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22.10.2026 , 09:36 Uhr
Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht. Fand ich beide mal gut, aber heute nicht mehr. Und die Gründe sich ziemlich ähnlich.
zum Beitrag21.10.2026 , 22:14 Uhr
Und ich habe selten eine solche Verdrehung einer Aussage gelesen. Steuerhinterziehung ist zwar immer eine Straftat, aber bei jemandem, der auf einem hohen Moralross sitzt, umso verwerflicher, wobei es unerheblich ist, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.
zum Beitrag21.10.2026 , 18:18 Uhr
Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht. Fand ich beide einmal gut. Heute nicht mehr, und die Gründe sind sogar ähnlich.
zum Beitrag21.10.2026 , 16:50 Uhr
Nachtrag: Ich glaube, dass weibliche Popikonen wie Madonna als Role Models mehr für den real existierenden Feminismus getan haben als Intellektuelle wie Alice Schwarzer oder Simone de Beauvoir.
zum Beitrag21.10.2026 , 11:15 Uhr
Als Schwarzer in einem Fernsehinterview wörtlich sagte, dass die Ukraine ein „ganz, ganz kleines Land“ sei, war mir sofort klar, wie kompetent sie war, sich zu diesem Thema zu äußern. Und vorher hat es mich schon massiv gestört, dass sie anderen Frauen vorschreiben wollte, wie „richtiger“ Feminismus aussieht. Wenn die eine andere Definition von Emanzipation hatten, dann waren sie eben patriarchalisch indoktriniert.
zum Beitrag20.10.2026 , 10:50 Uhr
Mit anderen Worten: In den Mails steht genau das, was man von der AfD auch erwartet hätte. Deren Wähler werden daran nichts Verwerfliches finden.
zum Beitrag19.10.2026 , 15:12 Uhr
»Verschiedene Studiengänge kosten sehr verschieden.« # Genauso ist es, und das Medizinstudium ist das teuerste. Daraus auch noch einen Anspruch auf ein besonders hohes Einkommen abzuleiten, ist schon absurd!
zum Beitrag19.10.2026 , 12:54 Uhr
Falls es Ihnen nicht aufgefallen sein sollte: Ich hatte den Einwand der anekdotischen Evidenz bereits vor Ihrer Antwort vorweggenommen (siehe weiter unten), weil mir klar war, dass so etwas kommen würde.
zum Beitrag19.10.2026 , 10:00 Uhr
Mein Neffe ist nach seinem Humanmedizinstudium in Deutschland in die Schweiz gegangen, um dort seine Facharztausbildung zu machen, und ist dann dort geblieben. Hauptmotivation waren die besseren Arbeitsbedingungen. Das höhere Einkommen wird weitgehend durch die auch deutlich höheren Lebenshaltungskosten kompensiert.
zum Beitrag19.10.2026 , 09:44 Uhr
Nachtrag – bevor dieser Einwand kommt: Ich weiß, dass das anekdotische Evidenz ist, aber ich kenne keine statistisch validen Studien zum Jammerverhalten von Medizinern.
zum Beitrag19.10.2026 , 09:32 Uhr
»Lasst die Leute machen und nehmt eine Methode (Warnschilder etc.), die niemanden zwingt.« # Nur funktioniert das eben nicht. Irgendwann sollte man die Ergebnisse empirischer Forschung mal zur Kenntnis nehmen.
zum Beitrag19.10.2026 , 09:11 Uhr
»Die verdienen auch mit ihren GKV-Patienten deutlich überdurchschnittlich.« # Allerdings! Aber jeder vergleicht sich nur mit denen, die noch mehr haben. Und dann fühlt sich der Hausarzt, der vielleicht 150 k€ vor Steuern jährlich raushat, gegenüber dem Facharzt mit 250 k€ als Geringverdiener.
zum Beitrag19.10.2026 , 09:07 Uhr
FAKT ist, dass die Mediziner in meiner Familie (ein Hausarzt, zwei Fachärzte) auf einem finanziellen Niveau jammern, von dem viel andere, die mit ihren Steuern das besonders teure Medizinstudium bezahlen, nur träumen können. Und wenn Sie angestellte Fachärzte mit Juristen vergleichen, dann bitte auch mit angestellten, die garantiert nicht 200 - 400 € pro Stunde verdienen. Aber jede Berufsgruppe rechnet sich arm, so gut sie kann.
