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05.06.2026 , 22:09 Uhr
Wussten Sie etwa, was ich mit dem Maulesel meinte, ohne nachzuschauen? Falls nicht: Ich wollte damit auf sarkastisch-kabarettistische Art grob skizzieren, wo das Problem liegt, wenn Leute immer wieder solche wunderbaren Dinge fordern wie "Bürokratieabbau" oder "Steuerrecht aufräumen". Das sind nichts als Worthülsen, wenn wir sie nicht mit Leben erfüllen. Ich schlage also vor, wir vereinheitlichen zuerst die 16 Bauordnungen der Bundesländer und machen daraus eine einzige, die für alle Bundesländer gilt. Wenn wir damit durch sind, übernehmen wir die - sehr liberale - sächsische Gaststättenverordnung in allen Bundesländern. Können Sie noch folgen und wissen, worum es da geht? Glauben Sie, dass diese zwei Forderungen innerhalb eines Jahres umsetzbar wären?
zum Beitrag05.06.2026 , 22:01 Uhr
Ja, richtig! Der berühmte Bierdeckel! Ich wollte einen solchen ganz speziellen Bierdeckel einmal entwerfen, stellte dann aber erstaunt fest, dass er durch keine Tür passen würde ... ;)
zum Beitrag04.06.2026 , 14:13 Uhr
Ich kenne das auch aus dem Umland von Leipzig: Da gibt es tatsächlich Gegenden, in denen man auf den üblichen Portalen zeitweise kein einziges Angebot für eine Wohnung zum Kauf oder zur Miete findet. Gleichzeitig scheinen dort einige alleinstehende Einfamilienhäuser dem Verfall preisgegeben zu sein. Es ist aber nicht so, dass man dort nichts vermieten könnte, ganz im Gegenteil. Wenn man etwas anbietet, hat man oft innerhalb weniger Tage mehrere Interessenten.
zum Beitrag04.06.2026 , 12:01 Uhr
Solange sich Bayern weigert, mehr Steuerfahnder einzustellen, und Hessen ihre Steuerfahnder am liebsten in die Psychiatrie schickt, können wir uns die ganze Diskussion sparen.
zum Beitrag04.06.2026 , 11:58 Uhr
Sie können das ja gerne einmal versuchen. Zuallererst befürworte ich eine Neufassung des Anlage 2 des Umsatzsteuergesetzes. Und wenn Sie jetzt - ohne Zuhilfenahme von Google oder KI - nicht wissen sollten, was Maulesel damit zu tun haben, dann fürchte ich, dass Sie sich so schlecht mit der deutschen Steuergesetzgebung auskennen, dass Ihre obige Einlassung vollkommen für die Katz ist.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:30 Uhr
O.k., ich habe schon verstanden, dass Sie dort selten unterwegs sind und Sie z. B. den Viktoriapark in Berlin, wenn überhaupt, eher vom Hörensagen kennen.
Wenn Sie aber einmal einen richtig paradiesischen Park kennenlernen wollen, empfehle ich den Giardino di Ninfa.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:21 Uhr
Ich fürchte - wahrscheinlich genau wie Sie - dass die Erkenntnisse in Pädagogik, Fachdidaktik und Psychologie bei uns eine halbe Ewigkeit brauchen, bis sie in den Schulen ankommen. Wir müssen hier wesentlich schneller, effektiver und experimentierfreudiger werden. Das hieße aber auch, den Lehrkräften größere Gestaltungsmöglichkeiten zuzugestehen und sie nicht einfach nur als Repetitionsmaschinen für den in den Lehrplänen detailliert beschriebenen "Stoff" zu betrachten.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:12 Uhr
Man kann auch abbrechen und etwas anderes an einer anderen Uni beginnen. Das wird statistisch kaum erfasst. Dass man alle Schichten der Bevölkerung fördern sollte, hatte schon Friedrich der Große erkannt. Er hat daraufhin das Generallandschulreglement erlassen, das die von seinem Vater in Preußen eingeführte Schulpflicht für die einfache Bevölkerung präzisierte.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:01 Uhr
Ich selbst fürchte mich auch weder vor einem Abendspaziergang in Rom oder Neapel noch in Berlin oder Leipzig. Ich habe da kein "unsicheres Gefühl". Bei den Gemeinden ist die Frage, wie sie sich finanzieren. Die deutschen Gemeinden, die zu wenig Geld haben, könnten ja einfach die Hebesätze erhöhen. Die Schweiz selbst ist jedoch kleiner als Bayern. Ich behaupte mal, dass es in Bayern auch nicht viel schlechter läuft als in der Schweiz. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Schweiz jahrelang als Geldwaschanlage der Welt fungiert hat, weiß man auch, woher der Wohlstand stammt ...
zum Beitrag03.06.2026 , 16:28 Uhr
Ja, ich kenne die Abbrecherquoten in den MINT-Fächern. Bill Gates war einer dieser Abbrecher. Ich will damit sagen, dass die Statistik hier lückenhaft ist, denn keine Statistik sagt, was aus den Leuten am Ende geworden ist. Bei uns sind ca. 50% übriggeblieben.
Das Narrativ, das ich meinte (der Held stammt aus ärmsten Verhältnissen und arbeitet sich mit Hartnäckigkeit, Intelligenz und Fleiß nach oben etc.), ist bei manchen Zeitgenossen sehr beliebt.
zum Beitrag03.06.2026 , 12:32 Uhr
Ja, aber die Schweiz (über)lebt auch nur deshalb so gut, weil alle Nachbarn drumherum friedlich sind. Und in Teilen der Schweiz - z. B. im Kanton Basel - gibt es eine Vermögensteuer.
zum Beitrag03.06.2026 , 09:00 Uhr
Soso, ein "kompetitives Studium" ... Ich würde das mal nicht zu hoch aufhängen. Ja, so was habe ich auch hinter mir, ist aber kein Grund, das Narrativ vom Emporkömmling aus ärmlichen Verhältnissen dauernd vor sich herzutragen.
zum Beitrag03.06.2026 , 08:54 Uhr
Ja, aber Steuerersparnisse über Kinderfreibeträge sind eher Peanuts. Ja, für das "Zweitstudium" (z. B. Master nach abgeschlossenem Bachelor) kann man Aufwendungen bis ca. 1.000€/Monat steuerlich geltend machen. Und dann gehen halt noch Modelle, wie ich sie in Bezug auf die Studentenbude geschildert habe.
zum Beitrag03.06.2026 , 08:47 Uhr
Würde man das Sondervermögen über den Kauf von Staatsanleihen finanzieren und das eingenommene Geld dann in einem Staatsfonds mit der üblichen historischen Rendite anlegen, kämen pro Jahr Nettoerträge von ungefähr 350 Mio. Euro heraus. Aus virtuellen Zinsen kann man also mit wenigen Handgriffen reale Zinsen machen.
zum Beitrag02.06.2026 , 11:14 Uhr
Tja, ich habe damals im Westflügel unseres Anwesens residiert ... ;)
zum Beitrag02.06.2026 , 11:10 Uhr
Man könnte das Bafög also aus den virtuellen Zinsen des noch nicht abgerufenen Sondervermögens dreimal bezahlen?
zum Beitrag02.06.2026 , 11:06 Uhr
Wohin genau würden Sie denn da fliehen wollen?
zum Beitrag02.06.2026 , 11:05 Uhr
In der Kunst des richtigen, langfristigen Investierens haben die Deutschen enormen Nachholbedarf. Muss wohl an der etwas kleinkarierten Mentalität liegen.
zum Beitrag01.06.2026 , 23:44 Uhr
Die steuerlichen Entlastungen reicher Eltern sind tatsächlich interessant. Man kann sich gerne mit der/m SteuerberaterIn seines Vertrauens zusammensetzen und ausloten, was da so geht. Beispiel: Ich kaufe eine kleine Wohnung am Studienort und vermiete sie an meinen dort studierenden Sohn oder die Tochter. Das wird dann interessant, wenn sich Sohn/Tochter im Masterstudium befindet, weil dann etwas mit Verlustvorträgen geht. Das Geld (Miete) bleibt in der Familie und auch wenn ich die Miete versteuern muss, hat man bei vermieteten Wohnungen einiges an Gestaltungsmöglichkeiten. Nach Ende des Studiums kann ich die Wohnung z. B. weiterhin vermieten, bis die 10-Jahresfrist vorbei ist und dann verkaufen. Dadurch kann man die tatsächlichen Wohnkosten für das eigene Kind ziemlich weit nach unten drücken. Eltern können aber auch eine finanzielle Unterstützung im Masterstudium bis zu ca. 1.000€ pro Monat steuerlich geltend machen.
Aber wie gesagt: Besprechen Sie das alles ruhig einmal mit Ihrer/m SteuerberaterIn.
zum Beitrag01.06.2026 , 23:22 Uhr
Ach, wissen Sie, man kann gut Platon, Homer oder Vergil zitieren und dennoch mit der Rechtschreibung oder der Differentialrechnung auf Kriegsfuß stehen.
Ich habe schon ein paar Dissertationen aus dem 19. und 18. Jhdt. in die Hand bekommen, aber auch philologische Werke aus den 60er und 70er Jahren und kann Ihnen sagen, dass das heutige wissenschaftliche Niveau deutlich höher ist. Die Anforderungen haben sich halt verlagert, die Summe allen Wissens verhundert- oder vertausendfacht. Ein reales Problem ist tatsächlich, dass die richtig guten Leute heute nicht mehr Gymnasiallehrer werden (wurden sie auch zu meiner Studienzeit schon nicht mehr), sondern sich anderen lukrativeren oder herausfordernderen Berufen zuwenden. Das ist tatsächlich ein Problem, denn es führt dazu, dass die Qualität des Schulunterrichtes niedriger ist, als sie sein könnte und die Schüler in der Schule nur noch wenige intellektuelle Vorbilder antreffen.
zum Beitrag01.06.2026 , 23:08 Uhr
Wie oft laufen Sie denn so am Abend oder in der Nacht in den Berliner Parkanlagen umher? Sind die nicht "gepflegt und sauber"? Mein Lieblingspark ist dort ja eher der Viktoriapark.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:49 Uhr
Noch ein kurzer Tipp: Sprechen Sie mal mit der/m SteuerberaterIn Ihres Vertrauens. Da lässt sich auf Ihrer Seite oder auf der Seite ihrer Kids evtl. einiges absetzen (Verlustvortrag etc.).
zum Beitrag01.06.2026 , 20:42 Uhr
AfD zu wählen, ist in dieser Situation ja das Falscheste, was man tun kann. Die würden alles noch schlimmer machen! Da wäre die Linke tatsächlich die bessere Wahl.
Eigentlich kommen Sie mit 100.000€ noch recht günstig davon. Wir haben zwei, die im befreundeten Ausland studiert haben. Das kostet ab ca. 1.000€ pro Monat pro StudentIn. Bis zum Master kommt da ein nettes Sümmchen zusammen. Wahrscheinlich fahre ich deshalb noch keinen Ferrari ...
zum Beitrag01.06.2026 , 20:33 Uhr
Wenn man sieht, was Frau Bär selbst studiert hat, kann man schon froh sein, wenn sie Physik von Chemie unterscheiden kann. Man könnte ihr natürlich zur Einstimmung aus dem Grundgesetz die Artikel 2, 5 und 12 zitieren, aber sie wird vielleicht gar nicht verstehen, was diese Artikel mit Chancengleichheit für alle und damit zu tun haben, dass man den weniger Wohlhabenden etwas Unterstützung angedeihen lassen muss, um diese Rechte wahrnehmen zu können.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:23 Uhr
Ich hab's woanders schon erwähnt: Ich kenne Leute, die ihren Kindern das Studium locker finanzieren konnten - auch im Ausland. In der EU ist man da mit ca. 1.000-2.000€ pro Monat unterwegs, je nach Studienort. Ich kenne auch Leute, die ihren Kindern die Studentenbude einfach gekauft haben (kostet langfristig weniger, als sie zu mieten).
zum Beitrag01.06.2026 , 20:19 Uhr
Der Transrapid fährt nur zum Flughafen von Schanghai. Das ist eher eine Teststrecke. Der Transrapid basiert auf einer netten Technologie, zeigt aber das Problem Deutschlands: Wir bekommen die eigenen Entwicklungen nicht auf die Straße bzw. auf die Schiene, weil wir zu träge und stets kleinkariert und bedenkentragend unterwegs sind. Wenn Sie übrigens über SPD-Politiker lästern, sollten Sie auch sagen, dass Frau Bär Politologie studiert hat. Bei einem solchen Studium kennt man das Wort "Labor" höchstens aus dem Wörterbuch.
Die Finanzierung der Hochschulen ist übrigens Ländersache. Hier sind also die MinisterpräsidentInnen und KultusministerInnen der Länder diejenigen, die ihren Job nicht richtig machen. Ihnen fehlt auch das Geld, denn die Bundesländer verzichten freiwillig auf Einnahmen aus der Erbschaft- und Vermögensteuer, obwohl sie selbst über den Bundesrat eine Gesetzesinitiative einbringen und den Druck auf den Bundestag erhöhen könnten.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:07 Uhr
Lieber als freiwillig Beiträge nachzuzahlen, stecke ich das Geld in die internationalen Aktienmärkte. Das bringt eine wesentlich höhere Rendite.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:06 Uhr
Natürlich ist das so. Akademiker haben im Schnitt höhere Einkommen und eine niedrigere Arbeitslosenquote.
Die Kritik der (Hochschul)lehrer an der fehlenden Studierfähigkeit der StudentInnen und überhaupt am Benehmen und an der Bildung der Jugend ist weitaus älter als die Universitäten selbst. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass es seit den Neandertalern in jeder nachwachsenden Generation deutliche Fortschritte gegeben haben muss, sonst stünden wir heute nicht da, wo wir sind.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:00 Uhr
Das Beste daran ist, dass StudentInnen aus wohlhabendem Elternhaus nicht nebenbei jobben müssen, sondern sich zügig auf den Arbeitsmarkt vorbereiten können, auf dem sie bessere Chancen haben, weil sie dank finanziellen Polsters wählerischer sein können als die Sprösslinge der Plebs.
zum Beitrag01.06.2026 , 19:53 Uhr
Bei einem Schnitt von 1,0 hätte der Direktor der Schule, wo man Abitur gemacht hat, eigentlich dafür sorgen sollen, dass man in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen wird. Hat er das verpennt?
zum Beitrag01.06.2026 , 19:50 Uhr
Jetzt wissen wir ja, warum wir in Deutschland höhere Steuern zahlen, denn damit wird auch das fast kostenfreie Studium finanziert. Nun müssen die StudentInnen während des Studiums ja auch irgendwo wohnen. Wenn die Eltern im Rhein-Main-Gebiet leben, kann man zu Hause wohnen bleiben und hat mindestens 5 Universitäten in ÖPNV-Reichweite, aber woanders ist das nicht unbedingt so.
Wenn ich mir aber die Geschichten einiger Zeitgenossen anhöre, die sich damit brüsten, aus ärmlichen Verhältnissen zu stammen, nebenbei gejobbt zu haben und trotzdem zügig mit dem Studium fertig geworden zu sein, kann ich nur schmunzeln. Das klingt ein bisschen wie eins von Grimms Märchen. Statistisch gesehen ist es auf jeden Fall nicht repräsentativ. Ich kenne Leute, denen die Eltern am Studienort eine Wohnung gekauft haben, oder die ihren Master z. B. in Norwegen oder Österreich gemacht haben und die nicht nebenbei zu jobben brauchten, weil genug Geld da war. Komischerweise haben diese rich kids später im Schnitt mehr Erfolg als die, die sich das alles nicht leisten konnten. Woran mag das wohl liegen?
zum Beitrag31.05.2026 , 22:59 Uhr
Ich bin inzwischen ein großer Befürworter des dualen Studiums, das besonders in Baden-Württemberg gefördert wird: Dort arbeiten die StudentInnen zur Hälfte in einem Unternehmen, zur anderen Hälfte studieren sie. Das führt dazu, dass sie relativ früh Rentenpunkte sammeln und gleichzeitig ihr Studium finanzieren können. Außerdem ist Ravensburg - ein Standort der dualen Hochschule - wirklich ein nettes Städtchen zum Studieren.
Ich finanziere auch noch einen Studenten vollumfänglich (er hat trotzdem ein paar Jobs nebenbei). Glauben Sie mir: Die 1.000€ pro Monat sind gut angelegt und Ihre Eltern werden Sie sicher sehr gerne unterstützen, solange sie können.
zum Beitrag31.05.2026 , 21:58 Uhr
„Es wird kein Vollkaskostudium geben, jeder muss seinen Teil dazu beitragen“ Was ist das eigentlich für ein blöder Satz? Wofür zahle ich eigentlich Steuern? Natürlich auch für das Bafög! Und das, obwohl meine Kinder keines bekommen haben, weil mein Einkommen zu hoch war und ist. Ich befürworte aber Chancengleichheit. Und die Chancengleichheit ist stark gestört, wenn die einen StudentInnen von den Eltern eine Studentenbude gekauft bekommen und keine Miete zahlen müssen und es bei den anderen StudentInnen mit einem Halbtagsjob nicht für die Miete reicht und sie weniger Zeit haben, sich auf ihr Studium zu konzentrieren.
An der jungen Generation zu sparen, ist unklug und zukunftsfeindlich, denn dadurch gehen uns zu viele junge Leute verloren. Wir werden in Zukunft jedoch jede(n) einzelne(n) gut ausgebildete(n) AbsolventIn brauchen.
zum Beitrag30.05.2026 , 21:45 Uhr
"Verklärung der RAF durch das saturierte linke Bildungsbürgertum"? Wer schreibt oder denkt denn einen solchen Unsinn? Offensichtlich jemand, der sich an die Zeit der ersten beiden RAF-Generationen und deren Anschläge und Morde nicht erinnern kann.
zum Beitrag29.05.2026 , 21:52 Uhr
Die Stadtverwaltung von Magdeburg hat also Angst vor Büchern und deren Autoren. Interessant! Wir sollten eine Liste weiterer Autoren zusammenstellen, deren Bücher man in Magdeburg öffentlich vorlesen sollte.
zum Beitrag29.05.2026 , 21:39 Uhr
Blödsinn!
zum Beitrag29.05.2026 , 21:09 Uhr
Zu Ihren Punkten: 1. Das trifft nur auf relativ wenige Städte in Deutschland zu. Berlin ist eine davon, aber tatsächlich sind die Mieten in Berlin noch nicht auf einem Hauptstadtniveau wie in Parin oder London angekommen. Dazu müssen dort die Einkommen steigen. Berlin ist aus historischen Gründen auch ein sehr spezieller Immobilienmarkt. Im Zentrum von New York hat man übrigens das Problem fehlenden Platzes durch höhere Häuser abgemildert.
