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15.09.2026 , 10:43 Uhr
Es gehört zur Natur des Menschen, erstmal zu machen, selbst wenn man die Technologie oder die grundlegenden Sachverhalte nicht völlig versteht. Die erste Atombombe wurde gezündet, obwohl es Wissenschaftler beim Manhattan-Projekt gab, die befürchteten, die Atmosphäre könnte entzündet werden. Und das waren nicht irgendwelche Würste, einer dieser Wissenschaftler war Edward Teller. Auch bei den Freisetzungsexperimenten mit grüner Gentechnik hatte man im Kern keine Ahnung, was da alles passieren konnte. Und so ist das heute mit KI auch. Das beweist der Ausbruch aus der Sandbox umfänglich.
zum Beitrag14.09.2026 , 16:55 Uhr
Die TAZ vergisst auch, dass das Ergebnis der Blaunen auch 4 oder 5 % niedriger ausfallen könnte. Was ich für sehr wünschenswert hielte. So what? Es geht hier nicht darum, was irgendjemand für wahrscheinlich oder wünschenswert hält.
zum Beitrag14.09.2026 , 09:47 Uhr
Und das "zum besseren lenken" geht in der Opposition nochmal wie?
zum Beitrag14.09.2026 , 09:34 Uhr
Na warten wir mal die Wahlen in Meckpomm ab, wo die CDU vermutlich irgendwo zwischen 5,1 und 6,9 % landen wird. Des Weiteren haben diverse CDU-Landesverbände ein Interesse, sich die Wahlen im nächsten Jahr nicht von Merz ruinieren zu lassen.
zum Beitrag11.09.2026 , 11:58 Uhr
Es liegt eine Grundhaltung hinter dem Statement "Der letzte Laden im Dorf hat gerade geschlossen, also wähl ich braun". Diese Grundhaltung hat NULL mit dem Laden zu tun. Und auch nichts mit "auf dem Land wohnen". Womit das zu tun hat, ist die fehlende Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen. Sich zu engagieren. Läden in Dörfern schließen nämlich auch im Westen. Beispielsweise in einem Dorf ein paar km entfernt von dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Spannenderweise wählen die Leute da nicht massenhaft braun, sondern haben in Eigenverantwortung selbst einen Laden aufgemacht. DAS ist das reale Problem. Und das gilt für tausend andere Sachen auch. Die Löhne und Gehälter sind niedriger, weil der gewerkschaftliche Organisationsgrad der niedrigste im Land ist. Die Verbindungen mit dem Bus in die nächste Stadt gibt es nicht, weil die Leute nicht selbst anfassen. Ich habe vor langer Zeit mal sowas selbst mitorganisiert. Auf die Idee, wegen sowas braun zu wählen, wäre ich nie im Leben gekommen. Es fehlt vielfach schlicht die Erkenntnis, dass eine Marktwirtschaft kein Nanny-Staat ist, der notfalls auch zum Hintern abwischen bereitsteht.
zum Beitrag10.09.2026 , 17:25 Uhr
"Es stellt sich nun die Frage, warum dieser Prozess ins Stocken geriet. War die Gesellschaft vielleicht noch nicht reif, Verantwortung zu übernehmen?"
Nö. Weil Diktatoren nun mal ihre Macht nicht wieder abgeben. Das ganze Konzept kann IMO nicht funktionieren, wenn zwischendurch mal Diktatur angesagt ist. Und zumindest bisher ist das immer so gelaufen.
Ich glaube aber eher nicht, dass Helmut Schmidt einen demokratischen Sozialismus nach obigem Muster angestrebt hat. Obwohl das im SPD-Programm stand und steht.
zum Beitrag10.09.2026 , 17:20 Uhr
Wie immer, wenn etwas nicht definiert ist, gibt es darauf keine Antwort. Die Leute in den USA, die sich "demokratische Sozialisten" nennen, fordern Dinge, die hierzulande Allgemeingut sind. Z. B. eine öffentliche, für alle zugängliche Gesundheitsversorgung. Kein Mensch käme hierzulande auf die Idee, das Sozialismus zu nennen. Oder kostenlose Bildung. Dito. Oder Wohnen als Menschenrecht. Dito. Oder einen Green New Deal, höhere Steuern für Reiche, die Stärkung von Gewerkschaften. Sicher kein Allgemeingut, aber ebenso sicher kein "Sozialismus".
zum Beitrag10.09.2026 , 16:37 Uhr
Als die FDP noch an Bord war, wurde ein solcher Antrag eingerichtet. Der war nur obsolet, als die Ampel auseinanderbrach.
zum Beitrag10.09.2026 , 16:35 Uhr
Beide, Meloni und Le Pen, halten die AfD für zu weit rechts, um mit ihnen in einer Fraktion im EP zu sitzen. Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen.
zum Beitrag10.09.2026 , 16:33 Uhr
"Wovon soll denn die Arbeitsgruppe die Gegner eines Verbotsantrages in der Union "überzeugen", wenn nicht von den Erfolgschancen eines Verbotsverfahrens? "
Mag so sein. Aber wenn das nicht als parteipolitisch motiviert daherkommt, hat das sicherlich ein anderes Gewicht.
"Und es geht auch nicht mehr darum, noch irgendwelche geheimen Pläne von AfD-Politikern zu enthüllen; alles, was für ein Parteiverbot ins Feld geführt wird, ist allgemein aus öffentlich zugänglichen Quellen bekannt"
Dochdoch, genau darum gehts. Die Belege, die der VfS hat, und die nicht öffentlich bekannt sind, sind vermutlich die brisantesten. Der eine oder andere wird sich noch daran erinnern, dass eine der Beteiligten an dem geplanten Staatsstreich eine ehemalige AfD-BT-Abgeordnete war. Ich gehe davon aus, dass es reichlich unbekannten AfD-Schmuddel unter der Decke gibt.
zum Beitrag10.09.2026 , 16:15 Uhr
"Das Problem ist, was sollen die Menschen wählen, wenn in ihren Augen alle Parteien versagt haben? Dazu sagt Herr Misik leider nichts."
Es gibt gefühlt 30 Parteien, die man wählen kann, wenn man die etablierten Parteien nicht wählen will. Seltsamerweise wählen fast alle eine Partei. Zufall? Statistisch ist das nicht sehr wahrscheinlich.
zum Beitrag10.09.2026 , 16:11 Uhr
"Kenne in meinem (breiten) Umfeld viele, die AfD wählen bzw. mit ihr sympathisieren, ALLE sind Lichtjahre von irgendwelchen faschistoiden Ideen entfernt."
Und ehm – nur mal so gefragt – wie kommen diese Leute mit den 110 Rechtsextremisten klar, die bei AfD-BT-Abgeordneten angestellt sind? Oder den diversen ehemaligen HDJ-Spitzenfunktionären, die sich im engsten Kreis um Siegmund befinden? Oder mit den Mordphantasien der AfD-Funktionäre in den gelakten Chats? etc. pp.
zum Beitrag10.09.2026 , 15:50 Uhr
"Was für ein bequemes Weltbild: AfD-Wähler sind für die Politik der Partei persönlich verantwortlich [...]"
"Wer in den vergangenen Jahren CDU, SPD, Grüne oder FDP gewählt hat, ist demnach ebenfalls persönlich für die politische Bilanz dieser Parteien verantwortlich"
Selbstverständlich sind sie das. Aber durch die Wahl demokratischer Parteien sind keine Leute verletzt oder ermordet worden. Nach dem Wahlsieg der AfD hingegen wurde eine Frau angeschossen und es gab mehrere Angriffe auf Queers. Es ist davon auszugehen, dass bei einer Machtergreifung der AfD in SA Menschen durch rechtsextrem motivierte Angriffe sterben werden. Leute werden verletzt werden. Leute werden eingeschüchtert werden. Leute werden SA verlassen.
An all dem haben die Wähler der AfD SELBSTVERSTÄNDLICH eine Mitverantwortung.
zum Beitrag10.09.2026 , 15:15 Uhr
"Eine Prüfung gab es doch bereits unter der Ampel. Nannte sich Gutachten. Im Ergebnis gab es keinen Verbotsantrag."
Es gab während der Ampel KEIN Gutachten zum Verbot der AfD. Es gab 2 Gutachten des VfS, beide wurden veröffentlicht und es ging in keinem der beiden um ein Verbot der AfD. Und es gab bzw. gibt keinen Verbotsantrag, weil bekannt ist, dass die Union gegen einen solchen ist. Alles andere ist Desinformation.
zum Beitrag10.09.2026 , 14:58 Uhr
Analysen bezüglich der Motivation gibt es dutzende. Umfragen, Studien etc. pp. IMO geht das völlig am eigentlichen Thema vorbei. Real interessiert die Anhänger nämlich weder das Programm noch die Personen noch das Umfeld.
Das verhält sich exakt so wie mit MAGA in den USA. Sektenartige Verehrung der "Führer". Eine Bubble, in der die Leute von der realen Welt nichts mitbekommen. Völlige Faktenresistenz.
Gestern Abend schrieb Ruprecht Polenz auf Bluesky, dass er mit der CDU so +- 70 % Übereinstimmung hätte. Das halte ich für einen normalen Wert. Jede(n) nervt irgendetwas an der Partei, die er/sie gerade präferiert. Aber fragen Sie mal einen AfD-Anhänger, bei welchen Positionen seiner Partei er nicht mitgeht.
Und was nun das "zurückgewinnen" angeht: Parteien bieten eine Politik an. Diese wird von Leuten präferiert oder eben nicht. Parteien müssen sich NICHT an rechtsradikale Positionen anpassen oder diesen hinterherlaufen. Wenn die Regierung Merz eines bewiesen hat, dann das. Vernünftige Politik machen, die Wirtschaft in Schwung bringen und nicht vergessen, dass dieses Land ein SOZIALER Rechtsstaat ist. Ende Gelände.
zum Beitrag10.09.2026 , 14:32 Uhr
Gegen das, was bei der AfD jetzt schon an Korruption zu sehen ist, nämlich die Anstellung dutzender Familienangehöriger über Kreuz durch AfD-Funktionäre, sind die Skandale der anderen Parteien sogar in Summe absolute Peanuts. Bei der sogenannten Trauzeugenaffaire handelte es sich um EINE Person. Und die wenigen Beschäftigungsverhältnisse bei der Linken haben einen völlig anderen Hintergrund
www.n-tv.de/region...en-id30399035.html
als die bei der AfD www.deutschlandfun...enaffaere-100.html
Achja, solange wir uns noch in einem Rechtsstaat befinden, gilt ein Beschuldigter, gegen den noch nicht mal eine Anklage erhoben wurde, als unschuldig. Die AfD kann das ja nach einer eventuellen Machtergreifung 2.0 ändern
zum Beitrag10.09.2026 , 14:21 Uhr
Er wirkt ansatzweise normal (abgesehen davon, dass sein Gesichtsmuskeltraining offenbar dazu geführt hat, dass er Dauerlächler ist). Gegen Weidel, bei der der Hass aus jeder Pore tropft, und Chrupalla, der ständig ziemlich unbedarft wirkt. Interessant btw., dass die beiden offenbar die einzigen sind, die von Onkel Vladi die Erlaubnis haben, in Talkshows ihre geistigen Ergüsse zum Besten zu geben.
zum Beitrag10.09.2026 , 13:41 Uhr
"[...]ödeten Einfallstraßen der kleineren Städte an, die Dörfer, die schließenden Läden, Sportplatz und Schulen, Gebäudefassaden und Leerstände und die Bevölkerung dort in ihrer Altersstruktur."
Ist es denn sichergestellt, dass die Leute wegen der Infrastruktur das "platte Land" verlassen, oder könnte das auch mit der grassierenden Verbraunung im Osten zu tun haben?
zum Beitrag10.09.2026 , 11:16 Uhr
"Man schaue sich doch bitte die MAGA Leute in den USA an: es geht ihnen jetzt noch viel schlechter unter Trump, aber Schuld daran sind die Demokraten "
Nö. Trump liegt im Schnitt aktuell bei 40 % Zustimmung, in den schlechtesten Umfragen liegt er bei gut 30 %. Ohne "Beschiss" bei den Midterms wird die GOP beide Häuser verlieren.
zum Beitrag10.09.2026 , 11:14 Uhr
Wenn man davon ausgeht, dass die Blaunen zumindest im Osten mehrheitsfähig sind (worauf es sicherlich Hinweise gibt), bedeutet das IMO, dass sie früher oder später irgendwo die Regierung stellen werden. Und wenn das passiert, dann am Besten in einem möglichst kleinen BL.
Dass es neben dem rechtsradikalen Aspekt den Aspekt des politischen Geisterfahrens bei den Blaunen gibt, dürfte klar sein. Die diversen Wirtschaftsinstitute, die sich mit dem Wahlprogramm in SA beschäftigt haben, haben das ja gut belegt. Nebeneffekte dürften die Abwanderung von Fachkräften, sowie noch massivere Schwierigkeiten bei der Besetzung von Arbeitsplätzen für Hochqualifizierte sein.
zum Beitrag10.09.2026 , 09:21 Uhr
Hmm. Der demokratische Sozialismus also. Kann mal irgendjemand eine Definition liefern? Das Ziel des demokratischen Sozialismus findet sich so ziemlich in jedem SPD-Parteiprogramm. Ich vermute aber mal, dass Helmut Schmidt etwas anderes darunter verstand, als es Heidi Reichinnek tut. Und die wiederum etwas völlig anderes, als es vor 20 Jahren Sarah Wagenknecht tat.
zum Beitrag09.09.2026 , 23:15 Uhr
Nonsens. Die Idee eines Verbotsverfahrens steht seit Jahren im Raum. Wo waren Sie in dieser Zeit, wenn Sie das nicht mitbekommen haben?
zum Beitrag09.09.2026 , 23:13 Uhr
Es geht Wüst nicht um die Frage, ob das Verfahren eine Chance hätte. Es geht darum, Gegner eines solchen Verfahrens in der Union zu überzeugen. Und die Forderung, jetzt einen Verbotsverfahren einzuleiten, ist angesichts der fehlenden Mehrheit ebenso albern wie Ihre Schlussfolgerung.
zum Beitrag09.09.2026 , 23:09 Uhr
Ich finde die Taktik von Wüst - abgesehen von Zeitfaktor - gut. Er verlagert die Sache aus dem parteipolitischen Kontext. Wenn so eine Expertenkommission zu der Empfehlung kommt, ein Verbotsverfahren anzustrengen, können auch die Gegner eines solchen Verfahrens sich dem nicht entziehen.
zum Beitrag08.09.2026 , 15:45 Uhr
"etzt, wo wir noch gar nicht richtig verstanden hat, welche Motive die vielen AfD-Wähler überhaupt dazu gebracht haben, diese rechte Truppe mit dem smiley-Typen zu wählen. "
Es gibt nun wirklich nichts, was so irrelevant ist wie die Motive, eine rechtsradikale Partei zu wählen. Danach hat bei der NSDAP nachher auch niemand gefragt.
zum Beitrag08.09.2026 , 15:43 Uhr
"und die AFD in S-A tatsaechlich das macht, was viele an die Wand malen."
Seitdem die AfD die Wahl gewonnen hat, gab es Schüsse auf Andersdenkende und mehrere queerfeindliche Übergriffe. Kurz vor der Wahl brannten 2 Jugendclubs ab, die der AfD ein Dorn im Auge waren. AfD wirkt!
"Das nicht mal abzuwarten, um wirkliche Belege fuer eine aktive Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats zu haben, "
In der realen Welt wird die AfD in SA seit Jahren als rechtsextrem eingestuft. Beweise gibt es im Überfluss.
"Die AFD wird gerade bei konservativen Muslimen eine Charmeoffensive starten, denn ohne diese werden sie nicht weit kommen. Schnittmengen gibt es reichlich."
ROTFL, ja genau. Nachdem die Blaunen gemäß Wahlprogramm "den Einfluss dieser kulturfremden Religion so weit wie möglich zurückgedrängt" hat.
"Man kann es in den letzten Tagen schon sehen wie die AFD betont, dass sie nichts gegen rechtschaffene Migranten hat, die hier Steuern zahlen und sich integrieren."
