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22.05.2026 , 11:22 Uhr
Das Drama des Nationalismus mittel-/osteuropäischer Varianz (also "ethnisch", frei nach Herder), hier noch nach einer kolonialen Zeit und mit neuer kolonialer Note: Mehrheit und Dominanz ist dann alles, alles ist erlaubt, und danach alle "anderen" raus. Geschaffen wird so davor und danach eine Hölle auf Erden. Auch in Israel sind inzwischen Terroristen im Kabinett.
zum Beitrag22.05.2026 , 11:17 Uhr
Wenn's teurer wird, wird eine Videokonferenz draus, oder die Firma preist sich da selbst aus dem Markt gegenüber denen, die Videokonferenzen so langsam mal können. Der zweite Urlaub im Jahr wird dann die Bahnreise nach Ungarn, die Radtour an der Weser statt des Flugs in irgendein Hotel-Wie-hieß-die-Ecke-Nochmal-Aber-ganz-toll--Fotos?. Interne Beträge oder Tugend sind gut, generelle Regeln sind noch besser. Das ist auch wirtschaftswissenschaftlich längst bekannt, Stichwort "Pigou-Steuer", mit diversen Verfeinerungen seither. Das ist eine Machtfrage, wer seinen Dreck auch wieder aufräumt und wer das noch nicht tun muss.
Wie viele Regierungs-Maßnahmen derzeit ist es wohl Angst vor der Fossilpresse, den Braunblauen. Es ist Unfähigkeit, Angemessenes zu kommunizieren, oder Angst vor dem Demos, dem mann nicht Einsicht zutraut. Oder wirklich ideologische Verblendung (meine Wertung).
Und solches Klein-klein, ja, wäre in beide Richtungen für die Galerie, also unguter Stil. Der auch noch signalisieren soll: Fliegt mal munter weiter. ... Nein! Und dafür muss das Erläutern mal wieder von 'oben' kommen (Ohne dass 'unten' sich in eine unreife Untätigkeit zurückziehen dürfte, natürlich).
zum Beitrag22.05.2026 , 11:05 Uhr
"Wir müssen den Russen zeigen, dass wir ihre kleine Festung, die sie in Kaliningrad errichtet haben, durchdringen können. Die Nato hat die Mittel, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen dort im Ernstfall dem Erdboden gleichzumachen". Das ist Gegendrohung aufgrund des Säbelrasselns. Die Ukraine zeigt auch, dass Vorwärtsverteidigung als Option zumindest wohl da sein muss.
Ich verstehe die feine Zurückhaltung trotz Art. 5 ein wenig für ein Land, das noch 1400 km Luftlinie ab der eigenen Grenze zu Russland zur Hauptstadt hat und noch jede Menge Hindernisse dazwischen. Diese strategische Tiefe hat freilich das Baltikum nur dann, wenn das Meer dahinter sicher ist. Dafür brauchen sie mindestens Schweden und Finnland bzw. eine NATO-Flotte.
zum Beitrag22.05.2026 , 09:30 Uhr
Reden konnte der ungehemmte Honoratiorensohn in der Opposition. Jetzt bräuchte er die Prise Scholz oder Schmidt: nachdenken, die Folgen von Reden in der Regierung bedenken. Vielleicht hat er ja nicht mal begriffen, was er da vorschlug.
Wir brauchen die Ukraine (sie könnte die Bundeswehr retten und uns vor jähen Rheinmetall-Aktienkursen bewahren, um damit zu beginnen), und die braucht uns. Korruption scheint auch inzwischen bis in die höchsten Kreise angegangen zu werden. Mit der EU spielt mensch aber nicht, und Deutschland muss immer sich abstimmen, sich abstimmen, sich abstimmen. So ginge Führung. Nicht schwätzen: schaffen.
zum Beitrag22.05.2026 , 09:25 Uhr
Allein in der Ukraine könnten die USA Druck auf Russland ausüben. Luftraum schützen und sehr präzise dafür Stellungen im Vorfeld ausknipsen, zumindest den Preis deutlich höher setzen als derzeit. Bei gleichzeitigem Klarmachen, was man vermutlich erst einmal nicht machen wird.
Das Baltikum kennt die Besatzung durch Stalin, Hitler und wieder Stalin noch. Estland hat wenig strategische Tiefe, daher braucht es Kooperation und gute Verbindungen in der Ostsee. Ich würde vermuten, dass gewisse russische Erkundungen auch auf dieses strategische Hinterland abzielten. Im Idealfall setzt sich Putin bald nach Pjöngjang ab, und kein Doppelgänger will sich das antun. Doch einen Plan B zu haben ist besser.
zum Beitrag22.05.2026 , 09:18 Uhr
Das ist aberwitzig. Wir brauchen volkswirtschaftlich wie ökologisch weniger Fliegen. Weniger. Dafür sollten steuernde Steuern also sogar hoch gehen. Wer teils mehrmals im Jahr irgendwohin fliegt, darf dafür auch angemessen seinen Beitrag einzahlen, dienstlich wie privat. Um den Punkt deutlich zu machen, mit Privatflugzeugen beginnen, die dann nicht mehr verhätschelt werden könnten, und insgesamt die enormen externen Kosten des Flugverkehrs auch einpreisen. Danach (und erst danach) ist übrigens auch das Morallevel deutlich entspannter. Und werden vielleicht auch nur wohlüberlegt die wichtigeren Flüge übrigbleiben. Und wir volkswirtschaftlich viel eingespart haben, was anderswo gesünder eingesetzt ist.
zum Beitrag22.05.2026 , 00:06 Uhr
Netanyahu müsste ihn raussetzen, selbst zurücktreten, dann den da und sich selbst in Den Haag einliefern. Und das Ende der Besatzung ist ein Schlüssel des Friedens.
Derart Hass säen hingegen ist eine Pforte des verewigten Zanks.
zum Beitrag21.05.2026 , 22:43 Uhr
Kunming kam, als die Chinesen der Meinungsäußerung die Garotte zuschnürte. War ein zu verurteilendes wie dummes Attentat. In der Größenordnung fallen mir bei Terror zugleich zuerst die Untaten und Einschüchterungs-Brutalitäten der hanchinesischen KP ein ... Ihnen auch?
zum Beitrag21.05.2026 , 22:40 Uhr
Verboten ist das nicht (nur schade um die vergeudeteten Ressourcen, die Naturschäden, ...) Oder mensch verzichtet auf den ein oder anderen grauen Steuertrick, unterstützt den mittellosen Neffen beim Studium unauffällig, auch das wäre eine Option.
zum Beitrag21.05.2026 , 22:37 Uhr
Könnte, könnte. Die Welt ist außerhalb der GF-Ebenen und Juristenkanzleien vielleicht auch viel sozialer, altruistischer und entspannter, als es das neoliberale Dogma propagiert. Und sparsamen Menschen wird mensch es ohnehin kaum austreiben können.
zum Beitrag21.05.2026 , 14:57 Uhr
Nein, aber einen Widerspruch sah ich da entsprechend wohl nicht so sehr wie er. China ist weder christlich geprägt, noch hat es zuvor den gesamten Mittleren Osten kolonisiert oder noch früher mit einem "Kreuzzug" überzogen.
Bis China dann massiv drückte, haben sehr viele islamisch geprägte Länder die Glaubensbrüder zumindest verbal unterstützt. Und die Islamisten, für mich sind das die Bin Ladens, erst recht. Da wurde ja teils an der Waffe ausgebildet. Sind auch Islamisten "gegen alles Westliche"? Ich meine die mit Smartphone, Flugschein, automatischen Waffen, Social-media-Accounts.
zum Beitrag21.05.2026 , 08:27 Uhr
Für ihre Herkunft können dabei auch Katholisch-Konservative nichts. Wüst halte ich übrigens für schlimmer: von der Politik abhängiger Opportunist, hat schon mal Rüttgers-Zugänge verkauft und stützt sich auf dubiose Schützenvereinstypen vom schwarzen Land bzw. PR-Plauderer wie Reul, während die soziale Tradition der NRW-CDU vor den Hunden zu suchen ist. Was beiden hilft, sind die Grünen mit an Bord. Dann hat wenigstens eine Seite Konzepte.
zum Beitrag21.05.2026 , 07:20 Uhr
(Generell: Sie leben in einer Gemeinschaft, die Ihnen die Bildung etc. vorstreckte.) Gleichwohl sorge jede und jeder erst mal für sich, Subsidiarität heißt das in der christlichen Soziallehre, und anschließend hilft die größere Gemeinschaft aber auch. Was nur fehlt, ist der Beitrag über endlich wieder eingesetzte Vermögenssteuer und greifbare angemessene Erbschaftssteuer. Sonst haben wir die Marxsche Schere zwischen Großkapital und Sonstigen rascher klaffen als wir denken.
zum Beitrag21.05.2026 , 07:14 Uhr
Binse: Irgendjemand muss es am Ende zahlen. Selbst wenn wir abgreifende 10%+-Rendite-Haie wegfischen und auch sonst kostenbewusst herangehen. Eigentlich brauchen wir teils sogar mehr Ressourcen, dass niemand in Exkrementen liegen bleiben muss.
Warum soll die Zahlerin die Person per Mehrwertsteuer sein, die keine Erb-Immobilien etc. hat und täglich im OP-Saal schrubbt oder unterstützt? Hat auch die erwähnte "prekäre" Künstlerin dadurch mehr Recht auf ungehemmtes arbeitsloses Großeinkommen Erbschaft? Sind wir nicht angeblich eine Gesellschaft der eigenen Leistung? Was schon ein Punkt ist: Vergessen wir dabei nie diejenigen, die ganze Ketten von Altersheimen besitzen. Deren Beitrag wäre mal wieder fällig, auch hierfür!
zum Beitrag21.05.2026 , 06:49 Uhr
Naja, das Komma steht nach früherer Rechtschreibung noch vor erweiterten Infinitiven, ein Akkusativobjekt sollte da schon drin sein. Es soll schlicht froh sein, dass es im eher niederdeutschen Sprachraum als Äquivalent zu "Nähere Dich mir, mein Kind" eingesetzt wird.
zum Beitrag21.05.2026 , 06:45 Uhr
Wenn eigentlich keiner mit Verstand und Wohlwollen entgegnen könnte, das stimme aber nicht, können wir es erst mal Fakten nennen. Meinung ist also häufig. Verschiedene Perspektiven haben grundsätzlich etwas Gutes, auch wenn ich sie nicht gleich übernehmen muss, sondern aufgrund von bestimmten Werten dies oder jenes für mich nicht annehmbar finde.
Nachkriegstradition (West gelungener als Ost) ist dabei, dass gewisse öffentlich geäußerte Meinung bewusst nicht zugelassen ist: Hetze, Lüge, Fertigmachen, insbesondere Nazi II. Damit kann ich auch leben. Die 1920er und Goebbels mahnen. Und das Grundgesetz schreibt es.
zum Beitrag21.05.2026 , 06:37 Uhr
Es ist nur ein Teil. Um ein ungutes Wort zu zitieren: Hat er da nicht manchen die "Drecksarbeit" gemacht/ machen lassen? Und doch sind internationale Behörden hier wichtig und entsteht Fortschritt, auch, indem Maßstäbe dann irgendwann auch faktisch für den "Westen" gelten.
zum Beitrag20.05.2026 , 23:16 Uhr
Die Seuche Nationalismus hat halt nicht an Europas Grenzen haltgemacht. In einem Imperium wie China mit Minderheiten hat sie besonders ungute Folgen. Geben wir da Verfolgten die ihnen zustehende Stimme. Besser dies als Messerattacken o.ä. als letzte "Meinungsäußerung".
zum Beitrag20.05.2026 , 23:14 Uhr
Ist das so? Haben Sie das mal gegenrecherchiert?
Und seit wann wäre China westlich?
zum Beitrag20.05.2026 , 23:13 Uhr
Vielleicht auch bezahlte Provos. Drohungen haben so oder so da nichts zu suchen. Pfui.
Ich appelliere ansonsten an alle, egal welcher Couleur, die Trennung zwischen Netanyahu, Israel und Jude sauber hinzubekommen, die zwischen Likudhass, Zionismus und jüdischer Identität. Das hilft bei Analyse und Handlung sehr und hebt einen von den Netanyahus und Hanijas dieser Erde angenehm ab.
zum Beitrag20.05.2026 , 23:09 Uhr
Schwamm-Drüber meinen Sie hoffentlich jetzt aber nicht?
Dass jemand nichts für Naziverwandte kann, ist bekannt. Er/Sie ist allein verantwortlich für den eigenen Umgang mit etwaigen Privilegien dadurch (Familie Quandt-Klatten) oder das eigene Betragen. Wenn jetzt der Mythos vom harmlosen Opa endet, kann das nur hilfreich sein für einen gesund realistischen Blick auf damals. Begleitend empfehle ich gute historische Bücher und Einordnungen, etwa bei der Bundeszentrale für politische Bildung.
zum Beitrag20.05.2026 , 23:05 Uhr
Verkehrsplanungs-Ziel war jahrzehntelang der flüssige (Auto-)Verkehr. Werch ein Illtum! Bei manchen Autobahnen würde ich gerne zumindest den Standstreifen beradeln dürfen, ohne dass die grüne Minna vorbeikommt. Auch manche Bundesstraßen sind nicht legal befahrbar, was zu ätzenden Umwegekaskaden führen kann. Das Auto darf gratis und ungestraft öffentlichen Raum in rauen Mengen in Anspruch nehmen, fahrend wie vor allem parkend.
zum Beitrag20.05.2026 , 23:01 Uhr
"Absteigen bitte" ist nur von Hertha BSC etc. zu befolgen. Gleiches Recht auch mal für die vielen Fußgängers und Radfahrers ist überfällig. Kampfautofahrers brauchen womöglich einfach mal ein paar Monate Perspektivwechsel ohne Lappen. Welche hilfreichen Hinweise sollte mensch da Hans-Dieter, Stephan und Leon-Max geben? Ausreichend Abstand beim Überholen, welches auch mal eine Weile nicht gehen kann. Tempo einhalten. Lachen. Und auch mal etwas anderes können als autofahren. ; )
zum Beitrag20.05.2026 , 22:54 Uhr
Wieso sollte 2014 zurückkehren? Davor hatten Klinsmann/Löw mit ausreichend langem Vorlauf die deutsche Spielerausbildung auf den Stand gebracht. Sähe das irgendjemand bei Nagelsmann?
zum Beitrag20.05.2026 , 22:52 Uhr
Sie unterstützen also mein Argument, lese ich heraus. Dass man nicht kleine Pflaster klebt mit "Kann ja nichts machen", "Technik reicht schon", ..., sondern mit Energie anpackt.
zum Beitrag20.05.2026 , 08:22 Uhr
Dass mensch sich in die Tasche log damit, ok. Damals bereits haben kluge Leute auf den Effekt hingewiesen und Ansätze vorgestellt, nebenbei. Ändert aber am Obigen nichts. Fossil-/Auto-/Flug-bezuschussung stoppen, effizienter werden, überschäumendes Bonzenverhalten wieder abschöpfen.
zum Beitrag20.05.2026 , 08:20 Uhr
Wer sagt, wir könnten ja nichts tun und was wir täten, wäre irrelevant, der sagt leider nicht mehr die Wahrheit und der ruft zum Nichtsstun auf. Tatsächlich ein Topos der bezahlten Fossildiener. Das ist auch 'bequem', und den Kater haben heute und später andere.
Kant geht von der Absicht und der Verallgemeinerbarkeit aus, und dann klappt es auch, wenn entsprechend alle etwas anpacken. Warum ausgerechnet wir das Privileg haben sollten, die Hände in den Schoß zu legen, die simpelsten Dinge nicht zu machen und auf "Technologie" zu warten wie manche auf die Rückkehr des HErrn. Zugleich die Anreize nicht mal anpacken, die das feiste Raushauen von Ressourcen und Energie gerade sogar fördern??? Ich habe im ersten Absatz wohl etwas überzeichnet, aber die Richtung erscheint mir leider, leider altbekannt nicht ausreichend.
zum Beitrag19.05.2026 , 23:31 Uhr
Ein Gebrauchtwagenmarkt ist von einem gewissen Vertrauen und einer gewissen Transparenz abhängig. Weil E-Autos zwar immer noch ökologisch von Übel sind, aber von klar kleinerem Übel als Verbrenner sind die Voraussetzungen für einen gut flutschenden Gebrauchtwagenmarkt zu begrüßen. Auch so etwas bringt uns weiter und es ist deutlich billiger als die nächste zusätzliche Milliardenversenkung an die Autoindustrie.
zum Beitrag19.05.2026 , 20:39 Uhr
Jetzt sind die anderen ohnehin niedergemacht, jetzt wird es Manuel Neuer auch machen müssen - nur: kennt er noch die Mannschaft, kennt die ihn noch? Wenn er es nicht hinbekommt, ist der Nächste nur der Zweite.
Deutschland hatte selten ein Torwartproblem, die Kölner Schule, die Schalker oder Münchner Bank brachten immer mehrere Cracks hervor, die in ganz Europa hätten spielen können. Warum macht sich der Issinger gerade selbst ein Problem auf?
zum Beitrag19.05.2026 , 20:33 Uhr
Sie nennen die Kehrseite einer "Meritokratie". Auch da: Ja, daher da strukturell anpacken. Zum Nebenthema: Die syrischen Männer sind da inzwischen weitgehend in Arbeit (61,8 % Sep. 25; die Frauen sind es freilich da nur halb so viel). Syrer arbeiten oft in sogenannten Engpassberufen – laut einer Auswertung des Instituts der Deutschen Wirtschaft traf das bereits 2024 auf rund 80.000 Syrer zu. Dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge arbeiten syrische Männer vorwiegend in Verkehrs- und Logistikberufen (22 Prozent), im Lebensmittel- und Gastgewerbe (14 Prozent), im Gesundheitswesen (11 Prozent) oder im Baugewerbe (9 Prozent).
zum Beitrag19.05.2026 , 13:41 Uhr
Wir werden uns hier fast alle darauf einigen können, dass Bildung sehr hoch aufs Treppchen gehört. Einige werden das woanders verneinen und berufsbezogene Ausbildung ohne Bildungsflausen propagieren, kapitalismuskonform, für die angepassten Karriere. Sonst seien die ja selbst schuld. Einige werden auch Selbstverantwortung ganz von sich weisen.
Die meisten werden aber verstehen, dass Bildung für den Einzelnen und das Gemeinwesen zentral ist, so aushandelbar in den Zeiten von KI der Inhalt davon ist. Ich gehöre womöglich auch zu den Menschen, die, sagen wir, Novalis freiwillig lesen oder die Hauptstadt Bhutans aufzusagen wüssten, doch kann es heute nicht ebenso wichtig sein, der KI oder Social Media nicht alles ungeprüft zu glauben, sondern sich ein eigenes scharfes Bild machen zu können?
Und wir hätten einen raschen Hebel für mehr gute Ergebnisse in der Breite, wenn wir wie in anderen Ländern nicht schubladisieren, sondern jeden bestmöglich und methodisch kompetent fördern. Nicht nur sortieren, sondern stärkste Bildungsleistung von jedem sollte das Ziel Nr. 1 werden.
zum Beitrag19.05.2026 , 13:34 Uhr
Nicht ganz falsch, doch als Ausrede für Verlotternlassen im Bildungssektor und Sozialschwäche des Systems halt nur nicht hinreichend, finden Sie nicht?
zum Beitrag19.05.2026 , 12:35 Uhr
Links wäre, sehr locker definiert: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Ums mit Lafontaine zu sagen: Bordeaux für alle kann da durchaus das Ziel sein, wieso nicht? Grundsätzliche Gleichheit hilft ja auch bei viel anderem mit: Gesundheitsstand, Ausschöpfen des Bildungspotenzials, Nachhaltigkeit.
zum Beitrag19.05.2026 , 12:32 Uhr
Da war ein kleines "Sarkasmus - Ende!"-Zeichen (/s). Daher kein Widerspruch, wir sind zusammen.
