2026 , 07:53 Uhr
"Was ich nie richtig verstanden habe bei deutschen Linken, warum sie so gegen Überwachung und "Law and Ordner" sind." Lehren aus der Geschichte, würde ich behaupten. Die Deutschen haben eher ungute Erfahrungen mit Gruppierungen gemacht, die das 'Law and order' auf der Zunge tragen... rechts wie links. "Ich komme ja aus der repressiven Sowjetunion (baltische Staaten) (...) Vielleicht haben sie kein so misanthropisches Menschenbild wie ich?" Hier frag ich mich, sorry, ob ein Vokabelfehler vorliegt. Ein menschenfeindliches Weltbild? Meinen Sie das wirklich?
zum Beitrag30.07.2026 , 16:41 Uhr
"Das ist die Verantwortung der Konservativen: Haben sie aus der Geschichte gelernt? Oder wiederholen sie Fehler, die wir heute auch in den USA beobachten?" Das sind jetzt rhetorische Fragen, oder? Die einzig relevante Frage ist: schrecken sie vor dem letzten großen Fehler des endgültigen Steigbügelhaltens zurück?
zum Beitrag30.07.2026 , 09:59 Uhr
"Wo sind die Reaktionen..." Und nach wessen Maßstab sind welche Reaktionen angemessen und umzusetzen? Ich mein, Sie erwarten doch nicht ernsthaft, dass von einer Religion, die Homosexualität (hier stellvertretend für alle queeren Lebensweisen genannt) ablehnt, Impulse zur Anerkennung von Homosexualität ausgehen? Mir würde es reichen, wenn entsprechende Gewalt abgelehnt wird. Und das ist bei der Majorität der Muslime offensichtlich der Fall. Gewalttätige Spinner gibt es leider überall. Links, rechts, religiös. Wenn die Majorität sich daran nicht beteiligt, ist das voll in Ordnung. Wie diese zu den Themen als solche steht, ist eine Frage der Meinungsfreiheit. Die Forderung nach bestimmten Äußerungen und Aktionen ist es nicht.
zum Beitrag30.07.2026 , 09:55 Uhr
"Bemerkenswert, wie plötzlich jeder Maßstab relativiert wird. Nach jeder rechtsextremen Tat werden von Konservativen unmissverständliche Distanzierungen erwartet – und wehe, sie fallen nicht laut genug aus." Von mir nicht. Ich unterstelle, dass jede in dieser Gesellschaft verankerte Gruppierung /Partei extreme Gewalttaten ablehnt. Insofern ist eine entsprechende Distanzierung nicht vonnöten, ein Zuspruch allerdings ein No-go. Wo Ihre Maßstäbe liegen, weiß ich nicht. Ob z. B. auch entsprechende Aufschreie bei linksextremen Gewalttaten von Ihnen erwartet werden, ist mir unklar. Erwähnen tun Sie sie jedenfalls nicht. "...regelmäßig große Demonstrationen gegen Rechts. Wo bleiben vergleichbare, breite Mobilisierungen gegen Islamismus?" Gute Frage. Ja, wo? Und wer hat sich derart zu mobilisieren, Ihrer Ansicht nach?
...und was bringen Demonstrationen und Lichterketten praktisch?
zum Beitrag29.07.2026 , 17:29 Uhr
"Wenn etwas gut ist, setzt es sich eh durch" Sorry, aber das ist ein Glaube, den die Realität längst widerlegt hat. Das geschieht höchstens bei völlig transparenten Verhältnissen und ohne Marktmacht. Beispiel Videosysteme: durchgesetzt hat sich VHS. War das das beste System? Ich spare mir die Antwort. Hinzu kommt die Frage des Zeithorizonts. Je länger es dauert, dass etwas positive Wirkung zeigt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass es sich gegen kurzfristige Vorteile durchsetzt.
zum Beitrag29.07.2026 , 17:13 Uhr
"Die meisten Muslime lehnten Homosexualität klar ab" Das ist nicht schön, aber dennoch: die meisten Muslime bringen keine Homosexuellen um. Dinge einfach nicht zu tun, reicht nicht? Die Verurteilung durch offizielle muslimische Organisationen reicht nicht? Selbst Gedanken müssen demnach verboten und verändert werden? Wo wollen Sie damit hin?
zum Beitrag29.07.2026 , 10:08 Uhr
"Vor einem Jahr einigten sich EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen und US-Präsident Trump auf ein Zollabkommen. Jetzt ist der Deal wieder in Gefahr." Eigentlich sollte bekannt sein, dass ein 'Deal' mit Trump so lange hält, wie er Lust dazu hat. Aber wir lernen ja nichts.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:06 Uhr
"Bei uns reicht es nicht einmal mehr für die Wehrpflicht. Was nützen uns da Kenntnisse über Drohnen?" Sehr viel. Automatische Drohnen könnten zumindest teilweise die Wehrpflicht ersetzen. Und so mancher der Beteiligten träumt von vollautomatischen Kampfrobotern.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:04 Uhr
"Die Ukraine soll zur Weitergabe ihres Know-hows an Deutschland verpflichtet werden." Im Zweifelsfall sind Patentschutz und derartige Petitessen eben nix wert.
zum Beitrag29.07.2026 , 10:02 Uhr
"Trauerbeflaggung ist auch mit einer Regenbogenflagge möglich. Eine würde ja genügen und wäre schon ein Zeichen." Trauerbeflaggung als solche ist also keins? Es ist offenbar nie genug. Warum dann eine Flagge plötzlich genug sein soll... da glaub ich nicht dran. Die Klage, warum nicht alle, wäre da bereits vorprogrammiert.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:59 Uhr
"Wenn der Neonazi das toll findet, wenn zwei Männer in Frauenkleidung küssen..." Sie argumentieren mit einem Extrem (Neonazi), um zu belegen, dass das Allgemeine (die deutsche Gesellschaft), nicht ist wie sie sollte. Dieser Vergleich hinkt nicht nur, der liegt tot auf der Weide, um im ländlichen Bild zu bleiben.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:44 Uhr
"Das war aber kein islamistischer Terror, sondern eine widerliche jedoch politisch motivierte Tat. Der Islam stand dort in keiner Weise im Vordergrund." Sicherlich reiner Zufall, dass es von Muslimen gegen Juden ging. "...um die Hamas so absolut zu delegitimieren und zu verteufeln wie es nur geht." Was die Hamas angeht, kann ich mit Ihrer Behauptung problemlos leben. "Israel - Palästina ist nicht zuvorderst ein religiöser Konflikt..." Wenn Sie allerdings Hamas und Palästina gleichsetzen, werden Sie unterkomplex. "ich bin empört dass sie - freilich nicht alleine man liest es häufig - den Palästinensern implizit eine eigene politische Identität absprechen." Da ich kein Wort über Palästina verloren habe, sondern ausschließlich Hamas, ist Ihre Empörung unpassend. Sie könnten sich stattdessen daran versuchen zu erläutern, inwiefern die Hamas nicht islamistisch ist. Viel Spaß dabei.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:13 Uhr
"Indem er den Anschlag so einordnet, bekennt er sich ausdrücklich zu queeren Rechten als Freiheitsrechten, sind Queere nicht irgendwelche "Anderen", sondern "Wir" (...) von einem AfD-Wähler habe ich auf Instagram gelesen, mit dem Anschlag habe es "die Richtigen" getroffen - sowas hat Merz für die Union sofort und unmissverständlich einen Riegel vorgeschoben." Exakt. Und auch wenn ich Merz für unfähig halte, hier hat er tatsächlich genau das richtige gesagt.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:09 Uhr
"Ich vermisse eine starke Reaktion der islamischen Gemeinden." Und bingo. Es reicht nicht, dass diese Gemeinden den Anschalg verurteilen, nein es muss ein Aufschrei sein... Ist dieser Maßstab der Empörung gesetzlich vorgeschrieben, oder reicht Ihre Einstellung dazu?
zum Beitrag28.07.2026 , 13:24 Uhr
"Islamisten sollen nicht rechts sein?" Soweit ich weiß, war die iranische Revolution seinerzeit nicht nur gegen den Schah, sondern auch durchaus gegen den Kapitalismus gerichtet. Da sehe ich durchaus linke Anknüpfungspunkte. Letztendlich ist es einfach so, dass Islamismus nicht ins Rechts-Links-Schema passt.
zum Beitrag28.07.2026 , 13:19 Uhr
"Quelle auch nur einen einzigen, namhaften 'Linken', der islamistischen Terror gutheißt" Alle, die den Terrorangriff der Hamas auf Israel als Freiheitskampf glorifiziert und/oder verteidigt haben. Das waren so viele, das können Sie sich sicherlich auch selber raussuchen.
zum Beitrag28.07.2026 , 13:10 Uhr
"Deutschland war lange kein Paradies für homosexuelles Leben." Das Paradies ist nicht von dieser Welt. Insofern ist auch immer die Frage, welchen Maßstab man denn so anwendet. Und realistisch gesprochen stehen wir in der Welt so schlecht nun nicht da. Gesetze und Äußerungen aus dem letzten Jahrtausend (§ 175, Strauß, was Sie da anführen) sind für mich nicht maßgeblich. Und solange keine Heterofahne am Bundestag hängt, verlange ich auch keine Regenbogenfahne.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:46 Uhr
"...dass man mit Bomben zwar Schulkinder ermorden, aber ein Land, das die Geographie auf seiner Seite hat, nicht so einfach unterwerfen kann, hat sogar Trump erkennen müssen. Es gibt also keinen Grund, denselben Fehler immer wieder zu machen." Doch, doch: starke Altersdemenz. Weshalb er's ja auch immer weiter mit In-Grund-und-Boden-bomben versucht. Allerdings kein Grund, ihm hier nachzueifern.
Über die vielen Opfer wollen wir mal gar nicht reden, das scheint sowieso niemanden zu interessieren...
zum Beitrag27.07.2026 , 17:44 Uhr
"...ist am Verhandlungstisch nicht wirklich zu zähmen: Will er später mehr, nimmt er ich mehr. Und die Gegenseite will dann wieder verhandeln..." Sie plädieren demnach für einen brutalen Eroberungskrieg? Drunter machen's die Mullahs nämlich nicht, wie Donald gerade peinlicherweise erfahren muss. Einmal davon ab, dass ich die militärischen Fähigkeiten dazu nicht wirklich sehe - Sie schaffen damit das ungute Beispiel, dass Staaten in dieser Welt ihre Interessen nur mittels Gewalt erreichen können. Man sollte ja meinen, dass wir seit 1945 besseres gelernt hätten...
zum Beitrag27.07.2026 , 13:54 Uhr
"Islamverbände verurteilen Anschlag" Und das merken wir uns jetzt bitte alle, bevor die nächste Lautäußerung kommt, die Muslime würden solche Anschläge ja gut finden oder totschweigen.
zum Beitrag27.07.2026 , 13:40 Uhr
"...warum ein Mann, der gerade wegen Islamismus verurteilt worden war, nicht überwacht wurde." Einer Rundumüberwachung von in diesem Land lebenden Menschen sind recht hohe Hürden gesetzt. Gleichzeitig ist sie aufwendig und teuer. Setzt man diese zwei Tatbestände noch in Beziehung zum politischen Geflecht rechts und links, kommt man einer Erklärung recht nahe...
zum Beitrag26.07.2026 , 21:25 Uhr
"Demokrat*innen sollten immer zusammenarbeiten können" Problem dabei: große Teile der Union sehen die Linke eben nicht wirklich als Demokraten an. Die sind halt immer noch Schmuddelkinder im Parlament. Und das wird sich in den nächsten drei Monaten auch nicht ändern.
zum Beitrag26.07.2026 , 21:22 Uhr
"Mir fällt kein Grund ein diese Partei zu wählen." Bei der letzten Bundestagswahl gab es aus meiner Sicht zwei Parteien, die höchstwahrscheinlich in der Regierung landen würden (wie es ja auch gekommen ist). Ich habe damals SPD gewählt, nicht weil ich sie so besonders mag, sondern weil ich auf ein Gegengewicht zur Merz-CDU gehofft habe. Und was hab ich gekriegt?
Mittlerweile also SPD wählen, weil sonst AfD? Nee, sorry, das funktioniert so nicht. Bin da inzwischen (fast) bei Ihnen.
zum Beitrag26.07.2026 , 21:19 Uhr
"ch gönne der SPD von ganzem Herzen, dass sie 4,99% erhalten möge." Ja, blöd nur, dass Sie mit diesem Wunsch Sachsen-Anhalt und indirekt uns allen womöglich eine AfD-Regierung herbeiwünschen. Danke sehr dafür.
zum Beitrag26.07.2026 , 21:18 Uhr
"...denn 'Die Linke' hat den sozialen Geist von Willy Brandt." Und nun genug der Werbesprüche. Sie gauben doch nicht ernsthaft, die Linke könnte in Sachsen-Anhalt plötzlich ganz groß rauskommen und das Ruder rumreißen?
zum Beitrag26.07.2026 , 21:13 Uhr
"Glaubt wirklich jemand das die Sperrung der Straße von Hormuz nicht von Trump mit eingeplant war?" Allerdings, das glaube ich. Zu derart komplizierten Gedankengängen oder psychologischem Einfühlungsvermögen ist der Mann nicht fähig.
zum Beitrag24.07.2026 , 21:32 Uhr
"in Anbetracht der Konsequenzen für die Weltmärkte sollte es auch in Europas Interesse liegen (...). Und das bedeutet eben auch ein – wie auch immer geartetes – militärisches Engagement." Mit dem Engagement geh ich mit. Aber warum das sofort und unumgänglich alternativlos militärisch zu sein hat wüsste ich schon ganz gern. Besonders in der taz.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:26 Uhr
"Frau Reiche .. ist die Einzige, die nachvollziehbare Wirtschaftspolitik macht." Nachvollziehbar, in der Tat. Das zu loben, hängt von der eigenen Ziel- und Prioritätensetzung ab.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:22 Uhr
"Kann mir bitte jemand mal erklären, was Windstrom, der nicht eingespeist werden kann (aber bezahlt werden muss) zum Erreichen der Klimaziele beiträgt?" Erst einmal nichts. Aber Windstrom, der nicht erzeugt wird, ebenfalls nicht. Es liegt also an den fehlenden Speicher- und Netzkapazitäten. Inwiefern man dem entgegenwirkt, indem weniger Windanlagen gebaut werden, müsste man mir erklären.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:19 Uhr
"Die meisten aller Betreiber von WKA sind Großinvestoren und Konzerne, und die investieren nicht in Windräder weil sie den Planeten retten wollen sondern weil ihre Investition + Gewinn durch Verträge für 20 Jahre gesichert ist." Wahrscheinlich korrekt. Der Nebeneffekt ist allerdings, dass so Windkraftanlagen entstehen. Und das ist doch gewünscht? "Wenn jetzt endlich eine Ministerin diesen Wahnsinn stoppt handelt sie mehr im Interesse der Allgemeinheit als alle ihre Vorgänger!" Ich entnehme dem, dass Sie nicht so ein Fan von Windkraftanlagen sind?
