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Kampagne gegen die Linkspartei Keinen Fußbreit dem Antisemitismus!

Gereon Asmuth

Kommentar von

Gereon Asmuth

Mit aller Macht kämpfen CDU sowie Teile der Berliner SPD und einige Grüne gegen eine rot-grün-rote Koalition. Und die Linke ebnet ihnen den Weg dafür.

E s besteht kein Zweifel. Was gerade in Berlin geschieht, ist eine Kampagne gegen die Linkspartei. Zum Teil haltlose, zum Teil durchsichtige Argumente werden abgefeuert gegen eine mögliche rot-grün-rote Regierung. Die ganz große Koalition der Ver­lie­re­r:in­nen aus CDU, SPD und Teilen der Grünen versucht, den Einzug der Wahlsiegerin Elif Eralp ins Rote Rathaus zu verhindern – mit allen Mitteln. Weil das so schön einfach ist, brandmarkt sie die Linke auch als antisemitisch. Und die Linkspartei rollt ihr für diese Kampagne den roten Teppich aus.

Es besteht kein Zweifel – auch das muss klar gesagt werden: Die Linkspartei ist nicht antisemitisch, jedenfalls nicht mehr als andere auch, vielleicht sogar weniger. Aber es nutzt nichts, mit dem Finger auf andere zu zeigen, wenn man selbst nicht ganz klar ist. Das fällt zugegebenermaßen bei allen Debatten um Nahost nicht ganz leicht. Da geht viel durcheinander. Einerseits wird die berechtigt scharfe Kritik an der israelischen Regierung fälschlicherweise als Antisemitismus verunglimpft. Andererseits wird Antisemitismus als angebliche Israelkritik entschuldigt – was gar nicht geht. Denn auch bei Antisemitismus muss gelten: keinen Fußbreit!

Wer aber Rapper auf der Parteibühne von Intifada und vom Tod der israelischen Armee schwärmen lässt, muss sich nicht wundern, wenn andere hier mehr als einen Fußbreit Antisemitismus sehen. Da hilft kein „War nicht so gemeint“, selbst wenn es stimmen sollte. Und es hilft erst recht nicht, wenn dann noch der Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak Kontakt zu gewaltaffinen Typen zugeben muss. Hat zwar nichts mit Antisemitismus zu tun, lässt sich aber schlecht verkaufen.

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Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten linken Meinungsspektrums.

Eine innerparteiliche Diskussion war lange überfällig. Die Distanzierung durch Elif Eralp ist ein Schritt in die richtige Richtung, wird jedoch kaum noch reichen. Es bräuchte eine linke Brandmauer gegen Antisemitismus. Und personelle Konsequenzen, solange auch nur der Hauch eines Zweifels bleibt, auf welcher Seite dieser Mauer jemand steht.

Es geht um Humanismus. Um die Selbstverständlichkeit, dass niemand wegen Herkunft oder Glauben um sein Wohlergehen in der Stadt fürchten muss. Und um noch viel mehr. Denn wenn die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern etwas gemeinsam haben, dann dass ein Großteil der Wäh­le­r:in­nen tatsächlich eines will: Veränderung. Sie finden sie nicht mehr in der bis zur Unkenntlichkeit ausgewogenen Mitte. Die Alternative heißt daher gerade: Linke Politik oder Faschismus. Das darf vor allem die Linkspartei selbst jetzt nicht versemmeln.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Gereon Asmuth

Gereon Asmuth Ressortleiter taz-Regie

Leiter des Regie-Ressorts, das die zentrale Planung der taz-Themen für Online und Print koordiniert. Seit 1995 bei der taz. 2000 bis 2005 stellvertretender Leiter der Berlin-Redaktion. 2005 bis 2011 Leiter der Berlin-Redaktion. 2012 bis 2019 Leiter der taz.eins-Redaktion, die die ersten fünf Seiten der gedruckten taz produziert. Hat in Bochum, Berlin und Barcelona Wirtschaft, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und ein wenig Kunst studiert. Mehr unter gereonasmuth.de. Bluesky:@gereonas.bsky.social Mastodon: @gereonas@social.anoxinon.de Foto: Anke Phoebe Peters
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50 Kommentare

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  • Klabauta

    Das Ziel der Kampagne ist durchsichtig, man braucht sich nur die Redebeiträge der CDU und Teilen der SPD in der Aktuellen Stunde gestern anzuhören: Es geht darum, in Berlin eine von der Linken angeführte Koalition zu verhindern. Da kommen die antisemitischen Entgleisungen mancher (!) Linker in manchen (!) Bezirksverbänden gerade recht.



