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03.11.2026 , 08:16 Uhr
Ich würde beim Ursprungskommentar wohlwollend annehmen, dass da jemand nur betonen wollte, dass die Unterscheidung zwischen gut und böse bei Handlungen verläuft, nicht zwischen Herkünften o.ä. Ich hoffe zumindest, dass dies die Aussage sein sollte.
zum Beitrag02.11.2026 , 23:39 Uhr
Biogas ist relativ sauberes Gas und das kleinste Übel bei Fossil. Wer (noch) nicht zur Wärmepumpe wechselt, kann mit Biogasanteil seinen CO2-Fußabdruck reduzieren. Suchen Sie mal nach sauberem Biogas, und Sie bekommen auch einen Eindruck, was der Preisunterschied je nach den Prozenten ist.
Aber besser ist es, etwa zur Wärmepumpe zu wechseln. Jeder weiß es, auch in den Branchen. Öl ist noch ärger. Wer sich jedoch zuletzt eine neue Gasheizung hinsetzte, ist fast immer selbst schuld. Mensch hätte das Haus beleihen können.
zum Beitrag02.11.2026 , 23:20 Uhr
Das wächst sich in einer Hinsicht gerade mehr als aus: Frauen haben in diesem Bildungssystem inzwischen klar im Schnitt die besseren Noten. Und stecken doch häufiger zurück, noch.
zum Beitrag02.11.2026 , 23:18 Uhr
Elterngeld heißt: Mehr Geld für die Erziehung von Kindern aus einkommenshohen Haushalten. Das geht nur ganz, ganz krumm zu argumentieren. Dass Männer gegenüber Cheffe nun einen männerverständlichen Ego-Grund anführen können, mal richtig ins Kind-Erziehen einzusteigen, ist dagegen zu loben. Das erspart jenes Minigemobbe gegen anpackende Väter gleich mal.
zum Beitrag02.11.2026 , 23:12 Uhr
Sind es gerade nicht Teile des CDU-Milieus, die orientierungsschwach gen unchristlicher Ausgrenzung schlingern? (Und auch noch Opas Untaten mit einem starren Wegsehen bei Netanyahus Untaten zu sühnen glauben, doch das wäre noch ein anderes Kapitel)
zum Beitrag02.11.2026 , 18:34 Uhr
Wie andere Lobbyverbände auch sollte AIPAC nicht Menschen und Positionen einkaufen können.
zum Beitrag02.11.2026 , 11:56 Uhr
Das ist i(h)re Sicht der Dinge. Verallgemeinern kann mensch es wohl nur bedingt, und gute Musik haut viel wieder raus.
zum Beitrag02.11.2026 , 11:51 Uhr
Nicht jeder Kanal tut not.
zum Beitrag02.11.2026 , 11:48 Uhr
Diese Kommentare waren womöglich auch witzig gemeint, so mal als Idee? Wer aus Köln nach Düsseldorf will, wäre ansonsten vermutlich ein Fake. Noch ein Punkt: In Deutschland ist nicht 5 Sterne normal, sondern das wäre bei michel 3 oder 4 Sterne, um nach oben noch Luft zu haben. Was Menschen aus anderen Kulturkreisen zunächst nicht auf dem Schirm haben.
zum Beitrag02.11.2026 , 11:43 Uhr
Eine Kanzlerperson sollte nie auch noch Präsidenty werden. Siehe Adenauers Getalper, aber auch den Geist des Grundgesetzes.
Beckenbauer als populärer Bajuwar und Neomonarch ist tot. Dann bleibt: Gerhard Polt. Zwar persönlich vielleicht eher ein Griesgram, den mensch nicht zum Vermieter haben möchte, doch auf das Öffentliche kommt es an. Der hat einen Abend lang nur ein Schnitzel verspeist!
zum Beitrag02.11.2026 , 11:40 Uhr
Es wird nötig sein, eine Geschichte zu erzählen. Wie ein besonderes Wahlergebnis für eine besondere Koalition sorgte. Wo nicht alle Zionismus-Bekenntnisse erfüllt wurden, aber sich zionistische und palästinensische Israeli-Parteien zusammenfanden, um wieder in Richtung Frieden abzubiegen. Erste illegale Siedlungen wieder abzureißen, ja, mit Militäreinsatz. Das Ende der Besatzung einleiten, die sonst den zionistischen Traum zu einem boer-südafrikanischen vergiften würde. Die Geschichte sähe ich im Idealfall. Die arabisch-palästinensischen Parteien sind verblüffend nett, wenn man Netanyahu und Schlimmer ansieht. Diese Chance gilt es zu ergreifen.
zum Beitrag29.10.2026 , 21:01 Uhr
Die Vision wäre, vier Jahre für das Land zusammenzuarbeiten und währenddessen auszuarbeiten, wie die Besatzung innerhalb dieser vier Jahre rückgängig gemacht wird. Durch ein freies Palästina in den vorgesehenen Grenzen, mit gegenseitigen Sicherheitsgarantien. Oder durch einen Staat für alle im Gebiet, der demokratisch und gleich wäre, was der noch größere Sprung wäre. Die Zeit in einer Regierung wäre der Raum, um Vertrauen zu gewinnen, gegen die Ressentimenthetze Netanyahus und der Hamas.
zum Beitrag29.10.2026 , 20:53 Uhr
Hä? Das Land Berlin ist für den Nahostkonflikt irrelevant. Warum die israelische Noch-Regierung da so Panik schiebt und andere hinterher, ist schon nachdenkenswert eigenartig. Die Linke hiermit vorführen zu wollen, das kennen wir Lesers bereits von Corbyn. Was soll Eralp jetzt dramatisch falsch gemacht haben? Wie hätte sie es bitteschön machen sollen? Entgegen der Kripo-Hinweise Namen nennen?
Dass Menschen wirklich aller Schattierungen in Berlin ein gutes Leben führen können, das ist, wo die Musik spielt. Ich hoffe, das darf so langsam mal auch anfangen. Wenn die abgehalfterte Berliner Union auch noch etwas anderes will als die Trogplätze, könnte sie ein übergreifendes Berlin-Bündnis anbieten, wo sie auf die Bundesregierung einwirkt und die schlimmsten Sozial-Axtereien dort mildert und die Verfolgung von Steuer- und Finanzstraftaten verbessert. So bekämpft mensch Familien-Kriminalität.
zum Beitrag29.10.2026 , 20:19 Uhr
Werter Katzenhandwerker, ich freue mich, dass manche den Artikel auch gelesen wie verstanden haben. Das lässt für die weitere Diskussion hoffen. : )
zum Beitrag29.10.2026 , 20:18 Uhr
Sie übernehmen da die Einordnung (um das Wort Framing fortzulassen), die gewissen Leuten passt und dem Spiegel die meiste Aufmerksamkeit beschert.
Eine andere wäre: Die Kripo sagt, keine Namen nennen. Das macht Fr. Eralp dann auch. Das ist doch der Traum für die ordnungsliebenden Berliner. Außer, da soll jemand runtergeschrieben werden.
zum Beitrag29.10.2026 , 20:16 Uhr
Die Meinung über "die Partei" wird durchs Dorf getrieben, als gäbe es nichts anderes. Es würden mich gerade die belastbaren Fakten für eine solche pauschale Aussage mehr interessieren, als dass es ständig von interessierter Seite und anderen eben wiederholt wird.
zum Beitrag29.10.2026 , 16:13 Uhr
Ein Frackhesse versucht sich selbst und anderen einzureden, wieso mensch Argumenten von richtig links (also so was wie: früher in der SPD Hessen reichlich vorhanden) nicht zuhören dürfe und das ja alles böse wäre. Und davon lässt sich jemand verladen?
zum Beitrag29.10.2026 , 16:11 Uhr
Die Schlagzeile hätte auch sein können, dass Eralp sich von der Kripo beraten lässt und deshalb wie von denen empfohlen keine Namen nennen will. Es geht manchen um ein Irgendwie-Ressentiment-"Unterfüttern", scheint mir, oder dass die abgehalfterte Berlin-CDU unbedingt an der Macht gehalten werden sollte - was ist da eigentlich gekungelt oder versteckt worden, dass jetzt alle Register kommen, um die CDU drin zu halten?
zum Beitrag29.10.2026 , 14:03 Uhr
Tja, illegale Ausländer, da muss man doch ... /s
Ich vermute grundsätzlich Ähnliches wie der Autor, doch wissen wir, ob an jenem Freitag es Mitgefühl, Neugier oder erster Hass und Begeisterung es waren? Was sich worauf bezog? Ich würde es in dieser Auflösung dem Foto nicht zuschreiben können.
zum Beitrag29.10.2026 , 13:58 Uhr
Kurz war es amüsant-spaßig, dann wurde es peinlich, wie Baron Cohen alles "Orientalische" abzuwerten versuchte und sich selbst furchtbar ernstnahm.
zum Beitrag29.10.2026 , 01:38 Uhr
Dass er das braucht, um sich gegen Giffeys Schlechte-Verliererin-stänkert und Springer-Getrommel durchzusetzen, ist kein gutes Zeichen für die Berliner SPD. Ein Vorstand mit Tuchfühlung zieht Sachen durch, wenn sie aus seiner Sicht im Landes- und Parteiinteresse sind. Dafür gibt es die Wahl.
zum Beitrag29.10.2026 , 01:26 Uhr
Vergessen wir erst mal nicht, dass die Parlamente im Land stark von der Bolsonaro-Seite geprägt sind. Aber aus dem Ausland kann der mutmaßlich kriminelle Sohn-von weniger machen. Und ist kein Märtyrer für Unbelehrbare.
zum Beitrag29.10.2026 , 01:24 Uhr
Nicht doch, nicht doch. Bei der (überfälligen) Anpassung des Bürgergelds käme ja diese eigenartige rechte Neiddebatte wieder, die sich nicht gegen Susanne Klatten oder ihren Gespielen richten darf, sondern gegen Susanne Müller, vollzeit-alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern.
zum Beitrag28.10.2026 , 21:38 Uhr
Bevor neoliberal-zynische Sarrazin-Sprüche aufgewärmt werden, möchte ich den wahren Kern herausarbeiten. Nachts braucht es gewiss keine 20 °C.
Zugleich: unbewegt am Schreibtisch sitzend oder krank auf dem Stuhl werden die meisten doch wohl 21 °C ganz gut finden. Ich schreibe das als jemand, der aus ökologischen Gründen so wenig heizt wie kaum jemand. Und mehr Geld so zur Verfügung für Ärmere besser findet als "Wohngeld" für die Vermieter oder Gasbremsen/Steuerfreiheiten für letztlich die Scheichs.
Bei den Ansätzen geht es freilich darum, auch in dem Bereich aus der fossilen Sackgasse ganz schnell weitgehend herauszukommen - da sind noch Fortschritte bei Dämmung zu machen, aber starten müssen wir jetzt. Unsere Handwerker bekommen so einiges hin.
zum Beitrag28.10.2026 , 21:28 Uhr
Ok, Sie haben sich nicht hiermit beschäftigt. Was wollten Sie denn noch betonen?
Dass man die Miet-Anreize für energieschlechte Häuser senkt, gibt doch einen ökonomischen Push für Renovierungen und belohnt Anpacker - das Haus als Beleihungswert dafür hat mensch ja. Da hätte ich also gerade ein ausbuchstabiertes Gegenargument erwartet.
zum Beitrag28.10.2026 , 19:16 Uhr
Wir können gerne von einer Welt träumen, in denen Autos etwas Verallgemeinerbares wären - finanziell, ökologisch, volkswirtschzaftlich. Und dann wachen wir gemeinsam auf und merken: Nee, ist nicht.
Und dann handeln Politikers bitte auch nach dieser Erkenntnis. Dafür sind die gewählt: sich nicht von den Marketingfritzen und Lobbyhandels der Autoindustrie etwas einreden zu lassen.
zum Beitrag28.10.2026 , 09:01 Uhr
"Alle" ist wohl arg einfach. Bei CO2 ist ein Entschlüpfen über die Grenze einzukalkulieren und in Abstimmung zu reduzieren.
Aber z.B. die "Abwrackprämien", Pendelbevorzugung, Umweltschäden, ... von der Autoindustrie zurückzufordern, wäre ein klarer Fall.
zum Beitrag28.10.2026 , 08:59 Uhr
Ich wiederhole mich womöglich. Das Auto zu bezuschussen fördert aus den Zahlen: Reichere. Das als Reicherer zu fordern ist nicht fürsorglich, sondern ggf. eigennützig und ggf. bequem.
In einer idealen Welt ist gewiss alles verfügbar und billig. Öl ist aber endlich, umweltschädlich, teuer und meist von den falschen Potentaten. Das - teuer! - billig zu halten, ist also falsch.
Das bezahlt die radelnde Krankenschwesterschülerin, der busfahrende Referendar und meinetwegen auch die DB-pendelnde Managerin über USt. etc. mit.
Wir brauchen sicher nicht noch mehr Autos und ein weiteres unverschämtes Aufblähen des Bestands auf Kosten Dritter. Wir brauchen wieder den Blick auf Infrastruktur für alle, auch die ohne Auto, ohne Führerschein, ohne Fahrtüchtigkeit. Das ist links.
zum Beitrag27.10.2026 , 22:25 Uhr
Das Drama des hochbegabten und auch noch selbstdenkenden Kindes. Andersgläubig stößt auf das Immunsystem der Systeme.
Es gab Varianten des Protestantismus, wo jede und jeder die Bibel selbst lesen können sollte, um so selbst prüfend direkt zu Gott zu finden. Bzw. in der Philologie und Geschichtswissenschaft das Autopsieprinzip: Nix glauben, immer in die Quelle selbst hineinschauen, zumindest in eine gute Edition. Und in der Originalsprache. Ein altpreußischer renommierter Historiker übersetzte eine frühmittelalterliche "curia regis", also einen Königs-Hoftag, locker in der offiziellen Übersetzung der Edition mit einem "Reichstag", so sind die Beispiele. Von daher ist selbst hinschauen und ab und an zweifeln gesund - zur Weisheit gehört leider auch, die 90 % oder mehr zu sehen, die wir ungeprüft für wahr ansehen (müssen), von der Stabilität der Brücke bis zu den Untertiteln aus dem Molwanischen bei Filmen.
zum Beitrag27.10.2026 , 15:55 Uhr
Der belohnt die Leute mit großen schweren Autos, die lange Strecken mit hohem Tempo fahren. Das sind eher die Reicheren. Der Vertriebsingenieur, der ein höheres Salär wollte. Die Krankenschwesterschülerin und der Rewe-Packer hingegen nehmen Bus oder Rad.
Aber netter Versuch.
Das Geld direkt geben! Dann ist der Einspareffekt, den wir brauchen, auch ungebremst.
zum Beitrag27.10.2026 , 12:26 Uhr
Wäre ich Börsenspekulant, wäre das die Einstiegschance. Wirtschaft ohne Stabilität und Fairness hätte nicht langfristig funktioniert. Lula ist auch eigentlich ein 'Softie' und muss seinem Nachfolger m/w/d eine funktionierende Ökonomie weiterreichen können.
zum Beitrag27.10.2026 , 12:24 Uhr
Es soll niemand sagen, er/"man" habe es doch nicht gewusst.
Manche wollen auch den Fossil-Auto-Komplex noch etwas am Leben halten. Diese gilt es demokratisch von den Hebeln zu entfernen, damit alle anderen ein gutes, ein besseres Leben führen können.
zum Beitrag27.10.2026 , 12:21 Uhr
Bildung als Ländersache sollte und soll ein zweites Mal zentralisierte nationalistische Gehirnwäsche zumindest abbremsen. Nur für das Verständnis ergänzt.
zum Beitrag27.10.2026 , 12:19 Uhr
Der Artikel war kurz, mit eher kurzem, leichtem Deutsch. ChatGPT schreibt Ihnen gerne auch vollautomatisch einen Kommentar - oder war der schon daher? Warum würden Sie gerne?
zum Beitrag27.10.2026 , 12:16 Uhr
Und dann mit Verweis auf Compliance das lächelnd nett abwinken geht nicht? Auf-große-Hose-Typen akzeptieren entweder Bodenkriecher oder Kontrageber, das dazwischen hingegen kaum. Audi hätte das Werk auch nach Kanada geben können.
zum Beitrag27.10.2026 , 09:46 Uhr
Es ist eine enorme Abstumpfung, wenn wir uns mal über die Schulter blicken, dass dies etwas Besonderes wäre, ein Verlieren auch einzugestehen.
Vučić dürfte a) Druck von der EU erhalten haben, und b) nur so hat er eine Chance auf Rückkehr an die Macht, falls das Gegen-Bündnis bröckeln sollte. Sein Verhalten war ansonsten leider mindestens autokratisch, wie auch hier in der taz dokumentiert.
zum Beitrag27.10.2026 , 08:44 Uhr
Ich bin kein Handy-mane, doch ggf. ruft mensch damit einmal den Rettungswagen an (und nicht nur TikTok auf).
Bei einem Neu-Fossil-Auto reden wir bei Herstellung _und Nutzung von sehr viel. Und damit nicht ein neues Auto komplett verklappt werden muss, darf das Umsteuern jetzt kommen und breit. Ob dann der Rettungswagen noch sein Ende erreichen darf, ist dann zweite Ordnung.
Bleiben wir bei Fossil stehen, werden wir durch Trump, Salman, Putin erpressbar bleiben. Und vieles andere Ungewünschte mehr. Den Ausstieg zu _forcieren, das wäre Aufgabe eines Wirtschaftsministeriums.
zum Beitrag27.10.2026 , 08:39 Uhr
Sie meinen also, Deutschland sollte für Einwanderer attraktiver werden und sich da mal anstrengen? Es sollte endlich sich als Einwanderungsgesellschaft verstehen, Sprachkurse mit ausreichend Ressourcen ausstatten und Lesen in allen Teilen der Bevölkerung ermutigen? Was ein Schulsystem durchaus erreichen kann, am besten zusammen mit den Eltern. Oder wollten sie etwa hier alles wohlfeil den "anderen" zuschieben?
zum Beitrag26.10.2026 , 22:58 Uhr
& Kommentare hier.
zum Beitrag26.10.2026 , 22:56 Uhr
Die Papier-taz ist auch nicht mehr, was sie war: Draußen-digital nur Häppchen! Präzises Lesen giert nach präzis Geschriebenem.
Nebenbei: Wurden die dauernden Messages eigentlich nicht mitgezählt beim Lesen? Nebenbei zwei: Ja, ich kenne das aus einem Arbeitskontext, wo eine sich als Führungskraft verstehende Person den zweiten Satz von Mails schon nicht mehr sicher erfasste. Die dürfte sich jetzt von ChatGPT alles vordenken lassen.
zum Beitrag26.10.2026 , 22:49 Uhr
Kauf Dir einen Rüttgers, so Wüst einmal. Oder es wird jemand Investment-Berater, Vorsitzender der Deutsch-Molwanischen Gesellschaft oder oder. Doch es trennen Welten die USA von der BRD. Das sollte unbedingt so bleiben, und auch in den Staaten sollte Einfluss in der politischen Sphäre abgeschottet und nicht käuflich sein - sonst kommt so Disfunktionales heraus.
zum Beitrag26.10.2026 , 22:46 Uhr
Gratulation. Und die eigentliche Arbeit kommt erst noch. Filz auskämmen, Gesetze säubern, Regieren auch noch. Mit (West-)Europa und den Nachbarn ein Auskommen finden - womöglich die Kriegsverbrecher isolieren und allesamt ausliefern/bestrafen. Und das mit hochmotivierten Amateuren.
Daumendruck, sonst ist bei der nächsten Wahl Vučić wieder dran. Diese Aussicht und die EU dürften den bewogen haben, das Selbstverständliche auch zu tun: Eine Niederlage auch anzuerkennen.
zum Beitrag26.10.2026 , 17:28 Uhr
Gibt dem Wort "Audi-Tor" eine neue Bedeutung. Als Narr oder Eigentor.