zum Beitrag24.07.2026 , 14:38 Uhr
" AfD-Politik für Sachsen-Anhalt: Paradoxon mit schädlichen Folgen Regionen mit hohem AfD-Stimmanteil, etwa in Sachsen-Anhalt, würden besonders unter AfD-Politik leiden." So paradox ist das gar nicht. Wenn nämlich zum einen die Annahmen der Untersuchung nicht anerkannt werden, so dass die eigene Zukunftsprognose mit AfD eben nicht so düster erscheint wie von Herrn Fratzscher angenommen, entfällt ein großer Teil dieses Paradoxons. Kommt hinzu, dass der AfD-Wähler sich sowieso schon am Ende der Nahrungskette wähnt, löst sich das Paradoxon in Luft auf. Ob der Wähler damit Recht hat, spielt dabei keine Rolle. Ihn jedoch implizit als dumm anzusehen, weil er die Folgen seines Handelns nicht recht zu überblicken scheint, bestätigt in seinen Augen einmal mehr die Arroganz der herrschenden Klasse und/oder der linken Meinungsmacher. Und das soll ihn vom Wählen der einzigen Alternative abhalten, die er sieht? Nee Leute, das funktioniert so nicht.
zum Beitrag24.07.2026 , 14:21 Uhr
"Nur verstehe ich nicht wieso dieses Thema "Fleisch essen" schon wieder (nur) ein rechter Kulturkampf sein soll" Man könnte hier recht simpel mutmaßen, dass damit in einer linken Zeitung zusätzliche Meinungsbildung kontra Fleisch essen vorgenommen werden soll. Alle Fleischesser sind Rechtsextreme oder so. Aber das tun wir natürlich nicht. Das wäre der taz nicht würdig.
zum Beitrag24.07.2026 , 12:37 Uhr
"Donald Trumps brandgefährlicher Atomdeal ... entlarvt einmal mehr die skrupellose Fratze autoritärer Realpolitik." Nein. Sie können Trump alles mögliche unterstellen, aber ganz sicher nicht Realpolitik.
zum Beitrag24.07.2026 , 12:36 Uhr
"Die Instabilität des Nahen Ostens ist seit Jahrzehnten Status Quo und von den Industrienationen genau so gewollt. Was kann uns ex-Kolonialmächten denn Besseres passieren, als ein Übungsplatz für militärische Taktik und "Wie-weit-kann-man-gehen-Politik"?" Einfach: gesicherte Lieferverhältnisse für Öl. Angesichts dass die Industrienationen zu sehr großem Anteil an Öl aus dieser Region hängen, wäre eine dauerhafte bewusste Instabilisierung dieser Lieferregion extrem unterintellektuell.
zum Beitrag24.07.2026 , 12:34 Uhr
"Daher wäre es an der Zeit das die Deutschen hier erwachsen werden und sich auch entsprechend ausrüsten." Reichen Ihnen die laufenden Kooperationsverträge mit Frankreich nicht? Müssen es tatsächlich eigene sein?
zum Beitrag24.07.2026 , 12:29 Uhr
"Ein bisschen Diversität, endlich" Es sei angemerkt, dass Diversität des Personals als solche keinerlei Nutzen für anständige Politik bringt.
zum Beitrag24.07.2026 , 10:06 Uhr
" Thorsten Frei folgt auf Jens Spahn Wenn er scheitert, scheitert auch Merz" Gemessen an seinen eigenen Ankündigungen ist er das bereits. Es geht eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung. Oder glaubt jemand allen Ernstes, er würde die Anteile der AfD in seiner restlichen Amtszeit noch halbieren?
zum Beitrag24.07.2026 , 10:04 Uhr
"Unterschrieben haben [die Rücktrittsforderung] bis zum Redaktionsschluss jedoch lediglich 72 Menschen." Die Deutung hieraus ist allerdings schwierig. Ist es dem Rest egal, finden sie sein Verweilen im Bundestag richtig, oder haben sie resigniert und gehen davon aus, dass ihre Unterschrift sowieso nichts bringt?
zum Beitrag24.07.2026 , 09:59 Uhr
"„Die Schweizer arbeiten 200 Stunden mehr als die Deutschen“, sagte Bundeskanzler Merz am Sonntag im ZDF-Sommerinterview. Er unterstelle niemandem persönliche Faulheit, aber die Produktivität in Deutschland sei zu gering." Mehr muss ich gar nicht lesen, um Merz ökonomische Kompetenz abzusprechen. Zeitaufwand = Produktivität? Was für ein Unfug. Und der Mann war in der Wirtschaft?
zum Beitrag24.07.2026 , 09:54 Uhr
"Man gibt damit jedes Argument aus der Hand, warum Iran nicht auch ein Nuklearprogramm ohne internationale Kontrolle haben sollte." In der Tat. Die Logik hier lautet ja wie folgt: wir geben einer autoritären islamischen Regierung, die ihre Kritiker tötet, atomare Anlagen, während wir einer autoritären islamischen Regierung, die ihre Kritiker tötet, Bomben auf's Dach werfen, weil sie atomare Anlagen haben will. Ich weiß, das ist jetzt etwas arg simplifiziert, aber im Grunde ist das doch das Wesentliche. Die Logik dahinter können wohl vermutlich nur stabile Genies verstehen.
zum Beitrag24.07.2026 , 09:48 Uhr
"Es ist keine "Beleidigung" zu benennen, dass die Leihmutter Brutkörper - Funktion für das Eigentum der Zahlenden hat." Bravo! Ich bin nicht gar so eindeutig mit meiner Meinung, da mag es durchaus Aspekte und Umstände geben, die anderes nahelegen, aber dass das im auslösenden Fall z. B. ganz sicher so war, ist offensichtlich. Es gibt eben doch Bereiche, die nicht nur als Verdienstmöglichkeit angesehen werden sollten.
zum Beitrag24.07.2026 , 09:42 Uhr
" Puh der Bär?" Jetzt sagen Sie nur noch, das wäre eine schlechte Wahl! Zumindest brächte er deutlich mehr Sympathiepunkte als so manch anderer...
zum Beitrag23.07.2026 , 15:32 Uhr
"Vielleicht - Gedankenanstoss - wäre es für den Sport sinnvoll, eine dritte Gruppe neben "Mann" und "Frau" aufzumachen. Aber natürlich wird das auch abgelehnt." Na ja, damit kommen Sie direkt zur Frage, wer in dieser dritten Gruppe mitmachen darf und wer nicht. Und schon haben Sie dasselbe Problem in anderer Kleidung...
zum Beitrag23.07.2026 , 15:28 Uhr
In welchem Bereich ist eine gedankenlose pauschale Vorgehensweise vorteilhaft?
zum Beitrag23.07.2026 , 15:21 Uhr
"Echte Kontrollen bringen was, diese Berichtspflichten sind Bürokratie die niemandem etwas bringt." Man kann auch frisierten Berichten durchaus einiges entnehmen. Aber klar: wer keinerlei Spuren hinterlässt, ist fein raus.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:50 Uhr
"ZDF: Shame on you! Ihr sucht irgendwas, was zu beanstanden ist. Der wahre Feind sitzt ganz woanders! Wenn die AfD an die Macht kommt, haben wir ganz andere Sorgen!" Haben Sie die Sendung als solche überhaupt gesehen? Ich kann da nicht erkennen, dass großartig Beanstandungen stattgefunden hätten. Die drei Satiriker hatten sogar recht viel Raum, ihre Sicht der Dinge entgegen dem Sender darzulegen, ohne dass ihnen der Ton abgedreht oder irgendwie widersprochen worden wäre. Letzteres übrigens ein deutlicher Beleg, dass die angeblich angestrebte Diskussion so in der Tat nicht möglich oder gewünscht war. So sehr ich die Anstalt und ihre (Haupt-)Protagonisten auch schätze, hier haben sie sich mein Ansicht nach etwas verrannt.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:44 Uhr
"...es würde wohl zu Recht auf dem Index landen." Zumindest wäre es sehr verwunderlich, wenn der ZDF ein ähnliches Lied von rechts durchwinken würde.
Aber was meinen Sie mit Index? FSK 18?
"Ich halte es mit Augstein, nicht alles ist legitim, nur weil man es für sich rechtfertigen kann." Bin da ganz bei Ihnen. Jede Tat wurde schließlich vom Täter für sich gerechtfertigt, sonst hätte sie nicht stattgefunden...
zum Beitrag23.07.2026 , 10:36 Uhr
Zwei wesentlich Ergänzungen: 1. Gewaltopfer sind nicht nur unbedingt die Angezielten, sondern auch immer selbst die definierten Unschuldigen, sei es durch Irrtum ('Och war ja doch kein Nazi. Sah aber so aus!'), oder durch reine Kollateralschäden ('was steht der da aber auch rum!') 2. Das gibt zusätzliche Rechtfertigung für die Gegenseite, genauso zu verfahren. Schon rein aus Selbstschutz.
Wo das hinführt, sollte sich jeder ausmalen können.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:32 Uhr
"Das ist Arbeit. Das ist nicht immer angenehm. Aber Überzeugungstäter nehmen diese Last auf sich und versuchen Menschen für die gute Sache zu überzeugen." Bravo. Genau so ist es. "Wen überzeugt eine Nachricht auf der Wand?" Die Revolutionsromantiker, die glauben, mit Symbolen ließe sich wirklich entscheidend etwas erreichen. Dieselben Revolutionsromantiker, die glauben, Gewalt würde überzeugen. Die halt, die die intellektuelle Auseinandersetzung und entsprechende Anstrengungen scheuen.
Auf allen Seiten, wohlgemerkt.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:27 Uhr
"...das wichtigste: die Afd kann kein Kapital aus dem gecancelten Auftritt schlagen." Natürlich kann sie das. Sie kann - nicht ganz zu Unrecht - auf die Linken zeigen, die Gewalt offenbar nicht nur akzeptiert, sondern sogar verharmlost. Dass die Vorgehensweise des ZDF nun ein Widerspruch zu ihrem Anliegen, den angeblich linksorientierten ÖRR abzuschaffen, darstellt - hey, wen kümmert's? Es wird genug Schmutz an allen Beteiligten hängenbleiben.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:24 Uhr
"Wenn man also beim ZDF etwas daraus lernen möchte, dann sollte man sich VOR einer Einladung mit den Texten auseinander setzen." Das ist das, was dem ZDF in der Tat als Hauptvorwurf zu machen wäre. Die kurzfristige Ausladung war superpeinlich. Alles andere sind unterschiedliche Meinungen und Einschätzungen, die in einer Demokratie eben existieren.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:07 Uhr
"Genau dieses Übel hat immer wieder dazu geführt, dass Rechts gewinnt. Nicht, weil deren Ideen gut oder sinnvoll wären. Einzig und allein, weil sich die andere Seite immer wieder gegenseitig zerlegt, ablehnt und öffentlich herab setzt." Die Rechte zerlegt sich ebenfalls, siehe derzeit NRW-AfD. Was aber die Rechten von den Linken diesbezüglich unterscheidet, ist das Wissen darum, wer der eigentliche Gegner ist und die Fähigkeit, interne Querelen zurückzustellen, um diesem Gegner zu schaden. Warum das so ist, entzieht sich mir.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:28 Uhr
"Wenn man was bemängeln möchte dann das diese Reformen um Jahrzehnte zu spät kommen und immer noch nicht weit genug gehen." Nein, was bemängelt werden sollte, ist die Tatsache, dass wie üblich aus Faulheit oder Inkompetenz mit dem Rasenmäher über alles weggefahren wird.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:27 Uhr
"Kein Mensch hat Zeit, sich das jemals durchzulesen. Hunderte von Arbeitsstunden nur fürs Archiv." Einmal davon ab, dass man im Zweifelsfall dann im Archiv nachschauen kann, heißt das nur, das Berichte zu umfangreich sind. Sie deshalb komplett zu streichen, ist dann eine eher fragliche Maßnahme. Aber ja, die komplette Abschaffung von öffentlichen Kontrollen und Verwaltungsakten würde zweifellos Bürokratie beseitigen.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:25 Uhr
"Die betroffenen Regelungen bleiben formal bestehen, nur die Wahrscheinlichkeit, dass Verstöße überhaupt entdeckt werden, sinkt drastisch. Denn Berichts- und Dokumentationspflichten sind meist das einzige Vollzugsinstrument, mit dem Behörden prüfen können, ob Normen und Vorschriften eingehalten werden." Passt doch prima zur lange bestehenden Unterdeckung an Steuerprüfern...
zum Beitrag22.07.2026 , 20:15 Uhr
"Wenn das oberste Gericht erst offiziell festgestellt hat, das die AfD nicht verboten werden kann, weil die Anklage nicht darlegen konnte, dass von der AfD eine Gefahr für die Demokratie ausgeht, dann wird das Argumentieren ungleich schwieriger." Und dieses Argumentieren wird leichter, wenn man selber davon ausgeht, dass von der AfD keine Gefahr für die Demokratie ausgeht und man deshalb keinen Verbotsantrag stellen sollte? Bessere Propagande für die Partei können Sie nicht machen. "Und die Mitte der Gesellschaft wird die AfD mit neuen Augen sehen." Exakt.