    Was nicht heißt, dass Die Linke mit ebenjenen nicht Klartext reden beziehungsweise auch Konsequenzen ziehen soll.

  • Reinhard Muth

    Danke für diesen sachlichen Beitrag! Hoffentlich gibt es in den anderen Medien auch noch Fakten zum Thema statt Hetze gegen den wahlerfolg der Linken.

  • DoppeltD

    Die Mitte scheint ein sehr leerer Raum geworden zu sein, wo sich keiner mehr richtig zuhause fühlt, bis auf wenige Wohlhabende, weil ihr Status-quo dort nicht infrage gestellt wird und für sie wohl ein weiter so im neoliberalen Konsens, Investoren gut und Arbeiter/ Angestellte können sich einfach mal ein wenig mehr anstrengen, denn jeder ist doch seines Glückes Schmied.



    Anscheinend hat es sich aber zu CDU und SPD noch nicht rumgesprochen, dass man mit dieser Mitte keine Wahlen mehr gewinnen kann und auch kaum einer diese Versprechen glaubt und dringend neue Ideen und und ein breiteres Fundament gefragt ist.



    Bleibt nur zu hoffen das SPD und Grüne trotz dieser Schmier-Kampagne den Mut finden und sich zu neuen Ufern aufmachen für ein Linke Politik. Wird auf jeden Fall spannend bleiben.

  • hedele

    Die deutsche Debatte ist hier wirklich sehr speziell. Unstreitig für fast alle politischen Beobachter sehen wir im Gazastreifen gerade einem Genozid zu.



    Und statt dass wir Deutsche die schlüssigen Lehren aus der Vergangenheit ziehen und uns unverbrüchlich und ohne Rücksicht auf eigene Gefährdung vor die Opfer stellen, verteidigen wir den Soldaten, der mit gezückter Waffe durch Wohngebiete läuft, weil er als Angehöriger einer bestimmten Volksgruppe ja per se keinen Fehler machen kann. Tauscht man "Israeli" gegen "Deutschen" und "Westjordan" gegen "Warschauer Ghetto" aus, dann sieht man, wohin diese programmatische Blindheit führen kann. Auch wir hielten deutsche Soldaten einmal für unfehlbar und über jeden moralischen Zweifel erhaben. Es gibt aber keine per se guten Soldaten, es muss immer ihr konkretes Handeln betrachtet werden.



    Ich wünsche mir daher sehr, dass wir die innerisraelische Debatte befeuert, z.B. Israelis gegen Apartheid massiv unterstützen und Netanjahus Machenschaften so viel Sand wie möglich ins Getriebe streuen. Denn man kann den Verlauf der Geschichte ändern. Israel ist immer noch eine Demokratie.

    • Machiavelli

      @hedele:

      So unstrittig ist das nicht die Pro-Palaästinenser Fraktion ist mur lauter, die Anzahl toter für krieg in einem urbanen Gebiet ist zu erwarten und die Alters und geschlechtsstruktur der Toten Palästinenser sieht auch eher nach krieg aus.

      In der Ukraine sind die Beweise für Genozid viel deutlicher. Denen will die Linke aber die Unterstützung verweigern.

  • FtznFrtz

    Auf beiden Seiten wird mit der größtmöglichen Keule aufeinander eingeschlagen. Israelkritiker, besser, Kritiker der rechten israelischen Regierung, sind Antisemiten. Kritiker der Hamas sind Völkermörder, mindestens Untestützer von Völkermördern.



    Dass hier eine halbwegs sachliche Debatte kaum möglich ist verwundert kaum. Von Empathie für die Gegenseite gar nicht zu reden, diese wäre aber nötig, um die für beide Seiten untragbare Situation zu verbessern.



    Wer hier, wie manche in der Linkspartei, einseitig Partei, meistens für die Palästinenser, ergreift, blendet Angst. Leid und Probleme der anderen Seite aus. Denn weder besteht das palästinensische Volk nur aus der Hamas noch das israelische aus verkommenem Likud und Rechtsextremen. Man setzt sich damit ins Unrecht und füttert den politischen Gegner, AfD, Nius und wie sie alle heißen. Die Linke muss sich für eine Lösung des Konfliktes unter Einschluss beider Seiten einsetzen. So utopisch das angesichts der Führungen auf beiden Seiten derzeit auch aussieht.

  • Michael Freiberg Freiberg

    Ich habe keine Ahnung, warum die Berliner Linke, bzw. Die Linke überhaupt, glaubt, irgendeinen positiven Beitrag zum Frieden in Nahost liefern zu können. Und warum sie die ganz konkreten Chancen in Berlin, das Leben der Menschen in Berlin zu verbessern, ihrem Antisemitismus opfert.

