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19.10.2026 , 09:52 Uhr
Bzgl. dem „erfolgreichen“ brit. Modell: der einzige Effekt, der nach Einführung nachweislich eingetreten ist, ist die Veränderung einzelner Rezepturen.
Alle Aussagen, die einen positiven, gesundheitl. Effekt betonen, beziehen sich auf die Studie von Rogers. Und auch hier nur auf eines von mehren results. Dort fand man keine Verbesserung bei 4-5 jährigen Kindern. Keine Verbesserung bei 10-11 jährigen Jungen (bei der am wenigsten benachteiligten Gruppe gar einen Anstieg d. Adipositas-Prävalenz) . Und eine Verbesserung bei 10-11 jährigen Mädchen.
Gleichzeitig zeigen offizielle Daten der Regierung, dass bei den 10- bis 11-Jährigen (Jungen & Mädchen) der Anteil übergewichtiger und adipöser Kinder von 33,2 % (2015) auf 36,6 % (2022) gestiegen ist. Bei Erwachsenen von 60,8 % im Jahr 2015 auf 61,4 % im Jahr 2022.
Mir ist es schleierhaft wie ein einzelnes Ergebnis einer unterbrochene Zeitreihenanalyse (also ohne echte Kontrollgruppe, das Problem von confounding Faktoren noch ausgeklammert) zu dieser Bewertung führen kann.
zum Beitrag17.10.2026 , 21:19 Uhr
Gerade funk ist seit Bestehen stark links und feministisch eingestellt. Von daher geht es weniger darum, dass "Konservativen zu wenig zugehört wird", als dass konservativen Zuschauern ein Angebot gemacht wird. Dass jetzt beim ersten konservativen Moderator (wobei ich das bei W.M. schon mal in Frage stellen würde) die Alarmglocken angehen und kritisiert wird, in seiner Arbeit kommuniziere er nicht "fair, differenziert und emotional reguliert" ist nicht i.O. Noch vor W.M. lieferte sich funk regelmäßig journalistische lowlights. Reportagen waren für die Streamer Szene stets ein gefundenes Fressen. Erst im Frühjahr wurde dann der "feministische" Podcast "Brave Mädchen" nach zehn Folgen eingestellt, nachdem dort wiederholt völlig undifferenzierte, abwertende Aussagen getätigt wurden. Mehr o. weniger das, was man hier Matthiesen vorwirft, wenn auch ohne konkret zu werden.
Bzgl. Schroeder: er teilt gegen jeden aus. Gerade auch gegen die AfD. Darüber hinaus wäre es mir neu, dass J.B. seine Witze nicht auch als "gesunde Provokation" verkauft hat. Egal ob beim Thema Quellenschutz, Kritik (z.B. von Correctiv), dem Erscheinungsbild von Politikern, unfaire Kommunikation gab es hier zuhauf.
zum Beitrag16.10.2026 , 13:25 Uhr
Existenzrecht, Staatsräson. Das alles ist ja nicht einmal das größte Problem.
Fr. Emde wird am „Zündfunke“-Kongress des Vereins „Sozialismus von unten“ teilnehmen. Kilani ist übrigens auch dabei.
Auf dem Flyer dazu wird Israel als Terrorstaat bezeichnet, während beim Iran und seinen Verbündeten in positivem Framing die Frage gestellt wird: Achse des Widerstands gegen den US Imperialismus? Was für ein Weltbild teilt bitte diese Szene?
Auch die Hamas ist für diese Gruppe keine „Terrororganisation“ - das stelle eine „Diffamierung des palästinensischen Befreiungskampfs“ dar.
Die Verbrechen der Hamas vom 7. Oktober 2023 werden ebenso verklärt: Palästinensische Gruppen hätten an diesem Tag „gezielt und erfolgreich Militäreinrichtungen angegriffen“, das falle „unter das Recht auf bewaffneten Widerstand gegen Besatzung“.
Das ist das Denken, das in diesen Kreisen vorherrscht. Es ist eben keine Hetzkampagne. Es ist einfach Realität.
zum Beitrag09.10.2026 , 11:45 Uhr
Indem man sich für Taten (also hier Fehlverhalten) entschuldigt, mit dem Staat kooperiert, und sich distanziert (weil man ggf. erkannt hat, dass es falsch war und nichts mehr mit der Tat/den Menschen zu tun haben möchte) reitet man andere in etwas hinein? Wow. Macht einen schon sprachlos.