Meine Aussage war tatsächlich das keine deskriptive, sondern eine normative. Reden wir also darüber, wie wir dahin kommen. Wir erinnern uns übrigens auch noch der Aufschreie über die angeblich so integrationsunmöglichen Syrer, die nun unser System gleich an verschiedenen Punkten stützen. (Auf pure Nützlichkeit will ich Menschen nie mehr reduzieren, das auch zu sehen ist dabei ja womöglich eine hilfreiche Perspektive)
zum Beitrag19.05.2026 , 11:26 Uhr
Kant verstanden zu haben, heißt das nicht, selbst auch mal anzupacken, statt die Hände bequem in den Schoß zu legen?
Realismus verstanden zu haben, heißt das nicht, zu akzeptieren, dass es eben nicht nur Wattebäuschchen und 'Technologie'-Schlaflied sein wird, sondern auch Anreize für Sparen, Effizienz und Zurücknahme (statt wie jetzt zu häufig das Gegenteil)?
zum Beitrag19.05.2026 , 08:33 Uhr
Innerhalb eines Tags ist mensch von der deutschen Ostsee mit der Fähre im Baltikum, es gibt auch Bahnen und vor allem Busse, um bezahlbar herumreisen zu können. Ein Reiseziel. Bitte nicht für kleine grüne Männchen aus dem Osten Estlands.
zum Beitrag19.05.2026 , 08:29 Uhr
In Geschichtsbüchern wird vielleicht mal stehen, dass eine reaktionäre Regierung die Wahrheit genauso wusste, nicht aber danach handelte, abwiegelte und so das Vertrauenskapital weiter aufzehrte.
Investieren hieße, jetzt handeln und sparen, statt die Saatkartoffeln der Zukunft für Steuergeschenke an Fossil und Großkapital zu verjuxen.
zum Beitrag19.05.2026 , 08:26 Uhr
Es ginge selbst in Deutschland einiges, wenn man die Auto-Fixierung etwa beiseite ließe. Doch wäre es bei den Olympischen Spielen wohl besser, endlich an einen Ort zu gehen und dort die teure Infrastruktur einmal zu bauen und zu pflegen, statt eine Stadt nach der anderen zu betonieren. Liegt etwa Olympia nicht hoch genug für ein halbwegs sommerresistentes Klima (ich weiß es nicht, würde es aber aus Traditionsgründen hoffen)?
zum Beitrag19.05.2026 , 08:21 Uhr
Das ist das Um-Branding zur gemeinsamen CSDU, das muss vorbereitet werden. Günther kommt aus katholisch-koservativer Ecke, aber er zeigt, dass eine CDU (mit grüner Unterstützung) auch anders könnte. Er sollte Merz rasch ablösen, wenn die Union bei der nächsten Wahl nicht gleich abdanken will.
zum Beitrag19.05.2026 , 08:17 Uhr
Der Glaubenssatz vor allem vieler, die es schafften. Dass es Verdienst und nicht Herkunft oder Zufall war. Frei nach der Bibel: "Danke, dass Du mich Pharisäer so gemacht hast und nicht wie den Zöllner". Unter "survivor bias" finden Sie auch Interessantes.
Wie gesagt, eine wohl auch hilfreiche Illusion, da mensch das Anpacken nicht gleich aufgibt. Dann nicht mehr so hilfreich, wenn mensch sich beim Scheitern des redlichen Bemühens selbst oder "Ausländer" hasst. Die Daten setzen jenen Satz halt nur in Zweifel und zunehmend. Der Aufstiegskanal wurde von der SPD ab den späten 1960ern aufgestemmt, aber ab den 1980ern von den bürgerlichen Parteien wieder zugedrückt. Inzwischen haben wir private Schulen, Unis. Reichtum und Bildungszugang vererbt sich in der Regel, da die Maßnahmen zur Fairness-Schaffung von Lobbyistenverbänden mit neoliberalen "Argumenten" zerlegt wurden.
zum Beitrag19.05.2026 , 08:08 Uhr
Das ist m.E. kein Gegenargument zu Sargon. Von denen es einige andere gäbe. Frau Prien geb. Kraus hatte deutsche Großeltern, hat bereits ihr Abitur in Neuwied abgelegt. Prien bezeichnet sich als jüdisch (ist da auch Vorsitzende der Juden in der CDU), aber nicht religiös-jüdisch. Wobei ja wohl wie Christentum, Islam, Atheismus, ... und Pastafaritum auch Judentum zu Deutschland gehört.
Ferner können Deutsche rein sprachlich rasch Niederländisch und Niederländer rasch Deutsch lernen, zumindest halbwegs. Das sollte für die meisten einfacher sein als Bairischer Woid, Bäärnerdüütsch o.ä.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:42 Uhr
Und wenn wir nur Akademiker importieren: Wer putzt Ihr Büro, bringt Ihre Pizza? /s
Um mal einen selbst gehörten Satz eines Professorenkinds zu paraphrasieren "Es kann doch nicht jeder studieren. Wer macht denn den Müll weg", der sich sicher selbst nicht im orangen Anzug sah.
Nicht auf die DDR-Methode, die damit ja "Klassenfeinde" auch bekämpfen wollte. Sondern gezielt offene Wege für alle, nicht für die mit zufällig Akademikern im Stammbaum. Fände ich gut auch für das Selbstbewusstsein von Akademikerkindern. Die wüssten sicherer, dass es nicht der Habitus des Elternhauses war. Im Westen war ein Satz "Das Kind wird ja von seinen Eltern gefördert werden können". Özdemir hat zuletzt dagegen erzählt, wie es bei ihm als Arbeiterkind türkischer Herkunft war.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:36 Uhr
Hallo, Zippism, den Beitrag hätte auch ich fast so schreiben können (und geschrieben, wenn hier alle nur linksliberal argumentiert hätten). Zumindest beim Hochhalten von schulischem Fordern, gerade auch zur Förderung aller. Daher ist mein Ideal innerhalb Deutschlands wohl das CDU-Schavansche Baden-Württemberg. Ergänzt durch ausreichend und gutes Personal und Ressourcen im Bildungswesen. Lehrers, denen es nicht um die Beamtenunkündbarkeit im Staatsdienst geht, die auch nicht von einem System nur ausgebremst werden.
Und ja, wir müssen, bevor alle den Stand merken und danach resignieren, die Aufstiegskanäle wieder breit machen, die von gewissen Parteien zugestopft werden. In den 1970ern hat diese Chance für die Vielen ja auch schon mal funktioniert, und es tat der Gesellschaft wohl gut.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:29 Uhr
Seit jeher!
Lesen und verstehen Sie meinen Beitrag bitte ein zweites Mal. Wenn v.a. der Zufall der Herkunft entscheidet, ist Leistung zweitrangig geworden. Dann sind wir wieder im Feudalismus. Daher wieder mehr Chancengleichheit.
zum Beitrag18.05.2026 , 11:28 Uhr
Die NATO ist nicht nur nett. Sie hatte kein Problem mit den Diktaturen Türkei, Spanien und Griechenland in ihren Reihen. Internationale Solidarität der Arbeiterklasse muss sich gar nicht auf diese NATO beziehen. Leicht kann eine weitere Umverteilung zum militärisch-industriellen Komplex die Folge sein. Die USA sind derzeit auch noch mal besonders bizarr unterwegs.
Konkret halte ich die NATO gegen Putin jedoch für richtig und nötig.
zum Beitrag18.05.2026 , 11:25 Uhr
Es kann Burnham auch verbrennen, gewiss. Aaaber: Beim ersten Mal blockte die Parteiführung. Diese angeblichen "Laien" haben nun schlicht den nötigen Druck aufgebaut, dass auch mal wieder ein linkerer Labourführer die vorhandene Mehrheit auch noch stärker und selbstbewusster nutzt als Starmer und so die diversen UK-Ressentiments sozioökonomisch kleinkriegt.
zum Beitrag18.05.2026 , 10:58 Uhr
Die Greenpeaces dieser Welt haben auch ihre guten Seiten gehabt, doch diese Spendenmarketingorientierung führte zur Walfixierung. Nicht gut. Der Aal ist mindestens genauso süß wie der Wal, und nahezu unschlagbar weiter vorne im Alphabet.
zum Beitrag18.05.2026 , 10:57 Uhr
Und es gibt mythische Wesen, die Rauch in großen Mengen ausstoßen. Ich vermisse TOM jetzt schon.
zum Beitrag18.05.2026 , 10:55 Uhr
Selbst nach weiter Definition: Antisemitisch wäre es, wenn jemand Juden keinen Staat zugestehen will, weil Juden. Wo sähen Sie das hier? Sie nennen es selbst im zweiten Teil so. Ich fürchte, es geht den einen um Hetze gegen eine Gruppe. Und den anderen um Rechte auch dieser Gruppe, zumindest in der Hauptrichtung.
PS: Einen Staat nur für die arabischen/muslimischen/christlichen Menschen dort oder nur für die jüdischen Menschen dort halte ich für falsch, so herum oder so herum. Entweder ein fairer Staat für alle oder zwei Staaten gemäß der UN-Ansätze.
zum Beitrag18.05.2026 , 10:09 Uhr
Das würden Sie gerne glauben. Das glauben - noch - auch noch einige. Ein wenig stimmt es auch. Es ist auch sicher eine hilfreiche Illusion, hier an die eigene Initiative zu glauben, und eine Welt, in der Sie und ich gerne leben würden. Ich mag Engagement (und Talent auch).
Und jetzt das Aber zugleich: Es ist leider nicht (mehr) so. Elternhaus/Erbe bestimmt mehr als eigenes Einkommen das Vermögen. Was wir wohl beide als Skandal werten. Wer Leistung belohnt sehen will, muss wohl sogar eine linke Partei wählen und wieder mehr echte Chancengleichheit anstreben. Sonst rackern die einen und kommen nicht durch (wer arbeitet in Anstrengung gerechnet mehr als ein Paketbote oder eine Unter-Krankenschwester), die anderen bekommen das Geld und die Connections von Papi nicht durchgebracht, so faul oder ungeeignet sie auch wären.
zum Beitrag18.05.2026 , 08:44 Uhr
Corbyn, meine Kritik, sah die EU nur als Kapitalisteninstrument (was sie auch ist, aber nicht sein muss). Dass Putin nicht links ist, hätte er rascher erkennen dürfen. Corbyn hätte aber diese Wahlen auch gewonnen, vergleichen Sie mal die Prozente und absolute Stimmen beider Wahlen. Die Tories waren fällig. Zuvor hatte er Labour als Partei wiederbelebt. Und beides gegen den härtesten Widerstand von Rechtslabour, der notorischen englischen Kampfpresse und hochbezahlten PR-lers. Ohne ihm gleich den Heiligenschein zu verabreichen: Der hätte die Mehrheit noch konsequenter zu nutzen gewusst und sich vorher auch nicht unnötig die Hände gebunden (Steuern). Echt schade. Doch manche wollten auch Labour genau so kupiert sehen.
zum Beitrag18.05.2026 , 08:36 Uhr
Das ist vielleicht bequem, aber einfach falsch. Antisemitismus kommt traditionell wie aktuell mehrheitlich von rechts bis rechtsextrem, leider, kaum von anderen Anti-"andere"-ismen verdeckt. Antizionismus oder Antisraelismus - oder einfach nur Einfordern gleicher Maßstäbe und des Völkerrechts - wird dabei auch auf "linker" Seite zu finden sein.
Religiös auch islamischen Menschen, den Spaghettimonsterfreunden ... Rechte zuzugestehen wie den Lutheranern, Gemeinde Dingsdorf, ist universal, oder? Ressentiments lassen sich doch besser irgendwo anders parken.
zum Beitrag18.05.2026 , 08:30 Uhr
Ging es auch noch um Musik? Wie kommen Sie zu Ihren "Vermutungen"? Hatten Sie das mitbekommen, was andere hier mitbekamen?
zum Beitrag18.05.2026 , 00:38 Uhr
Bayern (CSU) hat traditionell zwar auf dem Papier gut ein Leistungsbewusstsein etabliert, doch viel zu wenig in die Breite gewirkt. Dann ist ein hohes Niveau nur ein statistisches Artefakt, wie man sich rasch herleiten kann. Wenn sich die Zahlen nicht zuletzt drastisch geändert hätten, hat Bayern ein Breitenproblem. Geld ist also nicht alles.
Baden-Württemberg war da schon zu Unionszeiten besser: Schulartwechsel unkompliziert, breite Bildungsanstrengungen etc.
zum Beitrag18.05.2026 , 00:35 Uhr
Wir sind in Summe deutlich wohlhabender als früher, und wenn wir nicht so viel für z.B. diverses Fossilraushauen ausgäben und auch noch auf soziale Balance wieder achten würden, wären wir sogar richtig wohlhabend und würden Umweltschutz mit anpacken. Geld kann Nachhilfe kaufen, Internate bestücken und später NC-Wartezeiten überbrücken. Wer hatte ihn nicht in der Schule, den netten wie schon beschränkten Sohn m/w aus hohem Hause, der dann irgendwie auch Mediziner wurde? Zweiter Faktor neben Geld ist akademische Erfahrung mindestens eines Elternteils. Der Habitus, die Furchtlosigkeit, das selbstverständliche Elternziel Gymnasium. Drittens ist die Volksschule nicht mehr, die Hauptschule wurde in vielen Bundesländern mit der Realschule und/oder den Förderschulen zusammengelegt (um es im Westjargon auszudrücken) Richtig gut ginge es uns, wenn diejenigen, die ihre Fähigkeiten im Gymnasium am besten entfalten können, das auch tun. Weil wir das Geld wieder angemessen von Erben, Übervermögenden & Co. einfordern und wirklich nur Potenzial und Leistung zählen.
zum Beitrag18.05.2026 , 00:26 Uhr
Seit Beginn der PISA-Studie war der Punkt bei Deutschland, dass es zu viele junge Menschen abhängt. Die ohne Akademikerhabituseltern zumeist. Nicht "alle Elternhäuser", oder haben Sie da noch andere Datenquellen?
Ich bin für Leistung für quasi alle, u.a. weil sie unfassbar erfüllend sein kann, doch wollen wir den Begriff noch mal konkret machen? Was wäre das für Sie, (halbwegs) messbar?
zum Beitrag17.05.2026 , 20:33 Uhr
Die Niederlande ist positiv vorne. Sozial ist die ähnlich gespalten, aber zumindest kommt jedes Kind problemlos und völlig normal eigenständig mit dem Rad zur Schule oder zu den FreundInnen. Bei uns schiebt das Auto Kinder zu Seite. Um eine einfach anzupackende und auf Menschlichkeit zu drehende Schraube auszusprechen. Die viel für Kinder ausmacht.
zum Beitrag17.05.2026 , 17:50 Uhr
St. Pauli hat es letztlich gut gemacht und Daumendruck für den Wiederaufstieg. Dafür können die Kühnes ja eine Runde absteigen.
zum Beitrag17.05.2026 , 17:49 Uhr
Die einen meinen, Muslime sollten die gleichen Rechte haben. Die anderen nicht. Das wäre eine Synthese gewesen.
zum Beitrag17.05.2026 , 16:16 Uhr
Diverse Funktionsträgers haben die neoliberale Suppe nicht vertragen. Wer in der SPD noch SPDig war, wurde dann noch von interessierten Medien niedergeschrieben (Nahles, Esken, Nowabo, Bas). Vernünftig wären die anderen.
zum Beitrag17.05.2026 , 16:14 Uhr
Statt "Sondervermögen" eine Sonderabgabe für die Schwerstreichen (Erbe, Vermögen, Kapitaleinkünfte), das wäre es gewesen. Und die Schuldenbremse-Lüge der Union/FDP gleich mit entsorgen. Einige Parteien haben solche Ansätze längst vorgeschlagen.
zum Beitrag17.05.2026 , 16:12 Uhr
Anti-Netanyahu ist nicht Anti-Israel. Anti-Israel ist nicht antijüdisch. Binse eigentlich. Der Text hätte auch über den Lifestylemeinungskommentar herauswachsen können, wenn er die teure staatliche Kampagne für Israels Song zumindest erwähnt hätte.
zum Beitrag17.05.2026 , 16:08 Uhr
Ja, bayesianische Wahrscheinlichkeit besagt immer noch, dass jemand mit schwarzer Hautfarbe hierzulande wahrscheinlicher keinen deutschen Pass hat, vielleicht Gaststudi, GI, Tourist, Flüchtender, ... ist als eine äußerliche Stumpfblondgrete/-gert. Das als mildernde Umstände, wobei die äußerliche Bandbreite von "klassisch" deutsch schon sehr weit liegt und dank maurischer Legionen gewisse bayrische Gegenden schon früher da etwas zeigten. Gleichwohl kann mensch ja mal mit Deutsch beginnen und nicht mit Englisch, Französisch, Portugiesisch oder so. Ausnahme: die Afrikanistikprofessorin, die an einem Akzent eine Heimatsprache heraushören mag und die so gerne mal wieder spricht.
zum Beitrag17.05.2026 , 15:57 Uhr
Nach einem Skandaldoppel musste er in die USA und zurück auf Start, auch ist er leider immer noch arg FDPig für einen Grünen, kein Konzepterarbeiter, sondern ein geschliffener Redner. Hofreiter wäre der bessere Landwirtschaftsminister gewesen. Özdemir scheint dabei auch lernen zu können.
Angst hätte ich aber nun eher beim Bambiauge gehabt, der hoffentlich die vier Jahre nutzen wird.
zum Beitrag17.05.2026 , 14:21 Uhr
Oder Polanski ähnelt den Grünen von früher, die ein betont antikoloniales und kapitalismuskritisches Programm hatten. Gratulieren darf mensch ihm, zumal im für kleine Parteien schwierigen UK.
zum Beitrag17.05.2026 , 10:01 Uhr
Wenn Netanyahu jetzt Wahlen anstrebt, wird er es sogar noch verschärfen. Ich bin sogar noch pessimistischer, denn ein kriegerischer Imperialismus kennt kein Ende und schafft eine Pufferzone/Siedlungsgebiet/Staatsgebiet nach dem nächsten. Abrahams Heimat gehört dann doch auch dazu o.ä. So macht sich ein Land selbst kaputt, und seine Nachbarn mit.
