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11.08.2026 , 21:13 Uhr
Nö. Keine Belohnung von immer noch ökologisch Schädlichem! Sondern angemessen die externen Kosten von Verbrennerautos (und E-Autos) einfordern. Die Autoindustrie hat große Teile unseres Volkseinkommens jahrzehntelang weggelöffelt, jetzt reichts!
zum Beitrag11.08.2026 , 21:11 Uhr
Tja, leider nur einfach falsch behauptet. Es gab den RGW, dessen Star die DDR war. Und in den Westen ging's auch mit den Waren. Irgendwie mussten die recht hohen Konsumausgaben bzw. die Kredite ja bedient werden bei der niedrigen, ineffizienten Marktsimulation der DDR.
zum Beitrag10.08.2026 , 19:48 Uhr
NB: Bei Politikers gilt vielleicht noch mehr, dass Reichtum Schande sein kann. Die Strafe für Über-Versprechungen ist der Absturz in Umfragen und Wahlen - siehe Merz/Linnemanns-Schuldenbremse-Gebrabbel. Ich ziehe immer noch meinen Hut vor Lafontaine, der 1990 die Wahrheit auch aussprach. Gewählt wurde freilich Amtsinhaber Kohl, d.h. auch Wählende müssen sich fragen lassen, welchem Hanebüchenem sie durchs Kreuz Zustimmung gaben.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:52 Uhr
Es gibt Argumente für das G-Wort. Völkerrechtsbruch ist eindeutig, für die angeblich einzige Demokratie der Region funktionieren schon die gleichen Rechte erschreckend nicht. Dennoch: Lasst sie mitspielen, ermuntert sie vielleicht zu einem jüdisch-arabischen Team, und bei Siedlerburschis dabei lässt sich ja dann doch das Stoppschild aufstellen.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:48 Uhr
Bei Rotterdam ist auch Kersten Nabielek zu nennen, der viel seiner Konzepte inzwischen umgesetzt bekommen hat. Die Niederländer müssen eher wenig Angst vor Bränden haben, aber höhere Wasserspiegel sind ein Thema, wenn große Teile eigentlich unter Meer oder auch Fluss liegen.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:46 Uhr
Ich hätte daraufhin den Obdachlosen-Chor gegründet, um vielleicht etwas unsauber die "Belfast Belle" zu intonieren. Wie wär's auch das nächste Mal mit einer echten Bank?
zum Beitrag10.08.2026 , 17:42 Uhr
Wahrscheinlich war es so, doch wenn es doch anders war, wollen wir alle Herrn Bareiß nicht hierfür durchs Dorf gejagt haben - er hat dafür ja schon andere Gründe in seinem politischen Leben geliefert.
zum Beitrag10.08.2026 , 17:40 Uhr
Scherdtners einer Überschuss-Satz ist leider deutlich weiter als viele, die immer noch auf ungesunde Exportüberschüsse, veraltete Fossil-Industrien und neoliberale Umverteilung nach oben setzen. Die neoliberale Ideologie ist arg widerlegt, Exportüberschüsse auf Dauer sind mehrfach ungesund und verhindern die Ressourcen für u.a. wieder bessere Infrastruktur.
(Bei dem Satz über Industriearbeitsplätze bin ich nicht ganz so sicher, wie er gemeint ist)
zum Beitrag10.08.2026 , 13:45 Uhr
Da völlig bei Ihnen. Die EU hat das Kapital stärker entfesselt und gedopt, als es gleiche Rechte schuf.
zum Beitrag10.08.2026 , 13:43 Uhr
Lesen Sie noch mal Ihren Eingangspost oben, der könnte den Hinweis von Residente erklären helfen.
zum Beitrag10.08.2026 , 11:38 Uhr
Ich warte dann mal auf diejenigen, die jetzt noch die menschengemachte Klimaänderung leugnen wollen, die Auswirkungen kleinquatschen wollen oder dass wir am besten gar nichts tun und das (scheinbar) gesparte Geld auch noch den Fossils und Verbrennerautoherstellern in den Rachen werfen sollen. Wir lachen jetzt herzlich wie bitter, doch die gibt es ja immer noch.
zum Beitrag10.08.2026 , 11:34 Uhr
Und wenn auch - klimafreundlicher wäre es auch noch - alle Entscheidungsträger dienstlich die Bahn und ÖPNV nehmen müssten mit, sagen wir, max. 12 Ausnahmen pro Jahr? Der berüchtigte Mehdorn oder war es der Dürr, der doch Berlin-München nicht mit der Bahn fahren "konnte": das sollte Vergangenheit sein.
zum Beitrag09.08.2026 , 23:38 Uhr
First World Problems zum X-ten. Von dem sommerlichen Zeilenhonorar vielleicht mal ein zumindest zweites Dixie dorthin setzen?
zum Beitrag09.08.2026 , 23:33 Uhr
Es soll ja Menschen geben, die sogar keinerlei Fahne mal eben bei sich zuhause haben. Einige auch, die bewusst von der Straße gedrängt wurden.
Gleichwohl sollten Christen, Atheisten, Muslime, Juden, Pastafaris & Co. gerne immer wieder klarmachen, dass das Liebesgebot o.ä. auch für Homosexuelle gilt. Wer der Meinung ist, irgendjemand oben wolle das bestraft sehen, kann das einfach diesem Jemand im Jenseits überlassen. Ok? Bis dahin universal für gleiche Rechte! Und gegen die Ungleichheitspredigers.
zum Beitrag09.08.2026 , 23:27 Uhr
Wäre der letzte Satz vielleicht etwas zum Auf-der-Zunge-Zergehen-Lassen?
zum Beitrag09.08.2026 , 23:26 Uhr
Vielleicht. Da deutsche Unternehmen häufig im Ausland produzieren lassen, nicht so ganz plausibel, oder? Auch wenn auffällig treffsicher inzwischen auch deutsche Unternehmen aufgekauft bzw. aus dem Ausland dominiert werden. Die steuerliche und sonstige Bevorteilung der Exportindustrie zusammen mit dem Abziehen der Millionärsknete könnte es evtl. auch einfach sein? Und auch sonst ein krummes System, das Erben belohnt, Arbeiten aber kaum.
zum Beitrag09.08.2026 , 23:23 Uhr
Ein Blick aufs Grundgesetz und dessen Forderung nach einem Gleichgewicht dort hilft bereits.
Auch ökonomisch ist ein größerer Exportüberschuss ungesund für alle Beteiligten. Da wurde die exportorientierte Industrie teuer gestützt und wurde großkotzig, steckte das Geld in Lobby, Boni und Dividende. Ungesund. Ohne Schwendner immer zuzustimmen, hat sie hier einen Punkt. Unabhängig davon, ob dann im nächsten Schritt das Überschuss-Geld von den Blackrocks ins Globale abgezogen wird oder wir auf nachdruckbaren grünen Scheinchen sitzen bleiben.
zum Beitrag09.08.2026 , 23:18 Uhr
Nebenpunkt: V. Beck war mal ein sehr fleißiger Kämpfer für gleiche Bürgerrechte. Nach dem Konsumfall schob Sven Lehmann ihn im verheißungsvollen Wahlkreis gleich mal zur Seite, suchte Volker Beck nur noch Aufmerksamkeit und Akzeptanz mit teils seeehr seltsamen Manövern in einem neuen Posten. Aber ein Bareiß war er nie.
Bareiß sollte sich einen sinnvollen Job suchen. Dass er politisch die Kurve bekommt, erscheint wenig wahrscheinlich. Dass die Junge Union vielleicht da auch den Posten sieht, sollte diese Erkenntnis nicht trüben. Bareiß hatte sich mehrfach politisch angreifbar gemacht.
zum Beitrag09.08.2026 , 21:23 Uhr
Erdichtet, gerade wohl eher. Nachverdichtung kann auch heißen, dass nicht mehr das kinderlose Reichenpaar sich zwei Wohnungen zusammenlegt, weil Papi das seiner Tochter gönnt. Dass es kleine, bezahlbare wie praktische Einpersonenchancen gibt, barrierearm. Dass mensch wieder Dinge teilt wie Waschraum. Dass ohnehin versiegelte Parkplätze genutzt werden, Etc. Besser together
zum Beitrag09.08.2026 , 20:40 Uhr
Ging in Richtung, welches Auto dann gefahren wird. Ziemlich miese Wahl, gesellschaftlich gesehen, eines "Statussymbols".
zum Beitrag09.08.2026 , 20:36 Uhr
Wenn mensch es nicht selbst herstellt, finanziert er/sie damit schon die Falschen mit, das ist der Nebenschaden - ja, wie bei Alkohol, Tabak, Zucker & Co., die zahlen wenigstens aber Steuern und ballern ihr Revier nicht zusammen.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:43 Uhr
Der autofahrende Erwerbsarbeiter (m) hat oft ein anderes Verkehrsverhalten und übersieht viel, das ist der Gender-Punkt darin. Leider ist das oft auch der brav hoch beförderte Planer alten Schlags, Haus im Grünen, nur mit dem Auto durch die Stadt. Fußgänger sollen gefälligst eine Brücke nehmen, Radwege hören plötzlich auf. Autos haben 2 min durchgehend Grün - so etwas.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:40 Uhr
Männer, egal welcher Hauttönung, schaffen das Urinieren laut Studien in der halben Zeit, Pissoire sparen auch noch Raum. Daher dürfen Frauen/Weitere besser mehr Toiletten haben, um die Schlangen mal gleichmäßiger zu gestalten.
zum Beitrag07.08.2026 , 09:37 Uhr
Auch der andersfarbige Mann im Auto, auch die Auto-Fahrerin belastet damit den Hamburger Verkehr und wird aber gehätschelt. Ja, deshalb haben sie womöglich teils das Auto, um wenigstens einmal sich hierzulande akzeptiert zu fühlen.
Ich fand's aber auch eine Drehung zu viel versucht in diesem Kontext.
zum Beitrag07.08.2026 , 08:53 Uhr
Ich hörte über eigentlich sehr klimabewusstes Umfeld jüngst, dass mensch den Flieger nach Stockholm habe nehmen 'müssen', wegen der Hitze gerade. Vergessen wir die Sauerei durch Flieger nicht, bei aller berechtigten Kritik an Kreuzfahrten. Auch die durch Großwagen-Weitpendelei. Und und und (und bei der folgenden Liste ist auch das eine oder andere dabei, was ein Janix noch auf der Agenda hat, doch das tut nichts zur Sache - lasst uns die Anreize geraderücken, die immer noch das Raushauen belohnen statt Effizienz)
zum Beitrag07.08.2026 , 08:48 Uhr
Nicht auszudenken: Die früheren "Straßenbahn" bietet plötzlich eine Entschuldigungsdurchsage für 50 Minuten Verspätung und kleine Plastikflaschen Wasser.
zum Beitrag07.08.2026 , 08:45 Uhr
Wer eine Landesverteidigung generell ablehnt, mit womöglich Folgen, kann auch den Militärdienst so locker ablehnen. Sonst dürfen gerne weitere Gründe folgen.
Eine Wehrpflichtarmee mit reichen oder formal höher gebildeten Kindern darunter wird womöglich seltener auch in obskuren Gegenden verheizt als Menschen, die leider in unserer Gesellschaft keine andere Chance erhalten würden?
Mit 18/19 nur Party ist eine Variante, doch ist die die einzige? Und wenn die erste Patientin am nächsten Morgen nicht mehr da ist, Richtung Erdboden, ist das genauso eine Erfahrung wie intensiv für andere da sein, die einen anderen Nachnamen tragen; auch: mit einem anderen sozialen Stratum horizontal interagieren und sich aus dem proprietären protoakademisch-restringierten Code zu eskapieren. ;)
zum Beitrag07.08.2026 , 08:36 Uhr
"Der Japaner/Chinese/ ... schläft nicht", bekanntlich, und lässt sich zum weiteren Lohndrücken und Kaschieren des eigenen Management- und Politikversagens gebrauchen. Das so weit geht, zukunftsträchtige Zweige zu opfern, um den halb verdorrten Ast Fossil/Verbrenner ein paar Jahre länger am Baum hängen zu haben.
zum Beitrag06.08.2026 , 23:55 Uhr
Ich habe Sie noch nicht ganz verstanden.
zum Beitrag06.08.2026 , 23:53 Uhr
Welchem?
Anderes Thema: Was vermuten Sie nach dem jetzigen Kapitalismus mit seinen Schwachstellen als Nächstes?
zum Beitrag06.08.2026 , 23:36 Uhr
50 Leute im Bus oder 50 jeweils im Auto - was verbraucht wohl mehr Sprit, deutlich mehr Sprit? Und Platz, was verbraucht extrem mehr Platz? Doch das wäre ein anderes Thema.
5 von 8 Bahn-Kilometern sind elektrifiziert. Und ich habe so eine Vermutung, dass dies auch noch die stärker befahrenen Strecken sein könnten.
zum Beitrag06.08.2026 , 23:32 Uhr
Vor allem brauchen wir auch mit E endlich wieder deutlich weniger Autos, also wieder eine funktionierende Grund-Infrastruktur in Stadt und Land mit Bus, Bahn, Rad und Fuß für quasi alle. Und eine kostenangemessene Besteuerung von Auto (und Flug). Raus aus der BDA-Lobby-Garrotte!
zum Beitrag06.08.2026 , 23:29 Uhr
China macht das deutsche Rezept - mit dem Export durch die Wand - und versucht zugleich, die letzten Reste der demographischen Welle noch zu reiten. Während auch dort das Militär und die Korruption zu nagen beginnen. Deutschland sparte bei Rüstung, bei Infrastruktur, bei Investitionen, bei Umwelt und verkaufte noch die Preziosen und ihr Geflecht an dubiose Blackrocks aus. Auch dafür 'danke', Fritze! Richtung China waren es die Auto-Gierhälse, die die deutsche Prozess-Stärke zum Abkupfern für ihre Jahresboni verhökerten. Kein Mitleid.
zum Beitrag06.08.2026 , 23:25 Uhr
Der Dollar war von den Fundamentals nicht stark, aber Reagan als rechter Rechter trieb trotz A-Sozialkürzungen die Staatsverschuldung auf neue Höhen und schob den Zaster seinen Rüstungsbuddies rüber. Entsprechend sog er das Kapital auf. Wenn aber der Wechselkurs in die andere Richtung weist, geht das Geld andersherum, bzw. muss die Fed schon in sehr hohe Zinsen gehen, um das noch hinzubekommen. Reagan ging dann doch auf seine alten Tage in die Abrüstung, was natürlich nicht lange vorhielt, aber diese Unwucht korrigierte. Wobei der Yen so nach oben schoss, dass der japanische Überschuss für einige (sinnarme) Übernahmen reichte. Wessen Währung geschwächt wird, der hat weniger Zahlungskraft im Ausland. Unsere zu niedrige Löhne im Vergleich zur Produktivität haben uns jahrzehntelang diese üble Handelsbilanzschieflage beschert, Exportunternehmers vollgestopft, Waren gegen bloßes Papier verschleudert und unsere Arbeiters ärmer im Urlaub gemacht als nötig. Etwas weit ausgeholt, aber so in die Richtung geht es.
zum Beitrag06.08.2026 , 21:43 Uhr
Klarstellend: wer sich wie auch immer zudröhnt, sollte nur sich selbst schaden und besser auch nicht. Autos sind sowieso potenzielle Mordwaffen, da muss man alert sein.
Ich meine nur, dass die beschriebene Verwerflichkeit von Drogenkonsum nicht davon abhängen sollte, ob die Person seit langem ein unsympathischer politischer Fiesling ist oder taz-Klientel. Hier wird schon häufig das Lied des Drogenkonsums zumindest gesummt.
zum Beitrag06.08.2026 , 21:39 Uhr
Bitte zumindest hier keine 'Fakten' einfach erfinden, gell. Erneuerbarer Strom schlägt selbst die massivsubventionierten Fossil- und Atomkraftwerke im kWh-Preis. Die Kabel müssen gebaut werden, weil CSU-Bayern das verschnarchte und unlogisch unterirdisch auch noch. Und wegen des Methadons E-Auto.
Klimaerhitzung ist richtig fies und richtig teuer. Das sollten Sie doch auch mitbekommen haben.
zum Beitrag06.08.2026 , 21:36 Uhr
Größere Wärmepumpen. Fernwärme davor kurz abchecken (kommunale Wärmeplanung). Den Vermieter ganz lieb anstupsen. Der ja auch Wert erhalten will. Was mit einer Gas- oder gar Öl-Heizung kaum mehr geht. Von Mieterstrom träumen mag mensch ja auch. Evtl. einen kleine Solaranlage ans Fenster. Ich habe neulich auch einen Anbieter von sauberem Strom gesehen, hieß auch so ähnlich, der bezuschusst selbst Balkonsolar bei seinen Stromkunden als Aktion für die Energiewende.
zum Beitrag06.08.2026 , 21:28 Uhr
Auch in Hamburg müsste der Anteil von Frauen an den Bewohnern so um die 50 % liegen.
Und gerade eine internationale Hafen- und Handelsstadt hat seit jeher sehr viele Einwanderer aus verschiedenen Ecken.
Ich fand es gleichwohl auch eine schwerer zu verstehende Brechstangenabweichung, das Thema auch noch hineinzubringen.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:15 Uhr
An Menschen ausrichten, nicht an Autos und deren Grünen Wellen - ganz einfach, und doch haben es die ollen Verkehrsplaners nie gelernt. Können sie aber nachholen.
Hamburg hat Radwege zugleich mit bösen Autoschneisen und Planung von Autofahrern für Autofahrer. Kann mensch ändern.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:10 Uhr
Ich weiß jetzt nicht, ob Beruhigungsmittel oder Aufputscher. Politik mit Selbstüberschätzungsanteil ist kein gesunder Lebensstil.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:09 Uhr
Das kann wirklich vergesslich sein (ich würde es bei mir selbst nicht ausschließen wollen, dass mir so etwas unterliefe), anderes aber kaum. Bareiß ist wie Spahn überfällig und sollte sich wohl ein anderes Feld suchen.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:07 Uhr
(Als ob die taz jetzt immer so anti-drogen-isch unterwegs wäre.) Bareiß kann man seine Schuld vorwerfen, seine Untaten zuvor auch, und er sollte sich vielleicht besser ein anderes Betätigungsfeld suchen oder wirklich in sich gehen. Für jeden einzelnen Punkt daraus.
