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01.10.2026 , 08:34 Uhr
Diejenigen, die nicht mehr in den ostdeutschen Bundesländern wohnen, dürften in den Erbschaftsstatistiken dann ja auch nicht mehr auftauchen. Dennoch sind auch die westdeutschen Durchschnittsvermögenden ärmer als die Bürger mancher anderer EU-Länder.
zum Beitrag30.09.2026 , 18:17 Uhr
Wenn der Immobilienwert nach dem Ertragswertverfahren statt nach dem Vergleichswertverfahren bestimmt wird, ziehen die Immobiliengesellschaften ohnehin den Kürzeren.
zum Beitrag30.09.2026 , 18:14 Uhr
Da einer der Hauptgründe für das relativ geringe Vermögen der Durchschnittsdeutschen die beiden verlorenen Weltkriege sind (und die Gründung der DDR war letztlich ein durch den 2. Weltkrieg verursachter Folgeschaden), können Sie sich ja vielleicht ausrechnen, wie lange es braucht, um das Vermögen wieder aufzubauen, das durch Kriegsschäden und Gebietsverluste verloren wurde. 40 Jahre reichen dafür bei weitem nicht aus.
zum Beitrag30.09.2026 , 18:09 Uhr
Ich halte von Bestrebungen, eine Öffnungsklausel für die Bundesländer einzuführen, überhaupt gar nichts. Das würde nur zu interessanten Wanderbewegungen innerhalb der Republik führen, die wir ja schon in Bezug auf die Schweiz hatten.
Am besten finde ich die Idee eines "Grunderbes" von 20.000-50.000€, das ich jedoch jungen Menschen nicht vor dem 30. Lebensjahr auszahlen würde.
Würden die Bundesländer, insbesondere Bayern, die Erbschaftssteuer ordentlich eintreiben und keine vollkommen ungerechtfertigten Rabatte auf extrem große Erbschaften gewähren, hätten wir ohnehin weniger Gerechtigkeitsdiskussionen. Ich hoffe, dass sich das Bundesverfassungsgericht dazu bald konkret äußert, denn das Problem wird seit Jahren von der Politik zur Seite geschoben. Die Verschonungsbedarfsprüfung gehört vollständig abgeschafft. Noch besser wäre jedoch, die Vermögensteuer auf alle(!) Vermögen nach Vorbild des Kantons Basel wieder zu erheben. Dann könnte man auf Erbschaft- und Schenkungsteuer evtl. ganz verzichten.
zum Beitrag29.09.2026 , 08:26 Uhr
Schlechter, als es jetzt ist, wird's mit den Berliner Wohnbaugesellschaften für die Mieter wohl nicht werden.
zum Beitrag28.09.2026 , 16:55 Uhr
Die Tilgung, die ein Bundesland vereinbaren kann, liegt sicherlich unter 1%.
zum Beitrag27.09.2026 , 20:07 Uhr
Es gibt ja jetzt schon Anleger, die Anleihen des Bundeslandes Berlin kaufen. Die Verzinsung ist nicht einmal besonders hoch. Ich bin da also optimistisch.
zum Beitrag26.09.2026 , 23:36 Uhr
Warum sollte man die Anleiheneigentümer enteignen? Die Zinsen erhält man über die Mieten.
zum Beitrag26.09.2026 , 23:34 Uhr
Ja, richtig. Aber das ist ja kein Fehler.
zum Beitrag26.09.2026 , 23:30 Uhr
Bei Vergesellschaftungen werden die Betroffenen nicht gefragt werden.
zum Beitrag26.09.2026 , 23:28 Uhr
Es gibt in Berlin landeseigene Wohnbaugesellschaften, die das beherrschen sollten.
zum Beitrag25.09.2026 , 20:49 Uhr
Die Grundschulden werden gelöscht wie bei jedem normalen Immobilienkauf. Das ist nicht das Problem. In Berlin hat sich - wenigstens an meinen Grundsteuerzahlungen - kaum etwas geändert und wie die Finanzämter die Immobilien bewerten, ist bei einer Übernahme durch das Bundesland Berlin - ob durch Vergesellschaftung oder normalen Kauf - vollkommen egal. Berlin würde die Steuern ja an sich selbst zahlen. Die Sanierungen müssten irgendwie bezahlt werden, aber durch die Wohnungen werden ja auch Einnahmen generiert, die wahrscheinlich nicht vollständig zur Finanzierung verwendet werden müssen.
zum Beitrag25.09.2026 , 20:41 Uhr
Das über eine Regelung mit Vorkaufsrecht bewerkstelligen zu wollen, würde zu teuer und zu lange dauern.
zum Beitrag25.09.2026 , 19:11 Uhr
Vonovia selbst bewertet seinen Berliner Wohnungsbestand angeblich mit 23,24 Mrd. Euro.
zum Beitrag25.09.2026 , 19:09 Uhr
Gerichte äußern sich i. d. R. nur zur Frage, ob etwas gesetzeskonform, nicht, ob es finanzierbar ist.
zum Beitrag25.09.2026 , 19:06 Uhr
Dann erzählen Sie bitte mal etwas über den Verkehrswert dieser Immobilien! Würde mich brennend interessieren. Vonovia selbst spricht von 23,24 Milliarden Euro. Das Land Berlin könnte es über eigene Anleihen finanzieren und die Rendite mit den Mieteinnahmen bezahlen. Aktuell zahlt Berlin 3,8% auf seine Anleihen.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:51 Uhr
So what! Ich hoffe, dass, falls es dazu kommt, die betroffenen Untrrnehmen größere Bestände auf dem freien Markt anbieten. Dann haben wir vielleicht auch etwas davon (wenn wir gerade Wohnungen kaufen wollen).
zum Beitrag25.09.2026 , 11:49 Uhr
Verwaltung und Modernisierung wird auch in privaten WEGs aktuell über Instandhaltungsrücklagen und Verwaltergebühren finanziert. Die Nettomietrendite dürfte bei großen Wohnungsbeständen mit ca. 4%-5% anzusetzen sein. Auf eigene Anleihen zahlt das Bundesland Berlin aktuell ca. 3,8%. Die bei Privatkäufen üblichen Kaufnebenkosten entfallen weitgehend.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:44 Uhr
Der von Ihnen genannte Preis aus Immoscout ist natürlich ein Angebotspreis, der beim Verkauf großer Bestände einen deutlichen Abschlag erfahren würde. Ebenso zahlt das Land Berlin auf eigene Anleihen z. Zt. nur 3,8% Zinsen und könnte, da es keine Privatperson ist, eine Annuität von unter 5% erreichen.
zum Beitrag25.09.2026 , 11:38 Uhr
Klar wäre das finanzierbar! Das Land Berlin könnte z. B. Anleihen begeben, um Entschädigungen zu finanzieren. Aktuell rentieren Anleihen des Bundeslandes Berlin mit ca. 3,8%. Diese Rendite könnte aus den Mieteinnahmen gezahlt werden. Das wäre ein durchaus praktikabler Ansatz.
zum Beitrag17.09.2026 , 17:27 Uhr
Höre ich da etwa Kritik an Frau Reiche heraus? Ich würde sagen, dass diese durchaus berechtigt ist.
Ich verstehe das krampfhafte Festhalten von CDU-KanzlerInnen an vollkommen unfähigen MinisterInnen schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr.
zum Beitrag16.09.2026 , 22:58 Uhr
Ich komme in 10 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu meinem Arbeitsplatz. Alles eine Frage von Organisation und Prioritäten. Und nein, wir wollen die Spritkosten der Landbevölkerung nicht subventionieren. Wozu sollten wir das tun?
zum Beitrag16.09.2026 , 22:55 Uhr
Ich hatte ja geschrieben, dass das "zu einem unglaublich bürokratischen Overhead führen und jede Maßnahme deutlich verlangsamen wird." Nein, ich glaube nicht an die gezielte Unterstützung unserer ärmeren Mitbürger, schon gar nicht von Seiten der CDU/CSU.
Man hört heute, dass Frau Reiche die USt. auf Sprit von 19% auf 7% senken wird. Na großartig! Das wird dann den Spritpreis um ca. 25 Cent senken und Fahrer von Spritfressern begünstigen. Wir können mit unserem Pickup also wieder mit Vollgas über die Autobahn cruisen.
zum Beitrag16.09.2026 , 21:06 Uhr
Die, deren Ziel das wäre, sind gerade nicht Teil der Regierung.
zum Beitrag16.09.2026 , 21:04 Uhr
Deshalb ziehen viele junge Leute ja so gerne in die Großstädte: Dort ist die Infrastruktur viel besser als auf dem Land, man benötigt kein Auto, sondern kommt mit dem ÖPNV überall hin - auch am Sonntag, die zurückzulegenden Strecken sind kürzer, das Angebot an Waren und Dienstleistungen wesentlich besser. Und bei schönem Wetter schwingt man sich auf's Fahrrad.
zum Beitrag16.09.2026 , 19:42 Uhr
Für so etwas braucht kein Mensch direkte Preisabsprachen. Die Steuern zu senken, halte ich nicht für ein probates Mittel, denn dadurch hat der Staat ohne Not geringere Einnahmen. Andere Staaten (Belgien etc.) sind mit Preisdeckeln erfolgreicher als wir mit unserer Dampfplauderei. Es gäbe jedoch auch die Möglichkeit, ganz technologieoffen einen Spritzuschuss von z. B. 500€ auf das Konto der Steuerzahler zu überweisen. Jede(r) könnte damit tun, was sie/er wollte, auch mit der Bahn fahren oder fliegen. Dieser Zuschuss muss natürlich mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Dann bleibt bei Wohlhabenden weniger und bei armen Pendlern mehr übrig.
zum Beitrag16.09.2026 , 19:34 Uhr
Wenn das so ist, muss man ja tatsächlich Grüne und Linke wählen.
zum Beitrag16.09.2026 , 01:51 Uhr
Das Einfachste wäre, allen Steuerzahlern einen Festbetrag - z. B. 500€ - aus Steuergeld zu überweisen (so ähnlich wie bei den Coronahilfen), den sie versteuern müssen. Das ist zwar sozusagen eine Gießkannenmethode, durch die Versteuerung aber eine Maßnahme, durch die bei den 90% Ärmeren mehr hängenbleibt als bei den 10% Wohlhabendsten.
Stattdessen wird sicher versucht werden, gezielt armen Pendlern zu helfen, die natürlich werden beweisen müssen, dass sie arm und Pendler sind, was wiederum zu einem unglaublich bürokratischen Overhead führen und jede Maßnahme deutlich verlangsamen wird.
zum Beitrag14.09.2026 , 17:15 Uhr
Ich leite daraus durchaus eine Handlungsempfehlung ab, denn es ist nicht zu erwarten, dass Parteien ihre WählerInnen besser behandeln als ihre Mitarbeiterinnen.
zum Beitrag14.09.2026 , 17:06 Uhr
Da die Grünen das jetzt wissen, hoffe ich, dass sie ihre Rechte als Parlamentarier nutzen, um ein höchstrichterliches Urteil, am besten vom BVerfG und EuGH, zum Thema Grenzkontrollen zu erreichen. Sollte Herr Dobrindt dann des kontinuierlichen Rechtsbruches überführt worden sein, bleibt ein Rücktritt die einzige Handlungsoption.
zum Beitrag13.09.2026 , 18:31 Uhr
Tut es ja auch nicht. Schauen Sie sich um!
zum Beitrag13.09.2026 , 18:28 Uhr
Peter Hansen hat dummerweise vollkommen recht. Gefährlich sind tatsächlich die Investoren, die mit fremdem Geld jonglieren, von Geldanlage jedoch keine Ahnung haben.
zum Beitrag13.09.2026 , 18:25 Uhr
Also doch nur noch Grüne und Linke wählen?
Wundert sich die CDU über mangelnden Zuspruch bei den WählerInnen, wenn sie ihre eigenen Mitarbeiter so behandelt?
Das Ganze ist eine Frage des Respekts gegenüber den Mitmenschen, hier gegenüber MitarbeiterInnen und wirtschaftlich Abhängigen. Wenn CDU und SPD ihre eigenen MitarbeiterInnen so behandeln, werden sie ihre WählerInnen möglicherweise auch nicht ausreichend wertschätzen.
zum Beitrag12.09.2026 , 16:04 Uhr
Dass man größere Ausfälle riskiert, wenn man in irgendwelche merkwürdigen und undurchsichtigen Immobilienfonds und Immobilienfinanzierer investiert, deren Portfolio aus undurchschaubaren Beteiligungen an irgendwelchen Gewerbeimmobilien besteht, ist klar.
Dass man jedoch einen Totalausfall riskiert, wenn man sein Geld in Aktien anlegt und die Anlagen über viele Anlageklassen und weltweite Märkte streut, ist Unsinn und zeugt von mangelndem Verständnis für Wirtschaft und Kapitalanlagestrategien. Einen Totalausfall riskiert man nicht einmal bei einer schweren Wirtschaftskrise, in der die Aktienmärkte tatsächlich um 50% oder mehr abstürzen können. Da die Wirtschaft insgesamt weitergeht (sonst hätten wir ganz andere Probleme), erholen sich die Aktienmärkte danach wieder.
Auch falsch ist, dass für "Normalmillionäre ... ein Totalverlust in einem Fonds nachrangig", für Krankenkassen jedoch fatal sei. Krankenkassen haben i. d. R. ein wesentlich größeres Finanzpolster als jeder "Normalmillionär".
Ich wundere mich, dass bei manchen Kommentatoren immer noch die Idee vorherrscht, dass Aktienmärkte wegen des Risikos zu meiden seien. Das Gegenteil ist der Fall.
zum Beitrag11.09.2026 , 12:08 Uhr
Das Mittelmaß ist seit mindestens 500 Jahren abgehängt.
zum Beitrag11.09.2026 , 12:03 Uhr
Auch China kann nicht alles beliebig lange subventionieren. Irgendwann wird man dort die Subventionen wieder erwirtschaften müssen. Weil China jedoch massiv investiert, wo andere nur vom Spielfeldrand zuschauen und kommentieren, wird es damit voraussichtlich Erfolg haben. Ja, ich bleibe dabei, dass in Deutschland vieles von Bedenkenträgern verhindert und ausgebremst wird. Das fängt mit dem schleppenden Ausbau der Erneuerbaren (einschlißlich Netz, Speicher etc.) an, läuft über mangelnde Investitionsbereitschaft weiter und endet bei der unterfinanzierten Universitäts- und Forschungslandschaft. Weil wir stets Angst um unser sauer verdientes Geld haben und unseren Mitmenschen nichts gönnen, versuchen wir, mit Minimaleingriffen ("Steuerreform" etc.) das gestrandete Schiff wieder flott zu bekommen, wissen aber nicht, wohin die Reise gehen soll.
zum Beitrag10.09.2026 , 20:47 Uhr
An welcher anderen Stelle?
Man sollte sie vor allem besser entlohnen, um sie nicht entlasten zu müssen.
zum Beitrag10.09.2026 , 15:49 Uhr
Was heute so aussieht, muss morgen nicht mehr so sein. Lesen Sie bitte meinen Absatz über autokratische Regime noch einmal. Orbán war keineswegs der einzige, der versucht hat, politische Gegner von der Macht fernzuhalten.
zum Beitrag10.09.2026 , 12:18 Uhr
Auch Ludwig Erhard ist am Ende als Kanzler gescheitert und hat sein Versprechen "Wohlstand für Alle!" nicht erfüllt.
zum Beitrag10.09.2026 , 11:44 Uhr
Chinas Investitionen in Kohle- und Kernkraftwerke sind relativ übersichtlich gegenüber dem Rest. Beim Ausbau von Netzen und Speichern kommen wir besser voran, als es aussieht. In Deutschland herrscht bei den Entscheidungsträgern jedoch die Meinung, dass der Markt das regelt, nicht der Staat alles selbst machen sollte. Anreize, die der deutsche Staat in Aussicht stellen kann, wirken jedoch langsamer als Pflichtaufgaben, die der chinesische Staat beschließen kann.
zum Beitrag10.09.2026 , 11:35 Uhr
Was sollten diese selben Politiker denn jetzt sagen, außer dass die hohen Gas- und Spritpreise durch den Ukrainekrieg un den Krieg gegen den Iran verursacht wurden? Sollen sie jedem erwachsenen Steuerzahler einfach 1.000 Euro überweisen?
zum Beitrag10.09.2026 , 10:24 Uhr
Ja, richtig. Genau das sollten wir ändern und denen, die trotz ordentlichem Job mit geringerem Einkommen auskommen müssen, mehr gönnen.
zum Beitrag10.09.2026 , 08:52 Uhr
Jetzt schlüsseln Sie uns doch bitte noch präzise auf, wohin damals die 1,55 € pro Liter flossen und in welchen Taschen heute die 2,30 € pro Liter landen. Ist es wirklich der Staat, der so viel abschöpft oder optimieren die Ölkonzerne damit ihre Gewinne?
zum Beitrag10.09.2026 , 08:49 Uhr
Genau das ist es ja: Die Leute mit den hohen Einkommen und Vermögen bilden die Gruppe, die man ruhig etwas stärker zur Kasse bitten kann, denn dort tut es nicht weh. Dabei liegen wir mit 84.900€/Jahr immer noch im unteren Bereich dessen, was betrachtenswert wäre, aber das ist vielen MitbürgerInnen gar nicht klar, weil es viel zu weit von ihrer eigenen Lebenswirklichkeit entfernt ist. Viel wichtiger jedoch, als die hohen Einkommen stärker zu besteuern, wäre, die Vermögen zu besteuern, wie es eben im Kanton Basel praktiziert wird. Wenn es eine ordentliche Vermögensbesteuerung gäbe, könnte man die Einkommensteuer deutlich absenken und Arbeitseinkommen auf diese Weise entlasten. Aber das traut sich die Union nicht bzw. will ihre vermögende Klientel schützen.
zum Beitrag09.09.2026 , 20:25 Uhr
Mal ein Wörtchen zu Sprit- und Stromkosten: Der Sprit kostet mich aktuell pro km ungefähr 0,15€. Wenn ich pro Jahr 20.000km fahre, kostet mich das 3.000€. Selbst wenn der Preis um 30% sänke, würde ich "nur" 75€ pro Monat sparen. Beim Strom wären es wahrscheinlich nicht einmal 30€. Ehrlich gesagt interessieren mich diese 105€ pro Monat kaum. Ich würde das Geld, wenn ich es nicht für Strom + Sprit ausgäbe, ohnehin nur in irgendwelche Wertpapiere stecken. Die wesentlichen Kostenpositionen sind bei mir jedoch ganz andere.
zum Beitrag09.09.2026 , 19:57 Uhr
Hahaha, was haben wir gelacht! "..., wenn die Abgaben auf große Vermögen und Erbschaften angehoben würden" ... Ja, wer soll das denn machen? Die CDU oder CSU? Etwa die SPD?
