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Männer-Manifest der Grünen Die Soja-Sören-Sackgasse

Kommentar von

Jean Dumler

Die Grünen haben ein Männer-Manifest vorgelegt. Besser wäre, sie würden gute Politik für junge Menschen machen. Dann klappts auch mit den Jungs!

D as Männer-Manifest der Grünen macht gerade im Netz die Runde. Zunächst lag es nur dem Spiegel vor, dann veröffentlichte der Focus es in Gänze. Unterzeichnet von neun Männern und vier Frauen, darunter die Parteivorsitzende Franziska Brantner sowie Ricarda Lang, kreist es inhaltlich um die Frage, was Männlichkeit abseits von Gewalt, Dominanz oder Unterdrückung bedeuten könne. Der Text möchte zu einem offenen Brainstorming einladen und ein Vakuum füllen, wobei nach solchen Phrasen in dem Manifest unklar bleibt, mit was genau. This does not smell like teen spirit.

Schaut man sich die Wählerwanderung der 18- bis 24-Jährigen, also von denen, die 2021 noch den Grünen und der FDP ihre Stimme gegeben haben, dann sieht man, dass junge Frauen jetzt eher links und junge Männer eher rechts wählen. Der Grund dafür ist, dass die Parteien ihre Versprechen, sich für bessere Bildung, Digitalisierung und junge Themen einzusetzen, nicht eingelöst haben und auch jetzt in der Opposition zu wenig Haltung spürbar ist.

Geschweige denn können sie der jungen Generation in Zeiten des sozialen Abbaus, der Jugendarbeitslosigkeit und von Kriegen eine Orientierung geben. Gesellschaftliche Unsicherheiten führen zusätzlich, dass sich Menschen an dem festhalten, was ihnen Halt gibt: Nation, Religion oder eben das Geschlecht. Was soll also ein Teenager, der versucht, ein guter Mann zu werden, machen? Parteichef Felix Banaszak versuchte sich im Playboy an einer Definition: „Du kannst im Fitnessstudio pumpen gehen oder dir die Fingernägel lackieren. Alles fein, der zentrale Punkt ist doch: Sei kein Arschloch!“

Wie die Gegenseite das Thema Männlichkeit bespielt, kann man seit vergangener Woche in einem Videointerview von „The Pioneer“ mit dem AfD-Politiker Maximilian Krah sehen. Dort konnte der Politiker und SS-Versteher, gegen den wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und Geldwäsche im Zusammenhang mit chinesischen Zahlungen ermittelt wird, ausführlich die Social-Media-Strategie seiner Tiktok-Polemik „Echte Männer sind rechts“ ausrollen.

Was Krah schafft

Denn Krah gibt dem jungen Mann schon seit Jahren eine simple Orientierung: Sport machen, anecken, Verantwortung übernehmen. „Dann klappt es mit der Freundin.“ Bei „The Pioneer“ betont er noch einmal, dass ihm „AMG-Erkans lieber sind als Soja-Sörens“. Krah schafft es, mit Life-Coaching-Tipps einen Zugang zum Feed junger Männer zu finden, und spricht sogar junge Männer mit Migrationshintergrund an. Dabei hat die AfD, wie ein Blick auf ihr Wahlprogramm zeigt, jungen Männern (und auch Frauen) absolut gar nichts zu bieten.

Das brauchen sie anscheinend auch nicht, wenn es jetzt in diesem Fall die Grünen es ihnen leicht machen und mit ihrem Manifest versuchen, Krah zu kopieren. Dabei liegen sie aber hinter der AfD zurück. Und Orientierung im Leben geben sie dem „jungen Mann“, den sie zurückgewinnen wollen, auch noch nicht.

Wer als junger Mann merkt, dass er durch die Allgegenwärtigkeit pornografischer Inhalte im Internet ein ungesundes Verhältnis zu Frauen entwickelt und eine zerstörerische Pornosucht hat, findet im deutschsprachigen liberal-grünen Kosmos keine Exitstrategie aus der „Fapping Culture“, sondern landet in seinem Feed unweigerlich bei christlich- oder muslimisch-fundamentalistischen Content-Creatorn oder eben bei Krah, der auf Tiktok väterlich rät: „Schau keine Pornos.“ Jeder junge Mann, der sich für Fitness und gesunde Ernährung interessiert, landet eher auf Accounts, die einen schleichend in die rechte Manosphere abdriften lassen und ein seltsames Frauen- und Weltbild vermitteln wollen. Stichwort: gesunde Gottesnahrung.

In ihrem Manifest thematisieren die Grünen, dass Männer häufiger Suizid begehen und seltener über mentale Krisen reden. Doch als junger Mann kann man keine kostenlosen Therapieplätze herbeizaubern, die Politik aber eher schon. Jetzt kann man aber sogar zuschauen, wie CDU/CSU und SPD im Schnelldurchlauf an der Psychotherapie sparen wollen. Dass die Grünen mit einem Eilantrag beim Verfassungsgericht gegen die Gesundheitsreform vorgehen, ist ein Punkt, mit dem sie bei jungen Wähler:innen punkten könnten, falls sie dort Erfolg haben.

Junge Menschen wünschen sich keine Politiker:innen, die sich wie ein altgewordener Lasse Halisch verhalten, sondern Politiker:innen, die Konzepte einbringen und in den Ämtern, die sie haben, nicht zulassen, dass die Zukunft der Jugend kaputtgespart wird. Die solide Oppositionsarbeit leisten und Orientierung geben. Dann wird es auch was mit dem Brainstormen über Männlichkeit.

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80 Kommentare

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  • Der Kommentar ist mir viel zu sehr aus einer negativen Sicht geschrieben, was die Grünen betrifft. Und eigentlich auch viel zu fatalistisch. Anscheinend besteht beim Autor kein großes Vertrauen in die eigenen Geschlechtsgenossen. Das allerdings könnte durchaus etwas beängstigend sein.



    Allerdings glaube ich daran, dass sich über Werte zu verständigen die Basis von allem ist. Werte geben Halt. Und wir brauchen im Moment Menschen, die für Werte einstehen, die dann zu politischer Umsetzung führen können.



    Der Autor will wohl vor allem den gefährdeten, weil haltlosen Mann, von der "Straße" holen, wo ihn sonst die AfD aufgabelt. Das Ansinnen ist nachvollziehbar, aber ich glaube nicht, dass das so was wird.

  • Sich mit dem Thema "Männer" von Seiten der Grünen/B'90 zu befassen, ist löblich. Wenn sich namhafte PolitikerInnen zu einem solchen Schritt ("Manifest" ist gerade für linksdrehende Köpfe allerdings ein großes Wort) entschließen, haben sie eine Schwach- oder Leerstelle in ihrer Politik ausgemacht. Allerdings ist das Mittel reichlich naiv (egal, ob das jetzt "Kopie" von Hr. Krah oder nicht).