Ein unappetitliches Gesicht des aktuellen Christdemokratismus.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:04 Uhr
Es kann die Gefahr auch von links kommen, natürlich - empirisch sind zugleich die Nazis und Vereinfacher von rechts das Problem. Gegen neue Nazis und ein neues Megaloman-Deutschland ist die BpB errichtet worden. Jetzt hätte sie also da einiges zu tun. Sollte sie auch dürfen.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:01 Uhr
Thomas Krüger war ein recht geschmeidiger Ost-SPD-ler mit Selbstmarketing-Qualitäten. Der/die Neue wird einiges zu tun haben, um die BpB modern und zielführend zu gestalten. Und so sehr ich die Bücher dort schätze, wird es mehr als dessen bedürfen. Demokratieschutz vor Neonazis ist auch BpB-Aufgabe, ja, eigentlich der Taufstein. Zumal uns inzwischen die Alliierten nicht mehr herauspauken werden.
zum Beitrag06.08.2026 , 18:58 Uhr
Genau. Scheindiskussion - wer im Osten helfen will, stellt z.B. die Handlungsfähigkeit des Staats besser her. Die Rentenkasse kann auch solidarischer laufen als jetzt. Und Minijobs sind eine Zeitbombe auf Kosten des Rentensystems.
Weg wohl gleich auch mit der seltsam ziellosen CSU-Mütterrente, weg auch mit der Bevorzugung einiger putzgesunder gutverdienender Facharbeiter, deren Erfahrung wir dringend noch brauchen, nebenbei.
zum Beitrag06.08.2026 , 18:52 Uhr
Beim Tempolimit fand zumindest ich die Pro-Gründe nie (es gibt Felder, wo ich das kann). Andere Autoindustrien verkaufen auch Wagen. Menschenleben, Klimaschäden, Verkehrsflussstörungen, Stress ... wenigstens tagsüber sollte ein Limit von 120 locker drin sein. Und Lindners Hand über der absterbenden Verbrennerautoindustrie war skandalös. Die Energie hätte in die Innovation, versprochene Digitalisierung und Bürgerrechte gehört. Dann wäre die FDP auch drin geblieben.
zum Beitrag06.08.2026 , 18:48 Uhr
Ab 300 Wohnungen wird das Erbe gar nicht mehr versteuert, meinten Sie das? Kurzarbeitergeld abziehen als Quandt-Familie/BMW? Nicht beitragen ist nicht liberal, sondern eine asoziale Konstruktion. Um aber auch das Gemeinsame nicht zu vergessen: Handlungsfähigkeit des Staats (die werden wir mehr und mehr brauchen in der aktuellen Welt) ist eine Frage von Ressourcen wie Effizienz. Betrachten wir nicht nur eins davon.
zum Beitrag05.08.2026 , 09:01 Uhr
Freiheit ist ein sehr hohes Gut, und wenn mensch Diktaturen ansieht, wird das noch deutlicher. Häufig reicht bereits ein: Mach doch einfach, was Du willst, solange Du keinem anderen schadest, sonst lass uns bitte mal darüber reden bzw. uns Regeln geben. Das höchste Gut ist die Freiheit nicht, außer es wäre die Berücksichtigung von Menschenwürde und Freiheit als sozialer Qualität bereits inbegriffen. Das ist keine absolute Freiheit im GG. Schon gar nicht nach 1945. Wobei sozial wie menschenwürdig ohne Freiheit schwer denkbar sind.
zum Beitrag04.08.2026 , 17:38 Uhr
Evident leider falsch, so mein Eindruck. Grundrechte und Menschenwürde zuerst. Wir haben keine Gossen"freiheit" für die fetten Brieftaschen, sondern Grundwerte. Wollen und wissenschaftlich darüber argumentieren darf jeder. Machen nicht alles. Um den weiter oben zitierten Kant noch einmal einzubringen.
Gemeinsames Feld: Wer Vernunft ohne Argumente monopolisieren möchte, ist genauso ungut unterwegs, wie der, der 'seine' Freiheit auf Kosten Dritter unsozial und nicht universal verallgemeinrbar durchdrücken wollte.
zum Beitrag04.08.2026 , 17:31 Uhr
Ich meine, es war die 'Zeit', die für Schnieders Abgang den Grund recherchiert hatte, dass er sich Merz' Ausverkauf der Infrastruktur an private Investoren nicht fügte und auch mehr Geld für die Bahn wollte. Ist Blackrockismus wirklich gut für unser Land, Herr Merz?
zum Beitrag04.08.2026 , 17:29 Uhr
Man kann einiges nicht so Nette über die SPD sagen, aber gutes professionelles Personal ist da größtenteils zuzugestehen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und/oder ein gutes Näschen für die Leute und/oder ein guter Arbeitsethos. Weil es dort nicht ausreicht, dass mensch 'Sohn/Tochter von' ist, vielleicht. Politisch hat schon 2017 die SPD als nötig angesehene Koalitionspartnerin viel durchbekommen (m.E. auch komische Klientelpolitik darunter). Wünschen wir uns gleichwohl möglichst, dass aus den verschiedenen Ansätzen der zwei Partner gemeinsame noch bessere Punkte herausdiskutiert werden. Eine Weile müssen die noch für das Land machen.
zum Beitrag04.08.2026 , 13:02 Uhr
Die ersten Fußballer hatten keine Schiedsrichter. Brauchten sie auch nicht. Fair war Teil des Spiels.
Wenn es aber bezahlte Spieler sind, wie Sie schon sagen, und der Trainer motzen soll, warum man sofort wieder aufstand etc., dann wird's anders. Der Mensch kann sich so oder so verhalten. Was häufig hilft, sind Anreizstrukturen. NB: Individueller Wettbewerb ist für so manche ein Anreiz, aber Ihre Zahl könnte da eher hoch angesetzt sein.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:56 Uhr
Sie kennen das Steuerkonzept der FDP? Null Gegenfinanzierung, um den Staat auszumergeln, und die wirklich großen Geschenke gehen nach ganz reich. Eine FDP, die Bürgerrechte, -freiheiten, gleiche Chancen wieder offensiv zu ihrem Kern machen würden, die das Freiburger Programm läse, wäre ernstzunehmen. Die neoliberale Karikatur von Liberal seit Westerwelle/Brüderle/Lindner - wie wollen Sie die noch verteidigen?
zum Beitrag04.08.2026 , 12:51 Uhr
Presse-Journalismus ist allgemein _kein Bullshitjob.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:50 Uhr
Israel hat der PLO keinen fairen Frieden gegönnt. So und durch bewusste Unterstützung auch durch Israel wurde die Hamas groß. Gäbe es die Hamas nicht, würde evtl. der nächste Strohmann aufgebaut, um die Palästinenser zu spalten und eine Ausrede für Völkerrechtsverstöße zu haben. Das Traurige auch für Israel ist, dass es unter Netanyahu & Schlimmer selbst nie Frieden haben wird, nur einen ewigen Sparta-Kampf. Sparta gibt es nicht mehr.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:47 Uhr
In seltenen Fällen haben Menschen mit Parteiabzeichen doch noch die Kurve gekriegt, aus nicht nur opportunistischen Gründen Juden versteckt und gerettet, den Mund aufgerissen etc. Wer 'Nazi' an Verhalten festmacht, wird Ausnahmen zulassen. Es waren deutlich weniger als Familienmythen gerne behaupteten, das auch.
zum Beitrag03.08.2026 , 21:59 Uhr
"Wenn man an Menschenrechten, Demokratie und Freiheit orientiert ist, kann man aber beides [Israels Existenz und Kritik an seiner teils rechtsradikalen Politik] ganz gut zusammenpacken – überall." - nicht der einzige kluge Satz in diesem Interview. Wie in jeder fest installierten Diktatur war die Zahl der Widerständigen überschaubar, Kowalczuk als eine Stimme der Wenigen tut ganz gut gegenüber den Zahlmaul-Friedrichs und AfD-Pöblerallas.
zum Beitrag03.08.2026 , 21:54 Uhr
Wenn Deutschland "Bayern München" aushält, wird die Türkei auch einen kurdischen Verein in der Ersten Liga schaffen.
zum Beitrag03.08.2026 , 21:27 Uhr
Zum einen muss Israel die Besatzung grundsätzlich beenden, aufhören, die Nachbarländer mit Krieg zu überziehen, dort die Zivilisten und sogar Äcker und Infrastruktur zu vernichten. Das ist unverhohlener Dauerkrieg, der auch immer wieder bewusst angestocht wird. Zum anderen ist das natürlich umgekehrt auch abzuverlangen. Die USA ist auf absehbare Zeit leider nicht neutral genug und wäre doch die fähigste Durchsetzerin von Friedensansätzen.
zum Beitrag03.08.2026 , 19:51 Uhr
Klar, es gibt Arbeit, und jemand macht sie auch hier im Inland. "Bedürfnisse" dürfen dabei auch ins Blickfeld rücken: Was "muss" wirklich sein und was ist nur Statusgehampel und Konsum-Ablenkung von der Leere sonst? Warum nicht etwa Teilzeit ins Auge fassen? Doch allgemein ist die Verdichtung wohl da - etwas Hirnfreies zwischendurch macht die KI oder die Werkstudi, also wird's erst recht pausenlos. Die Zahl 8 % lässt erschrecken.
zum Beitrag03.08.2026 , 18:11 Uhr
Es war die Entscheidung der CDU-Funktionärsschicht, es doch mit dem Redenschwinger zu probieren. Inhaltlich und personell aber erschreckend. In einer anderen verantwortlichen Position (ab Landrat Hochsauerlandkreis aufwärts) wäre das wohl vorher aufgefallen, nun muss es die Bundesrepublik noch ein paar Jahre ertragen. Oder der CDU fällt auf, dass sie mit Daniel Günther jemanden hätte, der rabaukig für die Stammwählerschaft auch kann, doch vor allem Denken, Regieren, Koalieren.
zum Beitrag03.08.2026 , 18:08 Uhr
Erdgas ist eigentlich das kleinere Übel bei den Fossilen, chemisch gesehen. Kein Vergleich zur Ölheizung. Dann muss es aber nicht aus-lecken. Und irgendwann muss da auch Schluss sein. Was hat Reiche eigentlich mal kapiert?
zum Beitrag03.08.2026 , 18:05 Uhr
Sie scheinen den Kategorischen Imperativ bei Ihrer Lektüre anders verstanden zu haben als zumindest ich. Kurz angedeutet: Wenn jeder diese paar Worte Kants verinnerlicht hätte, wären Gesetzbuchdrucker evtl. seit über 200 Jahren aus dem Geschäft.
Freiheit ist ansonsten wohl die Freiheit aller Menschen, ist ein soziales Gut, frei nach Arendt. Das schließt ein, sich gemeinsam Regeln zu geben, dass Märkte, Freiheiten, Lebenschancen auch besser unterstützt werden. Unterschiedlich sind wir alle, doch einigen können wir uns halbwegs auf manches.
zum Beitrag03.08.2026 , 18:00 Uhr
"Im liberalen Sinne heißt liberal nicht nur liberal", Loriot steht aber leider nicht mehr zur Verfügung. Und Frauen waren v. a. zu den Unzeiten von Brüderle, Lindner & Co. sowieso eher möglichst blonde Beiware fürs Plakat, so klug sie auch waren. Auch da war die FDP schon mal weiter.
zum Beitrag03.08.2026 , 17:56 Uhr
Das wäre Ihr Eindruck. Ein anderer möglicher Blick wäre, dass auf die sehr Wenigen reduziert wird, die keinen funktionierenden Staat zu brauchen glauben, die das Konzept von gemeinsamen Regeln der Zusammenarbeit nicht verstehen und die Zukunft und Chancen für Dritte auch nicht.
Siehe das ideologisch-zeigefingrig abgewiesene Tempolimit bei gleichzeitigem Scheitern bei den Verkehrssektorzielen. Siehe das teure Bemuttern der Verbrennerindustrie.
Schade, die FDP war vor über 50 Jahren schon mal weiter.
zum Beitrag03.08.2026 , 14:11 Uhr
Gerhard "Acker" Schröder nicht zu vergessen. Oder doch besser Merz wegloben?
zum Beitrag03.08.2026 , 12:37 Uhr
Er hat die Zeit als Vorsitzender in der Opposition nicht genutzt. Weder für Strategie, noch für Programmatik und konkrete Konzepte oder Personalentwicklung incl. bei sich selbst.
Merz' Ende ist zumindest absehbar und sollte besser so gestaltet werden, dass nicht der AfD-Wähler sich bestätigt fühlt. Also nicht am Abend der Wahl. Günther.
zum Beitrag03.08.2026 , 12:33 Uhr
Wer die Bibel kennt, weiß, dass Jesus und seinen Jüngern bereits unmäßiger Weingenuss vorgeworfen wurde.
zum Beitrag03.08.2026 , 10:36 Uhr
Hirnzellen Kubickis hätten auf das Direktmandat der FDP einst in Halle verweisen können, um die letzte Hoffnung in Sachsen-Anhalt zu wahren. Das war aber der eher sozialliberal geprägte Genscher. Freiheit als Freiheit der sehr Reichen zu verstehen und nicht mit gleichen Chancen und Rechten für wirklich alle zu koppeln, das hingegen ist der Verrat am modernen Liberalismus.
PS: Sein Vorwurf, "jetzt mit taktischen Manövern [müssten die Grünen] erklären, sie müssten in den Landtag, damit eine AfD-Mehrheit verhindert wird. Erbärmlicher geht es ja nicht." erinnert mich doch an eine gewisse Funktions-Partei, wie hieß die noch mal ... naja, auch nicht so wichtig.
zum Beitrag31.07.2026 , 20:49 Uhr
Und wenn wir a) zunehmende Knappheit hätten (eine Seite) und b) steigende Kosten (andere Seite). Das bezog sich ansonsten auf schnellere Reaktionen als Jahrespreise,
zum Beitrag30.07.2026 , 17:33 Uhr
So wie beschrieben, war das krass unsouverän. Von der sich beschwerenden Person sowieso. Ich lächelte in solchen Situationen wohl auch mal eher gequält, doch da den Gutsherrenton aufzusetzen ist selbstbeschämend.
Vom Ober "Der muss weg" aber auch. Da hätte er mit weniger Kommunikationsüberforderung ja mithelfen können, den neuen Gast zügig nach hinten zu lotsen und zugleich die Situation für den dünnhäutigen alten Gast etwas lockerer aufzulösen. In der Gastro muss mensch so etwas eigentlich schon können.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:40 Uhr
Was sind das für Ablenkungsversuche(?). Eine dumme Zigarette, ein Stück Grillkohle reicht.
Zünden Sie mal dann trockenes Papier an und dagegen feuchtes. Kaputte Bäume und dagegen intakte Bäume. Jetzt klarer? Wir wollen lieber handeln als leugnen.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:37 Uhr
1998 hatten SPD und Grüne es beide im Wahlprogramm. Schröder wurde bearbeitet. Nichts geschah.
Erst wird die Verbrennerautolobby, gespeist durch staatliche teure indirekte Zuschüsse, absterben müssen. Dann ist es aber arg spät. Am besten Tempolimit in ein großes Paket packen, so dass Gesamtmetall dennoch weiter an Parteien spendet.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:35 Uhr
Ich spoiler mal: Wärme über Luftwiderstand, Rollwiderstand, Bremsen. Verbrenner haben dabei auch noch einen richtig miesen Wirkungsgrad und heizen über den Motor auch Ihre Gemeinde ein kleines bisschen mehr auch noch direkt auf - fassen Sie mal frisch geparkten Autos auf den fiesen Vorderleib.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:31 Uhr
Manchmal hilft einem die Herkunft geistig nur bedingt. Der Morbus Auto ist rund um Stuttgart noch so eingefressen wie kaum woanders - Ausnahmen existieren zum Glück aber auch. Und an moderner, menschenorientierter Verkehrspolitik sollte sich Bilger eher orientieren als an den Spendengeldern von Gesamtmetall an die Partei.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:28 Uhr
Sie verwechseln womöglich einen kontrollierten Monopol- und einen kaum kontrollierten Oligopolmarkt miteinander.
Zeitliche Knappheit über den Preis darzustellen kann zu Verbesserungen und besserer Nutzung führen.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:26 Uhr
Die Wasserwerke sollen einen nicht abzocken - das ist bewusst so gewollt und vorbildlich als Ziel.
Doch im Sinne von Sparsamkeit und Nachhaltigkeit darf Wasser auch nicht verschleudert werden. Zuerst bei Industrie, Landwirtschaft, Großkraftwerke und Privatbrunnen hingesehen, doch auch individuell geht einiges, dass wir auch noch in 300 Jahren gutes Grundwasser haben.
zum Beitrag30.07.2026 , 15:23 Uhr
Ein sarkastischer Freund meinte, Frei mache Arbeit, nur um schnell zu ergänzen: die ihm besser liege. Jeder weiß, dass Merz in seiner jetzigen Form runterzählbar ist. Laschet wäre wohl professioneller gewesen, Günther sowieso. Merz ist ein "One-Trick-Pony" der erblich-selbstgewissen Oppositionsrede und eher ein lindnerbedingter Unfall als Kanzler. Hoffen wir, dass er sich noch ermannt und die Zeit bis zur nächsten Wahl dazulernt. Programmatisch, konzeptionell, personalpolitisch und in der Führung.
zum Beitrag29.07.2026 , 14:40 Uhr
Die Zeit auf dem Rad nutze ich, das ist Sport. Die Zeit im Bus/ in der Bahn nutze ich, da kann ich lesen, schlafen, ... Die Zeit im Auto hingegen, und sei sie auch kürzer, die ist weg.
zum Beitrag29.07.2026 , 14:39 Uhr
Im oben beschriebenen Fall der Bus oder lieber das Rad. Ja. Es ist da zumindest bei jemandem wie mir kein Auto "lebensnotwendig". Ein Ausdruck, über den noch lange zu sinnieren wäre. Es gibt Pedelecs, Vespas, Fahrgemeinschaften, erwähnte Mietautos, ggf. Umzug. Räumen wir doch einfach wieder die Straßen für die, für die es wirklich lebensnotwendig ist, sparen so Geld, Nerven, & Co.
