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14.09.2026 , 16:33 Uhr
Das Ergebnis ist gut, mehr aber auch nicht. Und es kam wohl auch auf die Menschen an, die für die Grünen kandidiert haben, aber es gibt auch Ergebnisse, wo die AfD zulegen konnte . Im Grunde genommen ist das für die Grünen so: Hannover, Göttingen, Oldenburg und Osnabrück. Das ist ein ordentliches Ergebnis. Demgegenüber gibt es leider auch Erfolge für die AfD Wilhelmshaven, Landkreis Cloppenburg und in Salzgitter.Insofern ist der grüne Erfolg gut, aber es gibt anscheinend auch deutliche Indikatoren dafür, dass auch Niedersachen langfristig in Gefahr ist.
zum Beitrag14.09.2026 , 10:53 Uhr
Die meisten Wahlberechtigten wählen nicht die AfD, viele lehnen die AfD sogar ab. Das ist die gute Seite. Die schlechte Seite ist, dass AfD-Wähler auf ihre Partei, Presseveröffentlichungen und Informationen nicht reagieren. Es scheint diesen Leute wahrlich egal zu sein, wie bescheuert sich ihre Partei verhält. Alleine diese aggressiven Reden und diese Kriegsrethorik wäre doch eigentlich wirklich denkwürdig. Aber eben nicht für die AfD-Wähler, die wählen ihre Partei meist stumpf.
zum Beitrag14.09.2026 , 09:19 Uhr
Wer nicht in einem AfD-Staat aufwachen will, muss sich engagieren und zwar dauerhaft, also entgegen dem Trend nicht aus Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, Kirchen, Moscheen austreten, sondern umgekehrt, eintreten, hingehen, mitmachen. Wenigstens einen Beitrag zahlen und bei der Stange bleiben. Es war lang das Gebot der Stunde, die 'Großorganisationen' möglichst schnell zu verlassen, auszutreten, das Geld zu sparen. Das war falsch. Die Gesellschaft in Sachsen Anhalt ist eben zu einem guten Teil offenes Terrain, dann kann jeder kommen und etwas anbieten. Das wäre in Berlin Wedding anders, auch in Köln Deutz oder in Hamburg Barmbek. Dort gibt es einen sozialen Zusammenhalt, auch wenn der sich stark wandelt. Vor allem sind dort Menschen in Gewerkschaften und Kirchen, sie sind vor Ort eingebunden. Früher waren viele in der SPD, manchmal CDU oder DKP. Das ist heute schwächer. Die AfD gewinnt, weil deren Wähler frei sind, kaum jemand nimmt sich Zeit für die, redet mit denen. Früher hat das Wellen geschlagen, wenn jemand NPD wählte. Heute ist es vielerorts schlicht egal, es fällt nicht mal auf. Da liegt das Problem.
zum Beitrag12.09.2026 , 09:59 Uhr
Das Problem mit der AfD hängt an zwei Gewichten, diese Partei korrigiert sich nicht, sie kann eigene Fehler grundsätzlich nicht einräumen, das heißt, diese Partei arbeitet praktisch sofort mit einem Sündenbock, dann sind Ausländer, Muslime, Syrer, Araber, Türken, Afghanen dran, dann Lesben, Schwule, Trans, dann Jugendliche, dann Faule, dann Arbeitslose, dann Ausländische Faule, es wird bei dieser Partei immer den äußeren Feind geben, der klar genannt werden muss, weil klare Worte gehören zur Demokratie und zur Meinungsfreiheit, der Schutz von Minderheiten ist was für Schwächlinge. Punkt 2: der AfD-Wähler ignoriert die Fehler oder Defizite seiner Partei. Er reagiert nicht auf Presseveröffentlichungen, er reagiert gar nicht, diesem Wähler ist es egal, ob AfD-Politiker unfähig sind, ihr Auto richtig und legal zu parken, immer wieder den Raum nicht finden oder Anfragen stellen, die sie nicht stellen können. Ob AfD-Abgeordnete militärische Informationen gezielt fragen, all das ist dem AfD-Wähler vollkommen egal. Wenn Alice Seidel zu Hause eine Frau und Kinder hat und eine Rekordauszahlung vom Bundestag erhält, auch egal. =Deswegen lieber N E I N, als Pleite aufwachen.
zum Beitrag12.09.2026 , 09:41 Uhr
Es gibt genug Frauen die AfD wählen oder dort sogar mitmachen. Die Partei vertritt eben konservative und rechtsextreme Werte. (Bei jungen Frauen kommen die deswegen auch nicht gut an)
zum Beitrag11.09.2026 , 11:00 Uhr
Die Krankenkassen haben sehr ungeniert auf Verius investiert und gedacht, dass sie an Immobilienmarkt mal schnell dicke Gewinne machen können. Verius ist nicht per se kriminell oder sittewittrig, aber das Investment war von Anfang an auf einen sehr volatilen, riskanen Markt ausgerichtet. Und das ist dann sehr schwer zu verstehen, warum Menschen, die professionell anlegen, diese Risiken gar nicht erkennen konnten. Noch besser ist aber, dass den Krankenkassen die Immobilien nicht mal gehören, sondern ihnen gehören stark an Wert reduzierte Anteile an Gesellschaften, die wahrscheinlich mehr Außenstände als Einlagen haben, sprich in der Schieflage sind. Dabei hätten sie auch einfach auf Index-ETFs setzen können und hätten sehr überschaubare Risiken gehabt, aber eben niedrigere Erwartungen an den Gewinn. Grundsätzlich ist dieses Vorgehen bei Krankenkassen extrem risikoreich und sollte nicht möglich sein. Ich bin direkt dagegen, dass Krankenkassen die Erlaubnis haben, Beiträge für Investments zu verwenden.
zum Beitrag11.09.2026 , 09:56 Uhr
Ich würde sagen, die Alternative muss demokratischer Öko-Sozialismus sein, weil der Kapitalismus ein Zerstörungswerk ist. Und die AfD ist die einzige Partei, die mehr oder weniger einen echten Manchester-Kapitalismus einführen will. Dagegen hilft nur ein zeitgemäßer Sozialismus und das wäre in meinen Augen ein Öko-Sozialismus im demokratischen Rechtsstaat. Und dazu bedarf es einer Basisarbeit, die ich schlecht beurteilen kann, ich weiß nicht, ob die Parteien Die LInke, die SPD oder die DKP überhaupt in der Lage wären, eine solche Kampagne zu schaffen. Das ist doch das Dilemma, dass die AfD in schwachen Gebieten es schafft, Wähler zu mobilisieren und Anhänger zu gewinnen.
zum Beitrag10.09.2026 , 09:16 Uhr
Ich finde die Analyse gut, aber man kann es auch sehr kurz fassen, eine Gegend mit schwacher Infrastruktur und einer sozialen Zusammensetzung, die kritisch ist, teilweise durch Niedriglohn und Armut, die lässt sich für Rechtsextreme gut erreichen. Außerdem haben dort Neonazis eine offene, liberale Gesellschaft seit 1990 stetig attackiert und zwar mit Gewalt.
zum Beitrag09.09.2026 , 11:21 Uhr
Art. 21 Abs. 2 GG: „Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“ Und solche Parteien können verboten werden. Und die AfD gibt sich jede Mühe, verfassungswidrig zu sein und verkündet das ja ganz offen, dass sie die Gesetze gar nicht akzeptieren. Das AfD-Wahlprogramm funktioniert nur mit einer neuen Verfassung. Das sind keine ultra-konservativen, das sind Leute, die Menschen deklassieren und deportieren möchten. Und zwar massenhaften. Und die lassen sich verbieten.
zum Beitrag09.09.2026 , 11:15 Uhr
Der Stand der politischen Bildung ist in Deutschland m.M. nicht besonders hoch. Gerade Geschichtsunterricht ist in vielen Bundesländern kein durchgehendes Fach mehr, sondern Teil einer Fächerkombination aus Wirtschaft, Gesellschaft, Geschichte, Erdkunde. Und das bedeutet, dass viele Menschen inzwischen wenig Ahnung von deutscher Geschichte haben und viele auch nie einen echten Politik-Unterricht hatten. Viele Kinder und Jugendliche fahren nie mit ihrer Schule zu einer NS-Gedenkstätte oder besuchen ein ehemaliges KZ. Dass diese Menschen keine Hemmungen haben, eine Partei zu wählen, die mehr oder weniger immer mehr auf einen utlrarechten, rechtsextremen und rassistischen Kurs einschwenkt, das überrascht mich nicht. Und richtig. Wer so wählt, der handelt, der läuft nicht mit oder schluckt was runter. Und die Problemlösungsideen der AfD sind mehr oder weniger Müll. Rein sachlich will diese Parteie eine Menge Mist erreichen, aber sie sind rassistisch und nationalistisch, sie werten die niedrigsten Nationalgefühle der Menschen auf.
zum Beitrag09.09.2026 , 11:10 Uhr
In Deutschland ist der sozioökonomische Status ein sehr starker Prädiktor für Schulleistung. In PISA 2022 lagen zwischen den wirtschaftlich/sozial privilegiertesten 25 Prozent und den am stärksten benachteiligten 25 Prozent der Schüler:innen in Mathematik 111 Punkte. Kurz: Ich glaube, es geht hier eher um Wohlstand und Bildung der Eltern bzw. der Familie als um die Frage, ob Ausländer stringent dümmer sind als deutsche Kinder oder ob sie keinen Eigenantrieb haben, sich zu verbessern. Die OECD kritisiert das Bildungssystem hier besonders für den Umgang mit Migranten, nur mal ein paar Kritikpunkte; Zu frühe Aufteilung der Schüler, Soziale Herkunft hat zu großen Einfluss, Sprachförderung kommt nicht konsequent genug, Zu wenig hochwertige frühkindliche Bildung und zu spät und Lehrkräfte sind nicht ausreichend auf heterogene Klassen vorbereitet. Man könnte noch mehr dazu schreiben. Das wäre schön, wenn Sie Ihre Beiträge recherchieren und das ganze Bild wiedergeben und die Bildungssysteme andere Länder auch noch abwerten, Syrien hatte ein leistungsstarkes Bildungssystem. Aber wahrscheinlich geht es ihnen gar nicht um ein genaues Hinsehen.
zum Beitrag09.09.2026 , 08:57 Uhr
INSA-Umfrage vom 14. Juli 2026 (1.000 Befragte) sagt, dass die AfD auf 18 Prozent kommen könnte. Ich würde mir das Ergebnis von 2022 auch wünschen, aber so ist das leider nicht. Die AfD wäre stärker als die SPD in diesem Bundesland. Und die Grünen lägen auch hinter der AfD. Wir sollten schon die Fakten beachten, aber der unsägliche Trend, Unzufriedenen eine rechtsradikale, verfassungsfeindliche Partei anzubieten, ist schon der erste Fehler. Die müssen verboten werden. Anders wird es nicht gehen.
zum Beitrag09.09.2026 , 08:51 Uhr
Die AfD muss verboten werden. Ich habe mir die PK angeschaut. Im Grunde genommen erklären die AfD-Politiker der Regierung den Krieg. Und dann sagen sie, aber wir strecken auch unsere Hand aus. Diese Partei ist Gift für unsere Demokratie und ein gigantischer Schwindel. Inzwischen ist dies ein Partei von überzeugten Rassisten und Nationalisten, die eine Ordnung anstreben, die selbst Le Pen und Meloni nicht haben wollen. Sie bewegen sich jeden Tag auf ein echtes rechtsextremes traditionelles Konzept zu und tun so, als seien sie harmlos und hätten wirklich Regierungsfähigkeit.
zum Beitrag08.09.2026 , 12:39 Uhr
Ich glaube, dass die Wähler in ihrer Mehrzahl noch nicht auf dem Niveau von Neonazis, Heimat und Björn Höcke liegt, was diese Wähler aber insgeheim wünschen, ist eine biologische Aufwertung, wer ist Deutscher, der ist gut, aber im Sinne einer biologischen Rasse, nicht entlang eines Grundgesetzes. Ich denke, dass viele dieser Wähler gerade den extremen Tabubruch genießen, dass sie einen MInisterpräsidenten gewählt haben, der jetzt den Geheimdienst und Staatsschutz ausschließlich auf Linke und Ausländer fokussiert, sprich bei der Neonazi-Szene deutlich weniger Engagement zeigen wird, diese tatsächlich zu bekämpfen. Damit setzt sich das Vakuum an sozialem Zusammenhalt der Landgebiete direkt in eine verrückte Politiker der Innenbehörde um. Und langfristig wird die Schulpolitik dieses Bundesland von allen anderen stark abheben. Es wird dort nur noch um die Größe und die Bedeutung von Deutschland gehen. Geschichtsunterricht selbst in der Oberstufe wird eine Herausforderung für demokratische SchülerINnen werden. Diese Entwicklung kann selbst durch ein AfD-Verbot nicht einfach gestoppt werden, weil die Menschen mit ihren Einstellungen und ihrem Wunsch nach radikaler Veränderung bleiben.
zum Beitrag08.09.2026 , 12:32 Uhr
Mein Kind war auf einer Reformschule und die Folgen waren absolut daneben, unser Kinde konnte im Prinzip gar nichts. Egal, wie das in der Schule ablief und was gemacht wurde. Hausaufgaben gab es dort - natürlich - nicht, aber genau das passierte dann, ich habe versucht noch und nöcher das aufzuholen- mit Lernen zu Hause. Dann ist sie auf eine herkömliche Schule gewechselt und da gab es nachmittags betreute Hausaufgaben und Lernen, da ist es steil bergauf gegangen. Ich halte von diesen Ideen nicht viel. Ich habe leider auch viele Jugendliche gesehen, die das geglaubt haben und die im Prinzip nicht gut lernen können, weil sie nie Hausaufgaben gemacht haben. Die haben am Ende nicht mal für Klassenarbeiten gelernt.
zum Beitrag08.09.2026 , 12:26 Uhr
Die SPD hat die obere Unterschicht heimatlos gemacht. Dazu belastet sie die untere Mittelschicht ständig mit Steuern und anderen Abgaben, erschwert teilweise in Städten das Leben dieser Schicht durch Verkehrs- und Infrastrukturpolitik. Zudem hat die SPD die sozialen Sicherungssysteme mit CDU, CSU, FDP und Grünen so ausgebaut, dass vieles dort sehr schlecht funktioniert und sich die Bezieher dieser Leistungen degradiert und abgehängt fühlen.
zum Beitrag08.09.2026 , 12:23 Uhr
Das ist ein wichtiger, eher kleiner Erfolg. Die Kernaufgabe, die AfD auf eine Minipartei zurückzustutzen, wird viel viel schwieriger. Diese Aufgabe würde auch nicht mit einem Verbot verschwinden, sondern bleiben. Der Grund die Milieus in Sachsen-Anhalt, wo Rechtsextremismus gut gedeihen konnte. Diese Gebiete haben wenig Ärzte, wenige Freizeitmöglichkeiten, sie haben eine deutliche Abwanderung von jungen Menschen, Abiturienten bleiben fast nie dort, es gibt wenig gut-bezahlte Arbeitsplätze und es gibt schlechten öffentlichen Nahverkehr, manchmal gibt es ihn nicht. Diese Merkmale kann man durch Wahlkämpfe in Städte attackieren, in den man in die Milieus der Städte geht, die sind erreichbar, die vorher genannten Kriterien sind hier vorhanden, aber nicht in diesem extremen Ausmaß. Aber auf dem Land da fehlen die Aktivisten und da ist es schon durchaus risikanter. Das ist ein großes Problem, weil es mehrere Bundesländer gibt, die solche Merkmale aufweisen, besonders stark aber Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, aber auch in Teilen von Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holsteins oder Baden-Württembergs finden sich diese Problemlagen.
zum Beitrag07.09.2026 , 14:30 Uhr
Das bedeutet ein Landesamt VS und eine Staatsschutzabteilung wird nur noch gegen Linke und Ausländer eingesetzt, NS-Gedenkstätten haben zwei Mal die Woche oder gar im Monat auf, Vereine und Verbände erhalten Unterstützung, wenn sie zur AfD gehören oder eng mit denen zusammen arbeiten, politische Beamte gehen mit 50 in Pension, der MDR soll nicht mehr über Rechtsextremismus berichten ... Ich könnte noch ziemlich lange weiter schreiben ... Ernsthaft?⚠️
zum Beitrag07.09.2026 , 12:54 Uhr
Die AfD muss verboten werden. Anders geht es nicht. Und sie hat genug Mitglieder und ist stark genug. Außerdem ist sie rassistisch-nationalistisch und antidemokratisch. Die Partei akzeptiert die Spielregeln des Rechtsstaats nicht.
zum Beitrag07.09.2026 , 08:40 Uhr
Die Linke 2026 ist eher so wie gemäßigte Linke in der SPD 1985. Die Linke wird aber die SPD nicht ersetzen. Da liegt ein großes Problem.
zum Beitrag07.09.2026 , 08:38 Uhr
Wer hätte es anders erwartet. Die Union hat mit einer hauptsächlich rechtsextremen Kampagne Olaf Scholz sturmreif geschossen, Dank Merz ist Migration und Angst das große Thema geworden. Nun fliegt es der Regierung um die Ohren. Die AfD muss über kurz oder lang verboten werden. Sonst wachen wir in einer wirtschaftlich schwachen Diktatur auf.
zum Beitrag04.09.2026 , 13:11 Uhr
Die Pille könnte aber vielen Menschen helfen, den ersten Schritt zu machen. Dabei darf es dann aber nicht bleiben. Wer schlechte Essangewohnheiten hat, der sollte die dringend ändern. Aber es gibt auch Menschen, wo so schnell und dringend was passieren muss, dass es schon dazu kommen sollte, dass diese Pille (oder Spritze) verschrieben werden kann. Ansonsten ist das eben eine schwierige Frage, wenn viele Kantinen selbstgekochtes Essen mit Bio und regionalen Zutaten kochen würden, würden da auch drastisch andere Preise aufgerufen werden. Für Kinder, Jugendliche und Menschen in Zwangsinstitutionen (Gefängnisse etc.) würde ich mir das dringend wünschen.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:30 Uhr
Die Linke, die internationale Linke, die IV. Internationale, die PKK, die KPdSU, die PCF und die Sozialisten, alle sind sie Links und sie haben sich schnell auf irgendwas geeinigt, nun müssen die doch alle Y und X wollen? Ich habe selten einen so wenig belegten Kommentar gelesen wie diesen. Das Einzige, was hier sehr klar und deutlich erkennbar ist, ist das Feindbild der Linken. Warum will Spanien Melilla und Ceuta behalten? Vielleicht weil Marokko das gar nicht haben will? Nun ja, da ich die taz lese und Ernest Mandel mal in Brüssel gesehen habe, bin ich wahrscheinlich auch einer diese Mio. von Abermillionen Linken in Europa. Und verhalte mich natürlich falsch, weil ich ja links bin und jetzt behaupte doch bitte niemand, dass ich mein Argument aus mir selbst heraus begründete hätte, das sind alles Lügner und Linke? Oder Rechte? Oder einfach die Bösen, die Schlechten?
zum Beitrag02.09.2026 , 13:24 Uhr
Wenn ich das richtig verfolgt habe, gibt es dazu tatsächlich ein Dossier und Hinweise. Ob es zu 100-Prozent so gewesen ist? Daran darf man Zweifel haben.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:22 Uhr
Ceuta ist seit langem eine spannische Enklave und warum ausgerechnet an einem Tag Migranten diese Enklave stürmen, ist eine berechtigte Frage. Es gibt schon Hinweise darauf, dass eine Stimmung geschaffen wurde, dass es Kräfte gab, die diese Tragödie als Show haben wollten. Das Bedürfnisse autoritärer Staaten und Bewegungen, Europäer durch Migration zu verängstigen, ist allgegenwärtig. Die Gefühle entstehen und dann bewegen sich träge, wohlhabende Menschen nach Rechts, wenn nicht nach Ganz-Rechts. Und genau darum könnte es gegangen sein. Die links-liberal-soziale Regierung Spaniens in die Enge zu treiben, sie zu destabilisieren. Das könnte das Ziel gewesen sein.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:15 Uhr
Ich würde sehr vielem zustimmen, was Butterwege schreibt, aber es gibt doch einen Grund, der mir die Situation anders erscheinen lässt. Russland rüstet auf und das schon seit längerer Zeit und es produziert mehr Waffen, als für den Krieg in der Ukraine benötigt wird. Das ist eine Tatsache und darauf gar nicht zu reagieren, wäre m.M. törricht. Ansonsten würde ich dieser Regierung auch sagen: Aufrüsten und sozial abrüsten, Menschen deklassieren, degradieren, das rächt sich. Dass 1933 die Nazis an die Macht kamen, hatte sehr viel mit dem Abstieg Deutschlands ab 1929 zu tun. Und der kam durch eine Wirtschaftskrise. Auch damals wollte 'man' sparen, dachte man, muss doch spraren. Wenn man an Leistungen spart, wenn diese gerade stark nachgefragt sind, zeigt man, wo man steht ... Oben und man schaut nach unten.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:11 Uhr
Obama, Clinton und selbs Bush jr hätten den Iran aber nicht angegriffen und Clinton verriet kürzlich, dass er immer wieder mal einen Anruf von Bush Jr. bekommen hat, als dieser Präsident war und der ihn tatsächlich erst um Rat bat, den er dann aber ignoriert. Aber Trump hört erwiesenermaßen niemanden zu. Und die US-Politik in der Region floppt und das schon lange, auch unter Clinton und Obama, das stimmt. Aber dann schon anders als das, was Trump da macht.
zum Beitrag02.09.2026 , 13:09 Uhr
Die AfD arbeitet mit Gefühlen. Alles wird emotionalisiert und es werden Gefühle zielgerichtet angesprochen und aktiviert. Auf der rational-sachlichen Ebene wäre die AfD im Grunde genommen regelrecht lächerlich, eigentlich versprechen sie einen Sack voller Lügen. Und so läuft das auch ab, in Interviews, in Reden, es wird einfach so getan, als ob, es wird versprochen, es wird gefordert. Wenn 2026 so viele Menschen auf Rhethorik und Propaganda reinfallen, ist das ein Warnschuss, wo sich unsere Gesellschaft befindet.
zum Beitrag31.08.2026 , 17:07 Uhr
Trump verstehe die Iraner nicht, Trump versteht den Iran auch nicht. Er ist glücklich, wie ein Idiot zu agieren und so sieht das Ganze auch am Ende aus. Der Iran ist am Boden, die Bevölkerung verarmt und dennoch wird das System zunächst überleben. Das ist jetzt deren Hauptbeschäftigung, sie nutzen die Menschen, die sie einkaufen, ideologisieren und mobilisieren können. Dazu brauchen sie immer neue Ideen und im Zweifel machen sie Ärger an der Straße von Hormus. Ich glaube, es ist lange her, dass ein US-Präsident so wenig Ahnung hatte von Aktionen, die Mrd. US-$ kosten und eigentlich nicht das Ergebnis bringen können, was die USA wollen. Es ist im Grunde genommen der größte Flop seit Vietnam: Die USA wenden Mrd. $ auf und erzeugen eine fragile Weltwirtschaft, schicken pausenlos den Märkten Unsicherheit und Instabilität. Parallel freuen sich die Russen über hohe Öl-Preise. Die iranische Führung hat dagegen alles über- und durchgestanden. Die Pasdaran haben mehr oder weniger das Ruder übernommen und ihr Hass auf die USA war seit 1979 nicht so stark wie jetzt. Ihr Ziel ist es, zu überleben, das schaffen sie momentan gut. Das iranische Volk geht dabei den Bach runter.
zum Beitrag31.08.2026 , 15:47 Uhr
Das ist soweit legal ... Ethisch? Wahrscheinlich nicht.
zum Beitrag31.08.2026 , 13:23 Uhr
Die Rente mit 45 Beitragsjahren kostet Geld. Aber in Wirklichkeit kostet eine Rente über Beiträge und über Steuern immer viel Geld, weil das ja immer darauf hinausläuft, dass Rentner nicht mehr arbeiten, also an der Erzeugung des BIPs nicht wirklich mitwirken. Das ist in diesem Sinne sowieso eine Kostenstelle. Das eigentlich Interessante an der 45-Jahre-Regel, ist, dass sie auch beinhaltet, wann die Pflicht zur Arbeit aufhört. Darüber reden ja eher weniger Menschen. Wann muss ein Mensch in Deutschland nicht mehr arbeiten? Eine wichtige Frage, wenn Menschen hart und schwer arbeiten. Denen dann vorzurechnen, dass sie besser gestellt werden als andere? So gesehen leben dann ein paar Mio. Pensionäre schon besser und wir müssten uns mit denen beschäftigen.
zum Beitrag31.08.2026 , 13:18 Uhr
Die AfD-Jugend ist inzwischen viel eher an der HJ, BDM oder anderen Organisationen dran - jedenfalls thematisch. Das Bild der heilen deutschen Familien kommt dort nicht mehr aus der Handreichung der Landjungen oder der Landfrauen oder vom Opus Dei, sondern es klingt und liest sich immer mehr wie eine Neuformulierung von NS-Ideen, bzw. Handreichungen aus 1933-45. Das liegt vor allem am Rassismus, der immer stärker in den Vordergrund gestellt wird. Beim Nationalismus konnte das mit dem GG und der Definition, wer Deutscher ist, noch kaschiert werden, wenn es allerdings um Vater, Mutter, Großvater etc. geht, dann wird das rassisch begründet. Und das schafft eine Parallele zu echten Nazis und Neonazis.
zum Beitrag31.08.2026 , 13:12 Uhr
Venezuela verliert bei diesem Abkommen. Und die Umwelt der USA wird noch mehr verlieren, eigentlich wird hier ein Anreiz zur Verschwendung von natürlichen Ressourcen gesetzt, der beispiellos ist. Leider zeigt dieser 'Deal' auch, dass die USA Gewinne durch ihre merkwürdige Außenpolitik erzielen. Marxisitische Autoren würden diese Außenpolitik als Expansionspolitik des Kapitals beschreiben und das würde sich hier sogar als Analyse anbieten. In so einer Struktur kann die Bevölkerung Venezuelas eigentlich keinen echten Gewinn erzielen, bzw. die Gewinne landen bei der Bourgeosie des Landes und bei Unternehmen, die dann teilweise wieder zu den USA gehören.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:46 Uhr
Die iranische Führung steht mit dem Rücken zur Wand und deren Reaktion ist aber gänzlich anders als die, die Donald Trump erwartet. Es ist nicht so, dass die iranische Führung nicht verhandeln will, aber sie weiß, dass sie bei Verhandlungen sich um Kopf und Kragen verhandeln kann. Wenn es ein bestimmtes Bild gibt, dann fällt die iranische Führung. Deswegen sorgen die sogenannten 'Hardliner' für systemsabilisierende Narrative, sprich die Führung macht eigentlich Dinge, die sich unlogisch anfühlen, sie machen an der Straße von Hormus Ärger, sie verschärfen ihre Rhethorik und wischen Verhandlungsergebnisse einfach weg. Und im Grunde genommen, funktioniert ihre Strategie im Sinne eines Erhalts des Systems. Die Wirtschaft und die soziale Struktur des Landes geht stark nach Unten. Das ist einkalkuliert und die USA haben mit Saddam Hussein bereits die Erfahrung gemacht, dass Regime Change nicht per Sanktionen und Drohkulissen passiert. Die irakische Führung hat alles überlebt, sie loszuwerden, war dann Sache eines Krieges mit Bodentruppen. Und den wird Trump gegen den Iran nicht führen. -> Insofern wird die Weltwirtschaft unter dem Iran und Trump noch ziemlich lange leiden.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:30 Uhr
Es war leider kein Ruhmesblatt, was Hamburg da gemacht hat. Aber es sollte eben auch nur einen Notstand beseitigen. Und den hat es ein wenig abgefedert, allerdings doch sehr zu Lasten der Menschen, die dort leben mussten. Sie hatten es schlechter als die Menschen, die an anderen Standorten untergebracht waren. Am Ende ist es leider so, die Stadt wird nie wissen, wie viele Geflüchtete sich auf den Weg machen und wie viele in Hamburg untergebracht werden müssen. Ich glaube nicht, dass der Senat solche Unterkünfte zur Abschockung oder Abgrenzung einrichtet. Aber schön war's nicht, insofern sollte die Stadt besser planen, was in Notlagen zu tun ist und wie man es machen kann.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:26 Uhr
Dsa Pro-EU-Lager wollte in Brüssel mitreden und an Vorschriften und Gesetzen mitarbeiten können. Dazu noch eine bessere Verankerung in Europa haben, auch um sich gegen Trump und Putin besser abgrenzen zu können.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:26 Uhr
Die Nein-Sager haben durchaus ein paar Punkte, die aussagefähig sind, so hat Island einen guten Zugang zur EU und durch die NATO auch Schutz, ein Beitritt verändert das bei dieser Gruppe nur marginal. Dazu kam eben die Fischerei, die in Island ein wichtiger Punkt ist. Hier könnte die EU sich negativ bemerkbar machen. Müsste aber nicht zwangsläufig so kommen. Ansonsten hat Island sicherlich einen natürlichen Drang, Distanz zur EU und besonders zu Dänemark und anderen skandinavischen Staaten zu halten, um nicht wieder abhängig zu werden. Der Wunsch nach nationaler Souveränität ist hier eben stark.
zum Beitrag31.08.2026 , 09:21 Uhr
Das ist jetzt nicht mehr ein rein rechts-extremer, nationalistischer Jugendverband, sondern in Teilen aktivistisch, rechts-extrem und nationalistisch-rassistischer Jugendverband geworden. Da gibt es nur noch wenig Trennendes zur Wiking Jugend oder anderen echten, originären Neonazi-Organisationen. Die AfD-Jugend zeigt eindeutig einen Trend zur aktiven rechtsextremen-rassistischen Szene. Im Grunde genommen, würde eine rechts-konservative Partei wahrscheinlich gegen die Funktionäre dieser Strömung vorgehen, die AfD hingegen befördert diese 'Kader'. Das ist m.M. eigentlich eine Art Bankrotterklärung der Parteiführung. Fragt sich nur, was kommt zuerst, ein Putsch durch solche Kader oder ein Verbot seitens der demokratischen Parteien.
zum Beitrag30.08.2026 , 19:41 Uhr
Diese Regierung sieht ihre Hauptaufgaben darin, die Reichen zu schonen, Durchschnittsarbeitnehmer zu belasten und aufzurüsten. Das ist derart schmal und öde, dass SPD und CDU dafür eine saftige Rechnung kriegen werden. Bei der nächsten Wahl wird Merz mit rechtsextremen Themen in die Enge getrieben, so wie er das mit Scholz gemacht hat. Ihm wird sein Umgang mit der AFD und Heimat (NPD) um die Ohren fliegen. Wer deren Themen pusht, kriegt das zurück.
zum Beitrag30.08.2026 , 15:01 Uhr
Ich würde sagen, die AfD sollte der Weckruf für die demokratischen Parteien sein. Eine Rente nach 45 Beitragsjahren streichen? Gute Idee? Wer beantrag das denn normalerweise und wie fühlen sich diese Menschen mit dieser Streichung. Für einen Krieg mit Russland hochrüsten, aber eigentlich einen Haushalt haben, der stark von der Mehrwertsteuer finanziert wird? Wer zahlt denn die Mehrwertsteuer? Was fühlen arme Familien, die gut 15 Prozent Steuern zahlen, um zu essen und sich das Notwendigste zu kaufen? Deutschland benötigt Fachkräfte, auch aus dem Ausland? Was fühlen den Migrante hier, wenn sie es versuchen, zum einen auf Verkrustungen im Bildungswesen stoßen, zum anderen nichts ins Stadtbild passen? Es gibt zu viele faule Arbeitslose und Arbeitnehmer sind zu oft krank? Was fühlen den Menschen, die gerade alleinerziehend sind, die einen Elternteil ersetzen, die wenig Geld haben und trotzdem viel arbeiten müssen? Sind die faul, weil sie mehr geben müssen für den Nachwuchs? Und wie fühlen sich kranke und arbeitsmüde Arbeitnehmer, wenn sie von Merz und seinem Privatflugzeug lesen? = Die demokratischen Parteien reagieren viel zu wenig auf die Normalbürger. Das ist die bittere Wahrheit.
zum Beitrag30.08.2026 , 14:52 Uhr
VW hat Zukunft. VW geht gerade durch eine der vielen Krisen. Die sind in Wolfsburg nicht neu. Der Konzern kann das stemmen, der Konzern hat die Gewerkschaft und die Mitarbeiter an seiner Seite. HALT. Wenn er will. Das war eben bislang nicht so klar. Wer will den hier was und worüber reden wir langfristig? Da stellen sich viele Fragen: SEAT oder Cupra, Audi, Skoda und wie kann der Konzern im Bereich günstigere PKWs mithalten, wie kann der Konzern neue Produkte erschaffen, ohne gleich alles aufzugeben. Das ist die Aufgabe des Managements. Die Basis zieht mit, wenn sie korrekt eingebunden werden. Das ist leider bisher so nicht gewesen. Deswegen ist tendenziell auch dicke Luft im Konzern. Einfach nur zu entlassen und abzuwickeln kann keine Lösungsstrategie sein, zumal dabei wohl auch viel Kapital zerstört würde. Die Familien Porsche/Piech wären wohl bereit, das Unternehmen so aufzustellen, dass es günstiger und qualitativ gleichwertig produziert, sprich Kapazitäten in Deutschland abbaut oder abreißt. Das sollte jeder wissen. Und die geben im Management schon die Richtung an. Ob das Land Niedersachsen mitzieht oder was am Ende wirklich an Fakten übrig bleibt, darum geht es gerade.
