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19.09.2026 , 22:18 Uhr
"Der Spritmarkt ist garnich so volatil wie er scheint, das Öl wird über einen längeren Zeitraum gekauft/gelagert/raffiniert. Der Spripreis steigt aber sofort wenn der Ölpreis steigt, obwohl der Sprit eigentlich noch mit preiswerterem Öl hergestellt wurde."
Dafuer faellt der Benzinpreis ja auch immer sofort wenn der Oelpreis faellt, obwohl noch teureres Oel im Lager ist. *hust*
zum Beitrag19.09.2026 , 15:41 Uhr
"Habe ich zu viel Geschichte studiert, wenn mir der Gedanke kommt: „Es fühlt sich an wie eine Vorkriegszeit“? Und es könnte kommen, wie es schon manchmal kam: Alle fühlen sich im Recht – und dann beginnt das Grauen."
Nein, das haben Sie nicht, aber viele lassen sich von der verbreiteten Panik, der Russe stehe bald vor der Tuer, ablenken. Gegner dieser irrwitzigen Aufruestung werden als Verraeter und Putinfreunde diffamiert, wie die Gegner des Vietnamkriegs alle Kommunisten waren. Es wird nicht mehr lange dauern bis die Deutsche Frage erneut aktuell ist und dann will es wieder keiner gewesen sein. Wir sind anscheinend unfaehig zu verstehen, dass mit Deutschland keiner Krieg spielen moechte, wenn wir zuvor nicht angreifen. Natuerlich braucht es ein gewisses Mass an Abschreckung wie es auch die Kapazitaet benoetigt, im Notfall irgendwelche Schlaechter auf der Welt in die Schanken zu weisen, aber dann bitte eingebettet in eine europaeische Stuktur und nicht als deutscher Alleingang.
zum Beitrag19.09.2026 , 15:22 Uhr
"Wundert mich das die deutschen Steuerzahler diesen Irrweg so geräuschlos begleiten."
Geraeuschlos wuerde ich die Wahl in S-A nun nicht nennen.
zum Beitrag19.09.2026 , 09:36 Uhr
Wenn ich mir das Ausmass der Aufregung ueber Sydney Sweeney anschaue, habe ich den Eindruck, dass die o.g. Fundichristen nur ein unbedeutender kleiner Teil derer sind, die Frauen kontrollieren wollen.
zum Beitrag19.09.2026 , 09:31 Uhr
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sich an Begriffen wie Zwangsgebuehr oder Zwangsbeitrag aufhaengt und daraus sogar irgendeine AFD-affinitaet ableitet. Manchmal hab ich den Eindruck, dass die Empoerung ueber die Nutzung dieser Begriffe nicht dem Zweck dient, eine Debatte zu fuehren. Wenn ich jetzt Korinthen kacken wollte, wuerde ich darauf hinweisen, dass es sich um Beitraege handelt. Beitraege zahlt man fuer die Moeglichkeit etwas zu nutzen. Sie sind nicht abhaengig von einer tatsaechlichen Nutzung, deshalb ist der Begriff "Zwangsbeitrag" doppelt gemoppelt. Gebuehren zahlt man fuer eine Nutzung. Da man aber auch zahlt, wenn man nicht nutzt, ist der Begriff "Zwangsgebuehren" nicht falsch, beschreibt aber eigentlich nur den Begriff "Beitrag".
Letztendlich wollen die Leute durch die Verwendung dieser Begriffe doch nur unterstreichen, dass sie etwas finanzieren muessen, was sie nicht nutzen und eventuell aus unterschiedlichen Gruenden auch nicht nutzen wollen. Wenn dieser Zwang zur Finanzierung dann auch noch als "Demokratieabgabe" bezeichnet wird, obwohl der Anschein ensteht, dass er selbst in einer Demokratie nicht beeinflussbar ist, fuehrt das nicht zu Begeisterung.
zum Beitrag19.09.2026 , 08:44 Uhr
Ergaenzend moechte ich anmerken, dass ich bei meinem ersten Beitrag davon ausgegangen bin, dass Weimar *den* oeffentlich-rechtlichen Rundfunk privatisieren will. Deshalb habe ich im 2. Beitrag auch die abstrakte Form "Wer die oeffentlich-rechtlichen Medien privatisieren will" benutzt.
zum Beitrag18.09.2026 , 19:46 Uhr
Der Feind meines Feindes ist mein Freund geht halt meistens in die Hose.
zum Beitrag18.09.2026 , 12:16 Uhr
Open Source ist dafuer da, dass Fehler schneller auffallen und der Hersteller sie nicht verschweigt. Open Source ist nicht dafuer da, die Erstellung einer sicheren Software auf andere auszulagern.
Denn das was Sie hier beschreiben ist, andere zur Nutzung eines defekten Produkts zu verpflichten, ihnen den Bauplan daneben zu legen und dann zu sagen: Repariere es doch selber.
zum Beitrag18.09.2026 , 11:30 Uhr
Weder habe ich von gefaehrlichen Privatmedien gesprochen, noch von sicheren Oeffentlich-Rechtlichen. Es geht allein darum, wie die Unabhaengigkeit von Medien, die fuer eine Demokratie unerlaesslich ist, gewaehrleistet werden kann. Wenn Ihnen eine bessere Loesung als die Kombination aus privaten und oeffentlich-rechtlichen Medien einfaellt, wieso lassen Sie uns nicht daran teilhaben, statt hier Strohmaenner aufzubauen? Wer die oeffentlich-rechtlichen Medien privatisieren will, hat eben nicht nur eine abweichende medienpolitische Position, an der ich ueberhaupt nichts auszusetzen habe, sondern eine zur Rechtssprechung des Verfassungsgerichts entgegengesetze verfassungsrechtliche Meinung, und wer wenn nicht das Verfassungsgericht waere besser geeignet als dieses richtigzustellen?
zum Beitrag17.09.2026 , 18:28 Uhr
Es kommt darauf an wen die Regierung primaer entlasten will. Ich tippe mal auf die Wirtschaft, deshalb gehen die o.g Vorschlaege am Ziel vorbei.
zum Beitrag17.09.2026 , 14:46 Uhr
Die ersten 2 Saetze bezogen sich aufs passive Betteln. Jeder hat das Recht sich im oeffentlichen Raum aufzuhalten, vollkommen unabhaenig ob er sich dabei hinhockt und nen Becher vor sich hinstellt.
Es gibt einen Unterschied zwischen aktivem und aggresivem Betteln. Ich habe schon oft wirklich nette Menschen getroffen, die mich hoeflich fragten ob sie mich stoeren duerfen. Diesen dies zu verwehren weil ein paar schwarze Schaffe nervtoetend aggresiv sind, halte ich fuer nicht verhaeltnismaessig. Deshalb meine Aussage, dass das eine Einzelfallentscheidung seien muss. Und dabei bleibe ich.
zum Beitrag16.09.2026 , 18:53 Uhr
Der oeffentliche Raum ist fuer alle da. Wer damit ein Problem hat muss eben in seinen 4 Waenden bleiben.
Was das aktive Betteln betrifft kommt es immer auf den Einzelfall an.
zum Beitrag16.09.2026 , 17:48 Uhr
Zum Fremdschaemen. Aber vielleicht brauchts neue Inhalte fuer seine Plattform, nachdem das RAUBKOPIEREN (sorry, das musste sein) aufgeflogen ist. Privatmedien sind anfaellig fuer Einfluesse des Kapitals, der oeffentliche Rundfunk ist anfaellig fuer Einfluesse aus der Politik. Aus diesem Grund braucht es zwingend beides. Demokratie funktioniert nur mit unabhaengigen Medien, der obrige Kompromis ist das Beste was wir haben. Vollkommen unabhaenig von den Inhalten von ARD und ZDF duerfen jene deshalb nicht privatisiert werden. Offensichtlich haben wir auch in den Ministerien ein Pisa-Problem, solche Grundlagen sollten doch nun wirklich bekannt sein. Mit Verlaub, wenn ich Verfassungsrichter waere wuerde ich dem Herrn mal kraeftig das Hirn durchlueften. Aber beim naechsten Mikrofon wieder ein auf Demokratieretter machen, unglaublich.
zum Beitrag16.09.2026 , 15:39 Uhr
Ich habe das vielleicht etwas ungluecklich formuliert. Natuerlich ist der Rohoelpreis die Base fuer die Benzinpreise an der Tankstelle. Nur haben wir jetzt einen Rekord an den Tankstellen, obwohl wir noch weit vom Rekord des Rohoelpreises entfernt sind. Und dafuer ist der Hauptgrund die kuenstliche Verteuerung der Energie in den letzten Jahren. Im Jahr des Rohoelpreismaximums von 125 Dollar pro Barrel im Jahr 2012 lag der Spitzenpreis fuer E10 bei 1,69 Euro. Nun liegt er bei ca 2,28 Euro bei einem Barrelpreis von 108 Dollar. Waere der Rohoelpreis pro Barrel heute bei 125 Dollar wuerde das einen E10 Preis von ca 2,64 Euro ergeben, das ist fast 1 Euro Unterschied. Deshalb rede ich von Uebersteuergewinn des Staates und nicht von Uebergewinnsteuern fuer Konzerne.
zum Beitrag16.09.2026 , 10:36 Uhr
Naja, jahrzehntelang hiess es der Arbeitnehmer muss mobil sein, das Arbeitsamt haelt Arbeitswege von 50 km oder mehr fuer zumutbar. Bei einem solchen Arbeitsweg wirds schwer Carsharing zu betreiben, dementsprechend sitzt man allein im Auto.
Mir fehlt zum Beispiel nicht die Phantasie, sondern die Zeit. Mehr als 2 Stunden pro Fahrt mit 3-4 mal umsteigen bei Oeffinutzung im Rhein-Main-Gebiet ist keine Alternative (Luftlinie 38 km), vor allem wenn man dann fuer die Streiktage zusaetzlich noch Urlaub nehmen muss.
zum Beitrag16.09.2026 , 10:00 Uhr
Ich verstehe nicht, warum sich alle immer auf den "Vergesellschaftungsartikel" 15 im GG beziehen. Dieser erlaubt Vergesellschaftungen fuer Grund und Boden, Rohstoffe und Produktionsmittel. Grund und Boden inkludiert anders als der Begriff Grundstueck nicht die Gebaeude auf dem Boden, deshalb werden Produktionsmittel, die sich ja ebenfalls auf dem Boden befinden, extra aufgefuehrt.
Bleibt der Enteignungsartikel 14 (3). Dieser verpflichtet zur Entschaedigung und ist nur nutzbar, wenn die Enteignung der Allgemeinheit dient. Ob letzteres der Fall ist wenn nur die Mieter der enteigneten Konserne betroffen sind, werden die Gerichte klaeren muessen.
zum Beitrag16.09.2026 , 09:40 Uhr
Was zahlen denn Handwerker mit ihren Autos, die ja teils noch groesser sind als SUVs? Ich koennte mir vorstellen, dass bei 300 Euro pro Tag kaum ein Handwerker in die Stadt will.
zum Beitrag16.09.2026 , 08:43 Uhr
Zur Zeit liegt der Rohoelpreis pro Barrel bei 108 Dollar. Damit sind wir noch weit von den Rekordpreisen aus dem Jahr 2012 entfernt, als dieser bei 125 Dollar lag, wohlgemerkt ohne die Inflation der letzten 14 Jahre einzupreisen.
Der Grund fuer die hohen Benzinpreise ist also nicht der Rohoelpreis, sondern die Politik der kuenstlichen Energieverteuerung der letzten Jahre. Und diese Politik wurde gewaehlt, wir wollten es mehrheitlich so.
Merz reiht sich nun nur deshalb in den Chor der Uebergewinnsteueranhaenger ein, um davon abzulenken, dass es stattdessen eine Rueckzahlung der Uebersteuergewinne des Staates braeuchte. Da der Staat die Einnahmen aus einer Uebergewinnsteuer niemals komplett auszahlen wird und die Konzerne eine neue Steuer wie immer auf die Preise umlegen, werden diese noch mehr steigen. Merz reibt sich die Haende, weil die Einnahmen fliessen, ist der Staat doch der Hauptpreistreiber weil er mehr als die Haelfte des Benzinpreises durch Steuern und Abgaben einbehaelt. Steigen die Energiepreise, steigt die Inflation. Gut fuer den verschuldeten Staat, schlecht fuer Realeinkommen und Guthaben der Bevoelkerung, noch schlechter fuer die Wirtschaft durch steigende Zinsen.
zum Beitrag15.09.2026 , 18:15 Uhr
30er Zonen fuehren nicht zwangslaeufig zu weniger CO2. Entscheidend ist der Verkehrsfluss und die Motorsteuerung. Ein stetiger Vekehr mit Tempo 50, mit den frueher ueblichen gruenen Wellen auf Hauptstrassen, sowie im Bestand optimierter Motoren fuer Tempo 50, fuehrt zu weniger CO2-Ausstoss als Tempo 30 bei Stau und einem Stop and Go an jeder Ampel. Wer also meint, ohne zuerst Alternativen wie Oeffis auszubauen und angepasster Verkehrfuehrung mit generellen Tempo 30 den CO2-Ausstoss zu senken erreicht das Gegenteil.
3 Millionen Tonnen CO2 ist eine abstrakte Zahl, mit der kaum jemand etwas anfangen kann. Zum Vergleich: Ein Kohlekraftwerk emmitiert je nach Groesse und Art zwischen 5 und 30 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.
„Wer ohne Probleme einen Parkplatz findet, fährt eher mit dem Auto“ Ob solche Aussagen hilfreich sind, die Elektromobilitaet in Deutschland zu foerdern, wage ich zu bezweifeln.
zum Beitrag14.09.2026 , 12:24 Uhr
Die Gruenen koennen garnicht an allem Schuld sein, sie hatten noch nie die absolute Mehrheit.
Wenn der Grund fuer die hohen Strompreise das Merit-Order-Prinzip sein soll, was ja auch teilweise zutrifft, wieso betreibt man dann eine Energiewende, in der Gas als Uebergangstechnologie den Kohleausstieg ermoeglichen soll, um zuerst die Atomkraftwerke abzuschalten? Das erscheint mir jetzt nicht das beste Argument fuer Ihre Position zu sein...
Der Grund warum wir noch soviel Kohlekraftwerke haben ist, dass wir auch Strom brauchen wenn Sonne und Wind ihn nicht liefern und wir im Gegensatz zu anderen Staaten nicht ueber ausreichend Geothermie- und Wasserkraftpotenzial verfuegen und die Atomkraftwerke abgeschaltet haben bevor eine Speicherinfrastruktur aufgebaut wurde. Die von mir kritsierte Enegiewende will das beheben, in dem wir neue Gaskraftwerke bauen, um mit dem im Vergleich zur Kohle mehr 2 mal so schaedlichen Fracking-LNG aus der Kohle rauszukommen. Und da das Fracking-LNG auch der teuerste Energietraeger ist, werden die Boersenstrompreise unabhaengig von den von Ihnen ignorierten Kosten fuer Netze und Speicher weiter steigen. Sie argumentieren demnach fuer meine Position - danke.
zum Beitrag13.09.2026 , 16:22 Uhr
Gute Frage was er mit dem Satz gemeint hat. Wenn ich was nicht weiss, dann frage ich nach statt meine persoenlichen Horrorphantasien zu verbreiten, in der die AFD mit Moersergranaten und was Elbit sonst noch produziert ethnische Saeuberungen durchfuehrt.
zum Beitrag13.09.2026 , 12:10 Uhr
Vor 10 bis 15 Jahren haette es noch Sinn gemacht ueber sowas zu diskutieren. Jetzt nicht mehr. Jetzt ist es Zeit die Fruechte der von Ihnen favouristen Energiepolitik zu ernten: - Rekordstrompreise, - Ca 40% der Kohlekraftwerke der EU befinden sich in Deutschland - zum Vergleich: Frankreich: 2, Italien: 4, Deutschland: Ca 100. Nicht EU-Staat GB: 0 - Folglich einer der dreckisten Strommixe in der EU, - Deshalb muss CO2 auf der Verbaucherseite eingespart werden. Das fuehrt zu enormen Kosten im Wohnungsbau bzw bei energetischen Sanierungen. Neubau wird zum Luxus, Wohnungskrise - Und es fuehrt zu Deindustrialisierung und Wohlstandsverlust. Daraus folgt Sozialstaatsabbau und Rekordverschuldung auf Kosten der zukuenftigen Generationen. - Das von der Ampel versprochene gruene Wirtschaftswunder sieht man an der Wahlurne, allerdings in blau.
zum Beitrag12.09.2026 , 02:19 Uhr
Wie oft haben Verfassungsgerichte nun schon darauf hingewiesen, dass der Zwang zu abwechselnden (Mann/Frau) Wahllisten das Wahlrecht zu sehr einschraenkt und deshalb nicht mit der Verfassungs vereinbar ist?
"GG Artikel 20 (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt."
Wenn der Souveraen meint, seine Entscheidung an der Urne nicht vom Geschlecht der Repraesetanten abhaengig zu machen, dann ist das zu akzeptieren.
Artikel 20 ist einer der wichtigsten Artikel unserer Verfassung und faellt unter die Ewigkeitsklausel. Als Demokrat haette ich besseres zu tun, als Vorschlaege zu publizieren, die diesen Artikel durch die Hintertuer ausser Kraft setzen sollen, in der irrigen Annahme es gaebe ein Recht irgendeiner Gruppe, aufgrund welcher Merkmale auch immer definiert, im Verhaeltnis zur Gesamtbevoelkerung im Parlament vertreten zu sein. Jeder Buerger (m/w/d) hat das Recht sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Sie wollen keine Gleichberechtigung, sondern Gleichstellung. und diese hat als Kollektivrecht aus guten Grund keinen Platz in unserem GG.
zum Beitrag11.09.2026 , 17:50 Uhr
Du weisst, dass Du in Deutschland bist, wenn die Kaempfer fuers Klima klagen, damit alle von diesen Brennstaeben abhaengigen Staaten auf Kohle oder gleich auf Fracking-LNG umsteigen.
zum Beitrag11.09.2026 , 11:31 Uhr
Ich verstehe nicht, warum wir es immer wieder mit Frankreich probieren. Jedesmal wird Geld verbrannt weil ein Projekt irgendwann gegen die Wand laeuft.
zum Beitrag09.09.2026 , 22:34 Uhr
Sie haben 2 Klassenzimmer. In dem ersten haben sie einen Lehrer und 30 Schueler auf dem gleichen Level. Im anderen haben Sie einen Lehrer und 30 Schueler mit unterschiedlichem Level. In welchem Klassenzimmer stehen die Chancen in der alltaeglichen Praxis hoeher, dass alle Schueler der jeweiligen Klasse entsprechend ihrer individuellen Faehigkeiten gefoerdert werden? Fuer mich ist die Antwort offensichtlich. Ich wuerde das als Bildungsgerichtigkeit beschreiben. Eine andere Frage ist, wie durschlaessig die Einteilung ist und wie denen geholfen wird, deren Faehigkeiten durch ihr Umfeld zurueckgehalten werden. Das nenne ich mal Chancengerechtigkeit. Man wird letzteres nicht auf Kosten von ersterem verbessern. Chancengleichheit wird es nie geben, kann es nie geben, darf es letztendlich auch nicht geben, da sie nur durch ein extremes Ausmass an Ungleichbehandlung erlangt werden kann, welches weit ausserhalb von Grund- und Menschenrechten liegt.
zum Beitrag09.09.2026 , 19:04 Uhr
Also wenn ich die Weidel lachen sehe, muss ich an Mr Burns denken. Wenn ich im Lexikon unsympathisch nachschlagen wuerde erwarte ich ein Portrait von ihr. An negativen Zuschreibungen mangelt es nicht, aehnlich wie fuer viele Politiker der AFD. Die Dummheit besteht darin an dieser Stelle aufzuhoeren, sich lachend auf die Schulter zu klopfen und in der eigenen Ueberlegenheit zu schwelgen.
Die Frau ist keine Faschistin. Sie ist eine reine Machtpolitikerin ohne Skrupel, wie viele der AFD-Oberen. Oder besser ausgedrueckt, wie viele Berufspolitiker. Und das ist eine hervorragende Sache. Denn es heisst: In dem Moment wo das Faschistenknutschen ihre Macht behindert ist es damit vorbei. Es gibt keinen einzigen Grund, warum die AFD die erste Partei sein sollte, die ihre "Vorsaetze" nicht verraet. Also lasst sie regieren und sich blamieren. Gebt ihr die Chance an dem Spagat zwischen machtpolitischen Weichspueler und radikaler Basis/Vorfeld zu zerbrechen. Hoert endlich auf die AFD vor sich selbst zu schuetzen!
Wenn es gefaehrlich wird, ist der Bund da und die Partei hat ein ganz kurzes Gastspiel in Karlsruhe, Alle kommen mit nem Schrecken davon und haben was gelernt: Demokratie funktioniert!
zum Beitrag09.09.2026 , 17:51 Uhr
"Rensing: Wenn es diese ganze linke Wokeness nicht gegeben hätte, läge die AfD heute bundesweit bei 15 Prozent."
Selbst wenn man den Verrat an der ehemaligen Stammwaehlerschaft, den Arbeitern, unter linker Wokeness summiert, halte ich 15% fuer sehr gewagt. Ich denke hier wird der Einfluss von linker Wokeness deutlich ueberschaetzt.
Was den hoeheren Anteil an maennlichen AFD-Waehlern betrifft, ich glaub 3-4% mehr, fuehre ich das auf die ausgesprochen attraktive Maennerpolitik im progressiven Lager zurueck und bin dann doch ueberrascht, dass der Unterschied nicht viel groesser ist.
Summa summarum ein interessante Interview, was vor allem daran liegt, dass der Herr sich selbst nicht so wichtig nimmt, mehr davon.
zum Beitrag08.09.2026 , 21:39 Uhr
Es braucht Belege dafuer, dass sie die freiheitliche demokratische Grundordnung aktiv beseitigen will, nicht dafuer, dass sie rechtsextremistisch ist. Rechtsextremismus ist wie Linksextremismus nicht verboten. Waere dem so wuerden unsere Gefaengnisse ueberlaufen.
Entschuldigung, Wahlprogramme haben den Stellwert von Werbewurfsendungen. Was die Parteispitze und der potentielle Ministerpraesident nach der Wahl wiederholt beteuern hat deutlich mehr Gewicht.
Sie unterschaetzen einfach die Grundmotivation der meisten Berufspolitiker. Macht und Versorgungsposten. Das ist bei der AFD nicht anders. Man kann ja vieles ueber Weidel und Co sagen, aber dumm sind sie nicht. Deshalb vertraue ich darauf, dass die AFD ihre ehemaligen Vorsaetze genauso verraet wie alle anderen Parteien, in diesem Fall zum Positiven. Denn ohne Weichspuelung werden sie ihre Macht nicht ausbauen koennen. Der Wahlkampf in S-A hat bewiesen, dass das der AFD bewusst ist.
zum Beitrag08.09.2026 , 21:15 Uhr
In Anbetracht der Dauer solch eines Verbotsverfahrens bleibt garnichts anderes uebrig. Die einzige Moeglichkeit das Verfahren zu beschleunigen waere wenn die AFD-Regierung in den Faschistenwerkzeugkasten greift.
Die AFD hat einen Weichmacher- und Wohlfuehlwahlkampf gefuehrt. Dementsprechend hat sie auch nur fuer eine solche Politik ein Mandat. Wenn sie nun mit Rassenwahn und Co anfaengt, laufen die meisten Waehler weg. Waere dem nicht so, muesste man sich in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten AFD-Waehler frueher Waehler von Union bis Linkspartei waren, fragen, wieso diese Parteien ihre ehemaligen Waehler in den Rechtsextremismus getrieben haben.
Die Waffen unserer Demokratie sind u.a. die Gewaltenteilung und Grundrechte als Abwehrrechte gegen den Staat, im englischen nennt man das check and balances. Wer aber in den letzten Jahren die Grundrechte immer weiter schleift, Geheimdienste und Polizei mit Werkzeugen ausstattet, die jedem Autokraten das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, der hat ganz ohne die AFD seinen Beitrag geleistet, die Demokratie sturmreif zu schiessen.