Gesund sieht er wirklich nicht mehr aus, ich fürchte, nach der Wahl ist er physisch nicht mehr verhandlungsfähig in Den Haag.
zum Beitrag17.05.2026 , 08:59 Uhr
Wenn es klopft und es ist nur der Paketbote ... Auch das hat einen Wert. Natürlich können wir auch von China lernen, es ist eine interessante Kultur, ein interessantes Land und entgegen einem lang gepflegten Vorurteil sind 'die' doch nicht dümmer als 'wir'. Es unkritisch zu sehen zeigt nur, dass Dysfunktionalität von Staat und Infrastruktur ein Punkt ist, den wir hier wieder reparieren müssen. Angemessene Einnahmen sicherstellen, auch von Schwerreichen wieder den Beitrag holen. Staat/Verwaltung nicht etwa als Abstellkammer des Arbeitsmarkts, sondern als der Platz, wo für das Allgemeinwohl die besten Hebel eingesetzt werden, effizient, personalsparsam, aber mit hohem Anspruch. Und dann die Schwarze-Null-Verrottung zäh wieder wegarbeiten. Abgucken kann mensch sich auch einiges vom demokratischen kleinen Bruder Taiwan. Da hingucken, solange es noch geht.
zum Beitrag17.05.2026 , 08:51 Uhr
Ich denke, dass jede und jeder sich nach Prüfung schon entscheiden kann, wem er glaubt. Oder auch einfach näher hinsehen. Bei Wärme liegen Ökonomie und Ökologie mal sogar sehr auf derselben Linie, auch kurzfristig. Wer vor einer Ampel Blutdruck bekommt, hat sich vielleicht ungesund entschieden.
zum Beitrag17.05.2026 , 08:49 Uhr
Das ist konkretes anpackendes Handeln. Und damit haben Sie auch den langfristigen Wert Ihrer Immobilie gesteigert.
zum Beitrag17.05.2026 , 08:48 Uhr
Ist ja beides irgendwie "da unten". Die These ist steil. Zumal Baden-Württemberg dank u.a. Schavan höhere Bildung auch in der Breite hinbekam, was die CSU erst noch hinbekommen müsste.
zum Beitrag17.05.2026 , 08:46 Uhr
Gegenthese: Er wollte damals nicht. Auf Kosten der anderen Bundesländer leben funktioniert auf Bundeslevel nicht, und er hatte einen hellen Moment, dass die Kandidatur ihn erst recht zu einem zweiten späten Stoiber gemacht hätte. Wie er es dann Laschet zuschob, dem es wohl ähnlich ging, um nicht selbst öffentlich zurückzuziehen, war schmerzhaft mitzuverfolgen.
zum Beitrag17.05.2026 , 08:44 Uhr
Bescheidener als Söder ist simpel. Zukunftsträchtiger auch. Söder hat "amerikanische" Ich-Oberflächlichkeit in die Ex-Volkspartei CSU getragen, was für das Land wie die Partei schlecht war. Solche Leute macht mensch eigentlich ganz schnell zum Konsul in Timbuktu. Özdemir kann durchaus auch Medien bedienen, da dürfte der Korrekturfaktor mitdenkende Partei aber deutlich besser greifen.
zum Beitrag16.05.2026 , 22:26 Uhr
Blendend aussehen sollten die Polizistens bitte anders erreichen. Ansage und Nachschulen dort ist angebracht, dass es sich nicht wiederholt. (Ich würde ansonsten mal eine KI darauf ansetzen, diese Flackerverzerrung herauszurechnen)
zum Beitrag16.05.2026 , 21:11 Uhr
Juden können auch ressentimental gegenüber Ausländers sein, wieso auch nicht. Der Zentralrat jedoch sollte es nicht sein und war es sehr lange auch nicht. Nuhr prüft seine Quellen offenbar schon lange nicht mehr und behauptet zu häufig dann etwas als angebliche Gegenposition. So bei seinen Verzeichnungen von Demonstrationen für Rechte auch der Palästinensers. Von den Nuhrs hält mensch sich also besser fern.
zum Beitrag16.05.2026 , 21:07 Uhr
Die Hamas wütete widerlich. Israels Verhörer auch, anders, das nicht erst seit gestern. Bitte auch mal Menschenrechtsorganisationen und palästinensische Stimmen "frei von Meinung" (welch naiver und gefährlich unreflektierter Ausdruck) in die Recherche einschließen.
zum Beitrag16.05.2026 , 21:01 Uhr
Falsche Richtung, aber, ihr Miesmacher, lasst uns laufen!?!
Groß denken ist auch mal okay, aber nicht hierbei. Olympia gehört geldsparend an einen festen Platz, etwa in Good Old Griechenland.
zum Beitrag16.05.2026 , 20:59 Uhr
Wenn Netanyahu bis jetzt jeden Frieden durch Militärschläge und Tötungen der Verhandlungsgegenüber sabotierte, wie wahrscheinlich ist ein Frieden vor Netanyahus Abwahl? Netanyahu und Hisbollah schaukeln sich hoch, vielleicht sollte Israel mal Völkerrecht probieren und den libanesischen Staat nicht schwächen, nur der kann die Hisbollah jemals zurückdrängen. Wenn er und seine Bürger mal auf dem eigenen Territorium souverän sein dürfen.
zum Beitrag16.05.2026 , 11:01 Uhr
Wer Verhältnisse reflexhaft auf "stark"/"schwach" reduzieren würde, würde leider das Spiel der Trumps nur mitspielen. Moral ist omnipräsent, die Frage ist, welche. Gewisse Länder können auf sehr lange Sicht nicht in die EU, dennoch gilt es ihnen eine Perspektive EU zu bieten. In Ungarn könnte die EU-Perspektive gerade auch gegen eine scheinbar übermächtige Krakenpartei gewonnen haben.
zum Beitrag16.05.2026 , 10:55 Uhr
In Deutschland insgesamt sind es nicht über 30 % Nazis. Schätzungen nach Umfragen gingen mal von 10-15 % aus mit gefestigt rassistischem Weltbild. Der Wertekatalog schließt diese 10-15 % in der Tat davon aus, dass ihre diesbezüglichen Wünsche durchkommen. Art. 1 ist unveränderlich. Und das ist gut für "das" Volk.
Art. 16 dagegen wurde geändert, in der Türkei und anderswo werden Flüchtende weggeprügelt, bevor hier Mythen auftreten und sie dieses Thema meinten.
zum Beitrag16.05.2026 , 10:51 Uhr
Wohl richtig: Eine Sache universal einzuordnen, nicht nach eigener Opportunität.
Zugleich war Lindner zuvor selbst so opportunistisch auf Spender und Wählers hin unterwegs (erinnern wir uns nicht der teuren Lindner-Plakate überall, die dem einen Klimaschutz versprachen, dem anderen Kein-Klimaschutz), dass es zu viel verlangt gewesen wäre, dem Autoverkäufer da noch eine Träne nachzuweinen.
Jede Hürde hat einen Vorteil: Bündelung von Stimmen schon im Vorfeld statt Kleinklientelparteileins. Und einen Nachteil: Es entfallen Stimmen. Das muss so sein. Evtl. können Ersatzstimmen das mildern, das muss dann aber erst mal allgemein erklärt sein.
zum Beitrag16.05.2026 , 10:46 Uhr
Da sind deutliche Unterschiede. Das wäre kommunal, wenn mensch sich so gut versteht, denkbar. Es ist auch technisch nicht trivial. SPD ist drin, Grüne evtl. auch noch, nebenbei, trotz Abwertungskampagnen,
zum Beitrag16.05.2026 , 10:44 Uhr
Danke für die Ergänzung und Erinnerung für mich. Ich beobachte auch zu häufig, dass die Frauen das "Außenministerium" komplett übernehmen (müssen). Irgendwo gibt es eine Grenze (Care- und weitere Arbeit daheim), doch Zeit auch für die Männerfreundschaft muss sein.
zum Beitrag16.05.2026 , 10:40 Uhr
Der 8. März bundesweit wäre der bessere "Muttertag".
Christi Himmelfahrt darf m.E. dagegen genau das sein: Christi Himmelfahrt, nicht Heinz-Dieters oder Max-Leons Sauffahrt.
zum Beitrag15.05.2026 , 09:20 Uhr
Wenn Sie von keinem Morgen für Sie ausgehen. Oder für andere, die Ihnen wichtig wären. Menschen, Schöpfung, Erde allgemein oder Nahestehende. Das ist dann erst recht gar keine Frage von dumm oder klug: gegenüber der Laufzeit des Universums sind Ihre oder meine Jahrzehnte irrelevant und eigentlich bereits vorbei. In the long run, we're all dead.
Investieren vielleicht als verständlicheres Konzept? Mensch repariert den tropfenden Wasserhahn auch noch mit Mitte 80, auch wenn es lästig ist. Nach uns die Sintflut hingegen führt nur zur Revolution. Also lassen wir doch mal den dritten Nachtisch weg, ums in einem anderen Bild zu sagen. Am besten übrigens tatsächlich, m.E., über allgemeine Regeln und einen entsprechend gestärkten Staat.
zum Beitrag15.05.2026 , 09:12 Uhr
Ohne persönliche Vorliebe für Sichtbeton: Das vorherige Rathaus (siehe Text) darin wurde ja wohl auch nicht angezündet. Sonst aber wohl bei Ihnen. Ich halte einen bewussten Krawallschaffungsversuch für zumindest denkbar. Diese Richtung solcher Konfliktschürung gab es immer wieder. Auch hierzulande, Ost wie West, gab und gibt es entsprechende Aktionen. Stellen wir das Gelingende beherzt mit dazu und ohne Verklärung aller Herausforderungen uns in die Löschkette, nicht in die Brandstifterreihe.
zum Beitrag15.05.2026 , 00:08 Uhr
Dass die Väter das flüssige Zeugs selbst zahlen? Oder dass man den Fossildealer auch noch fördert? ; )
zum Beitrag15.05.2026 , 00:05 Uhr
Im Artikel hier vom 12.5. wird auf Juni verwiesen. Sonst sind die Bahncards und ungewöhnliche Fahrtzeiten noch ggf. hilfreich.
zum Beitrag15.05.2026 , 00:01 Uhr
Die Bündnis-Grünen müssen sich den Einzug schon selbst verdienen, doch könnte strategisches Wählen zu dem Schluss kommen, dass ein Einzug etwa der Grünen ganz sinnvoll wäre, und inhaltlich vertretbar auch noch. AfD? Wenn ich diffus wabrigen Protest wählen will, hätte ich BSW. Wenn ich konzeptionell ziemlich durchdachten Protest möchte, die Linken. Die mit der Ostvertreter-Erfahrung. Wenn ich neoliberale Abschiebefreaks suche, sind die in der Union auch schon arg häufig vorzufinden.
zum Beitrag14.05.2026 , 14:07 Uhr
Erst mal Respekt für einen sinnvollen und nicht immer leichten Beruf. Gemeinsame Ebene: Allgemeine Regeln sind wohl auch hier besser als private Tugend. Gysi hätte auch nur als Top-Anwalt arbeiten können - ist aber gar nicht so relevant.
Bitte: Dass sich Leute aussuchten, dass sie schlechtbezahlte Reinigungskraft werden wollten, erzählen Sie Ihren Schülers aber hoffentlich nicht. Nicht jede/r kann Lehrkraft sein, um nur einen Punkt zu nennen. Macht- und Chancenfrage. Für neoliberale Märchen sind sie (und Sie) wahrscheinlich schon zu alt. ;)
zum Beitrag14.05.2026 , 14:01 Uhr
Torb.. mag mich korrigieren, doch ich las da eher den Punkt, dass dann bitte endlich die Dysfunktionalitäten im System auch 1:1 bei Entscheidungsträgern ankommen.
Was solche Abstrusitäten wieder Sondersysteme bei Altersversorgung, Krankenversicherung, ... derzeit noch blocken. Wir brauchen andere Mehrheiten nicht nur im Wahlvolk, sondern auch in den Parlamenten.
zum Beitrag14.05.2026 , 10:54 Uhr
Wilders, der mal mitregieren durfte, setzte genauso unverhohlen auf Ressentiment gegen "Marokkanen" wie Th. Baudet und andere rechtsaußen. Die Niederlande sind das mit Abstand dichtest besiedelte Flächenland in Europa, mit einer betonten Eigenheimideologie, unsozialer Ungleichheit und entsprechend gefrusteten Mehrheiten ohne großes Geld von Papi und entsprechend erst mal keinem Haus.
Das soll doch jetzt bloß nicht auf die Oligarchen gelenkt werden (die Niederlande sind laut Daten noch etwas ungleicher als Deutschland). Auch nicht wird die Frage gestellt, ob Schweine- und Hühnerfarmen nicht umwandelbar wären. Oder ob mehrgeschossiges Bauen und gemeinsame Nutzungskonzepte nicht auch außerhalb von Sozialwohnungen eine Idee sein könnte. Mit dem "Telegraaf" haben die NL auch eine "Bild"-Zeitung, die klarmacht: Schuld sollen einfach mal die 'Allochtonen'/'Buitenlanders' sein. Bis es brennt. Wobei es auch bezahlte Provos gewesen sein konnten. Ich setze aber auch auf die bekannten Gegenkräfte, die eben auch die Niederlande ausmachen. Viele Gemeinden nehmen dort übrigens auch bewusst mehr Menschen auf.
zum Beitrag14.05.2026 , 10:40 Uhr
Naja, es ist eine Koalition. Ohne Wechseloption für die SPD. Wenn die jedes Mal Neuwahlen ausriefen, wäre das auch nicht so gut, oder? Fraktionsabsprachen und Koalitionsabsprachen haben eine Funktion, auch wenn auch mir die Richtung gerade gar nicht gefällt.
Punktuell aber deutlich zu machen, dass Verpflichtungen der Bundesrepublik zum Klimaschutz auch ernst genommen werden, das ist schon zu erwarten. Es können nicht DUH und Karlsruhe die Umweltschutzpolitik ersetzen.
zum Beitrag14.05.2026 , 10:36 Uhr
Unsere Bedürfnisse energiesparender zu erfüllen, ist wahrscheinlich zumeist billiger. Wer mehr Zeugs oder Energie fürs Gleiche braucht, handelt hingegen wie ein Narr.
Sozial ausgeglichener zu werden ist auch ein breites Bedürfnis, das kein Neoliberalismus von oben je wirklich austreiben konnte. Das geht nicht mit Geldern für die Fossilverprassung der reicheren Wenigen, sondern mit guter Grundinfrastruktur für alle.
zum Beitrag14.05.2026 , 09:48 Uhr
Vielleicht verstehen alle EU-Länder nun langsam, dass wir zusammenhalten sollten. Ich meine da auch immer Deutschland, das sich damals unter Merkel für die großen Finanz-Banken und gegen die griechischen Wahlen entschied oder Frankreich nicht mal die kalte Schulter zeigte. Eine deutsche starke Stellung in der EU heißt zunächst immer zuhören.
zum Beitrag14.05.2026 , 09:42 Uhr
Die Bundeswehr scheint mir schon eine Marine zu besitzen, hörte ich mal. CO2-Steuern ist der derzeit noch viel zu gering angesetzte Versuch, die enormen Schäden durch Erderhitzung einzupreisen. Europäisch koordiniert. Selbst wenn das ein Jahr nach hinten geschoben würde: Isch over, Verbrennung. Da nichts mehr versenken, wenn mensch später keine halbneue Anlage rausreißen will.
zum Beitrag14.05.2026 , 09:40 Uhr
Rein ökonomisch wahrscheinlich Wärmepumpe, wenn nichts anderes dagegenspräche. Evtl. Solarthermie zur Ergänzung. Sie oder Ihre Erben wollen ja später auch noch einen nennenswerten Verkaufswert haben. Und auch nicht die jährlich steigenden CO2-Kosten aufbringen. Öl hat noch mehr CO2 auf dem Kerbholz als Gas.
Energieberater, die anhand konkreter Angaben das durchrechnen und fundierter sogar als das taz-Forum es wüssten, wären am Ort zu finden. Vielleicht können die auch noch womöglich günstigere Anbieter auffinden. Die Verbraucherzentrale ist da eine der Startpunkte der Suche.
zum Beitrag14.05.2026 , 09:35 Uhr
(Fairness heißt, bei Reiche nicht 100 % abzuweisen. Irgendjemand hat auch halt leider Union gewählt und damit eine Programmatik, die Menschen zu Umwelt- und Wirtschaftsthemen mit Unwahrem beballert hat.) Unverhohlene Lobbypolitik gegen die Zukunft unseres Planeten und Unabhängigkeit unseres Lands ist aber dreist. Selbst ein Krimiautor wie Wolfgang Schorlau hat jüngst ein beißend böses Bändchen hierzu geschrieben. Dann ist eigentlich die Zeit für den Katechon, den Dagegenhalter ;) Schneider ist dafür als gewiss netter Ostbeauftragter mit einer Klingbeil-SPD wohl der Falsche. Auf dem Posten gab es auch schon mal Trittins. Es ist schon richtig, dass die Zivilgesellschaft dagegen mobilisiert, wenn ungesunde Fossilwirtschaft weiter unsere Zukunft ausplündern will.
zum Beitrag13.05.2026 , 18:38 Uhr
In Israel etwa gibt es eine staatliche Prüfung für Reiseleiter, und so ein Sacrificium Intellectus (oder aber schon ein gewisser Fanatismus) des eigentlich wohl sehr klugen Reiseleiters war schon beachtlich, was dann alles seit Adam und Eva angeblich 'jüdisch' war - und von Palästinensern kein Wort. Vielleicht ist auch eher Europa die weltweite Ausnahme mit Meinungsfreiheit von Reiseleitern. In China ist die staatliche Kontrolle nicht nur auf Reiseleiter von innen oder außen beschränkt. Über die Partei, über Taiwan, den "35. Mai", Uiguren und Tibet wird nicht geredet, der reaktionslose Übergang zum nächsten Thema ist verinnerlicht (und wahrscheinlich auch das opportunere Verhalten). Bei China zeigt Taiwan, dass es auch ganz anders geht. Und wir können und sollten von beiden Ländern lernen, alles andere wäre unangemessen hohe Nase. Nur auf die lokale Inszenierung hineinfallen: auch da nicht. Eine gute Balance hält z.B. Kay Vogelsang in seiner Geschichte Chinas.
zum Beitrag13.05.2026 , 08:47 Uhr
Am Stammtisch bejahrter Minimalvermögender bekommen Ablenkungsversuche noch Beifall, hier eher weniger.
Wir reden nicht von Onkel Dieter sein Weinkeller, wir reden von wirklichem Kapital wie von inzwischen halbwegs bewertetem Immobilieneigentum in ganz anderen Bereichen. Wir reden vom seit Jahrzehnten verschleppten Auftrag, die Vermögenssteuer wieder zu entpausieren. Hat früher auch halbwegs funktioniert und unsere Gesellschaft zusammengehalten.
zum Beitrag12.05.2026 , 18:50 Uhr
Es gibt Hamburg, Hannover, es gibt die Deutsche Bahn, Fernbusse. Und sowieso gibt es unbestritten viiiiiel zu viele Flüge, was Nachhaltigkeit betrifft. Da können auch wir mal etwas weniger Gefliege einleiten.
zum Beitrag12.05.2026 , 18:47 Uhr
China ist sogar eins der letzten Imperien. Fragen Sie mal Tibeter, Uiguren und andere kolonisierte Völker, die sich gefälligst spurenarm fügen und anpassen sollen. Was ich bei First Nations oder Palästinensern oder Saharaouis auch nicht gutheiße, und das schließt sich auch nicht aus. Bei den Stiftungen achtete die Böll-Stiftung nach Medienberichten schon stets auf andere Perspektiven.
zum Beitrag12.05.2026 , 17:31 Uhr
Trotz aller Prenzelschwaben hat Stuttgart noch die besseren Maultaschen und Besenwirtschaften. Ansonsten hoffe ich ihm und dem Ländle schavanartige Resultate im Ressort, aber der Union wieder einen echten Umweltmenschen, der an die Verletzlichkeit der Schöpfung erinnert.
zum Beitrag12.05.2026 , 01:08 Uhr
Wenn es ums Verteilen von generalisierten Urteilen zu anderen geht, ist dann gerade wer mit dabei? Nun ja, wer ohne Sünde ist ... und ich mag etwa eine allgemeine eine Krankenkasse auch aus Ihrem Grunde durchaus.
zum Beitrag12.05.2026 , 01:05 Uhr
Die KPD früher hatte undatierte unterzeichnete Rücktrittserklärungen in der Schublade für solche Fälle. Dahin nicht zurück! Zu konstatieren ist gleichwohl, dass die eher linkeren Parteien eben auch nicht die Daueralimentierung durch Fossil-Konzerne, Gesamtmetall & Co. genießen, sondern deren teure PR-Kampagnen sogar abwehren müssen.
zum Beitrag12.05.2026 , 01:03 Uhr
Niemand "muss" einen Hauskredit abzahlen, oder? Dass mensch die Spesen abziehen kann (ein abschließbares Zimmer in Radentfernung des Reichstags), halte ich aber für eine sinnvolle Einschränkung, ob das jetzt schon berücksichtigt ist oder nicht.
zum Beitrag12.05.2026 , 01:00 Uhr
Wer Geld für die primäre Belohnung hält, mag seine Bezüge hier andeuten und, bis das Totenhemd keine Taschen hat, froh auf Erden wandeln. Einfach hierzu mal auf zugängliche Statistiken schauen, ist mein einziger Hinweis. Bei Politik erwarte ich Menschen, die da anders denken, denen ein anständiges Salär reicht und die sich über Einfluss und Macht und Wirksamkeit freuen. Geldfixierte MdBs - besser nicht (gälte auch für persönliche Eitelkeit und Neurosen und ...)! Wer mit 2850,- nicht auskäme, macht wohl etwas falsch.