zum Beitrag30.08.2026 , 14:45 Uhr
Die entgangene persönliche Steuer von Klaus Michael Kühne seit 1975 könnte 2 Mrd. EUR oder 4 Mrd. EUR betragen. Das ist eine Menge Geld, welches die von ihm geliebte Stadt eben nicht hatte. Und da fängt für mich das Fragezeichen bezüglich seiner Generosität eben an. Die Otto-Familie lebt, besitzt und arbeitet in Hamburg, Auch sie sind großzügig und auch sie werden hier geschätzt. Deswegen sorry, Kühne war ein genialer Unternehmer, aber seine Liebe zu Hamburg und vor allem zu den Hamburgern hatte sehr enge Grenzen. Und ich vermute, dass die Stiftung ihren Sitz auch in der Schweiz hat und denselben Gedanken folgt, wie Kühne früher selbst. Es gibt eben ein öffentliches Interesse und ein privates Interesse. Wer viel hat, muss sich beteiligen, wer nichts hat, dem wird geholfen. Das ist die Solidarität einer Gesellschaft, dadurch können wir hier leben und ich finde sogar ganz gut. Kühne steht für ein anderes Modell, erst ich, dann kommen (vielleicht) die anderen. Und die Geschichte des Unternehmnes? Bringt in ihrer Aufarbeitung keinen Gewinn, wozu also? Ansonsten ist man ja gut durch die NS-Zeit gekommen ...
zum Beitrag28.08.2026 , 09:18 Uhr
Wer mal nicht mitwählt, der kann eine große Wirkung entfalten, war bei Heide Simonis ein großer Wendepunkt. Ohne dieses Nicht-Votum damals wäre sie vielleicht politisch weiter aufgestiegen. Kann sein, dass hier in Bremen jemand so still und heimlich seine Messer wetzt, um was für sich zu erreichen. Bei drei Parteien sinkt die Anzahl an besetzbaren Posten drastisch. Und eine der drei Parteien hat natürlich weitaus mehr Liebe in die Sache gesteckt, insofern pieckst man sehr zielsicher hier an der richtigen Stelle. Es geht ja um die gehobene Form der Intriganz. Und das läuft eigentlich richtig gut. Die Koalition ist jetzt definitiv angeschoßen, die Nerven liegen blank und es gibt Raum für Veränderungen. Wer hier am Ende profitiert, der dürfte auch die Messer scharf gemacht haben. Das war am Ende in Kiel mehr oder weniger ja auch deutlich. Und es ist eine gute Frage, ob die Professorin sich nochmals zur Verfügung stellt, wenn diese Koalition anscheinend keine echte Grundlage mehr hat. Das würde ich mir gut überlegen.
zum Beitrag27.08.2026 , 13:13 Uhr
Geburtsort und vermutlich Herkunft. Bei DAX-Unternehmen ist nur eine Person offenbar Ost-Deutsch. Alle anderen scheinen West-Deutsch zu sein. Bei den Führungspositionen fällt nur auf, dass in der Wirtschaft die Ostdeutschen unterrepräsentiert sind, von 20 Prozent realem Anteil sind sie dort wohl weit enfernt. Es sollen ca. vier Prozent sein. Nur in Behörden und anderen Institutionen kommen Ostdeutsche auf über 10 Prozent bei Führungspositionen.
zum Beitrag27.08.2026 , 13:08 Uhr
Viele Ostdeutsche haben eine Sozialisierung noch in der DDR erhalten, sie sind jetzt zwischen 45 und 60 Jahre alt und sie konnten in den Netzwerken oftmals nicht mitmischen. Und um diese Netzwerke geht es ja leider. Weder in der Verbindung, noch in der JU, noch beim Jungunternehmerclub waren sie. Dann blieb noch die Leistung. Wer in der DDR studiert und gelernt hatte, der hatte es auch schwerer, egal ob die Ausbildung gleichwertig oder besser war. Und dann kam der Punkt, dass die DDR deindustrialisiert wurde. Die Wirtschaft war dort schwach und viele musste umziehen, bzw. umsiedeln und wer spät dazu kommt, den bestraft eben das Leben. Eigentlich verzichten viele Betriebe und Behörden darauf, das Human-Kapital dieser Generationen wirklich vollständig zu nutzen. Wie so oft. Wäre es anders besser? Ja, aber in dieser Gesellschaft geht es eben nie um Gerechtigkeit, sondern um Stärke. Und da haben die Leute aus dem Osten schlechtere Karten. Leider.
zum Beitrag27.08.2026 , 12:57 Uhr
Ich glaube, kurzfrisitg wäre taktisches Wählen angebracht, langfristig haben Sie vollkommen recht. Gerade die SPD macht momentan viel, um sich unglaubwürdig zu machen. Und die CDU unter Merz ist auch ein trauriger Haufen geworden. Diese Parteien sollten dringend nacharbeiten und zu Lösungen kommen. Aber selbst 20 Jahre diese Parteien wäre immer noch sinnvoller als AfD-Regierungen.
zum Beitrag27.08.2026 , 12:49 Uhr
Das macht mir keinerlei Angst. Das ist einfach Propaganda und zeigt nur, wie sehr Sie dieser Leier auf den Leim gegangen sind. Wer einen Betrieb vererbt, der kann zuvor Vorsorge treffen, um den Übergang zu schaffen - mit Steuern und mit Gebühren, vor 1982 wurden keineswegs stetig Betriebe aufgegeben, weil der Staat einen Anteil wollte. Ihre Behauptung ist doch geradezu verteilungspolitischer Schrott, wir müssen Vermögende schonen, weil sie sonst ihre Betriebe auflösen, verkaufen und abwickeln. Momentan schließen Betriebe und entlasse - weil die Wirtschaft nicht zieht, weil es durch Trump und Kriege zu einer schwachen Konjunktur kommt. Der Punkt, den Sie bringen, den sehe ich genau andersherum: Ausnahmen, die nichts bringen, die für eine Gesellschaft steht, die mehr und mehr für die Starken da ist und den Schwachen nur neue Bürden und Sachen auflastet. Und natürlich zahlen Chefärzte, Generäle, Behördenleiter, Manager und Top-Akademiker schon einen großen Teil der EInkommenssteuer, aber die Haupteinnahmequelle in Deutschland ist tatsächlich die Mehrwertsteuer und die bezahlen alle mit einem hohen Konsum - auch ganz arme Familien.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:40 Uhr
Das Konzept der Angebotsorientierung ist noch älter, die Idee einer Neoliberalisierung, ist auch nicht neu, dennoch setzt Merz darauf und erzeugt Angst und Minuswachstum, Stagnation und Sparzwänge, die er dann sozialdarwinistisch auch noch mit Aussagen garniert. Wollen Sie mir ernsthaft dieses Statement hier entgegenhalten? Bis 1982 waren Kommunen und Bundesländer steuerlich besser ausgesetattet als heute. Die Investitionen waren einfacher zu bewerkstelligen. Gut, die DDR war ein eigener, unabhängiger Staat. Aber im Grunde genommen hat doch Kohl das Leben auf Pump erst so richtig in Schwung gebracht. Kaum ein Kanzler hat so entlastet ohne Gegeneinnahmen und dann eben Schuldscheine verteilt. Diese Politik wäre richtig an ihre Grenzen gegangen, wäre 1990 nicht die Wiedervereinigung gekommen. Aber selbst die hat Kohl so nachhaltig in den Sand gesetzt, dass es bis heute Nachwirkungen gibt, die Geld kosten.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:36 Uhr
Gut Covid 19 nehme ich, der Rest ist schon ein endemisches Problem geworden. Angefangen vom Gas und dem Krieg 2022 und der Verpflichtung, die Ukraine zu stützen, deren Menschen aufzunehmen. Aber schauen Sie sich mal die Prognosen an. Die sind echt schmal. Deutschland wird massiv sparen müssen, um das abzufedern und gespart wird bei Merz bei Schwachen, Armen und Arbeitslosen, der spart dort, wo es gerade eher einen steigenden Bedarf an Hilfe gibt. Das ist sozialer Sprengstoff. Und die Zahlen sind noch mehr oder weniger ohn die Trump-Delle. Die kommt ja noch hinzu. Das können sie mir nicht als Stabilisierung verkaufen, was die Regierung da macht.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:33 Uhr
Wenn die sofort am Flughafen schon freigelassen werden? Ist das für uns ein Plus an Sicherheit? Wenn die in Deutschland jahrelang gelebt haben, hier ein soziale Umfeld haben? Dann bleiben sie dort am Hindukusch und arbeiten einen Tag lang für €6 ? Glauben Sie das? Oder sammeln die ihr Entlassungsgeld und ihre Starthilfe ein und ziehen wieder los?
zum Beitrag27.08.2026 , 09:30 Uhr
Ich wähle im Norden Deutschlands bereits taktisch - sogar SPD. Weil der Kollege Zufall für viel Mist sorgt und schon gesorgt hat. Aber vor allem muss jeder wissen, es gibt für Unzufriedene einen Blitzableiter: Ein Kreuzchen im Dunkeln, unbeobachtet von anderen. Man kann sich richtig daneben benehmen. Man idiotischen Rassisten, die aus der NATO austreten wollen und Steuerflüchtigen, die in der Schweiz leben ein 'Ja' für Rassismus und Naitonalismus geben. Es ist nicht nur ein Mal Protest, es rockt die Dauerregierung aus SPD, Grünen, CDU und CSU so richtig durch. Die merken das. Das verleitet. Über die Nebenwirkungen und andere Konsequenzen muss man mit diesen Wählern nicht mehr sprechen. Sondern das nehmen die in Kauf. Lieber aufrecht und deutsch verarmen, als mit 65 noch einen Arzt oder eine Pflegerin haben. Mit Rationalität hat das hier nichts mehr zu tun. Es ist einfach ein Zeitrennen, irgendwann wird die AfD verboten, wie lange kann sich ein Bürger, der sonst artig Steuern zahlt, mal so richtig daneben benehmen? Rassismus in echte Politik übertragen? Wie lange geht das noch? Was machen die da Oben, wenn das passiert?
zum Beitrag27.08.2026 , 09:25 Uhr
Um wirklich gerechte und leistungsgerechte Steuern aus Erbsschaften und Sterbefällen zu generieren, müssten diese Gesetze analysiert und überarbeitet werden: 1. § 16 ErbStG – persönliche Freibeträge deutlich senken 2. § 19 ErbStG – höhere Steuersätze 3. § 13a und § 13b ErbStG – Unternehmensvermögen 4. § 28a ErbStG – Verschonungsbedarfsprüfung 5. § 13 ErbStG – sachliche Steuerbefreiungen reduzieren 6. § 14 ErbStG – Schenkungen über zehn Jahre Die Liste zeigt leider, wie fleißig Bundesregierungen seit 1982 waren, um Erbschaften den Erben oftmals steuerfrei zugänglich zu machen. Selbst bei einer moderarten Überarbeitung, würden die Finanzämter deutliche Mehreinnahmen erzielen, viele Bundesländer und Kommunen könnten mehr investieren, wichtige Entscheidungen schneller treffen. Das Subventionieren von Reichen Menschen und ihren Nachkommen ist in Wirklichkeit ein Riesenverlust für dieses Land.
zum Beitrag27.08.2026 , 09:18 Uhr
Das ist eine gute Einnahme. Aber hier mal was zum nachdenken. Nimmt man die gesetzlichen Regelungen von 1982 Schmidt und rechnet, der Staat hätte tatsächlich aus der Erbschaftssteuer und damit zusammenhängenden Gebühren und Steuern 65 Prozent mehr EInkünfte. Der Staat hätte mit diesen Gesetzen ca. 34 Mrd. EUR eingenommen. Warum ist das so? Weil der Staat Vermögende, Firmeninhaber, Kapitalbesitzer stetig entlastet. Im Grunde genommen sterben noch zu wenig Reiche, wenn man diesen Vergleich zu grunde legt. Das ist eben der Fluch unserer Zeit, wir bräuchten mehr Solidarität in der Bevölkerung, nicht weniger. Dazu kommt noch die Idiotie, das Hamburg gerade Klaus Michael Kühne feiert, gerade ist dieser Wunderunternehmer verstorben, und Hamburg kann gerade mal null Erbschaftssteuer und zusammenhängende Gebühren gelten machen. arum? Weil Kühne in die Schweiz gezogen ist. Deswegen müssen die Gesetze geändert werden. Momentan versprechen AfD, CDU/CSU und FDP sogar weitere 'Entlastung' für Reiche, während die SPD eventuell nichts mehr verspricht, was sie dann trotzdem bricht, die Linke würde wohl besteuern, die Grünen, nun ja, sie sind ja zum Teil die Erben, eigentlich auch. (Konkret?)
zum Beitrag27.08.2026 , 07:03 Uhr
Von F. Merz kommt nichts. Keine Impulse für die Wirtschaft, nur Sparideen für Arme und Durchschnittsarbeitnehmer. Das ist eine Katastrophe.
zum Beitrag25.08.2026 , 12:27 Uhr
Ich kann bei ihm schon sehen, dass er seine Heimatstadt mochte, aber viel mehr war das m.M. nicht, die Spenden belaufen sich auf ca. 390 Mio. Euro, die Steuern, die Hamburg durch den Fortzug nicht erhielt, die schwanken zwischen 2 Mrd. Euro und 4 Mrd. Euro. Gleichzeitig hat Kühne in Hamburg ca. 1,4 Mrd. Euro investiert, das stimmt. Gerade beim HSV war das nicht unbedingt mit einer starken Gewinnorientierung verbunden, aber es war auch keine Spende. Ich denke, solange ich den Spitzensteuersatz zahle und ein Milliardär wie Kühne zahlt hier keine Steuern, gibt es schon ein Problem mit Menschen, an denen viel Vermögen und Firmen hängen. Andere Familien wie die Ottos zahlen hier Steuern und spenden trotzdem, da muss ich leider sagen, ich schätze sehr die Menschen, die hier leben und verdienen und immer noch spenden. Klar, Kühne hat ausgesprochene unternehmerische Fähigkeiten gehabt, quasi bis 2026, wo er starb. Das soll auch keiner kleinreden, aber die Spielregeln, die konnte er sich suchen, wo sie für ihn passten, anders als die meisten anderen Hamburger.
zum Beitrag25.08.2026 , 09:29 Uhr
Immer Afghanistan, wenn Deutschland gerade abschiefreundlich ist, dann müssen Menschen in dieses Land gebracht werden. Und es läuft immer mit Pannen und Fehlern ab. Das ist beim Hindukush Programm und die Strafttäter sind zu einem guten Teil in die Freiheit geflogen worden, einige sollen Afghanistan bereits wieder verlassen haben. Ob bei gefährlichen Straftätern mehr Sicherheit für Deutschland entsteht, wenn man diese nach Afghanistan bringt? Anscheinend ist es egal. Natürlich verstehen viele Asylbewerber die Gesetze in Deutschland nicht und veregessen die auch. Sie dafür sofort abzuschieben? Das scheint mir eine idiotische Idee zu sein.
zum Beitrag25.08.2026 , 09:22 Uhr
Noch ein Treffen, nochmals ohne positive Impulse - diese Regierung vergeigt es wirklich in einem unfassbaren Tempo. Aber das hätte man auch wissen können, Merz hat Olaf Scholz mit dem Thema illegale Migration KO gehauen, Scholz hat nicht parieren können, während Merz ihm katastrophale Entwicklungen prophezeite. Und Merz ging es um klassische neoliberale Umverteilungsideen. Mit diesen kriegt man das WIrtschaftsmodell aber unter Trump nicht flott. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Zeitraum von 2020 bis 2025 um durchschnittlich -0,07 Prozent pro Jahr. Das bedeutet, dass unsere Wirtschaft stagniert. Es fehlt ein Impuls. Dabei sind auch kleine Erfolge dabei, die Abhängigkeit vom russischen Gas hat Deutschland abgeschüttelt. Aber insgesamt wird es nur mit neuen Ideen und Anreizen, sprich Investitionen funktionieren. Aber dazu müsste man wohl die Schuldenbremse schrotten, was Deutschland gut könnte und die Binnennachfrage stärken. Dazu ist Merz nicht bereit. Er lässt das Schiff lieber ein wenig Leck und verteilt Geschenke an fünf oder ein Prozent der Bevölkerung. Die Armut steigt, die Arbeitslosigkeit steigt. Die Regierung? Sie macht nichts.
zum Beitrag24.08.2026 , 17:49 Uhr
Klaus Michael Kühne hat Hamburg 1975 verlassen, wäre er geblieben, Hamburg hätte 2,5 Mrd. EUR oder 4 Mrd EUR an Steuern eingenommen. Das ist eine Summe, die viel über den Mann Kühne verrät, der sich generös und patriotisch gab - von wegen HSV-Sponsor etc. Hätte er Hamburg wirklich geliebt, dann hätte er auch Steuern bezahlt. Aber so lief das nicht ab. Kühne war durchaus ein Mann, über den sich Positives sagen lässt, aber grundsätzlich war er von dem Wunsch gerieben, den Gewinn zu steigern, koste es, was es wolle. Es ist interessant, sich Kommentare anzuschauen, die in Hamburg bei Social Media abgegeben werden, anscheinend haben viel Menschen Sympathien für den Steuerflüchtling Kühne. Das kann ich nicht verstehen. Ich bin auch gespannt, was aus den Opernplänen wird. Ob das am Ende nicht wieder der Hamburger Steuerzahler am Ende begleicht. Dass Kühne die Aufarbeitung der NS-Zeit nicht hinbekommt hat, wundert mich nicht. Es hätte keine Zusatzeinnahmen generiert. Und wer wollte das schon? Kühne jedenfalls nicht.
zum Beitrag24.08.2026 , 10:04 Uhr
Die Aussage war ja nicht ein pauschaler 1:1-Vergleich, sondern in Teilen gleichen sich NSDAP und AfD. Die AfD war mal eine neoliberale, rechts-konservative Partei, inzwischen ist sie auf dem Weg eine klare rechtsextreme Partei zu werden. Ihre Inhalte fangen tatsächlich an, eine Schnittmenge sogar mit der NSDAP zu generieren. Gerade Björn Höcke ist der heimliche Stratege der neuen AfD. Und der steuert die Partei nach ganz Rechts. Seine Themen sind emotional, rational eher Müll, aber sie ziehen und da sind wir bei einer Wut und einer Irrationalität, die die AfD immer mehr zu einer klassichen faschistischen Partei machen könnte. Aber die Unterschiede, die es noch gibt, die sollte man klar erfassen und erkennen. Das wäre wichtig, sich eben nicht in die Pauschalisierung zu begeben.
zum Beitrag24.08.2026 , 09:56 Uhr
Die AfD profitiert nicht von einer satten Wohlstandsgesellschaft, sondern sie kommt so richtig auf Touren, wenn es vor Ort an Infrastruktur, Wirtschaftsbetrieben, kulturellen Angeboten und medizinischer Versorgung mangelt. Im Grunde wählen Menschen in strukturschwachen Gebieten überproportional die AfD. Und die AfD fängt an, sich zu militarisieren, aggressiver zu werden. Sie entwickelt sich mehr oder weniger seit einigen Jahren immer rechtsextremer und ihre innerparteiliche Demokratie wird mehr oder weniger immer stärker von den extremen Kräften bestimmt, sprich die internen Diskussionen werden Stück für Stück zurückgebaut. Das macht die AfD zu einer sehr merkwürdigen Partei, weil sie von Menschen gewählt und favorisiert wird, die eigentlich nicht das erhalten würden, was sie sich wünschen.
zum Beitrag24.08.2026 , 09:49 Uhr
Studiengebühren sind keine Garantie auf Finanzierung des Universitätssystems und stehen auch nicht für Qualität. Es ist m.M. viel sinnvoller die wohlhabenden Schichten konsequent zu besteuern, als Studenten individuell Gebühren aufzuerlegen. Und in Hamburg ist eine Senatorin für die Universtitäten zuständig. Bekeris ist nur für die Schule zuständig.
zum Beitrag24.08.2026 , 09:47 Uhr
Es ist schade, dass die Senatorin Bekeris nicht das echte Problem des Hamburger Schulwesens anpacken will, die Auflösung der normalen Schule 24 bis 30 Kinder/Jugendliche ein Lehrer, Unterricht, Arbeiten, Abschluss. Inzwischen gibt es Schulbegleiter, Sozialpädagogen, Psychologen und dann nocht Honorarkräfte, um eine Schule in Schwung zu bringen, die mit diesem (alten) Aufbau noch vor 20 oder 40 Jahren funktionierte. Bekeris müsste mal echte Überlegungen anstellen, wie die Schule flott machen kann. Da Hamburg eine bürgerliche Schicht hat, die in diesem Segment auf Privilegien besteht, verteuert sich das Schulwesen nochmals. Gymnasien für mehr oder weniger deutsche, gebildete, meist eher wohlhabende Klassen und dann noch Schulen, die eventuell zu viele Aufgaben erhalten haben. Natürlich muss Bekeris einen Teil der Konsolidierung stemmen. Da hat sie ausnahmswiese recht, aber der Weg wäre doch, dieses Schiff insgeamt wieder zu straffen und für gute Lernbedingungen zu sorgen. Anstatt ein Loch durch ein anderes Loch zu flicken. Die betroffenen Eltern werden schauen, was mit ihren Kindern passiert. Und das kann zu großer Unzufriedenheit führen.
zum Beitrag24.08.2026 , 09:39 Uhr
Theoretisch könnte die nächste Regierung eine ganze Menge ändern. Aber die Regierungen agieren immer im Status Quo und der sorgt für Schieflage und eine Unterfinanzierung des Staates und für eine extreme Exportabhängigkeit. Es ginge anders.
zum Beitrag24.08.2026 , 09:37 Uhr
Da haben sie recht, aber Merz muss liefern, er muss Ideen für Wachstum, Sicherheit und Zusammenhalt liefern. Das macht er aber nicht, stattdessen gab es Diskurse übers Stadtbild, faule Arbeitslose, rentenfreudige Arbeitnehmer, die keinen Bock mehr haben, Merz hat Panik und Angst verbreitet, Optimismus geht wirklich anders. Er ist der Kanzler - er muss abliefern. Da liegt ein Problem. Die CDU hat bei Scholz auch nicht Zusammenhalt und Kooperation angeboten, sondern über illegale Migration die Regierung eisenhart bekämpft und diese letztlich ja auch zu Fall gebracht.
zum Beitrag24.08.2026 , 09:34 Uhr
Ich glaube, dass die Kreise innerhalb der CDU/CSU, die Merz stützen, ihn nicht stürzen werden. Dabei müssten diese Leute eigentlich merken, dass Merz eine Wende zu Wachstum und Perspektive nicht schafft. Tatsächlich, sehe ich eher Lars Klingbeil als baldigen Politikrentner. Er dürfte die Fassungslosigkeit und Überforderung der noch verbliebenen SPD-Basis nicht überleben. Bei der SPD sitzt diese Regierung wirklich schlecht. Kaum ein Normalo-SPDler versteht, was seine Partei da macht. Diese Rückmeldung hat Merz aus der CDU nicht, zwar fängt da auch eine Absetzbewegung an, aber die Messer werden jetzt nicht scharf gemacht. Das könnte sich nach den Wahlen ändern. Wenn klar wird, dass Merz die AfD nicht stellt, sondern aufpäpelt. Dann könnte die CDU merken, dass sie einen anderen Mann / Frau und ein anderes Konzept braucht. Dann ziehen die Diskurse um Frührentner, Sozialmitnehmer, Faulheit der Arbeitnehmer, junge Migranten nicht mehr. Für mich ist es immer noch schockierend, wie wenig Merz eigentlich auf der Höhe der Zeit ist, wie wenig kreativ und informiert er ist, wie er stur an seiner Agenda hängt, die nicht funktioniert, nichts bewirkt. Merz wirk immer ratlos und überfordert.
zum Beitrag21.08.2026 , 09:13 Uhr
Der Kreis um Björn Höcke könnte auch ganz aussteigen und mit Gewalt sich an die Macht bringen, von den Zahlen und den Anhängern wäre das jetzt bereits möglich. Man sollte die AfD so wie sie jetzt ist ernst nehmen. Ich glaube zwar, dass dann eine Art Bürgerkrieg ausbricht, aber das vielleicht auch nur in Berlin, Hamburg, Bremen und Köln. In einigen Städten und Gebieten könnten die Menschen das einfach schlucken. Die NSDAP konnte auch putschen, aber das brauchten sie am Ende nicht. Die AfD hat m.M. deutlich andere Ideen als die NSDAP. Aber beide Parteien lehnen eine liberale Demokratie ab und lehnen auch eine Presse- und Meinungsfreiheit ab. Dazu kommt noch ein krudes, selektives Bild vom Menschen, das auf Feind- und Freundbilder hinausläuft.
zum Beitrag21.08.2026 , 09:09 Uhr
Die AfD trifft auf eine wehrhafte Demokratie und entstand aus einer rechtskonservativen Partei. Das macht einen großen Unterschied aus.
zum Beitrag21.08.2026 , 09:08 Uhr
Natürlich ist die AfD nicht die NSDAP. Die eine Partei ist als neoliberale, rechts-konservative Partei gegen die CDU entstanden, die andere Partei aus der Deutschen Arbeiter Partei hervorgegangen, im Grunde genommen, als eine Waffe gegen die Arbeiterbewegung, die 1918/19 die Macht in Deutschland übernehmen konnte. Später lebte die NSDAP von einer Demokratie, die nicht wehrfähig war und keinen Kompass für Extreme hatte. Das ist heute anders, die AfD ist inzwischen eine völkisch-rassistische, immer noch neoliberale Partei, die aber wie die NSDAP auch den Systembruch anstrebt. Anders als die NSDAP hat die AfD noch interne Demokratie, die allerdings zusehends von rechtsextremen gesteuert wird. Ich würde die Parteien nicht gleichsetzen, auch wenn es sehr überzeugende Gemeinsamkeiten gibt, so fordert die AfD Dinge, die sich gar nicht miteinander verbinden lassen, verspricht Wohlstand, will aber Ausländer und vor allem ausländische Arbeitskräfte deportieren. Die NSDAP hat sofort alle Institutionen gleichgeschaltet, die AfD will den staatlichen Rundfunkt reduzieren und praktisch unbrauchbar machen, um aber private ihr genehme Medien zu etablieren. Insofern sollte man die nicht gleichsetzen
zum Beitrag20.08.2026 , 17:50 Uhr
"§21 (2) Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig." Natürlich muss das bewiesen werden, aber das scheint mir jedenfalls kein großes Problem mehr zu sein. Und anders als bei der NPD ist die AfD nicht mit Spitzeln voll.
zum Beitrag20.08.2026 , 09:40 Uhr
Ich gehe über kurz oder lang von einem Verbotsverfahren und von einem Verbot aus. Das Problem beim AfD-Verbot ist eigentlich keins, die Partei war mal extrem-konservativ und neoliberal, aber auf dem Boden des Grundgesetzes, inzwischen vertritt sie völkisch-rassistische Ideen, missachtet in ihren Ideen Grund- und Menschenrecht, steht nicht zur Meinungsfreiheit und zur Pluralität von Medien und dem staatlichen Rundfunk. Kurz: Die AfD strebt ein autoritäres Regime an, ob sie das mit einer direkten Diktatur macht, ob sie eine eingeschränkte Pseudeo-Demokratie etabliert ... Die AfD will die Ordnung dieses Landes nicht. Sie will eine andere Ordnung und sie will auch politische und wirtschaftliche Konzepte, die auf die einseitige Kündigung von internationalen Verträgen hinauslaufen. Man könnte auch sagen, die AfD kann Meloni und Le Pen nicht folgen, sie verstehen diese Rechtsextremen nicht. Und so lief ja auch kürzlich der Parteitag ab, gesteuert wurde er von Rassisten und Völkischen, sie haben die Delegierten inzwischen unter Kontrolle. Dagegen hilft nur noch ein Verbot. (Und gute Sozialpolitik als 2. Schritt)
zum Beitrag13.08.2026 , 13:49 Uhr
Wie ekelhaft sind diese Menschen? Unterstellung, Gefühle, Mobilisierung, das alte Lied der Nazis, gegen andere Menschen hetzen. Vielleicht hätten sie sich mal anmelden sollen und es auf eine Begegnung ankommen lassen sollen. Allerdings zeigt das auf, wie gefährlich selbst Kleinigkeiten werden können. Die Propagandamaschine steht für solche Sachen zur Verfügung - egal wie idiotisch das ist.
zum Beitrag13.08.2026 , 12:57 Uhr
Die Antifa leistet schon gute Arbeit, aber sie kann auch schnell zu einem Irrschiff werden. Solange die AfD nicht verboten ist, muss selbst die Antifa diese Partei möglichst gut und sachlich bekämpfen, wenn man denen auch noch Schlagzeilen und Vorurteile selber liefert, ist das nicht zielführend. Und überhaupt, was ist eine gute Antifa. Das ist eine gute Frage, weil in ganz Deutschland demokratische Parteien nicht unbedingt besonders gut aufgestellt sind, die demokratischen Parteien machen aber das echte Gegengewicht gegen die AfD, Heimat und Neonazis aus. Das ist nicht besonders angenehm, in öden SItzungssälen zu sitzen, das Für- und Wieder einer Ampel zu diskutieren und sich Beschwerden von Bürgern reinzuziehen. Noch weniger geil ist es, in Parteien mit anderen zusammen zu arbeiten, die einem gerne abmessern möchten, auch das passiert in demokratischen Parteien. Am Ende ergibt die Summe aber eine gewaltige Leistung für dieses demokratische System. Und die Antifa mag ne Sitzblokade hinbekommen, besonders engagierte Aktivisten schaffen noch Infos ran, die selbst der Verfassungsschutz nicht hat, aber das löst das Grundproblem der Demokratie nicht: Engagement in Gremien.
zum Beitrag13.08.2026 , 12:50 Uhr
Die AfD simmuliert ökonomische Kompetenze, in Wirklichkeit steht die Partei für einen kruden, inhumanen Kapitalismus. Gerade die vielen Arbeitnehmer, die momentan die AfD wählen, würde ihr blaues Wunder mit dieser Partei erleben. Länger und intensiver arbeiten, weniger verdienen, die AfD müsste die abwesenden, abtransportieren ausländischen Arbeitskräfte durch innländische Arbeitnehmer aufwiegen und dazu müsste sie noch stärker Frauen aktivieren und diese länger arbeiten lassen. Dazu käme der Einbruch der Investitionen, den eine Politik gegen Migranten, gegen die EU und gegen die NATO erzeugen würde. Es mag gut sein, dass man Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen wählen, korrigieren kann, anscheinend fehlt den AfD-Wählern dann rational-logisches Denkvermögen. Und vielleicht überwiegt auch das Motiv, den Regierenden, den Eliten einfach mal einen ordinären, ekelhaften Denkzettel mitzugeben, damit diese 'sich bewegen'. Was sie aber nicht tun und nicht tun werden. Für die Zukunft bietet die AfD ökonomisch ungefähr ein Desaster wie Brexit mal fünf an. Wer das nicht versteht, der will das vielleicht gar nicht so genau wissen. Ich denke: Insofern ist das eine steile These.
zum Beitrag11.08.2026 , 18:01 Uhr
Die Sehnsucht nach der großen Veränderung ist dem Irrglauben geschuldet, dass sich massive Verbesserungen erreichen lassen. Tatsächlich ist seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine, dem Machtantritt Donald Trumps, dem Angriff auf den Iran Deutschland in einer schwierigen Situation. Mit Bums und Wums wird sich nicht viel verändern lassen. Ein Sieg der AfD würde ausländische Investoren massiv abschrecken und ein Gespenst der Instabilität erzeugen. Das dürfte die Wirtschaft stark drücken. Und sowieso wächst das BIP kaum, inzwischen wächst es wahrscheinlich, weil es so lange im Minus war. Langfristig braucht Deutschland echte Strategien für Wachstum und Stabilität. Die generiert niemand durch Wums und Bums, dazu müssen Prozesse in der Gesellschaft koordiniert, friedlich und demokratisch ablaufen. Es muss dazu einen Konsens geben, dass dies gewünscht ist. Wenn ein Haufen Idioten auf Kernenergie und Gas/Öl setzen will, gelingt es nicht.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:11 Uhr
Viele Menschen in Kiel würden gerne eine andere Wohnung mieten, würden gerne weniger Miete zahlen, aber das ist in dieser Stadt schwer. Interessant ist für mich, dass sich dort bislang wenig echter Protest gegen diesen gnadenlosen Wohnungsmarkt entfaltet hat. Die Zeiten, wo Kiel eher günstig war, sind lange vorbei. Und der Wohnugnsmarkt ist extrem ungerecht, da brausen einige in ihren Autos in die Dörfer haben große Häuser, anderen sitzen in kleinen, teuren Wohnungen fest. Viele junge Menschen bleiben länger bei den Eltern, was nicht immer für beide Seiten gut ist, gewünscht ist es meist nicht. ... Der 'neue' Bürgermeister hat ja viel versprochen, daran wird man ihn am besten einschätzen können.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:07 Uhr
In jedem Land der EU leben Menschen ohne Aufenthalt. Das haben sie gut beschrieben, was soll das Geschrei gegen Spanien? Dabei gehören Ceut und Melilla sind von der EU abgegrenzt.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:04 Uhr
Es wird auch so ähnlich weitergehen, der Druck, ein Land zu verlassen, weil es derart perspektivlos dort ist, dieser Druck wird in Zukunft sogar noch wachsen. Viele Staaten investieren zu wenig in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, in soziale Sicherungssysteme und da die EU auf dem Prinzip des Sozialstaats fußt, werden Menschen versuchen, hier her zu kommen. Der Witz an Ceuta ist, dass diese Menschen nicht in die EU eingereist sind, aber die Bilder stimmten und die Medien haben berichtet, damit für einen Schock am TV gesorgt. Da sah es so aus, als ob sich die EU einfach stürmen lässt. Was nicht der Fall ist und war. Deswegen sind die Tragödien um diesen Vorfall auch untergegangen. Es sind Menschen gestorben. In Ceuta war die Bevölkerung nicht bereit, diese Menschen zu unterstützen und wenn es nur eine Flasche Wasser war. Das ist eine andere Tragödie, die stand zwar z.T. in der taz aber sonst kam sie nicht vor. Und dann die Propaganda-Wahlkampfschlachten der anderne EU-Staaten, allen voran Italien, ein Land, dass im Süden massiv mit Schwarzarbeit Agrarwirtschaft betreibt und illegale Einwanderung benötigt. Das war sehr verlogen und falsch, was da gesagt und behauptet wurde.