zum Beitrag18.10.2026 , 13:54 Uhr
Bei meinem alten Hausarzt ist der Katalog der kostenpflichtigen IGe-Leistungen im Laufe der Zeit ständig gewachsen, darunter nicht nur „alternativmedizinische“ Therapien wie Kinesio-Taping. Auch einen Langzeitblutzuckertest (HbA1c) sollte ich selbst bezahlen. Bei meinem neuen Hausarzt war der Bestandteil des von der Kasse übernommenen allgemeinen Blutbildes, welches ich einmal pro Jahr machen lasse.
#
Als ich meinem neuen Hausarzt davon erzählt habe, meinte der: „Das kann man natürlich nicht alle drei Monate machen, dann würde es die Kasse nicht mehr bezahlen“, aber davon war auch nie die Rede gewesen. Es hängt also anscheinend auch davon ab, mit welchem Arzt man es zu tun hat.
zum Beitrag18.10.2026 , 10:55 Uhr
Bei meinem alten Hausarzt ist der Katalog der IGe-Leistungen im Laufe der Zeit ständig gewachsen, darunter nicht nur alternativmedizinischer Quatsch wie Kinesio-Taping. Auch einen Langzeitblutzuckertest (HbA1c) sollte ich selbst bezahlen. Bei meinem neuen Hausarzt war der Bestandteil des von der Kasse übernommenen allgemeinen Blutbildes, welches ich einmal pro Jahr machen lasse. # Als ich meinem neuen Hausarzt davon erzählt habe, meinte der: „Das kann man natürlich nicht alle drei Monate machen, dann würde es die Kasse nicht mehr bezahlen“, aber davon war auch nie die Rede gewesen. Es hängt also anscheinend auch davon ab, mit welchem Arzt man es zu tun hat.
zum Beitrag16.10.2026 , 14:22 Uhr
Und wenn sie in eine von der abgewählten CDU geführte Regierung eintreten, noch weniger.
zum Beitrag16.10.2026 , 14:18 Uhr
Am Ende wird sie sich damit brüsten, „standhaft“ und „prinzipientreu“ geblieben zu sein, egal wie groß der von ihr angerichtete Schaden auch sein mag.
zum Beitrag16.10.2026 , 11:28 Uhr
Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.
zum Beitrag15.10.2026 , 11:53 Uhr
Gibt es irgendeine reale Grundlage für diese abenteuerlichen Spekulationen?
zum Beitrag11.10.2026 , 17:54 Uhr
Über den ist wirklich alles gesagt worden, und diesmal auch von allen.
zum Beitrag11.10.2026 , 17:48 Uhr
Matthias Horx, der Trend- und Zukunftsforscher, der meines Wissens noch nie einen wichtigen Trend prognostiziert, sondern sich im Nachhinein immer nur drangehängt hat, so ähnlich wie Frank Thelen.
zum Beitrag10.10.2026 , 11:29 Uhr
Hat Elon Musk schon auf die Anfrage reagiert, Tobias Rausch einen Tesla als Dienstwagen zur Verfügung zu stellen, weil BMW den Leasing-Vertrag nicht verlängert? Aber wahrscheinlich muss erst der Elektromotor gegen einen Verbrenner ausgetauscht werden.
zum Beitrag09.10.2026 , 10:46 Uhr
Ich habe auch kein Patentrezept gegen die AfD, aber ich habe bereits sehr früh gesagt, dass man deren Wähler nicht pauschal als reine Protestwähler exkulpieren darf, sondern dass zumindest ein erheblicher Anteil die AfD nicht trotz, sondern gerade wegen der rassistisch-faschistoiden Positionen wählt. Das so klar auszusprechen, haben sich die meisten Politiker nicht getraut und tun das größtenteils immer noch nicht, um nicht als Wählerbeschimpfer zu gelten. # Dafür habe ich zwar ein gewisses Verständnis, aber trotzdem sollte man sich wenigstens nichts vormachen. Wenn ich mich recht erinnere, war es im Bundestag auch lange Zeit Tabu, die AfD-Abgeordneten als Faschisten zu bezeichnen, und hatte eine Ermahnung des Präsidiums oder gar einen Ordnungsruf zur Folge. Immerhin hat sich das inzwischen geändert, weil die Realität nicht länger zu leugnen ist und die Radikalisierung der AfD ständig fortgeschritten ist.