2. Das ist nicht ganz richtig. In Deutschland sterben pro Jahr ca. 1 Mio. Menschen, d. h. es werden pro Jahr im Schnitt 500.000 Wohnungen wieder frei. Der Neubau in den Metropolen ist z. Zt. hauptsächlich wegen der Grundstückspreise sehr teuer. In den Metropolen liegt der Anteil der Grundstückskosten an den Gesamtkosten über 50%. Diese sind während der Niedrigzinsphase extrem gestiegen (in Teilen Berlin-Kreuzbergs hat sich der Bodenrichtwert von 2014 bis 2020 verzehnfacht).
3. Wozu brauchen wir eine Preisbremse? Gerade an der Sicherheit würde ich nicht sparen, denn das rächt sich. Wie ich schon ausführte, sind die Grundstückskosten ein Problem. In Berlin-Kreuzberg würde ein Grundstück von 400m² zum Bau eines MFH z. Zt. ca. 1,2 Mio. € kosten.
zum Beitrag27.05.2026 , 19:28 Uhr
Sie werden sich wundern, wie viel gut ausgebildete Mitarbeiter in China inzwischen verdienen können. In China bleibt auch nur deshalb relativ viel vom Gehalt der Bildungselite hängen, weil die anderen Einkommen noch nicht nachgezogen haben, aber das wird sich in den nächsten Jahren ändern. In den letzten 10 Jahren betrug das jährliche Lohnplus in China ca. 4,5%, auch wenn es am Ende etwas abgeflacht ist, aber das wird schon wieder.
Natürlich könnten wir den Preis dafür zahlen. Viele Mitbürger wollen das aber nicht. Wir sind also genauso kleinkariert geblieben, wie wir es schon immer waren, komme da welche Wirtschaftskrise auch immer.
zum Beitrag27.05.2026 , 19:19 Uhr
Deutschland sollte sich dringend davor hüten, im Alleingang auf China Eindruck machen zu wollen. Das funktioniert nur, wenn man die ganze EU mit ins Boot holt. Die EU ist wirtschaftlich stark genug, um auf China Eindruck zu machen. Vor allem ist in der EU genug Geld und Knowhow vorhanden, um Rohstoffengpässe zu überwinden. Aber wir sollten diese Ressourcen endlich zu nutzen lernen.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:27 Uhr
China hat mit seinen Strategien Erfolg. Daraus nichts lernen zu wollen, wäre einfach nur dumm. Wir leiden in Europa, ganz besonders in Deutschland, inzwischen unter einer Mentalität, die jede Veränderung des Bestehenden ablehnt, unendlich lange über jede unwichtige Kleinigkeit grübelt, die großen Dinge dabei übersieht oder ignoriert und bei all dem immer noch glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:16 Uhr
Genau das könnte eine KI leisten - ganz ohne "ärztliches Gehirn".
zum Beitrag27.05.2026 , 11:15 Uhr
Es ist ziemlich einfach, Datensammlungen für medizinische Statistiken zu gestalten, ohne persönliche Daten der PatientInnen zu speichern.
zum Beitrag26.05.2026 , 18:57 Uhr
Rauchen ist hauptsächlich dann cool, wenn Weltuntergangsstimmung herrscht, weil dann sowieso alles egal ist.
zum Beitrag26.05.2026 , 17:20 Uhr
Genau! Warum habe ich wohl über Statistiken geschrieben, die wir in Europa benötigen? Ich meine damit, dass wir flächendeckend Datenbanken mit Symtomen, Krankheiten und Diagnosen befüllen müssen. Damit kann man dann die KI trainieren. Das wird übrigens schon erfolgreich gemacht. Die USA haben solche Datenbanken.
zum Beitrag26.05.2026 , 15:04 Uhr
Im Bereich der Diagnostik sollten wir in Zukunft mit KI einige Erfolge erzielen, vor allem bei seltenen Krankheiten und solchen mit diffusen Symptomen.
Was man jedoch - unabhängig vom konkreten Fall - nur hoffen kann, ist, dass die deutsche bzw. eurooäische Politik endlich dafür sorgt, dass wir ordentliche Statistiken zu allen auftretenden Krankheiten und Symptomen mit präzisem Geotagging bekommen (also: wann ist was wo aufgetreten?). Das würde uns in vielen Bereichen helfen und wir müssten nicht ständig auf Daten der US-Gesundheitsbehörden zurückgreifen.
zum Beitrag26.05.2026 , 08:57 Uhr
Sie haben anscheinend vergessen, dass auch unter Merkel jeden Tag Mittelständler pleite gingen. Wir sind bei den Pleiten gerade einmal auf Vor-Corona-Niveau zurück. Und nein, wir werden langfristig um die Energiewende nicht herumkommen, auch wenn wir jetzt wie ein trotziges kleines Kind ständig "ich will aber nicht!" plappern. Schauen Sie sich an, wie China agiert und lernen Sie etwas daraus! China baut die Erneuerbaren massivst aus. Im Jahr 2025 hat es rund 400GW an Wind- und Solarkraftwerken installiert. Über Bürgergeld, HartzIV oder wie es gerade heißt, lohnt es sich kaum zu reden, denn dort lässt sich nicht viel einsparen, egal wie man es dreht. Wir brauchen Einwanderung weiterhin, z. B. um unsere Gesundheitssysteme und Pflegeeinrichtungen am Laufen zu halten. Ohne Migranten heißt es dort rien ne va plus.
Die SPD ist an dem Ganzen übrigens genauso schuld, wie am Wetter (wir erinnern uns an den Song "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?", gesungen von Rudi Carrell). Und nein, wir brauchen keine geringere Staatsquote. Österreich lässt grüßen. Was wir brauchen, ist eine bessere Verteilungsgerechtigkeit, also höhere Einkommen bei den untersten 90%.
zum Beitrag26.05.2026 , 00:47 Uhr
Wir bekämen jedoch aus den Ländern, denen wir langfristig vertrauen, nicht so viel Uran, wie wir langfristig bräuchten. Selbst welches in Deutschland abzubauen, haben wir ja keine Lust, obwohl es noch ein paar Reserven gäbe. Das wäre ohnehin nur eine Übergangslösung und die drei letzten AKWs konnte man leistungsmäßig vergessen. Die waren nur ein Tropfen auf den heißen Stein und das Problem der Stromversorgung bliebe auch mit viel mehr AKWs, weil sich Kernreaktoren nicht nach Bedarf an- oder ausschalten lassen.
zum Beitrag26.05.2026 , 00:43 Uhr
In Zukunft werden wahrscheinlich eher Natrium- als Lithiumbatterien für Großspeicher verbaut werden. Desungeachtet ist der Lithiumpreis jedoch in letzter Zeit sehr deutlich gesunken.
zum Beitrag26.05.2026 , 00:39 Uhr
Mit Leuten, die anderen zuerst unterstellen, sie hätten keine Ahnung, rede ich ungern. Wenn Sie übrigens die Sonne als einzige Stromquelle identifiziert haben wollen, liegt die Ahnungslosigkeit ganz bei Ihnen.
zum Beitrag26.05.2026 , 00:36 Uhr
Ich schätze den Gesamtbedarf mittel- bis langfristig z. Zt. auf 15-25TWh.
zum Beitrag25.05.2026 , 14:17 Uhr
Wie schon vorhin angedeutet, bin ich ja kein Freund des deutschen Berufsbedenkenträgertums, denn diese Zögerlichkeit und Langsamkeit ist es, die uns regelmäßig ins Hintertreffen geraten lässt.
zum Beitrag25.05.2026 , 13:21 Uhr
Dass es keine Speichertechnologie gebe, die die erforderlichen Mengen speichern könne, ist ein ziemlicher Unsinn. Wirtschaftlichkeit erreicht man durch Skalierung, also kein typisch deutsches kleinkariertes Denken, sondern "think big" ist angesagt.
Folgerichtig steht der größte aktive Speicher z. Zt. in Kalifornien (wo sonst?) mit einer Kapazität von 3,3GWh (www.mortenson.com/...olar-plus-storage). In Abu Dhabi wird gerade ein Speicher mit einer geplanten Kapazität von 19GWh gebaut. Der größte deutsche hat eine Kapazität von lächerlichen 238MWh. In Sachsen-Anhalt soll einer mit 716MWh Kapazität gebaut werden.
Aber wir sind hier ja schließlich im Land der professionellen Bedenkenträger.
zum Beitrag25.05.2026 , 11:03 Uhr
Wir müssen uns unbedingt wesentlich intensiver als bisher mit Stromspeichern beschäftigen! Stromspeicher sind der Schlüssel jedes zukünftigen Ausbaus der Stromnetze. Für den Ausbau der Speicherkapazitäten müssen hinderliche gesetzliche Regelungen, die die Kosten von Großspeichern erhöhen, unbedingt beseitigt werden.
Ich kann mich erinnern, wie eine Menge selbsternannter Experten damals über die vielleicht etwas ungeschickte Bemerkung von Frau Baerbock gelacht haben, weil sie meinte , Strom werde im Netz gespeichert. Diese selbsternannter Experten waren damals offensichtlich der irrigen Meinung, das Stromnetze ausschließlich aus Kupferkabeln bestehen, mit denen alleine Stromspeicherung natürlich schwerfällt. Stromspeicher als integralen Teil der Netzinfrastruktur zu verstehen, ist jedoch gar keine schlechte Idee.
zum Beitrag24.05.2026 , 16:46 Uhr
Das von einer solchen Besetzung eine Gefahr "für die öffentliche Sicherheit und Ordnung" ausgeht, bezweifle ich ja ein wenig. Was genau sollte da an der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gefährdet sein? Wenn die Stadt Potsdam behauptet, auf dem Areal sollten neue Wohnungen gebaut werden, warum hat sie damit nicht schon längst begonnen? Doch sicher nicht, weil das Haus besetzt war. Das Baurecht vorzuschieben, ist eine Ausrede, denn außer dem Brandschutz (der ja auch bei Aufenthaltsräumen in Gewerbeimmobilien gewahrt sein muss) und irgendwelchen Bestimmungen, wie viel Tageslicht in den Räumen ankommen muss, gibt es nicht besonders viel, was Gewerbeimmobilien und Wohnimmobilien unterscheidet und was man nicht entsprechend gestalten könnte, um aus einer Gewerbeimmobilie in eine Wohnimmobilie umzuwandeln. Das wurde ja auch schon tausendfach gemacht. Man denke nur an die Lofts in ehemaligen Fabriken u. ä.
Meine Meinung: Wer Bürokratie abbauen will, sollte mit dem Baurecht anfangen. Zuerst gehören die Bauordnungen der Bundesländer zu einer einzigen zusammengefasst und dann entschlackt. Z. B. sollte bei Aufenthaltsräumen nicht mehr zwischen Wohnräumen und Gewerbe unterschieden werden.
zum Beitrag24.05.2026 , 00:29 Uhr
Wenn die Eltern bei Geburt beginnen, ein Depot zu besparen, reichen sogar ca. 50€/Monat, um bei Rentenbeginn auf ein Vermögen von ca. 500.000€ zu kommen.
Ich plädiere dafür, staatlicherseits für jedes neugeborene Kind ein Depot anzulegen und mit 10%-15% des Kindergeldes zu besparen, am besten mit einem Dow Jones 30- oder einem S&P 500-ETF.
zum Beitrag24.05.2026 , 00:16 Uhr
Sie werden sich wundern, wie wenig manche Häuser (nicht nur unbewohnbare) in einigen Orten Baden-Württembergs kosten. Da finden Sie eine Menge Angebote unter 200.000€. Ein bereits abbezahltes Haus zu unterhalten kostet i. d. R. jedoch nicht mehr, als man für eine größere Wohnung an Miet- und Nebenkosten zahlt. So oft muss man auch nichts reparieren lassen, wenn die Bausubstanz einigermaßen in Ordnung ist.
zum Beitrag24.05.2026 , 00:02 Uhr
Das heißt im Endeffekt: Wer in seinem Erwerbsleben sparsam gewirtschaftet und etwas zurückgelegt hat, muss seinen Spargroschen aufbrauchen, während diejenigen, die alles verplempert haben oder zu wenig verdienten, von uns allen unterstützt werden. Ist das eine sinnvolle Form der "Gerechtigkeit"?
zum Beitrag23.05.2026 , 23:10 Uhr
Zwischendurch habe ich mich gefragt, warum Helga eigentlich bei Hägar dem Schrecklichen geblieben ist. Mangel an Gelegenheit?
zum Beitrag23.05.2026 , 17:45 Uhr
Herr Merz macht gerade denselben Fehler, den bereits Frau Merkel begangen hat: Sie hat damals an einem Verkehrsminister festgehalten, der inkompetent und völlig überfordert war. Herr Merz wäre gut beraten, Herrn Weimer, Frau Reiche und Frau Bas zu entlassen und stattdessen MinisterInnen ins Kabinett zu holen, die nicht ständig angreifbare Statements abgeben und kein fragwürdiges Verhalten an den Tag legen, sondern in der Lage sind, gute Politik und Kommunikation mit zügiger Umsetzung wichtiger Reformen zu verbinden.
zum Beitrag21.05.2026 , 12:24 Uhr
Oder, ganz einfach ausgedrückt: Wer ein ausreichend großes Vermögen hat, verliert davon gar nichts, während Menschen mit einem geringen Vermögen gezwungen sind, es aufzubrauchen.
Das führt dazu, dass die Vermögen in der nachfolgenden Generation noch ungerechter verteilt sind.
zum Beitrag21.05.2026 , 12:14 Uhr
Wir hätten keine finanziellen Probleme, wenn wir aufhören würden, Vermögende über alles vernünftige Maß hinaus zu schützen und zu hofieren und wir uns stattdessen um eine sinnvolle Verteilungsgerechtigkeit kümmern würden. Diese lässt sich praktisch nur über Steuern erreichen. Stattdessen wird weiterhin Politik für die obersten 10% der Vermögensverteilung gemacht, zu denen ich übrigens selbst gehöre. Dass die untersten 90% das nicht merken, liegt auch daran, dass sie überhaupt keine Vorstellung davon haben, um wie viel Geld es da überhaupt geht. Für diese untersten 90% sind nämlich schon 20.000€ viel Geld. Für viele Mitglieder des obersten Dezils der Vermögensverteilung hingegen gehen 20.000€ im Rauschen unter und ihr Interesse wird erst geweckt, wenn es um mindestens 100.000€ geht.
zum Beitrag21.05.2026 , 08:28 Uhr
Rechnen Sie es halt selbst durch! Ich empfehle dazu eine Tabellenkalkulationssoftware. Danach wissen Sie, ob es Satire oder real ist. Offensichtlich verfügen Sie nur über ein geringes Vermögen, sonst würden Sie wahrscheinlich sofort verstehen, was ich meine.
zum Beitrag20.05.2026 , 18:53 Uhr
Und schon wieder gewinnen die wirklich Vermögenden. Damit meine ich nicht diejenigen, die 30 Jahre lang ein Reihenmittelhaus mühsam abgestottert haben, sondern die, die ein Nettovermögen von mehr als 2 Millionen Euro ihr Eigen nennen. Machen wir kurz eine kleine Rechnung auf: Wenn ein Ehepaar ins Pflegeheim umziehen muss, fallen dafür im Monat rund 8.000€ an. Das sind knapp 100.000€ im Jahr. Nehmen wir an, beide wohnten vorher in einem Häuschen mit Garten. Dieses Häuschen verursacht, falls es leer steht, ca. 800€ pro Monat (Gärtner, Grundsteuer etc.). Dazu kommen andere Kosten, z. B. die Krankenversicherung etc. Wir landen also bei einem Bedarf von rund 120.000€ pro Jahr. Um diese Summe mit Hilfe des eigenen Vermögens erwirtschaften zu können, benötigt man, wenn das Vermögen mit einer Nettorendite von 5% angelegt wurde (ja, das geht!), mindestens 2.400.000€ auf der hohen Kante. Erst ab einer solchen Summe braucht man nicht zu befürchten, dass das Vermögen abschmilzt, bis der Erbfall eintritt (bei dem man im ungünstigsten Fall mehrfach Erbschaftsteuer zahlt).
Fazit: Alle anderen, die weniger ansparen können, verlieren einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens.
zum Beitrag20.05.2026 , 11:49 Uhr
Irgendwann ist kein Öl mehr da bzw. so selten und teuer, dass freiwillig darauf verzichtet wird. Dem Weltklima tut es natürlich nicht gut, weiterhin auf fossile, brennbare Energieträger zu setzen, aber immerhin merkt man inzwischen in manchen Ölförderländern, dass Temperaturen über 45°C im Sommer ungesund sind. Ein ernstes Problem bekommen tiefgelegene Küstenregionen und das wird richtig teuer werden.
zum Beitrag20.05.2026 , 11:36 Uhr
Leider stelle ich fest, dass Sie von den Zusammenhängen nicht den Hauch einer Ahnung haben, aber naja, da sind Sie ja in "guter" Gesellschaft. Als Beispiel schlage ich vor, sich mit Essenslieferdiensten in Indien näher zu beschäftigen.
zum Beitrag19.05.2026 , 22:06 Uhr
Sorry, aber was Sie da von sich geben, ist Unsinn. Natürlich haben auch PizzalieferantInnen und die VerkäuferInnen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg, genauso wie zweifellos besser verdienende Ärzte und Anwälte, denn sie alle sind Enabler des wirtschaftlichen Erfolges: Ohne sie läuft auch in produzierenden Unternehmen alles langsamer, mühsamer und weniger erfolgreich.
zum Beitrag19.05.2026 , 16:27 Uhr
Naja, das Thema Erbschaft- und Vermögensteuer ist deshalb so brisant, weil beide Steuern Ländersteuern sind und die Einnahmen aus genau diesen Steuern den Bundesländern aktuell fehlen.
