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28.04.2026 , 11:28 Uhr
Ja und nein. Ja, dass ich jeden Erzeuger irgendwie regulieren kann. Beim Braunkohlekraftwerk habe ich einen Riesenzentralerzeuger. Den Kessel will ich aus thermischen Gründen möglich wenig hoch und runter regeln, schon gar nicht abrupt, sonst ist der schneller spröde, und das ist noch mal teurer. Da verpuffe ich also dann richtig viel. Ich gehe schon davon aus, dass in Zukunft Solaranlagen mit einer relevanten Größe allesamt regelbar sind. Die deutsche Angst wird auch das überstehen.
Und wir sind eigentlich beisammen: Das Netz darf sich einmal häuten und auf die neue erneuerbare Welt wie auf Elektrifizierung von Wärme und Verkehr auch noch einstellen. Zeit, dass die Netzbetreiber ihre fürstlichen und garantierten Gewinne auch mal entsprechend investieren.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:23 Uhr
Natürlich kann man das. Schauen Sie in andere Jahrzehnte und andere Länder. Einfach behaupten funktioniert hier nicht. :) Ein Bildungsaufstieg funktionierte in den 1970ern noch halbwegs, dank der SPD und teils auch FDP. Heute sieht das anders aus. Bildung ist an sich jedem und jeder zu gönnen. Ausbildung, was nicht dasselbe ist, auch. Vergessen wir nur nicht: _Macht ist anders als Bildung v.a. Ausschluss anderer, die angucken bringt mehr.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:18 Uhr
Ich fürchte, Kaufhof/Karstadt mitsamt Belegschaft und öffentliche Hand ist ganz anders ausgeraubt, gefleddert worden als durch den Kleindieb (wenngleich das auch nicht okay ist). Im großen Stil abgenagt von Middelhoff, Berggruen und Benko und natürlich deren Hintermännern.
zum Beitrag27.04.2026 , 23:27 Uhr
Dch zunächst mal die 40 Tage des Musa Dagh von Werfel. Er verknüpft die Beschreibung der offenen und gewollten Tragödie mit Motiven aus u.a. aus dem Buch Exodus, und alles in gut geratener Sprache.
zum Beitrag27.04.2026 , 23:25 Uhr
Wer soziale Gerechtigkeit will, sollte sie auch wählen und sich nicht durch "Aber Gendern" oder "Ausländer raus" oder andere Nebelkerzen ablenken lassen. Wenn nämlich noch mehr Leute verstehen, dass sie inzwischen recht wenig Chancen haben, und wenn sie ihr Verhalten entsprechend ändern, haben wir ein massives Problem - das jetzt auch in die Richtung der anderen angemerkt.
zum Beitrag27.04.2026 , 23:22 Uhr
Wie bei Magyar, der einen ähnlich egoistischen korrupten Politiker hinwegschieben konnte, ist es wohl ein relatives Besser. Und Netanyahu bekäme noch vor seinem Tode die verdiente Strafe, was für die politische Hygiene Israels deutlich besser wäre.
Wenn eine israelische Regierung zur Abwechslung mal wieder Frieden möchte, wäre das auch ein Fortschritt. Dafür muss u.a. die Besatzung enden.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:29 Uhr
Jemand anders hat zu dem Schutz vor Sonne und Regen schon etwas geschrieben, doch Ihr Punkt ist aufschlussreich. Und wenn man das Wasser zu einer aufgelockerten Stelle leitet, wo es dennoch versickert - da kenne ich aber die jeweiligen Vorschriften am Ort nicht?
zum Beitrag27.04.2026 , 17:38 Uhr
Schön, dass wenig Fossil verbrannt werden musste! Blackouts haben viel mit unflexiblen Kraftwerken zu tun aka Fossil und Atom und profithungrigen Marktakteuren die vabanquespielen auf Kosten Dritter. Sonne und Wind lässt sich rasch ausknipsen, beim Braunkohlekessel wollen Sie das besser nicht zu häufig machen.
Wir schaffen gerade den Markt für die exponential hochschießenden Batterien & Co. - das ist die richtige Richtung und war überfällig.
zum Beitrag27.04.2026 , 08:26 Uhr
Solange wir überhaupt noch in Auto denken, sollten Firmen auf dem Land ihre Parkplätze mit Solar überdachen, falls immer noch nicht geschehen, um den E-Autos, die mittags eben oft dort stehen, noch etwas mitgeben zu können.
zum Beitrag27.04.2026 , 08:23 Uhr
Der HSV greift schon auffällig zu Härte bis hin zu Karten. Bei der Tabelle gerade wird's wohl noch reichen (Wolfsburg könnte sich freilich noch aufbäumen, die spielen zwar gerade, wie das VW-Verbrenner-Management agiert, doch vom Potenzial wäre da mehr), verdient ist dabei etwas anderes.
zum Beitrag27.04.2026 , 08:16 Uhr
Sollen sie doch einfach den Privatjet und den Maybach seltener einsetzen, diese Unter- und Mittelschicht, und sich davon die Aktien der Firmen kaufen, denen die CDU zuarbeitet, von den Bankenfonds, denen die CDU zuarbeitet!
Da war ja selbst Rudolf Diesel schon weiter, indem er unter dem Stichwort "Solidarismus" bezahlbare und auf Gemeinnutzen gerichtete Unternehmensfonds für die Ärmeren anregte (darauf war er stolzer als auf seinen Motor).
zum Beitrag26.04.2026 , 23:05 Uhr
Mossadegh war bereits gesundheitlich angeschlagen und so in seinen Handlungen eingeschränkt - doch jemanden, der weder die Militärdiktatur der Schah-Kamarilla noch die Theokratie der Langbärte verkörpert, bräuchten wir wohl. Etwas Nationalismus ist zugestanden, denn kein Land will sich von den USA, (oder: China, Russland, ...) ausschlürfen lassen. Der Zufall der Geburt ist wie bei anderen Fällen von Macht, Geld, ... kein guter Distributionsmechanismus. Übrigens wie in der "Islamischen" Republik gerade auch nicht.
Es kann die Befreiung der ... nur das Werk der ... sein, ließ Brecht mal singen. Installieren können wir da gar nichts, höchstens um den Preis von 30 Jahren Besatzung und wahrscheinlich 130 Jahren Scham darüber.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:44 Uhr
Logik-Klassiker: Selbst aus "Alle Verbrecher sind Männer" folgt nichts über "Alle Männer sind Verbrecher", und ein bisschen Bayessche bedingte Wahrscheinlichkeit hilft auch hier. Bleibt: Männliche Pubertät und Adoleszenz kann schon mal danebengehen. Im besten Falle fällt das dann beim Bund nicht so auf, im schlimmsten Falle kaufen sie sich ein Auto oder Ärgeres.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:41 Uhr
Schön, dass die ersten Ratten ... Warum Orbán nicht bei Putin in der Villa leben darf, ach, der Ärmste. Hat die USA eigentlich kein Auslieferungsabkommen mit Ungarn, das eine oder andere von Orbán könnte ja nachweisbar sein?
zum Beitrag26.04.2026 , 14:45 Uhr
Da hat jemand noch keinen für journalistische Basics im Team: Gewalt des Regimes ist bekanntlich bekannt. Das journalistische Interesse ist da nun, ob jener nun alleine steht oder nicht. Wofür er steht. Ob er dienen kann oder nicht. Ob die unguten alten Zeiten zurückkommen sollten (woran Teile seiner Entourage ja ein Interesse haben). Ob er der nützliche I_. Trumps ist oder nicht. Pahlavi kann daraufhin ganz ohne Publikumsbeschimpfung Fragen beantworten und zugleich seine eigenen Punkte erwähnen - das lernt man nicht nur im Medientraining rasch. Außer man hält sonst nur Monologe.
zum Beitrag26.04.2026 , 10:49 Uhr
"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen". Wer hat's gesagt? Paulus? Müntefering? Etwa beide? Bei aller Kosteneffizienz auch im sozialen Bereich: Es fängt häufig mit den "Schwachen" an, dann kommen die nächsten dran. Solidarität ist aber stärker als die Neoliberalen und die Springerschreiber glauben.
zum Beitrag26.04.2026 , 09:59 Uhr
Großstädte sind in unserem System immer "ärmer", weil sie u.a. die Infrastruktur für den Speckgürtel mit vorhalten, dieser aber die Steuereinnahmen erhält. Berlin hat dabei unter Diepgen seine zusammenwachsende Verwaltung verwahrlosen lassen und mit dubiosen Praktiken das Land verschuldet, das auch.
Ich bin über unseren Föderalismus froh, der den Berliner Dialekt nicht mal bespöttelt und immer noch viele Zentren kennt: Frankfurt für Banken, München für Fußball, Köln für Kunst und Trash-TV, Hamburg für Fischbrötchen, Stuttgart für prä-obsolete Verbrennerautos, ... (ok, nur halb-ernsthaft, aber mensch muss hierzulanden echt _nicht in die Metropole starren; und ich hoffe, das bleibt noch lange so).
Über billiges Berlinbashing von den Söders unseres Landes bin ich freilich nicht so froh. Wie toll, dass ich nicht so bin wie jener Zöllner. Vielleicht gibt es ja einen Mittelweg.
zum Beitrag26.04.2026 , 09:35 Uhr
Vous êtes en France, monsieur ! Entweder Französisch oder nichts. Bei einer Radtour quer durch Frankreich einmal erlebt, was inzwischen durch YouTube & Co. etwas erodiert sein dürfte, doch es ist nicht nur Astèrix-im-Original-Lesen, warum Französischkönnen eine gute Idee ist.
Noch zum Bestellen: sich Zeit nehmen, langsamer und einfacher reden, auf das Bestellte in der Karte freundlich zeigen, den Stresslevel senken ermöglicht dem Gegenüber wieder ein wenig das Lernen.
zum Beitrag26.04.2026 , 09:30 Uhr
Deutsche reden manchmal gerne Englisch, aus Höflichkeit, weil es Status verleihen mag, aus Ungeduld, warum auch immer (Übrigens manchmal auch schmerzhaft schlecht). Dies mal nicht zu tun, sondern Menschen zumindest am Kaffeeautomaten an Deutsch heranzuführen, ist womöglich noch höflicher, hilfreicher und besser. Oder zu ermutigen, dass wir da oft nicht solche Perfektionisten sind wie etwa häufig Franzosen mit ihrer Sprache, sondern auch kleine Schritte zu würdigen wissen.
Bei Expats wäre zu unterscheiden, ob sie wissen, dass sie nach anderthalb Jahren schon wieder woanders sind, oder ob sie mit längerer Zeit hier rechnen können. Gerade eher neoliberal-angelsächsische Firmenkulturen setzen nicht so auf Bodenständigkeit und lebenslange Beschäftigung am selben Ort.
zum Beitrag25.04.2026 , 22:14 Uhr
Neulich im Zug ein Ingenieur ursprünglich aus Hyderabad, der konnte, als ich's testete, auch schon ein wirklich ordentliches Deutsch. Um das zu honorieren und zu fördern, als Angebot bewusst auf Deutsch (und auch mal Englisch zum Entspannen). Es kommt also schon auf die Person, ihre Ressourcen und ihre Offenheit an. Mit (m/w/d) Spaniern, Niederländern oder Franzosen rede ich lieber in deren Muttersprache als in Englisch, mit Italienern eigentlich auch, doch da wird es manchmal arg rumpelig meinerseits. In ganz fremden Ländern bleibt es leider eher bei dem halben Dutzend Wörtern/Sätzen und Kontext durch Gesten. Gleichwohl fällt mir eine kleine meine Irritation auf, mitten in Deutschland aus Gegenüber-Unfähigkeit oder -Unwillen gar nicht auf Deutsch zu kommunizieren. Ohne gleich darob abzuspahnen. (Würden wir in Molwanien halbwegs Molwanisch lernen müssen mangels jeglicher Alternative, könnten es wohl fast alle von uns irgendwann mit Händen und Füßen und dickem Akzent; es ist wohl schon komplex) Sprachkurse weiter zu fördern und darin die Anwesenheit hart einzufordern wäre wohl letztlich die beste Auflösung - und immer wieder Deutsch mit Kollegens anzubieten.
zum Beitrag25.04.2026 , 20:55 Uhr
Pahlavis einzige Chance ist gerade keine. Satrap von US- und Israel-Gnaden würde kein Mondjahr halten und tritt auch nicht ein, denn Trump ist in seinen Handlungen ADHSler und Netanyahu in seinen Motiven ein egoistischer Kriegstreiber. Denken wir lieber weiter: Nicht nur "Söhne von", sondern ganz viele Iraner können es, übrigens auch Frauen!
zum Beitrag25.04.2026 , 18:44 Uhr
Dachten Sie das? Wirklich? Die AfD ist korrupt und betreibt Nepotismus, zumindest auffallend viele Mandatsträger darin. Halten wir das deutlich fest und beklagen wir es beide unisono.
Und jetzt wieder zu dem mutmaßlichen (SPD-)Fall Iri. Geld für Integrationsprojekte ist eigentlich gut angelegt und sollte dann aber auch ankommen.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:32 Uhr
Sonne und Erneuerbare müssen nicht durch die Straße von Hormus. Und sie finanzieren auch so gut wie nicht dubiose Autokraten.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:31 Uhr
Es sollte so einfach sein, wie die Rückerstattung von Verspätungsentschädigung bei der Bahn. Auch im Interesse der vielen weißen Schafe unter den Vermieters.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:21 Uhr
Wer sich aufregen konnte, wie Moon-"Kirche" und Bhagwans ihre Leute auspressten und zu steuern versuchten, darf das gerne auch bei "Freikirchen" tun. Das ist kein allgemeiner Rant gegen Ehrenamt, doch ein Plädoyer für Maß.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:14 Uhr
Ich konnte es dort nicht mehr schreiben: z.B. www.umweltbundesam...n-fast-die-haelfte zum Flugverkehr. Was u.a. in der taz auch immer wieder mal ausgeführt wurde. Da schießen nicht nur Sie faktisch zu.
Vereinzelte Gaskraftwerke werden wir als Industrieland erst mal brauchen, diese große Kapitalversenkung wie durch Reiche aber nicht.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:07 Uhr
Papa Pahlavi griff eher zu Kyros als zum Koran. Die 2500-Jahre-Persien-Feier damals war so eine peinliche Prass-Party, dass sich die Gäste mit Grausen abwanden. Während außerhalb Teherans Armut und Analphabetismus blieben.
Sohnemann (das beschreibt seine Rolle wohl) hätte ja eine Chance, wenn er sich von Amerika & Co. deutlich lossagen könnte, wenn er dem Lande bescheiden dienend sich von den Menschen an seinen Rockschößen löste, die an die Tröge wollen. Dass nun nur rote Flüssigkeit floss, zeigt vermutlich, dass jene Feinde ihn lebend lieber hatten als tot. Mit dem Hinweis auf die grausame Zeit der Savak haben die Mullahs und Revolutionsgarden eine Ausrede.
zum Beitrag25.04.2026 , 17:01 Uhr
Und wenn ich anders, als Sie andeuten, _für einen Systemwechsel wäre? Einen, der nicht zurück zu 1977 wäre, sondern gleich sich von den Pahlavi- wie Islamisten-Cliquen verabschiedet. Also nicht auf den Einen setzt, der m.E. betont von den US-Amerikanern ins Spiel gebracht wurde. Sondern auf die Vielen.
zum Beitrag25.04.2026 , 16:56 Uhr
Normal hätte ein Wegner gar nicht erst Kandidat werden, geschweige denn eine kleine relative Mehrheit erhalten dürfen - in diesem Sinne Unfall. Was ich wie die Regierungsbildung leider auch der Giffey-Fraktion der Berliner SPD anlasten muss. Er ist überfordert und dies in die falsche Richtung. Diepgen/Landowsky konnten das Handwerk, waren dabei noch dreister und teurer für Berlin. Wegner ist die nachkommende Westberliner-Farce. Kann mensch abwählen, heißa.
zum Beitrag25.04.2026 , 16:53 Uhr
Danke, dann verstehe ich Kommentare immer besser. :) Politik ist ansonsten für mich nicht zuletzt, das Nötige mehrheitsfähig zu bekommen. Denn den Fossillobbyisten wird (wie den Unternehmenssykophanten) auch immer etwas einfallen, warum "es gerade ungünstig" ist
zum Beitrag25.04.2026 , 16:51 Uhr
Ach, ich habe doch schon einen der Punkte genannt, wo die CSU-Regierung auf Kosten anderer agierte. Ich hätte noch ein paar, wenn Sie wollen. Bekannt sind die aber auch so. Und das Wort "Danke" für Empfängerland fast während der gesamten Bonner Republik hörte ich irgendwie auch nie.
Energieintensive Betriebe sollten sich einfach nahe an den Windparks im Norden ansiedeln.
zum Beitrag25.04.2026 , 01:00 Uhr
Doch, doch die Sonneneinstrahlungskarte im Deutschen Museum sollte Pflichtprogramm beim Besuch sein. Es kam spät, doch es kam. Was in einem zumeist nur rustikal besiedelten Flächenland mit kontinental sonnigem Klima ja auch so sein sollte. CSU-Bayern hat zuerst auf Atom gesetzt, dann auf Gaskraftwerke setzen wollen, Windkraft als glattere EE geblockt und die Stromleitungen aus dem Norden faktisch auch. Ich finde, das wären sogar Argumente, Bayern in eine eigene Strompreiszone zu packen.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:55 Uhr
PS: da ich das schon mal las und es m.E. nicht wirklich stimmt: woher kommt diese These eigentlich?
zum Beitrag25.04.2026 , 00:54 Uhr
Es ist Rechtslage, auch kommende Generationen zu bedenken. Umweltschutz ist Staatsziel. Das darf gar nicht nur ein Thema der Grünen sein.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:50 Uhr
Wegner war ein Unfall, durch Springerkampagnen vor der Wahl plus Nerven bei der SPD verloren nach der Wahl. Er könnte auch jetzt schon seine Nichtkandidatur ankündigen. Bald dürfen bessere Konzepte es reißen, steht zu hoffen.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:40 Uhr
Ja, ich merke, dass Sie da nicht inhaltlich auf meinen Punkt eingingen. Versuchen Sie es noch einmal?
zum Beitrag25.04.2026 , 00:39 Uhr
Ich weiß darüber hinaus auch um die vielen positiven Folgen von Beziehungen für Männer wie Frauen.
Wenn jemand jedoch Risikofaktoren sucht, dann wären es die so überpointiert genannten (und nicht die xenophob zuweilen aufgelisteten), das ist allgemein eigentlich auch bekannt.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:35 Uhr
Welcher "Kronprinz"? So was wie dieser Reuß? Die Punkte sind für die Vielen sinnvoll, werden aber so nicht beachtet werden, wenn sich Pahlavi weder von seinen Vorvätern noch von Israel oder USA ausreichend zu distanzieren weiß, um nur einen der Gründe zu nennen.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:33 Uhr
Völlig legitimer Einwand. Daher umso interessanter, dass bereits heute ein solches Gesamtsystem in einer Auktion Gaskraftwerke unterbot. Und exponential, vielleicht sogar sprunghaft wird es ja noch weitergehen mit Erneuerbar und Batterie. Zumal Fossil bei Vollkosten und auch weltpolitisch unbezahlbar ist.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:30 Uhr
Zum einen hat die Union die Punkte, die sie weiterführt, vorher lautstark attackiert, von der Bildmeute flankiert, und sich seither meines Wissens null entschuldigt. Zum anderen haben Graichen, Habeck & Co. das Ziel Erneuerbare klar im Visier gehabt. Und sich nicht von EnBW und e.on die Positionen abgeholt.
zum Beitrag25.04.2026 , 00:28 Uhr
Leider nicht genug. Es wird aber von zumindest einer Partei recht kontinuierlich mitregiert, die progressiv ist. Und keine von Gesamtmetall zurechtgesalbte FDP oder CDU grätscht rein. Dann ist die Chance auf Fortschritt im Verkehr eigentlich da.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:23 Uhr
Auf Druck der energieunfähigen bayrischen Regierung, die die Erneuerbaren und Südlink zugleich verschlafen hatte. Heute wissen wir um Putins und auch Trumps Unzuverlässigkeit sicher, und um den absehbaren Fortschritt anderer Optionen. Ohne Gaskraftwerke wird es vorerst nicht gehen, zu viel absehbar totes Kapital aber bitte auch nicht!
zum Beitrag24.04.2026 , 10:19 Uhr
Danke für die Anekdote.
