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06.10.2026 , 18:11 Uhr
Reden wir, räusper, von der selben Realität?
Zeitig, arg zeitig kann sich jede und jeder darauf einstellen. Der Nutzen wird ja auch gemeinsam genossen: Unabhängigkeit von Scheich und Putin, Klima, Luft, Geld.
zum Beitrag06.10.2026 , 18:09 Uhr
Ich meine, sehr kleine Nischen gibt es durchaus. Sie sollten besser nicht zu groß sein. Nicht dem einen den Fossilbentley, die Diskussionen dann wären Zeitverschwendung. Es handelt sich übrigens um den Punkt Neuzulassungen, das beeinträchtigt den Oldie oder den THW-Wagen nicht.
zum Beitrag06.10.2026 , 14:54 Uhr
Schrieb ich, dass das Obige die zweitbeste Lösung wäre? Finden wir etwas Besseres. Die Frage halte ich für offen.
zum Beitrag06.10.2026 , 14:53 Uhr
Was ich nicht tat, sondern im Zusammenhang blieb ; )
zum Beitrag06.10.2026 , 14:42 Uhr
Der Umschwung kann auch hier rascher und jäher kommen als gedacht. Das kippt, sobald Umwelt und Geldbeutel bei Verbrauch und Wiederverkaufswert die diversen geschürten Vorbehalte einfach wegknipsen. Und niemand auf den alten Möhren sitzen bleiben will. Da helfen Berichte von Nutzers, Batterienverbesserungen und der Beginn eines Gebrauchtwagenmarkts. Es hülfe, wenn Verbrenner endlich mal Vollkosten beitrügen und nicht die Union so autounterwürfig bliebe.
zum Beitrag06.10.2026 , 12:45 Uhr
Keine neuen Verbrenner mehr bzw. Nullemissionen da, was m.E. äußerst soft ist, verglichen mit den Schäden durch Verbrennung. de.wikipedia.org/wiki/Verbrennerverbot
zum Beitrag06.10.2026 , 10:21 Uhr
Nix glop versteh. Lifestyle-Stories aus dem Leben mit einer Prise Meinung sind zwar immer rasch und einfach runtergeschrieben, aber häääh? Es gäbe auch tschechische Literatur, auch tschechische Politik und Geschichte.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:14 Uhr
Für uns beide nicht. Der zitierte Grundgesetzartikel schon eher. Nicht zwingend auf diese Weise.
Wobei ich es schon sehr peinlich für die AfD finde, dass "männlich" da schon zu reichen scheint, um als Glücksritter dubioser Sorte (siehe Artikel hier zu S.-A.) nach oben zu kommen. Was für die von einem Millionär nach oben bezahlte Weidel und die womöglich erbgeschwächte Ex-Herzogin Beatrix Amelie Ehrengard Eilika auch gelten mag. Doch die reale AfD ist ein Beispiel, dass fast-reine Männertruppen rasch dysfunktional werden können.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:33 Uhr
Das Auto könnte generell mal beginnen, seine versteckte Bezuschussung zurückzuzahlen. Fossil damit zu bepreisen wäre der erste Schritt. Wenn man mal an Frau Müller beim Edeka denkt und nicht an die Piech-Erben.
Kleine sparsame E-Autos fehlen (wenn es denn noch ein Vierräder sein soll). Wo bleibt da der neue Golf oder Polo mit ähnlicher Volkswagenzielsetzung und scharf kalkulierter Marge?
zum Beitrag06.10.2026 , 00:29 Uhr
Besser hier die Zahl des WDRs nehmen, sonst blasen Sie den blauen Elefanten unnötig auf. (Ist auch so eine nachvollziehbare Frage)
zum Beitrag06.10.2026 , 00:28 Uhr
Wieso stehen deutlichen Programmreduzierungen so wenig weniger Stellen gegenüber? Doch nur für die Galerie?
Quotendenken sollte recht weit hinten stehen, gegenüber Bildung, Information und Befähigung zum politischen Denken, auch wenn es nicht komplett nutzlos ist.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:24 Uhr
Neuengamme ist dabei so gut erreichbar, dass es leicht und ohne große Anfahrtszeiten machbar ist. Auch z.B. das Stadtmuseum beschriebe die Zeit deutlich und eindrucksvoll. Mich erschrecken die Umfragezahlen, die z.B. Netanyahus Manöver einfach auf "Juden" projizieren. Gut vorbereitete Besuche könnten da wirkliche Diskussionen schaffen.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:19 Uhr
Es waren vor allem die Mitarbeiters (übrigens auf sehr großer Fläche und in mehreren Schichten), die mit Gehaltsverzicht unter Druck die Schw*inegewinne der abnagenden Investoren ermöglichten. Das Geld lieber denen und die Flächen in Bibliotheken, Stadtverwaltungsflächen, Museen, Basare, Fressmeilen ... umwandeln. Aber nicht künstlich und teuer erhalten, bei aller Nostalgie, was sich nicht mehr trägt, sondern kaputtgespart wurde. Kaufhof war übrigens lange profitabel und sehr weit bei Nachhaltigkeit!
zum Beitrag06.10.2026 , 00:13 Uhr
Wenn ich Sie jetzt offensichtlich und erkennbar beleidigen würde, würde es dadurch stimmen?
Offenbar nicht, und das ist gut so, gell?
zum Beitrag06.10.2026 , 00:12 Uhr
Gegen die Verleumdung sich wehren, darauf können wir drei uns gewiss einigen.
Reiches Hausaufgabenliste erscheint mir gerade eine immer längere, die versenkt sich selbst.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:08 Uhr
Jetzt hat Reiche wohl auch Grüne und SPD in der willigen Springerpresse aufgefordert, in Berlin der Linken »auf gar keinen Fall die Hand zur Machtergreifung [sic!] zu erreichen«. Was ist bei dieser Frau schiefgelaufen? Das ist ein Satz, für den früher auch in der Union zurückgetreten oder zumindest sofort entschuldigt worden wäre.
zum Beitrag05.10.2026 , 22:39 Uhr
Im Munde führen das die Partei formerly known as FDP, CDU und Co. ständig und schieben gewissen anderen Erbkapitalisten auch allzu gerne etwas vom staatlichen Geld rüber. "Leistung" müsse sich wieder lohnen, wir erinnern uns unseliger Zeiten.
Ich bin also bei Ihnen: die ganze Märktestabilisierung dürfen die Kapitalisten gerne selbst tragen. Energiewende, würden viele hingegen sagen, ist eine Beschleunigung der Marktanpassung zu Nachhaltigkeit und damit Kostensparen hin. Und selbst da immer hingucken.
zum Beitrag05.10.2026 , 22:35 Uhr
Um die Formulierung eindeutiger zu machen: Diese Vertreibung fand vor allem _nach 1948, nach der Gründung Israels statt. Im Resultat kein Unterschied. Aus arabisch und/oder muslimisch geprägten Ländern kam knapp eine Million Juden m/w/d ins aschkenasisch dominierte Israel, als Bürger zweiter Klasse, was es noch verschlimmerte. Der vielleicht 200 Farhud-Opfer gedenkt die UNO Anfang Juni jährlich.
zum Beitrag05.10.2026 , 22:20 Uhr
Die faktische Quote bei der AfD, wo eigenartige Existenzen nur durch ihr Y-Chromosom durchzukommen scheinen, gibt mir auch zu denken.
Ich versuche gemeinsamen Grund: Politik darf gerne beherzt wieder ihre Handlungsspielräume nutzen, gegen angebliche "Alternativlosigkeit", "die" "Märkte", ... Mir lieber dies auch mit Hirn dabei und einem Nein zum Wähler, wenn Ressentiments eben unser Land nicht weiter führen würden.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:33 Uhr
Wollen wir ernsthaft zurückbleiben und abhängig von den Fossilen bleiben? Wie kommen wir aus der teuren Verbrennung zügig raus? Mit diesen Fragen muss ein Wirtschaftsministerium da beginnen. Außer es hätte eine e.on-Agenda, natürlich, und wollte mit Merit-Order den Strompreis hochhalten.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:31 Uhr
Die Parallele wäre doch eher, die arbeits-lose Grund-Preissteigerung durch den Staat konsequent abzuschöpfen, der ja auch die Infrastruktur setzt. Wie u.a. von Hans-Jochen Vogel vorgeschlagen. Oder die Miete zu deckeln, was aber ja für manche schon der Gottseibeiuns ist. Oder habe ich da etwas übersehen?
zum Beitrag05.10.2026 , 20:28 Uhr
Woher haben Sie das? Die Ableitung des Ziels aus dem Grundgesetz steht ganz oben zu finden.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:27 Uhr
Es ist schon auch ein Zeichen von Schwäche, wie die AfD solche Pappkameraden offenbar nur nach Geschlchtszugehörigheit auswählte und -wählt.
Die Idee Gr.s hier überzeugte mich noch nicht. Eine zeitweilige Förderung von deutlich Unterrepräsentierten geschieht am besten durch aufgeklärt stimmende Wählers. Über die zweitbeste Lösung können wir aber gerne auch nachdenken.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:16 Uhr
In anderen Ländern haben Bettlers teils QR-Codes.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:09 Uhr
Lachen oder heulen? Ich weiß nicht.
zum Beitrag05.10.2026 , 18:25 Uhr
Ruhige bedachte Darstellung. Antisemitismus zu bekämpfen ist kein Luxus, sondern Pflicht eines jeden. Bei Antirassismus generell auch. Hetz-Darstellungen generell nicht zu machen, nicht zu senden ist wichtig. Ja, und das gilt auch für große Teile etwa der israelischen politischen Klasse gerade, leider. Litauen wie das Osmanische Reich schafften lange Zeit zumindest eine gewisse Toleranz gegenüber ihren jüdischen Bürgers, als woanders die Pogromstiefel knallten und Holzscheite knisterten. Doch mehr als das: Gleichberechtigung aller muss das Ziel sein, ob jemand Lisa, Jochanaan, Mahmoud oder Shakuntala heißt. Nicht dominieren und kujonieren.
Generell noch: Den deutschen Antisemitismus von 1933-45 wird (zum Glück) niemand mehr einholen, lenken wir also nie ab! Kämpfen wir gleichwohl gegen die Reste, bei wem auch immer! Ohne Dritte zu diskriminieren, um uns irgendwie besser zu fühlen
zum Beitrag05.10.2026 , 18:17 Uhr
Das D-Ticket darf nicht nur Subvention von ÖPNV-Pendlerei darstellen, sondern muss die Grundversorgung erfüllen, die Auto und Flug nie sein können (das Warum habe ich hier schon mehrfach dargelegt).
Es muss also mit deutlich weniger Auto/Flug-Verschwendung einhergehen, einem Ausbau auch in der Fläche (Schwerter zu Pflugscharen, Motorschrauber zu Busfahrer! m/w/d).
Wenn unsere sozialen Grundlagen wieder stimmen, darf das D-Ticket meinetwegen auch teurer sein.
Was wie gesagt hilft, ist die -zig Milliarden jährliche versteckte Bezuschussung von Auto und Flug zum Ende des Jahres komplett zu stoppen (Q.: UBA).
zum Beitrag05.10.2026 , 17:22 Uhr
"Will" sie wirklich die "Kosten der Energiewende senken"? Manche haben das Gegenteil davon als wahrscheinlicheres Ergebnis modelliert.
Geht es ihr womöglich doch vor allem darum, mit Nebelkerzen garniert die fiesen Fossilis länger ihr BWL-profitables Unwesen treiben zu lassen? Bleibt dran.
zum Beitrag05.10.2026 , 16:39 Uhr
Gilt zuvörderst aber bitte für die alten starren Großverbrenner, die wegen ihrer Regelungsschwäche häufig dann doch laufen.
Kluge stromintensive Industrie zieht sowieso von Bayern weg an die Quellenländer. Wenn es die ostbairische Sonne nicht sein soll/kann. Das Ergebnis von CSU-Schwäche bei Südlink.
zum Beitrag05.10.2026 , 16:36 Uhr
In Extremfällen wäre ich übrigens bei Ihnen. Wenn wir jedoch wie verpflichtet auf 100 % Erneuerbare ernsthaft wollen und es wie derzeit lange dauert, bis aus Planung Ergebnis wird, dann muss ich auch auf Ziel planen können und wie im Artikel angedeutet, dann werden die Banken auch eine Verlässlichkeit haben wollen.
Unflexibel sind vor allem die absehbar ökologisch obsoleten starren Verbrennungskraftwerke. Leider. Vielleicht wäre es ein Kompromiss, die endlich auch ihre Vollkosten tragen zu lassen. Statt sie noch einfach so durchlaufen zu lassen.
zum Beitrag05.10.2026 , 11:22 Uhr
Denken wir schon darüber nach - es kann den Neonazi in Zukunft hilfreich vom AfD-Mandat fernhalten. Es kann aber auch Lagen geben, wo, sagen wir, der schlichte Hinweis aufs Völkerrecht (UN-Resolutionen Nahost) schon so bewertet würde. Vielleicht ließe sich parallel auch nachschärfen, was wirklich Verhetzung ist, bevor es missbraucht würde.
zum Beitrag05.10.2026 , 11:17 Uhr
Früher war doch angeblich die Linke für Ideologie zuständig, also zwanghafte Wunschverdrehung der Realität. Mehr und mehr wird klar, dass dies mindestens auch von "rechts" kommt. Anstatt die offenen und versteckten Subventionen abzubauen, zuerst bei Braunkohle, Steinkohle, Gas und Öl, bei Kraftstoffen, dann bei den Erneuerbaren, macht Reiche die Fossil-Dinosaurierin. Deren wenige nachvollziehbare Ideen, meist nach dem vorherigen Plan, von den großen und vielen überdeckt werden, die nach der e.on-Nase laufen. Der fossile Komplex wehrt sich wie in anderen Ländern mit unsauberen Tricks dagegen, seine Kosten auch zahlen zu müssen und entsprechend sich in andere Bereiche zu bewegen. Aufgabe der Politik wäre aber, das einzuhegen.
zum Beitrag05.10.2026 , 11:00 Uhr
Nein. Köhler und teils auch Gauck haben gezeigt, dass ein Bundespräsident m/w/d besser Politik und ein bisschen Verfassungsrecht draufhaben sollte.
Wieso jemand als Opfernachfahre zwingend besonders kompetent sein sollte, erschließt sich mir nicht - und das bei aller Sympathie und bei allem Beifall, dass nicht nur Täterfamilien à la Quandt bei uns oben sitzen dürfen.
Und bei alledem lasst uns vorhandene Instrumente prüfen und wahrscheinlich auch nutzen. Die AfD muss entweder demokratisch werden (meine Wertung), eine Art CSU 2.0 womöglich, oder wenn sie nicht demokratisch ist, raus aus dem politischen Betrieb.
zum Beitrag05.10.2026 , 10:52 Uhr
Nichts gegen die irische Kartoffel. Ihr Verhalten trieb das Irische vor vor rund 170 Jahren in die ganze Welt und in die endgültige Gegenstellung zur britischen Krone. Aber einen böhmisch-tschechischen Knedl darf man fettigen Iro-Pommes ja schon mindestens zur Seite stellen.
zum Beitrag01.10.2026 , 11:00 Uhr
Nö, aber warum gibt es den hohen Zins auf Kredit, wenn die Banken vorher korrupten Regierungen ohne Prüfung das Geld gaben und nachher es samt Zins incl. Risiko(???)aufschlag-Spread zurückhaben wollen? Welches Risiko, wenn der Baseballschläger derart rausgeholt wird? Es zahlt dann der griechische und der deutsche Arbeiter die Aktionäre der deutschen Banken aus?
Varoufakis zum Thema ist lesenswert.
zum Beitrag01.10.2026 , 10:56 Uhr
Zutreffend (ich sehe Pro wie Kontra), aber zulässig ist sie ausdrücklich. Und daher ist das künstliche Getöse und die Gegenkampagne noch weniger begreiflich.
Die CSU könnte sich zur Abwechslung mal die bayerische Landesverfassung gründlich durchlesen, da wären noch ganz andere Perlen zu finden.
zum Beitrag01.10.2026 , 10:09 Uhr
Grundsätzlich bei Ihnen. Die Landeshauptstädte werden bewusst alimentiert. (Vgl. auch die Fehlsteuerung bei Stuttgart 21, wo der Bahnhof nahe den Ministerienschlössern dort auch gefälligst bleiben sollte, statt pragmatisch auf Stuttgart-Bad-Cannstatt als existierenden Durchgangsbahnhof zu gehen).
Eine Flüchtigkeit darf ich gleichwohl kurz korrigieren? Stuttgart hat ausnahmsweise eine industrielle Basis und Wertschöpfung, leider noch v.a. in absehbar obsoleten Bereichen wie Verbrenner. In Stuttgart(!)-Zuffenhausen sitzt Porsche, in Stuttgart(!)-Untertürkheim Daimler (kein Schwabe sagt Mercedes), in Stuttgart(!)-Feuerbach Teile von Bosch (ok, alle genannten Firmen haben auch Bereiche außerhalb, aber Sindefingen, Gerlingen etc. sind einfach nur noch nicht eingemeindet)
zum Beitrag01.10.2026 , 09:58 Uhr
Netto habe ich gar nicht gesagt, ich will nur die Mühe sehen, dass keine Zahlen verschiedener Zeitperioden ohne Korrekturen einfach "addiert" werden.
Ich habe ausdrücklich den Hut gezogen.
Und die strukturellen Unterschiede zugleich genannt. Weswegen auch ein CSU-regiertes Berlin recht ähnlich da stünde, vermutlich. Diepgen hat die dortige Verschuldung richtig hochgetrieben (Bankenskandal, Verwaltung nicht ordentlich zusammengeführt).
zum Beitrag01.10.2026 , 09:52 Uhr
Hier in der taz regelmäßig hingewiesen, Sie lesen die Artikel ja auch. Die bayerische Frequenz bei der Steuerkontrolle sehr reicher Leute ist - bei einer ansonsten wie gesagt eher guten Verwaltung - schon auffällig niedrig. CSU-Politiker-Äußerungen deuten auf Absicht hin. Kommt zum Tegernsee mit eurem anderswo erwirtschafteten Geld, hier habt ihr's gut. ((Da würde ich mich unabhängig von der Parteifarbe bei jedem Bundesland aufregen.))
zum Beitrag01.10.2026 , 09:49 Uhr
Hessen und ganz lange Nordrhein-Westfalen nicht zu vergessen.
Ich trauere doch auch mit den "Käpsel"-Ingenieure m/w/d von Bosch & Co., die zu lange auf obsolete Verbrenner angesetzt wurden oder gar dieseltricksen mussten. Statt mit innovativen E-Bike- und -Bus-Motoren unsere Straßen wieder frei erfinden zu dürfen (es gibt sie inzwischen, doch diese Fehlsteuerung war krass und wurde mit viel Lobby und Staatsgeld vertuscht).
zum Beitrag30.09.2026 , 20:39 Uhr
Das Beggar-thy-neighbour-Prinzip der CSU ist nur nicht verallgemeinerbar. Über Berlin sachfrei schwadronieren ginge dann gar nicht mehr. Ich halte gegen, bei aller erschreckenden Personalschwäche auch der CDU.
zum Beitrag30.09.2026 , 20:38 Uhr
Das eine sind voraussichtlich grundgesetzfeindliche Handlungen von aus Sicht des Verfassungsschutz gesichert rechtsextremen Typen.
Das andere ist Artikel 15 GG angewandt. Die Hoheit der Länder ist Ihnen bekannt?
