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16.07.2026 , 07:52 Uhr
Einen ruhigeren Tag auch mal auszuhalten oder minderkommerziell zu nutzen, statt ihn bei Ieh-Keha zu vertun, sollte machbar sein.
Mensch braucht ja auch nicht plötzlich (noch) mehr Zeugs, weil es einen Tag mehr mit offenen Läden gibt, d.h. es wird dann ineffizienter.
Es muss dabei gar nicht der 7. Tag, der Sabbat sein (also ~ Samstag) oder der Sonntag, das ist religiös bedingter Zufall. Aber gemeinsam Zeit zu haben, soweit es irgendwie geht, hilft bei Gemeinsamkeit, damit Solidarität & Co. Auch z.B. der Blumenladen ist nicht zwingend nötig, wenn wir mal zu uns ehrlich sind.
zum Beitrag16.07.2026 , 07:26 Uhr
Der Rhein hat ja dann noch die wohlfeile Metze Nordsee mit einem großen Wasserbett der Marker DOGGER.
PS: Kürzer geht immer ...
Noch Rhein? Nein!
zum Beitrag16.07.2026 , 07:23 Uhr
Es ist leider ein denkbares Szenario: KI-Filmchen und -Hirnpaten fressen den Fortschritt der Erneuerbaren Energien exponentiell auf, schlürfen das Wasser und rülpsen CO2. Gut, dass gemeinschaftlich die Bremse genutzt wird. Angemessen hohe Energie- und Verschmutzungspreise weltweit könnten der nächste Schritt sein, um bewusster damit umzugehen. KI könnte ja auch Sinnvolleres machen als die Hausarbeit von Lea-Sofie verfassen, den P*rno von Stefan anpassen, Megalomanen zu dienen o.ä.
zum Beitrag16.07.2026 , 06:57 Uhr
Die Regierung schreibt gerade eine der dunkelgraueren Kapitel. Statt Steuern effizient auch einzutreiben bei z.B. denen, die ihr großes Geld seit Generationen vor allem erben, und damit unsere Infrastruktur wiederherzustellen: Verlotterung von Umwelt, Sozialklima, Infrastruktur; Zuschüsse nach oben; Schulden dennoch hoch. Ich rechne der SPD an, dass sie die besseren Handwerkers der Macht hat und auch noch einiges durchbekommt mit ihren überschaubaren Prozenten. Doch insgesamt läuft hier leider vor allem die altbekannte Nummer, dass Schwarz die Republik mal wieder gegen die Wand fährt.
zum Beitrag16.07.2026 , 06:51 Uhr
Es ginge jetzt schon auch höher als Abteilungschef. Und natürlich kann auch Linksextremismus theoretisch ein Thema sein, auch wenn der Feind unverändert seit 100 Jahren vor allem rechts steht. Offene Paranoia zu Wahlkampfzwecken hingegen ist Mottenkiste. Man sollte den Teilnehmer deutlich als Beobachter deklarieren.
zum Beitrag15.07.2026 , 22:43 Uhr
Der Aggerführer Willibald würde sich im Schieferhaus umdrehen. Gummersbach ist übrigens Richtung Köln orientiert (what the Remscheid wipperabwärts?) sowie Heimat von u.a. Habermas, Kienbaum, Schwalbe-Reifen und des Handball-VfL.
Normal hat die Agger auch Wasser und Gefälle ohne Zeilenschinden.
zum Beitrag15.07.2026 , 22:26 Uhr
Was für ein blödsinniger Stauffenberg-Spruch! Ich kann kaum glauben, dass ein Ex-Kabarettist auf dieses Niveau unterhalb jedes Bretts und kurz vor dem Mordaufruf gehen kann. Wer bei den Rechtsreaktionären DDR-Nostalgie seibert, hat kein Programm dieser Partei je auch nur überflogen. Negative Aufmerksamkeit scheint da einem immer noch lieber zu sein als keine Aufmerksamkeit.
zum Beitrag15.07.2026 , 22:18 Uhr
Eine Sache ist zumutbar. Dass nicht plötzlich der Vater "unbekannt" ist. Eltern sorgen beide für die Kinder, und sei es durch einen Beitrag zum finanziellen Unterhalt. Wer das nicht tut, soll aus Fußballstadien ausgeschlossen bleiben bzw. wöchentlich zum Feigwarzenentferner laufen müssen. Das mag bzw. besser der Staat anders erzwingen. Macht er zwar bei diversen Umweltfrevlern und Großsteuerhinterziehern nicht immer, bei angeblichem "Sozialbetrug" doch sonst auch gerne.
Ansonsten aber bitte an die Kinder denken. Die können so gar nichts dafür und sollten auch faire Lebenschancen haben. Können wir die und deren Wohl vielleicht mal in den Mittelpunkt stellen?
zum Beitrag14.07.2026 , 23:44 Uhr
Antifaschistisch sollten wir alle sein, über den Weg darf dabei gerne gestritten werden. Dass die Union so sehr über knallrechte Stöckchen springt, ist unsouverän und selbstschadend.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:34 Uhr
Die Wahrscheinlichkeit, dass geflohene Ukrainer Russisch sprechen ist sogar besonders hoch, denn sie flohen meist aus jetzt russisch besetzten Gebieten, wo häufig bis mehrheitlich jener Dialekt des Ukrainischen gesprochen wurde, auch schon vor den grünen Männchen.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:30 Uhr
Dass mensch den Torwart nicht im 5er zukastet bis zum Hinfallen, ist allgemein bekannt, außer in der Premier League vielleicht, und dazu gab es auch eine Ansage an die Schiedsrichter. Deutschland ist dabei kein sicherer Kantonist, und die Werbeplätze waren schon verkauft, jetzt gucken halt weniger reiche Deutsche zu, so ist es dann.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:26 Uhr
Das Muster gibt es nach Aussagen von einigen tatsächlich: Die Frau macht bitte Frauenthemen (das nimmt bereits ab), der Schwarze berichtet über Rassismus, der Beeeinträchtigte recherchiert zu Barrierefreiheit, der weiße Mann dagegen hat carte blanche. Vielleicht gab es da Vorerfahrungen. Dass es nett gemeint war, davon gehe ich wohlwollend aus. Früher hätte ich so etwas wohl auch gebracht, ohne das als irgendwie auch problematisch sehen zu können.
zum Beitrag13.07.2026 , 13:51 Uhr
Der Fehler wäre, jemanden nur in diese Schublade zu stecken, statt die vielleicht vorhandene Expertise auch zu Solaranlagen zu nutzen oder die Fähigkeit, sich rasch zu XYZ einzuarbeiten. Ich vermute dabei, es war gut gemeint von der fragenden Person. Ob die angesprochene Person vielleicht säkular, jesidisch, christlich, ... war, wäre eine erste Frage gewesen.
(Ramadan findet hier einmal im Jahr übrigens auch breit statt)
zum Beitrag13.07.2026 , 12:02 Uhr
Das ist übel und eine Herausforderung an uns alle. Per Regeln, Anreizen, aber auch mit privatem Umdenken und Courage.
Eine Sache zur journalistischen Korrektheit zugleich: Eine breit verbreitete Umfrage und dann 200 Rückläufe, dann kann es sein, dass 90 % betroffen sind, aber eine Aussage lässt sich nur über die 200 treffen, die antworteten, und da kann ein statistischer bias auftreten (ziemlich sicher sogar). "90 % der Antwortenden" statt "Befragten" also in der Formulierung. Und eigentlich sehen sich als betroffen, statt sind betroffen, auch wenn die Halluzinationsquote leider recht wahrscheinlich null sein dürfte.
Aber ganz klar: Ob 80 % oder was auch immer an Problem, universale gleiche Rechte gehören zur Freiheit letztlich aller dazu.
zum Beitrag13.07.2026 , 11:19 Uhr
Räusper. Wer Tolstoj, Dostojewski, Schostakowitsch, Strawinski, Sacharow und Solschenizyn im Original genießen kann, dem sei es doch gegönnt. Russisch ist nicht nur frauenfeindlich fluchen, die Schublade müssen wir nicht öffnen. Oder sollten dann auch das Landserdeutsch mal betrachten. Ablegen muss da niemand.
Doch eingeladen sei auch jedeR, zumindest alltagstaugliche Ortssprache auch zu können. So wie ein Bayer in Cloppenburg auch mal Brötchen sagen kann oder eine Sprotte in Passau auch Semmeln. Das Sowjetimperium ist vorbei.
zum Beitrag13.07.2026 , 10:12 Uhr
Ich argumentiere letztlich gegen eine Konspirationstheorie. Dass gerade Ägypten es laut Medienberichten nicht leicht hatte, würde ich dabei schon zugestehen.
zum Beitrag13.07.2026 , 10:10 Uhr
Noch ein Punkt, unabhängig davon, dass Aserbeidschan eine korrupte fiese Autokratie ist, so viele Lobbyisten sie sich auch einkauften: Aserbeidschan erlebte die russische Unterstützung des Antagonisten Armenien bei den Berg-Karabach-Kriegen als nicht freundlich. Russisch ist ferner die Sprache der vom Sowjetimperium dorthin Bugsierten in den damals besseren Positionen (Swetlana Alexejewitsch beschrieb diese Aversionen nebenbei). Das kann beides die Haltung zu Russisch als Sprache beeinflussen und hat mit der Person wenig zu tun.
zum Beitrag13.07.2026 , 10:05 Uhr
Würden Sie zur volkswirtschaftlichen Kostenersparnis auf den täglichen Unterhosenwechsel (oder zumindest eine Option zu deren Wäsche) verzichten? Wieso vielleicht nicht? Wieso ist das bei anderen anders? Das scheint doch auch die Regel sein. Prüfen also, ob derjenige die Wahrheit sprach (es kann komplexer sein als hier erkenntlich - etwa, wenn er gerade Ausbruchs-Taue versuchte zu knüpfen, hypothetisches Beispiel). Dabei: Auch Knast ist kein Ponyhof, aber letztlich menschenwürdig darf er schon sein. Er ist teuer, doch eher bei anderen Bereichen.
zum Beitrag13.07.2026 , 08:56 Uhr
So wie mensch in den 1980ern langsam endlich begriffen hatte, dass es auch Mädchen gab und auch die gefördert werden sollten, obwohl "sie ja später sowieso heiraten". So ist in den 2020ern nach den Statistiken ein Blick auch wieder auf die Jungs fällig, die Erwartungen an sie, das Selbstbild, die Geschlechterverteilung in Kollegien, auch z.B. die Bravheits- und Konformitätserwartungen an beide (+x) Geschlechter. Was alle Parteien mal angehen könnten. Nicht nur eine.
zum Beitrag12.07.2026 , 20:42 Uhr
Die Autorin scheint mir vor allem von ihrer Situation als "russischsprachige Aserbaidschanerin" zu berichten. Da hat Russland nicht mal eine doppelte Invasion angeblich für die dortigen Russischsprachigen betrieben, was ja wirklich viel auf einmal verändert.
zum Beitrag12.07.2026 , 20:03 Uhr
"In Ruhe vor sich hin" ist vielleicht der Schlüsselpunkt. Nicht reden müssen. Das kann dann Angeln sein, das Bier in der Kneipenecke, Dart gucken, sich aufs Rad schwingen oder eben diese Variante von Sport.
zum Beitrag12.07.2026 , 20:02 Uhr
Die taz füllt mal gerne die Spalten mit Meinung und mit irgendwelchen Lifestyle-Be(r)ichten.
Ich verstehe hier aber schon den Punkt: Vereine stützen eher Solidarität, Gyms eher eine Ego-Optimierung. Dass womöglich nicht nur manche Frauen und homosexuelle Männer massiv Zeit für ein äußerliches 'Schönmachen' verplempern, sondern das bei heterosexuellen Männern auch so schmiert, wäre eine Messung und Folge-Analyse wert.
Wobei es die als Dilemma oben genannten Gründe dafür auch gibt und nicht jedeR narzisstisch muskelmaxt, sondern vielleicht nur den nächsten Bandscheibenvorfall nicht wünscht.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:53 Uhr
Ich mag auch beim 'Trainieren' diese Frage: Wofür? Grenzen setzen im Beruf, da helfen feste Vereinszeiten womöglich sogar, doch alle nach ihrem Gusto.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:51 Uhr
Egal welche Temperatur ist eine täglich frische Unterhose oder eine echte Waschmöglichkeit schon auch im Knast zu erwarten (Eine Wäscheleine natürlich nicht, sonst nimmt die Zahl der Insassen zu rasch ab oder könnte ein Wächter gewürgt werden.) Bei der Hitze trocknet das gewalkte T-Shirt und die Hose übrigens mutmaßlich deutlich rascher. Dennoch bitte Menschenwürde da noch mal prüfen.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:44 Uhr
Naja, bei allem Verständnis: Einfach zweisprachig sein können, auch wenn es einige Zeit braucht und die Muttersprache nie erreichen wird. Vgl. die ähnliche Diskussion im Baltikum.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:41 Uhr
Rein sportlich könnte mensch jetzt voll einsteigen.
Argentinien war dabei bis jetzt schon der Gustav Gans des Turniers. Da regiert zufällig ein Trumpismo-Milei, der von seinem wirtschaftszerstörerischen ideologischen Handeln gut eine Ablenkung gebrauchen könnte. Ich möchte aber auch nicht reflexhaft Konspiration wittern, wenn es auch einfach Zufall sein kann.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:36 Uhr
Wenn die CDU denn wenigstens die von ihr ausgerufenen und betonten Ziele mit ihren Methoden erreichen würde!
Berlin hatte mal absolute Mehrheiten der SPD, und seither sind noch hunderttausende Prenzlschwaben samt 'Apfelschnitz'-Behälter eingefallen. Auch die SPD könnte übrigens die Law&Orders aus der Mitte binden.
Gleichwohl ist der Artikel ein wichtiger Erinnerer, dass die Union nötig ist, anders als gewisse Rechtsextremhetzers. Die von der Union tatsächlich Enttäuschten sollte zumindest die SPD einsammeln wollen.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:42 Uhr
Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun.
Umverteilung sollte zumindest nach unten statt nach oben gehen.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:39 Uhr
Dann bitte wenigstens die südeuropäische Technik der sich gegenseitig verschattenden Häuser (siehe Neapel) und Grün oben aufs Dach. Wenn Sie meinten, dass wir kompakteren klügeren Umgang mit Raum brauchen: Ja, in Stadt wie Land.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:37 Uhr
Grüßen Sie in 100 Jahren die Menschheit von der Wolke beim Sehen-Werden. Ich fürchte auch, arg viele werden vor lauter kleinem Eiswürfelsuchen vergessen, das große Feuer mal zu löschen. Kollektive andere Anreize, Gebote, Verbote, Regeln, vernünftig erklärt, sind es auch hierbei eher. Doch, doch es wird noch etwas Leben übrig bleiben, und auch noch was Mensch. Doch instabiler, unwirtlicher, teurer im Umgang, und das trotz theoretisch weiter entwickelter Technik. Je früher wir an die Flamme gehen, je mehr Zeit haben wir.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:29 Uhr
Vergleichen wir es mal mit Reiche, Guttenberg, Brüderle, Gabriel, ... Habeck hatte sich hingegen bei recht vielem erklärfähig eingelesen und hatte sich dazu die wohl besten Staatssekretäre der Grünen gesichert.
Er wäre ein guter Kanzler geworden, wir wissen es nicht. Baerbock wäre eine gute Kanzlerin geworden, wir wissen es nicht. Die zwei hatten es immerhin geschafft, eine Partei wie die Grünen zusammenzuhalten. Jedenfalls kann natürlich auch eine Frau Spitzenkandidatin. Das grüne Quoten-Modell da darf natürlich nur ein zeitweiliges sein, aber dadurch hat die Partei viel für die Aktivierung beider Hälften der Bevölkerung getan. Und durch gute Personen selbst profitiert, von Petra Kelly bis Renate Künast. Und auch m.E. weniger fähige Frauen haben es geschafft, nicht nur m.E. weniger fähige Männer. Lehmann-Klüngel-Dröge etwa.
PS: Altmaier war wohl auch lesefleißig, aber versenkte die deutsche Wettbewerbsfähigkeit dann eben sehenden Auges.
PPS: Scholz war ein m.E. guter Kanzler mit einer nahezu unmöglichen Aufgabe: Ein nötiger Koalitionspartner ohne eigene positive Ziele, aber ständig dagegenhaltend zerlegte sich selbst.
zum Beitrag12.07.2026 , 07:35 Uhr
Mehr Plätze für Therapie sind wichtig und richtig. Für Wahlen bei jungen Männern vermutlich aber irrelevantst.
Was generell wohl hilft, dass mensch zwar weiß, dass junge Männer den meisten "Mist" bauen, das aber angeht, sozialverträgliche Räume fürs unangepasste Ausprobieren lässt und den LehrerInnen-Bravheitsdruck "Sei doch wie Lea-Lisa, ach immer diese Jungs" runterfährt. Rechtsreaktionäres Blaken befriedigt das Schock-Deine-Lehrerin nämlich auch noch vortrefflich, wie früher Marxismus im humanistischen Gymnasium. Oder mensch bekommt mit, wenn Patrick eben auch Bücher liest, statt das Gegenteil einfach anzunehmen.
Dass die jetzige Generation nicht die patriarchalen Jahrhunderte davor ganz alleine kompensieren sollen, sondern universal geguckt wird. Mann ist auch Mensch, in die eine wie in die andere Richtung, und darf auch raus aus Schubladen. Ohne in die zum Glück obsolete "Du bist Mann, das reicht doch"-Haltung zurückzufallen.
A propos: Am Thema arbeiten müssen nebenbei doch eher mal die anderen Parteien.
zum Beitrag12.07.2026 , 07:20 Uhr
Beschreiben statt werten - das Ideal der Gewaltfreien Kommunikation. Wobei das Werten ja doch mitschwingt; und es zu leugnen würde es nicht besser machen. Jetzt könnten wir mutmaßen, ob da eine hochgeschriebene Provo als mutige Leistung des ZDFs verkauft werden sollte, ob Mainzer Redakteure ihr Unverständnis für Ikke-Berlin ausdrücken wollten, ob ob. Ich war aber gar nicht am Ort oder sonstwie hinreichend anwesend und gebe das hier auch zu.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:32 Uhr
Wäre ich Penne, Aldo oder Lüdl, würde ich z.B. Schutzfolie für die Fenster in solch großen Mengen günstig und id*otensicher verfügbar verkaufen, dass sich auch Mieter das mal eben davor kleben.