Der Fossil-Auto-Komplex wird vielleicht aber auch generell demjenigen nachlaufen, der Bedingungen schafft, wo die "Party" noch etwas länger geht. Wir hingegen müssen die Fossil-Auto-Party so schnell wie möglich beenden, denn wir alle bezahlen sie mit der Umwelt, Abhängigkeit von Trump/Salman/Putin und viel, viel Geld. Sonst war das nicht die letzte *kriecherei.
zum Beitrag26.10.2026 , 15:57 Uhr
Ein ungedeckter Scheck. Wer auf Biogas-Anteile setzen will, sollte sich zeitig welche besorgen, denn die gibt es kaum. Und wenn, werden Industrien sich darauf stürzen. Wer auf Zukunft setzt und es kann, sucht sich bei der nächsten Gelegenheit sauberen Strom und eine Wärmepumpe o.ä.
Reiche baut einen Popanz, um die Fossilparty länger laufen zu lassen - profitabel für sie und ihre Auftraggeber, teuer für alle anderen.
zum Beitrag26.10.2026 , 15:53 Uhr
Auf Personen ausgerichtete Parteien haben schon mal genau diese eine Schwäche. Und wenn das noch eine Person wie Zuma ist, erst recht. Ich wünsche dem Land Parteien mit Konzepten, Programmen und einer großen Personaldecke.
zum Beitrag26.10.2026 , 12:55 Uhr
Barghouti gehört freigelassen. Die PLO braucht einen Generationenwechsel und demokratische Konkurrenz. Und das Land braucht ein Ende der bewussten Destabilisierung vom Zwillingsbruder Israel. Panzer vor dem Regierungssitz, Geldentzug, demütigende Brüskierungen. Da unterstelle ich Absicht.
zum Beitrag26.10.2026 , 11:59 Uhr
Was Sie zu V-Leuten bemängeln, kam in der Diskussion wiederholt vor.
Wichtig ist, dass nicht Agents provocateurs eine Verfassungsfeindlichkeit simulieren. Fiel nur mir auf, dass nach dem Einleiten des Verbotsantrags der NPD-Vorsitzende (!) Holger Apfel spontan beschloss, sich nach Mallorca ins Privatleben zurückzuziehen? Bei der AfD in gewissen Bundesländern sollte einiges auch so öffentlich sein. Vielleicht zeigen die Mails an, wie weit anders nach außen gefunkt wurde als nach innen kommuniziert. Wobei Mails ja mit Vorsicht genutzt wurden und werden.
zum Beitrag26.10.2026 , 11:54 Uhr
Ja, es schadet schon den anderen, wenn jemand den Topf plündert. Und KI-Musik rollt die Ohren quer.
Ja, zugleich schadet Spotify mit seinem Verteilungsmodell der Branche. Wer Musikanten Geld rübermachen will, nutzt besser andere Kanäle und kauft die MP3 bei unabhängigen Anbietern, die viel weiterüberweisen.
zum Beitrag26.10.2026 , 11:49 Uhr
Mensch könnte es in Bildung stecken, dass das Mittel Pseudo-Alternative aus der öffentlichen Rhetorik verschwindet.
Soziale Sicherheit ist etwas Zentrales und Positives, egal, was neoliberale Stellen trommeln. Ohne jede Maßnahme im Einzelnen zu bewerten. Das Geld, das der Jugend fehlt, ist wohl eher bei Milliardär Hrn. Arnault und seinen Gesellen.
zum Beitrag26.10.2026 , 11:46 Uhr
Bei aller Liebe zu greifender Kostenkontrolle bei der nötigen Gegenrüstung: Nicht vom Schichten- und Klassenkonflikt zu sehr ablenken, s'il vous plaît. Louis ist da anders unterwegs, mit Verlaub.
zum Beitrag26.10.2026 , 11:44 Uhr
Eddy Louis nutzt eine soziologische Lupe. Einzuwerfen ist, dass auch weiße privilegierte Hockey-Yuppies sehr wohl kampfsaufen, randalieren und gewalttätig sein können, doch ist der Unterschied in der Größenordnung schon klar.
Eine Kultur der faktischen und verstärkten Ungleichheit ist schlicht ungesund, so verführerisch sie der jeunesse dorée auch erscheinen mag.
zum Beitrag26.10.2026 , 09:50 Uhr
Kluger, Mut machender Artikel. Danke.
Israel hat das Problem, dass die reale Ungleichheit das Ungleichheits-Rechtfertigungs-Denken hervorbringt und fördert. Die Besatzung beenden und die Gleichheit aller wirklich herzustellen, ist daher einer der ersten nötigen Schritte. Sonst werden die Helden mit klarem Kopf wie Dagan weniger und weniger, zumindest in Israel selbst.
zum Beitrag26.10.2026 , 09:46 Uhr
Leistung ist nichts Schlechtes, es erzeugt i.d.R. Gutes und auch ein gutes Gefühl. Sich kaputtzumachen bis zum Zusammenbruch, seinen Körper nicht mehr zu hören ist freilich das Gegenteil davon und schadet auch dem Arbeitgeber. Da ist die Verantwortung bei demjenigen, aber auch beim umgebenden System.
Den Fehler Kompanys machen viele andere auch, tagein, tagaus, Männer, Frauen, Weitere, als schwarz, weiß oder Eichhörnchen Gelesene. Auch wenn es den Satz gibt, dass die jeweils dazu Kommenden sich gefälligst doppelt anstrengen müssten ("stellt euch hinten an"), ist es unsere Entscheidung als Gesellschaft, dass es doch das Resultat sein sollte, was zählt, dass Pausen dazugehören, dass mensch einander solidarisch hilft und fair miteinander umgeht. Gegenbeispiel: diverse Klopp-Sätze.
Und ja, Bayern München und Kompany ist schon eine ungewöhnliche Kombination.
zum Beitrag26.10.2026 , 09:20 Uhr
Heute reicht es nur noch zum winterlichen Zug auf die Balearen. Es gibt Fortschritt. Und ein paar Überreste in schlecht recherchierten Mittelalter-Nachspielereien. Möge die Geschichtswissenschaft mit Dir sein!
zum Beitrag26.10.2026 , 09:14 Uhr
Ein Realist dächte auch Krieg von folgenden Frieden her (v. Clausewitz). Und ließe sich nicht von Hass-Schwätzern in den Dauerkrieg hineinquatschen.
zum Beitrag26.10.2026 , 09:12 Uhr
Kriegstreiber, einfach nur Kriegstreiber. Ich wünsche Netanyahu und seinen Kumpanen eine gemeinsame Zelle in Den Haag mit den Kriegstreibern der Hamas (und die Letztgenannten sind zumindest in puncto Kriegstreiben sogar nur die kleinen Brüder von Bibi). Nur um die Wahl nicht zu verlieren und damit in den Knast zu kommen, was für ein Verfall.
zum Beitrag26.10.2026 , 09:06 Uhr
Geschichte ist zu oft die Magd der Macht, soll Imperialismus, Krieg und Gewalt legitimieren. Sie kann aber auch Befreiung und Frieden inspirieren. Als Wissenschaft löst sie sich freilich am besten von dieser Funktion, auch wenn dann die letzten Lehrstühle geschleift werden könnten.
Nebenbei: von manchen damals unterschätztes Machwerk übelster Propaganda ist "300" als Film oder Comic. Nebenbei 2: Sparta, das einigen als Vorbild dient, war eine Militär-Unterdrückungsmaschine einer üblen Sorte, ähnlich wie das imperiale Rom.
zum Beitrag26.10.2026 , 09:01 Uhr
Ich dachte immer, dank einem extrem fortpflanzungsfrohen Herzog sei Württemberg rund um Stuttgart die Rothaar-Hochburg (kurz: Rot-tenburg).
Ansonsten gilt wie immer: Iren ist menschlich.
zum Beitrag25.10.2026 , 21:58 Uhr
Macron hat wirtschaftsliberale Politik als Mitte dargestellt und auch da sich nicht auf die Punkte konzentriert, wo Privilegien durch Fairness ersetzt werden sollte, was ja auch wirtschaftsliberal hätte sein können. Jetzt kommt die Quittung, und bekommt Mélenchon seine Chance. Wobei: Mit welchem Programm gewann damals Mitterrand noch mal?
Leider hat Macron auch Le Pen mit ihrer destruktiven Hass-Säuselei weiter hochkommen lassen.
zum Beitrag25.10.2026 , 21:33 Uhr
Netanyahu hat seinen Orwell gelesen. Dauer-Krieg, bewusst immer wieder hergeführter Dauer-Krieg, um eigene Fehler zu vertuschen und das Wählervolk aufzuputschen. Die Gesellschaft ist schon arg nach rechts-rassistisch radikalisiert. Hoffentlich funktioniert es wenigstens an der Urne nicht. Hoffentlich reicht wenigstens der Ekel vor der Korruption aus.
zum Beitrag25.10.2026 , 21:26 Uhr
Haben Sie mal auf Lebenserwartung, Bedingungen für junge Familie geguckt? Oder soziale Errungenschaften als solche überhaupt wahrgenommen und als positiv erkannt?
Wenn Sie wirklich zerrüttete Zustände haben wollen, probieren Sie mal Pseudo-"Markt" mit defektem Staat, dem die Ressourcen fehlen. Oder der von den "tatkräftigen Unternehmern" tatkräftig ausgeweidet und abgezogen wird (Autoindustrie etc.).
zum Beitrag23.10.2026 , 10:06 Uhr
Ja, hier kann es zwei Haltungen geben, und beide haben Argumente.
Oder so: Vonovia soll an den eigenen Nicht-Investitionen bei überhoher Renditeausschüttung ersticken und verkaufen müssen. Der Senat stecke die Energie in kompaktere Besiedlung, weniger Auto-Platzverschwendung, Fechten gegen Leerstand, und das reicht!
Oder auch so: Volksentscheid, Wahl der Linke nach relativ oben: wie deutlicher sollen die Berliners noch ausdrücken, was sie da wollen? Dann soll das auch ernsthaft angegangen, geprüft und umgesetzt werden. Links darf auch mal handeln, nicht nur deklamieren und sich doch dem angeblichen "Markt" beugen.
Eine kleine Bitte nebenbei: Wer Umzüge statt umweltschädlicher Fernpendelei wünscht, sollte Alt- und Neu-Miet-Markt zusammenbringen wie kleine Immobilienkäufe mit weniger Transaktionskosten belegen (Notar, Makler, Steuer). Wer effizientere Nutzung des Grunds will, macht die Grundsteuer statt dessen hoch, auch für leerstehende baufähige Grundstücke angemessen hoch, und fördert kostengünstigere wie energiesparende Lösungen, ja, das kann Serie sein. Das haben die in der Gründerzeit auch schon hinbekommen.
Und ansonsten darf Berlin mal ausprobieren. Vielleicht geht's.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:56 Uhr
Die "Bannmeile" ist ein politsprachliches Kürzel für das Abschieben von Negativem auf "andere". Wenn Bauern oder Auto-Nome namens Dupond und Dupont randalieren, wäre es natürlich etwas ganz Verschiedenes und doch normal.
Gut, dass wir das in Deutschland nicht so machen, ... oder?
zum Beitrag23.10.2026 , 09:35 Uhr
Ist "Freund(in)" hier anthropomorph angebracht? KI kann Unterstützung sein, für eine(n) selbst, aber auch der Dietrich der Diebsperson. Und mit Freundschaft ist beides nicht gleichzusetzen.
Mit der KI angemessen und anpackend leben, das Plädoyer hat Autor Gunter Dueck frisch veröffentlicht. Wie bei anderem auch, hilft es, die Stärken und Schwächen wahrzunehmen.
zum Beitrag23.10.2026 , 09:30 Uhr
500 m waren es nicht, doch das berüchtigte Versprechen Lebers gab es wirklich. Auch die SPD hat ihre Leichen im Karrenkeller.
Geboren ist Bilger in Oberbayern, als Evangele. Die CDU-notorische Auto-Fixierung dürfte er aber in der Stuttgarter Peripherie aufgesogen haben.
Wobei er Politprofi genug sein dürfte, bei ausreichend Druck auch vernünftige Politik machen zu können. Was auch not täte. taz, keep the pressure on!
zum Beitrag23.10.2026 , 09:15 Uhr
BurnZeBurger vielleicht. Etymologisch ist es wohl eher eine Burg im Wässrigen, ob nun aus dem Germanischen oder Slawischen abgeleitet.
zum Beitrag23.10.2026 , 01:10 Uhr
Ich fürchte auch für ihn, Schulze muss sich opfern oder es zumindest ehrlich anbieten. Eine gespaltene Fraktion ist die Konstellation mit Gefahrenpotenzial. Dann verliert die Mannschaft auch mal gegen den Trainer - dafür ist dieses Spiel aber zu heikel.
zum Beitrag23.10.2026 , 01:08 Uhr
Etwas niedriger hängen, womöglich: Dass die Firmen dies von ihren Pressestellen mal gut und laut gespielt haben. Die haben nämlich Probleme mit Strom, Wasser, Kapital. So energieeffizient wie Gehirne sind Schaltkreise leider noch nicht.
Die KI-Apokalypse-Sprüche, kommen die nicht vor allem von den Firmenchefs oder -unterchefs selbst?
zum Beitrag22.10.2026 , 23:38 Uhr
Was ist für Sie "um unser Volk und unser Land kümmern"? Manche sehen gerade in Brandts mutigen wie durchdachten Reformen ein Vorbild, um jetzt die Wende zu günstigen Erneuerbaren anzupacken statt zu verschleppen.
Was sind Sie bereit zu leiden für "besser geschützte Grenzen"? Polizisten, die dann eben nicht Streife in den Orten laufen? Tote auf dem Grunde des Mittelmeers? Erpressbarkeit durch die Erdogans an den Fluchtrouten?
Brandt war nach seinem Abtritt der Vorsitz der Sozialistischen Internationalen und der Nord-Süd-Kommission. Mehr Brandt wagen?
zum Beitrag22.10.2026 , 20:05 Uhr
Naja, die gute KI muss der bösen einen Schritt voraus sein. Sonst ist es genau andersherum und explodieren die Exploits.
Und KI-geschriebener Code sollte auch besser noch mal gecheckt sein.
zum Beitrag22.10.2026 , 19:57 Uhr
Zeit für schlechte Namenswitze: Will da womöglich jemand ... an-heuern?
Rebellentum hebt mensch sich in politischen Fraktionen eigentlich für Ausnahmen auf.
zum Beitrag22.10.2026 , 19:53 Uhr
Zeit für das maliziöse Buch Hrn. Menasses.
Halten wir nach den Erfahrungen mit Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Polen und der Slowakei die Chance für gegeben, dass die Clubgründer West auf noch mehr Partyveranstalter mit Mitspracherecht lüsten?
zum Beitrag22.10.2026 , 19:50 Uhr
Westberliner im umgebenden Osten mit ostseeaffinem Nachnamen. Und darf mit privatem Lifestylegeplauder Zeilen füllen, hoffentlich wenigstens mit gutem Honorar.
zum Beitrag22.10.2026 , 19:46 Uhr
Pendler mit Bundeslandtickets beglücken, das zahlen dann die Länder. Ggf. können RhP und Saarland, Berlin und Brandenburg zusammenlegen o.ä. Der Gegennutzen sind weniger schweineteure Straßenbauereien und dreckige Autofahrten.
Bundesweit hingegen müssen die RE-Züge eigentlich nicht auch noch vollgestopft werden, während die Fernzüge sehr locker besetzt sind. Da wäre eine Einschränkung auf Nicht-Rush-Hour, etwas höhere Preise denkbar oder Ähnliches, dass die Züge einfach nur normal voll sind, nicht brechend.
Wo aber in jedem Fall die Axt hin gehört, sind die versteckten Zuschüsse an Autohersteller und -nutzers, an Fluglinien und -nutzers. Umweltkosten sind Kosten - die verursachergerecht.
So können die Bahnlinien auch wieder beharrlich renoviert werden und Großraumumfahrungen für Güterzüge o.ä. geschaffen werden (macht die Strecken dort frei für S-Bahnen etc.). Wir brauchen Redundanzen, wir brauchen die Umkehr der McKinsey-Idiotie mit Ansage.
zum Beitrag22.10.2026 , 08:52 Uhr
Ohne diesen Macher-Anteil und dieses, mmtja, Selbstbewusstsein wäre es wohl alles nicht gegangen.
Gute Leitpersonen erkennt mensch dabei wohl auch daran, dass sie den Staffelstab weitergegeben bekommen, sich nicht mit den Falschen gemein machen und sich selbst letztlich doch nicht so ernst und wichtig nehmen. Das hätte ich Frau Schwarzer auch noch gewünscht.
zum Beitrag22.10.2026 , 08:49 Uhr
Das Gefühl psychologischer Sicherheit ist zentral. Journalismus, wenn er professionell betrieben ist, muss möglich sein. Am Ort jagen und töten israelische Kräfte teils markierte Journalisten. Zensur. Im Bereich der Hamas dürfte es auch schwer sein. Doch auch hier droht, dass niemand heiße Eisen anpackt - schauen wir doch nur auf die emotionale Mobilisierung durch das Thema hier im Forum. Wer immer wieder von Palästina berichtet, habe "latenten Antisemitismus" (ein frisches wie seltsames Zitat, dem sogar beigepflichtet wurde). Springer ist bei dem Thema ganz offen ein Kampagnenkonzern. Oder auch manchmal andersherum.
Journalismus muss nicht nur über Westasien gehen. Aber eben auch. Und vielleicht erklärt die (individuell rationale) Scheu bei solchen Themen einiges, was an Halbwissen in der Breite noch wabert.
zum Beitrag22.10.2026 , 08:39 Uhr
Ich hörte mal eine Unterscheidung von "Debatte" - ich will "gewinnen" und "den anderen plattmachen" - und "Diskussion" - ich könnte dazulernen, höre auch mal zu, gehe auch darauf ein. Für manche sind Diskutanten m/w/d dann ja schon Softies. In gewissen Formaten wird Zuhören abgestraft. Dann geht eine Diskussion kaum noch. Als ich (in NY) das erste Mal in meinem Leben das in Vollversion erlebte und wie das Publikum im Saal den gnadenlos wahrheitsneutralen Dampfplauderer vorne fast anhimmelte, war es ein Schock.
Ich finde die Diskussion dennoch deutlich fruchtbringender als Debatten von Lobbyisten mit selbst zugestopften Ohren. Und möchte auch selbst noch Ideen wahrnehmen, auch wenn das vielleicht nicht immer so durchkommen mag. ; )
zum Beitrag22.10.2026 , 08:31 Uhr
DD denkt ja immer noch FDP-ig (zum Glück benennt er das nicht auch noch so). Welche "Rohstoffe" sieht DD in Deutschland?
Gleichwohl gibt es auch viele Punkte zum Anknüpfen: Fairness, sagen wir lieber: Gerechtigkeit, etwa. Da hat er sich doch entwickelt.
Zur Zukunft läse ich aber eher einen Gunter Dueck als einen DD.
zum Beitrag22.10.2026 , 08:14 Uhr
Um einen üblen Spruch eines Mitglieds. Und eine JU, die ihre Führungsperson und ihre Integrität da schützte. Gut. Um einen üblen Spruch der JU ganz oben auch, der noch nicht aufgearbeitet ist. Gar nicht gut.
Die Gleichheiten und Unterschiede werden Sie ansonsten selbst sehen können.
zum Beitrag21.10.2026 , 23:08 Uhr
Was mich dann da zuweilen wundert, ist z.B. der fehlende und abgewiesene Transfer zuweilen von Fluchtgeschichten in der Familie (aus Schlesien, Kasachstan, Sachsen, Bukowina, ...) auf andere Fälle.
Ich bekenne mich dazu, differenzierte Betrachtungen zwar für etwas energieintensiver in der Pflege zu halten, dafür aber auch für abbildungsstärker. Ganz grobe Schubladen mag ich daher nie so, egal welche.
zum Beitrag21.10.2026 , 23:02 Uhr
Wo Bas schon den Punkt hatte und hat: In _Summe stützt Einwanderung die Sozialsysteme.
Was die Sozialsysteme schwächt? Die mehrfache Belastung für normale Familien mit Kindern, die versicherungsfremden Belastungen durch ideologisierte Steuererhöhungsmuffel, die Verweigerung einer auch mal zu planenden Einwanderungsrealität, die privaten reichen Sauger des Gemeinschaftsgeldes, ...
zum Beitrag21.10.2026 , 22:57 Uhr
Faschos bietet man keinen Barolo, sondern Paroli. Das bezieht sich auf die bösartigen Volksverhetzer und Glücksritter ohne Gewissen an den Spitzen, auf gewalttätige Glatzen und andere Straftäter.
