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04.09.2026 , 08:03 Uhr
Schuld sind halt die anderen, ist ein Spiel, das vor allem einer der historisch wie aktuell größten Emittenten sich versagen sollte, oder?
Nepal hat im Jahr 2024 0,63 (!) Tonnen CO₂ pro Person emittiert, während Deutschland im gleichen Jahr etwa 11,1 Tonnen CO₂ pro Person ausgestoßen hat.
Aber ja, mit dem Spaßfliegen ließe sich so langsam mal aufhören bzw. Preisgerechtigkeit wäre ein wichtiger Ansatz.
zum Beitrag03.09.2026 , 23:11 Uhr
Ich bin bei Ihnen, dass es eine Schlagseite gibt. Um Unternehmen, Kapitaleinkommen, Vermögen noch mehr zu bevorteilen und dennoch scheinbare "Wahlgeschenke" aufzutischen, wird aufs Arbeitseinkommen geschoben, das doch eigentlich eher wenig belastet werden sollte im Vergleich zu Boden, Kapital, Vermögen. Aus systematischen und transparenten Gründen sollten wohl auch alle im selben System sein, von Arbeiter Rudi Schulte bis Notar Bolamus und MdB Schmandhoff. Gerade die Parteien, die "keine Steuern" erhöhen, haben diesen faulen Abwälzungs-Trick schon mehrmals angewandt. Kann mensch auch mal rückgängig machen. Diese ideologische Steuer-Phobie abzulegen und jedesmal nüchtern abzuwägen könnte ein erster Schritt dazu sein.
zum Beitrag03.09.2026 , 23:06 Uhr
Nebenpunkt: Ich fürchte, das "Wohngeld" landet letztlich alles bei Haifonds und Vermietern.
Für Unterhaltsvorschuss wäre ich auch, dabei parallel die verantwortungslosen Väter (selten Mütter) jagen. Vielleicht kenne auch ich einen anekdotischen Fall im weiteren Umfeld, wo der "unbekannte" Vater seit jeher bei der Mutter der Kinder wohnt, Steuer wie Unterstützung jener Mutter und der Kinder so weit möglich vermeidet. Das kann nicht Aufgabe des Staats sein, den Schlingel außen vor zu lassen. Ich kann mich da auch empören. Letztlich geht es aber um die Kinder und deren halbwegs gutes Aufwachsen. Also ausreichend Ressourcen bereitstellen.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:58 Uhr
Sehrviel-Bekommer haben derzeit kein Thema, u.a. da die Politik ihre Aktienpakete gleich mit hochtreibt. Gierdreistes Gegreine ist da wirklich fehl am Platze. Da mal auch den Beitrag (und so die CDU aus ihrer neoliberalen Verwahrlosung) zu holen, das wäre angemessen.
Wichtiger ist übrigens, auch mal an die zu denken, die gar keine Einkommensteuern zahlen - aber die ganzen indirekten Steuern und die Inflation voll tragen müssen.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:54 Uhr
Zu neoliberal auf "Eigenverantwortung" des/der Einzelnen deuten übersähe - Bewegungsarmut durch ein noch autoversessenes wie bürositzendes System - billigen Zucker, billiges Fett in den abstrusesten Zutaten und Kantinenessen - Werbegeknalle für Zeugs überall, was bei Rauchen bereits halbwegs abgestellt ist
zum Beitrag03.09.2026 , 20:30 Uhr
Danke, warum.., für die offenbar nötige Gedächtnisstütze.
Warum bei im Öffentlichen Dienst mit dem immer noch existierenden Positionen-Ersitzen- oder -Erschmeicheln-Prinzip mehr Gerechtigkeit herrschen soll, habe ich nicht begriffen. Und wie das mit dem Rest des Posts in Verbindung stand.
zum Beitrag03.09.2026 , 20:26 Uhr
Kapitalistisch gibt es keinen Grund für Kinder, wenn die Angst vor Altersarmut, Stammhalterfantasmen etc. ausgetrieben sind. Ein Hund oder eine Katze ist sozial akzeptierter an der Autobahnraststätte angebunden als ein Kind. So kann der Mehrwert aus der Arbeitskraft und "Belastbarkeit" maximiert werden. Marx und andere hielten es noch für mittelfristig unmöglich, unter der Reproduktionsrate der Arbeit zu bleiben. Das wissen wir heute besser.
NB: Manche Paare versuchen ein Kind zu bekommen, doch es gelingt nicht. Stress, Zufall, Biologie. Wir wissen auch daher doch nie, warum ein Paar Kinder hat und das andere keins.
zum Beitrag03.09.2026 , 20:22 Uhr
Warum nicht Managerin? Vielleicht weil Thomas Andreas und Max dafür einstellt und nicht Leonie und Lisa. Gleich und gleich ... Warum 25 Jahre? Weil die Pflege von jüngerer wie älterer Generation doch an der Frau hängenbleibt, vielleicht? Messen Sie wirklich nach bzw. schauen Sie auf Studien. Männer "helfen mit", räusper. Gewiss ist es aber wohl das Küssen.
zum Beitrag03.09.2026 , 17:55 Uhr
Was spielt mit? Mehr Kinder durch: - entsprechende religiöse Prägung (dürfte in den USA deutlich sein), - niedrige Grund-/Mietkosten - fehlende Frauenrechte/Verhütungsmittel/Arbeitsmarktzugang von Frauen/ niedrige formale Bildung von Frauen. - kinderfeindliche Infrastruktur incl. anders blockierte Straßen, fehlende KiTa-Plätze
Vereinfacht heißt es auch, dass Ärmere Kinder bekommen (macht auch nichts mehr aus, und mensch hilft sich aus) und Reiche (stolz ist der Unternehmer-Papa), die akademische Mitte eher weniger.
Ich finde, hierzulande muss die bizarre Lage mal überdacht und zurechtgerückt werden, dass Kinder von Viel-Erhaltern mehr wert sind als die von anderen - Freibeträge, Elterngeld.
zum Beitrag03.09.2026 , 17:50 Uhr
Dann müssen ein paar Menschen zu Wolof und Französisch noch Deutsch lernen, das werden sie wohl auch noch hinbekommen. Dass sie heimische Temperaturen in Deutschland vorfinden, daran arbeiten wir ja gerade eifrig.
zum Beitrag03.09.2026 , 17:48 Uhr
Ja und nein. Auffaltung und Erosion gab/gibt es. Dass Gletscher aktuell so rapide abschmelzen, abbrechen, dass Boden so rasch instabil wird, das freilich wird dem menschengemachten Klimawandel zuzuschreiben sein.
Und das Gute an "menschengemacht" ist: Daran hätten wir etwas ändern können und daran können wir in Zukunft etwas ändern.
zum Beitrag03.09.2026 , 14:55 Uhr
Welches deutsche Bundesland ist denn nicht kleingeschnetzelt und/oder zusammengeflanscht, von Bremen und (inzwischen Groß-)Hamburg mal vielleicht abgesehen? Ja, auch Bayern, auch Saarland, auch ... Sachsen-Anhalt pendelt öfter gen West - vielleicht spielt der ein oder andere blöde Wessi-Spruch im absteigenden Wolfsburg eine Rolle. Wir wissen es letztlich nicht.
zum Beitrag03.09.2026 , 13:10 Uhr
Es waren keine "deutschen Stämme", außer in national gefärbter Geschichtsschreibung bzw. früheren Geschichtsbüchern. Otto löste seine Machtprojektion im Innern und Äußern auch nach damaligen Maßstäben "robust". Es dauerte noch etwas, bis Magyaren samt Slawen sich zurückzogen, sesshaft und dann unter Istvan christlich wurde - das meinte ich damit. Die eine Schlacht lernt mensch zwar mit 955 im Unterricht, aber da war schon auch anderes.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:56 Uhr
Oft vergessen wir den Fortschritt, und an den erinnern Sie gerade und verknüpfen ihn mit CO2-Ausstoß.
Jaaa, uuuuund ... es gibt auch Fortschritt mit deutlich weniger CO2-Ausstoß mit Selbstbescheidung, Effizienz, Erneuerbaren, ... und dennoch könnte Seife wie Serum die Dörfer erreichen. Das die letzten Jahrzehnte nur sehr bruchstückhaft angegangen zu sein, lässt sich Merkel, Merz & Co. schon vorhalten. Müssten die womöglich auf der Bank vor dem Gerichts sitzen, unten?
zum Beitrag03.09.2026 , 10:51 Uhr
Universal Männern, Frauen und "Eichhörnchen" gleiche Rechte, auch faktisch. Nicht für mehr Kinder (unser Planet ist in Summe schon gut bestückt), sondern weil es gerecht ist.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:48 Uhr
Ich gönne auch alkoholnahen gruppenorientierten Cis-Männern ihr gelegentliches Gemeinschaftserlebnis, doch sollte es eben anderen nicht verwehrt bleiben und andere nicht beeinträchtigen. Sonst Sankta Paula gründen, wenn es den Scherz noch nicht geben sollte.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:45 Uhr
Für die Lokalnachrichten dürfte diese Stadtrevue, die übrigens dringend Abonnentens und Genossens braucht, die klar erste Adresse sein. (Eine zwischenzeitliche Online-Lokalzeitung ist leider ins Putinistische abgedriftet, die will ich nicht mal nennen.)
Die Besser-als-Bild-Boulevardzeitung Express ist auch bei DuMont und keine Vielfalterweiterung, teils werden Artikel mehrfach verwertet im Reich. DuMont war mal die liberale, aber passable Zeitung des Stadtbürgers mit der unvermeidlichen FDP-Reklame vor der Wahl und die Rundschau die klerikalkatholische Postille fürs bäuerliche Umland. Jetzt werden die Schweinerenditen versucht mit Kaputtschrumpfen zu verlängern. Politisch bürgerlich bis maximal rechte SPD, wenig Seiten, viele Tippfehler und unveränderte Agenturblöcke. Da wird auf Verschleiß gefahren. Wenn nicht Zeitungen auch eine bildende Funktion haben könnten und von zu reichen Eigentümern gekapert werden könnten. Kurzum: Benedicta sit taz!
zum Beitrag03.09.2026 , 10:37 Uhr
Viel versprechen und wenig über die Beschränkungen aufklären und auch nicht für das Richtige werben: Mit dem Rezept gewann die SPD 1976 (Rente), die CDU/CSU 1990 (Einigungskosten) und 2025 (Schuldenbremse). Das ist nicht gesund.
Aber keine Ausrede, sich nicht eine der vielen anderen Alternativen herauszusuchen im Stimmlokal. Mindestens die Linken hätte man, die sind nach 37 Jahren aus der SED herausgewachsen.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:33 Uhr
Auch die linke Seite wählt doch nicht automatisch rational. Nach Steuergesetzgebung müssten zwar fast alle links wählen, ok. Doch auch links wird eine "Wagenburg" gerne bedient, wir gegen die, etc. etc.
Die AfD ist aber ein Sonderfall: Einerseits ständiges diffuses wie erlogenes "Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei", und jetzt mal das, was alle fürchteten: ein Haideroider mit PR-Training und ohne Höckes Pockennarbengesicht in Deutschland. Der auf Seifenverkäufer macht, machen kann.
Lasst uns aber danach wieder politisch diskutieren, echte Alternativen gegenüberstellen - es gibt auch eine Welt und Wählerschaft außerhalb der blauen Tonne.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:27 Uhr
Ich fand eine tiefgreifende Kritik an der Idee nicht im Text wieder. Obdachlosigkeit ist schlimm. Was hilft, darüber nur lässt sich streiten.
Wenn man Wohnraum pro Nase ansieht, so hatten wir übrigens schon ganz andere Zustände hierzulande.
Es ist wohl nur nicht sonderlich sinnvoll, das abgehängte siegerländische Dorf oder abbruchreife Riss-Häuser im nördlichen Ruhrgebiet aufzufüllen, ohne sonst etwas zu tun bzw. an denjenigen vorbei. Es leben auch manche in feisten SUV-Häusern, lassen freistehen o.ä. Vielleicht können auch die die Einlegerwohnung, die Junggesellenkammer o.ä. wiederentdecken.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:20 Uhr
Zumnindest nicht Karadžić-Radovan, wenn wir hier schon bei unterirdischen Namenswitzeleien sind. Warum soll eine Frau nicht boxen oder aus dem Irak kommen? Beurteilen wir ihr Handeln nach ihrem Handeln.
zum Beitrag03.09.2026 , 08:06 Uhr
Auch Ihr Gedankenexperiment ist berechtigt: Die AfD ist ja (noch) nicht verboten, und die Einstufung durch den Verfassungsschutz von großen Teilen als rechtsextrem reicht dafür nicht. Dürfte eine Anti-AfD gefördert werden, wäre das nicht das Einfallstor für Parteipolitik mit Staatsgeld? Wann kommen etwa die Anti-Grünen, die unser Land vor dem Ende der teuren Auto-Bezuschussung retten wollen? Oder die Anti-Linken, die ein Recht auf gnadenloses Eigentum in Gefahr sehen?
Ich sehe jedoch nicht, dass sich VVN-BdA als Anti-AfD reduziert hätte. Die tun nach meinem Eindruck das, was wir alle, wirklich alle aufgefordert sind zu tun: Keine Faschos, keinen Faschismus mehr zu wollen.
zum Beitrag03.09.2026 , 08:00 Uhr
Der ist vielleicht auch der einzige, den Weimer noch ansprechen kann. Geschichte ließe sich auch für Staatsminister mal lernen.
zum Beitrag03.09.2026 , 07:59 Uhr
Besser zumindest als eine Knochen-Zerstreuung unter dem M-otto: Otto-Versand Hamburg.
zum Beitrag03.09.2026 , 07:56 Uhr
Und wenn Nepal und seine Menschen mal wirklich mehr Priorität erhielten als "Pepal"? Wer wie viel CO2 & Co. ausblies und -bläst ist bekannt und modelliert, da lässt sich höchstens über die Zuordnung bei Exporten noch disputieren. Nepal legt sich mutig mit den beiden Riesen an seiner Grenze an plus USA. Wer wäre Nummer 4 danach? Der aufmerksame taz-Leser m/d/w wüsste es sofort zu sagen. "Du musst Dein Leben ändern" bzw. die völlig falschen Anreize hierzulande, aufgrund derer Energie und Fossil sogar noch angefeuert werden (pun intended).
zum Beitrag02.09.2026 , 23:57 Uhr
Schön wäre es ja, wenn das nur die eine Seite wäre. Sie kennen die Sätze bereits bei Ben-Gurion bis hin zu Ben Zwir und Smotrich heutzutage bzw., was in Gaza schon jetzt an weiterer Landnahme und Vertreibung abging.
Springer will Rechtsregierungen und bedient Ressentiments, auch hier, um eine Führung der Linken zu verhindern, wird auch die letzte Karte gespielt und auf groß. Bei 1+1 wäre ich dabei. Oder einem Staat, fair für alle.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:43 Uhr
Manchmal wird auch die Rolle einer einzelnen Schlacht überbewertet, unbewusst oder bewusst.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:42 Uhr
Sie favorisieren folglich kleindeutsche Ansätze, nehme ich an?
zum Beitrag02.09.2026 , 06:55 Uhr
Es gab mal eine Zeit, wo kommunistische Überlebende mit Unterstützung aus Berlin-Ost die Rolle des kommunistischen Widerstands wohl überbetonten und sich auch mal einspannen ließen. Das ist schon eine Weile her - und mensch muss zugestehen, dass die Kommunisten als Widerständler mit als erste in den Kellern und Kls landeten. Wie, dass Altnazis allzu rasch wieder ins gemachte Nest krabbeln konnten.
Dass die Ideologie der krassen Ungleichheit der AfD benannt wird, ihre Verharmlosung der 12 Jahre: Wenn's der Vereinigung erschwert wird, dann benennen wir es halt.
zum Beitrag02.09.2026 , 06:50 Uhr
Otto Waalkes als Protagonist der Neue-Frankfurter-Schule-Texte, das wäre jetzt etwas anderes. Und auch der wäre eher Friese und nicht so sehr Teutscher. Geschichte kennen und nicht notzüchtigen.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:32 Uhr
Das war jetzt etwas kurz. Im Bund hat die Ampel teils etwas gebracht, aber wenn einer der drei Partner nur Verhinderungsziele hat und keine konstruktiven, dann hat Scholz schon bewunderswert lange ausgehalten. In RhP bekamen die Roten was, die Gelben was und die Grünen was, was jeweils die anderen ein wenig schmerzte, aber nicht so viel, wie sie jeweils aus ihrer Sicht fürs Land gewannen. Sie meinen BW als Vorbild, wie mensch zusammenarbeitet? Weil die Grünen, weil Kretschmann dann ins Konservative gingen? Vielleicht auch zu sehr, sonst wäre die Autoindustrie dort nicht auf Lobbyismus gegangen, sondern auf Innovation. Doch ja, auch dort gönnte mensch sich etwas und hat anscheinend die Versprechen einander halbwegs gehalten (auch immer wichtig).
zum Beitrag01.09.2026 , 21:27 Uhr
Mein Satz bezog sich darauf, dass die CDU damals auto-populisierte, um Randstädter einzufangen. (Dass SPD-Giffey die Führung einfach so verschenkte, wäre noch ein anderes Thema). Und dass das nicht hinhaute, wie vorher absehbar. Das Thema aufwärmen klappt derzeit auch nicht. In diesem Sinne fertig, die CDU muss sich neu besinnen. Denn wir brauchen sie auch, und sei es als Drohung/Alternative gegen die neue Regierungskoalition.
Tempelhof entwickeln geht nicht (wer plebiszitäre Elemente in eine repräsentative Demokratie quetscht, muss es auslöffeln). Woanders machen Edel-Eigentumswohnungen, die leerstehen oder aber von spanischen Airbnbern quillen die Urbanisierung auch nicht besser.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:22 Uhr
Na, geht schon, aber mit entweder greifender sozialer oder gesetzlicher Kontrolle, also einer Ausnahme vom Raubtierkapitalismus. Ostrom und andere haben Beispiele gelingenden Verhaltens dargelegt.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:20 Uhr
Andere Medien hätten das weggeglättet, so aber kam mehr zum Vorschein.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:19 Uhr
Die linke Seite des Spektrums ist viel häufiger zu Universalismus fähig als verstockt Rechte, die Privilegien rabiat verteidigen wollen. Natürlich gelten Bürger-/Menschenrechte bitte auch für Menschen, die nicht Meier, sondern Khoury heißen. Gilt das Völkerrecht auch für Palästina, Marokko, Israel, Molwanien. Was ich auch einigen hier womöglich kurz ins Buch schreiben muss. Zugleich ist die Linke nicht nur die vielleicht einzige Partei, die da nicht ausgrenzt. Sie ist vor allem nach der Kapitulation der Giffey-SPD vor dem Kapitalismus die vielleicht einzige Partei, die soziale Themen ernsthaft voranbringen will. Zu den konkreten Ansätzen ließe sich lang disputieren, doch der zentrale Punkt der Linken ist Soziales. Und universale Rechte.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:13 Uhr
Wer von den sozialen Misständen in Berlin ablenken will, hat nur die Wahl Springerpresse?