Am besten wäre, wenn die Bundesländer über den Bundesrat eine Gesetzesinitiative in den Bundestag einbrächten, um die Vermögen- und die Erbschaftssteuer auf ein neues Niveau zu bringen. Ich plädiere weiterhin gerne für das Baseler Modell, also die Steuergestaltung im Kanton Basel-Stadt: Dort gibt es eine Vermögensteuer in Höhe von 0,6-0,8% bei einem Freibetrag von 75.000 CHF. Dafür ist die Einkommensteuer deutlich niedriger. Beispiel: Bei einem Vermögen von 500.000 CHF und einem Jahreseinkommen von 80.000 CHF zahlt man in Basel insgesamt 14.318 CHF. In Deutschland würde man auf ein Jahreseinkommen von 80.000 CHF (ca. 84900 €) ca. 17.500 € zahlen. Hat man in der Schweiz jedoch ein Vermögen von 1.000.000 CHF, würde man insgesamt 17.813 CHF zahlen, bei einem Vermögen von 1.500.000 CHF wären es bereits 21.763 CHF.
Mir stellt sich die Frage, aus welchem Grund und zu welchem Zweck die Bundesländer freiwillig und zum Schaden der normal verdienenden Steuerzahler auf die Einnahmen gerade der Vermögensteuer verzichten.
zum Beitrag09.09.2026 , 18:12 Uhr
Machen die engagierten und intelligenteren Schüler jetzt schon. Es gibt sehr gute Tutorials, meist auf Englisch, aber auch das verstehen die guten SchülerInnen ja heute besser als früher.
zum Beitrag09.09.2026 , 18:07 Uhr
Wer hindert uns daran, das chinesische Erfolgsrezept zu kopieren? Frau Reiche? Oder die anderen Bedenkenträger?
zum Beitrag09.09.2026 , 18:04 Uhr
Zu den von Ihnen genannten Punkten: 1. Migration: Wirtschaftlich erfolgreiche Städte wie New York, London oder auch München haben einen hohen Anteil von Bewohnern mit Migrationshintergrund. In Sachsen-Anhalt ist dieser Anteil relativ niedrig. Darüber sollte man nachdenken. 2. Innere Sicherheit: Die Kriminalitätsrate in Deutschland war wenige Jahre nach der Wiedervereinigung am höchsten. Sie ist heute trotz Zuwanderung wesentlich niedriger. Ähnliches gilt für die Zahl der Verkehrstoten. Wir leben heute sicherer als noch vor 30 Jahren.
Kennen also AfD-WählerInnen ganz einfach die Fakten und Zahlen nicht?
zum Beitrag09.09.2026 , 17:53 Uhr
In Deutschland hatten wir vor rund 95 Jahren ja schon einmal eine Situation, in der wohl einige WählerInnen ähnlich gedacht haben, es sich nachher jedoch als Trugschluss herausstellte, dass man die Regierung einfach wieder abwählen könne und es dann normal weitergehe. Eine Menge autokratischer Regime versuchen gerade weltweit, demokratische Handlungsoptionen zurückzudrängen. Es wäre unklug, solche Experimente ausgerechnet in Deutschland wieder zuzulassen, da es unweigerlich in die Katastrophe führen würde.
zum Beitrag08.09.2026 , 19:27 Uhr
Man hätte vor seiner Wahl wissen können, wie Merz tickt und dass er als Kanzler nicht geeignet war, er, der nie irgendetwas regiert hat. Dazu hätte es gereicht, sich einige seiner Beiträge auf YouTube anzuschauen. Aber die Deutschen sind politisch inzwischen so schlecht informiert und gebildet, dass viele von ihnen glauben, die AfD würde irgendetwas für die kleinen Leute tun, wenn sie mal an der Macht ist.
zum Beitrag08.09.2026 , 19:21 Uhr
Wir Topverdiener verdienen das Geld ja auch nicht ganz alleine selbst, sondern bekommen es von noch weiter oben zugeteilt. Ohne die Arbeit derjenigen, die nicht so viel bekommen, wäre auch unsere Arbeit weit weniger wert.
Ich plädiere dafür, dass jede(r) Mitarbeiter(in) am Gewinn angemessen beteiligt wird. Einige US-Unternehmen praktizieren das sehr erfolgreich, viele deutsche Unternehmen schütten lieber mehr an die Anteilseigner aus.
zum Beitrag08.09.2026 , 19:04 Uhr
Man kann auch mit Solarparks und Windrädern Geld verdienen und Energie zur Verfügung stellen. Und wer das nicht glaubt, sollte nach China schauen.
Das Problem in Deutschland und der Deutschen ist, dass sie sich gerne viel zu lang auf ihren Lorbeeren ausruhen, statt Geld in Forschung und Entwicklung zu stecken, um neue Produkte zu kreieren, die die Welt gerade braucht. Autos mit Verbrennungsmotor braucht die Welt immer weniger, daher die aktuellen Probleme. Fortschritt und Wachstum wird es aber auch weiterhin geben. Die Frage ist nur, ob wir mitmachen oder uns aus Bequemlichkeit verweigern.
zum Beitrag08.09.2026 , 17:03 Uhr
Personalknappheit ist sehr wohl ein Thema in den von mir genannten Bereichen.
zum Beitrag08.09.2026 , 17:02 Uhr
Wir haben uns das fehlende Mathewissen aus Büchern selbst angeeignet. Mit heutigen Mathebüchern ist das leider schwierig, da sie immer weniger zum Selbsstudium geeignet sind (voll von buntem Chaos), aber wir hatten zum Glück noch die unserer Eltern.
zum Beitrag08.09.2026 , 13:45 Uhr
Wir brauchen vor allem engagiertere, besser ausgebildete und motivierte LehrerInnen, wahrscheinlich solche wie Herrn Brand, müssen diesen Lehrkräften dann aber auch die Freiheit zugestehen, für ihre SchülerInnen einen interessanten und motivierenden Unterricht zu gestalten, der deren Bedürfnisse im Blick hat, nicht jedoch durch viel zu engmaschige Lehrpläne in ein Korsett gezwängt wird, das letztlich bei den Lehrkräften zu Frustration und bei den SchülerInnen zu Langeweile und Desinteresse führt.
zum Beitrag08.09.2026 , 00:07 Uhr
Tja, es wäre wohl intelligenter gewesen, Olaf Scholz als Kanzler zu behalten. Er war ja anscheinend auch - trotz seines "schlumpfigen Grinsens" (Grüße an Söder!) - beliebter als Friedrich Merz. Aber gut, dass die FDP nicht in den Landtag von Sachsen-Anhalt gekommen ist.
zum Beitrag08.09.2026 , 00:01 Uhr
Das, was die unzufriedenen BürgerInnen in Sachsen-Anhalt einfordern, ist im Prinzip sehr wohl eine linke Politik, jedenfalls keine konservative. Die meisten WählerInnen haben jedoch nicht verstanden, dass rechte und libertäre Politik ihnen mehr schadet als nützt, jedenfalls dann, wenn sie nicht zu den Wohlhabendsten 10% gehören.
Dass die CDU "wegen der Koalition" linke Politik mache, ist ein Narrativ, das man sich gerne erzählt - ist aber Quatsch. Die CDU schaufelt sich ihr Grab ganz alleine. Langfristig führt ohnehin kein Weg an einer Umverteilung von oben nach unten herum (z. Zt. läuft die Umverteilung de facto in die umgekehrte Richtung), die auf zivilisierte Weise nur über Steuern auf Vermögen (Vermögen- und Erbschaftsteuer) gelingen kann. Es einfach weiterlaufen zu lassen und eine Situation wie vor der französischen Revolution zu riskieren, sollte man tunlichst vermeiden.
zum Beitrag07.09.2026 , 18:30 Uhr
Wenn Merz versuchen sollte, mir etwas "emotional zu vermitteln", dann höchstens, die CDU/CSU überhaupt gar nicht zu wählen. Da ich aber im Söder-Land lebe, hätte ich ja eine Alternative, denn Söder kann das um Größenordnungen besser - das muss man schon anerkennen, auch wenn Söder und ich selten einer Meinung sind.
zum Beitrag07.09.2026 , 10:39 Uhr
Sollte die AfD in Sachsen-Anhalt irgendetwas zu sagen bekommen, würde sich jeder Unternehmer genau überlegen, ob er dort noch investieren will. Schon jetzt herrscht Personalknappheit in Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der Gastronomie. Wie soll das gehen, wenn zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund beginnen, außerhalb von Sachsen-Anhalt ihr Glück zu suchen?
zum Beitrag06.09.2026 , 23:04 Uhr
Ohne Grundstück geht es sogar in München deutlich billiger als 4.500€/m². Es kommt aber auch ohne Berücksichtigung der Grundstückskosten sehr darauf an, wo man baut.
Bei aufmerksamem Durchlesen der Beiträge hätten Sie jedoch festgestellt, dass der Vorschlag mit den 2.500€/m² nicht von mir stammte.
zum Beitrag04.09.2026 , 21:47 Uhr
Es kommt sehr darauf an, wo und welches Format man baut. Bei größeren MFH (keine Hochhäuser) sind die reinen Baukosten natürlich günstiger als bei kleineren MFH oder EFH.
zum Beitrag04.09.2026 , 18:52 Uhr
Ich bin nicht ganz sicher, dass der Anteil so klein ist. Da gibt es mit Sicherheit eine hohe Dunkelziffer, weil das Problem tabubehaftet ist. Nicht bei allen hört der Zustand mit ca. 30 auf, aber 1 Tafel Schokolade pro Tag fände ich tatsächlich etwas übertrieben. Irgendwann könnte ich da keine Schokolade mehr sehen ...
zum Beitrag04.09.2026 , 15:02 Uhr
Die Umsetzung der meisten Ihrer wohlgemeinten Vorschläge dauert zu lange, sorry. Die Leute ziehen dahin, wo es Arbeitsplätze oder Universitäten/Ausbildungsplätze gibt. Beides lässt sich aber nicht schnell einfach in ein paar Monaten dorthin verlagern, wo viele Wohnungen leerstehen.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:28 Uhr
Leider wird auch in diesem Artikel relativ pauschal suggeriert, dass übergewichtige Menschen einfach zu viel konsumieren und sich zu wenig bewegen.
Sorry, aber ich kenne Menschen, die übergewichtig sind, weil sie eine Stoffwechselstörung haben (z. B. Insulinresistenz oder Schilddrüsenunterfunktion), die dieses Übergewicht verursacht bzw. begünstigt. Und ich kenne Menschen, die so viele Süßigkeiten, Fett und Kohlehydrate essen können, wie sie wollen, ohne übergewichtig zu sein.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:00 Uhr
Um also den Anteil der Grundstücksfläche an der Wohnung zu minimieren, bietet es sich an, in die Höhe zu bauen (Manhattan und evtl. Frankfurt a. M. lassen grüßen). Beispiel: Ich baue ein MFH auf einem Grundstück von 400m² in Berlin-Kreuzberg. Der Bodenrichtwert liegt bei 3.000€/m². Das Grundstück kostet also 1.2 Mio €. Wenn ich Wohnungen mit einer Größe von je 60m² baue, bringe ich es bei 6 Geschossen unter Beachtung der Traufhöhenregelung und nach langer Diskussion mit dem Bauamt über die genehmigungsfähige GFZ vielleicht auf 24 Wohnungen. Die Gesamtkosten belaufen sich dann auf 24x60x2.500€+1.200.000€=4.800.000€, sagen wir - einschließlich Nebenkosten - 5 Mio. €. Eine Wohnung kostet also knapp 210.000€. Um die Wohnungen ordentlich zu vermieten, müsste ich eine NKM von ca. 900€ verlangen, also ca. 15€/m². Ich käme damit auf eine Nettomietrendite von ca. 4,5% (HV + IHR sind da schon abgezogen, BK zahlen die Mieter). Aber Vorsicht! Meine Eigenkapitalrendite wäre ja deutlich höher, da ich das MFH über ein Darlehen und nicht überwiegend aus eigenem Geld finanziert habe. Außerdem ist Kreuzberg keine ganz günstige Lage. Ich brauche mich auch nicht an die Mietpreisbremse zu halten.
zum Beitrag03.09.2026 , 17:50 Uhr
Wer die Mietspiegelrechner von Berlin, Leipzig und anderen Städten gelegentlich benutzt und die daraus resultierenden Mieten inklusive Mietpreisbremse mit den Angeboten auf den Portalen vergleicht, weiß, dass sich viele Vermietende nicht einen feuchten Kehrricht um gesetzliche Bestimmungen scheren, sondern zahlreiche Wohnungen zu völlig überhöhten Preisen anbieten.
zum Beitrag03.09.2026 , 17:44 Uhr
Mich würde es nicht wundern, wenn der Brand absichtlich gelegt worden ist. Ort und Zeitpunkt lassen angesichts der politischen Umstände einen Zufall oder ein Unglück doch sehr unwahrscheinlich erscheinen.
zum Beitrag02.09.2026 , 12:18 Uhr
Es gibt in Berlin eine Menge Wohnungen mit 75qm, die weit weniger als 450.000€ kosten und für die man keine Miete verlangen muss, die 40% über dem Mietspiegel liegt.
zum Beitrag01.09.2026 , 14:04 Uhr
Um Gottes Willen: Nein! Zu viel Neubau ist gefährlich, da er viele wichtige Ressourcen und sehr viel Geld bindet und für den Leerstand von morgen sorgt. Leerstand ist jedoch das Schlimmste, was Immobilieneigentümern passieren kann, denn Leerstand erzeugt Kosten und führt zu Wertverlust. Durch Leerstand wird also sinnlos Geld vernichtet, Geld, das woanders dann fehlt. Man sollte daher unbedingt darauf achten, nicht zu viel zu bauen!
zum Beitrag31.08.2026 , 18:34 Uhr
Der Begriff der Elite wird sehr oft vollkommen falsch verstanden. Es geht dabei keineswegs um das liberale Bildungsbürgertum, das zwar studiert, aber keinen größeren Reichtum angehäuft hat. Dieses Bildungsbürgertum mit Abitur und Uni-Abschluss ist heute zu zahlreich, um eine wirkliche Elite darzustellen. Es geht jedoch - ganz im Gegenteil - tatsächlich um die Macht- und Finanzelite. Dieses setzt zwar, wie von mir geschrieben, innerhalb der obersten 10% der Vermögensvermittlung ein, manifestiert sich jedoch besonders deutlich noch viel weiter oben, nämlich ab ca. dem obersten Prozent. Was Herr Trump seit seiner ersten Amtszeit treibt, ist eher eine False Flag Aktion. Indem er so tat, als gehörte er nicht zu dem innersten Zirkel der US-amerikanischen Machtelite, sondern sei quasi der Anführer der freien, auf ihr Land stolzen US-Amerikaner, deren legitimes Eigentum die politischen Gegner gleichsam verschenken wollten, schürte er eine irrationale Wut z. B. auf die Demokraten, die Einwanderer oder einfach auf alle, die ihm nicht zustimmten, um die Wahl zu gewinnen. Man kann nur hoffen, dass seine WählerInnen beim Blick ins eigene Portemonnaie irgendwann wieder zur Vernunft kommen.
zum Beitrag31.08.2026 , 18:13 Uhr
Die haben sich damals über den Tisch ziehen lassen und wahrscheinlich persönliche Vorteile erhofft.
zum Beitrag31.08.2026 , 18:11 Uhr
Man kann nur hoffen, dass auch die AfD-Verblendeten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern diese Aspekte mitbekommen, aber wahrscheinlich lesen zu wenige davon die taz.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:38 Uhr
Die Vermögenswerte hätten eigentlich gar nicht erst ohne Entschädigung bei einer solchen Behörde landen dürfen.
zum Beitrag30.08.2026 , 21:34 Uhr
Es ging noch nie wirklich darum zu wissen, "wie die Welt funktioniert". Das wussten die meisten Menschen zu keiner Zeit. Die Welt funktioniert jedoch und das wird sie auch weiterhin tun, auch wenn sie schwer verständlichen Regeln folgt.