Die Dauersubvention kann ansonsten auch dadurch enden, dass Fossilbrennstoffe mal Vollkosten zahlen, einschließlich externer Schäden. Wer dann noch Energie raushaut wie das Krümelmonster die Krümel, muss dann auch mal die Konsequenzen selbst tragen.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:16 Uhr
Gaskraftwerke waren die scheinbar einfachste Lösung damals als Ergänzung zu Erneuerbaren, sie sind anders als etwa Atom oder Kohle recht gut hoch- und runterfahrbar. Nach Putins Lieferstopp und nach der exponentiellen Verbesserung bei Batterien und anderen, dezentraleren Ansätzen lässt sich heute ganz anders drangehen. Reiche ist schon ein Rückschritt, ein teurer zumal.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:14 Uhr
Zu hoffen wäre es. Es gibt dabei schon zwei SPD-Traditionen. Die von Schröder, Müller, Clement, die obsolet-fossile. Und die progressive von z.B. Scheer senior und junior.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:59 Uhr
Bei Sympathie für Ihren Punkt der Selbsthilfe-zuerst.
Wir haben ja leider bei Vermögen und Einkommen eine recht schräge Verteilung, hätten Sie da noch den Medianwert? Und könnte es sein, dass die Schere da aufgeht bzw. sich Rentenhöhen gerade massiv verschoben haben. Im Osten (die 1990ff.-Disruption vs. gleich mal übernommene Langzeitjahre davor) vielleicht noch stärker als im Westen. In beiden Teilen wurden seither Gewinne durch politlobbyistische Regeländerungen gemacht und zu wenig durch Innovation. Vielleicht auch ein Ansatzpunkt, diesen Teil des Kuchens wieder ins Licht zu rücken.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:52 Uhr
Im Alter kann mensch auch noch schlecht mit Streiks Gehaltserhöhungen ertrotzen, gut bezahlte Überstunden schieben, ... Was bei Pensionären oder Kapitalbonzen der Fall ist: vorheriger Lebensstandard halbwegs gesichert, das werden mehr als gewünscht empfinden. Gerechtigkeit ist weiterhin ein ganz zentrales menschliches Thema. Auch deswegen ist die Kupierung/Neoliberalisierung der Sozialdemokratie als deren klassischer Anwältin so traurig.
Es erscheint nicht gerecht, wenn ausgerechnet Arbeit und täglicher Konsum bis aufs Knochenmark besteuert und mit Abgaben belegt werden und Kapital, Erbe, Export, Höchsteinkommen, Umweltverdreckung weniger. Wenn GKVler so viel früher sterben als die PKV-Schicht, die den Großteil der Entscheidungsträger stellt.
Wer keine stille oder laute Revolte will, wer Gerechtigkeit und Solidarität schätzt, sollte bei Wahlen das einbeziehen.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:44 Uhr
Durch die Verfassungsänderungsblockade ist die USA immer juristischer geworden und lösen Anwaltsbudgets politische Themen (nicht) auf. Als Demokraten wie Newsom in Kalifornien unfaires Verhalten auf genau derselben Stufe beantworten und begrenzt-zurücknehmbar, ist schon sinnvoll. Und dann auch wirklich wieder zu fairem Spiel zurückfinden und den Ring in den Vulkan werfen. Leider ist der Schiedsrichter dort etwas vergrippt bzw. existiert nicht.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:40 Uhr
Zuspitzungen heutzutage besser deutlich markieren, ja. Irgendein Schreibling oder wer auch immer wird nämlich den Satz ohne Kontext ins Netz hauen. Mit genügend Zeit prüfen wir natürlich den Kontext nach, diese Zeit im atemlosen Datenstrom werden wir aber selten haben.
Sachlich hat er, haben die Zahlen leider einen Punkt. Der mir nicht gefällt, der mich womöglich beunruhigt, der mich aber auch daran erinnert, mich selbst schonungslos zu prüfen und auch anderen evtl. bei falschen Fantasien zeitig eine andere Sicht auf die Lage anzubieten.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:35 Uhr
Früher hätte ich solche "Drum prüfe, wer sich ewig bindet"-Sätze nicht so pathetisch geschrieben, doch die Wahl von Partner w/m/d ist eine zentrale fürs Leben, und Hormone helfen für gegenseitiges Einlassen und Vertrauen; reine Checklisten bestehen kaum gegen kapitalistischen Optimierungswahn auch dort. Doch der Wahn wäre kurz, die Reu' wäre lang. Es ist auch eine wohl hilfreiche Rückmeldung, als übergriffig empfundenes Verhalten früh anzusprechen, bevor es sich einschliffe. Und dann gemeinsam oder aber eben durch Trennung zu lösen.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:30 Uhr
Manche Sachen sind schwer/nicht zu ändernder Zufall: Mann, Schwarz, Molwanienhintergrund, Pass X, Familienverhältnisse Y, Erbschaft Z, der genetische Anteil von Intelligenz, Gesundheit, ...
Das kann privilegierend oder nicht privilegierend ausfallen.
Für Zufall kann mensch nichts, weder so noch so. Ideal beeinflusst das weder positiv noch negativ Einschätzungen. Höchstens in dem Sinne: "X hat sich trotz ... durchgebissen, vielleicht wird sie/er auch dies sich energischer aneignen"
Schämen sollte sich also höchstens, wer da stehen bliebe und auf Privilegien unreflektiert beharrte. "Ich muss doch als Mann ein höheres Gehalt haben, ich muss ja doch auch die Familie ernähren", solche Sätze habe ich tatsächlich mal gehört. Oder vom Professorensohn: "Es muss doch auch jemand als Müllmann arbeiten, es kann doch nicht jeder studieren" (nein, nicht er selbst war gemeint).
zum Beitrag24.04.2026 , 09:20 Uhr
Jene Fossil-Lobby ist nur leider echt und tötet damit täglich indirekt Leben, saugt Milliarden auf Kosten anderer - hier in der taz und anderswo gut belegt, lesen Sie es bitte gerne nach. Über 'GenZ' wäre es mir nicht aufgefallen. Weniger Schublade hilft wohl in der Tat, manchmal stimmt eine auch mal.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:16 Uhr
Es ist so viel "einfacher", das auf die Molwanier zu schieben oder Religion X oder Y oder sonstwen, der "anders" wäre. Und die Bild-Meute verdeckt so die täglichen wirklichen Probleme unseres Lands.
Es ist so viel klüger, auf die Zahlen zu schauen. Und so provokativ der Satz war, er ist ja leider wahr. Gekränkte Ex-Partner, Partner, das Umfeld: das ist das Risiko für Frauen, aus welchem Hintergrund auch immer.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:12 Uhr
Sein eigenes Zimmer darf jeder frei vermüllen. Unsere Orte, unsere Natur, unser Wasser und unsere Luft bitte aber nicht. (Was aus dem Motor kommt, was vom Reifen als Mikroplastik abreibt, ist da mit dem Plastik des Bechers wohl vergleichbar.)
Und wäre mensch noch so überfordert mit diesem Leben und dem Druck des Systems: Solidarisch sauber bleiben und den großen Verdreckern nichts durchgehen lassen. Dann sind auch mehr Ressourcen für Ärmere wieder vorhanden.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:07 Uhr
Ich halte Atom für eine Sackgasse, außer man will die Bombe. Ich werfe zugleich kurz ein, dass bei aller Energieerhaltung/Thermodynamik hier mensch ja ausnahmsweise auch auf Masse-zu-Energie zurückgreifen kann. Was dies PR-Blabla nicht entschuldigt, aber was sich anführen ließe.
zum Beitrag24.04.2026 , 09:03 Uhr
(NB: Growian _sollte wohl demonstrieren, dass Windkraft nicht klappen würde) Wir haben noch hunderttausende Jahre für die "End"lagerung vor uns, da könnte sich selbst die schweineteure und riskante Variante relativ lohnen - aber alles keine Entschuldigung dafür, die Kosten von Atom vorher künstlich runtergerechnet zu haben und spätere Generationen die Rechnung zahlen zu lassen!
zum Beitrag24.04.2026 , 08:58 Uhr
Armes reiches Land. Bodenschätze, ein inzwischen auch in der Breite vorhandenes Bildungsniveau und zugleich ein Unterdrückerregime, zu dem die USA versuchen, den Repräsentanten des vorigen Unterdrückerregimes als "einzige Alternative" aufzubauen. Daneben hauen Israel und USA ein Gebäude nach dem anderen in Stücke und stärken für den gewünschten Dauerkrieg das Ayatollah/Revolutionsgarden-Regime, das davor schon deutlich schwächer da stand. Reiches armes Land. Mutige Menschen gibt es sogar immer noch. Nicht nur Männer, die Enkel eines fähigen skrupellosen Militärdiktators und Sohn eines unfähigen korrupten Militärdiktators sind. Sondern auch so einige Frauen. Iranische Frauen sind gebildeter, klüger und stärker, als manchmal hier angenommen wird.
zum Beitrag24.04.2026 , 08:52 Uhr
Nee, wer nur Geschwindigkeit wollte, führe die Schnell-Fähre von Cuxhaven (via Bremen oder Hamburg Hbf) oder Büsum nach Helgoland (ab je 90 min), je nach geografischer Anreise. Der Vorteil ist also die Elbefahrt. Wie ansonsten bei Tourismus käme jetzt eigentlich das: Seltener fahren, dafür richtig. Helgoland ist aber schon proppenvoll. Vielleicht einfach auch mal in die Nebensaison. Halligalli mit Fischbrötchen geht auch auf der Reeperbahn. Hochseeluft und Entschleunigung jedoch wohl wirklich besser auf Helgoland.
zum Beitrag24.04.2026 , 08:42 Uhr
Reiche ist eine ehrgeizige Erfüllungsgehilfin und Mitläuferin der Fossil-Dinos. Sehr wohlwollend mal darf sie gerne von allen Energieformen Vollkosten verlangen - dass also bei Erneuerbaren die Systemreserve einbezogen und verlangt wird. Wenn denn Dezentralität, Flexibilität, Einsparungen, Batterien & weitere Ideen das nicht ohnehin bereits teils lösen. Reiche muss diese Kostenbetrachtung aber erst recht bei den absehbar obsoleten Fossil-Dinos tätigen: Auch wenn ihr Denkpate Leo.n Birnbaum da anderes durchbringen will.
zum Beitrag24.04.2026 , 08:37 Uhr
So wie wir Weihnachtsmärkte vor Autos und Lkws schützen, können wir das durchaus täglich auch tun. Hamburg ist reich und progressiv genug, dass die Umsetzung von menschenschützenden Maßnahmen eigentlich zügig gehen kann. Nehmen wir den Fortschritt durchaus auch wahr. Doch drehen wir die Bevorzugung des Autos, seit 93 Jahren schon, auch hartnäckig weiter zurück. Übrigens nicht nur in Städten.
zum Beitrag23.04.2026 , 23:37 Uhr
Ran an Pharmavertreterinnen, PKV-Vorstandbüros, Geräterepräsentanten, Pillendreher, Dokumentationsorgiasten.
Aber zugleich frische Luft und Vitamin-D durch Sonnenlicht zu wünschen, die häufiger und intensiver ankommende Sonne zu haben und dann keine ordentliche Prüfung zu machen (die jetzige ist ja schon lieblos fürs wenige Geld), da wünsche ich mir, dass alle in derselben einen Kasse in Deutschland sein werden. Und nicht unionische PKVlercliquen über GKVs entscheiden.
zum Beitrag23.04.2026 , 23:32 Uhr
Ich mag diesen späten Spontinamen der Gruppe. Ob die Aktion freilich jetzt politisch aufklärerisch, witzig, treffend oder so ist, weiß ich dabei nicht so recht.
zum Beitrag23.04.2026 , 23:27 Uhr
Die Union und ihr Nahestehende können halt nicht mit (öffentlichem) Geld umgehen. Nach einem solchen Bauernopfer sind sowohl diese Senatorin als auch Unglück-Wegner kaum noch handlungsfähig. Da springt jetzt niemand mehr zur Seite.
zum Beitrag23.04.2026 , 17:57 Uhr
Gauck überschätzte sich ja auch m.E. maßlos. Ein Bundespräsident soll weder salbadern noch aufheizen, er/sie/es soll besonnen bremsen und nachfragen und manchmal auch Lücken ergänzen. Weizsäcker bei Kohl z.B.
zum Beitrag23.04.2026 , 17:54 Uhr
Die Schnapspralinenrechnung würde nur leider die Schuldenbremse endgültig brechen lassen.
zum Beitrag23.04.2026 , 17:49 Uhr
Sie sollte da nicht bezuschusst werden. Was heute aber der Fall ist.
zum Beitrag23.04.2026 , 08:22 Uhr
In der Bahn lässt sich dann das Lesen etwa der taz und von Büchern machen, dösen, (dezent leise) plaudern; doch ich verstehe den Punkt. McKinsey hat damals die "redundanten" Strecken und die Weichen gemordet im Auftrag, die Verkehrsminister haben weiter die Bahn ausgeweidet, es schmerzt. Wenigstens aus Landesverteidigungsgründen hätte man die Substanz der Bahn erhalten müssen.
Die Amis, das war der progressive Carter oder Gore, das war aber auch Reagan, Bush-es und Trump. Nennen wir auch die Fossil-Länder, die Salman-Saudis, Putin-Russen, ... für bewusste Klimaschutzverschleppung. Benennen wir die Kriege durch Putin, Netanyahu und noch ein paar mehr. Und handeln wir weiterhin im Inland gegen das fossile Großkapital bei uns.
zum Beitrag23.04.2026 , 08:16 Uhr
"Misstraue dem Reichen, der sagt, er müsse noch reicher werden, um noch mehr Gutes tun zu können" gab es mal als Spruch. Wenn es wirklich nicht um das eigene billige und bequeme Poolabhängen geht, könnten wir ja Pistazien, Ledergürtel, Solar-Wasserstoff kaufen oder einfach direkte Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
Wenn wir weniger alles Gas und Öl aufkaufen und verbrennen, dürften woanders auch die Preise weniger steigen.
zum Beitrag23.04.2026 , 00:07 Uhr
Das ist schwere Kriminalität mit brutaleren Auswirkungen, als es scheinen mag, und die Allgemeinheit trägt diese Betrugskosten. Vom Vertrauensverlust unserer Institutionen noch zu schweigen. Es ist die Geldverschiebung zu den Skrupellosen unter den Schwerreichen, die Gesellschaften erodiert. Zugleich ist es wohl richtig, in den Bestrafungen zu differenzieren.
zum Beitrag22.04.2026 , 20:50 Uhr
Im christlichen Sinne wäre es, Armageddon nicht nachzuspielen, sondern anderen Menschen grundsätzlich gleiche Rechte zuzugestehen, auch wenn sie zufällig keine Israeli, keine Juden sind, zumal auf ihrem Gebiet. In der Tat: das ist der fortwährende Skandal. Ein religiöses Symbol zu attackieren, wäre es ein Koran, eine Thora, eine Bibel, Buddhastatue oder eben ein Kruzifix ist nicht nur eine respektarme Kultur-Armut, sondern womöglich Dominanzgehabe und ein Zeichen, alles machen zu werden. Gut, dass es sofort bestraft wurde, doch der skandalöse Zustand allgemein bleibt - wir erinnern des faktischen Unterbindens der Karfreitagsprozession im besetzten Jerusalem/AlQuds genauso wie der Vertriebenen, Getöteten und Traumatisierten, zahlenmäßig eher auf palästinensischer und libanesischer Seite.
zum Beitrag22.04.2026 , 20:41 Uhr
Dass Kinder auch ein soziales Gerechtigketsempfinden haben, geht frontal gegen die Ideologie, alle wären von Natur nationalegoistische Stark-linge. Bots? Net amol ignoriern.
zum Beitrag22.04.2026 , 17:11 Uhr
Ich habe schon zuerst geschaut, ob es vom 1.4. geblieben war.
Wobei ich fitte Reservisten zumindest knapp vor den 60 kenne, deren Know-How und deren Loyalität noch groß ist. Das können ja auch nicht so körperliche Sachen sein, sondern eine Spezial-AI oder oder.
zum Beitrag22.04.2026 , 17:08 Uhr
Rechtsgrundlagen können geändert werden, in gewissen Grenzen. Die Judikative hat ihre Funktion, die Legislative die ihrige.
zum Beitrag22.04.2026 , 17:05 Uhr
Es wäre gut, ähnlich wie in Kalifornien geschehen klarzumachen, dass es nur republikanische Exzesse neutralisieren würde bzw. als Drohung dienen kann. Dass das Ziel ein halbwegs 'neutraler# Zuschnitt ist und ein faires Spielfeld.
zum Beitrag22.04.2026 , 15:52 Uhr
Schlagfertigkeit, Out-of-the-box-Denken wären noch zu ergänzen. Naja aber, da haben wir noch einige andere davor. Politik verstehen zumindest muss ein BundespräsX, sonst kommt wieder so was raus wie Köhler.
zum Beitrag22.04.2026 , 15:50 Uhr
Durch eine nationalzentrische Brille schade, aus einer universalen eine sehr gute Nachricht. Fliegen hat einen viel zu hohen Umfang, um auch nur annähernd in einen nachhaltigen Bereich kommen zu können. Wir sollten es nicht noch weiter teuer hochdopen, sondern das Gegenteil einleiten.
zum Beitrag21.04.2026 , 22:31 Uhr
Innerdeutsche Flüge sind jetzt nur ein Tropfen, doch wie beim ähnlichen Tempolimit nähme ein kühler Kopf auch das einfach mit. Merz könnte ankündigen, dass er Privatjets auch mal rannimmt. Kerosin auch mal beitragen lässt. Außer man ist bei der Partei der obsoleten Fossilindustrie unterwegs.
zum Beitrag21.04.2026 , 22:28 Uhr
Die Direktwahl trug dabei zur Machtfülle bei. In Österreich sieht man die Politisierung durch die Direktwahl auch, die Nachteile mit sich bringt.
Kramp-Karrenbauer könnte bei der Adenauerstiftung besser für endlich wieder intellektuell ernstzunehmenden Nachwuchs der CDU sorgen. Doch sie gehört wohl zu den besseren Kanzlerinnen, die wir nie hatten.
zum Beitrag21.04.2026 , 22:25 Uhr
Juristisches ziemlich unbestechliches Denken hilft bei der Position. Etwas Geschmeidigkeit und eine politische Ader aber auch - auch als Brorhilkerfan fürchte ich da Köhler II.
zum Beitrag21.04.2026 , 22:23 Uhr
Schön gezeigt, dass der Pool voll ist mit Frauen. Wer eine "First Lady" haben will, darf dabei auch eine lesbische Bundespräsidentin wählen, wenngleich so etwas wohl nie das entscheidende Kriterium für oder gegen jemanden sein sollte.