Janee ist klar. Nachdem im Wahlprogramm festgeschrieben ist, dass alle "kulturfremden" Ausländer aus Sachsen-Anhalt deportiert … ehm ... remigriert werden sollen.
zum Beitrag08.09.2026 , 10:10 Uhr
Ich hab wirklich keine Ahnung, wie irgendjemand glauben konnte, dass die Einhaltung der Schuldenbremse nach der Wahl noch gilt. Ich find das ziemlich belustigend.
zum Beitrag08.09.2026 , 09:52 Uhr
Wäre der rechtsextremistische Faktor bei der AfD nicht, würde ich es Leuten, die die AfD wählen, von Herzen gönnen, dass sie die politische Geisterfahrerei der Blaunen am eigenen Leib erleben. Nach dem EU-Austritt keine EU-Subventionen für die Bauern mehr, nachdem die AfD gegen jede Subvention ist, peu a peu gar keine Subventionen mehr. Die Abschaffung der Subventionen für den Energiesektor bedingt eine Explosion der Kosten für Energie, die Ablehnung der Gesetze im Kontext Tariftreue führt zu massivem Lohndruck, die Ablehnung von Gesetzen im Kontext Anstieg der Mieten führt zu massiver Kostenerhöhung auf diesem Feld, eine massive Schwächung der Arbeitnehmerrechte, etc. pp.
zum Beitrag08.09.2026 , 09:29 Uhr
Das reale Problem ist, dass viele Leute keine Ahnung von der Rechtslage haben. Und somit für die Lügen und die Desinformation des rechten Randes anfällig sind.
zum Beitrag08.09.2026 , 09:27 Uhr
Ihre Darstellung ist weitestgehend falsch. Eine Duldung kann für einen definierten Zeitraum ausgesprochen werden, dann gibt die Duldung für diesen Zeitraum. Oder eine Duldung hat einen Grund, dann gilt die Duldung, solange der Grund besteht. In beiden Fällen kann die Person selbstverständlich nicht einfach abgeschoben werden. Und das hat NULL damit zu tun, ob eine Duldung ein "legaler Aufenthaltstitel" ist, oder nicht. Ebenso falsch ist Ihre Behauptung, geduldete Personen könnten sofort abgeschoben werden. Falls die Person länger geduldet wurde, ist die Abschiebung mindestens 1 Monat vorher anzukündigen.
zum Beitrag08.09.2026 , 09:17 Uhr
Unabhängig von den Gründen, die der Autor nennt, gibt es diverse andere, die Abschiebungen verhindern. Italien beispielsweise nimmt keine Geflüchteten zurück, obwohl es eigentlich dazu verpflichtet wäre. Es gibt Länder, die ihre eigenen Staatsbürger nicht zurücknehmen. Es gibt Länder, die ihre Bürger nur einzeln zurücknehmen. Bedeutet einen Flug pro abzuschiebendem. Die schlichte Wahrheit ist, dass die Positionen der AfD in diesem Kontext völlig unrealistisch sind. Es handelt sich schlicht um die übliche politische Rattenfängerei, die so typisch ist für diese Partei.
zum Beitrag07.09.2026 , 15:43 Uhr
Ist halt die 2. Putin-Filliale in D. Wen's freut ... schluterzuck
zum Beitrag07.09.2026 , 15:42 Uhr
Hufeisen würde bedeuten, das BSW sei links. Ich glaube, niemand, der sich für Politik interessiert, würde das heute noch behaupten.
zum Beitrag07.09.2026 , 15:22 Uhr
Auch wenn Merz sicher eine relevante Rolle spielt, kann man IMO getrost davon ausgehen, dass die Neubraunen immer ein Schnappatmungs-Thema finden. Zwischen 2013 und heute haben abgesehen von der Linken alle demokratischen Parteien regiert. Und irgendein Untergangs-Thema haben die Blaunen immer gefunden. Der Euro, die EU, die Griechen, Draghi, die Muslime, die Flüchtlinge, die Ausländer, die "Deindustrialisierung", etc. pp. Der Umgang damit ist zu verbessern.
zum Beitrag07.09.2026 , 10:56 Uhr
Emden hat rund 50.000 Einwohner, im Umland gibt es keine größeren Städte. Der Großraum Zwickau hingegen rund 300.000. Und DAS ist der entscheidende Punkt in diesem Kontext. Und deshalb ist Ihre Behauptung, Emden könne die Schließung leichter vertragen, schlicht falsch. Wenn in Emden rund 10.000 Arbeitsplätze (VW + Hafen) wegfallen, ist das das Ende der gesamten Region.
zum Beitrag07.09.2026 , 09:44 Uhr
Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die 110 Mitarbeiter der AfD-Fraktion im BT, die Mitglieder offen rechtsradikaler Organisationen waren oder sind. Organisationen, mit denen die AfD Unvereinbarkeitsbeschlüsse hat. Die Mitarbeiter im engsten Stab von Siegmund, die früher Führungskader der inzwischen verbotenen HDJ waren. Einer Organisation, die sich selbst als Nachfolger der HJ sah. Die schlichte Wahrheit ist, dass den Wählern der AfD das - im besten Fall - egal ist. Jedes Gerede darüber, dass andere am Aufstieg der AfD Schuld sind, ist eben genau das: Gerede. Ebenso wie das Gerede, dass es sich um Protestwähler handelt. Das sind Leute, die aus voller Überzeugung Rechtsradikale wählen.
zum Beitrag04.09.2026 , 16:02 Uhr
Die Intensität von El Niño wird durch den Klimawandel beeinflusst. Ende der Geschichte.
www.geomar.de/entd...ino-im-klimawandel
zum Beitrag04.09.2026 , 15:51 Uhr
"Volkswagen muss dringend seiner sozialen Verantwortung, die der Konzern sonst gern proklamiert, gerecht werden und gerade Zwickau halten."
Aha. Also dann Emden dichtmachen, wo die Arbeitslosigkeit wesentlich höher ist, wo dann der Hafen wahrscheinlich auch zusperren muss. Weil mit den Ossis (diesmal sind die Ostfriesen gemeint) kann man es ja machen, die werden sich schon nicht groß wehren. Der Kern der ganzen Geschichte ist, dass man bedenken muss, dass in Zwickau die AfD doppelt so viele Stimmen holt wie in Emden. Woraus sich wiederum lernen lässt, dass es sich lohnt, die Blaunen zu wählen. Erhöht schließlich die Arbeitsplatzsicherheit.
zum Beitrag04.09.2026 , 15:33 Uhr
Arbeitnehmer zahlen die Rechnung, die von Nieten in Nadelstreifen aufgemacht wurde. Alles wie immer.
zum Beitrag04.09.2026 , 12:18 Uhr
Schöne Beschreibung (und Entlarvung) von Leuten, die - auch hier in der TAZ - von Foristen als "rechtskonservativ" bezeichnet werden.
zum Beitrag04.09.2026 , 12:10 Uhr
Die Komplexität der Vorschläge der politischen Linken basiert auf der Komplexität der Probleme. Die Lösungsansätze der Rechtspopulisten und -extremisten basieren auf der politischen Kompetenz ihrer Anhänger. Und das war schon immer so. Deshalb liest man in Teilen der politischen Linken erstmal seinen Marx. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums reicht es, den oder die jeweiligen "Führer" toll zu finden und sich ohne Ausnahme für alles zu begeistern, was die Partei vertritt. Lesen muss man nichts. Und wissen muss man auch nichts.
zum Beitrag04.09.2026 , 11:46 Uhr
Die Frage, ob die Menschheit klug genug ist, geht IMO am Thema vorbei. Worum es real geht, ist Korruption und Lobbyismus.
zum Beitrag04.09.2026 , 09:13 Uhr
Nuja, das ist so ähnlich wie bei Drogenabhängigen. Man kann das in den USA sehr schön beobachten. Die Zustimmung zu Trump liegt in den USA immer noch um 40 %
www.realclearpolli...mp/approval-rating
Dort bedeutet das ganz schwer "landunter" wegen des Wahlrechts. Hierzuland wäre es ein Desaster, wenn rund 1 1/2 Jahre nach Übernahme der Regierung die Neubraunen gerade mal 8 % verloren hätten.
zum Beitrag03.09.2026 , 13:46 Uhr
Die Lohnkosten bei Öl oder Gas dürften zwischen 1 und 5 % betragen. Änderungen am Mindestlohn dürften sich also vor dem Komma kaum bemerkbar machen.
zum Beitrag02.09.2026 , 16:35 Uhr
Das dürfte ein weiterer Grund für viele Leute sein, die AfD zu wählen. Denn die ist ja für die Abschaffung jeglicher Regulierungen bei den Mieten. Damit die Vermieter nicht mehr in ihrer Freiheit beschränkt sind, die Mieten nach Gutdünken zu erhöhen. Und wie immer konstatiere ich die geradezu galaktische Cleverness der AfD-Fans.
zum Beitrag02.09.2026 , 15:55 Uhr
Wenn Nazis andere Nazis vor Wohnungsräumungen geschützt haben, hat das nichts mit einem "Schutz vor Wohnungsräumungen" zu tun. Schutz von Mietern vor Willkür gab es seit 1914. etc. Oder anders gesagt: Nur weil es unter den Nazis Wasserhähne gab, bedeutet das nicht, dass Wasserhähne irgendwas mit der Politik der Nazis zu tun haben.
zum Beitrag02.09.2026 , 15:45 Uhr
"Sie zündet Nebelkerzen wie "tax the rich" und setzt real auf Umverteilung aus der produktiv arbeitenden Mitte zu ihrer vermeintlichen Klientel."
In der realen Welt hätte niemand so von einer Steuerreform nach dem Steuerkonzept der Linken profitiert wie die "produktiv arbeitende Mitte". Womit wir auch schon beim realen Problem sind: Die meisten Leute plappern nur Platitüden über die Linke nach und haben keinen blassen Schimmer über das, was die Partei vertritt.
zum Beitrag02.09.2026 , 15:42 Uhr
Eine Mehrheit links von der Union wäre mehrfach möglich gewesen. Das scheitert sowohl an den Sozen als auch am rechten Flügel der Grünen.
zum Beitrag02.09.2026 , 15:29 Uhr
Es geht um das Wirtschaftskonzept der AfD. Und sie haben eines, und das ist in der Tat weder tragfähig noch stringent noch zeigt es auch nur ansatzweise Züge von ökonomischer Kompetenz. Ein Beispiel unter vielen: Die Blaunen wollen AKWs bauen, sind aber gleichzeitig gegen Subventionen. Jeder, der sich auch nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigt, weiß, dass ohne Subventionen kein einziges AKW gebaut werden kann. Das fängt schon mit der Versicherung an, die kein AKW ohne Subventionen bekommt. Ohne Subventionen würden btw. die Energiepreise explodieren, 99 % aller bäuerlichen Betriebe würden pleite gehen. Das Renten"konzept" ist nicht gegenfinanziert, und ein reines Luftschloss. etc. pp. Politische Geisterfahrerer ist das, und sonst nichts.
zum Beitrag02.09.2026 , 12:19 Uhr
Die Schlussfolgerung dürfte dieselbe sein, die auch schon für MAGA und die Brexiteers zutraf:
Fakten dringen nicht bis in die AfD-Bubble vor. Also ist das Zerstören der Luftschlösser, die von der Agitprop und Desinformation der AfD gebaut wurden, nur durch die AfD selbst möglich. Und das ist eine ziemlich üble Erkenntnis.
zum Beitrag02.09.2026 , 09:20 Uhr
Ich denke, AfD-Wähler sind die deutsche Version von MAGA oder den Brexiteers. Entsprechend ist anzunehmen, dass es kein noch so rationales Argument gibt, sie zu überzeugen, demokratische Parteien zu wählen. In den USA mussten (u.a.) die Farmer erst am eigenen Leib erfahren, was Trump für sie bedeutet. In GB geht es denen, die der Bande von Lügnern von Johnson bis Farage geglaubt haben, genauso. Entsprechend bin ich davon überzeugt, dass sich früher oder später ein ostdeutsches Bundesland per Wahl für eine rechtsradikale Regierung entscheiden wird.
zum Beitrag02.09.2026 , 09:13 Uhr
"Mein Eindruck ist, dass im Osten Demokratie seit dem Mauerfall als Rundumwohlfühlversprechen missverstanden wird und jede Störung als möglicher Existenzverlust erlebt wird. Eigenverantwortung müsste kulturell erst erlernt werden."
👍👍👍👍👍
zum Beitrag02.09.2026 , 09:11 Uhr
"Etwa 50 % bezeichnen sich als Protestwähler. Die [....]"
Quelle?
zum Beitrag01.09.2026 , 09:00 Uhr
Wir kennen das Verharmlosen und Kleinreden der Effekte rechtsradikaler Regierungen und Stimmungen. In der realen Welt allerdings muss man nur die Entwicklung des Tourismus in den letzten 20 Jahren in München mit der von Dresden vergleichen. Dann sieht man sehr genau, wie sich sowas auswirkt. Achja, und was die Ansiedlung ausländischer Industrien angeht: Wenn das nicht ohne Milliarden Subventionen geht, dann ist das Thema schon durch. Dass keine ausländischen Fachkräfte in ein braun regiertes Gebiet ziehen werden, versteht sich von selbst.
zum Beitrag31.08.2026 , 11:39 Uhr
Eine liberale Demokratie zwingt dazu, viele Dinge selbst zu machen. U. a. selbst zu denken. Das liegt nicht jedem.
zum Beitrag31.08.2026 , 11:35 Uhr
Weil die Zielvorstellung eines politischen Systems, das die AfD hat, sehr nah am aktuellen russischen System ist. Und dass der Patriotismus am rechten Rand reiner Fake ist, ist doch nun wirklich nichts Neues. Als Adolf 1945 realisierte, dass der WK verloren war, meinte er bekanntlich, dass das deutsche Volk verdient hätte, vernichtet zu werden.
zum Beitrag31.08.2026 , 11:27 Uhr
"Stimmt, sehe die Welt da aber auf einem guten Weg. 2045 ist utopisch, aber 2070 bis 2100 dürften so ziemlich alle fertig sein."
Die Welt ist ganz und gar nicht auf einem guten Weg. Fast nirgendwo. Und 2070 bis 2100 ist schlicht zu spät. Klimaneutralität zwischen 2070 und 2100 bedeutet +3 ° Erderwärmung und mehr. Es gibt im Netz mehr als genug Informationen darüber, was das bedeutet.
zum Beitrag31.08.2026 , 11:24 Uhr
Ich glaube, dass ein signifikanter Teil der Leute, die heute Rechtspopulisten und Rechtsradikale wählen, mit der Geschwindigkeit, mit der sich die Welt aktuell ändert, schlicht überfordert sind. Hat zunächst mal nichts mit Politik zu tun. Das erste Smartphone gab es 1992. Facebook wurde 2004 gegründet, Twitter 2006. KI ist im Bewusstsein der Bürger seit vielleicht 2020. Dazu kommen die ständigen Krisen. Weltwirtschaftskrise 08/09. Überfall auf die Ukraine 2014. Corona, Wirtschaftskrise danach. etc. pp. Das Wohlfühl-Gefühl ist weg. Und die Rechten sind einfach besser darin, Sündenböcke zu finden.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:59 Uhr
Oh. Baseballschlägerjahre? Brandanschläge auf Flüchtlingsheime? Der AfD-Funktionär, der nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin im Stream von Marcant wörtlich meinte: "Da hat es endlich mal die Richtigen getroffen"? Die Vernichtungspläne der AfD-Funktionäre in den geleakten Chats? etc. pp.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:55 Uhr
"Ich glaube, dass der Groschen erst fallen wird, wenn es die ersten schweren Progrome gegen Minderheiten gibt. Wenn Menschen misshandelt oder getötet werden, "
Ist doch schon passiert. Vielfach. Hat der Popularität des rechten Randes nicht geschadet.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:53 Uhr
"Es wird gern von links erzählt, dass die AfD die Demokratie abschaffen will.
Tatsächlich gibt es keine Anhaltspunkte dafür."
Es gibt in Wahrheit ne Menge Anhaltspunkte. 110 Mitarbeiter von AfD-Bundestagsabgeordneten sind offen Rechtsradikale, in Teilen aus heute verbotenen Organisationen wie der HDJ. Die gleiche Sorte Leute gibt es im Umfeld von Siegmund. Gestern hat der Chef der AfD-Jugendorganisation unter dem Jubel der Anwesenden mal wieder die Zahl der abzuschiebenden Personen mit 23 Millionen spezifiziert. Das bedeutet völlig unzweifelhaft, dass Millionen Deutsche aus von der AfD aus Deutschland "entfernt" werden sollen. Diese Zahl wird auch von Höcke in Frau Kotre genannt. Des Weiteren will die AfD in SA die Inklusion beenden, sowie Kinder von Ausländern aus dem normalen Unterricht aussondern, was völlig unzweifelhaft dem Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes widerspricht.
"Österreich hat mehrere FPÖ Perioden [...] Ungarn, Polen, USA - ein Abschaffung des Wahlrechts . "
Das die AfD weit rechts von anderen rechten Parteien in E steht, zeigt schon die schlichte Tatsache, dass sowohl Meloni als auch Le Pen es abgelehnt haben, mit der AfD in einer Fraktion zu sitzen
zum Beitrag31.08.2026 , 10:23 Uhr
"Ich verstehe nicht, warum sich alle Parteien seit Jahren hinter der sog. Brandmauer ducken anstatt sich mit den Punkten auseinanderzusetzen, die offenkundig einen großen Teil der Bevölkerung AfD wählen lassen."
Die Leute wählen AfD, weil die Partei in Sachsen-Anhalt für eine Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus ist, und diesen im Bund beenden will. Ich denke, das fasst die Gründe gut zusammen.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:02 Uhr
Die AfD steht genau da, wo ihre Jugendorganisation auch steht. Die Zahl 60 Millionen stammt von Höcke, und wird u.a. von Frau Kotre seit langem als Ziel genannt. Man wird sehen, ob die Union sich nur aus taktischen Gründen aktuell vor den Wahlen im Osten nicht positiv zu einem Verbotsverfahren äußert, oder ob das nach den Wahlen so bleibt.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:49 Uhr
"Ich glaube kaum dass dieses Prinzip bei der Wahl 90 schon bekannt war. "
Aber sicher war es das.