Aber dass MdB ein Knochenjob ist, incl. Wochenenden, zwei Wohnorte etc., mit entsprechenden Risiken für Gesundheit und Familienleben, das natürlich auch. Schelte über Politikers also gezielt auf die wenigen Korruptniki und Familienklüngler darunter.
zum Beitrag12.05.2026 , 00:53 Uhr
Einfach die Diät an den Mindestlohn (oder das soziale Existenzminimum) mit einem bestimmten Faktor binden. Und insgesamt mal wieder zu einer egalitäreren Gemeinschaft zurückfinden, das ist gesünder.
zum Beitrag12.05.2026 , 00:50 Uhr
Wenn die anderen gewinnen, dann zertreten wir ihnen wenigstens den Rasen: alte Fußballerweisheit. Wolfsburg darf gerne direkt absteigen, zumal wenn deren einzigen Punkte die zertretenen im Strafraum sind.
zum Beitrag12.05.2026 , 00:45 Uhr
Ministeramt, wo mensch gestalten, aber auch scheitern kann. Landeswahlen werden in Schulthemen verloren. In Baden-Württemberg legte Schavan damals die Latte hoch.
Jung wäre in der Bundestagsfraktion nötiger gewesen, um die Grundrechenarten von Klimaschutz und Umweltschutz der etwas rückständigen Unionsfraktion darzulegen. Vielleicht hat die Fossil-Gang dort ihn auch sehr willig wegziehen lassen. Gerade plündert Reiche die Zukunftschancen des Planeten für die Spenderkreise.
zum Beitrag11.05.2026 , 21:40 Uhr
Nö, die Autoindustrie hat den Rest der Gesellschaft nach Strich und Faden ausgezogen (Infrastruktur, Umweltschäden, Steuervorteile, Zuschüsse); und einige bekamen davon ein paar Krumen ab, was ja jetzt vorbei sein wird. Schade, dass die Schäden nicht von Klatten-Quandts, Piechs und Porsches getragen werden, sondern wie so häufig von der Allgemeinheit. Wie zuletzt beim fadenscheinigen angeblichen Kurzarbeitergeld auf Kosten der Allgemeinheit.
Sie haben meine Subsidiarität hoffentlich gelesen und kennen das Konzept? Vielleicht nicht, sonst verstehe ich Ihren Hinweis nämlich nicht.
zum Beitrag11.05.2026 , 21:29 Uhr
Geraubt heißt noch mal wie in Latein? Privatus!
Freiheit steht Menschen zu, nicht Besitzansprüchen. Wenn Sie wirklich mal ins GG geblickt hätten, wüssten Sie, was wirklich ewig geschützt ist und was nur bedingt. Sie würden Artikel 14 gelesen haben mit seiner Sozialpflicht. Und Artikel 15 mit der Enteignung. Sie bekommen, bevor Sie das nächste Mal das große Wort zu führen versuchen, ein Grundgesetz im Buchhandel (und bei der Bundeszentrale für politische Bildung gratis).
zum Beitrag11.05.2026 , 18:11 Uhr
Es gibt auch sinnlose Investitionen: jetzt eine Ölheizung in die Fabrikhalle einbauen, ein Firmen-Verbrennerauto kaufen. Wer ohne Investition und entsprechenden Ressourceneinsatz dieselbe Wohlfahrt schafft, wäre klüger.
Bei der Ausgabenseite können und sollten wir anpacken: Ich zähle notorische Steuerausnahmen für Privilegierte und Fossilraushauer mal gnädig nicht dazu, sondern etwas wie das dysfunktionale Gesundheitssystem mit den privaten Kassen und Hochgewinnen, etwas wie das Wohngeld (geht faktisch an Vermieter) statt sozialen Ausgleichs, Polizisten, die politisch vorgegeben an Grenzen schaulaufen und aufhalten statt Finanzsünder und Klauer zu packen.
Wir müssen die Einnahmen aber schon erhöhen. Es aber mal ausnahmsweise nicht vom Arbeitenden nehmen, sondern von den Be-häb-igen.
zum Beitrag11.05.2026 , 15:40 Uhr
Ich habe nicht die Illusion, Sie von einem Universalismus überzeugen zu können. Wollen Sie wenigstens unser Land als grundsätzliche Solidargemeinschaft ansehen?
Und ein solches, ja gruppenegoistisches Podest der Kleinfamilie schützt leider mit die Nazi-Erben Klatten-Quandt, die Kurzarbeitergeld sowie Staatssubventionen absaugen, aber ihre Steuern vermeiden, wo sie können (und vielleicht auch, wo sie nicht könnten).
zum Beitrag11.05.2026 , 12:10 Uhr
Für Sie mag es stimmen, und dann seien Sie gerne stolz aufs Erreichte - doch das "Verzicht"-Märchen sollte hierzulande nicht zu häufig wiederholt werden. Blicken Sie auf die Klatten-Quandts und von Guttenbergs dieses unseres Landes. Da muss niemand mehr "hart" "arbeiten" oder "verzichten", außer dem Monatstermin beim Vermögensverwalter.
Und beides: Die gute alte Subsidiarität. Erst hilft mensch sich selbst und einander in überschaubaren Bereichen Die gute alte Solidarität. Wir stützen danach einander und ermöglichen so auch ein gewisses Risiko, auch arm geborener Menschen. (Familienegoismus hingegen bliebe Egoismus, der bringt uns nur sehr bedingt weiter)
zum Beitrag11.05.2026 , 09:16 Uhr
Wenn wir ja wenigstens billig wären in der Gesundheit! Unwuchten wie Private, Pharmaprofite, B*llsh*tjobs, Gerätemaximierung wäre besser durch Polykliniken, Gemeinschaftskasse, ... korrigiert. Wer sich in der Pflege beim Schichtdienst aufreibt, sollte sich schon anderweitig wieder erholen dürfen.
zum Beitrag11.05.2026 , 09:02 Uhr
Es waren auch viele nichtrussische Männer (und teils Frauen) der Sowjetunion, die fochten und am Boden NS-Deutschland niederzwangen. Danke allen! Es waren vor allem die Gebiete außerhalb des heutigen Russlands, die davor litten, Baltikum inklusive. In Narva gilt es die Balance zu finden aus Toleranz gegenüber Russen, die vor vielen Jahrzehnten dort hingeschickt wurden und seither ihre Heimat dort haben und nicht unbedingt Estnisch perfekt lernen wollen - und aus Nach-Vorne-Sehen Estlands innerhalb EU-Europas. Der Fluss wird hoffentlich irgendwann wieder so irrelevant wie der Oberrhein zwischen Frankreich und Deutschland heute.
zum Beitrag11.05.2026 , 08:32 Uhr
"Harmonie" (he) ist da ein bekannter Kampfbegriff, der Kritik gleich mal ausknipsen soll und Kritikers ausgrenzen. Obacht! Wir können gewiss auch von China lernen, wie von so vielen. Doch bitte nicht Repression!
zum Beitrag11.05.2026 , 08:29 Uhr
Wer die Saat für Unzufriedenheit wuchern lassen will, macht so weiter, wie nicht nur von Union, AfD und Rest-FDP propagiert. Wir können aber auch anders. Sollten wir wohl auch. Busse für alle! Keinen Staats-Cent mehr für BMW-Aktionäre! Arbeit soll sich lohnen, nicht einfach Geborenwerden!
zum Beitrag11.05.2026 , 08:25 Uhr
Die diversen Sketche sind doch bekannt, wo Freundlichkeit und Excuse-me-Ansätze nur für Verdacht sorgen. Dass nicht jeder bis spätabends essen, sondern noch weiter/ selbst in die Heia/ die Lütten ins Bett stecken will, sollte dabei auch bekannt sein. Hach, diese Lifestyle-Probleme heutzutage auch immer sollten jedenfalls ausführlich im taz-Projekt Platz einnehmen.
zum Beitrag11.05.2026 , 08:10 Uhr
Sind Oma, Opa und andere ältere Menschen für Sie schlicht "andere"? Nicht ernst, oder? Das Land braucht wieder Bahn und Bus, da waren wir wirklich mal früher teils besser aufgestellt. Das Geld dafür kann von der Noch-Bevorteilung der Autoindustrie und Flug-Cliquen zurückgenommen werden. Es ist ja auch die teure Ver-Auto-isierung, die das Land und seine Infrastruktur in die Stadt schob! Gleiche Lebensverhältnisse ist also ein Ansatzpunkt.
zum Beitrag11.05.2026 , 08:05 Uhr
Haustürwahlkampf muss dabei schon ernstgemeint sein. 'Profis' hören da übrigens nicht wirklich lange zu, denn sie haben noch tausend andere Haushalte auf der vorgegebenen Liste. Ich halte dabei das gute alte Programm für noch spannender, denn das zwingt Parteien, sich Gedanken, Konzepte und eine Richtung zu erarbeiten. Was arg aus der Mode zu kommen scheint.
zum Beitrag11.05.2026 , 08:02 Uhr
Nun ja, dass die AfD fast nie mit Personen, mit Sachkompetenz aufwarten kann und dies bei Kommunalwahlen stärker ins Gewicht fällt, ist nichts Neues. Übrigens ist auch das Programm offenbar nicht von irgendeiner Umsetzbarkeit oder so getrübt.
Auf höherer Ebene jedoch kickt oft ein Reflex wieder ein: 'Will aber mein blasshäutiges Umfeld zurück' (auch wenn das nichts verbessern und vieles verschlimmern und dürfte) und 'Wer denkt denn mal an mich?' und ähnliche Rückenmark-Sätze, die von den Falschen beansprucht werden. D.h. ohne alles dort (langfristig ungesund) durchzupersonalisieren, gilt es einen Weg auch außerhalb des Kommunalen zu finden, die Alternative zum Bestehenden wieder links, gerecht, universal und ökologisch aufzuzeigen. Auch dann ist eine Chance da.
zum Beitrag11.05.2026 , 00:35 Uhr
Da haben wir es wieder. Israel schuf der Hisbollah das Feld und tut das wieder. Dann hat mensch den "Feind", um angebliche Pufferzonen und anschließend imperiale Ausweitungen zu "begründen". Arme Region, wo gerade Netanyahu seine letzten Zuckungen gegen alles tätigt, was sonst noch da lebt.
zum Beitrag11.05.2026 , 00:32 Uhr
Vielleicht gelingt uns ja beides. - Putin von weiteren Angriffe für eine Sowjetunion II abzuhalten und dafür die Bundeswehr wieder verteidigungsfähig zu machen - Nicht Abermilliarden den Großaktionären der Rüstungsfirmen zuzuschanzen und Klugheit und Effizienz stattdessen walten zu lassen; auch nicht in den Altsprech von "dem Russen" zurückzugehen
zum Beitrag11.05.2026 , 00:28 Uhr
Bei den Lösungsansätzen bei Ihnen. Noch wird das Falsche künstlich billig dargestellt, mit teuren Folgen, und das lässt sich ändern. Nach und in Irland ohne Flieger geht dabei: Mitfahrgelegenheit, Bahn, Bus, Fähre. Dann werden es vielleicht alle zwei Jahre, Videokonferenz kann ja auch intensiv sein.
zum Beitrag10.05.2026 , 19:59 Uhr
@AmA..: Tja, volkswirtschaftlich ist Fliegen *rschteuer für uns als Gemeinschaft. Da ist es sehr klar @Zip..: Dann sind wir nicht auseinander, außer in einem gewissen Optimismus. Die Grünen hatten auch mal doppelt so viele Prozente wie jetzt.
zum Beitrag08.05.2026 , 12:20 Uhr
Die Parteien rechts der Mitte gefährden den Etat: obsolete fossilversessene Politik kostet uns Abermilliarden, wohl bewusst nicht verfolgte Steuerhinterziehung und Steuergeschenke an Superreiche ebenso.
Ich wäre für wieder angemessene Besteuerung, um Handlungsspielraum auch ohne Schuldenschnitt oder unsoziale Inflation nachhaltig wiederherzustellen.
zum Beitrag08.05.2026 , 12:17 Uhr
Es sind nicht die Bewertungen, es ist die tatsächliche Politik, die traurig stimmt. Zumindest aus einem Wertekatalog heraus, der zielgerichtete Handlungslogik, nachhaltige strategische Orientierung und so etwas wie Allgemeinwohl in den Kapitelüberschriften anzeigt.
Auch Prien macht wohl den Fehler, in eine Art Kulturkampf auf AfD-Level runterzurutschen. Diese Attacke hier in der taz finde ich dabei auch nicht sonderlich durchreflektiert oder differenziert.
zum Beitrag08.05.2026 , 12:13 Uhr
Er brachte Argumente. Was meinen Sie zu denen?
zum Beitrag08.05.2026 , 09:36 Uhr
Sie sind meiner Frage (und den ähnlichen Punkten des Kollegen) ausgewichen.
zum Beitrag08.05.2026 , 09:35 Uhr
Zum Glück im anderen Artikel näher behandelt. Die Vollversion finden Sie z.B. unter www.gruene-bw.de/w...GrueneBW_CDUBW.pdf
zum Beitrag08.05.2026 , 09:34 Uhr
Der will womöglich "geliebt" werden. Wird mensch als Politiker aber so erst recht nicht. Hierzulande ist eher der Typ Schmidt beliebt, der eine 'Nachrüstung' auch gegen die Bevölkerung und seine eigene Partei vertrat (ohne dass ich die hier inhaltlich bewerte, ich nehme es als Beispiel, dass "richtig" "populär" schlägt)
zum Beitrag08.05.2026 , 09:31 Uhr
Wenn das ein unpassender NS-Vergleich sein sollte, dann fände ich ein Nachdenken und eine Entschuldigung hier schon angebracht. Nehmen Sie besser Apartheid-Südafrika als Vergleichsobjekt. Likud-Schamir soll auch schon interessiert das System studiert haben. Oder suchen Sie die zaristische Politik im "Rayon" heraus. Oder die Vertreibung der First Nations.
zum Beitrag08.05.2026 , 09:27 Uhr
Sachlich falsch, werter Badenrevolutionär. Corbyn holte in Prozenten etwa soviel wie Starmer, obwohl beim Zweiten weitere Jahre die Tories bereits komplett unwählbar gemacht hatten. Corbyn durfte nicht gewinnen, weil er tatsächlich für die Vielen gehandelt hätte. Schade, er hätte UK wohl gut getan.
zum Beitrag08.05.2026 , 09:23 Uhr
Die Chemie wurde in West und Ost mit Braunkohlewüstungen bezahlt, nebenbei. Besser hätte sie mal auf energieärmere Produkte mit Wertschöpfung gesetzt (die Prozesse sind weitgehend ausgereizt, ich weiß). Ich meinte aber eher diese bräsige Verbrennerauto-Bande. Wir haben einiges an guten Hebeln. Und können beitragen und prosperieren. Wir bleiben halt gerade nur zu lange an fossiler Denke kleben.
zum Beitrag08.05.2026 , 09:14 Uhr
Ich finde Anhalter übrigens auch eine Lösung. Beim Buch wie beim Verkehrsverhalten.
Was _keine Lösung ist, relative Verbesserungen nicht mitzunehmen und beim Schlechteren zu verharren. Fliegen (oder einzeln im Bretter-SUV) ist deutlich ärger als Bahn, Bus. Wo ich Sie aber hoffentlich fehlverstanden habe. Und gerne radle, wo immer es geht.
zum Beitrag08.05.2026 , 09:11 Uhr
Etwa München-Lyon würde mir bei der SNCF sofort angezeigt (ohne Vorlaufzeit deutlich teurer als Blablacar & Co.); und bahn.de: die rasche Verbindung über Mannheim wäre mit Preis, die über Zürich in der Tat nicht. Würden die Bahn-Hohen keinen Flieger, keinen Dienstwagen nehmen, würden sie es auch gemerkt haben. Was widerspricht davon meinem Argument, dass derzeit die Anreize noch falsch gesetzt werden, und das änderbar? Politisch wäre das ein lohnendes Projekt für die EU.
zum Beitrag08.05.2026 , 09:04 Uhr
Sie wollten oder konnten es nicht verstehen? ;) Was wir gerade noch machen: Es allen und auch zukünftigen Generationen teurer machen und den wenigen Dauerfliegern künstlich billiger. Die Mehrheit verliert gerade damit! Was wir machen sollten: kostenangemessene Bepreisung so genannter externer Kosten. Fliegen ist ohne die künstliche Bevorteilung häufig unattraktiv. Fliegen soll einfach mal seine wahren Kosten auch tragen. So simpel.
zum Beitrag08.05.2026 , 00:37 Uhr
Oder die reisen gerade. Reaktions-Pflicht ist aber Pflicht. Die Pflichterfüllung anderer bequem zu beobachten ist nicht verallgemeinerbar. Verweigerung bleibt übrigens möglich dank Grundgesetz.
zum Beitrag07.05.2026 , 22:42 Uhr
Von Menschen als Gefahr sprechen, ist selbst gefährlich, wenn mensch mal länger über den Wortgebrauch nachdenkt. Mal als Advocatus Unionis: Warum soll die eine der möglichen Orientierungsformen staatlich gefördert werden? Warum wird das einfach verlangt? Es war doch auch wohl falsch, Cis-Hetero zu pushen und fördern?
Universal wäre wohl die Forderung nach gleichen Rechten für alle und auch die Schaffung von Möglichkeiten, sie auszuüben, die klarere Argumentation. Und besser da auch nicht alles Mögliche hineinmengen.
zum Beitrag07.05.2026 , 22:38 Uhr
Der "Queerbeauftragte" diente dazu, den angeblich linken Strippenzieher Sven Lehmann zufriedenzustellen, machen wir uns da nichts vor. Ziel muss dabei wohl sein, dass Menschen einfach Menschen sein dürfen und sich nicht über ihre Sexualität definieren müssen, außer sie wollen es ausdrücklich. Gleiche Rechte auch für queere Menschen ist ansonsten wohl einfach ein Thema fürs Justizministerium. Ich wünsche mir das Thema als Selbstverständlichkeit, nicht Hochschaukelthema eines Ablenkungskampfs.
zum Beitrag07.05.2026 , 22:33 Uhr
Schade, dass Palmer nicht Verantwortung übernehmen konnte. Ich muss nicht seine Ausdrucksweise goutieren, um ihn gerne an noch wichtigerer Position als Ökologie-Macher zu sehen.
Gut zugleich, dass der Artikel auf Inhalte geht und nicht bei Personalien in Sportberichtsmanier stehenbleibt.