zum Beitrag22.07.2026 , 15:33 Uhr
"Das Lied "Keine Angst" ist absolut harmlos." Nur gut, dass wir in einem freien Land leben. So kann jeder seine Meinung haben.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:32 Uhr
"Das dürfte ein Großteil der Kommentatoren hier richtig finden, was Trump tut." Manchmal ist etwas so falsch, dass selbst das Gegenteil nicht richtig ist. Sprich undemokratische Aktionen von rechts legitimieren nicht automatisch undemokratische Aktionen von links.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:28 Uhr
"Das macht ein bischen Hoffnung, ...dass der CSU endlich die Wähler wegbrechen und sie Geschichte ist." Die Konsequenz daraus ist dann allerdings an ihrer Stelle eine Gemengelage aus Freien Wählern und AfD. Und das ist jetzt erstrebenswert? Man kann ja nun über die CSU denken und sagen was man will, aber die AfD ist dann doch ein anderes Kaliber.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:24 Uhr
"Ein gescheitertes Verbotsverfahren wäre ein Ritterschlag für die AfD!" Stimmt. Ein nie angestrengtes begleitet von wiederholten Äußerungen das würde nicht funktionieren allerdings ebenfalls.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:23 Uhr
"...erhebt sich morgen der nächste Kopf der Hydra unter anderem Namen. Und dann? Immer weitere Köpfe abschlagen?" Ganz genau. Der Kampf um die Demokratie ist fortlaufend. Was ist Ihr Vorschlag? Nazis einfach machen lassen? Natürlich ist es damit nicht getan. Um in der Metapher zu bleiben reicht es nicht, die Köpfe abzuschlagen, die Wunden müssen ausgebrannt werden. Soll heißen, die bestehende Anhängerschaft muss wieder der Demokratie zugeführt werden. Eine Aufgabe, bei der sich unsere Parteien leider sehr, sehr schwer tun. Aber sich hinzustellen und sagen 'Aber die Anhängerschaft ist doch da' heißt nur, Rechtsextreme als normal anzusehen.
zum Beitrag21.07.2026 , 07:19 Uhr
"gewaltsamen Widerstand ... der Aufruf dazu ist legal." Könnten Sie das näher ausführen? Meines Wissens ist der Aufruf zu Straftaten _nicht_ legal.
zum Beitrag20.07.2026 , 11:29 Uhr
"Merz brauchte Spahn doch gar nicht mehr zu fürchten, nachdem der sich nun selbst ins politische Abseits geschossen hatte. Es ging doch nur noch um die Frage wann und wie Spahn abtritt." Spahn im politischen Abseits? Da verwechseln Sie glaube ich Wunsch und Wirklichkeit. Bislang hat der Mann doch alles erfolgreich ausgesessen gehabt. Ich bin erstaunt (und erfreut), dass ihn das jetzt zu Fall brachte.
zum Beitrag20.07.2026 , 11:02 Uhr
"Gleichzeitig treibt er den Aufbau eines beispiellosen Geheimdienstapparats voran." Emotionale, aber unpassende Wortwahl. Als ob's für sowas nicht mehr als genug Beispiele gäbe...
zum Beitrag17.07.2026 , 21:41 Uhr
"Ich bin mir ziemlich sicher, es gibt keinen Politiker, der ALLE Thesen/Abstimmungen der eigenen Partei richtig findet." Das sicher. Wenn diese Person allerdings öffentlich bestimmte Thesen vehement vertritt, aber für sich selber nicht gelten lässt, ist das schlicht verabscheuenswerte Doppelmoral.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:39 Uhr
" Ich glaube er ist jetzt gerade ehrlich überrascht, dass es Kritik von der CDU selbst gibt. Bin ich ehrlich gesagt auch." Überrascht werde ich erst sein, wenn diese Kritik irgendwelche Konsequenzen hat. Bis dahin ist das für mich Rascheln im Gebüsch.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:28 Uhr
"Offensichtlich will dein Sohn eine Frau sein, zm etwas zu erreichen. Nicht weil er sich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlt." Jede(r) der das Gesetz nutzt, will etwas erreichen. Im positiven Fall halt, dass sie sich in ihrem Körper besser fühlt. Im anderen etwas anderes. Und wo liegt nun die Messlatte, welcher Zweck erlaubt ist und welcher nicht? Und, noch viel schöner: wer legt das fest?
zum Beitrag17.07.2026 , 21:25 Uhr
"Besenkammer der Ideale Ort, um so ne braune Selbstbestimmung zu sich selber zu bringen und ohne Community im eignen Saft schmoren" Sie reden hier, wenn ich richtig interpretiere, von Einzelhaft in besonders engen Räumlichkeiten. Sind das jetzt die Menschenrechte, von denen immer soviel die Rede ist?
zum Beitrag17.07.2026 , 14:09 Uhr
"Wann hat man denn, wenn man Kinder hat und arbeiten gehen muss, einmal Zeit zum shoppen, zum im Buchladen stöbern? Im Grundsatz nur mal am Sonntag." Es sei denn, man muss sonntags arbeiten, damit andere shoppen können. Vor allem in prekären Lohnverhältnissen.
zum Beitrag17.07.2026 , 10:20 Uhr
"Interessanterweise gibt es seit über 20 Jahren eine Fatwa, die die Forschung an, den Erwerb von, das Herstellen und den Einsatz von Atombomben verbietet." Das ist wirklich interessant und mir völlig neu. Schon eigenartig, dass das nirgendwo ventiliert wird.
zum Beitrag17.07.2026 , 10:12 Uhr
"..von denen dann nur noch diejenigen kommen, die einen Bürojob haben." Zumindest in der ersten Zeit. Glauben Sie ernsthaft, das bliebe so? Wenn die einen arbeiten dürfen, besteht doch wohl kein echter Grund, dies anderen zu verbieten...
zum Beitrag17.07.2026 , 09:58 Uhr
"Jetzt das gesamte Gesetz schlechtzureden..." Nun, das Vorkommnis zeigt halt, dass die vorgebrachten Kritiken daran seinerzeit nicht ohne Grundlage waren. Wäre vielleicht sinnvoll, bei zukünftigen Vorhaben unliebsame Kritiken nicht einfach beiseitezuwischen. Wenn man sich das hinter die Ohren schreibt, könnte man sich in Zukunft vielleicht sachlicher unterhalten statt in Grabenkämpfe zu verfallen. Das wäre doch schön.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:46 Uhr
"Zivilrechtliche Ansprüche könnten die Folge sein. Darauf hat auch die Taz keine Lust." Verständlich, und danke für die Erklärung. Aber es offenbart doch sehr deutlich die verquere Skurrilität des Ganzen.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:44 Uhr
"'Wie verhindern wir zukünftig solche politisch motivierten Verdrehungen der Gesetze'" So etwas lässt sich nicht verhindern." Die Frage sollte vielmer lauten, wie verhindern wir negative Folgen bei derartigem Mißbrauch? Wenn jemand die Behörden an der Nase herumführt, schwamm drüber, lasst diese Person ins Leere laufen. Aber im vorliegenden Fall betrifft es die weiblichen Haftinsassen. Sollten derartige Entscheidungen einfach in der Hoheit der jeweiligen Anstaltsleitungen liegen, oder brauchen wir allgemeine Regeln? Vermutlich letzteres, denn theoretisch könnte geklagt werden, wenn eine selbsterklärte Frau in ein Männergefängnis gebracht wird. Das ist eine Büchse der Pandora, die kurz davor steht, sich zu öffnen.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:40 Uhr
"Es war der ausdrückliche Wille des Gesetzgebers, dass jeder selbst aus eigenem Ermessen über sein Geschlecht bestimmen kann und dass es keine Überprüfung gibt. Damit ist eine Beweisführung wegen Missbrauchs des Gesetzes prinzipiell nicht möglich." Genau so ist es. Und genau das haben die Kritiken vorhergesagt, die beiseitegewischt wurden. Also leben wir jetzt damit.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:33 Uhr
" Kein echter Demokrat wird aus Abscheu über irgendwelche einzelnen Taten Linksradikaler zum Rechtsextremisten." Es reicht ja, wenn er sich angeekelt von Links und Rechts von der Wahlurne abwendet...
zum Beitrag17.07.2026 , 00:31 Uhr
"wenn in drei Jahren das Vierte Reich gegründet wäre, wie würde dann die Geschichte später über Erfurt urteilen?" Vermutlich ähnlich wie über die Straßenschlachten zwischen Kommunisten, Sozialisten und Nazis in den dreißiger Jahren: höchstens als Fußnote, weil's absolut nichts gebracht hat, die Nazis zu verhindern.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:23 Uhr
"Seit Jahrzehnten wird versucht, uns das Märchen zu verkaufen, der Iran würde an einer Atombombe basteln." Er wäre dumm, wenn er es nicht täte. Ein Staat mit Atomwaffen wird nicht angegriffen.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:16 Uhr
"...muss ich das deshalb anderen verbieten?" Das Argument zieht nur, wenn Sie ignorieren, dass Sie damit gleichzeitig andere zur Arbeit nötigen, die sich als Weniger-gut-Verdiener eine Ablehnung nicht leisten können. "ich ziehe mich am Sonntag lieber zurück aus der Konsumwelt" Schade, dass Sie diese Möglichkeit anderen nicht lassen wollen.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:13 Uhr
"Hotels und Gaststätten sind elementarer Teil der Infrastruktur." Ja, genau wie Kinos und Museen. Deutschland wäre sonst schon längst unbewohnbare Wüste. Ist klar.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:12 Uhr
"Lebensqualität ... bedauerlicherweise wieder für manche Beschäftigten Arbeit" Lebensqualität gibt es demnach nur auf Kosten der Qualität anderer? Ich bin nicht sicher, ob ich diesem Argumentationspfad folgen möchte. Klingt irgendwie so unsolidarisch.
zum Beitrag17.07.2026 , 00:08 Uhr
"Transidentität sieht anders aus" Trotzdem wird die Person konsequent im Artikel als Frau tituliert. Konsequenz sieht anders aus.
zum Beitrag16.07.2026 , 13:05 Uhr
"Ab wann wäre Gewalt gegen Faschisten gerechtfertigt? War zB der Versuch Elsers, Hitler zu töten, falsch und unmoralisch?" Moralisch zumindest zweifelhaft ist es jedenfalls meiner Meinung nach, Gewalt gegen Wehrlose mit einem Hitlerattentat auf eine Stufe zu stellen.
zum Beitrag16.07.2026 , 12:59 Uhr
"Danach hat die US als Siegermacht gewisse Sonderrechte." Siegermacht? Hab ich was verpasst? Soweit ich mich entsinne, hat Deutschland seit dem 2+4-Vertrag die vollständige Souveränität wiedererlangt. Aber Sie dürfen mich gerne korrigieren. "Zumal Deutschland überhaupt keine Machtmittel hat, die Besatzungstruppen im Land zu irgendetwas zu zwingen." Das ist ein anderer Punkt. Aber ist das mit Spanien groß anders?
zum Beitrag16.07.2026 , 12:56 Uhr
"In Dänemark oder den Niederlanden dürfen Läden auch am Sonntag geöffnet sein. Meines Wissens hat das nicht zum Weltuntergang geführt" Meines Wissens hat das das deutsche Ladenschlussgesetz ebenfalls nicht getan. Und Ihr Argument ist...? Ich spare mir den Hinweis, dass das deutsche Wirtschaftswunder mit dem Ladenschlussgesetz recht gut funktioniert hat.
zum Beitrag16.07.2026 , 12:47 Uhr
"Im nahen und fernen Ausland kann man problemlos sonntags einkaufen." Ich frag mich bei solchen Statements immer, von welchem Ausland die Rede ist. Japan? Österreich? Finnland? Irgendwie trifft es nie meine Erfahrungen. Schon komisch.
zum Beitrag16.07.2026 , 12:45 Uhr
"...die Bereiche, die sonntags arbeiten, tun dies nicht, weil der Markt es verlangt, sondern weil die Gesellschaft es braucht – nicht nur rein subjektiv, sondern aus funktionalen Gründen." Na ja, ob Hotels und Restaurants beispielsweise so essenziell funktional für die Gesellschaft sind, kann man wohl in Fragezeichen setzen. Gar so einfach schwarz-weiß ist es ja nun auch nicht.
zum Beitrag15.07.2026 , 19:02 Uhr
"Sein schwächster Moment? Darüber müsse er nachdenken." Verständlich. Gibt so viele, da fällt die Entscheidung schwer.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:22 Uhr
"Wenn ich sonntags einkaufen gehen und einen Teil meiner Arbeit sonntags erledigen dürfte, wäre das Leben viel entspannter." So unterschiedlich können die Interessen sein. Diejenigen, die Ihnen für Ihre Entspannung sonntags zu Diensten sein müssen, sehen das womöglich nicht ganz so entspannt.
zum Beitrag15.07.2026 , 12:09 Uhr
"Was verspricht sich der Einzelhandel also von dieser Änderung! Mehr Umsatz, mehr Gewinn?" Sie denken zu kurz... wenn Wochenendarbeit zunehmend normal wird, wird einem Lohnzuschlag wegen Wochenendarbeit zunehmend die argumentative Grundlage entzogen. Da liegt der Nutzen. Also, für die Arbeitgeberseite.
zum Beitrag15.07.2026 , 12:06 Uhr
"Die Zukunft der Demokratie entscheidet sich nicht auf der Straße, sondern in der Wahlkabine." Wobei erstere durchaus Einfluss auf letztere hat. Das war schon in der Weimarer Republik so, als politische Schlägertrupps gang und gäbe waren und Angst und Schrecken verbreiteten.
zum Beitrag15.07.2026 , 12:03 Uhr
"Hoffe, dass die angeklagten Antifaschist*innen milde Urteile erhalten." Ich hoffe, dass sie gerechte Urteile erhalten. Klingt irgendwie besser, oder nicht?
zum Beitrag15.07.2026 , 11:56 Uhr
"Es gibt sicher Leute in der Union und anderswo die ... regelrechte Aufstände befürchten, wenn jetzt "die Altparteien" der AfD juristisch den Hahn zudrehen würden, aber das ist allenfalls eine Minderheit." Das Problem dabei ist ja, dass mit den ständigen Hinweisen, ein Verbotsverfahren wäre im Erfolg zweifelhaft, die Partei zunehmend normalisiert wird. Wenn nicht mal versucht wird, das rechte Treiben zu unterbinden, kann's ja so verkehrt nicht sein, oder so...
