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Verbot von VergesellschaftungenDas doppelte Spiel der SPD

Beim Plan der Bundesregierung, die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen zu verhindern, spielt die SPD eine viel größere Rolle, als bislang bekannt. Sie folgt dem Druck der Immobilienlobby.

Die öffentlich erzählte Geschichte schien schlüssig: Bayerns CSU-Ministerpräsident Markus Söder entdeckt das Thema der Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne für sich und versucht sich als Retter der Marktwirtschaft zu inszenieren. Mitte Juni beschließt die Bauministerkonferenz auf Initiative aus Bayern (CSU) und Nordrhein-Westfalen (CDU) einen Antrag, der sich gegen die Pläne der Kampagne Deutsche Wohnen & Co enteignen (DWE) richtet, in Berlin etwa 220.000 Wohnungen zu vergesellschaften. Berlins Bausenator Christian Gaebler (SPD) stimmt zwar im Grundsatz zu, votiert aber gegen einen Passus, der gesetzliche Maßnahmen auf Bundesebene fordert. Eben diese fordert ein Entschließungsantrag aus Bayern, der an diesem Freitag auf der Tagesordnung des Bundesrats steht.

Im Koalitionsausschuss vergangene Woche gibt es dann überraschend eine Einigung. Die in Sachen Vergesellschaftung gespaltene SPD gibt dem Druck der Union nach. Angekündigt wird ein Bundesgesetz, das den Vergesellschaftungsartikel 15 im Grundgesetz so ändert, dass er de facto abgeschafft wird. Eine Lex Berlin, die aber für alle Länder Folgen haben wird.

Während Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) die Entscheidung verteidigt und mit notwendigem Neubau begründet, zeigen sich viele in der SPD irriitiert: einerseits, weil die Partei bei der Gründung der Bundesrepublik 1949 selbst den Artikel ins Grundgesetz hievte, aber auch weil im Gegenzug nicht zumindest eine Öffnungsklausel für den Mietendeckel verhandelt wurde. Die Berliner SPD, die nach der Abgeordnetenhauswahl im September womöglich als Juniorpartner mit den Ver­ge­sell­schaf­tungs­be­für­wor­te­r:in­nen der Linken über eine Regierungsbildung verhandeln muss, wusste – so geht die öffentliche Erzählung – von nichts.

Für die Sozialdemokrat:innen, besonders in Berlin, ist das eine komfortable Geschichte, da sie die Verantwortung für diesen Angriff auf das Grundgesetz und den Berliner Volksentscheid von sich schieben und bei möglichen Koalitionsgesprächen eine Vergesellschaftung mit Verweis auf den Bund ablehnen können. Das gilt auch gegenüber der eigenen Basis, die sich per Parteitagsbeschluss für die Umsetzung des Volksentscheids ausgesprochen hat.

Nur: Nach Informationen der taz hat sich alles ganz anders zugetragen. Führende SPDler spielten für die Initiative eine zentrale Rolle, viel spricht dafür, dass auch Teile der Berliner SPD informiert waren. Und: Die Planung, wie das Grundgesetz ausgehebelt werden soll, ist deutlich konkreter als bislang bekannt.

Thema auf der Finanzministerkonferenz

Gesorgt haben dafür nach taz-Informationen die Fi­nanz­mi­nis­te­r:in­nen der Länder auf ihrer Konferenz Ende Juni im saarländischen Perl. Berlins Finanzsenator Stefan Evers (CDU) und sein Hamburger Amtskollege Andreas Dressel (SPD) sollen einen Antrag mitgebracht haben, der Eckpunkte für ein Gesetz formuliert, das die Überführung von privatem in öffentliches Eigentum verunmöglichen soll.

Auf taz-Anfrage dementieren beide diesen Vorgang und ihre Urheberschaft nicht. Die Berliner Senatsfinanzverwaltung schreibt, Gesprächsinhalte, Beschlüsse und Schreiben der Finanzministerkonferenz (FMK) seien „stets vertraulich“. Aus der Hansestadt heißt es von Senator Dressel: „Hamburg hat sich an entsprechenden Impulsen aus Sorge um Wohnungsbau und Finanzmarkt beteiligt. Auch wir in Hamburg wollen weiter bauen statt enteignen oder vergesellschaften.“

Evers und Dressel kamen mit ihrem Vorstoß womöglich einer Bitte der Immobilienlobby nach. Mitte Juni erreichte die Fi­nanz­mi­nis­te­r:in­nen der Länder ein Brief des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), unterschrieben von den Vorständen diverser Landesverbände, darunter dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Das der taz vorliegende Schreiben trägt den Titel: „Gemeinsamer Appell der Wohnungswirtschaft: Bundesratsinitiative zur Absicherung des Eigentumsrechts unterstützen – Vergesellschaftungsexperimente stoppen.“

Die Fi­nanz­mi­nis­te­r:in­nen werden darin zum Handeln aufgefordert: „Es wäre ein dringend erforderliches Signal, wenn auch Sie den Gedankenspielen zur Verstaatlichung eine klare Absage erteilen.“ Die Debatte über die Berliner Vergesellschaftungspläne habe „längst das Potenzial erreicht, den gesamten deutschen Wohnungs- und Investitionsmarkt nachhaltig zu destabilisieren“.

