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18.07.2026 , 21:31 Uhr
Für mich leiten sich aus GG Art. 6 ganz andere Handlungsmaximen her als die, die wir von dieser Bundesregierung in der Familienpolitik aufgetischt bekommen, in der die SPD als "soziale" Partei eine ziemlich erbärmliche Rolle spielt.
zum Beitrag18.07.2026 , 16:17 Uhr
Who else?
zum Beitrag18.07.2026 , 16:16 Uhr
Der Song von Danger Dan ist absolut harmlos. Unglaublich, welche Angst die Chefetagen des ZDF davor haben! Im Prinzip schlägt er zunächst vor, sich gegen Rechtsextreme zu organisieren und ähnliche Mittel anzuwenden wie die, vor denen sie selbst zur Bekämpfung politischer Gegner auch nicht zurückschrecken. Dass darin u. a. gesagt wird, dass es innerhalb der Polizei "Faschos" gebe, ist wohl nicht so weit hergeholt, wenn wir uns an Ereignisse z. B. innerhalb der Frankfurter Polizei erinnern, auf deren vollständige Aufarbeitung wir weiterhin warten, und daran denken, welche Polizisten als AfD-Abgeordnete im Landtag von Thüringen sitzen, also dort, wo die AfD vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. Außerdem wird gesagt, dass Polizisten für die AfD kandidieren. Auch das ist ja nicht falsch. Wer's mal anhören will, hier der ganze Song: www.youtube.com/watch?v=Gg-SCpXba64
zum Beitrag17.07.2026 , 14:00 Uhr
Schon bei Platon nachgeschaut?
zum Beitrag17.07.2026 , 13:59 Uhr
Nein.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:58 Uhr
Davor, dass Sie nicht drauf kommen, obwohl er, der mal "exklusiv" im Ersten zu sehen war, neulich wieder rausgehauen hat, was deutschlandweit für Kopfschütteln gesorgt hat.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:54 Uhr
Böhmermann ist es nicht. Der ist richtig gut und vertritt ziemlich linke Positionen, wenn auch vielleicht nicht sonderlich sympathisch - meint jedenfalls Erdogan.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:50 Uhr
Sehen Sie, schon im Wort "Lehrstelle" ist eine konzeptionelle Fehleinschätzung enthalten. An die echten Fleischtöpfe kamen hauptsächlich die Akademiker. Und genau diese obersten 10% (mehr sind es nicht) haben immer noch das Sagen.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:46 Uhr
Es geht nicht um gescheiterte Beziehungen, sondern um die Unterhaltsverpflichtung für Kinder und Jugendliche, für die der Staat in letzter Instanz verantwortlich ist.
zum Beitrag17.07.2026 , 13:43 Uhr
Ohje! Haben Sie da etwa gerade Steuererhöhungen und den Abbau von Ausnahmeregelungen für unsere "Leistungsträger" gefordert?
zum Beitrag17.07.2026 , 13:40 Uhr
Das Problem ist jetzt nur, dass Leute wie ich die AfD auf keinen Fall wählen würden, aber von ihr zunächst auch keinen direkten Schaden erleiden würden. Dafür sind wir zu wohlhabend.
Die, die von der AfD-Politik nicht profitieren würden, sind die ärmeren 50% der Bevölkerung. Die Migrationsfeindlichkeit und der teilweise offen gezeigte Hass auf alles, was fremd aussieht, würden massive wirtschaftliche Probleme verursachen und das träfe alle diejenigen, die auf ihre Jobs dringend angewiesen sind.
zum Beitrag16.07.2026 , 20:26 Uhr
Eine Echtzeit-Satellitenüberwachung könnte z. B. dazu dienen, im Falle solcher Ereignisse Alarmmeldungen zu generieren.
Im Falle des Ahrtals war es menschliches Versagen, die vorhandenen Warnungen nicht ernst genug zu nehmen. Natürlich widerstrebt es den meisten Bürgermeistern und Landräten, Evakuierungen anzuordnen. Daher sollte man diese eigentlich gar nicht darüber entscheiden lassen. Es kann auch durchaus nützlich sein, Historiker im Vorfeld einzubinden, um äußerst seltene, aber meistens dokumentierte Extremwetterereignisse zu katalogisieren.
Wenn man keine Sirenen zur Verfügung hat, hätte man z. B. die örtlichen Pfarrer bitten können, alle Glocken Sturm läuten zu lassen, über die sie verfügten. Irgendwer hätte sich sicherlich irgendwann darüber gewundert. Selbst als die Flut schon weiter oben begann, hätte man bei richtiger Warnung wahrscheinlich noch mehr Leute in Sicherheit bringen können.
Die Niederschlagsmenge von angeblich ca. 200l/m² im Ahrtal war übrigens nicht einmal ein Spitzenwert. Bei der Überschwemmung von Leegebruch Ende Juni 2017 sollen es 260l/m² gewesen sein, aber dort gibt es so gut wie kein Gefälle, also auch keine alles mitreißenden Fluten.
zum Beitrag16.07.2026 , 20:11 Uhr
Es kann aber sein, dass man die Väter, sollten sie bekannt sein, nicht findet. In Deutschland reicht dafür anscheinend schon, in ein anderes Bundesland umzuziehen. Sollte das nicht reichen, zieht man z. B. ins Nicht-EU-Ausland, z. B. nach GB. Die deutschen Behörden geben sich mit Datenabgleichen und aktiver Suche (zu) wenig Mühe. Es ist für sie einfacher, die SteuerzahlerInnen zur Kasse zu bitten.
zum Beitrag16.07.2026 , 18:33 Uhr
Die meisten wissen wahrscheinlich ganz genau, wen ich meine. Sie könnten Ihre Phantasie ruhig auch ein wenig bemühen.
zum Beitrag16.07.2026 , 18:22 Uhr
Ein Polizist erschießt jemanden in "putativer Notwehr" mit fünf Kugeln von hinten? Ein Täter kann sich also immer darauf berufen, verwirrt oder erschrocken gewesen zu sein, um tödliche Notwehr zu rechtfertigen?
zum Beitrag16.07.2026 , 16:43 Uhr
Wer die AfD wählt, wird selbst schuld sein, wenn nachher alles den Bach runtergeht. Diese Typen haben größtenteils krude Ideen und keine Ahnung. Außerdem sind sie so unsympathisch, dass niemand etwad mit ihnen zu tun haben wollen wird.
zum Beitrag16.07.2026 , 16:36 Uhr
Ja, all das ergibt sich aus GG Art. 20.
zum Beitrag16.07.2026 , 16:35 Uhr
Ich habe oben kurz die SprecherInnen der Boomergeneration erwähnt. Das sind die mit den 6-stelligen Jahreseinkommen und 7-stelligem Nettovermögen, zu denen ich selbst - das gebe ich offen zu - auch gehöre. Das sind die "Kleinvermieter", die Leute wie Ihnen die Wohnung vermieten, Ihnen aber etwas von Leistung, Arbeiten bis 67 oder noch länger, von privater Vorsorge usw. erzählen. Die meisten von denen sind nicht besonders begabt, viele hatten einfach nur Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und eine üppig honorierte Stelle bekommen zu haben. Genau diese Leute schüren aber einen gewissen Sozialneid gegenüber denen, die weniger Glück im Leben hatten und sich als Geringverdiener gerade so über Wasser halten. Sie gönnen Leuten wie Ihnen nichts, betrachten jede finanzielle Unterstützung von Ärmeren, Arbeitslosen und Rentnern als "Umverteilung", weil sie nicht anzuerkennen bereit sind, auf andere zum Erreichen des eigenen Wohlstands angewiesen gewesen zu sein. Ich erreiche nicht noch mehr Spaltung. Die Spaltung ist längst da. Die Grenze liegt zwischen denen, die nicht arbeiten müssen, weil die Kapitalerträge zum Leben reichen und denen, die trotz Arbeit zu wenig haben.
zum Beitrag16.07.2026 , 11:13 Uhr
Ein Land, das auf Kosten der Kinder spart, gehört langfristig zu den Verlierern. Das Problem ist jedoch: Die Betroffenen sind noch zu jung, um sich dagegen zu wehren. Die Boomer-Generation hat durch Egoismus auf Kosten der Geburtenrate vor ca. 50 Jahren begonnen, diese Entwicklung weltweit zu forcieren. Ihre SprecherInnen, die größtenteils dem obersten Dezil der Vermögensverteilung angehören, sind nicht bereit, sich finanziel für wesentliche Verbesserungen zu engagieren, sondern sehen sich als die wesentlichen "Leistungsträger". Viele Mitglieder der ärmeren 90% der Bevölkerung sind jedoch offenbar nicht willens oder in der Lage, sich einen adäquaten Anteil vom gemeinsamen Kuchen zu sichern, sondern wählen in ihrer Naivität sogar Parteien, die die Ungleichheiten eher verschärfen würden als für einen gerechten Ausgleich zu sorgen. Man könnte jetzt natürlich sagen, wer konservativ gewählt hat, ist selbst schuld, dass die Vermögenden weitgehend verschont bleiben und die Zeche von den Ärmeren gezahlt wird.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:57 Uhr
Sie irren.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:55 Uhr
Wenn ich mir diese dilettantisch zusammengebastelten Minireförmchen anschaue, überkommt mich Zweifel, dass das die großen Würfe sind. Sie kommen von ihrer Wirkung nicht annähernd an die Hartz-Reformen unter Rot-Grün heran. Gespart wird vornehmlich auf der falschen Seite, nämlich bei den weniger wohlhabenden MitbürgerInnen, während die Wohlhabenden geschont werden. Dies wird im Endeffekt zu mehr Armut führen und der Wirtschaft dadurch schaden, dass die Menschen weniger Geld ausgeben werden. Wenn wir hier in der Taz gleichzeitig lesen, dass "die Konservativen im EU-Parlament dafür sorgen, dass die Zweckentfremdung von EU-Geldern keine Konsequenzen hat.", dann wissen wir ja, woher der Wind weht.
zum Beitrag16.07.2026 , 08:43 Uhr
Na, dann raten Sie mal!
zum Beitrag15.07.2026 , 20:32 Uhr
Uwe Steimle? Satiriker und Kabarettist? Muss man den kennen? Es gibt da noch andere eher mittelmäßige Selbstdarsteller, die aus verzweifeltem Bemühen, irgendwie bekannt zu bleiben, populistische Sprüche brabbeln. Bei manchen fragt man sich durchaus, wer sich deren seichte Ergüsse eigentlich anschaut.
zum Beitrag15.07.2026 , 20:25 Uhr
Naja, in Italien rede ich mit einer Menge Leute. Sie müssen ja nicht am Wochenende einkaufen gehen, aber wenn man Vollzeit arbeitet, hat man am Donnerstag Abend weder Lust noch Zeit.
zum Beitrag15.07.2026 , 20:22 Uhr
1. Linke Ideen funktionieren nur in autoritären Systemen. Marx kannte gar keine "linken Systeme", Jesus ebensowenig. Aber da Sie gerade Marx zitieren: Ich rate dazu, dass Kommunistische Manifest noch einmal mit voller Aufmerksamkeit zu lesen. Natürlich wird dort der starke Staat gefordert, aber halt der kommunistische. Soll ich die Stellen mal zitieren? Na, die finden Sie schon selbst.
2. Wer hat behauptet, dass recht irgendetwas "liberal" sei?
3. Gerade die "libertären Marktgläubigen" wollen, dass ihnen niemand beim Handeln hineinredet, sie wollen sich nicht an Regeln halten müssen und sind in dieser Hinsicht durchaus "Anarchisten" im Wortsinne, wobei der anarchische Ansatz natürlich nur für sie selbst gilt. Ähnlich denken im Prinzip die "Reichsbürger", die den Staat ablehnen, wobei ich bezweifle, dass sie mit einer von außen oktroyierten monarchischen Staatgewalt glücklich wären.
zum Beitrag15.07.2026 , 19:56 Uhr
Kann man die SPD noch wählen, wenn sie diesen Sozialabbau mitmacht? Es ist ja nicht so, dass es links von der SPD keine Partei mehr gäbe. Von allen anderen ist in dieser Beziehung kaum etwas zu erwarten.
zum Beitrag15.07.2026 , 14:38 Uhr
Ihre Einordnung ist leider falsch und folgt höchstens einem gerne verbreiteten Narrativ. Anarchismus mündet i. d. R. in einer (rechten) Diktatur und stellt die extremste Form der Zurückdrängung des Staates dar, die eine zutiefst rechte Idee ist.
zum Beitrag15.07.2026 , 14:32 Uhr
Nein, sind sie nicht. Viele Supermärkte in den Großstädten (z. B. Bologna) sind dort am Sonntag von 09:00 bis 20:00 geöffnet.
zum Beitrag15.07.2026 , 08:37 Uhr
In den größeren Städten Italiens sind viele Supermärkte am Sonntag geöffnet. Beschwerden hört man darüber nicht.
zum Beitrag14.07.2026 , 22:20 Uhr
Geschichtspulle? Wegen einiger Beispiele, die ein paar Jahre oder auch Jahrzehnte zurückliegen? Die Mechanismen und Mentalitäten haben sich in der Zwischenzeit nicht so stark geändert. Zum klassischen Linksterrorismus passen Anschläge auf Bahnanlagen eher nicht.
zum Beitrag14.07.2026 , 19:26 Uhr
Wo ordnen Sie Anarchisten ein? Links, rechts oder unten? Wodurch genau unterscheiden sich Ihrer Meinung nach Links- und Rechtsextremisten und was unterscheidet diese wiederum von Anarchisten?
zum Beitrag14.07.2026 , 18:12 Uhr
Sie haben 3) die Rechtextremisten, 4) Nationalisten und 5) Anarchisten vergessen. Man denke da z. B. an den Anschlag auf den Bahnhof von Bologna, auf das Oktoberfest, auf Strommasten in Südtirol, auf die Stromversorgung in Berlin ...
So einfach, wie man glaubt, gelingt die Einordnung nicht.
zum Beitrag14.07.2026 , 17:23 Uhr
Solche singulären Ereignisse sind schlechte Zeugen des Klimawandels. Das Problem ist, dass in den offiziellen Hochwasserkarten z. B. auf Boris solche seltenen Ereignisse keine Erwähnung finden und daher z. B. beim Ausweisen von Baugebieten oder der Planung von Schutzmaßnahmen keine Rolle spielen.
zum Beitrag14.07.2026 , 17:14 Uhr
Ich würde vorschlagen, die Linksradikalen sollten einfach ein ordentliches Impressum mit ladungsfähiger Adresse anhängen.
zum Beitrag14.07.2026 , 09:05 Uhr
Man sollte nicht vergessen, dass es ein vergleichbares Hochwasser rund 200 Jahre vorher, nämlich 1804, genau an derselben Stelle gab: de.wikipedia.org/w...r_am_21._Juli_1804 Beim Hochwasserschutz reicht es also nicht, nur die Hochwasserereignisse der letzten 100 Jahre zu betrachten.
zum Beitrag13.07.2026 , 23:41 Uhr
Tja, wenn man z. B. beim russischen Geheimdienst arbeitet und den Auftrag bekommt, einen Angriff auf deutsche Infrastruktur Linksradikalen in die Schuhe zu schieben, um die Linken insgesamt zu diskreditieren (was der russische Geheimdienst ja wohl immer wieder tut), dann verübt man genau solche Anschläge und verkündet danach, man gehöre zu irgendeiner linksradikalen Terrortruppe mit einem blumigen Namen, deren Mitglieder - natürlich - unerkannt bleiben (außer falls mal ein Missgeschick passiert).
Wenn man linksökologisch unterwegs ist, ist es eigentlich aus zwei Gründen völliger Blödsinn, Anschläge auf Anlagen der Deutschen Bahn auch nur zu erwägen: 1. Die Bahn dient ja als Mobilitätsalternative par excellence für fossil angetriebene Straßenfahrzeuge. 2. Bei der aktuellen Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn erringt man mit solchen Aktionen keine besondere Aufmerksamkeit (außer vielleicht bei der FAZ und ähnlich tickenden konservativen Blättchen). Die Bahn braucht solche Anschläge gar nicht - sie schafft auch alleine, kaum einen Zug rechtzeitig fahren zu lassen (bei uns waren neulich nachts Tiere auf den Gleisen, wir hatten aber auch schon kaputte Weichen und Signale etc.).
zum Beitrag11.07.2026 , 12:44 Uhr
Sie merken aber schon, was Sie da gerade für einen Unsinn erzählt haben? Sie vergaßen auch zu erwähnen, dass wir von 1994 bis 2006 Arbeitslosenquoten über 9%, in einigen Jahren sogar über 10% hatten. Dass 1998 Rot-Grün die Wahl gewann, war eher eine Folge der wirtschaftlichen Schwäche als deren Ursache. Natürlich waren die Hartz-Reformen durchaus ein Grund dafür, dass es wirtschaftlich wieder besser lief, auch wenn sie für manche sehr schmerzlich waren, allerdings wissen wir alle, dass solche Reformen einige Jahre benötigen, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Geerntet hat diese Früchte Frau Merkel. Leider wurde unter Schröder vergessen, den Mindestlohn als wichtiges Element der sozialen Stabilisierung parallel zu dem sehr viel stärkeren Zwang, jede beliebige angebotene Stelle anzunehmen, einzuführen.
Davon abgesehen: An mir ist da nichts "vorbeigeflossen". Der "neoliberale Irrsinn" hat schon zur Zeit von Helmut Kohl begonnen. Man musste aber davon zu profitieren wissen.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:27 Uhr
Sie schreiben "wer diese Partei wählt, weiß genau was es bringt." Das bezweifle ich zum Teil aus zwei Gründen: 1. Die WählerInnen, die Kohl und Merkel gewählt haben, sind nicht unbedingt dieselben WählerInnen, die Merz als Kanzler wollten. 2. Das Gedächtnis der Menschen ist extrem kurz. Kaum jemand erinnert sich an die Zeit vor 50 Jahren und wenn, dann eher an das Planschbecken in Omas Garten (wenn sie denn einen hatte), als an die Politik von damals. Kohl kennen viele nur wegen der Wiedervereinigung, an die damalige Wirtschaftspolitik erinnert sich kaum jemand. Dann kamen Schröder und Fischer und, nachdem beide die Wirtschaft wieder ins richtige Fahrwasser gebracht hatten, durften sie gehen, weil sie den größtenteils konservativen Reihenmittelhausbesitzern und Etwas-Besser-Verdienern (die Angst hatten, bei Jobverlust Hartz-IV beantragen zu müssen) zu schnell, zu modern und zu unsympathisch waren. Merkel wusste, dass Schröder wegen der Hartz-Reformen abgewählt worden war, wollte und konnte diese Reformen jedoch nicht zurücknehmen, weil sie wirtschaftlich von ihnen lebte. Leider hat jedoch die deutsche Wirtschaft verpennt, die Neuentwicklungen in den USA ("Neuland") ernst zu nehmen.
zum Beitrag11.07.2026 , 12:14 Uhr
Ich höre nicht auf, anderen zu helfen, nur weil die Not länger als gedacht anhält oder sogar zum vermeintlichen Dauerzustand wird. Ich mache da auch keine Unterschiede zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Wirtschaftliche Not war für einen Teil der Menschen schon immer ein Dauerzustand. Das hat überhaupt gar nichts mit Migration zu tun.