zum Beitrag07.10.2026 , 20:50 Uhr
Die Mitarbeiterpauschalen sind zweckgebunden, und deren ordnungsgemäße Verwendung muss belegt werden (siehe meine Ergänzung oben).
zum Beitrag07.10.2026 , 17:44 Uhr
P.S. Die Mitarbeiterpauschalen sind höher (bei MdBs ca. 27.000 Euro mtl.), aber zweckgebunden. Die kann sich ein Abgeordneter nicht einfach in die eigene Tasche stecken, wie er das bei der steuerfreien Aufwandspauschale theoretisch könnte.
zum Beitrag07.10.2026 , 14:27 Uhr
Hauptsache, sie kann mitreiten und wird wieder in Talkshows eingeladen.
zum Beitrag07.10.2026 , 14:25 Uhr
»aggressive Verfremdung der Union durch Merkel« # Weil Merkel die CDU ins 21. Jhd. führen wollte? Aber zum Glück geht es mit Merz jetzt wieder zurück in die 90er oder noch früher.
zum Beitrag07.10.2026 , 13:23 Uhr
Dafür, dass Sie von der "linken Bubble" so wenig halten, bewegen Sie sich aber erstaunlich oft in dieser.
zum Beitrag07.10.2026 , 13:17 Uhr
Sogar AfD-Fan und -Unterstützer Theo Müller will zwei Produktionsstandorte in Sachsen-Anhalt und Sachsen schließen. Da sind die betriebswirtschaftlichen Kriterien am Ende doch wichtiger.
zum Beitrag07.10.2026 , 12:19 Uhr
In Landtag von SA beträgt die steuerfreie Aufwandspauschale aktuell 2.372,27 Euro, im Bundestag 5.467,27 Euro monatlich.
zum Beitrag07.10.2026 , 09:41 Uhr
Gestern meinte der 22-jährige Lehramtsstudent und BSW-Abgeordnete in SA John Lucas Dittrich in Report München, es passe angesichts der Außenpolitik der Grünen, dass die im Landtag jetzt ganz rechts säßen. Das war symptomatisch für das verzerrte politische Koordinatensystem des BSW.
zum Beitrag07.10.2026 , 09:34 Uhr
Geht mir genauso! Dabei fand ich die sogar mal ziemlich gut.
zum Beitrag06.10.2026 , 19:20 Uhr
Die richtigen Großverdiener des ÖRR (Lanz, Maischberger, Illner, Miosga …) werden damit aber nicht erfasst, weil die individuelle Honorarverträge haben, die vertraulich sind. Da gibt es nur Insiderschätzungen. Bei Markus Lanz wird z. B. von ca. 2 Mio. Euro p. a. gemunkelt.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:51 Uhr
Vorneweg: Ich halte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für wichtig und unverzichtbar, allerdings auch für dringend reformbedürftig. Vor allem müsste er nach Jahrzehnten des tumorartigen Wachstums in ungebremster Selbstbedienungsmentalität und redundanten Doppelstrukturen von ARD und ZDF wieder auf seine ursprüngliche Funktion reduziert und gesundgeschrumpft werden. # Was mich ebenfalls massiv stört, ist, dass die Beitragszahler, die das alles zwangsweise finanzieren müssen und daher quasi die Arbeitgeber der dort Beschäftigten sind, offiziell nichts über deren Gehälter und Honorare erfahren, wobei ich in erster Linie an die prominenten Sprecher/‑innen und Moderatoren/‑innen vor der Kamera denke. Eigentlich sollte das für jedermann offen einsehbar und transparent im Internet stehen. # Aber meine Hoffnung, dass das jemals passieren wird, ist genauso groß wie die, dass irgendwann auch Beamte und Politiker in die Rentenversicherung einzahlen werden, also gleich null. Zu groß sind die individuellen Partikularinteressen, die dem entgegenstehen, denn wer verzichtet schon freiwillig auf seine Pfründe? So selbstlos und sozial ist auch der linkeste WDR-Redakteur nicht!
