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06.10.2026 , 17:43 Uhr
Daher eine Quote einführen. Erst wenn eine Frau kommentiert hat, darf ein Mann usw.
zum Beitrag05.10.2026 , 23:30 Uhr
Und wenn ein Minister für ein AFD Verbot wirbt? Ist das parteipolitisch neutral?
zum Beitrag05.10.2026 , 17:21 Uhr
Das liegt aber auch daran, dass die Sozialausgaben separat zu betrachten und zu finanzieren sind. Zudem muss bei der Bundeswehr viel nachgeholt werden. Ich habe den Wehrdienst vor etwas mehr als 20 Jahren geleistet. Schon damals hatten wir für ca. 12 LKW nur 2 Planen, die nicht von Löchern übersät waren. Wir haben dann vor der TÜV Untersuchung die Planen abziehen dürfen und auf den nächsten LKW, der zur Überprüfung anstand, aufgezogen, damit der LKW durch den TÜV kommt. War natürlich auch eine super Beschäftigung.
Mit anderen Worten: Wenn man die Bundeswehr jahrzehntelang kaputt spart, tut es einmal weh, um das auszugleichen.
Meinen Sie ernsthaft Norwegen könnte sich das ohne Öl alles leisten? Wenn ja und wenn es die Norweger mit dem Umweltschutz so ernst nehmen, warum fördern sie dann das Öl?*
Und zum Thema WOFÜR die Kreditaufnahme ist: Die kann man jener Ausgabe zurechnen, die man selber schlecht findet.
*Ich würde es an Norwegens Stelle nicht anders machen. Ich würde nur nicht erzählen, wie leicht es ist, Wohltaten zu verteilen, wenn ich genau weiß, das dieses Geld aus Bodenschätzen stammt, die andere Länder nicht haben.
zum Beitrag05.10.2026 , 16:40 Uhr
Ein nettes Inteview. Lediglich bei dem Punkt bin ich etwas anderer Meinung:
"Sie würden doch auch nicht erzählen, dass sie heterosexuell sind. Das ist absurd. Wenn ein heterosexueller Kollege einen Ehering trägt oder seine Ehefrau mit zum Schulfest bringt, sagt das auch etwas über seine sexuelle Identität aus."
Ich habe versucht mich zu erinnern, bei welchen meiner ehemaligen Lehrern ich positiv bestätigen könnte, dass sie heterosexuell sind. Mir sind drei eingefallen, bei einem Lehrer waren wir mal privat als Schüler eingeladen und haben die Frau kennengelernt. Gut, meine Schulzeit ist etwas her. Vermutlich habe ich auch manches vergessen. Schulfeste mit dem Partner der Lehrer gab es bei uns keine. Und der Ehering, na ja. Mein schwuler Kollege ein paar Türen weiter, trägt auch einen.
Daher würde ich zweiteilen: Im Kollegium wissen vermutlich schon die meisten, ob jemand heterosexuell ist oder nicht, da man ja über private Dinge spricht. Vor den Schülern dürfte das nicht so relevant sein.
zum Beitrag02.10.2026 , 14:29 Uhr
Die Gefahr ist doch, dass Vanovia sagt: Enteignet mich nur. Ich klage aber auf angemessene Entschädigung. Die kann Berlin nicht zahlen.
zum Beitrag02.10.2026 , 14:27 Uhr
Die wurde verstaatlicht, da ansonsten die Insolvenz gedroht hätte. Da hat sich der Staat quasi "Schrott" gesichert, damit die Banken nicht zusammenberechen, da aufgrund der Haftung der anderen Banken für die Hypo, die Befürchtung bestand, dass ein Dominoeffekt einritt. Da hat der Staat drauf gezahlt, um einen Zusammenbruch zu verhindern. Hier möchte Berlin Wohnungen haben und zwar unter Marktwert, um die Mieten senken zu können. Schon etwas anderes.
zum Beitrag02.10.2026 , 14:24 Uhr
Kohle liegt halt nur an bestimmten Standorten. Zudem wurden die Häuslebesitzer ja gut entlohnt. Und als mal ein Kohlegebiet aufgegeben wurde und den Menschen angeboten wurde, sie können ihr Haus (gegen Rückgabe der Entschädigung wieder haben) wollte keiner.
Als in Berlin verkauft wurde war SPD/Grüne im Bund und die Linke/SPD in Berlin an der Macht. Und wenn wir vom Zustand von (Ost-)Berlin reden, nun ja, da waren 40 Jahre die an der Macht, die Vergesellschaftung gut gehießen haben - und wer den Bauzustand der Häuser kannte, der will das nicht haben. Zudem hätten damals die Berliner alle kaufen können - aber die waren ja nicht blöd: Mieten ist billiger bei viel Leerstand, wozu kaufen?
zum Beitrag02.10.2026 , 14:16 Uhr
Das Land Niedersachsen ist am meisten von allen Eigentümern auf die Dividende angewiesen.
zum Beitrag02.10.2026 , 14:14 Uhr
Das konkrete Problem: zu wenig Wohnung. Die Lösung: Wohnungsbestand gleich lassen und alles Geld, was man zur Verfügung hat, in Wohnungen stecken, die es schon gibt, um minimal die Miete zu senken.
zum Beitrag01.10.2026 , 10:03 Uhr
Linke Menschen, den Satz hinter dem Komma kann man ruhig mit lesen.
zum Beitrag01.10.2026 , 08:35 Uhr
Wer pflegt Sie, wenn es keine Kinder gibt? Ihr Bankkonto?
zum Beitrag01.10.2026 , 08:33 Uhr
Es gibt viele Gründe für Kinderlosigkeit. Die ungewollte Kinderlosigkeit, da es "nicht klappt". Der Häufigste ist aber in der heutigen Zeit, dass sich die Personen dagegen entschieden haben, da Kinder Zeit (und Geld) kosten und die eigene Freiheit einschränken. Das ist das gute Recht und kann jeder machen.
Ich hätte auch keinen Schmerz damit, wenn wir nicht ein System hätten, dass auf Solidarität setzt und alle in einen Topf wirft. Das System hat solange funktioniert, so lange das System nur unfreiwillig kinderlose mitgetragen hat. Zum einen ist dies keine Entscheidung, so dass die Solidarität gerechtfertigt ist. Zum anderen handelt es sich dabei um einen geringen Prozentsatz.
Wenn ich mich gegen Kinder entscheide, sollte mir aber schon bewusst sein, dass ich auch dazu beitrage, dass das auf Solidarität aufgebaute System nicht funktionieren kann. Das Geld bringt doch nur was, wenn jemand auch dafür arbeiten will. Wenn es aber niemanden gibt? Und wenn es keine Kinder gibt, gibt es im Alter nichts zu essen. Egal wie groß der Geldsack ist, auf dem ich persönlich hocke.
zum Beitrag01.10.2026 , 08:22 Uhr
Nur in Deutschland müssen sich Frauen anhören, schlechte Mütter und Töchter zu sein, wenn sie ihre Angehörigen betreuen lassen.
Das war vielleicht vor 30 Jahren so.
zum Beitrag01.10.2026 , 08:18 Uhr
Stellen Sie sich vor, Sie sind zusammen mit Ihren Altersgenossen die letzten Menschen, da Sie keine Kinder bekommen haben. Und jetzt soll Sie jemand pflegen. Sie sitzen auf einem Riesen Haufen Geld und einem dicken Auto. Hmm... und jetzt? Wer hilft Ihnen?
In dieser Welt sind wir nicht. Aber diejenigen, die Kinder großgezogen haben - auf extrem viel Geld verzichtet haben, damit das möglich ist, diese Kinder sollen sich um Sie kümmern. Nein, es ist keine Bestrafung von kinderlosen. Es ist nur ein Ausgleich. Und finanziell betrachtet sogar spottbillig.
zum Beitrag30.09.2026 , 14:22 Uhr
Mercedes hat ein Auto in Produktion, das 11 Minuten braucht. Nur: es gibt kaum ladestationen, die überhaupt den Strom dafür liefern. Zudem ist das irrelevant für die Praxis. Das sindWerte fürs Quartett-Spiel und ähnlich wichtig wie die Frage, ob man 6 oder 7 oder 11 Sekunden auf 100 beschleunigen kann.
zum Beitrag30.09.2026 , 14:19 Uhr
Ein Seitenaufprall bei 50 km/h (normale Stadtgeschwindigkeiz) endete oft tödlich bei den alten dünnen Türen. Es gibt keine Knautschzone. Aber ich denke, das wissen Sie.
zum Beitrag30.09.2026 , 09:34 Uhr
Yep. Auch die taz ist gut darin, rauszukramen, das Friedrich Merz in den 90er Jahren gegen ein Gesetz gestimmt hat, obwohl er mehrfach gesagt hat, dass er heute anders stimmen würde. Wenn so etwas wenigstens nur zwei, drei Jahre her ist. Da leuchtet es ein. Aber mehr als 20?!
zum Beitrag30.09.2026 , 09:32 Uhr
Na ja, zumindest können wir noch Jammern.... Das wird in dem Interview deutlich vorgemacht.
Die kleineren Fenster sind häufig der Sicherheit geschuldet. Die Tür muss stabil sein, wenn von der Seite einer reinfährt. Und ein Modell unter hunderten ist ohne Heckscheibe.
Zudem haben die europäischen Autobauer kein Problem in Europa - zumindest noch nicht. Sie haben es in China. Und dort haben auch alle chinesischen Marken, inklusive den großen wie BYD, Probleme aufgrund der immensen Konkurrenz.
zum Beitrag29.09.2026 , 06:31 Uhr
Das mit Spahn verstehe ich. Das mit dem Strandkorb nicht. Da wird ein Möbelstück aufgestellt auf einer leeren Terrasse. Und jetzt? Steht der Strandkorb zu sehr für Freizeit? Zu legere? Zu teuer?
zum Beitrag25.09.2026 , 17:02 Uhr
Weil das viel zu teuer wäre. Die in dem Gutachten angegebe Entschädigung ist weit unter Verkehrswert.
zum Beitrag25.09.2026 , 16:59 Uhr
Nix hitzig. Die werden sich schnell einig sein, dass der Verkehrswert anzusetzen ist. Über den Zuschlag zum Verkehrswert wird dann diskutiert werden.
zum Beitrag25.09.2026 , 16:48 Uhr
Stimmt. Und wenn das Geld für die Zinsen fehlt: einfach die Anleiheninhaber enteignen. Wenn Berlin das macht, dürfte der Zinsatz schnell bei 8-10% liegen, da das ganze kein tragfähiges Geschäft ist.
zum Beitrag25.09.2026 , 16:44 Uhr
Stimmt. Das war nicht absehbar. Marktteilnehmer gehen ins Risiko und kaufen die Immobilien. Und wenn es zur Wertsteigerung kommt, will man sie wieder wegnehmen. Wenn es keine Wertsteigerung gegeben hätte, hätte man nur gesagt, selber Schuld. Marktwirtschaft lebt davon, dass jemand etwas riskiert und Geld verdient oder verliert. Wenn im Falle des Gewinns, die Sachen weggenommen werden, entsteht kein Vertrauen.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:26 Uhr
"Dass Antisemitismus rechts ist und nicht links, ist ja sowieso bekannt."
Na dann ist ja alles erklärt.
Und zur CDU doch: Es ging durch die Presse, sie bringen doch selbst einen Presseartikel.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:25 Uhr
Werden die Artikel, die die taz schreibt, eigentlich noch gelesen oder wird direkt munter kommentiert? Es steht doch oben im Text, dass damals die böse, böse Bildzeitung es war, die Wegener anging. Gleichwohl ist hier wieder die Rede, dass die Bildzeitung ganz anders berichtet hätte. Nein, hätte sie nicht. Und es widert mich persönlich an, die Bildzeitung zu verteidigen. Aber nein, die kackt jeden an, den sie ankacken kann.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:14 Uhr
Na da diskutieren Sie sich den Mund fusselig, dass klare Antisemiten in der Linken nur Einzelfälle sind, obwohl es um einen Landes- und Bundestagsabgeordnete geht, aber wenn in irgendeiner Gemeinde, die kein Mensch kennt, in der es bereits einen Gedenkplatz an die Opfer des Nationalsozialismus gibt, zur Ablehnung von Stolpersteinen kommt, ist die gesamte CDU gleich faschistisch?!
Vielleicht verbal abrüsten und den Artikel bis zu Ende lesen. Oder ist Frau Knoblauch auch Faschistin?
zum Beitrag24.09.2026 , 18:15 Uhr
Rot-grün hat von 1998 bis 2005 regiert! Kohl hin oder her, das hätte doch der Bund gerade rücken können. Zudem hätten die Berliner die Wohnungen günstig kaufen können. Doch nein. Damals gab es soviele Artikel mit dem Tenor: Ich bin doch nicht blöd und kaufe, Mieten ist viel billiger. Nicht zu vergessen, in der Zeit gab es viel Leerstand in Berlin. Daher ja, die Linken haben es billig verkauft und enteignen jetzt teuer zurück. Die Linken sind der Traum aller Immobilienspekulanten.
zum Beitrag24.09.2026 , 14:20 Uhr
Stimmt. Aber bei der AfD spricht die taz auch nicht davon, dass das instrumentalisiert wird, sondern fordert das offen. Und weil es die AfD nicht macht, ist sie unwählbar und man sollte nicht ihr koalieren. Und wenn es die Linken nicht machen, gilt für sie das Gleiche.
zum Beitrag24.09.2026 , 14:16 Uhr
Damit sagen Sie das, was Özdemir gesagt hat, dass die Linke mit dem Antisemitismus die Wahl gewonnen hat.
zum Beitrag24.09.2026 , 08:41 Uhr
Ja. Sieht man ja am Spiegel-Titel, der an Dramatik kaum zu überbieten war und den sich die Leute haben signieren lassen - wenn das auch eher Anhänger der AFD sein dürften. Die Linke und die AFD sind mit viel zu großen Versprechen gewählt worden, die sie nicht erfüllen können. Mal schauen, wer sich traut zu regieren.
zum Beitrag23.09.2026 , 16:54 Uhr
Was religiöse Vorschrift ist, entscheidet der Gläubige selbst. Auch das Kopftuch ist nach Ansicht vieler Muslimgelehrter keine Pflicht, trotzdem empfinden es einzelne Frauen (und auch Männer) so und tragen es daher als religiöses Symbol und können dies auch mit einer Koranauslegung begründen. Die Rechtsprechung ist voll von hierzu entschiedenen Fällen. Ich habe es noch nie mit einem orthodoxen Juden diskutiert, ob er die Kippa als Pflicht ansieht - ich habe dies bislang angenommen. Kufiya ist dagegen ein politisches Symbol, ein religiöser Bezug ist mir nicht bekannt.
zum Beitrag23.09.2026 , 11:59 Uhr
Ihrer Logik nach: ja. Mieten lohnt sich nicht, bauen und eigenes Eigentum ist viel billiger. Anders kann es doch nicht sein, wenn die Mieten völlig überzogen sind und den Aktionären die Taschen voll machen.
zum Beitrag22.09.2026 , 17:25 Uhr
Bauen ist teuer, wegen zig Umweltauflagen.
Wo kommt das Geld den für die Enteignung her? Wer leiht es Berlin? Tun Sie das? Ich gehe davon aus, dass Sie dies gerne machen und das ganze auch für lau.
Wieso bauen nicht einfach Sie? Nehmen Sie einen Kredit auf, machen soziale Mieten und das ganze ohne bösen Gewinn. Wenn Sie ein tragfähiges Konzept haben, gibt Ihnen jede Bank gerne Kredit. Also nicht jammern, machen! Die CDU hat ja Unrecht. Zeigen Sie es denen mal so richtig.
zum Beitrag22.09.2026 , 17:10 Uhr
Na ja, die Linke bekommt es nicht mal über die Lippen, die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen. Entweder wird "mangelnde Definition" oder gar die volle Ablehnung dieses Begriffes angeführt. Zudem wird in der Regel immer gerne die DDR positiv dargestellt.
Zum Thema Stasi: Stimmt: der Verfassungsschutz soll ja sogar abgeschafft werden und durch eine andere Behörde ersetzt werden, was immer die dann tut.
Nebenbei: Auch Orban hat die Demokratie nicht abgeschafft, obwohl das immer behauptet wurde. Würden Sie Orban deshalb positiv bewerten?
zum Beitrag22.09.2026 , 15:51 Uhr
Meinen Sie Mecklenburg-Vorpommern? Warum wollen Sie denen das Geld wegnehmen?
zum Beitrag22.09.2026 , 15:38 Uhr
Na ja Ihr Argument ist Whataboutism. So richtig stark finde ich das nicht. Nur mal eine Frage: Wieso wird den in der Berlinerpolitik der Nahostkonflikt überhaupt problematisiert? Der ist rein geografisch weit weg. Da sind Probleme, wie sie in der polemischen Gegenfrage gestellt werden, doch viel nahliegender.
Nebenbei meinten Sie im ersten Satz vermutlich Ihren Anti-Antisemitismus. Ich dachte erst, Sie meinen die Linken, die Antisemitismus vor sich hertragen.
zum Beitrag22.09.2026 , 15:32 Uhr
Wieso sollte man die Kippa verbieten? Dafür sorgen doch die Jungs auf dem Schulhof von ganz alleine, dass derjenige, der eine Kippa trägt, dass schnell unterlässt. Das es insbesondere auf Berliner Straßen für Juden, die als solche erkennbar ist, nicht sicher ist, sollte eigentlich bekannt sein. Manchen Menschen scheint das aber egal oder sogar eine Freude zu sein.
zum Beitrag22.09.2026 , 12:43 Uhr
Zu Ihrem ersten Absatz, das steht im Artikel:
"Und auch in der Linkspartei gibt es einige, die beim Blick in die leeren Kassen lieber in der oppositionellen Reinheit bleiben wollen, als sich die Finger an Kompromissen schmutzig zu machen."