Und ganz ehrlich: Ich würde mir gut überlegen, ob ich bereit wäre, im Ernstfall ein Deutschland zu verteidigen, dessen BürgerInnen die christliche Sozialethik weitgehend ignorieren und in dem mehrheitlich Menschen ihr Unwesen treiben, die "Abschiebungen befürworten" und von "Gewinnabsicht" plappern.
zum Beitrag10.07.2026 , 09:22 Uhr
Ich glaube nicht, dass sich dass Wahlvolk genau diese Politik gewünscht hat. Vielmehr glaubte das Wahlvolk anscheinend den Narrativen von der angeblichen Wirtschaftskompetenz der CDU/CSU und übersah, dass die Repräsentanten dieser Parteien hauptsächlich Schönwettermanagement beherrschen. Sobald es schwierig wird, versagen sie regelmäßig.
zum Beitrag09.07.2026 , 22:11 Uhr
So weit ich mich erinnere, gibt es vergleichbare Probleme mit Autobahnen in Italien kaum. Auch auf Sizilien sind die Autobahnen recht gut. Beherrscht Italien den Straßenbau etwa besser?
Dass die CSU die Probleme kennt, wundert mich nicht, war Bayern doch das Land mit besonders vielen Problemen mit Blow-ups.
zum Beitrag09.07.2026 , 20:07 Uhr
Von den rot-grünen Reformen unter Schröder und Fischer hat die Folgeregierung 16 Jahre lang gelebt. Wer war doch gleich unter Schröder Wirtschaftsminister? Das waren Werner Müller und Wolfgang Clement. Aber im Schnitt ist der Reallohnindex in den letzten 20 Jahren jährlich im Schnitt tatsächlich um ca. 0,5%-0,6% gestiegen. Deutliche Einbrüche gab es zu Begin der Pandemie und zum Beginn des Ukraine-Krieges.
zum Beitrag09.07.2026 , 19:51 Uhr
Das wird so nicht gehen, da die Eliten immer Wege finden, sich abzugrenzen. Genauso wenig, wie Menschen in einem "normalen" akademischen Beruf Latein und Altgriechisch beherrschen müssen, benötigen sie vertiefte Kenntnisse in linearer Algebra oder Differentialrechnung. Theoretisch könnte man diesen Ballast also aus dem Schulunterricht streichen, wenn man nur dem wirtschaftlichen Nutzen das Wort redete. Aber genau das ist ja das Problem: Es geht in der gymnasialen Oberstufe nicht ausschließlich darum, die SchülerInnen auf ein späteres Berufsleben vorzubereiten. Es geht auch um Bildung und das Erwerben bestimmter Kompetenzen auf unterschiedlichen Gebieten. Je mehr man jedoch gerade das klassische Bildungsideal aus den Schulen fernhält, desto mehr werden die Akademikerdynastien ihre Pfründe sichern.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:19 Uhr
Die Aufgabe einer/s Wirtschaftsministerin/s ist, die Wirtschaft voranzubringen. Das bedeutet vereinfacht, dass die Tätigkeit zu höheren Reallöhnen und Wachstum führen sollte. Stimmen Sie zu, dass wir diesbezüglich von Frau Reiche bisher viel zu wenig gesehen haben? Ob einzelne Ideen oder Maßnahmen in der Regierung Beifall finden, ist für die Bewertung eigentlich egal.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:11 Uhr
Leider muss auch ich sagen, dass Frau Reiche für das Amt der Wirtschaftsministerin ungeeignet ist.
zum Beitrag09.07.2026 , 15:52 Uhr
Wenn ich solche Interviews mit "ExpertInnen" lese, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich möchte die einzelnen - extrem schwammigen - Aussagen und Vermutungen gar nicht einzeln zitieren, aber egal, wie man es dreht und wendet, wird man aus diesem Interview nicht viel lernen, weder, wie die Zukunft in verschiedenen Szenarien aussehen könnte, noch, welche Handlungsoptionen man selbst bei der Geldanlage hat. Ich persönlich höre lieber Markus Koch zu, wenn er auf Youtube in seiner "Opening Bell" von der NYSE berichtet.
zum Beitrag09.07.2026 , 15:38 Uhr
Nein, das gab es schon im Römischen Reich.
zum Beitrag08.07.2026 , 19:48 Uhr
Ich persönlich mache mir vor allem Sorgen um die Grundeinstellung, die bei diesen Polizeieinheiten gegenüber Mitbürgern vorzuherrschen scheint, die ihre verfassungsmäßigen Rechte wahrnehmen. Alleine DemonstrantInnen als "Störer" zu diffamieren, ist bereits nicht statthaft und eines verbeamteten Polizisten unwürdig. Leider werden diese Mitbürger auch von vielen Gerichten nicht adäquat behandelt und zu wenig ernst genommen, obwohl sich deren Zeugenaussagen in sorgfältig geführten Verfahren oft als zutreffend und nur selten als frei erfunden herausstellen.
zum Beitrag08.07.2026 , 13:14 Uhr
Ich glaube, sowohl bei den Rohstoffen als auch bei der "erstrebenswerten geografischen Position" irren Sie sich ein wenig. Gerade die geographische Position (gemäßigtes Klima, keine Tropenkrankheiten, ausreichendes Nahrungsangebot, wenige Erdbeben etc.) hat zur Stärke Europas geführt. Bei den Rohstoffen ist es z. T. so, dass wir unser Potential nicht voll ausschöpfen, weil es billiger ist, Rohstoffe aus Ländern zu beziehen, die weniger Arbeitsrecht und geringere Umweltauflagen haben und wo kaum protestiert wird, wenn man Kupfererz im Tagebau fördert. Langfristig wird es jedoch auf eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft (Recycling etc.) hinauslaufen.
zum Beitrag08.07.2026 , 13:05 Uhr
Natürlich muss Europa (EU+GB) wirtschaftlich und militärisch stärker werden als Russland. Schließlich hat die EU zusammen mit GB mehr Einwohner als die USA und Russland zusammen.
zum Beitrag07.07.2026 , 20:16 Uhr
Das ist kein Verdachtsfall mehr. Das ist die Planung eines gewaltsamen Umsturzes.
AfD-Funktionäre, die so einem Typen folgen, zeigen dadurch fehlende Distanz, wahrscheinlich sogar Einverständnis mit seinen Ideen.
zum Beitrag07.07.2026 , 19:25 Uhr
Würde ich nicht unbedingt sagen. Es gibt z. Zt. bereits einige interessante Angebote ab ca. 100.000€.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:53 Uhr
Siehe oben!
zum Beitrag07.07.2026 , 18:52 Uhr
Was sagt die Bauleitplanung zur Nachverdichtung? Wird die GFZ dann nicht zu hoch?
Wir haben in Kreuzberg damit gerade ein Problem ...
zum Beitrag07.07.2026 , 18:50 Uhr
Deshalb hatte ich vorhin ja Manhattan als Beispiel erwähnt. Dort beträgt sie das Siebenfache.
In Brandenburg ist aber auch noch jede Menge Platz.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:46 Uhr
Und was wollen Sie dafür abreißen lassen? Kennen Sie die Berliner Traufhöhenregelung? Ich glaube, um das zu schaffen, müsste man die halbe Bauleitplanung von Berlin ändern. Das kann Jahrzehnte dauern, zumal in Berlin jeder Bezirk sein eigenes Süppchen kocht und im Osten von Berlin vieles immer noch anders läuft als im Westen.
zum Beitrag07.07.2026 , 18:43 Uhr
Natürlich bezahlt man so etwas nicht aus der Barkasse. Man nimmt dafür ein Darlehen auf. Das macht fast jeder Immobilienkäufer so. Das Land Berlin könnte dafür sogar Anleihen auf den Markt werfen. Eine kurze Suche nach Anleihen des Landes Berlin bei Comdirect ergibt, dass ähnliche Anleihen bereits auf dem Markt sind und diese je nach Restlaufzeit z. Zt. eine Rendite von ca. 2,6% bis ca. 3,5% haben. Das Land Berlin kann sich darüber also recht günstig finanzieren, wesentlich günstiger als die meisten privaten Immobilienkäufer. Die Mieteinnahmen würden beim Erwerb größerer Immobilienbestände wahrscheinlich reichen, um die Coupons zu bedienen. Zu berücksichtigen wäre ja auch, dass das Land Berlin praktisch keine Kaufnebenkosten einkalkulieren müsste. An der Finanzierbarkeit würde ein solches Vorhaben daher wohl nicht scheitern, auch dann nicht, wenn die Immobilien zum Marktpreis erworben würden.
zum Beitrag07.07.2026 , 17:09 Uhr
Tja, da war unser Jahrgang anscheinend etwas smarter drauf ... Wir hatten ja auch noch Latein und Altgriechisch. Ich habe geschrieben, dass die, die gut in Musik waren (von denen spielten alle ein Instrument und das ziemlich gut), auch gut in Mathe waren, nicht umgekehrt. Aber denken Sie einfach an Leute wie Max Planck, der den Physik-Nobelpreis bekam und auf Profi-Niveau Klavier spielte.
Sorry, aber von Physik und Chemie sollte jede(r) AbiturientIn etwas Ahnung haben. Interessant werden all diese Fächer - auch Mathematik, Latein und Französisch - ohnehin erst in der Oberstufe.
zum Beitrag07.07.2026 , 16:00 Uhr
Die meisten der größeren Unternehmen, die davon betroffen sein könnten, bauen ja auch jetzt fast nichts.
Es geht bei der ganzen Sache aber vor allem darum, den Anstieg der Bestandsmieten zu dämpfen. Es geht nicht so sehr um Neubau, der denen, die darüber abgestimmt haben, nicht so viel nützt, weil sie ja schon in Berlin wohnen.
zum Beitrag07.07.2026 , 15:51 Uhr
Was ist die Alternative zur häuslichen Pflege durch die Angehörigen? Naja, ganz einfach: Das Seniorenpflegeheim mit Demenzabteilung. Der Vorteil ist, dass sich dort jemand rund um die Uhr um die Senioren kümmert, dass sie Gesellschaft und Vollpension haben. Wenn man ein gutes Pflegeheim mit genügend nettem und fürsorglichem Personal findet, hat man Glück. Ein Nachteil, der diese Lösung für viele Betroffene verunmöglicht, ist, dass es ab ca. 3.000€ pro Monat kostet. Wenn die Pflege, sagen wir, 5 Jahre dauert, ist man ein kleines Vermögen, ungefähr den Gegenwert einer Eigentumswohnung, los - trotz Unterstützung durch die Pflegeversicherung.
zum Beitrag07.07.2026 , 13:32 Uhr
Leider alles richtig.
zum Beitrag07.07.2026 , 13:23 Uhr
O.k., ich weiß nicht, wie gut Sie sich in Berlin auskennen, aber mal folgendes Beispiel: Auf der Fläche des Flughafens Tegel sollen Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen, beide unter Erbbaurecht. Prinzipiell ist das vielleicht wünschenswert. Wenn ich mich recht erinnere, sollten es 5.000 Wohnungen und 20.000 Arbeitsplätze werden, die dort neu zu schaffen seien. Fällt Ihnen etwas auf? In 5.000 Wohnungen können vielleicht 10.000-20.000 Menschen unterkommen. Für Berlin ist das wenig. Nach Berlin ziehen jedes Jahr mehr als diese Zahl von Menschen (wo kamen die eigentlich bisher unter?). Wenn aber gleichzeitig 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen, entspricht das mit Kind & Kegel ungefähr 30.000-40.000 Menschen - rein statistisch natürlich. Solange man Arbeitsplätze für mehr Menschen schafft, als man Wohnraum herstellt, steht man jedes Mal vor demselben Dilemma: Es gibt Wohnungsknappheit, weil Arbeitsplätze Menschen anziehen und diese ein Dach überm Kopf benötigen. Selbst wenn man das Tempelhofer Feld (3km²) mit Hochhäusern bebaute, käme man mit der Bevölkerungsdichte von Manhattan vielleicht auf Wohnraum für 60.000 Einwohner. Man müsste nach Brandenburg ausweichen. Dort ist genug Platz.
zum Beitrag07.07.2026 , 11:41 Uhr
Die Schüler sollen "aus dem Werk von Goethe auswählen"? Ernsthaft jetzt? Ich habe die Jubiläumsausgabe von 1883 im Regal stehen: ziemlich viele Seiten. Es hat schon gewisse Gründe, dass es eine Art Literaturkanon gibt, also Werke, von denen alle bis zum Ende ihrer Schulzeit mal gehört haben sollten. Es ist sowieso de facto unmöglich, alles zu kennen. Haben Sie z. B. schon einmal Grimmelshausens Simplicissimus gelesen oder das Nibelungenlied oder Wallenstein? Sollte eigentlich jeder kennen. Dennoch kann man die SchülerInnen lediglich auf diese Werke aufmerksam machen und hoffen, ein wenig Interesse zu wecken.
zum Beitrag07.07.2026 , 11:08 Uhr
Wo genau würden Sie denn in Berlin neu bauen?
zum Beitrag07.07.2026 , 11:07 Uhr
Klar, man kann eine Menge Bedenken äußern und genau erklären, warum das alles nicht gehen wird.
Man kann die Sache jedoch auch positiv sehen: Wie ich bereits schrieb, wird die Vergesellschaftungsdebatte, sobald es ernst wird, zu einer Umstrukturierung großer Immobilienunternehmen führen und höchstwahrscheinlich für Verkäufe und damit ein höheres Angebot sorgen. Das wäre gerade in Berlin für potentielle Käufer attraktiv.
zum Beitrag07.07.2026 , 11:02 Uhr
Opas Klampfe? Sorry, aber ich würde mir ein ordentliches Instrument zulegen. Sie haben jedoch das Thema meines Beitrags ein wenig verfehlt.
zum Beitrag07.07.2026 , 11:00 Uhr
Es spielt überhaupt gar keine Rolle, woher die Künstler stammen, deren Werke gestreamt werden.
Aber auch in Deutschland gibt es Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Julia Fischer, David Garret, Werner Herzog und viele andere.
zum Beitrag07.07.2026 , 10:51 Uhr
Warum sollten sie das nicht tun? In unserem Jahrgang war es so, dass die SchülerInnen, die gut in Musik & Kunst waren, auch in Mathematik glänzten und größtenteils Abischnitte im Bereich von 1.x hatten.
Ganz nebenbei: Es bringt nicht viel, aus 4 Mathestunden 5 zu machen, wenn man keine wirklich guten LehrerInnen hat. Die guten SchülerInnen brauchen das nicht und den schlechten hilft es nicht.
Was gut wäre, wäre eine starke Ausweitung des Chemie- und Physikunterrichtes, aber das sehe ich nicht.
zum Beitrag07.07.2026 , 10:46 Uhr
Ich habe über "Infotainment" gesprochen, die Inhalte jedoch nicht weiter spezifiziert. Jetzt tragen interessanterweise auch die von Ihnen in Feld geführten Produkte zum BIP bei, egal, wie man es dreht und wendet ...
zum Beitrag07.07.2026 , 10:42 Uhr
Für Leute wie mich, die weniger als 3.000 Wohnungen in Berlin vermieten, ist die Vergesellschaftungsdebatte in Berlin eigentlich ideal.
Warum schreibe ich das? Ganz einfach: Wenn es mit der Vergesellschaftung wirklich ernst werden sollte, werden große Wohnungsgesellschaften ihre Wohnungsbestände neu organisieren. Das wird zur Folge haben, dass eine Menge Wohnungen auf dem freien Markt landen und das Angebot deutlich vergrößern werden. In diesem Moment können "Kleinvermieter" ihre Wohnungsbestände zu relativ günstigen Konditionen aufstocken oder Mieter ihre Wohnung erwerben.
Wir sollten bei dieser Diskussion berücksichtigen, dass einige große Immobilienunternehmen die aktuelle Enteignungsdebatte durch die schlechte Behandlung ihrer Mieter und fragwürdige Methoden bei Sanierungen und Mieterhöhungen selbst verschuldet und befördert haben. Sie brauchen sich über die Dynamik also nicht zu wundern.
zum Beitrag06.07.2026 , 13:10 Uhr
Was wären denn "deutsche Tugenden"? Welche meint der Autor konkret? Das wird aus dem Artikel irgendwie nicht so ganz klar. Ich kenne hauptsächlich die preußischen Tugenden, aber sind diese anwendbar auf eine Mannschaft, die ungefähr zur Hälfte aus Spielern von Bayern München besteht? Und was genau sind diese Tugenden? Pünktlichkeit? Ordnungsliebe? Pflichtbewusstsein? Gerechtigkeitssinn? Toleranz? Sparsamkeit? Ehrlichkeit? ... Die Ähnlichkeit von Politik und Nationalmannschaft fällt allerdings deutlich auf, wenn man sich die Liste der in Frage kommenden Tugenden genauer ansieht (de.wikipedia.org/w...%9Fische_Tugenden).
Welche Tugenden verkörpern eigentlich die Mannschaften, die es bis ins Achtelfinale geschafft haben? Vielleicht sollten wir uns dort etwas abschauen.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:59 Uhr
Warum Kultur?
Ein Beispiel: Die US-amerikanische Firma X (ich nenne absichtlich keine Namen!) produziert Microchips in Deutschland. Dafür braucht die Firma hervorragende Naturwissenschaftler und Ingenieure, die Halbleitertechnik, Physik, Chemie, Informatik, Verfahrenstechnik etc. studiert haben. Es ist also wichtig, die künftigen Ingenieure gut auszubilden und ihnen von der ersten Klasse bis zum Abitur einen guten Unterricht in den MINT-Fächern anzubieten.
Jetzt wird es interessant: Wofür brauchen wir eigentlich diese ganzen Microchips? Tja, mit ungefähr der Hälfte davon betreiben wir direkt oder indirekt Infotainment: Wir streamen Musik und Videos, speichern Fotos, Videos, Texte. Mit genau diesem von den Kreativen der Welt generierten Content werden auch alle diese netten KI-Modelle trainiert (natürlich meist ohne deren Erlaubnis ...).
Fazit: Ohne Musiker, Schriftsteller und andere Kunstschaffende (Schauspieler, Regisseure, Autoren, Verlagsmitarbeiter, Kameraleute und andere bildende und darstellende Künstler), würde nur noch die Hälfte der vorher zitierten Microchips benötigt. Die Chipindustrie würde weniger Gewinn machen, der Fortschritt würde sich deutlich verlangsamen.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:33 Uhr
Quatsch!