zum Beitrag06.10.2026 , 10:43 Uhr
Wenn ich mich recht erinnere, haben immerhin ca. 40 % der Frauen in SA AfD gewählt (bei den Männern waren es ca. 50 %).
zum Beitrag05.10.2026 , 19:29 Uhr
Ich weiß nicht, woher dieser Masochismus kommt, dass immer mehr Menschen in (noch) freien und demokratischen Wahlen populistische Politiker wählen, die für sie selbst eine absolute Katastrophe sind.
zum Beitrag04.10.2026 , 13:04 Uhr
Jahrelang wurde uns rückständigen Deutschen Schweden als leuchtendes Beispiel für den bargeldlosen Zahlungsverkehr vorgehalten (»Sogar die Kirchenkollekte erfolgt per Smartphone«, wow!). Ich habe immer gesagt, dass die sich noch wundern werden, wenn dieser– aus welchen Gründen auch immer– mal ausfallen sollte. # Vergangenes Jahr ist genau das in „meiner“ LiDL-Filiale zwei Tage lang passiert, während die Zahlung mit Bargeld noch funktionierte. Da schauten viele „Digital Natives“, die ansonsten Barzahler mitleidig belächelt haben, plötzlich dumm aus der Wäsche. Jetzt stelle man sich mal vor, so etwas passiert flächendeckend und für einen längeren Zeitraum.
zum Beitrag02.10.2026 , 19:34 Uhr
»Nur leider entstehen durch einen Eigentümerwechsel keine einzige zusätzliche Wohnung und kein einziger Quadratmeter neuer Wohnraum.« # Das ist eine hunderttausendfach wiederholte Trivialität, und kein Mensch sagt, dass das langfristig die einzige Maßnahme bleiben soll. # In meiner ersten Antwort hatte ich noch mehr geschrieben, aber wenn diese hier wieder nicht freigegeben wird, dann habe ich wenigstens nicht allzu viel Zeit verschwendet.
zum Beitrag02.10.2026 , 17:18 Uhr
Nicht nur das vorbereitete Statement war beeindruckend, sondern noch viel mehr, wie Kerkeling danach in freier Rede die an ihn gerichteten Fragen beantwortet hat.
zum Beitrag02.10.2026 , 10:42 Uhr
Die Bundesregierung plant ja ein Anti-Wohnraumenteignungs-Gesetz. Etwas Besseres könnte einer linken Regierung in Berlin nicht passieren, denn dann könnte sie sagen: „Wir wollten zwar, aber durften nicht.“
zum Beitrag27.09.2026 , 19:28 Uhr
Die Wahrheit ist, dass man das alles auch ohne den teuren Umweg über Olympia machen kann, wenn man wirklich will. Erinnert mich an die berühmte Teflonpfanne als Abfallprodukt der bemannten Raumfahrt.
zum Beitrag27.09.2026 , 12:46 Uhr
Gab es schon mal Olympische Spiele, von denen langfristig die Allgemeinheit per Saldo profitiert hat, und nicht nur irgendwelche Privatunternehmen? Investitionen in Infrastruktur etc. kann man ja prinzipiell auch ohne diesen Umweg, der mich an die viel zitierte Teflonpfanne als Abfallprodukt der Raumfahrt erinnert, vornehmen. Ich bin jedenfalls froh, dass Berlin aus dem Rennen ist. Da hat dessen negatives Image bei manchen Leuten auch mal etwas Positives bewirkt.
zum Beitrag27.09.2026 , 12:18 Uhr
Ich habe keine abschließende Meinung zu der Wohnraumenteignungsthematik, weil es sowohl gute Argumente dafür als auch dagegen gibt. Aber der Satz von Merz, dass die Mieten bezahlbar BLEIBEN müssen, zeigte mir mal wieder, wie weit dieser Mann von der Realität der von ihm Regierten entfernt ist. Ich halte es auch für sinnlos, von ihm mehr „Empathie“ zu fordern. Das ist eine Charaktereigenschaft, die man in seinem Alter nur simulieren kann, wenn man sie nicht hat, und das finde ich noch schlimmer.