Ein Brief an Klingbeil

Formal diskutiert und beschlossen wurde der Antrag aus Berlin und Hamburg auf der Finanzministerkonferenz indes nicht. Nach taz-Informationen war es die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen (SPD), die dafür plädierte, den Antrag nur in der „Kaminrunde“ zu besprechen und als Brief an Bundesfinanzminister Klingbeil weiterzuleiten. Ein Vorgang, der keine offiziell dokumentierten Spuren hinterlässt. Auf Anfrage schreibt das Ministerium in Mainz, der Antrag zur Vergesellschaftung „wurde unter ‚Verschiedenes‘ angesprochen und ein Brief von Vorsitz (Bremen) und Co-Vorsitz (Nordrhein-Westfalen) an die Bundesregierung vereinbart.“

Datiert ist der Brief, der der taz vorliegt, auf den 1. Juli. Er argumentiert ähnlich wie die Immobilienlobby: Demnach könnte eine Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen „erhebliche negative Konsequenzen für den Immobilien- und Finanzmarkt in der Bundesrepublik Deutschland sowie für die Stabilität des Wirtschaftsstandorts nach sich ziehen“. Es liege daher im „gesamtstaatlichen Interesse, dass der Bund prüft, inwiefern er seine konkurrierende Gesetzgebungsbefugnis […] nutzen sollte, um bundeseinheitliche Regelungen für die Anwendung von Artikel 15 Grundgesetz zu schaffen“.

Vorgeschlagen werden drei Punkte für ein Bundesgesetz: Geregelt werden solle, dass sich die Höhe der Entschädigung für die Wohnungskonzerne im Falle einer Vergesellschaftung nach den „Regelungen des Baugesetzbuches und der Immobilienwertermittlungsverordnung“ richten, also dem Marktwert entsprechen soll. Im Berliner Fall wären das 36 Milliarden Euro statt der 8 bis 17 Milliarden, die DWE ermittelt hat. Außerdem, so der Vorschlag der Finanzminister:innen, „sollte die Entschädigung den Betroffenen sofort und in voller Höhe in Geld ausgezahlt werden“. DWE plante dagegen mit 100-jährigen Schuldverschreibungen.

Darüber hinaus wird in dem Brief vorgeschlagen, „dass die rechtlichen Folgen eines Vergesellschaftungsgesetzes des Bundes oder eines Landes erst eintreten, wenn eine gerichtliche Überprüfung der Vergesellschaftung abgeschlossen ist“. Den betroffenen Konzernen soll demnach so weit entgegengekommen werden, dass allein ihre Klage das Verfahren auf Eis legt – womöglich bis zu einer Klärung vor dem Bundesverfassungsgericht.

Während die Bundesratsinitiative die Entschädigung nach Marktwert bereits erwähnt und auch das Lobbyschreiben der Immobilienverbände darauf Bezug nimmt, gehen die Fi­nanz­mi­nis­te­r:in­nen mit ihren Vorschlägen noch weiter. Werden die Vorschläge so umgesetzt, ist die Möglichkeit der Vergesellschaftung nicht nur in Berlin, sondern für alle Bundesländer passé. Es wäre ein Sieg der Immobilienwirtschaft auf ganzer Linie – nicht nur über DW & Co enteignen.

Was wusste Berlins SPD?

Während der Brief unterwegs zu Klingbeil war, einigten sich die Koalitionsspitzen dann auf einen Satz: „Um den privaten Wohnungsbau nicht zu gefährden, wird durch Bundesgesetz geregelt, dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr möglich ist.“ Auf die Frage der taz, wie Klingbeil die Gesetzesvorschläge der Fi­nanz­mi­nis­te­r:in­nen bewertet, antwortete das Bundesfinanzministerium nicht.

Klingbeil äußerte sich dagegen auf eine Frage des Journalisten Tilo Jung auf der Bundespressekonferenz am Montag, wieso er die „sozialdemokratischen Mütter und Väter im parlamentarischen Rat“ verrate. Die Antwort, die viel über das veränderte Selbstverständnis der SPD-Spitze aussagt: „Ich hatte jetzt vor Kurzem meinen Investoren-Round-Table mit der Bundesbauministerin in Frankfurt, wo allein drei Investoren gesagt haben, dass sie jetzt Zusagen in Berlin zurückziehen und hier nicht in den Wohnungsbau investieren.“ Dies sei „nicht gut für das Ziel, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird“. Klingbeil verweist dann noch auf den Beschluss der Bauministerkonferenz, über die Initiative der Fi­nanz­mi­nis­te­r:in­nen schweigt er.

Ich brauche keine Nachhilfe vom Bund für den Berliner Wohnungsmarkt

Steffen Krach, Spitzenkandidat der Berliner SPD

Die beiden mächtigsten Männer der Berliner SPD, Fraktionschef Raed Saleh und Parteichef und Spitzenkandidat Steffen Krach, reagierten auf die Einigung der Bundesregierung mit Abwehr. Saleh warf Klingbeil im RBB vor, schlecht verhandelt zu haben: „Ich erkenne darin den Bundesfinanzminister, aber nicht meinen Parteivorsitzenden.“ Krach sagte der taz: „Ich brauche keine Nachhilfe vom Bund für den Berliner Wohnungsmarkt.“ Doch wie wahrscheinlich ist es, dass beide von den Vorgängen, angestoßen vom eigenen Koalitionspartner und von Parteifreunden anderer Länder, keine Kenntnis hatten?