Wer noch keine Ahnung hat, sollte nicht selbst bestimmen, was im Unterricht zu behandeln ist. Sie oder er kennt ja die Fülle des Materials gar nicht.
Wenn Ihre LehrerInnen in der Schulzeit keinen Schiller und Goethe mit Ihnen behandelt haben, lag es wahrscheinlich nicht an den Lehrplänen. Außerdem hätte Sie sich die entsprechenden Texte selbst besorgen und lesen können. Auch ohne Internet wäre es ein Leichtes gewesen, Reclamausgaben z. B. von Götz von Berlichingen, Die Räuber, Hamlet, Le Malade Immaginaire und De Officiis in den Buchhandlungen oder der Stadtbibliothek zu finden. Faust hätte man sich sogar im Theater anschauen, für Aida oder den Freischütz in die Oper oder für Beethovens Fünfte in ein Konzert gehen und sich Werke von Van Gogh, Rembrandt und Richter im Museum anschauen können. Natürlich könnte man nebenbei auch ein Musikinstrument oder mit Pinsel und Farbe umzugehen lernen.
Wenn man diese Dinge jedoch im Schulunterricht durchnimmt, sind alle dabei, nicht nur die, deren Eltern Wert auf literarische und musische Bildung legen.
Musische und literarische Bildung regt die Phantasie an und bildet den Grundstock für spätere Kreativität.
zum Beitrag03.07.2026 , 19:03 Uhr
Eines ist klar: Wir dürfen in Deutschland weder Rechtsradikalismus noch Rassismus zulassen. Beides würde uns erneut in eine Katastrophe führen. Wir haben schon zweimal eine weltweite Katastrophe ausgelöst. Eine dritte Katastrophe brauchen wir wirklich nicht. Daher müssen wir uns den Ideen der AfD natürlich widersetzen.
zum Beitrag01.07.2026 , 13:30 Uhr
War die AfD in Thüringen nicht gesichert rechtsextrem? Von da bis zur Verfassungswidrigkeit ist der Weg nun wirklich nicht weit!
zum Beitrag01.07.2026 , 10:43 Uhr
Ich habe einige der Early Adopter kennengelernt und natürlich waren viele sehr ideologisch unterwegs. Da spielte die Idee einer Art von IT-Kommunismus eine wichtige Rolle. Schon vor 40 Jahren war man energisch gegen große Firmen wie Microsoft, obwohl es ohne diese den IT-Boom der letzten 45 Jahre überhaupt nicht gegeben hätte.
Wenn man den letzten Satz Ihres Beitrags liest, ist linker Antikapitalismus ja anscheinend immer noch sehr lebendig.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:37 Uhr
Nein, so ist es leider nicht.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:34 Uhr
Auch ab 1920 war es weitgehend ein Marsch durch die demokratischen Institutionen, der am Ende in die Katastrophe führte. Damals wurde das Ermächtigungsgesetz, das direkt in die Katastrophe führte, von konservativen Politikern ermöglicht, die keine Brandmauer kannten und die mehr Angst vor ein paar Linken als vor rassistischen Schlägertrupps hatten.
Es wundert mich immer wieder, wie heute manche Politiker so geschichtsvergessen sein können, die damalige Entwicklung zu ignorieren und zu glauben, es würde nächstes Mal besser laufen, wenn man autoritären, rassistischen, isolationistischen und völkischen Strömungen nicht entschieden und von Anfang an entgegentritt.
zum Beitrag30.06.2026 , 21:22 Uhr
So weit ich mich erinnere, war die Anzahl rechtextremer Straftaten letztes Jahr deutlich höher als die Zahl linksextremer Straftaten. Es sieht auch so aus, als sei die Demokratie durch Rechtsextremismus z. Zt. eher gefährdet als durch Linksextremismus. Es bietet sich also an, insbesondere rechtsextremen Umtrieben stärker entgegenzuwirken als bisher. Vergessen werden linksextreme Antisemiten aber keineswegs.
zum Beitrag30.06.2026 , 21:06 Uhr
Das ist keine "Bequemlichkeit", sondern die Nutzer wollen keine Zeit dadurch verschwenden, sich mit technischen Details herumschlagen zu müssen.
MS und Apple haben ihre Basisprodukte eigentlich nie "kostenlos" angeboten. Apple hat Studenten hohe Rabatte gewährt.
Die Chiphersteller spielen in dem ganzen Spiel eine ganz zentrale Rolle. Einige (z. B. Nvidia) sind ganz direkt an entsprechenden anderen Unternehmen beteiligt.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:53 Uhr
Aha! Intel, AMD, Apple, ARM, Nvidia, Dell, Lenovo und Google haben also gar nichts mit BigTech zu tun. Sie sind ja ein Optimist ...
zum Beitrag30.06.2026 , 20:08 Uhr
Wenn man es für "normale" Leute benutzbar machen will, muss man eine Installation zum Download anbieten, bei der man einfach auf einen Knopf drückt, um es zu installieren, die alles Wichtige bereits zur Verfügung stellt und immer gleich aussieht. Irgendetwas zusammenstöpseln zu müssen, kostet zu viel Zeit und ist i. d. R. nicht zielführend. Das Problem ist die Arbeitszeit der User. Niemand außer ein paar Nerds hat genug Zeit, um sich mit komplexen Fragen rund ums Betriebssystem zu beschäftigen.
zum Beitrag30.06.2026 , 20:04 Uhr
Freie Software hat nicht genug Geld erwirtschaftet, um größere Summen für Werbung ausgeben zu können. Der Sozialismus funktioniert halt einfach nicht ...
Was die Wissenschaft betrifft: Solange MS-Word native kein LaTeX abspeichert, wird es ein Nischendasein fristen. Windows Server sind jetzt aber auch gar nicht so selten und in Zukunft wird noch mehr Zeug in irgendwelchen Clouds laufen. Microsoft macht vor, wie es geht. Ansonsten hat Microsoft ein derart großes Patent-Portfolio, dass wir uns an seinen Technologien noch lange erfreuen können.
zum Beitrag30.06.2026 , 19:55 Uhr
Na, hoffentlich hat der DFB dann genug Geld auf dem Konto ...
zum Beitrag30.06.2026 , 14:36 Uhr
Ich meinte natürlich, dass es so, wie der "Ballbesitz" aktuell interpretiert wurde, Zeitverschwendung ist, will sagen: Man verliert eine Menge wertvoller Zeit dadurch, dass man versucht, sich durch Kurzpassspiel langsam durch die gegnerischen Reihen zu arbeiten. Niemand traut sich, aus mehr als 10m einfach einmal auf's Tor zu schießen (die meisten würden es vielleicht nicht einmal treffen) und niemand hat die Courage (und wahrscheinlich auch nicht das Können), sich mit Ball wie Maradona oder Messi im Alleingang Richtung Tor zu dribbeln. So wird man dann halt auch nicht Weltmeister.
zum Beitrag30.06.2026 , 10:44 Uhr
Wenn man die Jahre nimmt, in denen Deutschland Weltmeister wurde, wird eines klar: Deutschland schafft es jeweils alle 20 Jahre, meist in Jahren, die hinten eine "4" haben (1990 waren wir sozusagen 4 Jahre zu früh) mit komplett neuer Mannschaft, neuem Trainer und viel Vorlauf. Ich rechne erst 2034 mit dem nächsten Weltmeistertitel.
zum Beitrag30.06.2026 , 10:39 Uhr
Ich hatte, ehrlich gesagt, nicht einmal damit gerechnet, dass es die deutsche Mannschaft bis ins Elfmeterschießen schafft.
Leider hat die deutsche Elf - wieder einmal - zu phantasielos und zu geplant gespielt. Was als "Ballbesitz" bezeichnet wird, ist dort nicht anderes als Zeitverschwendung im Mittelfeld.
zum Beitrag30.06.2026 , 09:51 Uhr
Dass sich Linux auf dem Desktop nicht durchgesetzt hat, hat andere Gründe als fehlende Werbung: Das liegt an der Aversion der Kommandozeilenfetischisten unter den frühen Linux-Propagandisten gegen ordentliche grafische Nutzeroberflächen. Benutzbare GUIs kamen zu spät und waren ungenügend. Ordentliche Treiber für Peripheriegeräte (Drucker etc.) waren ebenfalls lange Zeit Mangelware. So hat sich halt als wesentliche Linux-Variante inzwischen nur Android flächendeckend durchgesetzt. Apple OS ist eher eine Unix-Variante.
zum Beitrag30.06.2026 , 09:22 Uhr
Die Abhängigkeit ist ja eine freiwillige. Ich würde BigTech auf keinen Fall über einen Kamm scheren. Manches, von dem wir heute profitieren und was uns in Arbeit und Brot hält, ginge ohne BigTech gar nicht. Man denke nur an die Produktion von Smartphones, deren Alternative - das kabelgebundene Wählscheibentelephon - nicht mehr in Mode ist: Die Produktion der Microchips für Smartphones erfordert heute Fabriken, deren Bau mindestens 2 Milliarden Dollar pro Fabrik kostet. Wie will man das ohne BigTech hinbekommen?
zum Beitrag29.06.2026 , 22:40 Uhr
Das mit dem Opel Corsa funktioniert aber auch nur deshalb, weil die Funktionsweise weitgehend normiert wurde.
Leider hat sich das alte Staroffice über Openoffice oder Libreoffice noch nicht zu einem vollwertigen MS-Office-Ersatz entwickelt. Irgendetwas funktioniert immer noch nicht genau so wie beim Original. Gibt es eigentlich WordPerfect noch? Warum also einen Opel Corsa fahren, wenn man auch einen Mercedes haben kann?
zum Beitrag29.06.2026 , 22:31 Uhr
Open Source ist spätestens bei der Hardware auf BigTech angewiesen. Warum aber sollte ich mich aus der Abhängigkeit von BigTech lösen wollen? Die wird es immer geben und sie werden immer bestimmen, wo es lang geht. Außerdem bin ich ja auch selbst in im Umfeld von BigTech tätig. Mit den quasi sozialistischen Ideen der ersten Linux-Pioniere konnte ich mich damals nicht besonders anfreunden.
zum Beitrag29.06.2026 , 22:22 Uhr
Ob man Linux oder Windows privat nutzt, ist relativ egal. In professionellen Umgebungen kommt man an Microsoft kaum vorbei. Ich habe bereits jede Windows-Version kennengelernt (auch die allererste) und kann nur sagen, dass damit alles funktioniert, was man braucht. Wenn Updates oder Softwareinstallationen hängenbleiben, liegt es selten an Microsoft, aber es ist schwierig, alle Hardwarekonfigurationen vorherzusehen. Apple hat es da leichter. Bei Linux kann es auch passieren, dass Treiber fehlen oder Updates fehlschlagen. Ohne Microsoft wären wir auch bei Linux noch nicht so weit, wie wir sind, denn Microsoft hat die Entwicklung der digitalen Welt gerade in den wichtigen 90er Jahren stärker vorangebracht als jede andere Firma. Ohne Microsoft wäre Apple wohl vom Markt verschwunden, als es in einer schweren Krise war. Beim Datenschutz habe ich bei Microsoft wesentlich weniger Bedenken als bei Meta, Alphabet, X oder anderen Unternehmen, die im Wesentlichen von Nutzerdaten leben. Ohne die ganzen Entwickler, die mit DOS und Windows aufgewachsen sind (als Linux noch in einem für Nicht-Spezialisten unbenutzbaren Entwicklungsstadium war), sähe die Softwarewelt wohl wesentlich trauriger aus.
zum Beitrag28.06.2026 , 22:48 Uhr
Von den Bigtechs ist Microsoft noch eine der sympathischeren Firmen. Microsoft hat immer externen Softwareentwicklern die Chance gegeben, Software für seine Betriebssysteme zu entwickeln und nicht auf ein geschlossenes Universum gesetzt wie z. B. Apple.
Man kann von der Nutzung von Microsoft-Produkten jetzt halten, was man will, aber wenigstens passt alles einigermaßen zusammen, man findet kaum oder keine adäquaten Alternativen und braucht sich nicht einzubilden, kostenlose Open-Source-Lösungen seien wesentlich kostengünstiger.
Wer aber Zeit und Lust hat, kann ja selbst beginnen, ähnliche Lösungen zu entwickeln.
zum Beitrag27.06.2026 , 21:10 Uhr
Sie kaufen regelmäßig, verkaufen aber selten. Die Kurse steigen und steigen. Ich selbst habe in den vergangenen 4 Jahren eine durchschnittliche Wertsteigerung von ca. 12% pro Jahr erreicht, ohne mir besondere Mühe zu geben, nur mit ein paar Sparplänen mit 40% Tech und 60% USA. Ein paar kleinere Einbrüche lassen sich locker wegstecken, wenn man nicht vorhat, kurzfristig zu verkaufen.
zum Beitrag27.06.2026 , 20:56 Uhr
Aus verschiedenen Gründen kann das Ziel meiner Meinung nach nicht sein, die Krim unmittelbar zurückzuerobern. Das wird nicht funktionieren. Das Einzige, was militärisch und möglicherweise politisch geht, ist ein langwieriger Abnutzungskrieg, der für Russland eine gigantische wirtschaftliche Niederlage bedeutet. Ein solches Szenario hat bereits - ohne größeren Krieg - zum Zusammenbruch bzw. zur Aufgabe der UDSSR geführt. Um ein solches Ziel zu erreichen, muss der Westen die Sanktionen jedoch langfristig aufrechterhalten und evtl. weiter verschärfen, insbesondere auf dem Gebiet der Hochtechnologie. Dafür müssten wir wahrscheinlich auch auf einen innovativeren Umgang mit China und Indien setzen. Würde es der Ukraine gelingen, evtl. mit Hilfe westlichen Hightech-Waffen, besetzte Gebiete schnell zurückzuerobern, würde Russland wohl versuchen, die Lage zu eskalieren und das Narrativ zu verbreiten, dass die Existenz Russlands direkt bedroht ist. Das kann sehr gefährliche Folgen haben. Der Zahn der Zeit nagt aber für die Ukraine. Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass Putin, Lawrow und Schoigu über 70 Jahre als sind. Die ukrainischen Spitzenpolitiker sind wesentlich jünger.
zum Beitrag27.06.2026 , 20:32 Uhr
Man könnte genauso gut Argumente dafür finden, alle wohlhabenden Russen in die EU einreisen zu lassen, aber natürlich nur unter bestimmten, ganz speziellen Bedingungen.
zum Beitrag27.06.2026 , 12:45 Uhr
Die Realwirtschaft spürt davon erst einmal wenig. Es ist ja bereits ein Vielfaches der geplanten Summen als Anlagevermögen unterwegs. Im Moment hätten wir eher ein Problem, wenn die Leute großflächig auf die Idee kämen, ihre Rücklagen aufzulösen, weil das zwar die Wirtschaft beleben, aber zu einer wesentlich höheren Inflation führen würde.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:23 Uhr
Ich schaue mir den Schmarrn, den Herr Nuhr seit einigen Jahren zur Aufführung bringt, schon lange nicht mehr an. Ich weiß zwar nicht, was ihn radikalisiert hat, aber wahrscheinlich leidet er seit Corona unter einer Art Lagerkoller. Ich verstehe nicht, zu welchem Zweck die ARD ihm überhaupt noch eine Bühne bietet. Aber klar: Wer sich dieses desorientierte Geschwätz freiwillig antut und es sogar beklatscht, wird wahrscheinlich ähnlich gewickelt sein und will genau diesen Quatsch hören.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:31 Uhr
Ja, aber Sie überschätzen den Effekt wahrscheinlich ein bisschen. Blackrock verwaltet z. Zt. ein Anlagevermögen von ca. 12,5 Billionen USD. Natürlich hätten die 2,5 Billionen, die langfristig in einen deutschen Staatsfonds einfließen müssten, einen gewissen Einfluss, aber die Märkte würden das aushalten.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:21 Uhr
Schauen Sie doch am besten mal nach, wie viele Menschen in Schweden und Norwegen leben. Deutschland ist eine Nummer größer. Wir sehen an den höheren KGVs in den USA der Einfluss der Pensionsfonds auf die Aktienkurse.
Es ist aber gehuppt wie gesprungen, wenn man das Geld von Pensionsfonds in denselben Märkten anlegt, aus denen man die staatlichen Renten generiert. Für das Geld bzw. die Rendite müssten genau dieselben Leute arbeiten. Bei einer schrumpfenden Bevölkerung kommt man mit jeder beliebigen Rentenausgestaltung an Grenzen, die man nur über steigende Produktivität (Automatisierung) auffangen kann.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:14 Uhr
Ich habe das bereits vor langer Zeit ausgerechnet. Die Frage ist, über welche Zeiträume wir reden, um einen Staatsfonds zu befüllen. Man müsste Summen ab ca. 120.000€ pro Rentner anlegen. Damit könnte man eine monatliche Zusatzrente von ca. 500€ pro Rentner organisieren. Das wären dann ca. 2,5 Billionen € Gesamtvolumen - ganz grob geschätzt. Das deutsche Geldvermögen liegt aktuell bei ca. 9,5 Billionen €. Klar ist, dass weder der DAX 40 noch der Dow Jones 30 die nötige Marktkapitalisierung aufweisen, um die Befüllung eines deutschen Staatsfonds ohne Blessuren zu überstehen. Man müsste weltweit sehr breit streuen, was wahrscheinlich wiederum zu einer geringeren Rendite führen würde.
zum Beitrag26.06.2026 , 09:52 Uhr
Bei Aktien von Hyundai bin ich mir zwar nicht ganz sicher, wie viel sie in 30 Jahren wert sein werden, aber prinzipiell haben Sie recht. Ich setze eher auf Hightech und USA.
zum Beitrag26.06.2026 , 09:41 Uhr
Jeder drittklassige Sportverein wird mit kommunalem Geld gefördert. Warum sollte man das bei anderen Vereinen und NGOs nicht tun?
zum Beitrag26.06.2026 , 09:40 Uhr
Hier sieht man, wie herrlich demokratisch einige CDU-Leute denken. Sie verzichten freiwillig auf einen Haufen Bundesmittel, weil ihnen die Nasen von ein paar Veranstaltern anscheinend missfallen und sie denken, diese Demokratiefördernden seien ganz schlimme linke Aktivisten. Das Geld aus Bundesmitteln wäre auch der örtlichen Wirtschaft zugute gekommen. Wie verbohrt muss man sein, um so etwas abzulehnen? Lag Herr Pantisano am Ende etwa doch nicht so weit daneben?
zum Beitrag25.06.2026 , 00:08 Uhr
Da es dringenden Tatverdacht gibt und Fluchtgefahr vorliegt (der Messerbesitzer war ja bereits vom Tatort geflohen), kann durchaus U-Haft verhängt werden.
zum Beitrag25.06.2026 , 00:05 Uhr
Googeln Sie doch einfach einmal nach "linker randalierer u-haft". Sie werden fündig und erstaunt feststellen, wie gerne und oft man auf der linken Seite das komplette Arsenal juristischer Bewaffnung ausschöpft, während auf der rechten Seite der Rechtsstaat - auch in diesem Forum - akribisch verteidigt wird (man schaue sich die Kommentare der hiesigen "Strafrechtsexperten" an!).
zum Beitrag24.06.2026 , 16:04 Uhr
Aber vielleicht haben Sie in Neapel schon einmal eine Pizza bestellt.
zum Beitrag24.06.2026 , 16:00 Uhr
Tatverdacht und Haftgrund wären in diesem Fall durchaus vorhanden. Komischerweise hat man bei linken TäterInnen oft weniger Bedenken.
zum Beitrag24.06.2026 , 15:43 Uhr
Ich kann diese ständigen angstgetriebenen Warnungen vor einer kapitalgestützten Zusatzrente wirklich nicht mehr hören. Die Warnungen vor Börsencrashs widerspricht wirklich allem, was wir seit 1915 in den Renditen der Aktienmärkte sehen und mathematisch recht gut modellieren können.
