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12.08.2026 , 10:52 Uhr
Während 2024 "nur" 2770 Menschen in Deutschland im Straßenverkehr ums Leben kamen, waren es im vergangenen Jahr schon 2832. Acht Menschen sterben im Schnitt pro Tag in diesem Land im Straßenverkehr.
*Seit dem Jahr 1950 sind auf deutschen Straßen weit über 780.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen und davon haben ca. 40.000 Kinder (unter 15 Jahren) ihr Leben verloren* [Statistisches Bundesamt]
Das Auto als "Kulturgut" ist in den Städten halt wichtiger als Menschenleben, deshalb wird die Einführung von Tempo 30 in Ortschaften mit der CDU/CSU auch nie kommen. Der Begriff "Kulturgut Auto" beschreibt die Idiotie des Kraftfahrzeugs als schützenswertes historisches und technisches Erbe auch sehr gut, denn 2007 hat der Deutsche Bundestag Oldtimer sogar offiziell als schützenswertes Kulturgut anerkannt. Das ist 🤪.
Tempo-30-Zonen haben laut internationaler und nationaler Unfallforschung messbare und teils drastische Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit – insbesondere für Kinder. Aber wie die taz richtig schreibt: "... es geht um Kapitalinteressen und nicht um Solidarität. Und Autos verkaufen sich nun einmal besser mit einem Freiheits- als mit einem Ökologieversprechen."
zum Beitrag11.08.2026 , 21:00 Uhr
Die damaligen "Herren" haben wohl irgendwann gemerkt, dass es ja viel besser ist, wenn man Niedriglohnarbeiter hat, die selbst für sich sorgen müssen, anstatt Leibeigene zu verköstigen und denen auch noch eine Unterkunft geben zu müssen.
So wird sicherlich der 'Arbeitnehmer' entstanden sein. Ein Leibeigener ist er zwar nicht mehr, aber richtig "frei" ist er auch nie geworden.
zum Beitrag10.08.2026 , 20:38 Uhr
taz: *„In den guten Zeiten konnte sich Deutschland die 35-Stunden-Woche leisten. Aktuell können wir das nicht mehr“, forderte der Unternehmer Nikolas Stihl in einem Interview.*
Es ist doch immer das gleiche, denn ein paar 'Arbeitgeber' wollen noch etwas reicher werden und der 'Arbeitnehmer' soll dafür ordentlich schuften.
Übrigens stammen die Begriffe 'Arbeitgeber' und 'Arbeitnehmer' aus einer stark hierarchischen Zeit: Der eine "gibt" Arbeit, der andere "nimmt" sie an.
Man könnte auch sagen: "Der eine ist der Herr, der andere ist der Knecht"; nur das es mittlerweile Milliarden 'Knechte' auf diesem Planeten gibt, die auch im 21. Jahrhundert noch alles mit sich machen lassen, damit ein paar 'Herren' ein sehr gutes Leben haben.
Das persönliche Vermögen von Nikolas Stihl wird nirgends exakt beziffert, aber er gehört zur Unternehmerfamilie Stihl, deren Gesamtvermögen vom Manager Magazin auf rund 7,9 Milliarden Euro geschätzt wird. Er ist der Beiratsvorsitzende und Enkel des Firmengründers der Stihl Holding.
zum Beitrag10.08.2026 , 15:00 Uhr
Seit der Jahrtausendwende fällt Gloria von Thurn und Taxis ja zunehmend durch scharf polarisierende, ultrakonservative und klerikale Ansichten auf - und jetzt hat sie wohl auch noch einen ziemlichen Rechtsdrall bekommen.
Die Frau hat es im Leben aber auch nicht leicht, denn im Jahr 1980 hat sie mit 20 Jahren den 34 Jahre älteren, 'unermesslich reichen' Johannes Prinz von Thurn und Taxis geheiratet und muss jetzt als prominente Vertreterin des rechtskonservativen, traditionell-katholischen Spektrums auch noch als sogenannte "Adlige" die von ihr ausgerichteten Schlossfestspiele in Regensburg leiten.
Und dann schreibt auch noch das Nachrichtenmagazin Stern: "Sie vertritt einen strengen katholischen Traditionalismus und pflegt enge Kontakte zu rechtskonservativen Akteuren und Politikern, unter anderem aus dem Umfeld der AfD."
Im Grunde sollte man Mitleid mit der Dame haben, denn sie hat nie erfahren wie die Welt außerhalb ihrer reichen und adligen Blase wirklich ausschaut.
Also Taschentücher raus (aber nur die mit der Fürstenkrone drauf) und dann ein paar Mitleidstränen für Gloria vergießen, die gerne wieder eine echte Fürstin wäre. 😂
zum Beitrag10.08.2026 , 13:07 Uhr
taz: *Verkehrsminister Bilger will das Gehalt der Bahn-Manager an die Pünktlichkeit auf der Schiene knüpfen. Wieso ist das nicht längst der Fall?*
Warum Bahn-Manager ein Millionengehalt plus Boni bekommen, während ein Lokführer - der eine riesige Verantwortung für Menschen trägt - nur 42.000 € bis 46.000 € brutto pro Jahr bekommt, ist ohnehin unbegreiflich. Das hat aber nichts damit zu tun, weshalb es seit Jahren keine Pünktlichkeit auf der Schiene gibt.
Man hat damals - weil die Deutsche Bahn ja unbedingt eine Aktiengesellschaft werden sollte - rund 59.000 Weichen/Kreuzungen und ca. 8.000 Kilometer Schienen herausgerissen; und die Folgen dieser "Abriss-Ära" spüren Bahnreisende heute täglich durch chronische Unpünktlichkeit und Zugausfälle. Wenn heute eine einzige Weiche blockiert ist, oder ein Zug eine Panne hat, dann staut sich der gesamte Verkehr meilenweit dahinter, weil die Züge nicht mehr auf das Gegengleis oder auf Nebengleise ausweichen können.
*Im Zeitraum von der Gründung der Aktiengesellschaft 1994 bis zum Jahr 2006 wurden im deutschen Schienennetz insgesamt 58.616 Weichen und Kreuzungen zurückgebaut.* [WIKIPEDIA]
"Zurückgebaut" hört sich doch Klasse an - oder? 😎
zum Beitrag10.08.2026 , 12:22 Uhr
taz: *Ein Musikfestival in Belfast möchte eine saubere Stadt präsentieren. Da stören Obdachlose nur.*
Die Opfer des ausufernden Kapitalismus stören halt das schöne und saubere "Stadtbild" - nicht nur bei uns in Deutschland. Deshalb möchte man sie ja auch gerne unsichtbar machen.
Demnächst wird man Obdachlose wohl in "Unterprivilegierte" umbenennen, denn das hört sich ja auch gleich viel feiner und gepflegter an.
Das Problem Obdachlosigkeit will man aber weiterhin (weltweit) nicht auf soziale und anständige Art bekämpfen, sondern es einfach unter den Teppich kehren. Und warum immer mehr Menschen obdachlos werden, darüber soll der Bürger ja auch gar nicht nachdenken, denn der Bürger soll nur auf solche Menschen schimpfen, aber sich keine Gedanken darüber machen, warum die soziale Ungleichheit immer größer wird.
Es ist aber im Grunde sehr einfach: 'Einkommen und Vermögen sind auch im 21. Jahrhundert immer noch ungleich verteilt. Wenige Menschen besitzen sehr viel, während viele wenig haben.'
Ein Pint Guinness kostet während des Fleadh Cheoil 2026 in Belfast zwischen £6,50 und £7,00 (ca. 7,60 € bis 8,20 €). Das kann sich ein Obdachloser natürlich nicht leisten. „Sláinte“ 🍺🍺
zum Beitrag09.08.2026 , 13:28 Uhr
Demnächst wird sich die 'Bundeszentrale für politische Bildung' (bpb) wohl die Augsburger Puppenkiste vorknöpfen, denn da lebt Jim Knopf in einer bunten Patchwork-Gemeinschaft. Und dann wird bei "Jim Knopf" auch noch Vorurteilsfreiheit, Freundschaft und das Überwinden von Grenzen thematisiert.
Aber auch in der vierteiligen TV-Produktion "Katze mit Hut" werden tiefgreifende soziale Botschaften transportiert. Hier geht es z.B. um gelungene Inklusion, alternatives Zusammenleben und Antikapitalismus.
Der Regisseur Sepp Strubel verarbeitete die Buchvorlage 'Katze mit Hut' übrigens 1982 so gut, dass konservative Zuschauer dem Hessischen Rundfunk nach der Ausstrahlung sogar vorwarfen, hier würde einem "äußerst schrägen Sozialismus das Wort geredet". 😂
Die Bundeszentrale für politische Bildung ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesinnenministeriums. Ihr offizieller Errichtungserlass besagt, dass sie das demokratische Bewusstsein festigen und Bürger dazu befähigen soll, sich kritisch mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.
Nun ja, dann sollte man doch zur Förderung des demokratischen Bewusstseins bei Kindern die Augsburger Puppenkiste (und Benjamin Blümchen) empfehlen.
zum Beitrag09.08.2026 , 11:45 Uhr
Das mag alles richtig sein - auch das was Sisone schreibt - die Begrünung von Städten ist langfristig aber dennoch der deutlich bessere und nachhaltigere Weg. Mir kommt es auch wieder so vor, als ob man den Klimawandel mit noch mehr Technik bekämpfen will, aber das Problem damit nur noch verschlimmert.
Obwohl die Begrünung oberste Priorität haben sollte, weiß ich natürlich auch, dass sich der urbane Raum nicht von heute auf morgen komplett in "grüne Oasen" umbauen lässt. Vor allem bei extremen, tagelangen Hitzewellen kühlen ein paar Pflanzen kaum noch die Umgebung ab, besonders wenn die Böden ausgetrocknet sind. Für vulnerable Gruppen wie ältere Leute, Kranke oder Menschen in Pflegeheimen und Krankenhäusern bleiben deshalb hocheffiziente Klimaanlagen natürlich lebensnotwendig.
Wie sich das alles entwickeln wird, kann ja noch keiner vorhersagen, dass es aber nicht einfach wird, ist jetzt schon abzusehen. Ich wollte die Klimaanlagen auch nicht verteufeln, sondern mit der Fassaden- und Dachbegrünung und den "Pocket Parks" (mit Bäumen) nur einen kurzen Denkanstoß geben, dass flächendeckende Klimaanlagen den Klimawandel - der immer mehr Hitze bringt - auf Dauer nicht besiegen werden.
zum Beitrag08.08.2026 , 16:30 Uhr
„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“
zum Beitrag08.08.2026 , 16:14 Uhr
taz: *... dass es moralisch richtig sei, sich für Umweltschutz einzusetzen oder für arme Klassenkameraden gemeinschaftlich Geld zu sammeln, damit auch diese mit auf die Klassenfahrt fahren können.*
Das ist ja tatsächlich extrem links und dann auch noch sozial. Solche abstrusen Werte sollte man den kleinen Kindern nun wirklich nicht beibringen, sondern ihnen lieber eintrichtern, dass Klimaschutz 'ganz doll bäh' ist und das arme Kinder ausgegrenzt werden sollten, weil deren Eltern wohl Faulpelze sind, die nicht fleißig genug arbeiten, damit das Wetter bei uns noch wärmer werden kann und wir hier bald tropische Palmen haben und echte Elefanten dann durch die Städte laufen.
Aber Spaß beiseite. 😡 In was für einer Welt leben wir eigentlich schon, dass die Bundeszentrale für politische Bildung sich die 'Abenteuer von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg' anhört? Das ist langsam wirklich nicht mehr normal, was in diesem Land vor sich geht. Die Kernaufgabe der Bundeszentrale für politische Bildung ist es, das demokratische Bewusstsein in der Bevölkerung zu fördern und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken, aber sicherlich nicht Jagd auf Kinder-Hörspielfiguren zu machen.
zum Beitrag08.08.2026 , 15:23 Uhr
Klimaanlagen sind ja ganz hilfreich bei Hitze, sie erhöhen die Außentemperatur in Städten aber spürbar. Klimaanlagen erzeugen keine Kälte, sie verschieben Wärme nur von innen nach außen. Der Strom für den Kompressor wird ebenfalls in Abwärme umgewandelt und nach draußen abgegeben. Je heißer es draußen wird, desto härter müssen Klimaanlagen auch arbeiten, was noch mehr Abwärme erzeugt – also ein Teufelskreis. Klimaanlagen gehören nur in Krankenhäuser, Züge und Busse, aber nicht in jede Wohnung und jedes Haus.
Fassadenbegrünung in Städten wäre gut, denn Pflanzen kühlen die Umgebung durch natürliche Verdunstung ab. Außerdem brauchen wir Mini-Parks, also winzige, öffentlich zugängliche Grünflächen mitten in dicht bebauten Innenstädten. Solche sogenannten "Pocket Parks" entstehen oft auf ungenutzten Restflächen, wie ehemaligen Baulücken oder ehemalige oberirdische Parkplätzen (irgendwann muss man ohnehin über ein Autoverbot in Städten nachdenken). Schon wenige Bäume und unversiegelter Boden senken die Temperatur in der direkten Umgebung spürbar.
Die taz sollte also nicht über Klimaanlagen schreiben, sondern sich mal mehr für Fassadenbegrünung in Städten und Mini-Parks stark machen.
zum Beitrag08.08.2026 , 12:53 Uhr
taz: *Im Kampf gegen die AfD fordert der Chef der Staatskanzlei in NRW mehr Selbstbehauptung der Union. Dem Portal Nius würde er kein Interview geben.*
"Selbstbehauptung" hört sich schon sehr merkwürdig an. Wie wäre es denn, wenn die Union endlich mal echten Druck gegen die AfD macht, anstatt weiterhin ins gleiche Horn zu blasen? Friedrich Merz wollte ja ursprünglich die AfD halbieren, hat sie aber nur stark vergrößert. Die AfD hat seit Merz‘ Kanzlerschaft erhebliche Stimmgewinne.
Aber solange das 'Damoklesschwert AfD' über unseren Köpfen schwebt, kann die Merz/Söder-Union den Sozialstaat (Art. 20 GG) ja fleißig demontieren, weil die SPD es nicht wagen wird einen Koalitionsbruch zu riskieren und brav alles Unsoziale der merzschen Politik mitmacht.
Und das Nathanael Liminski nicht zum rechtspopulistischen Portal Nius geht, ist ja sehr lobenswert, aber das sollte für demokratische Politiker eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein; ist es aber nicht. Um hier nur mal zwei prominente CDU-Politiker zu nennen, die bei NIUS schon zu Gast waren: Jens Spahn und Michael Kretschmer.
zum Beitrag07.08.2026 , 12:57 Uhr
Schauen Sie sich die trumpsche MAGA-Bewegung in den USA an, denn da möchte man die Frau wieder als "Tradwife" zurück in die 1950'er Jahre bringen.
Eine sogenannte Tradwife ist nur auf Haushalt, Kindererziehung und die Unterstützung ihres Ehemannes fokussiert. Die AfD fordert auch eine Rückkehr zu traditionellen Rollenbildern und stellt die klassische Familie ja auch immer ins Zentrum ihrer Politik.
Das Modell 'Tradwife' basiert auf der Annahme, dass ein einziges Gehalt ausreicht, um eine Familie dauerhaft zu ernähren. In Zeiten hoher Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise ist das für die meisten Paare im 21. Jahrhundert finanziell aber nicht mehr machbar. Zudem birgt es für die Frau das akute Risiko von Altersarmut und totaler Abhängigkeit, z.B. im Falle einer Scheidung.
Kritiker sehen in dem Trend eine Romantisierung der 1950'er-Jahre – einer Epoche, in der Frauen rechtlich und finanziell massiv benachteiligt waren. Die bewusste Unterordnung widerspricht auch dem modernen Grundsatz der partnerschaftlichen Augenhöhe.
Aber mit 'Augenhöhe' (also des gegenseitigen Respekts und der Gleichwertigkeit von Menschen) hat die AfD ja ohnehin sehr große Schwierigkeiten.
zum Beitrag07.08.2026 , 11:58 Uhr
taz: *Plötzlich wollen prominente Teile von CDU und SPD die abschlagsfreie Rente erhalten.*
Das ist nur eine theatermäßige Inszenierung von einigen aus der CDU und SPD, um ihren Wählern vorzugaukeln, dass sie immer noch ein Herz für das arbeitende Volk haben. Letztendlich werden aber auch diese CDU/SPD-"Volksvertreter" brav sein und wieder alles abnicken was die Regierung (also Friedrich Merz) möchte, denn das sind alles Berufspolitiker, die Angst um ihren schönen und lukrativen "Arbeitsplatz" haben.
zum Beitrag06.08.2026 , 19:57 Uhr
*Insgesamt wünsche ich mir einen sozial gerechten liberalen Staat ...*
Das wünsche ich mir auch (und so ähnlich ist es ja auch in Art. 20 GG verankert), aber davon können wir uns wohl verabschieden. Ich weiß nicht mehr, was in diesem Staat momentan "abgeht", mache mir aber große Sorgen, dass es mit der AfD demnächst richtig schlimm wird.
Momentan sehe ich auch schon überall Gespenster und halte jeden konservativen Kommentar für das Werk eines "verkappten AfD-Sympathisanten". Da muss ich mich wohl mal etwas mäßigen und nicht gleich jeden verdächtigen, der konservativer denkt als ich.
zum Beitrag06.08.2026 , 10:10 Uhr
*... in eine Schublade zu stecken.*
Da haben Sie recht, das war nicht in Ordnung von mir.
zum Beitrag05.08.2026 , 20:53 Uhr
taz-Foto: *Ein Mann aus der Vergangenheit? Innenminister Dobrindt*
Warum das Fragezeichen? Viele CDU/CSU-Politiker leben doch immer noch in den 1950'er Jahren und halten an überholten gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Modellen fest.
zum Beitrag05.08.2026 , 20:37 Uhr
Sie wollen uns jetzt also sagen, dass Sie kein Linkswähler sind und auch CDU und AfD nicht wählen. Dann bleibt ja nur noch die FDP oder die 'Die Grünen' übrig (denn 'Die Grünen' sind ja auch kaum noch links). Wie ein Grüner kommen Sie mir aber nicht vor. 😂
Was Sie wählen geht mich ja auch gar nichts an, aber Ihre rechtskonservativen Kommentare erzählen ja schon einiges darüber, wo Ihre politische "Ecke" zu finden ist.
zum Beitrag05.08.2026 , 18:12 Uhr
"BlackRock-Fritz" und "Gas-Kathi" sitzen auf dem Schoß der klimazerstörenden Wirtschaft und 'verheizen' mit ihrem klimaschädlichen Wirtschaftswachstumswahnsinn gerade die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Da wird sich diese Regierung bestimmt nicht um barrierefreie Kühlräume für Behinderte kümmern, denn Behinderte - sowie auch Rentner - bringen für das Wirtschaftswachstum ja nichts und kosten nur Geld.
zum Beitrag05.08.2026 , 15:22 Uhr
*Ich bin weder CDU noch AfD Wähler, ...*
Das erzählen in der taz viele Leute mit einer rechtkonservativen Einstellung. Ich frage mich dann immer, was die wohl wählen. 😉
zum Beitrag05.08.2026 , 12:06 Uhr
Die USA, das Land der unbegrenzten Idiotien. Und die ausbeuterische Arbeitswelt sieht in den USA so aus: Die reguläre Vollzeitwoche liegt bei rund 40 Stunden, wobei ständige Überstunden die Wochenarbeitszeit schnell auf 60 Stunden anwachsen lässt. Es gibt in den USA auch kein Bundesgesetz, das bezahlten Jahresurlaub vorschreibt. Die meisten Arbeitgeber gewähren vertraglich nur 10 bis 15 bezahlte Urlaubstage. Auch Krankentage (sogenannte "Sick Days") sind separat geregelt und oft auf wenige Tage im Jahr begrenzt. Einen Schutz vor Kündigungen wie im deutschen Arbeitsrecht gibt es auch nicht. Die US-Unternehmen reden auch immer gerne davon, dass man ja eine 'große Familie' ist. Wenn dann aber ein "Familienmitglied" mal krank wird oder ein paar Tage mehr Urlaub haben möchte, dann ist es schnell vorbei mit der Familienzugehörigkeit, denn dann ist er/sie gefeuert.
