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28.10.2026 , 12:13 Uhr
Nur als Ergänzung: Meiner Meinung nach sind auch die übernommenen Heizkosten (in angemessener Höhe, wie auch bei der Miete), die Gebührenbefreiung Rundfunkbeitrag, die Zuzahlungsbefreiung im Gesundheitswesen u.v.m. bei der Aufstellung zu berücksichtigen.
zum Beitrag28.10.2026 , 12:06 Uhr
"Arbeiten lohnt sich."
Es geht hier jetzt erst einmal nur um die monetäre Betrachtung. Ob sich sozialversicherungspflichtige Erwerbstätigkeit lohnt, kann "man" insofern leicht ausrechnen, indem Miete, Heizkosten, Differenz zu reduzierten Eintrittspreisen, Fahrkosten, Gebührenfreistellung Rundfunkbeitrag, Zuzahlungsbefreiung im Gesundheitswesen usw. vom Gehalt abgezogen werden. Dann durch ca. 160 teilen (bei 40h Wochenarbeitszeit), vielleicht auch einen Teil der berufsbedingten Fahrzeit berücksichtigen. So wird ersichtlich, für welchen Stundenlohn jemand m/w/d arbeitet und ob es sich finanziell lohnt.
zum Beitrag28.10.2026 , 11:16 Uhr
Danke für Ihre Erläuterungen. So verstanden könnte ich "Anarchie" vermutlich doch schätzen, auch wenn ich für mich selbst nicht sehe, wie das in der Praxis funktioniert; ich selbst wäre evtl. keine "funktionsfähige" bzw. "funktionswillige" Beteiligte. Würde in "Anarchie" auf psychologischen Druck verzichtet werden, wenn es keine "Herrschaft" und "Machtansprüche" gibt?
Danke für den Hinweis auf "Anomie". Den Begriff kannte ich bisher nicht. Sie haben Recht; meine Sorge bezieht sich auf "Anomie". "Anarchie" klingt erst einmal nicht schlecht.
zum Beitrag28.10.2026 , 11:05 Uhr
"... Blockade am Andreas-Gymnasium in Friedrichshain. ... verbarrikadieren die Eingänge des Gebäudes von 7 Uhr morgens bis 13 Uhr."
Verstehe ich es richtig, dass damit auch den Schülerinnen m/w/d und Jugendlichen m/w/d, ebenso wie den Lehrkräften m/w/d, die am Unterricht teilnehmen bzw. unterrichten möchten, der Zugang verunmöglicht wurde? Vermutlich altersbedingt verstehe ich nicht, weshalb man durch Nicht-Inanspruchnahme und Verhinderung der Teilnahme an Bildungsangeboten für mehr Bildungsangebote demonstriert.
zum Beitrag27.10.2026 , 09:47 Uhr
"Wurde bei der Reise ein sicheres Drittland durchreist, muss Asyl (und vergleichbare Schutzarten) ausgeschlossen sein."
Dann würden Geflüchtete oftmals in den Nachbarländern ihrer Herkunftsstaaten leben, was nicht gewünscht zu sein scheint.
zum Beitrag27.10.2026 , 09:41 Uhr
Vielleicht macht es aber auch Sinn. Denn wenn diese Menschen nach Italien oder Griechenland zurückgebracht werden, kommen sie, wie ich annehme, ein paar Tage oder Wochen (?) später ohnehin wieder nach Deutschland. Ich denke, das ist eine Herausforderung der sich Deutschland, sofern gewünscht, stellen muss.
zum Beitrag27.10.2026 , 09:35 Uhr
Ich kann beide Sichtweisen gut nachvollziehen. Die Einhaltung von Gesetzen finde ich wichtig, da die Alternative für mich unerwünschte Anarchie ist. (Anarchie bedeutet für mich, dass das Recht des Stärkeren gilt, deswegen meinerseits unerwünscht.) Wenn die Geflüchteten aber in Deutschland und nirgendwo anders leben möchten, weshalb sollen Länder wie Italien und Griechenland diese Menschen gegen ihren Willen in ihren Ländern "festhalten".
Ich sehe das wie in Bezug auf Ceuta. Wenn Spanien die geflüchteten Personen nicht aufnehmen möchte, muss es sich selbst um die Grenzsicherung kümmern und das nicht Marokko überlassen.
Dass die Idee von Schengen einmal anders gedacht war, ist mir bekannt. Letztendlich setzt sich bei diesem Thema jede Interessengruppe in irgendeiner Weise (und sei es moralisch) ins Unrecht; auch, pardon, ein Teil der Geflüchteten.
Ich wünsche mir bei diesem Thema mehr Ehrlichkeit und Offenheit.
zum Beitrag26.10.2026 , 21:24 Uhr
Was ich mich frage, ist, erscheint das Leben in England wirklich so viel besser als in Frankreich, dass man m/w/d dafür riskiert, zu sterben? Ich denke, wenn man m/w/d sich als Geflüchtete/r erst einmal in Frankreich etabliert hat, wird es doch auch Möglichkeiten geben, nach England zu gelangen bzw. Kontakt zu evtl. dort lebenden Freunden/Verwandten/Bekannten zu erhalten/pflegen/intensivieren.
Ist meine Sichtweise falsch?
zum Beitrag22.10.2026 , 20:16 Uhr
"... dass die Familie in der Türkei gut aufgestellt war ..."
In der Türkei hatten sie nur ein Kind. Bei drei Kindern wird es schon schwieriger, zumal in einem fremden Land, dessen Sprache man nicht spricht und in dem man sich erst eine Existenz aufbauen muss.
zum Beitrag22.10.2026 , 13:14 Uhr
Ich finde es schade, dass es ein solches Leak nicht bei allen Parteien gibt. Das wäre für Bürger:innen m/w/d und deren Wahlentscheidung, sofern die Informationen journalistisch hochwertig aufgearbeitet zur Verfügung gestellt werden, meiner Meinung nach hilfreich und vorteilhaft.
zum Beitrag21.10.2026 , 18:31 Uhr
Sam Spade bezieht sich auf einen Ort, "... solange Ruhe herrscht und an denen Alkohol konsumiert werden kann. ..." mit Alkoholkonsum.
Bezüglich harten Drogen bin ich unsicher. Den von Ihnen genannten Kinderspielplatz würde ich von meinen Kindern vermutlich nicht besuchen lassen. Aber, ich kenne die Verhältnisse in Berlin nicht.
zum Beitrag20.10.2026 , 12:13 Uhr
"... für die Nakba ..."
Das ist auch einer der Punkte, den ich in der Diskussion trotz Nachdenkens nicht verstehe. Mag sein, dass meine kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt sind, aber weshalb wird "Nakba" üblicherweise mit den arabischen Menschen assoziiert, aber nicht mit den mindestens ebenso vielen vertriebenen jüdischen Menschen aus arabischen Ländern, die auch alles zurücklassen mussten. Ich bin der Ansicht, dass die Vertreibung der jüdischen Menschen aus arabischen Ländern bei dem Begriff "Nakba" stets mitgedacht und mitgemeint sein sollte. Dies, wie gesagt, weil ich die Unterscheidung nicht verstehe.
zum Beitrag20.10.2026 , 10:17 Uhr
"Bei uns in Tromsø liegt der sogar zentral mitten in der Altstadt."
Das finde ich sehr gut und wünsche es mir auch für Deutschland. Mich würden diesen Menschen in keiner Weise stören, sie stören mich auch nicht am Bahnhof. Vermutlich kommt es aber auf die Anzahl an.
zum Beitrag20.10.2026 , 10:01 Uhr
Ich stimme Ihrem Kommentar zu bis auf
"So muss auch in Deutschland kritisch über die problematischen Entwicklungen ..."
Nach 6.000.000 unschuldiger von uns ermordeter jüdischen Menschen bin ich der Ansicht, dass wir uns diesbezüglich zurückhalten sollten (es gibt ca. 195 Staaten auf der Welt, für Kritik reichen die anderen ca. 194 Staaten doch aus), zumal wir damit, meiner Meinung nach, Antisemitismus Vorschub leisten. Ich gehe so weit zu behaupten, würden sich unsere Politiker, Organisationen, Vereine usw. alle klar und deutlich von Antisemitismus distanzieren, könnte ein Bewusstseinswandel stattfinden und es würden weniger Angriffe auf jüdische und/oder israelische Menschen in Deutschland erfolgen.
zum Beitrag20.10.2026 , 09:50 Uhr
"Aber Israel ist in erster Linie einfach nur ein Land."
Ich finde den Artikel sehr gut, sehe diese Aussage jedoch anders. Israel ist ein Land, das von anderen Ländern ausgelöscht werden soll, ebenso wie seine Bevölkerung und die dort vorherrschende Religion. Bekanntermaßen geht es ja so weit, dass israelische Bürger:innen weltweit angegriffen werden; jüdische Bürger:innen werden sogar verfolgt und angegriffen, wenn sie nicht einmal die israelische Staatsbürgerschaft haben, sogar! in Berlin/Deutschland.
Den Begriff xy-Krititk, also Israel-Kritik, kenne ich weder von Ländern wie Iran, Russland, China usw..
Ich wünsche Israel, dass es so bald als möglich einfach "nur ein Land" ist, das hieße jedoch, den über 2.000 Jahre alten Antisemitismus zu überwinden. Das stelle ich mir schwer vor, da ich Antisemitismus weder verstehen noch nachvollziehen kann und deswegen auch nicht weiß, was dagegen hilft bzw. ob Antisemitismus global grundsätzlich überwindbar ist.
Dieser Satz trifft auf mich, abgesehen von "nur" und "heilig", zu: "... sehen das Land nur als heiligen Zufluchtsort für Juden, der wegen des Holocausts und des weltweiten Antisemitismus geschützt werden muss."
zum Beitrag19.10.2026 , 20:16 Uhr
"... für eine durchschnittliche Entschädigung von 100.000€ je Wohnung zu nehmen ..."
Da es in Berlin lt. KI auch Wohnungen gibt, die (erheblich?) weniger wert sind als 100.000 Euro, halte ich es für möglich, dass die Immobilienfirmen diese für 100.000 Euro an Berlin verkaufen. Das wäre dann win-win. Die Regierung hätte zumindest teilweise ihr Wahlversprechen gehalten, die Immobilienfirmen wären ihre Schrott-Immobilien los.
zum Beitrag19.10.2026 , 14:00 Uhr
Danke für diesen einfühlsamen Artikel. Ich gebe zu, an diese Menschen habe ich überhaupt nicht gedacht. Vermutlich weil diese Menschen für mich "zum Bahnhof gehören, das ihr Zuhause ist" und "man" zuhause selbstverständlich "ein Bierchen zischen" darf.
Ich habe bei der Änderung immer nur an die Fußball-Fangruppen gedacht.
Danke, dass Sie meinen Blickwinkel geweitet haben. Ich stimme dem Inhalt Ihres Artikels zu.
zum Beitrag19.10.2026 , 10:48 Uhr
"Für Sie gehört der regelmäßige Austausch, der Empfang neu akkreditierter Botschafter (beispielsweise im Roten Rathaus) und die Teilnahme an diplomatischen Events zum alltäglichen Protokoll und Pflichtprogramm"
Auch diesbezüglich mache ich mir Sorgen. Berlin unterhält bisher Städtepartnerschaften mit israelischen Städten, beispielsweise Tel Aviv. Bürgermeister aus Israel wurden bei ihren offiziellen Besuchen in Berlin in der Vergangenheit von Amtsträgern aus Die Linke persönlich beleidigt und verbal angegriffen. Hierüber berichtete auch die taz. Ich bin gespannt darauf, ob Die Linke diese Städtepartnerschaften beibehält oder auflöst.
zum Beitrag19.10.2026 , 10:24 Uhr
Da unser Staat zusätzliche Einnahmen benötigt und diese an anderer Stelle nicht generieren kann oder will, ziehe ich eine höhere Steuer auf einzelne Produkte vor, statt, wie Frau Merkel bei Antsantritt, einfach die Mehrwertsteuer auf (fast) alles zu erhöhen.
Wie einer meiner Vorredner fände ich es gut, wenn u.a. diese Steuer direkt den Krankenkassen zugute käme, aber insofern, dass die Regierung nicht einmal bereit ist, die versicherungsfremden Leistungen, egal ob bei Rente oder Krankenkasse vollumfänglich auszugleichen, wird das sicherlich ausbleiben.
Ich, Lieschen Müller, trinke übrigens täglich ca. einen Liter Cola, allerdings zuckerfrei. :-) (Und ja, ungesüßten Tee und Wasser trinke ich täglich in noch größerer Menge.)
zum Beitrag18.10.2026 , 15:23 Uhr
Ich gehe zu jeder Gesprächsrunde an der er hier in der Region teilnimmt und stimme Ihnen vollumfänglich zu. Ich schätze seine Eloquenz, seinen Intellekt und weiß davon ausgehen zu können, dass er mit den Antisemiten in seiner Partei nicht einverstanden ist. Dafür wird er zwar in seiner Partei kritisiert, aber ich denke nicht, dass Frau Emde oder Herr Kocak ihm auch nur im entferntesten intellektuell gewachsen sind.
Bedauerlicherweise kann ich nicht einschätzen, ob Die Linke in Berlin oder bundesweit eher die Linie von Herrn Gysi oder von Frau Emde/Herrn Kocak vertritt. Am Dienstag hoffe ich mehr zu wissen.
zum Beitrag17.10.2026 , 18:09 Uhr
Es tut mir leid, dass Max Schneller Sachsen-Anhalt verlässt und ich wünsche ihm ein gutes Ankommen in Berlin, auch politisch.
Ich hoffe darauf, dass er vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrungen, in seiner Partei Die Linke politisch daran mitarbeiten wird, dass es für andere Menschen keine Gründe geben wird, Berlin wegen Hass und Verfolgung verlassen zu müssen.
Dass er sich als so junger Mensch dafür verantwortlich fühlt, keine Wiederholung unserer Verbrechen von vor ca. 80 Jahren zuzulassen und dem entgegenwirken möchte, finde ich beeindruckend und wünsche Max Schneller viel Erfolg. Ich würde aus Berlin gerne öfter von ihm hören oder lesen.
zum Beitrag15.10.2026 , 21:11 Uhr
"Wir regieren seit Jahrzehnten mit der Linkspartei und der SPD im Bezirk und auch in anderen Bezirken. Wir haben auch zusammen das Land regiert."
Frau Herrmann war vor dem 07.10.23 Bezirks-Bürgermeisterin und ich bin der Ansicht, dass sich seitdem sehr viel verändert hat, auch für die jüdischen und/oder israelischen Menschen in Berlin. Ich sehe die Notwendigkeit einer Berliner Regierung, die ohne wenn und aber an der Seite unserer jüdischen und/oder israelischen Mitbürger:innnen m/w/d, auch in Berlin, steht und sich antisemitischen Auswüchsen entgegenstemmt. Es ist meiner Meinung nach unerträglich, dass in Berlin Demonstrationen stattfinden, bei denen zum Mord an Juden aufgerufen wird und Juden i.. ... gewünscht werden.
Ich wünsche mir von allen Beteiligten so sehr, seien es Wähler:innen m/w/d oder Politiker:innen m/w/d, nicht beiseite zu schieben, dass in "ihrer" Stadt der Mord an 6.000.000 unschuldigen, jüdischen Menschen geplant und organisiert wurde.
Ich lebe nicht in Berlin, meine aber, dass mir dieser Wunsch zusteht, da Berlin auch für mich die Bundeshauptstadt ist.
zum Beitrag15.10.2026 , 11:18 Uhr
Dass diese Variante möglich ist, erleichtert mich. Bisher hatte ich nicht daran gedacht und denke, es wäre eine gute Lösung für Berlin. Ein grüner Bürgermeister kann verkehrstechnisch sicherlich Positives anregen und erreichen.
In Anbetracht dessen, dass es nicht möglich war, von allen/den Linken-Abgeordneten, die Unterschrift zu der "Berliner Vereinbarung" einzuholen (und das wären noch die Mitglieder gewesen, die karrieretechnisch davon profitiert hätten), ist es aus meiner Sicht naheliegend, dass sich bei der finalen Abstimmung der Die Linke-Parteitag gegen den Koalitionsvertrag ausspricht, da nach jetzigem Verhandlungsstand die "Berliner Vereinbarung" als Grundlage für den Koalitionsvertrag in diesen mit aufgenommen werden soll.
zum Beitrag14.10.2026 , 21:07 Uhr
"Die SPD tut alles, damit RGR nicht zustande kommt."
Welchen Grund könnte es Ihrer Meinung nach geben, dass die mühevoll? in mehreren Tagen ausgehandelte "Berliner Vereinbarung" gegen Antisemitismus von den Abgeordneten/der Fraktion Die Linke nicht unterschrieben werden konnte, sondern stattdessen ein anderer Text unterschrieben wurde?
zum Beitrag14.10.2026 , 21:02 Uhr
"Ach, ist der Schutz jüdischen Lebens in Deutschland und eine Erklärung gegen Antisemitismus jetzt schone eine "Opfergabe" und ein "Gesichtsverlust" für Herrn Peters?"
Danke für Ihre deutlichen Worte.
"... was a) Fraue Ende in der Fraktion bzw. einer möglichen Regierung will ..."
Ohne Menschen wie Frau Emde, die mit "Freiheit für Palästina"-Plakaten ihr Direktmandat gewonnen hat und Menschen aus der Familie Remmo und Herrn Ibrahim Ibrahim, hätte die Partei Die Linke meiner Meinung nach nicht so viele Wähler:innenstimmen m/w/d erhalten. Deshalb steht für die Partei Die Linke eine Richtungsentscheidung an.
Ich persönlich finde Die Linke, nicht nur in Berlin, enorm wichtig, besonders nachdem die Sozialdemokratie für uns "normale Kleinbürger m/w/d, Lieschen Müller, ich" weggebrochen ist, aber nichts wird mich dazu bewegen, Antisemiten zu wählen. Nicht nach dem Ermorden von 6.000.000 unschuldigen, jüdischen Menschen und Mitbürgern! die mir, so scheint es, bereits vergessen werden/wurden.
zum Beitrag14.10.2026 , 20:43 Uhr
Meinem Eindruck nach sollten die drei Parteien bei allen weiteren Gesprächen ihre jeweils eigenen Rechtsanwälte dazubitten.
Was ich nicht verstehe, ist, dass es eine "Berliner Vereinbarung" gab, über die, schändlich genug, mehrere Tage verhandelt werden musste, ob und inwiefern jüdisches und/oder israelisches Leben, auch in Berlin, zukünftig geschützt wird. Weshalb wurde diese Vereinbarung nicht den Mitgliedern von Die Linke zur Unterschrift vorgelegt, sondern eine andere, die angeblich deckungsgleich ist, aber vermutlich eben doch nicht, sonst hätte ja die "Berliner Vereinbarung" unterschrieben werden können.
Ich hoffe darauf, dass beide Vereinbarungen zeitnah in den Medien veröffentlicht werden, um nachlesen zu können, ob relevante Teile geändert wurden oder nicht.
zum Beitrag14.10.2026 , 11:15 Uhr
"Frau Emde gehört jetzt in die Fraktin der Linke, und damit hat die Linke eine Vereinbarung gebrochen."
Hierzu gibt es unterschiedliche Behauptungen. Vielleicht erfahren wir noch, ob eine/r m/w/d der Beteiligten die Unwahrheit sagt oder es "einfach", was ich zu Gunsten der Politiker annehme, ein Missverständnis war. Wenn etwas nicht schriftlich niedergelegt ist oder im genehmigten Protokoll steht (Protokolle müssen üblicherweise von allen Beteiligten genehmigt werden), eröffnen sich im nachhinein weitreichende "Interpretationsspielräume".
"Wenn Grüne und SPD trotzdem an die Tröge gehen wird ihnen das bundesweit schaden."
Das ist zwar auch mein "Gefühl", aber sicher bin ich mir nicht. "Wir" Bürger:innen m/w/d setzen nun mal unterschiedliche Prioritäten.
zum Beitrag14.10.2026 , 11:01 Uhr
"... dann hat sie sich klar gegen antisemitismus ausgesprochen."
Da sie sich mit Personen umgibt, die Jihia Sinwar verehren, halte ich ihre Aussage nicht für glaubwürdig. Aber: Es gibt ja - nicht nur unter Linken oder in Die Linke - zwei Bevölkerungsgruppen, von denen die eine den 07.10. als legitime Widerstandshandlung betrachten und die andere Personengruppe, für die der 07.10. ein Verbrechen, ein Pogrom war. Die Anhänger der ersten Personengruppe sehen sich selbst, wenn ich es richtig weiß, nicht als Antisemiten, sind es für mich aber durchaus.
zum Beitrag14.10.2026 , 10:52 Uhr
"Hat die Linke eine so dünne Personaldecke, dass niemand anderes möglich war?"
Ich gehe davon aus, dass Frau Emde die Mehrheitsmeinung in Die Linke vertritt und sicherlich auch die ihrer Wähler. Immerhin wurde sie von anderen Mitgliedern der Partei in die Fraktion gewählt, sie scheint somit (zu meinem Bedauern) keine Außenseiterposition zu vertreten.
zum Beitrag14.10.2026 , 10:47 Uhr
"Was genau sollte das Problem an einem Staat sein, in dem alle gleichberechtigt leben, Israels und Palästinenser?"
Ich gehe davon aus, dass Ihnen die Verfolgungsgeschichte jüdischer und/oder israelischer Menschen bekannt ist. Es gibt keinen Staat, kein Land auf dieser Welt, in dem jüdische und/oder israelische Menschen frei von Verfolgung und Bedrohung leben können, obwohl formal gleichberechtigt. Nicht einmal in Deutschland. Das könnten sie auch in einem Staat nicht, in dem sie angeblich die gleichen Rechte wie pro-palästinensische Bürger:innen m/w/d hätten, sobald diese die Mehrheit stellen. Ich kann den jahrtausende alten Judenhass wirklich nicht verstehen oder nachvollziehen, aber für viele/die meisten (?) Menschen auf dieser Welt scheint Judenhass Sinn zu ergeben.
Meiner Meinung nach muss! es, wenn auch nur ein einziges Land, auf dieser Welt geben, in dem jüdische Menschen halbwegs sicher leben können. Wir wissen und sehen alle, was mit jüdischen Menschen passiert, wenn sie in einem Staat in der Minderheit sind.
zum Beitrag11.10.2026 , 19:23 Uhr
"„Ich sehe darin die zunehmende Unprofessionalität in den Ministerien, in denen Stellen meinem Eindruck nach vor allem nach politischer Loyalität besetzt werden“, sagt ein Mitarbeiter einer israelischen NGO, der anonym bleiben möchte. Er berate israelische Behörden und Ministerien. „Das Maß an Inkompetenz ist erschreckend.“"
Wenn das so ist, hoffe ich darauf, dass Entscheidungsträger in Israel relativ schnell begreifen, dass Israel sich das nicht leisten kann. Auch bei uns in Deutschland gibt es vermutlich einige inkompetente und unprofessionelle Amtsinhaber, aber unsere Situation ist eine andere. Israelische und/oder jüdische Menschen haben - aus mir unbekannten und nicht nachvollziehbaren Gründen - so viele Feinde, dass Nachlässigkeit nicht hinnehmbar sein darf. Nach "billigen Ausreden suchen", sollte nicht toleriert werden.
Ich kann nicht einschätzen, ob Frau Ministerin Miri Regev verantwortlich gemacht werden kann, verantwortlich ist oder nicht, aber in Anbetracht der nur knapp verhinderten Katastrophe/Nakba wäre auch von ihrer Seite aus Demut und Dankbarkeit angemessen, nicht mit "dem Finger auf andere zeigen".
zum Beitrag11.10.2026 , 10:26 Uhr
Meiner Meinung nach war der 07.10. ein Pogrom, danach folgte der Krieg. Wer keinen Krieg will, sollte keine Pogrome begehen. Es ist bekannt, dass Kriege brutal, voller Gewalt sind und gerade für Zivilistinnen m/w/d furchtbare Folgen haben. Wenn eine Kriegspartei, wie in beispielsweise Gaza, die Schwächsten und Schutzlosesten dann nicht einmal versucht zu schützen, indem man sie beispielsweise in die Tunnel lässt bzw. die für sie gedachten Lebensmittel stiehlt, ist es umso grausamer, finde ich ... aber vermutlich auch die Logik des Krieges.
zum Beitrag11.10.2026 , 10:13 Uhr
"Der Terrorismus kam erst mit der Irgun, der Sterngruppe, u.ä. in diese Weltgegend."
Meine Informationen sind anderslautend: Nabi-Musa, April 1920 Jaffa, Juni 1921 Hebron & Safed, August 1929
Irgun wurde, wenn meine Infos korrekt sind, 1931 gegründet.
"Das Existenzrecht Israels wurde von Arafat rechtsgültig anerkannt."
Arafat sagte auch das Ende der bewaffneten Kämpfe zu. Ob die Anerkennung des Existenzrechts Israels "rechtsgültig" war, ist meines Wissens nach umstritten. Arafat schrieb einen sicherlich sehr freundlichen Brief mit diversen Zusicherungen an Rabin, aber der notwendige Prozess, die Bildung der entsprechenden Rechtsausschüsse usw., um die Charta rechtsgültig und offiziell ändern zu können, fand, sofern ich es richtig weiß, nicht statt.
"Israel bot lediglich „Bantustans“ an, die einen lebensfähigen Staat Palästina verhindert hätten."
Um darauf einzugehen fehlen ausreichend Zeichen. Deshalb nur kurz: Das Angebot von Ehud Olmert (2008) klang nicht so schlecht, zumal die arabische Seite ja alle Kriege verloren hat. Israel hatte (2005) bereits Gaza geräumt, was es meiner Meinung nach nicht hätte tun müssen. "Eigentlich" ging es um "Land für Frieden" ...der 07.10. kZm
zum Beitrag11.10.2026 , 09:47 Uhr
Ich stimme Ihnen zu und nehme an, auf diesen Demos waren die Bürger:innen m/w/, die Politiker:innen m/w/d gewählt haben, auf deren Plakaten "Freiheit für Palästina" stand. Es ist neidlos anzuerkennen, dass sie erfolgreich sind.
zum Beitrag10.10.2026 , 19:05 Uhr
Ich habe am 07.10. wie jedes Jahr die Karte mit den ermordeten, entführten und verletzten Menschen des Pogroms und ihre Geschichte in meinem WhatsApp-Status veröffentlicht und jedem m/w/d, der mich privat angerufen hat, gesagt, dass ich über den 07.10. sprechen möchte. Wer das nicht möchte, soll mich bitte an einem anderen Tag anrufen. Es gab aber viel Gesprächsbedarf, weil alle immer noch schockiert und entsetzt sind, obwohl niemand von ihnen jüdisch und/oder israelisch ist. Manche haben ja auch die Original-Hamas-Videos gesehen, ich nicht.
zum Beitrag09.10.2026 , 09:41 Uhr
Gut, dass Be’eri nicht verlassen bleiben wird. Irgendwann werden dort wieder Babys lachen und Kinder spielen. Ich wünsche den erwachsenen Bewohnern, dass sie Kraft und Stärke finden, wobei, das sage ich als Atheistin, der Glaube an einen Gott vermutlich hilfreich sein kann. Möge Be’eri wachsen und gedeihen.
zum Beitrag09.10.2026 , 09:22 Uhr
Bemerkenswert finde ich, dass es drei Treffen auf höchster Ebene benötigt, um eine Vereinbarung zustande zu bringen, gegen Antisemitismus in den eigenen Parteien vorzugehen. Das scheint somit keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein.
Dass es diese Vereinbarung gibt, finde ich trotzdem sehr gut, sofern sie durchgesetzt wird, und wünsche mir, dass auch jede andere Parteie, ausnahmslos!, eine ähnliche Vereinbarung treffen.