Wie Sie es schreiben, ist die Lösung nicht immer was mit brummendem Motor. Und wenn, dann gleich eine Wärmepumpe einbauen, die mehr kann als nur das und entsprechend eingestellt ist. Parkplätze mit schwarzen großen Wagen zu Grün-Plätzen mit grünen großen Bäumen. Es gibt so viele Ansätze, wie Sie schn schrieben. Es bräuchte u.a. eine Regierung, die ihre Bürgers und den Klimaschutz ernstnimmt.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:22 Uhr
Weniger Rentenzuschuss heißt dann mehr Geld für teure, klimaerhitzende Tankrabatte. Das spiralt sich hoch. Die Schuldenbremse wäre deutlich leichter gewesen, wenn die ganzen Subventionen etc. für Klimaschädliches wegfallen.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:21 Uhr
Markisen davor, Rollos, Wassersprüher aufs Dach wie in China oder Fassade mal benässen (Wasserstand regional setze ich mal voraus). Weiß streichen, nicht anthrazit. Abreißen und in afrikanischer Lehmbauweise neu errichten. Alles das wird bedeuten, Handwerker zu finden, die mensch nicht findet. Daher erst mal der Schuldverschieb-Cha-Cha-Cha, vermute ich. Mittel- und langfristig ist es genau Klimaschutz, damit bei Ihrem Einzug dort es nicht noch viel heißer geworden ist, sondern nur etwas.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:15 Uhr
Verlorene Lebensjahre, also quasi das Integral, wäre diese Kenngröße, und die gibt es, sie ist nur nicht mediengewöhnt. "Nur früher" sterben die Menschen übrigens alle, mit wenigen bibelbelegten Ausnahmen.
Gönnen wir Onkel Hubert und Oma Hilde ihre letzten Wochen auch noch, oder? Auch wenn sie nicht mehr so "nützlich" sind. Jedenfalls, wenn wir unser Verhalten doch leicht verändern, unsere Infrastruktur da leicht menschentauglicher machen können, mit Rückbau von Parkplätzen zu verschattenden Bäumen, Klimaschutz & Co.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:10 Uhr
Nicht falsch verstehen: ich suche und finde auch bei Frau Reiche bedenkenswerte Punkte darunter. Aber jenes Springerpressen-Narrativ von "wirtschaftlicher Ruin" alias der dauernde "Heizhammer", das glaubte ich inzwischen ausgeheilt. Das Gegenteil. Dass eine Heizung ausgetauscht werden muss, so oder so, ist bekannt, dafür gibt es Rücklagebildung bzw. mal den Kredit von der Bank oder Nachbarn oder mal untervermieten. Teuer wird die aus Ignoranz frisch gekaufte Heizung, die schon in 10 Jahren als wertlos rausfliegen muss. Das abzuwehren war sehr verdienstvoll. Das mit "Biogasbeimischung" (wir haben nicht genug davon!) zu vernebeln und Leute voll gegen die Wand laufen zu lassen, ist e.on pur und schadet allen anderen. Außer Reiche, die dann offene e.on-Lobbyistin geworden ist.
zum Beitrag11.07.2026 , 15:50 Uhr
Dobrindt hat auch mal Verkehr versenkt und Maut mit in Schuld. Spahn ist noch rätselhafter, was weiß der an Saunageheimnissen? Die Union täte wohl gut daran, nicht zur Konkurrenz zu schielen, sondern ruhig zu analysieren, was aus ihrer Sicht fürs Land am besten ist und mit einem christlichen, demokratischen, sozialen Grundverständnis zusammenpasst. Die soziale Schere zu schließen wäre so etwas. Revolten sind richtig teuer.
zum Beitrag11.07.2026 , 13:57 Uhr
Nebenpunkt: -nesia wäre dann ein Inselreich. Es müsste schon Qualit-amnesia oder so heißen.
Aber so manchen Mist auch nicht mitzumachen ist eine Option. Gesellschaftlich ist dabei der Hebel länger als nur privat.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:36 Uhr
Fußball als Ablenkung hatten sie ja nicht mehr.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:30 Uhr
Sie nennen einen Punkt: dass die gemessene _Zahl nach oben ging. Weil es auch mal erfasst wurde in der Statistik.
Ich hoffe nur, dass Ärzte/Ärztinnen nicht völlig an der Gesundheitspolitik verzweifeln. Aber rasch nachbessern sollte mensch hier.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:27 Uhr
"Ionenfänger". Eine Sache zum Empören (die später zurückgenommen wird, weil es ja auch nicht funktioniert) und Ruhe beim Rest. Die Taktik gibt es.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:16 Uhr
Coluche, um mal nicht Wikipedia wörtlich zu kopieren ; ) , gewann damit genügend Momentum, um Mitterrand zu einer anfangs äußerst sozialen Politik zu stupsen. Er aktivierte die Vielen. Er schuf eine Weile danach die Armenküchen als solidarische Hilfestätten von unten. Mit 41 dann Opfer eines Lkw, er ruhe in Frieden!
zum Beitrag11.07.2026 , 12:08 Uhr
Nebenpunkt: Kleines Dorf taz-Forum, oder könnte es auch einfach ein Namensdouble sein? Zum Hauptpunkt: Bürokratie im Sinne von festen Regeln und Verantwortungs-Zerkleinern schützt vor Willkür, kann aber nicht jede Ausnahme erfassen und lösen. Heutige Unternehmen sind leider nicht alle ehrbare Kaufleute, sondern teils US-BWL-Style-getriebene Profitmaximierer. Hier ging es freilich wohl eher um Kostenersparnis in der Verwaltung, die Prüfung, ob alles (noch) zielführend ist. Es wird bei vielem herauskommen, dass es da einen Grund gibt. Bei einigem vielleicht nicht. Adele!
zum Beitrag11.07.2026 , 12:03 Uhr
Wegdrehen und Unmutsbekundungen sind nicht nett, es hat zugleich die Union konkret weder für die Community/Gleichberechtigung noch für Deutschland insgesamt viel geleistet. Stattdessen Spahnitis.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:00 Uhr
Wegner hat Sachen versprochen, die nicht funktionierten - was andere auch schon vorher dargelegt hatten. Das war der Urfehler.
Wer wirklich Sicherheit in den Straßen will, z.B., schafft viel Leben (und damit nette Sozialkontrolle) auf den Plätzen durch Förderung von Fuß und Rad. Schafft Chancen für alle, sich anständig ein gutes Leben durch Arbeit zu verschaffen. Das lag jetzt schon nicht an der SPD oder echten linken Parteien, sondern allein an Wegners Wahlkampf. Es war ein einziger Unfall, der jetzt wohl bald vorbei sein wird.
zum Beitrag11.07.2026 , 11:41 Uhr
Sind das jetzt schon die neuen millionenteure PR-Berater Reiches (Mai 2026), deren Worte hier durchtröpfeln?
Klimaschutz war in der Ampel noch viel zu wenig im Fokus, wenn mensch es eben volkswirtschaftlich sieht. Reicht schon, um ins Soufflé zu pieksen.
zum Beitrag11.07.2026 , 11:37 Uhr
Danke, ich hatte es auf andere Sätze O.F.s bezogen. 'Theokratisch'/ 'mörderisch' sind wohl Tatsache. 'Regime' ein Klassiker der wertenden Sprache (vgl. u.a. Katapult-Artikel; der mir übrigens in diesem Falle mindestens schon einmal unterlief und hier auch verargumentiert werden könnte). Evtl. gemeinsamer Grund: Dass mensch zugleich das Verhalten der Trump-USA kritisieren kann (kein Konzept, krasser Angriffskrieg, Opposition im Iran verheizt; Vergangenes wie Schah), Netanyahu-Israel kritisieren kann (Konzept, aber was für eins; krasser Angriffskrieg; Vergangenes/Gegenwärtiges wie Gaza, Libanon und Dauerbesatzung) ... und das eine Kritik an der Regierung in Teheran (o. Hamas o. Hisbollah) doch gar nicht ausschließt. Chamenei, Basidsch & Co. haben dann immer noch wohl zehntausende ihrer Bürgers niederkartätschen lassen, noch mehr zusammengeschlagen, verknastet. Sie regieren offen gegen die Mehrheit ihrer Menschen.
Arnes Post zielte m.E. auf Alles darf gegen Iran. Autsch. Er krankte noch daran, dass der Iran durch Saddams Sturz durch die USA stark wurde, er dennoch nie als dominant gesehen werden kann, wenn Israel dermaßen militärisch überlegen ist, Salman-Saudi-Arabien aufgerüstet
zum Beitrag11.07.2026 , 09:34 Uhr
Krisen immer schön für Sozialkürzungen nutzen! s/ Oder aber für echte Verbesserungen. Die Union muss noch stärker das neoliberale "Keine Steuererhöhungen"-Ideologiebrett durchsägen und Gerechtigkeit zulassen. Und milliardenschwere Bevorzugungen von Fossil/Auto/Flug stoppen. Sie könnte jetzt auf die Krise verweisen. Vielleicht wäre Merz sogar zu clever, um die Krise zu nutzen, um Spahn, Reiche & Co. durch Fachkundigere, Gemeinwohlorientiertere zu ersetzen. Mensch darf ja träumen. Wobei Merz anschließend selbst nach dieser Logik zurücktreten müsste und die Union ja immer noch ihr Personalproblem hat, solange sie ihren Trumpf Günther nicht ziehen möchte.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:28 Uhr
Gloria wurde damals von den Medien (wohl unzutreffend) als kleinadlige Nina Hagen gehypt. Sie heiratete den sehr alten T&T, mutterte, musste das Riesenvermögen nach dem Tod des Alten Herren in den Griff bekommen, brachte dann die reaktionären Sprüche/Methoden, die vielleicht ihre Eltern, ihre Entourage als völlig normal empfanden.
Mensch kann bedauern, dass 1918 oder 1945 die T&Ts nicht konsequent enteignet wurden. Bernt Engelmann hat da einiges mal zusammengetragen. Meinungsfreiheit gilt jedoch auch für Reaktionärkatholikens. Pauschale Schubladen mögen wir doch auch nicht, oder? (Da gibt es zugleich die bekannten Grenzen im Konkreten bei Wort und Tat, gewiss). Leandros' Lösung war eine, oder wenn Maffay auf der Bühne Hinweise einfließen ließe, dass auch sehr konservativ mit offen für andere Menschen zusammengehen kann.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:17 Uhr
Horst Evers wäre wahrscheinlich die klügere wie seriösere Variante gewesen. Die CDU wird sich ihre Schlappe einholen müssen. Hinter der SPD wäre da eigentlich verdient. Das CDU-Programm war schlecht gemachter, teurer Populismus an den echten Zielen vorbei, und das war bereits Wegners Nemesis. Der könnte Tennis- und Entspannungs-Trainer werden oder einer der letzten Autoverkäufer. Ich merke bei mir gerade eine gewisse Süffisanz, doch Wegner war auch ein wirklich unguter Ausrutscher für Berlin. Gut, dass die SPD ihm zeitig bereits zum Rücktritt mit verhalf.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:11 Uhr
Schon D. Solomon war ein verdienter Grüner. Und hier ist auch weniger ein Feld, wo etwas Spezielles rauskommen soll. Daher schmeckt da wohl nix. Palmer ist für seine Person im Anspruch hyperinteger, das ist ja teils sein Problem in der realen Welt.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:06 Uhr
Umweltaktivisten wollen nicht die Subvention für die Wärmepumpe. Sie wollen endlich die nötige Energiewende bei Wärme und ein Ende der teuren und ineffizienten Verbrenner-Dinos in den Kellern.
Das kann etwa Wärmepumpe bedeuten. Das zu starten, da reicht, den Schaden durch Verbrennung auch endlich einzupreisen. Das wäre bereits der recht rasche Tod für Verbrenner. Keine Subvention mit sozialer Schieflage nötig.
Und nebenbei das, was ein liberaler Wirtschaftswissenschaftler m/w/d auch fordern muss, bei Konsequenz.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:01 Uhr
Jenes Buch ist m.E. ein wenig inhaltlich schwachbrüstig (ob das wirklich wie kolportiert aus dem Osten Deutschlands stammte, um den Klassenfeind West zu schwächen, wäre noch zu erkunden).
Solange alles stimmt im Unternehmen, in der Organisation: der Gesundheitsschutz von Armbeugeniesen bis sichere Maschinen, die Arbeitsbedingungen, der Respekt, die Weiterentwicklung wird wohl kaum jemand simulieren. Die Raten steigen bei herzloser Überlastung, Mobbing-Unkultur, Unfairness, Morbus McKinsey, baldiger Schließung. Und es kann immer Einen-Tag-sich-Herausnehmen vielleicht das Magengeschwür später verhindern, das wirkliche Fehltage schafft. Insgesamt aber gibt es wichtige Motive wie Helfen, Wirksamsein, Sozialkontakt im Kollegium, die in der Regel stärker sind als Zynismus.
zum Beitrag11.07.2026 , 08:50 Uhr
Palmer ist ein wohl grundsätzlich allgemeinwohlorientierter anpackender Mensch mit Macken, die für die einen unerträglich sind, für andere kaum. Da reden wir von wahrgenommener Rechthaberei, provokanter Sprache o.ä. Musk hingegen ist da ohne Rücksicht auf andere auf einem anderen Planeten (und wir sollten ihm auch wörtlich den baldigen Flug zum Mars gönnen, einfache Reise).
zum Beitrag11.07.2026 , 08:46 Uhr
Danke. Die längere Version ginge dann in die Richtung:
Für den kurzfristigen Schutz von Straßen sind es vor allem die schweren Dinger bei weichem Belag einzuschränken - mit dem Sonderpunkt, dass ungleich verteilte Achslast noch mal richtig schadet. Das ist vom Antrieb unabhängig. Für den mittelfristigen Schutz der Straßen und Menschen vor noch mehr Hitze ist die Abkehr von Verbrennung nötig. Bekannt. Dabei ist E weniger arg als Verbrenner, effizienter und auch mit weniger Wärme am Ort, aber da individuelle Kästen aufwendig zu erstellen, kostet auch Energie, selbst wenn es mal zu 100 % Erneuerbaren liefe. E-Vehikel im heutigen Ausmaße des Verkehrs wären auch nicht nachhaltig. Es bleibt also auch dann noch einiges zu tun.
zum Beitrag10.07.2026 , 19:22 Uhr
Es ist doch herrlich, einen unseriösen kindischen Kandidaten dabei zu haben, wo ganz offen nichts zusammenpasst. Einen zweiten, meine ich.
zum Beitrag10.07.2026 , 19:19 Uhr
Danke, mein Beitrag kam nicht durch (ich hielt mich mit meiner Kritik an B.s letztem Satz aus vielerlei Gründen nicht zurück), ich zielte aber auch in diese Richtung.
zum Beitrag10.07.2026 , 19:16 Uhr
Hat O.F. das denn, auch nachdem Sie es abermals lesen würden? Hinweis: Warum bitte müsste man Netanyahus übles Vorgehen gerade verharmlosen?
zum Beitrag10.07.2026 , 11:19 Uhr
Die Rechnung für das alles müsste an die Shells, e.ons, VWs, Tönniesse und Lufthansas gehen. CO2-Abgabe rascher hochziehen als derzeit noch geplant, damit nicht alle Schäden auf die Gemeinschaft abgewälzt werden!
zum Beitrag10.07.2026 , 11:17 Uhr
Klar, auch die 44-Tonner darunter - hatte ich da nach Antrieb differenziert?
Und jetzt zurück zum Punkt 2: deutlich weniger Autos, Lkws und der Entzug von der schädlichen Droge (Verbrenner-)Auto. Je früher, je besser.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:14 Uhr
Wieso nennen Sie den Hinweis auf mutmaßliche Kriegsverbrechen, völkerrechtswidrige Dauerbesatzung & Co. mit Ihrer Bezeichnung, die ich nicht mal wiederholen will? Rechte, wenn wir sie denn ernstnehmen, gelten ansonsten auch für jemand, den Trump und Netanyahu nicht mögen, und vielleicht auch Janix und Budzylein nicht.
Sánchez lässt sich auch etwas vorwerfen, das aber doch wohl kaum. Antisemitismus zu bekämpfen heißt u.a., Juden/Jüdinnen weltweit natürlich _nicht in die Haftung für Israel und Netanyahu zu nehmen. Wer konkrete(!) Kritik an Israel mit "Antisemitismus" wegzuwedeln versucht, geht auch daher genau fehl. Ihr letzter Satz irrt also m.E. mehrfach, wäre durch spanische Geschichte ergänzungspflichtig und ist eine Unterstellung.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:06 Uhr
Das ist im Zweifel Hobby für abends, Dinge zu notieren, wenn er nicht mehr auf Parteiveranstaltungen gehen muss. Für Palmer ist das Hobby, was für andere harte Arbeit wäre.
Jemand anders wird aber gewiss auch draufschauen müssen.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:04 Uhr
Nee, nicht so sehr Ego. Rebellen-Motiv. Logiker-Motiv. Macher-Motiv. Wertemensch auch noch. Hohe Intelligenz. Eine potenziell traumhafte Kombination zum Umsetzen und Ziele-Erreichen und eine potenziell alb-traumhafte Kombination emotional fürs Umfeld und die Gefahr, auch mal unbelehrbar zu sein, wenn die Argumente nicht stark genug erscheinen. Ihm geht es (Vermutung) nicht um sich, sondern um die von ihm als richtig erkannte Sache, und dieser Unterschied ist Vorteil wie Risiko.
zum Beitrag10.07.2026 , 10:58 Uhr
Muss ich gerade mit einem Gegenbeispiel bereits ausknipsen. Verlorene Kriege machten Staatsanleihen wertlos, die von der Oberschicht vor allem gehalten wurden, die teils dann nur noch vom Zins fürstlich gelebt hatte. Es gab ferner auch in der alten Bundesrepublik Jahre, wo hohe Militärausgaben und ein erweitertes Sozialprogramm durchaus gingen. Da haben aber auch alle noch angemessen gezahlt, ich meine hier vor allem das Kapital (Groß-Erbe, Vermögen, Zinseinkommen). Machen Sie nicht unabsichtlich die Pseudoalternative Merz' mit. Verteilung ist der Punkt, auch hier.
zum Beitrag10.07.2026 , 10:55 Uhr
... dann kommt der Krieg zu Dir. (Brecht) (Das Grundgesetz _ist inzwischen die Verfassung, ansonsten da bei Ihnen und dem Artikel 20.)
Aber KSZE, UNO, Völkerrecht beim Angriffskrieg zwei Länder östlich von uns sollten genauso bekannt sein. Das Geld darf halt nur mal auch von den Reichen kommen.
zum Beitrag10.07.2026 , 10:49 Uhr
Dass nicht alles in Bürokratie erstirbt, müsste ein Arbeitgeber Krankheiten unter den Teppich kehren und auf die Erstattung von den Kassen verzichten. Oder mensch schleppt sich krank "auf Arbeit", steckt die anderen an, um nach >4h wieder nach Hause zu wanken??? Vergessen wir dabei aber die anderen vorgeschlagenen Punkte nicht und schauen wir auch dort hin. Ein solcher offener Unfug muss doch fast ein "Ionenfänger" für anderes sein.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:48 Uhr
Drei bis vier Mächte in der Region setzen auf die ungute religiös-nationalistische Karte. Iran, Saudi-Arabien, Türkei und der nukleare Elefant im Raum mit entsprechendem Benehmen: Israel. Israel samt USA dominiert militärisch, ist dabei derzeit unter Netanyahu friedensunfähig und -unwillens. Vielleicht um die eigenen Untaten und Besatzungsverbrechen zu überdecken, vielleicht nur wegen der kommenden Wahl.