zum Beitrag15.07.2026 , 11:53 Uhr
"Das fällt unter zwingendes Recht und verpflichtet daher zum Handeln. Deutschland ist gut aufgestellt gegen die Feinde der Demokratie, selbst dann, wenn sie in einem Bundesland die Regierung bilden." Ihr Wort in Gottes Gehörgang. Ich gebe zu bedenken (ja, ja, die deutschen Bedenkenträger), dass zu vorhandenen Mechanismen auch Amtsträger gehören, die diese Mechanismen nutzen. Die sehe ich so nicht... "Ist halt eine reine Mentalitätsfrage und auch nichts neues, hat schon Heine darüber geschrieben." Interessant wäre, was Heine angesichts der deutschen Exzesse des 20. Jahrhunderts dazu sagen würde. Ob er immer noch denken würde, so schlimm wird's schon nicht werden? Aber das ist blanke Spekulation.
zum Beitrag15.07.2026 , 11:39 Uhr
" Letztendlich sind Parteien Interessensvertreter auch wenn die Ansprüche andere sind." Völlig richtig. Deshalb ist der Kritikpunkt eigentlich, dass die SPD nicht (mehr) die Interessen ihrer Klientel vertritt...
zum Beitrag15.07.2026 , 07:49 Uhr
"Im worst case haben wir ab dem Spätsommer in zwei Landtagen die AfD mit absoluter Mehrheit und das für 5 Jahre." Das nennen Sie 'worst case'?
zum Beitrag15.07.2026 , 07:43 Uhr
"Gewaltfreiheit klingt ja schön und gut. Das funktioniert aber nur, wenn die Stellen, die das Gewaltmonopol innehaben, das gegen Rechtsextremisten auch anwenden. Wenn [hier persönlichen Ausnahmetatbestand einfügen], könnte man gewalttätige Selbstjustiz verdammen." Sprich: ich bin so lange gewaltfrei, wie's mir passt. Eine tragfähige Einstellung.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:57 Uhr
"Nein, nicht "Staat", sondern konservative bis rechte Diktaturen machen dies womöglich." Einigen wir uns auf 'autoritäre Regierungen', und einigen uns in der Mitte?
zum Beitrag14.07.2026 , 20:55 Uhr
"Befrage niemals Union... Oder SPD ..." Exakt. Deshalb sind die ganzen Phrasen über die Jahre, man müsse die AfD argumentativ stellen, auch ebendas geblieben. Phrasen.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:54 Uhr
"Warum ist es unprofessionell, die echte Farbe, statt der blauen Tarnfarbe zu verwenden?" Zumal die Farbe Blau mit der 'Blauen Partei' seit den 70er Jahren im Kölner Karneval belegt ist. Eine Unverschämtheit kultureller Aneignung seitens der AfD! Alaaf!
zum Beitrag14.07.2026 , 20:52 Uhr
"Martin Niemöller" Soviel zu meiner kulturellen Basis-Bildung. Danke.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:50 Uhr
"Eine AfD-Landesregierung kann nicht das Grundgesetz ausser Kraft setzen." Kann sie nicht? Und wenn sie's doch tut? Was dann? "packen Sie die Rassismus-Keule bitte wieder ein." *gacker* Im Zusammenhang mit der AfD? Ist das jetzt gelebter Dadaismus?
zum Beitrag14.07.2026 , 20:48 Uhr
"Als Großhandelskaufmann sollte er besser wissen, mit welchen Zahlen man rechnen kann und mit welchen nicht. Alles nur populistisches Geschnatter." Korrekt. Und wirkt.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:45 Uhr
"Das Verbotsverfahren gibt es vor allem deshalb nicht, weil die AfD sich große Mühe gibt, an einer Verbietbarkeit immer haarscharf vorbei zu hetzen." Auch, aber nicht nur. Es sind zunehmend Sprüche zu hören, die ein Verbot verweigern, weil man dann ja die ganzen Wähler vom demokratischen Prozess ausschließen würde und so. Unabhängig ob die AfD nun rechtsextrem ist oder nicht, das spielt dabei kurioserweise keine große Rolle. Nein, das Zug für Verbot ist abgefahren, und die AfD beginnt auch durchaus Hemmungen zu verlieren. Der Zug für ein Rückgewinnen der Wähler durch echte Politik, die Probleme löst, ist leider nicht mal bis zum Bahnsteig gekommen. Und der Zug für überzeugendes Personal... na ja. Fachkräftemangel. Es wird nicht besser werden. Und die Aussagen, dass man die AfD halt mal machen lassen sollte, sind ebenfalls nichts als mehr oder minder versteckte Resignation.
zum Beitrag14.07.2026 , 20:40 Uhr
"Die Union lässt sich von der SPD am Nasenring vorführen." Von der SPD, die relativ bereitwillig abnickt, was gegen SPD-DNA geht? Wer da wen führt... offenbar ein Kreislauf der Nasenringe.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:24 Uhr
"ich tue mich auch mit Überlegung wirklich schwer, die simple Aussage: "Sei kein Arschloch" negativ zu verstehen. - sofern man ihn im gleichen Maß bei Frauen gelten lässt." Womöglich ist der letzte Punkt genau der entscheidende? Nur so gefragt.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:21 Uhr
"Bündnis Widersetzen ... wie vorher in Gießen und Erfurt." Kurze Frage eines Uninformierten: Was hat das an konkreten Ergebnissen gebracht?
zum Beitrag14.07.2026 , 11:17 Uhr
"...bin ich gespannt, wie die AfD das ohne Menschen mit Migrationshintergrund lösen will." Einfach. Ausländer sind dann keine vollberechtigten Staatsbürger, sondern werden zwangsweise rekrutiert. Damit können Rassisten erfahrungsgemäß prima leben.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:13 Uhr
"Die AfD Aktionen werden bestenfalls das Bundesland in ein mehr oder weniger grosses Verwaltungschaos drängen und die Probleme werden noch weniger gelöst werden." Und wer ist Schuld dran? Die Altparteien, die von außen alles sabotieren. Deshalb glaub ich auch noch nicht unbedingt daran, dass "die Mehrheit der Betroffenen aufwacht". "...und bei der nächsten Wahl wieder eine neue politische Farbe wählt die etwas schönes verspricht, oder noch weniger zur Wahl gehen werden." Das schon eher.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:09 Uhr
"Die Sorge der Deutschen vor einer AfD Landesregierung verstehe ich daher nicht." Wird es verständlicher, wenn Sie davon ausgehen, dass es zu einem solchen Bundeszwang nicht kommen wird? So wie beim Verbotsverfahren rumgeeiert wird, ist davon auszugehen.
zum Beitrag14.07.2026 , 11:05 Uhr
" nach einem Jahr oder so wieder abwählen könnte, falls die Menschen im Laufe der Regierungszeit der AfD sehen, dass das dann doch nicht das war, was man wollte." Das setzt voraus, dass sie das sehen. Das bezweifle ich. Wenn sie's sehen wollten, könnten sie's jetzt schon. Dazu den Aufwand, den die AfD außerdem nutzen würde, um ihren Opferstatus zusätzlich zu zementieren?
zum Beitrag14.07.2026 , 09:24 Uhr
"Dass der Rat an junge Männer "Sei kein Arschloch" impliziere, dass Männer von vornherein als als problematisch gesehen werden, halte ich für eine übertriebene, nicht hilfreiche Abwehrhaltung." Grundsätzlich richtig. Dass allerdings das 'Arschloch-Sein' ausgerechnet bei Männern als großes Problem ausgemacht wird, ohne dies auch bei anderen gesellschaftlichen Gruppen genauso zu sehen, zeigt die zugrundeliegende Problematik, die dann doch auf den wahren Kern dieser Abwehrhaltung zeigt.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:20 Uhr
"...muss man nicht eher befürchten, dass das der Punkt sein wird an dem zu noch viel extremeren Ansätzen gegriffen wird?" Eindeutig letzteres. Als Staat beginnt man in solchen Situationen beliebterweise Kriege zur Ablenkung. Mal sehen, was sich die AfD in einem Bundesland einfallen lässt. Die Hoffnung, die Rechten ließen sich durch Realitäten zu einer rationalen Politik bewegen, ist doch bereits über's Gesundbeten hinaus.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:18 Uhr
"Einfach immer wieder die AfD zum Thema MIETEN befragen. " Wer soll das tun? Die 'Altparteien' werden hämisch nach ihrer eigenen Erfolgsbilanz befragt werden, und das Thema ist in der Debatte verbrannt...
zum Beitrag14.07.2026 , 09:17 Uhr
"Die Wähler der AfD sollen nur bitte nach der Wahl nicht jammern, wenn es dann wirklich so wird, wie zu befürchten ist." Zuerst werden deren Nichtwähler zu jammern haben. Und wenn es an die Wähler geht, sind erstere nicht mehr zu hören. Wie war das? 'Als sie dich holen kamen, war niemand mehr da, um zu protestieren'. Brecht, glaub ich (sinngemäß).
zum Beitrag14.07.2026 , 09:15 Uhr
"Überalterung der Gesellschaft und die hohe Arbeitslosigkeit. Wenn überhaupt, sollte sich die AfD darum kümmern" Die wissen genau, dass damit kurzfristig nichts zu holen ist. Und deswegen tun sie's auch nicht. Sind ja eh die Altparteien schuld.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:14 Uhr
"Beim Umsetzen hingegen versagen sie alle seit langem. Und ich sehe wenig Gründe, warum die AfD da besser sein sollte - denn wie es der Artikel schon sagt: vieles davon ist eh nicht umsetzbar." Es sei denn man tut es einfach, ohne sich um Rechtmäßigkeit oder so zu scheren. Und genau da dürfte sich die AfD von den anderen unterscheiden (wobei Dobrindt es ja sogar vormacht). Umsetzbar? Pfeif drauf.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:11 Uhr
"Oder würde man nicht doch eher einen langjährigen Rechtsweg antreten, dessen Urteile dann aber von diesen Leuten möglicherweise auch einfach ignoriert werden?" Sie vergessen die schärfste Waffe unseres politischen Personals: empörte Statements und entrüstete Gesichtsausdrücke. Das wird die AfD im Zaum halten.
*sarkasmus off*
zum Beitrag13.07.2026 , 15:54 Uhr
"Der Fehler wäre, jemanden nur in diese Schublade zu stecken" Das bereits am ersten Tag des Praktikums zu unterstellen, lässt mich das Problem an ganz anderer Stelle vermuten.
zum Beitrag13.07.2026 , 12:20 Uhr
"ein Modell das, keine Ahnung, die Plätze paritätisch vergibt, also 33% für jede Geschlechtergruppe zum Beispiel" Und schon haben wir die Probleme: - gibt es entsprechend viele Kandidaten? - wollen die Wähler nicht womöglich anders wählen? - warum nur nach Geschlechtern unterscheiden? Was wäre z. B. mit Religionen oder Hautfarben? Derartige Quotenfragen rutschen erschreckend schnell ins Undemokratische ab.
zum Beitrag13.07.2026 , 12:17 Uhr
"Diese Quoten Forderungen haben ein vernünftiges Motiv, ist aber nicht zu Ende gedacht. 50% Frauenquote muss im Umkehrschluss auch 50% Männerquote bedeuten." Quoten sind per se im Feld des Undemokratischen. Wenn 100% aller Wahlberechtigten eine Frau wählen, würde dieses Wahlergebnis bei der erwähnten Frauen- und Männerquote nicht anerkannt. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, darf dann doch bezweifelt werden.
zum Beitrag13.07.2026 , 12:13 Uhr
"...ob sie nicht etwas zum Ramadan machen wolle, weil sie schließlich aus Syrien komme." Wir lernen: es ist rassistisch, die Expertise von aus dem Ausland stammenden Personen zu Themen aus diesem Ausland (in diesem Fall mehr Religion als Ausland) anzufragen. Es ist demnach besser, diese multikulturellen Wissensbrocken zu ignorieren und sich auf sein eigenes Weltbild zurückzuziehen. Finde den Fehler.
zum Beitrag13.07.2026 , 11:08 Uhr
"Nationalismus als Schmiermittel wird nur sehr eingeschränkt funktionieren. Ein Katastrophenfilm." Das Problem dabei ist das Unheil, das im Scheitern angerichtet wird...
zum Beitrag13.07.2026 , 08:39 Uhr
"Verstehe nicht, wie man dieses Maßnahmenpaket "Reform" nennen kann. Es ist ein Bündel von Preissteigerungen und Leistungsminderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung GKV." Exakt. Geliefert wie bestellt. Sparen war von Anfang an der Hauptakzent. "Eine Reform wäre eine planvolle Umgestaltung. Davon kann ich nichts erkennen." Besser hinschauen. Wenn Ausgaben vermindern und Lasten auf Versicherte übertragen der Plan ist, wurde er erfolgreich umgesetzt.
zum Beitrag13.07.2026 , 08:36 Uhr
"Offenbar war auch die betroffene Bewohnerin nicht bereit, 20 Euro zusätzlich für ihre Pflege aufzubringen. Hätte dieser Betrag sie tatsächlich in den finanziellen Ruin getrieben?" Sie plädieren demnach für Leistungskürzung statt echten Reformen? Denn das ist es, was dabei rauskommt.
zum Beitrag02.07.2026 , 15:08 Uhr
Ich versteh jetzt noch nicht ganz, inwiefern das die Sozialversicherungen und/oder die Wirtschaft ans Laufen bringen soll... darum's ging's doch bei den ganzen Reformen in letzter Zeit... soll da womöglich im Windschatten der sozialen Zumutungen noch anderes beschlossen werden?
zum Beitrag02.07.2026 , 10:24 Uhr
"WO ist das inhaltliche Stellen?" Jedenfalls nicht bei unserem politischen Spitzenpersonal. Die einen glauben, mit ähnlichen Sprüchen der AfD die Wähler klauen zu können (Merz und Co,), die anderen meinen mit drastischer Abgrenzung punkten zu können (Grüne z. B.). Die dritte Gruppe der argumentativ punktenden ist im Allgemeinen nicht an prominenten Stellen unterwegs. Allen gemeinsam ist, dass sie der AfD in der Diskussion unterlegen sind, solange letztere sich nicht an die Regeln hält und z. B. in der Diskussion mit Halbwahrheiten arbeitet, die sich so schnell nicht überprüfen oder widerlegen lassen.
zum Beitrag02.07.2026 , 08:49 Uhr
"Stattdessen muss man sich doch im Rahmen eines demokratischen Diskurses mit der AfD auseinandersetzen." Klingt schön, ist im Grundsatz auch korrekt, aber unterm Strich leider Unsinn aus der Traumwelt. Die AfD nimmt nicht an einem zivilisierten demokratischen Diskurs teil. Oder wenn dann nur zum Schein um ihn an anderer Stelle zu konterkarieren. Das ist genauso, als wenn man immer wieder sagt, man müsse nur mit Putin verhandeln, während er Zivilisten bombardiert und damit nicht aufzuhören gedenkt. Mit Menschen die das nicht wollen, kann man nicht rein zivilisiert umgehen.
zum Beitrag02.07.2026 , 08:46 Uhr
"Das wird dieser Partei wieder einige Prozente bringen." Die Normalisierung dieser Partei ebenfalls. Und nun?
zum Beitrag01.07.2026 , 11:11 Uhr
"Heißen die jetzt nicht Bündnis für Soziales und Wischiwaschi oder so?" Guter Name, gefällt mir.