Alleine der Dow Jones 30 kommt im 110-jährigen Chart (seit Ende 1914) auf eine jährliche Wertsteigerung von ca. 6,4% (inflationskorrigiert 3,1%) - trotz zweier Weltkriege! Kann man bei macrotrends.net nachlesen.
Das Einzige, was man auf keinen Fall machen sollte, ist, das Geld für eine kapitalgestützte Rentenkomponente komplett in Deutschland anzulegen. Das wäre ein großer Fehler. Man sollte es vielmehr breit gestreut in den kapital- und renditestärksten Märkten der Welt anlegen. Das sind die USA, die EU (inkl. GB, Schweiz, Norwegen) und Südostasien (Japan, China, Indien etc.).
Wir sollten eine kapitalgestützte Rentenkomponente also unbedingt ausprobieren!
zum Beitrag23.06.2026 , 23:25 Uhr
Die berichteten Fakten (Stich neben das Herz und Flucht des Messerbesitzers mit seinem Kumpel) dürften eine solche Annahme wenig wahrscheinlich erscheinen lassen.
zum Beitrag23.06.2026 , 20:08 Uhr
Ja klar, man kann auch ganz besonders naiv sein. Ist ja sogar Staatsanwälten und Richtern erlaubt.
zum Beitrag23.06.2026 , 20:04 Uhr
Warum sperren Sie sich dann nicht einfach in einen Bunker ein und gehen jedem noch so kleinen Risiko aus dem Weg?
Ich weiß auf jeden Fall, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist.
zum Beitrag23.06.2026 , 19:55 Uhr
Hat sich nicht sogar die AfD neulich darüber echauffiert, dass die CDU/CSU ihre Ideen kopiere? War es dieses Verhalten, das Herr Pantisano anprangern wollte?
zum Beitrag22.06.2026 , 23:52 Uhr
Da haben Sie natürlich recht. Danke für die Korrektur!
zum Beitrag22.06.2026 , 23:51 Uhr
Welche Art finanzieller Verantwortung sollte das bitte sein? O.k., es könnte natürlich sein, dass ich schlechte Arbeit abliefere. Dann droht mittelfristig der Verlust der Arbeitsstelle. Das ist bei Parlamentariern übrigens auch so. Mir ist das jedoch bisher nicht passiert.
zum Beitrag22.06.2026 , 23:47 Uhr
Wenn ich mich nicht irre, hatte ich den Begriff des Reichtums in einem meiner vorherigen Beiträge bereits vermögenszentriert definiert.
Das Vermögen dient in meinem Ansatz aber durchaus dazu, Rendite zu erwirtschaften, denn der Wert der meisten Assets lässt sich mittel- bis langfristig ganz gut durch das Ertragswertverfahren bestimmen.
zum Beitrag22.06.2026 , 22:17 Uhr
Man akzeptiert also eine Einschränkung der eigenen Freiheit aus Angst, überfallen zu werden?
zum Beitrag22.06.2026 , 22:17 Uhr
Notwehr mit einem Messer, mit dem der Messerbesitzer fast das Herz trifft und eine Halsschlagader verletzt? Und danach flüchtet der Messerbesitzer mit seinem Kumpel? Und dennoch lässt ihn die Polizei wieder laufen? Ist "Notwehr" jetzt zur szenetypischen Ausrede für solche Taten geworden? Wäre da nicht vielleicht § 33 StGB (Notwehrexzess) zu prüfen gewesen?
zum Beitrag21.06.2026 , 18:28 Uhr
Kleine Korrektur: Natürlich heißt es "Entführung aus dem Serail".
zum Beitrag21.06.2026 , 18:26 Uhr
Nein? Nein was? In welchen "Sphären" leben Sie denn? - Das frage ich aus reiner Neugierde. Kein 6-stelliges Jahreseinkommen? Oder Multimillionär durch Erbschaft? Was genau haben Sie gegen meine Definition von Reichtum?
zum Beitrag21.06.2026 , 18:21 Uhr
Irgendwie haben Sie nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Ich habe nichts von Derivaten gesagt und auch nichts davon, wie oder ob man seinen Reichtum weiter vermehrt.
Leonardo da Vinci war sicherlich nicht der Richtige, um sich zum Phänomen der Armut zu äußern. Er selbst hat Armut nie erlebt, denn er stammte aus einer wohlhabenden Familie.
zum Beitrag21.06.2026 , 16:57 Uhr
Ich wusste gar nicht, dass die Zauberflöte, die Entführung aus der Serail und der Freischütz auf Italienisch geschrieben und gesungen wurden ... Wie singt man "In diesen heil’gen Hallen", "O, wie will ich triumphieren" und "Durch die Wälder, durch die Auen" auf Italienisch?
zum Beitrag21.06.2026 , 16:48 Uhr
"Echte" Pizza ... naja. Als das Wort im 17. Jhdt. zum ersten Mal auftaucht, war es noch die Bezeichnung für einen süßen Kuchen. Dann gibt es noch die Pizza Romana und andere Varianten. Insofern gibt es nicht die eine "richtige" Pizza.
Aber um Pizza ging es mir ja gar nicht.
zum Beitrag21.06.2026 , 15:35 Uhr
Eine Metropole wie Berlin wird das Phänomen an sich nicht loswerden. Man wird es durch mehr Überwachung und Reglementierung evtl. zurückdrängen und in unbewachte Ecken Berlins verlagern. Davon gibt es ja genug. Wem genau wird das aber nützen, außer vielleicht den (relativ wohlhabenden) Bewohnern des Kurfürstenkiezes?
zum Beitrag21.06.2026 , 15:29 Uhr
Wenn ich etwas aufforste, wird es sicher kein Urwald, sondern eher fränkischer Eichen- oder Mischwald ... ;)
zum Beitrag21.06.2026 , 12:17 Uhr
Man muss natürlich berücksichtigen, dass es auch innerhalb der obersten 10% der Vermögensverteilung deutliche Unterschiede gibt.
Desungeachtet muss ich mal ausrechnen, wie groß die Ausgleichsflächen wären, die ich zur Kompensation der von mir verursachten Umweltschäden aufforsten müsste.
zum Beitrag20.06.2026 , 21:57 Uhr
Es tut mir leid, aber der Name "Côte d’Ivoire" ist genauso kolonialistisch wie der Name "Elfenbeinküste", der ja, wie richtig bemerkt wurde, nur die wortwörtliche Übersetzung des französischen Namens ist. Wir sagen ja auch nicht "Firenze", sondern "Florenz", nicht "Napoli", sondern "Neapel", nicht "España", sondern "Spanien". Früher wurden sogar Operntexte übersetzt, damit das gemeine Volk verstehe, was gemeint ist.
zum Beitrag19.06.2026 , 19:29 Uhr
Herr Starmer wäre gut beraten, jetzt zu gehen. Noch käme er mit Würde aus der Sache heraus.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:17 Uhr
Einige schon.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:17 Uhr
Nein. Solange man arbeiten muss, um zu leben, ist man nicht reich. Reich ist man, wenn man von Kapitalerträgen leben kann.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:16 Uhr
"Reich" ist man eigentlich, wenn man von seinen Kapitalerträgen leben kann. Das geht rein theoretisch so ungefähr ab einem Kapital von 500.000€ - 550.000€. Wenn man diese Summe mit ausreichenden Ausschüttungen (~4%-4,5% netto - ja, das geht) anlegt, läge man mit den Erträgen ungefähr auf der Höhe der Grundsicherung.
Aber Sie haben recht: Ungefähr ab 1 Mio. Euro Nettovermögen kann man sich als "reich" betrachten.
Die sonstigen hohen Kosten kommen durch die Tätigkeit zustande, die auch gewisse Kosten für entsprechende repräsentative Erfordernisse, oft einen Zweitwohnsitz etc. beinhaltet.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:05 Uhr
Finanziell schafft man so etwas auch ohne "gutes Elternhaus", aber mit dem Mindset könnte es schwierig werden. Ihr zweiter Satz ist jedoch ziemlich falsch. Sie sollten das Gleichnis der anvertrauten Talente aus dem Alten Testament noch einmal mit höchster Aufmerksamkeit lesen.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:03 Uhr
Gaunereien braucht es dazu gar nicht, wenn das Startkapital ausreicht.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:02 Uhr
Meinte Herr Spahn eigentlich, so etwas ließe sich heutzutage geheimhalten? Wenn er das wirklich glaubte, ist er als Politiker ungeeignet, da ihm das nötige Urteilsvermögen offensichtlich fehlt.
zum Beitrag19.06.2026 , 18:00 Uhr
Dafür sind aber erstaunlich viele Ärzte im Bundestag.
Für Ärzte und Anwälte sind diese Jahre jedoch deutlich einfacher zu überbrücken als für andere Berufsgruppen, denn Ärzte und Anwälte sind häufig selbständig. Ingenieure und Naturwissenschaftler sind meist in größeren Firmen angestellt und haben ein Mindset, das mit langatmigem politischen Geschwätz weitgehend inkompatibel ist.
zum Beitrag19.06.2026 , 17:55 Uhr
Und dennoch wären es Maßnahmen, die vielen Mitbürgern finanziellen Nutzen bringen würden.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:49 Uhr
Ich würde etwas ganz anderes machen: Da das statistische Bundesamt jährlich den offiziellen Lohnindex zum Zwecke des Anpassens (=Anhebens) der Diäten an den Bundestag übermitteln muss, sollte man mit diesem Lohnindex auch folgende Posten anpassen: 1. Kindergeld 2. Bafög 3. Grundsicherung 4. Renten 5. Gehälter + Pensionen von Beamten, Richtern und Soldaten (allerdings würde ich die Zahl der Beamten stark reduzieren)
Zusätzlich sollten die Bundesländer über den Bundesrat eine Gesetzesinitiative (GG Art. 76) zur Reformierung der Erbschaft- und Vermögensteuer in den Bundestag einbringen mit dem Zweck, die entsprechenden Einnahmen, die den Bundesländern zustehen, aus diesen Quellen stark zu steigern.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:39 Uhr
Finden Sie das besonders viel? In der freien Wirtschaft kann man ähnlich hohe Einkommen haben, wird davon aber immer noch nicht Multimillionär, wenn man kein gutes Händchen mit seinen privaten Investitionen hat.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:37 Uhr
Da kommt es aber sehr darauf an, was Sie als "reich" bezeichnen. Da ich mit diesen Einkommensbereichen persönliche Erfahrung habe (aus der freien Wirtschaft), kann ich nur sagen, dass man davon, wenn man über 30 Jahre lang so viel Nettoeinkommen hat, zwar recht gut leben kann, aber schon an der zweiten Million Nettovermögen i. d. R. scheitert. Man sollte auch berücksichtigen, dass die Bahncard 100 von den Abgeordneten nicht nur privat verwendet werden wird und dass sie häufig etwas an die Partei abgeben müssen und auch sonst relativ hohe Kosten haben.
zum Beitrag17.06.2026 , 18:58 Uhr
Und wieder einmal werden die Falschen zur Finanzierung der Kosten herangezogen. Die Sache lässt sich schnell durchrechnen: Ab einem Vermögen von ca. 1,5 Mio. Euro pro Person lassen sich die Kosten des Pflegeheims im Prinzip aus laufenden Erträgen finanzieren. Man büßt also kein Vermögen ein. Liegt das eigene Einkommen unter 100.000€ im Jahr (was bei den meisten der Fall ist), bezahlt man z. Zt. nichts dazu. Es trifft also genau diejenigen, die zwar über ein relativ hohes Einkommen, aber über kein ausreichendes Vermögen verfügen, um mehr oder weniger ungeschoren aus der Sache herauszukommen.
zum Beitrag16.06.2026 , 10:53 Uhr
Ich schrieb von privaten Vermögen. Betriebe kann man als Kapitalgesellschaften organisieren und sie damit aus dem privaten Vermögen herausnehmen. Wer das nicht will, selber schuld. In Deutschland haben wir ein Geldvermögen von über 9 Billionen Euro und ein noch größeres Immobilienvermögen. Rund zwei Drittel des gesamten Vermögens befinden sich im Eigentum des obersten Dezils der Vermögensverteilung, d. h. im Schnitt liegt das Vermögen des obersten Dezils bei über 1,5 Millionen Euro pro Person - nur in Form von Geld- und Immobilienvermögen. Auch wenn man selbst bewohnte Immobilien als Konsumgüter und nicht als Anlagegüter betrachtet und unbesteuert lässt, wäre es sträflich, wenn die Bundesländer freiwillig auf Einnahmen aus Vermögen- und Erbschaftsteuer verzichten, uns aber gleichzeitig die Ohren vollheulen, dass für nichts Geld da ist. Betriebe kann man getrennt betrachten, wenn es sich um Kapitalgesellschaften handelt. Da unterliegen sie ohnehin einer anderen Besteuerung (Gewerbe-/Körperschaftsteuer etc.).
zum Beitrag16.06.2026 , 10:29 Uhr
Das ist wohl wahr, aber gerade bayerische Ämter sind in der Vergangenheit schon öfter negativ aufgefallen. Söder hat zwar überall Kreuze aufhängen lassen, aber ich bin mir nicht sicher, ob Jesus als Flüchtling aus Galiläa in Bayern eine Bleibeperspektive gehabt hätte. Wahrscheinlich nicht.
zum Beitrag15.06.2026 , 00:09 Uhr
Wieder einmal in Bayern, wo gerne Christlichkeit geheuchelt, aber gerne Hinterfotzigkeit praktiziert wird, wenn sich die Opfer nicht wehren können.
zum Beitrag14.06.2026 , 21:42 Uhr
Mich hätte es aber auch gewundert, wenn unsere Sicherheitsdienste und Verfassungsschützer irgendeine Ahnung solcher rechtsmusikalischer Umtriebe gehabt hätten. Hinweise auf Anschläge beziehen sie, wie es scheint, regelmäßig von ausländischen Geheimdiensten, Zeitungen und online Veröffentlichtes lesen sie nicht.
zum Beitrag14.06.2026 , 01:47 Uhr
Natürlich spielt Jacobowitz kein kleines Spielzeugxylophon! Schade übrigens, dass er nicht mehr zur Frankfurter Buchmesse kommt, um in der Eingangshalle zu spielen.
zum Beitrag14.06.2026 , 01:39 Uhr
Wenn ich über "Begabung" spreche, muss es schon ein bisschen mehr sein. Ich kann mich noch gut an unseren Abiturjahrgang erinnern. Von denen, die besser als 1,5 abschnitten, waren viele nicht übermäßig fleißig.
zum Beitrag14.06.2026 , 01:33 Uhr
Schöner Vergleich von Bundeskanzler und Bundestrainer. Eigentlich sollte uns ein erfolgloser Nagelsmann lieber sein als ein erfolgloser März. Wahrscheinlich kommt es umgekehrt.
Nur gut, dass Spitzenverdiener nicht betroffen sein werden, sonst müsste ich ja den Gürtel enger schnallen. Und gut, dass unser Sprössling kein Bafög bekommt, weil unser Haushaltseinkommen zu hoch ist. Aber war da nicht was mit der Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung? Oder ist die auch schon wieder vom Tisch?
Aber wie will Herr Merz mit einem solchen Firlefanz überhaupt zu einem Erfolg kommen? Da würde ich sagen: Zu wenig, zu spät, zu zögerlich, zu mutlos. Wenn man Geld braucht, muss man es dort abgreifen, wo es vorhanden ist und das sind nun einmal die großen privaten Vermögen. Nebenbei könnte man sich noch über Steuerhinterziehung und Steuerschlupflöcher Gedanken machen. Zu beidem scheint jedoch der politische Wille zu fehlen, weil man angstgetriebene Politik betreibt und nur auf diejenigen schaut, die sich nicht wehren können.
zum Beitrag13.06.2026 , 15:47 Uhr
Nein. Auch ein faules Genie überholt jeden fleißigen Mittelmäßigen.
zum Beitrag12.06.2026 , 20:45 Uhr
Talent und Intelligenz ist wichtiger als Fleiß, so leid es mir tut, das sagen zu müssen.
zum Beitrag12.06.2026 , 20:43 Uhr
Nein, das wird kein Ausbildungskredit abgeschlossen! Kurz nach der Geburt wird für die Kids ein Depot mit einem ETF-Sparplan auf den S&P 500 angelegt. So läuft das heutzutage. Dann braucht man keinen Ausbildungskredit mehr.
zum Beitrag12.06.2026 , 20:40 Uhr
Natürlich muss man den Instrumental- oder Gesangsunterricht separat und zusätzlich anbieten. Was dachten Sie denn?
zum Beitrag12.06.2026 , 20:37 Uhr
Wenn Ihre Kompositionen genauso klingen wie Ihre Wortbeiträge, dann sind Mallarmé und Alban Berg Waisenknaben gegen Sie.
zum Beitrag11.06.2026 , 21:03 Uhr
Im Wort "Tarifffreiheit" befindet sich ein "f" zu viel. Es geht ja hier nicht um Trumps Zölle.
Das Problem sind weniger die 6 Jahre Befristung als vielmehr die kurzen Laufzeiten von Arbeitsverträgen. Da hangeln sich Jungakademiker von Stelle zu Stelle und müssen sich nach wenigen Monaten wieder Sorgen machen. So ist keine sinnvolle Lebensplanung möglich und das führt für die Betroffenen wiederum langfristig zu enormen finanziellen Einbußen.
