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Reizfigur Tübinger OBIst es okay, wenn Boris Palmer Minister in Stuttgart wird?

Seit Wochen kursieren Spekulationen, dass Boris Palmer von seinem Vertrauten Cem Özdemir befördert wird. Ein Pro & Contra.

Ziemlich beste Freunde: Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir und der Tübinger Ex-Grüne Boris Palmer bei einer Wahlkampfveranstaltung Foto: Markus Ulmer/imago

D er Ex-Grüne Boris Palmer als Minister? Cem Özdemir könnte deutlich und öffentlich Nein sagen, tut es aber nicht. Was sagen zwei taz-Redakteur*innen zu dieser Idee?

Auf keinen Fall!

Ein Menschenfeind sollte kein Ministeramt bekleiden. Ein Rassist sollte kein Ministeramt bekleiden. Und ein Holocaustverharmloser sollte kein Ministeramt bekleiden. Daraus ergibt sich logisch, dass auch Boris Palmer das nicht tun sollte. Denn er ist alles drei. Und das hat er mehrfach bewiesen.Während der Coronapandemie beklagte der Tübinger Oberbürgermeister in einem Interview, in Deutschland würden möglicherweise Menschen gerettet, „die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“ Weil sie alt oder krank seien.

Auf Facebook behauptete er in einem Kommentar, der Fußballer Dennis Aogo habe einer Frau seinen „N*****schwanz angeboten“. Er schrieb das entmenschlichende N-Wort aus und bediente zugleich das rassistische Stereotyp des sexuell unersättlichen, animalischen Schwarzen Mannes.

Bei einer Migrationskonferenz an der Frankfurter Universität nutzte Palmer ebenfalls das N-Wort. Er wurde deswegen von Protestierenden als Nazi bezeichnet. Und antwortete, aufgrund des Aussprechens eines Wortes so genannt zu werden, sei „nichts anderes als ein Judenstern“.

Die Grünen entzogen ihm wegen dieser Vorfälle zunächst ihre Unterstützung, dann folgte ein Parteiausschlussverfahren gegen Palmer; er kam dem mit seinem Austritt zuvor.

Es war richtig von den Grünen, Konsequenzen zu ziehen. Cem Özdemir sollte seiner Partei mit einer Ernennung Palmers zum Minister nicht in den Rücken fallen. Denn solche Aussagen, eine solche Haltung, sind nicht tragbar. Es gehört zu den absoluten Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft, dass Menschen gleich viel wert sind, egal ob sie alt oder jung, krank oder gesund sind. Dass Personen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe entmenschlicht werden. Und in Deutschland ganz besonders, dass man sich als Reaktion auf eine Beschimpfung nicht mal eben mit den Millionen Juden gleichsetzt, die hier verfolgt und getötet wurden.

Da kann ein Kandidat noch so viel Expertise mitbringen. Wenn er diese Grundwerte nicht teilt, gehört er nicht in ein Ministeramt. Und das ist bei Palmer erwiesen.

Alice von Lenthe

Ja, bitte!

Am Wahlabend am vergangenen Sonntag stand ich bei der Grünen-Wahlparty in der Stuttgarter Staatsgalerie herum, als ein junger Grüner zu mir trat und nicht unfreundlich sagte: „Ihretwegen habe ich mein taz-Abo gekündigt.“ Warum das denn? Jetzt knurrte er: „Immer dieses Boris-Palmer-Gelobe“. Die Sensibilität dieser Personalie im linksemanzipatorischen Milieu ist mir also bewusst. Genauso die Unkalkulierbarkeit von Palmer, gerade für seine verbliebenen grünen Freunde. Dennoch meine ich, dass die Vorteile einer Integration des Tübinger Oberbürgermeisters in die baden-württembergischen Landesregierung überwiegen.

Wir sind an einem Moment unser bundesrepublikanischen Geschichte angelangt, wo symbolpolitischer Fortschritt allein nicht mehr reicht – es muss jetzt gemacht werden. Boris Palmer ist wahrscheinlich der führende sozial-ökologische Macher dieses Landes. Ein liberaldemokratischer Kommunalpolitiker, der seit zwanzig Jahren in Aushandlungsprozessen mit dem Gemeinderat und der Stadtgesellschaft ganz konkrete Transformationspolitik macht und Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum mit erheblichen CO2-Reduktionen verbunden hat.

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Seine Bürgermeisterwahlen hat er gegen eine SPD-Amtsinhaberin, eine CDU-Kandidatin und eine Grünen-Kandidatin gewonnen. Entgegen der handelsüblichen, klischeehaften Etikettierung ist er nicht „umstritten“, er ist getragen von Mehrheiten jenseits des antiquierten Lagerdenkens. Genau das trifft auch auf den wohl künftigen grünen Ministerpräsidenten Cem Özdemir und Noch-Amtsinhaber Winfried Kretschmann zu.

Das Überwinden von parteipolitischer Fixierung und Milieu-Kodizes ist Özdemirs Methode, was in einer kulturell heterogenen Gesellschaft die zwingende Voraussetzung für erfolgreiches Regieren ist. Wer, wenn nicht der parteilose Macher und Oberbürgermeister Palmer, passt da ideal? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass er auch in einer Landesregierungs-Funktion gute Ergebnisse liefern wird. Genau das ist es, was die bedingt aufbruchbereite Gesellschaft braucht. Aber das ist es auch, was viele fürchten.

Peter Unfried

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Peter Unfried
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Chefreporter der taz, Chefredakteur taz FUTURZWEI, Kolumnist und Autor des Neo-Öko-Klassikers „Öko. Al Gore, der neue Kühlschrank und ich“ (Dumont). Bruder von Politologe und „Ökosex“-Kolumnist Martin Unfried
Jahrgang 2000. Volontärin bei der taz seit Mai 2025.
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157 Kommentare

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  • Palmers "Macher"-Reputation ist übertrieben. Tübingens wirtschaftliche und städtebauliche Erfolge heftet er sich zwar gerne ans Revers, sie beruhen aber ganz weitgehend auf den Weichenstellungen der Amtsvorgängerin: Ansiedlung von Biotechnologie, Reform der städtischen Vergabevehikel im Wohnungsbau. "Seine" erfolgreiche Coronapolitik mit kostenlosen Testzentren war eigentlich die der CDU-Notärztin und Autorin Lisa Federle. Palmers eigene Initiativen waren teilweise ein Schuss in den Ofen (Bebauungszwang für Grundstückslücken) oder Skurrilitäten (beheizte Fahrradbrücke zur Verbindung zweier Stadtteile; Solarpanels in den "Ohren" von Bundesstrassenauffahrten). Und last not least, Palmers Verhältnis zu demokratischen Prinzipien ist vor allem dann fest, wenn ihm die Ergebnisse in den Kram passen. Unvergesslich, wie über die Zukunft einer wichtigen Tübinger Verkehrsachse eine stadtweite Online-Bürgerbefragung stattfand, Palmer dann aber das ihm nicht genehme Ergebnis ignorierte mit Hinweis darauf, das sei doch überwiegend (trotz geringerer Internetaffinität) mit den Stimmen älteter Wähler zustandegekommen.

  • Ok. Nehmen wir mal an Palmer ist dieser Menschenfeind, Rassist und Holocaustleugner.

    Müssen wir dann nicht alles tun, damit ein Freund einen Menschenfeinds nicht Ministerpräsident wird. Ist dann nicht auch Özdemir ein Menschenfeind, weil er Rassismus und Holocaustleugnung deckt?

  • In der 'Welt' vom 1.1.26 erklärt Boris Palmer, dass er 'natürlich' das N-Wort weiter verwenden will. Vermutlich hat er ja einen hohen IQ und tut etwas für den Klimaschutz in Tübingen, aber was seine emotionale Intelligenz angeht, tendiert diese gegen Null.



    Wenn Menschen sich durch diese Bezeichnung abgewertet fühlen, benutzt man sie nicht mehr. Schon komisch, Hagel schadet seine komische Rehaugen- Geschichte, Palmer schadet es nicht, wenn er das N-Wort zum Bestandteil seiner Identität macht.

    • @Elke Weyel:

      "Wenn Menschen sich durch diese Bezeichnung abgewertet fühlen, benutzt man sie nicht mehr."

      Das sagt auch Palmer. Da haben Sie dieselbe Position Wortverwendung ist be Palmer laut diversen Interviews Kontext-Abhängig.



      Spätestens bei der Frage, welches Wort Sie aus dem Wortschatz getilgt haben möchten, werden auch Sie es verwenden müssen.



      Die Position diesbezüglich gegen Palmer ist etwas verlogen.

  • Innenminister bitte!

  • gut ist , dass die TübigerInnen sich lieber ein eigenes Urteil bilden wenn es um Boris Palmer geht. Die einschlägigen Vorurteile (ist ein ...ist) und Ausgrenzungen (Parteilausschluss) sind gründlich nach hinten losgegangen. In Berlin funktioniert sowas, aber eben nicht in BaWü. Alle Kritiker sollten froh sein, dass BaWü anders ist als Berlin, denn sonst wäre Deutschland bald pleite.