Zu meinem zweiten Punkt, wo das Geld herkommen soll, schweigen Sie leider. Und auch die Frage, die die böse CSU stellt: Entsteht dadurch neuer (sozialer) Wohnraum? Kommt nie die klare Antwort: Nein, den wollen wir nicht, den Geld haben wir dann keins mehr. Wegen mir soll Berlin das machen. Aber Berlin kann es gar nicht zahlen. Aber warten wir ab, was die Linke umsetzt - und wer es bezahlen soll. Spätestens beim Verfassungsgericht ist eh Schluss.
zum Beitrag22.09.2026 , 08:55 Uhr
Ob das Juden, die in Berlin leben und Kippa tragen, auch so entspannt sehen?
zum Beitrag21.09.2026 , 10:34 Uhr
Die Linke in Berlin verspricht wie die AfD Punkte, die man nicht halten kann, da sie nicht bezahlbar sind. Ich meine, die Linke ist der beste Freund der Immobilienhaie. Anfang der 2000er die Wohnungen billig verkaufen, um sie jetzt teuer zurück zu enteignen. Aber wir leben in einer Demokratie: Jetzt sollen die Linken in Berlin und die AfD in Sachsen-Anhalt zeigen, was sie können. Aber ich merke schon an dem Artikel, so wie sich die AfD in Sachsen-Anhalt vor dem regieren ziert, so ziert sich die Linke in Berlin.... Der Wähler könnte ja bei der nächsten Wahl nachschauen, was von den Versprechen gehalten wurde.
zum Beitrag18.09.2026 , 17:14 Uhr
Meinen Sie vielleicht eher Autarkie als Bollwerk? Natürlich sind die europäischen Staaten abhängig - wie im übrigen auch Norwegen - von anderen Ländern. Aber das betrifft die anderen Länder auch, wenn es auch die USA und China am ehesten unabhängig (wenn auch extrem teuer und schlechter) alles im eigenen Land herstellen können.
Was wäre Ihnen den lieber als dieser Satz? Die europäische Neutralität ausrufen, da neutral sein so schön bequem ist? Ich bin der letzte, der nicht auf die EU v.a. wegen der Bürokratie schimpfen würde. Aber das ist ein anderes Thema.
zum Beitrag17.09.2026 , 15:43 Uhr
Ich habe mal ChatGPT gefragt. Die Transportkosten für 1 kg Lebensmittel per LKW liegt bei 2 bis 10ct. Bahn bei 3ct. Wenn ein Wocheneinkauf 20kg wiegt, sind das im ungünstigsten Fall 2 EUR. Im Mittel ca. 1 EUR oder 4 EUR im Monat. Natürlich sind hohe Energiepreise schlecht. ABER: Es geht doch um die Frage, warum es die Menschen so umtreibt und die Miete nicht. Und das ist nicht der Punkt der Lebensmittel. Das ist der Weg zur Tankstelle. Bei dieser (als ich noch einen Verbrenner hatten) bilden sich Schlangen von 3-4 Autos an dem Tag, an dem der Sprit 3-4 ct billiger den Liter ist. Früher war das immer Montagabends. Die Menschen möchten hier jeden ct sparen, da sie keinen Nutzen haben, etwas mehr zu zahlen.
zum Beitrag16.09.2026 , 08:18 Uhr
Das liegt auch daran, dass die Menschen nicht rechnen können, beziehungsweise man ein falsches Gefühl für die Bedeutung von Preiserhöhung hat. Bei 6l auf 100 km und eine Fahrleistung von 10.000 km. Im Jahr entspricht eine Preiserhöhung von 0,40 € 240 €. Das sind 20 €. Im Monat erhöht sich die Miete von 800 um 3 %, sind das 288 Euro. Psychologisch sieht es aber nicht so schlimm aus, wenn sich 800 auf 824 erhöht, wie wenn sich der Spritpreis von 1,90 € auf 2,30 € erhöht.
zum Beitrag16.09.2026 , 06:27 Uhr
Nein, keinen Deckel. Steckt nur einen Teil die Ölkonzerne ein. Und die Hoffnung, das Geld mit einer Übergewinnsteuer wiederzubekommen, ist zwar verlockend, aber rechtlich zu heikel, um darauf zu bauen. Eine bessere Werbung für das E-Auto gibt es gar nicht.
zum Beitrag07.09.2026 , 19:24 Uhr
Hendrik Wüst würde im schlimmsten Fall die AFD weiter befeuern. Er ist weniger konservativ als Merz. Die Frage ist, wenn die Koalition bricht, kommt dann CDU/AFD im Bund unter wem auch immer? Oder will hier irgendwer im Forum gerade Neuwahlen im Bund? Da wäre die AFD noch stärker.
zum Beitrag03.09.2026 , 15:23 Uhr
Ich sage schon immer: Wenn die Renditen so hoch sind und alles so einfach ist: Einfach selber kaufen. Sind in den 390 Zins und Tilgung des Kredits enthalten? Wohl kaum.
zum Beitrag02.09.2026 , 18:44 Uhr
Da gibt es meine ich zu viele Variablen für eine klare Aussage. Auch ohne EU würdest Handelsabkommen geben, die man vielleicht ohne Transferzahlungen hätte. Ein Plus ist aber noch, dass Anforderungen an Produktd einheitlich sind.
zum Beitrag02.09.2026 , 17:52 Uhr
Ich habe mir angewöhnt, alkoholfreies Bier zu trinken. Das fällt den wenigsten auf und man muss sich nicht rechtfertigen. Allerdings gibt es mittlerweile oft Gläser, auf denen alkoholfrei steht (damit es die Bedienung unterscheiden kann). Fällt trotzdem kaum jemandem auf.
zum Beitrag02.09.2026 , 16:01 Uhr
Ja, der Nahostkonflikt ist ein feines Thema. Man kann für beide Seiten sein und immer einen Fehler der anderen Seite herausziehen und das für die letzten 80 Jahre. Top. Damit kann man seine intellektuelle Überlegenheit beweisen, den den Konflikt zu durchblicken dürfte kaum noch einem Menschen gelingen. Wenn ein Punkt kommt, der einem nicht passt, einfach einen anderen Punkt ansprechen.
Und allein darum geht es. Man kann stundenlang debattieren ohne selbst betroffen zu sein, sich als Hüter der einzigen Wahrheit aufspielen und muss sich nicht mit den Problemen rumschlagen, die die Berliner betreffen.
zum Beitrag02.09.2026 , 10:45 Uhr
Ich finde die Untersuchung der Knochen datenschutzrechtlich sehr bedenklich.
zum Beitrag01.09.2026 , 10:46 Uhr
Nein, Menschen mit Geld achten auch genau darauf, was etwas kostet, auch wenn sie es sich leisten könn(t)en. Es mag den ein oder anderen Raucher geben, dem das egal ist, aber das ist nicht die Mehrheit.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:23 Uhr
Wie sich wohl die Deutschen entscheiden würden, wenn man sie fragen würde? Viele, die hier erklären, die Isländer zu verstehen, müssen sich eigentlich fragen, wie sie dazu stehen, dass Deutschland Mitglied ist. Die Vor- und Nachteile abzuwägen, ist nicht einfach. Auf der Habenseite steht zumindest (sicher nicht allein der EU geschuldet) dass die Europäer seit 81 Jahren untereinander keinen Krieg mehr geführt haben. Starke wirtschaftliche Verflechtungen helfen dabei - wenn es auch kein Allheilmittel ist.
zum Beitrag27.08.2026 , 18:01 Uhr
Dann klären Sie mich auf, was ich nicht richtig gelesen habe. Habe ich übersehen, dass der Nachweis der Krankheit bei ihr nachgewiesen ist? Im Text heißt es nur: "Ihre VERTEIDIGUNG argumentiert jedoch, dass sie aufgrund einer postpartalen Psychose zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig gewesen sei."
Ein Nachweis ist das nicht. Und acht (!) Einrichtungen haben die Krankheit nicht erkannt. Ich mache das, was ich immer mache: Ich warte ab, was das Gericht nach Befragung von objektiven Gutachtern feststellt.
zum Beitrag27.08.2026 , 16:24 Uhr
Sie meinen also, dass alle AFD-Wähler im Westen aus den Osten kommen. Ich glaube Sie machen es sich sehr einfach.
zum Beitrag27.08.2026 , 15:26 Uhr
Auch da braucht es eine Führung und ein strategisches Vorgehen, letztlich eine militärische Organisation.
zum Beitrag27.08.2026 , 15:23 Uhr
Normalerweise schätze ich ja Ihre Kommentare. Aber Sie scheinen mir gestern mit dem falschen Fuß aufgestanden zu sein. Ich erlaube mir daher nicht zu erwidern.
zum Beitrag27.08.2026 , 11:05 Uhr
Wenn ich die Geschichte lese, habe ich vor allem Mitgefühl mit dem Vater: Er hat seine drei Kinder verloren und muss sich jetzt noch anhören, dass er der wahre Täter ist.
Bei der Mutter erkenne ich bisher nur, dass sie bei vielen Ärzten war und Medikamente bekam. Schuld ist nicht sie. Das ist entweder die Krankheit oder die Ärzte, die die Krankheit nicht erkannt haben sollen. Das ist durchaus typisch für unsere Gesellschaft: Schuld sind immer die anderen.
Im ersten Schritt würde ich mal abwarten, ob eine Krankheit diagnostiziert wird oder ob es nicht schlicht und ergreifend die einzig mögliche Verteidigung ist. Für mich lässt sich an dem Fall erkennen, dass es schnell viel Meinung und wenig Wissen über den Sachverhalt gibt. Weshalb das unter Feminismus laufen soll, erschließt sich mir gar nicht mehr.
zum Beitrag27.08.2026 , 10:57 Uhr
Nein, allein wegen des Überschreitens der Belastungsgrenze kann ich nicht mitfühlen. Sie hätte das Haus verlassen und die Polizei rufen können, dass die sich um die Kinder kümmern. Wenn es eine psychische Erkrankung war, gilt mein hauptsächliches Mitgefühl immer noch den toten Kindern und vor allem dem Vater.
zum Beitrag26.08.2026 , 15:48 Uhr
Nein. Aber es geht um den Wehrdienst. Wenn wir keine Armee haben, werden wir Krieg führen müssen, weil jemand sich denkt, das ist ein leichtes Ziel. Bloß weil ich nicht möchte, das Häuser in Feuer aufgehen, schaffe ich die Feuerwehr ab. Das Gegenteil ist der Fall. Ich will vorbereitet sein, wenn es brennt.
zum Beitrag26.08.2026 , 14:36 Uhr
Die Bundeswehr hat wenig mit Gaza oder Ceuta zu tun. Und wenn es einem genügt, ein (aus eigener Sicht) falsches Handeln eines Staates zu sehen, alles als Witz anzuschauen, dann zeigen Sie mir einen Staat, der nicht inkonsequent ist. Am bequemsten ist es meistens für Staaten "neutral" zu sein. Da kommt man in nichts rein und macht nichts falsch - außer das Menschen dann von anderer Hand sterben.
Das Heimevernet mag nett sein, so wie Sie es beschreiben. Es dürfte aber äußerst schwer sein, ohne eine organisierte militärische Führung ein Land zu verteidigen. Allein der Umstand, dass eine militärische Einheit mit vielleicht 1000 Soldaten auf ein Ort mit 50 Einwohnern trifft, von denen 15-20 sich wehren können, zeigt das große Risikos eines solchen Vorgehens. Von der Verteidigung gegen Drohnen und sonstigen neuen Waffensystem will ich gar nicht anfangen. Wie soll das eine Bürgerwehr bewerkstelligen? Jede militärische Organisation in einem Staat bietet die Gefahr des Umsturzes und der Diktatur. Nur ohne sie besteht die Gefahr auch, wenn auch von außen.
Zu Ihrem letzten Satz: Sterben fürs Vaterland will keiner, in keiner Armee.
zum Beitrag25.08.2026 , 11:27 Uhr
Ich finde die psychologische Komponente schwieriger, gerade beim Bäcker. Der Button kein Trinkgeld ist meist gut sichtbar. Aber es sieht ja jeder, welchen Button man drückt. Und wer will schon als knausrig gelten, auch wenn man die Person vor sich nie wieder sieht? Bei meinen Stammgeschäften gibt es den Button zum Glück nicht.
zum Beitrag25.08.2026 , 11:17 Uhr
Sehen Sie die meisten Menschen gehen davon aus, dass sie besser wissen als der Staat, was man mit Geld machen sollte. Nachher wäre das Geld nicht zum HSV sondern zu St. Pauli gegangen ;)
Und (wenn Ihre Zahlen stimmen) Hand aufs Herz: Wenn es Ihre 2,5 Mrd. gewesen wären, hätten Sie anders gehandelt? Es geht zudem meistens nicht ums Geld (ausgeben kann das eh keiner mehr), sondern um die Möglichkeiten mit dem Geld das Geschäft voran zu bringen und bei vielen Menschen auch um Macht.
zum Beitrag24.08.2026 , 16:16 Uhr
Wen man den Artikel liest, kann man die Tragik nicht erkennen. Nein, es geht nur um Schuld. Das Forum springt drauf an, wenn auch anders als der Autor wollte. Sie sieht die "Schuld" bei demjenigen, der mit der "Waffe" rumfuchtelte, dem Jungen.
Ich sehe die Tragik. Da kauft man für ein paar Euro eine Waffe, ist als 14 jähriger stolz drauf und wir angeschossen. Natürlich kann man sagen, selbst Schuld und schön blöd, wenn man damit im Einkaufszentrum rumfuchtelt. Aber der gute war 14.
Und auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Auch der Polizist dürfte wach liegen und sich überlegen, hätte ich es erkennen müssen/können, dass es eine Spielzeugwaffe war? Auch wenn hier immer so getan wird: Polizisten schießen in Deutschland äußerst selten und es dürfte für die meisten traumatisierend sein, wenn sie einen Menschen anschießen, ob sie im Recht waren oder nicht, dürfte dabei nicht so relevant sein.
zum Beitrag22.08.2026 , 10:28 Uhr
Der Autor schreibt: „ Der Fairness halber ist aber einzuräumen: Ob die Vorsorge mehr Geld kostet oder der Verzicht darauf, weiß momentan niemand.“ sie zitieren jemanden aus dem Forum.
zum Beitrag22.08.2026 , 10:26 Uhr
Und wenn Frau Reiche kaufen würde, würden Sie schreiben, dass sie das nur macht, weil die Preise historisch hoch sind. Ich gebe Ihnen einen Tipp, da Sie Frau Reiche und den Energiemarkt durchschaut haben. Kratzen Sie ein bisschen Geld zusammen und setzen alles mit Hebeln auf steigende Gaspreise. Sie können richtig viel Geld verdienen. Aber nicht jammern, wenn der Iran Krieg wieder endet und sich alles entspannt.
zum Beitrag22.08.2026 , 10:15 Uhr
Wenn Reiche jetzt Gas kaufen würde, würden wir hier lesen, dass sie Öl zu früh und teuer kauft und nur für ihren alten Arbeitgeber macht.
Ja, die taz mag Frau Reiche nicht. Und daher muss, egal was sie macht, alles falsch sein. Es ermüdet etwas. Bringt doch lieber mal einen gescheiten differenzierten Artikel, der die Abwägung beleuchtet. Ja, das birgt die Gefahr, dass Frau Reiche auch manches richtig macht.
zum Beitrag20.08.2026 , 13:14 Uhr
Sehen Sie, wir sind schon vom Gas und Öl von anderen Ländern abhängig. Wollen Sie das auch bei den Nahrungsmitteln?
zum Beitrag20.08.2026 , 13:09 Uhr
Die kalte Progression ist wichtiger. Und die Sozialabgaben (ja, keine Steuern, aber das werfen die meisten Menschen in einen Topf) sind gestiegen. Einmal durch ständige Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und zum anderen durch erhöhte Beitragssätze.
zum Beitrag19.08.2026 , 19:02 Uhr
Yep. Und das bleibt hoffentlich auch so.
zum Beitrag19.08.2026 , 18:56 Uhr
Im Lebensmitteleinzelhandel ist ganz entscheidend die Geschwindigkeit innerhalb derer die Waren verkauft werden. Und die ist beim Discounter wesentlich schneller. Dadurch fallen die von Ihnen angesprochenen Fixkosten je kg Produkt massiv. Ein Palette Mehl ist bei Aldi vermutlich in einer Woche leer, neben der Palette Nudeln, Saft und Käse. Im Hofladen brauchen Sie für eine Palette aufgrund der geringeren Kundenanzahl viel länger. Zudem ist das Sortiment des Hofladens viel kleiner als das Sortiment eines Discounters. Zumindest bei unserem Edeka weiß ich, dass er auch Produkte direkt ohne Zwischenhändler von den regionalen Bauern bezieht.
zum Beitrag19.08.2026 , 13:41 Uhr
Da hat sie zu wenig zu melden. Da tritt sie nie ein.
zum Beitrag19.08.2026 , 13:39 Uhr
Das Scheitern des BSW hängt sicher nicht an einer einzelnen Frau.
Doch faktisch schon. Lieschen Müller hätte keine Partei gründen können, die es aus dem Stand in Landtagsparlamente geschafft hat. Ohne Wagenknecht hätte es das BSW nicht gegeben. Ihr Name hat(te) massive Strahlkraft.
zum Beitrag19.08.2026 , 12:22 Uhr
Also sollen die Landwirte die Viehzucht einstellen und der Verbraucher kauft klimafreundliches argentinisches Rindfleisch? Und was genau ändert das am Klimawandel?
zum Beitrag19.08.2026 , 12:11 Uhr
Die einzige Tierart von der wir wissen. Vielleicht gibt es ja noch weiteres intelligente Wesen, die aber wissen, dass sie mit uns besser nichts zu tun haben und sich daher geschickt verbergen. ;)
zum Beitrag19.08.2026 , 12:09 Uhr
taz.de/Ausbau-der-...westlink/!6177803/
Gerade gesehen. Aktuell ist es wohl Niedersachsen und die Grünen, die keine Freilandleitung wollen... Sage ich doch. Überall das Gleiche.
zum Beitrag19.08.2026 , 12:05 Uhr
Ich gebe Ihnen Recht. Den Bayern "verdanken" wir vor allem die Erdverkabelung.