"Und ich glaube genauso wenig, dass ein anderes Wahlergebnis 94 an dieser einmal getroffenen Entscheidung noch etwas verändert hätte."
Das mag so sein. Aber eine Wiederwahl bedeutet auch die Zustimmung zu der Politik, die in der abgelaufenen Legislaturperiode gemacht wurde. Die demokratische Legitimation von Kohls Politik im Osten könnte nicht mal theoretisch besser sein, als sie jetzt ist.
"dass man nicht flächendeckend von der ganzen Bevölkerung eines Landstriches überschwellende Dankbarkeit verlangen kann, "
Demokratie ist, wenn die Mehrheit der Wähler eine Entscheidung trifft, die für alle bindend ist. Und hier ist das sehr klar: Ohne die Stimmen im Osten hätte Kohl sowohl die Wahlen 1990 als auch die 1994 verloren. Und das ist genau der Kasus Knaxus. Der Osten selbst hat mit großer Mehrheit die Politik gewählt, die im Osten gemacht wurde. Weigert sich allerdings bis heute, diese simple Tatsache zu akzeptieren.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:38 Uhr
"Schön dass Ihr mal die Masken fallen lasst."
Schulterzuck ... die Masken im Osten hingegen sind ja schon bei zwei Generationen gefallen. Die Kontinuität ist schön zu sehen von Rostock-Lichtenhagen bis Freital. Die 3. ist gerade dabei, das zu tun, indem die AfD bei Jungwählern stärkste Kraft ist, und gerade eine massenhafte Rückkehr der Jungnazis mit Springerstiefeln und Baseballschläger zu beobachten ist. Die Fortsetzung der o.g. Kontinuität dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:25 Uhr
Ob Island Mitglied der EU wird, ist Sache der Isländer. Und NUR Sache der Isländer. Unabhängig von irgendwelchen Lügenkampagnen war der Fischfang ein relevanter Grund für die Isländer. Bei der Größe des Landes und der Größe der EU (was Einwohner angeht) kann ich Bedenken jedenfalls nachvollziehen. Taktisch gesehen hätte ich aber erstmal verhandelt. Später hätte Island ja immer noch die Bürger entscheiden lassen können.
zum Beitrag28.08.2026 , 13:16 Uhr
"und aus "Frieden" wurde "Frieden durch NATO"."
Stimmt, AfD und BSW wollen "Frieden durch Russland" und das ist sicherlich viel besser und unzweifelhaft auch populärer im Osten.
zum Beitrag28.08.2026 , 13:11 Uhr
"Ja der Westen müsste wirklich mal hinschauen und zuhören und die Parteien müssten auch wieder vor Ort sein - nicht nur in Magdeburg, Halle und Leipzig, sondern auch in den Dörfern, wo sich seit Jahren nur die AfD blicken lässt..."
Vergleicht man die Menge der Berichterstattung über den Osten mit der über den Rest des Landes, dürfte IMO mindestens ein Faktor 10 zugunsten des Ostens dabei herauskommen. Alle paar Wochen eine Nabelschau oder die nächste Folge des intensiven Bauchpinselns des Ostens. Allein Jessy Welmer hat 4 Sendungen a 90 Minuten gemacht, in denen sie erklärte, dass die Leute im Osten eigentlich sooooo nett sind, und man denen gar nicht böse sein kann, auch wenn sie Faschisten wählen. Ähnliche Sendungen im TV, Berichte in Printmedien, Interviews, Streams, andere Videos, Bücher etc. gibt es zu hunderten. Oder kurz: Kein anderer Landesteil erhält auch nur ansatzweise ähnlich viel Aufmerksamkeit und Betreuung.
zum Beitrag28.08.2026 , 10:32 Uhr
Egal in welchem Land, man wird immer Schwachköpfe finden, die an die Überlegenheit der eigenen Rasse oder Nation oder des Landes glauben. In den USA ist die "Einzigartigkeit" und "Überlegenheit" des Landes geradezu Konsens. Das (ziemlich witzige) Video unten (das all das in Frage stellt) rief in den USA übrigens Empörung hervor:
www.instagram.com/...DFIaETUMoKY/?hl=en
zum Beitrag28.08.2026 , 10:25 Uhr
Seltsam, dass noch niemand hier geschrieben hat "das wird der AfD nutzen".
zum Beitrag28.08.2026 , 10:08 Uhr
Die Linke wurde als Vertreterin des Ostens wahrgenommen. Die AfD wird als eine Partei wahrgenommen, die die gleiche Ideologie vertritt wie ihre Wähler.
zum Beitrag28.08.2026 , 09:50 Uhr
Ohne irgendwas rechtfertigen zu wollen, ist es IMO nicht dasselbe, wenn bei 6 % Arbeitslosigkeit und renovierten, aufgehübschten Innenstädten flächendeckend die Neubraunen seit langer Zeit die stärkste Kraft sind, oder wenn bei 20 % Arbeitslosigkeit und geradezu trostlosen Innenstädten das erste Mal die Blaunen größeren Zuspruch bekommen.
zum Beitrag28.08.2026 , 09:45 Uhr
Zumindest in der Region, in der ich lebe, muss jemand, der sich als rechtsextrem outet, damit rechnen, sozial geächtet zu werden. DAS halte ich für den Hauptunterschied zum Osten. Da hält man in vielen Regionen und Milieus Faschismus für ne "andere Meinung".
zum Beitrag28.08.2026 , 09:39 Uhr
Sie meinen, man darf nicht widersprechen, wenn die von Rechten im Osten produzierten geistigen Ergüsse schlicht falsch sind? Wenn das, was die sagen, völliger Nonsens ist?
zum Beitrag28.08.2026 , 09:36 Uhr
Welcher Krieg gegen Russland? Welche Zwangsimpfung?
zum Beitrag28.08.2026 , 09:34 Uhr
"Um die schwedische Hautfarbe geht es weniger."
Och. Wenn Sie mir jetzt noch erklären, wie genau sich die schwedische Hautfarbe von der ukrainischen Hautfarbe unterscheidet, glaube ich das vielleicht sogar.
zum Beitrag28.08.2026 , 09:31 Uhr
"Viele Ostdeutsche haben eine Sozialisierung noch in der DDR erhalten, sie sind jetzt zwischen 45 und 60 Jahre alt [...]"
Es wird - genau wie bei den türkischen Migranten - 3 bis 4 Generationen dauern, bis die Integration der Ostdeutschen abgeschlossen ist.
zum Beitrag28.08.2026 , 09:22 Uhr
Für jeden einzelnen Vorgang findet sich dieser Tage jemand, der sagt, das nutze der AfD. So what?
zum Beitrag27.08.2026 , 17:00 Uhr
Also nur mal so für mich: Wir nennen seit Jahrzehnten Bayern "schwarz". Weil die CSU da regiert. Allerdings fast nie mit einer absoluten Mehrheit der Stimmen. Niemanden interessiert das, und niemand stört sich daran. Wir nannten Jahrzehnte lang NRW "rot". Weil die SPD da sehr stark war. Aber nur 2x in der Geschichte eine absolute Mehrheit der Stimmen hatte. Hat niemand interessiert oder gestört.
Aber wir dürfen eine Region, wo es auch schon mal Dörfer mit einem Stimmanteil von 85 % für die Neubraunen gibt und diese ALLE Wahlkreise bei der letzten BT-Wahl gewonnen hat, nicht braun nennen? Ja dann ...
zum Beitrag27.08.2026 , 16:45 Uhr
Hmm. Wird Italien, weil die Blaunen in SA an der Macht sind, plötzlich Flüchtlinge zurücknehmen? Wird irgend ein anderes Land seine Regelungen ändern, weil die Blaunen in SA an der Macht sind? Wird es Milliarden Euronen vom Himmel regnen, um die Defizite, die das Programm der Blaunen verursachen würde, zu decken? Wird eine Regierung der Blaunen dafür sorgen, dass zigtausende qualifizierte Menschen nach SA ziehen? Wird eine Regierung der Blaunen für die Verbesserung des Images von SA sorgen, und so mehr Investitionen aus dem Ausland anziehen (speziell nach der unzweifelhaft auftretenden Explosion der Zahl rechtsradikaler Gewalttaten in SA)? Fragen über Fragen.
zum Beitrag27.08.2026 , 12:57 Uhr
Die Mehrheit entscheidet in einer Demokratie. Und diese Mehrheit hat Kohl gewählt. Das von ihm vertretene Prinzip „Rückgabe vor Entschädigung“ war bekannt. Und jeder, der jetzt sagt: "Aber wir kannten die Details nicht": 1994 aber schon. Und da wurde Kohl im Osten wiedergewählt. Und seine Politik somit bestätigt.
zum Beitrag27.08.2026 , 12:54 Uhr
Viele der Immobilen im Osten, auch in den Städten, wurden nicht verkauft, sie wurden zurückgegeben. Das war Kohls Programm, ganz offiziell, nichts daran war geheim. Die Geschichte mit der Treuhand war bekannt. Nicht in Details, aber die grundsätzliche Ausrichtung. Die Weichenstellungen waren im Sommer 1990 passiert. Monate vor der Wahl. Was nun die Verkäufe an Wessis angeht: Würd mich mal interessieren: Hatte man im Osten gedacht, dass das Geld vom Himmel fällt? Da es im Osten keine großen Vermögen gab und Immobilien, gerade in Innenstädten, Millionen kosten (und kosteten), was hatte man dann wohl angenommen, dass in dem Fall passiert?
Und als Letztes zu den Beamtenposten: Hatten Sie sich vorgestellt, dass man da die SED-Kameraden wieder einsetzt?
zum Beitrag27.08.2026 , 10:54 Uhr
Ich empfehle, das zu lesen, was Rechtsextremisten schreiben, und zuzuhören, wenn Rechtsextremisten über ihre Zukunftspläne schwadronieren. Und aus der Geschichte sollte man gelernt haben, das ernst zu nehmen.
An dieser Stelle gibt es viele interessante Quellen. Die geleakten Chats der AfD-Funktionäre, das Buch von Herrrrn Höcke, die Sprüche von hohen AfD-Funktionären wie Frohnmeier, etc. pp. Man könnte sich auch mal ansehen, wer so alles von AfD-Parlamentariern in BT und dem LT in SA beschäftigt wird, und mit wem sich der Spitzenkandidat so umgibt.
Wird das am Montag passieren? Vermutlich nicht. Aber die Neubraunen haben ja auch im Fall einer Mehrheit 5 Jahre Zeit.
zum Beitrag27.08.2026 , 10:46 Uhr
" in bitterer Armut und Perspektivlosigkeir."
ist immer noch besser wie tot, denke ich mal.
"[...]Walter Benjamin[...]"
Walter Benjamin hat sich das Leben genommen, weil ihm die Auslieferung nach Nazi-Deutschland drohte.
zum Beitrag27.08.2026 , 10:41 Uhr
Offenkundig kann Excel nicht rechnen. Es gibt nämlich Umfragen zu jedem Bundesland, die Excel oder Ihr Excel widerlegen.
zum Beitrag27.08.2026 , 10:31 Uhr
Die AfD ist, was die Guillotine während der französischen Revolution war - der Scharfrichter der Wut des einfachen Volkes.
Nein. Die AfD ist das, was die Prawda vor dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus war. Und genau wie die Prawda ihr Zielpublikum hatte, hat es auch die AfD.
zum Beitrag27.08.2026 , 10:28 Uhr
Nuja, ein zweiter wichtiger AfD-spezifischer Faktor, der vielen Leuten im Osten (und auch manchem im Westen) gefällt, ist die Kultivierung von politischer Geisterfahrerei. Ob es nun darum geht, ausländische Restaurants zu vertreiben, der völlig durchgeknallte Hass auf die Regenbogenfahne, die Idee, Mädchen lieber früh schwanger werden zu lassen, als sie rechtzeitig aufzuklären, für Atomkraft zu sein und gleichzeitig Subventionen abzulehnen etc. pp.
zum Beitrag27.08.2026 , 10:19 Uhr
Vielleicht informieren Sie sich einfach mal darüber, wer die USA seit dem Beginn von Trumps 2. Präsidentschaft alles verlassen hat. Und was nun das Verlassen von braun regierten Gegenden in D angeht: Qualifizierte Menschen finden überall einen Job. Und es dürfte allgemein bekannt sein, dass viele Menschen Ostdeutschland schon den Rücken gekehrt haben. Die grundsätzliche Bereitschaft, das zu tun, ist dort höher als irgendwo anders in D. Und das ist ja auch genau so von der AfD beabsichtigt. Schriftlich niedergelegt u. a. in Höckes Buch.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:42 Uhr
Das Spannendste an solchen Statements ist immer, dass das in mindestens 9 von 10 Fällen von Leuten kommt, die es nicht betrifft. Reine Einbildung, reine selbstgemachte Panikmache, die NULL mit der Realität zu tun hat. Scharia in Deutschland? So einen Quatsch hab ich wirklich lange nicht gelesen.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:36 Uhr
Beide Staaten waren in der Zeit absolut und 100 % imperialistisch. Dazu braucht es keine Eroberung, Kontrolle ist für das Label Imperialismus völlig ausreichend. Allerdings waren beide in Europa zumindest ab den 70ern nicht expansionistisch.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:29 Uhr
- Das, was Gauweiler forderte, war nicht, wie Sie offenbar annehmen, CSU Programm. Und zwar NIEMALS. - Sie meinen vermutlich die "Inländerpräferenz", und ähnliche Dinge. Die betraf allerdings schon ab den 60ern keine Bürger der EU. Ihre Behauptung also falsch. Über die Zeiten, als Leute wie Filbinger in der CDU Karriere machen konnten, reichte die CDU bis an den äußersten rechten Rand. Und nein, sowas wie die AfD vertritt, gab es nie in der Mitte. Das, was die AfD vertritt, vertrat früher die NPD.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:16 Uhr
Wenn Sie die Erhaltung der Demokratie für keinen Grund halten, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen. Und auch sonst niemand.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:15 Uhr
Mancher hätte offenbar gerne, dass es auf dem Wahlzettel nur eine Stelle gibt, an der man sein Kreuz machen kann. Mich dünkt, das hatten wir auch schon einmal.
zum Beitrag26.08.2026 , 17:16 Uhr
Ein IMO weit verbreitetes (und gravierendes) Problem im Osten ist, dass viele Leute dem Westen für Sachverhalte die Schuld geben, die sie selbst entschieden haben. So auch hier. Nicht wir haben Kohl und seine Politik 1990 gewählt, IHR wart das. Und nicht wir haben Kohl und seine Politik 1994 wiedergewählt, IHR wart das. Und ich bin sicher, dass an dem Tag, an dem die Ostdeutschen aufhören, für die Effekte ihrer eigenen Entscheidungen anderen die Schuld zu geben, die meisten Probleme zwischen Ost und West erledigt sind.
zum Beitrag26.08.2026 , 13:13 Uhr
Und da gucken wir mal in 2021 - Sachsen-Anhalt (2,1 Mio EW) hat mehr ausländerfeindliche Gewalttagen als Hessen (6.3 Mio EW) - Thüringen (1,3) hat etwa die gleiche Anzahl o.g. Straftaten wie Bawü (11,3). Sachsen (4.0) hat kaum weniger - Meckpomm (1,5) hat etwa so viele wie SW (3,0)
(dserver.bundestag....0/110/2011066.pdf)
Naja, waren sicher alles besorgte Bürger, vermute ich mal.
zum Beitrag26.08.2026 , 12:47 Uhr
"Habe mal so quer durch das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt gescannt. Abgesehen von den prorussischen Einstreuungen könnte das auch ein Wahlprogramm der CSU irgendwo zwischen den 60er und 80er Jahren sein, i"
Aha. Also so ähnlich wie einer der Wahlslogans der CDU bei der Europawahl 1984? Der lautete "Mit uns für offene Grenzen in Europa". Wo finde ich das im Wahlprogramm der AfD in SA? Und wo - andersrum - finde ich irgendwas von dem Rechtsgeschwurbel der AfD in alten CDU-Programmen? Fragen über Fragen.
zum Beitrag26.08.2026 , 09:56 Uhr
Ist nur Nachgeplapper von dem, was die US-Rechten vorplappern.
zum Beitrag26.08.2026 , 09:48 Uhr
Ich hab mal einem Bauern (der IMO die Blaunen wählte) den Teil des AfD-Programms vorgelesen, wo die sich gegen jede Subvention aussprechen. Und anschließend die Frage gestellt, ob er ohne die Subventionen der EU und des Bundes überleben könnte. Ich hatte den Eindruck (ich kann mich natürlich irren), dass er ins Grübeln kam.