  • Das ist jetzt echt eine schwierige Frage. Einerseits der kantige Kerl, gerade aus und direkt , andererseits einer der liefert. Erstmals ist eer mir aufgefallen im Schlichting Verfahren des katastrophalen Projektes. Stuttgart 21. Da war er einer der besten Widersacher.



    Die Frage ist welchen Typ Politiker will das Volk, der Souverän? Glatt gespülte die die Phrasen aus den Parteizentralen quaken, oder die an denen sich die Meinungen reiben können? Boris Palmer ist der zweite Typ, und mit Sicherheit hat er das eine oder andere Prozent für Özdemir heraus gekitzelt. Kretschmann war so wohltuend anders als die anderen Parteigranden. Pragmatisch ehrlich. Özdemir tritt in die gleichen Fußstapfen . Und genau da gehört Boris Palmer dazu. Die Talkshows? Kaum ein Grüner bekommt mehr Zustimmung jenseits der eigenen Bubble als er. Alles, so würde es Frau Beerbock sagen , brauch er eine Wende um 360 Grad.

  • Das große Rätsel bei Boris Palmer ist und bleibt (und das schon seit Jahrzehnten), was ihn dazu bringt, immer wieder entweder die Beherrschung zu verlieren oder Sachen rauszuhauen, die auch wohlmeinende Beobachter ratlos zurücklassen. Oder beides gleichzeitig.

    Dass Alice von Lenthe ihn nun wegen seiner Aussagen für einen Menschenfeind, einen Rassisten und Holocaustverharmloser hält (und viele mit ihr), hat er sich selbst zuzuschreiben. Es bleibt aber Unsinn, das weiß, wer ihn nur ein kleines bisschen kennt. Wer etwas über seine Familiengeschichte weiß, weiß auch: Vor allem das Dritte ist ganz offensichtlicher Unsinn. Die Tübinger/-innen, die ihn beständig wieder wählen, sind ja auch weder dumm noch verblendet.

    Wer gegen die Klimakrise kämpfen will, wer auf bessere öffentliche Verkehrsmittel wartet, kann nur sehnlichst hoffen, dass er in diesen Ressorts in die Landesregierung kommt. Aber gerade dann bleibt die Sorge: Wann hat er den nächsten Aussetzer? Dann ist der politische Aufstieg ganz schnell vorbei. Und dann vermutlich für immer.

    • @MSt:

      Das ist, präzise zusammengefasst, das Dilemma, dankeschön.

      Einerseits ist Boris Palmer einfach ein grüner Macher. Und als solcher hat er mehr für grüne Ziele und die Popularisierung und Anschlussfähigkeit "des Grünen" erreicht als viele (ehemalige) Parteifreund:innen.

      Andererseits .... naja, kann er einfach nich aufhöre zu schwädse, wenn er, wie ein professioneller Politiker, einfach mal den Schnabel halten sollte.

      Die wichtigsten Fragen sind hier wohl: Was definiert einen Menschen? Was er tut? Oder was er sagt? Inwieweit kann man von seinen Aussagen auf die "Geisteswesenart" (Palmer war ja Waldorfschüler) eines Menschen schließen?

      • @Stavros:

        Ständig rassistische Assagen rauszuhauen ist nicht "schwädse" sondern Rassismus. In Frau von Lenthes Aufzählung fällt auch noch, dass Boris Palmer keine schwarzen Menschen in einer deutschen Werbung sehen möchte.

  • Eigentlich sollte man Tübingen retten. Womöglich wäre dies jedoch vermessen. Denn womöglich wird es auch gut geführt. Daher ein Nein, BP sollte in Tübingen bleiben. Begründung - er sollte insoweit CÖ mitnehmen und ihm dort eine Aufgabe nach E9a "EGO" geben - : politische "Schnauzensprecher" (Definition: Politiker, die den konservativen Unsinn der Straße nachsprechen, den sie auch mitverantworten) gibt es schon genug.

    • @Gerhard Krause:

      Immerhin haben gut 60% in BW konservativ gewählt.



      Etwas mehr als 5% halb/dreiviertel links. Etwas mehr als 4% ganz links.

      Definieren Sie doch bitte, was Sie in diesem Fall unter Unsinn verstehen. Das würde sicherlich viele interessieren.

      Ich wäre Ihnen dankbar für die Aufklärung!

  • "Ein Menschenfeind sollte kein Ministeramt bekleiden. Ein Rassist sollte kein Ministeramt bekleiden. Und ein Holocaustverharmloser sollte kein Ministeramt bekleiden."

    Aha, also mit anderen Worten: Sie wollen uns bzw. mir gerade erklären, dass die Mehrheit der Tübinger WählerInnen einen Menschenfeind, einen Rassisten und Holocoustverharmloser als Oberbürgermeister bevorzugt. Habe diesbezüglich (zumindest aus der Ferne betrachtet) nichts mitgekommen und möchte den Tübingern auch nicht zunahe treten, aber wissen Sie da mehr? Falls ja, sollten Sie damit nicht hinterm Berg halten, und uns teilhaben lassen daran (Tipp für Ihren nächsten Artikel hier in der taz), dass sich da mitten in BaWü eine rassistische, holocoustverharmlosende und menschenfeindliche Hochburg etabliert hat.

    • @Demokratischer Segler:

      Ja so ist es. Mir fällt es wirklich schwer einen Menschen der keine schwarzen Menschen in einer deutschen Werbung sehen möchte (Bori Palmer) nicht als den Rassisten zu sehen der er ist. Sie bekommen wohl tatsächlich relativ wenig mit.

  • "Ein Menschenfeind sollte kein Ministeramt bekleiden. Ein Rassist sollte kein Ministeramt bekleiden. Und ein Holocaustverharmloser sollte kein Ministeramt bekleiden."

    Korrekt. Nur ist Palmer keines davon!

    • @Eulennest:

      Genau so sehe ich das auch! Diese Verallgemeinerungen sind einfach nur ätzend!

  • Ich mag Palmer, er macht gute Arbeit und ist pragmatisch, habe nie etwas an seinen Aussagen auszusetzen gehabt.

    • @Eulennest:

      Ach was! Vagel Bülow

      “Eulennest“ - soso - erklärt‘s vllt



      Weiß ja nich - von wose wech sün?!



      Aber im Hohen Norden meint Eulennest ein rundes Dachgiebelfenster - aus dem mann bauartbedingt - nur einen begrenzten Blick in die Welt hat.

      unterm——once apon a time



      Als wir 1955 ein Siedlungshäusken 8 x 9 auf der freien Pläne bauten - war vom Bauamt eine rechteckige “Schießscharte“ verfügt 🙀



      Uns Mouder 🤌 & der Bauabnehmer schaute schnell auf den Boden - eh er den Bau abnahm

  • Ja.

  • Es ist schon paradox, wenn eine Autorin Palmer Holocaust-Verharmlosung vorwirft und im gleichen Atemzug die Verwendung der Wortes "Nazi" lediglich als Beschimpfung bezeichnet, statt richtigerweise auch als Holocaust-Verharmlosung. Nur mit einer Beschimpfung obendrauf. So macht man sich die Welt, wie sie einem gefällt.

    Allerdings ist Palmer zugegebenerweise ein Provokateur, wie er im Buche steht. Feingefühl ist nicht einer seiner Stärken. Aus dieser Sichtweise passt er eigentlich sehr gut zu den Vertretern der Linken Jugend, die ja auch für Grenzüberschreitungen bekannt sind.

    Sollte er nun Minister werden? Auf alle Fälle. Er ist ein pragmatischer Macher und das kann BW gut gebrauchen.

    • @Black & White:

      Sehr gut erkannt, war mir nicht aufgefallen. Aber ich meine, Sie haben Recht.

  • Schon spannend, dass ein Grünen-affiner Journalist Boris Palmer verteidigt. Wie man die Augen und Ohren so verschließen kann vor dem, was der Mann von sich gegeben hat in den letzten Jahren, ist bemerkenswert.

    Aber andere spannende Frage: falls Palmer Minister werden sollte, welcher denn dann? Mir fällt natürlich der Innenministerposten ein. Der ist traditionell an Menschenfeinde und Rassisten vergeben. Und mit den Grünen aus BaWü, die nicht wirklich etwas anderes sind als eine cdU mit grüner Krawatte, wäre das folgerichtig.

    Was mich umtreibt ist die Frage, warum die Leute in BaWü über 30% an diese Partei gegeben haben. Und das, wo es ja sogar noch eine "echte" cdU mit fast 30% gibt. Wenn man die 18% der AfD dazu rechnet, haben also 80% der Menschen Mitte rechts (Grüne) über sehr sehr weit rechts (cdU) bis hin zu rechtsextrem gewählt. Und das, obwohl der cdU-Kandidat offensichtlich keinerlei Qualitäten hat - wenn ich so alleine an seine Auftreten und zwei Videos denke, die man mit ihm kennt.

    • @Jalella:

      Tja nach ihrer Logik haben selbst Wähler der Linkspartei rechts gewählt. das ist ein typisches Weltbild der extremen Linken.Also irgendwie auch nur eine olle Kamelle. Die haben ja schon vor 33 völlig bekloppt die SPD als Faschisten bekämpft

    • @Jalella:

      Ihre letzte Frage lässt sich doch sehr leicht beantworten. Die Leute wollten konservativ wählen, aber der CDU-Kandidat hatte offensichtlich keinerlei Qualitäten. Was tun? Man wählt dann eben Özdemir, der eine eher schwarze Regierung mit grünen Tupfern bilden soll. Der Sieg von Özdemir ist kein grünerer Sieg, dafür war das Sonnenblümchen rechts unten viel zu klein.