(Iris Berben war aber ein schaler Witz, hoffe ich. Und Claudia Roth hat Qualitäten, aber nicht diese)
zum Beitrag21.04.2026 , 22:17 Uhr
Casablanca ist ein lupenreiner Propagandafilm, für die richtige Sache des US-Ameri(c)ka-Kriegs gegen NS-Deutschland dabei und brillant gemacht. Die tragische Romanze ist da nur Vehikel.
Hinweis: Zuerst grölen da die Deutschen das dezidiert antifranzösische "Wacht am Rhein" - mit dem Kontext ist die darüber gesungene Marseillaise eine Aussage.
zum Beitrag21.04.2026 , 22:11 Uhr
Seien wir schlichtweg froh, dass unsere Gewissensprüfsteine andere sind, verglichen damit Kiesel. Wer in Damals-Deutschland etwas werden wollte, passte sich in irgendeiner Form an, sonst wurde er eben nichts, von vereinzelten Fachkräften oder Spezialbegabungen abgesehen, wurde im Keller zusammengeschlagen oder musste das zumindest täglich befürchten. Und zugleich war es das richtige Verhalten, da nicht mitzumachen. Ich ziehe den Hut vor allen, die ihre Heimat aufgaben, die widersprachen oder gar im Lande unter Lebensgefahr handelten. Die Lehre ist wohl, es nie mehr dazu kommen zu lassen.
zum Beitrag21.04.2026 , 14:55 Uhr
Wenn es uns nur das bringt, daran zu erinnern, wie auch nette Opas sich überanpassten oder auch überzeugt waren, wie sie an der Wolga wüteten, nach entsprechender jahrelanger Abrichtung und Abstumpfung ... Wie wir Gutes wie Böses als Potenzial in uns haben und Widersprüche die Regel sind.
zum Beitrag21.04.2026 , 08:54 Uhr
Wie viel im "End"lager drin ist, ist die Entscheidung. Das kann auch ein Unterschied sein.
zum Beitrag21.04.2026 , 08:53 Uhr
Die Atomkraft wurde mal von der SPD vorangetrieben. Und dann aus m.E. guten Gründen von der SPD mit abgeschaltet. Einfach zu teuer, besonders im Neubau, aber vor allem über die Jahrhunderttausende gerechnet. Und Sabotageziel. Und unflexibel-starr in einer heutigen immer flexibleren Welt, in der Erneuerbare das Ganze tragen.
Wer eine Bombe bauen will: ok. Sonst aber ist der Käse genagt.
zum Beitrag20.04.2026 , 21:30 Uhr
Ja, beiden pflichte ich auch etwas zu. Die SPD war so simpel, sich von der Union auf Keine Linken festnageln zu lassen. Das hätte mit einem gescheiterten Koalitionsversuch mit der Union, einem Auswechseln des ohnehin zweitrangigen Kandidaten und einem ausgiebigen Erklären gelöst werden können. Und dass die Linken weder Äußeres noch Verteidigung hätten kriegen dürfen. So war die scheinbar einzige Alternative dann die neue so genannte. Merkel ranzte untätig ihre schwarze Null, länger, als gut war. Rot-rot-grün hätten den UN-Flüchtlingslagern wohl auch nicht die Gelder gekürzt, auch das hätte am rechtsrabiaten Rand etwas geändert.
zum Beitrag20.04.2026 , 17:36 Uhr
Lidl by lidl. Pub-licity first. Leberschaden second.
zum Beitrag20.04.2026 , 17:33 Uhr
Genau einen Grund für Atomreaktoren gibt es: Material für eine Bombe erbrüten. Der haben wir entsagt.
Ansonsten ist es dreckig, teuer, hyperzentral-starr und ein ewiges Sicherheitsrisiko durch Betrieb, Abfall mit oder ohne Terroristen. Also noch mal teurer.
Wer das aufbringt, hat entweder Abschiedstrauerprobleme oder will seine Konzeptlosigkeit und Faulheit bei Energie bemänteln.
zum Beitrag20.04.2026 , 17:29 Uhr
Würde ein echter Rosenkreuzer zugeben, dass er ein Rosenkreuzer ist?
Das ist ein Schneeballsystem, das von seinem Nutzen für Geldwäsche und -transfer auußerhalb des US-/Europa-kontrollierten Systems lebt. Die am Anfang grinsen, die Letzten beißen die Hunde. Das wäre ja alles noch zu beschmunzeln, wenn es halt nicht so viel Energie fräße.
zum Beitrag20.04.2026 , 12:31 Uhr
Wir können einiges für Wale tun: (Mikro-/Makro-)Plastik, menschengemachte Erderhitzung, ... Unsere am Tage womöglich arg unausgelastete Empathie sollten wir dabei wohl nicht zu 100 % auf ein zufälliges Tier werfen, das tut, was Tiere und Menschen gelegentlich wie unweigerlich tun: sterben. Wenn wir überhaupt bei der Beschreibung menscheln: will Wal X vielleicht schlichtweg seine Ruhe?
zum Beitrag20.04.2026 , 10:42 Uhr
Das eine ist vordergründig größtenteils nach Indien auslagerbar, das andere nicht. Doch die Wertschöpfung und die Knappheit beim W3-Prof m/w/d ist auch nicht zu unterschätzen. Und die Institutionenträgheit. Wenn der Fliesenleger KäschaufdieHand bei Musk, Klatten oder Swift arbeitet, vielleicht. Aber sonst halte ich für unsere Lebenszeit eher dagegen.
zum Beitrag20.04.2026 , 09:07 Uhr
Das Kaiser-Wilhelm-II-Land im tiefen Süden sollte eigentlich auch in der taz-Redaktion bekannt sein.
zum Beitrag20.04.2026 , 09:01 Uhr
Es ist schwer, über so große Abstände zu vergleichen. Doch wollten Sie gerade Christa Wolf auf eine Ebene mit Goethe stellen?
zum Beitrag20.04.2026 , 09:00 Uhr
Sie haben dieses Buch vermutlich auch gelesen? Die klügste und wahrhaftigste Person in all ihrer Zerrissenheit im Buch ist der Clown, ist Hans Schnier. Tun Sie da Herrn Scheck keine unverdiente Ehre an?
zum Beitrag20.04.2026 , 08:58 Uhr
Differenzieren können, die Grautöne zu sehen und nicht nur schwarz oder weiß ist auch bei Literatur eine Gabe. Von der Person/"Story" des Autors/ der Autorin absehen können und aufs Werk schauen, auch. Das auch mal gegen die "Regeln" des "Markts". Bei Öffentlich-Rechtlichen kann mensch das durchaus verlangen - bei der Zeit übrigens auch. J. Hubernagel scheint mir hier einen Punkt zu haben.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:54 Uhr
Es lebe Ungarn. Ja, Magyar ist von seinen Positionen wohl konservativ unterwegs, und sei es nur im Wahlkampf. Nein, er wird zwei Felder wohl verbessern: Europäische Kooperation und gesellschaftliche Fairness gegen Orbáns Neo-Staatspartei-Denke. "Zur Gewinnerstrategie gehört, Kulturkämpfe links liegen zu lassen und sich stur mit der realen Realität zu beschäftigen." Jau! Gleiche Rechte gehören auch dazu, die macht mensch aber einfach und redet konsequent über anderes.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:50 Uhr
"Merit Order" ist das Stichwort. Das Gaskraftwerk darf möglichst nie die letzte KWh produzieren, sonst gilt dessen hoher Preis in der Viertelstunde für alles. Ausbau der Erneuerbaren, Effizienz und Einsparung wie Verlagerung auf der Nachfrageseite sollten da Hand in Hand gehen für die volkswirtschaftlich sinnvolle Lösung, nicht die Gewinnmaximierung bei RWE & Co.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:48 Uhr
So wahr wie wahrscheinlich nicht ausreichend. Ich bitte AfD-Sympathisantens auch immer, das Programm zu Wirtschaftspolitik zu lesen. Das ist ja auch noch ärger als Union oder FDP - und ist der feuchte Traum von Welt-Redakteuren. Doch diese Argumente müssen dann auch gegen Emotionen ankommen.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:42 Uhr
Es bräuchte erst mal eine linke Mehrheit im Parlament (oder zumindest Parteien, die in der Mitte dazuzugewinnen wären, ohne gleich den Blockierwart Lindner zu machen. 2013 war das letzte Mal, was leider für unser Land damals nicht erklärt und genutzt wurde. Unsere Infrastruktur und der Fortschritt im Lande sähen heute anders aus.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:39 Uhr
Ganz nett, aber an Auto, Fossil und die anderen CDU-/CSU-Buddies muss die Regierung dennoch ran. Wenn sie denn auch an Gegenwart und Zukunft denken sollte.
zum Beitrag19.04.2026 , 20:24 Uhr
Algebra und Geometrie sind real angewandt, diskrete Mathematik ersparte den Chipfertigern hunderte von Millionen. Aber Mathematik innerhalb des Axiomenraums ist geistiges Nachdenken, nicht höhere Handelsschule.
zum Beitrag17.04.2026 , 09:17 Uhr
Menschenrechte ernstnehmen wäre eine Anregung, gerade dann, wenn irgendeine eigene Befindlichkeit das gerade nicht will. So entsteht Nachdenken.
zum Beitrag17.04.2026 , 09:12 Uhr
Grundsätzlich ja, und da können wir bei Seenetzen und anderem Plastik, Meerestemperatur, ... sicher an ganz vielem anpacken.
Der Wal ist (wie der Mensch) dabei letztlich sterblich, da können wir fordern, was wir wollen. Betrachten wir vielleicht am besten weiterhin ganzheitlich unsere Biosphäre und lassen uns nicht mit wal-kürlichen Symbolaktionen aufwallen und für anderes ruhigstellen.
zum Beitrag17.04.2026 , 00:24 Uhr
Bildung und Berufsausbildung sind leider zwei sehr verschiedene Sachen.
Kritisches wissenschaftliches Denken ist in der Berufswelt kaum gefragt, so sinnvoll es oft auch wäre. Wer wegen des Berufseinstiegs studiert, verzichtet effizienter gleich auf solche 'unnütze' Bildung. Es ist auch in "Studien"gängen wie Betriebswirtschaft (alias Höhere Handelsschule/ Ausbildung für die Firma auf Kosten des Staats) kritische wissenschaftliche Bildung kaum gefragt, so sinnvoll es oft auch wäre.
Es kommt immer auch auf die Person und den konkreten Studiengang an. Die zitierten Gender Studies können sehr tiefe Erkenntnisse zutage fördern oder gestreamlinete Bekenntnisprosa. Es gibt auch BWLer oder Wirtschaftsingenieure, die sich das divergente und soziale Denken nicht haben abtrainieren lassen.
zum Beitrag17.04.2026 , 00:13 Uhr
Wenn sie technisch mit modernen Wärmepumpen vergleichbar auf Strombasis arbeitet, ja. Wenn sie dieselverbrennungsgetrieben knattert, dann vielleicht nicht. Wir sind nicht wirklich auseinander. Die Hitzee ist aber wirklich leider nicht "weg", sie bleibt - verstärkt - im Ort und auf der Straße davor. Besser kluges Verschatten etc., so weit möglich.
zum Beitrag16.04.2026 , 18:35 Uhr
Bitte so langsam wieder nur Wahlberichterstattung mit "h".
zum Beitrag16.04.2026 , 18:33 Uhr
Gesundheitlich ihr alles Gute, und vielleicht muss die Show dabei auch gar nicht weitergehen, und die NRW-Union hat doch noch wen, vielleicht mal mit sozialer Ader allgemeinpolitisch wie in der Personalführung.
zum Beitrag16.04.2026 , 18:30 Uhr
Mit dem Rest der Biosphäre sich eins fühlen wäre schon weise, denn u.a. ohne den Rest könnten Menschen gar nicht leben.
Ob mensch sich da ausgerechnet einen verpeilten/kranken Wal herauspicken sollte, für demonstrative Empathie-Bekundung, während der Rest weiterhin in der Klimaerwärmung etc. leidet, weiß ich freilich nicht so recht. Dann lieber damit einen russischen Erdölexporthafen blockieren o.ä.
zum Beitrag16.04.2026 , 14:20 Uhr
Und auch deswegen sollten wir wohl den anderen nicht Öl und Gas wegschlürfen, sondern von unserem da argen Ross endlich auf Wärmepumpe, Dämmung, Radeln, Bus und Bahn, Sparen umsatteln.
zum Beitrag16.04.2026 , 14:18 Uhr
Tempo 30 als Standard lässt die Möglichkeit von Tempo-50-Achsen ja offen. Radfahren ist weniger Sport als das gesunde und umweltfreundliche Von-A-nach-B, um da auch noch zu ergänzen. Tun Sie das, werden Ihnen die Schlaglöcher, Wurzelwulste und jäh endenden Radwege in Stadt und Land auffallen, leider immer noch.
zum Beitrag16.04.2026 , 10:16 Uhr
Klimaerhitzung ist teuer, wie einmal mehr zu sehen. Die Klimaanlage ist dabei eine Lösung auf Kosten Dritter: Insgesamt kommt mehr Hitze raus, die bekommt der Nachbar vorgepustet. Strom ist auch nicht im Übermaß da. Daher sollten sie so wenig wie möglich eingesetzt werden. In den inzwischen häufigeren Extremsommern in Indien natürlich ein frommer Wunsch, doch vergessen wir nicht etwa eine Architektur der Verschattung, Wasserkühlung, wo möglich, ...
zum Beitrag16.04.2026 , 10:12 Uhr
Einerseits ist Antisemitismus eklig und hat wie andere Rassismen nichts auf Schildern im öffentlichen Raum zu suchen. Andererseits haben Prosor, Netanyahu & Co. leider dies mit dem Feld (überfälliger) Kritik an Israels Aktionen vermengen können. Was übrigens ein Griff in die Werkzeugkiste des Antisemiten durch Netanyahu, Prosor & Co. war. Beschämende Fehlreaktion, die Verbote verständlicher Proteste, vielleicht durch die Unsicherheit der Union bedingt, die womöglich nie ihr eigenes Antisemitismusthema richtig aufgearbeitet hat. Gut, dass hier korrigiert wird.
zum Beitrag16.04.2026 , 08:57 Uhr
Im 19. Jahrhundert war die Endlichkeit von Natur und Ressourcen noch nicht so klar. Marx will Überfluss für alle. Oder in Lafontaines Worten. Er sei links, er wolle Bordeauxwein für alle.
Was wohl (außer dem Bordeaux) auch machbar ist, wenn es nicht zugleich das Geschäftsmodell bezahlter Kräfte ist, den Leuten neue Neurosen, "Bedürfnisse" etc. täglich einzuträufeln.
zum Beitrag16.04.2026 , 08:54 Uhr
Jahahahaha, wenn der Senator erzählt ... Auf Personen hin ablenken ist oft eine Notzuflucht. Trägt dieser Herr mit Marketinghintergrund denn selbst keine teuren Schuhe, Anzüge, Gürtel, Krawatten?
Nicht falsch verstehen: Ich kann mit Klamottenkult herzlich wenig anfangen, von wem auch immer. Planetenrettung und sozialer Ausgleich könnten tatsächlich prioritärer sein als Gürtelschnalle und Konsum-Dopamin. Aber der Herr Senator wollte da nichts Reales verbessern, sondern nur mal wieder in die Medien.
zum Beitrag16.04.2026 , 08:46 Uhr
Rechte Italiener, die es sich ernsthaft mit der katholischen Kirche verscherzen wollen: Noch in Jahrzehnten nicht. Da wird es nie mehr als Geplänkel zu Migration geben. Denn das ist das große Wähler(innen)potenzial.
zum Beitrag16.04.2026 , 08:44 Uhr
Ist die CDU immer noch von der Autoindustrie, ihren Lobbyisten und Gesamtmetallspenden gekapert? Geht es nicht auch ein wenig mal ums Land und seine Bewohners bzw. um die vielen Generationen, die noch kommen werden? Umgekehrt wird ein Schuh draus: Entzug jetzt einleiten, Autoindustrie/Fossil voll auch zahlen lassen, ÖPNV und Radwege in der Breite aufbauen.
zum Beitrag16.04.2026 , 08:42 Uhr
Das Comeback der Linkspartei ist sicher auch mit Jan van Aken zu verknüpfen: Fähig, Sachen auf den Punkt zu bringen und sich nicht von der Springerpresse ablenken zu lassen; klar und doch auch einbindend. Dass auch Politiker auf sich achten, ist genauso verständlich.
zum Beitrag15.04.2026 , 22:01 Uhr
Na klar ist das jetzt eine große Investition, und auch daher versuchen wir es besser so dezentral wie möglich zu machen und vom alten fossilzentralen Modell wegzukommen.
