piwik no script img

Abschaffung kleiner BundesländerLiebenswerter Eigensinn

Kommentar von

Gunnar Hinck

Markus Söder will Bundesländer zusammenlegen. Doch vermeintlich ineffiziente Zwerge wie das Saarland oder Bremen sind ein Gewinn für das Land.

Wer hat Angst vor Markus Söder? Bayerns Ministerpräsident (CSU) will die Zahl der Bundesländer verringern Foto: Daniel Vigl/dpa

M arkus Söder will die Zahl der Bundesländer verringern, weil kleine Bundesländer nicht mehr „lebensfähig“ seien. „Größere Einheiten sind erfolgreicher“, sagt der Ministerpräsident eines großen Bundeslandes nicht ganz selbstlos. Ein typischer Söder-Move, den er vermutlich in zwei Wochen selbst schon wieder vergessen hat. Doch die Debatte um Länderfusionen taucht regelmäßig auf und ist daher ernst zu nehmen.

Klar gibt es Verbesserungsbedarf beim Föderalismus: Die Kleinstaaterei in der Bildung ist ärgerlich; in Potsdam gilt ein anderer Lehrplan als ein paar S-Bahn-Stationen weiter östlich in Berlin. In der Verkehrspolitik wird zu oft nebeneinander und nicht miteinander geplant.

Doch die Struktur aus 16 Ländern, gerade auch was die Größenunterschiede angeht, garantiert Vielfalt und Alternativen für die BewohnerInnen, auch liebenswerten Eigensinn. Bremen etwa ist für die westniedersächsische Jugend seit jeher ein Zuzugsort, denn in dem traditionell links regierten Bundesland – hier stellt die SPD seit 80 Jahren den Regierungschef – ging es schon immer etwas liberaler zu als in der Umgebung. Im Saarland spielen die Beziehungen zu Frankreich eine besondere Rolle. Und Hamburg würde eher sein Wahrzeichen, den „Michel“, abreißen, anstatt in einem diffusen Nordbundesland aufzugehen. Die „Freie und Hansestadt“ war im 19. Jahrhundert vor der Reichsgründung sogar mal ein eigener Staat und hat sich bis heute ihre ausgeprägte Eigenständigkeit bewahrt – und ist übrigens im Länderfinanzausgleich ein Geberland.

Das Logo der taz: Weißer Schriftzung t a z und weiße Tatze auf rotem Grund.
taz debatte

Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten, linken Meinungsspektrums.

In Deutschland gibt es schon genug Kunstprodukte und Bindestrichländer wie Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, die den inneren Zusammenhalt mühsam durch Proporzregelungen herzustellen versuchen. In einer Zeit, in der alles Mögliche dem kalten Effizienz-Dogma unterliegt, ist es eine Wohltat, wenn sich ein Land wie Deutschland noch vermeintlich überkommene Traditionen leistet, auch wenn sie manchmal nicht ganz effizient sein mögen.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

ist Redakteur im taz-Ressort Meinung.
Mehr zum Thema

240 Kommentare

 / 
  • Die Union wäre so langsam auf linie um Koalition mit afd zu machen

  • Auf jeden Fall würde man sich den nicht unerheblichen Verwaltungsoverhead sparen, den ein Bundesland nunmal benötigt, unabhängig von der Größe. Insofern klares Ja. Die HH war bisher ein Geberland mit etwa 100Mio€ soweit ich mich erinnere. Falls die HH das Ergebnis der Volksabstimmung zur CO2-Neutralität auch nur halbwegs Ernst nimmt und mit der Umsetzung beginnt, ist HH mit Sicherheit kein Geberland mehr.

  • Markus Söder sollte endlich sein geliebtes Poster von Franz Josef Strauß von der Wand abnehmen, einrollen, seine Friedrich Merz & den Dobrindt an die Hände nehmen und von der politischen Bühne verschwinden.



    Wir möchten weiterhin in eineim Rechtsstaat leben und nicht von Leutz mit Allmachtphantasien regiert werden. Wo gibt's denn so was.

  • Bayern musste von Preußen angebettelt werden, um mit ins Reich aufgenommen werden. Die höchsten Wählerquoten 1932 für die NS waren in Preußen und Ostpreußen, die schlechtesten Werte in Niederbayern und im Münsterland.

    • @Richie:

      Was soll uns das jetzt sagen?

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        das, was ich schrieb

        • @Richie:

          Irgendein Bezug zur aktuellen Diskussion?

          Oder diskutieren wir hier die Wahlergebnisse von 1932? Noch dazu stimmen Ihre Angaben nicht. Und sie berücksichtigen auch nicht, dass z.B. die "Sieger" in Niederbayern dann begeistert für das Ermächtigungsgesetz gestimmt haben. Es ist albern, wenn die Schuld an der Nazidiktatur im Land hin und her geschoben wird.

  • "In einer Zeit, in der alles Mögliche dem kalten Effizienz-Dogma unterliegt, ist es eine Wohltat, wenn..."



    ...schwer unterkomplexe Äußerungen unterbleiben, die irgendwie den Verdacht nahe legen, dass sie hier v. eigentlichen Problem ablenken sollen:



    taz-Artikel 1/26



    "CSU-Klausur in Kloster Seeon



    Die Partei bleibt sich treu



    Kommentar von Sabine am Orde



    Abschiebungen in großem Stil, Schleifen des Sozialstaats – die CSU hat große Pläne. Das weckt Erwartungen, die die Partei sicher nicht erfüllen kann."



    Ich denke, es werden hier wieder Nebelkerzen gezündet, um die Disruption aus der Administration u. Politikführung als Herrschaftsinstrument zu etablieren.



    Immer erst einmal an d. Grundfesten rütteln u. den Fokus auf die "Besser-Bayern" lenken.



    b. link.springer.com



    DISRUPTION:



    "Zumindest schwingt bei dieser Begriffsdeutung andeutungsweise mit, dass Disruption für die kreative Zerstörung bestehender Geschäftsmodelle steht oder für eine „Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt“ [WIKI01]. Wieder andere sprechen von der disruptiven Innovation, Sprunginnovation genannt, und meinen damit..."❓

    • @Martin Rees:

      …anschließe mich

  • Ich staune jedesmal über die fundierten Sparvorschläge des geschätzten Agrardieselsubventionsmarkus.

  • "Bremen etwa ist für die westniedersächsische Jugend seit jeher ein Zuzugsort ..."

    Zuzugsorte sind im niedersächsischen Speckgürtel um Bremen zu finden. Dort läßt sich dann die niedersächsische Jugend nieder, nachdem man dann in Bremen einen gut bezahlten Job gefunden hat (mit die bestbezahlten Jobs in DE) .

    Aber zahlen für die Bereitstellung der Infrastruktur müssen dann die Bayern. 🤓

  • Ich schlage vor, dass die Lohnsteuer Arbeitsort-bezogen erhoben wird. Dann fließt das Geld nicht mehr nach Niedersachsen und Bayern muss nicht mehr für den Ausgleich für Bremen zahlen.

    Bremen wäre endlich wieder Geberland und könnte als die fette Made dann Geld gezielt für den ÖPNV in den niedersächsischen Speckgürtel investieren

    • @Rudolf Fissner:

      Verstehe die Logik bzgl Bremen / NS und Berlin / Bbg (wobei es bei HH nicht so stimmt). Aber welches Geld würde denn, das og Wohnort-Prinzip umgesetzt, nicht mehr nach Bayern fließen? Dieses Phänomen vom Landes/ Stadtstaaten-übergreifenden Auseinanderfallen von Wohn- und Arbeitsort gibt es Bayern ja nur in geringem Umfang (und vermutlich nicht mehr als in anderen Flächenstaaten).

    • @Rudolf Fissner:

      @Rudolf Fissner



      Die Oldenburger Bürger leben & wohnen aber nun mal lieber in ihrer schönen grünen Stadt an Hunte und Haaren.



      Da reicht vielen schon der Ausflug für ihre Tätigkeit nach HB. Eine Teilung der Steuern auf Arbeitsplatzort / Wohnort wäre eine sinnvolle Lösung.

    • @Rudolf Fissner:

      Wäre für Berlin auch besser.

  • Ich schlage vor, wir lösen Bremen als Bundesland auf und es soll künftig zu Bayern gehören. Gewissermaßen als Außenposten. Soll sich doch der Södermarkus damit herumschlagen

    • @DerLurch:

      @ Der Lurch



      Oder wir lösen Bayern auf, dann sind wir die CSU los und Markus Söder kann sich endlich um das Familienunternehmen seiner Ehefrau Karin Baumüller-Söder, der Baumüller-Gruppe Holding GmbH & Co KG kümmern.

      • @Alex_der_Wunderer:

        Das ist doch misogyne Trollerei, die Sie hier betreiben, dass sich der Mann sich um die Firma der Frau betreiben muss.

        • @Rudolf Fissner:

          @Rudolf Fissner



          Na, datt Karin wird schon wissen warum, se' ihren Barzi nicht ans Portobuch ihres Familienunternehmen ran lässt. 😁

  • Söder hat ja sowas von recht: Eine Reduktion der Bundesländerzahl wäre wünschenswert.



    Also wenn man Franken mit Sachsen zu Frachsen vereinigt, die seit Napoleon okkupierten Teile Schwabens an BaWü zurück gibt, die Oberpfalz an Rheinland-Pfalz als historische Wiedergutmachung dafür mal Bayerische Kolonie gewesen zu sein gibt, München mit Berlin zu Berchen vereinigt (endlich Reich und Sexy) und Niederbayern Österreich schenkt, damit unsere Nachbarn nicht ´mickrig und konkurrtenzunfähig´ bleiben und den Rest an Disney-World verkauft, würde sich bereits die Bundeslandanzahl signififikant um das Nervigste reduzieren.



    Wer mag schon den dauerpöbelnden Nachbarn - insbesondere wenn er reicher und erfolgreicher ist als man selbst (Außer man ist Hamburger, die haben das mit Abstand höchste BIP Pro Kopf Deutschlands)

    • @Euromeyer:

      Ist mir zu kompliziert. Wir könnten es einfach wie nach der Wende machen. Wir bieten Bayern (natürlich ohne Franken) Österreich für 1 € zum Kauf an 😊

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        @ warum_denkt_keiner_nach?



        Aber die Treuhand, unter CDU / CSU, ist doch nach erfolgreichem Raubzug durch Deutschlands Osten, aufgelöst worden. Die Gründer der Treuhand hatten ja explizit eine eventuelle Haftung für die getätigten Geschäfte, vorsorglich ausgeschlossen - wat clever aber auch. Umgangssprachlich sacht man ja auch " ganz schön abgewixt " zu so einem Gebären, oder halt in Unions Sprech, " christliche Brüderlichkeit " 😉

        • @Alex_der_Wunderer:

          Dummes faktenfreies Zeugs ist das. "Das Treuhandgesetz ist ein von der Volkskammer erlassenes Gesetz, um volkseigenes Vermögen zu privatisieren." de.wikipedia.org/wiki/Treuhandgesetz

          • @Rudolf Fissner:

            Das stimmt schon. Allerdings hat sie sich dann wie eine Untreuhand verhalten. Nicht zuletzt deshalb, weil ihr "Wirken" hauptsächlich nach dem 3.10.90 ins Gewicht fiel. Sie haben ja verlinkt, wer dann das Sagen hatte.

            • @warum_denkt_keiner_nach?:

              @warum_denkt_keiner_nach?



              Karsten Rohwedder, ehemaliger Präsident der Treuhand Anstalt musste ja wohl nicht ohne Grund sein Leben lassen.

              • @Alex_der_Wunderer:

                Die Ermordung Rohwedders war eine der dümmsten Aktionen, der jüngeren deutschen Geschichte. Mit dem Hinweis darauf wurden die Proteste gegen die Machenschaften der Treuhand zum Verstummen gebracht.

                • @warum_denkt_keiner_nach?:

                  @ warum_denkt_keiner_nach?



                  Wir wissen ja bis heute nicht, aus welcher Ecke der Anschlag kam.



                  Vielleicht war es ja genau der Grund, die Aufklärung zu behindern...

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Über Franken lacht die Sonne,



        über Bayern die Welt.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Das würde ich den Ösis nicht antun wollen.



        Ich wollte lieber nach dem



        Prinzip ´Geteiltes Leid ist halbes Leid´ verfahren :) Wenn die CSU-Erbpfründe bereits uns zuviel des Guten ist, wie soll die Donau-Alpenrepublik diesen Leberknödel am Stück schlucken, selbst ohne Franken?