Das, worum es eigentlich geht, ist, an die Fleischtöpfe zu gelangen - und das verspricht die AfD den Frustierten, Verzweifelten, Abgehängteb und Vernachlässigten ganz in der Manier, wie man es von Rattenfängern gewohnt ist.
zum Beitrag30.08.2026 , 14:02 Uhr
Mit "Elite" sind diejenigen gemeint, die über den Großteil des Vermögens verfügen, also die obersten 10%, bei denen mehr als 60% des Zasters konzentriert sind. Das sind jedoch nicht qua Definition "wir Liberale". Die Vermögenselite ist nicht per se liberal, sondern nur, solange es ihr Vorteile bringt. Den Grundkonflikt, der durch das Verschenken des DDR-Vermögens an die Treuhand entstanden ist, würden wir nur durch eine gewaltige Umverteilung lösen, zu dem aber aus machtpolitischen Gründen die AfD nicht bereit wäre, ganz im Gegenteil. Insofern folgen die Ergebnisse der Wahlumfragen dem Sprichwort, dass die allerdümmsten Kälber ihre Schlächter selber wählen. Jetzt können wir natürlich noch einmal überlegen, wer hier doof ist, werden darauf aber nur subjektive Antworten erhalten.
zum Beitrag28.08.2026 , 19:27 Uhr
Nein, das ist nur ein Nebeneffekt davon, dass in den Metropolen mehr Arbeitsplätze entstanden sind, als Wohnraum zur Verfügung steht. Beispiel: Die Entwicklung für den ehemaligen Flughafen Tegel sieht 20.000 Arbeitsplätze und 5.000 Wohnungen vor. Man kann sich leicht ausrechnen, dass die Wohnungen nicht reichen. Wenn man in Berlin, Frankfurt, München etc. mehr Arbeitsplätze schafft, als der Wohnungsmarkt auffangen kann, hat man immer einen angespannten Markt. Z. Zt. reichen die Mietrenditen jedoch auch nicht für eine wesentliche Steigerung des Neubaus. Dafür wiederum müssten die Firmen bereit sein, wesentlich höhere Löhne zu zahlen.
zum Beitrag27.08.2026 , 11:53 Uhr
Der Neubau von heute ist der Leerstand von morgen. Da durch die demographische Entwicklung durchaus zu mehr Leerstand führt, sollten wir mit Neubau sehr vorsichtig umgehen. Es nützt nichts und ist ökonomisch gefährlich, zu viel Leerstand zu erzeugen, da dies zu einem Rückgang des Immobilienvermögens führt, das für die Wirtschaft insgesamt ein wichtiger Stabilitätsanker ist.
zum Beitrag21.08.2026 , 12:16 Uhr
Man sollte aber auch nicht unsere Geschichte vergessen.
zum Beitrag20.08.2026 , 19:24 Uhr
Es gibt zu viele rechtsradikale, rassistische und völkisch denkende Mitglieder und MitläuferInnen der AfD. Einfach zu sagen, die AfD sei nicht die NSDAP, mag zwar in Details stimmen, ist aber eine reichlich billige Argumentation. Ich habe eine ebenfalls über 90-jährige Bekannte, die mich oft vor der Wiederkehr des "Hitlerismus" warnt. Insofern habe ich volles Vertrauen in das sicherlich durchdachte und fundierte Urteil von Frau Knobloch. Wir sollten endlich aufhören, die Gedankenwelt, die in der AfD-Basis grassiert, zu verharmlosen und den Schutz unserer sozialen und demokratischen Verfasstheit endlich ernster nehmen.
zum Beitrag20.08.2026 , 17:24 Uhr
Herr Dobrindt träumt von "außergewöhlichen Umständen"? Welche sollten das sein? Es hat ihm hoffentlich jemand erklärt, dass Ceuta und Melilla einen Sonderstatus haben und de facto nicht Teil des grenzfreien Schengenraums sind. Oder will er uns mit Märchenerzählungen, die mit EU-Recht schwer in Einklang zu bringen sind, zum Narren halten?
zum Beitrag19.08.2026 , 20:35 Uhr
Conny braucht kein Mensch. Man kann auch einfach die mietwucher.app der Linken bemühen - die kostet nichts. Kann ich nur empfehlen (und das sage ich als Vermieter).
zum Beitrag19.08.2026 , 13:59 Uhr
Doch, mein Depot schafft >12% über viele Jahre, meine Immobilien liegen bei deutlich über 8% Eigenkapitalmietrendite vor Steuern. Das ist noch ohne Wertsteigerung! Mit Wertsteigerung komme ich nach konservativer Rechnung auf jeden Fall über 10% pro Jahr.
zum Beitrag18.08.2026 , 20:27 Uhr
Wer beim Vermieten draufzahlt, sollte die Finger davon lassen! Es ist ziemlich einfach, mit dem Kauf und der Vermietung Gewinn zu machen, wenn man den Markt einigermaßen kennt und die Finanzen im Griff hat. Wer jedoch mit Tabellenkalkulationssoftware, Mietspiegeln und Renditeberechnungen nicht klarkommt, ist als Immobilieninvestor gänzlich ungeeignet.
zum Beitrag18.08.2026 , 20:25 Uhr
Es wundert mich, dass mein Lieblingsimmobilienprofi Gerald Hörhan gar nicht zu Wort gekommen ist. Der Immobilienpunk und Herr über viele "kleine hässliche Löcher" in guten Lagen ist einer der wenigen, die einigermaßen Ahnung von dem haben, was sie tun. Aber er hat ja auch früh genug damit angefangen.
Klar ist: Wer 2012 bis 2016, also zu Beginn der Niedrigzinsphase, seine ersten Wohnungen z. B. in Berlin kaufte, konnte seinen Kapitaleinsatz inzwischen problemlos verdrei- oder vierfachen, weil Wohnungen in Berlin damals unglaublich günstig waren - und die Darlehen waren es ebenfalls. In der Folge sprießten die Immofluencer wie Pilze aus dem Boden und versuchten, ihr Geschäftsmodell anzupreisen. Irgendwann, als die Zinsen schon angestiegen waren, klappte es wohl mit den Anschlussfinanzierungen nicht bei allen, so dass die ersten auf die Nase fielen. Die anderen machen munter weiter und, wo man früher Immobilien so schnell loswurde wie warme Semmeln, muss man sich inzwischen einiges überlegen und die eigenen Preisvorstellungen oft herunterschrauben. Aber es wird schon wieder. Berlin, Frankfurt und Leipzig sind weiterhin attraktiv, die Mieten in den Portalen jedoch z. T. viel zu hoch.
zum Beitrag18.08.2026 , 17:32 Uhr
Die wenigsten Mitbürger dürften diesen Meilenstein der deutschen Literaturgeschichte gelesen haben, den der Simplicissimus darstellt. Ich kann nur zur Lektüre raten und bin der Meinung, dass man ihn bereits in der Schulzeit kennenlernen sollte.
zum Beitrag18.08.2026 , 12:19 Uhr
Wer wählt so was? Wer lässt sich von rechtsradikalen und kriminellen Politikern "vertreten"?
zum Beitrag16.08.2026 , 13:21 Uhr
Nein, das bringt nichts. Wir geben jetzt schon sehr viel für Bildung aus (übrigens sind die Bundesländer dafür verantwortlich!), ohne adäquate Ergebnisse zu erzielen.
Haben Sie meinen Vorschlag denn überhaupt schon durchgerechnet? Noch einmal zum Mitschreiben: Ich bin dafür, 10% des Kindergeldes ab Geburt(!) in einen langfristigen Sparplan auf einen großen Aktienindex (am besten Nasdaq 100, S&P 500 etc.) zu stecken. Dieser Sparplan sollte mindestens bis zum 25. Lebensjahr angespart werden, aber erst zum Rentenbeginn verfügbar sein. Das kann man steuerfrei gestalten, um es attraktiver wirken zu lassen.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:13 Uhr
Wir sollten berücksichtigen, dass viele Wohnungen von "Kleinvermietern" vermietet werden, also von Eigentümern, die z. B. als Zubrot zur Rente zwischen 1 und 9 Wohnungen halten. Auch ich vermiete ein paar Wohnungen und habe mich natürlich über den starken Anstieg der Kaufpreise während der Niedrigzinsphase von 2014 bis 2021 gefreut. Wann hat man sonst die Gelegenheit, sein Eigenkapital mal schnell zu verdreifachen? Ach so ... an der Börse ging das auch ... o.k., zugegeben. Ist aber auch egal. In den nächsten Jahren werden Immobilien aus mehreren Gründen wieder weniger attraktiv, da die demographische Entwicklung für mehr Leerstand sorgen wird (außer, wenn wir für viel mehr Zuwanderung sorgen) und da die Baufinanzierungszinsen ohne massive Wirtschaftskrise nicht wieder auf das Niveau von 2020 herunterkommen werden. Und eine solche Wirtschaftskrise, die dafür nötig wäre, sollten wir tunlichst zu vermeiden suchen.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:05 Uhr
Aus meiner Sicht, also aus Sicht eines Vermieters, sollte man mit Neubau generell vorsichtig umgehen. Wir sollten übermäßigen Leerstand unbedingt vermeiden. Leerstand vernichtet Wohlstand auf mehreren Ebenen, denn auf der einen Seite sinken durch Leerstand die Mieten, die Vermieter müssen wesentlich mehr für ihre Wohnungen ausgeben, damit sie attraktiv für neue Mieter werden, und es sinken die Kaufpreise. Das hört sich für manche zwar positiv an, aber sinkende Mieten und Kaufpreise wirken sich auf die Gesamtwirtschaft sehr negativ aus.
Tatsächlich übersteigt die Nachfrage das Angebot ja nicht überall, sondern hauptsächlich in Städten mit starkem Zuzug wie z. B. Berlin, Leipzig, Frankfurt, München oder auch Marburg. Viele dieser Städte zeichnen sich dadurch aus, dass dort mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, als Wohnungen entstehen. Manchmal fragt man sich durchaus, warum Firmen sich nicht einfach dort ansiedeln, wo die Kosten wesentlich niedriger sind als z. B. in Frankfurt oder München. Ein Beispiel aus Berlin: Der Plan zum Umbau des Flughafens Tegel sah die Schaffung von 5.000 Wohnungen und 20.000 Arbeitsplätzen vor. Man kann leicht ausrechnen, dass die Wohnungen nicht reichen.
zum Beitrag14.08.2026 , 13:38 Uhr
Mein eigener Anteil mag zwar relativ klein sein, aber alleine in Deutschland haben wir ja ein Geldvermögen von inzwischen über 10 Billionen €. Davon gehören ca. zwei Drittel dem obersten Dezil der Vermögensverteilung, in dem auch ich unterwegs bin. Auch das, was bei großen Fondsgesellschaften liegt, gehört letzten Endes vielen privaten Anlegern. Wenn man jetzt als deutscher Staat Wertpapiere kauft, kauft man sicher nicht gleich den gesamten Markt leer. Man kann für viele Milliarden pro Jahr Aktien kaufen, ohne dass das die Kurse übermäßig nach oben drückt.
zum Beitrag14.08.2026 , 13:21 Uhr
"Ständig" ist stark übertrieben, aber da ginge sicher noch mehr, jedenfalls so viel, dass man meinen Vorschlag umsetzen könnte.
zum Beitrag13.08.2026 , 22:10 Uhr
Die Bundesländer können über eine Bundesratsinitiative einen Gesetzesvorschlag zur Wiedererhebung der Vermögensteuer einbringen, die an die Bundesländer fließen würde. Doch, die Länder können da durchaus etwas machen.
zum Beitrag13.08.2026 , 17:18 Uhr
Offensichtlich hat unsere Bundesregierung nichts kapiert, immer noch nicht! Null! Nada!
Deutschland lässt sich bei einem der wichtigsten Themen international freiwillig zurückfallen! Ich fasse es nicht.
Nachher wundert man sich über Deindustrialisierung, über den Erfolg US-amerikanischer, chinesischer und indischer E-Autos und bastelt in irgendwelchen Hinterhöfen weiter am knatternden, museumsreifen Verbrenner.
Wie blöd kann man eigentlich sein?
zum Beitrag13.08.2026 , 16:18 Uhr
Nicht jede(r) ist in der Lage, sich ausreichend um sich selbst zu kümmern. Manchmal muss die Gemeinschaft da etwas nachhelfen. Dafür ist sie ja da, hat nur noch nicht jede(r) verstanden.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:13 Uhr
Wir können vorher das Kindergeld ein wenig anheben, wenn Sie Bedenken haben ;)
zum Beitrag13.08.2026 , 16:11 Uhr
Die Linke kommt recht oft auf solche Ideen, aber auf die hört ja kaum jemand ...
Ich schlage eine Besteuerung ähnlich wie im Kanton Basel (Schweiz) vor: Einkommensteuer um ca. 30% absenken und eine Vermögensteuer von 0,6% auf alle Vermögen über 100.000€ einführen.
zum Beitrag13.08.2026 , 16:05 Uhr
Insolvenzen werden durch mangelhaftes Management und Verschwendung innerhalb der betroffenen Firmen verursacht. Pleitefirmen nicht mehr um jeden Preis vor dem Kollaps zu retten wie während der Pandemie, ist nur logisch. Lebenshaltungs- und Energiekosten sind wegen externer Ereignisse (Ukraine, Iran) stark gestiegen. Da kann man nur konsequent auf lokale und erneuerbare Energieerzeugung setzen. Migration benötigen wir wegen der demographischen Probleme dringend und weiterhin. Wir brauchen aber nicht nur indische Überflieger, sondern eine Menge Leute auch für relativ schlecht bezahlte Tätigkeiten. Um das zu verstehen, reicht es, sich in Industrieunternehmen umzuschauen. Der Industriestandort Deutschland braucht endlich mehr Binnennachfrage und dafür brauchen die Leute ganz einfach mehr Geld in der Tasche, das ihnen die Vermieter hoffentlich nicht gleich wieder aus derselben ziehen.
zum Beitrag13.08.2026 , 11:04 Uhr
Sorry, aber ein "Zusammenbruch" sieht anders aus. Da mögen ein paar Milliarden fehlen, aber verglichen mit der Gesamtsumme ist das noch nicht besonders kritisch. Ich wäre dafür gewesen, einfach ein bisschen mehr Geld einzuzahlen, um die Finanzierungslücke nicht größer werden zu lassen. Mir täte das nicht weh.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:59 Uhr
Die wohlhabenderen und finanziell gebildeteren Eltern legen dem Nachwuchs jetzt schon bei Geburt(!!) ein Depot mit entsprechenden Sparplänen an. Das muss nicht einmal ein Altersvorsorgedepot sein. Ich habe weiter oben geschildert, wie das funktionieren kann.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:52 Uhr
Diese Aktien gehören u. a. mir - und natürlich vielen anderen "Kleinanlegern" und großen Fondsgesellschaften, aber wenn man es mit den Milliarden, die man in den Markt pumpt, nicht übertreibt, passiert mit den Kursen nicht allzu viel. Wichtig ist nur, dass man das Geld nicht im eigenen Land anlegt, sondern weltweit in Branchen, die zukunftsfähig sind.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:19 Uhr
Da werden die potentiell zu überwachenden Übeltäter wahrscheinlich ein paar KI-Agenten beschäftigen, um so viel Datenmüll zu produzieren, dass die Geheimdienste die goldene Nadel im großen Haufen von Messingnadeln dann doch nicht finden.
zum Beitrag13.08.2026 , 01:22 Uhr
Mein Plan wäre noch effektiver: Für jedes Kind sollte von den Eltern ein Depot angelegt und 10% des Kindergeldes (das wären z. Zt. 25,90€ pro Monat) ab Geburt bis zum 25. Lebensjahr in zwei bis drei gut performende ETFs investiert werden. Bei der Rendite einiger S&P 500- und Nasdaq 100-ETFs in den letzten 15 Jahren käme jedes Kind damit bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren auf ein Vermögen von über 1 Million Euro! Setzt man "nur" die Wertsteigerung des Dow Jones 30 seit 1946 an (ca. 7,15%), kommt man immerhin auf ein Vermögen bei Renteneintritt von 343.000 €.
Jeder, der mit einer Tabellenkalkulation umgehen kann, kann das gerne nachrechnen.
zum Beitrag08.08.2026 , 13:46 Uhr
Ich empfehle zu diesem Thema das Lied "Destra - Sinistra" von Giorgio Gaber.
zum Beitrag08.08.2026 , 12:15 Uhr
Man sollte dabei jedoch auch die Situation der damaligen Arbeiter und die Verteilung der Vermögen in der Mitte des 19. Jhdts. im Blick haben. Es gab durchaus Situationen, in denen auf streikende Arbeiter scharf geschossen wurde. Jeder soziale Aufstieg war wesentlich schwieriger. Nachdem sich - wenigstens in Deutschland und Österreich - der herrschende Adel durch den 1. Weltkrieg selbst entmachtet hatte, sind einige Forderungen sozusagen ja bereits erfüllt worden.
zum Beitrag08.08.2026 , 12:03 Uhr
Das Problem sind nicht die Überbringer der schlechten Nachricht, sondern dass es genau solche Politiker tatsächlich gibt, die den Bürgern durch ihr Verhalten Schaden zufügen. Warum also sollte man das also nicht gelegentlich thematisieren?
zum Beitrag05.08.2026 , 20:29 Uhr
Wir sollten uns mit unseren echten Problemen beschäftigen. Wenn man verstanden hat, dass die ursprüngliche Idee des Kommunismus aus einem exzessiven Raubtierkapitalismus heraus entstanden ist, weiß man, dass man Linksextremismus relativ einfach dadurch zurückdrängen kann, indem man sich um wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit kümmert. Wer diesen Gedanken dann auch schon für linksextrem hält, hat die Dynamik der Französischen Revolution nicht verstanden. Herrn Dobrindt traue ich ein vertieftes Verständnis jedoch nicht zu, nachdem ich gesehen habe, wie er insbesondere als Verkehrsminister agiert hat.
zum Beitrag03.08.2026 , 08:57 Uhr
Bei der FDP ist Ruhe eingekehrt. Totenstille ...
Das, was die FDP für die "freie Gesellschaft" hält, sind immer nur die obersten 10% der Einkommens- und Vermögensverteilung, die Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Inhaber mittelständischer Firmen. Dort entscheidet der Kontostand über die persönliche Freiheit. Nur mit denen ist es schwer, Wahlen zu gewinnen, denn wer ausreichend wohlhabend ist, hat auch mit Grünen oder Linken an der Regierung keine Probleme zu befürchten, nicht einmal, wenn die Vermögensteuer wieder erhoben wird.
zum Beitrag31.07.2026 , 20:38 Uhr
Stark belastete Räume sind die Stellen, wo, rein statistisch gesehen, die meisten Menschen unterwegs sind. Was ich über das Tempolimit geschrieben habe, ist weiterhin eine gangbare Idee, die nicht nur von mir vertreten wird. Wenn Sie weiterhin mit kleinteiligen Argumenten den Zustand der Autobahnen verteidigen wollen, machen Sie ruhig.
zum Beitrag30.07.2026 , 20:44 Uhr
Natürlich sind Baustellen und Tempolimits trotz Ihrer Einlassungen der Normalzustand. Sie werden wenige Autobahnen finden, auf denen Sie längere Strecken fahren können, ohne Baustellen und Tempolimits zu begegnen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass von der Gesamtstrecke nur etwas mehr als 25% ein Tempolimit haben. Sie können gerne alle Autobahnen um München herum (nach Frankfurt bzw. Berlin, Lindau, Stuttgart, Salzburg etc.) selbst ausprobieren.
zum Beitrag30.07.2026 , 16:47 Uhr
Ach Gottchen! Und Sie verstehen sich also als den schlechthinnigen Faktenchecker? Die meisten E-Auto-Besitzer fahren ohnehin relativ gemütlich, weil sie nicht ständig Boxenstops einlegen wollen. Es würde den E-Autokauf attraktiver machen, wenn E-Autos kein Tempolimit hätten, was wiederum der Umwelt nützt. Die nächste Steigerung, die sich in den kommenden Jahrzehnten durchsetzen wird, sind autonom fahrende E-Autos. Damit wird sich die Mobilität gewaltig ändern. Die deutsche Verbrennerindustrie wird dann irgendwann genauso sterben wie die Diskussion über Tempolimits.
zum Beitrag30.07.2026 , 12:24 Uhr
Nur ist es halt vollkommener Quatsch zu behaupten, dass die Mehrheit der Linken antisemitisch sei. Das aktuelle Verhalten der israelischen Regierung zu kritisieren, ist nicht automatisch antisemitisch. Das sieht man schon daran, dass es sehr viele Kritiker des Regierungskurses weltweit auch unter liberalen Juden gibt, die sich berechtigte Sorgen machen, dass Netanjahu Israel in eine dauerhafte diplomatische Sackgasse führt.
zum Beitrag30.07.2026 , 12:12 Uhr
Mehr als 25% sind keine Ausnahmen mehr und auf vielen stark frequentierten Autobahnen ist es bereits eine Art Dauerzustand.