@sollndas Ich weiß nicht, wieso ich es auch Ihnen immer wieder freundlich vermerke, wenn ich so direkt sein darf, doch ein Blick beim Umweltbundesamt bzw. den FÖST-Studien hilft wirklich. Auto & Flug werden massiv teils direkt, zumeist indirekt bezuschusst. Wir reden von -zig Milliarden Euro pro Jahr. Und das ist keine Grundversorgung, anders als Bus, Bahn & Co., wo es noch verständlich wäre.
zum Beitrag29.07.2026 , 07:06 Uhr
Direkt unter der Monroe-Doktrin zu sein plus eher Rohstoff-/Landwirtschaftsstaat hat seine Folgen. Aber doch, gehen Sie den Kontinent mal durch.
zum Beitrag29.07.2026 , 07:04 Uhr
Noboa steht für einen Familienclan aus dem ökonomisch einflussreichen Guayaquil, dem schon länger große Teile der ecuadorianischen Wirtschaft gehört und der auch sonst nicht immer mit fairen Mitteln agiert.
zum Beitrag29.07.2026 , 06:57 Uhr
Viele werden sich darauf einigen können, dass Frau Reiche die Person ist, die ausgetauscht werden könnte und sollte. Die steht nicht mal für Land-Wirtschaft.
zum Beitrag29.07.2026 , 06:55 Uhr
Ok, fleißig ein paar Jugendwörter untergebracht. Und jetzt soll jede Kampagne einfließen, nur weil sie gegen den Richtigen geht?
zum Beitrag29.07.2026 , 06:52 Uhr
Neben den Großstädten gibt es bekanntlich auch noch weitere Städte. Wollen Sie da noch die Zahlen nachholen? Mobilität lässt sich durch nähere Infrastruktur, Radwege (inzwischen auch für E-Bikes), faire Behandlung auch mal des ÖPNVs auf eine gesündere Manier bringen, und ausdrücklich nicht nur in Berlin-Wilmersdorf, Hamburg-Altona, München-Lehel oder Köln-Südstadt. Berlin hat übrigens ein verblüffend gutes Radwegenetz, durch seine breit geplanten Straßen war stets Raum auch hierfür. Für Quer-durch-die-Stadt gäbe es die U- und S-Bahn und im Osten die Straßenbahn. Am besten eine Kombination aus Rad und ÖPNV. Auto-Sucht mit ihren negativen gesellschaftlichen Folgen wird an mehreren Punkten zugleich angepackt werden müssen. Ich plädiere ja hier zunächst nur dafür, sie nicht so wie seit 1930 auch noch anzufachen und zu befördern.
zum Beitrag28.07.2026 , 21:21 Uhr
Sammelantwort: Ich bin für einen ausreichend finanzierten Staat, keinen neoliberal ausgehungerten. Sicherheit ist etwas Positives. Sie entsteht u.a. durch soziale Sicherheit, nebenbei, und durch gerechte Prinzipien innen wie außen, durch Chancen für jeden auf ein wirksames Leben etc. Wir leben grundsätzlich hypersicher hierzulande. Von TÜV bis den Millionen Konzerten etc. In eine - wertend - AfD-Hysterie einzusteigen, nur weil andere die fühlen, ist kaum zielführend. Die zu dämpfen ist zielführend, durch Handlungen.
Den Staat in die Rolle eines Supersicherheits-Schaffer zu drängen ist dabei gefährlich, darauf können wir uns einigen? Es ist unrealistisch überzogen, und wir enden wie in China, und evtl. auch mal mit den Falschen vor der Kamera.
zum Beitrag28.07.2026 , 21:16 Uhr
Wenn jemand "auf das Auto angewiesen" oder gar in Ihren Worten "lebensnotwendig [!?!]" wäre, machen wir bei der Infrastruktur aber noch etwas falsch, und dann wäre das zu korrigieren. Genauso wie die teure Bezuschussung direkt und indirekt von Auto und Flug volkswirtschaftlich dringend zu korrigieren ist. Die hat historisch erst zur Verschwendung geführt. Und ich kenne den Zustand, dass der nächste Zahnarzt 14 oder 15 km entfernt ist. Bus also oder Rad.
zum Beitrag27.07.2026 , 22:48 Uhr
Es wäre immer noch attackierbar, doch dann ein klarer Verstoß. Nimm dem Rowdy einfach das Spielzeug gewaltfrei weg, ist immer ein guter Zug. Dummerweise sind da noch zwei andere Rowdies: der notorische Dauerkrieger Netanyahu und ein Großmaul ebenfalls vor einer eigentlich verlorenen Wahl. Die zwei werden wieder züngeln, egal wie.
zum Beitrag27.07.2026 , 22:05 Uhr
Ob regierung oder Opposition: Wer sozial will, kann SPD oder Linke wählen. Wer unsozial will, hat die CDU. Wer umweltbewusst will, kann Grüne wählen und evtl. die Linken. Wer dreckig und teuer will, hat die CDU. Wer progressiv will, kann eine Partei auf der Linken wählen. Wer konservativ will, hat die CDU.
Wer ausländerfeindlich will, ist ein Menschenfeind und mag darüber noch mal nachdenken. Und selbst der hätte noch BSW, das wenigstens sozial und auch vernunftbesetzt ist.
Das Problem ist, dass die Union sich vom sinkenden Kapitän absetzt. Merz ist von Alter wie Leistung nicht mehr so lange dran. Günther wäre die wahlbessere Wahl und auch in der Lage pragmatisch mit Grünen, SPD. ggf. Linken zu koalieren. Wann wechselt die CDU das eigentliche Problem aus? Merz kann ja immer noch in Talkshows oder Atlantikbrücke oder Rentner for Profit auftreten.
zum Beitrag27.07.2026 , 19:26 Uhr
Populismus muss ab und an sein. Dabei stehen bleiben - besser nicht. Es gibt so ein paar Tricks, um sich Handlungsspielraum zu schaffen. Reiche auch wieder heranziehen, Energieraushauen und Umweltschädigen besteuern. Wer die Zuckersteuer hinbekam, wird auch da einiges hinbekommen. Burnham kann argumentieren, dass Starmer sich (unnötig) die Hände band bei Steuern, nicht er, Burnham.
zum Beitrag27.07.2026 , 19:17 Uhr
Bilger kann die absterbende Fossilfahrzeugindustrie rund um seinen eigenen Wahlkreis noch ein Weilchen zu retten versuchen. Besser aber bewegen wir uns rascher auf die Seite der Erneuerbaren-Staaten statt der Fossil-Dinos auf dem letzten Loch.
Auch als CDUler kann mensch übrigens auch mal auf geldsparende Räder, Busse, Bahnen setzen. Besser fürs Klima, gesünder und für den knappen Raum angemessener ist es ja auch noch. Die dreiste Bezuschussung von Auto und Flug seit Jahrzehnten beleidigt jedenfalls wirtschaftlichen Sachverstand.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:11 Uhr
In diesem Sinne: venceremos, Queere und Nicht-Queere! Dass universal jeder/jede/.. die eigene Orientierung einvernehmlich leben kann und Akzeptanz die flüssig beherrschte Fremdsprache noch vor Englisch und Latein wird.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:07 Uhr
Ich bin jetzt wertend unterwegs. Was für Sicherheits-Forderungen sollen denn noch an den Staat gehen? Wollen wir den Preis für eine - scheinbare - Rundum-Sicherheit zahlen (1984, Schöne Neue Welt, Panopticon))? Sie reden m.E. richtig vom Sicherheitsgefühl. Wer da ständig eine "Unsicherheit" herbeiredet, um die eigenen Schiffchen ins Trockene zu bringen, der ist das Problem No.1.
zum Beitrag27.07.2026 , 12:24 Uhr
Ich weiß das genauso wenig wie Sie, vermute ich. Queeres wie nichtqueeres Leben sind beide wertvoll. Queeres Leben bekommt Intoleranz häufig früher zu spüren, ist da ein "Kanarienvogel". Ich wollte aber eigentlich nur fragen, worauf diese Behauptung mit den Islamisten fußt. Eine Todesstrafe gibt es laut Koran für Menschen, die vom (islamischen) Glauben 'abfallen' sollten. Ansonsten ist Glaubensfreiheit (mit Diskriminierung) für zumindest Christen, Juden (Buchreligionen) ganz eindeutig vorgeschrieben. Das mit dem Vernichten war eher woanders, in Europa. PS: Bei Bataclan etwa ging es laut Aussagen vor Gericht nicht um Glauben der Anwesenden (da waren sicher auch Muslime im Raum), sondern dass Frankreich unter Hollande kurz davor Zivilistenlager im Nahen Osten zerbombt hatte.
zum Beitrag27.07.2026 , 12:17 Uhr
Wenn mensch immer wieder etwas Bestimmtes sieht/sagt/kommentiert und auch nicht zu verraten wüsste, wann denn nicht/ aufgrund welcher Faktenlage das Plädoyer sich ändern würde ...
Dann ist das entweder Zahlmaul-Lobbyist oder Ideologie-Anteil, netter: Glaubenssatz.
Wovon niemand frei sein dürfte, nur bewusst sollte es uns bleiben, dass dies vorkommen kann und es dann eben eine andere Form der Debatte ist.
((Wer z.B. sähe, dass wieder mal ein männlicher Autofahrer Menschen umfuhr, diesmal sogar bewusst, sähe vieles andere in dem Moment nicht. Genauso wer ... (bitte ergänzen). ))
zum Beitrag27.07.2026 , 10:02 Uhr
Was durchschimmert, dass auch im UK die große rechte Partei für Ressentiment-Kulturpolitik auf große Hose anfällig ist, um inhaltliche Lücken zu überspielen. Haben die Tories nichts gelernt?
zum Beitrag26.07.2026 , 23:47 Uhr
Verwaltung hat Spielraum, muss aber grundsätzlich die Gesetze und die Vorgaben der Gewählten ausführen. Die Verantwortung ist da bewusst zumeist atomisiert. Ein Schwuler, eine Lesbe - von bi ist hier ja nicht die Rede -, die gleich zwei Kinder haben. Ich verstehe die Nachfrage in dem Falle schon. In anderen Fällen verstehe ich das Verhalten, zumindest so wie hier geschildert, jedoch kaum. Verwaltung ist nicht da, um politisches Handeln jenseits von Grundrechten durchzubekommen.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:33 Uhr
Vorsicht mit den großen Wörtern wie "Historisches Faktum", sie könnten den unsicheren Punkt der Argumentation zu überbrücken haben. Teile des Islams gingen durch eine Art Aufklärung. Teile des Christentums, Teile des Judentums. Wie wäre es damit? Es waren als Christen Erzogene, die nach der Aufklärung in Europa Kriege, Völkermorde verübten. Nur, um eigentlich Bekanntes in Erinnerung zu rufen.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:30 Uhr
Müssen Sie nicht. www.berlin.de/poli...eilung.1697457.php
zum Beitrag26.07.2026 , 13:29 Uhr
Es ist schon auch schwer, da alles inklusiv Umfeld abzusperren. Berlin hat zudem barrikadenunfreundlich breite Straßen seit den Friedrich Wilhelms und Wilhelms und früher.
Das Auto hat Wegners letzten Wahlkampf geprägt, das kommt hinzu.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:26 Uhr
Das hätte ich dem Forumkollegen _nicht unterstellt. Ich bin zugleich dabei, dass wir gerne noch ein wenig abwarten.
Vermutlich war es ein Mann, und das Tatwerkzeug n Berlin war ein Transporter-Automobil. Durch die Flucht können wir auch einen epileptischen Anfall am Steuer o.ä. recht sicher ausschließen.
zum Beitrag26.07.2026 , 12:58 Uhr
Palästina ist ein tragischer Fall von Unterdrückung und scheinbarer "Lösung" eines Problems auf Kosten Dritter, und da normale Demos zu verbieten war ein rasch korrigierter Fehler; doch dafür gab es andere Artikel bereits, das also nur als Vorrrede.
Ich halte es auch für sinnvoller, dass ein CSD sich für gleiche Rechte eben auch für queere Menschen fokussiert - das ist universal nachvollziehbar und verharrt nicht im Identitätsschränkchen. Das Palästinathema kann ja noch auf einer anderen Demo laufen, die freut sich sicher auch. Ein CSD, der nicht nur auf den eigenen Kirchhof guckt, sondern gleiche Rechte auch in anderen Ländern, Fällen, gleiche Rechte auch für Nichtqueere bedenkt, ist mir dabei sympathisch, eben aus jener universalistischen Richtung.
Doch haben Demonstrationen ein Hauptthema, und das ist beim CSD, dass sexuelle Orientierung bei einvernehmlichem Sex schnurz sein sollte und nicht verboten, unterdrückt, ... werden sollte. Sonst franst es wohl aus.
zum Beitrag26.07.2026 , 12:50 Uhr
Die Rechten haben mit ihrer unsozialen Umverteilerei von den 95% zu dem einen Prozent eigentlich nur eine Chance mit Kulturkampf gegen "Feinde" und vagen Ressentiments.
Dass die AfD das abzieht, ist bekannt. Wer aber auch als Partei der rechten Mitte das startet, füttert die Islamisten unverhofft und schwächt die modernen Muslime. Im schlimmsten Falle bewusst. Ich bitte im übrigen, mal die frühere Stigmatisierung von Katholiken in protestantischen Gegenden und Protestanten in katholischen Gegenden, die nordirischen Verhältnisse ebenso im Kopfe zu haben, bevor eine bestimmte Religion in eine Ecke gedrückt werden soll. Auch das lässt sich von einer CDU verlangen.
zum Beitrag26.07.2026 , 12:46 Uhr
Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass queere Personen aufgrund ihrer häufigen Ausgrenzungserfahrung besonders sensibel sein müssten, was Ausgrenzung anderer angeht, sozial, kulturell, religiös, ... Sie müssen sowieso nicht mehr oder weniger als nichtqueere Personen, um damit zu beginnen.
Zweitens: Wenn ein CSD zumindest gleiche Rechte nach Orientierung verficht, ist das ja auch schon etwas. Das ist dann eine politische Demonstration. Das kann auch heißen, etwa die offene Illiberalität mancher Parteien in diesem Punkte zu benennen (wobei auch Queere nie automatisch gesellschaftlich recht hätten, sondern das ausdiskutiert gehört). Wenn ein CSD übrigens nur eine Party "chez nous" wäre, ist das auch schön, das ist dann aber Love Parade mit Lifestylevarianten A, B, C, ... und nicht politische Demonstration, dann sollte man das als Spaßveranstaltung auch so bezeichnen und die Kosten entsprechend tragen. Dass queere Menschen wirklich gleiche Rechte genießen, dürfte leider aber noch einige Zeit dauern, gerade, wenn sie sich das nicht mit Geld oder Connections flicken können.
zum Beitrag26.07.2026 , 12:12 Uhr
Kein Jahwe, Schiwa, Allah oder Spaghettimonster sollte doch beleidigt sein, wenn sich seine Kreaturen in wechselseitiger Zustimmung auf eigene Weise liebhaben, Kondome und Co. sind ja auch letztlich Teil der Schöpfung. Die Kritik am städtischen "Babylon"-Sündenpfuhl hat eine lange Tradition (übrigens auch bei der AfD im Unterton immer wieder), doch "Rache" und "Hass" lassen sich doch besser anders abreagieren als mit dem Blech-Auto. Religion wird inzwischen bitte gar nicht mehr mit dem Schwert, sondern nur noch mit gutem Vorbild propagiert. Tipp.
zum Beitrag24.07.2026 , 09:34 Uhr
Und "Hubsi" hätten wir da ja auch noch in der Politik.
Ich nehme mal Selbstironie bei diesem Abschätzigen an. Die SPD hat viele Probleme, aber sie liefert das auch handwerklich bessere Personal in Kabinette, das muss mensch ihr lassen.
zum Beitrag24.07.2026 , 09:21 Uhr
Wenn der Karren tief im Dreck ist, dürfen offenbar auch Frauen etwas werden auf der rechten Seite der Politik. Wenn sie miese Politik machen, bliebe es übrigens miese Politik, um auch das in Erinnerung zu rufen. Warkens unsoziale Schlagseite, Reiches ideologische Klientelpolitik, ...
zum Beitrag24.07.2026 , 09:15 Uhr
Wer die Entschädigung abschafft, soll doch zuerst die teuren Kohlekraftwerke nicht entschädigen, wenn sie starr und unflexibel durchlaufen (müssen). Die sollten umgekehrt flexibel sein müssen, sonst sogar für ihre Systemschäden zahlen.
Die billigste wie flexibel regelbare Energieform Wind und Solar da zu belasten ist offen unlogisch. Denen kann mensch höchstens aufdrücken, Speicher daneben zu setzen, gegen ein etwas höheres Entgelt natürlich, da die Komplettleistung dann dezentral bereits erbracht würde.
Reiche mag auch Punkte haben (die schon die Ampel zumeist voraussah). Sie hat aber vor allem gerade zu viel Ideologie am Start
zum Beitrag24.07.2026 , 09:10 Uhr
Verkehrsminister Schnieder wird aktuell noch als Umbaupunkt genannt. Wahrscheinlich wurde er es damals überhaupt nur, um Bruder Gordon indirekte Bekanntheit für die Rheinland-Pfalz-Wahl zu geben (und für die Regionalquote).
In der Eifel ist die Bahn-Bus-Infrastruktur von der Kyllbahn Köln-Trier abgesehen so weit kahlgeschlagen, dass die meisten nur noch nach dem Auto und megateuren Straßen schreien. Der Birresborner Schnieder hat sich nicht an der Zukunft nach dem (Verbrenner-)Auto orientiert und die Schritte zur Bahn-Bus-Rettung nicht zügig genug eingeleitet. Doch wird die Nachfolge da weiser sein und endlich mal die -zig-milliardenschwere Belohnung jährlich von Umweltschädlichem stoppen (Flug, Auto) und Bahn, Bus, Rad und Fuß eine faire Chance geben?
zum Beitrag23.07.2026 , 22:54 Uhr
War dem Werfer Energie = m*g*h bekannt? Witzig ist das kaum.