        • @Euromeyer:

          Stimmt. Probleme einfach abschieben, ist fies 😁

  • Markus Söder sollte seine Ehefrau Karin Baumüller-Söder, Eigentümerin mit ihrem Bruder von der Baumüller-Gruppe Holding GmbH & Co KG , darum bitten - die über 40 Standorte der Firma, in weltweit 20 Staaten, zurück nach " old Germany " zu holen. Arbeitsplätze werden hier gebraucht. Da kann Markus genug zusammen legen.

    • @Alex_der_Wunderer:

      Man kann auch noch mehr am Thema vorbei trollen. Alex der Wunderer sollte sich eine kleinere Wohnung suchen bis max. 45 qm um endlich mal etwas gegen den Klimawandel zu tun.

      • @Rudolf Fissner:

        @Rudolf Fissner



        Ach, Sie meinen die Baumüller-Gruppe Holding GmbH & Co KG von Frau Karin Baumüller-Söder hat ihre Standorte aus Gründen, bezüglich der Umweltschonung, hier bei uns in Deutschland, ins Ausland verlegt ? Hmmm, wenn's da nicht ein paar andere Gründe für gibt. Zudem, den Klimawandel müssen wir ja wohl global betrachten.

        • @Alex_der_Wunderer:

          Er hat sich von Schweinau nach Mögeldorf hochgedient.

        • @Alex_der_Wunderer:

          "Ach, Sie meinen ..."

          Ach, Sie meinen am Sonntag wird's in Posemuckel regnen und Sie können darüber hinaus auch noch Gedanken lesen?

          @"Zudem, den Klimawandel müssen wir ja wohl global betrachten."



          Das ist der Schnack der Klimaleugner, die sich gegen deutsche Initiativen stemmen.

          • @Rudolf Fissner:

            @ Rudolf Fissner



            Tolle Idee , alle Drecksfirmen aus Deutschland, in Staaten auslagern, die es mit den Umweltauflagen und Arbeitnehmerrechten nicht so genau nehmen und somit unser Deutschland als Klimaneutral ausgeben.



            Hervorragend Herr Rudolf

            • @Alex_der_Wunderer:

              "Tolle Idee , alle Drecksfirmen aus Deutschland, in Staaten auslagern,"

              Wieder so eine Troll-Antwort gegen Maßnahmen gegen den Klimawandel a'la Klimaleugner & co..

    • @Alex_der_Wunderer:

      Länder mit einem Exportüberschuss exportieren im Prinzip Arbeitslosigkeit.

      Von daher ist es doch positiv, wenn Söders Frau Arbeitsplätze exportiert.

      Woanders werden die nämlich auch gebraucht.

      Mehr Wohlstand, weil Bremen oder Berlin fortan zu Bayern gehören, ist ja nicht zwingend verkehrt.

      Der Mensch lebt nicht von Identität allein

      • @rero:

        @Rero



        Über ein paar Arbeitsplätze würde sich Bremen sicher freuen.



        Also ein, zwei Firmenniederlassungen der Baumüller-Gruppe Holding GmbH & Co KG , von Frau Karin Baumüller-Söder in Bremen wären doch vernünftig für die Region HB.



        Dann noch ein paar Standorte in Sachsen ansiedeln - & sind nicht bald Wahlen in Baden-Württemberg, so geht Wahlkampf für's Land. Oder meinen Sie, man würde da nicht so gerne für bayrische Familienunternehmen arbeiten wollen ?

  • Wenn ich einige Kommentare lese, frage ich mich, ob sich seit 1866 wirklich so viel geändert hat...

    • @warum_denkt_keiner_nach?:

      1866 zogen die in Bremen arbeitenden nicht in das niedersächsische Umland. 1866 hatte eine Wohnort-bezogene Steuererhebung noch keine finanziellen Auswirkungen für Bremen. 1866 war Bremen noch wirklich reich.

      • @Rudolf Fissner:

        Googeln Sie doch bitte mal, was die Deutschen aus den verschiedenen Gegenden speziell 1866 gemacht haben...

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Ich habe nicht die Kleibstaatereien angesprochen sondern die indusrielle Modernisierung die zu einer massiven Verflechtung von Industriestandorten mit dem Umland geführt haben, die mit der beschaulichen städtischen Sicht von 1866, als man noch zu Fuß zu Arbeit ging, gar nichts mehr zu tun haben. Stadtstaaten, insbesondere kleine Stadtstaaten sind ein historischer Anachronismus wie eine bayerische Lederhose als Berufsbekleidung

    • @warum_denkt_keiner_nach?:

      Tja, vermutlich wäre es für die Menschheit und speziell dem deutschsprachigen Raum besser gewesen, die Össis hätten den Krieg gewonnen. Dann hätte Toleranz gegenüber Perfektion gewonnen.



      Grüße ... nicht aus Wien:)

    • @warum_denkt_keiner_nach?:

      Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss.

      Natürlich hat sich seit 1866 nicht viel geändert.

      Unsere genetische Ausstattung ist noch immer dazu gedacht, in Kleingruppen durch die Steppe zu ziehen.

      Was sind da schon 160 Jahre?

      • @rero:

        Stimmt. Es hat sich nicht viel geändert. Aus der Steppe wurde eine Agrarsteppe, und der überkompensierte Minderwertigkeitskomplex des „Mia san Mia" ist eine der schrecklichsten Folgen von 1866. 😊

    • @Mondschaf26:

      Das wird er wohl wissen. Deshalb erhält ja auch München auch wenn die Stadt kein Staat ist, Landesgelder um die Aufgaben als Oberzentrum und Landeshauptstadt bereit stellen zu können.

      Allerdings wird das Geld im wesentlichen von der Bevölkerung im weiteren Umfeld um München getragen, also von Bayern und nicht von Niedersachsen oder Hamburgern.

      Diese Bevölkerung hat dann sogar, weil es ja ein Bundesland ist, auch ein Mitspracherecht bei der Ausgestalltung der Infrastruktur. Staatstaaten können da ihren eigenen auch egoistischen Striemel durchziehen.

    • @Mondschaf26:

      Was wollen Sie uns sagen ?

      Bayern hat über die Jahre 124.040 Millionen gezahlt und Berlin 94.327 Millionen erhalten.



      Und Ja, Bayern hat einst auch Geld erhalten und offensichtlich was daraus gemacht, was treiben eigentlich die Berliner Finanzsenatoren (egal welcher Partei)?

      • @Donni:

        Was wollte ich sagen? Nix neues. Ich wollte nur Informationen zugänglich machen für die vielen Schlauen, die wenig wissen. Als Ergänzung dann noch:



        de.wikipedia.org/w...derfinanzausgleich



        Nicht für Markus Söder. Der weiß das alles.

      • @Donni:

        Ja - der Ruhrpott hat den Lederhosenhamplern den Arsch gerettet! Woll



        Und zum Ausgleich mal Abi & Examen zB Uni Bochum nicht anerkennen (& noch heute mit BW - kalt Versetzungsgesuche sabotieren



        Kein Scheiß - zB Prof Walter Schmitt Glaeser Uni Mbg/l zog es wieder in seine geliebte CSU-Heimat & wollte seinen Assi mitnehmen! Gelle



        Der durfte sich dann anhören - er hätte ja - nur 4 Klausuren - gar kein Examen 🙀 Hausarbeit? Kennen wir nicht! Zählt nicht!

        So geht das ©️ Kurt Vonnegut



        Und dsmit müssen diese Lederbehosten leben! Gell



        „Echten Terror verspürst du, wenn du morgens aufwachst und feststellst, dass deine Klassenkameraden aus der Highschool das Land regieren.“



        Würstchent&Flach-Pfeife kein Ausdruck •

        • @Lowandorder:

          Was wollen Sie mir sagen?

        • @Lowandorder:

          Der Ruhrpott war die Rüstungsschmiede der Nazis. Die haben niemanden gerettet.

          • @Rudolf Fissner:

            Wie a gähn & a gähn

            “Sagen was mann denkt -



            Und vorher was gedacht haben!



            Wäre fein!“ •



            ©️ Harry Rowohlt

            Auf den Tag wartmer bei unserm



            Weser🦆leinchen wohl vergebens! Woll

            • @Lowandorder:

              Ok Ok - weil Wochenende & morje



              Sündach is - mein Seminarkumpel



              Martin Morlok in seiner Abschiedsrede:



              www.wz.de/nrw/mart...echts_aid-34124391



              “…Aber ein historisches Beispiel prägt sich auch ihnen sofort ein. Morlok erzählt vom Energiemangel nach dem Zweiten Weltkrieg und den Kohlezügen aus dem Ruhrgebiet, die über Köln nach Süddeutschland fuhren. Dass Kardinal Josef Frings in der Silvesterpredigt 1946 den Kohlenklau aus Not adelte, brachte ihm ewige Verehrung und das Verb „fringsen“ ein. „Mich überzeugt seine Rechtfertigung keineswegs“, sagt Morlok. „Er hat nur an die Kölner gedacht, aber nicht an meine schwäbischen Landsleute.“



              & Bayern inclusive



              &



              Seine Vorlesung „Von der Gerechtigkeit des Rechts“ ist ein glühendes Plädoyer für Vertrauen in den Rechtsstaat. „Gerechtigkeit ist kein Rechtsbegriff“, sagt er. „Aber es ist Ziel des Rechts, Gerechtigkeit zu üben.“ …



              Ihm geht es darum, die vielen Elemente der Gerechtigkeitsfrage nachzuweisen, die sich im Recht wiederfinden, an erster Stelle schon im Grundgesetz: „Die Verfassung ist ein Sediment historischer Unrechtserfahrungen, die produktiv verarbeitet worden sind.“

  • Bitte Bundesland Bremen auflösen und Bremerhaven den Namen Wesermünde geben. Danke.



    Schlechter als unter Bremen kann es ja kaum noch werden.

  • Die Bayern waren seit ´49 noch nie dazu in der Lage sich im Bund als Gleiche unter Gleichen zu verhalten. Immerzu braucht es Extrawürste und andauernd meint man ganz selbstverständlich Anspruch darauf zu haben weitaus stärker als jedes andere Bundesland Einfluss auf die Bundespolitik nehmen zu dürfen. Als Bürger eines nicht-bayerischen Bundeslandes hab ich die Schnauze inzwischen sowas von voll. Es braucht eine Volksabstimmung zur Neuordnung der Länder um diesen egomanen Trachtenjankern mit ihrem Freistaat endlich mal den Weg in die wohlernervte Unabhängigkeit zu weisen.

    • @Ingo Bernable:

      Das ist doch platter Antiföderalismus.



      Jedes Bundesland kann im gegeben Rahmen selbst gestalten. Das sind keine "Extrawürste", das IST Föderalismus.

    • @Ingo Bernable:

      Und Sie glauben damit würde man Söder treffen?

      Und Bayern ist Einwohnertechnisch mit Abstand das zweitgrößte Bundesland in Deutschland. Absolut logisch, dass Bayern somit mehr Einfluss auf die Bundesrepublik hat als die meisten anderen Bundesländer, abgesehen von NRW.

      Das Bayern und Bremen nicht den gleichen Einfluss haben ist doch vollkommen richtig. Immerhin vertritt Bayern über 13 Mio EInwohner und Bremen lediglich 700Tausend Einwohner.

      Da ist der Einfluss, den sich Berlin rausnimmt auf die Bundesrepublik einzuwirken, viel problematischer. Zum einen von der Größe und zum anderen, weil Berlin imer nur nimmt, aber nie gibt.

      Berliner müssen sich eigentlich im Bezug auf Bayern wirklich extrem zurückhalten!

      • @Walterismus:

        Welchen besonderen Einfluss versucht denn Berlin immer zu nehmen? Aber bitte keine gefühlten Fakten und den Regierungssitz Berlin sauber vom Stadtstaat trennen...

        • @blutorange:

          Wer soll denn für die Enteignungen der Initiative "Deutsche Wohnen enteignen" aufkommen? Die anderen Bundesländer über Kredite, welche unverzinst über mindestens 50 Jahre gestundet werden sollten.



          Wer sollte denn für die Subvention des 29€ statt 49€ Ticket aufkommen? Die anderen Bundesländer.



          Länderfinanzausgleich Dauernehmer.



          Die Berliner Dysfunktionalität und dessen Probleme mit dem Umgang mit Geld führe regelmäßig dazu das Berlin auf Gelder anderer Bundesländer angewiesen ist, aber selten/nie auch mal umgekehrt Geld leiht.

          Nicht umsonst ist jedem Bewusst, dass sollte Berlin mal auf eigenen Beinen stehen müssen, es in Berlin heftige Einschnitte geben wird im Sozialbereich, Versorgung, Mobilität etc.



          Berlin sollte wirklich nicht auf andere Bundesländer schauen und sich selbst überhöhen.