Sahen Sie diesen deutlichen Unterschied echt nicht?
zum Beitrag30.09.2026 , 20:35 Uhr
Die Mieten in Stuttgart werden womöglich sinken, sobald sich das ja leider verschleppte Ende des absehbar obsoleten Verbrenners auf den Wohnungsmarkt niederschlagen sollte. Und die U von Nowgorod-Neugereut fährt rasch in die City, wenn es das Fahrrad nicht sein soll. Stuttgart kann freilich als Landeshauptstadt andere Kommunen desselben Bundeslands saugen. Berlin hat nur Berlin selbst und nimmt auch schon die Prenzlschwaben auf.
zum Beitrag30.09.2026 , 20:31 Uhr
Und Bayern muss seine Pflichten bei der Steuereinziehung erfüllen. Vor allem das schadet sonst anderen Bundesländern.
zum Beitrag30.09.2026 , 19:24 Uhr
Ich trauere da immer noch, aus beiden Richtungen gesehen. Plebiszite sollten nie ein Deckpflaster für Inkompetenz und Führungsschwäche der Gewählten sein.
zum Beitrag30.09.2026 , 19:22 Uhr
Ist ja kein Widerspruch. So dürften es die Briten gesehen haben. Die Bulldogge war gut für den knöterigen Krieg (er verklärt sich in seiner Autobiografie dabei schon etwas, freilich in schönststiligem Englisch) - Labour dann nötig für den Frieden. Die Regierungsfähigkeit war durch die Einheitskoalition getestet worden. Wir sind nicht im Krieg. Wir müssen ihm gegenwirken und wir müssen den inneren Frieden sichern. Bei beidem haben sich die ideologisch-neoliberalen Tories ins Knie bis mindestens noch 2030 geschossen, und den anderen Clown werden die Briten ins Abseits schieben. Ich bin da optimistisch.
zum Beitrag30.09.2026 , 19:16 Uhr
30 km/h in Städten hat rechnerisch eine ganz andere Energie (wir erinnern uns des Physik-Unterrichts). Das wäre die simple Lösung auch hierfür. Die Autobauer ruhen sich auf ihrer Lobby und ihren Bezuschussungen aus. Sie melken die letzten Tropfen. Sie haben ein Problem.
zum Beitrag30.09.2026 , 19:13 Uhr
Richtig so, bei aller sonstigen Unschuldsvermutung. Das sähe ich ebenso gerne bei Zwick, Tandler, ... und den anderen Spezln im Laufe der Jahrzehnte. Bayern macht offene Untätigkeit in der Steuerfahndung, das muss mensch leider benennen. Das wäre änderbar, dafür müssen aber wohl die Mehrheiten anders werden.
zum Beitrag30.09.2026 , 17:15 Uhr
Radlers fahren heutzutage ja schon regelrecht Slalom mit Blick auf den Boden. Das Geld ginge besser in die Schlaglöcherbeseitigung als in noch mehr laut eingeweihte Straßen sowie an die Erbenfamilien Piech, Porsche und Quandt. Autoindustrielle hätten angemessene Steuerbescheide bekommen müssen statt versteckte Zuschüsse. Damit hätten die Löcher geflickt werden können (so viel Frost ist ja auch nicht mehr). (Politikers haben zumeist das Herunterfahren des Autos noch gar nicht im Planungsfeld, das wäre aber ein weites wie teilpopuläres Feld)
zum Beitrag30.09.2026 , 17:00 Uhr
UK hat uns die Lebensmittel zukommen lassen, gleich nach dem Krieg und selbst mit Rationierung begonnen! Ich hoffe, das wussten Sie jetzt nur nicht. Dass es imperial überdehnt war, wissen Sie aber sicher. Lesetipp ansonsten: Wigan Pier von Orwell, Sie sollten es in jeder Bibliothek und fast jedem Buchladen sofort erhalten. Welche ungerechte Klassengesellschaft es zu überwinden galt.
zum Beitrag30.09.2026 , 16:57 Uhr
Es wäre Bayerns Aufgabe, das Steuerdumping aufzugeben und eine Finanzfahndung auch für arg Reiche sicherzustellen. Wenn Sie das Thema schon erwähnen.
zum Beitrag30.09.2026 , 16:56 Uhr
Etwa Bayern ist seit jeher sehr ländlich geprägtes Flächenland in den größten Teilen In München bekommt, meint der Hinterkopf, dabei der Polizist m/w/d aus dem allgemeinen Topf Bayerns einen Zuschlag, damit er nicht aus Geiselhöring oder Berching einpendeln muss.
Ein Ansatz wäre im Übrigen wohl, dass nicht die Grundpreise aufgrund der Infrastruktur steigen, sondern dass dieser Gewinn konsequent abgeschöpft wird. Mit dem Geld lässt sich einiges machen. Dieser Vorschlag kommt u.a. vom früheren Münchner OB und kurzzeitigen Berliner RB Hans-Jochen Vogel.
Bei den Zuschüssen die Kosten von Infrastruktur/Kopf bei niedriger Bevölkerungsdichte im Kopf behalten. Die feinen Straßen, Auto/Pendelzuschüsse, Kabel, Leitungen.
Doch auch hierfür gilt: Gleichwertige Lebensverhältnisse.
Wir können hier ganz lange Stadtmaus-Landmaus spielen, doch geht das Geld nicht ganz woandershin flöten?
zum Beitrag30.09.2026 , 16:40 Uhr
Verzinsung. Inflation. Wenn hier schon Zahlen kommen. Migranten aus Böhmen etc. (Kleinindustrie), Berlin (Siemens). Bundesgelder bei den Rüstungsunternehmen. Bundesgelder überproportional bei Instituten und anderem. Keine Mitversorgung von Umland dabei in Bayern, keine Hauptstadtfunktionen, Viel Raum, keine vorherigen Doppelstrukturen. Kein Diepgen, kein Landowsky, kein Sarrazin.
Zugleich ein gelingendes Aufholen aus landwirtschaftlicher Rückständigkeit, auch das. Und ernsthaft: bei allem unsäglichen CSU-Klüngel den unschätzbaren Vorteil einer guten Verwaltung seit Montgelas im 19. Jh.
Gleichwertige Lebensverhältnisse aber! Damals wie heute!
zum Beitrag30.09.2026 , 08:23 Uhr
Verbrenner-Autos jetzt weg-wittern lassen. Auch in der Fläche jetzt Autos wieder überflüssig machen, denn wir brauchen aus vielen Gründen zügig deutlich weniger davon.
Zwischenzeitlich fehlen das Volks-E-Bike für alle, der Volks-E-Kleinwagen für von A-lingen nach B-dorf, und zäh (wieder)aufgebaut die Volksbahn/-bus für alle. Was wir mehrheitlich dann nicht vermissen werden, sind Protz-VWs&Co. + arrogante Sprüche von Produzenten obsoleter, nur noch vom Staat am Leben gehaltener Dienstwagenflotten.
zum Beitrag30.09.2026 , 08:18 Uhr
Söder hat die Freiheit, sich zum Possenreißer zu machen. Er tut seinem Bundesland damit gerade aber echt keinen Gefallen. Bayern ist weiter, als der Ressentiments-Racker meint.
zum Beitrag29.09.2026 , 22:56 Uhr
1945 schaffte es Labour, den Kriegspremier Churchill abzulösen, weil viele kluge Leute Großbritannien erneuern wollten und konnten. Wer Orwells "Wigan Pier" las, hat eine Idee, wie es vorher war. Der Anknüpfungspunkt ist da. In vielen Bereichen muss nun der Karren aus dem tory-twit-gemachten Dreck.
zum Beitrag29.09.2026 , 22:52 Uhr
Wer Verbindungen zu steuervermeidenden Erben-Familien-Strukuren hat, wer Fremdenabwertung in den eigenen Reihen duldet, wer ein gestörtes Verhältnis zu der sozialen Sicherheit hat, darf niemals Verantwortung für dieses Land übernehmen. Frei nach "Mein Name ist Finke, und Du wirst gleich hinke'" von der CDU.
zum Beitrag29.09.2026 , 22:47 Uhr
Der Graben ist aber hinter der Union. Die hat eine Funktion und eigentlich genügend rechtsdemokratische Wählers. Und der Graben sollte da auch bleiben. Das wiederum ist wohl leider nötige Ansage an die Union. Die Teile der Funktionärskaste, die mehr Angst vor Grünen als Ekel vor Braunen zu haben scheinen, sollten sich aus der Politik begeben.
zum Beitrag29.09.2026 , 22:44 Uhr
Der Rest der Republik könnte aufhören, Bundesgelder über eigenartige Aufträge und Autobahnauffahrten vermehrt nach Bayern zu schieben. Das in der alten Bundesrepublik fast durchgehend Nettoempfänger war. Söder kann keine Solidarität, kein Win-Win. Und wüsste als Jurist doch um den Artikel des Grundgesetzes, der gleichwertige Lebensverhältnisse einfordert. Egal, ist ihm Wurst. Zumindest in seiner Dauerwahlkampfverkrampfung.
zum Beitrag29.09.2026 , 20:52 Uhr
Naja, das Kind wird dort krank geworden sein, und der Männe vielleicht gleich mit. Werfen wir Spahn die wirklich schlechten Dinge vor: seine Inhalte und seine Ansätze.
zum Beitrag29.09.2026 , 20:50 Uhr
Simpel: Heimatliebe instagramtauglich markieren. Der Strandkorb wurde in HRO-Warnemünde zum ersten Mal aufgestellt, meine ich, deutsche Ostsee war es sicher. Foto-Hintergrund für Selfies, angedeutete Erdung, etwas ungewöhnlich, Thema für Interviews - und damit ein, zwei böse Nachfragen auf dem Raum weniger. Amthor wie Spahn sind politisch attackierbar. Die oberflächliche Lifestylekategorie ist der Nebenschauplatz.
zum Beitrag29.09.2026 , 20:28 Uhr
Kann mensch. Ich habe die Differenzierung oben angedeutet.
zum Beitrag29.09.2026 , 15:09 Uhr
Und nach dieser sehr wichtigen Erkenntnis nun zurück zum Artikelthema oben? Da scheint es doch gewissen Handlungsbedarf für uns alle zu geben.
zum Beitrag29.09.2026 , 15:07 Uhr
Haben Sie ansonsten noch einen Vergleich? Unterschied Mann-Frau vs. Unterschied reichste 10 % und ärmste 10 %? Sehr interessante Zahl.
zum Beitrag29.09.2026 , 08:20 Uhr
Die einen sind mindestens an der Grenze zur Verfassungsfeindlichkeit, in Sachsen-Anhalt wohl besonders. Die anderen sind politisch eher alte SPD.
Das zu vermengen, hieße ungleiche Handlungen zu vermengen. Das lassen wir besser mal.
zum Beitrag29.09.2026 , 08:18 Uhr
Gleichwertige Lebensverhältnisse stehen im Grundgesetz (Art. 72 (2)). Söders Würste tun das nicht. Das weiß er als Jurist eigentlich selbst. Also wohl pures Galerietanzen und Ressentiments zum Ablenken.
zum Beitrag29.09.2026 , 08:15 Uhr
Sie hatten die Ironie der Paraphrase gewiss mitgelesen. Wahr ist, was zufällig meine Meinung ist?
Auch in Berlin gibt es solche und solche Viertel, was wäre ferner eine Definition von D. jenseits von bewusst vagem Ressentiment?
zum Beitrag29.09.2026 , 00:44 Uhr
Wetter ist nicht Klima. Nur eine Erinnerung, dass wir einigen Pflanzen, Tieren und Menschen das Leben mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit unerträglich machen, wenn wir bequemlich nichts machen sollten. El Niño ist leider kein süßes Christkindchen, sondern ein vorhersagbares Wetterteufelchen.
zum Beitrag29.09.2026 , 00:40 Uhr
Die Politik Aigners, ihre Analyse- und Redefähigkeit, ihre Positionen sind zu prüfen. Vielleicht sollte Bayern auch besser eine Alternative zum zunehmend verlautbarungsinkontinenten M. Söder behalten? Und es reicht der Adelsschlag, dass ihr der Posten in Berlin zugetraut wurde. Den bekanntlich stets jemand machen sollte, der/die/das bereits auch mal über den Dingen stehen kann. Wie Kretschmann, wie Weizsäcker, wie der frühe Rau, wie Heuss teils.
zum Beitrag28.09.2026 , 23:14 Uhr
Das Ziel muss doch sein, möglichst rasch raus aus (fast) jeglicher Verbrennung zu kommen. Diese kostet zu viel, geht an die Falschen und wreckt unsere Umwelt, Wirtschaft und damit uns selbst.
Dann wäre der Punkt doch, den Markt für Speicher o.ä. zu ermöglichen. Wäre, Effizienz und Effektivität zu fördern, also mit Weniger und klüger zu handeln. So würde eine kompetente Person in diesem Amte wohl handeln müssen. Und nicht Obsoletes, Fossiles so abschirmen, als wäre sie die Ruhrgebiets-SPD der 1970er. Das darf für Reiche jetzt auch persönlich nicht funktionieren, als Zeichen für die Nachfolgers.
zum Beitrag28.09.2026 , 22:41 Uhr
Genau. Putin-russische Bully-Kriterien und Einschätzungen verdienen Prüfung, bevor mensch sie übernimmt.
zum Beitrag28.09.2026 , 22:34 Uhr
Amthor einen Korb zu geben ist nachvollziehbar wie irrelevant. Solche kleinen Aufregungen halten sich an Kleinigkeiten fest und blockieren die Wahrnehmung echter Empörungspunkte und Skandale, die sich in der handfesten Unions-Politik leider allzu häufig abspielen. Spahn sollte besser von der Macht ferner gehalten werden als derzeit, und auch nach Merz' Schwanengesang. Nicht weil die Union bei Schwulenpärchen andere Maßstäbe anlegen will oder wegen Spahns gierig wirkenden Auf-große-Hose-Machens. Ja, christlich formuliert sollen erst mal dienen können, wer herrschen will. Sondern weil Spahns Politikpunkte blauäugig wie gefährlich sind. Und Redenschwingen auch bei ihm nicht als Qualifikation reicht.
zum Beitrag28.09.2026 , 21:34 Uhr
Verdichtete Arbeit und überforderte Chefinnen und Cheffes, die ältere Mitarbeiters mobben. Aus körperlichen Gründen müssen die wenigsten früher raus, psychische sind es wohl inzwischen eher.
Aber warum da der hoch verdienende Vorarbeiter in Chemie oder Automobilbranche, der durch Punkte für Geld und Jahre ohnehin profitiert, ein zweites Mal belohnt würde, ist schiefgelaufenes Wahlkampfmanöver der damaligen SPD. Das sollte, evtl. ein bisschen kosmetisch behandelt, weg, weil unlogisch und pseudogerecht. Am besten wird das Paket auch noch mit echten, sozialen Elementen angereichert - diese ungedeckte verfrühte Rente aber ist unsozial in der Wirkung und darf weg.
zum Beitrag28.09.2026 , 21:29 Uhr
Mensch hat ja schon den früher früheren Rentenstart von Frauen geradegezogen. Mit dem Fortfall von Militär-/Zivildienst bei kommenden Renteneintretern (m) kann noch mehr mit der empirisch stärkeren unbezahlten Leistung in der Betreuung von Kinders, Gatte und Senioren argumentiert werden. Könnte mensch auch anders, eleganter, abbilden. Ist aber ein Argument, warum diese Argumentation jeweils kein langes Leben führt.
zum Beitrag28.09.2026 , 21:25 Uhr
Spahns Fehler sind nicht Lifestyle. Dass er geldorientiert, snobbig und andersmoralisch agiert, ist unschön, aber auch noch nicht der entscheidende Punkt. Es sind seine politisch-inhaltlichen Unzulänglichkeiten, die schmerzen. Wer nur Reden schwingen kann, gehört in die Dauerwerbesendung, nicht in die höheren Kreise der Politik.
zum Beitrag28.09.2026 , 21:17 Uhr
Oder es noch einfacher zu machen: Bis 1989 gab es da ja noch einen deutschen Staat samt Stasi und Mauer. Die schlechte Poetik mag mensch naserümpfend aufspießen, aber juristisch dürfte da wenig zu machen sein.
zum Beitrag28.09.2026 , 21:15 Uhr
Die Linke wird das Thema aufarbeiten dürfen. Sie wird nicht über alle Pseudo-Vorwürfe diskutieren müssen. Und darf auch erst mal eine Regierung für ein besseres Leben formen und Berlin damit eine sozialere und funktionierendere Spitze geben.
Davon unabhängig darf Söder gerne mal seinen Haufen aufräumen. Ich sehe es als voneinander unabhängig.
zum Beitrag28.09.2026 , 21:12 Uhr
Dass Berlin selbst anpacken muss und z.B. viel zu viel Geld fürs Autopämpern verplempert: klar.
Dass Stadtstaaten einfach eine fundamental andere Lagen haben, weil ihr Speckgürtel nicht einbezogen ist bei den Steuereinnahmen und sie kulturell weit ins Umland abdecken, gehört auch zur Story. Ihr Wort mit P. dafür habe ich noch nie gehört, es trifft es auch m.E. nicht.
Es schreibt ein Föderalist, der den Regierungssitz gerne einfach in Bonn belassen gesehen hätte.
zum Beitrag27.09.2026 , 12:08 Uhr
Regierungsdirektorin mit Wohlstandsniveauwahrung ist natürlich offensichtliche Fettleibe. Fair muss darauf hingewiesen werden, dass es auch andere Beamte gibt. Früher war gleichwohl mal der Deal: Du bekommst weniger Geld und darfst nicht streiken, aber dafür machst Du etwas Sinnvolles für den Staat, oder zumindest hast Du Job-Sicherheit, und ans (kurze) Alter musst Du auch nicht übermäßig denken. Inzwischen ist das Alter deutlich länger geworden, der Lohnabstand hat sich fast umgekehrt in manchen Bereichen, und die Sicherheit wird bei vielen auch höher angesetzt.
Sollen wir jetzt Beamte-gegen-Angestellte/Arbeiter spielen? Bedingt ja, denn ein gemeinsames System hätte diverse Vorteile: die Einigkeit der arbeitenden Klasse z.B., Gerechtigkeitsempfinden und Effizienzgewinne. Aber sich ablenken lassen sollten wir uns nicht. Solange einzelne schwarze Kapital-Böcke in ganz anderen Maßstäben abziehen und absahnen: Lasst uns da vor allem hinsehen und Anreize und Steuerstrukturen korrigieren!
zum Beitrag27.09.2026 , 00:18 Uhr
Womit sich Reiche noch beschäftigt: Vom I.-Dienstaccount die politische Konkurrenz verunglimpfen. Die Linke hat schon rechtliche Schritte eingeleitet. Reiche sollte so langsam mal versetzt werden, Gaszähler ablesen oder so, aber bitte wenigstens das ohne Ideologiebrille.
zum Beitrag26.09.2026 , 23:10 Uhr
Es ist schon auch erschreckend, wie ansonsten kluge Leute sich mit dem Schlagwort "Berlin" von solchen Söders das Hirn ausknipsen lassen und ablenkende Spaltungs-Stanzen nacherzählen.