Es lassen sich mehr plausible Gründe für ein allgemeines Tempolimit finden als dagegen.
zum Beitrag29.07.2026 , 20:20 Uhr
Das ist Humbug. Warum sollte ein Kind, das hier geboren wird, nicht die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen können, auch wenn die Eltern aus anderen Ländern stammen? Die allermeisten dieser Kinder werden keine Terroristen.
zum Beitrag29.07.2026 , 20:16 Uhr
In Deutschland gibt es andere Tötungsdelikte, die ebenfalls nicht hinzunehmen sind, z. B. Femizide. Natürlich muss man all dem entschieden entgegentreten. Meinen Sie aber wirklich, da ließen sich mit mehr Überwachung und den Mitteln des Strafrechts Erfolge erreichen? Glaube ich nicht. Wenn Sie etwas erreichen wollen, müssen Sie den Heranwachsenden das richtige Verhalten in der Schule beibringen. Unsere Gesellschaft ist in den letzten Jahrzehnten tatsächlich friedlicher geworden, die Gewaltkriminalität ist trotz allem tendenziell zurückgegangen. An einem besonders autoritären Staat lag das nicht. Vielmehr ist dieselbe Entwicklung auch in anderen westlichen Staaten zu beobachten.
zum Beitrag29.07.2026 , 20:02 Uhr
Ja, wie immer halt.
zum Beitrag29.07.2026 , 19:58 Uhr
Ach, kommen Sie! Die Leute in Chicago und New York gehen einfach nach draußen, laufen durch die Straßen und kümmern sich nicht um potentielle Gefahren. Aber die US-Amerikaner sind auch nicht so ängstlich wie wir Deutschen.
zum Beitrag29.07.2026 , 19:53 Uhr
Mit dauerhaftem Tempolimit sind es also bereits mehr als 25% der Strecken. Das sind wahrscheinlich auch die stärker genutzten Strecken.
Aber auch unter diesen Umständen wäre man mit einem flächendeckenden Tempolimit von 120km/h wie in der Schweiz nicht wesentlich länger unterwegs. Ich wäre dafür.
zum Beitrag29.07.2026 , 19:46 Uhr
Einige Linke haben die Ähnlichkeiten des menschenfeindlichen Gedankengutes von Islamisten und der AfD durchaus erkannt.
Die Affinität der extremen Linken zum palästinensischen Volk hat in Deutschland eine lange Geschichte. Beide Gruppen glauben, zu den Unterdrückten dieser Welt zu gehören und daher das Recht zu haben, sich mit allen Mitteln, auch mit Gewalt, gegen die vermeintlichen Unterdrücker zur Wehr setzen zu dürfen. Leider wird in diesem Zusammenhang viel Komplexes stark vereinfacht und verfälscht. So kommt am Ende auch ein merkwürdiges Verhältnis einiger - bei weitem jedoch nicht aller - Linker zum Islamismus zustande.
zum Beitrag29.07.2026 , 12:29 Uhr
Inzwischen sind Baustellen und Abschnitte mit Tempolimit eher der Normalzustand als die Ausnahme.
zum Beitrag29.07.2026 , 12:25 Uhr
Vor ca. 200 Jahren gab es ein vergleichbares Ahr-Hochwasser mit vergleichbaren Konsequenzen.
zum Beitrag29.07.2026 , 12:22 Uhr
Waldbrände werden aber schlimmer, wenn es heiß und trocken ist.
zum Beitrag29.07.2026 , 12:21 Uhr
Sogar Indien fördert E-Mobilität, weniger wegen des Klimawandels, aber den Smog zu reduzieren, ist ja auch ein legitimes Ziel.
zum Beitrag29.07.2026 , 12:17 Uhr
Wie viele Muslime kennen Sie denn persönlich? Die, die ich kenne, sind alles rechtschaffene Leute, keine religiösen Fanatiker, die meisten Akademiker. Aber natürlich nimmt man solche Muslime in der Öffentlichkeit kaum wahr, weil sie nicht auffallen.
Was jetzt die Kriminalität angeht, ist Deutschland statistisch gesehen nicht wesentlich unsicherer als die baltischen Staaten. Da reicht aber vielleicht ein Blick in US-amerikanische Großstädte zur Relativierung. Dort ist die Kriminalität deutlich höher, aber es ist nicht so, dass sich die Menschen in Chicago oder New York nicht mehr aus dem Haus trauen.
zum Beitrag29.07.2026 , 08:49 Uhr
LKWs dürfen auch nicht beliebig schnell fahren und halten die anderen kaum auf. Dafür gibt es bei Autobahnen ja mehrere Spuren nebeneinander ...
zum Beitrag28.07.2026 , 22:37 Uhr
Ich sehe da kaum ein Verständnis dafür, was die Radikalisierung tatsächlich verursacht und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Ich selbst wäre als Jugendlicher wohl nie auf die Idee gekommen, mir z. B. Hass-Videos im Internet anzuschauen. Ich nehme an, dass Jugendliche, die das tun, zu sehr sich selbst überlassen werden. Manche entwickeln dann ein verzerrtes, äußerst negatives Weltbild. Vielleicht würde dagegen eine flächendeckende Ganztagsschule helfen, wenn sie gut organisiert ist und den Jugendlichen die richtigen Perspektiven vermittelt. Aus der Ferne beobachtet würde ich sagen, dass es den meisten dieser jugendlichen Attentäter nicht an Intelligenz gefehlt hat, eher an guten Vorbildern, vielleicht auch an geeigneten Ideen für das eigene Leben. Zur Frage, wie erfolgreich Deradikalisierungsprogramme tatsächlich sind, gibt es wahrscheinlich wieder einmal keine Daten.
zum Beitrag28.07.2026 , 22:21 Uhr
Könnte man ganz ähnliche Dinge nicht über eine ganze Menge Länder und Gesellschaften sagen? Wohin sollte man umziehen, um dem zu entgehen? Vielleicht nach Rom?
Das Thema Israel und Palästina haben wir hier schon seit Jahrzehnten. Deutschland hat aber schon lange beide Seiten finanziell unterstützt, nicht nur Israel, sondern auch die Palästinenser, aber Palästina leidet bis heute darunter, dass Arafat damals nicht unterschrieben hat und die Zweistaatenlösung damit außer Sichtweite geraten ist.
Wenn man von "Islamfeindlichkeit" spricht, muss man jedoch stark differenzieren. Vielen MitbürgerInnen fällt beim Thema "Islam" nicht viel Substantielles ein. Den Koran hat ohnehin kaum jemand gelesen. Was mich immer erstaunt, ist, dass unsere jüdischen MitbürgerInnen in früheren Jahrhunderten oft in islamischen Regionen Schutz fanden, während beide heute zutiefst verfeindet sind. Leider sind die meisten islamischen Herrscher heute weit weniger liberal, als manche früher wohl gewesen sein müssen.
zum Beitrag28.07.2026 , 18:59 Uhr
Nur wurde York (lat. Eboracum) von den Römern gegründet, nicht von den Wikingern. Leif Erikson war der Sohn von Erik dem Roten, der sich in Skandinavien durch Totschlag etc. so viel Ärger eingehandelt hat, dass er in die Verbannung ging. Ganz freiwillig lief das mit Island, Grönland und Amerika zunächst also wohl nicht ab.
Und natürlich war die Piraterie die Sache von jungen Männern und nicht von Frührentnern - mit jungen Männern gab es anscheinend schon immer Ärger. Das wussten wir aber schon oder hätten es uns zumindest denken können.
zum Beitrag28.07.2026 , 17:07 Uhr
Dann kann man den Kommissionsmitglieder ja nur Urlaubsorte in der Nähe der Brandherde empfehlen.
Aber immerhin: Strategiepapiere brennen auch gut.
zum Beitrag28.07.2026 , 16:57 Uhr
Führerscheinentzug wäre noch was. Dann klsppt's mit dem Auto Mieten wenigstens nicht.
zum Beitrag28.07.2026 , 16:56 Uhr
Der CSD-Attentäter ist in Deutschland geboren und hatte die deutsche Staatsbürgerschaft. Wie viele der angeblich 1940 Gefährder sind bereits Deutsche? Die Terroristen vom Bataclan waren größtenteils Franzosen, manche in Paris geboren und aufgewachsen. Und jetzt? Abschieben ist in solchen Fällen kein gangbarer Weg. Einfach wegsperren geht i. d. R. auch nicht.
zum Beitrag28.07.2026 , 16:19 Uhr
Permanente Überwachung bringt herzlich wenig, wenn man sich nicht einen Überwachungsapparat wie den der DDR wünscht. Härtere Strafen bringen auch nichts (s. USA). Bleibt der Ansatz, sich rechtzeitig und mit den richtigen Mitteln um Jugendliche und junge Erwachsene zu kümmern.
zum Beitrag28.07.2026 , 16:13 Uhr
"Dann lieber autoritär."??? Nein! So einen verfassungswidrigen angstgetriebenen Quatsch akzeptiere ich nicht. Besser ist ein Leben in Freiheit! Am besten, Sie verbarrikadieren sich in Ihrer Wohnung und gehen nicht mehr nach draußen, wenn Sie eine solche panische Angst vor der "Gefahr" haben.
Die Statistiken sagen allerdings etwas anderes, nämlich dass wir heute sicherer leben als zu den Zeiten vor 33 Jahren, als die Kriminalität in Deutschland ihr Maximum erreichte. Das war 3 Jahre nach der Wiedervereinigung.
zum Beitrag28.07.2026 , 14:45 Uhr
Sie Witzbold! Wann waren Sie zum letzten auf einer deutschen Autobahn unterwegs? Da fahren jetzt schon alle mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten! Von 50km/h bis 300km/h ist alles dabei.
zum Beitrag28.07.2026 , 14:16 Uhr
Die E-Auto-Verkäufe würden dann - auch ohne Prämie - sofort durch die Decke schießen. Und so ein 100er Schild auf der Heckscheibe eines BMW X7 ist einfach peinlich.
zum Beitrag28.07.2026 , 08:58 Uhr
Welche Integration wollen Sie denn abwarten, wenn sich ein junger Mann, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat und in Berlin geboren ist, sich radikalisiert? Ich fürchte, da muss man mehr Prävention in die Schulen bringen und besser auf Social-Media-Kanäle aufpassen, die Hass verbreiten und zur Radikalisierung beitragen.
Und vielleicht sollte man diesen Gefährdern einfach den Führerschein abnehmen, damit sie keine Autos anmieten können ...
zum Beitrag28.07.2026 , 08:54 Uhr
Dummerweise hatte der CSD-Attentäter die deutsche Staatsbürgerschaft und ist in Berlin geboren und aufgewachsen.
zum Beitrag27.07.2026 , 17:25 Uhr
Das sind nicht "Ihre Straßen".
zum Beitrag27.07.2026 , 17:25 Uhr
Dobrindt und Scheuer sind in der Tat keine guten Referenzen.
Ich bin übrigens neulich in Oberbayern mal wieder ein längeres Stück Autobahn gefahren - wegen zahlreicher Baustellen mal 80km/h, mal 60km/h, oft 100km/h, selten mehr. Sorry, Leute, das mit dem Tempolimit geht wunderbar! 130km/h wäre ein Traum, 120km/ wie in der Schweiz ein deutlicher Gewinn.
Mein eigener Vorschlag: Tempolimit von 100km/h für alle, die mit fossilen Kraftstoffen fahren, für alle anderen kein Limit!
zum Beitrag26.07.2026 , 20:25 Uhr
Die oft jugendlichen Attentäter haben dieses Gedankengut aber selten aus den Ländern ihrer Vorfahren mitgebracht, sondern lebten meist viele Jahre in Deutschland oder Europa, bevor sie sich radikalisierten. Die Attentäter von Paris hatten z. B. fast alle die französische oder belgische Staatsangehörigkeit und sind z. T. in Paris geboren. Wir müssen also hinterfragen, was genau in deren Leben schiefgelaufen ist, dass sie sich in Terroristen verwandeln.
zum Beitrag26.07.2026 , 20:14 Uhr
Wenn ich das richtig verstanden habe, lebte der Täter ja schon lange in Deutschland und hatte libanesische Wurzeln. Mir fällt auf, dass viele Täter, die solche schrecklichen Taten planten oder verübten, lange Zeit in Deutschland (bzw. in Europa) verbracht haben, bevor sie beschließen, zu islamistischen Attentätern zu werden.
Wie diese Radikalisierung geschieht, müssen wir hinterfragen, auch wenn es wehtut. Wir müssen ihre Entwicklung innerhalb ihrer Familien, in der Schule und ihrer Freizeit analysieren, um zu verstehen, warum solche Jugendlichen zu Terroristen werden und was oder wer sie dazu antreibt.
Was auch zu verstehen wäre, wäre, warum unsere Behörden immer wieder beim Umgang mit solchen Individuen scheitern. Die fehlende Kameraüberwachung ist dafür sicher nicht der Grund.
Darüber hinaus sollten wir endlich beginnen, uns Gedanken über die Nähe von islamistischem zu rechtsradikalem Gedankengut zu machen. Dass es eine solche Nähe gibt, sieht man an der Auswahl der Opfer.
zum Beitrag26.07.2026 , 11:57 Uhr
Dummerweise sind es z. Zt. ca. 132.250 Vollzeitstellen bei allen 93 gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands für knapp 75 Mio. Versicherte. Zwar hat sich die Zahl der Angestellten um ca. 3% in den letzten 10 Jahren verringert, aber angesichts der Möglichkeiten, die Arbeit der Krankenkassen weiter zu automatisieren und die Systeme zu vereinheitlichen, gäbe es da sicher noch enorme Synergieeffekte, die sich realisieren ließen, ohne dass die PatientInnen darunter zu leiden hätten.
Was jedoch auch anzugehen wäre, wäre die Eindämmung von Abrechnungsbetrug, zu dem die Abrechnungsmethode gerade der gesetzlichen Krankenkassen geradezu einlädt, da die Patienten nicht sehen, was ÄrztInnen bei den Krankenkassen abrechnen, obwohl sie die einzigen sind, die die Korrektheit bezeugen könnten. Hier wäre ein System ähnlich den privaten Krankenkassen angebracht.
zum Beitrag25.07.2026 , 14:56 Uhr
Damit, dass 10 Krankenkassen für Deutschland locker ausreichen, bin ich einverstanden. Ich würde sogar sagen: 5 tun es auch schon. Vielleicht kommen wir ja dann doch auf die Idee, das ganze System auf eine Bürgerversicherung mit optionalen Zusatzversicherungen umzustellen.
Wir wollen mal sehen, was Linnemann dann auch ohne erweiterte Ahnung hinbekommt. Die Leute mit Ahnung (z. B. Lauterbach) waren ja auch nicht sonderlich beliebt.
zum Beitrag25.07.2026 , 14:21 Uhr
Amthor ist ja auch bei der CDU, nicht bei den "links-grün-versifften", die da vielleicht noch etwas mehr moralische Hemmungen hätten. Amthor ist auch sicher nicht der Einzige, der gegen das IFG lobbyiert. Aber wer CDU wählt, sollte wissen, dass er solche Typen bekommt. Mit der AfD wären die Selbstbereicherungsaktivitäten noch intensiver, was aber wohl deren potentielle Wähler aus Dummheit oder Aberglauben zu ignorieren pflegen.
zum Beitrag25.07.2026 , 13:06 Uhr
Gut, Herr Blüm hat damals nichts über die Höhe der Rente gesagt und wie teuer die Kugel Eis war oder noch werden wird, wurde auch nicht spezifiziert.
Aber ja, irgendeinen Grund wird das geringe Vertrauen der BürgerInnen in die Regierenden wohl haben. Natürlich randalieren die meisten Bürger nicht, wenn afghanische Flüchtlinge in bayerischen Landratsämtern schlecht behandelt werden. Die meisten Bürger sehen aber auch nicht, dass Ihnen eine derart schlechte Behandlung ebenso zuteil werden kann, sollten sie einmal in Schwierigkeiten geraten und Hilfe von Ämtern benötigen.
zum Beitrag24.07.2026 , 22:15 Uhr
Philipp Amthor hat zu Beginn seiner Karriere den Fehler gemacht, auf die Versprechungen eines Herrn Guttenberg hereinzufallen. Das mag seiner Jugend geschuldet gewesen sein und einem fehlenden Mentor. Das sollte man ihm jedoch allmählich verzeihen. Seine neue Stelle ist jedoch nichts, wo man sich besondere Lorbeeren verdienen kann. Er hätte Talente, die man wesentlich gewinnbringender einsetzen könnte.
Herr Linnemann wird als Gesundheitsminister höchstwahrscheinlich einen guten Job machen. Besser wäre aber gewesen, Frau Reiche durch Herrn Linnemann zu ersetzen. Ihn zum Generalsekretär der CDU zu machen, war jedoch von vornherein eine Vergeudung von Talent.
zum Beitrag24.07.2026 , 21:46 Uhr
Mit Rudolf Augstein hätten wir ja den richtigen Zeitzeugen gefunden. Stammt das Zitat überhaupt von einem der Augsteine?
