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03.06.2026 , 21:48 Uhr
"Gerade arabische und afrikanische Staaten kritisierten im Vorfeld nicht zu Unrecht Deutschlands doppelte Standards..." von wie viel Realitätsferne zeugt es eigentlich, wenn man sich derartig in der Welt positioniert und dann erwartet, sich gar wundert, nicht gewählt zu werden? Kann man ja alles (und alle) doof finden, aber dass die Welt auf die Geschehnisse in Israel, Venezuela, Iran häufig anders blickt, D sich hinter den USA versteckt , dabei die eigene Moral über Bord wirft und dass zusätzlich ein Kanzler noch ganz aktiv, durch ungeschickte Rhetorik einen Gastgeber wie Brasilien gegen sich aufbringt... wird eben doch von außen bemerkt. Umgekehrt wird vielleicht eher ein Schuh draus, es wäre verwunderlich, dass eben jene D gewählt hätten....
zum Beitrag03.06.2026 , 10:08 Uhr
@Tom Farmer: P.S. dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde ein höheres Lohniveau als die meisten anderen Länder hat, sollte selbstredend so sein, hätten wir ein Lohnniveau wie die meisten Länder außerhalb Europas, wäre diese dt Wirtschaftsstärke ein schlechtes Geschäft für die Bevölkerung. Dass wir dennoch drittgrößte Volkswirtschaft sind, trotz des Lohnniveaus, zeigt das es nicht am Lohn liegt. Dennoch und das ist mein Argument, sind wir im Verhältnis zu anderen europ. Ländern in den letzten 25 Jahren deutlich unter anderen Ländern geblieben, obwohl die Produktivität und Wirtschaftsleistung stärker gewachsen ist. Das ist die Diskrepanz, die Schere zwischen oben und unten. 25 Jahre Jubelnachrichten über die dt Wirtschaft, aber Reallohnsteigerungen jährlich zwischen 1 und 2% teilweise sogar auch negativ. Das kann man alles wegschreiben, medial geht das, aber den Menschen wird es dennoch irgendwann bewußt und wenn dann der Kipppunkt erreicht ist und viele feststellen, dass es nicht nur individuell gefühlt ist sondern bei sehr vielen, dann passiert was jetzt passiert, Die Stimmung kippt bei vielen, gegen diesen Staat.
zum Beitrag03.06.2026 , 09:58 Uhr
"2004 - 2009 – sogar gesunken." das ist mein Argument. Die Auflistung war als Faktennachweis für Tom Farmer gedacht, da er Faktentreue anmahnt, selbst aber die Zahlen nicht recherchiert hat und das Gegenteil postuliert hat.
zum Beitrag03.06.2026 , 09:55 Uhr
Was ist frei von Inhalt? Dass die dt Löhne bis zu 24% hinter dem Niveau anderer Länder zurückgeblieben sind? Dann bitte ich um Quellen von Ihnen, die das widerlegen. Sie schreiben von Fakten, was sagen Sie denn zu den Reallohnentwicklungen, die faktisch nicht so sind, wie Sie behauptet haben? Obwohl Sie faktentreue anmahnen.
zum Beitrag02.06.2026 , 20:24 Uhr
leider finde ich die Grafik nicht mehr, seit 2000 ist das dt Lohnniveau um bis zu 24% unter dem anderer europ. Länder zurückgeblieben
zum Beitrag02.06.2026 , 20:20 Uhr
donnerlitchen! aber zu den Fakten. in den letzten Jahren heißt: 20243,1 20230,1 2022-4,0 20210,0 2020-1,2 20191,1 20181,4 20171,0 20161,8 20152,2 20141,7 2013-0,1 20120,6 20111,2 20101,5 2009-0,2 20080,3 seit 2019 gab es nur 2024 , wenn man 0,1 % gelten lässt auch 2023 Reallohnsteigerungen davor seit 2008 nur einmal über 2% sonst darunter, eher bei 1%. Hier einmal der Anstieg im Verhältnis zu den u.a. Unternehmenseinkommen und Vermögenseinkommen seit 2000 www.sozialpolitik-...ateien/abbIII1.pdf
zum Beitrag02.06.2026 , 18:06 Uhr
Nein, es ist nicht nur eine Erzählung, die den Menschen eingeredet wurde, auch aber nicht nur. In D ist die Bevölkerung vom Wirtschaftswachstum entkoppelt und das begann bereits unter Schröder. Jahrzehntelange Lohnsteigerungen unter der Inflationsmarke, unter dem Damoklesschwert Hartz4 erzwungen, haben den Glauben an dieses Land untergraben, dann kam Corona dann die Rezession. Das wird in den Medien alles als schlechtreden abgetan, statt dessen werden weitere Kürzungen gefordert. Ja 10 bis 15% sind für diesen Schwachsinn und die Sündenbockpolitik der aphde immer anfällig, aber liefe der Laden, wäre das eine Randgruppe. Diese Krise hat ökonomische Ursachen, der Schwenk nach rechts ist die politische Folge. Das die hohe Politik aber auch linksliberal immerzu die Augen verschließen und eine Schieflage leugnen, Menschen als demagogisch irregeleitete Wähler brandmarken ist Teil des Problems. Der Rechtsruck ist Folge einer ökonomischen Krise, dem Auseinanderklaffen der offiziellen Erzählung mit der erlebten Lebenswelt. Volksverhetzer hätten einen schweren Stand bei zufriedenen Menschen.
zum Beitrag02.06.2026 , 00:53 Uhr
Mi scusa!
zum Beitrag01.06.2026 , 14:59 Uhr
in diesem Fall würde ich als Einwohner den Titel Weltkulturerbe dankend ablehnen. Auch wenn nur 1/5 der Einwohner in der Altstadt wohnt, Touristenmassen bringen Nachteile und müssen mindestens auch Vorteile für die Einwohner bringen und sei es in Form einer verbesserten Einnahmesituation der Kommune, was sich durch die dann verringerte Abgabenlast der Bewohner auch wieder auf diese auswirkt. Non capisco: perché hai pubblicato un link alla definizione di «ciao» in veneto?
zum Beitrag01.06.2026 , 12:22 Uhr
Das hat vermutlich wenig mit Kapitalismus zu tun, alt zu werden, vor allem die körperlichen Veränderungen waren noch nie sonderlich beliebt. Die Art und Weise wie dies kommerzialisiert wird, das ist allerdings sehr wohl kapitalistische Logik.
zum Beitrag01.06.2026 , 08:48 Uhr
"weil Venedig ja irgendwie allen Menschen gehört" Venedig gehört vor allem den Einwohnern, oder?
zum Beitrag31.05.2026 , 16:57 Uhr
Nicht etwa die Sorge, wie man gut ausgebildete Studenten erhält, treibt dieses Land um, sondern die Angst, dass jemand sein Studium erhält ohne dafür Blut, Schweiß und Tränen zu schwitzen.
zum Beitrag30.05.2026 , 12:11 Uhr
Das hat alles einen Beigeschmack von Endzeit.... eine Regierung nach der anderen die nur schlecht dasteht, ein fröhlicher, wenn auch noch rein spekulativer Kanzlerwechselreigen, die Problem bleiben dieselben, die öffentlich Wahrnehmung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch. Die Ursachen für die Misere, die Rezession, die Existenzängste vieler Menschen sind eben nicht durch ein weiter so zu lösen, auch mit Wüst nicht oder auch nicht mit Günther. Nur das Gesicht und der Tonfall wären fiel erträglicher. Kommt Dtl nicht aus der Rezession und vor allem, kommt dies nicht bei den Menschen an, wird sich nichts ändern.
zum Beitrag29.05.2026 , 16:56 Uhr
Natürlich kann durch Arbeit ein Mehrprodukt entstehen. Aber wenn die Geldmenge gleich bleibt, kann dieser zusätzliche Wert nicht zugleich als zusätzliches Geldeinkommen der Gesamtwirtschaft erscheinen. Beispiel: Es gibt 100 Geldeinheiten. Im ersten Jahr werden 100 Waren produziert. Jede Ware kostet im Durchschnitt 1 Geldeinheit. Die gesamten Einnahmen betragen 100. Im zweiten Jahr werden 120 Waren produziert. Die Geldmenge bleibt aber bei 100. Dann können alle Unternehmen zusammen weiterhin nur 100 Geldeinheiten einnehmen. Es ist nicht möglich, dass alle zusammen mehr Geld verdienen, wenn nicht mehr Geld vorhanden ist oder schneller umläuft. Damit alle 120 Waren verkauft werden können, muss der Durchschnittspreis fallen: 100 / 120 = 0,83. Das ist Deflation. Mehrwert durch Arbeit erklärt also die reale Produktion, aber nicht automatisch ihre monetäre Realisierung. In einer Geldwirtschaft braucht wachsender Wert auch zusätzliche zahlungsfähige Nachfrage: durch höhere Umlaufgeschwindigkeit, Kreditgeld, Staatsdefizite oder Exportüberschüsse. Sonst bedeutet Wachstum bei gleicher Geldmenge fallende Preise, nicht höhere Einkommen.
zum Beitrag29.05.2026 , 08:19 Uhr
Kaffesatzleserei trifft es genau. Das BIP beruht nicht einmal auf gemessenen Werten, sondern zu einem Gutteil auf geschätzen Zahlen, die real gar nicht ermittelbar sind. z.B. Drogenwirtschaft, Tabakschmuggel und Prostitution, ja ernsthaft, die werden ernsthaft mit ins BIP mit einberechnet :) Das BIP ist immer ein Produkt der eigenen Weltsicht. Weder die Schätzung noch die festgestellten Zahlen sind real belastbar.
zum Beitrag29.05.2026 , 08:14 Uhr
Ich interpretiere einmal, dass sie eine wchsende Geldmenge als problematisch interpretieren, weil sie dies als Inflation bezeichnen: Wie erklären sie sich, wie Gewinne entstehen können, wenn es eine begrenzte Geldmenge gibt (also idealerweise keine Geldschöpfung), wie kann das BIP wachsen?
zum Beitrag28.05.2026 , 00:39 Uhr
nanah, deshalb wählt doch nicht gleich ein aphde. Aber die Frustration steigt natürlich und der Elan sich mit diesem Staat zu identifizieren wir dnict gerade steigen. Das geringere Einkommen beim Elterngeld bessergestellt werden sollen, ist allerdings löblich.
zum Beitrag27.05.2026 , 21:32 Uhr
richtig ohne Kreditaufnahme ergo Geldschöpfung bliebe nur das Ausland, die das Geld ebenfalls durch Kreditaufnahme geschöpft haben.
zum Beitrag27.05.2026 , 21:28 Uhr
Prognosen der letzten 9 Jahre vs. reale Veränderung
2017: +1,3 %+2,8 % 2018: +2,2 %+1,1 % 2019: +1,5 %+1,0 % 2020: +0,9 %−4,1 % 2021: +3,7 %+3,9 % 2022: +4,6 %+1,8 % 2023: −0,2 %−0,9 % 2024: +0,7 %−0,5 % 2025: +0,4 %+0,2 %
Wetten, dass es wieder anders kommt als geschätzt?
zum Beitrag26.05.2026 , 18:29 Uhr
sparen sparen sparen. Wenn überall Geld gekürzt wird, woher soll dann das Geld kommen, das Unternehmen einnehmen? Woher das Geld, das investiert werden soll, auf dass das BIP steige? Fragen über Fragen.....
zum Beitrag23.05.2026 , 16:18 Uhr
Letztlich ist es wie mit dem Bürokratieabbau per Gesetz, wird nicht funktionieren.
zum Beitrag23.05.2026 , 00:05 Uhr
richtig, das sind wieder mal nur warme Worte ohne Konsequenz von Merz. Aber in dem Punkt, dass die EU Schutzgarantien geben könnte, wäre die Ukraine in der EU, das sehe ich überhaupt nicht. Es gibt keine EU, es gibt einzelne Staaten und militärisch wird sich keiner engagieren, genau deshalb wir auch niemand die Ukraine in die EU aufnehmen. Merz brauchte mal wiede rknackige Worte, mehr nicht.
zum Beitrag22.05.2026 , 23:55 Uhr
Kann man ja mal probieren... der Schuß geht in jedem Fall nach hinten los. D ist vom Export abhängig, damit sitzt die dt Wirtschaft am kürzeren Hebel. Kann man doof finden, ist aber nicht zu ändern. Dann noch ein größeres Fass aufzumachen, das wird richtig böse enden. Das weiß auch die EU Kommission und die dt Politik. 15% sind günstiger als alles was sonst drohen könnte.
zum Beitrag22.05.2026 , 23:49 Uhr
Ein Ansatzpunkt wäre auch die absurde Aufsplittung in unzählige Fahrscheinkategorien zurückzufahren. Wenn man Trekker fahren darf, darf man noch kein Auto bedienen, ergo 2 mal den Schein machen, um einen größeren Anhänger ziehen zu dürfen, noch einen Schein dazu...
zum Beitrag22.05.2026 , 23:46 Uhr
"senkt vor allem die Qualität der Ausbildung", na wenn jetzt schon, mit dieser Ausbildung, die von Ihnen geschilderten Problematiken bestehen, kann die Qualität schon jetzt nicht so gut sein.
zum Beitrag21.05.2026 , 22:45 Uhr
ja, dieses Zollabkommen ist ein Problem für Dtl aber weniger für die EU. Das eigentliche Problem ist aber, dass Dtl durch die Exportfixierung sich selbst diese Achillessehne geschaffen hat. Dass es über kurz oder lang so kommen würde, war absehbar. Europa konnte sich gegen einen deutschen Bilanzüberschuß nicht wehren, die USA können es. Ändert sich das dt Wirtschaftsmodell nicht, wird es enger werden. Die Zeichen stehen auf Begrenzung des Welthandels, weiterhin auf Kostensenkung im Inland zu setzen um in der Welt "wettbewerbsfähig" zu sein, ist naiv und gefährlich. Die Gründe für den Exportrückgang haben andere Ursachen.
zum Beitrag21.05.2026 , 22:32 Uhr
Wieder einmal bauchgesteuerte Symbolpolitik a la Merz.
zum Beitrag21.05.2026 , 04:41 Uhr
Nachfrage entsteht nicht nur aus „besserem Angebot“, sondern auch aus den Rahmenbedingungen: Wechselkursen, Lohnniveau, Industriepolitik, Standards, Marktzugang, Steuerregeln und Skaleneffekten. Auch ohne direkte Subventionen kann ein Ungleichgewicht strukturell verzerrt sein. Deutschland profitiert etwa davon, dass es im Euroverbund keine eigene, entsprechend seiner Exportstärke aufwertende Währung mehr hat. Eine eigenständige D-Mark wäre gegenüber vielen Handelspartnern vermutlich deutlich stärker. Der Euro wirkt für Deutschland daher eher unterbewertet und verbilligt deutsche Exporte relativ. Internet-Dienstleistungen ändern daran nur teilweise etwas. Sie gehören in die Leistungsbilanz, wirken aber nicht identisch wie Güterimporte: Software, Cloud oder Plattformdienste können zwar Geld abziehen, ermöglichen aber zugleich Wertschöpfung im Importland. Ein importiertes Auto wird dagegen nicht im Inland zur Wertschöpfung genutzt.
zum Beitrag21.05.2026 , 04:29 Uhr
Der Verweis auf den „freien Markt“ ist bei Handelsbilanzüberschüssen oft selektiv. Erzielt Deutschland dauerhaft Überschüsse, gilt das als Beleg für Wettbewerbsfähigkeit. Erzielt dagegen China Überschüsse gegenüber Deutschland, wird derselbe Mechanismus schnell als Verzerrung oder Bedrohung dargestellt. Das ist nur dann glaubwürdig, wenn in beiden Fällen dieselben Maßstäbe gelten. Ein Handelsbilanzüberschuss ist nie neutral: Der Überschuss des einen Landes ist spiegelbildlich das Defizit eines anderen. Dauerhafte Ungleichgewichte entziehen Defizitländern industrielle Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Kapital. Die Forderung nach ausgeglicheneren Handelsbeziehungen ist deshalb keine Planwirtschaft. Niemand verlangt, Importe und Exporte staatlich exakt festzulegen. Es geht um faire Rahmenbedingungen. Wer chinesische Überschüsse kritisiert, muss deutsche Überschüsse nach denselben Kriterien beurteilen. Das Argument "freie Märkte" wird interessanterweise immer von den Nutznießern ins Feld geführt.
zum Beitrag20.05.2026 , 16:42 Uhr
"fallen alle Zölle auf Autos, Maschinen und andere Produkte der US-Industrie in der EU weg, während für die meisten Exporte in die USA ein Zollsatz von 15 Prozent gilt"
Sinn und Zweck der US amerik. Zölle war die unbestrittene ungleichgewichtige Handelsbilanz EU -> USA bei der die EU (vor allem Dtl) einen Handelsbilanzüberschuss gegenüber den USA aufweist zu ändern. Insofern ist für die USA nur ein höherer Einfuhrzoll für europ. Güter akzeptabel. Jede 1:1 Zollvereinbarung hätte dieses Ungleichgewicht nicht verändert. Insofern ist es konsistent, dass die USA darauf bestehen. Für die EU und vor allem Dtl bedeutet das, dass die Exportfixierung als Wirtschaftsmodell nun eingeschränkt wird. Was auch vorhersehbar war, dauerhafte ungleichgewichtige Handelsbilanzen müssen irgendwann beendet werden, naiv ist es zu glauben die EU oder Dtl hätten einen Anspruch darauf. Es ist die vorhersehbare Achillesferse des deutschen Wirtschaftsmodells. Wenn man die Zollvereinbarung unfair nennt, muss zumindest die unfaire Handelsbilanz im selben Atemzug erwähnt werden. Doof finden kann man die dann trotzdem, nur das moralisch hohe Ross hat dann eben die realistischeren kürzeren Beine.
zum Beitrag12.05.2026 , 18:28 Uhr
Der mit Abstand beste Kommentar, der das ganze genau auf den Punkt bringt.
zum Beitrag10.05.2026 , 09:25 Uhr
ich stoße mich etwas an der hochgradigen Simplifizierung "Männer", in Aussagen wie: " Sondern dass die Gesellschaft uns Männern einredet, .... Das stürzt Männer in die Krise... " Ich erlebe Männer in meinem Umfeld nicht in der Krise, weil sie mit ihrer Rolle hadern, so etwas gibt es, keine Frage, aber solche Aussagen verallgemeinern so stark, sodass das Problem wieder schwammig wird und damit eigentlich wieder unlösbar..
zum Beitrag09.05.2026 , 23:29 Uhr
Die Niederlagen bei den Bürgermeisterwahlen als Beleg für die Besiegbarkeit der aphde zu nehmen, verstehe ich nicht. rund 30% sind keine Mehrheit, damit gewinnt niemand in einer Stichwahl, es sind eben noch 70% die nicht aphde wählen wollen. Nur haben diese 70% in der ersten Runde verschiedene Parteien gewählt, so dass die aphde eine oder die stärkste Partei war. Das ist kein Kneifen der Wähler wenns spitz auf Knopf kommt, das ist pure Arhythmie. Für den Alltag ist das keine Rettung, jedenfalls solange nicht bis sich nicht alle anderen Partein zu einer zusammenschließen .