Apropos Gewaltenteilung Herr Schulze: Regierungschef und Fraktionschef in Personalunion? Gehts noch?
zum Beitrag08.09.2026 , 16:42 Uhr
"In Ländern ohne frühe Aufteilung werden die Unterschiede zwischen starken und schwachen Schüler:innen im Laufe der Schulzeit tendenziell kleiner."
Die starken Schueler haben genauso das Recht im Rahmen ihrer Faehigkeiten gefoerdert zu werden wie die schwachen Schueler. Bildung sind keine Steuern, wo die Starken den Schwarchen was abgeben, also umverteilt wird. Wenn die Unterschiede kleiner werden ist das ein Hinweis dafuer, dass die Starken eben nicht entsprechend gefoerdert werden und man sich auf niedrigerem Niveau trifft, wie die PISA-Zahlen regelmaessig belegen. Meiner Meinung nach eine Folge der Verwechselung von Chancengleicheit und Ergebnisgleichheit,
Man koennte jetzt sarkastisch anmerken, je schlechter die PISA-Ergebnisse desto besser die Noten - aber eigentlich ists nur noch zum Heulen. Eigentlich kann man nur darauf hoffen, dass eine gute Schuldbildung aufgrund der KI ueberfluessig wird. Vielleicht reichts ja auch wenn die Chinesen die KI verstehen, die wir nutzen werden.
zum Beitrag08.09.2026 , 14:40 Uhr
Zuerst muss man erstmal festhalten, dass die AFD es geschafft hat, so viele Nichtwaehler zu mobilisieren wie kein anderer. Das ist fuer sich genommen erstmal eine Staerkung der Demokratie.
Was das Verbot betrifft, es war jahrelang Zeit dafuer. Nun gilt es abzuwarten und zu schauen, ob all die Prophezeiungen der Realitaet entsprechen und die AFD in S-A tatsaechlich das macht, was viele an die Wand malen. Das nicht mal abzuwarten, um wirkliche Belege fuer eine aktive Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats zu haben, sondern 2 Tage nach der verlorenen Wahl den schlechtern Verlierer zu spielen indem man den Gewinner verbieten will, rettet nicht die Demokratie, es zerstoert sie.
Ich vermute es wird ganz anders laufen. Die AFD wird gerade bei konservativen Muslimen eine Charmeoffensive starten, denn ohne diese werden sie nicht weit kommen. Schnittmengen gibt es reichlich. Man kann es in den letzten Tagen schon sehen wie die AFD betont, dass sie nichts gegen rechtschaffene Migranten hat, die hier Steuern zahlen und sich integrieren. Wenn sie das hinbekommt stehen ihr alle Tueren offen. Vielleicht ist die Angst vor solch einer Entwicklung der Treiber fuer Wuests Aktion.
zum Beitrag07.09.2026 , 16:24 Uhr
"Das Bündnis Sahra Wagenknecht steht bereit, um einen AfD-Ministerpräsidenten ins Amt zu hieven. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund lässt offen, ob er das will."
Siegmund hat wiederholt erklaert, dass er eine stabile Mehrheit will und ausgeschlossen sich mittels Enthaltungen vom BSW zum Ministerpraesidenten waehlen zu lassen. Ob das stimmt wird sich zeigen, aber unter offen lassen verstehe ich was anderes.
zum Beitrag06.09.2026 , 13:44 Uhr
"Das meinen Sie doch ironisch, auf die KPD bezogen, nicht wahr?"
Natuerlich.
zum Beitrag05.09.2026 , 16:57 Uhr
Der linke Rand war in der Weimarer Republik wirklich ein Stabilitaetsanker. Nicht auszudenken was ohne diesen passiert waere.
zum Beitrag05.09.2026 , 16:04 Uhr
Maennerfreie Innenstaedte?
Nach kurzem Ueberlegen find ich die Idee genial. Was meint Ihr wie die Mieten in der Innenstadt sinken, wenn Muellabfuhr, Kanalreinigung, rechtsabbiegende LKWs etc pp aus der Innenstadt rausbleiben? Auf so einen pragmatischen und effizienten Vorschlag zur Bewaeltigung der Wohnungskrise muss man erstmal kommen. Chapeau!
zum Beitrag05.09.2026 , 11:33 Uhr
Der ID3 fuer den chinesischen Markt wird in Anting produziert, also in China.
Deshalb haben wir ja die Deindustrialisierung, weil die Produktion in Deutschland nicht wettbewerbsfaehig ist. In Ihrem Beispiel ist es ein "Deutschlandaufschlag" von mehr als 100%.
zum Beitrag05.09.2026 , 08:05 Uhr
Die Konzerne machen den Anfang. Naechster Teil der Deindustrialisierung sind die Mittelstaendler. Laut dem Internationalisierungsbericht der KfW sitzt schon 1/3 der Mittelstaendler in den Startloechern und plant in den naechsten 5 Jahren ins Ausland abzuwandern.
zum Beitrag05.09.2026 , 07:52 Uhr
Werke in Deutschland zu schliessen (und ins Ausland zu verlagern) scheint die Vorbedingung zu sein, um bezahlbare E-Autos zu liefern.
zum Beitrag04.09.2026 , 19:26 Uhr
Es geht ja nicht nur um das Russische Haus, sondern auch um die Goethe-Institute in Russland. Und wenn die so unnuetz sind zur Voelkerverstaendigung, warum haben wir die denn dann auf der ganzen Welt?
Und ja, ich glaube ernsthaft, dass das Russisches Haus und die Goethe-Institute mehr zum Frieden beitragen koennen als deren Schliessung.
zum Beitrag03.09.2026 , 23:53 Uhr
Wucher, Betrug und dergleichen ausgenommen hatten wir sowas schonmal. Das war zu der Zeit, als wir keine Wohnungsprobleme hatten, der Mietpreis vom Markt bestimmt wurde und der Staat mit Sozialwohnung den Bereich abdeckte, den der Markt aufgrund seiner Funktionsweise nicht bedient. Dann ging der Staat dazu ueber die Sozialwohnungen zu verramschen, um Haushaltsloecher zu stopfen, und stattdessen mit Festsetzen von Preisen den Markt ausser Kraft zu setzen. Ein Umdenken ist nicht zu erwarten weil es, wie immer wenn man von Planwirtschaft auf Marktwirtschaft umsteigt. zu Verwerfungen kommt. Vielleicht besteht die Cleverness tatsaechlich darin ein Ende mit Schrecken einem Schrecken ohne Ende vorzuziehen, Erfahrungen haben sie ja im Osten.
Ohne ein Umdenken bewegen wir uns auf Verhaeltnisse wie im Energie"markt" zu. Wir haben einen der hoechsten Strompreise der Welt und trotzdem gibts ohne Subventionen praktisch keinen Kraftwerksbau.
zum Beitrag03.09.2026 , 22:47 Uhr
"Wo sich Russland doch SO sehr um Frieden bemüht, was?"
Ist Russland fuer Sie der Masstab?
zum Beitrag03.09.2026 , 13:54 Uhr
Na dann hoffen wir mal, dass unser Kanzler sich nicht wieder "vertut". Waere ja nicht das erste oder zweite mal, dass ein Drohnenvorfall sich im Nachhinein doch nicht als russische Attacke herausgestellt hat. Wie sinnvoll es ist auch die letzten Bruecken einzureissen, wo man doch so unerlaesslich auf eine diplomatische Loesung hinarbeitet, waere eine andere Frage.
zum Beitrag02.09.2026 , 10:31 Uhr
Weil es dummes Geschwaetz ist, dass man sich die Nase mit Mietwohnungen goldig verdient. Der Mythos wird aber am Leben gehalten, damit man nicht so genau hinschaut, warum die Mieten und Nebenkosten so hoch sind. Wer will schon gerne an die Folgen der eigenen bzw gewaehlten Politik erinnert werden. Der einzige Grund als Privater zu vermieten ist fuer mich einen zeitlich befristeten Leerstand bis zur Selbstnutzung zu ueberbruecken, ansonsten legt man sein Geld ohne Risiko, Stress und Neiddebatte fuer zB 2,6 % Zinsen (Scalable seit 1.9) aufs Tagesgeld.
zum Beitrag30.08.2026 , 11:00 Uhr
Es gibt auch eine Schulpflicht. Ein verpflichtendes soziales Jahr fuer alle waere nur eine andere Art der Bildung. Soziale Intelligenz und Verantwortung fuer andere uebernehmen sind nicht unwichtiger als eine Kurvendiskussion. Wahrscheinlich sogar wichtiger.
zum Beitrag30.08.2026 , 10:56 Uhr
"Darum bin ich auch für ein unfreiwilliges soziales Jahr anstelle der freiwilligen sozialen Medienjahre, die heutzutage viele Jugendliche machen."
Ich war waehrend meiner Zivizeit bei einem Verein fuer Schwerbehinderte. Ich haette das damals mit Sicherheit nicht ohne Zwang gemacht, denn manchmal weiss man eben nicht, vor allem in dem Alter, was einem "gut" tut. Ich waere heute sicher ein anderer Mensch ohne die Erfahrungen die ich in meiner Zivizeit gemacht habe und ich bin mir sicher, wuerden das mehr junge Leute machen, waere die Chance auch viel hoeher, dass einer der Unbeteiligten im Restaurant mal den Mund aufmacht.
zum Beitrag28.08.2026 , 21:24 Uhr
Buergerrechte gelten nicht erst ab 14. Auch Kinder haben ein Recht auf Informationsfreiheit. Der Staat kann den Eltern dabei helfen die Handys ihrer Kinder entsprechend zu konfigurieren oder sogar eine diesbezuegliche Plattform anbieten, gerne auch auf EU-Ebene. Denn kein Kind kauft sich sein Handy oder Computer selbst. Es waere ein einfaches die Anbieter zu eine solchen Plattform ab Werk zu verdonnern.
zum Beitrag28.08.2026 , 20:29 Uhr
"Und da sie das nicht so richtig formulieren können und auch sehr leicht beeinflussbar sind, projizieren sie ihren gesamten Frust und ihre Wut auf "böse Ausländer"."
Wenn ich sowas lese kann ich nachvollziehen, dass da ein paar mal den Mittelfinger zeigen wollen.
zum Beitrag26.08.2026 , 01:25 Uhr
Eine Stagnation auf Pump.
zum Beitrag22.08.2026 , 12:15 Uhr
Genau das hab ich auch gedacht. Wuerde man Reiche etwas unterstellen wollen, dann waere das ein Energienachhilfekurs fuer all die ganzen Gasgegner. Sollen sie doch im Winter nicht vorhandenen Solarstrom nutzen, um ihre Waermepumpe zu betreiben.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:11 Uhr
Es gab waehrend der Ampel und auch jetzt keine Mehrheit, weder in der Regierung, im Bundestag oder im Bundesrat. Ich sehe aktuell keine Merheiten, Sie? Und selbst wenn, das Urteil erwartet keiner in diesem Jahr. Fuer S-A ist der Zug tatsaechlich abgefahren. Jetzt ist der Souveraen dran.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:02 Uhr
"Das Bundesverfassungsgericht verfügt über eine sehr hohe Akzeptanz, auch bei AfD-Wählern."
Interessanter Satz.
zum Beitrag15.08.2026 , 11:31 Uhr
... Das wird ein paar Milliarden kosten, was solls. Bekommt man das hin, dann und erst dann kann man sich um Umwandlung in Wasserstoff Gedanken machen, da diese 24h durchlaufen muss um ueberhaupt annaehernd rentabel zu sein. Schaffen wir das nicht koennen wir die Energiewende abhaken und solang warten bis wir oder andere neue Atomkraftwerke gebaut haben.
zum Beitrag14.08.2026 , 22:43 Uhr
Warum stellt sich da keiner vor das Volksbad und stellt Polizei zum Schutz ab? Das Bad kann doch vermieten wie sie wollen, auch an soziale Projekte. voellig unabhaengig von irgendeiner Hautfarbe.
zum Beitrag14.08.2026 , 10:25 Uhr
"Erst kommt die Partei dann das Land"
Ist das nicht immer so? Schroeder war da eine Ausnahme. Und Merkel hat sich fuer die CDU nicht wirklich interessiert.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:49 Uhr
Warum machen wir die Energiewende ueberhaupt? Wir wollen aus den fossilen Energietraegern raus. Was braucht es dazu? Alternativen die diese ersetzen koennen. Ist das zur Zeit Strom aus Wind und Sonne? Nein, weil sie den Strom nur dann liefern, wenn Sonne und Wind vorhanden sind und wir deshalb die Kohlekraftwerke nicht loswerden. Zusaetzlich machen sie sich gegenseitig kaputt. Wenn man letzteres mit Foerderungen behebt, kostet das viel Geld und aendert nichts am Problem. Deshalb sollten nur die Stromproduzenten gefoerdert werden, die dazu beitragen das eigentliche Ziel zu erreichen, sprich die 24h am Tag Strom liefern. Das heisst Subventionen gibts nur fuer die Anbieter von Sonnen- und Windstrom, die durch Speicher direkt vor Ort ihren Strom der Nachfrage anpassen koennen. Dadurch verschwindet zum einen die gegenseitige Kannibalisierung, zum anderen muessen wir nicht soviel Geld in die Netze stecken, damit die Stromfrequenz trotz sporadischer dann aber zu hoher Stromeinspeisungen stabil bleibt.
Wer das nicht will muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass es eher um die Subventionen einer Lobby geht als um die Energiewende bzw das Klima.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:10 Uhr
Je mehr Leute arbeiten die es koennen, desto groesser die Moeglichkeiten denen zu helfen die es nicht koennen.
zum Beitrag13.08.2026 , 12:53 Uhr
Dankeschoen. Treffender und benoetigter Artikel.
Und fuer den naechsten Parteitag bitte keine Blockaden mehr. Bildet stattdessen Gassen, stellt jeweils jemanden mit ner Bimmel hin und ruft "Shame", aber ohne wie in der Vorlage was zu werfen.
zum Beitrag12.08.2026 , 20:31 Uhr
Ich finde die Polemik mit Merz vollkommen unangebracht. Unabhaengig davon, dass es der Allgemeinheit hilft, wenn moeglichst viele arbeiten gehen die es koennen, ist es vor allem fuer die jungen Mensch der Grundsicherungskarriere vorzuziehen. Dazu ist finanzielle Selbststaendigkeit ist ein Teil des Erwachsenwerdens.
zum Beitrag12.08.2026 , 12:04 Uhr
Der Paragraph ist bekannt, es ging um die praktische Umsetzung.
Die Frage ist doch eher warum diese Regierung und Bundesstag wie die letzte Regierung und Bundestag zwar andauernd toenen wie verfassungswidrig die AFD ist, aber die Hosen voll hat, wenn es um ein Verbot geht. Ich wuerde mir ein Verbotsverfahren wuenschen, dann haette man endlich Klarheit, aber genau das scheint man nicht zu wollen.
Der Verfassungsschutz hat sich mit seinem Pamphlet zur AFD doch laecherlich gemacht. Davon abgesehen wuesste ich nicht, warum er bei der AFD glaubwuerdig sein sollte, bei der anderen politischen Seite aber nicht. Diesen Spagat bekomme ich leider nicht hin.
zum Beitrag12.08.2026 , 10:47 Uhr
Die CDU kann bei einer Koalition mit der Linken nur verlieren. Sicher werden ihr die Waehler davonlaufen, moeglich ist aber auch eine Spaltung. Denn es duerfte mehr CDU-Mitglieder geben, die inhaltliche Gemeinsamkeiten mit der AFD sehen als mit der Linken.
zum Beitrag11.08.2026 , 17:05 Uhr
In der Regel ist Migration eine Investition in die Zukunft und "rentiert" sich erst mit der Nachfolgegeneration, ausser man uebertreibt es und das System kollabiert an den Investitionskosten bevor es sich Jahrzehnte spaeter auszahlt.
zum Beitrag11.08.2026 , 16:41 Uhr
Anfang der 70iger konnte sich eine Familie mit einem Facharbeitergehalt ein kleines Haeuschen leisten, ein Auto und einen Urlaub nach Italien. Und das in der Regel nachkriegsbedingt ohne Erbe.
Heutzutage kann sich selbst in einem Doppelverdienerhaushalt zweier Akademiker der Traum vom Eigenheim meist nur mit Erbe erfuellt werden.
zum Beitrag10.08.2026 , 20:26 Uhr
Seit nichtmal 2 Jahren koennen die Kommunen ohne Nachweis einer Gefahrenlage Tempo 30 einfuehren. Und zumindest in meinem Umkreis find man kaum noch Nebenstrassen, auf denen kein Tempo 30 ist. Selbst Hauptstrassen haben immer haeufiger Tempo 30 oder 40.
Demnach muessten die Verkehrsunfaelle eigentlich deutlich zurueckgehen, denn von einem Zulassungsboom in den letzten 2 Jahren kann man nun wirklich nicht reden. Die PKW-Dichte ist in diesem Zeitraum von 588 auf 593 Autos pro 1.000 Einwohner gestiegen. Also entweder haben die Tempolimits nicht das gehalten was man sich von ihnen versprochen hat oder die Gruende liegen ganz woanders. Ich tippe auf letzteres.
Was das gelockerte LKW-Verbot betrifft: Muessen sich erst die Regale im Supermarkt leeren bis manche verstehen, dass Loesungsansaetze die in Jahren oder Jahrzehnten realisiert werden koennen uns aktuell absolut nichts helfen?
zum Beitrag10.08.2026 , 20:04 Uhr
Tut es das? Was heisst das denn konkret fuer eine Partei, die in Sachsen-Anhalt in Umfragen bei mehr als 40% steht? Wieviel davon muessens denn sein und wie belegt man das?
zum Beitrag05.08.2026 , 14:02 Uhr
Die Waehler der AFD sind mit der Politik der letzten Jahre unzufrieden. Also waehlen sie jemanden der an dieser Politik nicht beteiligt war. Die AFD ist nur deshalb eine Alternative fuer ihre Waehler, weil sie dank der Brandmauer nicht in die Verlegenheit kam zu zeigen, dass sie keine Loesungen hat. Vor der Ampel nach jahrelanger Regierungsabstinenz surften die Gruenen auf dieser Unantastbarkeitswelle. Dann wurden sie durch die Regierungsbeteiligung in der Ampel entzaubert und von einer 30%-Partei mit Kanzlerkanditat zu einer Partei, die bei der Haelfte stagniert.
Durch die Brandmauer ist die AFD leider nicht nur immer staerker geworden, sie hat sich auch deutlich radikalisiert. Aus der konservativen Prof-Partei aus Euro-Kritikern ist eine Partei geworden, die zumindest in Teilen den tolerierbaren rechten Rand ueberschritten hat. Deshalb hat die wohl nicht mehr abzuwendene AFD-Regierung solch ein Gefaehrdungspotential.
Demokratische Kraefte in der AFD staerken und in das politische System integrieren waere der sinnvollste Weg, aber dafuer koennte es 1. schon zu spaet sein und 2. muessten da einige ueber ihren Schatten springen. Nicht unmoeglich, aber unwahrscheinlich.
zum Beitrag04.08.2026 , 11:53 Uhr
Und nach Milliarden von Investition klebt der Terrorist fuer 3,50 die Sensoren bzw die Kamera ab und alles war fuer die Katz. Soziale Probleme loest man nicht mit Technik. Das lernte man mal im ersten Semester des IT-Studiums.
zum Beitrag31.07.2026 , 23:00 Uhr
Die AFD lag bei ihrer Kritik bezueglich der Blockade von Parteientagen auf der Linie des Verfassungsgerichts. Koennte auch dieses mal darauf hinauslaufen. Kommentieren Sie dann das Urteil des Verfassungsgerichts auch mit "Das ist aber die Argumentation der AFD"?
Was die Wahlausschuesse betrifft: Die sind mit der Aufgabe ueberfordert und deshalb vom Verfassungsschutz abhaengig, was diesen zur einer Art politischen Polizei befoerdert. Natuerlich ist da niemand besser zu geeignet als der demokratisch kaum zu kontrollierende und weisungsgebunde Geheimdienst mit der Lizenz zum Luegen und Manipulieren. Wie man halt die Demokratie rettet, gell.
Als naechstes wird die 5%-Huerde fallen. Unabhaengig wie man zu dieser Huerde steht, ist es schaebig dies genau dann zu tun, wenn man selbst betroffen ist. Aber offensichtlich haben Splitterparteien kein Problem mit Zersplitterung, Volksparten sahen das noch anders.
zum Beitrag24.07.2026 , 15:23 Uhr
In Anbetracht der Groesse des Mittelmeers ist es zwar nicht unmoeglich, dass das Schlepperschiff durch Zufall entdeckt wurde, aber mit Sicherheit eine Ausnahme. Im Zweifel.fuer...
Aber der Verdacht einer Zusammenarbeit in irgendeiner Form waere schon berechtigt, wenn solche Uebergaben regelmaessig stattfinden.
zum Beitrag24.07.2026 , 12:13 Uhr
Subventionen sollten nur noch die Windparks bekommen, die dem eigentlichen Ziel, dem Ausstieg aus der Kohlekraft, nuetzen. Solang aber Windparks ihren produzierten Strom nicht auf 24h Stunden verteilen, trifft das fuer keinen Windpark zu, weil immer noch die Kohlekraftwerke vorgehalten werden muessen.
Wuerden Windparks ihren produzierten Strom vor Ort speichern, haette das viele Vorteile: 1. Windparks muessten viel seltener abgeschaltet werden, weil zeitweise zuviel Strom im Netz ist. Die Entschaedigungen waeren dann ueberfluessig. 2. Die Kosten fuer Speicher wuerden nicht auf die Allgemeinheit abgeschoben waehrend die Windparkbetreiber die Gewinne einfahren. 3. Die notwendigen Investitionen in die Stromnetze waeren deutlich niedriger. 4. Der Bedarf an Kohlekraftwerken wuerde deutlich zurueckgehen.
Aber ich befuerchte, die Lobby der Subventionsempfaenger ist schon zu stark. Welches Unternehmen wuerde nicht auch gern entschaedigt werden, wenn es seine Ware nicht losbekommt oder erst garnicht produziert? Ein Traum fuer Kapitalisten, Gewinne privatisieren, Kosten und Risiken sozialisieren, und das auf einem noch nie gesehen Level und in dieser Form einmalig auf der Welt.
zum Beitrag22.07.2026 , 20:05 Uhr
In Bezug auf Knochenbau, Muskelkraft etc pp sind Frauen gegenueber Maennern im Nachteil. Und eben aus diesem Grund braucht es eine Regelung fuer Transfrauen und keine fuer Transmaenner. Ist wie beim Boxen: Jemand aus der Gewichtsklasse Schergewicht darf nicht in der Gewichtsklasse Fliegengewicht antreten, umgekehrt ist das kein Problem.
zum Beitrag22.07.2026 , 01:46 Uhr
"Das Problem mit dem öffentlichen Alkoholkonsum wird dadurch allerdings nur auf Räume verlagert, die nicht zur Bahn gehören. So schiebt Bahnchefin Evelyn Palla es anderen zu: den Kommunen, den Anwohnern und der örtlichen Polizei."
Oeffentlicher bzw generell Alkoholmissbrauch ist ein gesellschaftliches Problem. Somit ist es die Aufgabe von Kommunen und bei Aerger natuerlich der Polizei das zu unterbinden und nicht die von Schaffnern eines Transportsunternehmens.
zum Beitrag21.07.2026 , 19:19 Uhr
Entweder sind wir selbstbestimmte Individuen oder eben nicht. Das gilt fuer Abtreibung, Leihmutterschaft, Impfungen oder Suizid mit eventueller Hilfe von anderen. Ebenso heisst das, dass ohne ausdrueckliches Ja keine Organe entnommen werden.