Ja, ich bleibe dabei: Der Song ist vollkommen harmlos. Wer ein so dünnes Fell hat, dass er die dort geäußerten hypothetischen Handlungsoptionen nicht einordnen kann, wird es in unseren turbulenten Zeiten irgendwann schwer haben.
zum Beitrag24.07.2026 , 21:24 Uhr
Hier geht es nicht nur um GG Art. 6, hier geht es schon lange um GG Art. 1! Ich zitiere:
"(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht."
Diese unveräußerlichen Menschenrechte gelten für ALLE Menschen, nicht nur für Deutsche. Menschen, die andere Menschen so behandeln, wie es in manchen bayerischen Landratsämtern geschieht - nicht nur in Landshut - handeln schon lange nicht mehr im Geist unseres Grundgesetzes.
Heute hat das BVerfG übrigens entschieden, dass bei jeder widerrufenen Aufnahmezusage für afghanische Ortskräfte der Einzelfall zu prüfen ist. Auch diese Entscheidung zeugt nicht von besonderem Mut. Wenn mir jemand etwas zusagt, muss ich mich auf diese Zusage verlassen können, umso mehr, wenn sie von einem staatlichen Organ stammt. Alles andere ist ein Vertragsbruch.
zum Beitrag22.07.2026 , 22:54 Uhr
Natürlich habe ich eine Meinung dazu. Sie auch? Haben Sie es sich wenigstens komplett angehört?
zum Beitrag22.07.2026 , 14:27 Uhr
Ich wäre gerne zum Konzert nach Berlin gekommen. Ging leider so kurzfristig nicht.
Und, wie ich schon schrieb: Das Lied "Keine Angst" ist absolut harmlos. Mich wundert die Angst der ZDF-Manager davor immer noch.
zum Beitrag21.07.2026 , 16:43 Uhr
Kant ist auch gut. Und wenn gar nichts mehr hilft, halt Bert Brecht.
zum Beitrag21.07.2026 , 11:22 Uhr
Es gab auch Menschen, die um ein goldenes Kalb herumtanzten. Ich könnte jetzt Einstein zur menschlichen Dummheit zitieren.
zum Beitrag21.07.2026 , 11:20 Uhr
Was genau soll der EuGH dazu sagen? Meiner Meinung nach ist dss kein europarechtliches Problem.
zum Beitrag20.07.2026 , 21:17 Uhr
Ganz meine Meinung. Bin dabei.
zum Beitrag20.07.2026 , 20:09 Uhr
Sind Sie etwa der Meinung, es gebe keine MinisterInnen, die handwerkliche Schwächen haben? An sich hat Frau Brantner vollkommen recht, aber ein Herr Merz wird wohl nicht auf sie hören, weshalb es relativ egal ist, wie sie die MinisterInnen beurteilt.
Das Problem ist, dass es mehrere MinisterInnen gibt, die das Ansehen und die Akzeptanz dieser Regierung in den Keller ziehen. Das scheint Herrn Merz jedoch weder zu interessieren noch scheint er selbst sich zu bemühen, den Gesamteindruck zu verbessern.
zum Beitrag20.07.2026 , 18:44 Uhr
Wer wählt solche Chaoten?
zum Beitrag20.07.2026 , 16:56 Uhr
Wofür schon wieder ein neuer Verkehrsminister? Es wsr nicht zu erwarten, dass Herr Schnieder innerhalb eines Jajres alle Probleme lösen würde. Die Bahn müsste dazu verstaatlicht, Schienenwege vom Transport organisatorisch und finanziell getrennt werden. Dass wir jetzt Italo auf deutschen Strecken bekommen, ist jedoch ein guter Anfang.
Wenn Herr Merz etwas verbessern will, muss er etwas für die Bevölkerung tun. Personalentscheidungen sind zwar wichtig, aber genügend fähige Leute hat er ohnehin nicht. Dass Herr Spahn weniger zu sagen hat, ist zwar gut, aber das hätten wir viel früher gebraucht. Wer sollte noch gehen? Frau Reiche und Frau Prien, würde ich sagen. Beide haben schon zu viel Porzellan zerschlagen.
Einen Fehler von Frau Merkel sollte Herr Merz auf keinen Fall wiederholen: an den unbeliebtesten MinisterInnen stur festhalten.
zum Beitrag20.07.2026 , 11:31 Uhr
Auf einen geeigneten Bierdeckel warten wir immer noch. Ich glaube, dieser Bierdeckel hat z. Zt. ca. 5m Durchmesser.
zum Beitrag20.07.2026 , 11:28 Uhr
Ja. Da gab es doch diesen inzwischen als Sprichwort in den deutschen Sprachschatz eingegangenen Satz von Bertolt Brecht mit den Kälbern ... Brecht kannte die Mentalität der Deutschen gut.
zum Beitrag20.07.2026 , 11:20 Uhr
Wenn Sie glauben, das Ausrufezeichen sei ein bedeutungsänderndes Satzzeichen, liegen Sie vermutlich falsch. Auch wird aus einem Infinitiv, der auch eine 3. Pers. Pl. sein kann, noch nicht dadurch ein Imperativ, dass ein Ausrufezeichen dahinter steht. Insofern bleibt der Satz doppeldeutig.
zum Beitrag20.07.2026 , 08:41 Uhr
Nein. Die Faschos konnten das schon früher.
zum Beitrag18.07.2026 , 21:31 Uhr
Für mich leiten sich aus GG Art. 6 ganz andere Handlungsmaximen her als die, die wir von dieser Bundesregierung in der Familienpolitik aufgetischt bekommen, in der die SPD als "soziale" Partei eine ziemlich erbärmliche Rolle spielt.
zum Beitrag18.07.2026 , 16:17 Uhr
Who else?
zum Beitrag18.07.2026 , 16:16 Uhr
Der Song von Danger Dan ist absolut harmlos. Unglaublich, welche Angst die Chefetagen des ZDF davor haben! Im Prinzip schlägt er zunächst vor, sich gegen Rechtsextreme zu organisieren und ähnliche Mittel anzuwenden wie die, vor denen sie selbst zur Bekämpfung politischer Gegner auch nicht zurückschrecken. Dass darin u. a. gesagt wird, dass es innerhalb der Polizei "Faschos" gebe, ist wohl nicht so weit hergeholt, wenn wir uns an Ereignisse z. B. innerhalb der Frankfurter Polizei erinnern, auf deren vollständige Aufarbeitung wir weiterhin warten, und daran denken, welche Polizisten als AfD-Abgeordnete im Landtag von Thüringen sitzen, also dort, wo die AfD vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. Außerdem wird gesagt, dass Polizisten für die AfD kandidieren. Auch das ist ja nicht falsch. Wer's mal anhören will, hier der ganze Song: www.youtube.com/watch?v=Gg-SCpXba64
zum Beitrag17.07.2026 , 14:00 Uhr
Schon bei Platon nachgeschaut?
zum Beitrag17.07.2026 , 13:59 Uhr
Nein.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:58 Uhr
Davor, dass Sie nicht drauf kommen, obwohl er, der mal "exklusiv" im Ersten zu sehen war, neulich wieder rausgehauen hat, was deutschlandweit für Kopfschütteln gesorgt hat.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:54 Uhr
Böhmermann ist es nicht. Der ist richtig gut und vertritt ziemlich linke Positionen, wenn auch vielleicht nicht sonderlich sympathisch - meint jedenfalls Erdogan.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:50 Uhr
Sehen Sie, schon im Wort "Lehrstelle" ist eine konzeptionelle Fehleinschätzung enthalten. An die echten Fleischtöpfe kamen hauptsächlich die Akademiker. Und genau diese obersten 10% (mehr sind es nicht) haben immer noch das Sagen.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:46 Uhr
Es geht nicht um gescheiterte Beziehungen, sondern um die Unterhaltsverpflichtung für Kinder und Jugendliche, für die der Staat in letzter Instanz verantwortlich ist.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:43 Uhr
Ohje! Haben Sie da etwa gerade Steuererhöhungen und den Abbau von Ausnahmeregelungen für unsere "Leistungsträger" gefordert?
zum Beitrag17.07.2026 , 13:40 Uhr
Das Problem ist jetzt nur, dass Leute wie ich die AfD auf keinen Fall wählen würden, aber von ihr zunächst auch keinen direkten Schaden erleiden würden. Dafür sind wir zu wohlhabend.
Die, die von der AfD-Politik nicht profitieren würden, sind die ärmeren 50% der Bevölkerung. Die Migrationsfeindlichkeit und der teilweise offen gezeigte Hass auf alles, was fremd aussieht, würden massive wirtschaftliche Probleme verursachen und das träfe alle diejenigen, die auf ihre Jobs dringend angewiesen sind.
zum Beitrag16.07.2026 , 20:26 Uhr
Eine Echtzeit-Satellitenüberwachung könnte z. B. dazu dienen, im Falle solcher Ereignisse Alarmmeldungen zu generieren.
Im Falle des Ahrtals war es menschliches Versagen, die vorhandenen Warnungen nicht ernst genug zu nehmen. Natürlich widerstrebt es den meisten Bürgermeistern und Landräten, Evakuierungen anzuordnen. Daher sollte man diese eigentlich gar nicht darüber entscheiden lassen. Es kann auch durchaus nützlich sein, Historiker im Vorfeld einzubinden, um äußerst seltene, aber meistens dokumentierte Extremwetterereignisse zu katalogisieren.
Wenn man keine Sirenen zur Verfügung hat, hätte man z. B. die örtlichen Pfarrer bitten können, alle Glocken Sturm läuten zu lassen, über die sie verfügten. Irgendwer hätte sich sicherlich irgendwann darüber gewundert. Selbst als die Flut schon weiter oben begann, hätte man bei richtiger Warnung wahrscheinlich noch mehr Leute in Sicherheit bringen können.
Die Niederschlagsmenge von angeblich ca. 200l/m² im Ahrtal war übrigens nicht einmal ein Spitzenwert. Bei der Überschwemmung von Leegebruch Ende Juni 2017 sollen es 260l/m² gewesen sein, aber dort gibt es so gut wie kein Gefälle, also auch keine alles mitreißenden Fluten.
zum Beitrag16.07.2026 , 20:11 Uhr
Es kann aber sein, dass man die Väter, sollten sie bekannt sein, nicht findet. In Deutschland reicht dafür anscheinend schon, in ein anderes Bundesland umzuziehen. Sollte das nicht reichen, zieht man z. B. ins Nicht-EU-Ausland, z. B. nach GB. Die deutschen Behörden geben sich mit Datenabgleichen und aktiver Suche (zu) wenig Mühe. Es ist für sie einfacher, die SteuerzahlerInnen zur Kasse zu bitten.
zum Beitrag16.07.2026 , 18:33 Uhr
Die meisten wissen wahrscheinlich ganz genau, wen ich meine. Sie könnten Ihre Phantasie ruhig auch ein wenig bemühen.
zum Beitrag16.07.2026 , 18:22 Uhr
Ein Polizist erschießt jemanden in "putativer Notwehr" mit fünf Kugeln von hinten? Ein Täter kann sich also immer darauf berufen, verwirrt oder erschrocken gewesen zu sein, um tödliche Notwehr zu rechtfertigen?
zum Beitrag16.07.2026 , 16:43 Uhr
Wer die AfD wählt, wird selbst schuld sein, wenn nachher alles den Bach runtergeht. Diese Typen haben größtenteils krude Ideen und keine Ahnung. Außerdem sind sie so unsympathisch, dass niemand etwad mit ihnen zu tun haben wollen wird.
zum Beitrag16.07.2026 , 16:36 Uhr
Ja, all das ergibt sich aus GG Art. 20.
zum Beitrag16.07.2026 , 16:35 Uhr
Ich habe oben kurz die SprecherInnen der Boomergeneration erwähnt. Das sind die mit den 6-stelligen Jahreseinkommen und 7-stelligem Nettovermögen, zu denen ich selbst - das gebe ich offen zu - auch gehöre. Das sind die "Kleinvermieter", die Leute wie Ihnen die Wohnung vermieten, Ihnen aber etwas von Leistung, Arbeiten bis 67 oder noch länger, von privater Vorsorge usw. erzählen. Die meisten von denen sind nicht besonders begabt, viele hatten einfach nur Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und eine üppig honorierte Stelle bekommen zu haben. Genau diese Leute schüren aber einen gewissen Sozialneid gegenüber denen, die weniger Glück im Leben hatten und sich als Geringverdiener gerade so über Wasser halten. Sie gönnen Leuten wie Ihnen nichts, betrachten jede finanzielle Unterstützung von Ärmeren, Arbeitslosen und Rentnern als "Umverteilung", weil sie nicht anzuerkennen bereit sind, auf andere zum Erreichen des eigenen Wohlstands angewiesen gewesen zu sein. Ich erreiche nicht noch mehr Spaltung. Die Spaltung ist längst da. Die Grenze liegt zwischen denen, die nicht arbeiten müssen, weil die Kapitalerträge zum Leben reichen und denen, die trotz Arbeit zu wenig haben.
zum Beitrag16.07.2026 , 11:13 Uhr
Ein Land, das auf Kosten der Kinder spart, gehört langfristig zu den Verlierern. Das Problem ist jedoch: Die Betroffenen sind noch zu jung, um sich dagegen zu wehren. Die Boomer-Generation hat durch Egoismus auf Kosten der Geburtenrate vor ca. 50 Jahren begonnen, diese Entwicklung weltweit zu forcieren. Ihre SprecherInnen, die größtenteils dem obersten Dezil der Vermögensverteilung angehören, sind nicht bereit, sich finanziel für wesentliche Verbesserungen zu engagieren, sondern sehen sich als die wesentlichen "Leistungsträger". Viele Mitglieder der ärmeren 90% der Bevölkerung sind jedoch offenbar nicht willens oder in der Lage, sich einen adäquaten Anteil vom gemeinsamen Kuchen zu sichern, sondern wählen in ihrer Naivität sogar Parteien, die die Ungleichheiten eher verschärfen würden als für einen gerechten Ausgleich zu sorgen. Man könnte jetzt natürlich sagen, wer konservativ gewählt hat, ist selbst schuld, dass die Vermögenden weitgehend verschont bleiben und die Zeche von den Ärmeren gezahlt wird.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:57 Uhr
Sie irren.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:55 Uhr
Wenn ich mir diese dilettantisch zusammengebastelten Minireförmchen anschaue, überkommt mich Zweifel, dass das die großen Würfe sind. Sie kommen von ihrer Wirkung nicht annähernd an die Hartz-Reformen unter Rot-Grün heran. Gespart wird vornehmlich auf der falschen Seite, nämlich bei den weniger wohlhabenden MitbürgerInnen, während die Wohlhabenden geschont werden. Dies wird im Endeffekt zu mehr Armut führen und der Wirtschaft dadurch schaden, dass die Menschen weniger Geld ausgeben werden. Wenn wir hier in der Taz gleichzeitig lesen, dass "die Konservativen im EU-Parlament dafür sorgen, dass die Zweckentfremdung von EU-Geldern keine Konsequenzen hat.", dann wissen wir ja, woher der Wind weht.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:43 Uhr
Na, dann raten Sie mal!
zum Beitrag15.07.2026 , 20:32 Uhr
Uwe Steimle? Satiriker und Kabarettist? Muss man den kennen? Es gibt da noch andere eher mittelmäßige Selbstdarsteller, die aus verzweifeltem Bemühen, irgendwie bekannt zu bleiben, populistische Sprüche brabbeln. Bei manchen fragt man sich durchaus, wer sich deren seichte Ergüsse eigentlich anschaut.
zum Beitrag15.07.2026 , 20:25 Uhr
Naja, in Italien rede ich mit einer Menge Leute. Sie müssen ja nicht am Wochenende einkaufen gehen, aber wenn man Vollzeit arbeitet, hat man am Donnerstag Abend weder Lust noch Zeit.
zum Beitrag15.07.2026 , 20:22 Uhr
1. Linke Ideen funktionieren nur in autoritären Systemen. Marx kannte gar keine "linken Systeme", Jesus ebensowenig. Aber da Sie gerade Marx zitieren: Ich rate dazu, dass Kommunistische Manifest noch einmal mit voller Aufmerksamkeit zu lesen. Natürlich wird dort der starke Staat gefordert, aber halt der kommunistische. Soll ich die Stellen mal zitieren? Na, die finden Sie schon selbst.
2. Wer hat behauptet, dass recht irgendetwas "liberal" sei?
3. Gerade die "libertären Marktgläubigen" wollen, dass ihnen niemand beim Handeln hineinredet, sie wollen sich nicht an Regeln halten müssen und sind in dieser Hinsicht durchaus "Anarchisten" im Wortsinne, wobei der anarchische Ansatz natürlich nur für sie selbst gilt. Ähnlich denken im Prinzip die "Reichsbürger", die den Staat ablehnen, wobei ich bezweifle, dass sie mit einer von außen oktroyierten monarchischen Staatgewalt glücklich wären.
zum Beitrag15.07.2026 , 19:56 Uhr
Kann man die SPD noch wählen, wenn sie diesen Sozialabbau mitmacht? Es ist ja nicht so, dass es links von der SPD keine Partei mehr gäbe. Von allen anderen ist in dieser Beziehung kaum etwas zu erwarten.
zum Beitrag15.07.2026 , 14:38 Uhr
Ihre Einordnung ist leider falsch und folgt höchstens einem gerne verbreiteten Narrativ. Anarchismus mündet i. d. R. in einer (rechten) Diktatur und stellt die extremste Form der Zurückdrängung des Staates dar, die eine zutiefst rechte Idee ist.
zum Beitrag15.07.2026 , 14:32 Uhr
Nein, sind sie nicht. Viele Supermärkte in den Großstädten (z. B. Bologna) sind dort am Sonntag von 09:00 bis 20:00 geöffnet.
zum Beitrag15.07.2026 , 08:37 Uhr
In den größeren Städten Italiens sind viele Supermärkte am Sonntag geöffnet. Beschwerden hört man darüber nicht.
zum Beitrag14.07.2026 , 22:20 Uhr
Geschichtspulle? Wegen einiger Beispiele, die ein paar Jahre oder auch Jahrzehnte zurückliegen? Die Mechanismen und Mentalitäten haben sich in der Zwischenzeit nicht so stark geändert. Zum klassischen Linksterrorismus passen Anschläge auf Bahnanlagen eher nicht.
zum Beitrag14.07.2026 , 19:26 Uhr
Wo ordnen Sie Anarchisten ein? Links, rechts oder unten? Wodurch genau unterscheiden sich Ihrer Meinung nach Links- und Rechtsextremisten und was unterscheidet diese wiederum von Anarchisten?
zum Beitrag14.07.2026 , 18:12 Uhr
Sie haben 3) die Rechtextremisten, 4) Nationalisten und 5) Anarchisten vergessen. Man denke da z. B. an den Anschlag auf den Bahnhof von Bologna, auf das Oktoberfest, auf Strommasten in Südtirol, auf die Stromversorgung in Berlin ...