zum Beitrag26.08.2026 , 09:42 Uhr
Schmiese war geradzu devot ("Entschuldigung, Frau Weidel, darf ich auch mal reden?"), und Weidel stellte mal wieder ihre umfassende Inkompetenz zur Schau, indem sie keine einzige Frage beantwortete. Sie hatte vorher ein paar Formulierungen auswendig gelernt, mit denen sie einerseits den politischen Gegner trollen und andererseits Schlagzeilen machen wollte. Das Format mit einem Faktencheck, der am nächsten Tag veröffentlicht wird, muss man schlicht blamabel nennen. In diesen Zeiten sollte das in der Sendung geschehen. Da muss man nur ein paar Studis hinter einen Rechner setzen, die prüfen das in unter einer Minute. Achja: Schmiese sollte diese Art der Sendung nicht mehr machen. Er war umfassend überfordert.
zum Beitrag26.08.2026 , 09:31 Uhr
Das ist für den durchschnittlichen AfD-Fanboy keine Drohung
www.focus.de/kultu..._id_197534021.html
Man stelle sich das mal vor. Man möchte in die Stadt zum Essen gehen, und hat die Wahl zwischen 47 Restaurants, die Eisbein mit Sauerkraut anbieten. 🤢🤢🤢🤮🤮🤮
zum Beitrag26.08.2026 , 09:23 Uhr
Achwas. Belegen Sie mal.
zum Beitrag26.08.2026 , 09:21 Uhr
So what?
zum Beitrag26.08.2026 , 09:20 Uhr
"der Anteil der AFD Wähler auch im Westen inzwischen bei ca 25% liegt,"
Es gibt kein einziges Bundesland im Westen, wo die AfD 25% erreicht. Es dürfte also ziemlich unwahrscheinlich sein, dass für die Summe aller BL im Westen die AfD bei 25 % liegt.
zum Beitrag25.08.2026 , 14:54 Uhr
Letztes Mal hat es sich ausgezahlt, früh genug zu gehen.
zum Beitrag25.08.2026 , 13:23 Uhr
Ein relevanter Teil der Auswanderer sind Rentner. Ende der Geschichte.
zum Beitrag25.08.2026 , 13:16 Uhr
Im Gegenteil. Die AfD wird gewählt, weil die Wähler die Ideologie der Partei teilen. 1/3 befürwortet Gewalt gegen Andersdenkende, über 40 % liebäugeln mit einem Ein-Parteien-Staat mit "starkem Führer".
zum Beitrag25.08.2026 , 13:07 Uhr
Der mögliche Austritt aus der Kultusministerkonferenz würde bedeuten, dass ein Abitur aus SA im Rest des Landes nicht mehr anerkannt wird. Die Bürger in SA haben die Wahl.
zum Beitrag25.08.2026 , 13:00 Uhr
Was hat eine in der Schweiz lebende Frau mit dem zu tun, was die AfD in Deutschland anrichten wird? Genau. Gar nichts. Die Hetze der Blaunen gegen Queer ist nicht weniger radikal als die Hetze der Partei gegen Ausländer. Und die von unserer Verfassung garantierten gleichen Rechte, die die Community für sich reklamiert, diffamiert der braune Bodensatz als "totalitär". Im Übrigen wird, sollten die Blaunen in SA an die Macht kommen – wie immer, wenn Rechtsradikale regieren – die Gewalt gegen Minderheiten explodieren. Und Frau Weidel und der Rest der AfD-Spitze werden dann vermutlich etwas Ähnliches sagen wie Trump nach der Ermordung des linken Demonstranten in Charlottesville durch einen Faschisten. "There were very fine people on both sides".
zum Beitrag24.08.2026 , 11:45 Uhr
Merz will den Klimawandel also zurückdrängen. Hört sich für mich nobelpreisverdächtig an. Ich bin schon sehr gespannt auf die Ausgestaltung dieser wahrscheinlich großartigen Pläne.
zum Beitrag20.08.2026 , 11:09 Uhr
Ah. Und wie äußert sich die Empörung? 10 Minuten stille Ecke für Herrn Smotrich
zum Beitrag20.08.2026 , 10:59 Uhr
Teile der Gesellschaft entwickeln sich zu sektenartigen Gebilden. So wie alles, was in den USA passiert, mit Zeitverzögerung irgendwann auch hier aufschlägt, so auch die deutsche Entsprechung von MAGA.
"Wenn die Opfer stolz darauf sind, sich eine eigene Meinung bilden und kausale Zusammenhänge scheinbar selbst erkennen zu können, findet der Betrug gerade im kritischen Bewusstsein ein ideales Einfallstor. "
Größenwahn ist eine der Komponenten der ganzen Geschichte. Leute glauben, ein paar Minuten "Recherche" mittels Suchmaschine oder das Lesen von Posts von irgendwelchen Hanseln in den sozialen Medien erlaubt ihnen, sich qualifizierter zu einem Thema äußern zu können, als Leute, die das Thema studiert haben. Inkompetenz wird zum Asset, wie die Popularität der "ungescripted"-Sache vom Influencer Ben beweist.
Wir sind auf dem Weg zu "Idiocracy".
zum Beitrag19.08.2026 , 09:31 Uhr
Putin hat im Gegenteil schriftlich erklärt, dass er die geopolitische Lage von vor 1998 wiederherstellen will. Was schlicht bedeutet, dass er Polen angreifen wird. Ebenso wie die baltischen Staaten. Und noch ein paar andere Länder.
zum Beitrag19.08.2026 , 09:27 Uhr
Die Ukraine muss nicht gewinnen. Bei den aktuellen russischen Verlusten muss Putin in spätestens einem Jahr an den Verhandlungstisch kommen.
zum Beitrag18.08.2026 , 13:21 Uhr
Wieso regt sich irgendjemand noch darüber auf? Es gibt da seit längerer Zeit einige äußerst erhellende Umfragen. Hat schlicht nichts zu tun mit europäischer Kultur und europäischen Werten.
www.genocidewatch....t-expelling-gazans
www.facebook.com/O.../1547250380103320/
zum Beitrag18.08.2026 , 09:34 Uhr
"Das von ihnen erwähnte "aktiv kämpferische Vorgehen" gegen die Demokratie ist noch keiner rechten Regierungspartei in Europa gelungen."
Diverse rechtspopulistische Parteien Europas halten die AfD für so weit rechts von ihnen selbst, dass sie es abgelehnt haben, mit den Blaunen in einer Fraktion des Europaparlaments zu sitzen. Sogar die postfaschistische Meloni sieht das so. Oder anders gesagt: Das, was andere Rechtsausleger in anderen Ländern getan haben, sagt über das, was die AfD vorhat, gar nichts. Im Übrigen ist der Versuch bzw. das Vorhaben für die Verfassungsfeindlichkeit relevant. Bei Vollzug ist es ohnehin vorbei mit der Demokratie.
zum Beitrag18.08.2026 , 09:25 Uhr
Sie hatten von der Forderung, die AfD-Funktionäre landauf, landab vertreten, nämlich "millionenfache Abschiebung" noch nicht gehört? Falls nämlich doch, sollten Sie sich selbst die Frage gestellt haben, welche Millionen das denn sind, nachdem die ~220.000 Leute abgeschoben wurden, die keine wie auch immer geartete Berechtigung haben, sich in D aufzuhalten. Und die Frage, wie viele Millionen das denn sein sollen, die abgeschoben werden, hat ja Frau Kotre beantwortet, die von einem Ziel von 60 Millionen Deutschen spricht. Woraus sich dann wiederum die Frage ergibt, ob dieses Ansinnen mit der Verfassung dieses Landes zu vereinbaren ist. Zu welchen Schlüssen sind Sie gekommen?
zum Beitrag18.08.2026 , 09:14 Uhr
Nuja, nach der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch Merz hat sich ja spätestens in diesem Sommer rausgestellt, dass es Klimapolitik nur mit den Grünen gibt. Insofern ist vielen Wählern wahrscheinlich ziemlich Schnuppe, was Özdemir da von sich gibt. Ich würde den Grünen allerdings dringend empfehlen, sich bei aller Leidenschaft, immer weiter nach rechts zu rücken, der Merz-CDU nicht zu sehr anzunähern. Dann sind sie nämlich überflüssig.
zum Beitrag17.08.2026 , 17:12 Uhr
Entlassen werden ist in Putins System sowas wie die kleinstmögliche Strafe. Üblicherweise fallen solche Leute aus dem Fenster.
zum Beitrag17.08.2026 , 16:49 Uhr
"Die ewig gleichen klassenkämpferischen Phrasen sind von gestern und ändern nichts an Angebot und Nachfrage!"
Seltsamerweise führt der hohe Anteil an Immobilien in Besitz des "Staates" in Wien zu vergleichsweise extrem niedrigen durchschnittlichen Mieten, während das freie Schalten und Walten des "Marktes" in London dazu führt, dass eine halbe Garage, als Wohnung vermietet, auch schon mal 500 Pfund pro Monat kosten kann. Oder anders gesagt: Das, was Sie "klassenkämpferische Phrasen" nennen, nennt man in Wien und London Realität.
zum Beitrag17.08.2026 , 16:21 Uhr
"wenn die Partei, die ihre Meinung vertritt, ohne überzeugende Begründung verboten wird."
Das Problem ist nun wirklich nicht, dass es nicht genügend überzeugende Gründe für ein AfD-Parteiverbot gibt. Das Problem ist, dass die Anhänger das nicht interessiert und dass sie verfassungsfeindliche Bestrebungen unterstützen. Beispiele: 1/3 der Wähler unterstützen Gewalt gegen den politischen Gegner. 41 % befürworten ein politisches System mit einer Partei und einem "starken Führer".
zum Beitrag17.08.2026 , 16:15 Uhr
"Viele Positionen waren deckungsgleich mit AFD heute. "
Soso. Nennen Sie mal ein paar. Europa / EU kann es nicht sein, die NATO kann es nicht sein, der Euro kann es nicht sein, die Westbindung kann es nicht sein. Verhältnis zu Russland kann es nicht sein. Wirtschaftspolitik kann es nicht sein. Ausländer raus kann es nicht sein. Da bin ich jetzt mal gespannt.
zum Beitrag17.08.2026 , 15:42 Uhr
Jeder, der glaubt, Rechtsradikale und Image hätten keinen Einfluss auf das Business, möge die Entwicklung des Tourismus in München in den letzten 20 Jahren mit der von Dresden vergleichen.
zum Beitrag17.08.2026 , 10:47 Uhr
Jo, vor 2 Jahren dachte ich noch, ich könne bei den Grünen inhaltlich genau hinsehen, und wenn mich irgendwas echt anpi***, wähle ich halt die PARTEI oder eine andere seriöse Gruppierung. Heute, nachdem die Schwatten und die Roten nachgewiesen haben, dass Klimapolitik nur so lange stattfindet, bis ein Polit-Rentner, der gedanklich in den 70ern steckengeblieben ist, regiert, sieht die Sache natürlich anders aus.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:57 Uhr
Die ganze Geschichte ist ziemlich daneben. Die SPD ist offiziell für ein Verbot, reicht aber keinen entsprechenden Antrag ein, obwohl sie es könnte. Die Union ist offenbar gegen ein Verbot, wodurch es keine Mehrheit im BT für einen solchen Antrag gibt. Langer Rede kurzer Sinn: Entweder man überzeugt die Schwatten, oder man kann sich jede Diskussion über ein Verbot der AfD sparen. Die Frage lautet also NICHT, ob ein Verbot der Blaunen sinnvoll ist, sondern wie man die Schwatten überzeugt, wenn man eines anstrebt.
zum Beitrag14.08.2026 , 07:30 Uhr
Seltsamerweise haben all diese Leute gar kein Problem damit, wenn Rechtsradikale beispielsweise auf WELT-Online von "Nürnberg 2.0" schwadronieren, oder davon, dass die demokratischen Parteien "verschwinden " müssten, oder das Millionen abgeschoben werden müssten. Aber das ist sicherlich reiner Zufall. Achja: Nach wie vor ist Faschismus keine "andere Meinung".
zum Beitrag12.08.2026 , 10:22 Uhr
Außenpolitische Aspekte also. Meint wohl den Kopf im Hintern von Putin und Trump, und den Austritt aus EU und NATO. Was wohl angesichts der ökonomischen Entwicklung in GB nach dem Brexit und von Putins Überfall auf die Ukraine der ultimative Nachweis von politischer Inkompetenz ist.
zum Beitrag12.08.2026 , 10:13 Uhr
Jaja, die wirtschaftlichen Erwartungen. Da ist man gleichzeitig für das Ende des sozialen Wohnungsbaus, wie es die Bundes-AfD will, und für eine Ausweitung desselben, wie es die SA-AfD will. Man ist gegen Subventionen, aber für Atomkraft. Obwohl letzteres ohne ersteres unmöglich ist. Und marschierte bei den Bauernprotesten, die einen winzigen Teil der Subventionen kürzen wollten mit. Politische Geisterfahrerei at its best.
zum Beitrag10.08.2026 , 11:04 Uhr
Es gab vor der AfD keine Parteien, die man wählen kann, und trotzdem behaupten kann, man sei gar kein Rechtsextremist. Das ist das ganze Geheimnis. Das Image, nicht die Inhalte.
zum Beitrag10.08.2026 , 10:59 Uhr
Stimmt, neben den Faschos sammelt die AfD natürlich auch Spinner, Ahnungslose und Dummköpfe ein.
zum Beitrag06.08.2026 , 16:14 Uhr
Würde mich auch brennend interessieren.
zum Beitrag06.08.2026 , 16:13 Uhr
Sie meinen also, abgesehen von der angestrebten bundesweiten "ausländerfreien Zone" gibt es keine andere Motivation, AfD zu wählen, und das, was die AfD-Wähler immer so gerne als Grund angeben, ist Fake? Da sind wir uns ja schon in einem Punkt einig.
zum Beitrag06.08.2026 , 16:05 Uhr
So ungefähr alles an Ihrer Analyse ist schlicht falsch. Die Werte der Grünen gingen VOR Beginn der Regierungsbeteiligung zurück, es KANN also nicht die Qualität der Arbeit in der Regierung gewesen sein. Die AfD war NIE eine "konservative Professorenpartei", das war nur das Bild, das die AfD-Agitprop der Öffentlichkeit verkaufen wollte. Schon 2015 bestimmte Höckes "Flügel " den Kurs der Blaunen. Es gibt keine relevanten "demokratischen Kräfte " in der AfD. Und was die Motivation der Wähler der AfD angeht, es gibt dutzende Studien dazu. Die schlichte Wahrheit ist, die AfD sammelt heute fast das gesamte rechtsradikale Spektrum in D ein. Dazu kommen Wirrköpfe, Ahnungslose und Protestwähler. Letztere gibt es, sie machen aber nur einen Bruchteil der AfD-Wähler aus.
zum Beitrag06.08.2026 , 15:41 Uhr
Ist vollkommen irrelevant, ob das Nazis sind. Relevant ist, das die Nazis wählen. Genau wie damals bei der NSDAP.
zum Beitrag05.08.2026 , 21:28 Uhr
Nach dem Spruch über Hysterie folgt der Spruch "das haben wir nicht gewusst". Historisch belegt
zum Beitrag03.08.2026 , 11:45 Uhr
In jeder Diktatur kann eine Mehrheit der Leute gut leben. Hier ein wenig ducken, dort ein wenig anpassen. Nicht auffallen, nicht anecken. Wegschauen. Hat nichts mit dem Osten zu tun.
zum Beitrag27.07.2026 , 20:58 Uhr
Könnte Vorbild für diverse Parteien sein. Aber nicht für die SPD, die fest in der Hand des rechten Flügels aka Seeheimer ist.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:11 Uhr
"Die meisten aller Betreiber von WKA sind Großinvestoren und Konzerne, und die investieren nicht in Windräder "
In der Realität ist das exakte Gegenteil der Fall
w3.windmesse.de/wi...privatleute-anteil
www.unendlich-viel...neuerbare-energien
Und genau das ist für die Konservativen das Problem. Da gibt's kaum Spenden. Im Gegensatz zu den großen Energiekonzernen.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:05 Uhr
"Eine absolute Mehrheit von 52 Prozent will sogar, dass alle Asylbewerber, deren Asylantrag abgelehnt wurde, ins Reich der Taliban zurückgeführt werden"
Zeigt exemplarisch sehr schön den massiven Verlust von christlicher und abendländischer Kultur in Deutschland.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:00 Uhr
"Das passt nur nicht zu der aktuellen Situation in Deutschland. "
Ihnen ist aber bekannt, dass Deutschland ein anderer Ort ist als Afghanistan, oder?
zum Beitrag24.07.2026 , 09:08 Uhr
Ich bin seit langem dafür, das Vermögen jeder Person und jeder Firma, die in die Torpedierung der Bekämpfung des Klimawandels involviert sind oder waren, zu pfänden und für die Behebung der Schäden zu verwenden. Egal, ob es sich um ExxonMobile oder Katherina Reiche handelt.
zum Beitrag23.07.2026 , 14:35 Uhr
"deckt sich mit Erfahrungen von Kollegen, die im Osten aufgewachsen sind. Neonazis aus dem Westen hatten nach der Wende bei der Ostjugend "missioniert"."