    Auf der einen Seite soll die Partei (geschlechterneutrale) Politik für alle Jugendliche machen (so auch der Rat des Autors), dann würde es schon mit den männlichen Jugendlichen klappen. Auf der anderen Seite fordert und bietet man aber explizit vor allem feministische Politik, in der sich eben (und scheinbar zunehmend) männliche Jugendliche nicht gespiegelt, sondern eher marginalisiert sehen. Es geht (oder kann nicht gehen) um die von Hr. Banaszak angesprochene, vermutlich überschaubare Gruppe männlicher Nagellackierer, denn die wählen schon Gr/B'90. Wenn die Partei (und ihre Ratgeber) also nur die Alternativen "Der Wähler ändert sich" oder "Dann bleibt halt weg" sehen und eine tiefere und ehrlichere Analyse des fraglos existierenden Problems ablehnen, wird sich am Zustand nichts ändern.

  • Wie der Autor darauf kommt, dass die Grünen mit ihrem Manifest Herrn Krah kopieren wollen, bleibt sein Geheimnis.

  • Der Kommentar vermischt eine weitgehend unspezifische Kritik an dem Manifest der Grünen mit Kritik an den Regierenden, die bekanntermaßen nicht grün sind. Die Kritk an letzteren teile ich so und als die Grünen an der Macht waren, haben sie die Jugendlichen zu Coronazeiten in beschämender Weise allein gelassen. Dass sie sich jetzt mit der Frage beschäftigen, und andere dazu anregen wollen, was Mann-Sein heute bedeutet und sein kann, ist erstmal gut. Dass der Rat an junge Männer "Sei kein Arschloch" impliziere, dass Männer von vornherein als als problematisch gesehen werden, halte ich für eine übertriebene, nicht hilfreiche Abwehrhaltung. Denn dass es Probleme gibt, mit und wegen der Unsicherheit vieler Männer in ihrer Identität, ist offensichtlich. Davon ausgehend, dass pathologischer männlicher Narzissmus eine zentrale Ursache in dieser Identitätsstörung hat und dass derart gestörte Männer gerade die Welt in Brand stecken, kann man die Bedeutung dieses Problems gar nicht als hoch genug einschätzen. Ich kann das erkennen und trotzdem natürlich wissen, dass die meisten Männer keine Arschlöcher sind. Klappspatenanteile haben dagegen so gut wie alle (ebenso wie Frauen). Und klar ...

    • @Peta Parka:

      "Dass der Rat an junge Männer "Sei kein Arschloch" impliziere, dass Männer von vornherein als als problematisch gesehen werden, halte ich für eine übertriebene, nicht hilfreiche Abwehrhaltung."



      Grundsätzlich richtig. Dass allerdings das 'Arschloch-Sein' ausgerechnet bei Männern als großes Problem ausgemacht wird, ohne dies auch bei anderen gesellschaftlichen Gruppen genauso zu sehen, zeigt die zugrundeliegende Problematik, die dann doch auf den wahren Kern dieser Abwehrhaltung zeigt.

      • @Encantado:

        Nur hat halt das Arschloch-sein von (jungen) Männern ganz andere Folgen, als das anderer "gesellschaftlicher Gruppen" - wen oder was auch immer du damit meinst.

  • ... tun wir gut daran, diese Anteile nicht die Macht über uns gewinnen zu lassen. Wenn man sich ansieht welches Arschlochgebahren in den sozialen Medien als positiv männlich verkauft wird, ist es passend zu empfehlen, dem nicht zu folgen und gleich noch klarzustellen, dass rosa Fingernägel nicht den Verlust der Männlichkeit bedeuten. Übrigens entwickelt kein Mann durch "die Allgegenwärtigkeit pornografischer Inhalte im Internet ein ungesundes Verhältnis zu Frauen" oder "eine zerstörerische Pornosucht" hat". Sucht entsteht nicht durch die Droge, sondern durch die Gründe sie zu konsumieren. Und die Dosis entscheidet, ob es eine destruktive Sucht oder eine harmlose Freizeitbeschäftigung ist. Ein ungesundes Verhältnis zu Frauen entwickelt sich allein durch seelische Verwundungen oder schlechte (reale) Vorbilder im Feld der Mann-Frau-Beziehungen. Es kann sich dann im Konsum frauenverachtender Pornografie äussern, von der es leider entschieden zuviel gibt.

  • Ja die Außenwahrnehmung der Grünen als Partei urbaner Akademikerinnen ist Teil des bisherigen Erfolgs beim Kernpublikum aber verhindert eben auch den Fortschritt zur Volkspartei.

    Kurioserweise hemmt das auch weiteren Erfolg in den eigentlich umworbenen migrantischen Communitys, da diese eher ein deutlich konservativeres Männlichkeitsbild pflegen.

  • Mit Verlaub, was ist falsch daran, junge Männer, die ins Gym gehen darin zu bestärken, etwas für ihren Körper zu tun? Man wird fitter, man hat eine Beschäftigung, macht also (in der Regel) keinen Blödsinn, und man tut zunächst mal keinem (auch nicht der übergewichtigen Couchkartoffel) weh.

    Ja, höre ich jetzt die Einwände schon scheppern "toxisches Männlichkeitsbild", "Körperwahn", "fat-shaming"...

    Ganz ehrlich: Ich bin als Mann im fortgeschrittenen Alter mit Übergewicht noch *nie* nach den eher seltenen Tagen, an denen ich mich tatsächlich so etwas wie sportlich betätigt habe, ins Bett gegangen und habe über den Tag geflucht. Im Gegenteil. Fast immer war der tragende Gedanke "Sollte man eigentlich viel öfter tun!" Nur dass der innere Schweinehund auch ohne Training leistungsfähig bleibt.

  • Die Bemühungen von Herrn Banaszak in allen Ehren, aber man stelle sich mal vor, man würde so um Wählerinnen werben:

    "Du kannst dich Schminken oder Maschbau studieren. Alles fein, der zentrale Punkt ist doch: Sei keine B***h!"

    Banaszaks Aussage lässt darauf schließen, dass bei den Grünen jeder Mann erstmal als potentielles Problem gesehen wird. Ich bezweifle, dass dieser Ansatz zieht.

  • Im Kapitalismus mißt man den Wert und die Identität eines Menschen an dem, was er besitzt und verbraucht. Markenartikel, Lifestyle, ... Wer in so einer Welt aufwächst, MUSS über seinen Wert und seine Identität verunsichert sein. Der Markt bietet wertvolle Identitäten zum Konsum an, als vermeintliche Abhilfe, und verstärkt dadurch diese Unsicherheit.



    Die Antwort auf die Frage, wer oder was man ist, sollte man in der Meditation suchen, und nicht in irgendeinem Warenkatalog oder in irgendeiner Ideologie.



    Die Identifikation mit etwas, was man nicht ist, verursacht die meisten unserer Probleme.

  • „Du kannst im Fitnessstudio pumpen gehen oder dir die Fingernägel lackieren. Alles fein, der zentrale Punkt ist doch: Sei kein Arschloch!“ - Das grundlegende Problem des (linken) Grünen Weltbilds: Ein Mann ist zu allererst ein potenzielles Arschloch. Bei so einer Grundeinstellung bringt dann auch ein Manifest nix mehr

    • @Samvim:

      Es tut mir Leid, aber ich tue mich auch mit Überlegung wirklich schwer, die simple Aussage: "Sei kein Arschloch" negativ zu verstehen. Wenn es darum geht, was man von Männern verlangen möchte, ist das doch wohl hoffentlich auch jenseits der Grünen ein Minimalkonsens, auf den man sich einigen kann - sofern man ihn im gleichen Maß bei Frauen gelten lässt.