Natürlich muss unsere akademische Landschaft sehr viel besser finanziert werden. Eine Erhöhung der Etats von Universitäten und Forschungseinrichtungen auf das Doppelte wäre geboten, wenn man positive Einflüsse der Wissenschaft auf die Wirtschaft fördern will.
zum Beitrag11.06.2026 , 20:34 Uhr
Ich hatte vorhin erwähnt, dass es inzwischen so gute - und preisgünstige - E-Pianos gibt, dass zumindest die Ausrede, man besitze kein Klavier, überflüssig wird.
Aber natürlich ist es das Bildungsbürgertum, das bei den eigenen Kindern solche Aktivitäten fördert, denn genau dadurch definiert sich das Bildungsbürgertum ja: Man beherrscht dort mehrere Fremdsprachen, mindestens ein Musikinstrument, kennt die Klassiker, liebt die Kunst, besucht entsprechende Theatervorstellungen, Konzerte, Museen, Vernissagen, Lesungen und macht jede Menge Bildungsreisen.
Worauf die Schulen vielleicht ein wenig mehr achten als bisher sollten, ist, dass uns das Bildungsbürgertum nicht ausstirbt.
zum Beitrag11.06.2026 , 19:54 Uhr
Um Gottes Willen! Ausgerechnet Blockflöte! Das nimmt man nur, weil es viel zu billige Blockflöten gibt. So klingt's dann auch. Das ist eher gut, um den meisten Kindern den Spaß an der Musik zu verderben. Xylophon ebenso. Das ist die Königsklasse der Schlaginstrumente, wenn es richtig gespielt wird, aber um auf das Level von Jacobowitz zu kommen, braucht man viel Talent, noch mehr Übung und ein teures Instrument. So etwas taugt nicht zur musikalischen Früherziehung. Ich habe gleich mit einem Blechblasinstrument begonnen und es nicht bereut. Damit kann man wenigstens ordentlich Krach machen. Violine sollte man auch nicht erst lernen, wenn man sich vergeblich mit Orff-Instrumenten abgemüht hatte, sondern spätestens ab der ersten Klasse. Mit Klavier sollte man ebenfalls möglichst früh beginnen. Da bleibt für Orff keine Zeit.
zum Beitrag11.06.2026 , 19:41 Uhr
Soso, ein Mozart-Flügel von 1864 ...
zum Beitrag11.06.2026 , 09:00 Uhr
Im richtigen Schulsystem fände der Instrumentalunterricht in der Schule verpflichtend statt. Insofern gibt es hier durchaus ein spürbares Defizit.
zum Beitrag11.06.2026 , 08:58 Uhr
Welches Kind will denn freiwillig Orff-Instrumente spielen? Drückt den Kindern lieber eine Trompete, eine Posaune, ein Schlagzeug, ein Saxophon oder eine E-Gitarre in die Hand!
zum Beitrag11.06.2026 , 08:56 Uhr
Natürlich sind die Gymnasien da weitgehend unter sich. Es war schon immer so, dass die klassische Musik von der Elite ausging. Das hat nichts damit zu tun, sich das leisten zu können. Um Klavier zu lernen, muss man keinen Steinway im Wohnzimmer stehen haben. Ein Bechstein im Kinderzimmer reicht da völlig aus - o.k., kleiner Scherz ... ;). Es gibt heute günstige und recht gute E-Pianos, mit der man auch in einer kleinen Mietwohnung spielen kann, ohne die Nachbarn zu nerven. Das Problem ist jedoch das Mindset der Eltern und der Bildungspolitiker: Die Eltern müssen die musikalische Ausbildung ihrer Kinder aktiv fördern oder Schulen müssen verpflichtenden (und kostenlosen) Instrumentalunterricht flächendeckend anbieten.
zum Beitrag10.06.2026 , 17:35 Uhr
Immer dran denken: die Fähigsten verlassen zuerst das sinkende Schiff, denn sie haben kein Problem, in der freien Wirtschaft einen gut bezahlten Job zu bekommen. Kaum ein intelligenter Mensch bleibt an der Uni nur des Prestiges eines Titels wegen. Auch ich bewege mich schon lange in der Privatwirtschaft (ohne Befristung) und mir geht's gut.
zum Beitrag08.06.2026 , 22:53 Uhr
Ich verstehe nicht ganz, warum Bärbel Bas sich auf die Öffnung der Rentenversicherung für Beamte versteift. Viel sinnvoller wäre, Beamte in die gesetzliche Krankenversicherung aufzunehmen.
Bei der Rentenversicherung gibt es das Problem, dass man das, was man einzahlt, im Alter ungefähr wieder herausbekommen müsste (natürlich mit Inflationsausgleich). Da Beamte jedoch älter werden als der Durchschnitt der Bevölkerung, wird das wahrscheinlich kein gutes Geschäft. Beamte in die GKV aufzunehmen, wäre jedoch interessanter, da gut verdienende Beamte i. d. R. gesünder sind als der Durchschnitt der Bevölkerung und relativ viel einzahlen würden.
zum Beitrag05.06.2026 , 22:09 Uhr
Wussten Sie etwa, was ich mit dem Maulesel meinte, ohne nachzuschauen? Falls nicht: Ich wollte damit auf sarkastisch-kabarettistische Art grob skizzieren, wo das Problem liegt, wenn Leute immer wieder solche wunderbaren Dinge fordern wie "Bürokratieabbau" oder "Steuerrecht aufräumen". Das sind nichts als Worthülsen, wenn wir sie nicht mit Leben erfüllen. Ich schlage also vor, wir vereinheitlichen zuerst die 16 Bauordnungen der Bundesländer und machen daraus eine einzige, die für alle Bundesländer gilt. Wenn wir damit durch sind, übernehmen wir die - sehr liberale - sächsische Gaststättenverordnung in allen Bundesländern. Können Sie noch folgen und wissen, worum es da geht? Glauben Sie, dass diese zwei Forderungen innerhalb eines Jahres umsetzbar wären?
zum Beitrag05.06.2026 , 22:01 Uhr
Ja, richtig! Der berühmte Bierdeckel! Ich wollte einen solchen ganz speziellen Bierdeckel einmal entwerfen, stellte dann aber erstaunt fest, dass er durch keine Tür passen würde ... ;)
zum Beitrag04.06.2026 , 14:13 Uhr
Ich kenne das auch aus dem Umland von Leipzig: Da gibt es tatsächlich Gegenden, in denen man auf den üblichen Portalen zeitweise kein einziges Angebot für eine Wohnung zum Kauf oder zur Miete findet. Gleichzeitig scheinen dort einige alleinstehende Einfamilienhäuser dem Verfall preisgegeben zu sein. Es ist aber nicht so, dass man dort nichts vermieten könnte, ganz im Gegenteil. Wenn man etwas anbietet, hat man oft innerhalb weniger Tage mehrere Interessenten.
zum Beitrag04.06.2026 , 12:01 Uhr
Solange sich Bayern weigert, mehr Steuerfahnder einzustellen, und Hessen ihre Steuerfahnder am liebsten in die Psychiatrie schickt, können wir uns die ganze Diskussion sparen.
zum Beitrag04.06.2026 , 11:58 Uhr
Sie können das ja gerne einmal versuchen. Zuallererst befürworte ich eine Neufassung des Anlage 2 des Umsatzsteuergesetzes. Und wenn Sie jetzt - ohne Zuhilfenahme von Google oder KI - nicht wissen sollten, was Maulesel damit zu tun haben, dann fürchte ich, dass Sie sich so schlecht mit der deutschen Steuergesetzgebung auskennen, dass Ihre obige Einlassung vollkommen für die Katz ist.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:30 Uhr
O.k., ich habe schon verstanden, dass Sie dort selten unterwegs sind und Sie z. B. den Viktoriapark in Berlin, wenn überhaupt, eher vom Hörensagen kennen.
Wenn Sie aber einmal einen richtig paradiesischen Park kennenlernen wollen, empfehle ich den Giardino di Ninfa.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:21 Uhr
Ich fürchte - wahrscheinlich genau wie Sie - dass die Erkenntnisse in Pädagogik, Fachdidaktik und Psychologie bei uns eine halbe Ewigkeit brauchen, bis sie in den Schulen ankommen. Wir müssen hier wesentlich schneller, effektiver und experimentierfreudiger werden. Das hieße aber auch, den Lehrkräften größere Gestaltungsmöglichkeiten zuzugestehen und sie nicht einfach nur als Repetitionsmaschinen für den in den Lehrplänen detailliert beschriebenen "Stoff" zu betrachten.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:12 Uhr
Man kann auch abbrechen und etwas anderes an einer anderen Uni beginnen. Das wird statistisch kaum erfasst. Dass man alle Schichten der Bevölkerung fördern sollte, hatte schon Friedrich der Große erkannt. Er hat daraufhin das Generallandschulreglement erlassen, das die von seinem Vater in Preußen eingeführte Schulpflicht für die einfache Bevölkerung präzisierte.
zum Beitrag03.06.2026 , 20:01 Uhr
Ich selbst fürchte mich auch weder vor einem Abendspaziergang in Rom oder Neapel noch in Berlin oder Leipzig. Ich habe da kein "unsicheres Gefühl". Bei den Gemeinden ist die Frage, wie sie sich finanzieren. Die deutschen Gemeinden, die zu wenig Geld haben, könnten ja einfach die Hebesätze erhöhen. Die Schweiz selbst ist jedoch kleiner als Bayern. Ich behaupte mal, dass es in Bayern auch nicht viel schlechter läuft als in der Schweiz. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Schweiz jahrelang als Geldwaschanlage der Welt fungiert hat, weiß man auch, woher der Wohlstand stammt ...
zum Beitrag03.06.2026 , 16:28 Uhr
Ja, ich kenne die Abbrecherquoten in den MINT-Fächern. Bill Gates war einer dieser Abbrecher. Ich will damit sagen, dass die Statistik hier lückenhaft ist, denn keine Statistik sagt, was aus den Leuten am Ende geworden ist. Bei uns sind ca. 50% übriggeblieben.
Das Narrativ, das ich meinte (der Held stammt aus ärmsten Verhältnissen und arbeitet sich mit Hartnäckigkeit, Intelligenz und Fleiß nach oben etc.), ist bei manchen Zeitgenossen sehr beliebt.
zum Beitrag03.06.2026 , 12:32 Uhr
Ja, aber die Schweiz (über)lebt auch nur deshalb so gut, weil alle Nachbarn drumherum friedlich sind. Und in Teilen der Schweiz - z. B. im Kanton Basel - gibt es eine Vermögensteuer.
zum Beitrag03.06.2026 , 09:00 Uhr
Soso, ein "kompetitives Studium" ... Ich würde das mal nicht zu hoch aufhängen. Ja, so was habe ich auch hinter mir, ist aber kein Grund, das Narrativ vom Emporkömmling aus ärmlichen Verhältnissen dauernd vor sich herzutragen.
zum Beitrag03.06.2026 , 08:54 Uhr
Ja, aber Steuerersparnisse über Kinderfreibeträge sind eher Peanuts. Ja, für das "Zweitstudium" (z. B. Master nach abgeschlossenem Bachelor) kann man Aufwendungen bis ca. 1.000€/Monat steuerlich geltend machen. Und dann gehen halt noch Modelle, wie ich sie in Bezug auf die Studentenbude geschildert habe.
zum Beitrag03.06.2026 , 08:47 Uhr
Würde man das Sondervermögen über den Kauf von Staatsanleihen finanzieren und das eingenommene Geld dann in einem Staatsfonds mit der üblichen historischen Rendite anlegen, kämen pro Jahr Nettoerträge von ungefähr 350 Mio. Euro heraus. Aus virtuellen Zinsen kann man also mit wenigen Handgriffen reale Zinsen machen.
zum Beitrag02.06.2026 , 11:14 Uhr
Tja, ich habe damals im Westflügel unseres Anwesens residiert ... ;)
zum Beitrag02.06.2026 , 11:10 Uhr
Man könnte das Bafög also aus den virtuellen Zinsen des noch nicht abgerufenen Sondervermögens dreimal bezahlen?
zum Beitrag02.06.2026 , 11:06 Uhr
Wohin genau würden Sie denn da fliehen wollen?
zum Beitrag02.06.2026 , 11:05 Uhr
In der Kunst des richtigen, langfristigen Investierens haben die Deutschen enormen Nachholbedarf. Muss wohl an der etwas kleinkarierten Mentalität liegen.
zum Beitrag01.06.2026 , 23:44 Uhr
Die steuerlichen Entlastungen reicher Eltern sind tatsächlich interessant. Man kann sich gerne mit der/m SteuerberaterIn seines Vertrauens zusammensetzen und ausloten, was da so geht. Beispiel: Ich kaufe eine kleine Wohnung am Studienort und vermiete sie an meinen dort studierenden Sohn oder die Tochter. Das wird dann interessant, wenn sich Sohn/Tochter im Masterstudium befindet, weil dann etwas mit Verlustvorträgen geht. Das Geld (Miete) bleibt in der Familie und auch wenn ich die Miete versteuern muss, hat man bei vermieteten Wohnungen einiges an Gestaltungsmöglichkeiten. Nach Ende des Studiums kann ich die Wohnung z. B. weiterhin vermieten, bis die 10-Jahresfrist vorbei ist und dann verkaufen. Dadurch kann man die tatsächlichen Wohnkosten für das eigene Kind ziemlich weit nach unten drücken. Eltern können aber auch eine finanzielle Unterstützung im Masterstudium bis zu ca. 1.000€ pro Monat steuerlich geltend machen.
Aber wie gesagt: Besprechen Sie das alles ruhig einmal mit Ihrer/m SteuerberaterIn.
zum Beitrag01.06.2026 , 23:22 Uhr
Ach, wissen Sie, man kann gut Platon, Homer oder Vergil zitieren und dennoch mit der Rechtschreibung oder der Differentialrechnung auf Kriegsfuß stehen.
Ich habe schon ein paar Dissertationen aus dem 19. und 18. Jhdt. in die Hand bekommen, aber auch philologische Werke aus den 60er und 70er Jahren und kann Ihnen sagen, dass das heutige wissenschaftliche Niveau deutlich höher ist. Die Anforderungen haben sich halt verlagert, die Summe allen Wissens verhundert- oder vertausendfacht. Ein reales Problem ist tatsächlich, dass die richtig guten Leute heute nicht mehr Gymnasiallehrer werden (wurden sie auch zu meiner Studienzeit schon nicht mehr), sondern sich anderen lukrativeren oder herausfordernderen Berufen zuwenden. Das ist tatsächlich ein Problem, denn es führt dazu, dass die Qualität des Schulunterrichtes niedriger ist, als sie sein könnte und die Schüler in der Schule nur noch wenige intellektuelle Vorbilder antreffen.
zum Beitrag01.06.2026 , 23:08 Uhr
Wie oft laufen Sie denn so am Abend oder in der Nacht in den Berliner Parkanlagen umher? Sind die nicht "gepflegt und sauber"? Mein Lieblingspark ist dort ja eher der Viktoriapark.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:49 Uhr
Noch ein kurzer Tipp: Sprechen Sie mal mit der/m SteuerberaterIn Ihres Vertrauens. Da lässt sich auf Ihrer Seite oder auf der Seite ihrer Kids evtl. einiges absetzen (Verlustvortrag etc.).
zum Beitrag01.06.2026 , 20:42 Uhr
AfD zu wählen, ist in dieser Situation ja das Falscheste, was man tun kann. Die würden alles noch schlimmer machen! Da wäre die Linke tatsächlich die bessere Wahl.
Eigentlich kommen Sie mit 100.000€ noch recht günstig davon. Wir haben zwei, die im befreundeten Ausland studiert haben. Das kostet ab ca. 1.000€ pro Monat pro StudentIn. Bis zum Master kommt da ein nettes Sümmchen zusammen. Wahrscheinlich fahre ich deshalb noch keinen Ferrari ...
zum Beitrag01.06.2026 , 20:33 Uhr
Wenn man sieht, was Frau Bär selbst studiert hat, kann man schon froh sein, wenn sie Physik von Chemie unterscheiden kann. Man könnte ihr natürlich zur Einstimmung aus dem Grundgesetz die Artikel 2, 5 und 12 zitieren, aber sie wird vielleicht gar nicht verstehen, was diese Artikel mit Chancengleichheit für alle und damit zu tun haben, dass man den weniger Wohlhabenden etwas Unterstützung angedeihen lassen muss, um diese Rechte wahrnehmen zu können.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:23 Uhr
Ich hab's woanders schon erwähnt: Ich kenne Leute, die ihren Kindern das Studium locker finanzieren konnten - auch im Ausland. In der EU ist man da mit ca. 1.000-2.000€ pro Monat unterwegs, je nach Studienort. Ich kenne auch Leute, die ihren Kindern die Studentenbude einfach gekauft haben (kostet langfristig weniger, als sie zu mieten).
zum Beitrag01.06.2026 , 20:19 Uhr
Der Transrapid fährt nur zum Flughafen von Schanghai. Das ist eher eine Teststrecke. Der Transrapid basiert auf einer netten Technologie, zeigt aber das Problem Deutschlands: Wir bekommen die eigenen Entwicklungen nicht auf die Straße bzw. auf die Schiene, weil wir zu träge und stets kleinkariert und bedenkentragend unterwegs sind. Wenn Sie übrigens über SPD-Politiker lästern, sollten Sie auch sagen, dass Frau Bär Politologie studiert hat. Bei einem solchen Studium kennt man das Wort "Labor" höchstens aus dem Wörterbuch.
Die Finanzierung der Hochschulen ist übrigens Ländersache. Hier sind also die MinisterpräsidentInnen und KultusministerInnen der Länder diejenigen, die ihren Job nicht richtig machen. Ihnen fehlt auch das Geld, denn die Bundesländer verzichten freiwillig auf Einnahmen aus der Erbschaft- und Vermögensteuer, obwohl sie selbst über den Bundesrat eine Gesetzesinitiative einbringen und den Druck auf den Bundestag erhöhen könnten.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:07 Uhr
Lieber als freiwillig Beiträge nachzuzahlen, stecke ich das Geld in die internationalen Aktienmärkte. Das bringt eine wesentlich höhere Rendite.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:06 Uhr
Natürlich ist das so. Akademiker haben im Schnitt höhere Einkommen und eine niedrigere Arbeitslosenquote.