zum Beitrag08.05.2026 , 20:36 Uhr
"Diese Fixierung der Politik auf die Börse verliert die Bedürfnisse der Bürger aus den Augen." woher nehmen Sie dieses Zitat? von mir?
zum Beitrag08.05.2026 , 20:33 Uhr
Wenn es genug zu verteilen gäbe, sprich der erwirtschafte Wohlstand auch bei der Bevölkerung ankäme, würde sich nur eine Minderheit über Migration ereifern.
zum Beitrag08.05.2026 , 17:32 Uhr
Nein, es ist nicht zu wenig Geld im Umlauf (im Sinne der Geldmenge), richtig ist, dass zu viel Geld dem Kreislauf durch privates Sparen und durch parken von Unternehmensgewinnen im Kapitalmarkt entzogen wird, was sich auch Sparen nennt. (Das ist eine relative Größe, nicht absolut, wie in dem verlinkten Graphen) Diese gesparte Summe fehlt dem Kreislauf und muss anderweitig ersetzt werden. Ein Gedankenexperiment: wenn 2026 insgesamt100 Euro im Umlauf sind, davon 10 Euro vom Bürger auf der Bank geparkt werden. sind im Kreislauf noch 90 Euro übrig. Und selbst wenn nicht gespart werden würde, blieben es immer noch 100 Euro im Kreislauf. Woher soll das Geld stammen,damit jemand mehr verdienen kann, das BIP wächst? Und nun Sie, wie wird in Ihrem Verständnis Wirtschaftswachstum erzeugt? P.S. da Sie Neoliberalismus nicht mögen, man kann es auch (etwas sperriger) neoklassische Ökonomik nennen.
zum Beitrag08.05.2026 , 16:24 Uhr
Dass man den Nationalismus innerhalb der EU nicht bemerkt hat, ist nur der dt Perspektive geschuldet, weil D eben ein Führungsland in der EU ist und die eigene Politik relativ widerstandslos durchsetzen konnte. Aus dem medialen Aufregern, wenn ein Macron einmal eine Richtungsvorgabe für die EU versucht hat, war leicht ersichtlich, dass in der dt Politik und den dt Medien kaum einer Ansagen aus anderen Ländern in der EU akzeptiert. Merkel hat Macron schlicht ignoriert und durch Nicht-antwort auflaufen lassen. So macht man das, wenn man an der Spitze steht und da merkt man eben auch nichts davon, dass andere die nationalen Grenzen in der EU ganz anders wahrnehmen.
zum Beitrag08.05.2026 , 15:36 Uhr
ich denke auch, dass jeder dazu in der Lage wäre, aber eben nicht, wenn Medien und Politik, einen Gegensatz aufbauen, "Die gegen uns". Und diese Grenze wird eben entlang der Nationalität gezogen, die Akzeptanz des Ausgleichs zwischen den Bundesländern wird eben nicht so grundlegend infrage gestellt, weil allgemein eben doch das Gefühl vorherrscht irgendwie zusammenzugehören. Dieses Gefühl gibt es in der EU aber eigentlich nicht. In Dtl ist die EU eben so gut gelitten, weil D mit an der Spitze steht, sobald es einmal darum geht, das D etwas akzeptieren soll, das anderen zu Gute kommt, ist die Toleranz ganz schnell zu Ende, da ist es eben dann ganz schnell legitim griechische Renter unter die Armutsgrenze zu drücken und griechischen Bürgern die Gesundheitsversorgung zusammenzukürzen. Tenor: "Sind ja selber Schuld". Mein Optimismus dass sich das ändern könnte tendiert leider gen Null.
zum Beitrag08.05.2026 , 10:24 Uhr
Sie würfeln einiges von mir Gesagtem durcheinander. "Einerseits sprechen Sie davon "besserem Angebot" Angebotspolitik ist die Standardantwort der Neoliberalen, ist aber keine Antwort auf eine Rezession. Deshalb mein Hinweis, dass es nur für einzelne Firmen funktionieren kann. Nur Neoliberale glauben Angebotspolitik könnte eine Wirtschaft ankurbeln.
"In den USA sieht es noch viel dramatischer aus." deshalb haben die USA auch diesen Präsidenten, den sie haben...
zum Beitrag07.05.2026 , 21:32 Uhr
so sieht`s leider aus.
zum Beitrag07.05.2026 , 21:31 Uhr
Kaum ein Deutscher gönnt den Südländern finanzielle Unterstützung, da kommt sofort die Angst um dt Steuergeld... und das war`s dann.... Debatte beendet.
zum Beitrag07.05.2026 , 21:28 Uhr
Ein Europa besteht nun einmal aus noch mehr Menschen als jedes einzelne Land für sich (Binse) sprich jede Stimme wird noch unrelevanter. Zudem besteht Europa nun mal aus verschiedenen Nationen und wenn es mal schlecht läuft, sind dann schnell die anderen Schuld (Stichwort " die faulen Südländer, die nur Geld verprassen" , " die Griechen") Kann man sehr gut an den hiesigen Medienberichten seit der Eurokrise beobachten. Diese positive Sicht auf die EU ist in Dtl sehr populär, weil Dtl bisher auf der Gewinnerseite stand.
zum Beitrag07.05.2026 , 21:21 Uhr
Das hat nicht viel mit links zu tun, sondern mit Ökonomik. Wenn eine begrenzte Geldmenge (was ja der Fetisch konservativer Kreise ist) nicht zu 100% wieder in den Geldkreislauf zurückgebracht wird, ist eine Rezession unausweichlich. Sparen alle Sektoren, Wirtschaft, Privat, Ausland und Staat wird es zwangsläufig noch schlimmer, in dieser Situation sind wir jetzt, bisher hat das Ausland unser Sparen ausgeglichen und sogar überkompensiert. Ein besseres Angebot kann einzelnen Firmen helfen mehr Marktanteile zu gewinnen, in der Gesamtwirtschaft (bei begrenzter Geldmenge) funktioniert das nicht, da ist es ein Nullsummenspiel. Sprich, kürzt man die Einkommen der Bevölkerung, fehlt genau diese Summe beim Konsum, bei den Umsätzen der Wirtschaft. Nur bei Neoliberalen fällt Geld vom Himmel, wenn man nur noch billiger produziert und bessere Angebote ins Schaufenster stellt.
zum Beitrag07.05.2026 , 21:12 Uhr
für rechts reicht eine Parole und ein bauchgesteuertes "Genau!", das ist einfach und schnell zu erreichen. links braucht mehr, muß vorgelebt werden, braucht erst Vertrauen, dass die anderen nicht nur Vorteile für sich wollen.
zum Beitrag07.05.2026 , 07:45 Uhr
Es ist eine ökonomische Krise, eine ökonomische Krise der unteren bis mittleren Schichten. Das Gefühl, dass das eigene Leben auch in Zukunft sicher ist, möglicherweise sogar besser werden kann, dass was nach dem Krieg die Menschen an die Demokratie gebunden hat, ist erodiert, deshalb verlieren alle Parteien, allem voran in UK, dass schon viel früher begonnen hat die ausgleichende Funktion des Staates zurückzufahren. Fast überall versuchen die großen Parteien mit den gleichen Rezepten mehr vom Alten, weniger Staat, Unternehmen entlasten, Bürger belasten. Wirtschaftlich ist das Kamikaze, geringeres Einkommen der Konsumenten führt zu weniger Einnahmen der Wirtschaft und zu einem Abwenden relevanter Teile der Bevölkerung von der Politik. Das, was die Politik versucht ist letztlich eine Subventionierung der Wirtschaft Dahinter steht ein grundfalsches Verständnis der Ökonomik. Man könnte sagen, wer immer wieder versucht das Gleiche zu tun und auf ein anderes Ergebnis hofft, ist ein Demokratiefeind!
zum Beitrag06.05.2026 , 19:08 Uhr
"Ein Europa, ....Das seine Demokratie ausbaut. "
wie soll das gehen, wenn jeder einzelne Bürger auf genau 1 Stimme alle 4 Jahre reduziert ist?
zum Beitrag04.05.2026 , 21:54 Uhr
ich möchte es einmal etwas präzisieren, ich frage nicht nach Vermutungen, sondern ob jemand einmal etwas Fachliches dazu gelesen hat? Ein plötzlicher Kostenanstieg hat fast immer systemische Gründe, es wird allenthalben aber immer nur über die zu vielen Arztbesuche geklagt. Das ist das übliche Muster, wenn es nicht um die Ursachen gehen soll.
zum Beitrag04.05.2026 , 21:51 Uhr
mag ja sein, aber dieses System ist so gewachsen und nicht erst seit letztem Jahr so entstanden. Vor nicht allzu langer Zeit gab es noch Überschüsse, da muss sich etwas systemisch geändert haben und ich vermute es sind nicht die Behandlungen, eher die Vergütungen dafür.
zum Beitrag04.05.2026 , 21:49 Uhr
ach und das ist erst seit letztem Jahr so? Erstaunlich!
zum Beitrag01.05.2026 , 21:04 Uhr
Åberall wird berichtet, dass die Ausgaben der Krankenkassen steigen, aber warum steigen sie?
zum Beitrag27.04.2026 , 23:51 Uhr
"Komisch ist, dass sich dieses Gefühl der Ungerechtigkeit nicht in den Wahlergebnissen der Bundes- und Landtagswahlen widerspiegelt." tut es doch.... Die hohen Umfragewerte der aphde, fallen nicht vom Himmel, sind aber ganz sicher ein Ausdruck von " es läuft etwas falsch".
zum Beitrag27.04.2026 , 23:44 Uhr
"vom „US-Dienst“ Signal zur „europäischen“ Alternative Wire zu wechseln" zu glauben nur, weil etwas europäisch sei wären solche Manipulationen nicht mehr möglich, spricht auch Bände. analog: man solle doch VW fahren, weil neulich ein Auto einer amerikanischen Marke einen Autounfall verursacht hat.....
zum Beitrag27.04.2026 , 00:00 Uhr
Der Strommarkt funktioniert aber anders als der Kartoffelmarkt aus den VWL Lehrbüchern. Der Strom der wochenends Mittags zu viel ist, fehlt am selben Abend wieder und unter der Woche sowieso. Diese Überkapazitäten führen aber dazu, dass Erneuerbare finanziell in Schieflage geraten können, sind doch die Finanzierungsmodelle unter ganz anderen Marktbedingungen geschnürt worden. Auf dem Kartoffelmarkt wäre die Folge eine Pleitewelle der überzähligen Produzenten und es bliebe die Anzahl an Produktionskapazitäten übrig, die auch nachgefragt werden. Aber in der Realität gibt es diesen ideellen Kartoffelmarkt nicht, auf dem Strommarkt sowieso nicht. Die nachgefragten Kapazitäten schwanken dort nämlich enorm. Das, was eben noch zu viel war, fehlt kurze Zeit später wieder. Das ist eine doppelte Verlustsituation, die Erzeuger geraten in Bedrängnis und kurze Zeit später müssen die fehlenden Kapazitäten am Strommarkt fossil gedeckt werden. Ein Strommarkt funktioniert, nur wenn er gesteuert und geplant wird und durch Speichertechnologie gepuffert, die gesteuert und koordiniert errichtet werden. Der Markt regelt da gar nichts.
zum Beitrag26.04.2026 , 23:45 Uhr
Die Erneuerbaren kannibalisieren sich gegenseitig, ohne Speicher wird sich da nichts ändern. Eine Pleitewelle bei den Betreibern, vor allem den kleineren privat geführten und den Bürgerwindparks kleine wird die Folge sein...
zum Beitrag21.04.2026 , 00:26 Uhr
die Frage ist ja, was kann man sich unter landwirtschaftlich genutzten Mooren vorstellen? Reetflächen, Büffelweiden etc. sind keine Moore (mehr). Das können aber Nutzungen ehemaliger Moore sein, aktive Moore landwirtschaftlich zu nutzen ist eher schwierig.
zum Beitrag20.04.2026 , 20:44 Uhr
fallen denn die Flüge aus, wenn nicht genug Tickets verkauft wurden? Fliegen die dann nicht einfach leer...?
zum Beitrag17.04.2026 , 11:39 Uhr
völlig barrierefrei und komplett anonym wird es nicht funktionieren, eine Regel erfordert per Defintion eine Kontrolle. Das da auch Personen schlechtergestellt werden ist leider nicht zu vermeiden, ein Wasch mich, mach mich aber nicht nass funktioniert leider nicht. Es wird keine perfekte Lösung geben, egal was und wie reguliert wird, es muss immer neu verhandelt und nachgebessert werden. Das die Plattformen einmal optimal und ohne Hass gestaltet sein werden ist selbst in einer optimalen Vorstellung, wohl leider utopisch. Wenn das im bereich des Möglichen läge, bräuchte es auch keine Gesetze und Kontrollen in der realen Welt
zum Beitrag16.04.2026 , 20:33 Uhr
Die Anerkennung der Realität ist manchmal die Voraussetzung die Realität zu ändern, eigentlich immer sogar.....
zum Beitrag16.04.2026 , 16:33 Uhr
Die Definition von Übergewinn ist allgemein schwammig, weil erst auch die Berechnung des Gewinns unterschiedlich erfolgen kann. Wenn dann noch bestimmt werden soll, welche Komponente eigentlich anders hätte sein sollen, wird es juristisch angreifbar. Das dürfte tatsächlich schwierig werden, wenn es denn juristisch wasserfest sein soll. Was nicht heißen soll, das es nicht dennoch sinnig wäre zu probieren. Am Grundproblem der Abhängigkeit von externen Rohstofflieferanten, denen die hiesige Gesellschaft ausgeliefert ist, und der Ablehnung den einzigen verfügbaren eigenen Energiequellen, die nicht extern abhängig sind, ändert das alles aber nichts. Solange Öl und Gas verbraucht werden, kann Politik nur durch solche Maßnahmen reagieren und letztlich Löcher mit Geld zu schmeißen. Ändern oder verbessern wird das alles nichts, die nächste Krise kommt bestimmt.
zum Beitrag16.04.2026 , 15:23 Uhr
Doch, das 9-Euro-Ticket wirkte beim letzten Preisschock nachweislich preisdämpfend und war auch im Inflationsindex messbar.
zum Beitrag16.04.2026 , 10:30 Uhr
Die griechische Lösung klingt zumindest stringent und auf die Kernproblematik zielend. Umsetzung und Kontrolle sind wie immer dann der Punkt, an dem sich die Wirksamkeit entscheidet. Zusammen mit einer ÖPNV- und E-Auto Vergünstigung ließe sich ein Wandel weg vom Verbrenner forcieren. In der aktuellen Situation sollte schon direkt gehandelt werden, es muß aber gleichzeitig mit einer Perspektive verknüpft werden. Aber was rede ich, mit dem politischen Betrieb in Dtl und der öffentlichen Meinung im Hintergrund, ist so etwas Traumtänzerei. Der Boulevard fordert, nichts darf sich ändern, sonst ist das ideologisch und der Ist-Zustand muß auch noch billiger werden und der Staat ist dafür zuständig, aber irgendetwas regeln, das darf der Staat wiederum nicht. Lobby-Neoliberalismus im Endstadium
zum Beitrag16.04.2026 , 10:17 Uhr
"Sollen sich Millionen von Ehepartnern doch Jobs suchen, damit sie krankenversichert sind und das Familieneinkommen gehalten werden kann!" aber dann sind sie wenigstens gleichberechtigt....(Ironie oder wie das heißt)
zum Beitrag16.04.2026 , 08:32 Uhr
Das Ende der kostenlosen Mitversicherung ist tatsächlich ein Problem. Es geht nicht immer um die nebulöse Zahnarztgattin, die als billiges steuerliches Feigenblatt dem exorbitant verdienendem Ehemann eine Steuerermäßigung ermöglicht, die so gerne als moralisches Empörungsmittel in die Diskussion eingearbeitet wird. Die meisten sind weniger verdienende Menschen.
zum Beitrag16.04.2026 , 08:06 Uhr
kann man nicht die Rechnung neuerdings in der GesundheitsApp nachsehen? Ich meine bei der Techniker ist das so..
zum Beitrag14.04.2026 , 21:44 Uhr
es wir dmit den Füßen abgestimmt. Mal sehen, wie sich die Zulassungszahlen von E-Autos und die Installationen von Wärmepumpen so entwickeln, die Zahl derer die sich beim zweiten Preisschock bei Gas und Öl noch für Verbrenner und Gasheizung entscheiden dürfte weiter sinken.
zum Beitrag14.04.2026 , 21:25 Uhr
sie haben meinen Beitrag falsch gedeutet. Der Punkt ist, dass eine lapidar kleine persönliche Ersparnis einer ungemein großen gesamtgesellschaftlichen Ausgabe gegenübersteht. Sprich viel Aufwand , wenig Nutzen. Die Sache mit dem Tempolimit habe ich in einem anderen Kommentar schon genau dokumentiert bei mir sind es runde 42% mehr Fahrstrecke je Tankfüllung.
zum Beitrag14.04.2026 , 17:17 Uhr
eben, wir haben mehr als 16 Jahre von unten nach oben verteilen und sparen bis sich die Balken biegen hinter uns. Genau das ist ja der Grund, dass es jetzt eine Alternative gibt, die uns weitere 16 Jahre zusätzlich politisches Elend angedeihen lassen will und damit auch politischen Erfolg hat. Die Krise der Mittelschicht, das nach außen hin "alles ist gut" und die Erkenntnis im Stillen, bei mir läufts nicht so wie das öffentliche Bild suggeriert ist ja genau die Ursache, dass Eähler sich von den bisherigen Parteien abwenden.Dazu kommen jetzt die externen Preisschocks, die das ganze zum Überlaufen bringen. Das ist die erste Wirtschaftsdepression, die zweite wird dann die afd wieder von der Macht entfernen (vielleicht erst in 16 Jahren). Dass das noch abwendbar ist, halte ich mittlerweile für ausgeschlossen. Leider...
zum Beitrag14.04.2026 , 08:20 Uhr
"Ob aber die erwerbslosen Ehefrauen dann überhaupt 230 Euro im Monat aufbringen können, das ist die Frage." vermutlich wird diese Frage aber gar nicht gestellt, die Union hängt sich das Mäntelchen Gleichberechtigung um und kocht darauf ihr Süppchen, ergo eine Überbürdung der fehlenden Einnahmen auf die Mitte, anstatt bei hohen Einkommen und hohen Ausgaben in der Medizin anzusetzen. plakatives Beispiel: MRT Praxen, deren Arbeit hauptsächlich aus Däumchendrehen und Kontochecken durch die Inhaber besteht, aber fürstlich vergütet werden.