zum Beitrag03.08.2026 , 08:04 Uhr
Ich habe bei der Bundestagswahl einen Direktkandidaten der SPD gewählt, nicht weil ich von dem überzeugt war, sondern um ein Risiko auszuschließen. Ich würde evtl. auch einen von der CDU wählen, um ein Risiko zu minimieren. Ich bin inzwischen nachsichtiger mit unserer Landesregierung und ich kann nachvollziehen, dass es in Social Media anders zugeht, als früher bei Zeitungen und Zeitschriften, dort hat ein Basketballspieler 1,5 Mio. Anhänger, ein regierender Bürgermeisten 15.000 - wenn es gut läuft. Wenn niemand für Abgeordnete, Regierungen und Bezirkspolitiker ist, dann sind sie nicht populär, dann läuft es schlecht. Und das nützt inzwischen mehr oder weniger exklusiv einem Trump aus Neoliberalen, Neonazis und Rechtsextremisten. Diese haben aber ein gemeinsames Ziel: Eine Abschaffung der liberalen Demokratie und die Etablierung eines inhumanen Regierungssystems, das im Kern einen gnadenlosen Kapitalismus mit Rassismus und Ausgrenzung etablieren soll. Ob das eine Pseudo-Demokratie oder Diktatur sein wird, ist wohl eher marginal. Aber es geht jetzt schon ums Ganze und da hilft die radikale Ablehnung von Y bis Y nicht (mehr).
zum Beitrag03.08.2026 , 07:31 Uhr
Wenn die Regierung nicht die Nachfrage stärkt, brechen viele Arbeitskräfte und Industrien weg. Dann sinken die Einnahmen und steigen die Ausgaben. In Zeiten der Schuldenbremse führt das zu einer tiefen Krise. Aber Merz hat ein Wirtschaftsverständnis aus den 1980ern. Der kann nichts dazu lernen.
zum Beitrag03.08.2026 , 07:27 Uhr
Es war kein 2015 und Spanien hat die Gebiete unter Kontrolle. Dieser Kommentar trifft es, Regierungen machen Propaganda, führen Wahlkampf und schüren Panik und Ängste. -> Das stärkt Rechtsextreme und Neonazis. Die EU wirbt in Marokko gleichzeitig um Arbeitskräfte, die aber Sprachkenntnisse und Qualifikationen haben müssen. Diese Menschen braucht Marokko eigentlich selbst. Spanien verhält sich korrekt, wer dort Urlaub macht, hat viel mit Migranten aus Lateinamerika zu tun. Die werden inzwischen dringend gebraucht. Anders als andere EU-Staaten versteht das die spanische Regierung.
zum Beitrag27.07.2026 , 08:18 Uhr
Iran hatte darauf spekuliert, dass die USA dem Krieg nicht weiterführen wollen oder können. Da hat die iranische Führung eine bittere Fehlentscheidung getroffen. Allerdings ist Trump nicht bereit, Bodentruppen einzusetzen und realistisch Krieg gegen den Iran zu führen. Insgesamt ist der Krieg ein Fiasko. Besonders für die iranische Bevölkerung . Die wird immer ärmer und gefährdeter leben müssen. Und das System wird immer mehr militarisiert und aktioniert. Das Regime muss seine Anhänger ständig in Alarmbereitschaft halten. Es muss ständig Ungewissheit herrschen. Für die USA ist diese Regierung schwer einschätzbar. Die Region dürfte jahrelang instabil bleiben. Am Ende geht es dann um militärische Stärke. Verhandlungen sind nur zweite oder dritte Wahl in so einer Situation. Trumps Verhandlungsstil wird hier eher kontraproduktiv enden, dazu sind die Iraner zu gut informiert. Langfristig bietet Trump eigentlich nichts an. Nur kurzfristig und das reicht Teheran nicht aus...
zum Beitrag27.07.2026 , 08:03 Uhr
Friedrich Merz und Alexander Dobrindt spielen mit rechtsextremen Themen und verbreiten die sogar. Dann werden indirekt immer bestimmte Gruppen angegriffen und gebrandmarkt. Die CDU CSU ist m.M. gefährlich vor allem aber fahrlässig. Diese Art von Politik ist sicherlich nicht neu, aber durch die AfD verändert sie Deutschland und schafft Akzeptanz. Das könnte langfristig sehr gefährlich - bis zu einer Diktatur - werden.
zum Beitrag24.07.2026 , 08:20 Uhr
Merz weiß das alles, ihm geht es gar nicht um eine Sachlage, sondern um eine Stimmungsmache. Und die funktioniert, bedauerlicherweise. Das Problem in war und ist nicht die Faulheit der Deutschen, sondern die teilweise niedrigen Entgelte. Viele Deutsche arbeiten sehr viel, könnten sich aber keinen Volkswagen kaufen. Viele Deutsche zahlen inzwischen sehr hohe Mieten. Da bleibt für den Konsum nicht so viel übrig. Deswegen schwächelt das BIP-Wachstum und Arbeitsplätze müssen abgebaut werden. Dafür wäre Merz verantwortlich, weil den großen turnaround versprochen hat. Um davon abzulenken, sind dann Statistiken super, selbst wenn deren echte Aussagefähigkeit gering ist. Und das Arbeitsvolumen würde mit dem BIP auch steigen. Nur dürfte das kaum über 1 Prozent steigen, es wäre vermutlich eher so, dass das Arbeitsvolumen stagniert.
zum Beitrag20.07.2026 , 10:26 Uhr
Es wäre einen Versuch wert, diese Konstellation zu probieren. Natürlich wäre es mit einem hohen Risiko verbunden. Aber diese Hürde müssten die Parteien nehmen
zum Beitrag20.07.2026 , 08:27 Uhr
Es ist sehr gut, dass Jens Spahn nicht mehr Fraktionsvorsitzender der CDU CSU ist. Alles andere wäre allerdings auch nicht gegangen. Spahn ist Politiker, der macht, was er für richtig hält und ist gut darin sich Anhänger und Mitstreiter zu erarbeiten. Bis jetzt. Ansonsten vertritt er eben wahllos rechte Positionen und stärkt Merz. Deutschland hat kaum noch BIP-Wachstum, die AfD kommt hoch, Trump bekämpft Deutschland, Russland wird feindlicher - dazu fällt Spahn nicht so viel ein, aber er organisierte dann drum herum. Gut, dass Spahn jetzt einen wichtigen Posten verloren hat.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:35 Uhr
Die iranische Führung risikiert das Ganze einfach. Sie wollen eine Situation der Spannung haben und halten. Das hat Konsequenzen. Aber starke und zunehmde Armut bedeutet nicht, dass die Menschen sich gegen die Regierung mobilisieren, es kann die Hierarchien stabilisieren. Grundsätzlich sinkt der Iran aber immer stärker ab. Die militärischen Etats werden das Land in eine starke Armut stürzen und die Abhängigkeit zu China (und zu Russland) wird wachsen.
zum Beitrag10.07.2026 , 00:00 Uhr
Die SPD hat in Hamburg nach 1918 und nach 1945 sehr viel Gutes bewegt und gemacht. Man könnte hier locker 100 Namen schreiben, aber eben nicht Pawelzcyk ...
zum Beitrag09.07.2026 , 09:23 Uhr
Alfons Pawelczyk war ein ultra-rechter SPD-Politiker. Aber er vertrat die originäre SPD-Linie, nicht die Agenda oder das Lobeslied auf Hartz-Reformen. Insofern war er auch old-school. Wirklich genützt hat der Stadt nur seine Idee, die Organisierte Kriminalität ernst zu nehmn, gut, da war Hamburg ein wenig spät, aber immerhin. Ansonsten hat Alfons Pawelczyk viel verhindert, wenig befördert. Seine Nachfolger haben das Projekt entwickelt aus der Mitte-Links-SPD eine Mitte-Rechts-SPD zu machen und sie waren damit ziemlich erfolgreich. Die SPD ist heute zusammengeschmolzen, sie ist koalitionsfähig mit CDU, CSU, FDP und mit den Grünen. Da war Pawelczyk zwar in der SPD rechts, aber nicht in der Gesamtgesellschaft. Insofern sind Leute wie Kahrs, Dressel, Grote, Özoguz, Droßmann oder Veith dann Symbolfiguren einer SPD, die sich für Durchschnittsarbeitnehmer nicht mehr zuständig fühlt, kurz: Die untere Mittelschicht und obere Unterschicht ist kein SPD-Revier mehr. Insofern ist es interessant, dass ein SPD-Rechter eigentlich für heutige Tage noch aus einer Mitte-Links-Partei stammte, die eng verbunden war mit Gewerkschaften, Arbeitnehmern, Verbrauchern, und Mietern.
zum Beitrag09.07.2026 , 09:13 Uhr
Trump kann keinen Frieden machen, ohne den Iran so glaubwürdig zu bedrohen, dass sie einknicken. Sonst wären Mrd. an US-Dollar in Waffen und Angriffen versickert, das Endergebnis dann auch noch deutlich schlechter, als der Vorkriegszustand. Donald Trump hatte nie vor, den Iran wirklich anzugreifen und zu gewinnen. Er hat gedacht, er kann ein paar Bomben schmeißen und sie verhandeln mit ihm. Dabei hat er ja zum Sturz des Regimes aufgerufen, sprich die Iraner wissen, dass Trump für sie ein grundsätzliches Problem ist. Ich würde tippen, dass Trump seinen Zick-Zack-Kurs weiterfährt, weil er erratisch handelt. Das bedeutet, dass die Weltwirtschaft durchgeschüttelt wird. Und in Deutschland dürfte das Wachstum kleiner ausfallen. Wie es zu Impulsen kommen könnte, das müsste Merz bald mal liefern. Sonst sackt er mit Trump einfach ab. Auch damit ist zu rechnen, bzw. Merz würde dann den nächsten Diskurs über faule Rentner, Arbeitslose, Arme, Ausländer, Jugendliche, Jungerwachsene, Studenten, Schüler oder sonst wem anzetteln, weil das sein Muster ist. Wenn's schlecht läuft, dann sucht er Schuldige.
zum Beitrag08.07.2026 , 10:00 Uhr
Marine le Pen marschiert für das saubere Frankreich - sie wird jetzt mit der Kriminalität (der anderen) kurzen Prozess machen. Marine Le Pen ist eine gefährliche Rechtsextremisten, dass sie immer mit Korruption und Nepotismus rumhantiert, macht sie nicht ungefährlicher. Der Clan Le Pen wird im Zweifel ein übles Programm aus Unterdrückung und ungebremsten Kapitalismus über Frankreich ausgießen. Für Migranten wird es zum Kotzen werden. Aber viele andere werden bei Le Pen merken, wie wenig Substanz sie selbst und ihre Bewegung hat. Frankreich zu lieben, ist OK, das zu einer rechtxextremen Ideologie von Alles und Nichts zu verbinden, wird zu üblen Zuständen führen. Und die politische Klasse Frankreichs hat gestern nicht nur ein blaues Auge sondern auch einen Tritt in die Rippen bekommen, Politik in Frankreich ist zum Teilen nicht mehr glaubwürdig. Das betrifft auch linke und mitte-links oder mitte-rechts Politiker.
zum Beitrag08.07.2026 , 09:56 Uhr
Die Nordmänner, die mit ihren Booten Europa plünderten und verwüsteten, die waren meist im heutigen Dänemark zuhause und sogar in Teilen von Schleswir Holstein. Die Bevölkerung in Norwegen war sehr klein und die räuberischen Stämme aus dem heutigen Königreich mussten sich ihren 'dänischen' Brüdern unterordnen und waren oftmals in Ireland und in Schottland unterwegs. Es ist tatsächlich idiotisch, sich Norwegen als ein Land ehermaliger Wikinger vorzustellen. Aber für den Fußball muss immer etwas herhalten und da das so lange her ist, dass ein Mann in London oder Birmingham nur gähnt, geht das auch. Norwegen unterrichtet ein Schulfach, das sich dem Frieden widmet. Das finde ich sehr gut, anscheinend sind dafür ein paar Einheiten mittelalterliche Geschichte bei Flöten gegangen ...
zum Beitrag08.07.2026 , 09:52 Uhr
Marine Le Pen wird mit der Fußfessel durch Frankreich ziehen und für das saubere Frankreich marschieren. Wie sie vor etlichen Jahren ankündigte, sie wird mit Verbrechern und Kriminellen 'aufräumen'. Dass sie nun selbst verurteilt ist, dass sie nun ein Fehlverhalten einräumt? Die Erkenntnis reicht nicht weit und sie zeigt, wie Marine Le Pen wirklich ist: Sie verspricht allen alles und hält sich selbst an gar nichts. Marine ist gefährlich, weil sie trotzdem gewinnen könnte. Die Linke diskutiert, jeder startet etwas, aber die klare Gegenfront, die fehlt momentan. Macron und sein Spektrum werden diese Wahl nicht mehr in den Griff kriegen, sie werden aber keine Empfehlung für einen linken Kandidaten abgeben. Auch das steht schon fest. Insofern könnte die Front National Rechtsextremistin an die Macht kommen und sie wäre ein Problem, vieles könnte tief nach Unten gehen. Offen ist, ob sie im Stile der AfD mit ihren Gegnern richtig abrechnet und die inhaftiert, oder ob sie die aushält, wie es Meloni macht. Schön wird das aber nicht werden, weil Marine Le Pen nicht nur rechtsextrem ist, sondern auch ungefiltert für den Kapitalismus. Das könnte zu großer Armut führen.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:48 Uhr
Das durchschnittliche Renteneintrittsalter für Altersrenten in Deutschland liegt aktuell bei knapp 64,4 Jahren. Obwohl das gesetzliche Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre angehoben wird, gehen etwa 60 Prozent aller Arbeitnehmer vorzeitig in den Ruhestand und nehmen dafür teils erhebliche Rentenabschläge in Kauf." Ja, gehen die mit ca. 64 weil das so geil ist oder weil sie müssen? Die Frage stellt die Regierung nicht. Die Rente ist nur ein Teil, der andere Teil ist die Frage, wann hört die Pflicht zur Arbeit auf? Wann können Menschen aufhören zu arbeiten? Und diese Frage ist individuell entscheidend, nicht wie viele Leute arbeiten, zahlen Beiträge, wie viele Rentner sind in Mallorca. Oder was auch immer sich Friedrich Merz da so denkt. Und dazu sagt die Statistik, dass die Menschen bis ca 64 oder 65 arbeiten.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:44 Uhr
Selbst Döpfner weiß, dass die AfD Deutschland gegen die Wand fährt, wenn die CDU/CSU diese aber unter Kontrolle behält, so das idiotische Kalkül, dann kann man Deutschland in einen vorindustriellen Kapitalismus zurück bringen. Da überlebt dann selbst der Springer Verlag und sein merkwürdiger Vordenker Döpfner.
zum Beitrag06.07.2026 , 10:21 Uhr
Das größte Problem ist nicht am Tisch, wenn es um den Haushalt geht: Es ist die AfD und der von ihr ausgelöste Rechtsruck in der Gesellschaft, der zu verzerten Verhältnissen in den Parlamenten führt. Die SPD trägt das hier mit und sie gräbt sich wieder mal ein Stück weiter ihr eigenes Grab. Das ganze Vorhaben bewirkt wenig, kostet viel und verursacht langfristig Probleme. Der Staat muss vermögende Menschen besteuern und damit wäre das Problem nicht gelöst, aber ein ganzes Stück milder. Dann wäre Regierungshandeln auch nicht Handeln im Krisenmodus. Da das BIP sehr schwächelt und Donald Trump kein Freund mehr Deutschlands ist, muss die Regierung sich was überlegen.
zum Beitrag06.07.2026 , 10:17 Uhr
Das Vorhaben ist eine ganz schlechte Idee. Gerade die indirekten Fähigkeiten, die in diesen Fächern erlernt werden, werden immer wichtiger. Und es gibt dazu auch keine Alternative. Leider zeigt die Behörde bzw. der Senat damit ein sehr falsches Verständnis von Bildung und ich habe Angst, dass dies dann nur der Anfang ist.
zum Beitrag05.07.2026 , 13:49 Uhr
Wer antifaschistisch sein will, muss in demokratischen Parteien aktiv sein, muss in einer Gewerkschaft sein, zum Elternabend gehen und seine Nachbarn kennen. Nur wer vernetzt ist und das auch sein will, das auch bezahlen kann und will, der kann die Erosion stoppen, von der die AfD sich ernährt. Aber natürlich ist es gut, wenn Menschen sich auch anders treffen und organisieren, die Nazis beobachten und davon berichten, aber die Stärke der AfD ist die Erosion der Milieus und die nachlassende Wirkung der Bindekräfte der demokratischen Parteien. Gerade die SPD baut sehr stark ab und sie hat Arbeitnehmer organisiert, war früher für sozial schwache Menschen dar, jetzt ist es eine Mitte-Rechts-Partei geworden. P.S. Ohne AfD-Verbot lässt sich m.M. aber die Gefahr einer Diktatur gar nicht mehr aufhalten. Solange Bürger in der Wahlkabine eine rechtsextreme Partei wählen können, die reale Machtchancen hat, werden das einige schon aus Wut und Aggression machen.
zum Beitrag05.07.2026 , 13:41 Uhr
Ohne qualifizierte und nicht-qualifizierte Zuwanderung würde Deutschland stark an Wirtschafts- und Kaufkraft verlieren. Es geht nur mit Zuwanderung. Wer Rückführung im großen Stil will, der will Deutschland ruinieren und das dann aber nachhaltig. Der Bedarf in einigen Branchen an Arbeitskräften lässt sich selbst mit höheren Löhnen nicht stillen. Es wird zwar immer wieder von der Alten- und Krankenpflege gesprochen, aber die Logistik, die Landwirtschaft und die Gastronomie funktionieren schon jetzt fast nur mit Migranten als Arbeitskräfte. Städte wie Hamburg und Berlin müssten ohne Migranten viele Hotels und Restaurants schließen. Selbst mit Lohnerhöhungen liesse sich das nicht ohne Zuwanderer machen. Anstatt diesen Menschen faire Chance und Angebote zu machen, dafür zu sorgen, dass diese Menschen hier ankommen und leben können, wird eine idiotische Ausweisungspolitik von der CDU/CSU und von der AfD diskutiert. Auch die Finanzierung der Rente hängt davon ab, ob Migranten herkommen und hier arbeiten.
zum Beitrag05.07.2026 , 13:36 Uhr
Döpfner gibt nur wieder, was ein bestimmter Teil der Reichsten gerne will: Hardcorekapitalismus ohne SPD, LInke und Grüne - reine Kapitalpolitik. Das ginge mit der AfD und darum geht es. Dabei gibt sich Merz viel Mühe mit banalen Ausreden, die Errungenschaften der Arbeiterbewegung kaputt zu machen und die Arbeitgeber und Reichen zu fördern und zu privilegieren, aber das reicht Döpfner wohl nicht. Und er könnte mehr bekommen, dazu müsste Deutschland in eine Pseudo-Demokratie unter Vorherrschaft von CDU/CSU umgestaltet werden. Vielleicht sollte der Verfassungsschutz mal Döpfner und seine Spitzenkommentatoren beobachten ...
zum Beitrag03.07.2026 , 08:22 Uhr
Das hat in den USA nicht viel gebracht, dort sind die Gefängnisse voll und es gibt immer noch Gewalt.
zum Beitrag02.07.2026 , 16:22 Uhr
Die meisten Verfahren laufen nur ein Mal, sollte es strittig sein und der ASD hat keine Verständigung und keinen Kompromiss, dann werden die Stellungnahmen eingeholt und dann wird entschieden. Meist erhält die Mutter dann die Betreuung und der Vater ein Umgangsrecht, dazu muss der Vater dann Unterhalt an die Kindesmutter zahlen. So fallen ca. 80 Prozent der Verhandlungen auf. Nur vorm Oberlandesgericht kommen Gutachten und die entscheiden meist auch anders als das Famliengericht in der ersten Instanz. Aber Gutachten sind teuer und werden in der Regel den Eltern bzw. einem Elternteil auch in Rechnung gestellt, das kann sich sowieso nur eine Minderheit überhaupt leisten.
zum Beitrag02.07.2026 , 09:45 Uhr
Die AfD muss Gegenwind stetig merken, aber bitte angemeldete Demo und keine Querschläger oder andere Aktionen, weil das nur die AfD zusammenschweisst, das ist nämlich eines ihrer Narrative von der Antifa zu reden und zu warnen.
= Grundsätzlich muss die AfD verboten werden, alles andere wird nichts bringen. Die Partei erfüllt inzwischen fast alle Voraussetzuungen für ein Verbot. Und die AfD verzehrt inzwischen auch politische Kräfteverhältnisse, weil sie in Parlamenten destruktiv zuschlägt und die Debatten vergiftet.
zum Beitrag02.07.2026 , 09:43 Uhr
Die Polizei muss hart gegen den Schwarz- und Graumarkt für Waffen vorgehen. Das ist jetzt das Gebot der Stunde. Ansonsten müssen die Ämter die Risiken neu bewerten und besser damit umgehen. Ein wirklich Verrückter wird dadurch sicherlich nicht gestoppt, aber die Schwellen wären sehr viel höhere. Hier war die Waffe ja der entscheidende Punkt. Mit reiner körperlicher Gewalt hätte der Täter eben nicht sechs Menschen erschiessen können.
zum Beitrag02.07.2026 , 09:40 Uhr
Die Polizei muss den Schwarz und Graumarkt für Waffen viel härter bearbeiten. Aber vollständigen Schutz wird es nicht geben können. Außerdem sollen Gespräche ja nicht gleich abschrecken bzw. die Atmosphäre noch mehr belasten.
zum Beitrag02.07.2026 , 09:40 Uhr
In der Theorie ist der Sozialarbeiter eng und gut im Kontakt mit dem Menschen, um den es geht. Im Jugendamt (ASD) geht das nicht (immer), weil da mehrere Dinge zusammen laufen, es kann um das Familiengericht gehen, es kann um Kompromisse, Aushandlungen in Konfliktfällen gehen. Und es gibt nicht ausreichend Personal in mehr oder weniger allen Ämtern im Bundesgebiet, sprich, Menschen kommen und gehen, damit wechseln die Zuständigkeiten und die Betroffenen erleben viele Sozialarbeiter. Daneben hat es sich (leider) eingebürgert, dass Familiengericht pro Verfahren nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung stellen und dies zu sehr kurzen Gesprächen führt. Ein Verfahrensbeistand orientiert sich automatisch an der Einschätzung des ASD und ein gegnerischer Anwalt wird die Gegenpartei entkräften bzw. belasten. Das bedeutet, diese Verfahren laden sich schnell auf und ein hohes Maß an irrationalen Sachzwängen kann regelrecht chaotische Verhältnisse hervorbringen, entschieden wird aber dennoch und das führt zu großem Frust. Dieser Aufbau macht das inzwischen gefährlich. Und die vielen Waffen., die inzwischen für einige Menschen gut zugänglich sind. Die Ämter müssen jetzt reagieren, aber wie?
zum Beitrag01.07.2026 , 09:48 Uhr
Die Angst vor dem Ende sitzt dem BSW im Nacken. Da greiffen sie nach allem, sogar nach Alice Weidel, die eigentlich eine Antithese zum BSW ist, aber spielt das noch eine Rolle. Und was, wenn Weidel diese Bühne nutzt und das BSW attakiert und vorführt? Was dann? Weidel agiert ja nicht im Rahmen des GG, sondern sagt mehr oder weniger alles, was sie so will und das ist eine ganze Menge. Sie ist mehr oder weniger für den Austritt aus der NATO, billiges fossiles Gas aus Russland, gegen die Ukraine, für die Schweiz, für Kapitalisten, gegen Arbeitnehmer, gegen Ausländer, gegen Asylbewerber, gegen Einbürgerungen. Dieser bunte Strauss an zu gutem Teil verfassungswidersprüchlichen Ideen ist schwer zu kontern, weil das eben eher Quatsch und Gift ist. Aber das BSW war in den Medien - hurra sie leben noch und sie wollen SPD und CDU nicht unterstützen, wenn es um Ministerpräsidentenposten geht. Ach, wer soll das dann machen? Gute Frage, darauf gibt es eine Hypothese vom BSW und dann irgendwie doch nicht die AfD, mit der man sich zum Schlamschaukamp verabreden will.
zum Beitrag01.07.2026 , 09:37 Uhr
Der Bericht ist wie gehabt zu einem guten Teil nicht wirklich relevant und interessant, am liebsten würde Alexander Dobrindt über die gefährliche Linke sprechen, tatsächlich steht selbst in diesem fruchtlosen Papier eine Sache: Die Neonazis und Rechtsextremisten sind am gefährlichsten. Sie sind gewaltbereit, sie halten Gewalt für politisches Engagement und sie sind bewaffnet. Dass nun dieser Sachverhalt die Politik bzw. die Regierung umtreibt? Nein, alles bleibt gleich. Und da sind wir beim Problem. Keiner weiß, wie viel von der rechten Gewalt überhaupt erst statfindet, weil Geheimdienste da mitmischen und immer wieder Quellen und Personen führen, die unzuverlässig sind, die es am Ende nicht bringen, die aber Quellenschutz genießen. Das Kapitel NSU war nur zu aussagefähig, wie idiotisch diese Szene aufgebaut und überwacht wird. Ob man daraus gelernt hat? Vielleicht schreddert man schneller und ist dabei genauer. Der Rest dürfte gleich bleiben. Wer Informationen will, der darf nicht zimperlich sein, so läuft das doch. Ich würde die Bundeszentrale für politische Bildung und den Staatsschutz ausbauen und die Geheimdienste verkleinern, mehr fällt mir dazu nicht ein ....
zum Beitrag01.07.2026 , 09:31 Uhr
Ich finde das gut, frage mich aber, was diese Abgeordneten in einer Mitte-Rechts-Partei machen, die sich klar auf die Seite der Arbeitgeber und Kapitalbesitzer geschlagen hat. Diese Regierung greifft die Arbeitnehmer auf der ganzen Linie an und begründet dies mit eher banalen Sachverhalten: Weniger qualifizierte Arbeitskräfte verfügbar, mehr Rentner (was immer mehr hier sein soll), hohe Kosten allgemein und für alles und der innige Wunsch, Deutschland besser aufzustellen. Und wie ist den Deutschland aufgestellt: Die Regierung würgt BIP-Wachstum mit aller Kraft ab, die Regierung hat keine Idee, wie das Deutsche Wirtschaftsmodell in Schwung gebracht werden kann, die Kapitalrentenidee wird BIP-Wachstum fressen und zwar nicht zu knapp. Die ganzen Ideen dieser Regierung sind Schrott und zwar schon jetzt. Wie wollen diese Abgeordneten diese Idiotie wenden - beenden geht wohl nicht. Dazu fehlt mir eine Idee und ein Ansatz. Es läuft doch darauf hinaus, dass die Regierung Finanzknappheit selber schafft und damit dann immer mehr Arbeitnehmerrechte frisst. Immer mehr Errungenschaften werden hier fürs Kapital geopfert ...
zum Beitrag30.06.2026 , 12:42 Uhr
Das Urteil ist weder besonders hart, noch besonders mild. Leider drängt sich natürlich die Frage auf, ob die Haft Felix verändern kann. Vermutlich nicht. Ob das Aussteigerprogramm ernst gemeint ist? Da kommen mir Zweifel, weil Felix in der Vergangenheit dieses Gewalt-Ist-Politik-Modell der Neonazis und extremen Rechten gut gefallen hat.
zum Beitrag30.06.2026 , 12:38 Uhr
Die Stadt will eine Olympiade und wenn das nicht kommt, dann kommt die Suche nach Sparschweinen und da nimmt man, was man krigen kann. Und im Sozialen spart es sich gut, gerade bei schwachen Gruppen geht das meist ohne großen Widerstand. Die Schulbegleitung ist eine soziale Errungenschaft. Es wäre idiotisch da zu sparen. Andererseits ist das genau der Geist der Stunde. Sparen, sparen - egal wo und wie. Hamburg hat tatsächlich keine Idee, wie es Wachstum generieren kann, wie die Einnahmen nicht sinken, wenn sonst alles durch die Bundesregierung runtergerockt wird. So wie die Regierung reagiert und regiert, kommt kaum mehr als 1 Prozent BIP zustande, Hamburg kann mit seinen Dienstleistungen und hochwertigen Spezialisten, dann mal 1,5 Prozent schaffen, das wird auf lange Sicht aber nicht reichen, weil die Ausgaben vermutlich schneller wachsen. Sozialsparen ist dann wohl die Antwort des Senats, das könnte aber schief gehen.
zum Beitrag30.06.2026 , 12:34 Uhr
Meine Wohnung wurde im Laufe des Samstags unbewohnbar. Sollten solche Hitzewellen öfters passieren, müsste ich mich wohl auch irgendwohin begeben, um so einen Tag zu überstehen. Oder mir teure Geräte holen, die das eventuell nur abmildern und die Strom fressen .... Ich denke, die Politik ist gut beraten, gerade Kinder und Senioren besser zu schützen. Und was war das Angebot bei mir? Gab keins. Ich hätte wohl in eine Bibliothek fahren können oder länger im Supermarkt rumsuchen können, viel war das nicht möglich.
zum Beitrag30.06.2026 , 12:31 Uhr
Das deutsche Team konnte nicht gewinnen, es gelang ihnen einfach nicht. Paraguay ist m.M. nicht viel besser als das deutsche Team, aber sie haben formal gewonne und damit sind sie noch im Turnier. Deutschland hat ein sehr gutes Turnier gespielt mit einem guten, soliden Team, das aus guten Spielern besteht. Mehr aber nicht. Dass sich dieses Team durch Trainerrauswurf und andere Spieler qualitativ groß steigern lässt, das bezweifele ich. Natürlich geht es, ob es was bringt? Es ist zu schön und zu leicht, wenn man konkrete Sündenböcke hat. Ich denke, dass die gegnerischen Manschaften ganz gut darin waren, die deutschen in der Offensive zu stoppen. Darauf hatte das Team keine wirklich guten Antworten und das ist jetzt nun eben das Ende im Turnier. Einen WM-Titel hätte dieses Team gar nicht geschafft. Selbst mit Glück nicht. P.S. Die Schiedrichter finde ich etwas merkwürdig, muss aber ehrlicherweise sagen, dass Sieg oder Niederlage nicht an ihnen hing.
zum Beitrag24.06.2026 , 16:30 Uhr
Im Zweifel weiß Merz das, aber es ist ihm egal. Natürlich fragt sich jeder um die 50 oder 60 wie das eigentlich gehen soll, bis 68 oder 70 zu arbeiten? Wer will uns dann noch haben? Darum ist es ja so dreist und an der Sachlage vorbei. Es geht doch gar nicht um Zahlenrelationen, sondern es geht um eine Frage der Gerechtigkeit. Die Vorschläge sind einfach nur Kürzungsvorschläge. Darauf kann man das am Ende eindampfen. Und die Kapital- und Unternehmerseit gewinnt bei dieser 'Reform', weil auf sie gar keine neuen Belastungen zu kommen, ganz im Kontrast zur Arbeitnehmerseite.
zum Beitrag24.06.2026 , 09:44 Uhr
Gut und wer aussagt, taucht mit Adresse in Gerichtsakten/Ermittlungsakten auf, die gegnerische Anwälte / meist 'Szene'-Anwälte dann auch einsehen können. =So viel Tatsächlichkeit muss dann auch sein. Ich hätte keinen Bock meine Adresse, wo ich auch noch wirklich bin, diesen Leuten zukommen zu lassen. Aber vielleicht muss der Staatsschutz / Polizei das sowieso bearbeiten? Und wenn der nicht vorher im Gefängnis war oder / und gerade auf Bewährung ist, dann wird er sowieso freigelassen. Mir ging es eher darum, zu schildern, wie das ist, wenn rechtsextreme Gewalttäter frei aus einem Gerichtsgebäude gehen, am Ende vielleicht noch als Zuträger vom Verfassungsschutz. Und vielleicht weitermachen....
zum Beitrag24.06.2026 , 09:40 Uhr
Die Entschuldigung ist gut und die reicht dann auch. Zum einen ist Pantisano nicht in der Regierung, zum anderen ist die Linke eine Oppositionspartei. Schlau war diese Äußerung nicht, aber es bringt nichts, darüber eine aktuelle Stunde einzuberufen. Nun gut, machen sie trotzdem, sollen sie das machen. Wenn die Union jetzt die Mär einer durchgedrehten Linkspartei hochkocht, dann kommt dabei nichts Gutes raus. Warum? Weil es eine Steilvorlage für die AfD ist. Die freuen sich schon auf ihrer kleinen Mitschnitte, die sie dann über Server in Nigeria in die Sozialen Medien schleusen und manipulieren. Die werden das so hochkochen, wie es die CDU/CSU gar nicht kann. Und deswegen wäre es mit der Entschuldigung gut gewesen.
zum Beitrag24.06.2026 , 09:35 Uhr
Ich finde, dass Sarah Vollath vorbei redet: Die Rente für den, für die, unter dieser Bedingung etc. Tatsache ist, dass die Rente das ist, was diese Gesellschaft unter Ruhestand und gesetzlichem Ende der Pflicht zur Arbeit versteht. Und das wird immer mehr zu Lasten der Arbeitnehmer verändert, sprich die andere Seite, die Kapitalbesitzer, Unternehmer, Spitzenbeamte - die gewinnen. Und die Niederlage der Arbeitnehmer hat direkte Folgen, die Sarah Vollath auch nennt. Aber das ganze System ist inzwischen in den Medien derart verzerrt abgebildet, dass es sich wirklich lohnt, großen Abstand zwischen den statistisch gemessenen Zahlen der Erwerbstätigen, den Rentnern, den jungen Menschen, den Studenten, den Frauen und den Menschen im Osten etc. zu nehmen.