      • @Agarack:

        "ich tue mich auch mit Überlegung wirklich schwer, die simple Aussage: "Sei kein Arschloch" negativ zu verstehen. - sofern man ihn im gleichen Maß bei Frauen gelten lässt."



        Womöglich ist der letzte Punkt genau der entscheidende? Nur so gefragt.

        • @Encantado:

          Aber es wird doch gerade den Grünen dauernd vorgeworfen, junge Männer nicht ausreichend anzusprechen. Das war ja der Sinn dieses ganzen Manifestes. Wie soll man denn bitte Leuten vermitteln, was man von ihnen will, ohne sie direkt und gezielt anzusprechen? Wenn das Männermanifest plötzlich dauernd gesagt hätte: "Wie übrigens Frauen auch!", hätte es geheißen: "Aha, es geht euch also gar nicht um Männer!". Sorry, aber das ist selbst für mich zu erbsenzählerisch.

          Ein Krah sitzt ja auch da und sagt: "Schaut keine Pornos!" und es sagt trotzdem keiner: "Aha, also ist JEDER Mann ein potenzieller Wichser?".

      • @Agarack:

        Wenn sich die Aussage nur an Männer und nicht an alle Menschen richtet, sollte man das Problem eigentich sehen können.

  • "Jungs die Aufmerksamkeit einräumt, die man auch Mädchen einräumt ist nur legitim."

    Es ist erstaunlich, dass nur proklamiertes Wahrnehmen von Mädchen in der Schule sofort den Vorwurf der Vernachlässigung der "Buben" evident sein soll. Von allem, das ich wahrnehme (aufgewachsen in den 1980ern), ist das Problem eher, dass die Jungs als zukünftige Männer gefördert werden. Und da versagen sie halt dann in vielem, was heutzutage unerlässlich ist, falls man nicht reicher Erbe ist.



    Natürlich sollten alle Kinder gleichermaßen gefördert werden, aber das scheint zur Zeit Utopie.



    Dass Fitness und Technik immer noch als rein männlich wahrgenommen werden, die angeblich nur von der AfD und diesem, mit Verlaub, Arschloch Tate, identifiziert werden - und das die meisten Kommentierenden einfach so hinnehmen.



    By the way, "Sara" (aus den Kommentaren) hat den gleichen Bewegungsdrang, der wurde ihr nur vor der Grundschule geschlechtsspezifisch abgewöhnt - wenn die weibliche Sozialisation dann schon gelungen ist. Wenn nicht, wird "Sara" oder "Ingdrid" immer noch härter angegangen als die "Jungs", die halt "mehr Bewegungsdrang haben".



    So, das wurde dann doch ein Kessel Buntes ohne Fazit...

    • @Nesliyah Love:

      So wie mensch in den 1980ern langsam endlich begriffen hatte, dass es auch Mädchen gab und auch die gefördert werden sollten, obwohl "sie ja später sowieso heiraten".



      So ist in den 2020ern nach den Statistiken ein Blick auch wieder auf die Jungs fällig, die Erwartungen an sie, das Selbstbild, die Geschlechterverteilung in Kollegien, auch z.B. die Bravheits- und Konformitätserwartungen an beide (+x) Geschlechter.



      Was alle Parteien mal angehen könnten. Nicht nur eine.

    • @Nesliyah Love:

      Bitte bitte nicht mißverstehen!



      Das soll gar nichts aufrechnen, nicht im geringsten!



      Es geht ja noch nicht mal um "Förderung". Es geht ja einfach mal um: wahrnehmen, akzeptieren, einbinden.



      DAS alleine trägt schon Wert.



      Und das mal nicht von rechts, sondern von links.



      Und verdammt: Sara und Ingrid sollen bitte genauso eingebunden werden, genauso ihr Training haben, und wenn sie wollen dann sollen sie auch High-Heels und Minirock tragen.



      Es geht um zusammenhalt, um Gemeinschaft. Und da spielt gezielte Förderung von Frauen DEFINITIV eine große Rolle. Aber eben nicht die einzige. Weil Frauenförderung, wie wir wissen, nun eben mal nur auf 50% der Bevölkerung abzielt, und das reicht nicht!

  • Warum mögen Linksgrüne keine Fitnessstudios?

    Weil man den dort erzielten Erfolg nicht umverteilen kann. ;-)

    • @Morrad Mo:

      „Warum mögen Linksgrüne keine Fitnessstudios?"



      Die ahnen, dass dort der Humor Muskelkater bekommt. (q.e.d.)

      • @Mondschaf26:

        Humor ist die Sache des Herzens. Da kann der Herzmuskel auch mal ganz schön strapaziert werden. Nicht immer angebracht.

  • Als männlich gelesenes Geschöpf begrüße ich die ersten Gehversuche hin zur modernen Männlichkeit. Leider ist das Manifest primär unspezifisch und für vermutlich alle menschlichen Wesen zutreffend. Es gibt vereinzelt Passagen, die negative und toxische Männlichkeiten beschreiben, aber eine spezifische positive beschriebene Lebensweltorientierung für junge Männer fehlt weitgehend. Das beginnt schon beim Begriff: Moderne Männlichkeit würde der modernen Weiblichkeit entsprechen. Darum kann es jedoch nicht gehen, vermute ich. Sondern: Feminismus und spiegelbildlich dann Maskulinismus.



    Das klingt sperrig, aber es handelt sich nicht nur um ein Wortspiel, sondern ist Ausdruck, dass es an einer ausreichend komplexen Theorie fehlt. Der Feminismus hat viele mächtige Theoriegebäude, mit zahlreichen Vialitäten . Der Theoriediskurs hinsichtlich Maskulinismus ist noch dürr und zumindest auch bei fortschrittlicheren Denker:innen in der Tiefe noch selten angekommen und steckt noch in den Knabenschuhen. Es ist gut dass die Grün:innen und die Grünen sich nun gemeinsam auf den Weg machen dem Machismo der AFD auch theoretisch Paroli zu bieten. Denn wer die Begriffe besetzt, besetzt die Macht.

  • Die Linke hat eine andere Ansprache: "We want you to build barricades!" Das kommt nicht so verkrampft rüber.



    War da nicht auch bei den Grünen mal was mit Wackersdorf und Gorleben? Damals waren Muskeln und lautstarker Protest scheinbar kein Problem bei den Grünen. Wo sind die Zeiten hin?

  • Das Witzige für mich ist, dass "Manosphere", korrekt aus dem Altgriechischen übersetzt, eigentlich "dünne Luft" bedeutet. Und wenn man stattdessen das Neugriechische bemühen möchte, es "die Welt des Nagellacks" wäre - soviel zu Pseudohumanisten. Man sollte es also nicht zu ernst nehmen.