Aber der große Fehler beim Namen war, dass sie mit Sahra angefangen haben. Das bleibt hängen, da können sie sich umbenennen wie sie wollen. Hat Sahra ihre Zugpferdwirkung eben doch überschätzt.
zum Beitrag01.07.2026 , 08:32 Uhr
"Ihr meint nicht im Ernst, dass Merz diese "Milde" walten liesse, weil die Nationalspieler alle Geld haben, oder? Die Unterstellung wäre echt zu platt." Würde durchaus zu Merz passen, siehe 'Stadtbild' oder 'Ihr seid alle faul'. Aber ja, ich denke, da steckt mehr drin. Vermutlich will er auf der Welle der Popularität mitreiten, die er in der WM und damit der Mannschaft vermutet. Er reiht sich damit beim Pöbel ein und demonstriert Volksnähe, um seine Zustimmungswerte zu verbessern.
zum Beitrag01.07.2026 , 08:29 Uhr
"Sarah Wagenknecht will endlich mal wieder mit AfD-Chefin Alice Weidel diskutieren." Da wächst zusammen, was zusammen gehört...
zum Beitrag30.06.2026 , 21:50 Uhr
"Wir Weiße haben das meiste Übel an anderen Völkern verursacht." Nein. Nein. Nein. Das ist so weit an den historischen Realitäten vorbei, dass es schon weh tut. Sie sollten an Ihrem Schuldkomplex arbeiten.
zum Beitrag29.06.2026 , 08:31 Uhr
"Totale Kriegsdienstverweigerer" Link geht bei mir nicht. Was unterscheidet einen 'totalen Kriegsdienstverweigerer' von einem Kriegsdienstverweigerer?
zum Beitrag29.06.2026 , 08:29 Uhr
"Diese Flüchtlinge verlassen sich insoweit weder auf die Ukraine noch „genießen“ sie deren Sozialstaat, da sie das Land doch bereits verlassen haben. Warum sollen sie auch etwas für eine Gegenleistung erbringen, die sie gar nicht erhalten?" Jetzt bin ich auf die Gegenleistung gespannt, die Sie den Flüchtlingen in Deutschland/Europa abverlangen wollen.
zum Beitrag29.06.2026 , 08:27 Uhr
"Die neuen Planungen passen schlecht zu den jüngsten Bemühungen um eine Friedenslösung für die Ukraine. Beim EU-Gipfel vor einer Woche hatte es noch geheißen, dass man sich auf Verhandlungen mit Russland vorbereiten wolle. Nun trifft die EU Vorbereitungen für einen Krieg bis ins Jahr 2028." Im Gegenteil, das passt sehr gut. Russland verhandelt nur - wenn überhaupt - wenn es damit rechnen muss, weiterhin auf Widerstand zu stoßen.
zum Beitrag29.06.2026 , 08:25 Uhr
"In den WM-Stadien ist die Palästina-Solidarität sehr präsent, in Deutschland wird darüber nicht berichtet. Das ist ein Armutszeugnis." Hier wäre eine Information interessant gewesen, inwiefern sich Deutschland da von anderen Ländern abhebt oder nicht.
zum Beitrag26.06.2026 , 15:20 Uhr
"Der sicherste Weg für Frauen, kein Opfer eines Femizids zu werden ist es, jegliche sexuellen Partnerschaften mit Männern zu vermeiden." Damit unterstellen Sie, dass Gewalttaten gegen Frauen ausschließlich von ihren Sexpartnern ausgeht. Das ist doch Unfug.
zum Beitrag26.06.2026 , 15:17 Uhr
"Ich unterstelle Nuhr, dass er Satire instrumentalisiert, um seine private Meinung zu äußern bzw. öffentlich zu machen." Das tut jeder Satiriker. Jeder Satire unterliegt eine bestimmte Sicht auf die Welt und ist damit Meinung. Wollen Sie das für mißliebige Meinungen verbieten? "...ab wann wird Meinungsbullshit mit Meinungsfreiheit verwechselt...." Und wer legt fest, was was ist?
zum Beitrag26.06.2026 , 15:13 Uhr
"interessant auch wenn man sich unsere Underperformer ansieht..." Ich habe ganz bewusst darauf geachtet es so zu formulieren, dass meine Meinung über so einige 'Leistungsträger' nicht unbedingt deren von der Gesellschaft honorierten Vergütung entspricht... Aber solange die Gesellschaft bereitwillig viel Geld in bestimmte Personengruppen pumpt und andere außen vor lässt, ist das erstmal eine Prioritätensetzung der Gesellschaft.
zum Beitrag26.06.2026 , 15:08 Uhr
"Ich denke, alle Ungerechtigkeiten auszugleichen ist unmöglich." Zumal nicht einmal völliger Konsens drüber besteht, was denn nun ungerecht ist und was nicht. "Wir müssen eher über eine Mindestrente für jeweils bestimmt Anzahl Berufsjahre nachdenken." Gibt es bereits: Hartz 4 bzw. Bürgergeld. Sorry für den Sarkasmus, aber das hat in der Rentenversicherung nichts zu suchen, sondern ist eine Sozialleistung, die der Staat zu übernehmen hat.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:29 Uhr
"Hinzu kommt die Anschauung von Merz&Co, dass nur diejenigen Leistungsträger der Gesellschaft sind, die viel Geld bekommen. ... Das ist die grundlegende Ungerechtigkeit im System." Nein, das ist nur konsequent. Viel Geld bekommt derjenige, dessen Leistung von der Gesellschaft als besonders wertvoll angesehen wird. Ob wir einzeln jeweils derselben Meinung sind, darf bezweifelt werden. Aber grundsätzlich bekommen diejenigen mehr Lohn, deren Leistung höher wertgeschätzt wird.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:19 Uhr
"Die Frage ist nicht, worüber Comedians Witze machen dürfen. In einer Demokratie, in der die Kunstfreiheit ein hohes Gut ist, dürfen sie sich erst einmal über alles lustig machen. (...) Bleibt die Frage, warum die Öffentlich-Rechtlichen solchen Kabarettisten eine Bühne bieten." Also, die Witze sind erlaubt, aber in den ÖR sollten sie verboten sein. Ist das so das Fazit? Kunstfreiheit in den ÖR also nur, wenn's dem gesunden Volksempfinden entspricht? Ich mag den Nuhr ja auch nicht so, aber da krieg ich einen ganz komischen Geschmack im Mund.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:12 Uhr
"...dass der Westen ernsthaft auf Verhandlungen hinarbeiten sollte." Super Vorschlag. Noch nie gehört. Und das, wo wir (der Westen) gerade so schön massiv aufrüsten, um Russland anzugreifen. Das wiederum hab ich schon gehört. Wo doch gleich? Ah ja: Lawrow. Die Speerspitze der Diplomatie.
zum Beitrag26.06.2026 , 12:10 Uhr
"Die USA (...) Das noch als „Unterstützung“ zu betrachten, fällt schwer." Richtig, aber Donalds erratisches und narzisstisches Verhalten auf Selenski zurückzuführen, ist dann doch recht abenteuerlich.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:44 Uhr
"Herausgekommen sind leider mehr Rechtsradikale. Auch eine Form der Evaluierung." Das unterstellt einen kausalen Zusammenhang, der noch zu beweisen wäre. Gegenthese: ohne diese Projekte wären es wesentlich mehr Rechtsradikale.
Soviel zur Evaluierung.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:42 Uhr
"Es ist ungerecht, dass Akademiker:innen, die mit Anfang, Mitte, Ende zwanzig ins Berufsleben einsteigen, im gleichen Alter in Rente gehen können wie Menschen, die ihr gesamtes Erwachsenenleben Vollzeit gearbeitet haben." Nein, ungerecht ist es, alle Menschen ins gleiche Renteneintrittsalter zu zwingen. Wie wär's denn, dass man sich schlicht an der Anzahl der Rentenpunkte orientiert, die man im Laufe des Lebens erwirbt, und daraus die Rente errechnet, die bei beliebigem Renteneintritt entsteht? Dann kann jeder gehen wie er will, mit entsprechenden Abschlägen, wenn's weniger Punkte sind. Fertig. Alles andere sind lediglich versteckte Rentenkürzungsversuche für unliebige Untergruppen.
zum Beitrag26.06.2026 , 09:03 Uhr
"Linke Politik ist steht für Politik der Vielfalt und Offenheit und nicht für Klassenpolitik." Das wiederum ist erstmal nur eine Meinung, der widersprochen werden kann...
zum Beitrag26.06.2026 , 08:59 Uhr
"Wenn all diese NGO's soviel Rückhalt in der "Zivilgesellschaft" haben, frage ich mich jedes mal, warum sie überhaupt auf staatliche Gelder angewiesen sind." Weil der Rückhalt der Zivilgesellschaft sich meistens auf Likes und Herzchen beschränkt. Initiative und Geld ist in der Regel Mangelware.
zum Beitrag25.06.2026 , 15:23 Uhr
"Krieg zum Start der Touristensaison" Krieg? Egal. Mein Urlaub betroffen? Geht ja gar nicht!
"Durchhalteparolen finden sich auf Social Media trotzdem zur Genüge. Iwan Schilin, Korrespondent der Moskauer Novaya Gazeta, erlebte bei seiner jüngsten Krim-Reise aber auch eine andere Stimmung: Eine müde Sehnsucht nach Ruhe." Na sowas. Wenn das die Ukrainer wüssten. Denen sind solche Sehnsüchte ja völlig fremd.
zum Beitrag25.06.2026 , 09:49 Uhr
"Bitte nicht nur Andeutungen machen. Wie sind denn die Regelungen in den diversen Schweizer Bädern?" Hier dürfte simpel auf das Ausländerverbot in Schweizer Bädern angespielt worden sein, das vor kurzer Zeit durch die Presse ging (hier ging es primär darum, auffällige Personengruppen aus Frankreich nicht mehr in die Bäder zu lassen). Angesichts der kurzen Zeit, die seitdem verstrichen ist, ging Nachtsonne offensichtlich davon aus, dass das noch allgemein bekannt ist.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:59 Uhr
"Dann kann genau gar kein Gesetz mehr beschlossen werden, da mit der AfD nicht geht und die Linke nicht will, weil sie nicht zu den anderen Parteien dazu gehören will." Eine echte Alternative zur Alternative halt. Wie schön.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:55 Uhr
"Ich wüsste nicht, dass sich einer von diesen Vögeln jemals für diese Äußerungen entschuldigt hat (und die Liste ließe sich fortsetzen). Wieso die Linke auf Zuruf wieder zu Kreuze kriechen muss, weiß ich nicht." Ganz abgesehen von logischen und praktischen Erwägungen: will man sich als besser als die genannten sehen, darf man nicht dasselbe Verhalten aufweisen. Ganz simpel.
zum Beitrag23.06.2026 , 14:52 Uhr
"Als Vorsitzender donnert man nicht aus der Hüfte" Sollte man meinen. Aber diesbezüglich sind Merz oder Söder ja nun auch nicht ohne. Nicht dass es das ausgleichen würde, aber ein bißchen ins Verhältnis setzen sollte man es dann doch.
zum Beitrag23.06.2026 , 14:46 Uhr
"AFD ... wurde 2013 im Westen gegründet, in Oberursel, bei Frankfurt." Nun, dass die heutige AfD mit der Lucke-AfD nicht mehr so viel zu tun hat, ist auch klar, oder?
zum Beitrag23.06.2026 , 14:44 Uhr
"Ja, wenn man vorhat gemeinsam mit der CDU zu regieren, und absolut alle Werte über Bord zu werfen, dann ist das ein Problem. Wenn man erkennt dass die CDU die Politik der AfD umsetzt, weniger." Ist halt die Frage, ob man im demokratischen Prozess auch mit ungeliebten demokratischen Mitspielern nach Lösungen sucht und diese womöglich ein wenig zu sich heranzieht, oder ob man noch demokratische Mitspieler zur Zusammenarbeit mit weniger demokratischen Mitspielern nötigt, indem man eine Zusammenarbeit prinzipiell verweigert. Kann man beides machen. Ist halt unterschiedlich sinnvoll.
zum Beitrag23.06.2026 , 14:40 Uhr
"...dafür das einem aus Versehen das raus gerutscht ist was man vermeintlich wirklich denkt und sich nun aufgrund des Gegenwinds entschuldigt." Vielleicht hätte er sagen sollen, er wäre auf der Maus ausgerutscht? Das hätte doch was gehabt...
zum Beitrag23.06.2026 , 14:39 Uhr
"Hat Daniel Günther tatsächlich in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident Schleswig-Holsteins den Rücktritt Pantisanos gefordert, wie dem Artikel zu entnehmen ist?" Ist dem Artikel nur zu entnehmen, wenn man das möchte. Der Ausdruck 'Ministerpräsident in Kiel und Vertreter des liberalen Flügels der CDU' ist recht klar eine Erläuterung, wer der Mann ist. "...dürfen sich nicht in die Personalentscheidungen von Oppositionsparteien einmischen." Ebenfalls etwas gestreckt. Da Pantisano nicht zum Chef der Linken in Schleswig-Holstein gewählt wurde, ist er auch nicht eine Personalentscheidung der dortigen Linken. Aber wer Übles will, findet natürlich.