So einfach, wie man glaubt, gelingt die Einordnung nicht.
zum Beitrag14.07.2026 , 17:23 Uhr
Solche singulären Ereignisse sind schlechte Zeugen des Klimawandels. Das Problem ist, dass in den offiziellen Hochwasserkarten z. B. auf Boris solche seltenen Ereignisse keine Erwähnung finden und daher z. B. beim Ausweisen von Baugebieten oder der Planung von Schutzmaßnahmen keine Rolle spielen.
zum Beitrag14.07.2026 , 17:14 Uhr
Ich würde vorschlagen, die Linksradikalen sollten einfach ein ordentliches Impressum mit ladungsfähiger Adresse anhängen.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:05 Uhr
Man sollte nicht vergessen, dass es ein vergleichbares Hochwasser rund 200 Jahre vorher, nämlich 1804, genau an derselben Stelle gab: de.wikipedia.org/w...r_am_21._Juli_1804 Beim Hochwasserschutz reicht es also nicht, nur die Hochwasserereignisse der letzten 100 Jahre zu betrachten.
zum Beitrag13.07.2026 , 23:41 Uhr
Tja, wenn man z. B. beim russischen Geheimdienst arbeitet und den Auftrag bekommt, einen Angriff auf deutsche Infrastruktur Linksradikalen in die Schuhe zu schieben, um die Linken insgesamt zu diskreditieren (was der russische Geheimdienst ja wohl immer wieder tut), dann verübt man genau solche Anschläge und verkündet danach, man gehöre zu irgendeiner linksradikalen Terrortruppe mit einem blumigen Namen, deren Mitglieder - natürlich - unerkannt bleiben (außer falls mal ein Missgeschick passiert).
Wenn man linksökologisch unterwegs ist, ist es eigentlich aus zwei Gründen völliger Blödsinn, Anschläge auf Anlagen der Deutschen Bahn auch nur zu erwägen: 1. Die Bahn dient ja als Mobilitätsalternative par excellence für fossil angetriebene Straßenfahrzeuge. 2. Bei der aktuellen Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn erringt man mit solchen Aktionen keine besondere Aufmerksamkeit (außer vielleicht bei der FAZ und ähnlich tickenden konservativen Blättchen). Die Bahn braucht solche Anschläge gar nicht - sie schafft auch alleine, kaum einen Zug rechtzeitig fahren zu lassen (bei uns waren neulich nachts Tiere auf den Gleisen, wir hatten aber auch schon kaputte Weichen und Signale etc.).
zum Beitrag11.07.2026 , 12:44 Uhr
Sie merken aber schon, was Sie da gerade für einen Unsinn erzählt haben? Sie vergaßen auch zu erwähnen, dass wir von 1994 bis 2006 Arbeitslosenquoten über 9%, in einigen Jahren sogar über 10% hatten. Dass 1998 Rot-Grün die Wahl gewann, war eher eine Folge der wirtschaftlichen Schwäche als deren Ursache. Natürlich waren die Hartz-Reformen durchaus ein Grund dafür, dass es wirtschaftlich wieder besser lief, auch wenn sie für manche sehr schmerzlich waren, allerdings wissen wir alle, dass solche Reformen einige Jahre benötigen, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Geerntet hat diese Früchte Frau Merkel. Leider wurde unter Schröder vergessen, den Mindestlohn als wichtiges Element der sozialen Stabilisierung parallel zu dem sehr viel stärkeren Zwang, jede beliebige angebotene Stelle anzunehmen, einzuführen.
Davon abgesehen: An mir ist da nichts "vorbeigeflossen". Der "neoliberale Irrsinn" hat schon zur Zeit von Helmut Kohl begonnen. Man musste aber davon zu profitieren wissen.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:27 Uhr
Sie schreiben "wer diese Partei wählt, weiß genau was es bringt." Das bezweifle ich zum Teil aus zwei Gründen: 1. Die WählerInnen, die Kohl und Merkel gewählt haben, sind nicht unbedingt dieselben WählerInnen, die Merz als Kanzler wollten. 2. Das Gedächtnis der Menschen ist extrem kurz. Kaum jemand erinnert sich an die Zeit vor 50 Jahren und wenn, dann eher an das Planschbecken in Omas Garten (wenn sie denn einen hatte), als an die Politik von damals. Kohl kennen viele nur wegen der Wiedervereinigung, an die damalige Wirtschaftspolitik erinnert sich kaum jemand. Dann kamen Schröder und Fischer und, nachdem beide die Wirtschaft wieder ins richtige Fahrwasser gebracht hatten, durften sie gehen, weil sie den größtenteils konservativen Reihenmittelhausbesitzern und Etwas-Besser-Verdienern (die Angst hatten, bei Jobverlust Hartz-IV beantragen zu müssen) zu schnell, zu modern und zu unsympathisch waren. Merkel wusste, dass Schröder wegen der Hartz-Reformen abgewählt worden war, wollte und konnte diese Reformen jedoch nicht zurücknehmen, weil sie wirtschaftlich von ihnen lebte. Leider hat jedoch die deutsche Wirtschaft verpennt, die Neuentwicklungen in den USA ("Neuland") ernst zu nehmen.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:14 Uhr
Ich höre nicht auf, anderen zu helfen, nur weil die Not länger als gedacht anhält oder sogar zum vermeintlichen Dauerzustand wird. Ich mache da auch keine Unterschiede zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Wirtschaftliche Not war für einen Teil der Menschen schon immer ein Dauerzustand. Das hat überhaupt gar nichts mit Migration zu tun.
Und ganz ehrlich: Ich würde mir gut überlegen, ob ich bereit wäre, im Ernstfall ein Deutschland zu verteidigen, dessen BürgerInnen die christliche Sozialethik weitgehend ignorieren und in dem mehrheitlich Menschen ihr Unwesen treiben, die "Abschiebungen befürworten" und von "Gewinnabsicht" plappern.
zum Beitrag10.07.2026 , 09:22 Uhr
Ich glaube nicht, dass sich dass Wahlvolk genau diese Politik gewünscht hat. Vielmehr glaubte das Wahlvolk anscheinend den Narrativen von der angeblichen Wirtschaftskompetenz der CDU/CSU und übersah, dass die Repräsentanten dieser Parteien hauptsächlich Schönwettermanagement beherrschen. Sobald es schwierig wird, versagen sie regelmäßig.
zum Beitrag09.07.2026 , 22:11 Uhr
So weit ich mich erinnere, gibt es vergleichbare Probleme mit Autobahnen in Italien kaum. Auch auf Sizilien sind die Autobahnen recht gut. Beherrscht Italien den Straßenbau etwa besser?
Dass die CSU die Probleme kennt, wundert mich nicht, war Bayern doch das Land mit besonders vielen Problemen mit Blow-ups.
zum Beitrag09.07.2026 , 20:07 Uhr
Von den rot-grünen Reformen unter Schröder und Fischer hat die Folgeregierung 16 Jahre lang gelebt. Wer war doch gleich unter Schröder Wirtschaftsminister? Das waren Werner Müller und Wolfgang Clement. Aber im Schnitt ist der Reallohnindex in den letzten 20 Jahren jährlich im Schnitt tatsächlich um ca. 0,5%-0,6% gestiegen. Deutliche Einbrüche gab es zu Begin der Pandemie und zum Beginn des Ukraine-Krieges.
zum Beitrag09.07.2026 , 19:51 Uhr
Das wird so nicht gehen, da die Eliten immer Wege finden, sich abzugrenzen. Genauso wenig, wie Menschen in einem "normalen" akademischen Beruf Latein und Altgriechisch beherrschen müssen, benötigen sie vertiefte Kenntnisse in linearer Algebra oder Differentialrechnung. Theoretisch könnte man diesen Ballast also aus dem Schulunterricht streichen, wenn man nur dem wirtschaftlichen Nutzen das Wort redete. Aber genau das ist ja das Problem: Es geht in der gymnasialen Oberstufe nicht ausschließlich darum, die SchülerInnen auf ein späteres Berufsleben vorzubereiten. Es geht auch um Bildung und das Erwerben bestimmter Kompetenzen auf unterschiedlichen Gebieten. Je mehr man jedoch gerade das klassische Bildungsideal aus den Schulen fernhält, desto mehr werden die Akademikerdynastien ihre Pfründe sichern.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:19 Uhr
Die Aufgabe einer/s Wirtschaftsministerin/s ist, die Wirtschaft voranzubringen. Das bedeutet vereinfacht, dass die Tätigkeit zu höheren Reallöhnen und Wachstum führen sollte. Stimmen Sie zu, dass wir diesbezüglich von Frau Reiche bisher viel zu wenig gesehen haben? Ob einzelne Ideen oder Maßnahmen in der Regierung Beifall finden, ist für die Bewertung eigentlich egal.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:11 Uhr
Leider muss auch ich sagen, dass Frau Reiche für das Amt der Wirtschaftsministerin ungeeignet ist.
zum Beitrag09.07.2026 , 15:52 Uhr
Wenn ich solche Interviews mit "ExpertInnen" lese, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich möchte die einzelnen - extrem schwammigen - Aussagen und Vermutungen gar nicht einzeln zitieren, aber egal, wie man es dreht und wendet, wird man aus diesem Interview nicht viel lernen, weder, wie die Zukunft in verschiedenen Szenarien aussehen könnte, noch, welche Handlungsoptionen man selbst bei der Geldanlage hat. Ich persönlich höre lieber Markus Koch zu, wenn er auf Youtube in seiner "Opening Bell" von der NYSE berichtet.
zum Beitrag09.07.2026 , 15:38 Uhr
Nein, das gab es schon im Römischen Reich.
zum Beitrag08.07.2026 , 19:48 Uhr
Ich persönlich mache mir vor allem Sorgen um die Grundeinstellung, die bei diesen Polizeieinheiten gegenüber Mitbürgern vorzuherrschen scheint, die ihre verfassungsmäßigen Rechte wahrnehmen. Alleine DemonstrantInnen als "Störer" zu diffamieren, ist bereits nicht statthaft und eines verbeamteten Polizisten unwürdig. Leider werden diese Mitbürger auch von vielen Gerichten nicht adäquat behandelt und zu wenig ernst genommen, obwohl sich deren Zeugenaussagen in sorgfältig geführten Verfahren oft als zutreffend und nur selten als frei erfunden herausstellen.
zum Beitrag08.07.2026 , 13:14 Uhr
Ich glaube, sowohl bei den Rohstoffen als auch bei der "erstrebenswerten geografischen Position" irren Sie sich ein wenig. Gerade die geographische Position (gemäßigtes Klima, keine Tropenkrankheiten, ausreichendes Nahrungsangebot, wenige Erdbeben etc.) hat zur Stärke Europas geführt. Bei den Rohstoffen ist es z. T. so, dass wir unser Potential nicht voll ausschöpfen, weil es billiger ist, Rohstoffe aus Ländern zu beziehen, die weniger Arbeitsrecht und geringere Umweltauflagen haben und wo kaum protestiert wird, wenn man Kupfererz im Tagebau fördert. Langfristig wird es jedoch auf eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft (Recycling etc.) hinauslaufen.
zum Beitrag08.07.2026 , 13:05 Uhr
Natürlich muss Europa (EU+GB) wirtschaftlich und militärisch stärker werden als Russland. Schließlich hat die EU zusammen mit GB mehr Einwohner als die USA und Russland zusammen.
zum Beitrag07.07.2026 , 20:16 Uhr
Das ist kein Verdachtsfall mehr. Das ist die Planung eines gewaltsamen Umsturzes.
AfD-Funktionäre, die so einem Typen folgen, zeigen dadurch fehlende Distanz, wahrscheinlich sogar Einverständnis mit seinen Ideen.
zum Beitrag07.07.2026 , 19:25 Uhr
Würde ich nicht unbedingt sagen. Es gibt z. Zt. bereits einige interessante Angebote ab ca. 100.000€.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:53 Uhr
Siehe oben!
zum Beitrag07.07.2026 , 18:52 Uhr
Was sagt die Bauleitplanung zur Nachverdichtung? Wird die GFZ dann nicht zu hoch?
Wir haben in Kreuzberg damit gerade ein Problem ...
zum Beitrag07.07.2026 , 18:50 Uhr
Deshalb hatte ich vorhin ja Manhattan als Beispiel erwähnt. Dort beträgt sie das Siebenfache.
In Brandenburg ist aber auch noch jede Menge Platz.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:46 Uhr
Und was wollen Sie dafür abreißen lassen? Kennen Sie die Berliner Traufhöhenregelung? Ich glaube, um das zu schaffen, müsste man die halbe Bauleitplanung von Berlin ändern. Das kann Jahrzehnte dauern, zumal in Berlin jeder Bezirk sein eigenes Süppchen kocht und im Osten von Berlin vieles immer noch anders läuft als im Westen.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:43 Uhr
Natürlich bezahlt man so etwas nicht aus der Barkasse. Man nimmt dafür ein Darlehen auf. Das macht fast jeder Immobilienkäufer so. Das Land Berlin könnte dafür sogar Anleihen auf den Markt werfen. Eine kurze Suche nach Anleihen des Landes Berlin bei Comdirect ergibt, dass ähnliche Anleihen bereits auf dem Markt sind und diese je nach Restlaufzeit z. Zt. eine Rendite von ca. 2,6% bis ca. 3,5% haben. Das Land Berlin kann sich darüber also recht günstig finanzieren, wesentlich günstiger als die meisten privaten Immobilienkäufer. Die Mieteinnahmen würden beim Erwerb größerer Immobilienbestände wahrscheinlich reichen, um die Coupons zu bedienen. Zu berücksichtigen wäre ja auch, dass das Land Berlin praktisch keine Kaufnebenkosten einkalkulieren müsste. An der Finanzierbarkeit würde ein solches Vorhaben daher wohl nicht scheitern, auch dann nicht, wenn die Immobilien zum Marktpreis erworben würden.
zum Beitrag07.07.2026 , 17:09 Uhr
Tja, da war unser Jahrgang anscheinend etwas smarter drauf ... Wir hatten ja auch noch Latein und Altgriechisch. Ich habe geschrieben, dass die, die gut in Musik waren (von denen spielten alle ein Instrument und das ziemlich gut), auch gut in Mathe waren, nicht umgekehrt. Aber denken Sie einfach an Leute wie Max Planck, der den Physik-Nobelpreis bekam und auf Profi-Niveau Klavier spielte.
Sorry, aber von Physik und Chemie sollte jede(r) AbiturientIn etwas Ahnung haben. Interessant werden all diese Fächer - auch Mathematik, Latein und Französisch - ohnehin erst in der Oberstufe.
zum Beitrag07.07.2026 , 16:00 Uhr
Die meisten der größeren Unternehmen, die davon betroffen sein könnten, bauen ja auch jetzt fast nichts.
Es geht bei der ganzen Sache aber vor allem darum, den Anstieg der Bestandsmieten zu dämpfen. Es geht nicht so sehr um Neubau, der denen, die darüber abgestimmt haben, nicht so viel nützt, weil sie ja schon in Berlin wohnen.
zum Beitrag07.07.2026 , 15:51 Uhr
Was ist die Alternative zur häuslichen Pflege durch die Angehörigen? Naja, ganz einfach: Das Seniorenpflegeheim mit Demenzabteilung. Der Vorteil ist, dass sich dort jemand rund um die Uhr um die Senioren kümmert, dass sie Gesellschaft und Vollpension haben. Wenn man ein gutes Pflegeheim mit genügend nettem und fürsorglichem Personal findet, hat man Glück. Ein Nachteil, der diese Lösung für viele Betroffene verunmöglicht, ist, dass es ab ca. 3.000€ pro Monat kostet. Wenn die Pflege, sagen wir, 5 Jahre dauert, ist man ein kleines Vermögen, ungefähr den Gegenwert einer Eigentumswohnung, los - trotz Unterstützung durch die Pflegeversicherung.
zum Beitrag07.07.2026 , 13:32 Uhr
Leider alles richtig.
zum Beitrag07.07.2026 , 13:23 Uhr
O.k., ich weiß nicht, wie gut Sie sich in Berlin auskennen, aber mal folgendes Beispiel: Auf der Fläche des Flughafens Tegel sollen Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen, beide unter Erbbaurecht. Prinzipiell ist das vielleicht wünschenswert. Wenn ich mich recht erinnere, sollten es 5.000 Wohnungen und 20.000 Arbeitsplätze werden, die dort neu zu schaffen seien. Fällt Ihnen etwas auf? In 5.000 Wohnungen können vielleicht 10.000-20.000 Menschen unterkommen. Für Berlin ist das wenig. Nach Berlin ziehen jedes Jahr mehr als diese Zahl von Menschen (wo kamen die eigentlich bisher unter?). Wenn aber gleichzeitig 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen, entspricht das mit Kind & Kegel ungefähr 30.000-40.000 Menschen - rein statistisch natürlich. Solange man Arbeitsplätze für mehr Menschen schafft, als man Wohnraum herstellt, steht man jedes Mal vor demselben Dilemma: Es gibt Wohnungsknappheit, weil Arbeitsplätze Menschen anziehen und diese ein Dach überm Kopf benötigen. Selbst wenn man das Tempelhofer Feld (3km²) mit Hochhäusern bebaute, käme man mit der Bevölkerungsdichte von Manhattan vielleicht auf Wohnraum für 60.000 Einwohner. Man müsste nach Brandenburg ausweichen. Dort ist genug Platz.
zum Beitrag07.07.2026 , 11:41 Uhr
Die Schüler sollen "aus dem Werk von Goethe auswählen"? Ernsthaft jetzt? Ich habe die Jubiläumsausgabe von 1883 im Regal stehen: ziemlich viele Seiten. Es hat schon gewisse Gründe, dass es eine Art Literaturkanon gibt, also Werke, von denen alle bis zum Ende ihrer Schulzeit mal gehört haben sollten. Es ist sowieso de facto unmöglich, alles zu kennen. Haben Sie z. B. schon einmal Grimmelshausens Simplicissimus gelesen oder das Nibelungenlied oder Wallenstein? Sollte eigentlich jeder kennen. Dennoch kann man die SchülerInnen lediglich auf diese Werke aufmerksam machen und hoffen, ein wenig Interesse zu wecken.
zum Beitrag07.07.2026 , 11:08 Uhr
Wo genau würden Sie denn in Berlin neu bauen?
zum Beitrag07.07.2026 , 11:07 Uhr
Klar, man kann eine Menge Bedenken äußern und genau erklären, warum das alles nicht gehen wird.