Aber viele Netzbetreiber haben so viel Gewinne noch über das Garantierte hinaus ertrickst (Stichwort: Nulljahr; mit plötzlich ganz vielen "Kosten"), dass das alles drin sein sollte. Sonst kann mensch vielleicht einfach den Stromsektor komplett in Gemeineigentum überführen?
zum Beitrag15.04.2026 , 20:04 Uhr
In Deutschland gibt es jeden Tag teils mehrere Einseiter-Anzeigen für Auto X oder Y in den Zeitungen (und das Advertorial weiter hinten noch dazu): keine Sorge, das Automobil kommt viel zu gut weg hierzulande.
zum Beitrag15.04.2026 , 19:58 Uhr
Wenn Sie kein Auto kaufen und unterhalten müssen, weil die Infrastruktur steht, sparen Sie Geld zuhauf, dann muss weniger gearbeitet werden. Autofahrt ist verlorene Zeit mit Adrenalintiraden. Auf dem Rad treibt mensch hingegen Sport, in Bus und Bahn lässt sich lesen, dösen, plaudern. Ein bisschen gebe ich Ihnen hier also, aber nicht alles.
zum Beitrag15.04.2026 , 19:55 Uhr
Dann sollte ihr Steuergeld nicht sinnlos, ja: kontraproduktiv verschleudert werden, finden Sie nicht?
zum Beitrag15.04.2026 , 08:51 Uhr
Bei Batterien - da braucht es übrigens Flankierung gegen die chinesische Dumpingstrategie - ist Geld immer noch deutlich besser aufgehoben als bei rückwärtsgewandtem umweltschädlichem Fossil. Ja, schade an dem Platze ist Frau Reiche, um die es hier geht, wirklich.
zum Beitrag14.04.2026 , 23:48 Uhr
Zumeist ist das Christentum älter als der Islam. Was nichts über Qualität aussagt. Religionsgemeinschaften haben einige Nachteile. Zu den Vorteilen zählt freilich eine gewisse Unabhängigkeit von Machthabern, Geld und "Erfolg" im idealen Falle. Sie ist auch Leo zu wünschen.
zum Beitrag14.04.2026 , 22:54 Uhr
Wer in den 1990ern nicht selbständig dachte, hat womöglich mehr Neoliberalismus inhaliert als gut tat. Heute sollte mensch aber mal in die Zahlen und Forschungen schauen. Reiche macht unser Land kaputt, und das übrigens sogar gegen neoliberal geprägten Verstand. Sie sollte rasch Botschafterin in Baku werden.
zum Beitrag14.04.2026 , 22:51 Uhr
Sagen wir's mal so: Wäre Trump Jesus, wäre er schon 47 Jahre lang vom Erdball entrückt. Deine Rede sei Ja, Ja, Nein, Nein, alles andere ist von Übel. Bei Trump ist vor allem das Nein, Nein angebracht. Und jetzt ein anderes Thema!
zum Beitrag14.04.2026 , 20:53 Uhr
Wenn selbst das gesetzte Großkapital weiter ist als die Union-Funktionäre ... sind das die Gesamtmetall-Spenden oder ist das schon internalisiert?
zum Beitrag14.04.2026 , 18:06 Uhr
Verkehr ist wohl noch eines der irrationalsten Felder in Deutschland. Wenn es um Platz in den Orten ginge: weniger Autos! Wenn es um volkswirtschaftliches Geldsparen ginge: weniger Autos! Um Umwelt, um Verkehrstote, um raschen Transport von Menschen in dichteren Besiedlungen: weniger Autos! Wir brauchen Entzug, und rasch!
zum Beitrag14.04.2026 , 18:03 Uhr
Da muss ich ja mal sogar den sonst nur PR-versessenen Reul aus NRW mal loben! Autos lassen sich als potenzielle Waffen sehen, die zur Tötung seiner selbst oder anderer führen können. Sie töten auch indirekt, täglich durch die Umweltschädigung. Stop der indirekten und direkten Bezuschussung des Autokomplexes!
zum Beitrag14.04.2026 , 17:59 Uhr
Benennen wir besoffenes Wettrennen als vorsätzlich in Kauf genommene Tötung anderer. Benennen wir den CO2-Ausstoß von feisten Karren als vorsätzlich in Kauf genommene Klimaschädigung auf Kosten anderer. Sprechen wir von Feinstaub, Lärm, dem Platzverbrauch auf Kosten der Kinder, den Verletzten, Toten. Auch in Deutschland. Die teure 50-Mio.-Auto-Sackgasse darf gerne auch wieder weitgehend verlassen werden.
zum Beitrag14.04.2026 , 17:53 Uhr
In gewissen Fällen wohl auch in Zukunft private Pkws, die aber eigentlich ein Indikator von Mangel sind. Mangel an ÖPNV-/Rad-/Fuß-Angeboten, Mangel an Infrastruktur in der Nähe. Kurze Wege also, statt mit Pendelpauschale in die Ferne ziehen oder in der Ferne arbeiten. Mobilität für alle sind Bus, Bahn, Rad, Fuß, Sammeltaxen. Irgendwann sind wir alle zu langsam und seh-eingeschränkt fürs Autofahren. Besser jetzt schon für die wirkliche Mobilität für alle streiten - sie ist Bus, Bahn, Rad, Fuß, Sammeltaxen, auch in der Fläche.
zum Beitrag14.04.2026 , 14:14 Uhr
3 km wäre etwas für das Klapprad, den Gesundheits-Spaziergang oder die Joggingschuhe. Ich hätte aber eher das Buch mitgenommen oder die Online-taz und dort eine halbe Stunde geladen. ÖPNV ausbauen und Wohnungen kompakter, klar. Ich habe nur kurz eingeflochten, dass die Pendlerpauschale die Arbeitsplätze auf dem Land kaputtmachte, weil das Langfahren nicht nur nicht bepreist, sondern sogar extra belohnt wird. Das lässt sich beenden. Vielleicht habe ich mich umständlich ausgedrückt.
zum Beitrag14.04.2026 , 00:51 Uhr
Wieder neu geschaffene Stabsstellen, offensichtlich. Ein mit taz-Kantinenessen ewig junger TOM hätte es doch bereits auch getan.
zum Beitrag14.04.2026 , 00:34 Uhr
Nö. Autofahrers sind die Reicheren, und die werden wie die Autoindustrie auf Kosten der anderen seit den 1930ern teuer bezuschusst, indirekt und direkt. Finden Sie in den taz-Artikeln, beim Umweltbundesamt, ...
zum Beitrag14.04.2026 , 00:32 Uhr
Ich wäre dafür, doch bitte berechnen Sie bei so etwas auch die Ansprüche dadurch mit.
Weniger privilegierte Bürgers sind die ohne Auto, um zum Artikelthema zurückzubiegen. Wer Autos wie derzeit mästet, fördert genau die Falschen.
zum Beitrag14.04.2026 , 00:30 Uhr
Tja, was für Umwelt und Kriegstreiben schädlich ist, sollte vielleicht auch angemessen kosten, finden Sie nicht? Ländlich und gar keine Lademöglichkeit ist übrigens eher die Ausnahme. Tankstellen gibt es auch noch. Wir haben über Jahrzehnte Verbrennerautoindustrie gefördert und leiden jetzt darunter. Also sollten wir mit der Förderung Schluss machen, dann wird es u.a. weniger Lang-Pendelei in die Städte und mehr Arbeitsplätze nahe an den ländlichen Wohnorten geben.
zum Beitrag14.04.2026 , 00:26 Uhr
Nö. Es ist teuer. Es geht in die falsche Richtung: mehr schädlicher Verbrauch statt weniger???
Wir brauchen wieder Busse und Bahnen in der Fläche, Radwege, kürzere Wege, aus vielen Gründen zugleich.
zum Beitrag14.04.2026 , 00:25 Uhr
Tja, und wenn Sie mal beim Umweltbundesamt oder bei FÖST nachsehen, werden Sie die leider deutlich höheren teuren Beträge für Auto und Flug-Kilometer finden. Da ist es doch fair, Fuß, Rad und die weitere Grundversorgung an Mobilität für wirklich alle auszubauen und zu unterstützen, in der Fläche. Das wäre mal fair. (Könnte mensch auch in den taz-Artikeln bereits gelesen haben).
zum Beitrag13.04.2026 , 18:45 Uhr
Nebenwirkungen der Union plus SPD: Lobbypolitik der obsoleten Fossil-Dinos. Es ist leider so teuer und so genau falsch herum.
zum Beitrag04.04.2026 , 11:37 Uhr
Beides ist wichtig: - Im heißen Sommer sich abkühlen können und CO2-sparend den kleinen Urlaub machen - Schwimmenlernen, Sport für viele Muskelgruppen zugleich machen, Bahnen ziehen
Wer natürlich vor allem Autos bezuschussen und Steuern nicht von den immer Schwerreicheren holen will, wer Infrastruktur für eine "Schwarze Null" verrotten lässt und bei der Beheizung noch nur auf Fossil setzen lässt, der kann beides kaum zur Verfügung stellen. (Und lenkt dann womöglich noch kläglich ab auf irgendwas mit Ausländern, wo es wohl eher "nur" pubertierende Jungs wie eh und je sind.)
Lieber öffentliche Güter wie Schwimmbäder für uns alle als volkswirtschaftlich dysfunktionale und teure Einzelpools.
zum Beitrag03.04.2026 , 21:16 Uhr
Ausländerfeindlich agiert Orbán recht deutlich, meinten Sie vielleicht. Einflussnahme ist die ständige aus Russland, vermutlich. Die EU war demgegenüber recht zurückhaltend, nur als Orbán offen destruktiv und lügnerisch unterwegs war und offenbar Macht verkaufte, war es auch mal gut mit Nett. Was nicht heißt, dass ein früheres "Spielen" mit Orbán ihn kommunikativ besser eingehegt hätte als das noch so verständlich genervte Ignorieren.
zum Beitrag03.04.2026 , 21:13 Uhr
Es wird ein feister Machtkonservativer oder ein neuer Konservativer - wenn Ungarn nicht so durch die Implosion der Postkommunisten nach rechst gewandert wäre, würde ich klagen. Realistisch stellt Magyar hoffentlich, soweit möglich, die faire Demokratie wieder her - vgl. aber Polen, und Fidesz könnte immer noch auf den letzten Metern mit ihrer Zweidrittelmehrheit alles dichtmachen. Ein Zeichen für europäische Kooperation wäre Magyars Wahl indessen schon.
zum Beitrag03.04.2026 , 20:00 Uhr
Raus aus Fossil, auch wenn das noch etwas dauert, jetzt beginnen, denn jeder Liter Öl weniger macht uns reicher und freier. Zuschüsse an Fossil oder Umweltschäden nicht eintreiben sofort stoppen und auf die Zukunft setzen. Dann können wir Scheichs, Ölbaronen und Zaren den Finger leichter zeigen. Im Baltikum wird eher Bus als Bahn gefahren, doch dort wird die Bahn modernisiert und aufgebaut. So herum muss es!
zum Beitrag03.04.2026 , 19:57 Uhr
Kitkat ist Nestle, und Nestle ist bekanntlich böse.
zum Beitrag03.04.2026 , 09:19 Uhr
Mensch darf die zwei großen Quellen schon zugestehen: Die Nachkriegsstärke Kölns als der lebendigsten Kunststadt der Bundesrepublik wie auch den Reichtum der Kölner Erzdiözese, finanziell wie kulturell. Kolumba ist dabei unabhängig und eben keine Erzbischofs-Propaganda, es ist architektonisch und konzeptionell besonders. Und zeigt die häufige Verzwergung von christlicher Religion hierzulande zu Ästhetik und Kunst zugleich auch auf.
zum Beitrag02.04.2026 , 20:12 Uhr
Bei der konkreten Bahn fallen uns wohl alle noch einige Punkte ein. Da sitzen auch oft die Falschen, nämlich Flieger und Dienstautofahrer und Aussauger der Infrastruktur. Beginnen wir gleichwohl am besten damit, die jahrzehntelange Verplemperung für Flug und Auto zu stoppen, da ist der größte Batzen. Über den rege ich mich auf, keine Sorge.
zum Beitrag02.04.2026 , 08:38 Uhr
Ein Land mit der Atombombe, militärischer Regionaldominanz, ... kann sich nur selbst besiegen. Menschen wie Prosor und Netanyahu sind die Gefährder Israels! Draufhauen statt Zuhören, Töten statt Recht. Die Methode greift leider auch in anderen Staaten um sich. Auch daher sollten wir universale Maßstäbe auch hier anlegen, nicht mehr, nicht weniger.
zum Beitrag02.04.2026 , 08:33 Uhr
Wenn er diesen Krieg beenden will (gute Idee), muss er Saudi-Fossil-Arabien und Netanyahu-Dauerkrieg-Israel endlich in die Schranken weisen.
zum Beitrag02.04.2026 , 00:21 Uhr
Der Iran ist Mitgliedsstaat. Mutmaßlich will er mit Atom drohen können, und das ist es auch schon. Wie Nordkorea demonstriert, kann staat auch austreten. Wie der Vertragstext zeigt, sollten die Atomstaaten doch langsam mal ernsthafte Abrüstungsverhandlungen beginnen. Nach dem frühen Obama kam da wenig.
Soll sich wirklich jemand finden, der bei diesen Ländern durchsetzen könnte oder sollte?
Gaddafi ohne Atomwaffen, Selenskij ohne Atomwaffen, Palästinenser ohne Atomwaffen gegenüber Nordkorea und Israel. Es scheint Unterschiede zu geben.
zum Beitrag01.04.2026 , 21:38 Uhr
20 Minuten schrieb sie, nicht ganzes Spiel. Ok, es waren 18 Minuten.
zum Beitrag01.04.2026 , 17:26 Uhr
Christlich konnotierte Feiertage in Ruhe lassen! 8.3. rasch bundesweit einführen! Über auch einen Tag für muslimische bzw. jüdische Feiern nachdenken.
zum Beitrag01.04.2026 , 17:24 Uhr
Das Schöne an Fußball ist u.a., dass nur mit Bällen geschossen wird. Italien hatte vorher die Chance, sein Ticket zu sichern, und nutzte sie nicht.
zum Beitrag01.04.2026 , 16:25 Uhr
Kein Aprilscherz, sondern Wahrheit. Wobei sich manche sogar hier über die Bahn general-echauffieren, um nicht auf ihren Auto/Flug-CO2-Abdruck zu blicken. Gerne hierauf auch mal nicht general-echauffieren, sondern mit streiten für endlich faire Ressourcen für die gemeinsame Mobilitätsversorgung.
zum Beitrag01.04.2026 , 16:22 Uhr
Kann man so sehen, auch an den anderen 364 Tagen. Vom Reaktions-Netzwerk wird hoffentlich noch mehr Erläuterung kommen. Wir brauchen wieder mehr Reaktionäre in der Öffentlichkeit.
zum Beitrag30.03.2026 , 15:39 Uhr
Israel unter Netanyahu beraubt sich gerade seiner moralischen Fundamente und macht ein Umland nach dem anderen selbstermächtigt militärisch platt - langfristig wird das in den Geschichtsbüchern stehen, warum es keinen stabilen Frieden gab und sich alle gegen Israel zusammenschlossen, das zu einem ethnonationalistischen Sparta wurde. Vielleicht sollten wir zumindest in die andere Richtung stupsen.
zum Beitrag30.03.2026 , 15:36 Uhr
Angriffskrieg, um die Position von Salman und Bibi Netanyahu zu stärken - die USA dackelten nach und bekamen die zwei nicht in den Griff: Fossil- und Fundifreundschaft mit tödlichen Folgen. Das aussprechen heißt gar nicht, Mullahs zu beschmusen. Es heißt, rücksichtslose Angriffskriege aus vermutlich sehr persönlichen Motiven auch als solche zu benennen.
zum Beitrag30.03.2026 , 15:33 Uhr
Niedecken hatte auch Engagement, war aber vor allem ein abgebrochener Kunststudent mit begabter Leber, den eine geniale Band trug. Und nicht bei jedem Text war es ungeschickt, dass selbst viele Kölners BAP-Texte mit Niedeckens hartem MittelrheinMeetsKöln-Rheinisch kaum sprachlich verstanden. Er lief da persönlich und inhaltlich teils in eine ähnliche Sackgasse wie Dylan.
zum Beitrag30.03.2026 , 15:24 Uhr
Die mutmaßliche Walter-Jens-Anspielung war in Ordnung. Ansonsten gilt die alte Maxime: Hannemann, geh Du voran! Gibt's das über "Habermas" auch? Na also!
zum Beitrag30.03.2026 , 15:21 Uhr
Und wenn er einfach nur Realpolitiker genug ist, um den Ball flachzuhalten, Minderheiten unter der Schwelle der westlichen Intervention einzuschüchtern und töten zu lassen? U.a. Frau Othman hat da ein klares Plädoyer gehalten, den Herrn nicht zu unterschätzen. Ja, wir brauchen Vermittler, auch wenn Netanyahu und Salman nur Krieg wollen derzeit und wie bei Gaza bereits alle Vermittler der Gegenseite als erste umbringen. Nein, das darf nicht zum Freifahrtschein für diesen Autokraten werden, der ja nicht einmal "unser" Autokrat wäre, sondern nah an der Türkei wie am IS segelt.
zum Beitrag30.03.2026 , 13:48 Uhr
Pfanzenöl beimischen ist nicht ökologisch. Da steckt Mineralöldünger und Treckerdiesel drin. Da wird guter Boden verschwendet für den Camaro-Irrsinn.
Einsparen: Fahrgemeinschaften, Work-from-Home, näher zur Arbeit-Ziehen bzw. gar nicht erst "ins Grüne" raus, kleinere sparsamere Autos oder welche mit E, gleichmäßiger fahren, ... es gibt tausend Ansätze, selbst in autofehlzentrierten Ländern.
Pflanzenöl aber gehört erst mal auf den Salat!
zum Beitrag30.03.2026 , 13:44 Uhr
Die Fälle gab es u.a. bereits in Gaza. Darüber wurde berichtet, auch hier. Israel ist dabei nicht allein. Die Taktik, erst mal die Journalisten auszuknipsen, hatten und haben auch andere. Genauso wie es uns bei Putin, Xi und Haniya störte, sollte es uns an Netanyahu stören! Kein Schönreden! Außer wir sähen Israel nur noch zynisch als brutalen Machtstaat mit allen Mitteln. Und selbst dann.
zum Beitrag30.03.2026 , 13:41 Uhr
Journalisten m/w/d töten ist in Ordnung oder nicht in Ordnung? Könnte es womöglich auch "abschreckende" Absicht sein, um "ungestört" agieren zu können? Die Zahlen lassen mich nachdenken.
zum Beitrag30.03.2026 , 13:37 Uhr
Womöglich wird hier jemand sogar das verteidigen wollen, doch eigentlich ist unterschiedliches Recht (wie etwa schon beim Einbürgern, beim Recht auf Rückkehr, bei Armeedienst) ganz schlecht für eine Demokratie. Da will wer ausdrücklich Richtung Helotenstaat Sparta oder früheres Südafrika. Bei aller Trauer um die Idee eines inklusiven, fairen Staats, der irgendwie zugleich ein sicherer Hafen für Juden ist, scheint das Thema durch zu sein. Entweder ein universal denkender Staat für alle, der dann aber auf keinen Fall nur "jüdisch" sein darf, jedenfalls nicht so, wie das die Koalition dort vorführt. Oder eben zwei lebensfähige souveräne Staaten auf Grundlage der UN-Resolutionen. Das Ende der Besatzung ist so oder so eine nötige wie sinnvolle Idee, ein Schlüssel zum Frieden.
zum Beitrag30.03.2026 , 10:10 Uhr
Die Walfreiheit des Menschen wird philosophisch ja auch diskutiert.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:34 Uhr
Beschränkung: Es muss ja nicht so deutlich wie nach dem Krieg sein, wo der Solidarität mit Zwangseinweisung nachgeholfen wurde. Und wieso nicht? Dafür werden wohl aber noch andere politische Mehrheiten nötig sein. Ob Frischluftschneisen geschlachtet werden? Mmh, vielleicht doch mal z.B. die Autos wieder aus dem öffentlichen Raum zuerst.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:31 Uhr
Wohngenossenschaften ohne zweistellige Renditesaug-Wünsche könnten da der dritte Weg sein. Die Solarpanele können die sich gleich mit aufs Dach setzen. Wien ist ein weiteres Beispiel, dass es drauf ankommt. Wohnen ist schon daher ein besonderes Gut, weil eine Marktteilnahmeverweigerung aka Obdachlosigkeit eigentlich keine Alternative ist.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:27 Uhr
Die aktuelle ZEIT verweist auf Apps, die teils auch wissenschaftlich basiert seien. Das ist Heftpflaster auf Großwunde und muss dann auch regelmäßig gemacht werden. Immer noch besser als KI-Schwatzen, freilich.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:24 Uhr
Jeder zahlt mehr ein als zurückkommt, wie bei Versicherung häufig, eben bis auf das letzte Jahr - das ist die Daumenregel und mein Hinweis zu Solidarität: keine Angst, bekommen wir am Schluss wieder halbwegs raus, auch wenn wir dann wohl gerne darauf verzichten würden.
Die Corona-Maßnahmen versuchten übrigens im Rahmen des jeweiligen Wissens, nicht nur Leben zu retten, sondern die Kosten des Gesundheitssystems im Rahmen zu halten.
Ich fordere ansonsten noch Freibier vor Vier, die taz täglich für 500€/Jahrzehnt, da ja alle gefälligst Dienstleister für mich zu sein haben.
Etwas netter ausgedrückt und vielleicht nicht so weit auseinander: Mit steigendem BIP wird die Gesundheitsquote steigen. Wir können nicht immer mehr fressen, noch mehr Kerosin und Sprit raushauen, ... der Bereich Gesundheit wird da schon zunehmen. Es gibt gleichwohl mögliche Kosteneinsparungen, und nicht jeder Apparat, jedes Medikament muss auch abgefeuert werden. Statt Antibiotikasalve bei Viren die Erkältung im Bett auskurieren, so etwas. Pharmavertreterinnen in die Produktion, Gerätelobbyisten ans Krankenbett, Privatkrankenkassen absterben lassen.
zum Beitrag27.03.2026 , 17:08 Uhr
Valider Punkt: Männer wie Frauen wie Diverse bekommen bitte die Schnute auf, wenn jemand für seine Abwertungen auch noch Faxengroschen haben möchte. Höflich wie deutlich ein Nein-danke zu so etwas.