Der Staat kann ggf Regelungen als Schutz gegen Ausbeutung erlassen, aber er kann den Menschen nicht das Recht am eigenen Koerper komplett verbieten, also in diesem Fall die Leihmutterschaft.
zum Beitrag21.07.2026 , 06:42 Uhr
Den Industriestrompreis in Deutschland gibts erst seit diesem Jahr. Viel zu spaet fuer Mercedes und VW, die in den letzten Jahren, wie im Artikel beschrieben, Milliarden in Ungarn investiert haben, auf Grundlage des von mir erwaehnten Strompreisverhaeltnisses. Dazu muss man wissen, dass es in Ungarn keinen subventionierten Industriestrompreis gibt, jedenfalls offiziell. In Ungarn zahlt die Industrie den Marktpreis. Ich schrieb offiziell, weil um grossen Firmen wie Mercedes und VW anzulocken, es in Ungarn Sonderkonditionen gibt, die einzeln verhandelt werden und eher vergleichbar mit den Preisen in den USA und China sind.
zum Beitrag20.07.2026 , 20:01 Uhr
My body my choice, war da irgendwas?
zum Beitrag20.07.2026 , 18:14 Uhr
Dann sollen sich Antifaschisten nicht wie Faschisten benehmen, schon gibts keine Probleme mit dem Hufeisen. Es geht um Gewalt zur Durchsetzung der politischen Ziele. Wer das mit Verteidigung der Menschenrechte rechtfertigt ist an der Ideologie der Nazis mit ihren entrechteten Untermenschen naeher dran als ihm lieb sein sollte.
zum Beitrag20.07.2026 , 16:21 Uhr
Ein Problem das seit einem Vierteljahrhundert bekannt ist, wir aber ignoriert haben. Stattdessen haben wir mit viel Subventionen eine ganze Branche geschaffen, die jetzt natuerlich aufschreit, wenn durch die lang ueberfaelligen Reformen ihr leistungsloses Einkommen schwindet. Richtig so. Im Verhaeltnis haben wir soviel Geld ausgegben wie kein anderer und haben immer noch den drittschlechtesten Strommix in der EU bei gleichzeitig hoechsten Strompreisen. Natuerlich haette man schon vor Jahren eingreifen muessen, aber die Lobby der Subventionsempfaenger ist stark. Mal schaun wie stark sie noch ist, wenn durch Deindustrialisierung kein Geld fuer weiteres Alimentieren vorhanden ist.
zum Beitrag20.07.2026 , 16:08 Uhr
Sie bringen es auf den Punkt. Das sind vor allem die Folgen der abstrus hohen Strompreise, die in Deutschland fast viermal so hoch sind wie in Ungarn.
Die Deindustrialisierung, das heisst, der Verlust der gut bezahlten Jobs inklusive der durch diese generierten und unseren Sozialstaat finanzierenden Steuern, ist politisch gewollt. Nochmal: Es ist politisch gewollt, da koennen die Unternehmen garnichts fuer. Die passenden Schlagwoerter wie deutsche Energiewende (aka zuerst aus der Atomkraft raus), Degrowth oder Abschaffung des Individualverkehrs kennt jeder - so langsam lernt auch jeder die Folgen dieser Schlagworte kennen. Leider zu spaet, so schnell kommen wir aus dieser Grube, die wir uns seit einem Vierteljahrhundert graben, nicht wieder raus.
Die ueblichen Verdaechtigen, die Gutverdiener, die die Folgen dieser gewaehlten Politik durch immer hoehere Steuern finanzieren sollen, haben keine Lust Demokratievollkasko zu spielen und verlassen das Land.
Die jetztigen Refoermchen sind erst der Anfang und das Gejammer ist schon riesig. Mal schaun wer den Sozialstaat finanziert, wenn die verhassten Reichen und Unternehmer nicht mehr da sind - duerfte interessant werden.
zum Beitrag17.07.2026 , 19:03 Uhr
Der Gegenpoebler sitzt im ZDF und heisst Boehmermann. Und jener hat schon deutlich mehr Schaden angerichtet.
zum Beitrag17.07.2026 , 19:00 Uhr
Jahrelang galt das Dogma, nicht der Sender einer Nachricht bestimmt ob diese legitim ist oder Gefuehle verletzt, sondern der Empfaenger. Wie sich die Zeiten aendern koennen.
Davon abgesehen sind ARD und ZDF nicht die freie Presse, sie sind Rundfunk. Und als Rundfunk muessen sie ausgewogen agieren, das ist die Bedingung fuer die Gebuehren, die jeder zahlen muss.
Ich bin offen fuer Beispiele, die belegen, dass ARD und ZDF bei Kultur/Musik diese Ausgewogenheit verletzt, indem sie haeufig "Rechtsaussen-Bands" einladen, aber die "Linksaussenbands" nicht. Es duerfte eher umgekehrt sein.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:03 Uhr
Dutschke wuerde sich im Grab umdrehen bei diesem Vergleich.
zum Beitrag15.07.2026 , 15:34 Uhr
Der Staat soll gegen alle vorgehen, die Gewalt als legitimes Mittel ansehen. Ob die sich nun als rechts, links, mittig, faschistisch oder antifaschistisch labeln ist doch vollkommen schnuppe.
zum Beitrag15.07.2026 , 15:32 Uhr
Es sprich denjenigen keiner die Faehigkeit zur Gewalt ab. Aber politische Ziele mit Hammer und Knueppel auf der Strassse zu erzwingen, sind Mittel des Faschismus.
zum Beitrag12.07.2026 , 17:11 Uhr
Ueber 80% der nicht zahlenden Unterhaltspflichtigen befinden sich unterhalb des Selbstbehalts, sprich sie muessen garnicht zahlen. Den Fuehrerschein zu entziehen, waere eine Bestrafung von Armut und eine Foerderung von Armut. denn nicht wenige benoetigen den Fuehrerschein fuer den Job.
zum Beitrag10.07.2026 , 18:12 Uhr
Dumm nur, dass die EU alles nur Erdenkliche tut (zB Waehlen bis das Ergebnis passt, siehe Chatkontrolle), um aus dieser Utopie einen Albtraum werden zu lassen.
zum Beitrag09.07.2026 , 20:54 Uhr
Klar were es sinnvoller das Geld den Genossenschaften zu geben. Aber ich befuerchte im Senat weiss man ganz genau, dass auch die Genossenschaften nicht billiger bauen koennen. Davon haette die eigene Klientel nichts. Sehr wohl wuerde sie aber von guenstigeren Mieten profitieren, auf Kosten aller, die nicht in den Genuss kommen.
zum Beitrag09.07.2026 , 17:17 Uhr
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Es geht doch nur darum, dass 1. bei Enteignungen nicht 1/4 bis die Haelfte gezahlt wird, oder was ein Fantasiepreis einem grad vorschwebt, sondern ein marktueblicher Preis und 2. dieser Preis bei Uebergabe komplett bezahlt wird und nicht 100 Jahre spaeter.
Das ist das ganz normale Vorgehen bei allen Enteignungungen. Wenn nun die Enteignungsplaene in Berlin daran scheitern, dann sprechen wir sowieso eher von Diebstahl mit Taschengeld. Wer waere denn so bloed unter solchen Bedingungen auch nur einen Cent in Deutschland zu investieren?
Allein der 3. Punkt ist fragwuerdig, aber wohl Folge des verfassungswidrigen Mietengesetes in Berlin. Man stelle sich vor, das Bundesverfassungsgericht erklaert die Vergesellschaftung 3 Jahre spaeter fuer verfassungswidrig und man muesste alles rueckabwickeln.
zum Beitrag09.07.2026 , 07:06 Uhr
Was vielen nicht bekannt ist, in Deutschland wird auch der Warenhandel unterbunden. Von den wenigigen Ausnahmen, bei denen ein marktueblicher Preis bei Abschluss des Geschaefts gezahlt wird, abgesehen.
zum Beitrag06.07.2026 , 18:03 Uhr
Da geht noch mehr: Wie waere es mit 9 Feldspielern plus Torwart ins Tor und einer, der die Gegner umtritt?
zum Beitrag05.07.2026 , 21:00 Uhr
"Es gibt auch im Westen seit Jahrzehnten gut funktionierende Wohnungsgenossenschaften."
Darum gehts es doch garnicht. Die Vergesellschafter haben erkannt, dass sie, bzw die Berliner Genossenschaften, nicht in der Lage sind, neuen Wohnraum zu "bezahlbaren" Mieten zu bauen, sonst wuerde man das Geld fuer die Enteignungen den Genossenschaften geben. Wie so oft wenn Sozialisten enteignen wollen, ist das ein Eingestaendnis der eigenen Unfaehigkeit und ein Ablenkungsmaenoever, um von den eigenen Fehler abzulenken, die die Misere erst erzeugt haben: Es waren vor allem SPD und Linke (PDS), die in Berlin die Sozialwohnungen verramscht haben.
zum Beitrag05.07.2026 , 20:42 Uhr
Enteignet wird bei der Vergesellschaftung wie bei der Verstaatlichung.
Viel entscheidener ist fuer mich, wer nach der Enteignung den Nutzen hat. In Berlin haetten nicht allen einen Nutzen, schon garnicht die Wohnungssuchenden, sondern nur Einzelne, die schon eine Wohnung haben. Wird stattdessen fuer ein Infrasturkturprojekt enteignet, zB eine Autobahn oder eine Bahnstrecke, haben ausser den direkt Betroffenen auch alle anderen einen Nutzen. Gute Infrastuktur foerdert die Wirtschaft und erhoeht damit die Steuereinnahmen auf allen Ebenen bis hin zum Bundeshaushalt, wodurch auch Helgoland von einer Autobahn in Bayern profitiert.
zum Beitrag05.07.2026 , 20:20 Uhr
Wuerde Berlin vergesellschaften, dann koennen auslaendische Firmen vor internationalen Schiedsgerichten auf Schadensersatz klagen. Folglich bekommen sie fuer ihre Wohnungen mehr als deutsche Firmen, die diesen Weg nicht gehen koennen. Das ist ein Wettbewerbsnachteil gegenueber auslaendischen Konkurrenten, auf den es dann zB diese Reaktionen geben wird: - 1. Deutsche Firmen investieren nur noch im Ausland, da sie dann auch vor internationale Schiedsgerichte ziehen koennen. - 2. Sie verlagern ihren Sitz ins Ausland, um von dort aus in Deutschland zu investieren, dann haben sie den Enteignungsschutz der internationalen Schiedsgerichte. - 3. Sie verlagern ihren Sitz ins Ausland und investieren trotzdem nicht in Deutschland, denn wer schlaegt sich gerne vor Gerichten rum?
Da die Linke nicht in der Bundesregierung ist, ueberrascht es micht nicht, dass diese von diesen Folgen nicht begeistert ist.
zum Beitrag05.07.2026 , 19:38 Uhr
Bayern hat halt nicht soviel Wind. Manchen Windradbetreibern in Bayern zahlt der Staat noch was extra, weil sowenig Wind weht. Dafuer nutzen sie viel Sonnenenergie. Was ist so falsch daran das zu nutzen, was auch vorhanden ist?
zum Beitrag05.07.2026 , 19:32 Uhr
Genau deshalb ist Magenta so erfolgreich. Belehrungs- und Moral-TV mit staendigen Wiederholung von laengst bekannten Themen will halt keiner, wenns darum geht sich unterhalten zu lassen und Spass zu haben. Dafuer zahlen die Leute sogar drauf.
zum Beitrag04.07.2026 , 18:46 Uhr
Auch der Vergleich hinkt, denn der Staat wuerde einem ja nicht vorschreiben, welchen Bus und welche Strecke zu nehmen ist.
Aber wie ich schon geschrieben habe. Entweder man verringert die Grundsicherung um die Kosten fuer das Sozialticket, dafuer ist das Sozialticket inklusive oder man laesst es so wie es ist.
Ich als Liberaler bin ganz klar fuer die 2. Variante.
Zu Ihrem letzten Absatz: Ich denke der Staat hat keine Lust doppelt zu bezahlen, zuerst in Form der Mobilitaetspauschal als Teil der Grundsicherung und 2. in Form der Folgekosten der Trotzdemschwarzfahrer. Aber das sind bei mir wie bei Ihnen Spekulationen.
zum Beitrag04.07.2026 , 18:40 Uhr
Nur wenn Sie das Sozialticket ignorieren.
zum Beitrag04.07.2026 , 18:36 Uhr
Der Volksentscheid ist nicht bindend und hat deshalb das Gewicht einer Umfrage.
Allerdings finde ich das Vorgehen der Regierung ebenfalls falsch. Ich haette es gern gesehen, wenn er umgesetzt wuerde. Nur wuerde ich vor der Umsetzung in Berlin den Laenderfinanzausgleich aussetzen. Die Suppe haetten die Berliner schon selbst ausloeffeln sollen, sonst tritt kein Lerneffekt ein.
zum Beitrag04.07.2026 , 18:20 Uhr
Ich finde es viel erstaunlicher, dass die Leute auf den Populismus der Linken reinfallen. Schliesslich war es die Linke, damals PDS, die in Berlin zusammen mit der SPD die Sozialwohnungen verramscht hat. Genauso wie es die Linke war, die mit Enteignungphantasien, verfassungswidrigen Mietenstopp und Nachfrageboom durch die Politik der offenen Grenzen zu dem Istzustand beigetragen hat wie keine andere Partei. Aber wie bei kleinen Kindern, die umbedingt die heisse Herdplatte mindestens einmal anfassen muessen, muss auch hier der Bock zum Gaertner gemacht werden.
zum Beitrag04.07.2026 , 18:10 Uhr
Was gebaut wird, ob von Konzernen oder Genossenschaften, sind Immobilien, die den energetischen Anforderungen genuegen, gepaart mit Wucherpreisen der Kommunen fuer Grund und Boden, garniert mit hohen Material-, Energie- und Buerokratiekosten. Das sind keine Luxusimmobilien, sondern das Billigste was infolge der Politik der letzten Jahre machbar ist. Wir bekommen die teuren Neubauimmobilien geliefert, die wir via Wahlen bestellt haben. Daran wird sich so schnell auch nichts aendern, da man Niemanden zum Verlustgeschaeft Neubau zu "bezahlbaren Mieten" zwingen kann und der Staat entweder kein Geld hat oder zu unfaehig ist, meistens beides.
zum Beitrag04.07.2026 , 17:09 Uhr
Von mir aus, aber glauben Sie ja nicht, dass dann der Buergergeldbetrag nicht dementsprechend gekuerzt wird. Und dann sind wir wieder beim CDU-Vorschlag.
Ich finde die derzeitige Regelung am besten. Wer Oeffis fahren will, holt sich einer Sozialticket und hat immer noch was von der Mobilitaetspauschale uebrig, oder er gibt das Geld fuer was anderes aus. Jeder soll das passend zu seinen Beduerfnissen machen. Der Staat hat da nicht reinzureden. Buergergeldempfaenger sind doch keine Kinder.
zum Beitrag04.07.2026 , 00:28 Uhr
Was soll daran verfassungswidrig sein? Der Staat nimmt ein Teil der Buergergelds, bzw einen Teil der Mobilitaetspauschale des Buergergelds, und zahlt direkt an die Verkehrbetriebe. Wenn das verfassungswidrig waere duerfte er auch die Miete nicht direkt zahlen.
Sehen Sies doch mal von der positiven Seite: Kein Buergergeldempfaenger wird mehr wegen Schwarzfahrens in den Knast kommen, was bestimmt die Hauptmotivation der CDU-Politiker ist.
Ich wuesste auch nicht, warum, wo doch dauernd das kostenlose Ticket gefordert wird, welches auch nicht alle brauchen aber uber Steuern mitbezahlen, die Nichtnutzung ein Problem darstellen wuerde. Der Zug ist mit der GEZ-Gebuehr doch schon lange abgefahren.
zum Beitrag03.07.2026 , 23:50 Uhr
Sollte das so kommen, dass man am ersten Tag zum Arzt muss, wird der Krankenstand steigen. Denn statt bei leichter Krankheit nach 1, 2 Tagen wieder zu arbeiten, wird der Arzt mich, um sein Wartezimmer vor Ueberfuellung zu schuetzen, den Rest der Woche krankschreiben. Und da die Regierung mit dieser neuen Regelung den Arbeitnehmern pauschal die Faehigkeit abspricht, selbst zu entscheiden ob in den ersten 2 Tagen ein Gang zum Arzt notwendig ist, wird der Grossteil der Arbeitnehmer sich nicht in der Lage sehen zu beurteilen, ob man trotz Krankschreibung bis zum Ende der Woche schon frueher Arbeiten gehen koennte.
Und die die tatsaechlich Blaumachen wollen, tun das dann nicht einen Tag, sondern mit Attest den Rest der Woche - der Gang zum Arzt muss sich ja rentieren.
Ich traue Politikern ja sehr viel Bloedheit zu, aber soweit ihnen solchen Unfug zuzutrauen, gehe ich dann doch nicht. Ich denke, dass ist ein Ersatzablenkungsmanoever zur Empoerung, jetzt wo die Fussballer rausgeflogen sind muss diese Regelung herhalten, um von anderen Schandtaten abzulenken.
zum Beitrag02.07.2026 , 18:14 Uhr
Die Steuererleichterung ist nidrieger als duie mal wieder ausgesetzte Inflationanpassung der Steuersaetze. Effektiv reden wir also von einer Steuererhoehung.
zum Beitrag02.07.2026 , 11:44 Uhr
Danke fuer diesen Artikel. Er ist dringend notwendig gewesen. Vor allem weil das Verfassungsgericht schon klargestellt hat, dass Sitzblockaden zur Verhinderung von Parteitagen oder Versammlungen nicht vom Grundrecht der Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG) gedeckt sind, sofern sie darauf abzielen, demokratische Prozesse physisch zu blockieren (Beschluss vom 1. Oktober 2025 – 1 BvR 2428/20).
Davon abgesehen ist es gefaehrlich. Die andere Seite hats bei den Gruenen schon einmal nachgemacht. Es ist beaengstigend wie viele beim Blockieren von Parteitagen keine Alarmglocken hoeren. Deshalb wuerde ich mir als Teil der Demokratiefoerderung wuenschen, in der Schule der Weimarer Republik mehr Raum zu geben.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:19 Uhr
Wer sich den Aufwand macht jemanden mit 4 Personen im Dunkeln vor der Haustuer vermummt aufzulauern, der laesst nur einen Schluss zu. Klar, dass die 4 der Polizei nicht verraten wollen was sie da vorhatten und deshalb die Aussage verweigern. Duerfte auch schwer zu erklaeren sein.
zum Beitrag01.07.2026 , 08:37 Uhr
Dann soll man sich aber auch net beschweren, wenn aufgrund von Aussageverweigerung die Tat als Notwehr eingestuft wird.
zum Beitrag29.06.2026 , 18:00 Uhr
Die Omegawetterlage soll durch den Klimawandel ca 4 Grad waermer gewesen sein. Deutschland hat einen Anteil von 2% an den weltweiten CO2-Emmissionen. Folglich waeren die Temperaturen bei einem klimaneutralen Deutschland 0,08 Grad niedriger gewesen. Auf den Rest haben wir keinen Einfluss, sich darauf zu verlassen entspricht dem Prinzip Hoffnung.
Das Kernproblem ist dementsprechend die Annahme, wenn wir diese 0,08 Grad Temperaturveringerung (aka Klimaneutralitaet) erreichen, braeuchte es keine Klimaanlagen.
Ob man das nun unterlasse Hilfeleistung oder ideologisch-strukturellen Todschlag nennt, bringt meiner Mutter im Pflegeheim ohne Klimaanlage absolut garnichts.
Der Versuch den Klimawandel zu stoppen oder sich auf diesen vorzubereiten gleicht in Deutschland einem Arzt, der Antibiotika bekaempft. Zum Glueck sind wir diesbezueglich eine krasser Aussenseiter, sonst waere der Planet schon laengst verglueht.
zum Beitrag27.06.2026 , 16:51 Uhr
"Man werde künftig ukrainisches Recht anwenden und dafür sorgen, dass die Männer ihren „militärischen Verpflichtungen“ nachkommen, sagte ein EU-Beamter."
Und wie will die EU dafuer sorgen, dass die Maenner gegen ihren Willen an die Front kommen und dort bleiben. also ihren "militaerischen Verpflichtungen" nachkommen?
zum Beitrag27.06.2026 , 00:07 Uhr
Als Student verzichtet man Jahre auf Geld, kann kein Vermoegen aufbauen, schon garkein Wohneigentum und die Familienplanung verzoegert sich. Ob es ein hoeheres Gehalt gibt und die "Wette" aufgeht, ist nicht immer beinflussbar. Das ist kein kleines Risiko, aber ohne dieses waere die Gesellschaft nicht funktionsfaehig.
Von daher sehe ich das so: Der Berufsweg faengt mit Ende der Schulpflicht an. Zu diesen Zeitpunkt einscheidet man sich fuer eine Ausbildung oder fuer ein Abi und Studium. Ob man nun eine Ausbildung macht oder die Vorraussetzung Abi und Studium fuer einen Akademikerjob, beides ist Teil der Berufsausbildung und von daher auch gleich zu behandeln.
In meinem Freundeskreis sind uebrigends die Nichtschreibtischtaeter deutlich fitter.
zum Beitrag25.06.2026 , 13:12 Uhr
Mich wuerden die Gruende fuer das Abstimmungsverhalten interessieren. Wie lautet denn zB die Kritik an den bis jetzt unterstuetzten Projekten? Haben sie messbare Ergebnisse erzielt und wurde transparent mit den Steuermitteln umgegangen, etc pp?
Man kann diese Gruende gerne kritisieren oder ablehnen, aber berichten sollte man schon ueber sie. Tut man das nicht - und das ueber laengere Zeit - kommen sonst noch welche auf die irre Idee, die Union wuerde den Faschismus anstreben.
zum Beitrag23.06.2026 , 20:52 Uhr
Um unsere Klimaziele zu erreichen muessen wir im Winter Strom sparen, da der Winterstrommix aufgrund des verfruehten Atomausstiegs eine so klimatische Katastrophe ist. Also werden die Strompreise und Baustandards hochgetrieben, um Stromeinsparungen zu erzwingen. Dies hat die Mieten hochgetrieben, ob nun im Neubau oder im energetisch sanierten Bestand. Und wie Sie richtig feststellen, koennen sich das nur noch wenige leisten. Vor allem kann es sicher der Staat in Form von Wohngeld nicht mehr leisten. Und so schliesst sich der Kreis, und wie immer kommen die Schwaechsten unter die Raeder.
zum Beitrag22.06.2026 , 23:20 Uhr
Oben deckeln? Das ist eine Rentenversicherung und keine Steuer. Was die versicherungsfremden Leistungen betrifft liegen Sie richtig, allerdings wird die Muetterrente hauptsaechlich aus dem Haushalt finanziert. Daran ist die Kassiererin zumindest ueber die Einkommenssteuer eher nicht beteiligt. Dafuer profitiert sie eventuell von einer anderen nicht via Haushaltszuschuessen finanzierten versicherungsfremden Leistung: Eine Anrechnung der Erziehungsjahre.
zum Beitrag22.06.2026 , 00:44 Uhr
Naja, Respekt muss man sich verdienen. Davon abgesehen ists mir vollkommen schnuppe wie andere uns Deutsche sehen. Viel schlimmer als mein Bild kannst net sein ;-)
zum Beitrag21.06.2026 , 12:50 Uhr
Historisch gesehen war es vor allem die Region Holland, die von Haendlern besucht wurde, weshalb sich der Name verbreitet hat. Aber Holland ist eben nur ein Teil der Niederlande, bzw 2 Provinzen. Von daher ist das ein Apfel-Birnen-Vergleich.
zum Beitrag21.06.2026 , 00:09 Uhr
In Deutschland sprechen wir eben deutsch und deshalb heissts Elfenbeinkueste. In der Elfenbeinkueste sprich man franzoesisch, deshalb heisst Deutschland dort Allemagne.