Zum einen geht es grundsätzlich um eine Frage der Gerechtigkeit, zum anderen um die staatliche Garantie für ein Ende der Arbeitspflicht. Wie lebt ein Rentner am Ende in Deutschland? Was braucht es, um normal leben zu können? Wann endet die Pflicht zur Arbeit? Früher durften Frauen mit 63 Jahren gehen, Männer mit 65. Heute sind wir bei 67 und bald bei 68-70. Ist das wirklich gerechtfertigt und gerecht? Ich glaube nicht.
zum Beitrag23.06.2026 , 16:19 Uhr
Neonazis und Rechtsextremisten werden regelmäßig von Rechtsanwälten auf solche Situationen trainiert, sie greiffen einen anderne Menschen an und reden von Notwehr, stellen sich selbst als Opfer dar. Sollte das vor Gericht landen, tischen sie die negativen Faktoren ihrer Biographie auf, weisen politische Zusammenhänge von sich und behaupten geläutert zu sein und das Ganze sei ja nur eine Episode in ihrem traurigen jungen Leben. Einige werden vom Verfassungsschutz angeworben... Das durchschauen Richter und Staatsanwälte durchaus, aber oft genug funktioniert es, wenigstens teilweise. Dabei ist die Sache ganz anders: Gewaltausübung ist für Rechtsextremisten die zentrale politische Aktivität. Das ist ihr Kern. Am liebsten ist ihnen natürlich, einfach nur Angst und Schrecken zu verbreiten, andere Kräfte damit zu 'marginalisieren'. Aber Feinde (Linke, Ausländer, Frauen, Homosexuelle) müssen immer mit gefährlichen Angriffen aus dieser Szene rechnen. Und sie müssen sich auf diese Gerichtsverfahren, schwache Polizisten und dieses 'Freilassen' einstellen. Wer als 'Linker' bekannt ist, der sollte gut aufpassen. Und es kann nicht schaden, Selbstverteidigung zu üben.
zum Beitrag23.06.2026 , 16:07 Uhr
Es gibt momentn 7,9 Mio. Minijobber - das kann man über Nacht nicht abschaffen. Immerhin 4,5 Mio. arbeiten nebenher, die könnten vielleicht mit dem Minijob aufhören. Hintergrund dieser Beschäftigungsverhältnisse ist der Niedriglohnsektor, der rund 20 Prozent der Arbeitnehmer umfasst und seit 2012 leicht gesunken ist. Ich würde sagen, diese Beschäftigungsverhältnisse bringen niemanden was, aber viele Unternehmen hängen davon ab: Einzelhandel, Friseure, Gastronomie und andere Bereiche sind stark davon abhängig, dass Menschen kommen. Nur wenn diese Menschen von ihren €603 mindestens €100 in die Rente investieren, funktioniert das. Diese Arbeitsverhältnisse hängen direkt an niedrigen Löhnen und besonders dem Niedriglohnsektor. Es müsste also der Niedriglohnsektor umgestaltet werden, damit diese Beschäftigungsverhältnisse verschwinden. Die Anhebung des Mindestlohns hat eine kleine Wirkung bislang gehabt, das mag auch an der Inflation liegen, weil die Wirkung der Anhebung eventuell neutral oder sogar negativ war. Man kann die Minijobs nicht von heute auf morgen vernichten, das würde Armut und höhere Bedürftigkeit auslösen, was es braucht sind Lohnerhöhungen und fairer Jobs.
zum Beitrag22.06.2026 , 12:08 Uhr
Die Einwohner Côte d'Ivoires fordern das, die argumentieren gar nicht ...
zum Beitrag22.06.2026 , 09:30 Uhr
Luigi Pantisano hat einen großen Fehler gemacht. Die CDU/CSU macht keine gute Politik, die ist aber nicht faschistisch. Sie nützt der AfD - das ist eine rechtsextreme Partei, die immer faschistischer wird, wenn sie es nicht schon ist. Diese Unterschiede muss die Linkspartei verstehen, es geht bei künftigen Wahlen darum, diese Partei auszugrenzen und abzugrenzen, dazu müsste die Linke für Kooperation mit der CDU/CSU zur Verfügung stehen. Wenn die Linke das Narrativ einer durchgedrehten Proto-kommunistischen Truppe bei der Union bedient, wird es nicht besser, ganz besonders dann nicht, wenn die Linke mehr oder weniger so ist, wie früher die linke Sozialdemokratie. Dann ist es noch idiotischer. Luigi Pantisano muss noch ein gutes Stück dazulernen und sich entwickeln. Für den Anfang war das ein schlechter Start und daran gemessen noch ein respektables Ergebnis. Lange wird sich Pantisano auf die Solidarität der anderen Linken nicht verlassen können.
zum Beitrag21.06.2026 , 00:33 Uhr
KI kann echte Recherche nicht ersetzen. Es gibt so viele Fehler, die sich in KI einschleichen, es gibt so viel irreführende Mittel, das Internet zu manipulieren. KI sollte ein Hilfsmittel für den Anfang einer Recherche sein, der Rest muss analog und mit menschlichem Denken erfolgen.
zum Beitrag19.06.2026 , 13:18 Uhr
Ich bin ehrlich gesagt nicht sicher, ob das hier eine politische Einstellung der Ermittler war oder schlichtweg eine Arbeitshypothese, die sich verselbstständigt hat. Morde fallen meist in ein direktes Umfeld der Opfer, sprich das Umfeld muss es hergeben, dass es bei Konflikten sogar zum Mord kommt. Das war hier definitiv nicht der Fall. Tasköprü hatte kein solches Umfeld und die Ermordung war in einer Art und Weise, die wie eine Botschaft (Exekution - kalt und gehühllos, wie eine Abrechnung) war, auch das konnten die Ermittler nicht verstehen und erkennen. Ob es wirklich mit einer ultrarechten Einstellungen der Beamten zu tun hat, das wäre m.M. schon verschwörungstheoretisch. Solche Beamte wären damit schon irgendwie bekannt geworden, nun gibt es einige Polizisten mit rechten Ideen und Überzeugungen, aber das hier würde den Rahmen aber deutlich sprengen. Außerdem ist ein Mord selbst in Hamburg immer ein Fall mit Priorität, da schicken sie nicht einen Streifenwagen hin. Da kommen schon 'Profis'. Und die haben den Tatort und die Tat m.M. nicht verstanden.
zum Beitrag19.06.2026 , 13:11 Uhr
Die Polizei arbeitet(e) nach Schema F und was nicht reinpasst(e), wird ignoriert. Tasköprü hatte zu diesem Zeitpunkt gar nicht ein Umfeld, welches so eine Tat hätte erklären könnte. Der war weder im Drogenhandel noch im Rotlicht und auch nicht politisch irgendwo so aktiv, dass er solche Feinde hätte haben können. Aber diese Überlegungen kamen den Hamburger Ermittlern 2001 nicht. Dass die Ermordung einer regelrecht militärischen Hinrichtung ähnlich war, wie es später Alexander Horn bei einigen der Morde bemerkte, haben die Hamburger Beamten nicht erkennen können.(Wieso eigentlich nicht?) Das ist sehr traurig und es hat vielleicht die weiteren Morde ermöglicht, weil es Mundlos und Böhnhard nicht entgangen sein dürfte, wie sonderbar die Ermittlungen in Hamburg abliefen. Nun hat Beate Zschäpe zum Ende des NSU an eine Mosche Dehnheide das Bekennervideo geschickt. Das bedeutet, dass der NSU Hamburg durchaus ganz gut kannte und hier auch m.M. menschliche Kontakte existierten. Und es wäre vorstellbar, dass beim Verfassungsschutz dieser Mord anders in Akten aufgetaucht ist. Aber davon handelt diese Geschichte hier nicht. Es bleiben viele offene Punkte... Und Trauer.
zum Beitrag19.06.2026 , 11:38 Uhr
Sollte Andy Burnham es schaffen, den Premierminister abzusetzen und sich an diese Position zu bugsieren, wird sich das gesamte Labour-Spektrum neu sortieren. Dabei wird es definitiv zu Machtkämpfen kommen und Burnham wird sehr schnell sehr viel liefern müssen. Sollte er das nicht hinbekommen, dann könnte Labour richtig abstürzen. Aber Burnham könnte auch das Labour-Milieu aktivieren und die Partei stärken. Auch das wäre möglich. Es ist aber immer ungünstig, wenn eine Regierungspartei innerparteilich derart intensiv miteinander kämpft, wie das hier offenbar der Fall ist. Labour hat auch sehr viele Politiker rausgeworfen, angefangen vom ehem. Londoner Bürgermeister Ken Livingston. Labour hat seit Tony Blair eine Zwangsausrichtung auf die 'Mitte' und wer aus diesem Schema fällt, der kann auch schnell rausgeworfen werden. Überhaupt ist Labour hinter einer liberalen Kullisse eine überwachte Partei. Burnham ist noch in der Labour-Partei und er könnte sie verändern oder ruinieren. Sollte es bergab gehen, könnte das ganze Land absteiegen - und zwar noch weiter, als es jetzt schon ist.
zum Beitrag19.06.2026 , 11:23 Uhr
Ich glaube, dass die Grünen mal ähnliche Sachen gemacht haben, ist aber schon lange her. Wer für eine DGB-Gewerkschaft in einem Vorstand oder Aufsichtsrat ist, der muss fast alles abgeben, das ist in der Arbeiterbewegung durchaus übliches Verfahren. Das Beispiel Wiesner zeigt aber auch, dass schon viel Geld weg geht. Aber da muss die Partei dann diskutieren und entscheiden. Wenn ich mich richtig erinnere, haben die Abgeordneten der LInken kaum Nebeneinfkünfte (außer Gysie über Bücher etc.). Das ist bei einigen anderen Parteien ganz anders, da bündeln sich Mandate und Einkünfte ...
zum Beitrag19.06.2026 , 11:13 Uhr
Kaum ein anderes Land hat derartig viele Geheimdienste, Think-Tanks, Institute, Experten - zum Iran. Das Drollige ist, dass es Donald Trump egal ist, er gibt einen Scheiß auf wissenschaftliche Expertise und das ist nun das Ergebnis: Die iranische Führung führen die USA vor, sie können sie immer wieder unter Druck setzen und Schachzüge machen. Die Iraner haben die Weltwirtschaft in der Hand, weil sie die Straße von Hormus kontrollieren. Die USA hatten bei Anfang der Angriffe keine Ahnung, wie sie diese Meeresenge kontrollieren könnten. Das hat sich jetzt gerächt. Das Schlimmste ist, dass die Islamische Republik radikalisiert wird, die Revolutionsgardisten werden das Regime jetzt von den Mullahs zu einem ideologisierten Milizenstaat umwandeln. Es wird radikaler, repressiver und ärmer, weil der Krieg den Iran zurückgeworfen hat. Die iranische Bevölkerung muss sich warm anziehen. Hätte man das alles vorher wissen können? Ja, ganz klar. Man hätte, aber wenn jemand wie Donald Trump seine eigene Unfähigkeit anderen als Macht unterjubeln will, dann gibt es Saures. Die Iraner haben den Europäern vorgemacht, wie man mit Trump umgehen muss, auflaufen, bloß stellen - abwerten ... gewinnen.
zum Beitrag18.06.2026 , 11:31 Uhr
Das sind im Landtag aber immer noch 51 Prozent ... Wie die Mehrheit zustande kommt, ist für die Mehrheitsregel im Landtag nicht mehr wichtig. Demokratietheoretisch ist es bedenkllich, dass am Ende 42 oder 44 Prozent der abgegebenen Stimmen reichen, um eine Mehrheit zu generieren. Trump hat 77,3 Mio. Stimmen von theoretisch 244 Mio. erhalten, das war da die Mehrheit. Auch schwierig, aber das ist eben die Mehrheitsregel.
zum Beitrag18.06.2026 , 11:28 Uhr
Das §21 GG setzt auch ein Verbot von Parteien voraus, die radikal die gesetzliche Ordnung abschaffen wollen. Genau das ist bei der AfD der Fall, dazu hat die Partei noch ausreichend Stimmen, Geldgeber und Mitglieder, dass dies eine reale Gefahr ist. Und der Zeitpunkt kommt erst, der war noch nicht. Natürlich sagen Teile der AfD schon selbstbewusst, ihr müsst uns ja nur ein Mal wählen ... Ist aber falsch. Die Partei kann verboten werden.
zum Beitrag17.06.2026 , 15:52 Uhr
Die AfD muss verboten werden. Es ist eben so, dass in einer parlamentarischen Demokratie die stärkste Partei vom Präsidenten des Parlaments festgestellt wird und dann den Auftrag hat, die Regierung zu bilden, nun sind 40 Prozent nicht 51 Prozent. Sprich die AfD hat laut der letzten Umfragen diesen Auftrag nicht, sollte sie aber aus irgendeinem Grund tatsächlich 51 Prozent erhalten, dann wäre sie direkt in der Regierung. Und SPD und CDU haben nicht umsonst eine ziemliche Schwäche in diesem Bundesland gezeigt. Viele Wähler werden einfach das Kreuz machen, weil es geht. Selten konnte man die herrschende Klasse so in Angst und Schrecken versetzen, wie bei dieser Wahl. Nur sind das Gefühle, das ist ja nicht eine Regierung oder Regierungspolitik. Der Denkzettel mag angebracht sein oder nicht, er wird aber mit extremen Nebenwirkungen daher kommen. Die CDU wird sich zur Linkspartei anders aufstellen müssen. Aber die CDU ist extrem langsam. Auch mit den Grünen in Westdeutschland hat das eher 20 Jahre gedauert, bis da ein Verständnis entstand. Die Langsamkeit hier könnte aber eben zur AfD führen ...
zum Beitrag17.06.2026 , 15:10 Uhr
Trump hat den Krieg militärisch nicht so geplant, dass er ihn auch militärisch hätte gewinnen können. Stattdessen hätten sich die Iraner erheben müssen oder die MIlitärs dort hätten aufgeben müssen. War das realistisch? Nein, das war eben nicht realisitisch. Alles, was danach kam, war am Ende eine Niederlage für die USA und besonders für Trump. Und das Regime wird jetzt noch repressiver und ideologischer, es wird die Indoktrination und die Überwachung verstärken. Das tut dieses Regime nur, weil es dennoch militärisch und sicherheitspolitisch auch geschwächt wurde. Sprich, Trump hat das Regime in diese extreme Position gepuscht. Ohne sein Zutun wäre das nicht so extrem. Und da muss sich jeder vernünftige Mensch fragen, ob Trump überhaupt denken kann? Dass er seinen Militärs und CIA-Leuten grundsätzlich nicht zuhört und deren Expertise ignoriert, dürfte jetzt jeder wissen. Das wußte auch der Iran und das wissen die Militärs in Pakistan auch. Das macht Trump in gewisser Weise zu einem viel schwächeren Präsidenten als er es sein könnte. Aber was spielt das noch für eine Rolle?
zum Beitrag14.06.2026 , 15:26 Uhr
Das schlimmste an der Liste gefühlt SUV Real das Schlimmste Niedrige Löhne
zum Beitrag14.06.2026 , 15:22 Uhr
Die Betreiber verstehen ihr Geschäft und sie erzeugen Gewinne. Ob die Menschen am Ende alleine, wieder alleine oder einsam werden spielt keine Rolle. Das wäre in einem funktionierenden Sozialraum aber anders, nur lösen sich solche Räume immer stärker auf.
zum Beitrag14.06.2026 , 15:16 Uhr
In einigen Bundesländern wird die SPD mit der 5-Prozent-Hürde kämpfen, mindestens in Sachsen.
zum Beitrag14.06.2026 , 14:08 Uhr
Der Deutsche und hier lebende Mensch merkt das. In der Kantine reden alle Ü-50 nur noch über die Rente und die Arbeitsbelastung. Wenn das nicht Thema ist, dann die Inflation und wann man das letzte Mal in den Sommerferien war bzw. wirklich verreist war. Der Abstieg ist überall zu merken. Keine Sorge, mal ein WM-Spiel ist nett, mehr aber nicht.
zum Beitrag14.06.2026 , 14:06 Uhr
Friedrich Merz ist für 5 Prozent der Deutschen angetreten, der Rest muss den Gürtel enger schnallen und mit Entbehrungen rechnen, weil dieser Kanzler ein Neoliberaler im Sinne der 1980er ist. Merz ist ein Rückwärtsprogramm im Sozialen und Kulturellem. Da kommt ihm ein Spektatkel genau recht, um Härten durch den Bundestag zu ziehen. Aber Merz ist nicht alleine, die SPD macht aus Ratlosigkeit mit. Die AfD sitzt im Bundestag, verkündet immer deutlicher ihre rechtsextremen Inhalte und empfiehlt sich frustrierten Wählern als Alternative. Anstatt für für mehr Zusammenhalt zu stehen, die Wirtschaft mit Investitionen ins Wachstum zu bringen, rockt Merz Deutschland mit Depression und Ausgrenzung nach Unten. Diese Union hat wenig intellektuelle Tiefe und wenig ehrlichen und sachlichen Diskurs - viele Abgeordnete sind konstant überfordert und folgen treudumm ihrem 1980er-Politiker. Bei dem geht es dann um unerwünschte Ausländer, faule Arbeitslose, angeblich reiche Studenten und Rentenfreudige Arbeitskräfte. = Immer negativ, immer sinnentlehrt, immer sachlich-falsch und eigentlich ohne Konsequenzen steuert der Kanzler Deutschland in den Abschwung. Schön, dass wir die WM schauen können.
zum Beitrag14.06.2026 , 13:59 Uhr
Deutsche Außenpolitik ist mehr oder weniger Handelsförderungspolitik, die Akteure versuchen, den Export zu steigern. Sehr selten agieren deutsche Außenpolitiker in anderen Themen. Selbst Sprach- und Kulturaußenpolitik wird dann gemacht, wenn der Rest lohnt. Das wird Frank-Walter Steinmeier auch so machen, egal was Abgeordnete dazu sagen. Da Merz und Dobrindt das Abschieben und Abtransportieren von Menschen zu einem weiteren Schwerpunkt der Außenpolitik machen, sieht deutsche Außenpolitik nicht mehr freundlich aus. Es wäre Zeit für eine grundlegende neue Außenpolitik, die eben doch rechtliche und philosophie Aspekte auch gewährleistet und nicht stumpf auf Export, Rückführungen und ein wenig Makulatur setzt.
zum Beitrag13.06.2026 , 14:17 Uhr
Wer Kinder hat, der sollte viel mit diesen unternehmen, irgendwann kommt leider eine Phase, da haben sie plötzlich alle ein Smarttelefon und alle können dann alles mögliche nutzen. Meist zwischen 11 und 14 Jahren. Dann müssen die Jahre zuvor gut gewesen sein. Ich würde es begrüßen, wenn auf Smartphones auch auf Risiken verwiesen würde. Wenn klar ist, dieses hier ist nicht nur ein Telefon, es ist der Eintritt in eine soziale Welt, die Eltern (wenigstens) nicht wirklich kontrollieren können. Einer 11-Jährigen jetzt wirklich so ein Tool zu geben, das ist schwer, aber was wäre die Alternative? Alle in der Klasse, alle im Sportclub haben das. Und gegen Kriminalität in diesen Bereichen wird vorgegangen, aber bei nationalen Grenzen ist da eben schluss, die gelten aber in dieser Welt gar nicht. Ich kann in einem Internetcafé in Tanger oder Lagos sitzen, aber in Deutschland Cyberkriminell sein. Bislang interessiert sich Deutschland nicht für diese Form der Kriminalität, jedenfalls eher selten.
zum Beitrag13.06.2026 , 14:12 Uhr
Wer eine Dating-App betreibt, der will in erster Linie einen Gewinn erzeugen, dass die Menschen dort sich kennenlernen, gut, das ist das Ziel der App, wenn es nicht läuft, dann kommen oft bezahlte Agenten ins Spiel, die dann so tun, um die Kunden bei der Stange zu halten und vorzugauckeln, die App würde Kontakte erzeugen. Der eigentlich schlimmer Sachverhalt hinter diesen Apps ist, dass die Menschen in anonymen Großstädten leben und sich dort soziale Beziehungen auflösen, natürlicherweise lernen sich viele Paare einfach nicht kennen, weil sie sich nicht begegnen, weil die sozialen Milieus sich auflösen. Das führt dann zu diesen Apps und dem Frust rund um Kennenlernen. Und dann halten viele Beziehungen ja auch nicht, sprich viele Menschen sind immer mal wieder auf PartnerInnsuche. Viele bleiben irgendwann alleine und auch ein Stück weit einsam.
zum Beitrag13.06.2026 , 13:05 Uhr
Friedrich Merz fährt in der Bundespolitik einen Kurs, der sich wie ein Aufbauprogramm für die AfD anfühlt. Das ist in den Städten, Landkreisen und Dörfern nicht mehr konkret nachvollziehbar, wenn eine Wahl ansteht und die Wähler sich die Kandidaten anschauen. Dann werden viele (wieder) rational, schließlich geht es ja auch um einige Dinge, manchmal sind die Wähler sogar direkt von Entwicklungen betroffen und schauen umso genauer hin. Die AfD lässt sich sehr gut schlagen. Mal alleine das: - Wer will aus der EU austreten? (Siehe Brexit) - Wer will aus dem EURO aussteigen und in eine DM einsteigen? - Wer will statt der NATO einen Nicht-Angriffspakt mit Russland? - Wer will länger arbeiten, weil so viele Migranten aus Deutschland entfernt werden? - Wer will Sozialleistungen nach rassischen Definitionen haben, also Hilfe für Menschen, die Hilfe nicht benötigen und keine Hilfe für HIlfebedürftige. = Die AfD ist ein geradezu idiotischer Haufen, aber sie haben eine Unterwanderung durch Rechtsextremisten und Neonazis, die dort immer mehr die Macht bekommen. Diese Menschen reden vom Tag X. Wenn also auch die AfD Wahlen verliert, ist das Problem absolut nicht gelöst ...
zum Beitrag12.06.2026 , 14:54 Uhr
In der DDR konnte man bestimmte Sachen und Dienstleistungen nur über Beziehungen, also soziale Kontakte erhalten. Das meint die Autorin - glaube ich. Hier konnte man es kaufen, wenn man das Geld dafür hatte. Und es schließt ja nicht Hilfe grundsätzlich aus, etwa beim Hausbau im Saarland etc. Aber die DDR war immer geprägt von sozialen Gruppen, die sich untereinander halfen und helfen mussten, weil das anders nicht ging.
zum Beitrag12.06.2026 , 14:51 Uhr
Also das ZK der SED hat die Wirtschaft und die Politik gelenkt. Natürlich ist die Ökonomie wirklich sprichwörtlich den Bach runter gegangen und dieser Mangel hat die DDR irgendwann zum Sannierungsfall gemacht. Aber das politische System hat in der Gesellschaft nur durch a) Überwachung, b) Privilegien und c) Repression funktioniert. Wer konnte studieren, wer durfte ein begehrtes Studium im Ausland machen, wer konnte eine Wohnung, ein Auto, eine Datscha erhalten. Die DDR hat sich sehr stark entlang von Privilegien strukturiert, die waren an einem bestimmten Punkt auch politisch, wenn dei Stasi-Leute eigene Einkaufsmöglichkeiten und Zugänge zu Autos etc. hatten.
zum Beitrag12.06.2026 , 14:48 Uhr
Die Volkskammer hat die DDR aufgelöst, die Menschen hatten keine Ahnung, was sie taten, aber eine separate DDR neben der BRD ohne Sowjetunion hätte nicht wirklich funktioniert. Dazu war die kulturelle Einheit der beiden deutschen Staaten zu eng, aber ich stimme Ihnen zu, der Prozess der Wiedervereinigung war ein Schurkenstück des westdeutschen Kaptialismus.
zum Beitrag12.06.2026 , 14:46 Uhr
Ich glaube, dass viele junge Menschen gar nicht wissen, dass es die DDR gab. Die wenigen, die wirklich die DDR kennen und sogar einige Elemente dieser Gesellschaft meinen, poisitiv auffassen zu müssen, die sind eine Minigruppe. Die DDR bestand im Kern aus Repression und Privilegien, weil das Staatswesen eigentlich nicht zur Gesellschaft passte. Anfangs gab es noch eine Bewegung in die DDR, fähige Menschen wollten dort ein 'anderes' Deutschland aufbauen. Daraus ist dann nicht viel geworden. Es gab dann unter Erich Honnecker noch viele Fehlentscheidung in der Ausrichtung der Wirtschaft. Die DDR ist am Ende vor allem ökonomisch zusammengefallen. Es lief nicht besonders gut. Und ein echter Ostalgiker, Egon Krenz, glaubt heute wieder, dieses Land hätte eine Chance haben können, der 'chinesische' Weg der Produktion hätte die DDR festigen können. Ich finde es sehr positiv, wenn Menschen überhaupt sich mit der DDR beschäftigen. Aus heutiger Sicht fallen natürlich andere Dinge ins Gewicht: Jeder hat Arbeit, jeder kann was kaufen (was da gerade vorhanden war) und jeder hatte einen Platz/Wohnung. Es gab nicht diese totale soziale Aussonderung in der DDR, aber auch Repression und Willkür.
zum Beitrag09.06.2026 , 13:02 Uhr
Jeder erwerbesfähige Mensch sollte Rentenbeiträge zahlen. Das müsste das Ziel sein. Da haben Sie recht, aber als erster Schritt wären Beamte schon ein Schritt nach Vorne.
zum Beitrag09.06.2026 , 13:01 Uhr
Die Beamten zahlen nicht in die Rentenkasse ein, es würden auf jeden Fall zusätzliche Beitragszahler dazu kommen. Und Zusatzvorsorge im Öffentlichen Dienst haben fast alle Länder und der Bund auch. Es geht ja nicht um die Kosten, sondern um die Stabilisierung des Beitragsaufkommens. Das wäre verbreitet und ergiebiger.
zum Beitrag09.06.2026 , 12:59 Uhr
Die Beamten ins System zu holen, macht Sinn. Es wird die Herausforderung nicht vollständig lösen. Aber es wäre ein guter, ein richtiger Schritt. Das Problem bei der Rente ist nicht die Anzahl der Arbeitnehmer und die Anzahl der Rentner, sondern es liegt in den ideologischen Linien, seitdem die SPD eine Rentenformel entwickelt hat, die bis 39 oder 40 Prozent Rentenniveau sinken kann, wächst automatisch die Anzahl armer Rentner, die dann widerum Anspruch auf SGB 2-Leistungen oder andere Transferleistungen kriegen. Die Rente war immer eine Frage der Gerechtigkeit. Bis in die 1990er hieß es stumpf, die Rente ist sicher (Blüm) und viele Rentner wählten auch CDU/CSU. Dann kam Schröder und Riester, die sagten, die Rente ist sicher, wenn Du privat vorsorgst, dann kannst Du 50 oder 55 Prozent Rentenniveau halten, dann geht es Dir gut. Inzwischen hat Deutschland einen der größten Niedriglohnsektoren in der EU und entsprechend verlagert sich Armutsarbeit in eine Rentenarmut. Dazu kommt jetzt aktuell eine sehr schwache Entwicklung des BIPs hinzu. Insofern wären Beamte als Beitragszahler ein Schritt nach vorne. Aber die Gesellschaft muss definieren, was eine humane Rente sein kann/soll.
zum Beitrag08.06.2026 , 09:21 Uhr
Wer soziale Leistungen genau dann kürzt, wo sie besonders stark nachfragt, der spitzt soziale Problemlagen zu. Das ist m.M. der größte Schwachsinn überhaupt. Es läuft drauf hinaus, dass Sozialpolitik nur dann stattfindet, wenn es ausreichend Geld im Haushalt gibt, nicht dann, wenn Notlagen zunehmen. Da die Leistung ja noch erbracht wird, ist das Sozialstaatsgebot nicht gebrochen, aber das Vertrauen der Menschen wird gebrochen. Und das betrifft nicht nur die Menschen, die die Leistung brauche, sondern auch diejenigen, die dafür bezahlen: Die Steuerzahler der Mittelklasse. Die werden stark enttäuscht, weil sie merken, dass sie viel bezahlen, aber wenig Sicherheit dafür krigen. Schon Harz-IV (SGB 2) hat vor allem Arbeitnehmer durchgerüttelt, die haben gemerkt, dass Arbeit und Beteiligung entwertet werden können, der Frust ging 2003-2005 durch die Decke. Das dürfte hier auch passieren, vielleicht nicht mit dieser Wucht, aber es ist im Grunde genommen ein vollkommen falscher Schritt. Und er wird die Wirtschafts- und Konsumentenpsychologie weiter nach Unten drücken. Sprich: Das verbreitet Angst, viele Menschen werden nicht mehr optimistisch sein und einkaufen, sondern sparen.
zum Beitrag05.06.2026 , 16:49 Uhr
Seit 1982/83 hat es keine nennenswerte Verbesserung in der Erhebung von Steuern gegeben. Würden Finanzämter mit den Gesetzen von 1981 Steuern eintreiben, wären Investitionen, Bildungsausgaben, Verteidigung, Wohnungsbau gar kein Problem. Würden dann Gesetze auf alle gleich angewendet, dann wäre Deutschland ein paradieses Land mit extrem leistungsfähigen Arbeitnehmern und einer unglaublichen Infrastruktur. Aber das will die Politik nicht. Evtl. sind Grüne und Linke noch bereit, eine grundsätzliche Verbesserung zu machen. Aber es läuft eigentlich immer in die gleiche Richtung wie seit Helmut Kohls Wende 1982.
zum Beitrag05.06.2026 , 16:33 Uhr
Friedrich Merz steht für die Spaltung, aber vielmehr er will noch mehr spalten, Menschen verarmen, andere privilegieren. Das ist seine Kern-Idee von Politik: Eine Gesellschaft von reichen, überversorgten 10 oder 15 Prozent (in Wahrheit sogar eher 5 Prozent) und die anderen müssen rackern, rennen und 20 bis 30 Prozent sind für immer ausgeschlossen. Die AfD will das auch, aber noch extremer. Beide Parteien haben momentan eine hohe Zustimmung. Die CDU behauptet, sie würde die AfD unter Kontrolle bekommen. Sie würde die langfristig ausknocken. ->Indem sie Studenten runter macht, ihnen die Unterstützung verweigert. Das ist wirklich ein Fehler. Gerade in Zeiten, wo Deutschland Fachkräfte benötigt, kann es nicht dämlicher sein, diesen Weg zu gehen. Aber dafür steht Merz: Er würgt die Wirtschaft ab, er hat Ideen aus den 1980ern, die das BIP nicht puschen, er will sparen, aber aufrüsten. Seine Wirtschaftslpolitik bringt Deutschland und das biherige Wirtschaftsmodell zum Kollaps. Es sind schon 120.000 Arbeitsplätze in der Industrie verschwunden. Jetzt dreht Merz den Studenten den Saft ab. Wohin soll das noch führen? Durch Armut wird niemand besser.
zum Beitrag05.06.2026 , 13:56 Uhr
Deutschland räumt der Abschiebung von unerwünschten Ausländern Priorität ein, stützt Israel bei allem, biedert sich erfolglos an die USA an, versucht die Welt mit Produkten zufluten, ist sparsam bei Entwicklungshilfe und der Aufnahme von Studenten. Deutschland dreht sich ziemlich deutlich um sich selbst, selbst das Verhältnis zu Frankreich könnte neue Impulse vertragen. In der EU fehlt eine Idee, jedenfalls eine von Merz. Und dann dominieren Themen, die der AfD nützen in Deutschland, faule Arbeitslose, überflüssige Ausländer, prekäre und poröse Grenzen, gerade hat es ein Gerichtsurteil gegen Leistungskürzungen gegen Asylbewerber geben, das sehr deutlich war. Wenn Deutschland mehr sein will, dann muss es mehr machen, es müsste aber überhaupt mal wieder eine neue Idee für die Auslandspolitik entwickeln. Natürlich ist das nicht ganz gerecht, Deutschland so abzustrafen, aber es geht eben nicht um Gerechtigkeit, sondern um eine Außenpolitik. Und da schwächelt diese Regierung sehr stark. Auch der Außenminister ist überhaupt kein Highlight, man fragt sich eher, ist das Alles? Offenbar ja, das ist alles, mehr geht nicht.
zum Beitrag02.06.2026 , 12:54 Uhr
Deutschland kann alles - auch ohne Olympiade. Investitionen in die Infrastruktur, in die Industrie - das ginge auch ohne diese Veranstaltung und dann würde das Ganze aber nachhaltiger geplant und vernünftiger angesetzt. Die Spiele sind ein Notnagel für fehlende Investitionen, angeblich gegen Abstieg und schlechtes Image. Nur hat Deutschland international einen gute Ruf und es bedürfte keiner Spiele, um internationale Touristen auf Hamburg aufmerksam zu machen. Dazu gibt es heute Strategien, die einfach und viel kostengünstiger sind. Die Menschen mit niedrigem und mittleren Einkommen brauchen jetzt Weitsicht, Planung und Investitionen in Bildung und Infrastruktur, unabhängig von olympischen Spielen. Genau das hat die Hamburger Regierung heute angekündigt, es geht alles - auch ohne diese Spiele.