Die Kritik der (Hochschul)lehrer an der fehlenden Studierfähigkeit der StudentInnen und überhaupt am Benehmen und an der Bildung der Jugend ist weitaus älter als die Universitäten selbst. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass es seit den Neandertalern in jeder nachwachsenden Generation deutliche Fortschritte gegeben haben muss, sonst stünden wir heute nicht da, wo wir sind.
zum Beitrag01.06.2026 , 20:00 Uhr
Das Beste daran ist, dass StudentInnen aus wohlhabendem Elternhaus nicht nebenbei jobben müssen, sondern sich zügig auf den Arbeitsmarkt vorbereiten können, auf dem sie bessere Chancen haben, weil sie dank finanziellen Polsters wählerischer sein können als die Sprösslinge der Plebs.
zum Beitrag01.06.2026 , 19:53 Uhr
Bei einem Schnitt von 1,0 hätte der Direktor der Schule, wo man Abitur gemacht hat, eigentlich dafür sorgen sollen, dass man in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen wird. Hat er das verpennt?
zum Beitrag01.06.2026 , 19:50 Uhr
Jetzt wissen wir ja, warum wir in Deutschland höhere Steuern zahlen, denn damit wird auch das fast kostenfreie Studium finanziert. Nun müssen die StudentInnen während des Studiums ja auch irgendwo wohnen. Wenn die Eltern im Rhein-Main-Gebiet leben, kann man zu Hause wohnen bleiben und hat mindestens 5 Universitäten in ÖPNV-Reichweite, aber woanders ist das nicht unbedingt so.
Wenn ich mir aber die Geschichten einiger Zeitgenossen anhöre, die sich damit brüsten, aus ärmlichen Verhältnissen zu stammen, nebenbei gejobbt zu haben und trotzdem zügig mit dem Studium fertig geworden zu sein, kann ich nur schmunzeln. Das klingt ein bisschen wie eins von Grimms Märchen. Statistisch gesehen ist es auf jeden Fall nicht repräsentativ. Ich kenne Leute, denen die Eltern am Studienort eine Wohnung gekauft haben, oder die ihren Master z. B. in Norwegen oder Österreich gemacht haben und die nicht nebenbei zu jobben brauchten, weil genug Geld da war. Komischerweise haben diese rich kids später im Schnitt mehr Erfolg als die, die sich das alles nicht leisten konnten. Woran mag das wohl liegen?
zum Beitrag31.05.2026 , 22:59 Uhr
Ich bin inzwischen ein großer Befürworter des dualen Studiums, das besonders in Baden-Württemberg gefördert wird: Dort arbeiten die StudentInnen zur Hälfte in einem Unternehmen, zur anderen Hälfte studieren sie. Das führt dazu, dass sie relativ früh Rentenpunkte sammeln und gleichzeitig ihr Studium finanzieren können. Außerdem ist Ravensburg - ein Standort der dualen Hochschule - wirklich ein nettes Städtchen zum Studieren.
Ich finanziere auch noch einen Studenten vollumfänglich (er hat trotzdem ein paar Jobs nebenbei). Glauben Sie mir: Die 1.000€ pro Monat sind gut angelegt und Ihre Eltern werden Sie sicher sehr gerne unterstützen, solange sie können.
zum Beitrag31.05.2026 , 21:58 Uhr
„Es wird kein Vollkaskostudium geben, jeder muss seinen Teil dazu beitragen“ Was ist das eigentlich für ein blöder Satz? Wofür zahle ich eigentlich Steuern? Natürlich auch für das Bafög! Und das, obwohl meine Kinder keines bekommen haben, weil mein Einkommen zu hoch war und ist. Ich befürworte aber Chancengleichheit. Und die Chancengleichheit ist stark gestört, wenn die einen StudentInnen von den Eltern eine Studentenbude gekauft bekommen und keine Miete zahlen müssen und es bei den anderen StudentInnen mit einem Halbtagsjob nicht für die Miete reicht und sie weniger Zeit haben, sich auf ihr Studium zu konzentrieren.
An der jungen Generation zu sparen, ist unklug und zukunftsfeindlich, denn dadurch gehen uns zu viele junge Leute verloren. Wir werden in Zukunft jedoch jede(n) einzelne(n) gut ausgebildete(n) AbsolventIn brauchen.
zum Beitrag30.05.2026 , 21:45 Uhr
"Verklärung der RAF durch das saturierte linke Bildungsbürgertum"? Wer schreibt oder denkt denn einen solchen Unsinn? Offensichtlich jemand, der sich an die Zeit der ersten beiden RAF-Generationen und deren Anschläge und Morde nicht erinnern kann.
zum Beitrag29.05.2026 , 21:52 Uhr
Die Stadtverwaltung von Magdeburg hat also Angst vor Büchern und deren Autoren. Interessant! Wir sollten eine Liste weiterer Autoren zusammenstellen, deren Bücher man in Magdeburg öffentlich vorlesen sollte.
zum Beitrag29.05.2026 , 21:39 Uhr
Blödsinn!
zum Beitrag29.05.2026 , 21:09 Uhr
Zu Ihren Punkten: 1. Das trifft nur auf relativ wenige Städte in Deutschland zu. Berlin ist eine davon, aber tatsächlich sind die Mieten in Berlin noch nicht auf einem Hauptstadtniveau wie in Parin oder London angekommen. Dazu müssen dort die Einkommen steigen. Berlin ist aus historischen Gründen auch ein sehr spezieller Immobilienmarkt. Im Zentrum von New York hat man übrigens das Problem fehlenden Platzes durch höhere Häuser abgemildert.
2. Das ist nicht ganz richtig. In Deutschland sterben pro Jahr ca. 1 Mio. Menschen, d. h. es werden pro Jahr im Schnitt 500.000 Wohnungen wieder frei. Der Neubau in den Metropolen ist z. Zt. hauptsächlich wegen der Grundstückspreise sehr teuer. In den Metropolen liegt der Anteil der Grundstückskosten an den Gesamtkosten über 50%. Diese sind während der Niedrigzinsphase extrem gestiegen (in Teilen Berlin-Kreuzbergs hat sich der Bodenrichtwert von 2014 bis 2020 verzehnfacht).
3. Wozu brauchen wir eine Preisbremse? Gerade an der Sicherheit würde ich nicht sparen, denn das rächt sich. Wie ich schon ausführte, sind die Grundstückskosten ein Problem. In Berlin-Kreuzberg würde ein Grundstück von 400m² zum Bau eines MFH z. Zt. ca. 1,2 Mio. € kosten.
zum Beitrag27.05.2026 , 19:28 Uhr
Sie werden sich wundern, wie viel gut ausgebildete Mitarbeiter in China inzwischen verdienen können. In China bleibt auch nur deshalb relativ viel vom Gehalt der Bildungselite hängen, weil die anderen Einkommen noch nicht nachgezogen haben, aber das wird sich in den nächsten Jahren ändern. In den letzten 10 Jahren betrug das jährliche Lohnplus in China ca. 4,5%, auch wenn es am Ende etwas abgeflacht ist, aber das wird schon wieder.
Natürlich könnten wir den Preis dafür zahlen. Viele Mitbürger wollen das aber nicht. Wir sind also genauso kleinkariert geblieben, wie wir es schon immer waren, komme da welche Wirtschaftskrise auch immer.
zum Beitrag27.05.2026 , 19:19 Uhr
Deutschland sollte sich dringend davor hüten, im Alleingang auf China Eindruck machen zu wollen. Das funktioniert nur, wenn man die ganze EU mit ins Boot holt. Die EU ist wirtschaftlich stark genug, um auf China Eindruck zu machen. Vor allem ist in der EU genug Geld und Knowhow vorhanden, um Rohstoffengpässe zu überwinden. Aber wir sollten diese Ressourcen endlich zu nutzen lernen.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:27 Uhr
China hat mit seinen Strategien Erfolg. Daraus nichts lernen zu wollen, wäre einfach nur dumm. Wir leiden in Europa, ganz besonders in Deutschland, inzwischen unter einer Mentalität, die jede Veränderung des Bestehenden ablehnt, unendlich lange über jede unwichtige Kleinigkeit grübelt, die großen Dinge dabei übersieht oder ignoriert und bei all dem immer noch glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:16 Uhr
Genau das könnte eine KI leisten - ganz ohne "ärztliches Gehirn".
zum Beitrag27.05.2026 , 11:15 Uhr
Es ist ziemlich einfach, Datensammlungen für medizinische Statistiken zu gestalten, ohne persönliche Daten der PatientInnen zu speichern.
zum Beitrag26.05.2026 , 18:57 Uhr
Rauchen ist hauptsächlich dann cool, wenn Weltuntergangsstimmung herrscht, weil dann sowieso alles egal ist.
zum Beitrag26.05.2026 , 17:20 Uhr
Genau! Warum habe ich wohl über Statistiken geschrieben, die wir in Europa benötigen? Ich meine damit, dass wir flächendeckend Datenbanken mit Symtomen, Krankheiten und Diagnosen befüllen müssen. Damit kann man dann die KI trainieren. Das wird übrigens schon erfolgreich gemacht. Die USA haben solche Datenbanken.
zum Beitrag26.05.2026 , 15:04 Uhr
Im Bereich der Diagnostik sollten wir in Zukunft mit KI einige Erfolge erzielen, vor allem bei seltenen Krankheiten und solchen mit diffusen Symptomen.
Was man jedoch - unabhängig vom konkreten Fall - nur hoffen kann, ist, dass die deutsche bzw. eurooäische Politik endlich dafür sorgt, dass wir ordentliche Statistiken zu allen auftretenden Krankheiten und Symptomen mit präzisem Geotagging bekommen (also: wann ist was wo aufgetreten?). Das würde uns in vielen Bereichen helfen und wir müssten nicht ständig auf Daten der US-Gesundheitsbehörden zurückgreifen.
zum Beitrag26.05.2026 , 08:57 Uhr
Sie haben anscheinend vergessen, dass auch unter Merkel jeden Tag Mittelständler pleite gingen. Wir sind bei den Pleiten gerade einmal auf Vor-Corona-Niveau zurück. Und nein, wir werden langfristig um die Energiewende nicht herumkommen, auch wenn wir jetzt wie ein trotziges kleines Kind ständig "ich will aber nicht!" plappern. Schauen Sie sich an, wie China agiert und lernen Sie etwas daraus! China baut die Erneuerbaren massivst aus. Im Jahr 2025 hat es rund 400GW an Wind- und Solarkraftwerken installiert. Über Bürgergeld, HartzIV oder wie es gerade heißt, lohnt es sich kaum zu reden, denn dort lässt sich nicht viel einsparen, egal wie man es dreht. Wir brauchen Einwanderung weiterhin, z. B. um unsere Gesundheitssysteme und Pflegeeinrichtungen am Laufen zu halten. Ohne Migranten heißt es dort rien ne va plus.
Die SPD ist an dem Ganzen übrigens genauso schuld, wie am Wetter (wir erinnern uns an den Song "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?", gesungen von Rudi Carrell). Und nein, wir brauchen keine geringere Staatsquote. Österreich lässt grüßen. Was wir brauchen, ist eine bessere Verteilungsgerechtigkeit, also höhere Einkommen bei den untersten 90%.
zum Beitrag26.05.2026 , 00:47 Uhr
Wir bekämen jedoch aus den Ländern, denen wir langfristig vertrauen, nicht so viel Uran, wie wir langfristig bräuchten. Selbst welches in Deutschland abzubauen, haben wir ja keine Lust, obwohl es noch ein paar Reserven gäbe. Das wäre ohnehin nur eine Übergangslösung und die drei letzten AKWs konnte man leistungsmäßig vergessen. Die waren nur ein Tropfen auf den heißen Stein und das Problem der Stromversorgung bliebe auch mit viel mehr AKWs, weil sich Kernreaktoren nicht nach Bedarf an- oder ausschalten lassen.
zum Beitrag26.05.2026 , 00:43 Uhr
In Zukunft werden wahrscheinlich eher Natrium- als Lithiumbatterien für Großspeicher verbaut werden. Desungeachtet ist der Lithiumpreis jedoch in letzter Zeit sehr deutlich gesunken.
zum Beitrag26.05.2026 , 00:39 Uhr
Mit Leuten, die anderen zuerst unterstellen, sie hätten keine Ahnung, rede ich ungern. Wenn Sie übrigens die Sonne als einzige Stromquelle identifiziert haben wollen, liegt die Ahnungslosigkeit ganz bei Ihnen.
zum Beitrag26.05.2026 , 00:36 Uhr
Ich schätze den Gesamtbedarf mittel- bis langfristig z. Zt. auf 15-25TWh.
zum Beitrag25.05.2026 , 14:17 Uhr
Wie schon vorhin angedeutet, bin ich ja kein Freund des deutschen Berufsbedenkenträgertums, denn diese Zögerlichkeit und Langsamkeit ist es, die uns regelmäßig ins Hintertreffen geraten lässt.
zum Beitrag25.05.2026 , 13:21 Uhr
Dass es keine Speichertechnologie gebe, die die erforderlichen Mengen speichern könne, ist ein ziemlicher Unsinn. Wirtschaftlichkeit erreicht man durch Skalierung, also kein typisch deutsches kleinkariertes Denken, sondern "think big" ist angesagt.
Folgerichtig steht der größte aktive Speicher z. Zt. in Kalifornien (wo sonst?) mit einer Kapazität von 3,3GWh (www.mortenson.com/...olar-plus-storage). In Abu Dhabi wird gerade ein Speicher mit einer geplanten Kapazität von 19GWh gebaut. Der größte deutsche hat eine Kapazität von lächerlichen 238MWh. In Sachsen-Anhalt soll einer mit 716MWh Kapazität gebaut werden.
Aber wir sind hier ja schließlich im Land der professionellen Bedenkenträger.
zum Beitrag25.05.2026 , 11:03 Uhr
Wir müssen uns unbedingt wesentlich intensiver als bisher mit Stromspeichern beschäftigen! Stromspeicher sind der Schlüssel jedes zukünftigen Ausbaus der Stromnetze. Für den Ausbau der Speicherkapazitäten müssen hinderliche gesetzliche Regelungen, die die Kosten von Großspeichern erhöhen, unbedingt beseitigt werden.
Ich kann mich erinnern, wie eine Menge selbsternannter Experten damals über die vielleicht etwas ungeschickte Bemerkung von Frau Baerbock gelacht haben, weil sie meinte , Strom werde im Netz gespeichert. Diese selbsternannter Experten waren damals offensichtlich der irrigen Meinung, das Stromnetze ausschließlich aus Kupferkabeln bestehen, mit denen alleine Stromspeicherung natürlich schwerfällt. Stromspeicher als integralen Teil der Netzinfrastruktur zu verstehen, ist jedoch gar keine schlechte Idee.
zum Beitrag24.05.2026 , 16:46 Uhr
Das von einer solchen Besetzung eine Gefahr "für die öffentliche Sicherheit und Ordnung" ausgeht, bezweifle ich ja ein wenig. Was genau sollte da an der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gefährdet sein? Wenn die Stadt Potsdam behauptet, auf dem Areal sollten neue Wohnungen gebaut werden, warum hat sie damit nicht schon längst begonnen? Doch sicher nicht, weil das Haus besetzt war. Das Baurecht vorzuschieben, ist eine Ausrede, denn außer dem Brandschutz (der ja auch bei Aufenthaltsräumen in Gewerbeimmobilien gewahrt sein muss) und irgendwelchen Bestimmungen, wie viel Tageslicht in den Räumen ankommen muss, gibt es nicht besonders viel, was Gewerbeimmobilien und Wohnimmobilien unterscheidet und was man nicht entsprechend gestalten könnte, um aus einer Gewerbeimmobilie in eine Wohnimmobilie umzuwandeln. Das wurde ja auch schon tausendfach gemacht. Man denke nur an die Lofts in ehemaligen Fabriken u. ä.
Meine Meinung: Wer Bürokratie abbauen will, sollte mit dem Baurecht anfangen. Zuerst gehören die Bauordnungen der Bundesländer zu einer einzigen zusammengefasst und dann entschlackt. Z. B. sollte bei Aufenthaltsräumen nicht mehr zwischen Wohnräumen und Gewerbe unterschieden werden.
zum Beitrag24.05.2026 , 00:29 Uhr
Wenn die Eltern bei Geburt beginnen, ein Depot zu besparen, reichen sogar ca. 50€/Monat, um bei Rentenbeginn auf ein Vermögen von ca. 500.000€ zu kommen.
Ich plädiere dafür, staatlicherseits für jedes neugeborene Kind ein Depot anzulegen und mit 10%-15% des Kindergeldes zu besparen, am besten mit einem Dow Jones 30- oder einem S&P 500-ETF.
zum Beitrag24.05.2026 , 00:16 Uhr
Sie werden sich wundern, wie wenig manche Häuser (nicht nur unbewohnbare) in einigen Orten Baden-Württembergs kosten. Da finden Sie eine Menge Angebote unter 200.000€. Ein bereits abbezahltes Haus zu unterhalten kostet i. d. R. jedoch nicht mehr, als man für eine größere Wohnung an Miet- und Nebenkosten zahlt. So oft muss man auch nichts reparieren lassen, wenn die Bausubstanz einigermaßen in Ordnung ist.
zum Beitrag24.05.2026 , 00:02 Uhr
Das heißt im Endeffekt: Wer in seinem Erwerbsleben sparsam gewirtschaftet und etwas zurückgelegt hat, muss seinen Spargroschen aufbrauchen, während diejenigen, die alles verplempert haben oder zu wenig verdienten, von uns allen unterstützt werden. Ist das eine sinnvolle Form der "Gerechtigkeit"?
zum Beitrag23.05.2026 , 23:10 Uhr
Zwischendurch habe ich mich gefragt, warum Helga eigentlich bei Hägar dem Schrecklichen geblieben ist. Mangel an Gelegenheit?
zum Beitrag23.05.2026 , 17:45 Uhr
Herr Merz macht gerade denselben Fehler, den bereits Frau Merkel begangen hat: Sie hat damals an einem Verkehrsminister festgehalten, der inkompetent und völlig überfordert war. Herr Merz wäre gut beraten, Herrn Weimer, Frau Reiche und Frau Bas zu entlassen und stattdessen MinisterInnen ins Kabinett zu holen, die nicht ständig angreifbare Statements abgeben und kein fragwürdiges Verhalten an den Tag legen, sondern in der Lage sind, gute Politik und Kommunikation mit zügiger Umsetzung wichtiger Reformen zu verbinden.
zum Beitrag21.05.2026 , 12:24 Uhr
Oder, ganz einfach ausgedrückt: Wer ein ausreichend großes Vermögen hat, verliert davon gar nichts, während Menschen mit einem geringen Vermögen gezwungen sind, es aufzubrauchen.