Auf taz-Anfrage an Saleh antwortet der parlamentarische Geschäftsführer der Berliner SPD-Fraktion, Torsten Schneider, ausweichend: „Die Vergesellschaftung des Grundgesetzes als Landeskompetenz wird von uns vor allem als Marktregulierung verstanden und nicht als Enteignung, die wir nicht unterstützen.“ Schneider nimmt damit Bezug auf ein Konzept der Berliner SPD, mittels Vergesellschaftungsartikel 15 einen neuen Mietendeckel zu begründen, also statt einer Enteignung Preis- und Gewinnvorgaben zu machen. Er schreibt weiterhin: „Der Mietenmarkt bedarf dringend weiterer staatlicher Regulierungen und gerade keiner neo-liberalen Abschirmung.“

Spitzenkandidat Krach teilt mit: „Weder wurde ich in dieses Vorgehen eingebunden, noch benötige ich Nachhilfe von anderen Ländern oder vom Bund, was wir in Berlin zu machen haben.“ Er halte „Enteignungen nicht für den richtigen Weg“, verweist aber auf ein Vergesellschaftungsrahmengesetz, auf das sich die schwarz-rote Koalition in Berlin geeinigt hat. Ein Gesetz, das Grundbedingungen für eine Vergesellschaftung skizziert, aber ohne reale Auswirkungen bleibt.

Aus der Hamburger Finanzverwaltung heißt es auf Anfrage, ob sich vorab mit der Berliner SPD ausgetauscht wurde: „Sorgen wurden von vielen in viele Richtungen der Berliner SPD adressiert.“

Da scheint sich eine große Koalition aus SPD und CDU zum Schutz der Immobilienmafia zusammengefunden zu haben. Die SPD möchte sich wohl von den letzten Resten ihres sozialdemokratischen Erbes verabschieden

Rouzbeh Taheri, DW & Co Enteignen

Auf Anfrage der taz äußert auch Rouzbeh Taheri, einer der Mit-Initiatoren von DWE, der für die Linke auf dem aussichtsreichen Listenplatz 1 in Neukölln für das Abgeordnetenhaus kandidiert: „Während die SPD-Finanzminister im Bund und den Ländern den Willen der Berliner Bevölkerung mit Füßen treten, tut Herr Krach so, als ob er in diesen Prozess nicht involviert war. Entweder sagt er die Unwahrheit, oder er ist ein politisches Leichtgewicht, das nicht mal von den eigenen Parteigenossen informiert wird.“

Taheri schlussfolgert: „Da scheint sich eine große Koalition aus SPD und CDU zum Schutz der Immobilienmafia zusammengefunden zu haben. Die SPD möchte sich wohl von den letzten Resten ihres sozialdemokratischen Erbes verabschieden.“

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55 Kommentare

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  • Ich verstehe die Aufregung nicht.

    Es geht doch nur darum, dass 1. bei Enteignungen nicht 1/4 bis die Haelfte gezahlt wird, oder was ein Fantasiepreis einem grad vorschwebt, sondern ein marktueblicher Preis und 2. dieser Preis bei Uebergabe komplett bezahlt wird und nicht 100 Jahre spaeter.

    Das ist das ganz normale Vorgehen bei allen Enteignungungen. Wenn nun die Enteignungsplaene in Berlin daran scheitern, dann sprechen wir sowieso eher von Diebstahl mit Taschengeld. Wer waere denn so bloed unter solchen Bedingungen auch nur einen Cent in Deutschland zu investieren?

    Allein der 3. Punkt ist fragwuerdig, aber wohl Folge des verfassungswidrigen Mietengesetes in Berlin. Man stelle sich vor, das Bundesverfassungsgericht erklaert die Vergesellschaftung 3 Jahre spaeter fuer verfassungswidrig und man muesste alles rueckabwickeln.

  • Union und SPD haben mit ihrer Entscheidung einen weiteren Schritt unternommen, den bisherigen gesellschaftspolitischen Konsens der ‚sozialen Marktwirtschaft‘ zu zerstören. Und insbesondere die SPD hat es ohne Not getan.



    Denn: die Vergesellschaftungsklausel im GG bedeutet ja nicht, dass sie zwingend umgesetzt werden muss, auch wenn es die entsprechenden politischen Mehrheiten dafür gäbe. Und die stehen hierzulande ohnehin nicht zu Debatte.



    Die Mütter und Väter des Grundgesetzes hatten möglicherweise - gerade nach den Erfahrungen aus der Weimarer Republik und der Nazi-Barbarei - ein gutes Gespür dafür, wie notwendig es ist, den sozialen Frieden zu bewahren, um die Demokratie in Deutschland zu erhalten. Und dazu gehören (notfalls!) auch die Optionen Verstaatlichung und Vergesellschaftung. Das haben seinerzeit selbst die Vertreter von FDP, CDU und CSU erkannt.



    Wenn jetzt sogar die SPD sich nicht nur dem Diktat des Neoliberalismus unterwirft, sondern sich aktiv zu dessen Speerspitze macht, sollten sämtliche Alarmglocken läuten.