Die Besteuerung von Gewinnen, die sich global fast beliebig verschieben lassen, ist natürlich ein weiteres wichtiges Thema. Herr Trump versucht, die Symptome mit dem Vorschlaghammer zu lösen, nämlich durch Zölle, aber das hat leider viele unangenehme Nebenwirkungen.
zum Beitrag19.05.2026 , 11:07 Uhr
Wenn bei Beziehern niedriger Löhne nichts von den Globalisierungsprofiten ankommt, ist das vor allem ein Verteilungsproblem, denn die Gewinne werden nach unten nicht weitergegeben, obwohl diejenigen, die weniger für ihre Arbeit bekommen, ebenfalls an den "wettbewerbsfähigen Produkten" arbeiten, und ohne diese Mitarbeiter geht i. d. R. auch nichts. Ich selbst erhalte z. B. von Jahr zu Jahr mehr und kann meine Mieteinnahmen regelmäßig steigern. Überschüssiges Geld (4-stellige Beträge pro Monat) lege ich in Wertpapieren an, das Meiste in US-Firmen. Viele können nicht und meine Werpapieranlagen bringen der Binnenwirtschaft keine Gewinne. Wir müssen denen, die das Geld ausgeben, ein größeres Stück vom Kuchen gönnen, nicht nur die Krümel.
zum Beitrag19.05.2026 , 10:20 Uhr
Fast alle würden es schaffen, 2-3 Fremdsprachen zu lernen. Das ist eher eine Frage der richtigen Methode. Helvetia docet, würde ich sagen. Bei Mathe ist es etwas schwieriger, aber auch da ist methodisch viel Luft nach oben. Das beginnt bei gut gemachten Schulbüchern und geht mit geeigneten Lehrkräften weiter. Wenn man mittelmäßige Lehrkräfte produziert, weil die guten Leute nicht auf Lehramt studieren wollen (das war schon zu meiner Studienzeit so), hat man schon verloren.
zum Beitrag19.05.2026 , 10:11 Uhr
Ich wollte, es wäre so.
zum Beitrag19.05.2026 , 10:06 Uhr
Ja, Deutschland als Ganzes hat enorm profitiert. Dummerweise ist davon bei vielen Mitbürgern jedoch nichts angekommen. Vielleicht sollten wir daran intensiver arbeiten. Mit den Rezepten der AfD und der Neoliberalen wird das jedoch nicht funktionieren. Die machen alles nur schlimmer, indem sie die Menschen gedanklich in "Leistungsträger" (ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von ca. 100.000€) und "Minderleister" einteilen.
zum Beitrag19.05.2026 , 09:02 Uhr
Ludwig Erhard hat sein Versprechen "Wohlstand für Alle!" ebenfalls nicht eingelöst. Das Problem mit dem Wohlstand für alle ist, dass die Globalisierung den Wohlstand für uns sehr wohl erhöht. Die gerechte Verteilung dieses Wohlstandes ist jedoch unsere Sache. Wer sich standhaft weigert, die Globalisierungsgewinner zur Finanzierung des Gemeinwesens durch Besteuerung der Gewinne heranzuziehen (Stichworte: "Erbschaftsteuer" und "Vermögensteuer"), begeht einen großen Fehler, denn 90% der Mitbürger sind wahrscheinlich nicht der Meinung, dass die Finanzierung des Staates gerecht auf alle Schultern verteilt sei.
zum Beitrag18.05.2026 , 15:00 Uhr
Andere Partein mögen versagen. Das ist jedoch kein Grund, eine Partei zu wählen, deren Mitglieder zu einem beträchtlichen Teil rechtsextremistische und faschistische Ideen vertreten.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:57 Uhr
Solche Typen wie Herr Krause gab es 1933 auch, die dachten: "wird schon nicht so schlimm werden, sind ja alles auch nur Menschen." Es wurde dann noch viel schlimmer, wahrscheinlich weil es Menschen waren (homo homini lupus).
zum Beitrag18.05.2026 , 14:49 Uhr
Was genau sollte sich denn für mich persönlich ändern, wenn ich bestimmte Parteien wähle? Dass ich dann vielleicht ein paar Euro Steuern weniger zahle? Ich denke, solche Almosen brauche ich nicht. Gute Renten, eine gute Krankenversicherung und Absicherung bei Arbeitslosigkeit ist wichtiger, als dass ich ein bisschen mehr shoppen kann.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:43 Uhr
Natürlich gibt es innerhalb von Bayern riesige Unterschiede. Das hohe Niveau wird mit Hilfe von Zuwanderung aus anderen Bundesländern und der EU aufrecht erhalten. Die Staatsregierung kümmert sich auch lieber um Oberbayern als um den Rest. Aber dsd mit der Leistung ist nur ein Feigenblatt-Argument. Wenn man hinter die Kulissen schaut, hat wirtschaftlicher Erfolg in Bayern nicht immer etwas mit Leistung, sondern oft mit Herkunft zu tun.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:36 Uhr
Das Problem ist nicht, dass die SchülerInnen, die das Gymnasium besuchen, dafür nicht geeignet wären, weil die Ansprüche zu hoch wären. 2-3 Fremdsprachen und das bisschen Mathe und Physik können die alle schon lernen. Das Problem ist langweiliger und uninspirierter Unterricht. Wir müssen bei den Lehrkräften ansetzen und dort die Qualität erhöhen. Das heißt auch, Leute an die Schulen zu holen, die richtig gut sind, es sich bisher aber dreimal überlegen, ob sie an einer Schule unterrichten wollen, sich i. d. R. jedoch dagegen entscheiden, weil woanders bessere Jobs winken.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:35 Uhr
Ja, wir sollten insbesondere darauf achten, dass die Qualität der Lehrkräfte besser wird und diesen Lehrkräften mehr Freiheiten bei der Unterrichtsgestaltung zugestehen. Das "schwedische Experiment" lässt grüßen (www.sueddeutsche.d...periment-1.581380). Hätte ich damals einen so langweiligen und uninspirierten Unterricht erhalten, wie er in vielen Gymnasien dank starker Reglementierung durch Mikromanagement mittels detaillierter Lehrpläne üblich geworden ist, wäre ich sicher nicht motiviert gewesen, mich besonders anzustrengen.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:25 Uhr
Ja, den Menschen in Baden-Württemberg geht es tatsächlich gut. Den meisten in Bayern auch. Da ist es ähnlich.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:20 Uhr
Natürlich machen die Altparteien einiges falsch, vieles funktioniert zu langsam etc. Ich würde dennoch niemals irgendwelche Leute wählen, die einer Partei angehören, die rassistische Ressentiments verbreitet, die den Staat und unser Grundgesetz im Prinzip verachtet und es ja ebenfalls nicht besser könnte als die Altparteien.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:12 Uhr
Bei uns geht keine Angst um. Angst wovor? Ab wann beginnt für Sie der Reichtum, in dem wir schwelgen? Ein bisschen schwelgen wir schon, würde ich behaupten.
Aber ja, an dem Tag, an dem man den Artikel "Deutschland wieder weit abgeschlagen" lesen muss (nein, es ging dabei nicht um den ESC!), könnte man sich vielleicht überlegen, ob man nicht, statt der Reduktion des Elterngeldes das Wort zu reden, darüber schreiben sollte, wie man Chancengleichheit für die Jüngsten herstellen kann.
zum Beitrag17.05.2026 , 21:52 Uhr
In einem Jahr wird man nicht einmal ein Südhesse, wenn man aus Nordhessen oder Unterfranken stammt. Dafür braucht man eine ganze Generation.
zum Beitrag17.05.2026 , 21:47 Uhr
Ich beschimpfe AfD-Wähler nicht pauschal, halte sie jedoch zu etwas zwei Dritteln für äußerst naiv, geschichtsvergessen und empfänglich für rassistische und menschenverachtende Ressentiments, zu einem Sechstel für potentielle Mitläufer in einem Unrechtsstaat und zu einem weiteren Sechstel für potentiell gefährliche Extremisten, die, wenn sie die Gelegenheit dazu hätten, auch vor physischer Gewalt bis hin zum Mord nicht zurückschrecken würden. Da wir unter den Konsequenzen einer durch solche Wähler verursachten Katastrophe bereits vor knapp 100 Jahren in Deutschland zu leiden hatten und wissen, wie es ausgegangen ist, kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie viele Leute bedenkenlos den Rattenfängern hinterherlaufen.
zum Beitrag17.05.2026 , 17:53 Uhr
Wahrscheinlich hängen das Ergebnis dieser Studie und das Abschneiden der deutschen KandidatInnen beim ESC irgendwie miteinander zusammen bzw. haben Ursachen, die sich ähneln.
zum Beitrag17.05.2026 , 17:46 Uhr
Aus der offiziellen Beschreibung des Wappens des Landkreises Freising: "Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten von Rot und Gold, vorne ein linksgewendeter, rot gekrönter schwarzer Mohrenkopf mit rotem Ohrring, hinten eine silberne heraldische Rose." Und weiter: "Das gekrönte Mohrenhaupt galt vom Ende des 12. Jahrhunderts bis zur Säkularisation 1802/1803 als Hoheitszeichen des Bistums und Hochstifts Freising, dessen Kernland im heutigen Landkreisgebiet gelegen ist." www.kreis-freising...ng/das-wappen.html Wir alle gehören also seit mindestens 800 Jahren eng zusammen, wahrscheinlich sogar noch viel länger, nämlich seit die Römer den südwestlichen Teil Deutschlands zivilisiert haben. Da muss sich wirklich niemand dafür rechtfertigen, hier zu leben.
zum Beitrag14.05.2026 , 21:34 Uhr
Sie haben das Wörtchen "vielleicht" übersehen, das meine Äußerung als Arbeitshypothese kennzeichnete. Ansonsten hätte ich von Ihnen mehr Substanz erwartet, wenn Sie schon meinen, sich zu meinem Beitrag äußern zu wollen.
zum Beitrag13.05.2026 , 16:13 Uhr
Sorry, aber was die RAF und damit auch Frau Klette betrieben hat, war kein "linker Widerstand" und auch kein Klassenkampf". Terrorismus und bewaffnete Raubzüge, um den Lebensunterhalt zu finanzieren, hat mit linkem Widerstand und Klassenkampf überhaupt gar nichts zu tun. Man kann es vielleicht psychologisch mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung inklusive egozentrischer Überhöhung und verblendeter Selbstüberschätzung und der Suche nach einem passenden Narrativ für die eigene Idiotie erklären, aber der Versuch, sich in irgendeiner Weise als der politischen Linken zugehörig darzustellen und damit die eigene Rolle zu verklären, ist lächerlich und erbärmlich.
zum Beitrag12.05.2026 , 20:02 Uhr
Wir reden hier nicht von "normalen Arbeitnehmern". Das muss wohl gelegentlich klargestellt werden. In der freien Wirtschaft gibt es Leute, die die Entlohnung der Abgeordneten als finanziellen Abstieg betrachten würden.
zum Beitrag12.05.2026 , 20:00 Uhr
Geld IST die primäre Belohnung. Das ist seit ungefähr 3.000 Jahren so.
zum Beitrag12.05.2026 , 19:59 Uhr
Wer eine bessere Integration will, wird solche Kurse wohl anbieten und bezahlen müssen. Herr Dobrindt will offensichtlich die Integration erschweren, möglicherweise, um später für mehr Abschiebungen in die Heimatländer plädieren zu können.
zum Beitrag11.05.2026 , 22:09 Uhr
Ich lese ganz zu Beginn: "Ein Gehalt von 2.850 Euro netto plus 350 Euro pro zu pflegendem Angehörigen oder Kind – viele Arbeitnehmer:innen in Deutschland würden sich darüber freuen." Ganz ehrlich: Wenn ich auf meine Lohnsteuerbescheinigung von 2025 schaue, wäre ich wohl nicht einmal mit dem Dreifachen zufrieden. Sorry, aber ein(e) Abgeordnete(r), die/der auf 4 Jahre gewählt ist und danach nicht genau weiß, wie es weitergeht (den Linken winken da nicht durchweg gut bezahlte Jobs in der freien Wirtschaft), kann durchaus das erhalten, was auf einem vergleichsweise anspruchsvollen Posten in der freien Wirtschaft bezahlt wird - und das ist mehr als das Doppelte von 2850€. Die Diäten ermöglichen den Abgeordneten auch (was oft nötig ist), sich einen Berliner Zweitwohnsitz zu leisten. Man kann ja von den Abgeordneten halten, was man will, aber die Arbeitsbelastung ist erheblich und eine entsprechende Entlohnung sollte auch helfen, nicht nach anderen finanziell vergüteten Aktivitäten schielen zu müssen, wie wir es z. B. von Abgeordneten der CDU/CSU kennen.
zum Beitrag11.05.2026 , 19:09 Uhr
Dafür gibt es keine einfachen Lösungen.
zum Beitrag11.05.2026 , 19:08 Uhr
Untermieter aufzunehmen, ist i. d. R. ohne Zustimmung des Vermieters nicht machbar. Daran scheitert es in den meisten Fällen.
zum Beitrag11.05.2026 , 08:57 Uhr
Sie unterschätzen anscheinend den Unterschied zwischen den etablierten Parteien und der Vetternwirtschaft bei der AfD.
zum Beitrag11.05.2026 , 08:56 Uhr
Die Mindestwohnfläche pro Person liegt bei ca. 10m². Das sollten wir in der Rechnung berücksichtigen. Wenn die Familie jetzt schon über mehr Wohnfläche verfügt, ist es allerdings kontraproduktiv, nämlich zu teuer, sie umziehen zu lassen, wenn die Mietkosten dadurch nicht deutlich sinken (und das werden sie in Ballungszentren wohl nicht tun).
zum Beitrag09.05.2026 , 16:38 Uhr
Warum schlagen Sie Wohngeldempfängern nicht einfach vor, doch bitte in den Burgenlandkreis, den Vogelsbergkreis, den Hochsauerlandkreis oder nach Goslar umzuziehen? Da wird's dann billiger als in München, Frankfurt oder Berlin. Vielleicht könnte man dafür ja auch Umzugsprämien ausloben?
zum Beitrag09.05.2026 , 16:30 Uhr
Offensichtlich haben diejenigen, die meinen, die AfD verbessere etwas, noch nicht verstanden, dass die AfD, falls sie jemals an irgendeine Art von Macht kommt, nur dafür sorgen wird, dass die eigenen Leute versorgt sind. Der Rest der Bevölkerung wird ihr egal sein und noch viel mehr ausgenommen und hinters Licht geführt werden, als es gefühlt jetzt der Fall ist. Verbessern wird sich mit solchen Leuten gar nichts. Aber leider sind viele Mitbürger intellektuell nicht in der Lage, die Spielchen der AfD zu durchschauen.
Leider verhält sich die SPD seit vielen Jahren so, als wolle sie mit den "kleinen Leuten" nichts mehr zu tun haben. Die SPD-Stammwähler scheinen langsam auszusterben. Wer statt bei der SPD allerdings rechts von der CDU nach Lösungen sucht, ist in der falschen Richtung unterwegs. Wer will, dass die unteren 90% der Einkommens- und Vermögensverteilung weiterhin mitreden kann, sollte eher links wählen.
zum Beitrag09.05.2026 , 14:47 Uhr
Diejenigen, die bei all diesen Sparorgien auf der Strecke bleiben werden, sind die, die es ohnehin schon schwer haben: Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche sowie RentnerInnen mit niedrigen Renten. Eine andere Gruppe, die mittelfristig ebenfalls Abstriche wird befürchten müssen, sind möglicherweise die Vermieter, die Wohnungen an die Vorgenannten vermieten. Bei ihnen wird sich der Drang, an finanziell schlecht aufgestellte Mieter zu vermieten, weiter abschwächen.
zum Beitrag09.05.2026 , 13:26 Uhr
Der Hebel in den USA heißt "Schadenersatz". Da es dort gleich um viele Millionen US$ geht, reagieren Firmen schnell, wenn sie solche Prozesse verlieren. Bei uns sind Schadensersatzansprüche traditionell eher lächerlich niedrig. Aber danke, dass Sie meinen leicht süffisant geschriebenen Beitrag so ernst genommen haben, auch wenn Sie auf meine Beispiele gar nicht eingegangen sind.
zum Beitrag09.05.2026 , 13:18 Uhr
Genau wie in Berlin dürfte es in Paris viele junge Leute geben, die bewusst auf ein eigenes Auto verzichten. Das sind sicher schon mehr als 5%. Bei der Bürgerbefragung stimmte die Mehrheit für 500 autofreie Straßen (www.tagesschau.de/...efragung-100.html). Dass nur 4% der WählerInnen abgestimmt haben, spielt jedoch überhaupt keine Rolle, denn jeder, der dagegen gewesen wäre, hätte ja dagegen stimmen dürfen. Durch Nichtteilnahme an der Bürgerbefragung erklärt man de facto, das es einem egal ist.
zum Beitrag09.05.2026 , 13:11 Uhr
Abwarten!
zum Beitrag08.05.2026 , 18:15 Uhr
Die Bewertungen spiegeln die tatsächliche Politik ein wenig. Man kann jedenfalls nicht behaupten, beides habe nichts miteinander zu tun. Das Problem ist, dass die Menschen auf der einen Seite Veränderungen fordern, womit insbesondere eine Verbesserung der eigenen Situation gemeint ist (die sich auf Nachfrage meist als gar nicht so schlecht darstellt), sich auf der anderen Seite jedoch gegen jede Art der Veränderung wehren, weil sie panische Angst vor Veränderungen haben. Dies wird durch die Politik abgebildet. Veränderungen, die für viele nicht einmal Verbesserungen sind, gibt es lediglich in homöopathischen Dosen und wenn sich eine deutsche Regierung mal etwas traut (wie z. B. Schröder/Fischer mit den Hartz-Reformen), wird sie garantiert bei der nächsten Gelegenheit abgewählt. So wird das alles natürlich nichts.
zum Beitrag08.05.2026 , 18:08 Uhr
Ich habe gehört, in Paris gebe es ebenfalls Bestrebungen, Autos aus der Innenstadt herauszubekommen. www.parissansvoiture.org/
zum Beitrag08.05.2026 , 08:41 Uhr
Frau Prien reiht sich ein in eine ganze Reihe von MinisterInnen der aktuellen Regierung, die für ihr Amt ungeeignet sind. Wundert uns das? Nein, denn wir haben ja auch einen Kanzler, der die schlechtesten Bewertungen erhält, die jemals einem deutschen Nachkriegskanzler zuteil wurden.
zum Beitrag07.05.2026 , 23:13 Uhr
Am besten fand ich den Satz "Für „einfache“ KI-Anwender ist vor allem das Verbot von Apps relevant, mit denen sich Nacktbilder herstellen lassen." Adobe Photoshop dürfte sich also in einigen Tagen auf einer schwarzen Liste wiederfinden. Wahrscheinlich werden demnächst sogar Fotoapparate und Handykameras verboten. Konsequent wäre das, sind sie doch sozusagen die Wurzel allen Übels.
zum Beitrag07.05.2026 , 21:02 Uhr
Eine gewisse Unzufriedenheit bei Älteren, besonders bei Rentnern kann ich sehr gut nachvollziehen, denn wenn man in ein Alter kommt, in dem man normalerweise keinen Erwerbstätigkeiten mehr nachgeht, stellt sich die Frage, wofür und wovon man lebt, also was eigentlich die eigene Lebensbilanz ist. Gerade ärmere Ältere ohne tragfähige familiäre Bindungen, also ohne Kinder und Enkel, drohen dann, in eine emotionale Abwärtsspirale zu geraten. Vereinsamung ist dabei ein sehr wichtiges Thema. Das Thema "Wut" spielt dabei wahrscheinlich gar keine große Rolle, denn auf wen sollte man wütend sein? Auf die Politik? Die hat schon immer viele Menschen enttäuscht, besonders die, die nicht zu den obersten paar Prozent der wirtschaftlich und sozial Gutgestellten gehören - und das sind leider zu viele.
zum Beitrag07.05.2026 , 20:21 Uhr
Vielleicht sind einige dieser 18-Jährigen ja gar nicht in Deutschland, sondern studieren z. B. in Österreich oder der Schweiz. Wurden diese Briefe eigentlich per Einschreiben mit Rückschein verschickt oder verlässt sich die Bundeswehr darauf, dass die Post gewöhnliche Briefe korrekt zustellt?
zum Beitrag07.05.2026 , 19:29 Uhr
Dummheit und Angst sind die zwei größten Feinde der Menschheit.