zum Beitrag14.04.2026 , 07:30 Uhr
"Es ist auch klares Nein aus der Bevölkerung Richtung Moskau und Washington." das ist unbestritten, aber damit Orban überhaupt abgewählt wurde, musste das Land erst richtig heruntergewirtschaftet werden und letztlich ist es obendrein noch Glück, dass Orban anscheinend dann doch vor Wahlfälschung zurückgeschreckt ist. (so wie die Kommunisten, wollte er dann am Ende doch wohl nicht sein...? ) Aber daraus Hoffnung zu schöpfen fällt schwer, die Aussicht, dass irgendwann auch solch eine Regierung wieder geht, dann wenn die nächste Wirtschaftskrise kommt ist ein schwacher Trost und eigentlich eine Binse. 16 Jahre sind lang... und kein Hoffnungsschimmer. (Das alles einmal in Hinblick auf hiesige Wahlen gedeutet)
zum Beitrag13.04.2026 , 22:06 Uhr
ich habe es in den letzten tagen probiert, mit maximal 120 auf der autobahn, möglichst langsam ansteigender beschleunigung und siehe da mein auto kommt mit einer tankfüllung 300 km weiter. das ist in skandinavien mit tempolimit und dem insgesamt ruhigerem verkehrsfluss übrigens schon immer so gewesen. in norwegen schaffe ich 1000km in Dtl. 700 km
zum Beitrag13.04.2026 , 21:32 Uhr
mal angenommen die Steuersenkung wird 1:1 weitergegeben, ich meine es geht dann um 15 ct . Dann ist meine Tankfüllung jetzt 10,50 Euro weniger teuer, aber immer noch 26,60 Euro teurer als vorher. Insgesamt 145,60 Euro. Ist das der große Wurf, hilft es mir, wenn ich alle paar Wochen 10,50 spare? Wer betrieblich diese Kosten stemmen muß, wird auch da noch stöhnen. Das Geld könnte man besser anlegen und die Spritpreise kostenneutraler (aus Staatsperspektive) deckeln.
zum Beitrag13.04.2026 , 15:41 Uhr
Glück gehabt. Aber irre, dass es 16 Jahre und eine Wirtschaftskrise braucht um so etwas z beenden.
www.relevante-oeko...-aufwertungsfalle/
zum Beitrag12.04.2026 , 22:26 Uhr
ja, damit könnte dann doch eine andere Dimension des Konflikts eröffnet werden. Bislang fehlt diese Komponente, die die Welt abseits des Irans in zwei (nenneswerte) gegnerische Lager teilt.
zum Beitrag12.04.2026 , 22:24 Uhr
Es bleibt u hoffen, dass Trump bis zum Ende der Wahlperiode durchhält und die Republikaner dann eine krachende Niederlage erleben, möglicherweise mit einem alten tatter-Trump der eine dritte Wahlperiode erschleichen will... alles andere, egal wie verlockend es erscheint, Trump nicht mehr erleben zu müssen wäre eine Chance die USA in eine Diktatur zu verwandeln. Die weite Reihe bei Maga ist nicht so egomanisch und kopflos wie Trump, da steckt mehr Strategie dahinter und mehr politische Ziel, als bei trump, der nur seinen Minderwertigkeitskomplex verdrängen will. So absurd wie es klingt, Trump hält (noch) genau diese Kräfte von der Macht fern, denn auch diese Kreise müssen (noch) an Trumps Ego vorbeikommen. An Stelle der Demokraten wäre es ratsam alles, nur kein Amtsenthebungsverfahren anzustreben. Der Schuß ginge nach hinten los!
zum Beitrag08.04.2026 , 11:09 Uhr
moralisch eindeutig unentschuldbar, den politischen Sachzwängen jedoch geschuldet. Ein offener Bruch des westens hätte andernorts Konsequenzen, die eben nicht einmal so zu verkraften wären. Mitgehangen, mitgefangen, ist nicht richtig, ist aber leider so.
zum Beitrag07.04.2026 , 20:10 Uhr
Ziemlich sicher benutzt er diese Drohung in seiner Verhandlungslogik als Brecheisen, um die Richtung vorzugeben, wie es bei Wirtschaftsverhandlungen auch gehandhabt wird. Nur geht es da eben um die Brötchen, nicht um das Ganze. Welche Dynamiken er damit in einer Welt in Bewegung setzt, in der die reale Möglichkeit der Auslöschung tatsächlich besteht, ist ihm wohl nicht bewusst – und wohl auch egal. Dass solche Drohungen in der westlichen Welt aus Bündnislogik mitgetragen werden, ist nachvollziehbar, aber angesichts dessen, was auf dem Spiel steht, nicht akzeptabel
zum Beitrag05.04.2026 , 21:22 Uhr
Diese vermeintlichen Kipppunkte sind lediglich rein medial.
zum Beitrag29.03.2026 , 18:49 Uhr
Wäre die Politik logisch und faktenorientiert, wäre dies wohl tatsächlich eine Option. Nur leider fehlt der Glaube, dass es die hiesige Politik auch so sieht.
zum Beitrag28.03.2026 , 06:47 Uhr
Die gesamte Idee Rentengeld am Kapitalmarkt anzulegen ist Unfug.
zum Beitrag25.03.2026 , 06:58 Uhr
Der Bauch sagt, dass könnte der 3te Weltkrieg sein, irgendwie ist das so ein Gefühl. Nur rationell zeigen sich noch nicht die Frontlinien, die zu einer globalen kriegerischen Eskalation führen können. Klar, gegnerische Blöcke gibt es, aber noch ist die Bereitschaft gegeneinander anzutreten zum Glück nicht evident. Nur Trump wird weiter eskalieren und ist die sichere Gefahrenquelle, was wird er tun, wenn er eine Niederlage kommen sieht? Und davon ist er nicht weit entfernt. Eine viel naheliegendere Deutung ist ein Ziviliationszusammenbruch, wenn eingespielte Lieferketten und wirtschaftliche Ordnungen kollabieren, das kann eine irreversible Kettenreaktion sein, Betonung liegt auf Kann.
zum Beitrag24.03.2026 , 09:00 Uhr
aha. dann halten wir fest. Deutsche, jüdische, afrikanische, vietnamesische, etc. Männer sind eine Bedrohung und Nazi-Frauen sind Bedrohte.
zum Beitrag23.03.2026 , 22:51 Uhr
dieser vergleich ist schon schräg. eine stichwahl mit einer landtagswahl zu vergleichen... in rlp hätte die afd in einer stichwahl auch keine chance gehabt, weil 100-20 sind 80, 80 % die keine afd wählen wollen.
zum Beitrag23.03.2026 , 18:34 Uhr
Wenn man nur 2 Entitäten zulässt und alles auf Die Männer und Die Frauen reduziert, kommen solche Allgemeinplatitüden wie hier: Überall ist der Hass der Männer gegen uns Frauen sichtbar. Doch ich will ein Zusammenleben trotzdem nicht aufgeben. dabei heraus. Wenn man so verallgemeinernt simplifiziert, kann man sich jede Diskussion ersparen. Ich frage mich was eine Nazi-Skinheadbraut und Heidi Reichinek gemeinsam haben....
zum Beitrag20.03.2026 , 07:27 Uhr
also ich meine nicht das Sowohlalsauch, sondern "Orte, an denen man bleiben kann, ohne ständig etwas nachbestellen zu müssen. Wo man auch mal kurz lost sein und auf dem Sofa dämmern darf, ohne dass man sofort höflich rausgekehrt wird. "
zum Beitrag20.03.2026 , 07:25 Uhr
ja, solche Orte fehlen. Aber sie werden nicht wiederkommen, zumindest nicht in Prenzlauer Berg. Die Karawane zieht weiter, heute sind diese Orte anderswo und morgen wird die Gentrifizierung auch dort Einzug halten.
zum Beitrag18.03.2026 , 08:19 Uhr
Die Argumentation ist ja theoretisch richtig, das Problem ist nur der abrupte Preisanstieg, der stellt Menschen vor Probleme, die sich dann auch politisch äußern werden und das wiederum möglicherweise nicht zu einem mehr an Erneuerbaren, sondern zu einem Weniger führen werden (zumindest in D). Andererseits, muß der Schuß auch einmal fallen, damit er gehört werden kann.... In der Gesamtsicht könnte dieser Krieg aber der Tipping Point sein, wo Staaten sich vom Öl abwenden, weil die Abhängigkeit zu als gefährlich erkannt wird.
zum Beitrag17.03.2026 , 07:33 Uhr
da stellen sich mir ein paar Fragen, •Woher kommen die Mitarbeiter, die den Akademikern zuarbeiten? •Woher kommen die Gesellen, wenn alle Meister sind. •Wenn alle Abitur machen, woher kommen dann die Handwerker? Es ist zweifelsfrei richtig, dass eine höhere Ausbildung meist mehr Lohn bedeutet, nur lässt sich dies nicht universell auf alle erweitern. Das ist wie das amerikanische Versprechen, vom Tellerwäscher zum Millionär, es funktioniert nur individuell, nicht universell.
zum Beitrag16.03.2026 , 19:09 Uhr
da müssen Sie sich einmal mit der VWL beschäftigen. Die von ihnen aufgestellte Gleichung ist natürlich Unfug.
zum Beitrag16.03.2026 , 19:06 Uhr
Können alle Menschen Akademiker sein und schon haben alle ausreichend hohen Lohn? Bildung ist essenziell aber kein Garant für hohe Löhne, das ist aktuell nur so. eine darbende Wirtschaft hat ach keine hohen Löhne für mehr Akademiker zu bieten. Die Wirtschaftsdynamik ist der entscheidende Faktor.
zum Beitrag16.03.2026 , 19:00 Uhr
Sie werden ja erwirtschaftet. Das ist das neoliberale Märchen, das nicht genug da wäre, Wenn die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, beklagt es gäbe kein Geld, dann stimmt etwas nicht... Der Punkt ist, dieses Geld verschwindet woanders....
zum Beitrag16.03.2026 , 18:57 Uhr
Ich sage, das Lohnniveau entscheidet über die Finanzierbarkeit von Rentenzahlung, nicht so sehr die Demografie. Mit besserer Bildung weiter Teile der Bevölkerung steigen die Chancen auf eine breitere Basis zur Finanzierung der Rente. Und da haben Sie Recht, Bildung ist keine Garantie auf bessere Löhne und schon gar nicht auf eine Anstellung, es ist die Wirtschaftsdynamik, die darüber entscheidet.
zum Beitrag16.03.2026 , 18:50 Uhr
nein, die Rente in D wird per Umlage aus den aktuellen Löhnen gezahlt. Im aktuellen System bedeutet das je höher die Löhne, desto besser die Deckung der Renten. Kleine Nebengedanke: Wenn Bildung zu weniger Geburten führt, könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass Bildung die Rente gefährdet.... :) (Das ist natürlich selbstredend Blödsinn.)
zum Beitrag16.03.2026 , 18:46 Uhr
aktuell ist es aber so.
zum Beitrag15.03.2026 , 10:23 Uhr
"...weil wenn es an der deutschen Nordeeküste nur 0.2 GW gibt, dann gibt es auch in DK keinen..." Donnerwetter, sind sie Meteorologe? die gesamte dänische Westküste ist rund 500km lang und hat immer das gleiche Wetter wie die deutsche Bucht und Norddeutschland?
zum Beitrag15.03.2026 , 09:46 Uhr
„Nicht die Zahl der Kinder ist entscheidend, sondern ihre Bildung“ trifft das nur zum Teil. Ausschlaggebender ist eher das Lohnniveau. Weil Bildung fast immer mit höherem Einkommen korreliert, wird hier leicht Bildung selbst als Ursache behandelt, obwohl sie häufig nur die sichtbare Ausprägung eines anderen Zusammenhangs ist. Der grundlegende Mechanismus verläuft eher über höhere Löhne und die damit verbundenen ökonomischen Bedingungen als über Bildung an sich.
zum Beitrag11.03.2026 , 21:02 Uhr
Das klingt alles sehr nach MiMiMi von Seiten der cdu.
zum Beitrag11.03.2026 , 20:59 Uhr
nur mal zur Einordnung, es waren zwei Videos, die kommentarlos einfach Herrn Hagel beim Reden zeigen. Da wurde nichts zusammengeschnitten, nichts dramatisiert. Wenn diese Videos dann Wirkung zeigen, liegt das am Inhalt und ganz nebenbei, etliche CDU-Wähler, werden auch kein Problem in den Videos erkennen können. Eine Schmutzkampagne sieht anders aus. Es ist weder Schmutz, der da ausgekippt wird (es kommt ja alles von Herrn Hagel selbst) noch eine Kampagne, es wird nichts aufgebauscht und hetzerisch verrissen. Zu zeigen, was jemand sagt und tut ist keine Kampagne, liegt die Bewertung doch bei jeder Person, die die Videos betrachtet. Und ganz ehrlich, zwei Videos sollen Schuld am Wahlergebnis sein? Wirklich?
zum Beitrag10.03.2026 , 16:44 Uhr
Die Frage ist doch, welche steuerlichen Auswirkungen hat es auf das Gesamteinkommen der Partnerschaft. Wird jede Person einzeln besteuert, gibt es auch keine Abzüge, die sich aus den Verlusten der anderen Person herleiten und daher die Gesamtsteuer senken können. Entscheidend ist dabei mit welchen Individualsteuersatz jede Person besteuert wird, führt das zu einem Mehr an Steuern oder zu einem weniger oder neutral zu der vorherigen Besteuerung. Sicher ist das Ehegattensplitting u.U. keine Motivation das beide Arbeiten, soweit so bekannt und selbst persönlich erlebt und umso schlechter für die geringer arbeitende Person beim Rentenanspruch. Für die Gesamtfinanzsituation im Moment ist es zweifelsfrei aber vorteilhafter, das Steuern gesplittet werden. Was zum Zeitpunkt von häuslichen Pflegetätigkeiten positiv sein kann, so war das bei mir. Die Frage ist , ist es gerechter und feministischer, wenn beide mehr Steuern zahlen oder ist die Verknüpfung von getrennter Besteuerung und weiblicher Gleichstellung eine Koinzidenz oder die Ursache...? Es muss gelingen Haupt und Geringverdiener-partnerschaften steuerlich nicht zusätzlich zu fördern und Carearbeit nicht zusätzlich zu besteuern.
zum Beitrag08.03.2026 , 02:05 Uhr
aber genau diese 10% beruhen sehr wahrscheinlich auf genau diesem hier beschriebenen Effekt
zum Beitrag05.03.2026 , 21:00 Uhr
ne, postkolonial wäre es, wenn ein staatlicher Akteur Ratschläge erteilt. Wenn ein Hansel oder ein Gretel hier im Lande dazu etwas sagt, dann ist es eine Meinung, die im Endeffekt niemanden interessiert. Trumps Aufforderung, ohne verbindliche Zusagen und Absicherungen für die kurdische Seite, das wäre wohl mglweise so zu betiteln, aber dazu interessieren mich solch theoretischen Titulierungen nicht wirklich um das beurteilen zu können.
zum Beitrag03.03.2026 , 21:55 Uhr
www.relevante-oeko...-arbeitslosigkeit/
zum Beitrag03.03.2026 , 21:53 Uhr
Was ich mich schon lange frage, warum genau macht man Urlaub in Dubai? Plattenbauten im Nichts gibt es auch im Berliner Osten, Marzahn zum Beispiel...
zum Beitrag03.03.2026 , 12:02 Uhr
leider haben Sie da recht. Wer den Unterschied zwischen Mikro- (also BWL) und Makroökonomie nicht sieht, dem helfen auch keine Zahlen, da wird streng nach Bauchgefühl geurteilt.....
zum Beitrag02.03.2026 , 20:51 Uhr
in der nüchternen Betrachtung der Zahlen zeigt sich eine Stagflation, interessant sieht anders aus.
zum Beitrag02.03.2026 , 20:49 Uhr
so viel Murks wie seine Vorgänger in Jahrzehnten kann er einfach noch nicht gemacht haben.... dann haben sie sich noch nicht im Detail mit seiner Politik beschäftigt
zum Beitrag02.03.2026 , 18:23 Uhr
"Dabei hat der Präsident durchaus Erfolge aufzuweisen. Die Reduzierung der Inflationsrate von 211% im Jahr 2023 auf 31,5 % 2025 ist für die unteren Einkommensschichten eine spürbare Erleichterung des Alltags" vs. "Die Zahl der verlorenen Arbeitsplätze liegt schon jetzt im fünfstelligen Bereich" Quizfrage, was hilft mehr eine gesunkene Inflation oder ein Arbeitsplatz? kleine Anmerkung: die jährl. Inflation lag 2023 bei 100% auf rund 300% stieg sie bei Amtsantritt von Milei wer es aushält das ganze bild zu betrachten: www.relevante-oeko...-arbeitslosigkeit/
zum Beitrag27.02.2026 , 21:26 Uhr
"Bild"-Kolumnist Martenstein: Sich gegen ein Verbotsverfahren auszusprechen, sei legitim und vergifte keinesfalls die Debattenkultur. "Die Rechte gehört zum politischen Spektrum". Eine Demokratie müsse ein sehr breites Spektrum an politischen Meinungen erlauben.