Trump hat keine Ahnung vom Geflecht dort und ließ sich von Salman wie Bibi über den Tisch ziehen. Gegen Perser verhandeln dürfte ein ähnliches Fiasko ergeben.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:44 Uhr
Beides: Trump bekommt den Iran nicht beeinflusst und hat da die Opposition für nichts aus der Deckung gelockt (und verbrannt). Er hat des weiteren auch die andere religiös-nationalistische Macht Israel nicht im Griff, und die ging einfach auf den Iran los, um den Krieg zu verlängern, für eine längere Koalitionsdauer, dann für ein Wahlkampfthema: eigentlich nur aus Netanyahus Knast-Angst heraus.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:40 Uhr
Trumps Golf-Fähigkeiten sind huuuuge. Immobilien-Söhnchen schaffen das alles.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:39 Uhr
Mit dem Argument ließe sich u.a. das Springer-Hochhaus leerräumen.
Nein, eine Sprengung ist häufig nicht ökologisch das Beste, lieber klug umnutzen.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:33 Uhr
Alles altruistische Engel sind wir auch nicht, doch genauso wenig die neoliberalen Ego-Teufel der neoliberalen Doktrin.
Mehr genossenschaftliche, staatliche, gemeinsame Lösungen bieten sich auch daher an. Private sind dazu aktuell oft hypergierig auf der Suche, wie sich zweistellige Renditen heraussaugen lassen können.
Ob konkret die Enteignung von damals von diesem Sarrazin viel zu billig verschleuderten Buden zu heutigen viel zu hohen Preisen eine gute Idee ist, will ich offen lassen. Aber sie muss natürlich eine Option sein. Das Grundgesetz bietet es an.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:25 Uhr
Eins ist klar, in den USA muss man schon Trump heißen, um durchzukommen. Es gibt genügend Leute mit genügend Geld und Möglichkeiten, um Unangenehmes zum Vorschein zu bringen. Und die werden das womöglich bei aus US-Sicht linken Hoffnungsträgers besonders gerne tun. Dominique Strauss-Kahn hatte seinen (verdienten) Sexskandal pünktlich erst so, dass der Dollar-Leitwährungs-Kritiker nichts wurde.
Irgendetwas mag es geben, denn die paar Moralin-Engels allein können keine politische Bühne bestücken und sollten da auch nicht alleine stehen.
An mehreren Ecken ansetzen: Professionelle Unterstützung bei Krisen-PR ist leider heute Pflicht, zumindest auf Parteienebene. Cf. Peter Schröder (FDP), wie mensch mit unfairen Methoden jemanden schützen kann, doch es geht viel auch fair. Dann zum Screening: Wenn jemand mit Vergangenem abschließen kann, eine ehrliche 'Beichte' und Verhaltensänderung, um es abzuhaken. Wenn es nicht stimmt, zeitnah richtigstellen lassen und Rückendeckung organisieren.
Zum Abschluss ähnlich dem Vorredner: gar nicht erst die süße Droge des Personenkults einsetzen. Menschen sind Menschen. Amaih!
... kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun, siehe ein gewisses linkes Lied.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:59 Uhr
Jemand macht nicht das, was ich persönlich gutheiße oder richtig finde. Solange es im Rahmen des Grundgesetzes bleibt: Pech für die nächsten Jahre, und wer ist da nicht zur Wahl gegangen oder hat gar die Union gewählt?
Reiche könnte aber ein anderer und schwererer Fall sein. Was sie macht ist mehrheitlich wohl auch jenseits meiner "Brille" unlogisch, teuer, gefährlich, gegen Deutschlands Verpflichtungen, politische Zusagen etc.
E.ON-Birnbaum hätte statt einer fleißigen brüllenden Sockenpuppe sich schon selbst auf den Ministerstuhl begeben müssen, auch wenn der wohl denken kann. Birnbaum, nicht der Stuhl.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:53 Uhr
Gianni, warum singst Du denn nicht? Wie das Stereotyp weiß, singen doch alle mit italienischem Namen, und alle mit Schweizer Pass können obendrein auch noch jodeln. Das wäre doch eine noch coolere Karriere als Trumps Proktoskope zu sein?
zum Beitrag10.07.2026 , 07:50 Uhr
Teilweise - Das läuft doch faktisch: "Ich mache noch eben das hier für euch von zuhause ... bin dann aber wieder im Bett und kurier mich vor allem aus" Psychisch wieder eingegliedert wird auch häufig schrittweise (Hamburger Modell heiße das, wurde mir von einer Betroffenen mal erklärt)
Schließlich: Die Ärzte und -innen - für sinnlose Symbolpolitik gegen Arbeitnehmers à la Bild - am Band krankschreiben zu lassen ist wieder einer dieser Kurzschlüsse der Union. Mehr Bürokratie wagen?
zum Beitrag10.07.2026 , 07:44 Uhr
Was der Lehrer wohl machte, ist, sein eigenes Bedürfnis nach Meinungsäußerung per T-Shirt auf 24/7 zu stellen. LehrerIn-SchülerIn ist dabei faktisch kein herrschaftsfreier Diskurs.
Dürfen die SchülerInnen das auch? Dürfte es auch die Kollegin, die, sagen wir, ein "Christen schützen auch Ungeborenes Leben"-Shirt tragen will? Die Diskussion ist schon erlaubt.
PS: Muss eine Lehrperson die eigene Meinung dabei komplett unterdrücken? Natürlich nicht. Stichwort Beutelsbacher Konsens.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:38 Uhr
Die Alternative ist, Merz/Linnemann ziehen sich ins Sauerland und Ostwestfälische zurück, die CDU/CSU entdeckt das C wieder und piesackt nicht mehr den armen Lazarus, sondern den mit den vollen Tischen. Es würden auch mehr für die Bundesrepublik kämpfen wollen, wenn die Ungleichheit nicht so schriee. Wieder angemessen besteuern und faire Chancen fördern auch die Leistung in unserer Republik.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:34 Uhr
Bei Hitze die 40-Tonner (oder in einer idealen Welt auch die anderen Lkws mit arg falscher Achslastverteilung) rausziehen. Damit die sauteure Autobahn nicht gleich Faltengebirge ist.
Für weniger Hitzeanstieg sind deutlich weniger Autos, Lkws bekanntlich auch nötig. Wann beginnt Deutschland eigentlich den Entzug von der schädlichen Droge (zumindest Verbrenner-)Auto ernsthaft?
zum Beitrag10.07.2026 , 07:29 Uhr
Ein Sanchez zeigt, was linke offene Politik sein könnte, auch mit entsprechender Stärke an der Wahlurne. So wie 1998 anfangs mal hier.
Sein Pyrenäensatz ließ europäische und internationale Solidarität vermissen und ist auch sachlich fragwürdig. Die Einschränkung des Lobs dann doch.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:26 Uhr
Palmer ist Hoch-Leischder, ökologisch-grün durchwirkt und dabei seit jeher Einzelkämpfer. Er wird klug genug sein, zuerst auch mal mit seinen Vorgängern zu reden, und war klug genug, Berater zu bleiben. 100 Punkte aufzeigen und nennen, damit 50 durchkommen.
Ein Obacht dabei: Wie schon Stoibers Austragshäusl "Bürokratieabbau" zeigte, ist leicht Abbau predigen und schwer die Idee hinter der Organisation auf andere Weise hinbekommen. Oder ist die Richtung des ganzen schon von Belang. Mir sind die Tübinger Bürokratieabbau-Punkte nicht so bekannt, doch wird Palmer auch aus eigener Erfahrung auf der anderen Seite wissen, dass sich auch Schwaben kaum die Gosch verbieten lassen werden. Es wird spannend.
zum Beitrag09.07.2026 , 23:13 Uhr
Öffentliches Geld sollte wohl zuerst öffentliche Gebäude auf den Stand bringen. Dass es dann keine Zuschüsse sind, sondern Vollfinanzierung, dessen müssen wir uns dabei schon bewusst sein. Der Hebel ist ökologisch dann also kürzer. Die Anschubphase ist gleichwohl vorbei. Trotz aller CDU-Nebelkerze hat die Wärmepumpe ökologisch und ökonomisch gezeigt, wo der Heizhammer wirklich hängt!
zum Beitrag09.07.2026 , 23:10 Uhr
Vor geraumer Zeit fand ich Biotreibstoff auch noch interessant, dann erfuhr ich mehr über die Schäden, den Öl-Input der Landwirtschaft, die Subventionitis. Wenn, dann nur punktuell für die letzten Flieger und Schiffe, und selbst da finden wir hoffentlich noch Besseres oder das ist dann bitte aus echten unvermeidlichen Resten. Die Nährstoffe im Boden zu lassen wäre auch eine Idee, sonst pumpen wir weiter Fossildünger, Phosphat & Co.
Kurzum: heutzutage nur noch eine Ausredewand, um die Sauereien weiterzumachen, von denen jeder schon weiß, dass sie auf Kosten Dritter sind.
zum Beitrag09.07.2026 , 19:23 Uhr
Ich teile Ihre Fundamentalskepsis gegenüber Offenbarungsreligionen. "Ich weiß, was Gott will und Du wollen musst, denn ich höre SEine Stimme" ist schon mal ein sehr fragwürdiger Ansatz. Ich bin sehr froh, dass in unseren Breiten Kirchen schon eine ganze Weile nicht mehr mit Macht reinregieren, sondern argumentieren müssen wie andere auch.
Wieso Humanismus das auflösen soll, war mir allerdings nicht klar. Er ist ein nettes Handwerkszeug, doch von welchem Menschenbild startet es jeweils, ist der Rest vom Lebewesen Erde auch dabei, wie intolerant oder tolerant verhält mensch sich gegenüber anderen Entwürfen? Ist alles nicht nur Christentum oder zumindest Säkularreligion mit ein bisschen Abbeize?
zum Beitrag09.07.2026 , 19:17 Uhr
Es gab Gorbatschow, es gab den späten Reagan, es gibt Bart de Wever in Belgien, Syriza wurde an der Macht eingekastet, Salman bringt keine Gegner mehr offen um, sogar die Taliban wären damals wohl abschlussfähig gewesen. Monotheismus als Hintergrund kann ein Thema sein, muss es aber nicht. Es gibt auch christliche, muslimische, jüdische Demokraten. Wer möglichst lang, möglichst ruhig regieren will, wird bei einer eher wahlfreien Variante enden, so wie der Koran ähnlich wie hebräische und christliche Bibel Zwang in Religionssachen eigentlich ablehnt.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:26 Uhr
Stört mich als einzigen diese offene Realitätsverkennung der CDU/CSU à la Republicans? Frau Reiche sollte sich rasch zu e.on zurückverkriechen. Aber da sind noch mehr in einer komischen Welt unterwegs, scheint es.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:24 Uhr
Kurzfristig gegenhalten und zwar durch kühle öffentliche Räume, offene Schwimmbäder und Kirchen, Bäume statt schwarze SUVs im öffentlichen Raum, noch mehr Trinkwasserbrunnen oder freundliche Nachbarn, die ein Glas Wasser auf den Weg reichen.
Mittelfristig müssen wir diese Heizung auch mal zudrehen, also die Verbrennungsparty rasch Richtung nahe Null drücken. Entsprechend verschatten wie in südlichen Landen statt Dieselaggregat-Kühlanlage wie in den USA.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:20 Uhr
Von dem Geld, was Sarrazin da versenkt hat mit dem Verkauf zum Spottpreis, und das an Haifische, nicht an die Mieter-Forellen, von dem Geld hätte ... verschüttete Milch, aber ein Beispiel, wo ein Staat wirklich Geld verplemperte und für den falschen Zweck. Da das Tempelhofer Feld für großflächige Sozialbebauung nicht bereitsteht und auch die Grunwaldstraßen nicht von oben nachverdichtet werden, ist Neubau kaum eine Option. Auch halte ich den Weg der Enteignung für fraglich, angesichts der wahrscheinlich überhöht angesetzten Entschädigung. Nur hat es den Entscheid gegeben, sich einfach nicht dran halten, kann es auch nicht sein. Schreibt jemand, der repräsentativ und plebiszitär ungern verkoppelt sieht.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:11 Uhr
Wer die richtigen Zeitungen kauft, die richtigen Politiker pflegt, kann evtl. auch als eigentlich schon toter Fossili noch einiges am "Richtigliegen" ändern. Zumindest so lange, dass die Boni und Dividenden noch entnommen werden können. Und die Allgemeinheit die Schäden trägt.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:08 Uhr
Ich finde KI-1.0.-Experimente (vermute ich mal, oder eine menschliche Nachempfindung) durchaus spannend. Danke, dass Sie uns an Cartharginem & Co. haben teilhaben lassen. Sie befürchten, m.E. zurecht, dass die effektive Geldmenge erst recht steigen wird, die Preise auch. Wobei ein Börsencrash nichts anderes wäre als auf einmal wieder wertvolleres Geld.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:05 Uhr
Bei Ihnen: Der Vatikan schloss noch früher ab als Polen, hoffte (vergeblich), seine Verbände damit zu retten, und es gab später beides: katholische Nazis und Mitläufer wie auch katholisch motivierte Nicht-Nazis und Nicht-Mitläufer, wobei etwa Galen arg spät seine Rolle fand. Religion kann auch mal vor der Ergebung vor Macht und Realpolitik schützen oder auch zu Quietismus führen. Ähnlich wie M. Rees: da gibt es solche und solche.
Ich ziehe gerne über die katholische oder andere Kirche her. Mir ging es im obigen Punkt eher um einen logischen Punkt: Ex-Rekordmeister Nürnberg hat mehr Meisterschalen als der 2. FC Neugegründet, einfach schon, weil's den Verein schon so lange gibt. Sagt über Nürnbergs aktuelle Meisterchancen eher wenig aus.
zum Beitrag09.07.2026 , 10:29 Uhr
Es könnte so sein, einiges spricht dafür. Ganz sicher ist es noch nicht. Was, wenn ihn der Westen 'einkauft' und ihm mit auferlegt, eben keine Städte mit Giftgas oder Massenbombardements zu belegen? Bevor sich die Region zu sehr an Massenbombardements auf Städte gewöhnt.
zum Beitrag09.07.2026 , 10:25 Uhr
Ob ich das habe oder nicht, ist irrelevant fürs Argument. Ein Volkswirtschaftsstudium würde es recht sicher sagen. Ein Politik- oder Geschichtsstudium auch.
Auch nur logisch wäre eine Aussage à la "mehr Steuern sind immer böse" so neoliberal-versimpelt wie evident falsch.
Welche öffentlichen Güter und Infrastrukturen mensch dann für nötig und sinnvoll hält und welche nicht, da beginnt der politische Diskurs.
zum Beitrag09.07.2026 , 10:21 Uhr
Die Niederländer hüpfen sowohl nach links wie nach rechts, im Deutschen wie im Original der Snollebollekes (aus Best in Brabant, was in vielerlei Hinsicht nicht Holland wäre). (Politisch huppeln sie (aus meiner Sicht: leider) derzeit ebenso etwas nach rechts wie einige andere Länder auch.) Alles besser als "Ra-ra-ra Germania" (1958) oder die hier schon erwähnten "Gauchos".
zum Beitrag09.07.2026 , 10:13 Uhr
Count Binface muss aber auch eine Chance haben. Er hat schließlich das Blech _vor dem Kopf. Nix kampflos, was Gemini auch meinen mag.
zum Beitrag09.07.2026 , 08:38 Uhr
Deschner kann das halt leicht behaupten, weil eigentlich keine andere Institution so lange durchgehalten hat wie die Schimäre aus römischem Reich und christlicher Kirche. PS: Auf welchem Riesenhaufen an Verbrechen sitzt ein im 20. Jh. geborener Deutsche eigentlich nach dieser Denkweise? Schauen wir ansonsten vielleicht weniger auf Menschen oder so, sondern auf Argumente, vielleicht ist das eine gemeinsame Plattform.
zum Beitrag09.07.2026 , 08:32 Uhr
Manche würden sagen, dass es sogar ein Ziel sein muss, den Börsen-Wert der obsoleten Fossil-/Verbrennerauto-etc.-Firmen auf Null zu bringen, wenn sie nicht einmal die volkswirtschaftlichen Kosten ihrer Aktivität tragen oder sich komplett neu erfinden. (Dann können sie übrigens auch keine schädliche PR mehr aus der Portokasse betreiben)
zum Beitrag09.07.2026 , 07:19 Uhr
Aus Peinlichkeitserwägungen lügen, da ist Wegner nicht der erste auf dem Planeten. Das nachträglich geradezuziehen in einem Umfeld, wo es gegenüber dem Abgeordnetenhaus auf verlässliche Wahrheit schon ankommt, hingegen, das wäre zu erwarten gewesen.
Wegner wird die Wahl für die CDU verlieren müssen. Keiner will sich die Klatsche stellvertretend für ihn abholen.
Wegner hat mit einem wirr-gärigen Programm auf das Stammhirn des Außenbezirkautofahrers einen schwachen relativen Sieg erhalten. Schon für seine Tolpereien danach wäre er fällig gewesen. Es war dabei schon auch die SPD, die ihn ermöglichte und so bewusst progressivere Handlungen blockte.
zum Beitrag08.07.2026 , 23:16 Uhr
Zwei Leute eine Idee. Darauf ein Schädelchen in Ehren. Die Große Überfahrt/Grande Traversée ist aber mindestens genauso aufschlussreich.