Auch mit Menschen, die AfD-nah sind oder die Partei glauben wählen zu müssen, spreche ich ansonsten gerne, im Rahmen meiner begrenzten Zeit und Aufmerksamkeitsspanne. Das erweitert meinen Horizont und evtl. umgekehrt auch den des Gegenübers.
Es gibt dabei Aussagen und Werte, die ich bei allem Zuhörenwollen nicht stehenlasse. Wenn gleiche Menschenrechte abgesprochen werden, wenn's antisemitisch, -muslimisch, -molwanisch-was-auch-immer wird und auch nach Nachfrage bleibt, um sich vielleicht persönlich so als was Besseres zu fühlen, dann wäre das eher ein sozialtherapeutisches Gespräch oder ein Gesprächsabbruch mit deutlich markiertem Unterschied. Es gibt Positionen, die eben _nicht gleichwertig im Sinne des Diskurses sind: Faktenferne Nonsens-Ressentiments, Propaganda-Platitüden, Grundrechtsverweigerungen, neoarische Hasspredigt.
zum Beitrag21.10.2026 , 22:46 Uhr
Wenn Sie keine Fee suchen, sondern PolitikerInnen, werden Sie große Unterschiede in Lösungsansätzen und mutmaßlichen -fähigkeiten feststellen. Aus denen können Sie mit dem Stimmzettel wählen. Wertegerüste helfen dabei, am besten in Kombination mit gutem Umsetzungshandwerk. Dass das die AfD für viele eher ausschließt, tut mir Leid.
zum Beitrag21.10.2026 , 20:55 Uhr
Israel ist ein Land, und da keine kürzere und keine längere Elle anlegen. Israel ist ein spät entstandenes Land, das sich zugleich auf 2000 Jahre davor beruft, ohne die Rechte von Kanaanitern oder Philistern zu sehen, witzigerweise. Es ist laut Resolution der Zwillingsbruder von Palästina, das es von den Zitzen der Staatengemeinschaft mit _allen Mitteln fernhält. Es ist einer der wenigen Staaten, die dauerbesatzen, die Staatsbürgerschaft nach Religion unterschiedlich verleihen, die ethnisch-religiös und demokratisch zugleich sein wollen. Es ist einer der Staaten, wo zumindest jüdische Bürger lebendig diskutieren und ein Verbrecher wie Netanyahu zwar gewählt wird, aber auch Kontra erhält. Es ist ein Staat, der zu Sparta oder Südafrika abrutschen könnte durch die Realität der täglichen Ungleichheit durch Gewalt. Es ist ein Staat, der Angst hat, obwohl er es mit der ganzen Region aufnehmen könnte.
Es ist gefühlt ein Refugium für eine Religionsgruppe. Aber keine Ausrede, diese Religionsgruppe und alle anderen auch in de jeweiligen Heimatländern anständig, fair und gleich zu behandeln. Jeder Staat ist anders, doch universal einordnen auch hier.
zum Beitrag21.10.2026 , 20:47 Uhr
Dass Deutschland eine Gleichbehandlung israelischer Völkerrechtsverstöße in der EU noch blockiert, sei ergänzt. Statt dessen universal zu denken, wäre wohl freier gedacht. Und darauf darf mensch schon hinweisen. Ansonsten siehe Artikel.
zum Beitrag21.10.2026 , 17:42 Uhr
Warum soll es auf dem Land mehr oder auch weniger gesittet zugehen als in einer Millionenstadt? Warum soll es auf dem Land keine Familien mit Straftätern welcher Herkunft auch immer geben oder Judenhasser? Helfen Sie mir da gerade etwas.
Ist der Unterschied nicht evtl. doch, dass in Berlin nders als in Schwerin die Linken die klare Führung der Koalition hätten und Immobilien-Geierfonds oder das Kapital generell sich da bedroht fühlen (mimimimi).
zum Beitrag21.10.2026 , 14:39 Uhr
Das Wort mit "E." - ich weiß jetzt nicht. Ich lese bei Ihnen gerade eher, dass Sie da Augenhöhe und Zugewandtheit beim Gespräch vermissen, die Möglichkeit, der andere könne (auch) Recht haben. Ist das es? Und hat Links das exklusiv oder "oft"?
Ich lese auch die Beschreibung von jemandem, der gerne für seine Meinung geachtet werden würde, was nicht geschieht, und daher in den "Beharrer"-Stress geht und vielleicht nicht nur für Sie unangenehm Meinung mit Zeigefinger verbindet. Da helfen Zwischenfragen nach Fakten wie Meinungen, und geben Sie auch Ihre Meinung, Ihre Werte, Ihre Haltungen preis - vielleicht werden Ihre Gespräche dann sinnvoller. Schließlich geht da ja schon jemand aus der ganz engen Blase hinaus.
zum Beitrag21.10.2026 , 14:33 Uhr
Dumm kann für Unwissen stehen oder aber auch für Denk-Unvermögen oder entlang des IQ-Werts für kognitive Minderfähigkeiten bei Zahlen, Wörtern, Logik, Arbeitsgedächtnis. Eine automatische Zuordnung nach Wahlzettel gibt es nicht. Nimmt mensch formale Bildung, so wird in Verbindung damit Offenheit, universale Ansätze eher in Korrelation genannt. Ohne dass dies dadurch gleich schon richtig wäre.
Nicht-Dumme verstehen wohl Argumente anderer, sehen Stärken und Denkfehler anderer rascher, sind souveräner dazuzulernen, prüfen Ihre Meinungen, Vorurteile, Argumente kurz (Nachdenken statt Rückenmark-Reflexen) und käuen sie nicht anderen wieder. Und sie sind im taz-Forum ; )
zum Beitrag21.10.2026 , 08:04 Uhr
Auf eine Nüchternheit wird mensch sich an der Küsten einigen können, vermute ich: Werftauslastung ja, aber bitte ohne Jingo-Rhetorik dabei.
zum Beitrag21.10.2026 , 08:03 Uhr
Backhaus war schon vorher fällig, das wusste er doch selbst. Die traurige Walversteher-Nummer war's dann endgültig.
Bei allem Verständnis, dass jene Steuern dran wären: darauf sich verlassen wäre fahrlässig. Lieber priorisieren: keine sinnlosen Auto-Straßen mehr, dafür z.B. Schulen in Schuss halten und energiemodernisieren. Verwaltungen wirklich verschlanken, doch handlungsfähig bleiben lassen - Anregungen gibt es an der anderen Seite der Ostsee.
zum Beitrag21.10.2026 , 07:55 Uhr
Danke, Effe, für die deutlichere Form der Rückmeldung Richtung B.H. - das ist dabei nicht ziemlich empörend, sondern empörend. (Laut einer Studie hierzulande zeigten übrigens laute Israel-Verfechter im Schnitt (!) stärkere antisemitische Einstellungen als eine Vergleichsgruppe - Netanyahu verteidigen als scheiternder Reinigungsversuch?)
zum Beitrag21.10.2026 , 07:48 Uhr
Dass der Sprachkurs nicht belegt ist, könnte heißen, dass diejenigen durchkiffen. Oder auf Kinder aufpassen (müssen). Oder aber, dass sie vor allem sofort arbeiten und anpacken wollen und sich im Schlachthof etwas gesucht haben. Sie haben doch sicher mal einfach nachgefragt. Hier wäre wohl eine Kombination von Arbeit plus Sprachkurs am greifendsten. Denn ja, Sprache ist der größte der Schlüssel.
Menschen nach wahrgenommener "Nützlichkeit" sortieren mag angehen. Menschenwürde und Menschenrechte danach zu sortieren, nicht. Das wäre vielleicht ein Kriterium, wie lange mensch Diskussionszeit einsetzt - oder auch abbricht.
zum Beitrag20.10.2026 , 21:52 Uhr
Naja, die Junge Union hat dann auch gehandelt, die Abgrenzung zu Judenhass verläuft weiterhin nach rechts der Union.
Übrigens ist Clara von Nathusius nicht jüdisch, sie setzt sich nur für Israel ein, was manche Leute offenbar schon verwechseln. Wegen ihres BWL-Abschlusses sollte sie ansonsten wenigstens Zahlen können.
zum Beitrag20.10.2026 , 21:43 Uhr
Sie sahen vielleicht nur Migration? Ich ergänze, Q. Wikipedia: "Es wurde eine Verbesserung der Kitas, eine erhöhte Anzahl an Lehrkräften sowie stärkere Besteuerung der Reichen, etwa durch höhere Aktien-, Erbschafts- und Bankensteuern erreicht. Eine Studie aus dem Jahr 2019, die das Abstimmungsverhalten von Parteien zu klimapolitischen Fragen im EU-Parlament betrachtete, bewertet die Sozialdemokraten als „Verteidiger“ einer klimafreundlichen Politik."
zum Beitrag20.10.2026 , 16:58 Uhr
Das Leben ist kein simples Hollywood-Drehbuch, keine schlichte Geschichte. Doch links ist progressiv und Attacke, um den Fortschritt auch zu erreichen. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (ja, das Letztgenannte ist auch Adoptivschwesterlichkeit, doch sich dahin komplett ablenken zu lassen, raubt erfahrungsgemäß leider nur Schwung).
Auch in einer behäbigen Defensive zu verharren und politische Gestaltung den Neo-Reaktionären zu überlassen, wäre ein Fehler. Marchons, marchons!
zum Beitrag20.10.2026 , 16:49 Uhr
Argumente verlieren zu häufig gegenüber Emotionen und Ressentiments. Bzw. sie werden bewusst oder unbewusst weggedrückt, um "Recht zu behalten" aka: nicht dazuzulernen. Wir sind Menschen.
Mit Augenhöhe beginnen, vielleicht hat das Gegenüber einen Punkt, und verstehen wollen. Doch wie Unfried schreibt, ist es dann irgendwann auch mal gut, wenn das Gegenüber fiese Rhetorik startet, Fakten quirlt und wie im Fall vieler AfD-ler ein Wertegerüst zeigt, das diesseits von Affekten und jenseits aller Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit liegt. Dann dies benennen und abbrechen ist legitim, unsere Lebenszeit ist auch begrenzt, und im Regelfall bekommen wir Sozialtherapie auch nicht bezahlt (die Augenhöhe ist dann aufgehoben).
Landesverbände verklagen wäre wohl ein Weg, um Rechtsradikalismus eben nicht "normal" werden zu lassen. Dies lässt einer AfD insgesamt aber auch die Chance, sich zur CSU 2.0. zu häuten (auch wenn so etwas der Führungsspitze den Kopf kosten dürfte).
zum Beitrag20.10.2026 , 16:40 Uhr
Es gäbe da seine alleinerziehende Mutter und den Zivildienst, zumindest. Und jeder Politiker m/w/d hat es selbst in der Hand sich abzuschotten oder auch mal nicht. Die harten Statistiken zu lesen oder nur das Sprechpapier des Arbeitgeberverbands.
Es ist ansonsten ein Dilemma. Wir wünschen uns wohl alle ArbeiterInnen, Quereinsteigers aller Arten in Parlamenten, ein breites diverses Bild. Doch wie bei jedem anderen Beruf wird es Jahr um Jahr professionalisierter mit Karrierewegen. Was es nicht immer besser macht (siehe Grüne, die früher Hochkaräter-Quereinsteigers holten, heute stromlinienförmigere Dröges). Aber eben eine vorhersehbare Entwicklung.
zum Beitrag20.10.2026 , 13:46 Uhr
Das sollte jetzt auch unbegründete Ehrabschneidung sein, oder? Grotewohl führte die Ost-SPD in die ungleiche Ehe mit der KPD. Und Heil? Was sollen solche offensichtlich auch bedachten Sätze uns sagen?
zum Beitrag20.10.2026 , 13:40 Uhr
Die SPD soll brav zum Kapital sein, da hat sich schon Giffey einspannen lassen, ihrer Partei den Regierenden Bürgermeister vermasselt und Berlin die grauigen Wegnerjahre beschert. Das ist aber nicht die Funktion der SPD, sonst soll sie der Linken den Platz räumen.
zum Beitrag20.10.2026 , 13:38 Uhr
Jetzt würde ich aber gerne noch mal die Bilanz durchforstet sehen nach offenen und versteckten Verbindlichkeiten. Auch sind Gelsenkirchener Wohnkästen für das Land Berlin uninteressant.
Gleichwohl vielleicht ein gewisses Indiz, dass bewusst überhöhte Wertzahlen im Umlauf sein könnten
zum Beitrag20.10.2026 , 13:34 Uhr
Ergänzung: Palästina wird tagtäglich am Entstehen und Gedeihen gehindert, trotz UN-Resolution(en). Die aktuelle Le Monde Diplomatique für eine erschreckende Bestandsaufnahme auf mehreren Seiten.
Und die Aufgabe von Deutschland und den Deutschen ist nicht mit Nahkampfwaffen an Israel abgehakt. Der Kampf gegen Antisemitismus, der hier 12 intensive Jahre lang allen eingeimpft wurde, muss vor allem hier stattfinden, durch Schutz von Kippaträgern, Nicht-Kippaträgern, durch Offenheit und Respekt vor scheinbarer "Andersartigkeit".
Jüdische Deutsche sind Deutsche, keine Israeli (außer, sie wollten das ausdrücklich). Das verstehen nur Prosor, Netanyahu sowie Antisemiten nicht.
zum Beitrag20.10.2026 , 13:28 Uhr
Ist das so? Warum nahmen Sie das so wahr?
zum Beitrag20.10.2026 , 08:21 Uhr
Israel durch eine "deutsche" Brille scheint in der Tat entweder ein völlig verklärtes Land zu sein, das immer Recht hätte und so handeln "müsste" (so ist michel schon mal kein "Antisemit" puh), oder aber das einzige Land in der Welt, das Menschenrechts- und Völkerrechtsverstöße Tag um Tag beginge.
Ohne Brillen geht es nicht, der Staat hatte auch durch die deutschen Verbrechen das Momentum zur Gründung, da gibt es die Verbindung.
Dennoch können wir universal ja auch versuchen. Gibt es da auch noch z.B. Marokko, das die Westsahara ähnlich notorisch und illegal besetzt? Ist jeder Bürger verantwortlich für die Untaten seiner Regierung? Oder gar: jemand mit deutschem Pass und Kippa auf - wieso? Wo auch ist die Grenze zwischen Unterstützung des Selbsterhalts und Unterstützung von Unterdrückung, Vertreibung, Tötung Dritter? Ist Völkerrecht so ernstgenommen, dass mensch auch den Internationalen Strafgerichtshof unterstützt? Solche Fragen.
zum Beitrag20.10.2026 , 08:10 Uhr
Würden Sie. Und wie könnte das bei anderen als Ihnen sein?
zum Beitrag19.10.2026 , 23:53 Uhr
Und wenn manche Bonzen mal auf weniger m² lebten, auch weniger leerstehen ließen, könnte das etwas ändern an Angebot und Nachfrage?
Und wenn Sie auch mal die Programme der drei Parteien läsen vor Behauptungen darüber?
zum Beitrag19.10.2026 , 23:51 Uhr
Finden Sie es redlich argumentiert, die seit jeher teuerste und drittgrößte Stadt Deutschlands heranzuziehen? Von einer Quelle "KI" zu schweigen (die kann man auch auf Quellenangabe prompten).
Nehmen Sie doch lieber einen Topf aus den anderen Millionenstädten dieses unseren Landes, die Zahl ist dann immer noch hoch genug, keine Sorge.
zum Beitrag19.10.2026 , 23:48 Uhr
Was törnt bürgerliche Menschen eigentlich so an, wenn das Wort Berlin fällt? Warum können die Söders dieser Republik da so wohlfeil punkten? Statt dass man die früge, wann sie die Milliarden an Steuern am Tegernsee auch mal abholen. Oder warum die den Autofirmen so viel für Obsoletes in den Rachen stopfen wollen. Oder unser aller Naturkapital wegradieren. Stattdessen die unterkomplexen Berlinsprüche, und noch funktioniert es. Hinweis: Wer sich informiert, sieht z.B., dass die unverschämt teure und kontraproduktive A100 im Weiterbau gestoppt werden soll, endlich.
zum Beitrag19.10.2026 , 23:37 Uhr
Dir im Siegerkranz/ Retter des Vaterlands.
Jeder SPD-Kopf hat das Dilemma, entweder im Kabinett kleingerieben zu werden ob der rechten Mehrheit derzeit noch, oder außerhalb zu wenig mitzubekommen.
Wer auch immer die SPD-Talentschmiede in Niedersachsen verantwortet, Beifall. Heil ist einer der zahlreichen Talente von dort und könnte sich mehr einbringen als derzeit.
zum Beitrag19.10.2026 , 12:17 Uhr
Klaus Gysi (aktiver Widerständler gegen den NS-Staat incl. Internierung) war u.a. Minister! Gregor Gysi konnte sich sein kleines Rebellentum als Elitenkind also eher erlauben. Auch er wird sich häufig mit dem Staat abgestimmt haben, für den Klienten, doch bereits in einer Grauzone. Gysi war sich dabei nicht zu schade, sich ins westdeutsche Justizsystem sofort einzuarbeiten.
Ein Glück, dass diese Zeit vorbei ist.
zum Beitrag19.10.2026 , 12:10 Uhr
Also doch Abschotten und Autarkismus wie vor 90 Jahren?
zum Beitrag19.10.2026 , 12:09 Uhr
Es gibt die zeitige Ansage, dass wir uns Verbrennung als Gesellschaft im Regelfall nicht mehr leisten können - siehe Klima. Das ist ein Orientierungspfahl, und so etwas gibt Investitionsklarheit.
zum Beitrag19.10.2026 , 12:07 Uhr
Pharma- und Geräte-Vertreterinnen vielleicht als erste nennen.
Arzt/Ärztin ist ein verdienstvoller Beruf. Wer das Glück hat, nicht nur Bürokratie machen zu müssen, wird Erfüllung und Wirksamkeit finden können und Nutzen stiften. Krankenpflege ist übrigens auch ein verdienstvoller Beruf.
Geld ist nicht das einzig Wichtige, auch wenn manche uns das einreden sollen. Fair darf es dennoch zugehen. Wobei eine angemessene Besteuerung auch eine Lösung ist und eben auch die oben genannten "Tätigkeiten" beträfe.
zum Beitrag19.10.2026 , 12:02 Uhr
Verschiedene Studiengänge kosten sehr verschieden. Die Germanistin braucht ein Promille einer Bibliothek. Die Kosten eines Arztstudiums m/w/d für die öffentliche Hand können Sie selbst mal in einer ruhigen Minute recherchieren. Eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft haben wir ansonsten alle, Sie, ich, Familie Eichhörnchen. Legal hierbei kaum. Doch damit zurück zu meinen Thesen. Natürlich geht eine Praxis. Um es Mediziners aber leichter zu machen, sollte wohl zuerst Privat-Gesetzlich abgelöst werden, denn eine Praxis ist derzeit auf Privat angewiesen, was eine m.E. perverse Fehlsteuerung im System ist. Die Reichen genau herausnehmen, wer kommt auf solche Ideen?
zum Beitrag19.10.2026 , 11:51 Uhr
Ich mag die Differenzierung (Die CDU sollte über ihren Schatten springen und schon echte Steuern angehen, statt die Staatsverschuldung nicht in den Griff zu kriegen)
Die Minderung sollte bei den verarbeiteten Lebensmitteln und deren Produzenten greifen, wenn Zucker/Malz/Karamell/XYZose eben nicht die billige Lösung ist, um schlechte Zutaten zu bemänteln. Dass nicht eine Rote-Beete-Packung mit Zucker ist oder damit ein Getränk auch mal hauptsächlich aus durstlöschendem Wasser besteht.
zum Beitrag19.10.2026 , 11:45 Uhr
Erst mal den illegalen Markt durch einen funktionierenden legalen trockenlegen? Bis auf Schmerzlinderungsfälle sehe ich es auch nicht als Medikament, sondern in Einzelfällen als psychoproblemverstärkend. Also ja, auch das. Und damit zurück zum Thema Zucker.
zum Beitrag19.10.2026 , 11:43 Uhr
Ich finde die ideologische Selbstfesselung der CDU bei Steuern ein schwer schädigendes Drama. Und die Staatsverschuldung auch dadurch einen Bruch von Wahlversprechen dort, der der AfD zutrieb.