Am liebsten wäre es mir, wenn sich Parteien ohne solche Vereinbarungen erst gar nicht mehr zur Wahl stellen dürften und auch Vereinen, beispielsweise, ohne eine solche Vereinbarung die Vereinseigenschaft aberkannt wird. Dann vielleicht auch bei den Kirchen ein wenig genauer hinschauen.
Die Gerichte wären dann zwar vermutlich zusätzlich mit vielen Prozessen belastet, was ist Judenhass, was ist Israelkritik, aber vielleicht würde es mittelfristig helfen, unsere Gesellschaft in der Hinsicht wieder halbwegs zu befrieden. Jede/r m/w/d, der Gerichtsentscheidungen respektiert, könnte sich dann auch nicht mehr so leicht herausreden bzw. müsste Argumente akzeptieren, die bisher vielleicht nicht so ganz behaglich waren. Ich auch. ;-)
zum Beitrag08.10.2026 , 17:22 Uhr
Ich gehe davon aus, dass eine Verkürzung der Asylverfahren für die betroffenen Geflüchteten erst einmal vorteilhaft ist, weil sie dann ihre Lebensgestaltung besser planen können.
Sollte sich ein Sachbearbeiter, egal ob mit oder ohne KI-Unterstützung, für ein "nein" entschieden haben, kann der Geflüchtete eine Klage beim Verwaltungsgericht einreichen. Danach kann eine Berufung beim Oberwaltungsgericht beantragt werden. Danach dann die "eigentliche Berufung", danach wiederum Revision ... als weitere Möglichkeit eine "Verfassungsbeschwerde". Ebenso gibt es die zusätzlichen Möglichkeiten "Härtefallantrag" und "Petitionsausschuss", davon abgesehen können weitere Möglichkeiten bei Änderungen im Herkunftsland gefunden werden.
Bei all dem entstehen dem Geflüchteten lt. KI keine Gerichtskosten. Die Anwaltskosten, nehme ich an, übernehmen die entsprechenden NGOs und Kirchen.
Für mich klingt das gesamte System nicht übertrieben unfreundlich, ungerecht oder nachteilig dem Geflüchteten m/w/d gegenüber.
Ich lerne gerne dazu, sollten meine Informationen oder meine Sichtweise falsch sein.
zum Beitrag06.10.2026 , 00:03 Uhr
"Das ist der klarste Beweis, dass die neue Welle des Antisemitismus nicht durch eventuelle Verfehlungen der IDF beim Kampf gegen die Hamas begründbar ist."
Sie haben recht. Jüdische Menschen werden bereits seit über 2.000 Jahren verfolgt, diskriminiert und getötet. Lange bevor es Israel oder die IDF gab ... ich denke, Antisemiten fanden und finden immer irgendeinen Grund für ihren Hass und ihre Ablehnung.
zum Beitrag05.10.2026 , 23:52 Uhr
"... sollte das ein deutlicher Weckruf für die gesamte Gesellschaft sein."
Sollte, ist es aber leider nicht. Die einen feiern, was ich völlig schamlos finde, den 07.10.23 in Deutschland, die anderen verbrämen ihren Judenhass als "Israelkritik" und wieder anderen ist es vollkommen egal.
"Eine Gesellschaft, in der Menschen ihre jüdische Identität aus Angst lieber verbergen, hat ein ernstes Problem."
Die Schwierigkeit besteht meiner Meinung nach u.a. darin, dass "die Gesellschaft" nicht davon ausgeht ein Problem zu "haben", sondern dass jüdische und/oder israelische Menschen das Problem "sind".
Es ist sehr traurig, deprimierend und vielleicht hoffnungslos. Trotzdem kann es sein, dass Menschen doch irgendwann diesen Jahrtausende alten Judenhass hinter sich lassen können.
zum Beitrag05.10.2026 , 18:21 Uhr
Danke für diesen Artikel. Ich bin jeden Tag aufs Neue darüber froh, dass jüdische Menschen äußerlich nicht erkennbar sind, sofern sie das nicht selbst möchten oder berufsbedingt in der Öffentlichkeit stehen. Niemals hätte ich gedacht, dass gerade und sogar in Deutschland Judenhass erneut so stark bis hin zu "gesellschaftsfähig" wird. Dass unsere Verbrechen an diesen Menschen bereits so bald wieder vergessen bzw. relativiert werden, ist für mich unverständlich. Besonders traurig ist, dass sich auch die jüdischen Kinder bereits (wieder) verstecken müssen. Gut, dass es Israel gibt, falls das Leben für jüdische Menschen in Deutschland und/oder Europa noch gefährlicher wird.
zum Beitrag05.10.2026 , 15:21 Uhr
Ich finde es sehr fair von Herrn Sánchez, dass er nicht um jeden Preis Regierungschef bleiben will, wage allerdings keine Einschätzung, wie die Neuwahlen ausgehen werden. Gespannt bin ich darauf, wie die Menschen in Ceuta wählen werden. Angeblich herrscht in Ceuta immer noch keine Normalität, sodass sich auch dies nachteilig für Herrn Sánchez auswirken könnte. Sehr anständig ist es auf jeden Fall von ihm, dass er nochmal nachfragt, welche politische Richtung die Bürger Spaniens m/w/d bevorzugen.
zum Beitrag05.10.2026 , 14:56 Uhr
Danke für Ihre Ausführungen über die RSF. Sie haben sicherlich recht. Ich kenne mich mit den Gegebenheiten im Sudan nicht aus und habe mich nur oberflächlich eingelesen. RSF erschien mir "sympathischer", da sie weniger islamistisch unterwandert zu sein scheinen. Andererseits kämpfen in der SAF auch Frauen, in der RSF anscheinend nicht. Ich muss mir in dem Bereich mehr Sachkenntnis aneignen. Danke für Ihre Anregung hierzu.
zum Beitrag05.10.2026 , 13:27 Uhr
"Die große Frage ist warum sich jeder das Leben im Zentrum einer Großstadt leisten können muss?"
Ich stelle mir öfter die Frage, weshalb sich so wenige Menschen darüber beschweren, nicht am Tegernsee wohnen zu können.
zum Beitrag05.10.2026 , 13:25 Uhr
"Aber Menschen die dort schon immer gewohnt haben zu sagen, dann zieh doch weg, ist schon ziemlich zynisch."
Ich finde das nicht "zynisch", sondern einfach pragmatisch. Lebensverhältnisse ändern sich, Prioritäten ändern sich und meiner Meinung nach gehört es zu einem, in welcher Weise auch immer, "gelungenem" Leben, sich ggf. anzupassen oder sich umzuorientieren. Ich lebte schon immer in Häusern und/oder Wohnungen, die mir manchmal mehr und manchmal weniger zusagten.
Das Streben nach "für immer" mag menschlich sein, ist meiner Meinung nach aber auch verhängnisvoll ... besonders, wenn es "nur" ums Wohnen geht.
Außerdem, wer hat dort "schon immer" gewohnt?Gesunden (auch mental) Menschen unter, nur mal so um eine Zahl zu nennen, 65 Jahren, ist ein Umzug meiner Meinung nach "fast immer" zuzumuten. Es ist ja nun nicht so, dass man in Deutschland nur in der Berliner Innenstadt wohnen könnte.
Wenn Sie das zynisch finden, bedauere ich es wirklich, aber ich finde Pragmatismus hilfreich. Und ja, ein Umzug kann auch Nachteile mit sich bringen. Dann muss abgewogen werden.
zum Beitrag04.10.2026 , 20:34 Uhr
"Es gäbe Möglichkeiten, dagegen etwas zu tun." Das klingt für mich hoffnungsvoll,mir fehlen in dem Artikel leider die Details,wer was dagegen tun könnte.
Ist der nachfolgende Hinweis "Kurios ist,dass mittendrin der Kleinstaat Dschibuti die größte Ansammlung internationaler Militärkontingente in der gesamten Region beherbergt,mit Militärbasen der USA,Frankreich,China,Japan,Italien."
so gedacht,dass diese Armeen die Region über ein UN-Mandat befrieden sollten?Falls ja, kann das gelingen?
Dass Äthiopien Somaliland unterstützt,finde ich insofern gut,da Somaliland,zumindest vordergründig,politisch stabil wirkt und Schritte zur Demokratisierung unternommen hat. Bedauerlich, dass sich Somalia nicht stärker an Somaliland orientieren kann. Die Gründe für den Bürgerkrieg in Somalia sind mir teilweise bekannt, aber nicht, weshalb sich Somalia nicht Somaliland als Vorbild nehmen kann oder will.
Auch die Unterstützung der RSF im Sudan durch Äthiopien schätze ich mehr, als die Unterstützung der SAF u.a. vom Iran. Ich mag an Äthiopien, dass es sich als säkularer Staat ohne offizielle Staatsreligion versteht.
Hoffentlich finden alle Beteiligten eine friedliche Lösung.
zum Beitrag04.10.2026 , 09:57 Uhr
"Die Freiheit muss man auch freiwillig verteidigen wollen, ansonsten ist es nicht weit her mit der Freiheit."
Das sehe ich ebenso. Entweder m/w/d ist "Freiheit" oder (jemand) anderes, das kann auch ein geliebter Mensch sein, etwas wert, erhaltenswert, und ich tue etwas dafür, oder eben nicht. Beides für mich akzeptabel.
zum Beitrag04.10.2026 , 09:48 Uhr
"Und ja: Ich stimme auch jedem jungen Menschen zu, der meint sich nicht verheizen lassen zu wollen, im Namen von Merz, Reiche, Pistorius oder diversen anderen Persönlichkeiten - von denen er selbst nix Gutes zu erwarten hat..."
Ich sehe es nicht als "sich verheizen lassen im Namen von xyz", sondern eher als Versuch, etwas zu erhalten, was mir persönlich erhaltenswert scheint. Wenn mir nichts erhaltenswert scheint, dann kann ich es lassen und versuchen, mich mit den ggf. geänderten Umständen arrangieren. Und darauf hoffen, diese Entscheidung nicht zu bedauern, weder für mich selbst noch für andere.
zum Beitrag04.10.2026 , 09:37 Uhr
""„Ich will ein sicheres Land, wo der gesellschaftliche Zusammenhalt und mein Recht auf eine Zukunft geachtet wird, wo Klimaschutz was zählt. Und es nicht immer nur um Ich, ich, ich und Geld geht“,
Das ist ein hervorragendes Plädoyer für die Wehrpflicht."
Dieser Mensch möchte etwas, was aber nicht gleichbedeutend ist, mit, etwas dafür zu tun, um das Gewollte zu erreichen oder zu erhalten. Kommt in allen Generationen öfter vor, scheint mir. ;-)
zum Beitrag03.10.2026 , 19:23 Uhr
Kluge Frage. Ich habe darüber nachgedacht, weshalb die linke Führung das so hinnimmt, sah dafür ursächlich aber linke Solidarität und politische "Kumpelei". Ihre Vermutung ist naheliegender und auch realistischer für ein Umfeld, in dem es um Macht und Einfluss geht.
zum Beitrag03.10.2026 , 19:07 Uhr
"Und für unsere Freiheit einzustehen und diese zu verteidigen ist es den im Artikel angeführten jungen Menschen nicht wert."
Das finde ich in Ordnung, wenn sie bereit dazu sind, mit den evtl. Konsequenzen zu leben bzw. sich zu arrangieren. Ich persönlich weiß für mich, dass ich eine Sache nicht kampflos hinnehmen werde, auch wenn ich ansonsten sehr gut darin bin, mich zu "arrangieren". ;-)
zum Beitrag03.10.2026 , 18:55 Uhr
Die Entscheidung, nicht für irgendetwas oder irgendwen zu kämpfen, finde ich in Ordnung. Grundsätzlich können wir Menschen uns sicherlich mit fast allem arrangieren oder ein gewisser Gewöhnungseffekt tritt ein. Ich bringe kein konkretes Beispiel, da dies vermutlich falsch verstanden werden würde.
Äußerst unangenehm finde ich die Sprache dieser Demonstranten; aber vielleicht bin ich einfach zu alt, um diese Ausdrucksweise zu goutieren. Ich gebe zu, dass ich den Artikel aufgrund dessen nicht Wort für Wort gelesen habe, da ich nicht möchte, dass sich diese Sprache in meinem Kopf festsetzt.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:52 Uhr
Ich meinte damit, dass ich bei Frau Klette und Maja T. kein Engagement für "linke und soziale Themen" sehe, aber vielleicht ist es mir nur nicht bekannt oder linke Themen sind andere als ich annehme.
Und selbstverständlich sind links orientierte Personen auch Menschen, aber vermutlich war diese Frage Ihrerseits rhetorischer Natur.
Übrigens, ich weiß, ich schulde Ihnen noch Antwort/en, aber die konnten anscheinend nicht (mehr) freigeschaltet werden. Bitte verlassen Sie sich darauf, dass ich immer! antworte, aber nicht jede Antwort veröffentlicht werden kann.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:28 Uhr
Üblicherweise werden Immobilien usw. auch rechtzeitig an die Kinder übertragen, damit im Pflegefall der Eltern kein Zugriff durch die Sozialbehörden mehr darauf erfolgen kann.
zum Beitrag01.10.2026 , 12:25 Uhr
Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten:
Deutschland kann seinen Wohlstand erhalten und ist somit weiterhin beliebt bei Menschen, die hier nicht geboren wurden, aber gerne hier leben und arbeiten, sich vielleicht sogar mit einer eigenen Firma eine Existenz aufbauen möchten. Dann wird es weiterhin Zuzüge geben bzw. werden Menschen über Anwerbeabkommen nach Deutschland umziehen. Kann ja auch nur für Monate oder ein paar Jahre sein oder auf Wunsch für immer.
Deutschland verarmt weitgehend. Dann wird niemand mehr nach Deutschland migrieren wollen, aber wir stehen in Bezug auf alle "Schwächeren" und vermutlich auch einigen "Stärkeren" in unserer Gesellschaft, Kranke, Kinder, Eingeschränkte, alte Menschen, vor der Herausforderung, diese Menschen zu versorgen oder es sein zu lassen. Vielleicht helfen dann diesbezüglich, wie in den Entwicklungsländern, eigene Kinder bei der Versorgungssicherheit ihrer Eltern. Ob das funktionieren wird, kann ich nicht einschätzen, gehe aber davon aus, dass es dann vielleicht auch potentielle Eltern geben wird, die in einer "solchen Welt", die "Schwächeren" keine Hilfe oder Schutz bieten kann, keine Kinder möchten; zumindest in der Übergangsphase.
zum Beitrag01.10.2026 , 09:24 Uhr
Danke für Ihre Geduld und Ihre Ausdauer.
zum Beitrag01.10.2026 , 08:58 Uhr
"daß die ganzen Korruptionsskandale und Gedächtnisaussetzer der schwarzen Parteien und ihrer Gefolgschaft (oder ist es eher umgekehrt?) nur ein winziges Spitzchen des Eisbergs ist."
Ich habe nicht besonders lange über den von Ihnen genannten Sachverhalt nachgedacht, weil ich relativ schnell bzw. intuitiv sofort für mich selbst festgelegt habe, dass Korruption, so gesellschafts- und wirtschaftsschädlich sie sein mag, für mich niemals! so schlimm sein wird, wie Beziehungen in die Organisierte Kriminalität (dabei geht es u.a. um Morde) und Antisemitismus.
Das ist allerdings nur meine persönliche Werteskala.
zum Beitrag01.10.2026 , 08:44 Uhr
Für mich ist folgendes ein Widerspruch:
"Der Verein hatte sich zuletzt auch mit der Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette oder mit der in Ungarn inhaftierten Antifaschist:in Maja T. solidarisiert."
und
"Sie habe unterstützen wollen, „dass Menschen einen juristischen Beistand haben, die sich für linke und soziale Themen engagieren, ..."
Bemerkenswert, dass die beiden o.g. Personen als Menschen betrachtet werden, die "sich für linke und soziale Themen engagieren". Ich stelle mir darunter andere Persönlichkeiten vor, aber es passt für mich zu der Sichtweise, dass die Täter des 07.10.23 und ihre Unterstützer als "Widerstandskämpfer" verstanden werden.
zum Beitrag24.09.2026 , 14:55 Uhr
"Auf einer Wahlparty ..."
Lt. anderen Medien hat Herr Remmo zwei Wahlpartys von Die Linke besucht: Neukölln und Festsaal Kreuzberg.
"Laut den Berichten zeigte er in Neukölln auch das Victory-Zeichen und einen erhobenen Daumen, in Kreuzberg sei er gleich im Backstage-Bereich verschwunden." (Quelle: Tagesspiegel, Stand: 20.09.2026, 23:39 Uhr)
Ich kenne den Tagesspiegel nicht, lt. KI: "Die Berliner Tageszeitung wird überwiegend als renommiertes Leitmedium der Hauptstadt wahrgenommen."
zum Beitrag24.09.2026 , 14:33 Uhr
"... ob Elif Eralp das jetzt noch schafft, oder ob sie es viel zu lange hat laufen lassen."
Was mich in diesem Zusammenhang u.a. beschäftigt, ist, dass Frau Eralp und Herr Kocak in 2019 gemeinsam den bundesweiten Zusammenschluss Links*Kanax gegründet haben, was ich gut finde und die beiden sehr eng und intensiv im Landesverband der Berliner Linkspartei auf politischer Ebene zusammenarbeiten. Ich frage mich, ob sie und andere in der Partei wirklich nicht wussten, dass Herr Kocak Kontakte zur Organisierten Kriminalität unterhält. Ich kenne mich in Politikerkreisen nicht aus, aber können solche wichtigen Sachverhalte bei enger bis engster Zusammenarbeit wirklich verborgen werden?
zum Beitrag24.09.2026 , 11:34 Uhr
Ein zuverlässiges Bild machen kann ich mir jetzt noch nicht, da die Umsetzung noch nicht erfolgte; ich kann nur das Programm von Die Linke lesen und KI fragen. So wie ich die Vorhaben verstehe, dürften sie den Wünschen von Herrn Remmo und seinen Kollegen entgegenkommen.
Das ist eine theoretische Einschätzung meinerseits, da es mir an praktischer Erfahrung in diesem Metier mangelt. ;-)
zum Beitrag24.09.2026 , 11:25 Uhr
U.a. weil Die Linke dadurch die Wählerstimmen der Pro-Palästinenser erhält. Diese Wählergruppe ist in Berlin so groß, dass es sich wahltaktisch lohnt. Es ist meiner Meinung nach die Tragik der jüdischen und/oder israelischen Menschen, dass sie überall auf der Welt, außer in Israel, in der Minderheit sind, ihnen jedoch in vielen Ländern Minderheitenschutz verweigert wird. Wie sich das in Berlin entwickeln wird, sofern Die Linke an der Regierung beteiligt wird, werden wir sehen. Aber wenn schon unter einem CDU-Bürgermeister u.a. auf Demonstrationen zum Mord an jüdischen Menschen aufgerufen werden kann, will ich im Moment noch gar nicht darüber nachdenken, was mit einer linken Regierung passieren kann.
zum Beitrag23.09.2026 , 18:37 Uhr
"Gaza ist bereits vernichtet." Wenn Gaza vernichtet wäre,würde dort niemand mehr leben.Das Leben auf dem Gelände des Nova-Festival wurde vernichtet,ebenso in den umliegenden Kibbuzim.Offiziellen Daten zufolge sind ca. 34 internationale und lokale Organisationen und Stiftungen für humanitäre Einsätze in Gaza tätig.Wäre Gaza,wie Sie behaupten,vernichtet,wäre das weder möglich noch notwendig.Lassen Sie uns bitte hoffen,dass die gazanische Regierung/Hamas endlich die Waffen abgibt,damit in Gaza der Aufbau beginnen kann.Dass die gazanische Regierung/Hamas mit ihren Waffen die eigene Bevölkerung m/w/d verletzt und tötet,setze ich als bekannt voraus. "Aber man merkt immer wieder:Palästinensisches Leid ist hierzulande wohlgesehen." Gaza hätte wie wir "damals" darauf verzichten sollen,einen Krieg zu beginnen.Jetzt bleibt nur,mit den Konsequenzen dieser Entscheidung zu leben und daran zu arbeiten,dass für die Kinder und Enkel ein besseres und friedlicheres Leben möglich wird.Die Chancen stehen meiner Meinung nach gut,da der Iran,wie ich annehme,seine Unterstützung eingestellt hat und seine Kämpfer vor Ort nicht mehr bezahlen kann/wird.Ebenso gibt es inner-gazanischen Widerstand.
zum Beitrag23.09.2026 , 17:53 Uhr
"Das ist erst ab 3000 (!) Wohnungen in Privatbesitz vorgesehen."
Vorerst ist das so geplant, ja. Nur kann sich das jederzeit ändern. Wenn diese Enteignung funktioniert und vor Gerichten Bestand hat, spricht ja nichts dagegen, zu versuchen, es auch auf andere Wohnungs- und/oder Hausbesitzer auszudehnen. So ganz abwegig finde ich den Gedanken gerade bei Linken nicht.
zum Beitrag23.09.2026 , 11:15 Uhr
Es wurde in u.a. Der Spiegel (24.01.2025, 16.35 Uhr) darüber berichtet. Herr Remmo war Teilnehmer einer arabischen Besuchergruppe, deren Namen vorher nicht bekannt waren.
Brisant wird der Besuch von Herrn Remmo bei Die Linke meiner Meinung nach dadurch, dass er ja bereitwillig sagte, sich zum ersten Mal von einer Partei in Deutschland unterstützt zu fühlen. Dies im Kontext der Änderungen, die Die Linke hinsichtlich Sicherheitspolitik in Berlin anstrebt, klingt für mich nicht so ganz harmlos.
zum Beitrag23.09.2026 , 11:03 Uhr
"... kann man es ja mal mit Clankriminalität versuchen."
Keine Provokation, aufrichtige Frage: Wäre diese Inszenierung (?) dann vor den Wahlen nicht hilfreicher gewesen? Mich würde es interessieren, ob Kontakt/e in die Organisierte Kriminalität den ein oder anderen Wähler m/w/d davon abgehalten hätte, Die Linke zu wählen.
Ich google mal danach. :-)
zum Beitrag23.09.2026 , 10:57 Uhr
" Denn die Verstaatlichung der Wohnungskonzerne lässt sich nicht innerhalb einer Wahlperiode durchsetzen, wahrscheinlich überhaupt nicht."
Das sehe ich nicht so pessimistisch. Die Linke kann das sofort einleiten und wenn sie dann vor Gerichten scheitert, dürfte jeder Wähler m/w/d verstehen, dass es nicht Die Linke anzulasten ist, die es ja wenigstens versucht hat, sondern, dass auf anderer politischer Ebene die Gesetze geändert werden müssen und dafür die entsprechenden Mehrheitsverhältnisse benötigt werden. Wer Enteignungen befürwortet, muss entsprechend wählen.
Wenn ich es richtig sehe, macht es die AFD in Bezug auf Abschiebungen ja ähnlich. Sie verspricht etwas, was sie vielleicht nicht halten kann, und das können Gerichte jederzeit stoppen.
zum Beitrag23.09.2026 , 10:35 Uhr
"Wer hat den Remmo- und den FLPA-Mensch zu der Wahlparty eingeladen?" Das werden wir vermutlich nicht erfahren.Wenn die beiden Herren Kontakte in Die Linke haben und,wie ich den Eindruck habe,dabei mitgeholfen haben,Wählerstimmen m/w/d für Die Linke zu generieren,dann fühlten sie sich vermutlich eingeladen.Und,pardon,das ist doch bei allen Wahlhelfern m/w/d so.
"Warum veröffentlicht der Remmo-Sohn kompromittierendes Material,.." Ich weiß nicht,ob die Veröffentlichung mit seinem Vater abgestimmt wurde,und halte zwei weitere Szenarien für möglich: 1. Ein Gefühl von Triumph,Bedeutsamkeit,siegestrunken, Wichtigtuerei. 2. Kränkung über die Distanzierung von Die Linke in der Öffentlichkeit,eine Form von Gesichtsverlust. Aber selbstverständlich kann das auch vom politischen Gegner inszeniert worden sein.
"..die er angeblich ja in der Taeche hat, für ihn wertlos macht?" Das wird sich zeigen,wenn die Regierungsbildung im Abgeordnetenhaus in Berlin abgeschlossen ist.So ganz abwegig ist der Gedanke ja nicht,dass die gewünschte linke Politik seiner Familie zugute kommt:Kürzung der Gelder und Aufrüstungsstopp,Abschaffung von Kontroll- und Verbotszonen u.v.m., siehe Programm und KI.
zum Beitrag23.09.2026 , 10:16 Uhr
"Man kann hier schon langsam von einer Unterwanderung sprechen."
Es ist einfacher, eine Partei zu unterwandern, als sie neu zu gründen, und dass die Wahl auf Die Linke fiel, ist naheliegend und verständlich.
zum Beitrag23.09.2026 , 10:10 Uhr
"... mit der Hamas deren Gegner sie sind."
Die PFLP hat bei dem Pogrom am 07.10. mit u.a. der Hamas zusammengearbeitet und war dabei. (Quelle: u.a. NGO Monitor 30. Januar 2024, BR24) Sie scheinen auch sehr stolz darauf zu sein, wie ihren Videos zu entnehmen ist (die ich nicht gesehen habe, ich habe mich zu spät bei Telegram und X angemeldet). Die PLFP hat auch Geiseln gehalten, u.a. der Name Tamir Adar ist belegt.
zum Beitrag22.09.2026 , 21:06 Uhr
"Sie kann natürlich den politischen Selbstmord wählen und erneut mit der CDU zusammen gehen."
Ich gehe davon aus, dass Politiker durchaus auf ihre eigenen Interessen bedacht sind, wie Nicht-Politiker auch, was ja in Ordnung ist. Trotzdem würde es manchen vielleicht doch Respekt für die SPD abringen, wenn sie gegenwärtig nicht mit Die Linke regiert. Die Vorwürfe bezüglich Antisemitismus und Nähe zu Clankriminellen wiegen meiner Meinung nach einfach zu schwer. Vielleicht kann Frau Eralp die schlimmsten Parteimitglieder aber auch ausschließen. Ob sie dann abermals gewählt werden würde, weiß ich nicht, aber sie hätte ein Zeitfenster, um mit der SPD und den Grünen etwas Gutes für Berlin zu erreichen oder es zumindest zu versuchen.
zum Beitrag22.09.2026 , 20:51 Uhr
Den bekannten Chatverlauf von Herrn Ferat Koçak verstehe ich so, dass die Familie Remmo indirekt dazu aufgefordert wurde, Wählerstimmen für Die Linke zu generieren, indem Wahlreden-Videos von Herrn Koçak geteilt und weitergeleitet werden sollten. Für mich ist das tatsächlich eine Bevölkerungsgruppe,kann aber auch der falsche Begriff sein. Dann nenne ich sie Wählergruppe. Auch an @ Perkele: Ich weiß, dass ich Ihnen von "früher" noch eine Antwort schulde, die wurde aber nicht veröffentlicht. Ich bitte um Entschuldigung, vielleicht war ich zu spät dran. Ich beantworte alle! an mich gestellten Fragen.
zum Beitrag22.09.2026 , 20:44 Uhr
"Meinst Du, dass die Linke daran interessiert ist, dass Clans und OK Teile der Stadt terrorisieren und dann nicht mal mehr Polizei verfügbar ist?"
So extrem muss es doch gar nicht werden. Es reicht meiner Meinung schon ein "Leben und leben lassen" oder gelegentlich mal "ein Auge zudrücken" u.ä..
zum Beitrag22.09.2026 , 20:19 Uhr
Mittlerweile sind es meiner Meinung nach zwei Gefahren. Antisemitismus und die Verbindungen zur Organisierten Kriminalität.
Frau Eralp hat meiner Einschätzung nach eigentlich nur die Möglichkeit, die entsprechenden Parteimitglieder aus der Partei auszuschließen und sich damit glaubwürdig von deren Aktivitäten zu distanzieren.