Gleichwohl sollte jemand, der Rückendeckung von der Bild bekommt sofort seine Reaktionen überdenken. Ähnliche Tests für, sagen wir, alle Fahrer eines potenziell fahrerflüchtigen schwarzen Bonzen-SUVs, macht die Kieler Polizei das auch?
zum Beitrag23.07.2026 , 22:47 Uhr
3mal im selben Jahr den Benz schwarzparken: Anzeige und Gerichtstermin. Steuer hinterziehen, etwa Erbschaftssteuerhinterziehung, von den Armen nehmen ist Großdiebstahl. Dies als Politiker aktiv zu befördern ist etwas, was zur Revolution und zum Einreihen in die hier schon erwähnte Marketingabteilung der Sirius-Kybernetik-Corporation führen kann.
zum Beitrag23.07.2026 , 22:42 Uhr
Spahn wegmobben muss belohnt werden, auch wenn das so toll "Durchgesetzte" im Gesundheitsministerium eher von Kranken zu Pharmaunternehmen umverteilt und die eigentlichen Monstrositäten nicht anpackte. Linnemann könnte mal die Privaten insgesamt langsam und -zig GKVs rasch runterfahren, die Pharma-/Gerätevertreterinnen in die Produktion schicken, Sinnloses stoppen, aber Sinnvolles belohnen. GeneralsekretärIn, wer wird's? Merz ist doch selbst nur ein Angriffsredner, das soll der mal machen. Dann kann ein richtiger Kanzler übernehmen, nennen wir ihn mal Daniel.
zum Beitrag23.07.2026 , 17:12 Uhr
Ganz zum Museum und Katholikenpropagandaort machen und den Kindern eben einen vergleichbar ästhetischen neuen Bau hinsetzen. Gegen den Gaudí-Run hat auch der spanische Klerus keine Chance.
zum Beitrag23.07.2026 , 17:09 Uhr
Es wäre wirklich gut, wenn der Tod von Siad extrem gründlich aufgeklärt wird, einschließlich auch ungewöhnlicher Szenarien. Bzw. wer was weiß, sollte sofort alles auspacken und so kein Motiv für ein frühes Abtreten mehr lasen.
zum Beitrag23.07.2026 , 16:00 Uhr
Telemachos zeigt sich mit jener Stelle als möglicher Odysseus-Ersatz als "Mann im Haus", erwachsen genug im damaligen Sinne. Eigentlich muss ab da Odysseus gar nicht mehr zurückkommen, spannender Punkt in der Geschichte.
zum Beitrag23.07.2026 , 15:59 Uhr
Naja, es gibt bekanntlich Vor-Vorführungen. Der Fernseh-Zauberberg war damals doch ganz ordentlich, auch wenn er nicht ans Original herankam. Name der Rose war halbwegs gelungen, das Boot auch, um mal gängigere Literatur auch zu nennen. Wenn etwas nicht zu verfilmen ist, was wäre die Schlussfolgerung daraus? Es zu verfilmen? Ich habe den Film nicht gesehen (wahrscheinlich wird das auch nicht folgen, und in der Zeit blicke ich lieber gleich mal wieder in den Homer). Sich von einer Verfilmung etwas wünschen ist ok. An der Kritik kritisiert hätte ich eher, dass die Odyssee zwar Frauengestalten hat von Göttinnen bis Nymphen, jedoch literarisch hauptsächlich von Odysseus selbst erzählt wird und eine "männliche" oder "antike" Perspektive nur sehr bewusst zu brechen wäre.
zum Beitrag23.07.2026 , 08:41 Uhr
Friede den öffentlichen Schwimmbädern! Krieg den Palastpools (und den diversen Umverteilungen in diese Richtung)! Sag's mit Büchner.
zum Beitrag23.07.2026 , 08:39 Uhr
Würde ein stereotyper Christdemokrat nicht eher jammern, dass man doch keineswegs Busse nehmen "könne" (plebs etc.), sondern nur das teuer zu bevorteilende Auto?
zum Beitrag23.07.2026 , 00:18 Uhr
Das Wir-oder-die und Ran-an-die-Tröge ist gefährlich für jede Demokratie. Früher als "afrikanisch" belächelt, heute sehen wir es in vielen Teilen der Welt. Es ist in Russland aber auch der Faktor, dass dieses Land außer Waffen und Rohstoffen wenig Produktives herstellt. Es ist diese klimaschädliche hohe Fossilrente, die Korruption ermöglicht und nährt und den Kampf um die Macht so erbittert macht (es gibt ja auch keinen entspannenden Föderalismus). Es ist der Krieg, der beim Unterdrücken der Nachfragenden mit helfen soll.
zum Beitrag22.07.2026 , 22:38 Uhr
Die Coen Brothers hätten übrigens auch eine Variante zur Odyssee gehabt.
zum Beitrag22.07.2026 , 20:56 Uhr
Politikversuche für den tiefsten Bauch können auch einfach mal am Recht zerschellen.
zum Beitrag22.07.2026 , 20:49 Uhr
Frei-Zeit. Sinnvoll, denn Frei war kein Kanzleramtsminister im klassischen Sinne. Wer aber ist es? Merz hätte einen langjährigen trainierten politischen Partner nötig m/w/d. Auch das konnte er nicht, Personalpolitik.
zum Beitrag22.07.2026 , 20:46 Uhr
Hätten Sie das im Generalgouvernement bei einem anderen Kriegsausgang auch so nonchalant gesagt? Oder in Tibet, Xinjiang, Westjordanland? Wofür sagten Sie es hier? Weil der marokkanische Tee doch immer so lecker ist?
zum Beitrag22.07.2026 , 20:44 Uhr
Wer Auto fährt, kann _nicht essen/trinken/schlafen/fensterschauen/lesen/aufs Klo/beineschütteln. Die Zeit ist 100 % weg fürs Autofahren. Wer Bahn fährt, hat heute doch ein Buch, ein Getränk und Speise dabei, und nutzt die Zeit zur Gänze. Ja, pünktlich wäre nett, dafür müssen wir aber jahrzehntelang mal auch die Bahn mit Geld bedenken, nicht nur Quandts und Piechs.
LifeIsLife, ich bin da teils schmerzfrei und sage etwas, aber auf dem Spaßkanal, um die langsam, aber sicher zu halbwegs sozialem Verhalten zu schiffen. Ok, ich sprach von dem einen Alkoholkranken. Alkoholisierte Gruppen zwischen Fans und Junggesellen/-innenabschieden, da müsste ich gerade überlegen.
zum Beitrag22.07.2026 , 20:23 Uhr
Sie hatten gewiss meine qualifizierte Einschränkung gelesen, die auf Ihre Fälle womöglich besonders zutrifft (Oberarmkraft als stärkste Differenz, Schusskraft als weitere). Und noch mal das Plädoyer, dieses Thema sehr niedrig zu hängen und die vielen möglichen pragmatischen Lösungen zu durchforsten, es ist doch Sport, nicht Kulturkampf.
zum Beitrag22.07.2026 , 09:04 Uhr
In den meisten Sportarten wird inzwischen eine gut trainierte und talentierte XX(Y)-Frau einen nicht gut trainierten, nicht talentierten XY-Mann besiegen - den gemittelten Unterschied bei Oberarmen, Schusskraft und evtl. Sprint mal ausgeklammert. Trans-Themen aufs Tableau zu setzen soll wohl vor allem links spalten, damit rechts weiter ungestört nach oben umverteilt werden kann. Schade, denn hier geht es um Menschen, da lassen sich besser unaufgeregt Lösungen finden wie etwa die vorherige.
zum Beitrag21.07.2026 , 23:32 Uhr
Ja, der Besoffene nervt manchmal mit seinem Anquatschen oder auch ohne das. Aber das können Nüchterne auch, und beide lassen sich auf Abstand halten. Die Bahn ist bekanntlich für Otto und Ottlie Normalfahrer gesundheitsförderlicher, sicherer und angenehmer als das Adrenalinauto oder der Flugschleifenflieger. An den Verspätungen ließe sich freilich arbeiten. Dafür brauchen wir endlich auch mal Geld nicht nur für Autoindustriellen-Klans, sondern für die Vielen, die Bahnnutzers.
zum Beitrag21.07.2026 , 23:09 Uhr
Die Polizei wäre dort als Streife wohl besser aufgehoben als in Reichenvierteln oder gar an der deutsch-österreichischen Grenze zum Strenggucken am Bahnhof.
Ansonsten reichen bereits ein paar Leute, um gegen Bullies Widerstand denkbar zu machen und auch durchzuführen.
zum Beitrag21.07.2026 , 23:07 Uhr
Zumindest laut den auch hier zu findenden Hinweisen in den taz-Artikeln dazu bzw. in Le Monde Diplomatique wurde mal eine Lösung auf dem Rücken der dortigen Menschen einzustielen versucht. Also keine Lösung.
zum Beitrag21.07.2026 , 23:05 Uhr
Sie darf nicht klagen. Die Demokratie ist eigentlich wehrhaft-militant. Es muss aber Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung sein. Ob mensch da die CDU unter Druck setzt, die dort überall eine strategische Blockadeposition hat, überlasse ich allen selbst.
zum Beitrag21.07.2026 , 08:49 Uhr
Das war und ist im UK immer so und ist durch Murdoch nur schlimmer geworden. Umso mehr darf die politische Sphäre ihren Vorrang dort behaupten - gewählt wurde Labour, nicht mehr Tory. Da ist das UK weiter als wir gerade.
zum Beitrag21.07.2026 , 08:48 Uhr
Es gibt die sehr deutliche Mehrheit der linkeren Partei in Westminster. Starmer hat sie zu nutzen begonnen. Nun mehr davon und selbstbewusster, um rechten Populisten mit wehrhaftem Gutmenschentum den Wind aus den Segeln zu nehmen! Zurück in die EU sollte auch ein Punkt werden, der mal ein Wahlkampftrumpf werden könnte.
zum Beitrag21.07.2026 , 08:45 Uhr
In der Sendung, inzwischen bereits zu finden in der ZDF-Mediathek, haben die Kabarettisten einen m.E. ganz guten Weg gefunden, diese Zeilen einzuordnen, zu besprechen und dabei auch dem ZDF einen kleinen Hieb mitzugeben. Das Oberthema ist wehrhafte, militante Demokratie im Sinne von Verboten und Engagement, weil - cf. Löwenstein - nur mit Argumenten Demagogie _nicht beizukommen ist.
zum Beitrag21.07.2026 , 08:42 Uhr
Nolan hätte doch auch nicht in den von Israel ähnlich widerrechtlich besetzten palästinensischen Gebieten einfach so gedreht, ohne es zumindest öffentlich zu problematisieren. Vielleicht möchte er das Problematisieren nun nachholen. Besatzung sollte so langsam aufhören auf der Welt.
zum Beitrag20.07.2026 , 21:30 Uhr
So wenigstens jetzt mal wahrnehmen, was da ungut gärt. Bitte alles schön öffentlich, dann könnte auch gleich der NRW-Landesverband ins Verbotsverfahren.
zum Beitrag20.07.2026 , 21:24 Uhr
Klarer Punkt. Die Investitionsverlässlichkeit wäre aber auch toll. So sind die Werte derart gestrickt, dass niemand mehr einen Handschlag tun wird, und das ist sehr vielen Gebieten. Die Grenze gehört niedriger, oder aber höherer Preis und dann muss der Speicher mit enthalten sein.
Energiewende hilft bei zuverlässigem Strom. Windrädern oder Solar ist Niedrigwasser im Fluss herzlich egal, anders als AKWs oder Braunkohlekraftwerken.
zum Beitrag20.07.2026 , 21:19 Uhr
Universal gehören Rechte von Queeren genauso geschützt wie die von Nicht-Queeren. Rechtsextreme mobilisieren da den täglichen Appell an den Schweinehund, Ressentiments: jemand, der-die-das "anders" wäre und gemobbt gehört. Hossa! Nein. Die "Anstalt" hat in der aktuellen Folge mit Löwenstein selig eine Zitat: militante Demokratie eingefordert, die gegen ihre Feinde durchgreift. Denn Argumente verfangen gegen Rassisten-Ressentiments so gut wie nicht, so die Begründung.
zum Beitrag20.07.2026 , 18:58 Uhr
Eröffnen wir nun die Diskussion, wer alles besser wegmuss, wohlwissend, dass die Union kaum Reserve hat, und die CSUler sowieso in München bestimmt werden. CDU also: Reiche und Weimer stehen beide für unausgegoren ideologische Politik mit wenig Zielführung fürs Land. Wadephul bekam gegenüber Israels Völkerrechtsbrüchen die Zähne nicht auseinander. Warum aber nicht gleich mit Merz beginnen? Den zum geliebten Talkshowbesuchen abstellen und jemand anders regiert, wie wär's? Ich bleibe da bei D. Günther.
zum Beitrag20.07.2026 , 18:53 Uhr
Lederers Kulturpolitik in Berlin wurde von sehr verschiedener Seite gewertschätzt. Gerade auch, wenn mensch die mehr als unglücklichen Nachfolgers ansieht. Zu links-universalistisch kann dabei durchaus auch gehören, die Rechte von Palästinensern eben auch zu schätzen und für sie zu fechten - und für die von jüdischen Israelis ebenso. Lederer hat sich da wohlfeil wegspalten lassen.
zum Beitrag20.07.2026 , 17:46 Uhr
Ja und nein. Zweck rechtfertigt nicht alle Mittel. Jeder, hoffe ich zumindest, wird zugleich die Wahl zwischen einem faschistischen und einem antifaschistischen Deutschland sofort zu treffen wissen. Wir sind mit Variante II (ich meine die westdeutsche Variante, bevor das jetzt kommt; und selbst die DDR war nicht so schrecklich wie das Dritte Reich), mit der (halbwegs) antifaschistischen Variante schon gut gefahren.
zum Beitrag20.07.2026 , 17:42 Uhr
Die Sendung ist bereits in der ZDF-Mediathek. www.zdf.de/play/sh...m-21-juli-2026-100
zum Beitrag20.07.2026 , 17:42 Uhr
Wäre es ein verkappter Imperativ (ich hörte mal hierfür den Ausdruck "preußischer Infinitiv"), sollte da ein Ausrufezeichen stehen. Und darauf kam es damals an. Die Verwechselbarkeit auf den ersten Blick war wohl schon eingeplant, das auch.
Wäre - jetzt wieder generell - das Ausrufezeichen nicht sinnverändernd, hätte diejenige Person nicht bewusst geschrieben. Für Sinnveränderungen/-markierungen sind sie da, die Satzzeichen. Da bin ich Karl-Kraus-ianer, wenngleich nicht immer praktizierend. Mit einem herzlichen Gruß!
zum Beitrag20.07.2026 , 16:04 Uhr
Die Lösung liegt auf der Hand: Merz macht genau das, was er kann: Reden schwingen im Parlament. _Er wird Fraktionsvorsitzender und schadet dann auch weniger.
Kanzler könnte dann z.B. der Unionsministerpräsident mit dem besten Wahlergebnis und ausreichend Koalitionsqualitäten werden (ganz oben auf der Karte).
zum Beitrag20.07.2026 , 11:22 Uhr
Kleine Einschränkung: nach Hörensagen gibt es wohl deutlich mehr Interessentens als zur Adoption freigegebene Kinder. (Kinderwunsch, so dringend der sich anfühlen mag, kann dabei nie heißen, das Kind für sein Glück zu (ge)brauchen.)
zum Beitrag20.07.2026 , 09:04 Uhr
Merz for Fraktionsvorsitz. Dann kann er Reden schwingen (das kann er ja) und in Talkshows sitzen. Und muss nicht am Regieren scheitern.
zum Beitrag20.07.2026 , 09:00 Uhr
Ohne den Homosexuell-Unterton wäre es wohl auch gegangen, oder? ;) Spahn wird recht sicher auch diesen Punkt zum breiten Netzwerken genutzt haben, aber als zentrale Gemeinsamkeit wird das für die demokratiefeindlichen Netzwerke wirklich nicht reichen. Als Hetero-Familienvater wäre Spahn ähnlich ungeeignet gewesen. Weniger Ego-Hedonismus hätte ihm dabei so oder so gutgetan - und uns auch.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:57 Uhr
Das ist Satire, oder? Schauen Sie sonst bitte kurz noch mal, welche Typen in der AfD ganz normal korrupt unterwegs sind (und unverändert im Amt).
zum Beitrag20.07.2026 , 08:28 Uhr
Es muss ja schließlich noch Geld übrigbleiben für den Einkauf von Leihmüttern und andere Luxusprojekte von Leistungsträgern ...
PS: _Merz sollte Fraktionschef werden - seine einzige Rolle, die er mal gut gespielt hat (in der Opposition, um ehrlich zu sein): Reden schwingen. Einen besseren Kanzler sollte selbst die jetzige Union aufbieten können. Günther wäre den Versuch wert.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:25 Uhr
Wenn jetzt noch der spanische König seinem grinsenden Premier die Bühne überlassen hätte, gegen jeden Comment, nur um Trump zu ärgern ... Vorbei jetzt, Hände waschen, weiter.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:21 Uhr
Ohne Ihren Gedanken im Kern abzuweisen, zum letzten Satz: Ungleiche Verteilung von Vermögen, Einkommen, Chancen ist kein Naturgesetz, sondern bis zu einem gewissen Grad auch im jetzigen System gut heilbar. Wie manche Gesellschaften, auch unsere früher, zeigen.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:21 Uhr
Ohne Ihren Gedanken im Kern abzuweisen, zum letzten Satz: Ungleiche Verteilung von Vermögen, Einkommen, Chancen ist kein Naturgesetz, sondern bis zu einem gewissen Grad auch im jetzigen System gut heilbar. Wie manche Gesellschaften, auch unsere früher, zeigen.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:19 Uhr
Schwesig macht jetzt auch nicht alles richtig, doch die Idee, mit ausreichend Links zu punkten, ist nachvollziehbar, nicht nur wahlkampfstrategisch. Dafür muss am besten eine linke Mehrheit im Parlament stehen, also ohne eine nötige CDU. Mal sehen.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:16 Uhr
Zu Marokko gehört ein Hinweis auf die völkerrechtswidrige Besatzung, die mit der durch Israel durchaus vergleichbar ist. Westsahara. Dann wird die Nationalismuskarte gerne noch mal und mit viel Ressourcen überreizt.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:14 Uhr
Wenn wir hier mal wieder erträgliche Temperaturen haben, ist die Hitzekuppel dann leider eben woanders. Plötzlich wird deutlich, wie schön und hilfreich doch gemäßigtes Klima eigentlich ist. Und was menschengemachte Klimaerhitzung heißt. Positiv wäre, wenn die Menschen von der Inseln nun zumindest ihre Sommer-Flieger stornieren würden, um statt in Marbella eben am Strand von Dublin oder Cardiff Bier zu konsumieren.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:08 Uhr
Niemand muss sich von Nazis einfach so zusammenschlagen lassen. Und zugleich haben natürlich selbst Nazis Grundrechte, hat das Gewaltmonopol des Staats durchaus seine Gründe und darf es nicht zur selbsternannten Selbstjustiz mit den Fäusten ausarten.
Was lässt sich mitnehmen (danke für den Abdruck des Texts)? Nicht wie das Kaninchen auf die muffige Schlange starren, sondern klarmachen, dass die Vereinfacher von Rechtsaußen nur für ihre Geldgeber sprechen, nicht für für die Vielen.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:03 Uhr
Nebenpunkt: Eben nicht "Nazis töten!", sondern "Nazis töten." Das Satzzeichen ist zentral.
zum Beitrag20.07.2026 , 01:08 Uhr
Adoption gibt es. Ohne Kind es aushalten ist durchaus eine Option. (Wer sich genetisch als Mann unbedingt glaubt fortpflanzen zu müssen, hätte auch noch die Samenspende).
Ein zukünftiges Kind als Mittel zum Wohlergehen der Eltern zu sehen und nicht als Menschen, das ist nie eine gute Idee. Wie weit Leihmutterschaft da auch noch in die Richtung Mittel zum Zweck geht, kommt wohl auf die Umstände an.