  • "Ein Menschenfeind sollte kein Ministeramt bekleiden. Ein Rassist sollte kein Ministeramt bekleiden."

    Super einverstanden! Aber das müsste halt auch für amtierende MinisterInnen gelten. Und da sehe ich sogar auf Bundesebene so einige, die da nicht sein sollte bei diesen Kriterien.

  • Palmers Wille zur unbedingten Provokation ist belegt als früh von der Pike auf gelernt verankert – sein Vater Helmut als "Remstal-Rebell" war dbzgl. eine regionale Größe. Sohn Boris ist es gelungen, das zu toppen. Er hat sich in diesem Genre wahrlich freigeschwommen und selbst einen großen Namen gemacht.

    Der "führende sozial-ökologische Macher dieses Landes" verdient sich sich sogar eine solche Eloge von Peter Unfried und hat ja seit sehr langer Zeit in Tübingen eine feste Basis. Also in der "Sacharbeit" dort offensichlich einen guten Job gemacht, allen Sperenzien zum Trotz.

    Da sollte man auf gar keinen Fall dran rumdrehen, dort will man ihn gesichert mehrheitlich tatsächlich; dort ist er bestens aufgehoben. Für die Landes- oder gar Bundespolitik ist der Mann absolut untragbar. Es gibt Grenzen!

  • Ohne Palmer hätte Özdemir den großen Abstand nicht aufgeholt und die Wahl selbst nicht (knapp) gewonnen.

    • @bleakest:

      Ja, und? Kann man alle, die sich bei einer Wahl verdient gemacht haben, in ein Ministeramt hieven? Oder umgekehrt gefragt: Wie soll ein Wahlkampf aussehen, bei dem nur die Mitglieder einer Partei mitmachten, die Aussicht auf Abgeordnetenmandat bzw. Ministerkarriere hatten?

    • @bleakest:

      Gibt es dazu schon Umfrageergebnisse?

    • @bleakest:

      Es gibt aber auch Wähler der Grünen, die mit dem Rassisten Palmer nichts zu tun haben wollen.

      • @Andreas J:

        Es gibt auch Mitglieder und Wähler der Grünen die mit Ihrer Parteispitze nicht zu tun haben wollen.

        Man sollte bei den Grünen das Ergebnis in BW und was dahinter steht ergebnisoffen aufarbeiten und sich entscheiden ob man das machen möchte was sich wählende wünschen, oder das für was man steht.

        Das gilt auch für die anderen Parteien.

        Sehr viele Menschen wissen nicht mehr für was die einzelnen Parteien wirklich stehen. Denn die hängen ihr Fähnchen immer wieder frisch in den Wind.



        Ich selbst bin kein Stammwähler und stehe vor jeder Wahl vor dem Problem was bekomme ich morgen, wenn ich heute die Partei XY wähle.

        Vielleicht auch ein Grund weshalb die, hinter der Brandmauer immer gefährlicher werden, ein zu leichtes Spiel haben und in manchen Bereichen schon anfangen sie anderen passiv zu lenken/beeinflussen. Es macht bestimmt Sinn einmal darüber nachzudenken.

      • @Andreas J:

        1. Die Mehrheit will aber Palmer haben!



        2. Die Wähler wussten das an Özdemir auch Plamer hängt, was zum Wahlsieg führte.



        3. Er ist kein Rassist!

        Was eine verschwindend kleine Minderheit will ist halt wirklich völlig egal, denn die Wahl zeigt überdeutlich was der Wähler will!

  • Was hier noch gar nicht zur Sprache kam: Boris Palmer ist ein totaler law-and-order-Typ.



    Er will auf dem Tübinger Bahnhofsvorplatz für teures Geld Kameras anbringen lassen, während nicht nur im sozialen Berich gekürzt werden muss. Und die Tübinger Polizei selbst sagte, dass die Gegend kein Kriminalitätsschwerpunkt ist.



    Weil die Gesetzeslage eine Videoüberwachung nicht hergab, wurde nun (Zufall?) sie von der Grün-Schwarzen Landesregierung jüngst angepasst und Kameras sind auch dort erlaubt, wo keine Kriminalitätsschwerpunkte sind.



    Palmer legt sich gerne persönlich an mit Schwarzfahrern, Wildplakatierern und Studenten an, die ihm entgegenmurmeln: "Ach nee, der auch noch...".



    Wenn er ins neue Kabinett geht, dann muss er Innenminister werden.

    • @Kai Ayadi:

      Ich muss auch sagen, dass ich mich auf meinen vielen geschäftlichen und privaten Reisen oft sicherer fühle wenn ich Kameras sehe.

      Da machen mir manche Dinge mehr Anfat um meine Privatsphäre. Gerade im Bezug auf KI….

      • @Sole Mio:

        Kameras im öffentlichen Raum und KI gehen Hand in Hand wenn es darum geht ihr Privatsphäre zu zerstören. Aber Hauptsache Sie fühlen sich sicher vor irgendwelchen "Gefahren" im öffentlichen Raum.

    • @Kai Ayadi:

      Zitat: "Und die Tübinger Polizei selbst sagte, dass die Gegend kein Kriminalitätsschwerpunkt ist."

      Noch nicht. Diese "Schwerpunkte" sind flexibel; sobald Kameras eingesetzt werden, zieht es die Protagonisten woanders hin. Wenn die Tübinger also etwas beizutragen hätte, dann zu der Frage, ob sie Leute abstellen wird, die sich vor die Monitore setzen und falls ja, wo die dann fehlen.

    • @Kai Ayadi:

      Danke. wichtig.



      Der Tübinger Bahnhofsvorplatz ist also kein Kriminalitätsschwerpunkt so wie andere.

    • @Kai Ayadi:

      Ich war zwar noch nicht im Tübinger Bahnhof, aber in vielen anderen. Ab einer bestimmten Uhrzeit fühlte ich mich unwohl, in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München ist das fast ganztägig so. Die ausgeschilderte Kameraüberwachung kann da schon helfen, ist ja weltweit usus, in England und China flächendeckend. Ich finde, jeder hat ein Recht, sicher und friedlich zu reisen, also ist Law and Order für mich ok.

      • @Metulski:

        Dass das in China usus ist, macht es für mich nicht attraktiver. Und die Kameras helfen wirklich gegen Ihr Unwohlsein?

    • @Kai Ayadi:

      Er hat aber auch die Verpackungssteuer gerichtlich durchgedrückt.

  • Ich finde es bemerkenswert, dass Peter Unfried, der stetig für maximale Kompromissfähigkeit (vor allem der Grünen) und "Mehrheiten jenseits des antiquierten Lagerdenkens" in der Politik trommelt, einen egomanen Polarisierer wie Palmer als Minister in Ba-Wü befürwortet. Passt für mich irgendwie nicht zusammen.

    • @Klabauta:

      Liggers. Wem rinkslechts ala long längst arg



      Abhandengekommen -



      Tut son Irrwisch doch ganz prima frommen.



      Aber klar: sojet Edel🪽kann nich’n dscheder •

  • Wenn man politisch überzeugt, sollte er auch Minister werden sofern er das auch möchte! Genug Wähler auf seiner Seite bekommt er so oder so

  • Ich bin der Meinung, Boris Palmer sollte unbedingt einen Posten im Landtag bekommen. Schließlich hat er Özdemir im Wahlkampf oft unterstützt und war von Özdemir ein sehr geschätzter Kollege. Im Gegensatz zu den wenigen Auftritten des grünen Spitzenpersonals. Außerdem hat Özdemir ja auch alles getan um keinen rei grünen Wahlkampf zu führen. Auf seinen Wahlplakaten war Grün nur schwer zu erkennen. Auch waren grüne Spitzenpolitiker nur sehr selten erwünscht.



    D.h. es war ein Wahlkampf der von Özdemir geführt wurde unter starker Unterstützung von Palmer. Daher gehört Boris Palmer unbedingt ins Parlament.

    • @Stephan Heibges:

      Die Grünen kriegen aber nur 56 Sitze. Und deren Inhaber stehen bereits fest.

    • @Stephan Heibges:

      Da haben Sie in der Schule wohl nicht aufgepasst: der Landtag (das Parlament) wurde soeben gewählt, wer da reinkommt, ist jetzt festgelegt. Wenn Palmer da rein wollte: in voraussichtlich 5 Jahren wieder.



      Die Abgeordneten werden nun einen Ministerpräsidenten wählen, der dann eine Regierung bildet. Und da könnte Palmer drin sein.



      Kleine Staatsbürgerkunde, bitte gern geschehen...

    • @Stephan Heibges:

      Vielleicht entwickelt sich ein „Bündnis Cem Özdemir“ oder „Cem Palmer“ 😉

  • Palmer ist sicher ein hervorragender Kommunalpolitiker und ein großes politisches Talent. Aber er hat zwei Fehler, die ihn im politischen Raum zu einer "loose cannon" machen: sein breit dokumentiertes Problem mit Schwarzen Menschen und seine oft unerträgliche Rechthaberei, die ihn zu unbeherrschten Äußerungen hinreißen lässt. An Özdemirs Stelle wäre ich da sehr vorsichtig.