Es ist schon auch arrogant, ein Unions-Naturrecht auf Regieren mit solchen Überziehungen haben zu wollen. Solche Attitüde sollten wir uns für die nächsten Wahlen merken!
zum Beitrag26.09.2026 , 23:03 Uhr
Sie finanzieren weder Straßenbau noch -erhalt vollständig, das wie einiges an Kollateralschäden finanzieren Ihnen die anderen mit (Q. Umweltbundesamt u.a.) Freiheit lässt sich vielleicht besser woanders finden. Und Stolz wohl darin, beim SUV seine Kosten in Zukunft auch mal selbst zu tragen.
zum Beitrag26.09.2026 , 22:58 Uhr
"Wo ist Stauffenberg, wenn man ihn wirklich [!?!] mal braucht?" Meinten Sie den Satz? Ein trauriger Abstieg.
zum Beitrag26.09.2026 , 20:30 Uhr
Da ich Sarrazins Bücher las: Ist das "Gleiche", was Sie schreiben, so? Wie lasen Sie ihn da?
PS: Paul Kennedy wäre es eher theoretisch und diverse Theoretiker praktisch, die arrogante Überlegenheitsmärchen auch als solche darlegten.
zum Beitrag26.09.2026 , 17:03 Uhr
Ich bin nix, ich kann nix, gebt mir eine stumpfblonde Haarfarbe, sehr frei nach Henning Venske. 'Rabää, aber ich bin doch als was Besseres geboren.' Dann sollte die geistige Leistung universalen Denkens erst recht machbar sein.
Die renditeübergierigen Finanzfonds dürften eher im Auftrag der Riemanns, Albrechts, Quandts, der Vanderbilts, Krafts und Kushners handeln, doch die Statistik wäre ja auch mal einen tieferen Artikel wert. Gegen angeblich "andere" ablenken und spalten ist ansonsten das täglich Brot des Kapitalistenknechts.
zum Beitrag26.09.2026 , 16:56 Uhr
Die Linke traute sich das Undenkbare. So sozial zu sein wie die SPD vor der Agenda 2010. Die Grünen verblieben im Unfriedschen Raum der Bürgerlichkeitssimulation (plus a bissle Feddersen-ESC) und erhielten ein entsprechendes Ergebnis. Nicht, dass das Wahl-Ergebnis das letzte Ziel wäre! Richtige Positionen auch im Wahlkampf vorzubereiten wird häufig wichtiger sein als noch einen mehr im Parlament.
Egal, jetzt freue ich mich, was das Land Berlin unter widrigen Bedingungen und entgegen allem Gegenhusten durch manche hieraus machen wird.
zum Beitrag26.09.2026 , 15:00 Uhr
Den Text empfinde ich als schlecht gemacht und der Herr dürfte Reflexion und Abwägung mal stärker einsetzen. Natürlich ist das die 3 . Strophe des Lieds der Deutschen, kaum verhohlen. Aber er muss sich zugleich doch gar nicht auf die heutige Bundesrepublik allein beziehen. Das Dritte Reich war der Schurkenstaat par excellence.
zum Beitrag26.09.2026 , 14:55 Uhr
Das heißt für mich vor allem gerade: Die AfD dort hat sich seitdem ungut weiter radikalisiert gegen das Erinnern.
zum Beitrag26.09.2026 , 14:44 Uhr
Gegen Diplomaten nicht üblich. Auch wenn sie durchideologisierte Destabilisierer und faktenarme Dauerschwadronierer wären. Mensch sollte wohl jetzt an Israel auch keine härteren Maßstäbe anlegen als an den Iran, China oder Russland.
zum Beitrag26.09.2026 , 09:01 Uhr
Ich werde Ihr spezielles Bild von BDS nicht erschüttern können, verstanden. Bei einem gesicherten Boykott nur von Produkten aus illegalen Siedlergebieten wären Sie aber dabei? Die Besatzung ist illegitim (und die Grenzen von 1966 schon deutlich jenseits der schon großzügigen UN-Festlegungen, doch darauf würden sich wohl schon alle einigen können). Von Boykotts gegenüber der israelischen Zivilgesellschaft halte ich dabei recht wenig. In Südafrika änderte wohl der Wirtschaftsboykott, zusammen mit dem Kollabieren der angeblichen kommunistischen Weltrevolution als Ausrede, das System der institutionellen Ungleichheit (etwas).
Ich möchte Ihren vermutl. Punkt schon auch benennen, dass manche Angst haben, dass Jüdinnen und Juden wieder als Sündenböcke auf den Tisch kommen, wenn sie nicht dominieren - aus der Geschichte bereits von Pogromen und Völkermord in Europa nicht aus der Luft gegriffen. Vgl. auch der Ansatz der PCK in Kosovo uva: Mehrheit mit Staat werden, andere raussetzen, die oder wir. Ist das unsere Vision? Ich entlasse _keinen Staat der Welt aus der Verantwortung, alle seine Bürgers und Menschen zu schützen und da nicht auf "Es gibt doch Israel, geh rüber" zu verweisen.
zum Beitrag26.09.2026 , 08:51 Uhr
Haaretz wies u.a. neulich darauf hin, dass Netanyahu vom 7.10. vorher gewusst hat laut ihren Quellen (ein arabischer Staat sagte es ihm ein paar Tage vorher deutlich). Und er nichts tat. Nichts weitergab. Also schon alterschwach im Kopf, starrsinnig und/oder kriegslüstern das auch wollte. Meinten Sie das? Es wurde durch diverse Übertönungsmanöver auch hier kaum wahrgenommen.
Haaretz ist (anekdotische Aussage, ich lese sie doch selten) deutlich mehr ernstzunehmen als die dortige rechtsnationalistische Kampagnenpresse. Gleichwohl gehören auch palästinensische Perspektiven noch hinzu, die hierzulande in Le Monde Diplomatique, ab und an in der taz, bei der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und in Büchern zu finden ist. Möchte ich ergänzen.
Warum in Deutschland noch mal ganz anders über Israel und Palästina diskutiert wird, ist noch mal ein ganz anderes und weites Feld. Das hat wohl viel mit Früherem, Eigenem zu tun. Wohl unvermeidlich, doch als Universalist wünsche ich mir immer, Israels Handeln an denselben Kriterien zu messen, nicht harscher, nicht softer, wie etwa Indonesien mit Ost-Timor damals, Südafrika mit Bantustans damals und Marokko noch aktuell mit der Westsahara.
zum Beitrag26.09.2026 , 08:39 Uhr
Der Vergleich mit Zucker, Nikotin oder Härterem liegt nahe: Auto ist insgesamt eher schädlich, aber ja doch so "bequem", bis in Kreise hinein, die hier schreiben. Die Folgen trage ich dann nicht sofort. Werbung und in diesem Falle staatliche direkte und indirekte Anreize bis hin zu hier beschriebenen "Zwängen" verstärken es.
Wie bei anderen Abhängigkeiten auch zweifle ich bedauernd an magischen Grenzen. Wie dort auch sollten gleichwohl die Folgekosten stets transparent gemacht und eingepreist werden. Wie dort auch reicht individuelle Tugend nicht aus und müssen Systemanreize endlich wieder zurechtgerückt werden.
zum Beitrag26.09.2026 , 00:33 Uhr
Thiel weiß, dass seine Positionen demokratisch keine Chance haben (daher gezinkte Technik). Sie sind für die ganz Wenigen und gegen die ganz Vielen. Sie sind auch Hybris. Dazu hätte Thiel auch mal einschlägige Gedichte anhören dürfen.
zum Beitrag26.09.2026 , 00:29 Uhr
Mensch sorgt da doch eher dafür, dass Kurven gesichert sind. GPS halte ich eher für Fernsehstatistikers oder Rad-Simulatoren interessant oder als theoretischer Schutz gegen Abkürzungen bei Kleinst-Rennen. Noch interessanter wäre ein Pharma-Scanner beim Radsport, der dann das Rad blockiert.
zum Beitrag26.09.2026 , 00:23 Uhr
Da ja nur kapitalistische und rechte Parteien regieren dürfen und Berlin sowieso ganz böse ist, einfach wieder Neuwahlen, bis die CDU vorne ist - was leider sehr lange dauern dürfte, so wie die Leistung jetzt war. /s/
Sonst macht doch bitte zügig eine Fortschrittskoalition. Die Linke dämpft die ohnehin am Ort irrelevanten BDS-Töne vielleicht. Die Grünen gehen konsequent auf Ökologie und gleiche Rechte. Die SPD schafft wieder, Soziales, Aufstieg und Fortschritt zu verkörpern und schafft Sicherheit, ohne Ressentiments dabei. Reicht doch.
zum Beitrag26.09.2026 , 00:18 Uhr
Etwas ideologisch ist jede Person in der Politik. Doch wer seine eigene Konzeptlosigkeit mit ideologischen Sprechblasen und aberwitziger Folgsamkeit gewissen Lobbyisten gegenüber garniert, muss nicht Ministerin werden. Habeck hat gezeigt, wie mensch erklären kann, öffentlich denken, sich korrigieren und die nötige Energiewende beschleunigt statt blind zu bremsen. Frau Reiche sollte ihre letzten Jahre im Ministerium noch besser auch für Sinnvolles nutzen.
zum Beitrag26.09.2026 , 00:12 Uhr
Corbyn wurde professionell abgesägt, denn er war echt links und mit Machtperspektive. Er holte für Labour ein mit Starmer vergleichbares Ergebnis, nur in einer anderen Parteienkonstellation, was beim Mehrheitswahlrecht etwas ausmacht! Corbyn hätte den Starmer-Wahlsieg auch geholt und dann gewusst, was er damit anstellt. Das ging nicht, also wurde gegen m.E. berechtigte Palästina-Solidarität mit Dauerfeuer und Aufblasen und -häufen von Kleinkrams virtuos gespielt. Es sollte doch inzwischen ein Handbuch mit Gegenstrategien geben, oder jemand möge es für Linke schreiben, die tatsächlich sich erfrechen wollen, links auch zu sein.
zum Beitrag26.09.2026 , 00:07 Uhr
Das Gernefahren sei Ihnen gegönnt. Sonst ist Autofahren ja auch 100 % verlorene Zeit, wo mensch weder Sport, Lesen, Schlafen, Plaudern, Essen, ... machen kann.
Und der Allgemeinheit sei gegönnt, dass die Kosten daraus auch nur von Ihnen getragen werden und naicht versteckt abgewälzt werden. Ich gönne Ihnen und uns allen gute Radwege, Busverbindungen, Bahnverbindungen. Das ist Grundversorgung, und das können wir auch verlangen - dafür müssen statt Verbrenner-SUVs E-Kleinbusse auf die Fließbänder, das sollte machbar sein. Vor allem, wenn die Ressourcen nicht mehr derart durch Auto und Öl verrinnen.
zum Beitrag26.09.2026 , 00:02 Uhr
Und daher sollen alle andere Piech und Porsche weiter päppeln? Bis auf Teile Niedersachsens und die Stuttgarter Region sind die Auto-Hersteller eine Minderheit. Wollen die anderen wirklich Frau Klattens Aktienpaket noch weiter nach oben treiben und dafür zahlen, mit der ökologischen und ökonomischen Zukunft?
zum Beitrag25.09.2026 , 23:59 Uhr
Das gehört dazu - die massive Autoförderung hat nach dem Krieg die Kleinzentren und die Kleinindustrie dort wegradiert. Weil subventioniert immer mehr Autos auf staatlich gebauten Straßen zu den größeren Städten rollten. Wenn die Kilometerklopperei in einer idealen Welt wieder ihren Preis selbst zahlt und dadurch weniger wird, lohnt sich der Anwalt m/w/d in Asbach, Altenkirchen, Dierdorf schon eher wieder. Ähnlich wie Sie gedacht, nur ohne 'Zwang'. Den Zwang haben wir gerade zum Auto, und das ist ein Verbrechen an dem Grundversorgungsversprechen!
zum Beitrag25.09.2026 , 23:53 Uhr
Dann wäre es ja bald vorbei und mensch muss erst recht nicht eingreifen. Falls nicht bald vorbei, muss der Öl-Verbrauch erst recht rasch runter.
Die Trauerphase ums Verbrennerauto-Gerase darf bei der Union gerne so langsam auch mal enden.
zum Beitrag25.09.2026 , 23:51 Uhr
Ich würde mir einen Lederer auch in der neuen Regierung wünschen. Der schien über alle Grenzen hinweg fachlich und persönlich respektiert zu sein.
Was die CDU auf diesem Posten danach alles als B-Ware platzierte, lässt aber einen weiteren Grund aufscheinen, dass die bitte die Oppositionsbänke drückt
zum Beitrag25.09.2026 , 23:48 Uhr
Westminster ist so souverän über alles, wie ein Parlament es sein kann, das Referendum war unnötig und kam von oben - der Brexit war auch aus meiner Sicht die Folge einer Riesen-Dummheit eines verwöhnten Oxfordis.
Sehen Sie die Unterschiede der Rahmenbedingungen zu Berlin gerade auch ein wenig?
Ich sehe wie gesagt Pro und Kontra in der Sache, aber es einfach aussitzen geht nicht, denn es gab ein Referendum plus eine Wahl in dieselbe Richtung. Sonst soll mensch bitte das Referendum aus der Landesverfassung nehmen (auch hierfür Pro und Kontra) und den Artikel 15 aus der Bundesverfassung (was m.E. eine Riesen-Dummheit wäre, die schon die FDP nie hinbekam)
zum Beitrag25.09.2026 , 12:54 Uhr
München leistet sich lieber die weltgrößte offene Drogenszene aka Wiesn. Auch Berlin war schon mal dran und hat kein Geld. Hamburg könnte eher Bauruinen ansprechen, und mit dem Stichwort sind wir auch bei Köln. Wo ein gescheiterter DOSB-Geschäftsführer noch OB werden konnte, weil er u.a. auf Drogenkranke in der City kaum verhohlen drosch und auch die Grünen-Gegenkandidatin keine Verwaltungserfolgserfahrung hatte.
Wäre es nicht ökologischer, einen Ort einmal mit allen Stadien zuzupflastern? Griechenland ist durch Prometheus' Gabe inzwischen vielleicht arg heiß, sonst Olympia und früher/später im Jahr, wofür mensch nur noch eine sinnvolle Zwischennutzung finden könnte. Sonst etwas erreichbar von Ballungszentren.
Selbst Sport machen, allein oder gemeinsam, ist toll und viel mehr als Fitness for Schützengraben. Sport gucken ist etwas anderes, teils Opium des Volkes, teils auch harmlose Freude. Bei allem nicht der Platz für politische Schein-Erfolge oder teure Projekte. Lasst uns die Orte einfach auch so modernisieren. Wenn auch die Kapitalseite wieder angemessen beiträgt, geht das.
zum Beitrag25.09.2026 , 12:24 Uhr
Gab's hier nicht im März (?) noch den Artikel, wie Autos auf E halbwegs günstig umzurüsten wären? Wann machen wir uns durch Förderung hiervon vom fossilen Denken, Tanken und damit Bezahlen von Dubiositäten mehr und mehr frei?
(Selbst wenn wir die Baustelle Freiheit vom Autozwang immer noch hätten, aber hier geht es ja um das Geldsparen und den ökologischen Effekt)
zum Beitrag25.09.2026 , 11:28 Uhr
Right or wrong, ... Diese Denke ist vor allem wrong. Diese Abwertung anderer aufgrund von Geburt, Religion, ...
Ob die Kommentare da dabei alle echt sind oder von Putin gesponserte Wahlkampfhelfers, wissen wir dabei alle nicht wirklich.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:25 Uhr
Richtig. Was macht die AfD dann, aber das ist deren Problem, nicht unseres. Wichtig: Wer seine Stimme erhebt, dass Palästinenser auch Rechte haben, macht das genau Richtige, universal gesehen. Das sollte endlich nicht mehr denunziert, sondern begrüßt werden, denn aus diesem Geist entsteht Anerkennung, Akzeptanz, Offenheit, die wir jetzt wie schon seit jeher so gut gebrauchen können.
Und in Berlin darf die Linke Herrn Koçak gerne eine Zwangsschulung verpassen, eine lange Erklärung abverlangen, ihn ggf. von Parteiämtern abwählen.
Aber bitte die Koalition jetzt auch rasch formen, denn das Land Berlin braucht rasch wieder eine Regierung fürs gute Leben.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:21 Uhr
Das Letzte behauptet die israelische Regierung seit Ben-Gurion. Von reinen Behaupten wird es noch nicht wahr. sehen auch so einige Juden anders. Siehe oben. Die vielen getöteten Palästinenser können das nicht mehr anders sehen.
Die IDF - jahrzehntelang als Besatzertruppe missbraucht und entsprechend verroht - hat ein richtiges Problem, ist ein Problem. Sie deckt sogar illegale Siedler-Bullies, erniedrigt Menschen, was deutlich seltener als früher verfolgt wird. Die Besatzung ist ein zentrales Problem. Unterkomplexe Todessätze sind es übrigens auch, um die Selbstverständlichkeit klarzustellen.
Natürlich differenziert BDS in der Regel zwischen Siedlungen und Kernland. Gucken Sie hin. Besatzung geht nicht, ich schreibe es zum dritten Mal. Daher freue ich mich, um wieder auf den Artikel einzubiegen, dass "Right or wrong, my country/religion/tribe/...) noch nicht durchmarschiert ist, sondern dass zumindest in Golus-ien da jemand auch das Leid der angeblich "anderen" noch wahrnimmt. Früher hätte ein _Zentralrat der _deutschen _Juden das eben auch repräsentiert.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:12 Uhr
Nicht so als Vorwurf gedacht wie angekommen. Ich bin bei diesen Ihren Sätzen gerade wahrscheinlich zu 100 %.
Ich wehre mich allgemein dagegen, dass, bevor die Linke das klären konnte, schon eine angebliche Koalitionsunverträglichkeit von sehr interessierten Kreisen herbeigeredet wird. Oder ein Eintreten auch für Palästina plötzlich ehrenrührig wäre. Nicht von Ihnen, um es noch mal ausdrücklich zu sagen. Ich setze auch gerne etwas unter Beiträge, die ich nicht komplett abweise : ) (nehmen Sie Mr. Hello hier als Kontrast für einen m.E. Schnellschusskommentar)
zum Beitrag25.09.2026 , 11:06 Uhr
Die Renditengarantie für Netzbetreiber, die durch Tricks noch weiter hoch getrieben kann, ist zu kritisieren. Sie müsste hinunter und erklärt viel von dem, was gerade falsch läuft. Denn das Geld wird auch nicht investiert, wie vorgesehen, sondern ausgeschüttet bzw. zu Vertriebsgesellschaften heimlich rübergeschoben. Merit Order, verkürzt: Anbieter bekommen den Monopolpreis zugestanden, ist stark verankert, wie leider noch durch die Dinos zu manipulieren (leeeider sind die Windparks gerade alle in Reparatur bzw. die baue ich jetzt doch nicht).
Subventionen abzuschmelzen ist gut. Ich hoffe, Ihre Antenne für Eigentumsschutz geht da nicht an. Oder doch?
Sozialer Wohnungsbau: Ja. 'Wohngeld', falls Sie das meinen, subventioniert jedoch im Ergebnis Vermieter, nicht Mieter.
Versuch eines gemeinsamen Grunds: Fossil-Dinos nicht mehr teuer belohnen und die jahrzehntelange Verschiebung des Gelds und der Folgekosten zumindest beenden, ideal: das ganze Geld zurückfordern. Das sollte reichen, um Erneuerbare durchmarschieren zu lassen und auch Speicher in den Markt zu bekommen.
Bei Miete müssen wir die zwei Märkte (Alt vs. Neu) wieder näherbringen, aber auch abschöpfen (HJ Vogel)
zum Beitrag25.09.2026 , 10:56 Uhr
Sie sagen es. Bei einigen rechtsmittigen Kreisen scheint eine Art eingebaute politische Vorfahrt eingeprägt. Joris Luyendijk hat das für die Niederlande mit seinen "sieben Häkchen" aufgelistet: wer "darf" etwas sagen und wer gefälligst nicht?