Aber unbabhängig davon sind wir doch ein Volk der NIMBYS. Klar will ich erneuerbaren, sauberen Strom. Aber bitte kein Windrad, keine Stromleitung im Blickfeld. Klar will ich eine schnelle Zugverbindung, aber bitte keine Trasse in meiner unmittelbaren Nähe. Um dieses wahre Ziel (nicht bei mir) zu erreichen wird dann der Juchtenkäfer oder was auch immer vorgeschoben und die Planung dauert Jahre. Das ist die wahre Bürokratie, die hemmt.
zum Beitrag19.08.2026 , 09:55 Uhr
Ich bin erst letztes Wochende von Norddänemark nach Süddeutschland und zwei Wochen davor in umgekehrte Richtung gefahren. Was dichtes Auffahren angeht, hatte ich nicht den Eindruck, dass es in Dänemark besser ist. Mir sind genug dänische Fahrzeuge zu dicht aufgefahren (ohne dass ich es jetzt als Nötigung empfunden habe) und haben mich (Tempomat stumpf auf 130) dann mit 150 überholt. Das war in Deutschland nicht groß anders (ich hatte genau eine Lichthupe von hinten). Stressig wird das fahren meist durch hohes Verkehraufkommen - sowohl in Dänemark als auch in Deutschland. Ganz im Norden von Dänemark, wo die Autobahn leerer war, fällt das nicht auf und es gibt weniger dichtes auffahren. Entsprechendes gilt in Deutschland, wenn die Autobahn halbwegs leer ist.
In Norwegen (Ihrem Heimatland) war ich aber von der Gelassenheit der Norweger (außerhalb großer Städte) beeindruckt, wenn die Touristen langsam vor sich her schleichen. Aber auch in Norwegen: In der Nähe von Bergen und Kristiansand hatte ich bei hohem Verkehrsaufkommen plötzlich Drängler, obwohl ich die Höchstgeschwindigkeit gefahren bin. Meine subjektive Beobachtung: Hohes Verkehrsaufkommen fördert aggressives Fahren.
zum Beitrag19.08.2026 , 09:44 Uhr
Ich bin als 16/17 jähriger mal von einem Polizisten, der auf dem Weg zur Arbeit war angehalten worden, da ich kein Licht hatte. Wie man so ist in dem Alter habe ich trotzig mit Ihrem Argument erwidert: Ich gefährde noch nur mich selbst (und außerdem ist mal als 16/17 jähriger eh in dem Glauben, unverwundbar zu sein). Er erwiderte, ohne mir auch nur mit Strafe zu drohen: Wenn ich einen Unfall habe, bin ich im Krankenhaus, für die Kosten kommt die Allgemeinheit auf. Es ist auch ein Problem der Gesellschaft. Er meinte dann zu mir, ich soll mich zur Schule schleichen (ohne Licht) und in Zukunft Licht verwenden. Das hat bei mir gewirkt, ab da hatte ich Licht. Jetzt ein paar Jahrzehnte weiter und mit schlechteren Augen als früher und als Autofahrer weiß ich auch, warum dem Polizisten das Licht so wichtig war.
zum Beitrag18.08.2026 , 22:35 Uhr
Danke. Habe lachen müssen 😀
zum Beitrag18.08.2026 , 15:07 Uhr
Der Bremsweg wird genau soviel länger wie beim Auto (100/80)^2 = 1,56 oder 56%.
zum Beitrag18.08.2026 , 14:56 Uhr
Alkoholfahrt gibt es sicher häufiger - läuft ja in der Regel unter "Kavaliersdelikt".
zum Beitrag18.08.2026 , 14:55 Uhr
Es bleibt zu hoffen, dass das mal zu einer Abstrafung durch den Wähler führt. Auch wenn ich immer vor Vorverurteilung warne, bis die Positionen aller Seiten bekannt sind, sehe ich bei 1,2 Promille und einem Jugendlichen im Krankenhaus wenig, warum der Sachverhalt anders gewesen sein sollte.
zum Beitrag18.08.2026 , 14:37 Uhr
Influencer Frauen werben damit, dass sie sich Gucci Taschen kaufen, Influencer Männer mit den Autos. Influencer Frauen versprechen, schlank im Schlaf, wenn Du dieses Pülverchen für 79 Euro im Monat kaufst, Influencer Männer damit, wie leicht man Geld im Schlaf verdienen kann. Jede Zielgruppe bekommt ihre Träume serviert und oft mit dem falschen Versprechen, dass es ohne Arbeit geht.
zum Beitrag17.08.2026 , 17:34 Uhr
Der Fall lässt einen traurig zurück.
zum Beitrag17.08.2026 , 16:58 Uhr
Ich wohne im sogenannten Speckgürtel einer Stadt, 30km entfernt. Das war eine bewusste Entscheidung, da ich dort mehr für mein Geld bekomme. Der Preis, den ich zahle, ist die Zeit für das Pendeln zur Arbeit. Den Preis nimmt mir keiner ab. Wieso soll man dann einem Stadtbewohner den Preis für seine Wohnung abnehmen? Er braucht kein Auto und hat kürzere Wege.
zum Beitrag17.08.2026 , 16:53 Uhr
War es nicht bis zum Jahr 2010 schick zu sagen: Ich bin doch nicht blöd und kaufe. Miete ist viel günstiger, risikofreier und zudem flexibler? Einige haben das Risiko auf sich genommen und möchten dafür Geld haben. Der eine hat in Berlin gekauft und das große Los gezogen der andere in Mecklenburg Vorpommern und hat Geld verloren. Wenn ich 2010 (oder besser noch 2001) gewusst hätte, wie sich die Apple Aktie entwickelt, hätte ich da all mein Geld reingesteckt. Jetzt im Nachgang kann ich es den anderen neiden. Vielleicht sollte ich aber auch den Aktionär sehen, der auf die Telekom setzte.
Was ich nicht verstehe: Wenn so tolle Renditen drin sind: Wieso wird nicht einfach gebaut oder gekauft? Jede Bank finanziert einem das doch mit Kusshand, auch ohne Eigenkapital, wenn man 30% Gewinn erzielen kann, wie oben suggeriert wird. Oder hat man doch Sorge, dass das Geschäft so gut ist und scheut das Risiko?
zum Beitrag17.08.2026 , 16:39 Uhr
Sehen Sie, meine Großeltern haben in eienem tollen Reihenhaus in der DDR gewohnt. Mit Kohleofen und nassen Wänden. Aber, wenn man das möchte, dann mal zu.
zum Beitrag13.08.2026 , 22:23 Uhr
Erinnert sich hier keiner an dieses Freibadthema: taz.de/Diskriminie...0220&s=schwimmbad/
zum Beitrag29.07.2026 , 16:54 Uhr
PV kann im Winter nicht genug Strom liefern. Dafür muss man sich nicht informieren. Sie bräuchten dann 75 kwp. Die Kosten und die benötigten Flächen stünden in keinem Verhältnis zum Gewinn an Winterstrom.
zum Beitrag29.07.2026 , 13:32 Uhr
Patentschutz?? Bei geheimen Waffen? Dann kann die Ukraine Russland gleich den Bauplan schicken. Patente sind öffentlich einsehbar.
zum Beitrag28.07.2026 , 12:58 Uhr
Zunächst: In Deutschland wird über Palästina und Israel über Gebühr viel berichtet. Dies liegt an der Vergangenheit von Deutschland. Andernfalls würde es bei diesem Krieg keinen besonderen Fokus geben. Der Bürgerkrieg im Sudan ist im Vergleich dazu nur eine Randnotiz in den Medien, obwohl er mehr Leid verursacht. Und in der Berichterstattung kommen durchaus beide Seiten vor.
Wenn die Autorin den 7. Oktober 2023 anspricht und mitteilt, dass sie die Reaktionen irritiert haben. Dann frage ich zurück: Mich haben die Reaktionen in Berlin irritiert. Die feiernden Menschen auf den Straßen, die gefeiert haben, das in Israel Menschen abgeschlachtet wurden. So einen offengelebten Antisemitismus habe ich in Deutschland nach 1945 noch nicht gesehen.
Und ja, bei den Bildern konnte man durchaus den Eindruck bekommen, dass wir ganz viel Antisemitismus importiert haben. Die Autorin tut gerade so, als sei dies eine Erfindung und in ihrem Umfeld gäbe es keinen.
Wenn die Autorin eine differenzierte Sichtweise will: Warum schweigt sie dann zum 7. Oktober und zur Hamas?
zum Beitrag27.07.2026 , 12:21 Uhr
Bei den 1940 sollte man aber verhindern, dass sie die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen oder nicht? Natürlich sind es nicht "alle" Menschen. Es sind ja auch ein paar mehr hier als diese 1940. Es mögen Ausnahmetaten sein, aber sie brennen sich ein und sie machen den Menschen Angst. Daher nennt es sich Terror.
[Ich gehe davon aus, dass Ihr "nicht" im ersten Satz zu viel war.]
zum Beitrag27.07.2026 , 12:12 Uhr
Es gibt die Zeit der Trauer. Dann kommt die Zeit der Wut*. Und dann kommt die Zeit, um zu überlegen, was man in Zukunft anders machen kann. Letztere haben wir noch nicht erreicht.
*nicht bei allen Menschen
zum Beitrag24.07.2026 , 16:27 Uhr
Das hat allein die Solarindustrie seit 2003 gekostet. Da ist Atomkraft geradezu günstig.
zum Beitrag24.07.2026 , 16:23 Uhr
Ja, es ist total sinnvoll. Aber es ist Frau Reiche, die es umsetzt. Daher muss es falsch sein. Die taz predigt seit Jahren, dass erneuerbare die günstigsten Energien sind. Wenn dem so ist, braucht es keinerlei Förderung, diese setzen sich am Markt durch, weil sie billiger sind. Entsprechendes gilt für Solaranlagen.
zum Beitrag22.07.2026 , 18:41 Uhr
Dann bin ich für meinen Urlaub in Norwegen ab nächster Woche gut gewappnet, wobei ich eher selten Alkohol trinke. Aber ein Piccolo am Strand mit meiner Frau würde ich auch nicht ganz ausschließen wollen.
zum Beitrag22.07.2026 , 17:41 Uhr
Eine trans Frau nach medizinischer Transition ist biologisch nicht mit einem Mann vergleichbar, vor allem was die Leistung im Sport betrifft
Aber ist sie denn mit einer Frau vergleichbar? Das ist doch die Frage. Dass eine trans Frau bei den Männern keine Chance hat, mag sein, ist aber irrelevant.
Zu Ihrem 2. Punkt. Das liegt aber wohl eher an der absoluten Anzahl an trans Frauen, die dazu ihren Sport nach Transition weiter auf gleichen Leistungsniveau ausüben.
zum Beitrag22.07.2026 , 17:22 Uhr
Wenn jemand als Mann nicht Tennisspielen kann, kann er es als Frau auch nicht.
zum Beitrag22.07.2026 , 17:17 Uhr
Wenn das alles so egal ist, wieso nicht einfach die Geschlechtertrennung aufheben?
Ich bin ein Mann und verliere ziemlich sicher gegen 99,x% aller Frauen, die Tennis spielen - da ich es nicht kann. Damit ist doch klar bewiesen, auf das Geschlecht kommt es nicht an.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:01 Uhr
Die skandinavischen Probleme mit dem dunklen Winter und dem höheren Alkoholmissbrauch (in der Vergangenheit?) haben sicher dazu beigetragen, dass Alkohol auch als Gefahr und nicht als Freiheit und Genussmittel angesehen wird. Da sind wir sicher 25 Jahre hinter her. Der eine mag das Nachhinken gut finden, der andere nicht. Die Maßnahmen kamen in Norwegen wahrscheinlich auch in kleinen Schritten oder war das "schon immer" so? Viel hängt auch am gesellschaftlichen Wandel. Hier bemerke ich in Deutschland durchaus auch eine Besserung. Man ist nicht mehr ganz so stark gezwungen, im (Berufs.-)Alltag mitzutrinken, wie es noch vor 15 Jahren war.
zum Beitrag22.07.2026 , 08:52 Uhr
Und was ist jetzt die Quintessenz? Wir lassen es, wie es ist? Die Bahn ist sicherer, wenn man die Unfallquote nimmt. Angenehmer dürfte im Auge des Betrachters liegen. Ich finde 2 x eine halbe Stunde Zeitverlust je Tag (wenn die Bahn pünktlich ist, was sie ca. 1x die Woche schafft), als äußerst unangenehm.
zum Beitrag22.07.2026 , 06:35 Uhr
Wer als Werkzeug einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel.
Zu Batman: die Freundin von Batman bringt ihn dazu, von Rache abzusehen und bewirkt sein Umdenken (Teil 1). In Teil 2 wird der „Böse“ von einem Kind befreit. Das Kind ist ein Mädchen und später im Film eine Frau, die der Zuschauer nicht als gefährlich wahrnimmt/wahrnehmen soll. Er spielt also bewusst mit dem Zuschauer und dessen (falschen) Erwartungen, dass das Kind ein Junge ist. Bei Inception ist die Frau, die Stimme der Vernunft und diejenige, die die Probleme anspricht, anstatt treu zu folgen. Bei Prestige spielt Scarlett Johanson eine ihrer stärksten Filme und glänzt geradezu. Richtig ist, das Nolan mehr Männerrollen (und er dreht auch immer mit den gleichen Schauspielern) hat. Die Frauen sind aber immer stark, klug und entscheidend für den Filmverlauf. Als dumme Weibchen oder sexy sind sie nicht dargestellt. Odysseus habe ich bisher nicht gesehen.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:36 Uhr
"Diesmal glich es eher einer Runde Freundschaftsspiel,..."
Dann dürfte Argentinien ja die Erwartungen der Autorin erfüllt haben. Das Spiel Argentiniens hatte nichts von einem Freundschaftsspiel nur maximales Gewinnstreben und Härte ohne Rücksicht auf Regeln.
zum Beitrag21.07.2026 , 18:25 Uhr
Der Bundestag kann das Verfahren einleiten. Dafür braucht es aber eine Mehrheit. Die hat die Linkspartei nicht. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, aber eine Partei als solche kann den Antrag nicht stellen.
zum Beitrag20.07.2026 , 12:40 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, ob das alle Frauen unterschreiben würden. Die eine mag über eine Leihmutterschaft nachdenken und die Prostitution für sich selbst ablehnen. Und bei einer anderen Frau ist es umgekehrt. Und vermutlich lehnen die meisten für sich selbst beides ab.
zum Beitrag20.07.2026 , 12:32 Uhr
Danke für Ihren Beitrag - den ich zwar inhaltlich nicht ganz teile, der aber die andere Seite aufzeigt. Versuchen wir es mit einem anderen Punkt:
Bei "normaler" Erwerbsarbeit kann die Agentur für Arbeit verlangen, dass man einen Termin bei einem potentiellen Arbeitgeber wahrnimmt. Bei einem Maurer (schwere körperliche Arbeit) wird sich wohl kaum Widerstand regen, wenn man von einem Arbeitslosen verlangt, dort vorzusprechen. Wenn es so "normal" wäre, könnte man doch auch von einer Frau verlangen, eine Leihmutterschaft zu übernehmen. Ich bin mir sicher, dass Sie hier durchaus sehen, dass dies nicht möglich sein soll. Aus welchem Grund regt sich aber in diesem Fall ein Störgefühl? Es ist eben nicht nur bloße Arbeit.
zum Beitrag17.07.2026 , 17:32 Uhr
Ein Kind zu haben, ist aber schon etwas höchstpersönliches und nicht nur das "Vertreten einer Meinung". Müssen denn alle Grünen Politiker zurücktreten, die einen Verbrenner fahren? Und ich hoffe wir sind uns einig: Das Auto gegen die Überzeugung zu wechseln, stünde ca. 10 Stufen unter dem Punkt auf ein Kind zu verzichten, das man gerne möchte.
zum Beitrag17.07.2026 , 17:28 Uhr
Ich bin mir ziemlich sicher, es gibt keinen Politiker, der ALLE Thesen/Abstimmungen der eigenen Partei richtig findet. Gleichwohl wird er sich der Mehrheit beugen und hier und da gegen die eigentliche Überzeugung stimmen - das nennt sich dann Fraktionszwang.
JS hätte ja auch das Gesetz nicht alleine ändern können, er hätte schon seine Fraktion dazu gebraucht.
zum Beitrag17.07.2026 , 17:16 Uhr
"Man kann jetzt darüber diskutieren, [...] ob Gewalt gegen Neonazis legitim sein kann"
Nein, dass kann man eigentlich nicht diskutieren. Sie ist nicht legitim.
"anstatt das Lied zu senden und dann die Öffentlichkeit über die Auslegung diskutieren zu lassen."
Da ich das Lied nicht kenne, kann ich das nicht beurteilen. Aber, wenn das ZDF zum Schluss kommt, dass man es so verstehen kann, ist es m.E. vom Tisch. Welchen Nutzen soll das haben? Wieso gibt es dann überhaupt eine Redaktion beim ZDF? Wir können doch alles senden und die Öffentlichkeit soll das schön selbst klären.
Und zum Guten Schluss bleibt mir anzumerken, dass das dies die Geister sind, die man selbst rief.
zum Beitrag17.07.2026 , 16:27 Uhr
Für den Unterhalt (um den es hier ja oft geht) muss der Vater bekannt sein. Frau Schwedt schrieb an anderer Stelle:
"Ohne in einer Partnerschaft zu sein, entschied ich mich, Mutter zu werden. Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss sind in meiner Konstellation ausgeschlossen. "
taz.de/Alleinerzie...in-Armut/!6066447/
Ich bin im Familienrecht nicht fit genug, um das zu beurteilen, ob es bei fehlendem Vater "Ersatzunterhalt" vom Staat gibt. Meine Vermutung wäre "nein", da es dann alles über die Grundsicherung/Bürgergeld läuft.
zum Beitrag17.07.2026 , 15:37 Uhr
Und wieso prüft man den Fall nicht einfach vorher und hat danach Klarheit?
zum Beitrag16.07.2026 , 18:41 Uhr
Die Entfernung betrug 1,5m und Lorenz hatte ein Messer. Ganz so abwegig ist es da nicht von Notwehr oder putativer Notwehr auszugehen. 1,5m sind in dem Bruchteil einer Sekunde überwunden.
zum Beitrag16.07.2026 , 16:02 Uhr
Turniere finden Samstag und Sonntag statt, da man andernfalls kaum einen Termin findet.
zum Beitrag16.07.2026 , 13:15 Uhr
Reichsbürger? Die UN-Artikel finden keine Anwendung mehr.