Wer Geld haben will, soll einfach die teure Förderung von Fossil, speziell Autoindustrie, Bonzen stoppen und die Polizisten nicht für Galerieaktionen an der Grenze verheizen und mal zur Finanzverwaltung für Bürodurchsuchungen abordnen.
zum Beitrag07.05.2026 , 22:28 Uhr
Zwei Punkte:
Jemand kann auch den Verlust merken, wissen, dass es schlecht zu verschicken ist, und deshalb es einfach für sich verabschieden.
Sachen nachschicken machen gute Hotels nie. Denn es könnte gar nicht die eigene Frau gewesen sein, und so fliegt ein Aufenthalt auf, der Diskretion gebraucht hätte. Schade ist das ökologisch, denn irgendwann sollte das Brauchbare wieder in den Gebrauch.
zum Beitrag07.05.2026 , 22:24 Uhr
Man mag es ja im Berliner Jargon so aussprechen, es ist trotzdem nicht "Elexier". Ansonsten zeigt der Artikel sogar noch einen weiteren Grund, rasch aus der Braunkohle rauszugehen. Unser tägliches Wasser gib uns heute!
zum Beitrag07.05.2026 , 22:13 Uhr
Wer sich inhaltlich oder thematisch fortbilden oder verknüpfen will, dürfte die OMR meiden wie der Intellektuelle RTLII. Zu viel BWLer-Hamburg-Blingbling und auf große Hose, aber die Fundierung fehlt und Blender ziehen andere Blender an.
zum Beitrag07.05.2026 , 15:42 Uhr
Weil die gegenwärtigen Anreize genau falsch herum gesetzt sind und die Energieraushauer auf Kosten anderer sogar belohnt werden. Sollten wir ändern und mal was anderes wählen als Union oder so.
zum Beitrag07.05.2026 , 15:38 Uhr
Wenn das die Lüneburger Heide ist, sollten Sie sich mal die Bahnverbindung quer über Osnabrück oder die Fernbusse ansehen, dann kann mensch die Zeit auch schön nutzen fürs Niederländischlernen (voor Duitsers kei-makelijk, hoor!), Lesen, Mails, taz-Forum, ... Auf Kosten anderer fliegen (und das ist leider gegenwärtig so), ist leider keine Lösung.
zum Beitrag07.05.2026 , 15:34 Uhr
Wie werden wir bereits ausgestoßenes CO2 "los"? Bezahlbar am liebsten auch noch. Neugierig gefragt.
zum Beitrag07.05.2026 , 15:33 Uhr
Sie genäse nicht an einer deutschen Ausredenwirtschaft und Bequemlichkeit von Fossilköpfen, das ist gewiss. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, eher energieintensiv, und führende Volkswirtschaft der EU kann sich nicht wegducken. Auch nicht, um einzelne Retroträumer weiterschnorcheln zu lassen, während unsere Lebensgrundlagen wegschmoren.
zum Beitrag07.05.2026 , 13:25 Uhr
An das mögliche Manöver eines Übertritts dachte ich gar nicht, doch es wäre denkbar (eher aus der AfD oder auch, dass ein Grüner zum Genossen wird). Genug zu tun haben jedenfalls beide Fraktionen. Das Verbrennerauto aus Deutschland und dessen Privilegien müssen abgewickelt, die entsprechenden ungesunden Monokulturen dringend umgebaut werden. Die Häberles und Pfleiderers in den Betriebsspitzen werden das nicht alleine schaffen. Die Politik und die klugen Mitarbeiters hingegen schon. Toitoitoi, Ländle!
zum Beitrag07.05.2026 , 12:03 Uhr
Carl-Schmitt-iaden und unverdauter Rousseau haben recht wenig zu suchen, wenn die Rechtslage das Entscheidende ist. Ja, Politik kann/muss/soll gegen angebliche "Marktzwänge" und Lobbyblockaden durchaus handeln. Das geht. Nein, gegen die Menschenwürde niemals.
zum Beitrag07.05.2026 , 08:33 Uhr
Das Land gleitet leider ab. Rassistische reale Ungleichheit fördert rassistisches Denken. Diese hassenden Freaks werden "normaler", weil die Realität der Ungleichheit eine Ideologie der Ungleichheit geradezu braucht. Daher Besatzung rasch beenden, denn die ist der Turbobrennstoff dafür. Zur Not von außen dem Recht durch Druck nachhelfen. Nur so bleibt Europa glaubwürdig. Und dann klären, ob es ein fairer Staat für alle werden soll (kann der dann noch "jüdisch" ethnisch-religiös definiert sein?) oder zwei Staaten, fair und nach UN-Resolutionen souverän (und ohne Bomben zu Luft oder zu Boden).
zum Beitrag07.05.2026 , 08:27 Uhr
Der Beginn der AfD war 2013, als im Bundestag eine linke Mehrheit war, dennoch Merkel Kanzlerin blieb und führungsschwach von Alternativlosigkeiten schwadronierte. Die Duftmarken AKW oder unappetitliches Griechenbashing klappten auch nicht (mehr). Wenn Merkel über links nicht fortzubekommen war, dann war Platz über rechts. Die Alternative wechselte die Seite.
2015 ließ Merkel die MGs im Depot (richtig), registrierte die Hineinkommenden nicht (wohl falsch), aber es war die Kampagne für das Große Geld und Fossil und gegen Irgendwen zur Ablenkung, die in Flüchtlingen ihr Ziel fand und Ängste schürte. Es war der Silvestermythos der gesch'ndeten blonden deutschen Frau aus unseligen Zeiten.
Alternative muss ansonsten wieder ein linker Begriff werden, denn das Bestehende ist schon arg rechts wie dysfunktional.
zum Beitrag07.05.2026 , 08:19 Uhr
Wer zu verzagt nicht Labour wagt dann leider über Starmer klagt. Labourzirrhose, Katerschmerz. Corbyn hatte noch ein Herz.
zum Beitrag07.05.2026 , 08:13 Uhr
Auf den KomDHL mit dem alten Namen! Zeit für die Post-Moderne!
Die EineeineMarkmarke war früher auch mal besser.
zum Beitrag07.05.2026 , 08:11 Uhr
("geht zusammen mit" hieß früher einmal doch "ist vereinbar mit" o.ä. ) Schlimmer ist aber die Faktenlage. Höchstbezahlte PR-Schreiber von Springer oder schlimmer jagen ja den antisozialen und Kulturkampf in immer neue Höhen, um von der Ausplünderung der Zukunft durch Fossil abzulenken. Erste Schritte? Weiter zu einer Unabhängigkeit von fossilen Energien, also Solar, Wind, Rad, Busse, Bahnen, Fuß, als Freiheitsenergien - und hier zitiere ich sogar einen Chr. Lindner, (welcher da inzwischen einen Rückfall erlitt und in Frieden seine Immobilie scheidungsaufteilen mag). Staatliche Anreize müssen von Fossil wegführen, nicht umgekehrt. Die Union muss da also das Wort Verantwortung wiederfinden.
zum Beitrag07.05.2026 , 08:04 Uhr
Gutes Rad ist schmerzhaft, scheint es. Nicht jede Masche ist dabei Kunst. Zugleich nicht jede Sensibilität. Und einsame Klatscher oder Buhrufer schwimmen schon mal nicht mit dem Strom, ihnen sei dies gegönnt.
zum Beitrag07.05.2026 , 08:01 Uhr
Ist aufs All denn noch zu wetten? Rauchen schon die Zigaretten? Qualmt ein übergroßer ALF? ... Leute, es ist doch nur Ralf!
zum Beitrag07.05.2026 , 07:58 Uhr
Manchmal denke ich, eine Kontrolle zwischen Peißenberg und Berlin auf die Einreise populistischer Rechtswidrigkeiten wäre die bessere Idee. Dobrindt kann gerne legale Methoden für oder gegen dies oder das ersinnen, aber gerade als Innenminister sollte er den Rechtsstaat schon ernstnehmen.
zum Beitrag06.05.2026 , 23:03 Uhr
Manche würden sagen, am Boden bekommt mensch mehr mit und stimmt sich aufs Land ein. Muss dann vielleicht gar nicht in das nächste Land japsen, sondern entdeckt statt Montenegro Schwarzenberg im Erzgebirge mit ähnlich exotisch gelegenem Schloss oder oder oder. Wortspiel intended.
Was Sie zu fühlen meinen, ist Ihnen überlassen. Ob etwas so ist, könnte ich für mich nicht bestätigen. Es ist nicht verallgemeinbar, das Schöne.
zum Beitrag06.05.2026 , 22:58 Uhr
Naja, darf ich da an den berüchtigten Bahnstrecken-Umweg von Ulm über den Flughafen erinnern, obwohl die S-Bahn die Strecke bereits gut anbindet? Der vermutete Grund der Spätzle-Connection war, mit der Flughafen-GmbH die Kosten so besser verstecken und abwälzen zu können.
zum Beitrag06.05.2026 , 22:56 Uhr
Auch wenn das im Panel des Forums womöglich teils anders ist: ein Drittel der Deutschen etwa ist noch nie geflogen, nur fürs letzte Jahr gesehen ist die Zahl noch deutlich höher. Die Verteilung ist sehr schief. Es kann ein Leben ohne Spaßflug geben. Die externen Kosten des Fliegens gehören getragen.
zum Beitrag06.05.2026 , 22:49 Uhr
Falls sie den Verzerrungseffekt meinen, dass Wetterstationen durch diese fiese Asphaltierung fürs Auto drumherum inzwischen heißer werden, der ist bekannt und einmodelliert, so der mir bekannte Stand.
zum Beitrag06.05.2026 , 00:42 Uhr
Ein Club der MitHirne täte der Fraktion sicher besser. Leider hat die CDU ja auch sonst inhaltlich wenig über Schützenfest-Niveau zu bieten.
zum Beitrag05.05.2026 , 15:45 Uhr
Ähnlich wie Normalo. Fehler machten und machen halt alle jene, die die Erde für Bequemlichkeit und Quartalsprofit ausschlachten. Was die soziale Lage wirklich einseitig verschlechtert.
zum Beitrag05.05.2026 , 08:22 Uhr
Gerade für französische Verhältnisse ist Mélenchon inhaltlich gar nicht so linksextrem, wie er hierzulande gerne abgestempelt wird. Da hilft eher etwas Markieren, dass er für alle da sein wird, warum Frankreich einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat braucht und ein, zwei Punkte, wo Mélenchon sich auch mal in die Mitte bewegt. Denn auch er hat seine Punkte, wo er lernen könnte: Europa und die Westbindung nicht pauschal verteufeln, sondern diese Hebel aktiv nutzen.
zum Beitrag04.05.2026 , 16:56 Uhr
Auf eine unterstützende USA lässt sich leider pfeifen, das hat die Vergangenheit gezeigt. Demokratie in den arabischen Staaten würde ja auch Israels Regionalmacht und die US-Öl-Freundschaft gefährden.
zum Beitrag04.05.2026 , 16:53 Uhr
Moral ist nicht nur ein Privataltar der Notare Bolamus, sie kann auch Gemeinschaften vereinen und ermöglichen. Eine Prise Moral gehört dazu.
Seien wir dabei lieber der selbstdemütige Zöllner als der Pharisäer.
zum Beitrag04.05.2026 , 16:51 Uhr
Sollten wir uns über Empörung zuerst empören? Oder doch zunächst über Leben auf Kosten anderer, ökonomisch und/oder ökologisch? Empörung kann der Moral die Handlungskraft schenken oder sie auch nabelschauverpuffen lassen, es kommt wohl auch hier darauf an.
zum Beitrag04.05.2026 , 14:51 Uhr
Wenn gewisse Unionisten den Sauerstoff für solche Atomhymnen doch mal für intensiveres Nachdenken nutzen würden! Das starre, teure wie über hunderttausende Jahre schädliche Atom passt einfach nicht zu den günstigen Erneuerbaren.
zum Beitrag04.05.2026 , 12:59 Uhr
In der Demo Palituch tragen oder Kippa tragen sollte beides möglich sein, auf der Straße auch. Oder ein Nudelsieb, Popenkreuz, Hijab, Nonnenhabit, sogar eine Bayern-München-Kappe. Die Polizei hat aus Hilflosigkeit sehr normale Demos kriminalisiert, das hat sie meines Wissens inzwischen korrigiert. Damit können wir uns wieder darauf stürzen, dass jede und jeder hier wegen Glaube, Herkunft, Aussehen oder was auch immer auf der Straße diskriminierungsfrei spazieren kann, eine Selbstverständlichkeit.
zum Beitrag04.05.2026 , 12:55 Uhr
Da reicht ja schon, Afghanistan als Land zu benennen, wo mensch ja unbeschwert leben könnte.
zum Beitrag04.05.2026 , 12:54 Uhr
Woher leite ich sie ab, die Moral? Aus 'Offenbarung', Religion, Humanismus, menschlichen Gefühlen? Ich frage offen.
Ist zugleich eine komplett privatisierte Moral noch eine Moral oder nur Lifestyle - oder brauchen wir universale Leitplanken, die auch schneller Doppelmoral aufzeigen?
Sich selbst als Engel und den "anderen" als Teufel zu sehen, kann einen mobilisieren und mag in seltenen Fällen sinnvoll sein (Putins Soldaten vor der ukrainischen Ortschaft). Aber zumeist verdeckt es mehr, als es zeigt, und führt zu verdrehter Moral.
zum Beitrag04.05.2026 , 12:49 Uhr
Ich dachte an physiologische Gründe.
Doch sehe auch Ihren Punkt. Es gibt Historiker, die das Robbenessen der Inuit als Grund sehen, wieso sie in Grönland verblieben, anders als die Wikinger.
Wenn das Ziel wäre, möglichst ressourcenschonend möglichst viele Menschen gesund zu ernähren, hätten wir wohl vereinzelt Weidevieh auf schlechten Böden, nachhaltigen Fisch-/Robbenfang, die ein oder andere Tierverwertung - und ansonsten ganz, ganz viel Gemüse incl. eiweißreicher Sorten.
zum Beitrag04.05.2026 , 09:02 Uhr
Ich tipp's mal an: Staaten mit Fossil-Rente oder anderen überproportionalen Rohstoffreichtum sind bis auf wenige Ausnahmen Autokratien, denn die Versuchung dieser staatlichen Tröge ist zu groß, um da jemals wieder abzutreten. Ergo sprechen einige vom Fluch des Öls.
Dass Europa in der Region einiges versemmelt hat, von Sykes-Picot & Co. bis zur Installation von Staaten: ja. Muss aber nicht das nächste Mal auch so laufen. Die USA wäre der natürliche Dritte von außen, ist aber krass parteiisch und inzwischen auch offenbar käuflich.
zum Beitrag04.05.2026 , 00:44 Uhr
Auch Politikers sind Menschen und haben Grundrespekt verdient, gerade weil andere Tätigkeiten mehr Geld, Annehmlichkeiten, Familienzeit, Ansehen, ... bieten. Und die Schleuderpresse von Springer, Putin, AfD & Co. ist eklig beim Schienbeintreten (da bekommt Merz noch wenig ab im Vergleich zu anderen)
Merz sollte es dabei gleichwohl nicht wegen des Ansehens tun. Sondern - wie gute Bundeskanzler(in) vor ihm - bedachte und aus eigener Sicht richtige Handlungen jedem populistischen Impuls vorziehen. Das hilft auch, die Dreckschleuderei weniger gravierend zu finden.
zum Beitrag04.05.2026 , 00:39 Uhr
Er hat "alle Häkchen" (vgl. die 'Zeven vinkjes', J. Luyendijk), er ist in jeglicher Hinsicht mit dem Silberlöffel aufgewachsen. CDU-Honoratiorensohn im schwarzen Sauerland, kleine Rebellenanflüge tun da nichts. Dann ist die Indignation umso größer, wenn niemand dankbar für die eigene Großartigkeit ist. Besser ist die Motivation, wenn mensch es nicht für das Klatschen tut, sondern für das als richtig erkannte Ziel, für die wichtigen Werte. Jenseits der eigenen Person. Dafür hätte er besser mal statt Blackrockdienen politische Verantwortung übernommen, etwa als Arnsberger Landrat oder so. Das hätte ihn zeitig ändern oder zum Abbiegen Richtung Notar bringen können.
zum Beitrag04.05.2026 , 00:08 Uhr
Zu einem Nebenpunkt: Mir ist kein Punkt bekannt, wieso jemand grundsätzlich nicht vegan leben "kann". Welchen meinten Sie?
Klimaschutz wird nach allem, was ich weiß, ohne einen deutlichen Minder-Verbrauch von Fossil gerade der Prasser kaum machbar sein. Technik wäre nett, ist aber nicht so (und wenn, müsste die Preispeitsche dafür endlich ran).
zum Beitrag03.05.2026 , 23:59 Uhr
Wer sich populistisch aus dem Fenster lehnt, ist selbst schuld für den Hagel auf die Zähne. Dobrindts CSU hat sich somit durch die Bösewichte erpressbar gemacht. Die BR Deutschland und die Region dort müssen es ausbaden. Ach, und es wird erst mal niemand mehr mit einer Bundeswehr kooperieren, auch noch. Danke für nichts!
zum Beitrag03.05.2026 , 23:56 Uhr
Sie ist kristallklar argumentativ auf der Straße.
Wem diese Argumente und diese Beschreibungen nicht passen, wird seine Meinung vielleicht gleichwohl nicht geändert haben. Ist ja auch hart zu sehen, dass Israel derart abgedreht ist, wo mensch vielleicht das Gegenteil gern annehmen würde. Sie ist nicht die Berichterstatterin zur Hamas, falls jemand ihre Funktion nicht mitgelesen hat. Sie zeigt mutig und gegen US-Druck, was leider abgeht. Was nie 'normal' oder entschuldigt sein darf.
zum Beitrag03.05.2026 , 23:50 Uhr
Dafür braucht mensch doch echt gar nicht CO2 raushauen. In München macht Cornelia Leisch das schon seit ewig, und da wird es in Deutschland noch Dutzende andere qualifizierte Trainers geben.
Das einzige ist, dass danach immer der deutsche Personalausweis neu beantragt werden muss, der fürs Lachen außerhalb des Kellers fällig ist.
zum Beitrag03.05.2026 , 23:43 Uhr
Die Hoffnung stirbt zuletzt? Dann stirbt der Wal ja schon mal davor.
Anderthalb Millionen für emotionale Befindlichkeitsentlastung und dann immer noch nicht im eigentlichen Habitat rausgesetzt (das wäre laut einem Biologen das Nordmeer gewesen). Wir spinnen, wir Menschlichen, wie Obelix schon wusste.
zum Beitrag03.05.2026 , 20:59 Uhr
Sozialer Ausgleich ist überfällig. Aber nicht über teuer verbilligtes Rauchen, Schampus/Schnapssaufen, Autofahren o.ä. Sondern über anständige Löhne und Wohlfahrtsnetze.
Bei Zucker führte die Steuer in UK dazu, dass Geschmack nicht mehr derart durch Zucker ersetzt wird wie davor.
zum Beitrag03.05.2026 , 20:55 Uhr
Zuweilen ist Sucht eine Krankheit. Nikotin ist in puncto körperlicher Abhängigkeit schon belegt eins der fiesesten Dinge.
Am besten es gar nicht erst dazu kommen lassen. Und die Stärke mustern, sich davon zu lösen. Dabei siehe Satz 1 und 2.