Die zwei Fragen, die sich heir stellen sind folgende: 1. Vor wem hat die EU-Kommission Angst? 2. Wie dumm sind wir eigentlich, dass wir glauben, wir könnten die Erde ruinieren, um die Wirtschaft zu schützen? Wenn die Erde erst ruiniert ist, kostet es uns Trillionen, viele Menschenleben und Jahrhunderte, sie wieder in Ordnung zu bringen. Die Wirtschaft wird davon nicht profitieren. Wir werden dann, wie zwischen dem 6. und dem 14. Jahrhundert, eine gigantische Wirtschaftsflaute mit Hungerkatastrophen und allem erleben, was sonst dazugehört.
zum Beitrag03.05.2026 , 19:21 Uhr
Die Regierung Merz macht z. T. eine katastrophale Politik, ohne Zukunftsperspektiven, ohne Überblick über den Status quo.
zum Beitrag03.05.2026 , 19:18 Uhr
Ich fasse zusammen:
zum Beitrag30.04.2026 , 20:08 Uhr
Armeen sind jetzt keine gute Vergleichsgruppe. Dort hat ja auch jeder eine oder mehrere Waffen dabei und die meisten sind junge Männer.
zum Beitrag30.04.2026 , 20:06 Uhr
Indexmietverträge werden immer dann beliebt, wenn die Inflation steigt. Vergessen werden sollte jedoch auch nicht, dass ganz "normale" Mietsteigerungen mit bis zu 15% in drei Jahren (in angespannten Wohnungsmärkten) bis zum Mietspiegelmittelwert möglich sind (Kappungsgrenze). Darüber hinaus gibt es natürlich noch die Mietpreisbremse, die bei Neuvermietung eine Miete 10% über dem Mietspiegelmittelwert zulässt. In Märkten mit relativ hoher Fluktuation kann ein qualifizierter Mietspiegel mittelfristig relativ stark steigen. Nicht vergessen werden sollte außerdem, dass die Wohnkosten selbst zu etwa 30% für die Entwicklung der Inflation verantwortlich ist. Aber es naht Besserung: Spätestens ab 2035 sollten wir den demographischen Druck ein wenig zu spüren bekommen und dieser sollte aus dem Immobilienmarkt ein wenig Druck herausnehmen.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:55 Uhr
Jetzt könnte man natürlich frech die Frage stellen, warum Ärmere überhaupt rauchen. Es kostet Geld, birgt jede Menge Gesundheitsrisiken und der Tabakanbau fristet in Deutschland eher ein Nischendasein. Aber Polen und Tschechien freuen sich über die hohe Nachfrage in Deutschland.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:45 Uhr
Die Länder sollten allerdings daran interessiert sein, auf die durch Vermögen- und Erbschaftsteuer generierbaren Einnahmen nicht zu verzichten. Die Gesetzesinitiative kann nach GG Art. 76 durchaus auch vom Bundesrat ausgehen.
Ja, ich sehe die Bundesländer in der Pflicht, die Mehrheit der SteuerzahlerInnen durch eine solche Gesetzesinitiative zu entlasten. Haben Sie daran etwas herumzumäkeln?
zum Beitrag29.04.2026 , 18:37 Uhr
Das Bewertungsgesetz (BewG) gibt es schon eine ganze Weile. Man muss es lediglich anwenden.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:34 Uhr
Zu Beginn von Kohls Regierungszeit war der Spitzensteuersatz höher und die meisten zahlen auch jetzt weniger als 45%.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:32 Uhr
Unser Staat ist also bereit, Millionen für Palantir und demnächst Milliarden(?) für Claude Code und Ähnliches zu bezahlen? Wollen wir Steuerzahler das? Hatten wir für dieses Geld gerade keine bessere Verwendung? O.k., es könnte natürlich diejenigen betreffen, die sich vor dem Steuerzahlen drücken. Solche Daten kann man mit KI besonders gut abgleichen.
Die eigentliche Frage ist jedoch, was das Ziel dieser Datenanalysen ist und wen es betreffen wird, also wessen Daten ohne Wissen der Betroffenen da durchforstet werden sollen und zu welchem Zweck.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:13 Uhr
Im Grunde geht es also erst einmal um die Frage, wer einen "Friedhof" "Friedhof nennen darf. Oder man stellt die Eingeäscherten in einer Urne ins Regal. Auch in den USA gibt es zu diesem Thema interessante Präzedenzfälle. Demnächst werden sich besonders Betuchte auf dem Mond bestatten oder sogar aus der Erdumlaufbahn in die Weiten des Universums hinauskatapultieren lassen können.
zum Beitrag27.04.2026 , 21:48 Uhr
Man sollte ihnen die elektronischen Devices wegnehmen, bis sie ein verschärftes Training erfolgreich absolviert haben.
zum Beitrag27.04.2026 , 21:47 Uhr
Fast zwei Drittel der Bevölkerung fordern also eine Vermögensteuer und eine höhere Erbschaftsteuer.
Es ist interessant, dass außer bei der Linken diese Forderungen von PolitikerInnen kaum formuliert werden. Unter Kanzler Kohl wurde die Vermögensteuer noch erhoben und der Spitzensatz der Einkommensteuer war deutlich, nämlich um ca. 25%(!), höher als heute.
Nach der Grundsteuerreform hätte man leicht dieselben Daten, die für die Grundsteuer erhoben wurden, verwenden können, um die Vermögensteuer verfassungsrechtlich wieder in Ordnung zu bringen (wir erinnern uns: Beim Beschluss des BVerfG zur Vermögensteuer ging es im Wesentlichen um Immobilienbewertungen). Für die Erbschaftsteuer wird inzwischen der aktuelle Verkehrswert der Immobilien zugrunde gelegt. Dasselbe sollte bei der Vermögensteuer auch funktionieren.
Bedenken sollten wir auch, dass sowohl die Vermögen- als auch die Erbschaftsteuer Landessteuern sind: Sie werden an das Bundesland entrichtet. Warum verzichten die Bundesländer also auf diese Steuereinnahmen, jammern uns jedoch gleichzeitig die Ohren voll, dass sie zu wenig Geld hätten?
Brandstiftung, Diebstahl und Gewalt sind keine Lösung des Gerechtigkeitsproblems!
zum Beitrag26.04.2026 , 22:49 Uhr
Da haben wohl manche das jährliche Cybersecurity-Training geschwänzt.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:05 Uhr
Das müsste man jedoch international besser regeln. Die Grundsteuern sind jedoch nicht durchweg gestiegen. Für einige Objekte sind sie mitunter deutlich gesunken.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:03 Uhr
Ich lese gerade: "Gegen erwachsene Obdachlose setzen unter anderem Leipzig oder Stuttgart schon länger klassische Musik ein." Richtet sich das tatsächlich gegen Obdachlose? Weil Obdachlose Mozart, Bach, Beethoven und Vivaldi nicht mögen? Wer sagt das? Ich dachte immer, das werde gemacht, weil Menschen beim Hören klassischer Musik weniger aggressiv seien. In U-Bahnhöfen wirkt es nach meinem Eindruck jedenfalls ganz gut.
zum Beitrag25.04.2026 , 22:58 Uhr
Sie haben schon mitbekommen, wer in Baden-Württemberg die Wahl gewonnen hat?
zum Beitrag25.04.2026 , 22:56 Uhr
Die Grundsteuer ist in Deutschland lächerlich niedrig, also alles kein Grund zur Beunruhigung. Es ist übrigens interessant und erstaunlich, dass in den USA auch das wesentlich besser funktioniert: Dort ist die Grundsteuer deutlich höher, aber davon werden die Schulen bezahlt. Das funktioniert, sogar in New York.
zum Beitrag25.04.2026 , 22:52 Uhr
Im Artikel lese ich: "Als Vermieter:in gibt es kaum einen Grund, den Rechtsbruch nicht zu versuchen."
Das leugne ich. Doch, es gibt einen guten Grund, nämlich dass man von seinen Eltern gelernt haben sollte, Regeln zu beachten und andere Mitmenschen nicht zu übervorteilen, auch wenn man die Möglichkeit dazu hat.
Was wir seit mehreren Jahren feststellen, ist jedoch, dass einige Mitbürger meinen, sie könnten sich vollkommen daneben benehmen, wenn sie keine Konsequenzen fürchten müssen. Man kennt diese Entwicklung aus Malle und anderen Touri-Hochburgen, die inzwischen Benimmregeln durchsetzen und Strafen für Fehlverhalten verhängen, aber eben auch aus Vermieterkreisen.
Immer dann, wenn es ein Machtgefälle gibt (wie z. B. zwischen Vermietern und Mietern), gibt es Leute, die meinen, dieses schamlos ausnutzen zu dürfen.
Auch wenn ich selbst Wohnungen in Berlin vermiete, befürworte ich den Weg, den Berlin in Fragen des Mietenkatasters und bei möblierten Kurzzeitvermietungen in Milieuschutzgebieten geht. Vermieter, die sich nicht an die Regeln halten, müssen irgendwann deutlich daran erinnert werden, dass es diese Regeln gibt.
zum Beitrag24.04.2026 , 21:09 Uhr
Ich erwarte von den Städten seit Jahren, dass sie endlich gegen die chronische Unterfinanzierung der Gemeinden klagen, wenn es sein muss bis vor das Bundesverfassungsgericht. Hier gilt ein besonderes Augenmerk dem Art. 28 Abs. 2 GG: "(2) Den Gemeinden muß das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Auch die Gemeindeverbände haben im Rahmen ihres gesetzlichen Aufgabenbereiches nach Maßgabe der Gesetze das Recht der Selbstverwaltung. Die Gewährleistung der Selbstverwaltung umfaßt auch die Grundlagen der finanziellen Eigenverantwortung; zu diesen Grundlagen gehört eine den Gemeinden mit Hebesatzrecht zustehende wirtschaftskraftbezogene Steuerquelle." Dort ist auch ein guter Tipp enthalten, wie die finanzielle Ausstattung der Gemeinden verbessert werden kann, nämlich mit Hilfe der Hebesätze (Grundsteuer und Gewerbesteuer!). Wenn sich also nichts tut, sollten die Gemeinden in einer konzertierten Aktion die Grundsteuerhebesätze deutlich erhöhen.
zum Beitrag24.04.2026 , 21:01 Uhr
Die Grünen hatten diese (und einige andere) Erkenntnisse schon seit vielen Jahrzehnten etwas schneller als alle anderen. Es ist also äußerst befremdlich, wenn Sie so tun, als hinkten die Grünen im Erkenntnisprozess hinterher.
zum Beitrag23.04.2026 , 16:16 Uhr
Träumen Sie weiter! Die hohen Baukosten haben wenig mit der Gestaltung der Bestandsmieten zu tun. Wenig Bautätigkeit hatten wir bei hohen Zinsen auch früher schon, da der Immobilienmarkt sehr zinssensitiv ist. Und Argentinien als Argument? Klar, wenn die Leute gar kein Geld mehr haben, sinken die Mieten. Es ist immer noch besser, schlecht als gar nicht zu vermieten. Auf Deutschland ist das so nicht übertragbar, denn gerade unsere Regelungen sorgen dafür, dass der Markt stabil und attraktiv für Investoren bleibt.
zum Beitrag23.04.2026 , 14:38 Uhr
Schreiben einer Berliner Arbeitsagentur zum Thema Höhe der Miete und der Nebenkosten eines Mieters haben mich schon erreicht. Prinzipiell funktioniert das also ...
zum Beitrag23.04.2026 , 14:24 Uhr
Die Windparks, die heute stillstehen, tun das meist nicht, weil der Wind fehlt.
zum Beitrag23.04.2026 , 14:22 Uhr
Zur Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels wird überall, nicht nur in Berlin, eine repräsentative Stichprobe verwendet. Ob die Länder die oben genannten Eingriffskompetenzen (z. B. Mietkataster zu erstellen etc.) haben oder nicht, ist nicht ganz klar, denn das "Wohnungswesen" ist Ländersache. Die Länder können lediglich nicht in Dinge eingreifen, die durch das BGB abschließend geregelt sind.
zum Beitrag23.04.2026 , 14:09 Uhr
Warum erklären wir nicht einfach ganz Berlin zum Milieuschutzgebiet? - vielleicht ausgenommen das Regierungviertel ...
zum Beitrag22.04.2026 , 23:37 Uhr
Es gibt verschiedene Methoden, das Zeug herzustellen.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:36 Uhr
Die Vermieter schäumen Wer? Ich nicht. Ich nehme das mit Humor und warte auf die ersten Formulare aus Berlin. Wegen so einem bisschen Arbeit werde ich mich nicht weiter aufregen.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:32 Uhr
So einfach ist es nicht mit der Erstellung des qualifizierten Berliner Mietspiegels.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:31 Uhr
Im Prinzip kann man das - außer der Adressensammlung - ziemlich gut automatisieren.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:29 Uhr
Zur Erstellung des Mietspiegels werden schon jetzt reale Mieten herangezogen, aber halt hauptsächlich solche aus der Vergangenheit. Das Problem werden dann evtl. möblierte Wohnungen etc. sein.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:26 Uhr
Ich bin ja mal gespannt, wann mich das erste Schreiben aus Berlin mit Fragen zur Höhe der Mieten erreicht.
zum Beitrag22.04.2026 , 08:22 Uhr
Medizinische Präparate sind keine langlebigen Alphastrahler. Was Medizin und Forschung produzieren, ist mengenmäßig gering. Ihr Argument ist also ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
zum Beitrag22.04.2026 , 08:19 Uhr
Würden wir jetzt beginnen, die Kernkraft wiederzubeleben, bekämen wir, wenn alles sehr schnell läuft, frühestens in 10 Jahren die erste neue Betriebsgenehmigung zustande. Würden wir die nächsten 10 Jahre zum Ausbau von Speichern, Wasserstoffinfrastruktur, Netzinfrastruktur, Solar und Wind nutzen, bräuchten wir eine solche Betriebsgenehmigung gar nicht mehr.
In den USA ist übrigens gerade ein Windpark mit 3,5GW Leistung (entspricht ca. 2-3 AKWs), nämlich das SunZia Windprojekt in New Mexic, dabei, in Betrieb zu gehen. Die Kosten betrugen ca. 11 Mrd. USD, also ein Drittel von dem, was 2 AKWs ohne Betriebskosten, Versicherung und Entsorgung kosten würden.
zum Beitrag22.04.2026 , 08:13 Uhr
Ich bin dann und nur dann für Kernkraft, wenn wir das dafür benötigte spaltbare Material in Deutschland abbauen. So, jetzt sind Sie dran. Vorschläge? Schwarzwald? Erzgebirge?
zum Beitrag22.04.2026 , 08:07 Uhr
Sorry, aber was Sie über Kohlekraft schreiben, ist Unsinn. Es geht auch nicht darum, wie viel ein AKW im normalen, unfallfreien Betrieb an Strahlung emittiert, sondern es geht um Risiken. Kohlekraft kann man abschalten, Radioaktivität nicht. Da wir das für AKWs notwendige spaltbare Material schon lange nicht mehr in Deutschland fördern (wer erinnert sich noch an die Wismut?), würden wir Risiken ohne Skrupel externalisieren und unsere Hände in Unschuld waschen. Da wir außerdem eine Verantwortung für die Mitarbeiter von AKWs trügen, die erheblichen Strahlenrisiken ausgesetzt wären (ja, ich habe mir das tatsächlich mal aus der Nähe angeschaut), ist eine solche Herangehensweise abzulehnen.
zum Beitrag21.04.2026 , 17:51 Uhr
Die obige Liste ist fast so schlimm, wie die der Männer wäre.
Warum sind eigentlich Frau von der Leyen, Nena, Julia Fischer, Helene Fischer, Herta Müller und Nina Hagen nicht dabei?
zum Beitrag20.04.2026 , 22:00 Uhr
Genau so ist das. Aber selbst die, die sich in den Bereichen 80% - 95% der Einkommensverteilung befinden, sind viel näher am Bürgergeld als die wirklich Vermögenden.
zum Beitrag20.04.2026 , 21:10 Uhr
Interessanter Artikel! Aber der Autor schreibt: "Solche Geschichten bekomme ich in den Gesprächen, die für dieses Buch in Frankfurt am Main und Leipzig geführt wurden, häufig zu hören. " Gerade Frankfurt und Leipzig sind keine exemplarischen Städte für die Lage des Mittelstandes. Man sollte eher nach Plauen und Pirmasens gehen, um die Menschen zu treffen, die an den Möglichkeiten, die die Gegenwart bietet, verzweifeln. Dass gerade dort der Staat mehr Präsenz zeigen und viel mehr positive Impulse setzen muss, weiß man in diesen Städten wahrscheinlich, wenn man einen halben Tag lang durch die Straßen schlendert. Waren Sie schon einmal in Plauen?
zum Beitrag20.04.2026 , 08:58 Uhr
Wie schon gesagt: GG Art. 20!
zum Beitrag20.04.2026 , 08:55 Uhr
Auf den Nonsens von "Dr. McSchreck" bin ich bereits eingegangen, auf den Ihren einzugehen, lohnt sich kaum.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:53 Uhr
Wenn man berücksichtigt, dass in Deutschland ca. 50% Habenichtse leben (also Menschen mit einem Nettovermögen unter 100.000€), wundert man sich, dass die linken Parteien so wenig Zustimmung bekommen. Es sind ja eher Linke als Konservative, die sich um den ärmeren Teil der Bevölkerung bemühen.