  • Dass man das CD konsequenterweise streichen sollte wusste ich ja schon, aber das S ist offenbar auch viel zu viel.

    Bleibt: UPD - sollnse bitte einfach fusionieren. Die braucht eh kein Schwein mehr. Wer wählt die zukünftig noch? Die rechten wandern alle zur AFD und die linken können mit der SPD gar nix mehr anfangen.. Ciao Kakao.

  • Die SPD ist jetzt endgültig dabei sich zu verabschieden.



    Diese SPD wird nicht mehr gebraucht. Klingbeil passt auch gut zur CDU. Der letzte Sargnagel.



    Bei der nächsten Wahl nur noch unter Sonstige.

  • Da uns die von privaten Investoren errichteten bezahlbaren Wohnungen nur so hinterher geschmissen werden, hat sich die SPD-Initiative zum Schutz privaten Kapitals als absolut zielführend erwiesen.

  • Danke Herr Peter für die Recherche.



    Wir müssen die Macht des Kapitals gegen alle "Verbote" bundesweit weiterhin begrenzen.



    Auf dass die Mieten bundesweit gedrittelt werden.

  • Wer hat uns verraten die ...

    Nein, ich will hier nicht alte Phrasen dreschen.

    Aber ehrlich meint es die SPD mit uns Bürgern (und mit den eigenen Wählern) schon lange nicht mehr.

  • Ich kann das Vorhaben der Bundesregierung nachvollziehen. Es besteht das Risiko, dass das Land Berlin bei einer juristischen Niederlage Milliarden in den Sand gesetzt hat, die Berlin aber nicht hat, und für die am Ende dann der Bund aufkommen müsste.

    Die ganze Diskussion um die Entschädigung unter Marktwert ignoriert die Problematik der Kredite. Die Immobilien werden Grundschulden in den Grundbüchern stehen haben oder die Wohnungskonzerne könnten welche reinschreiben. Normalerweise wird der Kaufpreis zunächst verwendet, um diese zu bedienen und das Grundstück dann schuldfrei übergeben. Was passiert aber bei einer Enteignung, wenn die Enteignungssumme geringer als die eingetragenen Grundschulden ist? Müssen die Konzerne aus anderem Vermögen nachschießen? Werden die einfach gelöscht und somit die Gläubiger enteignet? Damit würde das Land Berlin indirekt Vermögen außerhalb Berlins enteignen. Das dürfte allein aufgrund der Zuständigkeit juristische Probleme bereiten.

  • Wie gut, dass es in Berlin keine Wohnungssuchenden gibt. Denn die



    könnten ja fragen, was eine Enteignung von Wohnungsunternehmen



    für ihre - aussichtslose -Suche bringt?

  • Hach isset mal wieder scheun mit den suboptimalen Spätgeborenen: von den Innereien des Parlamentarischen Rates komplett unbedarft! Gell



    Art 15 Grundgesetz was für Parallel itäten mit PU gesprochen esu 2 x CDU & eijeinei /



    Hück lock SPD dabei •

    Erklärs so frei. - Lovando -



    “Klar - Mach‘s noch einmal Sam!

    Weiland im parlamentarischen Rat!



    Art 15 GG - “Das müssemer mache.



    Das machemer aber nich!



    Du machst den Vorsitz!“



    Ol Conny zu Pferdmenges - beide CDU •

    O tempora o mores!“

    Taz wie spd voll kokelores •

  • // Vernachlässigung der Interessen der Bevölkerung



    Aus welchem Grund? Interesse der Bevölkerung ist z.B. Wohnraum der bezahlbar ist. Durch eine Vergesellschaftung von Wohnraum (das kostet erstmal eine Menge Geld) kann dann der neue Eigentümer im Prinzip die Mieten nach unten anpassen. Aber dann hat man weniger Geld für Reparaturen. Allerdings gehe ich davon aus, dass dann mit den Mieteinnahmen die Zinsen und Abtrag bezahlt werden müssen.



    Also, keine neuen Wohnungen. Der Berliner Staat sollte doch gleich Wohnungen bauen mit dem Geld. Oder denke ich da zu einfach?

  • Wie jetzt?



    Die SPD will gar nicht Vergesellschaften?😱



    Nein wer hätte das gedacht.



    Ich lass mal die nächste Bombe platzen: auch die Bundes-Grünen wollen nicht geschlossen die Vergesellschaftung.



    Der Realo-Flügel hat sich mehrfach geäußert, dass sie dem sehr skeptisch gegenüberstehen, da die zu erwartenden Entschädigungszahlungen die knappen finanziellen Mittel auf einige Jahre binden würden und so in dieser Zeit nahezu kein Neubau von bezahlbarem Wohnraum realisiert werden kann.



    Es ist nur der linke Flügel der Grünen, der auf die Vergesellschaftung pocht, um "Profitinteressen bei der Daseinsvorsorge auszuschließen".



    Ich glaube die Bundes-Grünen beten gerade, dass Union und SPD ein Bundesgesetz erlassen. Dann könnten die Grünen geschlossen ihren Unmut darüber kundtun und wären insgeheim sehr froh, bei möglichen R2G-Verhandlungen nach der Berlin-Wahl nicht Farbe bekennen zu müssen und so die Partei vor eine Zerreißprobe zu stellen...