Ich möchte dabei immer noch Hrn. Ulmen erst dann mit bösen Namen belegen, wenn's wirklich geklärt ist. Nichts bitte, was ich nachher bedauern könnte. Zwischenzeitlich bleibt der Kampf für universale Rechte eine gute Idee.
zum Beitrag27.03.2026 , 16:59 Uhr
In der Zeit ließe sich auch das großartige Werk H. Melvilles durchlesen, doch der Walkampf hat ja nun ein Ende. Vielleicht bleibt wenigstens, Netze und Seile möglichst nicht einfach ins Meer gelangen zu lassen.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:46 Uhr
"So zu tun als ob völkisch-nationalistisches, minderheitenfeindliches Denken völlig fremd für Türken sei, ist daher schräg." - - Wer tat das? - - Und Erdoğan und Merz zugleich zu verurteilen, geht durchaus. Das Wahlverhalten der Oma ist mir auch nicht bekannt, welchen Pass sie auch haben mag.
Vielleicht können wir uns schon auf eins einigen: Nicht alle Türken laufen Erdoğan nach und sind für ihn verantwortlich zu machen. Neben ihm haben auch noch andere Parteien stark nationalistische Anwandlungen (ja, leider kommen die u.a. aus der Herderschen Denktradition), nebenbei. Nicht alle Deutschen tragen zugleich die Schuld an Merz' Handlungen oder noch rechterer Ungleichheitsideologie mit.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:37 Uhr
Sollte das aber nicht ein direkter Transfer besser lösen als eine weiterlaufende System-Verzerrung?
zum Beitrag27.03.2026 , 15:34 Uhr
Krankengeld ist nicht der große Brocken, außer bei Chronischem. Die Grundsatzfrage ist: Wie sozial soll das System sein? Ich kann den nötigen Ausgleich auch nur anderswo machen (also stärker als jetzt) oder ich schaue auch bei Gesundheit darauf. Die Deckelung führt derzeit zu einem glutheißen Abzug in der oberen Arbeitseinkommen-Mittelschicht und danach weniger (!) pro Euro. Degressive Steuersätze wären ein No-Go, wie halten wir es mit degressiven Abgabesätzen? Ceterum censeo sollten wir aus dem teuren Privat-Gesetzlich-Theater raus und Privat ab dem Jahresende auslaufen lassen.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:24 Uhr
Ja, auch das. Wenn das Haus so gebaut ist oder umgebaut werden kann, dass da noch jemand wohnen kann, dann hat ihr Vater jemanden, der auch mal einkaufen fährt, und etwas mehr Geld locker, evtl. Anregung im Alter. Und die andere Person (oder bei 180 m² ja wohl auch: Familie?) hat ein Dach über dem Kopf und freut sich auch. Vielleicht jemand mit Work-from-Home-Chance und Freude an Platz oder ein Azubi, womöglich packt der/die beim Garten mit an. Später ist das vielleicht jemand, dem Dinge zeitig auffallen würden.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:17 Uhr
Ich finde es auch traurig, dass die das überhaupt erwägt. Dort ist sie dabei zumindest nicht "die Türkin", sondern sie selbst, vielleicht denkt sie auch das.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:51 Uhr
Hier in der taz zu finden: taz.de/Reaktion-au...ernandes/!6165977/
Da findet sich auch der trockene merzkritische Satz: Täter sexualisierter Gewalt finden sich meist im familiären oder sozialen Nahumfeld.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:47 Uhr
Also endlich mehr Geld für Frauenhäuser? Gut, sofort. Ich weiß nicht, ob die Union das so fördert. Also mehr Sprachkurse und Aufklärung über vorhandene Rechte? Gut, sofort. Ich weiß nicht, ob die Union das so fördert. Das Thema Vergewaltigung in der Ehe war damals ja schon ein Drama.
Maßnahmen, die bei Migrant(inn)en besonders wirken, können gerne analytisch angegangen werden. Jau. Mit blaubräunlichen talkshowartigen Zuschreibungen und Wegdrückungen zu den "anderen" machen wir aber Schritte nach hinten, nicht nach vorne.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:37 Uhr
Hätte Merz eine umfassenden Aufruf gemacht: ok. Hier hat er aber ungewollt oder gewollt mal wieder versucht, Unangenehmes den "anderen" zuzuschieben. Also nix "auch mit" oder "alle", wie Sie m.E. falsch überspitzen.
Ich weiß nicht, was ich als schlimmer bei Hrn. Merz empfinden soll: ungewollt oder gewollt. Er könnte ja nachdenken, erarbeiten und anpacken bei Punkten wie ausreichend Frauenhäusern, Aufklärung und Bildung. Er könnte da ja auch Punkte einbauen, die bei Besonderheiten migrantischer Herkunft ansetzen, was das auch wäre. Er scheint sich nur leider nicht auf Nachdenken, Erarbeiten und Anpacken gestürzt zu haben, sondern auf eine rhetorisch vergaloppierte Blau-Kopie. Ich dachte die letzten Jahre, dass das, was Merz wenigstens kann, das Reden wäre. Dessen sicher bin ich mir nicht mehr, jetzt muss er ja auch verantwortungsvoll reden.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:25 Uhr
Eine Marktwirtschaft nutzt den Grenzstrom über Mittag für Innovation. Ständig bessere Speicher, Produktionsmodelle, die Hochverbräuche in diese Stunden legen (vgl. Microsoft-Updates), ...
Hinweis: Es gibt keinen ungestützten, ungeplanten Markt, schon gar nicht bei noch viel zu zentral aufgezogenen Energieversorgungen. Die fossil-zentrale Energiebranche war privatwirtschaftlich absahnende Planwirtschafts-Oligopolie pur mit entsprechender Struktur.
Hinweis auch: Selbst eine schwarze Reiche findet gewiss auch ein Korn. Nichts ist umsonst, und sie soll da auch einen frischen Blick werfen. Sie sollte halt nur so vorgehen, dass wir die Ausbauziele auch erreichen. Sehen Sie das gerade? Und z.B. bei der CSU auf raschere Trassenbaumaßnahmen drängen. Die ist leider geistig immer noch zwanzig Jahre hinterher und sich der unguten Abhängigkeit durch Gas wohl nicht bewusst.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:17 Uhr
Die Kosten von Gas werden (mal wieder) auf die Allgemeinheit gewälzt, die jetzigen und späteren Generationen. Dann machen auch viele Firmen das bequeme alte falsche Spiel weiter mit.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:15 Uhr
Älter heißt inzwischen nicht mehr kränker. Hängen Sie ein paar Monate länger arbeiten an (ohne dass das Geld zur Kapitalseite wandert), lassen Sie jüngere Menschen liberaler als heute einwandern, sieht es ganz anders aus - vergleiche frühere Kassandrarufe. Dazu mehr bei Wirtschaftsmathematiker und Statistikprof Gerd "Jäächd" Bosbach nachzulesen, nicht verwandt, nicht verschwägert. Bei 1 und 3 freilich bei Ihnen.
Andere Länder ohne komplizierte "Privat"- etc. Kassenstruktur sind günstiger unterwegs bei ähnlichem Ergebnisniveau. Vielleicht ist der NHS zu studieren (und ich meine den, bevor die Tories ihn ideologisch versuchten kaputtzumachen) oder auch Lösungen anderer Länder. Die Spaltung und die Schw**neprofite von Pharma & Co. hierzulande können es wohl nicht mehr lange sein.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:08 Uhr
Ja, und wie der Kollege schon vorrechnete, wird auch das nicht reichen. Es spart Aufsichtsräte, Vorstände, Marketingkosten. Es bündelt die Einkaufsmacht gegenüber Pharma, Medizin. Der Verwaltungsaufwand bei den Praxen und Kammern freilich ginge ebenfalls deutlich runter, wenn etwa quasi jede(r) in einer Art NHS wie im UK wäre. Ein Argument dagegen ist, dass evtl. die Innovation geringer würde. Manche entgegnen darauf, dass die aber auch nicht darin bestehen sollte, Globulismus zu finanzieren o.ä., was gerne die "Differenzierung" der Kassen ist. Zurück zum Artikelthema. Manchmal haben Krisen Vorteile. Es werden längst sinnvolle Sachen auch mal gegen Lobbyblockaden gemacht (nicht alles, was gemacht wird, ist dabei automatisch sinnvoll). Jetzt könnte eine verantwortungsvolle Regierung aufräumen, u.a. hier. Weil es richtig ist. Dann aber bitte auch gleich Privat ab Ende 2026 ins Auslaufen schicken. Und bei Gesetzlichen die Fehlanreize jäten.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:00 Uhr
Ob der EuGH das annimmt, ist offen. Und ich halte die Politik der jetzigen Bundesregierung für nun bereits schwer erträglich. Gewisse Dinge sind politisch, durch Wahlen zu lösen. Andere durch Klagen zu erzwingen (soziales Minimum, Generationengerechtigkeit, ...), da wäre bei bewusstem Versagen der Regierung wiederum Karlsruhe erst einmal der Anlaufhafen. Ein kleiner Hinweis, wenn ich noch darf? Mehr werden etwas lesen, wenn Abstände, Groß- und Kleinschreibung das Lesen vereinfachen.
zum Beitrag27.03.2026 , 10:50 Uhr
Patentlösung gesucht: Die Marktspaltung in Alt- und Neumiete ist nicht gesund und kann zu dem führen, was sie beschreiben. Altmieten also etwas höher, Neumieten niedriger, damit völlig sinnvolle Umzüge zu mehr oder weniger Fläche auch stattfinden. Was übrigens auch für Eigentum gilt. Ideen für das Wie würden auch mich interessieren. Vielleicht brauchen wir eine Renaissance von Genossenschaftsbau und konsequente Abschöpfung der Grund-Rendite, aber vor allem Umbau des Bestehenden, dass wieder trotz aller Demografie weniger Fläche "gebraucht" wird.
Die Omi d/w/m bräuchte vermutlich eine überschaubar zu pflegende Miniwohnung, also kleiner, ideal barrierearm, oder auch ein klug geschnittenes Mehrgenerationenhaus mit Gemeinschaftsnutzungen, doch am besten so, dass sie ihre verbliebenen Freunde und Verwandten auch noch einfach sieht, also dann doch noch eher in der Nähe und nicht irgendwo bei Swinemünde oder Säckingen.
zum Beitrag27.03.2026 , 10:41 Uhr
Laufende Kosten wie Abnutzung sollten überschaubar sein. Und spätere Mieterhöhungen durchsetzbar. Im Gegenteil: dann würde da ordentlich geheizt und gelüftet. Es war schon Miete, dies Beispiel, nicht der Versuch, den Leuten mit arg viel und vielleicht auch dubiosem Geld eine weitere Immobilie zu verkaufen? Dann wird mieter"frei" oft bevorzugt.
zum Beitrag27.03.2026 , 09:43 Uhr
Herr Merz, es ist Fernandes, die einen "Zuwanderer"hintergrund hat. "Ulmen" klingt eher nach Rheinland-Pfalz. Fragen Sie aber immer gerne mal Ihre Frau oder so. Es ist der missratene Kontext Ihres Satzes, ich dachte, Sie könnten eigentlich reden, oder war das nur als Opposition? Tipp: Rufen Sie das nächste Mal zu anständigem Verhalten auf (Unionswählers lieben solche Wörter), und zwar alle. Danach können Sie für verschiedene Gruppen erarbeitete Ideen benennen, wenn Sie das denn für nötig halten. Erarbeitet, Herr Merz. Sie dürfen gerne erarbeiten. Nicht nur Reden schwingen, wo Ihnen der Sauerländer Klepper wieder mal durchgeht.
zum Beitrag27.03.2026 , 09:36 Uhr
Was ja auch anders aufzulösen wäre, nämlich fairere Löhne, sozialere Politik, Flexibilität, wo möglich und Unterstützung bei Pflege von Kindern, Verwandten und Nachbarn.
Bei solchen Förderungen per Krankenkassenkonstruktion profitiert doch nicht zuletzt der Arbeitgeber von so möglichen Niedriglöhnen. Laut Umfragen wollen schon sehr viele (Frauen v.a.) mehr arbeiten. Einige weniger (eher die Männer).
zum Beitrag27.03.2026 , 09:06 Uhr
Er zeich-net wei-ter und völ-lig loooosgelöst ... Mensch darf ja träumen.
(Pierre Schilling ist Stuttgartschwoob, TOM Körner markgräflerbadisch vom Hintergrund, ich weiß.)
zum Beitrag27.03.2026 , 08:23 Uhr
Gerecht ist ein wichtiger Punkt und bewegt viele. Um auch die anderen zu gewinnen: Es ist hochgradig ineffizient, wenn eine Witwe das große Einfamilienhaus pflegen und putzen muss, während die Kinder längst in München, Calgary und Hamburg weilen. Wenn nur für den einen Besuch bei der Oper im Jahr Graf Koks sein Fünft-Appartment sonst leerstehen lässt (die Mieter von heute, ach, Sie wissen schon). Zersiedlung lässt uns guten Ackerboden und Grün verlieren. Zugleich brauchen wir weniger Transaktionskosten - den Notaren, Maklern und andere Immobilienhaien weniger Futter ins Becken, damit häufiger in die jeweils passende Haus-/Wohnungsgröße gewechselt wird, wie in anderen Ländern die Regel. In den Niederlanden ist es das Beginnerhuis, dann für die Familiengründung mehr, später dann etwas praktisch Kleines für die Zweisamkeit. Wo mensch anpacken könnte, ist, dass auch etwas für diese Passgenauigkeit in der Nähe vorhanden ist. Einfamilienhausghettos am Ortsrand sind auch deswegen unklug, weil da das praktisch Kleine in der Nähe der alten Freunde und Nachbarn nicht vorhanden ist. Einliegerwohnungen etc. können da manchmal helfen und auflösen. Quadratmeter hätten wir eigentlich genug.
zum Beitrag27.03.2026 , 08:13 Uhr
Ich weiß nicht, ob das tröstet, doch ich hörte schon Ende letzten Jahres von jemandem den Satz, der Urlaub sei "in der letzten WM-Woche". (Gemeint war die Fußball-WM der Männer und das wäre so Mitte Juli, bevor jemand nachgucken müsste). Wieso das bei Rosch Haschana nicht ging, verstehe ich spontan nicht, der Schabbesgoj darf ja gerne sündigen.
zum Beitrag27.03.2026 , 08:07 Uhr
Ein Leben ohne Sandkasten-Sandokan, Hanni&Nanni-Zeuginnen, Bademeister, EineMarkMarke, Baumumarmerinnen, ... ist es denkbar? Ja, aber auch weniger schön. (c) TOM sollte klar sein, dass er den schlagartigen Auflagen- und Aufrufschwund verantworten wird. Wobei ja auch der Rest der taz wertvoll ist, aber selten auch noch so witzig.
zum Beitrag27.03.2026 , 08:01 Uhr
Hä? Das, vermutet die Autorin, wäre ein Gespräch "unter Männern"? So'n Beziehungszeugs statt wirklich wichtiger Dinge wie Lieblingsklub, Lieblingsmusik, Arbeit, Auto und großer Politik? Wurde hier womöglich dann arg zurechtgeschoben oder doch ersonnen?
zum Beitrag26.03.2026 , 21:59 Uhr
Bleiben. Bitte bleiben.
zum Beitrag26.03.2026 , 21:54 Uhr
Ich bin in den Fall zu wenig eingelesen, und das Gericht hat das Verhalten ja verurteilt. Doch war doch nicht das Verlassen der Fehler, um Hilfe zu holen. Auf den Rücken binden wird nicht gegangen sein. Sondern es war das Machen der Tour, das Durchziehen der Tour (und wenn, dann schneller), die unzureichende Vorbereitung und Ausstattung, und das als eigentlicher Profi, meine ich mich zu entsinnen. Männer brüllen auch gerne langsamere andere Männer an, stiefeln weg etc., das muss nicht das Geschlecht sein und ist in beiden Fällen nicht gentlemanly. Frauen können es auch.
zum Beitrag26.03.2026 , 17:56 Uhr
Der NHS ist seit jeher sehr kosteneffizient, besonders, bevor Thatcher ihn kaputtmachen wollte. Keine Drohung, eher eine Verheißung. Wir sollten nur etwas mehr als Tory-Regierungen ins System geben
zum Beitrag26.03.2026 , 17:52 Uhr
Ja, danach stellt sich übrigens auch dieses Thema anders dar.
Und ein solidarisches Gerechtigkeitsgefühl in der Breite macht die Braunblauen nebenbei einstellig.
zum Beitrag26.03.2026 , 17:50 Uhr
Könnten Männer auch, findet nur sehr selten statt. Und sorgt leider wirklich für die beschriebenen Verzerrungen der Anreize.
Dass es mal thematisiert wird, zeigt, dass gerade auch scheinbare Tabus angeguckt werden. Wieso auch nicht?
zum Beitrag26.03.2026 , 17:49 Uhr
Ich wäre sofort dabei, die Nicht-Investitionen kritisch anzusehen: Steuergeschenke, Subventionen an Auto & Fossil, überhöhte Preise an Rheinmetall, Pensionsgeschenke hier oder dort, Frühverrentung mit 60, damit die Nachfolgerin nicht so nervt. Schuldendienst kostet auch viel, was eine realere Steuerplanung vorher erspart hätte. Digitalisierung, Zusammenlegung aller Krankenkassen zu einer, à la NHS, nur etwas besser ausgestattet. Pharmavertreter(innen) in die Produktion. Wäre machbar. Ich sehe _da eher den gerade fehlenden Mumm. Gegen den "Staat" haben schon einige Parteien sehr wohlfeil gesprochen. Auch in den 1920ern schuf sich Weimar das eigene Problem, weil Reiche nicht mehr angemessen beitrugen und auch andere Steueranpassungen nicht stattfanden. Der Staat "sparte" sich die Handlungsfähigkeit weg und damit auch die Widerstandskraft gegen Braun, als das ausländische Kapital fortging. Worauf sich einigen ließe: Faktor Arbeit entlasten, gerade bei denen mit niedrigem Stundensatz. Dafür arbeitsloses Erben, Besitzen und Giga-Gehälter wieder angemessen heranziehen. Zusammen mit einem breiten Subventionskürzen (Fliegen, Auto, und zur Balance auch bei Solar) hülfe das schon weiter.
zum Beitrag26.03.2026 , 16:03 Uhr
Wenn die 90 % solidarisch sind gegenüber den bonzigen paar Prozent und ihren Schranzen, dann erübrigt sich viel. Probieren wir das doch mal aus.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:14 Uhr
Angenommen, ein naher Stern würde uns plötzlich Energie in Form von Licht und indirekt Wind & Co. liefern. Nennen wir ihn Sonne. Und wir sparen xyz Milliarden, indem wir kein dreckiges Fossil mehr einsetzen. Dann wird der Aufschwung auch die Steuereinnahmen erhöhen, und es könnte auch mehr besteuert werden, um den Staat handlungsfähig zu machen. Umweltschäden wäre ein weiterer Punkt, Die werden ja gerne auf die Allgemeinheit gewälzt.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:11 Uhr
Eins ist sehr deutlich: Je weniger Fossil, desto besser. Je schneller, desto besser. Dann gibt es private Handlung von Energiesparen, Weniger und Umstieg. Und es gibt staatliches Handeln. Reiche sollte sich besser auf die Punkte einschränken, die Kosten sparen, ohne den nötigen Umstieg abzuwürgen. Denn Fossil zu behalten wäre das Teuerste. Und belohnt die Scheichs, Ölbarone und Putin.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:08 Uhr
"Euthanasie" bei den Nazis fing damit an, die angeblichen Kosten von Behinderten für die "Volksgemeinschaft" plakativ vorzurechnen. Zuerst wurde dann dort gemordet, noch vor Sobibor und Belzec. Verstehen Sie, warum wir aus gutem Grunde die Würde des Menschen als Oberstes haben? Es darf jede und jeder für sich so bestimmen und es seinen Nächsten auch darlegen. Längst gemacht. Abzuverlangen ist es nicht.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:04 Uhr
Es holt ein bisschen hinein, ist vor allem wohl gerechter gegenüber Frauen, die so auch besser aus der Nicht-Erwerbstätigkeit oder Mini-Beschäftigung herausfinden.