    • @Martin Grohmann:

      eine hot potatoe.

  • Mutig, dass sich Herrn Unfried für Palmer als Minister ausspricht. Zweifel bleiben angesichts der Argumente von Frau Lenthe.



    Wenn Özdemir Palmer zum Minister macht, dann wird Palmer Özdemir hoch und heilig versprechen, nicht mehr unflätig auf den Putz zu hauen. Reicht das? Gut wäre, wenn Palmer öffentlich Einsicht für seine verbalen Verfehlungen zeigen würden, falls er Minister wird.

    • @Lindenberg:

      Das kann Palmer so oft versprechen, wie er will. Er hat sich ja gar nicht unter Kontrolle, das hat die Vergangenheit gezeigt. Ihm rutschen seine rassistischen und sonstigen abartigen Bemerkungen ja noch öfter raus als Merz. Da werden wir sicher noch einige hören aus dem "Ländle" in den nächsten Jahren.

  • Wer ein Video zu Rehaugen veröffentlicht, sollte keinen Politiker in ein Amt setzen, der mit rassistischen Begriffen postet. Das ist dann der grüne Schuss ins Knie.

    • @aujau:

      Woher bringen Sie denn die Ente, daß Herr Özdemir dieses Video aufgegriffen habe? Das war eine Bundestagsabgeordnete. Und die geht es nichts an, wer in Stuttgart zum Minister gemacht würde, falls es dort noch mal zu einer Regierung unter Beteiligung der Grünen käme.

  • Dann müßten die linken Palmer-Hasser doch hoffen, daß die CDU Özdemir nicht zum MP wählt, sondern sich für ihren Hagel eine Mehrheit sucht.



    Vielleicht kriegt der ja neben den AfD-Stimmen noch ein paar von Grünen-Abgeordneten, die unbedingt Palmer verhindern wollen.

    Und ich kann mir nicht vorstellen, daß Hagel Palmer zum Minister ernennen würde.

  • Es ist nicht alles Quatsch, was Palmer gemacht hat.

    Trotzdem hat er den offenbar unwiderstehlichen Drang, zu provozieren und Rabatz des Rabatzes willen zu machen. Das mag als Bürgermeister einer Provinzstadt ein paar Jahre gehen, man wird als grüner Oberquerkopf in die Talkshows eingeladen. Solange man nicht wirklich das große Machtrad dreht konnten die Grünen und auch der Ministerpräsident damit leben.



    Sollte er in ein hohes Amt kommen, gerade Minister werden, würde sich Özdemir einen Mini-Trump ins Kabinett holen, der kommunikatives Chaos anrichten und den Irrsinn in den sozialen Medien noch anheizen würde.



    Wenn man lösungsorientiert und vernünftig regieren will eher kontraproduktiv, so jemanden dazu zu holen.

    • @FtznFrtz:

      Genau. Zudem: Der Posten des Tübinger OB ist nicht so unwichtig, daß man den zu Zeiten wie diesen ohne Not vakant werden lassen darf. Wer rückt dann auf? Eine Frau Schneider?

    • @FtznFrtz:

      ja, das trifft es auch.



      nicht alles Quatsch, was Palmer gemacht hat:



      Hohe Parkgebühren für große Autos, je mehr Hubraum und Größe, und je weiter in der Innenstadt, desto höher die Gebühren. Das passt in Tübingen, weil es dort sehr eng ist.

  • Ich möchte darauf hinweisen, dass in der ZDF-Talkshow Markus Lanz die Afd dreimal die Woche zum regulären Teil der eingeladenen Gäste geworden ist. Eine Übersicht hier: www.zdf.de/talk/markus-lanz-114 So werden Rechtsradikalismus und Rassismus normalisiert.

  • Wegen Palmer-Lob die taz "kündigen"? Mir gefällt ja auch nicht jeder Beitrag, aber in der Breite werde ich dann wieder besänftigt :) So soll ein demokratisches Blatt sein.

  • Der Artikel vorher hat ausbuchstabiert, dass Cem Özdemir gewonnen hat, weil BW nicht so reaktionär und provinziell ist, wie die CDU sich das vorstellt. Nun also da noch einen drauf packen und die provinzielle CDU von Rechts überholen ist kontraproduktiv. Palmers Erfolge haben mit Realpolitik auf kommunaler Ebene zu tun. Die Grünen müssen den deutlich entgiften,m wenn sie ihn einsetzen wollen. Ihmn eine pragtische Stelle geben, wo er aber einen Maulkorb für Themen bekommt, die rechte Hetze befördern. Sonst geht das nach Hinten los. Das es in BW eine diverse und internationale Bevölkerung gibt, neben den reaktionären Traditionalisten, ist der Grund, warum Özdemir auch die Stimmen von linken bekam, die sich vor dem Sieg der CDU fürchteten, die ja AfD Politik direkt macht in der Bundesregierung, siehe Weimer. Boris Palmer geht da nicht ohne Maulkorb, weil er sich natürlich wieder laut äussern wird wollen.Wenn Die Grünen ganz CDU werden wollen, dann machen sie es so ohne Maulkorb, aber das wäre nicht gut für die Grünen, oder für die Ökologie und für BRD & EU ! gegen den Rechtstrend modern+öko-konservativ meint auch Weltbürgerlich, nicht aber reaktionär anbiedernd ! Das ist 1 Unterschied

    • @R.L.:

      Özdemir muss nun einfach das machen, für was er im Wahlkampf gestanden ist.

      Die Bundespartei wird mit diesem konservativen Kurs leben müssen.

      Wenn er diesen Kurs verlässt, verliert er und auch die Bundespartei an Ansehen.

      Palmer war Teil des Erfolgs, warum ihm jetzt nicht auch einladen daran teilzuhaben?

      Diese These AFD = CDU kann ich nicht mehr ertragen….



      Außerdem ist Recktschreihbunk auch was nettes

  • "in Deutschland würden möglicherweise Menschen gerettet, „die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“ Weil sie alt oder krank seien."

    Für mich gibt es da keinen Unterschied zu den in der Vergangenheit gemachten Aussagen eines Hendrik Streeck, Philipp Mißfelder oder Daniel Bahr.

    Alle Aussagen sind an Menschenverachtung nicht zu überbieten und ich kann nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte!

    • @Grenzgänger:

      Was genau bemängeln Sie? Dass man Abwägungen in kritischen Zeiten trifft. Wenn nicht genug Intensivbetten da sind und man eben prüfen muss wer welche Behandlung bekommt? Das sind doch Standards im Klinikalltag bei größeren Unfällen oder bei eine Pandemie.



      Palmer hat nach seinen Aussagen auch öfters rückgerudert und sich selbstkritisch gezeigt, und wenn ich mich richtig erinnere auch Antiaggressionstrainings gemacht.



      Wie lange bleibt denn jemand "schuldig" in Ihrer Weltsicht? Einmal auf der schwarzen Liste, immer auf der schwarzen Liste? Ich hoffe in Ihrem privaten Umfeld sind nur die weißen Schafe, sonst sind Sie irgendwann allein, bzw. die anderen ohne Sie.

    • @Grenzgänger:

      Halbe Wahrheiten sind manchmal ganze Lügen. Ihr Zitat ist nicht ganz vollständig. Das hier ist die längere Version:



      "Ich sag's Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären, aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen, aber die weltweiten Zerstörungen der Weltwirtschaft sorgen nach Einschätzung der UNO dafür, dass der daraus entstehende Armutsschock dieses Jahr eine Million Kinder zusätzlich das Leben kostet. Da sieht man: Der Shutdown ist ein Medikament mit Nebenwirkungen, wir müssen es richtig dosieren."



      Nun ja, es waren wohl nicht eine Million. Aber in der Stuttgarter Zeitung vom 25.8.21 war ein Artikel mit dem Titel "Babysterben nach der Coronakrise", in der von schätzungsweise



      260.000 toten Babys die Rede war, verursacht durch Corona.



      Vielleicht wissen Sie auch, dass Boris Palmer zusammen mit der Ärztin Lisa Federle in Tübingen Coronatests und separate Einkaufszeiten für ältere Menschen organisiert hat, um diese besonders zu schützen.



      Journalismus sollte Dinge in ihrem Kontext erklären. Er sollte nicht Halbsätze aus dem Kontext reißen und damit skandalisieren.

      • @klar_taz:

        260.000 tote Babys durch Corona oder durch den Shutdown?

      • @klar_taz:

        "Halbe Wahrheiten sind manchmal ganze Lügen. Ihr Zitat ist nicht ganz vollständig." Ja, und das ist noch höflich ausgedrückt. Beim Lesen dieser Passage war ich wirklich fassungslos.

  • Boris ist höher qualifiziert. Der kann eher Ministerpräsident oder Bundeskanzler.



    Also wenn nach dem jüngsten Streit die CDU keine Lust hat, Özdemir zum Ministerpräsidenten zu wählen, Palmer ist noch fähiger und als Kompromisskandidat vollumfänglich anschlussfähig.