Ich persönlich wünsche mir das, weil sie dann eine echte Chance bekäme, in Berlin etwas zum Guten zu wenden bzw. es zumindest versuchen könnte. Ein paar ihrer Wünsche sehe ich zwar durchaus kritisch, aber vielleicht möchte sie nicht alles 1:1 umsetzen.
zum Beitrag22.09.2026 , 20:02 Uhr
"... deren Kritik an Teilen der antisemitischen Berliner Linken zwar berechtigt ist, ... fortschrittliche dem Kapitalismus gefährlich werdende Gedanken, z. B. über mehr Volkseigentum, ..."
Ich unterstütze viele Ziele von Die Linke und finde ganz besonders die linken Vorstellungen und Ideen von unserem friedlichen und für alle förderlichen Zusammenleben wichtig, gut und sehr menschlich.
Aber, diese Ziele müssen erreicht werden können, ohne Antisemitismus und ohne "Klüngelei (?)" mit Menschen wie der Familie Remmo. Meiner Meinung nach korrumpiert sich Die Linke dadurch und somit ist das Erreichen wollen "hehrer" Ziele zum Wohle aller auch nicht mehr glaubwürdig.
zum Beitrag22.09.2026 , 19:51 Uhr
Eine ehrliche, wenn auch traurige Antwort: Da kann und wird Die Linke nichts tun.
zum Beitrag22.09.2026 , 19:49 Uhr
Sie argumentieren nicht, sondern stellen eine Behauptung auf. Wie sollen Elite123 oder beispielsweise ich auf Ihre Behauptung eingehen? Sie sagen das ist so, ich sage, für mich, nein, das ist nicht so.
Davon abgesehen dürfte es auch für Sie sehr deutlich sein, dass sich Linke in Berlin besonders für getötete oder gestorbene Menschen engagieren, für deren Ableben sie jüdische und/oder israelische Menschen meinen verantwortlich machen zu können.
Die Frage von Elite123 ist meiner Meinung nach durchaus berechtigt, da es sich um das Wahlergebnis des Berliner Abgeordnetenhauses und jüdische und/oder israelische Bürger m/w/d in Berlin handelt.
zum Beitrag22.09.2026 , 19:40 Uhr
"Es muss natürlich schon die Frage gestattet sein, warum:-Kriminelle wie Issa Remmo sich auf der Wahlparty willkommen fühlen" Meiner Meinung nach ist diese Frage mittlerweile beantwortet.Wenn der behauptete bisher bekannte Chat-Verlauf korrekt wiedergegeben wurde,und das scheint er zu sein,hat die Familie Remmo Die Linke/Ferat auf Aufforderung dabei unterstützt,Wählerstimmen zu generieren.Somit sieht sich die Familie Remmo vermutlich als Wahlhelfer m/w/d und geht selbstverständlich davon aus,an der Wahlparty teilnehmen zu können.Ich persönlich bezweifle,dass dies der einzige und letzte Anspruch der Familie Remmo an Die Linke war.Ob "man" Herrn Ferat Koçak seine behauptete Ahnungslosigkeit abnimmt oder nicht,wird vermutlich auch von der eigenen politischen Richtung abhängen.Ich persönlich glaube ihm nicht,aber andere tun das sicherlich.Da sein Verhalten kein Straftatbestand ist,werden wir nicht erfahren,welche Chatverläufe und Absprachen es darüber hinaus noch gab. Das ist bei allen anderen Politikern jedweder Partei ebenso.Ich denke, dass sich die Familie Remmo etwas zu sicher in ihrer Verbindung zu Die Linke/Ferat Koçak fühlte. Ob zu Recht oder Unrecht, wird sich zeigen.
zum Beitrag21.09.2026 , 18:44 Uhr
""Remmo-Clan: Linke distanziert sich von Clanchef-Besuch."
Ob ihn wirklich niemand eingeladen hat, wissen wir nicht. Aber offensichtlich fühlte er sich eingeladen und hat der Presse bestätigt, dass er sich zum ersten Mal in Deutschland von einer Partei unterstützt fühlt. In Anbetracht dessen, was Die Linke in Hinsicht auf Polizei, Waffenverbotszonen usw. plant, glaube ich ihm das sogar.
zum Beitrag21.09.2026 , 18:35 Uhr
"Mit der Partei Die Linke zieht ein zünftiger Antizionismus ins Rote Rathaus."
Ich bin gespannt, ob jüdische und/oder israelische Menschen, Delegationen oder Amtsträger (beispielsweise aus den Partnerstädten) noch Einladungen aus Berlin erhalten oder es überhaupt wagen, Einladungen wahrzunehmen. Es kam ja schon vor dem Wahlsieg von Die Linke aus deren Reihen zu Angriffen und Beleidigungen bei israelischen und/oder jüdischen Besuchern, das dürfte sich jetzt verstärken.
zum Beitrag21.09.2026 , 17:54 Uhr
"Ich dachte, keine Koalition ohne Enteignungen?"
Es wird vermutlich davon abhängen, was Die Linke der SPD für ihr Einverständnis zu Enteignungen bietet. Die Grünen befürworten Enteignungen ja bereits.
Ich denke an die SPD im Bund, die meiner Einschätzung nach, die Koalition mit der CDU eingegangen ist, weil sie ein aus ihrer Sicht verlockendes Angebot erhielt; das kann im Berliner Abgeordnetenhaus auch so ablaufen.
zum Beitrag21.09.2026 , 17:46 Uhr
"Doch der Antisemitismus – oder zumindest die Sympathie für Antisemiten – in Teilen ihrer Partei bedroht das Projekt."
Nicht nur der Antisemitismus. Auch der Besuch von Herrn Isso Remmo und seine Aussage, dass er sich mit Die Linke zum ersten Mal von einer Partei in Deutschland unterstützt fühlt, wirkt auf mich verstörend, allerdings auch glaubwürdig in Anbetracht dessen, dass Die Linke in Berlin weniger Polizei will, weniger Befugnisse für diese und auch die Waffenverbotszonen abzuschaffen plant.
Grundsätzlich denke ich auch, dass Die Linke ohne die in meinem ersten Absatz genannten Bevölkerungsgruppen die Wahl nicht oder nicht so hoch gewonnen hätte. Insofern ist es nur folgerichtig, dass auch diese Wähler m/w/d nun bestimmte Forderungen und Wünsche erfüllt sehen wollen.
zum Beitrag21.09.2026 , 17:22 Uhr
Quellen: u.a. SWR Kultur 21.11.2025, 14:27 Uhr, Susanne Babila
zum Beitrag20.09.2026 , 17:35 Uhr
@ RB und O.F.:
Ich habe nochmals nachgedacht und bin der Ansicht, "eigentlich" hätten Sie sagen "müssen": "Ja, *Sabine*, Sie haben recht, die werden oft vergessen". Denn dass die Frauen/jungen Mädchen in Zwangsehen (in der Folge dieser, zwangsweise Vollstreckung der Ehe, zwangsweise Schwangerschaft, zwangsweise Austragen der Schwangerschaft) auch dem Verbot der Abtreibung unterliegen, ist meinerseits richtig dargestellt.
Weshalb unterscheiden Sie zwischen Frauen/jungen Mädchen, die vorher zwangsverheiratet wurden, und jenen, die dies nicht wurden? Die nicht einmal die Möglichkeit haben, "nach Holland zu fahren" oder sich "die Pille danach zu besorgen"?
Diese Unterscheidung schadet meiner Meinung nach der Glaubwürdigkeit der Linken, zu denen ich mich tatsächlich nach wie vor auch zähle.
zum Beitrag20.09.2026 , 16:57 Uhr
Deswegen habe ich mich wie folgt ausgedrückt:
"Mich tröstet das wenig, ..."
Das ist so und die Moderation scheint damit kein Problem gehabt zu haben. Wenn Sie diese persönliche Offenheit meinerseits als "Whataboutism" verstehen möchten, ist das vollkommen in Ordnung. Sie werden evtl. auch einmal persönlich offen etwas schreiben, was ich und/oder andere möglicherweise als "Whataboutism" bezeichnen. Das kann immer mal vorkommen.
zum Beitrag19.09.2026 , 15:03 Uhr
"Von den insgesamt 672 Fällen, die Rias Niedersachsen im vergangenen Jahr registrierte, entfielen nach eigenen Angaben nur 17 auf Angriffe und versuchte Angriffe – darunter ein nicht näher beschriebener Fall extremer Gewalt."
Ich habe den Artikel zugegebenermaßen nicht verstanden. Gab es diese 672 Fälle oder nicht? Wie kommt der Autor auf die Zahlen 17, 7 und 64? Möchte es mir evtl. ein Mitkommentator nochmals erklären?
"... demzufolge nicht alle gemeldeten Vorfälle tatsächlich strafrechtlich relevant seien."
Auch diesen Hinweis verstehe ich nicht. Eine Bedrohungssituation wird auch durch nicht strafrechtlich relevantes Verhalten hervorgerufen. Habe ich selbst schon mehrfach erlebt.
Ich bitte um eine deutlichere Erklärung, weshalb die Zahl 672 falsch ist und bedanke mich im Voraus.
zum Beitrag19.09.2026 , 14:44 Uhr
"Die Zahlen der marschierenden sinken."
Mich tröstet das wenig, da die Fälle von Zwangsheirat in Deutschland steigen. Bekannt sind ja ohnehin nur die polizeilich erfassten Zwangsheiraten, die Dunkelziffer dürfte erheblich höher liegen ... und Mädchen/junge Frauen, die gegen ihren Willen "verheiratet" werden, dürfen wohl noch weniger darüber entscheiden, ob, wann und von wem sie wie oft schwanger werden bzw. eine Schwangerschaft abbrechen dürfen.
zum Beitrag17.09.2026 , 17:55 Uhr
"Und dass palästinensisches Leid in deutschen Medien möglicherweise weniger präsent war, ist eine berechtigte Debatte."
"Berechtigt debattieren" kann "man" über alles, die Wahrnehmung dürfte allerdings unterschiedlich sein. Ich konsumiere ausschließlich taz und DIE ZEIT, keinerlei Fernsehen (weder privates noch örr) und habe den Eindruck, dass es fast immer nur um die Befindlichkeiten der Pro-Palästinenser geht. Ziemlich genau 14 Tage nach dem Pogrom begannen die verbalen und praktischen Angriffe auf jüdische und/oder israelische Menschen/Israel und haben bisher, meiner Meinung nach, nicht aufgehört. Kritik an der gazanischen Regierung und ihren Kämpfern und Unterstützern/Iran ist nur noch selten zu vernehmen, finde ich. Seltsam auch, dass die gazanischen Bürger:innen, die die gazanische Regierung und ihre Kämpfer und Unterstützer/Iran ablehnen, wenig bis gar nicht unterstützt werden. (Oder vielleicht nur im Geheimen, weshalb wir es nicht wahrnehmen.)
Schade, dass es keinen Stopp-Knopf gibt, und wir zu den Verhandlungen zu Zeiten Bill Clintons zurückkehren. Die Angebote an die Pro-Pal. klangen für mich nicht so schlecht, aber für Pro-Palästinenser anscheinend nicht gut genug.
zum Beitrag16.09.2026 , 12:50 Uhr
Das habe ich anders in Erinnerung. Ich habe mich extra bei x und telegram angemeldet, weil ich nicht glauben konnte, wie ... die Täter des 07.10.23 und ihre Unterstützer vorgingen. Ich wollte mir ein Bild machen, ob Menschen tatsächlich so sein können. Nichts, was ich gesehen habe, entsprach dem tatsächlichen Grauen, das in wenigen Medien nur in Worten geschildert wurde. Vielleicht war ich aber auch zu spät dran, da ich aus verschiedenen Gründen längere Zeit mit mir gerungen habe.
zum Beitrag15.09.2026 , 16:23 Uhr
"Aber Kinobilder sind einfach schlechter auszublenden als der pure Text, ..."
Deshalb finde ich es auch so unausgewogen, dass die meisten von uns niemals die Bilder der Opfer des 07.10.23 gesehen haben. Nicht aus Sensationslust, sondern aus Gründen der Glaubwürdigkeit und besonders auch, um vielleicht doch noch aus dem/der ein oder anderen Pro-Palästinenser: in ein Minimum an Mitgefühl zu entlocken.
zum Beitrag14.09.2026 , 13:11 Uhr
"Die Balance zu halten ist nicht so einfach."
Da haben Sie recht. Ich persönlich hoffe darauf, dass Die Linke die SPD beerben kann.
zum Beitrag14.09.2026 , 12:44 Uhr
"„weibliche Genitalverstümmelung“" ... "„weibliche Beschneidung“"
Ich wünsche mir, dass wir im deutsch-sprachigen Raum eine Bezeichnung dafür finden, die zwischen diesen beiden Begriffen liegt.
"Beschneidung" finde ich erheblich zu harmlos, da, zumindest ich und vielleicht auch andere, die männliche Beschneidung damit assoziieren, die zumindest einige medizinische und hygienische Vorteile, auch für die Sexualpartnerinnen der beschnittenen Männer aufweist. Bei der weiblichen "Beschneidung" sind mir diesbezüglich keine Vorteile bekannt.
Dass die Frauen nicht als "verstümmelt" bezeichnet werden wollen, verstehe ich. Ich habe kein meiner Meinung nach passendes Synonym für "Verstümmelung" gefunden, aber vielleicht wäre "Verletzung" möglich. Es ist meiner Meinung nach eher eine "Verletzung" als eine "Beschneidung".
Andererseits ist wohl davon auszugehen, dass sich Menschen, die sich mit dieser Tradition auseinandersetzen, den Unterschied kennen.
zum Beitrag13.09.2026 , 13:08 Uhr
"Das größte Problem mit der Linken ist nun mal die Linke selbst." Auf mich wirkt die Linke tragisch und gleichzeitig ärgere ich mich enorm über die Linke.Eine Partei die so wichtig ist,gebraucht wird und die ich ebenso wie viele andere "eigentlich" wählen müssten und-auf mich persönlich bezogen-möchte.Aber genau das,was die Linke so wichtig und unentbehrlich macht,nämlich für alle Menschen,auch weltweit,ein gutes und auskömmliches Leben zu erreichen,ist genau das,woran sie dann,meiner Meinung nach,letztendlich scheitert,weil ihre Einflussmöglichkeiten begrenzt sind und die Linke,statt sich im Hier und Jetzt in beispielsweise Berlin darauf zu konzentrieren,die Lebensmöglichkeiten zu verbessern,sich im u.a. Palästina-Konflikt aufreibt.Mir erscheinen Linke immer mehr wie Kinder,die alles haben wollen,sofort und gleich.Mit grenzenlosen Allmachtsphantasien,die eher von Revolution träumen,als den ganz normalen Alltag gestalten zu wollen.Wenn ich beispielsweise etwas über u.a. Enteignungspläne lese,denke ich,weshalb ist die Einsicht so schwer,dass nicht jede/r dort wohnen kann,wo m/w/d es sich wünschen.Das ist gelebter Alltag überall auf dieser Welt.Und dass bereits der Berl. Stadtrand al
zum Beitrag12.09.2026 , 09:39 Uhr
"Das sollte einem doch zeigen, dass die „eigene“ Religion nicht unbedingt für etwas „Gutes“ steht."
Wenn ich es richtig weiß, war der Koran/Islam "damals" durchaus eine Verbesserung im Vergleich zu den zuvor geltenden Regeln und Gesetzen der (vor-islamischen) Zeit. Es ist nur so schade, dass die Transformation in die Jetzt-Zeit so schwer erscheint. (Ist bei anderen Religionen vermutlich auch der Fall, die uns aber nicht als so dominant erscheinen.)
Mein subjektives Fazit: Scharia war größtenteils vorteilhafter als "Dschahiliyya", erscheint mir allerdings erheblich schlechter als unser Grundgesetz. Meiner Meinung nach erlaubt die Scharia u.a. einen zu großen Ermessensspielraum und Missbrauchspotential.
zum Beitrag08.09.2026 , 10:32 Uhr
Ich stimme Ihnen zu und finde Ihren ersten Satz sehr einfühlsam. Meiner Meinung nach haben sich diejenigen, die den Sachverhalt auf "Hass, Hetze, rechts" einschränken, sich nicht ausreichend damit befasst, wie sich die Lebensverhältnisse in Ceuta verändert haben. Davon abgesehen denke ich, dass manche der Geflüchteten in Marokko ein besseres Leben hatten, als es die ceutischen Bürger:innen m/w/d jetzt und auf unbestimmte Zeit haben werden. Die Integrationsmöglichkeiten der Geflüchteten in Ceuta dürften begrenzt sein.
zum Beitrag07.09.2026 , 21:20 Uhr
"... viele von ihnen minderjährig."
Wenn sie Ausweisdokumente mit sich führen, ist das darin angegebene Alter rechtsverbindlich. Dann müssten doch aber auch die Eltern ausfindig gemacht werden können.
Wenn die Person keine Ausweispapiere dabei hat, aber angibt, minderjährig zu sein, gilt im spanischen Recht grundsätzlich die Vermutung der Minderjährigkeit.
Ein Staatsanwalt kann zwar ein Altersfeststellungsverfahren einleiten, aber ich gehe nicht davon aus, dass die Kapazitäten vor Ort dafür ausreichen.
Insofern weiß ich nicht, inwiefern die Angaben zur Anzahl der Minderjährigen belastbar sind.
zum Beitrag07.09.2026 , 15:33 Uhr
Beide Seiten sollten auf Gewalt verzichten. Es sind nicht nur die Einheimischen, die Gewalt ausüben, auch die Geflüchteten scheinen sich nicht ausschließlich zu verteidigen, wenn man anderen Medien glauben darf. Wobei ich nicht weiß, was stimmt.
zum Beitrag07.09.2026 , 14:09 Uhr
"Das haben Merz & Co nämlich nie kapiert, dass sie die Hand Richtung Mitte und Progressive ausstrecken müssen, um für mehr Leute wählbar zu sein."
Ich erwarte, dass es wie in den USA auf zwei "Blöcke" hinausläuft. Ein progressiver linker Block (alle incl. CDU/CSU) und ein rechter konservativer Block (AFD).
zum Beitrag07.09.2026 , 12:33 Uhr
Ich stimme Ihnen zu, möchte Ihre Aufzählung jedoch insofern erweitern, dass auch die Ausbreitung einer Ideologie, die nicht das Grundgesetz, sondern ein anderes Rechtssystem als Basis des Zusammenlebens betrachtet, von Relevanz ist.
zum Beitrag07.09.2026 , 11:54 Uhr
"... für die meisten AfD-Wähler ist das Thema Migration das wichtigste und ausschlaggebend."
Sie scheinen recht zu haben; ich habe mich vorsichtshalber nochmals bezüglich Ihrer Aussage vergewissert (einfache Google-Suche reichte aus). Somit halte ich es für möglich, dass die Vorkommnisse in Ceuta evtl. Einfluss auf die Wahl mancher Bürger:innen m/w/d hatten, so wie "damals unser 2015" angeblich auch auf die Wahlen in den USA und den Brexit.
zum Beitrag05.09.2026 , 20:08 Uhr
"... also, abgesehen von irgendwelcher Moral - warum nicht?"
Wenn wir auf moralische Ansprüche verzichten, dann doch aber bitte "universalistisch". "Universalistisch" habe ich von einem Mit-Kommentatoren geklaut. ;-)
zum Beitrag05.09.2026 , 20:04 Uhr
"Diese (und alle anderen Gegner der Linkspartei) rufe ich dringend zur Mäßigung in diesem Antisemitismus-Streit auf."
Heikel. Zu Antisemitismus (oder Rassismus oder Sexismus) schweigen, weil es Wähler:innenstimmen kosten könnte oder, auf Sie und mich als Privatpersonen bezogen, persönliche Nachteile zu erwarten sind? Politiker:innen machen das ja oft genug, allerdings würde ich persönlich sie nicht explizit dazu auffordern.
zum Beitrag05.09.2026 , 19:29 Uhr
Ihren Beitrag möchte ich noch gerne um den Vorfall anlässlich eines Besuches des Bürgermeisters von Berlins Partnerstadt Bat Yam, Herrn Tzvika Brot, in Berlin erweitern. (Okt. 2025) Gerade in Berlin, wo der Mord an ca. 6.000.000 unschuldigen, jüdischen Menschen geplant wurde, einen Nachkommen dieser Menschen (Enkel eines Holocaust-Überlebenden zu beschimpfen ist ... (links?) Einmal beschimpfen hat auch nicht gereicht. 1x "Völkermörder" und dann noch 2x "Mörder".
So kann doch keine vernünftige Politik gemacht werden, die es sicherlich auch hin und wieder erforderlich macht, mit Menschen zu sprechen, die man nicht schätzt.
zum Beitrag05.09.2026 , 16:37 Uhr
"... und dass die für sie inakzeptabel ist, darf man den betreffenden Parteien ja wohl abnehmen."
Ich stimme Ihnen zu. Auch der Satz "Der Antisemitismus-Vorwurf ist vorgeschoben" hat mich befremdet, da ich daraus schließe, dass es tatsächlich Personen gibt, in deren Vorstellungsvermögen die Ablehnung von Antisemitismus, gerade in Berlin, gerade in Deutschland, nicht glaubwürdig ist oder sein kann.
zum Beitrag05.09.2026 , 16:16 Uhr
"Solange sich Demokraten gegenseitig schwächen, anstatt zu erkennen wo der wirkliche Feind steht, müssen die extrem Rechten keinen geschlossenen Wiederstand fürchten."
Den Linken scheint das aber auch nicht so wichtig zu sein, sonst würden sie auf Antisemitismus verzichten, siehe "Die deutsche Geschichte hat gezeigt, wohin das führen kann."
zum Beitrag05.09.2026 , 16:00 Uhr
"... dass nur 'Die Linke' sich für ihn einsetzt und nicht die CDU/CSU-SPD-FDP-AfD-"Volksvertreter", ..."
Selbst wenn es so wäre, wovon ich persönlich nicht ausgehe, hoffe ich darauf, dass es immer noch genug Menschen gibt, die sich (nicht nur angesichts unserer Geschichte) weigern, Antisemiten an die Macht zu wählen.
zum Beitrag05.09.2026 , 12:52 Uhr
"So und daran kann sich vermutlich jede der drei Parteien hier halten, incl eine Regierung aus denen."
Ich gehe davon aus, dass vieles von dem, was man von der AFD in Bezug auf Migranten und migranten-unterstützende Projekte/Institutionen erwartet bzw. gesetzlich möglich/umsetzbar ist, für Die Linke in Bezug auf jüdische/israelische Menschen und die entsprechenden Projekte/Institutionen möglich/umsetzbar ist. Kürzlich habe ich als Beispiel die Besetzung von Richterstellen genannt. Auch wenn Richter:innen selbstverständlich dem Gesetz verpflichtet sind, haben sie Möglichkeiten Straftaten strenger oder weniger streng zu ahnden. (Siehe Täter CSD-Anschlag)
zum Beitrag05.09.2026 , 12:36 Uhr
"Das beste wäre eine Minderheitenregierung, bei der die Linke nach Sachlage abstimmt."
Das habe ich mir auch für den Bund gewünscht und finde ich vernünftig. Eine Minderheitenregierung und jede Partei stimmt nach Sachlage ab. Ich erlaube mir die Illusion, dass dann "bessere" Politik möglich ist. Weder links noch rechts haben ausnahmslos und immer recht und die Mitte ebensowenig.
zum Beitrag05.09.2026 , 12:29 Uhr
Danke für den Link. Habe ich durchgelesen und, bei diesem Text kann ich das ohne Scham zugeben, nicht alles verstanden. Gut fand ich u.a. den Hinweis auf die Quelle (71). So, dachte ich viele Jahre lang, müssten Linke "eigentlich" sein; schade, dass es vorbei ist. Aufgrund solcher Texte wie (71) denke ich, dass ich eher links als rechts bin.
zum Beitrag05.09.2026 , 10:41 Uhr
"Jeder Verlust von Arbeitsplätzen zeigt zum einen, dass die derzeitige Verantwortlichen versagen."
Auch, aber vielleicht nicht nur? Evtl. müssen wir unsere gesamte Bürgergemeinschaft allmählich dahingehend umstellen, dass es zukünftig noch in viel stärkerem Maße nicht mehr möglich sein wird, fast jede/n m/w/d mit einem Arbeitsplatz und einem ausreichenden Erwerbseinkommen zu "versorgen". Da würde ich meine Hoffnungen auf eher linke Politik setzen. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, denn es geht nicht nur um finanzielle Versorgung, sondern für manche auch um Lebenssinn, Beschäftigung, Tätigkeit als eine Form der "Therapie", ...
zum Beitrag05.09.2026 , 10:07 Uhr
"Alle anderen Modelle, so die aktuelle Planung des Vorstands, sollen künftig in Polen, Spanien und der Slowakei gefertigt werden."
Das ist bitter, allerdings gönne ich den Menschen in Polen, Spanien und der Slowakei die Arbeitsplätze selbstverständlich auch.
zum Beitrag05.09.2026 , 09:49 Uhr
" Das Auslastungsproblem gibt es nur, weil die Nachfrage nach Elektroautos zu gering ist."
Oder vielleicht auch, weil chinesische Hersteller mehr für weniger Geld bieten? Mir tut es für VW wirklich sehr leid, aber in meinem Umfeld fahren die meisten BYD oder XPENG.
Ich finde es schade, dass die E-Autoprämie nicht nur für deutsche/europäische Autos gilt, aber das hätte dann vermutlich wieder andere Nachteile ... ich kenne mich in dem Bereich, auch juristisch, nicht aus.
zum Beitrag04.09.2026 , 09:42 Uhr
"Universal Männern, Frauen und "Eichhörnchen" gleiche Rechte, auch faktisch."
Und Pflichten, finde ich wichtig. Keine Rosinenpickerei.
zum Beitrag04.09.2026 , 09:34 Uhr
Ich halte Angst, es nicht zu schaffen und das Wissen der Überforderung, mangelnder Resilienz für denkbar. Neues Leben in die Welt zu setzen und dafür zu sorgen, dass diese Kinder ein glückliches Leben haben werden, sie zu beschützen und das vor dem Hintergrund, dass sich immer mehr Sachverhalte der eigenen Kontrolle entziehen, ist eine unglaubliche Verantwortung.
Ich bin der Ansicht, dass sich weltweit viel zu wenige Menschen Gedanken darüber machen, ob sie dazu befähigt und dieser gewaltigen Aufgabe gewachsen sind. Ich persönlich finde, dass keine andere Aufgabe, kein anderer Job so anspruchsvoll ist, wenn man es ernst nimmt. Wen immer ich frage, und es gibt Menschen darunter, die herausragende Jobs haben/hatten, keine/r ist der Ansicht, dass die beruflichen Herausforderungen anspruchsvoller oder bedeutsamer wären, als diese eine Aufgabe, ein Kind ins Leben zu begleiten.
(Ebenso wie Konsum können übrigens auch Kinder eine Ersatzbefriedigung sein; ebenso traurigerweise "Mittel zum Zweck".)
zum Beitrag03.09.2026 , 11:00 Uhr
"Frauen bekommen immer weniger Kinder." Somit Männer auch.Grundsätzlich finde ich das angesichts von ca. 8,31 Milliarden Menschen auf dieser Welt nicht negativ.Ich denke öfter darüber nach,dass das Leben für uns alle (auch Flora/Fauna) besser,friedlicher und angenehmer sein könnte,wenn wir nicht so viele Menschen wären.Auf Details gehe ich jetzt nicht ein,da dies zu weit vom Thema wegführen würde.