Die AfD bemüht sich eher, selbst an die Fleischtöpfe zu kommen, d. h. deren Mitglieder werden sich hauptsächlich um sich selbst und die eigene Bereicherung kümmern, sollten sie irgendwo in irgendeine Machtposition kommen. Wer so etwas wählt, glaubt auch an Weihnachtsmänner und eierlegende Osterhasen.
zum Beitrag18.04.2026 , 17:35 Uhr
Ja, der Markt wird es richten! Allerdings anders, als die Drei von der Tankstelle es sich vorstellen.
zum Beitrag18.04.2026 , 17:30 Uhr
Schreiben Sie öfters solche Collagen von Nicht-Argumenten zusammen?
Wie Sie vielleicht gemerkt haben, brachte ich relativ früh die Beispiele von Helsinki und Bologna in die Diskussion mit ein. Sollten Sie dagegen argumentieren wollen, würde ich Sie bitten, uns anhand statistischer Daten darüber aufzuklären, warum es nicht sinnvoll ist, Tempo 30 in städtischen Umgebungen als Grenzgeschwindigkeit vorzuschreiben.
zum Beitrag18.04.2026 , 15:39 Uhr
In einer sich von der Globalisierung teilweise abwendenden Welt gibt es keine echte Alternative zum umlagenfinanzierten Rentensystem (das es übrigens auch in den USA gibt). Auch eine kapitalgestützte Rentenversicherung basiert im Grunde auf der Annahme, dass nachfolgende Generationen die Mittel erwirtschaften, die zur Versorgung der nicht mehr Arbeitenden notwendig sind. Wenn man also eine kapitalgestützte Rentenversicherung organisiert, muss man das Geld in wachsenden Märkten anlegen. Wachstum wird jedoch durch eine steigende Produktivität und/oder eine wachsende Bevölkerung generiert. Das bedeutet de facto, das man in Ländern im südostasiatischen Raum (insbesondere Indien), in Afrika und - mit etwas Glück - in Südamerika investieren muss. Alle diese Regionen bringen jedoch (noch?) nicht zuverlässig die Renditen, die man bräuchte, um eine sichere Finanzierung zu garantieren. Was wären also die Voraussetzungen für eine kapitalgestützte Altersversorgung? 1. Frieden 2. Globalisierung 3. Innovation 4. Bildung 5. Produktivitätszuwächse ... und das alles natürlich weltweit!
zum Beitrag18.04.2026 , 15:23 Uhr
Wenn Sie nicht erkennen, was das durch einen schrecklichen Unfall gestorbene Kind und die Sorge um das eigene Kind mit dem Ziel, tödliche Verkehrsunfälle in Städten zu minimieren, zu tun hat, ist da wohl noch erhebliche intellektuelle Nacharbeit vonnöten.
zum Beitrag18.04.2026 , 13:34 Uhr
Sie können hier mehr dazu lesen. Dort gibt es auch einen Link: taz.de/Kuerzungen-...inderung/!6171785/ Das "Interne Arbeitspapier" inkl. Bewertungen können Sie vom Paritätischen Gesamtverband als pdf herunterladen: www.der-paritaetis...ellung-kahlschlag/
zum Beitrag18.04.2026 , 13:29 Uhr
Wenn Eltern nicht in der Lage sind, angemessen für die Kinder zu sorgen, muss der Staat einspringen (s. GG Art. 20)! An dieser Stelle ist es eindeutig Staatsversagen.
zum Beitrag18.04.2026 , 13:24 Uhr
Das Lustige in Bologna war übrigens, dass ausgerechnet die Taxifahrer dagegen geklagt haben. Ich hätte ja angenommen, dass den Taxifahrern eine Tempo-30-Regelung eher entgegenkommt, weil die Fahrten dann länger dauern. So weit ich weiß, wird schon daran gearbeitet, die Begründung für Tempo 30 nachzuschärfen. Außer einem Haufen zusätzlicher Verwaltungsarbeit hätte das Urteil dann nichts gebracht.
zum Beitrag18.04.2026 , 13:20 Uhr
Man sollte jedoch berücksichtigen, dass es Radfahrer gibt, die an roten Ampeln gerne auch mal LKWs rechts überholen, um als erste vor der roten Ampel zu stehen. Dafür verfügen die allermeisten LKWs und Busse inzwischen über Systeme, mit denen sich der gesamte Raum einsehen lässt und kein toter Winkel mehr entsteht. Sich dabei allerdings auf die Aufmerksamkeit der Fahrer zu verlassen, ist wahrscheinlich zu wenig.
zum Beitrag18.04.2026 , 13:16 Uhr
Wer für Kinder, Jugendliche und Bedürftige mehr herausholen will, muss sein Kreuzchen wohl bei den nächsten Wahlen weiter links machen.
Solange die Mehrheit aber dem empathiebefreiten, sozialdarwinistisch denkenden und egoistischen rechten Mainstream huldigt, wird sich an den Ideen für Einsparmöglichkeiten nicht viel ändern. Dafür wird dann halt kräftig und möglichst ausschließlich in die eigenen Taschen gewirtschaftet.
zum Beitrag18.04.2026 , 13:11 Uhr
Soso, Sie als Familientherapeut ... Ich finde, dass man, wenn man "Eltern nach Trennung berät", eigentlich ein bisschen spät dran ist. Zu diesem Zeitpunkt ist das Kind ja schon - im wahrsten Sinne des Wortes - in den Brunnen gefallen. Wie wäre es, etwas früher anzusetzen? Ich nehme an, dass Stress, (wirtschaftliche) Überforderung und dadurch entstehende Zukunftsängste Gründe für die hohe Zahl an Trennungen sind. Tendenziell dürften diese Faktoren auch für eine niedrigere Geburtenrate sorgen, obwohl die Zahlen eigentlich sagen, dass es den Einwohnern Deutschlands im statistischen Mittel wirtschaftlich sehr gut geht.
zum Beitrag18.04.2026 , 00:00 Uhr
In mehreren Städten, in denen einige Zeit lang Tempo 30 getestet wurde (Helsinki, Bologna, ...) ist die Zahl der Verkehrstoten während dieser Zeit deutlich gesunken. Das ist zumindest ein starkes Indiz dafür, dass ein niedriges Tempolimit Verkehrstote zu vermeiden hilft.
zum Beitrag17.04.2026 , 18:52 Uhr
Google hilft gerne.
zum Beitrag17.04.2026 , 18:25 Uhr
Man kann dem nur zustimmen.
Bologna wollte kürzlich eigentlich flächendeckend in der ganzen Stadt 30km/h einführen, aber auch dort hat ein Gericht diese Geschwindigkeitsbeschränkung erst einmal aufgehoben, weil die Geschwindigkeitsbegrenzung angeblich präziser und mehr oder weniger für jede Straße einzeln begründet werden muss. Man sollte ja meinen, dass die Vernunft der RichterInnen weit genug reicht, um zu verstehen, dass geringere Zahlen von Verletzten und Toten im städtischen Verkehr eine durchaus gute Begründung darstellen.
zum Beitrag17.04.2026 , 17:42 Uhr
Wer Stimmung gegen die Wissenschaft macht und die, die den Nonsens glauben, den Wissenschaftsskeptiker verbreiten, werden langfristig als Verlierer dastehen. So einfach ist das.
Offensichtlich haben wir in diesem unserem Land eine ganze Menge Leute, die zu den Losern gehören wollen.
zum Beitrag14.04.2026 , 10:42 Uhr
Also so ähnlich wie in Italien?
zum Beitrag14.04.2026 , 10:40 Uhr
Es gibt viele Versionen der Rattenfängergeschichte. Wissenschaftlich erwiesen ist wohl, dass man mit Flöten keine Ratten anlockt. Dieser Teil der Geschichte ist wohl erst später hinzugedichtet worden und hat ihr den Namen gegeben.
zum Beitrag14.04.2026 , 10:37 Uhr
Wenn die Summe der Krankenkassenbeiträge gleich bleibt, kann man die kostenlose Mitversicherung von nicht arbeitenden Ehegatten streichen. Wenn jedoch die nicht arbeitenden Ehepartner einfach zusätzlich zahlen sollen, bin ich dagegen. Schon jetzt werden Paare benachteiligt, bei denen beide Partner arbeiten, denn diese bezahlen beide ihre Krankenkassenbeiträge, während bei Paaren, bei denen nur ein Partner arbeitet, auch nur ein Beitrag fällig wird. Das heißt, das Paare mit nur einem Arbeitseinkommen trotz gleichen Haushaltseinkommens weniger für die Krankenkasse zahlen. Ist das sinnvoll und gerecht?
zum Beitrag11.04.2026 , 15:42 Uhr
Solange sich viele WählerInnen durch die Parolen der AfD täuschen und locken lassen, indem sie Fakten ausblenden oder gar nicht erst zur Kenntnis nehmen, wird die AfD einen gewissen Erfolg haben. Aber der Rattenfänger von Hameln hatte ja auch Erfolg, indem er auf einfache Weise Neugier erregte, aber nur bei den Kindern Erfolg hatte, so dass diese ihm hinterherliefen.
zum Beitrag08.04.2026 , 18:16 Uhr
Ich fahre sehr gerne in der Schweiz. Aber niemand ist gezwungen, dort Auto zu fahren, da auch der ÖPNV einigermaßen funktioniert.
zum Beitrag08.04.2026 , 18:11 Uhr
Natürlich steigen die Kosten mit der Zeit - genau wie die Mieten. Ob Mieten und Kosten im richtigen Verhältnis stehen, kann man nicht pauschal sagen. Das hängt von der Lage ab. Ein Hausgeld von ca. 5 bis 6€/qm ist inzwischen nicht mehr ungewöhnlich. Beim Mieter kommen davon ca. 4€/qm als Betriebskosten an. Der größte Posten sind i. d. R. die Heizkosten. Natürlich war das alles vor 10-15 Jahren günstiger. Das ist aber auch im Rahmen des in dieser Zeit gestiegenen VPI durchaus plausibel.
zum Beitrag08.04.2026 , 18:00 Uhr
Ja, bitte verkaufen Sie! Wie freuen uns über jedes Objekt, das wieder auf den Markt kommt.
Sie wissen hoffentlich, dass die Kosten für Instandhaltung implizit durch die Mieten abgedeckt werden und dass man auch bei normalen Mietverträgen das Recht hat, innerhalb von 3 Jahren eine um 15% höhere Miete zu verlangen, solange diese den Mietspiegel nicht übersteigt.
zum Beitrag08.04.2026 , 12:52 Uhr
Wenn man sieht, wie Sie Renditen berechnen, wundert man sich über das Gejammere der Kleinvermieter nicht, die behaupten, sie würden mit ihren Immobilien kein Geld verdienen. Gleichzeitig beweisen Sie durch Behauptungen wie "Im Übrigen ist der Kaufpreis von 120.000 € für eine Eigentumswohnung unrealistisch niedrig." Ihre absolute Ahnungslosigkeit. Daher zwei Tipps von mir: 1. Beschäftigen Sie sich bitte intensiv mit Grundrechenarten und Prozentrechnung! 2. Recherchieren Sie die aktuellen Preise für kleine Wohnungen in Städten wie Berlin und Leipzig.
zum Beitrag07.04.2026 , 17:17 Uhr
Die Sache ist relativ einfach. Machen wir einfach folgendes Gedankenexperiment: Ich kaufe eine Wohnung für 120.000€ (inklusive Kaufnebenkosten) und nehme zu Beginn eine Nettokaltmiete von 320€ monatlich ein. Abzüglich des nicht umlegbaren Teils des Hausgeldes von ca. 70€ pro Monat bleibt mir als Vermieter eine Rendite vor Steuern von (250€*12)/120.000€)=2,5%. Es ist zwar richtig, dass die Einnahmen von 3.000€ durch Inflation im Laufe der Zeit immer weniger Kaufkraft haben, aber dasselbe trifft ja auf meine anfänglich eingesetzten 120.000€ ebenfalls zu. Meine Rendite vor Steuern bleibt also dieselbe, nämlich 2,5%, wenn ich die Miete nicht erhöhe. Setze ich jedoch Mieterhöhungen durch, erhöht sich dadurch meine Rendite. Als Vermieter bin ich also in der glücklichen Lage, meine Rendite selbst - ohne jegliche äußeren Einflüsse, sondern nur aufgrund der gesetzlichen Lage - regelmäßig erhöhen zu dürfen. Erhöhe ich die Miete alle 3 Jahre um je 15% (weil sie bei Kauf weit unter dem Mietspiegel lag), so steigt meine Rendite innerhalb von 10 Jahren von anfänglichen 2,5% auf 3,8%. Bei Indexmietverträgen mit einer Erhöhung von 2% pro Jahr stiege die Rendite in 10 Jahren nur von 2,5% auf 3,05%.
zum Beitrag07.04.2026 , 16:57 Uhr
Ich wäre mit der Forderung nach Abschaffung von Indexmietverträgen vorsichtig. Die Mieterhöhungen nach dem Verbraucherpreisindex fallen i. d. R. geringer aus als die max. 15% in drei Jahren, die man die Miete anheben darf, wenn die Miete unterhalb des Mietspiegels liegt.
zum Beitrag07.04.2026 , 14:18 Uhr
Ein Tempolimit wie in der Schweiz täte uns nicht weh.
zum Beitrag06.04.2026 , 23:47 Uhr
Ich bin genau an der richtigen Stelle und stelle die Lage durchaus nicht falsch dar, denn ich sehe regelmäßig, dass an unserem Nachwuchs gerne gespart wird. Das fängt mit niedrigeren Freibeträgen an, geht bei der Betreuung weiter und hört bei der schulischen Ausbildung noch lange nicht auf.
zum Beitrag06.04.2026 , 23:41 Uhr
Natürlich verdreifachen sich Kosten innerhalb von 25 Jahren gern mal. Das gilt auch für neue Autos.
zum Beitrag06.04.2026 , 23:38 Uhr
SchulbegleiterInnen fehlen hauptsächlich wegen der schlechten und unkalkulierbaren Bezahlung.
Warum übrigens Frauen seit Jahrtausenden kaum zum Dienst an der Waffe herangezogen wurden, hat ganz triftige und durchaus vernünftige Gründe.
zum Beitrag06.04.2026 , 20:36 Uhr
Sparen hilft vielleicht nicht, um Preise zu senken, aber um Knappheit zu vermeiden oder wenigstens hinauszuschieben. Genau darum wird es in den nächsten Wochen gehen.
zum Beitrag04.04.2026 , 13:02 Uhr
Wir haben zunehmend ein demographisches Problem und sparen auf Kosten der Kinder? Haben wir noch alle Tassen im Schrank? Wo bin ich hier eigentlich?
zum Beitrag02.04.2026 , 16:45 Uhr
Können Sie sich an Helmut Schmidt erinnern? Er legte fest, dass sich der Staat nicht erpressen lassen darf. Das wirkte.
zum Beitrag02.04.2026 , 16:42 Uhr
Haben Sie § 129a StGB mal gelesen?
zum Beitrag01.04.2026 , 20:56 Uhr
Wer "gezielt Linke und die Polizei angegriffen", IST ein Terrorist. Wie soll man das denn sonst nennen? Ich wundere mich allmählich wirklich, wie unsere Gerichte - bis hin zum BGH - den § 129a StGB auszulegen belieben. Sollen solche Typen wirklich mit Strafen davonkommen, die für fortgesetzten, bandenmäßig organisierten Ladendiebstahl angemessen wären? Hätten linke Straftäter ähnlich lächerlich niedrige Strafen bekommen?
zum Beitrag01.04.2026 , 20:47 Uhr
Eines ist klar: Durch die Einführung der Todesstrafe schützt man niemanden! Man sieht in den USA, dass die Todesstrafe die Zahl der wie auch immer motivierten Tötungsdelikte nicht reduziert.
zum Beitrag01.04.2026 , 09:06 Uhr
Ja, es stimmt wohl, dass Richard Wagner überzeugter Antisemit war. Er veröffentlichte 1850 - zunächst unter Pseudonym, später in erweiterter Fassung unter eigenem Namen - einen Aufsatz mit dem Titel "Das Judenthum in der Musik" in der "Neuen Zeitschrift für Musik", der voller antisemitischer Behauptungen war. Nun, wer wie Wagner über die Musik von Giacomo Meyerbeer, Jaques Offenbach und Felix Mendelssohn-Bartholdy urteilt, hat vermutlich nicht alle Tassen im Schrank. Sergei Michailowitsch Eisenstein war übrigens jüdischer Herkunft.
zum Beitrag26.03.2026 , 21:54 Uhr
Menschenrechte? War da mal was?