Tschuldigung, das ist Bullshit. Die Angriffe auf Ausländer im Osten begannen Ende der 70er. Das ist alles wohl dokumentiert.
zum Beitrag23.07.2026 , 14:27 Uhr
"Dass bis weit ins bürgerliche Lager der rechte Mob anschlussfähig ist ist leider eine Binse. "
Also hier in der Region definitiv nicht. Viele Freunde bzw. Bekannte sind Konservative, und deren Ekel vor den Rechtsradikalen ist nicht weniger ausgeprägt als meiner. Ich denke, es wird zu viel von Konservativen irgendwo in Dunkeldeutschland auf den Rest des Landes geschlossen.
zum Beitrag23.07.2026 , 14:17 Uhr
Also nu mal Butter bei die Fische: - Wählen "Nicht-Bio-Deutsche" (wie meinten vermutlich das, was im 3. Reich unter "fremdvölkisch" firmierte) die AfD nicht? - Wie lange muss eine Familie inklusive Nachkommedn in Deutschland leben, um vom "Nicht-Bio-Deutschem" zum "Bio-Deutschem" zu werden? - Mit "Verdünnen" meinen Sie vermutlich das deutsche (der besser toitsche) Blut, vermute ich? - Sind Sie es, Herr Liebich? Fragen über Fragen.
zum Beitrag23.07.2026 , 11:05 Uhr
Ach wissen Sie, alles, was irgendjemand sagt und das dem rechten Rand potentiell nicht gefallen könnte, wird heute immer gerne als Grund genommen, warum die politische Linke sinkende Wahlergebnisse hat. Insbesondere dann, wenn es sich um die Wahrheit handelt.
Darauf passt ein chinesisches Sprichwort:
"Wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd."
zum Beitrag23.07.2026 , 10:55 Uhr
Nö, das zerlegt schlicht die Legende gewisser Kreise von der "gemäßigt national-liberalen" AfD. Höcke wurde 2014 Vorsitzender der AfD-Fraktion Thüringen, es gab also schon zu diesem Zeitpunkt eine massive Mehrheit der Abgeordneten der AfD in Thüringen, die seine rechtsradikale Ideologie teilten. 2015 wurde der rechte Flügel der AfD institutionalisiert. Da war die Partei schon fest in der Hand der Rechtsradikalen. Das in Abrede zu stellen, dient allein der vorgenannten Legendenbildung. Und nicht selten entweder der Selbstrechtfertigung oder dem am rechten Rand unvermeidlichen Opfergehabe.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:34 Uhr
Die AfD ist rechtsradikal und nicht konservativ. Sie können das in den diversen Verfassungsschutzberichten nachlesen.
zum Beitrag23.07.2026 , 10:31 Uhr
Es gab keinen Linksruck. Der angebliche Linksruck ist nur die lahme Ausrede für den massiven Rechtsruck von Teilen der Gesellschaft. Vor 20 Jahren gab es niemand, der Millionen Leute deportieren wollte, es gab kaum jemand, der gleiche Rechte für alle in Frage stellte, es gab so gut wie niemand, der andere "Rassen" (im AfD-Sprech wird heute "Kulturen" benutzt, bedeutet aber exakt dasselbe) für minderwertig hielt. etc. pp
zum Beitrag23.07.2026 , 10:18 Uhr
"Der Autor unterstellt letztlich allen ca. 40 Mio Beschäftigten in den Privatwirtschaft, dass es deren Arbeitgebern stets daran gelegen ist, Umweltauflagen, Arbeiterrechte, .... zu brechen"
Bei 24.000 Kontrollen bezüglich Einhaltung des Mindestlohnes wurden über 6.000 Fälle gefunden, wo Verstöße vorlagen. Ein Beispiel unter vielen, wie viele "vorbildliche" Unternehmer es hierzulande gibt
zum Beitrag23.07.2026 , 10:12 Uhr
Methode Rasenmäher ist halt die größtmögliche Bequemlichkeit für den Gesetzgeber. Kein Prüfen, kein Nachdenken, keine Notwendigkeit eines Plans oder einer Strategie.
Und wenn dabei Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutz "hinten runterfallen", passt das wunderbar zu Merzens 70er-Jahre-Strategie.
Und natürlich sind auch an dieser Stelle die Gemeinsamkeiten mit der Politik des verrückten Königs augenfällig.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:53 Uhr
Ich denke, man hat in der CDU ernsthaft geglaubt, man benötige jetzt sozusagen das "Gegenteil" von Merkel. Dass man dafür einen Politrentner "reanimieren" musste, war irrelevant. Dass dieser die Fähigkeiten für das Kanzleramt schlicht nicht mitbringt, ebenso. Die flotten Sprüche von Merz waren offenbar ausreichend.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:47 Uhr
Die AfD war entgegen der versuchten Legendenbildung gewisser Kreise nie "gemäßigt national-liberal". Das kann man schon daran erkennen, dass Höcke Gründungsmitglied war. Henkel und Lucke haben naiverweise geglaubt, sie könnten den rechten Rand kontrollieren.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:40 Uhr
"ber wenns danach geht wer im Widerstand war, dann dürften auch weder Union noch SPD einen Kranz niederlegen..."
Vielleicht bemühen Sie einfach ein Geschichtsbuch, um sich Basiskenntnisse zum Thema anzulesen.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:31 Uhr
"Die AfD ist ja schließlich nicht die NSDAP oder irgendwie Hitler-Erbe."
Och. Und man fragt sich spontan, warum die AfD-Bundestagsfraktion sich IN GÄNZE vor ein paar Jahren mit der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck solidarisiert hat. Oder warum diverse militante Neonazis als Mitarbeiter von Abgeordneten des BT und diverser LT beschäftigt sind. Oder warum sie ausgezeichnete Beziehungen zu diversen rechtsradikalen Vereinen unterhält. Oder warum die Führung der AfD "das freundliche Gesicht des NS" unterstützt
zum Beitrag22.07.2026 , 09:03 Uhr
"Den Arsch hochkriegen und verständliche, soziale Politik machen, wäre eine Lösung"
AfD-Wähler wollen keine soziale Politik. Schließlich ist das das Gegenteil dessen, was die AfD vertritt. AfD-Wähler wollen, dass es anderen schlechter geht, wie ihnen selbst.
zum Beitrag21.07.2026 , 08:58 Uhr
Jedenfalls war das Spiel um Platz 3 in jeder Hinsicht besser als das Finale.
zum Beitrag21.07.2026 , 08:52 Uhr
Trump light in Deutschland mit der Union. Für Wähler der Mitte nicht wählbar. Und genau das zeigen die Umfragen.
zum Beitrag21.07.2026 , 08:50 Uhr
Alles wie immer. Arbeitnehmer zahlen die Zeche, die von den Nieten in Nadelstreifen verursacht wurden.
zum Beitrag18.07.2026 , 22:28 Uhr
Tja. Aber Frau Weidel sitzt fest im Sattel. Noch ein Unterschied zwischen Konservativen und Rechtsradikalen.
zum Beitrag17.07.2026 , 12:44 Uhr
"Frau Dr Merkel ist in der CDU so verhasst,"
Das halte ich für eine Behauptung, die Sie garantiert nicht belegen können. Weil sie schlicht falsch ist.
"Außerdem hat Merkel jeden halbwegs fähigen CDUler der kein Speichellecker war rigoros weggebissen. "
Soso. Wen denn? Den "Wirtschaftsfachmann" Koch, der für das Desaster Kassel-Calden verantwortlich ist? Oder Wulff, der das Kanzleramt nach eigener Aussage nie angestrebt hat? Oder Oettinger? Oder Stoiber? Die schlichte Wahrheit ist: Die haben sich – abgesehen von Wulff – alle selbst erlegt.
zum Beitrag17.07.2026 , 10:54 Uhr
Der verrückte König kann eine Menge ohne Zustimmung des Parlamentes tun, aber nicht alles.
zum Beitrag17.07.2026 , 10:32 Uhr
"Wenn jemand mit einem Messer auf Ihre Frau oder Ihren Mann losgeht und Ihnen dabei den Rücken zudreht "
Wo nochmal steht, dass in der Situation andere Personen involviert waren?
zum Beitrag17.07.2026 , 09:35 Uhr
Mag sein, dass wir nicht viel darüber wissen, wie eine Theokratie funktioniert. Aber eines wissen wir: In einer Theokratie tut man das, was die religiösen Führer sagen. Interessanterweise gibt es seit über 20 Jahren eine Fatwa, die die Forschung an, den Erwerb von, das Herstellen und den Einsatz von Atombomben verbietet.
zum Beitrag17.07.2026 , 09:28 Uhr
", es gibt ansonsten einfach keinen Grund U235 auf 60% "
Doch, den Grund gibt es sehr wohl. Verhandlungsmasse nämlich.
zum Beitrag17.07.2026 , 08:54 Uhr
Sagten Sie Autobahnen?
zum Beitrag16.07.2026 , 16:13 Uhr
Bisher hat die grenzenlose Unterwürfigkeit von Merz gegenüber Trump uns auch nicht geholfen.
zum Beitrag16.07.2026 , 16:10 Uhr
Weil es sich um einen sehr wahrscheinlich völkerrechtswidrigen Angriffskrieg handelt, der noch dazu die US-Verfassung verletzt. Weil das Regime des verrückten Königs im Iran Kriegsverbrechen begeht, möglicherweise auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
zum Beitrag16.07.2026 , 16:08 Uhr
Spanien (und Italien und Frankreich) setzt nicht die Beziehungen zu den USA aufs Spiel. sondern zum Regime des verrückten Königs. Und nein, das ist nicht dasselbe.
zum Beitrag16.07.2026 , 16:05 Uhr
Und jetzt mal zurück in die reale Welt: Mit dem 2 + 4 Vertrag hat Deutschland - abgesehen von der Causa Ramstein - volle Souveränität erhalten. Des Weiteren existieren keine "Besatzungstruppen" auf deutschem Boden. Es existieren Vereinbarungen, die von beiden Seiten kündbar sind. Namentlich der Aufenthaltsvertrag von 1954. Und selbstverständlich kann Deutschland den USA die Nutzung des Luftraumes verbieten, wenn es sich um Zwecke handelt, die nicht durch die NATO gedeckt sind.
zum Beitrag16.07.2026 , 15:56 Uhr
Seit Jahrzehnten wird versucht, uns das Märchen zu verkaufen, der Iran würde an einer Atombombe basteln. Belege gab es dafür nie. Es wundert mich wirklich, dass es heute immer noch Leute gibt, die diesen Unsinn kaufen.
zum Beitrag16.07.2026 , 11:07 Uhr
Springer-Geschichtsfälschung.
zum Beitrag16.07.2026 , 11:06 Uhr
Man kann die Gleichung vereinfachen, indem man die beiden "Anti" herauskürzt.
zum Beitrag16.07.2026 , 10:03 Uhr
Mir ist es nach wie vor ein Rätsel, wie es Merz zum CDU-Vorsitzenden (und damit ins Bundeskanzleramt) schaffen konnte. Kohl wollte den Mann nicht in der ersten Reihe sehen, und Merkel ebenfalls nicht. Die Geschichte des Mannes, mit seinen ständigen Entgleisungen war ebenfalls bekannt. Das völlige Fehlen jeglicher Erfahrung im Regieren ebenfalls. Wie zum Kukuck konnte man im Adenauer-Haus auf die Idee kommen, Merz sei geeignet für "höhere Weihen"?
zum Beitrag15.07.2026 , 14:50 Uhr
Klingbeil versucht nach Kräften, das zu beenden, was Schröder und seine Agendaritter begonnen haben: die Sozen unter 5 % zu drücken.
Entweder die SPD entledigt sich der Seeheimer oder die Seeheimer erledigen die SPD.
zum Beitrag14.07.2026 , 14:31 Uhr
"und die radikale Streichung von Geldern für Demokratieprojekte wie „Schule ohne Rassismus“. "
Oh. Es gibt also doch Ähnlichkeiten zur Merz-CDU.
zum Beitrag13.07.2026 , 13:29 Uhr
Es gibt bei Sturm oder Unglücken auch keine billionenschwere Lobby, die dagegen agitiert.
zum Beitrag10.07.2026 , 15:40 Uhr
"Von den rot-grünen Reformen unter Schröder und Fischer hat die Folgeregierung 16 Jahre lang gelebt."
Eine Behauptung, die noch nie bewiesen wurde, aber von gewissen Kreisen gebetsmühlenartig seit über 20 Jahren wiederholt wird.
"Wer war doch gleich unter Schröder Wirtschaftsminister? Das waren Werner Müller und Wolfgang Clement. " Jo. Die größten Vernichter von Wohlstand von Arbeitnehmern seit Gründung der Bundesrepublik.
"Aber im Schnitt ist der Reallohnindex in den letzten 20 Jahren jährlich im Schnitt tatsächlich um ca. 0,5%-0,6% gestiegen. "
Im Schnitt schon. Nachdem der Reallohn seit 2003 ohne Unterlass gesunken war, überschritt der Reallohn 11 Jahre nach Beginn des neoliberalen Irrsinns das erste Mal wieder das Niveau von 2003.
www.bpb.de/themen/...chland-und-europa/
Vergleicht man das jetzt mit dem Wirtschaftswachstum, kann man getrost konstatieren, dass das Werk von Clement, Müller, Riester, Schröder, Steinmeier und wie die alle hießen dazu geführt hat, dass hunderte Milliarden Euronen in dieser Zeit an den Taschen der Leute vorbeiflossen, die das Geld erwirtschaftet hatten.
zum Beitrag10.07.2026 , 15:28 Uhr
Wie sehen denn die Umsätze der in Deutschland vertretenen Konzerne, die mit fossilen Energien Geschäfte machen, in Relation zu jenen, die mit regenerativen Energien ihr Geld verdienen, aus? Oder wollen Sie das vorsichtshalber lieber nicht wissen?
zum Beitrag10.07.2026 , 15:25 Uhr
"Dass Reiche die Interessen der Bürger (die die Klimamaßnahmen bezahlen müssen) und die Interessen der Industrie (auch der fossilen) vertritt, sollte selbstverständlich sein."
Welche der von Reiche vertretenen Positionen sind im Interesse der Bürger?
zum Beitrag09.07.2026 , 16:55 Uhr
"Das bedeutet vereinfacht, dass die Tätigkeit zu höheren Reallöhnen und Wachstum führen sollte."
Ich glaube, dass in den letzten Jahrzehnten kein einziger WiMi seine Aufgabe in der Steigerung des Reallohnes gesehen hat. Und Reiche schon mal gar nicht.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:50 Uhr
"Was wir jetzt brauchen, ist eine schmerzhafte und präzise Sanktionspolitik"
Es existiert seit Jahrzehnten eine schmerzhafte Sanktionspolitik. Inklusive Sanktionen bei Medikamenten, die zu desaströsen Zuständen in den Krankenhäusern führen.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:47 Uhr
Ähm … Millionen US-Bürger haben keine Krankenversicherung. Das höhere Einkommen ist dazu da, im Falle eines größeren medizinischen Eingriffs oder einer schwereren Krankheit in die Taschen des Gesundheitssystems zu wandern. Der jährliche Urlaub ist eine Lachnummer, Millionen US-Bürger haben gar keinen, weitere Millionen weniger als 10 Tage. 16 Tage ist der Durchschnitt. Leistungen, die hierzulande selbstverständlich sind, gibt es dort schlicht nicht (Elternzeit etc.) Wenn die Kinder eine Uni besuchen, kommen schon mal 30 - 60 K Dollar pro Semester auf die Eltern zu. etc. pp. Und höherer Lebensstandard? Da lach ich doch drüber!
zum Beitrag09.07.2026 , 09:55 Uhr
"wieso er die „sozialdemokratischen Mütter und Väter im parlamentarischen Rat“ verrate. "
Als Klingbeil im Dezember 2021 SPD-Vorsitzender wurde, stand die Partei bei 28 %. Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen.
zum Beitrag09.07.2026 , 09:29 Uhr
"Wer kann sich ein Haus mit Grundstück heutzutage leisten? Erben und wirklich sehr gut Verdienende."
Nö. Das reale Problem ist der Anspruch, in der Stadt oder stadtnah zu wohnen. Und gleichzeitig keine Einbußen in der Lebensqualität zu haben.
zum Beitrag09.07.2026 , 09:24 Uhr
Nee. Die Merz-CDU will zurück in die 70er. Die AfD will zurück in die 30er. Das ist nicht ähnlich
zum Beitrag09.07.2026 , 09:13 Uhr
Das ist ein interessantes Thema, nicht nur in diesem konkreten Fall, seh ich genauso. Ich würde wirklich gerne sehen, wenn sich die verschiedenen Ebenen (Bund, Länder etc.), Ämter und Behörden ein Controlling zulegten.
Naja, naive Träume vermutlich :-)
zum Beitrag08.07.2026 , 09:57 Uhr
Und - nur mal so gefragt - war die Anzahl der Wohnungen, die von den "Großimmobilienfirmen" vor dem Entscheid geliefert wurde, ausreichend?
zum Beitrag08.07.2026 , 09:06 Uhr
"Wenn man bei den französischen Militärausgaben die Kosten für Nuklearwaffen abzieht, waren die Etats in etwa gleich. Und die französische Armee ist nicht zu schlecht ausgerüstet."