Am besten alles in ein Paket. Mütter-Rente-Sackgasse wieder abschaffen Splitting ab Ende 2026 auslaufen lassen Frühverrentung und "Altersteilzeiten" nicht mit Geldern der Allgemeinheit fördern Subventionsabbau in der Breite, sodass alle jammern, inklusive die Fossil- und Verbrennermafia. Erbschaften, Vermögen und hohe Einkommen wieder angemessen beitragen lassen Es gibt da noch mehr gute Hebel für einen handlungsfähigen Staat (eine kostensparende Versicherung für alle), doch nehmen wir mal die, die wir auch Schwarz-Rot noch zutrauen können.
zum Beitrag26.03.2026 , 14:59 Uhr
Haben Sie etwas dagegen? Wenn ja, warum? Tipp: Es sind vielmehr die Sehr-Reichen, die ihnen das Geld aus der Tasche holen. Falls es das wäre.
Und jetzt zurück zum eigentlichen Thema. Zwei Gründe sprechen für Nicht-Knast. Erstens müsste sonst natürlich auch der dreimal Schwarzparkende entsprechend mit ins Kittchen. Zweitens kann die Abschreckung über die Geldstrafe reingeholt werden. Dank Deutschlandticket für Pendler, Jobtickets und Sozialtickets müssen die Kontrolleurs sowieso nicht mehr viel achtgeben. Die Gerichte können in der Zeit mal Schäden von Millionen statt ein paar Euro angehen, nämlich Steuerhinterziehungen einiger Schwerreicher. Cum-Ex kann gerade dringend Mithilfe gebrauchen.
zum Beitrag25.03.2026 , 19:22 Uhr
Sie wünschen wohl 'ihnen' mit kleinem i viel Glück bzw. die Nicht-Reaktionären. Gemeint war, zwar Steuern zu zahlen, doch zugleich Gottes Gebote zu befolgen, mehr als die der Menschen. Der Zehnte aus der jüdischen Tradition kam erst später in die christliche Tradition, die im Urchristentum eher eine Hippiebude mit gemeinsamer Kasse gewesen sein könnte. Es war eine weltverändernde Wendung, als unter Konstantin und anderen römisch-imperial und katholisch-christlich zusammenkamen. Sie hat für die Verbreitung gesorgt, aber auch die Erhaltung des römischen Machtstaats samt Sklaven, Bonzen ...
zum Beitrag24.03.2026 , 23:15 Uhr
Es gibt ein sehr kluges Interview mit dem Gedenkstättenleiter im aktuellen bpb-Magazin. Weder lässt er sich provozieren, weder verweigert er palästinensischem Leid das Ohr, noch lässt er sich vom eigentlichen Thema am Ort ablenken, dem Gedenken gegen die faschistischen Schergen des Regimes, der Aufklärung und politischen Bildung. Diese genannte Kufiya-Splittergruppe darf für ihn gerne vorbeikommen, auch mit Tüchern, aber jetzt nicht Videofutter erstellen - und tumbe Nazis, hierzulande seit jeher die Gefahr für Juden, müssen ihre Kluft ganz draußen lassen. Das Interview ist weiter als viele.
zum Beitrag24.03.2026 , 23:08 Uhr
Noch mal: Die Hisbollah ging erst los, als Israel die Wehrlosigkeit des libanesischen Staats demonstriert hatte. Die Hamas ging erst ab, als Israel Arafat mit allen Registern demütigte. Dummheit oder Absicht? Auf die iranischen Mullahs als Unsympathen können wir uns immer einigen. Was hierzulande unterbelichtet ist, sind meist die anderen Punkte.
zum Beitrag24.03.2026 , 23:05 Uhr
Wir haben eine inzwischen von der Philosophie und der Moderne erfolgreich infizierte Kirche. Gebt Caesar, was Caesars ist, und Gott, was Gottes ist.
Natürlich lässt sich argumentieren, wie bei Franco oder Khomeini, dass am besten für alle die selbsternannt Frommen auch regieren. Zwei Gegenbeispiele nannte ich im vorigen Satz.
zum Beitrag24.03.2026 , 14:56 Uhr
So etwas bekam ich im Gespräch tatsächlich mal zu hören: "Es soll sich jeder an die Regeln halten" und "Wen kann ich denn sonst wählen, wenn mir das zu viel ist mit den ganzen anderen hier?". Für das Zweite konnte ich noch zögernd BSW antworten, denn jene Person schösse sich mit der Wahl der AfD extrem ins soziale und ökonomische Knie, noch mehr als andere. Beim ersten sehe ich das Regeleinhalten bei gewissen Privilegierten mal einzufordern. Doch dass man den Einreisestempel/ die Registrierung 2015 besser zu nahezu 100 % gesetzt hätte, aus solchen auch emotionalen Gründen, sehe ich inzwischen ein wenig, dies anders als damals.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:35 Uhr
Vor den Sozialstaaten gab es Armenfürsorge. Der Sozialstaat, Schulpflicht und Co., die kamen auch aus dem Bedürfnis des Staates, gesunde Rekruten zu haben, klügere Arbeitskräfte und nicht die "Kinder von", sondern wirklich die Besten an den jeweiligen Stellen zu haben. Das können Sie gerne als verzichtbar erachten. Ist aber falsch.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:32 Uhr
Ja, aber aus dem Heiligtum Eigentum, nicht weil es die Kirche ist. Ich nannte Punkte, wo das angreifbar wäre. Die katholische Kirche weiß doch auch, dass die Symbiose mit dem Staat nicht gesund auch für die eigene Organisationsseele ist, braucht aber Argumente, darauf zu verzichten.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:30 Uhr
Worauf können wir uns vermutlich einigen? Weniger die Arbeit belasten und wieder mehr Erben, Vermögen und sehr hohe Einkommen. Der Spitzensteuersatz muss deutlich mehr greifen, diese einmalige Bauchentscheidung Karlsruhes mit den willkürlichen 50 % sollte da kein Vorwand. Und dann kann er auch deutlich mehr nach oben. Es sind ja die sehr Reichen, die ihn gerne da unten sehen. Er ist, bemerkt, immer noch ein Grenzsteuersatz - der Gesamtsteuersatz ist ein anderer. Bei sonstigen Abgaben entsprechend. Und noch einmal: Geburt, Beziehungen & Co. haben gerade für eine "Leistungs"-gesellschaft zu viel Einfluss gewonnen. Das Wohlfahrtsnetz wirkt nicht mehr so als gefühlter Schutz. Das macht unsere Gesellschaft gestresster und dysfunktionaler als nötig. Und das ist entgegen aller Parteien- und Medienbeteuerungen durchaus anpackbar.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:24 Uhr
Herr Merz, sind Sie's mit der "Drecksarbeit"? Die dann doch nur "Dreck" war und bewusster Dauerkrieg um des persönlichen Vorteils willen.
Es waren die ständigen Israelischen Übergriffe und Bomben, die die Hisbollah ermöglichten - als Strohhalm gegen die ständigen Attacken und Vertreibungsversuche. Wie schon ähnlich bei der sogar aktiv geförderten Hamas. So viel Differenzierungszeit darf schon sein.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:21 Uhr
Und würden Sie den Schutz vor dem aggressiven Nachbarn gerade auch den Nachbarn Israels zugestehen? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, was ist Ihre Folgerung daraus?
zum Beitrag23.03.2026 , 21:27 Uhr
Imperium: immer eine Glaciszone ausweiten und plattmachen aus Angst und Arroganz zugleich. Jetzt guckt ja gerade niemand so hin. Oder doch? 's ist Krieg, lasst uns begehrn, nicht schuld daran zu sein. Unterstützen müssten wir ansonsten inzwischen die Nachbarn Israels incl. der Palästinenser.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:24 Uhr
Ich würde gerne zu den Spitzen-Steuersätzen unter Schmidt und Kohl zurück und zum Sozialflügel der Union. Aufstiegschancen für Ärmere wie in den 1970ern. Dann auch gerne eine schavanige Bildungspolitik, die Leistung mitdenkt und Chancen dazu schafft. Den unverhohlenen R*ssismus der 'Bild' schon damals und Teilen der Union, den braucht niemand mehr, sondern Solidarität und Zuversicht. Zuversicht, dass wir im Hier und Jetzt und nach vorne guckend unsere Stärken gemeinsam einsetzen.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:20 Uhr
Ich rede mit vielen, solange Gespräche Sinn ergeben. Ich will ja auch neue Perspektiven kennen lernen, und wenn die andere Person offen ist, warum nicht? Ich habe sogar in der engeren Bekanntschaft Menschen, die mit der AfD liebäugeln (obwohl die aus allen Gründen außer Ausländers SPD o.ä. wählen müssten), und zugleich welche, die sie nie wählen würden ("Nazis raus"), auch wenn die ganze Einstellung dort wohl aufgehoben wäre. Man kann sich auch einigen, sich nicht zu einigen. Ihre Polemik, das seien "Dörfler", genauer: es würde von irgendwem so zugeschrieben, muss ich gerade nicht verstehen, außer vielleicht biografisch. Im Westen sind es Städte im ökonomischen Niedergang mit höherem AfD-Anteil.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:15 Uhr
Glauben Sie, arbeitenden Menschen fällt es nicht auf, dass sie ohne die Gnade einer reichen Geburt hier weniger Chancen haben, als das die heutige Rentnergeneration damals hatte? Oder die Klimaerwärmungskosten? Glauben Sie, arbeitende Menschen wären alles frühverhärmte Zyniker, die nur noch an Auto, Haus und Ego dächten? Wohl nicht, und ich auch nicht. Verunsicherung kommt u.a, durch einen handlungsschwachen Staat und Wohlfahrtsängste, und das durch Neoliberalismus. Das ist der Ansatzpunkt und nicht ein selbstzentriertes Gebölke aus dem Gebiet zwischen Mittelschicht und Oberschicht im Interesse von den Wenigen noch ganz woanders auf der Leiter. Solidarität entspannt so viel, wir sollten sie mal wieder ausprobieren. Nicht nur gegen die AfD.
zum Beitrag23.03.2026 , 16:15 Uhr
Schrieben Sie das auch für, sagen wir, edle buddhistische Tempel mit Missbrauchshintergrund? Plattmachen?
Dass eine arme wie solidarische Kirche eher im Sinne des Religionsstifters wäre: unbenommen. Eine brüderliche Gemeinschaft auch so wäre ja schon mal ein Vorbild.
zum Beitrag23.03.2026 , 16:12 Uhr
Siehe Satz 2 oben. Das Privateigentum in einer sehr starken Form ist in römischer (nicht römisch-katholischer) Tradition heilig.
zum Beitrag23.03.2026 , 08:43 Uhr
Dass jemand auch Geld für Inhalt fragt bei den journalistischen Kollegen, kann vorkommen. Oder auch: die Wormser hat den nachträglich in die Paywall geschoben?
zum Beitrag23.03.2026 , 08:41 Uhr
Noch besser wäre wohl gewesen, das Endergebnis von 19,5 % dann und damit unter den angepeilten 20 % noch einzufügen, auch wenn es die Story etwas derangiert hätte. Ändert aber nichts am Punkt, dass auch Westlich und Katholisch nicht völlig vor versimpelten Abstiegsängsten und Ausgrenzungsfantasien feit.
Der Staat braucht wieder ausreichend Handlungsspielraum, das schließt ein: weniger Subvention an absterbende Verbrennerautos und deutlich mehr Geld für Energiewende, Verkehrswende auch in der Fläche, soziale Wohlfahrt, Bildung für Hiesige und Dazukommende, Klimaschutz statt teure Erhitzung. Mehr Handlungsspielraum kann heißen, Steuern auch real einzutreiben und auch zu erhöhen. Ich vermute, dass selbst die Union da jetzt über ihren stupiden Schatten springen wird, zumindest symbolisch. Besser wäre: richtig
zum Beitrag23.03.2026 , 08:33 Uhr
"Abschluss der Leipziger Buchmesse 2026 ... vom Buchhandlungspreis ausgeschlossenen Buchläden ... Auch sonst zeigte man sich geschlossen." Spätestens nach dem Abschluss, möchte mensch schließlich ergänzen. Sprachspielversuche können auch entgleisen.
Doch inhaltlich danke für diese Impressionen aus Leipzig.
zum Beitrag23.03.2026 , 08:26 Uhr
Mensch könnte nach dem dritten Mal erwischt bei Schwarzparken des SUVs ja ebenso in den Knast ...
Leicht ist das Ziehen der Linie nicht. Vielleicht immer beides. Stützung, dass es möglichst nicht so weit kommt, doch auch die Rückmeldung, dass Fehlverhalten zu Konsequenzen führt, egal ob arm oder reich.
zum Beitrag23.03.2026 , 08:19 Uhr
Das wäre die Selbstzuschreibung der FDP. Doch hatte sie den breiteren Freiheitsbegriff von Flach, Dahrendorf und Hamm-Brücher nicht mit Westerwelle, Lindner und Kubicki nicht längst für einen sehr auf Wirtschaftsliberalismus verengten verlassen? Nur Klientelpolitik für Fossil und Reiche reicht einfach nicht, um "Freiheit" zu behaupten.
zum Beitrag22.03.2026 , 23:42 Uhr
"Es ist ein Schnieder, der heißt Tod" (sehr altes Lied). Ernsthaft: Müssen es immer gleich die rhetorisch ganz hochgedrehten Worte sein? Und bei aller meiner Sympathie für linke Politik für die Vielen und für die Zukunft: Rheinland-Pfalz hat so abgestimmt wie der Großteil Deutschlands: deutlich rechts und zunehmend so. Leider. Die Mehrheit links der Mitte müsste auch dort erst noch hergestellt und im täglichen Kampf erworben werden.
zum Beitrag22.03.2026 , 23:36 Uhr
"Es sind Männer, die dafür sorgen müssen, dass wir weiter mit ihnen leben können." Gerne können die Frauen und Sonstigen durch ihr Verhalten weiterhin auf die Männer in diese Richtung einwirken. Für das eigene Verhalten und dessen Auswirkungen sind alle dabei im Regelfalle schon selbst verantwortlich. Gleiche Rechte und zivilisierter Ton sollten dabei 2026 ganz selbstverständlich sein. Wer lieben will, sollte bekanntlich ferner freundlich sein. Und gar nicht nur körperlich gemeint.
zum Beitrag22.03.2026 , 19:49 Uhr
Schade um die eine FDP, die halbwegs konstruktiv in einer Koalition war. Sie wurde von Lindner, Dürr & Co. mit in den Strudel gerissen. Selbst Wissing distanzierte sich vor der Wahl erkennbar. Die FDP war mal richtig fruchtbar, doch das war vor 55 Jahren. Überzeugender als FW, AfD ist sie, was aber keine große Leistung ist. Wer sich auf neoliberale Realitätsfremde verkürzt, ist auch letztlich selbst schuld. Wer Bürgerrechte will, könnte auf die linkere Seite des Spektrums wechseln.
zum Beitrag22.03.2026 , 19:45 Uhr
Eine Partei, die mit Mythen kontrafaktisch arbeitet, sich selbst zuerst bedient, die an vielen Stellen an der Verfassungsfeindlichkeit zumindest schrappt, darf sich nicht als die eine Opposition aufspielen können. Andere Parteien tun hingegen etwas für ihre Diäten und erarbeiten Konzepte und eignen sich Wissen an. Wir brauchen weniger Milliarden für Bonzen und mehr Infrastruktur für alle in der Breite. Niemand in Deutschland soll ein Auto haben "müssen". Schon allein, weil irgendwann im Alter damit ja auch Schluss ist. Dann sollte mehr als einmal pro Woche der Bus am Dorf vorbeikommen.
zum Beitrag22.03.2026 , 19:41 Uhr
Zu den Kreuzfahrtfehlern gesellt sich ja noch die versteckte Bezuschussung von Fliegen und Autofahren. Gasterminals hätten mit zwei über dem Durst auch gereicht (zwei, um es Putins Saboteuren schwer zu machen), und ansonsten, wie ja schon vorgedacht, so schnell raus wie irgendmöglich. Wer Pendelpauschalen sogar erhöht (statt sie umzudrehen und die Belastung von Straßen und Umwelt angemessen zu besteuern), ist sehr wohl für Zersiedlung mitverantwortlich.
Auf niedrigere Strompreise statt Spritmätzchen ließe sich dabei wohl einigen, wobei auch da weniger Verbrauch besser ist als viel Verbrauch. Für den eleganten Australien-Move müssten wir freilich erst mal den Rückstand bei Smart-Metern ausbügeln. Der ist hierzulande deutlich.
zum Beitrag22.03.2026 , 19:36 Uhr
Mensch muss kein Genosse sein, um der SPD schon auch soziale Taten zugute zu halten. In Rheinland-Pfalz zumal. Nur so konnte in diesem strukturschwarzen Lande zumindest bei Landtagswahlen so lange regiert werden. Demokratie ist dabei, auch mal einen Wechsel zu haben. Ob "Gordon" das verdient hat oder seine Partei, ist dann noch offen. Er muss schon mehr bieten, als nicht J. Klöckner zu sein.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:07 Uhr
Wie soll eine extrem unflexible wie teure Energieform wie Atomkraftwerke besonders geeignet sein auszugleichen? Um Kernwaffen zu bestücken, sehe ich die Funktion von AKWs. Sonst war es eine Sackgasse, die uns Millionen Jahre Nachtwächterkosten beschert hat. Und zum Glück müssen wir ja darüber auch nicht mehr reden.
zum Beitrag22.03.2026 , 17:19 Uhr
Hätte mensch damals nicht enteignet. Oder den Eigentumsschutz nicht als einen der Heiligtümer. Oder als neuer NS-Staat die Anerkennung durch den Vatikan gewollt. Oder inzwischen dies ausgezahlt. Oder belegt, dass es über die Jahre längst ausgezahlt ist.
zum Beitrag22.03.2026 , 17:17 Uhr
Mensch kann annehmen, dass Fernandes die Wahrheit sagt. Oder, dass Ulmen es tut. Dass maximal eine Person es gerade tut, das ist das einzige, das wir wissen. Was für Würstchen wären es in jedem Falle, die entweder dem Partner etwas anhängen oder der Partnerin mit solchen Mitteln Demütigung zufügen wollen (und wenn dies Dritte waren, ist es genauso erbärmlich)! Schön wäre es, wenn mehr Aufklärung und Bildung das lösen würde. Skeptisch bleibe ich. Die Plattformen müssten rascher zur Verantwortung gezogen werden.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:42 Uhr
Das ist Ihre Sicht. Andere werden sogar die Bibel durcharbeiten, um dieses erstklassige steinerne Buch, diesen großen Schrein für die Magoi aus dem Osten lesen zu können. Das ist Allgemeinwesen hierzulande. Mitglied muss mensch ja nicht werden.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:40 Uhr
Der Dom gehört gar nicht der katholischen Kirche oder dem Erzbischof. Er gehört sich selbst. Bestes Beispiel: Das Domkapitel setzte Richters Fenster durch, gegen Kardinal Meisners offenes Wüten.