Wo die Linke eigentlich nur die SPD und deren vom Kapital geschleifte Positionen ersetzt, mit den auch von Ihnen genannten wohl kritisch zu sehenden Punkten.
Berlin braucht rasch wieder eine sozial geprägte Politik. Die Koalition rasch bilden.
zum Beitrag25.09.2026 , 10:51 Uhr
Sie weisen auf die Fehler im jetzigen System hin, insebesondere die Noch-Abhängigkeit vom Auto.
Hat es das Auto eigentlich schon immer gegeben (um zu dem Obigen nur noch einen weiteren Punkt anzutippen)? Es wurde seit 1933 immer wieder staatlich aufgepumpt, die existierenden Bahnverbindungen und Transportbusse hingegen kleingemacht.
Das lässt sich beharrlich wieder korrigieren, auch wenn es Jahrzehnte brauchen wird. Aber jeder, der hochbetagt wird, wird irgendwann nicht mehr Auto fahren _können. Auch daher brauchen wir die Grundversorgung mit Bahn und Bus, nicht nur aus ökologischen, volkswirtschaftlichen, ... Gründen. Und auch daher ist die teure Hätschelung des Autos umgehend einzustellen. Das gesparte Geld kann ja 1:1 für die Fläche fließen.
zum Beitrag25.09.2026 , 09:09 Uhr
Es ist übrigens nicht nur Rheinmetall & Co. Auch und gerade gegenüber Lockheed & Co. bestehen wohl sehr ungleiche Verträge, so die aktuelle ZEIT.
Wie gesagt: leider wurde die Bundeswehr wie vieles andere auch für eine denkschlichte "schwarze Null" verlottert. Und eine Riesenbeschaffungsbürokratie löst das Thema auch nicht. Aber jetzt nicht öffentliches Geld in private Gewinne wegströmen lassen, gehört dazu.
zum Beitrag25.09.2026 , 09:06 Uhr
Ja, ein Recht auf "Haus, Garten, Privatpool - deshalb muss ich doch ins 'Grüne' ziehen" gibt es _nicht. Bzw. dann die Kosten davon für sich und die Gesellschaft bitte eben auch tragen. Genauso wahr, wie u.a. das teils kostenloses Parken vor seiner Wohnungstür in der Stadt bitte doch mal die hohen Kosten tragen sollte.
Dann sollten doch die obsoleten Verbrennerautowerke rasch auf kleine Busse umstellen, die die Fläche besser abdecken.
Mit dem Rad oder halbe Stunde zu Fuß zum Nachbardorf oder mit dem E-Bike zum (Bus-)Bahnhof, die Fahrgemeinschaft, das Monteurszimmer, ... es gibt viel Kreativität, sobald man das deutliche Preissignal nicht betäubt.
Menschen brauchen Geld, sie brauchen Wahlfreiheit statt Autopflicht. Was sie nicht brauchen, sind Autoindustrie und Öllobby, die sich hinter ihnen zu verstecken suchen.
zum Beitrag25.09.2026 , 08:59 Uhr
Mensch kann gerne die Argumente gegen und die Argumente für eine bekannt grundgesetzlich erwähnte und erlaubte Enteignung sehen. Ich sehe selbst Pro wie Kontra.
Bereits Giffeys SPD-Selbstentleibungs-Move zur CDU war wohl neben persönlich-egoistischen Motiven davon geprägt, dass sie schlicht die Umsetzung des Volksentscheids sabotieren wollte.
Was ist mein Argument, dass mich die Linken am ehesten verstehen lässt? Es ist legal, es ist machbar, die klare Mehrheit hat direkt dafür gestimmt, die Wahlen gingen in dieselbe Richtung (dies war laut Umfragen das entscheidende Thema) - warum soll sich Politik da einschnüren lassen, nur weil man das angeblich nicht tue? Wollen wir handelnde Politik nur noch den Rechtsreaktionären wie Trump überlassen?
Faktisch wird es frühestens zum Ende der Periode kommen. Es nicht einmal ernsthaft und tief ausgelotet zu haben, wäre freilich Feigheit oder Wählerbetrug. Wollen Sie denn das?
zum Beitrag25.09.2026 , 08:51 Uhr
Im taz-Forum - ist ein Quorum Das knüttelt und dichtet, das tüttelt und richtet. Und eh die Menschen sind erwacht Ist schon ein "Lyrik"band gemacht.
zum Beitrag24.09.2026 , 23:01 Uhr
Leugnend lässt die Klimaerhitzung nicht anpacken. Fleißbiene vorspielen, sich von e.on alles Konzeptionelle einträufeln lassen und vom Gspusi, worauf eine Unionsfraktion gewöhnlich hereinfällt - das reicht alles nicht für eine Erfüllung des Amtseids. Zielverfehlende Ideologie schmerzt beim Zusehen.
zum Beitrag24.09.2026 , 17:21 Uhr
Die Heidi, die Klum? Ich lach mich krumm. Die Merkel noch einmal? Nicht noch mal die Lähmungsqual
Vielleicht kann doch ein Mann
Rhein - lass sein. Und auch nicht Hendrik Wüst - der für Rüttgers-Klüngel büßt Da sie Daniel nicht nehmen - nördlicher als Bremen -, Bleibt nur noch, ach, moment, wie heißter Der von TOM, der Bademeister
zum Beitrag24.09.2026 , 17:15 Uhr
Marokko ist mit dem Polizeiknüppel und einem israelisch gesponsorten Geheimdienstnetz so "nett stabil" und so "gut" flugzubereisen. s/ Die Westsahara-Besatzung ist mit dem völkerrechtswidrigen israelischen Vorgehen durchaus vergleichbar. Warum wäre Marokko in Afrika führend? Was ist z.B. mit Ägypten, Nigeria, Südfrika?
zum Beitrag24.09.2026 , 17:09 Uhr
Hatten Sie Punkt 3 oben auch gesehen? Ich fordere damit genau diese Differenzierung und gleiche Maßstäbe.
Anders vielleicht als Sie sehe ich schon wie der taz-Artikel ein jähes Anschwellen des Themas bei der politischen Konkurrenz und der Springerpresse, sobald ein "falscher" Wahlsieg und nun eine "falsche" Koalition droht. Wer sich etwa über Remmobesuch II aufregt, sollte Remmobesuch I ähnlich messen und nicht unterschlagen, dass Remmo dort als nicht erwünscht erklärt wurde. Eralp wie andere haben die Linie gezogen. Und eine weitere Linie gegenüber Rechten auch für Palästinenser sollte es nie geben. Traurig, dass viele andere Parteien hierzulande die Berücksichtigung noch nicht sauber hinbekommen. Oder - siehe die UN-Generalversammlung gerade - zu zumindest laut Btslm Genozid nicht die Zähne richtig auseinander bekommen. Wer die Ukraine vor der militärischen Landnahme schützen will, darf das Prinzip gerne auch anderswo vertreten.
zum Beitrag24.09.2026 , 14:11 Uhr
"Geben Sie die Leitung bitte frei" "Fassen Sie sich kurz" "Die Wählscheibe klemmt" "Das Kabel ist vernuddelt"
zum Beitrag24.09.2026 , 13:34 Uhr
Es ist jämmerlich, wie der früher eigenständiger denkende Zentralrat der Juden hierzulande sich mehr und mehr von den Prosors und Netanyahus einspannen lässt. Es ist beruhigend, dass die starke Strömung universalistisch-offen denkender Jüdinnen und Juden noch immer fließt, auch in Deutschland. Danke für die Veröffentlichung.
zum Beitrag24.09.2026 , 13:27 Uhr
Jaja, stimmt natürlich schon. Wobei Journalismus und öffentliche Aussagen jetzt auch nicht bei noch ungeklärter Lage einfach durchziehen sollten.
zum Beitrag24.09.2026 , 13:24 Uhr
Um mal die stur wirtschaftsliberale NZZ zu zitieren: "Der Sinn eines Preises ist es, das Verhalten zu steuern. Hohe Preise sollen die Nachfrage dämpfen – auch bei Diesel und Benzin. An tieferer Nachfrage führt kein Weg vorbei"
Aber beim auto-fossilen Komplex hört solches Denken bei der Union ja leider gerne regelmäßig auf.
zum Beitrag24.09.2026 , 13:21 Uhr
Fürs internationale Image in der NATO müssen die Rüstungsausgaben hoch. Den Gefallen tun Rheinmetall & Co. ja gerne. Mann muss ja nicht gleich auch mehr oder Besseres liefern oder gar von den ukrainischen Großmüttern lernen, das wäre ja unerhört.
Putin-Russlands aggressives Vorgehen (schon vor den Ukraine-Angriffen) lässt zugleich einen Wiederaufbau der Bundeswehr nach diversen schwarzen Nullen auch als nachvollziehbar erscheinen. Wer positioniert sich als Gegenmacht zum absahn-militärischen Komplex, ohne unsere Verteidigung gleich ganz zu verwerfen?
Ach ja, die Sätze der Union lassen wohl leider auch durchschimmern, dass da jemand die Person Pistorius zeitig einschnüren möchte.
zum Beitrag24.09.2026 , 08:23 Uhr
Es wird wiederholt, da sei etwas "antisemitisch". ("antisemitisch" ist auch schon u.a. in New York bei Mamdanis linken Wahlsieg probiert worden.) Beim näheren Hinsehen sind es arg selektive Berichterstattung, Netanyahukritisches entlang des Völkerrechts und auch mal echter Antisemitismus. Mensch sollte sich bei 1 und 2 bitte nichts einreden lassen und zugleich bei 3 deutlich Kante zeigen. In allen Parteien.
zum Beitrag24.09.2026 , 08:15 Uhr
Ich kenne zufällig sowohl Taxifahrer und auch Ärzte sehr gut. Ich kenne dabei eher geldgetriebene und eher nicht geldgetriebene Ärzte. Selbst der wohl Idealistischste und Fleißigste unter ihnen, der u.a. auch mal einfach Obdachlose so behandelte, hatte zwei Wartezimmer - nahm aber die Privaten dennoch nicht früher dran, Chapeau. Ja, ich kenne auch einen aktuellen Fall, wo eine Fach-Praxis mit einer hinzu angestellten Ärztin so deutlich Verluste machte, dass da eine einvernehmliche Trennung nötig war.
Bei der GKV ist die Vergütung im Vergleich zur PKV arg niedrig angesetzt, denn ausgerechnet die Vielverdiener sind ja skurrilerweise beim Beitragen entlang des Einkommens faktisch herausgenommen. Wobei sich durch die Entbudgetierung seit ca. einem Jahr wohl auch ein wenig änderte und ja: ein Arzt/ eine Ärztin, die halbwegs Bürokratie und Geld beherrscht, wird in der Regel ein gutes Auskommen haben, nicht nur in der Radiologie. Ran ans System müssen wir wohl. Bei uns ist viel gut, aber viel auch unnötig teuer und umständlich.
zum Beitrag24.09.2026 , 00:10 Uhr
Die Grünen bieten mit Ökologie grundsätzlich allen etwas.
Ihre traditionelle Gerechtigkeitsorientierung lässt sie dabei automatisch linker Politik nahestehen. Auch das sonstige Programm. Linke Politik, die in Deutschland eigentlich nicht mal so links ist, wie es Springerpresse & Co. gerne aufpusten. Da pressen Lobbyisten gerade ein Wahlergebnis nachträglich um? Incl. des härtesten Hammers, einer Zuschreibung angeblichen durchgehenden Antisemitismus'. Mann, müssen die gerade Angst haben!
zum Beitrag24.09.2026 , 00:06 Uhr
Es ist ein Trauerspiel, wenn Populismusversuche nicht ziehen, dabei destruktiv auf Etat wie Umwelt wie Gerechtigkeit sind. Die CDU sollte mal soziale Verantwortung ernstnehmen, statt auf K*ckbraun zu starren.
zum Beitrag24.09.2026 , 00:04 Uhr
Der Linken bei der Abgrenzung von Einzelfällen helfen: ok. Sich aber von Kapital und Springerpresse ernsthaft ablenken lassen: natürlich nicht und dann erst recht die linke Mehrheit auch nutzen für Berlin!
zum Beitrag24.09.2026 , 00:01 Uhr
Lieber Jacqueline als Jawline. Die Unschuldsvermutung gilt auch für Menschen, für deren Handeln die Depperei-Vermutung recht sicher gilt. Was für eine neofaschistoide Selbstvergötterung unsicherer Großknaben!
zum Beitrag23.09.2026 , 21:10 Uhr
Es gibt Argumente für eine Vergesellschaftung und welche dagegen. Ich habe da etwas Unerhörtes: keine eindeutige Meinung. Ich verweise nur darauf, dass sowohl das Plebiszit eindeutig wie jetzt das Wahlergebnis mutmaßlich dies wollten, Umfragen tragen diese Mutmaßung mit. Dann sollte es auch ernsthaft angegangen werden, oder? Sonst sollte der Volksentscheid aus der Verfassung gestrichen werden, was ich für in Ordnung halte. Aber man muss dies dann auch machen.
zum Beitrag23.09.2026 , 21:07 Uhr
Der Politologe Dániel Fehér hat es auf den Punkt gebracht: Die Linke wagt es, für ein gutes Leben der vielen das heilige Eigentum einiger anzutasten, dagegen zieht der Klassenkampf von oben auch alle Register (meine Paraphrase von dfeher.substack.co...-what-the-neukolln ) Er ruft Grüne und SPD auf, als Koalitionspartner die gerade echte Alternative, die Linken, zu wählen, verweist auf Remmo und Antisemiten bei der CDU zuvor, wo auch niemand daraus eine Kampagne gemacht hat. Die SPD hat schon mal den Fehler gemacht, unnötig mit der CDU in die Heia zu steigen. Kein Mitleid, dass es Giffey persönlich nun auch traf. Jetzt gilt es, dies besser zu machen und auf Springer zu spucken.
zum Beitrag23.09.2026 , 21:00 Uhr
Die SPD im Kernland Niedersachsen und die Union überall wirken an die obsolete Verbrennerauto-Clique gekettet. Das sollten die zwei Parteien rasch ändern, sonst rauben sie Milliarden aus dem Etat (für ihre potenziellen Parteispender?) und schädigen unsere Umwelt dadurch gleich auch noch.
zum Beitrag23.09.2026 , 19:22 Uhr
Ich hatte schon geduldig gewartet, ob es selbst auffällt. In ähnlichen Fällen, die mir auch mal unterlaufen, korrigiere ich mich dann (hoffentlich) immer. Ausführlicher: 45,5 Mio. Erwerbstätige der BRD, davon sind 20,64 Mio. eine Minderheit und 65 % vom Letzten sind also noch mehr eine Minderheit (wie weit mensch im eigenen Ort ein Auto nimmt, ist da nicht klar, es wird da wohl _kaum sein _müssen; die _Grundmenge Berufspendler ist also leider echt schon mal falsch als Basis). Vergleichen Sie es auch mal mit Ihrer darauf gebauten Behauptung oben und dann noch mit der Nachfrage des Kollegen. Warum ist wer gezwungen, die Beträge zu zahlen? Gibt es nicht Fahrgemeinschaft, E-Bike plus ÖPNV, Umzug, Workfromhome auch noch? Oder spritsparenderes Fahren? Beim Thema Pendlerbezuschussung über die Steuerkarte haben Institute (u.a. hier in der taz dokumentiert) ausgerechnet, wer davon profitiert und nebenbei herausgefunden, wer im Schnitt die langen Autostrecken fährt: Männer mit höherem Einkommen und höherer formaler Bildung, verkürzt: der Karrierewechsler zur Konkurrenz zwei Kreise weiter. Dass da auch ein größerer Hubraum drin ist und erwünscht, ist dann tatsächlich eine Konjektur.
zum Beitrag23.09.2026 , 13:58 Uhr
Beziehen Sie sich auf die reale Bundesrepublik Deutschland?
zum Beitrag23.09.2026 , 13:55 Uhr
Sie meinen das ernst? Nach Ihren eigenen Worten, Ihrem letzten Satz steht es nicht jedem frei, regulär in die Private. Sie schreiben es selbst.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:48 Uhr
Das schien mir nicht sarkastisch gemeint zu sein ... Eher: Sollen sie doch Kuchen essen?
Privat versichern gibt es übrigens erst ab X Euro (oder Beamte). Bizarr dürfen die Reicheren wählen, die anderen nicht. ??? Sie meinen Zusatzversicherungen, vermutlich, extra drauf noch mal.
Die Verwaltung und Kosten dieser vielen Wucherungen bleibt dann auf den Praxen und den Versicherten kleben. Bürgerversicherung ist eine Option
zum Beitrag23.09.2026 , 08:44 Uhr
Nur mit Gesetzlichen und ohne IGEL-Mätzchen oder anderem Sondervergüteten könnte eine Praxis sich kaum tragen, das nehme ich meinen Gewährsleuten da schon ab. Doch das System ist verderbt, wenn ausgerechnet die Mehrverdiener sich da herausziehen können und die anderen nicht. etc. etc. etc. - Merz sollte den Mut zur Bürgerversicherung aufbringen.
zum Beitrag23.09.2026 , 08:40 Uhr
In der Tat ist da unser System ineffizient und wirkt auch nicht gerecht - das einzige Heilmittel ist die Bürgerversicherung für alle nicht, doch ein auch symbolisch wichtiger Schritt. Merz sollte den Mut haben, so etwas durchzuziehen, wenn er wirklich als Reformkanzler in die Bücher will. Abnabelung von den Finanz- und Versicherungskonzernen würde auch der Union insgesamt guttun.
zum Beitrag23.09.2026 , 07:30 Uhr
Ja. Sowohl Volksentscheid als auch Wahl waren eindeutig (wie damals in Griechenland übrigens auch). Und der Artikel 15 GG existiert. Möglich sollte es sein. Ob es sinnvoll ist und wie weit, das halte ich für offen. Doch politisches Ziel ist es zunächst. Da sollte mensch sich nicht vom destruktiven Trump demonstrieren lassen, wie handlungsfähig Politik sein könnte. Strategisch muss Merz auch die Linken ihr Wahlversprechen selbst auslöffeln lassen, die als Keil auch zu der SPD belassen. Hat der keine BeraterInnen, sollte er einfach mal auch die taz lesen.
zum Beitrag22.09.2026 , 23:38 Uhr
Die Grünen haben früher mit dem Programm gepunktet und beim Personal Quereinsteigers m/w/d hineingeholt, statt seit der Jugend Durchgeglättete. Es liegt in der Natur der Sache, dass auch dieser Beruf sich irgendwann professionalisiert und von Abi an betrieben wird. Leider. Die Personaldecke der Grünen ist nicht mehr so gut, und mit dem strategischen Wegmobben à la Sven Lehmann wird es nicht besser. Nur, in Berlin waren jetzt auch generell keine Brandts, Weizsäckers, Ströbeles, Künasts, Vogels mehr unterwegs, oder?
zum Beitrag22.09.2026 , 23:34 Uhr
Das Letzte stimmt, doch Sie werden das selbst bezahlen müssen. Den reicheren Vielfahrern auch noch bezahlen müssen. Und ungerecht fühlt es sich auch an. Direkte Zuschüsse oder endlich wieder gute Bahnen und Busse für alle wären doch eher etwas.
zum Beitrag22.09.2026 , 23:31 Uhr
Weniger Kosten bei Milchbrötchen (oder beliebiges anderes Gut) sind gut für die Kaufkraft, also geben wir viel öffentliches Geld aus, das wir nicht dafür haben, für Milchbrötchen? Wobei Milchbrötchen ja sogar weder besonders umweltschädlich sind, noch das Geld dann bei Putin, Shell, und Salman landet. Wir brauchen _weniger Ölverbrennung.