In Nordirland haben sich Katholiken und Protestanten die Häuser zerbombt. Hat mensch es geschafft, auch andere Christen wahrzunehmen? Ja.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:11 Uhr
Es war die US-jüdisch geprägte Anti-Defamation-League, die ein allgemeines (und sehr interessantes) Trainingsprogramm ins Leben rief gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus aller Art. Weil durch diese universale Bekämpfung solcher Spielchen letztlich alle profitieren. In diesem Sinne sollten wir wohl nicht die eine Diskriminierung gegen die andere ausspielen, weder so herum noch so herum.
zum Beitrag31.08.2026 , 22:06 Uhr
Ich habe leider nicht die Zeit, das im Experiment beides zu probieren, doch halte dagegen. Dann offen ins Gespräch zu gehen hülfe ansonsten im einen wie im anderen Fall.
Juden/Israeli wie Muslime/Arabers haben beide eher was von neoarischen Baseballschlägerglatzowskis zu fürchten als voneinander.
Tallit mit Magen David wäre von der Demonstrationswirkung ansonsten wohl eher das Gegenstück zum Palituch. Es vermengen sich jedoch da teils zwei Dinge, die vielleicht nicht zusammengehören: Religion und Staat.
zum Beitrag31.08.2026 , 22:00 Uhr
Ich habe Ihren inhaltlich relevanten Punkt vielleicht nicht mitbekommen. Es gibt ansonsten schon Namen, die in der Region häufiger sind. Nachdem Sie sich die Stimmen gegönnt haben, werden Sie einige gelesen haben.
zum Beitrag31.08.2026 , 20:16 Uhr
Kein Bundeslandthema, und ein Nebenschauplatz. Andere Themen sind für die Linken und für Berlin noch wichtiger.
Zugleich werden universal-links Denkende natürlich das grundsätzliche Demonstrationsrecht auch für Palästinademonstrantens hochhalten. Da hat Schwarz-Rot einige Böcke geschossen, das kann mensch ruhig aufspießen.
Kommunikationsklar geht es zugleich um Sozial für die ganz Vielen.
zum Beitrag31.08.2026 , 12:31 Uhr
Wenig Mitleid mit der Union, die gerade im Osten auch arg schlingert. Und doch wäre eine funktionierende Union in unserem Parteiensystem wichtig.
zum Beitrag31.08.2026 , 12:28 Uhr
Eigentlich auch erfrischend, dass die offenbar verschiedenen Weltsichten auch im veröffentlichten Interview noch deutlich zum Vorschein kamen.
zum Beitrag31.08.2026 , 11:41 Uhr
Selbst für eiskalte langfristblinde BWLer wäre echter Klimaschutz das Gebot der Stunde. In einem Monat gelten strenge Greenwashing-Verbote. Nur mal behaupten reicht dann nicht mehr.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:54 Uhr
Auch er ruhe in Frieden. Den er den Hinterbliebenen eiskalt nahm, auch das. Kein Vorbild.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:53 Uhr
Wer nicht mehr gewohnt laufen kann, erfährt durch Rollatoren eine Verbesserung des Lebens, auch durch stabile Räder ggf. mit drei Rädern, durch einen ÖPNV, der seinen Namen verdient.
Auto isch irgendwann over, weil mensch sich und/oder andere gefährdet (Sichtfeld), so versiert mensch auch sonst noch sein mag. Kluge Leute haben dann zeitig für mehr ÖPNV für alle gestritten. Gilt übrigens auch für die Fläche.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:50 Uhr
Berlin hatte schon länger verblüffend viel Platz an breite Straßen verschwendet. Bei den Preußen schon, um Barrikadenbau zu erschweren und pompös marschieren zu können. Gut, die Durchlüftung ist dadurch auch einfacher. Aus Vorgärten wurde toter Asphalt, Autos blockierten seitlich und in der Mitte, aber der Staupunkt setzte in Berlin doch später ein als in kesseligeren Städten. Berlin hat die Fläche von in etwa dem Ruhrgebiet (nur deutlich weniger Einwohner). Aber eigentlich ist viel mit S-Bahn, U-Bahn, Rad, Tram und Bus zu stemmen, wenn man denn nicht von Spandau nach Köpenick pendeln will und partout kein Umzugsunternehmen finden kann.
Es gibt übrigens auch ruhige oder fast ländliche Berliner Viertel. Der Punkt ist eher, dass Autos einfach bei Platz, Lärm, Hitze, Geld so ineffizient volkswirtschaftlich sind. Und daher einfach mal nicht mehr bevorteilt werden sollten. Auch in Berlin. CDU hat fertig.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:42 Uhr
Nehmen wir doch die rheinland-pfälzische Ampel, die war mal richtig konstruktiv. Die hatte aber auch Wissing und nicht Lindner und auf der Landesebene auch sonst weniger Ideologie-Gräben.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:40 Uhr
Ich empfehle Ihnen parallel Texte der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Artikel aus z.B. Le Monde Diplomatique oder Gespräche mit Menschen, die da den falschen Nachnamen haben.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:38 Uhr
Leider bekommen es hierzulande mehrere Gruppen simultan ab: Kopftuch wie Kippa; als Juden oder Israelis Gelesene wie auch als Muslime oder Araber Gelesene. Palästina- wie Israelfahnen werden geschwenkt wie abgerissen. Bei den offiziellen Demoverboten oder Tallit vs. Palli ist die Schieflage wohl inzwischen begradigt. Die Polizei steht in (West)deutschland seit ca. 65 Jahren, seit den rechtsextremen Bomben und Schmierereien, vor den Synagogen, was wirklich eine Schande ist. Und das ist zum Glück vor Kirchen und Moscheen nur selten der Fall. Weitere diskriminierte Gruppen seien fürs Protokoll erwähnt, doch bleiben wir ansonsten eng am Thema. Nein, leider sind Juden oder Israelis nicht so selbstverständlich sicher, wie auch sie/ gerade sie auch sein sollten (beide können übrigens auch nichts für Netanyahus Wahlkampf-Wüten). Und auch nein: Palästinenser sind leider auch noch nicht so gleichberechtigt behandelt, wie es sein sollte. Gehen wir beides universal an.
zum Beitrag31.08.2026 , 06:58 Uhr
Kubicki-Krawall-Methode als Strohhalm? Nach seinem 'Punkt' hätte Dings wenigstens zu den Themen zurückkehren können - wenn er denn etwas Inhaltliches überhaupt dabei hatte.
zum Beitrag31.08.2026 , 06:54 Uhr
Wahr und zugleich keine völlige Parallele. Beim Heizungsgesetz, hört mensch, forderte die FDP einen Vorentwurf ein, der kurz danach bei Bild & anderen fossilnahen Medien landete und kampagnenhaft eingesetzt wurde.
Nun fällt der richtige Entwurf in ein Umfeld, wo Soziales notorisch vernachlässigt wird, wo die CDU (und teils die SPD) im Osten einer gewissen anderen Partei nachläuft, statt deren offene Unsozialität anzuprangern.
zum Beitrag30.08.2026 , 23:15 Uhr
Die CDU wird mit Fug und Recht verlieren. Die sinnbefreiten letzten Autosprüche sind dann gleich endlich mit passé und können durch Menschenorientierung ersetzt werden. Verkehrspolitik sollte das über alle Parteigrenzen sein.
zum Beitrag30.08.2026 , 23:12 Uhr
Ratko Mladić hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts seine 'fast lane' in die Schwerverbrecherhölle gesichert. Mensch wird leider in vielen Nationalgeschichten Typen wie Mladić verzeichnet sehen - doch kaum so offen gegen Recht und Menschlichkeit und nicht noch zu einem solchen Zeitpunkt. Das brutale Großmaul schadete Bosnien, Serbien und vor allem den vielen verschiedenen Menschen.
zum Beitrag30.08.2026 , 23:09 Uhr
Nebenpunkt: Der Lahemaa rahvuspark ist anders als etwa Narwa schon einen sehr weiten "Steinwurf" von der Grenze entfernt. Und Estland zeigt wie die anderen baltischen Länder vor allem ein Ziel: nie mehr Sowjetunion, was verständlich ist.
zum Beitrag30.08.2026 , 21:38 Uhr
Ich war ja da, ein Foto mit mehr als dem Ortsschild würde tatsächlich ein sehr kleines Dorf zeigen. Aha!
zum Beitrag28.08.2026 , 08:39 Uhr
Im besten Fall ist die schriftliche Beherrschung dann durch den datenschutzkonformen Protokoll-Niederschreib-Bot aufgelöst, die mündliche klappt auch irgendwie und entspannt Konflikte.
Im schlimmsten Fall werden Menschen, die im Gespräch ein Fremdwort einfließen lassen, gleich mal weggebellt oder wie der alte Witz sagt: die Leiche wird vom Gümmnasdings dann eben zum Kirchplatz verbracht, das lässt sich ja einfacher schreiben.
Anekdotisch, doch ich weiß von einem Fall, wo jemand durchaus schreiben (und Bücher lesen) kann und nur durch eine Verletzung eben den Sporttest noch nicht machen kann.
zum Beitrag28.08.2026 , 08:31 Uhr
Es ist wahr: Das Recht auf Rendite gibt es nicht, so etwas wäre im Übrigen auch gegen jede Marktwirtschaft, wenn mensch länger nachdenkt. Zugleich ist wahr, dass Vermieters nicht zu Dauerverlust verknackt werden könnten (wer jetzt 'Wert'zuwachs der Immobilie hineinruft, hat dabei auch einen Punkt).
zum Beitrag28.08.2026 , 08:26 Uhr
Wer Altmühl/Tauber entlangradelt, wird dort vorbei kommen und vermutlich das unvermeidliche Foto machen. Ansonsten wirklich nichts zu sehen als eine ländlich geprägte Ortschaft. Radeln Sie irgendwann weiter.
zum Beitrag28.08.2026 , 00:27 Uhr
Benachteiligt sind Ostdeutsche, sind Nicht-Cis-Männer, Nicht-Muttersprachlers, Nicht-Akademikerhaushaltis, Armhaushaltis, Eingeschränkte, als Angehörige mancher Religionen oder Ethnien Gelesene, ... (Ich empfehle Joris Luyendijk "Zeven vinkjes" für die Niederlande). Es liegt an uns allen, Schubladen weniger relevant werden zu lassen, indem alle wirklich mal dieselben Chancen hätten, worauf aktiv zu achten ist. Und für Rassismus und Ressentiments gibt es keine echte Ausrede.
zum Beitrag28.08.2026 , 00:22 Uhr
Steinmeier, der Bürokrat mit der Kirchentagsimitatstimme, wäre wohl besser ein NPC. Hier hätte sich Reiche als Black Widow blamieren dürfen.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:46 Uhr
Büros wurden schon immer für erquickenden Schlaf genutzt. Das scheint mir passend.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:45 Uhr
Heilbar. Bei einer Ein-Stimmen-Mehrheit der Koalition wäre sie wohl durchgekommen.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:43 Uhr
Schmelzende Gletscher kosten. Binse, doch nicht jeder hat's begriffen oder handelt danach.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:40 Uhr
Eine Gesellschaft, in der die Ressourcen stärker durch den Zufall der Eltern als durch Leistung o.ä. verteilt werden, hat selbst mit Polizei und Mietpresse keine langfristige Lebenschance. Stecken wir wieder mehr in gemeinsam produktive Infrastruktur statt in Hrn. Porsches Privattunnel durch einen Berg und ähnliche Abnormitäten. Es ist doch auch letztlich unerträglich für Sohnemänner, die eigentlich wissen, dass sie nichts selbst taten, sondern im gemachten Nest ihr Leben vor sich hin brüten.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:32 Uhr
Auf diversen Filmfestivals zeigte Miriam Gossings und Lina Sieckmanns Halbdokumentarfilm "Sirens Call" die Welt von "Meerjungfrauen"/-männern in den USA. Interessant zu dem Thema, ob hingegen die hier beschriebene Serie irgendeinen Nährwert für mich hätte, wage ich nach der Beschreibung doch sehr zu bezweifeln.
zum Beitrag27.08.2026 , 13:17 Uhr
Wenn die Steuer greift, sind die Einnahmen geringer.
Der CDU musste über ihre ungesunde Steuer-Verstopfung irgendwie rüber geholfen werden. Die Steuer ist eigentlich auch so fällig, UK zeigt es.
zum Beitrag27.08.2026 , 13:16 Uhr
Ohne O2 geht's gar nicht. Ohne Toilette lieber nicht. Ohne Zuckerzusatz schon. Wir haben derzeit in so viel derart viel Zucker dabei (ist billig), dass eine Steuer hier auch steuern sollte und könnte. Wo Rauchen und Alkohol hinuntergehen, ist Zucker/Süßstoff (plus Beweungsarmut) leider das nächste Thema. Auch in anderen Ländern bereits zu sehen.
zum Beitrag27.08.2026 , 13:12 Uhr
Nebenpunkt: War die Molke-Fanta nicht deswegen, weil man das eben da hatte? Rivella ist auch noch molkebasiert, meine ich.
Und am besten viel Wasser und wenig Süße, aus welcher Quelle auch immer. Wenn's für Hersteller spürbar wird, geht es, siehe UK, am schnellsten.
zum Beitrag26.08.2026 , 22:45 Uhr
Süßstoffe werden teils sehr kritisch gesehen. Das ist schon bedenkenswert. Doch mit Hochzuckerplörre beginnen ist wohl sinnvoll - damit wieder häufiger ein bisschen Zucker auch reicht beim Produzenten. Teils ist das Zeugs ja so übersüßt, dass der Durst quasi unverändert bleibt. Billiger Zucker statt echter Frucht, nu ja. Leitungswasser in der Karaffe wäre auch so ein Punkt, meinetwegen mit "Korkgeld" fürs Café.
zum Beitrag26.08.2026 , 22:41 Uhr
Wieso soll gepflegter sauberer öffentlicher Raum denn auch nicht "links" sein können? Gemeinsam solidarisch sauber halten, Mülleimer bieten, gegen kapitalistische Verpackungsfluten, Blechkisten etc. auf Kosten Dritter fechten - und saubere Energie nicht vergessen.
zum Beitrag25.08.2026 , 19:55 Uhr
Männliche gesunde reichere Facharbeiter nicht mehr mit 63 einfach so rauszulassen, das hat etwas mit Fairnessgefühl zu tun. Beim Rest dabei: die großen Hebel sind andere. Und sie dürfen nicht ins Neoliberale fehlgestellt werden.
zum Beitrag25.08.2026 , 19:49 Uhr
Tja, wir sind vermutlich beide für eine gute wie autofreie Verzahnung. Manche Tübis werden die Kosten nicht gerecht verteilt vermuten, manche finden ÖPNV schon immer doof, manche hassen Baustellen. Oder M'r brauchet koi Bähnle ett, mr brauchet Grumbiere. Ich weiß es nicht. Sich ab der Stadtgrenze aufs dort abgeschlossene Rad zu schwingen ist dabei bei moderater Gesundheit auch immer eine Option.
zum Beitrag25.08.2026 , 19:36 Uhr
Ich weiß nicht, ob das sprachlich oder inhaltlich ist, dass ich mich jetzt schwer konzentrieren musste.
NB: In einem semipräsidentiellen System ist der Präsident zwar nicht allmächtig, aber politisch und die Regierung braucht auch sein Vertrauen. Das Parlament als einzig Gewählte, das erzeugt vielleicht die klarere Verantwortlichkeit.
zum Beitrag25.08.2026 , 19:29 Uhr
Sorry, das ist jetzt Unterstellung. Sie wissen gar nicht, ob ich fliegender autofahrender Schwerreicher bin, um damit zu beginnen. Recht klar ist freilich, dass solche spürbar beitragen müssen, damit es a) einen Effekt hat und damit das Gesamtpaket b) allgemein getragen wird. Universal denken, darauf können wir uns einigen. Der gute alte Kant. Danach ist abschätzbar, was verallgemeinerbar ist und was eher nicht.
zum Beitrag25.08.2026 , 08:18 Uhr
Wenn wir nicht mehr Energieraushauen und Verbrennerautos/Flüge direkt und indirekt belohnen und sich die Klimaerhitzung dadurch verlangsamt, ist viel gemeinsamer zusätzlicher 'Kuchen' da, im Vergleich zu einem Weiter-So. Solange man vereinzelten fetten Katzen auch mal gegen den Strich bürstet, sollte das zu machen sein.
zum Beitrag25.08.2026 , 08:15 Uhr
Vernünftig hieße dann wohl mindestens, dass nach Abzug von Klimaschäden etwas übrigbleibt. Dann unterlässt man gewisse Spielchen wie letzte Maßnahmen für Verbrennerautos besser und setzt auf die Zukunft mit Umwelttechnologie.
zum Beitrag25.08.2026 , 08:13 Uhr
Es ist scheinbarer (!) Wohlstand, der nach allen mir bekannten Studien mit Umweltverschmutzung korreliert.
Die - nennen wir es deutlich so: klare Ineffizienz, sich erst dann "glücklich" zu fühlen, wenn fette Autos vor einem übergroßen Haus stehen und der Flugurlaub kommt. Das ist Fettleibe, nicht Wohlstand.
Zugleich gibt es auch Fortschritt, der Aufräumen, Filtern, bessere Prozesse ermöglicht. Die Thermodynamischen Sätze erinnern uns daran, dass auch dies womöglich Energie frisst.