Was treibt der Herr Weber da eigentlich?
zum Beitrag26.03.2026 , 08:42 Uhr
Sorry, aber das ist doch Blödsinn! Bei den Sozialabgaben wird sich auch nach einer Verschärfung und Umbenennung nicht viel ändern. Das liegt ganz einfach daran, dass bei den Beziehern von Bürgergeld oder Grundsicherung fast nichts zu holen ist. Die Lohnnebenkosten sind im Prinzip auch kein Problem. Das eigentliche Problem sind zu niedrige Einkommen. Es gibt bereits jetzt eine Maximalrente! Es gibt ebenso ein Limit für die Sozialabgaben. Wer mehr verdient als die Beitragsbemessungsgrenze, weiß das. Die meisten Migranten stammen aus Kriegsgebieten, in die man nicht einfach so abschieben kann, zumal jede Abschiebung ziemlich viel Geld kostet. Viel klüger wäre es, die Migranten sofort selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen zu lassen, statt ihnen die Arbeitserlaubnis monatelang zu verwehren, nur weil man Angst hat, sie würde Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen. Wenn man übrigens für höhere Einnahmen sorgen will, sollte man Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit eindämmen. Dort ist ungefähr 10x so viel zu holen wie durch Einsparungen beim Bürgergeld.
zum Beitrag24.03.2026 , 08:29 Uhr
Das Demokratieverständnis von Herrn Dobrindt ist unzureichend.
zum Beitrag23.03.2026 , 08:51 Uhr
Allerdings haben die Kulturschaffenden mit GG Art. 5 einen mächtigen Verbündeten. Sie müssen die dort verbrieften Rechte allerdings konsequent nutzen, die da wären: die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:45 Uhr
Sorry, aber Romano Prodi war sicher wesentlich fähiger als die aktuelle italienische Ministerpräsidentin. Leider konnte Frau Merkel einiges besser als Herr Merz. Allerdings hatte sie mit langfristigen Perspektiven ihre Probleme. Herr Merz hat da aber auch keinerlei Plan, sonst hätte er Frau Reiche und Herrn Weimer längst entlassen. Frau Baerbock war als Außenministerin deutlich besser als der aktuelle Bundespräsident. Frau vdL spricht neben Deutsch immerhin fließend Französisch und Englisch. Das kann man nur von wenigen männlichen Aspiranten behaupten.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:36 Uhr
Während der Schulzeit haben die Reden von Gaius Iulius Caesar und Marcus Tullius Cicero bei mir wesentlich größeren Eindruck hinterlassen als jede Rede von irgendeinem Bundespräsidenten.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:34 Uhr
So viel eigene Meinung, wie von Frau Baerbock zu erwarten wäre, möchten die meisten dann wahrscheinlich doch nicht hören, selbst wenn sie in 75% der Fälle recht hätte.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:32 Uhr
Wäre sie nur Elektrotechnikerin geblieben! Dann könnte sie weiterhin Hubschrauber verdrahten. Das wäre in der aktuellen Situation vielleicht nützlicher.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:26 Uhr
Ich mache so etwas selbst und weiß, dass die Mühe, Überblick über die Zahlen zu behalten, überschaubar ist, wenn man es richtig organisiert.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:24 Uhr
Bei den Speichern gibt es das eher als bei den Mini-AKWs.
zum Beitrag22.03.2026 , 18:23 Uhr
Man fragt sich, wer sich den Unsinn mit den Ersatzfreiheitsstrafen ausgedacht hat. Was soll das bringen, wenn kein Geld da ist, wenn die Betroffenen psychisch oder physisch krank sind? Warum bezahlen wir Steuerzahler einen solchen Schwachsinn? Ein Tag Ersatzhaft kostet uns so viel wie eine Nacht in einem Hotel im Zentrum von Berlin (inkl. Frühstück), nämlich ungefähr 150€! Aber gute Lösungen für Mitbürger zu finden, die im Leben nicht so viel Glück hatten, war ja noch nie unsere Stärke.
zum Beitrag22.03.2026 , 13:49 Uhr
Ausgerechnet Japan! Ich hatte eigentlich gehofft, die JapanerInnen hätten inzwischen begriffen, dass man mit der Kernspaltung nicht glücklich wird.
zum Beitrag19.03.2026 , 14:37 Uhr
:) Vielleicht sollten wir es mit mental maps versuchen - für jeden Skandal eine. Wird zwar trotzdem etwas unübersichtlich, wäre aber erhellend.
zum Beitrag19.03.2026 , 08:46 Uhr
In jeder mittelprächtigen Firma gibt es Methoden, den Erfolg der eigenen Tätigkeit zu messen, nur mal wieder bei der Bundesregierung nicht, wie immer halt: Wir sammeln keine Daten, wir führen keine Statistiken, wir machen keine Erfolgskontrollen.
zum Beitrag19.03.2026 , 08:43 Uhr
Ilse Aigner als Bundespräsidentin? Alles, was recht ist, aber haben wir keine Frauen von größerem Format? An Monika Grütters kann ich mich überhaupt gar nicht erinnern. Wer ist das? Wie wäre es mit Erika Roth? Oder sollten wir Gabriele Susanne Kerner wählen, besser bekannt als Nena mit den 99 Luftballons? Vielleicht sucht ja Ursula von der Leyen auch nach einem neuen Job.
zum Beitrag18.03.2026 , 22:54 Uhr
Ich versuche es mal mit freier Assoziation: Spahn, Scheuer, Kanther, Kiep, Koch, Kohl, Schreiber, Schäuble ... Wer diese Personen noch den einzelnen Finanzskandalen zuordnen kann, hat wirklich ein gutes Gedächtnis ;)
zum Beitrag18.03.2026 , 08:41 Uhr
Ich selbst benötige kein Auto, um zur Arbeit zu kommen. Ich kann das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen. Hohe Spritpreise treffen hauptsächlich diejenigen, die täglich weitere Strecken pendeln und in Orten wohnen, in denen der ÖPNV zu dünn ist, sowie die beruflichen Vielfahrer. Viele Vertreter der jungen Generation, die in die Metropolen gezogen sind und auf ein eigenes Auto verzichten, haben also alles richtig gemacht.
zum Beitrag18.03.2026 , 00:36 Uhr
Die Antwort auf die Frage, ob das in 1000 Jahren jemand lesen will, sollten wir denen überlassen, die in 1000 Jahren in den Bibliotheken herumstöbern. Es gibt in den europäischen Bibliotheken noch ältere Handschriften ab dem 4. Jahrhundert (z. B. Codex Vaticanus (Vat. Gr. 1209), besonders in Paris, Florenz und im Vatikan, aber auch Werke wie den Codex Argenteus in Uppsala, ein sprach- und kulturgeschichtlich einzigartiges Werk. Für die Ablieferungspflicht gilt grundsätzlich das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek (DNBG) www.gesetze-im-int...BJNR133800006.html Zusätzlich haben einige Bundesländer (z. B. Bayern) eigene Ablieferungspflichten. Aber ein Tipp für die Langzeitarchivierung (>100 Jahre): Vergessen Sie Elektronik und Software! Dieses Zeug verändert sich schneller als alles andere. Daher sind grundsätzlich immer analoge und redundante Aufbewahrungsformen zu bevorzugen.
zum Beitrag17.03.2026 , 17:19 Uhr
Steuern und Abgaben sorgen theoretisch immerhin dafür, dass der Anstieg der Erzeugerpreise prozentual etwas weniger zu spüren ist als in Ländern mit geringeren Abgaben, auch wenn die aktuelle Entwicklung das nicht bestätigt.
zum Beitrag17.03.2026 , 17:14 Uhr
Ab einem bestimmten Preisniveau werden die Menschen mit den Füßen abstimmen und wir werden ein Ausweichverhalten sehen (z. B. Bahn statt Auto). Zu viel Lobbyarbeit wird sich dann eher als trojanisches Pferd erweisen. Manche Lieferländer haben bereits besser als unsere gesamte Regierung verstanden, dass wir von fossilen Energieträgern wegmüssen, z. B. Norwegen.
zum Beitrag17.03.2026 , 17:07 Uhr
Da kann man wirklich nur zustimmen. Mehr Banausentum als das von Herrn Weimer geht kaum. Natürlich brauchen wir weiterhin gedruckte Bücher! Bei sorgfältiger Lagerung halten sie sich locker 500-1000 Jahr lang - mindestens. Die Cost of ownership gedruckter Werke dürfte weit unter der elektronischer Medien liegen, die man alle 3-5 Jahre auf neue Datenträger kopieren muss (nachdem das Ende von CDs und DVDs auch schon zu erahnen ist). Haltbarer und nachhaltiger als gedruckte Werke sind nur noch in Stein gemeißelte Inschriften (man nehme am besten Granit oder Basalt). Auch aktuelle Verkaufszahlen sprechen für das gedruckte Buch, denn der Anteil von E-Books kommt auch jetzt nur mit großer Mühe über 10%, wenn man die Wahl hat, dasselbe Buch als Taschenbuch, Hardcover oder E-Book zu kaufen.
zum Beitrag16.03.2026 , 20:27 Uhr
Ich hatte leider noch nie den Eindruck, dass man von Manfred Weber besonders viel erwarten sollte, aber dass er so ahnungslos ist ...
zum Beitrag16.03.2026 , 20:12 Uhr
Wer Lust hat, kann ja Ölaktien kaufen. Ich halte von staatlichen Eingriffen, um die Spritpreise wieder einzufangen, herzlich wenig, denn diese Spielchen werden am Ende die Steuerzahler finanzieren.
Die Ampelregierung hatte mit der Strategie, die Erneuerbaren kräftig auszubauen, um die CO2-Emissionen zu reduzieren und uns gleichzeitig unabhängiger von Importen zu machen, wohl doch recht. Was jedoch Frau Reiche im Moment anstellt, wird uns massiv schaden, wenn diese rückwärtsgewandte Wiederbelebung fossiler Energiephantasien nicht bald gestoppt wird.
zum Beitrag16.03.2026 , 19:17 Uhr
Ein Zufall war es nicht. Das tut jedoch nichts zur Sache. Das Netz vergisst nichts. Das war auch vor acht Jahren schon bekannt. Die Union hätte es ganz genauso gemacht, wahrscheinlich sogar noch schlimmer.
zum Beitrag16.03.2026 , 19:14 Uhr
Quatsch! Wenn jemand auf ein Video aufmerksam mache, das ja vorhanden war, ist das keine Schmähkritik, sondern eine wichtige Information. Ja, auch ein acht Jahre altes Video sagt durchaus etwas über den Charakter des Protagonisten aus. Der Charakter eines Menschen ändert sich im Verlauf seines Lebens nach dem Erwachsenwerden nur unwesentlich.
zum Beitrag16.03.2026 , 19:10 Uhr
Wenn die Fertilität dauerhaft bei 1,5 Geburten pro Frau liegt, stirbt man irgendwann aus, trotz Bildung und höherer Lebenserwartung. So einfach ist die Mathematik.
zum Beitrag16.03.2026 , 19:00 Uhr
Liberal sein heißt vor allem, nichts dagegen zu haben, wenn andere sich eine Glatze scheren wollen. Doch gerade die Frisur ist und schon seit geraumer Zeit politisch: Lange Haare waren links, kurze rechts, Punkfrisuren irgendetwas zwischen Anarchismus und Linksradikalität, Seitenscheitel indiskutabel, Mittelscheitel Jugendstil. Jetzt ist Glatze FDP. Nun ja ...
zum Beitrag16.03.2026 , 08:54 Uhr
Was bitte war am Verhalten von Frau Mayer problematisch? Sie hat nur den Job gemacht, den normalerweise Journalisten übernehmen sollten, und auf ein Video aufmerksam gemacht, das den Charakter von Herrn Hagel offenbarte. Herr Özdemir sollte sich dafür in keiner Weise entschuldigen.
zum Beitrag15.03.2026 , 21:32 Uhr
Seit es die Grünen gibt, ließen sie sich - auch wenn das vielen nicht klar war - ganz und gar nicht in das Links-Rechts-Schema einordnen: links Arbeiter mit Lohntüte und Mietwohnung, rechts Angestellte und Beamte mit Gehalt, Weihnachts- und Urlaubsgeld und Reihenhäuschen im Grünen, darüber die Oberschicht mit Kapitalerträgen und Familienstiftungen, denen die einfacheren, aber "besseren" Leut' die Stange hielten - ganz nach dem Bonmot: Wes Brot ich ess', des Lied ich sing.
Ja, und dann kamen die Grünen, die eigentlich eine urkonservative Idee vor sich hertrugen, nämlich den Erhalt des Weltfriedens und der Umwelt, damit auch unsere Enkel und Urenkel noch etwas davon haben und bei Rotwein und Pfälzer Saumagen über die gute alte Zeit lachen konnten, als das Bier noch dunkel ... nee, das ist aus einem anderen Film - aber naja, so ähnlich.
Die Grundidee der Grünen ist der schönste und angenehmste Konservatismus, den ich persönlich kenne. Enttäuscht bin ich jedoch von den Wortführern der CDU, die sich - wieder einmal - als schlechte Verlierer präsentieren. Dieses Verhalten, aus purem Egoismus damit zu kokettieren, eine künftige Regierung unmöglich zu machen, ist einfach nur jämmerlich.
zum Beitrag23.02.2026 , 08:38 Uhr
Tatsächlich stimmt das nicht so ganz. Wir hatten lediglich 2023 und 2024 eine schwache Rezession, 2025 schon nicht mehr. Das BIP ist die letzten Male 2020 und davor 2009 leicht zurückgegangen, sonst seit dem Jahr 2000 in jedem Jahr deutlich gestiegen, nämlich im Schnitt um rund 3% pro Jahr. Natürlich hat die Bundespolitik keine Lösung. Die Lösung müsste vor allem aus der Wirtschaft und der Landespolitik kommen. Die Hauptthemen sind: Innovation, Produktivität, Bildung und Ausbildung. Wer z. B. Bürokratieabbau fordert, sollte sich zuallererst den Landesbauordnungen widmen, sie vereinheitlichen und entschlacken. Warum ausgerechnet die Bauordnungen? Weil beim Bauen sehr viel Geld im Spiel ist. Bauordnungen, Bebauungspläne etc. sind aber Angelegenheiten der Länder, Landkreise und Kommunen. Wer über Bildung redet, muss Schulen und Hochschulen deutlich besser finanzieren. Schulen und Hochschulen liegen ebenfalls im Verantwortungsbereich von Ländern, Landkreisen und Kommunen.
zum Beitrag21.02.2026 , 20:35 Uhr
Es ist interessant, dass die Mieter, obwohl sie keine unbedeutende Minderheit darstellen, sich eine solche Behandlung als Menschen zweiter Klasse vom Staat dauerhaft gefallen lassen. Vielleicht ist ihnen anzuraten, in Zukunft Parteien zu wählen, die explizit für MieterInnen eintreten. Viele fallen mir da nicht ein und die, die mir einfallen sind ziemlich weit links zu verorten.
Nur zur Orientierung: Ich selbst vermiete Wohnungen u. a. in Berlin. Obwohl die Mieten meiner Wohnungen immer noch unter dem Mietspiegel liegen, sind die Eigenkapitalmietrenditen recht gut, nämlich über 10% vor Steuern, da die Wohnungen zum Zeitpunkt des Kaufs ziemlich günstig waren. Wer natürlich jetzt Wohnungen zum Zwecke der Vermietung in Berlin kauft, für den sind bei den aktuell sehr niedrigen Nettomietrenditen der qualifizierte Mietspiegel, die Kappungsgrenze und die Mietpreisbremse der schlechthinnige Feind.
zum Beitrag20.02.2026 , 22:55 Uhr
Mich lässt Alice Schwarzer nicht an die Worte "intelligent", "engagiert" oder "Journalismus" denken, sondern an "Strafbefehl" und "Steuerhinterziehung".
zum Beitrag20.02.2026 , 22:51 Uhr
Warum nur erinnert mich der Name von Alice Schwarzer daran, dass ich bald die nächste Steuererklärung vorbereiten sollte?
zum Beitrag12.02.2026 , 22:16 Uhr
Nur weiß ich als jemand, der einige Wohnungen vermietet, ungefähr, wovon ich rede. Meinen historischen Exkurs über die letzten 14 Jahre scheinen Sie nicht ganz verstanden zu haben, sonst könnten Sie vielleicht erahnen, was uns in die aktuelle Situation geführt hat, aus der wir nur herauskommen, wenn die Einkommen deutlich steigen. Das bereits in den Brunnen gefallene Kind werden Sie durch ein bisschen Regulierung nicht wieder herausholen.
zum Beitrag12.02.2026 , 13:59 Uhr
Das mit dem Nullsummenspiel trifft auf Menschen, die sich im obersten Einkommens- und Vermögensdezil befinden, nicht zu. Dort steigen verfügbare Nettovermögen und Realeinkommen weiterhin deutlich. Man kann diese Entwicklung dämpfen oder den Status Quo stabilisieren, wenn man sich traut, an den Stellschrauben Erbschaftsteuer und Vermögensteuer zu drehen, aber solange das den WählerInnen, die sich nicht im obersten Dezil befinden, nicht klar ist, wird das wohl nichts.
zum Beitrag12.02.2026 , 13:54 Uhr
Was bedeutet für Sie das Wort "arm"? Reichtum und Armut beziehen sich eher auf das Vermögen als auf das Einkommen. Um eine Wohnung zur Vermietung zu kaufen, braucht man nicht "reich" zu sein, man braucht kein Einkommen innerhalb der obersten 5%. Man kauft Wohnungen ja schließlich, um "reich" zu werden. Ganz besonders gut hat das in den Jahren 2012-2016 funktioniert. Hatte man zu dieser Zeit einen Zeithorizont von 30 Jahren, war es sehr lohnend, in Immobilien in guter Lage zu investieren, weniger wegen der Mieteinnahmen als wegen der Wertsteigerungen. Von 2015 bis 2020 ist jedoch die Rentabilität bzw. die Nettomietrendite deutlich gesunken. Angesichts der gestiegenen Zinsen müssten eigentlich die Preise noch stärker sinken, tun sie aber nicht, weil die meisten Investoren nur verkaufen, wenn sie gute Preise erhalten. Die Nettomietrendite, berechnet mit dem eingesetzten Kapital und der aktuellen Miete, ist für Wohnungen, die bis 2016 gekauft wurden, ziemlich hoch und lässt sich durch zukünftige Mieterhöhungen weiter steigern.
zum Beitrag12.02.2026 , 13:44 Uhr
Träumen Sie weiter, kann ich da nur sagen! Offensichtlich hatten Sie es noch nicht mit den jungen neuen Immo-Investoren zu tun.
Man könnte jedoch einfach verbieten, eigene Wohnungen für die "ortsübliche Vergleichsmiete" heranzuziehen.
zum Beitrag12.02.2026 , 13:40 Uhr
Soso, er geht also auf den Balkon, eine rauchen. Bei diesem die Verachtung für das eigene Ich ausdrückenden Satz musste ich erst einmal tief durchatmen - ganz ohne Rauch, inmitten blühender Schneeglöckchen.
zum Beitrag11.02.2026 , 10:38 Uhr
Die meisten vermieteten Wohnungen gehören nicht ganz so reichen "Kleinvermietern".
zum Beitrag11.02.2026 , 10:36 Uhr
Ich weiß nicht, wie viele Objekte Sie so in Berlin vermieten, bei mir sind es mehrere. Ein bisschen Erfahrung ist also vorhanden. Da ich jedoch früher gekauft habe als manche anderen, habe ich mit den Renditen kein Problem.