    • @Christoph Strebel:

      Es gibt sicherlich noch viel mehr fähige Kandidaten für das Amt des MP. Ginge es nach Spahn, sollte man jeden mal eine Woche lang ranlassen.

  • aha also an einer Boris-Palmer-Figur wird in den taz-Kommentarspalten die Rechtsverschiebung deutlich, die die Weimer-Media-Group mit ihrem Kampf gegen "linke Spinner" in Städten weiter nördlich betreibt. Ganz im Konzert mit den Kontokündigungen linker Organisationen.



    Die Empörung über Steuergelder und deren Missbrauch, wie Nius sie erzeugt, kommt also voll an?



    Mal auflisten wer alles Steuergelder kriegt:



    - die Autofahrer, die Autobahnen,



    - die Exportindustrien



    - die Bayreuther Festspiele



    - die Fleischproduktion.



    - Bitte ergänzen.



    Das wird als selbstverständliches Recht gesehen. Aber zum Mütchen kühlen taugt der Angriff auf Linke Grüppchen und Buchläden - auch die Arbeitslosen, und die Zähne.



    Auch wenn damit 2% eingespart werden.



    Sie sind als Angriffe auf Teile der Bevölkerung intendiert und so werden sie auch verstanden.



    Richtig: ich bin ihr böser Feind: ich will tatsächlich Ihnen Ihr Auto wegnehmen und es durch öffentlich-rechtliche elektrische Sammeltaxis ersetzen. Also auch die Autoindustrie entmachten.



    Was ein rassistischer, dumme Sprüche klopfender Palmer kann, können besteuerungspolitisch Linke noch besser.



    Die rechten Kulturkämpfer sind die Integrationsverweigerer!

    • @Land of plenty:

      So wie diverse Nichtregierungsorganisationen von der Regierung Gelder erhalten.

  • Warten wir mal in aller Ruhe die nächste Konsistenzprüfung der Fans von Boris Palmer ab. Wenn demnächst – was so sicher geschehen wird wie das Amen in der Kirche – einer linken PolitikerIn Antisemitismus vorgeworfen wird. Ob dann auch gesagt werden wird, man solle die Taten und nicht die Worte prüfen, wenn der Erfolg des dann beschuldigten Menschen als Rechtfertigung angeführt wird, und Ähnliches Ich bin jedenfalls gespannt.

    • @Kaboom:

      Typischerweise sind da dann wenig bis keine Taten vorhanden. Mit Taten meine ich konkret Umgesetztes aus einem politischen Amt heraus.

  • Nein, das ist nicht okay, denn jemand mit seinem Grips sollte Bundeskanzler sein.

    • @Erfahrungssammler:

      In welchem Land? Österreich?

    • @Erfahrungssammler:

      Grips ohne Herz. Beste Voraussetzung für ein politisches Spitzenamt.

  • Wenn Palmer im Wahlkampf wichtig war, dann kann man ihn jetzt nicht prinzipiell von irgendwelchen Ämtern ausschließen. Damit würde man sich ja komplett unglaubwürdig machen. Das hätte man sich dann schon vorher überlegen müssen.



    Palmer ist sicher ein streitbarer Querkopf, hat und mehrmals deftig daneben gegriffen. Dafür hat er zurecht auf den Deckel bekommen. Aber die Zuschreibungen im Kontra-Teil lesen sich, als würde er auf einer Stufe mit Höcke stehen. Das ist für mich ebenfalls völlig drüber.

    • @Deep South:

      Zitat: "Wenn Palmer im Wahlkampf wichtig war, dann kann man ihn jetzt nicht prinzipiell von irgendwelchen Ämtern ausschließen."

      Wieso? Er hat doch eins. Und nicht gerade das für den größten Dummkopf.

      • @dtx:

        Ja klar. Das hat aber nun mal nix mit den Grünen zu tun. Bürgermeister ist parteilos. Ich sehe schon, dass er schwierig ist. Aber du kannst ihn nicht im Wahlkampf vorschieben und dann außen vor lassen.

  • Natürlich sollte Palmer einen Ministerposten bekommen, wenn er denn einen anstrebt.



    Er ist einer der wenigen bei den Grünen (ja, jetzt ja nicht mehr, aber war er ja) der die Realität anerkennt und diese auch anspricht. Das scheint bei den Jungen Grünen und bei links ausgerichteten Leuten nicht anzukommen. Also die Realität. Das Palmer ab und an übers Ziel hinausschießt finde ich nicht so schlimm. Die Skandalisierung der Aussagen finde ich überzogen und auch die Betitelungen, die Frau von Lenthe bringt, kann ich nicht teilen.



    Die Grünen in Baden-Württemberg wurden gewählt, weil sie dort eben nicht so sind wie in anderen Bundesländern oder in der Bundespolitik. Grün-Schwarz hat dort gut funktioniert ,weil dort pragmatisch regiert wird. Schwarz-Grün würde dort auch nicht viel anders aussehen.



    Wenn da ein Herr Bobga sich nun hysterisch aufregt, dann kann man ihm nur sagen: Ihn haben sie dort nicht gewählt. Und würden sie auch nicht. Viel zu ideologisch, viel zu linksradikal.



    Palmer holt im Gegenzug die Menschen mit seinem "Sagen was ist!" ab, nicht mit einem "Wie es schön wäre, wenn wir uns alle lieb hätten!"

    • @si tacuisses:

      Welche Realität denn?

    • @si tacuisses:

      "wenigen bei den Grünen (ja, jetzt ja nicht mehr, aber war er ja) der die Realität anerkennt und diese auch anspricht"

      Ah. Sie halten also N****schwänze für "die Realität". Sie halten es für "die Realität", dass eine türkischstämmige Deutsche und ein farbiger Deutscher nicht die Gesellschaft dieses Landes abbilden dürfen. Na dann ...

      "Palmer holt im Gegenzug die Menschen mit seinem "Sagen was ist!" ab, nicht mit einem "Wie es schön wäre, wenn wir uns alle lieb hätten!""

      Palmer ist – IMO aus gutem Grund – die AfD-Mitgliedschaft angeboten worden. Ich verstehe, dass in gewissen Kreisen jeder, der Inhalte der Neubraunen vertritt, bejubelt wird. Und wenn das rassistische Inhalte sind, natürlich erst recht.

  • Wenn selbst ein sehr grünes Tübingen (Landtagswahl 34,7%) den seit 2023 aus den grünen ausgetretenen Boris Palmer im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit zum Bürgermeister wählt, dann zeugt dies davon, dass das Volk mit ihm sehr zufrieden ist.



    Ich wähle die Grünen nicht, aber Boris Palmer würde ich sofort wählen, denn vom öffentlichen Bashing abgesehen ist er ein sehr guter, pragmatischer Politiker. O.k., manchmal mit zu schnellem Mundwerk.

    • @Hans Dampf:

      Und nur mal so gefragt: Ähnliche Kriterien legen Sie an - sagen wie mal - Herrn Höcke auch an? Der Mann wurde schließlich auch von 40% der Wähler in seinem Wahlkreis gewählt.

      • @Kaboom:

        Höcke hat in Thüringen noch nie ein Direktmandat gekriegt. Der kam immer nur über die Liste ins Parlament.

      • @Kaboom:

        Was für ein Fauxpas, Boris Palmer auch nur annähernd mit dem Faschisten Höcke zu vergleichen.

      • @Kaboom:

        Dieser Vergleich - Palmer Höcke ist so absurd, dass Sie jetzt mal ganz schnell in den Spiegel schauen sollten und sich fragen, wer hier seine Sprache (mindestens auch) nicht im Griff hat. Palmer hat sich, was ja nun weiß Gott hinreichend oft zu Recht kritisiert wurde, im Ton vergriffen, aber Ihre Gleichsetzung mit Höcke&Co. macht mir in ihrer gnadenlosen Absolutheit weit mehr Angst - so argumentieren Gesinnungswöchter, wie man sie in autoritären Systemen ja derzeit an immer mehr Stellen besichtigen kann.

        • @HaKaU:

          Am Textverständnis ist noch zu arbeiten. ;-)



          Kaboom hatte ihn nicht mit Höcke verglichen. Er/sie hat beider gute Wahlergebnisse als Kriterium in dieser Frage hier abgelehnt. IMHO korrekt, denn die allein machen Palmer nicht ministrabel.

      • @Kaboom:

        Und der Wahlkreis von Herrn Höcke wählt zu 35% grün?

        • @Strolch:

          Nö. Der wählte aber auch nicht Höcke - ganz egal, wo der sich gerade aufstellen ließ.

  • Von Lenthe drischt da zu einseitig ein. Palmer bezog sich bekanntlich auf einen angeblichen Tweet desjenigen und entschuldigte sich als gelernter Historiker auch rasch, dass er nicht sauber nachrecherchiert hatte. Sein Sternvergleich war übersteigerter Stress und falsch, ich teile nicht alle Positionen Palmers, eher im Gegenteil. Von Lenthe hat da aber aufs Schienbein gehalten.