Er scheint es zu glauben....
zum Beitrag27.02.2026 , 21:13 Uhr
das Zitat:
„Und wenn die Leute euch fragen, was geschehen ist, dann sagt ihnen: Palästina erinnert sich. Wir werden uns an alle erinnern, die an unserer Seite standen. Und wir werden uns an alle erinnern, die gegen uns standen, gegen unser Recht, in Würde zu leben, oder die das Schweigen gewählt haben, die sich entschieden haben zu schweigen“
„Eines Tages, wenn es sicher ist, wenn es keinerlei persönliche Nachteile mehr hat, die Dinge beim Namen zu nennen, wenn es zu spät ist, noch irgendjemanden zur Rechenschaft zu ziehen, dann werden plötzlich alle schon immer dagegen gewesen sein.“
zum Beitrag27.02.2026 , 21:12 Uhr
keine Frage, die Hamas hat begonnen, das ändert aber nichts daran, dass die palästinensische Bevölkerung die israelische Kriegsführung erleidet. Beides ist wahr. Es ist nur verwunderlich, dass es solche Empörung hervorruft, wenn sich eben jene kritisch zu Israels Kriegsführung äußern. Es wäre schon ziemlich masochistisch, wenn die Palästinenser jetzt "unsere Schuld unsere gerechte Strafe" riefen und besonders zynisch und sadistisch wäre es , dies von den Palästinensern zu erwarten
zum Beitrag27.02.2026 , 21:07 Uhr
hier einmal die originalworte:
„Und wenn die Leute euch fragen, was geschehen ist, dann sagt ihnen: Palästina erinnert sich. Wir werden uns an alle erinnern, die an unserer Seite standen. Und wir werden uns an alle erinnern, die gegen uns standen, gegen unser Recht, in Würde zu leben, oder die das Schweigen gewählt haben, die sich entschieden haben zu schweigen“,
„Eines Tages, wenn es sicher ist, wenn es keinerlei persönliche Nachteile mehr hat, die Dinge beim Namen zu nennen, wenn es zu spät ist, noch irgendjemanden zur Rechenschaft zu ziehen, dann werden plötzlich alle schon immer dagegen gewesen sein.“
und jetzt markieren Sie bitte den Antisemitismus und die explizite Drohung in rot.....
zum Beitrag27.02.2026 , 17:27 Uhr
rund 30% sind die Peilmarke an Wählerstimmen, bei der eine Machtübernahme strategisch möglich ist. Die Frage ist, wie kann man diese 30% Wählerstimmen verhindern, ich denke jedenfalls nicht mit Demonstrationen.
zum Beitrag27.02.2026 , 07:53 Uhr
den Begriff Wechselwähler kennen Sie?
zum Beitrag27.02.2026 , 07:52 Uhr
weil die grundlegende Problematik eben ökonomischer Natur ist. Das ist kein europaweiter politischer Sinneswandel, es geht um die Diskrepanz zwischen erlebter Realität und gesamtgesellschaftlicher Erzählung. Für Menschen geht es ökonomisch nicht mehr geradlinig gesichert gerade aus, während im Gegensatz dazu die große Erzählung von wirtschaftlicher Stärke handelt. Für die Bevölkerung geht es um ein Weniger, so lange die Wirtschaft brummte, wurde dies als Argument benutzt, man dürfe den Erfolg durch zu hohe Löhne nicht gefährden, jetzt läuft es wirtschaftlich schlechter und wieder kommt das Argument, "Wir" müsen jetzt alle kürzer treten. Mit diesem grundlegend verkehrtem Ökonomieverständnis, dass sich durch alle Parteien zieht wird sich dieser Rechtsruck nicht bekämpfen lassen. Ohne Partizipation der Bevölkerung an der Wirtschaft, wird es immer so enden.
zum Beitrag27.02.2026 , 07:41 Uhr
richtig. Gerichtsurteile sind eben nicht sakrosankt, woher dieser Glaube stammt ist mir schleierhaft. Wären Gerichtsurteile der Weisheit letzte Interpretation, dann gäbe es nicht mehrere Instanzen und auch auf selber Ebene keine unterschiedlichen Urteilsfindungen zur selben Thematik. Gerichtsurteile sind die aktuellste Interpretation von Recht, die durch ein neues Verfahren ebenfalls durch eine unabhängiges ! Gericht wieder modifiziert werden kann.
zum Beitrag27.02.2026 , 07:37 Uhr
absolut. Aber anscheinend besteht für gewisse Kreise genau diese Interpretationsmöglichkeit.
zum Beitrag27.02.2026 , 06:45 Uhr
Die "Probleme" die Sie hier schildern, sind aber nur die vordergründigen, die Aushängeschilder die die afde bedient. Ja es gibt reale Probleme und die sind grundlegend wirtschaftlicher Natur, die Menschen merken die Diskrepanz, dass da etwas nicht stimmt an der Erzählung "Wir sind ein reiches Land ", weil die persönliche Realität eben durch ein Weniger bestimmt ist. Der Glaube an, es wird besser, ist zerbrochen. Geht es Menschen gut, ist ihnen Migration egal, Kriminalität ist eine direkte Folge sozialer Missstände und die angebliche Sprachpolizei, die den Menschen das Sprechen verbietet, eine mediale Erscheinung, die gerne von allen am Laufen gehalten wird., vor allem von Menschen die im vorauseilenden Gehorsam, ein das muss man ja so sagen hinten anhängen um sich dann darüber zu mockieren. Ja auch das sind reale Probleme, die sich aber nie lösen werden mit dieser marktradikalen Politik, die alle Parteien vertreten und dem Sparglauben, dem alle Menschen in diesem Land anhängen. Die Probleme sind grundlegend selbstgeschaffen.
zum Beitrag27.02.2026 , 06:12 Uhr
Nur helfen bei einer Machtübernahme keine Demonstrationen und wir sind mehr Bekundungen mehr. Auch wird keine Machtübernahme dadurch verhindert, es sind 30% die diese Partei an die Macht bringen, das reicht. Da kann man zivilgesellschaftlich gar nichts machen.
zum Beitrag27.02.2026 , 06:10 Uhr
Wehrhafte Demokratie benötigt halt ein 110% Geständnis der Delinquenten, die Demokratie abschaffen zu wollen. Weil es gäbe ja immer noch die Möglichkeit, dass die Delinquenten nur versuchen, mit ihren andeutungsweise Äußerungen, die Stimmen am rechten Rand einfangen zu wollen, um sie damit an die Demokratie zu binden. Wer weiß schon, was Schlimmes passieren würde, wenn diese ehrenhafte Aufgabe nicht erledigt würde und diese Chance darf man nicht verbauen. Man muss immer das Positive im Auge behalten...
zum Beitrag26.02.2026 , 21:52 Uhr
das ist aber eine Hollywood-Mafia-Interpretation, dies gleich als gewaltsame Drohung zu empfinden. Es ist mindestens genauso möglich die Aussage als trotzig, kämpferischen Ausspruch zu deuten, von jemanden, der keine Mittel hat irgendetwas zu ändern, außer andere moralisch zu verurteilen, im Sinne von eure Schuld wird nie vergessen werden. Wenn man einmal die Vita dieses Menschen sieht, ist dies wahrscheinlicher als die erste Interpretation.
zum Beitrag26.02.2026 , 21:42 Uhr
Es geht hier doch mitnichten um Antisemitismus. Es geht um einen Krieg, den vor allem die palästinensische Bevölkerung zu ertragen hat. Wenn es nicht legitim ist, dass sich Betroffene dazu (einseitig) äußern und postwendend als Antisemiten betitelt werden und stellvertretend für den Sprechenden, den man schlecht haftbar machen kann, die Verantwortliche der Berlinale unter dem Vorwand von nicht ausreichender Distanzierung abgesägt werden soll. Dann ist es genau das, was rechts so gerne beklagt, ein Verbot von Meinungsäußerungen. Es ist schon absurd zu glauben, dass palästinensische Menschen, die persönlich oder eben in ihrem Umfeld die Folgen des Krieges erleben, sich in ihrer Israelkritik zügeln sollen, weil das ja mglweise antisemitisch wäre. Soviel klaren Kopf könnte eigentlich jeder Mensch haben, egal wie er zum Krieg steht. Das Agieren von Weimer und Co zeigt wieder: Jede Anklage, ein Eingeständnis.
zum Beitrag26.02.2026 , 09:22 Uhr
Ernsthaft? Ist die korrekte politische Haltung zu fachfremden Themen Einstellungsvoraussetzung? Dann dürfte eigentlich niemand geeignet sein.
zum Beitrag24.02.2026 , 20:37 Uhr
der "französische US-Botschafter" da mußt ich kurz überlegen, ist es der französische Botschafter in den USA oder der amerikanische Botschafter in Frankreich.....
zum Beitrag12.02.2026 , 08:35 Uhr
Sehr wahrscheinlich ist das seine Sicht auf die Dinge, keine Fassade. Das jemand mit seiner Schuld hausieren geht, wäre auch sehr ungewöhnlich. Ich empfinde es als menschlich, wenn auch sachlich nicht korrekt. Um ein RTL Abo zu kündigen, fielen mir weit triftigere Gpünde ein 😜
zum Beitrag11.02.2026 , 07:58 Uhr
diese Diskussion ist doch müßig, es gibt immer einen Tag vor dem ersten Ferientag, an dem man lieber frei hätte. Das soll bitte jeder für sich entscheiden und die entsprechenden Konsequenzen in Kauf nehmen, entweder später in den Urlaub oder eben mögliche Konsequenzen durch die Schule, das ist unlösbar und bleibt, wie man es auch dreht Privatangelegenheit.
zum Beitrag09.02.2026 , 18:44 Uhr
weil die Idee, dass Menschengenerationen vor uns primitiver waren und Menschenformen vor dem Homo sapiens sogar nur keulenschwingende Dummköpfe waren so ziemlich jeder Grundlage entbehrt.
zum Beitrag08.02.2026 , 19:29 Uhr
Die EU hat gerade mit Argentinien ein Freihandelsabkommen abgeschlossen, ebenfalls mit Freifahrtschein für europ. vor allem dt Autobauer und das Gleiche mit den USA soll jetzt kritikwürdig sein? Dass ein Freihandelsabkommen für gegenseitige Vorteile und wirtschaftl. Gleichberechtigung sorgt, ist ein beliebtes Feigenblatt auf der Seite der Vorteilsnehmer, das gleiche Setting mit einem Dritten ist dann natürlich schlecht, ist man dann ja nicht mehr der Bevorteilte.
zum Beitrag08.02.2026 , 09:26 Uhr
so ein Unfug!
zum Beitrag02.02.2026 , 10:23 Uhr
naja, was war die Rote Socken Kampagne der CDU, anderes als eine Strategie, die SPD von der Macht fernzuhalten? Der Unterschied zwischen der Rote Socken Kampagne und der Brandmauer ist aber der, dass die afd ein anderes Kaliber ist, eine npd im Schafspelz. Es besteht die reale Gefahr, dass es das Ende der cdu sein wird, mit der afd zu koalieren und möglicherweise ein Ende der Demokratie, wie wir sie jetzt haben. Diese Gefahr bestand bei der pds nicht, es drohte kein DDR-Sozialismus in der Bundesrepublik und es bestand auch keine strategische Vorbereitung der pds, dieses System zu kippen, sobald sie einmal Regierungsverantwortung übernommen hätte. Dieses ewige Relativieren, diese Hufeisentheorie und diese Naivität Rechtsradikale würde sich an irgendwelche Regeln halten, nur weil man selbst das tut, das ist die Gefahr. Wenn dann hätte die cdu mit der afd koalieren müssen, als diese nur ultral-libertär unterwegs war, unter Lucke oder meinetwegen auch noch Petri, aber das ist ein "Hätte, Hätte", jetzt ist die afd die neue npd, sich da irgendwelche Illusionen zu machen, ist einfach nur blauäugig.
zum Beitrag02.02.2026 , 10:08 Uhr
Naja, er hat schon vieles aus dem Elternhaus mitgenommen, das sich bei konservativ sozialisierten bzw erzogenen Personen (oft) nicht findet. Solche konservativ erzogenen Menschen haben Hemmungen, weil sie mit Tabus aufgewachsen sind, Kinder aus linksliberalen Elternhäusern haben diese moralischen Hemmungen nicht und gehen bewußt über solche Schwellen, es ist dann eben so, wenn diese Kinder ins andere politische Lager wechseln, dass dann solche Poschardts herauskommen können. Was nicht heißen soll, dass das die Schuld der Eltern ist oder gar der linksliberalen Erziehung, es ist immer noch die Entscheidung jedes Einzelnen, welche politische Richtung man wählt. Aber das Handwerkzeug, dessen man sich bedient, kann in dem einen Fall Gutes bewirken im anderen Schlechtes. Es hängte eben immer davon ab, welches Ziel die Person verfolgt, das Rüstzeug ist nur Mittel zum Zweck.
zum Beitrag01.02.2026 , 10:00 Uhr
irgendwo muß man anfangen, solch "niedrigschwellige" Übergriffe zu bagatellisieren signalisiert, dass es schon irgendwie in Ordnung sei. Ist es natürlich nicht und ja, auch wenn die beiden Ausübenden (bewusst nicht Täter genannt) es ganz harmlos meinten, es ist eine Grenzüberschreitung und ein paar muß es treffen, damit ein Signal an alle gesandt wird, dass es nicht ok ist. Ich vermute aber, dass bei der Beurteilung des Falls sehr wohl eine Rolle gespielt hat, dass die Betroffenen Polizistinnen waren und keine "normalen Bürgerinnen", wo vermutlich die Dringlichkeit eines Urteils wesentlich tiefer angesetzt worden wäre.
zum Beitrag01.02.2026 , 09:54 Uhr
stimmt , ich habe die verfügbaren Informationen zum Urteil nachgelesen, es geht um sexuelle Belästigung, nicht um den Status der Betroffenen (weder Frau noch Polizistin sind entscheidend), sondern rein die ausgeübte übergriffige Handlung. Der Rest Ihr Ausführung deckt sich mit meiner Position, dies war auch nicht meine Argumentation und dies habe ich auch nicht infrage gestellt.
zum Beitrag30.01.2026 , 20:51 Uhr
Wobei es hier im Urteil eher um die Infragestellung der staatlichen Autorität (in Form von Polizistinnen) geht, als um die Überlegenheitsdemonstration gegenüber einer Frau. Diese Überlegenheitsdemonstration gegenüber einer Frau ist zwar real gegeben, geahndet wird aber der Übergriff auf die Staatsgewalt.
zum Beitrag27.01.2026 , 22:09 Uhr
ich denke, dass viele der afd Wähler Trump eben nicht gut finden.
zum Beitrag26.01.2026 , 19:16 Uhr
Man muß jetzt die afd in der öffentlichen Wahrnehmung in die Trump-Ecke stellen, so gibt es evtl. eine Chance, Wähler zu erreichen. Trump mag kaum jemand...
zum Beitrag25.01.2026 , 20:19 Uhr
Genau das war zu befürchten und vermutlich genau die Absicht die Trump und Konsorten mit dem Einsatz von ICE provozieren wollten. Nun ist es möglich einen Aufstand zu postulieren, mit allen Folgen die dies hat. Militär im Inneren, Verhaftungen, das endgültige Aushebeln der parlamentarischen Demokratie, falls es noch Mid Term Wahlen geben sollte, wäre das wirklich ein Wunder. Entweder gibt es eine Diktatur in den USA oder es findet sich ein Brutus. Die Geschichtsschreibung irrt, wenn sie Brutus als den Verräter sieht, Caesar war der Trump.
zum Beitrag22.01.2026 , 07:04 Uhr
"Eine regelbasierte Weltordnung gilt nicht nur für ihn als überholt. " Dennoch keimt so langsam das Gefühl, dass er überzogen hat. Das Abrücken von seiner militärischen Drohung und die Relativierung, die USA wolle doch nur Grönland haben, natürlich mit dem drohenden Nachsatz, die USA werden sich merken, wer gegen sie ist... So klingt Rückzug. Trump pokert. Er droht, lässt absichtlich Unklarheiten und lässt so die Vorstellung einer maximalen Eskalation absichtlich im Raum stehen. Und dann abwarten.
zum Beitrag20.01.2026 , 07:02 Uhr
Eine WM Absage wäre zumindest eine Antwort im trump`schen Stil.
zum Beitrag19.01.2026 , 19:26 Uhr
"Bei allem Verständnis für die Sorge um Deutschlands wirtschaftliche Interessen, tut die devote Haltung und Leisetreterei von Kanzler und Außenminister richtig weh. "
das tut nicht nur weh, dass verschlimmert die Situation sogar.
zum Beitrag18.01.2026 , 21:19 Uhr
"Nachfrage nuetzt allein gar nichts, solang das, was nachgefragt wird, nicht in Deutschland produziert wird" ist ja auch richtig, aber in der Kausalkette ein nachgelagertes Problem. Ohne vorhandene Nachfrage braucht man sich erst keine Gedanken um die Angebotssteigerung zu machen....
zum Beitrag18.01.2026 , 16:45 Uhr
Dieser Fundamentalismus war schon immer das Problem linker Gruppen, besonders der JUZ etc. basierten Linken. Lieber um Buchstaben streiten, als pragmatisch auf Situationen reagieren.
zum Beitrag16.01.2026 , 18:44 Uhr
Was die Wirtschaft braucht, ist Nachfrage.
zum Beitrag16.01.2026 , 11:54 Uhr
"Auch die Freude so mancher Wachstumskritiker*innen, für die das hiesige Industrieproletariat offenbar den Hauptfeind im Kampf gegen den Klimawandel darstellt" so drastisch würde ich es nicht formulieren, im Gegenteil haben viele dieser Kritiker aber eine paternalistische Sicht auf den Plebs, für den man doch eigentlich genau wüsste, was das richtige wäre.... Aber ernst nehmen und akzeptieren, dass es Menschen gibt, die nicht ohne Existenzsorgen ihr Leben verbringen und unter anderem deshalb den Fokus auf den Moment legen, das fällt vielen schwer. Wachstumskritik ist (in meinem Umfeld) sehr oft in den gut versorgten bürgerlichen Familien zu hören, da ist es öfters eine nette Attitude die zum Selbstbild dazugehört, konsequent danach gehandelt wird danach aber nicht, höchstens in kosmetischen Dosen, da wo es nicht wehtut.
zum Beitrag16.01.2026 , 11:45 Uhr
Stadtstaaten die zum umliegenden Umland gehören, saugen dieses aus. Eine andere Hoheit der umgebenden Landstriche sichert noch zumindest ein Mindestmaß an Fokus auf die eigene Lebensrealität. Die Großstadt denkt nicht an das Umland, ist das Umland aber politisch getrennt, geht es gar nicht anders, es muß, weil die Großstadt eben nicht mitbedacht werden muß und alles überstrahlt. Als Beispiel muß man nur einmal den Radioprogrammen des RBB lauschen, RBB = Berlin + Brandenburg, da wird die gesamte Provinz bis zur sächsischen Grenze mit Berliner Lokalinformationen versorgt, während der Rest unter ferner liefen firmiert.
zum Beitrag16.01.2026 , 11:38 Uhr
die ganze Diskussion ist ein großes Spektakel, da es keine objektiven Kriterien gibt und auch nicht geben kann, letztlich aber alle dazu etwas sagen können, was auch zeitgleich so schön die eigene Emotion kitzelt. Die klassischen Zutaten von Boulevard. Es gibt andere Themen, die dieses Land bremsen und dringend beackert werden müssen.
zum Beitrag16.01.2026 , 11:34 Uhr
Die Besteuerung von Gutverdienern war schon immer sein Reizthema. Früher auch, wenn etwas gegen Autos geäußert wurde, da ist er allerdings mittlerweile auf die E-Autoschiene umgeschwenkt. Insgesamt hat er mächtig nachgelassen, seine früher erfrischende Art einmal Kontra zu bieten und auch aggressiv nachzufragen ist mittlerweile oft zu reinem Selbstzweck verkommen und dient seltener der inhaltlichen Nachfrage oder dem Aufdecken von Dingen, die das gegenüber möglichst nicht direkt aussprechen wollte.
zum Beitrag16.01.2026 , 10:17 Uhr
Reframing ist genau das Stichwort. Wachstum wird nämlich ganz unterschiedlich definiert. Während die einen nur Ressourcenverbrauch meinen, meinen andere ein monetäres Wachstum, welches auch durch andere, größtenteils immaterielle Güter wachsen kann. Dienstleistungen zum Beispiel.
zum Beitrag16.01.2026 , 08:08 Uhr
Wer den Menschen die Aussicht auf Wachstum nimmt, verliert den Rückhalt in der Bevölkerung und wer weiter auf maximalen Ressourcenverbrauch setzt, zerstört die Grundlage der menschlichen Gesellschaften. Es ist ein Dilemma.
zum Beitrag16.01.2026 , 07:42 Uhr
Die Reaktionen auf seine durchaus vernünftigen Aussagen bestätigen die Richtigkeit des Gesagten.
zum Beitrag15.01.2026 , 21:30 Uhr
kann man so sehen, finde ich sogar nachvollziehbar, aber objektiv sind die Argumente dennoch nicht :) Auch historisch gewachsen ist eine Kategorie.... Auf die Spitze getrieben sind alle Bundesländer überflüssig.
zum Beitrag15.01.2026 , 21:27 Uhr
definieren Sie zunächst Ihre Sicht, was Effizienz ist. Finanzielle Effizienz ist etwas anderes als Organissationseffizienz,,, und so geht es munter drunter und drüber und aneinander vorbei....