    Auch in der Berliner SPD dürfte das, davon bin ich überzeugt, die ursprüngliche Motivation gewesen sein - möge der Bund den Kopf hinhalten und es verbieten, damit wir nicht Farbe bekennen müssen.



    Konnt ja keiner ahnen, dass die Berliner so wählen 🤷

  • Wer hat uns verraten?



    Sozialdemokraten.

  • "wieso er die „sozialdemokratischen Mütter und Väter im parlamentarischen Rat“ verrate. "

    Als Klingbeil im Dezember 2021 SPD-Vorsitzender wurde, stand die Partei bei 28 %. Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen.

  • "Die SPD erachtet auch in der Zukunft einen starken Staat und einen handlungsfähigen Sozialstaat für notwendig, um schwächere Bevölkerungsgruppen schützen zu können. Dazu legt sie Wert auf eine Finanzpolitik, die „nicht auf Kosten zukünftiger Generationen“ ausgestaltet ist und langfristig die Staatsverschuldung beendet bzw. zurückführt. Unter dem Stichwort vorsorgender Sozialstaat werden Änderungen am Sozialsystem begrüßt, die die Eigenverantwortung stärken sollen."

    Es kann nicht sein, das die SPD ihre Verantwortung dermaßen in den Schmutz zieht.



    Anscheinend doch.



    Nur noch erbärmlich.

  • So ist und bleibt die SPD unwählbar!



    Die Linke ist jetzt die einzige Partei für Menschen mit Herz und Hirn!

    • @ Christoph:

      Mir sind die Grünen tatsächlich schon links genug und weniger Dings, ehm , verschroben. Find fast alles an die Linke geil. Und dann kommt doch wieder irgendwas mit Russland ..

      • @Powow:

        Das darf doch wohl nicht wahr sein!



        Die Merz-Regierung zerschrotet hier - unter Einschluss der Sozialdemokraten - gerade den sozialen Frieden und gefährdet damit die Demokratie in diesem Land … und Sie kommen mit dem Iwan um die Ecke!



        Lauter Eigentore, angesichts derer Putin und seine AfD/BSW-Buddys hierzulande feixend am Spielfeldrand stehen, bis ihnen das Land wie eine reife Frucht vor die Füße fällt.



        Möglicherweise sollte man da von der Linken mehr außenpolitische Klarheit einfordern - hier sehe ich bei den Grünen tatsächlich eine größere Glaubwürdigkeit -, aber es sind bestimmt nicht sie, die demokratiepolitisch instabil auftreten.



        Nein, der Ball liegt in diesem Fall definitiv im Feld der SPD (von der Union erwarte ich ohnehin jedwede Schweinerei).

    • @ Christoph:

      ...und die GRÜNEN.

    • @ Christoph:

      Was allerdings praktisch zu beweisen wäre. Und da sehe ich schwarz.

    • @ Christoph:

      Nur schafft Herz und Hirn halt keine Arbeitsplätze oder neue Wohnungen.



      Auch die linke hat sich mittlerweile etwas verrannt

  • Nur zur Einordnung: der im Artikel namentlich genannte Lobbyverband GdW gehört in deser Diskussion zu den "Guten". Er vertritt die Wohnbaugenossenschaften und kommunalen Wohnungsgesellschaften. Also genau die OHNE Gewinnerzielungsabsicht.

  • Gibt es noch irgendwelche Unterschiede zwischen den Parteien csdU und sPD? Man erkennt deutlich die Gemeinsamkeiten: Vorrang für die Wirtschaft, Vernachlässigung der Interessen der Bevölkerung und -nicht zuletzt- der Erhalt der eigenen Macht und der Pöstchen....

    • @Perkele:

      Du meinst die UPD?

  • Endlich einmal Klarheit statt Spökenkiekerei. Man kann es drehen wie man will. Eine Linksregierung hat ein Verfahren der Vergesellschaftung rechtssicher abzuschließen innerhalb der kommenden Legislaturperiode. Wird das von Gerichten bzw. von EuGH und internationalen Schiedsgerichten bei Tangierung international aufgestellter Wohnungskonzerne später kassiert, bzw. werden Entschädigungen zum Marktwert festgelegt, sind diese dann eben ohne Wackeln zu zahlen. Da wird man dann wahlweise Mieter belasten, eine Oper schließen, soziale Träger schrumpfen oder alles zusammen. Mathe ist halt keine Philosophie…

    • @Eckhard Hanseat52:

      Mathe ist halt keine Philosophie… (na, da sprechen Sie doch noch mal mit einem Philosophen ...) Und was ist Kapitalismus?



      Die Fachleute sprechen vom Konsum-Klima, Stimmung an den Börsen, glauben an eine märchenhafte Vermehrung des Geldes aus sich selbst, predigen grenzenloses Wirtschaftswachstum in einer begrenzten Welt, und in Krisen rechnen sie fest mit der regulierenden „Hand Gottes“.



      Mir scheint, Kapitalismus ist weder Mathematik noch Philosophie, sondern einfach nur ein Glaubensbekenntnis, das von seinen Gläubige(r)n lebt, in der Ausübung so dogmatisch, totalitär, irrational, selbstherrlich und opferbereit ... wie viele andere Religionen auch.