Aber am Ende des Tages gilt auf dieser Welt das Recht des Stärkeren, es sei denn der Stärkere begrenzt sich selbst.
zum Beitrag15.07.2026 , 17:29 Uhr
da bin ich auch gestolpert. Vor allem hört es sich so an, als sei das ganze Verfahren unberechtigt. Nach den Geständnissen ist dieser Punkt eher schwer zu halten.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:14 Uhr
Man kann auch zu Hause ein Spiel spielen, zur Oma zu Besuch fahren o.ä. Alles möglich, wenn alle gemeinsam Zeit haben.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:12 Uhr
Es gibt keinen gesetzlichen Sonntagszuschlag. Der wird oft freiwillig gezahlt, da er steuerfrei ist. Oder er folgt aus einem Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag. Fehlt eine Regelung gibt es aber nichts.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:11 Uhr
Ein Tag die Woche sollten so viele Menschen wie möglich frei haben. man kann sich sicher sein, dass dann alle verfügbar sind. Als Familie kann man etwas gemeinsam machen. Ist ja schon schwer genug, wenn eine Person im EInzelhandel tätig ist. Dann ist meist der Samstag weg. Wenn der Sonntag auch noch fehlt, ist bereits eine Kleinfamilie (Eltern und zwei Kinder) an keinem Tag der Woche zusammen. Ich bin strikt dagegen.
Der Umstand, dass es Berufe der Daseinsvorsorge gibt, ändert daran nichts. Man muss es ja nicht für alle schlechter machen, nur weil es in manchen Berufen einfach nicht anders geht. Und ja, wenn es so kommt, dass am Sonntag geöffnet wird, würde ich das vermutlich auch nutzen. Bisher habe ich es aber auch geschafft, mein Zeug am Samstag zu besorgen oder am Abend.
zum Beitrag13.07.2026 , 10:40 Uhr
Ich mache Sport, weil ich Lust darauf habe. Mal im Verein, mal allein, mal im Fitnessstudio.
Und nebenbei: Das Fitnessstudio will mein Geld. Der Verein will meine Zeit. "Umsonst" ist beides nicht.
zum Beitrag13.07.2026 , 09:59 Uhr
Mich wundert, dass das ganze mit der DSGVO vereinbar ist. Was irgendein Bürger ohne politisches Amt gemacht hat, dürfte doch eigentlich niemanden interessieren. Während sonst der Datenschutz bei jedem Mist bemüht wird, spielt es hier keine Rolle, dass ich nicht nur zu den eigenen Großeltern, sondern auch zu den Großeltern der Nachbarn recherchieren kann.
zum Beitrag13.07.2026 , 09:48 Uhr
Welches Problem meinen Sie am Ende? Dass die Grünen (junge) Männern keine Politik bietet, die für sie attraktiv ist? Dieses Problem haben die anderen Parteien nicht oder nicht in dem Maße.
zum Beitrag10.07.2026 , 18:14 Uhr
Was hat die soziale Absicherung mit den oben genannten Punkten zu tun? Bei uns herrscht mehr Umverteilung und in den USA mehr Eigenverantwortung oder Freiheit. Wenn ich mir unsere hoch ineffizienten Systeme so anschaue, bin ich nicht sicher, was besser ist. Die Punkte zur Arbeitswelt bestätigen nur, dass in den USA mehr gearbeitet wird.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:17 Uhr
Ich weiß nicht, ob er notorischer Lügner ist. Vielleicht konnte er sich nur nicht erinnern. Es ist aber eine gewisse Instinktlosigkeit, so einen Mist zu behaupten, anstatt zu sagen: Ich war für X Stunden nicht erreichbar, weil ich den Stromausfall nicht mitbekommen habe. Dann ist das zwar auch doof. Aber es ist wie beim Pflaster abziehen. EIn Ruck und es ist ab, als langsames abziehen.
zum Beitrag09.07.2026 , 09:54 Uhr
Die Menschen in den USA haben einen höheres Einkommen und einen höheren Lebensstandard als wir in Deutschland und als der Durchschnitt von Europa. Gut, sie arbeiten auch mehr. Zudem haben die USA den Dollar. Daher sind sie leider weiter als wir, was das finazielle angeht. Innovativer sind sie auch, wir können aber gut die Bürokratie liefern, die alles innovative im Keim erstickt. Intellektuell würde ich jetzt Gleichstand sehen, zumindest ist der Amerikaner nicht dümmer als wir. Bei der Moral bin ich bei Ihnen, wobei wir uns einfach vor Entscheidungen drücken und keine Verantwortung übernehmen. Und was die Demokratie angeht, dürfte es davon abhängen, wo man den Schwerpunkt setzt. Nein, ich mache mir erhebliche Sorgen um Europa und Deutschland.
zum Beitrag09.07.2026 , 09:22 Uhr
Das dauert bis zum nächsten Präsidenten der USA. Der kann das beenden und offen sagen, das Trump Mist gebaut hat.
zum Beitrag08.07.2026 , 13:03 Uhr
Was, wenn die Milliardengewinne der Rüstungsfirmen plötzlich in unsere Taschen fließen? Krasse Idee, oder?
Da habe ich echt kein Vertrauen in den Staat. Da sitzen dann 1000 Beamte, die nur Bedenken tragen, aber nichts versuchen. Nein, das wäre der falsche Weg.
Dem Beschaffungswesen auf die Finger zu schauen (nicht nur bei der BW), da rennen Sie bei mir allerdings offene Türen ein.
zum Beitrag08.07.2026 , 13:01 Uhr
Beim Staat versickert doch überall Geld, da sich das ganze immer mehr zum Selbstbedienungsladen gemausert hat. Kaum Kostenüberwachung. Da helfen auch Ausschreibungen nichts. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin voll bei Ihnen. Ich sehe nur das Problem nicht nur bei Militärausgaben, sondern insgesamt in den Ausgaben des Staates. Daher wäre ich auch für rigeroses Sparen.
Beim Militär muss ich allerdings sagen: Es gab schon zu meiner Zeit des Wehrdienstes vor ca. 25 Jahren nicht genug Material. Das wird sich kaum gebessert haben (vielleicht in den letzten vier Jahren).
zum Beitrag06.07.2026 , 19:35 Uhr
Warme Brüder, ja. Warmduscher, nein. Die dritte Bezeichnung habe ich noch nie gehört.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:37 Uhr
Tatsächlich habe ich den Zusammenhang auch noch nie gehört.
zum Beitrag03.07.2026 , 13:04 Uhr
Wenn man unterstellt, dass ein Trainer Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg einer Mannschaft hat, dürfte Klopp schon etwas bringen. Er hat Charisma und weckt Vertrauen und ich gehe davon aus, dass er nicht seine eigenen Spieler vor einem Turnier anzählt. Ich - allerdings im Fußball eher unbedarft und ahnungslos - würde daher Klopp durchaus als Chance für die Mannschaft sehen. Die Gefahr ist sicher, dass er sich aufgrund seiner Leistungen in der Vergangenheit selbst zu wichtig nimmt - wie es oft bei erfolgreichen Personen irgendwann der Fall ist. Aber da bin ich zu weit weg, um ihn da zu beurteilen. Außerdem ist es idR trotzdem klüger jemanden zu nehmen, der Erfolge vorweise kann als jemand, der das nicht kann.
Fußballfans sehen Klopp wohl durchaus kritischer und verzeihen ihm seinen Ausflug zu Red Bull nicht ohne weiteres. So verstehe ich zumindest meine fußballversierten Kollegen
zum Beitrag03.07.2026 , 07:10 Uhr
So ist halt die Presse UND der Leser. Gute Nachrichten verkaufen sich nicht. Stuttgart 21 wird berichtet und berichtet, was alles nicht klappt. Andere Baustellen, die nach Zeitplan laufen? Eine kurze Notiz bei Eröffnung.
zum Beitrag02.07.2026 , 12:56 Uhr
Nur für mein Verständnis: Sie sind Mitarbeiter in einem Jugendamt oder habe ich das falsch verstanden? Heißt dies, sie sehen keinen Bedarf für gesteigerte Sicherheit, da es so selten vorkommt? Oder sehen Sie es einfach nicht als das drängende Problem und es gibt zehn andere Probleme die Vorrang haben? Würde mich interessieren, wenn es auch Off-Topic ist.
zum Beitrag02.07.2026 , 12:52 Uhr
Ich nutze die Technik jeden Tag mehrfach zum Austausch und zum Verhandeln. Aber ein Gespräch, in dem es um die weitere Zukunft des Kindes geht, muss persönlich erfolgen. Es ist etwas völlig anderes im selben Raum zu sitzen.
zum Beitrag02.07.2026 , 12:48 Uhr
Frau Conti, danke für die Einschätzung und die Klarstellung, was es alles (aus Ihrer Sicht) nicht ist. Eine Tat wird schnell politisch genutzt - vorliegend von zwei Seiten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten ("Clan" vs. "Femizid"). Daher: Danke für den sachlichen Bericht und wenn man in einer Woche oder einem Monat mehr weiß, würde ich mich freuen, ein Update im gleichen Stil zu bekommen.
zum Beitrag02.07.2026 , 11:24 Uhr
Das wäre mal kreativer Protest. Immer im Kreis um die Stadt herum mit dem Auto. Und hätte auch was von zivilem Ungehorsam, ist doch sinnloses Rumfahren verboten.
zum Beitrag02.07.2026 , 11:20 Uhr
Herr Maurin, ich stimme Ihnen zu. Wenn die Demonstration zu einem verzögerten Start des Parteitags führt, auch ok. Aber Bilder von Kämpfen zwischen schwarzen Block (oder wem auch immer) und Polizei sollten nicht dabei sein.
zum Beitrag02.07.2026 , 06:14 Uhr
Kindesmißhandlung durch beide Eltern?
zum Beitrag01.07.2026 , 23:51 Uhr
Es gibt schlicht das Recht zu schweigen - aus welchen Gründen auch immer.
Nein. Nur für den Beschuldigten und nahe Verwandte des Beschuldigten. Zudem, wenn die Gefahr besteht sich selbst zu belasten. Ansonsten müssen Zeugen aussagen. Zumindest im Verfahren. Klar können die sich dann nicht erinnern, wenn sie nicht wollen. Aber das ist eine andere Frage.
zum Beitrag01.07.2026 , 16:56 Uhr
Vielleicht habe ich etwas zu knapp geantwortet: Die Grundrechte sind auf einem abstrakt derart hohen Niveau, dass diese nur durch Rechtsprechung mit Leben gefüllt werden können. Und - auch das ist eine Binsenwahrheit - Sicherheit und Freiheit stehen in einem ständigen Konflikt und das Leben endet mit dem Tod. Das heißt aber auch, dass der Staat ständig abwägen muss, wo lässt er Freiheit und wo Sicherheit zu. Asbest ist verboten, da es die Gesundheit massiv gefährdet und es andere Alternativen gibt. Rauchen ist nicht verboten, da es auch ein Recht ist, sich selbst zu schädigen, der Nichtraucherschutz sieht aber Einschränkungen vor. Vor Hitzewellen kann einen niemand schützen. Wir können nur die Folgen mildern, zB durch die genannte Klimaanlage. Der Staat kann vielleicht bei baulichen Gegebenheiten (siehe Kommentar Sisone) eingreifen und gestalten. Vor UV-Strahlung schützt mich der Staat auch nicht. Ich kaufe selber Sonnencreme und creme mich ein. Der Verweis auf Art. 2 geht daher viel zu kurz, da zu allgemein. Und, wenn ich in Joutenheimen von einem Gewitter überrascht werde, würden Sie mich vermutlich auslachen, wenn ich sage, der norwegische Staat hätte mich davor schützen müssen.
zum Beitrag01.07.2026 , 16:44 Uhr
Die Deutsche Bahn ist für mich ein Unternehmen, von dem es nichts gutes zu berichten gibt. Nach beinahe zwei Jahren Zugausfällen bei meinem Sohn, die wir als Eltern durch "Taxi" fahren auffangen dürfen, habe ich die Schnauze gestrichen voll. Vor allem, wenn eine Woche lang immer die gleiche Zugverbindung ausfällt und diese aber trotzdem erst 20 Minuten vorher kund getan wird. Und das liegt m.E. auch nicht nur am schlechten Management. Da sind auch die Bahnmitarbeiter viele Etagen tiefer mit Schuld.
Ich kann trotzdem das Problem verstehen, dass sich die italienische Bahn nur Rosinen rauspickt. Ich dachte eigentlich, solche Strecken würden nur in Paketen vergeben. Wer eine attraktive Strecke will, muss auch eine unattraktive Strecke bedienen. Auf der anderen Seite: Schlechter als die DB kann man es kaum machen.
zum Beitrag01.07.2026 , 15:52 Uhr
Die Argumente der AFD lesen sich ganz ähnlich.
„Wer unserer Verfassung und historischen Verantwortung gerecht werden will, kann kaum anders antworten als mit Ja.“
Die sehen Merkel als Volksverräterin, die den Schaden (Migration) nicht abgewendet hat.
Es gibt nur einen verfassungsgemäßen Weg und das ist das Verbot der AFD. Wenn es aber dafür nicht langt, kann man nicht mit solchen Hilfsargumenten aus Schwarz einfach weiß machen.
zum Beitrag30.06.2026 , 14:33 Uhr
" Bürger zu schützen und vor Schaden zu bewahren " Das ist aber eine ziemliche Leerformel. Was soll das heißen, die Bürger vor Schaden zu bewahren? Soll er z.B. das Rauchen verbieten? Das Sonnenbaden? Alles schädlich.
zum Beitrag29.06.2026 , 15:43 Uhr
Na ja, die genannten Maßnahmen sind nicht verboten, oder? Also kann sie jeder, der sie für nötig erachtet, ergreifen. Er kann wählen: Urlaub oder Klimaanlage. Ein kleines mobiles Gerät gibt es (gut, aktuell sind sie ausverkauft) für 200-500 Euro. Wir können und müssen uns auf wärmere Zeiten einstellen. Aber es gibt auch etwas wie Eigenverantwortung. Aber nein, lieber nach dem Staat rufen. Das ist das große Problem, dass wir haben.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:27 Uhr
Einfach den ÖR abschaffen, dann muss sich niemand aufregen, was mit Steuergeldern geschieht. Würde mir viel Geld sparen für etwas, was ich nicht nutze. Die Radiosender können gerne bleiben, aber die bekommt man für ein Bruchteil des Geldes.
zum Beitrag26.06.2026 , 06:10 Uhr
Die Grünen? In der EU ein Handelsabkommen zu verhindern, ist eine ganz andere Hausnummer als auf kommunaler Ebene.
zum Beitrag24.06.2026 , 17:32 Uhr
Oder man muss die Aussagen erst aufeinander abstimmen., damit auch ja keine Notwehr rauskommt.
Und bevor über mich hergefallen wird: Es gibt keine konkreten Infos zum Tathergang, aber 70% hier im Forum wissen schon, was vorgefallen ist und dass das alles nicht sein kann. Ich weiß es nicht und kann auch munter Vermutungen äußern. Aber manchmal ist es vielleicht klüger, ein paar Tage zu warten.
zum Beitrag24.06.2026 , 17:23 Uhr
Wer mit dem Messer gezielt in Richtung Herz sticht, übt keine Notwehr, sondern nimmt den Tod eines Menschen billigend in Kauf.
Das ist leider falsch. Wenn die Polizei einen Geiselnehmer erschießt, handelt sie in Nothilfe und nimmt den Tod nicht nur in Kauf, sondern handelt sogar mit genau dieser Absicht. Trotzdem ist der Polizist straffrei.
zum Beitrag24.06.2026 , 17:16 Uhr
Notwehr kann auch die Tötung eines Menschen umfassen. Das hängt ganz an der Situation. Momentan weiß man nichts genaues und hat nur die Aussage des Täters - das er zugestochen hat, scheint ja festzustehen und ist von ihm selbst eingeräumt.
zum Beitrag24.06.2026 , 17:05 Uhr
"Nein, es fährt gar nichts“, antwortet eine. Der Mann dreht sich um und brüllt „Scheißverein!“ in die Bahnhofshalle. Die Mitarbeiterin schaut ihm hinterher und schüttelt den Kopf."
Da ist die Bahn doch treffend beschrieben. Der Kunde ist unzufrieden und die Bahn versteht nicht, warum.
zum Beitrag24.06.2026 , 15:42 Uhr
Historisch ist die Linke die SED und das ist "nur" 37 Jahre her und nicht 81 Jahre.
zum Beitrag24.06.2026 , 15:40 Uhr
Nö, die nutzt nur die Gelegenheit, einen politischen Gegner einen auf den Deckel zu geben. Würden die anderen auch nicht anders machen.
zum Beitrag24.06.2026 , 14:04 Uhr
Wenn das im Vorfeld klar und für den Trainier kein Problem ist, weshalb soll dann jemand anderes ein Problem sehen? Wenn es keiner wusste und der Plan erst dann mitgeteilt wird, wenn der Kader steht, fände ich es keinen feinen Zug von ihm, die Entscheidung wäre für mich aber nachvollziehbar.
zum Beitrag23.06.2026 , 06:05 Uhr
You made my day!!
zum Beitrag19.06.2026 , 16:44 Uhr
Wer bettelt Trump denn nicht um ein Bild an? Ist absolut plausibel! Würde ich auch sofort machen. Und ich bin beruhigt, dass er diese wichtige Information mit uns teilt. Das heißt ja, andere Probleme, Iran, Ukraine, etc. gibt es nicht. Das ist beruhigend.
zum Beitrag19.06.2026 , 16:20 Uhr
Ich habe für den Antelope Canyon vor 14 Jahren schon 30 Dollar gezahlt. Mittlerweile sind die bei über 100 Dollar, wenn man dem Internet glauben darf.
zum Beitrag18.06.2026 , 21:56 Uhr
Vielleicht ist es aber auch der Unterschied zwischen sachlicher Kritik und dem berühmten Haar in der Suppe, dass der Autor finden will?!