Und beim Besteuern, Schmuggel unterbinden, etc. wäre ich bei Ihnen. Gut, dass die Union ihre dogmatische Steuerblockade hier schon mal aufgab.
zum Beitrag03.05.2026 , 19:22 Uhr
Glauben Sie, was Sie wollen. Doch die Sätze wie Handlungen weisen leider in die andere Richtung. Es ist Imperialismus ohne Grenzen, und das geht immer schief. Armes Israel.
zum Beitrag03.05.2026 , 19:21 Uhr
Netanyahus Handeln ist kriminell, schädlich und größenwahnsinnig. Er schadet Israel zuerst damit. Ich hoffe, dass sein Körper so lange durchhält, dass er nach der Wahl vor Gericht gestellt und abgeurteilt werden kann. Die USA unter dem businessgeldgierigen Trump haben sich da gut vorführen und instrumentisieren lassen. Aber in Europa hat es sogar Deutschland inzwischen geschnallt. Es wird noch Jahre dauern, aber auch Europa kann in der Region eigentlich konstruktiv wirken. Kurzfristig müssen wir freilich unsere Fossil-Abhängigkeit ganz schnell reduzieren. Was letztlich der Region dort auch guttut.
zum Beitrag03.05.2026 , 19:10 Uhr
Könnte sein. Zumindest hatte Berlin zumeist eine Mehrheit Links-Mitte. Ob den Linken inzwischen auch Westberlinkompetenz in ausreichendem Maße zugetraut wird, werden die Wahlen zeigen. Mehr als bei der Wegner-CDU gewiss, doch da gälte es für die Linken noch Grüne und SPD auszustechen. Spannend, welche der drei Parteien das Rathaus dominieren darf.
zum Beitrag03.05.2026 , 19:07 Uhr
Ist doch bekannt. Erst bis ca. Mauerfall mit den Bundesgeldern das agrarisch-rückständige Bayern modernisieren, Bundes-Aufträge incl. Rüstungsgelder, seltsame Baumaßnahmen nach Bayern schieben und dann plötzlich den (undankbaren) Pharisäer markieren. Das haben auch die anderen heutigen Geberländer nicht so drauf. Und das ist eine Schande für ein Land wie Bayern, welche Scharaden ihre CSU-Spezlhubers da geben. Ich finde den englischen Ausdruck noch viel zu nett für diesen Ausfall.
Angemerkt: Diepgen, Sarrazin und Wegner sind kein Ruhmesblatt: sie haben Schaden angerichtet. Bei allen wohlbekannten Sonderfaktoren wie Teilung, Fortzug der Industrie, Vereinigung zweier Verwaltungen, Hauptstadtsonderbelastungen, Großstadt-Bundesland hätte Berlin mit Kalibern wie Brandt, Vogel und Weizsäcker auch heute ganz anders ausgesehen.
zum Beitrag03.05.2026 , 12:48 Uhr
Wer von der "Sicherheit" Chinas schwärmt, sollte da eben auch solche Punkte im Hinterkopf behalten.
zum Beitrag03.05.2026 , 11:45 Uhr
Wenn den Medien zu folgen ist: Die CDU musste im Wind der Realität ziemlich viel wieder letztlich einkassieren, was im Wahlkampf gerufen wurde. Der Schaden durch diverse Manöver kam aber dennoch: retrofixierte Auto-Verkehrspolitik, Missachtung von Bürgerwillen, Image der Stadt.
zum Beitrag02.05.2026 , 18:54 Uhr
Genausowenig, wie wenn wer in München oder anderen Orten "Beggar thy neighbour" praktiziert. Und zugleich billige Berlin-Sprüche klopft.
zum Beitrag30.04.2026 , 14:03 Uhr
Keiner hat die Höchstkaräter losgeschickt. Von Wegner weiß mensch inzwischen, was er alles in die falsche Richtung versuchte, wie schlecht seine Fehlerkultur ist, und wird ihn als Unfall abwählen wollen. Die SPD hat sich von Giffey in die falsche Koalition lenken lassen und hat auch nicht die Notbremse gezogen, als Wegner mit Populismusreflexen auf seine Überforderung reagierte. Bleiben Links (wo die Wehmut nach Lederer schwebt) und Grün. Mal sehen, wer zuletzt eine Regierung geformt bekommt. Die CDU dürfte bis auf weiteres wegzuhaken sein.
zum Beitrag30.04.2026 , 11:23 Uhr
Credo quia absurdum? Steuern sind mehr als die Einkommenssteuer. Die Umsatzsteuer zahlen wir alle, relativ v.a. die Armen. Vermögen, Erbe, B**llshitgehälter wieder angemessen besteuern, dann können die Steuern auf Arbeit und Konsum etwas runter und es bleibt noch Geld für Infrastruktur und Wohlfahrt.
zum Beitrag30.04.2026 , 11:20 Uhr
Und das sind fast alles die Falschen. Scheichs, Putins, Mini-Despoten, Maxi-Despoten. Wir finanzieren mit Ölgelder diverse Regionalkriege mit.
Zeit für den Entzug, und das heißt angemessen hohe Fossilpreise statt unverschämter Lobby-Selbstbedienung der Fossilis!
zum Beitrag30.04.2026 , 11:19 Uhr
Außer man wäre Palästinenser in einem Dorf, und die illegalen Siedler kommen wieder vorbei, schießen und können mal wieder "leider" nicht identifiziert werden.
Israel rutscht ansonsten gerade in eine religiös-ethnisch definierte Ungleichheit ab, mit einer Totenanzahl noch über der des Mullah-Regimes. Netanyahu klammert sich panisch an die Macht und führt dafür Dauerkrieg auf Kosten Dritter. Doch ich gebe Ihnen zu, dass es noch nicht der Iran ist. Schimpfen wir doch über beide : )
zum Beitrag30.04.2026 , 11:13 Uhr
Pappé ist Historiker, und seine Bücher wenden historische Methoden an. Künstlers können eine Meinung haben und sie äußern. Einen Expertenstatus beanspruchen können sie dabei nur in Ausnahmefällen (Auch sie können sich eingearbeitet haben). Doch wie bei anderen Feldern auch gibt es schon Unterschiede zwischen Experte/in und anderen. Kennen wir vom Elektriker m/w/d und Laien ja auch und erkennen es dort auch an. Und selbst da wird mensch den Elektriker fragen, ob er wirklich gerade das als Reihenschaltung aufbauen will. Aber irgendwann einen möglichen Wissensunterschied womöglich auch mal wahrnehmen.
zum Beitrag30.04.2026 , 11:08 Uhr
Nicht rauchen, womöglich. Zuhause bleiben? Nein. Es gibt Fuß, Rad, ÖPNV, Sammeltaxen, Carsharing, Mitfahrgelegenheiten. Und sparsamer autofahren auch noch (Training oder sich einlesen rechnet sich), u.a. beschleunigungsarm-gleichmäßig 100-120 km/h fahren. Tempolimit wäre in jeder anderen Gesellschaft längst da. Wir müssen aus dem Würgegriff der teils parasitischen Autoindustrie langsam mal raus.
zum Beitrag30.04.2026 , 11:05 Uhr
Dann kann das Auto oder E-Bike am nächsten erreichbaren Bus- oder Bahnhalt stehen. Wer teure Straßen baut, erntet nach einer Weile dann eben größere Staus, empirisch. Nix "es ist nun mal so", das ist änderbar, so wie die Ver-Auto-isierung unserer Gesellschaft ja auch in den letzten 90 Jahren brachial durchgedrückt wurde.
Fangen wir aber ganz schlicht an: gleiche Chancen und Ressourcen auch mal für Fußgänger, Radler, Busnutzer, Bahnnutzer. In der Stadt, aber auch auf dem Land. Darauf ließe sich doch eigentlich mal einigen.
zum Beitrag30.04.2026 , 08:43 Uhr
Was mache ich gegenüber einem Kartell? Diejenigen gegeneinander ausspielen, Unsolidarität belohnen, um dann jeden einzelnen fertigmachen zu können. Siehe das versuchte Vorgehen von USA, Russland und China gegenüber der EU.
Jetzt versuchen sie das eben mit der OPEC (die bei mir wenig Sympathien hat als Fossil-Dealer-Gang).
zum Beitrag30.04.2026 , 08:38 Uhr
Sie zu gebrauchen wird dennoch nicht angeraten, oder? Weil sie an süßen Geschmack gewöhnen, weil sie in der Regel das Insulin beeinflussen, ...
zum Beitrag30.04.2026 , 00:03 Uhr
Es ist eine Entscheidung. Wir können unter den bekannt und verdeckt großen Kosten weiterhin das Auto hätscheln, mit entsprechenden Folgen bei Umwelt, Platz, Krankheiten, Abhängigkeiten oder darüber hinausgehen und in einem ersten Schritt gleiche faktische Rechte für Fußgänger, Radler, ÖPNV-Nutzer (m/w/d) wiederherstellen. Am Ende werden wir das Zweite machen. Ich hoffe, dass wir das aber beschleunigen.
zum Beitrag30.04.2026 , 00:00 Uhr
Wer von beiden hat in Deutschland meist länger Grün/ die Ampelphase auf die Geschwindigkeit ausgerichtet? Wer von beiden tötet, wenn er einen Fußgänger erwischt, häufiger? In jeder Stadt ist auch dieses Ergebnis eindeutig.
(Bevor jetzt was kommt: wer über Rot radelt, läuft oder fährt, ist dann bitte selbst verantwortlich)
zum Beitrag29.04.2026 , 23:51 Uhr
ZTUC, meine Rede: wir brauchen daher Erneuerbare total als den Ziel-Regelfall, also hohe Kapazitäten und Batterien oder andere Brücken. Und keine zentralen Energieversorger, die leider die "nötigen Wartungsarbeiten" für Günstigeres womöglich genau in die Zeiten platzieren, dass das freudenbringende Gaskraftwerk auch zum Zuge kommt.
Merit Order generell heißt preisökonomisch: einer Marktseite kollektiv den jeweiligen Monopolpreis zu gewähren - das ist schon fragwürdig. Im besten Falle setzt es den Ausbauimpuls, im schlimmsten: siehe oben.
zum Beitrag29.04.2026 , 23:21 Uhr
Reich-Ranicki hätte ich zu Polen und deutscher Literatur des 19./20. Jh. als Experten gesehen; ohne alle Urteile zu übernehmen, seine politischen Meinungen auch nicht.
Der wahre Kern: Expertentum oder Kunstfertigkeit bei A sagt häufig nichts über das bei B aus. Niemand ist vor Selbstüberschätzung und Hybris gefeit (außer ich Multiexperte natürlich). Ein Künstler/ eine Künstlerin könnte dennoch nachgedacht haben, wir wissen es nicht so pauschal - erst, wenn wir kurz hinhören.
zum Beitrag29.04.2026 , 21:52 Uhr
Limonaden kann man hierzulande locker mit weiteren 3 Teilen Wasser verdünnen, so übersüß sind sie häufig. Schade nur, dass das gewonnene Geld für ähnlich ungesunden Benzinverbrauch vergeudet wird.
zum Beitrag29.04.2026 , 20:06 Uhr
So sehen Sie es. Und nu?
Er wirft Kritik an Israel mit Antisemitismus durcheinander, können wir uns darauf noch einigen? Das ist die Verwechslung aus meiner Sicht. Und die hat im weiteren Folgerungsprozess ungesunde Folgen.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:15 Uhr
Zucker, Tabak und andere gesundheitsschädliche Substanzen, die von Profitorientierten im Umlauf gebracht werden, mit Steuern zu verteuern, ist sinnvoll, denn das hebt die Einstiegs- und Verbrauchshürde. Wo ist dabei nur die entsprechende Steuererhöhung auf Öl?
zum Beitrag29.04.2026 , 18:13 Uhr
Die Union hatte sich eher sinnbefreit gegen jegliche Steuererhöhung ausgesprochen, jetzt hat sie zumindest doch mal umgedacht. Zum Glück, denn sehr viel spricht dafür, die weiche Droge Zucker stärker in den Griff zu bekommen, zumindest zu besteuern. Hoffentlich geht der Erkenntnisprozess der Union nun weiter. Wie wäre es mit höheren Steuern auf ähnlich Ungesundes wie ... Autofahren?
zum Beitrag29.04.2026 , 10:57 Uhr
Wie ich hier schon häufiger ausführte, kenne ich aus eigener Erfahrung alles: Millionenstadt bis Kleindorf.
Unbequeme Argumente ad personam wegdrücken zu wollen ist auch nicht so gesund.
Quizfrage: Zwei Leute. Einer hat ein Auto, der andere nicht, wer ist statistisch der Reichere und wer der Ärmere der zwei?
Beim Satz Brechts hilft es, das gesamte Stück und Brecht auch sonst gelesen zu haben, was ich mal annehmen möchte. Auch ohne das verstehen viele, dass es eine linke Kritik an den Verhältnissen (und dem bürgerlichen Klassismus) ist, die es zu ändern gilt.
Einigen können wir uns darauf, dass diese teure Bezuschussung und Förderung von Autofahren/Pendeln bitte aufhört und das Geld dafür in Busse, Radwege und Anruftaxen in der Fläche fließen sollte. Irgendwann können wir alle nicht mehr sicher autofahren, spätestens dann wird jeder von uns das Wohlfahrtsnetz bei Verkehr zu schätzen wissen. Das braucht Ressourcen, die werden momentan aus gewissen "Gründen" m.E. fehlverwendet. Das lässt sich ändern.
zum Beitrag29.04.2026 , 09:08 Uhr
Sie nehmen da Rawls' Definition, die m.E. ein guter möglicher Ausgangspunkt ist. Gerechtigkeit ist ein durch noch so viele neoliberale Propaganda nicht zu betäubendes Bedürfnis. Wir sollten ihr mehr Raum geben als derzeit. Dafür brauchen wir zuerst eine parlamentarische linke Mehrheit oder aber einen wieder starken sozialchristlichen Flügel der Union. Das Erste scheint mir das Einfachere, so schwer es auch sein wird.
zum Beitrag29.04.2026 , 09:05 Uhr
Die jetzige Regierung hat u.a. wegen der "Schwarzen Null" eine kaputte Infrastruktur, desolate Armee und wegen Bankenrettungen und Geschenken an Superreiche einiges an Zinszahlungen zu stemmen. Da etwas zu investieren erscheint mir als sehr sinnvoll. Die neoliberalen Märchen vom pöösen Staat sind doch inzwischen weitgehend empirisch widerlegt.
zum Beitrag29.04.2026 , 09:02 Uhr
Und ein weiteres Mal lese ich die Verwechslung von Netanyahu-Israel und Judentum ... Was zwei Gruppen propagieren, jeweils für ihr eigenes Süppchen: Hamas & Netanyahu/Likud. Muss man nicht mitkochen. Lieber universal Rechte für Juden, Christen, Muslime, Atheisten, Pastafari ... für Deutsche, Palästinenser, Israeli, Molwanier, ...
zum Beitrag29.04.2026 , 08:59 Uhr
Ich empfehle, mit Verlaub, noch mehr Ruhe und Nachdenken bei der Lektüre und Auslegung von Texten oder der Geschichte.
Ich hoffe, das Existenzrecht Palästinas ist Ihnen ebenso viel wert. Wenn nicht, wüsste ich gerne die Begründung. Dass z.B. jemand sich mit einer einseitigen Stellungnahme für Netanyahu-Israel besser oder als etwas Besseres fühlt, wäre m.E. keine verallgemeinerbare Begründung.
Es ist m.E. durchaus legitim nachzufragen, wie es auch einige jüdische Israeli und Nicht-Israeli tun, ob nicht ein wirklich gleichberechtigender Staat für alle eine Lösung wäre. Oder ob die UN-Resolutionen nicht eine ganz andere Landaufteilung vorsehen. Oder ob die Nakba (wie die Vertreibung von Juden aus anderen Staaten) eine Untat war. Und dass "River to the sea" von der israelischen Regierungspartei Likud hervorgestoßen gleich zu bewerten ist wie das von der anderen Seite.
Dass bei allen Optionen ein sicherer Schutz eben auch für Juden herauskommen muss, das nehme ich als Teil unserer Lehren von 1933-45 hingegen gerne sofort an. Dass dies nicht nonchalant auf Kosten Dritter zu lösen ist (ist es ja auch praktisch nicht), gehört dazu.
zum Beitrag29.04.2026 , 00:32 Uhr
Das heißt, die geparkten Autos sind dann ja wohl anzugehen! Räder können nun einmal deutlich besser bremsen, aber in unübersichtlichen Ecken sind die Hände gleich auf der Bremse.
Kreuzungen müssen von Parkers übrigens freigehalten werden, verriet die Führerscheinprüfung bereits.
zum Beitrag29.04.2026 , 00:26 Uhr
Uff, 100 % schafft da wohl niemand. Mit welchem Gerät schrieben Sie das bzw. wo wurde das vermutlich hergestellt bzw. wo kamen die Seltenen Erden her?
zum Beitrag29.04.2026 , 00:24 Uhr
Hieß bei uns Romantik bzw. u.a. die Nazis brachten auch solche Bilder, während schon die Kanonenfabriken auf Hochtouren gebracht wurden. Die Kulturrevolution zerstörte alte Kultur im Großschock. Jetzt werden Touristenzentren mit dick Farbe à la Phantasialand hochgezogen.
zum Beitrag29.04.2026 , 00:22 Uhr
China hat ein kommendes demografisches Problem und arg auf Nationalismus gesetzt. Das kann zu Kurzschlusshandlungen der jetzigen Führung beitragen, gegen "andere" im In- und Ausland. Propaganda wird das nicht übertünchen.
Was keinen hindern soll, sich mal Chinas Geschichte näher anzusehen. Ohne die "Ungleichen Verträge" oder die "Warlord"-Zeit oder die "Kulturrevolution" mit Großem-Sprung-Hungern lässt sich vieles nicht voll erfassen.
zum Beitrag29.04.2026 , 00:18 Uhr
Menschenrechte und Meinungsfreiheit gelten bitte auch, wenn es Muslime und Christen und Wasauchimmer aus Palästina sind. Alles andere wäre schlicht Rassismus, auch noch feig hinter dem Rücken von Juden camoufliert. Wer als klassisch Deutscher hetzt, bekommt eine Anzeige, wer das als Israeli tut, auch, und wer dies als Palästinenser tut, auch. Wer einfach demonstriert, darf das bitte tun. Keine zwei verschiedenen Maßstäbe in unserem Land, bitte. Popup-Konzert ohne großen Soundaufwand als Demo auf einem der Kölner Plätze? Wer palästinensische Perspektiven auch einmal lesen und womöglich auch verstehen möchte, findet bis dahin etwas bei der Bundeszentrale für politische Bildung, bei Le Monde Diplomatique und bei der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. Denn das Ende der Besatzung und Gerechtigkeit sind nötig für den Frieden für Israel wie für Palästina. Unbeholfene Stakserei der Union hingegen hier ist peinlich.
zum Beitrag29.04.2026 , 00:11 Uhr
Musste mensch jetzt bei Michael Jackson ausgerechnet von "Whitewashing" reden?