Warum schreibe ich das alles? Nun ja, wie es ausschaut möchte Friedrich Merz das alles auch gerne in Deutschland einführen. Für seine 'arbeitsreiche Tätigkeit als Lobbyist' für BlackRock (etwa ein bis zwei Tage pro Woche hat er da laut SPIEGEL "gearbeitet") erhielt Merz übrigens ein Jahresgehalt im sechsstelligen Bereich.
zum Beitrag04.08.2026 , 16:07 Uhr
Momentan erzählt Friedrich Merz ja den Bürgern ständig, dass sie gefälligst mal mehr arbeiten sollen, denn schließlich darf der Wohlstand der Reichen nicht durch den Müßiggang der kleinen Arbeitnehmer in Gefahr geraten.
Die Merz(CDU)/Söder(CSU)/Klingbeil(SPD)-Koalition treibt nur noch die kleinen Bürger vor sich her, während die Reichen in diesem Land immer reicher werden.
Apropos 'reicher werden'. Wenn man reich mit Aktien wird, dann muss irgendein "armes Schwein" in der Welt ja dafür schuften (Aktien arbeiten nämlich nicht), der vielleicht nicht einmal so viel verdient, dass er 3 Mahlzeiten für seine Familie am Tag zusammenbekommt.
Die Denkweise des ausufernden Kapitalismus - der Mensch und Natur ausbeutet - wird immer schlimmer.
Und jetzt haben wir sogar einen BlackRock-Lobbyisten zum Kanzler gemacht, der wohl 'ab und zu' mal im Privatflugzeug über seine deutschen "Untertanen" fliegt und schaut ob die Arbeiter auch fleißig für seine reichen Aktienfreunde malochen.
zum Beitrag04.08.2026 , 13:32 Uhr
Alles Wissen gebündelt in der KI. Auf der einen Seite sehr angenehm, auf der anderen Seite aber auch sehr gefährlich.
Es geht wohl auch nicht nur darum die KI zu trainieren, sondern dass der Mensch sich auf Dauer von der KI total abhängig machen soll. In Antiquariaten gibt es Wissen zu kaufen, das in alten, teils sehr seltenen Büchern schlummert und das wird jetzt "abgegriffen".
Aus dem Grund wird wohl in den nächsten Jahrzehnten alles Geschriebene von der KI verarbeitet und dann vernichtet. Dahinter stehen natürlich Menschen, und zwar die mächtigen KI-Barone, die das gesammelte Wissen der Menschheit (Mathematik, Naturwissenschaften, Kunst, Literatur, Philosophie etc.) in ihre KI-Maschine stecken - denn „Wissen ist Macht“ und wer sämtliches Wissen besitzt, ist in der heutigen Welt der absolute Herrscher.
zum Beitrag03.08.2026 , 13:18 Uhr
*Dafür setzt sich bei der ebenfalls in München ansässigen Firma FC Bayern kaum ein Turnhosenträger auf die Reservebank.*
Und was soll uns das jetzt sagen? Wollen Sie damit etwa sagen, dass die Manager bei BMW zu wenig verdienen?
Die "Aufgabe" der Turnhosenträger vom Profifußball - und weshalb die so viel verdienen - hatte ja schon der Schriftsteller Thomas Bernhard sehr treffend formuliert (siehe meinen Kommentar oben).
Sie schreiben: "... zu Milan Nedeljković habe ich noch keine Zahlen gefunden."
Da kann ich Ihnen behilflich sein. Für das Geschäftsjahr 2025 belief sich das Gehalt von Milan Nedeljković bei BMW auf insgesamt 3.106.696 Euro. Seine vertraglich festgelegte Ziel-Gesamtvergütung für das Jahr 2025 lag bei 3.895.000 Euro. Da er am 14. Mai 2026 vom Produktionsvorstand aber zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) der BMW AG aufgestiegen ist, wird seine Vergütung jetzt deutlich höher ausfallen. Die Ziel-Gesamtvergütung für den BMW-Vorstandschef liegt nämlich bei weit über 7 Millionen Euro - was Sie ja auch schon geschrieben hatten.
zum Beitrag02.08.2026 , 13:42 Uhr
„Dem Sport ist zu aller Zeit und von allen Regierungen aus gutem Grund immer die größte Bedeutung beigemessen worden: er unterhält, benebelt und verdummt die Massen.“ [Thomas Bernhard (1931 - 1989), Schriftsteller]
zum Beitrag02.08.2026 , 13:34 Uhr
Das wäre ja christlich. Seit wann haben Kirchen etwas mit echtem Christentum zu tun? Kirchen vertrösten arme Menschen seit 2000 Jahren mit dem Märchen vom schönen Himmelreich im Jenseits (damit die nicht über die Ungerechtigkeit auf der Erde nachdenken).
"Hallelujah"
zum Beitrag02.08.2026 , 13:24 Uhr
In diesem (Noch)-Sozialstaat (Art. 20 GG) übernimmt das Sozialamt für Obdachlose und arme Menschen die Mieten. Allerdings müssen die Mieten dann im bezahlbaren Rahmen sein - was immer unsere überbezahlten "Volksvertreter" darunter auch verstehen.
Aber wie ich oben schon geschrieben hatte, werden lieber Eigentumswohnungen in Großstädten gebaut, anstatt endlich mal Sozialwohnungen.
Durchschnittlicher Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen: München 8930 €, Hamburg 8270 €, Frankfurt a.M. 7350 €, Berlin 5650 €, ...
zum Beitrag01.08.2026 , 15:36 Uhr
taz: *Extreme Wetterereignisse sind medial präsent. Aber über die Klimakrise, die dahinter steht, berichten Medien immer weniger.*
Vielleicht möchte der ÖRR (ARD und ZDF) den Kanzler nicht verärgern. Friedrich Merz wird sich ja ohnehin nicht um Klimaschutz kümmern. Die "Schornsteine" des klimaschädlichen Wirtschaftswachstums - worin die Zukunft der jungen Leute verheizt wird - sollen bei ihm sogar noch mehr "rauchen".
zum Beitrag31.07.2026 , 19:42 Uhr
taz: *BMW will Tausende Stellen abbauen. Für das Unternehmen muss das nicht schlimm sein, ...*
Das ist auch nicht schlimm, denn der nette Mann im obigen Foto bekommt dafür sicherlich sogar einen fetten Bonus in Millionenhöhe. Und Stefan Quandt sowie seine Schwester Susanne Klatten (BMW gehört zu großen Teilen der Unternehmerfamilie Quandt) werden sicherlich nicht die 'Grundsicherung' beantragen müssen. Zusammen kontrollieren die Geschwister knapp die Hälfte (etwa 47 Prozent) der Stimmrechte am Unternehmen. Das geschätzte Gesamtvermögen der beiden Geschwister liegt im Jahr 2026 bei zusammen ca. 45 bis 49 Milliarden Euro. Davon kann man schon ganz ordentlich leben - oder?
Und was ist mit den abgebauten Stellen bei BMW? Blöde Frage, denn was aus kleinen Lohnempfängern wird, hat doch noch nie einen reichen Unternehmer interessiert.
zum Beitrag31.07.2026 , 19:16 Uhr
Das eigentliche Problem ist die zunehmende Armut in diesem Land. Es werden ja auch nur noch teure Eigentumswohnungen gebaut, anstatt mal bezahlbare Sozialwohnungen.
Ich sehe immer mehr alte Obdachlose, die von dem "Leben" auf der Straße gezeichnet sind, und auch immer mehr obdachlose Frauen, die im 21. Jahrhundert in einem der reichsten Länder dieser Welt auf der Straße sitzen. Ich habe aber noch keinen Politiker gehört, der sich für diese mittelalterlichen Zustände (Obdachlosigkeit) schämt - aber wenigstens sorgen Politiker für "warmes Wetter" in Deutschland.
In Deutschland sind im Sommer 2026 bis zum 19. Juli (laut Robert-Koch-Institut) schon schätzungsweise 9.800 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Für obdachlose Menschen ist extreme Hitze lebensgefährlich, da sie den extremen Temperaturen auf dem Asphalt oft völlig schutzlos ausgeliefert sind. 🥵
Aber die Hauptsache ist natürlich, dass das "Stadtbild" schön ist; deshalb vertreibt man ja auch die Obdachlosen.
zum Beitrag31.07.2026 , 13:34 Uhr
Die Klimazerstörer und ihre Politikmarionetten versprechen dem kleinen Bürgerlein, dass er/sie 5 Euro mehr in der Tasche haben wird und schon machen die einfältigen Leute ihr Wahlkreuzchen bei den Klimaschlächtern - aber das kennt man ja schon seit vielen Jahrzehnten und wird wohl auch nicht aufhören.
zum Beitrag31.07.2026 , 12:29 Uhr
Dass die unsoziale Merz-"Politik" die frustrierten und abgehängten Bürger immer in die AfD treiben, das sieht man ja seit einiger Zeit. Friedrich Merz wollte die AfD halbieren, hat sie aber verdoppelt.
Und wenn Friedrich Merz mit seinen fremdenfeindlichen Sprüchen so weitermacht, dann werden sicherlich viele rechtslastige Unionswähler so begeistert davon sein, dass sie gleich das Original AfD wählen, anstatt den unsympathischen Sauerländer, der die Bürger ohnehin nur als dumme Malocher ansieht, die gefälligst für die Aktiengewinne der Reichen mal mehr arbeiten sollen – selbst wenn sie krank sind.
zum Beitrag31.07.2026 , 12:14 Uhr
taz: *Sozialkürzungen und Stellenabbau sollen die deutsche Wirtschaft retten.*
Das hat sich doch mal wieder BlackRock-Merz ausgedacht, der auf Kosten der kleinen Bürger seine reichen Freunde noch reicher machen möchte.
Wenn Du aber möchtest, dass Friedrich Merz auch 'dein Kanzler' ist - und ein funktionierender Sozialstaat (Art. 20 GG) dich nicht besonders interessiert und der kleine Arbeitnehmer für dich nur ein unnötiger Kostenfaktor ist - dann kaufe BlackRock Aktien. Die BlackRock Aktie liegt momentan bei rund 951,40 Euro (Stand: Juli 2026).
Außerdem freut sich dann auch der mächtigste Mann der 'Wall Street', Larry Fink, der ja mal Arbeitgeber von Friedrich Merz war.
[Laurence „Larry“ Douglas Fink ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Milliardär. Fink ist Gründer, Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstandsvorsitzender der weltgrößten Vermögensverwaltung BlackRock]
zum Beitrag30.07.2026 , 12:42 Uhr
taz: *... zu häufig wurde aus der Partei heraus halböffentlich die Frage gestellt: Kann Merz überhaupt Kanzler?*
Angela Merkel wusste schon damals, was man von Friedrich Merz halten kann - nämlich nicht viel.
Erschreckend ist allerdings, dass die Unionspolitiker nicht vorher geahnt haben, dass der ehemalige BlackRock-Lobbyist zum Kanzler nicht taugt, sondern nur jemand ist, der eine Dummheit nach der anderen begeht. Kritiker empfinden Merz' rhetorischen Stil immer mehr als herablassend, polarisierend und in der Art und Weise wie er komplexe Probleme auf einfache Schlagworte reduziert, als sehr "merkwürdig".
Die konservativen Unionswähler begreifen aber auch weiterhin nicht, dass die unsoziale Merz-Politik immer mehr Bürger in die Arme der AfD treibt und applaudieren sogar noch dazu; und planieren damit den Weg für die AfD.
Die AfD freut sich natürlich über so einen unsozialen schMERZhaften CDU-Kanzler, der die Bürger noch mehr arbeiten lassen möchte etc. pp., denn mit Angela Merkel hätte es so eine CDU-"Politik" nicht gegeben.
zum Beitrag30.07.2026 , 11:55 Uhr
Und nicht vergessen; Gardinen und Vorhänge natürlich nur mit der Goldkante, denn man ist ja schließlich kein kleiner Hungerleider aus der arbeitenden Bevölkerung.
***Ado Gardinen Werbung (1986)*** www.youtube.com/watch?v=30X5mHuBz0s
zum Beitrag29.07.2026 , 11:17 Uhr
"Mehrzweckeier"? Nun ja, Einzweckeier gibt es ja nicht, aber das wäre auch ein nettes und passendes Jugendwort.
"Einzweckeier“ = 'Politik nur für die Reichen und Mächtigen', damit die noch reicher werden können.
zum Beitrag28.07.2026 , 19:22 Uhr
taz: *Neuer Verkehrsminister Steffen Bilger - Kein Freund von Tempolimit und Verbrenner-Aus*
Freie Fahrt für den Klimawandel, aber so kennt man ja die CDU/CSU. 🚗🚙🚕
zum Beitrag28.07.2026 , 19:14 Uhr
Vielleicht will die Merz-Union es sich auch nicht mit der AfD verderben.
zum Beitrag27.07.2026 , 13:47 Uhr
taz: *Wenn es um Hass geht, sind sich Rechtsextreme und Islamisten einig*
Die haben sicherlich eine große Schnittmenge.
zum Beitrag26.07.2026 , 14:40 Uhr
Die eigentliche Frage ist doch: Wer macht aus Jugendlichen solche hasserfüllten Menschen?
zum Beitrag26.07.2026 , 12:53 Uhr
taz: *SPD knallt auf 5 Prozent runter*
Eine Partei die keine Politik für das normale Volk mehr macht, aber immer noch frech das "S" in SPD vor sich herträgt, sollte mal froh sein, dass überhaupt noch 5 Prozent die (S)PD wählen.
Die (S)PD macht seit Gerhard Schröder nur noch neoliberale Politik für die Reichen und Mächtigen. Und jetzt mit Lars Klingbeil hat die SPD die kleinen Bürger endgültig an die Konservativen und Neoliberalen verkauft; mit dem Ergebnis, dass die ganz Einfältigen sogar schon aus Frust und Wut die AfD wählen, die das Leben der armen Menschen allerdings noch schlimmer machen wird.
Die soziale SPD von Willy Brandt ist schon lange tot und wird auch nicht mehr auferstehen. Wer noch sozial denken kann, der wählt heutzutage 'Die Linke' (egal ob nun Bundestagswahl oder Landtagswahl), denn 'Die Linke' hat den sozialen Geist von Willy Brandt.
zum Beitrag25.07.2026 , 21:00 Uhr
Der gehorsame "Kofferträger" von Merz bekommt jetzt also seine Belohnung, und zwar in Form eines lukrativen Ministerposten.
Wie lange will der Steuerzahler solche CDU-Leute eigentlich noch mit fetten Diäten und mit noch fetteren Ministerposten durchfüttern? Eines kann man aber schon jetzt prognostizieren: 'Krank werden', wird für die Normalbürger demnächst eine sehr teure Angelegenheit. Und chronisch Kranke werden für ihre verschriebenen Medikamente auch mehr zuzahlen müssen.
Die AfD reibt sich derweil ihre Hände, denn es werden mit diesem "Gesundheitsminister" wohl noch mehr Menschen zur AfD wechseln.
zum Beitrag25.07.2026 , 13:24 Uhr
taz: *** „Frau K. verhält sich, als wäre sie Gott“ ***
Ich kenne nur Herrn K., der sich immer mit Behörden "herumärgern" darf (siehe die Werke von Franz Kafka).
Herr K. klopft an die Tür einer mächtigen Behörde und erwartet dahinter Weisheit, Gerechtigkeit oder zumindest einen logischen Grund für das Handeln und Tun der Staatsbediensteten. Wenn sich die Tür dann aber öffnet, stellt er fest: Dahinter sitzt kein genialer Beamter, sondern nur ein bornierter, geistig völlig leerer Bürokrat, der selbst nicht weiß, warum er das macht, was er da tut.
K. bemerkt, dass es vollkommen zwecklos ist, mit solchen Leuten zu sprechen, weil ihre Köpfe keine eigene Vernunft besitzen. Sie sind wie leere, roboterhafte Zahnräder in einer Maschine.
Das System braucht aber solche Beamten, weil sie die Unsinnigkeit ihres Tuns "in Akten gießen sollen", damit es dadurch legitim wird. Würden die Beamten anfangen eigenständig zu denken oder den Sinn ihrer Arbeit hinterfragen, würde das gesamte System sofort in sich zusammenbrechen.
Bin ich jetzt eigentlich noch bei Herrn K. in Kafkas Werken oder doch schon bei Frau K. in der Realität - was immer auch Realität ist? 😉
zum Beitrag25.07.2026 , 11:28 Uhr
taz: *„Ich bin Leihmutter geworden, weil ich so Leuten dabei helfen konnte, Eltern zu werden ...*
Schade, dass die taz weiterhin für das Ausbeutersystem "Leihmutter" Werbung macht.
Der Preis für eine Leihmutterschaft (z.B. USA) liegt zwischen 100.000 und 200.000 US-Dollar. Diese Kosten umfassen Agenturgebühren, Leihmutterentschädigungen und -kosten, Rechtskosten und medizinische Kosten in einer Fruchtbarkeitsklinik. Das ist ein reines Geschäft; und zwar ein Geschäft auf Kosten der Leihmutter, denn die bekommt von den max. 200.000 US-Dollar nur einen Bruchteil plus einen seelischen Schaden.
In Ländern wie der Ukraine (die rund ein Viertel des weltweiten Leihmutter-"Marktes" ausmacht) oder historisch in Indien ist die finanzielle Kompensation für Frauen der Hauptantrieb.
Auf Deutsch: ARMUT.
Die taz sollte sich mal ernsthaft mit der Frage beschäftigen: Wie viele Leihmütter machen das aus altruistischen Beweggründen und wie viele aus finanzieller Not?
Und dann kommt noch die Frage hinzu: Warum wird kein Waisenkind adoptiert, anstatt die übervölkerte Erde mit noch mehr Menschen zu "erfreuen", auf die nur der Klimawandel und herannahende Kriege in dieser verrückten Welt warten?
zum Beitrag24.07.2026 , 21:02 Uhr
Carsten Linnemann als Gesundheitsminister? 😂
Mehr muss man dazu nicht sagen, obwohl das eigentlich nicht zum Lachen ist.
zum Beitrag23.07.2026 , 13:23 Uhr
***... das Deutschland, Politik und Medien, in den letzten 25 Jahren so weit nach links gerutscht ... ist.***
Dieses Märchen erzählen die Konservativen - die sich immer mehr nach rechts bewegen - ja schon seit Jahren sehr gerne.
Kanzler Merz erzählt ja auch immer, dass er mit einem Bankkonto von 12 Millionen Euro und einem Privatflugzeug zur Mittelschicht gehört. Weiter als 'bis zur Mitte' geht es wohl gedanklich nicht für Konservative, selbst wenn sie schon sehr weit rechts stehen.
Die "linke Gefahr" muss man als Konservativer natürlich auch ständig erwähnen, denn dann kann man getrost den größer werdenden Rechtsruck in Deutschland als völlig normal und harmlos ansehen.
zum Beitrag23.07.2026 , 12:53 Uhr
Da bin ich vollkommen bei Ihnen.
Der Schriftsteller George Orwell bezeichnete den internationalen Spitzensport einst treffend als "Krieg ohne Schießereien". Obwohl Sport heute primär der Unterhaltung dienen sollte, spiegeln sich in ihm viele Mechanismen des Krieges wider – besonders im Profisport.
Mit Unterhaltung und Spaß hat Profisport ohnehin schon lange nichts mehr zu tun. Im modernen Profisport wird auch nichts mehr dem Zufall überlassen. Athleten werden durch maximale Optimierung in allen Lebensbereichen zu biologischen "Hochleistungsmaschinen" geformt. Warum man sich so etwas Ungesundes als sportlicher Mensch (m/w/d) antut, habe ich ja oben schon geschrieben – es geht um sehr viel Geld, aber nicht um einen fröhlichen sportlichen Wettbewerb.
Der moderne Spitzensport hat sich von einer Freizeitbeschäftigung zu einer globalen, milliardenschweren Unterhaltungsindustrie entwickelt, in der Athleten die wichtigsten Wirtschaftsgüter sind; und da stören anscheinend trans-Menschen. Wer echten Sport machen möchte (der gesund ist und auch Spaß macht), der hält sich ohnehin vom Profisport fern, egal ob nun Mann, Frau oder 'trans-Mensch' (eine merkwürdige Wortkreation! 😠).
zum Beitrag22.07.2026 , 17:35 Uhr
Und wo ist da jetzt das Problem? Im Profisport geht es um sehr viel Geld, da sollte man dann schon mal genauer hinschauen. Im Freizeitsport kann man das natürlich alles nach Lust und Laune machen; aber wo es um viel Geld geht, da sollte man dann schon Regeln aufstellen.
Männer besitzen im Durchschnitt auch deutlich mehr Muskelmasse als Frauen, sowohl in absoluten Zahlen als auch im Verhältnis zum Gesamtkörpergewicht. Während biologische Männer im Schnitt etwa 38 bis 45 Prozent ihres Körpergewichts als Muskelmasse aufweisen (plus ein größeres Herz und ein größeres Lungenvolumen), liegt der Anteil bei biologischen Frauen typischerweise zwischen 28 und 35 Prozent.