    Unfrieds ungrünes Grünentum halte ich allgemein leider für mehr schwarz als grün, doch er hat hier einen Punkt: Palmer ist der vielleicht beste Umsetzer in Baden-Württemberg, hoch intelligent, schnell, mit seiner ruppigen Art eben auch scheinbar unangenehme Dinge anpackend. Er bräuchte zuweilen einen Knebler, in der heutigen Social-Media-Zeit zumal. Doch er bleibt der natürliche Nachfolger Özdemirs. Und sollte sich im Kabinett resozialisieren dürfen. (Ich weiß gar nicht, ob Özdemir wirklich will, dass so ein Powertyp mit im Kabinett ist)

    Den Werteüberschuss, den er bei den Grünen sieht, den hat er übrigens selbst. Eine Mischung aus "Logiker", "Rebell" und "Beharrer", die eben auch in die große Mischung gehört.



    Dabei bitte aber auch die Politik der grünen Partei umsetzt, soweit das in einer Koalition geht.

    • @Janix:

      "Palmer ist der vielleicht beste Umsetzer in Baden-Württemberg, " Wenn man grüne Themen als relevant ansieht, können Sie das "vielleicht" streichen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie er es in Tübingen hinbekommt. Zugegeben: Tübingen hat nicht viel Industrie, in Reutlingen würde das schwerer fallen, was er macht. Aber gleichwohl geht er die Themen an und er treibt sie auch. Es gibt einen Grund, warum er in Tübingen immer wieder gewählt wurde.

    • @Janix:

      Hätte ich nicht gedacht, muss aber feststellen, dass ich zu gut 90 Prozent zustimme. Na sowas.

  • Man sollte einen Politiker nicht nach den Maßstäben bewerten, die man an Journalisten ansetzt. Ein Journalist muss sich immer, überall und ohne jede Ausnahme korrekt ausdrücken. Ein Politiker muss vor allem positives Bewirken. Da kann, nein muss, man darüber hinwegsehen, wenn Palmer Aussagen aus dem Gesicht fallen, die er sich besser gespart hätte.



    Man sollte eher über die Journalisten diskutieren, die das Zitat immer Aogo immer wieder aus dem Kontext reißen. Man kann darüber diskutieren, ob man denen auch nur eine Zeitungszeile geben darf.

    • @MK:

      "Da kann, nein muss, man darüber hinwegsehen, wenn Palmer Aussagen aus dem Gesicht fallen, die er sich besser gespart hätte."

      Kann man. Muss man nicht.



      Ein Oberbürgermeister hat ganz konkrete Aufgaben und Befugnisse vor Ort. Was der zu Grundfragen der Politik zu sagen hat (und ob er im Hinterkopf ein kleiner Rassist ist), ist an sich nicht so wichtig, solange er dabei nicht das Amt beschädigt (Palmer ist da hart an der Grenze, aber offenkundig noch auf der richtigen Seite - der Wahlerfolg gibt ihm Recht).

      Landesminister ist ein anderer Aufgabenbereich. Da müsste Palmer im Tagesgeschäft dicke Bretter bohren, ohne dafür Lorbeeren zu erwarten und zu allem anderen öfter die Schnauze halten als sie aufmachen. Das ist nicht gerade sein Profil.

      Beide Seiten würden gut daran tun, damit ein bisschen zu kokettieren und dann im gegenseitigen Einvernehmen Palmer in Tübingen zu belassen.

  • Kritik an Rassismus ist kein antiquiertes Lagerdenken. Immer wieder das N-Wort zu nutzen, um politische Aufmerksamkeit zu bekommen, ist rechter, menschenfeindlicher Zeitgeist. Die Kritik an medizinischer Versorgung alter Menschen während einer Epidemie, weil sie eh bald sterben werden, ist ist fast schon mit Euthanasie gleichzusetzen. Palmer geht gar nicht.

  • Die Antwort ist ganz einfach: Wird er von der Mehrheit gewählt?



    Wenn ja soll er das auch tun. Denn er wurde gewählt.



    Ob das nun seinen nicht Wähler passt...ist dann doch egal oder verstehe ich hier etwas falsch?

  • Nouripour berichtet, dass Özdemir der Grund war, dass er gemerkt hat, dass auch nicht deutschstämmige in der Politik erfolgreich sind. „ auch nicht blond und blauäugige in Deutschland die Politik können“



    Diese Äußerung finde ich vorsichtig Formuliert äußerst bedenklich. Das vermittelt dass damals und den 90ern nur blonde, blauäugige (Arier) Politik gemacht hätten.



    Das sollte er sich verkneifen. Ist für mich mindestens genauso schlimm als das was Hagel von sich gelassen hat.

    • @Sole Mio:

      Wer sind denn die nicht deutschstämmigen Politiker, die vor Özdemir Erfolg hatten und an denen man sich als politisch interessierter Abkömmling von Einwanderern hätte orientieren können?

      • @nihilist:

        Kein Ablenkungsmanöver bitte!



        Das war nicht das Thema.

        Es geht hier um die unsägliche Äußerung eines Parteivorsitzenden, dessen Partei alles rassistische zurecht ablehnt, sich jedoch hier selbst nicht daran halten will

      • @nihilist:

        Wir hatten mal einen vietnamesischen Minister im Bundeskabinett.

      • @nihilist:

        Darum geht es gar nicht.

        Es geht darum dass Nouripour ein komplett rassistisches Bild zeichnet, sich hinstellt und die Deutschen Politiker aus der damaligen Zeit auf ein arisches Bild reduziert das klar mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht wird!

        Wir hatten in der angesprochenen Zeit auch endlich maßgebliche Frauen in der Politik, denen hier keine Beachtung geschenkt wird.

        Das ist für ihn und seine Partei mehr als beschämend!

    • @Sole Mio:

      Abgeordnete mit Migrationshintergrund im Bundestag:



      1994 1%



      2005 3%



      2020 11%



      Ja die Wahrheit ist manchmal sehr bedenklich!

      • @M_Kli:

        Die Zahlen können stimmen.

        Es geht darum dass er die damaligen Politiker falsch abbildet, nämlich mit typischen Arier die in direkter Verbindung mit den Nazis stehen.



        Er reduziert die damit auf ihre Hautfarbe und ihr (angebliches) Aussehen.



        Das ist schon auch eine Form von Rassismus

    • @Sole Mio:

      Sehe ich auch so...bis auf den Arier. Nouripour stammt aus dem Iran ("Land der Arier").

  • Ich stelle erst einmal fest, daß Peter Unfrieden H. Palmer in erster Linie ablehnt, weil er nicht immer politisch korrekt spricht.

    Mein Eindruck ist: Meistens hatte Boris Palmer entweder in irgendeiner Form recht oder die Situation war zu merkwürdig um sie als Unbeteiligter sicher bewerten zu können.

    Ich würde Kandidaten für Minister Ämter eher nach ihrer Haltung bewerten und nicht nach singulären Wortäußerungen. Da liegt Boris Palmer klar vor einem gewissen Hagel, der sich weigert, das Wort Sexismus öffentlich auszusprechen.

    • @Sonntagssegler:

      "Mein Eindruck ist: Meistens hatte Boris Palmer entweder in irgendeiner Form recht"

      Interessant. Erklären Sie doch bitte, wo genau Palmer bei dem N****schwanz recht hatte.

      • @Kaboom:

        "Interessant. Erklären Sie doch bitte, wo genau Palmer bei dem N****schwanz recht hatte."

        Sie kennen die Geschichte hinter der Aussage?!?



        Informieren Sie sich doch bitte darüber.

  • Mal von persönlichen Präferenzen abgesehen: Wer Palmer für für einen Rassisten, Menschenfeind und Holocaustverharmloser hält sollte wohl mal seine eigenen Vorurteile neu gruppieren. Palmer ist vor allem eins: Erfolgreich. Damit können Menschen am linken politischen Rand natürlich wenig anfangen..

    • @Samvim:

      Sind wir mal ehrlich: Niemand vom rechten Rand würde Palmer unterstützen, wäre er nicht genau das, was ihm vorgeworfen wird.

      • @Kaboom:

        Wer vom rechten Rand unterstützt ihn denn? Ehrlich gemeinte Frage

    • @Samvim:

      Ja, die Einordnungen von Frau von Lenthe sind vollkommen übertrieben. Linke Skandalisierung.



      Ich denke den Gegnern Palmers stört dessen klare Ansprache. Warum sollte man Dinge verschweigen die einem nicht gefallen? Weil man sich dann unangenehmen Wahrheiten stellen müsste die das eigene Weltbild ins wanken bringen?

    • @Samvim:

      Das sind zwei verschiedene Vektoren, und da haben Simplifizierungen besser wenig zu suchen.

      Jemand, der mit R*ssismus "erfolgreich" wäre, den wollte ich nicht. Ich finde bei Palmer gut, dass er zu 99,9 % auf solide andere Art erfolgreich ist. Auch wenn er natürlich immer noch grün-ambitionierter sein dürfte (und seine Gosch ein paar Mal nicht im Griff hatte).

  • Er soll einfach in die CDU eintreten. Dann kann Özdemir ihn zum Minister machen und ihn der CDU in die Schuhe schieben.

    • @Strolch:

      😉Wäre schon ein toller Start, wenn ein maßgeblicher Unterstützer des grünen Wahlsiegers nach der Wahl zum Koslitionspartner wechselt und dort ein Ministerium übernimmt.



      Dann könnte er sich gleich einsalzen lassen.