    • Montagsdepression

      @Michael Freiberg Freiberg:

      Weil der Anteil Menschen mit Bezug zum nahen Osten in Berlin besonders hoch ist vielleicht?

  • Karla Columna

    Zu einer linken Brandmauer gegen Antisemitismus würde es ja auch gehören, Betroffenen zuzuhören, also das Gespräch zb mit dem Zentralrat der Juden zum Beispiel zu suchen und die Ängste von Juden und Jüdinnen ernstzunehmen. Es würde auch damit beginnen, nicht alles einfach als Kampagne ab zu tun. Das würde aber wiederum all diejenigen in der Partei vergrämen, die bestreiten, überhaupt antisemitisch sein zu können, weil eben links und antikolonial und immer im Recht, also ohne jegliche Selbstreflexion. Insofern bin ich eher pessimistisch, denn dazu kommt, dass auch der Umgang mit Firat Kocak ziemlich schwach wirkt. Ich meine, der hielt eine Rede gegen den Begriff Clankriminalität und pflegt dann Kontakte genau zu dem Sohn des Clan- Oberhaupts. Diesen Irrsinn hätte ich mir vorher wirklich nicht vorstellen können. Ich hab die Linke nicht gewählt, aber für ein paar Stunden dachte ich, es könnte ganz interessant sein, eine linke Regierung in Berlin zu haben. Das Geefühl ist mir dann sehr schnell vergangen.

    • esgibtnureinengott

      @Karla Columna:

      "Diesen Irrsinn hätte ich mir vorher wirklich nicht vorstellen können. Ich hab die Linke nicht gewählt, aber für ein paar Stunden dachte ich, es könnte ganz interessant sein, eine linke Regierung in Berlin zu haben. Das Geefühl ist mir dann sehr schnell vergangen."

      Ich verstehe nicht ganz, was passieren soll, wenn spd, grüne und linke jetzt eine Koalition bilden. Wie sollte diese das Leben von Jüdinnen und Juden verschlechtern? Angenommen die ganze Partei die linke wäre antisemitisch, was ich für absurd halte. (Bei einigen Akteuren mag das stimmen). Sie hätten doch niemals die Chance Gesetze durchzusetzen ohne ihre Koalitionspartner. Was ist also die reale Gefahr hier?

    • RenitenterBoomie

      @Karla Columna:

      Ja. ich schlage vor, dass wir das mit dem Antisemitismus und ob der eigentlich wie derzeit behauptet vor allem natürlich selbstverständlich von Linken und DIE LINKE zu verantworten ist, in der Festhalle in Stuttgart bei einem grossen Kongress besprechen,



      Die Festhalle heisst übrigens nach SS-Untersturmführer a.D. Hanns-Martin Schleyer. Einem Laufburschen Reinhard Heydrichs in Prag.

  • Hans - Friedrich Bär

    "...Ein bißchen Salonantisemitismus, etwas politische und religiöse Gegnerschaft, Ablehnung des politisch Andersdenkenden, an sich ein harmloses Gemengsel, bis ein Wahnsinniger kommt und daraus Dynamit fabriziert. Man kann diese Synthese begreifen, wenn Dinge, wie sie in Auschwitz geschehen sind, in Zukunft verhütet werden sollen. Wenn Haß und Verleumdung leise keimen, dann, schon dann heißt es wach und bereit sein. Das ist das Vermächtnis derer von Auschwitz..."

    Steht bei Lucie Adelsberger : Auschwitz ein Tatsachenbericht , 1957

    Das kann man den Linken und ihren palästinensischen Anhängern nicht deutlich genug sagen. So war das in Deutschland!

    Auch wenn die Linke, wie jeder, den Palästinensern Verständnis für ihre erbärmliche Lage schuldet.

    Das muss sie hinbekommen, das ist die Kunst der Politik.

  • Hildebrand Felixflash

    Danke.

  • Dobro

    Kein Zweifel? Solche Formulierungen passen nicht zusammen: kein Zweifel und dann kaskadierende Relativierungen. Kampagne kann man behaupten - aber



    natürlich bestehen Zweifel.



    ‚Es besteht kein Zweifel – auch das muss klar gesagt werden: Die Linkspartei ist nicht antisemitisch, jedenfalls nicht mehr als andere auch, vielleicht sogar weniger.‘

    • Luisa mit a

      @Dobro:

      Das kann doch nicht ihr Ernst sein. Es ziehen Schwule/lesbische Menschen weg, nicht weil nicht genug- sondern wegen der Ausformung des aktuellen Linken. Es gehen jüdische Menschen und artikulieren die Begründung auch klar in eine Richtung.