zum Beitrag15.01.2026 , 21:22 Uhr
Woher die Atomwaffen, woher die miltärische Infrastruktur, woher die Geheimdienstinformationen nehmen? Wenn zumal die Amerikaner unsere Infrastruktur kennen und europäische Kommunikation ein offenes Buch für die USA?
zum Beitrag15.01.2026 , 13:26 Uhr
Es gibt bestimmt einiges, was man im Föderalismus vereinheitlichen könnte, aber dieses fadenscheinige rein subjektive Argument der Effizienz ist bestimmt nicht der Grund. Effizienz ist eine Weltsicht aus der rein neoliberal geprägten Perspektive. Definieren Sie doch einmal Effizienz! Ich wette, darunter versteht jeder etwas ganz anderes. Es ist rein subjektiv. Ginge es um reine Effizienz, wäre ein Zentralstaat wesentlich effizienter, (legt man einmal diese BWLerische Weltsicht als Maßstab zu Grunde).
zum Beitrag15.01.2026 , 13:17 Uhr
Wenn, dann geht es ja nicht darum "das Beste" und das Potential optimal auszuschöpfen, das sind rein marktbasierte neoliberale Weltbetrachtungen. Wenn etwas für Föderalismus spricht, dann ist es rein der Unterschied der zählt, der Unterschied, der die Existenz von Alternativen ermöglicht. Ein Vergleich der französischen Provinz mit der deutschen Provinz, lohnt sich einmal anzustellen. z.B. die Provence: außer den Touristen eigentlich tot. Selbst Lyon, ein Provinznest... Allein, dass man in D überlegt, wo man am liebsten studieren möchte, weil es einige Himmelsrichtungen gibt, die als reale konkurrierende Angebote wahrgenommen werden, spricht Bände. In Frankreich stellt sich dieses Problem nicht, wer etwas erreichen will, kennt nur eine Prio und ein paar untergeordnete Alternativen.
zum Beitrag15.01.2026 , 13:09 Uhr
Die Sache mit dem Föderalismus ist ja nicht buchhalterisch, geldtechnisch begründet. Ginge es rein um Geld, wäre ein Zentralstaat sicher am besten. Herr Söder, bitte antworten Sie.....
zum Beitrag15.01.2026 , 13:05 Uhr
das " VÖLLIG überflüssige) Bremen" definieren Sie einmal objektiv "überflüssig".
zum Beitrag13.01.2026 , 08:19 Uhr
"Trump arbeitet an seinem eigenen Untergang." In einer gut informierten und rationalen, denkenden und handelnden Wählerschaft wäre das wohl so. Nur ist zu bezweifeln, ob so Wahlentscheidungen getroffen werden. Zu befürchten ist, dass ein größeres Chaos, eine noch weiter verschlechterte Lebenssituation zu einer weiter sich radikalisierenden Wählerschaft führen kann. wzbw. Die Ausführungen von Sasha Lobo (ohne Bezahlschranke) im Spiegel theoretisieren dazu einen Handlungsrahmen. "Trump ist ein Film, ein ständiges, selbst inszeniertes Spektakel." nach dem "Philosophen Guy Debord: »Das Spektakel will es zu nichts anderem bringen als zu sich selbst.«" "Nach Debord verdrängt das Spektakel als eine Art Über-Ideologie alle anderen Wahrnehmungen und Interpretationen der Wirklichkeit."
www.spiegel.de/net...-a451-36f325fb7244
zum Beitrag09.01.2026 , 14:32 Uhr
ja, da stimme ich ihnen zu, Berichte über das shooting gibt es. Ich meine aber die politischen Reaktionen darauf, die Reaktionen z.B. von Tim Walz Governor von Minnesota, der heute die Nationalgarde von Minnesota in Bereitschaft gesetzt hat, um sie zur Not gegen ICE einzusetzen. Ähnliches hat auch ein weiterer Governor angekündigt. Ebenso die Reaktion einiger Republikaner, Trump solle diese Ankündigung als Aufstand werten... Dies sind Entwicklungen, die hierzulande noch nicht bewertet wurden und aus der Sicht als Nachrichtenkonsument diesseits des Ozeans sind diese Entwicklungen nicht wirklich einzuordnen, aber es scheint, als ob die Demokraten einen anderen Ton anschlagen.
zum Beitrag09.01.2026 , 13:48 Uhr
"Und offenbart sein Un-Talent für politische PR. " Eben, es geht um PR und um nichts anderes. Dass das medial nicht gut aussieht, mag sein, ein Stromausfall ist aber kein 24/7 Job für einen Bürgermeister. Nur wenn er sich nachweislich nicht bemüht hat eine Lösung zu organisieren, wäre es etwas anderes.
zum Beitrag09.01.2026 , 12:01 Uhr
Liebe Taz, könntet Ihr einmal über die Proteste und politischen Reaktionen in den USA gegen das ICE shooting von Renee Good berichten? Tim Walz und andere Governers beziehen eindeutig Stellung und es scheint, dass ein Punkt erreicht sein könnte, wo sich wirklich Widerstand formiert. Dies findet sich bis jetzt noch in keiner deutschen Medienberichterstattung wieder. Tut mir leid diese Kommentarspalte zu kapern...
zum Beitrag09.01.2026 , 09:17 Uhr
Der Fehler besteht wahrscheinlich darin bei Trump und seiner Administration faktenbasierte, rationale Logik anzunehmen, ganz offensichtlich tickt diese Regierung anders, nach einer eigenen Agenda und vermutlich ist die nicht so durchdacht und konsistent wie das allgemein angenommen wird.
zum Beitrag07.01.2026 , 15:35 Uhr
Militärisch macht es keinen Sinn, Überlegungen in irgendeine Richtung anzustellen, niemand wird gegen die USA kämpfen, das ist ausgeschlossen, allein schon, weil Europa die USA im Konflikt mit Russland benötigt. Europa steckt in der Zwickmühle, lässt es sich von den USA ein Territorium wegnehmen und reagiert nicht darauf, ist die EU keine ernstzunehmende Partei mehr. Die inneren Spannungen aus einer Annexion werden dann auch die EU sprengen. Eine Konfrontation mit den USA ist ebenso nicht zu gewinnen, weil die EU eben nicht ein, sondern viele Staaten sind, obendrein uneins. Bei einer militärischen Gegenwehr wäre der Schutz der USA für Europa und der Ukraine sofort weg. Lediglich politischer Gegendruck, abseits von Erklärungen kann funktionieren, es gibt einige Punkte wo die USA die EU brauchen. Das ist schwach, aber die einzige Chance.
zum Beitrag06.01.2026 , 21:36 Uhr
tja, nur wie darauf reagieren, das ist die Frage. Europa muß den Preis für eine Annexion Grönlands sehr hoch treiben, nur dass wird Trump bremsen. Aber die verzagten Reaktionen aus Europa lassen vermuten, dass Dänemark am Ende alleine dastehen wird, das wird auch der Anfang vom Ende der EU sein, der NATO sowieso.
zum Beitrag03.01.2026 , 18:10 Uhr
Wirtschaft brummt, wenn es Steuern gibt, einfach weil sie muß. Jetzt ist es einfacher, die durch Steuersubventionen gesparten Gewinne am Finanzmarkt zu platzieren... So paradox es klingt, Unternehmenssteuern zwingen Wirtschaft zum erfolgreich sein.
zum Beitrag03.01.2026 , 17:47 Uhr
www.youtube.com/watch?v=fOEKannkLXM lohnt sich ! :)
zum Beitrag03.01.2026 , 17:45 Uhr
sicher? das Gros der Presse beteiligt sich doch an der Besitzstandswahrungrhetorik der Politik. Siehe "Der Sozialstaat ist zu teuer"
zum Beitrag03.01.2026 , 17:43 Uhr
genauso war es gemeint :)
zum Beitrag03.01.2026 , 13:19 Uhr
DIe von Ihnen beschriebene Problematik ist aber nur zutreffend, weil es zwar eine gemeinsame Währung gibt, die EU sich aber weigert, die Eurozone auch wie eins zu behandeln. Jedes Land soll einzeln agieren, was in einem Währungsverbund aber unmöglich ist. in dieser Konstruktion, setzt sich der/ die Stärksten durch, das sind vor allem Dtl. / NL / und Skandinavien. Wäre die USA genauso gestrickt, wären es die exakt gleichen Probleme. Nur weil die USA Einzelstaaten, wie eins behandelt werden, funktioniert der Dollar. Der Euro wo ein Land seine Bilanzüberschüsse auf Kosten / sprich Defizite der Anderen ausleben kann und die daraus entstehenden problematiken den Einzelhaushalten der Teilstaaten zugerechnet werden, ist zwingend falsch konstruiert, so steht der Euro permanent an der Kante.
zum Beitrag01.01.2026 , 19:54 Uhr
Die Griechenlandtragödie kann man auch anders beschreiben. Allen war bewußt, dass ein Grexit der Untergang des Euros wäre, weshalb ein Exempel statuiert wurde, um eine ähnlich abschreckende Wirkung zu erzielen, wie die weltfremde Träumerei eines Grexit. Wie das als Kooperation umgedeutet werden kann, ist schwer nachzuvollziehen, sicher müssen alle irgendwie zusammenbleiben, dies folgt aber nicht der Logik der Kooperation, sondern der Logik der Macht.
zum Beitrag01.01.2026 , 18:42 Uhr
Lobbyismus tötet die Demokratie.
zum Beitrag31.12.2025 , 18:26 Uhr
Wenn das wirtschaftliche Problem ein Absatzproblem ist, ändert die Verbesserung der Gewinnsituation der Kapitalgesellschaften, allein den Teilhabern, aber nicht der Wirtschaft.
zum Beitrag31.12.2025 , 18:25 Uhr
„Das ist eine totale Schnapsidee. Die zusätzlichen Impulse daraus wären sehr gering.“ So sieht es aus. Denn: Am Lobbyismus geht die Demokratie zu Grunde.
zum Beitrag31.12.2025 , 18:23 Uhr
wurde sie wirklich bis in alle Ewigkeit verdammt...?
zum Beitrag31.12.2025 , 18:22 Uhr
so sieht es aus, die politische Anschauung korreliert Null Komma Null mit der Herkunft, der sexuellen Orientierung noch irgendwelchen anderen persönlichen Merkmalen. Zu unterstellen, Individuen seinen aufgrund ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung etc. irgendwie politisch determiniert, ist lediglich eine andere Form von Rassismus, Klassismus oder xyz-mus, Schubladendenken. Dass man darüber stutzt, ist aber nachvollziehbar, nur gehen wir dabei unseren eigenen Vorurteilen auf den Leim, so ehrlich muss man sein.
zum Beitrag29.12.2025 , 20:22 Uhr
Dieser Herr ist an Ahnungslosigkeit nicht zu toppen.
zum Beitrag27.12.2025 , 20:15 Uhr
Es wäre naiv zu denken, man könnte irgendwelche Stadtbahntrassen quer durch Hamburg verlegen... genau das ist der Punkt! In der Theorie klingt das alles logisch und einfach, in der Praxis wäre es wahrscheinlich: Deutschlandtempo
zum Beitrag11.12.2025 , 07:32 Uhr
Schlicht. Das ist eine treffende Charakterisierung von Weimer.
zum Beitrag09.12.2025 , 21:06 Uhr
Forscher fordern "...dass die Medienkonzerne dazu verpflichtet werden, ein sicheres Umfeld für Jugendliche zu schaffen."
Aha. Na, Wünsche muss man ja noch haben, auch wenn sie so realistisch sind wie „Die Hölle friert zu“.
zum Beitrag01.12.2025 , 07:40 Uhr
nicht nur mangelnde Innovation, auch mangelnde Kaufkraft. Denn wenn in Gänze die Kuafkraft gering ist, istr auch der Absatz innovativer Produkte gering, es kann lediglich zu Verschiebungen von Konsumausgaben führen, aber nicht zu Wachstum. Ohne steigende oder wenigstens gleichbleibende Kaufkraft kann auch keine Wirtschaftsbelebung erfolgen. Dass der Export schwächelt und auch nicht wieder ansteigen wird, kommt noch dazu...
zum Beitrag28.11.2025 , 19:22 Uhr
Wieso war Fritz Cola überhaupt in diesem Verein?
zum Beitrag23.11.2025 , 11:36 Uhr
Die Reallöhne müssen steigen, dann ist auch die Rente leistbar. Wenn Dtl seine Exportfixierung aufgeben muß, weil schlicht der Absatz fehlt, ist eine stärkere Binnennachfrage sowieso geboten und das geht nur mit mehr Geld für die Nachfragenden, eben die Arbeitnehmer.
zum Beitrag22.11.2025 , 16:56 Uhr
weiß ich nicht, ob das so zwangsläufig sein muß. Aber keinen Einsatz und gleichzeitiges Beklagen darüber keinen Einfluß zu haben birgt einen gewissen Widerspruch in sich.
zum Beitrag22.11.2025 , 10:46 Uhr
diese ganzen theoretischen Gedankenspiele, was gerecht, was ungerecht wäre, sind nur eins: Gedankenspiele. Ohne einen eigenen Einsatz, und ohne sich selbst ins Risiko zu begeben, sitzt man nicht mit am Tisch und genauso agiert Europa. Das kann man schlecht oder auch gut finden, rein faktisch kann man nicht von der Seitenlinie Forderungen stellen und verlangen selbst nicht ins Risiko zu gehen. Das ist schlicht eine Binse und einfach der Lauf der Dinge. Was gut, was schlecht wäre, spielt dabei keine Rolle. Europas Forderungen mögen gerechtfertigt sein, weil die Ukraine nicht dafür bestraft werden kann, dass sie angegriffen wurde, aber es geht eben nicht um Argumente, es geht um militärische Stärke, leider.
zum Beitrag15.11.2025 , 10:14 Uhr
Super Kommentar!
zum Beitrag08.11.2025 , 19:28 Uhr
was auffällt, überall wird über sie gesprochen, gerade heute mehrmals im Radio und nicht nur am Rande, aber das Lied wird nicht gespielt.... ist wohl zu radiounkompatibel :)
zum Beitrag03.11.2025 , 23:30 Uhr
alles nette Gedanken, weniger Bürokratie, mehr Wagnis bei Unternehmensentscheidungen etc. ist aber alles Schall und Rauch, wenn es keine Nachfrage gibt. Wenn der Bäcker bei 4 Hochzeitsgesellschaften noch eine 5te Hochzeitstorte ins Schaufenster stellt, nützt ihm das gar nichts... er wird nur 4 verkaufen... Und nun ist die Frage, warum die dt Wirtschaft unter mangelnder Nachfrage leidet... und wieso Politik, Medien und Kommentatoren immerzu das Angebot vergrößern wollen ohne zu sagen, wer dieses Angebot nachfragen soll.
zum Beitrag03.11.2025 , 21:35 Uhr
Das Problem ist die Exportfixierung unseres Landes, die niedrige Löhne braucht, eine stärkere Binnenwirtschaft, die höhere Löhne erlaubt, erlaubt auch höhere Renten. Verdienen diese 2 Arbeitnehmer 3500 ist der Beitragssatz gleich viel niedriger, weil der Rentenanspruch des Rentners hat sich ja nicht erhöht.
zum Beitrag03.11.2025 , 21:30 Uhr
man kann sie ja auch ausbilden....
zum Beitrag01.11.2025 , 06:54 Uhr
In Sonnenmilch ist obendrein auch keine Sonne drin....
zum Beitrag10.10.2025 , 07:48 Uhr
Das ist aber eine Folge der Politik. Die Schlußfolgerung, Wirtschaft bräuchte nicht mehr zu wachsen (im monetären Sinne) , weil es bei Otto Normal sowieso nicht ankommt, ist wie das eigene Holzbein abhacken. Dann kann man nämlich gar nicht mehr laufen.... Sinnvoller ist es die Politik zu verändern, so dass die Bevölkerung an der Wirtschaft partizipiert. Diese dem Neoliberalismus geschuldete Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Bevölkerungseinkommen ist auch die tiefere Ursache für den Rechtsruck weltweit. Trump, LePen, die aphde sind alles Kinder und Nutznießer dieser Fehlentwicklung.
zum Beitrag10.10.2025 , 07:42 Uhr
vwl`erische Dienstleistungen sind nun nicht das, was man sich so aus dem Stehgreif darunter vorstellt. Zu "Dienstleistungen" gehört alle Wertschöpfung, die nicht primär durch Produktion gekennzeichnet ist, sondern durch Tätigkeiten. z.B. auch Steuerberater und Unternehmensberatung. Die werden besonders von "Reichen" gern in Anspruch genommen ;)
zum Beitrag10.10.2025 , 07:34 Uhr
Ich habe nicht explizit Sie gemeint, eher galt mein Kommentar Erfahrungssammler und Ihnen.
zum Beitrag09.10.2025 , 07:55 Uhr
das mit den Schamanen ist schon richtig. Dort sitzen neoliberale BWLer, die von Makronomik keine Ahnung haben. Ausbaden darf es das gesamte Land in Form von sinkender Wirtschaftsleistung (ergo, weniger Einkommen und Sozialkürzungen). Allerdings ist die Vorstellung Wirtschaftswachstum sei immer 1:1 ein wachsender Ressourcenverbrauch, ebenso falsch. Im BIP sind auch Dienstleistungen enthalten und auch materielle Kreislaufwirtschaft erzeugt z.B. ein BIP Wachstum. Es kommt auf die Wirtschaftsausgestaltung an und die lässt sich durch Politik gestalten. Das BIP ist eine Geld-Größe und wird nicht auf Grundlage der Resourcenverbrauchs berechnet.
zum Beitrag09.10.2025 , 07:45 Uhr
"...zeichnet sich im Herbst 2025 eine leichte konjunkturelle Erholung auf niedrigem Niveau ab" Das ist die Standardformulierung, in nahezu jeder Prognose. Real durch nichts unterfüttert. In der Bundesrepublik gab es noch nie negative Prognosen aus dem Wirtschaftsministerium. Diese Art von Prognosen sind als eine Art Wunschliste zu verstehen, mehr nicht, etwas, um medial gute Botschaften zu verbreiten. Real D befindet D sich in einer Rezession, seit dem dritten Quartal 2022 sinkt das BIP, die Prognosen sagten bisher aber immer ein Wachstum voraus. Dieses Manko wird vom Statistischen Bundesamt dann im Nachgang der realen Entwicklung angepasst, zuletzt im August 25. Nur so ist der mediale Aufruhr nicht so groß. Von ernsthafter Statistik kann da keine Rede sein. Zusätzlich verhindert man so eine Ursachenanalyse und kann weiter Lobbypolitik betreiben. Hier sieht man einmal den Unterschied zwischen Realität und Prognosen: www.relevante-oeko...5/08/ifopapier.png
zum Beitrag08.10.2025 , 21:22 Uhr
was bleiben wird von Macron ist: LePen.
zum Beitrag19.09.2025 , 09:02 Uhr
Dann ist noch wichtig, wohin und welches Auto man fährt, bei 6 Personen plus Gepäck (privat), gibt es aktuell kein Auto, dass an die 400km herankommt, der Kaufpreis ist dann ebenfalls im Luxussegment verortet. Wenn man Nutzlasten (beruflich) transportieren muß, gibt es aktuell kein Auto, das Langstrecke kann. Mit Anhänger fahren, mit 1Tonne hinten dran ist genauso wie im Winter fahren. Das sind ganz klar Grenzbereiche und es gibt nicht viele Menschen, die so etwas brauchen, E-Mobilität ist aber noch nicht am Ende der Entwicklung, für die Zivilisation und als reiner Konsument, klappt es schon... Ganz kapitalistisch wird von den Autobauern erst mal das größte Marktsegment abgedeckt, die wollen in Zukunft ja auch noch verkaufen....
zum Beitrag19.09.2025 , 08:49 Uhr
hat er doch erlebt oder bezweifeln Sie das? Die Ladeinfrastruktur ist gerade Wild-West Kapitalismus oder milder ausgedrückt typisch Abofalle... Da ist wenig "systemoffen" und universell (was nicht heißt, dass es das nicht auch gäbe, nur um Ihr nächstes Argument vorwegzunehmen)
zum Beitrag19.09.2025 , 08:46 Uhr
So sieht`s aus. Ich denke mal, in Zukunft wird aber auch Langstrecke und Nutzlasttransport möglich sein. Aktuell sieht`s da leider noch mau aus. Genauso, wie beim Personentransport über 7 Personen hinaus, da wird die Anschaffung schon Luxus. Wird sich aber ändern, denke ich.
zum Beitrag19.09.2025 , 08:42 Uhr
ja, ja, wenn doch nur andere Menschen so handeln würden, wie man es sich selbst im Kopf ausmalt, gäbe es wohl keine Probleme auf der Welt. Die Realität ist: andere Menschen, andere Umstände, andere Notwendigkeiten. Man kann entweder zuhören und verstehen wollen, um Lösungen zu erarbeiten, oder man kann andere mit Spitzfindigkeiten belegen und Diskussionen ins Nirgendwo führen – und sich hinterher wundern, wieso andere denn verdammt noch mal nicht so handeln, wie es doch vernünftig wäre. Will man Lösungen, muss man verstehen wollen. Nur so kann man etwas verändern – sonst wird das nichts.