"Viele Frauen haben keine Lust mehr,sich über die Aufteilung von Familien-und Erwerbsarbeit zu streiten." Einen großen Einfluss auf das Streitpotential in einer Beziehung oder Familie,nicht nur in Bezug auf die Verteilung der Aufgaben,hat die Partnerwahl.Ein Kind,denke ich,kann Mann/Frau mit fast jedem Partner m/w/d bekommen,ohne "karriere- u/o rententechnisch" auf Lebenszeit zurückgeworfen zu werden.Ab dem zweiten Kind,meine ich,wissen m/w/d üblicherweise,was mit dem/der gewählten Partner:in m/w/d möglich ist und was nicht
"Da ist es ...verweigern" Kinder "konkurrieren" heutzutage mit einer ungeheuren Vielfalt an alternativen Lebensgestaltungsmöglichkeiten,die m/w/d offenstehen und ich meine,dass u.a. auch deshalb der Wille zum Kind nicht mehr so "unbedingt" ist wie in früheren Zeiten.
zum Beitrag02.09.2026 , 16:44 Uhr
"Inwiefern hat es den Einfluss?"
Es reicht ja indirekt und subtil darauf einzuwirken, dass die Polizei bei antisemitischen Handlungen oder strafbaren Parolen der Demonstrationen gegen Israel nicht so genau hinzusehen und hinzuhören.
Also genau das zu befördern, was Linke der Polizei in Bezug auf Rassismus vorwerfen. Oder auch die Besetzung von Richterstellen.
Im Prinzip alles das, wovor man sich bei der AFD in Bezug auf Bürger:innen mit Migrationshintergrund fürchtet, könnte Die Linke in Bezug auf jüdische und/oder israelische (Doppel-)Staatsbürger:innen anwenden.
zum Beitrag02.09.2026 , 16:31 Uhr
"Man kann eine tolle Opfer-Erzählung daraus stricken und sich als Robin Hood fühlen."
Und sie können sich selbst entlasten und unsere Schuld an den 6.000.000 unschuldigen jüdischen von uns ermordeten Menschen relativieren, indem sie Israel und dessen Bewohner dämonisieren. Das wurde meiner Meinung nach sehr deutlich, als sie in den Berliner Hochschulen Hamas-Dreiecke an die Büros der Mitarbeiter gemalt haben. Ob nur bei jüdischen Namen oder wahllos konnte ich trotz vieler Bemühungen nicht herausfinden.
zum Beitrag02.09.2026 , 16:12 Uhr
"das sieht heir kaum einer so, im rest der welt sehen das hingegen alle."
Der Rest der Welt hat auch keine ca. 6.000.000 unschuldiger, jüdischer Menschen gequält, gefoltert und ermordet. Diese furchtbare Last ist erdrückend und ich verstehe Sie und jede/n anderen sehr gut, der sich dann lieber mit dem Rest der Welt solidarisieren will bzw. gemein macht.
Es gibt weltweit nur noch zwei Staaten, die Israel und damit jüdisches Leben schützen, USA und (eingeschränkt) Deutschland. Für mich wäre es eine Schande, wenn wir Israel und jüdische Menschen erneut in Stich lassen würden. Außerdem, weshalb kann man Israel und jüdischen Menschen nicht einmal diese beiden Länder auf ihrer Seite gönnen. Es sollte doch auch den meisten Antisemiten allmählich mal reichen, dass sich die restlichen ca. 195 Länder gegen Israel stellen und jüdische Menschen nirgendwo in Sicherheit leben können.
zum Beitrag02.09.2026 , 16:02 Uhr
"In denen der angetroffene Bevölkerung nur zwei Rollen zugedacht sind:Entweder hat sie angeblich nicht existiert. Oder sie sind oder waren Terroristen." Würde ich gerne noch erweitern um "Verhandlungspartner". Sie hätten einen palästinensischen Staat mit 100 % Gaza,90 % Westjordanland plus Ausgleich der fehlenden 10 % durch Gebiete der Negev-Wüste.Wüste klingt erst einmal unbrauchbar,allerdings gibt es dort Bodenschätze.Vor Gaza wie bekannt Gasvorkommen.Die heikle Tempelbergfrage sollte gelöst werden,indem die Hoheit über den Tempelberg horizontal geteilt würde.Die Israelis sollten die Verfügungsgewalt über die Klagemauer und diverse Höhlen erhalten,die Araber über alles was oberhalb dieser liegt. Einen neuen Krieg zu beginnen und Angriffe auf jüdische und/oder israelische Bürger weltweit! durchzuführen,schien sich allerdings mehr zu lohnen und nach Ansicht der Pro-Palästinenser auch eher zu rechnen,denn das obige Angebot wurde wie bekannt abgelehnt. Auch der Olmert-2008-Vorschlag. Im Laufe der Jahre hätte ich persönlich auch die Hoffnung gehabt,dass sich im Rahmen guter Nachbarschaft und Zusammenarbeit noch ein bisschen was nachverhandeln,tauschen oder ausgleichen lässt.
zum Beitrag02.09.2026 , 14:48 Uhr
"Aber es muss nicht auf jede Minderheit Rücksicht genommen werden."
Das haben Sie richtig gut auf den Punkt gebracht. In dem Zusammenhang auf die jüdische Minderheit in Berlin Rücksicht zu nehmen, würde Wähler:innenstimmen kosten, auf die Die Linke erfolgsorientierterweise nicht verzichten will.
zum Beitrag02.09.2026 , 14:41 Uhr
"Die meisten Palästinenser hierzulande haben auch die deutsche Staatsbürgerschaft."
Nach dieser Information suche ich bereits länger. Können Sie mir bitte sagen, wo das nachlesbar ist, da ich stets nur auf die gegenteilige Behauptung gestoßen bin? Mir ist nur bekannt, dass die meisten dieser Menschen in Deutschland als "staatenlos" gelten und die Einbürgerung für sie besonders hürdenreich ist, da sie sich glaubhaft zum Existenzrecht Israels bekennen und auf Antisemitismus verzichten müssten, was, wie ich gelesen habe, auch genauer geprüft wird. Wie es in Berlin ist, weiß ich noch weniger.
Kürzlich hat hier ein deutsch-palästinensischer Autor einen Artikel veröffentlicht, in dem er deutlich machte, dass er auf das "deutsch" zukünftig verzichten will. Ob das bedeutet, seine deutsche Staatsangehörigkeit zurückzugeben, ist mir nicht bekannt.
"Nahost ist ein innerdeutscher Konflikt."
Ich stimme Ihnen zu. Ich hätte und würde viel dafür geben, wenn die Möglichkeit bestünde, dies nach der Shoah unseren jüdischen und/oder (deutsch-)israelischen Mitbürger:innen zu ersparen. Das scheint aber weder in Deutschland noch im Rest von Europa möglich zu sein.
zum Beitrag02.09.2026 , 08:53 Uhr
"Ceuta ist winzig klein, es kann doch nicht so schwer sein, mit ein paar Hundertschaften von Polizei die verbliebenen Menschen, die sich illegal Zutritt zur Enklave verschafft haben, zu ergreifen und mit Bussen oder zu Fuß zurück nach Marokko zu führen ..."
Die rechtliche Situation hat sich aufgrund eines Urteils des spanischen Obersten Gerichtshofs (Tribunal Supremo) (veröffentlicht am 8. Juli 2026) geändert. Die spanische Regierung darf diese Geflüchteten nicht mehr ohne individuelle Identifizierung, rechtliche Unterstützung und die Möglichkeit, Asyl zu beantragen, zurückschicken.
Ich bin gespannt, wie lange diese Vorgänge in Ceuta dauern werden. Bei uns sind es ja oftmals Jahre.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:11 Uhr
Weil sich dieser Antisemitismus dann prozentual auf mehr Menschen verteilen würde und somit geringer wäre.
Und, das ist nur meine persönliche Meinung, ich den "Durchschnitts-Brandenburger" für weniger antisemitisch halte als den "Durchschnitts-Berliner". Beispielsweise habe ich aus Brandenburg nicht gelesen oder gehört, dass der 07.10.23 gefeiert wird/wurde und Süßigkeiten verteilt werden oder dass in Brandenburg Juden krankenhausreif geprügelt oder bespuckt und angegriffen werden.
zum Beitrag01.09.2026 , 21:05 Uhr
"Keiner von diesen Menschen befürwortet die schrecklichen Verbrechen von Hamas oder IDF."
Sie setzen die gazanische Regierung/Hamas-Hizbollah-Huthi-Iran mit der IDF gleich. Und Sie gehen davon aus, dass Sie von "allen" (abgeleitet von Ihrem "keiner") Gesprächspartnern ehrliche Antworten bekommen. Das finde ich bemerkenswert; ebenso, dass zumindest von den jüdischen und/oder israelischen Menschen niemanden die Gleichsetzung der Täter des 07.10.23 und der Soldaten der IDF zu stören scheint. Kann das an einer Art Abhängigkeitsverhältnis liegen, benötigen/wollen/brauchen diese Menschen etwas von Ihnen?
zum Beitrag01.09.2026 , 20:32 Uhr
"Warum fordert die Linkspartei nicht Die Öffnung aller Gefängnisse und Abschaffung der Nationalstaaten?"
Weil es ihnen gegenwärtig zu wenige Wähler:innenstimmen bringt. Grundsätzlich habe ich schon den Eindruck, dass Linke Polizei (ACAB) und Militär (Soldaten sind Mörder) und Grenzen (Kein Mensch ist illegal.) ablehnen. Ohne Grenzen auch keine Nationalstaaten.
zum Beitrag01.09.2026 , 20:27 Uhr
"Welcher europäische Bürger möchte freiwillig unter einem arabischen König/Führer leben?"
Ich denke, Anhänger:innen des Islam, sofern Wohlstand garantiert ist. Ansonsten vermutlich notgedrungen eher nicht.
zum Beitrag01.09.2026 , 19:51 Uhr
Ich habe dieses Interview (auch vor Ihrem Hinweis) mehrfach gelesen, weiß aber nicht, was Sie mir damit sagen wollen. Wenn diese Menschen ihr Leben in Ceuta unerträglich finden würden, so denke ich, würden sie nach Marokko zurückkehren.
Was möchten Sie konkret sagen?
Am Strand übernachten ist in Spanien grundsätzlich! verboten; für Touristen, für Einheimische, für alle. Dass die Polizei versucht dieses Fehlverhalten zu unterbinden, finde ich nachvollziehbar und verstehe es auch. Des Weiteren halten sich Journalisten, nehme ich an, bevorzugt dort auf, wo es etwas zu "berichten" gibt. Hätte Herr Wandler mit anderen Geflüchteten in irgendeinem Wäldchen übernachtet, wäre er vielleicht nicht vertrieben worden. Wir werden es nicht erfahren, da er widerrechtlich am Strand übernachten wollte.
Herrn Wandler ist es sicherlich bekannt, dass man in Spanien nicht an Stränden übernachten darf. Dies dann trotzdem zu tun und sich zu beklagen, dass die Polizei das nicht toleriert, finde ich unangemessen.
zum Beitrag01.09.2026 , 19:00 Uhr
Ihnen ist die Reproduktionsrate in beispielsweise Gaza von vor dem Krieg bekannt? Ebenso, dass israelische Behörden erlaubt haben, das Sperma der männlichen Gefängnis-Insassen nach Gaza zu schmuggeln und die Existenz von insgesamt neun IVF- bzw. Fruchtbarkeitszentren? Für mich persönlich sieht das nicht nach einem Völkermord, geplant oder ungeplant, aus.
zum Beitrag01.09.2026 , 18:53 Uhr
"Da leben viel die Leute, für die das ständiges "Thema" ist. Weil es ihre Verwandten, Freunde, die Menschen ihrer Geschichte und ihres Kulturkreises betrifft."
Ja, ist halt wieder einmal äußerst unglücklich für die jüdischen und/oder israelischen Menschen, dass sie in der Minderheit sind und für sie, aus mir unbekannten Gründen, nicht einmal die Linken Minderheitenschutz reklamieren. Ich bin froh über jede Nachricht, die mich darin bestätigt, dass jüdische und/oder israelische Menschen auch ohne diesen Schutz überleben können.
zum Beitrag01.09.2026 , 18:47 Uhr
Ich denke, das, was Sie schildern, ist für Pro-Palästinenser nicht von Relevanz.
Mir hat kürzlich mein ägyptischer Nachbar, den ich seit vier Jahren kenne, mit dem mich, so hatte ich den Eindruck, sogar Freundschaft verband, eröffnet, dass die 6.000.000 unschuldigen, jüdischen Menschen, die wir ermordet haben, zu wenige waren. Ich war so schockiert und wusste nicht wie reagieren, habe mich einfach abgewandt und bin weggegangen. Sollten wir nochmals ein Gespräch führen, werde ich mein Handy nehmen und ihn fragen, ob ich das aufnehmen darf. Dann könnte ich damit zur Polizei gehen und prüfen lassen, ob das ein Straftatsbestand ist.
zum Beitrag01.09.2026 , 18:30 Uhr
"pro-israelisch" finde ich persönlich gut, denn irgendwo sollten jüdische Menschen relativ verfolgungsfrei leben können. Sie sind zwar auch in Israel nicht sicher, wie der 07.1023 gezeigt hat, aber zumindest müssen sie sich in Israel nicht, wie sogar! in Deutschland verstecken und verleugnen. Ich denke, wenn wir sogar! nach der Shoah jüdischen und/oder israelischen Menschen keine sichere Heimstatt bieten, haben wir nichts gelernt und sind die gleichen Verbrecher und Mörder wie unsere Vorfahren.
"Antimuslimisch". Ja, der Islam hat für männliche, heterosexuelle Menschen einiges zu bieten. Davon kann man sich korrumpieren lassen oder auch nicht.
zum Beitrag01.09.2026 , 18:22 Uhr
"Hoffentlich können wir dann den unappetitlichen Teil der Linkspartei in die Richtung loswerden."
Da meine erste Antwort nicht durchgekommen ist, versuche ich es nochmal anders: Ich teile Ihre Hoffnung. Ich müsste "eigentlich" Die Linke wählen, wie so viele andere Bürger:innen in Deutschland und will das auch (es wäre naheliegend, vernünftig und vorteilhaft für mich persönlich), aber die Hürde von ca. 6.000.000 unschuldiger jüdischer Menschen, die wir verbrecherisch ermordet haben, lässt das für mich nicht zu. Dann nehme ich lieber diverse Nachteile in Kauf.
zum Beitrag01.09.2026 , 18:10 Uhr
"Wenn Menschen sich nicht mehr trauen hebräisch zu sprechen, offen zu zeigen, dass sie Juden sind und/oder Israelis, dann muss das in Berlin thematisiert werden."
Ich sehe das wie Sie. Nur leben in u.a. Berlin, wir wissen alle warum, zu wenige jüdische und/oder israelische (Doppelstaatler-?)Bürger:innen. Deren Wählerstimmen sind im Vergleich zu den Wählerstimmen der Anhänger:innen des Islam zu gering. Umso anständiger und nobler finde ich es, dass zumindest die CDU/CSU an der Staatsräson festhält, wenn auch zu Gunsten der u.a. Die Linke.
zum Beitrag01.09.2026 , 14:43 Uhr
"Also ich würde jetzt mal abwarten, was Sanchez vorlegt."
Ich auch. :-) Und bis dahin bleibe ich bei meiner ersten Vermutung, dass ein bis zwei Wochen vor dem Grenzsturm bereits Geflüchtete Ceuta erreichten, diese ihren Erfolg in den sozialen Netzwerken mit Fotos teilten und das zusammen mit der jüngsten Gerichtsentscheidung zu einem Schneeballeffekt führte (plus ein bisschen Mathematik :-) ).
Ich lasse mich aber durch Beweise auch davon überzeugen, dass Russland und Israel "dahinterstecken".
zum Beitrag01.09.2026 , 13:48 Uhr
"Unplausibel sind die Vorwürfe also nicht."
Ich nehme an, Herr Sánchez wird die Belege noch offenlegen. Ich bin sehr daran interessiert, da ich in einem Artikel von CORRECTIV andere, aus meiner Sicht nachvollziehbare Gründe, gelesen habe.
Vielleicht ist es einfach "nur" Mathematik und Schneeballeffekt. Wenn es stimmt, dass bereits in der Woche vor dem 30.07. ca. 1.000 bis 2.000 Geflüchtete tröpfchenweise nach Ceuta reisen konnten und diese das ihren Freunden, Kumpels und Bekannten via Social Media mitgeteilt bzw. Fotos gepostet haben, kann auch das, in Verbindung mit u.a. der bekannten Gerichtsentscheidung, der maßgebliche Auslöser gewesen sein.
Ich hoffe, dass wir bald Belege für die eine oder andere Theorie erhalten werden. Das müsste meiner Einschätzung nach bei dieser Sachlage doch relativ einfach möglich sein. Wer hat was wann gepostet, wer bekam von wem Geld für Falschbehauptungen (?), beginnend ca. zwei Wochen vor dem Grenzsturm. Sind die Postings von "echten Menschen mit einer Geschichte" oder verliert sich die Spur irgendwo.
Zumindest meine bzw. die CORRECTIV-Sichtweise dürfte leicht zu widerlegen sein, sollte sie nicht zutreffen.
zum Beitrag01.09.2026 , 13:25 Uhr
"Spaniens Regierungschef Sánchez wirft Israel und Russland vor, den Ansturm auf Ceuta befeuert zu haben."
Ich möchte nochmals versuchen, mit dem Hinweis durchzukommen, bitte auch einen Artikel in CORRECTIV (Max Bernhard, Kimberley Nicolaus, 21.08.26) zu lesen, um eine andere Sichtweise bzw. Einschätzung der Situation in Betracht zu ziehen. CORRECTIV gilt als seriös und wird sogar meist eher als links wahrgenommen.
Ich verstehe Herrn Sánchez, halte es aber für möglich, dass er nicht alle Informationen vorliegen hat.
zum Beitrag01.09.2026 , 11:19 Uhr
Wenn die Schilderungen aus den ersten Tagen stimmen, erhielten die Geflüchteten weder Essen, noch Getränke, auch keine medizinische Versorgung oder Zelte zum Übernachten. Ebenso waren alle Einkaufsläden, Bistros usw. geschlossen. Das hat sich mittlerweile geändert, weshalb ich meine andeuten zu dürfen, dass die anderen ca. 70.000 Geflüchteten nicht ganz so freiwillig gegangen sind, wie es manchmal dargestellt wird. Ich sehe da durchaus, dass auf die Geflüchteten Druck ausgeübt wurde, kann mich aber selbstverständlich auch täuschen, da ich nicht vor Ort war/bin.
"Aber wohl kaum, weil sie sich wünschen noch dort zu sein."
Diejenigen Geflüchteten, die noch in Ceuta sind, bekommen im Gegensatz zu den anderen ordentliche (nehme ich an) Asylbewerbungsverfahren und Einzelfallprüfungen. In Anbetracht dessen, dass alle Geflüchteten ihr Leben riskiert haben, um das zu erreichen und später vielleicht in der EU aufgenommen zu werden, würde es "mich" schon ärgern, diese Geduld nicht aufgebracht zu haben. Zumal sich die Aufenthaltsbedingungen, siehe erster Absatz, verbessert haben. Aber, wie immer, ich kann auch falsch liegen und Ihre Einschätzung ist korrekt.
zum Beitrag31.08.2026 , 20:49 Uhr
"Das Thema Nahostkonflikt schnurrt in der Berliner Landespolitik darauf zusammen, wie die Polizei mit den zuletzt seltenen Palästina-Demos umgeht und welche zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen finanziell unterstützt werden."
Wenn auf Pro-Palästina-Demonstrationen zum Mord an Juden aufgerufen oder "Hamas, Hamas J.... ... ..." skandiert wird und die Berliner Regierung das toleriert, ist das meiner Meinung nach durchaus national ebenso wie international bedeutsam.
Ich finde es nach wie vor bedauerlich, dass der Stadtstaat Berlin im Rahmen der Wiedervereinigung nicht mit Brandenburg zusammengeführt wurde. "Irgendwie" wäre das dann alles weniger hässlich.
zum Beitrag31.08.2026 , 16:58 Uhr
Ich sehe das von Ihnen beschriebene Verhalten nicht ganz so extrem ausgelebt, kann Ihnen jedoch teilweise zustimmen. Der Unterschied dürfte sein, dass ich es nicht auf Rechte beschränken würde, sondern auch auf Linke und Religiöse. Bei allen drei Prägungen sehe ich eher flexible Moralvorstellungen, das Leugnen von Fakten und Korruption. Wie wir dem entgegenwirken können, weiß ich noch nicht und bin gegenwärtig noch etwas ratlos. Tröstlich ist meiner Meinung nach, dass nicht alle Rechten, nicht alle Linken und nicht alle Religiösen so sind.
zum Beitrag31.08.2026 , 16:30 Uhr
"Ist bestimmt nicht schwer, stimmt, aber illegal."
D.h., Sie gehen davon aus, dass die restlichen 70.000 (?) Personen in Begleitung des Militärs freiwillig gegangen sind? Ich bin noch unsicher, wie freiwillig somit legal diese Menschen Ceuta wieder verlassen haben. Wenn das so war, ärgern sie sich jetzt bestimmt, dass sie nicht länger ausgeharrt haben.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:38 Uhr
"Es ist doch viel einfacher zu sagen "selbst schuld" als sich einzugestehen als Gesellschaft selbst Teil des Problems zu sein."
Das sehe ich ebenso. Mir fehlt bei vielen Menschen auch die Einsicht, dass sie selbst Abhängige sind. Es gibt außer Alkohol und Drogen noch sehr viele andere Suchtmittel, die teilweise großen Schaden anrichten. Nicht nur Alkohol, auch Kaufsucht, Sexsucht, die Sucht nach Bestätigung, die Sucht, andere abzuwerten oder ihnen Gewalt anzutun uv.m.. Ich denke, dass wirklich kaum jemand von uns einen Grund hat, Abhängige zu verurteilen, ohne sich gleichzeitig selbst zu verurteilen.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:09 Uhr
Das ist die Konstellation, die mich umtreibt und die ich unter einem anderen Artikel bereits erläutert habe: Frauen, Juden und L, G, B, T, Q, I, A+ werden zwischen Rechten/Nazis und Linken/Anhänger des Islam aufgerieben und Wähler:innen können sich, meiner Meinung nach, "eigentlich" nur noch überlegen, von welcher Seite sie am wenigsten Schaden und Einschränkungen zu erwarten haben. Wir hätten die Polarisierung unserer Bürgerschaft und unseres Gemeinwesens, die ihren deutlichsten Anfang in Hartz IV fand und sich meiner Einschätzung nach mit der Nicht-Grenzschließung 2015 verstärkt hat, verhindern sollen. Ob wir diese Gräben wieder zuschütten können, weiß ich nicht, hoffe aber sehr darauf.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:57 Uhr
Frau Eralp sagt das, was ihre Wähler:innen hören wollen; kann man ihr als Politikerin nicht verdenken. Gerade in Berlin wird sie mit dem Thema "antipalästinensischer Rassismus" sicherlich gut ankommen. Für jüdische und/oder israelische Menschen (auch) in Berlin tut mir das sehr leid. Sollte Die Linke nach der kommenden Wahl mehr politischen Einfluss haben, bin ich auf die weitere Entwicklung gespannt und sehe sie in Bezug auf jüdisches und/oder israelisches Leben in Berlin mit Sorge.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:41 Uhr
"Zitat: "Er hat volle Tage, macht einen Deutschkurs und ein Praktikum""
Genau deshalb denke ich, dass er noch andere Wünsche und Träume als "Privatsphäre und Ruhe" hat und hätte es schön gefunden, wenn Abdul sie mit uns teilen würde. Wenn wir die Wünsche und Träume dieser Menschen kennen, kann das die Integration erleichtern.
zum Beitrag30.08.2026 , 19:30 Uhr
"... Berliner FDP mit dieser Aktion sicher nicht beliebter gemacht. Aber auf die scheint sie offenbar keinen Wert zu legen."
In Konkurrenz zu Die Linke sind meiner bisherigen Einschätzung nach alle Parteien im Nachteil, da sie nicht die gewünschten Positionen in Bezug auf Juden und/oder Israel vertreten. Die Linke Elif Eralp hat sich diesbezüglich meiner Meinung nach erfolgversprechender positioniert.
zum Beitrag30.08.2026 , 19:14 Uhr
"Abdul weiß noch nicht, wohin er ziehen wird, wenn die Unterkunft Ende Dezember 2026 erstmal schließt. Er schreibt: „Ein bisschen Privatsphäre und Ruhe zu haben, ist immer noch ein Traum.“"
Mich würde interessieren, weshalb ein Leben in Syrien für ihn keine Option ist, da lt. UNHCR bereits ca. 1,63 Millionen geflüchtete syrische Staatsbürger:innen in ihr Heimatland zurückgekehrt sind. Wenn Abdul andere Träume als "Privatsphäre und Ruhe" hat, wäre es doch schön, diese zu teilen.
zum Beitrag30.08.2026 , 16:21 Uhr
"Von Portugal bis Norwegen liegen diese Parteien bei 20 Prozent oder mehr."
Mit 20% Linken, 20% Rechten und einer schönen breiten Mitte von somit dann ca. 60 % könnte ich gut leben und denke, das könnte durchaus vorteilhaft für unsere Bürgergemeinschaft sein.
Allerdings hat diese Mitte unter Herrn Bundeskanzler Schröder, meiner Meinung nach, durch die Einführung von Hartz IV extrem rechte Politik gemacht und Frau Bundeskanzlerin Merkel, die ich auch eher als Mitte gesehen habe, mit "ihrer" Nicht-Grenzschließung extrem linke Politik. Somit finde ich, ist es schwer für die Mitte eine Partei zu finden, die glaubwürdig "mittig" ist.
Vielleicht war die Politik von Herrn Bundeskanzler Schröder und Frau Bundeskanzlerin Merkel aber auch einfach liberal in einer Weise, die mir nicht zusagte.
Der "Schutz des Individuums" wurde meiner Meinung nach mit Hartz IV ausgehebelt. Die "Begrenzung der Staatsmacht", durch die Verhinderung der (wie es jetzt scheint dauerhaften) Aufnahme von Millionen Menschen in die deutschen Sicherungssysteme war nicht möglich. Beides war und ist für mich keine mittige Politik, die meinem Eindruck nach die meisten Wähler favorisieren würden.
zum Beitrag30.08.2026 , 15:34 Uhr
"... um die allgemeine Meinungsbildung v.a. antiliberal zu versauen."
Vielleicht könnte eine Verlängerung der Schulpflicht zu Gunsten von Fächern wie beispielsweise Medien-, Digital-, Finanz- und Politik-Kompetenz helfen. Wenn Kinder und Jugendliche länger zur Schule gehen bzw. gebildet/ausgebildet werden, scheint ihnen das meinem Eindruck nach nicht zu schaden.
Kostet zwar Geld, aber alles kostet Geld.
zum Beitrag29.08.2026 , 09:47 Uhr
Ich besitze auch mehrere Dosen WD-40. Die Dosen-Aufschrift habe ich bisher nie gelesen. Als Würzmittel für Steaks habe ich es bisher nicht benutzt. Jetzt gehe ich mal davon aus, dass das ein Scherz sein wird. Wenn ich nachher in der Garage bin, muss ich gleich einmal die Aufschrift lesen. (Und ja, pardon, ich bin blond, sogar freiwillig. ;-) )
zum Beitrag28.08.2026 , 15:38 Uhr
Vielleicht haben wir aneinander vorbeigeschrieben oder meine Erwiderung hat nicht so richtig gepasst. Mir ging es nur darum, dass es auch andere Gründe als "Sieg und Macht, letztlich um Systemsturz" geben kann.
Ich hatte nicht vor ein "Fass aufzumachen", sondern wollte einen Aspekt in die Diskussion einbringen, der zumindest für mich nicht so ganz unerheblich ist, mich seit 2015 zunehmend beschäftigt und auch nach dem 07.10.23 nochmals verstärkt wurde. Ebenso sind in diesem Zusammenhang auch die Vorgänge Ceuta und die Forderungen von Die Linke von Relevanz; meiner Meinung nach.
zum Beitrag28.08.2026 , 15:16 Uhr
"... islamistischen Theokratie ..."
Es gibt bereits weit unterhalb einer offiziellen "islamistischen Theokratie" Lebensverhältnisse und Einschränkungen der Bewegungsfreiräume von Frauen Juden und LGBTQIA+, die ich nicht widerstandslos hinnehmen möchte.