zum Beitrag01.06.2026 , 11:34 Uhr
Deutschland hat bereits zwei Jahre Minuswachstum hinter sich, die Industriearbeitsplätze fallen weg, der Wirtschaftskrieg mit den USA zeigt ernste Konsequenzen, es läuft nicht gut und diese Wirkungen sind auch in Hamburg klar erkenntlich. Nun kommt es aber eben auch drauf an, wie gut die Regierung vorgearbeitet hat, was angeschoben wurde was nicht, da gibt es durchaus eine Bürde von Ole von Beust und der CDU-Zeit, aber grundsätzlich ist der Rot-Grüne Senat jetzt gefragt ... ... der muss es stemmen. Die Hamburg sind der Olympia-Idee nicht gefolgt, sie wurde als nicht zu Ende kalkuliert, risikoreich und letztlich nicht wirklich nützlich einfach abgelehnt. Jetzt ist die Regierung an der Reihe. Hamburg kann das durchaus. Man denke nur an die Gründung der TU, der Ausbau von Airbus und viele andere Dinge. Aber es muss sozial passen, es muss einen ausgewogenen Weg geben. Diese Hamburger Regierung muss anfangen, sich um Durchschnittsmenschen zu kümmern. Es sind die nicht die Menschen mit 6.000 EUR p.M. brutto, die die Stadt bewohnen, sondern Menschen mit 2.000 oder 2.500 EUR, die hier leben und leben wollen. Die verlange jetzt andere Prioritäten, die sollten auch umgesetzt werden.
zum Beitrag01.06.2026 , 11:25 Uhr
Mehrere Jobs machen, gut, aber machen müssen? Mal ehrlich, wenn eine Arbeit nicht reich und dann Job 2. und Job 3. dazu kommen müssen, dann stimmt was nicht. Und hier genannt Menschen bis 41 Jahren? Das ist ja noch schlimmer. Unter 'normalen' Bedingungen ist man da in der Blütezeit des Lebens und kann voll in einer Arbeit arbeiten und vorankommen. Wenn das nicht geht und die Miete nicht sicher ist? Dann ist das ein Zeichen für Sozialauslese und soziale Spaltung.
zum Beitrag01.06.2026 , 09:42 Uhr
Kubicki ist für die FDP eine gewisse Chance. Er ist vorlaut, laut sowieso und seine Ideen sind liberal, aber eigentlich nicht für eine Regierung geeignet. Somit kann er vielleicht die FDP eine Weile zusammen halten. Die FDP ist stark neoliberal und wenig basis-demokratisch-liberal gewesen, seit 1982 hat die Partei den Hauch einer opportunistischen Lobby-Partei, eine Partei der Verbände und Wohlhabenden Kreise. In Zeite, wo es um Solidarität und Zusammenhalt gehen muss, Und es gibt bei stagnativem Wachstum des BIP eigentlich nichts mehr zu verschenken, was die FDP ja ihrem Klientel immer wieder anbietet und wofür Wolfgang Kubicki auch steht: Einer der nach Oben verteilt. Insofern sehe ich insgesamt ein sehr durchwachsenes Bild für diese Partei, die viele nicht ist und nicht sein kann, aber es ist ja eine demokratische und liberale Partei. Das sollte man nicht vergessen.
zum Beitrag30.05.2026 , 12:43 Uhr
Sie werden dort besteuert und sie können sich nicht auf Null rechnen. Das wäre mein Anliegen. Und das Besteuern von Superreichen wird das Problem nicht lösen, dasss viele Menschen kaum Vermögen aufbauen (können) und damit deren Leben erheblich weniger Perspektiven aufweist, als das bei anderen Menschen der Fall ist, die eben Vermögen haben.
zum Beitrag28.05.2026 , 12:18 Uhr
Das ist natürlich ein sehr gut durchdachter Schachzug, der aber auch viel Geld kostet. Ich würde aber sagen, dass zeigt weder besonders eine konservative, noch rechts-extreme Linie, ist eher pragmatisch, die wollen die Wähler positiv stimmen.
zum Beitrag28.05.2026 , 11:07 Uhr
Diese Superreichen sind superreich, weil ihr Reichtum nicht wirklich besteuert wird. In vielen skandinavischen Staaten gibt es einen Mindestsatz an Steuern, den jeder zahlen muss, sogar Arbeitslose. Wir haben ein System, wo Menschen mit bestimmten Besitz kaum Steuern zahlen müssen. Insofern: Die Superreichen besteuern! Und zwar konsequent.
zum Beitrag28.05.2026 , 11:05 Uhr
Dazu muss die Bundesstaatsanwaltschaft das Ganze beweisen. Es darf nicht mit Zweifeln behaftet sein. Und es müssten Zeugen sie belasten, am besten aus der RAF selbst. Damit wirklich klar ist, Daniela hat geschossen. Das wird m.M. aber nicht passieren.
zum Beitrag28.05.2026 , 11:03 Uhr
Zunächst muss das Urteil sauber sein, hier war es aber so, dass die Verurteilung weitesgehend auf Indizien beruht, sprich Fund von Kriegswaffen, falsches Dokument (ital. Perso) und Bargeld ohne gesicherte Herkunft, plus entsprechende Überfälle - klar war Daniela das, echt? Bewiesen ist das aber nicht. Und die Verteidigung wird da auch gute Punkte machen und eine Revision erhalten. Natürlich werden Richter sich an dem Fall ziemlich abarbeiten, weil die Menschen schon arg unter Schock standen, die diese Überfälle erlebt haben. Aber dennoch muss in einer Strafsache der Mensch überführt werden, es muss wirklich zweifelsfrei fest stehen, dass dies der / die Täter/in ist. Da gibt es hier durchaus Zweifel. Wenn Klette die 13 Jahre macht, dann wird sie mit 80 entlassen, sollte sie dann noch leben. Wenn Sie wegen guter Führung vorher raus kann, dann wäre sie vielleicht 75. Dass sie eine Haftstrafe erhält, davon gehe ich aus, die wird auch immer hard sein, aber die junge Frau, die in den 1980ern politisch radikal links war, die sitzt da ja nicht mehr, viele Sachen sind verjährt. Diese Prozesse werden sehr schwierig werden. Und wozu? Weil es ums Prinzip geht. OK, dann viel Erfolg dabei.
zum Beitrag28.05.2026 , 10:25 Uhr
Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ist in Deutschland derartig niedrig, dass es Rückwirkungen auf das Sozialwesen geben muss. Die möglichen Beiträge könnten sogar höher ausfallen. Das Wichtige ist, dass jetzt nicht asozial den Durchschnittsarbeitnehmern die Rechnung präsentiert wird, während andere privilegiert werden. Lösungen für alle wären der beste Weg, den will aber eigentlich nur die Partei die Linke, selbst die Grünen klemmen sich nicht wirklich daher. Vielleicht wollen das ein paar Jusos, die CDU/CSU will Leistungen kürzen, also das Leistungspaket einschränken und zurückbauen. Dann bezahlt der Arbeitnehmer sehr viel und erhält weniger. Das ist der Weg von Friedrich Merz, obendrauf werden die Leute dann noch als faul klassifiziert und Angst vor Ausländern soll einem ein warmes Gefühl geben. Diese Probleme hier sind lösbar. Wenn aber die Regierung die Wirtschaft in den Keller fährt, was sie gerade macht, dann wird es brutal werden (müssen). Zwei Jahre Minuswachstum, nur Impulse in der Rüstungsindustrie, kaum neue Ansätze und Ideen, niedrige Investitionen, 120.000 (stand heute) Industriearbeitsplätze sind weg = Das ist ein Fiasko. Die Politik muss investieren.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:59 Uhr
Das Problem, was Sie schildern, ist nicht nur das, sondern es geht um einen illegalen emotionalen Politikstil. Wenn Parteien jetzt alle Prozesse nach dem Strafgesetzbuch in den Mittelpunkt stellen würden, dann würde es nur noch um innere Sicherheit gehen, wenn man jetzt jeden Prozess um Pfusch am Bau, dubiose Genehmigungen emotional auffüllen würde, wäre das Ergebnis das Gleiche. Auch die Migration ist eigentlich als Thema für die allgm. Bevölkerung nicht wirklich geeignet. Wenn ein homosexueller aus Sierra Leone hier einen Asylantrag stellt und denn begründet und unterfüttert, wird dieser Menschen rechten und rechtsextremen hier immer noch als unerwünschter Ausländer erscheinen. Weil die eben gar nicht mehr rechtsstaatlich sein wollen. Das ist deren Kick: Einfach über die rechtliche Ordnung und die entsprechenden Gebote gehen. Wenn eine ausländische Familie eine Leistung der Jugendhilfe erhält, sind das genetisch minderwertige Leute, kriegt eine deutsche Familie so eine Hilfe, ist es gute Jugend- und Sozialpolitik. Mit solchen Ideen kann es rational nie wirklich gut gehen, weil die mit illegalen Ideen hantieren und spielen. Langfristig kann nur ein Verbot den Spuk beenden.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:52 Uhr
Die AfD aktiviert das Herz der Menschen, die suchen nicht den Verstand, deren Ideen sind alle emotional, man will die guten Deutschen von den bösen Ausländern, die faulen Arbeitslosen von der guten Bevölkerung trennen, einbürgern tut man niemanden, wer weiss was und wer da kommt. Es ist für demokratische Parteien schwer, gegen so viel Wut und Verheißung stringend vorzugehen. Eigentlich ist es auch nicht erlaubt, politische Inhalte in Hass, Verheissung und Sehnsucht zu verpacken. Aber bisher läuft ja das Verbot nicht, solange wird die AfD eben ihre rechtsextremen Ideen als Gefühl verkaufen. Mit 'Kompeten' alleine kriegt man die AfD nicht klein - Leider.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:49 Uhr
Also als Todesangst würde ich das nun wirklich nicht wahrnehmen. Ja, die SPD sackt ab, seit 2003 gehen die Wahlergebnis eigentlich nur nach unten. Aber eine Welt ohne SPD bedeutet, eine Welt die rechts-konservativ-neoliberal sein wird. Die LInken und die Grünen werden die SPD nicht ersetzen oder das links-demokratische Spektrum auf 50 Prozent kriegen. Insofern brauche ich / brauchen wir immer noch die SPD, so wenig attraktiv wie diese Partei auch sein mag. Es wäre schon gut, wenn die bessere Ideen und vor allem besseres Personal entwickeln würden. Notwendig ist die SPD aber eben doch
zum Beitrag27.05.2026 , 11:46 Uhr
Die AfD wird Sachsen-Anhalt restlos ruinieren, es wird da niemand mehr hinziehen, niemand mehr wohnen, es wird schwer sein, die Lehrer zu finden, die eine Schules des Alltagsrassismus überhaupt umsetzen wollen. Noch habe ich einen gewissen Optimismus, dass die Bevölkerung dort versteht, dass sie sich selbst erhängen, wenn sie die AfD wählen.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:45 Uhr
Die Migration seit 2015 hat Deutschland viele sehr produktive Arbeitskräfte gebracht, die wir sonst gar nicht bekommen hätten. Und diese Menschen konnten in Syrien nicht mehr leben, in der Türkei haben sie keine Chancen erhalten. Und wir haben bereits eine sehr kontrollierte Migration, fragen sie mal bei Krankenhäusern, Hotels, Schlachthöfen, Logistikstandorten an, wer da arbeitet. Es gibt Führungskräfte, die die Hälfte des Jahres im Ausland Arbeitskräfte anwerben - vollkommen legal. Und ein Glück, dass die das tun, dass die Möglichkeiten dafür vorhanden sind. Und unkontrolliert ist vielleicht ein wenig neben den Tatsachen: Es war Helmut Kohl von der CDU, der keine Grenzen mehr haben wollte, der die europäische Integration haben wollte, davon profitieren eben auch Migranten, die von Malaga schnell bis Hamburg oder Aarhus kommen, weil die Europäer das so haben wollen. Es sind nicht die Migranten, die die Grenzen abgeschafft haben.
zum Beitrag27.05.2026 , 11:41 Uhr
Albig ist ein Politrentner, jetzt har er aber eines bewiesen: Selbst ohne Mandat, ohne Macht, ohne (echten) Einfluss kann er seiner Partei schaden und das nicht zu knapp. Die AfD ist eine Anti-Arbeitnehmerpartei. Diese Partei ist nicht nur gegen Migranten und woke Linke, die Partei bietet dem Kapital und der herrschenden Klasse ein Ausbeutungsparadies an. Das beruht aber auf illegalen und inakzeptablen Ideen von der Menschheit. Dass ausgerechnet die SPD sich mit der Normalität dieser extremen 'Ideen' aussöhnen kann, ist gelinde gesagt absurder Scheiß. Die SPD würde sich direkt selbst verleumnden. Und mit Thilo Sarrazin und seiner NPD-artigen Lesefibel 'Deutschland schafft sich ab', hatte sie dieses Erlebnis schon. Sarrazin hat der SPD immens geschadet und Alltagsrassismus erzeugt. Dass nun ein Politik-Rentner wieder eine Rechtsauslage bringt, ist schon extrem merkwürdig. AfD-Wähler müssen das als Bestätigung dieser Ideen (Nationalismus, Völkischer Rassismus, Neoliberalismus) auffassen. Natürlich ist diese Aussage von der Meinungsfreiheit gedeckt, aber die SPD sollte den Albig mal auf einen Kaffee einladen und durch die Mangel ziehen.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:53 Uhr
Die Wirtschaft ist 2023 und 2024 bereits geschrumpft, 2025 gab es ein Plus von 0,3 Prozent BIP-Wachstum, die Nachfrage ist eingebrochen. Natürlich wirken sich bestimmte Faktoren auf die Konjunktur aus, aber das ist zu kurz gedacht. Die deutsche Wirtschaft läuft in einem Krisenmodus, es wird jetzt ein Überlebenskampf ausgetragen und da gehen viele Betriebe KO und entlassen ihre Mitarbeiter. Nur ist das kein Gesundschrumpfen. Sondern inzwischen ein Ist-Zustand geworden. Den bekämpft diese Regierung aber gar nicht, sondern ventiliert heiße Luft, die im Kern Ratlosigkeit ist.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:50 Uhr
Frau Reiche ist nur eine Figur, der echte Akteur ist Friedrich Merz und der möchte eine neoliberale Wende machen, er möchte die oberen Schichten beschenken und den unteren Schichten dafür die Rechnung zustellen: Niedrige Renten, lange Arbeitszeiten, Rente mit 70 ... Lauter Anti-Arbeitnehmer-Ideen, die viele Arbeitgeberverbände so gar nicht fordern würden. Und die Konjunktur wird abgewürgt, damit die Exportwirtschaft besser funktioniert, nun gut, die kriegt Donald Trump klein. Die schwache Konjunktur ist erstmal auch Produkt eines Wirtschaftskrieges unter Verbündeten: Die USA wollen Deutschland in die Schranken weisen und ihre eigene Wirtschaft fördern. Dafür zahlt jetzt Deutschland. Und Reiche hat darauf keine einzige echte Antwort. Aber die hat Merz auch nicht, er verteilt jetzt das, was noch da ist, und dabei kommen Arbeitnehmer sehr schlecht weg.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:46 Uhr
Zukunfsttechnologien alleine werden die Wirtschaft nicht in Fahr bekommen. Es ist aber richtig: Konsequent grüne Technologie und Produktionsweisen zu entwickeln, auszubauen und wissenschaftlich gut zu begleiten. Aber platt gesagt, muss der Konsument kaufen können, das ist momentan nicht der Fall, die ca. 120.000 Industriearbeitsplätze die verschwunden sind, bedeuten auch ein Rückgang der industriellen Produktionsmöglichkeiten und normaler verfügbarer Einkommen, weil das Gros hier per Tarifvertrag bezahlt wurde. Um diese 120.000 in der Industrie weiter zu beschäftigen, bräuchten wir ein BIP von mind. 3 wenn nicht 4 Prozent. Darunter passiert leider nicht viel. Und das geht nur auf der ganzen Linie nicht mit einzelnen Technologien, so positiv die auch sein mögen.
zum Beitrag27.05.2026 , 09:42 Uhr
Die Merz-Regierung hat eine wirtschaftspolitische Offensive versprochen, Wachstum und BIP im Plus, nun kommt das: 2027 gibt es gerade mal 1,3 Prozent BIP, damit wird der Abbau von Arbeitsplätzen und das Verschwinden von Unternehmen weitergehen. Diese Regierung ist dafür verantwortlich. Alles andere ist ein Scherz: Dann wäre ja jede Regierung nur noch das Produkt ihrer Vorgänger-Regierung. Das kann nicht sein. Und wo sind denn die Ideen und Konzepte? Wenn der 8-Stunden-Tag rechtlich aufgehoben wird, dann kommen mit höheren Arbeitszeiten quasi automatisch mehr Arbeitslose und Schwarzarbeiter. Letzere haben wenigstens etwas Geld zum ausgeben, aber das kann es doch nicht sein?
zum Beitrag27.05.2026 , 09:39 Uhr
Porsche hat einen Umsatzrückgang von 20 Prozent, das können schlecht die Porsche-Arbeitnehmer gemacht haben, VW hat einen Einbruch. Die deutsche Wirtschaft hat zwei Jahre Minuswachstum, letztes Jahr ein Plus von 0,3 Prozent. Das hat nichts mehr mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu tun. Als die Inflation hoch ging, hat der Innenminister gesagt, das kriegen wir unter Kontrolle, wir erhöhen die Gehälter im Öffentlichen Dienst deutlich unter der Inflationsrate, dann pegelt sich das quasi von alleine wieder ein. Anstatt die Nachfrage zu puschen, für Bewegung zu sorgen, haben die Politiker die Konjunktur gezielt abgewürgt. Und nun gibt es dafür die Quittung - dafür steht diese Ministerin und diese Regierung (inklusive SPD).
zum Beitrag27.05.2026 , 09:36 Uhr
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag zwei Jahre im Minus: 2023 -0,9 2024 -0,5 2025, dann folgte ein sehr schwaches Plus von 0,2 Prozent. Für 2027 gehen Ökonomen von plus 1,3 Prozent aus. Das ergibt insgesamt einfach eine schwache Wirtschaft: Es gibt nicht ausreichend Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen. Unter diesen Bedingungen kommt es dann zu einem Auslesewettkampf der Unternehmen und Märkte, Anbieter verschwinden, verkleinern sich, orientieren sich neu. Die direkte soziale Folge ist der Abbau von Arbeitsplätzen. Die Regierung Merz hat diese Situation gekannt und gerade Merz hat suggeriert, dass er Strategien und Methoden hat, das BIP-Wachstum wieder in Schwung zu bringen. Davon kann tatsächlich keine Rede sein. Die Wahrheit ist genau das Gegenteil: Durch mangelhafte Wirtschaftspolitik und absehbare Dellen durch Donald Trump hätte die Regierung viel mehr investieren müssen. Die einseitigen Investitionen in die Rüstungsindustrie verstellen einfach den Blick auf die echten Aufgabenschwerpunkte. Dazu kommt noch der negative Diskurs von Merz gegen faule Arbeitslose, lahme Arme, gegen Migranten - der Bundeskanzler macht eine Anti-Konjunktur-Stimmung zu seiner Chefsache.
zum Beitrag25.05.2026 , 19:46 Uhr
Der Massenprotest war schon dar und er kann auch wieder kommen, aber es muss jemand organisieren, jemand muss es machen. Fürs erste ist der Angriff auf den 8-Stunden-Tag von Merz ein viel größeres Problem. Aber die AfD muss verboten werden, alles andere bringt nichts.
zum Beitrag25.05.2026 , 19:45 Uhr
Die AfD agiert direkt gegen den demokratischen Rechtsstaat und sie wird nur ein Mal gewinnen müssen. Jedem sollte klar sein, dass die AfD nicht kommt, um wieder zu gehen. Diese Partei macht ernst: Die treten aus EU und NATO aus, die organisieren sich Gas und Öl aus Russland, lösen europäische Sicherheits- und Wirtschaftsstrukturen auf, deportieren arbeitsfähige Migranten und zwingen der Bevölkerung ein Leben ohne Lohnsteigerungen bei langen Arbeitszeiten auf. Dazu holen sie die deutsche Mark zurück, ruinieren den Export und puschen deutsch-nationale Ideen, die bei Investoren nur dazu führen, dass sie in Deutschland nicht mehr investieren. Deswegen muss die AfD verboten werden. Das ist der einizige Weg und es wäre eine klare Ansage an rechte Parteien und Bewegungen, dass sie im Rahmen des demokratischen Rechtsstaat bleiben müssen.
zum Beitrag25.05.2026 , 19:40 Uhr
Geld und wohlhabende Eltern machen nicht automatisch glücklich. Schulsozialarbeiter an Gymnasien beschäftigen sich regelhaft mit sehr unglücklichen Kindern, die von ihren Eltern regelrecht auf theoretisches Lernen getrimmt werden, bis das Eltern-Kind-Verhältnis darunter leidet. Auch reiche Leute lassen sich scheiden und stehen unter Stress, vernachlässigen manchmal die Kinder und erzeugen Konflikte und Druck. Andersherum macht arm auch nicht glücklich und eine nachhaltige Armut, die vererbt wird, macht zum Teil unglücklich und engt Kinder und Jungendliche ein. Aber das macht das Gegenteil nicht zur Lösung oder Rettung.
zum Beitrag25.05.2026 , 19:37 Uhr
Viele Schulen machen Kinder und Jugendliche unglücklich. Hauptgrund ist, dass die Strukturen dieser Schulen an den Kindern und ihren Eltern vorbeikonstruiert sind, dass die Hauptrolle nicht die Kinder und Jugendlichen spielen, sondern die Lehrer, die Behörde und die Schulleitung. Wer Schulen konsequent gegen die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen aufbaut, der zwingt die Kinder in endlose Disziplin, der setzt die Elternhäuser dieser Kinder und Jugendlichen unter Druck und an dem gehen viele Kinder kaputt. Dazu kommt noch eine unklare Linie der Lehrer, die dann obendrauf Sozialarbeiter und Schulbegleiter holen, obwohl es einfach an Klarheit mangelt. Deswegen ist die Idee eines Fachs Glück am Ende Augenwischerei. Die Kinder werden in der Schule nicht unglücklich, weil sie von Glück keine Ahnung haben, weil sie das lernen müssen, sondern weil die Verhältnisse dort zu Druck, Stress, Konflikten und Enge führen.
zum Beitrag25.05.2026 , 19:31 Uhr
Thorsten Albig will, dass die AfD als 'normale' Partei betrachtet wird, das impliziert, dass deren Inhalte und Vorschläge auch normal werden würden. Ernsthaft?
Remikgration, Abschaffung des EURO, Austritt aus der EU, Gas aus Russland, Keine Unterstützung mehr für die Ukraine, Reimigraiton - massenhafte Ausweisung von Migranten und niedrige Steuern für Unternehmen, lange Arbeitszeiten für Arbeitnehmer - wie kann dieser Blumenstrauß für die SPD 'normal' werden?
Albig wertet die AfD auf, er verhilft denen zu deren Behauptung, sie seien normal, ihre Konzepte seien OK und überhaupt wäre die AfD bsichen rechter als die Union - diesem Narrativ spielt Albig zu.
Albig schadet der SPD immens. Sein Vorstoß ist an Dämmlichkeit gar nicht zu überbieten. Schon Thilo Sarrazin hat der SPD massiv geschadet, als er dann nicht ausgeschlossen werden konnte, war der Schaden noch gößte. Albig haut hier in eine Kerbe, die gar keinen Sinn ergibt (wenn man in einem demokratischen Rechtsstaat leben will).
zum Beitrag22.05.2026 , 15:01 Uhr
Es leben in Hamburg mehr als 40.000 Menschen in Wohnheimen und viele davon länger als ein od. zwei Jahre. Wer sich anschaut, wie der Mietmarkt gerade funktioniert, der erkennt, dass Hamburg einen eklatanten Mangel an bezahlbaren Wohnraum hat. Und vor diesem Hintergrund fehlt staatliche Steuerung, Kontrolle und Verfügung. Die Stadt lässt immer wieder spekulative Handlungen im Immobilienmarkt zu. Daran wird sich mM nicht ändern und deswegen werden Olympische Spiele in Hamburg die Situation für arme Schichten stark verändern, bzw. verschlechtern wird sich das. Gerade Menschen, die im Mindestlohnbereich arbeiten oder arbeitslos sind, die werden dabei nicht gut wegkommen. Sie könnten versuchen, ins Umlang zu ziehen, aber da haben Mieten, sogar Immobilienpreise ordentlich angezogen. Und grundsätzlich findet die Nutzung von Wohnraum sehr ungerecht und sozial polarisiert statt: Ein Paar bewohnt 160 qm in der Isestraße, ein anderes 40 qm in Farmsen, ein anderes Paar hat ein Raum in der Wohnunterkunft. Das Paar aus der Isestraße könnte auch einen Studenten aufnehmen, machen sie meist aber nicht. Und wenn in so eine Situation so ein Großereignis reingehämmert wird, wird es noch schlimmer.
zum Beitrag22.05.2026 , 14:50 Uhr
Die Hürden, die deutsche Staatsbürgerschaft abzuerkennen, sind zum Glück sehr hoch. Aber das Ganze ist doch eine Scheindebatte, man kann mit Aberkennung der Staatsbürgerschaft keine Prävention betreiben, das funktioniert nicht. Die USA haben versucht, bei italienischen Einwanderern das gegen mafiöse Strukturen zu nutzen und es hat überhaupt nichts gebracht. Auch Schweden wird seine Bürger nicht vom Drogenkonsum damit losbekommen und solange Menschen illegale Waren und Dienstleistungen haben wollen, wird jemand die in irgendeiner Form versuchen anzubieten. Was aber konkret passiert, ist, dass die Antimigrantische Stimmung zulegt. Dabei wären gerade solche Themen wie Straftaten, Haft, Resozialisierung von ausländischen Tätern eher über besser Integration und Sozialisierung nachzudenken. Aber wer sich die nordischen Biker-Krieger anschaut, der kann schnell erkennen, dass Drogen-, Waffen- und Menschenhandel nicht an Ausländer gebunden sind, lange haben das bio-schwedische Menschen auch gemacht. Nur denen kann man die Staatsbürgerschaft nicht wegnehmen.
zum Beitrag22.05.2026 , 10:57 Uhr
Das ist ein fehlgeleiteter Ansatz zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK). Der größte Fehler ist, dass der Entzug der Staatsagenhörigkeit die Täter gar nicht abschrecken wird, weil sie in dem anderen Staat sich vielleicht sogar eher freikaufen könnten, als sie in Schweden die Chance hätten. Solche Ideen hat es in den USA mit Angehörigen der OK bereits gegeben, das war auch eher Propaganda, wenn dann Lucky Luciano abgeschoben werden konnte. Es sind Symbole der Hilflosigkeit, mit solchen Sachen zu drohen. Am Ende muss ein Gericht entscheiden und dabei wird es immer Argumente geben, die gegen so eine Entscheidung sprechen, allen voran Kinder und Partnerschaft, die in der Lösung nicht einkalkulierbar wären, aber natürlich freut sich der schwedische rechte Rand über diesen Ansatz, her wird ja jetzt mächtig Druck aufgebaut ...
zum Beitrag22.05.2026 , 10:41 Uhr
Die Bezahlkarte sollte verhindern, dass Geflüchtete Geld ins Ausland transferieren, selber hier weiter verarmen, Kinder dann nicht richtig versorgen. Außerdem sollten die Kassen in den Ämtern möglichst überflüssig werden. Der Grund, die Zuwanderung nach Deutschland über die Bezahlkarte zu verringern, ist nicht ernsthaft in Erwägung gezogen worden. Und die Geflüchteten kommen in der Regel mit Ziel, in Deutschland zu arbeiten. Es kommen auch sehr selten mal syrische Rentner oder afghanische Großmütter hierher, die dann tatsächlich meist nicht arbeiten können, aber das sind weniger als 1 Prozent. Ich finde es ein wenig schade, dass dieses Gefühl, es gebe eine gezielte Einwanderung ins Sozialsystem, so eine große Rolle spielt und so wenig Menschen, sich mit Geflüchteten wirklich mal unterhalten. Übringens wander auch marokkanische oder tunesische Krankenpfleger in das Sozialsystem ein, weil Deutschland ein Sozialstaat ist, wandert eigentlich jeder, der hier länger bleibt, in das Sozialsystem ein.
zum Beitrag21.05.2026 , 16:58 Uhr
Menschen können ohne Qualifikation und Sprachkenntnisse in Deutschland arbeiten und sich parallel in Sprachkursen Sprachkenntnisse aneignen. Es gibt in vielen Gebieten Deutschlands eine Nachfrage nach nicht-qualifizierten Arbeitskräften. Sogar ohne Deutsch-Kenntnisse...
zum Beitrag21.05.2026 , 14:04 Uhr
Geh mal zu Amazon Logistik, da erhält momentan noch fast jeder einen Arbeitsvertrag und oft genug nach ein paar Wochen auch wieder eine Kündigung. Arbeit ist gleich Arbeit ist m.M. etwas zu einfach gedacht. Es macht schon einen Unterschied, ob jemand einfach nur arbeitet oder eine Qualifikation erwirbt und dann arbeitet. Und wenn Merz den 8-Stunden-Tag knackt und Arbeitszeiten von 45 oder 48 Stunden gesetzlich möglich macht, wird die Arbeitslosigkeit wahrscheinlich in kurzer Zeit um 10 bis 15 Prozent ansteiegen, einfach weil weniger Arbeitskräfte die gleiche Arbeitsleistung legal erzeugen können. Natürlich wird der schwarze Arbeitsmarkt nochmals einen Schub erhalten, aber dazu muss es den auch geben, das ist in einigen Landkreisen aber nicht mal der Fall. Ihre Argumentation bezieht sich doch auf die Regierung Merz nicht auf Geflüchtete, denn die verlangen nach Schutz, nicht nach Arbeitsplätzen.
zum Beitrag21.05.2026 , 14:00 Uhr
Es gab in den letzten 40 Jahren etliche Bezahlsysteme, die hatten immer so viele Nachteile, dass selbst rechtskonservative von der CDU und CSU die am Ende nicht mehr haben wollten. Es ist keine neue Sache. Neu ist nur, dass wieder ein Bezahlsystem eingeführt wurde, dieses System ist insofern neu, weil das über eine Webseite und einen Kartenanbieter jetzt läuft. Notauszahlung an der Kasse gibt es jetzt (meist) nicht mehr. Die Leistung steht aber laut Gesetz den betroffenen Menschen zur Verfügung, dies muss die Bezahlkarte gewährleisten.
zum Beitrag21.05.2026 , 13:53 Uhr
Das ist genau der Punkt, nehmen wir mal an, wir müssten spontan in Vietnam oder Südspanien leben, dort arbeiten, eine Wohnung suchen, anmieten. Es ist sehr sehr schwer. Und wir können vieles schaffen, aber wir wären irgendwie immer noch geprägt von unsereem Heimatstaat.
zum Beitrag21.05.2026 , 13:51 Uhr
Es ging um die Schließung von Kassen bzw. die Reduzierung der Arbeit dort. Alle anderen müssen ja weiterhin Bescheide erstellen, überprüfen, beraten und in den Gerichten gegebenenfalls überprüfen bzw. verhandeln. Die Einsparung bei den Mitarbeitern war übrigens nicht das Ziel, sondern die Geflüchteten sollten das Geld nur vor Ort ausgeben können, sie sollten nicht mehr in der Lage sein, diese Gelder in ihre Heimat oder zu anderen Orten zu transferieren.
zum Beitrag20.05.2026 , 19:38 Uhr
Das Gesamtschulsystem für alle, das Dänische Schulmodell würde sofort eine Verbesserung erzeugen, natürlich unter der Bedingung, dass auch in die Schulen investiert wird. Selbst eine Grundschule bis zur 7. Klasse würde sofort eine spürbare Veränderung erzeugen. Langfristig muss aber die Uni ihren Lehrplan ändern, es muss stärker in Didaktik, in Wie, nicht ins Was gegangen werden. Als wie bringe ich das den Kinder bei, statt was und dann ist der Lehrer im Grunde sogar wissenschaftlich fähig, aber didaktisch kann er das gar nicht so gut umsetzen.
zum Beitrag20.05.2026 , 15:34 Uhr
Die Geflüchteten wissen gar nicht so gut Bescheid, wo sie welche Leistungen erhalten. Wenn Hamburg Geflüchtete im Winter in Zelte einquartiert, steigt die Zahl derer, die nach Schweden und Dänemark gehen, das ist richtig. Aber es gibt so viele Faktoren, es gibt viele Geflüchtete, die in Spanien, Italien, Frankreich sehr zufrieden sind und dort sind die Standards teilweise niedriger, aber dazu müsste man wirklich sehr viele Informationen heranzieh.
zum Beitrag20.05.2026 , 15:31 Uhr
Ich würde die Erwerbsquote der Syrer nicht mit der Erwerbsquote der deutschen Durchschnittsbevölkerung vergleiche, weil es in vielen syrischen Familien nicht üblich ist, dass Frauen arbeiten, das verzerrt aber die Statistik, bzw. man könnte meinen die Syrer wollen gar nicht arbeiten, die schaffen das nicht. Außerdem kommen dann noch Sprachkurse, Maßnahmen etc. dazu. Wirklich gute Zahlen werden wir erst in 20 oder 40 Jahren haben.
zum Beitrag20.05.2026 , 15:28 Uhr
Wenn Deutschland Afghanen Zusagen zur regulären Migration nach Deutschland gibt, die Leute dann aber sitzenlässt, dann scheinen die 'irregulären' Migranten ja deutlich klüger zu sein, wie dieses Land tatsächlich mit Asyl und Geflüchteten umgeht. Die Afghanen haben den USA, Deutschland und anderen NATO-Staaten keine Einladung zur militärischen Intervention gegeben, sondern das hat Bush damals einfach gemacht. Dass heute viele Afghanen in ihrer Heimat nicht mehr leben können, hat direkt was mit der Außenpolitik der USA aber auch der NATO bzw. der EU zu tun. Deswegen muss ich diese Floskel der irregulären Migration kritisieren. Das trifft es nicht, das Grundgesetz sieht darin eben nicht nur einen illegalen Grenzübertritt, sondern eine Möglichkeit, Schutz zu erhalten. Dann ist es so, dass Menschen aus Staaten, wo sie gar nicht verfolgt werden, nur sehr abgespeckt hier versorgt werden und sicherlich keine Perspektive erhalten. Selbst diese Menschen kommen, um hier zu arbeiten, nicht, um SGB2-Leistungen abzufragen. Das ist ein Bild, welches NDP (HEIMAT), AfD, CDU und CSU bedienen, aber es ist deren Erfindung. Aber wir zahlen für die, nein, wir verbieten denen oft, zu arbeiten.