Das führt dazu, dass die Vermögen in der nachfolgenden Generation noch ungerechter verteilt sind.
zum Beitrag21.05.2026 , 12:14 Uhr
Wir hätten keine finanziellen Probleme, wenn wir aufhören würden, Vermögende über alles vernünftige Maß hinaus zu schützen und zu hofieren und wir uns stattdessen um eine sinnvolle Verteilungsgerechtigkeit kümmern würden. Diese lässt sich praktisch nur über Steuern erreichen. Stattdessen wird weiterhin Politik für die obersten 10% der Vermögensverteilung gemacht, zu denen ich übrigens selbst gehöre. Dass die untersten 90% das nicht merken, liegt auch daran, dass sie überhaupt keine Vorstellung davon haben, um wie viel Geld es da überhaupt geht. Für diese untersten 90% sind nämlich schon 20.000€ viel Geld. Für viele Mitglieder des obersten Dezils der Vermögensverteilung hingegen gehen 20.000€ im Rauschen unter und ihr Interesse wird erst geweckt, wenn es um mindestens 100.000€ geht.
zum Beitrag21.05.2026 , 08:28 Uhr
Rechnen Sie es halt selbst durch! Ich empfehle dazu eine Tabellenkalkulationssoftware. Danach wissen Sie, ob es Satire oder real ist. Offensichtlich verfügen Sie nur über ein geringes Vermögen, sonst würden Sie wahrscheinlich sofort verstehen, was ich meine.
zum Beitrag20.05.2026 , 18:53 Uhr
Und schon wieder gewinnen die wirklich Vermögenden. Damit meine ich nicht diejenigen, die 30 Jahre lang ein Reihenmittelhaus mühsam abgestottert haben, sondern die, die ein Nettovermögen von mehr als 2 Millionen Euro ihr Eigen nennen. Machen wir kurz eine kleine Rechnung auf: Wenn ein Ehepaar ins Pflegeheim umziehen muss, fallen dafür im Monat rund 8.000€ an. Das sind knapp 100.000€ im Jahr. Nehmen wir an, beide wohnten vorher in einem Häuschen mit Garten. Dieses Häuschen verursacht, falls es leer steht, ca. 800€ pro Monat (Gärtner, Grundsteuer etc.). Dazu kommen andere Kosten, z. B. die Krankenversicherung etc. Wir landen also bei einem Bedarf von rund 120.000€ pro Jahr. Um diese Summe mit Hilfe des eigenen Vermögens erwirtschaften zu können, benötigt man, wenn das Vermögen mit einer Nettorendite von 5% angelegt wurde (ja, das geht!), mindestens 2.400.000€ auf der hohen Kante. Erst ab einer solchen Summe braucht man nicht zu befürchten, dass das Vermögen abschmilzt, bis der Erbfall eintritt (bei dem man im ungünstigsten Fall mehrfach Erbschaftsteuer zahlt).
Fazit: Alle anderen, die weniger ansparen können, verlieren einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens.
zum Beitrag20.05.2026 , 11:49 Uhr
Irgendwann ist kein Öl mehr da bzw. so selten und teuer, dass freiwillig darauf verzichtet wird. Dem Weltklima tut es natürlich nicht gut, weiterhin auf fossile, brennbare Energieträger zu setzen, aber immerhin merkt man inzwischen in manchen Ölförderländern, dass Temperaturen über 45°C im Sommer ungesund sind. Ein ernstes Problem bekommen tiefgelegene Küstenregionen und das wird richtig teuer werden.
zum Beitrag20.05.2026 , 11:36 Uhr
Leider stelle ich fest, dass Sie von den Zusammenhängen nicht den Hauch einer Ahnung haben, aber naja, da sind Sie ja in "guter" Gesellschaft. Als Beispiel schlage ich vor, sich mit Essenslieferdiensten in Indien näher zu beschäftigen.
zum Beitrag19.05.2026 , 22:06 Uhr
Sorry, aber was Sie da von sich geben, ist Unsinn. Natürlich haben auch PizzalieferantInnen und die VerkäuferInnen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg, genauso wie zweifellos besser verdienende Ärzte und Anwälte, denn sie alle sind Enabler des wirtschaftlichen Erfolges: Ohne sie läuft auch in produzierenden Unternehmen alles langsamer, mühsamer und weniger erfolgreich.
zum Beitrag19.05.2026 , 16:27 Uhr
Naja, das Thema Erbschaft- und Vermögensteuer ist deshalb so brisant, weil beide Steuern Ländersteuern sind und die Einnahmen aus genau diesen Steuern den Bundesländern aktuell fehlen.
Die Besteuerung von Gewinnen, die sich global fast beliebig verschieben lassen, ist natürlich ein weiteres wichtiges Thema. Herr Trump versucht, die Symptome mit dem Vorschlaghammer zu lösen, nämlich durch Zölle, aber das hat leider viele unangenehme Nebenwirkungen.
zum Beitrag19.05.2026 , 11:07 Uhr
Wenn bei Beziehern niedriger Löhne nichts von den Globalisierungsprofiten ankommt, ist das vor allem ein Verteilungsproblem, denn die Gewinne werden nach unten nicht weitergegeben, obwohl diejenigen, die weniger für ihre Arbeit bekommen, ebenfalls an den "wettbewerbsfähigen Produkten" arbeiten, und ohne diese Mitarbeiter geht i. d. R. auch nichts. Ich selbst erhalte z. B. von Jahr zu Jahr mehr und kann meine Mieteinnahmen regelmäßig steigern. Überschüssiges Geld (4-stellige Beträge pro Monat) lege ich in Wertpapieren an, das Meiste in US-Firmen. Viele können nicht und meine Werpapieranlagen bringen der Binnenwirtschaft keine Gewinne. Wir müssen denen, die das Geld ausgeben, ein größeres Stück vom Kuchen gönnen, nicht nur die Krümel.
zum Beitrag19.05.2026 , 10:20 Uhr
Fast alle würden es schaffen, 2-3 Fremdsprachen zu lernen. Das ist eher eine Frage der richtigen Methode. Helvetia docet, würde ich sagen. Bei Mathe ist es etwas schwieriger, aber auch da ist methodisch viel Luft nach oben. Das beginnt bei gut gemachten Schulbüchern und geht mit geeigneten Lehrkräften weiter. Wenn man mittelmäßige Lehrkräfte produziert, weil die guten Leute nicht auf Lehramt studieren wollen (das war schon zu meiner Studienzeit so), hat man schon verloren.
zum Beitrag19.05.2026 , 10:11 Uhr
Ich wollte, es wäre so.
zum Beitrag19.05.2026 , 10:06 Uhr
Ja, Deutschland als Ganzes hat enorm profitiert. Dummerweise ist davon bei vielen Mitbürgern jedoch nichts angekommen. Vielleicht sollten wir daran intensiver arbeiten. Mit den Rezepten der AfD und der Neoliberalen wird das jedoch nicht funktionieren. Die machen alles nur schlimmer, indem sie die Menschen gedanklich in "Leistungsträger" (ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von ca. 100.000€) und "Minderleister" einteilen.
zum Beitrag19.05.2026 , 09:02 Uhr
Ludwig Erhard hat sein Versprechen "Wohlstand für Alle!" ebenfalls nicht eingelöst. Das Problem mit dem Wohlstand für alle ist, dass die Globalisierung den Wohlstand für uns sehr wohl erhöht. Die gerechte Verteilung dieses Wohlstandes ist jedoch unsere Sache. Wer sich standhaft weigert, die Globalisierungsgewinner zur Finanzierung des Gemeinwesens durch Besteuerung der Gewinne heranzuziehen (Stichworte: "Erbschaftsteuer" und "Vermögensteuer"), begeht einen großen Fehler, denn 90% der Mitbürger sind wahrscheinlich nicht der Meinung, dass die Finanzierung des Staates gerecht auf alle Schultern verteilt sei.
zum Beitrag18.05.2026 , 15:00 Uhr
Andere Partein mögen versagen. Das ist jedoch kein Grund, eine Partei zu wählen, deren Mitglieder zu einem beträchtlichen Teil rechtsextremistische und faschistische Ideen vertreten.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:57 Uhr
Solche Typen wie Herr Krause gab es 1933 auch, die dachten: "wird schon nicht so schlimm werden, sind ja alles auch nur Menschen." Es wurde dann noch viel schlimmer, wahrscheinlich weil es Menschen waren (homo homini lupus).
zum Beitrag18.05.2026 , 14:49 Uhr
Was genau sollte sich denn für mich persönlich ändern, wenn ich bestimmte Parteien wähle? Dass ich dann vielleicht ein paar Euro Steuern weniger zahle? Ich denke, solche Almosen brauche ich nicht. Gute Renten, eine gute Krankenversicherung und Absicherung bei Arbeitslosigkeit ist wichtiger, als dass ich ein bisschen mehr shoppen kann.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:43 Uhr
Natürlich gibt es innerhalb von Bayern riesige Unterschiede. Das hohe Niveau wird mit Hilfe von Zuwanderung aus anderen Bundesländern und der EU aufrecht erhalten. Die Staatsregierung kümmert sich auch lieber um Oberbayern als um den Rest. Aber dsd mit der Leistung ist nur ein Feigenblatt-Argument. Wenn man hinter die Kulissen schaut, hat wirtschaftlicher Erfolg in Bayern nicht immer etwas mit Leistung, sondern oft mit Herkunft zu tun.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:36 Uhr
Das Problem ist nicht, dass die SchülerInnen, die das Gymnasium besuchen, dafür nicht geeignet wären, weil die Ansprüche zu hoch wären. 2-3 Fremdsprachen und das bisschen Mathe und Physik können die alle schon lernen. Das Problem ist langweiliger und uninspirierter Unterricht. Wir müssen bei den Lehrkräften ansetzen und dort die Qualität erhöhen. Das heißt auch, Leute an die Schulen zu holen, die richtig gut sind, es sich bisher aber dreimal überlegen, ob sie an einer Schule unterrichten wollen, sich i. d. R. jedoch dagegen entscheiden, weil woanders bessere Jobs winken.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:35 Uhr
Ja, wir sollten insbesondere darauf achten, dass die Qualität der Lehrkräfte besser wird und diesen Lehrkräften mehr Freiheiten bei der Unterrichtsgestaltung zugestehen. Das "schwedische Experiment" lässt grüßen (www.sueddeutsche.d...periment-1.581380). Hätte ich damals einen so langweiligen und uninspirierten Unterricht erhalten, wie er in vielen Gymnasien dank starker Reglementierung durch Mikromanagement mittels detaillierter Lehrpläne üblich geworden ist, wäre ich sicher nicht motiviert gewesen, mich besonders anzustrengen.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:25 Uhr
Ja, den Menschen in Baden-Württemberg geht es tatsächlich gut. Den meisten in Bayern auch. Da ist es ähnlich.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:20 Uhr
Natürlich machen die Altparteien einiges falsch, vieles funktioniert zu langsam etc. Ich würde dennoch niemals irgendwelche Leute wählen, die einer Partei angehören, die rassistische Ressentiments verbreitet, die den Staat und unser Grundgesetz im Prinzip verachtet und es ja ebenfalls nicht besser könnte als die Altparteien.
zum Beitrag17.05.2026 , 22:12 Uhr
Bei uns geht keine Angst um. Angst wovor? Ab wann beginnt für Sie der Reichtum, in dem wir schwelgen? Ein bisschen schwelgen wir schon, würde ich behaupten.
Aber ja, an dem Tag, an dem man den Artikel "Deutschland wieder weit abgeschlagen" lesen muss (nein, es ging dabei nicht um den ESC!), könnte man sich vielleicht überlegen, ob man nicht, statt der Reduktion des Elterngeldes das Wort zu reden, darüber schreiben sollte, wie man Chancengleichheit für die Jüngsten herstellen kann.
zum Beitrag17.05.2026 , 21:52 Uhr
In einem Jahr wird man nicht einmal ein Südhesse, wenn man aus Nordhessen oder Unterfranken stammt. Dafür braucht man eine ganze Generation.
zum Beitrag17.05.2026 , 21:47 Uhr
Ich beschimpfe AfD-Wähler nicht pauschal, halte sie jedoch zu etwas zwei Dritteln für äußerst naiv, geschichtsvergessen und empfänglich für rassistische und menschenverachtende Ressentiments, zu einem Sechstel für potentielle Mitläufer in einem Unrechtsstaat und zu einem weiteren Sechstel für potentiell gefährliche Extremisten, die, wenn sie die Gelegenheit dazu hätten, auch vor physischer Gewalt bis hin zum Mord nicht zurückschrecken würden. Da wir unter den Konsequenzen einer durch solche Wähler verursachten Katastrophe bereits vor knapp 100 Jahren in Deutschland zu leiden hatten und wissen, wie es ausgegangen ist, kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie viele Leute bedenkenlos den Rattenfängern hinterherlaufen.
zum Beitrag17.05.2026 , 17:53 Uhr
Wahrscheinlich hängen das Ergebnis dieser Studie und das Abschneiden der deutschen KandidatInnen beim ESC irgendwie miteinander zusammen bzw. haben Ursachen, die sich ähneln.
zum Beitrag17.05.2026 , 17:46 Uhr
Aus der offiziellen Beschreibung des Wappens des Landkreises Freising: "Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten von Rot und Gold, vorne ein linksgewendeter, rot gekrönter schwarzer Mohrenkopf mit rotem Ohrring, hinten eine silberne heraldische Rose." Und weiter: "Das gekrönte Mohrenhaupt galt vom Ende des 12. Jahrhunderts bis zur Säkularisation 1802/1803 als Hoheitszeichen des Bistums und Hochstifts Freising, dessen Kernland im heutigen Landkreisgebiet gelegen ist." www.kreis-freising...ng/das-wappen.html Wir alle gehören also seit mindestens 800 Jahren eng zusammen, wahrscheinlich sogar noch viel länger, nämlich seit die Römer den südwestlichen Teil Deutschlands zivilisiert haben. Da muss sich wirklich niemand dafür rechtfertigen, hier zu leben.
zum Beitrag14.05.2026 , 21:34 Uhr
Sie haben das Wörtchen "vielleicht" übersehen, das meine Äußerung als Arbeitshypothese kennzeichnete. Ansonsten hätte ich von Ihnen mehr Substanz erwartet, wenn Sie schon meinen, sich zu meinem Beitrag äußern zu wollen.
zum Beitrag13.05.2026 , 16:13 Uhr
Sorry, aber was die RAF und damit auch Frau Klette betrieben hat, war kein "linker Widerstand" und auch kein Klassenkampf". Terrorismus und bewaffnete Raubzüge, um den Lebensunterhalt zu finanzieren, hat mit linkem Widerstand und Klassenkampf überhaupt gar nichts zu tun. Man kann es vielleicht psychologisch mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung inklusive egozentrischer Überhöhung und verblendeter Selbstüberschätzung und der Suche nach einem passenden Narrativ für die eigene Idiotie erklären, aber der Versuch, sich in irgendeiner Weise als der politischen Linken zugehörig darzustellen und damit die eigene Rolle zu verklären, ist lächerlich und erbärmlich.
zum Beitrag12.05.2026 , 20:02 Uhr
Wir reden hier nicht von "normalen Arbeitnehmern". Das muss wohl gelegentlich klargestellt werden. In der freien Wirtschaft gibt es Leute, die die Entlohnung der Abgeordneten als finanziellen Abstieg betrachten würden.
zum Beitrag12.05.2026 , 20:00 Uhr
Geld IST die primäre Belohnung. Das ist seit ungefähr 3.000 Jahren so.
zum Beitrag12.05.2026 , 19:59 Uhr
Wer eine bessere Integration will, wird solche Kurse wohl anbieten und bezahlen müssen. Herr Dobrindt will offensichtlich die Integration erschweren, möglicherweise, um später für mehr Abschiebungen in die Heimatländer plädieren zu können.
zum Beitrag11.05.2026 , 22:09 Uhr
Ich lese ganz zu Beginn: "Ein Gehalt von 2.850 Euro netto plus 350 Euro pro zu pflegendem Angehörigen oder Kind – viele Arbeitnehmer:innen in Deutschland würden sich darüber freuen." Ganz ehrlich: Wenn ich auf meine Lohnsteuerbescheinigung von 2025 schaue, wäre ich wohl nicht einmal mit dem Dreifachen zufrieden. Sorry, aber ein(e) Abgeordnete(r), die/der auf 4 Jahre gewählt ist und danach nicht genau weiß, wie es weitergeht (den Linken winken da nicht durchweg gut bezahlte Jobs in der freien Wirtschaft), kann durchaus das erhalten, was auf einem vergleichsweise anspruchsvollen Posten in der freien Wirtschaft bezahlt wird - und das ist mehr als das Doppelte von 2850€. Die Diäten ermöglichen den Abgeordneten auch (was oft nötig ist), sich einen Berliner Zweitwohnsitz zu leisten. Man kann ja von den Abgeordneten halten, was man will, aber die Arbeitsbelastung ist erheblich und eine entsprechende Entlohnung sollte auch helfen, nicht nach anderen finanziell vergüteten Aktivitäten schielen zu müssen, wie wir es z. B. von Abgeordneten der CDU/CSU kennen.
zum Beitrag11.05.2026 , 19:09 Uhr
Dafür gibt es keine einfachen Lösungen.
zum Beitrag11.05.2026 , 19:08 Uhr
Untermieter aufzunehmen, ist i. d. R. ohne Zustimmung des Vermieters nicht machbar. Daran scheitert es in den meisten Fällen.
zum Beitrag11.05.2026 , 08:57 Uhr
Sie unterschätzen anscheinend den Unterschied zwischen den etablierten Parteien und der Vetternwirtschaft bei der AfD.
zum Beitrag11.05.2026 , 08:56 Uhr
Die Mindestwohnfläche pro Person liegt bei ca. 10m². Das sollten wir in der Rechnung berücksichtigen. Wenn die Familie jetzt schon über mehr Wohnfläche verfügt, ist es allerdings kontraproduktiv, nämlich zu teuer, sie umziehen zu lassen, wenn die Mietkosten dadurch nicht deutlich sinken (und das werden sie in Ballungszentren wohl nicht tun).
zum Beitrag09.05.2026 , 16:38 Uhr
Warum schlagen Sie Wohngeldempfängern nicht einfach vor, doch bitte in den Burgenlandkreis, den Vogelsbergkreis, den Hochsauerlandkreis oder nach Goslar umzuziehen? Da wird's dann billiger als in München, Frankfurt oder Berlin. Vielleicht könnte man dafür ja auch Umzugsprämien ausloben?
zum Beitrag09.05.2026 , 16:30 Uhr
Offensichtlich haben diejenigen, die meinen, die AfD verbessere etwas, noch nicht verstanden, dass die AfD, falls sie jemals an irgendeine Art von Macht kommt, nur dafür sorgen wird, dass die eigenen Leute versorgt sind. Der Rest der Bevölkerung wird ihr egal sein und noch viel mehr ausgenommen und hinters Licht geführt werden, als es gefühlt jetzt der Fall ist. Verbessern wird sich mit solchen Leuten gar nichts. Aber leider sind viele Mitbürger intellektuell nicht in der Lage, die Spielchen der AfD zu durchschauen.