Bei Zucker, welchen Reiche wie Arme konsumieren, konnten die Schwarzen da einmal herausgelockt werden. Da sehe ich wenigstens einen Gesundheitsgrund, der eine Steuerung sinnvoll erscheinen lässt.
Doch spätestens nach absehbaren Karlsruhe-Urteilen müssen auch mal wieder Erben, Haben, Zins-Einstreichen stärker beitragen, wie früher ja auch möglich. Ja.
zum Beitrag19.10.2026 , 08:37 Uhr
Leise sind sie die Fahrräder, und deswegen leider doch nicht posertauglich - das wird dann das Knatter-Motorrad übernehmen müssen. Aber einen Versuch wäre es wert. Von der aberwitzigen Auto-Orientierung sich lösen ist nie verkehrt.
zum Beitrag19.10.2026 , 08:33 Uhr
Die Linke wollte es an Genossenschaften verkaufen.
Verkauft haben Sarrazin & Co. es an Konzerne, deutlich unter Preis. Die haben den Investitionsstau auch nicht aufgelöst.
zum Beitrag19.10.2026 , 08:32 Uhr
Das dürfen Sie selbst noch mal prüfen, am besten nach klärender Definition der Begriffe.
Weitere Prüf-Tipps: Wo gibt es einen "freien Markt"? Kann es einen stabilen Markt ohne Staat geben? Kann es Eigentum ohne Staat geben? Was würde wachsende Ungleichheit für eine Demokratie bedeuten?
zum Beitrag19.10.2026 , 08:29 Uhr
Warum auch sollten auch nur die Trumps dieser Welt vormachen, dass Politik eigentlich doch handeln kann? Wirksamkeit darf gerne auch mal wieder links und nicht-neoliberal sein. Der Satz geht auch an die SPD.
Ob das konkret bei der Enteignung hier so laufen wird, halte ich für offen. Doch bei wachsender Unfairness ist wirksame linke Politik als Alternative auch Demokratieförderung.
zum Beitrag19.10.2026 , 08:25 Uhr
In der perfekten Welt wird der Zucker dann auch nicht durch obskure Süßstoffe ersetzt, sondern ist die Schorle einfach mit zwei Dritteln Wasser o.ä. Dass echter Geschmack viel zu häufig durch Zucker & Co. simuliert wird, ist leider die reale Welt. Und wenn das weniger würde, wäre schon einiges gewonnen, incl. Gesundheit. Die Zuckerbarone finden schon noch andere Betätigungsbereiche. Auf den Feldern, wo Zuckerrüben wachsen, kann auch so ziemlich alles andere auch wachsen.
zum Beitrag19.10.2026 , 00:32 Uhr
Was passierte, als Giffey den Volksentscheid einfach ignorieren wollte und dafür sogar die Führungsrolle der SPD wohl auf Jahrzehnte pulverisierte, haben wir gesehen. Die SPD wird den Giffeyfehler kein zweites Mal begehen wollen, oder sie wäre noch mal halbiert. Mahnen darf und muss sie. Aber ernsthaft mitziehen eben auch.
zum Beitrag19.10.2026 , 00:29 Uhr
Es war eine Fehlentscheidung, den Hauptstadt-Effekt zu unterschätzen und auf Schrumpfung zu setzen. Nötig schien dies durch CDU-Diepgens-Landowskys Bankenskandal, der Berlins Finanzen fürs Kapital ausbluten ließ. Doch falsch bleibt es.
Was ist j e t z t richtig? Ich weiß es nicht, im Gegensatz zu vielen mit Meinung. Es gibt Argumente für das eine wie das andere. Sowohl der Volksentscheid wie die Wahlentscheidung anschließend legen aber nahe, die Enteignung sehr eingehend und ernsthaft zu prüfen. Einmal Giffeyfehler reicht.
zum Beitrag18.10.2026 , 22:59 Uhr
Ist diese Deckelung denn noch so? Kann eine Praxis gar nicht abweisen? Haben Ärzte nach ihrem staatlich bezahlten sehr teuren Studium nicht auch eine Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber?
Es ist eher die Kombination aus wuchernder Misstrauens-Bürokratie und Arzt-Ärztin-Sozialinzest - da hält eben niemand mehr mit einem anderen Stundenlohn mehr dem Arzt, der Ärztin den Rücken frei.
zum Beitrag18.10.2026 , 22:47 Uhr
Die Grünen sind die Autopartei, sprach Trittin in Stuttgart vor rund 20 Jahren einmal aus. Weil sie Innovation und Sparsamkeit gefördert hätten und nicht die obsoleten Fossilverbrenner teuer durchgefüttert. Die CDU hatte früher mal auch einen Töpfer oder Geißler. Sie sollte sich rasch berappeln.
zum Beitrag18.10.2026 , 22:44 Uhr
Der eher bürgerliche Teil meiner Blasen kann sich teils ellenlang über die schlimmen Bahnhöfe auslassen, und ich meine Menschen, die Bahnhöfe auch nutzen.
Speziell um Alkoholkranke geht es da aber selten. Eher um Menschen, in deren Hintergrund Alkoholkonsum religiös nicht vorgesehen ist und die angeblich ja "alle" so laut wären (unguter Unterton, ja). Oder härtere Drogennutzer. Oder Vollprofi-Bettlers. Falls hier zufällig wer von der Bahn mitliest, was wahrgenommen wird.
Alkoholkrankheit ist etwas Arges, zerstört Beziehungen und die Menschen selbst. Alkoholwerbung hat nichts im öffentlichen Raum zu suchen, seltsame Jögermeistermägde mit Pushup-BHs auch nicht.
Doch zurück zum Bahnhof, Die Bahn ist dabei keine Profi-Sozialhilfe. Wenn die Junggesellenabschiede-Rosenheimer, die Jung- und Altvertrieblergruppen auf privater oder dienstlicher Fahrt, die Keglerinnengruppe Finnentrop, alle, wenn die ihren Alkoholkonsum einfach mal auf später schöben: Ja, das würde mich freuen. Das wäre rücksichtsvoll. Dosensammlers kann ich deutlich eher aushalten als jenes. Abbildbar wäre wohl nur ein universales Verbot, das eine Weile bräuchte, um anzukommen.
zum Beitrag18.10.2026 , 22:30 Uhr
Ja, zumindest solange die externen Kosten von Braunkohle (CO2, Landschaftszerstörung bei teils feinstem Bördeboden) noch so zugekleistert werden. Die Braunkohleverstromung ist für flexibles An und Aus ferner schlechter geeignet mit ihren Monsterkesseln. Die Kombi mit Gas ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, so fair muss sein. Nur will das Design von Preisen wie große potenziell-tote Investitionen in Fossilgas gut überlegt sein. Reiche ist erschreckend nicht auf der Höhe oder macht das gerade sogar extra.
zum Beitrag18.10.2026 , 22:11 Uhr
Es muss ja den Mietern kurz angeboten werden (hatte ich selbst mal einen Fall). Genossenschaften wären es freilich gewesen, die auch eine Finanzierung geschafft hätten - zum Zuge kamen die Geierfonds, so konnten viele Immobilien auf einmal weggehen. Und Sarrazin hatte mehr Zeit, um gewisse Ideen zu ersinnen, Die Linken wollten es an Genossenschaften verkaufen, um auch den Hinweis zu geben.
zum Beitrag18.10.2026 , 22:08 Uhr
Zwischenzeitlich gab es Mieteinnahmen und Abschreibung. Um nur einen Punkt zu nennen. Differenzierter meine Beiträge an anderer Stelle.
zum Beitrag18.10.2026 , 15:36 Uhr
Wir haben ein besseres Geflecht des Grundgesetzes, u.a. dank der USA. Parlament ist gewählt, sonst nix. Wir haben ein noch nicht komplett geldgetriebenes System, auch eine Linke kann eine Wahl gewinnen.
Kein Grund zur Herablassung, dennoch. Kein Grund auch, einen Merz zu idealisieren. Ein fauler Redenschwinger hätte nicht an die Parteispitze gewählt werden müssen. Erfolg wünsche ich dem Sauenrlandschlesier dennoch.
zum Beitrag18.10.2026 , 15:29 Uhr
Klug, damit unterhaltsam, ein dankbarer Interviewpartner. Der als Berliner Senator ziemlich sicher nicht am rechten Platz war. Eher der Analytiker und Pointierer also, zuweilen auch Zukleisterer. Den wohl jede Partei braucht.
zum Beitrag18.10.2026 , 15:26 Uhr
Das sind verschenkte Stimmen. Was diejenigen vorher wussten.
zum Beitrag18.10.2026 , 13:46 Uhr
Wir hatten zum Glück zwischendurch unsere eigene Energie mit Sonne und Wind auch mal gefördert, nicht nur Fossil und Auto. Aus der Verbrennung müssen und können wir sowieso (fast) raus, in einer Zukunft, die wir beide sehen werden.
In der Drecksackabstufung schaffen es selbst Salman und Donald nicht auf die Stufe des Butscha-Butchers und Angriffskriegers Wladimir. Den wollen Sie und ich sicher nicht mitfördern.
Und dann verstehe ich Ihren Post nicht ganz.
zum Beitrag18.10.2026 , 13:42 Uhr
So, das war jetzt nur an meinem Post leider vorbei, wo ich das Völkerrechts-Argument genannt sowie mit Ansage ohne seinen Gebrauch dargelegt habe, warum auch Anhänger eines angeblichen "Realismus" die Ukraine stärken sollten. Mit Verlaub.
zum Beitrag18.10.2026 , 13:38 Uhr
Das muss mensch so klein halten wie möglich - Sparen, Last-Balancieren, Anderes-Ausbauen, Batterien o.ä. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen. Und nicht birnbaumnachplappernd noch Fossil massiv hochfahren.
Oder mensch bezahlt, auch dies ein bekannter Vorschlag, das Vorhalten, nicht die Kilowattstunde.
zum Beitrag18.10.2026 , 11:05 Uhr
Doch, denkbar zumindest ist auch das, wir wissen es wohl beide noch nicht. Siehe ein linkennahes Gutachten und andere Fach-Äußerungen. Denkbar.
Plan B sollte aber bereitsstehen, das traue ich allen Beteiligten zu.
zum Beitrag18.10.2026 , 11:02 Uhr
Das ist ein offensichtlicher Kompromiss mit Gesichtswahrung aller, und so ist es in der Politik. Je nach Miethöhe, Lage, Größe und Zustand der Objekte kann das sogar hinhauen bzw. werden dann die günstigsten Objekte zuerst gezogen. Verkauft von Sarrazin damals wurden die Dinger - nicht an die Mieter, Genossenschaften, sondern an Haischwärme - zu einem Spottpreis deutlich darunter. "2004 ist es dann im dritten Anlauf soweit. Die GSW mit ihren 65.700 Wohnungen geht für gerade mal 405 Millionen Euro an ein Konsortium der amerikanischen Immobilienfonds Whitehall und Cerberus. Dabei übernehmen die Käufer auch die Unternehmensschulden von über 1,5 Milliarden Euro." taz.de/Ausverkauf-der-Stadt/!6010700/
zum Beitrag18.10.2026 , 10:57 Uhr
Es würde reiche-n, Fossil nicht mehr länger so teuer zu pämpern, sondern die volkswirtschaftlichen Kosten einzupreisen, wie sich das auch unter Ordoliberalen gehört.
Die Solarzellenproduktion wurde damal ebenfalls unter Schwarz dem China-Dumping preisgegeben, während innovationsfaule Autofirmen "Abwrackprämien" erhielten.
Dennoch: hat man die Zellen erst einmal, fließt kein Geld mehr ins Ausland, nur Strom im Inland.
zum Beitrag18.10.2026 , 10:19 Uhr
Eher: Hatte (TOM (C)). Schnüff.
zum Beitrag18.10.2026 , 09:26 Uhr
Von welchen 10 % der Bevölkerung sprächen wir da? ; ) Verteilungsfrage, Verteilungsfrage. Vonovias und anderer Problem ist ansonsten eher, dass vor lauter Geierei und Renditequetsche die nötigen Investitionen in den Werterhalt jenseits von Briefkasten-Lack unterbleiben, aber eine teure Investor-Relations-Abteilung unterhalten wird.
zum Beitrag18.10.2026 , 09:04 Uhr
Ich sehe einen sehr deutlichen Unterschied zwischen dem Ziehen des Artikels 15 GG bei sehr großen Trusts und dem durchscheinenden Wunsch, Grundrechte in großem Stil angreifen zu wollen.
Demokratie hierzulande ist _nicht die pure Mehrheitsherrschaft. Bücher der Bundeszentrale für politische Bildung oder Ihre Schul-Unterlagen von damals können das besser ausdrücken als ich. Grundrechte und Menschenwürde sind der Ausgangspunkt und bänden selbst 100-%-Mehrheiten.
Eine AfD muss also entweder doch noch zu einer CSU 2.0 umkehren, zumindest im Bereich der Grundrechte ankommen, theoretisch: einen nur wirkungslosen Mehrheitsbeschaffer machen, haha, oder eben draußen bleiben, ggf. ins Verbotsverfahren. Deren Entscheidung.
Wer eine Alternative zu Schwarz-Rot will, hat Grüne, Linke und noch ganz viele weitere Parteien innerhalb des Grundgesetzspektrums.
zum Beitrag18.10.2026 , 08:56 Uhr
Meine Demokratie? Deine Demokratie? Demokratie ist doch für alle da (frei nach einem verflossenen Werbespot).
Wie bei manchen anderen Wörtern in der politischen Sphäre lohnt sich in der Tat die Nachfrage, was die sprechende Person jeweils darunter verstanden haben will. So fortschrittlich, dass mensch natürlich allen Menschen das Recht auf Hinzukommen in ein Gemeinwesen gäbe, dürften recht wenige bereits unterwegs sein. Dies als "unsere Demokratie" zu bezeichnen, wäre für mich auch daher ungewohnt.
Ansonsten interessant zum Thema David van Reybrouck, der auf die aristokratischen und monarchischen Elemente in heutigen Gesellschaften hinweist und für ausgeloste Bürgerräte plädiert. Oder auch die Überlegung, wie weit eine Rousseausche Volks-Willen-Annahme ohne Grundrechtschutz von Minderheiten und Individuen nicht brandgefährlich werden kann (der Wortgebrauch einiger AfDler lässt es erahnen).
zum Beitrag18.10.2026 , 01:13 Uhr
Und wenn die anderen gar nicht Kinder wären und mensch selbst gar nicht die einzige Erwachsene im Raume?
Und wenn Rechte-Fordern auch für Palästinenser und Kritik am Handeln Netanyahus nicht automatisch als Antisemitismus geframed werden muss, nur weil mensch es schon ein Dutzend Male so hörte.
Nur Mitte-Koalitionen, dann gehen die Flügel aber als einzige Opposition hoch. Siehe Macrons dramatisches Scheitern mit seinem PR-"Mitte"-Liberalismus.
Und ein gleichfarbiger Bundesrat ist ein Phantasma. Warum soll eine links wählende Stadt mit einer immer noch so harmlos linken Linken plus zwei weiteren Parteien nicht regiert werden dürfen? Die Mehrheit ist groß genug, um nicht von X oder Y abhängig zu sein. Wann schreibt erst einmal jeder CDU-Abgeordnete zu Berlin hundert Mal "Wir wollen nicht mehr Gelder gegen Antisemitismus für unser Umfeld abzweigen"? Berlin wird aufatmen können, oh oh.
zum Beitrag18.10.2026 , 01:00 Uhr
Horrorfilme werden doch nicht geschnitten. Sie werden kettengesägt!
zum Beitrag18.10.2026 , 00:43 Uhr
Antisemitismus sei ja Ausländerfeindlichkeit, meinte Merz. Ein Satz, der das Gehirn kaum passiert haben kann.
Dann verwechselt mensch auch Juden hierzulande schützen mit Staat Israel decken.
zum Beitrag18.10.2026 , 00:36 Uhr
Das erklärt einiges (Springer hatte doch sicher auch seinen Spitzel oder zumindest einen Redaktionsdackel verdrahtet). Danke für einen liebevollen Artikel!
zum Beitrag18.10.2026 , 00:24 Uhr
Wer Merit Order einmal verstanden hat, weiß, welcher Hebel das ist. Sobald kein Gaskraftwerk mehr läuft, wird es schlagartig günstiger für die Vielen und weniger profitabel für die Wenigen, und zwar für alle Kilowattstunden. Deswegen die unsauberen Tricks und das Vergraben großer Kapitalmengen (etwas dabei ja, vielleicht, doch bitte nicht so aberwitzig wie jetzt)
Irgendwer hat Reiches Partei gewählt. Aber hoffentlich beim nächsten Mal nicht mehr.
zum Beitrag18.10.2026 , 00:18 Uhr
Liminski ist wohl ein kluger, fleißiger Mensch, dem Wüst viel zu verdanken hat. Doch leider kein guter Katholik (mehr?), der seine Apostelgeschichte Kap. 4 präsent hätte. Pfui.
Berlin darf nach den schwarzen Jahren wohl aufatmen. Etwas leisten muss die neue Koalition davon unbeschadet noch.
zum Beitrag18.10.2026 , 00:07 Uhr
Wie die Spartaner mal "lakonisch" einwarfen: Wenn.
Zu hoffen ist es, zu prüfen ist es.
Für ein Wenn-nicht ist eine vorherige Überlegung sicher hilfreich.
Und ja, wie bei Unternehmen auch, nicht auf die Kasse gucken, sondern auf die Bilanz. Sonst macht man Sarrazins Fehler ein zweites Mal.
zum Beitrag17.10.2026 , 19:50 Uhr
Wenn Ihnen Völkerrecht in Europa am Allerwertesten vorbeiginge, käme ich mit dem puren Kurzfrist-Interesse.
Sie wollen die Kontrolle eines Putins über Rohstoffe, Weizen? Die Fluchtgruppen nach den nächsten Butschas? Russische Truppen kurz vor Bratislawa und Warschau? Dann sind Sie da wohl eher einsam.
zum Beitrag17.10.2026 , 12:09 Uhr
Es wäre z.B. wohl sinnvoll gewesen, der Wehrmacht bereits 1938 klar Paroli zu bieten und die Tschechoslowakei nicht in deren Hände fallen zu lassen: Škoda-Werke, Finanzreserven, strategische Lage.
Dass eine russische Besatzung zu Butscha, Vertreibung, Tötung, ... führt, scheint mir leider auch belegt.
Brechts Theaterstücke wie Dansen und seine Frau Carrar können den Zweifel an Solidaritätsverweigerung besser ausdrücken als ich gerade - das ist kein Hindukuschabenteuer, sondern ein Angriffskrieg-Block.
zum Beitrag17.10.2026 , 12:04 Uhr
Genauso wie die EU wohl auch Norwegen bei einer russischen Invasion hülfe auch als Nicht-Mitglied, hat sie viele Gründe dafür, das bei der Ukraine zu tun. Völkerrechtliche. Eigennützige. Bis Putins Nachfolger vielleicht rationaler agiert als der jetzige Zar.
zum Beitrag17.10.2026 , 12:00 Uhr
Ich bin bei Ihnen, dass Geiz eine Kardinalsünde ist, Genügsamkeit aber eine Kardinaltugend.
Sie meinen jetzt aber nicht Merz hiermit, der dem Kapital den Zaster hinterherwirft, Schulden auftürmt, Steuer-Anpacken verweigert, und Brüssel wäre alles Schuld?
zum Beitrag17.10.2026 , 11:32 Uhr
Dass im Kabarett es stimmen muss und mensch nicht einfach für die Pseudopointe unterschiebt, habe ich tatsächlich mal versucht, Dieter Nuhr zu erklären, als der anscheinend zu faul war, im Grünen-Programm auch mal nachzusehen, bevor er da wohlfeil lederte. Vergebliche Liebesmühe.