Die Grundsatzentscheidung wird sein: Der grandiose Kölner Dom als das Gotteshaus, als das er geplant war, oder als Museum, das er derzeit schon mehrheitlich ist. Solange der "FC"-Gottesdienst den Dom mehrfach füllen würde, sollte die Rolle als Gotteshaus wohl nicht vergessen werden. Das kann auch Eintritt einschließen. Kölns andere Kirchen sind auch besuchenswert: Groß St. Martin, Aposteln, Maria im Kapitol, generell die romanischen Kirchen, die schon Böll als viel menschlicher empfand als den preußisch-antifranzösischen Dom.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:32 Uhr
Rheinland-Pfalz hat anders als NRW mit dem überforderten Reul sofort einen fachlich ausgestatteten Krisenstab unter Thomas Linnertz aufgesetzt, so dass trotz der defekten Messgeräte noch rasch angepackt wurde. Der Landrat hingegen hat einiges vor seinem Sterbebett zu bedenken und wiedergutzumachen.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:30 Uhr
Giffey hätte ja bekanntlich Chefin bleiben können. Hat sich aber bei der Union eingereiht und untergeordnet. Wegner? Der muss keine Schwäche zeigen, er muss damit umgehen können und eigene Fehler gestehen wie daraus lernen können. Wegner hätte da einiges zu lernen, scheint es. Vielleicht dann im Ruhestand ab September.
zum Beitrag22.03.2026 , 15:24 Uhr
Ist es denn nicht so bei Männern wie Frauen, dass es meist Arme trifft, die aus finanziellen Gründen auch Bagatelldelikte absitzen müssen? In Deutschland ist ja da wiederholtes Schwarzparken okay, Schwarzfahren aber nicht. Mir fehlt gerade der Satz, was bei Männern anders zur Haft führt. Weiche Drogen sind es ja allgemein meist nicht mehr.
zum Beitrag22.03.2026 , 09:15 Uhr
Kann mensch nicht so stehenlassen. Sobald die Erneuerbaren nämlich die Merit-Order-Position haben, also den Preis wirklich bestimmen, geht der Arbeitspreis in die Richtung von Null. Wenn Sie volkswirtschaftliche Vollkosten rechnen inkl. Umweltschäden und ohne Subventionen (an Fossil höher als an Erneuerbar), sowieso. Belgien ist fossil plus Atom, doch das war sicher ein Versehen Ihrerseits, nehme ich an (Ihr Link funktionierte nicht, doch das kennt mensch auch so). Die Fossilpreise sind zu niedrig. Wer die taz-Artikel auch liest, weiß, warum. Es ist aber auch in anderen Medien nachzulesen. Zu niedrige Fossilpreise bevorteilen die Energie-Raushauer, also grob: die Reicheren. Auch das ist bekannt.
Damit ich Sie gerade nicht ganz so abgewatscht stehen lasse, gehen wir auf Gemeinsames. ÖPNV, Rad und Bahn auch in der Fläche wiederherstellen, den Entzug von Fossil und damit mehr Freiheit und mehr Geld im Land herstellen, darauf könnten wir uns einigen. Und das Geldschinden der Netzbetreiber bei Netzabgaben ohne entsprechende echte Investitionen gehört geprüft.
zum Beitrag21.03.2026 , 23:23 Uhr
Nach dem Entzug fühlen wir uns vermutlich besser. Haben dann sehr viel Geld (an die Falschen) gespart. Machen wir also weiter mit dem klugen Ausstieg aus Fossil.
zum Beitrag21.03.2026 , 23:21 Uhr
Nur der Scheich. Ist wirklich reich. Frei nach dem Kommunistischen Manifest besitzt, wer Öl besitzt, dessen Energie und Kräfte. Wenn es denn nur nicht begrenzt wäre, die Falschen mästen würde und unser aller Umwelt versauen würde. Deutschland, wir müssen reden. Über den Entzug.
zum Beitrag21.03.2026 , 23:17 Uhr
Das Argument wurde genannt: Der Bundespräsident m/w/d soll kein Würdeloser, Geldbedürftiger sein, währenddessen und danach. Ihn etwas zu beschäftigen für unser Land ist auch sinnvoll. Das könnte durch weniger auch geschafft werden, womöglich. Aber die Richtung hat einen Grund.
zum Beitrag21.03.2026 , 21:39 Uhr
Für Palästina steht eher die Fatah, deren Friedenshand von Israel recht ruppig weggepatscht, deren Regierung gedemütigt und deren Gegner Hamas aufgebaut wurde, ebenso von Israel. Wo "solidarisierten" sich die Linken nun genau mit der Hamas? In auch nur dem Maße, wie Netanyahu die förderte?
zum Beitrag21.03.2026 , 21:36 Uhr
Nun ja, auch wenn ich hier gerne in die Schublade 'Grüner' gestopft werde, kommt es schon auch darauf an, was mensch jeweils als wichtig erachtet. In Rheinland-Pfalz hat die SPD durchaus einmal soziale Politik demonstrieren können und sind ökologische Themen (Grüne) sicher noch stärker zu belichten. Wer freilich Soziales und gleiche Rechte für Menschen sehr stark gewichtet, hat die Linken im Auswahlpaket schon auch mit dabei, so fair will ich bleiben.
zum Beitrag21.03.2026 , 10:44 Uhr
Eine Prise Philosophie schadet sicher nicht. Gesetze unter dem Einfluss von Schnapspralinen unterzeichnen dann aber doch nicht. Warum aus der Vergangenheit ausgerechnet Spahn und Klöckner durchkamen, ist ein Schandfleck für die CDU und Merz. So drastisch wie Sie hätte ich es bei Fr. Klöckner aber nicht formuliert.
zum Beitrag21.03.2026 , 10:42 Uhr
In Münster war auch die CDU auch sehr früh dem Fahrradhassen entwachsen, und die Universitätsstadt bildete sich auch ab. In der Union dominieren nur inzwischen die "schwarz"-ländlichen Gebiete auch beim Personal, zumeist Männer mit schützenfesttauglicher Leber. Ich fürchte, die wird gerade verbrannt, und ja, ich würde mir noch mehr fürs Bundespräsi'amt wünschen. Habeck ist zu frisch, aber Navid Kermani noch juristisch-politisch schnellausbilden: warum nicht? Kretschmann oder Lammert doch noch zum politischen Weitermachen überreden: warum nicht?
zum Beitrag21.03.2026 , 10:26 Uhr
Sicher? Denken Sie noch mal an Heuß, an Heinemann, an Weizsäcker.
Steinmeier ist ein unglücklich-kirchentagsrhetorischer Bürokrat, als Kanzleramtsminister in seiner Rolle, aber nicht sonderlich passend im Amt des Bundespräsidenten. Ich würde das nicht an etwas festhalten wollen.
zum Beitrag21.03.2026 , 10:23 Uhr
Danke, weiß ich zufällig. Ich wollte nur laut vermuten, dass diese Binse ihn wohl bereits auf die Abschussliste der Springerpresse gebracht hat. Und die fehlende Rückendeckung durch die gesamte Union mir schon auffiel.
zum Beitrag21.03.2026 , 09:19 Uhr
@Korrektorat fossile Energien, nicht Ernergien im Aufreißer (und das hier könnt ihr dann löschen) :)
zum Beitrag21.03.2026 , 09:17 Uhr
Naumann verstand Kultur, Neumann Politik. Weimer leider eher Polemik und das Handwerk nicht. Er wird hoffentlich unauffällig später im Jahr woanders hin geschoben, wenn die Union noch klar im Kopf ist. Bonn ist nicht Weimer, oder so.
Wo er handwerklich grobe Fehler macht? Er hätte argumentieren können, dass ein Gemeinwesen seine ausgewiesenen Feinde nicht finanzieren sollte, und das unbedingt universal anwenden. Da steht der Feind nämlich fast ausschließlich rechts, nach wie vor. Hätte ein blauner Buchladen die Förderung nicht bekommen, weil er Blut und Boden propagiert, dann hätte Weimer Glaubwürdigkeit bewiesen. Gut, hypothetisch, denn die Onlineklitschläden und -verlage von Rechtsaußen schaffen ja nicht die geringste Qualitätskontrolle. Aber als Beispiel. Andere Option: sich von dem ach so schrecklichen Gender absetzen, indem mensch die Toleranz von rechtsmitte ausspielt. Soll doch jede und jeder schreiben, wie Lust und Laune. Das reicht schon für die Unionsfolklore; danach lässt sich farbenfrei die wichtige gut gemachte Kultur fördern (wo eigentlich der Bund sowieso wenig zu suchen hat, doch das wäre noch ein anderes Thema). Hat Weimer keinen Strategie-Mitarbeiter m/w/d?
zum Beitrag21.03.2026 , 09:05 Uhr
Sagen wir's so: Netanyahu ist obsessiv beim Iran und obsessiv dabei, nicht im Knast sterben zu müssen. Und ähnlich wie Putin glaubt er, mit Krieg kurz vor Wahlen punkten zu können. Also wird es Krieg bis kurz vor den Wahlen geben, wenn Netanyahu nicht gestoppt wird. Das kann die EU nur bis zu einem bestimmten Punkt beeinflussen, aber Deutschland könnte Palästina endlich anerkennen, das Ende der Besatzung lauter einfordern und keine angriffstauglichen Waffen mehr liefern.
zum Beitrag21.03.2026 , 08:57 Uhr
Eine Sache weiß mensch noch heute in der Pfalz: Wie Louis XIV. auf seinem Rückzug die Pfalz systematisch kaputtmachte, um das Vorfeld seiner sonstigen Eroberungen zu sichern.
Israel unter Netanyahu zeigt denselben imperialen Reflex und versucht gerade à la Trump an allen Fronten "Fakten" zu schaffen. Tötungen, Vertreibungen, Bomben. Netanyahu ist nicht der einzige Missetäter auf der Welt, doch er sollte damit nicht durchkommen dürfen, und mit gleichen Maßstäben für alle sollten deutsche Waffen da nicht mitmachen. Wer die Demokratie im Iran fördern will, fällt besser Netanyahu ganz schnell in die Schwerthand. Lieber Deutsche-Welle-Sender auf Farsi an alle Grenzen plazieren.
zum Beitrag20.03.2026 , 23:12 Uhr
Sollten sie weiterhin nicht, zumindest nicht rechts von der Union.
Heute die Migranten und Muslime, morgen wieder die Juden. Rechtsextreme brauchen immer den "Fremden", "weniger Werten".
Links ist eher die Lebensversicherung, weil im Prinzip universalistisch. Da soll mensch sich vielleicht nichts von seinen konservativen Eingeweiden oder bezahlten Schreibern einreden lassen, die gerne pseudo-projüdisch spielen, um Muslime umso heftiger abwerten zu "dürfen".
zum Beitrag20.03.2026 , 22:31 Uhr
Frühere Zentralratsvorsitzende waren nach meinem Eindruck nicht so gnädig zu Israel und haben sich nie als Sprecher oder Verteidiger Israels verstanden. Schuster scheint vielleicht wirklich Sorge um die Juden in Deutschland zu haben. Die hätte ich in seiner Rolle derzeit auch, aber wegen Netanyahu und wegen Höckes zuerst. Da auf die Idee zu kommen, aus der Diaspora heraus Juden und Israel über die reine Fluchtoption heraus zu vermengen, und das macht Schuster nach meinem Eindruck ab und an, da vermute ich am ehesten, dass er in Netanyahus Wagenburg manövriert wurde oder selbst dort einstieg (wir wissen es in der Tat nicht).
zum Beitrag20.03.2026 , 19:43 Uhr
"Real existierender Zionismus" ist ja unfreiwillig humoristisch. "Real existierender Sozialismus" ist das Vorbild, womit in der DDR über die offenen Widersprüche hinweggeredet werden sollte. Während nicht einmal die Herrschaft des Proletariats oder der Räte hergestellt war.
Dass man den Linken, die gerade bei vielem sehr Recht haben, auf diesem Terrain versucht den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist schon in GB durchgezogen worden. Bevor Corbyn die Wahl gewinnen und echt linke Politik machen konnte (im UK-Westminster-System einfacher als hier), voller Druck! Linke tun gut daran, auf universalen Lösungen zu bestehen und die für sie zentralen Punkte zu betonen. Das hier ist dann ein Nebenkonflikt, altmarxistisch ausgedrückt.
zum Beitrag20.03.2026 , 19:37 Uhr
Das wäre, "den Juden" etwas zuzuschreiben. Wer macht das?
zum Beitrag20.03.2026 , 19:33 Uhr
Er hat den Islam-gehört-zu-Deutschland-Satz gebracht und sich dann von einschlägigen Medien in die Falle locken lassen. Er war für mich kein Highlight im Amt, aber da haben ihn auch die eigenen Leute auffällig fallen lassen. Ein Posten mehr zu verteilen, ein Konkurrent weniger. Warum die Journalisten außerhalb des Springerrudels derart mitmachten, weiß ich nicht.
zum Beitrag20.03.2026 , 18:59 Uhr
Und Chuck Norris kann das jetzt auch nicht mehr auflösen ... Wenn Netanyahu und Trump da nicht Krieg führen, wie nennt man es dann?
zum Beitrag20.03.2026 , 14:53 Uhr
Immer wieder weist der Bundespräsident deutlich grundrechtswidrige politische Vorlagen zurück und bremst so den Ungestüm der Tagespolitik. Die Ministerpräsidentens haben noch anderes zu tun. Rede-August ist schon ein Vollzeitjob. Fragen Sie die Royals.
Geldsparend wäre ansonsten die Reaktivierung Wulffs.
zum Beitrag20.03.2026 , 14:50 Uhr
Ja, aber. Welches Aber? Die Gegend war nicht menschenleer. Mit Milizengewalt wurde vertrieben, weil A da wohnen sollte, B aber nicht. Wohl leider der Preis eines religiös oder ethnisch definierten Staats.
Die Dringlichkeit eines Flucht-Orts für Juden verdeutlicht hatte die Schoah durch Deutsche. Das Territorium hergeben mussten dann Palästinenser. Schwer begreiflich, oder?
Differenzierter: Herzls "Judenstaat" ist ein blauäugiges wie lesenswertes Werk, das ähnlich wie die "Utopia" davon ausgeht, dass die technisch überlegenen Juden aus Europa von den Eingeborenen sofort begrüßt würden und eine faktische Dominanz dadurch zugestanden bekämen. Alles harmonisch. Nix war dann harmonisch, Gewehre und Vertreibungen entschieden. Die durch die gleichzeitigen Vertreibungen aus Jemen, Irak & Co. kein Iota weniger schlimm wurden.
Ich würde fragen: Welchen Zionismus meint das Gegenüber? Gar den von Jabotinsky oder noch ärger den des heutigen Kabinetts? Wer den nicht zumindest kritisch sieht, hätte ein dickes Fell. Oder den reduzierten Hannah Arendts oder den frühen Herzls? Wäre nicht universal links die Überwindung von Nationalismus die Vision, eben auch in Syrien, Israel, Türkei, ...?
zum Beitrag20.03.2026 , 14:37 Uhr
Das eine kann jeder nutzen, das andere nicht. Das eine braucht 2 Euro für die Fahrkarte, das andere 3000 € für den Führerschen und noch mal 7000 für die Karre (und die ist dann billig gewesen). Das eine wird auch von sehr Armen genutzt, das andere nicht. Das eine können Sie nutzen, wenn die Reflexe und die Sicht Sie zum Verkehrsrisiko für sich und andere gemacht haben. Das andere nicht. Jeder sollte sich für ÖPNV in der Breite einsetzen. 90 Jahre teure Fehlsteuerung reichen.
Vom Fliegen noch mal ganz abgesehen. Sollen wir mal von den auf Dritte abgewälzten externen Kosten des Fliegens beginnen?
zum Beitrag20.03.2026 , 14:28 Uhr
Ziel muss es sein, dass es ganz selten ist, dass diese Kraftwerke angehen. Dank hoher Kapazitäten, Sparsamkeit, flexiblerer Last, Batterien, ... Dann können es sogar die ollen Steinkohlekraftwerke sein.
zum Beitrag20.03.2026 , 12:12 Uhr
Was Sie sehen wollen, werden Sie womöglich sehen. Wenn Sie sich zu ius ad bellum einlesen wollen, werden Sie es tun. Ansonsten: nein. Der einzig theoretisch begehbare Pfad zum Krieg, den Netanyahu und Salman aus rein egoistischen Motiven führen lassen, wäre ein anderer. Auch das werden Sie finden.
zum Beitrag20.03.2026 , 12:03 Uhr
Wir verdanken Josef Schuster viele kluge Sätze und einen scharfen Blick auf Antisemitismus, aber auch auf andere Rassismen.
Er vertritt deutsche Jüdinnen und Juden, und für die ist die Existenz eines Israels als möglichen Fluchtorts eine kostbare Sache.
Er vertritt aber nicht deutsche Jüdinnen und Juden, er vertritt nicht die richtige Sache, wenn er sich von Netanyahu teils einspannen lässt, um von Tötungen, Bomben und bewusstem Dauerkrieg wieder einmal abzulenken.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:28 Uhr
Schön war die Zeit: Energie nicht von Sklaven oder Proletariern bereitgestellt, sondern vom Sparbuch der Erde abgehoben und rausgehauen. Ist anerkannt. Es geht nur halt mal zuende. Und vorher schon kostet die Party nur durchs deutsche CO2 geschätzt nur mehr als der ganze Bundeshaushalt Milliarden hat. Das nenne ich üblen Fusel. Lasst uns mal deutlich weniger 'saufen'. Zügiger Entzug ist in vielerlei Sinn gesund. Und da ist der politische Hebel sogar noch stärker als der private.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:23 Uhr
Ich habe manchmal ein Problem mit Artikeln, die sich nicht so recht zwischen Realität und Satire entschieden zu haben scheinen. Hiermit auch. Boomer haben ansonsten u.a. das taz-Forum. Alles gut!
zum Beitrag20.03.2026 , 09:20 Uhr
Grenzkosten für solche zentrale Infrastruktur mit Fixkostenblock ist das, was jedes Volkswirtschafts-Propädeutikum vorschlägt. Die Bahn ist Infrastruktur für alle, nicht nur für die mit Autos und Führerscheinen (beides teuer). Auch übrigens für die, die im Alter nicht mehr Auto können. Also für uns alle mal.
Die Baustelle wird aber eine andere und lange sein: Die Parallelstrecken noch zu retten, damit repariert werden kann, dass die Kapazität gesteigert werden kann. Und neue zu bauen. Stopp bei neuen Autobahnspuren, wir brauchen alle Kraft bei der Infrastruktur für alle.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:16 Uhr
Das war aber kein vollständiges Zitat, Sie finden das vollständige rasch. Das ist lyrischer.