Die Schriften sind mündlich überliefert und waren also anfangs keltisch, das älteste bekannte neuere Manuskript ist auf Neogallisch mit v.a. romanischem und teils fränkischem Einschlag.
zum Beitrag08.07.2026 , 22:08 Uhr
Farage ist nicht nur ein verantwortungsloser Clown und nützlicher I***. Er ist gefährlich auch fürs politische Klima. Egal: an die Regeln halten muss auch er sich, so oder so.
zum Beitrag08.07.2026 , 21:51 Uhr
Wie hoch jedeR das hängt, bleibt überlassen. Mensch mag aber den volksabgestimmten Weg nicht für den zwingend besten halten - und doch es für einen schweren Fehler halten, für Union wie SPD, diese Abstimmung so völlig zu ignorieren. Wer das Ergebnis für falsch hält, muss vorher kommunizieren oder vorher die Unrechtmäßigkeit feststellen lassen. Nach der (leider) direkte und repräsentative Elemente vermengenden Berliner Landesverfassung ist Ignorieren aber gar keine Option, und auch nur ein Boden für Verdruss. Will die SPD mit Giffey & Co. unbedingt auf Platz 4 oder 5? Sie hätte aus dem Amt des Regierenden Bürgermeisters heraus in die Wahl gehen können, selbst schuld.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:18 Uhr
Nein, ich schrieb "halbwegs freien". Das wäre eben nicht Assad senior oder junior.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:17 Uhr
Wie französische Quellen verraten, gab es Wikinger (vgl. den Fachband von Goscinny/Uderzo). Buhei und die vereinfachte einheitliche Sicht darauf, die mag mensch in Frage stellen.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:15 Uhr
Ernst jetzt? Ich fühle mich jetzt auch mal irgendwie für Ihre Posts zuständig, darf ich jetzt für Sie reden?
zum Beitrag08.07.2026 , 20:13 Uhr
Wieso? Öffentliche Aufgaben brauchen angemessen Geld. Sonst sieht es eben so aus wie jetzt.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:13 Uhr
Ich meinte schon die Anspruchshaltung, dass sofort heißes Wasser aus dem Hahn komme und nicht erst nach ein wenig Zeit. Womit mensch die Mauern sinnlos heizt. Das Braunkohlekraftwerk, das wegen der Kesselspannung durchläuft, wäre auch noch so ein sinnloser Heizer. Wenn die Netzbetreiber ihre Schw*negewinne auch mal investieren statt ausschütten, sollte das mit den Querschnitten schon hinzubekommen sein. Erneuerbare und Speicher sind dagegen dann schon die kleinere Herausforderung, die Technologie ist noch lange nicht ausgereizt.
zum Beitrag07.07.2026 , 23:50 Uhr
Wohlwollend sollten damit vielleicht die konservativen Installateure geködert werden und Kapazitäten entstehen. Jetzt aber reicht es spätestens.
Insgesamt müssen dabei zuerst die dreisten Gelder an Fossil, Auto & Co. fallen. Die sind ja sogar schädlich in ihrer Umwelt-Auswirkung. Schwarz ist da unlogisch und unglaubwürdig.
zum Beitrag07.07.2026 , 23:48 Uhr
Bereitschaftsverluste sind kein Naturgesetz, sondern Verhandlungssache, ob da jemand einfach auch mal ein paar Sekunden warten kann. Oder auch seine Legionellenphobie durch Zahlen-Daten-Fakten ersetzt.
Bitte keine Rosinenpickerei und einzelne Monate bei Werten für alles nehmen. Der Strommix verändert sich ferner inzwischen auch für den Winter durch die Masse. So sehr ich Gas als das kleinste Fossilübel ansehe, da muss auch noch etwas draufgeschlagen werden, bis es ankommt.
Zuschüsse dabei nein. Nur angemessene Besteuerung von Umweltdreck, wie v.a. Fossilverbrennung es leider ist.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:19 Uhr
Auf zum letzten Gefecht! Le Pen wird einfacher zu besiegen sein.
Sich über die Strafe beschweren, wenn frau dermaßen dreist staatliche Kassen molk, ist noch mal dreister.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:18 Uhr
Wir wissen es nicht. Vielleicht Vertreibung nur als gemeinsames Thema, Tötung von Zivilisten, hoffentlich dann aber auch einschließlich der hoffentlich bekannten Unterschiede und die möglichst umfängliche Vorgeschichte.
Die israelische Botschaft ist übrigens gar nicht die Anwältin deutscher Juden, falls das keinem aufgefallen ist. Entsprechend spielt sie auch nur abermals Powerball für die kurzfristigen Interessen Netanyahus, möglichst ungestört weiter vertreiben und töten zu können. Ein Bärendienst am weltweiten Judentum, das mehrheitlich außerhalb Israels ist.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:13 Uhr
Der Ruderbruder, dieses Luder! Wenn er schon aus demjenigen läuft ... Nett, dass sie weder Hey, Wickie singen, noch Priester erschlagen. Sollen sie einfach.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:11 Uhr
Frankreich ist die alte Kolonialmacht, das ist der Punkt. Man kennt noch das Land wie den Libanon und lässt sich auch von keiner Israelophilie einwickeln. Wenn Syrien sich zu einem stabilen wie halbwegs freien Staat entwickeln sollte, wäre Macrons Wette aufgegangen. Was dabei, wenn es unterdrückt wie die IS unseligen Andenkens? Reden hatte aber auch dann wenig gekostet.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:07 Uhr
Eigentümer nicht noch mehr zu bezuschussen ist durchaus bedenkenswert. Der Staat muss wieder den Mut zu angemessenen Steuern haben. Aber inklusive angemessener Steuern auf fossile Dreckserei von Unternehmen und Privat. Dann geht der Umstieg auch ab.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:04 Uhr
Natürlich war früher wie immer alles besser, und ob ich womöglich auch mal gewisse Fächer hatte, lasse ich gewohnt offen. Dass Kunst Strom und Microchips frisst, ist _kein Pluspunkt oder Fortschritt. Wie sonstiges Konsumhochtreiben kein Pluspunkt ist (Ich kenne da auch den Satz, dass P*rnos das Internet antrieben und -treiben). Musik machen wir auch eben mal selber mit einem Stück Holz oder Blech. Und ist toll, wie Kunst, Theater aktiv/passiv. Aber nicht so sehr wegen irgendeiner kapitalistischen Ressourcenmehrbelastung, sondern per se. Solche Dinge erweitern den Kopf andersherum so weit, dass es kaum eines anderen Reizbeballerns mehr bedarf, ist es nicht eher so herum? Ansonsten wiederhole ich mein Plädoyer für 'Uomo generale' per tutti.
zum Beitrag07.07.2026 , 21:56 Uhr
Ja, Sie sagen es. Zum Glück rettete mich das "aber" ein wenig.
zum Beitrag06.07.2026 , 23:28 Uhr
Einfach wahrgenommene wie echte Gegner töten, Besatzer seit 60 Jahren, Ungleichheit im Innern: Israel entwickelt inzwischen auch innerhalb der jüdischen Bevölkerung eine ungesunde Kriegsstimmung, wo "alles erlaubt ist". Netanyahu ist beileibe der einzige Kriegstreiber der Region, aber der, der zuletzt mit Abstand die meisten Toten auf dem Gewissen hat. Diese Manöver zur Machterhaltung drohen Israel vollends zu erschüttern. Ich hoffe auf eine Abwahl. Um die Demokratie zu erhalten, wäre freilich ein Ende der Besatzung ein nötiger Schritt. Das braucht inzwischen wohl internationalen Druck.
zum Beitrag06.07.2026 , 21:51 Uhr
Alles. Uomo generale. Wer nie über Erkenntnis und Logik philosophierte, wer nicht einmal erfasste, was Worte und Weisen vermitteln können, wer politische Systeme, Geschichte und psychologische Mechanismen/Verzerrungen nicht kennt, ist wohl genauso reduziert wie jemand, der nicht den nötigen Kabelquerschnitt dank Ohm abschätzen kann, Tiger für Veganer hält oder bei 5% mal 100 das Smartphone zückt.
Die gesellschaftliche Richtung der Technik und ihre Akzeptanz oder evtl. Grenzen gehören auch zum Bild
zum Beitrag06.07.2026 , 18:48 Uhr
Vielleicht würden wir dann auch Opas Klampfe nehmen und Musik machen. Oder einfach singen. Ohne Stromaufwand. Nur Bedarfschaffung ist auch kein Argument. Ich bin aus anderen Gründen für ein erfülltes Leben auch durch Musik & Co., und zwar für alle als Angebot.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:36 Uhr
Schlechte Witze gibt es wohl bereits darüber. Ich warte auf ähnlich schlechte Witze über diese, Sie wissen schon, Heterosexualität, die manche ja anscheinend so ganz offen zeigen müssen.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:34 Uhr
Faszinierend. Fußball und Sport als Bastion der Gerechtigkeit, Fairness, Regeltreue. Es käme auf den Versuch an. Oder man versteigert den Pokal direkt am Anfang im Freistilgefecht.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:31 Uhr
Darüber schrieben schon Sombart & Co vor sehr langer Zeit. U.a. konnten Arbeiter früher immer sagen: Sonst gehe ich in den (angeblich) freien Westen des Landes. Zum anderen wurden Sozialismus, Anarchismus & Co. mit der massiven Dachlatte zerprügelt, wenn es sein musste: mit Mobsterhilfe. Um die Menschen wieder zu atomisieren. Was bei uns per Springerpresse läuft.
Und es kann noch eine Imperialmacht auch eigentlich ihre Leute finanziell gut genug stellen, indem Dritte zahlen (Umweltschäden, wertlose Dollars, ...).
zum Beitrag06.07.2026 , 15:26 Uhr
Und wenn es die Bankenrettungen wären, die Geschenke an Fossil, Auto und Co., die immer dreisteren Geschenke an Groß-Erben, Sehr-Vermögende und andere, die sich ihren Lebensunterhalt nicht (mehr) verdienen wollen? Ohne die SPD gleich zu verlobhudeln, ist es diese neoliberale Verweigerung bei Wirtschaft und Steuern, die uns die Schulden einbrockt. Dass wir Verteidigung schon brauchen und auch das haben verludern lassen, aber schwerreiche Rheinmetall-Aktionäre dabei gar nicht brauchen, wäre ansonsten eine mögliche gemeinsame Meinung.
zum Beitrag06.07.2026 , 12:03 Uhr
Danke, taz, dass es zumindest hier und in einzelnen anderen Medien berichtet wird, wie auf Recht, Völkerrecht, Gerechtigkeit laut gepfiffen wird, Wir-oder-Die mit der Faust und staatlicher Unterstützung gespielt wird. Die Bundesrepublik sollte da bloß nicht gleich seltsamen türkischen Ministern beipflichten, doch korrekt wäre, Israel mit den Maßstäben der angeblich einzigen Demokratie dort mal zu messen und Konsequenzen zu ziehen. Palästina endlich voll anerkennen Israel klarmachen, dass die EU incl. Deutschland bei Palästina zahlen und je mehr, je mehr Israel da bewusst kaputtmacht, vertreibt, bis zur Tötung. Das Ende der Besatzung ist zentral für den Beginn eines Friedens.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:55 Uhr
Hätte ich gar nicht zwingend so gelesen. Ein eigenartiges Männerbild. Und der Spot ist schon zu verdreht, wenn er so warme Duschen bewerben soll. Moment, vielleicht war er sogar ironisch übers alte Klischee, und jemand hier wollte sich einfach nur aufregen und auf das CSD-Thema hoppen? Ich werde es nicht wissen, denn ich schaue mir das nicht an. Doch ich frage mich schon.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:51 Uhr
Es gibt kein linkes Monopol auf Wissenschaft oder Wahrheit. Das wäre auch nicht anstrebenswert.
Bis auf ein paar Bolschewiken oder Ein-Themen-Tragikers m/w/d links sind es dabei schon vor allem Rechtsautoritäre, die Macht, Ego-Nützlichkeit und Wunschvorstellung über die bessere Annäherung an eine wissenschaftliche genauere Wahrheit stellen, teils ganz offen. Das war bei den Reaktionären des 19. Jh., das war bei Dr. Joseph G. aus Rheydt schon so. Trump macht es aktuell vor, aber es schleicht sich auch in der rechten Mitte ein. Fordern wir schon ein, dass da ein Gegengewicht zu Ego-Macht-Denken entsteht - als Gesellschaft brauchen wir große Sphären der Wahrheitssuche.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:07 Uhr
Literatur darauf zu reduzieren wäre nicht gut. Und sie Kindern zu vermiesen, indem mensch sie aufdrückt, ist schon eine "Leistung". Es gibt dabei große Literatur, die sich des ja auch zentralen Themas Nazizeit, Krieg, Elend annimmt. Der frühe Böll, Vonnegut, Brecht, Orwell, der späte Thomas Mann, Mulischs Aanslag, das ist wohl zugleich Weltliteratur. "Haftbefehl" dagegen eher nur kurz ist schon okay. Doch Hauptsache: begeistern statt vermiesen.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:02 Uhr
Kunst, Musik und Theater sind (neben Lesen, Sport und Liebe; ok) wohl die CO2-sparsamsten Wege zu Glück, Wirksamkeit, Nachdenken und Highs.
Das sollten nicht nur die vom Matthias-Claudius-Gymnasium Wandsbek privat mitbekommen, sondern auch die aus Wilhelmsburg und am Mümmelmannsberg, in der Schule. Ein wenig Theater ist in unserer sehr rollenspielenden Welt ohnehin ein hilfreicher Impuls.
Ich kann den Politikers am Ort keine Entscheidung empfehlen, doch kurzfristige "Nützlichkeit" wird meist von strategischer Befähigung geschlagen, wenn es denn in solchen Kategorien bewertet werden soll.
zum Beitrag05.07.2026 , 21:28 Uhr
Eine Sache: Inzwischen ist die Kluft zwischen Vereinstrainer und Nationaltrainer deutlich. Der eine darf täglich Dinge im großen Trainingszentrum einüben, der andere jedoch immer kürzer mal und darf auch nicht im Ausland auf Spielersuche gehen. Es kann also unterschiedliche Antworten geben, wer jeweils der Passendste ist.
"Funktioniert hat das noch nie" ist mit Beckenbauer bereits nach dem Artikel selbst widerlegt. Ein süffiger Satz kann auch mal nciht geschrieben werden, wenn er falsch ist.
Und jetzt wieder Themenwechsel zu den politischen Spielen gerade, oder?
zum Beitrag05.07.2026 , 21:24 Uhr
Die Wenigen bekommens und nicht Du: Und schuld daran ist nur die CDU. (frei nach R. Carrell)
zum Beitrag05.07.2026 , 21:22 Uhr
Nach einem so krassen Pendelausschlag nach rechtsautoritär wäre links-freiheitlich sogar in den USA doch denkbar, trotz aller miesen Tricks bei Wahlkreisen etc.
zum Beitrag05.07.2026 , 21:10 Uhr
Sie lassen die Geier-Gesellschaften sich hinter den vielen Anständigen unter den Privatvermietern verstecken? Ökologische Modernisierung ist Wertgewinn, nebenbei.
zum Beitrag05.07.2026 , 21:07 Uhr
Die LInke fordern vor allem, dass auch zahlt, wer 300+ Wohnungen erbt. Da sind wir doch alle dabei, oder?
zum Beitrag04.07.2026 , 22:33 Uhr
Mensch muss sich über die Schwächen von Volksabstimmungen und -entscheiden in unserem repräsentativ ausgelegten System im Klaren sein: Das können auch die Altrechten für Desaster nutzen oder auch andere unerwünschte Ergebnisse die Folge sein. Auch fiese Firmen mit hohem PR-Etat könnten das bespielen lassen. Mit Ja/Nein können keine kreativen Pakete geschnürt werden Gravierender ist der Systembruch: Die Verantwortlichkeit der Gewählten im Parlament wird zerlöchert.
Fazit: Volks-demokratische Elemente nur in den Ausnahmefällen von Ländern ohne Machtwechsel (Bayern, Schweiz).
zum Beitrag04.07.2026 , 21:03 Uhr
Das SZ-Interview ist lesenswert. Als gute Vorgesetzte deutet sie nur an, was intern schiefgegangen sein könnte oder wer vielleicht aus ihrer Sicht nicht ganz die Wahrheit sagte.
zum Beitrag04.07.2026 , 20:59 Uhr
Letztlich muss eine nicht verbotene Partei einen Parteitag auch abhalten können, so sehr das auch wehtut. Und muss Polizei auch so etwas durchsetzen, im Zweifelsfall. Auch daher wäre der Verbotsantrag zumindest für gewisse Bundesländer wohl überfällig. Ansonsten kann etwas Sekundärtugend wie Früh-Aufstehen auch mal hilfreich sehen, wenn es gegen Rechtsextreme geht.
zum Beitrag04.07.2026 , 20:56 Uhr
Diesen Rat hätte ich zuerst der jetzigen Berliner Stadtregierung gegeben. Anpacken, machen (oder ihre bewusste Lethargie politisch aktiv zu bewerben). Bevor sie zu Tante Bundes-CDU/SPD läuft, um ihre Nichterfüllung des Volksentscheids zu verdecken.
zum Beitrag04.07.2026 , 17:11 Uhr
Wenn es dem Bund mal so eingefallen wäre: schön. Sonst aber war das pure Parteienpolitik von Schwarz-Rot im Bund für die Untätigkeit von Schwarz-Rot im Land und Gesetzgebung für einen Einzelfall.
zum Beitrag04.07.2026 , 00:11 Uhr
Eigentlich bei Ihnen. Leider gibt es aber inzwischen Menschen, die auf das Vermieten verzichten (können). Für den einen Opernbesuch. Oder für den standesgemäßen Besuch. Oder Wertsteigerung reicht ja. Unsere sehr schiefe Geldverteilung verzerrt auch den Baumarkt ungut.
zum Beitrag04.07.2026 , 00:08 Uhr
Weniger Platzverschwendung durch Neu-Einfamlienhäuserghettos an Ortsrändern. Gemeinsames Nutzen von gewissen Dingen Mehr barrierearme und bezahlbare Single-Wohnungen für Oma Hilde, die dann endlich nicht mehr das Haus alleine stemmen muss. Serienwohnungsbau mit differenzierenden kleinen Unterschieden Geld für Wohngeld lieber direkt geben Geld für Pendlerbezuschussung lieber für Sozialwohnungsbau ausgeben
zum Beitrag04.07.2026 , 00:04 Uhr
Ist müde, unglaubwürdig, mit Dolch im Gewande gegen Nagelsmann (wobei Letztes wieder für ihn sprechen mag).
zum Beitrag03.07.2026 , 23:52 Uhr
Oleg & DiMa, auch das sind Punkte. Aus Ihrem, Oleg, könnten meine Zweifel erwachsen sein, ob es zielführend ist. DiMa: und deshalb ist es ja noch mal deutlicher, dass ein Berliner Einzelfall über die Bundesregierung mit einem Allgemeingesetz opportunistisch erschlagen werden soll, was demokratisch für ungutes Blut sorgen würde. Dann hätte Schwarz-Rot mal Ideen für andere Ansätze präsentieren sollen, um damit zu beginnen.
zum Beitrag03.07.2026 , 23:48 Uhr
Wenn das Bezuschussen von Verbrennerei zu teuer kommt, dann lieber mal zur Abwechslung Fahrrad & Co. fördern. Das hilft auch, aus der Benzinsucht rascher clean zu werden.
zum Beitrag02.07.2026 , 14:27 Uhr
Geschmackssache, und am besten ist mensch auch hier mehrsprachig. Warum ich die Idee des Artikels dennoch eigenartig finde, im eigenen Post.
zum Beitrag02.07.2026 , 14:19 Uhr
"Giovanni, nimm Dich nicht so ernst": Motto von jemandem, der immerhin Papst Johannes XXIII. war.
zum Beitrag02.07.2026 , 14:17 Uhr
Ja, gut, natürlich hat der Artikel Recht. Vielleicht brauchen wir auch einfach eine Mehrheit von Parteien im Bundestag, die sich von den Fossilis nicht (mehr) einseifen lassen?
zum Beitrag02.07.2026 , 14:16 Uhr
Es gibt die Beschlusslage u.a. in Berlin - ob mensch diese Lösung jetzt für zielführend hält, oder nicht: es gibt sie. Und jetzt die offene Untätigkeit von Wegner/Giffey zu bemänteln ein Sondergesetz? Was soll das? Ein Blick ins Grundgesetz, Artikel 15, ist dringend empfohlen.
zum Beitrag01.07.2026 , 21:51 Uhr
Was ich nicht explizit schrieb: Die Chinesen haben den bestehenden Anbietern Paroli geboten und denen das Leben schwer gemacht. Zumindest von denen Rechtstreue, Wettbewerb und Datenschutz wirklich einzufordern wäre da schon etwas, was mehr wiegt als Geld allein.
zum Beitrag30.06.2026 , 16:04 Uhr
Wenn Spieler beim Elfern sichtlich nicht wissen, in welche Ecke sie gleich schießen werden und übernachdenklich sind, dann wurden Standards nicht ausreichend trainiert. Überheblichkeit? Wenn immer die anderen schuld sind: Führungsschwäche? Nagelsmann will womöglich auf jeden Fall die Abfindung: neoliberale Gier? Er ist keiner, wo es läuft, womöglich.
zum Beitrag30.06.2026 , 16:01 Uhr
Es positiv sehen heißt sich auf weniger Gehupe, weniger Fußball-Artikel generell, weniger Gruppengrölen zu freuen.