Umso besser, wenn gebürtige Kaufbeurener wie Meineke dies noch pflegen. Und es bundesweit die taz und am Ort die letzten alternativen Szenemagazine o.ä. noch gibt, die die kleinen und großen Lokal-Skandale auch beim Namen nennen.
zum Beitrag17.10.2026 , 10:55 Uhr
Die unsägliche Zeit des talpernden Wegner und seiner Partei an der Spitze beenden - ja. Kultur, Soziales, Verkehr, Verwaltung, Wirtschaft, die Felder-Liste ist lang, wo andere Ansätze wohl zielführender sein werden.
Will die SPD nun schmollen und sich im Brackwasser einer CDU den 5 % entgegentreiben lassen oder gestalten? Eine Stärke der SPD allgemein ist methodenkompetentes Personal, von der Friedrich-Ebert-Stiftung gut trainiert. Damit könnte sie punkten und sich Inneres sichern.
Der Knackpunkt ist doch gar nicht, ob mensch universal alle Staaten gerne hätte oder auch keinem ein unbedingtes Recht zugestehen mag - oder nur einem und Palästina nicht (was allerdings abstrus wäre). Der Knackpunkt der Koalition wird sein, den Volksentscheids-Willen ernstzunehmen. Legal, bezahlbar. Da können, da müssen die drei Parteien kreativ werden.
Entweder nach Prüfung absagen und durch andere Methoden ersetzen bzw. kleine Pro-Forma-Enteignung der schlimmsten Haie. Bzw. die CDU ist politdumm genug, das mit grenzlegalem Bundesverbot zu entschärfen.
Oder geplant angehen, durchfinanzieren und damit den Mietspiegel mutmaßlich entschärfen.
So oder so Wohnraum zugleich platzeffizienter!
zum Beitrag17.10.2026 , 10:45 Uhr
Und wenn beides ginge? Die simplen Zuschreibungs-Schubladen im Vorhinein fortlassen und nicht raustönen, was ja auch bei Ermittlungen so ganz allgemein helfen soll. Und für Sicherheit und Gesetzestreue sorgen.
Auch bei Steuerhinterziehung, Raub, ... ist die Hautfarbe ja egal, die Straftat soll unterbleiben bzw. mit einer ausreichenden Wahrscheinlichkeit angemessen sanktioniert sein. Egal ob die Person Zwick, Klatten, Meier heißt oder Rammo/Remmo oder ein Eichhörnchen ist.
Wenn Menschen hier einmal unabhängig von ihrer Herkunft, ... eine faire Chance bei entsprechender Anstrengung haben, dann unterstütze zumindest ich das offen.
Kann ansonsten in Berlin Soziales wieder angepackt werden, wie die meisten Wählers es laut Umfragen wollten?
zum Beitrag16.10.2026 , 18:12 Uhr
Elite123, ich würde mir von Ihnen hier im Forum weniger hyperbolische Behauptung und mehr Fakten wünschen, wenn ich mir etwas wünschen darf.
zum Beitrag16.10.2026 , 18:09 Uhr
Jau, mir ging es darum, dass Strohmann hier seinen Prozenträuber AfD selbst aufpustet, und es bringt ihm nicht einmal eine Machtperspektive mehr in seinem Bundesland. Noch schwerer zu begreifen, also.
2019 ja, doch ohne Machtperspektive. So wie diesmal wohl auch. Bremen ist eine progressiv geprägte Großstadt, zumal mit einer SPD-Tradition, die meist auch 'Landesväter' hervorbrachte und so stabiler war.
zum Beitrag16.10.2026 , 18:02 Uhr
Xanyd: genau. Die hätte ich auch noch nennen können. Da ist Flamme und nicht Asche.
zum Beitrag16.10.2026 , 17:08 Uhr
In der Tat, der industrielle, völlig durchgerohte Massenmord des Holocaust als höchstes Ziel schlug ein neues Kapitel auf, das hoffentlich nie mehr aufgeblättert wird.
Zugleich ist es eine nötige Erweiterung der Perspektive der Geschichtsschreibung gewesen, was mit Nicht-Weißen völlig selbstverständlich vorher (und auch nachher noch) alles abging. "Lebensraum" erobern in Europa, Vorderasien oder Afrika: überall waren schon andere vorher da und 'mussten' hierfür entrechtet, vertrieben, getötet werden. Solche Ausstellungen lassen uns in den Abgrund blicken und vielleicht sogar lernen.
zum Beitrag16.10.2026 , 17:00 Uhr
Naja, es müsste wie jetzt medial hochgebauscht und getrieben werden, dass die Grünen ja nicht anders könnten. Mumpitz also, der linke Politik über die Bande verhindern möchte. Hat bei Corbyn funktioniert, inzwischen sind wir aber gewarnt.
zum Beitrag16.10.2026 , 16:45 Uhr
In vielen Bahnhöfen gibt es gelb umrandete Flächen, wo dies ausdrücklich erlaubt ist. Achten Sie mal drauf. Dort einsteigen heißt, Geruch in Atem und Kleidung steigt zuweilen mit ein. (Früher waren Bahnreisen kürzer, das erleichterte es den Suchtis auch.)
Ignoriert wird da nichts, und Sie und ich können ja immer wieder die Letzten darauf hinweisen. Neoliberales Ich-ich-ich darf gerne in ein gemeinsames Schaffen-wir gehen.
Nikotin nervt Dritte an den Nasen und den Lungenlappen, Alkohol nervt indirekt, durch seine gehirn- und hemmungsreduzierende Wirkung.
zum Beitrag16.10.2026 , 13:53 Uhr
Ich weiß nicht, was Sie radelnd auf der Sonnenallee wahrnehmen und was nicht. Ich habe radelnd wahrscheinlich fast alle der häufig benannten gaaaanz schlimmen Orte in Großstadt-Deutschland mal abgefahren. Irgendwie lebe ich noch.
Gemeinsamer Grund: Zahlen als Grundlage hilft. FfM hat übrigens den sehr großen Flughafen als Sonderfaktor. Wie Berlin dabei einen nennhaften Netto-Anteil von Ein-Pendlern und sonstigen Besuchern. Sie erinnern sich, Basis-Grundgesamtheit checken.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein handydaddelnder Robert, Mahmud oder wer auch immer am Steuerrad einen Radler ins Krankenhaus bringt, dürfte gravierender sein, als dass der auf einer kriminell geprägten Gegend eine Kugel in den Pneu bekommt. Ich mag beides nicht. Sicherheit ist wichtig.
Und dass CSU-Sepps nicht mit den Großstadtklischees seit 100+ Jahren so billig spalten und ablenken können.
zum Beitrag16.10.2026 , 13:43 Uhr
Da die Reicheren im Schnitt deutlich mehr Energie raushauen (Wohnfläche, Autos, Flüge, Luxuskonsum), sollen wir das verbilligen und so belohnen? Und die nötige Transformation damit verlangsamen?
zum Beitrag16.10.2026 , 11:47 Uhr
Angloamerikanischer Mainstream (ich finde den oft sturzlangweilig) gehört in der Ex-US-Besatzungszone schon eine Weile dazu. Gerne durch Weltmusik, Klassik, Neue Musik, Liedermacher erweitern. Oder aus Bayern: Söllner, Haindling, Ringswandl. Oh, es war doch eher Gabalier und Ernst Mosch selig gemeint? Schade.
Und auch bei den Inhalten: Söder sollte sich sein BR-Praktikantenscheitertrauma besser nicht so anmerken lassen.
zum Beitrag16.10.2026 , 11:25 Uhr
Weiter unten hatte ich die Karte hierzu als Link angegeben. Ja.
Um zugleich im Beispiel zu bleiben: Wenn das eine Krankenhaus ständig verbreiten lässt, es wäre das einzig saubere Krankenhaus im Viertel (und die Abläufe in anderen Krankenhäusern destabilisiert und das Nachbarkrankenhaus seit 60 Jahren besetzt hält und dessen Pflegekräfte schikaniert), dann zieht man wohl auch etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich.
zum Beitrag16.10.2026 , 10:09 Uhr
Das Lama scheint rein äußerlich gesehen auch krass schlesische Vorfahren zu haben. Eine Inkarnation? Hat Rot-China noch nicht interveniert?
zum Beitrag16.10.2026 , 09:43 Uhr
Solange Menschen das Geld für ineffiziente Fossilverbrennung und Autos und Klimaschäden haben und der Staat das Geld dafür, das Obsolete unnötig noch am Leben zu halten, solange werden wir uns das leisten können. Sozial auch mal wieder umzuschichten, dass das in allen Gesellschaftsgruppen zugleich passiert, darauf könnten wir uns einigen.
zum Beitrag16.10.2026 , 09:40 Uhr
Laute Junggesellenabschiede. Ja, und Junggesellinnenabschiede! Kegelvereine, Vertriebler-Ausflüge. Wohlstandsverwahrloste Jungspunde mit dem teuren Gin. Fußballfans haben sich inzwischen gefühlt mehr im kollektiven Griff, doch auch da darf das Saufen gerne erst nach dem Verlassen des Bahnhofs einsetzen. Der Alkoholkranke ohne festen Wohnsitz kommt bei mir dagegen weit hinten auf der Nervt-Liste. Oder das französische Ehepaar auf der Bank, das sich einen kleinen (!) Becher Wein zum Käsebrot gönnt.
In einer idealen Welt würde jeder das selbst lösen (können). Da würden auch keine Leute Alkoholwerbung machen. Außer für Putzspiritus. Krebserzeugendes Gift, bei aller Anerkennung von Leckereien mit Alkohol. Ich fürchte, die Bahnhöfe gewinnen deutlich an Qualität, wenn der Pegel mal niedrig ist.
zum Beitrag16.10.2026 , 09:30 Uhr
Willkommen bei den Shtis? "Der Nooooorden".
Die berüchtigte Münchner behäbige Selbstbesoffenheit ist gewiss ein Grund, auch aus einer so unfassbar schönen Stadt zu fliehen. Nach Berlin lassen sich Brezn, Würste, Haindling-CDs, Leberkäs, Kümmelbrot und Tegernseer/Augustiner ja importieren. Statt Blick auf den Zugspitz der Kreuz"berg", nu ja.
Erschreckend übrigens, dass sich offenbar auch Großstädter Süd so einfach ein politisch eingesetztes Zerrbild einreden lassen.
zum Beitrag16.10.2026 , 09:13 Uhr
Es waren die Niederlande, wo sich Peter der Große an den Zaandamer und Amsterdamer Werften und Sägewerken Ideen für Modernisierung ansehen durfte. Sanktionen dürfen auch mal schmerzen und die Propagandasportabteilung gezielt treffen. Auch wenn hier m.E. zu wenig Information für mehr als eine vorläufige Meinung versammelt ist.
zum Beitrag16.10.2026 , 09:06 Uhr
Ich halte unseren Föderalismus für eine Stärke, deshalb hätte ich damals wie heute eine Hauptstadt samt Regierungssitz in etwas wie Kassel, Prüm oder Bonn als angemessener empfunden. Andere Länder zeigen ihren Föderalismus so an und verteilen ihre Bevölkerung auch so gleichmäßiger. Die taz dürfte auch in Köln, Frankfurt oder Holzminden sitzen.
Für eine Hauptstadt eines 84-Millionen-Landes dürfte Berlin dabei noch zulegen (vgl. andere Länder). Gewisse zentripetale Kräfte setzen eben auch ein, wenn die Hauptstadt in einer Sandgrube am östlichen Rand ein paar Radstunden vor Polen liegt.
Wir sollten uns bewahren, nicht alles in Berlin zu zentralisieren, sondern die Stärke der Fläche schätzen. Gleichwertige Lebensverhältnisse. Die übrigens auch in Berlin.
Und dass ausgerechnet CSU-München-Zentralisierer billig Punkte mit Berlin-Bashing probieren, ist einfach nur peinlich für diese. Die sollten mit dieser Energie endlich mal Goldkronach, Deggendorf und Co. wieder entwickeln. Und daheim Steuern konsequenter und gerechter einziehen.
zum Beitrag16.10.2026 , 01:04 Uhr
de.wikipedia.org/w...s_freedom_2026.svg zu den Einstufungen durch Reporter ohne Grenzen. 2027 vermute ich nach der aktuellen Bilanz ein weiteres Abrutschen Israels in die tiefste Kategorie - die Länder, in denen mensch vielleicht kaum freiwillig wohnen will.
zum Beitrag15.10.2026 , 23:51 Uhr
Nein, das kann ja gar nicht sein. Die letzten Fossilnostalgiker wissen doch, dass Habeck alles schuld ist, und wählen Parteien, in denen sogar eine Reiche etwas Entscheidendes werden kann, die das Geld für "Tankrabatte" pervers raushauen, aber den Nahverkehr verludern lassen, etc. Zukunftsorientierung auch mal gegen höchstbezahlte Lobbies, das wäre doch mal ordoliberal.
zum Beitrag15.10.2026 , 23:43 Uhr
Immer ein 'guter' Kommunikationsstart, jemanden als Kind zu modellieren. s/ .... Passiert mir übrigens auch gelegentlich.
Ich möchte noch einen Schritt zurück. Berlins Punkte sind - Hauptstadtfunktionen werden von den Bundesgeldern nicht gedeckt - Kein Umland innerhalb desselben Bundeslands, das beitrüge - Lage in der brandenburgischen Pampa: ganz weite Wege zu Bevölkerungszentren, sobald man draußen ist - Verwaltungen Ost & West wurden von Diepgen addiert, nicht zusammengeführt - industrielle Basis nach 1945 vor den Russen ua nach Bayern geflohen (Siemens etc.), damalige Insellage Westberlins - zuletzt eine kurzsichtige Verkürzung auf Auto-Populismus und Kultur auch noch demontiert.
Zu Bayerns Methoden hingegen schrieb ich früher länger.
Berlin hätte die Vereinigung mit Brandenburg gebraucht, keinen Sarrazinausverkauf, keine Flughafen- und Autostraßen-Verplemperung auf obsoleter Fossil-Orientierung. Der Peripherie ist das teils noch nicht aufgegangen, während in der Mitte das Rad schon erkannt wurde. Ist das wirklich so einfach zu vereinen oder endet das als eine Sehnsucht nach Grün, aber ohne auch grünes Handeln, wenn's ernst würde? Unfried-Kolumnen fantasieren da gerne.
zum Beitrag15.10.2026 , 22:15 Uhr
Könnte ich schlechte Namenswitze unterdrücken, schriebe ich nicht, dass man Strohmann-Argumente besser unterlassen sollte.
Inhaltlich hat in Bremen die CDU auch mit der AfD absehbar keine Regierungsperspektive. Bremen hatte nie jemand anders als einen Sozialdemokraten, und die CDU müsste schon sehr fit, programm- und personalstark sein. Hr. S. scheint da nur leider für das Gegenteil zu stehen.
zum Beitrag15.10.2026 , 22:08 Uhr
Nihilist, ich gehe von Sarkasmus gegenüber diesem Milliardärsservilismus aus, richtig?
Wenn auch mal die sehr Reichen wieder angemessen beitragen, hält das die Gesellschaft zusammen, incl. Gerechtigkeitsgefühl und kommt uns allen anderen zugute. Da verarmt niemand, die Luxusyacht ist immer noch drin. Aber vielleicht muss die vierte Generation mal wieder auch arbeiten.
zum Beitrag15.10.2026 , 22:04 Uhr
Es ist eine Gerechtigkeitsfrage, so sehr die PR-Hansels und Neoliberalisierten das zu verdecken suchen. Was ist es für eine Gesellschaft, in der Erben und Haben das Entscheidendere sind, und nicht Arbeiten es ist? So etwas nagt eine Gesellschaft ab. Es ist allerdings änderbar.
zum Beitrag15.10.2026 , 22:02 Uhr
Monika Herrmann hat ihre Eindrücke am Ort. Brantner sollte ihr besser mal zuhören.
Ein Tipp noch, frei nach Katja Berlin in der heutigen ZEIT: Es gibt ein unfehlbares Mittel, wie mensch auch mit echtem Antisemitismus die Gnade Markus Söders erhält: Einfach auf den Bruder schieben.
zum Beitrag15.10.2026 , 19:09 Uhr
Waren die "gegen Israel" oder einfach gegen das täglich völkerrechtsbrechende und teils israelrechtsbrechende Handeln der Regierung Netanyahu gerichtet? Was Sie doch auch ablehnen dürften. Und weswegen mensch immer noch keine unbequemen Journalistens abblockt.
zum Beitrag15.10.2026 , 19:05 Uhr
Was zwei sehr verschiedene Parteien und wohl auch Folgen für das Land wären, nur sicherheitshalber noch mal erwähnt.
zum Beitrag15.10.2026 , 19:04 Uhr
Warum soll Mitte heißen, der CDU folgen zu müssen? Kann Berlin seine linke Mehrheit nicht nutzen? Die Linke sind übrigens laffer als die CDU vom Ahlener Programm.
zum Beitrag15.10.2026 , 19:02 Uhr
Wollen wir das generell so halten, incl. Iran, Gaza-Hamas, China-Xinjiang, Russland? Oder warum eine Ausnahme ausgerechnet bei dem Land, das sich gerne als Brückenkopf des freien Westens in Westasien darstellt?
zum Beitrag15.10.2026 , 16:27 Uhr
Le monde diplomatique als Monatsblatt springt auch in die Bresche, wenn es deutschsprachig sein soll. Oder noch verblüffend sachlich dpg-netz.de/
zum Beitrag15.10.2026 , 16:23 Uhr
In der taz gibt es auch die Schwarz-Grün-Prediger, teils mit Spätzlehintergrund. So ein Manöver ist aber schon irreal, zumal in einer Dreierkonstellation. Wenn die drei progressiven Parteien eine Linie finden, wie mit dem Volksentscheid und seiner Mehrheitsentscheidung umzugehen ist, dann wird es diese Koalition geben. Ich tippe auf eine nach hinten geschobene und juristisch gleich mehrfach abgesicherte Lösung, die aufgrund hoher Kosten noch durch anderes ersetzt werden könnte, doch dann auch sollte.
zum Beitrag15.10.2026 , 16:20 Uhr
Ein Abtreten des Gebiets außerhalb des S-Bahn-Rings an Brandenburg meinen Sie?
Berlin und BaWü sind sehr verschieden. Die Fluchtbewegung der Schwaben und Alemannen zum Prenzlberg hat schon einen Grund. Das wäre eine Notlösung, gerade in Berlin, wo eine linksprogressive Option real ist.
Die SPD hat sich mit Giffeys Selbstverzwergung vor der CDU selbst in die Bredouille gestoßen, sie hätte von der Spitze gestalten können und hätte dann jetzt auch mehr geholt. Die Zeit Willy Brandts und Hans-Jochen Vogels scheint aber vorbei.
zum Beitrag15.10.2026 , 13:08 Uhr
Was wird wohl aus dem? Nicht Humus, nicht Lehm. Der Name es klärt: Er verGärt
Noch ist nichts entschieden Noch er nicht verschieden Ruhe sei ihm beschieden Von ihm uns beschieden.
zum Beitrag15.10.2026 , 12:59 Uhr
Risikogruppe 1: junge (meist) Männer, das wächst sich bei den meisten aus.
Risikogruppe 2: (meist) Männer, bei denen es sich dann nicht ausgewachsen hat, die sich auch im gestandenen Alter immer noch unsicher über ein zu schnell gefahrenes und zu feistes Auto definieren.
Risikogruppe 3: Senioren, meist Männer, die ihre reduzierte Sicht, ihre reduzierten Reflexe nicht wahrnehmen können/wollen und über Zebrastreifen ziehen, abbiegen, die Fahrspur wechseln, drängeln. Schuld sind diese Fußgänger und Radfahrer.
Wie gesagt, Gruppe 1 wächst sich aus, da kann Partner/Partnerin ja auch mal Tacheles reden. Gruppe 2 lässt sich vielleicht mit Bußgeld-Blitzern und Drempels einhegen. Gruppe 3 braucht Unterstützung, Hinweise, ÖPNV-Alternativen, in Stadt wie Land. Das wäre die Grundversorgung, die uns Sicherheit auch im hohen Alter schenken würde. Dahin das Geld, nicht in obsolete und irrsinnige Tankrabatte für die Quandts, Shells und Piechs.
zum Beitrag15.10.2026 , 10:55 Uhr
Churchill war okay für den Krieg und Außenseiter genug, um da den glücklosen Chamberlain und den versnobten Halifax zu ignorieren. Er war, wie es die Wählerschaft wahrnahm, nicht derjenige für den Frieden und den dringend nötigen Aufbau danach, für die Reformen, den Wohlfahrtsstaat. Orwells "Wigan Pier" schreibt aus einer nüchternen oberen Mittelschichtsperspektive beißend, was davor in den 1930ern in den Kohleregionen abging. Lesen und schlucken.