    • @Strolch:

      😉Wäre schon ein toller Start, wenn ein maßgeblicher Unterstützer des grünen Wahlsiegers nach der Wahl zum Koslitionspartner wechselt und dort ein Ministerium übernimmt.



      Dann könnte er sich gleich einsalzen lassen.

    • @Strolch:

      Dann sind die Umwelt- und Klimapolitischen Erfolge die Palmer bringen könnte, wenn er die Politik aus Tübingen fortsetzt aber auch der CDU zuzurechnen. Ob die Grünen das wollen?



      Die Grüne Jugend ist mittlerweile einfach nur verkorkst, an Özdemirs Stell sollte der der Gruppierung keinerlei Beachtung schenken.

      • @Walterismus:

        Positive umwelt- und klimapolitische Folgen scheut die CDU wie der Teufel das Weihwasser.



        Wäre sie für sowas verantwortlich, würden die Strippenzieher sofort das Taschengeld kürzen.

  • „ Auf Facebook behauptete er in einem Kommentar, der Fußballer Dennis Aogo habe einer Frau seinen „N*****schwanz angeboten“.“

    Das dürfte schon Verleumdung sein. Er hat Aogo mit einem ironischen Kommentar verteidigt. Man kann sich über Art und Wortwahl streiten. Aber die obige Aussage ist auch nicht nur verkürzt, sondern falsch.

    • @Strolch:

      Die Aussage ist ein wörtliches Zitat Palmers. Jeder kann das in wenigen Sekunden per Suchmaschine verifizieren.

      • @Kaboom:

        Jo, ebenso lässt sich in wenigen Sekunden verifizieren in welchem Kontext diese Aussage gemacht wurde. Und übrigens auch das Herr Aogo das Ganze wesentlich lockerer sah.

      • @Kaboom:

        Nein, es ist kein wörtliches Zitat. Und es kommt auf den Post an, der davor stand, auf den Palmer antwortete. Meinen Sie Aogo hätte Palmer nicht angezeigt, wenn er das so geäußert hätte? Lesen Sie doch den ganzen Post. Achtung Ironie ist enthalten, aber auch offensichtlich. Im Übrigen: Nein, man findet das Zitat nicht einfach. Ich habe es damals (vor vier Jahren?) gelesen. Alle Hinweise, die man heute findet, bringen nicht den Post, sondern nehmen gleich eine Wertung vor...

  • Jetzt fängt die taz auch noch mit diesen Spekulationen an.

    Die Verhandlungen fangen gerade erst an und es ist völlig unklar, ob Boris Palmer überhaupt Minister werden soll/will.

    • @warum_denkt_keiner_nach?:

      Palmer scheut die Verantwortung nicht.

      Nun ist es erst mal ein sehr kluges Manöver (Rudi Hoogvliet?).



      Özdemir hat ihn nämlich entweder im Kabinett und damit einen Ausleger von der rhetorischen Stärke und Denkschnelligkeit eines FJ-Strauß für die ganze Bandbreite. Oder kann später verweisen, dass er es ja versucht hätte und ihn als Konkurrenten kleiner. Jedenfalls schiebt das Manöver die Grünen auch in die rechte Mitte und verhindert den Trennkeil zwischen Palmer-Grünen und Links-Grünen halbweg.

      Aber grüne Politik muss Özdemir dennoch machen. Zuerst nämlich das Land, und das braucht bekanntlich Verkehrswende, Energiewende, Wirtschaftswende.

      • @Janix:

        Mich nervt, dass immer mehr Luftdiskussionen geführt werden. Fakt ist, dass der Minister Palmer aktuell nur Spekulation ist.

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Stimmt. Sie haben Recht. Aber so springt man eben an und kommentiert - da nehme ich mich nicht aus.

  • "Unkalkulierbarkeit von Palmer, gerade für seine verbliebenen grünen Freunde"



    Wer Schicksale verknüpft, die besonders problematisch oder mit erkennbaren Sollbruchstellen verhaftet sind, geht ein Risiko ein, für ein Scheitern eines Projektes zur Verantwortung gezogen zu werden.



    Politische Verantwortung ist etwas anderes als im täglichen Leben für die kleinen Dinge einzustehen, die schiefgehen.



    Palmer dreht gerne große Räder, er bekommt dort Schwung hinein. Sein Problem ist eher das rechtzeitige Abbremsen. Wer den Schaltraum kontrolliert, sollte wissen, wie man (und er) seine Energie positiv einbringen kann. Gang rausnehmen statt Crashkurs oder Kettenriss, das Havarieszenario sollte auch zuvor adressiert werden.



    Minister für besondere Aufgaben hatten schon andere Regierungen.



    Das bekannteste Beispiel war ebenfalls ein Sonderfall in der bundesrepublikanischen Geschichte:



    "...und Franz Josef Strauß (CSU) sollten gleichsam als Verbindungsstellen zwischen den Koalitionsparteien bzw. –fraktionen und der Regierung fungieren.



    Franz Josef Strauß war von der Ernennung zunächst nicht sehr begeistert, da seiner Meinung nach das Sonderministerium über zu wenig eigene Kompetenzen verfügte"



    fjs.de

  • Hallo Frau von Lenthe,



    hallo Herr Peter Unfried,

    danke für den Kommentar,



    Sie schreiben:



    „Dennoch meine ich, dass die Vorteile einer Integration des Tübinger Oberbürgermeisters in die baden-württembergischen Landesregierung überwiegen.“

    Da wäre ich mir nicht so sicher.



    Die Grünen dürften es mit dem zukünftigen Koalitionspartner CDU schon schwer genug haben.



    Ein „Querdenker“ wie Palmer – das meine ich nicht nur im negativen Sinne – der sich wenig um Partei-, Koalitionsdisziplin schert, dürfte die Situation noch mehr verkomplizieren.

    Meine Einschätzung: ich kann nur davon abraten.



    Mit freundlichen Grüßen Peter Schild, El Salvador

  • Natürlich muss Palmer mit in die Regierung da ja Özdemirs gesamter Wahlkampf auf diesen und seine Politische Haltung ausgerichtet war. Noch schnell eine Medienwirksame Trauung durch Palmer für den Wahlkampf, gemeinsame Termine, usw. da wäre es jetzt nur inkonsequent wenn er ihn auf druck einer Radikalen Jugendorganisation fallen lassen würde.

    • @Günter Witte:

      "...wenn er ihn auf druck einer Radikalen Jugendorganisation fallen lassen würde."



      Sie sagen es. Die Grüne Jugend ist ja nicht erst jetzt durch ihre linksradikale Ausrichtung aufgefallen. Wenn man bedenkt, dass dort erst vorletztes Jahr echte Hardliner (der gesamte Bundesvorstand und noch einige Landesvorstände) den Absprung gemacht haben, weil die Partei ihnen nicht links genug war und eben Leute wie Bobga oder Nietzard dort zu Bundessprecher gewählt werden, kann man die Ausrichtung dort erahnen.

    • @Günter Witte:

      Tipp: Jugendorganisationen sind meist "radikaler" als die Partei. Schauen Sie auf die erschreckend unreflektierten Neoliberalismen bei JuLis und Junger Union, um auf andere Parteien zu schauen.



      Dass die jetzige Wirtschaftsweise so nicht weitergehen kann, halte ich freilich für belegt: Rohstoffe, Klima, Verschmutzung, ökonomische und ökologische Verlotterung. Die grüne Jugend hat wohl zumindest da einen Punkt.

      • @Janix:

        Für manche ist es DER Unterschied bei Radikalismus, ob er grün oder blaun ist.



        Wie die, die blaun bevorzugen, sich ausgerechnet hierher verirren, ist schon recht sonderbar.

        • @Erfahrungssammler:

          Wen meinen Sie denn damit?



          Und an welchem Kommentar machen Sie das fest?

        • @Erfahrungssammler:

          "Wie die, die blaun bevorzugen, sich ausgerechnet hierher verirren, ist schon recht sonderbar."

          Das ist die bürgerliche Mitte. Nach überall anschlussfähig, Hauptsache alles bleibt wie es ist und getreten wird weiter nach unten.



          Das lässt sich mit radikal Rechten prima umsetzen, die bereiten einem sogar den Boden und die Feindbilder vor, und das für ein paar flotte Sprüche über Migration als Mutter aller Probleme und so.



          Radikal Linke oder Grüne sind (meistens) keine Rassisten, aber machen da nicht mit. Da muss man dann priorisieren.

  • Die Kontra-Argumente haben mich überzeugt. Das Palmer Minister werden sollte.

    Denn ich finde diese Aneinanderreihung von Vorwürfen auf Basis minimaler Grundlagen muss überwunden werden.

    Die Gruppen unter den Linken sind so destruktiv, ihnen zu folgen gibt ihnen nur Futter. Man muss die Gesellschaft davor schützen (und diese Gruppen vor sich selbst)

    Und die meisten (ich beziehe mich nicht auf die Autorin) die Palmer als Antisemiten bezeichnen, waren in der Zwischenzeit wohl auch auf der einen oder anderen Hamas Demo.

  • Ich finde es immer traurig, wenn Leute einzig wegen dem, was sie sagen beurteilt werden und nicht wegen dem, was sie tun. Ich mag Boris Palmer, weil Querulantentum oft eine Reaktion auf Missstände ist, die viel schlimmer als dumme Sätze sind.