Allerdings sinkt durch die Blockade von Testosteron und die Gabe von Östrogen die Muskelmasse dann drastisch, während der Körperfettanteil steigt. Es bleibt also mal wieder alles sehr schwierig mit der sogenannten "Gerechtigkeit" - aber das kennt man ja schon.
Vielleicht sollte man den blödsinnigen und geldgierigen Profisport endlich mal beenden, dann braucht man auch keinen Gentest und jeder kann endlich das sein, was man sein will (m/w/d). Und dann gibt es auch keinen Zwang mehr zur biologischen "Kategorisierung".
zum Beitrag22.07.2026 , 15:31 Uhr
taz: *Die Bahn plant ein Alkoholverbot an Bahnhöfen, um die Kriminalität zu senken.*
Das ist ja alles schön und gut; und ich bin natürlich auch dafür, dass Bahnhöfe alkoholfrei werden. Ich würde es aber auch begrüßen, dass man nicht nur ein paar Nebelkerzen anzündet, um das Hauptproblem der Deutschen Bahn (DB-AG) mal wieder nicht angehen zu müssen.
Das Hauptproblem ist, dass die Züge nicht pünktlich abfahren oder nicht pünktlich ankommen - und einige Züge fahren sogar überhaupt nicht ab.
Man hat damals rund 58.000 Weichen und 8.000 Kilometer Schienen herausgerissen; und die Folgen dieser "Abriss-Ära" spüren Bahnreisende heute täglich durch chronische Unpünktlichkeit und Zugausfälle. Wenn heute eine einzige Weiche blockiert ist, oder ein Zug eine Panne hat, dann staut sich der gesamte Verkehr meilenweit dahinter, weil die Züge nicht mehr auf das Gegengleis oder auf Nebengleise ausweichen können.
Das zu beheben wäre doch endlich mal angebracht, anstatt sich im Vorfelde dafür "feiern" zu lassen, dass man ein Alkoholverbot an Bahnhöfen eventuell "durchsetzen möchte"; was das Problem mit dem Alkohol - wie die taz richtig schreibt - nur wieder in einen anderen Raum verlagert.
zum Beitrag21.07.2026 , 15:07 Uhr
taz: *Zu 30 Jahren Haft wurde Daniel Sanchez Estrada in den USA verurteilt. [...] ein US-Gericht verurteilte ihn als Teil eines terroristischen Antifa-Komplotts.*
Das ist kein beginnender Faschismus in den USA, das ist schon Faschismus in Reinform.
Und wenn die Bundesregierung (CDU/CSU/SPD) sogar schon als Gastgeber des Follow-ups von Trumps „Gipfel gegen Linksextremismus“ auftritt, dann sind wir in Deutschland wohl auch schon in schnellen Schritten auf dem Weg dorthin.
zum Beitrag21.07.2026 , 12:23 Uhr
Staaten wie Kalifornien, Illinois oder New York gelten als besonders "surrogacy-friendly". Hier können Wunscheltern bereits vor der Geburt gerichtlich als rechtliche Eltern eingetragen werden (die sogenannte Pre-Birth Order). Die Leihmutter hat danach keinerlei elterliche Rechte oder Pflichten. Sie ist nur ein "Brutkasten".
Die USA war ja schon immer das Land der unbegrenzten Idiotien. An jeder Straßenecke steht eine Kirche, damit auch keiner vergisst, dass Gott möchte, dass noch mehr seiner "Geschöpfe" das Land of the Free bevölkern sollen.
Wer glaubt eigentlich noch an das Märchen, dass es in den USA Frauen gibt, die ein Kind für fremde Menschen aus altruistischen Gründen austrägt? Die USA hat zwar die meisten Milliardäre in der Welt, aber auch immer mehr arme Menschen.
Der Preis für eine US-Leihmutterschaft liegt zwischen 100.000 und 200.000 US-Dollar. Diese Kosten umfassen Agenturgebühren, Leihmutterentschädigungen und -kosten, Rechtskosten und medizinische Kosten in einer Fruchtbarkeitsklinik. Das ist ein reines Geschäft; und zwar ein Geschäft auf Kosten der Leihmutter, denn die bekommt von den max. 200.000 US-Dollar nur einen Bruchteil inklusive einen seelischen Schaden.
zum Beitrag20.07.2026 , 13:10 Uhr
taz: *Wirtschaftsministerin Reiche nimmt den Betreibern von Erneuerbaren-Anlagen die finanzielle Sicherheit. Das bremst die Energiewende aus.*
Die Solartechnik wurde schon damals unter der schwarz-gelben Bundesregierung torpediert, auch um den Wertverlust der "Big Four" (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW) zu bremsen.
Katherina Reiche war übrigens von 2009 bis 2013 als Staatssekretärin unter dem damaligen "Umweltminister" Peter Altmaier (CDU) für die Energiewende zuständig. In dieser Zeit gab es eine drastische Kürzung der Solarförderung, die den Zubau massiv einbrechen ließ und die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Solartechnik in Deutschland zugrunde gehen ließ.
Deutschland hatte mal die besten Ingenieure der Welt, aber wenn nur noch Lobbyisten in der Politik sitzen, dann kommt am Ende 'so etwas' 🤢🥵🤢 dabei heraus.
Und seitdem dominiert der chinesische Solarmarkt die globale Photovoltaikindustrie. China kontrolliert rund 80 % der weltweiten Solarindustrie und baut mehr als die Hälfte aller neuen Solaranlagen weltweit.
Da wäre doch vielleicht endlich mal ein Dankschreiben von Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping an die Union (CDU/CSU) fällig – oder?
zum Beitrag20.07.2026 , 11:16 Uhr
taz: *Die Leihmütter sind meistens Frauen aus prekären Verhältnissen, die für sich keine andere Möglichkeit sehen, sich eine Zukunft aufzubauen.*
Und da haben wir sie wieder, die 'erdrückende Armut' in dieser Welt, die arme Frauen sogar schon ihren Uterus für 9 Monate an reiche Menschen "vermieten" lässt. Reiche Menschen nutzen solche arme Frauen als Brutofen aus, geben ihnen max. 250.000 US-Dollar und dann wird das fertige "Produkt" am Ende mitgenommen und die Frau - wahrscheinlich noch mit einem seelischen Schaden - wieder in die Freiheit entlassen, wie immer diese "Freiheit" dann auch aussehen mag. So ist er aber nun einmal, der brutale Kapitalismus, der dafür sorgt, dass reiche Menschen sich (fast) alles kaufen können und die Armen systematisch ausgebeutet werden.
Wir haben uns ja schon an solche Ungerechtigkeiten in der Welt gewöhnt, aber dass ein "christlicher" Unionspolitiker jetzt so etwas macht und nicht ein einziges Mal darüber nachdenkt, was er und sein Partner da anstellen, und wie es so einer Frau wohl geht, wenn sie ihr Baby (ja, es ist ihr Baby) an zwei fremde Menschen abgeben muss, dann ist das alles mehr als erbärmlich - selbst für diesen CDU-"Volksvertreter".
zum Beitrag19.07.2026 , 16:36 Uhr
taz: *Rot-Rot-Grün ist möglich*
Schlecht wäre das sicherlich nicht - und vielleicht kehrt die SPD ja dann sogar zu ihren sozialen Wurzeln zurück.
zum Beitrag19.07.2026 , 16:24 Uhr
taz: ... – eine wirtschaftsfeindliche Work-Life-Balance, die wir uns in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr leisten sollten, wie DIHK-Präsident Peter Adrian verkündete.*
Der Mann muss so etwas als reicher Immobilien- und Industrieunternehmer ja wissen. Die DIHK vertritt die Interessen der gesamten gewerblichen deutschen Wirtschaft, aber sicherlich nicht die Interessen der Lohnabhängigen, die nach Ansicht des DIHK-Präsidenten zu viel Work-Life-Balance machen.
Wir brauchen wirklich dringend eine Vermögens-/Übergewinn- und Erbschaftssteuer in Deutschland. Und die Bürger sollten endlich einmal darüber nachdenken, warum die Reichen immer reicher werden und sie immer ärmer.
zum Beitrag19.07.2026 , 16:06 Uhr
taz: *Hamburg kann derzeit 2.200 wohnungslosen Menschen keine Unterkunft anbieten. Und die Notübernachtungsstellen sind praktisch ausgelastet.*
Es gibt immer mehr obdachlose Menschen (von jung bis alt, von männlich bis weiblich) in Deutschland, die auf der Straße sitzen, aber unsere "Volksvertreter" interessieren sich nicht mehr für solche Bürger. Und die Merz/Klingbeil-Regierung wird die Obdachlosigkeit mit der Verschärfung der Sanktionen gegenüber Grundsicherungsempfängern noch in die Höhe treiben.
In der reichen 'rot-grün geführten' Pfeffersackstadt Hamburg baut man auch lieber Prachtbauten oder teure Eigentumswohnungen, anstatt endlich mal bezahlbare Sozialwohnungen zu bauen.
Wer noch sozial denken kann und auch sozial ist, der wählt 'Die Linke'.
zum Beitrag19.07.2026 , 13:42 Uhr
taz: *Kinderschutzverbände warnen vor den geplanten Sozialkürzungen. Kanzler Friedrich Merz scheinen armutsgefährdete Familien aber egal zu sein.*
Willkommen in der Welt von Friedrich Merz, der sich nicht für den Klimawandel interessiert, aber die klimaschädliche Industrie unterstützt; die Bürger noch mehr ackern lassen möchte und arme Menschen ihm anscheinend total egal sind, denn Merz macht blackrockmäßig nur Politik für die Reichen und nicht für arme Hungerleider, die sich keine Aktien kaufen können, weil ihr Geld gerade mal zum Überleben ausreicht.
Friedrich-"BlackRock"-Merz ist ja schließlich auch nicht als christlicher Heiland gekommen, um "den Armen Brot und Hoffnung zu geben". Merz will als '€DU-Kanzler' nur seinen reichen Freunden helfen, damit die noch reicher werden können.
Und die konservativen Unions-Wähler begreifen weiterhin nicht, dass diese unsoziale schMERZhafte Politik immer mehr arme und frustrierte Bürger in die Arme der AfD treibt. Dass sie damit den Weg für die AfD immer mehr planieren, geht in die 'am Althergebracht festhaltenden' CDU/CSU-Köpfe wohl nicht mehr rein.
zum Beitrag18.07.2026 , 15:30 Uhr
taz: *Wer einem gefährlich werden könnte, den sollte man lieber beseitigen. Noch hatte Merz die Macht dazu. Und die Gelegenheit war gerade wirklich günstig.*
Jetzt muss man sich auch noch bei Friedrich Merz bedanken. 🤢
Wie ich den aalglatten Spahn aber einschätze, wird der zurückkommen; vielleicht sogar händchenhaltend mit der AfD.
Was ist jetzt eigentlich mit dem immensen Schaden durch den Maskendeal von Jens Spahn, für den die steuerzahlenden Bürger aufkommen sollen?
Jens Spahn garantierte im Frühjahr 2020 jedem Lieferanten Festpreise für Corona-Schutzmasken. Dies führte zu einer Kostenexplosion und langjährigen Rechtsstreitigkeiten vor Gerichten und wird uns Steuerzahlern viele Milliarden Euro kosten.
zum Beitrag18.07.2026 , 14:06 Uhr
Natürlich mal wieder nichts über die Gefahr von rechts geschrieben, sondern nur wieder das übliche Bashing gegen Linke (rhetorisch allerdings sehr gut verpackt). 😂
zum Beitrag18.07.2026 , 11:13 Uhr
Arme Frauen sind schon gezwungen ihren Uterus an reiche Menschen zu "vermieten", damit die sich einen Kinderwunsch erfüllen können. Und ein angeblich "christlich"-konservativer Politiker macht da sogar mit, anstatt mal zu überlegen, warum einige Frauen so etwas überhaupt machen müssen. Das ist schon mehr als erbärmlich.
zum Beitrag18.07.2026 , 10:50 Uhr
***Wie und wann darf sich eine Demokratie wehren bevor sie abgeschafft wird?***
Wie ich meine 'linken Freunde' kenne, werden sie sich darüber erst wieder Gedanken machen, wenn das Kind ist in den Brunnen gefallen ist. Die Linken waren mit ihrer Toleranz und ihrer infantilen Nettigkeit gegenüber ihren Feinden ja schon immer sehr naiv, deshalb hatten die Rechten es ja auch stets so leicht ihnen schnell den Garaus zu machen. Das Paradoxon der Toleranz (siehe dazu Karl Popper "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde") besagt, das uneingeschränkte Toleranz unweigerlich zu ihrem eigenen Verschwinden führt. Wenn eine Gesellschaft tolerant gegenüber absolut jedem ist – auch gegenüber denkbaren Feinden der Toleranz – dann wird die Toleranz am Ende von den Intoleranten vernichtet.
Und die Konservativen und Neoliberalen werden sich dem 'neuen Zeitgeist' dann sehr schnell anpassen oder sogar ins andere Lager überwechseln. Wenn ich mir anschaue wie TV-Springer-WELT immer mehr 'nach ganz rechts' abgleitet, dann hat das aber wohl schon begonnen.
zum Beitrag17.07.2026 , 23:05 Uhr
Nein, Spahn ist in Wahrheit 'CDU-Zorro mit der Maske', der aber nicht wie der klassische Zorro (Don Diego de la Vega) sich für die armen Bürger und unterdrückten Bauern einsetzt, sondern für die Reichen und Mächtigen kämpft.
Apropos Maske. Hätte Spahn sich nicht lieber noch einen Zweitjob suchen sollen, anstatt in dieser verrückten und überbevölkerten Welt noch mehr Kinder von schlecht bezahlten Leihmüttern "austragen" zu lassen? Mit dem Zweitjob könnte er dann den Milliarden-Euro-Steuergeldschaden begleichen, den wir Bürger ihm zu "verdanken" haben (Maskendeal). Ich habe zwar keine Ahnung wie lange er dafür arbeiten müsste, aber sicherlich seeehr laaange.
Übrigens fordert Jens Spahn ja eine Reform des Acht-Stunden-Arbeitstages zugunsten flexiblerer Arbeitszeiten; also könnte er da ja gleich mal mit einem Zweitjob anfangen. Da hat man dann allerdings keine Zeit mehr um ein Kind großzuziehen.
zum Beitrag17.07.2026 , 22:03 Uhr
taz: *Der CDUler und sein Partner sind mithilfe einer Leihmutterschaft Eltern geworden. Hierzulande ist das verboten – auch wegen seiner Partei.*
In der Welt von Jens Spahn gelten eben andere Gesetze. An Jens Spahn kann man aber gut erkennen, was passiert, wenn man Volksvertretern in einer Demokratie alles durchgehen lässt. Wenn der Eindruck beim Bürger entsteht, das politische Establishment bewege sich in einer eigenen Sphäre außerhalb der geltenden Gesetze und der Reichweite demokratischer Kontrollmechanismen, dann treibt dies natürlich auch immer mehr Wähler in die Hände populistischer Kräfte - und das sehen wir ja leider schon seit Jahren.
Jemand sollte Jens-"Masken"-Spahn endlich mal klarmachen, dass er nur ein kleiner Volksvertreter in einer Demokratie ist und kein mächtiger historischer Markgraf, für den andere Gesetze galten als für das einfache Volk (siehe dazu die 'Adelsgesetze im Absolutismus').
Eine arme Frau als Leihmutter auszubeuten, die von den 150.000 bis 250.000 Dollar nur einen Bruchteil erhält, ist sicherlich auch nicht sehr christlich; aber das 'C' in CDU oder CSU ist ja ohnehin nur ein Buchstabe ohne große Bedeutung für die "christliche" Union.
zum Beitrag17.07.2026 , 12:25 Uhr
„Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen. Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen. Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, — ich halt sie arm!“ [Reinhard Mey - "Sei wachsam" 1996)] www.youtube.com/watch?v=BVpnrTkQqTI
zum Beitrag17.07.2026 , 12:08 Uhr
Wie ich schon einmal in der taz geschrieben hatte: "Zwischen der Merz-Union und der AfD passt jetzt schon kein Blatt Papier mehr."
Leider ist die soziale SPD von Willy Brandt schon lange tot und wird auch nicht mehr auferstehen. Bei Willy Brandt und auch bei Helmut Schmidt hätte es so eine unsoziale CDU/CSU-Politik mit der SPD jedenfalls nicht gegeben. Aber seit Gerhard Schröder steht das "S" in SPD ja bekanntlich nur noch für Sozialabbau - und seitdem wird die AfD auch immer größer.
Und die Klingbeil-(S)PD - die immer noch das "neoliberale Schröder-Virus" in sich hat - fungiert heute 'nur noch' als Steigbügelhalter für den "BlackRock-Kanzler" und will ohnehin nichts Soziales mehr für die kleinen Bürger ausrichten.
zum Beitrag17.07.2026 , 11:40 Uhr
taz: *Merz leert die Sparschweine meiner Kinder*
Natürlich, denn es sind ja nicht die Sparschweine seiner Kinder oder die Sparschweine der Kinder seiner reichen Freunde. Der BlackRock-CDU-Mann hätte niemals Kanzler werden dürfen, denn er spaltet die Gesellschaft immer mehr und gefährdet damit den sozialen Frieden in diesem Land.
Und eine Erbschaftsteuer oder auch eine Vermögensteuer wird es mit Friedrich Merz als Kanzler auch niemals geben, da macht er lieber die Armen noch ärmer.
zum Beitrag17.07.2026 , 11:19 Uhr
Das ist ja nicht nur in Deutschland so, dass Wirtschaftsverbrecher den Staat, das Land und die Bevölkerung bestehlen, denn das ist schon seit Jahren in ganz Europa "normal". Eine im Auftrag der S&D-Fraktion des EU-Parlaments erstellte Untersuchung der University London ergab, dass jährlich den EU-Mitgliedstaaten schätzungsweise rund 825 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung entgehen. Deutschland liegt mit einem geschätzten jährlichen (!) Verlust von etwa 125 Milliarden Euro EU-weit auf dem zweiten Platz hinter Italien. Nun ja, Deutschland ist immerhin auf dem zweiten Platz und darauf kann man doch als Deutscher stolz sein - oder?
Wer hat so etwas in Deutschland eigentlich die ganzen Jahre möglich gemacht? Waren das vielleicht gewisse Parteien, die lieber arme Hartz4/Bürgergeldempfänger unter Generalverdacht gestellt haben, anstatt sich um Wirtschaftsverbrecher zu kümmern? Und jetzt soll es angeblich besser werden? Das glaubt doch keiner.
Im April 2024 beantragte die Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker überraschend ihre Entlassung aus dem Beamtenverhältnis, weil sie erhebliche Zweifel am politischen Willen zur Bekämpfung dieser Steuermafia hat - und das sagt doch schon alles.
zum Beitrag16.07.2026 , 11:29 Uhr
In den USA kommt noch hinzu, dass man seit einiger Zeit in jedem noch so kleinen Laden mit Kreditkarte zahlen kann. Warum das so ist, darüber haben US-Amerikaner sich nie Gedanken gemacht; regen sich aber auf, dass das in Deutschland nicht der Fall ist. Die Armut in den USA ist so groß, dass einige Leute sogar schon einen kleinen Krämerladen überfallen müssen, um 50 Dollar "erbeuten". Anstatt die Armut zu bekämpfen, wird in den USA elektronisch und waffentechnisch aufgerüstet. Dass der US-Amerikaner nicht nachdenkt, erkennt man auch sehr gut daran, dass Donald Trump jetzt Präsident der USA ist.
Und Sie haben recht, denn BlackRock-Merz möchte solche einfältigen Bürger hier auch gerne haben. Und mit dem Aufruf "WÄHLT DIE LINKSPARTEI !!!" bin ich natürlich vollkommen bei Ihnen.
zum Beitrag15.07.2026 , 14:46 Uhr
Simone Schmollack (taz): *Ja, Läden sollten sonntags öffnen, weil sich selbst Ladungsöffnungszeiten dem Leben anpassen sollten.*
Wie schaut denn so ein 'angepasstes Leben' für die Normalbürger aus? Soll man als 'angepasster Bürger' auch am Sonntag konsumieren, damit die Reichen noch reicher werden können? Die kleinen Lohnempfänger, die dann auch noch sonntags an der Kasse sitzen "dürfen", die freuen sich aber bestimmt sehr darüber, dass sie sich endlich mal so dem wahren Leben 'anpassen' können. Da denken die kleinen Verkäufer dann wohl auch gleich mal über das 'Sein im Seienden' nach - aber das wäre wohl nicht im Sinn des 'angepassten'.