Gemeinsamer Grund: Ein Staat sollte sich nicht Zinsverpflichtungen ans Bein binden, wenn es nicht im Rahmen von Investitionen ist. Sonst droht u.a. Inflation als "Lösung".
Der Staat sollte, meine Ableitung, also nur extrem selten Industriellen/Couponschneidern das Geld rüberschaufeln und auch von denen angemessen Steuern erheben. Im Bereich Fossil etwa.
zum Beitrag15.10.2026 , 10:49 Uhr
Kapital gibt es vieles. Auch mit KI ist Klugheit, ist auch menschliche Schläue begrenzt verfügbar. Sozial ist es, das arbeits-lose Einkommen Couponschneiden und Haben endlich auch mal wieder angemessen heranzuziehen. Wer "Leistung" hochhält, sollte Steuern auf Arbeit senken, gerade in den unteren Lohnkategorien, wo noch wirklich malocht wird. Und Steuern auf Erben, Kapitaleinkünfte, Vermögen wieder greifend machen.
zum Beitrag15.10.2026 , 10:46 Uhr
Wenn die CDU sich zum Mehrheitsbeschaffer macht, mit ein paar Versorgungsposten zufrieden ist und progressiven Fortschritt wieder ermöglicht nach den bleiernen Wegner-Jahren, dann womöglich. Ist das freilich wahrscheinlich? Die Schwarzen (oder vielleicht eher ihr Umfeld) versuchen noch mit allen Kanonen Links zu verhindern. Fielen Grün und SPD darauf herein, dann wäre die CDU das Verbleibende und könnte anders auftreten. Fallen sie nicht darauf herein, können Links, SPD und Grüne zeigen, dass sie es besser können. Die SPD könnte sich rehabilitieren.
zum Beitrag15.10.2026 , 10:41 Uhr
Die Aktion ist besser, als nachher hilflose Ablenkungsangriffe auf Links, Grün oder SPD starten zu müssen. Die drei Parteien sind anders als die S.-A.-CDU sehr klar in ihrer Abgrenzung zu Angebräunten.
Da hat die CDU mal begonnen, vorher strategisch zu denken, das ist zu begrüßen. Gerne häufiger.
zum Beitrag15.10.2026 , 10:37 Uhr
Es ist ein Risiko der Identitätsbrille, die zufällig eigenen Dinge als viel zentraler wahrzunehmen oder auch als zentraler von oben zu verkünden als die anderer. Womöglich auch bei Foucault.
Dagegen doch nach den Bedingungen der Möglichkeit fragen und nicht nur esoterisch nach einem Warum kann sich lohnen, ebenso wie der Versuch von Universalität, sofern die eben kein Versteck für cisheteromännlichweiß... ist
zum Beitrag15.10.2026 , 09:41 Uhr
Warum bekommen manche nicht genug? Ach.
Könnte man nicht Menschen wie Trump,. Netanyahu oder Chameini junior auf diesen Posten setzen, dass sie dann nur den Fußball kaputtmachen?
zum Beitrag15.10.2026 , 07:49 Uhr
Niemand hindert übrigens Hetero-Männer daran, auch mal solche Bücher zu lesen. Danke der taz, an solche Daten erinnert zu haben. Wo bleibt die aktuelle Studie, womöglich hierzulande?
zum Beitrag15.10.2026 , 07:24 Uhr
Es ist zunächst ein Dilemma. Anonymität im Netz kann ja auch etwas Gutes haben. Elya Maurice Conrad will vermutlich die eigene Tefonnummer ja nicht allgemein zugänglich dort sehen. Belegte Mordfantasien der übelsten Sorte sind freilich hierzulande klar jenseits der Meinungsfreiheit. Meta hat u.a. mit der Hochbewertung des Teilens Ragebait geradezu gezüchtet, für bessere Quartalsergebnisse. Dann sollte es auch einen deutlich größeren Teil der aberwitzigen Profite in Selbstverständliches wie Qualitätskontrolle stecken, mit Ansage.
zum Beitrag15.10.2026 , 07:14 Uhr
Es ist geringfügig komplexer, aber ganz einfach. SPD und Grüne haben (zusammen) eine andere Option, die Linken nur eine. Aber wenn sie unfähig wären, mit den Linken für Berlin zusammenzuarbeiten, dann hätten auch sie nur noch die Option CDU Berlin, dann müssten sie dem abgewirtschafteten Haufen Posten und Positionen zugestehen, die deutlich weiter weg von den eigenen sind, als das bei den Linken der Fall ist. Kluge Grüne und SPD wissen um ihre Optionen und suchen ihre Sicht auf Sinnvolles für Berlin durchzubekommen. Aber sie verzwergen sich nicht zu Steigebügelhaltern für noch mal CDU-Misere. Die versteckte Drohung damit reicht.
zum Beitrag15.10.2026 , 00:24 Uhr
Gewisse Illusionen über den heutigen israelischen Staat, genauer: seine jetzige Regierung, können wir einfach verabschieden. Unterdrückung von Journalismus ist da noch nicht mal das Schlimmste. Aber schlimm genug. Spricht ein Volker Beck das eigentlich mal an oder ist er nur froh über Anschlussverwendung, nachdem ihn Sven Lehmann weggedrückt hat?
zum Beitrag14.10.2026 , 20:56 Uhr
Es werden Sachen so lange immer wieder behauptet, bis sie als wahr angesehen werden. Da muss ja dann etwas dran sein. Das wäre eine Kampagnen-Definition. Gabs damals auch mal gegen Laschet, als Lindner es werden sollte.
zum Beitrag14.10.2026 , 20:54 Uhr
Schutz jüdischen Lebens ist selbstverständlich. Ein "Existenzrecht" von Molwanien, ..., nicht unbedingt. Da hätte mein innerer Logiker auch gezögert. Wer wäre ich, einen denkbaren gemeinsamen fairen Staat für alle aus Deutschland untersagen zu wollen?
Beim Anfang aber bei Ihnen. Die CDU-Rumpler wurden so deutlich abgewählt wie möglich, doch wenn sie mit der Kampagnenunterstützung gerade die SPD und die Grünen weichkochen können und denen alles bieten, könnten sie die Pöstchen am Ende behalten. Und das Kapital kann auch aufatmen, dass der Grundgesetzartikel 15 nicht gezogen wird.
zum Beitrag14.10.2026 , 16:07 Uhr
Peru-fssoldaten besonderer Art. Kanonenfutter für den Angriffskrieg. Putin hat noch Rubel in der jahrelang mit u.a. unseren Fossilgeldern angesparten Kasse. Und wie bei jedem Imperium werden am liebsten dritte Nationalitäten in den Fleischwolf geworfen. Die Warnung ist berechtigt.
zum Beitrag14.10.2026 , 16:03 Uhr
Dahinter steckt manchmal ein kluger Kopf. Aber kein gutmeinender.
zum Beitrag14.10.2026 , 16:02 Uhr
Die ZEIT und die SZ finde ich in Ihrer Verkürzung da gerade nicht wieder. Die leuchten es beide von verschiedenen Seiten aus, incl. Gast-Stimmen.
Wieso soll der Akzeptanzkorridor verengt werden, dass Eintreten für Gerechtigkeit im Nahen Osten auch für Palästina und Palästinenser pfui wäre?
Oder dass ein solcher angeblicher Antisemitismus ein Problem wäre, wenn eine Linkspartei mit moderat linken Zielen einmal eine Koalition auf Landesebene anführen würde?
zum Beitrag14.10.2026 , 15:54 Uhr
Und ein Auto kostet gar nichts?
Der Skandal ist das viele Geld, das hierzulande noch an Auto-Herstellung und -Nutzung verdeckt fließt. Das fehlt, um in der Fläche einen bezahlbaren guten Service zu errichten. Für Kinder, Erwachsene, Senioren.
zum Beitrag14.10.2026 , 12:08 Uhr
Namenswortspiele sind bekanntlich naja, aber da haben die Schülers wohl einmal ... Bock.
zum Beitrag14.10.2026 , 12:06 Uhr
Die CDU-Oberen können ja auch mal klug sein. Sie müssen es in ihrer Malaise offenbar gerade auch dringend.
zum Beitrag14.10.2026 , 12:05 Uhr
Ja, die schrumpeligen Reste der Berliner CDU mögen pflegeleichter als Partner erscheinen, doch ein wenig an Berlin denken dürfen die Sozialdemokraten ja gerne auch. Sonst sind sie beim nächsten Mal sehr nah an 5 %. Giffey ist (hierbei: zum Glück) ohnehin raus aus dem Spiel. Die Verwechslung von Israels Regierung mit Juden hierzulande sollte inzwischen auch bei jedem kognitiv geklärt und aufgelöst sein. Vom Kapital und seinen Medien lassen sich stolze links-mittige Parteien nichts vorschreiben. Was Linke da gemeinsam definierten, ist Fairness gegenüber Israel wie Palästina, ist eigentlich schlichter Universalismus. Das künstlich sich aufbauschen zu lassen - auf Landesebene (!), ist ein so offensichtliches Manöver interessierter Kreise, dass mensch es schon allein deshalb zurückweisen sollte.
Berlin hat links gestimmt, wie so häufig.
zum Beitrag14.10.2026 , 09:04 Uhr
Nec omnes in Arcadia, für die Bildungsbürgers hier. Diese tumb wirkenden Typen sind freilich die Realität und die Mehrheit. Das könnte mensch auch aus Büchern lernen. Die Bahn bietet diesen Service auch - und ernsthaft: auch das macht sie aus, dass mensch aus einer Bubble kommt. Ich wünsche dabei diesen seltsamen Socken, dass sie diese Offenheit ebenso möglichst rasch auch nutzen. Oder auch einfach mal ein Buch.
zum Beitrag14.10.2026 , 08:58 Uhr
Erst einmal den Hut ab vor allen, die zeitig sich selbst prüfen und auch in unserer auto-isierten Gesellschaft ggf. entsprechend nicht mehr fahren.
A propos: Wieder ein Beispiel, dass Grundversorgung eben _nicht Auto bedeuten kann, sondern ein Bus, Anruftaxi, Bahn, etc. ist. Etwas, was auch ohne Führerschein und gute Rundumsicht/Reflexe noch geht, egal ob mit 7 oder 107.
zum Beitrag13.10.2026 , 21:47 Uhr
Doch, doch, Sie haben die Augenhöhe m.E. beachtet. Der Trick ist ja, es nicht nur von der Bild kommen zu lassen. Bevor ich hier in eine Schublade komme: Laschet war m.E. auch Kampagne. Und da muss man nicht zu 100 % draufspringen, das lenkt von dem Wichtigen zu sehr ab oder soll das Wahlergebnis nachträglich drehen.
zum Beitrag13.10.2026 , 00:05 Uhr
Tja, Ihre persönliche Meinung. Reform ließe sich freilich auch anders sehen, es ist ein traditionell linker Begriff, etwa für soziale Gerechtigkeit, Fortschritt und so. Sinnlose Umverteilung zu Schwerreich und Kapital war noch nie "Reform".
zum Beitrag13.10.2026 , 00:04 Uhr
Ja, auch als SPDler(in) darf mensch Sozialdemokrat(in) sein, das ist erlaubt, auch wenn gewisse Kampfmedien versuchen, etwas anderes einzuträufeln.
Arbeiterkinder dürfen durchaus in die Politik und auch mal an Machthebel, auch ohne sich in langen Studien den kernigen Ruhrgebietston oder das derbe Schwarzwaldschwäbisch abzutrainieren.
Die SPD hat im Vergleich zu anderen Parteien wohl viele gute Handwerkers der Politik hervorgebracht. Sie hätte sich auch geerdete Herzbluttypen gönnen und die entsprechend schützen können. Bas wurde auch deshalb attackiert, weil sie als unbestechlich sozial eine echte Gefahr für gewisse Kreise darstellte
Dass gerade in der nötigen Koalitionskonstellation Krötenschlucken angesagt ist, sollte Ermunterung sein, linke Alternativen zu bauen und ins Volk zu tragen.
zum Beitrag12.10.2026 , 12:29 Uhr
Nix.
Links mag dabei seit jeher universale Prinzipien statt Privilegien. Linksliberal mag wohl allgemeine Rechtsprinzipien statt Macht und Willkür. Dann mag linksmensch schon mal kritisch gegenüber Israels Handeln sein und sich nicht mit "Staatsräson" (ursprünglich sehr rechter Begriff, eigentlich) betäuben. Palästina und Palästinensern eben auch Rechte zugestehen. Dass eine Demokratie dort nicht von Israel und Iran gleichermaßen kaputtgemacht wird.
Wäre das aber für Rechts-Mitte nicht erstrebenswert? Doch, doch. Ein lebensfähiges souveränes Palästina sollte eigentlich bei allen auf der Liste stehen. Oder eben endlich ein fairer Staat für alle. Strikt nationalistisch gilt ja als nicht so links.
zum Beitrag12.10.2026 , 12:23 Uhr
Ich erkenne zumeist Kampagnen schon, wenn sie mal von da, mal von dort gespielt werden.
Der Linken wünsche ich, Israel genauso zu betrachten wie andere Länder, nicht gnädiger, nicht härter. Wünsche ich anderen Parteien auch. Ist für Berlin, Land irrelevant, und die Beschlusslage ist auch klar.
Die Union in Berlin hat das Thema Antisemitismus, wenn es wirklich mal um den geht und nicht nur um einen wohlfeilen Schutzmantel für Netanyahu, missbraucht, um ihren Kumpels unverhohlen Geld zuzuschieben, die eben dieses Ziel nicht verfolgten. Vielleicht auch ein Grund für die jetzige Lage.
Daher hätte ich an Unions statt nicht die ultimative Waffe gezückt (siehe das Corbyn-Manöver), sondern etwas, wo ich nicht so splitternackt selbst dastehe.
zum Beitrag12.10.2026 , 12:18 Uhr
Trump führt den Kongress bei dessen Kernbereichen demonstrativ vor, solange er noch eine Mehrheit von Getreuen hat.
Er bezeigt Putin seine Loyalität, solange der vielleicht ein uneheliches Kind in Russland oder was auch immer beschweigt.
Wie dieses Land ein verbessertes System wie auch andere Personen an den Hebeln bräuchte - bzw. Courage bei den jetzigen!
zum Beitrag12.10.2026 , 12:13 Uhr
Bonzers lassen es daneben über zeitverteilte Schenkungen laufen. Und bei der laufenden Besteuerung kniept die CSU-Staatskanzlei ohnehin unentwegt das Auge. Beggar thy neighbour, wie die Franzosen sagen. Nicht verallgemeinerbar, ja, schlimmer als das.
zum Beitrag12.10.2026 , 12:09 Uhr
In McPomm geht es, aber da führt die SPD.
Giffey hat nicht nur Berlin ungute Jahre beschert mit dem Wegner-Move, sondern auch die Partei hierfür auf Platz 3 in der Koalition hinuntergebracht. Zugleich könnte die Linke linken Wählerwillen auch umsetzen wollen. Was ja gar nicht geht. Giffey wird, sagen wir, Baurätin in Luckenwalde o.ä., und das passt auch so. Hier hätte sie besser andere Ansätze zur Wohnsituation verfolgt, als nur den Volksentscheid wegwedeln wollen.
zum Beitrag12.10.2026 , 12:06 Uhr
Ja, die CDU-Regierung waren unnötig und unverdaut zielferne Jahre, und gut, dass es absehbar zuende ist.
((Ein sehr kleiner Nebenpunkt: Die Lehnen ermöglichen schwächeren Menschen, von der Bank aufzustehen, dieses Ziel erfuhr ich mal zu meiner Verwunderung. Wobei es leider genügend andere Beispiele gibt, wo es tatsächlich um eine "Vergrämung" geht, statt tiefergehend anzupacken))
zum Beitrag12.10.2026 , 09:58 Uhr
Ich fand es eine beachtliche Verdrängungsleistung der Berliner CDU, die eigene offene Abzweigung von Antisemitismus-Mitteln dort für Spezis auszublenden, um in höchster Not den Linken etwas anzukleben. Das war ja auch eine Beschädigung der anderen laufenden Projekte.
Wer Juden attackiert (oder genauso pauschal lobt), wegen Netanyahus Taten, begeht schon einen schweren Kategoriefehler. Das darf auch jede Partei angehen, die Linken wohl, aber nicht nur.
Diese ganzen Kurzschlüsse, durch die z.B. dann Juden "böse" wären oder Israel grundsätzlich "im Recht" wäre, die sind doch echt nicht nötig. Klares scharfes universales Denken, und Antisemitismus-Bekämpfung nicht als taktisches Thema, sondern als Herzensthema aus allen Richtungen (bei den Angebräunten mache ich mir dabei auch darin keine Illusionen)!
zum Beitrag12.10.2026 , 08:23 Uhr
Nebenpunkt: So wie mensch "Holocaust"/"Schoah" wohl lieber nicht inflationär einsetzen sollte, ist der arabische Begriff "Nakba", der die brutale Vertreibung der meisten Palästinenser in den späten 1940ern mit Tötungen, Lügen und Gewalt markiert, hier jäh verwendet gerade wohl eine ungute Idee. Und ja, Israel hat es besser verdient, und so wie jetzt entfernt es sich von Sicherheit und Frieden zugleich und deckt unfähige und teils wohl korrupte Amtsinhaber.
zum Beitrag12.10.2026 , 08:17 Uhr
Vielleicht, dass gar nicht zu protestieren zu u.a. wachsender Ungleichheit und Belastung der Arbeitenden beitrüge. Immer nur braver Dackel freut nur die Herrchen, leider.
zum Beitrag12.10.2026 , 00:32 Uhr
Giffey ist meines Wissens schon herausgekegelt. Sie hat die letzte und diese Wahl auf dem Gewissen. Vielleicht ist sie auch besser aufgehoben als Bürgermeisterin in Finsterwalde oder so.
zum Beitrag12.10.2026 , 00:31 Uhr
Wir reden von der AfD, also von einer Partei mindestens am Rand der Verfassungsfeindlichkeit. Ihre bemühten Gleichsetzungsversuche erschließen sich uns also nicht.
zum Beitrag12.10.2026 , 00:29 Uhr
Giffey hat das schlechte Ergebnis damals und nun zu verantworten - und nicht für einen eigentlich richtigen Punkt, sondern, weil sie den Volksentscheid ignoriert wissen wollte und selbst zumindest Senatorin blieb. Berlin musste Wegners Irrlichtern aushalten, obwohl eine linke Mehrheit bestand. Kein Mitleid wegen der Abwahl also, nur schade um ein politisches Talent. Irrelevante Privatmeinung.
zum Beitrag11.10.2026 , 23:42 Uhr
Evtl. Sarkasmus? Und wenn weder alles und sofort zu lösen wäre, noch alles einfach so bleiben muss?