Leider verhält sich die SPD seit vielen Jahren so, als wolle sie mit den "kleinen Leuten" nichts mehr zu tun haben. Die SPD-Stammwähler scheinen langsam auszusterben. Wer statt bei der SPD allerdings rechts von der CDU nach Lösungen sucht, ist in der falschen Richtung unterwegs. Wer will, dass die unteren 90% der Einkommens- und Vermögensverteilung weiterhin mitreden kann, sollte eher links wählen.
zum Beitrag09.05.2026 , 14:47 Uhr
Diejenigen, die bei all diesen Sparorgien auf der Strecke bleiben werden, sind die, die es ohnehin schon schwer haben: Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche sowie RentnerInnen mit niedrigen Renten. Eine andere Gruppe, die mittelfristig ebenfalls Abstriche wird befürchten müssen, sind möglicherweise die Vermieter, die Wohnungen an die Vorgenannten vermieten. Bei ihnen wird sich der Drang, an finanziell schlecht aufgestellte Mieter zu vermieten, weiter abschwächen.
zum Beitrag09.05.2026 , 13:26 Uhr
Der Hebel in den USA heißt "Schadenersatz". Da es dort gleich um viele Millionen US$ geht, reagieren Firmen schnell, wenn sie solche Prozesse verlieren. Bei uns sind Schadensersatzansprüche traditionell eher lächerlich niedrig. Aber danke, dass Sie meinen leicht süffisant geschriebenen Beitrag so ernst genommen haben, auch wenn Sie auf meine Beispiele gar nicht eingegangen sind.
zum Beitrag09.05.2026 , 13:18 Uhr
Genau wie in Berlin dürfte es in Paris viele junge Leute geben, die bewusst auf ein eigenes Auto verzichten. Das sind sicher schon mehr als 5%. Bei der Bürgerbefragung stimmte die Mehrheit für 500 autofreie Straßen (www.tagesschau.de/...efragung-100.html). Dass nur 4% der WählerInnen abgestimmt haben, spielt jedoch überhaupt keine Rolle, denn jeder, der dagegen gewesen wäre, hätte ja dagegen stimmen dürfen. Durch Nichtteilnahme an der Bürgerbefragung erklärt man de facto, das es einem egal ist.
zum Beitrag09.05.2026 , 13:11 Uhr
Abwarten!
zum Beitrag08.05.2026 , 18:15 Uhr
Die Bewertungen spiegeln die tatsächliche Politik ein wenig. Man kann jedenfalls nicht behaupten, beides habe nichts miteinander zu tun. Das Problem ist, dass die Menschen auf der einen Seite Veränderungen fordern, womit insbesondere eine Verbesserung der eigenen Situation gemeint ist (die sich auf Nachfrage meist als gar nicht so schlecht darstellt), sich auf der anderen Seite jedoch gegen jede Art der Veränderung wehren, weil sie panische Angst vor Veränderungen haben. Dies wird durch die Politik abgebildet. Veränderungen, die für viele nicht einmal Verbesserungen sind, gibt es lediglich in homöopathischen Dosen und wenn sich eine deutsche Regierung mal etwas traut (wie z. B. Schröder/Fischer mit den Hartz-Reformen), wird sie garantiert bei der nächsten Gelegenheit abgewählt. So wird das alles natürlich nichts.
zum Beitrag08.05.2026 , 18:08 Uhr
Ich habe gehört, in Paris gebe es ebenfalls Bestrebungen, Autos aus der Innenstadt herauszubekommen. www.parissansvoiture.org/
zum Beitrag08.05.2026 , 08:41 Uhr
Frau Prien reiht sich ein in eine ganze Reihe von MinisterInnen der aktuellen Regierung, die für ihr Amt ungeeignet sind. Wundert uns das? Nein, denn wir haben ja auch einen Kanzler, der die schlechtesten Bewertungen erhält, die jemals einem deutschen Nachkriegskanzler zuteil wurden.
zum Beitrag07.05.2026 , 23:13 Uhr
Am besten fand ich den Satz "Für „einfache“ KI-Anwender ist vor allem das Verbot von Apps relevant, mit denen sich Nacktbilder herstellen lassen." Adobe Photoshop dürfte sich also in einigen Tagen auf einer schwarzen Liste wiederfinden. Wahrscheinlich werden demnächst sogar Fotoapparate und Handykameras verboten. Konsequent wäre das, sind sie doch sozusagen die Wurzel allen Übels.
zum Beitrag07.05.2026 , 21:02 Uhr
Eine gewisse Unzufriedenheit bei Älteren, besonders bei Rentnern kann ich sehr gut nachvollziehen, denn wenn man in ein Alter kommt, in dem man normalerweise keinen Erwerbstätigkeiten mehr nachgeht, stellt sich die Frage, wofür und wovon man lebt, also was eigentlich die eigene Lebensbilanz ist. Gerade ärmere Ältere ohne tragfähige familiäre Bindungen, also ohne Kinder und Enkel, drohen dann, in eine emotionale Abwärtsspirale zu geraten. Vereinsamung ist dabei ein sehr wichtiges Thema. Das Thema "Wut" spielt dabei wahrscheinlich gar keine große Rolle, denn auf wen sollte man wütend sein? Auf die Politik? Die hat schon immer viele Menschen enttäuscht, besonders die, die nicht zu den obersten paar Prozent der wirtschaftlich und sozial Gutgestellten gehören - und das sind leider zu viele.
zum Beitrag07.05.2026 , 20:21 Uhr
Vielleicht sind einige dieser 18-Jährigen ja gar nicht in Deutschland, sondern studieren z. B. in Österreich oder der Schweiz. Wurden diese Briefe eigentlich per Einschreiben mit Rückschein verschickt oder verlässt sich die Bundeswehr darauf, dass die Post gewöhnliche Briefe korrekt zustellt?
zum Beitrag07.05.2026 , 19:29 Uhr
Dummheit und Angst sind die zwei größten Feinde der Menschheit.
Die zwei Fragen, die sich heir stellen sind folgende: 1. Vor wem hat die EU-Kommission Angst? 2. Wie dumm sind wir eigentlich, dass wir glauben, wir könnten die Erde ruinieren, um die Wirtschaft zu schützen? Wenn die Erde erst ruiniert ist, kostet es uns Trillionen, viele Menschenleben und Jahrhunderte, sie wieder in Ordnung zu bringen. Die Wirtschaft wird davon nicht profitieren. Wir werden dann, wie zwischen dem 6. und dem 14. Jahrhundert, eine gigantische Wirtschaftsflaute mit Hungerkatastrophen und allem erleben, was sonst dazugehört.
zum Beitrag03.05.2026 , 19:21 Uhr
Die Regierung Merz macht z. T. eine katastrophale Politik, ohne Zukunftsperspektiven, ohne Überblick über den Status quo.
zum Beitrag03.05.2026 , 19:18 Uhr
Ich fasse zusammen:
zum Beitrag30.04.2026 , 20:08 Uhr
Armeen sind jetzt keine gute Vergleichsgruppe. Dort hat ja auch jeder eine oder mehrere Waffen dabei und die meisten sind junge Männer.
zum Beitrag30.04.2026 , 20:06 Uhr
Indexmietverträge werden immer dann beliebt, wenn die Inflation steigt. Vergessen werden sollte jedoch auch nicht, dass ganz "normale" Mietsteigerungen mit bis zu 15% in drei Jahren (in angespannten Wohnungsmärkten) bis zum Mietspiegelmittelwert möglich sind (Kappungsgrenze). Darüber hinaus gibt es natürlich noch die Mietpreisbremse, die bei Neuvermietung eine Miete 10% über dem Mietspiegelmittelwert zulässt. In Märkten mit relativ hoher Fluktuation kann ein qualifizierter Mietspiegel mittelfristig relativ stark steigen. Nicht vergessen werden sollte außerdem, dass die Wohnkosten selbst zu etwa 30% für die Entwicklung der Inflation verantwortlich ist. Aber es naht Besserung: Spätestens ab 2035 sollten wir den demographischen Druck ein wenig zu spüren bekommen und dieser sollte aus dem Immobilienmarkt ein wenig Druck herausnehmen.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:55 Uhr
Jetzt könnte man natürlich frech die Frage stellen, warum Ärmere überhaupt rauchen. Es kostet Geld, birgt jede Menge Gesundheitsrisiken und der Tabakanbau fristet in Deutschland eher ein Nischendasein. Aber Polen und Tschechien freuen sich über die hohe Nachfrage in Deutschland.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:45 Uhr
Die Länder sollten allerdings daran interessiert sein, auf die durch Vermögen- und Erbschaftsteuer generierbaren Einnahmen nicht zu verzichten. Die Gesetzesinitiative kann nach GG Art. 76 durchaus auch vom Bundesrat ausgehen.
Ja, ich sehe die Bundesländer in der Pflicht, die Mehrheit der SteuerzahlerInnen durch eine solche Gesetzesinitiative zu entlasten. Haben Sie daran etwas herumzumäkeln?
zum Beitrag29.04.2026 , 18:37 Uhr
Das Bewertungsgesetz (BewG) gibt es schon eine ganze Weile. Man muss es lediglich anwenden.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:34 Uhr
Zu Beginn von Kohls Regierungszeit war der Spitzensteuersatz höher und die meisten zahlen auch jetzt weniger als 45%.
zum Beitrag29.04.2026 , 18:32 Uhr
Unser Staat ist also bereit, Millionen für Palantir und demnächst Milliarden(?) für Claude Code und Ähnliches zu bezahlen? Wollen wir Steuerzahler das? Hatten wir für dieses Geld gerade keine bessere Verwendung? O.k., es könnte natürlich diejenigen betreffen, die sich vor dem Steuerzahlen drücken. Solche Daten kann man mit KI besonders gut abgleichen.
Die eigentliche Frage ist jedoch, was das Ziel dieser Datenanalysen ist und wen es betreffen wird, also wessen Daten ohne Wissen der Betroffenen da durchforstet werden sollen und zu welchem Zweck.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:13 Uhr
Im Grunde geht es also erst einmal um die Frage, wer einen "Friedhof" "Friedhof nennen darf. Oder man stellt die Eingeäscherten in einer Urne ins Regal. Auch in den USA gibt es zu diesem Thema interessante Präzedenzfälle. Demnächst werden sich besonders Betuchte auf dem Mond bestatten oder sogar aus der Erdumlaufbahn in die Weiten des Universums hinauskatapultieren lassen können.
zum Beitrag27.04.2026 , 21:48 Uhr
Man sollte ihnen die elektronischen Devices wegnehmen, bis sie ein verschärftes Training erfolgreich absolviert haben.
zum Beitrag27.04.2026 , 21:47 Uhr
Fast zwei Drittel der Bevölkerung fordern also eine Vermögensteuer und eine höhere Erbschaftsteuer.
Es ist interessant, dass außer bei der Linken diese Forderungen von PolitikerInnen kaum formuliert werden. Unter Kanzler Kohl wurde die Vermögensteuer noch erhoben und der Spitzensatz der Einkommensteuer war deutlich, nämlich um ca. 25%(!), höher als heute.
Nach der Grundsteuerreform hätte man leicht dieselben Daten, die für die Grundsteuer erhoben wurden, verwenden können, um die Vermögensteuer verfassungsrechtlich wieder in Ordnung zu bringen (wir erinnern uns: Beim Beschluss des BVerfG zur Vermögensteuer ging es im Wesentlichen um Immobilienbewertungen). Für die Erbschaftsteuer wird inzwischen der aktuelle Verkehrswert der Immobilien zugrunde gelegt. Dasselbe sollte bei der Vermögensteuer auch funktionieren.
Bedenken sollten wir auch, dass sowohl die Vermögen- als auch die Erbschaftsteuer Landessteuern sind: Sie werden an das Bundesland entrichtet. Warum verzichten die Bundesländer also auf diese Steuereinnahmen, jammern uns jedoch gleichzeitig die Ohren voll, dass sie zu wenig Geld hätten?
Brandstiftung, Diebstahl und Gewalt sind keine Lösung des Gerechtigkeitsproblems!
zum Beitrag26.04.2026 , 22:49 Uhr
Da haben wohl manche das jährliche Cybersecurity-Training geschwänzt.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:05 Uhr
Das müsste man jedoch international besser regeln. Die Grundsteuern sind jedoch nicht durchweg gestiegen. Für einige Objekte sind sie mitunter deutlich gesunken.
zum Beitrag26.04.2026 , 19:03 Uhr
Ich lese gerade: "Gegen erwachsene Obdachlose setzen unter anderem Leipzig oder Stuttgart schon länger klassische Musik ein." Richtet sich das tatsächlich gegen Obdachlose? Weil Obdachlose Mozart, Bach, Beethoven und Vivaldi nicht mögen? Wer sagt das? Ich dachte immer, das werde gemacht, weil Menschen beim Hören klassischer Musik weniger aggressiv seien. In U-Bahnhöfen wirkt es nach meinem Eindruck jedenfalls ganz gut.
zum Beitrag25.04.2026 , 22:58 Uhr
Sie haben schon mitbekommen, wer in Baden-Württemberg die Wahl gewonnen hat?
zum Beitrag25.04.2026 , 22:56 Uhr
Die Grundsteuer ist in Deutschland lächerlich niedrig, also alles kein Grund zur Beunruhigung. Es ist übrigens interessant und erstaunlich, dass in den USA auch das wesentlich besser funktioniert: Dort ist die Grundsteuer deutlich höher, aber davon werden die Schulen bezahlt. Das funktioniert, sogar in New York.
zum Beitrag25.04.2026 , 22:52 Uhr
Im Artikel lese ich: "Als Vermieter:in gibt es kaum einen Grund, den Rechtsbruch nicht zu versuchen."
Das leugne ich. Doch, es gibt einen guten Grund, nämlich dass man von seinen Eltern gelernt haben sollte, Regeln zu beachten und andere Mitmenschen nicht zu übervorteilen, auch wenn man die Möglichkeit dazu hat.
Was wir seit mehreren Jahren feststellen, ist jedoch, dass einige Mitbürger meinen, sie könnten sich vollkommen daneben benehmen, wenn sie keine Konsequenzen fürchten müssen. Man kennt diese Entwicklung aus Malle und anderen Touri-Hochburgen, die inzwischen Benimmregeln durchsetzen und Strafen für Fehlverhalten verhängen, aber eben auch aus Vermieterkreisen.
Immer dann, wenn es ein Machtgefälle gibt (wie z. B. zwischen Vermietern und Mietern), gibt es Leute, die meinen, dieses schamlos ausnutzen zu dürfen.
Auch wenn ich selbst Wohnungen in Berlin vermiete, befürworte ich den Weg, den Berlin in Fragen des Mietenkatasters und bei möblierten Kurzzeitvermietungen in Milieuschutzgebieten geht. Vermieter, die sich nicht an die Regeln halten, müssen irgendwann deutlich daran erinnert werden, dass es diese Regeln gibt.
zum Beitrag24.04.2026 , 21:09 Uhr
Ich erwarte von den Städten seit Jahren, dass sie endlich gegen die chronische Unterfinanzierung der Gemeinden klagen, wenn es sein muss bis vor das Bundesverfassungsgericht. Hier gilt ein besonderes Augenmerk dem Art. 28 Abs. 2 GG: "(2) Den Gemeinden muß das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Auch die Gemeindeverbände haben im Rahmen ihres gesetzlichen Aufgabenbereiches nach Maßgabe der Gesetze das Recht der Selbstverwaltung. Die Gewährleistung der Selbstverwaltung umfaßt auch die Grundlagen der finanziellen Eigenverantwortung; zu diesen Grundlagen gehört eine den Gemeinden mit Hebesatzrecht zustehende wirtschaftskraftbezogene Steuerquelle." Dort ist auch ein guter Tipp enthalten, wie die finanzielle Ausstattung der Gemeinden verbessert werden kann, nämlich mit Hilfe der Hebesätze (Grundsteuer und Gewerbesteuer!). Wenn sich also nichts tut, sollten die Gemeinden in einer konzertierten Aktion die Grundsteuerhebesätze deutlich erhöhen.
zum Beitrag24.04.2026 , 21:01 Uhr
Die Grünen hatten diese (und einige andere) Erkenntnisse schon seit vielen Jahrzehnten etwas schneller als alle anderen. Es ist also äußerst befremdlich, wenn Sie so tun, als hinkten die Grünen im Erkenntnisprozess hinterher.
zum Beitrag23.04.2026 , 16:16 Uhr
Träumen Sie weiter! Die hohen Baukosten haben wenig mit der Gestaltung der Bestandsmieten zu tun. Wenig Bautätigkeit hatten wir bei hohen Zinsen auch früher schon, da der Immobilienmarkt sehr zinssensitiv ist. Und Argentinien als Argument? Klar, wenn die Leute gar kein Geld mehr haben, sinken die Mieten. Es ist immer noch besser, schlecht als gar nicht zu vermieten. Auf Deutschland ist das so nicht übertragbar, denn gerade unsere Regelungen sorgen dafür, dass der Markt stabil und attraktiv für Investoren bleibt.
zum Beitrag23.04.2026 , 14:38 Uhr
Schreiben einer Berliner Arbeitsagentur zum Thema Höhe der Miete und der Nebenkosten eines Mieters haben mich schon erreicht. Prinzipiell funktioniert das also ...
zum Beitrag23.04.2026 , 14:24 Uhr
Die Windparks, die heute stillstehen, tun das meist nicht, weil der Wind fehlt.
zum Beitrag23.04.2026 , 14:22 Uhr
Zur Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels wird überall, nicht nur in Berlin, eine repräsentative Stichprobe verwendet. Ob die Länder die oben genannten Eingriffskompetenzen (z. B. Mietkataster zu erstellen etc.) haben oder nicht, ist nicht ganz klar, denn das "Wohnungswesen" ist Ländersache. Die Länder können lediglich nicht in Dinge eingreifen, die durch das BGB abschließend geregelt sind.
zum Beitrag23.04.2026 , 14:09 Uhr
Warum erklären wir nicht einfach ganz Berlin zum Milieuschutzgebiet? - vielleicht ausgenommen das Regierungviertel ...
zum Beitrag22.04.2026 , 23:37 Uhr
Es gibt verschiedene Methoden, das Zeug herzustellen.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:36 Uhr
Die Vermieter schäumen Wer? Ich nicht. Ich nehme das mit Humor und warte auf die ersten Formulare aus Berlin. Wegen so einem bisschen Arbeit werde ich mich nicht weiter aufregen.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:32 Uhr
So einfach ist es nicht mit der Erstellung des qualifizierten Berliner Mietspiegels.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:31 Uhr
Im Prinzip kann man das - außer der Adressensammlung - ziemlich gut automatisieren.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:29 Uhr
Zur Erstellung des Mietspiegels werden schon jetzt reale Mieten herangezogen, aber halt hauptsächlich solche aus der Vergangenheit. Das Problem werden dann evtl. möblierte Wohnungen etc. sein.
zum Beitrag22.04.2026 , 23:26 Uhr
Ich bin ja mal gespannt, wann mich das erste Schreiben aus Berlin mit Fragen zur Höhe der Mieten erreicht.
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