Entscheidender wird sein, dass nicht ineffizient rausgehauen wird, dass vor allem nicht Anreize dies sogar noch belohnen. In Ost- wie Westdeutschland wurde etwa (fossile) Energie künstlich "billig" gemacht, auf Kosten von Gegenwart und Zukunft. Oder Fliegen/Fleisch/Auto indirekt bezuschusst. Das Modell weltweit wäre ein Problem.
zum Beitrag24.08.2026 , 21:36 Uhr
Die Schwarzen können halt nicht mit Geld umgehen.
zum Beitrag24.08.2026 , 19:42 Uhr
Dass Mitte-Links nötig wäre, um die verstrahlten LePenisten oder behäbige Erb-Regierer aus dem Konservativen-Lager zu verhindern: Gewiss. Dass Melenchon so sozial erfrischend wie auch teils daneben ist und eine breitere Mehrheit kaum bekäme: okay.
Dass Glucksmann als Hauptsächlich-Sohnemann die Lösung kaum ist und er den nötigen Rechte-Universalismus gerne auch mal auf Palästina und seine Menschen anwenden könnte, schwächt seine Position. Für wen macht er gerade Platzhalter?
zum Beitrag24.08.2026 , 19:37 Uhr
Rohstoffreichtum ist auch ein Fluch und lässt skrupellose postsowjetische Autokraten die Tröge nicht loslassen. Noch ein Grund, aus Fossil rascher rauszugehen als geplant. Weil durch Fossil solche Mies-Muppets obenbleiben.
Alle anderen Länder werden von kleinen Mädchen geleitet ... Dass einem Borats Hymne auf das Land und sein Kali plötzlich sympathisch erscheint, tss tss.
PS: "Parlamentswahlen"
zum Beitrag24.08.2026 , 15:06 Uhr
Ok, weltweit nur noch mit Norwegen und den Niederlanden zu handeln wird schwer - zumal diverse Regierungen die Bundesrepublik in die Export-Schieflage und Energieverschwendung trieben. Marokko ist aber als Dauerbesetzer durchaus mit Israel zu vergleichen (oder China mit Tibet oder Indonesien mit Ost-Timor damals). Die bequeme Ruhe für die Flug-Touristen wird übrigens auch mit hartem Holz stabilisiert. Wie bei Israel auch: Besatzungs-Ende tatsächlich fordern.
zum Beitrag24.08.2026 , 15:01 Uhr
Wasserpistolen sind knatschgrün o.ä. und das ist auch besser so. Der Artikel stellt verschiedene Perspektiven dar. Einerseits ist der Eindruck denkbar. Da hat jemand vielleicht die falschen Filme geguckt. Andererseits wird dann doch erst mal bestimmter angerufen, in die Luft geballert, in die Wade, schließlich sind es mehrere Beamte, die eine Sicherung hinbekommen können. Doch in der Tat sollten wir Pseudo- und echte Waffen auf einen deutlich niedrigeren Stand bringen.
zum Beitrag24.08.2026 , 11:16 Uhr
Da ändert sich etwas: Ex-Taoiseach ("Kanzler") Leo Eric Varadkar hat einen Vater aus Bombay!
Wie bei Wien ist ein neutraler Ort nahe an interessanten Ländern ein Spionage-Eden. Oder man ist ein Land mit überforderten CSU-Innenministern.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:52 Uhr
Eine Fläche im Haus hat Mauern daneben und ein Dach darüber. Das scheint mir bei dieser Brücke nicht der Fall zu sein. Ich teile Ihre Frage unten, ob denn ein Wärmepumpenansatz hier nicht machbar war, und sehe gerade auch spontan nicht, warum nicht. Auf einer Brücke über Gleisen möglichst kein Tausalz einzusetzen, findet bei mir dabei schon auch Sympathie.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:48 Uhr
Tübingen ist schon nicht nur der Hölderlinturm, da gibt es 108 km² Stadtgebiet. Und bei übergreifenden Öffis müssten sich die Umlandgemeinden mit ihrer Auto-itis auch mal stärker bereit finden, was Tübingen die Platzvergeudung durch Parkplätze ja auch stärker ersparen würde.
Gleichwohl ist Berlin eine andere Nummer und nicht Palmers "hood". Da wird ja auch bereits bei ein bisschen Radweg eine Springer- und CDU-Kampagne hochgezogen, als käme der Bolschewik persönlich.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:39 Uhr
Die Arbeitsgruppe Sozialdemokraten in der SPD, mit Georg Schramm gesprochen. Wobei ich das nie daran festhalten würde, besonders nett zu Putin zu sein, sondern an konsequent Sozialem, auch gegen die Springerpresse & PR-Mäuler.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:38 Uhr
Der das Grenztheater aufführt? Die Mauttragödie spielen ließ? Das war Sarkasmus, oder? Selbst Laschet wäre besser. Günther ist noch da.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:36 Uhr
Das ähnelt dem verkürzten Blick der Exportunternehmenlobbyisten. Der hat uns zur ungesunden Bevorteilung der Exportunternehmen und dem ebenso schrägen notorischen Exportüberschuss verleitet (Bei allem spontanen Stolz zumindest auf den Maschinenbau empfiehlt sich ein Blick ins GG und aufs Gleichgewicht als Forderung).
Die Binnennachfrage ist da viel zu lang künstlich in der Garotte, und sei es die nach Infrastruktur- und Investitions-Gütern.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:32 Uhr
Die SPD liefert die fleißigen Handwerker der Macht und immer noch mehr Ideen als die Union, die aus neoliberalem Vokabelheften der 1990er spickt. Merz ist durch, war er vorher schon. Schwarz-rot müsste die Finanzgrundlagen eines handlungsfähigen Staats wiederherstellen. Dass gewisse Bonzen nicht nur erben und abnagen, sondern investieren und die Ärmel aufkrempeln. Auch auf Umwelt & Klima ist offensichtlich eine Antwort fällig. Und warum soll die nicht von Schwarz-Rot kommen können. Es gibt genügend Themen. Polizisten vom Paradieren an Schengengrenzen wieder in die Streife. Und und und.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:28 Uhr
Dass er da aus welchem Grunde überfordert war und sich rausziehen darf: jo. Wieso Sie ihn nicht als Ideologen qualifizieren, der auch er sein kann, sondern Frau (von) Ditfurth bzw. deren Gleiche-Rechte-Position, die zum Glück im Mainstream angekommen ist, das erschloss sich mir dabei nicht.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:25 Uhr
Der Vollständigkeit halber: Wenn etwa ein Journalist/ eine Journalistin da komplett Kampagne und Diffamierung fahren würde - sagen wir: Klimaaktive nur abstempeln wollen oder fortdauernd Unwahres verbreiten -, ist auch ein Abbruch Teil der Optionen.
Die AfD freilich wird noch nett behandelt, als wäre die Ideologie der krassen Ungleichheit Teil des politischen Raums. Sie vorzuführen, kann zu Mitleid führen. Klar Unwahres stehenzulassen, geht aber auch nicht bei Menschen, die leider teils notorisch lügen.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:20 Uhr
Ohne Klimaschutz ist Wohlstand nicht möglich. Wer noch auf obsoletes (und volkswirtschaftlich teures) Fossil, Auto, Flugzeug setzt, vernichtet Wohlstand.
Glaubt Merz das eigentlich, was er da an Stanzen herausbringt?
zum Beitrag24.08.2026 , 07:58 Uhr
Tübingen liegt kurz vor der Alb, selbst der tiefste Punkt am Neckar hat über 300 Höhenmeter. Karlsruhe ist das also nicht. (Und ob man die Süd- oder Nordseite hat, macht etwas aus). Die Steigung in der Tübinger City vom Neckar zu Uni bzw. Schloss selbst ist wohl mehr als die in manchen norddeutschen Gemeindegebieten komplett. Und die Autobesessenheit rund um Stuttgart wabert eigentlich auch nach Tübingen hinein. Palmer & die Grünen haben da inzwischen schon auch etwas geleischded.
zum Beitrag23.08.2026 , 21:42 Uhr
Die menschengemachte Klimaerhitzung frisst jegliches Wachtum der Wohlfahrt locker wieder auf, also muss ein Kanzler da mal ran. Merz kann doch mit der jetzigen Bilanz selbst nicht zufrieden sein.
zum Beitrag23.08.2026 , 18:01 Uhr
Urlaub ist nicht der Punkt. Nur bei entscheidungsextremen Fällen bräuchte es den Kanzler persönlich am Ort. Und Urlaub kann den Kopf freimachen, den brauchen wir alle und gönnen ihn uns auch. Sonst baut uns Merz auch noch schneller ab.
Ein Extremfall ist freilich das Klima bereits seit einiger Zeit. Da könnten der Kanzler und seine Parteien mal gerne ins Handeln gehen. 12 Monate im Jahr.
zum Beitrag23.08.2026 , 17:50 Uhr
Dass es Tübingen nicht zu sehr zu Kopfe steige: Auch in Münster, draußen, gab es schon Plakate der CDU ausgesprochen pro Fahrrad. Auch Konservative können das eigentlich.
Topografisch würden viele sagen, im steilen Tübingen könne mensch doch nicht radeln - doch. Und nicht nur die Studis.
Palmer ist bei aller Sprachkritik ein grün durchwirkter Macher, und der Stadtrat zieht ebenfalls Sachen auch mal durch, die das Leben verbessern und Autos durch Besseres ersetzen.
zum Beitrag20.08.2026 , 09:38 Uhr
Was früher der Irrtum der Atomjunkies war, ist heute zu gewissen Zeiten Wahrheit, dank der Erneuerbaren. Die Wärmepumpe ist vor allem ein Effizienzbooster, und sie wird ja immer noch besser und günstiger (was auch mir schneller gehen darf). Deutlich billiger ist sie insgesamt auch. Nicht nur volkswirtschaftlich, auch betriebswirtschaftlich. Heizöl ist fies, Holz leider bei Feinstaub und CO2 auch etwas. Das ist auch zu schade. Parallel können wir gerne den Pullover wiederentdecken, @sollndas, wenn Sie das meinen. Die beste und billigste Energie ist die nicht eingesetzte. Ja. Aber Frau Reiche sollte ihre Energie mal weniger auf Ihren Ex-Arbeitgeber Hrn. Birnbaum von e.on ausrichten, sondern an ihrem Diensteid.
zum Beitrag20.08.2026 , 09:32 Uhr
Ähnlich wie NS-Deutschland oder die Sowjetunion zwischenzeitlich ist die Wirtschaft auf Kriegsproduktion ausgerichtet. Das ohne Schock umzubauen wäre auch bei einer frisch mit 70 % echt gewählten Regierung eine Herausforderung. Putin hingegen hat jede Wahl mit einem frisch angezettelten Krieg gewonnen, seine Geheimdienstfreunde plündern auch unter dem Deckmantel des Kriegs das rohstoffreiche Land aus. Nebenpunkt: Auch in der USA warnte der kluge Ex-General Eisenhower vor einem militärisch-industriellen Komplex, bezeichnend in seiner letzten Rede im Amt.
Ich fürchte, dass es turbulent werden wird.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:41 Uhr
Nicht nur Social Media ... das taz-Forum!! ; )
Ein schöner Satz ist da auch immer: Kinder tun sowieso nie das, was mensch ihnen sagt. Sie tun das, was mensch ihnen vormacht.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:36 Uhr
Die Frage lässt sich dabei nicht nur beim gegenwärtigen Israel stellen. Es gäbe schon auch noch andere Fälle auf dem Globus. Schreibt jemand, der sich gerade schwere Sorgen um Israels innere Integrität und um die Nachbarn und Quasi-Heloten dort macht.
zum Beitrag20.08.2026 , 00:08 Uhr
Verjubel den Rubel! Welch armes Land, das sich ausblutet, um andere bluten zu lassen. Es wird Zeit für die Nachfolge.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:48 Uhr
Es scheint mir noch zu klären zu sein. Frau Oehlrich, von der Grünen Hochschulgruppe Bonn nach Mecklenburg-Vorpommern, ist womöglich an einem schwierigen Mitarbeiter gescheitert oder an sich selbst. Es wird sich vielleicht zeigen oder nicht. Die Grünen im Landtag sollte nun eher der Fokus sein, weil es die progressive Seite stärkt. Dass Umwelt und Windkraft wichtig sind, weiß mensch auch an der Ostsee.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:45 Uhr
Reiche pfeift auf die Zukunft, um noch mehr Geld an Fossil, Flug und Auto ausschütten zu können. Auch hier. Sie sollte persönlich Holz hacken müssen.
Und der beste Trick sind Wärmepumpen. Die brauchen kein stets teureres Gas mehr. Auch nicht Biogasanteile, die es wohl nie geben wird.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:43 Uhr
Dass der mehrheitliche Deutsche geregelte Berechenbarkeit schätzt, ist vielleicht keine komplette Neuigkeit?
Brechts Boxbegeisterung (die eines hühnerbrüstigen Industriellensohns und Möchtegernmachos) findet sich gleich in mehreren Stücken, am meisten wohl in Mahagonny. Das Boxen nicht vergessen. Aber betreutes Prügeln als Leitsport scheint doch inzwischen passé, oder?
zum Beitrag19.08.2026 , 17:39 Uhr
Wenn schon Anthropomorphismen, dann will die Donau gerade den Müll raus, die Kreuzfahrtschiffe weg und den Atomkraftwerken die Letzte Ölung geben. Dafür geht sie auch in die Trocken-Sauna.
Oder wir nehmen als Menschen unsere eigene Verantwortung doch mal wahr und ernst.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:36 Uhr
Wie weit mensch sich vom Autoverkehr terrorisieren lässt oder nicht, da könnte es ja durchaus einen freien Willen geben.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:33 Uhr
Sehr informativ geschrieben, danke. Jene obskurante bayrische Unterirdischkeit müssen wir da bedauernd stehen lassen, jetzt ist es rascher, es durchzuziehen. Und ja, das kann überall passieren. Aber ein Argument für getrennte Strompreiszonen entsteht dadurch schon. Und besser das Geld in solche Infrastruktur als in auch nur einen Meter neue Autobahn oder Ähnliches.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:22 Uhr
Das Hohe Venn, über Eupen oder Monschau mit Bus/Bahn/Rad erreichbar, ist ein Juwel als Wanderferienziel. Und dürfte es immer noch geblieben sein. Die Stellen, die ich kenne, waren damals sehr nass. Da bleibt mensch schon ganz freiwillig auf den Stegen und Wegen. Da holt sich u.a. die Rur ohne h ihr Quellwasser. Dass es offenbar derart trocken wurde, dass es brennen konnte, ist Teil des Schocks. Noch so etwas Eigenartiges: Es ist das CO2-intensive Verbrennen von Braunkohle, also Torf-plus, zwischen Aachen, Köln und Mönchengladbach, in Radabstand zum Venn, ,das dem Klima hierzulande Zunder gibt. Damit zu stoppen wäre überfällig, Frau Reiche!
zum Beitrag19.08.2026 , 17:14 Uhr
Deutlich weniger Rumgetiere in deutschen Bauernhöfen oder manchmal: Rinder-/Schweinknästen wäre da ein großer Schritt. Lecker Gemüse statt totem Tier ist ein großer Klimahebel und schont auch das knapper werdende Trinkwasser. Mit dem Versprechen in der anderen Hand könnten die Bauern Solidarität leichter einfordern.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:09 Uhr
Selbst die da sind eines nicht: all-mächtig. Sie sollten es besser auch nicht sein wollen. Hybris streckt jeden irgendwann nieder.
zum Beitrag19.08.2026 , 08:13 Uhr
Ich denke schon, darüber haben einige nachgedacht und dies auch öffentlich geäußert, ohne es konkret benennen zu können. Wobei ich nie nur an AfD denken will, dafür ist politisch und gesellschaftlich einiges andere auch noch anzupacken.
Und wenn sich die AfD dauerhaft auf eine Art CSU II oder Alt-CDU Hessen bewegt und von der völkisch-ausschließenden und machtversessenen Bude heutiger Prägung weg, dann war es das auch wert. Oder wenn wir uns der Kostbarkeit von möglichem Regierungswechsel, Menschenrechten, ... plötzlich zu 95 % wieder bewusst werden.
zum Beitrag19.08.2026 , 08:08 Uhr
Die SRP war überfälligst, und sonst wären wohl die Alliierten (West) in den Ring gestiegen, die partout kein zweites Mal mit ihre Truppen einsetzen wollten. Die KPD war es wohl auch, doch die Rolle des "Antikommunismus" als harmonisierende Lebenslüge für (Ex-)Nazis sei ebenso genannt. Eine andere Regierung zu wollen oder auch eine sozialistische Ausrichtung ist ganz und gar innerhalb des Grundgesetzes. Eine "Diktatur des Proletariats" ist es dann aber nicht.
zum Beitrag18.08.2026 , 14:41 Uhr
Danke für die Ergänzung, die hatte ich vergeblich gesucht. Hier wird einem mit dem Wichtigen geholfen :)
zum Beitrag18.08.2026 , 14:39 Uhr
Lidl-Schwarz baut Heilbronn gerade zum IT-Zentrum aus, es gibt eine Vielzahl von Hidden Champions auch außerhalb des alten Autokomplexes und die anderen haben eine Chance, sich neuzuerfinden. Nebenpunkt: Mit Planung hat eigentlich jedes aufholende Land der Welt gearbeitet. Bei Oetinger hieß das "Klaschder". Ich plädiere aber nur für einen Stopp des allgemeinschädlichen Verbrennerauto-Kults und ein klares Abschiednehmen für neue nachhaltigere Produkte. Die Grünen sind die Wirtschaftspartei, weil sie (selbst in BaWü) nicht ganz so arg Benzin durch die Nase inhaliert haben wie vorige Parteien.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:28 Uhr
Ich finde Ihren Punkt eine wichtige Korrektur und danke für die Erinnerung.
Sarrazin war dabei derjenige, der seinen Fehler (auch nach damaligem Wissenstand nenne ich es einen Fehler) meines Wissens nie einsehen wollte.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:26 Uhr
Werte Alice, ich zeige Ihnen ein Muster gewisser Medien (aus meiner Sicht) auf. Billig "Berlin" rufen und das wäre dann das moderne Babylon, könne nicht mit Geld, und der Rest der Republik kann sich bequem zurücklehnen und den Ranzen streicheln. Sobald dies Muster nicht mehr eine Analyse ersetzt, werde ich nicht mehr ergänzen, was da alles fehlt. Bis dahin aber schon.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:23 Uhr
Kompetenzen sind im GG zugeteilt. Manches kann/darf der Bund nicht.