Energie war mal teuer und künstlich verbilligt, weil Folgekosten schlicht Dritten aufgedrückt worden waren. Und weil alles damals scheinbar billiger war. -> So viele Erneuerbare, dass auch Merit Order den RWEs dieses unseres Landes nicht mehr hilft, wäre ein Ansatz. Dafür bräuchte es gerade einen Austausch im Wirtschaftsministerium und auch noch etwas Zeit für Anlagen und Netze. Bei Wohnen wäre es radikal: Einquartieren wie schon mal hierzulande, um die Fehlbelegung bzw. Nichtnutzung in Stadt wie Land herunterzufahren, oder weniger radikal: das Geld nicht mit Wohngeld dem Vermieter geben, sondern direkt, dass der Knappheitsindikator Preis auch einsetzt. Förderung von gemeinsamen Nutzungen. Parkplätze zu Wohnraum und Förderung der gleichwertigen Lebensbedingungen in gut gelegenen, aber sich leerenden Ecken unseres Landes. Dort gibt es Wohnraum.
zum Beitrag11.10.2026 , 14:34 Uhr
Ja, manche Gierhälse gibt es. Die nicht mal das Geringste ihrer Milliarden abgeben wollen. Und lieber Geld für PR-Arbeit einsetzen für noch weniger Steuern auf Erbe und Vermögen - und das Ergebnis sind hohe Steuern auf Arbeit und unzureichende Investitionen. Das sind die Nehmer, ohne zu geben. Das stört viele inzwischen.
zum Beitrag11.10.2026 , 14:31 Uhr
Mal wieder Theaterpossen aus CSU-Bayern. Die sollten mal den Steuerprüfungs-Ehrgeiz und die Personalstärke ihrer Abteilungen angemessen aufstocken. Statt augenkniepend das Leistungsprinzip zu verraten und durch die Willkür einer noch ungehemmeten Groß-Vererberei zu ersetzen. Und wo wir dabei sind: Vermögen und Erbschaften wieder angemessen und effektiv heranzuziehen ist sozial und ökonomisch geboten, alles andere ist leider PR-Bla interessierter Kreise und sorgt für die hohen Steuern auf Arbeit und den schlechten Zustand der Infrastruktur. Für eine Verbesserung: angemessene Steuern.
zum Beitrag11.10.2026 , 13:42 Uhr
Vielleicht noch einfach ein weiterer Nagel in den kommenden Sarg von Fossils hierzulande. Wobei politisch gerade Europa eigentlich große Dieselvorräte vom Markt wegkaufen könnte, um Trumps Wahlchancen endgültig zu garrotieren.
zum Beitrag11.10.2026 , 13:36 Uhr
Ich hätte gerne die Unterschrift aller CDU-Parlamentarier in Berlin, dass niemand wieder Antisemitismusbekämpfung mit Selbstbedienungsprojekten verwechselt.
Es war tollkühn von der Union, ausgerechnet das Thema hochzuspielen. Die Angst vor Maßnahmen gegen Wohnungskonzerne muss tief stecken.
zum Beitrag11.10.2026 , 09:21 Uhr
Nebenpunkt: Die CDU im Osten ist die Nachfolgepartei der Ost-CDU mit deutlich mehr personeller Kontinuität als SED/PDS/Linke 1989ff. Falls mensch es darin schon vergessen hat oder verdrängen will. Echte Bürgerrechtlerparteien waren da SPD und Bündnis '90/ Die Grünen. Bürgerrechte heute können heißen, die Grundlagen der Humanität und Solidarität in Sachsen-Anhalt einzufordern. Am liebsten auch mit der heutigen CDU zusammen - die sollte in sich gehen.
zum Beitrag11.10.2026 , 09:15 Uhr
Geld für Lehrers ist nicht der Punkt. Hierzulande sind Lehrers mit dem Beamtenstatus verknüpft sehr gut abgesichert, im Berufsleben und danach. Dies zieht teils die Falschen an, und wenn die Wertschätzung fehlt und das System sich um sich selbst dreht, kommen der Burnout und der Tinnitus dennoch.
Leistung fordern, Menschen fördern (alle, verantwortlich, und nicht nach unten oder Nachhilfeinstitute abschieben). Gleiche Chancen. Kinder sind nicht doof, sie bekommen mit, dass Herkunft viel bestimmt. In Frankreich geht es um Postleitzahlen, um Hautfarbe, um Akzent um Geld und Connections - kommt uns das so unbekannt vor? Wollen auch Privilegierte das? Dass sie in ihrem Tiefsten wissen, dass sie es sich _nicht selbst verdient haben?
zum Beitrag11.10.2026 , 09:10 Uhr
Wow, was für ein Abstand von Sombarts Darlegung vor 120 Jahren, warum es keinen Sozialismus in den USA gebe, und diesem nationalstolzen US-Sozialismus-Bekenntnis im letzten Absatz!
Die Bataillone des Kapitals sind freilich dort eben auch stark und die Denkverengung noch schmal. Das ist teils noch nicht mal das Deutsche Reich 1906.
zum Beitrag11.10.2026 , 09:04 Uhr
Gegen wirre Einzelgänger ist schwer etwas auszurichten. So fair darf mensch sein. Wirrer Einzelgänger trifft es dabei schon seit längerem auch für den Premier Israels. Im Inneren wie im Äußeren. Auf Kosten der Demokratie im Inneren, auf Kosten von Aberzehntausenden Toten im Äußeren. Clausewitz wusste bereits: Kriege führt mensch um des Friedens danach willen. Außer mensch heißt Netanyahu und weiß, dass Frieden ihn nach Den Haag oder so in den Knast bringen dürfte.
zum Beitrag11.10.2026 , 08:59 Uhr
Nina Scheer hat mehr Ahnung als wohl die ganze Unionsfraktion zusammen. Was nicht relevant ist: Demokratie ist, wenn's auch mal schmerzt.
Reiche treibt ja die Kosten faktisch _hoch mit dem meisten, was sie tut. Nicht nur ökologisch, auch kurzfrist-ökonomisch. Fossil müsste ja rasch raus aus der Merit-Order-Treppe, auch wenn RWE, e.on & Co. dann sich keine Schw*inegewinne mehr machen würden.
Politstrategisch schöpfen die Grünen langsam wieder Atem. Die Fraktion hat leider noch die selbstbezogene Dröge zu lösen, aber zusammen mit dem offensichtlichen Versagen der Unions-Klimapolitik ist neben Geld auch Umwelt eigentlich ein Pfund für die Energiewende. Die Grünen müssen für die Sache noch mehr drücken und ihren konzeptionellen Vorsprung vor der Union markieren.
Noch nicht bei sich ist die SPD, die gerade aus der Defensive wieder in die Offensive kommen darf. Frau Scheer hat viele extrem gut bezahlte Widersacher, genau das ist eine Chance auf ein Thema für Wahlen. Politik für die Vielen, die auch nachhaltig trägt. Marktregulation, die auch greift. Unterstützung für Frau Scheer, denn die braucht jedeR, der/die etwas erreichen will.
zum Beitrag10.10.2026 , 20:46 Uhr
Zum letzten Absatz ein Einwurf: Im Westen haben die alten Jahrgänge eine starke Bindung an SPD und Union. Im Osten nicht, da lassen diejenigen sich also eher von Simsonschändern einseifen.
zum Beitrag10.10.2026 , 20:43 Uhr
Wie einige andere Länder auf der Erde auch, hat Israel aktuell so einige Konflikte mit Menschenrechten und Völkerrecht. Nebenpunkt. Naziwortwahl unterschieben triggert, ja, ich hoffe, das war unbewusst und nicht Extremrhetorik. Der Hauptpunkt ist, dass Deutschland eine hypothetische Lösung "Ein Staat fair für alle", der dann vielleicht Levantinien heißt und im Konsens entstanden wäre, jetzt bekämpfen müsste?
Nebenpunkt: "Existenzrecht" eines Staates gilt auch für Molwanien, Deutschland, ... wohl nicht, außer in politischen Schnellschusstatements. Sinn macht ein Staat für jüdische Menschen schon. Das wäre wohl die andere Lösung: Israel in seinen völkerrechtlichen Grenzen einerseits und ein genauso lebensfähiges Palästina in den seinen andererseits, wie mal vorgesehen. Jerusalem ließe sich teilen. So würde auch eine "jüdische" Mehrheit einfach sichergestellt (und nicht durch Diskriminierung und Entrechtung anderer).
zum Beitrag10.10.2026 , 14:58 Uhr
A la lanterne, womöglich eher. Sinnfrei Spritpreise herunterzumanipulieren, um damit Ölfirmen und -produzenten das Geld zuzuschanzen, heißt schon mal , dass jemand auf der ENA oder Sciencepo die Wirtschaftswissenschaften offenbar komplett schwänzte. Lieber Bildung ernstnehmen, die Chancen für Jung und Alt auf eine Kliamstabilisierung ergreifen.
zum Beitrag10.10.2026 , 12:30 Uhr
Sowohl als auch, wahrscheinlich. Unverkennbar geht es um Kriegsertüchtigung. Trennen wir dabei: a) die moralische Klarheit weiterhin , das Gegenüber nie als Nur-Teufel zu sehen, nie die Menschen mit Hass zu spicken, nie den Kriegswaffenproduzenten unser Volkseinkommen ungeprüft für wertlose Klüngeleien hinüberzuschieben b) die solidarische Abschreckung innerhalb der NATO gegen äußere Angriffe, wie sie Putin auf Georgien, Ukraine, ... bereits verübte, mutmaßlich auch in Leipzig versuchte. Da den Pilatus zu machen, hat schon Brecht in treffenden Stücken aufgespießt.
zum Beitrag10.10.2026 , 11:10 Uhr
Hmm, ich fand es wenig gelungen, für mich unerwartet "Eliminierung" einzuführen, doch da habe ich vielleicht das Zitat nicht erkannt. Die natürlich legitim erfragte "Auch andere Staaten?", die im Kritischen wie Unkritischen ein Prüfstein ist, wurde wohl beantwortet. Wobei Südafrika als alle gleichberechtigender Staat dann doch überlebte, die Sowjetunion tat es nicht, so sehr Putin seine Nachbarn auch mit revisionistischen Angriffskriegen überzieht. "Palästina" hätte ich als näherliegendes Beispiel angeführt.
zum Beitrag10.10.2026 , 10:54 Uhr
Die Selbstermutigung ist etwas Gesundes und sollte keinesfalls den destruktiven Demagogen wie Trump überlassen werden. Keine irrealen Versprechungen bitte, gewiss, aber Mut zum Handeln kann viel weiter tragen, als uns gewisse Meinungsmacher glauben machen wollen. Sachlich überfällig ist gemeinsames soziales Handeln ohnehin.
zum Beitrag10.10.2026 , 10:50 Uhr
Rübezahl? Eins, sonst hieße es ja Rübe_n-Zahl.
zum Beitrag10.10.2026 , 08:56 Uhr
Sie meinen, dieser schrille "Typ" sollte, um AfDis bloß nicht zu provozieren, doch besser mit Undercut neben einer stumpfblond bezopften Gattin herumlaufen? Das wird die AfD sicher unter die Fünfprozenthürde drücken.
zum Beitrag10.10.2026 , 08:52 Uhr
Das frühe Aufstehen in Sachsen-Anhalt hat vielleicht auch damit zu tun, dass mensch auch mal nach Niedersachsen zum Autowerk pendelt - die Pendelstrecken sind jedenfalls im Schnitt ungesund lang, das auch. Und auf Verbrennerauto setzen ist gerade auf absehbare Obsoleszenz setzen. Wer etwa den immer noch empfehlenswerten Saale-Radweg mal fährt, wird beides sehen: Revitalisierte Orte wie auch tote LPGs/VEB-Umkreise, wo Bäume durch Hausdächer (!) hindurchwachsen.
So schlecht geht es Sachsen-Anhalt derzeit aber auch nicht, siehe diverse Artikel vor der Wahl, die das ausführten.
Wer es ökonomisch besser haben will, wählt auch nicht AfD, denn das betont unsoziale und destruktive Wirtschaftsprogramm sollte doch inzwischen bekannt sein. Ressentiments bedienen und sich als einzige Alternative hineinlügen, das könnte es eher sein.
Und ja, eine funktionierende Rechts-Mitte-Partei tut jedem Parteiensystem gut. Die sollte konservativ mahnen und linkem Fortschritt den Sparringspartner geben, aber Ressentiments einfangen, nicht bedienen. Drücken wir der Union da die Daumen.
zum Beitrag10.10.2026 , 00:38 Uhr
Die Linken haben ein außergewöhnliches Ergebnis erzielt, doch haben Rot und Grün theoretisch noch eine Alternative und wollen sich nicht von der Springerpresse mit (ja: eher hanebüchenen) "Antisemitismus"-Phantastereien attackieren lassen. "Sagen wir: unentschieden".
Ist Empathie auch mit Palästinensern, universale Geltung von Menschenrechten und Völkerrecht eigentlich so schwer? Oder das Thema als so gut wie irrelevant auf Landesebene nicht einmal zu ignorieren?
Egal: jetzt aber rasch zum Sozialen, Ökologischen, Verkehrspolitischen - Berlin braucht nach der Wegnertragödie zügig ein anderes Stück auf der Bühne.
zum Beitrag10.10.2026 , 00:29 Uhr
Auch von der jetzigen israelischen Regierung dabei mal den Verzicht auf ihren Terrorismus gegen Zivilisten zu fordern wäre folgerichtig, das sehe ich. Und dass, wer universal denkt, Palästina und Palästinensern natürlich entsprechend Rechte zugestehen wird und sich nicht von Springer auf Israels Netanyahu allein einkasten lässt
Die auf Landesebene wirklich herzlich gerinrelevante Frage wurde jetzt hochgekocht und darf ab jetzt auf kleinerer Flamme laufen. Das ist eher etwas für den Bund, wo aber eine universal orientierte Betrachtung ebenfalls ausreichen wird.
zum Beitrag09.10.2026 , 22:17 Uhr
Haben wir völkerrechtlich bei der EU eingeloggt.
Ist auch das Mindestete, was wir für Deutschland tun können. Wir tun schon erschreckend wenig.
AfD-Strohmänner oder Fossillobby-Sprüche als Ausrede für Nichtstun lassen sich ignorieren. Sollten verantwortungsvolle Politikers auch, mit Erklärung natürlich dabei.
zum Beitrag09.10.2026 , 22:14 Uhr
Nebenpunkt: Zu Österreich-Ungarn empfehle ich neuere Werke. Bzw. die Überlegung, was nationale Staaten in der Nachfolge anschließend mit ihren jeweiligen Minderheiten abzogen und -ziehen. Dieses "Ich muss Mehrheit sein"/"Wir oder die"/"meine Nation zuerst" ist der Keim zu Kriegen im Balkan und anderswo.
Wenn in solcher Denke ein Staat demokratisch sein will, aber nach völkischen Kriterien denkt und die Mehrheit unsicher ist, dann droht Bürgerkrieg, Diktatur. Im besseren Fall faire Aufteilung oder aber: man löst die völkische Definition des Staats ab.
zum Beitrag09.10.2026 , 22:07 Uhr
Die AfD-Leute gebrauchen den Begriff dummheitshalber ja teils erkennbar anders als von Maaßen diktiert. Und selbst die Pseudo-Definition (der Begriff hieß mal ganz anderes) hieße, gegen die Flüchtlingskonvention zu verstoßen, aus der mensch erst einmal aufwändig austreten müsste. Nach meinen Posts hier könnten Sie zur Idee kommen, dass der Begriff Existenzrecht evtl. tatsächlich Nonsens ist und eine unbedingte Solidarität mit einer Regierung, die sich als Netanyahus Bande herausstellen kann, Hasard, ja Beihilfe. Dass es aber leider sehr gute Gründe gibt, dass gerade jüdische Menschen mindestens einen Staat haben, wo sie sicher sind. Wie palästinensische, molwanische, westsaharische, ... Wobei ich das als Aufgabe aller Staaten der Erde sehe, dass nicht wegen einer anderen Ethnie oder Konfession schikaniert wird. Deutschland muss hier seine Schäfchen schützen, das outsourcen kann es doch nicht sein.
zum Beitrag09.10.2026 , 21:57 Uhr
Sie wollen gerade aber nicht den Artikel 5 attackieren, der unsere eigene Lebensversicherung ist? Der auch bedeutet, dass ein Kriegsversuch Putins sein Ende als Präsident bedeuten dürfte. Von Estland lernen heißt Digitalisieren lernen, nebenbei. Sie wollen zum schönen Jugendstil Rigas auch nicht mit einem Russlandvisum aus der Fähre steigen müssen. Und die Häfen aller drei Staaten nicht Putin preisgeben.
zum Beitrag09.10.2026 , 16:39 Uhr
Und es ward Licht.
zum Beitrag09.10.2026 , 16:29 Uhr
Seit der bewussten Pflanzung innerhalb des sowjetischen Imperiums wohnen auch in Lettland viele Menschen mit der Muttersprache Russisch. Wie auch die zu loyalen glücklichen Bürgers werden, wenn sie es noch nicht sind, da haben die baltischen Staaten die letzten 34 Jahre verschiedene Ansätze gefahren, doch das wäre eine andere lange Geschichte. Riga und Umgebung bergen viele Menschen mit Russisch. Im Supermarkt mag ein Privjet gegenüber der Kassiererin eine größere Chance auf Passung haben als ein Laba diena. Aber ganz ruhig: ins verarmte putinisierte Rossija wollen die schon offensichtlich nicht umziehen: gutes Zeichen. Schubladen immer auch wieder öffnen.
zum Beitrag09.10.2026 , 16:20 Uhr
Es spricht einiges dafür, dass das Wort rechtsextrem es trifft, nicht rechts. Rechts sind CDU, CSU, FW. Wer sogar ungleiche Menschen- und Bürgerrechte offen anstrebt, ist wohl näher an "Verbotsantrag" und "noch hinter der Wand" als an besagten Parteien.
zum Beitrag09.10.2026 , 14:51 Uhr
Habeck etwa kam mit einem ziemlich ausgereiften Energiewendekonzept an, transparent vorangekündigt, das deutlich andere Töne anschlug als Altmaier (Reiche jetzt hat ihr Hausaufgabenheft von Ex-Chef Birnbaum verfassen lassen, die sei auch ausgenommen). Weimer ist anders unterwegs als Cl. Roth. Es gibt Parteien, die für mehr Rüstung sind und welche, die dagegen sind - beide führen sie Gründe an. Sozial und wirtschaftspolitisch links gibt es zumindest bei den Linken, teils auch bei SPD und Grünen. Unternehmerfreundlich wiederum bei CDU/CSU.
Was mich dabei auch betrübte, war die Vermittisierung von CDU/CSU und SPD unter Merkel, eine perfide Strategie, die den Wechsel verunmöglichte. Wer die Linken erfolgreich verteufelt, kann 2005 und 2013 auch ohne rechte Mehrheit Kanzlerin bleiben. Ein Machtwechsel 2013 hätte der Union und dem Land letztlich wohl gut getan. Aber inzwischen markieren Sozial- und Christdemokraten schon auch Unterschiede deutlich, arbeiten aber eben auch zusammen - das ist gerade auch ihre Aufgabe. Ich beneide niemanden, der das jeweils machen darf.
zum Beitrag09.10.2026 , 14:42 Uhr
Die Formulierungsvariante empfinde ich als bedenkenswert, danke.
Zugleich wünsche ich mir auch eine Welt, wo gegenseitiger Respekt egal welcher Bekenntnisse so selbstverständlich geworden ist, dass gar kein Land sich nach einem Bekenntnis oder einem 'Ethnos' definiert/abgrenzt, sondern z.B. verfassungsstolz. Das mag aber auch einfach einer entsprechenden Vorprägung hierzulande geschuldet sein.
zum Beitrag09.10.2026 , 08:34 Uhr
Ich habe Ihre Argumentation gerade noch nicht ganz herauslesen können, helfen Sie mir.
Mein Hauptpunkt ist: reich fachlich gibt es da eigentlich einen Punkt. Politisch freue ich mich jedoch vor allem auf eine progressive Koalition in Berlin, die sich dabei nicht über das Thema Nahost definieren sollte, sondern über Soziales (und vielleicht noch einen wieder nüchterneren Blick auf Verkehr, Kultur & Co., anders als Wegners Abwege zwischendurch, die die SPD fast mit in den Abgrund rissen)
zum Beitrag08.10.2026 , 23:21 Uhr
Aus den Klimazielen können Sie ableiten, dass wir deutlich weniger Autos haben werden - den Verkehrssektor auszunehmen wird kaum gelingen bzw. das Ergebnis wäre ein absurd ineffizienter Ansatz fürs Ziel. Dann müssen wir da kein Geld mehr versenken und können uns auf Brückensanierungen o.ä. stürzen, das ist immer noch teuer genug. Und ja, Rückbau, denn Bahn und Bus, Rad und Fuß oder einfach nur Mensch und Kind brauchen Platz zurück. Manche andere Länder sind bereits nicht so auto-istisch, wir dürfen ja auch mal lernen. Und einiges an Wohlfahrt genießen.
zum Beitrag08.10.2026 , 23:17 Uhr
´Nicht "verstaatlicht" meinen Sie.
Sondern nicht mehr auf betriebswirtschaftlichen Schein-Gewinn aus. Sondern auf volkswirtschaftlichen Gewinn, auf Gemeinwohlnutzen.