Spahn musste sowieso aus anderen Gründen längst gehen. Der Mann eines Lobbyisten in irgendwie einflussreicher Position? Der Masken-Megalomane? Der Teilzeit-Rechtsaußenschmuser? Schade, dass die CDU weiterhin ein Personalproblem hat: entweder reißt sie woanders eine Lücke oder muss gar einen erfolgarmen Niederrheiner vorschieben. Thorsten Frei ist im Kanzleramt ohnehin keine glückliche Figur, er wäre wohl das kleinste Übel.
zum Beitrag19.07.2026 , 21:52 Uhr
Mensch kann auch inhaltlich auf der richtigen Seite stehen und bei der Wahl der Mittel nicht so ganz. Aufmerksamkeitshaschen mit "Tabubruch" ist nicht immer das beste Mittel. Antifas dürfen sich zugleich auch gegen die Fas wehren.
zum Beitrag19.07.2026 , 21:43 Uhr
Sehen Sie keinen Unterschied? Wie sollen wir das verstehen?
zum Beitrag19.07.2026 , 21:35 Uhr
Der 7. Tag ist der Sabbat = der Samstag ab Freitagabend. Wenn man Juden oder manchen Christen diese Ruhe gönnen will. Andere Christen werden den Sonntag so sehen. Auch Atheisten, Muslime, Pastafaris profitieren von ein bis zwei Tagen, wo Gemeinsames möglich ist. Also eher mal kritisch schauen, was denn wirklich nötig ist: Notarzt ja. Blumenstrauß hingegen ... naja, dann lieber ein rasches Gedicht als persönliches Geschenk. Siehe Forum hier, es geht.
zum Beitrag19.07.2026 , 21:33 Uhr
Sagen wir: eine Erbschaftssteuer, die auch oberhalb von 300 Wohnungen greift. Oder nicht wie bei Döpfner ausgespielt werden kann. Das ist nicht "Wirtschaft", das ist Kapitalismus.
zum Beitrag19.07.2026 , 21:31 Uhr
Platz für Bessere. Auch wenn die Union unverändert ein Personalproblem hat. Die sülzige Abmeldung des Ahausis lässt ein Comeback befürchten. Wer Geld und Villen will, für 'Akzeptanz' alles tut, sollte aber nie in die Politik gehen.
zum Beitrag19.07.2026 , 21:28 Uhr
Bielefeld, wenn das nicht eine Illusion war, ist toleranzfähig, weltoffen, entspannt-ruhig. Berlin potenziell auch. Buxtehude-Vordorf wäre es auch.
zum Beitrag19.07.2026 , 21:21 Uhr
Der war auch blöd, aber nicht noch geschichtsvergessen. Steimle hat das ja auch noch draufgesattelt. Er sollte mal mit seinem Gewissen plaudern, seinen Humor testen und im Boden versinken vor Scham. Schade um einen potenziell guten Schauspieler.
zum Beitrag19.07.2026 , 21:18 Uhr
Sie sehen Angestelltenverhältnisse womöglich als eher machtfrei an, was ich evtl. bezweifle.
@Flocke noch: Ich habe am Wochenende, speziell am Sonntag, schon eher andere Themen als Shoppen. Ok, ich habe da schon mal meine Buchliste an den hervorragenden Bücherladen am Ort gemailt.
zum Beitrag19.07.2026 , 21:14 Uhr
Nichts ist umsonst. Auch KI nicht. Und mensch geht nicht mit einem teuren umweltschädlichen Pressluftbohrer auf Fliegenjagd. Sondern setzt das gezielt ein. Alles andere wäre, nun ja, ein Vorurteil, oder?
zum Beitrag16.07.2026 , 07:52 Uhr
Einen ruhigeren Tag auch mal auszuhalten oder minderkommerziell zu nutzen, statt ihn bei Ieh-Keha zu vertun, sollte machbar sein.
Mensch braucht ja auch nicht plötzlich (noch) mehr Zeugs, weil es einen Tag mehr mit offenen Läden gibt, d.h. es wird dann ineffizienter.
Es muss dabei gar nicht der 7. Tag, der Sabbat sein (also ~ Samstag) oder der Sonntag, das ist religiös bedingter Zufall. Aber gemeinsam Zeit zu haben, soweit es irgendwie geht, hilft bei Gemeinsamkeit, damit Solidarität & Co. Auch z.B. der Blumenladen ist nicht zwingend nötig, wenn wir mal zu uns ehrlich sind.
zum Beitrag16.07.2026 , 07:26 Uhr
Der Rhein hat ja dann noch die wohlfeile Metze Nordsee mit einem großen Wasserbett der Marker DOGGER.
PS: Kürzer geht immer ...
Noch Rhein? Nein!
zum Beitrag16.07.2026 , 07:23 Uhr
Es ist leider ein denkbares Szenario: KI-Filmchen und -Hirnpaten fressen den Fortschritt der Erneuerbaren Energien exponentiell auf, schlürfen das Wasser und rülpsen CO2. Gut, dass gemeinschaftlich die Bremse genutzt wird. Angemessen hohe Energie- und Verschmutzungspreise weltweit könnten der nächste Schritt sein, um bewusster damit umzugehen. KI könnte ja auch Sinnvolleres machen als die Hausarbeit von Lea-Sofie verfassen, den P*rno von Stefan anpassen, Megalomanen zu dienen o.ä.
zum Beitrag16.07.2026 , 06:57 Uhr
Die Regierung schreibt gerade eine der dunkelgraueren Kapitel. Statt Steuern effizient auch einzutreiben bei z.B. denen, die ihr großes Geld seit Generationen vor allem erben, und damit unsere Infrastruktur wiederherzustellen: Verlotterung von Umwelt, Sozialklima, Infrastruktur; Zuschüsse nach oben; Schulden dennoch hoch. Ich rechne der SPD an, dass sie die besseren Handwerkers der Macht hat und auch noch einiges durchbekommt mit ihren überschaubaren Prozenten. Doch insgesamt läuft hier leider vor allem die altbekannte Nummer, dass Schwarz die Republik mal wieder gegen die Wand fährt.
zum Beitrag16.07.2026 , 06:51 Uhr
Es ginge jetzt schon auch höher als Abteilungschef. Und natürlich kann auch Linksextremismus theoretisch ein Thema sein, auch wenn der Feind unverändert seit 100 Jahren vor allem rechts steht. Offene Paranoia zu Wahlkampfzwecken hingegen ist Mottenkiste. Man sollte den Teilnehmer deutlich als Beobachter deklarieren.
zum Beitrag15.07.2026 , 22:43 Uhr
Der Aggerführer Willibald würde sich im Schieferhaus umdrehen. Gummersbach ist übrigens Richtung Köln orientiert (what the Remscheid wipperabwärts?) sowie Heimat von u.a. Habermas, Kienbaum, Schwalbe-Reifen und des Handball-VfL.
Normal hat die Agger auch Wasser und Gefälle ohne Zeilenschinden.
zum Beitrag15.07.2026 , 22:26 Uhr
Was für ein blödsinniger Stauffenberg-Spruch! Ich kann kaum glauben, dass ein Ex-Kabarettist auf dieses Niveau unterhalb jedes Bretts und kurz vor dem Mordaufruf gehen kann. Wer bei den Rechtsreaktionären DDR-Nostalgie seibert, hat kein Programm dieser Partei je auch nur überflogen. Negative Aufmerksamkeit scheint da einem immer noch lieber zu sein als keine Aufmerksamkeit.
zum Beitrag15.07.2026 , 22:18 Uhr
Eine Sache ist zumutbar. Dass nicht plötzlich der Vater "unbekannt" ist. Eltern sorgen beide für die Kinder, und sei es durch einen Beitrag zum finanziellen Unterhalt. Wer das nicht tut, soll aus Fußballstadien ausgeschlossen bleiben bzw. wöchentlich zum Feigwarzenentferner laufen müssen. Das mag bzw. besser der Staat anders erzwingen. Macht er zwar bei diversen Umweltfrevlern und Großsteuerhinterziehern nicht immer, bei angeblichem "Sozialbetrug" doch sonst auch gerne.
Ansonsten aber bitte an die Kinder denken. Die können so gar nichts dafür und sollten auch faire Lebenschancen haben. Können wir die und deren Wohl vielleicht mal in den Mittelpunkt stellen?
zum Beitrag14.07.2026 , 23:44 Uhr
Antifaschistisch sollten wir alle sein, über den Weg darf dabei gerne gestritten werden. Dass die Union so sehr über knallrechte Stöckchen springt, ist unsouverän und selbstschadend.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:34 Uhr
Die Wahrscheinlichkeit, dass geflohene Ukrainer Russisch sprechen ist sogar besonders hoch, denn sie flohen meist aus jetzt russisch besetzten Gebieten, wo häufig bis mehrheitlich jener Dialekt des Ukrainischen gesprochen wurde, auch schon vor den grünen Männchen.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:30 Uhr
Dass mensch den Torwart nicht im 5er zukastet bis zum Hinfallen, ist allgemein bekannt, außer in der Premier League vielleicht, und dazu gab es auch eine Ansage an die Schiedsrichter. Deutschland ist dabei kein sicherer Kantonist, und die Werbeplätze waren schon verkauft, jetzt gucken halt weniger reiche Deutsche zu, so ist es dann.
zum Beitrag13.07.2026 , 22:26 Uhr
Das Muster gibt es nach Aussagen von einigen tatsächlich: Die Frau macht bitte Frauenthemen (das nimmt bereits ab), der Schwarze berichtet über Rassismus, der Beeeinträchtigte recherchiert zu Barrierefreiheit, der weiße Mann dagegen hat carte blanche. Vielleicht gab es da Vorerfahrungen. Dass es nett gemeint war, davon gehe ich wohlwollend aus. Früher hätte ich so etwas wohl auch gebracht, ohne das als irgendwie auch problematisch sehen zu können.
zum Beitrag13.07.2026 , 13:51 Uhr
Der Fehler wäre, jemanden nur in diese Schublade zu stecken, statt die vielleicht vorhandene Expertise auch zu Solaranlagen zu nutzen oder die Fähigkeit, sich rasch zu XYZ einzuarbeiten. Ich vermute dabei, es war gut gemeint von der fragenden Person. Ob die angesprochene Person vielleicht säkular, jesidisch, christlich, ... war, wäre eine erste Frage gewesen.
(Ramadan findet hier einmal im Jahr übrigens auch breit statt)
zum Beitrag13.07.2026 , 12:02 Uhr
Das ist übel und eine Herausforderung an uns alle. Per Regeln, Anreizen, aber auch mit privatem Umdenken und Courage.
Eine Sache zur journalistischen Korrektheit zugleich: Eine breit verbreitete Umfrage und dann 200 Rückläufe, dann kann es sein, dass 90 % betroffen sind, aber eine Aussage lässt sich nur über die 200 treffen, die antworteten, und da kann ein statistischer bias auftreten (ziemlich sicher sogar). "90 % der Antwortenden" statt "Befragten" also in der Formulierung. Und eigentlich sehen sich als betroffen, statt sind betroffen, auch wenn die Halluzinationsquote leider recht wahrscheinlich null sein dürfte.
Aber ganz klar: Ob 80 % oder was auch immer an Problem, universale gleiche Rechte gehören zur Freiheit letztlich aller dazu.
zum Beitrag13.07.2026 , 11:19 Uhr
Räusper. Wer Tolstoj, Dostojewski, Schostakowitsch, Strawinski, Sacharow und Solschenizyn im Original genießen kann, dem sei es doch gegönnt. Russisch ist nicht nur frauenfeindlich fluchen, die Schublade müssen wir nicht öffnen. Oder sollten dann auch das Landserdeutsch mal betrachten. Ablegen muss da niemand.
Doch eingeladen sei auch jedeR, zumindest alltagstaugliche Ortssprache auch zu können. So wie ein Bayer in Cloppenburg auch mal Brötchen sagen kann oder eine Sprotte in Passau auch Semmeln. Das Sowjetimperium ist vorbei.
zum Beitrag13.07.2026 , 10:12 Uhr
Ich argumentiere letztlich gegen eine Konspirationstheorie. Dass gerade Ägypten es laut Medienberichten nicht leicht hatte, würde ich dabei schon zugestehen.
zum Beitrag13.07.2026 , 10:10 Uhr
Noch ein Punkt, unabhängig davon, dass Aserbeidschan eine korrupte fiese Autokratie ist, so viele Lobbyisten sie sich auch einkauften: Aserbeidschan erlebte die russische Unterstützung des Antagonisten Armenien bei den Berg-Karabach-Kriegen als nicht freundlich. Russisch ist ferner die Sprache der vom Sowjetimperium dorthin Bugsierten in den damals besseren Positionen (Swetlana Alexejewitsch beschrieb diese Aversionen nebenbei). Das kann beides die Haltung zu Russisch als Sprache beeinflussen und hat mit der Person wenig zu tun.
zum Beitrag13.07.2026 , 10:05 Uhr
Würden Sie zur volkswirtschaftlichen Kostenersparnis auf den täglichen Unterhosenwechsel (oder zumindest eine Option zu deren Wäsche) verzichten? Wieso vielleicht nicht? Wieso ist das bei anderen anders? Das scheint doch auch die Regel sein. Prüfen also, ob derjenige die Wahrheit sprach (es kann komplexer sein als hier erkenntlich - etwa, wenn er gerade Ausbruchs-Taue versuchte zu knüpfen, hypothetisches Beispiel). Dabei: Auch Knast ist kein Ponyhof, aber letztlich menschenwürdig darf er schon sein. Er ist teuer, doch eher bei anderen Bereichen.
zum Beitrag13.07.2026 , 08:56 Uhr
So wie mensch in den 1980ern langsam endlich begriffen hatte, dass es auch Mädchen gab und auch die gefördert werden sollten, obwohl "sie ja später sowieso heiraten". So ist in den 2020ern nach den Statistiken ein Blick auch wieder auf die Jungs fällig, die Erwartungen an sie, das Selbstbild, die Geschlechterverteilung in Kollegien, auch z.B. die Bravheits- und Konformitätserwartungen an beide (+x) Geschlechter. Was alle Parteien mal angehen könnten. Nicht nur eine.
zum Beitrag12.07.2026 , 20:42 Uhr
Die Autorin scheint mir vor allem von ihrer Situation als "russischsprachige Aserbaidschanerin" zu berichten. Da hat Russland nicht mal eine doppelte Invasion angeblich für die dortigen Russischsprachigen betrieben, was ja wirklich viel auf einmal verändert.
zum Beitrag12.07.2026 , 20:03 Uhr
"In Ruhe vor sich hin" ist vielleicht der Schlüsselpunkt. Nicht reden müssen. Das kann dann Angeln sein, das Bier in der Kneipenecke, Dart gucken, sich aufs Rad schwingen oder eben diese Variante von Sport.
zum Beitrag12.07.2026 , 20:02 Uhr
Die taz füllt mal gerne die Spalten mit Meinung und mit irgendwelchen Lifestyle-Be(r)ichten.
Ich verstehe hier aber schon den Punkt: Vereine stützen eher Solidarität, Gyms eher eine Ego-Optimierung. Dass womöglich nicht nur manche Frauen und homosexuelle Männer massiv Zeit für ein äußerliches 'Schönmachen' verplempern, sondern das bei heterosexuellen Männern auch so schmiert, wäre eine Messung und Folge-Analyse wert.
Wobei es die als Dilemma oben genannten Gründe dafür auch gibt und nicht jedeR narzisstisch muskelmaxt, sondern vielleicht nur den nächsten Bandscheibenvorfall nicht wünscht.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:53 Uhr
Ich mag auch beim 'Trainieren' diese Frage: Wofür? Grenzen setzen im Beruf, da helfen feste Vereinszeiten womöglich sogar, doch alle nach ihrem Gusto.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:51 Uhr
Egal welche Temperatur ist eine täglich frische Unterhose oder eine echte Waschmöglichkeit schon auch im Knast zu erwarten (Eine Wäscheleine natürlich nicht, sonst nimmt die Zahl der Insassen zu rasch ab oder könnte ein Wächter gewürgt werden.) Bei der Hitze trocknet das gewalkte T-Shirt und die Hose übrigens mutmaßlich deutlich rascher. Dennoch bitte Menschenwürde da noch mal prüfen.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:44 Uhr
Naja, bei allem Verständnis: Einfach zweisprachig sein können, auch wenn es einige Zeit braucht und die Muttersprache nie erreichen wird. Vgl. die ähnliche Diskussion im Baltikum.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:41 Uhr
Rein sportlich könnte mensch jetzt voll einsteigen.
Argentinien war dabei bis jetzt schon der Gustav Gans des Turniers. Da regiert zufällig ein Trumpismo-Milei, der von seinem wirtschaftszerstörerischen ideologischen Handeln gut eine Ablenkung gebrauchen könnte. Ich möchte aber auch nicht reflexhaft Konspiration wittern, wenn es auch einfach Zufall sein kann.
zum Beitrag12.07.2026 , 19:36 Uhr
Wenn die CDU denn wenigstens die von ihr ausgerufenen und betonten Ziele mit ihren Methoden erreichen würde!
Berlin hatte mal absolute Mehrheiten der SPD, und seither sind noch hunderttausende Prenzlschwaben samt 'Apfelschnitz'-Behälter eingefallen. Auch die SPD könnte übrigens die Law&Orders aus der Mitte binden.
Gleichwohl ist der Artikel ein wichtiger Erinnerer, dass die Union nötig ist, anders als gewisse Rechtsextremhetzers. Die von der Union tatsächlich Enttäuschten sollte zumindest die SPD einsammeln wollen.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:42 Uhr
Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun.
Umverteilung sollte zumindest nach unten statt nach oben gehen.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:39 Uhr
Dann bitte wenigstens die südeuropäische Technik der sich gegenseitig verschattenden Häuser (siehe Neapel) und Grün oben aufs Dach. Wenn Sie meinten, dass wir kompakteren klügeren Umgang mit Raum brauchen: Ja, in Stadt wie Land.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:37 Uhr
Grüßen Sie in 100 Jahren die Menschheit von der Wolke beim Sehen-Werden. Ich fürchte auch, arg viele werden vor lauter kleinem Eiswürfelsuchen vergessen, das große Feuer mal zu löschen. Kollektive andere Anreize, Gebote, Verbote, Regeln, vernünftig erklärt, sind es auch hierbei eher. Doch, doch es wird noch etwas Leben übrig bleiben, und auch noch was Mensch. Doch instabiler, unwirtlicher, teurer im Umgang, und das trotz theoretisch weiter entwickelter Technik. Je früher wir an die Flamme gehen, je mehr Zeit haben wir.
zum Beitrag12.07.2026 , 18:29 Uhr
Vergleichen wir es mal mit Reiche, Guttenberg, Brüderle, Gabriel, ... Habeck hatte sich hingegen bei recht vielem erklärfähig eingelesen und hatte sich dazu die wohl besten Staatssekretäre der Grünen gesichert.