Gleichwohl sehe ich das erst mal als Aktivitätzeigen und Themaspielen. Aus dem sich wirkliches Handeln erst noch entfalten muss. Solange die CDU bei Klimaschutz derart trudelt und die hohen Kosten von Nichtsstun ignorieren will, hat die Regierung ein Problem, und das sitzt im Kanzleramt.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:21 Uhr
Genau, in seiner Funktion geht es neben etwas Reden um viel Umsetzen. Also die dort leider arg verbrennerautoabhängige Industrie zum überfälligen Wandel stupsen. Weniger Verbrennerautos sind besser fürs Land, um einen weisen Grünen zu paraphrasieren.
zum Beitrag17.08.2026 , 16:18 Uhr
Schelmenromane - und der Simplicius ist einer - sind süffig zu lesen, also noch viel Vergnügen bei aller direkten Brutalität der Zeit. Und barockes Deutsch hat etwas schön Verfremdendes dartoo. Viel Lesefreude noch.
Eine so explizite Bedeutung von "brühen" fände sich etwa bei Grimms Wörterbuch nicht. Das hat diese Stelle von Grimmelshausen für "brühen" sogar im Belegkanon, in der Bedeutung von "necken". Neudeutsch also eher: Nerv nicht mich, sag's Deinem Frisör.
zum Beitrag17.08.2026 , 16:09 Uhr
Die Kommunisten waren als erste in den KZs, zusammen mit Gewerkschaftern und Sozialisten. Sie waren auch unter den Hartnäckigsten unter den Widerständlern, bis die meisten Gruppen niedergeknüppelt und zerfoltert waren in den Kellern der Gestapo. Das war das Kapital der KPD und zugleich die Garantie, dass sie niemals bedeutend werden würde, solange die schweigende Mehrheit das noch wusste. Die KPD hatte durch den 17. Juni weiter an Ansehen mitverloren und war anders etwa als ihre italienische Schwester viel zu nah an Moskau. Nazis waren das im Regelfall keine. Was bei der AfD nicht so sicher scheint.
zum Beitrag17.08.2026 , 15:54 Uhr
Für die Wählerschaft in Baden-Württemberg mag das sogar gelten, für die Partei in Baden-Württemberg wäre ich mir schon nicht so sicher (v.a. in den Universitätsstädten) und bei anderen Bundesländern erst recht nicht.
Dass eine Koalitionsregierung mit der CDU ohne Alternative zu der nicht durchgrünt bis auf die letzte Faser ist, sei auch zugestanden. Mehr wünschen fürs Land darf mensch sich ja immer noch.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:40 Uhr
Er hat ziemlich viel bequemes CDU-FDP-en dabei, der wollte auch in der Arriviertheit ankommen. Und dennoch ist er zumindest gegenüber der taz schon auch noch ein Grüner. Wenn er jetzt auch noch etwas fürs Land tun will, muss er die Industrie rasch aus der Verbrennerautoabhängigkeit bringen, soweit das Politik überhaupt kann, bei solchen Sturschädeln auf Diesel.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:18 Uhr
Da soll Aktivität _gezeigt werden. Doch vielleicht wird unversehens echte Aktion daraus. Klimaschutz ist auch viel populärer, als den Politikers von Lobbyisten udn Fossilmedien eingeflüstert wird.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:17 Uhr
Hans-Jochen Vogel plädierte für eine konsequente Abschöpfung des arbeits-losen Zuwachses bei Grund und Boden, der durch städtische Maßnahmen etc. ja eigentlich entstanden ist. Die vor dem Hintergrund der Münchner Exzesse. Das halte ich für machbar.
Ein Eingriff in die Preise auf diese Art: Nein, da käme ein Rattenschwanz nach.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:15 Uhr
Bayern hat wie irre AKWs gebaut, deren zehntausende Jahre Bewachung des Atommülls letztlich beim Bund hängen bleiben. Berlin hat nichts exklusiv, diese wohlfeile Framingmasche soll doch von anderen ablenken, die sich am Staat selbstbedienen (noch eine Auto-Abwrackprämie gefällig?). Da hätte Sarrazin bei Direktverkauf an die Mieter oder Weiterbetrieb mehr rausholen können, doch es ging größtenteils zum Schleuderpreis an Haie. Als ob eine Hauptstadt nicht irgendwann doch die Menschen anzöge, siehe andere Länder. Die SPD hätte ihn deshalb rausschmeißen können. Ich verteidige das Handeln von Diepgen/Landowsky oder Sarrazin gar nicht. Siehe auch andere Posts hier. Ich kratze nur gegen den wohlfeilen Topos von "Berlin". Die öffentliche Hand hat andere Möglichkeiten als eine schwäbische Hausfrau.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:09 Uhr
Sinkende Preise für X heißt (grundsätzlich), dass Y wertvoller wird, da kann Y auch das Sparbuch sein.
Eine hochschießende Immobilienblase wie schon geschehen hat Neu-Käufer und Mieter desillusioniert dastehen lassen. Gesellschaftlich war das auch nicht so gut.
Ich möchte aber Ihren weiteren Punkt ausdrücklich aufgreifen. Ländliche, für manche weniger attraktive Gegenden vor der weiteren Abwanderung der jungen ehrgeizigen Frauen zu schützen. Also die Infrastruktur (Bus, Bahn, aber auch anderes wie Internet, tolerantes Leben) eben (wieder) aufbauen. Denn wenn nur einmal in der Woche in die Großstadt zum Arbeitsplatz, dann ginge auch die lange Strecke nerven- und umweltschonend. Die breite Streuung aus landwirtschaftlich geprägten Zeiten werden wir ohne Steuerungsmaßnahmen freilich nie mehr so hinbekommen, wäre meine Vermutung.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:20 Uhr
Dann aber bitte auch das Geld verzinsen. Nix Versuch, sondern der Hinweis, dass gerade CSU-Bayern die Populismuskarte nicht ganz ehrlich und verallgemeinerbar spielt.
Die Frage, ob Berlin (oder wer auch immer) immer zielführend mit Geld umgeht, ist eine eigenständige und natürlich wichtige. Sarrazins Immobilien-Schleuder-Ausverkauf, Diepgens Verwaltungsscheitern und Bankenrettung, da gibt es schon deutliche Fehlentscheidungen. Bei allen Sonderfaktoren wie zwei zusammenzuführenden Verwaltungen, Hauptstadt, Millionenstadt ohne Speckgürtel oder sonstiges Hinterland im selben Bundesland, ... Und auch konkret, ob ein Kauf die beste Option, ist volkswirtschaftlich ein Fragezeichen. Politisch es einfach zu ignorieren ist aber keine Option, sondern zeugt Verdrossenheit. Entweder täglich auf die Märkte und erklären, warum es nicht geht, oder dem geäußerten Willen so nahe wie möglich kommen. Politisch geht einiges, und das aufzuzeigen muss nicht der extremen Rechten à la Trump oder Orbán überlassen werden.
zum Beitrag16.08.2026 , 19:12 Uhr
Hätten Sie eine Rechnung, wie sich die Änderung der Grundsteuer auf eine Miete auswirkt, und wieviel ein gewünschter Kapitalzins, ein erhöhter Grundstückspreis durch Spekulation & Co. und auch Baukosten?
zum Beitrag16.08.2026 , 19:11 Uhr
Es gibt im Markt kein Recht auf Profit (Im perfekten Markt wäre der Profit mittelfristig gleich dem Kapitalzins, laut (neo)klassischer Modellierung). Vonovia & Co. haben das am Anfang, meint der Hinterkopf, durchaus angestrebt wie hinbekommen. Sonst hätten die couponschneidenden Aktionäre ja womöglich sogar selbst arbeiten müssen. Da die Immobiliten es überzogen bzw. das mit Investitionsstopps und noch unsaubereren Methoden hinbekommen wollten, schrappen manche inzwischen an der Insolvenz. Nachhaltige Gewinne bzw. Werterhalt ist etwas anderes, und das tritt bei Gebäuden halt irgendmal zutage.
zum Beitrag16.08.2026 , 19:04 Uhr
Tja, statt Zynismus endlich beginnen ist die kostengünstigste Idee. Das ist kein Spruch, sondern die plausibelste Hypothese. Die Bereitschaft hierzu ist noch nicht hinreichend.
Sie lasen sicher in meinem Post, dass wir dann eben möglichst weniger Transport mit kluger Logistik hinbekommen müssen. Der Preis wird bereits in die Richtung drücken und sollte nicht teuer nach unten verzerrt werden. Laster sind umweltschädlich, teuer und machen die Straßen schneller kaputt als Verkehrsminister da noch mehr Geld darin versenken können. Die Lastenräderbahnen wären tatsächlich schon da, Ihr Hinweis, die gehen auch über kaputtgewalzte Brücken. Güterzüge müssten auferweckt werden, was eine Weile dauert, aber Parallelstrecken tun da auch dem Personenverkehr gut.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:25 Uhr
Skizzieren Sie sich kurz die Entwicklung der m² pro Person in den letzten 80 Jahren. Dann sehen Sie vielleicht auch noch weitere Ansatzpunkte.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:24 Uhr
Interessant auch, wie auf Berlin herumgeritten wird. Und das schreibt ein bewusster Föderalist.
Ihr Beispiel Bayern hat sich bis in die späten 1980er mit Geldern von Bund und anderen Ländern (und mit Bundesaufträge) die Bildungsexpansion und Industrialisierung finanzieren lassen. Und ist doch auch schön, dass es halbwegs hinhaute. Berlin als nach 1945 entindustrialisierte Großstadt mit Hauptstadtfunktion, aber ohne Speckgürtel, ist automatisch etwas anderes, oder?
Letztlich ist nicht Teil des Entscheids, dass X oder Y das bezahlen soll - Fantasie, nicht wahr?
zum Beitrag15.08.2026 , 20:01 Uhr
Es zahlen die Falschen die Steuern. Wenn Vermögen, Erben, Kapitalerträge, Luxusgüter wieder beitrügen, sähe es anders aus. Kleine, kluge, flexible Genossenschaftswohnungen wären eine der Ansätze - besser als unsere indirekte Förderung von Pendler-Neu-Einfamilienhaus-Ghettos an Dorfrändern.
zum Beitrag15.08.2026 , 19:59 Uhr
Ich denke, dass 1932-1945 eher wenig der noch existierenden Wohnungen gebaut wurden, selbst wenn Ihre Theorie hielte, die noch ganz andere Auswirkungen hätte. 4 Leute auf 50 m² ist nicht zulässig, aber auch da hülfe bereits, dass Kinder wieder draußen auf der Straße spielen würden. Und der Fußball gegen die Autos knallen kann, ohne Hassklage.
zum Beitrag15.08.2026 , 19:56 Uhr
Statt komischer Aktienmätzchen des Blackrocker-Kanzlers vielleicht einfach mal kleine, kluge Genossenschaftswohnungen für alle anstreben? Eigentum, Pacht, Miete: Hauptsache nicht zweistellige Renditephantasien von gierigen Fonds.
zum Beitrag15.08.2026 , 19:53 Uhr
Giffey opferte Berlin und die eigene Partei, um keinen Konflikt mit den Immonilienkonzernen zu haben. Als ob ausgerechnet die CDU jemals die Drecksarbeit getan hätte. Die wäre, entweder ausführlichst zu erklären, warum es nicht geht und der Preis zu hoch wäre oder aber eine gangbare Lösung auszuloten und so den Entscheid auch ernsthaft umzusetzen. Ich bin kein Plebiszitfreund, wenn es eigentlich sonst repräsentativ ist. Siehe auch dieses Thema. Gibt es aber ein Resultat, bleiben nur die zwei genannten Möglichkeiten. Die SPD kann eigentlich regierungsfähig - es wäre schön, wenn sie das in Berlin wiederentdecken würde. Weniger Zweit-CDU, mehr sozial.
zum Beitrag15.08.2026 , 19:49 Uhr
Lasterhaft ist keine Dauer-Lösung, sondern Aktivismus-Vortäuschung mit offensichtlich wenig an Hilfreichem. Endlich mit Klimaschutz den Flüssen wieder eine Chance könnte eine sein. Wassersparen und Transport verringern. Weniger ist auch hier mehr.
zum Beitrag15.08.2026 , 19:31 Uhr
Kann das Ziel sein, aalglatt nichts mehr außr dem Wahlsieg erreichen zu wollen? Politik hat ein Darum und ein Dafür. Dafür zu streiten, auch wenn es Meinungsforschungsinstitute und Lobbymäuler dann nicht weichspülen, ist auch Politik.
zum Beitrag15.08.2026 , 18:09 Uhr
Wer sich den aktuellen Odysse-Film anschaut, mag bei der dortigen Kriegstraumatisierung nicht nur an Vietnam erinnert sein, sondern auch an Afghanistan, Irak, Westjordan & Co. Nein, der Westen ist nicht alles schuld. Doch angepeilte moralische Überlegenheit muss dann auch mal mit entsprechenden "Opfern" an "Effizienz" bezahlt werden.
zum Beitrag15.08.2026 , 18:05 Uhr
Das Militär ist kein neutraler Rechtswahrer im besatzten Land, es ist häufig der slightly nicer guy, der bei der brutalen Vertreibung zuschaut oder gar bei ihr mitwirkt. Gerade der Landraub läuft häufig über die IDF, die angeblich die Fläche braucht und kurz danach steht da eine israelische Siedlung. Wie in Marokko, Ukraine, etc: Besatzung muss aufhören - das ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Frieden.
zum Beitrag15.08.2026 , 17:55 Uhr
Dann sollten die fossilen Konkurrenten also mal nicht mehr künstlich billig gerechnet werden, sollten die Leitungen wie vom Braunkohlekraftwerk auch vom Windpark stehen.
zum Beitrag15.08.2026 , 17:53 Uhr
Reiche haben keinen Anspruch auf Wohngeld, falls ich die Binse aussprechen sollte. Die erfreuen sich z.B. eines Elterngelds, das bei hohen Einkünften für ein Kind höher liegt als bei niedrigen Einkünften. "Arbeiter" hat zwei Kompenten: Habitus und Einkommen.
zum Beitrag15.08.2026 , 12:15 Uhr
Nicht Theorie, sondern diverse Studien. Sie finden Sie. U.a. hier in der taz immer mal wieder aufgeführt.
zum Beitrag15.08.2026 , 12:13 Uhr
Mit Ihrem Vornamen nehme ich an, dass Sie 1998 bewusst erlebten. Lafontaine hatte die SPD modern-sozial-selbstbewusst aufgestellt und zielte mit Wahlprogramm und in seiner Ministerrolle auf eine deutlich soziale Politik und auch wirtschaftlich soziale. Damit schaffte die SPD eine klare Alternative und einen Kantersieg gegen die CDU/CSU. März 1999 war Lafontaine jedoch klar, dass das im Faktischen durch den eingeseifften Schröder blockiert wurde wie auf internationalen Widerstand des Finanzkapitals stieß, er warf hin. Das ist der Unterschied von 1998 und 1999. Und die aus sozialer Sicht richtig unschönen Dinge unter Rot-Grün kamen noch später.
zum Beitrag14.08.2026 , 16:05 Uhr
Wenn wie hier große Fossilunternehmen zugleich einen Windpark bauen oder eben verschleppen oder wenn größere Akteure so gezielt Erneuerbare termingerecht "reparieren" können, dass doch hochprofitabel ein Gaskraftwerk oben steht, dann trifft Ihre eigentlich richtige Beschreibung nicht mehr. Die funktioniert durchaus bei einem atomistischen Markt bei unendlich vielen Teilnehmern, die sich nicht abstimmen können.
Die Hoffnung ist, dass jeder aus Eigeninteresse Kapazitäten aufbaut, dass keiner mehr den Markt so kapern könnte. Und eigentlich wäre das einmal der Pfad. Daher vielleicht geht Reiche gerade so deutlich gegen einen Ausbau vor.
Alternativen wären z.B. verschiedene Preise oder Zahlungen für vorgehaltene Kapazitäten. Doch keine Lösung ist perfekt.
zum Beitrag14.08.2026 , 14:03 Uhr
Ich weise darauf hin, dass Solidarität und Wir-nehmen-nichts-vom-Staat laut Studien ungleich verteilt ist. Ärmere beherrschen auch das Zweitgenannte paradoxerweise öfter. Dieses "Höhöhö, ich bin doch nicht doof. Selber schuld" kommt eher von reicheren Schichten gemeckert.
zum Beitrag14.08.2026 , 14:01 Uhr
Leider falsch, Sie beschreiben 1999.
zum Beitrag14.08.2026 , 10:44 Uhr
Er betonte damit den Anspruch an die CDU, nicht den Rechtsextremen nachzulaufen, sondern sich an den Grundrechten unseres Grundgesetzes weiterhin zu orientieren. Das Faschismus-Wort bleibt dafür aber besser ungenutzt im Arsenal! Die CDU steht grundsätzlich auf der demokratischen Seite des einen Grabens, und so ist es auch gut.
Zurück zum Landespolitischen. Dort ist mehr möglich.
zum Beitrag14.08.2026 , 10:40 Uhr
Pantisano ist kein Landespolitiker am Ort und hat bereits um Entschuldigung gebeten. Ich fand es übrigens auch daneben, so sehr CDU-Politik leider auch den Falschen nachläuft. Das F-Wort ist sparsam einzusetzen. Tritte gegen die Linken gab es umgekehrt auch immer wieder, ein Dankeschön für die Unterstützung Ost wäre vielleicht auch keine falsche Idee. Doch wäre Pantisano nicht gerade erst im Amt gewesen, hätte er wohl um die 50 % auf dem Parteitag kämpfen müssen.
Wie entsteht Vertrauen? Mit offenen Interessen und Ansätzen, mit kleinen Schritten und Sicherheitsmechanismen. Vielleicht auch mal dem gemeinsamen Wandern oder Weinflaschenkippen.
Linke und CDU sind verschieden. Und das ist richtig so. Ich will eine deutliche Alternative zu Links oder eine deutliche Alternative zu CDU - und es gibt noch u.a. SPD, Grüne, FDP-Reste (und ein Haufen, der womöglich auf der anderen Seite des Verfassungsgraben steht). Wir haben genügend Alternativen. In einer Koalition wird niemand alles durchbekommen. Für diese Verhandlungen auch sind die Parteien da. Einander die Punkte lassen. So ging in Rheinland-Pfalz selbst eine Ampel gut.
zum Beitrag14.08.2026 , 10:28 Uhr
Bayern wird im Südosten weiter auf Solar setzen und sich mal politisch auf den verschleppten Leitungsbau stürzen müssen. Wassermühlen mag ich. Die menschengemachte Klimaerhitzung mag diese aber nicht, wie gerade zu sehen. Wirklich ein Leider. Wo traditionell große Kreuze stehen, dürfen die sich übrigens auch mal drehen. Auch wenn Schleswig-Holstein auch da bessere Voraussetzungen hat, natürlich.
zum Beitrag14.08.2026 , 10:25 Uhr
Dabei, dass uns der Ernst der Lage auch öffentlich bewusst sein sollte. Und dass wir für diese Investitionen endlich die Bezuschussung von Fossil, Auto, Flug, ... stoppen müssen. Näher an die Küste ist keine ökonomische Frage. Ökonomisch sind die kürzeren Kabel und Fundamente mehr wert als die durchgehenderen Winde draußen. Wir brauchen den Mut, an einzelnen Stellen auch mal die Windräder hinten zu sehen oder zu erahnen. In den Niederlanden ging das. Etwa rund um Egmont aan Zee ist Touristenstrand mit einigen Deutschen, die sich daran auch nicht zu stören scheinen.