Wenn ich ins Kino gehe, gut unterhalten werde, einen spannenden Film sehe und mir danach der Kollege als erstes (!) sagt, dass es ja ein Filmfehler gab, weil eine Tür in einer Suene offen und in der nächsten geschlossenen war. Dann hat er Recht und einen Punkt. Nur wird dadurch nicht der Film schlecht, da es unerheblich ist. aber es verdirbt mir das gute Gefühl ohne Grund.
zum Beitrag18.06.2026 , 13:46 Uhr
Wenn Sie 10 Millionen haben, aber keinen Menschen, der Sie pflegt, bringt das Geld nichts. Geld pflegt nicht. Es fehlen Menschen. Dadurch verteuert sich diese Arbeit, da ein knappes Gut (Pflegekräfte) teurer werden. Es fehlt nicht Geld. Es fehlen Menschen. Und das ist der Demografie geschuldet.
zum Beitrag17.06.2026 , 18:19 Uhr
Die CDU hat aber keine Mehrheit um eine wirklich konservative Politik zu machen, obwohl das die Mehrheit will. Da aber viele der CDU nicht trauen, wählen sie AFD. Und Merz, der viel versprochen hat und dann - bevor er an der Macht ist - ein riesiges Schuldenpaket auf den Weg bringt, hat sicher nicht das Vertrauen gestärkt - völlig losgelöst davon, ob dieser Schritt sinnvoll oder nicht war.
zum Beitrag17.06.2026 , 18:04 Uhr
"...zu bezeichnen und ihr mangelnde Distanzierung vom DDR-Regime und Antisemitismus vorzuwerfen, hat nichts mit der Bereitschaft zu kritischer Auseinandersetzung zu tun sondern ist einfach nur der Versuch zu diskriminieren."
Na ja, die Linke könnte das doch aus der Welt schaffen. Wenn die Abgeordneten es nicht mal hinbekommen, sich vom DDR-Regime mit Worten zu distanzieren, wird das doch einen Grund haben oder nicht?
Wir haben schon zu Ampelzeiten eine konservative Mehrheit im Parlament, wenn man die AfD nicht der linken Seite zuschlagen will. Die Politik ist aber links ausgerichtet. Wenn die CDU die Linke akzeptiert, gibt sie der AFD nochmal 2-3 Prozentpunkte.
zum Beitrag16.06.2026 , 16:25 Uhr
Na ja, das steht jetzt aber nicht zur Debatte. Ich kann mich auch nicht erinnern, das Sam Spade sich hier schon mal dahingehend geäußert hat und das Verhalten verteidigt hat. Oder ist da jeder Norweger verdächtig?
zum Beitrag16.06.2026 , 15:38 Uhr
Warum sollen Fußballer neutral sein? Sie üben keine Staatsgewalt aus.
zum Beitrag16.06.2026 , 12:01 Uhr
Man stelle sich den Artikel vor, wäre er mit einer Regenbogenfahne ausgestiegen. Es würde mittlerweile mindestens 15 Artikel der Zustimmung auf der taz geben. Aber eine Bibel? Das muss ja ein finsteres Menschenbild sein, wenn man danach mit dem Gegner betet, anstatt, ja was anstatt? Die Anfeindung des Artikels zeigt: Mit der (christlichen?) Religionsfreiheit hat es die taz nicht so.
zum Beitrag12.06.2026 , 12:14 Uhr
Stimmt, bei Klavier stimme ich zu. Da ist bei uns die Wartezeit auch länger. Alle anderen fünf Instrumente, die meine Tochter kennengelernt hat, wären sofort oder mit marginaler Wartezeit von wenigen Wochen möglich gewesen, u.a. auch Geige und Schlagzeug.
zum Beitrag12.06.2026 , 12:13 Uhr
Nennen Sie ein (!) konkretes Beispiel von Eltern, die ihrem Kind gerne ein Instrument beigebracht hätte, es aber am Geld gescheitert ist.
Zu Ihrem ersten Kommentar, dem Sie Klischees vorwerfen. Ärzte und Richter in Ihrem Artikel sind also keine Klischees?
zum Beitrag12.06.2026 , 11:37 Uhr
Lieber Herr Zimmermann,
dann lesen Sie die Artikel der taz zu dem Thema. Es ist ein Vorwurf. Ich weiß nicht, ob Sie Kinder im schulfähigen Alter haben. Meine Beobachtung ist aber: Mein Sohn wird zwischen Störenfriede in der Klasse gesetzt, damit diese ruhiger werden. Störenfriede (und fridas, es sind nicht nur Jungs) werden nicht zurecht gewiesen. Auch diese haben nach der Lehrerin ein Recht zum Lernen. Und die Kinder, die sich ordentlich verhalten, sollen dazu beitragen und lernen selbst weniger, dürfen nicht neben ihren Freunden sitzen, etc. da sie in der sechsten Klasse (!!) die Erziehung übernehmen sollen, auf die Lehrerin und die Eltern keine Lust dazu haben.
Und dann lesen Sie Ihren Artikel mal mit der Prämisse durch, dass die Eltern "höherer Schichten" die anderen Kinder gewollt aus der Musik fernhalten? Und das ist kein Vorwurf? Haben Sie schon mal einen Artikel geschrieben, in dem Sie oder ein anderer aus der taz mehr Verantwortung der Eltern für ihre Kinder gefordert haben? Wenn ja, verlinken Sie ihn gerne.
zum Beitrag11.06.2026 , 14:33 Uhr
"Die, die – auch vom Elternhaus aus – eh schon die besten Startbedingungen haben, kriegen den Zucker noch obendrauf."
Nein, die bekommen kein Zucker, den bekommen die Kinder von Eltern, die sich nicht für ihre Kinder interessieren. Ein Instrument bedeutet, üben, üben, üben, auch wenn man kein Bock hat. Oder Blut, Schweiß und Tränen. Da muss man den Nachwuchs unterstützen und ans üben erinnern. Alles Arbeit. Die können sich Eltern sparen, wenn sie ein IPad dem Nachwuchs kaufen, da haben die Kids immer Interesse dran.
Und wenn ich in die Grundschule meiner Tochter schaue, sehe ich welche Kinder IPhones haben (ja, in der Grundschule) und welche in den Musikunterricht "müssen". Meine Tochter will auch ein IPhone. Bekommt aber keins. Sie kann aber in den Geigenunterricht. Das Instrument kann man leihen und Kindergeigen gibt es ab ca. 100 Euro neu und für viel weniger gebraucht.
Wenn die Eltern das Kind nicht in einer Phase, in der sie kein Bock auf das Instrument haben, "zwingen" weiter zu machen, hören die auf.
Und ähnlich ist es auch mit der Anstrengung in der Schule. Aber klar, der Vorwurf geht an die Eltern, die ihre Kinder unterstützen und nicht an die, die es bequem wollen.
zum Beitrag11.06.2026 , 13:47 Uhr
Warum der Osten weniger wirtschaftlichen Erfolg hat, hat viele Gründe. Ein Punkt ist sicher der Fachkräftedrift in den Westen.
zum Beitrag11.06.2026 , 13:40 Uhr
Dazu würden die Strompreiszonen beitragen. Es wird nämlich offensichtlich, dass die hohen Preise oft durch Bayern und BaWü (wo ich wohne) verursacht werden, da man jedes Windrad ablehnt und schnelle Trassen von Nord nach Süd in die Erde müssen (warum auch immer). All das hat verzögert und Geld gekostet. Wenn die zahlen, die es verursacht haben, wird es sicher etwas besser.
zum Beitrag11.06.2026 , 12:23 Uhr
Hätten Sie denn die WM angeschaut, wenn sie in England stattfinden würde? Oder Hand aufs Herz, geht Ihnen Fußball nicht eh am A.... vorbei?
zum Beitrag11.06.2026 , 12:22 Uhr
Der Boykott wird doch auch von Menschen gefordert, die die Spiele auch in einer unzweifelhaften Demokratie, z.B. Norwegen, nicht anschauen würden.
Die Menschen sind für Verbote und Boykotte bei Dingen, die sie sowieso nicht mögen.
Ich werde die WM meinem Sohn zuliebe mit ihm ein wenig anschauen - mir ist sie egal. Boykottieren? Wozu? Ändert sich ein System, wenn die WM nur noch an Demokratien vergeben wird? Warum lassen wir dann überhaupt Mannschaften aus solchen Staaten mitspielen? Müsste man nicht auch deren Sportler boykottieren? Oder deren Schiedsrichter? Wenn schon, dann richtig. Wenn ich nicht in einen fremden Sandkasten (USA) gehen möchte, dann können ja auch nicht die Kinder aus diesem Sandkasten mit mir spielen.
Sport verbindet. Das steht im Vordergrund. Es ist daher gut, dass es ihn gibt, auch in Ländern ohne Demokratie.
zum Beitrag11.06.2026 , 12:13 Uhr
TAZ-Redakteurinnen, zumindest kritisierten diese das inoffizielle Trikot vor ein paar Jahren:
taz.de/Deutschland...6014697&s=check24/
Aber, es zwingt einen ja niemand auch nur ein Trikot zu kaufen, wenn man ein Spiel sehen will.
zum Beitrag10.06.2026 , 23:16 Uhr
Wenn Europa bzw. die anderen Länder rechtsstaatlich handeln würden, kämen Asylbewerber nur aufgrund des Dublin Abkommens. Und das man in Polen die Rechten unterstützt, weil Polen gezwungen wird, selbst Asyl zu gewähren, ist ja ein tolles Argument.
zum Beitrag10.06.2026 , 15:36 Uhr
Wirtschaftlich gesehen geht es den Leuten im Osten besser wie zu DDR Zeiten, selbst denen, die wenig haben.
zum Beitrag10.06.2026 , 15:35 Uhr
Aber auch fehlendes profanes wird verdrängt. Ich war West-Kind, das seine Großeltern und Tante in Dresden besuchte. Selbst mir fiel als 6-jähriger auf, dass es in der DDR dreckig (die Häuser schwarz vor Ruß) und trist ist. Die Autobahn in einem schlechten Zustand war - die Betonplatten haben alle 20m einen Rumms gemacht. Die Autos haben extrem gestunken, waren kleiner und sahen alt aus. Was mir als Kind weniger auffiel, war die Auswahl im Supermarkt. Auch war ich immer begeistert, dass es eine Straßenbahn in Dresden gab (wir haben auf dem Land im Westen gewohnt) und ich bin mit meinem Opa immer Straßenbahn gefahren und habe eine "rote Brause" getrunken, die es im Westen nicht gab. Wanderungen in der sächsischen Schweiz waren toll. Aber ich habe auch die Grenzkontrollen von zehn Stunden nicht vergessen. Nicht vergessen, dass unser Auto komplett durchsucht wurde, die Anspannung meiner Eltern an der Grenze. Und - das habe ich erst später erfahren/verstanden, dass mein Vater zehn Jahre seine Familie nicht sehen durfte, da er "in den Westen gemacht hat".
Zusammengefasst: Die positiven Erinnerung sind von meinen Großeltern und Tante. Die negativen, die der Staat DDR verschuldet hat.
zum Beitrag10.06.2026 , 13:04 Uhr
Na ja, aber die deutschen Straßen sind auch extrem gut gebaut. Kurven sind z.B. an der Außenseite höher gebaut, damit die Haftung hoch bleibt. Haben wir mal in Physik nachgerechnet. Das ist aufwendig, kostet Geld und dient der Verkehrssicherheit. Die USA, die viel weitere Strecken bewältigen und bauen müssen, betreiben den Aufwand nicht.
zum Beitrag10.06.2026 , 12:50 Uhr
Ich fahre viel, ich fahre meist 120-130 kmh. Lichthupe gibt es selten. Gut am Wochenende etwas mehr, da fahren die Städter ihre Autos aus. Unter der Woche eher gar nicht. Vielleicht mal, wenn man auf der linken Spur "geschlafen" hat und nicht nach rechts gegangen ist. Und wenn doch mal einer in den 2-3 Stunden, die ich unterwegs bin, drängelt, dann lasse ich ihn vorbei. Meine Beobachtung ist aber auch, dass in seltenen Fällen, Verkehrserziehung bei denjenigen einsetzt, die 95 fahren wollen. Was stört Sie denn, wenn Sie ein LKW überholt, weil Sie langsam fahren? Oder geben Sie, wenn der LKW versucht zu überholen, leicht Gas, damit er nicht vorbeikommt? So liest sich Ihr letzter Satz.
zum Beitrag10.06.2026 , 08:10 Uhr
Vielleicht liegt es auch am Alter. Profifußballer sind zwischen 20 und 30.Wowereit war laut Artikel 47 Jahre alt. Da hat man schon andere „Shitstorms“ er- und überlebt, hat mehr Selbstbewusstsein und weiß, dass nichts so heiß gegessen wie gekocht wird.
zum Beitrag09.06.2026 , 17:41 Uhr
Aber auch um moralisch zu urteilen, fehlt der wahre Sachverhalt. Bei Lindemann sehe ich das zB anders. Da steht fest, dass es ein System gab, dass im Frauen zuführt. Auch wenn das nicht strafbar ist, halte ich so ein System für moralisch verwerflich. Aber was steht vorliegend denn wirklich fest?
zum Beitrag09.06.2026 , 17:37 Uhr
Wenn Zerev ein niemand wäre, wüsste nur ein kleines Umfeld von dem Vorwurf. Verziehen (was eigentlich genau, man weiß ja nichts genaues) wird ihm nichts. Nein, es wird die Geschichte wieder auf das Tablett gebracht. Dem „kleinen Mann“ würde das nicht passieren. Da würde es keinen jucken.
zum Beitrag09.06.2026 , 17:10 Uhr
Nur beantwortet das nicht die Frage: War Zerev Täter?
zum Beitrag08.06.2026 , 16:10 Uhr
Bei sportgerränken brauchen Sie Zucker und den nicht zu knapp, vor allem im Ausdauerbereich oberhalb von 2 Stunden. Zugegebenermaßen, soviele Menschen machen solchen Sport nicht.
zum Beitrag08.06.2026 , 13:28 Uhr
Es geht um die Empörung. Es geht darum, dass böse Konzerne böse sind. Alles andere als die gewichtet Zahl macht keinen Sinn. Klar wenn der Litschisaft, der kaum gekauft wird, den gleichen Zuckergehalt nach ein paar Jahren hat und man im gleichen Zeitraum ein Colagetränk zugleich um 20% senkt, müssen 10% ausgewiesen werden. Das ganze darf ja kein Erfolg sein. Ein Skandal wäre es umgekehrt: Die Hersteller hätten irgendwelche Nischengetränke im Zuckergehalt massiv gesenkt und die bedeutsamen Getränke hätte man gleich gelassen. Wenn dann Durchschnittswert angeben würde, Dann wäre der Aufschrei da. Dann aber auch zu Recht.
zum Beitrag03.06.2026 , 16:44 Uhr
Danke für den Hinweis. Laut Wikipedia war der Sieg 1958. Eine ganz schön lange Zeit bis zu den Williams-Schwestern. Vermutlich (aber das steht bei Wiki nicht) waren aber die Williams-Schwestern die ersten, die richtiges Geld mit dem Sport verdient haben.
Ich habe keine Ahnung wie nahe der Film "King Richard" an der Wahrheit dran ist - ich muss mal die Doku schauen, die oben erwähnt ist. Er zeigt aber sowohl den extrem ehrgeizigen Vater als auch den Werdegang ganz gut und spannend und die beiden Schwestern haben am Film mitgewirkt.
zum Beitrag02.06.2026 , 10:26 Uhr
Wenn Ihr Koffer voll ist, passt dann noch ein Paar Socken rein? Ja, das passt eigentlich immer. Und damit hat man den Beweis: Es gehen unendliche Paare Socken in einen Koffer. Und nach der Peanuts-Logik hat die Regierung unendlich Geld.
zum Beitrag01.06.2026 , 17:09 Uhr
Also, wenn was im Koalitionsvertrag (der keine rechtliche Wirkung hat) etwas nicht eingehalten wird, ist es keine Demokratie mehr?? Das Parlament kann ganz ohne Regierung ein Gesetz einbringen und wenn die Mehrheit des Parlaments dafür stimmt, ist das Gesetz durch. Das kann keine Ministerin verhindern.