      • @Walterismus:

        Es geht keineswegs darum Söder oder die ihm untertänigen Gamsbartträger zu "treffen", sondern darum deren notorisch übergriffigen und reaktionären Einflussnahmen auf den Rest der Republik ein Ende zu setzen. NRW agiert ja auch nicht einer auch nur annähernd so selbstbezogenen Weise. Demokratie ist eben nicht die Diktatur der Mehrheit, aber mit Demokratieverständnis ist es halt im bajuvarischen Einparteiensystem auch nicht besonders weit her.



        Die Trennung von Bayern ist eine längst überfällige Notwehrmaßnahme.

        • @Ingo Bernable:

          Sie reden von einer Einflussnahme Bayerns, die es gar nicht gibt. Im Bundesrat hat Bayern einen Anteil von gerade mal 8,7 %. Mir scheint Söder ist bei Ihnen zu einem Scheinriesen gewachsen.🤪

          Mit Bremen hat Söder lediglich einen wunden Punkt getroffen, den viele Menschen in DE nicht nachvollziehen können.Da ist nichts Bayern-spezifisches.

  • Markus Söder CSU hebt mit seinem Vorstoß auf Länderfinanzausgleich ab mit Bayern als Geberland zuvor Jahrzehnte Nehmerland, für mehr Beinfreiheit sich arm zu rechnen und sei es duch Fehlinvestionen im Ausland: Die große Fehlinvestition der BayernLB in Österreich war der Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) 2007, ein Deal, der zu einem Milliardendebakel für die BayernLB führte (Verlust von über 3,7 Milliarden €) und in der Rückgabe der Bank an Österreich im Zuge der Finanzkrise2008 endete, was erhebliche rechtliche Folgen und weitere Verluste nach sich zog. Ziel: Die BayernLB wollte mit dem Kauf der Hypo Alpe Adria (HGAA) ihre internationale Präsenz ausbauen und „in die Champions League vorstoßen“.



    Hamburg ist da nach HSH Nordbank Fehlinvestition 2016 anderen Weg gegangen, sich arm gerechnet, vom Geber- zum Nehmerland zu werden indem SPD Bürgermeister Olaf Scholz assesstiert vom Finanzsenator Peter Tschentscher Finanzbehörde verdeckt politisch anwies, auf Rückzahlung von Steuerschulden in Höhe 147 Millionen € der Hamburger Waburg Bank verurteilt wg Cum Ex Steuerbetrug zu verzichten, lieber unsolidarisch 165 Milllonen € als Nehmerland aus dem Länderfinanzausgleichstopf abzugreifen

  • Eine Verringerung der Zahl der Bundesländer hat ja nicht mit der Aufhebung regionaler Eigenheiten zu tun. Schon jetzt sind historisch unterschiedliche Regionen mit eigenen Traditionen, Kultur und Geschichte in einem Bundesland versammelt, Bayern selbst ist ein Beispiel dafür, aber auch NRW, Sachsen-Anhalt etc. Es gibt länderübergreifend gemeinsame Rundfunkanstalten, Metropolregionen, Planungsgemeinschaften und Verkehrsverbünde... Eine weitere Verzahnung ist durchaus möglich und förderlich, wie konkret dies aussehen kann und ob dies in eine Länderfusion münden kann, ist aber vielleicht vor Ort zu klären und nicht von München her. i.Ü. - wenn Thüringen einmal fusionieren sollte, würde ich mir aber gern Hessen statt Sachsen wünschen ;-)

    • @Hans aus Jena:

      wenn Thüringen einmal fusionieren sollte, würde ich mir aber gern Hessen .... wünschen

      Logo die haben ja auch gemeinsame Geschichte. Man schaue sich einfach mal die Landeswappen ( Bunter Löwe beide ) und die Landesflaggen ( rot/weiß bzw weiß/rot) an .

    • @Hans aus Jena:

      "...wenn Thüringen einmal fusionieren sollte, würde ich mir aber gern Hessen statt Sachsen wünschen ;-)..."

      Also der größte Teil Thüringens war wettinisch. Die Sache ist damit klar 😁

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        So einfach ist es nicht. Kaum eine andere Region war politisch so zerissen. Nach einem kurzlebigen eigenen Thüringer Reich im Frühmittelalter, gab es später eine Landgrafschaft Thüringen, die längere Zeit in Personalunion mit der hessischen Landgrafschaft stand. Später haben sich die Wettiner diese gekrallt, aber sich bald in albertinische und ernestinische Linie aufgeteilt, wobei nach 1548 sich die ernestinische Linie weitgehend auf heutige thüringe Gebiete beschränkte. Daneben gab es in weiten Teilen andere Landesherren, die reussischen Gebiete um Gera und im thür. Vogtland, die Schwarzburger in Rudolstadt, Arnstadt und Sondershausen, Kurmainz im Eichsfeld und insbesondere in der größten und wichtigsten Stadt Erfurt, Nordhausen und Mühlhausen als Reichsstädte, Schmalkalden blieb hessisch. Ab 1815 mischte auch Preußen mit, die die albertinischen und kurmainzerischen Gebiete und die Rechsstädte übernahmen und bis 1945 behielten. Das Land Thüringen gründete sich 1920 zunächst aus den anderen Kleinstaaten, erst 1945 kam auch die preußischen Teile an Thüringen. Dann gab es ab 1952 drei Bezirke, und ab 1990 wieder das Land. Eine eigene Geschichte von Fusionen und Zerissenheiten ...

  • 80 Jahre von der gleichen Partei regiert, das klingt nicht gesund. Der Sumpf da muss bodenlos sein.

    • @Mendou:

      Sie schreiben jetzt über Bremen???

      • @Georg Sonntag:

        Ja, auch die Bayern waren in der Nachkriegsgeschichte so dumm 2x einen SPD Ministerpräsidenten (Hoegner) zu wählen, nur haben sie diesen Fehler halt nicht mehr wiederholt ...

      • @Georg Sonntag:

        Eher grundsätzlich, aus den Erfahrungen heraus die wir hier mit 12 Jahren König Kurt und dem Sachsensumpf gemacht haben. Weil der Autor es als Vorteil hinstellt.

  • "Bremen etwa ist für die westniedersächsische Jugend seit jeher ein Zuzugsort, denn in dem traditionell links regierten Bundesland – hier stellt die SPD seit 80 Jahren den Regierungschef – ging es schon immer etwas liberaler zu als in der Umgebung"

    Und seit 80 Jahren hängt Bremen am Tropf. Eine sozialdemokratische Erfolgsgeschichte. Weiter so!

    • @Querbeet:

      Nun ja, die Menschen im Speckgürtel leben recht gut von den Einkommen, die sie im Armenhaus der Republik erzielen.

  • Jedes Jahr kommen aus Bayern die selben Parolen und jedes Jahr folgt darauf die selbe Debatte. Langsam wird es langweilig.

    Besonders weil der jeweilige Lokalpatriotismus in der Debatte zeigt, dass die Länder schon ihre Berechtigung haben. Über die Kompetenzen könnte man (sachlich) reden...

  • Was viel besser wäre, wäre ein einheitlicher Wahltermin für alle Bundesländer damit wir aus dem kranken Dauerwahlkampf raus kommen. Dann ist alle 2 Jahre Bundestagswahl oder Landtagswahl. Würde dem Land sehr gut tun!

    • @Adan:

      Das funktioniert solange bis ein Bundesland oder die Bundesregierung vorzeitig Neuwahlen ausrufen muss (wie jetzt bei Scholz). Das geht vlt ein paar Jahre gut, aber die Aufsplitterung kommt automatisch.

  • Vielleicht schielt der fränkische Schlaumeier aus München auch auf die Pfalz, wenn Rheinland-Pfalz filetiert wird:



    Doch Vorsicht!



    "Fast 170 Jahre war die Pfalz ein Teil von Bayern. Aber eigentlich war es so, dass Bayern ein Teil der Pfalz, genauer: der Kurpfalz wurde."



    Quelle wochenblatt-reporter.de



    Weiter dort:



    "So erbte Kurfürst Karl Theodor von der Kurpfalz, der ebenfalls zur Dynastie der Wittelsbacher gehörte, Bayern. Eigentlich wurde also Bayern ein Teil der Kurpfalz und nicht die Pfalz Teil Bayerns. Aber Karl-Theodor verlegte sofort danach seine Residenz von Mannheim nach München und die Pfalz wurde bayerisch und nicht umgekehrt."



    ()



    Und zu den föderalen Besonderheiten steht dort:



    "Nach dem Ersten Weltkrieg gab es revolutionäre Pläne, die die Pfalz nicht nur von Bayern, sondern auch von Deutschland als Autonome Pfalz abspalten wollten, die jedoch scheiterten."



    Eine Diskussion zu Landesgrenzen, das ist vor dem Höhepunkt im Karneval wieder eine Möglichkeit, viele Stichpunkte zu geben. Wir haben Redefreiheit und Narrenfreiheit in Deutschland.



    www.sva-fastnacht....sches-grundgesetz/

    • @Martin Rees:

      Ups, ich wußte nicht das sich hier Reichsbürger tummeln, die das heilige römische Reich deutscher Nationen wieder haben wollen

    • @Martin Rees:

      Bayern will bestimmt nicht größer werden. Und irgendwelche alten Geschichten auszukramen um alles ins Lächerliche zu ziehen ist auch nicht hilfreich.



      Es geht um reale Probleme und dazugehörige reale Lösungen.



      Die Landesgrenzen in Deutschland sind ja keine Naturgesetze.

      • @si tacuisses:

        si & dito - die bayrischen Granden ham genug Müll produziert & sich bei realen Problemen sich gern im -



        Bremserhäuschen eingerichtet! Gell



        Vom nach Bonn/Berlin entsandten



        Politikasterpersonal mal ganz ab - wa •

        • @Lowandorder:

          Wobei Wobei ich einen tunlichst ausnehme - Hans-Jochen Vogel -



          Nein. Kein Einser-Jurist - wie der üble Kriegsrichter in Wien & StrafR Prof Erich Schwinge schwadronierte.



          „Nein. Aber Platzziffer 1!“



          Wie er mir a ☕️☕️ nicht unstolz berichtete. (Beide studis Mbg/L;)



          (Womit wir eine bayrische Besonderheit zur Kenntnis nehmen)



          Er war von 1972 bis 1974 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, danach bis 1981 Bundesminister der Justiz.



          “…seine Münchner Oberbürgermeister-Amtszeit resümierend und neuere Stadtentwicklungstendenzen verallgemeinernd, 1972 die Ansicht geäußert, dass der durch naturwissenschaftlichen Erkenntniszuwachs beschleunigte Wandel des städtischen Lebens „ein Menschheitsproblem ersten Ranges“ darstelle. Luftverschmutzung, Raubbau an Boden, Flora und Fauna bedrohten das ökologische Gleichgewicht auf irreparable Weise. „Die Krise ist die Krise des über seine Grenzen hinauswuchernden ökonomischen Systems, es ist die Krise der ökonomischen Stadt. Sie besteht darin, daß auch in unseren Städten die Zuwachsrate das ausschlaggebende Entscheidungskriterium darstellt. …

      • @si tacuisses:

        "Die Landesgrenzen in Deutschland sind ja keine Naturgesetze."

        Lassen Sie das bloß nicht Donald und Wladimir hören 😉

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Die Grenzen Bremens fallen nur nach beiderseitiger Abstimmung in Bremen und Niedersachsen. Und das SPD regierte Niedersachsen hat noch keine Anstalten gemacht, das Finanzloch Bremen einzuheimsen.

          Ich kann mir gut vorstellen, dass die Niedersachsen den Status quo bevorzugen: Sehr gut bezahlte Jobs aber keine finanziellen Lasten wegen einer verarmten Stadt .

  • Als Bayer liest man das und schämt sich.



    Man hat Übung darin …

    • @Helene10:

      Ich nicht😊



      Vielleicht sollten sich einige Kommentatoren mal fragen, ob sie genauso reagieren würden, wenn das Thema von einer anderen Person angestoßen worden wäre.



      Dieser Reflex, wenn MS was sagt, negativ zu kommentieren ist hier im Forum echt ausgeprägt.

      • @kiwitt:

        Naja Naja - er tut ja auch alles erdenkliche dafür - daß ordentlich



        Wasser aufs Perpetuum mobile fließt



        Gellewelle&Wollnichtwoll 🙀🤨🥳

      • @kiwitt:

        Manchmal habe ich das Gefühl, wer nicht gegen Söder ist, glaubt, er wäre nicht links.

      • @kiwitt:

        Nennen Sie doch mal ein paar Beispiele mit Äußerungen von Söder, die man positiv kommentieren kann.