Er wäre ein guter Kanzler geworden, wir wissen es nicht. Baerbock wäre eine gute Kanzlerin geworden, wir wissen es nicht. Die zwei hatten es immerhin geschafft, eine Partei wie die Grünen zusammenzuhalten. Jedenfalls kann natürlich auch eine Frau Spitzenkandidatin. Das grüne Quoten-Modell da darf natürlich nur ein zeitweiliges sein, aber dadurch hat die Partei viel für die Aktivierung beider Hälften der Bevölkerung getan. Und durch gute Personen selbst profitiert, von Petra Kelly bis Renate Künast. Und auch m.E. weniger fähige Frauen haben es geschafft, nicht nur m.E. weniger fähige Männer. Lehmann-Klüngel-Dröge etwa.
PS: Altmaier war wohl auch lesefleißig, aber versenkte die deutsche Wettbewerbsfähigkeit dann eben sehenden Auges.
PPS: Scholz war ein m.E. guter Kanzler mit einer nahezu unmöglichen Aufgabe: Ein nötiger Koalitionspartner ohne eigene positive Ziele, aber ständig dagegenhaltend zerlegte sich selbst.
zum Beitrag12.07.2026 , 07:35 Uhr
Mehr Plätze für Therapie sind wichtig und richtig. Für Wahlen bei jungen Männern vermutlich aber irrelevantst.
Was generell wohl hilft, dass mensch zwar weiß, dass junge Männer den meisten "Mist" bauen, das aber angeht, sozialverträgliche Räume fürs unangepasste Ausprobieren lässt und den LehrerInnen-Bravheitsdruck "Sei doch wie Lea-Lisa, ach immer diese Jungs" runterfährt. Rechtsreaktionäres Blaken befriedigt das Schock-Deine-Lehrerin nämlich auch noch vortrefflich, wie früher Marxismus im humanistischen Gymnasium. Oder mensch bekommt mit, wenn Patrick eben auch Bücher liest, statt das Gegenteil einfach anzunehmen.
Dass die jetzige Generation nicht die patriarchalen Jahrhunderte davor ganz alleine kompensieren sollen, sondern universal geguckt wird. Mann ist auch Mensch, in die eine wie in die andere Richtung, und darf auch raus aus Schubladen. Ohne in die zum Glück obsolete "Du bist Mann, das reicht doch"-Haltung zurückzufallen.
A propos: Am Thema arbeiten müssen nebenbei doch eher mal die anderen Parteien.
zum Beitrag12.07.2026 , 07:20 Uhr
Beschreiben statt werten - das Ideal der Gewaltfreien Kommunikation. Wobei das Werten ja doch mitschwingt; und es zu leugnen würde es nicht besser machen. Jetzt könnten wir mutmaßen, ob da eine hochgeschriebene Provo als mutige Leistung des ZDFs verkauft werden sollte, ob Mainzer Redakteure ihr Unverständnis für Ikke-Berlin ausdrücken wollten, ob ob. Ich war aber gar nicht am Ort oder sonstwie hinreichend anwesend und gebe das hier auch zu.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:32 Uhr
Wäre ich Penne, Aldo oder Lüdl, würde ich z.B. Schutzfolie für die Fenster in solch großen Mengen günstig und id*otensicher verfügbar verkaufen, dass sich auch Mieter das mal eben davor kleben.
Wie Sie es schreiben, ist die Lösung nicht immer was mit brummendem Motor. Und wenn, dann gleich eine Wärmepumpe einbauen, die mehr kann als nur das und entsprechend eingestellt ist. Parkplätze mit schwarzen großen Wagen zu Grün-Plätzen mit grünen großen Bäumen. Es gibt so viele Ansätze, wie Sie schn schrieben. Es bräuchte u.a. eine Regierung, die ihre Bürgers und den Klimaschutz ernstnimmt.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:22 Uhr
Weniger Rentenzuschuss heißt dann mehr Geld für teure, klimaerhitzende Tankrabatte. Das spiralt sich hoch. Die Schuldenbremse wäre deutlich leichter gewesen, wenn die ganzen Subventionen etc. für Klimaschädliches wegfallen.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:21 Uhr
Markisen davor, Rollos, Wassersprüher aufs Dach wie in China oder Fassade mal benässen (Wasserstand regional setze ich mal voraus). Weiß streichen, nicht anthrazit. Abreißen und in afrikanischer Lehmbauweise neu errichten. Alles das wird bedeuten, Handwerker zu finden, die mensch nicht findet. Daher erst mal der Schuldverschieb-Cha-Cha-Cha, vermute ich. Mittel- und langfristig ist es genau Klimaschutz, damit bei Ihrem Einzug dort es nicht noch viel heißer geworden ist, sondern nur etwas.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:15 Uhr
Verlorene Lebensjahre, also quasi das Integral, wäre diese Kenngröße, und die gibt es, sie ist nur nicht mediengewöhnt. "Nur früher" sterben die Menschen übrigens alle, mit wenigen bibelbelegten Ausnahmen.
Gönnen wir Onkel Hubert und Oma Hilde ihre letzten Wochen auch noch, oder? Auch wenn sie nicht mehr so "nützlich" sind. Jedenfalls, wenn wir unser Verhalten doch leicht verändern, unsere Infrastruktur da leicht menschentauglicher machen können, mit Rückbau von Parkplätzen zu verschattenden Bäumen, Klimaschutz & Co.
zum Beitrag11.07.2026 , 17:10 Uhr
Nicht falsch verstehen: ich suche und finde auch bei Frau Reiche bedenkenswerte Punkte darunter. Aber jenes Springerpressen-Narrativ von "wirtschaftlicher Ruin" alias der dauernde "Heizhammer", das glaubte ich inzwischen ausgeheilt. Das Gegenteil. Dass eine Heizung ausgetauscht werden muss, so oder so, ist bekannt, dafür gibt es Rücklagebildung bzw. mal den Kredit von der Bank oder Nachbarn oder mal untervermieten. Teuer wird die aus Ignoranz frisch gekaufte Heizung, die schon in 10 Jahren als wertlos rausfliegen muss. Das abzuwehren war sehr verdienstvoll. Das mit "Biogasbeimischung" (wir haben nicht genug davon!) zu vernebeln und Leute voll gegen die Wand laufen zu lassen, ist e.on pur und schadet allen anderen. Außer Reiche, die dann offene e.on-Lobbyistin geworden ist.
zum Beitrag11.07.2026 , 15:50 Uhr
Dobrindt hat auch mal Verkehr versenkt und Maut mit in Schuld. Spahn ist noch rätselhafter, was weiß der an Saunageheimnissen? Die Union täte wohl gut daran, nicht zur Konkurrenz zu schielen, sondern ruhig zu analysieren, was aus ihrer Sicht fürs Land am besten ist und mit einem christlichen, demokratischen, sozialen Grundverständnis zusammenpasst. Die soziale Schere zu schließen wäre so etwas. Revolten sind richtig teuer.
zum Beitrag11.07.2026 , 13:57 Uhr
Nebenpunkt: -nesia wäre dann ein Inselreich. Es müsste schon Qualit-amnesia oder so heißen.
Aber so manchen Mist auch nicht mitzumachen ist eine Option. Gesellschaftlich ist dabei der Hebel länger als nur privat.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:36 Uhr
Fußball als Ablenkung hatten sie ja nicht mehr.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:30 Uhr
Sie nennen einen Punkt: dass die gemessene _Zahl nach oben ging. Weil es auch mal erfasst wurde in der Statistik.
Ich hoffe nur, dass Ärzte/Ärztinnen nicht völlig an der Gesundheitspolitik verzweifeln. Aber rasch nachbessern sollte mensch hier.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:27 Uhr
"Ionenfänger". Eine Sache zum Empören (die später zurückgenommen wird, weil es ja auch nicht funktioniert) und Ruhe beim Rest. Die Taktik gibt es.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:16 Uhr
Coluche, um mal nicht Wikipedia wörtlich zu kopieren ; ) , gewann damit genügend Momentum, um Mitterrand zu einer anfangs äußerst sozialen Politik zu stupsen. Er aktivierte die Vielen. Er schuf eine Weile danach die Armenküchen als solidarische Hilfestätten von unten. Mit 41 dann Opfer eines Lkw, er ruhe in Frieden!
zum Beitrag11.07.2026 , 12:08 Uhr
Nebenpunkt: Kleines Dorf taz-Forum, oder könnte es auch einfach ein Namensdouble sein? Zum Hauptpunkt: Bürokratie im Sinne von festen Regeln und Verantwortungs-Zerkleinern schützt vor Willkür, kann aber nicht jede Ausnahme erfassen und lösen. Heutige Unternehmen sind leider nicht alle ehrbare Kaufleute, sondern teils US-BWL-Style-getriebene Profitmaximierer. Hier ging es freilich wohl eher um Kostenersparnis in der Verwaltung, die Prüfung, ob alles (noch) zielführend ist. Es wird bei vielem herauskommen, dass es da einen Grund gibt. Bei einigem vielleicht nicht. Adele!
zum Beitrag11.07.2026 , 12:03 Uhr
Wegdrehen und Unmutsbekundungen sind nicht nett, es hat zugleich die Union konkret weder für die Community/Gleichberechtigung noch für Deutschland insgesamt viel geleistet. Stattdessen Spahnitis.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:00 Uhr
Wegner hat Sachen versprochen, die nicht funktionierten - was andere auch schon vorher dargelegt hatten. Das war der Urfehler.
Wer wirklich Sicherheit in den Straßen will, z.B., schafft viel Leben (und damit nette Sozialkontrolle) auf den Plätzen durch Förderung von Fuß und Rad. Schafft Chancen für alle, sich anständig ein gutes Leben durch Arbeit zu verschaffen. Das lag jetzt schon nicht an der SPD oder echten linken Parteien, sondern allein an Wegners Wahlkampf. Es war ein einziger Unfall, der jetzt wohl bald vorbei sein wird.
zum Beitrag11.07.2026 , 11:41 Uhr
Sind das jetzt schon die neuen millionenteure PR-Berater Reiches (Mai 2026), deren Worte hier durchtröpfeln?
Klimaschutz war in der Ampel noch viel zu wenig im Fokus, wenn mensch es eben volkswirtschaftlich sieht. Reicht schon, um ins Soufflé zu pieksen.
zum Beitrag11.07.2026 , 11:37 Uhr
Danke, ich hatte es auf andere Sätze O.F.s bezogen. 'Theokratisch'/ 'mörderisch' sind wohl Tatsache. 'Regime' ein Klassiker der wertenden Sprache (vgl. u.a. Katapult-Artikel; der mir übrigens in diesem Falle mindestens schon einmal unterlief und hier auch verargumentiert werden könnte). Evtl. gemeinsamer Grund: Dass mensch zugleich das Verhalten der Trump-USA kritisieren kann (kein Konzept, krasser Angriffskrieg, Opposition im Iran verheizt; Vergangenes wie Schah), Netanyahu-Israel kritisieren kann (Konzept, aber was für eins; krasser Angriffskrieg; Vergangenes/Gegenwärtiges wie Gaza, Libanon und Dauerbesatzung) ... und das eine Kritik an der Regierung in Teheran (o. Hamas o. Hisbollah) doch gar nicht ausschließt. Chamenei, Basidsch & Co. haben dann immer noch wohl zehntausende ihrer Bürgers niederkartätschen lassen, noch mehr zusammengeschlagen, verknastet. Sie regieren offen gegen die Mehrheit ihrer Menschen.
Arnes Post zielte m.E. auf Alles darf gegen Iran. Autsch. Er krankte noch daran, dass der Iran durch Saddams Sturz durch die USA stark wurde, er dennoch nie als dominant gesehen werden kann, wenn Israel dermaßen militärisch überlegen ist, Salman-Saudi-Arabien aufgerüstet
zum Beitrag11.07.2026 , 09:34 Uhr
Krisen immer schön für Sozialkürzungen nutzen! s/ Oder aber für echte Verbesserungen. Die Union muss noch stärker das neoliberale "Keine Steuererhöhungen"-Ideologiebrett durchsägen und Gerechtigkeit zulassen. Und milliardenschwere Bevorzugungen von Fossil/Auto/Flug stoppen. Sie könnte jetzt auf die Krise verweisen. Vielleicht wäre Merz sogar zu clever, um die Krise zu nutzen, um Spahn, Reiche & Co. durch Fachkundigere, Gemeinwohlorientiertere zu ersetzen. Mensch darf ja träumen. Wobei Merz anschließend selbst nach dieser Logik zurücktreten müsste und die Union ja immer noch ihr Personalproblem hat, solange sie ihren Trumpf Günther nicht ziehen möchte.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:28 Uhr
Gloria wurde damals von den Medien (wohl unzutreffend) als kleinadlige Nina Hagen gehypt. Sie heiratete den sehr alten T&T, mutterte, musste das Riesenvermögen nach dem Tod des Alten Herren in den Griff bekommen, brachte dann die reaktionären Sprüche/Methoden, die vielleicht ihre Eltern, ihre Entourage als völlig normal empfanden.
Mensch kann bedauern, dass 1918 oder 1945 die T&Ts nicht konsequent enteignet wurden. Bernt Engelmann hat da einiges mal zusammengetragen. Meinungsfreiheit gilt jedoch auch für Reaktionärkatholikens. Pauschale Schubladen mögen wir doch auch nicht, oder? (Da gibt es zugleich die bekannten Grenzen im Konkreten bei Wort und Tat, gewiss). Leandros' Lösung war eine, oder wenn Maffay auf der Bühne Hinweise einfließen ließe, dass auch sehr konservativ mit offen für andere Menschen zusammengehen kann.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:17 Uhr
Horst Evers wäre wahrscheinlich die klügere wie seriösere Variante gewesen. Die CDU wird sich ihre Schlappe einholen müssen. Hinter der SPD wäre da eigentlich verdient. Das CDU-Programm war schlecht gemachter, teurer Populismus an den echten Zielen vorbei, und das war bereits Wegners Nemesis. Der könnte Tennis- und Entspannungs-Trainer werden oder einer der letzten Autoverkäufer. Ich merke bei mir gerade eine gewisse Süffisanz, doch Wegner war auch ein wirklich unguter Ausrutscher für Berlin. Gut, dass die SPD ihm zeitig bereits zum Rücktritt mit verhalf.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:11 Uhr
Schon D. Solomon war ein verdienter Grüner. Und hier ist auch weniger ein Feld, wo etwas Spezielles rauskommen soll. Daher schmeckt da wohl nix. Palmer ist für seine Person im Anspruch hyperinteger, das ist ja teils sein Problem in der realen Welt.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:06 Uhr
Umweltaktivisten wollen nicht die Subvention für die Wärmepumpe. Sie wollen endlich die nötige Energiewende bei Wärme und ein Ende der teuren und ineffizienten Verbrenner-Dinos in den Kellern.
Das kann etwa Wärmepumpe bedeuten. Das zu starten, da reicht, den Schaden durch Verbrennung auch endlich einzupreisen. Das wäre bereits der recht rasche Tod für Verbrenner. Keine Subvention mit sozialer Schieflage nötig.
Und nebenbei das, was ein liberaler Wirtschaftswissenschaftler m/w/d auch fordern muss, bei Konsequenz.
zum Beitrag11.07.2026 , 09:01 Uhr
Jenes Buch ist m.E. ein wenig inhaltlich schwachbrüstig (ob das wirklich wie kolportiert aus dem Osten Deutschlands stammte, um den Klassenfeind West zu schwächen, wäre noch zu erkunden).
Solange alles stimmt im Unternehmen, in der Organisation: der Gesundheitsschutz von Armbeugeniesen bis sichere Maschinen, die Arbeitsbedingungen, der Respekt, die Weiterentwicklung wird wohl kaum jemand simulieren. Die Raten steigen bei herzloser Überlastung, Mobbing-Unkultur, Unfairness, Morbus McKinsey, baldiger Schließung. Und es kann immer Einen-Tag-sich-Herausnehmen vielleicht das Magengeschwür später verhindern, das wirkliche Fehltage schafft. Insgesamt aber gibt es wichtige Motive wie Helfen, Wirksamsein, Sozialkontakt im Kollegium, die in der Regel stärker sind als Zynismus.
zum Beitrag11.07.2026 , 08:50 Uhr
Palmer ist ein wohl grundsätzlich allgemeinwohlorientierter anpackender Mensch mit Macken, die für die einen unerträglich sind, für andere kaum. Da reden wir von wahrgenommener Rechthaberei, provokanter Sprache o.ä. Musk hingegen ist da ohne Rücksicht auf andere auf einem anderen Planeten (und wir sollten ihm auch wörtlich den baldigen Flug zum Mars gönnen, einfache Reise).
zum Beitrag11.07.2026 , 08:46 Uhr
Danke. Die längere Version ginge dann in die Richtung:
Für den kurzfristigen Schutz von Straßen sind es vor allem die schweren Dinger bei weichem Belag einzuschränken - mit dem Sonderpunkt, dass ungleich verteilte Achslast noch mal richtig schadet. Das ist vom Antrieb unabhängig. Für den mittelfristigen Schutz der Straßen und Menschen vor noch mehr Hitze ist die Abkehr von Verbrennung nötig. Bekannt. Dabei ist E weniger arg als Verbrenner, effizienter und auch mit weniger Wärme am Ort, aber da individuelle Kästen aufwendig zu erstellen, kostet auch Energie, selbst wenn es mal zu 100 % Erneuerbaren liefe. E-Vehikel im heutigen Ausmaße des Verkehrs wären auch nicht nachhaltig. Es bleibt also auch dann noch einiges zu tun.
zum Beitrag10.07.2026 , 19:22 Uhr
Es ist doch herrlich, einen unseriösen kindischen Kandidaten dabei zu haben, wo ganz offen nichts zusammenpasst. Einen zweiten, meine ich.
zum Beitrag10.07.2026 , 19:19 Uhr
Danke, mein Beitrag kam nicht durch (ich hielt mich mit meiner Kritik an B.s letztem Satz aus vielerlei Gründen nicht zurück), ich zielte aber auch in diese Richtung.
zum Beitrag10.07.2026 , 19:16 Uhr
Hat O.F. das denn, auch nachdem Sie es abermals lesen würden? Hinweis: Warum bitte müsste man Netanyahus übles Vorgehen gerade verharmlosen?
zum Beitrag10.07.2026 , 11:19 Uhr
Die Rechnung für das alles müsste an die Shells, e.ons, VWs, Tönniesse und Lufthansas gehen. CO2-Abgabe rascher hochziehen als derzeit noch geplant, damit nicht alle Schäden auf die Gemeinschaft abgewälzt werden!
zum Beitrag10.07.2026 , 11:17 Uhr
Klar, auch die 44-Tonner darunter - hatte ich da nach Antrieb differenziert?