Ich würde zudem die Behauptung wagen, das in der Vergangenheit kein Koalitionsvertrag bisher zu 100% umgesetzt wurde. Das ist eine etwas verbindlichere to-do-Liste. Von daher ist das kein "unglaublicher Vorgang", sondern einfach Regierungsarbeit und die Erkenntnis der Regierung, dass sie an allen Ecken zu viel Geld ausgibt.
zum Beitrag28.05.2026 , 15:14 Uhr
Sie muss nicht geschossen haben. Wenn sie dabei war, genügt es, verkürzt gesagt.
zum Beitrag27.05.2026 , 16:34 Uhr
Ich bin ein Riesen Fan erneuerbarer Energien. Habe trotz technischer Schwierigkeiten Solar auf dem Dach und stelle auf Strom um, wo es geht. Heizung hapert es an den völlig überzogenen Kosten der Handwerker. ABER Wir brauchen Energie rund um die Uhr. Da bringt ein rechnerischer Satz von 8ct für die kWh Solarstrom nichts, wenn ich nachts teure weitere Kraftwerke brauche. Die Energiewende mag sehr langfristig günstiger Steom erzeugen. Aber nicht die letzten 20 Jahre.
zum Beitrag27.05.2026 , 16:12 Uhr
Das hat niemand behauptet.
zum Beitrag27.05.2026 , 12:21 Uhr
„Albig ist nicht der Erste, der der SPD rät, sich die dänischen Sozialdemokraten zum Vorbild zu nehmen und auf Migrationsskepsis zu setzen. Ob das der Königsweg ist, darf man bezweifeln.“
Ob das der Königs Weg ist, weiß ich auch nicht. Ich bezweifle allerdings, dass die meisten SPD Wähler, die aktuelle Migrationspolitik ihrer Partei gut finden. Eine Abkehr davon würde ihr vermutlich mehr Wähler bringen. Es gibt Gründe, warum die Wähler von der SPD weg gewandert sind.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:21 Uhr
Da wurde nichts abgewürgt. Bei unseren Umweltschutzauflagen und Arbeitslöhnen lohnt sich das Produizeren von Solarpanelen nicht in Deutschland. Sind Sie dafür diese Standards zu senken? Im Gegensatz zu Solarpanelen sind Akkus technisch extrem schwierig herzustellen. Sieht man ja an den ganzen Pleiten, die es in Europa gibt. Zudem ist es energieintensiv und die Energie ist bei uns - auch dank der Energiewende - teuer.
zum Beitrag26.05.2026 , 16:16 Uhr
Der Netzbetreiber kennt die Nachfrage auch nicht. Das Netz wird ja abgeriegelt, da es nicht genug Interessenten an dem Produkt gibt. Da liegt @AxelBerger schon richtig. Anders gesagt: Der Apfelbauer kann in einem guten Jahr nicht alles verkaufen, da alle anderen auch ein gutes Jahr haben und es zuviele Äpfel gibt. Zwar ist richtig, dass nicht klar ist, wer abgeriegelt wird. Aber der Grund für die Abriegelung liegt an mangelnder Nachfrage.
zum Beitrag26.05.2026 , 14:54 Uhr
Wirtschaftspolitik wirkt nicht von einem auf den nächsten Tag. Die Reformen von Schröder kamen Merkel zu Gute. Wenn man die Politik für die im letzten Jahr verlorenen Jobs verantwortlich machen möchte, müsste man wohl den vorherigen Wirtschaftsminister nennen. Über Reiche können wir in 2-3 Jahren urteilen.
Aber ja, ein gutes Bild gibt die Regierung nicht ab. Reiche ist da aber die, die m.E. noch am ehesten sinnvolle Maßnahmen auf den Weg bringt, da die Energiewende aktuell Energieformen fördert, die nicht mehr gefördert werden müssen, da sie schon lange ohne Subvention wirtschaftlich sind.
Der Rest der Regierung treibt nur die Staatsverschuldung hoch.
zum Beitrag26.05.2026 , 14:10 Uhr
Norwegen und Deutschland sind Äpfel mit Birnen vergleichen. 1. Norwegen verfügt aufgrund des Gebirges über enormes Potential bei Wasserkraft. Die ist wesentlich zuverlässiger. Norwegen hat 5,5 mio Einwohner, ca 15 je km2. Deutschland 84mio und 225 . Kleine Länder sind anpassungsfähiger als große. Norwegen ist nicht von EU-Rechtsvorschriften betroffen, die es komplizierter machen. Norwegen verfügt über massiv Geld aufgrund von Öl.
zum Beitrag22.05.2026 , 18:07 Uhr
Das sind pro Tag EUR 170. Es handelt sich um ein Hotel mit Vollpension und persönlicher Betreuung und einem 24 Stunden Service. Ein Hotel mit Frühstück kostet in der Regel um die EUR 100, lassen Sie es EUR 70 sein. Dann bleiben 100 EUR für Personal und Vollpension. Mir erscheint das jetzt nicht so teuer, wenn man sich etwas mehr Mühe macht, zu überlegen, welche Leistungen alle erbracht werden.
zum Beitrag22.05.2026 , 15:43 Uhr
Die meisten Länder machen keinen solchen Lärm um Mehrstaatigkeit wie Deutschland.
Wir wird ein schwedisches Gesetz diskutiert...
zum Beitrag22.05.2026 , 15:36 Uhr
Der deutsche Staat hat sogar die Möglichkeit, Grundrechte zu entziehen:
Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte.
zum Beitrag21.05.2026 , 12:07 Uhr
Oder andersrum wird ein Schuh draus: Wenn jemand Beiträge zahlt, wieso muss er dann noch zuzahlen?
zum Beitrag21.05.2026 , 12:05 Uhr
Ja und nein! Aber, wie sieht es aus, wenn Ihre Mutter kein Vermögen hätte? Soll sie dann auch gepflegt werden? Und wie sieht es aus, wenn sie das Geld statt in ein Dreifamilienhaus in Teilzeit und Reisen investiert hätte? Oder anders gesagt: Könnte nicht Ihre Mutter, Ihnen noch schnell eine Bildungsweltreise ermöglichen, die viel Geld kostet und dann die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen?
zum Beitrag20.05.2026 , 18:04 Uhr
Nein, er ist jung und braucht das Geld!
zum Beitrag19.05.2026 , 06:25 Uhr
Nach meiner Beobachtung strebt Linke Politik Gleichheit vor unterschiedlichem Wohlstand an. Gleichheit ist auf niedrigem Niveau leichter zu erreichen als auf höherem Niveau.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:58 Uhr
Nein, das Arbeitgeber darf es nicht, wobei 4 x 10 Stunden noch zulässig wäre. Hinzu kommen die Pausen. Vielleicht muss man sich überlegen, ob wir noch alle in Fabriken arbeiten oder ob man nicht auch eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf möchte und da behindert das Gesetz mehr als es nützt.
zum Beitrag15.05.2026 , 14:02 Uhr
Ohne Aldi, hätte Milka & Co schon vor 10 Jahren 1,99 gekostet.
zum Beitrag15.05.2026 , 12:08 Uhr
Ich fände es gut, wenn Hamburg die olympischen Spiele bekommt. Braucht man sie? Nein. Schön wäre es trotzdem.
zum Beitrag14.05.2026 , 15:20 Uhr
Kunst ist auch sinnlos. Briefmarken sammeln ist sinnlos. Wenn man es macht, um sich und andere zu erfreuen, macht es vielleicht doch Sinn?! Warum soll das bei Sport anders sein?
zum Beitrag13.05.2026 , 17:03 Uhr
Wenn ich die Bildzeitung (mea culpa) rund um den Mord an Fabian verfolge, bei dem es um eine Täterin geht, scheint da auch Eifersucht und damit Besitzdenken eine große Rolle zu spielen. Wie würden Sie dieses Verhalten bezeichnen und soll das anders zu werten sein, wie das Beispiel, dass ein Mann die Ex-Partnerin aus Eìfersucht umbringt?
zum Beitrag13.05.2026 , 16:53 Uhr
Aber es gibt Menschen, die auch ohne Sicherheitsverwahrung länger als 25 Jahre eingesperrt sind.
zum Beitrag13.05.2026 , 16:51 Uhr
Es gibt nun mal Totschlag und Mord. Mord setzt einen niedrigen Beweggrund oder eine bestimmte Art der Tatbegehung voraus (z.B. heimtückisch) voraus.
zum Beitrag13.05.2026 , 15:34 Uhr
Oder ein Lockangebot der DB.
zum Beitrag13.05.2026 , 13:59 Uhr
Na ja, ein Beispiel wäre der sogenannte "Tyrannenmord". Der Ehemann schlägt und quält die Familie über Jahren. Die Frau tötet den (körperlich überlegenen) Mann heimtückisch im Schlaf. Wie würden Sie diesen Fall bestrafen? Der Tatbestand des Mords ist erfüllt. Keine Strafrabatte haben Sie geschrieben. Sie hatten diesen Fall sicher nicht im Kopf.
Hier kommen mildernde Umstände ins Spiel. Das rechtliche Problem - wenn ich mich richtig an meine Strafrechtsvorlesung korrekt erinnere - ist aber, das bei Mord mildernde Umstände nicht berücksichtigt werden dürfen. Die Gerichte haben es trotzdem über einen Kniff hinbekommen, diese Morde nicht als "Morde" zu bestrafen.
zum Beitrag13.05.2026 , 13:50 Uhr
"Das Problem ist nicht die aktuelle Rechtslage, sondern ihre oft fehlerhafte Anwendung." Ich würde weiter gehen: Das Problem ist, dass der Sachverhalt und das Motiv oft nicht aufklärbar ist; gerade bei Mord ist das Opfer tot. Bei versuchtem Mord mag auch das Opfer den Täter belasten wollen. Wenn aber der Sachverhalt das Problem ist, sollte man nicht mit "Vermutungen" hantieren, die straferhöhend wirken. Damit würde man die Beweislast umdrehen, was man im Zivilverfahren machen kann, aber nicht im Strafverfahren.
zum Beitrag13.05.2026 , 13:40 Uhr
"in vielen Fällen keine niedrigen Beweggründe darin sehen, wenn eine Trennung oder Trennungsabsichten von Seiten der Frau der Tat vorausgegangen sind und das Tötungsdelikt als Totschlag und nicht als Mord gewertet wird"
Das ist jetzt aber zu kurz gesprungen. Wenn also der Mann mit dem Messer vor der Frau steht und sie sagt "Ich möchte mich trennen" und er sticht zu, ist es Mord. Wenn sie aber in diesem Moment sagt "Bitte nicht" ist es Totschlag? Es geht allein um den Trennungswunsch der Frau und nicht um das Motiv des Täters?
Allein der Umstand, dass die Frau sich trennen möchte, kann man nicht als strafverschärfend aufnehmen. Man müsste zumindest aufnehmen, dass dieser Trennungswunsch dann auch das Tatmotiv war. Hier eine Vermutung aufzunehmen, noch dazu bei der Frage, ob ein Mensch lebenslang eingesperrt wird, hielte ich für fatal.
zum Beitrag13.05.2026 , 13:32 Uhr
Quatsch. Richter sind an Recht und Gesetz gebunden, sie sind nur weisungsfrei. Sie sind frei, wie sie einen Sachverhalt bewerten. Das geht auch nicht anders. Wenn also ein Gericht das Mordmotiv nicht als gegebene ansieht, MUSS es zu einem anderen Urteil kommen, wie wenn das Mordmotiv angenommen wird. Wenn es aber ein neues Mordmotiv im Gesetz gibt und das liegt vor, dann muss der Richter verurteilen. Wenn daher z.B. "Eifersucht" als niedriger Beweggrund aufgenommen würde, könnte Eifersucht vom Richter nicht mehr schuldmindernd berücksichtigt werden.
zum Beitrag13.05.2026 , 13:15 Uhr
Zwischen sparen und EUR 2.850,00 für einen Job mit sehr viel Verantwortung und üblen Arbeitszeiten, ist ein Unterschied. Wenn die Linke gesagt hätte, bei den Erhöhungen setzen sie aus und spenden alles: Das hätte ich gut gefunden. Und ein Argument habe ich Ihnen genannt. Wenn der Job so attraktiv ist, dass Sie ihn sogar für 2.850 machen würden: bei der nächsten Wahl aufstellen lassen und alles versuchen, ihn zu bekommen.
zum Beitrag12.05.2026 , 13:16 Uhr
Die Neiddebatte ist im vollen Gange. Ein Abgeordneter arbeitet sicher 50+, teilweise auch deutlich mehr Stunden. Jede Stunde über der 40igsten in der Woche tut weh. Und wenn das so attraktiv ist: Einfach bei der nächsten Wahl aufstellen lassen.
zum Beitrag12.05.2026 , 10:10 Uhr
Der Staat ist doch schon weit über die Daseinsfürsorge hinaus. Immer neue Aufgaben und Förderungen. Und dann der Aufschrei, wenn irgendwo etwas gekürzt wird, was ein sicheres Einkommen in einer Nische ermöglicht hat. Subventionen noch und nöcher, die nur Kosten, aber keinen Nutzen (mehr) haben. Solaranlagen, E-Autos, Wärmepumpen, Ladestationen, um mal den Energiebereich zu nehmen.
zum Beitrag08.05.2026 , 10:59 Uhr
Meine Erfahrung ist, es gibt zwei Arten von Menschen: Die einen sind immer zufrieden und die anderen immer unzufrieden und zwar unabhänigig davon, ob sie (materiell) reich oder arm sind. Aktuelle Ereignisse (ob gut, z.B. eine Beförderung oder schlecht, z.B. die Kündigung des Arbeitsverhältnisses) ändern diese Grundhaltung nur kurz. Und diese Grundhaltung ist unabhängig vom Alter.
zum Beitrag08.05.2026 , 08:48 Uhr
Bei einer Zeitersparnis von 3,5h würde ich nicht fliegen. Mit Chek-in Zeiten und Anreise zum Abflughafen und in die Stadt vom Zielflughafen gehen mindestens 1,5h eher 2h drauf. Dann sind es unterm Strich noch 1,5 h Ersparnis. Das wäre mir schon die zeitliche Bindung an eine Abflugszeit nicht wert. Ausnahme wäre vielleicht, wenn ich am selben Tag zurück will.
zum Beitrag07.05.2026 , 13:54 Uhr
Behördenleitungen handeln heute schon nicht, ohne sich doppelt und dreifach rechtlich abgesichert zu haben. Wir brauchen nicht noch mehr Verwaltung und Absicherung. Wir brauchen eine Rückkehr zur Pragmatik. Wenn auch das Feld des Asylrechts, das falsche ist, um dies zu diskutieren.
zum Beitrag05.05.2026 , 17:23 Uhr
Es ist doch einfach. Die Alternative muss ebenfalls bequem sein. Ich habe weder Zeit noch Lust mich in irgendwas technisches reinzufuchsen. Und wenn der Staat mitmischt, haben wir sicherlich 84 Möglichkeiten, den Datenschutz einzustellen, was man nicht mehr überblickt und daher alles einfach erlaubt. Im Gegenzug hat man dann ein Nutzungserlebnis auf Windows 3.11 Niveau.
Ich habe mehr Hoffnung in kleine europäische Start-Ups als in den Staat. Das Problem bei diesen ist nur, dass die großen Unternehmen sie aufkaufen, bevor sie zur echten Konkurrenz werden.
zum Beitrag05.05.2026 , 08:52 Uhr
Aber welcher Triathlet, der was auf sich hält, hat nur ein Fahrrad? 8.000 finde ich schon eine ganze Menge. Die Wartung (Kette, Reifen) liegen bei einem solchen Rad im Jahr bei mehr Geld als zwei Paar Schuhe kosten. (gut, ich verschleiße vier Paar pro Jahr). Ich finde die Traithlon-Szene ist etwas ins negative/unsympathische abgedriftet. Ich habe einen guten Freund von mir und begeisterten Triathleten vor ein paar Jahren mal zu einem Traillauf ins Allgäu mitgenommen. Sein Fazit: Die Leute sind viel nette als beim Triathlon. ;)
Zum Thema Klapprad: In Tübingen, als ich letztes Jahr einem Triathlon zugesehen habe, ist eine Teilnehmerin mit "Damenrad" gefahren. Sie war im Mittelfeld. Daher ja: Die Beine machen den/die Fahrer/in.
Letztlich ist es aber eine Beobachtung von Außen, die ich mache, die zwangsläufig ungenau und Schablonenhaft ist. Triathlon ist zweifelslos ein toller Sport.
Beim Material stimme ich zu. Im Trail-Sport wird auch oft der "guten alten Zeit" nachgeweint. Das Material ist heute leichter, Schuhe sind rutschfester, etc. Daher auch hier Zustimmung. Besseres Material macht mehr Spaß und ist auch nicht wirklich teurer als das frühere.
zum Beitrag04.05.2026 , 17:38 Uhr
Ich bin lediglich Läufer. Ich mag den Triathlon aufgrund des "Angebens" v.a. mit teuren Fahrrädern nicht. Beim laufen ist bei Schuhen von 250 Euro Schluss. Beim Schwimmen kann man maximal etwas Geld im Neoprenanzug versenken. Aber bei den Fahrrädern, da zeigt sich, wer Geld hat und wer nicht. G anz so dystopisch wie der Autor würde ich allerdings nicht schließen. Bei den angeführten Preisen von 600-1000 Euro Startgebühr ist die Langdistanz (umgangssprachlich "Ironman", nicht zu verwechseln mit der Marke) gemeint. "Normale" Triathlons gibt es auch von spießigen Vereinen und für deutlich weniger Geld. In Tübingen für um die EUR 100. Auch noch viel Geld. Auf der anderen Seite muss der Organisator Straßen sperren, Sanitäter bereithalten, etc. Das gab es vor 40 Jahren im Zweifel nicht bzw. nur bei großen Veranstaltungen. Die Datenoptimierung: Na ja, die ging damals halt nicht bzw. nicht in dem Ausmaß und vor allem nicht für so wenig Geld. Eine Pulsuhr mit GPS bekommt man für 30-50 EUR. Auch Markengeräte sind für unter 200 zu haben. Damals (ab ca. 1995) lagen solche Geräte bei 800-1000 DM und waren schlechter. Daher kommt vieles in den Sport, da es günstiger ist. Das ist doch auch gut.
zum Beitrag30.04.2026 , 09:11 Uhr
Und dann schadet der Zucker nicht mehr? Die Vitamine können Sie auch einer Cola beifügen. Der Zuckergehalt, um den es geht, ist genau so hoch. Gefahren für Diabetes, etc. unterscheiden sich auch nicht. Und Ballaststoffe sind beim Saft auch 0g.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:36 Uhr
Warum nimmt man Säfte aus? Gesünder sind die doch eigentlich auch nicht. Die zwei Vitamine, die noch darin rumschwimmen, können ja kaum den Unterschied machen.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:10 Uhr
Alle Männer in Reichweite verhaften, meinen Sie ernst. Na, das lässt tief blicken.
zum Beitrag29.04.2026 , 16:19 Uhr
Sie haben Recht, was das rechtliche angeht. Wenn ich auf dem Rad bin, würde ich mich auf dieses Recht nie verlassen. Der Preis ist zu hoch, wenn mich ein Auto abschießt.
zum Beitrag29.04.2026 , 16:13 Uhr
Gerne sicher nicht. Aber ich sehe nur schlechtere Optionen.