Für mich hat das eher etwas mit dem letzten Aufbäumen des Kapitalismus zu tun, wenn man jetzt dem kleinen Arbeitnehmer im Supermarkt etc. auch noch seinen freien Sonntag wegnehmen will.
Übrigens, wenn US-Amerikaner in Deutschland sind, dann sind sie immer ganz verwirrt, dass bei uns am Sonntag die Geschäfte geschlossen haben. Nun ja, den US-Amerikanern hat man das ausbeuterische kapitalistische System schon seit der Kindheit eingetrichtert, die denken darüber ohnehin nicht mehr nach. Aber der Deutsche sollte doch noch nachdenken können - oder?
zum Beitrag15.07.2026 , 11:14 Uhr
taz-Foto: *Das SPD-Präsidium vor der Statue von Willy Brandt in der Parteizentrale in Berlin*
Die soziale SPD von Willy Brandt ist schon lange tot und wird auch nicht mehr auferstehen.
Die SPD macht seit Gerhard Schröder nur noch neoliberale Politik für die Reichen und Mächtigen. Und jetzt mit Lars Klingbeil hat die SPD die kleinen Bürger endgültig an die Konservativen und Neoliberalen verkauft, anstatt sich endlich mal gemeinsam mit 'Die Linke' und den 'Grünen' diesem kapitalistischen Wahnsinn (der das Klima zerstört und Menschen/Natur ausbeutet) entgegenzustellen.
Die jetzige (S)PD ist nur noch der Steigbügelhalter von Friedrich-"BlackRock"-Merz und wird in absehbarer Zeit sicherlich keine Rolle in der Politik mehr spielen.
zum Beitrag14.07.2026 , 13:23 Uhr
Der Klimawandel in Deutschland führt zu mehr Hitzewellen, Dürren und Starkregenereignissen, was die Gesundheit (z.B. Hitzetote, psychische Belastungen, Infektionskrankheiten), Landwirtschaft, Wasserversorgung und Ökosysteme belastet.
Laut einer umfassenden Studie (2024) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) und des Umweltministeriums drohen Deutschland bis zum Jahr 2050 durch den Klimawandel massive Schäden bis zu 900 Milliarden Euro.
"BlackRock-Fritz" und "Gas-Kathi" sitzen aber weiterhin brav auf dem Schoß der klimaschädlichen Wirtschaft und 'verheizen' mit ihrem klimaschädlichen Wirtschaftswachstumswahn die Zukunft unserer Kinder.
Das klimaschädliche Monopolyspiel wird mit der Union immer so weitergehen, denn sonst sind die Superreichen verärgert; und hohe Parteispenden an die CDU/CSU wird es dann nicht mehr geben.
zum Beitrag14.07.2026 , 12:33 Uhr
Was haben Sie denn gegen Beamte? Die Menschen tun doch nichts! 😂
Beamte werden nach den aktuellen Empfehlungen der Alterssicherungskommission zur Rentenreform mal wieder NICHT in die gesetzliche Rentenversicherung mit einbezogen.
Die Altersversorgung der rund 1,4 Millionen pensionierten Beamten und ihrer Hinterbliebenen kostet den Staat aktuell rund 67 Milliarden Euro pro Jahr. Da Beamte während ihrer aktiven Dienstzeit keine eigenen Beiträge in eine Rentenkasse einzahlen, müssen diese enormen Summen vollständig und direkt aus den laufenden Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen finanziert werden.
zum Beitrag12.07.2026 , 13:48 Uhr
taz: *Die Deutsche Umwelthilfe wirft der Regierung ein „Einknicken vor der Gas- und Öllobby“ vor ...*
Ich glaube nicht, dass das jetzt ein "Einknicken" ist, denn das ist bei der Union doch vollkommen normal, dass sie nur Politik für die Reichen und Mächtigen macht.
Willkommen in der Welt von Friedrich-€DU-Merz, der sich nicht für den Klimawandel interessiert, aber die klimaschädliche Industrie unterstützt und die Bürger noch mehr ackern lassen möchte, damit seine Aktionärsfreunde blackrockmäßig noch reicher werden können.
Übrigens möchten CDU/CSU-Politiker der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) schon seit geraumer Zeit die Gemeinnützigkeit aberkennen, denn die DUH gefährdet nach Ansicht einiger "Unions-Volksvertreter" die Gewinne der Wirtschaft – in diesem Fall die Gewinne der Öl- und Gas-Konzerne.
zum Beitrag11.07.2026 , 15:22 Uhr
Friedrich Merz (CDU) will die Krankschreibung ab dem ersten Tag. Zum Glück trifft diese Idiotie auch die CDU-Wähler. Besonders intelligent ist der BlackRock-Mann wohl nicht.
zum Beitrag11.07.2026 , 11:34 Uhr
taz: *Beim Plan der Bundesregierung, die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen zu verhindern, spielt die SPD eine viel größere Rolle, als bislang bekannt.*
Die 'soziale Willy-Brandt-SPD' ist schon lange tot und wird auch nicht mehr auferstehen. Wer noch sozial denken kann, der wählt nicht mehr die SPD sondern 'Die Linke'.
zum Beitrag11.07.2026 , 11:24 Uhr
So etwas weiß Friedrich Merz aber nicht, da er noch nie richtig gearbeitet hat und deshalb auch noch nie eine Krankschreibung vom Arzt benötigte.
Fritz hat nur als Lobbyist "gearbeitet" und da war seine Aufgabe Türen zu Politik und Behörden zu öffnen. Für seine "arbeitsreiche Tätigkeit als Türöffner" für BlackRock (etwa ein bis zwei Tage pro Woche hat er da laut SPIEGEL "gearbeitet") erhielt er übrigens ein Jahresgehalt im sechsstelligen Bereich. So jemand ist jetzt also unser oberster "Volksvertreter" und redet frech davon, dass die kleinen Bürger 'gefälligst mal mehr arbeiten und nicht krankfeiern sollen'.
Merz hat keine Ahnung von der realen Welt und dem Leben der kleinen Bürger – und wie es ausschaut, haben seine Berater davon auch keine Ahnung.
zum Beitrag11.07.2026 , 00:12 Uhr
Vielleicht sollten die Arbeitnehmer sich gleich "bis Ende Merz" krankschreiben lassen, denn diese CDU-Regierung macht das Volk krank.
zum Beitrag10.07.2026 , 11:39 Uhr
Da tun Sie Katherina Reiche (Lobbyistin, CDU-"Ministerin" und dreifache Mutter) aber unrecht, denn Frau Reiche macht sich schon seit 2009 große Sorgen um die nachfolgenden Generationen, wie man in diesem herzergreifenden Interview (was CDU.TV mit ihr geführt hatte) sehen und fühlen kann. Ich war kurz davor zum Taschentuch zu greifen, weil ich Tränen in den Augen hatte. 😅🤣😂
***Katherina Reiche im Gespräch: Umwelt und Klimaschutz*** www.youtube.com/wa...v=2YPiGZ7qedw&t=1s
zum Beitrag10.07.2026 , 11:19 Uhr
Was hat man denn von dieser Lobbyistin erwartet? Katherina Reiche (CDU) war bereits von 2009 bis 2013 als Staatssekretärin unter dem damaligen "Umweltminister" Peter Altmaier (CDU) für die Energiewende zuständig. In diese Zeit fiel eine drastische Kürzung der Solarförderung, die den Zubau massiv einbrechen ließ. Seitdem wird der globale Solarmarkt heute fast vollständig von China beherrscht.
Für wen macht Katherina Reiche eigentlich Politik? Nun ja, für uns Bürger und unsere Kinder und Enkel sicherlich nicht. Von uns Bürgern bekommt sie aber dennoch ein gutes Ministergehalt (aus Steuergeldern) gezahlt. Ist das nicht paradox?
"BlackRock-Fritz" und "Gas-Kathi" werden schon dafür sorgen, dass der Klimawandel auch weiterhin mit CO2 'gefüttert' wird und Temperaturen in Europa im Sommer mit über 40 Grad Celsius bald zur Normalität gehört.
zum Beitrag08.07.2026 , 20:38 Uhr
*... sondern sie dämonisiert den Antifaschismus als Ganzes als antidemokratisch und gewaltbereit.*
Alice Weidel ist halt eine gelehrige Schülerin von Donald Trump, denn der 'arbeitet' ja auch mit solchen Mitteln.
zum Beitrag08.07.2026 , 19:44 Uhr
taz: *Die Ihrsan plant, rund 300 Wohnungen zu errichten, in einem „innenstadtnahen, urbanen Wohnviertel“ mit Nähe zum Bahnhof.*
Das werden sicherlich keine Sozialwohnungen werden, sondern teure Schickimicki-Eigentumswohnungen.
zum Beitrag08.07.2026 , 12:33 Uhr
Vollkommen richtig. So sehe ich das auch. Diese infantile Nettigkeit gegenüber Feinden der Demokratie nannte der Philosoph Karl Popper übrigens das 'Paradoxon der Toleranz'. Das Paradoxon der Toleranz besagt, das uneingeschränkte Toleranz unweigerlich zu ihrem eigenen Verschwinden führt. Wenn eine Gesellschaft tolerant gegenüber absolut jedem ist – auch gegenüber denkbaren Feinden der Toleranz – dann wird die Toleranz am Ende von den Intoleranten vernichtet.
Die Linken waren mit ihrer Toleranz gegenüber ihren Feinden aber schon immer etwas naiv, deshalb hatten die Rechten es ja auch stets so leicht ihnen schnell den Garaus zu machen – und daran hat sich im 21. Jahrhundert immer noch nichts geändert. Außerdem schaffen antidemokratische Kräfte Demokratien heutzutage nicht mehr durch einen gewaltsamen Putsch ab, sondern nutzen die bestehenden legalen Instrumente, um das System von innen heraus auszuhöhlen.
*Gewährt eine Demokratie denjenigen absolute Freiheit und Toleranz, die diese Demokratie abschaffen wollen, nutzen die Intoleranten diese Rechte, um an die Macht zu gelangen und die Toleranz zu beenden.* [Karl Popper aus seinem Werk "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde"]
zum Beitrag07.07.2026 , 14:31 Uhr
**Das Gegenteil ist richtig: Schon 30 SPD-Abgeordnete hätten es in der Hand, die Union dazu zu zwingen einer Besteuerung der Milliardäre und Superreichen in Höhe von 4% zuzustimmen ...**
Das wäre vielleicht mit echten SPD-Politikern vor der Schröder-Zeit möglich gewesen, aber mit den (S)PD-Politikern danach - und erst recht mit der jetzigen Klingbeil-SPD - wird das nichts werden. Das sind alles nur noch Berufspolitiker die an ihrem lukrativem Posten hängen. Die machen keine Experimente, wo sie am Ende vielleicht ihr schönes Abgeordnetengehalt verlieren könnten.
Und wer sagt eigentlich, dass Merz dann nicht doch mit der AfD händchenhaltend eine neue Koalition eingeht? Jens Spahn hätte – wie Sie schon richtig sagen – damit ohnehin keine Skrupel. Dann wäre wieder die 'uralte braune Soße' in Deutschland auf dem Tisch, die man als Demokrat sicherlich 'nicht mit auslöffeln' möchte.
zum Beitrag06.07.2026 , 19:40 Uhr
taz: *Gut 75 Jahre nach der McCarthy-Ära beschwört Donald Trump die Gefahr des Kommunismus ...*
Was Trump wohl tatsächlich fürchtet, ist, dass die US-Bürger endlich mal begreifen könnten, dass soziale Gerechtigkeit nichts mit dem zu tun hat was diktatorische Länder im "Mantel des Kommunismus" treiben.
Aber allein das Wort 'Kommunismus' reicht bei den ungebildeten MAGA-Trump-Fans in den USA sicherlich schon wieder aus, damit sie diesem Scharlatan weiterhin blind folgen.
zum Beitrag06.07.2026 , 11:52 Uhr
Da legen unsere "Volksvertreter" bestimmt am nächsten Tag eine 'schriftliche Entschuldigung' vor, denn sie müssen ja nebenbei immer mal wieder gut bezahlte Reden vor Verbänden oder Unternehmen halten, da ihre mickrigen monatlichen Diäten von 11.833 Euro nicht ausreichen, um als "Volksvertreter" anständig und gut leben zu können.
Wenn man sich Art. 48 Abs. 3 GG mal genau anschaut, dann steht da zwar etwas von "Unabhängigkeit sichernde Entschädigung", aber die 11.833 Euro reichen wohl vorne und hinten nicht zum Leben.
Was für ein Hohn gegenüber armen Sozialhilfeempfängern, denen man seit dem 1. Juli 2026 ihre lächerlichen 563 Euro Existenzminimum schMERZmäßg zusammenstreichen darf, wenn sie nicht "brav" sind.
zum Beitrag06.07.2026 , 10:48 Uhr
taz: *Schuld allein ist nicht die SPD*
Solange das Damoklesschwert AfD über unseren Köpfen schwebt, kann die Merz-Union machen was sie will, weil die (S)PD es nicht wagt einen Koalitionsbruch zu riskieren, weil es das Volk damit der AfD ausliefert. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn die (S)PD ist seit Gerhard Schröder außer 'Rand und Band' und hat mit einer sozialen Arbeiterpartei ohnehin nichts mehr zu tun.
taz: *Eine Vermögensabgabe in Höhe von 2 Prozent für diese Gruppe brächte etwa 10 bis 30 Milliarden Euro. Aber Beine machen will die Union nur den anderen. Die SPD macht da mit ...*
Mit der Union wird es niemals eine Vermögens-/Übergewinn- und Erbschaftssteuer geben, dafür werden die Lobbyisten der Reichen und ihre neoliberalen Journalisten schon sorgen. Und die (S)PD macht das bösartige Spiel immer noch mit, anstatt sich endlich mal gemeinsam mit 'Die Linke' diesem kapitalistischen Wahnsinn – der Mensch und Natur ausbeutet und die CO2-Werte immer mehr ansteigen lässt – entgegenzustellen.
Wenn ich im obigen Bild diesen Seeheimer (= konservative Flügel der SPD-Fraktion) schon sehe, dann weiß ich als früherer SPD-Wähler, dass ich diese Partei nie wieder wählen werde.
zum Beitrag05.07.2026 , 13:18 Uhr
taz: *Als Kanzler solltest Du wissen, daß wir in einem Rechtsstaat leben.*
Wenn er ein echter Bundeskanzler wäre, dann sollte er das tatsächlich wissen. Er ist aber ein (ehemaliger) BlackRock-Lobbyist.
Es hat schon seinen Grund, dass ich "ehemalig" in Klammern gesetzt habe.
zum Beitrag05.07.2026 , 12:47 Uhr
*Wer erzählt Ihnen nur solche Dummerhaftigkeiten ?*
Dass Rentner faul sind, erzählt zum Beispiel der hochsympathische CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann; und alles andere weiß der aufgeklärte Bürger aus solchen Qualitätsmedien wie Springer-WELT/BILD und Konsorten. Und dass es alleinerziehende Mütter gibt, die frech Sozialhilfe beantragen, anstatt für ein paar Euro Lohn in einem Job dafür zu sorgen, dass ihr Arbeitgeber sich einen neuen Porsche kaufen kann, das erfährt der Bürger z.B. aus DOKU-Sendungen von RTL; denn der frühere CDU-Bundeskanzler Helmut Kohl hat damals mit dem Medienmogul Leo Kirch dafür gesorgt, dass der Bürger auch endlich mal gute TV-Sendungen vorgesetzt bekommt.
Den Bürgern kann man aber keine Schuld geben, denn er/sie ist durch die Mainstreammedien, die alle schon fest in der Hand der Reichen sind, so "erzogen" worden, dass er/sie nichts mehr in Frage stellt was Politiker sich so alles "ausdenken" um den Freunden aus der Wirtschaft zu helfen.
Ich habe es auch schon aufgegeben mich darüber aufzuregen und begegne der ganzen Idiotie nur noch mit Ironie und Sarkasmus.
***heute show - Linnemann und die Rentner*** www.youtube.com/shorts/0yNPy1CePXs
zum Beitrag05.07.2026 , 11:57 Uhr
Weil die Steuergelder nie da ankommen, wo sie in einem demokratischen Sozialstaat (Art. 20 GG) eigentlich ankommen sollten – und da muss sich endlich etwas ändern.
Der Staat subventioniert zum Beispiel seit vielen Jahren Arbeitgeber die ihren Angestellten nur Niedriglöhne zahlen. Wahrscheinlich damit die "armen Arbeitgeber" sich jedes Jahr eine neue Luxuslimousine von den eingesparten Löhnen kaufen können oder alle paar Jahre eine neue Yacht.
Es wird langsam mal Zeit, dass die Reichen auch endlich ihren Anteil an der Gesellschaft zahlen. Dass der Privatflugzeugbesitzer und Millionär Friedrich Merz immer noch gegen eine Vermögensteuer ist, sagt sehr viel über ihn und seine sogenannte demokratische Partei aus.
zum Beitrag04.07.2026 , 19:38 Uhr
Sie sind wohl wirklich 'Dennis the Menace', der den armen Multimilliardären an ihr hart geerbtes Geld will. 😅
Das sind schließlich alles Leistungsträger, wo die Urgroßväter schon die kleinen Arbeiter damals 'gekonnt ausgebeutet' haben. Der alte Geldadel muss auch erhalten bleiben, denn woher soll die CDU/CSU sonst ihre Spenden herbekommen? Familienunternehmen und deren Eigentümer spenden jedes Jahr Summen im siebenstelligen Bereich an die Union.
Viele Großunternehmen nutzen auch den Weg über Verbände wie die Stiftung Familienunternehmen. Eine Stiftung die uns beiden ja sehr am Herzen liegt, deshalb erwähnen wir diese großartige Stiftung in unseren taz-Kommentaren ja auch sehr oft. 😉
zum Beitrag04.07.2026 , 19:17 Uhr
taz: *Woran es mangelt, ist gelebtes Vertrauen der Politik in die Bürgerinnen und Bürger.*
Warum soll der Souverän sich denn bei seinen Volksvertretern "lieb Kind" machen? Es ist doch wohl eher so: Wenn die Bürger noch Vertrauen in die Politik hätten, dann würde es nicht so viele Nichtwähler und rechte Wähler in Deutschland geben.
Die unchristliche CDU/CSU und die unsoziale SPD existiert doch auch nur noch, weil viele alte Leute sie immer noch wählen - aber das wird die Zeit schon regeln. Was die jungen Bürger brauchen sind zukunftsorientierte und intelligente Politiker, aber keine Politiker die im Gestern leben und weiterhin nur Politik für die Reichen und Mächtigen machen.
Wir haben aber nur noch Lobbyisten und Machtmenschen als "Politiker". Und seit einigen Jahren haben wir sogar schon Leute die eine 'uralte braune Soße' wieder aufwärmen wollen. Wir brauchen aber echte Volksvertreter, die ein neues Wirtschaftssystem auf die Füße stellen, was nicht Mensch und Natur ausbeutet und das Wetter immer mehr zu einer Dampfsauna macht.
Solange das Damoklesschwert AfD über unseren Köpfen schwebt, kann man aber sogar über einen "Kanzler" Merz schon froh sein – so traurig das auch ist.
zum Beitrag04.07.2026 , 13:23 Uhr
Eine Vermögens- und Übergewinnsteuer muss ja nicht als zweckgebundene Verknüpfung angesehen werden, um z.B. in die Kassen der Nahverkehrsbetriebe zu fließen. Aber der Staat (also wir 83,5 Millionen Bürger) hätten dann wenigstens mal mehr Geld zur Verfügung; und konservativ-neoliberale CDU-Politiker müssten dann nicht den Armen ihr mickriges Existenzminimum mit irgendwelchen "Ideen" zusätzlich noch klein rechnen.
zum Beitrag04.07.2026 , 12:23 Uhr
taz: *Reformpaket der Bundesregierung - Friede den Palästen, Krieg den Hütten*
Friedrich-"BlackRock"-Merz ist ja schließlich nicht als christlicher Heiland gekommen, um „den Armen Brot zu geben“. Merz will als '€DU-Kanzler' nur seinen reichen Aktienfreunden helfen, damit die noch reicher werden können.
Und die einstmals soziale Willy-Brandt-Partei hat seit der Schröder-Zeit das 'S' in SPD in den Wandschrank eingesperrt. Die (S)PD hofft aber immer noch, dass ihre Wähler auch in den nächsten Jahren das 'unsoziale Spiel' mitmachen, deshalb kommt die (S)PD auch ständig mit irgendeiner Reform vorbei, die allerdings nur wieder eine Unions-"Reform" ist; also den Reichen und Mächtigen sehr gut gefällt.