Pendler können sich nicht immer für eine nahe, vielleicht etwas kleinere Wohnung entscheiden. Besonders belohnen über billigen Sprit und Pendelabzug muss man das echt nicht, denn so mästet mensch nur den teuren Straßenbau und bläst CO2 und anderen Unfug in die Luft.
Jetzt noch, warum die Zahl nichts taugte, da TomT sich nicht selbst dazu bereit fand: 65 % der Berufspendler sind mit dem Pkw unterwegs. Viele sind keine Berufspendler. Erster Datenfehler. Wer verbraucht besonders viel Sprit? Immer noch: die Leute mit hohem Einkommen und großem Hubraum und weiter Fahrstrecke. Zum Rewe-Job pendelt niemand Langstrecke, das macht der Vertriebsingenieur. Die Statistik ist eindeutig: Die Reicheren fahren deutlich mehr und wollen hier noch mehr Schieflage ergreinen? Das passt nicht. Und diese eine Zahl war auch daher orthogonal zum Inhaltsvektor.
zum Beitrag22.09.2026 , 08:36 Uhr
Das Auto bekommt bei Vollkosten mehr zugestopft als ÖPNV - Umweltbundesamt bzw. FÖST-Studien. ÖPNV ist übrigens Grundversorgung für wirklich alle (auch für Sie, wenn das Gesichtsfeld und die Reflexe perdu sind), Auto ist das nicht. Das Geld für das Deutschlandticket bezuschusst gerade die ÖPNV-Pendler und wäre zumindest teilweise in der Ertüchtigung mindestens so gut aufgehoben.
zum Beitrag22.09.2026 , 08:33 Uhr
AfD als einzige "Opposition" - ja, das ist wohl ihr Zwischenziel, und dort erreichte sie es. Auch daher wäre eine funktionierende CDU/CSU als demokratische rechte, dabei auch sozial-'christlich' grundierte Partei im Spektrum nötig.
zum Beitrag21.09.2026 , 18:47 Uhr
Was ist daran relevant & wofür ist das die passende Kennzahl und wofür nicht?
zum Beitrag21.09.2026 , 18:46 Uhr
Eine Prise CSD-Wagen, durchdesignt; viele Funktionär:e, die an ihre Posten denken und nicht zu radikal sein wollen. Viele Neben-Spiegelstriche statt Klassenfrage, ökologische Frage, ja: Systemfrage. Auch ein Özdemir würde in Berlin keine Schnitte machen.
Doch eine linke Mehrheit existiert, und jetzt gilt es sie endlich wieder zu nutzen.
zum Beitrag21.09.2026 , 18:42 Uhr
Ich versuche noch mal, hier durchzukommen: Das ist nur leider kein Datenpunkt, der die Aussage stützt oder die Frage beantwortet - so etwas passierte mir aber auch schon mal.
zum Beitrag21.09.2026 , 15:26 Uhr
Die Folgen dieser AfD sind der hinreichende Unterschied dieses m.E. hinkenden Vergleichs, oder?
zum Beitrag21.09.2026 , 15:14 Uhr
Thermostate, Stoßlüftung wie Pullover existieren. "Kein Einfluss" ist jetzt schon übertrieben, oder?
Der Vermieter, der die (bekannt obsolete) Ölheizung nicht endlich ersetzt und nicht dämmt, wird gesetzlich bald mitzahlen müssen. Und er/sie kann viel an Zuschüssen abgreifen, dabei die Immobilie belasten, wenn dennoch Geld nötig wäre.
Nee, nee, raus aus dem Öl, das noch ärger als Gas beim CO2 ist und entsprechend dadurch auch noch teurer werden wird. Wir müssen Putin, Salman & Co. auch wirklich nicht mehr derart mästen.
zum Beitrag21.09.2026 , 13:19 Uhr
Tja, nett behauptet, bleibt aber leider fragwürdig. a) Wir brauchen volkswirtschaftlich und ökologisch rasch _weniger Ölverbrennung. Dann macht mensch sie besser teurer, nicht sogar billiger. b) Sozial haben die einen den sparsamen Clio für 12 km ohne Verbindung, die anderen fahren ihren fetten großen Hubraum täglich 100 km zum gut bezahlten Ingenieurmanagersjob. Und die Armen haben kein Auto. Was siehe a) ökologisch uns hilft.
zum Beitrag21.09.2026 , 13:13 Uhr
Denen Radwege, Busse und Bahn bereitstellen wäre öffentliche Daseinsfürsorge. Auch für die anderen.
Unter dem Strohmann-Mantel der Auto- und Fossilindustrie noch mehr Geld zuzuschanzen, das ist aber das Gegenteil, das ist Unsinn auf Pump. Direkt Geld geben.
zum Beitrag21.09.2026 , 12:03 Uhr
Dass Springermedien den Linken etwas anklatschen wollen, wird so oder so passieren. Palästinasolidarisch leitet sich dabei universal aus dem Völkerrecht ab und ist offen gesagt auf Länderebene auch nicht der zentrale Punkt. Gleiche Chancen sind das.
Ein größerer Knackpunkt wird die Enteignung. Daran gebunden sind durch den Volksentscheid alle Parteien eigentlich. Auslöffeln wird es die Linke, denn der Preis dürfte zu hoch werden, dank unserer sehr eigentumsfreundlichen Rechtslage. Das wird den Handlungsspielraum für anderes beschränken. Dass Berlin eine linke Politik mehrheitlich will und bekommen kann, stimmt genauso. Hoffnung, Sicherheit und Aufbruch sind vermutlich eine gute Medizin gegen die Braundumpfen.
zum Beitrag21.09.2026 , 11:52 Uhr
Mit dem Argument können Sie ja alles verbilligt fordern, von Klopapier bis Zigaretten. Es ist Geld für Öl, das ans Ausland geht und da an die Falschen (Putin, Scheich & Co.).
Wir brauchen aus ökologischen und ökonomischen Gründen weniger Ölverbrauch. Deutlich weniger Ölverbrauch. Bald kaum noch Ölverbrennung. Also Geld direkt den Menschen geben und Öl eher sogar noch teurer machen, damit die Umstellung rascher geht.
Das war übrigens auch wirtschaftsliberal gesehen die pure Logik.
zum Beitrag21.09.2026 , 11:48 Uhr
In den USA gab es getrennte Trinkwasserspender bis in die 1960er. Rassismus bedient sich häufig des Ekel/Sauberkeit-Tricks, um "andere" auszugrenzen.
Dabei kann ich verstehen, dass nicht jede Bademode gleich geeignet ist fürs öffentliche Schwimmbad - zumindest gut auswringen finde ich dann nett statt bei jedem Rausgehen einen halben Liter Wasser mitzunehmen und zu verteilen. Ich hoffe doch sehr, dass es nur darum ging.
Öffentliche, bezahlbare Schwimmbäder kosten. Wir haben es aber z.B. sogar in den 1970ern auch hinbekommen. Vielleicht mal weniger Geld an die Privatpoolies und mehr für gemeinsame Infrastruktur wie Schwimmunterricht und -flächen für alle?
zum Beitrag21.09.2026 , 08:11 Uhr
Wer von der Art der Pendlerbevorteilung vor allem profitiert, sind weit autopendelnde höher verdienende Männer. Wir sollten Strohmanndiskussionen hier endlich also mal stoppen.
zum Beitrag21.09.2026 , 08:08 Uhr
Auch nur aus einer herkömmlich-wirtschaftswissenschaftlichen Position heraus ist ein Tankrabatt Wahnwitz.
Es sollte weniger verbraucht werden (Geld, Umwelt, Scheichs). Dann den Preis dafür künstlich nach unten drücken???
Der Staat muss handlungsfähig bleiben, statt das Geld ziellos und unsozial herauszuwerfen (Autos hat die reichere Hälfte deutlich mehr als die ärmere).
Also ÖPNV wiederbeleben, Radinfrastruktur beharrlich ausbauen, Autoinfrastruktur konsequent bereits zum punktuellen Rückbau vorbereiten.
zum Beitrag20.09.2026 , 23:03 Uhr
Höcke gab einmal an, dass er Schills Scheitern analysierte und daraus Schlüsse gezogen habe. Bürgerlich sind solche "Bild"-Schlote gewiss nicht. Wir brauchen eigentlich eine funktionierende rechte Volkspartei. Schon damals war die CDU anfällig für andere Ideen.
zum Beitrag20.09.2026 , 20:41 Uhr
Bzw. diese Zusammenziehung und Verwechslung von Israel und Jude umsichtig vermeiden, die Hamas und Netanyahu ständig propagieren. Juden wie Palästinenser willkommen heißen hier wie hoffentlich auch dort in der Region.
zum Beitrag20.09.2026 , 18:30 Uhr
Die Netanyahu-Medienmaschine ist unverändert aktiv und bösartig. Die wird alles drehen und Israelis eine Wagenburg einreden, wo nur Netanyahus Verbrechen gedeckt werden sollten. Wo er nur nicht in die Den Haager Zelle will. Diese erwähnte Verschwörungstheorie ist von Sara Netanyahu öffentlich gestreut worden. Richtig ist laut Haaretz, dass Netanyahu von einem befreundeten arabischen Land vier Tage vor dem 7.10. gewarnt wurde und nichts tat oder weitergab. Dummheit, Überheblichkeit oder Kriegslust?
Ich bin gespannt auf den Film.
zum Beitrag20.09.2026 , 18:25 Uhr
Auf keinen Fall die Rheinmetallaktionäre und US-Militärs päppeln, da wird teils Geld ausgegeben ohne Gegenleistung. Auch muss ein aufgerüstetes Deutschland sogar noch mehr in die europäische Abstimmung gehen. Europa ist seit Merkel/Schäuble eine ganz schwache Ferse der C-Union geworden. Und russische Kultur, russische Menschen bleiben und sollten nicht zu Teufelswerk deklariert werden. Beim brutalen Revisionisten Putin bin ich mir freilich da nicht ganz so sicher. Der Ukraine beistehen, statt Butscha durchgehen zu lassen, ist zweifelsohne richtig. Eine Verteidigung ohne USA zu denken und zu ermöglichen wird wohl nötig sein (ich rede von der NATO, nicht vom Hindukusch).
zum Beitrag20.09.2026 , 18:19 Uhr
Gegenüber Leuten mit einem hohen "Macher"-Anteil der Persönlichkeit hilft stark dagegenhalten, das ist zu ersehen (Der "Macher" wird es anschließend so oder so als "Gewinn" darstellen).
zum Beitrag20.09.2026 , 16:42 Uhr
Was die Hamas macht, ist ein Verbrechen. Was Netanyahu macht, auch.
Wir müssen nicht schwarz-weiß denken, nur dieselben Maßstäbe und das Völkerrecht anlegen. Vielleicht bei einer angeblich einzigen Demokratie der Region eher noch genauer hinsehen. Das fand und findet auf deutschem Boden eher zu wenig statt, oder?
zum Beitrag20.09.2026 , 12:30 Uhr
Künstler müssen und können kaum Politiker oder Heilige sein oder Vorbilder, denen mensch bedingungslos folgt. Sheeran hätte gleichwohl Macklemore dann von Beginn nicht einbeziehen sollen oder eben gleiche Rechte und gleiches Scheinwerferlicht für Palästina durchziehen sollen. Zur Not in der U-Bahn und ohne Stadion. Shame on Kraft.
Warum ein Vertreiben, Bombardieren und Töten der palästinensischen Bevölkerung Israel im 21. Jahrhundert helfen soll, ist ein großes zynisches Fragezeichen mit dem Gesicht Netanyahus auf dem Punkt. Der spaltet und brutalisiert gerade aus egoistischen Wahlkampfgründen - der Likud ist zur Plattform für rassistische Aussagen geworden.
zum Beitrag20.09.2026 , 09:01 Uhr
Investigativ ist gut. Wohlfeiles Mokieren à la Spiegel (und seither bei anderen Medien eingesuppt) jedoch ist etwas anderes - immer daher zuerst gegen die eigenen Vorurteile, soziale und ökonomische Prägungen recherchieren! Lifestylestories durch durchdachte Analysen auf mehreren Ecken ersetzen. Ambiguität aushalten. Auch ein linkes "Empört euch" sollte hinsehen, wo die Empörung ansetzt und wo besser nicht. Für gute Stimmung sind Medien nie verantwortlich, für eine gute Annäherung an "Wahrheit" schon.
zum Beitrag20.09.2026 , 08:53 Uhr
Es ist vielleicht aber auch a) das reale Wetter, das die Notwendigkeit grün geprägter Politik aufscheinen lässt und b) taktisches Wählen, um die Grünen hierfür und für Koalitionen im Landtag zu haben. Trotz recht klarem Profil sind die Grünen nämlich zumeist koalitionsfähig. (Da etwas an der Person Constanze Oehlrich festzumachen ist, auf ein Narrativ mitzugehen).
zum Beitrag20.09.2026 , 08:48 Uhr
Ist münchenmann nicht früher im Anzug auf die Wiesn gegangen und überließ den Bauernbaiern die Lederhosn? Und nix kuhäugig - g'stiert is.
zum Beitrag04.09.2026 , 08:03 Uhr
Schuld sind halt die anderen, ist ein Spiel, das vor allem einer der historisch wie aktuell größten Emittenten sich versagen sollte, oder?
Nepal hat im Jahr 2024 0,63 (!) Tonnen CO₂ pro Person emittiert, während Deutschland im gleichen Jahr etwa 11,1 Tonnen CO₂ pro Person ausgestoßen hat.
Aber ja, mit dem Spaßfliegen ließe sich so langsam mal aufhören bzw. Preisgerechtigkeit wäre ein wichtiger Ansatz.
zum Beitrag03.09.2026 , 23:11 Uhr
Ich bin bei Ihnen, dass es eine Schlagseite gibt. Um Unternehmen, Kapitaleinkommen, Vermögen noch mehr zu bevorteilen und dennoch scheinbare "Wahlgeschenke" aufzutischen, wird aufs Arbeitseinkommen geschoben, das doch eigentlich eher wenig belastet werden sollte im Vergleich zu Boden, Kapital, Vermögen. Aus systematischen und transparenten Gründen sollten wohl auch alle im selben System sein, von Arbeiter Rudi Schulte bis Notar Bolamus und MdB Schmandhoff. Gerade die Parteien, die "keine Steuern" erhöhen, haben diesen faulen Abwälzungs-Trick schon mehrmals angewandt. Kann mensch auch mal rückgängig machen. Diese ideologische Steuer-Phobie abzulegen und jedesmal nüchtern abzuwägen könnte ein erster Schritt dazu sein.
zum Beitrag03.09.2026 , 23:06 Uhr
Nebenpunkt: Ich fürchte, das "Wohngeld" landet letztlich alles bei Haifonds und Vermietern.
Für Unterhaltsvorschuss wäre ich auch, dabei parallel die verantwortungslosen Väter (selten Mütter) jagen. Vielleicht kenne auch ich einen anekdotischen Fall im weiteren Umfeld, wo der "unbekannte" Vater seit jeher bei der Mutter der Kinder wohnt, Steuer wie Unterstützung jener Mutter und der Kinder so weit möglich vermeidet. Das kann nicht Aufgabe des Staats sein, den Schlingel außen vor zu lassen. Ich kann mich da auch empören. Letztlich geht es aber um die Kinder und deren halbwegs gutes Aufwachsen. Also ausreichend Ressourcen bereitstellen.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:58 Uhr
Sehrviel-Bekommer haben derzeit kein Thema, u.a. da die Politik ihre Aktienpakete gleich mit hochtreibt. Gierdreistes Gegreine ist da wirklich fehl am Platze. Da mal auch den Beitrag (und so die CDU aus ihrer neoliberalen Verwahrlosung) zu holen, das wäre angemessen.
Wichtiger ist übrigens, auch mal an die zu denken, die gar keine Einkommensteuern zahlen - aber die ganzen indirekten Steuern und die Inflation voll tragen müssen.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:54 Uhr
Zu neoliberal auf "Eigenverantwortung" des/der Einzelnen deuten übersähe - Bewegungsarmut durch ein noch autoversessenes wie bürositzendes System - billigen Zucker, billiges Fett in den abstrusesten Zutaten und Kantinenessen - Werbegeknalle für Zeugs überall, was bei Rauchen bereits halbwegs abgestellt ist
zum Beitrag03.09.2026 , 20:30 Uhr
Danke, warum.., für die offenbar nötige Gedächtnisstütze.
Warum bei im Öffentlichen Dienst mit dem immer noch existierenden Positionen-Ersitzen- oder -Erschmeicheln-Prinzip mehr Gerechtigkeit herrschen soll, habe ich nicht begriffen. Und wie das mit dem Rest des Posts in Verbindung stand.
zum Beitrag03.09.2026 , 20:26 Uhr
Kapitalistisch gibt es keinen Grund für Kinder, wenn die Angst vor Altersarmut, Stammhalterfantasmen etc. ausgetrieben sind. Ein Hund oder eine Katze ist sozial akzeptierter an der Autobahnraststätte angebunden als ein Kind. So kann der Mehrwert aus der Arbeitskraft und "Belastbarkeit" maximiert werden. Marx und andere hielten es noch für mittelfristig unmöglich, unter der Reproduktionsrate der Arbeit zu bleiben. Das wissen wir heute besser.
NB: Manche Paare versuchen ein Kind zu bekommen, doch es gelingt nicht. Stress, Zufall, Biologie. Wir wissen auch daher doch nie, warum ein Paar Kinder hat und das andere keins.
zum Beitrag03.09.2026 , 20:22 Uhr
Warum nicht Managerin? Vielleicht weil Thomas Andreas und Max dafür einstellt und nicht Leonie und Lisa. Gleich und gleich ... Warum 25 Jahre? Weil die Pflege von jüngerer wie älterer Generation doch an der Frau hängenbleibt, vielleicht? Messen Sie wirklich nach bzw. schauen Sie auf Studien. Männer "helfen mit", räusper. Gewiss ist es aber wohl das Küssen.
zum Beitrag03.09.2026 , 17:55 Uhr
Was spielt mit? Mehr Kinder durch: - entsprechende religiöse Prägung (dürfte in den USA deutlich sein), - niedrige Grund-/Mietkosten - fehlende Frauenrechte/Verhütungsmittel/Arbeitsmarktzugang von Frauen/ niedrige formale Bildung von Frauen. - kinderfeindliche Infrastruktur incl. anders blockierte Straßen, fehlende KiTa-Plätze
Vereinfacht heißt es auch, dass Ärmere Kinder bekommen (macht auch nichts mehr aus, und mensch hilft sich aus) und Reiche (stolz ist der Unternehmer-Papa), die akademische Mitte eher weniger.
Ich finde, hierzulande muss die bizarre Lage mal überdacht und zurechtgerückt werden, dass Kinder von Viel-Erhaltern mehr wert sind als die von anderen - Freibeträge, Elterngeld.
zum Beitrag03.09.2026 , 17:50 Uhr
Dann müssen ein paar Menschen zu Wolof und Französisch noch Deutsch lernen, das werden sie wohl auch noch hinbekommen. Dass sie heimische Temperaturen in Deutschland vorfinden, daran arbeiten wir ja gerade eifrig.
zum Beitrag03.09.2026 , 17:48 Uhr
Ja und nein. Auffaltung und Erosion gab/gibt es. Dass Gletscher aktuell so rapide abschmelzen, abbrechen, dass Boden so rasch instabil wird, das freilich wird dem menschengemachten Klimawandel zuzuschreiben sein.