Und selbst in zwei Wörtern wäre es seit dem 'Stürmer' eine mögliche Replik auf die Juda-Variante und das Scheitern Deutschlands in den 12 Jahren. Weimer hat die intellektuelle Basis wohl einfach nicht und politische Fähigkeiten auch nicht.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:12 Uhr
Wer links ist, wird häufig eher universal und übernational denken, statt national und ethnisch. Das führt zu einem Konflikt mit Nationalismus und Nationalstaaten. In Israel wird u.a. gar nach Religion(!) eingebürgert oder nicht. Rausschikaniert oder nicht. Das ist wie genau universal nachvollziehbar?
Genauso ist es eigentlich unlinks, Antisemitismus zu betreiben (wie jeden anderen Rassismus auch), auch das wäre nicht universal oder gerecht.
Dieselben Maßstäbe anlegen. Israel und Juden eben nicht als identisch ansehen. Sich immer wieder kurz selbstkritisch betrachten, ob mensch sich z.B. über Marokkos ähnliche Besatzung und Unterdrückung genauso aufregt, nicht weniger, nicht mehr. Und danach eben auch die Problematik von Nationalismus thematisieren. Bei uns hier und in anderen Ländern. Auch hier gilt: Israel ist vielleicht gar nicht der einzige Staat, der Nationalismus und Kriegstreiberei hat. Fazit: links geht am einfachsten mit universalen, weltweit solidarischen Ansätzen. Antinationalistisch und antikolonialistisch wäre wohl das bessere Konzept. Von dem sich das jetzige Netanyahu-Vorgehen ja auch zerlegen lässt.
zum Beitrag20.03.2026 , 08:45 Uhr
Frau allein ist keine Qualifikation. Was mensch für viele andere Facetten sagen kann. Es kann dabei auch nicht sein, dass Keine-Frau, Kein-ausländischer-Akzent, kein ... die alleinige Qualifikation ist, wie das auch häufig der Fall zu sein scheint. Gerade mit einer eher wenig intellektuell belichteten Person an der Spitze des Kanzleramts wäre jemand sinnvoll, der/die/das analysieren, denken und das auch rednerisch ausdrücken kann. Gerne auch mal ohne wabrige Kirchentagsrhetorik, sondern à la Heinemann und Weizsäcker. Grütters wäre vielleicht noch unter den besseren Lösungen, die die heutige Union zu bieten hat, und für die ganz andere Idee Habeck ist es ein wenig früh und für Lammert ein wenig spät, doch wäre sie schon überzeugend? Da könnte man doch kostensparend eher noch Wulff wieder ins Spielfeld bringen.
zum Beitrag20.03.2026 , 08:37 Uhr
Ideologie ist es u.a., tote Pferde zu reiten. Ein Luxemburger Bekannter spöttelte ungefragt über die bundesdeutschen Grenzkontrollen dort an der Brücke. Und ernsthaft: Wer migriert schon aus dem reichsten Land der EU nach Merzig & Co.?
Vielleicht lassen sich emotionale Bedürfnisse auch mal rational nachvollziehbar befriedigen. Mensch könnte das sogar als zentrale Aufgabe verantwortungsvoller Politikers sehen
zum Beitrag20.03.2026 , 08:30 Uhr
Lidewij de Vos war die Frau auf den Plakaten, so wie Venlo-Limburger Wilders in allen Landesteilen jeweils Politik für diesen Landesteil versprechen sollte (wer textet solche Plakate und wird nicht gefeuert?). de Vos war betont ästhetisch fotografiert, dabei mit sehr androgyner Markierung; vielleicht beim Klientel so besser ankommend.
Der Artikel erwähnt es bereits. Lokal wird häufig lokal gewählt, auch in größeren Städten ist dann schon mal die Lokalpartei auf Platz 1. Ergänzt: In den Niederlanden wird meist die Protestpartei durchgewechselt gewählt, weil die vorherige fast naturgemäß enttäuschte. Die Bevölkerungsdichte ist rund die doppelte Deutschlands, was bereits durch den klugen Fahrradeinsatz aufgefangen wird, aber eine konsequente Wohn- und Verkehrswende ist da stets ein Thema.
zum Beitrag19.03.2026 , 23:51 Uhr
Die Nachbarstaaten sind damals nicht "all-in" gegangen, das meinte ich, doch ein Dorf nach dem anderen entvölkern lassen, wollten sie nun auch nicht. Nun ja, ich kann es nicht zwingend belegen, ohne selbst in die Archive gestiegen zu sein.
Es hätte wohl eher was von: Deutschland hat Ungarn überfallen, und die Slowakei muss das kompensieren und Platz für die Ungarn machen, Pressburg war ja auch mal die Krönungsstadt der Magyaren.
Zurück zur Sicherheit. Ich sehe die UN als bei Israel verbrannt, seitdem 1967 sofort abgezogen wurde. Ich dachte an ein dabei mal neutral agierendes Amerika oder eine gemischte EU-Truppe. Meine Parallele sind Deutschland und Frankreich, "Erbfeinde", die unter der dominanten Ägide der USA und gegen Russland zusammenfanden und sich gegenseitig die Bälle zuspielten. Abrahamabkommen müssen halt den Elefanten im Raum berücksichtigen, gleiche Rechte für Palästinenser, entweder in einem oder in zwei Staaten. Nicht nur aus humanitären, sondern aus politpragmatischen Gründen.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:46 Uhr
@ DiMa So wird es wohl (auch hier) kommen. Vorher ist es Spekulation, ja. @Donni Weil Palästina selbst eben faktisch nicht die staatlichen Mittel hat, kommt die UNO ins Spiel, anders als bei anderen Konstellationen. Und keine Sorge, die UN-Resolutionen waren, was zumindest Landaufteilung etc. angingen schon sehr nett zum Staat Israel. Schauen Sie mal in die Texte und in die Bevölkerungs-/Eigentümerzahlen.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:42 Uhr
'Jedem das Seine' ist bei Sokrates/Plato (τὸ τὰ αὑτοῦ πράττειν ...) bzw. Cicero (suum cuique) zu sehen. Ich halte es nebenbei für inhaltlich gefährlich ständisch gedacht, doch es kann auch zu guten Gedanken führen, etwa bei der gelingenden Kommunikation.
Hätte es jemand mit den Lettern des KL Buchenwald auf dem T-Shirt oder riefe den Satz Sinti/Juden/... zu, würde ich aber schon sehr geschwind nachfragen, wie das gemeint wäre, und bei einer unverhohlenen Nazi-Absicht ggf. auch in die Anzeige gehen.
zum Beitrag19.03.2026 , 16:33 Uhr
Infrastrukturausgaben wurden nur anders verbucht, um damit sehr zweifelhafte Wahlversprechungen wie Mütterrente, Frühverrentung gutverdienender gesunder Büromenschen, ... zu finanzieren. Obwohl es ausdrücklich so _nicht sein sollte.
Das wurde dargelegt. Welches andere Wort hätten Sie denn im Angebot?
zum Beitrag19.03.2026 , 16:30 Uhr
Hatte ich denn überhaupt der kompletten Expropriation der Expropiateure das Wort geführt? : ) Wir packen am besten am besten bei allem an: Vermögen (es ist auch gesellschaftlich zu krass), Erben, Einkommen. Nur Einkommen reicht dabei nicht. Vermögen ist inzwischen mehr eine Sache des elterlichen Gelds als eigenes Einkommens, das war früher mal besser. Die Balancierung wie etwa beim Lastenausgleich gestreckt lässt gewiss alle halbwegs gesunden Unternehmen am Leben. Wir brauchen wohl Bahn, Bus und Radwege für die Allgemeinheit, nicht die fünfte Immobilie in München fürs Töchterchen von X. "Familienunternehmen" ist übrigens ein sehr vages und missbrauchtes Wort, wenn sogar die Reimanns, Albrechts und Klatten-Quandt sowie deren Lobbyisten damit ankommen.
zum Beitrag19.03.2026 , 11:12 Uhr
"Israel orientierte sich teilweise an der UN-Teilungsresolution," Räusper, grins, räusper.
Mit den ethnischen "Säuberungen" schon vor dem Datum nicht (die die überschaubare arabische Intervention m.E. weitgehend erklären), nach dem Kriege dann nicht, nach 1967 nicht, inklusive offener Annektion. Es gibt immer noch keine verkündeten Grenzen, das angeblich nötige Vorfeld wird weitergeschoben. Mein Herzl-Beispiel bleibt. Spannendes Buch, so sehr es auch von der Utopia des Morus zehrt und ja, leider, wie diese ein kolonial argumentierendes Buch ist.
Ich möchte aber auch in Ihren Traum einsteigen. Israel geht 1948 auf die ja schon sehr großzügig geschnittenen UN-Grenzen zurück, handelt mit einem Palästina für Jerusalem/AlQuds eine praktischere Lösung als das Sonderstatut aus, beginnt im frühzionistischen Sinne Kooperationen, dabei auf Augenhöhe. Das hätte klappen können, vielleicht am besten unterstützt mit externer Sicherheit (und eigentlich bedürfte es noch eines gemeinsamen Projekts für oder gegen etwas).
zum Beitrag19.03.2026 , 11:01 Uhr
Nö. Noch zutreffend, zumindest auf die Nachfolge und die Zwischenwahlen bezogen. In den USA ist das noch drin.
In China ist keine Korrektur möglich, denn Xi ist inzwischen maogleich. Deshalb knarzt es ja da auch so im Gebälk.
zum Beitrag19.03.2026 , 10:58 Uhr
Raketen kommen immer noch über die Gebirge des Irans Richtung Hormuz. Bodentruppen umgekehrt nicht so leicht.
Trump macht gerade die Arbeit für Salman und Netanyahu, und versucht sie noch mal weiterzureichen. Nein. Not convinced. Ein Deutsche-Welle-Sender an die Küste wäre doch eher etwas, um der iranischen Informationskontrolle etwas entgegenzusetzen.
zum Beitrag19.03.2026 , 10:55 Uhr
Keine Sorge, ich liefe da nicht mit einer solchen Pappe herum. (Und die Hamas kann da sicher auf die Vor- und Nachgeschichte zum 7.10. verweisen, den selbst aber nicht abstreiten. Ich wette aber, dass selbst sie Anerkennung gegen Anerkennung tauschen würde, zumindest deuten für mich die aktuelleren Dokumente das an)
Die Lösung am Ort wird auch wohl langfristig nicht mit solchen Sätzen, ob von jüdischen Israelis oder von Palästinensern, kommen. Eher durch Besatzungsende, vertrauensschaffende Maßnahmen, Anerkennung des jeweiligen Verbleibs und kompensierten Verzicht auf Rückkehr nach Jaffa und Bagdad, gemeinsame Projekte, durch zwei Staaten wie mal vorgesehen oder einen universal ausreichend fairen Staat. Ob von Fluss bis Meer nicht so zentral wie die Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit von Menschen an sich.
zum Beitrag19.03.2026 , 09:03 Uhr
Das Finanzministerium hat kluge Leute, die den Willen von oben auch umzusetzen wissen, und sei es nur auf dem Papier. So war es bei den "Verteidigungsausgaben", die einen bestimmten Betrag erreichen sollten, so können die das auch anderswo. Ein wenig Anstand der Regierungsparteien muss also auch immer sein. In diesem Punkte fehlt er.
Wie schon anderswo geschrieben, war es richtig von den Grünen, die Unfugskonstruktion Schuldenbremse etwas wieder mit abzutragen. Dies aber den Schuldenbremsenlügnern von der Union zum Gefallen zu tun, war eine neue Fehlleistung von Dröge. Der Dröge-Lehmann-Klüngel darf da gerne mal abtreten.
zum Beitrag19.03.2026 , 08:59 Uhr
Das Geld wieder auch angemessen von Superreichen holen, von Großerben, großen Vermögen. Das ist überfällig. Das wäre auch von verantwortlich handelnden Regierungsparteien zu erwarten. Hier ist insbesondere ein Umdenken der Union gefragt. Gab's da irgendwann nicht mal einen "Sozialflügel"?
zum Beitrag19.03.2026 , 08:57 Uhr
taz-Foristen schaffen das, das einzige Problem ist bei einigen Namen: Welcher der Skandale genau?
zum Beitrag19.03.2026 , 08:06 Uhr
Ich denke da auch noch an Tiefensee, der vom fähigen OB zum glücklosen Minister wurde, gar nicht so tief in die Vergangenheit. Doch genauer wäre in der Tat: Allen jenen die gebührende Verachtung. Danke für die Ergänzung.
Im Ländle will ich den Grünen zugutehalten, dass sie quasi gegen alle anderen die Ressourcenfehlallokation auf S'21 statt der damals schon bestehenden Langsamfahrstrecken oder der Oberrheinstrecke in die Schweiz nicht wollten. Aber wie Sie schreiben, sein eigenes Ökosystem kaputtmachen rächt sich später. Zurück zum Anfangspunkt: Auch wenn die Trassen und Knoten schon voll sind, dass um weniger Last öffentlich gefleht wird, angesichts des Reparaturbedarfs, so rechnet mensch so etwas zum Grenzkostenpreis ab, als volkswirtschaftlich denkender Eigentürmer. Ja, dreht die McKinsey-Mehdornitis mit dem "Redundanz"-Abbau zurück, um es so herum anzugehen. Solange wir die Autoindustrie laut UBA mit hohen zweistelligen Milliardenbeträgen indirekt bezuschussen, ist das Geld immer noch für die Bahnrettung da.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:54 Uhr
Weimer ist nicht satisfaktionsfähig bei Kultur und Kunst. Könnte er wenigstens Politik und Ressourcen mobilisieren, dann verziehe mensch ihm das wohl. Kann er auch nicht. Nur merzianisch schwallen und kulturkämpfen.
Ich höre Weimers Argumenten weiterhin zu. Leider ist er ja so rhetorisch unbedarft, dass er sie selbst zerredet. Tragisch.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:51 Uhr
Günstige Preise für alle, damit rollte Aldi das Feld auf gegen die Rabattmärkchenklebers. Wer macht das jetzt in diesem zäh-oigopolistischen Markt?
zum Beitrag18.03.2026 , 22:49 Uhr
Es war richtig, die Fehlkonstruktion Schuldenbremse zeitig zu kupieren. Besser wäre eine Rückkehr gewesen, zu: Schulden müssen für Investitionen sein. Gekoppelt mit der Wiederherstellung einer Steuergerechtigkeit bei den arbeitslosen Einkommen Erbe und Vermögen - auch für eine Sanierung des Haushalts.
Zugleich waren die Grünen viel zu lieb zu den Schuldenbremsen-Lügnern. Das Wort meine ich, es war eine Lüge, denn die Union wusste genau, dass die Schuldenbremse hinten und vorne nicht klappte. Wieder ein Sargnagel geklopft.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:46 Uhr
Wegner ist fällig. Die Mitschuld an dieser Fehlbesetzung liegt nicht nur beim Wähler m/w/d Berlins, sondern auch beim Giffeyteil der SPD. Die nächste Wahl kommt ja.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:44 Uhr
Welches Tabu sollte es denn bei einer Kritik an der israelischen Besatzung geben? Oder bei einem Wunsch nach Rechten auch für Palästina, nicht nur für Israel? Es ist ja nicht wirklich gleich Hamasvergötterung, es kommt drauf an. Das
Tabu wäre höchstens, jenes Unrecht zu beschweigen, während man anderes Vergleichbares anprangert.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:41 Uhr
Merz wäre glaubwürdiger, wenn er angebliche "Drecksarbeit" präziser als "Dreck" benennen würde, als völkerrechtswidrig, genauso wie Besatzung, Invasion im Libanon, ... Und zugleich auch die Erschießung der Zivilisten im Iran benennen würde, wo gleich zweimal Deutsche arg gute Beziehungen pflegte, beim Schahverbrecher und bei den Mullahverbrechern. Und er sollte die Abkehr von Fossil beschleunigen, um Mullahs, Scheichs, Putin und anderen Irrwischen das Ölwasser abzugraben.
zum Beitrag18.03.2026 , 19:40 Uhr
Seltsam: Herzl verwendete aber genau das Wort, um seine eine Option für einen jüdischen Staat zu lokalisieren, das war in seinem "Judenstaat", also im 19. Jahrhundert noch.
Das Gebiet galt auch (ein wenig vereinfacht) als ein Teil von Asch-Scham, also grob alles um Damaskus. Vielleicht ist eine Lösung, in die UNO-Resolutionen zu schauen, die aus den 1940ern oder die aus den 1960ern und die Besatzung rasch zu beenden. Die ist nicht gut für Israel selbst, wo zunehmend Ideologie und tatsächliche Brutalität der ungleichen Realität eines Helotenstaats folgt.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:49 Uhr
Ja, und Recht hatten sie damals schon damit. Wir wären heute weiter mit dem Fossil-Entzug.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:48 Uhr
Es wäre: Sollen sie doch aufhören, vorhandenes Brot einfach ungegessen wegzuwerfen!
zum Beitrag18.03.2026 , 16:47 Uhr
25 % sind es laut ifo, welche es nicht nur könnten, sondern auch (gelegentlich) tun (dürfen). Ich hatte es als No. 4, nebenbei.
Bitte schließen Sie auch die Kombination ein. Zum (Bus-)Bahnhof radeln oder am Ort das einfache Rad für die letzten Kilometer.
Dass auch Schicht-Arbeitende schon/noch einen Bus haben, sollten Kommunalpolitikers in der Tat noch höher gewichten als noch mehr teurer Asphalt.
Bewundernd noch zurück: Städter nehmen eher nicht die Bahn, außer sie müssten in einen ganz anderen Ort. Das machen die Vorstädter in S-Bahnen.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:40 Uhr
Uiuiui, Rot-China bekleckert sich bei Uiguren, Tibetern, gegenüber Hongkong und Taiwan nicht so recht mit Ruhm. Trump lässt sich abwählen, Xi nicht.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:39 Uhr
Gerne auch Biobike, natürlich. Bahn, Bus, Fuß sowieso.
Gegenüber einem Auto aber ist der Unterschied ein riesiger, auch bei den von Ihnen genannten Punkten. Wer individuell zum Busbahnhof oder zur Bahn kommen will/muss oder zum nicht angebundenen 15 km entfernten Arbeitsplatz hinterm Hügel, wählt mit dem E-Bike da besser das deutlich kleinere Übel.
Zu den Arbeitsplätzen. Wertschöpfung setzt Wert voraus. Wenn wir gar keine Autos in dieser Über-Masse brauchen, dann können die Sinnvolleres machen. Richtig gute Pedelecs, sparsame E-Motoren, superleise Wärmepumpen.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:34 Uhr
So tief bin ich nicht drin, doch ich werfe nur kurz ein, dass ich es beim Eigentümer der Bahn sehe. CSU-Verkehrsminister ist ein Oxymoron.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:33 Uhr
Der Brecht - hat recht. Doch der andre, echt?
zum Beitrag18.03.2026 , 16:29 Uhr
To Much, Ihre Punkte sehe ich. Den 15 Minuten und Fahrrad 2 h entnehme ich, dass es nur eine Autobahnbrücke ohne Radoption gibt? Ein E-Bike schafft bis zu 25 km/h, und 200 km/h werden Sie nicht fahren. Ich ziehe übrigens den Hut, dass Sie das alles offenbar bereits prüften. Da ist also die Infrastruktur für alle - die wäre am günstigsten - noch nicht weit genug.
NB: ich kenne alles, Großstadt wie Land mit Zahnarzt in 45-min-strammes-Radeln -Entfernung oder gar Bus-fährt-nur-als-Schulbus. Von seiner eigenen aktuellen Lage zuweilen zu abstrahieren ist so oder so nie verkehrt.
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