zum Beitrag20.05.2026 , 15:21 Uhr
Erkundige dich mal bei CafeExil oder bestimmten Anwälten, was da teilweise nicht läuft. Ich kann zur direkten Herkunft meiner Informationen nichts sagen, aber es gab einen Mann, der mehr als sieben Wochen seine Leistung nicht abrufen konnte, trotz Hilfe, Vermittlung und Aufnahme des Anliegens durch die Behörde. Und eine direkte Auszahlung an der Kasse ist mit der Bezahlkarte eben nicht mehr möglich, d.h. Notlagen können ziemlich lange andauern, auch mit Wissen der entsprechenden Stellen. Und die Betroffenen sind sehr ängstlich, die gehen nicht zum Sozialgericht, die wollen kooperativ sein, auch wenn das hier nichts bringt.
zum Beitrag20.05.2026 , 15:05 Uhr
Darum geht es bei UNICEF nicht, sondern um systemische Hürden, die eben Kinder aus bildungsfernen, armen Haushalten benachteiligen. Und da würde ich sagen , ist diese Position leider zutreffend. Natürlich können junge Menschen, ihr Schicksal irgendwann selber entscheiden und vollbringen dann Gutes und Positives. Aber die Statistik verrät eben auch fatale Trends, da würde ich vor allem das Aufgeben von jungen Menschen im Bildungssystem nennen. Für besonders schlechte Eltern wird der Staat über das Jugendamt zuständig, das ist m.M. nicht der Regelfall, bzw. davon würde ich erstmal nicht ausgehen.
zum Beitrag20.05.2026 , 07:31 Uhr
Das Erziehungsmodell dieser Eltern fusst von vornherein auf Bildung und das Bild von Frauen/Mädchen sieht keine Rolle n u r als Hausfrau/Mutter vor, das vereinfacht eine Erziehung zu Bildung. Es ist übrigend bei Russen/Deutschrussen auch sehr ähnlich, man trifft diese Eltern beim Kindertheater, in der Musikschule, beim Ballet, beim Sport, die halten Bildung auch hoch, es sind nicht nur die Staaten China, Vietnam, Korea. Und man trifft in katholischen Schulen oft auf desorientierte Kinder aus italienischen Familien, die oftmals hart in der Gastronomie arbeiten und das Familienleben nicht stringend auf BIldung ausrichten können. Armut alleine schafft keinen Bildungsabstieg. Da gebe ich Ihnen recht, aber die Kombination aus Wohnviertel, prekärer Arbeit, schlechten Arbeitszeiten, mangelhafter Integration, Erziehungsmodelle für Mädchen zu Hausfrau/Mutter, Erziehung zum Clan bzw. Familienmitglied, schlechte Freizeitgestaltung, mangelhafte Liebe, traumatisierte Eltern (Flucht, Folter, Asyl) das alles kann zum Nachteil beim Bildungswettkampf führen. Das deutsche System ist ja durchlässig, aber die Selektion und das Schulsystem schaffen viele 'Verlierer" - leider.
zum Beitrag20.05.2026 , 07:19 Uhr
Man hat alles bereits ausprobiert, die Idee war dann irgendwann, dass solche Bezahlsysteme mehr Probleme schaffen, als Probleme lösen. Dennoch musste die gleiche Sau wieder durchs Dorf getrieben werden. Die Folgen waren für die Asylbewerber durchweg negativ. Das lag vor allem daran, dass die Bezahlkarte aus zwei Stationen Behörde - Asylbewerber drei bzw. vier machte: Es gab dann den Anbieter der Karte und das Bezahlsystem. Das Drei- oder Viereck hat oftmals nicht funktioniert, wenn etwa der PIN nicht ging oder der PIN zur falschen Karte geschickt wurde. Es ist dann manchmal zu einer Unterversorgung gekommen, da aber per Brief oder mündlich keine Anweisung an die Kasse mehr gegeben werden konnte, mussten die Betroffenen alles probieren, um an Geld zu kommen. Da das als Existenzminimum konstruiert ist, war das oftmals ein Kraftakt. Und das hätte man wissen können, weil auch bei vorherigen Bezahlsystemen solche Probleme aufgetaucht sind. Es war ein alter Hut. Aber um einer Stimmung nachzugeben und Gegenanreize zu setzen, musste das eingeführt werden. Das ist schäbig und idiotisch, weil nach Verwaltungsrecht die System in diesem Segment funktionieren müssen. Abschrecken tun sie nie.
zum Beitrag19.05.2026 , 13:57 Uhr
Das ist nicht ganz korrekt: An den Universitäten und Hochschulen der DDR lag der offizielle Anteil der Akademikerkinder (in der DDR-Statistik meist unter der Gruppe der „Intelligenz“ erfasst) in den ersten Jahrzehnten reguliert bei unter 20 bis maximal 30 Prozent, stieg jedoch bis zum Ende der DDR im Jahr 1989 real auf schätzungsweise über 50 Prozent an. BRD: Akademikerkinder sind 56 Prozent der Studenten, aber, das ist viel bedeutsamer: 74 bis 79 Prozent aller Akademikerkinder nehmen nach der Schule ein Studium auf. Der Anteil der Akademikerkinder ist nicht der wesentliche Punkt, sondern, dass sich Akademikerfamilien immer wieder an die Uni durchkämpfen. Sie lernen, wie man das macht und wie man dort erfolgreich ist. Dagegen war die DDR am Anfang mit 30 Prozent noch eher harmlos, aber da spielte auch die Zugehörigkeit zur SED, FDJ, das OK der Stasi etc. eine Rolle. Solche Mechanismen gab es in der BRD ja nicht.
zum Beitrag19.05.2026 , 13:52 Uhr
In Deutschland spielt das Bildungssystem im Unterricht und im alltäglichen Leben der Kinder und Jugendlichen gar keine Rolle. Aber es ist schon so, dass die meisten Lehrer aus der Mittelklasse stammen und inzwischen (eher) wenig Verständnis für arme Kinder haben. Und in Brennpunktschulen sind bis zu 70 Prozent der Kinder im Bezug von SGB 2. Auf Gymnasien manchmal 0 bis 5 Prozent SGB 2. Selbst beim Abi unterscheiden sich Gymnasien und Gesamt- bzw. Stadtteilschulen erheblich. Es können bis zu zwei Jahre sein, das bedeutet, dass sich die Ungleichheit sogar in die Universitäten überträgt.
zum Beitrag19.05.2026 , 13:47 Uhr
Es ist doch genau umgekehrt, durch das System von Gymnasien, früher Auslese, schlechter Didaktiklehre an der Uni und hoher Armut kommt der Leistungsabfall bei Kindern aus armen Haushalten zustande. Viele Schulen sind direkt an den Kindern und Eltern vorbei konzipiert, alleine die Ganztagsschulen sind meist räumlich-architektonisch nicht auf einen Verbleib von acht bis neun Stunden konzipiert. Viele Kinder sind dort eher verwahrt, als betreut/gelehrt. Und Disziplinieren tunt die Lehrer ständig, es werden immer Leistungstests abgehalten, die bei vielen Schülern zur nachhaltigen Depression führen, weil deren Eltern keine Nachhilfe bezahlen können und es selber auch nicht können, sie immer miese Noten erhalten. Die Menschen in Dänemark oder Finnland sind genetisch nicht klüger oder agiler als die Menschen in Deutschland. Aber in Dänemark sind normale Schulen viel besser ausgestattet und auf Kinder eingestellt. Und Dänemark war auch mal ein Agrarstaat mit einer einzigen Großstadt. Der Wohlstand war dort auch mal extrem hart erwirtschaftet. Aber das Beispiel DK zeigt für mich eben, dass es anders geht. Das müsste es auch in Deutschland.
zum Beitrag19.05.2026 , 13:39 Uhr
Das Bildungssystem in Deutschland ist stark von der kapitalistischen Wirtschaft abhängig, die Kapitalbesitzer und die 'Reichen' haben es geschafft, Bildungschancen so zu manipulieren, das ihr Nachwuchs weniger Konkurrenz erhält. Das ist der ganze Kick dieser Statistik. Es ist in Deutschland einer Oberschicht sehr wichtig, dass möglichst wenig Menschen aus armen Haushalten am Ende ein Krankenhaus leiten, eine Zahnarztpraxis betreiben oder einen Investmentfonds managen. Selbst Lehrer schaffen es in der Oberstufe, ihre eigenen Kinder in die Stipendien zu bringen, die sie beeinflussen können. Inzwischen sind die Nachteile dieses Systems aber riesengroß: Viele Schüler geben einfach auf, sie hören auf, zu lernen, verhalten sich in der Schule nicht mehr kooperativ. Danach schaffen sie kaum eine Ausbildung, müssen teilweise über das Jobcenter Easy-Qualifizierungen machen, die aber nur den Mindestlohn einbringen. 2024 sind 62.000 Schulabgängern ohne Abschluss aus der Schule entlassen worden. Das größte Problem ist aber, dass die Zahl sogar steigt. Dazu steigt der Anteil von Schülern mit ESA (wieder), obwohl tendenziell höhere Fähigkeiten verlangt werden.
zum Beitrag18.05.2026 , 11:15 Uhr
Ich glaube nicht, dass die 'Volksparteien' jeden Kontakt zu ihren Wählern verloren haben, die CDU hat kürzlich gute Ergebnisse bei Wahlen erhalten. Selbst die SPD verschwindet nicht, jedenfalls nicht gänzlich und nicht jetzt. Ich glaube, dass die AfD zulegt, weil Merz mit Dobrindt deren Migrationsdiskurs nicht zerlegt, sondern mit Abstrichen bestätigt.
zum Beitrag18.05.2026 , 11:13 Uhr
Menschlich ist es wichtig, mit AfD-Wählern zu sprechen, den Kontakt nicht abzubrechen. Aber politisch muss die AfD eingezäunt werden. Das ist eine andere Ebene.
zum Beitrag18.05.2026 , 10:52 Uhr
"§ 3 Arbeitszeit der Arbeitnehmer Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten." Das können auch zehn Stunden werden, aber sie müssen ausgeglichen werden. Und dieses Gesetz schützt den Arbeitnehmer vor Willkür und Ausbeutung über die Arbeitszeit. Darum geht es. Wer das ändern, macht einen großen Fehler. Ganz einfach, dann kommt Willkür und Ausbeutung, dann kommt es zu mehr Unfällen und anderen Konsequenzen aus der Arbeit.
zum Beitrag18.05.2026 , 10:47 Uhr
Die SPD hat in der Post-Industriegesellschaft nie eine echte Strategie entwickelt, soziale Kompromisse und vor allem soziale Gerechtigkeit für Durchschnittsmenschen zu schaffen. Bis 1982 konnte die SPD halbwegs ihre Ideen als realistisch propagieren und noch zu guten Teilen umsetzen, seither läuft eine Rückwärtsbewegung zugungsten des Kapitals und der Kapitalbesitzer, die Oberschicht wird immer wieder gestärkt und gefestigt, privilegiert und von Kosten ausgespart. Die jetzige SPD ist meiner Meinung nach ein Verein der Ratlosigkeit. Es wird ein neoliberaler Anti-Wachstumskurs von Merz umgesetzt, der auf Umverteilungsstrategien fusst. Diese laufen aber direkt zuungunsten der SPD-Wähler ab. Und der 8-Stunden-Tag ist 2026 schon ein Fehler, es sollte ein 6 oder 7-Stunden-Tag sein. Die Intensität und der Druck ist enorm hoch. Gesetzlich gibt es nur eine Pflicht zu 4-Wochen Urlaub, 5-Wochen wären m.M. zwingend notwendig. Die SPD ist nicht progressiv, sie ist ratlos und kompromissfreundlich für neoliberale CDUler. Das ist ein Fiasko. Und eine Folge des AfD-Aufstiegs. Ohne diese verfassungsfeindliche Partei, wäre die SPD nicht so unter Druck, jeden Sche...ß mitmachen zu müssen.
zum Beitrag18.05.2026 , 10:37 Uhr
Die Olympia-Bewerbung ist m.M. schlecht vorbereitet und offenbar an den wahren Kosten vorbei kalkuliert. =Insofern hoffe ich darauf, dass die Hamburg gegen die Olympiade stimmen werden.
P.S. Es sind durchaus redliche Motive, sich für eine Olympiade bewerben zu wollen, aber die Risiken sind extrem und darüber reden die Befürworter gar nicht gerne.
zum Beitrag17.05.2026 , 13:04 Uhr
Grundkurs 1 in der Politikwissenschaft Mehrheitsregeln - die Fünf-Prozent-Hürde sollte vor einem multipolaren Parteiensystem schützen, jetzt profitiert eine rechtsextreme Partei davon, weil die Mitte-Parteien zum Teil keine fünf Prozent mehr erreichen können. Man denkt oftmals, Hitler sei demokratisch an die Macht gekommen, weit gefehlt, er musste die KPD verbieten, um die Mehrheit zu bekommen. Die AfD gehört verboten und die Fünf-Prozent-Klausel gilt für Splitterparteien, wie eben vielerorte SPD, FDP, Linke, CDU ... Wenn die Bundespolitik derart fehlgeleitet betrieben wird, gegenwärtig arbeitet Merz mit einem Migrationskritischem Vortrag und würgt das BIP-Wachstum ab, da wir bereits zwei Jahre BIP-Minuswachstum haben, bedeutet dies, dass die Gesellschaft in einen Dauerkrisenmodus rutscht, davon profitiert momentan der rechte Rand, die AfD und rundherum auch gewaltbereite Milieus der Neonazi-Szene. Angeblich bekämpfen Dobrindt und Merz die AfD, sie sollten sie einfach verbieten. Solange dieser Kamp der CDU /CSU andauert, wird die AfD immer stärker. Weil die deren Themen puschen und zwar kräftig.
zum Beitrag17.05.2026 , 13:00 Uhr
Ich würde sagen, dass dieser Senat schon besser arbeitet als die Vorgänger, Hamburg baut und Hamburg baut Sozialwohnungen, was Hamburg aber nicht tut, ist weitsichtig zu agieren. Der Senat ignoriert mit dieser Bewerbung, dass Europa ein Ort der Instabilität wird, dass Flüchtlinge, Kriege und hybride Bedrohungen stark zunehmen. Viele Investitionen wären zig Mal sinnvoller als diese Bewerbung. Der Senat redet von 5 Mrd. EUR, Ökonomen gehen von realen Kosten von 10 Mrd. EUR aus. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPG) lehnt die Spiele ab, weil die Belastung der Polizei durch die Decke gehen würde.
zum Beitrag17.05.2026 , 12:56 Uhr
Der Kommentar ist pure Ironie, aber so ähnlich ging es vielen Kölnern, die das eigentlich auch nicht gut finden. Jeder möchte das der Kelch an ihm vorbeiginge ...
zum Beitrag17.05.2026 , 12:55 Uhr
Die Spiele sind eine gigantische Fehlinvestition und der Kommetar hier legt dazu noch offen, was Hamburg für ein 'echtes' Problem hat, = es fehlen echte Impulse für eine längere Zeitspanne.
Die Wirtschaft und Gesellschaft in Hamburg müssen neu ausgerichtet, müssen eine Richtung bekommen, so dass es zu Wachstum und Entwicklung kommen kann. Und das passiert eben nicht durch olympische Spiele, sondern durch eine umfassendere Strategie. Das HSV-Station, die Sicherheit, die Verkehrsleitung und indirekte Kosten sind nicht richtig von der Regierung kalkuliert worden. Die Folge wären eben Schulden, als Gelder, die die Stadt aufbringen muss. In Zeiten der Schuldenbremse dann durch Gebüren und Kürzungen bei den Sozialstandards. Das könnte absurder Weise sogar den sozialen Wohnungsbau betreffen und eben Investitionen. Die Möglichkeiten des Bundes Hamburg zu fördern, sind viel geringer, wenn die Gesamtrechnung nicht bei ca. 5 Mrd. Euro liegt, sondern bei 10 Mrd. Euro.
Die 10 Mrd. sind die tatsächliche Summe, die anfallen könnte, davon könnte die Hälfte bzw. ein Drittel als Schulden den Etat belasten.
=Und das Geld hätte für eine echte Wirtschaftsstrategie ausgeeben werden können.
zum Beitrag13.05.2026 , 22:18 Uhr
Fast jeder Mann vermittelt ein Teil seiner Persönlichkeit durch seine Kleidung und zum Teil durch das, was er nicht trägt oder immer noch trägt. In der BRD gibt es genug Kleidung im Angebot, da muss jeder Mann am Ende auswählen...
zum Beitrag13.05.2026 , 09:18 Uhr
Merz rät den Gewerkschaften seine neoliberale Politik zu unterstützen - ernsthaft?
Ja, Merz ist ein neoliberaler Clown, er denkt und handelt aus den 1980ern, aus westdeutscher Denkweise.
Dass Gewerkschaften das ablehnen, war klar. Also gut, dass wir darüber gesprochen haben?
Nein, Merz muss gestoppt werden.
Er bremst das BIP und setzt auf gezielte Unterentwicklung. Das hilft - am Ende - niemanden. Deutschland hat eine rechtsextreme Partei und eine geschwächte SPD, das ist schon jetzt sehr gefährlich und Neoliberalismus bringt da gar nix.
Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen?
Für Merz schon, weil er sehr inkompetent und an der falschen Stelle radikal ist. Ihn ängstigt Armut nicht. Persönlich kann er sie auch nicht mehr erleben...
Aber Armut macht radikal.
Und ein Land ohne Wachstum ohne Impulse, voller Flops radikalisiert sogar.
zum Beitrag13.05.2026 , 09:10 Uhr
Männer über 40 sollten Hoodie und Jogginghose beim Sport anziehen. Wer ernst genommen werden will, sollte sich gut überlegen, was er anzieht. Bäcker und Polizisten haben eine Arbeitskleidung, Lehrer, Journalisten oder Sozialarbeiter haben sie nicht - offiziell. Deswegen ist es angebracht, sich zu überlegen, was Mann anziehen sollte, welche Wirkung die Kleidung haben muss und was sich gut anfühlt. Anzüge können einem das Leben erleichtern und sie können auch bequem sein. Sakkos können warm und bequem sein. Es kommt drauf an, wer das trägt und wie. Casual Look kann ziemlich nach hinten losgehen ... Auch wenn der im Grunde genommen, überall sich ausbreitet. Vielleicht ist es ein Irrtum, dass ein deutscher Mann nicht elegant sein soll und/oder muss. Oft können Frauen dem Mann da helfen ...
zum Beitrag13.05.2026 , 09:03 Uhr
Es ist gut, diese Frage zu diskutieren. Eine Begrenzung macht für die Glaubwürdigkeit Sinn, andere engt sie ein. Ich glaube, dass die Begrenzung schon sehr deutlich ist und für einige nicht recht umsetzbar. Das klingt zwar merkwürdig, aber die Abgeordneten führen auch ein anderes Leben als Durchschnittsarbeitnehmer. Insofern wären €3500 schon deutlich realistischer... Aber darüber muss die Partei entscheiden. Bei vielen anderen Parteien spielen die hohen Diäten und Einkünfte eine sehr negative Rolle, viele Abgeordnete kleben an ihren Ämtern und stehen im Weg. Insofern finde ich die Idee sehr gut. Aber die praktische Umsetzung muss besser austariert werden ...
zum Beitrag05.05.2026 , 14:54 Uhr
Avec Melanchon Geht alles kaputt, wird alles gut, der Mann polarisiert. Aber er zieht auch, seine Bewegung hat immer eine gewisse Popularität und er hat kürzlich eine wichtige kommunale Wahl gewonnen, bzw. sein Kandidat in St. Denis. Ich glaube, dass Melanchon durchaus Chancen hat, groß sind sie nicht, aber andere linke Kandidaten haben auch nicht mehr Chancen, so viel Ehrlichkeit sollte sein. Hollande würde es nochmals probieren, dürfte eher chancenlos sein, Olivier Faure, Francois Ruffin, Fabien Roussel ... die sind nicht besonders gut aufgestellt, alle bringen schon etwas mit, sind auch auf ihre Art attraktiv. Aber dass Melanchon die alle killt und dann die Linke implodiert, diese Sicht ist m.M. nicht zutreffend. Die Frage ist leider, wie gelingt es den Rechtsextremisten sich zu mobilisieren, wie viel Widerstand gibt es. Melanchon ist schon gegen Le Pen gescheitert, was ihn anscheinend aber nicht geschadet hat.
zum Beitrag04.05.2026 , 19:22 Uhr
Die Idee des grenzenlosen Europas kommt von Helmut Kohl und Francois Mitterand. Kohl sah in Europa nur dann einen friedlichen Kontinent, wenn die Grenzen, die Begrenzung aufhört, wenn der Austausch leicht und überall möglich ist. Für Dobrindt und Merz geht es darum, diese Grenzenlosigkeit aufzulösen, ohne EU-Strafgelder zu zahlen. Sie wollen gerne Migranten an der Grenze wegfischen und zurückschicken bzw. zurückweisen. Dass dies illegal sein kann, kümmerte Dobrindt nicht groß, schließlich haben diese schwachen Menschen keine Lobby, keine Anwälte und die EU-Nachbarstaaten sind zur Aufnahme verpflichtet. Soweit die Theorie von der Union, soweit auch die offizielle Erfolgsstory der Union. Nun hat das im Grundmuster die alte Regierung hergestellt, aber wen kümmert das schon. Die Idee, dass die Regierung Migration halbiert, ja gar beendet klingt einfach zu gut. Ist aber Fake. Auch Syrien oder Afghanistan sind irgendwann nicht mehr voll mit Menschen, die migrieren müssen. Tatsächlich ist die Welt in den letzten Monaten nicht friedlicher geworden. Instabilität wird aber vor allem in Washington produziert, dazu sagt diese Regierung nicht viel, bzw. sie vermeidet es, etwas zu sagen.
zum Beitrag03.05.2026 , 08:36 Uhr
Nein heißt Nein. Das ist einfach zu verstehen. Am Ende hängt es wohl von der Art der Beziehung ab, wie Menschen im Kontakt miteinander sind.
zum Beitrag28.04.2026 , 13:13 Uhr
Mindestens in den NL investieren sie mehr in den Fahrradverkehr. Ich propagiere nicht das Autofahren, aber der Führerschein, der fehlt bei den Radfahrern und mein Gefühl ist, dass in vielen Schulen und Kindergärten nicht genug der Verkehr erklärt wird ...
zum Beitrag28.04.2026 , 11:01 Uhr
Natürlich ist das subjektiv, aber wohl auch typisch für die Stadt, in der ich lebe. Und das bestreite ich nicht, dass die Statistik, Autofahrer als Ursache/Verursacher nachweist. Mein Punkt ist, a) Infrastruktur ginge deutlich besser - für alle b) Verkehrsverhalten muss verbessert werden, momentan geht das ja nur für Autofahrer bzw. LKW und Motorrad.
zum Beitrag28.04.2026 , 08:54 Uhr
Das Ziel des Artikels ist, zu kritisieren, dass ein Familiengericht Ordnungshaft anordnet gegen eine Kindesmutter. Und Sie haben Recht, es fehlt viel an Informationen. Ich kann mir keine Familienrichterin vorstellen, die nach zwei Sitzungen sagt, das reicht jetzt, sondern da gab es sicherlich einige Dinge, etwa nicht im Gericht erscheinen, eine Auflage nicht beachten. Kruz: Diese Eltern gehören zu den 10 Prozent, wo alles scheitert und da muss die Richterin auch überlegen, wie sie solche Eltern zurückholt. Nur: Haft verbessert in der Regel keinen Menschen.
zum Beitrag28.04.2026 , 08:50 Uhr
Da haben sie recht. Die Kindesmutter lässt sehr gekonnt eine Sequenz weg, um die es aber im Kern geht, stattdessen vergleicht sie sich mit Menschen in Verfahren nach dem Strafgesetzbuch und reklamiert, dass sie ihrer Meinung nach schlechter behandelt wurde. Aber das Jugendamt (ASD) gibt schon eine Stellungnahme ab, die meist im Urteil landet, selten dass das Gericht anders entscheidet.
zum Beitrag28.04.2026 , 08:47 Uhr
Ich sehe eigentlich täglich Radfahrer, die ihr Leben risikieren, um irgendwo nicht zu bremsen, nicht zu halten, nicht auszuweichen. Und ich kann das verstehen, fürs Radfahren wird ja gar nichts verlangt, keinen Nachweis über Verkehrsregeln oder Fahrverhalten, man kauft das Rad und dann geht's los. Dazu kommen dann andere Verkehrsteilnehmer, die zu schnell, zu hektisch fahren und ebenfalls sehr risikobereit sind. Das ergibt keine gute Mischung. Und die Infrastruktur für Fahrräder muss dringend ausgebaut werden. Aber manchmal gibt es die Infrastruktur und dann pesen die Radfahrer dennoch kreuz und quer über die Straßen und vertreten das auch mit einem alternativen Verkehrskonzept, das sozusagen auf zivilen Ungehorsam im Verkehr beruht. Es scheint wirklich schwer zu sein, alle Seiten zu beteiligen und vor allem sinnvoll einzubinden.
zum Beitrag27.04.2026 , 13:38 Uhr
Es ist selten, dass ein Mensch sich durch Haft verbessert. Die Mutter hier stellt sich als Opfer eines Systems willkürlicher Inhaftierung dar. Das ist eine schwierige Ausgangslage, weil diese Haft nur dann angeordnet wird, wenn vorher keine Einigung, keine Einsicht stattfindet. Das bedeutet - im Normalfall - mehrere Versuche und Vermittlung. Davon steht hier nichts. Ich halte allerdings nicht viel von Ordnungshaft im Kontext des Familiengerichts. Gleichwohl schaffen es Eltern, sich komplett zu zerstreiten, sich gar nicht mehr sagen zu können und da werden die Gerichte ratlos. Aber die Haft bewirkt hier auch nichts Positives. Aber dauerhaftes nicht-mitwirken, nicht-kommen und nicht-bezahlen etc. da müssen die Gerichte auch sanktionieren können.
zum Beitrag24.04.2026 , 16:12 Uhr
Das ist nur eine Statistik. Allerdings gibt es schon eine Abnahme in vielen Bereichen. Das macht Deutschland aber nicht unbedingt zu einem sicheren Land. Ich denke, am Ende geht es um das Sicherheitsgefühl und wie das beeinflusst wird. Rechtsextreme behaupten so oder so, dass die Kriminalität durch Ausländer besonders schlimm ist. Jeder nimmt dann die Zahlen, die er meint, zu benötigen und behauptet was.
zum Beitrag23.04.2026 , 13:46 Uhr
Es gibt in der Nähe von Kernkraftwerken in der Regel höhere Zahlen an Krebserkrankungen - ohne Unfall. Dazu kommt noch die Frage, wie man radioaktivem Müll umgegangen werden soll. @Carste S. im Kontrast dazu bieten erneuerbare Energien kostengünstig Energie und Deutschland war dar bereits auf dem Weg zur Wende. CO2 will niemand, warum schreiben Sie das hier? Verstehe den Beitrag nicht vollständig.
zum Beitrag23.04.2026 , 13:41 Uhr
Sorry, mein Optimismus hält sich sehr in Grenzen. Leerstand und vor allem missbräuchlicher Leerstand, Vergammel-Lassen, Wuchermieten, Raussarnieren - die Mietvereine können da noch viele weitere Methoden dazuschreiben, mit denen Vermieter und Immobilienbesitzer gegen Mieter und Mietinteressenten vorgehen. Das Wort legal und illegal kennen diese Vermieter und Immobilienbesitzer nicht, die machen das seit Jahrzehnten. Wirklich in den Griff krieg man solche Leute nur vor Gericht, aber da landen die meist nicht. Und damit dieses hier wirklich funktioniert, müsste sich dahinter eine Bewegung versammeln und das überall erzwingen. Aber wird das in Itzehoe, Passau, Reutlingen, Ulm oder Detmold machen? Der Leidensdruck in Berlin ist inzwischen extrem, das ist nicht überall in der Form vorhanden, wenn es m.M. aber den Missbrauch und den Gesetzesübertritt seitens der Vermieter überall gibt.
zum Beitrag23.04.2026 , 13:34 Uhr
Es wird Stimmung gemacht und es wird ignoriert, wie hoch die Risiken sein können / werden. Die Handelskammer mischt da natürlich mit, sie könnte für ihr Klientel unterm Strich was rausholen, ob das über Steuern und Schulden am Ende für alle eine gute Sache ist oder sein könnte, interessiert die sicherlich nicht. Dabei haben die Hamburger die Olympia-Bewerbung bereits abgelehnt. Aber ein Mal ist kein Mal, ich bin gespannt, wie oft noch abgestimmt und wie oft vor allem der Bürger zunächst befragt wird.
zum Beitrag23.04.2026 , 07:03 Uhr
Es sind heute ja nicht unbedingt die Verdamten dieser Erde, sondern Menschen mit normalen Einkommen, die es trifft, die aber nichts tun, allerdings mobilisiert sie momentan auch niemand
zum Beitrag22.04.2026 , 10:40 Uhr
Wesentlich merkwürdiger ist, dass Merz die wilde Sau rauslassen kann, seine Aussagen sind eine düstere sozial-politische Vision Deutschlands: Ewig arbeiten, keinen Inflationsausgleich erhalten, keinen Unterhaltsvorschuss mehr, eine niedrige Rente bekommen, die man durch Arbeit aufbessern muss. Es geht für Normalarbeitnehmer ganz klar nach Unten. Sicherlich wissen bei der Union und CDA einige auch nicht, was sie davon halten sollen, klar ist aber, vieles ist nicht nur heiße Luft oder Ankündigung, vieles wird kommen. = Es wird zu einer generellen Verschlechterung der Lebenssituation von Mio. Menschen kommen. Das hat zuletzt nur Gerd Schröder gemacht, entsprechend beliebt ist der. Aber Merz ist sowieso am Ende seines Lebens, er ist ein eisenharter Neoliberaler, ein Politiker, der eine tief gespaltene Gesellschaft positiv findet, der gar keinen Konsens, keinen Ausgleich will. Und bislang profitiert die CDU noch bei Wahlen von diesem Kurs. Für mich ist verrückt, dass es eine dezidierte Protestwelle gegen diesen Kanzler und diese Regierung noch nicht gibt. Bislang scheinen auch Gewerkschaften, NGOs und andere Verbände nicht bereit zu sein, eine Bewegung dagegen zu gründen.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:35 Uhr
Die Regierung ist dafür angetreten, die Menschen zu schützen und aktiv für die zu arbeiten, die den Staat nicht brauchen, dafür steht Merz, das setzt er jetzt um. Nachdem er im Wahlkampf Migranten, die nicht wählen können, die sich nur sehr schlecht wehren können, zu den Sündenböcken der Misere erklärt hat, kommen alle unters Messer, die schwach sind, Kinder, Jugendliche, Rentner, Arme und Arbeitslose. Wer diese Regierung gewählt hat, hat einen m.M. einen großen Fehler gemacht. Und bringen wird das gar Nix, in ein paar Jahren wird man dann den Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum Beginn der Schule 6. Lebensjahr zahlen, weil danach kommt ja der Ganztag.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:32 Uhr
Der Unterhaltsvorschuss ist nicht etwas Banales, das bezieht sich auf §6 GG, der Staat ist verpflichtet, für Familien, besonders für Kinder und Jugendliche gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Dass viele Väter (Mütter) nicht zahlen, löst ja diesen Unterhaltsvorschuss aus, um eine Lücke zu füllen. Das es knallt, ja, das ist sicherlich diskussionswürdig, aber dann bei Kindern und Jugendlichen zu sparen, kann nicht richtig sein.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:29 Uhr
Die "Streichung des Unterhaltsvorschusses für Alleinerziehende" wird bei Kindern und Jugendlichen sehr sehr klare Wirkung haben. Das wird das Lebensniveau, Sport, Geburtstage, Reisen, Bildung, Führerschein, Zimmereinrichtung und vieles mehr direkt treffen. Nicht jeder Mensch, der alleinerziehend ist, kann Wohngeld beantragen oder andere Leistungen in Anspruch nehmen. Das Geld, was da fehlen wird, das werden die Kinder und Jugendlichen nicht mehr bekommen. Und es gab letzten Sommer schon 1,8 Mio. Kinder und Jugendliche, die SGB-2-Leistungen hatten. Arme Kinder und Jugendliche sind ein Massenphänonem in Deutschland. Die Kinder und Jugendlichen, die jetzt durch den Unterhaltsvorschuss noch halbwegs gut wegkommen, wird es bald auch treffen. Ja, es gibt Väter (teilweise Mütter), die nicht zahlen, das stimmt. Aber genau deswegen springt der Staat ein und sichert ein Fundament für ein normales Aufwachsen. Liebe, Freizeit, Familie und Freunde erhalten die Kinder und Jugendlichen dadurch nicht, dafür sind die Familien und Alleinerziehenden zuständig, bislang half ihnen dabei der Unterhaltsvorschuss. Anscheinend macht Merz auch hier eine anti-soziale Politik - gegen Kinder und Jugendliche.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:17 Uhr
Das deutsche Gesundheitssystem funktioniert, das hat einen Preis und über einige Dinge lässt sich streiten. Ich kann aus ein paar Jahren längeres Leben in Italien und Schweden nicht ableiten, dass unser Gesundheitssystem so schlecht ist, dass es radikal geändert werden müsste. Wenn ich die Vorschläge richtig verstehe, müssen die Versicherten in Zukunft mehr aus ihrer privaten Kasse zahlen. Das wird vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen treffen. Und es wird die Volksgesundheit nicht automatisch verbessern.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:13 Uhr
Die Zukunft gehört den Sozialdemokraten, die wirklich politische Wirkung anstreben, die hochpolitisch agieren, die etwas wagen, die auch Kontroversen ausstehen. Die SPD in Deutschland ist Mitte, vielleicht sogar Mitte-Rechts oder Mitte-Sozialkonservativ. Damit gewinnt man eben nicht die Alleinerziehende Mutter, die den 2. Bildungsweg gegangen ist, nicht den Rentner, der Facharbeiter war und sich um Kinder und Enkelkinder sorgt, auch nicht den Studtenten in Freiburg, der viel arbeitet, um ein WG-Zimmer zu bezahlen. Die SPD in Deutschland ist verlässlich, hat viele Ressourcen, wirkt aber entpolitisiert und sehr konsensorientiert, sie wirkt so als ob sie im Ruhestand ist. In Spanien ist die Sozialdemokratie noch im politischen Bereich, mit allen Chancen und allen Risiken. Das weckt Erwartungen und das löst Debatten aus. Davor schreckt bei uns die SPD zurück, was schade ist.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:09 Uhr
Ein Studium ist m.M. häufig nicht die beste Wahl und einige Menschen tun sich damit auch keinen Gefallen. Aber das Problem ist oftmals, dass andere Werdegänge nicht einfach zu machen sind. Viele Betriebe haben die Anzahl an Ausbildungsstellen gekürzt oder es ist bei einigen sehr extrem, wie viele sich bewerben und wer am Ende genommen wird. Kurz: Oftmals ist das Studium erstmal der beste Weg zu einer Arbeit und zu einer Karriere. Langfristig zeigt sich bei vielen Menschen, dass sie vielleicht mit einem guten Handwerksberuf viel besser weggekommen wären. Aber später ist man / frau immer schlauer
zum Beitrag20.04.2026 , 15:06 Uhr
Ich habe frustrierte Mediziner und Juristen in anderen Arbeitsbereichen getroffen, die hatten null Bock auf diese Arbeit, die ich für sehr nützlich und produktiv ansehe, aber wenn man es wirklich nur für andere tut oder aus einer sonderbaren Angst heraus, wird es m.M. nichts.