Ich find das toll, dass jeder seine Landessprache sprechen darf. Waere doch langweilig wenns zB ueberall Deutschland heissen wuerde und nicht Germany, Allemagne, Alemania, Germania, Almanya, Niemcy, Germanija, Doitsu, Déguó oder wie auch immer.
zum Beitrag20.06.2026 , 18:38 Uhr
Ja aber die Kontaktschuld!
zum Beitrag19.06.2026 , 12:27 Uhr
In internationalen Gewaessern gibt es keine Russlandsanktionen. Wenn die Briten dort fremde Schiffe kapern, um an der Eskalationsspirale zu drehen, dann haben sie ihre "Kriegsangst" selbst zu verantworten.
zum Beitrag18.06.2026 , 19:31 Uhr
Wirtschaftlich sind die 300 Mrd Reparationen natuerlich nicht vergleichbar mit Versailles. Trotzdem bleibt es eine Kapitulation der USA.
zum Beitrag17.06.2026 , 21:31 Uhr
Iran hat nicht das geringste Interesse Deutschland, Frankreich oder GB anzugreifen, solang wir nicht gegen dessen Willen dahinschippern. Ich sehe auch keinen Bedarf fuer ein UN-Mandat, da es nicht um Friedenssicherung geht. Ab durch den Bundestag und Leinen los.
zum Beitrag14.06.2026 , 11:03 Uhr
Zu Protesten aufrufen ist keine Straftat und keine oeffentliche Aufforderung zu Straftaten.
zum Beitrag13.06.2026 , 23:19 Uhr
Mag garnicht wissen, wieviel Millionen fuer diesen peinlichen Nachilfeversuch in Geographie ausgegeben werden. Braucht man das wirklich?
zum Beitrag13.06.2026 , 21:26 Uhr
Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
zum Beitrag13.06.2026 , 20:43 Uhr
Nur weil irgendwer zu Protesten aufruft, werden etwaige Leser nicht zu Randalierern und Brandstiftern. Waere dem so, muessten wir Wahlen sofort abschaffen, da das Hirn des Souveraens schon durch eine harmlose Textnachricht aussetzt.
Nach dem Skandal von Southhampton, bei dem die Rassismusvorwuerfe des Taeters die Polizei davon ueberzeugte, das Opfer in Handschellen zu legen, waehrend dieses vergeblich um Hilfe bettelte und verstarb, war die versuchte Enthauptung in Belfast der Funke und nicht ein anschliessender Aufruf zu Protesten, von wem auch immer.
zum Beitrag12.06.2026 , 11:44 Uhr
Dieses Mindset ist nur nicht die Loesung, es der Grund warum technologischer Fortschritt einen grossen Bogen um Deutschland macht.
Das Buch Nerd Attack beschreibt, wie wir in Deutschland die Technologie des 21. Jahrhunderts verschlafen haben. Bei SPON gabs vor 15 Jahren einen Artikel dazu: www.spiegel.de/net...efen-a-785442.html
zum Beitrag12.06.2026 , 11:31 Uhr
Am Golden Dome beteiligen sich 12 Unternehmen. Eines davon ist SpaceX mit einem groesseren Anteil als alle anderen 11 zusammen. Monopolisierung ist schon eine Gefahr, wie immer im Kapitalismus. SpaceX hat nur in den letzten Wochen Auftraege in Hoehe von 6,5 Mrd Dollar zur Militarisierung des Weltraums bekommen.
Unabhaengig von SpaceX haben die USA viel in die private Weltraumwirtschaft gesteckt. Dagegen werden in Deutschland auch nur kleinste Versuche in diese Richtung, siehe Soeder, ins Laecherliche gezogen und totgequatscht. Das ist der Unterschied und der Grund, warum wir in jeglichen neuen Technologien oder Wirtschaftszweigen den Anschluss verloren haben.
zum Beitrag12.06.2026 , 08:22 Uhr
Naja, Stress ist subjektiv. Manche sind schon gestresst wenn sie rueckwaerts Einparken muessen. Trotzdem kaeme keiner auf die Idee den Rueckwaertsgang zu verbieten. 😉
Ich bin gegen pauschale Loesungen weil sie der jeweiligen Verkehrssituation nicht gerecht werden. Variable Geschwindigkeitsbegrenzungen abhaengig vom Verkehrsaufkommen sind da effektiver.
zum Beitrag11.06.2026 , 20:50 Uhr
Zuerst immer auf die boesen Kapitalisten schimpfen, aber wenn diese dann mit viel Kapital und Risiko einen technischen Durchbruch und folglich auch einen dementsprechenden Gewinn erzielen, weil sie das schaffen, was der Staat nicht hinbekommt, dann kommen die Rufe nach Vergesellschaftung.
Von daher finde ich es jammerschade, dass die Vergesellschaftung der Immobilienkonzerne in Berlin nicht kommen wird, verdient haette es diese. Und warum neben so wichtigen Gedenkstaetten in Auschwitz und Co nicht auch eine fuer den realen Sozialismus, in Form eines Freilichtmuseums Berlin? Gerne auch mit Mauer aussenrum, des Realismus wegen.
Nicht falsch verstehen, ich bin ebenfalls kein Anhaenger eines Raubtierkapitalimus, aber einer der erfolgreichen Sozialen Marktwirtschaft des letzt Jarhunderts. Es braucht keine Verstaatlichung bzw Vergesellschaftung, sondern Politiker mit dem wirtschaftlichen Verstand, um dem Kapital zum Wohl Aller Grenzen aufzuzeigen. Nur mit Leuten der Kategorie Kreissaal, Hoersaal, Plenarsaal ist das nicht zu machen. Und die, die das noetige Wissen haetten, werden hier bekaempft wie es die Trumpjuenger mit den US-Intellektuellen tun. Es ist einfach zum Heulen.
zum Beitrag10.06.2026 , 12:55 Uhr
Wenn Sie sich in Ihrer Freiheit eingeschraenkt sehen, dann zeigen Sie denjenigen an. Noetigung via Lichthupe ist jetzt schon nicht erlaubt. Wenn Sie das nicht wollen wird auch ein Tempolimit daran nichts aendern.
zum Beitrag10.06.2026 , 11:40 Uhr
Es laeuft auf diesselbe Taeuschung hinaus wie beim Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung. Trotzdem werden Politiker stolz erklaeren, dass dank ihnen der Arbeitgeber zB 50% statt 30% beisteuert.
Eigentlich ist eine Betribsrente sowas wie die Bezahlkarte fuer Fluechtlinge. Der Staat will auf diesem Weg bestimmen, was die Leute mit ihrem Geld anstellen.
zum Beitrag10.06.2026 , 11:26 Uhr
Mal ein paar Daten: 83% der Autofahrer bleiben unter der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, nur 1% faehrt schneller als 160.
Autobahnen sind die sichersten Strassen in Deutschland, sicherer als die 30er-Zone, sicherer als Landstrasse auf denen es ungefaehr 2,6 mal soviele Tote gibt. Die Verkehrstoten sind auf der Autobahn seit 2000 um ungefaehr 2/3 zurueckgegangen. 68% der Unfaelle mit Personenschaden passieren auf Autobahnabschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, deren Anteil ist aber ungefaehr 70%. In europaeischen Laendern mit Tempolimit, zB Frankreich oder Italien gibt es im Vergleich zur deutschen Autobahn mehr Verkehrstote.
Auf der A45 wurde getestet, ob es mit Tempo 100 weniger Schallemissionen gaebe. Das war nicht der Fall, da LKWs eh nicht schneller als 100 fahren duerfen.
Was die CO2-Emmissionen betrifft, gehen die Schaetzungen ausseinander, zB bei 120 km/h rechnet man mit einer Einsparung von 0,27 % des deutschen CO2-Ausstosses. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft beziffert die Vermeidungskosten auf 716 Euro pro Tonne CO₂ bei Tempo 130 und 1.382 Euro bei Tempo 100. Aufgrund dieser hohen Wohlfahrtsverluste lehnt das Institut ein generelles Tempolimit ab.
zum Beitrag08.06.2026 , 13:00 Uhr
Der Merkur schreibt dazu: Am Rande eines Gipfeltreffens afrikanischer Spitzenpolitiker in Nairobi fand Botswanas Alt-Präsident Mokgweetsi Masisi (…) eindringliche Worte: "Vielleicht hätte sich Frau Baerbock darauf konzentrieren sollen, ihre Arbeit in der deutschen Diplomatie zu erledigen, anstatt zu versuchen, Nigerianern vorzuschreiben, wo sie ihre Toiletten zu bauen haben, und den Afrikanern zu sagen, wie sie mit Elefanten umgehen sollen." Weiter sagte Masisi: "Vielleicht hätte Deutschland dann mehr Stimmen aus Afrika für den UN-Sitz erhalten."
(…) Masisi betonte: "Ich fühle mich besser und zuversichtlicher in unseren Beziehungen zu Deutschland, jetzt, wo Frau Baerbock aus dem Amt ist." Er sprach von einem "herablassenden und respektlosen Verhalten" Deutschlands."
Auf welchen Besuch sich diese Aussagen beziehen weiss ich auch nicht. Offensichtlich wurden von solchen Reaktionen auf Baerbocks Auslandsreisen in Deutschland nicht berichtet, sonst waere das jetzt keine so grosse Ueberraschung.
zum Beitrag08.06.2026 , 08:16 Uhr
Kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch kein Novum, dass Kinder oft den Beruf eines Elternteils haben. Warum sollte das beim Beruf Politiker anders sein? Fuer mich gehoeren auch Kinder, die wie ihre Eltern den Beruf des Politikers einschlagen, zum Volk, deshalb verstehe ich das Problem nicht.
Kinder sind nicht gleich, sondern haben wie alle Individuen Staerken und Schwaechen, werden durch ihre Umwelt und auch durch ihre Gene gepraegt. Die Idee, man koennte das alles negieren, damit jeder mit gleichen Vorraussetzungen die Schule beginnt, ist weltfremd. Oder wuerden Sie ihrem Kind nicht bei den Hausaufgaben helfen weil es Kinder gibt, deren Eltern das nicht koennen? Wohl kaum. Es wuerde dem Kind ohne Nachhilfe auch nicht helfen, das einzige was man damit erreicht ist der kleinste gemeinsame Nenner, und das kann ja nicht die Qualitaetsanforderung an unser Bildungssystem sein, oder?
zum Beitrag08.06.2026 , 08:00 Uhr
Es ist schon ein paar Jahre her, da kamen unsere Politiker auf die Idee, die Studentenquote mit anderen Laendern zu vergleichen und merkten, dass in anderen Laendern mehr junge Menschen ein Studium machten. Folglich wurden die Anforderungen fuers Studium immer weiter herabgesetzt. Zeitgleich kamen Delegationen zB aus den USA, um sich das erfolgreiche Ausbildungssystem in Deutschland anzuschauen.
Sie machen den selben Fehler wie die Politiker damals, Sie vergleichen Aepfel mit Birnen. Natuerlich haben Laender, in denen es kein vergleichbares Ausbildungssystem gibt. mehr Studenten, denn statt eine Ausbildung zu machen geht man dort Studieren.
zum Beitrag07.06.2026 , 14:14 Uhr
40 % der 15-Jaehrigen in Deutschland erreichen nicht die grundlegenden Mindeststandards im Lesen und Schreiben. Aber 56,5 % fangen nach der Schule mit einem Studium an, Tendenz steigend.
In Deutschland studieren demnach fast alle die, die mit 15 nicht an den grundlegenden Lese- und Schreibanforderungen scheitern. Kein Wunder, dass das Geld, was eigentlich fuer die Kluegsten und Faehigsten aus armen Elternhaus gedacht war, nicht mehr reicht.
zum Beitrag07.06.2026 , 13:26 Uhr
Ein Prof der meint das Studium waere ein verlaengerter Schulbesuch, ist eventuell nicht der besten Zitatgeber.
zum Beitrag05.06.2026 , 23:34 Uhr
An Stelle von Herrn Heusgen wuerde ich das leise aussitzen und nicht noch mit dem Finger auf andere zeigen. Baerbock mag mit Sicherheit einige "irritiert" haben, aber Herr Heusgen duerfte wohl der unbeliebteste Diplomat gewesen sein. Wie wurde er von den Chinesen verabschiedet? "Schade, dass Sie endlich gehen"?
zum Beitrag02.06.2026 , 12:35 Uhr
Stimmt. Waeren das alles Staatsbetriebe gewesen hatte Hitler ein Riesenproblem gehabt...
zum Beitrag01.06.2026 , 19:13 Uhr
Notenspiegel um 2-3 Noten verschieben, damit die Studentenquote auf ca 30% faellt. Das eingesparte Bafoeg in Stipendien stecken.
Als ich mein Abi gemacht hab gab es in 4 Parallelklassen (ca 150 Schueler) einen mit einer glatten 1 im Abi. Fuer diese herausragende Leistung bekam er ein Stipendium.
Gerade die, die der Noteninflation Vorschub geleistet und damit die Selektion ueber Leistung verwaessert haben, beschweren sich jetzt, dass nicht ueber Leistung, sondern ueber Geld selektiert wird. Der Hauptgrund dafuer war die Chancengleichheit, die wie ueblich mit Ergebnisgleichheit verwechselt wurde. Die Idee: Wenn alle ne 1 haben sind alle gleich und billig ists auch noch. Konnte ja keiner ahnen, dass dadurch das Abitur vollkommen entwertet wird und es deshalb Vorstudiumkurse braucht, um die Abiturienten fitt fuers Studium zu machen.
Fuer die Zukunft erwarte ich, dass es vollkommen egal ist, ob Abi oder Studium, nur der Einstellungstest wird zaehlen. Firmen werden Studenten vor dem Studium einstellen und ein berufsbegleitendes Studium anbieten, dann weiss man was man bekommt und hat ein Mindestlevel an Qualifikation. Find ich zwar nicht gut, ist aber nachvollziehbar.
zum Beitrag31.05.2026 , 09:38 Uhr
Zuerst wollte sie ne Doppelspitze. Da sie aber in Bruessel hockt sollte er die Hauptlast tragen. Das lehnte er dankend ab.
zum Beitrag31.05.2026 , 09:35 Uhr
Das ist doch ein Evergreen. Gibt es einen Kandidaten nennt man es Wahl, gibt es 2 ist es eine Kampfkandidatur!
zum Beitrag27.05.2026 , 22:28 Uhr
Das Ueberleben eines Systems basiert darauf, dass es Gegner zuerst bekaempft, letztlich aber integriert. So wird verhindert, dass der Gegner langfristig in eine Position kommt, in der er das System in ernsthafte Gefahr bringen kann. Diesen Mechanismus hat man mit der Brandmauer verhindert und nun ist die AFD in der Lage, das System in Gefahr zu bringen.
zum Beitrag27.05.2026 , 21:40 Uhr
Ein Viertel des Finanzvermoegens ist nicht ein Viertel des Vermoegens. Und auch wenn in Deutschland Vermoegen ungleich verteilt ist, ist diese Verteilung seit Jahrzehnten stabil und kann folglich nicht die Ursache sein fuer Probleme, die wir vor 20, 30 oder 40 Jahren nicht hatten.
zum Beitrag27.05.2026 , 19:48 Uhr
"Wer negative Folgen unkontrollierter Migration anspricht, behauptet angeblich, Migration insgesamt sei schlecht oder für sämtliche gesellschaftlichen Probleme verantwortlich."
Eine Vernebelungstaktik die zum Erfolg der AFD beigetragen hat wie keine andere.
zum Beitrag27.05.2026 , 18:25 Uhr
Das Recht passend zum jeweiligen und subjektiven Gerechtigkeitsempfinden zu machen ist fuer mich kein Recht, sondern Willkuer.
zum Beitrag27.05.2026 , 13:28 Uhr
Der Vergleich scheitert schon daran, dass wir ebensowenig wie alle anderen EU-Staaten mit Russland im Krieg sind.
zum Beitrag26.05.2026 , 20:41 Uhr
Wollen Sie wirklich in einem Staat leben, in dem das Recht zurechtgebogen wird, wie es passt? Wann hat Unrecht jemals Unrecht verhindert oder geheilt?
zum Beitrag24.05.2026 , 15:41 Uhr
Ganz klare Antwort: Beides! :-)
zum Beitrag24.05.2026 , 15:35 Uhr
Die inflationstechnische Hinterfragung ist eine Sackgasse. Der Warenkorb zur Berechnung der Inflationsrate hat nicht viel mit den hauptsaechlich an der Tankstelle entstehenden Betriebsausgaben gemein. CO2-Preis bzw Kraftstoffbesteuerung schlagen sich auf Fahrschulen besonders aus. Man koennte also sagen: Die Politik hat genau das erreicht, was sie erreichen wollte. Fahrschulen sind ein Kollateralschaden, den man nun lieber den Fahrschuhlen in die Schuhe schiebt.
Ich faende einen Vergleich der Fahrstunden interessanter. Ich gehe davon aus, dass diese deutlich zugenommen haben, woran koennte das liegen? Ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit: - Jugendliche sind weniger mit Fahrrad oder Mofas unterwegs - Im Auto der Eltern wird aufs Handy geschaut, statt auf die Strasse - Immer mehr Regeln, die die Theorie verkomplizieren - Mehr Jugendliche, die nicht deutsch als Muttersprache haben, was zu Verstaendnisproblemen in den Theoriestunden fuehren kann. - wir werden tatsaechlich wieder duemmer ;-)
zum Beitrag24.05.2026 , 11:16 Uhr
Brandmauer ist auch AFD-Sprech. Denn die AFD hat diesen Begriff zuerst verwendet.
zum Beitrag17.05.2026 , 09:59 Uhr
Neues aus der Parlamentskita: "Die Gruenen wollen ihr Foermchen nicht mehr".
Die AFD auf der einen Seite, dieses infantile Foermchentheater auf der anderen. Da wird die Drohung, die AFD wuerde die Demokratie abschaffen, fuer immer mehr zur Verheissung. Denn wenn das die Demokratie sein soll, die es zu verteidigen gilt, ist der Kampf schon verloren.
zum Beitrag16.05.2026 , 12:02 Uhr
Natuerlich war das russische Gas billiger. Deshalb konnte sich US-Fracking-LNG in Europa nie durchsetzen. Dafuer brauchte es die Sprengung von Northstream und die westlichen Sanktionen. Diese waren auch dafuer verantwortlich, dass die Inflation schon vor dem Einmarsch der russischen Truppen bei 5 % lag.
Jetzt bekommen wir das teuerste und klimaschaedlichste Gas von unserem Buddy Trump, dessen Diplomaten in Bruessel damit drohen, uns den "Hahn" zuzudrehen, sollten wir uns von den USA nicht in der Zollfrage erpressen lassen, waehrend die Industrie aufgrund hoher Energiepreise in die USA abwandert und der Krieg in der Ukraine immer noch tobt.
Es ist wirklich ein Raetsel, warum wir diese Erfolgsgeschichte aus Sanktionen, Deindustrialisierung und Frieren fuer den Frieden nun aufgrund Trumps voelkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen Iran nicht wiederholen und die USA sanktionieren.
zum Beitrag14.05.2026 , 12:24 Uhr
Wie waere es, der Einfachheit halber, die Verguetung erst einmal an die Wahlbeteiligung zu koppeln?
zum Beitrag14.05.2026 , 12:06 Uhr
In welchem Zustand ist das Dach? Muessen Heizkoerper aufgrund zu hoher Vorlauftemperatur ausgetauscht werden? Schliesst der Energieversorger Waermepumpen an?
Die Frage ob sich eine Waermepumpe lohnt ist abhaengig von den Kosten fuer die energetische Sanierung. Der Anschaffungspreis der Waermepumpe (minus ca 15 Tsd Euro Zuschuss) faellt da nicht ins Gewicht.
Oel hat den Vorteil, dass laengere Stromausfaelle bei Minusgraden wie in Berlin nicht zum Austausch der Waermepumpe fuehren und man Einfluss auf den Lieferzeitpunkt und damit den Preis hat. Die Lebensdauer duerfte auch hoeher sein. Eventuell koennte ein Energieberater helfen, den Waermebedarf zu ermitteln. Je nach dem Kleingedruckten des neuen "Heizungsgesetzes" ist dieser in Zukunft aber keine Pflicht mehr. Je nach Kleingedruckten kann auch eine Kombiloesung Sie von der Pflicht befreien, Biooel beizumischen.
Je kaelter es draussen ist, desto ineffizienter die Luft-Waermepumpe - bei ca -8 Grad wird sie zur reinen Stromheizung. Die JAZ wird aber als Durchschnitt fuer das Jahr angegeben. Nur interessiert keinen wie effizient die Waermepumpe im Sommer bei 30 Grad ist. Deshalb ist hier bei der Berechnung Vorsicht angesagt.
zum Beitrag13.05.2026 , 06:58 Uhr
Wer durchschnittlich bezahlt, bekommt auch nur Durchschnitt. Durchschnittliches Arbeitsqualitaet, durchschnittliche Arbeitsmoral und eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 34 Stunden. Alles andere waere ja kapitalistische Ausbeutung...
zum Beitrag30.04.2026 , 17:50 Uhr
Die HR-Abteilungen werden bei US-Unternehmen schon jetzt aufgeloest bzw massig eingestampft. Hab da aktuell 2 Beispiele im Bekanntenkreis.
Ansonsten muss man das positiv sehen. Wir sind die lezten Generationen, die sich an diesen herrlich naiven Ideen aus dem Pippi-Langstrumpf-Land noch erfreuen koennen, denn ihre Lebzeit ist auf die schuldenfinanzierte Status-Quo-Erhaltung begrenzt.
Es ist noch nicht lange her, da konnte man in der TAZ von Frau Herrmann lesen, dass es uns in den 70ern ja garnicht so schlecht ging. Jetzt wird schon die Ruecknahme von staatlichen Unterstuetzungsleistungen auf den Stand von vor 10 Jahren bejammert. Dabei ist das erst der Anfang und es werden sich noch viele umschauen, wenn sie das bekommen was sie bestellt haben.
zum Beitrag30.04.2026 , 17:33 Uhr
Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, da war der Abzug der USA keine Drohnung, sondern ein Ziel, fuer das die Menschen auf die Strasse gegangen sind. Ohne US-Praesenz in Europa haette es den Angriffskrieg gegen den Iran so nicht gegeben. Von daher hoffe ich, auch wenn ich nicht dran glaube, dass Trump seine Drohungen umsetzt. Dann haette er sich den Friedensnobelpreis wirklich verdient.
zum Beitrag28.04.2026 , 19:02 Uhr
Einen eigenen Matrix-Server betreiben loest das Problem nicht. Es geht wie bei der Cloud darum, Verantwortung abzuschieben. Cloud ist teurer, spart nicht wirklich Leute ein und ist unflexibeler. Wurscht, solang man sagen kann: Microsoft (oder ein anderer Cloudanbieter) ist Schuld. Dafuer zahlt man gerne.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:21 Uhr
Signal zu verbieten ist so sinnvoll wie Haeuser zu verbieten, weil man einem Wildfremden den Haustuerschluessel uebergeben hat.
zum Beitrag27.04.2026 , 22:01 Uhr
Das ist ein trifftiges Argument gegen Vermoegenssteuer und Umverteilung. Das ist den unschuldigen Gesellschaftsmitgliedern doch garnicht zuzumuten, wuerden sie doch dann zu Nutzniessern des Boesen!
zum Beitrag27.04.2026 , 21:56 Uhr
Sicher haben viele Amerikaner im Schnitt ca 1/4 ihrer Altersversorgung bei der Finanzkrise verloren. Nur ist das zu einem eine Momentaufnahme, die Maerkte erholten sich anschliessend wieder, zum anderen vergisst man gerne, dass sie damit immer noch mehr rausbekommen haben im Vergleich zu einer 100%igen deutschen Rente.
zum Beitrag26.04.2026 , 22:00 Uhr
Regel Nummer 1: Ignoriere alarmierende Emails, die Dich zu irgendetwas auffordern. Mal davon abgesehen, dass Signal Deine Emailadresse garnicht hat, wuerde in einem solchen Fall Niemand eine Nachricht via Email schreiben. Never Ever!!!