        • @Kaboom:

          Dann erzählen se doch mal, wieso jede größere Stadt ein eigenes Bundesland sein sollte. Bin gespannt auf ihre Gegenposition zu Söder. Ich vermute aber, tief im Herzen stimmen Sie mit Söder überein und kiwitt hat recht. 🤓

      • @kiwitt:

        Das finde ich legitim. Sogar wenn er etwas richtiges sagt (z.B. die Erde sei eine Kugel), sollten wir uns überlegen, ob die Erde nicht doch flach ist.

        So falsch sind diese Menschen.

        • @Troll Eulenspiegel:

          @ Troll Eulenspiegel



          Datt trifft es wohl auf den Punkt 👍👍



          Was für einen Charakter sollte denn auch ein Mensch wie Markus Söder haben , der mit einem Poster von Franz Josef Strauß im Zimmer sozialisiert worden ist.

      • @kiwitt:

        Vielleicht liegt es auch daran das MS ständig seine Meinung und Ansicht ändert wie es ihm gerade in den Kram passt.

        • @Captain Hornblower:

          Markus Söder dreht sich so schnell... Seine Wendungen und 180° Kehren (remember Corona) kann ich mir nur in Slomo anschauen. Sonst wird mir schwindlig.

          • @Mondschaf26:

            Und. Dreht sich deshalb gleich alles mit bei der Debatte zu winzigen nicht allein funktionsfähigen Bundesländern?

            • @Rudolf Fissner:

              Falls Sie es nicht zuordnen können: Mein Bild bezog sich auf @Captain Hornblower und die Pirouetten von Markus Söder. Aber bald gibt es ja Eiskunstlauf bei den Olympischen Spielen. Mit Slomo im TV.

      • @kiwitt:

        "Dieser Reflex, wenn MS was sagt, negativ zu kommentieren ist hier im Forum echt ausgeprägt."



        Das liegt zweifellos daran, dass Herr Söder wiederum dazu neigt, ausgesprochen oft Unsinn von sich zu geben, der häufig seinen eigenen Äußerungen widerspricht.

      • @kiwitt:

        Gut, dass Sie den Reflex erwähnen. Seit Jahrzehnten kommen CSU Politiker meist im Januar mit den Themen Länder und Finanzausgleich. Obwohl die Themen längst tot geredet wurden. Aber in der CSU kann man den Reflex nicht unterdrücken.

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Das Thema der Zusammenlegung Bremens mit Niedersachsen ist auch und gerade im Nordwesten ein Thema. Nur weil keine Lösungen gefunden werden ist das Thema deswegen nicht tot.



          Warum zahlt zum Beispiel nicht Niedersachsen für die Infrastruktur, die Bremen für das Umland bereit stellt?

  • Als gebürtiger Bremer, der in etwa 40 Jahren nur einmal kurz mit dem Ruhrgebiet fremdgegangen ist:

    Ich habe keinen Bock mehr, Bremens Eigenständigkeit als kleinster Failed State des Landes irgendwie zu rechtfertigen oder gar zu feiern. Da kann unser Bremer SPD-Stadtmusikant noch so oft mit Gitarre in der Hand einen auf Ministerpräsident machen.

    • @Kawabunga:

      Als Bremer müssen wir nur unsere Schulden rechtfertigen. 🤓

  • Wann wird dieser opportunistische Spinner endlich dahin geschickt wo er hin gehört - in die Wüste. Da kann er dann seine Phantasien ausleben und nervt uns nicht mehr.

    • @Rauschebart:

      Auch in Wüsten leben Menschen, die das nicht verdienen.

  • Berlin-Brandenburg zum Beispiel würde zu einer Radikalisierung führen. Sowohl in Kreuzberg als auch in Schwedt. In der Berliner Innenstadt können sich die Wähler ja schon gar nicht in die Berliner außerhalb des Ringes einfühlen. (Siehe Auto-Volksbegehren) Wie soll das fusionieren wenn wenn es darum geht nicht nur Außerhalb des S-Bahn Rings, sondern auch außerhalb des Speckgürtels?

    Sollen dann Politiker aus der Innenstadt entscheiden ob man z.B. Wölfe abschießt oder nicht?

    Mehr Kooperation ist die Realpolitische Lösung. Berlin und Brandenburg machen das ja auch schon: Gemeinsame Behörden, Gerichte etc. Gerne mehr.

    • @Tim Hartmann:

      Das Auto- Volksbegehren bezieht sich ja auf das Innere der Stadt, nicht auf das Äußere. Niemand möchte den Randbewohnern ihre natürlich alternativlos benötigten Autos wegnehmen...



      Insofern kein Beweis dafür, dass die Innenstadt-Einwohnenden sich nicht einfühlen können in andere Lebensumstände.



      Aber Sie haben völlig recht, Berlin und Brandenburg sind viel zu unterschiedlich, um gemeinsam regiert zu werden.



      "In Berlin bin ich einer von vier Millionen, in Brandenburg kann ich bald alleine wohnen..." (Rainald Grebe)

    • @Tim Hartmann:

      "Mehr Kooperation ist die Realpolitische Lösung. ... Gemeinsame Behörden, Gerichte etc. "



      Inwiefern unterscheidet sich das von einem zusammengefassten Bundesland mit gemeinsamen Behörden, Gerichten etc.?

  • Man kann Landtage komplett abschaffen.

    • @Richie:

      Wozu Parlamente? Stören nur beim Durchregieren.

  • Bzgl. einer Aufteilung Deutschlands fand ich immer das Balkanisierungs-Konzept der APPD attraktiv.

  • Wenn man Länder zusammenlegt, verringert sich die Anzahl ihrer Stimmen im Bundesrat. Würde man die ostdeutschen Länder zusammenlegen, so hätten sie nur mehr 6 statt heute insgesamt 20 Stimmen.

    • @Rudi Lipp:

      "Wenn man Länder zusammenlegt, verringert sich die Anzahl ihrer Stimmen im Bundesrat."

      Die Anzahl der Stimmen im Bundesrat ist kein Naturgesetz.



      Zumal es auch nur bedingt logisch ist, dass 1,5 Mio Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat vertreten werden wie

      A) weniger als halb so viele Bremer



      B) mehr als doppelt so viele Berliner



      C) die Hälfte der 18 Mio Einwohner von NRW

    • @Rudi Lipp:

      "Wenn man Länder zusammenlegt, verringert sich die Anzahl ihrer Stimmen im Bundesrat."



      Nicht zwangsläufig. Das ist Verhandlungssache, würde ich meinen.

      • @Encantado:

        Nein. Die Anzahl der Stimmen im Bundesrat hängt von der Zahl der Einwohner ab und ist in Artikel 51 Absatz 2 Grundgesetz festgelegt.

  • Was in der BRD noch niemand gebraucht hat sind bayrische Ministerpräsidenten.

  • Anstelle einer Abschaffung von einzelnen Bundesländern oder gleich des Föderalismus insgesamt, möchte ich hier doch eher die Abschaffung der Bundesrepublik als solcher fordern. Offenbar sind derart große Einheiten nicht effektiv.



    Für ein unabhängiges Norddeutschland, endlich kein Geplärre aus Bayern oder Schwaben mehr. Gerne reise ich weiterhin in nette, exotische Gegenden wie die Pfalz, aber dazu braucht es ja keinen Einheitsstaat. Im Rahmen der EU, mit Schengen etc kann man ja hervorragend zusammenarbeiten und gemeinsam ein zukunftsweisendes Europa aufbauen.



    Wird sicher nicht passieren, aber da wir hier über die wirren Vorstellungen eines irren Bazis diskutieren, kann man ja wohl noch eine vernünftige Vision ins Spiel bringen...

  • Wie wäre es denn, wenn wir Söder und seinen "Freistaat" anstatt Grönland dem Donni anbieten? DAS wäre Effizienz! Und wir hättn a Rua!!

    • @Perkele:

      So bedingst ist nicht mal der.

  • Jo Maggus, Spitzenidee! Ich würd noch viel weiter gehen. Als erstes würd ich mal Franken mit Hessen, Sachsen und Schwaben zusamenlegen. Dann hätte man eine relevant große Region, für die man einen Sparduden ohne P, T und K herausbringen könnte.

  • Es gibt bestimmt einiges, was man im Föderalismus vereinheitlichen könnte, aber dieses fadenscheinige rein subjektive Argument der Effizienz ist bestimmt nicht der Grund.



    Effizienz ist eine Weltsicht aus der rein neoliberal geprägten Perspektive. Definieren Sie doch einmal Effizienz! Ich wette, darunter versteht jeder etwas ganz anderes. Es ist rein subjektiv.



    Ginge es um reine Effizienz, wäre ein Zentralstaat wesentlich effizienter, (legt man einmal diese BWLerische Weltsicht als Maßstab zu Grunde).

    • @nutzer:

      Man könnte auch die Stimmverteilung im Bundesrat kritisieren. Ein Bremer hat hier so viel Gewicht wie 10 Bayern. Oder ein Saarländer wie 10 NRWler.



      Demokratisch ausgeglichen ist das nicht.

    • @nutzer:

      2 einfache Beispiele für mehr „Effizienz“, die nicht „subjektiv“



      sind:



      Für den Bau/Erweiterung einer Strafvollzugseinrichtung der



      FHH Hamburg, die auf niedersächsischem Gebiet liegt, muß



      HH u. NDS einen STAATSVERTRAG schliessen. Absurd!



      Eine von mir unterstützte Flüchtlingsfamilie u. Bürgergeldem-



      fänger lebte Jahre in HH und zog 50 Km entfernt nach NDS.



      Für alle 7 Familienmitglieder mußten neue BG-Anträge



      geschrieben werden, weil NDS nicht auf die Daten von HH



      Zugreifen kann. Nicht nur die Familie war gefordert sondern



      natürlich auch der Verwaltungsappartat in NDS, der noch



      einmal neu erfassen, bewerten u. Entscheiden musste.



      Größere, wirtschaftlich gleich starke Länder zu fordern



      stärkt den Föderalismus ohne einen Zentralstaat zu bilden,



      Genau das war 1947 schon die Auflage der Alliierten in



      den sog. Frankfurter Dokumenten, dem die damaligen



      Ländercheffs aber nicht nachgekommen sind, weil sie um



      Ihre Pfründe fürchteten, leider ist das bis heute genau noch das Problem.

    • @nutzer:

      Die Idee dass Effizienz etwas zutiefst neoliberal/kapitalistisches und damit böse sei, hatte schon die DDR-Wirtschaft zugrunde gerichtet....

      • @Chris McZott:

        definieren Sie zunächst Ihre Sicht, was Effizienz ist. Finanzielle Effizienz ist etwas anderes als Organissationseffizienz,,, und so geht es munter drunter und drüber und aneinander vorbei....

  • Darf es Bremen geben. Soll das Saarland verschwinden. Kann man Hamburg an Schleswig Holstein anschließen oder umgekehrt? Kann man dazu noch Bremen und Niedersachsen packen? Lassen sich damit nicht Kosten sparen und tolle Sachen machen, weil man so viel spart?



    Die Idee Bundesländer aufzulösen und die Kosten zu senken, ist idiotisch und führt zu nichts. Immer wieder kam diese Diskussion auf. Als Oskar Lafontaine ein starker Ministerpräsident des Saarlands war, da wurde das diskutiert, wenn die SPD in Hamburg stark war, wurde die Idee des Nordsstaats diskutiert.



    Wie wäre es denn wir fusionieren Bayern mit Hessen und schaffen die Ministerialbürokratie in München und die CSU gleich mit ab? Wer brauch so eine Spezialpartei, wenn man so einen schönen Ort wie Wiesbaden hat?



    Nur Diktatoren können wirklich solche Veränderungen machen. Weder wird es Brandenburg mit Berlin geben noch Sachsen gesamt mit Thürigen und Sachsen und Sachsen Anhalt. Am Ende will das die Bevölkerung nicht. Weder wollen die Leute in Stuttgart aus München regiert werden, noch die Hamburger von Hannover oder die Flensburger aus Hamburg. Das ist alles Show, fragt sich nur wozu das jetzt so aufgetischt wird??

    • @Andreas_2020:

      Aber natürlich benötigt das Land der Bajuwaren eine eigene Staatspartei, eine eigene freistaatliche Verwaltung nebst dazugehöriger Bürokratie. Schliesslich hat Bayern auch die schlauesten Schüler😉



      Aber dann bitte schön sollen sie ihr „Ding“ doch ohne ohne die Rest-Republik (wollte schon Resterampe schreiben) als Klotz am Bein machen.



      Söder als Bayernkini, in der Rolle Ludwigs II., das würde dem bayerischen MP sicher gut gefallen … er muss sich ja nicht wie sein historisches Vorbild gleich im Starnberger See suizidieren.