    • @Algernoon:

      Ich sehe Boris Palmer nicht als Querulanten, sondern als einen, der auch mal kurzentschlossen Nägel mit Köpfen macht.

  • Das Wahlergebnis zeigt, dass es ein schlauer Move von Özdemir war, mit Palmer zu posieren. Den Leuten in Baden Württemberg ist es offensichtlich wichtiger, dass er in Tübingen hervorragende Arbeit geleistet hat, als was er sonst noch schwätzt. Und die Meinung der Wähler ist in einer Demokratie nicht ganz unwichtig.

  • Ich würde mich freuen, wenn er ein Ministerium übernimmt.



    Auch wenn er sich in der Vergangenheit mal vergaloppiert hat. Ein paar Ecken und Kanten können wir gut gebrauchen.

    Wenn er sich treu bleibt, wovon ich überzeugt bin, dann hätte BW einen Mann an verantwortungsvoller Position, der schon mehrfach bewiesen hat, dass er Probleme erkennt, die praktikabel löst und dabei auch ökologisch denkt, jedoch nie die Ideologie über die Realität stellt.



    Dazu hat er auch die nötige Bodenhaftung. Nicht umsonst ist er in Tübingen so erfolgreich und genießt das Vertrauen vieler Bürger!

  • Palmer ist doch gar kein Grüner mehr. Der Querulant soll gerne in seiner reichen Beamtenstadt Tübingen bei seinen reichen Grünen Wählern bleiben. Und Özdemir, der auch so gut wie keine politischen Erfolge vorweisen kann muss jetzt den Untergang der Industriearbeitsplätze in BW begleiten. Frohes Schaffen!, die beiden Herren.

    • @KLaus Hartmann:

      Tübingens Einwohner sind zu etwa einem drittel Studenten.



      Zudem haben etwa 25-30% haben Migrationshintergrund.



      Die "reiche Beamtenstadt" Tübingen wird bis Ende 2026 voraussichtlich Schulden in Höhe von 130 Millionen € haben.

  • Boris Palmer ist mir mehr oder weniger egal. Was mir weniger egal ist, sind die zunehmendem Stimmen aus dem linken Lager, die mit der Özdemir-Strategie liebäugeln. Wenn SPD und Grüne Unionspolitik machen, bringt es mir nichts, wenn die "Linken" dann wieder eine Machtoption haben, dann gibt es nämlich keine Linken mehr. Klar muss ich schauen, wie ich an die Leute rankomme, aber da scheint mir die Strategie von Reichinek und co doch deutlich nachhaltiger, weil sie auch den Diskursraum verschiebt und nicht einfach nur die Balken von Jörg Schönborn, damit am Ende trotzdem dieselbe Politik rauskommt wie die letzten 30 Jahre.

    • @Sieder:

      Es ist allerdings dem Wähler gegenüber höchst antidemokratisch gegenüber, wenn man jetzt in BaWü Politik macht, die Linke toll finden. Das stünde diametral gegen den Wählerwillen und würde Demokratische Wahlen endgültig ad absurdum führen, wenn SPD und Linke nur zusammen auf 10% kommen.



      Dann muss auch von Links die Erkenntnis kommen, das die Politikansätze so nicht gewollt sind.

  • Haha, lustigste statements überall derzeit, vor allem das erste hier, Frei von Reflektion und Fakten, aber voll von gesicherter Überzeugung und Moral!



    Deshalb man sollte allen denen die den rassistischen, .... Palmer der in Frankfurt..und überhaupt die Menscherechte verachtend, denen man doch das Wahlrecht entziehen sollte derlei Unmensch zum Bürgermeister einer so called Linksliberalen Studentenstadt... wie kann man den denn nur wählen? Quasi Amtidemoktratisch. Dringend und zwingend.



    Palmer muss doch weg.... weil!?



    Die Sprache der Fakten, also mal ganz demokratisch gesprochen:



    Links hat hier im Südwesten genau 10 % bekommen. 5,5 bei der SPD und 4,5 bei den Linken. Somit mal "Klappe halten" sprach die TAZ neulich ganz daneben, betreffend dieses 10% Anteils. Merci dafür!

    • @Tom Farmer:

      Wie bezeichnend, dass Sie die Grünen (30,2%) nicht mehr unter "links" einsortieren.



      Haben die es endlich geschafft, in der von allen präferierten "Mitte" anzukommen, wo immer die sich gerade befinden mag auf ihrem Weg nach rechts?

  • "Ein Menschenfeind sollte kein Ministeramt bekleiden. Ein Rassist sollte kein Ministeramt bekleiden. Und ein Holocaustverharmloser sollte kein Ministeramt bekleiden. "

    Da er mit der beliebteste Politiker in BaWü ist und auch in seiner Studentenstadt immer wieder gewählt wird scheint ein Großteil der Menschen in BaWü genauso zu sein und somit Palmer perfekt. Özdemir ist sogar noch beliebter. ist er wohlmöglich noch ein größerer Rassist? Wie soll es denn sonst sein .auf der einen Seite ein wahrer Menschenfreund (Özdemir)und auf der anderen ein wahrer Menschenfeind. Oder ist vllt Palmer gar nicht so schlimm wie man es in manchen Bubbles vermutet?

    Und ist mein nicht vllt auch ein Kinderfeind, wenn man es gerne in Kauf nimmt um Alte zu schützen? Oder gibt es da vllt nicht unterschiedliche Interessen die man abwegt,bei dem vielleicht einem nicht alle gefallen.

    Ob Palmer Minister wird oder nicht, ist für mich nicht von Belang,aber man sollte vllt als seine Einordnung und Wortwahl bedenken und was man gleichsetzt. So wie die Beschreibung oben ist würde sie auch auf den Diktator nach 1930 passen. Und ist Palmer wirklich so krass?

  • Wenn Özdemir noch eine zweite Amtszeit anstrebt: Ja.



    Ob ihn die Grünen lassen?



    Wohl kaum.

    • @Omit Hauf:

      Wenn überhaupt dann wird Palmer von Özdemir eher zu einem "Beauftragten der Landesregierung für XY" ernannt. Im Unterschied zur Vergabe von Ministerposten welche dem Koalitionsproporz unterliegen könnte Özdemir wie auch andere Ministerpräsidenten oder Bundeskanzler vor ihm Personen die ihm politisch wichtig sind zu einem Beauftragten mit Mitteln/Mitarbeitern aus seinem eigenen Staatsministerium ernennen. Eine derartige Position würde auch besser zu Palmer passen

      • @MaCo:

        Natürlich kann Özdemir Palmer zum Minister machen, auch trotz Koalitionsproporz. Da kann sich die Grüne Jugend auf den Kopf stellen.



        Und nein Palmer passt schon sehr gut zu einem Ministeramt.

  • Da hat Unfried einmal recht: Palmer ist ein Beispiel dafür, dass es wichtig ist, eben nicht den engen Parteiblick zu verfolgen, sondern sich an den Realitäten, die die Menschen erfahren, zu orientieren. Ein sehr positives, den Parteienblick zu überwindendes Beispiel kommt jetzt aus Schleswig-Holstein. Da erkennt ein CDU-Ministerpräsident gleich mehrere Probleme: Die Wirkungen der asozialen Medien auf die Jugend, die Probleme, die zuviel Zucker in der Lebensmittelproduktion in Bezug auf die Gesundheitskosten oder die Kritik am Roll Back in der Klimapolitik zum Beispiel zur Rettung der Spritfresser. Da ist der Auftritt von Özdemir mit seinem nostalgischen Klima-leugnenden Wirtschaftswahlkampf genau das Gegenteil in der Wahrnehmung der Notwendigkeiten nur, um WählerInnen nicht zu sehr zu verschrecken. Passen Palmer und Özdemir in seinem Populismus überhaupt zusammen oder wäre ein Daniel Günther nicht der verantwortungsvollere Ministerpräsident auch für den Südwesten ? Parteipolitik verbunden mit Populismus macht meistens blind, 'junge Grüne' durchaus eingeschlossen!

  • Schaut dem Palmer auf die Finger, nicht aufs Maul. Seine Politik ist besser als sein Gerede. Finde ich wichtig.

  • Ja, ja, stimmt: Plamer hat Jehowa gesagt: "Jehowa! Jehowa!". Da zählt natürlich erfolgreiche Politik als Bürgermeister gar nichts.



    Die Grünen sind mittlerweile so verkniffen, dass ich auch über einen Parteiaustritt nachdenke.

  • Ja was ist denn mit diesen Tübingern los, das sie diesen Palmer seit vielen Jahren mit klaren Mehrheiten immer wieder zum Bürgermeister wählen?

  • Ist es okay, wenn Boris Palmer Minister in Stuttgart wird?



    Auf keinen Fall!



    Gründe siehe die obigen. Wie kann so eine Frage überhaupt auftreten?

    • @Land of plenty:

      „Steigbügelhalter“ , damit ein Grüner MP in BW werden kann,



      ist ok, aber als Minister unmöglich, weil er grüne Werte



      ignoriert?

  • Feines Ergebnis:



    Wer von einem Peter Unfried eingelobt wird!



    Braucht keine Feinde.

    • @Lowandorder:

      100% true