Und jetzt zurück zum Punkt 2: deutlich weniger Autos, Lkws und der Entzug von der schädlichen Droge (Verbrenner-)Auto. Je früher, je besser.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:14 Uhr
Wieso nennen Sie den Hinweis auf mutmaßliche Kriegsverbrechen, völkerrechtswidrige Dauerbesatzung & Co. mit Ihrer Bezeichnung, die ich nicht mal wiederholen will? Rechte, wenn wir sie denn ernstnehmen, gelten ansonsten auch für jemand, den Trump und Netanyahu nicht mögen, und vielleicht auch Janix und Budzylein nicht.
Sánchez lässt sich auch etwas vorwerfen, das aber doch wohl kaum. Antisemitismus zu bekämpfen heißt u.a., Juden/Jüdinnen weltweit natürlich _nicht in die Haftung für Israel und Netanyahu zu nehmen. Wer konkrete(!) Kritik an Israel mit "Antisemitismus" wegzuwedeln versucht, geht auch daher genau fehl. Ihr letzter Satz irrt also m.E. mehrfach, wäre durch spanische Geschichte ergänzungspflichtig und ist eine Unterstellung.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:06 Uhr
Das ist im Zweifel Hobby für abends, Dinge zu notieren, wenn er nicht mehr auf Parteiveranstaltungen gehen muss. Für Palmer ist das Hobby, was für andere harte Arbeit wäre.
Jemand anders wird aber gewiss auch draufschauen müssen.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:04 Uhr
Nee, nicht so sehr Ego. Rebellen-Motiv. Logiker-Motiv. Macher-Motiv. Wertemensch auch noch. Hohe Intelligenz. Eine potenziell traumhafte Kombination zum Umsetzen und Ziele-Erreichen und eine potenziell alb-traumhafte Kombination emotional fürs Umfeld und die Gefahr, auch mal unbelehrbar zu sein, wenn die Argumente nicht stark genug erscheinen. Ihm geht es (Vermutung) nicht um sich, sondern um die von ihm als richtig erkannte Sache, und dieser Unterschied ist Vorteil wie Risiko.
zum Beitrag10.07.2026 , 10:58 Uhr
Muss ich gerade mit einem Gegenbeispiel bereits ausknipsen. Verlorene Kriege machten Staatsanleihen wertlos, die von der Oberschicht vor allem gehalten wurden, die teils dann nur noch vom Zins fürstlich gelebt hatte. Es gab ferner auch in der alten Bundesrepublik Jahre, wo hohe Militärausgaben und ein erweitertes Sozialprogramm durchaus gingen. Da haben aber auch alle noch angemessen gezahlt, ich meine hier vor allem das Kapital (Groß-Erbe, Vermögen, Zinseinkommen). Machen Sie nicht unabsichtlich die Pseudoalternative Merz' mit. Verteilung ist der Punkt, auch hier.
zum Beitrag10.07.2026 , 10:55 Uhr
... dann kommt der Krieg zu Dir. (Brecht) (Das Grundgesetz _ist inzwischen die Verfassung, ansonsten da bei Ihnen und dem Artikel 20.)
Aber KSZE, UNO, Völkerrecht beim Angriffskrieg zwei Länder östlich von uns sollten genauso bekannt sein. Das Geld darf halt nur mal auch von den Reichen kommen.
zum Beitrag10.07.2026 , 10:49 Uhr
Dass nicht alles in Bürokratie erstirbt, müsste ein Arbeitgeber Krankheiten unter den Teppich kehren und auf die Erstattung von den Kassen verzichten. Oder mensch schleppt sich krank "auf Arbeit", steckt die anderen an, um nach >4h wieder nach Hause zu wanken??? Vergessen wir dabei aber die anderen vorgeschlagenen Punkte nicht und schauen wir auch dort hin. Ein solcher offener Unfug muss doch fast ein "Ionenfänger" für anderes sein.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:48 Uhr
Drei bis vier Mächte in der Region setzen auf die ungute religiös-nationalistische Karte. Iran, Saudi-Arabien, Türkei und der nukleare Elefant im Raum mit entsprechendem Benehmen: Israel. Israel samt USA dominiert militärisch, ist dabei derzeit unter Netanyahu friedensunfähig und -unwillens. Vielleicht um die eigenen Untaten und Besatzungsverbrechen zu überdecken, vielleicht nur wegen der kommenden Wahl.
Trump hat keine Ahnung vom Geflecht dort und ließ sich von Salman wie Bibi über den Tisch ziehen. Gegen Perser verhandeln dürfte ein ähnliches Fiasko ergeben.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:44 Uhr
Beides: Trump bekommt den Iran nicht beeinflusst und hat da die Opposition für nichts aus der Deckung gelockt (und verbrannt). Er hat des weiteren auch die andere religiös-nationalistische Macht Israel nicht im Griff, und die ging einfach auf den Iran los, um den Krieg zu verlängern, für eine längere Koalitionsdauer, dann für ein Wahlkampfthema: eigentlich nur aus Netanyahus Knast-Angst heraus.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:40 Uhr
Trumps Golf-Fähigkeiten sind huuuuge. Immobilien-Söhnchen schaffen das alles.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:39 Uhr
Mit dem Argument ließe sich u.a. das Springer-Hochhaus leerräumen.
Nein, eine Sprengung ist häufig nicht ökologisch das Beste, lieber klug umnutzen.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:33 Uhr
Alles altruistische Engel sind wir auch nicht, doch genauso wenig die neoliberalen Ego-Teufel der neoliberalen Doktrin.
Mehr genossenschaftliche, staatliche, gemeinsame Lösungen bieten sich auch daher an. Private sind dazu aktuell oft hypergierig auf der Suche, wie sich zweistellige Renditen heraussaugen lassen können.
Ob konkret die Enteignung von damals von diesem Sarrazin viel zu billig verschleuderten Buden zu heutigen viel zu hohen Preisen eine gute Idee ist, will ich offen lassen. Aber sie muss natürlich eine Option sein. Das Grundgesetz bietet es an.
zum Beitrag10.07.2026 , 08:25 Uhr
Eins ist klar, in den USA muss man schon Trump heißen, um durchzukommen. Es gibt genügend Leute mit genügend Geld und Möglichkeiten, um Unangenehmes zum Vorschein zu bringen. Und die werden das womöglich bei aus US-Sicht linken Hoffnungsträgers besonders gerne tun. Dominique Strauss-Kahn hatte seinen (verdienten) Sexskandal pünktlich erst so, dass der Dollar-Leitwährungs-Kritiker nichts wurde.
Irgendetwas mag es geben, denn die paar Moralin-Engels allein können keine politische Bühne bestücken und sollten da auch nicht alleine stehen.
An mehreren Ecken ansetzen: Professionelle Unterstützung bei Krisen-PR ist leider heute Pflicht, zumindest auf Parteienebene. Cf. Peter Schröder (FDP), wie mensch mit unfairen Methoden jemanden schützen kann, doch es geht viel auch fair. Dann zum Screening: Wenn jemand mit Vergangenem abschließen kann, eine ehrliche 'Beichte' und Verhaltensänderung, um es abzuhaken. Wenn es nicht stimmt, zeitnah richtigstellen lassen und Rückendeckung organisieren.
Zum Abschluss ähnlich dem Vorredner: gar nicht erst die süße Droge des Personenkults einsetzen. Menschen sind Menschen. Amaih!
... kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun, siehe ein gewisses linkes Lied.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:59 Uhr
Jemand macht nicht das, was ich persönlich gutheiße oder richtig finde. Solange es im Rahmen des Grundgesetzes bleibt: Pech für die nächsten Jahre, und wer ist da nicht zur Wahl gegangen oder hat gar die Union gewählt?
Reiche könnte aber ein anderer und schwererer Fall sein. Was sie macht ist mehrheitlich wohl auch jenseits meiner "Brille" unlogisch, teuer, gefährlich, gegen Deutschlands Verpflichtungen, politische Zusagen etc.
E.ON-Birnbaum hätte statt einer fleißigen brüllenden Sockenpuppe sich schon selbst auf den Ministerstuhl begeben müssen, auch wenn der wohl denken kann. Birnbaum, nicht der Stuhl.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:53 Uhr
Gianni, warum singst Du denn nicht? Wie das Stereotyp weiß, singen doch alle mit italienischem Namen, und alle mit Schweizer Pass können obendrein auch noch jodeln. Das wäre doch eine noch coolere Karriere als Trumps Proktoskope zu sein?
zum Beitrag10.07.2026 , 07:50 Uhr
Teilweise - Das läuft doch faktisch: "Ich mache noch eben das hier für euch von zuhause ... bin dann aber wieder im Bett und kurier mich vor allem aus" Psychisch wieder eingegliedert wird auch häufig schrittweise (Hamburger Modell heiße das, wurde mir von einer Betroffenen mal erklärt)
Schließlich: Die Ärzte und -innen - für sinnlose Symbolpolitik gegen Arbeitnehmers à la Bild - am Band krankschreiben zu lassen ist wieder einer dieser Kurzschlüsse der Union. Mehr Bürokratie wagen?
zum Beitrag10.07.2026 , 07:44 Uhr
Was der Lehrer wohl machte, ist, sein eigenes Bedürfnis nach Meinungsäußerung per T-Shirt auf 24/7 zu stellen. LehrerIn-SchülerIn ist dabei faktisch kein herrschaftsfreier Diskurs.
Dürfen die SchülerInnen das auch? Dürfte es auch die Kollegin, die, sagen wir, ein "Christen schützen auch Ungeborenes Leben"-Shirt tragen will? Die Diskussion ist schon erlaubt.
PS: Muss eine Lehrperson die eigene Meinung dabei komplett unterdrücken? Natürlich nicht. Stichwort Beutelsbacher Konsens.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:38 Uhr
Die Alternative ist, Merz/Linnemann ziehen sich ins Sauerland und Ostwestfälische zurück, die CDU/CSU entdeckt das C wieder und piesackt nicht mehr den armen Lazarus, sondern den mit den vollen Tischen. Es würden auch mehr für die Bundesrepublik kämpfen wollen, wenn die Ungleichheit nicht so schriee. Wieder angemessen besteuern und faire Chancen fördern auch die Leistung in unserer Republik.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:34 Uhr
Bei Hitze die 40-Tonner (oder in einer idealen Welt auch die anderen Lkws mit arg falscher Achslastverteilung) rausziehen. Damit die sauteure Autobahn nicht gleich Faltengebirge ist.
Für weniger Hitzeanstieg sind deutlich weniger Autos, Lkws bekanntlich auch nötig. Wann beginnt Deutschland eigentlich den Entzug von der schädlichen Droge (zumindest Verbrenner-)Auto ernsthaft?
zum Beitrag10.07.2026 , 07:29 Uhr
Ein Sanchez zeigt, was linke offene Politik sein könnte, auch mit entsprechender Stärke an der Wahlurne. So wie 1998 anfangs mal hier.
Sein Pyrenäensatz ließ europäische und internationale Solidarität vermissen und ist auch sachlich fragwürdig. Die Einschränkung des Lobs dann doch.
zum Beitrag10.07.2026 , 07:26 Uhr
Palmer ist Hoch-Leischder, ökologisch-grün durchwirkt und dabei seit jeher Einzelkämpfer. Er wird klug genug sein, zuerst auch mal mit seinen Vorgängern zu reden, und war klug genug, Berater zu bleiben. 100 Punkte aufzeigen und nennen, damit 50 durchkommen.
Ein Obacht dabei: Wie schon Stoibers Austragshäusl "Bürokratieabbau" zeigte, ist leicht Abbau predigen und schwer die Idee hinter der Organisation auf andere Weise hinbekommen. Oder ist die Richtung des ganzen schon von Belang. Mir sind die Tübinger Bürokratieabbau-Punkte nicht so bekannt, doch wird Palmer auch aus eigener Erfahrung auf der anderen Seite wissen, dass sich auch Schwaben kaum die Gosch verbieten lassen werden. Es wird spannend.
zum Beitrag09.07.2026 , 23:13 Uhr
Öffentliches Geld sollte wohl zuerst öffentliche Gebäude auf den Stand bringen. Dass es dann keine Zuschüsse sind, sondern Vollfinanzierung, dessen müssen wir uns dabei schon bewusst sein. Der Hebel ist ökologisch dann also kürzer. Die Anschubphase ist gleichwohl vorbei. Trotz aller CDU-Nebelkerze hat die Wärmepumpe ökologisch und ökonomisch gezeigt, wo der Heizhammer wirklich hängt!
zum Beitrag09.07.2026 , 23:10 Uhr
Vor geraumer Zeit fand ich Biotreibstoff auch noch interessant, dann erfuhr ich mehr über die Schäden, den Öl-Input der Landwirtschaft, die Subventionitis. Wenn, dann nur punktuell für die letzten Flieger und Schiffe, und selbst da finden wir hoffentlich noch Besseres oder das ist dann bitte aus echten unvermeidlichen Resten. Die Nährstoffe im Boden zu lassen wäre auch eine Idee, sonst pumpen wir weiter Fossildünger, Phosphat & Co.
Kurzum: heutzutage nur noch eine Ausredewand, um die Sauereien weiterzumachen, von denen jeder schon weiß, dass sie auf Kosten Dritter sind.
zum Beitrag09.07.2026 , 19:23 Uhr
Ich teile Ihre Fundamentalskepsis gegenüber Offenbarungsreligionen. "Ich weiß, was Gott will und Du wollen musst, denn ich höre SEine Stimme" ist schon mal ein sehr fragwürdiger Ansatz. Ich bin sehr froh, dass in unseren Breiten Kirchen schon eine ganze Weile nicht mehr mit Macht reinregieren, sondern argumentieren müssen wie andere auch.
Wieso Humanismus das auflösen soll, war mir allerdings nicht klar. Er ist ein nettes Handwerkszeug, doch von welchem Menschenbild startet es jeweils, ist der Rest vom Lebewesen Erde auch dabei, wie intolerant oder tolerant verhält mensch sich gegenüber anderen Entwürfen? Ist alles nicht nur Christentum oder zumindest Säkularreligion mit ein bisschen Abbeize?
zum Beitrag09.07.2026 , 19:17 Uhr
Es gab Gorbatschow, es gab den späten Reagan, es gibt Bart de Wever in Belgien, Syriza wurde an der Macht eingekastet, Salman bringt keine Gegner mehr offen um, sogar die Taliban wären damals wohl abschlussfähig gewesen. Monotheismus als Hintergrund kann ein Thema sein, muss es aber nicht. Es gibt auch christliche, muslimische, jüdische Demokraten. Wer möglichst lang, möglichst ruhig regieren will, wird bei einer eher wahlfreien Variante enden, so wie der Koran ähnlich wie hebräische und christliche Bibel Zwang in Religionssachen eigentlich ablehnt.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:26 Uhr
Stört mich als einzigen diese offene Realitätsverkennung der CDU/CSU à la Republicans? Frau Reiche sollte sich rasch zu e.on zurückverkriechen. Aber da sind noch mehr in einer komischen Welt unterwegs, scheint es.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:24 Uhr
Kurzfristig gegenhalten und zwar durch kühle öffentliche Räume, offene Schwimmbäder und Kirchen, Bäume statt schwarze SUVs im öffentlichen Raum, noch mehr Trinkwasserbrunnen oder freundliche Nachbarn, die ein Glas Wasser auf den Weg reichen.
Mittelfristig müssen wir diese Heizung auch mal zudrehen, also die Verbrennungsparty rasch Richtung nahe Null drücken. Entsprechend verschatten wie in südlichen Landen statt Dieselaggregat-Kühlanlage wie in den USA.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:20 Uhr
Von dem Geld, was Sarrazin da versenkt hat mit dem Verkauf zum Spottpreis, und das an Haifische, nicht an die Mieter-Forellen, von dem Geld hätte ... verschüttete Milch, aber ein Beispiel, wo ein Staat wirklich Geld verplemperte und für den falschen Zweck. Da das Tempelhofer Feld für großflächige Sozialbebauung nicht bereitsteht und auch die Grunwaldstraßen nicht von oben nachverdichtet werden, ist Neubau kaum eine Option. Auch halte ich den Weg der Enteignung für fraglich, angesichts der wahrscheinlich überhöht angesetzten Entschädigung. Nur hat es den Entscheid gegeben, sich einfach nicht dran halten, kann es auch nicht sein. Schreibt jemand, der repräsentativ und plebiszitär ungern verkoppelt sieht.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:11 Uhr
Wer die richtigen Zeitungen kauft, die richtigen Politiker pflegt, kann evtl. auch als eigentlich schon toter Fossili noch einiges am "Richtigliegen" ändern. Zumindest so lange, dass die Boni und Dividenden noch entnommen werden können. Und die Allgemeinheit die Schäden trägt.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:08 Uhr
Ich finde KI-1.0.-Experimente (vermute ich mal, oder eine menschliche Nachempfindung) durchaus spannend. Danke, dass Sie uns an Cartharginem & Co. haben teilhaben lassen. Sie befürchten, m.E. zurecht, dass die effektive Geldmenge erst recht steigen wird, die Preise auch. Wobei ein Börsencrash nichts anderes wäre als auf einmal wieder wertvolleres Geld.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:05 Uhr
Bei Ihnen: Der Vatikan schloss noch früher ab als Polen, hoffte (vergeblich), seine Verbände damit zu retten, und es gab später beides: katholische Nazis und Mitläufer wie auch katholisch motivierte Nicht-Nazis und Nicht-Mitläufer, wobei etwa Galen arg spät seine Rolle fand. Religion kann auch mal vor der Ergebung vor Macht und Realpolitik schützen oder auch zu Quietismus führen. Ähnlich wie M. Rees: da gibt es solche und solche.
Ich ziehe gerne über die katholische oder andere Kirche her. Mir ging es im obigen Punkt eher um einen logischen Punkt: Ex-Rekordmeister Nürnberg hat mehr Meisterschalen als der 2. FC Neugegründet, einfach schon, weil's den Verein schon so lange gibt. Sagt über Nürnbergs aktuelle Meisterchancen eher wenig aus.
zum Beitrag09.07.2026 , 10:29 Uhr
Es könnte so sein, einiges spricht dafür. Ganz sicher ist es noch nicht. Was, wenn ihn der Westen 'einkauft' und ihm mit auferlegt, eben keine Städte mit Giftgas oder Massenbombardements zu belegen? Bevor sich die Region zu sehr an Massenbombardements auf Städte gewöhnt.
zum Beitrag09.07.2026 , 10:25 Uhr
Ob ich das habe oder nicht, ist irrelevant fürs Argument. Ein Volkswirtschaftsstudium würde es recht sicher sagen. Ein Politik- oder Geschichtsstudium auch.
Auch nur logisch wäre eine Aussage à la "mehr Steuern sind immer böse" so neoliberal-versimpelt wie evident falsch.