      Es gibt zuhauf Videos in welchen auf arabisch oder türkisch von Seiten künftiger Mandatsträger:innen der Linken klar polarisiert wird.

      Wer diese erfahrbare und prüfbare Wirklichkeit, als Polemik der Rechten abtut, ist kein Stück besser als diese. Das ist Gaslighting in Reinform.

  • Montagsdepression

    Es ist eine Hetzkampagne von rechts, mehr nicht. Die LINKE ist die einzige Partei, die offen Israel zurecht kritisiert, das mögen die Konservativen und Rechten nicht. Um mehr geht es hier nicht. Natürlich zieht eine Partei in Deutschland mit solch einer Position Menschen an, die vom israelischen Terror gegen Gaza und Vertreibung im Westjordanland oder den etlichen Bombardierungen umliegender Länder direkt oder indirekt betroffen sind.

    Die LINKE muss hier standhaft bleiben.

    • Budzylein

      @Montagsdepression:

      "Die LINKE ist die einzige Partei, die offen Israel zurecht kritisiert, das mögen die Konservativen und Rechten nicht." Soso. Nachstehend ein Auszug aus einem Bericht der Amadeu Antonio Stiftung:



      "Ein Aufkleber der Neonazi-Gruppierung Junge Nationalisten zeigte eine blutige Israel-Fahne mit der Parole „Israel mordet und die Welt schaut zu“. Einige Tage zuvor hatte Die Heimat (früher: NPD), die Mutterpartei der Jungen Nationalisten, in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) eine Palästina-Fahne und ein großes Transparent mit der Parole „Der Staat Israel ist unser Unglück!“ aufgehängt. Immer wieder wird der Krieg gegen Israel mit Angriffen auf die Erinnerung verknüpft. So sagte Hans-Thomas Tillschneider, AfD-Fraktionsmitglied im Landtag Sachsen-Anhalts, auf seinem TikTok-Kanal: „Was Israel zur Zeit im Gaza-Streifen anrichtet, geht nicht. Israel straft die Palästinenser kollektiv für die Verbrechen der Hamas.“" (Quelle: www.belltower.news...rman-guilt-153641/ ).

      Gerade die Extremisten unter den Rechten lieben es, Israel "offen zu kritisieren", und werden sich über den "Genozid"-Vorwurf der Linkspartei gegen Israel gefreut haben.

    • Pawel_ko

      @Montagsdepression:

      "vom israelischen Terror gegen Gaza"

      7. Oktober?

      "Die LINKE ist die einzige Partei, die offen Israel zurecht kritisiert"

      Auf der Wahlparty der Berliner Linken nach der Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 war Ibrahim Ibrahim anwesend. Er wird von mehreren Medien als Unterstützer der PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas) eingeordnet. Die PFLP wird in Deutschland als terroristische bzw. extremistische Organisation eingestuft.



      Ibrahim wurde dort auch zusammen mit dem Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak fotografiert.

      Fotos mit Terrorismusunterstützern sind also "Israelkritisch"?

      • Montagsdepression

        @Pawel_ko:

        >7. Oktober?



        Mehr als 71.000 Tote in Gaza?

        Sicherlich eine gerechte Antwort auf einen anderen terroristischen Anschlag mit 1.700 Toten?

        Sie brauchen mir diese Fragen nicht stellen, bei denen Sie selber keine Antwort haben.

        >Fotos mit Terrorismusunterstützern sind also "Israelkritisch"?



        Die Aktion von Ferat ist zu kritisieren, darf aber nicht auf die Gesamtpartei übertragen werden. Genau das wird aber jetzt gemacht, damit die Partei insgesamt denunziert wird, um eine Machtübernahme zu verhindern.



        Man fürchtet eine Veränderung in den Besitzverhältnissen. Für mich und auch viele andere, sind das durchschaubare Abläufe.

  • Stavros

    Erinnert sich noch jemand an Jeremy Corbyn?

    Dieser alte Gewerkschafter und Labourlinke hatte es geschafft, enttäuschte Wähler wieder für seine Partei zu mobilisieren. Er hatte die richtigen Rezepte für viele der sozialen Probleme Großbritanniens. Er hätte die gesellschaftliche Spaltung ein Stück weit überwinden können.

    Jeremy Corbyn konnte es aber nicht lassen, Vertreter der Hamas öffentlich als „Freunde“ zu bezeichnen. Und er schaffte es nicht, Antisemitismus in seiner Partei wirksam einzudämmen.