zum Beitrag29.04.2026 , 09:06 Uhr
Ich frage mich bei solchen Texten, ob der Autor das ernst meint. Der Sozialetat wächst seit 1970 massiv, aber hier muss ich von Plünderung lesen. Und das starre Arbeitszeitmodell behindert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das sehen auch die Gewerkschaften so. Zumindest auf den Tagungen, auf denen ich war, wird da Handlungsbedarf für die Arbeitnehmer gesehen.
zum Beitrag29.04.2026 , 09:02 Uhr
Die einen arbeiten halt lieber für Kanonen als noch mehr für Putin zu arbeiten. Denn die DDR wurde ja schön geplündert von der Sowjetunion.
zum Beitrag28.04.2026 , 17:43 Uhr
Wenn es die KI richtig wiedergibt, ist der Spitzensteuersatz in Norwegen bei maximal 27 % und die Vermögenssteuer bei 1,1% .
zum Beitrag28.04.2026 , 17:39 Uhr
Norwegen hat aber auch massive Öleinnahmen für eine geringe Bevölkerung. Dieser Punkt spielt für den Wohlstand auch eine massive Rolle.
zum Beitrag28.04.2026 , 17:29 Uhr
Wenn man das sieht, werde ich sofort auf Teilzeit wechseln. Win-Win für alle. Ich zahle weniger Steuern (keine Einkommenssteuer und die von Ihnen angedachte Erbschaftsteuer auch nicht). Nur, wer finanziert dann das Bürgergeld, wenn es mir viele Menschen gleich tun? Und wenn am Ende des Lebens noch was übrig ist, werde ich es verprassen.
zum Beitrag28.04.2026 , 16:12 Uhr
Ein wunderbarer Artikel um meine ganz private Wut gegen die Gattung der E-Bike-Renter loszuwerden. Ich kenne keine Gruppe von Verkehrsteilnehmern, die rücksichtsloser agiert und unsicherer unterwegs ist, da seit Jahren nicht mehr Rad gefahren.
zum Beitrag28.04.2026 , 12:11 Uhr
Das Studium ist faktisch kostenlos. Das Bafög ist ein zinsfreies Darlehen. Viel mehr kann man nicht machen, um das Studium zu fördern.
zum Beitrag27.04.2026 , 19:20 Uhr
Auch bei den Speichern wird es ein Gleichgewicht geben. Aktuell lohnt sich ein kleiner Hausspeicher für 200 Euro die kwh, wenn man diesen mit Solar lädt. Bei ca. 20ct Ersparnis braucht man ca. 1000 Zyklen, was nach ca. 4 Jahren erreicht ist. Ein 5kwh Speicher (bei 4 Personen) rechnet sich in der Regel so, da man ihn auch in der kurzen Sommernacht leer bekommt. Stellt man sich hingegen 20 kwh hin, schafft man viel weniger Zyklen. Im Winter bekommt man ihn nicht voll und im Sommer nicht leer. Ähnlich dürfte es auch bei Großspeichern sein, auch hier gibt es eine wirtschaftliche sinnvolle Größe.
zum Beitrag27.04.2026 , 19:16 Uhr
Es ging mir um den verschenkten Strom, für den man mehr Geld bekommen würde. Der PV-Besitzer macht einen sehr guten Schnitt und bringt gleichzeitig das Netz in Schwirigkeiten. Die Dunkelflaute ist selten. Das ist richtig. Aber stellen Sie sich einfach vor, wie es in Berlin ausgesehen hätte, wenn nicht nur ein Stadtteil in Dunkelheit versunken wäre, sondern die ganze Stadt. Von ganzen Bundesländen möchte ich gar nicht anfangen. Wir brauchen Backup Kraftwerke. Es sei denn es gibt irgendwann spottbillige Speicher von 10 Eur auf die kwh. Aber die sind nicht in Sicht.
zum Beitrag27.04.2026 , 19:12 Uhr
Im großen Stil ist der Speicher zu teuer. Bei ca. 100 Euro je Kilowattstunde (was bereits ein recht optimistischer Betrag ist), braucht man 1000 Zyklen, um Zusatzkosten von nur 10ct/kwh zu erhalten. Bei großen Speichern, die eine Dunkelflaute von drei Tagen abdecken sollen, würden diese aber nur 3-5 Mal im Jahr überhaupt gebraucht. Wenn man (sehr!) optimistisch von 30 Jahren Laufzeit ausgeht, wären das 150 Zyklen oder Zusatzkosten von über 60ct. Schwankungen für den Tagesverlauf (im Sommer tagsüber PV, um den Strom nachts zu haben und im Winter Strom aus Wind nachts, um ihn tagsüber zu haben), machen Speicher durchaus Sinn. Diese haben dann vielleicht 200 Zyklen im Jahr.
zum Beitrag27.04.2026 , 16:11 Uhr
Ich habe nichts anderes behauptet. Zumindest für 12h wäre eine gute Sache.
zum Beitrag27.04.2026 , 16:10 Uhr
Der Netzausbau stockt doch seit Mindestens 10 Jahren. Was bringt es da, sich auf eine Ministerin einzuschießen. Und das ganze stockt mehr an Genehmigungsverfahren, Anhörung und Klagerechzen von Anliegern und Naturschutz. Wenn man Geschwindigkeit will, müsste das alles massiv eingeschränkt werden. Würden Sie das Frau Reiche durchgehen lassen, wenn die Klagerechte einschränkt?
zum Beitrag27.04.2026 , 07:18 Uhr
Nur erzeugt man im Winter fast nichts. Ich habe im Juli 1200 kWh, davon verbrauche ich selbst 300-400. im Januar habe 200 kWh und verbrauche vielleicht 100. das heißt: 100 kWh in denen Inzucht wenig bekomme, stehen 800 kWh gegenüber, in denen ich Zuviel bekomme. Die Netzprobleme kommen hinzu.
zum Beitrag27.04.2026 , 07:12 Uhr
Daher sind die Pläne, die Einspeisvergütung abzuschaffen auch nicht verkehrt. Förderfähig muss zukünftig sein, was netzdienlich ist und nicht Anlagen, die sich bereits durch Eigenverbrauch rechnen, aber in vielen Monaten etwas produzieren, was niemand braucht.
zum Beitrag26.04.2026 , 05:23 Uhr
Absolute und relative Zahlen bitte beachten.
zum Beitrag26.04.2026 , 05:21 Uhr
„Fahnder können locker das eh unakzeptable Racial Profiling vergessen und stattdessen alle Männer in Reichweite verhaften.“
Ach, den Satz meinen Sie ernst?
zum Beitrag24.04.2026 , 07:02 Uhr
Sind sie nicht. Wenn Sie etwas gelernt haben, was die KI übernimmt, ist Ihr Job weg. Sie können aber dann nicht einfach den Job machen, der eventuell gebraucht wird, weil sie diesen nie gelernt haben.
zum Beitrag24.04.2026 , 06:59 Uhr
Und Fleißige bekommen mehr Geld als Faule. Ist das auch unfair?
zum Beitrag24.04.2026 , 06:57 Uhr
Jetzt wird ein Schuh draus. Die Leute sind bereit mehr zu zahlen, wenn sie am Ende deutlich mehr herausbekommen, was aber vor allem andere bezahlt haben. Schon jetzt sind diejenigen, die das Sozialsystem und den Sozialstaat am laufen halten, die „Besserverdienenden“. Was jemand, der privat vorsorgt, sich leisten kann und ob er für andere mitzahlen kann, hängt auch davon ab, wie er mit dem eigenen Geld umgeht. Vielleicht wird auch nicht essen gegangen oder nicht in den Urlaub geflogen?
zum Beitrag21.04.2026 , 12:23 Uhr
Nein. Der Strompreis entsteht an der Börse und ist zu Spitzenzeiten negativ. Trotzdem bekommt der PV-Produzent seine Einspeisvergütung - da gehöre ich übrigens auch dazu. Ich bekomme also Geld für etwas, was nichts wert ist. Das ist Subvention. Der Ausbau der Leitungen steht außer Frage, ich habe nie was anderes behauptet. Aber bevor nicht für jeden einzelnen Strommasten geprüft wurde, ob nicht die Haselmaus dort nistet, kann man nicht bauen. Und bevor nicht jeder Anwohner angehört wurde, geht auch nichts.
zum Beitrag20.04.2026 , 18:31 Uhr
Die Einspeisvergütung ist eine Subvention. Für diesen Preis könnten Sie nur wenige kWh verkaufen. Im Sommer, wenn Ihre Anlage 50% des Stroms bringt, muss dieser verschenkt werden. Im Winter verschenken Sie bei ca 5% des Stroms etwas Geld, da keine erneuerbaren produziert werden. Klar ist das Subvention.
zum Beitrag20.04.2026 , 17:17 Uhr
Und das wird in den USA so bezuschusst wie bei uns? Zudem vergleichen Sie Länder mit Platz und Wüsten mit einem Land, das keinen Platz und keine Wüste hat.
zum Beitrag20.04.2026 , 17:15 Uhr
Man kann das Stromaufkommen aus erneuerbaren gut antizipieren für ein bis zwei Tage. Da helfen AKW selbstverständlich. Und die europäischen Nachbarn "freuen" sich über die Schwierigkeiten, die wir ihnen mit unserem wechselnden Strom machen.
zum Beitrag20.04.2026 , 17:12 Uhr
Die Preisschwankung ist v.a. für Großverbraucher (E-Auto und ggf. Wärmepumpe) interessant. Da kann man spürbar sparen. Oder ein kleiner Plug & Play Speicher, der einem die Spitzen ausgleicht. Der m.E. einfachste und güngstigste kostet 200 Euro/kwh. Dafür muss er nur in die Steckdose eingesteckt werden, keine weitere Installation erforderlich.
zum Beitrag20.04.2026 , 14:58 Uhr
Sie plädieren gerade für Frau Reiche, merken Sie das? Die ganzen Probleme lösen wir nicht mit immer mehr PV-Dachanlagen.
zum Beitrag20.04.2026 , 14:56 Uhr
Na dann, legen Sie los und arbeiten die wirtschaftliche Sinnlosigkeit heraus. Leider ist es momentan recht einfach, die wirtschaftliche Sinnlosigkeit der Förderung weiteren PV-Stroms herauszuarbeiten. 1. Die PV-Anlage rechnet sich ohne garantierten Einspeisepreis, also weshalb noch fördern? 2. Am meisten Strom produzieren diese Anlagen, wenn eh schon zu viel da ist, der Preis für die Abnahme steigt. Sprich die garantierte Einspeisvergütung kommt auf den negativen Strompreis oben drauf. 3. Die Netzschwankungen nehmen massiv zu, weshalb die anderen Länder immer stinkiger mit uns werden, deren Kraftwerke unsere Schwankungen abfangen dürfen.
zum Beitrag20.04.2026 , 14:51 Uhr
Reiche geht den richtigen Weg, auch wenn es hier keiner hören will. Weil wenn man eine Frau nicht mag, genügt das manchen. Tatsächlich fördern wir momentan Strom, der sich bereits wirtschaftlich rentiert und verursachen zu Spitzenzeiten immer mehr Probleme (und massive Kosten, da man andere bezahlen muss, damit sie den geförderten Strom abnehmen) mit geringen Nutzen zu anderen Zeiten. Und Gaskraftwerke brauchen wir nun mal die nächsten Jahre noch. Denn wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, wird es schnell kalt. Und wer jetzt "Speicher" ruft, der hat es erkannt. Aber die müssen gefördert werden und nicht PV-Dachanlagen. Und auch diese nicht im Unverstand, sondern zunächst maximal zur Überbrückung von wenigen Stunden, es sei denn wir haben irgendwann mal richtig billige Salzspeicher, bei denen die KWH nur wenige Euro kostet. Aber die sind nicht in Sicht.
zum Beitrag17.04.2026 , 17:35 Uhr
Welche Subventionen bekommt den das Auto? Da bin ich jetzt gespannt. Beim Benzin wird nichts subventioniert. Es gibt außer Zigaretten kaum etwas, das höher besteuert ist. Meinen Sie den Straßenbau, der auch dazu dient, dass es in der Großstadt, was zu essen gibt?
Und ja, es ist in der Tat einfach, auf dem Fenster auf seine U-Bahn zu schauen und zu überlegen: Warum nehmen die auf dem Land nicht einfach einen Rufbus. Es geht um eine ganz konkrete Situation, die jetzt im Moment stattfindet. Da ist der Verweis auf Rufbusse, die es nicht gibt, blanker Hohn.
zum Beitrag17.04.2026 , 13:17 Uhr
Nein, da irren Sie sich. Das haben Sie bei Tesla gehört, dass das bei Autos nicht geht. Da haben das alle gesagt. Aber ganz kurz: Bei LKW geht es mitterweile, wie man sieht. Nicht ideal, aber es geht. Und es wird aktuell vermutlich das 1000 bis 10.000 fache an Geld in die Batterie-Forschung gesteckt, wie vor 35 Jahren.
zum Beitrag17.04.2026 , 13:12 Uhr
Da kann ich Ihnen einen Traktor empfehlen. Da hat man richtige Vibrationen und richtig viel Brumm. Na ja, jedem wie er es mag. Ich finde es gut, dass ich leises fahren kann, das Auto beim einsteigen im Sommer kühl und im Winter alles warm ist, mehr Platz im Innenraum ist und ich statt 12 Eur/100km weniger als 4 zahle (wenn ich fremd laden muss 8). Bei 30.000 km im Jahr ist das recht viel Geld.
zum Beitrag17.04.2026 , 13:07 Uhr
Sorry, aber da musste ich lachen. Sie leben in einer Großsstadt und erzählen was, von Rufbussen auf dem Land, während Sie eine U-Bahn mit 5 Minuten Takt (oder sind es nur 10?) haben. Mein Sohn hat mit der wunderbaren S-Bahn in guten Wochen einen Ausfall. Im Normallfall fallen 2-3 aus (bei zehn Fahrten) und da habe ich nicht mitgezählt, dass die Anschluss-Bahn nicht fährt, da er hier notfalls die 1,5 km laufen kann. Auf dem Land würden Sie aus Überzeugung sechs Monate auf ein Auto verzichten und sich dann heimlich, still und leise eins zulegen.
Mit 3 Milliarden baut man auch gar nichts aus. Da kann man 2 Nullen dran hängen. Mir ist im übrigen der Tankrabatt egal, da wir elektrisch fahren. Ich finde ihn aus wirtschaftlichen Gründen falsch, da ich befürchte der Rabatt wird nicht weitergegebnen.
zum Beitrag17.04.2026 , 12:57 Uhr
Gibt es denn so viele Walexperten? Das bezweifle ich irgendwie. Und so oft wird ja auch nicht versucht, Wale in eine bestimmte Richtung zu steuern. Mit anderen Worten: Das ist doch trial and error. Der Autor scheint sich aber am meisten dran zu stören, das Greenpeace nicht einbezogen wurde und jetzt ein blöder Millionär Geld gibt. Zwei Fragen: Wenn es klappen sollte, kann man sich dann nicht einfach freuen? Und wenn es nicht klappt, hat es soviel geschadet?
In Deutschland wird relativ wenig gespendet von reichen Menschen, wenn ich dem Handelsblatt glauben darf. Wenn ich reich wäre, was ich leider oder zum Glück nicht bin, würde ich auch nicht spenden. Zumindest nicht in Deutschland. Es käme im Zweifel nur Einwände, Missgunst und Neid. Ein einfaches: Cool, dass der sein Geld dafür einsetzt, gibt es nicht.
zum Beitrag17.04.2026 , 06:07 Uhr
„Wenn man will, findet man einen Weg“
Den man dann zu Fuß gehen kann…
zum Beitrag17.04.2026 , 06:04 Uhr
Nur wie wahrscheinlich ist es, dass man den Traumjob auch bekommt und am Ende nicht einen Job macht, der gerade so die Miete zahlt, den man aber nie wollte?
zum Beitrag16.04.2026 , 16:30 Uhr
"Und nun stellt euch vor, die Regierung führt eine Art Tankrabatt ein, indem sie die Mineralölsteuer auf Diesel und Benzin, klimaschädliche fossile Kraftstoffe vom Feinsten, auf rund 17 Cent brutto pro Liter senkt. "
Sorry, aber die Bundesregierung hat UM 17 ct gesenkt, nicht auf 17ct. Und zudem verbleibt es damit bei Energie- und Co2-Preis von ca. 66ct je Liter. Wo ist hier die Subvention, wenn man neben Mehrwertsteuer auch diese Steuer zahlt. Die 3 Milliarden, die für das Deutschlandticket aufgewendet werden, sind tatsächlich eine Subvention. Der Nahverkehr war noch nie kostendeckend möglich.
zum Beitrag16.04.2026 , 15:22 Uhr
Das Deutschlandticket ist doch bereits eine massive Subvention. Vor dem Deutschlandticket hat die Fahrkarte das doppelte gekostet und galt nur in einem Verkehrsverbund. Was will man da noch groß senken?
Es gibt 50 Millionen Autos in Deutschland, bei geschätzt 65 Millionen Erwachsenen. Ich bin mir jetzt nicht sicher, wer hier die kleine Minderheit ist, von der im Text gesprochen wird. Oder sind arme E-Auto-Fahrer gemeint, so wie ich einer bin? Ich bin für 1000 Euro-Bonus für jeden E-Auto-Besitzer und keine Senkung von Steuern! Macht zwar keinen Sinn - es macht aber auch keinen Sinn andere Preise zu senken, die nicht gestiegen sind.