Ich wiederhole auch noch eine Frage, die ich mir stelle. Ja, die Fossilfirmen haben ein massives Motiv, Windkraft als unwirtschaftlich darzustellen und nicht zu bauen. Fossil schadet der Gesellschaft unfassbar, bringt aber den überbewerteten Fossilfirmen immer noch Gewinne. Da kann mensch auch mal solche Manöver machen - die auch vorhergesagt wurden: Ein solches Projekt ausbremsen.
zum Beitrag14.08.2026 , 10:17 Uhr
Nö. Muss der Staat nicht. Subsidiarität ist natürlich ein berechtigter Hinweis und ein gutes Rezept. Und die Rechtsextremen sind noch unseriöser als Lindners Steuer"konzepte" damals, deutlich sogar. Die Linken hingegen sind wirtschaftspolitisch SPD 1998, also schon moderat links, bis auf einzelne Punkte. Nur, falls sie die meinten.
Es sind übrigens gewöhnlich vermutlich durchaus reichere Männer hier, die ihr 'Recht' einfordern, fliegen, autofahren, steakessen, kreuzfahren ... zu dürfen. Egal, ob das volkswirtschaftlich und ökologisch finanzierbar ist oder nicht.
Einzelne nehmen Elterngeld & Co. voll mit, und was Steuerberater noch an Tricks in petto haben. Während die Arbeiterfamilie häufig nicht mal die zustehenden Leistungen des Staats annehmen will.
Worauf ließe sich womöglich einigen? Der Staat ist nicht dafür da, Erb-Privilegien in die x-te Generation zu verewigen. Das heißt: Jeder und jede leistet bitte selbst den Beitrag und zusammen schaffen wir uns eine nachhaltig gute Zukunft, solidarischer als heute.
zum Beitrag14.08.2026 , 10:07 Uhr
Ich bin bei Nostalgie reflexhaft skeptisch. Es war ein braves Schlagerfestival mit zumeist Texten von Kitsch, nun ist es ein schrilleres Schlagerfestival mit zumeist Texten vom Marktforschungsinstitut. Was von beiden besser und was schlimmer ist, wüsste ich nicht zu sagen. Und ob das Thema generell so viel Platz in der taz einnehmen sollte, wäre noch mal eine Frage.
Ob mensch fürs reine deutlichste Angegriffen-Werden von etwas ausgeschlossen werden sollte, ist schon klarer. Nein. Ich verstehe Ihren Ukraine-Punkt nicht.
Die Grenzen Europas sind historisch fließend, geografisch sind wir Asien-West.
Nicht falsch verstehen: Israel derzeitige Politik ist offen brutal ausgrenzend, bombend, vertreibend, tötend und schieres Wir-oder-die. Jenseits von Völkerrecht. Doch ob das sich auch auf den Grand Prix/ ESC auswirken sollte, ist eine offene Frage. Und dass ein asiatischer Grand Prix, den ich spannend fände, Israel auch nicht dabei hätte, vermutlich, nehmen Sie doch auch an.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:33 Uhr
Gerade denen, die kein Geld haben, Sparen von oben herab predigen, ist wohlfeil, denn die kleinen Ausgaben-Unvernünftigkeiten sind das letzte Freiheitsventil. Und sie wissen, dass sie und ihre Kinder inzwischen weniger Chancen haben, eher egal, wie sie sparen oder lernen. Daran sollten wir zuerst arbeiten: die Chancen für alle wiedergewinnen, wie Brandt/Scheel das für eine Weile öffneten.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:30 Uhr
Die plebs, natürlich, falls hier jemand darauf Wert legt.
Deshalb seltsame Internate für verstörte Edelkinder, Bezahl-Sonderhochschulen mit Connections, ... lassen wir auch so etwas besser nicht weiter einreißen.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:24 Uhr
Natürlich würde ein linker Ansatz für 95 % eine bessere ökonomische Lage bedeuten, jedenfalls, wenn mensch auf die Steuerkonzepte blickt, die nur bei links noch halbwegs wirken. Wagenknechts/Lafontaines Ansatz mit nationaler Abschottung und Populismus-Elementen plus Links kam übrigens kaum durch.
Die linke Seite des Spektrums lässt sich aber auch gerne in Nebendiskussionen drängen und über sie spalten, während rechts eher dumpf zusammengehalten wird, das wäre jetzt aber ein weites Feld.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:19 Uhr
Gegen die Union (und die AfD natürlich) ist keins dieser Organe so weit. Wanderwitz wurde wegen seiner konsequent antirechtsextremen Handlungen aus seiner Sicht in der eigenen Partei gemobbt. Versuchen kann man's. Doch die CDU ist es, die in den Lernprozess muss. Oder mal ins Geschichtsbuch schauen.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:16 Uhr
Aua, die Atomkraft musste von Beginn an vom Staat durchsubventioniert werden, weil kein Betreiber das je hätte tragen wollen. Versichert war da nichts wirklich, die "Entsorgung" nie wirklich eingepreist. Rechnen Sie mal einen Nachtwächter mal zenhtausende Jahre. Und gegen Terroristen braucht man deutlich mehr. Der Wasserverbrauch geschenkt. Gewisse Abschiede muss man auch mal hinnehmen und begrüßend feiern. Atom war unflexibel auch noch. Das einzige Argument war Strauß' Hoffnung auf die Bombe gegen die Verpflichtung der Bundesrepublik. Im Osten war es eher 'Sowjetmacht plus Elektrifizierung' nicht begriffen und noch hasardierter.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:11 Uhr
Nein, denn selbst wenn sie wenig liefern, produzieren sie ja zu Grenzkosten Null, das ist automatisch mindestens genauso gut wie ohne. Halte ich für eigentlich evident. Merit Order ist ansonsten der Verdächtige, der Monopolpreis in einem Markt, der als einzigen Vorteil Kapazitätsaufbau bietet, durch den sich die Marktteilnehmer dann doch mal in anderen Wettbewerbsbereichen bewegen könnten. Außer man bremst wie jetzt alles für e.ons Interessen aus und stört die Marktanpassung wohl bewusst.
zum Beitrag14.08.2026 , 00:08 Uhr
Könnte man meinen, nur haben Erneuerbare einen variablen Preis von quasi Null, während Fossile teuren Brennstoff brauchen, entweder die Falschen unterstützend (Öl, teils Gas) oder das eigene Land kaputtgrabend. Woher hatten Sie Ihren Ansatz gezogen? Preisentzscheidend ist Merit Order, denn der Gestehungspreis ist gerade bei Erneuerbar sehr deutlich unter dem Gaskraftwerk. Das man besser herausnähme und für die Kapazitätsvorhaltung bezahlte, doch Sie können sich denken, wer dagegen lobbyiert.
zum Beitrag13.08.2026 , 18:09 Uhr
Um's mit einer aktuellen Aussteigerin zu sagen: Leav'itt!
zum Beitrag13.08.2026 , 18:07 Uhr
Liest sich nach wirklich schlechtem Witzemacher. Unterhaltsamer wage ich zu bezweifeln. Und muss alles ein "Skandal" sein? Garbsen!?!
zum Beitrag13.08.2026 , 18:04 Uhr
Man würde bei Marokko ja auch nachhaken und zur Westsahara nachfragen. Oder bei einem anderen Staat, der nach Religion oder Herkunft unterscheidet, der seit Jahrzehnten besatzt, bombt und vertreibt und diejenigen im eigenen Lande teils niederknüppelt, die da noch auf einem schlechten Gewissen beharren. D.h. an Israel dieselben Maßstäbe anlegen, nicht weniger, nicht mehr, sollte Universalisten leicht fallen. Gerade denen, die für Vielfalt und gegen Nationalisten oder religiöse Fundis sein wollen.
Nun ja, es ist auch nur ein Schlagertreffen, teilnehmen kann Israel schon. Staatsnahe Propagandafilmchen müssen dabei echt nicht sein. Und warum Israel nicht endlich das Völkerrecht akzeptiert und damit den Weg zum Frieden öffnet, kann ja außerhalb solcher Themen gefragt werden.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:52 Uhr
Aber nein, es geht doch darum, dass manche nicht nur ihren Kindern und Kindeskindern eine arbeitsfreie Zukunft vererben, sondern auch noch eine bessere formale Bildung als der plebs. Relativ, das ist der Punkt.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:50 Uhr
Wie die Norweger (wenn denn), ja. Angsichts unserer Demografie eine Streuung.
Ihr Anteil an den Aktien ist irrelevant gegenüber den großen Fischen und Haifonds der großen Fische. Leider. Und die Aktien müssen dann abgekauft werden, egal wie teuer. Oder wieviel Aufschlag etc. noch draufkommt. Der Staat hat m.E. eigentlich nicht als Aufgabe, Maschmeyers nächste Scheidung zu finanzieren, Sewings Boni oder Porsches Privattunnel.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:45 Uhr
Nicht wirklich auseinander, siehe hierzu anderen Post.
Merit-Order ist die Einladung, Erneuerbare nur so weit zu fahren, dass ein Gaskraftwerk gerade noch oben steht und den Ertrag maximiert. Es ist der garantierte Monopolpreis in einem Markt mit vielen Teilnehmern.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:43 Uhr
Atom-Belgien war 2025 kaum günstiger. Irland war klar teurer und ist in der EU. Die Auswirkung von Merit Order sollte doch langsam bei Interessierten bekannt sein. Wenn versucht wird, dass eben immer ein Gaskraftwerk oben steht für Max-Profit.
Und wie sich Netzgesellschaften gerade die Taschen mit diversen Tricks vollschaufeln, ohne die wieder einmal nötigen Erneuerungen rasch genug umzusetzen. Gesamtsystem-Ersparnis ist mit den kommenden Speicher-Generationen drin.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:39 Uhr
Erneuerbare sind schon aus Umweltgründen die Wahl. Sonst wird der jetzige Sommer nur eine Kälteblase gewesen sein.
Offshore muss evtl. von Genossenschaften oder dem Staat gemacht werden, wenn es nur Kaputtmach-Stopps der Fossilfirmen sind. Oder doch näher an die Küste, wie es z.B. die Niederlande problemfrei hinbekommen. Oder doch mal auf einen bayerischen Hügel.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:36 Uhr
Es könnte Sachsen-Anhalt gut tun. Gleichwohl fährt mensch gut, nach Mehrheiten und auch relativen Gewichtungen sich zu sortieren. Nach der letzten Umfrage hätte die CDU mehr Sitze als SPD und Linke gemeinsam (und sollten die Grünen wohl insgesamt dringend noch hineinkommen).
zum Beitrag13.08.2026 , 16:33 Uhr
Ich hatte den Kollegen anders gelesen: Dass Aufgabe von Journalismus sein könnte, einmal aufzulisten, was CDU und Linke echt trennt und was nicht - außer einem verfehlten Beschluss der einen Seite. Könnten die zwei Parteien inhaltlich zusammenkommen bzw. welche Kröten wären jeweils zu schlucken? Dass die AfD auf der anderen Seite des Großen Grabens verharren wird, den täglich tiefer gräbt und die Spielregeln nicht respektieren würde, in der Sorge sind wir wohl alle vereint.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:59 Uhr
Kein Querschwimmen im Schwimmbad! Oder so ähnlich laut (C) TOM. Queerschwimmen sollte gehen, auf welchen Bahnen auch immer.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:58 Uhr
Die Aktion will die faktische, vererbte Ungleichheit verschleiern. Sie will den Blackrocks und Maschmeyers noch mehr Geld zuschieben. Stattdessen öffentliche Kassen ohne privaten Schweineprofit, öffentliche Infrastruktur und solidarische Systeme: wie wäre es damit? Dass das Geld nicht nur auf die Kapitalseite wandert, sondern bei denen landet, die es eigentlich erarbeiten.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:55 Uhr
Dann sollten wir die Umverteilung von oben nach unten mal wieder starten, das scheint mir der größere und wichtigere Hebel, als Blackrockers noch mehr zuzuschieben.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:54 Uhr
Dem stehen Werte und Einnahmen entgegen, Investition als Konzept. Wien hat es seit hundert Jahren vorgemacht, und jeder träumt sich dorthin, jeder. Auf den konkreten Preis gucken ist dagegen eine legitime Frage und tatsächlich ein Fragezeichen daran, politische Fragen in einer repräsentativen Demokratie stoßartig plebiszitär zu vereinfachen.
Einfach ignorieren danach kann es aber nicht sein. Trump hat vorgemacht, was Politik alles schon kann (er macht das Falsche, bevor die Frage kommt).
zum Beitrag13.08.2026 , 10:51 Uhr
Je niedriger die Ebene, je wichtiger persönliches Vertrauen, konkrete Politik und gemeinsame Ziele unterhalb von Parteiprogrammen. Bundesländer haben faktisch wenig Handlungsspielraum (auch wenn eine Neonaziregierung schon einiges kaputtmachen kann), doch auch für sie gilt der Beschluss der CDU noch. Linke und AfD in einen Topf zu werfen ist schon seltsam - und änderbar.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:48 Uhr
Sehr richtig. In Ost- wie Westdeutschland wurde Energie immer künstlich billig gerechnet, und diese Marktverzerrung führte zu Industrie, die es ineffizient raushaute. Getragen hat es die Allgemeinheit - und die Umwelt. Was wir gerade ächzend spüren und noch schlimmer spüren werden. Danke für nichts, Fossildinos!
zum Beitrag13.08.2026 , 10:46 Uhr
Sie widersprechen sich evtl. gerade. Machen die Anlagen sich die Preise kaputt oder treiben sie die Preise hoch? Bitte beachten Sie auch den europäischen Stromverbund. Und schauen Sie mal, was Strom kosten würde, wenn Fossil und Atom noch dominieren würde. Nicht nur ökologisch und volkswirtschaftlich, sondern auch betriebswirtschaftlich (Merit Order mit Gaskraftwerk gibt Ihnen eine Idee).
zum Beitrag13.08.2026 , 10:44 Uhr
Nein, mit (versteckt) teurem und gefährlichem Fossil und Atom weiterzumachen, das wäre gefährlicher Unsinn gewesen.
Gucken Sie mal nach draußen auf die Pflanzen und nach drinnen auf uns.
Für Speichermedien gab es keinen Markt, weil die Anreize noch auf die alten Dinos eingestellt waren. Die, die übrigens eher unflexibel durchlaufen müssen.
zum Beitrag13.08.2026 , 09:56 Uhr
Gedichte locken Kommentare Von Würm bis an die Weser Doch Abschiede wär'n undenkbare ... Öhm, oder? Tschö, ein Leser
zum Beitrag13.08.2026 , 08:22 Uhr
Es ist für Energieunternehmen das indirekt bezuschusste/ allgemeinschädliche Fossilgeschäft auch vielleicht ohne störende Windkraft-Energie noch profitabler? Stichwort: Merit Order. Auf der Anreizebene müssen bloße Blockade-Ersteigerungen, vor denen damals schon gewarnt wurde, klar unwirtschaftlich gemacht werden.
zum Beitrag13.08.2026 , 08:10 Uhr
Wir sind verwöhnt: Eine Mehrheit und damit eine stabile Regierung mit gemeinsam vereinbarten Zielen gab es stets, u.a. weil die SPD sich und eigene Positionen dafür oft opferte. Was aber, wenn viele Menschen die Pseudo-Alternative wählen und somit den Raum für politische Regierungsbildung verengen? Auch in Weimar gab es einmal eine rechnerische Mehrheit von KPD und NSDAP im Reichstag, nachdem die Rechtsliberalen zuvor die SPD aus der Regierung gedrückt hatten, um wirtschaftlich durchzuknüppeln - und eine Weile danach gab es Sie-wissen-schon. Die präsidialen Befugnisse gibt es nicht mehr, doch da die Linken u.a. eher moderater sind als sogar die SPD von damals, lässt sich nun im Wahlkampf deutlich der Unterschied benennen, aber auch nachher ein Weg finden, wo soziale Politik für links und Land entsteht, aber zugleich auch CDU-Ansätze probiert werden. Ich traue es den Parteien auf dieser Seite des Grabens durchaus zu.
zum Beitrag13.08.2026 , 00:45 Uhr
Wann wird das Verbrennerauto angemessen beerdigt und darf wenigstens der Nachfolger E seine diversen Kosten tragen? Dann dürfte auch die massivste Werbung nichts mehr retten. Die Spinnen, Die Autofirmen.
zum Beitrag13.08.2026 , 00:39 Uhr
Er hätte eigentlich Sarrazin verklagen müssen, wenn es gegangen wäre, wie der einst Stadteigentum zum Minimaltarif an Bonzenfonds verscherbelte, um kurz danach unverdaut Gelesenes gegen die Ärmeren loszulassen, die wohl intelligenter gehandelt hätten.
Wenn Krach sagt, dass er den Entscheid nicht umsetzen kann, muss er das sehr deutlich tun und die Ziele eben anders anstreben. Ich bin kein Freund von pseudoplebiszitären Elementen, doch wenn die nun mal da sind, ist etwas Respekt zumindest nachdenkenswert.
zum Beitrag12.08.2026 , 23:10 Uhr
Dann müssen Aktien gekauft werden - und wem gehören die gerade vor allem, wem treibt man den Wert also gerade hoch?
Blackrockisierung der Politik, auch hier. Merz sollte rasch weg. Die CDU hatte doch mal einen sozialen Flügel?
zum Beitrag12.08.2026 , 23:09 Uhr
Die Bild ist doch sonst immer für die Freiheit des Besitzenden.
Und eine Brunnentrüberin seit ihrer Gründung.