Bei der E-Mobilität zu behaupten, es gäbe keine Ecken und Kanten, kann man machen … Ich erlebe diese Ecken, sage aber nicht, dass E-Mobilität nicht die Zukunft ist. Es muss sich nur noch einiges ändern.
zum Beitrag19.09.2025 , 08:00 Uhr
Sehe ich genauso, dieser Mord könnte genau der Anlass sein, ganz offen gegen die Opposition vorzugehen und den Staat zu übernehmen. Während die Opposition und alle klugen Menschen analysieren, nutzt MAGA einfach die Gunst der Stunde und handelt.
zum Beitrag19.09.2025 , 07:55 Uhr
Das Entscheidende ist aber, interessieren sich Trump und MAGA überhaupt für die Hintergründe oder ist es nur ein willkommener Anlass um gegen die Opposition vorzugehen.
zum Beitrag17.09.2025 , 17:04 Uhr
dann müssen sie noch einmal lesen. Ihre Antwort geht von Ihren eigenen Annahmen aus, die bei mir nicht zutrafen.
Konkret: ich musste eine Maßnahme auf einem Feld in MV durchführen. Ich wohne aber 200km entfernt, mein Auto hat 330 km Reichweite, also muß ich laden. Meine App zeigt mir keine Ladepunkte in diesem Bereich. Ich hätte also auf gut Glück eine suchen müssen. Das Laden an einer Steckdose dauert (wenn ich eine gehabt hätte), sagt meine App 40h (selbst wenn es nur 20h dauert ist das für einen Arbeitsausflug zu lang), ergo muss ich übernachten, wenn ich keine Schnelladesäule finde. Da gibt es bestimmt Lösungen, dass will ich nicht abstreiten... nur praktisch ist das nicht. wenn ich in dieser Region in MV ein Ferienhaus miete, muß ich das Auto permanent am Haus laden, weil es dort (zumindest laut App) keine Schnelladesäulen gibt. Selbst wenn ich dann doch eine finde, ist das vorher, vor dem Urlaub nicht zu planen. Ich hoffe ja auch, dass sich das bald ändert, aber aktuell ist es eben nicht so problemlos und wenn man nicht in der Zivilisation arbeitet, stößt man eben auf diese Fälle wo es schwierig wird.
zum Beitrag17.09.2025 , 10:10 Uhr
Das Liegenbleiben ist wohl eher kein Problem, das Fahren in bekanntem Terrain wohl auch nicht, entweder geht es oder eben nicht. Die Fahrt zu einem weiter entferntem Ziel, dass sich im infrastrukturellen Nichts befindet, wenn man z.B. in der Natur zu tun hat, ist eher ein Problem. Das wird nicht viele Menschen betreffen, pendeln die meisten doch bekannte Strecken und meist dieselben oder eben von Zivilisation zu Zivilisation, für die Grenzbereiche sind E-Auto leider aktuell noch nicht geeignet. So mußte ich kürzlich für eine berufliche Tagesfahrt auf den Diesel umsteigen, weil es am Zielort, der zwar noch mit einer Akkuladung erreichbar war, es aber keine Lademöglichkeit gab, die nicht eine Übernachtung notwendig gemacht hätte. Das kommt nicht oft vor, aber als Beispiel für die Mehrheit: mieten Sie ein Ferienhaus in MV, dann stellt sich diese Problematik auch sehr schnell.
zum Beitrag08.09.2025 , 20:39 Uhr
Es kam wie es kommen mußte, die Lösungsansätze aller Parteien können es nicht verbessern, nur verschlechtern. Mit Sparen kann keine Wirtschaft wachsen, woher auch soll das Geld kommen, das ein Wachstum erzeugen soll? Auch die linke Idee, Reiche zu besteuern, wird nicht funktionieren, denn Geld, das bereits im Wirtschaftskreislauf ist, kann kein Wachstum erzeugen, es kann nur umverteilt werden, das wäre sozial und gesellschaftlich richtig!, aber gesamtökonomisch bliebe es ein Nullsummenspiel. Wachstum kann nur durch neue Investitionen erzeugt werden, das ist abe rmit Macron, der EU und dem Zeitgeist der in allen Parteien herrscht nicht möglich.
zum Beitrag19.08.2025 , 22:37 Uhr
muß man dazu etwas sagen/schreiben? manche äußerungen sind so absurd, dass man dazu am besten nichts sagt und den irrsinn einfach mal in seiner gesamten bandbreite auf sich einwirken lassen kann.
zum Beitrag24.07.2025 , 10:07 Uhr
Meine Erfahrung: KI kann enorm hilfreich sein, Quellen zu finden, Zusammenhänge zu entdecken etc., aber man darf nicht einfach glauben was da steht, es ist nicht falsch, aber die Antworten beruhen immer nur auf der Quellenlage entweder die im Internet oder die eigene Fragestellung. KI liefert ein simples in sich stimmiges Ergebnis, bis sich die Fragestellung oder (ebenso wichtig) die Frageformulierung ändert oder andere Quellen hinzugezogen werden. Zur Benutzung der KI gehört zwingend das Erlernen Ergebnisse zu hinterfragen und aus anderen Blickwinkeln noch einmal zu betrachten (bzw die KI noch einmal zu befragen), gutes wissenschaftliches Denken eben. Das Tolle ist nämlich, die KI korrigiert sich, ist strikt logisch und nimmt es nicht übel, noch einmal bohrend nachgefragt zu werden (im Gegensatz zu Menschen, wo die Emotionalität immer noch dazwischen steht).
zum Beitrag21.07.2025 , 23:43 Uhr
doch es geht um Investitionen und wie der Staat mit diesen Investitionen das optimalste Ergebnis erreichen kann. Klimaschutz und gleichzeitig Wirtschaftsankurbelung ist ein guter Deal. Gasspeicher durch Akkus ersetzen, das haben Sie gesagt, ich nicht, das wäre Unfug. Warum denken Sie bei Akkus nur an Feststoffakkus? Es gibt noch viele andere Möglichkeiten. Und wenn es um den sinnvollen Einsatz begrenzter Ressourcen geht, es wird gerade in mehreren Projekten an der Kernfusion geforscht. Ergebnis: offen. Niemand weiß, ob das ein sinnvoller Einsatz ist oder nicht, das wissen wir erst hinterher. Es verwundert einfach, wenn bei Großtechnologie gar nicht über die Finanzierung gestritten wird, bei Kleintechnologie, man könnte sagen Simpletechnologie plötzlich ein Aufschrei durch das Land geht...
zum Beitrag21.07.2025 , 16:01 Uhr
Da wären wir beim Thema, wie Wachstum überhaupt entstehen kann, und das geht nur durch zusätzliches Geld, das in den Wirtschaftskreislauf fließt. Unser bisheriges Wirtschaftsmodell, Merkantilismus, wir holen unser Wachstum aus dem Ausland, kommt an ein Ende, dank Herrn Trump. Nur dadurch konnten alle Sektoren sparen, Staat, Wirtschaft und Privat, das zusätzliche Geld kam aus dem Ausland. Jetzt muß irgendein Sektor, diese Rolle übernehmen, sonst haben wir Rezession. Da Privat nie die Schuldnerrolle übernehmen wird und auch nicht kann, die Wirtschaft dank genialer Steuermodelle zum Sparen und angeregt wird, bleibt nur noch der Staat. Wenn die Wahl zwischen Rezession und Verschuldung, man könnte es auch Investition nennen ist, liegt die Investition, aus meiner rein persönlichen Sicht am nächsten und wenn diese Investition die dt Wirtschaft ankurbelt und damit das BIP erhöht, es sich langfristig in Steuereinnahmen und einer laufenden Wirtschaft wieder amortisiert, sind 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Man könnte aber auch einfach sparen, dann haben wir Rezession, eine darbende Wirtschaft, ein sinkendes gesellschaftliches Einkommen, aber einen ausgeglichenen Haushalt.
zum Beitrag21.07.2025 , 09:23 Uhr
Nein, nicht immer. Es ist nur wichtig zu sehen, wann es sinnvoll ist auf den Markt zu setzen und wann es unsinnig ist.
zum Beitrag21.07.2025 , 09:18 Uhr
Würde in D aktiv geplant und staatlich agiert, wäre die Schaffung von Rückhaltemöglichkeiten von Regenwasser in der Landschaft dringend geraten. Mäandrierende Flüsse und Bäche, Moore aufgestaute Wasserläufe durch Überlaufstaustufen (das kann der Biber sogar kostenlos ermöglichen) und Grundwasserversickerung sind ein Teil der Möglichkeiten. Es muß aber auch getan werden, sprich bezahlt und gebaut werden. Der Markt wird es nicht regeln und Flächennutzungspläne auch nicht.
zum Beitrag21.07.2025 , 09:11 Uhr
wenn sie einen flexiblen Stromtarif haben, bekommen Sie den günstigen Preis u.U. schon. Bei Festpreisen aber nicht.
zum Beitrag21.07.2025 , 09:10 Uhr
in Dtl liegen aktuell Anträge auf Großbatteriespeicher in Summe von 326 GW vor.
zum Beitrag21.07.2025 , 09:07 Uhr
Wenn man sich einmal ansieht, wie sich Technologien durchsetzen, dann ist es eben mit Nichten so, dass sie sich allein aufgrund von Preisvorteilen durchsetzen. Anfangsinvestitionen (und damit meine ich die gesellschaftlichen, nicht die rein BWLerischen) sind am Anfang immer enorm und nicht rentabel. Der Unterschied zu heute ist nur, dass zu der Zeit als AKWs gebaut wurden, es gesellschaftlicher Konsens (zumindest im Mainstream) war, dass dies Fortschritt sei, nach Subventionen und Kosten hat die Öffentlichkeit nicht gefragt. Heute ist steckt die buchhalterische Sicht in jedem Kopf, dank jahrzehntelanger Indoktrination, dass eigentlich gar nichts mehr geht. Wenn Gesellschaften nicht mehr perspektivisch denken, ist Stillstand die Folge. Klagen über China sind ja im Trend, aber die Konsequenzen, die zieht niemand, weil Klagen kostet nichts, man kann sich dabei wunderbar Selbstbestätigung abholen. VW hat die E-Mobilität verschlafen, wegen der hohen Anfangskosten, die Folgen sehen wir jetzt. Wer rein BWLerisch denkt, wird bald abgehängt.
zum Beitrag21.07.2025 , 09:01 Uhr
Wo Sie die Kosten ansprechen, warum reden Sie nicht über die Kosten von AKWs? Das ist ein reines Subventionsgeschäft, interessiert merkwürdigerweise aber niemanden.... Norwegen hat einen Stromüberschuß über die Dekade gemittelt von 10TWh pro Jahr, in 2022 sogar rund 17TWh 17TWh ersetzen 2 AKWs, im Schnitt (vergangene Dekade) wird also min. 1 AKW ersetzt, mit Luft nach oben. Norwegen kann natürlich nicht die einzige Absicherung sein, es geht ja um den europäischen Verbund. Dass Stromspeicher in der Entwicklung noch nicht da sind, wo sie technisch sein müssten, ist glaube ich Konsens. Es geht nicht um Lithiumspeicher, an die Sie mglw. denken. Die wären in der Tat nicht umsetzbar.
zum Beitrag21.07.2025 , 08:48 Uhr
Die Privathaushalte verbrauchen 29% des Strombedarfs, allein rechnerisch geht es deshalb nicht um Privathaushalte. Auch ökologisch ist es nicht sinnvoll, wenn jede Firma sich einen Solar- und einen Batteriepark hinter das Firmengelände baut (Herstellung, Flächenverbrauch, Rohstoffe, späterer Müllanfall), davon abgesehen, dass das gar nicht möglich ist. Wenn jeder seine eigene Infrastruktur schafft/schaffen muß, wird ein Stromnetz unsinnig, das wäre eine enorme Verschwendung von Ressourcen! Gemeinsame Infrastruktur verringert den Ressourcenverbrauch, schafft Synergien und nützt allen. Das ist wie bei Arbeitnehmerrechten, kämpft jeder für sich allein, ist es aussichtslos, zusammen kann etwas erreicht werden. Es ist ein systemisches Problem, dass systemisch durch Politik angegangen werden muß! Vereinzelung ist ganz im Sinne des Neoliberalismus. Und was die Abhängigkeit von Konzernen angeht, das ließe sich auch politisch regeln, Stichwort Bürgerparks. Dafür müssen die Menschen aber ein Bewußtsein haben (-> mühsam) und dann politische Forderungen stellen und entsprechend wählen. Wieso glauben Sie, dass wenn jeder vor sich hin wurstelt etwas ökologisch sinnvolles herauskommt?
zum Beitrag19.07.2025 , 22:41 Uhr
genau, das nennt sich abnehmender Grenzertrag in der VWL und ist ein allgemeines Gesetz in den Wirtschaftswissenschaften. Deshalb setzt sich auch nie eine Technologie allein aus rein finanziellen Marktmechanismen zu 100% durch, die restlichen fehlenden Prozente zu 100% kommen durch Marktmacht zusammen. Bei Erneuerbaren geht es aber um finanzielle Zahlen und Strom, eine physikalische Größe, die Physik ist hier der begrenzende Faktor, der de facto alternative Ersatztechnologien erzwingt. Was genau das sein wird, ist politischer Natur, aus der Hüfte geschossen, Speicher oder Gas und Kohle, beides ist technisch möglich, was davon zum Einsatz kommt, ist eine Entscheidung, die allein in menschlicher Hand liegt.
zum Beitrag19.07.2025 , 22:32 Uhr
Es geht ja nicht nur um den Strombedarf der Privathaushalte ;) und RWE investiert übrigens schon groß in Offshoreparks . Lapidar gesprochen, um ein paar Speicherbatterien, mit denen die Menschen Ihre Fernseher betreiben, geht es nicht, auch die Institutionen, die das TV-Programm erstellen, benötigen Energie und da stößt das Balkonkraftwerk und die Autobatterie an die Grenzen. :)
zum Beitrag19.07.2025 , 22:25 Uhr
Es geht nicht um die Zeiten an denen keine Erneuerbaren verfügbar sind es geht um die Zeiten in denen Erneuerbare so viel produzieren, dass es den Preis drückt und diese Zeiten treten bei mehr Erneuerbaren eben häufiger auf. Das führt rein finanziell zu Mindereinnahmen, die die Investitionen schlechter decken. Das hat rein finanzielle Folgen, geringere Kreditwürdigkeit, aber auch geringere Erträge der Eigner. Und nur dieser Effekt führt zur Abnahme des Ausbaus. Das was sie beschreiben ist der politische Wille, den ich meinte. Wenn der Wille da ist, ist es auch machbar. Rein marktreguliert ist es aber unmöglich auf 100% Erneuerbare zu kommen.
zum Beitrag19.07.2025 , 22:12 Uhr
so siehts aus generell haben Überschußländer kaum Möglichkeiten bei solchen Streitigkeiten glimpflich davonzukommen, Überschußländer haben etwas zu verlieren.
zum Beitrag19.07.2025 , 14:43 Uhr
wichtige Fakten sind aber auch, dass der AKWausbau in GB stagniert (wegen Kostenexplosion) und dass es wegen der ungleichen Verteilung von Energiequellen innerhalb Europas eben einen gemeinsamen Strommarkt gibt, damit die schwedische und norwegische Wasserkraft Ausfälle anderswo korrigieren kann. Nur wenn man von Autarkie innerhalb der deutschen Grenzen träumt, so wie dies viele anscheinend tun, wenn es um den Strommarkt geht hat das Argument D hätte keine ausreichend statischen verfügbaren erneuerbare Energiequellen etwas Substanz. Das es natürlich um Stromspeicherung gehen muß ist selbstredend, aber nur weil etwas noch nicht ist, ist das nicht zwingend ein Gegenargument. Das ließe sich ändern, falls gewollt.
zum Beitrag19.07.2025 , 12:54 Uhr
Die Investitionen in neue Windkraftanlagen werden stagnieren, solange sich die Anlagen gegenseitig kannibalisieren. Erst wenn es praktikable und wirtschaftlich tragfähige Speichermöglichkeiten gibt, wird sich der Ausbau finanziell lohnen.
Absehbar ist, dass sich große Energieunternehmen wie RWE durchsetzen werden, da sie in der Lage sind, längere Durststrecken zu überstehen. Bürgerwindparks hingegen werden kaum noch eine Chance haben. Bei einem Anteil von (um oder über) 60 % erneuerbarer Stromerzeugung ist ein Preisverfall zu Zeiten hoher Einspeisung unvermeidlich. Zu den Tageszeiten, in denen der Strompreis hoch ist, wird hingegen kaum Windstrom eingespeist – hier sind konventionelle Erzeuger wie Gaskraftwerke im Vorteil.