Grundsätzlich verursacht jede Regierung Einschränkungen, die von Bürger:innen hingenommen werden müssen. Die Frage ist lediglich, wer mit welchen Einschränkungen leben kann und will und wer nicht.
zum Beitrag27.08.2026 , 14:42 Uhr
Die angegebenen Zahlen der spanischen Regierung und der Regierung in Ceuta unterschieden sich von Anfang an sehr stark.
zum Beitrag26.08.2026 , 20:28 Uhr
"Offen bleibt allerdings das Schicksal der rein weiblichen Kampfeinheiten der SDF. Ihre Eingliederung gilt als ungewiss."
Da haben sich wieder einmal Männer zu Lasten von Frauen geeinigt. Deren Eingliederung hätte eine Forderung bei den Verhandlungen sein müssen. Wie sollen die Soldatinnen jetzt Geld verdienen? Ich hoffe, die Frauen behalten heimlich zumindest einen Teil ihrer Waffen.
Was passiert, wenn Frauen keine Möglichkeit bekommen, sich zu wehren, sehen wir in u.a. Afghanistan. Es war einer unserer Fehler, dass wir dort die Männer bewaffnet und ausgebildet haben, nicht jedoch auch die Frauen (von Ausnahmen abgesehen). Ob die afghanischen Frauen nicht durften oder nicht wollten, kann ich nicht einschätzen.
zum Beitrag26.08.2026 , 19:07 Uhr
"... denn gemessen an den Heilsversprechen der AfD ist das ihren Anhängern nie genug."
Ich bin mir da nicht so sicher. Manchen m/w/d würde es vielleicht bereits ausreichen, wenn wir uns in Hinsicht auf Zuwanderung nicht fast ausschließlich auf männlich gelesene Anhänger des Islam aus archaischen und patriarchalischen Gesellschaften stützen würden.
zum Beitrag26.08.2026 , 18:34 Uhr
Noch wähle ich sie nicht. Aber das Dilemma für Frauen, LGBTQIA+ und Juden ist, dass sie zwischen Rechten und männlichen Anhängern des Islam "eingeklemmt" sind. Da drängt sich meiner Meinung nach schon der Gedanke auf, unter wem man ggf. mehr zu leiden hätte oder leiden würde. Ich persönlich habe weniger Angst vor einer russischen Regierung als vor der Scharia. Das ist eine individuelle Einschätzung. Ich habe in einem anderen Kommentar ja auch bereits einmal geschrieben, dass ich eine Militärdiktatur einer Religionsdiktatur vorziehe, wenn ich mich entscheiden müsste.
zum Beitrag25.08.2026 , 20:12 Uhr
"Und der Partei sowie ihren Sympathisanten geht es nicht um Diskurs und Gestaltung, sondern um Sieg und Macht, letztlich um Systemsturz."
Ich kann nur für mich selbst sprechen und mir persönlich geht es nicht um "Sieg und Macht". Aber ich bin keinesfalls bereit, vor den in patriarchalischen, archaischen Gesellschaften geprägten, männlichen Anhängern des Islam zu kapitulieren. Das trennt mich wohl von linken Männern und das akzeptiere ich. Ich bin nicht bereit, Rückschritte widerstandslos hinzunehmen. Mittlerweile leben wir in einer Gesellschaft, in der Morde aus religiösen Gründen wieder naheliegend sind und durchgeführt werden. Mag die Linke das hinnehmen, ich nicht.
zum Beitrag24.08.2026 , 10:09 Uhr
"... wie der Staat das Vertrauen der Bürger verspielt, ..."
Hier bin ich ganz anderer Meinung. Mein Vertrauen würde der Staat verspielen, wenn Menschen mit Waffen durch belebte Gegenden laufen können und die Polizeibeamten würden erst einmal davon ausgehen, dass es eine Spielzeugwaffe ist.
zum Beitrag24.08.2026 , 09:48 Uhr
"Was jetzt mehr als nur angebracht wäre, aber weder in Bayern noch irgendwo in Deutschland existiert: eine unabhängige Aufklärung des Vorfalls durch eine unabhängige Behörde, bei der alle Seiten gehört werden."
Vielleicht verstehe ich es falsch, aber ich gehe davon aus, dass der Verein, der die Familie vertritt und unterstützt zusammen mit der Familie Anzeige wegen "Polizeigewalt" o.ä. erstatten wird. Dann, dachte ich, kommt der Fall vor Gericht und wird detailliert geprüft und untersucht. Es scheint ja relativ viele Zeugen vor Ort zu geben. Beispielsweise die Menschen, die - tatsächlich oder angeblich - aus Angst vor dem Waffenträger geflohen sind.
Wir werden vermutlich in den nächsten Tagen noch mehr erfahren. Dass die Mutter ihrem Sohn glaubt und ihn verteidigt, ist verständlich und naheliegend. Aber, nicht nur Polizisten sagen manchmal die Unwahrheit, auch junge Leute. ;-)
zum Beitrag23.08.2026 , 20:14 Uhr
"Der gleiche Satz könnte auch in einem Artikel über die RAF stehen."
Ich gehe davon aus, dass auch die Anhänger und Unterstützer der Gruppe um Lina E. oder den "Budapest"-mutmaßlich-Tatverdächtigen davon ausgehen, dass es gerecht war/ist rechts gelesenen Menschen mit Hämmern die Kniescheiben o.a. zu zertrümmern.
zum Beitrag23.08.2026 , 12:20 Uhr
"100 oder gar 500 € mehr auf dem Konto machen da keinen Unterschied."
Hier, u.a., stimme ich Ihnen zu. Ich meine, dass einige Menschen auf Geld oder mehr Geld verzichten würden, wenn sie das Gefühl, ohne Angst Weihnachtsmärkte zu besuchen, durch Einkaufsstraßen zu bummeln, auch ihre weiblich gelesenen Kinder unbelästigt das Schwimmbad besuchen können, zurückbekommen würden. Für mich kann ich das verbindlich und zweifelsfrei feststellen.
zum Beitrag23.08.2026 , 10:37 Uhr
"Ein gutes Leben für alle - wollen wir undogmatischen Linken."
Damit assoziiere ich Linke schon immer, finde das auch total sympathisch und war früher, so denke ich, selbst links. Meine es - mit Einschränkungen - auch immer noch zu sein.
Die Schwierigkeit besteht meiner Meinung nach allerdings darin, dass nicht jede/r m/w/d unter einem guten Leben das Gleiche versteht und wir uns als Bürger:innen diesbezüglich immer weiter auseinander entwickeln. Beispielsweise werden Reichsbürger und Kalifatsanhänger sehr unterschiedliche Vorstellungen eines "gutes Leben" haben. Und was ist mit Menschen, für die ein "gutes Leben" eine neunjährige Ehefrau bedeutet und die davon ausgehen, dass sie ein Recht darauf haben, weil ihr Gesetzbuch ihnen neunjährige Ehefrauen erlaubt?
"Ein gutes Leben für alle" wünschen sich, so denke ich, die meisten Menschen. Es dürfte nur schwer auszuhandeln sein, wer wie viel und was für dieses Ziel geben darf/kann/muss und worauf jeweils zu verzichten ist, nicht nur in finanzieller Hinsicht.
zum Beitrag22.08.2026 , 15:37 Uhr
"Die im Koran formulierten Regeln interpretiert Foucault als vom Volke ausgehend, ..."
Statt "vom Volke ausgehend" würde ich sagen, von heterosexuellen Männern ausgehend. Weshalb Herr Focault davon ausging, dass er in einem solchen System bei seiner sexuellen Ausrichtung leben bzw. überleben könnte, entzieht sich meiner Kenntnis.
Schade und für mich persönlich traurig, dass Linke heute immer noch und wieder auf der Seite heterosexueller männlicher Anhänger des Islam stehen.
Danke an die taz für diesen Text.
zum Beitrag22.08.2026 , 15:22 Uhr
"Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben sich Landtagsabgeordnete der CDU für eine Minderheitsregierung ihrer Partei ausgesprochen, die ihre parlamentarische Mehrheit mal mit den Stimmen der AfD, mal denen der Linken suchen soll."
Weshalb entweder/oder? Wenn die CDU "vernünftige" Vorschläge macht, würde ich darauf hoffen, dass sie sowohl von der AFD als auch von Die Linke Mehrheiten erhält. Weshalb auch nicht?
zum Beitrag21.08.2026 , 19:37 Uhr
Ich habe den Artikel gelesen. Dass Herr Dobrindt vermutlich nicht darf, was er tut, ist bereits bekannt. Wie in einem anderen meiner Kommentare bereits angemerkt, denke ich, dass im Bereich von Asyl beide Seiten von Recht und Gesetz abweichen. Spanien wird jetzt doch, entgegen aller Beteuerungen und Gesetze, geflüchtete Menschen auf das spanische Festland bringen. Das war abzusehen, weil Ceuta nicht ausreichend ausgestattet ist, um die Geflüchteten angemessen zu versorgen. Schwierig finde ich, dass es anfänglich vehement abgestritten wurde. Das könnte durchaus als "Wortbruch" verstanden werden.
Vielleicht lasse ich mir mal ein paar spanische Zeitungen übersetzen, um zu erfahren, wie diese Entscheidung auf dem spanischen Festland aufgenommen wird. Vermutlich ist es aber wie bei uns, Linke sagen "ja", Rechte sagen "nein".
zum Beitrag21.08.2026 , 19:20 Uhr
Das kann von niemandem verbindlich festgestellt werden, ob durch die Zurückweisung oder Festnahme zwischen Mai 2025 und Mai 2026 der
- 47.659 unerlaubt Einreisenden - 1.821 einreise gesperrten Personen - 8.842 mit offenen Haftbefehlen gesuchten - 1.415 Schleusern - 1.581 Personen aus dem links-, rechts- und ausländerextremistischen sowie islamistischen Spektrum
jemand m/w/d zu Schaden gekommen oder verletzt worden wäre.
Ob der Aufwand der Grenzkontrollen sich "rechnet" weiß ich nicht, da es auch davon abhängt, welchen "Wert" man Straftaten zugrundelegt, aber die Frage, ob Grenzkontrollen grundsätzlich der Sicherheit dienen oder nicht, könnte ich nicht so eindeutig beantworten wie Sie.
Die obigen Zahlen habe ich von einem Artikel aus euronews. (Lt. Google KI ist euronews durchaus als seriös zu betrachten, wenn auch "europa-freundlich".)
zum Beitrag21.08.2026 , 09:15 Uhr
Weil sich die Geflüchteten ohnehin selbst aussuchen, wo sie leben möchten und ich davon ausgehe, dass Deutschland nach wie vor ein reizvolles Land für diese Menschen ist. Wenn Deutschland sie freiwillig aufnimmt, erhalten wir zumindest einen "Lebenshaltungszuschuss" von 20.000 Euro pro Person. Ansonsten gar nichts. Für die über eine Million syrischen Geflüchteten erhielten wir keine Ausgleichszahlung von der EU. Für die ca. eine Million ukrainischen Geflüchteten einmalig ca. 75 Millionen Euro.
zum Beitrag21.08.2026 , 09:10 Uhr
"Eigentlich ist nach Dublin III Spanien zuständig ..."
Letztendlich werden doch aber die Geflüchteten selbst bzw. bei Minderjährigen die Eltern entscheiden, wo in Europa sie leben wollen. Zumindest ist das mein Kenntnisstand. Sie bleiben ja nicht (immer?) im Erstaufnahmeland.
"Ich bin deshalb dafür, dass zumindest ein finanzieller Ausgleich stattfinden sollte."
Sehe ich auch so und ist meines Wissens nach bei GEAS auch genau so vorgesehen ... allerdings ist die Summe (ich meine 20.000 Euro pro Geflüchtetem/Geflüchteter) so gering, dass wohl die meisten Staaten lieber bezahlen möchten. 100.000 Euro p.P. wären vielleicht angemessen, in Anbetracht dessen, dass Geflüchtete, zumal wenn sie beispielsweise Deutschland nie mehr verlassen wollen, höhere Kosten verursachen können. (Andere Aspekte lasse ich mal außen vor.)
zum Beitrag21.08.2026 , 09:03 Uhr
"Bei denen die noch in Ceuta sind, handelt es sich in der Regel um Minderjährige."
Da ist die Nachrichtenlage nicht ganz eindeutig und ich persönlich weiß nicht, was stimmt. Es scheint allerdings so, dass in Marokko auch viele obdachlose Jugendliche leben. Evtl. sind von diesen Jugendlichen einige in Ceuta gestrandet. Ein besseres Leben ist ihnen zu wünschen und ebenso zu hoffen, dass sie befähigt sind oder befähigt werden, ihre Chancen in Europa nutzen.
zum Beitrag19.08.2026 , 19:37 Uhr
"Und Menschen, die so über andere Menschen denken, haben verdient zu leben?"
Es ist, meiner Meinung nach, schwierig, das Lebensrecht eines Menschen davon abhängig zu machen, wie er über andere Menschen denkt. Da könnten auch einige von uns taz-Kommentatoren in Schwierigkeiten geraten.
zum Beitrag19.08.2026 , 18:33 Uhr
"Fast alle mussten die Exklave wieder verlassen, das europäische Festland dürfte wohl kaum jemand erreicht haben."
Es sind noch ca. 5.000 (lt. spanischer Regierung) oder "bis zu" 10.000 (lt. Präsident von Ceuta) Geflüchtete in Ceuta. Nicht alle nimmt Marokko wieder zurück. Wo sollen diese Menschen hin, wenn sie nicht in Ceuta bleiben können und auch nicht nach Marokko zurückdürfen/wollen?
Die Abgeordnete Clara Bünger votierte schon relativ früh dafür, dass diese geflüchteten Menschen von Deutschland aufgenommen werden sollen. Ich denke, auf die paar Menschen kommt es jetzt doch auch nicht mehr an, zumal Spanien lt. euronews ohnehin bereits Geflüchtete auf das spanische Festland gebracht hat und weiterhin bringen wird. Ob diese Menschen dann in Spanien bleiben möchten oder weiterziehen, werden wir noch erfahren.
zum Beitrag18.08.2026 , 21:37 Uhr
Ich verstehe den Artikel nicht so ganz. Hat Frau Constanze Oehlrich ihren Mitarbeitenden sexuell belästigt/bedrängt oder nicht. Ist das ein Straftatbestand und ermittelt die Polizei? Ist es eine Form von Mobbing?
zum Beitrag16.08.2026 , 16:13 Uhr
"Zu Ihrer letzten Bemerkung: Wer sagt Ihnen eigentlich, dass ich keine weiblich gelesene Person bin?"
Das weiß ich selbstverständlich nicht und wollte nur ganz allgemein zum Ausdruck bringen, nennen Sie es Freundlichkeit oder Offenheit für Gegenargumente von Mit-Kommentatoren m/w/d, dass ich aufgrund meines Geschlechts vielleicht nicht richtig nachvollziehen kann, weshalb Männer (die die Hauptgruppe der Täter in diesem Bereich stellen) vergewaltigen, auch wenn sie dafür ggf. abgeschoben werden. Mir persönlich wäre "es" das "echt nicht" wert. Ein Mann hat vielleicht Argumente, die mich das besser verstehen lassen, zumal bezüglich der obigen "Kosten-Nutzen-Analyse".
Diese Bemerkung war nicht auf Sie persönlich bezogen und wenn ich damit ungewollt Unbehagen ausgelöst habe, bedauere ich es. Ich schätze Sie, unabhängig davon, ob Sie m/w/d sind.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:33 Uhr
"Man muss die Nachfrage sättigen." Ja und nein. Sicherlich ist es erstrebenswert, in diesem und auch in anderen Bereichen die Nachfrage zu sättigen. Nur denke ich, dass das Leben einfach nicht so funktioniert. Es wird immer sehr viele Menschen geben, die u.a. aus finanziellen Gründen nicht dort wohnen können, wo sie gerne wohnen möchten ... meiner Einschätzung nach ist das sogar die Mehrheit. Ebenso ist es meiner Meinung nach ein überzogener Anspruch davon auszugehen, wenn ich jetzt eine Wohnung miete, kann ich diese so lange ich will "behalten". Ich war lange Jahre Mieterin, aber mir war immer bewusst, wenn ich die Miete nicht mehr bezahlen kann oder eines der Kinder der Vermieter diese Wohnung haben möchte, muss ich umziehen. Ich hatte Verständnis dafür und war mental und emotional auch während der gesamten Mietzeit darauf vorbereitet.
Wenn Enteignungen auf Berlin beschränkt bleiben, kann es gerne versucht werden. Eines weiß ich aber definitiv, ich würde mich nicht gut fühlen, wenn ich in einer Wohnung nur deshalb leben kann, weil "man" andere enteignet, diesen die Wohnung weggenommen hat. Ich frage mich auch, ob das wirklich so richtig "links" ist.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:09 Uhr
""Denn wer in Städten heute seine Wohnung verliert, dem bleibt oft nur der Stadtrand,.." Vermutlich fehlt es mir an Verständnis,aber Enteignungen zu befürworten,damit Menschen nicht am Stadtrand wohnen müssen,finde ich unangemessen.Ist meine Sichtweise, dass nicht jede/r m/w/d dort wohnen kann, wo es persönlich gewünscht (oder auch besonders schön) ist,falsch?
"..weit entfernt von der eigenen Schule,dem eigenen Verein und den eigenen Freund*innen." Auch hier denke ich,Veränderungen gehören zum Leben.Es gibt viele Berufe,in denen Erwerbstätige-und ihre Familien-mehrfach umziehen müssen.Das kann positiv aber auch negativ verstanden,auf jeden Fall aber gestaltet,werden.Ich kenne mich in Berlin nicht aus,aber gibt es am Berliner Stadtrand wirklich keine Schulen und Vereine? Ich gehe davon aus,dass sich der Immobilien-Miet-Markt mit dem Altern der "Boomer" und deren Umzug in Pflege-/Seniorenheime entspannen wird.Des Weiteren ist unsere Fertilitätsrate auch nicht mehr hoch:2025 waren es 1,32 Kinder je Frau (Quelle: Google-KI) Ich bin - trotz dieses Kommentars - nicht grundsätzlich gegen Enteignungen, ich halte sie nur nicht für hilfreich oder notwendig.
zum Beitrag15.08.2026 , 14:17 Uhr
"Wer mit in einem Unrechtsregime zusammenarbeitet und dorthin abschiebt, macht sich mitschuldig, und das ohne wenn und aber."
Ich stimme Ihnen zu, habe jedoch persönlich kein Problem mit dieser "Mitschuld", weil ich davon ausgehe, dass "man" und auch Mann auf Morde und Vergewaltigungen verzichten kann (im Gegensatz zu Diebstahl aus Hunger, Schwarzfahren u.ä.) und denke, die afghanischen Geflüchteten, die hier solche Straftaten begehen, wissen, dass sie evtl. abgeschoben werden ... und das scheint es ihnen wert zu sein. Somit meine ich, wenn es diese Straftäter nicht "sonderlich kümmert", muss es mich auch nicht. Zumal ich Vergewaltigung für ein abscheuliches Verbrechen halte, auf das "man" nun wirklich leicht verzichten kann. Aber vielleicht fehlt mir als seit Geburt weiblich gelesene Person hierfür auch die Kenntnis solcher Sachverhalte.
zum Beitrag14.08.2026 , 17:09 Uhr
Ich verstehe Ihre Antwort auf meine Frage
"Weshalb werden wir Bürger:innen dann nicht öfter gefragt, was wir wie wollen?"
nicht ganz. Sie gehen davon aus, dass PolitikerInnen Ihre Einschätzung teilen und deshalb, entgegen der Aussage von Google-KI und ihrer eigenen, doch keine Volksentscheide wollen?
Bin verwirrt. ;-)
zum Beitrag14.08.2026 , 16:59 Uhr
"Dort sind die Verantwortlichen weiterhin der Ansicht,dass aus „derartigen Kontakten auf technischer Ebene“ noch „keine politische Anerkennung der Taliban als rechtmäßige Regierung Afghanistans“ folge." Weiß jemand,wie eine "rechtmäßige Regierung Afghanistans" aussieht bzw. sich bilden könnte?Afghanistan scheint bereits viele Formen von "Regierungen" erlebt zu haben.Ich habe es so verstanden,dass die Basis des "Gemeinwesens" nach wie vor von Clans und Stämmen bestimmt wird,die "traditionell autonom und dezentral organisiert sind".Das macht mir etwas Hoffnung,weil es auf eine gewisse Form der "Selbstbestimmung" hindeutet.Des Weiteren gibt es immer noch regelmäßige Dschirgas (Versammlung Ältester und Anführer),die vor Ort Entscheidungen treffen). Zwischen Scharia und Paschtunwali gibt es viele Überschneidungen,sodass ich mich nicht traue einzuschätzen,ob die Taliban die afghanischen Bürger:innen gegen deren Willen unterworfen haben. Ich möchte darauf hinaus:Mit wem könnte man bezüglich Abschiebungen sprechen?Das müsste vermutlich die Dschirga des Dorfes sein, aus dem der abgelehnte Asylbewerber stammt.Übrigens, lt. Paschtunwali dürfen auch keine Nicht-Muslime vergewaltigt werden.
zum Beitrag13.08.2026 , 18:08 Uhr
Ich habe etwas dazugelernt: "Und das sieht sowohl Volksentscheide als auch Vergesellschaftung vor." Bisher dachte ich, dass ausschließlich die AFD Volksentscheide möchte. Lt. Google-KI befürworten jedoch alle Parteien, außer der CDU/CSU, Volksentscheide. Weshalb werden wir Bürger:innen dann nicht öfter gefragt, was wir wie wollen? Das müsste doch auch für Politiker:innen entlastend und hilfreich sein.
zum Beitrag12.08.2026 , 11:42 Uhr
Von mir nachfolgend auf die Schnelle auch gerne ein paar Zahlen, in ungeordneter und unvollständiger Reihenfolge. Wir wissen ja beide, wo wir alle Zahlen finden. Das Hauptanliegen meines Kommentars war, ob die beiden weiblich gelesenen Politikerinnen deshalb so relativ streng sind, weil sie in einem Bereich sensibilisiert sind, in dem ihre männlich gelesenen Politikerkollegen das evtl. nur in einem geringeren Maße sind.
Kennzahlen zu Asylanträgen 2023 Gesamtzahl Erstanträge: 329.120 Männliche Antragsteller: ca. 72 % Weibliche Antragsteller: ca. 28 %
Asylbewerber 2022 nach Geschlecht Männlich: 67,8 % (ca. 147.600 Erstantragsteller) Weiblich: 32,2 % (ca. 70.200 Erstantragsteller)
Gesamtzahl Erstanträge 2024: 229.751 Männliche Antragsteller: ca. 67 % Weibliche Antragsteller: ca. 33 %
Gesamtanzahl Asylanträge: Rund 441.899 registrierte Antragsteller im Jahr 2015 Männliche Antragsteller: ca. 304.900 Personen (69 %) Weibliche Antragsteller: ca. 137.000 Personen (31 %).
zum Beitrag12.08.2026 , 11:19 Uhr
"Bodo Ramelow plädiert für eine Zusammenarbeit von CDU und Linken nach der Wahl."
Geht es um "Zusammenarbeit" oder ...
"Es geht in Sachsen-Anhalt allenfalls um eine CDU-geführte Minderheitsregierung, die von der möglicherweise einzig verbliebenen Oppositionskraft im demokratischen Lager, eben der Linken, toleriert wird."
... um "tolerieren"?
Das kann doch die Linke selbst entscheiden, ob sie eine CDU-geführte Minderheitsregierung toleriert oder nicht. Wenn es um "tolerieren" geht, frage ich mich, etwas flapsig ausgedrückt, was gibt es da zu reden oder das "Einverständnis" des politischen Gegners einzuholen? Außer, man toleriert den politischen Gegner eben gerade nicht und will etwas haben, dann muss man reden ... allerdings ist es dann eher ein Geschäft, gemeinsames Projekt oder Zusammenarbeit.
zum Beitrag11.08.2026 , 13:53 Uhr
Unsere Zuwanderung besteht gegenwärtig fast ausschließlich, von ukrainischen, meist weiblich gelesenen Geflüchteten abgesehen, aus männlich gelesenen Personen aus archaisch und (extrem) patriarchalisch geprägten Gesellschaften. Ob diese Menschen zu uns kommen, weil sie genau diese Prägung hinter sich lassen wollen oder ob sie sich wünschen, diese (für Männer ja durchaus vorteilhafte) Prägung hier auszuleben und auf andere Menschen auszuweiten, werden wir sehen bzw. konnten es teilweise seit spätestens 2015 beobachten.
Ich denke noch darüber nach, woran es liegt, dass es gegenwärtig zwei Frauen!, noch dazu aus unterschiedlichen politischen Lagern sind, die sich diesbezüglich äußern.
zum Beitrag11.08.2026 , 13:32 Uhr
-"Restle hat dabei zunächst das auch in The Nation an der These klebende Fragezeichen vergessen,es später nachgeschoben und sich dafür entschuldigt." In diesem Zusammenhang ist das Fragezeichen wichtig,weswegen ich mir nur schwer vorstellen kann,dass das Fehlen dessen nur ein Versehen war. -"„Ich mache mir dieses Zitat weder zu eigen,noch hätte ich es selbst so formuliert“,schrieb Restle auf X.„Daher war es ein Fehler, dieses Zitat so kommentarlos wiederzugeben.“" Da Herr Restle kein Praktikant oder Auszubildender ist,sondern ein erfahrener Journalist,fällt es mir auch in diesem Punkt schwer,ihm zu glauben,möglich ist es aber durchaus. -"..sondern auch gesteuert verliefen.." In den Tagen vor den Ereignissen sind bereits mindestens 1.500 Geflüchtete nach C. gelangt,konnten sich dort frei bewegen und teilten Fotos,Erfahrungen und Schilderungen in den sozialen Medien.Wenn von den 1.500 vorerst erfolgreich Geflüchteten jede/r nur ca. 9 Follower hat und von diesen jede/r auch nur 5 Follower,kommt schnell eine große Anzahl von Menschen zusammen.Dies in Zusammenhang mit der Legalisierung Illegaler u. Gesetzesänderung bezüglich Erreichens von C. scheint mir auch nicht ganz abwegig.
zum Beitrag09.08.2026 , 16:37 Uhr
"Im Streit darüber zerlegt sich gerade unsere Gesellschaft."
Auch aus anderen Streitgründen, wie ich denke.
Allerdings war ich überrascht bis hin zu entsetzt, als ich soeben in DIE ZEIT (Quelle: DIE ZEIT, dpa, pip 9. August 2026, 13:43 Uhr), nicht einmal vier Wochen vor der nächsten Wahl, gelesen habe, dass die SPD verbesserten Familiennachzug für Menschen mit eingeschränktem Schutzstatus fordert.
Vielleicht ist es falsch, aber mir erscheint es so unsensibel, gerade jetzt, wo das Gerechtigkeitsgefühl vieler Menschen "torpediert" wird, indem die Rente nach 45 Beitragsjahren abgeschafft werden soll/wird, indem die Regierung sich weigert, die Kosten für Grundsicherung(für Arbeitsuchende)empfänger in der GKV auf alle Bevölkerungsgruppen zu verteilen und stattdessen die Höchstlast bei den (gezwungenermaßen) GKVersicherten belässt u.v.m..
Ich kann mir das nur damit erklären, dass auch die SPD-Politiker etwas abgehoben sind ... allerdings nehme ich an, dass die Partei DIE LINKE das ebenso unterstützt.
zum Beitrag09.08.2026 , 16:19 Uhr
"Die Linke kanns, von dem die Rechten nur reden, halbwegs human und trotzdem entschlossen."