Bzgl. Lina E: Nein, proaktive, schwere Gewaltanwendung ist keine Notwehr. Man muss über die Mittel auch nicht streiten: wer Gewalt anwendet in Fällen, in denen er/sie nicht körperl. angegriffen wurde, befindet sich weit außerhalb des demokr. Spektrums.
Wenn man sich das alles durchliest, dann passt die Einordnung des Verfassungsschutzes glaube ich ganz gut.
zum Beitrag09.10.2026 , 09:55 Uhr
Was genau ist jetzt die Quintessenz dieses Artikels?
Welche „andere Wege zur Sicherung von Frieden“ werden oder wurden ausgeschlagen?
Wo genau wird deutlich, dass Krieg als das „sinnigste und legitimste Mittel zur Beendigung von Konflikten“ angesehen wird, und nicht als das letzte?
Und zu betonen, dass „Stimmen, die […] vor der beidseitig angetriebenen Eskalation warnen, als naiv diffamiert [werden]“ hat eben auch wieder etwas von beide-sind-doch-Schuld.
zum Beitrag06.10.2026 , 10:45 Uhr
Naja, was genau ist ihre Argumentationsstrategie?
Sie behaupten, dass es doch Raum gäbe und dass das Stimmungsbild dort differenziert sei. Verbunden mit der Frage, ob man schon einmal bei einer Demo war, als könnte dies zu einem repräsentativen Eindruck verhelfen, klassischer Fehlschluss.
In zwei Kommentaren betonen sie dann ebenfalls, dass es doch primär die pro-israelische Seite sei, die nicht unterscheiden kann, die bewusst verwischt, durch geteilte Empathie auffällt oder durch Nähe zu Extremisten. Damit machen Sie es sich ja ganz schön bequem, also genau das, was sie anderen vorwerfen.
Wegen Projektion und Selbstreflexion und so
zum Beitrag29.09.2026 , 10:13 Uhr
Und wie diese „Einblicke“ erbracht werden kritisiert Zippism.
Daher nein, gelingen tut hier nichts.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:21 Uhr
Es ging kein „Aufschrei“ durch die Presse? Sie können aber einen Link vom tagesspiegel posten? Und könnten dies auch bei Welt, BILD, etc.? Davon abgesehen gibt es eben einen krassen Unterschied zw. jmd wird über einen Verein eingeladen und jmd wird über social media kontaktiert und gebeten, dass er und „seine Leute“ helfen.
Das und das gebetsmühlenartige Reden von einer Hetzkampagne verwundert allerdings nicht, wenn man meint, Antisemitismus sei rechts und nicht links
zum Beitrag24.09.2026 , 10:20 Uhr
Es wird wiederholt, das sei arg selektive Berichterstattung, Netanyahukritisches und Israelkritik.
Beim genaueren Hinsehen ist es echter Antisemitismus und Verbindungen zu vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Gruppierungen. Mensch sollte sich hier bitte nichts einreden lassen.
zum Beitrag22.09.2026 , 18:46 Uhr
Ein Äquivalent zum Pali Tuch ist die Kippa, ein religiöses Symbol? Alles klar
zum Beitrag17.09.2026 , 15:31 Uhr
Alles was nicht der eigenen, linken Meinung entspricht ist AfD-nahe, AfD talking. Nicht mal im Ansatz auf die angesprochene Punkte eingegangen. Stattdessen die typische Abwehrreaktion.
zum Beitrag27.08.2026 , 08:10 Uhr
Es nimmt leider, wie im Text angedeutet, bizarre Züge an. Das was hier abläuft wäre bei einem Mann niemals gesellschaftl. akzeptiert.
Wir sehen hunderte Frauen vor Ort, die öffentlichkeitswirksam ihre Unterstützung zeigen. Wir haben ehemalige Freundinnen von Clancy aus Kindertagen, für die die Gerichtsverhandlung ein Event ist, die lachend in Kameras grinsen und ebenfalls betonen, Clancy sei primär Opfer. Wir sehen massenweise Kommentare, auch von Deutschen, die sich als feministisch und/oder progressiv bezeichnen, die sagen, man wolle nicht urteilen, aber der Mann hätte versagt, er sei definitiv Schuld, und in Verschwörungstheorien über Polizei und Patriarchat abdriften. Als dürften bestimmte Dinge nicht sein, weil es nicht in das eigene Weltbild passt: Frauen sind immer das Opfer.
zum Beitrag29.07.2026 , 16:52 Uhr
Hat nichts mit der Kritik an der „Eierlecken“-Aussage zu tun, sondern ist bloßer whataboutism.