Und Paraguay hat wie beschrieben sehr viel richtig gemacht, während ein Landsberg-Mäxchen sich aufpustete.
zum Beitrag30.06.2026 , 15:58 Uhr
Es ist jetzt nicht so, dass die Zahl der Bewerbungen proportional zum Erfolg wäre. Schrot trifft nicht so besonders gut. Andere gezieltere Ansätze gibt es spätestens seit Dick Bolles/Madeleine Leitner.
Gleichwohl macht es ein halbwegs passabler und passender Notjob es wohl leichter, bei einem besseren in die Einladung zu kommen, so seltsam das auch eigentlich ist.
zum Beitrag30.06.2026 , 14:47 Uhr
Nicht dass ich den Rest des chinesischen Modells gerne hätte, aber das Land zeigte, dass lokale Champions bei großen Märkten aufzubauen sind. Sie sollten halt für raschen Kundenstammaufbau angestupst werden und mit besserer Leistung in der Breite punkten - im Gegensatz zu MS jetzt nicht unmöglich.
zum Beitrag30.06.2026 , 14:42 Uhr
Qui custodiat custodes? Wer bewacht die Bewacher bzw. was, wenn die Schiedsrichter schielen?
Die ungebremste Präsidentenwillkür ist gefährlich, selbst bei einem "normalen" Präsidenten. Cheney & Kumpanen haben eine reaktionäre Monsterhöhle geschaffen.
zum Beitrag30.06.2026 , 14:39 Uhr
Mit Verlaub nö. Klimafreundlich wäre gewesen, fossile Energie mal ihre Kosten auch zahlen zu lassen, etwa durch ein angemessen hohes CO2-Entgelt hier und jetzt. Das machte Wärmepumpe & Co. automatisch noch wettbewerbsfähiger als jetzt schon. Ohne Kosten für den Etat. Und womöglich mal ein Jahr lang die Stromzonen zu trennen o.ä., um der CSU/FW klarzumachen, dass entweder die Industrie ins stromreiche Niedersachsen muss oder aber die Landesregierung Bayern mal ihre Hausaufgaben machen sollte.
zum Beitrag30.06.2026 , 14:35 Uhr
Die wir uns alle nicht per se wünschen, wo wir alle auch genaue Prüfung der Kosten bei Rheinmetall etc. haben müssen, wo aber vielleicht doch eine gewisse Notwendigkeit durch Putins Revisionismus besteht, wenn sich mensch mal in der Ukraine, Abchasien, Moldawien, dem Baltikum umhört?
Ich wünsche mir womöglich auch, hier näher am Thema des Artikels zu bleiben.
zum Beitrag30.06.2026 , 14:31 Uhr
Sprachlich kann mensch es dann auch anders ausdrücken (ich mag "indirekte Förderung") - faktisch ist es eine Förderung, wenn X im Gegensatz zu Y nur die Hälfte der Steuern fürs Gleiche aufgebrummt bekommt (und so Y niederkonkurrieren kann). Siehe etwa hier diverse teure Manöver für Fossil & Co.
zum Beitrag30.06.2026 , 08:27 Uhr
Die Rentenänderungen müssen dann halt mal mit sozial angemessenen Änderungen bei Erbe, Vermögen, Höchsteinkommen flankiert werden. So oder so.
zum Beitrag29.06.2026 , 23:27 Uhr
Fast die gesamte CDU/CSU und Teile der SPD sind gerade wohl unter dem Daumen des Fossil-Komplexes, der seine letzten Zuckungen so lange und profitabel wie möglich gestalten will, vom Braunkohlekraftwerk übers Fliegen, Verbrennerauto zu Ölimporten von dubiosen Autokraten. Da könnte man so rasch Geld stattdessen für etwas Positives einsetzen. Wenn man es denn wollte. Druck muss wohl wieder sein.
zum Beitrag29.06.2026 , 13:56 Uhr
PS: Berlin hat zumeist eine linke Mehrheit, in Deutschland eher die Ausnahme. Hier können also sozialer orientierte Ansätze auch mal gespielt werden, vielleicht wären Wien und Graz Beispiele, wie handfeste und harte Regierungsarbeit von links auch Stimmen bringt in Großstädten. Wegner sollte eher Tennistrainer und Autovermieter werden, das war eine m.E. unglückliche Zufallsbesetzung im Amt.
zum Beitrag29.06.2026 , 13:53 Uhr
Daraus hat Kohl ja auch für später gelernt. Genscher hat ihm schon 1976 vor laufender Kamera verbal zugeklimpert, doch die CDU/CSU hatte das Programm, das Personal, die Konzepte nicht, die SPD v.a. war zu stark, regierungsbewusst und mit Schmidt: Genscher hätte gar nicht springen können.
Ja, die Grünen haben mindestens wie die SPD mit der CDU geflirtet. Danach hätte mensch aber: Grüne, SPD, Linke noch mal in Ruhe überlegen können, ob es wirklich dieser Wegner, diese CDU mit einem sehr mauen Programm für Berlin sein soll oder ob aus eigener Sicht bessere Lösungen nicht weiterhin mit der vorhandenen linken Mehrheit zu erreichen wären. Auch wenn eine kleine Beziehungstherapie da evtl. noch fällig gewesen wäre.
Da sehe ich die Gestaltungsmüdigkeit schon am ehesten bei der Berliner SPD, konkret Frau Giffey. Gute Regierungshandwerker, doch auch das Kapitänsamt beanspruchen dürfen entgegen einem bundesdeutschen Vorteil Menschen auf der eher linken Seite schon.
zum Beitrag29.06.2026 , 12:19 Uhr
Das Abwälzen auf die Arbeitenden lief schon bei Kohl nach der Vereinigung, damit bloß "keine Steuern erhöht" wurden. Ein ganz ungesundes Versprechen von Rechts, dies, das zu genau solchen Verzerrungen und Abwälzungen auf die Arbeitenden führt. Solche Parteien besser dann nicht wählen.
zum Beitrag29.06.2026 , 12:17 Uhr
Ja und Nein. Das System kann bei Produktivitätswachstum natürlich funktionieren, weiterhin, Rentners ohne Minijobs/Langzeitarbeitslosigkeit haben es heute deutlich besser als früher, und auch der Anteil der Rentenbeiträge ist unverändert machbar. Wir haben bereits ganz andere Pyramidenverschiebungen hinter uns - vgl. Gerd Bosbach. Auch muss Zuwanderung in eine solche Rechnung.
Eine Vereinheitlichung würde dabei ein wenig einsparen, vor allem das Gerechtigkeitsempfinden deutlich verbessern und das Bewusstsein bei allen hochhalten, auch bei denen, die jetzt noch ausgegliedert sind.
Gemeinsames Feld, womöglich: Länger arbeiten ist zumeist zumutbar. Um dies umzusetzen, sollte die Kapitalseite das nicht einstreichen, sondern sogar umgekehrt auch endlich wieder ihren Steuerbeitrag angemessen leisten. Im Paket damit käme jene Rentenänderung auch durch: Vermögen, Erbe, Höchsteinkommen wieder angemessen beitragen lassen.
Wir brauchen wieder das Gerechtigkeitsempfinden in der Breite. Das immunisiert auch etwas gegen Populistens aller Arten.
zum Beitrag29.06.2026 , 09:53 Uhr
Solange z.B. Marokkaner dabei die Westsahara auch nicht vergessen, die für Rohstoffe & Co. vom marokkanischen Autokraten besetzt wurde. Es ist nicht nur Israel, nicht nur Netanyahu. Aber eben auch, und das wegzulächeln wird kaum gelingen. Sollte die BR Deutschland auch gar nicht versuchen.
zum Beitrag29.06.2026 , 09:48 Uhr
Briegel muss wieder her? Oder gar ein "wilder" Schweinsteiger? Wer beim heute leider üblichen und selten gepfiffenen Umarmen oder Trikotzupfen während des Spiels sich komplett aus dem Spiel nehmen lässt, davon sollte man nicht gleich alle 11 Spieler haben. Doch bei den eigenen Stärken möglichst bleiben, kurzfristig, und dem Gegner das Spiel aufdrücken, könnte auch eine Lösung sein.
zum Beitrag29.06.2026 , 09:45 Uhr
Menschen schauen dann mal im Atlas nach, wo dieses Land überhaupt liegt. Und im Duden (bzw. auch hier im elektronischen Gegenstück), was dieses schöne "Rampfenlicht" ist.
zum Beitrag28.06.2026 , 22:27 Uhr
Da nahm ich gerade Bezug auf den Vorredner.
Sie kennen vielleicht meine sonstigen Posts? Beides: persönlich vorgehen und vor allem Regeln/Anreize verbessern.
Eine Sache aber ganz deutlich: Fliegen/Viel-Auto/Steak ist _nicht Normalbevölkerung. Vielleicht in der Bubble, doch gucken Sie bitte kurz in Statistiken, wer wie viel raushaut. Wir haben auch nicht nur eine "Krise".
zum Beitrag28.06.2026 , 22:23 Uhr
Kohl hatte 1976 auch "gewonnen", aber keine Mehrheit, und es war wohl gut so mit Schmidt am Ruder in kritischer Zeit. Damals hat sich keiner von der Springerpresse die Koalitionsbildung einreden lassen.
zum Beitrag28.06.2026 , 14:36 Uhr
David van Reybrouck: Kongo. Lumumba war mehr als nur ein Cocktail-Patron, sondern ein ungewohnt mutiger Mensch, der daraufhin von Belgien, der USA und willigen Kongolesen ermordet wurde.
zum Beitrag28.06.2026 , 12:36 Uhr
Habe ich es falsch in Erinnerung, dass Giffey das Rote Rathaus für sich oder jemand anderen der Partei hätte sichern können? Einfach Grün, Links und Rot zusammenführen, das wäre ihr Job gewesen.
So sicherte sie sich den Senatorinnenposten mit zweiter Geige und einem leider ziemlich unmusikalischen Ersten Geiger. Das Katzenkonzert wird ja womöglich bald enden.
zum Beitrag28.06.2026 , 12:33 Uhr
So schmerzlich es für Sie evtl. ist (ich kann nicht in Ihren Kopf blicken), so kann man auch mal Fehler konstatieren und dazulernen. Es geht nicht um Wachstum oder nicht, es geht um den Input dafür und die Schäden. Fossil wurde künstlich billig gehalten, auch, indem die Schäden auf die Allgemeinheit abgewälzt wurden (gucken Sie gerade mal aus dem Fenster). Das ist ein klarer Fehler.
Fliegen, Auto und Steak sind nicht Wohlstand, sondern womöglich schiere Prasserei. Auf jeden Fall bereits nicht universal verallgemeinerbar (Kant), wie seit Ihrer Lebzeit bekannt. Daraus kann mensch ja mal Schlussfolgerungen ziehen. Oder?
zum Beitrag28.06.2026 , 12:29 Uhr
Jutta, danke für die Fragen.
Energie-Effizienz wäre es gewesen, statt in Ost- wie Westdeutschland künstlich bezuschusstes Energieraushauen (Braunkohle, Steinkohle, Öl). Bahn, Rad und Bus als Hauptverkehrsmittel mit einem breiten Netz in der Fläche halten, statt für die Autoindustrie massakrieren. Flieger ihre Vollkosten voll zahlen lassen. Lecker Gemüse statt teuer bezuschusstes Rindfleisch. Am besten in internationaler Kooperation.
Alles seit spätestens den 1980ern breit bekannt. Ein paar Dinge gelangen: Solar & Wind. Ansonsten aber war da immer noch zuviel lobbyierte Fossil-Dealerei im Spiel. Altmaier/Reiche schoben die Solarführung zu den Chinesen.
Keine Grundsatzverteufelei aller Klimaanlagen. Ich würde sie nur effizient halten wollen (Splitter), punktuell einsetzen (Krankenhaus) und eben die architektonischen und gesellschaftlich-ökonomischen Karten zuerst ziehen. Gemeinsames Handeln für alle zuerst.
Irgendwann schafft es der Wollpullover nicht mehr, also werden wir auch Heizungen brauchen, da ist die Wärmepumpe deutlich das kleinste Übel (schön, dass das langsam in der Mitte der Gesellschaft ankam, trotz der BILD-Geiferei).
zum Beitrag28.06.2026 , 12:19 Uhr
O wei. Ich zwinge mich zur höflichen Frage, worauf Sie diese m.E. kühne These des letzten Satzes fußen.
zum Beitrag28.06.2026 , 12:18 Uhr
Die Kasse setzt inzwischen einen Schlusspunkt, privat geht, meine ich, ad infinitum. Dass besonders verantwortungsvolle Tätigkeiten auch heißen, selbst mal den Schlusspunkt zu finden und dass niemand unersetzlich ist und auch nicht sein sollte, das auch.
zum Beitrag28.06.2026 , 12:15 Uhr
Erst die Schw*inegewinne auf Kosten Dritter wieder reinholen (dass eine Firma Assets hat, setze ich als eigentlich bekannt voraus).
Und danach das Geschäft auf Kosten Dritter beenden. Sobald die Fossils ihre Kosten _alle _selbst trügen, ließe sich reden.
Dieses "Kühler"-"Argument" samt Übertreibung lässt mich fürchten, dass Sie meine Argumente woanders nicht lasen, also noch mal: Es geht ums Abbremsen und dann mal Stoppen. Wenn wir wirklich heute mit dem Verbrennen ganz aufhören würden (hypothetisch), würde es ab da wohl auch ohne sonstige Maßnahmen allmählich wieder kühler, weil das Ökosystem wieder greifen könnte (dauert aber, wenn sie sich die Erdgeschichte ansehen, und die vollständige Antwort müsste sich Kipppunkte ansehen) Wer jetzt ungehemmt oder kaum gehemmt weitermachen will, womöglich aus bequemer Kurzsicht, begeht einen ökologischen und ökonomischen schweren Fehler, jedenfalls volkswirtschaftlich. Von der grundsätzlichen Lösung bewusst abzulenken, indem kurzfristige Heftpflaster nach vorne getönt werden und das Stoppen der Wunde nach hinten geschoben werden soll (AfD & Co.), ist sogar verwerflich. Geht also nicht gegen Sie, sondern gegen die Ablenker.
zum Beitrag27.06.2026 , 19:10 Uhr
Es gab mal Ernst Reuter, Brandt, Albertz, einmal einen Wahlkampf zwischen Weizsäcker und Hans-Jochen Vogel! Zuletzt fällt mir nur Künasts Kurzbesuch ein. Heute wird es ein Wegner, weil die SPD trotz möglicher Gestaltungsmehrheit nicht mehr kann oder will. Die Landespolitik ist nicht mehr so attraktiv, und Berlin ist von Diepgen/Landowsky in die Schulden getrieben worden und von Sarrazin ausverkauft. Spaß macht das wohl weniger als ein Bundestagsmandat mit ebenso kurzen Wegen.
zum Beitrag27.06.2026 , 19:03 Uhr
Eine solidarisch selbstverwaltete Rentenkasse für alle, mit wenig Verwaltungskosten und frei von privater Raffgier der Maschmänners und Blackrockers? Wenn wir schon frei denken, dann doch wohl in die Richtung.
zum Beitrag27.06.2026 , 19:00 Uhr
Dass das bitte die Fossil-/Verbrennerauto-/Fleisch-Industrie alles zahlt, der wir diese Kosten zu "verdanken" haben, wollten Sie doch vermutlich noch ergänzen.
Und jetzt wieder zurück zum Eigentliches-Problem-Lösen, nämlich die Erderhitzung abbremsen und irgendwann ganz stoppen.
zum Beitrag27.06.2026 , 10:06 Uhr
Bezahlt von der Fossilindustrie, bitte (Kohle, Öl, Flug, Verbrennerauto, ...). Die wir ansonsten mal rasch arbeitslos machen sollten. An die Wurzel des Problems!
zum Beitrag27.06.2026 , 10:03 Uhr
Wir haben eben nicht "schon lange mit regelmäßiger Hitze" zu tun. Es wäre auch in den letzten Jahrezehnten durchaus bezahlbar vermeidbar gewesen, diesen Zustand zu erreichen, wo sehr teure Umbauten fällig sind. Warum Klimaanlagen durchaus eine problematische Seite haben, wurde hier auch geschrieben.
zum Beitrag27.06.2026 , 09:59 Uhr
Ich kenne beides anekdotisch: den Arzt, der mit Anfang 60 'durch' war. Und den, der in jenem Alter die "Schwarze Reihe" einfach noch mal durcharbeitete, um auf dem Stand zu sein, und den als Hausarzt dann doch mal zu verlieren (von sich aus hätte er die 70 auch noch locker gemacht) schade war.
Solidarisches System der Arbeitenden - und dann schauen, wer bei uns eigentlich den finanziellen Rahm abstreift.
zum Beitrag27.06.2026 , 09:54 Uhr
Rente mit 63 war eher ein Wahlkampfgag, weil die SPD mal die besser bezahlten männlichen Facharbeiters glaubte ansprechen zu müssen. So wie die CSU eine "Mütterrente" zückte oder die CDU mit einem "Elterngeld" den Akademikermüttern einreden konnte, dass ihre Kinder etwas Besseres wären. Ist bei den genannten 40 Jahren das Studium enthalten oder nicht? Das harte Arbeit ist und intellektueller Spaß zugleich. Kommen die 31,9 vielleicht auch dadurch zustande, dass jemand in der restlichen Zeit Bewerbungen tippen musste oder gesundheitliche Probleme durchzustehen hatte. Und ich meine schon, dass im Allgemeinen der Rücken vor dem Hippocampus schlappmacht. Alter hat meist mehr Erfahrung/Weisheit und weniger "Energie"/Getriebenheit, da ist ein leicht geändertes Aufgabenfeld wohl sinnvoll. Sonst kommt es zu solchen seltsamen Frühverrentungen, oft auf Kosten der Allgemeinheit konstruiert. Zumeist auch noch bei Menschen mit ohnehin komfortabler Finanzlage.
zum Beitrag27.06.2026 , 09:45 Uhr
Das Gegeneinander lenkt vom wachsenden Anteil ab, den inländisches und ausländisches Kapital sich wegschaufelt.