    Den Palästinensern wurde dadurch nicht geholfen. Den Briten – unter ihnen viele nichtprivilegierte Menschen palästinensischer Herkunft – auch nicht.

    Stattdessen gewann Boris Johnson 2019 eine große Mehrheit. Es folgten Jahre des Tory-Chaos.

    • Kaboom

      @Stavros:

      "Jeremy Corbyn konnte es aber nicht lassen, Vertreter der Hamas öffentlich als „Freunde“ zu bezeichnen. Und er schaffte es nicht, Antisemitismus in seiner Partei wirksam einzudämmen."

      In der realen Welt stammen Ihre Behauptungen aus der erfolgreichen Diffamierungskampagne der Rechten gegen Corbyn. Corbyn hat seine Wortwahl damals erklärt. Und würden die gleichen Maßstäbe bezüglich Antisemitismus heute an die CDU angelegt, müsste man bei dieser nach den Äußerungen des Bochumer CDU-Mannes wohl konstatieren, dass es Merz nicht gelungen ist, Antisemitismus in der CDU erfolgreich einzudämmen.

      • Comerade Aardvark

        @Kaboom:

        Corbyn war einfach seiner Zeit voraus. Heute würde das Bisschen "Israelkritik" gar nicht mehr erwähnenswert auffallen. Jetzt haben wir Zack Polanski, der eifrig am Overton-Fenster schiebt

  • Ugandan

    Dieser Kommentar ist ein wirklich gelungenes Sowohl-Als-Auch! Die Linke hat mit antisemitischer Folklore Wahlkampf geführt. Sie hat nicht die Kraft, Herrn Kocak auszuschließen, und sei es nur aus taktischen Gründen. Er wird nur versteckt. Offenbar schuldet die Partei dem islamischen Milieu so viel Rücksicht. Statt den Antisemiten den Stecker zu ziehen, ergeht man sich im Bundestag in Arabischnachhilfe für Beatrix von Storch, über die sich nicht streiten lässt. Zugleich ist die Linkspartei genauso wie Gereon Asmuth gegen den Faschismus. Natürlich ist die Partei auch gegen Antisemitismus und Menschenfreundlichkeit, wahrscheinlich auch gegen schlechtes Wetter. Aber so genannter Antizionismus ist in Ordnung, selbst wenn Ibrahim Ibrahim ihn vertritt. Die Linke hat es versammelt.

  • Zippism

    Ich stimme dem Artikel in einem Punkt ausdrücklich zu: Kein Fußbreit dem Antisemitismus – egal ob von rechts, links oder aus der politischen Mitte. Gerade deshalb irritiert mich aber die Aussage, die Linkspartei sei „nicht antisemitisch, jedenfalls nicht mehr als andere auch, vielleicht sogar weniger“.

    Wie man angesichts der gehäuften antisemitischen Vorfälle, Äußerungen und Kontroversen gerade im Berliner Umfeld der Linkspartei zu dieser Einschätzung kommt, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Natürlich wäre es falsch, daraus pauschal zu schließen, die gesamte Partei sei antisemitisch. Aber das Gegenteil ist eben auch keine überzeugende Beschreibung der Realität.

    Wer Antisemitismus wirklich bekämpfen will, sollte ihn nicht relativieren, indem man auf andere Parteien verweist oder ihn mit einem „anderswo ist es auch schlimm“ kleinrechnet. Gerade eine Partei, die sich selbst als konsequent gegen Diskriminierung versteht, muss sich an den eigenen Ansprüchen messen lassen.

    • Janix

      @Zippism:

      Es wird wiederholt, da sei etwas "antisemitisch".



      ("antisemitisch" ist auch schon u.a. in New York bei Mamdanis linken Wahlsieg probiert worden.)



      Beim näheren Hinsehen sind es arg selektive Berichterstattung, Netanyahukritisches entlang des Völkerrechts und auch mal echter Antisemitismus. Mensch sollte sich bei 1 und 2 bitte nichts einreden lassen und zugleich bei 3 deutlich Kante zeigen. In allen Parteien.

      • Mr. Hello

        @Janix:

        Es wird wiederholt, das sei arg selektive Berichterstattung, Netanyahukritisches und Israelkritik.

        Beim genaueren Hinsehen ist es echter Antisemitismus und Verbindungen zu vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Gruppierungen. Mensch sollte sich hier bitte nichts einreden lassen.

  • Günter Witte

    Kampagne ? weil die Linke und die ihr nahestehenden Medien es ja nie machen würden Missstände bei Politischen Gegnern zu ihrem Vorteil zu nutzen. Nur ist es ein Vorteil ? Wenn jetzt eine Regierungsbildung von RRG daran scheitert kann sich der Wahlsieger die Linke als Opfer der Medien verkaufen, also eine AfD 2.0. Das Ausgrenzung die ausgegrenzten stärker macht, siehe AfD. Wie löst man jetzt so ein Problem ?