Ähnliche Argumente hörte man schon öfter. Wieso ist das kein Thema? Welchen Sinn macht es, Etats zu erhöhen, wenn man weiß, dass massiv Geld versickert? Sollte man nicht erstmal herausfinden, was eigentlich das Problem ist, und es beseitigen? Habe irgendwo gelesen, dass das Beschaffungsamt mit 13.000 Mitarbeitern Ursache der Probleme ist. Vielleicht muss da mal eine Unternehmensberatung durchjagen?
zum Beitrag07.07.2026 , 13:47 Uhr
"Die US-Amerikaner und -Amerikanerinnen würden nie einen selbsterklärten Sozialisten wählen, sagt Pougiales und bezieht sich auf eine kürzlich erschienene Umfrage. "
Die These hat sich mit der Wahl Mamdanis und diverser anderer "demokratischer Sozialisten" definitiv erledigt. Das wär übrigens ein richtig witziger Seiteneffekt, wenn Trumps Präsidentschaft bewirken würde, dass die US-Bürger ihre Aversion gegen "demokratischen Sozialismus" verlieren.
btw: Wieso die Anführungszeichen? Weil ich den Begriff für Nonsens halte. Die Leute in den USA, die sich so nennen, sind inhaltlich weitestgehend Sozialdemokraten.
zum Beitrag07.07.2026 , 10:37 Uhr
Ronaldo erhielt seine rote Karte in der Qualifikation. Und es gab keine Einflussnahme von außen. Völlig andere Geschichte also. Ebenso wie alle anderen ähnlichen Vorgänge in näherer Vergangenheit. Der letzte parallele Fall war in den 60ern. Entsprechend ist die Entscheidung selbstverständlich ein Skandal.
zum Beitrag07.07.2026 , 09:58 Uhr
Was hat "warmer Bruder" mit "Warmduscher" zu tun? Genau. Gar nichts.
zum Beitrag07.07.2026 , 09:45 Uhr
Eine Blockade ist strafrechtlich eine Nötigung. Das wurde vielfach von Gerichten festgestellt.
www.kas.de/de/web/...-die-polizei-nazis
www.anwalt.de/rech...ellion_159620.html
zum Beitrag06.07.2026 , 17:32 Uhr
Naja, der rechte Rand hat halt mehr Erfahrung mit Marschieren im Dunkeln.
www.mz.de/deutschl...untergangs-2579353
zum Beitrag06.07.2026 , 14:43 Uhr
Die "Ablehnung des kapitalistischen Systems" mündet bei Frau Ocasio-Cortez in die Forderung nach Regulierungen, progressiver Besteuerung und mehr Sozialstaat. Das ist so in etwa die Linie von Helmut Schmidt :-)
zum Beitrag06.07.2026 , 14:17 Uhr
Der rechte Flügel der Demokraten in den USA wird genauso "Jagd" auf die "demokratischen Sozialisten" machen wie die Republikaner bzw. Trump. So funktioniert das in den westlichen Demokratien seit Jahrzehnten.
zum Beitrag06.07.2026 , 09:46 Uhr
Üblicherweise fordert die Polizei die Blockierenden zunächst auf, die Blockade zu beenden. Kommen die Blockierer dem nicht nach, ist eine Räumung absolut legal.
zum Beitrag06.07.2026 , 09:30 Uhr
Buzzwords (und um mehr geht es bei Trump nie) wie "Kommunismus" oder „Sozialismus“ funktionieren in den USA seit Jahrzehnten wunderbar. Es braucht keine weiteren Argumente. Im Effekt haben die USA keine öffentliche Gesundheitsversorgung, die Arbeitnehmerrechte sind eine Lachnummer etc. pp. Natürlich nutzt Trump das. Genauso wie alle Vorgänger der politischen Rechten in den USA das seit Jahrzehnten tun.
zum Beitrag06.07.2026 , 09:18 Uhr
"Vielleicht wäre es an der Zeit, Ostdeutsche nicht länger als politisches Studienobjekt oder Projektionsfläche zu behandeln."
Das wird genau an dem Tag passieren, an dem Ostdeutsche aufhören, solidarisch mit allem zu sein, das im Osten passiert.
zum Beitrag06.07.2026 , 09:07 Uhr
Ihre Empfehlung basiert auf der Annahme, die Menschen würden in dem Szenario
a) mit Andersdenkenden reden b) die Wahrheit sagen
Beides bestreite ich.
zum Beitrag06.07.2026 , 08:58 Uhr
Der Begriff "Warmduscher" hat schlicht NULL mit Homosexualität zu tun. Case closed.
zum Beitrag03.07.2026 , 14:49 Uhr
Logik a la Fritze Merz:
- keine Telefonische Krankschreibung - AU am ersten Tag - Aber: "Sie müssen nicht am ersten Tag in die Arztpraxis."
www.tagesspiegel.d...-spd-15790919.html
Ich denk mal, Fritze meint, dass der Leibarzt ja auch zum Patienten kommen kann 😎😎😎
zum Beitrag03.07.2026 , 11:45 Uhr
"mit der Vergesellschaftung die Dummheit ihres Lebens zu begehen"
Seltsamerweise gab es VOR der irrsinnigen Privatisierung der kommunalen und landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften keinen massiven Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Aber das wird sicher Zufall sein, gell?
zum Beitrag03.07.2026 , 11:42 Uhr
Hmm. PPP. Was nach Angaben des Bundesrechnungshofes so ziemlich das Ineffizienteste und Teuerste ist, was man in diesem Kontext anstellen kann.
zum Beitrag03.07.2026 , 11:40 Uhr
"Gewinne sozialisieren, Verluste privatisieren"
Aha. Nennen Sie mal ein Beispiel.
zum Beitrag02.07.2026 , 17:16 Uhr
Nagelsmann muss weg, er hat gezeigt, dass er es nicht kann. Und Völler war von Beginn an eine Fehlbesetzung. Es ist nun wirklich nicht hilfreich, alles schönzureden. Der Mann sitzt auf dem Posten, weil er damals Waldi Hartmann - der nun wirklich nichts dafür konnte - nach eigenem Versagen einen Einlauf verpasste. Lächerliche Figur IMO.
Scouting? Muss man neue potentielle Nationalspieler entdecken? Eine Analysegruppe, die dem BT die relevanten Spiele "mundgerecht" aufbereitet, sollte doch reichen, oder nicht?
" Und dann bleibt's doch wieder trocken, weil Alle die Verantwortung auf Superjürgen (oder wen auch immer) schieben"
Wenn Klopp das nicht hingekommt, ist die Sache bis auf weiteres durch.
zum Beitrag02.07.2026 , 16:18 Uhr
Demokratie - nach Meinung der Regierung (aber vor allem der CDU) - ist also, wenn ein Volksentscheid durchgeführt wird, das Ergebnis passt einem nicht, und dann verbietet man der Landesregierung in Berlin, das Ergebnis des Entscheids umzusetzen. Und wie sag ichs: Da gratuliere ich dem Fritze dazu, wieder ein klein wenig näher an seinen Kumpel Trump (der ja nach Bekenntnis des Kanzlers im selben Team ist wie er selbst) herangerückt zu sein. Einfach großartig!
zum Beitrag02.07.2026 , 08:56 Uhr
"Wenn es Grüne und Linke mit dem Verbot der AfD ernst meinen, bringen sie dazu im Bundestag und im Bundesrat einen Antrag fürs Verbot und den Gang deswegen zum Verfassungsgericht ein und lassen abstimmen. Dann müssen CDU/CSU und SPD Farbe bekennen."
Die Sache ist viel zu ernst für Symbolpolitik und Showveranstaltungen.
"Aber stattdessen fordern die Grünen, erst einmal eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Bundestag und Bundesrat zu gründen"
Gut so. Die einzige Möglichkeit, an die notwendige Mehrheit zu kommen, ist die Schwatten zu überzeugen.
zum Beitrag02.07.2026 , 08:52 Uhr
"Käme die AfD auf die Idee den Parteitag der Grünen oder der Linken ähnlich anzugehen (Blockade, Demo), gäbe es diese Bilder nicht, weil die Partei ihren Personenkreis besser im Griff hat."
Vermutlich eher, weil dieser Teil des Anhangs der AfD lieber mit Fackeln oder Trommeln bei straffem Rechtsscheitel oder Glatze unterwegs ist. Im Übrigen ist der Schwarze Block eben nicht ein Anhängsel der Grünen oder der Linken.
zum Beitrag02.07.2026 , 08:45 Uhr
Japp.
zum Beitrag01.07.2026 , 17:24 Uhr
"Aber für Normalos fehlen MS und der NSA deutlich die Motivation sich mit ihrer Steuererklärung oder den Schulnoten ihrer Kinder zu beschäftigen."
MS ist hier nicht das Problem. Und über die Motivation der NSA wissen Sie gar nichts.
"Aber wenn Sie aufgrund einer großen Mitarbeiterzahl ein zentrales IT-Mgmt benötigen ist MS ganz vorne."
Hmm. Ich hab das in der Firma vor ein paar Monaten wieder erlebt. Eine Telefonie-Software von MS kostete plötzlich. Lizenzgebühren für Software werden massiv erhöht. Für Exchange bietet MS für On-Prem keine aktuellen Schnittstellen mehr an. Das Verhältnis von Kunden in D zu MS ist dasselbe wie von Junkies zu Drogenbossen.
"Seit ich MS 365 nutze bin ich tatsächlich nur noch Nutzer - einschalten, geht."
Offen gesagt: Naiv. MS muss, wie alle US-Unternehmen, die Daten an US-Geheimdienste weiterreichen. Und mit allen Daten aller US-Konzerne kann eine KI heute wunderbar und ohne Probleme Profile erstellen. Davon abgesehen ist "einschalten, geht" nun wirklich bei jedem Office-Paket seit 30 Jahren gegeben. Wenn man damit umgehen kann.
zum Beitrag01.07.2026 , 17:08 Uhr
"OHNE diese Erneuerung wird vielleicht sogar die 5% Hürde zum Thema in kommenden Landtagswahlen."
Es ist IMO nicht klar, ob das nicht ohnehin die bessere Lösung für alle wäre.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:52 Uhr
Jo, und vergleicht man die Preise heute mit den Preisen in den 40ern, z.B. der Eniac ist der Unterschied nochmal viel größer.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:14 Uhr
Jetzt mal rein vom Bauchgefühl her: Ich hätte am liebsten auf allen Zufahrtswegen kilometerlang Demonstranten, die den Delegierten der Alternative für Deppen mit lautem, aber friedlichem Protest klarmachen, was sie von den Blaunen halten. Die Idee, dem rechten Rand freiwillig und umsonst Material für Agitprop und Desinformation zu liefern, halte ich hingegen für absolut suboptimal.
zum Beitrag01.07.2026 , 13:39 Uhr
Deutschland hat im Moment nicht ausreichend Qualität in der Nationalmannschaft, nicht ausreichend Qualität im Trainerteam und nicht ausreichend Qualität bei den Leuten "darumherum". Man kann die Spieler nicht so ohne Weiteres austauschen, den Rest aber schon. Völler und Nagelsmann weg. Neuanfang.
zum Beitrag01.07.2026 , 11:10 Uhr
" Die politische Zuordnung des BSW ist mir wie vielen anderen nie wirklich gelungen"
Was ist da so schwirig dran? Das BSW ist Rechtskonservativ + Sozialstaat.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:02 Uhr
Wagenknecht war vor 20 Jahren vielleicht mal links.
zum Beitrag01.07.2026 , 09:22 Uhr
Das Beste an der Sache: Die deutsche Mannschaft muss sich im 8el-Finale nicht von Frankreich abschlachten lassen. Puuuh, Glück gehabt.
zum Beitrag01.07.2026 , 09:15 Uhr
Wer hat wann vom Weiterbetrieb geredet bzw. geschrieben?
zum Beitrag26.06.2026 , 16:31 Uhr
Die Ergebnisse der nächsten Wahl werden das beantworten
zum Beitrag26.06.2026 , 16:30 Uhr
"Diese NGO war alles andere als neutral."
Woher wissen Sie das? Quellen bitte.
zum Beitrag26.06.2026 , 16:29 Uhr
"Nur so kann sich der Unsinn „Demokratie leben“ als „linksradikales Netzwerk“ verbreiten."
Nee, das verbreitet sich, weil Leute die Lügen von Rechtsradikalen nachplappern, ohne irgendwas nachzuprüfen. Das hat exakt die Qualität wie bei MAGA oder QAnon. Der Inhalt der Message ist irrelevant, weil Fakten für die Zielgruppe irrelevant sind.
Und da gibts n schönes Beispiel: Kinderparlamente. Natürlich lehnt der rechte Rand das ab, weil die Kinder sich in Demokratie üben. Und das ist schlicht das exakte Gegenteil dessen, was diese Leute an Zielvorstellungen haben.
zum Beitrag26.06.2026 , 16:20 Uhr
"Wenn all diese NGO's soviel Rückhalt in der "Zivilgesellschaft" haben, frage ich mich jedes mal, warum sie überhaupt auf staatliche Gelder angewiesen sind. "
Weil diese Projekte nicht - wie häufig bei Projekten des rechten Randes - von Millionären oder Milliardären finanziert werden. Und ich beispielsweise (Sie mögen das anders sehen) finde, die Erinnerung an Anne Frank, die u.a. von der Anne-Frank-Stiftung betrieben wird, erhaltenswert ist. Womit wir dann auch beim Grund sind, weshalb der rechte Rand so leidenschaftlich gegen diese Finanzierung kämpft.
zum Beitrag26.06.2026 , 16:15 Uhr
"Ich habe eine Frage: Was sind das für Projekte?"
Steht doch im Artikel
"Warum können Schulen das nicht (mehr) leisten, praktisch und theoretisch? "
Was haben Schulen damit zu tun?
"Es hat vor 2014 sehr gut funktioniert ohne "Demokratie leben". "
Es gibt seit Jahrzehnten Töpfe des Bundes für zivilgesellschaftliche Aktivitäten. Von Inklusion über gesellschftlichen Zusammenhalt, Unterstützung des ländlichen Raumes etc. pp.
"Gibt es Nachweise der Wirksamkeit, der ausgegeben Gelder?"
Das ja mal ne interessante Frage. Gegenfrage: Wie will man sowas nachweisen?
zum Beitrag26.06.2026 , 08:45 Uhr
Man kann die Erwartung haben, dass Demokraten FÜR Projekte / Veranstaltungen zur Förderung der Demokratie sind. Aber sicherlich werden die anderen Fraktionen in diesem Kreistag aus dem Vorgang die richtigen Schlüsse ziehen.
zum Beitrag26.06.2026 , 08:41 Uhr
Wenn Christdemokraten mit Faschisten gemeinsame Sache machen, sollten sie sich nicht wundern, dass sie mit den Faschisten, mit denen sie zusammenarbeiten, in einen Topf geworfen werden. Die Annahme ist schlicht logisch.
zum Beitrag26.06.2026 , 08:39 Uhr
Wer Fördermittel des Bundes ausschlägt hat wohl genug und kann mit den eigenen Haushaltsmittel seine Bürger in ausreichender Art- und Weise ein angenehmes Leben bereiten.
Es geht dort offenkundig um Ideologie. Und zwar um eine gemeinsame.
zum Beitrag26.06.2026 , 08:38 Uhr
Der rechte Rand, der bekanntlich nicht selten von Spenden von Millionären und Milliardären lebt, würde das jedenfalls begrüßen.
zum Beitrag26.06.2026 , 08:34 Uhr
In solchen "linksgrünversifften" Demokratie-Förderprojekten gibt es oft sowas. Kinderfeste, Flohmärkte, Konzerte etc. pp. Aber am rechten Rand hätte man lieber Fackelzüge, vermute ich mal.
zum Beitrag26.06.2026 , 08:30 Uhr
Aha. Und - nur mal so gefragt: Wenn man sich kennt, werden Inhalte bedeutungslos? Seit wann verzichten Politiker freiwillig auf Geld, wenn nicht gerade eine gemeinsame Ideologie dies nahelegt? Was ist so furchtbar an einem Liederabend? Fragen über Fragen.
zum Beitrag25.06.2026 , 14:58 Uhr
Also lag Pantisano - jedenfalls für zumindest Teile des Ostens - offenbar richtig. Das ist doch mal ne Info.
zum Beitrag25.06.2026 , 14:42 Uhr
"Ob sich ein Staatsfond in diesem Verhältnis skalieren läßt, ist fraglich."
Das seh ich auch so. Ein solcher Fonds wäre innerhalb weniger Jahre der bei weitem größte Staatsfonds der Welt. Andererseits gibt das natürlich auch Marktmacht, was nicht zu verachten ist.
zum Beitrag25.06.2026 , 14:03 Uhr
Und ehm – nur mal so gefragt – was genau hätten die Stimmen geändert, wenn die Blaunen gemeinsam mit den Schwatten abstimmen?
zum Beitrag25.06.2026 , 10:38 Uhr
"Dann muss man eine Gewerkschaft gründen, [...]"
LKW-Fahrer, zumindest im Nahverkehr, sind in aller Regel (schein-)selbstständig. Erklären Sie mal, wie Sie sich das mit der Gewerkschaft vorstellen.