    • @Eckhard Hanseat52:

      Oder man wird versuchen, den Länderfinanzausgleich etwas in die Berliner Richtung zu verschieben. Wird Hessen, Baden Württemberg und Bayern aber gar nicht passen.

    • @Eckhard Hanseat52:

      Naja, man kann als Regierung die Entschlüsse von Gerichten auch einfach mal ignorieren, dass ist in unserem Freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat kein Problem. Umsetzen kann das dann irgendwann die Nachfolgeregierung - aber die hat dann leider genau in dem Moment auch kein Geld...

  • Was Berlin wirklich braucht, sind nicht Diskussionen, um Vergesellschaftung, sondern den Bau von neuen Wohnungen im großen Stil. Dabei müssen bevorzugt gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften und Mietergenossenschaften zum Zug kommen.



    Im privaten Wohnungsmarkt werden in Berlin jeden Monat gigantische Summen von unten nach oben umverteilt. Hat das mal jemand genau ausgerechnet?



    Eine Vergesellschaftung von Wohnraum würde diese Umverteilung verringern, würde aber an der Wohnungsknappheit in Berlin nichts verändern.



    Das Geld, das die Vergesellschaftung verschlingen würde, wäre in dem Bau neuer Gemeinnütziger Wohnung besser und viel nachhaltiger angelegt.

    • @Der Anfang:

      Von einem generellen Wohnungsmangel in Bln. / D spricht eigentlich nur die Bau- und die Wohnungswirtschaft samt ihrer Profiteure (z.B. BlackRock). Mieter sprechen von „unbezahlbar“. Hier im Haus werden 4 riesige neue Luxus-Eigentumswohnungen von 5 Personen bewohnt, eine dient als Zweitwohnung. Das war für den Bauherrn am profitabelsten. Gleichzeitig werden Häuser entmietet, stehen jahrelang leer, werden trotz guter Bausubstanz abgerissen, weil das profitabel ist. Neubau fast ohne Eigenkapital, weitgehend auf Pump, da muß die Miete extrem hoch werden, um möglichst schnell Rendite nach Zinstilgung zu „erwirtschaften“ (was für ein Euphemismus!). Da werden selbst Sozialwohnungen unbezahlbar.



      Es fehlt nicht an schon umbautem Raum, es fehlt der politische Wille, ihn sozialverträglich zu nutzen.

    • @Der Anfang:

      Das eine schließt das andere nicht aus. DWe rechnet mit 10 bis 17 Mrd. € Entschädigung bezahlt über langjährige Kredite und finanziert durch die Mieteinnahmen, was bei einem Eigenkapitalanteil von 20% dann bei 2 Mrd. € im besten Fall zur Belastung des Haushalts führt.

  • Übrigens: diese ganze Geschichte ist extrem unsubtil verfassungswidrig. Ein Gesetz, das einen Grundgesetzrtikel zur Nullnummer erklärt? Dann schafft es doch gleich ganz ab. Dann gibt es auch keine Enteignungen mehr wenn Menschen ihr Grundstück fü eine Autobahnerweiterung nicht mehr hergeben wollen. Ist eh nicht mehr viel vom Grundgesetz übrig dank cdU/csU/sPD

    • @Jalella:

      Ja, nee. Der Privatmensch mit kleinem Grundstück soll ja weiterhin enteignet werden dürfen, wenn öffentliche Interessen bestehen. Nur die großen Wohnungsgesellschaften, die sollen möglichst nicht belästigt werden. Nachher kommt noch Unruhe in die Immobilienmärkte. Und da Ex-Politiker eher bei einem Lobbyverband unterkommen als bei einem privaten Grundstückseigentümer, ist das eine Form der politischen Altersvorsorge.

      Erklärt auch, warum ausgerechnet die SPD da voranprescht. Wenn's als politische Kraft in nächster Zeit mies aussieht, muss man doch für die Pöstchen der Zukunft vorsorgen.

      • @Der dreckich Katz:

        ✌🏽Stimmt tatsächlich, wird interessant nach den Wahlen, ich enke mal die Sozen gehen jetzt den Weg, der FDP.

  • Vielen Dank für die Antwort auf die selten gestellte Frage "wer regiert Deutschland?" Wie sieht so ein Lobby-Druck eigentlich aus? Werden PolitikerInnen mit Geldscheinen überhäuft, so dass sie nicht mehr atmen können? Setzt ihnen jemand die Pistole auf die Brust? Gibt es überhaupt Formen von Lobbyismus, die nicht Erpressung oder Bestechung sind?

    Ich denke, unser Land ist (noch) freiheitlich genug, dass PolitikerInnen ohne Gefahr für Leib und Leben das richtige tun könnten, wenn sie nur wollten. Die sPD beugt sich immerhin auch nicht dem Lobby-Druck von knapp 50 Millionen zur Miete wohnenden Menschen in Deutschland. Die haben natürlich kein Geld mehr (bei den Mieten!), um Politiker mit Geschenken zu überschütten und sie können ihnen auch keine extrem lukrativen Sesselpupser-Jobs anbieten für die "Karriere" nach dem Polit-Job. Ich glaube nicht, dass man von "Druck" sprechen kann. So oder so kann man wohl kaum von einer "Regierung" sprechen, wenn sie da einfach einknicken müssten. Sie wollen nicht und zwar aus egoistischen Gründen.