    • Perkele

      @Günter Witte:

      Das löst man ganz einfach indem man fair und nüchtern diesen Komplex behandelt. Der cdU traue ich bei diesem Palaver bestenfalls Krokodilstränen zu, von der sPD ist das zu erwarten, was sie seit einger Zeit liefert: Herumdrucksen, Drumherumreden und auf andere zeigen.

  • Ruediger

    Wenn es die anderen machen, ist es immer eine "Kampagne".



    Tatsache ist, egal ob SPD, Grüne und CDU mehr oder weniger Stimmen bekommen haben, als bei der letzten Wahl, sie haben eine Mehrheit. Auch in MV bilden jetzt die Verliererparteien eine Koalition und in Sachsen-Anhalt steht zu hoffen, dass sich die Verlierer zusammentun. CDU-Grün-SPD ist in Berlin eine legitime Option.



    Es hängt an den Linken, sie: Sind sie bereit, inhaltliche Positionen (Enteignungen zum Beispiel) aufzugeben, um SPD und Grüne davon zu überzeugen, die bessere Option zu sein? Können Sie überzeugen, dass Berlin auch mit einer linken Bürgermeisterin auf der Seite Israels steht und Antisemitismus bekämpft wird? Hat Frau Eralp die Führungskompetenz, eine Stadt zu führen, oder gelingt es ihr nicht einmal, Hamas-freundlixhe Stimmen in ihrer Partei verstummen zu lassen? Oder wollen sie lieber als Oppositionspartei Teile des taz-Milieus glücklich machen?

    • FancyBeard

      @Ruediger:

      Die Bürgermeisterin muss ja nicht an der Seite Israels stehen, aber Vermichtungsphantasten und generell Leute, denen nicht das Wohl der Berliner sondern außenpolitische Abenteuer im Fokus stehen, die sollte man rauskriegen.

      • Comerade Aardvark

        @FancyBeard:

        Genau das. Sie muss ja nicht den israelischen Botschafter knuddeln, aber den Bezirksverband Neukölln ihrer Partei wieder einfangen.

  • Duplozug

    Natürlich ist das Manöver durchsichtig. Aber die Linke nicht als lupenreine Antisemiten bezeichnen zu können geht halt auch nicht. Allein die taz hat über die letzten Jahre oft genug berichtet über "vorfälle". Die gibt es zuhauf. Vor allem in Berlin.

  • SchMERZlassnach

    In Bayern macht man es noch geschickter: man sagt: „ach, hör mir doch auf mit den Grünen…und die Linke? Da ist man noch einiger und verweigert eine Aussage.



    .PS: Steuerberater und Rechtsanwälte stüzen ihre Gebühren auf ein Gesetz (BraGo)…ich nenne das Ignoranz und Arroganz: man tut so, als ob es „Kommunismus“ hier nicht gäbe.



    Wenn man aber Dinge für die Bürger tut: das ist immer Kommunismus. Auch wenn z.B. der Markt absolut UNFÄHIG ist, die Wohnungsnot zu bekämpfen.(aber ne gute Ausrede für Söder und co.



    Nein, wir Bürger werden von Wohnungsgesellschaften gemobbt! Habe einen Prozess verloren gegen eine Firma mit 30.000 Wohnung. Wer sowas will,bitte…

  • Astrid Sehnefeld

    Koçak ist kein unglücklicher negativer Ausreißer der Partei, er ist nur die prominente Spitze des Eisbergs.



    Das sich Medien nun auf ihn werfen ist logisch ob seiner Bekanntheit - es gibt da aber noch ganz andere Kaliber in Die Linke, die völlig untragbar sind, beispielsweise Hannah Bruns, über die selbst die taz sich schon gezwungen sah ,kritisch berichtet zu müssen.



    Die Brandmauer gegen die AfD wird seit Jahren auch an einzelnen Politikern rechtfertigt, beispielsweise dem Faschisten Hoecke, ebenso muss eine klare Mauer auch auf der anderen Seite des extremen Randes abseits der Demokratie gezogen werden.



    taz.de/Berliner-Linkspartei/!6215575/

    • Kaboom

      @Astrid Sehnefeld:

      "Die Brandmauer gegen die AfD wird seit Jahren auch an einzelnen Politikern rechtfertigt, beispielsweise dem Faschisten Hoecke, "

      Und jetzt mal zurück in die reale Welt. Die Brandmauer gegen die AfD wird damit "gerechtfertigt", dass die Partei zumindest zu signifikanten Teilen rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich ist. Und es geht keineswegs ausschließlich oder auch nur hauptsächlich um Herrn Höcke.