„Sprechen Bände“ ersetzt kein Argument. Es ist und bleibt eine primitive, vulgäre Provokation, ohne sachlichen Inhalt. Und dass gerade heterosexuelle Männer homosexuelle Anspielungen oder Beleidigungen verwenden, um andere Männer abzuwerten oder ihre Männlichkeit infrage zu stellen, ist wirklich nichts neues. Homosexualität als etwas negatives und Minderwertiges. Ein toller Beitrag zur Erhaltung homophober Stereotypen.
zum Beitrag29.07.2026 , 11:51 Uhr
Es spricht leider auch Bände, dass sie den Kommentar nicht verstehen. Rein wissenschaftl. wirklich nichts neues, dass auf Vorwürfe mit Abwehr regiert wird. Das ist menschlich. Da spricht nichts Bände.
Sie muss auch nichts in Watte packen. Aber der ganze Kommentar und die „Feststellungen“ sind subjektiv und einseitig. Hier kommt es leider v.a. bei ihr selbst zu Verdrängung und Kontinuitäten werden nicht erkannt.
Bestes Beispiel ihre Anmerkungen zum 7.10., Freunden und Nachbarn. Zuhören? Fehlanzeige. Zum Nachdenken und Lernen kann es halt logischerweise nicht kommen. Vielleicht eine Erklärung für diesen Text.
zum Beitrag29.07.2026 , 09:37 Uhr
Allein, dass zum Ende der hinkende Vergleich zum Begriff „Macker“ gezogen wird, der sich nicht auf eine konkrete Person bezieht.
Warum gibt es so häufig den Versuch von links, Beleidigungen zu verteidigen und inhaltl. aufzuladen? Der Schüler bezog sich auf den Eiergriff, und deshalb kam man am Ende des satirischen Prozesses zum Eierlecken, eine klare sexuelle Anspielung mit Bezugnahme auf eine reale Person? Der übrigens ein heterosexueller Mann ist, bei denen genau dies gerne von Menschen mit homophoben Tendenzen als Provokation genutzt wird. Aber das Problem liegt beim Empfänger?
Das was der Schüler gemacht hat war keine ehrliche Auseinandersetzung mit der Politik. Es ging eher in Richtung Populismus
zum Beitrag27.07.2026 , 22:05 Uhr
Natürlich kann sie von der Freundlichkeit in B-Neuköln sprechen, von der Solidarität mit Palästina, und dass ihr all das das Gefühl gegeben hat, zu Hause zu sein. Zum kompletten Bild gehört aber auch der grassierende Antisemitismus in B-Neuköln und alltägliche, religiös begründete Homophobie. Nicht ganz so freundlich, und ein Grund, warum sich andere Menschen dort nicht (mehr) zu Hause fühlen.
Natürlich kann man über Islamfeindlichkeit und extreme Rechte reden. Zum kompletten Bild, und das nicht erst seit gestern, gehört auch Islamismus. Man sollte meinen, dass dies gerade in B-Neuköln lebenden, progressiven Kräften wichtig ist.
Natürlich kann man darüber reden, dass manche meinen, Antisemitismus sei importiert. Das ist aber keine Mehrheitsmeinung. Und zum kompletten Bild gehört, dass es in der Gesellschaft keine Gruppe gibt, in der die Zustimmungswerte zu antisemitischen Aussagen derart hoch sind wie unter Muslimen.
Natürlich kann man darüber reden, dass Menschen mit migrantischen Wurzeln nach dem 7.10 verwirrt waren. Zum kompletten Bild gehört, dass dies auch auf viele weiße Menschen zutraf ob der Reaktionen auf den 7.10 in migrantischen Communities, gerade in B-Neuköln.
zum Beitrag23.07.2026 , 09:40 Uhr
Haben Sie es sich denn komplett angehört? Wenn ja ist die Bewertung harmlos zumindest befremdlich. Grüße an krass gewaltbereite, verurteilte Straftäter gehören nicht in den ÖRR
zum Beitrag23.07.2026 , 09:37 Uhr
Richtig, viel „zu weit, genau deshalb wurden sie zu Recht wieder ausgeladen.
zum Beitrag17.07.2026 , 22:43 Uhr
Korrektur: Die andere Seite „propagiert und praktiziert rohe Gewalt“, wie im Text und von Lina und Co., „ordnet Menschen in Kategorien ein“, nämlich Nicht-Nazi und Nazi, wobei Letztere „durchaus differenziert mit wohltemperierter Gewalt "beglückt" werden dürfen“.
zum Beitrag24.06.2026 , 08:16 Uhr
Viel einfacher kann man es sich auch nicht machen. Wer Kritik an der Aussage übt, ist „ertappt und bestätigt“ die kritisierte Aussage.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:30 Uhr
Das ist falsch.