      Andererseits möchte ich auf die Bayern als kulturelles und politisches Gegengewicht zum borrussjsch/preußisch-protestantischen Berlin ungern verzichten.

      • @Abdurchdiemitte:

        Das"borrussjsch/preußisch-protestantische(n) Berlin" existiert schon lange nicht mehr. Mehr als 50% der Bevölkerung sind "Zujereiste", vor allem auch aus anderen Bundesländern. So bspw, viele Bayern, die vor dem kulturellem und politischen Gegengewicht geflohen sind.

    • @Andreas_2020:

      Warum soll man das flächenmäßig größte Bundesland noch größer machen?



      Das steht doch gar nicht zur Diskussion.



      Dann bringen Sie gleich die Diktatur ins Spiel wenn man überlegt, wenn man Bundesländern, die sich im Alleingang nur immer weiter verschulden, mal sagt, dass es so nicht weiter gehen kann.



      Und ja, wenn Bremen sich nicht selbstständig ohne große finanzielle Hilfe verwalten kann, dann muss das eben jemand anderes machen. Ist dann zwar so was wie ein Insolvenzverwalter, aber so schaut halt die Realität aus.

  • Da hat ganz offensichtlich jemand wieder zu viel Bregenwurst verspeist und wähnt sich daher intelligenter. Der Vorschlag der Verschlankung der unnützen Bürokratie (wobei dies noch zu definieren wäre) mag nicht ganz unrichtig sein, kommt er aber von jemandem, von dem man auch sonst eher das Gehabe von schlechten Schauspielern gewohnt ist, muss man sich zwangsläufig fragen, worum es denn bei einer solchen Aussage wirklich geht.

    Meine Vermutung wäre: "Jemand möchte gerne den Einflussbereich der CSU vergrößern, um noch einfacher noch mehr Zuhörer und Zuseher für die schlechte Schauspielkunst zu finden."

  • Da sieht man die häßliche Seite angeblich sozialen Verhaltens: Wer sicher sein kann, daß er immer wieder von anderen finanziell unterstützt wird, legt mit den Jahren Verantwortungsbewußtsein, Ehrgeiz (ist das eigentlich schon ein Unwort?), Leistungswillen und Fleiß ab.

    • @mumba:

      "Wer sicher sein kann, daß er immer wieder von anderen ... unterstützt wird, legt ... Verantwortungsbewußtsein... ab."



      Sie reden von Herrn Söder, oder?

  • Nee, is klar "liebenswerter Eigensinn" und Hamburger Erfolg als Argument für die Fortführung des chronischen Bremer Misserfolges verkaufen...

    Geht es noch fadenscheiniger, um Besitzstandswahrung zu verkaufen? Alles muss besser, aber bloß ja nicht, was ICH hier gerade habe und/oder schätze?

    Simmer doch mal ehrlich: Der Bayern regierende Franke hat da was vorgeschlagen, was tatsächlich VERÄNDERUNGEN bewirken könnte. Natürlich kann und darf das nicht sein - zumal nicht vom pösen CSU-Chef -, und die Kleinstaater gehen sofort auf die Barrikaden. Aber letztlich sollte man auch mal nüchtern bleiben und bei den Gegenargumenten eine gewisse Mindestqualität liefern.

    Fakt ist, dass Hamburg und Berlin andere Fälle sind als das (in einem 80-Millionen-Staat als eigenes Bundesland wirklich VÖLLIG überflüssige) Bremen, aber auch dass in allen ostdeutschen Flächenländern ZUSAMMEN weniger Menschen wohnen als in NRW. Das passt einfach nicht. Hamburg mag zu autark sein, als dass seine Auflösung in einem Nordstaat sinnvoll wäre. Berlin ist zwar eher so dauerkrank wie Bremen, aber das würde nicht besser dadurch, dass es auch noch Brandenburg schluckt.

    Stellt sich trotzdem die Frage: Was wäre besser?

    • @Normalo:

      Hach! Mr Normalo - was bin ich froh. Gelle



      Daß Onkel Adolfs eine von seinen ersten Amtshandlungen war - Lübeck - noch sone Hansestadt - den Status Freie Reichsstadt - zu nehmen! Wollnich



      Hatten die - der Senat siich doch erdreistet -



      Ihm eine Rede auf dem Marktplatz zu verweigern!



      Und mußte die Reichsschnotterbremse in spe



      Doch glatt nach Bad Schwartau - der Marmeladestadt ausweichen - noch vor



      Dr. Oetkers Pisselstütchen! 🙀

      Nicht ausdenken!



      Gut daß mer unsern @Normalo haben! Newahr



      Normal - oso weitsichtig •

      • @Lowandorder:

        Versteh ich Sie richtig, dass, weil der GröFaZ mal Lübeck aus natürlich völlig falschen Gründen einen Status aberkannt hat (ob's vielleicht aus anderen Gründen eine gut Idee war, lassen wir jetzt mal dahingestellt), den es so gar nicht mehr gibt, Sie die heutigen Mini-Bundesländer für sakrosankt halten?

        Kann man natürlich so sehen, ergibt für mich aber wenig Sinn.

        • @Normalo:

          Daße Humor nicht ✍️ können /



          Ist ja das eine. But



          Ohne Onkel Adolf - hätte die älteste Hansestadt doch in Trizonien doch bella figura als xxltes Staatchen machen können & Thomas Mann in Rennen schicken können.



          Lübeck als geistige Lebensform



          Buch von Thomas Mann



          Thomas Mann wurde gebeten, anlässlich der. 700-Jahrfeier der Reichsfreiheit Lübecks 1926 eine Festrede zu halten. Er sagte zu und nutzte.



          link.springer.com/...8-3-662-69437-4_81



          Zusammenfassung

          Thomas Mann wurde gebeten, anlässlich der 700-Jahrfeier der Reichsfreiheit Lübecks 1926 eine Festrede zu halten. Er sagte zu und nutzte – wie so oft – auch diese Möglichkeit, in einem repräsentativen Rahmen über sich, sein Leben und seine Kunst zu sprechen. Seine Intention wird in einem Brief an die Lübeckischen Blätter vom 10. 5. 1926 deutlich, mit dem er einen Beitrag zu deren »Festnummer« absagte, da er die ihm von der Zeitschrift übermittelten Fragen in seiner Festrede zu beantworten gedenke (GKFA 15.1, 1216).

          • @Lowandorder:

            Hürenz...



            Nach dem Kriege sagte uncle Sam , wir brauchen eine häfen wo wir de Schiffe mit unsere Material und späiter Elvis anländen können. Und der muss in unsere Besätzunngszoune sein.



            Da weder Bayern noch Groß Hessen noch Württemberg -Baden einen Seehafen hatte bekamen die Amerikaner Bremen. Sonst wäre es Bremen sicher gegangen wie Nassau oder irgendeinem Sachsen was weiß ich wie (Gotha Coburg, Meiningen...)

            • @Georg Sonntag:

              Genau - “Ich bin ein Köther!



              Kennt ihr meine Farben?!“



              (Großvater mütterlicherseits🙀🧐🥳



              Hafen? Dont forget the Tommy Gun



              Hamburg/Hafen war die größte Stadt in der britischen Besatzungszone (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, NRW)

    • @Normalo:

      Ich glaube, Bremen ist schon ein historisch gewachsenes politisches Gebilde, was ich nicht so schnell schreddern würde.

      • @Andreas_2020:

        Bremen ist nicht mehr ein historisch gewachsenes Gebilde als andere Städte auch. Durch eine Reorganisation des Föderalismus wird da nichts geschreddert. Die Probleme danach bleiben die gleichen. Nur steht für staatliche Aufgaben dann mehr Geld zur Verfügung. Auch durch den Abbau von Bürokratie.

      • @Andreas_2020:

        Als Bremer sage ich: warum nicht? Die Bremer Eigenständigkeit ist eine Marotte, wir haben es schon zu Zeiten der Hanse nicht hinbekommen, waren das Enfant Terrible, was mehrfach rausgekickt wurde und sich wieder reingezeckt hat. Ich weiß nicht, ob in Bremen NOCH weniger funktioniert als in Duisburg, Oberhausen, Hagen, Kaiserslautern, younameit… aber irgendwelche tatsächlichen Argumente sehe ich nicht für das krampfhafte Pochen auf die Beibehaltung der Eigenständigkeit unseres Failed State. Grüße aus dem Bremer Sozialwesen.

      • @Andreas_2020:

        Das wäre z. B. Köln auch - SEHR historisch, sehr gewachsen und, wenn gerade nüchtern, auch immer mal wieder gerne politisch. Gleiches gilt für etliche andere Großstädte. Denen bricht nur halt nicht gleich ein riesiger Zacken aus der Krone, wenn ihre Grenzen Stadt- und nicht Landesgrenzen sind.

    • @Normalo:

      das " VÖLLIG überflüssige) Bremen"



      definieren Sie einmal objektiv "überflüssig".

      • @nutzer:

        Wenn das 🚽🧻🧻 verstopft



        Und der Zulauf eingerostet •

        Der Erfolg liegt klar auf der Hand 🧻



        Und Wellies tunlichst

      • @nutzer:

        Flüssig ist Bremen meistens NIE 🤓

      • @nutzer:

        Bitte vollständig zitieren. Es ging um das "als eigenes BUNDESLAND wirklich völlig überflüssige Bremen". Und da definiere ich "überflüssig" als nicht hinreichend groß, bedeutsam oder individuell, um ALLEIN die Anzahl der deutschen Bundesländer um eins zu erhöhen und eigene Sitze im Bundesrat zu beanspruchen.

        Bremen ist eben effektiv eine Großstadt wie etliche andere auch, deren Mitgliedschaft in einem seit gut 350 Jahren aufgelösten Städtebund namens "Hanse" ihr zwar lange Zeit einen Sonderstatus bescherte, den sie aber heute nur noch mit so hanebüchenen Argumenten wie "liebenswerter Eigensinn" rechtfertigen kann. Ich sehe keine Rechtfertigung, dass der Oberbürgermeister dieser Stadt den Status eines Landesfürsten haben soll. den haben die von München, Köln, Frankfurt etc. AUCH nicht.

        Hamburg und Berlin können von sich wenigstens behaupten, bevölkerungsmäßig mit einigen der Flächenländer durchaus mithalten zu können, aber Bremens Status als Bundesland ist einfach eine Stilblüte der Kleinstaaterei, die es irgenwie auf die bundesdeutsche Landkarte geschafft hat. Das allein ist kein hinreichender Grund, dass es da - so, mit diesem Status - bleiben sollte.

        • @Normalo:

          kann man so sehen, finde ich sogar nachvollziehbar, aber objektiv sind die Argumente dennoch nicht :)



          Auch historisch gewachsen ist eine Kategorie.... Auf die Spitze getrieben sind alle Bundesländer überflüssig.

          • @nutzer:

            Was ist schon "historisch gewachsen"? Köln z. B. (deutlich größer, auch Hanse- und lange Freie Reichsstadt, mit einer ähnlich fulminanten Geschichte notorisch klammer Kassen) kann über die Hybris einer solch blutjungen Neugründung nur kichern...

            Und ja - einen "objektiven" Anforderungskatalog für "Bundeslandwürdigkeit" gibt es nicht. Aber man muss die Dinge auch nicht übermäßig subjektiv sehen um einzugestehen, dass wenn es einen gäbe, er schon sehr kreativ aufgestellt sein müsste, damit gerade Bremen ihn erfüllen könnte...

        • @Normalo:

          OK. Bremen und Bremerhaven in Niedersachsen integrieren - mit Bremen als Hauptstadt. Ich wäre dafür. Sehr viel von den Steuern, die in Bremen erwirtschaftet werden, fließt eh schon nach Nds. Und HH nach SH und Nds. aufteilen. Die Elbe als natürliche Grenze.



          btw.: Söder hat eine uralte Diskussion aufgewärmt. Da ist nix neu.

          • @Mondschaf26:

            Noch so eine blöde Retourkutsche. Was hat Ihnen Hamburg getan? Den Großteil der Stadt in ein Bundesland zu stecken und den Hafen in ein anderes, wäre jedenfalls der größte denkbare Blödsinn.

            Ob Bremen eine geeignete Hauptstadt wäre, könnte man ja die Einwohner von "Groß-Niedersachsen" mal fragen. Aber außer in Bremen selbst und vielleicht in Braunschweig und Wolfsburg ("Alles, was Hannover schadet...") wird man dafür wohl schwerlich Mehrheiten bekommen.