Ich frage mich, ob "halbwegs human" zu akzeptieren ist, wenn die spanische Gesetzgebung mehr Humanität verlangt. Damit beziehe ich mich auf das bekannte spanische Gerichtsurteil, dass die Geflüchteten, die Ceuta schwimmend erreichen, Anspruch auf Einzelfallprüfung haben. (Bisher war das so. Seit, ich glaube Freitag, gibt es eine physische Barriere im Meer, die dieses Gerichtsurteil, wenn ich es richtig verstanden habe, hinfällig macht. Vielleicht möchte sich ein Jurist m/w/d dazu äußern.)
Ich persönlich habe von einem Linken, Sozialisten mehr erwartet. Und, ganz ehrlich, Geflüchtete mit Militär "zurückzubringen" und ihnen Essen und Wasser zu verweigern ist meiner Einschätzung nach nicht "halbwegs human". Dürften/würden das die anderen Regierungen in der EU auch, sähe die politische Landschaft in der EU vermutlich anders aus.
zum Beitrag08.08.2026 , 18:09 Uhr
"Marokko wird seit etwa 20 Jahren von Spanien und der EU dafür bezahlt, die Grenzen der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla dichtzuhalten."
Auch wenn Marokko dafür bezahlt wird, bin ich der Ansicht, dass die Hauptverantwortung bei der Verhinderung von unerwünschten Grenzübertritten eher bei Spanien liegt, da Spanien der Staat ist, der keine Grenzübertritte auf sein Landesgebiet möchte. Ja, Spanien und die EU können versuchen, die Verantwortung gegen Geldzahlungen an Marokko zu delegieren, aber dann entscheidet Marokko. (Ich fand es auch falsch die Türkei dafür zu bezahlen, dass sie die syrischen Geflüchteten davon abhält, zu uns weiterzureisen, da ich denke, wenn wir keine Geflüchteten aufnehmen können/wollen/dürfen, sind wir für den Grenzschutz zuständig und nicht andere. Vereinbarungen finde ich in Ordnung, aber keine Geldzahlungen.)
Mir erscheint es unehrlich, "hässliche Bilder" bei uns, zu Lasten der "hässlichen Bilder" bei anderen zu vermeiden. Zumal einige unserer "Partner" in Hinsicht auf Menschenrechte zweifelhaft sind bzw. zweifelhafte Methoden anwenden.
zum Beitrag07.08.2026 , 19:01 Uhr
"Für negative Entwicklungen würde sich die Partei kaum selbst verantwortlich machen, sondern sie als Notwendigkeiten darstellen, Sündenböcke erfinden und positive Ereignisse von außen zudem für sich vereinnahmen."
Meinem Eindruck nach macht das allerdings jede Partei so. Das ist/wäre kein Alleinstellungsmerkmal der AFD.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:05 Uhr
"Vor den Hartz-Gesetzen war ja die Arbeitslosenversicherung noch so ziemlich aufgestellt wie in der alten BRD - das funktioniert natürlich nicht, wenn ein Land von 20 Millionen in die Sozialsysteme einwandert, von denen niemand je eingezahlt hat."
Schwieriger Punkt, finde ich. Je nach Definition der amtlichen Statistiken "lag die Zahl der offiziell erfassten Berufstätigen im Jahresverlauf bei etwa 8,5 bis 9,7 Millionen Menschen". Wegen der "paar" Leute wurde ein, meiner Meinung nach, gutes Arbeitslosensystem abgeschafft, obwohl diese Menschen ja auch etwas mitgebracht haben. Land, Sachwerte, Fabriken, Museumswerte usw.. So ganz erschließt es sich mir nicht, ob das wirklich notwendig war, in Anbetracht dessen, dass wir dafür eine rot-grüne Regierung "geopfert" haben, die noch viel Positives in diesem Land und für die hier lebenden Menschen mit und ohne Migrationshintergrund hätte bewirken können.
zum Beitrag05.08.2026 , 12:56 Uhr
"Es ist wahrscheinlich interessanter zu fragen, warum früher mehr nach Programmen und Interessen gewählt wurde und heute immer weniger."
Eine Erklärung könnte sein, dass die Programme nicht (mehr?) aussagekräftig sind (und Interessen oftmals ignoriert werden).
Beispiel: Agenda 2010 war meiner Einschätzung nach eher CDU/CSU-Politik, 2015 "Grenzen nicht schließen" eher SPD-Grüne-Linke-Politik. Als Wählerin finde ich das nicht nur verwirrend, es beschädigt für mich auch die Glaubwürdigkeit der gewählten Parteien. Weshalb Parteien auf diese Weise Politik machen bzw. weshalb sie davon ausgehen, dadurch Wählerstimmen zu gewinnen/zu behalten, weiß ich nicht. Vielleicht ist es auch einfach nur Gleichgültigkeit den Wählern gegenüber, die einen, fürs Erste, an die Macht gebracht haben.
zum Beitrag04.08.2026 , 16:31 Uhr
"Das gilt ebenso für ALLE Schwarzafrikaner, bei denen wird nach dem Gerichtsurteil, der Asylgrund überprüft."
Das ist genau der Punkt, den ich nicht verstehe und zu dem ich auch noch keine eindeutige Antwort gefunden habe. Nach meinem Verständnis des Gerichtsurteils von vor ein paar Wochen hätten alle marokkanischen, geschwommenen Geflüchteten Anspruch auf Einzelfallprüfung, nicht nur die nicht-marokkanischen Geflüchteten.
Bezüglich der unbegleiteten Kinder/Jugendlichen hätte ich eher angenommen, dass sie zu ihren Eltern gebracht bzw. von diesen an der marokkanischen Grenze abgeholt werden. Es gibt auch in Marokko "jugendamtähnliche" Institutionen und Behörden.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:49 Uhr
"Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass Gerichte die Rückführung nach Marokko für rechtswidrig erklären."
Nun wurde nachträglich die Barriere errichtet, die das Gerichtsurteil vielleicht (ich bin keine Juristin) ab jetzt neutralisiert. Aber die ca. 60.000 Geflüchteten der letzten Tage kamen vor der Errichtung dieser Barriere. Insofern erwarte ich auch, dass ein paar Geflüchtete bzw. NGOs klagen werden; meiner Meinung ist das auch richtig.
Interessant wird dann, ob die widerrechtlich (?) zurückgeführten Geflüchteten nach Ceuta zurückgeholt werden müssen, wie es Deutschland (manchmal?) bei widerrechtlich abgeschobenen Personen tut.
Ich fände es gut, wenn die ganze Angelegenheit auch juristisch nachvollziehbar aufgearbeitet wird, denn immerhin kamen ca. 80 Menschen zu Tode und werden es vielleicht auch weiterhin.
zum Beitrag03.08.2026 , 21:36 Uhr
"Was für ein hämisches Geschenk für Antidemokrat:innen und EU-Verächter:innen mitten im Sommer, wenn der EU-Betrieb auf Sparflamme läuft: ..."
Meiner Meinung nach ist es bemerkenswert und auffällig, wie wenige sich darüber empören, dass Spanien den Geflüchteten, die schwimmend ! (ich erinnere an das kürzliche spanische Gerichtsurteil) Ceuta erreichten, ein nach diesem Urteil ordentliches Asyl-Verfahren verweigerten. Die geflüchteten Menschen wurden nicht einmal mit dem Notwendigsten "„Bett-, Brot- und Seife-Prinzip“" versorgt. Weshalb sorgt das nicht für Aufsehen und Kritik?
Deutschland scheint vordergründig geflüchteten Menschen so viel mehr zu bieten und wird trotzdem ständig kritisiert und ermahnt, dass es erheblich zu wenig ist. Auch u.a. Ungarn wurde für seinen Umgang mit geflüchteten Menschen kritisiert. Weshalb kann Spanien in dieser Weise mit geflüchteten Menschen umgehen und sie unversorgt per Militär einfach über die Grenze zurückbringen? Ich finde das falsch, ganz besonders für einen links und sozialistisch gelesenen Ministerpräsidenten.
zum Beitrag03.08.2026 , 13:15 Uhr
Ich versuche mich in die Situation der Geflüchteten hineinzuversetzen und denke, dass ich ganz genau so wie diese Menschen gehandelt hätte. Erst die Meldung, dass illegale Migranten einen Aufenthaltstitel (welcher Art auch immer) in Spanien bekommen und dann die Information, wer Ceuta schwimmend ! erreicht, "darf" nicht sofort abgeschoben werden, bekommt somit erst die Möglichkeit Asylantrag - dann abgelehnt/illegal - dann legal. Das ist doch durchaus logisch und auch verlockend, meiner Meinung nach.
zum Beitrag03.08.2026 , 13:07 Uhr
"Nach diesem Tag wird sich Sanchez genauer überlegen, für wen welche Folgen seine Ankündigungen haben."
Bereits seine Entscheidung, das Militär einzusetzen und die Geflüchteten nicht versorgen zu lassen, fand ich irritierend und "passt" meiner Meinung nach nicht zu einem linken, sozialistischen Politiker.
Da finde ich Frau Bünger von Die Linke mit ihren Forderungen glaubwürdiger.
zum Beitrag02.08.2026 , 21:00 Uhr
"Scheint in diesen 40.000 Fällen nicht gegeben zu sein. Andernfalls würde das Asylrecht ad absurdum geführt."
Ich denke gerade darüber nach, ob es genau das ist, was die Geflüchteten versäumt haben, das Wort "Asyl" auszusprechen. Denn, wenn ich es richtig weiß, hängt an diesem einen Wort, auch in Deutschland, die gesamte weitere Vorgehensweise. Somit, vielleicht haben sie (aus Unwissenheit oder mangels Instruktionen?) nicht "Asyl" gesagt oder sie sprachen es aus und Polizisten/Militärs hatten Anweisung, das zu ignorieren.
Ich hoffe, wir werden noch mehr erfahren, auch über die Menschen die in Ceuta blieben.
zum Beitrag02.08.2026 , 18:47 Uhr
"Laut spanischem Gericht haben die Migranten – sofern sie schwimmend Ceuta erreichen – ein Recht auf ein Asylverfahren."
So habe ich das Urteil des spanischen Gerichtes auch verstanden. Ich ging sicher davon aus, dass Herr Ministerpräsident Sánchez Geflüchtete in dieser Anzahl auf das spanische Festland bringen "muss", da Ceuta bei selbst 85.000 Einwohnern mit ca. 60.000 Geflüchteten sicherlich überfordert wäre. Wenn ich es richtig weiß, erhielten die Geflüchteten nicht einmal Nahrung und Getränke, bei dieser Hitze und deren Erschöpfung. Letztendlich wurde das Militär eingesetzt, damit die Geflüchteten "freiwillig" nach Marokko zurückkehren. Somit verstehe ich nicht, wofür Herr Sánchez gelobt wird. Würden andere EU-Länder mit Geflüchteten so umgehen, ...
(Ja, die Besonderheit von Ceuta und Melilla sind mir bekannt.)
zum Beitrag31.07.2026 , 17:15 Uhr
"Eine Frau die sich also schonen muss ist also "schwach" in deinen Augen?"
Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt und bitte um Entschuldigung.
zum Beitrag30.07.2026 , 10:31 Uhr
"... wenn der Arbeitgeber sich nicht nur über eine mögliche Schwangerschaft Gedanken machen muss, sondern auch bis zu 5 Arbeitstage weniger Arbeit im Monat..."
Da dieser "Urlaub" dann allen Frauen zustünde, unabhängig davon, wie stark die Beschwerden sind, finde ich es auch den m/d-Kollegen gegenüber unkollegial, wenn Frauen nur drei Wochen statt vier Wochen pro Monat arbeiten müssen und die Vertretungsarbeit von Kollegen übernommen werden muss. Bei Erkrankungen ist das selbstverständlich und jede/r ist mit Menschen, die Schmerzen haben oder krank sind, solidarisch, aber der Vorschlag scheint ja in die Richtung zu gehen, dass jede menstruierende Frau, unabhängig ihrer Beschwerden, frei machen kann.
Ich persönlich möchte auch nicht, nur weil ich halt menstruiere, dem Klischee der "schwachen" Frau, die geschont werden muss, entsprechen.
zum Beitrag29.07.2026 , 21:23 Uhr
Was die Partei Die Linke angeht, finde ich es naheliegend, da sie wissen, mit einer Unterscheidung würden sie islamische Wähler, gerade in Berlin, vergraulen. Ich finde das enorm schade, weil Die Linke als Partei so enorm wichtig ist; meiner Meinung nach.
Ich persönlich hoffe auf eine politische Linke in späterer Zukunft, die für die Gleichberechtigung und Gleichbepflichtigung von Frauen-Juden-LBQT+-Menschen einsteht, auch wenn die Wähler Anhänger des Islam und nicht rechte(/konservative) Deutsche sind.
Was außerparteiliche Sichtweisen angeht, hoffe ich darauf, dass Sie hier ein paar Kommentare "privater Linker" erhalten werden, die auch ich mit Interesse lese.
zum Beitrag29.07.2026 , 19:02 Uhr
Danke. Ich stimme Ihnen zu.
zum Beitrag29.07.2026 , 18:19 Uhr
Ich fände es schöner, wenn wir uns als Gesellschaft allmählich in die Richtung Gleichbehandlung von m/w/d bewegen. Im Fall auftretender Schmerzen finde ich es gut geregelt. Wenn m/w/d Schmerzen haben, gehen sie zum Arzt oder rufen den Notarzt, erhalten eine Krankschreibung und können ihrem Arbeitsplatz fernbleiben bzw. im HomeOffice aussetzen. (Die Situation von Müttern und Vätern m/w/d ist anders, wenn kleine Kinder zu Hause sind, aber das ist nicht das Artikelthema.)
Da durch KI, Robotik usw. Arbeitsplätze wegfallen werden, halte ich es für kontraproduktiv, wenn Frauen als Bewerberinnen nicht nur durch ihre Gebärfähigkeit und evtl. Schwangerschaft, sondern auch durch zusätzlichen "Menstruationsurlaub" alle vier Wochen Wettbewerbsnachteile gegenüber m/d haben. Die Intensität der Menstruationsbeschwerden ist selbstverständlich unterschiedlich, dennoch denke ich, dass eine "normale Krankschreibung" der bessere Weg ist, zumal auch m/d, wenn sie Schmerzen haben, diesen Weg gehen müssen.
Ich würde mich mit einer solchen Regelung bezüglich Menstruationsbeschwerden-Freie-Tage nicht wohl fühlen und finde das unangemessen.
zum Beitrag28.07.2026 , 20:00 Uhr
Mich stimmt dieser Artikel hoffnungslos, weil er so deutlich aufzeigt, dass selbst kluge und gebildete Menschen (und sicherlich ist Frau Zara Rahman klug und gebildet) einseitig und verblendet argumentieren. Was dürfen wir dann von Menschen erwarten, die weniger privilegiert sind, was Bildung usw. angeht? Frau Rahman dürfte wissen, weshalb arabische Parolen auf den Demonstrationen verboten wurden, ebenso wie ihr sicherlich die dortigen Feiern des 07.10. bekannt sind; und ganz bestimmt weiß sie auch, dass sich Juden, besonders in ihrem bisherigen Stadtteil, nicht zu erkennen geben dürfen.
Ich nehme an, sie ist zuversichtlich, für sich und ihre Familie einen besseren Ort zum Leben gefunden zu haben und so soll das ja auch sein.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:45 Uhr
Beide Sichtweisen sind meiner Meinung nach möglich, je nachdem, ob man die "Söldner" des Iran mit einbezieht oder außen vor lässt.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:39 Uhr
"Wenn nun der Iran die Straße von Hormus blockiert oder unter seine Kontrolle bringt, gilt das als Aggression ..."
Er blockiert auch die Gewässer des Oman, was ich durchaus aggressiv finde.
"... die Saudis sollen ja wollen und auch bals dürfen.. ..."
Ob es bei den Saudis um Waffenherstellung oder um zivile Nutzung geht, kann ich nicht einschätzen und habe mir dazu aus diesem Grund noch keine abschließende Meinung gebildet. Der relevante Unterschied ist für mich allerdings, dass die Saudis keinem anderen Staat glaubwürdig mit Vernichtung drohen und das durch ihre Söldner auch bereits mit Einschränkungen versuchen.
(Ich weiß, dass Iran angeblich "nur" Israel vernichten will, nicht jegliches jüdisches Leben, aber diese Unterscheidung kann als widerlegt betrachtet werden.)
zum Beitrag27.07.2026 , 17:27 Uhr
"Die breitere Straße von Hormus beinhaltet internationales Gewässer."
Und ebenso, nur als Ergänzung, omanische Gewässer, für deren Befahrung Oman die Erlaubnis erteilt hat.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:12 Uhr
"Friedensforscher blicken hier oft klarer als Militärberater."
Meine nachfolgende Einschätzung soll keine Provokation sein und klingt vielleicht etwas naiv, aber wenn Friedensforscher erfolgreich wären, dann gäbe es meiner Meinung nach keine Kriege oder sehe ich das falsch?
zum Beitrag27.07.2026 , 16:50 Uhr
"Zu derart komplizierten Gedankengängen oder psychologischem Einfühlungsvermögen ist der Mann nicht fähig."
Diese Einschätzung teile ich, denke jedoch, dass es in seinem Umfeld vermutlich die ein oder andere sehr kluge Person geben wird und Donald Trump u.a. aufgrund seiner Eitelkeit und seinem Hunger nach Bestätigung in hohem Maße manipulierbar ist.
Ich überblicke nicht den gesamten Sachverhalt, bin jedoch der Meinung, dass es so sein kann, wie die meisten von uns denken und wonach es auf den ersten Blick aussieht, ebenso denkbar ist für mich jedoch auch, dass es ein paar Aspekte gibt, die bisher noch nicht beleuchtet wurden bzw. uns noch nicht zugänglich sind.
Das soll jetzt keine Verschwörungstheorie sein, sondern nur eine Erinnerung, dass nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint ... hat sicherlich schon jede/r von uns einmal erfahren.
zum Beitrag26.07.2026 , 09:37 Uhr
Meine Formulierung war überspitzt, da stimme ich Ihnen zu.
Da meine erste Antwort an Sie nicht übermittelt wurde, versuche ich es nochmals auf andere Weise: Sehen Sie sich das Familienrecht in Afghanistan an. Sie werden feststellen, dass es für afghanische Männer weitreichende Möglichkeiten gibt, deren "fehlende Selbstbestimmung" und Not zu kompensieren. Für Frauen gibt es keinerlei Möglichkeiten.
zum Beitrag25.07.2026 , 14:23 Uhr
Ich habe mir den Artikel durchgelesen, danke für den Link. Es wird Ihnen wohl nicht gefallen, aber ich habe nichts darin gelesen, was nicht in den meisten Ländern praktiziert wird, in denen Männern fast absolute Gewalt über Frauen zugebilligt wird.
Was das Kastensystem angeht, so denke ich, dass auch dies kein Alleinstellungsmerkmal Afghanistans ist.
Ich habe in meinen Kommentaren hier schon öfter erwähnt, dass ich wirklich nicht weiß, wie afghanische Menschen leben wollen. Ob sie sich mit den religiösen Gesetzen des Taliban-Islam arrangieren können und wollen oder nicht.
zum Beitrag25.07.2026 , 12:49 Uhr
Darf Frau K. wirklich eigenmächtig entscheiden, wen sie abschieben lässt und wen nicht? Ich dachte, das entscheiden Gerichte und habe bisher auf Gerichtsentscheidungen vertraut.
" „Was motiviert Sachbearbeiter in Ausländerbehörden, Leute so zu behandeln, Leute anzulügen, Leute in die Abschiebung zu drängen?“"
Vielleicht gehen die Sachbearbeiter davon aus, dass sie belogen und Tatsachen verschleiert werden.
"Mohamed Sesay wollte nicht freiwillig ausreisen, aber weil er keinen Pass besaß, konnte er auch nicht abgeschoben werden."
Schwieriger Punkt. Es gibt sicherlich viele Geflüchtete, die nicht ausreisen wollen. Von meiner Seite aus könnten sie alle bleiben, aber wenn das "wollen" ausschlaggebend ist, brauchen wir auch nicht diese aufwändigen und für die Geflüchteten zermürbenden Asylverfahren.
"Ayana Akello und ihr Sohn sind seither in Therapie."
Das zumindest ist eine gute Nachricht und großes Glück für die beiden, Therapieplätze gefunden zu haben.
Da der Vater der beiden Kinder einen Aufenthaltstitel hat, wäre eine Eheschließung von Frau Ayana Akello und dem Vater ihrer Kinder bezüglich Bleiberecht vielleicht vorteilhaft?
zum Beitrag24.07.2026 , 18:52 Uhr
Vielleicht ist es unlogisch, aber zu diesen Menschen gehöre ich. Ich finde es schlimmer, wenn ausschließlich weibliche Kinder und Frauen unterdrückt werden, als wenn auch männliche Kinder und Männer unterdrückt werden. Deswegen würde ich auch immer lieber in einer Militärdiktatur oder russischer Einflussnahme leben als in einer Religionsdiktatur oder unter der Scharia.
Zum einen widerspricht es meinem Gerechtigkeitsgefühl, wenn es sich 50% der Bevölkerung gut gehen lassen und die anderen 50% gequält werden dürfen; zum anderen denke ich, dass Frauen in diesen Systemen nicht nur von der Regierung/dem Staat unterdrückt werden, sondern zusätzlich auch noch von den bevorrechtigten Männern, ihren Ehemännern, Vätern usw., was Unterdrückung bis in den persönlichen, intimen Bereich (u.a. Vergewaltigung?) bedeutet.
Der Unterschied besteht für mich darin,
zum Beitrag24.07.2026 , 18:37 Uhr
Der Frauenanteil afghanischer Schutzsuchender in Deutschland liegt bei 35%. Frauen werden nicht nach Afghanistan abgeschoben.
Die Überrepräsentanz afghanischer Männer bei u.a. schweren Sexualdelikten dürfte Ihnen bekannt sein.
zum Beitrag18.07.2026 , 17:29 Uhr
"... dann wäre ich definitiv auch von vorne herein auf absolute Eigensicherung im Gehirn alarmiert."
In diesem Beruf vielleicht sogar nicht nur Eigensicherung, sondern auch der Schutz weiterer Passanten. Täglich (?) werden Menschen mit Messern bedroht und teilweise zu Tode gebracht. Ich finde es wichtig, dass Polizeibeamte das mitdenken.
zum Beitrag18.07.2026 , 17:26 Uhr
"Die Zeit in denen Menschen, die hier lebten & leben ... sollten mMn. auch nicht wiederkommen! :-("
Das wünsche ich mir auch. Im Gegenzug sollten "wir" allerdings darauf verzichten, mit Messern in der Öffentlichkeit "herumzufuchteln" und andere damit zu bedrohen. Vielleicht im Nachtleben sogar grundsätzlich darauf verzichten, Messer mit sich zu tragen.
zum Beitrag18.07.2026 , 17:22 Uhr
In Anbetracht dessen, wie viele tödlich verlaufende Messerangriffe es zwischenzeitlich gibt, konnte der Polizist nicht ausschließen, dass Lorenz den nächsten Passanten mit seinem Messer angreift. Dieses Risiko ging der Polizist nicht ein. Ob zu Recht oder zu Unrecht weiß ich nicht.
zum Beitrag18.07.2026 , 17:05 Uhr
""Ohne in einer Partnerschaft zu sein, entschied ich mich, Mutter zu werden. Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss sind in meiner Konstellation ausgeschlossen. " taz.de/Alleinerzie...in-Armut/!6066447/""
Freiheit hat ihren Preis. Meiner Meinung nach ist es bedauerlich, dass diesen Preis auch indirekt die Kinder bezahlen müssen. Aber es ist ja bei allen Kindern so. Sie profitieren von den guten Entscheidungen ihrer Eltern und werden durch die negativen Entscheidungen belastet. Wobei ich mir nicht anmaße und es auch nicht weiß, was gute und schlechte Entscheidungen sind.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:43 Uhr
Wie kann der "Fall" geprüft werden? Wie kann jemand, auch ein psychologischer Fachmann/Fachfrau zweifelsfrei feststellen, ob sich "jemand" als Frau oder Mann fühlt? Ich halte das für unmöglich.
Um das Dilemma zu verdeutlichen: Ich weiß ja selbst nicht, ob ich ein Mann oder eine Frau bin. Biologisch bin ich vermutlich eine Frau, aber der Rest vielleicht nicht. Woran soll ich persönlich es festmachen, was ich bin? Ich weiß es tatsächlich nicht und kann nur sagen, dass mich diese Diskussion verwirrt.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:37 Uhr
Es scheinen doch nur "irgendwelche Einträge" bei "irgendeinem Amt" zu sein. Dem würde ich keine so große Bedeutung beimessen, wenn die Vorteile so offentsichtlich sind.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:30 Uhr
Jährlich das Geschlecht wechseln zu können, finde ich seltsam. Da müssen die juristischen Konsequenzen meiner Meinung nach bedacht werden. Da ich nicht so richtig weiß, was Mann oder Frau sein bedeutet, kann ich mir vorstellen, dass es andere vielleicht auch nicht wissen. Nur, jährlich das Geschlecht zu wechseln klingt "irgendwie" mühsam.
zum Beitrag17.07.2026 , 21:26 Uhr
Ich finde es falsch, dass Frau Liebich in einem Männergefängnis ihre Strafe absitzen muss. Furchtbar und unverantwortlich, eine Frau in ein Männergefängnis zu schicken. Unmenschlich.
zum Beitrag09.07.2026 , 19:31 Uhr
"... Ja, Israel könnte nicht mehr straflos expandieren und die USA müssten es ab und an mit Diplomatie statt mit Bomben und Sanktionen versuchen."
(Das mit dem "expandieren" Israels lasse ich jetzt mal außen vor, dafür reichen die Zeichen nicht.) Israel könnte dann gar nichts mehr, weil es schlichtweg vernichtet werden würde. Sagt die iranische Regierung ja ganz offen. Die Verfolgung iranischer "Regierungskritiker" in Deutschland/Europa würde meiner Einschätzung nach zunehmen.
"Schlimm wäre das für die Menschen in der Region sicher nicht. ..."
Interessante Bemerkung, besonders das "sicher nicht". Da traue ich mir im Gegensatz zu Ihnen keine Einschätzung zu, ob das für "die Menschen" dort "sicher nicht" schlimm wäre.
zum Beitrag09.07.2026 , 19:08 Uhr
"Die iranische Regierung beeindruckt das nicht."
Die iranische Regierung hat meiner Einschätzung nach "beeindruckt", dass die Möglichkeit besteht, die Seestraße vor Oman zu befahren, sonst hätten sie die dort fahrenden Schiffe nicht beschossen.
Der Oman ist nicht zu beneiden. Verzwickte Lage.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:49 Uhr
Wie sich das praktisch lösen lässt und ob überhaupt, kann ich nicht einschätzen. In Anbetracht dessen, dass (nach Afghanistan) die meisten Asylbewerber aus (Syrien und) der Türkei stammen, fände ich es schon nicht schlecht, wenn geprüft werden würde, ob diese Menschen (Männer?) sich der Strafverfolgung ihres Herkunftslandes entziehen möchten. Wir "interessieren" uns juristisch ja auch, meiner Meinung nach zu Recht, für deutsche Staatsbürger, die im Ausland Straftaten begehen und ziehen sie ggf. zur Rechenschaft. Weshalb könnten wir das bei nicht-deutschen Staatsbürgern, die in Deutschland leben, dann nicht auch grundsätzlich tun? (Ein anderer taz-Artikel thematisiert einen syrischen Staatsbürger, der in Syrien Straftaten beging und in Deutschland vor Gericht steht.)
zum Beitrag06.07.2026 , 16:35 Uhr
"Der Täter wurde in der Türkei wegen Sexualmissbrauch verurteilt, und ist dort aus der Haft und dann nach Deutschland geflohen."
Die Vorgeschichte des Täters wurde meines Wissens nach bisher nicht von der Staatsanwaltschaft bestätigt. Es kann ja auch eine zufällige Namensgleichheit o.ä. sein. Wie lange so eine Bestätigung amtlicherseits dauern kann, weiß ich nicht, zumal die Zusammenarbeit zwischen Türkei und Deutschland in der Hinsicht nicht ganz reibungslos möglich zu sein scheint.