Und das Gute an "menschengemacht" ist: Daran hätten wir etwas ändern können und daran können wir in Zukunft etwas ändern.
zum Beitrag03.09.2026 , 14:55 Uhr
Welches deutsche Bundesland ist denn nicht kleingeschnetzelt und/oder zusammengeflanscht, von Bremen und (inzwischen Groß-)Hamburg mal vielleicht abgesehen? Ja, auch Bayern, auch Saarland, auch ... Sachsen-Anhalt pendelt öfter gen West - vielleicht spielt der ein oder andere blöde Wessi-Spruch im absteigenden Wolfsburg eine Rolle. Wir wissen es letztlich nicht.
zum Beitrag03.09.2026 , 13:10 Uhr
Es waren keine "deutschen Stämme", außer in national gefärbter Geschichtsschreibung bzw. früheren Geschichtsbüchern. Otto löste seine Machtprojektion im Innern und Äußern auch nach damaligen Maßstäben "robust". Es dauerte noch etwas, bis Magyaren samt Slawen sich zurückzogen, sesshaft und dann unter Istvan christlich wurde - das meinte ich damit. Die eine Schlacht lernt mensch zwar mit 955 im Unterricht, aber da war schon auch anderes.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:56 Uhr
Oft vergessen wir den Fortschritt, und an den erinnern Sie gerade und verknüpfen ihn mit CO2-Ausstoß.
Jaaa, uuuuund ... es gibt auch Fortschritt mit deutlich weniger CO2-Ausstoß mit Selbstbescheidung, Effizienz, Erneuerbaren, ... und dennoch könnte Seife wie Serum die Dörfer erreichen. Das die letzten Jahrzehnte nur sehr bruchstückhaft angegangen zu sein, lässt sich Merkel, Merz & Co. schon vorhalten. Müssten die womöglich auf der Bank vor dem Gerichts sitzen, unten?
zum Beitrag03.09.2026 , 10:51 Uhr
Universal Männern, Frauen und "Eichhörnchen" gleiche Rechte, auch faktisch. Nicht für mehr Kinder (unser Planet ist in Summe schon gut bestückt), sondern weil es gerecht ist.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:48 Uhr
Ich gönne auch alkoholnahen gruppenorientierten Cis-Männern ihr gelegentliches Gemeinschaftserlebnis, doch sollte es eben anderen nicht verwehrt bleiben und andere nicht beeinträchtigen. Sonst Sankta Paula gründen, wenn es den Scherz noch nicht geben sollte.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:45 Uhr
Für die Lokalnachrichten dürfte diese Stadtrevue, die übrigens dringend Abonnentens und Genossens braucht, die klar erste Adresse sein. (Eine zwischenzeitliche Online-Lokalzeitung ist leider ins Putinistische abgedriftet, die will ich nicht mal nennen.)
Die Besser-als-Bild-Boulevardzeitung Express ist auch bei DuMont und keine Vielfalterweiterung, teils werden Artikel mehrfach verwertet im Reich. DuMont war mal die liberale, aber passable Zeitung des Stadtbürgers mit der unvermeidlichen FDP-Reklame vor der Wahl und die Rundschau die klerikalkatholische Postille fürs bäuerliche Umland. Jetzt werden die Schweinerenditen versucht mit Kaputtschrumpfen zu verlängern. Politisch bürgerlich bis maximal rechte SPD, wenig Seiten, viele Tippfehler und unveränderte Agenturblöcke. Da wird auf Verschleiß gefahren. Wenn nicht Zeitungen auch eine bildende Funktion haben könnten und von zu reichen Eigentümern gekapert werden könnten. Kurzum: Benedicta sit taz!
zum Beitrag03.09.2026 , 10:37 Uhr
Viel versprechen und wenig über die Beschränkungen aufklären und auch nicht für das Richtige werben: Mit dem Rezept gewann die SPD 1976 (Rente), die CDU/CSU 1990 (Einigungskosten) und 2025 (Schuldenbremse). Das ist nicht gesund.
Aber keine Ausrede, sich nicht eine der vielen anderen Alternativen herauszusuchen im Stimmlokal. Mindestens die Linken hätte man, die sind nach 37 Jahren aus der SED herausgewachsen.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:33 Uhr
Auch die linke Seite wählt doch nicht automatisch rational. Nach Steuergesetzgebung müssten zwar fast alle links wählen, ok. Doch auch links wird eine "Wagenburg" gerne bedient, wir gegen die, etc. etc.
Die AfD ist aber ein Sonderfall: Einerseits ständiges diffuses wie erlogenes "Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei", und jetzt mal das, was alle fürchteten: ein Haideroider mit PR-Training und ohne Höckes Pockennarbengesicht in Deutschland. Der auf Seifenverkäufer macht, machen kann.
Lasst uns aber danach wieder politisch diskutieren, echte Alternativen gegenüberstellen - es gibt auch eine Welt und Wählerschaft außerhalb der blauen Tonne.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:27 Uhr
Ich fand eine tiefgreifende Kritik an der Idee nicht im Text wieder. Obdachlosigkeit ist schlimm. Was hilft, darüber nur lässt sich streiten.
Wenn man Wohnraum pro Nase ansieht, so hatten wir übrigens schon ganz andere Zustände hierzulande.
Es ist wohl nur nicht sonderlich sinnvoll, das abgehängte siegerländische Dorf oder abbruchreife Riss-Häuser im nördlichen Ruhrgebiet aufzufüllen, ohne sonst etwas zu tun bzw. an denjenigen vorbei. Es leben auch manche in feisten SUV-Häusern, lassen freistehen o.ä. Vielleicht können auch die die Einlegerwohnung, die Junggesellenkammer o.ä. wiederentdecken.
zum Beitrag03.09.2026 , 10:20 Uhr
Zumnindest nicht Karadžić-Radovan, wenn wir hier schon bei unterirdischen Namenswitzeleien sind. Warum soll eine Frau nicht boxen oder aus dem Irak kommen? Beurteilen wir ihr Handeln nach ihrem Handeln.
zum Beitrag03.09.2026 , 08:06 Uhr
Auch Ihr Gedankenexperiment ist berechtigt: Die AfD ist ja (noch) nicht verboten, und die Einstufung durch den Verfassungsschutz von großen Teilen als rechtsextrem reicht dafür nicht. Dürfte eine Anti-AfD gefördert werden, wäre das nicht das Einfallstor für Parteipolitik mit Staatsgeld? Wann kommen etwa die Anti-Grünen, die unser Land vor dem Ende der teuren Auto-Bezuschussung retten wollen? Oder die Anti-Linken, die ein Recht auf gnadenloses Eigentum in Gefahr sehen?
Ich sehe jedoch nicht, dass sich VVN-BdA als Anti-AfD reduziert hätte. Die tun nach meinem Eindruck das, was wir alle, wirklich alle aufgefordert sind zu tun: Keine Faschos, keinen Faschismus mehr zu wollen.
zum Beitrag03.09.2026 , 08:00 Uhr
Der ist vielleicht auch der einzige, den Weimer noch ansprechen kann. Geschichte ließe sich auch für Staatsminister mal lernen.
zum Beitrag03.09.2026 , 07:59 Uhr
Besser zumindest als eine Knochen-Zerstreuung unter dem M-otto: Otto-Versand Hamburg.
zum Beitrag03.09.2026 , 07:56 Uhr
Und wenn Nepal und seine Menschen mal wirklich mehr Priorität erhielten als "Pepal"? Wer wie viel CO2 & Co. ausblies und -bläst ist bekannt und modelliert, da lässt sich höchstens über die Zuordnung bei Exporten noch disputieren. Nepal legt sich mutig mit den beiden Riesen an seiner Grenze an plus USA. Wer wäre Nummer 4 danach? Der aufmerksame taz-Leser m/d/w wüsste es sofort zu sagen. "Du musst Dein Leben ändern" bzw. die völlig falschen Anreize hierzulande, aufgrund derer Energie und Fossil sogar noch angefeuert werden (pun intended).
zum Beitrag02.09.2026 , 23:57 Uhr
Schön wäre es ja, wenn das nur die eine Seite wäre. Sie kennen die Sätze bereits bei Ben-Gurion bis hin zu Ben Zwir und Smotrich heutzutage bzw., was in Gaza schon jetzt an weiterer Landnahme und Vertreibung abging.
Springer will Rechtsregierungen und bedient Ressentiments, auch hier, um eine Führung der Linken zu verhindern, wird auch die letzte Karte gespielt und auf groß. Bei 1+1 wäre ich dabei. Oder einem Staat, fair für alle.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:43 Uhr
Manchmal wird auch die Rolle einer einzelnen Schlacht überbewertet, unbewusst oder bewusst.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:42 Uhr
Sie favorisieren folglich kleindeutsche Ansätze, nehme ich an?
zum Beitrag02.09.2026 , 06:55 Uhr
Es gab mal eine Zeit, wo kommunistische Überlebende mit Unterstützung aus Berlin-Ost die Rolle des kommunistischen Widerstands wohl überbetonten und sich auch mal einspannen ließen. Das ist schon eine Weile her - und mensch muss zugestehen, dass die Kommunisten als Widerständler mit als erste in den Kellern und Kls landeten. Wie, dass Altnazis allzu rasch wieder ins gemachte Nest krabbeln konnten.
Dass die Ideologie der krassen Ungleichheit der AfD benannt wird, ihre Verharmlosung der 12 Jahre: Wenn's der Vereinigung erschwert wird, dann benennen wir es halt.
zum Beitrag02.09.2026 , 06:50 Uhr
Otto Waalkes als Protagonist der Neue-Frankfurter-Schule-Texte, das wäre jetzt etwas anderes. Und auch der wäre eher Friese und nicht so sehr Teutscher. Geschichte kennen und nicht notzüchtigen.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:32 Uhr
Das war jetzt etwas kurz. Im Bund hat die Ampel teils etwas gebracht, aber wenn einer der drei Partner nur Verhinderungsziele hat und keine konstruktiven, dann hat Scholz schon bewunderswert lange ausgehalten. In RhP bekamen die Roten was, die Gelben was und die Grünen was, was jeweils die anderen ein wenig schmerzte, aber nicht so viel, wie sie jeweils aus ihrer Sicht fürs Land gewannen. Sie meinen BW als Vorbild, wie mensch zusammenarbeitet? Weil die Grünen, weil Kretschmann dann ins Konservative gingen? Vielleicht auch zu sehr, sonst wäre die Autoindustrie dort nicht auf Lobbyismus gegangen, sondern auf Innovation. Doch ja, auch dort gönnte mensch sich etwas und hat anscheinend die Versprechen einander halbwegs gehalten (auch immer wichtig).
zum Beitrag01.09.2026 , 21:27 Uhr
Mein Satz bezog sich darauf, dass die CDU damals auto-populisierte, um Randstädter einzufangen. (Dass SPD-Giffey die Führung einfach so verschenkte, wäre noch ein anderes Thema). Und dass das nicht hinhaute, wie vorher absehbar. Das Thema aufwärmen klappt derzeit auch nicht. In diesem Sinne fertig, die CDU muss sich neu besinnen. Denn wir brauchen sie auch, und sei es als Drohung/Alternative gegen die neue Regierungskoalition.
Tempelhof entwickeln geht nicht (wer plebiszitäre Elemente in eine repräsentative Demokratie quetscht, muss es auslöffeln). Woanders machen Edel-Eigentumswohnungen, die leerstehen oder aber von spanischen Airbnbern quillen die Urbanisierung auch nicht besser.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:22 Uhr
Na, geht schon, aber mit entweder greifender sozialer oder gesetzlicher Kontrolle, also einer Ausnahme vom Raubtierkapitalismus. Ostrom und andere haben Beispiele gelingenden Verhaltens dargelegt.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:20 Uhr
Andere Medien hätten das weggeglättet, so aber kam mehr zum Vorschein.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:19 Uhr
Die linke Seite des Spektrums ist viel häufiger zu Universalismus fähig als verstockt Rechte, die Privilegien rabiat verteidigen wollen. Natürlich gelten Bürger-/Menschenrechte bitte auch für Menschen, die nicht Meier, sondern Khoury heißen. Gilt das Völkerrecht auch für Palästina, Marokko, Israel, Molwanien. Was ich auch einigen hier womöglich kurz ins Buch schreiben muss. Zugleich ist die Linke nicht nur die vielleicht einzige Partei, die da nicht ausgrenzt. Sie ist vor allem nach der Kapitulation der Giffey-SPD vor dem Kapitalismus die vielleicht einzige Partei, die soziale Themen ernsthaft voranbringen will. Zu den konkreten Ansätzen ließe sich lang disputieren, doch der zentrale Punkt der Linken ist Soziales. Und universale Rechte.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:13 Uhr
Wer von den sozialen Misständen in Berlin ablenken will, hat nur die Wahl Springerpresse?
In Nordirland haben sich Katholiken und Protestanten die Häuser zerbombt. Hat mensch es geschafft, auch andere Christen wahrzunehmen? Ja.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:11 Uhr
Es war die US-jüdisch geprägte Anti-Defamation-League, die ein allgemeines (und sehr interessantes) Trainingsprogramm ins Leben rief gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus aller Art. Weil durch diese universale Bekämpfung solcher Spielchen letztlich alle profitieren. In diesem Sinne sollten wir wohl nicht die eine Diskriminierung gegen die andere ausspielen, weder so herum noch so herum.
zum Beitrag31.08.2026 , 22:06 Uhr
Ich habe leider nicht die Zeit, das im Experiment beides zu probieren, doch halte dagegen. Dann offen ins Gespräch zu gehen hülfe ansonsten im einen wie im anderen Fall.
Juden/Israeli wie Muslime/Arabers haben beide eher was von neoarischen Baseballschlägerglatzowskis zu fürchten als voneinander.
Tallit mit Magen David wäre von der Demonstrationswirkung ansonsten wohl eher das Gegenstück zum Palituch. Es vermengen sich jedoch da teils zwei Dinge, die vielleicht nicht zusammengehören: Religion und Staat.
zum Beitrag31.08.2026 , 22:00 Uhr
Ich habe Ihren inhaltlich relevanten Punkt vielleicht nicht mitbekommen. Es gibt ansonsten schon Namen, die in der Region häufiger sind. Nachdem Sie sich die Stimmen gegönnt haben, werden Sie einige gelesen haben.
zum Beitrag31.08.2026 , 20:16 Uhr
Kein Bundeslandthema, und ein Nebenschauplatz. Andere Themen sind für die Linken und für Berlin noch wichtiger.
Zugleich werden universal-links Denkende natürlich das grundsätzliche Demonstrationsrecht auch für Palästinademonstrantens hochhalten. Da hat Schwarz-Rot einige Böcke geschossen, das kann mensch ruhig aufspießen.
Kommunikationsklar geht es zugleich um Sozial für die ganz Vielen.
zum Beitrag31.08.2026 , 12:31 Uhr
Wenig Mitleid mit der Union, die gerade im Osten auch arg schlingert. Und doch wäre eine funktionierende Union in unserem Parteiensystem wichtig.
zum Beitrag31.08.2026 , 12:28 Uhr
Eigentlich auch erfrischend, dass die offenbar verschiedenen Weltsichten auch im veröffentlichten Interview noch deutlich zum Vorschein kamen.
zum Beitrag31.08.2026 , 11:41 Uhr
Selbst für eiskalte langfristblinde BWLer wäre echter Klimaschutz das Gebot der Stunde. In einem Monat gelten strenge Greenwashing-Verbote. Nur mal behaupten reicht dann nicht mehr.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:54 Uhr
Auch er ruhe in Frieden. Den er den Hinterbliebenen eiskalt nahm, auch das. Kein Vorbild.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:53 Uhr
Wer nicht mehr gewohnt laufen kann, erfährt durch Rollatoren eine Verbesserung des Lebens, auch durch stabile Räder ggf. mit drei Rädern, durch einen ÖPNV, der seinen Namen verdient.
Auto isch irgendwann over, weil mensch sich und/oder andere gefährdet (Sichtfeld), so versiert mensch auch sonst noch sein mag. Kluge Leute haben dann zeitig für mehr ÖPNV für alle gestritten. Gilt übrigens auch für die Fläche.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:50 Uhr
Berlin hatte schon länger verblüffend viel Platz an breite Straßen verschwendet. Bei den Preußen schon, um Barrikadenbau zu erschweren und pompös marschieren zu können. Gut, die Durchlüftung ist dadurch auch einfacher. Aus Vorgärten wurde toter Asphalt, Autos blockierten seitlich und in der Mitte, aber der Staupunkt setzte in Berlin doch später ein als in kesseligeren Städten. Berlin hat die Fläche von in etwa dem Ruhrgebiet (nur deutlich weniger Einwohner). Aber eigentlich ist viel mit S-Bahn, U-Bahn, Rad, Tram und Bus zu stemmen, wenn man denn nicht von Spandau nach Köpenick pendeln will und partout kein Umzugsunternehmen finden kann.
Es gibt übrigens auch ruhige oder fast ländliche Berliner Viertel. Der Punkt ist eher, dass Autos einfach bei Platz, Lärm, Hitze, Geld so ineffizient volkswirtschaftlich sind. Und daher einfach mal nicht mehr bevorteilt werden sollten. Auch in Berlin. CDU hat fertig.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:42 Uhr
Nehmen wir doch die rheinland-pfälzische Ampel, die war mal richtig konstruktiv. Die hatte aber auch Wissing und nicht Lindner und auf der Landesebene auch sonst weniger Ideologie-Gräben.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:40 Uhr
Ich empfehle Ihnen parallel Texte der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Artikel aus z.B. Le Monde Diplomatique oder Gespräche mit Menschen, die da den falschen Nachnamen haben.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:38 Uhr
Leider bekommen es hierzulande mehrere Gruppen simultan ab: Kopftuch wie Kippa; als Juden oder Israelis Gelesene wie auch als Muslime oder Araber Gelesene. Palästina- wie Israelfahnen werden geschwenkt wie abgerissen. Bei den offiziellen Demoverboten oder Tallit vs. Palli ist die Schieflage wohl inzwischen begradigt. Die Polizei steht in (West)deutschland seit ca. 65 Jahren, seit den rechtsextremen Bomben und Schmierereien, vor den Synagogen, was wirklich eine Schande ist. Und das ist zum Glück vor Kirchen und Moscheen nur selten der Fall. Weitere diskriminierte Gruppen seien fürs Protokoll erwähnt, doch bleiben wir ansonsten eng am Thema. Nein, leider sind Juden oder Israelis nicht so selbstverständlich sicher, wie auch sie/ gerade sie auch sein sollten (beide können übrigens auch nichts für Netanyahus Wahlkampf-Wüten). Und auch nein: Palästinenser sind leider auch noch nicht so gleichberechtigt behandelt, wie es sein sollte. Gehen wir beides universal an.
zum Beitrag31.08.2026 , 06:58 Uhr
Kubicki-Krawall-Methode als Strohhalm? Nach seinem 'Punkt' hätte Dings wenigstens zu den Themen zurückkehren können - wenn er denn etwas Inhaltliches überhaupt dabei hatte.
zum Beitrag31.08.2026 , 06:54 Uhr
Wahr und zugleich keine völlige Parallele. Beim Heizungsgesetz, hört mensch, forderte die FDP einen Vorentwurf ein, der kurz danach bei Bild & anderen fossilnahen Medien landete und kampagnenhaft eingesetzt wurde.