"Mit Leistungträger meine ich insbesondere Menschen, die außergewöhnliches schaffen, in Wissenschaft und Technik oder als Firmenlenker/Behördenleiter."
Nun, Menschen, die in Wissenschaft und Technik Besonderes leisten, verdienen hierzulande jedenfalls massivst weniger als Unternehmer. Ich grüble immer noch, was Behördenleiter für die Zukunft des Landes tun. Und ich grüble auch noch drüber, wo Arbeiter in diesem Land gut verdienen. Naja ...
zum Beitrag25.06.2026 , 10:26 Uhr
Man könnte mal die Probe aufs Exempel machen, und Paketzusteller und LKW-Fahrer ein paar Wochen ihre Arbeit einstellen lassen, und das mit dem Resultat von ein paar Wochen Urlaub der von Ihnen genannten "Leistungsträger" vergleichen. Ich hab ne Idee, was dabei herauskommt.
zum Beitrag25.06.2026 , 09:00 Uhr
Der norwegische (-> nebenan) Staatsfonds erwirtschaftet eine durchschnittliche Rendite von über 6 % seit Gründung 1998. Und ist noch dazu – wie die AfD sagen würde – "linksgrünversifft", indem massiv Anteile von Unternehmen, die in regenerativen Energien oder auch im Kontext Umwelttechnik unterwegs sind, erworben wurden. Find ich gut.
" Die Kapitalrente ist nicht sicher"
Man benötigt bei einer solchen Rente in aller Regel nicht die gesamten oder große Teile der Einlagen zu einem definierten Zeitpunkt. Entsprechend ist das Risiko bei einem Staatsfonds dieser Größe IMO ziemlich gering, wie Norwegen oder Schweden belegen.
zum Beitrag25.06.2026 , 08:37 Uhr
Und nun schauen wir ein weiteres Mal genau hin, ob – wie Merz ja großspurig versprochen hatte – bei Zusammenarbeit mit der AfD PO-Verfahren eingeleitet werden.
www.sueddeutsche.d...n-merkel-1.5494484
zum Beitrag24.06.2026 , 14:58 Uhr
Nuja, die Schwatten waren schon immer so. Diffamierungs-, Schmuddel- und Verleumdungskampagnen gehören bei denen zu jedem ganz normalen Wahlkampf. Man kann das seit den ersten BT-Wahlen verfolgen. In den 50ern Diffamierung der SPD, von wegen "alle Wege des Sozialismus führen nach Moskau", über die üble Diffamierungskampagne gegen Willy Brandt ist das bis heute Tradition. Aber selbst drehen die bei jeder Kleinigkeit am Rad. Wie sagt man: „Ne Rechte wie Mike Tyson, aber ein Ganzkörper-Glaskinn.“
zum Beitrag24.06.2026 , 14:52 Uhr
Und jetzt mal zurück in die reale Welt:
- Es gibt keinen "Linksfaschismus". - Es gibt keine Rückkehr des Marxismus. Wohingegen Faschisten in deutschen Parlamenten sitzen. - Sie sind offenkundig nicht in der Lage, zwischen Marxismus und sozialer Marktwirtschaft zu unterscheiden. - Demokratischer Sozialismus war seit Gründung in jedem Programm der SPD mit einer Ausnahme als Zielvorgabe festgeschrieben. Sie haben auch diesbezüglich offenkundig keinerlei Kenntnisse. Also: Wie sollen Sie beurteilen, ob Frau Reichinnek oder Herr Pantisano Marxisten sind, wenn Sie keine Ahnung haben, was das ist?
zum Beitrag24.06.2026 , 13:25 Uhr
Ich wusste gar nicht, dass - 2 Beispiele unter vielen - LKW-Fahrer im Nahverkehr oder auch Paketzusteller viel verdienen. Sie sind zwar Leistungsträger, und arbeiten ernorm viel, aber Verdienst? Wohingegen meiner Erfahrung nach viele, die sich selbst als Leistungsträger bezeichnen, Sesselfurzer sind, die andere für sich arbeiten lassen.
zum Beitrag23.06.2026 , 10:25 Uhr
"Kohl wollte offene Grenzen für Deutsche (Urlauber), die die alte Heimat oder die Verwandte im Osten besuchen wollten."
Sie haben offenkundig nicht mal Basiskenntnisse zum Thema. Kohl war einer der Architekten des Schengener Abkommens.
zum Beitrag23.06.2026 , 10:23 Uhr
"Nein kein Unsinn, denn zu heute hat sich da nichts geändert. Die CDU ist auch heute noch für offene Grenzen in Europa. "
LOL, och. Deshalb hat Dobrindt an allen deutschen Grenzen die Grenzkontrollen wieder eingeführt?
"Aber unter der Prämisse, dass die Außengrenzen funktionieren"
2013 bat Griechenland und 2014 Italien die EU und speziell Deutschland um Hilfe bei ihrem Flüchtlingsproblem. Beide Länder sagten sehr deutlich, dass sie das allein nicht in den Griff bekämen. Ein gewisser Herr Schäuble (der auch sonst nicht für Weitsicht bekannt war) meinte damals, das sei nicht das Problem Deutschlands. Oder anders gesagt: Schäuble hat einen gigantischen Anteil daran, dass die Außengrenzen der EU nicht "dicht" sind.
zum Beitrag23.06.2026 , 10:15 Uhr
Die Anwerbeprogramme dienten der Beseitigung des Mangels an Arbeitnehmern in der deutschen Industrie, Das war der alleinige Zweck. Und die Arbeitslosigkeit hierzulande stieg zu Beginn der 70er von rund 1 % auf bis zu 5 %. Da war quasi Weltuntergang. Und Helmut Schmidt hat keineswegs das gesagt, was Sie (und die Überschrift des von Ihnen verlinkten Artikels) behaupten. Was er gesagt hat, findet sich im Artikel. Die Interviews mit Maischberger finden sich auch im Netz.
"Wenn Merz heute so etwas sagen würde ein ungeahnter Shitstorm"
Die Welt hat sich weitergedreht. Das mag nicht jedem gefallen, ist aber nun mal so. Es würde heute sicher auch nicht mehr positiv darüber berichtet werden, wenn ein prominenter CDU-Politiker ein Mahnmal einweihen würde, auf dem sich der Schriftzug "Auch jenseits von Oder und Neiße ist deutsche Heimat" findet. Was zu Kohls Zeiten passierte.
Im Übrigen finde ich es wirklich interessant, wie weit in die Mitte der Gesellschaft sich die alberne Gleichsetzung von Migration und Asyl gefressen hat, die der rechte Rand "eingeführt" hat.
zum Beitrag23.06.2026 , 09:52 Uhr
Es ist sehr klar, was Kohl damit meinte.
www.kas.de/de/web/...fuehrungsabkommens
"Eigentlich ist die CDU über die Jahrzehnte ideologisch und politisch immer erstaunlich ‚stabil‘ geblieben"
Früher war der rechte Rand zwar in der CDU vertreten, spielte aber nur symbolisch eine Rolle. Die Herren Czaja oder Hupka durften auf Schlesier- und Ostpreußen-Treffen rumtönen. Frau Steinbach (und ein paar andere) durfte sich ebenfalls hin und wieder austoben, und die CDU der Lächerlichkeit preisgeben. Währenddessen baute Kohl an Europa. Was die Stabilität der CDU angeht, kommt's immer drauf an, wer gerade das Sagen hat. Aktuell hat der rechte Flügel Einfluss wie seit Jahrzehnten nicht. Spahn, der die CDU massiv nach rechts verschieben will, ist Fraktionsvorsitzender. Kristina Schröders Stiftung, die die Union für eine Zusammenarbeit mit der AfD öffnen will, wird neuerdings massiv mit Bundesgeldern gefördert, während die Gelder für die Anne-Frank-Stiftung massiv zusammengestrichen wurden.
zum Beitrag22.06.2026 , 17:33 Uhr
Gleichwohl leuchtet ein, dass es (leider) nicht geht, dass die Leute mit 63 (oder eher dann mit 65) in Rente gehen und gleichzeitig bei weniger nachrückenden Jungen und steigender Lebenserwartung problematisch für das System ist.
Was einleuchtend ist, und was korrekt ist, sind 2 verschiedene Dinge. Produktivitätssteigerungen (die seit Jahrzehnten passieren) können das leicht auffangen.
publik.verdi.de/au...schen-katastrophe/
zum Beitrag22.06.2026 , 17:26 Uhr
Dabei gibt's eine ganz einfache Lösung für das "Problem". Renten oben deckeln, und alle versicherungsfremden Leistungen beenden bzw. anders finanzieren. Beispielsweise ist es lächerlich, dass die Kassiererin im Supermarkt die Mütterrente mitfinanziert, aber die Herren Schwarz und Kühne nicht.
zum Beitrag22.06.2026 , 16:44 Uhr
Und da warten wir mal in aller Ruhe die Wahlen in SA ab. Nach denen die Linke aller Wahrscheinlichkeit nach die Wahl haben wird zwischen einem AfD-Ministerpräsidenten oder dem Beitritt zum "Kenia-Einheitsblock". Da kann man dann real life besichtigen, wie die Linke es mit dem Antifaschismus hält.
zum Beitrag22.06.2026 , 10:38 Uhr
"Nur weil in den letzten Jahrzehnten die Merkel CDU massiv nach links gegangen ist, "
Rechte Agitprop.
zum Beitrag22.06.2026 , 10:30 Uhr
"Wenn die Merz-CDU faschistisch sein soll, dann war es die Kohl-CDU erst recht. "
Helmut Kohl zog 1984 in die Europawahl mit dem Slogan "Mit uns für offene Grenzen in Europa". Damit wäre er heute wohl bei der Linken.
"Auch die SPD-Kanzler Brandt und Schmidt - deren Gesellschaftspolitik objektiv rechts von allem steht was wir heute kennen - wären dann Faschisten gewesen"
Unsinn.
zum Beitrag22.06.2026 , 09:47 Uhr
Das liegt daran, dass Holland schlicht != Niederlande ist. Holland ist eine Provinz der Niederlande.
zum Beitrag19.06.2026 , 14:25 Uhr
"Warum muss man überhaupt aus seinem Beruf "rausgehen"? Kann man ja einfach weitermachen. Wenn nötig halt nicht Vollzeit."
Sie haben ja niedliche Vorstellungen vom nötigen Zeitaufwand bei einem BT-Abgeordneten.
zum Beitrag19.06.2026 , 14:24 Uhr
Ich stimme Ihnen nicht oft zu, aber hier liegen Sie nun wirklich sowas von richtig.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:54 Uhr
"31 Grad - Hitzewelle aus Afrika ... vier Wochen herrliches Sommerwetter"
Was man 1972 für eine Hitzwelle hielt, ist heute "etwas wärmer". 31° sind heute Peanuts. Aber das war Ihnen nicht aufgefallen, vermute ich mal.
zum Beitrag18.06.2026 , 16:29 Uhr
Kann man sicher nicht ausschließen. Aber das muss agitprop-mäßig vorbereitet werden. Und natürlich müssen vorher Günther und Wüst und ein paar andere irgendwie verschwinden. Und da gibts ein großes Problem: Die Landtagswahlen in NRW und SH im Frühjahr 2027. Aus Sicht des rechten Flügels der CDU wären überzeugende Wahlsiege für ihre Pläne ein Desaster.
zum Beitrag18.06.2026 , 14:04 Uhr
"Klassische Züchtung" macht heute etwas ziemlich ähnliches wie CRISP/R. Nur nicht so gezielt. Es werden Mutagene eingesetzt, um Mutationen zu erzeugen. Man macht das u.a. mit radioaktiver Bestrahlung. Keine Ahnung, was daran so viel besser sein soll.
zum Beitrag18.06.2026 , 14:01 Uhr
Das Einzigartige an der grünen Gentechnik ist, dass ihre Lobbyisten seit Jahrzehnten das Blaue vom Himmel herunter versprechen, und nicht liefern. Selbst der immer wieder gern genommene goldene Reis löst das Problem der Mangelernährung nicht. Das Ganze hat weitestgehend die gleiche Substanz wie die Kernfusion.
zum Beitrag18.06.2026 , 13:36 Uhr
"In den USA kann man sehr gut sehen, wie das mit der Entzauberung funktioniert. Welchen Preis sind Sie bereit zu zahlen?"
Die Möglichkeiten des verrückten Königs sind andere als die eines MP in SA. Im Übrigen bin ich schon mächtig gespannt auf die versprochenen Abschiebeflüge. Nicht zuletzt nach Italien. Die ja beispielsweise 2024 bei über 12000 Gesuchen genau 3 Asylbewerber zurückgenommen haben. Das könnte witzig werden.
zum Beitrag18.06.2026 , 13:31 Uhr
Jo. Eine Alleinregierung der Neubraunen in einem möglichst kleinen Bundesland, wo diese Gestalten möglichst wenig Schaden anrichten können, wär wohl der kleinste anzunehmende Unfall. Gut, die Leute, die diese politischen Geisterfahrer nicht gewählt haben, werden die Rechnung zahlen. Aber irgendwas ist ja immer Und natürlich die Kinder, weil z.B. das Abitur aus Sachsen-Anhalt bei Einhaltung des bildungspolitischen Irrsinns in anderen Bundesländern nicht mehr anerkannt werden wird.
zum Beitrag18.06.2026 , 13:25 Uhr
"Die AfD mag mehr inhaltiche Überlappungen mit der Union haben, aber die Differenzen wiegen umgekehrt dramatisch viel schwerer, "
Und wieder mal fragt man sich, warum der Kanzler (und diverse dutzend weitere Unionsgrößen) - wenn das so ist - nicht die AfD, sondern die Grünen als Hauptgegner bezeichnet. Und sind wir mal ehrlich: Solange die Union durch das Erstarken der Neubraunen keine Verluste zu verzeichnen hatte, waren die Bemühungen, das Wachstum der Alternative für Putin zu stoppen, - gelinde gesagt - überschaubar. Erst seit die Neubraunen zu Lasten der CDU gewinnen, entdeckt man im Adenauer-Haus plötzlich eine Abneigung.
" Auch in dieser Frage wäre es vielleicht dem "großen Ganzen" dienlicher, Hörner und Pferdefuß etwas weniger krampfhaft an die CDU dranzufabulieren."
Ich sag mal so: Man hat, seit Merz Vorsitzender ist gesehen, wie die Union heute real zu den Grünen steht. Und meine Einschätzung ist: Es hat sich in den letzten 40 Jahren nichts geändert. Gar nichts. Die gemeinsam mit der konservativen Schmuddelpresse geführte Diffamierungskampagne gegen die Grünen ist sehr viel aussagekräftiger als alle Sonntagsreden.
zum Beitrag18.06.2026 , 13:04 Uhr
Sie erklären aber noch, was Verfassungsfeindlichkeit mit Umfrageergebnissen zu tun hat, nicht?
zum Beitrag18.06.2026 , 13:03 Uhr
"Der Versuch, die Linkspartei pauschal abzuwerten und zu diskriminieren "
Es werden nur Platitüden aus den 90ern nachgeplappert. Da muss man sich nichts dabei denken. Aber wenn ich mal spekulieren darf: Rentner, die das Outfit von Riesenhuber damals klasse fanden. 😎
zum Beitrag18.06.2026 , 08:45 Uhr
Ah. Heiner Geissler. Das war der, den Willy Brandt - zu Recht - den größten Hetzer seit Göbbels nannte?
www.spiegel.de/pol...-0000-000013514192
zum Beitrag17.06.2026 , 16:49 Uhr
"Außer echten Rassisten sind den Menschen Ausländer im Land völlig egal. "
Ja, genau. Deshalb schwadroniert man in der AfD von "millionenfachen Abschiebungen" (bei gut 200.000 Leuten, die keine Berechtigung haben, sich dauerhaft in D aufzuhalten). Deshalb kursiert unter den AfD-Fans das Ziel von 60 Millionen Bundesbürgern und 0 % Ausländern. Weil das Rassisten sind.
zum Beitrag17.06.2026 , 16:45 Uhr
"Klar, wenn der Rest des Ladens läuft, wenn Integration, Sozialsysteme und Sicherheit problemlos funktionieren, dann wird Migration auch viel weniger als Problem wahrgenommen. "
Da sind wir beim realen Casus Knaxus. Und der besteht auf Grund diverser Faktoren - Trump. Spannend, dass noch niemand ausgerechnet hat, wie viel Prozent Wachstum uns der verrückte König kostet. - Putins dümmlicher Imperialismus. - D wird unter seinen Möglichkeiten regiert. Merz muss abtreten, er kann es einfach nicht.
zum Beitrag17.06.2026 , 16:35 Uhr
"Gasausstieg ist für 2050 beschlossen "
Gibts dafür seriöse Quellen, oder fällt Ihnen sowas spontan ein?
zum Beitrag17.06.2026 , 16:33 Uhr
"Trotzdem macht Flüssiggas gerade mal 10% der Menge aus, das ist zwar nicht vernachlässigbar, aber auch nicht so die Menge. "
Jo. Dazu kommt das von Privatheizungen durch den Verbrauch von Öl erzeugte CO2, was ebenfalls bis weit nach 2045 anfallen wird.