      Achja, und bei Herrn Kocak geht es um Kontakte zu Leuten aus dem Bereich Clankriminalität.

  • Philippo1000

    Das Problem ist ja nicht neu.



    Klaus Lederer und einige Andere traten bereits vor 2 Jahren aus der Berliner Linken aus, weil sie der Meinung waren,



    das Thema Antisemitismus werde innerparteilich nicht wirklich ernst genommen.



    Nachdem die Kritiker*Innen ausgetreten waren, scheint das Thema eher Stiefmütterlich behandelt worden zu sein.



    Kritik wurde abgebügelt.



    Nun fällt das Problem den Linken zur Unzeit auf die Füße.



    Wenn sich Petra Pau zum Verhalten von Kocak äußert, würde ich das auch nicht gerade eine " Kampagne von Außen" nennen.



    Nein, die Linke hat die ehrliche Aufarbeitung des parteiintern Problems verschlafen.



    Nun, da es offensichtlich wird, die Schuld bei Anderen zu suchen ist einfach nur peinlich.

  • Thomas O´Connolly

    Dem kann ich nur zustimmen.

  • Sam Spade

    Die Blindheit der Linken im Umgang mit dem islamischen Fundamentalismus und das Verschweigen oder Verharmlosen der Probleme in der eigenen Partei hat doch erst dazu geführt, das Nationalisten und Populisten die Bedingungen für die Auseinandersetzungen bestimmen konnten. Sich jetzt über deren Kampagnen zu wundern ist schon ziemlich naiv.

    Das Teile der Linken israelbezogenen Antisemitismus praktizieren indem sie Jüdinnen und Juden zu weißen Kolonisatoren erklären und zudem den Islam als Religion der Unterdrückten betrachten, ist kein Geheimnis und wurde oft genug öffentlich kundgetan.

    Reicht von Verbänden in Niedersachsen, Bremen bis nach Berlin. Von der Linksjugend, die Israel gar das Existenzrecht abspricht, ganz zu schweigen.

    Wenn dann noch Teile der Linkspartei ein Pro Palästina Camp unterstützen welches von Thawra Hamburg organisiert wurde und in dem Hamas Sympathisanten und stadtbekannte Islamisten zu gegen waren, der braucht sich auch über einen Auftritt von Ibrahim Ibrahim bei der Wahlpartie in Berlin nicht zu wundern.

    Antisemitische Baustellen hat die Linke seit Jahren zur genüge, da hilft auch die offizielle Haltung der Bundespartei nicht weiter.

    • AliceMirrow

      @Sam Spade:

      Ja, diese "Kampagne" ist leider hausgemacht und traurig, dass das nicht geklärt werden kann.

    • Suryo

      @Sam Spade:

      Absolut richtig, vielen Dank.

      Und wenn der Zentralrat der Juden in Deutschland, der sonst keineswegs als besonders rechts gilt, seine Sorge äußert, dann sollte man das ernstnehmen. Gerade als deutscher, linker Nichtjude.

    • Agarack

      @Sam Spade:

      Volle Zustimmung, danke für den Kommentar.

  • kma

    Ich verstehe die Entweder-Oder-Haltung vieler Linker nicht. Es gibt in Israel und auf palästinensischer Seite nicht die große politische Kraft, die ich unterstützen würde. Man kann einen historischen Streit führen, ob die Gründung Israels wirklich ein guter Schritt war, wie er war, ob das Kolonialismus war, man kann diskutieren, wer was falsch gemacht hat. Da gibt es viel Stoff. Man kann die Instrumentalisierung durch beide Seiten im Kalten Krieg kritisieren. Jede Vertreibung ist zu viel, jeder Terroranschlag auch und alles was nur entfernt nach Völkermord oder Angriff auf Zivilisten riecht, geht gar nicht. Aber was diesen Konflikt ausmacht ist, dass die Positionierung auf einer der beiden Seiten nicht dazu führt, ihn zu lösen. Ich bin fast 60. Ich hab mit Beginn der Schulzeit diesen Konflikt erstmals wahrgenommen, hauptsächlich durch die von der DDR vorgehaltene Brille. Das Denken kam später und das Resultat war die Erkenntnis, wenn nicht beide Seiten und alle Beteiligten zu einem Miteinander kommen, wird das nicht zu lösen sein.



    Und solange Menschen, die in Berlin leben andere Leute, die das auch tun, als Bestandteil des Konflikts sehen, sind diese Menschen ein Problem.