zum Beitrag22.06.2026 , 15:49 Uhr
"...dass man nicht zum bürgerlichen Kenia-Block gehört, sondern eine wirkliche Alternative bietet." ...die auf absehbare Zeit darin besteht, eben keine Alternative bieten zu können, die sich in der Realität ausbilden könnte.
zum Beitrag22.06.2026 , 15:48 Uhr
"Wer heute die CDU/CSU nicht das bezeichnet, was sie in 20 Jahren sein wird..." Etwas oder jemanden dafür anzugehen, was die oder der in relativ ferner Zukunft womöglich sein könnte, ist nun wirklich unterirdisch. Es gibt bei der Union nun wirklich in der Realität genug, um sich daran abarbeiten zu können. Aber eigene Meinungen und Visionen als allgemeingültige Vorwürfe zu benutzen - wo sind wir denn?
zum Beitrag22.06.2026 , 14:06 Uhr
"Man kann sein Leben nicht planen" Natürlich kann man das. Ein Plan ist ja keine Garantie. Wenn die Realität mit dem Plan nicht mitspielt, muss man eben umplanen. Dann hat man sein Leben sogar zweimal geplant.
zum Beitrag22.06.2026 , 13:53 Uhr
"Du vergisst dabei, dass D ein Kolonialstaat ist..." Ach? Wäre mir neu. Ich weiß, dass der Rechtsvorgänger des heutigen Deutschlands (oder war's sogar dessen Vorgänger?) mal ein Kolonialstaat war. Dass das heutige Deutschland ein solcher Staat ist, ist irgendwie komplett an mir vorbeigegangen. Und dass der Staat um den es hier geht, irgendwann mal eine deutsche Kolonie war (weil Ihre Anmerkung nur dann Sinn ergibt), entspricht meines Wissens auch nicht den Tatsachen.
zum Beitrag22.06.2026 , 11:04 Uhr
"Spahn zeigt eine erschreckende moralische Instinktlosigkeit." Eher das Gegenteil, oder? Passt doch alles prima zusammen...
zum Beitrag18.06.2026 , 23:15 Uhr
"...für Teile der potentiellen Wählerschaft im Osten und aus der Jugend galt und gilt er möglicherweise immer noch als Reizfigur." Ich würde große Teile des konservativen Spektrums hinzurechnen. Und auch einige Teile des linken Spektrums. Zugegeben, das hat eher anekdotische Evidenz als echte Umfrageergebnisse. "...wäre ein Habeck-Comeback vielleicht im politischen Tagesgeschäft eine entscheidende Bereicherung." Da sag ich nicht nein. Aber als Kandidat für irgendwas halte ich ihn für recht aussichtslos.
zum Beitrag18.06.2026 , 16:17 Uhr
"Die Möglichkeiten des verrückten Königs sind andere als die eines MP in SA. " Und SA ist etwas anderes als USA. Und weiter?
zum Beitrag18.06.2026 , 10:51 Uhr
"Mit Verlaub, das ist doch wirklich Haarspalterei" Das Leben ist halt kompliziert. Deswegen funktionieren einfache Lösungen auch nicht. Da muss man auch mal Haare spalten, statt im Simplen zu bleiben.
zum Beitrag18.06.2026 , 09:20 Uhr
"Hat tatsächlich jemand versucht, China einzubinden?" Nur weil's nicht ständig ventiliert wird, heißt das ja nicht, dass es nicht stattfindet. Sie können davon ausgehen, dass spätestens seit Putins erfolgreicher Einbindung Chinas in seine Kriegsbemühungen diverse diplomatische Gespräche stattfinden.
zum Beitrag17.06.2026 , 13:46 Uhr
"was die AfD denn an der Macht so tun wird. " Man kann sich anhand der Beteiligten und geäußerten Absichten durchaus ein gewisses Bild machen, ja. Dazu die Beispiele ähnlicher Parteien weltweit... doch das kann man. Wenn man es denn sehen oder wahrhaben will.
zum Beitrag17.06.2026 , 13:44 Uhr
"Trump ist absehbarer Zeit Geschichte und auch nach ihm wird es die amerikanische Demokratie noch geben." In welcher Form auch immer. Dass diese - darüber hinaus ebenso wie die internationalen Beziehungen oder wirtschaftliche Entwicklung - bereits massiven Schaden genommen hat, wollen Sie nicht ernsthaft leugnen, oder?
zum Beitrag17.06.2026 , 13:39 Uhr
"Dass die Afd in einem Bundesland mal zeigen kann, was sie wirklich drauf hat, kann die Demokratie auch stärken" Ja klar, immer wieder die Verharmlosung der Extremisten durch 'Entzauberung', 'zeigen was sie wirklich drauf haben'... Ist das noch Gesundbeten, Prinzip Hoffnung oder schlichte Geschichtsvergessenheit? In den USA kann man sehr gut sehen, wie das mit der Entzauberung funktioniert. Welchen Preis sind Sie bereit zu zahlen?
zum Beitrag17.06.2026 , 10:44 Uhr
"Asylfragen rangieren nach meiner Kenntnis seit ca. 10 Jahren bei jeder Umfrage in den Top 3 der wichtigsten Themen, die die meisten Menschen beschäftigen." Und genau da liegt der Knoten. Denn das ist eben nicht das Problem, sondern die angebliche Ursache für die eigentlichen Probleme. Außer echten Rassisten sind den Menschen Ausländer im Land völlig egal. Sie sorgen sich - als echtes empfundenes Problem - darum, dass ihnen diese Ausländer Wohnungen oder Jobs streitig machen. Dass diese soziale Unterstützung erhalten, die ihnen selber womöglich verwehrt wird. Dass die Art wie sie leben von Fremden beeinträchtigt wird. Und, und, und. Nein, die Fremden sind nicht das Problem. Nur mögliche Probleme aufgrund ihrer Anwesenheit. Und das ist nun wahrhaftig nicht dasselbe, auch wenn die rechten Vereinfacher das gerne so darstellen.
zum Beitrag17.06.2026 , 10:40 Uhr
"Speziell diese Bundesregierung scheint mir eine Politik gegen alle Menschen zu machen, die hier leben" Das stimmt nun überhaupt nicht. Es sei denn, Sie betrachten z. B. Milliardäre nicht als Menschen.
zum Beitrag16.06.2026 , 22:50 Uhr
"Als Agnostiker wäre ich dankbar, wenn Deutschland nicht Weltmeister wird - sonst müsste ich meinen Unglauben überdenken" Und freundlich wie der liebe Herrgott ist, tut er Ihnen Ihren Willen. Was lässt sich daraus ableiten? Richtig. Nix.
zum Beitrag16.06.2026 , 16:36 Uhr
"Wozu sollte Robert Habeck zurückkommen?" Völlig egal, was von dem Mann bezüglich Kompetenz, Meinung oder Persönlichkeit zu halten, er ist politisch verbrannt. Das hat die tendenziell konservative Meinungsblase erfolgreich hinbekommen.
Wenn man bedenkt, dass der Mann seinerzeit durchaus als möglicher Kanzler gehandelt wurde...
zum Beitrag16.06.2026 , 10:14 Uhr
"Solange der Kriegszustand anhält ist eine Aufnahme sowieso nicht realistisch. Auch bringt die Ukraine nicht die wirtschaftlichen, demokratischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für eine Aufnahme mit." Diesbezüglich gibt ja eigentlich recht eindeutige Aufnahmekriterien. Wenn man sich daran hält, wird sich das von alleine auspegeln. Aber die Absicht, es überhaupt in Betracht zu ziehen, ist wichtig.
zum Beitrag16.06.2026 , 10:11 Uhr
Na, zum Glück haben wir Religions- und Meinungsfreiheit. So kann jeder seine eigenen Überzeugungen bezüglich himmlischer Mächte oder deren Abwesenheit haben und öffentlich kundtun. Muss einem weder aus der einen noch aus der anderen Richtung gefallen. Aber auch das darf man meinen.
zum Beitrag15.06.2026 , 19:00 Uhr
"...dann ist das Abkommen äußerst ähnlich dem Atomabkommen aus dem Jahr 2015. Und dann ist die Frage, war der Krieg nötig?" Das ist wohl kaum 'ne Frage, oder? Haufenweise Tote, Milliarden zerstörte Sachwerte, weltweiter ökonomischer Schaden - für nix. Buchstäblich nix. Der einzige der davon profitiert hat, ist der Iran.
zum Beitrag12.06.2026 , 09:13 Uhr
"Zweitens war es Deutschland welches in Eigenregie 2015 die Grenzen geöffnet und die unkontrollierten Flüchtlingsströme verursacht hat." Faszinierend, wie das AfD-Narrativ selbst bei denen verfängt, die sie angeblich ablehnen. Welche Grenzen waren im Schengen-Raum doch gleich geschlossen und wurden 2015 geöffnet? Und die Öffnung dieser Grenzen hat die Flüchtlingsströme (übrigens eine beliebte Vokabel des rechten Spektrums) verursacht? Vorher waren die gar nicht da?
zum Beitrag10.06.2026 , 21:10 Uhr
"Leider stimmt das nicht. 120 km/h ist leider derzeit auf deutschen Autobahnen die am schwierigsten und stressigsten zu fahrende Geschwindigkeit..." Ich weiß nicht wo Sie fahren, aber aus "...Überholen auf der Mittelspur..." schlussfolgere ich, dass Sie meist dreispurig unterwegs sind. Bei meinen meist zweispurigen, die ich regelmäßig nutze, ist das anders. Aber da es keinen Sinn hat, uns gegenseitig unsere Anekdoten-Beweise um die Ohren zu hauen, schlage ich vor, dass wir in Frieden unsere unterschiedlichen Ansichten behalten. :-) Mit 'Stress' und 'sich trauen' bewegen wir uns sowieso im Gefühlsbereich, der sich nicht wirklich nachweisen lässt; was ich mit meinem ursprünglichen 'geschätzten' sowieso schon andeuten wollte.
zum Beitrag10.06.2026 , 11:07 Uhr
"Die meisten, wenn nicht sogar fast alle, nutzen die Autobahn vernünftig und halten ein angemessenes Tempo ein." Merkt man recht schnell, wenn man einfach mal mit ca. 120 km/h über die Autobahn fährt. Damit gehört man nämlich überraschenderweise bereits zum (geschätzten) schnellsten Drittel auf der Straße.
zum Beitrag10.06.2026 , 11:04 Uhr
"Also immer und überall?" Innerhalb der festgelegten Grenzen. Worauf wollen Sie hinaus?
zum Beitrag09.06.2026 , 13:32 Uhr
"Das Problem mit dieser Kriegslogik ist nur, dass jeder politische Gestaltungsanspruch verloren geht." Scheint der Genosse Putin deutlich anders zu sehen, schade.
zum Beitrag09.06.2026 , 13:26 Uhr
"...keine Sorge, gibt es schon." Ja, und eine Steuer auf erzielte Gewinne gibt es ebenfalls bereits. Worauf wollen Sie hinaus?
zum Beitrag08.06.2026 , 22:05 Uhr
"Sie zitieren nur das, was Ihnen in den Kram passt." Bei max. 1200 Zeichen zwangsläufig. "Den Zusammenhang zwischen dem zuerst Gesagten wollen Sie nicht wahrhaben." Na, Gott sei Dank wissen Sie ja besser über meine Motivationen und Hintergründe Bescheid als ich. Wat'n Glück! Dann muss man seine Meinungen und Äußerungen nicht mehr hinterfragen, das ist sehr angenehm.
zum Beitrag08.06.2026 , 22:00 Uhr
"..mit dem Ergebnis, daß sie in Zukunft kritischer hinterfragen wird, was ihnen die Populisten versprochen haben." Ja, deshalb sind die Deutschen seit 1945 ja auch total unanfällig für populistische Versprechungen, gell? Wir müssen uns ü-ber-haupt keine Sorgen machen.
zum Beitrag08.06.2026 , 10:31 Uhr
"Meinungsmache, Putin wäre nicht gesprächsbereit" Ist er in der Tat die ganze Zeit gewesen. Der arme Mann wartet seit seinem erzwungenen Überfall auf die Ukraine verzweifelt auf die Kapitulationsgespräche, aber die gönnt man ihm einfach nicht. Kann einem wirklich leid tun.
zum Beitrag08.06.2026 , 10:29 Uhr
"Kallas vertritt nicht die Interessen der EU, sondern diejenigen ihres eignen Landes." Als da wären, in diesem Fall? "Sie ist verantwortlich für das Diplomatie-Versagen der EU im Ukrainekrieg." Nee. Das war und ist Wladimir Putin.
zum Beitrag08.06.2026 , 10:26 Uhr
"Die haben sich ihr Schicksal nicht ausgewählt - wohl aber diejenigen, die freiwillig zur Polizei gingen und wussten, dass sie eines Tages vielleicht in solch einer Situation stehen würden." Das klassische 'Selber schuld'. Warum haben sie auch so aufreizende Kleidung getragen? Ach nee, das war woanders.
zum Beitrag08.06.2026 , 10:24 Uhr
"Auf der anderen Seite frage ich mich, ob dann, logischerweise Untergewinne oder auch Verlust genannt, entsprechend ausgeglichen werden müssten?" Das ist das was mir bei dem gesamten Konzept ebenfalls Bauchschmerzen verursacht. Meiner Meinung nach ja.
zum Beitrag08.06.2026 , 10:12 Uhr
"Was also spräche dagegen völlig unbürokratisch die Bezüge von Männern* um 3% zu kürzen und die von Frauen* um 3% anzuheben und damit zumindest den statistsich bereinigten Teil des Problem tatsächlich zu lösen, statt ihn nur zu beschreiben?" Weil das keine Lösung wäre, sondern dem Ganzen nur zusätzliche Ungerechtigkeiten hinzufügen würde. Das liegt (auch) an der Definition des bereinigten Paygaps. Dieser ist _nicht_ eine Erfassung von Ungleichbezahlung zwischen Männern und Frauen, sondern nur eine Feststellung ungleicher Einkommen. Für die Erklärung dieser Ungleichheit fehlen weitere statistische Daten. _Das_ ist das was das Statistische Bundesamt sagt. Nicht mehr, nicht weniger. Daraus jetzt abzuleiten, dass Männer mehr verdienen nur weil sie Männer sind, ist mindestens statistisch unsauber. Entsprechend wären daraus abgeleitete Maßnahmen nicht ausreichend begründet.