Und welches Bad ist gemeint, Bad Kreuznach? Biografien, Biopic, fast alle Darstellungen entlang eines Menschen sind nicht aufnahmewürdig (ich sehe Ausnahmen, doch sehr wenige). Die Musikalität Jacksons war sehr groß, und beim Rest bin ich mir nicht so sicher - das kann dann Drama sein oder eben auch nicht.
zum Beitrag28.04.2026 , 23:33 Uhr
Ich drücke meinen Punkt anders aus. Die Strompreise wären früher höher gewesen, wenn sie nicht so verdeckt bezuschusst worden wären, in Ost wie West. Was zu Ineffizienz führte. Jetzt sind sie hoch, weil da häufig noch ein Gaskraftwerk drin sitzt (es wird aber seltener) und weil diese "Merit Order" den Produzenten einen Monopolpreis gewährleistet!
zum Beitrag28.04.2026 , 14:13 Uhr
Er widerlegte es für die Stadt, nicht fürs Land. Auch auf dem Land lässt sich dabei radfahren, E-vespanutzen, teilweise fahrgemeinschaften, mit Rad plus Bus/Bahn agieren. Die - echt durchaus noch existierenden - Notlagen werden da teils künstlich aufgebauscht und verallgemeinert für die Bequemlichkeit anderer. Gerade wer sich für den besser bezahlten Job 100 km weiter entschied oder fürs Einfamilienhaus rauszog (das ist keine Krankenschwester, sondern der Vertriebsingenieur), darf auch gerne die Konsequenzen entsprechend tragen und einen vollkostengerechten Spritpreis zahlen, einschließlich der externen Umweltschäden. Derzeit ist es verzerrend billig, und dafür zahlt die Gesellschaft einen beträchtlichen Preis.
zum Beitrag28.04.2026 , 14:06 Uhr
Es kann ja dennoch gesellschaftlich sinnvoll sein, und die Ungleichheit korrigiert man dann über ein wieder greifendes Erbschafts- und Vermögenssteuer-System?
zum Beitrag28.04.2026 , 14:04 Uhr
Pumpspeicher: Sie überschätzen die Geologie Deutschlands wohl etwas (und leider scheint das mit den Zechen umgekehrt doch nicht rasch genug geklappt zu haben). Bei mindestens einem Fall, der in BaWü dennoch möglich gewesen wäre, wurde das Projekt nicht durchgeführt, laut Medienberichten, weil es sich durch die verqueren Anreize nicht lohnte.
zum Beitrag28.04.2026 , 14:02 Uhr
Wir können uns auch keine verdeckt teuren Strompreise leisten. Also die alten und gegenwärtigen faktischen Subventionen für die zentral-unflexiblen und umweltschädigenden Atom und Fossil.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:28 Uhr
Ja und nein. Ja, dass ich jeden Erzeuger irgendwie regulieren kann. Beim Braunkohlekraftwerk habe ich einen Riesenzentralerzeuger. Den Kessel will ich aus thermischen Gründen möglich wenig hoch und runter regeln, schon gar nicht abrupt, sonst ist der schneller spröde, und das ist noch mal teurer. Da verpuffe ich also dann richtig viel. Ich gehe schon davon aus, dass in Zukunft Solaranlagen mit einer relevanten Größe allesamt regelbar sind. Die deutsche Angst wird auch das überstehen.
Und wir sind eigentlich beisammen: Das Netz darf sich einmal häuten und auf die neue erneuerbare Welt wie auf Elektrifizierung von Wärme und Verkehr auch noch einstellen. Zeit, dass die Netzbetreiber ihre fürstlichen und garantierten Gewinne auch mal entsprechend investieren.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:23 Uhr
Natürlich kann man das. Schauen Sie in andere Jahrzehnte und andere Länder. Einfach behaupten funktioniert hier nicht. :) Ein Bildungsaufstieg funktionierte in den 1970ern noch halbwegs, dank der SPD und teils auch FDP. Heute sieht das anders aus. Bildung ist an sich jedem und jeder zu gönnen. Ausbildung, was nicht dasselbe ist, auch. Vergessen wir nur nicht: _Macht ist anders als Bildung v.a. Ausschluss anderer, die angucken bringt mehr.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:18 Uhr
Ich fürchte, Kaufhof/Karstadt mitsamt Belegschaft und öffentliche Hand ist ganz anders ausgeraubt, gefleddert worden als durch den Kleindieb (wenngleich das auch nicht okay ist). Im großen Stil abgenagt von Middelhoff, Berggruen und Benko und natürlich deren Hintermännern.
zum Beitrag27.04.2026 , 23:27 Uhr
Dch zunächst mal die 40 Tage des Musa Dagh von Werfel. Er verknüpft die Beschreibung der offenen und gewollten Tragödie mit Motiven aus u.a. aus dem Buch Exodus, und alles in gut geratener Sprache.
zum Beitrag27.04.2026 , 23:25 Uhr
Wer soziale Gerechtigkeit will, sollte sie auch wählen und sich nicht durch "Aber Gendern" oder "Ausländer raus" oder andere Nebelkerzen ablenken lassen. Wenn nämlich noch mehr Leute verstehen, dass sie inzwischen recht wenig Chancen haben, und wenn sie ihr Verhalten entsprechend ändern, haben wir ein massives Problem - das jetzt auch in die Richtung der anderen angemerkt.
zum Beitrag27.04.2026 , 23:22 Uhr
Wie bei Magyar, der einen ähnlich egoistischen korrupten Politiker hinwegschieben konnte, ist es wohl ein relatives Besser. Und Netanyahu bekäme noch vor seinem Tode die verdiente Strafe, was für die politische Hygiene Israels deutlich besser wäre.
Wenn eine israelische Regierung zur Abwechslung mal wieder Frieden möchte, wäre das auch ein Fortschritt. Dafür muss u.a. die Besatzung enden.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:29 Uhr
Jemand anders hat zu dem Schutz vor Sonne und Regen schon etwas geschrieben, doch Ihr Punkt ist aufschlussreich. Und wenn man das Wasser zu einer aufgelockerten Stelle leitet, wo es dennoch versickert - da kenne ich aber die jeweiligen Vorschriften am Ort nicht?
zum Beitrag27.04.2026 , 17:38 Uhr
Schön, dass wenig Fossil verbrannt werden musste! Blackouts haben viel mit unflexiblen Kraftwerken zu tun aka Fossil und Atom und profithungrigen Marktakteuren die vabanquespielen auf Kosten Dritter. Sonne und Wind lässt sich rasch ausknipsen, beim Braunkohlekessel wollen Sie das besser nicht zu häufig machen.
Wir schaffen gerade den Markt für die exponential hochschießenden Batterien & Co. - das ist die richtige Richtung und war überfällig.
zum Beitrag27.04.2026 , 08:26 Uhr
Solange wir überhaupt noch in Auto denken, sollten Firmen auf dem Land ihre Parkplätze mit Solar überdachen, falls immer noch nicht geschehen, um den E-Autos, die mittags eben oft dort stehen, noch etwas mitgeben zu können.
zum Beitrag27.04.2026 , 08:23 Uhr
Der HSV greift schon auffällig zu Härte bis hin zu Karten. Bei der Tabelle gerade wird's wohl noch reichen (Wolfsburg könnte sich freilich noch aufbäumen, die spielen zwar gerade, wie das VW-Verbrenner-Management agiert, doch vom Potenzial wäre da mehr), verdient ist dabei etwas anderes.
zum Beitrag27.04.2026 , 08:16 Uhr
Sollen sie doch einfach den Privatjet und den Maybach seltener einsetzen, diese Unter- und Mittelschicht, und sich davon die Aktien der Firmen kaufen, denen die CDU zuarbeitet, von den Bankenfonds, denen die CDU zuarbeitet!
Da war ja selbst Rudolf Diesel schon weiter, indem er unter dem Stichwort "Solidarismus" bezahlbare und auf Gemeinnutzen gerichtete Unternehmensfonds für die Ärmeren anregte (darauf war er stolzer als auf seinen Motor).
zum Beitrag26.04.2026 , 23:05 Uhr
Mossadegh war bereits gesundheitlich angeschlagen und so in seinen Handlungen eingeschränkt - doch jemanden, der weder die Militärdiktatur der Schah-Kamarilla noch die Theokratie der Langbärte verkörpert, bräuchten wir wohl. Etwas Nationalismus ist zugestanden, denn kein Land will sich von den USA, (oder: China, Russland, ...) ausschlürfen lassen. Der Zufall der Geburt ist wie bei anderen Fällen von Macht, Geld, ... kein guter Distributionsmechanismus. Übrigens wie in der "Islamischen" Republik gerade auch nicht.
Es kann die Befreiung der ... nur das Werk der ... sein, ließ Brecht mal singen. Installieren können wir da gar nichts, höchstens um den Preis von 30 Jahren Besatzung und wahrscheinlich 130 Jahren Scham darüber.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:44 Uhr
Logik-Klassiker: Selbst aus "Alle Verbrecher sind Männer" folgt nichts über "Alle Männer sind Verbrecher", und ein bisschen Bayessche bedingte Wahrscheinlichkeit hilft auch hier. Bleibt: Männliche Pubertät und Adoleszenz kann schon mal danebengehen. Im besten Falle fällt das dann beim Bund nicht so auf, im schlimmsten Falle kaufen sie sich ein Auto oder Ärgeres.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:41 Uhr
Schön, dass die ersten Ratten ... Warum Orbán nicht bei Putin in der Villa leben darf, ach, der Ärmste. Hat die USA eigentlich kein Auslieferungsabkommen mit Ungarn, das eine oder andere von Orbán könnte ja nachweisbar sein?
zum Beitrag26.04.2026 , 14:45 Uhr
Da hat jemand noch keinen für journalistische Basics im Team: Gewalt des Regimes ist bekanntlich bekannt. Das journalistische Interesse ist da nun, ob jener nun alleine steht oder nicht. Wofür er steht. Ob er dienen kann oder nicht. Ob die unguten alten Zeiten zurückkommen sollten (woran Teile seiner Entourage ja ein Interesse haben). Ob er der nützliche I_. Trumps ist oder nicht. Pahlavi kann daraufhin ganz ohne Publikumsbeschimpfung Fragen beantworten und zugleich seine eigenen Punkte erwähnen - das lernt man nicht nur im Medientraining rasch. Außer man hält sonst nur Monologe.
zum Beitrag26.04.2026 , 10:49 Uhr
"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen". Wer hat's gesagt? Paulus? Müntefering? Etwa beide? Bei aller Kosteneffizienz auch im sozialen Bereich: Es fängt häufig mit den "Schwachen" an, dann kommen die nächsten dran. Solidarität ist aber stärker als die Neoliberalen und die Springerschreiber glauben.
zum Beitrag26.04.2026 , 09:59 Uhr
Großstädte sind in unserem System immer "ärmer", weil sie u.a. die Infrastruktur für den Speckgürtel mit vorhalten, dieser aber die Steuereinnahmen erhält. Berlin hat dabei unter Diepgen seine zusammenwachsende Verwaltung verwahrlosen lassen und mit dubiosen Praktiken das Land verschuldet, das auch.
Ich bin über unseren Föderalismus froh, der den Berliner Dialekt nicht mal bespöttelt und immer noch viele Zentren kennt: Frankfurt für Banken, München für Fußball, Köln für Kunst und Trash-TV, Hamburg für Fischbrötchen, Stuttgart für prä-obsolete Verbrennerautos, ... (ok, nur halb-ernsthaft, aber mensch muss hierzulanden echt _nicht in die Metropole starren; und ich hoffe, das bleibt noch lange so).
Über billiges Berlinbashing von den Söders unseres Landes bin ich freilich nicht so froh. Wie toll, dass ich nicht so bin wie jener Zöllner. Vielleicht gibt es ja einen Mittelweg.
zum Beitrag26.04.2026 , 09:35 Uhr
Vous êtes en France, monsieur ! Entweder Französisch oder nichts. Bei einer Radtour quer durch Frankreich einmal erlebt, was inzwischen durch YouTube & Co. etwas erodiert sein dürfte, doch es ist nicht nur Astèrix-im-Original-Lesen, warum Französischkönnen eine gute Idee ist.
Noch zum Bestellen: sich Zeit nehmen, langsamer und einfacher reden, auf das Bestellte in der Karte freundlich zeigen, den Stresslevel senken ermöglicht dem Gegenüber wieder ein wenig das Lernen.
zum Beitrag26.04.2026 , 09:30 Uhr
Deutsche reden manchmal gerne Englisch, aus Höflichkeit, weil es Status verleihen mag, aus Ungeduld, warum auch immer (Übrigens manchmal auch schmerzhaft schlecht). Dies mal nicht zu tun, sondern Menschen zumindest am Kaffeeautomaten an Deutsch heranzuführen, ist womöglich noch höflicher, hilfreicher und besser. Oder zu ermutigen, dass wir da oft nicht solche Perfektionisten sind wie etwa häufig Franzosen mit ihrer Sprache, sondern auch kleine Schritte zu würdigen wissen.
Bei Expats wäre zu unterscheiden, ob sie wissen, dass sie nach anderthalb Jahren schon wieder woanders sind, oder ob sie mit längerer Zeit hier rechnen können. Gerade eher neoliberal-angelsächsische Firmenkulturen setzen nicht so auf Bodenständigkeit und lebenslange Beschäftigung am selben Ort.
zum Beitrag25.04.2026 , 22:14 Uhr
Neulich im Zug ein Ingenieur ursprünglich aus Hyderabad, der konnte, als ich's testete, auch schon ein wirklich ordentliches Deutsch. Um das zu honorieren und zu fördern, als Angebot bewusst auf Deutsch (und auch mal Englisch zum Entspannen). Es kommt also schon auf die Person, ihre Ressourcen und ihre Offenheit an. Mit (m/w/d) Spaniern, Niederländern oder Franzosen rede ich lieber in deren Muttersprache als in Englisch, mit Italienern eigentlich auch, doch da wird es manchmal arg rumpelig meinerseits. In ganz fremden Ländern bleibt es leider eher bei dem halben Dutzend Wörtern/Sätzen und Kontext durch Gesten. Gleichwohl fällt mir eine kleine meine Irritation auf, mitten in Deutschland aus Gegenüber-Unfähigkeit oder -Unwillen gar nicht auf Deutsch zu kommunizieren. Ohne gleich darob abzuspahnen. (Würden wir in Molwanien halbwegs Molwanisch lernen müssen mangels jeglicher Alternative, könnten es wohl fast alle von uns irgendwann mit Händen und Füßen und dickem Akzent; es ist wohl schon komplex) Sprachkurse weiter zu fördern und darin die Anwesenheit hart einzufordern wäre wohl letztlich die beste Auflösung - und immer wieder Deutsch mit Kollegens anzubieten.
zum Beitrag25.04.2026 , 20:55 Uhr
Pahlavis einzige Chance ist gerade keine. Satrap von US- und Israel-Gnaden würde kein Mondjahr halten und tritt auch nicht ein, denn Trump ist in seinen Handlungen ADHSler und Netanyahu in seinen Motiven ein egoistischer Kriegstreiber. Denken wir lieber weiter: Nicht nur "Söhne von", sondern ganz viele Iraner können es, übrigens auch Frauen!
zum Beitrag25.04.2026 , 18:44 Uhr
Dachten Sie das? Wirklich? Die AfD ist korrupt und betreibt Nepotismus, zumindest auffallend viele Mandatsträger darin. Halten wir das deutlich fest und beklagen wir es beide unisono.
Und jetzt wieder zu dem mutmaßlichen (SPD-)Fall Iri. Geld für Integrationsprojekte ist eigentlich gut angelegt und sollte dann aber auch ankommen.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:32 Uhr
Sonne und Erneuerbare müssen nicht durch die Straße von Hormus. Und sie finanzieren auch so gut wie nicht dubiose Autokraten.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:31 Uhr
Es sollte so einfach sein, wie die Rückerstattung von Verspätungsentschädigung bei der Bahn. Auch im Interesse der vielen weißen Schafe unter den Vermieters.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:21 Uhr
Wer sich aufregen konnte, wie Moon-"Kirche" und Bhagwans ihre Leute auspressten und zu steuern versuchten, darf das gerne auch bei "Freikirchen" tun. Das ist kein allgemeiner Rant gegen Ehrenamt, doch ein Plädoyer für Maß.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:14 Uhr
Ich konnte es dort nicht mehr schreiben: z.B. www.umweltbundesam...n-fast-die-haelfte zum Flugverkehr. Was u.a. in der taz auch immer wieder mal ausgeführt wurde. Da schießen nicht nur Sie faktisch zu.
Vereinzelte Gaskraftwerke werden wir als Industrieland erst mal brauchen, diese große Kapitalversenkung wie durch Reiche aber nicht.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:07 Uhr
Papa Pahlavi griff eher zu Kyros als zum Koran. Die 2500-Jahre-Persien-Feier damals war so eine peinliche Prass-Party, dass sich die Gäste mit Grausen abwanden. Während außerhalb Teherans Armut und Analphabetismus blieben.
Sohnemann (das beschreibt seine Rolle wohl) hätte ja eine Chance, wenn er sich von Amerika & Co. deutlich lossagen könnte, wenn er dem Lande bescheiden dienend sich von den Menschen an seinen Rockschößen löste, die an die Tröge wollen. Dass nun nur rote Flüssigkeit floss, zeigt vermutlich, dass jene Feinde ihn lebend lieber hatten als tot. Mit dem Hinweis auf die grausame Zeit der Savak haben die Mullahs und Revolutionsgarden eine Ausrede.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:01 Uhr
Und wenn ich anders, als Sie andeuten, _für einen Systemwechsel wäre? Einen, der nicht zurück zu 1977 wäre, sondern gleich sich von den Pahlavi- wie Islamisten-Cliquen verabschiedet. Also nicht auf den Einen setzt, der m.E. betont von den US-Amerikanern ins Spiel gebracht wurde. Sondern auf die Vielen.
zum Beitrag25.04.2026 , 16:56 Uhr
Normal hätte ein Wegner gar nicht erst Kandidat werden, geschweige denn eine kleine relative Mehrheit erhalten dürfen - in diesem Sinne Unfall. Was ich wie die Regierungsbildung leider auch der Giffey-Fraktion der Berliner SPD anlasten muss. Er ist überfordert und dies in die falsche Richtung. Diepgen/Landowsky konnten das Handwerk, waren dabei noch dreister und teurer für Berlin. Wegner ist die nachkommende Westberliner-Farce. Kann mensch abwählen, heißa.
zum Beitrag25.04.2026 , 16:53 Uhr
Danke, dann verstehe ich Kommentare immer besser. :) Politik ist ansonsten für mich nicht zuletzt, das Nötige mehrheitsfähig zu bekommen. Denn den Fossillobbyisten wird (wie den Unternehmenssykophanten) auch immer etwas einfallen, warum "es gerade ungünstig" ist
zum Beitrag25.04.2026 , 16:51 Uhr
Ach, ich habe doch schon einen der Punkte genannt, wo die CSU-Regierung auf Kosten anderer agierte. Ich hätte noch ein paar, wenn Sie wollen. Bekannt sind die aber auch so. Und das Wort "Danke" für Empfängerland fast während der gesamten Bonner Republik hörte ich irgendwie auch nie.
Energieintensive Betriebe sollten sich einfach nahe an den Windparks im Norden ansiedeln.
zum Beitrag25.04.2026 , 01:00 Uhr
Doch, doch die Sonneneinstrahlungskarte im Deutschen Museum sollte Pflichtprogramm beim Besuch sein. Es kam spät, doch es kam. Was in einem zumeist nur rustikal besiedelten Flächenland mit kontinental sonnigem Klima ja auch so sein sollte. CSU-Bayern hat zuerst auf Atom gesetzt, dann auf Gaskraftwerke setzen wollen, Windkraft als glattere EE geblockt und die Stromleitungen aus dem Norden faktisch auch. Ich finde, das wären sogar Argumente, Bayern in eine eigene Strompreiszone zu packen.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:55 Uhr
PS: da ich das schon mal las und es m.E. nicht wirklich stimmt: woher kommt diese These eigentlich?
zum Beitrag25.04.2026 , 00:54 Uhr
Es ist Rechtslage, auch kommende Generationen zu bedenken. Umweltschutz ist Staatsziel. Das darf gar nicht nur ein Thema der Grünen sein.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:50 Uhr
Wegner war ein Unfall, durch Springerkampagnen vor der Wahl plus Nerven bei der SPD verloren nach der Wahl. Er könnte auch jetzt schon seine Nichtkandidatur ankündigen. Bald dürfen bessere Konzepte es reißen, steht zu hoffen.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:40 Uhr
Ja, ich merke, dass Sie da nicht inhaltlich auf meinen Punkt eingingen. Versuchen Sie es noch einmal?
zum Beitrag25.04.2026 , 00:39 Uhr
Ich weiß darüber hinaus auch um die vielen positiven Folgen von Beziehungen für Männer wie Frauen.