zum Beitrag20.04.2026 , 15:04 Uhr
Kein Energieträger ist so risikoreich, so teuer und so pseudo-nützlich wie die Kernenergie. In Wirklichkeit sollte Deutschland mit voller Kraft auf die anderen Energieträger setzen und dafür sorgen, dass Sonne, Wind und Wasser das schaffen, was die Kernenergie nur mit Not und viel Geld und vielen Risiken vermochte. Wenn man die Dämmlichkeit der politischen Elite auf einen Punkt bringen will, dann Alice Weidel von der AfD zur Kernenergie: Diese Partei will das um jeden Preis und zeigt damit, wie wenig die verstanden haben, wahrscheinlich nicht mal verstehen können. Aber das Verrückte kommt dann ja noch, die AfD will diese Wende zur Kernenergie ja nicht alleine. Ich kann nur sagen: Dümmer geht's nimmer.
zum Beitrag17.04.2026 , 13:41 Uhr
Ein junger Mensch kann nicht Medizin oder Jura studieren, damit sich die Eltern freuen. Ein junger Mensch kann nicht Physik oder Verfahrenstechnik studieren, um eine Arbeitsstelle zu bekommen. Es gehört schon eine gewisse Liebe und eine gewisse Begeisterung zu einem Studium dazu. Gleichwohl sollten junge Menschen den Arbeitsmarkt im Blick behalten. Ich glaube ich habe in 20 Jahren nur sehr selten eine Stellenazeige für Germanistik oder Iranistik gesehen. Das sollte einem schon zu denken geben. Aber es ist besser Germanistik zu studieren und das gerne zu machen, als sich durch ein Studium zu quälen und danach dann durch die Arbeitswelt zu zwängen, weil man es eigentlich anders machen wollte oder es einem gar nicht gefällt. Eigentlich hat jeder eine Fähigkeit, die Spaß macht und über die sich auch Geld verdienen lässt.
zum Beitrag15.04.2026 , 12:14 Uhr
Pablo Escobar konnte sein Geld gar nicht zählen, er musste es wiegen. Dass 2026 immer noch Probleme auf ihn zurückgehen, zeigt, was für ein durchgeknallter Mensch Escobar war. Aber auch, wie viel Geld sich mit Kokain verdienen ließ. Dass dafür jetzt Flusspferde sterben müssen, ist nicht schön, aber eigentlich gehören sie auch nicht nach Kolumbien. Und wer benötigt einen Privatzoo, anscheinend sind das weltweit nicht viele Menschen. Einer davon war Pablo Escobar.
zum Beitrag14.04.2026 , 10:48 Uhr
Zumindest die Extremen Rechten in Frankreich werden durch Orbans Abwahl nicht unbedingt schwächer werden, es ist aber schon ein Zeichen, dass der Aufstieg der Extremen Rechten doch Grenzen hat. Ohne Marine Le Pen ist das sowieso eine merkwürdige Ausgangslage. Für die Gegner der Extremen Rechten ist die Abwahl Obrans Gold, weil er mehr oder weniger als nicht abwählbar galt. Aber jede Strategie und jedes Vorgehen ist eben anders, in Ungarn war der Leidensdruck sehr extrem und es gab schon Wut gegen Orban und seine Korruptionsgruppen, das wäre in anderen Ländern sicherlich anders.
zum Beitrag13.04.2026 , 15:48 Uhr
Diese Regierung hat weder Durchsetzungsfähigkeit, noch eine Idee, wie es besser gehen könnte. Dieser Rabat wird einen marginalen Effekt haben, aber es muss dennoch bezahlt werden. Und da sind wir beim Ist-Zustand dieser Regierung: Es macht eigentlich keinen Sinn, dass Leute mit einem Auto fossile Energie verbrauchen. Es macht keinen Sinn, dass zu bezuschussen, wenn dann in Verbindung mit einem Ticket, da stimme ich der Autorin voll zu. Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber sind extrem wichtig und deswegen darf und muss das kontrolliert und zur Not auch reguliert werden. Das ist aber was anderes, als einen Rabatt zu geben, der eventuell zu 100 Prozent bei den Unternehmen landet, die eben die Preise antreiben und vor allem die Gewinne einstreichen. Aber das ist m.M. wieder der Aspekt Friedrich Merz - ein Mensch, der im Prinzip nur 10 oder 15 Prozent der Bevölkerung gut findet, wohlhabende, besitzende Menschen, die auf nichts angewiesen sind, weil sie alles schon haben. Und die SPD sitzt neben diesem Merz und macht mit.
zum Beitrag13.04.2026 , 13:49 Uhr
Die Rente wird stabil finanziert, solange die Finanzämter sauber arbeiten, das tun sie nicht unbedingt gerecht. Aber es gibt einen hohen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt an die Rentenkasse. Diese Art der Finanzierung ist aber im Grunde genommen immer vorhanden. Die Frage wäre doch, wie man die Beiträge breiter einziehen kann. Dazu reicht Zuwanderung nicht. Stattdessen geht es immer um die gleichen merkwürdie Rechnung, die sinkende Arbeitsbevölkerung kann die Rentenbeiträge nicht stemmen und daher geht die Rente nicht, daher müssen wir bis 68 oder 70 arbeiten. Ernsthaft?
zum Beitrag13.04.2026 , 13:47 Uhr
Ingo momentan hängt die Versorgung der Rentner auch davcon ab, wie viel Arbeitnehmer verdienen. Würde der sehr große prekäre Niedriglohnsektor angehoben, würde das auch die Rentenkasse ändern. Würde die Wirtschaft nicht zwei Jahre schrumpfen, wäre es wieder anders. Die Regierung kann den Mindestlohn noch stäkrer anheben, dann würden viele im Alter nur Rente nur nicht mehr Leistungen nach einem Sozialgesetzbuch erhalten.
zum Beitrag13.04.2026 , 13:45 Uhr
Hej Test_name, es ist immer eine Entscheidung über soziale Gerechtigkeit im Alter, in unserem Wirtschaftssystem gibt es keine positive Rente, sondern die wird immer als ein Kostensystem abgebildet. Und es geht um die Solidarität von bestimmten Arbeitnehmern. Wenn die Rentenversicherung breiter einziehen dürfte, wäre das Problem deutlich geringer. Das Ergebnis ist immer schrecklich, aber das ist eine Irreführung. Es steht täglich nicht in der Zeitung, wie fürchterlich Beamte sind, die kosten auch viel Pensionsgeld, weil deren System anders geregelt ist.
zum Beitrag13.04.2026 , 13:41 Uhr
Ich bin nicht dafür, dass Abgeordnete bis 75 im Bundestag bleiben, ich würde gerne Merz in Rente schicken, verdient hat er sich das ja.... =Es sollten keine Rentner eine Regierung führen.
zum Beitrag13.04.2026 , 13:40 Uhr
Über 1,4 Mio. Altersrentner (2026) in Deutschland arbeiten neben dem Bezug ihrer Rente weiter - das sind13 % (jeder achte) der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren. Wenn ich mir diese Zahlen anschauen und es aber 21 Mio. Rentner gibt, dann würde ich sagen: Normalerweise wollen nur sehr wenige Menschen in diesem Alter noch arbeiten. Nun gut, von 70 bis 74 ist vielleicht auch ein wenig däftig, aber genau darum geht es hier ja - leider. Bis 70 oder 71 arbeiten? Und der Langzeitstudent ist gar nicht das Thema, sondern bei einer verlängerten Beitragszeit müssen alle länger arbeiten. Nur wer irgendwie mit 16 anfängt, Beiträge zu zahlen, entgeht dem dann ein wenig, aber nicht wirklich. Für mich ist das so, die Regierung will Menschen zwingen, bis ins hohe Alter zu arbeiten, anderenfalls wird die Rente einfach gekürzt. Wenn ich vom Ist-Zustand ausgehe, plant die Regierung per Trick die Renten stark zu kürzen. Und es ist egal, ob jemand Physik mit Doktor studiert hat, oder drei Jahre Sozialarbeit, oder im Stahlwerk arbeitet, oder bei Penny an der Kasse: Alle müssen länger arbeiten. Der Langzeitstudent ist ein stumpfes Ablenkungsmanöver. Es geht um weniger Rente.
zum Beitrag13.04.2026 , 12:12 Uhr
Die Iraner führen der Welt sehr gekonnt vor, was die USA unter Trump nicht können, wie sie scheitern und wie sie drohen und angreifen, ohne wirklich zu wissen, wie sie ihre Ziele erreichen können. Der Krieg kostet Trump 1 Mrd. US-Dollar. Und noch im Januar hätten viele Iraner gerne die Regierung gestürzt, derweil hat der Krieg das Unterstützerlage mobilisiert und zusammen gebracht. Jetzt sind die Revolutionsgardisten zu den alleinigen Machthabern geworden. Sie haben deutlich an Macht gewonnen und sie sind militärisch in der Lage, die Straße von Hormuz zu sperren und die Region mit Raketren und Drohnen anzugreifen. Wenn Trump den Iran wirklich militärisch in den Griff kriegen will, dann muss er definitiv viel tiefer gehen und dann müssen Soldaten aktiv werden. = Im Verhandeln hat Donald Trump eine Sechs erhalten. Der dürfte nicht mehr versetzt werden, aber das geht ja auch nicht, außer er ändert das Regierungssystem.
zum Beitrag13.04.2026 , 11:40 Uhr
Hoffentlich lebt die Demokratie in Ungarn. Orban hat auch ein Netzwerk betrieben, welches jetzt real verlieren wird bzw. muss, ob diese Leute nicht auf Ideen kommen, ihre Stücke behalten zu wollen. Da wäre ich mir nicht so sicher. Ansonsten hat Orban wohl gemerkt, dass es Wut und Ärger gegen ihn gibt, das er besser geht. Dass es besser gesittet aussieht, auch wenn es das ja nicht war. Orban hat noch mit Angst und Panikmache versucht, an der Macht zu bleiben. Und die Opposition hat Strategien genutzt, um das Wahlsystem auszutricksen, weil da eigentlich immer Fidesz und Orban bei rauskommen. Ob das wirklich eine Pro-NATO und Pro-EU-Wahl ist, da bin ich mir noch unsicher. Es war zunächst eine NEIN-ZU-Orban-Wahl. Soviel ist klar geworden. Auf jeden Fall kann Ungarn den Weg einschlagen, ein normaler demokratischer Rechtsstaat innerhalb der EU zu werden. Das hätte vor zwei Wochen nicht jeder für möglich gehalten....
zum Beitrag10.04.2026 , 07:15 Uhr
Für Trump zählt nur das Ergebnis, wie er dahin kommt, ist ihm ziemlich egal. Trump erteilt jeder Ethik in der Außenpolitik eine Absage. Das betrifft dann alle Verbündeten. Ob die EU und die anderen Staaten des Westens dagegen halten können, würde ich als offene Frage auffassen. Vermutlich können die Europäer momentan wenig unternehmen, was die Außenpolitik in Richtung einer Ethik drehen könnte, weil die USA das nicht (mehr) mitmachen. Es ist aber auch so, dass Merz einen guten Teil der Außenpolitik inzwischen unter dem Gesichtspunkt von Rückführungen und Abschiebungen auffasst, auch das passt schlecht zu einer ethischen Außenpolitik. Und die Gefahr ist sehr groß Menschenrechte und Internationales Rechts abzuwerten bzw. sogar außer Kraft zusetzen. Wenn Trump das macht, ist es das eine, wenn die Europäer keine Antworten haben oder mit Jihadisten sich an die Tische setzen, um vielleicht tausend Syrer rückführen zu können, dann stimmen auch die Verhältnisse nicht mehr. Ich hätte es nicht gedacht, aber Scholz und Baerbock waren echte Leuttürme im Vergleich zu unseren heutigen Regierung und ihrer Außenpolitik.
zum Beitrag08.04.2026 , 00:00 Uhr
Es geht ja nicht um die Mehrheit, es geht darum, dass Deutschland kein rechtsextremes Land / Diktatur werden sollte. Ich habe Kohl nie gemocht, aber die BRD war damals keine Diktatur und rechtsextreme Parteien spielten kaum eine Rolle. Heute redet Merz das alles regelrecht herbei. Da liegt mein Problem: Was soll dieser Scheiß, den Merz da immer wieder macht? Warum die AfD hochreden?
zum Beitrag07.04.2026 , 09:51 Uhr
Das Auto kann ruhig mal abgestellt werden. Das D-Ticket macht vieles möglich, auch wenn DB und S-Bahn nicht das tollste sind, ist es besser, als €2.22 oder €2.30 zu zahlen. Und wer zu Fuß gehen kann, sollte das machen, hat positive Effekte. Nun mal ernsthaft: Wer eine Arbeitsstelle hat, zu der er / sie nur per Auto kommt, der zahlt jetzt und das haut rein. Das sind durchaus viele und die können eben nicht anders. Ich habe bislang keinen vernünftigen Vorschlag gehört....
zum Beitrag07.04.2026 , 09:30 Uhr
Angeblich steht die Brandmauer --- Die CDU bewegt sich unter F. Merz direkt in vielen Bereichen zu rechtsextremistischen Positionen hin. Hier ist es wenigstens aufgefallen und nachvollziehbar, aber das muss ja nicht immer so sein. Für mich ist das nur folgerichtig, als es gegen Migration und Migranten ging, hat sich die CDU kaum dagegen zur Wehr gesetzt, irgendwann sind in Hamburg ein paar CDA-naher Menschen aus der CDU ausgetreten, resigniert. Jetzt geht es gegen Frauen, vermutlichz bald gegen andere Gruppen. Das Schlimmste ist, dass die CDU bei Wahlen momentan gar nicht verliert, zwar steigt die AfD noch schneller nach Oben, aber was kümmert das die CDU.
zum Beitrag07.04.2026 , 08:37 Uhr
Das ist schon Schwachsinn, aber es gibt da noch eine bittere Wahrheit. Die jungen Menschen (Sind sie das bis 45?) müssen sich darauf gefeit machen, dass die Armeen der EU sie einziehen und behalten werden. Es ist eben so, dass die EU und damit auch Deutschland vor einem neuen kalten/hybriden Krieg mit Russland steht. Und da zählt eine Sache: Abschreckung. Dänemark hat kürzlich einfach die Wehrpflicht eingeführt, selbst eine Prinzessin hat sich in der Kaserne eingefunden. Vielleicht müssen wir das Soziale bei der Bundeswehr lernen, aus Dänemark, NIederlanden, Schweden, vielleicht müssen wir mit den jungen Menschen anders umgehen, wenn sie in der Armee sind. Dass sie jetzt eine Genehmigung für eine Reise brauchen, ist absurd, das wäre ja nur in einem akut-laufenden Krieg vertretbar, wenn überhaupt.
zum Beitrag02.04.2026 , 15:58 Uhr
Das BSW war durchaus für einige Menschen eine Art Hoffnung. Es ging um linke Politik direkt, unverstellt und unvereinnahmt durch Machtverhältnisse. Jetzt meldet Nastic das Gegenteil, dies sei bereits eine verkrustete Partei. Ob das stimmt und was überhaupt stimmt, ist durchaus eine interessante Frage. Leider kippen die gesellschaftlichen Verhältnisse nach Rechts und der Bundeskanzler und Teile der Union reden die AfD regelrecht hoch, insofern hätte das BSW durchaus eine Rolle annehmen können, die eine gute Wirkung oder ein Schutz gewesen wäre. Das wird wohl nix mehr ...
zum Beitrag02.04.2026 , 14:45 Uhr
Der junge Wolf hatte einfach nur ein eigenes Revier für sich gesucht, was dann passierte ... Nun gut, in Hamburg dürfte es schwer werden, sich ein gutes Revier rauszusuchen, besonders Einkaufszentren sind dafür eher schlecht gemacht. Allerdins sollten Zweibeihner auf kompetente Hilfe warten, nicht pro-aktiv handeln, auch wenn das ja relativ leicht erscheint, mal eine Art unerwünschten Besuch zur Tür geleiten zu wollen. Ich glaube, der eine oder andere Jäger und Schafszüchter denkt über den einen oder anderen Schuss in der Nacht nach. Ich würde Landwirten eine (andere) Sache empfehlen, kauft Euch einen Kangal Hund (Sivas) und nehmt den mit, egal wohin ihr (zu Fuß) geht, der Wolf wird nie wieder ein Problem sein und ihr werdet einen Hund bekommen, der Euch liebt und Euch für immer treu ergeben sein wird. Nun gut, er mag nicht unbedingt alle anderen Hunde, bzw. die müssten sich dann schon zügig unterordnen. Aber wer auf dem Land wohnt, der trifft ja nicht ständig andere Hunde... Aber erzieht den Kangal stringent und gut, dieses Tier ist ein Arbeitstier, planlosigkeit und Idiotie geht nicht, dafür ist auf ihn Verlass.
zum Beitrag02.04.2026 , 14:37 Uhr
Trump möchte keine Iraner mit Raketen, Drohnen, Schiffen, Kommandeuren, die Amerika und Israel hassen. Er glaubt, er kann die wegbomben. So einfach läuft das aber nicht. Die iranische Führung will bei ihrem Anti-USA und Anti-Israel-Kurs bleiben. Vor allem will die iranische Führung die militärischen Möglichkeiten sofort wieder aufbauen, sollte dieser 'Krieg' vorbei sein. Da Trump und Israel dieser FÜhrung demonstriert haben,wie wichtig gute Waffen sind, wird die Neigung des Regimes noch mehr Geld und Personal in diesen Bereich zu investieren, stark ansteigen. Allerdings dürfte Trumps Krieg auch Loyalitäten und Abnhängigkeiten gesteigert haben, die Golfstaaten werden - sollte alles so bleiben wie jetzt- einen sehr gefährlichen Nachbarn haben, der alles andere als positiv einstimmbar ist. Die Straße von Hormuz ist inzwischen die gefährlichste Meeresstraße der Welt. Das bedeutet, dass die USA für viele regionale Staaten noch wichtiger geworden sind. Für die Iraner ist das Alles schlechter als vorher, war das Regime angezählt, hat es sich jetzt geschlossen und aufgebaut. Es wird noch mehr gefoltert, hingerichtet und vertrieben werden, die Gesellschaft wird ideologisiert werden.
zum Beitrag30.03.2026 , 18:52 Uhr
Die Iraner werden nicht gefragt, ob sie 'befreit' werden wollen. Wer für sie spricht, ist leider nicht klar. Israel und die USA wollen sie auch nicht unbedingt befreien, schon eher militärisch-strategische Ziele erreichen.
zum Beitrag30.03.2026 , 09:03 Uhr
Die Schutzquote 2024 war 45,1 Prozent. Und Asylverfahren haben besondere Merkmale, die Sie anscheinend nicht kennen, aber dennoch hier glauben, zur Diskussion beitragen zu müssen. Diese Fälle, die Sie auflisten, sind alle nach einer Gesetzeslage zu beurteilen, nicht nach Ihren Gefühlen. Die Prüfer und die ANhörungen laufen auch in einem gesetzlichen Rahmen. Wenn Sie den nicht mehr wollen, dann schreiben Sie das, ansonsten geben Sie hier nicht willkürlich Zahlen zum besten. Auf die käme es nicht mal an. Es gibt keine Flutwelle an Asylbewerbern, die gab es auch nie. Die größten Zuwanderungen in Deutschland West waren Menschen, die die DDR verließen und die im Westen als Deutsche alle Rechte hatten. Aber ich glaube, es geht hier um die Stimmung oder? Die Ausländer, die nicht hierher gehören, die weg müssen - oder? Es ist doch egal für Sie, was die Behörden beurteilen und nach welchen Gesetzen.
zum Beitrag29.03.2026 , 13:53 Uhr
Das Problem lässt sich nicht lösen. Die L ö s u n g wäre die staatliche Rente und dazu per Zwang Beamte und andere zu Einzahlern und Mitgliedern machen. Dazu ist diese Regierung nicht in der Lage. Ich vermute, dass es k e i n e Lösung sein wird, die hier ausgebrüttet wird. Es ist absurd, ein junger Mensch, der gerade eine Lehre beendet hat oder ein Bachelorstudium, muss eigenständig über ETFs und Fonds, mindestens €200 oder €300 zurück legen, damit er im Rentenalter überleben kann. Derjenige, der das selber macht, der fährt besser, als derjenige, der eine Riester-Rente oder ein anderes gefördertes System nimmt. Insofern wird das viel Streit um die Alternative zu Riester geben, weil Riester den Anspruch hatte die Lücke zum alten System zu schließen, das bedeutet meist eine ziemlich Große Lücke zu überbrücken, oftmals €400 bis €700. Und das funktioniert nicht, Riester funktioniert bei Menschen mit hohen Einkommen am besten, bei denen mit niedrigen Einkommen am Schlechtesten. Also im Grunde genommen, ein Fiasko. Dass die Merz-Regierung hier jetzt sozialpolitisch für faire Renten und ein würdevolles Alter eintritt, das glaube sicherlich nur Idioten. Es wird schlimmer werden.
zum Beitrag28.03.2026 , 14:54 Uhr
Das Gericht muss beim Strafmaß die Lebensumstände durchaus betrachten und natürlich kann man als alter Mensch nicht straffrei handeln.
zum Beitrag27.03.2026 , 16:09 Uhr
Es wird sehr schwer werden, diesen Prozess in einer fairen und humanitären Weise zu machen. Der Staat will mit Klette abrechnen, es geht hier um die Machtfrage, wer hat was gemacht, gesagt, getan. Dabei könnten viele Dinge verjährt sein. Die Angeklagte ist eine alte Frau und es geht hier auch um den Rest ihres Lebens. Die Geldbeschaffung war ja auch nicht ganz ohne, Klette muss sich diesen Sachverhalten wirklich stellen. Ob die RAF hier wirklich noch verhandelbar ist? Dazu müsste es gelinge, Klette nachzuweisen, dass sie wirklich direkt an Morden, Mordplänen und erfolgten Morden beiteiligt gewesen ist. Die Gefahr, sie eher politisch für ihre Vergangenheit bestrafen zu wollen, anstelle dies sachlich und juristisch rein zu prüfen, ist sehr hoch. Es wäre natürlich gut, sie würde selber reden, aber das wird sie wahrscheinlich nicht tun.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:39 Uhr
Die AfD ist nicht nur für Arbeiter attraktiv. Es war in der Geschichte der BRD noch nie möglich, eine Partei zu wählen, die frei sagt, wir lehnen die Verfassung ab, wir machen echte Politik, wir sch...en auf alles, was den anderen wichtig und heilig ist, wir wollen die 'fremden' Menschen abschieben, wegfliegen, notfalls kippen wir die in irgendein Meer. Besser kann man eine sehr negative Einstellung gegenüber der Regierung ja nicht artikulieren. Das ist der Reiz. Und der ist natürlich ein Trugschlus. Die AfD würde Arbeitnehmer 50-6ß Stunden bis 70 Jahre antreten lassen, weil es zu einem teilweisen Zusammenbruch der WIrtschaft kommen würde - Austritt aus dem EURO, aus der EU, aus Handelsabkommen, aus der NATO, Deutschland würde so schnell und so stark verlieren, dass es nur per Zwang ginge, die kapitalistische Wirtschaftsordnung aufrecht zu erhalten. Dazu müsste die AfD bei den Steuern auch zuschlagen, um den Staat funktionsfähig zu halten. K u r z : Nur ausgemachte Idioten wollen eine echte AfD-Regierung. Eigneltich verliert hier jeder. Aber spielt das eine Rolle? Wenn man sich wie ein Ar...h an einer Urne verhalten darf, macht das Wahlen wieder spannend.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:31 Uhr
Ich glaube, Sie haben sich die Statisik nicht angesehen: Die Schutzquote war 2024 und 2025 hoch. In diesem Sinne haben die Menschen, die einen Asylantrag gestellt haben, durchaus eine schlüssige Geschichte vortragen können. Ich würde Sie aber gerne verstehen, wie kommen Sie auf diese Bruchteile-Information? Und alle Antragssteller werden zur Route befragt, also wie sie nach Deutschland gekommen sind. Und das Aufenthaltsgesetz regel sowieso den Aufenthalt der Antragssteller, sprich, die können hier nur mit Genehmigung der Ausländerbehörde sein, die Bleibeperspektive steht dirtek in den Aufenthaltstiteln drinnen. Ich würde gerne wissen, woher sie zu dieser Schlussfolgerung gekommen sind? Im Übrigen muss ein Asylantrag geprüft werden, nicht wie legal oder illegal die Fluchtroute gewesen ist.
zum Beitrag27.03.2026 , 15:24 Uhr
Die Gleichsetzung machen sie, nicht ich und wenn ich einem Menschen Schutz gebe, dann ist eingereist, dann lebt er in Deutschland und muss nach dem GG gleich behandelt werden. Die CDU will keine EInwanderung über Asyl haben, bzw. sie möchten die Zugänge ins Asylsystem begrenzen, mindern, und um diese Idiotie der CDU geht es mir.
zum Beitrag26.03.2026 , 14:17 Uhr
Die CDU / CSU verhält sich grundfalsch und sie lügt und betrügt den Wähler. Die Migration in Deutschland ist nicht nur an das Aufenthaltsgesetz gebunden, sondern auch an das Grundgesetz und damit ist das Recht auf Asyl auch fester Teil. Wenn Ausländer nicht in einem anderen Staat als Hilfesuchend registriert wurden, können Sie ihren Asylantrag in Deutschland prüfen lassen. Die CDU/CSU tat so und tut so, als ob man an der Grenze einfach Nein sagt. Das stimmte nicht, es stimmte nie. Migration wird es weiterhin geben und es gibt einen rechtlichen Rahmen im Grundsgesetz. Die AfD will diesen Rahmen nicht mehr haben. Die AfD will aus der EU, aus dem EURO und aus den internationalen Abkommen aussteiegen. Die AfD will keine Ausländer aufnehmen, sie will grundsätzlich rückführen können. Es ist der AfD egal, ob in anderen Ländern Menschen verfolgt werden, warscheinlich will sie selber Menschen verfolgen und internieren. Warum soll sie Menschenrechte groß beachten. Deswegen: Die AfD muss verboten werden. Alles andere bringt nichts.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:34 Uhr
Die SPD hat mit Willy Brand, Helmut Schmidt lange ein festes Weltbild angeboten, dass aus Wertschätzung für Arbeitnehmer, sozialer Absicherung, einer angemessenen Rente und Investitionen in Bildung und Soziales bestand. Durch Gerd Schröder ist dieses Weltbild zerlegt worden, es gab eine Rentenreform (Riester), die ein niedrigeres Rentenniveau vorsieht und umsetzt, dann eine Reform der Arbeitslosenhilfe, die zu Harz-IV geführt hat. Und dann gab es Entlastungen für Unternehmer und Unternehmen. Die Reformpolitik von Gerd Schröder wurde dann von Angela Merkel und Olaf Scholz zum großen Teil beibehalten. Die SPD-Basis ist bei diesen Reformen nicht unbedingt mitgenommen worden. Ich glaube, dass viele Sozialdemokraten diese Art von Verbesserungen nicht gut finden, deswegen ist der Sozialdemokrat von 2026 vollkommen anders als der von 1972 oder 1974. Die Willy-SPD war sehr selbstbewusst, die SPD 2026 ist eine angeschlagene Gruppe, die viel Gutes will, aber verwirrt ist, was sie eigentlich sind, worum es ihnen wirklich geht. Und dann muss ich leider sagen, das Personalangebot ist ziemlich schwach, SPD-Kandidaten verlieren oft auch deswegen, weil sie wenig attraktiv / kompetent sind.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:21 Uhr
"Der SPD-Chef will eine Einkommensteuerreform, die fast alle entlastet, nur die oberen 5 Prozent nicht"
Weil die gar keine Einkommenssteuer mehr bezahlen? Klingbeil macht Vorschläge, wenn nur wenig dabei rauskommt, kommt für die SPD auch wenig dabei rum. Das ist der Punkt. Klingbeil könnte aber schon bald zurücktreten, insofern ist das ein wenig sein Vermächtnis. Wenn eine Parteiführung für solche Verluste gerade stehen muss, dann ist diese Parteiführung nur noch auf Abruf und es würde reichen, wenn auch nur ein Ministerpräsident oder der Fraktionsvorsitzender sagt, das war's. Für mich ist Klingbeil ein sonderbarer Fall, er verliert und steigt auf, das erinnert mich an Siegmar Gabriel, der hat nur verloren, es hat seiner individuellen Karriere aber nie geschadet. Allerdings ist die SPD hat entkernt worden. So ähnlich kommt mir das auch jetzt vor. Die fünf Prozent, die dann nicht entlastet werden ... Also die 'Reichensteuer' das sind ca. 130.000 Betroffene. Während der Spitzensteuersatz durchaus 3-4 Mio. Menschen betrifft. Die dann nicht entlastet werden würde.
zum Beitrag25.03.2026 , 08:10 Uhr
Fuck Trump, sagt Rober de Niro. Das Problem an Trump ist, dass er kein Politiker ist. Seine Amtführung ist Chaos und persönliche Beziehungen und Animositäten sind das Wichtigste. Damit kann man nicht das stärkste militärische Land anführen. Ich muss allerdings sagen, dass die Welt schon Ronald Reagan überlebte, der kam als alter Rentner ins Amt, konnte pro Tag vier bis fünf Stunden arbeiten und auch er hat wilde Pläne im Libanon verfolgt, die nicht aufgegangen sind. Er hat eine kleine karibische Insel besetzt bzw. angegriffen und erobert. Trump hat nur ein sehr großes, sehr altes Land angegriffen und muss das irgendwie zu Ende bekommen, fragt sich nur, wie das gehen soll. Und ob es überhaupt geht. Sollte das Regime diesen Krieg überleben, dann wird es außenpolitisch noch gefährlicher werden. Innenpolitisch ist der Iran schon der Alptraum in dieser Region, die Gefängnisse sind voll und es wird ständig jemand hingerichtet. Das Regime regiert mit eiserner Härte, es findet ständig eine zwangsweise religiöse Indoktrination statt.
=Die Idee der USA, dass der Iran ein militärisches Problem ist, was sich militärisch lösen lässt, ist falsch.
zum Beitrag24.03.2026 , 16:50 Uhr
Das Strafrecht hat seine Regeln und es wird m.M. ein wenig vorschnell auf die Unschuldsvermutung hingewiesen, bzw. diese als Problem abgebildet. Es gibt gute Gründe, dass eine Strafe auf einer Tat basiert, die auch nachgewiesen/bewiesen ist. Sonst besteht die Gefahr, dass Prozesse nicht mehr stattfinden, bzw. das alles am Anfang schon fest steht, weil die Gefühle die Hauptrolle spielen. Mag sein, dass dieser Fall hier einen schalen Beigeschmack hat. Aber niemand kennt das ganze Bild und allte Details. Das gehört auch zur Geschichte.
... Ein anderes Thema dürfte das Umgangsrecht der ehemaligen Eheleute und Eltern Ulmen werden. Das liegt der Fall anders. Hier dürfte der Kindesvater jetzt mit ziemlichen Problemen rechnen. Und da gilt dann keine Unschuldsvermutung.
zum Beitrag24.03.2026 , 16:43 Uhr
Deutschland könnte von Dänemark zwei Sachen lernen: a) Konsequent in Bildung und Erziehung investieren b) Steuern konsequenz und progressiv einziehen. Das wäre möglich.
zum Beitrag24.03.2026 , 16:35 Uhr
Ein Glück, dass die Bevölkerung nicht mitgespielt hat!