Nun fällt der richtige Entwurf in ein Umfeld, wo Soziales notorisch vernachlässigt wird, wo die CDU (und teils die SPD) im Osten einer gewissen anderen Partei nachläuft, statt deren offene Unsozialität anzuprangern.
zum Beitrag30.08.2026 , 23:15 Uhr
Die CDU wird mit Fug und Recht verlieren. Die sinnbefreiten letzten Autosprüche sind dann gleich endlich mit passé und können durch Menschenorientierung ersetzt werden. Verkehrspolitik sollte das über alle Parteigrenzen sein.
zum Beitrag30.08.2026 , 23:12 Uhr
Ratko Mladić hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts seine 'fast lane' in die Schwerverbrecherhölle gesichert. Mensch wird leider in vielen Nationalgeschichten Typen wie Mladić verzeichnet sehen - doch kaum so offen gegen Recht und Menschlichkeit und nicht noch zu einem solchen Zeitpunkt. Das brutale Großmaul schadete Bosnien, Serbien und vor allem den vielen verschiedenen Menschen.
zum Beitrag30.08.2026 , 23:09 Uhr
Nebenpunkt: Der Lahemaa rahvuspark ist anders als etwa Narwa schon einen sehr weiten "Steinwurf" von der Grenze entfernt. Und Estland zeigt wie die anderen baltischen Länder vor allem ein Ziel: nie mehr Sowjetunion, was verständlich ist.
zum Beitrag30.08.2026 , 21:38 Uhr
Ich war ja da, ein Foto mit mehr als dem Ortsschild würde tatsächlich ein sehr kleines Dorf zeigen. Aha!
zum Beitrag28.08.2026 , 08:39 Uhr
Im besten Fall ist die schriftliche Beherrschung dann durch den datenschutzkonformen Protokoll-Niederschreib-Bot aufgelöst, die mündliche klappt auch irgendwie und entspannt Konflikte.
Im schlimmsten Fall werden Menschen, die im Gespräch ein Fremdwort einfließen lassen, gleich mal weggebellt oder wie der alte Witz sagt: die Leiche wird vom Gümmnasdings dann eben zum Kirchplatz verbracht, das lässt sich ja einfacher schreiben.
Anekdotisch, doch ich weiß von einem Fall, wo jemand durchaus schreiben (und Bücher lesen) kann und nur durch eine Verletzung eben den Sporttest noch nicht machen kann.
zum Beitrag28.08.2026 , 08:31 Uhr
Es ist wahr: Das Recht auf Rendite gibt es nicht, so etwas wäre im Übrigen auch gegen jede Marktwirtschaft, wenn mensch länger nachdenkt. Zugleich ist wahr, dass Vermieters nicht zu Dauerverlust verknackt werden könnten (wer jetzt 'Wert'zuwachs der Immobilie hineinruft, hat dabei auch einen Punkt).
zum Beitrag28.08.2026 , 08:26 Uhr
Wer Altmühl/Tauber entlangradelt, wird dort vorbei kommen und vermutlich das unvermeidliche Foto machen. Ansonsten wirklich nichts zu sehen als eine ländlich geprägte Ortschaft. Radeln Sie irgendwann weiter.
zum Beitrag28.08.2026 , 00:27 Uhr
Benachteiligt sind Ostdeutsche, sind Nicht-Cis-Männer, Nicht-Muttersprachlers, Nicht-Akademikerhaushaltis, Armhaushaltis, Eingeschränkte, als Angehörige mancher Religionen oder Ethnien Gelesene, ... (Ich empfehle Joris Luyendijk "Zeven vinkjes" für die Niederlande). Es liegt an uns allen, Schubladen weniger relevant werden zu lassen, indem alle wirklich mal dieselben Chancen hätten, worauf aktiv zu achten ist. Und für Rassismus und Ressentiments gibt es keine echte Ausrede.
zum Beitrag28.08.2026 , 00:22 Uhr
Steinmeier, der Bürokrat mit der Kirchentagsimitatstimme, wäre wohl besser ein NPC. Hier hätte sich Reiche als Black Widow blamieren dürfen.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:46 Uhr
Büros wurden schon immer für erquickenden Schlaf genutzt. Das scheint mir passend.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:45 Uhr
Heilbar. Bei einer Ein-Stimmen-Mehrheit der Koalition wäre sie wohl durchgekommen.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:43 Uhr
Schmelzende Gletscher kosten. Binse, doch nicht jeder hat's begriffen oder handelt danach.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:40 Uhr
Eine Gesellschaft, in der die Ressourcen stärker durch den Zufall der Eltern als durch Leistung o.ä. verteilt werden, hat selbst mit Polizei und Mietpresse keine langfristige Lebenschance. Stecken wir wieder mehr in gemeinsam produktive Infrastruktur statt in Hrn. Porsches Privattunnel durch einen Berg und ähnliche Abnormitäten. Es ist doch auch letztlich unerträglich für Sohnemänner, die eigentlich wissen, dass sie nichts selbst taten, sondern im gemachten Nest ihr Leben vor sich hin brüten.
zum Beitrag27.08.2026 , 19:32 Uhr
Auf diversen Filmfestivals zeigte Miriam Gossings und Lina Sieckmanns Halbdokumentarfilm "Sirens Call" die Welt von "Meerjungfrauen"/-männern in den USA. Interessant zu dem Thema, ob hingegen die hier beschriebene Serie irgendeinen Nährwert für mich hätte, wage ich nach der Beschreibung doch sehr zu bezweifeln.
zum Beitrag27.08.2026 , 13:17 Uhr
Wenn die Steuer greift, sind die Einnahmen geringer.
Der CDU musste über ihre ungesunde Steuer-Verstopfung irgendwie rüber geholfen werden. Die Steuer ist eigentlich auch so fällig, UK zeigt es.
zum Beitrag27.08.2026 , 13:16 Uhr
Ohne O2 geht's gar nicht. Ohne Toilette lieber nicht. Ohne Zuckerzusatz schon. Wir haben derzeit in so viel derart viel Zucker dabei (ist billig), dass eine Steuer hier auch steuern sollte und könnte. Wo Rauchen und Alkohol hinuntergehen, ist Zucker/Süßstoff (plus Beweungsarmut) leider das nächste Thema. Auch in anderen Ländern bereits zu sehen.
zum Beitrag27.08.2026 , 13:12 Uhr
Nebenpunkt: War die Molke-Fanta nicht deswegen, weil man das eben da hatte? Rivella ist auch noch molkebasiert, meine ich.
Und am besten viel Wasser und wenig Süße, aus welcher Quelle auch immer. Wenn's für Hersteller spürbar wird, geht es, siehe UK, am schnellsten.
zum Beitrag26.08.2026 , 22:45 Uhr
Süßstoffe werden teils sehr kritisch gesehen. Das ist schon bedenkenswert. Doch mit Hochzuckerplörre beginnen ist wohl sinnvoll - damit wieder häufiger ein bisschen Zucker auch reicht beim Produzenten. Teils ist das Zeugs ja so übersüßt, dass der Durst quasi unverändert bleibt. Billiger Zucker statt echter Frucht, nu ja. Leitungswasser in der Karaffe wäre auch so ein Punkt, meinetwegen mit "Korkgeld" fürs Café.
zum Beitrag26.08.2026 , 22:41 Uhr
Wieso soll gepflegter sauberer öffentlicher Raum denn auch nicht "links" sein können? Gemeinsam solidarisch sauber halten, Mülleimer bieten, gegen kapitalistische Verpackungsfluten, Blechkisten etc. auf Kosten Dritter fechten - und saubere Energie nicht vergessen.
zum Beitrag25.08.2026 , 19:55 Uhr
Männliche gesunde reichere Facharbeiter nicht mehr mit 63 einfach so rauszulassen, das hat etwas mit Fairnessgefühl zu tun. Beim Rest dabei: die großen Hebel sind andere. Und sie dürfen nicht ins Neoliberale fehlgestellt werden.
zum Beitrag25.08.2026 , 19:49 Uhr
Tja, wir sind vermutlich beide für eine gute wie autofreie Verzahnung. Manche Tübis werden die Kosten nicht gerecht verteilt vermuten, manche finden ÖPNV schon immer doof, manche hassen Baustellen. Oder M'r brauchet koi Bähnle ett, mr brauchet Grumbiere. Ich weiß es nicht. Sich ab der Stadtgrenze aufs dort abgeschlossene Rad zu schwingen ist dabei bei moderater Gesundheit auch immer eine Option.
zum Beitrag25.08.2026 , 19:36 Uhr
Ich weiß nicht, ob das sprachlich oder inhaltlich ist, dass ich mich jetzt schwer konzentrieren musste.
NB: In einem semipräsidentiellen System ist der Präsident zwar nicht allmächtig, aber politisch und die Regierung braucht auch sein Vertrauen. Das Parlament als einzig Gewählte, das erzeugt vielleicht die klarere Verantwortlichkeit.
zum Beitrag25.08.2026 , 19:29 Uhr
Sorry, das ist jetzt Unterstellung. Sie wissen gar nicht, ob ich fliegender autofahrender Schwerreicher bin, um damit zu beginnen. Recht klar ist freilich, dass solche spürbar beitragen müssen, damit es a) einen Effekt hat und damit das Gesamtpaket b) allgemein getragen wird. Universal denken, darauf können wir uns einigen. Der gute alte Kant. Danach ist abschätzbar, was verallgemeinerbar ist und was eher nicht.
zum Beitrag25.08.2026 , 08:18 Uhr
Wenn wir nicht mehr Energieraushauen und Verbrennerautos/Flüge direkt und indirekt belohnen und sich die Klimaerhitzung dadurch verlangsamt, ist viel gemeinsamer zusätzlicher 'Kuchen' da, im Vergleich zu einem Weiter-So. Solange man vereinzelten fetten Katzen auch mal gegen den Strich bürstet, sollte das zu machen sein.
zum Beitrag25.08.2026 , 08:15 Uhr
Vernünftig hieße dann wohl mindestens, dass nach Abzug von Klimaschäden etwas übrigbleibt. Dann unterlässt man gewisse Spielchen wie letzte Maßnahmen für Verbrennerautos besser und setzt auf die Zukunft mit Umwelttechnologie.
zum Beitrag25.08.2026 , 08:13 Uhr
Es ist scheinbarer (!) Wohlstand, der nach allen mir bekannten Studien mit Umweltverschmutzung korreliert.
Die - nennen wir es deutlich so: klare Ineffizienz, sich erst dann "glücklich" zu fühlen, wenn fette Autos vor einem übergroßen Haus stehen und der Flugurlaub kommt. Das ist Fettleibe, nicht Wohlstand.
Zugleich gibt es auch Fortschritt, der Aufräumen, Filtern, bessere Prozesse ermöglicht. Die Thermodynamischen Sätze erinnern uns daran, dass auch dies womöglich Energie frisst.
Entscheidender wird sein, dass nicht ineffizient rausgehauen wird, dass vor allem nicht Anreize dies sogar noch belohnen. In Ost- wie Westdeutschland wurde etwa (fossile) Energie künstlich "billig" gemacht, auf Kosten von Gegenwart und Zukunft. Oder Fliegen/Fleisch/Auto indirekt bezuschusst. Das Modell weltweit wäre ein Problem.
zum Beitrag24.08.2026 , 21:36 Uhr
Die Schwarzen können halt nicht mit Geld umgehen.
zum Beitrag24.08.2026 , 19:42 Uhr
Dass Mitte-Links nötig wäre, um die verstrahlten LePenisten oder behäbige Erb-Regierer aus dem Konservativen-Lager zu verhindern: Gewiss. Dass Melenchon so sozial erfrischend wie auch teils daneben ist und eine breitere Mehrheit kaum bekäme: okay.
Dass Glucksmann als Hauptsächlich-Sohnemann die Lösung kaum ist und er den nötigen Rechte-Universalismus gerne auch mal auf Palästina und seine Menschen anwenden könnte, schwächt seine Position. Für wen macht er gerade Platzhalter?
zum Beitrag24.08.2026 , 19:37 Uhr
Rohstoffreichtum ist auch ein Fluch und lässt skrupellose postsowjetische Autokraten die Tröge nicht loslassen. Noch ein Grund, aus Fossil rascher rauszugehen als geplant. Weil durch Fossil solche Mies-Muppets obenbleiben.
Alle anderen Länder werden von kleinen Mädchen geleitet ... Dass einem Borats Hymne auf das Land und sein Kali plötzlich sympathisch erscheint, tss tss.
PS: "Parlamentswahlen"
zum Beitrag24.08.2026 , 15:06 Uhr
Ok, weltweit nur noch mit Norwegen und den Niederlanden zu handeln wird schwer - zumal diverse Regierungen die Bundesrepublik in die Export-Schieflage und Energieverschwendung trieben. Marokko ist aber als Dauerbesetzer durchaus mit Israel zu vergleichen (oder China mit Tibet oder Indonesien mit Ost-Timor damals). Die bequeme Ruhe für die Flug-Touristen wird übrigens auch mit hartem Holz stabilisiert. Wie bei Israel auch: Besatzungs-Ende tatsächlich fordern.
zum Beitrag24.08.2026 , 15:01 Uhr
Wasserpistolen sind knatschgrün o.ä. und das ist auch besser so. Der Artikel stellt verschiedene Perspektiven dar. Einerseits ist der Eindruck denkbar. Da hat jemand vielleicht die falschen Filme geguckt. Andererseits wird dann doch erst mal bestimmter angerufen, in die Luft geballert, in die Wade, schließlich sind es mehrere Beamte, die eine Sicherung hinbekommen können. Doch in der Tat sollten wir Pseudo- und echte Waffen auf einen deutlich niedrigeren Stand bringen.
zum Beitrag24.08.2026 , 11:16 Uhr
Da ändert sich etwas: Ex-Taoiseach ("Kanzler") Leo Eric Varadkar hat einen Vater aus Bombay!
Wie bei Wien ist ein neutraler Ort nahe an interessanten Ländern ein Spionage-Eden. Oder man ist ein Land mit überforderten CSU-Innenministern.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:52 Uhr
Eine Fläche im Haus hat Mauern daneben und ein Dach darüber. Das scheint mir bei dieser Brücke nicht der Fall zu sein. Ich teile Ihre Frage unten, ob denn ein Wärmepumpenansatz hier nicht machbar war, und sehe gerade auch spontan nicht, warum nicht. Auf einer Brücke über Gleisen möglichst kein Tausalz einzusetzen, findet bei mir dabei schon auch Sympathie.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:48 Uhr
Tübingen ist schon nicht nur der Hölderlinturm, da gibt es 108 km² Stadtgebiet. Und bei übergreifenden Öffis müssten sich die Umlandgemeinden mit ihrer Auto-itis auch mal stärker bereit finden, was Tübingen die Platzvergeudung durch Parkplätze ja auch stärker ersparen würde.
Gleichwohl ist Berlin eine andere Nummer und nicht Palmers "hood". Da wird ja auch bereits bei ein bisschen Radweg eine Springer- und CDU-Kampagne hochgezogen, als käme der Bolschewik persönlich.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:39 Uhr
Die Arbeitsgruppe Sozialdemokraten in der SPD, mit Georg Schramm gesprochen. Wobei ich das nie daran festhalten würde, besonders nett zu Putin zu sein, sondern an konsequent Sozialem, auch gegen die Springerpresse & PR-Mäuler.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:38 Uhr
Der das Grenztheater aufführt? Die Mauttragödie spielen ließ? Das war Sarkasmus, oder? Selbst Laschet wäre besser. Günther ist noch da.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:36 Uhr
Das ähnelt dem verkürzten Blick der Exportunternehmenlobbyisten. Der hat uns zur ungesunden Bevorteilung der Exportunternehmen und dem ebenso schrägen notorischen Exportüberschuss verleitet (Bei allem spontanen Stolz zumindest auf den Maschinenbau empfiehlt sich ein Blick ins GG und aufs Gleichgewicht als Forderung).
Die Binnennachfrage ist da viel zu lang künstlich in der Garotte, und sei es die nach Infrastruktur- und Investitions-Gütern.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:32 Uhr
Die SPD liefert die fleißigen Handwerker der Macht und immer noch mehr Ideen als die Union, die aus neoliberalem Vokabelheften der 1990er spickt. Merz ist durch, war er vorher schon. Schwarz-rot müsste die Finanzgrundlagen eines handlungsfähigen Staats wiederherstellen. Dass gewisse Bonzen nicht nur erben und abnagen, sondern investieren und die Ärmel aufkrempeln. Auch auf Umwelt & Klima ist offensichtlich eine Antwort fällig. Und warum soll die nicht von Schwarz-Rot kommen können. Es gibt genügend Themen. Polizisten vom Paradieren an Schengengrenzen wieder in die Streife. Und und und.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:28 Uhr
Dass er da aus welchem Grunde überfordert war und sich rausziehen darf: jo. Wieso Sie ihn nicht als Ideologen qualifizieren, der auch er sein kann, sondern Frau (von) Ditfurth bzw. deren Gleiche-Rechte-Position, die zum Glück im Mainstream angekommen ist, das erschloss sich mir dabei nicht.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:25 Uhr
Der Vollständigkeit halber: Wenn etwa ein Journalist/ eine Journalistin da komplett Kampagne und Diffamierung fahren würde - sagen wir: Klimaaktive nur abstempeln wollen oder fortdauernd Unwahres verbreiten -, ist auch ein Abbruch Teil der Optionen.
Die AfD freilich wird noch nett behandelt, als wäre die Ideologie der krassen Ungleichheit Teil des politischen Raums. Sie vorzuführen, kann zu Mitleid führen. Klar Unwahres stehenzulassen, geht aber auch nicht bei Menschen, die leider teils notorisch lügen.
zum Beitrag24.08.2026 , 08:20 Uhr
Ohne Klimaschutz ist Wohlstand nicht möglich. Wer noch auf obsoletes (und volkswirtschaftlich teures) Fossil, Auto, Flugzeug setzt, vernichtet Wohlstand.
Glaubt Merz das eigentlich, was er da an Stanzen herausbringt?
zum Beitrag24.08.2026 , 07:58 Uhr
Tübingen liegt kurz vor der Alb, selbst der tiefste Punkt am Neckar hat über 300 Höhenmeter. Karlsruhe ist das also nicht. (Und ob man die Süd- oder Nordseite hat, macht etwas aus). Die Steigung in der Tübinger City vom Neckar zu Uni bzw. Schloss selbst ist wohl mehr als die in manchen norddeutschen Gemeindegebieten komplett. Und die Autobesessenheit rund um Stuttgart wabert eigentlich auch nach Tübingen hinein. Palmer & die Grünen haben da inzwischen schon auch etwas geleischded.
zum Beitrag23.08.2026 , 21:42 Uhr
Die menschengemachte Klimaerhitzung frisst jegliches Wachtum der Wohlfahrt locker wieder auf, also muss ein Kanzler da mal ran. Merz kann doch mit der jetzigen Bilanz selbst nicht zufrieden sein.
zum Beitrag23.08.2026 , 18:01 Uhr
Urlaub ist nicht der Punkt. Nur bei entscheidungsextremen Fällen bräuchte es den Kanzler persönlich am Ort. Und Urlaub kann den Kopf freimachen, den brauchen wir alle und gönnen ihn uns auch. Sonst baut uns Merz auch noch schneller ab.
Ein Extremfall ist freilich das Klima bereits seit einiger Zeit. Da könnten der Kanzler und seine Parteien mal gerne ins Handeln gehen. 12 Monate im Jahr.
zum Beitrag23.08.2026 , 17:50 Uhr
Dass es Tübingen nicht zu sehr zu Kopfe steige: Auch in Münster, draußen, gab es schon Plakate der CDU ausgesprochen pro Fahrrad. Auch Konservative können das eigentlich.