Jetzt ist es aber so, dass die Baufinanzierungszinsen ungefähr auf dem Stand von 2011/12 sind, die Kaufpreise ca. 3x so hoch, die Mieten aber nur ca. 1,5x-2x so hoch wie vor 12 Jahren. Was also tun Vermieter? Sie versuchen, dieselben Nettomietrenditen zu erreichen wie 2012 und erhöhen die Mieten so kräftig wie möglich.
Sinnvoll wäre, in Deutschland für wesentlich höhere Einkommen einzutreten. Damit könnten wir eine ganze Menge der aktuellen Probleme lösen. Da hört man von Merz und Konsorten aber nichts, außer dass mehr gearbeitet werden soll, nicht aber, dass die Arbeitenden dafür wesentlich mehr Geld erhalten müssen.
zum Beitrag11.02.2026 , 01:17 Uhr
Der Wohnungsmarkt wird sich genau dann entspannen, wenn die Mieten so weit gestiegen sind, dass wir wieder Nettomietrenditen von 3,5 bis 4% sehen - auch in Berlin. So einfach ist das, denn um einen Immobilienkauf mit 6% Annuität zu finanzieren, benötigt man so hohe Nettomietrenditen. Im Jahr 2012 hatten wir solche Mietrenditen noch - bei ähnlichen Baufinanzierungszinsen.
Dieselben Probleme wie in Berlin haben wir übrigens auch in New York.
zum Beitrag10.02.2026 , 12:30 Uhr
Sorry, aber tendenziell ziehen junge Leute eben nicht auf's Land, sondern von dort weg. Die Metropolen wachsen.
zum Beitrag10.02.2026 , 12:28 Uhr
Das Problem ist nur: Es gibt eigentlich keine echte Verknappung. In Berlin ist die Zahl der Mietangebote in den Portalen nach dem Ende der Niedrigzinsphase ungefähr auf das Dreifache gestiegen. Das Problem ist nicht, eine Wohnung zu finden. Für die meisten ist das Problem, eine Wohnung zu finden, die sie bezahlen können.
zum Beitrag10.02.2026 , 00:18 Uhr
Oh Mann, Vigoleis! Was ist denn das für eine kleinkarierte Erwiderung auf meine ironisch-sarkastische Einlassung?
zum Beitrag10.02.2026 , 00:07 Uhr
Sorry, aber das mit den Baunormen nützt nichts. Immobilien kosten immer genau so viel, dass die vorhandenen Objekte gerade genügend Abnehmer finden. In den US-amerikanischen Großstädten haben die Leute ganz genau dieselben Probleme, obwohl es dort ganz andere Baunormen gibt. Es liegt wohl eher an den stark gestiegenen Preisen von 2014 bis 2022 und an den jetzt höheren Zinsen, die diese stark gestiegenen Preise schwer finanzierbar werden lassen.
zum Beitrag09.02.2026 , 23:50 Uhr
Die Boomer gehen eigentlich nur bis Geburtsjahr 1964. Die jüngsten Boomer werden in diesem Jahr also 62 Jahre alt.
zum Beitrag09.02.2026 , 23:48 Uhr
Jetzt mal nicht so negativ! Zusätzlich zur offenen Tür sollten Sie für Ihr Kind allerdings einen ETF-Sparplan anlegen und mit 100 € pro Monat besparen. Dann klappt's später auch mit der eigenen Wohnung.
zum Beitrag09.02.2026 , 17:06 Uhr
Dass junge Leute in Deutschland gerne früh aus dem elterlichen Nest ausgezogen sind, ist ein wesentlicher Grund dafür, dass sie wenig haben sparen können und zu viel für die Miete ausgaben. Schon hat man eine ganze Generation Habenichtse erschaffen, während es in italienischen Familien oft darum geht, welches Kind welche Wohnung übernimmt und wer wann im Häuschen am Meer und wann in dem in den Bergen Urlaub macht.
zum Beitrag09.02.2026 , 01:19 Uhr
Da wären z. B. Post/DHL und Telekom zu nennen. Auch die Commerzbank befindet sich z. T. noch in Bundesbesitz. Andere Firmen wie z. B. VW gehören zum Teil den Bundesländern. Es wäre also noch ein bisschen Bestand da und wenn man geschickt agieren würde, könnte man die KfW dazu überreden, Gewinn zu machen. Die Bundesbank hat das ja nicht mehr selbst in der Hand.
zum Beitrag09.02.2026 , 01:15 Uhr
Auch die meisten ärmeren Familien würden es schaffen, 25,90€ pro Monat vom Kindergeld abzuzwacken und falls es wirklich nicht reichen sollte, wäre ich sogar geneigt, das Kindergeld entsprechend aufzustocken. Das Problem wird eher sein, dass man manche dazu zwingen müsste, einen Sparplan für ihr Kind anzulegen.
zum Beitrag09.02.2026 , 01:12 Uhr
Genau, die alten Griechen hatten noch das Bild von Ikaros vor Augen, der mit seinen mit Wachs angeklebten Federn zu nah an der Sonne unterwegs war. Tja, da war sein Vater Daidalos wohl nicht clever genug. Selbst damals gab es schon besseren Klebstoff.
zum Beitrag09.02.2026 , 01:09 Uhr
Dann dürften Sie auch weder Auto fahren noch mit einem Flugzeug fliegen. Sorry, aber das ist doch Quatsch! Welche "Natur" sollte das denn sein?
zum Beitrag09.02.2026 , 01:07 Uhr
Wir müssen dorthin, um uns weiterzuentwickeln. Für eine künstliche Gravitation kann man ja schon mal versuchen, Zentrifugalkräfte bei einer rotierenden Wohnkapsel auszunutzen. Die gesundheitlichen Schäden werden nicht das Problem sein, zumal jede(r), die/der mitfliegt, dieses freiwillig tut.
zum Beitrag08.02.2026 , 13:03 Uhr
Ich glaube, auch in Deutschland besitzen 7 Millionen Menschen ein Depot, wahrscheinlich sind's mehr. Aber im Ernst: ist doch lächerlich! 7 Millionen sind zu wenige!
Mein Vorschlag ist, für alle neu geborenen Kinder ein Depot anzulegen und dort bis zum 25. Lebensjahr des Kindes pro Monat 10% des Kindergeldes, also z. Zt. 25,90€, in einem oder mehreren Sparplänen anzulegen. Das kostet den Staat kein zusätzliches Geld, da das Kindergeld ohnehin ausgezahlt wird. Wird das angesparte Vermögen bis zum Renteneintritt nicht angefasst, kommt bei normaler Wertsteigerung eine Summe von über 200.000€ heraus, die man dann für die Zeit der Rente verwenden kann. Pro Monat erhielte man dadurch eine um ca. 800€ höhere Rente. Natürlich sollte man die Einzahlungen mit der Inflation steigen lassen.
zum Beitrag08.02.2026 , 12:17 Uhr
Natürlich muss der Mensch das All erforschen. Dazu gehört auch die bemannte Raumfahrt. Und natürlich müssen Menschen wieder auf dem Mond landen, später vielleicht auf dem Mars. Diese beiden sind erst einmal die einzigen Himmelskörper, die überhaupt erreichbar sind und auf denen es eine Chance gibt, mit geeigneten Maßnahmen eine Weile zu überleben. Diese Ausflüge ins All werden uns auch dabei helfen, die Besonderheit der Erde noch besser zu erkennen und sie - vielleicht - besser vor Habgier und Profitwahn zu schützen.
zum Beitrag07.02.2026 , 23:13 Uhr
Haben Sie übrigens über meinen Vorschlag der "Kindergeldrente" nachgedacht?
zum Beitrag07.02.2026 , 23:11 Uhr
Sie meinen, wir sollten höhere Gehälter verlangen? Oder sollten wir die Rentenkassen vielleicht aus anderen Quellen speisen? Mir schwebt da die Erbschaftsteuer, die Vermögensteuer, die Abgeltungssteuer und die Sektsteuer vor.
zum Beitrag07.02.2026 , 23:09 Uhr
Was die Unternehmen in staatlicher deutscher Hand betrifft, sollten Sie sich mal kundig machen. Ich schlage vor, Sie lernen bis morgen früh folgende Liste auswendig: www.bundesfinanzmi...e-unternehmen.html
zum Beitrag07.02.2026 , 18:09 Uhr
Noch eine Bemerkung: In den USA gibt es durchaus auch die klassische Rente, wie wir sie aus Deutschland kennen.
zum Beitrag07.02.2026 , 18:03 Uhr
Ganz zuerst: Staaten müssen Schulden nicht zurückzahlen, sondern können sie über lange Zeiträume weginflationieren, ohne dass es irgendwem wehtut. Wir haben die Schulden unserer Eltern und Großeltern schließlich auch nicht getilgt. Da Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern einen eher niedrigen Schuldenstand hat, wäre bei uns bei der Verschuldung sogar noch Luft nach oben. Die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen sind ohnehin immer noch niedrig.
Das Problem mit der kapitalgestützten Altersvorsorge ist jedoch, dass genau die Leute, die in die staatliche Rentenversicherung einzahlen, dieselben sind, die auch die Renditen der Aktiengesellschaften erwirtschaften müssen. Diesen Zusammenhang muss man sehen, um nicht in eine Falle zu laufen.
Der "Sicherheitswahn" ist übrigens in der Bevölkerung fest verankert. Er geht nicht nur von der Politik aus. "German Angst" halt eben ...
zum Beitrag07.02.2026 , 17:56 Uhr
Wenn wir unsere Produktivität entsprechend steigern, geht es durchaus, dass ein Arbeitnehmer sowohl einen Rentner als auch seine Familie versorgen kann. Die Frage ist, ob man ihm dann den Lohn zubilligt, der seiner Arbeitsleistung entspricht.
zum Beitrag07.02.2026 , 17:51 Uhr
Das geht deshalb, weil die Einnahmen aus Öl- und Gasförderung dem norwegischen Staat zufließen. Wir könnten es in Deutschland ähnlich gestalten, indem wir Überschüsse aus staatlichen Unternehmen in einen Rentenfonds einzahlen. Wir könnten auch die Vermögensteuer wieder erheben und deren Einnahmen in einem solchen Fonds anlegen.
Mein Vorschlag ist jedoch, ein Depot für jedes neugeborene Kind anzulegen und dort 25 Jahre lang 10% des Kindergeldes (gerne auch mehr) einzuzahlen. Man ist erstaunt, wie hoch das Kapital bei Renteneintritt ist, das sich bei durchschnittlicher langfristiger Wertsteigerung (das sind ca. 6 bis 7%) dort ansammelt. Das wären ungefähr 210.000 €. Bei konservativer Verzinsung (4%) ergäbe das eine zusätzliche Rente von 700€/Monat, ohne das Kapital anzutasten.
zum Beitrag07.02.2026 , 15:21 Uhr
Sie überschätzen die internationalen Kapitalmärkte. Selbst der S&P 500 hat nur eine Marktkapitalisierung von 50 Billionen Euro. Die Kapitalisierung aller 401k-Pläne zusammen sind, wenn ich mich recht erinnere und wenn stimmt, was man darüber findet, ca. 9 Billionen Euro. Für ein Völkchen mit ca. 340 Millionen Einwohnern ist das jetzt nicht so wahnsinnig viel. Vielleicht überschätzen Sie das ein wenig, denn in den USA gibt es ja auch klassische Renten mit einer durchschnittlichen Auszahlung von ca. 2.000 USD pro Monat. Haben Sie sich übrigens informiert, wie viel der Durchschnitts-US-Amerikaner aus seinem 401k-Plan nach Renteneintritt pro Monat herausbekommt? Generell gilt aber: Wer mehr anspart, bekommt nachher mehr heraus.
zum Beitrag07.02.2026 , 15:07 Uhr
Das funktioniert nicht. So viel Aktien kann man in Europa nicht kaufen, wie man dafür bräuchte.
zum Beitrag07.02.2026 , 15:06 Uhr
Generalstreik ist in Deutschland nicht, weil illegal.
zum Beitrag07.02.2026 , 15:06 Uhr
Das sind in der Tat valide Argumente. Sollen wir uns Scholz und Habeck zurückwünschen? Meine ganz ehrliche Meinung: Schlimmer als mit Merz und Reiche war es mit den beiden jedenfalls nicht.
zum Beitrag07.02.2026 , 14:46 Uhr
100€ ist eine genauso lächerliche Summe wie 4.500€ in 65 Jahren.
Wenn man für jedes Kind einen Monat nach der Geburt einen monatlichen Sparplan auflegt und bis zum 25. Lebensjahr jeden Monat 25€ anspart, kommt man mit Ihren 8% am 65. Geburtstag auf ca. 480.000 €. Es wird interessanterweise gar nicht so viel mehr, wenn man nach dem 25. Geburtstag konstant weiterspart. Ich persönlich rechne eher mit der Durchschnittsrendite des Dow Jones 30 seit Februar 1915. Das sind ca. 6,4%. Damit käme man am 65. Geburtstag auf ca. 210.000 €, wenn man den Sparplan ab dem 25. Geburtstag nicht mehr bespart und auf 260.000€, wenn man weiterspart.
Was also ist mein Vorschlag? Wir legen 10% des Kindergeldes in einen Aktienfonds zu Gunsten des Kindes.
zum Beitrag07.02.2026 , 14:27 Uhr
Klingt wie das kommunistische Manifest.
zum Beitrag07.02.2026 , 14:22 Uhr
Das ist der Grund, warum die KGVs an den US-Börsen höher sind als im DAX. Das hat aber im Gegenzug niedrigere Renditen zur Folge. Was wir desungeachtet auch berücksichtigen müssen ist, dass die Leute, die jetzt in die umlagefinanzierte Rentenversicherung einzahlen, dieselben sind, die die Renditen der Wertpapiere erwirtschaften müssen. Die 500€ pro Rentner pro Monat würden wir also nicht geschenkt bekommen, sondern müssten sie selbst erarbeiten. Es führt also kein Weg daran vorbei, mehr in die Rente einzuzahlen, um am Ende mehr herauszubekommen. Ich halte es auch nicht für zielführend, größere Anteile einer kapitalgedeckten Altersvorsorge in Schwellenländern zu investieren, in denen die Geburtenraten höher sind, so dass dort in Zukunft evtl. mehr Mehrwert generiert werden wird, weil mehr Arbeitskräfte vorhanden sind. Wir wissen, dass die Renditen solcher Märkte in der langjährigen Betrachtung stets unter den klassischen Aktienmärkten in den USA und der EU lagen.
zum Beitrag07.02.2026 , 12:45 Uhr
Sorry, Leute, da war ich wohl in Bezug auf den DAX etwas zu optimistisch unterwegs. Tatsächlich liegt die aktuelle Marktkapitalisierung des DAX 40 lt. den Daten von ariva.de bei lediglich 1,974 Billionen €. Beim TecDAX sind es 530 Mrd. € und beim MDAX gerade einmal 338 Mrd. €.
zum Beitrag07.02.2026 , 12:32 Uhr
Deutschland hat achtmal so viele Einwohner wie Schweden. Für kleinere Länder ist so ein Ansatz einfacher als für große. Es gibt in Deutschland keinen ausreichend großen Aktienmarkt.
zum Beitrag07.02.2026 , 12:28 Uhr
Der DAX hat eine Marktkapitalisierung von ca. 2-2,5 Billionen Euro. Das reicht für Deutschland nicht für eine kapitalgedeckte Rente. Um einen nennenswerten Anteil über Wertpapiere abzusichern, müsste Deutschland mindestens 5 Billionen Euro am Kapitalmarkt anlegen, was ca. 240.000€ pro Rentner entspräche, was wiederum pro Monat bei konservativer Anlage in Dividendentitel ca. 800 € pro Monat pro Rentner abwürfe. Das ist gerade einmal Bürgergeldniveau. Wo aber sollen wir 5 Billionen Euro anlegen? Der einzige Wertpapiermarkt, der das hergibt, ist der US-amerikanische (Der S&P 500 hat eine Marktkapitalisierung von ca. 50 Billionen Euro). Aber auch dort müsste ein deutscher Pensionsfonds 10% des S&P 500 aufkaufen. Halten Sie das für realistisch?
zum Beitrag07.02.2026 , 11:33 Uhr
Ich weiß nicht, wie gut Herr Merz rechnen kann. Das Problem der kapitalgestützten Altersvorsorge ist im Fall von Deutschland, dass wir uns im Moment an Ländern orientieren (Schweden, Norwegen, ...), die eine wesentlich weniger Einwohner haben als Deutschland. Rechnen wir doch einfach mal, wie viel Geld Deutschland an den Börsen investieren müsste, um auf denselben Stand wie Norwegen zu kommen: Der norwegische Staatsfonds verfügt über ein Gesamtvermögen von ca. 1,7 Billionen €. Das sind ungefähr 304.000 € pro Einwohner bzw. rund 1,6 Mio. € pro Rentner. Legt man diese 1,6 Mio. € pro Rentner klassisch und risikoarm an, kann man damit eine Rendite von über 5.000€ pro Monat pro Rentner erzielen. Wenn man Ähnliches in Deutschland versuchte und ca. 304.000 € pro Einwohner anlegte, ergäbe sich bei 83,5 Mio. Einwohnern ein Anlagevermögen von 25,4 Billionen €. Damit würde man die europäischen Börsen überfordern (der DAX hat eine Marktkapitalisierung von rund 3 Billionen €). Man müsste den halben S&P 500 (Marktkapitalisierung rund 50 Bio. €) aufkaufen. Selbst wenn man kleinere Brötchen backt, wäre eine überwiegend kapitalgestützte Rente unrealistisch.
zum Beitrag03.02.2026 , 14:27 Uhr
Wenn im Nachhinein durch neue Beweise Zweifel an der Schuld der Verurteilten aufkommen, muss ein Wiederaufnahmeverfahren selbstverständlich sein. Das, was das Landgericht Göttingen da herumgeschwurbelt hat, zeugt von mangelndem Verständnis für den tieferen Sinn der Rechtsprechung an sich. Stattdessen klammert man sich lieber an für die Wahrheitsfindung irrelevante Formalien. Na toll!
zum Beitrag03.02.2026 , 11:54 Uhr
Solche Typen wie Halemba sollte man auf keinen Fall in irgendwelche Positionen gelangen lassen, von denen aus sie Macht über andere ausüben können, denn sie würden ihre Macht missbrauchen. Gerade in der AfD wimmelt es von solchen Gestalten.
zum Beitrag28.01.2026 , 15:22 Uhr
Ich habe durchaus ordentliche Gewinne aus Vermietung und das trotz regelmäßiger Instandhaltung und Einhaltens der gesetzlichen Vorschriften (Kappungsgrenze & Mietpreisbremse).
zum Beitrag28.01.2026 , 15:18 Uhr
Dass Wohnen ein Hrundrecht sei, finden Sie im Grundgesetz leider nicht. Dazu müssen Sie schon Art. 25 der UN-Menschenrechtscharta zu Rate ziehen. Besser, als die Mieten zu deckeln, wäre, für ordentliche Einkommenszuwächse für alle zu sorgen. Das Hauptproblem der Wohnkosten sind jedoch die hohen Grundstückspreise. Seit ich in Berlin investiert bin, ist der Bodenrichtwert dort teilweise auf das 10-Fache gestiegen.
zum Beitrag28.01.2026 , 15:07 Uhr
Es gibt die notwendigen Gesetze bereits, aber sie werden von Vermietern nur unzureichend beachtet, besonders in Berlin. Die MieterInnen trauen sich i. d. R. nicht, gegen überhöhte Mieten vorzugehen. Warum ist der Berliner Mietspiegel ungerecht?
zum Beitrag28.01.2026 , 08:58 Uhr
Mit dem "Mietendeckel" hat man sich ja schon einmal die Finger verbrannt. Viel einfacher wäre es, die Kappungsgrenze von 15%/20% Mieterhöhungen innerhalb von 3 Jahren (BGB §558) auf Werte abzusenken, die der Inflation entsprechen. Dafür benötigt man jedoch eine Mehrheit im Bundestag.
zum Beitrag26.01.2026 , 14:57 Uhr
2 Tage? Mit Flugzeugen? 1600t?
zum Beitrag26.01.2026 , 14:54 Uhr
Versuche Sie mal, vor einem leeren Briefkasten zu betteln!
zum Beitrag24.01.2026 , 23:38 Uhr
Wer genau soll denn US-Anleihen verkaufen?