Der lachende Dritte ist die AfD, denn der kleine Bürger wird auch weiterhin sein Hirn nicht einschalten und endlich mal eine linke soziale Partei wählen, sondern durch seine größer werdende Frustration immer mehr 'nach rechts abbiegen'.
zum Beitrag04.07.2026 , 09:51 Uhr
Friedrich Merz kennt keine staatspolitische Verantwortung und hat sogar schon das Vokabular der AfD angenommen. Es kann also durchaus sein, dass "gewisse Kräfte" den BlackRock-Lobbyisten nur benutzt haben, um das Land mehr 'nach rechts zu drehen'.
zum Beitrag03.07.2026 , 14:25 Uhr
taz: *Denn Union und SPD setzen keinerlei Wachstumsimpulse, wollen aber weitere Belastungen für Bürger:innen.*
Das kommt halt dabei heraus, wenn man Lobbyisten zu Volksvertretern macht. Im Grunde planieren CDU/CSU und SPD mit ihrer unsozialen Politik nur die Startbahn für die AfD.
Friedrich Merz (CDU) hätte niemals Kanzler werden dürfen, denn er spaltet die Gesellschaft immer mehr, gefährdet den sozialen Frieden in diesem Land und macht obendrein die AfD auch immer größer.
zum Beitrag03.07.2026 , 10:35 Uhr
taz: *Die Überzeugung der CDU-Politiker, dass sie da eine wirklich gute Idee hatten, zeigt, wie wenig sie von der Lebensrealität einkommensarmer Menschen verstehen ...*
Hat jemand etwas anderes von den überbezahlten CDU-"Volksvertretern" erwartet?
Um Geld in die Kassen der Nahverkehrsbetriebe zu spülen, könnte man ja mal über eine Vermögens- und Übergewinnsteuer nachdenken; aber man zieht lieber den ärmsten Bürgern das Geld aus den Taschen.
zum Beitrag03.07.2026 , 09:50 Uhr
taz: *Der Kanzler steht auf Springers Abschussliste*
Das wäre ja gar nicht schlecht, nur leider wird der Springer-Verlag (BILD, WELT) auch immer AfD-freundlicher. Mir ist das schon auf 'Mein YouTube' aufgefallen, wo die Schlagzeilen von WELT immer rechtslastiger werden und ich - obwohl ich da ohnehin nie draufklicke - die WELT auf meinem YouTube-Account dann gesperrt habe.
Es wird immer schlimmer in diesem Land mit dem Rechtsruck.
zum Beitrag03.07.2026 , 08:16 Uhr
taz: *Sinnlose Wohnungssuche auf Befehl vom Jobcenter*
Das Problem sind nicht die Jobcenter, sondern unsere überbezahlten "Volksvertreter", denn die denken sich so etwas aus, obwohl doch jeder weiß, dass es in diesem Land kaum noch günstige Wohnungen gibt und die wenigen Sozialwohnungen auch seit Jahren aus der Mietpreisbindung fallen.
Wie es ausschaut "hilft" der Staat noch kräftig dabei mit, damit die Obdachlosigkeit weiter ansteigt. Wir haben jetzt schon ca. 470.000 Wohnungslose und mehr als 50.000 Obdachlose in Deutschland. Aber zum Glück gibt es ja (noch) genügend Parkbänke, wo der wohnungslos gewordene Bürger dann 'nächtigen' kann, wenn die "Sozialbehörde" ihn/sie aus der Wohnung 'hinauskomplimentiert' hat.
Das immer größer werdende 'soziale Problem' in diesem Land müsste mal vernünftig angegangen werden. Leider haben wir aber einen ehemaligen BlackRock-Lobbyisten zum Kanzler gemacht, mit dem das alles noch viel schlimmer werden wird. Wer am Ende davon profitiert sind die Rechten, denn der frustrierte kleine Bürger wird nicht sein Hirn einschalten und endlich mal eine linke soziale Partei wählen, sondern ganz nach rechts abbiegen.
zum Beitrag01.07.2026 , 18:49 Uhr
Wer elektronisch mit Karte zahlt, der erzählt dem System nicht nur was er kauft, sondern auch an welchem Ort er sich in dem Moment aufgehalten hat. Wir alle kennen die Dokus über China und wie dort die Bürger überwacht werden, aber keiner macht sich Gedanken was bargeldloser Zahlungsverkehr auf Dauer für die Freiheit und die Privatsphäre des Bürgers bedeutet. Dass der Staat - oder andere daran "interessierte Leute" - gerne an sämtliche Daten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs kommen möchten, geht anscheinend nicht mehr in die Köpfe der Bürger hinein.
zum Beitrag27.06.2026 , 21:06 Uhr
taz: *Nicht gewappnet für den Hitzedom*
Nächstes Jahr ist man 'auch nicht' gewappnet und die darauffolgenden Jahre natürlich 'auch nicht', denn so etwas kostet Geld. Und Geld ist ja nur noch für den merzschen Wirtschaftsaufschwung da, damit der Wirtschaftswachstumswahnsinn mit dem Klimawandel um die Wette ansteigen kann. Ich habe da so einen Verdacht, wer das Rennen macht und am Ende gewinnen wird. Für die Menschheit wird es dann allerdings vorbei sein.
Wer hat den Homo idioticus eigentlich mal Homo sapiens genannt?
zum Beitrag26.06.2026 , 11:05 Uhr
Bundeskanzler Merz (CDU): *Jemand, der mit 16 eine Ausbildung beginne und 45 Jahre ohne Unterbrechung arbeite, habe „ziemlich viel geschafft“. Wer hingegen erst später ins Berufsleben starte, habe „ein bisschen zu wenig gearbeitet“.*
Friedrich Merz, der das Wort 'Arbeit' nur aus dem Duden kennt, redet von echter Arbeit? Nun ja, Friedrich-"BlackRock"-Merz möchte ja jetzt, dass die Arbeitnehmer noch mehr schuften, damit seine reichen Aktienfreunde weiterhin ordentlich Reibach machen können. Der Bürger begreift das perfide Spiel aber mal wieder nicht und schimpft lieber auf arme Flüchtlinge und Arbeitslose.
Die meiste Zeit seines Lebens war Friedrich Merz übrigens irgendwo "Aufsichtsratsvorsitzender", z.B. bei HSBC Trinkaus & Burkhard oder bei BlackRock Deutschland, nur um mal zwei seiner "anstrengenden Lobbyposten" zu nennen. Seine Aufgabe war dort Türen zu Politik und Behörden zu öffnen. Für seine "arbeitsreiche Tätigkeit" bei BlackRock (etwa ein bis zwei Tage pro Woche) erhielt Merz ein Jahresgehalt im sechsstelligen Bereich.
So jemand ist jetzt also unser oberster "Volksvertreter" und redet davon, dass die kleinen Bürger gefälligst mal mehr arbeiten sollen.
zum Beitrag26.06.2026 , 10:23 Uhr
*... nicht die Hitze ist unser größtes Problem, sondern unsere Regierung.*
Das größte Problem (weltweit) ist der Klimawandel. Es geht ja jetzt schon mit Hitze los und die riesigen Überschwemmungen kommen wohl auch bald. Unser deutsches Problem ist momentan aber ein Kanzler, der mit seinem Wirtschaftswachstumsplan den Klimawandel noch beschleunigen wird, gleichzeitig die ganz armen Menschen aber im Dreck liegen lässt. Natürlich müsste diese Regierung auf den Schrottplatz, nur leider wählt das einfältige Bürgerlein dann eine noch schlimmere Partei.
zum Beitrag25.06.2026 , 21:47 Uhr
taz: *AfD und CDU stimmen gemeinsam gegen Demokratieprojekte*
Schau mal einer an, da passt der Deckel wohl immer mehr auf den Topf.
zum Beitrag24.06.2026 , 19:34 Uhr
taz: *... im Laufe einer sich zuspitzenden Auseinandersetzung mit der Polizei an dem Tag aus seinem AR-15-Gewehr gefeuert und einen Polizisten im Schulter- und Nackenbereich verletzt, ...*
Wenn man mit einem AR-15-Gewehr rumballert, dann ist das auf der einen Seite sehr dumm, auf der anderen Seite allerdings mal wieder 'typisch amerikanisch'. Wenn man dabei aber einen Polizisten beinahe erschießt, dann kann man dafür schon ein paar Jahre Knast geben; aber sicherlich keine 100 Jahre. Was ist mit solchen Richtern los? So eine "Rechtsprechung" kennt man nur aus ganz schlimmen Diktaturen.
zum Beitrag23.06.2026 , 13:54 Uhr
taz: *Denn leider ist die Hitze ein gravierendes Problem [...] für Kranke und Obdachlose.*
Richtig, denn die ca. 50.000 Obdachlosen - für die man keine bezahlbaren Wohnungen in Deutschland hat, weil nur noch teure Eigentumswohnungen gebaut werden - vergisst man auch immer gerne in unserer "Leistungsgesellschaft".
Mit der Hitze wird es jetzt von Jahr zu Jahr schlimmer werden. Der Klimawandel spaßt nämlich nicht.
Anstatt aber einen echten Volksvertreter zum Kanzler zu machen, haben wir jetzt einen BlackRock-Mann an der Spitze, der alles Soziale in diesem demokratischen Sozialstaat (Art. 20 GG) 'ausmerzen' möchte.
zum Beitrag23.06.2026 , 11:23 Uhr
*Man kann ja zu Lanz und Precht stehen wie man mag, ...*
Früher war ich ein großer Fan von R.D. Precht. Seitdem er sich aber mit dem "neoliberalen Lanz" zusammengetan hat, weiß ich nicht mehr was ich von Precht halten soll. Wahrscheinlich hat Precht auch schon zu viel Geld im klassischen Fernsehen (TV) verdient, denn der soziale Precht von damals ist kaum noch vorhanden. Ich hoffe aber, dass er die 180-Grad-Wende irgendwann macht, denn wir Linken brauchen diesen intelligenten Mann auf unserer Seite.
*Dank BlackRocky fließt die Kohle jetzt nur so ...*
Ja, die Kohle fließt aufwärts, also zu den Reichen und Mächtigen. Unser "BlackRock"-Kanzler macht halt die Politik für die er angetreten ist. Die Normalbürger und die armen Bürger werden den Gürtel enger schnallen müssen, damit die Reichen (siehe das Foto oben) sich demnächst neue Yachten kaufen können.
Der Bürger verteidigt die Superreichen aber sogar noch und findet es vollkommen normal was die Reichen machen. Das ist auch ein Grund, weshalb ich mich jetzt mit dem Phänomen beschäftige, warum 'Otto Normalverbraucher' diese Leute verteidigt und in Schutz nimmt, die sein Leben - und das seiner Kinder/Enkel - gegen die Wand fahren.
zum Beitrag22.06.2026 , 23:09 Uhr
Wie ich schon sagte: "Psychologen und Sozialwissenschaftler erforschen das Phänomen - 'warum viele Normalbürger die Superreichen verteidigen und in Schutz nehmen' - seit Jahrzehnten intensiv."
- System-Justification-Theory (Systemrechtfertigung)
- Der Meritokratie-Mythos und "Gerechte-Welt-Glaube"
- Der "Halo-Effekt" und wahrgenommene Kompetenz
- Temporäre Identifikation ("Die Hoffnung stirbt zuletzt")
- Angst vor wirtschaftlicher Instabilität
Ich muss mich wirklich mal damit näher beschäftigen. 😉
zum Beitrag22.06.2026 , 01:56 Uhr
Vielen Dank für Ihren Kommentar, denn er bestätigt sehr gut meinen obigen Satz: "Sozialwissenschaftler und Umweltökonomen sagen schon lange, dass die Überwälzung der Verantwortung auf den einzelnen Bürger nur von den großen CO2-Verursachern ablenken soll.“
Die Behauptung, dass alle Menschen in Industriestaaten gleichermaßen für den Klimawandel verantwortlich sind, ist ein sehr wirksames politisches Ablenkungsmanöver. Es wird gerne genutzt, um die Verantwortung von den Extrem-Emittenten (also den Superreichen) auf die breite Masse abzuwälzen. Superreiche schädigen das Klima nicht nur durch ihre Yachten oder ihre Privatjets, sondern vor allem durch ihre Milliarden-Investitionen. Fast 60 Prozent der Investitionen von Milliardären fließen nämlich weiterhin in klimaschädliche Branchen wie Öl und Gas.
Psychologen und Sozialwissenschaftler erforschen dieses Phänomen - 'warum viele Normalbürger die Superreichen verteidigen und in Schutz nehmen' - übrigens seit Jahrzehnten intensiv. Es gibt psychologische Theorien, die wissenschaftlich belegen, warum Menschen Systeme und Personen verteidigen, die ihren eigenen Interessen eigentlich widersprechen.
Aber das würde jetzt zu weit führen.
zum Beitrag21.06.2026 , 14:01 Uhr
China ist momentan – und das wird wohl noch lange Zeit so bleiben – der weltweit größte Markt für Elektrofahrzeuge. Aus dem Grund werden Chinas Solar-Autobahnen (Photovoltaik-Highways) flächendeckend mit Schnelllade-Infrastruktur und Batteriewechselstationen ausgestattet.
Nur der "gestrige" Friedrich Merz setzt bei uns immer noch auf Verbrenner-PKWs. Das Festhalten an den Verbrennungsmotor erinnert einen stark an den berühmten Sketch vom "Toten Papagei" (Monty Python), denn man versucht mit enormem rhetorischem Aufwand zu argumentieren, dass der Verbrennungsmotor nicht tot ist, sondern nur "ausruht", während die physikalischen Fakten längst Fakten geschaffen haben.
Uns Normalbürgern fällt aber auch nichts anderes ein, als weiterhin die ewig Gestrigen zu wählen, die uns 'alles Blaue vom Himmel versprechen', dabei aber nur an sich und ihre reichen Wirtschaftskumpane denken und jetzt (angeblich) nicht einmal Geld für Hitzeschutz übrig haben.
zum Beitrag21.06.2026 , 13:10 Uhr
taz: *Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung verursachen Klimaschäden in Billionenhöhe.*
Die Reichen dürfen eben alles, sogar den Klimawandel weiterhin anfachen. Die Reichen sorgen im Augenblick auch dafür, dass überall an den politischen Schaltzentralen ihre Leute sitzen. Und den Normalbürgern erzählt man, dass sie auf ihren ökologischen Fußabdruck achten sollen, damit es der Umwelt und dem Klima besser geht.
Sozialwissenschaftler und Umweltökonomen sagen ja schon lange, dass die Überwälzung der Verantwortung auf den einzelnen Bürger nur von den großen CO2-Verursachern ablenken soll.
Der Begriff des persönlichen "CO2-Fußabdrucks" wurde übrigens 2004 durch eine Marketingkampagne des Ölkonzerns BP populär gemacht, um die Schuld auf die Verbraucher zu verlagern. BP engagierte die renommierte New Yorker PR-Agentur Ogilvy & Mather mit dem Ziel, das Image des Ölkonzerns grundlegend zu verändern.
Die Menschheit befindet sich am Kraterrand eines glühenden Vulkan und bastelt brav Fackeln, damit ein paar reiche Leute aus Jux und Tollerei brennende Fackeln in den Schlund des Vulkans werfen können. Keiner sieht aber, dass der Druck im Inneren des Vulkans immer mehr ansteigt. 🌋
zum Beitrag20.06.2026 , 14:10 Uhr
taz: *Nach Recherchen von Correctiv, Wired und T-online gehörte auch Unionsfraktionschef Jens Spahn zu jenen, die an Treffen des Netzwerks teilnahmen.*
Das macht doch nichts, denn unser "Volksvertreter" Jens Spahn (CDU) darf ja wohl ohnehin schon machen was er will.
Spahn kaufte Wohnungen von einem Pharma-Manager, den er kurz zuvor zum Chef der staatlichen Digital-Health-Agentur „gematik“ ernannt hatte. – Egal.
Spahn garantierte im Frühjahr 2020 jedem Lieferanten Festpreise für Corona-Schutzmasken. Dies führte zu einer Kostenexplosion und langjährigen Rechtsstreitigkeiten vor Gerichten und wird uns Steuerzahlern Milliarden Euro kosten. – Auch egal.
Und jetzt nahm Jens Spahn zwischen 2018 und 2024 an insgesamt fünf vertraulichen Veranstaltungen des Netzwerks von US-Milliardär Peter Thiel teil, der laut Deutschlandfunk "als Rechtslibertärer, technologischer Vordenker der „Neuen Rechten“ (New Right) in den USA" eingestuft wird und der "als tragende Säule des aktuellen konservativ-autoritären Machtgefüges in Washington" gilt – Vollkommen egal.
zum Beitrag20.06.2026 , 13:06 Uhr
Und die Konservativen applaudieren wieder brav dazu. 🥵
Die Union (CDU/CSU) wird aber nicht nur noch mehr Autobahnen bauen, sondern auch weiterhin für Autos in den Städten sein. Aus klimatologischer Sicht wären Bäume und Grünanlagen für Großstädte wichtiger als Parkplätze, alleine schon um die Folgen des Klimawandels abzufedern. Während asphaltierte Parkplätze Wärme speichern und sogenannte urbane Hitzeinseln verstärken, wirken Bäume und kleine Parks als natürliche Klimaanlagen.
Aber mit so etwas beschäftigen sich CDU/CSU-Politiker und ihre Wähler erst dann, wenn der Klimawandel die große Keule herausholt und es zu spät ist.
zum Beitrag20.06.2026 , 12:55 Uhr
*Bevor die Deutschen ihre Autos aufgeben, geben sie die Demokratie auf.*
So schaut es wohl aus. Wenn der Klimawandel demnächst aber seine ganze Macht zeigt, dann wird es ein Umdenken geben, denn tonnenschwere Autos, in denen oftmals nur eine Person sitzt, werden dann sicherlich nicht mehr auf den Straßen fahren, egal ob nun neoliberal-konservative oder grün-linke Politiker das Sagen in Deutschland - oder irgendwo anders auf der Welt - haben. Die Frage ist allerdings, ob es dann nicht schon 5-nach-12 ist.
zum Beitrag20.06.2026 , 12:45 Uhr
*Erst informieren, dann meckern*
Als Linksgrüner meckere ich natürlich immer über die CDU/CSU. Da wir in der linken taz aber immer mehr konservative Leser haben, die so etwas gar nicht mögen, sollte ich mir das wohl endlich mal abgewöhnen. 😉
"Spahn könne sich daher vorstellen, dass es im Zusammenhang mit dieser Reform auch eine Aussetzung der Diätenerhöhung für dieses Jahr geben könnte. Im Anschluss könne man wieder zum alten Mechanismus zurückkehren." [Tagesschau, 18.05.2026] – Wie nett und selbstlos von Herrn Spahn, dass er sich 'für dieses Jahr' eine Aussetzung der Diätenerhöhung 'vorstellen könnte'. 😂
Spahn bekommt übrigens zu den 11.833 Euro Abgeordnetenentschädigung noch eine 'Zulage' von rund 12.000 Euro pro Monat als Unions-Fraktionsvorsitzender. Insgesamt beläuft sich das Brutto-Monatseinkommen (ohne Pauschalen und Nebeneinkünfte) von Jens Spahn auf ca. 24.000 Euro. Und wer würde dem netten Herrn Spahn diese steuerpflichtigen 24.000 Euro im Monat auch missgönnen?
Zusätzlich steht allen Volksvertretern eine "steuerfreie" Aufwandspauschale von monatlich 5.467 Euro für mandatsbedingte Kosten (wie das Wahlkreisbüro oder eine Zweitwohnung in Berlin) zur Verfügung.
zum Beitrag19.06.2026 , 13:24 Uhr
In Deutschland werden aktuell 7 neue Autobahn-Vorhaben sowie zahlreiche Erweiterungen und Lückenschlüsse gebaut. Für diese Vorhaben hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) die Baufreigabe erteilt. Da soll noch mal einer behaupten, dass die CDU/CSU/SPD-Koalition 'nichts für den Klimawandel' macht. 😉
Durch den Neubau von Autobahnen werden oft Wälder gerodet oder Moore entwässert. Laut Analysen von Greenpeace vernichtet der aktuelle Fernstraßenbau in Deutschland sensible Flächen, die andernfalls Millionen Tonnen CO2 dauerhaft binden würden. Eine unversiegelte, bewachsene Grünfläche kühlt ihre Umgebung durch Wasserverdunstung und Schattenwurf stark ab, eine versiegelte Autobahn macht genau das Gegenteil – sie erhitzt die Umgebung. Und neben dem Asphalt heizen die Fahrzeuge die Umgebung auch noch auf, denn die Abwärme von Verbrennungsmotoren und Klimaanlagen erhöht die Lufttemperatur in stark frequentierten Verkehrsstraßen im Sommer erheblich.