Wenn jemand jedoch Risikofaktoren sucht, dann wären es die so überpointiert genannten (und nicht die xenophob zuweilen aufgelisteten), das ist allgemein eigentlich auch bekannt.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:35 Uhr
Welcher "Kronprinz"? So was wie dieser Reuß? Die Punkte sind für die Vielen sinnvoll, werden aber so nicht beachtet werden, wenn sich Pahlavi weder von seinen Vorvätern noch von Israel oder USA ausreichend zu distanzieren weiß, um nur einen der Gründe zu nennen.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:33 Uhr
Völlig legitimer Einwand. Daher umso interessanter, dass bereits heute ein solches Gesamtsystem in einer Auktion Gaskraftwerke unterbot. Und exponential, vielleicht sogar sprunghaft wird es ja noch weitergehen mit Erneuerbar und Batterie. Zumal Fossil bei Vollkosten und auch weltpolitisch unbezahlbar ist.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:30 Uhr
Zum einen hat die Union die Punkte, die sie weiterführt, vorher lautstark attackiert, von der Bildmeute flankiert, und sich seither meines Wissens null entschuldigt. Zum anderen haben Graichen, Habeck & Co. das Ziel Erneuerbare klar im Visier gehabt. Und sich nicht von EnBW und e.on die Positionen abgeholt.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:28 Uhr
Leider nicht genug. Es wird aber von zumindest einer Partei recht kontinuierlich mitregiert, die progressiv ist. Und keine von Gesamtmetall zurechtgesalbte FDP oder CDU grätscht rein. Dann ist die Chance auf Fortschritt im Verkehr eigentlich da.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:23 Uhr
Auf Druck der energieunfähigen bayrischen Regierung, die die Erneuerbaren und Südlink zugleich verschlafen hatte. Heute wissen wir um Putins und auch Trumps Unzuverlässigkeit sicher, und um den absehbaren Fortschritt anderer Optionen. Ohne Gaskraftwerke wird es vorerst nicht gehen, zu viel absehbar totes Kapital aber bitte auch nicht!
zum Beitrag24.04.2026 , 10:19 Uhr
Danke für die Anekdote.
Die Dauersubvention kann ansonsten auch dadurch enden, dass Fossilbrennstoffe mal Vollkosten zahlen, einschließlich externer Schäden. Wer dann noch Energie raushaut wie das Krümelmonster die Krümel, muss dann auch mal die Konsequenzen selbst tragen.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:16 Uhr
Gaskraftwerke waren die scheinbar einfachste Lösung damals als Ergänzung zu Erneuerbaren, sie sind anders als etwa Atom oder Kohle recht gut hoch- und runterfahrbar. Nach Putins Lieferstopp und nach der exponentiellen Verbesserung bei Batterien und anderen, dezentraleren Ansätzen lässt sich heute ganz anders drangehen. Reiche ist schon ein Rückschritt, ein teurer zumal.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:14 Uhr
Zu hoffen wäre es. Es gibt dabei schon zwei SPD-Traditionen. Die von Schröder, Müller, Clement, die obsolet-fossile. Und die progressive von z.B. Scheer senior und junior.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:59 Uhr
Bei Sympathie für Ihren Punkt der Selbsthilfe-zuerst.
Wir haben ja leider bei Vermögen und Einkommen eine recht schräge Verteilung, hätten Sie da noch den Medianwert? Und könnte es sein, dass die Schere da aufgeht bzw. sich Rentenhöhen gerade massiv verschoben haben. Im Osten (die 1990ff.-Disruption vs. gleich mal übernommene Langzeitjahre davor) vielleicht noch stärker als im Westen. In beiden Teilen wurden seither Gewinne durch politlobbyistische Regeländerungen gemacht und zu wenig durch Innovation. Vielleicht auch ein Ansatzpunkt, diesen Teil des Kuchens wieder ins Licht zu rücken.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:52 Uhr
Im Alter kann mensch auch noch schlecht mit Streiks Gehaltserhöhungen ertrotzen, gut bezahlte Überstunden schieben, ... Was bei Pensionären oder Kapitalbonzen der Fall ist: vorheriger Lebensstandard halbwegs gesichert, das werden mehr als gewünscht empfinden. Gerechtigkeit ist weiterhin ein ganz zentrales menschliches Thema. Auch deswegen ist die Kupierung/Neoliberalisierung der Sozialdemokratie als deren klassischer Anwältin so traurig.
Es erscheint nicht gerecht, wenn ausgerechnet Arbeit und täglicher Konsum bis aufs Knochenmark besteuert und mit Abgaben belegt werden und Kapital, Erbe, Export, Höchsteinkommen, Umweltverdreckung weniger. Wenn GKVler so viel früher sterben als die PKV-Schicht, die den Großteil der Entscheidungsträger stellt.
Wer keine stille oder laute Revolte will, wer Gerechtigkeit und Solidarität schätzt, sollte bei Wahlen das einbeziehen.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:44 Uhr
Durch die Verfassungsänderungsblockade ist die USA immer juristischer geworden und lösen Anwaltsbudgets politische Themen (nicht) auf. Als Demokraten wie Newsom in Kalifornien unfaires Verhalten auf genau derselben Stufe beantworten und begrenzt-zurücknehmbar, ist schon sinnvoll. Und dann auch wirklich wieder zu fairem Spiel zurückfinden und den Ring in den Vulkan werfen. Leider ist der Schiedsrichter dort etwas vergrippt bzw. existiert nicht.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:40 Uhr
Zuspitzungen heutzutage besser deutlich markieren, ja. Irgendein Schreibling oder wer auch immer wird nämlich den Satz ohne Kontext ins Netz hauen. Mit genügend Zeit prüfen wir natürlich den Kontext nach, diese Zeit im atemlosen Datenstrom werden wir aber selten haben.
Sachlich hat er, haben die Zahlen leider einen Punkt. Der mir nicht gefällt, der mich womöglich beunruhigt, der mich aber auch daran erinnert, mich selbst schonungslos zu prüfen und auch anderen evtl. bei falschen Fantasien zeitig eine andere Sicht auf die Lage anzubieten.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:35 Uhr
Früher hätte ich solche "Drum prüfe, wer sich ewig bindet"-Sätze nicht so pathetisch geschrieben, doch die Wahl von Partner w/m/d ist eine zentrale fürs Leben, und Hormone helfen für gegenseitiges Einlassen und Vertrauen; reine Checklisten bestehen kaum gegen kapitalistischen Optimierungswahn auch dort. Doch der Wahn wäre kurz, die Reu' wäre lang. Es ist auch eine wohl hilfreiche Rückmeldung, als übergriffig empfundenes Verhalten früh anzusprechen, bevor es sich einschliffe. Und dann gemeinsam oder aber eben durch Trennung zu lösen.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:30 Uhr
Manche Sachen sind schwer/nicht zu ändernder Zufall: Mann, Schwarz, Molwanienhintergrund, Pass X, Familienverhältnisse Y, Erbschaft Z, der genetische Anteil von Intelligenz, Gesundheit, ...
Das kann privilegierend oder nicht privilegierend ausfallen.
Für Zufall kann mensch nichts, weder so noch so. Ideal beeinflusst das weder positiv noch negativ Einschätzungen. Höchstens in dem Sinne: "X hat sich trotz ... durchgebissen, vielleicht wird sie/er auch dies sich energischer aneignen"
Schämen sollte sich also höchstens, wer da stehen bliebe und auf Privilegien unreflektiert beharrte. "Ich muss doch als Mann ein höheres Gehalt haben, ich muss ja doch auch die Familie ernähren", solche Sätze habe ich tatsächlich mal gehört. Oder vom Professorensohn: "Es muss doch auch jemand als Müllmann arbeiten, es kann doch nicht jeder studieren" (nein, nicht er selbst war gemeint).
zum Beitrag24.04.2026 , 09:20 Uhr
Jene Fossil-Lobby ist nur leider echt und tötet damit täglich indirekt Leben, saugt Milliarden auf Kosten anderer - hier in der taz und anderswo gut belegt, lesen Sie es bitte gerne nach. Über 'GenZ' wäre es mir nicht aufgefallen. Weniger Schublade hilft wohl in der Tat, manchmal stimmt eine auch mal.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:16 Uhr
Es ist so viel "einfacher", das auf die Molwanier zu schieben oder Religion X oder Y oder sonstwen, der "anders" wäre. Und die Bild-Meute verdeckt so die täglichen wirklichen Probleme unseres Lands.
Es ist so viel klüger, auf die Zahlen zu schauen. Und so provokativ der Satz war, er ist ja leider wahr. Gekränkte Ex-Partner, Partner, das Umfeld: das ist das Risiko für Frauen, aus welchem Hintergrund auch immer.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:12 Uhr
Sein eigenes Zimmer darf jeder frei vermüllen. Unsere Orte, unsere Natur, unser Wasser und unsere Luft bitte aber nicht. (Was aus dem Motor kommt, was vom Reifen als Mikroplastik abreibt, ist da mit dem Plastik des Bechers wohl vergleichbar.)
Und wäre mensch noch so überfordert mit diesem Leben und dem Druck des Systems: Solidarisch sauber bleiben und den großen Verdreckern nichts durchgehen lassen. Dann sind auch mehr Ressourcen für Ärmere wieder vorhanden.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:07 Uhr
Ich halte Atom für eine Sackgasse, außer man will die Bombe. Ich werfe zugleich kurz ein, dass bei aller Energieerhaltung/Thermodynamik hier mensch ja ausnahmsweise auch auf Masse-zu-Energie zurückgreifen kann. Was dies PR-Blabla nicht entschuldigt, aber was sich anführen ließe.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:03 Uhr
(NB: Growian _sollte wohl demonstrieren, dass Windkraft nicht klappen würde) Wir haben noch hunderttausende Jahre für die "End"lagerung vor uns, da könnte sich selbst die schweineteure und riskante Variante relativ lohnen - aber alles keine Entschuldigung dafür, die Kosten von Atom vorher künstlich runtergerechnet zu haben und spätere Generationen die Rechnung zahlen zu lassen!
zum Beitrag24.04.2026 , 08:58 Uhr
Armes reiches Land. Bodenschätze, ein inzwischen auch in der Breite vorhandenes Bildungsniveau und zugleich ein Unterdrückerregime, zu dem die USA versuchen, den Repräsentanten des vorigen Unterdrückerregimes als "einzige Alternative" aufzubauen. Daneben hauen Israel und USA ein Gebäude nach dem anderen in Stücke und stärken für den gewünschten Dauerkrieg das Ayatollah/Revolutionsgarden-Regime, das davor schon deutlich schwächer da stand. Reiches armes Land. Mutige Menschen gibt es sogar immer noch. Nicht nur Männer, die Enkel eines fähigen skrupellosen Militärdiktators und Sohn eines unfähigen korrupten Militärdiktators sind. Sondern auch so einige Frauen. Iranische Frauen sind gebildeter, klüger und stärker, als manchmal hier angenommen wird.
zum Beitrag24.04.2026 , 08:52 Uhr
Nee, wer nur Geschwindigkeit wollte, führe die Schnell-Fähre von Cuxhaven (via Bremen oder Hamburg Hbf) oder Büsum nach Helgoland (ab je 90 min), je nach geografischer Anreise. Der Vorteil ist also die Elbefahrt. Wie ansonsten bei Tourismus käme jetzt eigentlich das: Seltener fahren, dafür richtig. Helgoland ist aber schon proppenvoll. Vielleicht einfach auch mal in die Nebensaison. Halligalli mit Fischbrötchen geht auch auf der Reeperbahn. Hochseeluft und Entschleunigung jedoch wohl wirklich besser auf Helgoland.
zum Beitrag24.04.2026 , 08:42 Uhr
Reiche ist eine ehrgeizige Erfüllungsgehilfin und Mitläuferin der Fossil-Dinos. Sehr wohlwollend mal darf sie gerne von allen Energieformen Vollkosten verlangen - dass also bei Erneuerbaren die Systemreserve einbezogen und verlangt wird. Wenn denn Dezentralität, Flexibilität, Einsparungen, Batterien & weitere Ideen das nicht ohnehin bereits teils lösen. Reiche muss diese Kostenbetrachtung aber erst recht bei den absehbar obsoleten Fossil-Dinos tätigen: Auch wenn ihr Denkpate Leo.n Birnbaum da anderes durchbringen will.
zum Beitrag24.04.2026 , 08:37 Uhr
So wie wir Weihnachtsmärkte vor Autos und Lkws schützen, können wir das durchaus täglich auch tun. Hamburg ist reich und progressiv genug, dass die Umsetzung von menschenschützenden Maßnahmen eigentlich zügig gehen kann. Nehmen wir den Fortschritt durchaus auch wahr. Doch drehen wir die Bevorzugung des Autos, seit 93 Jahren schon, auch hartnäckig weiter zurück. Übrigens nicht nur in Städten.
zum Beitrag23.04.2026 , 23:37 Uhr
Ran an Pharmavertreterinnen, PKV-Vorstandbüros, Geräterepräsentanten, Pillendreher, Dokumentationsorgiasten.
Aber zugleich frische Luft und Vitamin-D durch Sonnenlicht zu wünschen, die häufiger und intensiver ankommende Sonne zu haben und dann keine ordentliche Prüfung zu machen (die jetzige ist ja schon lieblos fürs wenige Geld), da wünsche ich mir, dass alle in derselben einen Kasse in Deutschland sein werden. Und nicht unionische PKVlercliquen über GKVs entscheiden.
zum Beitrag23.04.2026 , 23:32 Uhr
Ich mag diesen späten Spontinamen der Gruppe. Ob die Aktion freilich jetzt politisch aufklärerisch, witzig, treffend oder so ist, weiß ich dabei nicht so recht.
zum Beitrag23.04.2026 , 23:27 Uhr
Die Union und ihr Nahestehende können halt nicht mit (öffentlichem) Geld umgehen. Nach einem solchen Bauernopfer sind sowohl diese Senatorin als auch Unglück-Wegner kaum noch handlungsfähig. Da springt jetzt niemand mehr zur Seite.
zum Beitrag23.04.2026 , 17:57 Uhr
Gauck überschätzte sich ja auch m.E. maßlos. Ein Bundespräsident soll weder salbadern noch aufheizen, er/sie/es soll besonnen bremsen und nachfragen und manchmal auch Lücken ergänzen. Weizsäcker bei Kohl z.B.
zum Beitrag23.04.2026 , 17:54 Uhr
Die Schnapspralinenrechnung würde nur leider die Schuldenbremse endgültig brechen lassen.
zum Beitrag23.04.2026 , 17:49 Uhr
Sie sollte da nicht bezuschusst werden. Was heute aber der Fall ist.
zum Beitrag23.04.2026 , 08:22 Uhr
In der Bahn lässt sich dann das Lesen etwa der taz und von Büchern machen, dösen, (dezent leise) plaudern; doch ich verstehe den Punkt. McKinsey hat damals die "redundanten" Strecken und die Weichen gemordet im Auftrag, die Verkehrsminister haben weiter die Bahn ausgeweidet, es schmerzt. Wenigstens aus Landesverteidigungsgründen hätte man die Substanz der Bahn erhalten müssen.
Die Amis, das war der progressive Carter oder Gore, das war aber auch Reagan, Bush-es und Trump. Nennen wir auch die Fossil-Länder, die Salman-Saudis, Putin-Russen, ... für bewusste Klimaschutzverschleppung. Benennen wir die Kriege durch Putin, Netanyahu und noch ein paar mehr. Und handeln wir weiterhin im Inland gegen das fossile Großkapital bei uns.
zum Beitrag23.04.2026 , 08:16 Uhr
"Misstraue dem Reichen, der sagt, er müsse noch reicher werden, um noch mehr Gutes tun zu können" gab es mal als Spruch. Wenn es wirklich nicht um das eigene billige und bequeme Poolabhängen geht, könnten wir ja Pistazien, Ledergürtel, Solar-Wasserstoff kaufen oder einfach direkte Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
Wenn wir weniger alles Gas und Öl aufkaufen und verbrennen, dürften woanders auch die Preise weniger steigen.
zum Beitrag23.04.2026 , 00:07 Uhr
Das ist schwere Kriminalität mit brutaleren Auswirkungen, als es scheinen mag, und die Allgemeinheit trägt diese Betrugskosten. Vom Vertrauensverlust unserer Institutionen noch zu schweigen. Es ist die Geldverschiebung zu den Skrupellosen unter den Schwerreichen, die Gesellschaften erodiert. Zugleich ist es wohl richtig, in den Bestrafungen zu differenzieren.
zum Beitrag22.04.2026 , 20:50 Uhr
Im christlichen Sinne wäre es, Armageddon nicht nachzuspielen, sondern anderen Menschen grundsätzlich gleiche Rechte zuzugestehen, auch wenn sie zufällig keine Israeli, keine Juden sind, zumal auf ihrem Gebiet. In der Tat: das ist der fortwährende Skandal. Ein religiöses Symbol zu attackieren, wäre es ein Koran, eine Thora, eine Bibel, Buddhastatue oder eben ein Kruzifix ist nicht nur eine respektarme Kultur-Armut, sondern womöglich Dominanzgehabe und ein Zeichen, alles machen zu werden. Gut, dass es sofort bestraft wurde, doch der skandalöse Zustand allgemein bleibt - wir erinnern des faktischen Unterbindens der Karfreitagsprozession im besetzten Jerusalem/AlQuds genauso wie der Vertriebenen, Getöteten und Traumatisierten, zahlenmäßig eher auf palästinensischer und libanesischer Seite.
zum Beitrag22.04.2026 , 20:41 Uhr
Dass Kinder auch ein soziales Gerechtigketsempfinden haben, geht frontal gegen die Ideologie, alle wären von Natur nationalegoistische Stark-linge. Bots? Net amol ignoriern.
zum Beitrag22.04.2026 , 17:11 Uhr
Ich habe schon zuerst geschaut, ob es vom 1.4. geblieben war.
Wobei ich fitte Reservisten zumindest knapp vor den 60 kenne, deren Know-How und deren Loyalität noch groß ist. Das können ja auch nicht so körperliche Sachen sein, sondern eine Spezial-AI oder oder.
zum Beitrag22.04.2026 , 17:08 Uhr
Rechtsgrundlagen können geändert werden, in gewissen Grenzen. Die Judikative hat ihre Funktion, die Legislative die ihrige.
zum Beitrag22.04.2026 , 17:05 Uhr
Es wäre gut, ähnlich wie in Kalifornien geschehen klarzumachen, dass es nur republikanische Exzesse neutralisieren würde bzw. als Drohung dienen kann. Dass das Ziel ein halbwegs 'neutraler# Zuschnitt ist und ein faires Spielfeld.
zum Beitrag22.04.2026 , 15:52 Uhr
Schlagfertigkeit, Out-of-the-box-Denken wären noch zu ergänzen. Naja aber, da haben wir noch einige andere davor. Politik verstehen zumindest muss ein BundespräsX, sonst kommt wieder so was raus wie Köhler.
zum Beitrag22.04.2026 , 15:50 Uhr
Durch eine nationalzentrische Brille schade, aus einer universalen eine sehr gute Nachricht. Fliegen hat einen viel zu hohen Umfang, um auch nur annähernd in einen nachhaltigen Bereich kommen zu können. Wir sollten es nicht noch weiter teuer hochdopen, sondern das Gegenteil einleiten.
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