      • @nutzer:

        Bremen und Bremerhaven als eigenständige Städte in Niedersachsen ok. Als Land hat Bremen heute keinen Mehrwert mehr. Das war zu Zeiten der Hanse und der großen Seefahrt aus Bremen heraus früher einmal anders. Wo ist das Problem, das anzuerkennen und neue Strukturen zu schaffen, die auch Bremen nützen werden ?

    • @Normalo:

      Söder-Antwort womöglich: Bayern + Bundesland Nicht-Bayern



      Adenauer-Antwort: Bundesland Linksrheinisch + Bundesland Asien



      Oder eine Trennung nach traditionellen Dominanz-Religionen (was u.a. Teile Frankens von der bavarischen Knute befreien würde)



      Fernsehsender als Orientierungspunkt. Oder doch der Aldi-Äquator.

      Viele Antworten sind möglich. Die Hürden sind da sehr hoch, die Mehrheiten wären also erst zu schaffen, wenn jemand es ernst nimmt.



      Söder nimmt es nicht ernst, der moderiert seinen langsamen Abstieg mit ersten Anleihen bei Trumps Methoden.

      • @Janix:

        die ganze Diskussion ist ein großes Spektakel, da es keine objektiven Kriterien gibt und auch nicht geben kann, letztlich aber alle dazu etwas sagen können, was auch zeitgleich so schön die eigene Emotion kitzelt. Die klassischen Zutaten von Boulevard.



        Es gibt andere Themen, die dieses Land bremsen und dringend beackert werden müssen.

    • @Normalo:

      "Was wäre besser?"



      Nun, zumindest wäre die Anzahl der Ministerpräsidenten geringer, die sich zu jeder Kleinigkeit zu Wort melden.



      Insofern plädiere ich dafür, dass Bayern aufgeteilt und Hessen und Baden-Württemberg zugeschlagen wird...

      • @Encantado:

        Wie stellen Sie sich das vor? Franken und Oberpfalz an Hessen, Schwaben und Bayern an BaWü? Ein Bundesland von Kassel bis Regensburg und eins von Mannheim und Freiburg bis Passau und Berchtesgaden? Oder geht es vielleicht doch nur darum, jetzt dem Söder eine Retourkutsche zu verpassen?

        Dass immer gleich alle Beteiligten ihre höchstpersönlichen Ressentiments auf den Tisch knallen, dürfte ein Hauptgrund sein, dass es wohl nie was wird mit der Verschlankung. Wir sind uns hoffentlich einig, dass es sachlich dringendere Baustellen gäbe, als Bayern zu zerschlagen, oder?

        Die Lösung liegt vermutlich eher in einer REduzierung des Föderalismus. Sinnvolle Zusammenlegungen scheitern im Zweifel in letzter Minute - siehe Berlin Brandenburg...

        • @Normalo:

          "Wie stellen Sie sich das vor? Franken und Oberpfalz an Hessen (...)"



          Über die genauen Gegebenheiten kann man dann natürlich diskutieren. Oder eine Volksabstimmung? Demokratie halt.



          "Oder geht es vielleicht doch nur darum, jetzt dem Söder eine Retourkutsche zu verpassen?"



          Natürlich. War das nicht offensichtlich?



          "Wir sind uns hoffentlich einig, dass es sachlich dringendere Baustellen gäbe, als Bayern zu zerschlagen, oder?"



          Ich scheine da einen Nerv getroffen zu haben. Das war so nicht beabsichtigt, sorry.

          • @Encantado:

            Keine Sorge, haben Sie nicht (bin bekennender und glücklicher Saupreiß, respektiere nur ein sauer verdientes "Mia san mia." auf Basis der bis Zugspitzhöhe offenen "Wer ko, der ko"-Skala). Markus Söder scheint dagegen bei Ihren Nerven eine exorbitante Treffgenauigkeit zu erreichen. Wohl ihm, Sie kommen eigentlich als recht cooler Typ rüber...

            Die Volksabstimmung würde wahrscheinlich ergeben, dass den Bayern egal ist, wen man ihrem(!) Freistaat noch alles angliedert und wer dann unter ihnen Ministerpräsident sein darf, aber dass München doch bitteschön (mit möglicher Ausnahme der Theresienwiese, der Säbener Straße und Fröttmaning) an Mali abgetreten und zum nördlichsten Stadtteil von Timbuktu erklärt werden möge. ;-)

            • @Normalo:

              Bei der Transaktion dann bitte die Staatskanzlei am eigentlich sehr schönen Hofgarten abtragen und nach Fröttmaning verpflanzen. Schräg gegenüber der Allianz-Arena neben dem Klärwerk wäre ein geeigneter Platz dafür.

            • @Normalo:

              Ihre Mali-These nehme ich so nicht ab.



              Na, es gibt wenige andere so zentralistisch auf ihre Hauptstadt Minga gerichtete Bundesländer, trotz der sehr großen Fläche Bayerns und der eigentlichen Diversität. Selbst der Niernbercher Halbsasse Söder glaubt wohl auch, dass (das gewiss so lebenswerte wie überteuerte wie inzwischen auch mal bornierte) München der Nabel der Welt wäre.



              Die Montgelas-Reformen im französischen Stile haben ihre Narbe hinterlassen. Etwas interner Föderalismus täte dem Freistaat wohl wirklich mal gut. Doch das Starren nach Minga ist bis dahin da.



              Eine bereits erwähnte Fusion Bayerns mit Tirol könnte auch helfen, dann läge München auch zentraler, Bundes-Entscheidungen ohne die CSU werden deutlich gesamtrationaler, und die deutsche Bundesliga macht wieder spannenden Spaß.

              • @Janix:

                Nur weil der Freistaat so München-zentriert aufgestellt ist, heißt das ja nicht, dass das der Bevölkerung auch gefällt bzw. sie die Borniertheit ihrer Hauptstädter mit Freuden ertragen. Das "M" im Kennzeichen hat vielleicht nicht GANZ die blutdrucksteigernde Wirkung auf den Rest des Landes wie z. B. das "W" im (noch stärker von seiner Hauptstadt dominierten) südöstlichen Nachbarland, aber dass die Münchner Bayern dringender brauchen als Bayern die Münchner, dürfte außerhalb Münchens konsensfähig sein...

                Nur die Spannung in der Bundesliga, die braucht das außermünchnerische Bayern ganz sicher nicht. Deshalb dürfte der FC Bayern sich da auch weiter gern jedes Jahr Salatschüssel, Pott und CL-Ticket abholen. Zu irgendwas müssen schließlich die Preußen auch mal gut sein, wenn man sie schon ständig b'soffen von der Kotzwiese oder dabrezlt von den Bergen abkratzen muss.

            • @Normalo:

              "Markus Söder scheint dagegen bei Ihren Nerven eine exorbitante Treffgenauigkeit zu erreichen."



              Er ist ein steter Quell des Amüsements für mich, ja. Aufregen tu ich mich über ihn nicht mehr als über die anderen Nasen auch. Er ist halt präsenter als z. B. die MPs von Hessen oder NRW.



              Und ein Witz geht immer ;-)

          • @Encantado:

            Nehmen Sie zur Kenntnis, dass Bayern 1989 eben _nicht gegen die russisch besetzte Zone eingetauscht wurde oder nochmals den Österreichern angedient wie unter dem unseligen Karl. Die Bundesliga bleibt langweilig bis auf Ausnahmen.

            Und ist Bayern denn nicht auch schön: Haindling, Polt, die obere Isar? Es ist schon nur die bräsige, ideenlose und arrogante darauf treibende CSU-Schicht, die es zu thematisieren gälte.

  • Das wäre doch mal eine echte Geldersparnis und deutlich weniger Behördenaufwand. Zudem würden dadurch automatisch Lehrpläne angeglichen etc. Mir kann niemand klarmachen, warum Bremen weiterhin als eigenständiges Bundesland gelten muss und dabei wirtschaftlich völlig bankrott ist. Gleiches gilt für Berlin und auch das Saarland könnte man wunderbar integrieren. Dadurch geht niemandem etwas verloren, das sieht man in Bundesländern wie Bayern doch besonders gut. Dort zählen Regionen wie Franken noch deutlich mehr und wenn die Menschen sich damit verbinden wollen: Super. Aber dafür braucht es keine Behörden, künstliche Ländergrenzen o.ä., das kriegen die Menschen schon ganz alleine hin...

  • Wenn sich der Bayer zum Thema Länderfusion äußert, jaulen die anderen auf: "Ja, DEN betrifft es ja nicht."



    Politisch gesehen sollten die Bundesländer/BL (und deren großer Einfluss, vulgo: Föderalismus) ja im Ernstfall (eine BR gebildet aus Demokratiefeinden) ein Gegengewicht zum Bund bilden. Da die genannte Gefahr auch auf Länderebene droht, sind möglichst viele BL politisch von Vorteil (z. B. Polizeihoheit bei den Ländern).



    Die Fläche der BL orientierte sich (mehr oder weniger) an historischen Grenzen, woraus sich (mehr oder weniger) eine regionale Verbundenheit der Bevölkerung ergab/gibt.



    Alte Gewohnheiten legt man nur schwer ab. Einen reinen Zentralstaat kennen die Dt. nicht (außer den kurzzeitig von oben verordneten).



    Die Stadtstaaten B, HH. und HB sind so eng mit ihrem Umland verwachsen, dass dort am ehesten eine Fusion sinnvoll wäre. Aber den Hanseaten fault aus Stolz eher die rechte Hand ab, als dass sie ihr Kreuzchen für eine Fusion machen. Die Brandenburger wiederum hassen den Berliner.



    Letztlich gilt: Allein das Wahlvolk wird entscheiden. Und da sehe ich im Ergebnis nur weiterhin 16 Länder. Insofern ist der Debattenanstoß jahreszeitlich (Sommerloch) verfrüht angesetzt.

    • @Vigoleis:

      Stadtstaaten die zum umliegenden Umland gehören, saugen dieses aus. Eine andere Hoheit der umgebenden Landstriche sichert noch zumindest ein Mindestmaß an Fokus auf die eigene Lebensrealität. Die Großstadt denkt nicht an das Umland, ist das Umland aber politisch getrennt, geht es gar nicht anders, es muß, weil die Großstadt eben nicht mitbedacht werden muß und alles überstrahlt.



      Als Beispiel muß man nur einmal den Radioprogrammen des RBB lauschen, RBB = Berlin + Brandenburg, da wird die gesamte Provinz bis zur sächsischen Grenze mit Berliner Lokalinformationen versorgt, während der Rest unter ferner liefen firmiert.

      • @nutzer:

        Aber die Gegenargumente sind doch entweder Marginalien (Sendeanteil der ÖRR) oder rein psychologischer Natur. Ohne die Strahlkraft der Metropolen sähe es im Umland meist ziemlich finster aus. Man stelle sich z.B. Berlin als Kartoffelacker (OT Hr. Adenauer) vor.



        Die meisten Bewohner des Umlandes profitieren von den bereitgestellten Leistungen in Bildung, Medizin und Kultur u.s.w., oft ohne finanziell etwas beizutragen, denn die Kosten trägt die Großstadt. Auf der anderen Seite verbleiben z.B. die Steuereinnahme der Pendler aus dem "Speckgürtel" im Flächenland.



        Und gerade am Beispiel Brandenburg kann man auch sehen, wie das Flächenland bei gemeinsamen Anliegen, z.B. beim Ausbau der Schienenverbindungen ins "Zentrum" seit Jahren auf der Bremse steht etc. pp.

  • Was ist an Söder "Liebenswert" ????

  • Söder würde bestimmt vorziehen, dass Bayern eine Monarchie wäre, die von ihm als Ludwig IV. wohlwollend regiert würde. Dann hätte er endlich sein Ziel erreicht auf Augenhöhe mit anderen Staatsoberhäupten zu stehen.

    • @FraMa:

      Wohlwollend? Wem gegenüber denn? Seinen Spezies und den Lobbyisten, wem sonst noch? Mir fällt da nix weiter ein....

    • @FraMa:

      Dafür müsste Söder adlig sein und in irgendeiner Stelle in der Thronfolge stehen. Gewählte Monarchen sind eher selten.

      • @DiMa:

        "Gewählte Monarchen sind eher selten."



        Jede monarchische Thronfolge war vor ihrer Gründung keine. Das waren einfach die durchsetzungsstärksten Stammesfürsten.

  • "Bremen etwa ist für die westniedersächsische Jugend seit jeher ein Zuzugsort, denn in dem traditionell links regierten Bundesland – hier stellt die SPD seit 80 Jahren den Regierungschef – ging es schon immer etwas liberaler zu als in der Umgebung."