Stolz auf eine immer bessere Infrastruktur und Dienstleistung. Übrigens auch faire Chancen gegenüber den indirekt hochsubventionierten Autoherstellern und Fluganbietern, das wäre auch höchst nötig.
zum Beitrag08.10.2026 , 23:14 Uhr
Sie empfinden persönlich etwas und daher kommt vielleicht das Skandalisierenwollen einer simplen Kommission? Die Schaffung/Existenz einer Polizei, Steuerfahndung, ... ist vielleicht schlicht Vorbeugung und besonders rasche Handlungsfähigkeit. Und da wird etwas an der Basis zu klären sein, aber die Programmlage und die Personen sind bereits glasklar.
Wir erinnern uns: In Berlin geht es gerade darum, den Kehricht der vorigen Regierung zügig durch progressive Politik zu ersetzen. Egal, was Springer vorzugeben sucht. Das hat schon letztes Mal verlorene Jahre für Berlin bedeutet.
Die ausländerfeindlichen Ressentiments und die inländergruppenfeindlichen Ressentiments wegzubekommen - das wäre doch ein gemeinsames Ziel. Nicht das wohlfeile Lamento-Beschwören gegen ein vages "Berlin".
zum Beitrag08.10.2026 , 23:06 Uhr
Zweiter Versuch: Geht es da noch denkschärfer, also ohne derartige Übertragung und Übersteigerung als rhetorisches Mittel? Bei der ganzen Rhetorik ging Ihr Punkt (welcher?) mit unter.
Existenzrecht von Staaten an sich gibt es eigentlich wirklich nicht. Differenzierter jedoch siehe mein Beitrag unten.
zum Beitrag08.10.2026 , 18:35 Uhr
Sie werden Ihre Entscheidung verteidigen, das beschreibt Kahneman besser, als ich es könnte. Wahrscheinlich würde mir das auch passieren. Beim nächsten Mal sind die Karten vielleicht andere.
150 km/h "entspannt", ah ja. Sie werden auch Gründe haben, solche langen Strecken täglich mit dem Auto auf sich zu nehmen. Eine statistisch normale Arbeitsstrecke ist sehr anders. Sie vergleichen zuletzt 3 Jahre gebraucht mit neu, nur auch mal notiert.
Nicht falsch verstehen, Sie haben Ihre Checkliste laufen lassen. Nur kann es sehr wohl sein, dass die für viele andere anders wäre.
zum Beitrag08.10.2026 , 18:29 Uhr
Wo finde ich die? Die würde ich dann gerne nachvollziehen können.
zum Beitrag08.10.2026 , 18:28 Uhr
Alternative innerhalb der demokratischen Parteien muss sein, egal, was Neoliberale einzutrichtern versuchten.
Dass sie gar nicht bestünde, sehe ich jedoch als falsche Behauptung. Koalitionsfähigkeit ist etwas Gutes, so wie Unterschiede sich damit nicht auflösen. Oppositionen nutzen Untersuchungsausschüsse, Parlamentsreden, Konzept-Ideen.
Dass die CDU unter Merz halt nur Reden schwang und sich nicht für die Machtübernahme rüstete, ist ein Sonderfall und sollte nicht verallgemeinert werden.
zum Beitrag08.10.2026 , 18:25 Uhr
Inzwischen auch noch professionalisiertes Ressentiment gegen angeblich "andere" als Deckmantel, auch wenn es gewiss beim Einzoomen auch hier mehrere Gründe und Einflussfaktoren gibt.
zum Beitrag08.10.2026 , 13:58 Uhr
Das war ein bewusster Trick, um außer-demokratisch dem Großkapital weitere Macht zuzuschieben. Eine Methode, die bei "Entwicklungsländern" schon zuvor eingesetzt worden war. Ein Schutz vor kleptokratischer Enteignung war der Vorwand.
Dass russische Oligarchen das Spiel auch spielen können, verblüfft nicht. Lassen wir aber auch andere Mitspieler im Lichte der Öffentlichkeit, die Fossils aller Länder etwa.
zum Beitrag08.10.2026 , 13:55 Uhr
Völkerrechtlich vertreten schon eher wenige die Auffassung, es gäbe so etwas wie ein "staatliches Existenzrecht". Und da wir ja universal denken, gilt das für Deutschland, Molwanien, Palästina und Israel gleichermaßen. Dabei spricht einiges dafür, sich ein demokratisches und zumindest jüdische Israelis schützendes Land zu wünschen. Auch darf, wer ein demokratisches Palästina wünscht, sehr gerne auch entsprechend ein Israel wünschen. Dabei, nächste Volte, bleibt es den Beteiligten zugestanden, etwa einen fairen einheitlichen Staat für alle seine Bürgers gemeinsam zu schaffen. Staaten, die sich verabschiedeten, waren die DDR; die Sowjetunion, Jugoslawien, Tschechoslowakei. Kurzum: so verkürzbar ist das Thema gar nicht.
Gut dabei, dass es jetzt trotz aller Interferenzen in die Substanz gehen wird. Nach dem hilflosen Wegner ist genug aufzuräumen.
zum Beitrag08.10.2026 , 13:46 Uhr
Schon klar, dass jede und jeder hier die Pflichtzeilen zu Tschechien abliefern muss. Doch dann doch lieber die bildliche Auflösung, was Bademeister, Post-Oma, Baumumarmen, Sandkasten und Nordic Walking auf Tschechisch heißen.
zum Beitrag08.10.2026 , 00:33 Uhr
Zum Güterverkehr muss mensch schon ergänzen, dass der politisch kaputtgemacht wurde: die Bahn musste z.B. zum Gewinnerzielen ganze Bahnhofsflächen und Weichen stilllegen und zu Geld machen. Nötige Umfahrungsstrecken für Metropolregionen kamen nie, sondern bestehende Strecken wurden sogar ausradiert.
Was jedenfalls nicht mehr priorisiert werden sollte, ist das finanzielle Wohlergehen der Piechs/Porsches und Quandts/Klattens, der teure Auto/Lkw-Verkehr. Der hat einiges auf dem Gewissen.
zum Beitrag08.10.2026 , 00:23 Uhr
Und offensiv die wirklich wichtigen Themen und Ansätze wieder auf den Tisch bringen: Soziales, Wirtschaft, Innovation, Umwelt, EU, Finanzen.
Auf die Ressentiment-Rowdy-Nr. haben nämlich die meisten eben keinen Bock! Da darf es also gerne um andere Themen wieder gehen.
zum Beitrag07.10.2026 , 21:55 Uhr
Es geht doch darum, Auto-Straßen geplant zurückzubauen. Ökonomisch, ökologisch.
Und Erhaltung der Straßen und Brücken ist schon teuer genug. Die Schiene wäre mal wieder dran, das auch.
zum Beitrag07.10.2026 , 20:29 Uhr
"Fühlbarer" Gegenwert trifft es vielleicht und erklärt einiges an nach anderen Kriterien schier irrationalem Verhalten.
Für den nächsten Kauf sollte der Wiederverkaufswert auch noch in die Rechnung. Wer seinen obsoleten Verbrenner nicht nach Molwanien verkaufen müssen will.
zum Beitrag07.10.2026 , 20:26 Uhr
Welche Quellen sehen Sie da für diese Meinung? Könnte mensch das auch anders sehen, angesichts der Ölschäden von Venezuela bis Nigeria am Ort und der Treibhausgasschäden global?
zum Beitrag07.10.2026 , 20:25 Uhr
Klimaeffekt? Abgase am Ort? Lautstärke bei langsamen Geschwindigkeiten?
(Dass schwere Auto egal welchen Antriebs noch mal mehr Mist sind, das stimmt dabei)
Es bleibt genügend anderes, gewiss, daher muss auch die Zahl der Autos zügig nach unten, am einfachsten durch Einpreisung der externen Kosten, statt das Auto immer noch hochzudopen.
zum Beitrag07.10.2026 , 16:16 Uhr
Mehrdeutigkeit, das "Grau" aushalten, nicht alle können das. Selbst hier. Mensch kann durchaus Israels Verhalten kritisieren und zugleich Marokkos in der Westsahara auch - oder umgekehrt. Mensch kann Nationalismus auch dann ablehnen, wenn er Zionismus heißt. Bzw. andersherum: auch dann gutheißen. Wir müssen gar nicht jede Meinung übernehmen - ein paar Sekunden sie erst verstehen, das hilft aber wohl schon. Hier wie bei anderen Themen. Für Glaubensbekenntnisse gibt es die Kirchen etc. und Fanvereine. So verlockend das auch u.a. für mich natürlich ist: schwarz-weiß ist einfach.
zum Beitrag07.10.2026 , 16:09 Uhr
Nixdorf ist ja inzwischen ein Weilchen her. Rüdiger Hoffmann und Drewermann sind genauso leider weniger präsent. Und mit dem kleinsten Fluss Deutschlands reißt die schwarze OWL-Metropole nichts. Jetzt muss es der SC international richten. Toitoitoi!
zum Beitrag07.10.2026 , 16:05 Uhr
Wie Mandami sich sofort auf die Schlaglöcher stürzte, kann es links-progressiver Ansatz sein, die Verwahrlosung öffentlicher Güter über Jahrzehnte beharrlich anzugehen und umzudrehen (Es wird immer noch lange dauern). Wir brauchen keine weitere Auto-Million auf den teuer unterhaltenen Straßen, wir brauchen die Grundversorgung: Bahnen, Busse & Co. für quasi alle in allen Altersgruppen.
Ich hätte auch gerne wieder den guten Stolz, den auf 'deutsche' Pünktlichkeit und die deutsche Bahn. Auch dies ein Antidot zu dem Vitriol von Rechtsaußen.
PS: Die Bahn ist immerhin nutzbare Zeit und umweltfreundlicher - bei Auto, Flug hätte ich bei beidem große Zweifel.
zum Beitrag07.10.2026 , 15:54 Uhr
Capek (der mit dem "Roboter") konnte es auch nicht sein, der hat eigentlich dieses Hatschi-Häkchen, das in deutschen Kreuzworträtseln nicht heimisch ist.
Kafka war heimisch in der deutschen Sprache - und wie!
zum Beitrag07.10.2026 , 00:07 Uhr
Wenn nichts anderes zieht, ein Spalt-Thema beim Gegner finden und aufstemmen und mit allen Mitteln aus allen Richtungen spielen. Bei Corbyn und Eralp dasselbe.
Zum x-ten Mal wissen wir eigentlich, dass Israel/Israelis, Judentum/Juden m/w/d verschiedene Kategorien sind. Wer das nicht wahrhaben will und das Gegenteil versucht zu behaupten sind zum einen die Hammassis, zum anderen die Likudniks von Netanyahu.
Korrektur des Artikels. Ja, es darf hierzulande Israel kritisiert werden, manche reduzieren sich auch leider darauf. Doch haben Regierungen sich dieses derzeit Nötige und Selbstverständliche arg lange nicht wirklich getraut und wurden Palästina-Solidaritäts-Demonstrationen eine Weile demonstrativ beschränkt, was zum Glück inzwischen zurechtgerückt ist.
Was tun? Einfach wieder die Berliner Themen ernstnehmen. Das sind Soziales, Wohnungsnot, ein Ende der CDU-Irrfahrerei. Auch wenn das manchen nicht passt.
zum Beitrag06.10.2026 , 23:54 Uhr
Die Kosten für die Allgemeinheit sind ja weit höher als Ihre genannte Summe. Auch ein E-Auto ist vollkostenökonomisch teuer für uns alle. Doch weniger als ein Verbrenner. Der durch den hohen CO2-Preis und die wegbrechende Infrastruktur absehbar den Kipppunkt erreichen wird, letzte Lobbyleistungen hin oder her.
zum Beitrag06.10.2026 , 18:11 Uhr
Reden wir, räusper, von der selben Realität?
Zeitig, arg zeitig kann sich jede und jeder darauf einstellen. Der Nutzen wird ja auch gemeinsam genossen: Unabhängigkeit von Scheich und Putin, Klima, Luft, Geld.
zum Beitrag06.10.2026 , 18:09 Uhr
Ich meine, sehr kleine Nischen gibt es durchaus. Sie sollten besser nicht zu groß sein. Nicht dem einen den Fossilbentley, die Diskussionen dann wären Zeitverschwendung. Es handelt sich übrigens um den Punkt Neuzulassungen, das beeinträchtigt den Oldie oder den THW-Wagen nicht.
zum Beitrag06.10.2026 , 14:54 Uhr
Schrieb ich, dass das Obige die zweitbeste Lösung wäre? Finden wir etwas Besseres. Die Frage halte ich für offen.
zum Beitrag06.10.2026 , 14:53 Uhr
Was ich nicht tat, sondern im Zusammenhang blieb ; )
zum Beitrag06.10.2026 , 14:42 Uhr
Der Umschwung kann auch hier rascher und jäher kommen als gedacht. Das kippt, sobald Umwelt und Geldbeutel bei Verbrauch und Wiederverkaufswert die diversen geschürten Vorbehalte einfach wegknipsen. Und niemand auf den alten Möhren sitzen bleiben will. Da helfen Berichte von Nutzers, Batterienverbesserungen und der Beginn eines Gebrauchtwagenmarkts. Es hülfe, wenn Verbrenner endlich mal Vollkosten beitrügen und nicht die Union so autounterwürfig bliebe.
zum Beitrag06.10.2026 , 12:45 Uhr
Keine neuen Verbrenner mehr bzw. Nullemissionen da, was m.E. äußerst soft ist, verglichen mit den Schäden durch Verbrennung. de.wikipedia.org/wiki/Verbrennerverbot
zum Beitrag06.10.2026 , 10:21 Uhr
Nix glop versteh. Lifestyle-Stories aus dem Leben mit einer Prise Meinung sind zwar immer rasch und einfach runtergeschrieben, aber häääh? Es gäbe auch tschechische Literatur, auch tschechische Politik und Geschichte.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:14 Uhr
Für uns beide nicht. Der zitierte Grundgesetzartikel schon eher. Nicht zwingend auf diese Weise.
Wobei ich es schon sehr peinlich für die AfD finde, dass "männlich" da schon zu reichen scheint, um als Glücksritter dubioser Sorte (siehe Artikel hier zu S.-A.) nach oben zu kommen. Was für die von einem Millionär nach oben bezahlte Weidel und die womöglich erbgeschwächte Ex-Herzogin Beatrix Amelie Ehrengard Eilika auch gelten mag. Doch die reale AfD ist ein Beispiel, dass fast-reine Männertruppen rasch dysfunktional werden können.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:33 Uhr
Das Auto könnte generell mal beginnen, seine versteckte Bezuschussung zurückzuzahlen. Fossil damit zu bepreisen wäre der erste Schritt. Wenn man mal an Frau Müller beim Edeka denkt und nicht an die Piech-Erben.
Kleine sparsame E-Autos fehlen (wenn es denn noch ein Vierräder sein soll). Wo bleibt da der neue Golf oder Polo mit ähnlicher Volkswagenzielsetzung und scharf kalkulierter Marge?
zum Beitrag06.10.2026 , 00:29 Uhr
Besser hier die Zahl des WDRs nehmen, sonst blasen Sie den blauen Elefanten unnötig auf. (Ist auch so eine nachvollziehbare Frage)
zum Beitrag06.10.2026 , 00:28 Uhr
Wieso stehen deutlichen Programmreduzierungen so wenig weniger Stellen gegenüber? Doch nur für die Galerie?
Quotendenken sollte recht weit hinten stehen, gegenüber Bildung, Information und Befähigung zum politischen Denken, auch wenn es nicht komplett nutzlos ist.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:24 Uhr
Neuengamme ist dabei so gut erreichbar, dass es leicht und ohne große Anfahrtszeiten machbar ist. Auch z.B. das Stadtmuseum beschriebe die Zeit deutlich und eindrucksvoll. Mich erschrecken die Umfragezahlen, die z.B. Netanyahus Manöver einfach auf "Juden" projizieren. Gut vorbereitete Besuche könnten da wirkliche Diskussionen schaffen.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:19 Uhr
Es waren vor allem die Mitarbeiters (übrigens auf sehr großer Fläche und in mehreren Schichten), die mit Gehaltsverzicht unter Druck die Schw*inegewinne der abnagenden Investoren ermöglichten. Das Geld lieber denen und die Flächen in Bibliotheken, Stadtverwaltungsflächen, Museen, Basare, Fressmeilen ... umwandeln. Aber nicht künstlich und teuer erhalten, bei aller Nostalgie, was sich nicht mehr trägt, sondern kaputtgespart wurde. Kaufhof war übrigens lange profitabel und sehr weit bei Nachhaltigkeit!
zum Beitrag06.10.2026 , 00:13 Uhr
Wenn ich Sie jetzt offensichtlich und erkennbar beleidigen würde, würde es dadurch stimmen?
Offenbar nicht, und das ist gut so, gell?
zum Beitrag06.10.2026 , 00:12 Uhr
Gegen die Verleumdung sich wehren, darauf können wir drei uns gewiss einigen.
Reiches Hausaufgabenliste erscheint mir gerade eine immer längere, die versenkt sich selbst.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:08 Uhr
Jetzt hat Reiche wohl auch Grüne und SPD in der willigen Springerpresse aufgefordert, in Berlin der Linken »auf gar keinen Fall die Hand zur Machtergreifung [sic!] zu erreichen«. Was ist bei dieser Frau schiefgelaufen? Das ist ein Satz, für den früher auch in der Union zurückgetreten oder zumindest sofort entschuldigt worden wäre.
zum Beitrag05.10.2026 , 22:39 Uhr
Im Munde führen das die Partei formerly known as FDP, CDU und Co. ständig und schieben gewissen anderen Erbkapitalisten auch allzu gerne etwas vom staatlichen Geld rüber. "Leistung" müsse sich wieder lohnen, wir erinnern uns unseliger Zeiten.
Ich bin also bei Ihnen: die ganze Märktestabilisierung dürfen die Kapitalisten gerne selbst tragen. Energiewende, würden viele hingegen sagen, ist eine Beschleunigung der Marktanpassung zu Nachhaltigkeit und damit Kostensparen hin. Und selbst da immer hingucken.
zum Beitrag05.10.2026 , 22:35 Uhr
Um die Formulierung eindeutiger zu machen: Diese Vertreibung fand vor allem _nach 1948, nach der Gründung Israels statt. Im Resultat kein Unterschied. Aus arabisch und/oder muslimisch geprägten Ländern kam knapp eine Million Juden m/w/d ins aschkenasisch dominierte Israel, als Bürger zweiter Klasse, was es noch verschlimmerte. Der vielleicht 200 Farhud-Opfer gedenkt die UNO Anfang Juni jährlich.
zum Beitrag05.10.2026 , 22:20 Uhr
Die faktische Quote bei der AfD, wo eigenartige Existenzen nur durch ihr Y-Chromosom durchzukommen scheinen, gibt mir auch zu denken.
Ich versuche gemeinsamen Grund: Politik darf gerne beherzt wieder ihre Handlungsspielräume nutzen, gegen angebliche "Alternativlosigkeit", "die" "Märkte", ... Mir lieber dies auch mit Hirn dabei und einem Nein zum Wähler, wenn Ressentiments eben unser Land nicht weiter führen würden.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:33 Uhr
Wollen wir ernsthaft zurückbleiben und abhängig von den Fossilen bleiben? Wie kommen wir aus der teuren Verbrennung zügig raus? Mit diesen Fragen muss ein Wirtschaftsministerium da beginnen. Außer es hätte eine e.on-Agenda, natürlich, und wollte mit Merit-Order den Strompreis hochhalten.
zum Beitrag05.10.2026 , 20:31 Uhr
Die Parallele wäre doch eher, die arbeits-lose Grund-Preissteigerung durch den Staat konsequent abzuschöpfen, der ja auch die Infrastruktur setzt. Wie u.a. von Hans-Jochen Vogel vorgeschlagen. Oder die Miete zu deckeln, was aber ja für manche schon der Gottseibeiuns ist. Oder habe ich da etwas übersehen?
zum Beitrag05.10.2026 , 20:28 Uhr
Woher haben Sie das? Die Ableitung des Ziels aus dem Grundgesetz steht ganz oben zu finden.
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