Gratulation! Sie sind vor 99% der Phishing-Angriffe sicher.
zum Beitrag26.04.2026 , 21:13 Uhr
Das hat mit exzellenter Ausbildung der Taeter wenig zu tun.
"Hallo Herr Bolzkopf, bei Ihnen ist eingebrochen worden. Um ganz sicher zu gehen, dass nichts entwendet wurde geben Sie uns bitte Ihren Haustuerschluessel und wir schauen fuer Sie nach." "Ach das ist aber nett. Moment, ich geb ich Ihnen noch meine Brieftasche, falls da auch was fehlt".
zum Beitrag26.04.2026 , 21:08 Uhr
Dear User, this is Signal Security Support ChatBot.
We have noticed suspicious activity on your device, which could have led to data leak. We have also detected attempts to gain access to your private data in Signal. To prevent this, you have to pass verification procedure, entering the verification code to Signal Security Support Chatbot. DON’T TELL ANYONE THE CODE, NOT EVEN SIGNAL EMPLOYEES.
Das ist der Text. Da muss ich mir schon beim ersten Satz an den Kopf fassen: Wir haben verdaechtige Vorgaenge auf Ihrem Geraet entdeckt. Ach ehrlich? Wie macht Signal das denn? Die Signal-App ist ueberhaupt nicht in der Lage, irgendwas auf dem Handy zu entdecken.
Die einfachste Methode an ein Passwort zu kommen ist offensichtlich immer noch, einfach danach zu fragen ;-)
@the-void Signal wie Telegram nutzen die Telefonummer wie eine "Sozialversichernummer", also quasi als internen Nuzerkennung. Wer einen Messenger nutzen will, ohne die Telefonnummer anzugeben, nimmt Threema.
zum Beitrag23.04.2026 , 12:15 Uhr
Man muss sich nicht fuer Kohle einsetzen, um bei fehlender Sonne und Wind auf sie angewiesen zu sein, nachdem man die AKWs ausgeschaltet hat.
Fridays for Future hat immer wieder betont, dass der Klimawandel allerspaetestens 1990 absehbar und wissenschaftlich belegt war. Rot-Gruen hat in der Legislaturperiode von 1998 bis 2002 den Atomausstieg beschlossen. Es war den Gruenen und der SPD also bekannt, welche Auswirkungen der Atomausstieg auf das Klima hat. Das gilt natuerlich auch fuer Merkel, die, nachdem BaWue dank Fokushima-Panik an die Gruenen ging, den Ausstieg aus dem Austieg wieder rueckgaengig machte. Sie hat das gemacht, was sie immer machte, dem politischen Gegner seine Themen klauen, um an der Macht zu bleiben. Real hatte das zur Folge, dass die Merkel-Union weiter nach links schwenkte und dadurch den Platz fuer die AFD freimachte.
In ihrer Presseerklaerung [1] zum Atom-Moratorium meinte sie: "Und wenn man jetzt einfach sagt das hat auf Deutschland keinerlei Folgen weil man nicht so eine hohe Tsunamiwelle haben, dann wuerden wir es uns zu einfach machen." Ihr vorgeschobener Grund, die beruehmte Bodensee-Tsunamiwelle.
[1] www.youtube.com/watch?v=8B8Yh9FrY-w
zum Beitrag23.04.2026 , 11:35 Uhr
"Beides ist fossil und beides muss weg."
Aus welchen Fossilien entsteht denn bitte Uran?
zum Beitrag22.04.2026 , 19:07 Uhr
3-4 Tage und es laeuft wieder? Warum nicht schon viel frueher? Da kommt bei mir schon der Verdacht auf, dass an Orbans Vorwurf, Selensky wollte die Wahl in Ungarn beeinflussen, mehr dran sein koennte als zugegeben.
zum Beitrag22.04.2026 , 18:58 Uhr
Mit teuren Atomstrom teure E Fuels erzeugen? Ich hoffe das ist ein schlechter Scherz.
Sie fragten doch: "Und die AKWs sollen bei negativem Strompreis einfach weiter laufen?"
Was denn nun, teurer Atomstrom oder Atomstrom bei negativen Strompreis?
zum Beitrag22.04.2026 , 18:52 Uhr
Da bin ich auch bei Ihnen. Aber in diesem Fall, unser Praesident ist ja fast ein reiner Repraesentationsposten, sehe ich das ausnahmsweise anders. Mir geht es dabei nicht darum, dass Frauen durch eine Frau repraesentiert werden sollen, mit Quote etc pp, da kann ich ueberhaupt nichts mit anfangen. Aber ein weiblicher Praesident wuerde eine gleichberechtigte Gesellschaft, in der Frauen ebenso alle Wege offen stehen wie Maennern, besser repraesentieren. Das bringt natuerlich nicht wenns dann eine Bubblepraesidentin ist, die nur ihre Bubble repraesentiert.
zum Beitrag22.04.2026 , 07:01 Uhr
Ich kann damit leben. Ich bin mir aber nicht sicher ob jene damit leben koennen, wenn manche trotz ihres jaehrlichen Flugurlaubs kein bissl Flugscham empfinden und andere mit ihrem Benziner bei Tempo 200 ueber die Autobahn brettern, weil sie der Meinung sind, dass das mit dem Klima nicht so dringend ist, sonst haette man ja nicht zuerst die AKWs abgeschaltet.
zum Beitrag22.04.2026 , 06:34 Uhr
Sie moechten demnach den franzoesischen Atomstrom aus dem deuten Winterstrommix raushaben und ihn mit Strom aus Kohle oder Gas ersetzen, damit wir noch mehr CO2 ausstossen? Das waere zumindest konsequent.
Wieso AKW abschalten? Wir schalten die Kohle/Gaskraftwerke im Winter doch auch nicht aus. Im Sommer koennte man den Atomstrom nutzen um 24h Wasserstoff bzw E-Fules zu produzieren, um mit letzteren den CO2-Ausstoss im Verkehr zu senken, noch bevor der Fahrzeugbestand gegen elektrische Versionen ersetzt ist.
zum Beitrag21.04.2026 , 20:52 Uhr
Warum keine faehige Person die weiblich ist? Das eine schliesst das andere doch nicht aus...
zum Beitrag21.04.2026 , 20:50 Uhr
Schnarre waere natuerlich super. Die Frau hat fuer mich auf Ewig ein Stein im Brett, weil sie dem Ueberwachungswahn der Union standhaft die Stirn geboten hat. Mehr von ihr und FDP waere nicht da wo sie heute ist.
Ich favourisiere aber Julia Zeh. Keine der anderen Kandidatinnen aus dem rot-gruenen Lager haette ein vergleichbares Potenzial auch ausserhalb ihrer Bubble anerkannt zu werden. Wenn es aber um Spaltung geht, sehe ich Göring-Eckardt (Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!), Baer (Quality is a myth) und Roth (Mit Verlaub, mit Atomenergie kann man im Winter nicht heizen) vorne, wobei ich auch nicht alle der Vorschlaege kenne.
zum Beitrag21.04.2026 , 19:52 Uhr
Wir hatten im Fruehjahr vor der Ampel einen klimaschonenderen Strommix als im Fruehjahr nach der Ampel. Obwohl Habeck den Turbo beim Ausbau eingelegt hat. Warum? Weil es im Fruehjahr nach der Ampel eine Hellflaute gab. Diese dauerte deutlich laenger als 2 Wochen.
Aber es geht ja nicht nur um irgendwelche Flauten. Es geht auch darum, dass alle Pilotprojekte zur Erzeugung gruenen Wasserstoffs vorzeitig beendet wurden, weil die Wasserstoffproduktion selbst im sonnigen Sommer nicht 24h moeglich war und der Betrieb damit unwirtschaftlich wurde.
zum Beitrag21.04.2026 , 11:38 Uhr
Natuerlich hat Frankreich jahrelang zu wenig dafuer getan, seine Atommeiler zu pflegen bzw durch Neubau zu ersetzen. Das ist aber kein Gegenargument fuer die Atomkraft an sich, oder hoeren wir auch auf Bruecken zu bauen weil wir die bestehenden jahrelang nicht saniert haben und sie nun ueberall broeckeln?
Um das noch mal zu betonen, ich moechte ebenfalls keine Stromversorgung aus 100% Atomstrom. Aber der Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland in Bezug auf den Ausstoss von CO2 pro produzierter kWh zeigt, dass Frankreich mit Abstand den klimaschonensten Strommix in der EU hat. Und uns geht doch ums Klima dachte ich.
zum Beitrag21.04.2026 , 11:33 Uhr
Es sind nicht meine Zahlen, sondern die von Agora Energiewende.
Und natuerlich muessen die Kosten fuer die energetischen Sanierungen mitaufgefuehrt werden. Denn nur weil wir im Winter aufgrund des Atomausstiegs so einen Drecksstrommix haben, muessen wir durch energetische Sanierungen und hohe Anforderungen beim Neubau verhindern, zuviel davon zu nutzen, weil wir sonst die Klimaziele reissen. Schaun Sie sich doch bitte mal andere Laender an, die schon lange Waermepumpen nutzen - niergends wurde und wird solch ein Aufwand fuer energetische Sanierungen betrieben. Warum auch, wenn es fuer den CO2-Ausstoss irrelevant ist, wieviel Strom Sie zum Heizen nutzen, da dieser das Klima nur minimal belastet.
Wie ich bereits schrieb, kostet die Zwischenlagerung des Atommuells in Deutschland jaehrlich 500 Millionen Euro. Wie Sie daraus einen Strompreis von 2 Euro ableiten, wuerde mich wirklich interessieren.
zum Beitrag21.04.2026 , 04:09 Uhr
287 Mrd an Subventionen seit 1960 fuer Atomkraft? Und dann kommen noch die aktuell jaehrlichen Kosten von 500 Millionen fuer die Zwischenlagerung hinzu. Unglaublich Summen, wo doch Sonne und Wind keine Rechnung schicken, oder? Nicht ganz. Allein im Jahr 2026 rechnet man mit 77,8 Mrd an Subventionen fuer die Erneuerbaren in Deutschland. Addiert man alle Subventionen fuer die Erneuerbaren, die Kosten fuer den aufgrund von Dezentralisierung und Wetterabhaengigkeit der Erneuerbaren notwendige Netzmodernisierung, die Kosten der Speicherung von erneuerbaren Strom (Akkus/Wasserstroffinfrastruktur) und die energetische Sanierung der Bestandsimmobilien (in diesem Umfang noetig aufgrund unseres Drecksstrommixes im Winter dank Atomausstieg) kommt Agora Energiewende auf Gesamtkosten von bis zu 11 Billionen Euro.
Zum Vergleich: Fuer 11 Billionen Euro koennte man genug Atomkraftwerke bauen, um die ganze EU zu 100% mit Atomstrom zu versorgen. Wir geben also fuer die deutsche Energiewende soviel aus, wie man fuer die ganze EU braeuchte, dafuer haben wir aktuell nach Polen und Tschechien den klimaschaedlichsten Strommix, mit den hoechsten Strompreis, unbezahlbares Wohnen und Deindustriealisierung.
zum Beitrag21.04.2026 , 02:16 Uhr
Mich interessieren nur die nackten Zahlen: Co2-Ausstoss in g pro produzierter kWh Strom in den letzten 12 Monaten: Deutschland: 320 Frankreich: 23 Ja, Tschernobil war schlimm, deshalb beziehen wir weiterhin Atomstrom aus dem viel naeheren Frankreich - ohne diesen waere unsere CO2-Bilanz noch schlechter.
Kohlestrom aus Polen, Atomstrom auf Frankreich, Fracking-LNG aus den USA. Statt CO2-Ausstoss zu minimieren, outsourcen wir ihn. Wobei das nicht ganz stimmt, wir sparen CO2 ein, auf der Verbraucherseite. Die Folgen sind Deindustrialisierung, unbezahlbares Wohnen aufgrund von Energiestandards und hohe Strompreise, damit die, die sich das nicht leisten koennen, Strom sparen. Um aus der Kohle nach dem Atomaustieg rauszukommen, wurde zur Beschaffung der Uebergangstechnoligie Gas Northstream gebaut und damit Russlands Angriffskrieg mitfinanziert. Der hatte mehr Tote zur Folge als die Atomkraft weltweit verursacht hat. Und genau so geht es weiter. Die von Habeck geplanten Gaskraftwerke werden zumindest teilweise mit Fracking-LNG laufen, 2-3 mal so klimaschaedlich wie Kohle, um damit Kohle zu ersetzen. Es ist nicht so, dass die Menschen kein Klimaschutz mehr wollen, nur nicht diesen.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:45 Uhr
"Die Maximalhöhe entspräche dabei dem Preis der wirtschaftlichsten Heizungsoption, den Energiekosten für eine effiziente Wärmepumpe. Mehrkosten müssten Vermieter tragen."
Also uebersetzt: Man will die Heizkosten eines Neubaus und die Miete einer unsanierten Bestandsimmobilie. Klar, fordern kann man alles, auch den Porsche zum Preis eines Trabbis. Und in 5 Jahren wundert man sich dann, dass immer weniger Mietwohnungen zur Verfuegung stehen...
zum Beitrag18.04.2026 , 23:08 Uhr
Und es gibt Seiten, wie man den Ehemann ausnimmt, betruegt oder eine Verhuetung vortaeuscht. Es gibt Seiten mit Tipps zur illegalen Immigration. Es gibt zu jedem Scheiss Seiten.
Natuerlich wird manch Unterhaltzahler sich dort Ideen suchen, die grosse Mehrheit hat das ueberhaupt nicht noetig, sie kann es nicht bezahlen.
Wenn Sie mal miterlebt haben wie der Staat einem fiktive Jobs vorrechnet und dann anhand des fiktiven Jobs die Hand aufhaelt. Das ist wie bei der GEZ damals: Sie schauen keine TV aber Sie koennten ja, Geld her. Sie haben zwar keinen Job, aber Sie koennten ja. Geld her. Wenn man mit Buergergeldempfaengern so umgehen wuerde wie mit Unterhaltspflichtigen, haetten wir einen sanierten Sozialstaat.
zum Beitrag18.04.2026 , 21:26 Uhr
Ein Grund mehr nicht ueber die Verhaeltnisse zu leben und Probleme mit Schulden auszusitzen. Uebermaessige Schulden der Mitgliedslaender waren ja einer der Hauptgruende fuers "Gelddrucken" der EZB. Sie kritisieren zu Recht, aber leider nicht die Ursache.
zum Beitrag18.04.2026 , 18:29 Uhr
Die grosse Mehrheit der Vaeter koennen es einfach nicht finanzieren. Bei 2 Kindern muss man schon ueberdurchschnittlich verdienen, um das zu koennen. Wir reden hier aber groesstenteils ueber Familien, die schon Probleme hatten eine Wohnung zu stemmen, nicht 2.
Es gibt aber noch ein Problem: Im progressiven Lager fordert man ja die 50/50-Ehe. Der Mann soll in die Teilzeit gehen und den Haushalt, Kinder etc ebenso zu 50% mitwuppen. Aber natuerlich nur bis zur Scheidung. Ab der Scheidung holt er ueber Nacht die aufgegebe Karriere nach und mutiert zum finanziellen Alleinversorger. Da ist sowas von weltfremd, da muss man sich nicht wundern, dass das nicht funktioniert und beim Unterhalt das Geld fehlt. Trotzdem wird das Wechselmodell, was am ehesten der 50/50-Ehe entspricht, mit aller Kraft bekaempft und man verbleibt in dem Weltbild des letzten Jahrunderts: Mutter kuemmert sich um den Nachwuchs, Papa zahlt.
zum Beitrag18.04.2026 , 18:13 Uhr
Bis 2015 war die Kinderarmut ruecklaeufig. Zur Wahrheit gehoert auch, dass durch die massenhafte Aufnahme von Fluechtlingen der Schnitt nach unten gezogen wurde. Es ist nicht einfach fuer einen Staat, ca 4 -5 Millionen Menschen innerhalb von ein paar Jahren auf den Wohlstand von Einheimischen zu bringen, die fuer diesen teils Generationen gebuckelt haben.
Ich stimme Ihnen ja zu, an Kindern und Behinderten sollte der Sozialstaat zuletzt sparen. Nur wenn man jahrelang die Sozialausgaben nicht an die Einnahmen anpasst und das Problem dadurch verstaerkt, dann kommt irgendwann die Heckenschere und hinterlaesst grosse Loecher. Das musste passieren, bei einer Staatsquote von ueber 50% (im Vergleich die Schweiz mit 30%) und ueber eine Billion an Sondervermoegen ist eben irgendwann Schluss. Die Refoermchen, die die Politik unter grossen Muehen hinbekommt, sind ein Tropfen auf den heissen Stein. Ich denke, das Noetige wird weiter ausgesessen werden bis wir beim Griechenlandszenario angekommen sind. Da muss sich dann auch keiner empoeren, sondern vor der eigenen Haustuer kehren. Wir leben schliesslich in einer Demokratie und haben diese Politik mehrheitlich gewaehlt.
zum Beitrag18.04.2026 , 17:48 Uhr
Ich finde den Fuehrerscheinentzug besser. Aber das Ziel ist dasselbe: Dafuer sorgen, dass der Unterhaltspflichtige den Job verliert, dann wird alles besser.
zum Beitrag18.04.2026 , 15:23 Uhr
Das Prinzip EU-Recht bricht nationales Recht gilt nur fuer die Bereiche, die durch die EU-Vertraege an die EU "uebertragen" wurden. Steuern gehoeren nicht dazu, denn das Haushaltsrecht ist das hoechste Recht jedes Parlaments. Nur weil Sie fest ueberzeugt davon sind, was mir gefaellt, muss das ja nicht stimmen. "Uebergewinne" sind oft Basis eines Geschaeftsmodells. Nehmen wir zum Beispiel Biontech. Jahrelang wird durch Forschung Minus gemacht. Dann kommt der Durchbruch und der Rubel rollt und gleicht all die Jahre davor aus. Eine "Uebergewinnsteuer" ist der Tod jedes auf Forschung basierenden Geschaeftsmodells. Krisen, ob eine Pandemie oder Kriege, sind immer wieder auftretende Ereignisse. Man kann sich auf diese Ereignisse vorbereiten, zum Beispiel indem man Lagerbestaende aufbaut. Das kostet Geld und rechnet sich nur, wenn diese Investitionen in der Krise finanziell ausgeglichen werden. Auch hier ist die "Uebergewinnsteuer" kontraproduktiv, weil sie die Vorbereitung auf eine Krise unwirtschaftlich macht. Daraus folgt eine geringere Resilenz gegen Krisen und groessere Abhaengigkeit jedes Einzelnen vom Staat, der dann bei jeder Gelegenheit eingreifen muss. Willkommen im Nannystaat.
zum Beitrag18.04.2026 , 14:29 Uhr
Man darfs aber auch nicht uebertreiben. Irgendwann wirds mir auch zu bloed und ich gehe als freiwillig gesetzlich Versicherter zu den Privaten. Dort bekomme ich bei geringeren Kosten deutlich bessere Versorgung - und nein, ich bin nicht 20, 30 oder 40. Unabhaengig davon muessen versicherungsfremde Leistung in den Haushalt, damit sich auch die Privatversicherten daran beteiligen. Und damit meine die Kosten fuer alle Nichteinzahler, also nicht nur Arbeitslose, sondern auch Kinder.
zum Beitrag18.04.2026 , 00:34 Uhr
Aehm, wie kommen Sie denn darauf, dass die Pendlerpauschale eine Subvention ist?
zum Beitrag18.04.2026 , 00:18 Uhr
Da das Verfassungsgericht bei der Entscheidung zur Abschoepfung von 90% der Zufallsgewinne der Produzenten von Wind- und Sonnenstrom ausdruecklich betont hat, dass es sich nicht um eine Steuer handelt, ist damit hoechstrichterlich geklaert, dass dieses Instrument beim Wirtschaftsministerium liegt, welches die Anwendung im aktuellen Fall ablehnt. Und was macht der nicht zustaendige Finanzminister? Redet weiterhin von einer Steuer und probierts in Bruessel.
zum Beitrag17.04.2026 , 23:57 Uhr
Soweit ich weiss sind Shell und Konsorten nicht direkt in Deutschland taetig. Ihre ehemaligen Tankstellen sind schon lange verkauft. Die "Uebergewinne" der Haendler und Paechter, die zu den hohen Weltmarktpreisen einkaufen, duerften sich in Grenzen halten.
zum Beitrag17.04.2026 , 09:32 Uhr
Es gibt einen Unterschied zwischen Wir und Ihr.
zum Beitrag16.04.2026 , 14:18 Uhr
Fuer die Abschaffungs des Einstimmigskeitsprinzip brauchts Einstimmigkeit ;-) Solang die EU die bekannten Legitimationsprobleme und Luecken bei Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung hat, sowie immer oefter Verantwortlichkeiten an sich zieht, die sie aufgrund der Vertraege nicht hat, sehe ich die Abschaffungs des Einstimmigkeitsprinzips ebenfalls kritisch. Wenn die EU irgendwann ein Staat ist, kann sie gerne Mehrheitsentscheidungen der Laender einfuehren.
Ich faende eine Stellungsnahme des Verfassungsgerichts zu dieser Frage interessant. Eventuell darf die deutsche Regierung die Entscheidungshoheit garnicht outsourcen.
zum Beitrag16.04.2026 , 14:07 Uhr
Aehnlich wie Merz. Beide haben versucht sich mit Trump gut zu stellen. Warum auch nicht? Beide sind gewaehlt worden, um Schaden von ihrem Land abzuhalten. Ein Wedeln mit dem moralischen Zeigefinger kommt da einem Bruchs des Amtseids gleich. Und in beiden Faellen hatte dies ein Ende, als es darum ging einen groesseren Schaden abzuhalten, eine Kriegsbeteiligung.
Was viele immer vergessen, ob das nun die USA oder Israel betrifft. Wir haben diplomatische Beziehungen mit Staaten, nicht mit Regierungsvertretern. Diplomatische Beziehungen wegen eines unliebsamen Praesidenten aufs Spiel zu setzen ist der allerletzte Schritt, bei Staaten wie den USA oder Israel ist es nicht mal das.
Ich finde beide haben sich hier richtig verhalten.
zum Beitrag16.04.2026 , 13:54 Uhr
"Schon damals wunderte sich das Bündnis aber, so Krebs, dass Mennerich „das Original der eidesstattlichen Versicherung, in dem er nicht nur eine Holocaustleugnung in Abrede stellte, sondern sogar für sich in Anspruch nahm, vor entsprechenden Äußerungen gewarnt zu haben, erst auf ausdrückliche Aufforderung und dann auch verspätet ans Gericht schickte“."
Was gibts das zu wundern? Er hat sich vermutlich eine Versicherung an Eides statt erfunden, im Wissen das diese in diesem Kontext nichts Wert ist. Und dann hat er Angst bekommen diese Versicherung an ein Gericht zu schicken. Wenn er bloed genug war, hat ers drauf angelegt und landet dafuer hintern Gittern.
zum Beitrag16.04.2026 , 13:44 Uhr
Fuer mich ist der Hausarzt eine Vertrauensperson und der Allierte im Kampf durch das deutsche Gesundheitssystem.
Gesundheitszentren sind so persoenlich wie ein Krankenhaus. Damit ist vielen nicht geholfen.
zum Beitrag16.04.2026 , 13:41 Uhr
Ehepartner sind eine steuerliche wie wirtschaftliche Einheit. Deshalb haben wir die gemeinsame steuerliche Veranlagung und das Ehegattensplitting. Uebersetzt auf die Krankenkasse heisst das: Das Ehepaar zahlt als wirtschaftliche Einheit 2 mal Krankenkassenbeitraege, von welchem Gehalt diese kommen ist ebenso irrelevant wie es steuerlich irrelevant ist, ob beide arbeiten gehen oder nicht.