zum Beitrag27.09.2026 , 11:48 Uhr
Super Idee, weil es ja jetzt bereits so viele für Normalverdiener wie Polizisten, Krankenschwestern oder Handwerker erschwingliche Wohnungen in München gibt! Machiavelli war zwar Zyniker, aber das muss man ja nicht unbedingt in jedem Fall übernehmen.
zum Beitrag25.09.2026 , 12:55 Uhr
Das ist aber eine ganz andere Argumentationsebene als „Da können Sie gar nichts ändern“.
zum Beitrag24.09.2026 , 14:47 Uhr
»Das stimmt doch nicht und das wissen die Unterzeichner:innen auch.« # Doch, genau das stimmt, und zwar seit Langem! Zaghafte Kritik von Merz & Co. erfolgte erst, als man die Bilder der Mondlandschaft in Gaza nicht mehr ignorieren konnte. Und zu dem Apartheitsregime in den Westbanks, wo radikale jüdische Siedler unter dem Schutz der israelischen Armee gewaltsam Palästinenser vertreiben, haben die sich noch gar nicht geäußert.
zum Beitrag24.09.2026 , 13:38 Uhr
Das ist ein typischer Fehler juristischer Laien (zu denen ich auch gehöre), direkte Schlüsse aus dem GG zu ziehen. Oft heißt es „Das Weitere regelt ein Bundesgesetz“, welches bei Interessenkonflikten diverse Ausnahmen beinhalten kann.
zum Beitrag24.09.2026 , 13:19 Uhr
Das ist ein typischer Fehler juristischer Laien (zu denen ich auch gehöre), direkte Schlüsse aus dem GG zu ziehen. Oft heißt es „Das Weitere regelt ein Bundesgesetz“, welches bei Interessenkonflikten diverse Ausnahmen beinhalten kann.
zum Beitrag24.09.2026 , 13:09 Uhr
Man kann die Zulassung zu bestimmten Berufen durchaus an Bedingungen knüpfen. So simpel ist das nicht.
zum Beitrag24.09.2026 , 10:03 Uhr
Ich habe zwar die Linke gewählt, aber Ferat Koçak war mir aufgrund seines krawalligen Auftretens im Bundestag schon immer suspekt und unsympathisch. In dieser Hinsicht könnte der auch von der AfD sein. Falls es in Berlin eine Koalition der Wahlverlierer (CDU, SPD, Grüne) geben sollte, dann kann sich die Linke unter anderem bei solchen „Genossen“ bedanken.
zum Beitrag23.09.2026 , 13:05 Uhr
Dieses Apartheitssystem habe ich auch schon mal in nur einer Praxis gesehen (ebenfalls Orthopädie). Wie im Flugzeug mit Business- und Economy-Class.
zum Beitrag23.09.2026 , 09:26 Uhr
Unlängst ist mir bei der Suche nach einem neuen HNO-Arzt einer untergekommen, der ausschließlich Privatpatienten und Selbstzahler behandelte. Angesichts der exorbitanten Ausbildungskosten gerade von Medizinern, die in Deutschland von der Allgemeinheit der Steuerzahler getragen werden, dürfte dergleichen gar nicht erlaubt sein.
zum Beitrag22.09.2026 , 13:07 Uhr
Die Grünen scheinen schon zu wollen mögen, aber trauen sie sich auch zu dürfen? Und bei der SPD sehe ich CDU-schwarz.
zum Beitrag22.09.2026 , 08:36 Uhr
Ich habe zwar die Linke gewählt, aber trotzdem befürchte ich, dass die auch diese historische Chance durch parteiinterne Streitigkeiten und Sektierertum versemmeln wird. Das war ja schon immer eine Spezialität von Linken, genial parodiert bereits von Monty Python in „Das Leben des Brian“ („Befreiungsfront von Judäa“ versus „Judäische Befreiungsfront“).
zum Beitrag21.09.2026 , 13:30 Uhr
Also ich kenne nur Linke, die gegen die Politik der Netanjahu-Regierung sind. Wenn man damit Antisemit ist, dann bin ich wohl auch einer.
zum Beitrag21.09.2026 , 08:34 Uhr
»Doch jetzt profitieren erneut vor allem die Mineralölkonzerne sowie Chefärzte, Bankdirektoren, Rechtsanwälte, die sich höhere Spritpreise locker leisten können und mit ihren SUV durch Städte zum Job cruisen.« # Ich wette, dass dieser Personenkreis überdurchschnittlich häufig E-Autos fährt.