Sollte! sich das bestätigen, würde ich allerdings schon gerne wissen, wie es sein kann, dass Medien (bzw. ein Medium auf das sich andere Medien beziehen) solche Informationen vor der Polizei/Staatsanwaltschaft erhält. Noch dazu, wenn es sich um ein Medium handelt, von dem man üblicherweise sagt ".... war dabei, .... sprach mit der Leiche."
"Das ist doch die eigentliche Frage."
Da gibt es noch mehr "eigentliche" Fragen.
zum Beitrag06.07.2026 , 16:25 Uhr
"Andererseits bezeichnet die Patentante es als "Chronologie eines Alptraums". Für die Betroffenen also weit überfordernd."
Da die Patentante selbst im sozialen Bereich tätig ist, wäre ich davon ausgegangen, dass sie die - sofern tatsächlich stattfindende - Überforderung der Eltern teilweise ausgleichen kann. Wie bisher bereits bekannt, scheint sie die Eltern aber eher darin bestärkt zu haben, dass ihnen "Unrecht angetan" wird. Mich wundert es, da die Fluchtwagenfahrerin ja selbst Mutter und Oma ist und ich würde annehmen, dass ihr bekannt ist, inwiefern sich die Anzeichen eines Schütteltraumas und eines Kopfaneinanderstoßens voneinander unterscheiden und wie sicher Ärzte ein Schütteltrauma diagnostizieren können.
zum Beitrag06.07.2026 , 16:11 Uhr
"... ich fürchte dass die gute Sabine hier auf die Herkunft des Täters abzielt ..."
Das tut die "gute Sabine", ;-) danke dafür übrigens, gerade nicht. Der Täter wird vor Gericht gestellt und ich denke, dass er verurteilt werden wird. Vielleicht wird in dem Zusammenhang auch die Zusammenarbeit zwischen internationalen Polizeibehörden geändert, sofern gewünscht, wenn sich die Vorwürfe bestätigen lassen.
Mich treiben eher seine Helfer und Unterstützer um. Beispielsweise die Dame, die den Fluchtwagen gefahren hat. Ich erwarte nach bisherigem Informations- und Kenntnisstand nicht, dass man ihr etwas nachweisen kann. Und dass sie sich zumindest moralisch mitschuldig fühlt, weil sie den Täter in seinen Ansichten bestätigt hat, statt deeskalierend auf ihn einzuwirken, nehme ich angesichts u.a. ihres Briefes an diverse Medienanstalten eher nicht an.
Und ja, ich frage mich auch, weshalb sie als Patentante des Kindes, Vertraute der Familie und selbst im Sozialbereich beschäftigte Person bei dem Jugendamt-Gespräch nicht in vertrauensbildender Position dabei war.
U.v.m.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:05 Uhr
"Lustig" habe ich aus diesem Grund in Anführungszeichen gesetzt, da ich Ihnen durchaus zustimmen kann. Mir ging es darum, wie der Begriff in meinem Umfeld verwendet wird und, dass die Interpretation des Artikelautors für mich vollkommen neu war. Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, dass es selbstverständlich abzulehnen und deutlichst zu kritisieren ist, wenn diese Bezeichnung "unter Männern (?)" abwertend verwendet wird. Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich nicht weiß, wie Männer untereinander reden ... da habe ich vielleicht auch etwas naive Vorstellungen.
zum Beitrag05.07.2026 , 15:36 Uhr
Ein sehr einfühlsamer und unaufgeregter Artikel, der nicht triggert, was ich angenehm und hilfreich finde. Trotzdem sollten die unangenehmen Fragen "irgendwann" gestellt und vielleicht auch beantwortet werden, sofern das möglich ist.
zum Beitrag05.07.2026 , 15:26 Uhr
"Für die Linke ist das Thema Enteignung großer privater Wohnungskonzerne unverhandelbar ..."
Für viele Parteien und Politiker war manches "unverhandelbar", bis dann der "Lockruf" der Macht, Ämter, Positionen, Geld ertönte.
Ich persönlich hoffe nicht, dass die Linke in Berlin zu viel Macht erhält, da ich davon ausgehe, dass das Leben in Berlin für die jüdischen und/oder israelischen Mitbewohner:innen dann noch unerquicklicher wird.
zum Beitrag05.07.2026 , 15:17 Uhr
Das erfahre ich jetzt zum ersten Mal, dass der Begriff Warmduscher mit Homosexualität assoziiert wird. In meinem Umfeld höre ich den Begriff hin und wieder, bezeichne mich auch selbst so (ich bin das auch wirklich zu 100%, das darf auch jede/r wissen), und es ist immer nur eine "lustige" Bezeichnung für Menschen, die sich nicht so gerne "quälen", durch Unangenehmes durchkämpfen oder etwas weniger diszipliniert sind als andere. Jede/r Mensch ist in der ein oder anderen Hinsicht ein Warmduscher, unabhängig von dessen sexuellen Orientierung.
Ich verstehe sprachliche Restriktionen und finde sie auch richtig, wie beispielsweise bei "Paprika-Schnitzel". Das Wort "Warmduscher" würde ich aber vermissen, weil, wie erwähnt, ich das ja auch bin. (Weiblich geboren und bisher weiblich gelesen, heterosexuell.) Ich fange aber schon mal an, über eine Alternative nachzudenken.
zum Beitrag05.07.2026 , 13:59 Uhr
"Wohnen ist einfach heutzutage sauteuer und daran wird man sich gewöhnen müssen."
Ich gehe davon aus, dass es sich mit dem Rückgang der Boomer-Bevölkerung ändern wird, zumal die Reproduktionsrate in Deutschland pro Frau nur 1,3 beträgt. Viele Boomer werden evtl. in Senioren- und Pflegezentren umziehen, sodass deren Häuser und Wohnungen frei werden.
zum Beitrag05.07.2026 , 12:56 Uhr
"... die z.B. in Berlin mal billig an die Privatwirtschaft verscherbelt wurden; übrigens von SPD und genau den LINKEN, die heute am lautesten nach "ENTEIGNUNG" schreien, die es sowieso nicht geben kann, da, wenn der deutsche Staat ... ("Substanzschutz"); ..."
Für mich klingt das auch eher nach "Raubrittertum", wenn ich "jemandem" erst etwas verkaufe (mich über das eingenommene Geld freue, was ja auch zumindest ein bisschen kapitalistisch ist ;-) ) und es den Käufern dann wieder "wegnehmen" will; wohlgemerkt, nicht zum Marktpreis zurückkaufen, sondern quasi zu einem selbst festgelegten Preis rückübereignen. Da hoffe ich doch, dass es Gesetze gibt, die so etwas verhindern.
Ich befürworte günstigen Wohnraum für alle und bin ein großer Fan von Wohnungsbaugenossenschaften oder privaten Initiativen, die zusammen ein Mehrfamilienhaus kaufen, bewohnen und bewirtschaften, aber "Enteignung" ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Zumal wir ja nicht wissen, wen es dann "am Ende" alles trifft.
zum Beitrag04.07.2026 , 16:37 Uhr
"... und sie dann möglichst schnell und gewinnbringend wieder abzustoßen."
Dann können diese Häuser doch gekauft und danach vergesellschaftet werden oder verstehe ich das falsch?
"... sondern eine demokratisch kontrollierte Anstalt öffentlichen Rechts (AöR)."
Anstalt öffentlichen Rechts; klingt für mich teuer, je nachdem wie viele Mitarbeiter zu welchen Konditionen eingestellt werden.
"... Ziel ist, die Wohnungsbestände durch Mieter:innenvertreter, Beschäftigte, Stadtgesellschaft und Senatsvertreter gemeinwirtschaftlich verwalten zu lassen."
Ich kenne ein solches Konstrukt nicht und bin auf Details gespannt. Was ich kenne, sind Genossenschaften, die ich gut finde. Vielleicht wäre das ein Kompromiss. Je komplizierter die Lösung ist, desto teurer, nehme ich an. "Anstalt öffentlichen Rechts" klingt für mich erst einmal nach viel Bürokratie, Wasserkopf und somit auch teurer als "Genossenschaft". Vielleicht irre ich mich aber auch.
zum Beitrag03.07.2026 , 14:59 Uhr
"Fordert nicht gerade die AfD, die ansonsten keine Gelegenheit auslässt, auf (muslimische) Migranten herum zu hacken, nicht eine Stärkung der familiären Systeme gegenüber der Schutzfunktion des Staates?"
Eines scheint mir offensichtlich: Hätte die Schwiegermutter eines AFD-Landtagsabgeordneten den Fluchtwagen gefahren, würden wir vermutlich mehr Details erfahren.
zum Beitrag03.07.2026 , 14:57 Uhr
" Dies konnte niemand ahnen, zumal er früher wohl nie strafrechtlich aufgefallen war."
Vielleicht wird uns die taz noch darüber informieren, ob seine strafrechtliche Vergangenheit in der Türkei der Wahrheit entspricht. Sollten die Vorwürfe stimmen, hoffe ich darauf, dass er die Strafe für seine Taten in einem türkischen Gefängnis absitzen wird.
zum Beitrag03.07.2026 , 14:27 Uhr
"Die Gutachter, die schnell 5.000 EUR pro Auftrag kassieren und komplett vom Gericht abhängig sind, wissen das, und setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um auch noch das absurdeste Ergebnis zu rechtfertigen."
Das klingt für mich etwas einseitig. Gibt es die Möglichkeit ein Gegengutachten zu beauftragen?
"Da wird einer Mutter, weil sie Makeup trägt, fehlende Empathie unterstellt, ..."
Das liest sich wirklich seltsam, da sich sehr viele Mütter und Nicht-Mütter schminken.
"Als Anwalt kämpfe ich mit allem, was ich habe, gegen solche Gutachten an, ..."
Wenn die Gutachten "Fake" sind, finde ich das richtig und gut, dass Sie so engagiert für Ihre Klienten kämpfen.
"Ich kann verstehen, wenn Eltern vor so einer Wand durchdrehen und kein Licht am Ende sehen."
Diesen Satz verstehe ich in Zusammenhang mit der furchtbaren Tat in State nicht und denke, ich will ihn auch lieber nicht verstehen.
zum Beitrag03.07.2026 , 14:08 Uhr
Ich hoffe auf einen weiteren Artikel. Außer der taz und DIE ZEIT lese ich "eigentlich" keine Zeitungen, fernsehen usw. tue ich ohnehin nicht und bin auch in den sozialen Medien nicht präsent. In diesem Fall weiche ich aus verschiedenen Gründen von meinem Prinzip ab. Es gibt bei diesem Mordfall sehr viele offene Fragen und Ungereimtheiten in der Berichterstattung. Meiner Meinung nach wird "man" den Opfern in Stade nicht gerecht, wenn im Gegensatz zu der furchtbaren, monströsen Tat in Hanau, kein Recherche-Interesse an den Details zu Stade besteht.
Ich möchte seriös informiert werden, und zwar von der taz (am liebsten) oder aus DIE ZEIT (am zweitliebsten), aber ich möchte informiert werden.
Gerade in der heutigen Zeit wäre es meiner Meinung nach so wichtig, dass gerade linke Medien ihrem Informationsauftrag nachkommen, offene Fragen beantworten und die Deutungshoheit nicht anderen Medien überlassen.
zum Beitrag02.07.2026 , 20:52 Uhr
"Aber ich frage mich auch, wieviel Ohnmacht ein Mensch erfahren muss, um zu solch einer Tat fähig zu sein."
Woher wissen Sie, dass es ein Gefühl der "Ohnmacht" war und nicht ein Gefühl der Allmacht, der Überlegenheit, "mir kann keiner", er es nicht als sein "gottgegebenes" Recht angesehen hat?
"Wie sehr haben wir als Gesellschaft versagt, dass dieser Mensch keine andere Möglichkeit sieht, als all seine Wut und Frustration in einer solchen hasserfüllten Tat zu kanalisieren."
Da ich den Täter nicht kenne, weiß ich nicht, ob er wütend und frustriert war. Vielleicht ist er einfach nur der Meinung, es steht ihm zu, andere (auch mit dem Tod) zu bestrafen, wenn sie nicht machen, was er will.
zum Beitrag18.06.2026 , 22:43 Uhr
"Am Ende hat er das Regime womöglich stabilisiert."
Ich werde erst einmal beobachten, welches "Regime". Bleibt es ein "weiter so", obwohl einige der bisher führenden Köpfe ersetzt wurden? Hat das neue Führungspersonal, das teilweise im Ausland studierte, vielleicht andere Ideen, Visionen, Wünsche? Auszuschließen ist das meiner Meinung nach nicht; ebenso, dass diese Männer vielleicht nicht nur an sich selbst und ihre eigenen Vorteile, sondern auch an ihre Mitbürger:innen, an "ihr" Volk denken.
zum Beitrag17.06.2026 , 21:06 Uhr
Meiner Meinung nach eine Chance für investigativen Journalismus, die hoffentlich genutzt wird. Bisher gehe ich davon aus, dass keine KI investigativen Journalismus ersetzen kann.
zum Beitrag16.06.2026 , 21:40 Uhr
"Aber in einer freien Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, dass ein Fußballprofi öffentlich sagen darf, dass Jesus Christus für ihn wichtig ist."
Meiner Meinung nach sind wir schon lange oder waren es nie, eine freie Gesellschaft. Sonst müssten jüdische und/oder israelische Menschen ihren Glauben bzw. ihre Staatsangehörigkeit nicht verstecken, um sich unbeschadet in der Öffentlichkeit bewegen zu können.
Ich halte es da mit Kurt Tucholsky (?) und dessen politischer Metapher.
zum Beitrag16.06.2026 , 21:06 Uhr
Ich habe so sehr darauf gehofft, dass mit der Wiedervereinigung dieses religiöse Getue, zumindest in Deutschland, zurückgedrängt wird. Stattdessen ist es noch schlimmer geworden und auch in Deutschland werden wieder Menschen im Namen irgendeiner Religion getötet. Als ob wir keine anderen Probleme hätten. Schade, sehr schade.
zum Beitrag16.06.2026 , 12:10 Uhr
Auch ich denke, dass der Iran "gewonnen" hat, was ich bedauere. Meine Hoffnung ist, dass sich der Iran durch die Entmachtung der religiösen Führung, sofern der Begriff verwendet werden kann, zu Gunsten der militärischen Führung, von einer Religions-Diktatur zu einer Militär-Diktatur wandelt. Beides ist übel, aber eine Militär-Diktatur räumt den Menschen vielleicht zumindest im privaten Bereich mehr Spielräume ein, indem Frauen keine bestimmte Bekleidung mehr aufgezwungen wird, sie dafür getötet werden können und LGBTQIA+-Menschen nicht mehr aufgehängt oder von Dächern geworfen werden. Mit einer Militär-Diktatur stände der Iran wieder da, wo er zu Schah-Zeiten stand. Für mich als Atheistin trotz allem die bessere Alternative.
zum Beitrag15.06.2026 , 12:59 Uhr
Ich bevorzuge eine Minderheitsregierung, die sich ganz pragmatisch für die anstehenden Probleme Mehrheiten sucht.
CDU und Die Linke in einer Regierung würden meiner Meinung nach dazu führen, dass sich Wähler beider Parteien umorientieren. Für mich grenzt das schon fast an Wahlbetrug und wäre eine absurde Kombination.
zum Beitrag15.06.2026 , 09:44 Uhr
Ich schiebe die Schuld meiner Meinung nach gerade nicht dem Opfer zu, sondern frage mich bzw. das Forum, ob es keine übergeordnete Behörde gibt, wenn das Ausländeramt einen/diesen Ausweis nicht anerkennt. Ich kann es schlecht nachvollziehen, dass irgendein Sachbearbeiter irgendwo irgendetwas entscheidet und weder Vorgesetzten noch Gerichten usw. Rechenschaftspflicht schuldet. Das erscheint mir in Deutschland nicht so ganz typisch, aber vielleicht ist das heutzutage so.
zum Beitrag14.06.2026 , 21:01 Uhr
Ich wünsche den Menschen in Gaza, dass es möglich sein wird, die gegenwärtige gazanische Regierung und ihre Kämpfer/Hamas zu entwaffnen und zu entmachten. Sonst sehe ich keine Möglichkeit, dass sich die Wünsche der Gazaner erfüllen werden. Deren Visionen gefallen mir sehr gut, aber für die gazanischen LGBTQ+ macht es keinen Unterschied, ob sie von einem Dach mit oder ohne Dachgarten gestürzt werden. Und auch für die wahllos gefolterten und hingerichteten Bürger:innen in Gaza ist das keine echte Verbesserung.
Jedenfalls scheint dieses Fleckchen Erde sehr schön sein zu können und ich hoffe, dass die gazanischen Bürger:innen Entscheidungen treffen, die ihnen und ihren Kindern dort ein gutes Leben ermöglichen.
zum Beitrag14.06.2026 , 16:05 Uhr
"Immerhin war es ihr gelungen, einen sogenannten Proxy-Pass zu organisieren, einen, der ausgestellt wird in Abwesenheit. Das Ausländeramt in Passau erkennt ihn nicht an."
Können Ausländerämter "von sich aus" entscheiden, welche Pässe sie anerkennen und welche nicht? Es wird doch eine übergeordnete Behörde geben oder ein Gericht, das über die Rechtmäßigkeit entscheidet. Hatte Frau Kamara bereits alle Rechtswege ausgeschöpft oder war das nicht mehr möglich, weil sie vorher abgeschoben wurde?
zum Beitrag11.06.2026 , 20:33 Uhr
Da es ein Video zu geben scheint, werde ich versuchen es zu finden und dann daraus lernen ... ebenso wie aus Ihrem Hinweis und den Hinweisen anderer Kommentatoren.
zum Beitrag11.06.2026 , 20:30 Uhr
Wäre "Sabine" mein echter Name, könnte leicht gegoogelt werden, in welchem Jahr dieser Name am häufigsten gewählt wurde. ;-) Ist es aber nicht. Da ich mich weder wegen Jugend noch wegen Alter Vorurteilen aussetzen möchte, teile ich Ihnen mein Geburtsjahr nicht mit ... außer wir sehen uns mal irgendwo im Nirgendwo in einer Bar.
zum Beitrag11.06.2026 , 14:03 Uhr
Ich ging davon aus, dass jemand im Auftrag des Hausbesitzers oder Hausverwalters den Mieter:innen m/w/d die Hausordnung vorgelesen/ggf. übersetzt und sie mit Arbeitsmaterial versorgt hat.
zum Beitrag11.06.2026 , 12:26 Uhr
"Da sind die Geflüchteten, denen Deutschland verweigert, worauf sie ein Recht haben: ein faires Asylverfahren und Schutz vor Verfolgung."
Dieses Recht haben sie, aber nicht nur und ausschließlich in Deutschland. Außerdem, wenn es um Recht geht, weshalb dann nicht in einem der vielen vorherigen Länder Asyl beantragen, wie es rechtlich vorgesehen ist.
"Und womöglich eine Folge der deutschen Grenzpolitik, die den polnischen Rechten eine Steilvorlage geliefert hatte."
Bisher hat die deutsche Grenzpolitik den deutschen Rechten eine Steilvorlage geliefert. Ich weiß nicht, ob das besser ist.
"Es untergräbt die Idee eines rechtsstaatlichen Europa."
Allmählich fällt es mir immer schwerer zu akzeptieren, dass Recht einmal gelten soll und dann aber auch wieder nicht. Ich halte es für das größere Problem, dass "wir" uns aussuchen wollen, wann und welches Recht gilt, in Anspruch genommen darf und in welchen Fällen wir auf Rechtssicherheit verzichten wollen.
zum Beitrag09.06.2026 , 22:11 Uhr
"Die AfD-Truppe zwang alle, die sie für Rom*nja hielt, dazu, mit Besen und Keller die Straßen zu putzen."
Das habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Wodurch erfolgte der Zwang? Ja, es gibt in manchen Bundesländern/Städten die Vorgabe, dass Anwohner die Straße fegen und schneefrei halten müssen. (Oder zum Beispiel die "Rinnsteine" beikrautfrei halten müssen, um den Abfluss von Regenwasser zu gewährleisten, Schäden an der Bausubstanz zu verhindern und die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhalten.) Gehörte in den Mehrfamilienhäusern, in denen ich wohnte, zur "Hausordnung". Kenne ich zur Genüge und muss ich auch jetzt in meinem Einfamilienhaus erledigen. Aber wie kann eine politische Partei (?) Anwohner dazu zwingen, die Hausordnung durchzuführen?
zum Beitrag08.06.2026 , 20:11 Uhr
Möchten Sie erläutern, weshalb es Ihrer Meinung nach ein Hinweis darauf ist, dass die Gesellschaft nach rechts abgedriftet ist?
Für mich ist es ein Hinweis auf "ich weiß nicht was". Grundsätzlich würde ich denken, dass wir, über ethnische und politische Grenzen hinweg, insofern die gleichen Werte vertreten, dass es nicht in Ordnung ist, wenn alte, betrunkene (?) Damen dummes Zeug reden/jemand beleidigen, wir nicht wollen, dass diese geschlagen und getreten werden, von Brüdern, Cousins, Ehemännern bedroht werden.
Aber da scheinen wir uns, zumindest in diesem Forum, nicht einig zu sein. Die Autorin des Artikels wirkt auf mich eher relativierend, allerdings gehören wir unterschiedlichen Generationen an und "Du F...." war zu meiner Zeit wirklich das Schlimmste, was man zu einer Frau sagen konnte. Schlimmer als H... oder S....... . Ich weiß nicht, ob ich es gut finden soll, dass die Autorin das so "wegsteckt", zumal sie Kinder hat. Aber, wie gesagt, andere Generation.
Was das mit links, rechts oder Mitte zu tun hat, verstehe ich nicht und würde mich über Ihre Erläuterung freuen.
zum Beitrag08.06.2026 , 19:38 Uhr
Die Werte beider Konfliktseiten scheinen mir doch offenkundig.Was verstehe ich falsch?Konfliktpartei 1:Ist betrunken oder leicht angeheitert und sagt etwas Dummes,Nachtgespenst,was Konfliktpartei 2 als Beleidigung auffasst. Konfliktpartei 2:Reagiert in Übermacht (2 gegen 1,jung gegen alt) mit Schlägen und Tritten.Und:Beleidigt eine vermittelnde Person mit"Du F..".Meiner Meinung nach eine erheblich schlimmere Beleidigung als "Nachtgespenst".Dann wird noch der Bruder herbeigerufen,der einen männlichen Kontrahenten nach eigener Aussage körperlich angegriffen hätte(mit ungewissem Ausgang),es dann aber bei einer Drohung gegenüber der älteren,angeschickerten Frau belässt.Außerdem mache ich keinen Unterschied zwischen "wir" und "Anderen",sondern zwischen Personenkreisen,die in solchen Fällen die Polizei rufen und Personenkreisen,die Ehemänner,Cousins und Brüder rufen.Wofür eigentlich?Haben Sie verstanden,was der Bruder tun sollte?Ich persönlich käme in solchen Fällen überhaupt nicht auf die Idee meinen Mann,Bruder oder Cousin zu rufen,da rufe ich die Polizei.Ich persönlich hoffe darauf, dass der Fall vor Gericht kommt,ich will lernen,wie Profis das einschätzen.
zum Beitrag08.06.2026 , 11:20 Uhr
"Zwischen verschiedenen Kulturen ist es so wichtig, wirklich zu respektieren, dass jede einfach ihre Werte auf ihre Weise lebt."
Dann rufen wir Frauen jetzt alle unsere Männer, Brüder, Cousins etc., wenn wir tatsächlich oder vermeintlich beleidigt wurden und die tragen das dann schlagender Weise für uns aus, weil das Werte sind, die jede/r m/w/d auf seine Weise lebt? Wir prügeln uns wegen "Nachtgespenst"?
zum Beitrag08.06.2026 , 09:39 Uhr
Ich befürworte Volksentscheide, weil ich davon ausgehe, dass damit der Einfluss von Lobbyisten zurückgedrängt werden kann. Diese Lobbyisten müssten dann versuchen, einem größeren Personenkreis ihre Vorhaben "schmackhaft" zu machen und könnten sich nicht einfach ein paar Politiker "kaufen".
Des Weiteren bin ich der Ansicht, dass sich Politiker mehr um gute, ausgleichende Politik bemühen würden, wenn sie sich nicht ständig zuallererst einmal selbst versorgen und bedienen dürften.
Ein Beispiel der jüngeren Zeit: Weshalb erwartet die Regierung/Politik, dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben fast ausschließlich von den Versicherten der gesetzlichen Sicherungssysteme übernommen werden müssen. U.a., weil sie selbst sich nicht angemessen daran beteiligen müssen. (Über die Steuerzuschüsse indirekt ja, wie wir alle Anderen zusätzlich! auch, aber die Zuschüsse gleichen die Entnahmen nicht aus).
zum Beitrag07.06.2026 , 19:37 Uhr
Ich betrachte die Hamas als gazanische Regierung und sie wird meiner Einschätzung nach nicht ausreichend und auch nicht so oft kritisiert wie die israelische Regierung. Die gazanische Regierung kann einfach weitermachen. Sie könnte damit anfangen, den Weg für einen Wiederaufbau in Gaza freizugeben. Solange die Kämpfer dieser Regierung dort weiterhin bewaffnet herumlaufen, wird vermutlich kein Staat Mitarbeiter zum Wiederaufbau entsenden (können).
"Die Hamas steht auf der Terrorliste ..."
Damit ist die Kritik an der gazanischen Regierung und ihren Unterstützern dann ziemlich erschöpft. Ich persönlich finde es nicht sonderlich beeindruckend, dass sie auf dieser Terrorliste stehen und gehe davon aus, dass es auch die gazanische Regierung und ihre Kämpfer nicht sonderlich beeindruckt.
zum Beitrag07.06.2026 , 19:27 Uhr
"Fatal, eine Regierung wie die derzeitige israelische würde in jedem Land außer Israel als faschistisch qualifiziert."
Da bin ich mir nicht so sicher. Israel wird seit ca. 80 Jahren nahezu täglich angegriffen; da sind Verteidigungsmechanismen etwas robusterer Art meiner Meinung nach durchaus naheliegend. Wie andere Länder in dieser Bedrohungslage reagieren würden, weiß ich nicht. Jüdische Menschen werden schon seit über 2.000 Jahren verfolgt, diskriminiert und angegriffen. Und wenn ich es richtig weiß, haben sie sich ja durchaus, auch in Deutschland während des 1000-jährigen Reiches, angepasst und friedlich unter uns gelebt. Ich persönlich finde es gut, dass sie sich jetzt endlich mal wehren.
"Ihr Kommentar zeigt leider einmal mehr, wie offensichtlich unmöglich es ist ist, differenziert zu diskutieren in dieser Sache."
Ich stimme Ihnen zu, mit der Korrektur, dass es nicht mein Kommentar ist, der das zeigt, sondern die unschöne Realität. Weshalb würde/n sonst in Deutschland zum Mord an Juden (nicht Israelis) aufgerufen werden und jüdische Menschen, die keine Israelis sind und vielleicht niemals in ihrem Leben in Israel waren, angegriffen, bespuckt und verfolgt werden.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:51 Uhr
"Dass Deutschland sich zu anderen Konflikten anders positioniert: das ist dann Doppelmoral, ja."
Oder ist unserer Vergangenheit geschuldet.
(Davon abgesehen, denke ich, dass Doppelmoral in der gesamten Politik (und uns nicht in der Politik tätigen Menschlein) vertreten wird, auch vom globalen Süden. Doppelmoral scheint in der Politik zur Grundausstattung zu gehören. Ich will das nicht kritisieren, da ich mich in der Politik nicht gut genug auskenne und privat vermutlich auch oft genug zu Doppelmoral neige, auch wenn ich mich darum bemühe, das nicht zu tun.)
zum Beitrag07.06.2026 , 09:45 Uhr
Ich würde im Sicherheitsrat gerne eine "universalistische Stimme" sehen, tue das aber zu meinem eigenen Bedauern nicht. Vielleicht muss ich genauer hinsehen und hinhören.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:42 Uhr
"Aber (völlig zurecht) Kritik an der israelischen Regierung üben ist ja angeblich kein Antisemitismus, das könnte die Regierung schon, wenn sie es denn wollte und sich trauen würde."