Ohne gezielte politische Förderung und Steuerung wird der Ausbau erneuerbarer Energien stagnieren. Der Markt allein kann es nicht richten – im Gegenteil: Die aktuellen Marktmechanismen wirken in vielen Fällen ausbremsend. In China wird neue Technologie aktiv durchgesetzt und nicht dem Markt überlassen – nur so kann sich Innovation zu 100 % durchsetzen. Man sieht es an der E-Mobilität und der Photovoltaik.
zum Beitrag19.07.2025 , 12:24 Uhr
Gegenfrage: Wer hätte etwas anderes erwartet?
zum Beitrag17.07.2025 , 23:35 Uhr
Trump ist nur ein Kapitalist, der jede Klaviatur bespielt, wenn es ihm nützt. Schuld an dieser Misere ist kein Plan von irgendwem, das ist die zwingende Folge des Neoliberalismus, der sich in D noch mit dem Merkantilismus kombiniert.
zum Beitrag15.07.2025 , 21:57 Uhr
"Kanzler Merz scheint dazu allerdings nicht in der Lage. Will er es überhaupt noch?" Welcher Politiker wäre aktuell dazu in der Lage? Die bundesdeutsche Politik lebt noch in alten Zeiten und kann sich nicht vorstellen, dass die USA nicht mehr der Freund sind. Dass die Politik die Bedrohung durch die Zölle nicht verstanden hat, spricht Bände. 30% bricht nicht Europa, es bricht der dt Wirtschaft das Genick. Jahrzehntelange Exportfixierung, mach D extrem verwundbar, dass alle Politiker immer noch meinen sie können dieses System irgendwie retten, in dem sie die Augen vor der Weltlage verschließen ist eine Katastrophe und ein Freifahrtschein für D in die Rezession mit den entsprechenden innenpolitischen Folgen, die daraus zwingend folgen werden. Schwarz-Blau ist dann möglicherweise nur der Übergang zu noch schlimmerem.
zum Beitrag15.07.2025 , 09:44 Uhr
"Die SPD sollte nicht darauf vertrauen..." nur was dann? Es gibt aktuell keine Mehrheiten außer mit der CDU. Alles was bleibt ist CDU mit Aphde am Hint....
zum Beitrag10.07.2025 , 09:28 Uhr
"Dass der Staat hier Millionen begräbt, hätte man kommen sehen können."
es ist nun einmal eine Binde, dass man solche zweckgebundenen Geräte, nach der Pandemie nicht mehr so wirklich gebrauchen kann. Das ist genauso, wie mit halb aufgebrauchten Medikamenten, die nach der Krankheit im Arzneischrank verbleiben, da jammert auch keiner.... Hinterher klagen die Erbsenzähler, man hätte ja vorher alles schon wissen können und ausserdem, das viele Geld... ja richtig, aber Notmaßnahmen kosten nun mal auch wenn sie sich hinterher als unnütz herausstellen, waren sie richtig. Wenn man während der Pandemie erst einmal Studien beauftragt und Wirksamkeiten nachweisen will, um ja keine falsche Entscheidung zu treffen (sprich Geld auszugeben) na dann kann man es auch gleich laufen lassen und beobachten was passiert. Ist eh die beste Evidenz, so weiß man hinterher wenigstens, ob es sich gelohnt hätte einzugreifen. Eine gewisse Freihändigkeit in Notsituationen ist absolut wichtig, inkl. der Fehlertoleranz!
zum Beitrag06.07.2025 , 07:22 Uhr
2,05 ct sind aber nicht 1/3 von (rund) 30 ct. Bei vollständiger Abschaffung ginge es bei z.B. 4000 kWh / Jahr um 80 Euro, eine lediglich Verringerung um entsprechend weniger...
zum Beitrag04.07.2025 , 10:16 Uhr
"Doch die Abstimmung war knapp. " was zählt ist, ob es durch gegangen ist oder nicht, alle sandere ist nur für`s Protokoll.... also, Sieg für Trump.
zum Beitrag28.06.2025 , 23:14 Uhr
Jeg elsker KBH!
zum Beitrag26.06.2025 , 20:00 Uhr
"was an den „Lügenbaron“ Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen erinnert, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen haben will." man mag es kaum glauben, aber so funktioniert Wirtschaftswachstum tatsächlich... (was nicht heißen soll dass die Prioritäten dercdu/spd richtig gesetzt sind!)
zum Beitrag24.06.2025 , 19:27 Uhr
Das Schaf führt den Schlächter auch noch zur Schlachtbank....
zum Beitrag23.06.2025 , 21:54 Uhr
Natürlich ist es möglich sich Trump zu widersetzen!
zum Beitrag23.06.2025 , 16:09 Uhr
Der Versuch bei Trump "gut Freund" zu machen, ist wohl verkehrt. Dass Trump keine Verbündete hat, ist offensichtlich, er will Deals. Wenn er solche Zusagen von den Europäern im vorauseilenden Gehorsam bekommt, umso besser für ihn, die nimmt er gerne mit. Das wird ihn aber nicht davon abhalten, beim nächsten Mal wieder etwas Neues zu fordern. Die Merz`sche Reaktion auf Trump ist wohl grundlegend falsch. Mit Trump muß man Verhandeln, jedes Mal aufs Neue und versuchen das Optimum für die eigene Seite herauszuholen. So tickt Trump. Ob das zum Erfolg führt, ist eine andere Sache, aber zu tun, was Trump wollen könnte funktioniert offensichtlich nicht.
zum Beitrag20.06.2025 , 19:20 Uhr
dieses System beruht ja auch der Steuergesetzgebung und ist nicht vom Himmel gefallen, diese Regeln wurden von den Staaten selbst gemacht. Ergo lassen sie sich auch wieder ändern. Wenn sich der Eigentümer einer GmbH oder jeder anderen Kapitalgesellschaft solche Fantasiezahlungen auszahlen würde, würde ganz schnell das Finanzamt eine verdeckte Ausschüttung annehmen. Dass das bei FB und Co nicht geschieht, liegt ja im System. Wenn es gewollt wäre, ließe sich das ändern.
zum Beitrag20.06.2025 , 18:25 Uhr
Es wäre so einfach, wenn die EU vorschreiben würde, dass jedes multinationale Unternehmen in jedem EU Staat eine Tochterniederlassung haben muß, die für die dort erwirtschafteten Gewinne die Steuern zahlen muß. Letztlich ist es die EU, die es multinationalen Firmen ermöglicht unter dem Deckmantel des Binnenmarktes sich die Besteuerung auszusuchen. Das Problem ist hausgemacht.
zum Beitrag19.06.2025 , 20:54 Uhr
Kritik an Merz heißt, nicht, dass er nicht sagen soll, was er denkt, im Gegenteil. Und genauso ist es verkehrt Kritik zurückzuhalten bzw. abzuschwächen nur, weil man froh ist, dass mal jemand sagt, was er denkt und bloß nicht auf die Idee kommen soll nicht mehr offen zu sagen, was er denkt. Das Gedruckse von Scholz war verkehrt und die Kritik an der jetzigen Kritik ebenso. Politiker sollen sagen was sie denken und die Öffentlichkeit darf sich unkontrolliert daran erregen oder erfreuen.
zum Beitrag17.06.2025 , 12:47 Uhr
eine Binse: politische Gesinnung hängt eben vom Individuum ab und nicht von der Ethnizität.
zum Beitrag07.06.2025 , 20:13 Uhr
Ja, D ist ein Land von gestern. Besonders auffällig, wenn man einmal den Vergleich mit dem Ausland hat, nicht nur als Tourist, dann merkt man, dass vieles in D gelähmt, blockiert und vermiesgrämt ist. Neu ist bäh, von links bis rechts und im öffentlichen Dienst, der Verwaltung, da geht es darum was alles nicht geht, aber nicht um was sein soll....
zum Beitrag07.06.2025 , 04:26 Uhr
Musk möchte den Staat weiter schrumpfen, Trump merkt dass er jetzt selbst der Staat ist, kollidierende Interessen, das war abzusehen. Der Streit entzündet sich ja auch genau daran, an Trumps Steuergesetz. Der Rest ist nur schmückendes Beiwerk....
zum Beitrag06.06.2025 , 10:51 Uhr
Eigentlich benutzt man diesen Ausdruck ja für andere soziale Schichten, hier trifft er aber ausnahmsweise mal gerechtfertigt zu: "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich" Es bleibt zu hoffen, dass der Rest der US-amerikanischen politischen Landschaft (und im Rest der Welt sowieso) erkennt , welche Gefahren von Oligarchien ausgehen und nach dem nächsten Machtwechsel die Konsequenzen daraus ziehen... Trump ist in ein paar Jahren biologischen Ursachen geschuldet Geschichte, Musk und Konsorten drohen weiterhin....
zum Beitrag04.06.2025 , 08:57 Uhr
nur muß die Konkurrenz aus dem Ausland, diese Berichtspflichten ebenfalls erfüllen, wenn sie in der EU verkaufen will. Ja, das ist zeit- und kostenintensiv und über eine Änderung ist es auch sinnvoll nachzudenken, nur der Punkt ist: es geht am Problem vorbei, das Problem ist ein anderes. Es ist keine Wirtschaftspolitik, fehlende Nachfrage, durch Subventionen der Firmen auf der Kostenseite zu kompensieren, das geht nur begrenzt lang gut. Wird die Nachfrage nicht gesteigert, ändert sich nichts und für die mangelnde Nachfrage ist eben der Exporteinbruch und die lahmende Binnennachfrage zu nennen. Beides bedingt durch politische Entscheidungen, ersteres durch die Exportfixierung und dann Trump als Tipping Point und zweiteres durch den Sparkurs im Inneren. Ändert man da nichts, sind die Maßnahmen der Regierung bloß heiße Luft.
zum Beitrag03.06.2025 , 08:16 Uhr
tja, was ist von ihr schon zu erwarten...
zum Beitrag03.06.2025 , 08:14 Uhr
"Die neuerliche Solarpleite sollte daher den Blick auf die Probleme lenken, mit denen alle Unternehmen in Deutschland kämpfen – von den Lohnnebenkosten bis zur Bürokratie"
das ist sicherlich ärgerlich, nur gehen Firmen in der Regel nicht an Papierkram und abgesicherten Mitarbeitern zu Grunde, in der Regel liegt es am mangelnden Umsatz und der ist gesamtwirtschaftlich am Boden mit großem Anteil der Politik.
Das Senken von Produktionskosten (wozu beides zu zählen ist) ist nicht die Stellschraube Firmen zu stützen (zu subventionieren), und schon gar nicht die Stellschraube die wirtschaftliches Wachstum erzeugen kann.
zum Beitrag02.06.2025 , 08:32 Uhr
Steuerentlastung für Unternehmen, die olle Kamelle der spd. Das gab es alles schon unter Schröder, das hat nicht zu mehr Investitionen geführt, nur zu mehr Gewinnen der Unternehmen, die damit den Finanzsektor aufgebläht haben. Der Effekt ist gleich null. Einzig zu erwartende Reaktion der Unternehmen, geplante Investitionen werden vorgezogen (das ist gut für die Politik, weil damit ein Effekt suggeriert werden kann) führen aber zu keinem mehr an Investitionen im Folgejahr eher zu einem minus. Das gab es alles schon, ist bestens in den zahlen der rot-grünen Jahre nachzuvollziehen, man muß nur wollen. Das Grundproblem der fehlende Nachfrage, wird damit nicht gelöst. Die Produktionskapazitäten sind nicht ausgelastet, auf Grund fehlender nachfrage (Exporteinbruch, mangelnde Binnennachfrage) da investiert kein Unternehmen in den Produktionsausbau. Die Mehrgewinne der Unternehmen werden dankend mitgenommen und werden im Finanzsektor investiert oder gleich für die Produktionsverlagerung in die USA verwendet.
zum Beitrag25.05.2025 , 21:28 Uhr
"Trump will offenbar gar nicht verhandeln. Er sei nicht auf der Suche nach einem Deal" genau, und damit es etwas zu verhandeln gibt, im raubtierkapitalistischen Sinne, muß jeder Seite ihre Waffen auf den Tisch legen, nur so wird man sich einig, wer die größere Waffe hat und wie viel davon zurückgezogen wird. Darüber zu reden, was man tun könnte und wann Trump zufrieden ist, ist vielleicht wie die EU verhandeln will, aber nicht wie Trump tickt. Trumps Ziel ist nicht ein Kompromiss, sondern den Handelsbilanzüberschuß der EU besonders von D abzubauen, dazu braucht es hohe Zölle. Die EU will aber den Handelsbilanzüberschuß gar nicht als Problem wahrnehmen, deshalb stochert sie auch im Nebel, was Trump denn eigentlich will und verklärt Trump als erratisch. Die Position der EU, man müsse es Trump nur ordentlich erklären, dann wird er schon verstehen, ergibt nur Sinn, wenn man auf dem Auge der Handelsbilanz blind ist. Ob das Handelsbilanzdefizit der USA ein Problem ist oder nicht, dazu kann man stehen wie man will, aber man muß diesen Punkt anerkennen und darauf reagieren, sonst ist der Konflikt nicht zu handhaben
zum Beitrag24.05.2025 , 23:00 Uhr
hm, ich bin mir grad nicht so sicher, ob Gas während der Strompreisexplosion im Zuge des Ukrainekriegs die Versorgungssicherheit sichergestellt hat... ich denke eher, das war der Staat, der das ganze massiv subventioniert hat... ohne Staat hätte Gas nicht die Dunkelflaute überbrückt, weil es keiner hätte bezahlen können und obendrein, ohne Gaskraftwerke, wäre der Strompreis auch gar nicht explodiert...
zum Beitrag23.05.2025 , 22:45 Uhr
"20 Gigawatt Gaskraftwerke“ ausschreiben, nur so lassen sich „bezahlbare Preise“ sicherstellen. „Die Energiepreise sind zu hoch“,
soso, als ehemalige Managerin sollte ihr das Merit Order Prinzip geläufig sein und wahrscheinlich weiß sie auch und sagt es nur nicht, dass die gestiegenen Strompreise genau dieser Kopplung an den Gaspreis geschuldet waren... dass die Gasversorgung nun nicht die krisensicherste Zukunft vor sich hat, dürfte auch eine Binse sein... Ein mehr an Gaskraftwerken, wird den Preis nicht senken, eher macht es die den Strompreis volatiler und in der nächsten Krise zeigt sich das dann in vollem Ausmaß... aber die Versorger werden in jedem Fall im Plus landen, gerade in der Krise.
zum Beitrag23.05.2025 , 22:04 Uhr
Merz doktert an der Angebotsseite rum, ohne Nachfrage hilft das alles nichts. Und die Nachfrage fehlt, weil wir auf Export setzen und die Binnenkonjunktur durch noch mehr sparen, klein halten. Ohne Investitionen keine Nachfrage, der Spruch wir müssen "mehr arbeiten" ist da unterste Schublade. Wenn der Absatz fehlt, wozu soll dann mehr gearbeitet werden? Was ist schlimm daran, mit wenig Arbeit Wohlstand zu schaffen? Kurz es ist nicht relevant, es ist ein Bauchgefühl, das den Stammtisch bedient. Diese Regierung Merz ist drauf und dran, dieses Land vollends gegen die Wand (oder afd, je nachdem wie man will) zu fahren. Es kann uns nur noch ein Zufall retten, auf das Wirtschaftsverständnis dieser Regierung zu setzen ist aussichtslos.
zum Beitrag23.05.2025 , 18:21 Uhr
müssen Sie auch nicht. Es besteht übrigens aber ebenfalls kein Menschenrecht auf Wohnungen als sichere Rentenanlage.
Und wenn ein Haus als Rentenanlage dient, ist es hoffentlich auch zum Renteneintritt abgezahlt, spätestens dann fallen Zinszahlungen und Tilgung weg, es bleiben Rücklagen für Reparaturen, nur weil man erhöhen kann, muß man es auch nicht tun.
zum Beitrag23.05.2025 , 08:54 Uhr
naja, jetzt sind es (immer noch moderat) hohe Zinsen, die zu einem heißgelaufenen Immobilienmarkt treffen. Über 4 % hätte man sich die meiste Zeit der Bundesrepublik gefreut. 1% wie in letzter Zeit ist nicht auf ewig. Die Folge war aber auch der Anstieg der Immopreise. Letztlich ein Nullsummenspiel für die Käufer, das was früher für Zinsen drauf ging, ging nun an die Verkäufer. Jetzt ist es natürlich schwierig, hoch gebliebene Preise und wieder gestiegene Zinsen...
zum Beitrag23.05.2025 , 08:49 Uhr
15% Steigerung der Mietpreise ist immer noch astronomisch hoch. Ohne die Immobilienspekulation anzugehen, wird auch Bauen nicht helfen.
zum Beitrag23.05.2025 , 07:49 Uhr
"Es ist die Frage von der Couch, die in der Zuschauer-Demokratie nach der Performance der WeltretterInnen fragt "
sehr gut formuliert!
zum Beitrag19.05.2025 , 20:06 Uhr
In D philosophiert man gerne auf der Metaebene, die Niederungen der realen Handlung ist nicht sehr hoch angesehen.
zum Beitrag19.05.2025 , 20:04 Uhr
ich meinte eigentlich nur die aphde
zum Beitrag19.05.2025 , 08:13 Uhr
und vor allem, es braucht nur ein Wahlergebnis von um die 30% und bereitwillig naive Koalitionspartner und schon kann die Mehrheit gekapert werden.
zum Beitrag19.05.2025 , 08:11 Uhr
Ist ja alles richtig, aber leider ein viel zu theoretischer Blick. Es gibt schlicht keine allgemeingültigen Verfahren und Vorgehensweisen, die niemanden ausschließen und vorverurteilen und dennoch wirksam sind. Irgendwo und irgendwie müssen Entscheidungen getroffen werden und es muß auch auf fremde Füße getreten werden. So etwas muß situativ immer wieder neu ausgehandelt werden. Unser Staat hat eine riesig offene Flanke, wenn immerzu unter Beteiligung der Betroffenen eine Sanktion gegen eben diese Betroffenen ausgehandelt werden soll. Das funktioniert nicht. Ich verstehe die Idee dahinter und den Wunsch überparteilich gerecht zu sein, aber es ist einfach schlicht unmöglich, wenn es um Kräfte geht, die einfach die Institutionen zu ihren Zwecken instrumentalisieren bereit sind. Man muß sich nur einmal diese Situation mit der Mafia, statt der aphde vorstellen, dann wird es wahrscheinlich klarer...
zum Beitrag15.05.2025 , 21:35 Uhr
wirtschaftspolitisch ist die Euroeinführung tatsächlich ein Fehler.
zum Beitrag14.05.2025 , 21:30 Uhr
Besser Maisspindellschrot nehmen, Maisschrot lockt die Vögel an, dann ist das Saatgut ganz schnell weg... :) Alternativ geht auch Bromus secalinus / Roggentrespe, die gibt im ersten Jahr Schutz vor Austrocknung und verschwindet im 2ten Jahr wenn die gewollten Pflänzchen groß genug sind.
zum Beitrag14.05.2025 , 21:28 Uhr
Grasarten sind sogar wesentlicher Bestandteil einer natürlichen Wiese, mindestens 50%, das andere nennt sich Blumenbeet.... :)
zum Beitrag14.05.2025 , 21:26 Uhr
Ackerrandblumen, brauchen auch eher jährliche oder 2jährige Bodenverletzung, sprich Pflug. Diese Arten verschwinden ganz schnell wieder aus der Wiese, weil sie eben keine Wiesenpflanzen sind. Das typische Phänomen mit den Saatgutmischungen aus dem Baumarkt.
zum Beitrag14.05.2025 , 21:22 Uhr
Ebereschen haben nun mal wenig mit Wiesen zu tun, eher ist es mit der Wiese vorbei, wenn die Ebereschen wachsen. Ich liste einmal ein paar Arten auf, noch nichts Besonderes, aber schon mal natürlicher als so manches andere, (von ChatGPT :) ) Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume Crepis biennis Wiesen-Pippau Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut Jasione montana Berg- Sandglöckchen Knautia arvensis Acker-Witwenblume Lotus corniculatus Hornschotenklee Lychnis flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke Medicago lupulina Gelbklee
zum Beitrag14.05.2025 , 21:15 Uhr
Das stimmt so nicht mehr, die Samenbanken im Boden sind nach Jahrzehnten oft erschöpft, in der Umgebung wachsen oft auch keine wirklichen Spezialistenarten mehr. Sicher, mit der Zeit kommt doch etwas zusammen, aber da reden wir von Jahrzehnten, nicht von Jahren und manches kommt gar nicht wieder, weil durch Bestandsverringerung, Zerschneidung der Landschaft die möglichkeiten der Ausbreitung massiv gestört sind. Es geht ja nicht nur um ein paar blühende Blumen, Margeriten z.B. in der Wiese sind keine Schwierigkeit, für Insekten sind aber ganz andere Arten interessant. Und damit die noch eine Chance haben, brauchen sie Nahrung von den richtigen Arten und nicht nur Blüten, die schön aussehen.
zum Beitrag14.05.2025 , 21:04 Uhr
"die lokalen Saatgut-, Gartenbedarfs- Fachgeschäfte, Staudengärtnereien und Baumschulen" verkaufen fast durch die Bank weg Pflanzen aus Holland und Saatgut von Monsanto, heißt dann bloß Kiepenkerl. Wenn man wirklich züchterisch nicht bearbeitetes Saatgut haben will und das ist ja Sinn und Zweck einer "Naturwiese" kommt um solche Spezialisten nicht drum herum. Ich habe schon 1ha so verwandelt, mit Pflanzen, die kennt kein Gärtner nur die lokalen Botaniker. Zum Glück gibts diese Spezialisten, damit auch nicht-Botaniker so etwas anlegen können.
zum Beitrag14.05.2025 , 12:37 Uhr
ganz so schlimm ist es nicht.