  • Die Idee, mit einem Positionspapier um junge männliche Wähler buhlen zu können, hat an sich schon fast was Komisches. Und dann ist der wackere Versuch wohl auch noch gründlich in die Hose gegangen. Wenn man dem Spiegel glauben darf, hat das brav bemühte Papier innerparteilich für heftige Streiterei gesorgt. Man hat Angst, die weibliche Wählerschaft zu verprellen. Und so nährt man einmal mehr das Klischee, bei den Grünen gäbe es zu viel toxische Weiblichkeit. Die Erinnerung an den Fall Gelbhaar ist recht frisch, Baerbocks vermasselte Kandidatur ums Kanzleramt auch noch nicht vergessen.



    Wichtiger als Papiere wäre, sich mal Gedanken zu machen, wen man in Talkshows schickt. Da sieht man meistens Hasselmann, Göring-Eckardt, Brantner, Dröge, alle eher Kassengift, wenn man auf das Wahlverhalten junger Männer abzielt. Banaszak zeichnet sich jetzt auch nicht gerade durch maskuline Ausstrahlung aus, sorry. Die unerschrockene, streitbare Rampensau Palmer hätte viel eher das Zeug zu einer Identifikationsfigur gehabt.

    • @Oma:

      Bei mir kommt Banaszak anders an. Ich mag es sehr, wie er in wenigen sachlichen Worten seine Gegner von der CDU komplett zerlegt. Da sind in den TV-Diskussionen, die ich mit ihm gesehen habe, schon etliche echte Schenkelklopfer dabeigewesen.



      Das ist für mich auch Männlichkeit, ein sportlicher Ehrgeiz, bei dem Fairness trotzdem elegant gewahrt bleibt.



      Palmers rassistisch angehauchte Argumente und seine Wehleidigkeit, wenn er ertappt wird, empfinde ich hingegen nur als peinlich und seine durchsichtig aufs Publikum schielende Ausflüge nach Rechts zum Fremdschämen.

      • @hedele:

        Palmer ist weitaus beliebter als Banaszak. So viel scheint er also nicht falsch gemacht zu haben.

        • @Ahnungsloser:

          Son bißchen Ausländerfeindlichkeit und Rumhacken auf armen Leuten ist in D schon immer mehrheitsfähig gewesen. Taugt jetzt halt ned für ein "arschlochfreies" männliches role model.

  • Dieser Problemkomplex kann mMn nicht gelöst werden, solange wir die Lösung innerhalb des Rahmens suchen, der das Problem überhaupt erst verursacht hat. Und das ist die Idee(ologie), es sei der Körper, der den Geist (also das Wesen) eines Menschen hervorbringe. So entsteht die Überzeugung, in einem männlichen Körper müsse zwangsläufig ein maskuliner Charakter stecken, und wenn nicht, sei das krank, unnatürlich oder sonstwie falsch. Bei Frauen entsprechend.



    Wie müssen endlich endlich begreifen: wir HABEN Körper, aber wir sind das nicht. Wie haben Emotionen, die ständig im Wechsel sind, denn wir sind die nicht. Wir haben Überzeugungen, oft in sich widersprüchliche, was zeigt: wir SIND die nicht.



    In unserer Wegwerfkultur identifizieren sich viele Menschen sogar mit Konsumgütern wie Kleidung, Markenprodukten, Lifestyle, ... kein Wunder, daß man irgendwann nicht mehr weiß, wer oder was man ist, wenn man in so einer Welt aufwächst.



    Die unveränderlichen Merkmale eines Körpers sagen NICHTS über das Wesen eines Menschen. Wer sich danach sehnt, einen anderen, „richtigeren“ Körper zu haben, hat das nicht verstanden.

    • @Selbstauslöser:

      Wer sagt denn was von "zwangsläufig maskuliner Charakter durch Körper"?



      Das ist doch nur einer der möglichen Wege. Genausogut könnte man einen Ping-Pong-Abend machen statt Krafttraining, oder eine Yogagruppe. Oder ein Battlefield-Turnier. Meinetwegen Schach.



      Aber wir müssen doch diese Menschen bitteschön ansprechen! Junge Menschen, 14, 16, 18, 20, 22 - her damit. Weg mit "ihr dürft dies nicht, ihr dürft das nicht, böse, böse, böse". Das hört man schon von seinen Eltern den ganzen Tag. Gebt den Jungs, genau wie den Mädchen auch, doch einen Platz! Klopft ihnen mal auf die Schulter. Lasst sie einfach sein. Das kann doch wohl nicht die Wahrheit sein, dass das nur die AfD zustande bringt! Was für ein Armutszeugnis!

      • @Sonderzeichen:

        Verdammt das ist doch linke Kernkompetenz!



        Die Leute dort ansprechen wo sie sind. In der Gewerkschaft, auf irgendwelchen Festen, im Sportverein, und ja, auch im Gym. Warum muss das akademisiert werden?



        Wir kacken ab wie die letzten Trottel, und das völlig ohne Grund. Lassen wir doch mal das Urteilen und reichen einfach eine Hand. Why the fuck not?

  • Ohne das Manifest im Original gelesen zu haben finde ich den Ansatz auf jeden Fall sehr richtig.

    Dass man Jungs die Aufmerksamkeit einräumt, die man auch Mädchen einräumt ist nur legitim. Und ja, es ist sogar feministisch. Denn selbst die Feministen haben erkannt: wenn sich bei den Jungs nichts ändert, wird es auch den Mädchen und Frauen weiter schlecht gehen. Warum sich also nicht mal um die Jungs kümmern? Es schließt doch genau die Lücke, die der Feminismus selbst festgestellt hat.

    Und dass Fitness allein noch keinen Mann macht - klar. Aber dann sind Jungs z.B. die schon mal nicht zu Gast bei Andrew Tate um zu trainieren, sondern bei Banaszak. Deutlicher Fortschritt in meinen Augen.

    Überhaupt mal angesprochen zu werden von der Politik ist ein Gewinn. Denn wenn wir jetzt den größeren Bogen schlagen, dann sind ja z.B. viele junge AfD-Wähler Männer, die sich anderswo eben nicht angesprochen und repräsentiert fühlen. Geben wir jungen Männern doch dieses Gefühl. Und gerne früh, denn dann lernen sie: wir sind nicht egal oder gar ein Problem, sondern Teil des Ganzen. Akzeptiert, eingebunden - und auch stark. So wie auch junge Frauen stark sein dürfen und sollen.

    Wieso auch nicht?

    • @Sonderzeichen:

      Ich hab es jetzt mal gelesen, und ich setze da ohne zu zögern meine Unterschrift drunter.



      Genau das ist angesagt. Genau so kann es funktionieren. Danke für diesen wichtigen Impuls!

      • @Sonderzeichen:

        Sehe ich auch so.

        Herzlichen Dank an die Autoren und Unterzeichner, diese wichtige Debatte angestossen zu haben!

    • @Sonderzeichen:

      Und es geht ja um genau das: niedrigschwellige Angebote. Angebote für Menschen, die vielleicht keinen akademischen Hintergrund haben. Für Menschen, die sich vielleicht noch gar nicht mal für Politik interessieren.

      Und wieder: die AfD hat das verstanden.



      Dummerweise.



      Und es funktioniert. Trotz all der genannten Gegenindikatoren.



      Weil Menschen einfach gesehen, angesprochen, eingebunden werden wollen!