Die kostenlose Mitversicherung von Kindern ist eine versicherungsfremde Leistung und muss ebenso wie die Kosten von Buergelempfaengern und anderen Nichteinzahlern aus Steuern zufliessen. Das dies nicht passiert ist das derzeitige Hauptproblem der gesetlichen Krankenkassen. Aber statt dies zu beheben werden die Versicherungsleistungen fuer die, die seit Jahren einzahlen, nach und nach verringert und folglich deren Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Infrastruktur und Landesverteidigung, ebenfalls typische Haushaltsausgaben, werden der nachfolgenen Generation via Schulden aufgedrueckt, versicherungsfremde Leistung den gesetzlich Kankenversicherten. Und trotz dieses Outsourcings von Haushaltsposten ist bei jaehrlichen Rekordsteuereinnahmen kein Geld im Haushalt, .
Wo geht die ganze Knete eigentlich hin?
zum Beitrag15.04.2026 , 12:16 Uhr
Ach iwo, sowas kann doch jedem mal passieren.
zum Beitrag15.04.2026 , 11:36 Uhr
Der Artikel hinterlaesst den Eindruck, E-Autos schaffen den Durchbruch trotz Subventionen nur dann, wenn die Alternativen verboten werden (Verbrenneraus). bzw zum Kauf gezwungen wird (Flottenanteil der Firmen). Wenn man von der Konkurrenzfaehigkeit des angepriesenen Produkts so wenig ueberzeugt ist, hinterlaesst das bei potentiellen Kaeufern gewiss keine Kaufanreize. Es gibt einen Grund warum wir in der Werbung niemals hoeren: Unsere Produkt ist das Beste auf dem Markt, aber nur wenn man alle anderen verbietet.
zum Beitrag14.04.2026 , 14:20 Uhr
Es verwundert schon, dass hier der Gewinner als Heilsbringer bejubelt wird, schliesslich wird seine Politik irgendwo zwischen Union und AFD liegen. Orbans "Weltpolitik" und das System Orban in Bezug auf Vetternwirtschaft und Korruption ging ihnen auf den Senkel, ebenso die stagnierende Wirtschaft, was Ungarn mit Deutschland ja gemein hat. Ungarn wird weder seine Einwanderungspolitik aendern, noch seine Nichtunterstuetzung der Ukraine. Sie werden den 90 Mrd Kredit nicht weiter blockieren, beteiligt sind sie daran sowieso nicht. Es wird seine Energietraeger weiterhin von Russland beziehen und mit Sicherheitheit kein Regenbogenstaat werden.
In der EU werden sie sich kurz freuen und dann merken, dass der vorgeschobene Grund fuer ihr Versagen der letzten Jahre weg ist, mal schaun wer der naechste Suendenbock wird.
zum Beitrag13.04.2026 , 16:22 Uhr
Irgendwie entwertet der angebliche Autokrat bzw Diktatur die Vorwuerfe gegen ihn durch sein Verhalten als Wahlverlierer. Sogar brav gratuliert hat er. Meiner Ansicht nach wollte Orban nie die Demokratie abschaffen, er wollte nur seine Filz verteigigen. Das mag manchmal zu den selben Effekten fuehren, aber der Unterschied zeigt sich in Momenten wie diesen. Mal schaun ob er durchhaelt.
zum Beitrag13.04.2026 , 16:03 Uhr
Die Regierung setzt nunmal nicht die Preise fest. Und das ist auch gut so. Sonst besteht die reale Gefahr eines politischen Bieterwettbewerbs mit einem politischen Preis, der sich vom Verhaeltnis zum Oelpreises entkoppelt und zu einer Versorgungskrise fuehrt.
Allerdings teile ich die Kritik an den jetztigen Massnahmen. Der hier nicht erwaehnte steuer- und abgabenfreie 1000 Euro-Betrag, soll vom Arbeitgeber gezahlt werden. Die Erfahrungen des "Corona-Geldes" haben doch gezeigt, dass bei denen, die es brauchen, davon oft nichts ankommt. Und statt einer 2-monatigen Symbolreduzierung der Mineraloelsteuer brauchen wir guenstigeren Strom. Unsere Wirtschaft kann mit hoeheren Mineraloelpreisen leben. Zum einen weil es eine befristete Situtation ist, zum anderen weil es auch die Konkurrenz betrifft. Ganz anders verhaelt es sich mit dem teuren Strom in Deutschland.
Diese Panik ueber nun zeitweise hoehere Spritpreise steht in keiner Relation zu den Kostensteigerungen in den letzten Jahren. Pendelt jemand am Tag 100 km und verbraucht ca 8 Liter sind das knapp 90 Euro pro Monat. 90 Euro pro Monat koennen viel sein, aber was ist mit 300 Euro fuer den naechsten Werkstattbesuch? EIn Auto kostet!
zum Beitrag12.04.2026 , 19:41 Uhr
Was waeren wir ohne Greenpeace? Natuerlich brauchen wir dringend ein Tempolimit, denn ohne brettern alle Autofahrer zwanghaft, praktisch von den Oelkonzernen ferngesteuert, durch die Landschaft, des eigenen Denkens unfaehig und abhaengig von Politikern und Verboten, damit der Tag Struktur hat.
Mal schaun wann Greenpeace es den Gruenen nachmacht und dieses Menschenbild als liberal verkauft.
zum Beitrag12.04.2026 , 17:01 Uhr
"Wie viele Minuten die Aktionäre dafür wohl gearbeitet haben mögen? Dazu äußert sich der zitierte Beitrag leider nicht."
Das Prinzip ist dasselbe wie bei der Oma mit dem Sparbuch. Zuerst wird das Anlagekapital erarbeitet, dann verzichte man auf Konsum und nimmt stattdessen eine Gebuehr dafuer, dass man anderen das Geld ueberlaesst. Manchmal heisst die Gebuehr Dividende, manchmal Zinsen.
zum Beitrag12.04.2026 , 16:44 Uhr
Das ist zu kurz gedacht. Ich wohne im Ballungsgebiet Rhein-Main im Vorort einer mittelgrossen Stadt. Solang ich mich innerhalb dieser Stadt bewege, bin ich in maximal 45 Minuten mit den Oeffis am Ziel, in der Regel deutlich schneller.
Dummerweise gehoere ich zu der nicht kleinen Zahl an Arbeitnehmern, die nicht in ihrer Heimatstadt arbeiten. Und ein Grossteil dieser wohnt nicht neben dem Hauptbahnhof, ebensowenig befindet sich ihr Arbeitsplatz neben dem Hauptbahnhof der Zielstadt.
Konkret heisst das: Fahre ich mit dem Auto brauche ich fuer die Strecke von knapp 40 km zwischen 40 und 60 Minuten. Gehe ich stattdessen zur Bushaltestelle und fahre mit Bus und Bahn muss ich je nach Uhrzeit 3 oder 4 mal umsteigen und brauche zwischen 2 und 2 1/2 Stunden.
Sie sehen, man muss nicht auf dem Land wohnen, um das Auto zu bevorzugen. Angewiesen bin ich darauf nicht, ich koennte statt 6,7 bis 10 Stunden mit dem Auto 20 bis 25 Stunden pro Woche, Verspaetungen und Ausfaelle nicht eingerechnet, in Kauf nehmen. Tue ich aber nicht, wer wuerde schon?
Es ist folglich vollkommen egal, ob Stadt oder Land, was zaehlt ist der Fahrzeitvergleich.
zum Beitrag02.04.2026 , 20:25 Uhr
Nach den Erfahrungen der letzten 100 Jahre bin ich zu dem Schluss gekommen, dass keiner mit Deutschland Krieg spielen will, wenn wir nicht anfangen. Dementsprechend hab ich weder Angst vor einem Angriff der Russen, noch vor einem Angriff von irgendeinem anderen Staat. Es lebt sich mit dieser Einstellung deutlich einfacher, kann ich nur jedem empfehlen. Und warum sollte uns jemand angreifen? Wir haben keine nennenwerten Bodenschaetze und die Zeiten in denen Industrie oder Technik fuer einen Angreifer interessant waren sind vorbei - ganz im Gegenteil, einfach warten, dann kommt die deutsche Industrie von allein.
Ich befuerchte eher, dass wir nach Hochruestung bis zum Umfallen garnicht angegriffen werden und dann, um die Aufruestung im Nachhinein zu rechtfertigen, anfangen zu zuendeln.
zum Beitrag02.04.2026 , 20:13 Uhr
Ist es nicht vollkommen unerheblich, ob es nun Frauen oder Maenner sind bzw ob das Getraenk der Wahl Bier oder Piccolo? Muss das immer durch die Geschlechterbrille gesehen werden, um dann, je nach subjektivem Weltbild, das eine schoenzureden oder das andere zu verdammen?
zum Beitrag02.04.2026 , 20:04 Uhr
@varadi und @yes:
Danke fuer die Aufklaerung, ich hab da Ersatzfreiheitsstrafe und Erzwingungshaft gleichgesetzt.
Bedeutet aber dann, dass Schwarzfahren weder eine Strafttat, noch eine Ordnungswidrigkeit sein darf, um Ersatzfreiheitsstrafe wie Erzwingungshaft zu verhindern. Wobei wir wieder beim Ausgangsbeitrag waeren und mit der selben Begruendung Diebstahl von Lebensmitteln keine Strafttat mehr sein sollte/koennte.
Ich glaube das einfachste waere, hier nichts zu aendern und stattdessen den Buergeldbeziehern und Co einfach das Ticket zu bezahlen. Wird doch bei der Miete ebenso gehandhabt. Ob man dann den Buergergeldbetrag um den Mobilitaetsanteil reduziert oder nicht, waere dann die naechste Frage. Aber man haette auf jeden Fall diese Geldverschwendung fuer die Ersatzfreiheitsstrafen aus der Welt.
zum Beitrag01.04.2026 , 15:20 Uhr
"Es gebe eine simple Lösung, ÖPNV kostenfrei für alle."
Dafuer ist das Geld nicht da. Dementsprechend braeuchte es eine neue Steuer, kostenfrei ist das dementsprechend nicht. Steuer deshalb, weil man diese auch zahlen muss, ohne selbst Nutzniesser zu sein. Das gibt neue Ungerechtigkeiten: Was ist mit dem Dorfbewohner, der aufgrund mangelnder Oeffis auf das Auto angewiesen ist, sich dieses aber dank der neuen Steuer nicht mehr leisten kann? Was machen Sie mit dem? Ist es gerecht diesem in seinem Dorf "einzusperren", weil unter der derzeitigen Rechtslage manche schwarzfahren?
Es gibt keine simple Loesung als Alternative zur Erzwingungshaft, vor allem weil diese ja nicht auf das Schwarzfahren beschraenkt ist.
zum Beitrag01.04.2026 , 15:10 Uhr
Die theoratische Freiheitsstafe fuers Schwarzfahren von bis zu einem Jahr kommt in der Regel nicht zur Anwendung. Sie ist nicht das Problem, kann man aber gerne abschaffen. Wenn die Leute in den Knast gehen, dann weil sie die Geldstrafe nicht bezahlen und daraufhin eine Erzwingungshaft aufgedrueckt bekommen. Das geschieht uebrigends ebenso wenn man sein Knoellchen nicht bezahlt. Die Erzwingungshaft ist unabhaengig davon ob es sich um eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit handelt. Ebenso kommt keiner wegen einen gestohlenen Broetchen in den Knast, ausser im Rahmen der Erzwingungshaft.
Das Problem ist die Erzwingungshaft, nicht der Strafttatbestand des Schwarzfahrens. Schafft man die Erzwingshaft ab, sind diejenigen, die die Zahlung der Geldstrafe verweigern, vor dem Gesetz gleicher als die Zahlenden. Manche fuer das selbe Vergehen zu bestrafen und andere nicht ist die Definition von Willkuerjustiz. Was bleibt? Die Legalisierung, dann sind wir bei meinem ersten Kommentar angekommen oder eine Steuer fuer Mobilitaet. Die zahlen dann alle, egal ob sie ueberhaupt mit dem Oeffis unterwegs sind, zum Beispiel weil es diese in ihrem Dorf garnicht gibt. Wird juristisch ebenfalls schwer.
zum Beitrag01.04.2026 , 02:59 Uhr
Welche Folgen haette es denn, wenn man die Ersatzhaft, bzw generell die Strafbarkeit vom Schwarzfahren abschafft?
Zum einen wuerden ohne Strafe generell weniger Menschen ein Ticket kaufen, warum sollten sie? Ok, wie gehts weiter? Was ist mit Diebstahl? Jemand der arm ist und sich Lebensmittel klaut? Koennte man doch noch eher verstehen als Schwarzfahren oder? Gut, Lebensmitteldiebstahl ist auch straffrei. Was ist mit anderen Produkten des taeglichen Bedarfs? Fuehren wir also eine Grenze ein, unter dem Betrag X ist Diebstahl nicht mehr strafbar.
Was das bedeutet kann sich jeder in Kalifornien, zB in SF anschauen. Entweder schliessen die Laeden weil Banden das System ausnutzen und vollkommen legal den ganzen Laden ausraeumen oder die Ware wird nur noch hinter Gittern aufbewart, erinnert immer mehr an Laeden in den Slums von Kapstadt.
Ist das wirklich das was wir wollen, weil manche den Teil der Grundsicherung, der fuer Mobilitaet gedacht ist, nicht fuer das verguenstigte Sozialticket ausgeben, sondern stattdessen Schwarzfahren?
zum Beitrag31.03.2026 , 23:52 Uhr
Ohne erhoehte Durchschnittstemperaturen, die sich in Deutschland vor allem in milderen Wintern zeigen, wuerden die Waermepumpen oefter, bei Temperaturen von ca unter -6 bis -8 Grad, zu reinen Stromheizungen, also bei unserem katastrophalen Winterstrommix zu CO2-Schleudern.
Da wir an diesem Winterstrommix nach jahrelanger Vorbereitung nun kurz- bis mittelfristig wenig aendern koennen (Atomkraftwerke oder Wasserstoffinfrastruktur kommen fruehestens in 15 bis 20 Jahren), bleibt als Handlungsoption nur die Vorbedingungen fuer die deutsche Energiewende zu verbessern, sprich den Klimawandel zu beschleunigen. Von daher ist Reiche auf einem guten Weg und es gibt keinen Grund zur Panik.
zum Beitrag31.03.2026 , 15:31 Uhr
Deshalb schrieb ich auch Produktinnovation, was anscheinend ueberlesen wurde.
Natuerlich war der 3D-Druck ebenfalls eine Innovation. Nur ist das Produkt was am Ende rauskommt keine Innovation, nur weil es aus dem 3D-Drucker kommt.
zum Beitrag30.03.2026 , 18:00 Uhr
Und trotzdem gibts in Afghanistan keine Demokratie. Die Frage ist nicht mit welchem Aufwand und in welchem Zeitrahmen man den Krieg fuehrt, sondern ob demokratische Strukturen schon mal vorhanden waren. In Deutschland war die Weimarer Republik noch nicht lange her, im Iran muss man da schon bis vor den Schah zurueckgehen, und auch das war nicht mit Deutschland der 20er vergleichbar. Das Thema ist eigentlich seit Bush jr erledigt, denn der machte auch den Fehler auf Deutschland zu verweisen als es um den Irak ging.
zum Beitrag30.03.2026 , 17:50 Uhr
Natuerlich hat der CEO recht. Produktinnovation ensteht zB durch den Einsatz neuer Materialien oder Verkleinerung der Bauteile. Das was beim 3D-Ausdrucken rauskommt, ist keine Innovation. Zu unterscheiden ist das von der Erfahrung in der Kriegsfuehrung mit Drohnen. Es geht hier um verschiedene Sichtweisen. Rheinmetall will Hochtechnologie verkaufen und das fuer viel Geld. Da macht es keinen Sinn billige Jedermannstechnologie zu bejubeln. Aus Sicht der Ukraine ist es genau andersrum, hier zaehlt bei einem langen Krieg Masse statt Klasse. Oft genug wird in den USA Kritik laut, dass suendhaft teure Hochtechnologie zwar gut fuer die Waffenmessen und die Hersteller sind, aber in einem Krieg nicht lange halten. Stichwort F-35 vs A10.
zum Beitrag30.03.2026 , 13:38 Uhr
Man muss nehmen was kommt, und wie man an Israel sehen kann, sind auch Demokratien nicht immer das Gelbe vom Ei.
zum Beitrag30.03.2026 , 13:36 Uhr
Selten einen Artikel von Herrn Johnson gelesen, dem ich in Gaenze zustimmen kann. Deutschland muss Stabilitaet in den Nahen Osten bringen und an seine alten diplomatischen Erfolge anschliessen. Es muss sich rumsprechen, dass Deutschland zwar Israel nie aufgeben wird, dass dies aber kein Hinderungsgrund fuer gute Beziehungen zu anderen Laendern in der Region ist. Dazu bedarf es eines Vertrauensvorschusses, Hilfe fuer Syrien in Form von diplomatischen Druck auch die Tuerkei und den erwaehnten Einsatz von Fluechtlichen als Brueckbauer. Danke.
zum Beitrag29.03.2026 , 11:50 Uhr
Inwiefern ist elektrische Energie 3-5 fach effizienter? Sie spielen wahrscheinlich auf die Waermepumpe an. Eine Luft-Waerme-Pumpe hat im Gesamtsystem eine realistische JAZ von 2,5 -3,5 und das nur, wenn das Haus "luftdicht" verpackt ist, was kostet. Wenn der Strom im Winter hauptsaechlich aus Gas und Kohle kommt, verlieren Sie wieder, da Kraftwerke eine Effizienz von 35 bis 65 % haben, aber zB eine moderne Gasheizung von grosser 95%. Wandeln Sie stattdessen im Sommer Strom in Wasserstoff um, haben Sie ebenfalls enorme Verluste durch die Umwandlung. Genauso haben Sie Verluste wenn Sie mittels Akkus Strom speichern, die werden nicht umsonst beim Laden heiss und entladen sich mit der Zeit dazu noch von selbst.
Es bringt einfach nichts elektrische Energie an den physikalischen Gesetzen vorbei blind zu bejubeln und deren Probleme zu ignorieren, sonst passiert das, was wir in Deutschland beobachten koennen: Enorme Kosten bei geringer CO2-Reduzierung.
zum Beitrag28.03.2026 , 20:17 Uhr
P.S. Tschechien liegt noch zwischen Polen und Deutschland, die hatte ich nicht im Kopf, mea culpa.
zum Beitrag28.03.2026 , 20:15 Uhr
Hier der CO2-Ausstoss in g pro produzierter kWh der letzten 12 Monate im Vergleich: Deutschland: 380 GB: 161 Frankreich: 27 Spanien: 105 Portugal: 102 Niederlande: 265 Daenemark: 123 Oestereich: 180 Schweiz: 59 Griechenland: 245
Das ist die Realitaet nach 25 Jahren Energiewende mit Atomausstieg ohne Schoenfaerberei, wohlgemerkt nachdem schon ein Teil der deutschen Industrie gefluechtet ist oder am Boden liegt.
app.electricitymap...ne/AT/12mo/monthly
zum Beitrag28.03.2026 , 18:57 Uhr
Feldheim nutzt Biogas fuer windstille Zeiten im Winter, genau das Biogas, was die Regierung nun Gas beimischen will und von dem wir garnicht genug haben. Deshalb mag das fuer ein kleines Dorf ohne Industrie funktionieren, laesst sich aber nicht auf das Land hochskalieren. Ich sehe das nicht so, dass bei einem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke der Strom so teuer waere wie aktuell. War er vor dem Austieg ja auch nicht. Der Strompreis ist zum einen aufgrund des teuren Fracking-LNG aus den USA so teuer, wovon besonders die gruene Stromlobby profitiert, wenn schon nicht das Klima. Dazu werden die Folgekosten des wetterabhaengigen dezentralen Stroms fuer Netzausbau und Speicherinfrastruktur sozialisiert, waehrend die Gewinne privatisiert werden.
Aufgrund des Atomaustiegs bauten Schroeder und Trittin Northstream, um mit HIlfe von Putins Gas als Uebergangstechnologie aus der Kohle rauszukommen.
Diese Energiewende hat mit dem verfruehten Atomausstieg den Ukrainekrieg finanziert und uns zur CO2-Dreckschleuder gemacht, vertreibt die Industrie und unseren Wohlstand und verhindert den Bau bezahlbarer Wohnungen. Wir haben uns 25 Jahre eine Grube gegraben aus der es keinen schnellen Ausweg gibt
zum Beitrag28.03.2026 , 02:33 Uhr
Das sind die Folgen unserer Politik. Andere Laender muessen ihre Immobilien nicht teuer "luftdicht" verpacken, denn andere Laender betreiben ihre Waermepumpen mit klimaschonenden Gundlaststrom. Wer nicht ausreichend Wasserkraft oder Geothermie hat, nutzt dafuer Kernkraft, wie vom Weltklimarat empfohlen.
Wer aber eine Energiewende in umgekehrter Richtung vollzieht (Kernkraft -> Kohle -> Pipelinegas -> Fracking-LNG), der zahlt dafuer eben die Rechnung.
Deshalb sind wir noch nicht aus der Kohle draussen, im Gegensatz zu anderen Laendern wie zB GB oder Frankreich. Deshalb sind wir mit Polen an der Spitze der europaeischen Drecksschleudern was den CO2-Ausstoss pro erzeugter kWh betrifft. Aber immerhin haben wir dafuer mit den teuersten Strom. Ist doch auch was. Und dafuer sollten wir dankbar sein. In Zukunft gibts laut Habeck eine angebotsorientierte Energieversorgung. Dann gibts nicht mal teuren Strom wenn das Wetter nicht mitspielt.
Und wenns richtig Dicke kommt und im Winter das Stromnetz zusammenbricht, dann warten wir am besten bis zum Sommer, denn mit Windkraftraedern kann man kein Stromnetz aufbauen, da sie ohne Strom nicht funktionieren.
zum Beitrag27.03.2026 , 21:46 Uhr
Mich wuerde interessieren, wie das Ganze spaeter steuerlich behandelt wird und was passiert, wenn man stirbt. Der Teufel wird wie bei Riester im Detail stecken.
Ich lass jedenfalls die Finger davon. Privat heisst fuer mich eben, dass der Staat nicht im Spiel ist. Und in der Regel faehrt man damit immer besser. Heutzutage kann jeder kostenlos ein Depot eroeffnen, ein ETF-Sparplan kostet ebenfalls keine oder kaum Gebuehren. Durch den Irankrieg bietet sich ein guenstiger Einstiegszeitpunkt. Und nicht vergessen: Kleinvieh macht auch Mist.
zum Beitrag27.03.2026 , 00:49 Uhr
Da Sie das Grundgesetz erwaehnen: GG Art 16a (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. ... www.gesetze-im-int...de/gg/art_16a.html
Die AFD zu verbieten bringt nichts. Wenn dann muessen Sie Wahlen verbieten, denn es ist die Mehrheit der Waehler, die eine andere Migrationspolitik will. Die AFD ist nur so stark, weil die Politik diese Mehrheit ignoriert hat.
zum Beitrag27.03.2026 , 00:21 Uhr
Aeh, Wenn ich mich richtig erinnere war die AFD vor der "Wir schaffen das"-Rede von Merkel bei 4,x%. Als die Ampel drankam war sie bei ca 10%, am Ende der Ampel bei 20%. Merkel hat die AFD-Stimmen verdoppelt, die Ampel hat sie verdoppelt.
Wenn Merz nicht ebenso die Stimmen der AFD verdoppeln will, dann muss er liefern. Und abgelehnte Asylbewerber abzuschieben, steht nachvollziehbarerweise ganz oben auf der Liste.
zum Beitrag18.03.2026 , 14:40 Uhr
Schaetzungsweise werden 80 bis 90% des Sondervermoegens fuer das Stopfen von Loechern im Haushalt genutzt, wie nicht anders zu erwarten war. Hinzu kommen noch Haushaltsausgaben, die anderen aufgedrueckt werden, zB die 10 Mrd pro Jahr, die die Regierung nicht fuer die Krankenkassenkosten der Buergergeldempfaenger zahlt, was der Hauptgrund fuer die Rekordanstiege der Krankenkassenbeitraege war.