Als Bsp.: bei Alkohol wirkt jede Menge wie ein Zellgift. Das ist bei Zucker nicht der Fall. Nur in sehr hohen Mengen sehen wir gesundheitsschädl. Wirkungen (das gilt aber auch für Wasser), wobei auch hier eine mediation über Adipositas/Übergewicht/etc. eine große Rolle spielt.
Zucker pauschal als Gift zu bezeichnen ist einfach unwissenschaftl.
zum Beitrag08.06.2026 , 20:55 Uhr
Vllt beim nächsten Mal ganz entspannt durchlesen, damit du es verstehen kannst, und dann antworten. Solche persönl. Vorwürfe bringen nämlich nichts.
Zum einen bringt die Veränderung von Rezepturen infolge des Inkrafttretens eines Zuckersteuer nur eine minimale „Einsparung“ von Zucker/Tag. Das ist wohl einer der vielfältigen Gründe, weshalb haben wir weltweit bei Beobachtungsstudien heterogene Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Zuckersteuer sehen. Und Wirksamkeit bedeutet eben nicht Reduktion von Zucker, denn Zucker an sich ist nicht schädlich, sondern positive Veränderungen bei der menschl. Gesundheit. Zum anderen ist dieses gesamte Thema noch deutlicher vielschichtiger, u.a. Subsitutionseffekte (auch eine Erkenntnis aus eine Beobachtungsstudie aus den USA).
Ich hoffe, ich konnte dir hiermit beim verstehen etwas helfen.
zum Beitrag08.06.2026 , 16:04 Uhr
Zucker ist kein Gift, es handelt es sich weder um Nikotin, noch um Alkohol, wo jedes eingesparte Gramm wichtig ist. Selbst wenn diese Angaben (5-10g) die Realität abbilden würden (Rogers et al. schätzen in UK zw. 3-5g), kannst du gerne ausrechnen, wie viele kcal dies bedeutet. Gramm-Angaben bzgl. Zucker sind daher nur bedingt aussagekräftig.
Neben der heterogenen findings zahlreicher Beobachtungsstudien aus aller Welt hinsichtl. der Auswirkungen auf die menschl. Gesundheit (das ist die Wirkung, die zählt), sieht man am Bsp. UK zudem folgendes (Zuckersteuer 2018 in Kraft getreten): -Erwachsene: Prävalenz von Übergewicht/Adipositas von 60,8% in 2015 auf 61,4% in 2022 -10-11-Jährige: von 33,2% in 2015 auf 36,6% in 2022
zum Beitrag08.06.2026 , 10:19 Uhr
Wie genau wirkt sie nachweislich? Das einzige, das man in mehreren Ländern sehen konnte, ist, dass Rezepturen verändert wurden. Das ist ja das Problem.
zum Beitrag04.06.2026 , 16:00 Uhr
Tja, so einfach ist es eben nicht. Wobei die Art der erzwungenen Unterscheidung wohl Teil des Problems ist. Es war eben nicht nur „klassische Kriminalität“, weil weitere Elemente wie u.a. Ethnie, Rassismusvorwürfe eine Rolle gespielt haben.
Davon abgesehen: für mich schwer nachvollziehbar, wie man darauf schließen kann, dass ich nicht tagtäglich betroffen bin
zum Beitrag04.06.2026 , 10:08 Uhr
Wurde in der taz während der Berichterstattung zu G. Floyd und in den Jahren danach jemals angemerkt oder kritisiert, dass der Fall instrumentalisiert wurde?
Und jetzt muss genau bei diesem Fall, der zur Zeit noch einmal intensiver thematisiert wird, betont werden, dass solche Fälle nicht instrumentalisiert werden sollten? Das wirkt schon merkwürdig.
zum Beitrag26.05.2026 , 23:14 Uhr
Leichte Schwurbeltendenzen hier.
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