  • Semon

    Je häufiger die Antisemitismus-Keule geschwungen wird, desto kleiner wir sie. Das ist schon keine Keule mehr, eher ein Schlagstock, wie sie die Lehrer in Preußen hatten.

  • Janix

    Der Linken bei der Abgrenzung von Einzelfällen helfen: ok. Sich aber von Kapital und Springerpresse ernsthaft ablenken lassen: natürlich nicht und dann erst recht die linke Mehrheit auch nutzen für Berlin!

  • Brückentechnik1058

    Während in Rom hundert Priester, darunter der ehemalige Patriarch von Jerusalem unter dem Motto "Preti contro il Genocido" (Bete gegen den Genozid) für Frieden im Nahen Osten demonstrieren; während sich Ed Sheeran entschuldigt; während ein israelischer Film über Gaza in Venedig standing ovations bekommt; während England und elf weitere Länder Importverbote über israelische Siedlerprodukte verhängen und deshalb das britische Konsulat schließen muss....



    wird sich in Deutschland weiter standhaft geweigert, einen Unterschied zwischen Antisemitismus und Israelkritik zu machen. Nicht mal Raed Saleh aus Sebastia hat auch nur ein einziges Mal den Mund aufgemacht. (Obwohl ich 2019 israelische Sniper in seinem Dorf mit eigenen Augen gesehen habe.) Hat ihm auch nichts genützt.

  • balaban

    Eine richtige Mahnung an die LINKE.



    Und ohne Trennung von Kocak wird die Glaubwürdigkeit eine starke Delle bekommen. Petra Pau hat die richtigen Worte gewählt.



    Es geht nicht um einzelne Personen sondern um Verantwortung für eine linke Haltung, die nicht relativiert werden darf.

  • Kohlrabi

    Zitat - "Um die Selbstverständlichkeit, dass niemand wegen Herkunft oder Glauben um sein Wohlergehen in der Stadt fürchten muss."

    Völlig richtig. Und zu ergänzen. Kein Christ, Jude, Muslim oder Konfessionsloser sollte von einer Zwangsräumung in die Wohnungslosigkeit bedroht sein. Denn das ist dem Wohlergehen stärker abträglich als alles andere.

    Die Linke sollte sich nicht reflexhaft von der Kampagne einschüchtern lassen. Die Kampagne gibt es, weil die Linke von den Bürgerlichen eben nicht mehr als die zahnlose Kuschel-Linke wahrgenommen wird wie noch zu Lederers Zeiten.

    Wichtiger ist die Frage, wie man wohnungspolitisch das auf Landesebene maximal Mögliche rausholt, ohne die Vergesellschaftungsdrohung wirklich umsetzen zu müssen. Ich hoffe da auf Realismus & Verhandlungsgeschick.

  • PfoteMila

    Was Politiker der Union, leider auch von Teilen der SPD, ja sogar scheinbar von den Grünen und vor allem auch Kommentatoren mit Reichweite im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen über die Linke ausschütten und andichten - ist schlichtweg niederträchtige Ehrabschneidung und Verleumdung. Daraufhin muss man sie Verklagen auf öffentliche Richtigstellung und Entschuldigung!



    Zum Nachlernen:



    Die Linke setzt sich für die Sicherheit von Menschen mit jüdischem Glauben in Deutschland ein. Sie alles andere als antisemistisch!



    Die Linke verurteilt aber die ultra rechte Regierung und das Miitär von Israel, das von einem international gesuchten Kriegsverbrecher regiert wird.



    Die Linke ist nicht sozialistisch sondern sozial -was SxD und CxU nicht mehr sind.

    Die Linke in Verbindung mit dem Holocaust zu bringen wie in einem Fernsehkommentar geschehen - ist sowas von infam und disketritiert beides - den Sender und den Kommentator.



    Es offenbart ein weiteres mal die absolute geschichtliche Unkenntnis unseres Kanzlers und seiner Lobbymannschaft, der entsprechenden Medien inklusive.



    Vielleicht kann man mangelnde Bildung nicht unterstellen - dann aber böse Agitation sehr wohl!

    • Saile

      @PfoteMila:

      Und auch hier wieder die Umschreibung: „Menschen mit jüdischem Glauben“…was soll das? Warum nicht einfach Juden (und Jüdinnen)? Von diesen sind nämlich viele explizit eben nicht gläubig!

  • Peter Schütt

    Es sind aber einige prominente Mitglieder wegen Antisemitismus aus der Partei ausgetreten. Hätte man das in dem Artikel nicht auch erwähnen sollen?