Hier kann man Tipps bekommen:
www.rieger-hofmann...chlose-ansaat.html
zum Beitrag14.05.2025 , 11:34 Uhr
es soll natürlich "Kalk streuen " heißen... die restlichen Rechtsschreibfehler gibt`s umsonst dazu :)
zum Beitrag14.05.2025 , 11:33 Uhr
Eberesche in der Wiese....? ChatGPT kann vieles, aber auch manches nicht.
Das wichtigste ist den alten Rasen auszudünnen oder gar entfernen und dann einzusäen. Einfach Saatgut auf den Rasen hat keine Chance, da ist jede Lücke schon besetzt und die Keimlinge werden sofort überwuchert.
Rieger Hoffman ist das Stichwort. Da gibts standortgerechte Saatgutmischungen.
zum Beitrag14.05.2025 , 11:30 Uhr
" Jedes Mal bei der Gartenbegehung heißt es, ich solle das Unkraut entfernen." ja, leider ist das die Realität. Eine Blumenwiese auch wenn sie natürlich ist, muß schon offiziell nach Baustelle aussehen, damit der Vorstand die Naturhaftigkeit des Anliegens erkennen kann, einfach nur peu a peu umwandeln, das wird als Unkrautkultur deklariert.... Meine praktische Erfahrung, aus einem geschlossenen Rasen wird keine Wildwiese, mäht man nicht wird es einfach ein hoher Rasen, ohne Blumen und Kräuter... Was hilft, ist Klakstreuen, das schwemmt die Nährstoffe aus, im ersten Jahr wuchert der Rasen aber extrem, dann mähen mähen mähen, um dem Gras die Kraft zu nehmen, dann bin ich mit einer Fräse drüber, nur leicht, um die Oberfläche zu verletzen, das sieht schlimm aus, gibt auch garantiert Kommentare der Nachbarn. und dann das wichtigste, Wildpflanzen einsäen, von alleine kommen die nicht. Woher auch, hat dort doch seit Jahren nichts wildes geblüht und Samen gebildet.... Dann so langsam wird`s was...
zum Beitrag13.05.2025 , 13:25 Uhr
nun gut, aber so lange wir Trump als irrlichternden Hallodrie betrachten und nicht hinschauen, wie diese Administration tickt und wo die Schwachpunkte sind , können wir auch nicht adäquat reagieren, weil Trump ist ja unvorhersehbar, was soll man da schon machen....? Aber moralisch ist das natürlich super, kann man doch sich auf der richtigen Seite wähnen.
zum Beitrag13.05.2025 , 13:21 Uhr
na, wenn Sie meinen... anstatt sich irgendwelche Begrifflichkeiten in der Metaebene zu schaffen und damit die Welt zu belehren, wäre es schlauer einmal hinzusehen, was konkret passiert und zu analysieren, wie darauf konkret reagiert werden kann.
zum Beitrag13.05.2025 , 13:11 Uhr
Ja, ist richtig. Aber die größere Gefahr, die Kraft mit den größten Chancen und Aussichten diesen Staat und die verfassungsgemäße Ordnung zu zerstören, sitzt ganz wo anders.
zum Beitrag12.05.2025 , 22:31 Uhr
und vielleicht hat sie ja Ahnung von der Materie, die Frage ist aber welche Prio`s hat sie.
zum Beitrag12.05.2025 , 22:29 Uhr
was hat Habeck, damit zu tun? Wenn unser Freund Donald oder sonstwer sich künftig entscheidet am LNG Preis zu drehen, schlägt dies wieder voll auf den Strompreis durch und der geht dann durch die Decke. Um nichts anderes geht es. Das ist ein systemimmanter Zusammenhang. Nicht mehr und nicht weniger. Die Frage ist, wie bekommt man beides, Netzsicherheit und Gasabhängigkeit unter einen Hut?
zum Beitrag12.05.2025 , 22:25 Uhr
erstaunlich, ist aber so.
zum Beitrag12.05.2025 , 22:22 Uhr
ja, aber in der Generation 77 z.B., gab es Punks, Hippies BWler, Crusties, Emos, Red Skins, Nazi-Skins... wo ist da jetzt die gemeinsame Identität?
zum Beitrag12.05.2025 , 15:24 Uhr
Entgegen der landläufigen Meinung ist Trumps Administration wohl doch keine irrlichternde Chaostruppe. Trump verhandelt, knallhart ohne Bandage, das kennt man nur nicht mehr, in einer Welt, wo vorher schon immer gesagt wird, was das Ziel ist. Und genau da ist der Ansatzpunkt für die Verhandlungen mit Trump, man muß auch was auf den Tisch knallen, dann wird man sich wahrscheinlich auch einig. In Sachen Einfuhrzölle für Europa, Internetkonzerne besteuern, mal sehen, was passiert. Das ist kein Loblied auf Trump meinerseits, aber ein Appell für mehr Realismus im Umgang mit den USA.
zum Beitrag12.05.2025 , 09:13 Uhr
p.s. genauso wie jede Gruppeneigenschaft Unfug ist, es sei denn, die Gruppe ist selbst aktiv gewählt worden (da kann es zutreffen), Gruppenzugehörigkeiten qua Geburt und damit angebliche Eigenschaften sind allesamt unseriös.
zum Beitrag12.05.2025 , 09:09 Uhr
Diese Genetationenkonstrukte sind der größte Unfug seit jeher, kann auch jeder selbst merken, wenn er an seine damaligen Mitschüler denkt. Da war nichts gleich, selbst im angeblich uniformen Osten nicht. Auf solche Ideen kommen nur Personen die Scheuklappen haben und andere Mitmenschen nicht wahrnehmen oder eben Medien (da meine ich jetzt nicht die taz oder diesen Artikel), die damit wunderbar tollen sinnfreien Content produzieren können. Das ist Boulevardniveau, dass es auch in nicht-boulevard-Medien geschafft hat.
zum Beitrag09.05.2025 , 14:57 Uhr
Hoffentlich ist das kein Phyrrussieg. Falls ein Teil der Demminer die Blockade so deutet, dass den Blockierern die Demminer Vorfahren egal sind, geht der Schuß nach hinten los. Dann war es ein Sieg für die Nazis. Moralisch richtig und politisch strategisch richtig können 2 paar Schuhe sein, ein Protest der die Bevölkerung nicht miteinbezieht, erreicht mglweise genau das Gegenteil. Das war vor 15 Jahren noch egal, aber jetzt wo ein erheblicher Teil mit der afd sympatisiert, sieht das anders aus.
zum Beitrag09.05.2025 , 13:49 Uhr
Schlechter Zeitpunkt, hat Bayern doch faktisch ein Vetorecht in dieser Regierung.
zum Beitrag09.05.2025 , 13:48 Uhr
"und fordert neue Gaskraftwerke....." schon witzig, waren es doch die Gaskraftwerke, die über das Merit Order Prinzip die allgemeinen Stromkosten haben explodieren lassen. Aber so ist das wohl wenn der die das Minister/in von der Materie keine Ahnung hat.... bei der nächsten Gaspreissteigerung schlägt das dann noch mehr durch....
zum Beitrag09.05.2025 , 08:33 Uhr
"Das sind schwierige Fragen für eine Partei, der Pazifismus oft als Fetisch dient..." Den Job macht van Aken doch ganz gut. Er bedient eben nicht diesen Fetisch und bleibt gleichzeitig auf Distanz zur Mitte. Dass jetzt gefordert wird, die Linke müsse realistischer werden, ist das alte Spiel des Mainstreams, einhegen, verwässern und untergehen (lassen).
zum Beitrag04.05.2025 , 22:02 Uhr
Können Beamte, die Parteimitglieder sind, jetzt noch im Staatsdienst verbleiben?
zum Beitrag02.05.2025 , 21:40 Uhr
"vielleicht gibt es einen Grund, dass die Zahl der Menschen, die die ePA nutzen, bis zu diesem Jahr im einstelligen Prozentbereich lag. " vielleicht ist es aber auch einfach D. E-Autos sind hier ja auch noch Exotentechnik, weil erstmal alle Eventualitäten theoretisch am Stammtisch durchgespielt werden müssen.... so richtig Freude an Neuem hat man hierzulande einfach nicht...
"Wer will, dass möglichst viele Menschen die ePA aus Überzeugung nutzen, braucht ein gutes Produkt: einfach, für alle bedienbar und zugänglich." richtig. Nur so etwas gibt es leider nicht. Schon gar nicht in D, weil hier nur 100% akzeptiert wird.
zum Beitrag24.04.2025 , 23:42 Uhr
"Bislang haben Bundesregierungen stets mit Konjunkturprogrammen gegengesteuert. Das hat die Ampel versäumt." richtig wäre: Das hat die fdp verhindert.
zum Beitrag12.04.2025 , 22:30 Uhr
die älteste sequenzierte DNA ist 1,4 Mio Jahre alt, älter geht mit heutiger Technik nicht.
zum Beitrag12.04.2025 , 07:35 Uhr
Hast Du eine Quelle? Das einzige was ich finde ist eine Meldung aus 2020, dass möglicherweise etwas gefunden wurde, darauf wird danach nicht mehr verlinkt, was mich vermuten lässt, dass da nichts war...
zum Beitrag11.04.2025 , 16:35 Uhr
In einer regellosen, willkürlichen Gesellschaft, in der man sich auf niemanden verlassen kann, gedeiht Faschismus und Autoritarismus am besten. Noch ist nicht gesagt, dass Trump dadurch verliert. Dass den Demokraten zugeneigte Bürger protestieren, auch Industrielle, die nun Gewinne verlieren, ist zu erwarten, aber ob das alles Trump Wählerstimmen kostet, (ist eigentlich erwartbar), würde ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht unterschreiben.
zum Beitrag10.04.2025 , 13:35 Uhr
die unterschiedliche Dauer dieser Extremereignisse ist die Begründung in der oben erwähnten Studie, weshalb es keinen Einfluß haben konnte. Nur die mongolische Invasion wäre lange genug gewesen, um einen theoretischen Einfluß haben zu können, was aber eben auch nicht in Eisbohrkernen nachgewiesen werden konnte.
" Wir stellen jedoch fest, dass langsames Nachwachsen und verzögerte Emissionen aus früheren Landbedeckungsänderungen nur bei lang anhaltenden Ereignissen zu einem geringen Anstieg der Kohlenstoffspeicherung in der Landbiosphäre führen. Die Auswirkung dieser kleinen Erhöhungen der Kohlenstoffspeicherung in der Landbiosphäre auf das globale CO2 wird durch die Reaktion der globalen Kohlenstoffpools verringert und durch die gleichzeitigen Emissionen aus dem Rest der Welt weitgehend ausgeglichen. Keines dieser Ereignisse hätte daher die atmosphärische CO2-Konzentration um mehr als 1 ppm beeinflusst."
zum Beitrag10.04.2025 , 08:37 Uhr
Genau das ist die Krux. Eine Angebotserweiterung an billigen Alternativen aber eben auch nicht, es senkt nur das Preisniveau.
zum Beitrag10.04.2025 , 08:36 Uhr
zu dieser Theorie, die Autoren kommen, entgegen der medienwirksamen Interpretation zu folgendem Schluß: Nur die mongolische Invasion könnte den globalen CO2-Ausstoß gesenkt haben, aber um einen Betrag, der zu gering ist, um ihn mit Hilfe von Eisbohrkernen zu ermitteln.
Mit anderen Worten nicht messbar und deshalb theoretisch, eine nicht messbare CO2 Abnahme kann kein valider Grund für eine Klimaänderung sein. Irgendwie möchte man diese schöne griffige Behauptung aber dann doch nicht fallen lassen...
journals.sagepub.c...7/0959683610386981
zum Beitrag09.04.2025 , 22:13 Uhr
wie sollen auch dieselben politiker plötzlich gänzlich anders agieren? von der leyen ist von der leyen, es ist doch nicht annähernd realistisch zu glauben jetzt würden die selben personen plötzlich gänzlich anders reagieren aks zuvor, nein, die eu ist die eu und die eu wird wie die eu reagieren.
zum Beitrag09.04.2025 , 21:55 Uhr
p.s. aber dein vater kann das vielleicht...?
zum Beitrag09.04.2025 , 21:55 Uhr
hier ist einer
zum Beitrag09.04.2025 , 21:53 Uhr
nein, mit dions geht das nicht. ganz einfach weil wir nicht mal einen hauch einer ahnung haben wie dino dna aussieht
zum Beitrag08.04.2025 , 22:17 Uhr
www.relevante-oeko...-fake-news-nennen/
zum Beitrag08.04.2025 , 22:01 Uhr
die Welt besteht aber nicht nur aus unserem Land....
zum Beitrag08.04.2025 , 19:17 Uhr
Es ist eine Binse, Öl, das aus dem Boden geholt wird, wird auch verbrannt. Solange es sich wirtschaftlich lohnt und der Gewinn die Kosten der Förderung übersteigt, wird Öl gefördert werden. Das zusätzliche verbilligte Angebot durch Erneuerbare ermöglicht eine Ausweitung des Verbrauchs, weil plötzlich Dinge finanziell machbar sind, die es vorher nicht waren. Es ist kein Widerspruch, wenn die Erneuerbaren boomen und gleichzeitig der CO2 Ausstoß, weil beides hängt nicht 1:1 zusammen. Will man Ölförderung unrentabel machen, dann wird der Weg über den freien Markt nicht zum Erfolg führen. Dann muß man Wege finden die Förderung zu verteuern oder ein Verbot beschließen.
zum Beitrag08.04.2025 , 19:07 Uhr
Die USA mit einem Importüberschuß sitzen China gegenüber am längeren Hebel, ob das ganz nun sinnvoll ist oder schwachsinnig ist dabei egal. China exportiert mehr in die USA, also ist der Schaden der Zölle in China auch größer. Wenn Trump das Inland und den Unmut über steigende Konsumentenpreise irgendwie im Zaume halten kann, dann hat er einfach die besseren Karten. Der Schaden in den USA durch chin. Zölle ist kleiner, weil der Warenstrom in dieser Richtung eben auch kleiner ist. Bei einem chinesischen Exportverbot seltener Erden in die USA, ist es allerdings andersrum, da ist China am längeren Hebel. Eine wirksame Antwort wird nicht in Gegenzöllen liegen, sondern da, wo die USA mehr zu verlieren haben als China. Wenn die Welt bis dahin nicht im Kaos versunken sein wird, werden sie sich dann auch einigen. Schlechter sieht es für Länder aus die diese Mittel nicht haben.
zum Beitrag08.04.2025 , 09:50 Uhr
Statt "vor den Kopf" stoßen, wäre es besser sich zu erklären, zu erklären, weshalb es nicht anders geht, weil eine Wirtschaft in der keine Investitionen stattfinden, stattdessen alle sparen und dem Wirtschaftskreislauf Geld entziehen, also nicht einmal ein Plus-Minus-Null Wachstum möglich ist, sondern nur eine Rezession, ein weiter so nur in die Katastrophe führen kann. Aber dies ist nicht zu erwarten. Der Wolf kann nicht plötzlich ein Schaf sein, Merz müsste erklären, dass seine Oppositionsarbeit eben nur Blockade war, wider besseren Wissens. Seinen Leuten und seinen Wählern jetzt vor den Kopf stoßen, das wird sich rächen, über Jahrzehnte wurde das Dogma Sparen zur deutschen Essenz, das kann man nicht einfach auf den Kopf stellen, ohne dafür zu werben, zu erklären etc. Einfach eine Kehrtwende zu vollziehen und entgegen der eigenen Versprechungen zu handeln, das gelingt nur, wenn, wie unter Merkel die Erfolge in Wahlergebnissen, dann halten JU etc still. Faktisch richtig ist noch lange nicht politisch richtig.
zum Beitrag07.04.2025 , 18:25 Uhr
"Big Tech besteuern würde Trump treffen" so sieht`s aus
zum Beitrag05.04.2025 , 18:32 Uhr
Hybriden, auch wenn sie zu einer Art gehören, können sich z.B. negativ auf die Überlebensfähigkeit der daraus entstehenden Hybriden auswirken. Das führt zu einer Abnahme an angepassten Individuen, besonders bei Arten mit sowieso geringer Individuenanzahl kann das fatal sein. Der Bio-Unterricht 6.Klasse liegt da leider falsch, Es gibt fertile Hybriden nicht nur zwischen 2 biologischen Arten, sondern sogar über Gattungsgrenzen hinweg. Ganz so starr wie das noch vor kurzem gedacht wurde, ist es nicht. Bsp. Artgrenze: Nerz-Mink, Gattungshybride: Citrus wakonai x Citropsis gabunensis gibt noch viel mehr... Heutige Menschen sind genetisch so identisch, egal welcher Herkunft, dass man nicht ansatzweise von Unterarten sprechen könnte, bei Nationalitäten sowieso. Der Unterschied zwischen Hauskatze und europ. Waldkatze liegt vermutlich auf halben Wert wie bei Mensch und Schimpanse, weshalb beide Katzen auch zwei Arten zugeordnet werden.
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