"Allen Unkenrufen zum Trotz, mache Politiker die auch Wirtschaftserfahrung haben, denken manchmal weiter als der normale Forist. "
Jo. Und manche Politiker mit "Wirtschaftserfahrung" denken gar nicht, sondern agieren einfach so, wie die Auftraggeber es erwarten.
zum Beitrag17.06.2026 , 16:29 Uhr
"In der Kraftwerksstrategie von Robert Habeck "
Es geht im Artikel nicht um den Bau von Gaskraftwerken. Es geht um die Einhaltung der Vereinbarungen, die Deutschland getroffen hat. Die mit Reiches Politik torpediert werden. Und das mit hoher Sicherheit sehr bewusst.
"Tip: 2038 und 2045 werden in Deutschland aus purer Not wieder gekippt."
Jo. Dank Lobbyisten wie Reiche.
zum Beitrag17.06.2026 , 14:49 Uhr
Konservative im Westen finden also den Austritt aus der EU, der NATO, oder die Aufgabe der Westbindung für kein Problem? Da lach ich doch drüber!
zum Beitrag17.06.2026 , 13:02 Uhr
Und jetzt mal zurück in die reale Welt: Es gibt zwischen der AfD und den meisten Rechtspopulisten in Europa diverse Positionen, die schlicht nicht vereinbar sind. Sei es im Kontext Russland, EU, Westbingung, NATO, etc. pp. Und natürlich SA, SS und so weiter.
zum Beitrag17.06.2026 , 12:01 Uhr
"Deshalb kamen manche Historiker zu dem Schluss, dass 3. Reich sei keine Diktatur gewesen, in der ein Diktator sein Volk niederdrücken muss."
Aha. Welche Historiker konkret kamen denn auf diese spannende Idee?
zum Beitrag17.06.2026 , 11:28 Uhr
"Der Vergleich überzeugt auch politisch nicht. Wer Millionen Wähler implizit in die Nähe von 1933 rückt, muss weder deren Motive verstehen noch die Ursachen ihres Wahlverhaltens analysieren. Aus politischer Analyse wird moralische Abgrenzung."
Wer Faschisten wählt, wählt Faschisten. Die Motivation ist völlig irrelevant. Genauso wie heute vermutlich nicht alle Wähler der AfD Faschisten sind, waren vermutlich nicht alle Wähler der NSDAP Faschisten. Nur ist das vollkommen irrelevant, wie das Ergebnis des Wirkens der Partei zeigt.
zum Beitrag17.06.2026 , 11:23 Uhr
Die Union wird vom rechten Rand ebenfalls als links geframt. Kann man jeden Tag u. a. in der "Welt" nachlesen.
zum Beitrag17.06.2026 , 11:19 Uhr
"Auch die Grünen als "Hauptgegner" zu bezeichnen, war keine Äußerung von Feindschaft, in dem Fall nicht mal von politischer Inkompatibilität. "
Aus Sicht des Kanzlers und des rechten Parteiflügels der CDU jedenfalls weniger kompatibel jedenfalls als die AfD. Und das bestätigt Merz ja aktuell mit seiner Politik.
zum Beitrag17.06.2026 , 10:38 Uhr
Die Frau macht die Politik, die vom Kanzler und von den Energiekonzernen bestellt wurde. 70er, 80er Jahre. Es läuft darauf hinaus, was ich seit langem prognostiziere: China wird eher klimaneutral sein als Deutschland. Die ultimative Blamage für dieses Land. Und ein relevanter Baustein des Abstieges in die Zweitklassigkeit. Und offen gesagt: Wer angesichts des Krieges zwischen Iran und den USA immer noch an fossilen Energien festhält, ist schlicht ungeeignet für einen Ministerposten.
zum Beitrag17.06.2026 , 10:30 Uhr
Man kann einer Partei, die von einer 60 Millionen Leute großen "Ausländerfreien Zone" nach "millionenfachen Abschiebungen" träumt, nicht mit Themen eben dieser Partei das Wasser abgraben. Was man allerdings tun kann, ist die realen Probleme des Landes lösen.
zum Beitrag16.06.2026 , 16:57 Uhr
Ein ordoliberaler Rahmen wäre schön. Aber mit der CDU? Da muss ich denn doch grinsen.
zum Beitrag16.06.2026 , 16:54 Uhr
""unsere Demokratie", "
Dieser, seit einiger Zeit vom rechten Rand immer wieder kolportierte Begriff zeigt, dass man am rechten Rand - im besten Fall - keine Ahnung von Demokratie hat. Eine Regierungsbildung erfolgt, nachdem man sich eine Mehrheit im Parlament gesucht hat. Und selbstverständlich sind sich da Demokraten näher als Rechtsextremisten. Es ist also vollkommen lächerlich, über einen "Ausschluss der AfD" zu fabulieren.
"Im Übrigen ist erstaunlich, wie genau manche Politiker und Medien wissen, was die AfD denn an der Macht so tun wird. "
Jeder, der fähig und willens ist, zu lesen, kann sich das, was Höcke in seinem Buch geschrieben hat, zu Gemüte führen. Oder das, was in den geleakten AfD-Chats stand. Oder das, was Frohnmaier diesbezüglich gesagt hat. Aber sind wir ehrlich: Das wird der durchschnittliche AfD-Anhänger nicht tun.
zum Beitrag16.06.2026 , 16:33 Uhr
Die CDU hat dieselben Qualitätsprobleme beim Personal wie andere Parteien auch. Und das fing schon mit Kohl an. Mit der Pizza-Connection hat das wenig bis gar nichts zu tun. Unter Merkel stand übrigens die CDU 2020 wieder bei 40 %. Da muss Merz wohl irgendwas mit dem "halbieren" vers**** haben. Es war halt ein katastrophaler Fehler, einen Dampfplauderer zum CDU-Vorsitzenden und Kanzler zu machen. Die CDU wird weiter fallen, wenn sie an Merz als Kanzler festhält. Hochgradig banal.
zum Beitrag16.06.2026 , 15:54 Uhr
Ich dachte ja bisher, die Rüstungsunternehmen würden beauftragt, und nicht deren Aktionäre. Klären Sie mich auf!
zum Beitrag16.06.2026 , 15:52 Uhr
FYI: Der Mittelstand reicht bis 2000 Mitarbeiter und / oder 500 Mio Umsatz. Um die geht es hier NICHT. Umd um den "Schlossermeister mit zwei Angestellten" schon erst gar nicht.
zum Beitrag16.06.2026 , 15:49 Uhr
"Leider bestehen die "großen PRIVATEN Vermögen" zum allergrößten Teil aus Betriebsvermögen."
Gibts dafür Belege? Ich behaupte, das Gegenteil ist der Fall. Die größten Vermögen bestehen zum allergrößten Teil aus Fonds, Aktien, Spekulationsgewinnen und den unvermeidlichen Steuervermeidungsstrategien.
zum Beitrag16.06.2026 , 15:44 Uhr
Die Verursacher sind die, die sowas in eine Koalition einbringen (oder, so wie bei der Agenda 2010, in den Vermittlungsausschuss). Das macht die Sozen nicht frei von Schuld, aber man sollte Ross und Reiter schon benennen. Und ALLE Kürzungen, Verschärfungen und Streichungen stammen von der Union.
zum Beitrag16.06.2026 , 15:39 Uhr
Hmmm .... Lothar Späth, das war der, der meinte, die Sachsen seien immun gegen Rechtsextremismus, nicht? Und Töpfer, das war der, der im Ganzkörper-Neopren den Rhein durchquerte. Und erst, nachdem er aus der aktiven Politik ausgeschieden war, kapierte, dass Umweltschutz keine grüne Spinnerei ist.
zum Beitrag16.06.2026 , 15:14 Uhr
"Tatsächlich ist eine Anhebung des Rentenalters und eine Begrenzung des Konsums die einzige wirksame Lösung, auch wenns doof ist."
Tatsächlich ist eine Anhebung des Rentenalters nur ein Euphemismus für eine Rentenkürzung. Und seit Jahrzehnten Gegenstand der Desinformation von Arbeitgeber-und Versicherungs-Lobbyisten. Nachlesen können Sie das bei Gerd Bosbach, der erklärt Ihnen das in "Lügen mit Zahlen".
zum Beitrag16.06.2026 , 15:03 Uhr
Wenn Sie hier ernsthaft die Idee vertreten möchten, dass die ausgezahlte Rente irgendwie durch das eingezahlte Geld gedeckt sein müsse bzw. reflektiere, kann ich Ihnen attestieren, dass Sie - sorry - keine Ahnung haben, wie unser Rentensystem funktioniert. In der realen Welt spiegeln die erworbenen Rentenpunkte zum Renteneintritt einen definierten Betrag wieder. Und das wars dann auch.
zum Beitrag16.06.2026 , 13:30 Uhr
Es braucht kompatible Protagonisten. Inkompatible Protagonisten gibt es in der CDU wie Sand am Meer. Wie soll irgendwas gehen mit Merz, Spahn, Linnemann, Reiche, Prien, Warken etc. pp. ?
zum Beitrag16.06.2026 , 12:54 Uhr
Die Linke, damals noch PDS, hat sich schon Anfang der 90er vom DDR-Regime "abgegrenzt und es verurteilt". Anders übrigens als FDP und CDU, die beide je 2 Blockparteien "assimiliert" haben.
zum Beitrag16.06.2026 , 11:39 Uhr
Man sollte bei Rechtsextremisten immer genau zuhören, wenn sie reden, und genau lesen, was sie schreiben. Die "millionenfachen Abschiebungen", mit denen die AfD-Funktionäre seit einiger Zeit hausieren gehen, ebenso wie das, was Höcke in seinem Buch zum Besten gegeben hat. Oder auch die geleakten Chatprotokolle der AfD-Funktionäre. Oder auch die Ankündigungen von Frohnmaier im Falle der Machtergreifung.
"Es ist ein bisschen so (Vergleiche humpeln natürlich), wie ständig "Wölfe!" rufen und dann hört es keiner mehr, wenn sie wirklich kommen."
Es ist IMO davon auszugehen, dass die Ostdeutschen im Herbst das Experiment wiederholen wollen, das vor 100 Jahren mächtig schiefging. Solange sich das auf Dunkeldeutschland beschränkt, solls mir egal sein. Aber ich werde einigermaßen belustigt zusehen, wie AfD-Funktionäre versuchen werden, ausländische Investitionen zu generieren.
zum Beitrag16.06.2026 , 11:16 Uhr
Das wird zwar von der AfD immer wieder verbreitet, ist aber schlicht falsch. Die Relativierung der Verbrechen von SA, SS und anderen Nazi-Organisationen durch AfD-Funktionäre hat in Italien und Frankreich ziemlichen Wind verursacht. Und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Postfaschisten halten die AfD für zu weit rechts.
zum Beitrag16.06.2026 , 11:11 Uhr
Demokraten können, das war immer so, miteinander koalieren. Das wissen die Wähler. Wohin hingegen Zusammenarbeit mit Faschisten führt, kann man im Geschichtsbuch nachlesen. Dass Wähler und Sympathisanten der Neubraunen dies nicht wahr haben wollen, ist verständlich.
zum Beitrag15.06.2026 , 21:30 Uhr
Es wäre doch mal schön, wenn der Verursacher des sozialen Kahlschlages, die Union, auch die Folgen tragen würde. Nicht so wie letztes Mal bei der Agenda 2010
zum Beitrag15.06.2026 , 14:42 Uhr
"Und obendrein lachhaft, regiert die CDU nicht nur Schleswig-Holstein, sondern auch in ihrem mitgliederstärksten Landesverband NRW schließlich zusammen mit den Grünen."
Die Merz-CDU hat nur noch wenig zu tun mit der Politik der Mitte von Merkel, Wüst und Günther. Der Kulturkampf, den diese Leute über mehrere Jahre gegen die Grünen geführt haben, ist IMO keineswegs Taktik, sondern – was sich auch in der Personalie Merz ausdrückt – der Wunsch, nach Rückkehr in die alten Zeiten, als man sich nicht mit Umweltschutz, und schon gar nicht mit Klimaschutz "herumschlagen" musste. Es ist die Rückkehr zu den frühen Jahren der Kohl-Ära.
zum Beitrag15.06.2026 , 14:32 Uhr
Ich glaube auch, dass das nicht geht. Das widerspricht dem Selbstverständnis der CDU hierzulande.
zum Beitrag15.06.2026 , 10:30 Uhr
"Die inhaltliche Schnittmenge zwischen CDU und AfD ist viel größer als mit der SPD, den Grünen oder gar der Linken."
Ach echt? Nennen Sie mal ein paar Beispiele abseits des Schnappatmungsthemas der Blaunen.
"Die Wahl der Bürger muss unbedingt akzeptiert werden, denn sonst erodiert das System nicht wegen der AfD, sondern wegen der übrigen Parteien."
Die "Wahl der Bürger" hat immer wieder eines bewiesen: Eine immense Mehrheit der Wähler will keine Faschisten in der Regierung.
zum Beitrag15.06.2026 , 10:26 Uhr
Frau Meloni hat es - ebenso wie Frau Le Pen - abgelehnt, dass die Abgeordneten ihrer Partei mit den AfD-Abgeordneten in einer Fraktion im EP sitzen. Entsprechend ist sie vermutlich aus AfD-Sicht "linksgrünversifft" ...
zum Beitrag12.06.2026 , 15:26 Uhr
Rückgabe statt Entschädigung war zentraler Bestandteil der Politik von Helmut Kohl und der Union. Das war lange vor der Wahl 1990 bekannt. Die Wähler im Osten haben das begeistert und mit großer Mehrheit gewählt.
zum Beitrag12.06.2026 , 15:22 Uhr
Man kann in den USA gerade wunderbar beobachten, dass es für jede Maßnahme einer rechtsradikalen Regierung mehr als genug rückgratlose Anhänger gibt, die es einen Sch**** interessiert, ob etwas legal ist, oder nicht. Der Krieg gegen den Iran dauert nun über 3 Monate. Hätte aber nach 60 Tagen durch das Parlament genehmigt werden müssen. Die Epstein-Files hätten gemäß des entsprechenden Gesetzes am 19.12.2025 veröffentlicht werden müssen. etc. pp. Es gibt keine Verletzung eines Gesetzes oder Artikels einer Verfassung, die NICHT von den Anhängern eines rechtsradikalen Regimes begangen würde. Sind wir auf sowas im Falle einer AfD-Machtergreifung vorbereitet? Wohl eher nicht.
zum Beitrag12.06.2026 , 13:32 Uhr
"Wenn es um eine fiskalische Unterstützung geht dann ist der monetäre Benefit doch das Hauptkriterium. "
Steile These. Und hier mal ein Blick in die reale Welt: - Grundlagenforschung bringt NULL monetären Benefit. Ist aber trotzdem unverzichtbar. - Viele Absolventen von Studiengängen, die keinen monetären Benefit bringen, arbeiten anschließend in Branchen / Jobs, die nichts mit dem Studium zu tun haben. Wo aber ein abgeschlossenes Studium erwartet wird. - Es gibt - ein Beispiel unter vielen - in aller Regel keinen monetären Benefit von Ökologie. Im Gegenteil, die vielen Regulierungen, beispielsweise die Pflicht von Filtern in Schornsteinen, das Verbot von FCKWs oder auch Antiklopfmitteln in Diesel waren und sind gewinnmindernd für viele Unternehmen. Nun werden Sie vermutlich die These vertreten, Ökologie könnte man einstampfen. Ich denke das nicht.
zum Beitrag12.06.2026 , 13:09 Uhr
Nette Aneinanderreihung von Stereotypen. Können Sie Ihre - btw. absolut abwertenden - Thesen auch belegen?
zum Beitrag12.06.2026 , 13:06 Uhr
"Denn ein nicht geringer Anteil der „Arbeiterklasse“ ist eben nicht mehr auf dem Weg zum klassischen bildungsbegründetem Wohlstand. Das hat weniger mit dem durchaus verbesserungsbedürftigem Schulsystem und irgendwelchen Elitendenken zu tun, sondern ganz schlicht viel mit einer fehlenden realistischen Zielperspektive mancher „einfacher Menschen“. "
Ganz im Gegenteil. Fast nirgendwo ist die Abhängigkeit des Bildungsgrades so sehr vom Einkommen der Eltern abhängig wie hierzulande. Und das hat NULL mit den Eltern zu tun, sondern mit den Institutionen. Beispielsweise gibt es Studien, die belegen, dass bei GLEICHER Leistung Kinder begüterter Eltern eine 7x höhere Chance haben, eine Empfehlung für das Gymnasium zu erhalten, als Arbeiterkinder.
zum Beitrag12.06.2026 , 12:50 Uhr
Keine Ahnung, wieso das einen Artikel wert ist, und schon gar nicht, warum das ein Problem ist. Welchen Unterschied macht es, ob irgendein Mitarbeiter die Rede schreibt (was der Normalfall sein dürfte), oder eine KI?
zum Beitrag12.06.2026 , 11:21 Uhr
Rechtsstaat ist, anders als Sie offenbar annehmen, NICHT das Gegenteil von Unrechtsstaat. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Ich glaube nicht, aber ich bin kein Jurist.
zum Beitrag