      Und nun kommt dieser Implus bei den Grünen, und die dann so: "nääääh, ist zu männlich wenn wir was mit Männern machen. Lass mal lieber Frauen."

      Ja Leute, was nun?



      Etwas ändern - oder Klientelpolitik betreiben die niemandem hilft?



      Macht jetzt nicht die FDP!

  • Ich finde den Artikel schwierig. Da werden viele Themen angesprochen und Thesen aufgestellt, z.B. dass die Grünen mit diesem (internen?) Manifest den AfDler Krah imitieren wollen.



    Stellen wir uns mal vor, die Grünen (inklusive der von rechts nach wie vor verhassten Lang) würden "väterlich" den jungen Männern raten: "Schau keine Pornos": Die rechte Sphäre würde einen massiven Shitstorm lostreten, "die Lang will Pornos verbieten 1!11". Wäre das hilfreich?



    "Sei kein Arschloch" fasst es dagegen doch ganz gut. Und wer von Krah "Orientierung" annimmt ist hoffentlich in ein paar Jahren schlauer und fragt sich, wie er diese Popperfrisur als 15-jähriger so toll finden konnte. (Liebe Erkans, ob mit oder ohne "AMG", Papa Krah würde Euch immer noch aus dem Land werfen wollen, vermutlich allein schon des Namens wegen.)

    Mich wundert hier eher die schlechte Themensetzung der Grünen: Im Juni setzt sich eine erbarmungslose Hitze über das Land, auch der Letzte kann begreifen dass der Klimawandel real ist und wir endlich Maßnahmen ergreifen müssen. Wo war da die große grüne Pressekonferenz mit ExpertInnen zum Klimawandel? Wo ist die geballte Kritik an der erbärmlichen Politik der Regierung?

    • @V. Ohneland:

      "Stellen wir uns mal vor, die Grünen (inklusive der von rechts nach wie vor verhassten Lang) würden "väterlich" den jungen Männern raten: "Schau keine Pornos": Die rechte Sphäre würde einen massiven Shitstorm lostreten, "die Lang will Pornos verbieten 1!11". Wäre das hilfreich?"



      Es ist eben was anderes, ob einem eine Person, die sich als männliches Vorbild inszenieren will, etwas sagt - oder ob eine ganze Gruppe etwas sagt. Wenn Felix Banaszak sich entsprechend inszenieren würde und sagen würde: "Schau keine Pornos!", fänden das viele wahrscheinlich etwas seltsam, aber aufregen würden sich die wenigsten. Wenn eine Frau das sagen würde - und zwar egal, ob es Ricarda Lang oder Beatrix von Storch wäre - käme das völlig anders rüber, ebenso, als wenn eine ganze Partei es sagen würde.

  • Ganz ehrlich, was ist für junge Männer bei den Grünen attraktiv?



    Wenig:



    Gefühlt:



    Überall Frauenbeauftragte,



    Technik ist bääh,



    Sport ist Pfui - wahlweise zu prollig, zu etzrn, kommerziell, zu wettbewerbsorientiert und mit Mühen verbunden.



    Bewegungsdrang - bloß nicht nachgeben, sei mehr wie Sara.



    Dumme Ideen sind in die Tat umsetzen - Bloß nicht, verstößt gegen irgendwelche Regeln.

    Und Männer gibt es nur mit dem Zusatz toxisch, patriarchalisch oder Täter.



    Männliche Vorbilder? Wo gibt es die?



    Kindergarten - Fehlanzeige



    Grundschule - Fehlanzeige



    Weiterführende Schulen - Kaum

    Es gäbe noch vieles anzuführen, aber das sprengt den Rahmen eines Leserkommentares.

    • @Reinero66:

      Ja, finde ich auch fragwürdig, dass das alles so einseitig betrachtet wird. Obwohl man es ja eigentlich schon besser wüsste.



      Ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit, aber wenn ich mich an meine Jugend erinnere:



      mein Selbstbewusstsein, meine innere Stärke, meine Kraft, die habe ich wann gefunden? Als ich 19 war - und angefangen habe zu trainieren.



      Ich war damals Vegetarier, und dann gab es da diesen Bodybuilder der sich rein Vegan ernährt hat. Geil! Ich hab vielleicht drei, vier mal irgendwas von ihm gesehen oder gelesen, aber das hat mir den Impuls gegeben: ja, das funktioniert. Ich kann das machen. Mit Tofu. Mit meinem Willen. Mit meinem Körper. Um stark zu sein für die Dinge, die ich gerne ändern will auf der Welt.



      Und aus mir ist durchaus ein starker, linker Mann geworden möchte ich mal behaupten. Ich bin in der Zeit in immer mehr Situationen reingegangen, in denen ich mich früher nicht getraut hätte etwas zu sagen. Und das nicht wegen meiner körperlichen Stärke. Sondern des Gefühls wegen "du kannst was schaffen. Du kannst Hindernisse überwinden. Du kannst das richtige auf die richtige weise tun. Auf deine weise."

      • @Sonderzeichen:

        Bei mir ist es ich bin gerade mal 1,76 Meter und wiege über 100kg, bin nicht gerade furchteinflössend, trainiere aber bis zu viermal die Woche.

        Mit über 60 sind meine fast ausschließlich männlichen Schüler von meinem Auftreten und meiner Kraft schon beeindruckt (zumal ich mehrmals deutscher Seniorenmeister war) und das ganze bei einem Religionslehrer ist für viele mit ihrem Männlichkeitsbild nicht vereinbar.

        • @Reinero66:

          Ich denke es ist schon ein bisschen so: die Frauen haben sich in den letzten Jahren und Jahrzenten emanzipiert.



          Die Männer standen daneben und haben blöd geguckt. Und jetzt ist da eben genau diese Lücke von der im Manifest gesprochen wird, die man ja aber auch beim Blick auf die Gesellschaft recht klar sieht.



          Wir müssen jetzt ebenfalls Klischees aufbrechen. Das funktioniert genau über die selben Mechanismen: wir müssen akzeptieren, wir müssen anerkennen, wir müssen wertschätzen. Denn die Männer haben ja unter dem Patriarchat genauso gelitten. Der stärkste war gerade gut genug. Alle anderen waren "Verlierer".



          Jetzt kommt "neue Männlichkeit": Der Grüne Pumper. Der 60-jährige Religionslehrer und Ringer. Der Discodancer mit lackierten Nägeln. Und auch der klassische Familienvater. Ja wieso denn nicht? Mann kann das. Und Frau freut das auch. Oder wo lieg ich falsch?

          • @Sonderzeichen:

            "Jetzt kommt "neue Männlichkeit": Der Grüne Pumper. Der 60-jährige Religionslehrer und Ringer. Der Discodancer mit lackierten Nägeln. Und auch der klassische Familienvater. Ja wieso denn nicht? Mann kann das. Und Frau freut das auch. Oder wo lieg ich falsch?"