Für noch mehr klimaschädliche Autobahnen ist also genug Geld da, aber für Hitzeschutz ist wieder mal kein Geld da. Das ist an Verrücktheit nicht mehr zu überbieten.
zum Beitrag19.06.2026 , 12:20 Uhr
'Die Linke' sollte wirklich mehr Gelassenheit wagen.
Man sollte lieber mal eine "Gehaltsdeckelung" für alle Volksvertreter einführen, denn wenn man als Politiker das zig-fache eines Handwerksmeisters oder Ingenieurs verdient, dann ist das Wort 'Volksvertreter' wirklich ein Unverfrorenheit.
Und wenn jetzt wieder einer behauptet, dass Politiker in der freien Wirtschaft doch viel mehr verdienen könnten, dann kann man nur lachen. Die meisten Politiker sind Rechtsanwälte, Betriebswirte oder Politologen, also Leute von denen es schon mehr als genug gibt. Politiker werden übrigens immer nur 'nach ihrer Politikkarriere von der Wirtschaft eingestellt', aber nicht weil sie so begabt und gut sind, sondern weil sie als Türöffner in die Politik gut zu gebrauchen sind.
Die Inflationsrate in Deutschland lag im Mai 2026 bei +2,6 % im Vorjahresvergleich. Die Bürger müssen sich massiv einschränken, aber die Diäten der Politiker steigen; das kann man keinem Bürger mehr vermitteln. Besonders wenn man sich Jens Spahn anhört, der vehement auf umfassende Sozialstaatsreformen drängt und für Verschärfung von Sanktionen beim Bürgergeld ist, dem Steuerzahler aber Milliarden Euro kosten wird (Maskendeals).
zum Beitrag18.06.2026 , 20:20 Uhr
*... und fragen Sie sich ehrlich, ob Sie das wirklich ewig weiterspielen wollen.*
Wir spielen dieses Spiel doch schon seit Jahren, wo ich der Linksgrüne bin der "reißerisch formuliert" und Sie der nette Konservativneoliberale, der "im Stil von Thomas Mann" hier seine Weisheiten schreibt – jedenfalls möchten Sie wohl so wahrgenommen werden. 😉
*Was den Rest Ihres Postings betrifft, scheren Sie leider dann doch SEHR wenig tiefgehend ...*
Ich finde schon, dass der "Rest" meines Kommentars sehr tiefgehend ist, nur müsste man sich damit dann natürlich etwas TIEFER befassen. Mal davon abgesehen, ist es aber nicht meine Aufgabe hier journalistische Arbeit zu verrichten, das überlasse ich lieber den echten Journalisten.
*Gerade mit Rechtsaußen-Postern kann man in der Tat schwer diskutieren.*
Da gebe ich Ihnen vollkommen recht, aber zum Glück haben solche 'rechtslastigen Intelligenzbestien' noch nicht den Weg in die taz gefunden, denn dann würde ich hier wirklich die Notbremse ziehen und aussteigen.
zum Beitrag18.06.2026 , 14:34 Uhr
Sie erzählen das alte Märchen von den reichen "Leistungsträgern", die alle Deutschland fluchtartig verlassen, wenn der Staat sie nicht genug "pampert".
Es gibt aber eine Wegzugsbesteuerung in Deutschland und die erfasst fiktive Wertzuwächse auf private Beteiligungen an Kapitalgesellschaften und Investmentfonds, wenn man seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt (siehe Paragraph 6 des deutschen Außensteuergesetzes (AStG)).
Während die AfD die ersatzlose Streichung der Wegzugsbesteuerung fordert – man erkennt hier sehr gut, wie die AfD sich um die armen Reichen sorgt – möchten CDU und CSU zwar keine komplette Abschaffung der Wegzugsbesteuerung, stehen den jüngsten Verschärfungen aber sehr kritisch gegenüber.
SPD, Grüne und 'Die Linke' befürworten die Wegzugsbesteuerung allerdings ausdrücklich, denn aus ihrer Sicht ist sie ein unverzichtbares Instrument gegen Steuervermeidung. Die Wegzugsbesteuerung soll verhindern, dass in Deutschland erwirtschaftetes Vermögen und "stille Reserven" steuerfrei ins Ausland verlagert werden.
zum Beitrag18.06.2026 , 12:35 Uhr
taz: *Es liegt an den linken Parteien und den Parteien der linken Mitte, diese Alternativen klar zu benennen und für sie kämpfen.*
Das macht 'Die Linke' schon lange, aber dann kommen die konservativen Blätter und Fernsehsender und führen die kleinen Bürger wieder am Nasenring durch die Manege der Reichen und Mächtigen.
Die Verblödung des Bürgers fing 1952 mit der Bildzeitung an und gipfelte in der Verbindung zwischen dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und dem Medienmogul Leo Kirch, der das stumpfsinnige Privatfernsehen ins Leben rief. Der Satz der Aufklärung von Kant „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“, sollte nämlich 'ausgemerzt' werden - und jetzt haben wir ja tatsächlich einen Merz, der alles Soziale in diesem demokratischen Sozialstaat (Art. 20 GG) 'ausmerzen' möchte.
Wie die Bürger vor einigen Monaten auch alle begeistert waren, dass es endlich den "faulen Bürgergeldempfängern" wieder an den Kragen geht. Hier wäre eigentlich Obacht angebracht gewesen, denn dass es danach auch den anderen Bürgern schlecht gehen wird, haben sie wohl nicht bedacht. Hat denn wirklich niemand geahnt, wohin die Reise mit einem ehemaligen BlackRock-Lobbyisten gehen wird?
zum Beitrag18.06.2026 , 11:57 Uhr
*Mir scheint, dass mehr Erzreaktionäre als früher die TAZ-Kommentarspalten als neues Sprachrohr nutzen.*
Sagen Sie das bloß nicht zu laut, denn ich bekomme regelmäßig 'einen auf den Deckel' wenn ich das hier anspreche.
Konservative wollen ja auch immer noch nicht einsehen, dass die unsoziale Merz-Politik viele Bürger in die Arme der AfD treibt. Friedrich Merz wollte ja ursprünglich die AfD halbieren, hat sie aber jetzt schon verdoppelt. Und wenn Friedrich Merz mit seinen fremdenfeindlichen Sprüchen so weitermacht, dann werden viele Bürger - mit einem Rechtsdrall - so begeistert davon sein, dass sie gleich das Original AfD wählen, anstatt den unsympathischen Sauerländer, der die kleinen Bürger ohnehin nur als Malocher ansieht.
Momentan erzählt Merz ja überall, dass die Bürger gefälligst mal mehr arbeiten sollen, denn schließlich darf der Wohlstand der Reichen nicht durch den Müßiggang der kleinen Bürger in Gefahr geraten. Und was macht der Bürger? Er nickt nur brav dazu und schimpft dann wieder auf 'Die Linke'.
zum Beitrag18.06.2026 , 10:48 Uhr
Politiker und Ministerialbeamte nutzen die juristische Hermeneutik, um die Begründungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu "sezieren". Es liegt also nicht an einer offenen Verweigerung unserer sogenannten "Volksvertreter", die Urteile des BVerfG zu ignorieren, sondern an einem aktiven Ausreizen juristischer Spielräume. Juristen in den Ministerien prüfen ganz genau, welche Sätze des BVerfG sie ignorieren dürfen und interpretieren die Vorgaben 'so eng wie möglich', um den politischen Spielraum für das nächste Gesetz zu maximieren.
Dass dieses "nächste Gesetz" oftmals nur gut für die Reichen und Mächtigen ist, das ist allerdings eine andere Geschichte.
Am historischen Klimabeschluss des BVerfG von 2021 lässt sich die beschriebene Dynamik aus juristischer Hermeneutik, politischer Verzögerung und taktischer Verwässerung wie in einem Lehrbuch nachvollziehen - aber der "verwässerte" Klimaschutz in diesem Land wäre jetzt auch wieder ein anderes Thema.
Es macht aber deutlich, weshalb einige konservative und neoliberale Parteien die NGOs gerne weghaben wollen oder man den NGOs zumindest das Recht auf eine Verbandsklage entziehen möchte.
zum Beitrag17.06.2026 , 12:06 Uhr
*Das ist so reißerisch formuliert und die Fakten verdrehend, dass ich mich fast schon für das Beispiel bedanken muss.*
Gern geschehen. Ich bin immer bereit Ihnen und auch allen anderen 'konservativen taz-Kommentatoren' genügend "Futter" zu liefern, damit ihr Konservativen hier in der taz – anscheinend schreibt ihr lieber in der linken taz als in der Springer-WELT – weiterhin eure "politischen Weisheiten" verbreiten könnt.
*... was die Union OHNE koalitionäre Hemmschuhe gern machen würde ...*
Macht die Union das nicht schon? Union und AfD fordern strengere Grenzkontrollen und konsequentere Abschiebungen sowie die Auslagerung von Asylverfahren in Staaten außerhalb der EU. Union und AfD kritisieren die aktuellen Klimaschutzauflagen als wirtschaftsschädlich und fordern die Entlastung von Unternehmen, denn das klimaschädliche Monopolyspiel soll ungebremst weitergehen. Beide Parteien betonen das Leistungsprinzip und kritisieren eine aus ihrer Sicht zu starke Ausweitung von Sozialleistungen. Auf gut deutsch: Mehr Geld für die Reichen und weniger Geld für den Armen.
Und so weiter und so fort.
Zwischen der Merz-Union und der AfD passt doch jetzt schon kein Blatt Papier mehr. 😒
zum Beitrag16.06.2026 , 13:47 Uhr
Der französische Inlandsgeheimdienst (DGSI) hat die Zusammenarbeit mit Palantir offiziell beendet.
Der Vergleich zu George Orwells Dystopie "1984" drängt sich bei Palantir unmittelbar auf. Deutschland denkt aber immer noch darüber nach, den magisch sehenden "Spionagestein" (Palantir) aus dem Herrn der Ringe bei uns einzusetzen, obwohl weltweit viele Kritiker, Datenschützer und Medien Parallelen zwischen den Software-Fähigkeiten des Unternehmens und dem im Roman (1984) beschriebenen totalitären Überwachungsstaat sehen.
Schade, dass wir Bürger immer weniger nachdenken, aber das ist natürlich für die Mächtigen - besonders für diejenigen mit einem Rechtsdrall - sehr angenehm. Übrigens wird der Firmengründer von Palantir Technologies (Peter Thiel) politisch *als Rechtslibertärer, technologischer Vordenker der „Neuen Rechten“ (New Right) und als einer der einflussreichsten politischen Strippenzieher der USA* eingestuft. *Thiel gilt als tragende Säule des aktuellen konservativ-autoritären Machtgefüges in Washington und ist ein Unterstützer von Donald Trump.* [*.......* = Deutschlandfunk]
Da wäre es natürlich "besonders schlau", so eine Software wie Palantir bei uns einzusetzen. 😡
zum Beitrag16.06.2026 , 12:12 Uhr
Der deutsche Staat schiebt ja bekanntlich immer die "Richtigen" ab. In diesem Fall eine Frau, die seit sechs Jahren in einem Traditionsgasthaus angestellt und bei allen Leuten sehr beliebt war.
„Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten lässt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten helfen die besten Gesetze nichts.“ [Otto von Bismarck]
Wenn man allerdings schlechte Gesetze und schlechte Beamten hat, dann kommt so eine Idiotie wie in Passau dabei heraus.
zum Beitrag16.06.2026 , 11:47 Uhr
taz: *Die CDU sagt unverdrossen: Linke und AfD sind gleich schlimm.*
Die CDU/CSU stellt 'Die Linke' - seitdem Friedrich Merz Kanzler ist - als ihren größten Feind hin und nähert sich gleichzeitig "Schritt für Schritt" immer mehr der AfD. Das ist schon alles sehr merkwürdig.
zum Beitrag14.06.2026 , 11:33 Uhr
taz: *Friedrich Merz hat Reformen angekündigt, [...]. Wobei man aufhören sollte, von Reformen zu sprechen, denn es geht im Wesentlichen um Kürzungen.*
Aber nur Kürzungen bei den Normalbürgern, denn die Reichen bekommen wieder viel Naschwerk und Leckereien vom BlackRock-Mann. Muss man das eigentlich wirklich noch erwähnen, dass Friedrich Merz nur noch Politik für die Reichen und Mächtigen macht?
zum Beitrag14.06.2026 , 11:07 Uhr
taz: *In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde sie Ende April von der Polizei abgeholt und nach Sierra Leone abgeschoben.*
So langsam wird einem klar, wohin die Reise mit der neuen CDU/CSU-Politik geht. Muss die Merz/Söder-Union eigentlich alles nachmachen, was in der undemokratischen Trump-USA momentan passiert?
zum Beitrag14.06.2026 , 10:55 Uhr
***... immer nur die Rechte sehen, von Pflichten aber nichts wissen wollen.***
Mit Pflichten kennt sich der Deutsche ja hervorragend aus, denn selbst wenn Menschenleben in Gefahr sind, redet er zunächst einmal von der Pflicht die unbedingt eingehalten werden muss. Mal davon abgesehen, sehnen sich nach über 80 Jahren wohl schon wieder viele Deutsche nach echte "Rechte".
zum Beitrag13.06.2026 , 11:30 Uhr
taz: **Die Menschenrechte werden abgeschafft**
Gab es echte Menschenrechte auf dieser Welt überhaupt schon einmal?
Und mit dem neuen Asylsystem der EU wird das alles noch viel schlimmer werden. Kritiker argumentieren, dass das neue System die rechtsstaatlichen Hürden bewusst so hoch legt, damit das universelle Recht auf ein faires Asylverfahren systematisch ausgehöhlt werden kann. Wie es ausschaut, hat die EU sich das Prinzip der Abschreckung und der Entrechtung wohl aus den Trump-USA abgeschaut.
Anstatt endlich mal dafür zu sorgen, dass Menschen nicht mehr aus ihrem Heimatland fliehen müssen, wird jetzt "Krieg" gegen Flüchtlinge geführt und Europa zu einer "Festung" ausgebaut. Das wird sicherlich noch "sehr lustig" werden, wenn 100 Millionen Afrikaner nach Europa kommen, weil deren Süßwasserquellen durch den Klimawandel vertrocknet sind. Die hält dann allerdings keine Grenze mehr auf.
Die Migrationsströme werden mit dem Klimawandel zunehmen, aber das interessiert niemanden; da basteln europäische "Politiker" lieber weiterhin an 'Ablenkungen' und der einfältige Bürger applaudiert noch dazu.
zum Beitrag12.06.2026 , 16:10 Uhr
In der Antike, insbesondere in der Pythagoreischen Schule, galten Zahlen als die geheimnisvolle Grundlage der gesamten Realität und der kosmischen Ordnung. Und die Vorstellung der Mathematik als Sprache des Universums erkennt man daran, dass sich die Naturgesetze mit mathematischen Formeln präzise beschreiben lassen.
Wenn die Mathematik die fundamentale Ordnung des Universums diktiert, ist der Gedanke zwar naheliegend sie mit dem Göttlichen gleichzusetzen, aber die Mathematik ist nicht absolut autark. Aus dem Grund wird es noch eine sogenannte "Über"-Mathematik geben, die der Mathematiker David Hilbert 'Metamathematik' nannte. Ich beschäftige mich seit meinem Physik-/Ingenieurstudium mit der Philosophie der Mathematik. 😉
Aber wir dürfen bei all den interessanten mathematisch-philosophischen Fragen nicht vergessen uns Gedanken zu machen, was den Wert (siehe dazu Papst Leo XIV.) eines Menschen ausmacht, wenn es nicht mehr die "Erwerbsarbeit" 🤢 ist. Und sobald die KI kreative Texte schreibt oder Kunstwerke erschafft, wird man sich ohnehin fragen müssen, ob am Ende nicht alles Mathematik ist - und warum der Homo sapiens in seiner Denkweise immer ein Homo idioticus geblieben ist.
zum Beitrag12.06.2026 , 14:41 Uhr
***Sind also 82% der Deutschen Populisten oder hat das nicht viel eher etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun?***
Der Bürger ist denkfaul und deshalb haben konservative und rechte Medien es ja auch so leicht die Bürger zu beeinflussen. Das schaffen sie, indem sie Themen setzen (Agenda-Setting), die öffentliche Wahrnehmung durch gezielte Wortwahl und emotionale Bilderrahmen lenken (Framing) und durch Algorithmen in sozialen Netzwerken personalisierte Informationsblasen erzeugen. Dies prägt langfristig gesellschaftliche Normen, persönliche Einstellungen und politische Meinungen.
Der "gesunde Menschenverstand" - zwei Wörter, die Sie hier wahrscheinlich mit voller Absicht als 'psychologischen Trick' verwendet haben - wird durch solche Medien natürlich nicht komplett ausgeschaltet, aber er wird unter bestimmten Bedingungen systematisch überlistet. Vielleicht sollten wir den "gesunden Menschenverstand" - also ist die Fähigkeit, durch logisches Denken und Alltagserfahrung vernünftige und schlüssige Entscheidungen zu treffen - aber erst einmal im Hirn aktivieren, anstatt nur über 'ihn' zu reden und sich dann doch wieder von den Mächtigen am Nasenring durchs Leben schleppen zu lassen.
zum Beitrag12.06.2026 , 14:01 Uhr
***Die Gewinne die hier gemacht werden, werden einfach nicht fair verteilt.***
Davon möchte BlackRock-Merz aber nichts hören. Ein Mann der als Lobbyist maximal zwei Tage die Woche "gearbeitet" hat und dafür ein 6-stelliges Gehalt bekam, redet ja jetzt auch schon davon, dass die Bürger zu faul sind und mehr arbeiten sollen. Friedrich Merz hätte niemals Bundeskanzler werden dürfen, denn er wird immer mehr zu einer Gefahr für den deutschen Sozialstaat.
zum Beitrag11.06.2026 , 10:47 Uhr
taz: *Die Union will aber weiter nach rechten Wählern fischen.*
Die CDU/CSU macht nur noch Werbung für die AfD, aber das merkt in der Merz/Söder-Union anscheinend niemand.
zum Beitrag11.06.2026 , 10:40 Uhr
***... einen sehr geringen wirtschaftlichen Wert haben ...***
Vielleicht sollte der Homo sapiens endlich mal wirklich ein 'weiser Mensch' werden, anstatt als Homo faber im 21. Jahrhundert immer noch dafür zu sorgen, dass die Reichen noch reicher werden können. Und von studierten BWL- und VWL-Leuten haben wir ja auch schon mehr als genug; und Ingenieure braucht man in der beginnenden KI-Welt bald auch nicht mehr.
Wir müssen endlich mal aus der Denkweise der letzten Jahrhunderte herauskommen und ein neues Wirtschaftssystem weltweit einführen, denn ganz ohne Wirtschaft geht es ja nicht. Und ohne ein gutes Sozialsystem, das die Menschen in der hochtechnisierten Welt auffängt, wird es schon gar nicht funktionieren, denn sonst gibt es ziemlichen Aufruhr. Aber für solche 'neuen Ideen' braucht man natürlich intelligente Politiker (aber auch intelligente Bürger), die nicht auf dem Schoß der umwelt- und klimazerstörenden Wirtschaftsbosse sitzen.
Wir müssen als Gesellschaft demnächst auch endlich mal neu definieren, was den Wert eines Menschen ausmacht, wenn es nicht mehr die Erwerbsarbeit ist, denn sonst haben wir gegen die KI und KI-Roboter irgendwann 'sehr schlechte Karten' in der Hand.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:25 Uhr
taz: *Union und SPD wollen Bürger:innen mit herben Kürzungen immer stärker belasten. Aber die enormen Übergewinne der Ölkonzerne schöpfen sie nicht ab.*
Schauen wir uns doch das Foto oben mal an. Links sieht man einen Seeheimer (= der konservative Flügel der SPD-Fraktion) und rechts einen ehemaligen(?) BlackRock-Lobbyisten. Mit den beiden wird es weder eine Übergewinnsteuer, noch eine Vermögens- oder Erbschaftssteuer geben.