Sie sollte mal für mehr öffentliche Schwimmbäder streiten - das Geld dafür wäre bei den Poolbesitzern auch mal zu holen (ja, Privatpool ist grob ineffiziente Volksvermögenverwendung und kein "normaler" Lebensstandard).
In Deutschland sollte niemand ertrinken, weil er/sie in ein Gewässer rutscht und nie Schwimmen gelernt hatte, weil das Schwimmbad wegen öffentlicher Armut dicht war.
zum Beitrag12.08.2026 , 23:03 Uhr
Es gibt Unterschiede, deutliche Unterschiede und Alternativen - gut so! Ich will keine unterschiedslosen Parteien.
Es gibt zugleich schon ein gemeinsames Interesse: das Wohl des Landes und auch deshalb neue Nazis raus!
zum Beitrag12.08.2026 , 19:46 Uhr
Ausgrenzung und Armut von Kindern ist Mist.
Und zugleich hätte ich hier den Schwerpunkt eher darin gesehen, dass Lehrers nur ihrer Verantwortung nachkamen und ein Kind dann solidarisch war, wie wir Menschen eben auch sind.
zum Beitrag12.08.2026 , 16:59 Uhr
Die Lenkungswirkung erziele ich auch, wenn das noch Schädlichere endlich den großen Schaden auch selbst trägt und nicht sogar belohnt wird. Dann könnte es auch fahren und parken, wie es lustig ist. Nur dann. Räumen wir die Straßen wieder für die wirklich nötigen Fahrten, das wird auch die Stadtplanung wieder verbessern.
zum Beitrag12.08.2026 , 16:56 Uhr
Wie habe ich das als 7+jähriger auf dem Rad eigentlich überlebt? Der ADFC schlägt Fahrweg nur dann vor, wenn es Tempo 30 oder langsamer wäre. Sonst ist der Radweg auf dem Fahrweg zu markieren und von Autoverkehr freizuhalten. Und sonst muss sich der Autoverkehr anpassen, nicht die Kinder.
Ich schätze die Radweggestaltung im niederländischen Oostzaan (Sie finden es): Die Fahrbahn ist verschwenkt zum Abbremsen und die Radwege nehmen teils die _ganze Straße ein, um den Punkt zu machen, wer Vorrang hat. Und es funktioniert.
zum Beitrag12.08.2026 , 16:50 Uhr
Pantisano hat da seine Abgrenzungsäußerung zurückgezogen. Es gibt ein gemeinsames Interesse. Die CDU kann dann mit dieser Hilfe ihre soziale Seite von früher wiederentdecken, christlich wäre es. Und die Linke kann Punkte der CDU wertschätzen. Vorher Wahlkampf gegeneinander.
zum Beitrag12.08.2026 , 16:48 Uhr
So hat es Ramelow ja in Thüringen angedeutet und damit der CDU die selbst angerührte Peinlichkeit erspart.
Die CDU würde gegenüber der Linken besser eine inhaltlich erarbeitete Abgrenzung vornehmen, ein Ja--aber-nicht.
Gegenüber der AfD hingegen ist so eine tiefe Kluft, das ist etwas anderes, und jeder weiß das.
zum Beitrag12.08.2026 , 08:07 Uhr
Wir dürfen uns nie einreden lassen, dass wir alleine schuld wären. Gerne darf und wird jede und jeder schon mal loslegen, Flugurlaube, Fleisch und Sonstiges reduzieren, ... dafür reicht Kant, da braucht es keine Lenorfrau. Aber eben auch politisches großes Handeln einfordern, die politischen Stellschrauben. Solange Fossil, Auto, Fleisch und Flug noch derart direkt und indirekt bezuschusst und gefördert werden, gibt es diese. Und für die Klimaziele müssen sie auch genutzt werden.
zum Beitrag11.08.2026 , 23:06 Uhr
Ramelow, etwas beherrschter, wäre auch ein guter nächster Bundespräsident. Aus der Mitte des Volks, eigener Kopf, am Gesamtwohl orientiert und erfahren. Die Union hingegen dürfte erwachsener werden. Günther versuchte bereits die Reifung anzustoßen. Vor 1989 hat die CDU im Osten ja auch koaliert ; ) , und nachher ihr Personal übrigens nicht so ausgetauscht wie die SED/PDS/Linke ihres.
zum Beitrag11.08.2026 , 22:58 Uhr
Politik machen Politikers. Komik die Komikers. Im Idealfalle. Wobei Hallervorden mit seiner Kritik am seltsamen Schweigen hierzulande zu Netanyahus Untaten in Gaza ja auch einen (unbedarften) Punkt hatte. Oder die "Anstalt" auch mal die bessere Opposition darstellte. Oder z.B. Linnemanns Bühnencharakter "Neoliberalstreber muss für seinen Chef scheitern" für eine Abendshow hinreichen würde.
zum Beitrag11.08.2026 , 22:54 Uhr
Die Abwehrmaßnahmen von anderer Architektur über Mittagspause bis zu kurzer Hose sind bereits bekannt und üblich. Und so krass relativ wie bei uns hoch ging es offenbar auch nicht. Dennoch erst mal den CO2-Hahn zudrehen, für ein besseres Leben, dann die Maßnahmen südlicher Länder studieren und umsetzen - die Rechnung bitte an BMW, Lufthansa, e.on und Aral.
zum Beitrag11.08.2026 , 22:50 Uhr
Haben denn das Manöver nicht schon mal CDU-Amtsinhaber vorexerziert, meint der Hinterkopf? Besser ist es, den Wahlkampf wieder auf die echte Alternative zuzuspitzen: Die von der CDU oder die von der SPD ganz oben bzw. wer soll im Landtag sonst noch Einfluss und Fragezeit haben. Böse Finger waren nie eine Alternative.
zum Beitrag11.08.2026 , 21:18 Uhr
Es ist ohnehin eine dreiste Selbstbedienung am öffentlichen Raum, da einfach dermaßen breit parken zu dürfen.
Die schlichte Version Ihres Vorschlags sind Dolmusse oder wie sie jeweils heißen. Autos, mit denen man für einen Spottpreis und sehr kuschelig zusammen in die Stadt fährt
zum Beitrag11.08.2026 , 21:16 Uhr
Ihnen ist bekannt, dass Kinder zunächst den Fußweg nutzen, soweit vorhanden. Fahrbahn geht, und es gab entsprechende Studien. Dann muss der deutsche Bleifuss aber auch mal auf 30 oder langsamer getriezt werden. 1,50m Überhol-Abstand heißt ansonsten zumeist, hinterher zu fahren.
zum Beitrag11.08.2026 , 21:13 Uhr
Nö. Keine Belohnung von immer noch ökologisch Schädlichem! Sondern angemessen die externen Kosten von Verbrennerautos (und E-Autos) einfordern. Die Autoindustrie hat große Teile unseres Volkseinkommens jahrzehntelang weggelöffelt, jetzt reichts!
zum Beitrag11.08.2026 , 21:11 Uhr
Tja, leider nur einfach falsch behauptet. Es gab den RGW, dessen Star die DDR war. Und in den Westen ging's auch mit den Waren. Irgendwie mussten die recht hohen Konsumausgaben bzw. die Kredite ja bedient werden bei der niedrigen, ineffizienten Marktsimulation der DDR.
zum Beitrag11.08.2026 , 21:09 Uhr
Mal kurz Exportüberschüsse oder -defizite. Okay, oder kleine. Aber dass permanent im Über- oder Unterschuss ungesund ist, ist allgemein bekannt. Weil dann Güter irgendwo hingehen und nur kleine grüne Scheine reinkommen, die der Gegenüberstaat rasch nachdrucken kann. Siehe der Fall USA bei den genannten Ländern. Wert ist ein guter Punkt zum Nachsinnen. Verbrennerautos haben womöglich kaum noch einen Wert außer Nostalgie: volkswirtschaftlich kosten sie richtig viel, und nicht nur ökologisch. Aber gefördert wurde der Export von denen, u.a. durch ein Steuersystem, das den Inlandskonsum stark belastet, die Industrie aber kaum. Und bitte nicht falsch verstehen: Produktivität und marktgängige Güter sind etwas Tolles. Wer aber vor lauter Exportieren das Investieren, die Infrastruktur, die Umwelt, den sozialen Frieden vergisst, hat etwas falsch gemacht.
zum Beitrag10.08.2026 , 19:48 Uhr
NB: Bei Politikers gilt vielleicht noch mehr, dass Reichtum Schande sein kann. Die Strafe für Über-Versprechungen ist der Absturz in Umfragen und Wahlen - siehe Merz/Linnemanns-Schuldenbremse-Gebrabbel. Ich ziehe immer noch meinen Hut vor Lafontaine, der 1990 die Wahrheit auch aussprach. Gewählt wurde freilich Amtsinhaber Kohl, d.h. auch Wählende müssen sich fragen lassen, welchem Hanebüchenem sie durchs Kreuz Zustimmung gaben.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:52 Uhr
Es gibt Argumente für das G-Wort. Völkerrechtsbruch ist eindeutig, für die angeblich einzige Demokratie der Region funktionieren schon die gleichen Rechte erschreckend nicht. Dennoch: Lasst sie mitspielen, ermuntert sie vielleicht zu einem jüdisch-arabischen Team, und bei Siedlerburschis dabei lässt sich ja dann doch das Stoppschild aufstellen.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:48 Uhr
Bei Rotterdam ist auch Kersten Nabielek zu nennen, der viel seiner Konzepte inzwischen umgesetzt bekommen hat. Die Niederländer müssen eher wenig Angst vor Bränden haben, aber höhere Wasserspiegel sind ein Thema, wenn große Teile eigentlich unter Meer oder auch Fluss liegen.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:46 Uhr
Ich hätte daraufhin den Obdachlosen-Chor gegründet, um vielleicht etwas unsauber die "Belfast Belle" zu intonieren. Wie wär's auch das nächste Mal mit einer echten Bank?
zum Beitrag10.08.2026 , 17:42 Uhr
Wahrscheinlich war es so, doch wenn es doch anders war, wollen wir alle Herrn Bareiß nicht hierfür durchs Dorf gejagt haben - er hat dafür ja schon andere Gründe in seinem politischen Leben geliefert.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:40 Uhr
Scherdtners einer Überschuss-Satz ist leider deutlich weiter als viele, die immer noch auf ungesunde Exportüberschüsse, veraltete Fossil-Industrien und neoliberale Umverteilung nach oben setzen. Die neoliberale Ideologie ist arg widerlegt, Exportüberschüsse auf Dauer sind mehrfach ungesund und verhindern die Ressourcen für u.a. wieder bessere Infrastruktur.
(Bei dem Satz über Industriearbeitsplätze bin ich nicht ganz so sicher, wie er gemeint ist)
zum Beitrag10.08.2026 , 13:45 Uhr
Da völlig bei Ihnen. Die EU hat das Kapital stärker entfesselt und gedopt, als es gleiche Rechte schuf.
zum Beitrag10.08.2026 , 13:43 Uhr
Lesen Sie noch mal Ihren Eingangspost oben, der könnte den Hinweis von Residente erklären helfen.
zum Beitrag10.08.2026 , 11:38 Uhr
Ich warte dann mal auf diejenigen, die jetzt noch die menschengemachte Klimaänderung leugnen wollen, die Auswirkungen kleinquatschen wollen oder dass wir am besten gar nichts tun und das (scheinbar) gesparte Geld auch noch den Fossils und Verbrennerautoherstellern in den Rachen werfen sollen. Wir lachen jetzt herzlich wie bitter, doch die gibt es ja immer noch.
zum Beitrag10.08.2026 , 11:34 Uhr
Und wenn auch - klimafreundlicher wäre es auch noch - alle Entscheidungsträger dienstlich die Bahn und ÖPNV nehmen müssten mit, sagen wir, max. 12 Ausnahmen pro Jahr? Der berüchtigte Mehdorn oder war es der Dürr, der doch Berlin-München nicht mit der Bahn fahren "konnte": das sollte Vergangenheit sein.
zum Beitrag09.08.2026 , 23:38 Uhr
First World Problems zum X-ten. Von dem sommerlichen Zeilenhonorar vielleicht mal ein zumindest zweites Dixie dorthin setzen?
zum Beitrag09.08.2026 , 23:33 Uhr
Es soll ja Menschen geben, die sogar keinerlei Fahne mal eben bei sich zuhause haben. Einige auch, die bewusst von der Straße gedrängt wurden.
Gleichwohl sollten Christen, Atheisten, Muslime, Juden, Pastafaris & Co. gerne immer wieder klarmachen, dass das Liebesgebot o.ä. auch für Homosexuelle gilt. Wer der Meinung ist, irgendjemand oben wolle das bestraft sehen, kann das einfach diesem Jemand im Jenseits überlassen. Ok? Bis dahin universal für gleiche Rechte! Und gegen die Ungleichheitspredigers.
zum Beitrag09.08.2026 , 23:27 Uhr
Wäre der letzte Satz vielleicht etwas zum Auf-der-Zunge-Zergehen-Lassen?
zum Beitrag09.08.2026 , 23:26 Uhr
Vielleicht. Da deutsche Unternehmen häufig im Ausland produzieren lassen, nicht so ganz plausibel, oder? Auch wenn auffällig treffsicher inzwischen auch deutsche Unternehmen aufgekauft bzw. aus dem Ausland dominiert werden. Die steuerliche und sonstige Bevorteilung der Exportindustrie zusammen mit dem Abziehen der Millionärsknete könnte es evtl. auch einfach sein? Und auch sonst ein krummes System, das Erben belohnt, Arbeiten aber kaum.
zum Beitrag09.08.2026 , 23:23 Uhr
Ein Blick aufs Grundgesetz und dessen Forderung nach einem Gleichgewicht dort hilft bereits.
Auch ökonomisch ist ein größerer Exportüberschuss ungesund für alle Beteiligten. Da wurde die exportorientierte Industrie teuer gestützt und wurde großkotzig, steckte das Geld in Lobby, Boni und Dividende. Ungesund. Ohne Schwendner immer zuzustimmen, hat sie hier einen Punkt. Unabhängig davon, ob dann im nächsten Schritt das Überschuss-Geld von den Blackrocks ins Globale abgezogen wird oder wir auf nachdruckbaren grünen Scheinchen sitzen bleiben.
zum Beitrag09.08.2026 , 23:18 Uhr
Nebenpunkt: V. Beck war mal ein sehr fleißiger Kämpfer für gleiche Bürgerrechte. Nach dem Konsumfall schob Sven Lehmann ihn im verheißungsvollen Wahlkreis gleich mal zur Seite, suchte Volker Beck nur noch Aufmerksamkeit und Akzeptanz mit teils seeehr seltsamen Manövern in einem neuen Posten. Aber ein Bareiß war er nie.
Bareiß sollte sich einen sinnvollen Job suchen. Dass er politisch die Kurve bekommt, erscheint wenig wahrscheinlich. Dass die Junge Union vielleicht da auch den Posten sieht, sollte diese Erkenntnis nicht trüben. Bareiß hatte sich mehrfach politisch angreifbar gemacht.
zum Beitrag09.08.2026 , 21:23 Uhr
Erdichtet, gerade wohl eher. Nachverdichtung kann auch heißen, dass nicht mehr das kinderlose Reichenpaar sich zwei Wohnungen zusammenlegt, weil Papi das seiner Tochter gönnt. Dass es kleine, bezahlbare wie praktische Einpersonenchancen gibt, barrierearm. Dass mensch wieder Dinge teilt wie Waschraum. Dass ohnehin versiegelte Parkplätze genutzt werden, Etc. Besser together
zum Beitrag09.08.2026 , 20:40 Uhr
Ging in Richtung, welches Auto dann gefahren wird. Ziemlich miese Wahl, gesellschaftlich gesehen, eines "Statussymbols".
zum Beitrag09.08.2026 , 20:36 Uhr
Wenn mensch es nicht selbst herstellt, finanziert er/sie damit schon die Falschen mit, das ist der Nebenschaden - ja, wie bei Alkohol, Tabak, Zucker & Co., die zahlen wenigstens aber Steuern und ballern ihr Revier nicht zusammen.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:43 Uhr
Der autofahrende Erwerbsarbeiter (m) hat oft ein anderes Verkehrsverhalten und übersieht viel, das ist der Gender-Punkt darin. Leider ist das oft auch der brav hoch beförderte Planer alten Schlags, Haus im Grünen, nur mit dem Auto durch die Stadt. Fußgänger sollen gefälligst eine Brücke nehmen, Radwege hören plötzlich auf. Autos haben 2 min durchgehend Grün - so etwas.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:40 Uhr
Männer, egal welcher Hauttönung, schaffen das Urinieren laut Studien in der halben Zeit, Pissoire sparen auch noch Raum. Daher dürfen Frauen/Weitere besser mehr Toiletten haben, um die Schlangen mal gleichmäßiger zu gestalten.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:37 Uhr
Auch der andersfarbige Mann im Auto, auch die Auto-Fahrerin belastet damit den Hamburger Verkehr und wird aber gehätschelt. Ja, deshalb haben sie womöglich teils das Auto, um wenigstens einmal sich hierzulande akzeptiert zu fühlen.
Ich fand's aber auch eine Drehung zu viel versucht in diesem Kontext.
zum Beitrag07.08.2026 , 08:53 Uhr
Ich hörte über eigentlich sehr klimabewusstes Umfeld jüngst, dass mensch den Flieger nach Stockholm habe nehmen 'müssen', wegen der Hitze gerade. Vergessen wir die Sauerei durch Flieger nicht, bei aller berechtigten Kritik an Kreuzfahrten. Auch die durch Großwagen-Weitpendelei. Und und und (und bei der folgenden Liste ist auch das eine oder andere dabei, was ein Janix noch auf der Agenda hat, doch das tut nichts zur Sache - lasst uns die Anreize geraderücken, die immer noch das Raushauen belohnen statt Effizienz)
zum Beitrag07.08.2026 , 08:48 Uhr
Nicht auszudenken: Die früheren "Straßenbahn" bietet plötzlich eine Entschuldigungsdurchsage für 50 Minuten Verspätung und kleine Plastikflaschen Wasser.
zum Beitrag07.08.2026 , 08:45 Uhr
Wer eine Landesverteidigung generell ablehnt, mit womöglich Folgen, kann auch den Militärdienst so locker ablehnen. Sonst dürfen gerne weitere Gründe folgen.
Eine Wehrpflichtarmee mit reichen oder formal höher gebildeten Kindern darunter wird womöglich seltener auch in obskuren Gegenden verheizt als Menschen, die leider in unserer Gesellschaft keine andere Chance erhalten würden?