zum Beitrag21.09.2026 , 08:10 Uhr
»Aber wenn sich antifaschistische Politik darauf reduziert, nur gegen die AfD zu sein, ist sie schon konzeptuell zum Scheitern verurteilt.« # Ja, wenn, aber wer sagt denn, dass es so ist? Mir gefällt diese Schwarzweiß-Analyse nicht. Man kann kurzfristig das eine tun, ohne langfristig das andere zu lassen.
zum Beitrag18.09.2026 , 15:19 Uhr
Erneut eine schöne Kolumne nach „AfD-Wählen als Triebabfuhr“.
zum Beitrag17.09.2026 , 11:29 Uhr
Vorneweg: Ich halte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für wichtig und unverzichtbar, allerdings auch für dringend reformbedürftig. Vor allem müsste er nach Jahrzehnten des tumorartigen Wachstums in ungebremster Selbstbedienungsmentalität und redundanten Doppelstrukturen von ARD und ZDF wieder auf seine ursprüngliche Funktion reduziert und gesundgeschrumpft werden. # Was mich ebenfalls massiv stört, ist, dass die Beitragszahler, die das alles zwangsweise finanzieren müssen und daher quasi die Arbeitgeber der dort Beschäftigten sind, offiziell nichts über deren Gehälter und Honorare erfahren, wobei ich in erster Linie an die prominenten Sprecher/‑innen und Moderatoren/‑innen vor der Kamera denke. Eigentlich sollte das für jedermann offen einsehbar und transparent im Internet stehen. # Aber meine Hoffnung, dass das jemals passieren wird, ist genauso groß wie die, dass irgendwann auch Beamte und Politiker in die Rentenversicherung einzahlen werden, also gleich null. Zu groß sind die individuellen Partikularinteressen, die dem entgegenstehen, denn wer verzichtet schon freiwillig auf seine Pfründe? So selbstlos und sozial ist auch der linkeste WDR-Redakteur nicht!
zum Beitrag17.09.2026 , 10:27 Uhr
Bereits die Altnazis haben phasenweise Kreide gefressen und vorübergehend auf moderat gemacht, wenn es taktisch opportun erschien, ohne ihre langfristige Agenda aus den Augen zu verlieren.
zum Beitrag17.09.2026 , 08:23 Uhr
Soso, es ist also dasselbe, ob die Mieter die Dividende erhalten oder externe Aktionäre. Interessante Auffassung!
zum Beitrag16.09.2026 , 09:15 Uhr
Meine auch. Daher die Korrektur unten, die du wohl übersehen hast.
zum Beitrag15.09.2026 , 14:09 Uhr
»… keine Dividenden für Anteilseigner…«
Genauer gesagt für Aktionäre, denn die Genossenschaftsmitglieder erhalten ja durchaus eine Dividende für ihre Anteile.
zum Beitrag15.09.2026 , 13:21 Uhr
»Welchen Mantel werden sich dann wohl die großen Berliner Immofirmen überwerfen, wenn es akut wird?«
Wer sich eingetragene Genossenschaft (eG) nennt, muss auch die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass Gewinne zweckgebunden sind (z. B. Rückstellungen für zukünftige Investitionen, aber keine Dividenden für Anteilseigner).
zum Beitrag15.09.2026 , 12:33 Uhr
Ich bin Mitglied bei der Berliner Wohnungsbaugenossenschaft EVM mit einer vergleichsweise niedrigen Miete bzw. „Nutzungsgebühr“, und solche Vermieter sind ausdrücklich von den Vergesellschaftungsambitionen der Linken ausgenommen. # Dennoch hat sich der EVM in einem Rundschreiben an seine Mitglieder dagegen ausgesprochen, unter anderem mit dem banalen Standardargument, dass dadurch ja keine einzige zusätzliche Wohnung geschaffen werde. Als ob das eine Rechtfertigung dafür wäre, dem asozialen Treiben von Vonovia & Co. weiterhin tatenlos zuzuschauen. # Ernster nehme ich da schon den Hinweis, dass durch die dann fälligen Entschädigungszahlungen sich die Verschuldung des Landes Berlin weiterhin massiv erhöhen würde. # Insgesamt empfinde ich dieses Rundschreiben aber als durchschaubaren Versuch einer Beeinflussung der Genossenschaftsmitglieder bei der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses am 20.09.2026.