zum Beitrag08.06.2026 , 09:20 Uhr
"Kriegseintritt Russlands" Ein wunderbarer Euphemismus, der subtil behauptet, Russland hätte den Krieg nicht angefangen, sondern wäre ihm nur beigetreten. Aber ja, der Krieg begann vor 2022. Das war bereits 2014. War da nicht was mit der Krim?
zum Beitrag08.06.2026 , 09:17 Uhr
"...die Ukraine kann nicht wie versprochen aufgebaut werden. Das wird die Motivation von Selenskyj sein mit Russland einen Frieden auszuhandeln..." Das ist jetzt vermutlich ein schwer zu verstehendes Konzept für so manchen, aber viele Menschen wollen Frieden einfach nur, weil sie Frieden wollen. "Man hätte von Beginn des russischen Angriffs bereits verhandeln müssen." Ja. Nach Moskau fahren und sich an den langen Verhandlungstisch setzen. Hätte passieren müssen. Ups, ist es? Na sowas.
zum Beitrag08.06.2026 , 09:12 Uhr
"...weil einerseits keine schriftliche Zusage zur Nichtausdehnung der NATO ersichtlich ist und sich anderseits Russland von den westlichen Zusagen offenbar getäuscht fühlt..." Was es allerdings definitiv gab, war die schriftliche Zusage, dass sich die Ukraine eine Zugehörigkeit zu militärischen Bündnissen frei wählen dürfe (Budapester Memorandum), was ausdrücklich die NATO einschloss. Insofern ist ein Pochen darauf, dass sich die NATO nicht erweitern dürfe, bereits von russischer Seite selber ad absurdum geführt worden. Ein Weiter-darauf-Beharren ist schlichte Nebelkerzentaktik.
zum Beitrag03.06.2026 , 10:34 Uhr
"In Sicherheitsfragen ist er völlig unerfahren. " Da fügt er sich ja hervorragend ins Team. Völlig unbelastet von Sachkenntnis oder ähnlichem Schnickschnack.
zum Beitrag03.06.2026 , 08:17 Uhr
"Persönlich ko... mich dieses Land mittlerweile derartig an, daß ich, wenn ich könnte, auch die Flucht ergreifen würde." Jetzt werd ich neugierig. Was genau hindert Sie daran, dieses Land zu verlassen? Was ist soviel schlechter im Ausland, dass Sie dann doch lieber hier bleiben?
zum Beitrag02.06.2026 , 14:00 Uhr
"Stattdessen macht man eine Politik, die ihnen das Leben immer schwerer macht" Und genau da kommen die legendären Köpfe ins Spiel. Merz und Co. nimmt man eine 'Blut Schweiß und Tränen-Rede' wie von Churchill oder anderen einfach nicht ab. Merz und Co. versprechen nicht mal mehr wirklich eine bessere Zukunft, wenn man Einschränkungen hinnimmt, und merken das nicht mal mehr. Stattdessen ist man faul und dumm, wenn man das Statement nicht als Offenbarung annimmt.
zum Beitrag02.06.2026 , 13:56 Uhr
" Einarbeitungszeit in die Materie vorgeschoben, was selbstverständlich völliger Humbug ist und völlig vom Sinn der Demokratie abweicht." Warum? Wenn das abstimmende Volk das so haben will, ist das demokratisch. Demnach wäre eine Begrenzung auf eine Legislaturperiode undemokratisch.
zum Beitrag02.06.2026 , 13:55 Uhr
"was nützen andere Köpfe, die dieses System bedienen?" Sehr viel. Wenn ich mir statt Friedrich Merz Helmut Schmidt oder sogar Helmut Kohl vorstelle (gerade von letzterem bin ich nun überhaupt kein Fan!), würde vieles anders laufen. Bin ich überzeugt von. Die hatten noch echte Weltanschauungen, die über 'ich will aber Kanzler sein!' hinausgingen.
zum Beitrag02.06.2026 , 13:52 Uhr
"Es fehlt nicht das Vertrauen ins System, es fehlt das Vertrauen in die AKTEURE!" Sehe ich ganz genauso, allerdings meine ich, dass dadurch auch das Vertrauen ins System erodiert. Und das wiederum öffnet die Pforte zu denjenigen, die das System umkrempeln wollen (um es so neutral wie möglich auszudrücken). Und die Reaktionen der Akteure hierauf sind wiederum nicht wirklich dazu angetan, dieses Vertrauen wiederherzustellen.
zum Beitrag02.06.2026 , 10:57 Uhr
"Frau Baer sollte nach diesen Statements schlicht zurücktreten." Und dann? Das ist ja die Crux an der Sache - was machen wir mit diesen ganzen gescheiterten Existenzen?
zum Beitrag02.06.2026 , 09:14 Uhr
"Eine Nation der Größe Deutschlands muss einfach alle Jahrzehnte ein Großereignis ausrichten..." Äh - nö? Außer Großmannssucht fällt mir hier nun wirklich kein Argument ein. Aber ich wäre offen für Ihres.
zum Beitrag01.06.2026 , 14:44 Uhr
"DAS sollten doch nun ausgiebig die letzten Jahre bewiesen haben, oder?" Das dürfen Sie gerne auf die letzten Jahrzehnte ausweiten.
'Wahnsinn ist es, bei gleichen Maßnahmen unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.' Einstein zugeschrieben.
zum Beitrag01.06.2026 , 08:50 Uhr
"Eine bürgerliche Regierungsmehrheit benötigt zur Legitimation auf Bundesebene schlicht die FDP (auch wenn es diese Mehrheit jetzt schon mit AfD und Union gibt)." Bürgerlich? Mit AfD? Ernsthaft?
zum Beitrag01.06.2026 , 08:48 Uhr
"Kubicki sagt was er denkt..." Immer nach der Devise 'Das wird man ja wohl noch sagen dürfen' - woher kenne ich das bloß?
zum Beitrag01.06.2026 , 08:40 Uhr
" Ministerin Bär gegen Bafög-Erhöhung„Es wird kein Vollkaskostudium geben“ " Wie war das mit Investieren in Bildung als wichtigster Ressource?
zum Beitrag29.05.2026 , 08:34 Uhr
Es ist immer wichtig, zu einem harmonischen Miteinander der Menschen beizutragen. Bravo!
zum Beitrag27.05.2026 , 14:21 Uhr
"Wo bleiben europäische Gesprächsoffensiven?" Ja, wo bloß. In der Warteschleife, auf Putins Anrufbeantworter, an dessen langem Tisch... suchen Sie sich was aus. Putin verhandelt mit Leuten, die ihm drohen können. Und schon schließt sich der Kreis.
zum Beitrag27.05.2026 , 14:15 Uhr
"Frage ist „warum sind die 800.000 den krassen Schritt nach ganz rechts gegangen und dabei noch die politisch näher an ihnen stehende CDU „übersprungen“?" Ich fürchte, das ist nicht mehr rationale Politikwahl, sondern Ausdruck kompletter Enttäuschung über die Politik der Vergangenheit. Es besteht keine Hoffnung mehr, dass die Demokratie als solche es richten könnte. Zumindest im Osten scheint diese Einstellung stark verbreitet zu sein. Und dann wählt man keine Demokraten mehr, selbst wenn sie rechter stehen als die ursprüngliche 'Heimatpartei'.
zum Beitrag27.05.2026 , 14:05 Uhr
"Ich bezweifle allerdings, dass die meisten SPD Wähler, die aktuelle Migrationspolitik ihrer Partei gut finden. Eine Abkehr davon würde ihr vermutlich mehr Wähler bringen." Eine Abkehr von diesem Dauer-AfD-Thema, bei dem man nur verlieren kann, hin zu den wirklich drängenden Problemen wie Wohnungsmangel, Altersarmut und dergleichen würde vermutlich noch mehr Wähler bringen. Jedenfalls, wenn man hierfür Lösungen und nicht nur Sprüche anzubieten hat.
zum Beitrag27.05.2026 , 10:48 Uhr
Sorry, falsch gelesen. Ich hatte gehofft, dass es niemand merkt ;-) Beide gehen aus Furcht vor den Rechten weiter nach rechts, schon eine ganze Weile. Eigentlich ziemlich dämlich, wenn man's bedenkt.
zum Beitrag27.05.2026 , 10:45 Uhr
"Sie verwechseln die WASG mit der PDS." Nein. Beide sind letztendlich in der Linken aufgegangen. Und um die geht es ja schließlich.
zum Beitrag27.05.2026 , 08:27 Uhr
"...oh-so-notwendigen Verteidigungswahn." Niemand hat die Absicht, in die Ukraine [oder ins Baltikum] einzumarschieren. Sarah Wagenknecht
Völlig unnötiges Säbelrasseln. Gerhard Schröder
Sie reihen sich da gut ein, scheint mir.
"Keine Wehrpflicht!" Genau. Sollen das doch andere machen.
zum Beitrag27.05.2026 , 08:23 Uhr
"Die hysterischen Reaktionen der SPD zeigen vor allem eines: Todesängste." Jeder Demokrat sollte bei einem Erstarken der rechten Kräfte bis hin zur stärksten Partei Ängste entwickeln. Völlig unhysterisch.
zum Beitrag26.05.2026 , 22:23 Uhr
"Die Brandmauer ist ein undemokratisches Konstrukt." Passt zum beabsichtigten Zweck. Schließlich soll sie eine antidemokratische Regierung verhindern.
zum Beitrag26.05.2026 , 16:33 Uhr
"bei faschistischen Tendenzen einzelner EU-Staaten z. Bsp. Ungarn" Dass sich Ungarn in der EU befindet, konstatieren Sie ja völlig korrekt. Dass damit diverse Verpflichtungen einhergehen bezüglich Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, ist Ihnen offensichtlich nicht so ganz klar. Sie plädieren für die Vergabe von Geldern nach Gutdünken und Tageslaune, scheint mir. Und dass sich die Ukraine im Gegensatz zu Ungarn im Krieg befindet, blenden Sie ebenfalls aus.
Kann man machen. Sieht aber irgendwie eigenwillig aus.
zum Beitrag26.05.2026 , 11:59 Uhr
"Im Gegenteil geht diese eher einen weiteren Schritt nach links und wird wieder mehr Anhänger verlieren." Das ist - leider - kein SPD-Patent. Die CDU geht denselben Weg.
zum Beitrag26.05.2026 , 11:58 Uhr
"Weil die SPD - anders als die AfD - keine neoliberale Wirtschaftspolitik vertritt." Die Wirtschaftspolitik der AfD ist m. E. nicht deren Hauptproblem... "Von " Aufgehen" hat Albig dabei nicht gesprochen." Nee. Aber das wird die Konsequenz sein, je mehr man sich nach rechts ankuschelt.
zum Beitrag26.05.2026 , 11:56 Uhr
"... CDU passiert wenn sie NIICHT die "AfD-light Programmatik" wie Sie das nennen übernommen hätte... Hätte die CDU dann Wähler gewonnen oder etwa noch mehr Wähler verloren?" Da die Frage eher lautet, ob die AfD mehr oder weniger Wähler hat, ist das sogar relativ irrelevant. Denn genau das ist das Problem: wer immer nur auf die eigenen Pfründe und Stimmanteile schielt, verliert die Gesamtauseinandersetzung.
zum Beitrag26.05.2026 , 11:53 Uhr
"Nach der Wende hatten sowohl die SPD wie die Union einen Unvereinbarkeitsbeschluss gegen die SED Nachfolgerpartei(en), die Union hält sich bis heute daran..." Ja, so hat jede Partei ihre offenen Flanken. Die eine links, die andere rechts. Kleine semantische Anmerkung: wenn die WASG eine SED-Nachfolgepartei ist/war, dann ist die AfD eine Nachfolgepartei der NSDAP.
zum Beitrag26.05.2026 , 11:52 Uhr
"...und werden die AFD wählen und die absolute Mehrheit zu erreichen." Wer AfD wählt, hat keine 'konservativen Wertvorstellungen', es sei denn Sie rechnen vordemokratische Grundhaltungen dazu.
zum Beitrag26.05.2026 , 09:15 Uhr
"Nur wird die Ukraine sich damit abfinden müssen, dass sie auf Gebiete verzichten muss. Ebenso verzichten muss, Teil der NATO zu werden." Ebenso verzichten muss, dauerhaft unabhängig zu bleiben, unter diesen Voraussetzungen. "Ich möchte kein korruptes Land als Mitglied der EU." Zu spät.
zum Beitrag26.05.2026 , 09:14 Uhr
Wie man nach der Besetzung der Krim gut sehen konnte. Putin war sichtlich beeindruckt.
zum Beitrag26.05.2026 , 09:13 Uhr
"Der Westen freilich hat nicht viel dazu geleistet." Was wäre denn in Ihren Augen ein relevanter Beitrag des Westens gewesen? Wenn schon alles was da so kam, nicht zählt.
zum Beitrag25.05.2026 , 20:05 Uhr
"Die SPD hat bei der letzten Bundestagswahl 800.000 Wähler an die Afd verlohren, ist doch klar das man die zurückholen will." Ob ein Aufgehen mit und/oder in der AfD dabei hilfreich sein könnte, ist allerdings fraglich. Warum sollten AfD-Wähler (zurück) zur SPD wechseln, wenn die eh nur AfD-Politik macht?
zum Beitrag25.05.2026 , 19:57 Uhr
"Wie kann es sein dass der Finanzminister die sinnvolle Senkung der Stromsteuer mit dem Verweis auf „Kein Geld“ stoppen kann!" Kleiner Tip hierzu: fragen Sie Christian Lindner, der mit noch viel weniger Stimmen diesbezüglich äußerst erfolgreich war. "Das hätte Merz zwingend verhindern müssen..." Die nach Grundgesetz gegebene Richtlinienkompetenz sucht man bei ihm allerdings eher erfolglos.