            Sie liegen nirgends falsch, aber Sie - genau wie der Artikel - berücksichtigen nicht, dass der Wind, der gerade vor recht kurzer Zeit auch noch von den Grünen herwehte, stark in die Richtung ging, bei klassischen "Genderthemen" eher den Fokus auf Transidentität zu legen. Und es gibt eben an einem gewissen Punkt einen Widerspruch zwischen: "Geschlechterrollen sollten grundsätzlich überwunden werden!" und: "Wer sich seiner Geschlechterrolle nicht zugehörig fühlt, kann sich auch ein anderes Geschlecht auswählen, mit dem er/sie etc. sich identifiziert". Und die Grünen haben eben lange auf die zweite Art reagiert und damit zwar viele Leute inkludiert, die sich damit identifizieren können (was gut ist), aber eben auch andere massiv abgeschreckt, die sich nicht unbedingt mit klassischen Männlichkeits/Weiblichkeits-Klischees abfinden möchten, ohne grundsätzlich an ihrer Geschlechtsidentität zu zweifeln.

  • "...Definition: „Du kannst im Fitnessstudio pumpen gehen oder dir die Fingernägel lackieren. Alles fein, der zentrale Punkt ist doch: Sei kein Arschloch!“



    Menschen sehnen sich nach Erfolg und Anerkennung, im Job gewinnt vermeintlich häufig das Arschloch, auch im Journalismus einiger Sparten war das n. Jahrzehnten der eigenen Beobachtung der Landschaft gut möglich, z.B. im Boulevard.



    In einer Gesellschaft auf dem Weg zur Kriegstüchtigkeit u. selbst schon in der Planung zur Militarisierung des Gesundheitswesens ändert sich d. Wording, auch oft pro Manosphere.



    Karrieren im System werden aber nicht neu erfunden, die bauen oft auf alten Mustern auf, die den Neoliberalismus und Kapitalismus in die Erfolgsspur gebracht haben.



    Aber die "Super-Karrieren" im Silicon Valley oder in der Finanzwirtschaft in New York sind extreme Ausnahmen.



    Daher interessant:



    "meinung•Führungsqualitäten



    Wer Erfolg haben will, darf kein Arschloch sein



    Der Silicon-Valley-Kult um menschlich eher fragwürdige Führungs- und Gründerfiguren ist nichts zum Nachahmen. Denn der am meisten unterschätzte Erfolgsfaktor für Führungskräfte ist: Inspirationsfähigkeit. Und die lässt sich trainieren."



    Quelle manager-magazin.de



    🤔

    • @Martin Rees:

      Wenn man Berufserfolg vorhersagen möchte, muss man sich v.a. vor dem Survivor Bias schützen (also die ganzen „Pumper“, die es nicht geschafft haben, nicht versehentlich oder ideologisch motiviert aus der Datenanalyse ausklammern). Ob das MM das dann wiederum richtig „rechnet“, weiß ich nicht, würde es bezweifeln.

  • "Die Grünen haben ein Männer-Manifest vorgelegt. Besser wäre, sie würden gute Politik für junge Menschen machen"



    Nein, BESSER wäre, sie würden ALLE Politik machen lassen:



    1. Die 50 % Quote: Alle Gremien der Partei sind mindestens zur Hälfte mit Frauen zu besetzen.



    2. Bei Listenwahlen sind die ungeraden Plätze (Platz 1, 3, 5 usw.) grundsätzlich für Frauen reserviert.



    3. Frauenvotum und Vetorecht: Auf Bundesversammlungen und Länderräten können weibliche Delegierte ein Frauenvotum beantragen und verfügen über ein Vetorecht mit aufschiebender Wirkung bei Beschlüssen.



    Das mögen zu ihrer Gründungszeit Neuerungen gewesen sein, die damals ihren Anspruch hatten, aber wir sind nicht mehr in den 80ern sondern 45 Jahre weiter🤷



    Bestes Beispiel Habeck: der wäre meiner Meinung nach Kanzler geworden. Bevor seine fachliche Unzulänglichkeit bzgl wirtschaftlicher Grundkenntnisse zu Tage trat, war er der Erklärbär der Nation. Aber Baerbock wurde ihm vorgezogen. Quote statt Können.



    Ich bin überzeugt, als Kanzler hätte Habeck geglänzt, da ein Kanzler keine fachliche Kompetenz wie bspw ein Wirtschaftsminister mitbringen muss, sondern Moderationsfähigkeit - und die hatte er.



    Wer weiß wo wir heute stünden

    • @Astrid Sehnefeld:

      Sind wollen angeblich eine Politik für alle und dann listen Sie Vorschläge auf, die nur Frauen bevorteilen...

      • @Chris McZott:

        Nein es werden keine Vorschläge aufgelistet, sondern der aktuelle Ist-Zustand benannt und kritisiert.....

        • @PartyChampignons:

          Sie haben Recht, mein Fehler!

    • @Astrid Sehnefeld:

      Na da muss ich ihnen ausnahmsweise einmal voll und ganz zustimmen!

    • @Astrid Sehnefeld:

      Vergleichen wir es mal mit Reiche, Guttenberg, Brüderle, Gabriel, ... Habeck hatte sich hingegen bei recht vielem erklärfähig eingelesen und hatte sich dazu die wohl besten Staatssekretäre der Grünen gesichert.

      Er wäre ein guter Kanzler geworden, wir wissen es nicht. Baerbock wäre eine gute Kanzlerin geworden, wir wissen es nicht. Die zwei hatten es immerhin geschafft, eine Partei wie die Grünen zusammenzuhalten. Jedenfalls kann natürlich auch eine Frau Spitzenkandidatin.



      Das grüne Quoten-Modell da darf natürlich nur ein zeitweiliges sein, aber dadurch hat die Partei viel für die Aktivierung beider Hälften der Bevölkerung getan. Und durch gute Personen selbst profitiert, von Petra Kelly bis Renate Künast. Und auch m.E. weniger fähige Frauen haben es geschafft, nicht nur m.E. weniger fähige Männer. Lehmann-Klüngel-Dröge etwa.

      PS: Altmaier war wohl auch lesefleißig, aber versenkte die deutsche Wettbewerbsfähigkeit dann eben sehenden Auges.

      PPS: Scholz war ein m.E. guter Kanzler mit einer nahezu unmöglichen Aufgabe: Ein nötiger Koalitionspartner ohne eigene positive Ziele, aber ständig dagegenhaltend zerlegte sich selbst.

    • @Astrid Sehnefeld:

      R. Habeck konnte schon am 7.5.2019 der deutschen Autoindustrie bescheinigen: „Wenn Sie 2025 kein E-Mobil für unter 20.000 € anbieten, dann werden Sie - so fürchte ich - im Markt scheitern.“ Sooo inkompetent kann er also nicht gewesen sein. Selbst die CSU kopierte seine Wirtschaftsideen, worüber sich schon die „Wochenshow“ lustig gemacht hat.



      Natürlich hat er nicht in allem geglänzt, aber immerhin hat er versucht, volkswirtschaftliches über betriebswirtschaftliches Wohl zu stellen; eine große Ausnahme! Obwohl Politiker doch genau dafür gewählt werden: dem Wohl des Volkes zu dienen, und nicht nur dem Wohl einzelner Konzerne.



      Insofern war er so weiblich / fürsorglich / integrativ orientiert, wie man es sich von einer ausgesprochen maskulinen / solitären / konkurrierenden Fr. Reiche nur wünschen könnte.

      • @Selbstauslöser:

        "Sooo inkompetent kann er also nicht gewesen sein."