Ich vertrete die Meinung, dass uns das nach 6.000.000 von uns ermordeten unschuldigen jüdischen Menschen nicht zusteht. Außerdem, welchen Unterschied würde es schon machen, wenn zusammen mit dem Rest der Welt "sogar wir" uns gegen Israel stellen. Die symbolische Wirkung wäre verheerend und aus meiner Sicht ein Dammbruch. Dann wäre jüdisches und/oder israelisches Leben in Deutschland (und vielleicht auch in anderen Ländern) noch gefährlicher und ungeschützter. Das will ich nicht. Die symbolische Wirkung, wenn Deutschland sich gegen Israel stellt, und darauf läuft es letztendlich hinaus, wird von Pro-Palästinensern genau deshalb so vehement eingefordert ... es wäre ein Fanal. Für mich eine symbolische Reichskristallnacht.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:17 Uhr
Die gewählte gazanische Regierung wurde und wird meiner Meinung nach nicht ausreichend kritisiert. Sie scheinen ja "einfach" so weitermachen zu können, wie vor ihrem Angriff auf Israel.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:13 Uhr
"Netanjahu versucht gerade mit militärischen Mitteln eine Ideologie zu vernichten."
Ich denke nicht, dass er das versucht und sehe andere Ziele bei ihm.
"Und das funktioniert nicht. Hat es noch nie. Und kann es auch niemals."
Vermutlich haben Sie recht. Aber ich gehe davon aus, dass es Israel ausreicht, wenn die Menschen im Norden Israels ohne fast täglichen Beschuss leben können und von Gaza kein erneuter 07.10.23 zu erwarten ist. Wurde und wird ja mehrfach angekündigt.
"Mit Waffengewalt lässt sich dieser Konflikt jedenfalls weder für die Israelis noch für die Palästinenser sinnvoll auflösen."
Seit ca. 80 Jahren wurde nicht nur mit (beiderseitiger) Waffengewalt versucht, den Konflikt zu lösen. Auch eine andere Methode war bisher nicht erfolgreich. So, meine ich zumindest, ist es richtig, dass Israel versucht, seine Bürger vor Raketenbeschuss usw. zu schützen. Das würde ich von meiner Regierung auch erwarten. Es ist deren Job. Dass die gazanische Regierung seine Bevölkerung nicht schützen wollte und will, kann meiner Meinung nach nicht der Maßstab sein.
zum Beitrag07.06.2026 , 09:02 Uhr
Danke, ich teile Ihre Sichtweise. Es gibt nur noch zwei Länder auf dieser Welt, die Israel öffentlich unterstützen (nicht-öffentlich sind es ein paar mehr, erfreulicherweise) und dass eines dieser beiden Länder Deutschland ist, finde ich nicht nur selbstverständlich (ich erinnere an die 6.000.000), sondern auch davon abgesehen richtig. Die Gegner Israels wollen nicht nur Israel, sondern jüdisches Leben weltweit auslöschen. Ich kann nicht verstehen, weshalb sich so viele auf deren Seite stellen. Und nein, Israel will nicht islamisches oder arabisches Leben weltweit auslöschen.
zum Beitrag04.06.2026 , 19:49 Uhr
Ich habe den Eindruck, dass sich in der Schweiz mehr Menschen (auch) für öffentliches Eigentum verantwortlich fühlen und dieses auch pfleglicher behandeln als in Deutschland. In Deutschland scheint es mir recht weit verbreitet zu sein, Müll und Zigarettenkippen einfach auf die Straße zu werfen; auch Personen, die in öffentlichen Anlagen aus den Blumenrabatten Pflanzen pflücken, sehe ich öfter. Kann man alles machen, wird ja auch nicht geahndet, aber störend ist es für manche dann eben doch.
--> Damit möchte ich sagen, vielleicht hat die Schweiz einfach die angenehmeren Bürger:innen m/w/d.
zum Beitrag04.06.2026 , 10:08 Uhr
"... um mal auf der richtigen Seite zu stehen."
In dem Zusammenhang würde ich gerne wissen, ob evtl. unbewusst Solidarität mit dem "nicht-weißen" Beteiligten eine Rolle spielte. Oftmals wird ja, zumindest in Deutschland, unterstellt, dass sich die Polizei mit "weißen" Beteiligten solidarisiert; vielleicht war es in diesem Fall umgekehrt.
zum Beitrag04.06.2026 , 09:54 Uhr
Ich habe nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden, weshalb dieser junge Mann erstochen wurde. Das Motiv finde ich wichtig, um ggf. ähnlich gelagerte Konfliktfälle zukünftig zu entschärfen.
Interessant und neu war für mich, dass es in (manchen?) Sikh-Orden zur religiösen Pflicht gehört, ein oder zwei "Messer" bei sich zu tragen.
zum Beitrag04.06.2026 , 09:37 Uhr
Mein Eindruck ist, dass eine erhebliche Anzahl Menschen zu unüberlegt ein oder mehrere Kinder "miteinander" bekommen bzw. die Motive auch öfter eher "suboptimal" sind.
zum Beitrag04.06.2026 , 09:28 Uhr
Nicht eine Frau zu sein macht arm, sondern mit den falschen Partnern oder zum falschen Zeitpunkt Kinder zu bekommen oder finanziell, aus welchen Gründen auch immer, nicht befähigt zu sein, auch als Alleinerziehende ein oder mehrere Kinder großzuziehen. Wobei zumindest ein Kind, in meinem Bekanntenkreis, mit Vollzeitberufstätigkeit vereinbar zu sein scheint.
zum Beitrag04.06.2026 , 09:17 Uhr
Das Ergebnis ist meiner Meinung nach nicht überraschend. Jüdisches und/oder israelisches Leben schützen zu wollen, ist in der UN mittlerweile, von Ausnahmen abgesehen, ein Alleinstellungsmerkmal. Somit ziehe ich es vor, dass Deutschland diesen Sitz nicht erhielt. Gut fände ich allerdings, wenn wir auch unsere Zahlungen an die UN und deren Unterorganisationen reduzieren würden.
zum Beitrag02.06.2026 , 18:09 Uhr
"Wenn das Volk ohnehin auf der Palme ist, wieso soll es sich bei Volksabstimmungen plötzlich nüchtern und rational verhalten?"
Ich würde mich darauf verlassen, dass nicht alle (die Betonung liegt auf alle) emotional und irrational abstimmen.
Ebenso denke ich, dass das Bundesverfassungsgericht und auch andere Gerichte, die EU usw. relativ strenge Grenzen ziehen, was möglich ist und was nicht. Auf die Gerichte und die Gesetzgebung würde ich mich an dieser Stelle verlassen.
Und dann, der "eigentliche" Sinn dieser Sache: Wenn beispielsweise 70% der Bürger darauf bestehen, wie ich beispielsweise, dass für den Wunsch/die Vorgabe zu gendern, eine ordentliche Rechtschreibreform auf den Weg gebracht werden muss, dann sind das eben 70% Bürger:innen, die das wollen. Ich bin zu 100% für Gendern, aber ich will es richtig und lt. Duden machen und nicht, dass jede/r irgendwie sich jedes Mal aufs Neue überlegen muss, wie ist es nun korrekt ausgedrückt, wie vermeide ich es, jemanden m/w/d vor den Kopf zu stoßen.
Wobei ich zu der Generation gehöre, für die der Duden noch etwas zu sagen hat. ;-)
zum Beitrag30.05.2026 , 17:06 Uhr
Nicht nur "gestresste Leistungsträger" machen Urlaub. Da gibt es auch ganz normale, "kleine" Leute (zu denen ich gehöre, deshalb erlaube ich mir diese Bezeichnung), die Jahre auf einen Urlaub sparen.
zum Beitrag23.05.2026 , 21:59 Uhr
"Und wie sieht es aus, wenn sie das Geld statt in ein Dreifamilienhaus in Teilzeit und Reisen investiert hätte? Oder anders gesagt: Könnte nicht Ihre Mutter, Ihnen noch schnell eine Bildungsweltreise ermöglichen, die viel Geld kostet und dann die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen?"
Schön wäre das schon, aber beides entspricht ihr nicht und weshalb sollte sie ihren Charakter ändern. Versuche ich ja auch zu vermeiden. ;-)
zum Beitrag21.05.2026 , 10:05 Uhr
Auch wenn ich persönlich betroffen sein werde (voraussichtlich erbe ich von meiner Mutter ein halbes Dreifamilienhaus in einer baden-württembergischen Kleinstadt) votiere ich dafür, dass das gesamte Vermögen einer Person, somit meiner Mutter, für die Pflege eingesetzt werden muss. Es gefällt mir nicht, aber ich möchte fair sein und ich vertrete den Standpunkt, weshalb sollen andere Steuerzahler die Pflege meiner Mutter bezahlen, damit ich ein leistungsloses Erbe erhalte. Wobei nicht ausgeschlossen ist, dass andere Steuerzahler wiederum meine Pflege werden bezuschussen müssen.
(Dass es an anderer Stelle Ungerechtigkeiten im System gibt und ich für Menschen mitbezahlen muss, lasse ich außen vor. Es enthebt mich nicht meinem eigenen Anspruch an mich selbst auf Fairness.)
zum Beitrag17.05.2026 , 13:23 Uhr
"... - es ging also nur um ein parlamentarisches Spiel als um die Sache."
Mich persönlich frustriert das erheblich: Politiker stecken Zeit, Energie und (Wähler-)Geld in Anträge, die gar nicht erfolgreich sein sollen oder theoretisch nicht erfolgreich sein können. Und wenn sie dann wider Erwarten doch erfolgreich sind, hätte man den Antrag lieber doch nicht gestellt.
Eines wird für mich dadurch bestätigt: Politiker leben meiner Meinung nach wirklich in ihrer ganz eigenen, von der Durchschnitts-Bevölkerung entfernten Welt.
zum Beitrag17.05.2026 , 13:14 Uhr
"Waa Tobias Schulze da im letzten Absatz seines Kommentar vorschlägt (Strichlisten über Abstimmungsvehalten,…) - bedeutet eine Blockade ..."
Und meiner Meinung nach auch Zeit- und (Steuer-)Geldverschwendung, die die Abgeordneten "uns" Wählern "eigentlich" schulden.
zum Beitrag17.05.2026 , 13:11 Uhr
"Kindergarten". Genau das dachte ich auch. So verhalten sich Politiker/Personen die keine anderen Sorgen haben. Beneidenswert.
zum Beitrag17.05.2026 , 13:09 Uhr
Darüber bin ich auch gestolpert. Als Nicht-Politikerin kann ich nicht verstehen, dass Politiker mit "so etwas" dann Zeit, Energie und (Steuer-)Geld verschwenden. Oder es entspricht nicht der Wahrheit, auch möglich (und meiner Meinung nach in Ordnung).
zum Beitrag17.05.2026 , 13:01 Uhr
Ich fand den Antrag der Grünen gut und gebe offen zu, dass es mir als Wählerin egal ist, mit wessen Stimmen der Antrag angenommen wurde.
Inwieweit es im politischen Tagesgeschäft praktikabel ist, dass die u.a. Grünen, bevor sie einen Antrag stellen, versuchen herauszubekommen, wie die politische Konkurrenz abstimmen wird, kann ich nicht einschätzen. Es sind ja auch immer Krankheitsabwesenheiten, Abweichler usw. zu berücksichtigen.
Und wäre es für die kleineren Schlachthöfe besser gewesen, der Antrag wäre abgelehnt bzw. erst gar nicht gestellt worden? Ob Politik so verstanden gut für die Wähler und Wählerinnen m/w/d funktionieren kann, weiß ich nicht.
zum Beitrag12.05.2026 , 15:54 Uhr
Mir persönlich wäre wichtiger als der Verzicht auf einen Teil der Diäten, dass alle Politiker in den gesetzlichen Krankenkassen versichert sind und Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung bezahlen müssen. Ich erhoffe mir davon eine fairere und kenntnisreichere Gesetzgebung gegenüber den gesetzlich Versicherten. Dass sich die Politiker zusätzlich privat absichern ist zu erwarten, aber sie hätten doch einen besseren und tieferen Einblick in die Materie. Und, vielleicht würden sie das Ungleichgewicht dann doch als auch persönlich Betroffene deutlicher wahrnehmen, sprich, sie würden stärker "fühlen", dass dieses System nicht "gerecht" ist. Im besten Fall würden Politiker sich dann für mehr Gerechtigkeit einsetzen.
zum Beitrag11.05.2026 , 20:05 Uhr
Einerseits gefällt mir dieser Artikel, andererseits "verstört" es mich auch, dass es immer noch so wichtig zu sein scheint (ich beziehe mich der Einfachheit halber auf Deutschland), ob wir mit oder ohne Penis geboren werden. "Irgendwie" hatte ich die Hoffnung, dass wir schon weiter sind und gesamtgesellschaftlich ebenso wie individuell Werte und Eigenschaften anstreben, die wir als Menschen anstreben und die uns als Menschen auszeichnen, nicht als Junge/Mann oder Mädchen/Frau oder d/d usw..
Ein inspirierender Artikel, auch für mich als Frau ohne Kinder. (Mit "Frau" meine ich, seit Geburt als Frau gelesen und vermutlich nicht männlichen Geschlechts, körperlich zumindest definitiv nicht.)
zum Beitrag11.05.2026 , 19:33 Uhr
"Die Schule meines Sohnes hat schon seit Jahren ein Problem mit Gewalt."
Schule wechseln. Ggf. umziehen, wenn das für den Schulwechsel notwendig ist.
"Auch dort, wo er für sich erst herausfinden muss, was für ein Mann er sein will."
Mich würde mehr interessieren, was für ein Mensch er sein will. Wie er die Begegnungen und Beziehungen mit anderen Menschen, w/m/d, Alten und Jungen, Reichen und Armen, Bedeutenden und Unbedeutenden, Freunden und Freundinnen, Partnern und Nicht-Partnern etc. dann gestaltet, wird sich daraus ergeben. Außerdem weiß niemand von uns, ob er sein Leben lang ein Mann ist/sein wird/will.
zum Beitrag11.05.2026 , 12:12 Uhr
Sie haben recht; nur gehe ich davon aus, dass dann nicht mehr so viele Parkplätze benötigt werden und viele Menschen ihre eigenen Autos abschaffen bzw. nur bei Bedarf per App bequem und zielgenau ein Auto bestellen. Ebenso können die Preise gestaffelt werden, indem gleich angeboten wird, wer 1-2-3-4 Mitfahrer akzeptiert (und evtl. eine etwas längere Fahrzeit die Folge ist) erhält Nachlässe. Mir gefällt "meine" ;-) Idee.
Die Praxis würde zeigen, ob es etwas bringt oder nicht.
zum Beitrag10.05.2026 , 10:09 Uhr
Auch für Menschen wie Sie hoffe ich darauf, dass sich autonomes Fahren endlich durchsetzt. "Wir" mit einer App "einfach" ein Fahrmobil bestellen, das nach jeder Fahrt geprüft/gereinigt und danach wieder auf den Weg geschickt wird. Kürzlich in den USA sah ich in der Realität zumindest schon einmal eine Vorstufe davon, fahrerlose Taxis. Zwar immer noch für vier Personen gedacht und drinnen saß meist nur ein Fahrgast, aber die können ja mittelfristig auch als 1- oder 2-Sitzer angeboten werden.
Ebenso sah ich kleine, autonome Kisten, die Transportwege übernommen haben. Das war lustig, zumal sie auch noch in den Farben orange/rosa gehalten wurden. Diese autonom fahrenden "Kisten" können auch die ein oder andere Autofahrt ersetzen, wenn nur eine Kleinigkeit benötigt wird.
zum Beitrag09.05.2026 , 20:18 Uhr
Meiner Einschätzung nach ist fast allen Personen,die auf Transportmittel angewiesen sind,um von A nach B zu kommen,daran gelegen,dass diese Transportmittel bequem,sicher,preisgünstig und sauber sind.Somit setze ich meine Hoffnungen bei Autos auf autonomes Fahren und gehe davon aus,dass "man" mit einer App das benötigte Transportmittel (groß für Einkäufe beim Baumarkt,klein bei der Fahrt in die Oper) unkompliziert bestellen und je nach Anzahl der MitfahrerInnen zu reduzierten Preisen nutzen kann.Ich weiß aus meinem Umfeld verbindlich,dass mit der Einrichtung einer S-Bahn-Strecke die Anzahl der Menschen,die mit dem eigenen Auto zur Arbeit fuhren,erheblich zurückging.Ebenso wurde mit dem Angebot des TGV nach Paris die Anzahl der Flüge nach Paris,von Notfällen abgesehen,auf "0" reduziert.Insofern denke ich,je weiter die Technik voranschreitet und die Alternativen für "(Noch-)Autofahrer" ausgebaut werden,desto eher kann der Individual-Verkehr,der das Problem zu sein scheint,reduziert werden.Für mich steht fest:An dem Tag,an dem ich eine sichere,bequeme und preisgünstige Alternative zu meinem Auto habe,werde ich es noch am gleichen Tag verkaufen.Ein Auto besitzen ist Unsinn,wenn es Alt
zum Beitrag09.05.2026 , 16:44 Uhr
"... die glauben wirklich ihren Heil in den heutigen Rattenfängern zu finden, die wieder wie schon einmal alles nur noch schneller im Abstieg, schlimmer, katastrophaler und zur Hölle für uns alle gemacht haben, diese Wähler versprechen sich wirklich eine Besserung dadurch, ..."
Davon gehe ich nicht aus. Ich denke eher, dass diese Menschen, entsprechend der Glasl Eskalationsskala Stufe 9, andere "in den Abgrund" mitreisen wollen. Ich kann es ihnen auch kaum verübeln. Bin selbst verärgert, dass bei der Gesundheitsreform wieder nur die "dummen und zwangsweise" gesetzlich Versicherten einen großen Teil der versicherungsfremden Leistungen, die meiner Meinung nach gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind, leisten müssen. (Bei den Renten ist es ähnlich.)
Ich meine, dass sich "die Politik" nicht einmal mehr darum bemüht, den Eindruck zu erwecken, sich um ein Minimum an Fairness und Ausgleich zu bemühen. Meiner Einschätzung nach ist das fatal.
zum Beitrag04.05.2026 , 19:45 Uhr
Auf Ihre Fragen suche ich schon seit Jahren nach Antworten und kann mir die Position der Linken bezüglich Israel und Positionierung im US-Israel-Iran-Krieg nur mit "Der Feind meines Feindes ist mein Freund." beantworten.
Weshalb können Linke nicht "einfach" die Position vertreten, ich stelle mich auf die Seite von Regierungen/Staaten/Personen, die LGBTQIA+ nicht von Dächern werfen oder an Baukränen aufhängen. Das wäre doch eine Basis, auf der "man", auch mit politischen Gegnern, aufbauen könnte.
So ist für mich unklar, obwohl nicht LGBTQIA+, sondern "nur" westlich sozialisierte, seit Geburt weiblich gelesene Person, wie können sich Linke mit den o.g. Regierungen/Staaten/Personen solidarisieren.
Somit bleibt meine einzige Erklärung bisher: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund."
zum Beitrag04.05.2026 , 19:31 Uhr
"Francesca Albanese erfüllt ein klar definiertes Mandat: die Untersuchung der Menschenrechtslage in den besetzten palästinensischen Gebieten. Wer daraus ableitet, sie müsse gleichzeitig sämtliche Verbrechen der Hamas in Gaza umfassend behandeln, kritisiert nicht mangelnde Objektivität, sondern verkennt schlicht die Aufgabenbeschreibung."
Ich habe gerade in der taz sehr oft gelesen, dass Gaza angeblich auch besetzt sei, insofern denke ich, dass die Regierung in Gaza/Hamas durchaus ein Thema für sie hätte sein können, ebenso die Interessenvertretung des Iran. Und zwar vor dem von Gaza begonnenen Krieg gegen Israel.
Und wenn sie selbst sagt: "Ich wurde von den Vereinten Nationen beauftragt, Menschenrechtsverstöße in den besetzten palästinensischen Gebieten zu dokumentieren und darüber zu berichten." Das verstehe ich so, dass sie auch die Menschenrechtsverstöße auf der arabischen/palästinensischen Seite thematisieren müsste. Das tut sie meiner Einschätzung nach nicht.
Das ist keine Kritik meinerseits an Frau Albanese, sie macht ihren Job so, wie sie ihn versteht.
zum Beitrag04.05.2026 , 18:18 Uhr
Für mich wäre das Interview interessanter und vielleicht sogar authentischer geworden, wenn Frau Zingher oder Herr Potter zum Kreis der Interviewenden gehört hätten.
zum Beitrag04.05.2026 , 18:12 Uhr
Ich sehe in dem Begriff "Israelisierung" wie so häufig eine Sonderbehandlung, da wir ja auch nicht die Begriffe Russifizierung, Amerikanisierung oder gar Chinesisierung verwenden. Gerade Letzteres wäre meiner Meinung nach, angesichts der chinesischen Marktmacht nicht abwegig, ebenso der Einfluss der US-Amerikaner oder das Gefahrenpotential, das u.U. von Russland ausgeht. Damit will ich nicht werten; mir fällt nur auf, dass in Bezug auf Israel "mal wieder", so scheint es mir, negative, neue Begriffe etabliert werden, die auch auf andere Staaten passen würden.
zum Beitrag23.04.2026 , 22:09 Uhr
"Männer mit Ehefrau werden älter als Männer ohne eine solche. Frauen ohne Ehemann werden älter als Frauen mit Ehemann."
Mir persönlich ist die Zeit mit meinem Ehemann das ggf. kürzere Leben wert, auch wenn ich öfter Salat essen und Sport machen "muss". ;-)
zum Beitrag23.04.2026 , 22:03 Uhr
"Viele Männer haben das Bedürfnis, von der Frau verhätschelt zu werden wie ein Baby und sie dennoch zu beherrschen wie ein Pascha."
Vielleicht ist das so. Ich erlebe eher, dass sich jede/r w/m/d es gerne angenehm hat und sich zeitweise verwöhnen lassen möchte, aber ebenso das Bedürfnis spürt, sich und seine Bedürfnisse durchzusetzen. Ist aus meiner Sicht in Ordnung. Ich kann nur empfehlen: Auslosen. :-)
Mein Mann und ich ziehen öfter Lose. Mal geht es nach dem Kopf des einen, mal nach dem Kopf des anderen.
zum Beitrag23.04.2026 , 21:54 Uhr
" ... – und die sprechen nun mal nicht für die Männer."
Oder für die w/m/d die "solche" Menschen als Partner wählen. Nicht alles im Leben unterliegt unserer Kontrolle, aber ich bin der Ansicht, in der Partnerwahl sind reflektierte w/m/d relativ frei (Menschen, die zwangsverheiratet werden, nehme ich aus). Sich bei der Partnerwahl ausschließlich von Gefühlen oder Hormonen leiten zu lassen, ist meiner Meinung nach keine gute Idee. Gefühle und Hormone mögen für nicht-ernsthafte Beziehungen ausreichen, für ernsthafte und auf Dauer angelegte Beziehungen meiner Einschätzung nach nicht.
Und selbstverständlich müssen sich w/m/d besonders die Menschen gut anschauen, mit denen sie Kinder haben möchten.
zum Beitrag30.03.2026 , 21:20 Uhr
Ich möchte "Abwehr" gerne um "Anpassung" erweitern. Meiner Meinung nach wäre es klug, wenn sich die Menschheit den veränderten Rahmenbedingungen anpassen würde.
zum Beitrag30.03.2026 , 21:14 Uhr
Ich denke, dass der Unterschied zwischen Iran und Israel u.a. darin besteht, dass in Israel Frauen und LBQT+ nicht angegriffen werden, weil sie Frauen und LBQT+ sind, sondern, weil sie ggf. Terrorist:innen sind. Während sie im Iran angegriffen und verfolgt werden, weil sie einfach Frauen und/oder LBQT+ sind. Für mich persönlich macht das einen Unterschied.
zum Beitrag30.03.2026 , 21:11 Uhr
Hier bin ich anderer Meinung. Ich denke, es würde eher dazu führen, dass jüdische Mitbürger:innnen noch stärker als Freiwild angesehen werden.
zum Beitrag30.03.2026 , 20:51 Uhr
Ich denke eher, dass diese Hizbollah-Mitarbeiter, genannt "Journalisten", so eine Art PR-Mitarbeiter, früher genannt Propaganda-Mitarbeiter sind. Ist ja in Ordnung, für diesen Beruf kann man sich durchaus entscheiden und bringt sicherlich auch einige Vorteile.
Die Mitarbeiter von Herrn Goebbels haben teilweise auch überlebt und eine Nische gefunden, andere sind ins Ausland geflohen.
zum Beitrag26.03.2026 , 19:19 Uhr
"Wenn ein/e Deutsche mit einem/r Partner/in aus einem Nicht-EU-Land zusammenleben, dann setzt das in der Regel eine Heirat voraus." und "Dort können die 230 Euro zusätzliche Ausgaben aber den Unterschied ausmachen zwischen einer Zustimmung und einer Visumsablehnug, weil hierfür nachgewiesen werden muss, dass der Lebensunterhalt gesichert ist."
Wenn 230 Euro pro Monat einen Unterschied machen, sollten vielleicht beide Partner erwerbstätig sein, bis Kinder kommen. Ein nicht erwerbstätiger Partner muss ja ohnehin vollständig "subventioniert" werden, Miete, Lebenshaltungskosten, Sportstudio usw..
zum Beitrag26.03.2026 , 19:12 Uhr
" Sollen jetzt Hausfrauen sich nach 30 Jahren wieder einen Job suchen, weil ihre drei Kinder erwachsen sind?"
Das, oder die Krankenkassenbeiträge für sich selbst vom Ehemann bezahlen lassen, wie Miete, Lebensmittel, Friseur, Auto usw. auch.
zum Beitrag26.03.2026 , 19:00 Uhr
Ich hätte es auch besser gefunden, wenn der Begriff "Personen" verwendet worden wäre, denn die Möglichkeit, durch eine Eheschließung eine kostenlose Krankenversicherung zu erhalten, besteht für m/w/d gleichermaßen.
zum Beitrag24.03.2026 , 20:51 Uhr
Meiner Minderheiten-Meinung nach musste der Konflikt mit dem Iran früher oder später ausgetragen werden.Noch hoffe ich darauf,dass das iranische Volk nach diesem Krieg zeitnah selbst über sein politisches System bestimmen kann und nicht mehr ihrem islamistischen Regime ausgeliefert ist(auch wenn das kein vordergründiges Kriegsziel der USA/Israel ist/war.)Davon abgesehen möchte ich weder,dass der Iran über ballistische Raketen verfügt,die bis nach Eur. reichen (da bin ich vorurteilsbehaftet,russ./US/usw. Raketen beunruhigen mich weniger),noch über atomare Waffen.Wie weit die Entwicklung dieser fortgeschritten ist,ist mir nicht bekannt,da es je nach "politischer Heimat" widersprüchliche,meiner Meinung nach glaubwürdige,sich einander widersprechende Informationen gibt.Und,für mich besonders wichtig:Wenn die gaza. Regierung und ihre Kämpfer/Hamas, Hizbollah und Huthi vom Iran (indirekt Russl.?) nicht mehr unterstützt,ausgebildet und finanziert werden,sich dadurch ggf. auflösen,sehe ich die Chance,nach den Wahlen im Oktober (?) in Israel,neu über Optionen für die arabische Bevölkerung im Westjordanland und Gaza (evtl. auch Ost-Jerusalem) zu sprechen u. viell. Frieden zu schaffen.
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