Kleiner Tipp: Auf der folgenden Übersichtsseite der Bundesbank finden Sie einige Zusammenstellungen zu den Währungsreserven der Bundesbank. www.bundesbank.de/...ngsreserven-819106
zum Beitrag24.01.2026 , 23:17 Uhr
Ich habe nicht "an einem einzigen Ort" geschrieben, sondern es ist generell riskant, das komplette Gold innerhalb Deutschlands aufzubewahren. In den USA lieben übrigens nur noch knapp 37% des Goldes, ein Teil liegt bei der Bank of England in London und mehr als 50% bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt (wer es genau wissen will, findet auf folgender Seite unter dem Link "Goldbestand der Deutschen Bundesbank" ein pdf mit den Lagerorten, dem Brutto- und Feingewicht sowie der Feinheit aller Goldbarren): www.bundesbank.de/...orzeitig-ab-644174
zum Beitrag24.01.2026 , 17:10 Uhr
Nun wäre allerdings eine legitime Überlegung folgende: Nehmen wir kurz an, der deutsche Staat sei in einer existentiellen Notsituation, wie sie z. B. in einem existenzbedrohenden Krieg entstehen kann. Wäre es in dieser Situation tatsächlich sinnvoll, die kompletten physischen Goldreserven an einem Ort innerhalb Deutschlands aufzubewahren? Wer hätte darauf dann Zugriff? Die legitime Regierung bzw. legitimierte Vertreter des deutschen Volkes oder diejenigen, die sich Zugriff auf die Aufbewahrungsorte verschaffen können?
zum Beitrag23.01.2026 , 23:36 Uhr
Bei all dem sollte nicht vergessen werden, dass die Jobbeschreibung von James Bond nicht die eines Spions war.
zum Beitrag22.01.2026 , 14:13 Uhr
Sorry, aber das ist doch Blödsinn. Natürlich wird es solche Speicher in Zukunft geben. Ob sich für Sie ein Umstieg auf die Wärmepumpe in Zukunft lohnt, hängt auch nur von Kosten und Verfügbarkeit ab.
zum Beitrag21.01.2026 , 11:36 Uhr
Sorry, Herr Scheunert, aber in diesem Zusammenhang habe ich Sie nicht nach Ihrer geschätzten Meinung gefragt. Ich antworte grundsätzlich nicht auf beleidigende Aussagen. Und wenn Sie sich keine Reise nach New York leisten können, haben Sie mein Mitgefühl. Da hilft nur noch der bekannte Hinweis von Herrn Merz: Wir müssen mehr und effizienter arbeiten. Ob wir dafür auch mehr Geld bekommen, hat er nicht grsagt.
zum Beitrag21.01.2026 , 11:26 Uhr
Ja, die taz hat den Satz inzwischen korrigiert ;)
zum Beitrag21.01.2026 , 11:25 Uhr
Da die größte Baustelle mit gleochzeitig den höchsten Ansprüchen an die Technologie der Ausbau der Speicherkspazitäten ist, würde ich damit beginnen und es mit massiver öffentlicher Förderung untetstützen. Damit sollte sofort, unverzüglich begonnen werden (frei nach Schabowski).
zum Beitrag20.01.2026 , 17:18 Uhr
Ich formuliere es noch einmal knapp und übersichtlich: 1. Wir müssen weg vom Verbrennen fossiler Energieträger (Gas, Öl, Kohle). 2. Wir müssen Speicherkapazitäten massiv ausbauen (Strom, Wärme, Wasserstoff) und besser in die Verteilernetze integrieren. 3. Wir müssen das Verteilernetz redundanter und resilienter gestalten.
zum Beitrag20.01.2026 , 14:45 Uhr
Wem gehört das dritte Drittel der Duisburger Hafen AG? Oder habe ich da etwas überlesen?
zum Beitrag20.01.2026 , 12:05 Uhr
Offensichtlich haben Sie meinen Beitrag nicht ganz verstanden. Wann waren Sie das letzte Mal in New York?
zum Beitrag20.01.2026 , 11:18 Uhr
Ich habe nicht fordern wollen, eine technisch anspruchslose Lösung umzusetzen. Natürlich muss man die Netzstabilität sichern, aber ich sehe die Speicherung elektrischer Energie in Form von heißem Wasser nicht als unlösbares Problem an.
zum Beitrag20.01.2026 , 11:14 Uhr
Strom zu speichern wäre sinnvoller, als Strom zu verschenken.
zum Beitrag19.01.2026 , 17:37 Uhr
Die älteren Feuerwehler bei uns halten Döner immer noch für eine exotische Speise. Das mit der Integration kann also länger dauern. Aber das war uns nach unseren Erfahrungen mit den Hugenotten ja ohnehin klar ...
zum Beitrag19.01.2026 , 17:32 Uhr
Immer dran denken: Viele Windräder werden nicht abgeschaltet, weil es zu wenig Wind gibt, sondern weil sie - warum auch immer - gerade nicht benötigt werden. Mit dem Gas direkt Häuser und Wohnungen zu heizen, ist nur dort sinnvoller, als es in Gaskraftwerken zur Stromerzeugung zu verbrennen, wo die Abwärme der Gaskraftwerke ungenutzt bleibt. Man könnte natürlich die Windräder ständig in Betrieb lassen und den überschüssigen Strom als zusätzliche Energiequelle zur Warmwassererzeugung in Fernwärmenetze einsetzen.
zum Beitrag19.01.2026 , 10:10 Uhr
Während meiner Reise neulich nach New York wurde mir klar: Ohne alte weiße Männer (außer, wenn sie als Touristen unterwegs sind) klappt die Integration eigentlich ganz gut ... ;)
zum Beitrag16.01.2026 , 15:11 Uhr
Nein, die kleinen Bundesländer leben mitnichten auf Kosten der anderen, wie man an Hamburg sieht. In Berlin ist die Situation speziell, da es bis zur Woedervereinigung nicht Teil der BRD war, auch wenn gelegentlich dieser Eindruck entstand. Die großen Zahlungen der Geberländer setzten mit der Wiedervereinigung ein und waren und sind nicht zu vermeiden, da es viel Nachholbedarf gibt - immer noch. Alle, die GG Art. 107 gelesen hatten, wussten das aber vorher.
zum Beitrag16.01.2026 , 15:04 Uhr
Wer versteht, wozu wir Hochfrequenzhandel brauchen, weiß, dass er eine wichtige Funktion erfüllt und kein Blödsinn ist. Oder will man, dass an allen Börsen deutlich unterschiedliche Preise für dieselben Wertpapiere aufgerufen werden? Wenn es Firmen gibt, die von diesen Margen leben können, ist es o.k. Das ist auch nicht unser hauptsächliches Problem.
Was unsere Wirtschaft braucht, sind zwei Dinge: 1. Mehr Innovation. 2. Höhere Produktivität.
Der Stromausfall in Berlin war zwar ärgerlich, die Reparatur hat zu lange gedauert und es wäre sinnvoll gewesen, eine zweite Stromleitung zu haben, aber es war kein Weltuntergang.
zum Beitrag16.01.2026 , 14:52 Uhr
Meine Meinung dazu: TAX THE RICH. --- Ja. BIG TECH MUSS WEG. --- Nein.
zum Beitrag16.01.2026 , 08:55 Uhr
Daniel Günther ist einer der Besten, die die CDU hat. Und natürlich hat er recht, denn "freie Meinungsäußerung" ist es nicht mehr, wenn falsche Tatsachenbehauptungen in die Welt gesetzt oder Hassbotschaften verbreitet werden. Und wenn sich da irgendwelche Trottel echauffieren, ist es auch egal.
Ganz nebenbei: Mir missfällt die Art und Weise, mit der Herr Lanz seine Gäste behandelt, seit geraumer Zeit. Noch weniger gefällt mir die unverschämte Angewohnheit, seine Gäste ständig zu unterbrechen und dauernd dazwischenzuplappern, ohne selbst etwas Substantielles zum Thema zu sagen. Ebenso kritikwürdig sind seine simplifizierenden und auf billige Schlagzeilen ausgelegte "Zusammenfassungen" und Überspitzungen komplexer Zusammenhänge. Die hauptsächliche Angst von Herrn Lanz scheint in letzter Zeit zu sein, dass irgendwer die Steuern für Gutverdiener erhöhen könnte. Kein Wunder, dass er sich davor fürchtet.
zum Beitrag15.01.2026 , 17:23 Uhr
Gerade die Wärmeerzeugung ist in Deutschland außerordentlich wichtig. In der euphorischen Phase der Kernenergie in den 60er und 70er Jahren wurden eine Menge Nachtspeicheröfen installiert. Erinnern Sie sich? Damals glaubte man, Strom in unbegrenzter Menge herstellen zu können. Hat sich aber nicht gerechnet. Heute sind die Erneuerbaren viel billiger als die Kernenergie, aber in bestimmten Bereichen wäre es natürlich geschickter, Biogas für die Wärmeerzeugung zu verwenden.
zum Beitrag15.01.2026 , 16:43 Uhr
Wenn man nie anfängt, Technologien im großen Stil anzuwenden, wird es immer teuer bleiben.
Das, was bei einer Reise zum Mond das meiste Geld kostet, ist ja nicht das Material, sondern die Entwicklung. Irgendwann wird man Urlaub auf dem Mond machen können, aber das wird sicher nicht von Deutschland ausgehen, dem Land des organisierten Bedenkenträgertums, der Zögerlichkeit und der Angst vor Veränderungen.
zum Beitrag15.01.2026 , 08:49 Uhr
Das ging vor 10 Jahren schon: electronics360.glo...nese-power-company
zum Beitrag15.01.2026 , 08:43 Uhr
Halb Brandenburg lebt von Berlin und Berlin hat mehr Einwohner als Brandenburg. Was also soll der Begriff "Schmuddelkinder" in diesem Zusammenhang aussagen? Wie allgemein bekannt, wurde die Fusion von Berlin mit Brandenburg bereits einmal abgelehnt.
zum Beitrag15.01.2026 , 08:36 Uhr
Die Landesbauordnungen zu vereinheitlichen wäre tatsächlich wesentlich sinnvoller und zielführender, als die Online-Verlängerung des Personalausweises zu ermöglich.
zum Beitrag15.01.2026 , 08:34 Uhr
Die neue Härte für Bezieher von Grundsicherung hört sich an wie ein Freifahrtschein für die Mitarbeiter der Jobcenter, die Leistungsbezieher nach Belieben zu schikanieren. Das kann z. B. in Aktionen ausufern wie das - relativ sinnfreie - Einbestellen von LeistungsbezieherInnen mehrmals in der Woche, die Anforderung von fast denselben Unterlagen in zwei Briefen an zwei Tagen hintereinander usw. Solche Fälle hat es auch bisher immer wieder gegeben. Und das alles wegen weniger Leistungsbezieher, die angeblich arbeitsfähig sind, Arbeit jedoch verweigern. Ganz ehrlich: Lieber zahle ich denen ein paar Almosen, als sie als Mitarbeiter oder Kollegen zu haben.
zum Beitrag14.01.2026 , 20:52 Uhr
Und ich fordere, das von Bayern besetzte Franken zu einem eigenen Bundesland zu machen.
zum Beitrag14.01.2026 , 20:27 Uhr
Dass eine Dunkelflaute mit Batterien nicht zu überbrücken sei, ist falsch. Natürlich kann man das prinzipiell. Wenn man natürlich keine stationäre Batteriespeicher im großen Stil baut, wird man auch nie schaffen, nennenswerte Energiemengen "im Netz zu speichern", wie Bärbock es einmal unvorsichtigerweise andeutete. Die Technologie für stationäre Speicher muss auch keineswegs der für mobile Anwendungen entsprechen. Man muss nicht unbedingt mit extrem hohen Energiedichten arbeiten müssen. Auch NaS- und ähnliche Batteriespeichersysteme sind bereits verfügbar, kann man sich einmal anschauen. Für solche Speicher bräuchte man keinen Mangel an seltenen Rohstoffen zu befürchten, aber man muss sich anstrengen, es umzusetzen.
zum Beitrag14.01.2026 , 09:51 Uhr
Wer an einen "linearen Fortschritt" glaubte, hatte offensichtlich vergessen, rechtzeitig einen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen.
zum Beitrag13.01.2026 , 10:35 Uhr
Wir hatten in den USA (und in abgeschwächter Form bei uns) eine solche oszillierende Inflation zwischen 1970 und 1985 schon einmal. Man sollte sich die Entwicklung von damals und die Reaktion der Fed genau anschauen. Herr Powell dürfte die Daten kennen, Herr Trump sie ignorieren.
zum Beitrag12.01.2026 , 08:55 Uhr
Wenn Sie mit der Argumentation nicht mitkommen, können Sie gerne noch eine Weile darüber nachdenken. Allzu viel Zeit haben Sie dafür aber nicht mehr.
zum Beitrag12.01.2026 , 08:54 Uhr
Sie übersehen ein wichtiges Detail: Es geht jetzt nicht darum, wer die Guten sind.
zum Beitrag11.01.2026 , 23:45 Uhr
Militärisches Hochrüsten ist zwar keine Lösung, aber die EU muss zeigen, dass sie zur Supermacht taugt, wenn man sie herausfordert. Und das muss möglichst bald geschehen! Das Erste wäre also, die Idee eines europäischen Verteidigungsbündnisses wiederzubeleben und eine Rüstungsindustrie zu organisieren, die in der Lage ist, dieses Bündnis umfänglich zu versorgen und dazu ist eine enge Zusammenarbeit von Deutschland mit Frankreich und UK notwendig. Über UK gibt es auch einen direkten historisch-politischen Zugang zu Kanada. Und immer dran denken: In der EU+UK leben genauso viele Menschen wie in den USA und Russland zusammen. Es wäre also nicht abwegig, selbst zur militärischen Großmacht zu werden, wirtschaftlich sind wir es ja schon.
zum Beitrag10.01.2026 , 16:31 Uhr
Was den Sinn und Zweck von Mieteinnahmen angeht, so irren Sie sich. Deren hauptsächlicher Sinn ist nicht, das Gebäude zu unterhalten. Dazu dient nur ein kleiner Teil der Einnahmen. Der Großteil dient dazu, für den Vermieter Einkommen zu generieren, das er entweder akkumulieren kann (wird i. d. R. während der Rückzahlung des zum Kauf dienenden Darlehens gemacht) oder an sich selbst ausschüttet (das findet i. d. R. statt, nachdem das Darlehen vollständig getilgt wurde). Nicht umsonst spricht man von "Zinshäusern". Was im Moment stattfindet, ist allerdings eine Konsolidierungsphase nach einem starken zinsbedingten Anstieg der Kaufpreise. In dieser Phase versuchen die Eigentümer, die Mieten zu erhöhen, so weit es geht, um die Renditen wieder auf ein Niveau zu bringen, das dem von 2011/2012 entspricht, als die Darlehenszinsen so hoch waren wie jetzt. In den Schwarmstädten sind wir von den Renditen um 2012 noch weit entfernt. Dafür müssten sich die Mieten abermals verdoppeln. Solche Mietsteigerungen hätten jedoch negative Auswirkungen auf die Wirtschaft, da sie an entscheidender Stelle Liquidität abschöpfen.
zum Beitrag10.01.2026 , 12:06 Uhr
Den Römern war das Thema "soziale Gerechtigkeit" durchaus bewusst und sie haben Maßnahmen ergriffen, um ärmeren Bevölkerungsanteilen zu helfen, z. B. stark subventionierte Nahrungsmittel (Wikipedia informiert über die "cura annonae"), aber auch Unterhaltung, also das bekannte, von Juvenal in seiner 10. Satire in ganz anderem Zusammenhang erwähnte "panem et circenses". Wenn viele Mitbürger nicht verstehen wollen, wie wichtig das Thema für die Demokratie und den eigenen Wohlstand ist, ist ihnen wahrscheinlich nur durch Pflichttrainings in Volkswirtschaftslehre und Soziologie beizukommen. Jetzt erklären Sie uns aber bitte einmal, welchen konkreten Einfluss die Linke z. Zt. auf Film, Fernsehen, Sport und deren öffentliche Darstellung hat.
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