    Gerade Bremen als Paradebeispiel zu bringen ist dann schon etwas komisch. Bremen, höchst verschuldet und das Bundesland mit den höchsten Pro-Kopf Zuwendungen aus dem Länderfinanzausgleich, ist genau das Beispiel für eine Zusammenlegung. In Bremen ging es schon immer viel liberaler mit dem Geldausgeben zu.



    Berlin an zweiter Stelle bei der Pro-Kopf Unterstützung ist ebenfalls ein Beispiel für die Zusammenlegung.



    Hamburg ist und war schon immer erfolgreich und hat bis auf kurze Aussetzer in den 90ern immer eingezahlt. Da stellt sich die Diskussion eher weniger.

    Wenn etwas nicht gut funktioniert, dann muss man es hinterfragen. Das dann als "liebenswerten Eigensinn" schön zu reden ist nicht weit gedacht. Es ist eher unsozial den Geberländern gegenüber.

    • @si tacuisses:

      Die Sache mit dem Föderalismus ist ja nicht buchhalterisch, geldtechnisch begründet. Ginge es rein um Geld, wäre ein Zentralstaat sicher am besten.



      Herr Söder, bitte antworten Sie.....

      • @nutzer:

        "...ist ja nicht buchhalterisch, geldtechnisch begründet. "



        Es ist natürlich ein finanzieller Grund den Föderalismus, wie er aktuell in Deutschland aufgestellt ist, zu hinterfragen.



        Wenn man kleine, in sich funktionierende Teile hat, welche sehr gut mit dem Gesamtsystem harmonieren, dann wäre alles super. Mit funktionieren heißt aber auch, dass diese Teile einigermaßen tragfähig sind. Eben auch Finanziell.



        Daneben Organisatorisch und verwaltungstechnisch, welche wieder auch finanzielle Aspekte mit sich bringen.



        Wenn dem nicht so ist, dann kann man dies über einen gewissen Zeitraum auch ausgleichen und unterstützen, Wenn dies aber auf Dauer ausgelegt ist, dann eben nicht mehr.



        Es gibt kein Naturgesetz welches Bremen als Bundesland in seiner heutigen Form schützt.

        Einen reinen Zentralstaat möchte übrigens doch gar niemand in Deutschland.

    • @si tacuisses:

      Bremen ist wirtschaftlich stark, aber es fließt ein großer Teil der Lohnsteuer nach Nds.

      • @Mondschaf26:

        Mhh, dann macht der Senat von Bremen aber seit Jahrzehnten richtig viel falsch!



        Oder versuchen die absichtlich so schlecht dazustehen damit sie mehr aus dem Länderfinanzausgleich erhalten?

  • Das schlimmste daran ist, daß damit auch das eigene "Bundesland Franken" beerdigt ist.

    • @Jürgen aus Nürnberg:

      Wo liegt das Problem? Ihr müsst einfach nur Bayern elegant zum Juniorpartner machen und die wichtigen Stellen besetzen. In Sachen Regierungschef klappt das gerade hervorragend. Es wäre nur zuviel des Guten zu erwarten, dass der dann auch noch ein Linker wäre...

  • Ich komme aus dem Osten und wurde in einem Bezirk geboren. Mit den mittelalterlichen Bundesländern kann ich nichts anfangen. Wenn Deutschland (wozu auch immer) unbedingt eingeteilt werden muss, würde mir Nord-, Mittel, Süddeutschland ausreichen.

    • Gunnar Hinck , Autor des Artikels,

      @Matt Olie:

      Hallo, na ja, die DDR-Bezirke boten überhaupt keine regionalen Identifikationsmöglichkeiten, und das hatte die SED bewusst so gemacht. Der Bezirk Rostock zB reichte von Wismar bis zur polnischen Grenze - ohne jeglichen Zusammenhang/ -halt. Viele Grüße aus der taz!

      • @Gunnar Hinck:

        "Der Bezirk Rostock zB reichte von Wismar bis zur polnischen Grenze - ohne jeglichen Zusammenhang/ -halt."

        Also ich war in diesem Bezirk bei der Armee. Und die Fischköppe (interne DDR Bezeichnung, Südschweden hörten sie nicht gern) haben gut zusammengehalten. 😉

      • @Gunnar Hinck:

        Wenn ich einwenden darf, da ich dort aufgewachsen bin ... Der Bezirk Rostock ist m.E. ein schlechtes Beispiel, da er wohl v.a. aus wirtschaftsstrukturellen Gründen so gebildet worden war, also um die einschlägigen Branchen wie Werften und Küstenfischerei unter einer Verwaltung zu haben. Natürlich waren das historisch einander eher fremde Territorien, aber in dem Fall hat die regionale Identitätsbildung wohl geklappt. 1990 gab es ja tatsächlich einzelne Stimmen aus Vorpommern, die aus historischen Gründen die Zusammenlegung mit Brandenburg vorschlugen, um sozusagen Preußen wiederzubeleben. Das war aber überhaupt nicht anschlussfähig, die Leute im Nordosten wollten den gemeinsamen Küsten-Zusammenhang erhalten. Auch heute sind die Rivalitäten zwischen Mecklenburgern und Pommern gewiss geringer als die zwischen Bayern und Franken oder zwischen Badenern und Schwaben.

      • @Gunnar Hinck:

        Was ist denn die "regionale Identifikationsmöglichkeit" anderes als der sonst so verpönte Nationalstolz auf unterer Ebene?

    • @Matt Olie:

      "Wenn Deutschland (wozu auch immer) unbedingt eingeteilt werden muss, würde mir Nord-, Mittel, Süddeutschland ausreichen."



      Aldi Nord und Aldi Süd reicht eigentlich völlig.

      • @Encantado:

        das klingt nach einem guten Plan...

  • Der Föderalismus sorgt für einen dichten Flickenteppich von Kulturangeboten, aus Landestheatern, -orchestern, -museen, Kulturfördertöpfen und Sendeanstalten. Er hält die echten und erfundenen Traditionen der „Germanenstämme“, deren kulinarische Würstchenvielfalt am Leben. Er kann letzte Hürde für allzu forsche Umgestaltungspläne einer Bundesregierung und ein letzter Rettungsanker für das Selbstbestimmungsrecht der „Stämme“ sein. Im Föderalismus schlummert ein Potenzial für Experimente, um auszuprobieren, wie man etwas auch anders machen kann. Man kann auch ohne Föderalismus leben.

    An der Frage des Föderalismus entbrennt immer wieder die Diskussion zwischen zwei Strategien des Liberalismus: Ob der föderale Wettbewerb der Länder das geeignetste Mittel sei, das Beste aus jedem Bundesland herauszuholen oder ob ein Einheitsbund im int’l Wettbewerb nicht dringend geboten sei. Im Prinzip sind sich Liberale da einig: JedeR alleine für sich selbst und alle gemeinsam für mein Wir. Letzteres ist der liberale Gemeinsinn.

    • @DemokratischeZelleEins:

      Wenn, dann geht es ja nicht darum "das Beste" und das Potential optimal auszuschöpfen, das sind rein marktbasierte neoliberale Weltbetrachtungen. Wenn etwas für Föderalismus spricht, dann ist es rein der Unterschied der zählt, der Unterschied, der die Existenz von Alternativen ermöglicht.



      Ein Vergleich der französischen Provinz mit der deutschen Provinz, lohnt sich einmal anzustellen. z.B. die Provence: außer den Touristen eigentlich tot. Selbst Lyon, ein Provinznest... Allein, dass man in D überlegt, wo man am liebsten studieren möchte, weil es einige Himmelsrichtungen gibt, die als reale konkurrierende Angebote wahrgenommen werden, spricht Bände. In Frankreich stellt sich dieses Problem nicht, wer etwas erreichen will, kennt nur eine Prio und ein paar untergeordnete Alternativen.

      • @nutzer:

        Wenn Sie meinen Kommentar noch einmal lesen und darüber nachdenken, werden Sie vielelicht feststellen, dass Ihr kommentar mit meinem fast nichts zu tun hat.

  • Alles, was diesen ausschliesslich hinderlichen Förderalismus ändert ist zu begrüßen. Die Aufteilung in Ländern mit eigenen Entscheidungsgewalten auf allen Ebenen ist ein grundsätzliches Problem.



    Ob der Vorschlag nun von Söder kommt oder von sonst wem: Sehr gut!

    • @F. Tee:

      Lesen Sie den ewigkeitsgestützten Artikel 20 des Grundgesetzes. Bundesstaat heißt Bundesstaat.

    • @F. Tee:

      "...ausschliesslich hinderlichen Förderalismus..."



      Ernsthaft?



      Trotz aller Probleme habe ich lieber noch einen organisatorischen Mechanismus, der verhindert, dass eine autoritäre Bundesregierung machen kann was sie will.

  • Der Fehler wurde 1989/1990 gemacht, bei der Wiedervereinigung hätte man gleich alles regeln müssen ! Der gesamte Osten ein Bundesland inkl. Berlin, Stadtstaaten Bremen und Hamburg auflösen + Schleswig Holstein und Niedersachsen ein Nordbundesland, und Hessen + Rheinland Pfalz + Saarland auf ein Bundesland zusammenlegen. Das hätte nur Vorteile gehabt : weniger Parlamente + (sinnlosen) Anhang, weniger Wahlen + Wahlkampf, weniger Verwaltungen, man hätte einen Haufen Personal und Kosten gespart. Jetzt ist das ganze eigentlich unmöglich zu machen, zu viele haben sich auf ihren Posten eingenistet und werden das nicht aufgeben.

    • @Günter Witte:

      Sie haben das Südland vergessen. Der ganze Süden von der tschechischen bis zur französischen Grenze. Karlsruhe wäre die ideale Hauptstadt...

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Bayern und Baden Württemberg können sich selber "ernähren", sieht man ja daran was sie für die schlechteren Bundesländer erwirtschaften.

    • @Günter Witte:

      Der Fehler wurde bereits 1947 vor Gründung der BRD



      gemacht, in dem die damaligen Landeschefs die Vorgabe



      der Alliierten, gleich große und starke Länder zu bilden



      ignorierten. Sie wollten ihre Machtbasis nicht rasieren.



      Da sind sich alle Parteien bis heute einig, welcher Parlamentarier der Bremer Bürgerschaft würde wohl



      freiwillig auf seine üppigen Diäten u. Pensionen verzichten



      (Kosten für die Bevölkerung 35 Mio)

      • @behr Behr:

        "...die Vorgabe

        der Alliierten, gleich große und starke Länder zu bilden..."

        Wenn man überhaupt Länder bilden wollte, musste man sich schon an historische Gegebenheiten halten. Also mussten die vorhandenen Länder Grundlage sein. Sonst konnte man gleich "Bezirke" bilden.

    • @Günter Witte:

      dann würde ich als Berliner vielleicht bald von den Faschisten der AFD im Osten regiert werden?



      Ne, danke.

      • @Petros:

        "...im Osten..."

        Wo liegt denn Berlin?

  • Es gibt da ein sehr dysfunktional regiertes Bundesland mit einem PR-süchtigen Capo mit ungewohnt niedrigen Wahlergebnissen und noch unterirdischerer Sachbilanz, vor allem unsolidarische Alleingänge, Blingbling und Arroganzpflege. Vielleicht sollte das mit Tirol zusammengelegt werden ...

    Das Gedankenexperiment, wie Bundesländer zusammengelegt werden könnte, haben wohl viele gemacht. NDR-Land samt Bremen, NRW, Hessen-Thüringen, Berlin plus Umland, Sachsen-nochwas, SWR/SR-Land und Bayern. Meinetwegen.



    Warnung: Die Umsetzung hat grundgesetzlich sehr hohe Hürden.



    Und es wird Söder nicht helfen: Er hat keine Ideen mehr und steigt den Ast immer schneller ab.

    • @Janix:

      Bitte aufmerksam lesen und noch mal ruhig. Die CSU hat schon gewitzt die Gelder bis 1989 eingesackt, Bundesaufträge und -maßnahmen ins Land gelotst und von den Flüchtlingen profitiert. Da teils St. Florian, kann ich das nicht loben, doch das Ergebnis ist positiv. Ich rede von Söder, der hat sich an obsolete Autos gekettet, die mit Abstand niedrigsten CSU-Werte (und höchsten Rechtsextrem-Werte) vorzuweisen, eiert PR-populistisch herum, ... Bayern hatte gewiss mal deutlich besseres Format oben. Das bessere Wahlergebnis und mehr Erneuerbare hinbekommen hat inzwischen Günther in Schleswig-Holstein.



      Söder lenkt ab, von seinem Nichterfolg wie von seiner fehlenden Bedeutung, dies à la Trump - das wollen wir nicht auch noch in Deutschland einreißen lassen, oder?