    • @Jalella:

      „Gibt es überhaupt Formen von Lobbyismus, die nicht Erpressung oder Bestechung sind?“ ❤️lichen Dank für Ihre Nachdenklichkeit.



      Vielleicht eine kleine Ergänzung: Politiker können eitel sein, selbstzufrieden, faul, unwissend, mutlos, sie können den Intrigen von Kolleg:innen ebenso wie der eigenen ideologischen Verblendung unterliegen. Ein:e „gute" Lobbyist:in weiß das alles zu nutzen.



      Deshalb wäre Transparenz so enorm wichtig, gegen den erklärten Willen von Union, SPD, & Co.

  • Sehr gute Aktion.



    Es gibt doch noch verantwortungsvolle Sozialdemokraten.

    Es bleibt jetzt nur zu hoffen, das es stringent durgezogen und zu Umsetzung gebracht wird.

  • Was vielen nicht bekannt ist, in Deutschland wird auch der Warenhandel unterbunden. Von den wenigigen Ausnahmen, bei denen ein marktueblicher Preis bei Abschluss des Geschaefts gezahlt wird, abgesehen.

  • Wenn der Staat Wohnungsbaugeselsxhaften enteignet kostet das erst einmal viel Geld. Und wer soll dann in Deutschland Wohnungen bauen. Der Staat. Ein Beispiel, in Berlin haben SPD/PDS 60000 vergammelte senatseigene Sozialwohningen an einen Fond (Heuschrecken) verkauft. Zum halben Verkehrswert. Jetzt kosten die das vierfache an Verkehrswert. Die sind jetzt in Hand von Vonovia. Und da die hoch verschuldet sind kommt von da kein Widerstand. Die können sich mit der Wertsteigerung sanieren. Und wenn die Wohnungen dann für 5-6 € pro qm vermietet werden, davon müssten Kredite, Instandhaltung, Sanierungen usw. gezahlt werden.

    Dann werden wohl in Deutschland insgesamt größere Konzerne hier weniger investieren. Was folgt als nächstes. Energieversorger wie EON, EnBw, oder Banken. US Investoren Zb. werden hier ihre Gelder abziehen.

    Einfach nur Immoblienloby rufen ist zu kurz gegriffen

    • @Martin Sauer:

      Von dem Geld, was Sarrazin da versenkt hat mit dem Verkauf zum Spottpreis, und das an Haifische, nicht an die Mieter-Forellen, von dem Geld hätte ... verschüttete Milch, aber ein Beispiel, wo ein Staat wirklich Geld verplemperte und für den falschen Zweck.



      Da das Tempelhofer Feld für großflächige Sozialbebauung nicht bereitsteht und auch die Grunwaldstraßen nicht von oben nachverdichtet werden, ist Neubau kaum eine Option. Auch halte ich den Weg der Enteignung für fraglich, angesichts der wahrscheinlich überhöht angesetzten Entschädigung. Nur hat es den Entscheid gegeben, sich einfach nicht dran halten, kann es auch nicht sein.



      Schreibt jemand, der repräsentativ und plebiszitär ungern verkoppelt sieht.

  • Danke, das Thema wurde öffentlich bisher leider kaum beachtet.



    Besonders die Rolle der SPD, die unter der damaligen RRG Koalition ja eine erfolgreiche Volksabstimmung zu dem Thema durchgeführt hat.



    Es ist traurig, das marktradikale SPD-Politiker sich in ihrer Partei immer wieder durchsetzen und die Partei unwählbar machen.

    Aber es ist besser dies anzuerkennen als weiterhin darauf zu hoffen, das sich die Partei ihrer sozial-demokratischen Wurzeln besinnt und wieder eine fortschrittliche Politik macht.

    • @hsqmyp:

      Die SPD hat mitnichten "eine erfolgreiche Volksabstimmung durchgeführt". Die Initiative "Deutsche Wohnen enteignen" hat die Durchführung des Volksbegehrens gegen die Verschleppung des Senats durchgekämpft, auch vor Gericht. Wenn es nach SPDlern wie dem damaligen Innensenator Geisel gegangen wäre, hätte nie so eine Abstimmung stattgefunden.

  • Ich persönlich wage nicht zu behaupten, dass ich irgendeine sachkundige Meinung dazu habe ob Vergesellschaftung etwas bringt oder nicht.

    Ich habe alle möglichen Argumente dafür oder dagegen gehört; ob Vergesellschaftung wirklich zu niedrigeren Mieten führt... Ich habe zumindest Zweifel. (Und ich dachte, niedrigere Mieten sind das eigentliche Ziel.)

    Daraus ergibt sich: Es mag gut sein, dass da hinter verschlossenen Türen Dinge diskutiert worden sind und eventuell manipuliert worden sind, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind.

    Aber so wie öffentliche Diskussionen zur Zeit ganz generell laufen, nämlich völlig ohne jegliche sachgrundlage und nur noch basierend auf Meinung und Glauben, kann ich es den Akteuren nicht verübeln.



    Falls ich als Politiker tatsächlich völlig überzeugt davon bin, dass Vergesellschaftung eine schlecht Idee ist, dann ist das letzte was ich probieren würde, die öffentliche Diskussion zu suchen.