Man kann die Sache jedoch auch positiv sehen: Wie ich bereits schrieb, wird die Vergesellschaftungsdebatte, sobald es ernst wird, zu einer Umstrukturierung großer Immobilienunternehmen führen und höchstwahrscheinlich für Verkäufe und damit ein höheres Angebot sorgen. Das wäre gerade in Berlin für potentielle Käufer attraktiv.
zum Beitrag07.07.2026 , 11:02 Uhr
Opas Klampfe? Sorry, aber ich würde mir ein ordentliches Instrument zulegen. Sie haben jedoch das Thema meines Beitrags ein wenig verfehlt.
zum Beitrag07.07.2026 , 11:00 Uhr
Es spielt überhaupt gar keine Rolle, woher die Künstler stammen, deren Werke gestreamt werden.
Aber auch in Deutschland gibt es Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Julia Fischer, David Garret, Werner Herzog und viele andere.
zum Beitrag07.07.2026 , 10:51 Uhr
Warum sollten sie das nicht tun? In unserem Jahrgang war es so, dass die SchülerInnen, die gut in Musik & Kunst waren, auch in Mathematik glänzten und größtenteils Abischnitte im Bereich von 1.x hatten.
Ganz nebenbei: Es bringt nicht viel, aus 4 Mathestunden 5 zu machen, wenn man keine wirklich guten LehrerInnen hat. Die guten SchülerInnen brauchen das nicht und den schlechten hilft es nicht.
Was gut wäre, wäre eine starke Ausweitung des Chemie- und Physikunterrichtes, aber das sehe ich nicht.
zum Beitrag07.07.2026 , 10:46 Uhr
Ich habe über "Infotainment" gesprochen, die Inhalte jedoch nicht weiter spezifiziert. Jetzt tragen interessanterweise auch die von Ihnen in Feld geführten Produkte zum BIP bei, egal, wie man es dreht und wendet ...
zum Beitrag07.07.2026 , 10:42 Uhr
Für Leute wie mich, die weniger als 3.000 Wohnungen in Berlin vermieten, ist die Vergesellschaftungsdebatte in Berlin eigentlich ideal.
Warum schreibe ich das? Ganz einfach: Wenn es mit der Vergesellschaftung wirklich ernst werden sollte, werden große Wohnungsgesellschaften ihre Wohnungsbestände neu organisieren. Das wird zur Folge haben, dass eine Menge Wohnungen auf dem freien Markt landen und das Angebot deutlich vergrößern werden. In diesem Moment können "Kleinvermieter" ihre Wohnungsbestände zu relativ günstigen Konditionen aufstocken oder Mieter ihre Wohnung erwerben.
Wir sollten bei dieser Diskussion berücksichtigen, dass einige große Immobilienunternehmen die aktuelle Enteignungsdebatte durch die schlechte Behandlung ihrer Mieter und fragwürdige Methoden bei Sanierungen und Mieterhöhungen selbst verschuldet und befördert haben. Sie brauchen sich über die Dynamik also nicht zu wundern.
zum Beitrag06.07.2026 , 13:10 Uhr
Was wären denn "deutsche Tugenden"? Welche meint der Autor konkret? Das wird aus dem Artikel irgendwie nicht so ganz klar. Ich kenne hauptsächlich die preußischen Tugenden, aber sind diese anwendbar auf eine Mannschaft, die ungefähr zur Hälfte aus Spielern von Bayern München besteht? Und was genau sind diese Tugenden? Pünktlichkeit? Ordnungsliebe? Pflichtbewusstsein? Gerechtigkeitssinn? Toleranz? Sparsamkeit? Ehrlichkeit? ... Die Ähnlichkeit von Politik und Nationalmannschaft fällt allerdings deutlich auf, wenn man sich die Liste der in Frage kommenden Tugenden genauer ansieht (de.wikipedia.org/w...%9Fische_Tugenden).
Welche Tugenden verkörpern eigentlich die Mannschaften, die es bis ins Achtelfinale geschafft haben? Vielleicht sollten wir uns dort etwas abschauen.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:59 Uhr
Warum Kultur?
Ein Beispiel: Die US-amerikanische Firma X (ich nenne absichtlich keine Namen!) produziert Microchips in Deutschland. Dafür braucht die Firma hervorragende Naturwissenschaftler und Ingenieure, die Halbleitertechnik, Physik, Chemie, Informatik, Verfahrenstechnik etc. studiert haben. Es ist also wichtig, die künftigen Ingenieure gut auszubilden und ihnen von der ersten Klasse bis zum Abitur einen guten Unterricht in den MINT-Fächern anzubieten.
Jetzt wird es interessant: Wofür brauchen wir eigentlich diese ganzen Microchips? Tja, mit ungefähr der Hälfte davon betreiben wir direkt oder indirekt Infotainment: Wir streamen Musik und Videos, speichern Fotos, Videos, Texte. Mit genau diesem von den Kreativen der Welt generierten Content werden auch alle diese netten KI-Modelle trainiert (natürlich meist ohne deren Erlaubnis ...).
Fazit: Ohne Musiker, Schriftsteller und andere Kunstschaffende (Schauspieler, Regisseure, Autoren, Verlagsmitarbeiter, Kameraleute und andere bildende und darstellende Künstler), würde nur noch die Hälfte der vorher zitierten Microchips benötigt. Die Chipindustrie würde weniger Gewinn machen, der Fortschritt würde sich deutlich verlangsamen.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:33 Uhr
Quatsch!
Wer noch keine Ahnung hat, sollte nicht selbst bestimmen, was im Unterricht zu behandeln ist. Sie oder er kennt ja die Fülle des Materials gar nicht.
Wenn Ihre LehrerInnen in der Schulzeit keinen Schiller und Goethe mit Ihnen behandelt haben, lag es wahrscheinlich nicht an den Lehrplänen. Außerdem hätte Sie sich die entsprechenden Texte selbst besorgen und lesen können. Auch ohne Internet wäre es ein Leichtes gewesen, Reclamausgaben z. B. von Götz von Berlichingen, Die Räuber, Hamlet, Le Malade Immaginaire und De Officiis in den Buchhandlungen oder der Stadtbibliothek zu finden. Faust hätte man sich sogar im Theater anschauen, für Aida oder den Freischütz in die Oper oder für Beethovens Fünfte in ein Konzert gehen und sich Werke von Van Gogh, Rembrandt und Richter im Museum anschauen können. Natürlich könnte man nebenbei auch ein Musikinstrument oder mit Pinsel und Farbe umzugehen lernen.
Wenn man diese Dinge jedoch im Schulunterricht durchnimmt, sind alle dabei, nicht nur die, deren Eltern Wert auf literarische und musische Bildung legen.
Musische und literarische Bildung regt die Phantasie an und bildet den Grundstock für spätere Kreativität.
zum Beitrag03.07.2026 , 19:03 Uhr
Eines ist klar: Wir dürfen in Deutschland weder Rechtsradikalismus noch Rassismus zulassen. Beides würde uns erneut in eine Katastrophe führen. Wir haben schon zweimal eine weltweite Katastrophe ausgelöst. Eine dritte Katastrophe brauchen wir wirklich nicht. Daher müssen wir uns den Ideen der AfD natürlich widersetzen.
zum Beitrag01.07.2026 , 13:30 Uhr
War die AfD in Thüringen nicht gesichert rechtsextrem? Von da bis zur Verfassungswidrigkeit ist der Weg nun wirklich nicht weit!
zum Beitrag01.07.2026 , 10:43 Uhr
Ich habe einige der Early Adopter kennengelernt und natürlich waren viele sehr ideologisch unterwegs. Da spielte die Idee einer Art von IT-Kommunismus eine wichtige Rolle. Schon vor 40 Jahren war man energisch gegen große Firmen wie Microsoft, obwohl es ohne diese den IT-Boom der letzten 45 Jahre überhaupt nicht gegeben hätte.
Wenn man den letzten Satz Ihres Beitrags liest, ist linker Antikapitalismus ja anscheinend immer noch sehr lebendig.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:37 Uhr
Nein, so ist es leider nicht.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:34 Uhr
Auch ab 1920 war es weitgehend ein Marsch durch die demokratischen Institutionen, der am Ende in die Katastrophe führte. Damals wurde das Ermächtigungsgesetz, das direkt in die Katastrophe führte, von konservativen Politikern ermöglicht, die keine Brandmauer kannten und die mehr Angst vor ein paar Linken als vor rassistischen Schlägertrupps hatten.
Es wundert mich immer wieder, wie heute manche Politiker so geschichtsvergessen sein können, die damalige Entwicklung zu ignorieren und zu glauben, es würde nächstes Mal besser laufen, wenn man autoritären, rassistischen, isolationistischen und völkischen Strömungen nicht entschieden und von Anfang an entgegentritt.
zum Beitrag30.06.2026 , 21:22 Uhr
So weit ich mich erinnere, war die Anzahl rechtextremer Straftaten letztes Jahr deutlich höher als die Zahl linksextremer Straftaten. Es sieht auch so aus, als sei die Demokratie durch Rechtsextremismus z. Zt. eher gefährdet als durch Linksextremismus. Es bietet sich also an, insbesondere rechtsextremen Umtrieben stärker entgegenzuwirken als bisher. Vergessen werden linksextreme Antisemiten aber keineswegs.
zum Beitrag30.06.2026 , 21:06 Uhr
Das ist keine "Bequemlichkeit", sondern die Nutzer wollen keine Zeit dadurch verschwenden, sich mit technischen Details herumschlagen zu müssen.
MS und Apple haben ihre Basisprodukte eigentlich nie "kostenlos" angeboten. Apple hat Studenten hohe Rabatte gewährt.
Die Chiphersteller spielen in dem ganzen Spiel eine ganz zentrale Rolle. Einige (z. B. Nvidia) sind ganz direkt an entsprechenden anderen Unternehmen beteiligt.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:53 Uhr
Aha! Intel, AMD, Apple, ARM, Nvidia, Dell, Lenovo und Google haben also gar nichts mit BigTech zu tun. Sie sind ja ein Optimist ...
zum Beitrag30.06.2026 , 20:08 Uhr
Wenn man es für "normale" Leute benutzbar machen will, muss man eine Installation zum Download anbieten, bei der man einfach auf einen Knopf drückt, um es zu installieren, die alles Wichtige bereits zur Verfügung stellt und immer gleich aussieht. Irgendetwas zusammenstöpseln zu müssen, kostet zu viel Zeit und ist i. d. R. nicht zielführend. Das Problem ist die Arbeitszeit der User. Niemand außer ein paar Nerds hat genug Zeit, um sich mit komplexen Fragen rund ums Betriebssystem zu beschäftigen.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:04 Uhr
Freie Software hat nicht genug Geld erwirtschaftet, um größere Summen für Werbung ausgeben zu können. Der Sozialismus funktioniert halt einfach nicht ...
Was die Wissenschaft betrifft: Solange MS-Word native kein LaTeX abspeichert, wird es ein Nischendasein fristen. Windows Server sind jetzt aber auch gar nicht so selten und in Zukunft wird noch mehr Zeug in irgendwelchen Clouds laufen. Microsoft macht vor, wie es geht. Ansonsten hat Microsoft ein derart großes Patent-Portfolio, dass wir uns an seinen Technologien noch lange erfreuen können.
zum Beitrag30.06.2026 , 19:55 Uhr
Na, hoffentlich hat der DFB dann genug Geld auf dem Konto ...
zum Beitrag30.06.2026 , 14:36 Uhr
Ich meinte natürlich, dass es so, wie der "Ballbesitz" aktuell interpretiert wurde, Zeitverschwendung ist, will sagen: Man verliert eine Menge wertvoller Zeit dadurch, dass man versucht, sich durch Kurzpassspiel langsam durch die gegnerischen Reihen zu arbeiten. Niemand traut sich, aus mehr als 10m einfach einmal auf's Tor zu schießen (die meisten würden es vielleicht nicht einmal treffen) und niemand hat die Courage (und wahrscheinlich auch nicht das Können), sich mit Ball wie Maradona oder Messi im Alleingang Richtung Tor zu dribbeln. So wird man dann halt auch nicht Weltmeister.
zum Beitrag30.06.2026 , 10:44 Uhr
Wenn man die Jahre nimmt, in denen Deutschland Weltmeister wurde, wird eines klar: Deutschland schafft es jeweils alle 20 Jahre, meist in Jahren, die hinten eine "4" haben (1990 waren wir sozusagen 4 Jahre zu früh) mit komplett neuer Mannschaft, neuem Trainer und viel Vorlauf. Ich rechne erst 2034 mit dem nächsten Weltmeistertitel.
zum Beitrag30.06.2026 , 10:39 Uhr
Ich hatte, ehrlich gesagt, nicht einmal damit gerechnet, dass es die deutsche Mannschaft bis ins Elfmeterschießen schafft.
Leider hat die deutsche Elf - wieder einmal - zu phantasielos und zu geplant gespielt. Was als "Ballbesitz" bezeichnet wird, ist dort nicht anderes als Zeitverschwendung im Mittelfeld.
zum Beitrag30.06.2026 , 09:51 Uhr
Dass sich Linux auf dem Desktop nicht durchgesetzt hat, hat andere Gründe als fehlende Werbung: Das liegt an der Aversion der Kommandozeilenfetischisten unter den frühen Linux-Propagandisten gegen ordentliche grafische Nutzeroberflächen. Benutzbare GUIs kamen zu spät und waren ungenügend. Ordentliche Treiber für Peripheriegeräte (Drucker etc.) waren ebenfalls lange Zeit Mangelware. So hat sich halt als wesentliche Linux-Variante inzwischen nur Android flächendeckend durchgesetzt. Apple OS ist eher eine Unix-Variante.
zum Beitrag30.06.2026 , 09:22 Uhr
Die Abhängigkeit ist ja eine freiwillige. Ich würde BigTech auf keinen Fall über einen Kamm scheren. Manches, von dem wir heute profitieren und was uns in Arbeit und Brot hält, ginge ohne BigTech gar nicht. Man denke nur an die Produktion von Smartphones, deren Alternative - das kabelgebundene Wählscheibentelephon - nicht mehr in Mode ist: Die Produktion der Microchips für Smartphones erfordert heute Fabriken, deren Bau mindestens 2 Milliarden Dollar pro Fabrik kostet. Wie will man das ohne BigTech hinbekommen?
zum Beitrag29.06.2026 , 22:40 Uhr
Das mit dem Opel Corsa funktioniert aber auch nur deshalb, weil die Funktionsweise weitgehend normiert wurde.
Leider hat sich das alte Staroffice über Openoffice oder Libreoffice noch nicht zu einem vollwertigen MS-Office-Ersatz entwickelt. Irgendetwas funktioniert immer noch nicht genau so wie beim Original. Gibt es eigentlich WordPerfect noch? Warum also einen Opel Corsa fahren, wenn man auch einen Mercedes haben kann?
zum Beitrag29.06.2026 , 22:31 Uhr
Open Source ist spätestens bei der Hardware auf BigTech angewiesen. Warum aber sollte ich mich aus der Abhängigkeit von BigTech lösen wollen? Die wird es immer geben und sie werden immer bestimmen, wo es lang geht. Außerdem bin ich ja auch selbst in im Umfeld von BigTech tätig. Mit den quasi sozialistischen Ideen der ersten Linux-Pioniere konnte ich mich damals nicht besonders anfreunden.
zum Beitrag29.06.2026 , 22:22 Uhr
Ob man Linux oder Windows privat nutzt, ist relativ egal. In professionellen Umgebungen kommt man an Microsoft kaum vorbei. Ich habe bereits jede Windows-Version kennengelernt (auch die allererste) und kann nur sagen, dass damit alles funktioniert, was man braucht. Wenn Updates oder Softwareinstallationen hängenbleiben, liegt es selten an Microsoft, aber es ist schwierig, alle Hardwarekonfigurationen vorherzusehen. Apple hat es da leichter. Bei Linux kann es auch passieren, dass Treiber fehlen oder Updates fehlschlagen. Ohne Microsoft wären wir auch bei Linux noch nicht so weit, wie wir sind, denn Microsoft hat die Entwicklung der digitalen Welt gerade in den wichtigen 90er Jahren stärker vorangebracht als jede andere Firma. Ohne Microsoft wäre Apple wohl vom Markt verschwunden, als es in einer schweren Krise war. Beim Datenschutz habe ich bei Microsoft wesentlich weniger Bedenken als bei Meta, Alphabet, X oder anderen Unternehmen, die im Wesentlichen von Nutzerdaten leben. Ohne die ganzen Entwickler, die mit DOS und Windows aufgewachsen sind (als Linux noch in einem für Nicht-Spezialisten unbenutzbaren Entwicklungsstadium war), sähe die Softwarewelt wohl wesentlich trauriger aus.
zum Beitrag28.06.2026 , 22:48 Uhr
Von den Bigtechs ist Microsoft noch eine der sympathischeren Firmen. Microsoft hat immer externen Softwareentwicklern die Chance gegeben, Software für seine Betriebssysteme zu entwickeln und nicht auf ein geschlossenes Universum gesetzt wie z. B. Apple.
Man kann von der Nutzung von Microsoft-Produkten jetzt halten, was man will, aber wenigstens passt alles einigermaßen zusammen, man findet kaum oder keine adäquaten Alternativen und braucht sich nicht einzubilden, kostenlose Open-Source-Lösungen seien wesentlich kostengünstiger.