Welche öffentlichen Güter und Infrastrukturen mensch dann für nötig und sinnvoll hält und welche nicht, da beginnt der politische Diskurs.
zum Beitrag09.07.2026 , 10:21 Uhr
Die Niederländer hüpfen sowohl nach links wie nach rechts, im Deutschen wie im Original der Snollebollekes (aus Best in Brabant, was in vielerlei Hinsicht nicht Holland wäre). (Politisch huppeln sie (aus meiner Sicht: leider) derzeit ebenso etwas nach rechts wie einige andere Länder auch.) Alles besser als "Ra-ra-ra Germania" (1958) oder die hier schon erwähnten "Gauchos".
zum Beitrag09.07.2026 , 10:13 Uhr
Count Binface muss aber auch eine Chance haben. Er hat schließlich das Blech _vor dem Kopf. Nix kampflos, was Gemini auch meinen mag.
zum Beitrag09.07.2026 , 08:38 Uhr
Deschner kann das halt leicht behaupten, weil eigentlich keine andere Institution so lange durchgehalten hat wie die Schimäre aus römischem Reich und christlicher Kirche. PS: Auf welchem Riesenhaufen an Verbrechen sitzt ein im 20. Jh. geborener Deutsche eigentlich nach dieser Denkweise? Schauen wir ansonsten vielleicht weniger auf Menschen oder so, sondern auf Argumente, vielleicht ist das eine gemeinsame Plattform.
zum Beitrag09.07.2026 , 08:32 Uhr
Manche würden sagen, dass es sogar ein Ziel sein muss, den Börsen-Wert der obsoleten Fossil-/Verbrennerauto-etc.-Firmen auf Null zu bringen, wenn sie nicht einmal die volkswirtschaftlichen Kosten ihrer Aktivität tragen oder sich komplett neu erfinden. (Dann können sie übrigens auch keine schädliche PR mehr aus der Portokasse betreiben)
zum Beitrag09.07.2026 , 07:19 Uhr
Aus Peinlichkeitserwägungen lügen, da ist Wegner nicht der erste auf dem Planeten. Das nachträglich geradezuziehen in einem Umfeld, wo es gegenüber dem Abgeordnetenhaus auf verlässliche Wahrheit schon ankommt, hingegen, das wäre zu erwarten gewesen.
Wegner wird die Wahl für die CDU verlieren müssen. Keiner will sich die Klatsche stellvertretend für ihn abholen.
Wegner hat mit einem wirr-gärigen Programm auf das Stammhirn des Außenbezirkautofahrers einen schwachen relativen Sieg erhalten. Schon für seine Tolpereien danach wäre er fällig gewesen. Es war dabei schon auch die SPD, die ihn ermöglichte und so bewusst progressivere Handlungen blockte.
zum Beitrag08.07.2026 , 23:16 Uhr
Zwei Leute eine Idee. Darauf ein Schädelchen in Ehren. Die Große Überfahrt/Grande Traversée ist aber mindestens genauso aufschlussreich.
Die Schriften sind mündlich überliefert und waren also anfangs keltisch, das älteste bekannte neuere Manuskript ist auf Neogallisch mit v.a. romanischem und teils fränkischem Einschlag.
zum Beitrag08.07.2026 , 22:08 Uhr
Farage ist nicht nur ein verantwortungsloser Clown und nützlicher I***. Er ist gefährlich auch fürs politische Klima. Egal: an die Regeln halten muss auch er sich, so oder so.
zum Beitrag08.07.2026 , 21:51 Uhr
Wie hoch jedeR das hängt, bleibt überlassen. Mensch mag aber den volksabgestimmten Weg nicht für den zwingend besten halten - und doch es für einen schweren Fehler halten, für Union wie SPD, diese Abstimmung so völlig zu ignorieren. Wer das Ergebnis für falsch hält, muss vorher kommunizieren oder vorher die Unrechtmäßigkeit feststellen lassen. Nach der (leider) direkte und repräsentative Elemente vermengenden Berliner Landesverfassung ist Ignorieren aber gar keine Option, und auch nur ein Boden für Verdruss. Will die SPD mit Giffey & Co. unbedingt auf Platz 4 oder 5? Sie hätte aus dem Amt des Regierenden Bürgermeisters heraus in die Wahl gehen können, selbst schuld.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:18 Uhr
Nein, ich schrieb "halbwegs freien". Das wäre eben nicht Assad senior oder junior.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:17 Uhr
Wie französische Quellen verraten, gab es Wikinger (vgl. den Fachband von Goscinny/Uderzo). Buhei und die vereinfachte einheitliche Sicht darauf, die mag mensch in Frage stellen.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:15 Uhr
Ernst jetzt? Ich fühle mich jetzt auch mal irgendwie für Ihre Posts zuständig, darf ich jetzt für Sie reden?
zum Beitrag08.07.2026 , 20:13 Uhr
Wieso? Öffentliche Aufgaben brauchen angemessen Geld. Sonst sieht es eben so aus wie jetzt.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:13 Uhr
Ich meinte schon die Anspruchshaltung, dass sofort heißes Wasser aus dem Hahn komme und nicht erst nach ein wenig Zeit. Womit mensch die Mauern sinnlos heizt. Das Braunkohlekraftwerk, das wegen der Kesselspannung durchläuft, wäre auch noch so ein sinnloser Heizer. Wenn die Netzbetreiber ihre Schw*negewinne auch mal investieren statt ausschütten, sollte das mit den Querschnitten schon hinzubekommen sein. Erneuerbare und Speicher sind dagegen dann schon die kleinere Herausforderung, die Technologie ist noch lange nicht ausgereizt.
zum Beitrag07.07.2026 , 23:50 Uhr
Wohlwollend sollten damit vielleicht die konservativen Installateure geködert werden und Kapazitäten entstehen. Jetzt aber reicht es spätestens.
Insgesamt müssen dabei zuerst die dreisten Gelder an Fossil, Auto & Co. fallen. Die sind ja sogar schädlich in ihrer Umwelt-Auswirkung. Schwarz ist da unlogisch und unglaubwürdig.
zum Beitrag07.07.2026 , 23:48 Uhr
Bereitschaftsverluste sind kein Naturgesetz, sondern Verhandlungssache, ob da jemand einfach auch mal ein paar Sekunden warten kann. Oder auch seine Legionellenphobie durch Zahlen-Daten-Fakten ersetzt.
Bitte keine Rosinenpickerei und einzelne Monate bei Werten für alles nehmen. Der Strommix verändert sich ferner inzwischen auch für den Winter durch die Masse. So sehr ich Gas als das kleinste Fossilübel ansehe, da muss auch noch etwas draufgeschlagen werden, bis es ankommt.
Zuschüsse dabei nein. Nur angemessene Besteuerung von Umweltdreck, wie v.a. Fossilverbrennung es leider ist.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:19 Uhr
Auf zum letzten Gefecht! Le Pen wird einfacher zu besiegen sein.
Sich über die Strafe beschweren, wenn frau dermaßen dreist staatliche Kassen molk, ist noch mal dreister.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:18 Uhr
Wir wissen es nicht. Vielleicht Vertreibung nur als gemeinsames Thema, Tötung von Zivilisten, hoffentlich dann aber auch einschließlich der hoffentlich bekannten Unterschiede und die möglichst umfängliche Vorgeschichte.
Die israelische Botschaft ist übrigens gar nicht die Anwältin deutscher Juden, falls das keinem aufgefallen ist. Entsprechend spielt sie auch nur abermals Powerball für die kurzfristigen Interessen Netanyahus, möglichst ungestört weiter vertreiben und töten zu können. Ein Bärendienst am weltweiten Judentum, das mehrheitlich außerhalb Israels ist.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:13 Uhr
Der Ruderbruder, dieses Luder! Wenn er schon aus demjenigen läuft ... Nett, dass sie weder Hey, Wickie singen, noch Priester erschlagen. Sollen sie einfach.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:11 Uhr
Frankreich ist die alte Kolonialmacht, das ist der Punkt. Man kennt noch das Land wie den Libanon und lässt sich auch von keiner Israelophilie einwickeln. Wenn Syrien sich zu einem stabilen wie halbwegs freien Staat entwickeln sollte, wäre Macrons Wette aufgegangen. Was dabei, wenn es unterdrückt wie die IS unseligen Andenkens? Reden hatte aber auch dann wenig gekostet.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:07 Uhr
Eigentümer nicht noch mehr zu bezuschussen ist durchaus bedenkenswert. Der Staat muss wieder den Mut zu angemessenen Steuern haben. Aber inklusive angemessener Steuern auf fossile Dreckserei von Unternehmen und Privat. Dann geht der Umstieg auch ab.
zum Beitrag07.07.2026 , 22:04 Uhr
Natürlich war früher wie immer alles besser, und ob ich womöglich auch mal gewisse Fächer hatte, lasse ich gewohnt offen. Dass Kunst Strom und Microchips frisst, ist _kein Pluspunkt oder Fortschritt. Wie sonstiges Konsumhochtreiben kein Pluspunkt ist (Ich kenne da auch den Satz, dass P*rnos das Internet antrieben und -treiben). Musik machen wir auch eben mal selber mit einem Stück Holz oder Blech. Und ist toll, wie Kunst, Theater aktiv/passiv. Aber nicht so sehr wegen irgendeiner kapitalistischen Ressourcenmehrbelastung, sondern per se. Solche Dinge erweitern den Kopf andersherum so weit, dass es kaum eines anderen Reizbeballerns mehr bedarf, ist es nicht eher so herum? Ansonsten wiederhole ich mein Plädoyer für 'Uomo generale' per tutti.
zum Beitrag07.07.2026 , 21:56 Uhr
Ja, Sie sagen es. Zum Glück rettete mich das "aber" ein wenig.
zum Beitrag06.07.2026 , 23:28 Uhr
Einfach wahrgenommene wie echte Gegner töten, Besatzer seit 60 Jahren, Ungleichheit im Innern: Israel entwickelt inzwischen auch innerhalb der jüdischen Bevölkerung eine ungesunde Kriegsstimmung, wo "alles erlaubt ist". Netanyahu ist beileibe der einzige Kriegstreiber der Region, aber der, der zuletzt mit Abstand die meisten Toten auf dem Gewissen hat. Diese Manöver zur Machterhaltung drohen Israel vollends zu erschüttern. Ich hoffe auf eine Abwahl. Um die Demokratie zu erhalten, wäre freilich ein Ende der Besatzung ein nötiger Schritt. Das braucht inzwischen wohl internationalen Druck.
zum Beitrag06.07.2026 , 21:51 Uhr
Alles. Uomo generale. Wer nie über Erkenntnis und Logik philosophierte, wer nicht einmal erfasste, was Worte und Weisen vermitteln können, wer politische Systeme, Geschichte und psychologische Mechanismen/Verzerrungen nicht kennt, ist wohl genauso reduziert wie jemand, der nicht den nötigen Kabelquerschnitt dank Ohm abschätzen kann, Tiger für Veganer hält oder bei 5% mal 100 das Smartphone zückt.
Die gesellschaftliche Richtung der Technik und ihre Akzeptanz oder evtl. Grenzen gehören auch zum Bild
zum Beitrag06.07.2026 , 18:48 Uhr
Vielleicht würden wir dann auch Opas Klampfe nehmen und Musik machen. Oder einfach singen. Ohne Stromaufwand. Nur Bedarfschaffung ist auch kein Argument. Ich bin aus anderen Gründen für ein erfülltes Leben auch durch Musik & Co., und zwar für alle als Angebot.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:36 Uhr
Schlechte Witze gibt es wohl bereits darüber. Ich warte auf ähnlich schlechte Witze über diese, Sie wissen schon, Heterosexualität, die manche ja anscheinend so ganz offen zeigen müssen.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:34 Uhr
Faszinierend. Fußball und Sport als Bastion der Gerechtigkeit, Fairness, Regeltreue. Es käme auf den Versuch an. Oder man versteigert den Pokal direkt am Anfang im Freistilgefecht.
zum Beitrag06.07.2026 , 15:31 Uhr
Darüber schrieben schon Sombart & Co vor sehr langer Zeit. U.a. konnten Arbeiter früher immer sagen: Sonst gehe ich in den (angeblich) freien Westen des Landes. Zum anderen wurden Sozialismus, Anarchismus & Co. mit der massiven Dachlatte zerprügelt, wenn es sein musste: mit Mobsterhilfe. Um die Menschen wieder zu atomisieren. Was bei uns per Springerpresse läuft.
Und es kann noch eine Imperialmacht auch eigentlich ihre Leute finanziell gut genug stellen, indem Dritte zahlen (Umweltschäden, wertlose Dollars, ...).
zum Beitrag06.07.2026 , 15:26 Uhr
Und wenn es die Bankenrettungen wären, die Geschenke an Fossil, Auto und Co., die immer dreisteren Geschenke an Groß-Erben, Sehr-Vermögende und andere, die sich ihren Lebensunterhalt nicht (mehr) verdienen wollen? Ohne die SPD gleich zu verlobhudeln, ist es diese neoliberale Verweigerung bei Wirtschaft und Steuern, die uns die Schulden einbrockt. Dass wir Verteidigung schon brauchen und auch das haben verludern lassen, aber schwerreiche Rheinmetall-Aktionäre dabei gar nicht brauchen, wäre ansonsten eine mögliche gemeinsame Meinung.
zum Beitrag06.07.2026 , 12:03 Uhr
Danke, taz, dass es zumindest hier und in einzelnen anderen Medien berichtet wird, wie auf Recht, Völkerrecht, Gerechtigkeit laut gepfiffen wird, Wir-oder-Die mit der Faust und staatlicher Unterstützung gespielt wird. Die Bundesrepublik sollte da bloß nicht gleich seltsamen türkischen Ministern beipflichten, doch korrekt wäre, Israel mit den Maßstäben der angeblich einzigen Demokratie dort mal zu messen und Konsequenzen zu ziehen. Palästina endlich voll anerkennen Israel klarmachen, dass die EU incl. Deutschland bei Palästina zahlen und je mehr, je mehr Israel da bewusst kaputtmacht, vertreibt, bis zur Tötung. Das Ende der Besatzung ist zentral für den Beginn eines Friedens.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:55 Uhr
Hätte ich gar nicht zwingend so gelesen. Ein eigenartiges Männerbild. Und der Spot ist schon zu verdreht, wenn er so warme Duschen bewerben soll. Moment, vielleicht war er sogar ironisch übers alte Klischee, und jemand hier wollte sich einfach nur aufregen und auf das CSD-Thema hoppen? Ich werde es nicht wissen, denn ich schaue mir das nicht an. Doch ich frage mich schon.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:51 Uhr
Es gibt kein linkes Monopol auf Wissenschaft oder Wahrheit. Das wäre auch nicht anstrebenswert.
Bis auf ein paar Bolschewiken oder Ein-Themen-Tragikers m/w/d links sind es dabei schon vor allem Rechtsautoritäre, die Macht, Ego-Nützlichkeit und Wunschvorstellung über die bessere Annäherung an eine wissenschaftliche genauere Wahrheit stellen, teils ganz offen. Das war bei den Reaktionären des 19. Jh., das war bei Dr. Joseph G. aus Rheydt schon so. Trump macht es aktuell vor, aber es schleicht sich auch in der rechten Mitte ein. Fordern wir schon ein, dass da ein Gegengewicht zu Ego-Macht-Denken entsteht - als Gesellschaft brauchen wir große Sphären der Wahrheitssuche.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:07 Uhr
Literatur darauf zu reduzieren wäre nicht gut. Und sie Kindern zu vermiesen, indem mensch sie aufdrückt, ist schon eine "Leistung". Es gibt dabei große Literatur, die sich des ja auch zentralen Themas Nazizeit, Krieg, Elend annimmt. Der frühe Böll, Vonnegut, Brecht, Orwell, der späte Thomas Mann, Mulischs Aanslag, das ist wohl zugleich Weltliteratur. "Haftbefehl" dagegen eher nur kurz ist schon okay. Doch Hauptsache: begeistern statt vermiesen.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:02 Uhr
Kunst, Musik und Theater sind (neben Lesen, Sport und Liebe; ok) wohl die CO2-sparsamsten Wege zu Glück, Wirksamkeit, Nachdenken und Highs.
Das sollten nicht nur die vom Matthias-Claudius-Gymnasium Wandsbek privat mitbekommen, sondern auch die aus Wilhelmsburg und am Mümmelmannsberg, in der Schule. Ein wenig Theater ist in unserer sehr rollenspielenden Welt ohnehin ein hilfreicher Impuls.
Ich kann den Politikers am Ort keine Entscheidung empfehlen, doch kurzfristige "Nützlichkeit" wird meist von strategischer Befähigung geschlagen, wenn es denn in solchen Kategorien bewertet werden soll.
zum Beitrag05.07.2026 , 21:28 Uhr
Eine Sache: Inzwischen ist die Kluft zwischen Vereinstrainer und Nationaltrainer deutlich. Der eine darf täglich Dinge im großen Trainingszentrum einüben, der andere jedoch immer kürzer mal und darf auch nicht im Ausland auf Spielersuche gehen. Es kann also unterschiedliche Antworten geben, wer jeweils der Passendste ist.
"Funktioniert hat das noch nie" ist mit Beckenbauer bereits nach dem Artikel selbst widerlegt. Ein süffiger Satz kann auch mal nciht geschrieben werden, wenn er falsch ist.
Und jetzt wieder Themenwechsel zu den politischen Spielen gerade, oder?
zum Beitrag05.07.2026 , 21:24 Uhr
Die Wenigen bekommens und nicht Du: Und schuld daran ist nur die CDU. (frei nach R. Carrell)
zum Beitrag05.07.2026 , 21:22 Uhr
Nach einem so krassen Pendelausschlag nach rechtsautoritär wäre links-freiheitlich sogar in den USA doch denkbar, trotz aller miesen Tricks bei Wahlkreisen etc.
zum Beitrag05.07.2026 , 21:10 Uhr
Sie lassen die Geier-Gesellschaften sich hinter den vielen Anständigen unter den Privatvermietern verstecken? Ökologische Modernisierung ist Wertgewinn, nebenbei.
zum Beitrag05.07.2026 , 21:07 Uhr
Die LInke fordern vor allem, dass auch zahlt, wer 300+ Wohnungen erbt. Da sind wir doch alle dabei, oder?
zum Beitrag04.07.2026 , 22:33 Uhr
Mensch muss sich über die Schwächen von Volksabstimmungen und -entscheiden in unserem repräsentativ ausgelegten System im Klaren sein: Das können auch die Altrechten für Desaster nutzen oder auch andere unerwünschte Ergebnisse die Folge sein. Auch fiese Firmen mit hohem PR-Etat könnten das bespielen lassen. Mit Ja/Nein können keine kreativen Pakete geschnürt werden Gravierender ist der Systembruch: Die Verantwortlichkeit der Gewählten im Parlament wird zerlöchert.
Fazit: Volks-demokratische Elemente nur in den Ausnahmefällen von Ländern ohne Machtwechsel (Bayern, Schweiz).
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