    Da weiß ich von vorneherein, das Sachargumente völlig irrelevant sind.

    Dass das nicht förderlich für die Demokratie ist; gekauft.



    Nur ob dabei schlechtere Politik rauskommt als bei einer öffentlichen Diskussion... Keine Ahnung.

    • @lundril:

      Ein weiterer Grund, warum Vergesellschaftung wichtig ist, wird gerne vergessen: den Stopp des Abzugs von Mieteinnahmen ins Ausland als Dividende. Die privatwirtschaftlichen Großkonzerne, die Börsennotiert sind, nutzen 40 bis 50% von jeden 1€, den sie über die Miete einnehmen, als Dividendenausschüttung an ihre Investoren. Bei Vonovia ist Blackrock mit 8% beteiligt, Merz war lange im Vorstand für Blackrock Deutschland. Sie müssen nur 1 und 1 zusammenzählen.

      • @Montagsdepression:

        Die Aktionäre mit größeren Anteilen als Blackrock zu nennen ist wohl nicht opportun?

        Beispielsweise die Norwegische Zentralbank mit mehr als 10% - oder Pensionsfonds aus Ländern, die in der Rentendiskussion teilweise auch hier in der taz als besser bis vorbildlich benannt werden...

  • Hoffentlich fällt die SPD bei den LTW nun unter 5%. Sie hat nur noch einen Nutzen für die Immobilienlobby.

  • Die SPD verkauft CxU-Politik und ettiketiert sie als rot.

    Ein Rat an die Spezialdemokraten: Ein schwarzer Joghurt, der ein rotes Etikett hat, ist und bleibt ein schwarzer Joghurt. Den kaufen die Leute nicht. Ihr seid im Regal eine undifferenzierte Mogelpackung. Dass ihr eure Rolle nicht ausfüllt, ist eine Katastrophe für das Land. Ihr sorgt mit für steigende Werte für die AfD.



    Wundert Euch also nicht über Eure Umfragewerte.



    Die werden weiter sinken. Erst unter 10% und denmächst unter 5%.

  • Ich bin sprachlos.



    Und froh aus der spd ausgetreten zu sein.



    Dieser Gesetzesvorschlag ist verfassungsfeindlich.

  • Die SPD hat jede Daseinsberechtigung verloren. Möge sie so rasch wie möglich von der Bildfläche verschwinden.

  • "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!"

  • Wer hat uns verraten



    Sozialdemokraten

    Sehr alter Witz, und zwischendurch kann man den bringen

  • "Längst das Potenzial erreicht, den gesamten deutschen Wohnungs- und Investitionsmarkt nachhaltig zu destabilisieren“ haben die Quasi-Monopole von LEG und Vonovia in vielen Städten, die bewusst mit ihrer Marktmacht jeden Neubau zu unterbinden suchen, um die Preise in immer exorbitantere Höhen zu treiben.



    Wäre Enteignung ein Thema auf der Tagesordnung, würden sich die Heuschrecken sofort zurückziehen und die Grundstückseigentümer wieder auf annähernd das frühere Normalmaß der 11fachen bis 20fachen Jahresmiete zurückfallen, so dass auch Genossenschaften wieder kaufen könnten.

  • Auf ein 'sozialdemokratisches Erbe' kann sich evtl. noch die Linkspartei berufen, die S(eeheimer)PD sicherlich längst nicht mehr.



    Eine Auflösung wäre keine schlechte Idee, dann wäre Platz für einen seriösen Neuanfang, statt unter falschem sozialdemokratischen Label weiterhin der 'besitzenden Klasse' die Taschen zu füllen und das Sozialstaatsprinzp langsam aber sicher zu beerdigen.



    Siehe auch Blair-Starmer und Co. in GB.



    Der Seitenwechsel der sPD war zwar nicht Knall auf Fall abrupt und spektakuär a la Milei mit seiner Kettensägen-PR in Argentinien, sondern eher nach dem Prinzip 'boiling the frog', aber dadurch umso hinterhältiger, arglistiger und nachhaltiger.



    sPD ist nicht mehr das 'KLEINERE' Übel, sondern das Übel selbst.

  • Wie hoch jedeR das hängt, bleibt überlassen. Mensch mag aber den volksabgestimmten Weg nicht für den zwingend besten halten - und doch es für einen schweren Fehler halten, für Union wie SPD, diese Abstimmung so völlig zu ignorieren. Wer das Ergebnis für falsch hält, muss vorher kommunizieren oder vorher die Unrechtmäßigkeit feststellen lassen.



    Nach der (leider) direkte und repräsentative Elemente vermengenden Berliner Landesverfassung ist Ignorieren aber gar keine Option, und auch nur ein Boden für Verdruss. Will die SPD mit Giffey & Co. unbedingt auf Platz 4 oder 5?



    Sie hätte aus dem Amt des Regierenden Bürgermeisters heraus in die Wahl gehen können, selbst schuld.

  • Die SPD wird nach der nächsten Bundestagswahl hoffentlich genug Zeit zum Nachdenken haben, wenn sie die 5% und damit den Einzug in den Bundestag nicht mehr schafft. Vielleicht erinnert sie sich dann an die Probleme ihrer angestammten Wähler.