Umso besser für die Solidarität ist ein transparentes und faires System für alle Arbeitenden, so dass die wirkliche Unfairness gezeigt ist. Was das ist, darüber gilt es zu diskutieren.
zum Beitrag27.06.2026 , 09:42 Uhr
Danke für die Korrektur und Erweiterung, die Hitze beeinträchtigt schon das Kopfrechnen hier :)
Vor allem, ergänze ich, muss Infantino als grundsätzlich wichtigste Person immer dabei sein, und wie ein Weihnachtsmann hin und her rasen.
zum Beitrag26.06.2026 , 21:51 Uhr
Die Produktivität geht ohnehin durch die vermaledeite menschengemachte Erderhitzung runter wie ein leckes Boot.
Der Schutz der Schwachen ist eine Errungenschaft - irgendwann übrigens tun's die Augen nicht mehr, und wir freuen uns über den Dorfbus. Irgendwann schwitzen wir im betreuten Wohnen. Irgendwann ... Machen wir uns das Leben angenehmer und packen das Thema Klima wieder an!
zum Beitrag26.06.2026 , 21:46 Uhr
Mittlerweile schreibt mensch Tito mit zwei "k"s extra, doch er war mal einer der erfolgreichen Widerstandskämpfer gegen Hitler wie Stalin, einer der Helden des blockfreien Teils der Welt, experimentierte mit Sozialismus-Ideen und hielt Jugoslawien halbwegs stabil zusammen. An der Art ist Kritik dabei durchaus fällig! Und dass da ein neuer Partisanenadel geschaffen wurde, lässt sich u.a. an Tochter Abramović aufzeigen. Keine Verklärung, bitte.
zum Beitrag26.06.2026 , 19:18 Uhr
Gute Punkte wohl, doch sind es die wichtigsten? Bei der Hitze gerade in Städten: Muss da nicht z.B. Klima auch bei einem Sozialdemokraten prominenter vorkommen? Hört sich wie eine Bewerbung zum Kellner an, nicht zum Koch.
zum Beitrag26.06.2026 , 19:16 Uhr
Anhand der Umstände ist Absicht wohl anzunehmen, was auch immer der Grund war.
zum Beitrag26.06.2026 , 18:58 Uhr
Wir sind es gewohnt, "die zwei, drei Tage durchzuhalten". Ist nicht mehr. Am besten an allen Enden mit Konsequenz anpacken, statt sich selbst, die Familie und generell Menschen leiden zu sehen. Langfristig gedacht: verschattend und verschattet bauen, weiße Farbe, entsiegeln, solches. Oder in Nordschweden nach Asylstatt fragen. Mittelfristig: Erderhitzung abbremsen bis stoppen (Flüge, Autos, IT, Fleisch, die bekannten Verdächtigen) Kurzfristig: Parkplätze zu Baumplätzen, Verschattung und Leitungswasser im öffentlichen Raum, Kleidungsvorschriften lockern, nach Vulnerableren noch mehr sehen. Dort punktuell auch mit Splittern oder kühleren Räuzmen hefenÖffentliche Bäder ertüchtigen statt Steuergeschenke an Privatpoolbesitzers.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:22 Uhr
Aragon versteht mensch eher, wenn die bis heute klare Trennung: hie Paris, da province bekannt ist, gesellschaftlich, politisch, mental.
Sollten wir die hierzulande auch beginnen? Ich denke: einfach nein.
Den Stadtmäusen sei gegönnt, dass Landmäuse halbwegs standardisiert auch sprechen können und in die Stadt auch mal Bus und Bahn nehmen. Den Landmäusen sei gegönnt, dass Bus und Bahnen wieder in der Fläche fahren und dass wie in die andere Richtung auch so der Austausch läuft.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:16 Uhr
Wenn das Ihr Medikament ist, das nicht ankommt, bitte sich diesen Artikel laut vorlesen. Wir brauchen alle einander. Am Kult des großen Individuums ist schon Ayn Rand krachend gescheitert.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:14 Uhr
Ich frage mich, ob Ihnen die Statistiken bekannt sind, wie das inzwischen aussieht (ich erkenne dabei an, dass es dank SPD/FDP in den 1970ernf. auch einmal ein Fenster gab). Was angeblich "bildungs- und fleissabhängiges Oben und Unten" angeht. Ich mag nebenbei Bildung und Fleiß sehr gerne, doch die Zahlen zeigen leider, dass es Herkunft wieder ist, die mehrheitlich entscheidet. Ist das es, was wir anstreben sollten, oder doch auch real ein gerechteres System?
zum Beitrag26.06.2026 , 14:10 Uhr
Ohne den letzten Satz wäre der Beitrag m.E. stärker gewesen. Eine Rentenkasse für alle könnte eine Lösung sein. Dann spüren einflussreichere Kreise alles sofort am eigenen Leibe.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:09 Uhr
Es gibt übrigens nicht nur einen Unterschied zwischen Frau und Mann bei Lebenserwartung und entsprechend Auszahlung aus der Rentenkasse. Vor allem gibt es den zwischen Betuchten und den in härteren Verhältnissen Lebenden. Schlagen Sie das mal nach. Die Rente verteilt in diesem Punkte von Arm zu Reich. Statt VW mit bezuschussten Frühverrentungen noch mehr staatliches Geld indirekt zuzuschieben als bereits schon, besser jenes mal angehen.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:03 Uhr
Das kann einfach der reguläre Jahresurlaub sein. Ein Fünftel hierzulande hat nicht mal das Geld für auch nur einen Wegfahr-Urlaub im Jahr. Oder sich kümmern um die Kinder mit Schulfrei. Eines der manchen Arbeitsfelder, wo der Montag der freie Tag ist. Das kann unfreiwillige Arbeitslosigkeit sein. Etwaige arbeitsscheue Luxusbonzen hingegen wären übrigens doch wohl eher im quasi geerbten Privatpool unterwegs.
zum Beitrag26.06.2026 , 11:42 Uhr
Der Journalist war vielleicht einfach nur nationalistisch-unfair (wie ein durchschnittlicher deutscher Fußball-Journalist oft auch), nur eben in deutlicher Sprache. Eine 'rot-gelbe Karte' wäre da wohl sinnvoller als Knallrot gewesen. Infantino wäre eher im Volksmund mit "Totengräber", "Bonzenknecht", "Korruptionsgeier" oder mit einem Wort für den Darmausgang umschrieben.
Mit Paraguay sollte mensch es sich allerdings nie verscherzen. Das hat Mark Knopfler schon vor 20 Jahren ausgeführt: www.youtube.com/watch?v=aGsorhfUxiU
zum Beitrag26.06.2026 , 11:34 Uhr
Wie Sie es schreiben: Das restliche Lernen geschieht in der Situation. Ausgrenzen würde das Lernen anhalten. Solidarische Kollegens haben da anfangs Geduld, üben ein wenig, schauen, dass die Hände nicht zu nahe ans Gerät geht etc. Für Baden hingegen braucht es keine Deutschkenntnisse. Geht auch mit hartem Anhaltinisch, Amhari oder Esperanto als einziger Sprache. Nur eben Verständnis, was die Sonderverhältnisse am Ort sind. Da wird jetzt hoffentlich die Box der Ideen etwas weiter geöffnet.
zum Beitrag26.06.2026 , 11:28 Uhr
So hätte ich es nie ausgedrückt, doch ein kluger Zug, um die Wichtigkeit auch sprachlich und juristisch zu verdeutlichen. Wir brauchen Wald-, Gewässer- und Moorschutz, für Klima, aber auch andere Zukunft. Weniger zuasphaltieren, weniger Einfamilienhausghettos am Ortsrand, weniger Tierfutteranbau gäben uns wohl schon einiges an Manövriermasse dafür!
zum Beitrag26.06.2026 , 11:25 Uhr
Punktuell hineingesehen, ich bin mit der $-WM immer noch nicht im Frieden: Ecuador war besser, das 1:0 schon ballettartig hohes Bein davor. Freut mich für das Team, das mal nicht nur bei Heimspielen auf 3000 m Höhe gewinnt.
PS: Was für Fehlfarbentrikots der Nagelsleidensmänner! Ohne schwarze Hose wird eigentlich bitte wenigstens der Pokal geholt!
zum Beitrag26.06.2026 , 11:21 Uhr
O Mann, das ist ja so eine beschränkte Aussage von Nuhr. Wer besserwissert, sollte seine Fakten beisammen haben.
Ja, ein Mann, auch ein (Ex-)Gatte ist nicht automatisch Täter. Nein, leider haben wir da auch wie der Artikel darlegt, noch ein paar generelle, sagen wir: strukturelle Hausaufgaben zu machen. Witzig ist Nuhr übrigens auch (wieder) nicht, wenn die Pointe so falsch liegt wie eine Flatulenz im Bauch.
zum Beitrag26.06.2026 , 11:14 Uhr
Nach David Graeber sind es (bis auf Sonderfälle wie Mediziner/in) eher die "B*llsh*t"-Jobs wie oft Pharmavertreterin, Autotürensoundingenieur oder Vorstandsassi, die hohes Geld einbringen (Schmerzensgeld für Sinnlosigkeit?); und Leistungsträgers m/w/d in harten, sinnvollen Aufgaben erhalten wenig in €/$ oder auch mal gar nichts. Auch das macht den "Leistungs"-Begriff immer nachzufragen.
Bevor wir aber einfach in Facharbeiter = gut, Akademiker = schlecht ausbrechen, wie es m.E. der Artikel leider tut, eine Erinnerung. Es sind die männlichen gesunden höher bezahlten Facharbeiter aus solchen Branchen wie Auto oder Chemie, die sich da einen früheren längeren Lebensabend machen. Weniger die Reinigungskraft, die Altenpflegerin, der Physiotherapeut mit krummem Rücken ... (Ach, und Akademikers hatten durch Gesetzesänderungen nachträglich Rentenjahre nicht mehr, ohne dass sie ihre Arbeit nebenher zum Studium noch hätten anmelden können.)
Länger arbeiten ist nicht schön, doch zumutbar, wenn der finanzielle Gewinn eben nicht an die Kapitalseite fließt, sondern die Gemeinschaft. Das kommt politisch dann verständlich durch, wenn endlich auch die Kapitalseite wieder angemessen zahlt.
zum Beitrag25.06.2026 , 20:20 Uhr
Kurzum: viel Wind um nichts. Ob diese kleinen Geräte finanziell effizient sind, wüsste ich noch gerne. Falls ja, wann stehen sie in windfreundlichen Gegenden durchgehend auf den Dächern?
zum Beitrag25.06.2026 , 19:33 Uhr
Danke für den Hinweis des Autors. Entsprechend: CDU 20 Links-Mitte (SPDFDPGrünLinke) 19 ?? (BSW) 13 Rechtsreaktionär: 23 Fraktionslos: 1 39 Sitze für eine Mehrheit
zum Beitrag25.06.2026 , 13:57 Uhr
Schnell-Spanner-Verschlüsse als Lösung?
Mann kann auf aus seiner Sicht attraktive Frauen ja mal blicken, ohne aber gleich zu starren oder sonstwie ins Belästigende abzudriften. Sonst gibt es im Bahnhofshandel einschlägige Magazine oder natürlich auch die Weiten der Onlinewelt.
zum Beitrag25.06.2026 , 12:04 Uhr
Die Deutschlandfunk-Umweltredaktion lässt sich hierzu in etwa so zusammenfassen: Klimaanlagen lösen das Eigentliche nicht und können gerade städtisch zu einem heißen Hausvorfeld beitragen. Für spezielle Fälle oder Dachgeschosse, mit Erneuerbaren betrieben, können sie mal sinnvoll sein.
Lösen wir doch wieder Probleme mit gemeinsamen Ansätzen zuerst. : )
zum Beitrag25.06.2026 , 11:59 Uhr
Ich auch nicht. Da sich Religion anders als zugeschriebene "Rasse" ändern ließe, ist es auch ein Unterschied.
Es hat wahrscheinlich _auch eine rassistische Abwertung noch dabei, doch müsste mensch es wohl mit christlichen Arabern und Türken m/w/d bzw. "einheimisch" aussehenden Muslimen probieren, um die Faktoren zu messen.
zum Beitrag25.06.2026 , 11:56 Uhr
Lassen Sie mich raten, (lauer) Christ? Seine Religion kaum offen zur Schau gestellt? Ach was. Ich sehe diese Kirchtürme, Glocken, Kreuzkettchen und Jugendtags-Rucksäcke jetzt ganz anders.
Paulus mal wieder lesen ansonsten. Ihre Oma dürfte im Gottesdienst zumindest mit Tuch oder Hütchen gesessen haben, denn das schreibt der Herr nämlich so vor. In manchen Gegenden sehen Sie christlich geprägte Frauen damit immer noch. Vor 20 Jahren in Oberammergau die erste Frau nach dem Ortsschild z.B. Sorry, wenn ich manche m.E. Simplifizierung auch mal anpiekse.
zum Beitrag25.06.2026 , 10:54 Uhr
20 bürgerlich, 12 links, 14 rechtsextrem (meine Meinung). Mehrheit braucht 24. Das geht auch noch ohne SPD.
zum Beitrag25.06.2026 , 10:50 Uhr
Der eiserne Zaun gegen undemokratisch-reaktionär sollte stets klar rechts von der Union verlaufen. Selbst wenn mensch persönlich ein Problem mit Vielfalt hätte.
zum Beitrag25.06.2026 , 10:44 Uhr
Man merkt womöglich eher, dass Menschen die Klimaanlagen nicht vulnerablen Gruppen vorbehalten wollen, sondern mal wieder sich zuerst sehen?
zum Beitrag25.06.2026 , 00:51 Uhr
Sie haben mir viel aus dem Munde genommen außer einer Beipflichtung und natürlich dem Hinweis, dass am besten 700 Millionen Teams gegeneinander spielen können. Macht so 33 KO-Runden, dann ist es durch. Und nächstes Jahr dann gleich wieder. In der Zeit kann zumindest kein Krieg geführt, kein Kreuzfahrtschiff besetzt, kein Auto hergestellt werden. Die Turmierreisen jedoch wären nicht so gut, also virtuell alles (wer zahlt G.I. am meisten).
zum Beitrag25.06.2026 , 00:42 Uhr
Schild am Eingang und Übersetzungsprogramm des Handys drauf. Video-Bildschirm oder QR-Code wäre geradezu modern. Die Übersetzungen würden sonst auch Besuchers gerne anfertigen (Namensnennung schafft Stolz, wo sind die Contentcreators an der Saale?). Und wer Freudenschreie nicht von Hilfeschreien unterscheiden könnte, egal, in welcher Sprache, hätte einen noch niedrigeren EQ als ich.
zum Beitrag25.06.2026 , 00:39 Uhr
Ich übersetze da gerne aushilfsweise: Aiuti, ayudame, aidez-moi, hjälp, help, an-nadʒda, help, voethia, ... Hilfe.
Es scheint ansonsten ja doch gar nicht so gelebt zu werden, wie zunächst herüberkam, dann können wir das Sommerloch vielleicht eher mit anderem schließen?
zum Beitrag25.06.2026 , 00:30 Uhr
Irgendwelche angegrünten Schickimickis in Bremen werden doch mal Bierbänke springen lassen können? Und beim Anschluss eines Trinkwassergartenschlauchs kann dann die taz doch helfen. Einfach mal machen.
zum Beitrag25.06.2026 , 00:27 Uhr
Neoliberale Glaubenssätze immer an der Realität kritisch beleuchten und ggf. auch mal fahrenlassen.
Und wenn nämlich das Problem der Bahn wäre, dass sie wie Privat auf "Gewinne" getrimmt wird, statt das volkswirtschaftliche Optimum zu erreichen? Von klugen wie ruchlosen McKinseys auf BWL-Kurzzeitoptimierung zertreten wurde.
PS: Die Autoindustrie oder die Fliegerei lässt sich übrigens viel stärker von der Gesellschaft aushalten, wenn Sie das nachlesen möchten. Lesen Sie Katja Diehl z.B. taz.de/Totalausfal...hen-Bahn/!6190262/
zum Beitrag25.06.2026 , 00:23 Uhr
"Zwischen 1995 und 2018 flossen 278 Milliarden Euro in Straßen – aber nur 132 Milliarden Euro in die Schiene." Katja Diehls trockene Bemerkung hier in taz.de/Totalausfal...hen-Bahn/!6190262/ - die viel erklärt, was da in Deutschland schlechter lief als in anderen Ländern und was jetzt auszulöffeln ist. Können wir das die nächsten 25 Jahre einfach mal entsprechend nachkorrigieren incl. in der Fläche? Das wäre mal die Grundversorgung für wirklich alle.
zum Beitrag25.06.2026 , 00:16 Uhr
Niemand soll wegen irgendeiner Religion oder Nicht-Religion angepöbelt werden, was ist an einer solchen Maxime so schwer? Machen wir den Bullies klar, dass sie nicht in unserem Namen handeln, im Gegenteil. Das geschieht mit unseren öffentlichen Worten und Taten.
zum Beitrag24.06.2026 , 21:49 Uhr
Frei nach Beuys selig:
Wir wollen Regen statt Sonne Und Eis in der Tonne Ob Ost oder West Die Hitze gibt uns den Rest Ob West oder Ost Wir kochen zu Kompost
Aktuelle Studie: Menschen sind viel bereiter, für Klimaschutz anzupacken, als allgemein gedacht. Sollen wir es gegen die Lobbyschwätzer einfach mal machen?
zum Beitrag24.06.2026 , 21:45 Uhr
In Pantisanos nachträglichen Worten: »Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch. Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen. Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen, die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht verwischen.