Topografisch würden viele sagen, im steilen Tübingen könne mensch doch nicht radeln - doch. Und nicht nur die Studis.
Palmer ist bei aller Sprachkritik ein grün durchwirkter Macher, und der Stadtrat zieht ebenfalls Sachen auch mal durch, die das Leben verbessern und Autos durch Besseres ersetzen.
zum Beitrag20.08.2026 , 09:38 Uhr
Was früher der Irrtum der Atomjunkies war, ist heute zu gewissen Zeiten Wahrheit, dank der Erneuerbaren. Die Wärmepumpe ist vor allem ein Effizienzbooster, und sie wird ja immer noch besser und günstiger (was auch mir schneller gehen darf). Deutlich billiger ist sie insgesamt auch. Nicht nur volkswirtschaftlich, auch betriebswirtschaftlich. Heizöl ist fies, Holz leider bei Feinstaub und CO2 auch etwas. Das ist auch zu schade. Parallel können wir gerne den Pullover wiederentdecken, @sollndas, wenn Sie das meinen. Die beste und billigste Energie ist die nicht eingesetzte. Ja. Aber Frau Reiche sollte ihre Energie mal weniger auf Ihren Ex-Arbeitgeber Hrn. Birnbaum von e.on ausrichten, sondern an ihrem Diensteid.
zum Beitrag20.08.2026 , 09:32 Uhr
Ähnlich wie NS-Deutschland oder die Sowjetunion zwischenzeitlich ist die Wirtschaft auf Kriegsproduktion ausgerichtet. Das ohne Schock umzubauen wäre auch bei einer frisch mit 70 % echt gewählten Regierung eine Herausforderung. Putin hingegen hat jede Wahl mit einem frisch angezettelten Krieg gewonnen, seine Geheimdienstfreunde plündern auch unter dem Deckmantel des Kriegs das rohstoffreiche Land aus. Nebenpunkt: Auch in der USA warnte der kluge Ex-General Eisenhower vor einem militärisch-industriellen Komplex, bezeichnend in seiner letzten Rede im Amt.
Ich fürchte, dass es turbulent werden wird.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:41 Uhr
Nicht nur Social Media ... das taz-Forum!! ; )
Ein schöner Satz ist da auch immer: Kinder tun sowieso nie das, was mensch ihnen sagt. Sie tun das, was mensch ihnen vormacht.
zum Beitrag20.08.2026 , 08:36 Uhr
Die Frage lässt sich dabei nicht nur beim gegenwärtigen Israel stellen. Es gäbe schon auch noch andere Fälle auf dem Globus. Schreibt jemand, der sich gerade schwere Sorgen um Israels innere Integrität und um die Nachbarn und Quasi-Heloten dort macht.
zum Beitrag20.08.2026 , 00:08 Uhr
Verjubel den Rubel! Welch armes Land, das sich ausblutet, um andere bluten zu lassen. Es wird Zeit für die Nachfolge.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:48 Uhr
Es scheint mir noch zu klären zu sein. Frau Oehlrich, von der Grünen Hochschulgruppe Bonn nach Mecklenburg-Vorpommern, ist womöglich an einem schwierigen Mitarbeiter gescheitert oder an sich selbst. Es wird sich vielleicht zeigen oder nicht. Die Grünen im Landtag sollte nun eher der Fokus sein, weil es die progressive Seite stärkt. Dass Umwelt und Windkraft wichtig sind, weiß mensch auch an der Ostsee.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:45 Uhr
Reiche pfeift auf die Zukunft, um noch mehr Geld an Fossil, Flug und Auto ausschütten zu können. Auch hier. Sie sollte persönlich Holz hacken müssen.
Und der beste Trick sind Wärmepumpen. Die brauchen kein stets teureres Gas mehr. Auch nicht Biogasanteile, die es wohl nie geben wird.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:43 Uhr
Dass der mehrheitliche Deutsche geregelte Berechenbarkeit schätzt, ist vielleicht keine komplette Neuigkeit?
Brechts Boxbegeisterung (die eines hühnerbrüstigen Industriellensohns und Möchtegernmachos) findet sich gleich in mehreren Stücken, am meisten wohl in Mahagonny. Das Boxen nicht vergessen. Aber betreutes Prügeln als Leitsport scheint doch inzwischen passé, oder?
zum Beitrag19.08.2026 , 17:39 Uhr
Wenn schon Anthropomorphismen, dann will die Donau gerade den Müll raus, die Kreuzfahrtschiffe weg und den Atomkraftwerken die Letzte Ölung geben. Dafür geht sie auch in die Trocken-Sauna.
Oder wir nehmen als Menschen unsere eigene Verantwortung doch mal wahr und ernst.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:36 Uhr
Wie weit mensch sich vom Autoverkehr terrorisieren lässt oder nicht, da könnte es ja durchaus einen freien Willen geben.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:33 Uhr
Sehr informativ geschrieben, danke. Jene obskurante bayrische Unterirdischkeit müssen wir da bedauernd stehen lassen, jetzt ist es rascher, es durchzuziehen. Und ja, das kann überall passieren. Aber ein Argument für getrennte Strompreiszonen entsteht dadurch schon. Und besser das Geld in solche Infrastruktur als in auch nur einen Meter neue Autobahn oder Ähnliches.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:22 Uhr
Das Hohe Venn, über Eupen oder Monschau mit Bus/Bahn/Rad erreichbar, ist ein Juwel als Wanderferienziel. Und dürfte es immer noch geblieben sein. Die Stellen, die ich kenne, waren damals sehr nass. Da bleibt mensch schon ganz freiwillig auf den Stegen und Wegen. Da holt sich u.a. die Rur ohne h ihr Quellwasser. Dass es offenbar derart trocken wurde, dass es brennen konnte, ist Teil des Schocks. Noch so etwas Eigenartiges: Es ist das CO2-intensive Verbrennen von Braunkohle, also Torf-plus, zwischen Aachen, Köln und Mönchengladbach, in Radabstand zum Venn, ,das dem Klima hierzulande Zunder gibt. Damit zu stoppen wäre überfällig, Frau Reiche!
zum Beitrag19.08.2026 , 17:14 Uhr
Deutlich weniger Rumgetiere in deutschen Bauernhöfen oder manchmal: Rinder-/Schweinknästen wäre da ein großer Schritt. Lecker Gemüse statt totem Tier ist ein großer Klimahebel und schont auch das knapper werdende Trinkwasser. Mit dem Versprechen in der anderen Hand könnten die Bauern Solidarität leichter einfordern.
zum Beitrag19.08.2026 , 17:09 Uhr
Selbst die da sind eines nicht: all-mächtig. Sie sollten es besser auch nicht sein wollen. Hybris streckt jeden irgendwann nieder.
zum Beitrag19.08.2026 , 08:13 Uhr
Ich denke schon, darüber haben einige nachgedacht und dies auch öffentlich geäußert, ohne es konkret benennen zu können. Wobei ich nie nur an AfD denken will, dafür ist politisch und gesellschaftlich einiges andere auch noch anzupacken.
Und wenn sich die AfD dauerhaft auf eine Art CSU II oder Alt-CDU Hessen bewegt und von der völkisch-ausschließenden und machtversessenen Bude heutiger Prägung weg, dann war es das auch wert. Oder wenn wir uns der Kostbarkeit von möglichem Regierungswechsel, Menschenrechten, ... plötzlich zu 95 % wieder bewusst werden.
zum Beitrag19.08.2026 , 08:08 Uhr
Die SRP war überfälligst, und sonst wären wohl die Alliierten (West) in den Ring gestiegen, die partout kein zweites Mal mit ihre Truppen einsetzen wollten. Die KPD war es wohl auch, doch die Rolle des "Antikommunismus" als harmonisierende Lebenslüge für (Ex-)Nazis sei ebenso genannt. Eine andere Regierung zu wollen oder auch eine sozialistische Ausrichtung ist ganz und gar innerhalb des Grundgesetzes. Eine "Diktatur des Proletariats" ist es dann aber nicht.
zum Beitrag18.08.2026 , 14:41 Uhr
Danke für die Ergänzung, die hatte ich vergeblich gesucht. Hier wird einem mit dem Wichtigen geholfen :)
zum Beitrag18.08.2026 , 14:39 Uhr
Lidl-Schwarz baut Heilbronn gerade zum IT-Zentrum aus, es gibt eine Vielzahl von Hidden Champions auch außerhalb des alten Autokomplexes und die anderen haben eine Chance, sich neuzuerfinden. Nebenpunkt: Mit Planung hat eigentlich jedes aufholende Land der Welt gearbeitet. Bei Oetinger hieß das "Klaschder". Ich plädiere aber nur für einen Stopp des allgemeinschädlichen Verbrennerauto-Kults und ein klares Abschiednehmen für neue nachhaltigere Produkte. Die Grünen sind die Wirtschaftspartei, weil sie (selbst in BaWü) nicht ganz so arg Benzin durch die Nase inhaliert haben wie vorige Parteien.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:28 Uhr
Ich finde Ihren Punkt eine wichtige Korrektur und danke für die Erinnerung.
Sarrazin war dabei derjenige, der seinen Fehler (auch nach damaligem Wissenstand nenne ich es einen Fehler) meines Wissens nie einsehen wollte.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:26 Uhr
Werte Alice, ich zeige Ihnen ein Muster gewisser Medien (aus meiner Sicht) auf. Billig "Berlin" rufen und das wäre dann das moderne Babylon, könne nicht mit Geld, und der Rest der Republik kann sich bequem zurücklehnen und den Ranzen streicheln. Sobald dies Muster nicht mehr eine Analyse ersetzt, werde ich nicht mehr ergänzen, was da alles fehlt. Bis dahin aber schon.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:23 Uhr
Kompetenzen sind im GG zugeteilt. Manches kann/darf der Bund nicht.
Gleichwohl sehe ich das erst mal als Aktivitätzeigen und Themaspielen. Aus dem sich wirkliches Handeln erst noch entfalten muss. Solange die CDU bei Klimaschutz derart trudelt und die hohen Kosten von Nichtsstun ignorieren will, hat die Regierung ein Problem, und das sitzt im Kanzleramt.
zum Beitrag18.08.2026 , 08:21 Uhr
Genau, in seiner Funktion geht es neben etwas Reden um viel Umsetzen. Also die dort leider arg verbrennerautoabhängige Industrie zum überfälligen Wandel stupsen. Weniger Verbrennerautos sind besser fürs Land, um einen weisen Grünen zu paraphrasieren.
zum Beitrag17.08.2026 , 16:18 Uhr
Schelmenromane - und der Simplicius ist einer - sind süffig zu lesen, also noch viel Vergnügen bei aller direkten Brutalität der Zeit. Und barockes Deutsch hat etwas schön Verfremdendes dartoo. Viel Lesefreude noch.
Eine so explizite Bedeutung von "brühen" fände sich etwa bei Grimms Wörterbuch nicht. Das hat diese Stelle von Grimmelshausen für "brühen" sogar im Belegkanon, in der Bedeutung von "necken". Neudeutsch also eher: Nerv nicht mich, sag's Deinem Frisör.
zum Beitrag17.08.2026 , 16:09 Uhr
Die Kommunisten waren als erste in den KZs, zusammen mit Gewerkschaftern und Sozialisten. Sie waren auch unter den Hartnäckigsten unter den Widerständlern, bis die meisten Gruppen niedergeknüppelt und zerfoltert waren in den Kellern der Gestapo. Das war das Kapital der KPD und zugleich die Garantie, dass sie niemals bedeutend werden würde, solange die schweigende Mehrheit das noch wusste. Die KPD hatte durch den 17. Juni weiter an Ansehen mitverloren und war anders etwa als ihre italienische Schwester viel zu nah an Moskau. Nazis waren das im Regelfall keine. Was bei der AfD nicht so sicher scheint.
zum Beitrag17.08.2026 , 15:54 Uhr
Für die Wählerschaft in Baden-Württemberg mag das sogar gelten, für die Partei in Baden-Württemberg wäre ich mir schon nicht so sicher (v.a. in den Universitätsstädten) und bei anderen Bundesländern erst recht nicht.
Dass eine Koalitionsregierung mit der CDU ohne Alternative zu der nicht durchgrünt bis auf die letzte Faser ist, sei auch zugestanden. Mehr wünschen fürs Land darf mensch sich ja immer noch.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:40 Uhr
Er hat ziemlich viel bequemes CDU-FDP-en dabei, der wollte auch in der Arriviertheit ankommen. Und dennoch ist er zumindest gegenüber der taz schon auch noch ein Grüner. Wenn er jetzt auch noch etwas fürs Land tun will, muss er die Industrie rasch aus der Verbrennerautoabhängigkeit bringen, soweit das Politik überhaupt kann, bei solchen Sturschädeln auf Diesel.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:18 Uhr
Da soll Aktivität _gezeigt werden. Doch vielleicht wird unversehens echte Aktion daraus. Klimaschutz ist auch viel populärer, als den Politikers von Lobbyisten udn Fossilmedien eingeflüstert wird.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:17 Uhr
Hans-Jochen Vogel plädierte für eine konsequente Abschöpfung des arbeits-losen Zuwachses bei Grund und Boden, der durch städtische Maßnahmen etc. ja eigentlich entstanden ist. Die vor dem Hintergrund der Münchner Exzesse. Das halte ich für machbar.
Ein Eingriff in die Preise auf diese Art: Nein, da käme ein Rattenschwanz nach.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:15 Uhr
Bayern hat wie irre AKWs gebaut, deren zehntausende Jahre Bewachung des Atommülls letztlich beim Bund hängen bleiben. Berlin hat nichts exklusiv, diese wohlfeile Framingmasche soll doch von anderen ablenken, die sich am Staat selbstbedienen (noch eine Auto-Abwrackprämie gefällig?). Da hätte Sarrazin bei Direktverkauf an die Mieter oder Weiterbetrieb mehr rausholen können, doch es ging größtenteils zum Schleuderpreis an Haie. Als ob eine Hauptstadt nicht irgendwann doch die Menschen anzöge, siehe andere Länder. Die SPD hätte ihn deshalb rausschmeißen können. Ich verteidige das Handeln von Diepgen/Landowsky oder Sarrazin gar nicht. Siehe auch andere Posts hier. Ich kratze nur gegen den wohlfeilen Topos von "Berlin". Die öffentliche Hand hat andere Möglichkeiten als eine schwäbische Hausfrau.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:09 Uhr
Sinkende Preise für X heißt (grundsätzlich), dass Y wertvoller wird, da kann Y auch das Sparbuch sein.
Eine hochschießende Immobilienblase wie schon geschehen hat Neu-Käufer und Mieter desillusioniert dastehen lassen. Gesellschaftlich war das auch nicht so gut.
Ich möchte aber Ihren weiteren Punkt ausdrücklich aufgreifen. Ländliche, für manche weniger attraktive Gegenden vor der weiteren Abwanderung der jungen ehrgeizigen Frauen zu schützen. Also die Infrastruktur (Bus, Bahn, aber auch anderes wie Internet, tolerantes Leben) eben (wieder) aufbauen. Denn wenn nur einmal in der Woche in die Großstadt zum Arbeitsplatz, dann ginge auch die lange Strecke nerven- und umweltschonend. Die breite Streuung aus landwirtschaftlich geprägten Zeiten werden wir ohne Steuerungsmaßnahmen freilich nie mehr so hinbekommen, wäre meine Vermutung.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:20 Uhr
Dann aber bitte auch das Geld verzinsen. Nix Versuch, sondern der Hinweis, dass gerade CSU-Bayern die Populismuskarte nicht ganz ehrlich und verallgemeinerbar spielt.
Die Frage, ob Berlin (oder wer auch immer) immer zielführend mit Geld umgeht, ist eine eigenständige und natürlich wichtige. Sarrazins Immobilien-Schleuder-Ausverkauf, Diepgens Verwaltungsscheitern und Bankenrettung, da gibt es schon deutliche Fehlentscheidungen. Bei allen Sonderfaktoren wie zwei zusammenzuführenden Verwaltungen, Hauptstadt, Millionenstadt ohne Speckgürtel oder sonstiges Hinterland im selben Bundesland, ... Und auch konkret, ob ein Kauf die beste Option, ist volkswirtschaftlich ein Fragezeichen. Politisch es einfach zu ignorieren ist aber keine Option, sondern zeugt Verdrossenheit. Entweder täglich auf die Märkte und erklären, warum es nicht geht, oder dem geäußerten Willen so nahe wie möglich kommen. Politisch geht einiges, und das aufzuzeigen muss nicht der extremen Rechten à la Trump oder Orbán überlassen werden.
zum Beitrag16.08.2026 , 19:12 Uhr
Hätten Sie eine Rechnung, wie sich die Änderung der Grundsteuer auf eine Miete auswirkt, und wieviel ein gewünschter Kapitalzins, ein erhöhter Grundstückspreis durch Spekulation & Co. und auch Baukosten?
zum Beitrag16.08.2026 , 19:11 Uhr
Es gibt im Markt kein Recht auf Profit (Im perfekten Markt wäre der Profit mittelfristig gleich dem Kapitalzins, laut (neo)klassischer Modellierung). Vonovia & Co. haben das am Anfang, meint der Hinterkopf, durchaus angestrebt wie hinbekommen. Sonst hätten die couponschneidenden Aktionäre ja womöglich sogar selbst arbeiten müssen. Da die Immobiliten es überzogen bzw. das mit Investitionsstopps und noch unsaubereren Methoden hinbekommen wollten, schrappen manche inzwischen an der Insolvenz. Nachhaltige Gewinne bzw. Werterhalt ist etwas anderes, und das tritt bei Gebäuden halt irgendmal zutage.
zum Beitrag16.08.2026 , 19:04 Uhr
Tja, statt Zynismus endlich beginnen ist die kostengünstigste Idee. Das ist kein Spruch, sondern die plausibelste Hypothese. Die Bereitschaft hierzu ist noch nicht hinreichend.
Sie lasen sicher in meinem Post, dass wir dann eben möglichst weniger Transport mit kluger Logistik hinbekommen müssen. Der Preis wird bereits in die Richtung drücken und sollte nicht teuer nach unten verzerrt werden. Laster sind umweltschädlich, teuer und machen die Straßen schneller kaputt als Verkehrsminister da noch mehr Geld darin versenken können. Die Lastenräderbahnen wären tatsächlich schon da, Ihr Hinweis, die gehen auch über kaputtgewalzte Brücken. Güterzüge müssten auferweckt werden, was eine Weile dauert, aber Parallelstrecken tun da auch dem Personenverkehr gut.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:25 Uhr
Skizzieren Sie sich kurz die Entwicklung der m² pro Person in den letzten 80 Jahren. Dann sehen Sie vielleicht auch noch weitere Ansatzpunkte.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:24 Uhr
Interessant auch, wie auf Berlin herumgeritten wird. Und das schreibt ein bewusster Föderalist.
Ihr Beispiel Bayern hat sich bis in die späten 1980er mit Geldern von Bund und anderen Ländern (und mit Bundesaufträge) die Bildungsexpansion und Industrialisierung finanzieren lassen. Und ist doch auch schön, dass es halbwegs hinhaute. Berlin als nach 1945 entindustrialisierte Großstadt mit Hauptstadtfunktion, aber ohne Speckgürtel, ist automatisch etwas anderes, oder?
Letztlich ist nicht Teil des Entscheids, dass X oder Y das bezahlen soll - Fantasie, nicht wahr?
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