Dass die LInke bald Italien regieren kann, das wird noch schwer. Aber es könnte möglich sein. Eigentlich ist es für mich eher erstaunlich, dass ein energischer Massenprotest gegen die Sozial- und Wirtschaftspolitik der Regierung bisher ausgeblieben ist. Aber bei den Wahlen könnte die Linke es schaffen, die Wähler zu mobilisieren. Aber das wird nicht leicht.
zum Beitrag24.03.2026 , 16:24 Uhr
Dänemark gibt mehr Geld für Bildung aus, unterstützt junge Menschen m.M. nach viel besser als das bei uns der Fall ist. Und es gibt eine hohe soziale Sicherheit und inzwischen auch ein hohen materielles Lebensstandard, der noch relativ breit verteilt ist. Was es in Dänemark auch gibt, ist eine unglaubliche Undankbarkeit und Aggressivität gegen Migranten - unabhängig davon, was sie in Dänermak machen und / oder gemacht haben. Wer als Kind arabischer Einwanderer in Aarhus, Aalborg, Odense oder Kobenhagen im falschen Stadtteil lebt, dem kann es passieren, dass er per Zwang umgesiedelt wird. Viele Menschen, die hart arbeiten, fester und wichtiger Bestandteil der dänischen Wirtschafts- und Arbeitswelt sind, werden einfach aufgrund der Tatsache Migrant schlecht behandelt. Es sind seit 1990 auch durch viele Deutsche nach Dänemark gegangen, die in der Regel nicht so behandelt werden, auch wenn es insgesamt nicht leicht ist, in Dänemark wirklich eine Heimat zu finden. Und die Sozialdemokraten machen vor allem deutlich mehr Sozial- und Bildungspolitik, Spitzenpolitiker reden lange über die Situation an Schulen, in Wohngruppen, die interessieren sich noch für 'Schwache'. Anders als hier.
zum Beitrag22.03.2026 , 22:16 Uhr
Die SPD hat zu wenig Profil, zu viel Hartz IV und Riester, zu wenig Anreize für Durchschnittsmenschen. Wer SPD wählt, der hat wahrscheinlich einen Grund, wer die Partei nicht (mehr) wählt, der hat auch einen Grund. Dass Arbeitnehmer in großer Zahl für die AfD stimmen, ist ein Alarmruf. Er sagt sehr viel darüber aus, was aus der SPD wurde. Momentan regiert sie mehr oder weniger geräuschlos mit dem neoliberalen Friedrich Merz, der dem SPD-Kanzler Scholz eine Migrationsdebatte aufzwang, die Scholz nicht gewinnen konnte. Nun regiert die SPD mit diesem Merz und kassiert eine NIederlage nach der anderen, gleichwohl bleibt wohl alles gleich. Große Veränderungsbereitschaft gibt es bei der SPD nicht mehr. Sakia Esken, Walter-Borjans, Kevin Kühnert - der versuchte Aufbruch der Partei, sich zu ändern, ist wohl oder übel gescheitert. Und dafür gibt es jetzt Quittungen. Wenn die LInke wenigsten diese Menschen gewinnen würde oder könnte, aber das geht eben nicht. Auch die Grünen ernten das nicht, sondern die SPD baut ab und die Mitte-Links wird schwächer.
zum Beitrag22.03.2026 , 21:33 Uhr
Die SPD sie verliert und verliert, sie ist in Baden-Württemberg mit Ach und Krach in den Landtag gekommen, jetzt wurde sie aus der Regierung gewählt. Dass bei längeren Regierungsdauern auch ein Machtwechsel stattfinden kann, gehört zur Demokratie dazu, das Problem in diesem Bundesland ist auch nicht die merkwürdige CDU, sondern es ist der Zugewinn der AfD mehr als 11 Prozent der Wähler haben zusätzlich für diese Partei gestimmt. Im TV sagte dann Kaufmann, wir wollen eine andere Republik. Kurz: Mit der AfD wird es den radikalen Bruch geben, Es wird ein anderes Deutschland kommen, sollte die AfD weiter erlaubt und weite erfolgreich bei Wahlen sein. P.S. Die LInke hat heute in Paris den Bürgermeisterposten gewonnen, es geht eben auch anders, schade, dass die SPD und die LInke in Deutschland in Wahlkämpfen nicht wirklich mobilisieren können. Es müsste m.M. nicht so sein, aber wenigstens die SPD gibt einem in dieser Bundesregierung auch manches Rätsel auf.
zum Beitrag22.03.2026 , 21:29 Uhr
Ich würde mit NEIN stimmen. Für mich ist Meloni und ihre nicht-transparenten Unterstützer leider der letzte Dr....k. Für mich ist sie nicht nur eine unsägliche sog. Post-Faschistin, sondern ein Mensch, der vor allem arme Italiener an den Rand der Gesellschaft packt und nicht mehr unterstützt. Dass sie ausgerechnet im Justiz-Wesen eine Reform macht, die bei Anti-Mafia-Richtern und Staatsanwälten auf starke Ablehnung trifft ... Da kann sich jeder den Rest denken.
zum Beitrag22.03.2026 , 16:18 Uhr
Es stimmt schon, die AfD lässt sich auch ohne die Expertise eines Geheimdienstes verbieten. In Bayern haben die Grünen mal zusammen getragen, was Rechtsextremistem im Landtag so machen. Ich muss sagen, dass ich einen Inlandsgeheimdienst eigentlich für sinnvoll halte, aber wenn ich mir dann ansehe, was der Verfassungsschutz alles so macht und eben nicht macht, wäre mir ein Staatsschutz über BKA und LKA lieber. Dazu bitte dann aber eine Bildungsstruktur, wo jedes Kind echten Geschichtsunterricht und wenigstens in der 9. und 10. Klasse auch Politikunterricht hat. Ohne politische Bildung geht es nicht! In allen Berufsschulen sollte Politikunterricht stattfinden. Ja, das kostet Zeit und es ist nicht leicht, aber darum kann es doch nicht gehen. Wir können uns nicht auf Geheimdienste verlassen. Die arbeiten im Dunkeln, sind intransparent und schnell außer Rand und Band. Aktion Rennsteig, bevor einer sich das genauer anschaut, hat man den Schredder angeworfen, inzwischen haben Journalisten das nachgewiesen, die NSU war umringt von Spitzeln, dennoch kam es zum Terror und zu Banküberfällen durch Neonazis.
zum Beitrag21.03.2026 , 21:30 Uhr
Dass in diesem Amt nicht tolle, sympathische und fähige Menschen auftauchen, schrieb ich, das - wage ich zu prognostizieren - wird so bleiben. Sie fallen auf die Frauennummer rein.
zum Beitrag20.03.2026 , 10:59 Uhr
Das Regime ist sehr geschwächt, es könnte auch implodieren, wenn sich eine neue Protestbewegung bildet. Aber es kann auch einen Bürgerkrieg geben. Ich glaube indes nicht, dass die Kurden und Belutschen in einen Krieg ziehen würden, wenn sie ihre Unabhängigkeit oder Autonomie erhalten. Sie würden wahrscheinlich stabile quasi-staatliche Gebilde hervorbringen. Das liegt m.M. an ihrem sunnitischen Islam, denn das macht sie zu Bürgern 2. und 3. Klasse, sie sind oftmals wie Fremde im eigenen Land. Und sie haben Organisationen und Parteien, es gab und gibt immer für sie Wege in den Iran und raus, sie sind geübt darin, gefährliche Situationen auszuhalten. Ansonsten stimme ich Bahman Nirmund zu, dieser Krieg erweist sich immer mehr als Bärendienst, nichts wird kurzfristig besser, aber es gibt immer mehr Opfer und Ruinen. Intelligent ist die politische Elite des Landes auch nicht, je länger das andauert, desto schwächer werden sie und damit steigt m.M. aber auch die Gefahr eines Bürgerkriegs: Islamistische Anhänger des Systems gegen den Rest der Bevölkerung. Iran hat jahrelang Erdöl- und Erdgas exportiert, das Regime hat sich selbst ganz gut ausgestattet, sprich es kann lange dauern.
zum Beitrag20.03.2026 , 09:45 Uhr
Das Urteil ist gut, was dahinter steckt ist ein handfester Alltragsrassismus. Da Deutschland bunter wird, ist dieser wohl öfter auch präsent, hier war die Justiz mal konsequent. Ein Glück.
zum Beitrag19.03.2026 , 22:34 Uhr
Ich habe sehr große Zweifel, dass die Planungen des Senats wirklich funktionieren. Zum einen will ich nicht an den positiven Effekt glauben, zum anderen habe ich große Zweifel an der Nachhaltigkeit. Ich weiß noch genau, wie in den 1990ern das Regierungsviertel in Berlin gebaut wurde, es wurden immer wieder neue Verträge gegeben, am Ende waren oft ausländische Firmen, die mit ausländischen Arbeitern am Werken waren. Da es damals gar keinen Mindestlohn gab, haben die vermutlich sehr niedrige Löhne bekommen und mussten in Barakten schlafen, wenn nicht auf der Baustelle. Aber die Ausschreibungen waren dann europaweit gewesen. Das wäre hier übrigens auch so. Jeder Neubau eine Ausschreibung und der günstigste kriegt den Zuschlag. Und dann die Umweltauflagen und die Nachhaltigkeit. Bei solchen Dimensionen werde ich sehr skeptisch. Alleine der Verkehr nach Hamburg per PKW und Autobus wird beträchtlich sein. Die Baumaschinen werden nicht mit Solarenergie betrieben. Stimmt das wirklich? Und was hat das für eine Wirkung auf die Unterschicht, auf arme Arbeitnehmer? Vermutlich steigen die Mieten und Preise steil an. Das wird für viele schwache Menschen schlecht enden.
zum Beitrag19.03.2026 , 10:01 Uhr
Das Amt des Bundespräsidenten war seit der Gründung der BRD immer wieder mit Personen besetzt, die das Amt nicht ausfüllen konnten. Mit Weizäcker und mit Heinemann gab es zwar auch gute Präsidenten, aber die große Menge ist alles andere als repräsentabel. Steinmeier hat einem in Deutschland lebenden Türken in Guantanamo nicht geholfen, obwohl die USA den Mann Murat Kurnaz loswerden wollten. Ich glaube deswegen, dass es einen Mechanismus gibt, bestimmte Menschen zum Präsidenten zu machen und dabei kommen eher mittelmäßige und schwache Leute raus. Auch unser jetziger Präsident Steinmeier war eher ein Zuarbeiter von Gerd Schröder, der dann über den Fall seines Spiritus Rectos weitermachen konnte und durfte, aber eigentlich auch parallel zum Abstieg seiner Partei SPD. Und jetzt eine Frau? Das Geschlecht kann dieses Amt aufwerten? Nein, die Frau wäre am Ende eine Frau, aber die Mechanismen wären doch gleich. Außerdem könnte das schnell Angela Merkel oder Ursula von der Leyen werden. Die würden auf der Versammlung die nötigen Stimmen kriegen. Es wäre nicht Claudia Roth oder Andrea Nahles, die dort wählbar wären. So viel Ehrlichkeit muss ein.
zum Beitrag18.03.2026 , 13:23 Uhr
Mit Friedrich Merz ist das Mitgefühl nun auf 0 gefallen. Er steht genau für diese haltlose Oberschicht, die immer gewinnt und anderen die Rechnung für die Kosten zustellt. Für sie sollen die Steuern demnächst sinken, Leistung muss sich doch lohnen - oder? Seit 1974 (West) bildet sich in Deutschland eine materielle Spaltung in Arm und Reich aus. Seit 1982 wurden die Gesetze nie gegen die Besitzenden, gegen die Kapitalbesitzer erlassen. Wenn die Oberschicht skrupellos ist, dann ist die politische Elite ein Gehilfe dieser Entwicklung.
zum Beitrag18.03.2026 , 13:13 Uhr
Wer für Friedrich Merz stimmt, der kriegt immer ordentlich was ab. Wenn ein neoliberaler Polit-Rentner das Rennen macht, dann wird geholzt. Und Feinde sind dann überall, Mirganten, die über Zeune klettern, die aus sicheren Staaten hier einsickern. Merz beherrscht die rechtsextreme Orgel weitaus besser als das liberal-demokratische Klavier. Und nun kommt das überall klein-klein auch an. Aufgewacht wird jetzt. Vielleicht ist das gut, vielleicht aber die Vorlage für die noch extremere Rassisten-Ausbeuterpartei, die AfD. Deren Plan, ohne Migranten die deutsche Bevölkerung bis zum Umkippen arbeiten zu lassen, ist eigentlich so krass, dass es einem Stiche im Herzen verursacht, zu sehen, wer die AfD so wählt. Das sind nämlich die Menschen, die im großen Ausbeutungsplan vorkommen, denen die AfD Stolz und eine 50-Stunden-Woche verpassen will. Natürlich nach dem man die DM eingeführt hat, die Grenzen geschlossen und merkwürdige Pakte mit Russland geschlossen hat.
=Die CDU spielt mit den Inhalten schon mal, so quasi als Vorgeschmak, warum nicht bis 70 arbeiten? Warum nicht weniger Rente kriegen? Natürlich muss man dann die Feinde rechtzeitig bekämpfen: Islamisten Kommunisten - Rechte?
zum Beitrag18.03.2026 , 13:05 Uhr
Im Kapitalismus gibt es immer wieder Gelegenheiten, ein zufälliges Oligopol zur Profitmaximierung zu nutzen. Hier ist es der Iran-Krieg. Wahrscheinlich hätten die Preise so schnell gar nicht anziehen müssen. Taten sie aber. Da unsere Wirtschaftsordnung keine echten Kontrollen vorsieht, muss man sich nur auf einen Trend draufsetzen und dann ziehen automatisch alle mit und erhöhen einfach. Und klar, die Regierung, der Bundestag und die Gewerkschaften ... ja die gibt es, aber die können das Ganze gar nicht gegensteuern. Sondern die untersuchen, beautragen, rufen in Behörden an, tragen zusammen. So 2027 werden wir dann detailiert erfahren, was März 2026 schlecht lief. Deutschland hat zu Recht eine Energiewende begonnen. Da sollten wir jetzt weiter dran bleiben. Der Öl-Markt war scheiße und der wird es bleiben. Das Mineralölkonzerne Chancen nutzen, liegt am System, nicht an der Situation. Um das zu verstehen, muss man keine Habilitationsschrift in VWL hinterlegen.
zum Beitrag17.03.2026 , 14:55 Uhr
Die USA bomben, das dabei auch mal kulturelle Stätten und Altertümer zubruch gehen, ist wohl einkalkuliert. Es zeigt aber auch, wie die USA das Ganze machen, sie sind vor allem rücksichtslos. Und sie können den Iran militärisch schwächen, aber das Regime ist noch nicht am Ende. Allerdings ist es deutlich geschwächt. Die Polizei hat leider auch die Aufgabe, den Unterdrückungsmechanismus zu bedienen, aber es kann dazu kommen, dass die Kriminalität steil ansteigt. Ähnlich war das in Bagdad 2003 ja auch, nachdem die Diktatur beseitigt war, kamen die Kriminellen raus und plünderten. Die USA haben ihre Ziele, Israel hat seine Ziele, das iranische Volk kann sich nicht einfach auf Ziele einigen, weil das Land nicht frei ist. Dass es fei wird, ist noch nicht entschieden. Die Sicherheitskräfte sind zwar demoralisiert, aber nicht demontiert. Außerdem muss man davon ausgehen, dass die Basij und Pasdaran sich gerade arrangieren und ihre Stützpunkte nicht mehr nutzen. Wenn es schlecht läuft, dann wird die Diktatur schwächer, aber haut härter zu, wenn es ganz schlecht läuft, beginnt ein blutiger Bürgerkrieg.
zum Beitrag16.03.2026 , 15:26 Uhr
Ja, sehe ich auch so, aber wie viele Parteien wollen den Staat und staatliche Möglichkeiten reduzieren? Das sagen wirklich einige, darunter CDU, CSU, FDP; AfD ...
zum Beitrag16.03.2026 , 15:25 Uhr
Deutschland benötigt eher externe Zuwanderung, als das es durch mehr (eigene) Kinder weiter kommt. Sieht man sich die Scheidungsquoten an, steigende Unterhaltszahlungen dann spricht das nicht gerade dafür, dass deutsche Frauen und Männer, das Problem lösen können. Die Regierung kann aber für Kinder und Familien etwas tun. Natürlich würden die Verantwortlichen sagen, das sie das doch ganz genau schon täten. Aber viele Kinder leben in Armut (SGB II), es waren über Jahre 1,5 Mio., inzwischen geht man von 1,8 Mio. aus. Das zeigt schon sehr unschön auf, wo Deutschland familienpolitisch wirklich steht: Es gibt eine starke bittere Spaltung in sehr arme und normale Familien, ein paar wenige sind extrem Reich. Zwar gleichen Bildungseinrichtungen und Jobcenter durchaus aus, aber nach meiner Sicht nicht ausreichend. Und viele Männer und Frauen zahlen viel Unterhalt an Ex-Partner, Lust auf noch mehr Kinder kommt da nicht auf. Zumal Trennungen oftmals konfliktreich werden. Da bleibt nur eine Zuwanderung von Menschen, die entweder stark motiviert sind oder eben Bildung und Qualifikationen mitbringen. Darum bemühen sich viele Betriebe und Branchen - das ist m.M. sehr gut.
zum Beitrag16.03.2026 , 15:18 Uhr
Trump ist einfach sehr naiv und nicht wirklich ein Stratege, das flliegt ihm jetzt um die Ohren. Und es betrifft alle Staaten, die über eine entwickelte Wirtschaft verfügen, denn die benötigen Öl. Und das gäbe es, aber es kommt nicht raus. Kürzlich hat Trump NATO-Partner um Unterstützung gebeten, weil die Straße von Hormuz derart wichtig ist und er die nicht frei bekommt. Dahinter steckt aber auch, dass Trump mit Special Forces und anderen keine Abentuer macht. Eventuell könnte Trump die Straße frei kriegen, aber dann muss er viel risikieren. Der Öl-Preis wird in den nächsten Wochen hoch bleiben und damit steigt die Gefahr der Inflation und eines deutlich niedrigeren BIPs für Deutschland und die EU. Anscheinend hat Trump bei seinen Bombardements keinen echten Plan gehabt. Die Wirtschaft zahlt und das bedeutet eben mehr Arbeitslosigkeit und mehr Armut. Das Problem am Erdöl ist, dass durch E-Autos viele Produzenten nicht so viel mehr investieren wollen, weil sie Angst haben auf einer teuren Infrastruktur sitzen zu bleiben. Algerien könnte noch erhebliche Anstrengungen unternehmen, aber dann müssten sie viel Geld in die Hand nehmen. Kurzfristig gibt es keine Lösung.
zum Beitrag14.03.2026 , 19:00 Uhr
Das Regime hat einen langen Atem und es hat Anhänger, soweit ist das zutreffend, aber die stetige Schwächung der militärischen Sicherheitstrukturen steigert auch die Anfälligkeit für ein Ende per Aufstand. Den kann aber Trump nicht anordnen. Auch nicht Reza Pahlavi kann das auslösen, aber das Szenario eines Bürgerkriegs ist nicht abwegig. Hintergrund ist die Spaltung des Landes in drei Lager, eines (1) pro-Regime teilweise in Milizen organisiert, ein neutrales Lager und (3) ein Oppositionslager. Wenn Lager 1 gegen Lager 3 wirklich antritt und Trump die Opposition bewaffnet, dann könnte sich der Iran in einem Bürgerkrieg auflösen. Bislang scheint Trump diese Option nicht zu favorisieren, zu hoch die Risiken und zu unklar, was dabei rauskommen könnte. Das größe Problem von Trump ist, dass ein aktiver Iran in Händen von Hardlinern immer gefährlicher wird - für Israel aber auch für die USA und die Golfstaaten. Iran hat bisher eher auf eine Strategie gesetzt, die auch noch auf mili. Expansion ausgerichtet gewesen ist. Damit können die USA nicht gut leben. Israel kann das gar nicht hinnehmen. Insofern stehen dem Iran bittere Monate bevor.
zum Beitrag14.03.2026 , 13:01 Uhr
Ich würde dem Kommentar doch widersprochen wollen, der Plan ist, den Iran militärisch klein und kaputt zu bomben. Eine darüberhinaus gehende Perspektive gab es nie. Das ist der Plan. Und für mich überraschend erzeugen die Pasdaran und Basij-Einheiten sogar eine Rechtfertigung für diesen völkerrechtswidrigen Krieg, weil sie andere nicht direkt beteiligte Staaten wahllos angreifen. Selbst Zypern wird zum Ziel. Was merkwürdig ist, dass Trump durchaus als Kontinuität anderer US-Regierungen zu sehen ist, schon Ronald Raegen agiert vor allem militärisch und sonst sehr begrenzt, es hat die Region nicht stabilisiert. Deswegen kann es gut sein, dass dieser schlichte Zerstörungsplan aufgeht: das Regime bleibt, hat aber gar keine Anziehungskraft mehr, ist wirtschaftlich und militärisch kaputt, aber es kann keine militarisierte Außenpolitik mehr betreiben. Und wertet dann Israel, Ägypten und Saudi Arabien stark auf. Deren inneren Verhältnisse sind zwar nicht besonders positiv, aber deren autoritäre Systeme stehen dann ... Bis zum nächsten Aufstand. Die Instabilität der Region wird durch diesen Krieg sicherlich nicht beseitigt, ist auch nicht das Ziel.
zum Beitrag12.03.2026 , 14:59 Uhr
Viele Grüne sind in CDU-Haushalten groß geworden, aber der Apfel fällt dann doch weiter weg, glaube ich jedenfalls, aber einige Dinge sind bürgerlich bei den Grünen.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:38 Uhr
Ich glaube, die Behörde verrennt sich jetzt in 'Disco-Väter' und andere ErzeugerInnen, die ihren Nachwuchs nicht finanzieren wollen. Außerdem större ich mich ganz erheblich an der Perspektive von Dressel, der Unterhaltsvorschuss dient zur Absicherung von Kindern, es ist kein Jagdgebot oder Terrain, um wie eine Finanzbehörde zu agieren. Und wenn ich Ausgaben und die Anzahl der Kinder betrachte, ergibt sich für mich ein ganz anderes positives Bild. Dann würde ich sagen, dass die Stadt einen sehr wertvollen Beitrag gegen Armut bei Kindern und Jugendlichen leistet. Hier mal konkret: Es gibt 329.430 Menschen unter 18 Jahren in HH, von denen 20,8 Prozent in der Armutsgefährdungsquote sind. Im Kontrast dazu sind die ausgezahlten 95 Mio. Euro für rund 27.000 Kinder und Jugendliche eine wirksame Maßnahme, die bei den Eltern wenigstens 'ankommt'. Dressel sollte in seiner Finanzbehörde sich mit Firmen beschäftigen, die nicht voll besteuert werden, weil die Umgehungsstrategien fahren oder Anwälte in Stellung bringen. Die 'Disco-Väter' zur Priorität zu machen, ist m.M. ein Irrweg, der aber Geld kostet und den Kindern nichts einbringt, weder Geld noch einen Vater, geschweige den eine Familie.
zum Beitrag12.03.2026 , 09:22 Uhr
Ich war überrascht, dass die beiden doch erhebliche Differenzen haben und auch nicht so einfach, gemeinsame Grundlinien für die Opposition festlegen könnten. Davon sind sie sogar weit entfernt, nicht mal bei Jobcenter (SGB II) oder Rente sind sie sich einig. Für mich läuft das auf ein Szenario hinaus, wo eine grüne Familie in einer mittleren Gegend mit Toyota E oder Hybrid lebt, Kinder auf dem Gymnasium und man fährt in die Sommerferien, und dann bei den Linken auf alleinerziehende Mutter, die zählt das Geld, ist gebildet hat ein polit. Bewusstsein, aber einfach zu wenig Geld und es wird schwieriger. Das führt glaube ich zu erheblichen Druck bei den Linken, während die Grünen Merz (oder Scholz) aushalten können. Aber die Grünen müssen sich einer Sache langsam stellen: Die netten CDUler sind in Rente oder weg, aber jetzt bewegt sich die Partei in eine teilweise sehr (extreme)rechte Ecke, das Instrumentalisieren und Skandalisieren von Schwachen (Ausländer, Arme, Arbeitslose) dringt auch in die Mittelklasse Wohngegenden und Gymnasien vor. Die CDU/CSU ist bereit, sehr aggressiv gegen das grüne Milieu mit seinen kulturellen Mustern vorzugehen.
zum Beitrag11.03.2026 , 09:38 Uhr
Natürlich spiegelt das Ergebnis auch die Bundespolitik und die allgemeine Kompetenz der Union wieder. Gerade in Ba-Wü ist das sehr deutlich, denn die Union ist ja nicht am Ende, sondern sie hat dazu gewonnen. Und das liegt an einem günstigen Trend für die Union, für das rechte politische Spektrum. Und Ihre Definition von ernstzunehmender Opposition alarmiert mich, meinen Sie, dass die SPD keine Opposition sein könnte? Warum denn nur die AfD? Hat nicht deren Spitzenkandidat der CDU direkt im TV ein Angebot für eine Koalition gemacht?
zum Beitrag11.03.2026 , 09:32 Uhr
Ich habe nich gesagt, dass die Union das Minuswachstum des BIP ausgelöst hat oder dafür die Verantwortung trägt, was die Union anscheinend grundsätzlich nicht machen und machen will, ist etwas an diesem Zustand zu ändern. Ich kenne viele CDU-Fans, die sich aber genau das von Merz erwartet haben, die daran glauben, dass die Union eine Idee für ein BIP-Wachstum hat, das hat sie nach meiner Auffassung nicht.
zum Beitrag11.03.2026 , 09:27 Uhr
Ich nehme in Hamburg ein allgemeines Desinteresse an den Haftanstalten (JVAs) wahr. Es würde mich wundern, wenn sich da noch was ändert. Die JVA Holstenglacis (U-Haft) ist m.M. dringend zu überprüfen, gerade für jüngere Häftlinge und für Kranke.
zum Beitrag10.03.2026 , 14:30 Uhr
Ich glaube, die SPD schafft es nicht mehr, ein Profil zu entwickeln, was attraktiv ist. Scholz war m.M. gar nicht mal so schlecht, aber er ist dann auch recht bald abgesoffen, seine Regierung hat derart viele negative Schlagzeilen angesammelt, das hat dem SPD-Profil am Ende nicht gut getan. Ich glaube, dass die SPD in vielen Gebieten zum Auslauffmodell werden wird, wenn sie es nicht schon ist.
zum Beitrag10.03.2026 , 12:50 Uhr
Ich würde dem Kommentator zustimmen, allerdings es sprachlich vollkommen anders halten: Riesenerfolg für 80er Jahre CDU in Stuttgart. Die CDU unter Merz hetzt gegen Migranten, Asylbewerber, Arme, Arbeitslose und will den Spitzensteuersatz senken, gibt sich wirtschaftskompetent, aber seit zwei Jahren ist das BIP geschrumpt. Russland führt einen hybriden Krieg gegen Deutschland und gegen die NATO, aber Merz hat keine Antworten. Dieser Trauertruppe mit so einem merkwürdigen Spitzenmann so viele Stimmen zu geben, zeigt, wie extrem strukturkonservativ BA-WÜ ist. Das Land spaltet sich entlang hochentwickelter Städte, Universtätsstädte, Industrien und Forschunseinrichtungen sowie isolierter Ortschaften, wo vielleicht der Arzt 75 ist und in Rente will, kein Nachfolger zu finden ist, wo kein Bus fährt, wo die letzte Tankstelle zugemacht hat und wo eine Menge Frust wächst.
zum Beitrag10.03.2026 , 12:40 Uhr
Trump führt einen imperialistischen Krieg gegen den Iran, es geht um langfristige Konstellationen in der Region, es geht darum, die militärischen Möglichkeiten des Iran zu zerstören und zwar vollständig. Der 'Regime'-Change der ist gar nicht zwingen notwendig, aber die militärischen Möglichkeiten des Landes müssen reduziert und im Bereich A-Waffen und Raketen/Drohnen auch beseitigt werden. Dafür ist €1 Mrd pro Tag nicht besonders teuer. Allerdings hat Trump das mal anders versprochen. Das ist jetzt sein Problem. Aber es wird nicht dazu führen, dass er jetzt alles verliert. Vermutlich wird Trump sowieso eine Ausnahme bleiben, ein sonderbarer Mensch mit geringem politischen Kenntnissen, der aber Weltpolitik aufs Härteste macht. Ich denke, jetzt kommt, was sowieso passieren musste, die Anhänger von Trump erkennen seine Austauschbarkeit, seine Begrenztheit und den Unterschied von medialen Aussagen und der Realpolitik. Schlimm ist es für die vielen Iraner, deren Diktatur möglicherweise noch fester, nocht härter wird. Trump kann nicht alle Schergen des Regimes töten. Von Aufgabe ist auch keine Rede, im Gegenteil die Anhänger scheinen sich erstrecht zu schließen und zu verbünden ...
zum Beitrag10.03.2026 , 08:59 Uhr
"Die SPD hat ihren Markenkern verloren..."
Die SPD sucht ihn aber auch nicht (mehr). Die SPD ist derart agil dabei, sich an den Zeitgeist von Unternehmern und Obeschichten anzupassen, dass sie ohne große Probleme mit Merz eine Regierung bilden kann. Ich sehe für die SPD keine Zukungt mehr, noch drei oder vier Legislaturen und dann wird die SPD mit fünf Prozent schon überfordert sein. Und es will da ja auch keiner mehr hin und mitmachen. Jusos sind ein Auslaufmodell, junge Menschen, die von der SPD überzeugt sind, die gibt es vielleicht noch in Köln, Hamburg und Dortmund, aber in Freiburg oder Stuttgart? Oder in Dresden? Und die SPD hat einen Siegmar Gabriel-Komplex entwickelt, verlieren schadet der Karriere nicht, im Gegenteil, es wird das Gleiche probiert, gesagt, gefordert und einfach wiederholt, bis die nächste Niederlage kommt und so geht es dann weiter. Looser kommen bei der SPD ganz nach Oben, sie sind die Spitze der Partei.
zum Beitrag09.03.2026 , 10:41 Uhr
Die Klatsche kam absolut zur richtigen Zeit. Merz kann das Verhältnis zu Frankreich nicht prägen, er kann das Verhältnis zu den USA nicht vernünft gestalten, er hat keine Idee, wie Deutschland in Zukunft mit dem hybriden Krieg Russlands umgehen soll. Merz würde gerne die Steuern für Reiche und Superreiche senken und Merz möchte gerne mehr SGB-II-Empfänger in Arbeit zwingen. Und wenn nichts geht, dann geht's gegen Migranten und Asylbewerber, dann sind die Schwächsten dran, die muss man im Ausland halten, an den Grenzen abwehren, anderen Parteien unterstellen, sie würden die Leute regelrecht hierherlocken. Merz hat in Ba_Wü eine Quittung erhalten. Und seit zweit Jahren BIP_Minuswachstum, dazu fällt dem Oberstrategen Merz indes nicht viel ein. 2026/27 geht's ja wieder bergauf, von allein, weil Merz keinen Beitrag dazu leisten kann. Bis dahin hat der Strukturwandel aber zugeschlagen, es sind Unternehmen insolvent, Trumps Zölle zwingen zum Abbau von Arbeitsplätzen. Auch hierzu fällt Merz nur die Senkung des Spitzensteuersatzes ein. Dafür hat die CDU in Ba-Wü sogar m.M. noch zu gut abgeschnitten.
zum Beitrag09.03.2026 , 10:28 Uhr
Ich freue mich, die Wahl von Özdemir ist ein wichtiges Zeichen für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Ein Kind von Gastarbeitern ist tatsächlich auf dem Weg Ministerpräsident zu werden. Und das auch noch mit guten Werten, viele Menschen trauen ihm viel zu. Aber das Problem, dass die Gesellschaft immer stärker Rechtsextremismus toleriert und akzeptiert, dass die Politik für das Mitte-Links-Lager immer schwieriger wird, das zeigt auf, welche Umwälzungen über Ba-Wü, aber auch Deutschland einbrechen könnnen. Es ist ja nicht nur die AfD oder NPD (Heimat), es ist der Abstieg der SPD, als Mitte-Links-Partei, als Partei der einfachen Arbeitnehmer. Mag sein, dass es einen Cem Özdemir-Effekt gegeben hat, aber 5,5 Prozent zeigt wirklich ein mögliches Ende der SPD im Baden-Württemberg auf. Das mag sich für Hamburg oder Bremen noch anders anfüllen, aber die SPD sackt einfach ab. Und es ist nicht die LInke, die das auffüllt. Es ist durchaus die AfD, die Durchschnittsarbeitnehmer mit einem rassistisch-völkischen Narrativ anspricht und teilweise gewinnt.
zum Beitrag09.03.2026 , 10:16 Uhr
Volker Perthes zeigt eben hier nur auf, was man geradezu banal finden kann: Die USA und Israel bombardieren den Iran, sie nehmen diesem Land seine militärische Stärke weg. Das bedeutet nicht, dass sie diesem Land eine demokratisch-pluralistische soziale Ordnung geben. Vielleicht wollen sie das gar nicht. Israel kann es nur recht sein, wenn eine geschwächte Islamisten-Diktatur mit einem großen Teil der Bevölkerung und mit den sunnitischen Minderheiten über Kreuz liegt. Besser kann ein Land nicht geschwächt sein, wenn dort keine Stabilität mehr ist und diese sich kaum noch erstellen lässt. Wirtschaftlich dürfte der Iran unten bleiben, weil die USA nicht nachgeben werden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das die Golf-Staaten nicht doch ganz gut finden, wenn der Iran stark geschwächt, aber ansonsten eine triste Diktatur bleibt, die eigentlich nur Unheil versprechen kann. Das müsste zumindest am Golf dazu führen, dass der Iran wenig gegen die arabischen Staaten auszurichten vermag. ->Langfristig ist die Bombadierungsstrategie eine Hochrisiko-Strategie. ->Aber langfristig wird der Iran kaum noch Raketen produzieren können. =Fragt sich, was kann der Iran überhaupt noch produzieren?
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