zum Beitrag13.09.2026 , 14:52 Uhr
Träum weiter! Ein Verbotsverfahren würde mehrere Jahre dauern. Das sagen jedenfalls alle, die davon Ahnung haben. Von „jetzt verbieten“ kann also keine Rede sein, selbst wenn man ein solches Verfahren sofort einleiten würde. Das hätte man schon vor Jahren machen müssen, dann wäre das zur Landtagswahl in Sachsen-Durchfahrt vielleicht gerade noch rechtzeitig gekommen.
zum Beitrag12.09.2026 , 15:08 Uhr
Jeder Versuch, eine AfD-geführte Landesregierung unter dem eindeutigen Wahlsieger Ulrich Siegmund durch eine konzertierte Aktion der anderen Parteien zu verhindern, würde die Wählerschaft der AfD zukünftig nur noch weiter ansteigen lassen. Für die Parole „Wehret den Anfängern“ ist es längst zu spät.
zum Beitrag11.09.2026 , 21:58 Uhr
Ich bin auch links und mache keine „menschenverachtenden“ Witze. Ich habe nur etwas gegen eine humorlose Sprachpolizei, die kein Verständnis für Ironie hat.
zum Beitrag09.09.2026 , 14:41 Uhr
»Egal, was ein Linker sagt – hinter der nächsten Ecke hängt immer ein linkes Tribunal oder das innere Ethikkomitee, das dir aus jedem Witz einen Strick drehen kann.« . Das muss ich leider bestätigen.
zum Beitrag09.09.2026 , 10:57 Uhr
Jeder Versuch, eine AfD-geführte Landesregierung unter dem eindeutigen Wahlsieger Ulrich Siegmund durch eine konzertierte Aktion der anderen Parteien zu verhindern, wird die Wählerschaft der AfD zukünftig nur noch weiter ansteigen lassen. Das sollte mittlerweile auch der Letzte kapiert haben.
zum Beitrag09.09.2026 , 09:19 Uhr
Vielleicht findet sich ein Pferd namens Incitatus für den Posten.
zum Beitrag08.09.2026 , 10:11 Uhr
Also wer immer noch nicht weiß, dass Kernkraft die teuerste Energieerzeugungsform ist, wenn man wirklich alle Kosten für Bau, Rückbau, Entsorgung etc. berücksichtigt, und nicht nur den kWh-Preis einer bereits abgeschriebenen Anlage, dem ist nicht mehr zu helfen! . Kein privates Energieunternehmen in Deutschland würde ein neues AKW ohne staatliche Milliardensubventionen bauen, und keine Versicherung ist bereit, die unkalkulierbaren Kosten eines schweren Unfalls komplett abzudecken.
zum Beitrag08.09.2026 , 09:30 Uhr
Also wer immer noch nicht weiß, dass Kernkraft die teuerste Energieerzeugungsform ist, wenn man wirklich alle Kosten für Bau, Rückbau, Entsorgung etc. berücksichtigt, und nicht nur den kWh-Stundenpreis einer bereits abgeschriebenen Anlage, dem ist nicht mehr zu helfen!
Kein privates Energieunternehmen in Deutschland würde ein neues AKW ohne staatliche Milliardensubventionen bauen, und keine Versicherung ist bereit, die unkalkulierbaren Kosten eines schweren Unfalls komplett abzudecken.
zum Beitrag08.09.2026 , 08:23 Uhr
Ich kenne einen Rentner, der AfD wählt. Weil dessen Rente so gering ist, erhält er ergänzende Grundsicherung im Alter nach SGB XII. Dem ist überhaupt nicht klar, dass jede Reduzierung des Regelbedarfs für „arbeitsscheue“ Leistungsbezieher nach dem SGB II, für die die AfD eintritt, ihn genauso betreffen würde. Zumindest solange das Prinzip gilt, dass das „soziokulturelle“ Existenzminimum für alle gleich ist.
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