Mit 18/19 nur Party ist eine Variante, doch ist die die einzige? Und wenn die erste Patientin am nächsten Morgen nicht mehr da ist, Richtung Erdboden, ist das genauso eine Erfahrung wie intensiv für andere da sein, die einen anderen Nachnamen tragen; auch: mit einem anderen sozialen Stratum horizontal interagieren und sich aus dem proprietären protoakademisch-restringierten Code zu eskapieren. ;)
zum Beitrag07.08.2026 , 08:36 Uhr
"Der Japaner/Chinese/ ... schläft nicht", bekanntlich, und lässt sich zum weiteren Lohndrücken und Kaschieren des eigenen Management- und Politikversagens gebrauchen. Das so weit geht, zukunftsträchtige Zweige zu opfern, um den halb verdorrten Ast Fossil/Verbrenner ein paar Jahre länger am Baum hängen zu haben.
zum Beitrag06.08.2026 , 23:55 Uhr
Ich habe Sie noch nicht ganz verstanden.
zum Beitrag06.08.2026 , 23:53 Uhr
Welchem?
Anderes Thema: Was vermuten Sie nach dem jetzigen Kapitalismus mit seinen Schwachstellen als Nächstes?
zum Beitrag06.08.2026 , 23:36 Uhr
50 Leute im Bus oder 50 jeweils im Auto - was verbraucht wohl mehr Sprit, deutlich mehr Sprit? Und Platz, was verbraucht extrem mehr Platz? Doch das wäre ein anderes Thema.
5 von 8 Bahn-Kilometern sind elektrifiziert. Und ich habe so eine Vermutung, dass dies auch noch die stärker befahrenen Strecken sein könnten.
zum Beitrag06.08.2026 , 23:32 Uhr
Vor allem brauchen wir auch mit E endlich wieder deutlich weniger Autos, also wieder eine funktionierende Grund-Infrastruktur in Stadt und Land mit Bus, Bahn, Rad und Fuß für quasi alle. Und eine kostenangemessene Besteuerung von Auto (und Flug). Raus aus der BDA-Lobby-Garrotte!
zum Beitrag06.08.2026 , 23:29 Uhr
China macht das deutsche Rezept - mit dem Export durch die Wand - und versucht zugleich, die letzten Reste der demographischen Welle noch zu reiten. Während auch dort das Militär und die Korruption zu nagen beginnen. Deutschland sparte bei Rüstung, bei Infrastruktur, bei Investitionen, bei Umwelt und verkaufte noch die Preziosen und ihr Geflecht an dubiose Blackrocks aus. Auch dafür 'danke', Fritze! Richtung China waren es die Auto-Gierhälse, die die deutsche Prozess-Stärke zum Abkupfern für ihre Jahresboni verhökerten. Kein Mitleid.
zum Beitrag06.08.2026 , 23:25 Uhr
Der Dollar war von den Fundamentals nicht stark, aber Reagan als rechter Rechter trieb trotz A-Sozialkürzungen die Staatsverschuldung auf neue Höhen und schob den Zaster seinen Rüstungsbuddies rüber. Entsprechend sog er das Kapital auf. Wenn aber der Wechselkurs in die andere Richtung weist, geht das Geld andersherum, bzw. muss die Fed schon in sehr hohe Zinsen gehen, um das noch hinzubekommen. Reagan ging dann doch auf seine alten Tage in die Abrüstung, was natürlich nicht lange vorhielt, aber diese Unwucht korrigierte. Wobei der Yen so nach oben schoss, dass der japanische Überschuss für einige (sinnarme) Übernahmen reichte. Wessen Währung geschwächt wird, der hat weniger Zahlungskraft im Ausland. Unsere zu niedrige Löhne im Vergleich zur Produktivität haben uns jahrzehntelang diese üble Handelsbilanzschieflage beschert, Exportunternehmers vollgestopft, Waren gegen bloßes Papier verschleudert und unsere Arbeiters ärmer im Urlaub gemacht als nötig. Etwas weit ausgeholt, aber so in die Richtung geht es.
zum Beitrag06.08.2026 , 21:43 Uhr
Klarstellend: wer sich wie auch immer zudröhnt, sollte nur sich selbst schaden und besser auch nicht. Autos sind sowieso potenzielle Mordwaffen, da muss man alert sein.
Ich meine nur, dass die beschriebene Verwerflichkeit von Drogenkonsum nicht davon abhängen sollte, ob die Person seit langem ein unsympathischer politischer Fiesling ist oder taz-Klientel. Hier wird schon häufig das Lied des Drogenkonsums zumindest gesummt.
zum Beitrag06.08.2026 , 21:39 Uhr
Bitte zumindest hier keine 'Fakten' einfach erfinden, gell. Erneuerbarer Strom schlägt selbst die massivsubventionierten Fossil- und Atomkraftwerke im kWh-Preis. Die Kabel müssen gebaut werden, weil CSU-Bayern das verschnarchte und unlogisch unterirdisch auch noch. Und wegen des Methadons E-Auto.
Klimaerhitzung ist richtig fies und richtig teuer. Das sollten Sie doch auch mitbekommen haben.
zum Beitrag06.08.2026 , 21:36 Uhr
Größere Wärmepumpen. Fernwärme davor kurz abchecken (kommunale Wärmeplanung). Den Vermieter ganz lieb anstupsen. Der ja auch Wert erhalten will. Was mit einer Gas- oder gar Öl-Heizung kaum mehr geht. Von Mieterstrom träumen mag mensch ja auch. Evtl. einen kleine Solaranlage ans Fenster. Ich habe neulich auch einen Anbieter von sauberem Strom gesehen, hieß auch so ähnlich, der bezuschusst selbst Balkonsolar bei seinen Stromkunden als Aktion für die Energiewende.
zum Beitrag06.08.2026 , 21:28 Uhr
Auch in Hamburg müsste der Anteil von Frauen an den Bewohnern so um die 50 % liegen.
Und gerade eine internationale Hafen- und Handelsstadt hat seit jeher sehr viele Einwanderer aus verschiedenen Ecken.
Ich fand es gleichwohl auch eine schwerer zu verstehende Brechstangenabweichung, das Thema auch noch hineinzubringen.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:15 Uhr
An Menschen ausrichten, nicht an Autos und deren Grünen Wellen - ganz einfach, und doch haben es die ollen Verkehrsplaners nie gelernt. Können sie aber nachholen.
Hamburg hat Radwege zugleich mit bösen Autoschneisen und Planung von Autofahrern für Autofahrer. Kann mensch ändern.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:10 Uhr
Ich weiß jetzt nicht, ob Beruhigungsmittel oder Aufputscher. Politik mit Selbstüberschätzungsanteil ist kein gesunder Lebensstil.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:09 Uhr
Das kann wirklich vergesslich sein (ich würde es bei mir selbst nicht ausschließen wollen, dass mir so etwas unterliefe), anderes aber kaum. Bareiß ist wie Spahn überfällig und sollte sich wohl ein anderes Feld suchen.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:07 Uhr
(Als ob die taz jetzt immer so anti-drogen-isch unterwegs wäre.) Bareiß kann man seine Schuld vorwerfen, seine Untaten zuvor auch, und er sollte sich vielleicht besser ein anderes Betätigungsfeld suchen oder wirklich in sich gehen. Für jeden einzelnen Punkt daraus.
Ein unappetitliches Gesicht des aktuellen Christdemokratismus.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:04 Uhr
Es kann die Gefahr auch von links kommen, natürlich - empirisch sind zugleich die Nazis und Vereinfacher von rechts das Problem. Gegen neue Nazis und ein neues Megaloman-Deutschland ist die BpB errichtet worden. Jetzt hätte sie also da einiges zu tun. Sollte sie auch dürfen.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:01 Uhr
Thomas Krüger war ein recht geschmeidiger Ost-SPD-ler mit Selbstmarketing-Qualitäten. Der/die Neue wird einiges zu tun haben, um die BpB modern und zielführend zu gestalten. Und so sehr ich die Bücher dort schätze, wird es mehr als dessen bedürfen. Demokratieschutz vor Neonazis ist auch BpB-Aufgabe, ja, eigentlich der Taufstein. Zumal uns inzwischen die Alliierten nicht mehr herauspauken werden.
zum Beitrag06.08.2026 , 18:58 Uhr
Genau. Scheindiskussion - wer im Osten helfen will, stellt z.B. die Handlungsfähigkeit des Staats besser her. Die Rentenkasse kann auch solidarischer laufen als jetzt. Und Minijobs sind eine Zeitbombe auf Kosten des Rentensystems.
Weg wohl gleich auch mit der seltsam ziellosen CSU-Mütterrente, weg auch mit der Bevorzugung einiger putzgesunder gutverdienender Facharbeiter, deren Erfahrung wir dringend noch brauchen, nebenbei.
zum Beitrag06.08.2026 , 18:52 Uhr
Beim Tempolimit fand zumindest ich die Pro-Gründe nie (es gibt Felder, wo ich das kann). Andere Autoindustrien verkaufen auch Wagen. Menschenleben, Klimaschäden, Verkehrsflussstörungen, Stress ... wenigstens tagsüber sollte ein Limit von 120 locker drin sein. Und Lindners Hand über der absterbenden Verbrennerautoindustrie war skandalös. Die Energie hätte in die Innovation, versprochene Digitalisierung und Bürgerrechte gehört. Dann wäre die FDP auch drin geblieben.
zum Beitrag06.08.2026 , 18:48 Uhr
Ab 300 Wohnungen wird das Erbe gar nicht mehr versteuert, meinten Sie das? Kurzarbeitergeld abziehen als Quandt-Familie/BMW? Nicht beitragen ist nicht liberal, sondern eine asoziale Konstruktion. Um aber auch das Gemeinsame nicht zu vergessen: Handlungsfähigkeit des Staats (die werden wir mehr und mehr brauchen in der aktuellen Welt) ist eine Frage von Ressourcen wie Effizienz. Betrachten wir nicht nur eins davon.
zum Beitrag05.08.2026 , 09:01 Uhr
Freiheit ist ein sehr hohes Gut, und wenn mensch Diktaturen ansieht, wird das noch deutlicher. Häufig reicht bereits ein: Mach doch einfach, was Du willst, solange Du keinem anderen schadest, sonst lass uns bitte mal darüber reden bzw. uns Regeln geben. Das höchste Gut ist die Freiheit nicht, außer es wäre die Berücksichtigung von Menschenwürde und Freiheit als sozialer Qualität bereits inbegriffen. Das ist keine absolute Freiheit im GG. Schon gar nicht nach 1945. Wobei sozial wie menschenwürdig ohne Freiheit schwer denkbar sind.
zum Beitrag04.08.2026 , 17:38 Uhr
Evident leider falsch, so mein Eindruck. Grundrechte und Menschenwürde zuerst. Wir haben keine Gossen"freiheit" für die fetten Brieftaschen, sondern Grundwerte. Wollen und wissenschaftlich darüber argumentieren darf jeder. Machen nicht alles. Um den weiter oben zitierten Kant noch einmal einzubringen.
Gemeinsames Feld: Wer Vernunft ohne Argumente monopolisieren möchte, ist genauso ungut unterwegs, wie der, der 'seine' Freiheit auf Kosten Dritter unsozial und nicht universal verallgemeinrbar durchdrücken wollte.
zum Beitrag04.08.2026 , 17:31 Uhr
Ich meine, es war die 'Zeit', die für Schnieders Abgang den Grund recherchiert hatte, dass er sich Merz' Ausverkauf der Infrastruktur an private Investoren nicht fügte und auch mehr Geld für die Bahn wollte. Ist Blackrockismus wirklich gut für unser Land, Herr Merz?
zum Beitrag04.08.2026 , 17:29 Uhr
Man kann einiges nicht so Nette über die SPD sagen, aber gutes professionelles Personal ist da größtenteils zuzugestehen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und/oder ein gutes Näschen für die Leute und/oder ein guter Arbeitsethos. Weil es dort nicht ausreicht, dass mensch 'Sohn/Tochter von' ist, vielleicht. Politisch hat schon 2017 die SPD als nötig angesehene Koalitionspartnerin viel durchbekommen (m.E. auch komische Klientelpolitik darunter). Wünschen wir uns gleichwohl möglichst, dass aus den verschiedenen Ansätzen der zwei Partner gemeinsame noch bessere Punkte herausdiskutiert werden. Eine Weile müssen die noch für das Land machen.
zum Beitrag04.08.2026 , 13:02 Uhr
Die ersten Fußballer hatten keine Schiedsrichter. Brauchten sie auch nicht. Fair war Teil des Spiels.
Wenn es aber bezahlte Spieler sind, wie Sie schon sagen, und der Trainer motzen soll, warum man sofort wieder aufstand etc., dann wird's anders. Der Mensch kann sich so oder so verhalten. Was häufig hilft, sind Anreizstrukturen. NB: Individueller Wettbewerb ist für so manche ein Anreiz, aber Ihre Zahl könnte da eher hoch angesetzt sein.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:56 Uhr
Sie kennen das Steuerkonzept der FDP? Null Gegenfinanzierung, um den Staat auszumergeln, und die wirklich großen Geschenke gehen nach ganz reich. Eine FDP, die Bürgerrechte, -freiheiten, gleiche Chancen wieder offensiv zu ihrem Kern machen würden, die das Freiburger Programm läse, wäre ernstzunehmen. Die neoliberale Karikatur von Liberal seit Westerwelle/Brüderle/Lindner - wie wollen Sie die noch verteidigen?
zum Beitrag04.08.2026 , 12:51 Uhr
Presse-Journalismus ist allgemein _kein Bullshitjob.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:50 Uhr
Israel hat der PLO keinen fairen Frieden gegönnt. So und durch bewusste Unterstützung auch durch Israel wurde die Hamas groß. Gäbe es die Hamas nicht, würde evtl. der nächste Strohmann aufgebaut, um die Palästinenser zu spalten und eine Ausrede für Völkerrechtsverstöße zu haben. Das Traurige auch für Israel ist, dass es unter Netanyahu & Schlimmer selbst nie Frieden haben wird, nur einen ewigen Sparta-Kampf. Sparta gibt es nicht mehr.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:47 Uhr
In seltenen Fällen haben Menschen mit Parteiabzeichen doch noch die Kurve gekriegt, aus nicht nur opportunistischen Gründen Juden versteckt und gerettet, den Mund aufgerissen etc. Wer 'Nazi' an Verhalten festmacht, wird Ausnahmen zulassen. Es waren deutlich weniger als Familienmythen gerne behaupteten, das auch.
zum Beitrag03.08.2026 , 21:59 Uhr
"Wenn man an Menschenrechten, Demokratie und Freiheit orientiert ist, kann man aber beides [Israels Existenz und Kritik an seiner teils rechtsradikalen Politik] ganz gut zusammenpacken – überall." - nicht der einzige kluge Satz in diesem Interview. Wie in jeder fest installierten Diktatur war die Zahl der Widerständigen überschaubar, Kowalczuk als eine Stimme der Wenigen tut ganz gut gegenüber den Zahlmaul-Friedrichs und AfD-Pöblerallas.
zum Beitrag03.08.2026 , 21:54 Uhr
Wenn Deutschland "Bayern München" aushält, wird die Türkei auch einen kurdischen Verein in der Ersten Liga schaffen.
zum Beitrag03.08.2026 , 21:27 Uhr
Zum einen muss Israel die Besatzung grundsätzlich beenden, aufhören, die Nachbarländer mit Krieg zu überziehen, dort die Zivilisten und sogar Äcker und Infrastruktur zu vernichten. Das ist unverhohlener Dauerkrieg, der auch immer wieder bewusst angestocht wird. Zum anderen ist das natürlich umgekehrt auch abzuverlangen. Die USA ist auf absehbare Zeit leider nicht neutral genug und wäre doch die fähigste Durchsetzerin von Friedensansätzen.
zum Beitrag03.08.2026 , 19:51 Uhr
Klar, es gibt Arbeit, und jemand macht sie auch hier im Inland. "Bedürfnisse" dürfen dabei auch ins Blickfeld rücken: Was "muss" wirklich sein und was ist nur Statusgehampel und Konsum-Ablenkung von der Leere sonst? Warum nicht etwa Teilzeit ins Auge fassen? Doch allgemein ist die Verdichtung wohl da - etwas Hirnfreies zwischendurch macht die KI oder die Werkstudi, also wird's erst recht pausenlos. Die Zahl 8 % lässt erschrecken.
zum Beitrag03.08.2026 , 18:11 Uhr
Es war die Entscheidung der CDU-Funktionärsschicht, es doch mit dem Redenschwinger zu probieren. Inhaltlich und personell aber erschreckend. In einer anderen verantwortlichen Position (ab Landrat Hochsauerlandkreis aufwärts) wäre das wohl vorher aufgefallen, nun muss es die Bundesrepublik noch ein paar Jahre ertragen. Oder der CDU fällt auf, dass sie mit Daniel Günther jemanden hätte, der rabaukig für die Stammwählerschaft auch kann, doch vor allem Denken, Regieren, Koalieren.
zum Beitrag03.08.2026 , 18:08 Uhr
Erdgas ist eigentlich das kleinere Übel bei den Fossilen, chemisch gesehen. Kein Vergleich zur Ölheizung. Dann muss es aber nicht aus-lecken. Und irgendwann muss da auch Schluss sein. Was hat Reiche eigentlich mal kapiert?
zum Beitrag03.08.2026 , 18:05 Uhr
Sie scheinen den Kategorischen Imperativ bei Ihrer Lektüre anders verstanden zu haben als zumindest ich. Kurz angedeutet: Wenn jeder diese paar Worte Kants verinnerlicht hätte, wären Gesetzbuchdrucker evtl. seit über 200 Jahren aus dem Geschäft.
Freiheit ist ansonsten wohl die Freiheit aller Menschen, ist ein soziales Gut, frei nach Arendt. Das schließt ein, sich gemeinsam Regeln zu geben, dass Märkte, Freiheiten, Lebenschancen auch besser unterstützt werden. Unterschiedlich sind wir alle, doch einigen können wir uns halbwegs auf manches.
zum Beitrag03.08.2026 , 18:00 Uhr
"Im liberalen Sinne heißt liberal nicht nur liberal", Loriot steht aber leider nicht mehr zur Verfügung. Und Frauen waren v. a. zu den Unzeiten von Brüderle, Lindner & Co. sowieso eher möglichst blonde Beiware fürs Plakat, so klug sie auch waren. Auch da war die FDP schon mal weiter.
zum Beitrag03.08.2026 , 17:56 Uhr
Das wäre Ihr Eindruck. Ein anderer möglicher Blick wäre, dass auf die sehr Wenigen reduziert wird, die keinen funktionierenden Staat zu brauchen glauben, die das Konzept von gemeinsamen Regeln der Zusammenarbeit nicht verstehen und die Zukunft und Chancen für Dritte auch nicht.