Nebenbei: den größten Übergewinn macht doch der Staat , da mehr als 50% des Preises bei Kraftstoff schon Steuern sind.
zum Beitrag16.04.2026 , 11:54 Uhr
Und die Abgasstandards sind Gottgegeben? Warum 2035 und nicht 2034 oder 2036? Und es ist kein Abgasstandard, wenn das Abgas "null" ist. Das ist ein Abgasverbot.
zum Beitrag16.04.2026 , 11:50 Uhr
Ja, das finde ich gut! Daher habe ich mir ein gebrauchtes E-Auto nach einem halben Jahr zum halben Preis gekauft. Wir haben jetzt keinen Verbrenner mehr in der Familie. Wenn man einmal mit einem E-Auto gefahren ist, wollen die wenigsten zurück.
zum Beitrag16.04.2026 , 11:41 Uhr
Und jetzt? Sind nicht viele - allen voran die taz - gegen das Werk in Grünheide Sturm gelaufen?
zum Beitrag16.04.2026 , 10:14 Uhr
Vielleicht machen wir einen Schritt nach dem anderen. Vor 10 Jahren wurde behauptet, dass das alles beim PKW nicht geht. Jetzt geht es bei den LKW nicht und morgen bei den Baumaschinen. Auch Traktoren sind schwierig, da das Gewicht den Boden verdichtet. Aber dies Probleme lösen wir in zehn Jahren. Die PKW von heute sind doch auch anders als die vor 50 oder 100 Jahren. Ich finde immer einen Punkt, um alles zu zerreden. Und die 100% Lösung ist immer 9x schwieriger als die 90% Lösung. Aber wenn wir bei 90% sind, ist das wichtigste geschafft.
zum Beitrag15.04.2026 , 17:41 Uhr
Auch wenn wir jetzt abdriften: Der BYD ist aber noch nicht zu kaufen und wird wahrscheinlich eine 100kwh Batterie oder kleiner haben. Was hat ein LKW 600kwh? 800? Im Artikel fehlen leider alle Zahlen. Der Byd zieht daher die Leistung nur 5-6 Minuten. Dann muss man das Auto wieder abstöpseln und weiter fahren und der nächste muss einparken. Dauert sicher auch 3 Minuten. In dieser Zeit lädt keiner und der Pufferspeicher wird geladen. Mir ging es vor allem darum, dass die GLEICHZEITIG benötigte Leistung bei LKW höher ist. In der Pufferzeit kann man sicher genug Strom wieder in Zwischenakkus packen, beim LKW wird das aufgrund der Akkugröße nicht so einfach klappen.
zum Beitrag15.04.2026 , 17:26 Uhr
Ja und wenn man erkennt, dass die Grenze falsch war, ändert man sie. Und unabhängig davon, wieso denn den Verbrenner verbieten? Die Leute kaufen das bessere Produkt. Das wird das e-Auto sein. Da bin ich überzeugt. Und wenn es bis 2037 dauert spielt das keine Rolle. Pferdekutschen sind auch noch erlaubt.
zum Beitrag15.04.2026 , 08:42 Uhr
Der BMW IX3 und der neue Mercedes GLC können Bidirektionales laden. Der VW ID.4 konnte es meine ich auch schon, wenn auch auf 3,6 kw beschränkt.
Der chinesische Markt hat gerade ruinösen Wettbewerb. Die deutschen können diesen aktuellen Preiskampf eventuell aufgrund der Gewinne mit Verbrennern überleben. Und das ist das, was jetzt zählt. Ohne Verbrenner würden die deutschen gar keinen Gewinn mehr machen. Langfristig setzt sich das e-Auto durch. Aber weshalb das nach Planwirtschaft in neun Jahren sein soll und nicht in elf oder sieben, kann keiner begründen. 2035 ist eine recht willkürliche Zahl.
zum Beitrag14.04.2026 , 20:13 Uhr
Ich bin ja großer E-Auto-Anhänger. Aber die Leitungen sind nicht ganz trivial. Wenn ich gerade richtig gelesen habe, laden die LKW mit 1200kw und zwar halbwegs konstant. E-Autos kommen (bei wenigen Modellen) auf ca. 400kw und das nur die ersten 5 Minuten. Das heißt zehn LKW, die gleichzeitig laden, ziehen soviel Strom, wie 30 PKW mit "Spitzentechnologie", die dann auch noch gleichzeitig beginnen müssen. Das heißt nicht, dass man das nicht hinbekommt. Auch um die Kosten mache ich mir begrenzt Sorgen. Aber es kostet halt Zeit.
zum Beitrag14.04.2026 , 20:03 Uhr
LKW-Fahrer müssen nach 4,5h eine Zwangspause von 45 Minuten machen. Bei 90 km/h (die fahren immer ein wenig schneller als erlaubt) wären dann 405km gefahren. Der LKW kann dann geladen werden und braucht soviel Platz, wie der Diesel LKW beim rumstehen. Bei 600km Reichweite wäre das schon praktikabel. LKW mit zwei Fahren (so dass die Pause entfällt) sind selten anzutreffen.
Ich stimme Ihnen aber zu: Ein paar mehr Zahlen hätten dem Artikel nicht geschadet. Insbesondere zu den finanziellen Eckdaten: Anschaffungskosten und Verbrauch.
zum Beitrag14.04.2026 , 18:12 Uhr
Mich hätte jetzt die Vergleichsrechnung Diesel zu Elektro interessiert. Beim PKW rentiert sich das, ab der Golf-Klasse. Kleinere Wagen ist der Verbrenner finanziell im Vorteil. Bei LKW habe ich kein Gespür. Da wären ein paar Zahlen nett gewesen: Anschaffungskosten Diesel zu E und Verbrauch in Litern und kWh auf 100 km hätten genügt…
zum Beitrag14.04.2026 , 09:36 Uhr
Ungarn hat gewählt. Angeblich hat jetzt die AFD verloren. Auch wenn ich froh bin, das Orban weg ist. Die AFD liegt Bundesweit bei ca. 25%. Da hat sich nichts geändert.
zum Beitrag13.04.2026 , 11:12 Uhr
Ich find das Projekt gut und spannend!
zum Beitrag10.04.2026 , 18:09 Uhr
Der Wert der Wohnung steigt mit. Wieso soll der Mieter eine teurer gewordene Wohnung immer zum selben Preis mieten? Oder umgekehrt: wenn man anstelle der Wohnung Aktien kauft, die im Wert steigen (nehmen wir nur den Wert der Inflation) und daraus eine gleichbleibende Rendite erzielt, wieso soll er dann eine Wohnung vermieten, bei der er immer weniger Rendite bekommt? Wie ich oben schrieb: gehen Sie zur Bank, legen Sie Ihre Rechnung vor und die Bank leiht Ihnen mit Kusshand Geld. Sie brauchen bei einem funktionierenden Konzept kein Eigenkapital. Die Wohnung ist ja Sicherheit. Aber vermutlich wird die Bank fragen, was Sie für die zukünftige Instandhaltung zurücklegen, was Sie machen, wenn die Wohnung leer steht oder ein Mieter nicht zahlt und Sie ihn erst nach 18 Monaten Gerichtsverfahren aus der Wohnung haben. Aber, da Sie Antworten haben: Nicht jammern, einfach machen.
zum Beitrag10.04.2026 , 17:39 Uhr
Wieso sollen Vermieter keinen Gewinn machen? Arbeiten Sie umsonst?
zum Beitrag10.04.2026 , 17:33 Uhr
Wenn Wohnungen so billig sind, kann sich doch jeder eine leisten und braucht keinen Vermieter.
zum Beitrag10.04.2026 , 15:22 Uhr
Klar gibt es das. Wenn man den Tempo at so einstellt, dass er die zulässige Höchstgeschwindigkeit automatisch übernimmt. Habe ich meinem eigenen Auto erlebt. Man reagiert recht zugig mit dem Druck auf die Bremse. Und eine beabsichtigte Bremsung auf 60 auf der Autobahn kann ich jeden Tag erleben, wenn ich will. Das Auto hat von einer Baustelle, die seit Monaten weg ist noch Daten hinterlegt.
zum Beitrag10.04.2026 , 07:51 Uhr
Automatischer Tempomat. Der Autor hat sicher noch nie ein Auto mit Verkehrszeichenerkennung gefahren. Sonst wüsste er, dass die in 1 von 10 Fällen nicht funktionieren. Und das ist viel zu hoch. Wenn mein Auto in der Stadt plötzlich 120 erkennt oder auf der Autobahn 80, obwohl sich das auf andere Straßen bezieht, ist das gefährlich, wenn der Fahrer das Fahrzeug nicht überstimmen kann.
zum Beitrag07.04.2026 , 14:39 Uhr
Die Lösung heißt mehr Wohnraum! Das allein kann gegen steigende Miete in beliebten Gebieten helfen. Aber wer will den heute Vermieter sein? Ich würde mir das nicht antun. Ich verstehe immer nicht, warum sich die Autorin und alle anderen, die Ausbeutung rufen, nicht Geld von der Bank leihen, eine Wohnung kaufen und diese dann fair (was immer darunter verstanden wird) vermieten. Da die raffgierigen Vermieter Kohle ohne Ende scheffeln, muss das doch ganz leicht sein. Den Kredit gibt einem die Bank gerne, wenn das Konzept wirtschaftlich tragfähig ist. Und das scheint ja alles kein Problem zu sein. Also: Nicht jammern: Kredit aufnehmen, Wohnung kaufen, fair vermieten. Wenn es doch nicht so easy ist, vielleicht die Kritik überdenken.
zum Beitrag05.04.2026 , 11:18 Uhr
Zur Kinderunfreundlichkeit: sieht man auch schön an dem Artikel, in dem die Autorin schreiende Kleinkinder, die keine Impulskontrolle haben als nervig, Frauen, die keine Rücksicht nehmen, aber als Vorbild ansieht.
zum Beitrag03.04.2026 , 15:28 Uhr
100% der Bahn AG sind in Staatsbesitz. Da ist nichts zu enteignen. Googeln Sie doch wenigstens, wenn Sie schon 2 Kommentare auf Ihren Fehler hinweisen.
zum Beitrag02.04.2026 , 21:45 Uhr
Klasse Idee: Auto fahren, was funktioniert, so schlecht machen, das es schlechter ist als die Bahn. Wie wäre es damit, die Bahn besser zu machen, auch wenn es teurer wird?
zum Beitrag27.03.2026 , 06:19 Uhr
Im Dezember 2021 war Merz aber nicht Kanzler, sondern Scholz.
zum Beitrag25.03.2026 , 15:14 Uhr
Meine Rede. Einfach Preise in Frankreich und Deutschland vergleichen und man schlackert mit den Ohren…
zum Beitrag25.03.2026 , 15:12 Uhr
Welcher Konzern verschmutzt den die Umwelt, wenn der Mieter die Gasheizung aufdreht?
zum Beitrag25.03.2026 , 07:35 Uhr
Was schon alles „rechts“ ist. Die CO2 Steuer zu senken, kann auch als „links“ bezeichnet werden. Schließlich entlastet das Mieter mit knappen Einkommen.
zum Beitrag24.03.2026 , 15:53 Uhr
Nochmal den Kommentar von Herrn Rath in Ruhe durchlesen. Das schreibt er nicht.
zum Beitrag24.03.2026 , 15:52 Uhr
"Absolutes Unverständnis für so eine Logik wie in dem Artikel."
Die Logik nennt sich Gewaltenteilung und die ist auch gut so. Wählen Sie grün. Wenn es Ihnen 51% der Menschen nachmachen, ändert sich was. Ansonsten leben wir in einer Demokratie und da hat die Judikative bei der Ausgestaltung von Gesetzen nichts zu melden. Die Judikative wendet sie an und kontrolliert die Gesetze.
zum Beitrag24.03.2026 , 09:08 Uhr
Mann kann aus den Artikeln der letzten Tage den Eindruck gewinnen, Männer sind per se böse und immer schuld. Zunächst solidarisieren sich nicht genug. Wenn sie sich solidarisieren, ist es auch nicht recht. Ich bekomme den Eindruck, dass das langsam in Männerfeindlichkeit umschlägt. Womit natürlich cis-Männer, insbesondere weiße cis-Männer, am allermeisten alte, weiße cis-Männer gemeint sind. Ehrlich gesagt: Mir ist das zu kompliziert, da die Komplexität m.E. nur das Ziel verfolgt, dass es Männer nur falsch machen können. Und ja, man kann in allem, was ein Mensch macht, immer auch etwas Schlechtes hineinlesen: Man bietet einem alten Menschen den Platz in der U-Bahn an: Ausdruck von Herabwürdigung, da man dem alten Menschen nicht zutraut, stehen zu können und damit unterstreicht, dass er ALT ist. Also besser keinen Platz anbieten, auch wenn der Mensch droht, zusammenzubrechen.
Wenn es aber nur darum geht, die eigene Unzufriedenheit im Leben auf andere Menschen zu projizieren und einem da die "Männer" als Feindbild gerade recht kommen, ist das keine Diskussion an der ich mich beteiligen muss.
zum Beitrag21.03.2026 , 06:55 Uhr
Ca . 13 Mrd. stammen aus der LKW Maut. Dass es keine PKW Maut gibt, hat vor allem die taz Leser und Autoren gefreut. Bei den Einnahmen aus den Trassenentgelten habe ich keine Zahl gefunden.
zum Beitrag21.03.2026 , 06:43 Uhr
Das trifft aber auch alles für einen Bus zu. Der ist zudem effizienter und umweltfreundlicher. Und das Argument, die Bahn ist pünktlicher, da sie nicht in Stau geraten kann. Nun ja, momentan würde ich das nicht unterschreiben. Vielleicht sollte man lieber die Schiene im Fernverkehr für den Güterverkehr nutzen und den Busverkehr aufbauen.
zum Beitrag21.03.2026 , 06:28 Uhr
Ob die Idee absurd war - kann ich nicht beurteilen, da kenne ich mich bei der Bahn zu wenig aus. Bei der Straße würde es absurd erscheinen, wenn der Staat plötzlich den Warentransport staatlich organisieren wollte und nicht auf private Speditionen setzt. Der Staat ist oft ineffizient. Daher wäre mir das Argument, der Stast zahlt jetzt auch Dividende zu kurz gesprungen. Klar ist, auf Bahntrassen kann man nicht wie auf Straßen einfach fahren, wenn man möchte. Man braucht einen Zeitslot, um die Schiene nutzen zu können. Und richtig ist auch, seit der Privatisierung hat sich nichts verbessert - im Gegenteil.
zum Beitrag20.03.2026 , 15:25 Uhr
Gerade bei den Regionalbahnen gibt es aber viele private Anbieter. Sollen die die Trassen umsonst nutzen?
zum Beitrag20.03.2026 , 15:24 Uhr
Es fahren ja auch private Züge auf den Trassen.
zum Beitrag20.03.2026 , 15:23 Uhr
"durch die öffentliche Berichterstattung schlecht gemacht wird..."
Die Bahn ist schlecht. Verspätungen von 40% der Züge im Fernverkehr ist nun mal eine Tatsache. Mein Sohn ist auf die S-Bahn angewiesen. Es gab seit beinahe zwei Jahren nicht eine (!!) Woche, in der das reibungslos geklappt hat.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:46 Uhr
"Ernährungs- und Suchtprobleme sind denke ich mal nur der offensichtlichere Teil."
Meinen Sie, dass die persönliche Werbung bzgl. der allgmeinen Werbung das so verstärkt? Bei Tabak ist die Werbung verboten.
Wir sind immer noch selbstbestimmte Menschen und müssen uns halt überlegen, ob es klug ist, Schokolade im Unverstand zu essen. Und ein Schokoladenhersteller verkauft halt keine Karotten... Ich meine nicht, dass man hier immer die Verantwortung auf andere abwälzen kann. Es dürfte kaum jemanden geben, der nicht weiß, das Alkohol im Übermaß schädlich ist. Und nach meiner Erfahrung wird der Druck Alkohol zu trinken, von Menschen in der Nähe (Familie, Freunde, Arbeit) aufgebaut und dem Wunsch dazu zu gehören und nicht daneben zu stehen und weniger durch die Werbung.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:40 Uhr
Das glaube ich nicht. Es dürfte Lidl (oder welchem Supermarkt auch immer) vor allem darum gehen zu verhindern, dass ich bei Aldi kaufe. Daher wird mir mein Lieblingskäse billiger angeboten. Und dann kaufe ich bei Lidl Mehl & Co. ebenfalls ein. An jedem Produkt - außer möglicherweise dem billigen Käse - verdient Lidl dann. Wenn ich den Käse nicht mehr billig bekomme (oder die Auswahl abnimmt), besteht die Gefahr, dass ich zu Aldi gehe. Ich denke, es geht viel mehr darum zu verhindern, dass ich zur Konkurrenz gehe.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:37 Uhr
Vielleicht ist es dem Kunden auch egal. Es gibt Menschen, die stellen von sich Nacktfotos ins Netz. Ich kann nachvollziehen, dass das dem ein oder anderen unheimlich ist. Aber der kann die App ja nicht nutzen und wird damit nicht zum Stammkunden (oder zum Datenspender) und bekommt damit keinen Rabatt. Der Supermarkt verdient dann auch nichts mit den Daten. Wäre doch letztlich auch fair.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:32 Uhr
@All: Zunächst finde ich es mal nett, dass es einen Kommentar gibt, auf den eine sachliche Diskussion entsteht und keine Polemik. Ich möchte auch gar nicht allen genannten Gefahren widersprechen. Ich möchte nur noch einen Punkt ergänzen. Die Grenze zwischen Information: Lieber Strolch, wir haben jetzt auch 36-Monate gereiften Comté im Angebot (was ich vielleicht nicht wusste, mich aber interessiert) zu Werbung: "Probiere unbedingt 36-Monate gereiften Comte!" ist fließend. Wem ist es nicht schon so gegangen, dass er ein Produkt nicht kannte, dass einem das Leben erleichtert und man dachte sich: Hätte ich das früher gewusst (da ist Käse jetzt kein gutes Beispiel). Ich bin manipulierbar. Eine schönes naturnahes Label auf einem Honig spricht mich an. Mir ist das bewusst und es stört mich nur begrenzt. Und ich tue mich mit dem allgemeinen Misstrauen schwer: Die sind alle böse und wollen raffgierig Profit machen. Nein, die bitten mir eine Dienstleistung an, in dem sie Produkte besorgen und hoffen, sie verkaufen zu können. Und die machen Gewinn. Aber die sollen ja auch nicht umsonst arbeiten. Ich arbeite auch nur, wenn mich jemand bezahlt - von Vereinsarbeit mal abgesehen.
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