Meine grundlegende Kritik am Rechtskurs der Union, der aus meiner Sicht auf dem Rücken vieler Menschen im Land ausgetragen wird, bleibt davon unberührt. Ebenso bleibt meine Sorge über ein mögliches weiteres politisches Zusammenrücken von CDU und AfD bestehen. Diese Entwicklung bereitet mir große Sorgen.« (Q. die-linke.de)
zum Beitrag24.06.2026 , 21:44 Uhr
Tja, das weiß ich womöglich auch. Aber das Wortspiel hatten Sie bei alledem verstanden, hoffe ich? Und wieder zum Inhalt: Mehr Grün wagen.
zum Beitrag24.06.2026 , 21:40 Uhr
Entlastend wie sehr zweifelhaft, leider. Es gibt Studien, nach denen das Rechts-Rücken der Mitte-Rechts-Parteien eine sehr große Rolle spielt. Im deutschen Falle hätte auch Merkel 2005 wie 2013 mit einer linken Mehrheit ersetzt werden können, vielleicht wäre es besser gewesen. Gute Alternativen in Politik sind gut. Irrlichternde Alternativen sind nicht gut.
zum Beitrag24.06.2026 , 21:37 Uhr
Ich habe es noch nie verstanden, wieso Vorsitzende gefälligst 98 % bekommen müssten und "Spaltung"?!? so schlimm wäre. Ich erwarte von einer Partei geradezu eine lebhafte Diskussion. Von dieser früheren Streitkultur ziehen die Grünen immer noch ihre Stärke, auch in ihrer heutigen Stromlinie noch. Es gab Gründe, Pantisano zu wählen, und welche, ihn nicht zu wählen. Ich bin zu wenig im Thema, daher nur, dass Netanyahu, Smotrich und Kumpanen ihr Vorgehen schon ganz allein delegitimieren und den Zionismus in ihrer expansionistischen, nicht-universalen Variante gleich mit. Manche verwechseln ansonsten ja noch Israel und Judentum (Lesetipp Daniel Marwecki bei der bpb, warum womöglich). Von welcher Wertungsseite auch immer: Es ist falsch, gerade bei der langen Diasporaprägung wie Vielfalt dieser Religion. Falls ich es unverständlich ausdrückte, nochmal: Die Linke ist außenpolitisch m.E. daneben: wie relevant ist das in Sachsen-Anhalt? Ernsthaft.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:45 Uhr
Die Kritik an Pantisano ist legitim. Die Kritik an jener wohlfeiler Ablenkerei ist auch legitim.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:44 Uhr
In der CDU/CSU sehe ich keinen Geißler, keine Süßmuth, keinen Blüm mehr! Das Soziale oder Christliche, wo wäre es? Ja, zugleich auch keinen Dregger oder Strauß.
Die Union ist viel schmaler geworden, weitgehend mit erwiesen untauglichen neoliberalen Reflexen und Machtpolitikern bestückt. Doch keine radikalreaktionären Geiferer. Der Graben rechts der Union ist der größere.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:40 Uhr
Dass die Union es immer noch nicht schafft, ein realistisches Bild der Linken hinzubekommen, halte ich für zu 99 % im Verantwortungsraum der Union. Das wirklich Trennende in der Außenpolitik wäre unterhalb der Landesebene beschweigbar. Die Kapital-Orientiertheit der Union mal wieder runterzufahren.
Wobei ich die Linke schon auch als etwas sehe, was ja angeblich fehlt: Eine Alternative zur strategischen CDU-Dominanz. Die liegt gar nicht bei rechtsprimitiv, sondern wäre links der Union zu finden wie nötig.
Es gab wohl keinen Plan B, daher musste Pantisano annehmen. Ändern kann er sich oder nach einem Jahr weiterreichen. Jedenfalls spielt er die zweite Geige, erst mal.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:26 Uhr
Die Union ver-zeichnet ihrerseits die Linken schon jahrzehntelang. Ist ja auch unerhört, weitgehend die Positionen der SPD von 1998 zu haben. Oder nach 1990 das Personal weitgehend ausgetauscht zu haben, anders als etwa die Ost-CDU.
Pantisanos Spruch wird nicht komplett harmlos. Die AfD ist noch mal ein anderes Kaliber. Doch darf die Union aktuell wirklich mal ihr Türenvorfeld sauberfegen.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:23 Uhr
Heiß Schweiß Sch..!
Glut Wut ... Mut?
"Du musst Dein Leben ändern." Gemeinsam.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:15 Uhr
Für ein besseres Einkommen in der Breite wären wir alle. Gäbe es da wirklich nicht noch andere Ansätze? Was fällt Ihnen da noch ein?
zum Beitrag23.06.2026 , 23:41 Uhr
Klimaanlagen reduzieren halt nur keine Hitze insgesamt, in Summe erhöhen sie sie sogar, dann wallt es zum Trottoir hinaus. Das also wohl nur gezielt einsetzen. Und besser Zeit und Geld in gemeinwohlförderlichere Maßnahmen stecken, wie schon oft genug vorgestellt: Groß gegen Klimaerhitzung, klein diese Kleinofen-Autos reduzieren, Bäume statt Blech, Markisen, Rollos, weiße Farbe, Trinkwasserbrunnen, ...
zum Beitrag23.06.2026 , 23:36 Uhr
Es sind evtl. die etwas Reicheren, Einflussreicheren, die die Solidarität und das Allgemeinwohl nicht so beherrschen, im Schnitt. Doch ganz sicher nicht hier im taz-Forum, nein.
zum Beitrag23.06.2026 , 23:34 Uhr
"Hitzesack" im Niederländischen. Besser den Dom in Kölle lassen und die Kohle unter der Oberfläche. Wir brauchen wohl mehr Grün politisch wie als Verschattung an den Straßen statt schwarz-heißer Blechkisten. Und wieder weniger Zynismus. Und beides können wir schaffen.
zum Beitrag23.06.2026 , 23:31 Uhr
Mal eine interessante ... Doku.
zum Beitrag23.06.2026 , 11:43 Uhr
Danke, dass sie die Perlen der Diskussion hervorhoben.
zum Beitrag23.06.2026 , 11:41 Uhr
... Britannia's huns with their long-range guns ... Bis zur unfairen Teilung 1947 ja den Palästinensern auch bekannt.
zum Beitrag23.06.2026 , 11:39 Uhr
Ja und gerne. Es ist etwas um die Ecke, aber letztlich verständlich: Unternehmen zahlen zwar scheinbar bei Abgaben genauso viel, aber niedrigere Löhne + kleiner portionierbar. Darum lassen sich Unternehmen darauf ein. Die Arbeitnehmer lassen sich darauf ein, weil ähnlich viel bei ihnen kurzfristig ankommt und dann die Gemeinschaft der Arbeitenden später hoffentlich die Rente aufstockt. Geschäft zu Lasten Dritter.
zum Beitrag22.06.2026 , 23:53 Uhr
Starmer hatte verängstigt sich selbst den Handlungsspielraum kleinversprochen. Corbyn, der in einem unbeobachteten Moment Labourvorsitzender hatte werden können, hätte aus dem unvermeidlichen Wahlsieg gegen die Tories wenigstens etwas gemacht. Starmer hielt sich zu sehr zurück. Das war nicht mal Blair. Jetzt wird der/die Neue aber noch Jahre zum Gestalten haben: bitte im Sinne der Vielen auch nutzen.
zum Beitrag22.06.2026 , 22:00 Uhr
Minijobs wälzen Sozialkosten von Unternehmers auf die Solidargemeinschaft der Arbeitenden ab. Ganz schlechte Idee, die bib auf wenige Ausnahmen beerdigt gehört.
zum Beitrag22.06.2026 , 21:59 Uhr
Im Gegensatz zu Union Jack und israelischer Flagge hat die palästinensische Grün dabei. Iren wissen obendrein auch genau, wie englische Kolonialisierung postkoloniale Spaltung hinterlässt. Wie wäre es ansonsten damit, die Töterei, Bomben und Besatzung in Gaza zu beenden?
zum Beitrag22.06.2026 , 14:13 Uhr
Ich finde West-Asien eine Verbesserung, Südwestasien eine Präzisierung, dass nicht "Hinter der Elbe ist Asien" (angeblich Adenauer) andere Landstriche gemeint sind.
Wir haben etwa die kyrillische Schrift nicht übernommen, sondern die Transkription der Landes(aus)sprache angepasst bei Kijv
Ich mag ansonsten auch Saksama (estnisch für Deutschland) oder das mir noch nicht klar herleitbare Vācija des Lettischen (ähnlich Litauischen).
Deutsche können entspannter sein, weil von der allierten Besatzung Ost und West abgesehen, wir in der Regel nicht kolonialisiert wurden. Y voit rien, er sieht nichts, frei nach Nights on Earth. Und mag heißen, wie er/sie/es möchte.
zum Beitrag22.06.2026 , 09:46 Uhr
Naja, über Verbote entscheidet Karlsruhe, und recht sicher nicht nach den von Ihnen vorgeschlagenen Kriterien.
Und es schreibt jemand, der Waffenlieferungen an Israel jenseits von U-Booten (bitte die aber mal voll bezahlt) für derzeit falsch hält.
zum Beitrag22.06.2026 , 08:54 Uhr
Daran dachte ich auch spontan. Mit Namenswitzen sparsam umgehen, doch wenn Reiche auch für Reiche Politik macht, dann ist es eben so. Vgl. die letzte 'Anstalt', die da noch viel zu zahm war.
zum Beitrag22.06.2026 , 08:52 Uhr
Wir können ja mal herausarbeiten, wie mensch Zaster haben kann, der aber nicht für Energieraushau-Orgien oder e.on-Aktien fließt, sondern für Sinnvolleres. Etwa Investitionen in Erneuerbare, Effizienz, Bildung. Aber andere hier werden noch viel bessere Ideen haben.
zum Beitrag22.06.2026 , 08:50 Uhr
Das Leben ist womöglich zu kurz, um sich mit Konsumrausch die Birne zu vernebeln und sich mit neoliberalen Platitüden die Gefühle zu betäuben? Auch das ließe sich daraus folgern.
In Deutschland behauptet sogar Privatflieger Merz, er wäre nicht reich. Und ja, es gibt welche, die um vieles reicher sind. Hier aber ist es der globale Maßstab. Und auch innerhalb Deutschlands lohnt sich ein Blick, wie so häufig, in die Verteilungsstatistiken. Sie finden es.
zum Beitrag22.06.2026 , 08:47 Uhr
Nettovermögen, die Hypothek aufs Haus also schon mal bitte abziehen. Im internationalen Vergleich sind jedoch so einige reich, so ungleich es dann im weiteren Kurvenverlauf auch hier sind. Schauen Sie allein hier im Forum, wie selbst hier manche Menschen nach ihrer geäußerten Aussage ohne größeres Auto, Flüge, Zweitpool, Steakrestaurants etc. anscheinend gar nicht mehr leben könnten. Ich teile ansonsten, dass Zahlen Einordnung brauchen. Und hätte mir die hier aus Prinzip auch gewünscht. Die Zahl ist, siehe einen Artikel neulich, dabei noch beschönigend, denn die e.on- oder BMW-Aktie hebelt den CO2-Wert ja noch mal richtig hoch. Vermögen ist da noch weniger gleichverteilt.
zum Beitrag22.06.2026 , 08:41 Uhr
So entspannt wie der Artikel würde ich es auch sehen. Stereotype und Vorurteile an der Realität platzen lassen. England etwa spielt auch kein Kick & Rush mehr, sondern tuchelt. Inzwischen sind auch afrikanische Spieler in der Regel in europäischen Taktikschmieden großgeworden und zu taktischer Flexibilität dauergedrillt. Wuid spielte da eher der junge Schweini.
zum Beitrag22.06.2026 , 08:36 Uhr
Undav hätte einfach bei Bayern spielen müssen, dann wäre er auch von Anfang an dabei. Wobei es auch - Binse - nicht nur die Knipser selbst sind, die für die Tore sorgen
zum Beitrag22.06.2026 , 08:31 Uhr
Ich habe womöglich gleich zweimal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies Argument nichts an der Zustimmung im Kerne ändert. ;) Und es ist ja auch kein echter Widerspruch, ich beziehe mich bei früher aufs 18. Jahrhundert, Sie aufs 19. Jh. ff.
zum Beitrag22.06.2026 , 00:54 Uhr
Nein, in die Richtung zielte es gar nicht, siehe meine sonstigen Kommentare. Wir brauchen weniger kleine bewegliche Wärmeöfen aka Autos, weniger Versieglung, mehr Grün, Radeln und die vielen anderen bekannten Hebel, die die menschengemachte Klimaerhitzung zumindest abbremsen können.
zum Beitrag22.06.2026 , 00:51 Uhr
Wir Menschen sind viel "zu gut" darin, uns kurzfristig zu erhalten. Viren/Bakterien ... zu bekämpfen, koste es was es wolle. Da ist der Glaube an Selbstregulation ähnlich weltfern wie der an einen freien selbstregulierenden Markt. Bei anderen Spezies-Netzen gibt es diese systemische negative Rückkopplung, der Mensch hingegen ist da ein Sonderfall. Der die ganzen Regulierungsketten stört und Arten zerstört. Leider also keine Idee, sondern ein Dilemma.
Denn wir sind wohl mehrheitlich noch kurzfristig denkend, zu sehr, um uns selbst besser zeitig einzuschränken. Da werden wir gemeinsame Regeln und bessere Anreize brauchen. Systeme können nämlich sonst auch crashen und auf einem deutlichen anderen Level einen anderen Punkt finden.
zum Beitrag22.06.2026 , 00:45 Uhr
Ich möchte aber, dass ihr mich Loretta nennt. Ja, dann sagen wir halt Loretta. Wenn es der Wahrheitsfindung dient. Die Weltrettung werden dabei wohl eher andere unserer Handlungen bewirken.
zum Beitrag22.06.2026 , 00:42 Uhr
Die CDU war früher viel weiter rechts wie heute. Sie sagen es wohl: nicht "als", sondern _"wie".
Ganz früher gab es regelrechte Rechtsreaktionäre wie Dregger, ich meine aber den späten Kohl, Schäuble und Merkel als Vergleich, wo der Sozialflügel auch noch etwas zu sagen hatte, und irgendwelche Linnemänns keine Schnitte bekommen hätten. Vom kurzen neoliberalen Aufblitzen des Leipziger Parteitags mal abgesehen. Die politische wie inhaltliche Distanz zur AfD war auch schon mal größer. Da hat C noch auf die Kirchen gehört, statt sie spahnig anzupampen.
zum Beitrag22.06.2026 , 00:36 Uhr
Oh ja. Es begann in England wie hierzulande als Sport der Studenten, Angestellten bzw. Anglophilen. Da brauchte es keine Schiedsrichter, und es ging nicht so sehr ums Gewinnen, sondern um Fair Play. Bücher/Informationen hierzu gabs mal bei der Bundeszentrale für politische Bildung, doch auch darüber hinaus. Die Proletarisierung in die Breite kam später, und ich begrüße die auch. Sobald noch später Profis ums nötige Geld spielten und auch entsprechend zurechtgetriezt wurden, war das mit dem Fair Play auf dem Rückzug und eine 'BWLigere' Haltung ('ich bin doch nicht doof') kam auf. Den Schiedsrichter nicht bedrängen sollte aber auch heute noch drin sein im Verhaltenskasten.
zum Beitrag21.06.2026 , 22:27 Uhr
Wenn wir es sehr priorisierten (Energie, Produktion, Verkehr, IT, Ernährung), was ich nicht für wahrscheinlich halte, bekämen wir womöglich sogar noch in unserer Lebenszeit eine Bewegung in die andere Richtung hin, nebenbei. Betonung auf "sehr", das wäre hypothetisch
Ihre Antwort hätte mich nun auch interessiert. Sie haben doch gewiss eine.
Es geht vor allem darum, nicht vor lauter Individual-"Lösungen" zu vergessen, mal den Wasserhahn zuzudrehen, wenn ein Wasserschaden da ist, oder in einem anderen Bild: auch auf die große Bremse zu drücken.
Sie hatten ansonsten doch gewiss die UV-Folien in Bussen gelesen, von Verschattungen, Straßengrün statt Auto-Parkplätzen, weiße Farbe, ... Es muss nicht immer die Lösung noch mehr laufender Energieverbrauch und Abwälzen auf die anderen sein.
zum Beitrag21.06.2026 , 22:12 Uhr
Ich denke nicht, dass es eine Heldentat war. Ich denke auch nicht, dass es unmöglich oder unverantwortlich war. Da kennt aber jede/r seinen/ihren Zustand und Normalstrecken selbst am besten. Das Fahrrad belastet einfach wenig und kühlt durchgehend mit Fahrtwind, anders als Joggen, Klettern, im schwarzen SUV zwei Stunden im Stau stehen, ...
Und jetzt noch mal zu dem Punkt 2 des Posts: An die Wurzel gehen und endlich Klimaschutzpolitik betreiben.
zum Beitrag21.06.2026 , 22:06 Uhr
Lesen Sie sich gerne hierzu ein, und danach werden Sie seltener autofahren oder gar fliegen. Sie finden die Auswirkungen aber z.B. auch hier in der taz und Le Monde Diplomatique beschrieben. (Wie hatten Sie diese Zahl bestimmt?)
Ein zentraler Punkt, den ich jedenfalls betonen möchte: Auf diese _jähe menschengemachte Hitzezunahme gerade sind wir alle nicht eingestellt, und es kostet unfassbar viel, das ganz rasch nachzuholen. Sollten wir dann nicht endlich diese Erhitzung abbremsen? Auch wenn das angeblich unzumutbar wäre, dass Energie-Raushauer ihre Kosten auch mal zahlen.
zum Beitrag21.06.2026 , 21:58 Uhr
Und in welcher Sprache ließ Mozart noch mal all die ganzen früheren Opern librettieren? ; ) Mozart steht da an der Wegscheide, viele andere Sprachen wurden sogar noch später erst als satisfaktionsfähig akzeptiert. Noch mal: Nebenpunkt.
zum Beitrag21.06.2026 , 21:55 Uhr
Das bezog sich auf @DerLurch.
zum Beitrag21.06.2026 , 21:54 Uhr
PS: Der Kampfpresse von Fossil-Springer hat mensch spätestens seit Böll/Wallraff doch kein Interview gegeben. Die Bild ist ein wahrheitsverdrehendes Kampagnenblatt, um Menschen gegen ihre Interessen rechts wählen zu lassen.
zum Beitrag21.06.2026 , 11:47 Uhr
"Deniz Undav setzt sich robust ..." "Mentalität", "Willen" ... bin ich hier im Sportteil einer anderen Zeitung gelandet?
Nagelsmann hämmerte Rest-Auffassungen von Fußball als Gentlemansport munter weg.
zum Beitrag21.06.2026 , 11:43 Uhr
Die Linke darf den neoliberalen Rechtsrutsch der Union schon deutlich angehen. Das sozialchristliche Erbarmen scheint da längst an der Garderobe vergessen. Die SPD kann aus der Mit-Regierung das nur bedingt auf den Punkt bringen
Panti-Panti-Pantisano sollte aber in der Tat den Unterschied stets wahren. Eine CDU/CSU brauchen wir in der Politik, eine vitriolige AfD nicht. Jan von Aken hat das besser hinbekommen, dem Neuen aber alles Gute im Amt!
zum Beitrag21.06.2026 , 11:39 Uhr
Eine durchgehende Reihenfolge ist dann ein bisschen einfacher in die Datenbank einzupflegen, es nervte zu Beginn gleichwohl.
zum Beitrag21.06.2026 , 11:37 Uhr
Die wäre dann auch eine Pizza Napoletana/Napulitana, also eine neapolitanische Pizza (alle anderen wären für meinen Gaumen dabei auch keine "echten").
zum Beitrag21.06.2026 , 11:34 Uhr
Grundsätzlich bei Ihnen, zum Nebenpunkt dabei: Früher wurden Opern nur in Italienisch geschrieben und aufgeführt, weil mensch auf z.B. Deutsch ja keine Opern aushalte. Auch dafür konnten die Eliten ihr Bildungs-Italienisch. Dass jemand bei Kunst-Opern echt den Text mehrheitlich heraushört, halte ich für einen Mythos. Höchstens bei den Rezitativen.
zum Beitrag21.06.2026 , 11:30 Uhr
Bei Holland gibt es einen Grund, um einmal etwas Volksaufklärung zu betreiben. Holland ist nur die Westküste zwischen Texel und Rotterdam, die wirtschaftlich und politisch stärkste Gegend zweifelsohne. Aber wären alle Deutschen "Nordrhein-Westfalen"?