Die Merz(CDU)/Söder(CSU)/Klingbeil(SPD)-Koalition treibt nur noch die kleinen Bürger vor sich her, während die Reichen in diesem Land immer reicher werden.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:08 Uhr
Wenn Menschen mit A14 oder A15 Besoldung ihr Geld lieber dafür verwenden, um auf einem Kreuzschiff den Klimawandel zu beschleunigen - anstatt ihren Kindern eine gute Ausbildung zu finanzieren - dann kann man solchen "Eltern" die Düsseldorfer Tabelle zeigen; die Alex_der _Wunderer ja schon angesprochen hatte.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:00 Uhr
***Unsere Finanzunterstützung deckt die Grundversorgung mit Kost und Logis ab, ...*
Und da es auch viele Studenten gibt, deren Eltern sich so etwas nicht erlauben können, muss es in einem demokratischen Sozialstaat (Art. 20 GG) ein vernünftiges Bafög geben, wovon man sich als Student eine Unterkunft und drei Mahlzeiten am Tag leisten kann.
zum Beitrag07.06.2026 , 11:28 Uhr
taz: *Beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten setzt sie (Dorothee Bär) sich früh für Studiengebühren ein.*
Man erkennt sofort das "S" in CSU, denn was ist sozialer als dafür zu sorgen, dass die armen Bürger ihre Kinder gar nicht erst auf eine Universität/Hochschule schicken können? Das erinnert einen stark an die USA, wo viele Universitäten mal locker Hunderttausend Dollar/Jahr Studiengebühren verlangen. Aber auch die günstigsten Universitäten kosten noch zwischen 4.000 bis 8.000 US-Dollar pro Jahr, was auch kein US-Normalbürger für sein Kind zahlen kann. Man bekommt schon den Eindruck, dass die Wohlhabenden das arme Fußvolk nicht an den akademischen Bildungsstätten sehen möchten und deshalb eine für arme Menschen unüberwindbare Geldbarriere vor die Hochschulen/Unis errichtet haben.
Für was hatte sich Dorothee Bär damals beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten nochmal eingesetzt? Ach ja, für Studiengebühren. Und wenn es in Deutschland nicht mit Studiengebühren funktioniert den Plebs von den Universitäten fernzuhalten, dann muss man es eben anders handhaben (Exklusionsstrategien).
Also alles sehr 'christlich und sozial', aber das ist man ja von der Union so gewöhnt.
zum Beitrag07.06.2026 , 10:00 Uhr
Der Vater von Dorothee Bär, Werner Mantel, war von Beruf Lehrer und Kommunalpolitiker (CSU). Mit so einem Vater (gutverdienender Beamter, meist Besoldungsgruppe A13 bis A14) kann man also davon ausgehen, dass die heutige Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) damals ohnehin kein Bafög bekommen hat. Ihr Vater amtierte dann von 1996 bis 2002 als Bürgermeister der unterfränkischen Gemeinde Ebelsbach. In Bayern werden hauptamtliche Bürgermeister von Gemeinden dieser Größenordnung (unter 5.000 Einwohner) nach der bayerischen Kommunalbesoldungsverordnung eingestuft. Dies entspricht in der Regel der Besoldungsgruppe A13, A14 oder A15. Beide Gehälter (Lehrer/Bürgermeister) wurden natürlich 'nicht gleichzeitig' ausgezahlt. Es zeigt aber, dass Frau Bär nicht aus armen Verhältnissen stammt und sie gar nicht auf Bafög angewiesen war. Und wenn sie dann noch von der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung ein sogenanntes Büchergeld-Stipendium bekommen hat, dann kann man sich schon fragen, von was die CSU-Forschungsministerin da redet, wenn sie behauptet, dass auch sie selbst 'neben ihrem Studium gejobbt habe', denn aus "Geldnot" hat sie sicherlich nicht arbeiten müssen.
zum Beitrag06.06.2026 , 11:57 Uhr
taz: *Angriff auf „Oma gegen rechts“*
So sehen sie also aus, die "echten deutschen Kerle" die AfD wählen. Wie man sieht, sind unter den AfD-Sympathisanten wohl schon viele Primitivlinge, die sogar schon ältere Frauen schlagen – also richtige germanische Helden. 😡
zum Beitrag05.06.2026 , 23:11 Uhr
***... bei solchen veruntreuten hohen verschwundenen Summen...***
"Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode." [Shakespeare, Hamlet]
Man könnte ja z.B. die 100.000 Jobcentermitarbeiter – die ohnehin nur noch die Armut in diesem Land verwalten – umschulen, damit die sich mal um Steuerbetrüger kümmern. Aber arme Arbeitslose tyrannisieren ist wohl einfacher, als sich um Wirtschaftsverbrecher in diesem Land zu kümmern, die dem Staat (also uns Bürgern) jedes Jahr 100.000.000.000 bis 200.000.000.000 Euro aus der Tasche ziehen.
Es wird aber nichts gemacht, sondern lieber weiterhin auf arme Menschen eingeprügelt. Da fragt man sich doch 'frei nach Shakespeare': Ist das nur Wahnsinn oder ist das tatsächlich schon Methode?
zum Beitrag05.06.2026 , 12:09 Uhr
***Wir wissen doch alle das die Gefahr bei den Unteren der Gesellschaft liegt ...***
Vollkommen richtig. Außerdem wollen die Wirtschaftsverbrecher uns Bürgern nur von der Sorge und dem Nachdenken befreien, was man mit zusätzlichen 100 bis 200 Milliarden Euro alles machen könnte. Und marode Schulen oder zu wenige Sozialwohnungen gibt es ja zum Glück auch nicht in diesem Land. Also sollte man solche 'Kleinigkeiten' wie 100 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung und weitere 100 Milliarden Euro durch Geldwäsche auch gar nicht erst juristisch verfolgen, sondern lieber weiterhin Armutsrentnern das Geld vom Sozialamt abziehen lassen, was sie "frecherweise" durch Pfandflaschen sammeln eingenommen haben.
Es ist wirklich so, dass man diese ganze Idiotie nur noch mit Sarkasmus erträgt.
zum Beitrag05.06.2026 , 10:57 Uhr
Das ist ja nicht nur in Deutschland so, dass Wirtschaftsverbrecher den Staat, das Land und die Bevölkerung bestehlen, denn das ist schon seit Jahren in ganz Europa so. Eine im Auftrag der S&D-Fraktion des EU-Parlaments erstellte Untersuchung der University London ergab, dass jährlich den EU-Mitgliedstaaten schätzungsweise rund 825 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung entgehen. Deutschland liegt mit einem geschätzten jährlichen Verlust von etwa 125 Milliarden Euro EU-weit auf dem zweiten Platz hinter Italien.
Nun ja, Deutschland ist immerhin auf dem zweiten Platz, und da kann man doch stolz sein – oder?
zum Beitrag04.06.2026 , 10:38 Uhr
Solche direkten Drähte per "Du" untermauern natürlich auch die Debatten über den Einfluss von Interessengruppen auf die Gesetzgebung.
*Dokumente aus dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zeigen, dass Katherina Reiche (CDU) bereits zehn Tage nach Amtsantritt beim 'Tag des Familienunternehmens' auftrat und im Anschluss den intensiven Schulterschluss mit der dahinterstehenden Stiftung Familienunternehmen suchte – einer Lobbyorganisation, die primär die Interessen von Großkonzernen und Milliardären vertritt.* [Quelle: Frag den Staat]
Es ist wirklich nicht mehr zu fassen, was in diesem Land abgeht. Und jetzt haben wir sogar schon Wirtschaftslobbyisten, die sich als Politiker noch etwas "Taschengeld" (Steuergeld) hinzuverdienen, während sie ohne Scheu ihre Arbeit für die Reichen und Mächtigen machen.
PS: Mal schauen, wann die Merz-Union 'Frag den Staat', 'LobbyControl' und 'Lobbypedia' verbieten lassen möchte.
zum Beitrag03.06.2026 , 11:58 Uhr
***Das glauben sie doch selber nicht.***
Ob ich nun so etwas glaube ist irrelevant; aber das der Klimawandel jedes Jahr stärker wird, merken langsam auch die Reichen und Mächtigen, die immer alles unter den Teppich kehren möchten, was ihren Geschäftsinteressen zuwiderläuft.
zum Beitrag03.06.2026 , 11:50 Uhr
Das deutsche Grundgesetz nennt das Wort "Bildung" zwar nicht direkt als einzelnes Grundrecht, die Rechtsprechung leitet ein Grundrecht auf schulische Bildung jedoch aus dem Zusammenspiel von Art. 2 Abs. 1 GG (freie Entfaltung der Persönlichkeit) und dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) ab.
In Deutschland hängt der Bildungserfolg dennoch massiv vom Geld und dem Status der Eltern ab. Die Kopplung von sozialer Herkunft und Bildungschancen ist hierzulande im internationalen Vergleich überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Der Bildungsweg wird seltener durch das Talent des Kindes bestimmt, sondern stark durch das (wohlhabende) Elternhaus.
Wenn Sie aber anderer Meinung sind, dann lassen Sie mich - und alle anderen taz-Leser - doch an Ihrem Wissen teilhaben, anstatt immer nur einen 'halbfertigen Satz' mit angehängten Smiley zu schreiben.
zum Beitrag02.06.2026 , 13:40 Uhr
***Und ob es wirklich "Millionen" waren?***
Es waren auf jeden Fall "sehr viele".
Während des Olympia-Zeitraums wurden insgesamt 1,7 Millionen internationale Touristen in Paris registriert. Da Übersee-Gäste (vor allem aus den USA, Japan, Brasilien und China) zwingend fliegen mussten, bewegt sich die Zahl der klassischen Flugtouristen im Bereich von über einer Million Menschen.
zum Beitrag02.06.2026 , 13:22 Uhr
Worüber soll ich nachdenken? Ich habe sogar 'vorgedacht'; etwas das viele Menschen leider nicht mehr beherrschen in einer Welt wo man den einfältigen Bürgern fertige "Lösungen" präsentiert, die allerdings nur den Reichen und Mächtigen helfen.
zum Beitrag02.06.2026 , 09:11 Uhr
1978 waren Hamburger Politiker sogar so "intelligent" und haben sämtliche Straßenbahnschienen herausgerissen. Hamburg ist eine Autostadt und das wird so bleiben, bis der Klimawandel dem ein Ende macht. Mit einem CDU-Bürgermeister wäre das in Hamburg aber sicherlich noch schlimmer, denn dann würde wohl sogar irgendwann der Stadtpark in viele teure Eigentumswohnungen umgewandelt werden.
Es ist alles nur noch verrückt in der Hansestadt, aber wenigstens bleibt uns Hamburgern Olympia erspart.
zum Beitrag02.06.2026 , 09:01 Uhr
Millionen Menschen um den Globus zu fliegen und gigantische temporäre Infrastrukturen für nur zwei Wochen Spektakel aufzubauen, widerspricht den globalen Klimazielen und der lokalen Nachhaltigkeit.
Und 2036 wird der Klimawandel wohl schon so heftig sein, dass so eine klimazerstörende Idiotie (Menschen mit Flugzeugen wegen irgendein unnötiges "Spektakel" von A nach und B und retour zu fliegen) ohnehin vorbei sein wird – es sei denn, dass der Homo sapiens endgültig ein Homo idioticus geworden ist.
zum Beitrag01.06.2026 , 18:33 Uhr
Ein Glück, dass der Irrsinn mit Olympia abgeblasen wurde, denn das wäre sehr teuer für die Hamburger Bürger geworden. Die Elbphilharmonie wurde mit geplanten städtischen Kosten von 77 Millionen Euro gestartet und kostete den Hamburger Steuerzahlern am Ende 866 Millionen Euro (die reinen Baukosten beliefen sich auf 789 Millionen Euro) – also mehr als das Zehnfache. So hätte es wohl mit den 'Olympischen Spielen' in Hamburg auch ausgesehen.
Klimaschutz in Hamburg wäre jetzt natürlich endlich mal angesagt, aber SPD und Grüne schaffen es ja nicht einmal die Hamburger Innenstadt rund um die Binnenalster (Jungfernstieg, Ballindamm, ...) autofrei zu machen. Von der SPD und der CDU erwarte ich ja gar keinen Klimaschutz in Hamburg mehr, aber für die Grünen ist das leider ein deutlicher Beweis für "grünes" Versagen.
zum Beitrag01.06.2026 , 12:57 Uhr
taz: **Die Situation für Studierende in Deutschland beschrieb die Ministerin als sehr privilegiert. „Es gibt keine Studiengebühren, und der Staat ermöglicht vielen jungen Menschen überhaupt erst ein Studium.“**
Bildung ist in unserem Land ein Grundrecht und auch die Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie, da sie soziale Mobilität ermöglicht, die unabhängig vom Geldbeutel der Eltern ist.
So oder so ähnlich steht es jedenfalls im Grundgesetz. Aber die Realität sieht anders aus, denn Bildung ist auch in Deutschland vom Geldbeutel abhängig – wie auch alles andere in diesem Land vom Geldbeutel abhängt.
zum Beitrag31.05.2026 , 12:52 Uhr
Korrektur: Druck ist natürlich nicht auf Arne Semsrott ausgeübt worden, sondern wohl eher auf Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos). Wie auch immer, denn der Druck sollte ja in erster Linie dann doch den Investigativjournalisten Arne Semsrott treffen, damit er sein Buch „Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück“ nicht in Magdeburg vorstellen und daraus lesen kann.
zum Beitrag30.05.2026 , 16:17 Uhr
taz: *Semsrott selbst vermutete Druck aus dem Umfeld der AfD hinter der Absage.*
Das kann doch gar nicht sein, dass eine "gesichert demokratische" Partei 😂 (oder wie stufte der Bundesverfassungsschutz die AfD nochmal genau ein?) auf den 'Investigativjournalisten' und 'Aktivisten für Informationsfreiheit' Arne Semsrott Druck ausüben wollte.
zum Beitrag29.05.2026 , 21:49 Uhr
**Ich setze mich mitnichten für eine "rechte" Plattform ein ...**
Ich lese Ihre Kommentare seit Jahren, und auch wenn Sie sehr konservative und neoliberale Ansichten haben, würde ich Sie nie in die rechte Ecke stellen.
Für mich hat es sich allerdings so angehört, als ob Sie NIUS verteidigen. Aber wie ich schon sagte, man kann da auch manchmal etwas zu viel "hineininterpretieren".
zum Beitrag29.05.2026 , 21:31 Uhr
Wir progressiven Bürger setzen uns für gesellschaftlichen Fortschritt, soziale Gerechtigkeit und politische Reformen ein. Ihr konservativen Bürger legt Wert auf Stabilität, Tradition und den Erhalt bewährter gesellschaftlicher Strukturen. Und beides ist doch sehr gut in einer funktionierenden Demokratie.
Die Verbindungen zwischen uns progressiven und euch konservativen Menschen sind sogar sehr vielfältig, denn trotz politischer Unterschiede gibt es klare Schnittmengen im gesellschaftlichen Zusammenleben.
Bei den Rechtsextremen sieht es allerdings anders aus, denn die lehnen die demokratische Grundordnung ab. Deren Weltanschauung basiert auf Nationalismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.
Das Portal NIUS wird übrigens von Medienwissenschaftlern, Journalisten und Beobachtern mehrheitlich als rechtspopulistisch und rechtskonservativ eingeordnet. Während es von Kritikern oft als "rechte Hetzseite" bezeichnet wird, meiden offizielle Stellen das Etikett "rechtsradikal" und nutzen stattdessen lieber Zuschreibungen wie "rechtsaußen" oder "neurechts".
Dennoch wissen Progressive und Konservative ganz genau was NIUS im Grunde ist. Und Sie wissen das doch hoffentlich auch - oder?
zum Beitrag29.05.2026 , 10:07 Uhr
taz: *Der 49-jährige Fouad ist in Hamburg geboren, hier zur Schule gegangen, hat hier seine Ausbildung gemacht und jahrelang in verschiedenen handwerklichen Berufen gearbeitet.*
Und was hat der Mann jetzt so Schlimmes getan, dass man ihn abschieben möchte? Will Hamburg jetzt auch schon Menschen abschieben die hier geboren wurden, zur Schule gegangen sind, eine Berufsausbildung gemacht haben und sich als Bürger ganz normal verhalten?
Das hört sich alles eher nach AfD-"Politik" an und nicht nach SPD/Grüne-Politik.
taz: *David Burckhardt: „Wenn man sich eine Geschichte ausdenken würde, wie Behörden manchmal so gegen jedes Rechtsgefühl handeln, käme das bei raus“.*
Vielleicht sollte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) – anstatt sich für unnötige Olympische Spiele in der Hansestadt einzusetzen – sich lieber mal um seine Behörden kümmern, damit die nicht weiterhin so einen Blödsinn machen.
zum Beitrag28.05.2026 , 20:46 Uhr
taz: *Der neue Mietspiegel zeigt drastisch steigende Mieten und eröffnet weitere Spielräume für Erhöhungen. Entspannt gibt sich nur Senator Gaebler (SPD).*
Hat die SPD eigentlich in den letzten 20 Jahren mal soziale Politik für die Normalbürger gemacht? Seit Gerhard Schröder steht das "S" in SPD doch nur noch für Sozialabbau. Braucht noch jemand diese "soziale" SPD?
zum Beitrag28.05.2026 , 20:18 Uhr
Wenn Donald Trump "saubere Hände" in der Epstein-Sache hat, dann kann er doch sämtliche Epstein-Akten ungeschwärzt veröffentlichen.
US-Präsident Donald Trump besitzt nämlich grundsätzlich die verfassungsrechtliche Macht, eine vollständige und ungeschwärzte Veröffentlichung der Epstein-Akten über das Justizministerium (DOJ) anzuordnen.
Merkwürdig, dass er das nicht anordnet, um die Sache endlich mal aus der Welt zu bekommen. Wirklich sehr, sehr merkwürdig - oder?
zum Beitrag28.05.2026 , 19:55 Uhr
Sie sollten sich in der linken taz vielleicht nicht zu sehr für eine rechte Plattform wie NIUS einsetzen, sonst könnte man da noch eine gewisse Gesinnung "hineininterpretieren".
Das ist nur ein kleiner Tipp von mir, denn die Kommentare einiger Konservativer hier in der taz werden immer bizarrer.
zum Beitrag28.05.2026 , 13:29 Uhr
**Leider wird Ihr Link als unsicher eingestuft.**
Auf den LINK können Sie unbesorgt klicken. 'Topfvollgold' ist ein bekannter, journalistischer YouTube-Kanal von Mats Schönauer.
Schönauer studierte Journalistik an der Technischen Universität Dortmund. Der Kanal ging aus dem gleichnamigen Medienblog hervor und widmet sich der kritischen Medienanalyse. Zum Beispiel Aufdeckung von Manipulationen und Falschmeldungen in bekannten Boulevardmedien wie der "Bild"-Zeitung oder dem Portal "Nius".
zum Beitrag28.05.2026 , 12:33 Uhr
Die Bildzeitung hatte 1952 damit angefangen die Bürger auf den 'Mitte-rechts Pfad' der CDU zu bringen. Und jetzt möchte ein ehemaliger Bildzeitungs-"Journalist", der bei NIUS gelandet ist, dass es noch etwas 'rechter' in diesem Land wird.
Man kann sich schon fragen, was mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) los ist, dass sie jetzt dem rechtspopulistischen NIUS in ihren U-Bahnen/Bussen einen 'Raum' gibt - und damit am Ende demokratische Freiräume gefährdet.
zum Beitrag28.05.2026 , 12:09 Uhr
**Frau Reiche ist nur eine Figur, der echte Akteur ist Friedrich Merz ...**
Das ist zwar richtig, aber die Ministerriege von Bundeskanzler Friedrich-"BlackRock"-Merz (Kabinett Merz) ist auch ziemlich stark durch Personalien aus der Wirtschaft geprägt. Kritiker wie 'abgeordnetenwatch' und 'Transparency International Deutschland' bewerteten die Zusammensetzung mehrfach als "Lobbyisten-Kabinett", da mehrere Regierungsmitglieder unmittelbar aus der Wirtschaft oder von Lobbyverbänden in die Regierung wechselten. Die starke unternehmerische Ausrichtung anderer Kabinettsmitglieder sowie die eigene Vergangenheit von Friedrich Merz als Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Asset Management Deutschland sorgen in der öffentlichen Debatte für anhaltende Diskussionen über mögliche Interessenkonflikte und Lobbyeinflüsse.
zum Beitrag25.05.2026 , 22:15 Uhr
taz: *Wenn es um den Schutz von Arbeitsplätzen in der Industrie geht, hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wenig Ideen.*
Die Dame ist ja auch Wirtschaftsministerin, folglich macht sie Politik für die Wirtschaft und nicht für Arbeitnehmer die um ihren Arbeitsplatz bangen. So langsam begreift der Bürger wohl, für wen die Merz-Union in diesem Land Politik macht – für das einfache Volk sicherlich nicht.