        Selbst chinesische Unternehmen bestreiten, dass man bei europäischer Fertigung ein E-Auto für Unternehmen 20.000 € auf den Markt bringen kann... 🤓😎

    • @Astrid Sehnefeld:

      Die "fachliche Unkenntnis" Habecks, die Sie hier behaupten, halte ich für ein Märchen das sich die Leute erzählen damit sich bloß nichts ändern muss.

      "Wirtschaftskompetenz" ist die Fähigkeit zu vorausschauendem Handeln, Planen und Regeln, um wirtschaftendes Handeln für die Zukunft zu sichern. Bei Staaten liegt diese Zukunft nicht in den Ergebnissen des nächsten Quartals, sondern im Wohlergehen der nächsten Generationen.



      Die behauptete "Wirtschaftskompetenz" eines Merz, einer Reiche, eines Spahns ist vor diesem Hintergrund ein schlechter Witz. Gerade die CDU/CSU ist nicht "wirtschaftskompetent" sondern (groß-)unternehmerfreundlich. Das wird gerne verwechselt, ist aber ganz und gar nicht dasselbe.

      Jeder der/die den Klimawandel und die mit ihm drohenden Herausforderungen ernst nimmt hat mehr Wirtschaftskompetenz als die aktuelle Regierung!

    • @Astrid Sehnefeld:

      Na jetzt glänzt er in Dänemark und verschachert sein Adressbuch an eine Investmentgesellschaft. Fachlich helfen kann er ihnen sicher nicht.

    • @Astrid Sehnefeld:

      Volle Zustimmung.



      Ich war viele Jahre Mitglied bei den Grünen. Mit meiner Auswanderung hat sich das erledigt



      Die Bevorzugung Bärbocks gegenüber Habeck wurde bei meinen Freunden hier in der Schweiz auch nicht verstanden.



      Persönlich war das der Zeitpunkt, an dem ich mich gefragt habe, ob es in meinem Interesse liegt, eine männerfeindliche Partei zu unterstützen, so gut ihre Ideen auch sonst sein mögen. Ich habe die Frage für mich mit nein beantwortet.

    • @Astrid Sehnefeld:

      Diese Quoten Forderungen haben ein vernünftiges Motiv, ist aber nicht zu Ende gedacht. 50% Frauenquote muss im Umkehrschluss auch 50% Männerquote bedeuten. Ich hätte aber gerne 100% Kompetenzquote. Da ist mir das Geschlecht so egal wie die Haarfarbe der Politikerinnen oder Politiker.

      • @Müller Christian:

        "Diese Quoten Forderungen haben ein vernünftiges Motiv, ist aber nicht zu Ende gedacht. 50% Frauenquote muss im Umkehrschluss auch 50% Männerquote bedeuten."



        Quoten sind per se im Feld des Undemokratischen. Wenn 100% aller Wahlberechtigten eine Frau wählen, würde dieses Wahlergebnis bei der erwähnten Frauen- und Männerquote nicht anerkannt. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, darf dann doch bezweifelt werden.

      • @Müller Christian:

        Bei 50% Frauen und 50% Männer fehlen halt alle dazwischen und außerhalb🤷🤷🤷



        Das ist ja mein größter Kritikpunkt - die Quote stammt aus einer Zeit, wo es rechtlich nur Männer und Frauen gab.



        Mit dem Ende der zwei-Geschlechter-Welt auf rechtlicher Ebene hätte spätestens bei den Grünen die Quote fallen müssen - entweder für eine quotenlose Regelung oder für ein Modell das, keine Ahnung, sie Plätze paritätisch vergibt, also 33% für jede Geschlechtergruppe zum Beispiel 🤷

        • @Astrid Sehnefeld:

          "ein Modell das, keine Ahnung, die Plätze paritätisch vergibt, also 33% für jede Geschlechtergruppe zum Beispiel"



          Und schon haben wir die Probleme:



          - gibt es entsprechend viele Kandidaten?



          - wollen die Wähler nicht womöglich anders wählen?



          - warum nur nach Geschlechtern unterscheiden? Was wäre z. B. mit Religionen oder Hautfarben?



          Derartige Quotenfragen rutschen erschreckend schnell ins Undemokratische ab.

        • @Astrid Sehnefeld:

          Die Quote ist nicht das Problem, sie ist das Symptom! Aber auch der Hinweis auf nichtbinäre Identitäten ist Unsinn, weil Identitätspolitik, die eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit als definitorisches Kriterium vollständig willkürlich überbewertet, und zwar zulasten aller anderen möglichen Kriterien, grundsätzlich eine ziemlich bescheuerte Idee ist.

          Ist eine nichtbinäre Person besser, wenn sie rote Haare hat? Oder im Rollstuhl sitzt? Oder eine bestimmte sexuelle Orientierung hat? Welche Gruppenzugehörigkeit hat Vorrang? Oder gilt alles zugleich?

          Irgendwann landen wir dann zwangsläufig doch wieder beim Individuum. Und stellen mit den Toten Hosen fest: "Auch lesbische, schwarze Behinderte können ätzend sein!"

  • Mehr Plätze für Therapie sind wichtig und richtig. Für Wahlen bei jungen Männern vermutlich aber irrelevantst.

    Was generell wohl hilft, dass mensch zwar weiß, dass junge Männer den meisten "Mist" bauen, das aber angeht, sozialverträgliche Räume fürs unangepasste Ausprobieren lässt und den LehrerInnen-Bravheitsdruck "Sei doch wie Lea-Lisa, ach immer diese Jungs" runterfährt. Rechtsreaktionäres Blaken befriedigt das Schock-Deine-Lehrerin nämlich auch noch vortrefflich, wie früher Marxismus im humanistischen Gymnasium.



    Oder mensch bekommt mit, wenn Patrick eben auch Bücher liest, statt das Gegenteil einfach anzunehmen.

    Dass die jetzige Generation nicht die patriarchalen Jahrhunderte davor ganz alleine kompensieren sollen, sondern universal geguckt wird. Mann ist auch Mensch, in die eine wie in die andere Richtung, und darf auch raus aus Schubladen. Ohne in die zum Glück obsolete "Du bist Mann, das reicht doch"-Haltung zurückzufallen.

    A propos: Am Thema arbeiten müssen nebenbei doch eher mal die anderen Parteien.

  • Wenn es einen Beweis für grüne WähleR-Nachtrab-Politik gebraucht hätte, dann dieser hilflose Versuch, Männer zu halten, von denen sie glauben, sie von den Rechten lösen zu müssen. Antifaschisten oder Grüne haben leider nicht verstanden, dass die Menschen durch eine weit von den -vor allem einfacheren- Menschen (und Männern, von denen ja auch in der CDU oder SPD zu viele meinen, wie wichtig sie sind und sich vordrängeln = schlechtes Beispiel) entfernte Politik inzwischen fast europaweit zu den rechten Schwurblern getrieben werden. Wenn Parlamentarier eben nicht verstehen, dass (zu) Viele die Klimakosten -die nächsten Heizkostenabrechnungen kommen ja noch!- gar nicht stemmen können, kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden, alles teurer wird, durch weitere Verschuldung die Inflation weiter befördert wird, wenn die Zinslasten in den Haushalten demnächst höher sind, als die Etats, die für Soziales, Alterssicherung noch übrig bleiben werden. Und die steigenden Pensionslasten, die Beamten zustehen, die eigentlich angespart werden sollten, verschärfen das Auseinanderdriften zwischen arm und reich zusätzlich. Es ist die Politik der 'Mitte' und kein 'Männerproblem', das die Rechten stärkt.