Neben Nord- und Süd-Holland gibt es noch Zeeland, Gelderland, Flevoland, Drenthe, Groningen, Friesland, Limburg, (Nord-)Brabant, Overijssel und Utrecht. Alles gar keine Holländer, sondern Niederländer.
Kurzum: In Amsterdam darf Ihnen das vielleicht rausrutschen, in Venlo besser nicht. Kurzum auch: Die niederländische Tourismuszentrale setzte hierzulande gleichwohl immer auf den Namen Holland, weil der eben gängig war. Fijne dag nog!
zum Beitrag21.06.2026 , 11:15 Uhr
Helmut Ridder war ja auch Mitherausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik.
Ich nehme Steinmeier dennoch intellektuell kaum ernst. Nur kann ich dabei den Stab kaum ganz brechen, solange Habermas' Geschichte der Philosophie hier noch so ungelesen im Regal steht ; )
zum Beitrag21.06.2026 , 11:09 Uhr
Möglicher gemeinsamer Grund: Beide packen an, Menschen selbst sowie Regierungen .
Sie haben ansonsten leider eine grundsätzliche Sache vielleicht wirklich noch nicht verstanden. In Südeuropa ist mensch seit Jahrtausenden angepasst: andere Architektur, Tagestaktung (die früher von uns so gerne belächelte Siesta, ...). Hier jedoch kommt der Hitzeschub nun in kurzer Zeit auf uns zu, menschengemacht. Also besser gemeinsam dafür sorgen, dass diese Hitze möglichst selten kommt, dass Städteplanung und -gestaltung das rasch einbezieht und gegenhält und dass wir gemeinsames Handeln nicht mit aufgepumpten Wörtern versuchen abzuwehren, sondern mit Bedacht nutzen.
zum Beitrag20.06.2026 , 23:33 Uhr
Heute ca. 95 km geradelt: mit Kappe auf, Wasser dabei und betont ruhig. Es geht schon. Danke dabei für jeden Baum links und rechts vom Weg. Besser wäre es aber, die Zahl der Hitzetage durch wieder ernsthafte Klimapolitik im Rahmen zu halten. Könnte ja mal wieder Ziel der Bundesregierung sein oder der, die sie ablösen wird.
zum Beitrag20.06.2026 , 23:23 Uhr
Es gibt viele, wo mensch es dann aber leider nicht tut, teils sogar andersherum dreht. Beachten Sie den von mir genannten Lokalpunkt. Die Mehrheit der Wählers wohnt seit Mussolini-Zeiten im zwangsverbundenen Mestre, nicht immer zum Vorteil der Inseln.
zum Beitrag20.06.2026 , 23:21 Uhr
Sehr dünn, die Personaldecke der CDU/CSU gerade. Und dann liegt auch jemand recht zentral im Bett, der außer Klüngeln und teurer offener Selbstüberschätzung wenig bot. Hat Thiel Spahn ein paar Bettgeschichten anderer Akteure gesteckt oder wie ist das alles gerade zu erklären?
zum Beitrag20.06.2026 , 23:17 Uhr
Iran scheint ausdrücklich die Rückkehr zu Frieden im Libanon in die Verhandlungen einzubeziehen. Israel hingegen nicht. Ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse.
zum Beitrag20.06.2026 , 08:52 Uhr
Ob sich Steinmeier denn je durch nur einen Habermastext gefurcht hat oder doch nur vorlas? Ich bin schon auch froh, wenn wir wieder einen etwas intellektuelleren Bundespräsidenten m/w/d haben werden (wie Kretschmann, Heinemann, Weizsäcker, Hans Maier, Gerhard Baum) und keinen Verwaltungsjuristen mit Kirchentagsanstrich.
(Die Theorie des kommunikativen Handelns wäre noch ganz gut lesbar. Dann beginnt auch das oben skizzierte Nachdenken, wie die gewaltarme Diskurs-Öffentlichkeit vor den hochbezahlten, hochprofessionellen Freibeutern geschützt werden kann)
zum Beitrag20.06.2026 , 08:43 Uhr
Bei allem Schade ums CO2 und etwaige zivile Betroffene ist es nachvollziehbar, dass auch der Angreifer in diesem Krieg einmal empfindlich getroffen wird. Putin sollte dringend überlegen, wie er seine Herrschaft und die ächzende russische "Wirtschaft" vom Kriegsmodus wieder losbekommt. Sonst wird er der Totengräber seines Lands bzw. derjenige, der es an China verkaufen muss.
zum Beitrag20.06.2026 , 08:26 Uhr
Das Einzige, was nun noch fehlte, war, dass Trump da noch "jetzt ganz günstige" Gebetsteppiche gekauft hätte ... Er hat sich von Israel wie vom Iran vorführen lassen. Das Material wäre in anderen Ecken des Globus besser aufgehoben gewesen.
zum Beitrag20.06.2026 , 08:22 Uhr
Sie benennen nebenbei einen Punkt: Klimanlagen sind vielleicht gut für ein paar Grad mal runter oder wenn die Person ohnehin nicht raus geht (Krankenhaus). Wenn dann beim Verlassen des geschlossenen Raums der Hitzehammer kommt, ist das weder angenehm noch sonderlich gesund. (Gilt umgekehrt auch, wenn im Winter auf T-Shirt-Level geheizt wird, doch das ist leichter abzufedern)
Es folgt, die Erhitzung als solche anzugehen und nicht individualistisch nur punktuell etwas zu flicken.
zum Beitrag19.06.2026 , 23:18 Uhr
Netanyahu will den Dauer-Krieg ganz offensichtlich, egal, welche Folgen das für Israels Zukunft oder Friedensaussichten in der Region hat. Wenn er abgewählt wird und hoffentlich in Den Haag abgeliefert, würden die Nachfolger bitte endlich begreifen, dass mensch besser nicht die Regierung Libanons destabilisiert und vorführt, die als einzige die Hisbollah eindämmen darf und somit wirklich könnte.
zum Beitrag19.06.2026 , 16:28 Uhr
Erkenntnisse mitnehmen? Spahn?
Es ist gefährlich, wenn nur eigene und andere Netzwerke einen stützen und keine Kompetenz oder Werte die Selbstüberschätzung des anerkennungs- und geldgierigen Spahn bremsen. Und nein, er kann auch nicht wirklich reden.
zum Beitrag19.06.2026 , 16:25 Uhr
Burnham ist kein Linksradikaler, nicht mal ein Corbyn, den einige vermissen dürften. Der hätte die unvermeidliche Mehrheit durch die Tory-Implosion politisch auch gegen 'Eliten' zu wenden gewusst. Doch selbst ein Burnham könnte nun entschlossener sein als der Establishmentschmuser Starmer. Der sollte ihn entweder einbinden oder selbst in überschaubarer Zeit zurücktreten, das machts für Labour einfacher. Denn es gibt ja noch viele Jahre Regierungsmacht, um das UK zu einem besserem Ort zu machen.
zum Beitrag19.06.2026 , 16:21 Uhr
Die Lösung ist natürlich 42 (Euro). Für Kreuzfahrt-/Flug-"besuchers" vielleicht 142. Erderhitzung ist nicht so gut für Inseln.
Das Geld sollte halt nur nicht in der Verwaltung versickern oder in Maestre, sondern in Venedig selbst ankommen und dort die Tourismusschäden ausbessern helfen.
zum Beitrag19.06.2026 , 16:16 Uhr
Mensch kann ein reines Abmotzen als wenig hilfreich finden (Unfrieds Punkte sind das _nicht) und zugleich Fußballnationalismus als noch hilfloseren Ausweg. Zu 2006 hat eine Ragna Sieckmann mal eine interessante Analyse geschrieben, wie sich mit der WM und Kampagne das Medienecho zu Deutschland veränderte, doch da wurde eben auch noch nicht rechts-dumpf-völkisch dichtgemacht.
zum Beitrag19.06.2026 , 15:21 Uhr
Man fühlt sich zwar wie eine Pizza im Umluftofen, doch es gibt ja Hüte auf den Kopf, Sonnencrème, viel Trinken und Fahrtwind. Mittagspausen. Auf sich achten. Vielleicht auch Strecken im Grünen oder gar im Wald. Der CO2-Beitrag zur weiteren Erhitzung ist sehr überschaubar. Ich sah das nicht als Witz. Ernster, als zu fliegen oder das schwarze Auto in den nächsten Stau zu lenken.
zum Beitrag19.06.2026 , 14:10 Uhr
Verschattung von Häusern mit engen Fußgängergassen wäre die neapolitanische Antwort. Weitere Ideen: Bäume in der Stadt pflanzen/wachsen lassen statt abholzen. Entsiegeln. Diese kleinen fahrenden Wärmekraftwerke aka Autos zur Ausnahme machen. Meinetwegen auch Sombreros. Vor ein paar Jahren wurde eine Fassade in einer der wärmeren Gegenden der Republik neu gemacht: in Schwarz ?!?? Anthrazitige Teerpappen zu Dachgärten oder Solarflächen!
zum Beitrag19.06.2026 , 14:04 Uhr
Israel da nicht vergessen, beim Iran, beim Libanon und bei den palästinensischen Gebieten. Das sollten Bibi und Sarah Netanyahu alles persönlich zahlen müssen.
zum Beitrag19.06.2026 , 12:42 Uhr
Der letzte Satz warb für wenigstens Wärmepumpen mit Klimaanlagen-Option fürs ganz Jahre statt Klimaanlagen.
Gegen Verbrennung und Fossileinsatz sind wir als Entropie-Katechons aber vermutlich dann doch beide. Wenn man mal in die gesamte Kette wirklich hinsieht.
zum Beitrag19.06.2026 , 12:39 Uhr
Dieser Krieg ging von Netanyahu aus bekannten opportunistischen Motiven aus, bevor das in Vergessenheit geraten sein sollte. Und wurde immer wieder verlängert.
Israel hat seit jeher eine teure, von den USA mitgetragene Abwehr, da machte 1979 keinen besonderen Unterschied.
Aber um ins Konsensfeld einzubiegen: Natürlich sollte Iran die kaputten Anlagen am Golf wiederaufbauen müssen und die paar Schäden in Israel auch. Israel, teils USA aber die so manchen klar zivilen Schäden eben auch. Ja, und aus dem Libanon wie aus den besetzten Gebieten raus, nach Widerherstellung der Infrastruktur. Den Schaden, den die vielleicht bewusst "verbrannte" Opposition in Iran und Palästina davontrug, gar nicht gerechnet.
zum Beitrag19.06.2026 , 09:01 Uhr
Mehr als die Bourgeoisie (, welcher die auch egal wären).
zum Beitrag19.06.2026 , 08:59 Uhr
Alles Gute erst einmal, wenn Sie dort als Patient(in) sein sollten! Da sollten Markisen und Rolleaux wenigstens hin, sonst z.B. die Handtücher anfeuchten und kalte Wickel machen als "Heftpflaster".
Genau wegen solcher Szenarien ist Kampf gegen die Erderhitzung so wichtig. Also u.a. Schluss mit der Hätschelung von Braunkohle, Verbrennerauto und Fliegerei.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:55 Uhr
"Gutes Wetter" ist aktuell eigentlich: schützende Bewölkung, eine Nacht von max. 18°C, ausreichend Niederschlag für Mensch, Tier und Pflanze. Gemäßigtes Klima, und ab und an kalte Winter- und warme Sonnentage zur Abwechslung.
Wer das erhalten will, wählt keine Parteien mehr, die noch auf Fossil setzen. Und kauft keine Springerpresse.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:51 Uhr
Hatte ich "allein" je behauptet? Na also.
Wasserdampf ist ein Sekundär-Punkt. Nach der Clausius-Clapeyron-Gleichung nimmt der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre mit jedem Grad Celsius um 7 % zu. Es gilt auch daher, die Erwärmung zu stoppen. Meinetwegen auch, die Großkraftwerke mit Kühlturm (Atom, Braunkohle, Steinkohle) rasch abzulösen. Und auf Äckern klüger zu wässern. Doch aufgenommen wird auf hoher See vor allem. Und Zusatz-Wasser regnet ab, Zusatz-CO2 bleibt erst mal in der Luft. Nee, nee, wir müssen schon etwas ändern.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:45 Uhr
So, liebe idealistische Hobby-Genetiker des Globus, Crispr-Scheren an, alles durchprobieren, durchpatentieren und dann auf Open-Source stellen. Oder auf Eigentlich-Nicht-Nutzung.
Bevor es amerikanische oder pseudoamerikanische Firmen für sich machen.
Das Argument der Gentechnikfreunde ist ja, dass die Änderungen inzwischen so klein seien, dass sie mit natürlichen Mutationen vergleichbar seien. Dann sollte es aber nicht patentierbar sein.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:34 Uhr
Generell sind hohe Spenden ein Problem und tun wir gut daran, wie jetzt schon die steuerliche Abzugsfähigkeit zu deckeln und zu nivellieren, die Transparenz einzufordern und die Parteienfinanzierung aus anderen Quellen zuerst sicherzustellen.
Ich würde dabei tatsächlich den Skandalometer etwas zurückdrehen wollen. Nicht gut, dass es jetzt so lief, aber anderes ist deutlich ärger. Und wir müssen die arme Union auch nicht reflexhaft von links für alles prügeln, sondern gehen besser gezielt vor. Auch um den Unterschied zur AfD nicht noch weiter zu verwischen.
zum Beitrag19.06.2026 , 00:12 Uhr
Den Artikel hätten diejenigen mal einfach lesen sollen, die bei einem anderen Artikel hier die Verharmloser markieren sollten.
Umweltschutz ist Menschenschutz ist Werterhaltung.
zum Beitrag19.06.2026 , 00:10 Uhr
Zahlen Israel und die USA eigentlich für die angerichteten Schäden? Also doch auch billig weggekommen.
Auch die Schäden an der iranischen Opposition, der palästinensischen und libanesischen Souveränität und Unversehrtheit sind gemeint.
zum Beitrag19.06.2026 , 00:06 Uhr
Individualistische 'Lösung', die die Umgegend/Bürgersteig mit Wärme und zusätzlicher Wärme bespeit. Selbst in Altersheimen lassen sich - bei Neubau einfach - z.B. Wasserleitungen für den Zweck einbauen. Auch gibt es Rolleaux, Markisen, Verschattungen, Bäume, ... Jedenfalls wohl besser erst mal das eigentliche Gesamt-Problem angehen, bevor man die Ego-Heftpflaster klebt. Wärmepumpe wäre ansonsten doch etwas, oder?
zum Beitrag19.06.2026 , 00:02 Uhr
"Durch heiße Sommer sind in den vergangenen Jahren mehr Menschen gestorben als im Verkehr. " Und es ist der Verkehr über obsolete CO2-Schleudern, der das Heizen noch anheizt. Es sind Asphaltstraßen und Blechheizungen auf Rädern, die es noch weiter anfachen. Zeit, etwas anderes auszuprobieren, oder?
zum Beitrag18.06.2026 , 14:30 Uhr
Ja, es könnte wirklich sogar sein, dass durch die perverse "Normalität" womöglich sogar alle Fußballer (m) im Profibereich Heteros sind und deshalb niemand nun aufspringt (sondern nur im stereotypen Ballett). Es bleibt gleichwohl: Wer gute Leute deswegen nicht einsetzt, weil sie molwanisch, wasauchimmersexuell, proletarisch, Linkshänders oder was auch immer ... sind, schadet seinem Klub, schadet dem Sport, schadet uns allen.
zum Beitrag17.06.2026 , 23:17 Uhr
Am Nordpol ohne Atomstrom. Der Faule-Ausreden-Satz ist schon deswegen falsch, weil Öl u.a. für die Chemie eingesetzt würde.
zum Beitrag17.06.2026 , 00:11 Uhr
So langsam sollte jeder begriffen haben, dass da Netanyahu-Israel genau eines will: dauernden Krieg und Expansion. Da könnten nur die Vereinigten Staaten rasch blocken und locken. Dort aber irrlichtert ein Kushner, tönt ein Trump. Die EU wird endlich mehr handeln müssen, um Israel zur Räson des Völkerrechts zu bringen (und zugleich den Hamassis & Co. auch Einhalt zu bieten, den natürlichen Ergänzungen zu den Netanyahus).
zum Beitrag17.06.2026 , 00:07 Uhr
Es gibt Studien, wo in Gegenden mit Graffiti etc. doppelt so häufig ein Flyer am Rad einfach auf den Boden gepfeffert wird statt mitgenommen und woanders fortgeworfen.
Es sind nur Ausnahmen, die mal den öffentlichen Raum bereichern oder pointieren. Der Regelfall sind hässliche Isch-Siglen, dumme Fußballclubaufkleber und sinnlose Zettel. Wie wär's mal mit Sauberkeit plus kunstvolle Auflockerung?
zum Beitrag17.06.2026 , 00:02 Uhr
Unfrieds eines Thema: ländlekonservativ-harmlos die Grünen kupieren? Über Grün-Schwarz ließe sich à la BaWü reden, doch Schwarz-Grün wäre eine Notlösung, die wohl die nötige soziale Note, die kapitalismuskritische Fortentwicklung und eine echte nachhaltige Umweltpolitik kaum stemmen würde.
zum Beitrag15.06.2026 , 18:44 Uhr
Einfach mal die Schweiz plattbügeln, dann ist da auch genügend Platz für sehr viele. Und auch so bereits. Dass eine Gesellschaft bei Wachstum wohl dann auch investieren muss, klüger zusammenrücken: Ja. Dass Zuzug ein sehr gutes Zeichen ist, das auch.
zum Beitrag15.06.2026 , 18:41 Uhr
Für manche ist der CSD aber auch nur ein zweiter Karneval, Spaß, Party - sind wir da doch ehrlich. Und Lifestyle ersetzt nicht Politik, kann sie womöglich sogar betäuben oder ablenken.
Ansonsten gute Sichtbarkeit und gutes Bewusstsein, dass universal alle grundsätzlich im Bette unter einverstandenen Erwachsenen tun können, was sie wollen. Unfassbar, dass das hierzulande mal anders war.
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