Wer aber Zeit und Lust hat, kann ja selbst beginnen, ähnliche Lösungen zu entwickeln.
zum Beitrag27.06.2026 , 21:10 Uhr
Sie kaufen regelmäßig, verkaufen aber selten. Die Kurse steigen und steigen. Ich selbst habe in den vergangenen 4 Jahren eine durchschnittliche Wertsteigerung von ca. 12% pro Jahr erreicht, ohne mir besondere Mühe zu geben, nur mit ein paar Sparplänen mit 40% Tech und 60% USA. Ein paar kleinere Einbrüche lassen sich locker wegstecken, wenn man nicht vorhat, kurzfristig zu verkaufen.
zum Beitrag27.06.2026 , 20:56 Uhr
Aus verschiedenen Gründen kann das Ziel meiner Meinung nach nicht sein, die Krim unmittelbar zurückzuerobern. Das wird nicht funktionieren. Das Einzige, was militärisch und möglicherweise politisch geht, ist ein langwieriger Abnutzungskrieg, der für Russland eine gigantische wirtschaftliche Niederlage bedeutet. Ein solches Szenario hat bereits - ohne größeren Krieg - zum Zusammenbruch bzw. zur Aufgabe der UDSSR geführt. Um ein solches Ziel zu erreichen, muss der Westen die Sanktionen jedoch langfristig aufrechterhalten und evtl. weiter verschärfen, insbesondere auf dem Gebiet der Hochtechnologie. Dafür müssten wir wahrscheinlich auch auf einen innovativeren Umgang mit China und Indien setzen. Würde es der Ukraine gelingen, evtl. mit Hilfe westlichen Hightech-Waffen, besetzte Gebiete schnell zurückzuerobern, würde Russland wohl versuchen, die Lage zu eskalieren und das Narrativ zu verbreiten, dass die Existenz Russlands direkt bedroht ist. Das kann sehr gefährliche Folgen haben. Der Zahn der Zeit nagt aber für die Ukraine. Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass Putin, Lawrow und Schoigu über 70 Jahre als sind. Die ukrainischen Spitzenpolitiker sind wesentlich jünger.
zum Beitrag27.06.2026 , 20:32 Uhr
Man könnte genauso gut Argumente dafür finden, alle wohlhabenden Russen in die EU einreisen zu lassen, aber natürlich nur unter bestimmten, ganz speziellen Bedingungen.
zum Beitrag27.06.2026 , 12:45 Uhr
Die Realwirtschaft spürt davon erst einmal wenig. Es ist ja bereits ein Vielfaches der geplanten Summen als Anlagevermögen unterwegs. Im Moment hätten wir eher ein Problem, wenn die Leute großflächig auf die Idee kämen, ihre Rücklagen aufzulösen, weil das zwar die Wirtschaft beleben, aber zu einer wesentlich höheren Inflation führen würde.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:23 Uhr
Ich schaue mir den Schmarrn, den Herr Nuhr seit einigen Jahren zur Aufführung bringt, schon lange nicht mehr an. Ich weiß zwar nicht, was ihn radikalisiert hat, aber wahrscheinlich leidet er seit Corona unter einer Art Lagerkoller. Ich verstehe nicht, zu welchem Zweck die ARD ihm überhaupt noch eine Bühne bietet. Aber klar: Wer sich dieses desorientierte Geschwätz freiwillig antut und es sogar beklatscht, wird wahrscheinlich ähnlich gewickelt sein und will genau diesen Quatsch hören.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:31 Uhr
Ja, aber Sie überschätzen den Effekt wahrscheinlich ein bisschen. Blackrock verwaltet z. Zt. ein Anlagevermögen von ca. 12,5 Billionen USD. Natürlich hätten die 2,5 Billionen, die langfristig in einen deutschen Staatsfonds einfließen müssten, einen gewissen Einfluss, aber die Märkte würden das aushalten.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:21 Uhr
Schauen Sie doch am besten mal nach, wie viele Menschen in Schweden und Norwegen leben. Deutschland ist eine Nummer größer. Wir sehen an den höheren KGVs in den USA der Einfluss der Pensionsfonds auf die Aktienkurse.
Es ist aber gehuppt wie gesprungen, wenn man das Geld von Pensionsfonds in denselben Märkten anlegt, aus denen man die staatlichen Renten generiert. Für das Geld bzw. die Rendite müssten genau dieselben Leute arbeiten. Bei einer schrumpfenden Bevölkerung kommt man mit jeder beliebigen Rentenausgestaltung an Grenzen, die man nur über steigende Produktivität (Automatisierung) auffangen kann.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:14 Uhr
Ich habe das bereits vor langer Zeit ausgerechnet. Die Frage ist, über welche Zeiträume wir reden, um einen Staatsfonds zu befüllen. Man müsste Summen ab ca. 120.000€ pro Rentner anlegen. Damit könnte man eine monatliche Zusatzrente von ca. 500€ pro Rentner organisieren. Das wären dann ca. 2,5 Billionen € Gesamtvolumen - ganz grob geschätzt. Das deutsche Geldvermögen liegt aktuell bei ca. 9,5 Billionen €. Klar ist, dass weder der DAX 40 noch der Dow Jones 30 die nötige Marktkapitalisierung aufweisen, um die Befüllung eines deutschen Staatsfonds ohne Blessuren zu überstehen. Man müsste weltweit sehr breit streuen, was wahrscheinlich wiederum zu einer geringeren Rendite führen würde.
zum Beitrag26.06.2026 , 09:52 Uhr
Bei Aktien von Hyundai bin ich mir zwar nicht ganz sicher, wie viel sie in 30 Jahren wert sein werden, aber prinzipiell haben Sie recht. Ich setze eher auf Hightech und USA.
zum Beitrag26.06.2026 , 09:41 Uhr
Jeder drittklassige Sportverein wird mit kommunalem Geld gefördert. Warum sollte man das bei anderen Vereinen und NGOs nicht tun?
zum Beitrag26.06.2026 , 09:40 Uhr
Hier sieht man, wie herrlich demokratisch einige CDU-Leute denken. Sie verzichten freiwillig auf einen Haufen Bundesmittel, weil ihnen die Nasen von ein paar Veranstaltern anscheinend missfallen und sie denken, diese Demokratiefördernden seien ganz schlimme linke Aktivisten. Das Geld aus Bundesmitteln wäre auch der örtlichen Wirtschaft zugute gekommen. Wie verbohrt muss man sein, um so etwas abzulehnen? Lag Herr Pantisano am Ende etwa doch nicht so weit daneben?
zum Beitrag25.06.2026 , 00:08 Uhr
Da es dringenden Tatverdacht gibt und Fluchtgefahr vorliegt (der Messerbesitzer war ja bereits vom Tatort geflohen), kann durchaus U-Haft verhängt werden.
zum Beitrag25.06.2026 , 00:05 Uhr
Googeln Sie doch einfach einmal nach "linker randalierer u-haft". Sie werden fündig und erstaunt feststellen, wie gerne und oft man auf der linken Seite das komplette Arsenal juristischer Bewaffnung ausschöpft, während auf der rechten Seite der Rechtsstaat - auch in diesem Forum - akribisch verteidigt wird (man schaue sich die Kommentare der hiesigen "Strafrechtsexperten" an!).
zum Beitrag24.06.2026 , 16:04 Uhr
Aber vielleicht haben Sie in Neapel schon einmal eine Pizza bestellt.
zum Beitrag24.06.2026 , 16:00 Uhr
Tatverdacht und Haftgrund wären in diesem Fall durchaus vorhanden. Komischerweise hat man bei linken TäterInnen oft weniger Bedenken.
zum Beitrag24.06.2026 , 15:43 Uhr
Ich kann diese ständigen angstgetriebenen Warnungen vor einer kapitalgestützten Zusatzrente wirklich nicht mehr hören. Die Warnungen vor Börsencrashs widerspricht wirklich allem, was wir seit 1915 in den Renditen der Aktienmärkte sehen und mathematisch recht gut modellieren können.
Alleine der Dow Jones 30 kommt im 110-jährigen Chart (seit Ende 1914) auf eine jährliche Wertsteigerung von ca. 6,4% (inflationskorrigiert 3,1%) - trotz zweier Weltkriege! Kann man bei macrotrends.net nachlesen.
Das Einzige, was man auf keinen Fall machen sollte, ist, das Geld für eine kapitalgestützte Rentenkomponente komplett in Deutschland anzulegen. Das wäre ein großer Fehler. Man sollte es vielmehr breit gestreut in den kapital- und renditestärksten Märkten der Welt anlegen. Das sind die USA, die EU (inkl. GB, Schweiz, Norwegen) und Südostasien (Japan, China, Indien etc.).
Wir sollten eine kapitalgestützte Rentenkomponente also unbedingt ausprobieren!
zum Beitrag23.06.2026 , 23:25 Uhr
Die berichteten Fakten (Stich neben das Herz und Flucht des Messerbesitzers mit seinem Kumpel) dürften eine solche Annahme wenig wahrscheinlich erscheinen lassen.
zum Beitrag23.06.2026 , 20:08 Uhr
Ja klar, man kann auch ganz besonders naiv sein. Ist ja sogar Staatsanwälten und Richtern erlaubt.
zum Beitrag23.06.2026 , 20:04 Uhr
Warum sperren Sie sich dann nicht einfach in einen Bunker ein und gehen jedem noch so kleinen Risiko aus dem Weg?
Ich weiß auf jeden Fall, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist.
zum Beitrag23.06.2026 , 19:55 Uhr
Hat sich nicht sogar die AfD neulich darüber echauffiert, dass die CDU/CSU ihre Ideen kopiere? War es dieses Verhalten, das Herr Pantisano anprangern wollte?
zum Beitrag22.06.2026 , 23:52 Uhr
Da haben Sie natürlich recht. Danke für die Korrektur!
zum Beitrag22.06.2026 , 23:51 Uhr
Welche Art finanzieller Verantwortung sollte das bitte sein? O.k., es könnte natürlich sein, dass ich schlechte Arbeit abliefere. Dann droht mittelfristig der Verlust der Arbeitsstelle. Das ist bei Parlamentariern übrigens auch so. Mir ist das jedoch bisher nicht passiert.
zum Beitrag22.06.2026 , 23:47 Uhr
Wenn ich mich nicht irre, hatte ich den Begriff des Reichtums in einem meiner vorherigen Beiträge bereits vermögenszentriert definiert.
Das Vermögen dient in meinem Ansatz aber durchaus dazu, Rendite zu erwirtschaften, denn der Wert der meisten Assets lässt sich mittel- bis langfristig ganz gut durch das Ertragswertverfahren bestimmen.
zum Beitrag22.06.2026 , 22:17 Uhr
Man akzeptiert also eine Einschränkung der eigenen Freiheit aus Angst, überfallen zu werden?
zum Beitrag22.06.2026 , 22:17 Uhr
Notwehr mit einem Messer, mit dem der Messerbesitzer fast das Herz trifft und eine Halsschlagader verletzt? Und danach flüchtet der Messerbesitzer mit seinem Kumpel? Und dennoch lässt ihn die Polizei wieder laufen? Ist "Notwehr" jetzt zur szenetypischen Ausrede für solche Taten geworden? Wäre da nicht vielleicht § 33 StGB (Notwehrexzess) zu prüfen gewesen?
zum Beitrag21.06.2026 , 18:28 Uhr
Kleine Korrektur: Natürlich heißt es "Entführung aus dem Serail".
zum Beitrag21.06.2026 , 18:26 Uhr
Nein? Nein was? In welchen "Sphären" leben Sie denn? - Das frage ich aus reiner Neugierde. Kein 6-stelliges Jahreseinkommen? Oder Multimillionär durch Erbschaft? Was genau haben Sie gegen meine Definition von Reichtum?
zum Beitrag21.06.2026 , 18:21 Uhr
Irgendwie haben Sie nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Ich habe nichts von Derivaten gesagt und auch nichts davon, wie oder ob man seinen Reichtum weiter vermehrt.
Leonardo da Vinci war sicherlich nicht der Richtige, um sich zum Phänomen der Armut zu äußern. Er selbst hat Armut nie erlebt, denn er stammte aus einer wohlhabenden Familie.
zum Beitrag21.06.2026 , 16:57 Uhr
Ich wusste gar nicht, dass die Zauberflöte, die Entführung aus der Serail und der Freischütz auf Italienisch geschrieben und gesungen wurden ... Wie singt man "In diesen heil’gen Hallen", "O, wie will ich triumphieren" und "Durch die Wälder, durch die Auen" auf Italienisch?
zum Beitrag21.06.2026 , 16:48 Uhr
"Echte" Pizza ... naja. Als das Wort im 17. Jhdt. zum ersten Mal auftaucht, war es noch die Bezeichnung für einen süßen Kuchen. Dann gibt es noch die Pizza Romana und andere Varianten. Insofern gibt es nicht die eine "richtige" Pizza.
Aber um Pizza ging es mir ja gar nicht.
zum Beitrag21.06.2026 , 15:35 Uhr
Eine Metropole wie Berlin wird das Phänomen an sich nicht loswerden. Man wird es durch mehr Überwachung und Reglementierung evtl. zurückdrängen und in unbewachte Ecken Berlins verlagern. Davon gibt es ja genug. Wem genau wird das aber nützen, außer vielleicht den (relativ wohlhabenden) Bewohnern des Kurfürstenkiezes?
zum Beitrag21.06.2026 , 15:29 Uhr
Wenn ich etwas aufforste, wird es sicher kein Urwald, sondern eher fränkischer Eichen- oder Mischwald ... ;)
zum Beitrag21.06.2026 , 12:17 Uhr
Man muss natürlich berücksichtigen, dass es auch innerhalb der obersten 10% der Vermögensverteilung deutliche Unterschiede gibt.
Desungeachtet muss ich mal ausrechnen, wie groß die Ausgleichsflächen wären, die ich zur Kompensation der von mir verursachten Umweltschäden aufforsten müsste.
zum Beitrag20.06.2026 , 21:57 Uhr
Es tut mir leid, aber der Name "Côte d’Ivoire" ist genauso kolonialistisch wie der Name "Elfenbeinküste", der ja, wie richtig bemerkt wurde, nur die wortwörtliche Übersetzung des französischen Namens ist. Wir sagen ja auch nicht "Firenze", sondern "Florenz", nicht "Napoli", sondern "Neapel", nicht "España", sondern "Spanien". Früher wurden sogar Operntexte übersetzt, damit das gemeine Volk verstehe, was gemeint ist.
zum Beitrag19.06.2026 , 19:29 Uhr
Herr Starmer wäre gut beraten, jetzt zu gehen. Noch käme er mit Würde aus der Sache heraus.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:17 Uhr
Einige schon.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:17 Uhr
Nein. Solange man arbeiten muss, um zu leben, ist man nicht reich. Reich ist man, wenn man von Kapitalerträgen leben kann.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:16 Uhr
"Reich" ist man eigentlich, wenn man von seinen Kapitalerträgen leben kann. Das geht rein theoretisch so ungefähr ab einem Kapital von 500.000€ - 550.000€. Wenn man diese Summe mit ausreichenden Ausschüttungen (~4%-4,5% netto - ja, das geht) anlegt, läge man mit den Erträgen ungefähr auf der Höhe der Grundsicherung.
Aber Sie haben recht: Ungefähr ab 1 Mio. Euro Nettovermögen kann man sich als "reich" betrachten.
Die sonstigen hohen Kosten kommen durch die Tätigkeit zustande, die auch gewisse Kosten für entsprechende repräsentative Erfordernisse, oft einen Zweitwohnsitz etc. beinhaltet.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:05 Uhr
Finanziell schafft man so etwas auch ohne "gutes Elternhaus", aber mit dem Mindset könnte es schwierig werden. Ihr zweiter Satz ist jedoch ziemlich falsch. Sie sollten das Gleichnis der anvertrauten Talente aus dem Alten Testament noch einmal mit höchster Aufmerksamkeit lesen.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:03 Uhr
Gaunereien braucht es dazu gar nicht, wenn das Startkapital ausreicht.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:02 Uhr
Meinte Herr Spahn eigentlich, so etwas ließe sich heutzutage geheimhalten? Wenn er das wirklich glaubte, ist er als Politiker ungeeignet, da ihm das nötige Urteilsvermögen offensichtlich fehlt.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:00 Uhr
Dafür sind aber erstaunlich viele Ärzte im Bundestag.
Für Ärzte und Anwälte sind diese Jahre jedoch deutlich einfacher zu überbrücken als für andere Berufsgruppen, denn Ärzte und Anwälte sind häufig selbständig. Ingenieure und Naturwissenschaftler sind meist in größeren Firmen angestellt und haben ein Mindset, das mit langatmigem politischen Geschwätz weitgehend inkompatibel ist.
zum Beitrag19.06.2026 , 17:55 Uhr
Und dennoch wären es Maßnahmen, die vielen Mitbürgern finanziellen Nutzen bringen würden.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:49 Uhr
Ich würde etwas ganz anderes machen: Da das statistische Bundesamt jährlich den offiziellen Lohnindex zum Zwecke des Anpassens (=Anhebens) der Diäten an den Bundestag übermitteln muss, sollte man mit diesem Lohnindex auch folgende Posten anpassen: 1. Kindergeld 2. Bafög 3. Grundsicherung 4. Renten 5. Gehälter + Pensionen von Beamten, Richtern und Soldaten (allerdings würde ich die Zahl der Beamten stark reduzieren)
Zusätzlich sollten die Bundesländer über den Bundesrat eine Gesetzesinitiative (GG Art. 76) zur Reformierung der Erbschaft- und Vermögensteuer in den Bundestag einbringen mit dem Zweck, die entsprechenden Einnahmen, die den Bundesländern zustehen, aus diesen Quellen stark zu steigern.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:39 Uhr
Finden Sie das besonders viel? In der freien Wirtschaft kann man ähnlich hohe Einkommen haben, wird davon aber immer noch nicht Multimillionär, wenn man kein gutes Händchen mit seinen privaten Investitionen hat.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:37 Uhr
Da kommt es aber sehr darauf an, was Sie als "reich" bezeichnen. Da ich mit diesen Einkommensbereichen persönliche Erfahrung habe (aus der freien Wirtschaft), kann ich nur sagen, dass man davon, wenn man über 30 Jahre lang so viel Nettoeinkommen hat, zwar recht gut leben kann, aber schon an der zweiten Million Nettovermögen i. d. R. scheitert. Man sollte auch berücksichtigen, dass die Bahncard 100 von den Abgeordneten nicht nur privat verwendet werden wird und dass sie häufig etwas an die Partei abgeben müssen und auch sonst relativ hohe Kosten haben.
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