Es funktioniert eben nicht eine Degrowthpolitik zu betreiben und die Ausgaben nicht an die sinkenden Einnahmen anzupassen. Wer Degrowth fordert, weil es in den 70igern ja garnicht so schlecht war, muss auch einen Degrowth des Sozialstaats auf 70er Verhaeltnisse mittragen. Je laenger man letzteres mit Hilfe von Schulden aussitzt, desto haerter wird irgendwann die Anpassung, was auf ein griechisches Szenario hinauslaeuft.
zum Beitrag18.03.2026 , 12:49 Uhr
Das ist so ein bissl der Blick in die Glasgugel. Aber Sie haben Recht, wuerde man das Aufkommen der Mineraloelsteuer auf E-Autos umlegen, muessten ca 0,20 Euro auf den Strompreis als zusaetzliche Steuer drauf. Ob sich das E-Auto dann noch rentiert, kommt auf den Benzin/Dieselpreis an.
zum Beitrag15.03.2026 , 12:41 Uhr
Wohl kaum, aber ich frage mich schon, warum der Rueckzug der Rechtsextremen ins Private oder auf kleine Parties nicht als Gewinn gefeiert wird? Es liegt doch in der Natur der Sache, dass dabei aus wenigen grossen Konzerten mehrere kleine Parties werden.
Ausserdem kann man entweder auf ne Party oder Konzerte gehen oder Fluechtlingsheime abfackeln. Von daher: Mehr rechtsextreme Parties und Konzerte bitte! ;-)
zum Beitrag14.03.2026 , 09:53 Uhr
Und wieviel richtige Konzerte gibt es, Trauermaersche, Liederabende und (Geburtstags-)Parties unter 40 Personen nicht mitgerechnet?
zum Beitrag14.03.2026 , 09:40 Uhr
Haetten sie doch mal geplant, auf die Strommasten so kleine 10cm Spielzeugwindraeder draufsetzen, und alles waere in Ordnung gewesen ;-)
zum Beitrag12.03.2026 , 10:19 Uhr
Da war unser Umweltminister schneller.
zum Beitrag11.03.2026 , 22:44 Uhr
Unglueck 2.0 © Weimer
zum Beitrag11.03.2026 , 21:15 Uhr
Eine Art Spritvollkasko ist doch Wahlaktivismus. Dauerhaft die Strompreise fuer alle senken, dann ist auch genug im Saeckel, um ein paar Wochen mit hoeheren Spritpreisen leben zu koennen.
zum Beitrag08.03.2026 , 22:08 Uhr
"Ein offizieller Vertreter der jüdischen Gemeinde in Deutschland mischt sich öffentlich in die deutsche Außenpolitik ein und befürwortet zumindest einen völkerrechtswidrigen Präventievkrieg wenn nicht gar einen Angriffskrieg."
Klappen halten 2.0? Die juedische Gemeinde hat jedes Recht sich in die Politik einzumischen, d.h. ihre Meinung zu aeussern und politische Forderungen zu stellen, denn sie ist Bestandteil dieses Landes.
Sie schreiben, dass Juden neben Muslimen oder Christen Teil dieser Bevoelkerung sind und jeder deren Sprachrohre kritisieren darf. Richtig, aber "Klappe halten" ist keine Kritik.
In einem anderen Kommentar wurde ein Vergleich zur Bischofskonferenz gezogen. Der Vergleich hinkt, denn der Praesident des Zentralrats der Juden in Deutschland ist kein Rabbi, er ist kein Vertreter des Glaubens. Er vertritt den groesten Teil des juedischen Volks, der im Land der Shoah lebt. Ob man es nun Schuldkomplex, Staatsraison oder Anstand nennt: Wenn der Praesident des ZdJ sich zu Israel aeussert, dann kommentiert man das nicht mit "Klappe halten", vollkommen unabhaengig vom Inhalt.
zum Beitrag08.03.2026 , 17:27 Uhr
Wer hier hetzt waere noch zu klaeren. Erstmal ist es eine Gegenmeinung, der man natuerlich ebensowenig zustimmen muss wie der des Originalartikels. Kein Grund gleich nen Herzkasper zu bekommen. Vor allem nicht gesund, denn zum Glueck haben nicht alle dieselbe Meinung.
zum Beitrag06.03.2026 , 11:45 Uhr
"Viel häufiger aber sitzen den Vermittlern in den Jobcentern Leute ohne verwertbare Qualifikationen gegenüber. Andere mit Kinderbetreuungspflichten, zu geringen Deutschkenntnissen, körperlichen oder psychischen Problemen."
Das liest sich so, als haette die Migration der letzten 10 Jahren das Problem weniger und schlechter ausgebilteter junger Menschen eher verschaeft, was zu steigenden Kosten des Sozialstaats gefuehrt hat. Parallel schrumpfen Realloehne und Wirtschaft unter anderem durch steigende Steuern, Abgaben und Buerokratie, sowie hoher Energiepreise. Das fuehrt im Sozialstaat zu einem Verteilungskampf, der nicht durch mehr Sozialstaat befriedet werden kann. Auf einen Erwerbstaetigen kommen rechnerisch etwa 0,4 bis 0,5 Rentner sowie 0,1 Buergergeld-Empfaenger mit steigender Tendenz. "Grenzen auf" hat das Problem nicht geloest, Sondernvermoegen sind nur eine kurzweilige Nebelkerze. Entweder man kuerzt die Leistungen fuer alle oder man verkleinert die Anzahl der Empfaenger. Und da sind natuerlich zuerst die im Fokus, die arbeiten koennten und nicht im Rentelalter sind. Das ist die Realitaet die wir in der Vergangenheit durch unser Verhalten und unsere Politik geschaffen haben
zum Beitrag04.03.2026 , 17:47 Uhr
Aus der Sicht des Zentralrats der Juden kann ich seine Aussagen nachvollziehen. Sollten diese nicht der Meinung der vertretenen Juden entsprechen, ist es an ihnen sich einen anderen Vertreter zu suchen. Wenn ich der Meinung bin, dass der Angriff voelkerrechtswidrig und zu verurteilen ist, dann ist unser Kanzler und nicht Schuster der richtige Adressat. Vielleicht waere es besser gewesen, die Ueberschrift selbst zu verinnerlichen.
zum Beitrag04.03.2026 , 10:00 Uhr
Um ein Atomkraftwerk zu ersetzen, braucht man nicht nur die Wind- oder Solarkraftwerke, sondern auch Netzausbau, Batteriespeicher, Wasserstoffproduktion und -Speicherung. Damit ist der Preis, den man dem Anbieter fuer Strom aus Sonne bzw Wind zahlt, vollkommen irrelevant fuer den Vergleich. da die Kosten fuer Netzausbau und Stromspeicherung via Batterien und Wasserstoff nicht enthalten sind. Fuer einen sinnvollen Vergleich muss man die Lagerung von Atommuell einpreisen, wie auch das Recycling von Rotorenblaettern und Solarpanels, falls moeglich, sowie das Entfernen der Betonfundamente von Windkraftwerken.
PS: Feldheim bezieht seinen Strom im WInter aus einer Biogasanlage. Das mag fuer ein 130 Einwohner-Dorf funktionieren, laesst sich aber nicht auf ein Industrieland wie Deutschland hochskalieren.
zum Beitrag04.03.2026 , 01:28 Uhr
Weder wurde ein Krieg aufgrund von Menschenrechten begonnen, noch einer aufgrund des Voelkerrechts verhindert.
Ich bin gespannt ob sich etwas fuer die Ukraine aendert. Der liefern wir immer nur das Noetigste, um Russland solang wie moeglich zu schwaechen und zu binden. Mittlerweile reicht dafuer die EU aus, waehrend die USA die Abstinenz der Russen auf dem Schachbrett nutzen, um Fakten zu schaffen (zB Syrien, Kaukasus, Venezuela und nun Iran). Von daher koennte nach dem Irankrieg die Stunde der Ukraine schlagen.
zum Beitrag04.03.2026 , 00:31 Uhr
Das Problem sind nicht die Waermepumpen an sich, diese sind die Loesung. Das Problem ist, dass wir sie mit Kohle und (Fracking-)LNG betreiben, statt mit Kernkraft. Letzteres funktioniert, man kann mit Atomkraft sehr wohl heizen, auch wenn gruene Politiker das Gegenteil behauptet haben. Glauben Sie in anderen Laendern waere die Waermepumpe ein Erfolg, wenn man vergleichbare Sanierungskosten und Strompreise haette?
zum Beitrag03.03.2026 , 19:45 Uhr
"Die Grünen haben jahrelang darauf hingewiesen, wie wir uns bereitwillig mit dem Gas aus der Nord Stream Pipeline von einer miesen Diktatur abhängig machen und den Klimawandel befeuern"
North Stream wurde von Schroeder und Trittin gebaut, weil die rotgruene Koalition aufgrund ihres Atomausstiegs eine "Uebergangstechnologie" Gas brauchte, um jemals aus der Kohle rauszukommen. Die Ironie an der Sache ist, dass wir Kohle nun durch Fracking-LNG ersetzen, was noch klimaschaedlicher ist als Kohle. Und wer im Winter Strom mit Fracking-LNG produziert, muss zur Erreichung der Klimaziele dafuer sorgen, dass sowenig Strom wie moeglich verbraucht wird. Deshalb haben wir hohe Strompreise, die zur Deindustrialisierung fuehren und generell alles teurer machen und enorme Kosten im Wohnungsbau und bei energetischen Sanierungen, was die Wohnpreise zusaetzlich in die Hoehe treibt.
zum Beitrag02.03.2026 , 23:43 Uhr
Da Polen und Deutschland die zwei Staaten mit dem hoechsten CO2-Austoss pro produzierter kWh sind - wie waers mit einem gemeinsamen zivilen und, die Diskussion gibt ja auch in Deutschland immer wieder, optional einem militaerischen Atomprogramm? Mittel- bis langfristig muessen die EU und Russland wieder zusammenfinden, aber dann bitte ohne Polen zu uebergehen. Eine Zusammenarbeit bei Energieversorgung, Militaer und Abschreckung koennte Polen die historische Angst, zwischen Deutschland und Russland zerrieben zu werden, nehmen.
zum Beitrag02.03.2026 , 14:06 Uhr
USA, Russland und nicht zu vergessen China, Weidel spricht fliessend Mandarin. Der Verfassungsschutz sollte seinen AFD-Bericht mal an diese Laender schicken, vielleicht hat er da mehr Erfolg als in Koeln.
zum Beitrag01.03.2026 , 02:36 Uhr
Wie haette der Krieg USA-Japan schneller beendet werden koennen als durch den erfolgten Abwurf der Atombomben? Garnicht. Ist der Einsatz von Atomwaffen deshalb ein Garant fuer den Friedensnobelpreis? Ich denke nicht.
zum Beitrag27.02.2026 , 20:55 Uhr
Unsere Energiewende scheitert daran, dass wir im Winter auf Gas/Kohle angewiesen sind. Und da gerade im Winter die Sonne nur zum Bruchteil scheint, wuerde eine weitere Subventionierung die Energiewende nicht beschleuigen. Wir brauchen das Geld fuer Netzausbau und Stromspeicherung.
In einem Paralleluniversum wuerden wir im Winter mit Strom aus Atomkraft heizen, statt mit Strom aus Kohle und Fracking-LNG. Und ohne diesen Fossilstrommix im Winter waere es auch nicht noetig mit Mitteln wie hohen Strompreisen, Bauvorschriften oder aufwendigen Sanierungen dafuer zu sorgen, dass, da man sonst die Klimaziele nicht erreicht, so wenig wie moeglich von diesem Drecksstrom verbraucht wird. Dank der Atomkraftwerke wuerde im Sommer 24h lang die Produktion von Wasserstoff und "A-Fuels" laufen. Wind, Sonne, Wasserkraft und Geothermie liefern ganzjaehrig Strom, im Winter bzw bei Engpaessen ergaenzt durch Gaskraftwerke, die den produzierten Wasserstroff verbrennen.
Haetten wir alles auch hier haben koennen, aber der "Gruendungsmythos" unserer Klimapartei war wichtiger.
zum Beitrag27.02.2026 , 19:27 Uhr
Endlich. Das haette schon viel frueher kommen muessen. Wir werden noch auf Jahre mit Steuergeldern im Sommer nicht gebrauchten Solarstrom subventionieren, um ihn dann zu Minuspreisen ins Ausland zu verkaufen. Diese Umverteilung von unten nach oben gehoert endlich abgeschafft, vielen Dank Frau Reiche.
zum Beitrag27.02.2026 , 19:16 Uhr
Sorry, die Gasheizung auszutauschen, das Haus zu streichen oder das Dach zu erneuern sind alles keine Gruende, die Miete zu erhoehen. Eine Mieterhoehung aufgrund von Investitionen ist nur gerechtfertig, wenn der Mieter auch "mehr" bekommt. Bei einer energetischen Sanierung und dem Einbau einer Waermepumpe ist das was anderes. Da bekommt der Mieter definitv "mehr". Wenn beim Mieter letztendlich doch nicht "mehr" ankommt, zB weil der hohe Strompreis die Rechnung kaputt macht, liegt es in der Hand des Mieters eine andere Politik zu waehlen. Hohe Strompreise sind kein Naturgesetz und Vermieter uebernehmen keine Haftung fuer Folgen der gewaehlten Politik der letzten Jahre.
zum Beitrag27.02.2026 , 18:59 Uhr
Wenn die Erparnis bei den Heizkosten nicht den Investitionsbedarf der Waermepumpe inklusive der energetischen Sanierung ausgleicht, warum beschweren sich jetzt alle, dass es diesen Zwang zur Umstellung nicht mehr gibt?
zum Beitrag27.02.2026 , 18:49 Uhr
Die EU hatte bei Corona eine Rechtsgrundlage *, die hat sie hier nicht. Deshalb sind die im Artikel aufgestellten Vermutungen vollkommen fehl am Platz.
* Nach Artikel 168 AEUV (Vertrag ueber die Arbeitsweise der EU) hat die EU bei grenzueberschreitenden Gesundheitsgefahren das Mandat die Mitgliedstaaten zu unterstuetzen, zu koordinieren und zu ergaenzen.
zum Beitrag26.02.2026 , 18:04 Uhr
Richtig. Entweder man zahlt ca 20 Euro Miete mit Waermepumpe oder ohne energetische Sanierung fuer die Heizkosten. Das ist die Folge der Politik der letzten Jahre und zeigt, dass Demokratie funktioniert. Alles andere waere so realistisch wie ein 5-Sterne-Hotelzimmer zu buchen, aber drauf zu hoffen, nur den 2-Sterne-Preis zahlen zu muessen.
zum Beitrag26.02.2026 , 01:05 Uhr
Aus der Sicht privater Eigentuemer musste die 65%-Grenze weg, da die Kollateralschaeden vollkommen unverhaeltnismaessig waren - ob das nun Rentner sind, die keinen Kredit bekommen, vom Netzbetreiber abgewiesene Waermepumpeninteressenten oder Immobillien, in die baulich keine Waermepumpe reinpasst. Wer aktuell eine weitgehend energetisch unsanierte Immobilie mit Gas- oder Oelheizung hat, fuer den war das Horroscenario einer kaputten Heizung in Kombination mit einem effektiven Waermepumpenzwang Motivation, sich noch vor Fertigstellung der Waermeplaene eine Gas- oder Oelheizung einzubauen. Viele in meinem Umfeld haben dies in den letzten 2, 3 Jahren schon gemacht oder planen es. Und das nicht, weil sie nicht wuessten, dass eine Waermepumpe langfristig guenstiger sein koennte, sondern weil der extrem hohe Investitionsbedarf ueber Nacht wie ein Damoklesschwert empfunden wird.
Ob es sinnvoll ist, die 65%-Grenze fuer gewerbliche Vermieter abzuschaffen, ist eine andere Frage.
zum Beitrag25.02.2026 , 21:38 Uhr
Und sonst zahlt er die Zeche in Form der steigenden Kaltmiete aufgrund einer energetischen Komplettsanierung.
zum Beitrag24.02.2026 , 12:29 Uhr
Transsexuel und Transgender sind ja auch verschieden. Erstere sind meist durch hormonelle Einfluesse in der Schwangerschaft im falschen Koerper, letztere sind mit gesellschaftlichen Rollenbilder auf dem Kriegsfuss und wollen, statt veraltete Rollenbilder aufzubrechen, ihr Rollenbild anderen aufzwingen. Das trifft in der Mehrheitsgesellschaft oft auf Kopfschuetteln, was es durch die Vermischung der Begriffe Transsexuellen nicht leichter macht.
Zum autoritaeren Rest braucht man nicht viel zu sagen. Mit wem ich nicht sprechen will soll garnicht sprechen. Am Ende ueberzeugt sie noch Leute mit ihrer Meinung, das gilt es zu verhindern.
zum Beitrag22.02.2026 , 18:56 Uhr
"Ich hoffe, dass möglichst schnell Speichermöglichkeiten für Öko-Strom ausgebaut werden. Bis dahin werden aber Backups benötigt."
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich sehe nicht wie Deutschland in der absehbaren Zukunft aus der Energiewendesackgasse rauskommt, desshalb ist meine Hoffnung, dass moeglichst viele unserer Nachbarn Kernkraftwerke bauen. Mein Wunsch waere, dass Deutschland im Gegenzug den Atommuell bekommt.
zum Beitrag21.02.2026 , 21:59 Uhr
Zusammengefasst, die Gruenen muessen aus dem Bundesrat fliegen, damit das Klima vor den viel schaedlicheren Alternativen (Fracking-)LNG und Kohle bewahrt wird. Natuerlich werden diese das anders sehen und auf die Erfolge der Deindustrialisierung hinweisen. Was bleibt ihnen auch sonst uebrig? Sonne spielt im Winter keine nennenswerte Rolle und mehr Windkraftwerke bringen in windstillen Zeiten leider wenig.
zum Beitrag19.02.2026 , 10:47 Uhr
Das kommt drauf an wie man rechnet. Sollte es stimmen, dass der Ertrag ohne Glyphosat deutlich geringer ist und folglich mit mehr Hungertoten zu rechnen ist, muesste die Toten mit in die Rechnung einbezogen werden. Es stellt sich dann nicht nur die schwer zu beantwortene Frage wieviel eine Art wert ist, sondern auch wie man den Verlust an Menschenleben einbezieht.
Das schreit quasi danach, dass solch eine Rechnung je nach Intention anders ausfaellt.
zum Beitrag16.02.2026 , 21:23 Uhr
Einfach mal die Rede von Martenstein anschauen, dann wuessten Sie wie er zum NSDAP-Verbot steht: www.youtube.com/watch?v=fH8O9L3Cuuc
zum Beitrag16.02.2026 , 20:54 Uhr
Ein Single mit einem Bruttoeinkommen von 98 Tsd Euro, ergo ein zu versteuererndem Einkommen von ca 80 Tsd Euro, also genau die neue Grenze fuer den Spitzensteuersatz, kommt auf eine Entlastung von 917 Euro.
Ein Single mit einem Bruttoeinkommen von von 232.000 Euro, hier sprechen wir von dem Ein-Prozent-Spitzenverdienern, muss 963 Eruo weniger Steuern zahlen. Das heisst, obwohl er mehr als doppelt soviel verdient, sprich 134 Tsd Euro, sinkt seine Steuerlast nur um Sage und Schreibe zusaetzliche 46 Euro. Wenn im Artikel steht, dass vor allem Superreiche profitieren, dann sind diese 46 Euro gemeint. Unerwaehnt bleibt, dass der Ein-Prozent-Spitzenverdiener trotzdem noch ca 80 Tsd Euro Steuern zahlt.
Im Koalitionsvertrag wurde eine Steuersenkung fuer die Mitte der Legislatur vereinbart - also Anfang 2027. Es handelt sich also nicht um ein Vorpreschen von Linnemann, sondern um die Umsetzung des Koalitionsvertrags von Union und SPD.
Noch ist garnicht geklaert wie das finanziert wird. Moeglich waere ein hoeherer Spitzensteuersatz, zB von 47% - spaetestens dann faellt die Kritik in diesem Artikel wie ein Kartenhaus zusammen.
zum Beitrag16.02.2026 , 11:03 Uhr
Natuerlich sind die Chefs schuld wenn sie keinen Mindestlohn zahlen, da haben Sie vollkommen Recht. Geht man aber einen Schritt weiter und fragt sich, warum das so oft moeglich ist, landet man bei unzureichenden Kontrollen. Fuer diese ist das SPD-gefuehrte Finanzministerium zustaendig, unabhaengig davon ob es sich um Gastronomie, Hotels oder andere Branchen handelt oder wie oft Unionspolitiker auf Arbeitslose/Niedriglohner rumhacken.
zum Beitrag15.02.2026 , 20:29 Uhr
Das Arbeitsministerium (SPD) setzt via Rechtsverordnung den Mindeslohn fest, das Finanzministerium (SPD) ueberprueft die Einhaltung des Mindestlohns und Schuld ist die Union.
zum Beitrag15.02.2026 , 20:18 Uhr
Stromerzeuger, die nicht mal ans Netz angeschlossen sind und trotzdem abkassieren, helfen mit Sicherheit nicht, unabhaenger vom Gas zu werden oder das Klima zu schonen. Wenn Agora Energiewende und die Gruenen gegen Plaene dies zu aendern Sturm laufen, zeigt das nur, dass die Energiewende fuer sie vor allem zum Maesten ihrer Klientel gedacht ist. Die Klientel, die keine Rechnung von Wind und Sonne bekommt und trotzdem die durch ihren unzuverlaessigen Strom entstehenden Kosten bei Netzausbau und Speichern auf die Allgemeinheit abschiebt. Und wer denkt, diese Geldverbrennung komme wenigstens dem Klima zu Gute: Beim ausgestossenem CO2 pro erzeugter kWh kaempfen wir mit Polen immer noch um das Podest der groessten CO2-Drecksschleuder in der EU - nach 25 Jahren Energiewende.
Der einzige Weg beim Gas unabhaengig zu werden ist selbst Gas zu foerdern. Aber die Gruenen unter Habeck bevorzugten Fracking-LNG aus den USA. Mindestens doppelt so klimaschaedlich wie Kohle, aber es treibt die Strompreise nach oben und davon profitiert welche Klientel? Ich hoffe ich muss nicht mehr fragen, wer davon profitiert, mehr Windkraftraeder zu bauen, um in der windstillen Zeit kein Gas zu benoetigen, oder?
zum Beitrag14.02.2026 , 18:04 Uhr
Die Sache ist doch ganz einfach. Entweder man will demokratische und gleiche Wahlen, dann muss sich jeder Waehler identifieren - oder man will es nicht.
zum Beitrag13.02.2026 , 20:19 Uhr
Die schwarze Armbinde wurde ihm vom IOC angeboten - wollte er nicht.
zum Beitrag13.02.2026 , 00:24 Uhr
Es wuerde auf jeden Fall Bewegung in den Markt bringen, wenn die uralten Mietvertraege keinen Bestand mehr haetten. Aber wohin mit denen, die bei dieser Reise nach Jerusalem ohne Stuhl uebrig bleiben? Der Staat kommt mit den Sozialwohnungen ja nicht bei, unabhaengig von der Farbe der Regierung.
zum Beitrag13.02.2026 , 00:06 Uhr
Der Wind kommt hier wie so oft aus Bruessel und wehte den Banken einen Blankocheck fuer den angeblichen Kampf gegen Geldwaesche zu - und mit Blankochecks weiss man als Bank umzugehen. Was anderes erwarte ich auch garnicht. Meine Kritik gilt dem Gesetzgeber, dem anderen Buettel der Regierung.
zum Beitrag12.02.2026 , 20:25 Uhr
Er haette vor und nach dem Rennen in Interviews seine Meinung aeussern oder waehrend des Rennens eine schwarze Trauerbinde tragen koennen - waere alles kein Problem gewesen. Aber er wollte lieber einen Eklat provozieren. Wenn Regeln nicht fuer alle gelten, wer entscheidet dann fuer wen sie gelten? Wer bestimmt wer gleicher als alle anderen ist? Die Entscheidung des IOC ist richtig, nur die Traenen haette man sich sparen koennen.
zum Beitrag12.02.2026 , 11:15 Uhr
Wie Recht Sie haben. Ich schreib mir diesbezueglich schon seit Jahren die Fingern wund, aber die Silberne Regel der Ethik und Moral ist im aktivistischen Moralismus leider in Vergessenheit geraten.
zum Beitrag12.02.2026 , 11:03 Uhr
Banken sollten Bankkonten generell nicht aus politischen Gruenden schliessen duerfen. Das geht jetzt schon seit Jahren so, dass Journalisten oder Vereinen, die sich politisch abseits des Mainstreams befinden, die Konten geschlossen werden, um Spenden und damit effektiv die Taetigkeit, zu unterbinden. Damit wuerde man auch verhindern, dass manch Aktivisten das von Banken fuer den "politischen Gegner" auch noch einfordern, teils erfolgreich.