Siehe das ideologisch-zeigefingrig abgewiesene Tempolimit bei gleichzeitigem Scheitern bei den Verkehrssektorzielen. Siehe das teure Bemuttern der Verbrennerindustrie.
Schade, die FDP war vor über 50 Jahren schon mal weiter.
zum Beitrag03.08.2026 , 14:11 Uhr
Gerhard "Acker" Schröder nicht zu vergessen. Oder doch besser Merz wegloben?
zum Beitrag03.08.2026 , 12:37 Uhr
Er hat die Zeit als Vorsitzender in der Opposition nicht genutzt. Weder für Strategie, noch für Programmatik und konkrete Konzepte oder Personalentwicklung incl. bei sich selbst.
Merz' Ende ist zumindest absehbar und sollte besser so gestaltet werden, dass nicht der AfD-Wähler sich bestätigt fühlt. Also nicht am Abend der Wahl. Günther.
zum Beitrag03.08.2026 , 12:33 Uhr
Wer die Bibel kennt, weiß, dass Jesus und seinen Jüngern bereits unmäßiger Weingenuss vorgeworfen wurde.
zum Beitrag03.08.2026 , 10:36 Uhr
Hirnzellen Kubickis hätten auf das Direktmandat der FDP einst in Halle verweisen können, um die letzte Hoffnung in Sachsen-Anhalt zu wahren. Das war aber der eher sozialliberal geprägte Genscher. Freiheit als Freiheit der sehr Reichen zu verstehen und nicht mit gleichen Chancen und Rechten für wirklich alle zu koppeln, das hingegen ist der Verrat am modernen Liberalismus.
PS: Sein Vorwurf, "jetzt mit taktischen Manövern [müssten die Grünen] erklären, sie müssten in den Landtag, damit eine AfD-Mehrheit verhindert wird. Erbärmlicher geht es ja nicht." erinnert mich doch an eine gewisse Funktions-Partei, wie hieß die noch mal ... naja, auch nicht so wichtig.
zum Beitrag31.07.2026 , 20:49 Uhr
Und wenn wir a) zunehmende Knappheit hätten (eine Seite) und b) steigende Kosten (andere Seite). Das bezog sich ansonsten auf schnellere Reaktionen als Jahrespreise,
zum Beitrag30.07.2026 , 17:33 Uhr
So wie beschrieben, war das krass unsouverän. Von der sich beschwerenden Person sowieso. Ich lächelte in solchen Situationen wohl auch mal eher gequält, doch da den Gutsherrenton aufzusetzen ist selbstbeschämend.
Vom Ober "Der muss weg" aber auch. Da hätte er mit weniger Kommunikationsüberforderung ja mithelfen können, den neuen Gast zügig nach hinten zu lotsen und zugleich die Situation für den dünnhäutigen alten Gast etwas lockerer aufzulösen. In der Gastro muss mensch so etwas eigentlich schon können.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:40 Uhr
Was sind das für Ablenkungsversuche(?). Eine dumme Zigarette, ein Stück Grillkohle reicht.
Zünden Sie mal dann trockenes Papier an und dagegen feuchtes. Kaputte Bäume und dagegen intakte Bäume. Jetzt klarer? Wir wollen lieber handeln als leugnen.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:37 Uhr
1998 hatten SPD und Grüne es beide im Wahlprogramm. Schröder wurde bearbeitet. Nichts geschah.
Erst wird die Verbrennerautolobby, gespeist durch staatliche teure indirekte Zuschüsse, absterben müssen. Dann ist es aber arg spät. Am besten Tempolimit in ein großes Paket packen, so dass Gesamtmetall dennoch weiter an Parteien spendet.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:35 Uhr
Ich spoiler mal: Wärme über Luftwiderstand, Rollwiderstand, Bremsen. Verbrenner haben dabei auch noch einen richtig miesen Wirkungsgrad und heizen über den Motor auch Ihre Gemeinde ein kleines bisschen mehr auch noch direkt auf - fassen Sie mal frisch geparkten Autos auf den fiesen Vorderleib.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:31 Uhr
Manchmal hilft einem die Herkunft geistig nur bedingt. Der Morbus Auto ist rund um Stuttgart noch so eingefressen wie kaum woanders - Ausnahmen existieren zum Glück aber auch. Und an moderner, menschenorientierter Verkehrspolitik sollte sich Bilger eher orientieren als an den Spendengeldern von Gesamtmetall an die Partei.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:28 Uhr
Sie verwechseln womöglich einen kontrollierten Monopol- und einen kaum kontrollierten Oligopolmarkt miteinander.
Zeitliche Knappheit über den Preis darzustellen kann zu Verbesserungen und besserer Nutzung führen.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:26 Uhr
Die Wasserwerke sollen einen nicht abzocken - das ist bewusst so gewollt und vorbildlich als Ziel.
Doch im Sinne von Sparsamkeit und Nachhaltigkeit darf Wasser auch nicht verschleudert werden. Zuerst bei Industrie, Landwirtschaft, Großkraftwerke und Privatbrunnen hingesehen, doch auch individuell geht einiges, dass wir auch noch in 300 Jahren gutes Grundwasser haben.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:23 Uhr
Ein sarkastischer Freund meinte, Frei mache Arbeit, nur um schnell zu ergänzen: die ihm besser liege. Jeder weiß, dass Merz in seiner jetzigen Form runterzählbar ist. Laschet wäre wohl professioneller gewesen, Günther sowieso. Merz ist ein "One-Trick-Pony" der erblich-selbstgewissen Oppositionsrede und eher ein lindnerbedingter Unfall als Kanzler. Hoffen wir, dass er sich noch ermannt und die Zeit bis zur nächsten Wahl dazulernt. Programmatisch, konzeptionell, personalpolitisch und in der Führung.
zum Beitrag29.07.2026 , 14:40 Uhr
Die Zeit auf dem Rad nutze ich, das ist Sport. Die Zeit im Bus/ in der Bahn nutze ich, da kann ich lesen, schlafen, ... Die Zeit im Auto hingegen, und sei sie auch kürzer, die ist weg.
zum Beitrag29.07.2026 , 14:39 Uhr
Im oben beschriebenen Fall der Bus oder lieber das Rad. Ja. Es ist da zumindest bei jemandem wie mir kein Auto "lebensnotwendig". Ein Ausdruck, über den noch lange zu sinnieren wäre. Es gibt Pedelecs, Vespas, Fahrgemeinschaften, erwähnte Mietautos, ggf. Umzug. Räumen wir doch einfach wieder die Straßen für die, für die es wirklich lebensnotwendig ist, sparen so Geld, Nerven, & Co.
@sollndas Ich weiß nicht, wieso ich es auch Ihnen immer wieder freundlich vermerke, wenn ich so direkt sein darf, doch ein Blick beim Umweltbundesamt bzw. den FÖST-Studien hilft wirklich. Auto & Flug werden massiv teils direkt, zumeist indirekt bezuschusst. Wir reden von -zig Milliarden Euro pro Jahr. Und das ist keine Grundversorgung, anders als Bus, Bahn & Co., wo es noch verständlich wäre.
zum Beitrag29.07.2026 , 07:06 Uhr
Direkt unter der Monroe-Doktrin zu sein plus eher Rohstoff-/Landwirtschaftsstaat hat seine Folgen. Aber doch, gehen Sie den Kontinent mal durch.
zum Beitrag29.07.2026 , 07:04 Uhr
Noboa steht für einen Familienclan aus dem ökonomisch einflussreichen Guayaquil, dem schon länger große Teile der ecuadorianischen Wirtschaft gehört und der auch sonst nicht immer mit fairen Mitteln agiert.
zum Beitrag29.07.2026 , 06:57 Uhr
Viele werden sich darauf einigen können, dass Frau Reiche die Person ist, die ausgetauscht werden könnte und sollte. Die steht nicht mal für Land-Wirtschaft.
zum Beitrag29.07.2026 , 06:55 Uhr
Ok, fleißig ein paar Jugendwörter untergebracht. Und jetzt soll jede Kampagne einfließen, nur weil sie gegen den Richtigen geht?
zum Beitrag29.07.2026 , 06:52 Uhr
Neben den Großstädten gibt es bekanntlich auch noch weitere Städte. Wollen Sie da noch die Zahlen nachholen? Mobilität lässt sich durch nähere Infrastruktur, Radwege (inzwischen auch für E-Bikes), faire Behandlung auch mal des ÖPNVs auf eine gesündere Manier bringen, und ausdrücklich nicht nur in Berlin-Wilmersdorf, Hamburg-Altona, München-Lehel oder Köln-Südstadt. Berlin hat übrigens ein verblüffend gutes Radwegenetz, durch seine breit geplanten Straßen war stets Raum auch hierfür. Für Quer-durch-die-Stadt gäbe es die U- und S-Bahn und im Osten die Straßenbahn. Am besten eine Kombination aus Rad und ÖPNV. Auto-Sucht mit ihren negativen gesellschaftlichen Folgen wird an mehreren Punkten zugleich angepackt werden müssen. Ich plädiere ja hier zunächst nur dafür, sie nicht so wie seit 1930 auch noch anzufachen und zu befördern.
zum Beitrag28.07.2026 , 21:21 Uhr
Sammelantwort: Ich bin für einen ausreichend finanzierten Staat, keinen neoliberal ausgehungerten. Sicherheit ist etwas Positives. Sie entsteht u.a. durch soziale Sicherheit, nebenbei, und durch gerechte Prinzipien innen wie außen, durch Chancen für jeden auf ein wirksames Leben etc. Wir leben grundsätzlich hypersicher hierzulande. Von TÜV bis den Millionen Konzerten etc. In eine - wertend - AfD-Hysterie einzusteigen, nur weil andere die fühlen, ist kaum zielführend. Die zu dämpfen ist zielführend, durch Handlungen.
Den Staat in die Rolle eines Supersicherheits-Schaffer zu drängen ist dabei gefährlich, darauf können wir uns einigen? Es ist unrealistisch überzogen, und wir enden wie in China, und evtl. auch mal mit den Falschen vor der Kamera.
zum Beitrag28.07.2026 , 21:16 Uhr
Wenn jemand "auf das Auto angewiesen" oder gar in Ihren Worten "lebensnotwendig [!?!]" wäre, machen wir bei der Infrastruktur aber noch etwas falsch, und dann wäre das zu korrigieren. Genauso wie die teure Bezuschussung direkt und indirekt von Auto und Flug volkswirtschaftlich dringend zu korrigieren ist. Die hat historisch erst zur Verschwendung geführt. Und ich kenne den Zustand, dass der nächste Zahnarzt 14 oder 15 km entfernt ist. Bus also oder Rad.
zum Beitrag27.07.2026 , 22:48 Uhr
Es wäre immer noch attackierbar, doch dann ein klarer Verstoß. Nimm dem Rowdy einfach das Spielzeug gewaltfrei weg, ist immer ein guter Zug. Dummerweise sind da noch zwei andere Rowdies: der notorische Dauerkrieger Netanyahu und ein Großmaul ebenfalls vor einer eigentlich verlorenen Wahl. Die zwei werden wieder züngeln, egal wie.
zum Beitrag27.07.2026 , 22:05 Uhr
Ob regierung oder Opposition: Wer sozial will, kann SPD oder Linke wählen. Wer unsozial will, hat die CDU. Wer umweltbewusst will, kann Grüne wählen und evtl. die Linken. Wer dreckig und teuer will, hat die CDU. Wer progressiv will, kann eine Partei auf der Linken wählen. Wer konservativ will, hat die CDU.
Wer ausländerfeindlich will, ist ein Menschenfeind und mag darüber noch mal nachdenken. Und selbst der hätte noch BSW, das wenigstens sozial und auch vernunftbesetzt ist.
Das Problem ist, dass die Union sich vom sinkenden Kapitän absetzt. Merz ist von Alter wie Leistung nicht mehr so lange dran. Günther wäre die wahlbessere Wahl und auch in der Lage pragmatisch mit Grünen, SPD. ggf. Linken zu koalieren. Wann wechselt die CDU das eigentliche Problem aus? Merz kann ja immer noch in Talkshows oder Atlantikbrücke oder Rentner for Profit auftreten.
zum Beitrag27.07.2026 , 19:26 Uhr
Populismus muss ab und an sein. Dabei stehen bleiben - besser nicht. Es gibt so ein paar Tricks, um sich Handlungsspielraum zu schaffen. Reiche auch wieder heranziehen, Energieraushauen und Umweltschädigen besteuern. Wer die Zuckersteuer hinbekam, wird auch da einiges hinbekommen. Burnham kann argumentieren, dass Starmer sich (unnötig) die Hände band bei Steuern, nicht er, Burnham.
zum Beitrag27.07.2026 , 19:17 Uhr
Bilger kann die absterbende Fossilfahrzeugindustrie rund um seinen eigenen Wahlkreis noch ein Weilchen zu retten versuchen. Besser aber bewegen wir uns rascher auf die Seite der Erneuerbaren-Staaten statt der Fossil-Dinos auf dem letzten Loch.
Auch als CDUler kann mensch übrigens auch mal auf geldsparende Räder, Busse, Bahnen setzen. Besser fürs Klima, gesünder und für den knappen Raum angemessener ist es ja auch noch. Die dreiste Bezuschussung von Auto und Flug seit Jahrzehnten beleidigt jedenfalls wirtschaftlichen Sachverstand.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:11 Uhr
In diesem Sinne: venceremos, Queere und Nicht-Queere! Dass universal jeder/jede/.. die eigene Orientierung einvernehmlich leben kann und Akzeptanz die flüssig beherrschte Fremdsprache noch vor Englisch und Latein wird.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:07 Uhr
Ich bin jetzt wertend unterwegs. Was für Sicherheits-Forderungen sollen denn noch an den Staat gehen? Wollen wir den Preis für eine - scheinbare - Rundum-Sicherheit zahlen (1984, Schöne Neue Welt, Panopticon))? Sie reden m.E. richtig vom Sicherheitsgefühl. Wer da ständig eine "Unsicherheit" herbeiredet, um die eigenen Schiffchen ins Trockene zu bringen, der ist das Problem No.1.
zum Beitrag27.07.2026 , 12:24 Uhr
Ich weiß das genauso wenig wie Sie, vermute ich. Queeres wie nichtqueeres Leben sind beide wertvoll. Queeres Leben bekommt Intoleranz häufig früher zu spüren, ist da ein "Kanarienvogel". Ich wollte aber eigentlich nur fragen, worauf diese Behauptung mit den Islamisten fußt. Eine Todesstrafe gibt es laut Koran für Menschen, die vom (islamischen) Glauben 'abfallen' sollten. Ansonsten ist Glaubensfreiheit (mit Diskriminierung) für zumindest Christen, Juden (Buchreligionen) ganz eindeutig vorgeschrieben. Das mit dem Vernichten war eher woanders, in Europa. PS: Bei Bataclan etwa ging es laut Aussagen vor Gericht nicht um Glauben der Anwesenden (da waren sicher auch Muslime im Raum), sondern dass Frankreich unter Hollande kurz davor Zivilistenlager im Nahen Osten zerbombt hatte.
zum Beitrag27.07.2026 , 12:17 Uhr
Wenn mensch immer wieder etwas Bestimmtes sieht/sagt/kommentiert und auch nicht zu verraten wüsste, wann denn nicht/ aufgrund welcher Faktenlage das Plädoyer sich ändern würde ...
Dann ist das entweder Zahlmaul-Lobbyist oder Ideologie-Anteil, netter: Glaubenssatz.
Wovon niemand frei sein dürfte, nur bewusst sollte es uns bleiben, dass dies vorkommen kann und es dann eben eine andere Form der Debatte ist.
((Wer z.B. sähe, dass wieder mal ein männlicher Autofahrer Menschen umfuhr, diesmal sogar bewusst, sähe vieles andere in dem Moment nicht. Genauso wer ... (bitte ergänzen). ))
zum Beitrag27.07.2026 , 10:02 Uhr
Was durchschimmert, dass auch im UK die große rechte Partei für Ressentiment-Kulturpolitik auf große Hose anfällig ist, um inhaltliche Lücken zu überspielen. Haben die Tories nichts gelernt?
zum Beitrag26.07.2026 , 23:47 Uhr
Verwaltung hat Spielraum, muss aber grundsätzlich die Gesetze und die Vorgaben der Gewählten ausführen. Die Verantwortung ist da bewusst zumeist atomisiert. Ein Schwuler, eine Lesbe - von bi ist hier ja nicht die Rede -, die gleich zwei Kinder haben. Ich verstehe die Nachfrage in dem Falle schon. In anderen Fällen verstehe ich das Verhalten, zumindest so wie hier geschildert, jedoch kaum. Verwaltung ist nicht da, um politisches Handeln jenseits von Grundrechten durchzubekommen.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:33 Uhr
Vorsicht mit den großen Wörtern wie "Historisches Faktum", sie könnten den unsicheren Punkt der Argumentation zu überbrücken haben. Teile des Islams gingen durch eine Art Aufklärung. Teile des Christentums, Teile des Judentums. Wie wäre es damit? Es waren als Christen Erzogene, die nach der Aufklärung in Europa Kriege, Völkermorde verübten. Nur, um eigentlich Bekanntes in Erinnerung zu rufen.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:30 Uhr
Müssen Sie nicht. www.berlin.de/poli...eilung.1697457.php
zum Beitrag26.07.2026 , 13:29 Uhr
Es ist schon auch schwer, da alles inklusiv Umfeld abzusperren. Berlin hat zudem barrikadenunfreundlich breite Straßen seit den Friedrich Wilhelms und Wilhelms und früher.
Das Auto hat Wegners letzten Wahlkampf geprägt, das kommt hinzu.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:26 Uhr
Das hätte ich dem Forumkollegen _nicht unterstellt. Ich bin zugleich dabei, dass wir gerne noch ein wenig abwarten.
Vermutlich war es ein Mann, und das Tatwerkzeug n Berlin war ein Transporter-Automobil. Durch die Flucht können wir auch einen epileptischen Anfall am Steuer o.ä. recht sicher ausschließen.
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