      Baiern (mit i) sollte vor 250 Jahren von Karl gegen das heutige Belgien eingetauscht werden, was dann nicht zustande kam, sonst wäre es Nord-Tirol, was es dialekttechnisch ja auch ist.

      Kosten sparen: Kooperationen laufen ja schon bundeslandübergreifend. Einfach mal Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer angemessen einziehen reicht schon für viel. Da bockt Bayern ja auch auf unsoziale Weise.



      Es hat eine bessere Regierung verdient.

    • @Janix:

      Bundesland Freistaat Bayern:



      PR-süchtiger Capo: Ja, trifft zu



      ungewohnt niedrige Wahlergebnisse: aus dessen CSU-Capo-Sicht ja, trifft zu - andere freuen sich darüber :-)



      unsolidarische Alleingänge: hätte der Capo gerne, kann er aber nur sehr begrenzt durchsetzen



      unterirdische Sachbilanz und dysfunktional regiertes Bundesland: nein - geringste Arbeitslosenquote, mit die geringste Pro-Kopf-Verschuldung, größter Einzahler (absolut und pro Kopf) in den Länderfinanzausgleich, eine funktionierende Verwaltung und gute Schulen (zumindest wenn ich meine Kollegen aus Unterfranken höre, Aschaffenburg und Miltenberg sind nicht weit weg)



      Kleiner Fun Fact: die Grafschaft Tirol war bis ins Hochmittelalter ein Teil (genauer ein Lehen) Bayerns und wurde reichsunmittelbar ausgegliedert, damit die Kaiser Zugriff auf die Alpenpässe (insbesondere den Brenner) bekamen. Die Habsburger erbten dann die "gefürstete Grafschaft Tirol", so kam es später zu der Verbindung mit dem habsburgischen "Österreich".



      Unter Napoleon kam Tirol nochmals zu Bayern, beim Wiener Kongress wurde dies rückabgewickelt. Dafür wurden damals die fränkischen Gebiete zu Bayern dazugeschlagen, und Söder ist jetzt deren Rache.

    • @Janix:

      Sie meinen wirklich Berlin soll mit Tirol fusionieren!?

    • @Janix:

      Sie schreiben wirklich Unsinn.



      "Es gibt da ein sehr dysfunktional regiertes Bundesland..."



      In Bayern funktioniert vieles überdurchschnittlich gut. Wenn Sie wirklich Bayern meinen sollten. Dazu der Vorschlag, Bayern mit einem Teil Österreichs zusammenzulegen ist dann schon sehr "ungewöhnlich", um es nett auszudrücken (auch wenn ich annehme, dass dies wohl als Scherz gedacht war).



      "unsolidarische Alleingänge" kommen ja aus den Nehmerländern, welche über ihre Verhältnisse Extraausgaben pflegen, da sie ja sowieso das Geld von den Erfolgreichen Ländern bekommen.

      Schlagen Sie doch mal etwas Vernünftiges zur Kostenreduzierung in der Richtung vor!

      • @si tacuisses:

        "In Bayern funktioniert vieles überdurchschnittlich gut."

        Also mir fällt da eine Kreisstadt in diesem Bundesland ein, in der Samstags ab Nachmittag der Nahverkehr nicht mehr fährt. Ein Bundesland weiter westlich schafft es sogar, dass man dort zur Not noch abends aufs Dorf kommt...

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Ein Bundesland weiter westlich gibt es auch Schienenstrecken im Speckgürtel einer 200.000 Einwohner-Stadt, auf der unter der Woche in der Hauptverkehrszeit weniger fährt als außerhalb, aber zu Ausflugszeiten am Wochenende gar nichts...

          • @FriedrichHecker:

            Das muss in Schwaben sein 😁

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Ich habe nicht behauptet das in Bayern alles super ist und dort das Paradies herrscht.

          Aber wollen Sie wirklich den Vergleich aufmachen? Also in welchem Bundesland welche Städte nicht gut funktionieren? Wollen Sie das wirklich anfangen?

          Und wenn Sie den Nahverkehr ansprechen, natürlich gibt es da Verbesserungspotential, aber wer hat die nicht.

          • @si tacuisses:

            Ich hätte wohl ein Smiley an meine Beitrag anhängen sollen 😊

            Der Lokalpatriotismus in D hat nämlich auch eine amüsante Seite.

            Na ja. nebenbei nervt es, dass die CSU jedes Jahr die selbe, sinnlose Debatte anstößt. Seit dem "Vorhof zum Paradis" wird das aber außerhalb Bayerns nicht besonders ernst genommen.

    • @Janix:

      Das Bundesland das fast 2/3 des gesamten Länderfinanzausgleich erwirtschaftet ist also dysfunktional, WAS SIND DANN DIE ANDEREN BUNDESLÄNDER ???

  • Warum wäre Bremen kein Zuzugsort für die westniedersächsische Jugend oder weniger links rwgiert, wenn es als kreisfreie Stadt von einem linken Senat regiert werden würde?

    Könnte nicht auch ein gemeinsames Bundesland aus Saarland und Rheinland-Pfalz besondere Beziehungen zu Frankreich unterhalten?

    Für Berlin würde ich mir unbedingt effizientere Politik wünschen.

    Ein Bundesland Berlin-Brandenburg würde dafür sorgen, dass beide Bundesländer nicht mehr auf Kosten des anderen Landes Politik machen können.

    Kalt ist die derzeitige Ineffizienz.

    "Nebeneinander" ist da ein Euphemismus.

    • @rero:

      Berlin braucht keine Regierung, Berlin braucht einen Insolvenzverwalter !

      • @Günter Witte:

        Sehr gut!

      • @Günter Witte:

        :-D



        Selbst das wäre dann vermutlich leichter in Brandenburg- Berlin.

      • @Günter Witte:

        Na, das wäre doch vermutlich mal ein sinnvollerer Job für einige der Bundestagsabgeordneten ohne nennenswerte Ideen. Ich vermeine zu wissen, dass die meisten davon rechts der Mitte angesiedelt zu sein scheinen.

        • @Neo Joker:

          Wenn es darum geht auf das vorhandene Geld aufzupassen ist man mit Personen knapp rechts von der Mitte sicherlich 100 % besser dran als mit Personen links der Mitte.

  • Das Saarland oder Bremen sind gewiss ein Gewinn für das Land. Berlin hingegen kann man voll und ganz vergessen. Die Brandenburger haben's 1996 schon richtig erkannt und Intelligenz bewiesen.

    • @Die_Mitte_machts:

      Die vielen Brandenburger, die in Berlin arbeiten, weil das Jobwunder in Brandenburg ausblieb und Tesla gerade auf dem absteigenden Ast sitzt?

  • Natürlich sind größere Verwaltungseinheiten effizienter und nicht so



    kostenintensiv. Warum hat Bremen 10 Senatoren und zig Staatsräte,



    Hannover ähnlich groß bewältigt dies mit 5Dezernenten. Und



    einen eigenen Rundfunk wie Bremen (100 Mio Kosten, davon 50 Mio



    Gedeckt aus dem Länderfinanzausgleich hat Hannover auch nicht,



    Und ein 35 Mio eigenes Parlament auch nicht. Und ein eigenes



    Strafvollzugsgesetz für ca 500 Knackis wie es Bremen hat, ist auch



    nicht sinnvoll. Die Eigenständigkeit in der Schulpolitik ist auch kein



    Pluspunkt, seit Jahren Schlußlicht mit höchster Schulabbrecherquote. Ein Gewinn für Deutschland ist die



    Kleinstaaterei jedenfalls nicht und ein riesiges Hemmnis bei der



    Digitalisierung, weil jedes Land seine eigene IT-Infrastuktur aufbaut



    und natürlich seinen eigenen Beamtenapparat schützt.

    • @behr Behr:

      In Bremen funktioniert nicht besonders viel. Außer das Geldausgeben, das klappt seit Jahrzehnten ganz gut. ;)

    • @behr Behr:

      Zumal ja gerade bei Bremen noch die absurde Situation mit der Exklave dazu kommt.

  • May be.



    “In Deutschland gibt es schon genug Kunstprodukte und Spiegelstrichländer wie Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, die den inneren Zusammenhalt mühsam durch Proporzregelungen herzustellen versuchen.“



    Wenn auch ohne - ! Gelle



    Die blinde Hesse - nich vergesse! Gelle



    Zu jung? Hessetach! You know?



    Georg-August Zinn war der hessische Ministerpräsident, der 1961 den Hessentag ins Leben rief, um das Gemeinschaftsgefühl in dem neuen Bundesland zu stärken und Alteingesessene mit Neubürgern zusammenzubringen. Das jährliche Landesfest, das 1961 erstmals in Alsfeld stattfand, sollte die Vielfalt Hessens feiern und ist heute das älteste und größte Landesfest Deutschlands.



    Zinn wollte ein verbindendes Fest schaffen, bei dem sich Menschen aus ganz Nord/Süd/Mittel-Hessen treffen und ihre regionalen Unterschiede zeigen können, während sie gemeinsame Werte feiern.



    "Hesse ist, wer Hesse sein will" unterstreicht das Ziel, Einheit in Vielfalt zu schaffen, besonders in Anbetracht der vielen Vertriebenen und Neubürger nach dem Krieg.



    Erster Hessentag: Der erste Hessentag wurde im Juni 1961 in Alsfeld eröffnet und war ein großer Erfolg, der zu einer Tradition wurde.“



    Geschichtlich

  • Preußen hat Bsyern den A.... gerettet, Habsburg/Österreich wäre Söderland !

    • @dizzy:

      Wollen Sie irgendwelche alten Rechnungen aus dem vorletzten Jahrhundert rauskramen?



      Wirklich?

      "Damals als die römischen Legionen durch Germanien marschierten da waren es die..."

  • Ja, Hamburg mag funktionieren.

    Bezüglich Bremen, Berlin und Saarland überwiegen die Pros einer Fusion deutlich die Cons. Die Frage ist nur, würden Niedersachsen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz die Schmuddelkinder überhaupt aufnehmen wollen?

    • @DiMa:

      1996 hatte ich als Berliner für eine Fusion mit Brandenburg gestimmt.

      Sollte das Thema noch einmal aufkommen wäre ich klar gegen die Fusion mit so einem rechten Haufen.

    • @DiMa:

      Halb Brandenburg lebt von Berlin und Berlin hat mehr Einwohner als Brandenburg. Was also soll der Begriff "Schmuddelkinder" in diesem Zusammenhang aussagen?



      Wie allgemein bekannt, wurde die Fusion von Berlin mit Brandenburg bereits einmal abgelehnt.

      • @Aurego:

        Aber vor allem von den Brandenburgern wurde diese Fusion abgelehnt. Weil die Brandenburger davon ausgingen, dass dann gar keine Investitionen außerhalb von Berlin stattfinden.

        Schmuddelkinder passt teilweise schon ganz gut, da die kleinen Bundesländer auf Kosten der anderen Bundesländer leben.

        • @Walterismus:

          Nein, die kleinen Bundesländer leben mitnichten auf Kosten der anderen, wie man an Hamburg sieht. In Berlin ist die Situation speziell, da es bis zur Woedervereinigung nicht Teil der BRD war, auch wenn gelegentlich dieser Eindruck entstand. Die großen Zahlungen der Geberländer setzten mit der Wiedervereinigung ein und waren und sind nicht zu vermeiden, da es viel Nachholbedarf gibt - immer noch. Alle, die GG Art. 107 gelesen hatten, wussten das aber vorher.

  • Und ich fordere, das von Bayern besetzte Franken zu einem eigenen Bundesland zu machen.

    • @Aurego:

      Wer besetzt hier wen? Ist Söder etwa Bayer? ;-)

      • @Normalo:

        Abtrünnige gibt es immer 😁

  • Am besten gleich alle Bundesländer abschaffen. Überall in den Landesministerien sitzen Beamte, die sich durch Landesgesetze und Vorschriften wichtig machen. Mal als Beispiel: Ein Tischler in Kassel baut eine Treppe nach den hessischen Vorschriften. Die darf aber dann nicht in Thüringen, NRW und Niedersachsen, die ja an Nordhessen angrenzen einbauen. Und so geht es in vielen Bereichen weiter.



    Und so geht es in vielen Bereichen weiter und wir wundern uns nur das es nicht vorwärts geht.

    • @Bernd Simon:

      Die Landesbauordnungen zu vereinheitlichen wäre tatsächlich wesentlich sinnvoller und zielführender, als die Online-Verlängerung des Personalausweises zu ermöglich.

  • Solange der Förderalismus nur als Förderung der Partikulargewalten verstanden wird, wird das alles nicht. Stärkt den Bund und fűrchtet euch nicht davor, die Länder in die Schranken zu weisen.