Wie so oft frage ich mich, ob der Anspruch, dass solche Entscheidungen in einem Rechtsstaat den Gerichten vorbehalten sind, nicht zu hoch ist und man sich mit dieser Willkuer abfinden muss. Wir haben offenbar nicht nur den Wohlstandshoehepunkt hinter uns, sondern auch den bezueglich Demokratie und Rechtsstaat.
zum Beitrag11.02.2026 , 23:57 Uhr
Deja Vu: taz.de/Billiger-Populismus/!1438967/
zum Beitrag11.02.2026 , 12:25 Uhr
Hoehere Einkommen treiben die Inflation. Die Inflation treibt die Kosten - das laeuft oft auf ein Nullsummenspiel hinaus. Davon abgesehen werden nie alle die finanziellen Mittel haben, um die Wohnkosten zu tragen. Deshalb muss der Staat jenen helfen, in dem er korrigierend eingreift. Das hat auch sehr lange gut geklappt, bis SPD und Linke (PDS) in Berlin auf eine folgenschwere Idee kamen: Man verscherbelt die Sozialwohnungen, sackt den Verkaufserloes ein und laesst stattdessen die Vermieter bluten, indem man einen Mietpreis unter dem Marktpreis diktiert. Damit war die heutige Misere vorprogrammiert.
zum Beitrag11.02.2026 , 11:41 Uhr
Wieso enteignen wir nicht mal die Gemeinden, die durch ihr Gier bei den Bodenpreisen die Mieten in die Hoehe treiben?
zum Beitrag11.02.2026 , 08:52 Uhr
Mal eine Frage in die Runde der E-Autobesitzer: Wiehoch ist der Stromverlust wenn man mit Schnellladern sein Auto tankt? Mein Nachbar sprach von ca 15 bis 20 % Verlust, kann das sein?
zum Beitrag09.02.2026 , 15:18 Uhr
Naja, es kommt auf die Moebelierung an. Wenn es eine vollstaendige Moebelierung ist, sprich wie in einem Hotel plus Waschmaschine und Kueche, dann kann das schon einen fuenfstelligen Betrag bedeuten, dazu kommen noch die Zinsen der Bank. Mit 5% kommt man da nicht hin. Von daher finde ich die Regelung fair. Einen Pauschalbetrag und wer drueber kommt, muss das ausweisen.
Natuerlich gibt es auch Vermieter, die in die Wohnung den letzten Schrott reinstellen, um die Mietpreisbremse zu umgehen. Das liegt in der Natur der Sache, wenn der Staat Preise unterhalb des Marktpreises festlegt. Bei so einer Konstellation gibt es immer einen Schwarzmarkt und Umgehungsversuche.
zum Beitrag08.02.2026 , 21:30 Uhr
"Manche sagen, man müsse die AfD wegen der relevanten Zahl an Wählerstimmen miteinbeziehen.. Dem Opfernarrativ der Partei die Grundlage zu entziehen funktioniert aber nicht. Ihm zu folgen, mündet, wie wir sehen, zwangsläufig in einem Rechtsruck."
Ich verstehe diese Argumentation nicht. Der Rechtsruck ist die Folge der Bundestagswahl, bei der das "linke Spektrum" verloren hat, der Rechtsruck ist das Waehlervotum! Das Waehlervotum laesst sich nicht mit Mitteln wie Brandmauer, Wahlrechtsentzug oder Parteiverbot verhindern, sondern nur in dem man Waehler von sich und seiner Politik ueberzeugt.
Die Faehigkeit andere zu ueberzeugen scheint auf dem Rueckzug zu sein, obwohl das Bekaempfen oder Verbieten von Alternativen (Gruesse an die Energie- und Verkehrswende) nicht von Erfolg gekroent ist, wie die Zustimmungswerte zur AFD bei jeder Umfrage belegen.
zum Beitrag08.02.2026 , 17:25 Uhr
Der Hubschrauber war laut Polizei schon da, weil mit Protesten bzw Blockaden der Unterstuetzer gerechnet wurde.
zum Beitrag07.02.2026 , 21:36 Uhr
Der Rechtsstaat ist nicht in Gefahr, weil Behoerden ein rechtskraeftiges Urteil umgesetzt haben. Wenn der Anwalt nach Urteilsverkuendung nicht sofort den vorbereiteten Einspruch beim Bundesverfasssungsgericht abgibt - schliesslich weiss er, dass die blosse Ankuendigung keine auschiebene Wirkung hat - dann ist das keine Frage des Rechtsstaats, sondern des Anwalts.
Eine Frage des Rechtsstaats sind aber gleiche Rechte fuer alle. Und es erscheint mir, als haben Verdaechtige, die sich kurz vor der Verhaftung als non-binaer outen, mehr Rechte in Bezug auf Auslieferungen. Wenn sich das rumspricht duerfte es schwer werden auch nur einen straffaellig gewordenen, abgelehnten Asylbewerber auszuweisen, denn zb Afganistan, Syrien oder Irak werden non-binaere kaum besser behandeln als Ungarn.
Meine Gegenfrage waere: Ist Justia nur solang blind bis jemand "non-binaer" ruft?
zum Beitrag07.02.2026 , 16:54 Uhr
Solang die Bevoelkerung waechst muss auch, voellig unabhaengig vom Kapitalismus, die Wirtschaft wachsen.
zum Beitrag07.02.2026 , 10:13 Uhr
+2 In der Kuerze liegt die Wuerze.
zum Beitrag06.02.2026 , 12:55 Uhr
"Und als Konsequenz schaffen wir dann alle Sanktionen ab ? Ist das die Lösung ?"
Ginge es nach der Mehrheit, waere die Antwort klar: Laut dem Deutschlandtrend von Infratest Dimap werden mehr pauschale Auszahlungen von Sozialleistungen von 71 Prozent der Deutschen abgelehnt. Und das bezieht sich nicht auf Ihre Frage, sondern die Empfehlungen der "Sozialstaatreformkommission".
zum Beitrag06.02.2026 , 12:38 Uhr
Nichts gegen Stricken an sich, aber es hat soviel mit Coden zu tun wie Coden mit Kodieren oder Doctor Who im Jahr 2025 mit der BBC.
zum Beitrag06.02.2026 , 11:03 Uhr
"Gendern ist freiwillig. Niemand hat Nachteile zu befuerchten, wenn er nicht gendert. Schlechtere Noten, Arbeitsplatzverlust, verwehrte Antraege im Studiparlament, gibts alles nicht"
zum Beitrag04.02.2026 , 20:52 Uhr
Die Politik hat anscheinend vereinzelt gelernt, dass es sich nicht positiv auf ihre Wahlergebnisse auswirkt, den Autoverkehr einzuschraenken, obwohl es oft keine Alternative gibt. Ich wuerde auch keinen waehlen, der mir taeglich 2-3 Stunden meiner Lebenszeit stiehlt.
zum Beitrag03.02.2026 , 19:54 Uhr
Ich weiss nicht mal ob Salz bei uns gestreut werden darf. Ist mir auch vollkommen Schnuppe wenns nicht anders geht. Kontrolliert eh keiner und selbst wenn ich erwischt werde, ist es immer noch billiger als der Schadensersatz fuer einen Sturz.
zum Beitrag01.02.2026 , 22:17 Uhr
Als ich meine ehemaligen Mieter den Verkauf der Immobilie angekuendigt habe, hat die alleinerziehende Mieterin, der ich oft finanziell entgegen gekommen bin, geweint. Das hat mir erneut die Verantworung eines Vermieters fuer seine Mieter vor Augen gefuehrt. Ich hatte in der Hand, ob sie auf der Strasse landen und die Tochter ihre Ausbildung beenden konnte. Ich bin dann beim Verkaufspreis runtergegangen, um Kuendigungen und Mieterhoehungen vertraglich fuer den Rest der Ausbildungzeit + Puffer auszuschliessen.
Deshalb stimme ich Ihnen zu. Ein Mieter, der sich korrekt verhaelt, wird von der grossen Mehrheit der Privatvermieter auch anstaendig behandelt. Den Vermieterhassern und ihren politischen Erfuellungsgehilfen ist garnicht klar, dass sie sich ins eigene Fleisch schneiden, wenn sie die Privaten aus dem Markt treiben, da diese nicht in der Lage sind, den immer groesseren Einschraenkungen auszuweichen bzw diese durch Masse oder Auspressung der Mieter auszugleichen. Genauso verhaelt es sich bei kleinen und mittelgrossen Betrieben, die an der Buerokratie und der Regelungswut ersticken. In beiden Faellen werden am Ende nur die anonymen Konzerne ueberleben. Prost Mahlzeit.
zum Beitrag01.02.2026 , 21:39 Uhr
"Manche Thesen hätten genauso gut von rechts außen kommen können. Etwa wenn er schreibt, die Brandmauer zur rechtsextremen AfD sei ein „Strick“ des „Shitbürgertums“ um den Hals der CDU, „mit dem ein politisch abgewähltes Milieu die letzten bürgerlichen Kräfte höhnisch durch die politische Manege zieht“."
Recht hat er. Die Brandmauer ist ein Machtinstrument des abgewaehlten linken Spektrums, um die Union zu zwingen mit ihm zu koalieren, was die Union durch Koalitionskompromisse nach links zieht und so der AFD immer mehr Raum bietet. Das macht die Brandmauer zum Brandbeschleuniger.
Und obwohl die Brandmauer die Union aufgrund ihrere groesseren Naehe zur AFD als konservative Mittepartei viel mehr einschraenkt, ist man in den seltenen Faellen, in denen man betroffen ist, nicht in der Lage oder gewillt, sich selber dran zu halten, siehe Mercosur. Das zeigt die Doppelmoral der Brandmauer auf.
Und als letztes kommt noch das mittlerweile instinktive Framen von legitimer Kritik als rechtsaussen dazu, was zwar kurzweilig die eigene inhaltliche Hilfslosigkeit vertuscht, aber langfristig auf Kosten der Sache geht, denn es beheimatet legitime Kritik bei der AFD und wertet diese dadurch auf.
zum Beitrag01.02.2026 , 18:41 Uhr
Ich hab kein Problem damit, dass man austestet. Das Problem ist, dass kein Lerneffekt eintritt. Wir haben in diesem Land keine Fehlerkultur, weshalb ein totes Pferd bis zum bitteren Ende geritten wird. Statt einzugestehen, dass man auf dem falschen Weg ist, wird die Realitaet so verbogen bis sie zum eingeschlagenen Weg passt. Deshalb mach ich da nicht mehr mit und hab schon vor Jahren die Immobilie mit 3 Einheiten verkauft. Kein Stress mehr mit Schimmel, weil die Leute zu bloed zum Lueften und Heizen sind. Kein Stress vor Gerichten, weil die Grenz-Usteine innerhalb von 40 Jahren um 2-4 cm gewandert sind und der Richter Gefahr in Vollzug sieht und eine "Ueberhangsteuer" ablehnt. Keine Fehler in Mustermietvertraegen, die ich dann vor Gericht auskaempfen kann. Kein Anrufe in der Nacht wegen Bagatellschaeden. Keine schlaflosen Naechte, weil die Bank altersbedingt keinen Kredit fuer Sanierungen gibt, die in keinem Verhaeltnis zum "Ertrag" stehen. Und vor allem keine Hetze mehr von den Vermieterfeinden vom Staate Nimm - sollen sie doch alle bei Deutsche Wohnen und Co einziehen. Wer in diesem Land noch privat vermietet, dem ist nicht mehr zu helfen.
zum Beitrag31.01.2026 , 21:34 Uhr
In einer Marktwirtschaft entsteht der Preis durch das Verhaeltnis zwischen Angebot und Nachfrage. Ist das Angebot zu niedrig und damit der Preis zu hoch, ergibt sich daraus eine Motivation fuer Marktteilnehmer zu investieren, wodurch das Angebot steigt und die Preise fallen. Dieser Mechanismus hat jahrzehntelang in Deutschland funktioniert. Der Staat hat durch Sozialwohnungen regulierend eingegriffen.
Dann kamen die aktuellen Heisbringer Spd und Linke (ehemals PDS) und verscherbelten in Berlin die Sozialwohnungen. Den oben beschriebenen Marktmechanismus setzten sie durch vom Staat festgelegte Preise ausser Kraft. Aus Marktwirtschaft wurde Planwirtschaft und aus Planwirtschaft wurde Mangelverwaltung. Das einzige was zur erfolgreichen Transformation zum Berliner DDR-Freilichmuseum noch fehlt sind Enteignungen und ein neuer antifaschistischer Schutzwall - ich bin mir sicher, die Linke ist genau die richtige Kraft fuer dieses Vorhaben.
zum Beitrag31.01.2026 , 11:04 Uhr
"von dem Wohlstand, der durch Mehrarbeit generiert wird, bekommen wir, wenn überhaupt, nur Brotkrumen ab"
Ich wuerde den Sozialstaat nicht als Brotkrumen abtun. Zur Zeit wird dieser via Schulden finanziert, deshalb erscheint es so, als waere dieser auch ohne Wohlstand finanzierbar. Diese Illusion wird aber bald platzen und dann wir der Sozialstaat an den Wohlstand angepasst. Ob man dann immer noch von Brotkrumen redet wage ich zu bezweifeln.
zum Beitrag31.01.2026 , 10:49 Uhr
Das sind doch alles Folgeprobleme der Mangelverwaltung. Das einzige was die Ursachen angeht ist, die Nachfrage zu senken oder das Angebot zu erhoehen. Da dies aber in der Regel mit den Vorstellungen aus dem linken Spektrum nicht kompatibel ist, man denke an "Wir haben Platz", probiert man die Folgen der eigenen Politik auf die poesen Vermieter abzuschieben. Diese sollen gefaelligst das schaffen, was Genossenschaften auch nicht hinbekommen: Trotz der von der Politik forcierten Baukostenexplosion guenstigen Wohnraum anzubieten. Infolgedessen verabschieden sich immer mehr private Vermieter aus dem Mietmarkt und das Angebot sinkt weiter.
zum Beitrag27.01.2026 , 17:05 Uhr
Wo ist das Problem? Fluessigsalzreaktoren brauchen kein Wasser. Ach mist, wir sind ja aus dieser Technik ausgestiegen und deshalb auf dem Stand von vor 65 Jahren.
Natuerlich muessen wir das Ziel wieder auf 2050 legen, konform mit der EU. Denn nicht das Klima profitiert von einem vorgezogenen Ziel, sondern die anderen EU-Staaten, die dann einfach mehr CO2 ausstossen - wahrscheinlich mit Hilfe der aus Deutschland gefluechteten Industrie.
Die Zukunft Deutschlands liegt laut Habeck in einem angebotsorientierten Energiemarkt. Das heisst, nicht wenn Energie gebraucht wird, wird diese geliefert, sondern wenn sie vorhanden ist. Das ist natuerlich vollkommen inkompatibel mit einem Industriestaat. Nicht umsonst nannte man den Schritt zu einer wetterunabhaengigen Energieversorgung "Industrialisierung"...
zum Beitrag26.01.2026 , 15:27 Uhr
Mit Totalverweigeren sind nicht die von Ihnen beschriebenen Leute gemeint, die den groessten Anteil der Verweigerer darstellen: Die Proformabewerber. Die Totalverweigerer sind ein Strohmmann in der Debatte. Sie wurden durchs Dorf getrieben, um von den Proformabewerbern abzulenken.
zum Beitrag26.01.2026 , 12:59 Uhr
"Er könnte ihnen sagen, dass sie mehr Leute einstellen und höhere Gehälter zahlen sollen, damit die Binnennachfrage wieder so richtig brummt. So simpel funktioniert das mit dem Wirtschaftswachstum, oder etwa nicht?"
Vielleicht in einer Planwirtschaft, aber in der freien Marktwirtschaft stellen Firmen Leute ein, wenn sie sie brauchen. Und ob sie sie brauchen, haengt zum Grossteil von der Wirtschaftspolitik der letzten Jahre ab.
zum Beitrag23.01.2026 , 23:31 Uhr
Natuerlich muessen Beamte das, vor allem zu Gewaltausuebung befugte Polizisten. Genauso gilt das Grundgesetz, auf dem sie stehen sollen, auch fuer sie. Es ist eine Frage der Gueterabwaegung. Wenn man einem Beamten weder aufgrund seiner Meinungsaeusserungen, seiner Berufsausuebung oder sonstigen Taetigkeiten irgendetwas nachweisen kann, dann ist auch mal gut.
zum Beitrag17.01.2026 , 11:16 Uhr
Klingt fuer mich wie ein "weiter so" mit der Politik, die der Grund fuer die Wirtschaftskrise ist. Abgaben, Steuern und Energiepreise immer weiter erhoehen, infolgedessen schrumpft die Wirtschaft und der Wohlstand. Um das Scheitern zu verheimlichen und den Status Quo bis zur naechsten Wahl zu simulieren werden Schulden aufgenommen und die Steuern und Abgaben noch mehr erhoeht, was die Wirtschaft weiter schrumpfen laesst. Diesen selbstverstaerkenen Kreislauf ziehen wir solang durch, bis der Staat pleite ist und die, die man noch besteuern kann, gefuechtet sind. Mal schaun obs wieder einen antifaschistischen Schutzwall gibt, um letzteres zu verhindern. Irgendwie kommt einem das alles bekannt vor.
zum Beitrag17.01.2026 , 10:51 Uhr
Nachfrage nuetzt allein garnichts, solang das, was nachgefragt wird, nicht in Deutschland produziert wird weil Buerokratie, Steuern, Abgaben und Energiepreise immer weiter steigen. Klar, man kann wie der Autor hoehere Steuern etc fordern, damit der Staat via Planwirtschaft den Markt ersetzt. Hat noch nie funktioniert, wird es auch jetzt nicht.
zum Beitrag15.01.2026 , 00:41 Uhr
Ueberspezifisches Dementi ;-) Ich verstehe die Aufregung nicht. Das sind keine 10 Gebote, das ist ne Auftragsstudie. Genauso glaubwuerdig wie die Studien, die die Ampelregierung veroeffentlicht hat. Gar nicht...
zum Beitrag15.01.2026 , 00:17 Uhr
"Dabei haben glatte Wege fatale Folgen: Notaufnahmen in Schleswig-Holstein behandelten Anfang Januar wegen Schnee und Eis 50 Prozent mehr Patienten als sonst, viele mit typischen Ausrutsch-Sturz-Diagnosen – gebrochenen Unterarmen oder verletzten Schultern."
Wenn 50% der Krankenhausangestellten zu Hause bleiben, weil sie die Fusswege frei halten muessen, ist aber auch keinem geholfen. Das Problem sind die Kommunen, die die Verantwortung fuer die Buergersteige an die Eigentuemer der angrenzenden Grundstuecke delegieren.
zum Beitrag14.01.2026 , 17:03 Uhr
Fakes gibts schon ewig. Frueher wurden die Koepfe auf nen nackten Koerper montiert, heute wird der Koerper via KI "entkleidet", wobei der nackte Koerper natuerlich nicht der der Person ist. Diese Funktion der KIs ist nun wirklich ein Nebenschauplatz wenn es um die Gefahren von KI geht. Daran aendert sich auch nichts wenn die KI von Musk kommt.
zum Beitrag14.01.2026 , 16:40 Uhr
Gehen wir erstmal von dem Freibetrag von 400.000 Euro aus, den es fuer Kinder gibt, wenn sie von einem Elternteil erben. Dieser Freibetrag ist seit ca 2008 nicht mehr geaendert worden. Holt man die Anpassung an die Inflation nach, haben wir schon einen Freibetrag von knapp 600.000 Euro. Geht man bei 2 Elternteilen von 2 Erbschaften aus, stuenden dem Kind jeweils inflationsbereinigt knapp 600000 Euro Freibetrag pro Elternteil zu. Die SPD will das Gegenteil: Nicht aus 400k 600k pro Elternteil, also 1200 k fuer beide Eltern, sondern aus 400k 900k insgesamt. Fuer mich laeuft das auf eine effektive Reduzierung hinaus, und nicht auf eine Verdoppelung wie der Autor schreibt.
Ein Haus bzw eine Wohnung ist nur dann erbschaftssteuerfrei, wenn der Erbe 10 Jahre selbst drin wohnt. Kann er das nicht, zB weil das Haus am anderen Ende von Deutschland steht oder es mehrere Erben gibt, die nicht alle einziehen koennen, ist das Haus nicht erbschaftssteuerfrei bzw nur teilweise. Einfach zu schreiben 400 Tsd bzw 900 Tsd Freibetrag plus Haus passt zwar gut Sinne des Artikels, stimmt aber haeufig nicht.
zum Beitrag14.01.2026 , 13:14 Uhr
„Das BMWE hat keine Änderungen am finalen Bericht der Gutachter vorgenommen“. Und nicht: „Das BMWE hat keine Änderungen am Entwurf der Gutachter vorgenommen“
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, Herr Kellner.
zum Beitrag12.01.2026 , 15:02 Uhr
Nur zu, aber dann nicht wundern, warum junge auslaendische Fachkraefte, zB im Bereich IT, einen grossen Bogen um Deutschland machen und die Entwicklung von neuen Technologien und die Markteinfuehrung durch junge Unternehen nicht in Deutschland geschieht.
Nur das man mich nicht falsch versteht: Starke Schultern muessen mehr tragen, keine Frage. Aber vielleicht waere auch mal ein bissl Anerkennung dafuer angebracht, statt andauernd jedes erdenkliche Problem den Reichen in die Schuhe zu schieben. In einer Demokratie bekommt man das was man bestellt hat. Und "man" sind in diesem Fall nicht die "Reichen", denn diese sind ueberall in der Minderheit. Beispielsweise haben wohl kaum die "Reichen" die SPD-PDS-Koalition in Berlin gewaehlt, die dann die Sozialwohnungen verscherbelt hat.
zum Beitrag12.01.2026 , 14:43 Uhr
Naja. Solang wir fuer nicht angeschlossene "Erneuerbare" bezahlen und Milliarden aufwenden muessen, damit unsere Nachbarn im Sommer uns ueberfuessigen Strom abnehmen, da wir ihn nicht speichern koennen, macht es schon Sinn, den Ausbau der "Erneuerbaren" an die Kapazitaeten der Netze, die vorhande, bzw nicht vorhandene Speicherinfrastrukur und den effektiven Bedarf auszurichten, meinen Sie nicht?
zum Beitrag12.01.2026 , 14:38 Uhr
"Niemals vergessen: Rot-Grün hat zweimal die deutsche Solarindustrie in die Knie gezwungen. Das erste Mal unter Schröder, das zweite Mal unter Scholz"
Auch wenn ich gerne aufgrund des verfruehten Atomausstiegs auf Rot-Gruen plus Merkel draufhaue, die Foerderung von "Erneuerbaren" hat dazu beigetragen, dass diese Technik weltweit einen Schub bekam. Das, und auch nur das, rechne ich dem Eistuetenmathematiker positiv an. Ausserdem war Globalisierung und Just-In-Time-Logistik damals halt der heisse Scheiss. Rueckblickend ist man oft schlauer.
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