zum Beitrag25.05.2026 , 19:54 Uhr
"Vorallem ... dürfen wir in diesem Land nicht von den schwer erkämpften Rechten der Arbeitnehmer und deren Schutz... diskutieren." Ach, diskutieren geht immer. Das muss auch erlaubt sein, schließlich sollen ja in einer Demokratie nach Möglichkeit alle Partikularinteressen bedient werden. Infam wird es erst, wenn durchgängig lediglich die Interessen bestimmter Gruppen zu Lasten anderer Gruppeninteressen bedient werden. Und wir wissen glaub ich recht gut, von welchen Gruppen da die Rede sein könnte...
zum Beitrag25.05.2026 , 19:50 Uhr
"Er hat, so der Parteienforscher Karl-Rudolf Korte, außer Kleinkindern alle gesellschaftlichen Gruppen beleidigt; und außer Millionären, wäre zu ergänzen." Ach, passt schon. Millionäre als gesellschaftliche sprich soziale Gruppe zu fassen, ist eh schon ein Problem für sich...
zum Beitrag25.05.2026 , 19:47 Uhr
Es ist immer gut, mit den Rechten zusammenzuarbeiten. Also, jedenfalls, bis man sich endgültig überflüssig gemacht hat. Dann regieren die Rechten, und man kann verwundert sich um seine verkrachte Existenz kümmern. Nur dass es dann seltsamerweise zu spät sein wird.
zum Beitrag08.05.2026 , 11:32 Uhr
"Putin bietet der Ukraine für den 8. und 9. Mai einen Waffenstillstand an. Kyjiw wird das Angebot wohl ablehnen – das ist verständlich, aber unklug." Spielt eh keine Rolle. Wir sehen ja derzeit, was von einer russischen einseitigen Waffenruhe zu halten ist: die Forderung nach einem Ruhen der Waffen, die auf Russland gerichtet sind. Selber darf ruhig weitergebombt werden.
zum Beitrag08.05.2026 , 11:28 Uhr
"Viele davon ... aktiv gegen die nationalen Feinde im Inland (...) Manche der Angeschriebenen sind aber auch gerade aktiv dabei sich um ihre Zukunft zu kümmern," ...und die meisten dürften schlicht keine Lust haben, sich um irgendwas außer sich selber zu kümmern. Meistens ist die einfachste Erklärung die richtige. Aus einer Nichtreaktion politische Aktivität abzuleiten, dürfte schlicht übertrieben sein.
zum Beitrag06.05.2026 , 14:04 Uhr
"Solange es erlaubt ist, Immobilien nicht nur für den Eigenbedarf zu besitzen..." Und wer sich keine Immobilie für den Eigenbedarf leisten kann, wohnt halt nicht. Gute Idee.
zum Beitrag06.05.2026 , 10:53 Uhr
"Es ist schwer vorstellbar, dass Putin in der Situation mit der Ukraine Ambitionen hat, seinen Krieg auszuweiten." Es war seinerzeit für eine Menge Leute auch schwer vorstellbar, dass Putin in die Ukraine einmarschieren würde. Hat er aber trotzdem getan.
zum Beitrag06.05.2026 , 10:48 Uhr
"Ich hätte mir gewünscht, dass man jeden Zucker, also auch den aus der Tüte beim Discounter, mit einer Zuckersteuer belegt." Das wäre tatsächlich konsequent gewesen. Einfacher. Und nachhaltiger, weil es umfassend keine Ausnahmen schafft.
zum Beitrag06.05.2026 , 10:45 Uhr
"Und die Formulierung, dass Fußgängerzonen ohne Poller eine "Einladung zum Mord" seien, sollte sich der Autor vielleicht nochmal durch den Kopf gehen lassen." Sehr gründlich sogar. Ich z. B. fühle mich davon nicht zum Mord eingeladen.
zum Beitrag05.05.2026 , 09:23 Uhr
"Der Robert wollte mindestens genauso viele [Gaskraftwerke] bauen" Der hatte allerdings nicht den Gleichklang, gleichzeitig die erneuerbaren zurückzufahren... da besteht schon in Unterschied, finden Sie nicht?
zum Beitrag05.05.2026 , 09:20 Uhr
"Er hat sich das Kanzleramt wohl anders vorgestellt." Unantastbar und unfehlbar stehen nicht in der Berufsbeschreibung. Hätte man wissen können.
zum Beitrag04.05.2026 , 11:10 Uhr
"Nach Trump und Putin ist das Zeitalter der mörderischen Despoten vorbei. " Das halte ich für übertrieben optimistisch. Die Nachfolge im Iran war ja zum Beispiel auch nicht unbedingt von erhöhter Toleranz geprägt.
zum Beitrag04.05.2026 , 08:26 Uhr
"...ich stehe da lieber treu zur Transatlantischen Freundschaft." Kann man machen. Sollte man sich allerdings zuvor davon überzeugen, ob sie noch da ist... "Sie stellt einen grossen Gewinn dar." Derzeit stellt sich eher die Frage, ob man davon nicht in der Vergangenheitsform sprechen sollte. Im Weißen Haus ist davon jedenfalls nichts zu sehen.
zum Beitrag04.05.2026 , 08:22 Uhr
"Die Demokraten werden vieles drehen was Trump zerstört (Vertrauen, Zollkrieg)" Sie werden es versuchen. Aber zerstörtes Vertrauen ist erstmal weg. Wenn Europa halbwegs bei Verstand ist, wird es sich auch bei einem anderen Präsidenten weiterhin emanzipieren.
zum Beitrag04.05.2026 , 08:14 Uhr
"Die Wähler wollten Merz, jetzt haben sie ihn." Diese Aussage geht an der Realität vorbei, behaupte ich. Die meisten wollten ihn lediglich weniger nicht als die Alternativen.
Darüber hinaus gilt: der Mann ist an seinen eigenen Versprechen gescheitert. Insofern sind nachvollziehbarerweise selbst die die ihn wollten enttäuscht.
zum Beitrag01.05.2026 , 21:24 Uhr
"Für dieselbe Arbeit wie der Kollege weniger Lohn, ist nur ein Beispiel." Ein interessantes Beispiel zudem. Wüsste nicht dass das erlaubt wäre.
zum Beitrag30.04.2026 , 09:54 Uhr
"Neurechten wie AFD lebt davon, dass sie Autoritäten in Frage stellen wie staatlicher Rundfunk, Politik und Wirtschaftsexperten, Gerichte etc." Jein... sie stellen Autoritäten in ihrer derzeitigen Form in Frage. Sobald sie können, werden sie sie jedoch entweder ersetzen oder so hinbiegen wie es ihnen passt. Gegen die Autoritäten als solche haben sie absolut nichts einzuwenden...
zum Beitrag29.04.2026 , 16:31 Uhr
Die Existenz von Unrecht und Ungleichheit ist nach vorliegender Beweislage systemunabhängig. Man kann nur darauf hinarbeiten, sie abzumildern. Und da stellt sich dann tatsächlich die Frage, unter welchen Umständen dies erfolgreicher ist.
zum Beitrag29.04.2026 , 16:27 Uhr
Na sowas, ich lasse mich korrigieren. Faszinierend, wie lange sich solche Mythen halten.
zum Beitrag29.04.2026 , 11:49 Uhr
"Solch eine Kehrtwende spricht nicht für außenpolitischen Tiefgang und Prinzipien, sondern für ziemliche Planlosigkeit." Also wie immer. Und das gilt nicht nur außenpolitisch.
zum Beitrag29.04.2026 , 11:46 Uhr
"Der frühere FBI-Direktor, der den Instagram-Post infolge eines öffentlichen Aufschreis nur wenig später wieder gelöscht hatte, wies die Anschuldigungen, dass er damit zur Gewalt gegen Trump aufrufen wolle, von Anfang an zurück. Er erklärte, dass ihm nicht bewusst gewesen sei, dass „eighty-six“ mit Gewalt in Verbindung stehe." Hat er denn auch irgendwo mal gesagt, was er damit tatsächlich zum Ausdruck bringen wollte, oder blieb das so im Allgemeinen Unschuldsdementi?
zum Beitrag29.04.2026 , 08:00 Uhr
"Womit man wieder bei der Diskussion um die Eigenheiten von Männer sein könnte." Nur gut, dass Frauen in der Geschichte, sobald sie die Möglichkeiten hatten, gezeigt haben, dass sie niemals Kriege führen. Warum die Militärdebatte schon wieder sexistisch einfärben?
zum Beitrag29.04.2026 , 07:54 Uhr
"Ob man den Erblasser gepflegt hat, ist fürs Erbrecht irrelevant." Das ist richtig. Darauf bezog ich mich aber auch nicht, sondern auf die Aussage, Erbschaften wären per se leistungsloses Einkommen. Das ist schlicht falsch.
zum Beitrag29.04.2026 , 07:47 Uhr
"Klauen aus echter Not, wie z.B. Hunger, ist nachvollziehbar und wird wohl von jedem Mitglied unserer Gesellschaft verstanden." Deswegen gibt es neben dem Diebstahl ja auch den Tatbestand des Mundraubs.
zum Beitrag29.04.2026 , 07:45 Uhr
"Eine Gesellschaft ... wird daran gemessen, wie es den schwächsten in dieser Gesellschaft geht." Es sei denn, man ist diesbezüglich anderer Meinung. Dieser Maßstab ist offenkundig nicht universell. Viele messen die Qualität einer Gesellschaft daran, wie gut es ihnen selber eht.
zum Beitrag29.04.2026 , 07:42 Uhr
"Der Sozialstaat wird zusammengekürzt, weil diese Regierung Kanonen statt Butter haben will." Ich greif das mal als besonders griffig raus... Eine sehr steile These, die komplett ohne Belege hart an der Grenze der Verleumdung steht. Oder glaubt jemand ernsthaft, Merz würde Vorbereitungen für einen Angriffskrieg treffen? Bei aller Ablehnung, die ich für ihn hege, das ist Unsinn, und eine derartige Nebeneinanderstellung von Hitler, Goebbels und Merz ist ziemlich übel. Aber wer von sozialistischer Revolutionsromantik schwärmt, ohne den Blick auf entsprechende geschichtliche Revolutionen und ihre Folgen zu berücksichtigen, der hat vermutlich auch sonst einen ganz eigenen Blick auf die Gesellschaft.
Schade. Der Grundgedanke war nicht verkehrt, so von wegen ritualisierte Verklärung der erreichten Erfolge durch DGB und SPD. Aber dann ging es auf Speed ins Abseits...
zum Beitrag28.04.2026 , 13:12 Uhr
"...friedlich wird ein systemischer Wandel weg von Kapitalismus nicht gehen." Kaum anzunehmen. Schließlich waren die historischen Alternativen, die es bislang so gab, selber nicht unbedingt gewaltfrei zu nennen.
zum Beitrag28.04.2026 , 13:11 Uhr
"Erbschaften sind nichts anderes als leistungsloses Einkommen." Abgesehen von denen, die es eben nicht sind. So zum Beispiel Menschen, die den Erblasser bis zum Tode gepflegt haben. Gibt es nämlich. Pauschalurteile sind immer falsch. Und ich weiß, dass das eine pauschale Aussage ist... ;-)
zum Beitrag28.04.2026 , 08:25 Uhr
"Ich glaube, vor einem jungen Mann, der liest, das Männer an sich alle schlimme Verbrecher sind, und sich denkt: "Ja, das ergibt Sinn", hätte ich mehr Angst, als vor einem jungen Mann, der darauf abgeschreckt und irritiert reagiert." Ein weiterer Aspekt ist ja: wenn man absolut allen Männern die Schuld zuweist und sie auffordert sich zu ändern, wird implizit ausgedrückt, dass die Frauen auf der anderen Seite nicht zu einer Problemlösung beitragen können... wie sexistisch das ist, mag jeder selber bewerten.
zum Beitrag28.04.2026 , 08:03 Uhr
"Ich seh momentan leider auch keine Alternativen außer zusätzlich reden reden reden" Blöd ist halt, dass dazu immer mindestens zwei gehören. Selbstgespräche bringen in diesem Bereich nichts außer Selbstvergewisserung.
zum Beitrag28.04.2026 , 08:01 Uhr
Für freiheitsliebende Menschen, eine Antwort auf autoritäre Eroberungsversuche. Fragen Sie mal in der Ukraine nach.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:01 Uhr
"Knapp 3 Billionen Dollar geben Staaten für Aufrüstung aus. Das Geld könnte stattdessen in Bildung, Gesundheit oder ein würdevolles Leben fließen. " Dass Verteidigungsausgaben und ein würdevolles Leben nicht unbedingt im Widerspruch stehen, ist eigentlich klar, oder?
zum Beitrag27.04.2026 , 11:28 Uhr
"Wenn wundert es da noch, dass die Jugend eine Sitzbank kapert um zu feiern und sich entwickeln zu können." und "Seit rund zwei Jahren chillen Jugendliche im Alter von 13 bis 14 Jahren abends an der Bank vor dem Rathaus, hören nachts laut Musik, hinterlassen Pizzakartons und Schmierereien (darunter die Postleitzahl, aber auch Hakenkreuze), haben schon einen Blumenkübel umgestürzt, einen Fahnenmast rausgerissen und zweimal Bücher im Bücherschrank an der Rathausfassade angezündet."
Finde den Fehler.
zum Beitrag24.04.2026 , 11:31 Uhr
"Meine Erfahrung ist, dass es egal wie gelesen, nur zwei Kategorien Mensch gibt. A*Löcher und Nicht-A*löcher, und die sind bei allen Geschlechtern zu finden." Das deckt sich mit meinen Erfahrungen.
zum Beitrag23.04.2026 , 09:55 Uhr
"... überhaupt keine realitätsnahe Vorstellung davon, wie niedrig die gesetzlichen Renten bereits jetzt sind, oder er weiß es und leugnet es einfach." Ich vermute eher, es interessiert ihn einfach nicht.
zum Beitrag23.04.2026 , 09:55 Uhr
"...dass es früher oder später ohnehin zu Schwarz-Blau kommen wird. Das wäre nicht das Ende der Welt." Diesbezüglich teile ich Ihren Optimismus nur bedingt, jedenfalls was Deutschland angeht. Hatten wir schonmal...
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