    • @Dietmar Rauter:

      Um fair zu sein: es ist ein bisschen von beidem.



      Das wirtschaftliche spielt sicher eine große Rolle.



      Aber es geht auch um das "gesehen werden", gerade bei den jüngeren. Und wenn man 20 ist, was macht man da? Genau: man will fit und hübsch und erfolgreich sein um bei potenziellen Partnern punkten zu können.



      Politik spielt da bei den meisten noch keine so große Rolle. Oder zumindest nicht die größte. Man findet sich ja gerade erst zurecht in der Welt.



      Wir brauchen also, gerade bei den jungen, aber genauso bei den älteren beides: gute Wirtschaftspolitik, und auch das Gefühl der Menschen "wir werden beachtet, wir werden gesehen und angesprochen". Und das muss gerade bei den jüngeren keine trockene Politikveranstaltung sein.



      Sondern das kann im Gym sein, das kann auf einer Party oder einem Rave sein, das kann im Jugentreff sein, das kann überall dort sein wo junge Menschen eben sind. Und selbst wenn man KEIN WORT ÜBER POLITIK verliert, es wird im Gedächtnis bleiben: "hey, die eine von den Grünen da auf dem Fest, die war echt cool. Ich glaub die wähl ich."



      Zauberei.

  • Der Artikel widerlegt seine eigene These, dass man jungen Männern primär eine bessere Politik bieten muss, die ihre Probleme adressiert, selbst. Wenn es vor allem um die bessere Politik ginge, würden sie nicht bei der AfD landen, die -- wie der Artikel richtig konstatiert -- ihnen nichts bietet.



    Ob das Grüne Männer-Manifest der Weisheit letzter Schluss war, dahingestellt: immerhin haben sie das Problem erkannt und sind mutig genug, auch zu versuchen es anzugehen. Kann man von keiner anderen demokratischen Partei behaupten.

    • @Tarquin Winot:

      Welches Problem meinen Sie am Ende? Dass die Grünen (junge) Männern keine Politik bietet, die für sie attraktiv ist? Dieses Problem haben die anderen Parteien nicht oder nicht in dem Maße.

  • Solange die grünen Kreise jegliches gesellschaftliche Problem auf alte weisse Männer oder toxische Männlichkeit oder das allmächtige Patriachat projezieren und chronisch das männliche Geschlecht negativ konnotieren werden sie bei jungen Männern nicht punkten.

    • @Herbarius Zunichten:

      Insofern ist es ja nicht mal verwunderlich, dass junge Frauen nach links gehen, aber junge Männer nach rechts.

      Jeder geht dahin, wo er das Gefühl hat, gerngesehen zu sein.

    • @Herbarius Zunichten:

      Gut erkannt!

      Als weiße Frau habe ich da noch mal Glück gehabt, mein schwarzer Mann wird sowieso verschont. Meine weißen Brüder stößt diese Ungleichbehandlung der grün-woken Blase allerdings sehr sauer auf. Permanent werden sie an den Pranger gestellt, weil sie alte, weiße Männer sind. Ich kann sie gut verstehen.

      • @Black & White:

        Dieses An-den-Pranger-Stellen... was ist das schon? Der Rezepient soll reflektieren. Er soll sich kritisch über das Weißsein auseinandersetzen.

      • @Black & White:

        "... an den Pranger gestellt, weil sie alte, weiße Männer sind ...", und das auch noch "permanent"?



        Wer stellt Ihre Brüder denn an den Pranger (Metapher, da es hier keine echten Pranger mehr gibt)? Arbeitskolleg:innen? Neidische Nachbarn? Verflossene? Anti-AfD-Aktivist:innen? Grüne Blockwarte? Böswillige Migrant:innen? Die eigenen Kinder gar?



        Ich bin jedenfalls in meiner Eigenschaft als alter weißer Mann noch an keinem Pranger gelandet und glaube auch nicht, dass das mal passieren wird...

  • Ich fände es wirklich schön mal das manifest zu lesen, ich höre nur Leute drüber reden und finde es nicht im Netz

  • Die Grünen haben unzählige Parteiinhalte, die sich explizit an Frauen (und auch andere Personengruppen) richten.

    Wo ist das Problem, auch eine positive Message für Männer aufzubauen und Männer/Männlichkeit nicht ausschließlich als Problem zu betrachten?

    • @gyakusou:

      Es ist halt schwierig Probleme für den Mann zu erkennen und anzugehen, wenn bei jeder Gelegenheit betont wird, dass Männer ja nirgendwo Nachteile hätten und das System ja für Männer gemacht ist und diese daher privilegiert sind.



      "Würde ein Mann dieses Problem haben, wäre es in kürzester Zeit gelöst"



      Dieser Satz ist für viele Feministen fast schon ein Leitsatz. Allerdings verhindert dieser, dass anerkannt werden kann, dass beide Geschlechter Probleme und Nachteile haben. Es ist daher nahezu unmöglich für die Grünen ein positives Männerbild zu entwickeln, bzw. Probleme der Männer zu adressieren und anzugehen.

  • Positiv gesehen haben die Grünen da zumindest ein Problem erkannt. Die Jugend, insbesondere die männliche driftet gerade tendenziell eher nach rechts. Auch wurden einige Symptome richtig erkannt ( Suizidrate, etc.) das es ein Problem tatsächlich auch gibt, dass junge Männer haben. Allerdings wirkt die Ansprache an Männer zu gewollt und zu wenig authentisch. Man kann das gut finden, aber auf Versammlungen von den Grünen(ja ich bin da hin und wieder) wird ständig betont, dass jetzt mal Frauen was zu sagen hätten und Männer lieber zuhören sollten. Ich selbst (m) sehe mich als Feministen, nur glaube ich das man da Schwierigkeiten in der Ansprache hat. Es ist nicht immer einfach sich mehrmals am Tag (als Mann) anhören zu müssen wie scheiße Männer sind und das ganze nicht auf sich zu beziehen oder es auf sich zu beziehen und deswegen ständig etwas demütig zu sein. Just saying.

    • @wirklich?:

      So gesehen kein Wunder, dass denen die Männer weflaufen. Über kurz oder lang werden denen wohl auch die Frauen weglaufen, die auf Männer stehen. Nach meinen Beobachtungen ist das die Mehrheit der Frauen. Wahrscheinlich wird die Luft für die Grünen immer dünner werden.

  • Ist das Ding irgendwo auf einer offiziellen Seite der Bündnisgrünen zu finden?

  • Man stelle sich vor, die Grünen wären beim Wahlkampf mit den damals noch neuen Teslas vorgefahren und hätten junge Leute zur Spritztour eingeladen. Da wäre Höcke mit der Simme für jeden sichtbar der Weirdo von vorgestern gewesen.