Kanzler Merz möchte sogar, dass die Arbeitnehmer länger als 8 Stunden am Tag arbeiten; und das Renteneintrittsalter will die Rentenkommission der Bundesregierung auch gerne auf 70 anheben. Eigentlich eine geniale Idee der CDU/CSU, denn wenn der kleine Bürger kurz vor der Rente den Löffel abgibt, dann spart der Staat viel Geld, was man den Reichen zukommen lassen kann.
zum Beitrag25.05.2026 , 12:31 Uhr
taz: *Manchmal kann man fast Mitleid mit Merz haben. Selbst wenn er etwas richtig macht, geht es schief.*
Friedrich Merz hätte damals eine Ausbildung bei Angela Merkel machen sollen, aber da ist er lieber zu BlackRock gegangen, wo seine Aufgabe laut SPIEGEL war, Türen zu Politik und Behörden zu öffnen. Für seine Tätigkeit bei BlackRock (etwa ein bis zwei Tage pro Woche) erhielt Merz übrigens ein Jahresgehalt im sechsstelligen Bereich.
***heute show - Merz hat noch nie etwas regiert*** www.youtube.com/shorts/qnGFUOStzYg
zum Beitrag25.05.2026 , 12:06 Uhr
**Die Umfragen zu Bürgergeld und Migration sind eindeutig.**
Ja, das sind sie durch die Hilfe von Springer-Welt/Bild, NIUS und anderen rechtskonservativen Medien tatsächlich.
Ich werde jetzt sicherlich nicht die unsoziale SPD verteidigen. Man kann über die SPD ja gerne schimpfen, aber die SPD möchte nicht, dass dieses Land der AfD ausgeliefert wird.
Und das Konservative ihren neuen "CDU-Heiland" Merz weiterhin unterstützen, obwohl der als Kanzler total unfähig ist und sogar schon ins gleiche Horn wie die AfD bläst, ist sehr erschreckend.
zum Beitrag24.05.2026 , 12:41 Uhr
***Wer Anstalt oder Böhmermann sehen will, tickt bereits links.***
Das ist richtig, aber richtig ist auch, dass die Zuschauer von 'Die Anstalt' und Jan Böhmermann wohl noch über einen funktionierenden Denkapparat verfügen, während die breite Masse in diesem Land schon seit Jahren nichts mehr kritisch hinterfragt, insbesondere was unsere sogenannten "Volksvertreter" so von sich geben.
Apropos Böhmermann. Die Arbeit von Jan Böhmermann im ZDF Magazin Royale bewegt sich in einem Hybridbereich, der im Medienbetrieb oft als "Investigative Satire" bezeichnet wird. Und wenn ich mir anschaue, was das ZDF Magazin Royale schon alles für Missstände in diesem Land aufgedeckt hat (man könnte auch von 'riesigen Sauereien' reden), dann frage ich mich, was die "echten Journalisten" den ganzen Tag so machen.
Fazit: Jan Böhmermann (ZDF Magazin Royale) liefert hochwertig recherchierte Inhalte im Gewand der Satire.
zum Beitrag24.05.2026 , 11:56 Uhr
taz: *Dennoch werden die Sirenenrufe von Springer, Nius, Tichy und Co immer lauter, die Union möge doch den Schulterschluss mit der AfD suchen. Dann könne Merz endlich die Politik machen, die er möchte, säuseln sie.*
Friedrich Merz macht doch schon die unsoziale Politik, die er möchte, denn solange das 'Damoklesschwert AfD' über unseren Köpfen schwebt, kann die Merz/Söder-Union den Sozialstaat (Art. 20 GG) fleißig demontieren, weil die SPD es nicht wagen wird einen Koalitionsbruch zu riskieren und brav alles Unsoziale der merzschen Politik mitmacht.
zum Beitrag23.05.2026 , 20:16 Uhr
taz: *Erstaunlich klar bezeichnet die CDU die AfD als demokratieschädlich und völkisch.*
Und trotzdem schafft die CDU es nicht, endlich mal Druck zu machen, damit ein AfD-Verbotsverfahren zum Bundesverfassungsgericht gelangt. Das ist doch sehr merkwürdig, oder?
Ein Parteiverbot kann nach Artikel 21 des Grundgesetzes nur vom Bundestag, dem Bundesrat oder der Bundesregierung beantragt werden. Bislang hat keines dieser Verfassungsorgane einen solchen Antrag eingereicht.
zum Beitrag23.05.2026 , 15:44 Uhr
taz: *Die Koalition will die exorbitant teuer gewordenen Führerscheine billiger machen – gut so.*
Klar, denn die Autoindustrie soll ja schließlich wieder angekurbelt werden und ohne junge Leute mit Führerschein geht das schlecht. Wenn ich allerdings sehe, wie viele Bürger mit über 80 Jahren noch im Auto auf dem Fahrersitz sitzen, dann frage ich mich, warum man nicht mal über deren 'Autofahrbefähigung' redet.
Sehr alte Leute haben eine Reaktionszeit die mehr als das Doppelte von jungen Menschen ist. Und wenn Entscheidungen getroffen werden müssen (z. B. Bremspedal statt Gaspedal drücken bei plötzlichem Hindernis), dann erhöht sich die Verzögerung bei 80-Jährigen im Vergleich zu jungen Menschen noch viel deutlicher.
Warum wird da eigentlich nicht mal vom Staat eingegriffen? Nun ja, ältere Menschen kaufen überproportional häufig Neuwagen. Tatsächlich sind Seniorinnen und Senioren die tragende Säule des privaten Neuwagenmarktes in Deutschland, da sie im Laufe ihres Lebens das nötige Kapital angesammelt haben, um sich alle paar Jahre einen Neuwagen zu kaufen. Ältere Menschen gehören übrigens in Deutschland zu der Altersgruppe mit der höchsten SUV-Dichte überhaupt.
zum Beitrag23.05.2026 , 12:17 Uhr
👍 D anke für das Video (Georg Schramm -'Volksverblödung'), denn ich hatte das schon lange nicht mehr gesehen.
Vor 17 Jahren hat der großartige Georg Schramm schon von Volksverblödung geredet und jetzt ist die Verblödung tatsächlich beim Volk angekommen - oder wie soll man sich eine Merz-Regierung und den kontinuierlichen Aufstieg der AfD in den vergangenen Jahren sonst erklären?
Dieter Hildebrandt schätzte Georg Schramm übrigens sehr und sah in ihm einen der fähigsten, mutigsten und schärfsten Köpfe des deutschen politischen Kabaretts. Zwischen dem "Grandseigneur" und dem "Meister des heiligen Zorns" bestand ein von kollegialem Respekt geprägtes Verhältnis, das sich über Jahre im Zusammenspiel auf der Bühne festigte.
Dieter Hildebrandt (1927 - 2013) ist nicht mehr da und Georg Schramm ist in "Rente" gegangen, da er - wie auch Volker Pispers - gegen die Volksverblödung in diesem Land nicht mehr ankommt.
zum Beitrag23.05.2026 , 11:54 Uhr
*... kann allenfalls als Gradmesser dienen, wie es um die Freiheit ...*
Man sieht das momentan im "Land of the free" ja sehr deutlich, wie die Rechtskonservativen die Redefreiheit einschränken. Trump bezeichnet kritische Medien und Journalisten regelmäßig als 'Feinde des Volkes' und schürt gezielt Misstrauen gegen die freie Presse.
Donald Trump, der von Colbert jahrelang attackiert worden war, feierte das Aus der Show von Stephen Colbert öffentlich auf Social Media und verhöhnte den Comedian mit einem KI-generierten Video, in dem Colbert symbolisch in eine Mülltonne geworfen wird.
So verhält sich kein Staatsmann, sondern ein dummer Junge. Ein demokratischer Staatsmann zeichnet sich durch Würde, Überparteilichkeit, Zurückhaltung gegenüber Kritikern und den Respekt vor demokratischen Institutionen sowie der Pressefreiheit aus. Die USA ist mit Trump auf den Weg in eine Diktatur, auch wenn Politikwissenschaftler momentan noch von einer "mangelhaften Demokratie" in den Trump-USA reden.
Zum Glück gibt es in den USA weiterhin eine riesige, mächtige und wirtschaftlich unabhängige Presselandschaft, die Trump und seine Regierung unzensiert und scharf kritisiert - aber wie lange noch?
zum Beitrag22.05.2026 , 13:36 Uhr
Hat Kabarett oder politische Satire überhaupt schon mal irgendetwas bewirkt beim Bürger? Helmut Kohl (CDU) war 16 Jahre Bundeskanzler. Angela Merkel (CDU) war 16 Jahre Bundeskanzlerin. Und jetzt haben wir sogar einen Friedrich Merz (CDU), bei dem nicht einmal Unionswähler wissen, was der Mann überhaupt darstellen soll. Mit Merz verbindet man höchstens reiche Leute und Aktien; und dass haben sogar schon die Bürger mitbekommen, die sich für Kabarett oder politische Satire gar nicht interessieren – wofür also noch Kabarett?
Das gute alte politische Kabarett stirbt in Deutschland ohnehin langsam aus. Deutsches Kabarett hatte ja immer den Anspruch, dass es Politik erklären und die Gesellschaft verändern will, während US-Stand-up-Comedy die Zuschauer nur "lustig" unterhalten möchte, was aber wohl auch an der Mentalität der US-Amerikaner liegen mag. Bei uns geht es aber seit Jahren auch in diese Richtung, denn gute Kabarettisten 'vom Schlage eines Dieter Hildebrandt' – also Kabarettisten mit scharfsinnigen Geist und sprachlicher Brillanz – verschwinden immer mehr vom Bildschirm und werden durch (politische) Klamauk-Satire ersetzt.
zum Beitrag21.05.2026 , 15:38 Uhr
Die Solartechnik wurde damals unter der CDU/CSU torpediert, zum Schutz der "Big Four" (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW). Um den Wertverlust der fossilen Kraftwerksparks der großen Energieversorger zu bremsen, bremste die Politik den Solar-Zubau aus. Die Interessen der fossilen Konzerne wogen ('und wiegen immer noch') in den Ministerien schwerer als die der jungen Solar-Start-ups.
Übrigens war Katherina Reiche bis zu ihrer Ernennung Geschäftsführerin von Westenergie, einer Tochtergesellschaft des fossilen Riesen E.ON.
zum Beitrag21.05.2026 , 14:29 Uhr
Ich hatte übrigens die KI mal gefragt, ob es nicht besser wäre, auf unserer Erde endlich mal mit Natur- und Klimaschutz anzufangen, anstatt jetzt auch noch den Mond auszubeuten.
Die KI sagte: "Das Argument, dass wir zuerst unsere eigenen Probleme auf der Erde lösen sollten, bevor wir Milliarden in die Erforschung anderer Himmelskörper stecken, ist absolut berechtigt und wird auch von vielen Wissenschaftlern und Ethikern geteilt. Die Hoffnung auf eine „Zweite Erde“ oder unendliche Ressourcen im All könnte dazu führen, dass wir die Rettung unseres eigenen Planeten vernachlässigen. Um Tonnen von Material und Menschen zum Mond zu befördern, sind tausende Raketenstarts notwendig. Die Verbrennung von Treibstoffen in der oberen Atmosphäre setzt Partikel und Gase frei, die das Erdklima zusätzlich belasten. Uns läuft beim Klimaschutz auf der Erde die Zeit davon."
Man beachte besonders den letzten Satz. Vielleicht sollten wir mehr auf die KI hören, als auf geldgierige und skrupellose Multimilliardäre.
zum Beitrag20.05.2026 , 20:44 Uhr
Ach ja, der "böse Habeck".
Katherina Reiche war bereits von 2009 bis 2013 als Staatssekretärin unter dem damaligen "Umweltminister" Peter Altmaier (CDU) für die Energiewende zuständig. In diese Zeit gab es eine drastische Kürzung der Solarförderung, die den Zubau massiv einbrechen ließ.
Umweltorganisationen kritisieren Frau Reiches Gesetzespakete, da diese unter anderem Subventionen für kleine Photovoltaikanlagen beschränken und gleichzeitig den Bau von neuen, fossilen Gaskraftwerken priorisieren. Von Seiten der Klima- und Verbraucherschutzverbände wird auch moniert, dass sich ihre Ministeriumspolitik stark an den Interessen der klassischen Energiekonzerne orientiere (Lobbyismus).
Im neuen Kraftwerksgesetz schließt Katherina Reiche andere, modernere Technologien (wie Großspeicher oder dezentrale, flexible Lösungen) weitgehend aus. Die staatlichen Milliardenhilfen fließen stattdessen direkt in den Neubau großer Gaskraftwerke.
Aber man holt natürlich wieder den "bösen Habeck" aus der Kiste. 😂
zum Beitrag20.05.2026 , 13:07 Uhr
Mit der Merz-Union läuft in Deutschland jetzt alles rückwärts. Friedrich Merz hat auf fast allen Ministersesseln Lobbyisten gesetzt, damit der DAX gemeinsam mit den CO2-Werten ansteigen kann. Und wenn die Aktienkurse kräftig ansteigen, dann vergisst der reiche Unions-Wähler/Politiker sogar, dass er ja auch Kinder und Enkel hat, die noch da sind, wenn er/sie sich schon die Radieschen von unten ansieht.
Aber Intelligenz war ja noch nie die Stärke des "Homo locuples" („reicher Mensch“).
zum Beitrag20.05.2026 , 12:55 Uhr
Dass die Menschheit immer dümmer wird, kann man an den Trump Fans sehr gut erkennen.
zum Beitrag19.05.2026 , 22:36 Uhr
***Ja und? Nichts anderes erwarte ich ...***
Genau das meinte ich in meinem obigen Kommentar, mit "... verheizen die Zukunft unserer Kinder und die Bürger applaudieren sogar noch dazu."
zum Beitrag19.05.2026 , 16:10 Uhr
***Maurice Höfgen im Presseclub: DIE ANALYSE!*** www.youtube.com/watch?v=drpk-uJzzd4
zum Beitrag19.05.2026 , 14:51 Uhr
Früher dachte ich, dass Dieter Nuhr der hauseigene "Kabarettist" der FDP ist, aber momentan sehe ich ihn tatsächlich schon 'woanders'.
zum Beitrag19.05.2026 , 14:45 Uhr
Leider ist es wirklich so, dass viele Rentner immer noch die CDU/CSU wählen und die Zukunft ihrer Enkel gegen die Wand fahren und sich auch selbst damit ein Bein stellen (z.B. mickrige Renten). Bei der jüngsten Bundestagswahl stimmten 38 Prozent der Wählerinnen und Wähler über 60 Jahre für die CDU/CSU. In der noch älteren Gruppe der über 70-Jährigen lag der Anteil sogar bei 43 Prozent.
Auf der anderen Seite kann man ja froh sein, dass sie "nur" CDU/CSU wählen und nicht noch schlimmer. 🤢
zum Beitrag19.05.2026 , 12:30 Uhr
"BlackRock-Fritz" und "Gas-Kathi" sitzen weiterhin auf dem Schoß der klimaschädlichen Wirtschaft - verheizen die Zukunft unserer Kinder - und die Bürger applaudieren sogar noch dazu. Das klimaschädliche Monopolyspiel wird mit der Union immer so weitergehen, denn sonst meckern die Reichen und Mächtigen; und hohe Parteispenden an die CDU/CSU wird es dann auch nicht mehr geben.
Und auch wenn die SPD in dieser Regierung sitzt und der Umweltminister Carsten Schneider sogar von der SPD ist, wissen wir doch alle, dass die SPD nur der Steigbügelhalter für Friedrich Merz ist, aber die SPD ansonsten keine große Rolle in dem 'merzschen Theaterstück' spielt.
Apropos "BlackRock-Fritz".
BlackRock ist als weltgrößter Vermögensverwalter über Fonds, ETFs und direkte Stimmrechte an fast allen großen börsennotierten deutschen Unternehmen beteiligt. Der Konzern hält Milliardenvermögen und ist Großaktionär in nahezu allen Kernbranchen der deutschen Wirtschaft.
BlackRock und Klimaschutz? Das oberste Ziel von BlackRock ist die Maximierung der Rendite für die Kunden.
zum Beitrag19.05.2026 , 12:04 Uhr
Wir leben im 21. Jahrhundert und die Globalisierung vermischt die verschiedenen Völker immer mehr. Dennoch gibt es in Deutschland – von sogenannten "Biodeutschen" – immer noch die Vorstellung, dass echte Deutsche weiß sind, blonde Haare und blaue Augen haben (sollen); auch wenn die meisten Deutschen diesem Klischee selbst nicht entsprechen.
Dieses antiquierte Denken bringt aber leider wieder viele Bürger dazu, rechte Spinner – die Rassismus und Fremdenfeindlichkeit schüren – zu wählen; und das nicht nur in Deutschland und in anderen Ländern Europas, sondern sogar schon in den USA.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:16 Uhr
Die "AfD-Mediathek" heißt NIUS. 😂🤣😂
zum Beitrag18.05.2026 , 14:13 Uhr
taz: *Wenn Wale leiden, bricht vielen Menschen das Herz. Hässlichere Tiere werden dagegen oft übersehen.*
Das hässlichste Säugetier der Welt ist der Mensch. Außen kein Fell und in seinem Inneren extrem bösartig.
Bleiben wir aber mal bei dem Wal Timmy, der uns gezeigt hat, was der Mensch anrichtet. Geisternetze – also Fischernetze, die herrenlos im Meer treiben oder sich am Meeresgrund verfangen – sind laut Schätzungen internationaler Wal- und Umweltschutzorganisationen jährlich für das Sterben von über 300.000 Wale und Delfine verantwortlich.
Und warum "Timmy" uns so bewegt hat, lag an seiner Größe und weil wir es nicht gewöhnt sind, so ein riesiges Tier leiden und sterben zu sehen.
Der taz-Autor hat aber vollkommen recht, denn die zahllosen anderen Kreaturen (Tiere, Fische, Insekten, ...), die wir gar nicht mehr richtig wahrnehmen, aber dennoch umbringen (wenn auch nicht mit Absicht) sind für unser eigenes Überleben extrem wichtig.
Nur müsste der Homo "sapiens" (weise, klug, vernünftig) auch endlich mal sein Hirn einschalten und sich nicht weiterhin von unfähigen Politikern und gierigen Managern einreden lassen, dass nur das naturzerstörende Wirtschaftswachstum wichtig ist.
zum Beitrag18.05.2026 , 12:30 Uhr
Danke. Ich habe Maurice Höfgen aber ohnehin schon auf YouTube abonniert: www.youtube.com/@Maurice_Hoefgen
Besonders gerne sehe ich mir seine Kommentare an, wenn er Carsten Linnemann und Jens Spahn auseinanderpflückt.
zum Beitrag18.05.2026 , 12:16 Uhr
Seit Gerhard Schröder steht das "S" in SPD nur noch für Sozialabbau.
Die 'soziale Brandt-SPD' ist schon lange tot und wird auch nicht mehr auferstehen. Der Sozialstaat wird von der CDU/CSU/SPD-Koalition immer mehr abgebaut und die Arbeitnehmerrechte kommen jetzt auch noch in den "merzschen Mülleimer".
Wer noch sozial denken kann, der wählt nicht mehr SPD, sondern 'Die Linke'.
zum Beitrag17.05.2026 , 15:23 Uhr
taz: **Die Arbeitsministerin sagte: „Wenn es nach der SPD und auch mir persönlich geht, würden wir das Thema Arbeitszeit gar nicht erst anfassen.“ Und dann: „Aber es steht im Koalitionsvertrag.“**
Es gab mal eine soziale SPD in Deutschland, die hätte so einen Koalitionsvertrag gar nicht unterschrieben. Die heutige SPD ist aber nur noch der Steigbügelhalter von CDU-Merz und wird in den nächsten Jahren ohnehin verschwunden sein.
Ihre Frage "Wer braucht eine solche SPD?" bringt es gut auf den Punkt.
zum Beitrag17.05.2026 , 15:13 Uhr
Billiges Essen hat allerdings mehr Fett und damit auch mehr Kalorien. So etwas essen die Reichen aber nicht und unsere Volksvertreter wohl auch kaum.
Fragen Sie mal Jens Spahn, denn der kennt sich mit Lebensmitteln und deren Preise - für die Normalbevölkerung - gut aus. www.youtube.com/shorts/bCKq15ja_2I
zum Beitrag17.05.2026 , 11:16 Uhr
taz: *Ausweitung des Achtstundentages. Der SPD ist nicht mehr zu helfen.*
SPD-Politiker, die noch sozial sind, sollten sich zu 'Die Linke' begeben. Und die anderen, die immer noch das "neoliberale Schröder-Virus" in sich haben, sind ja ohnehin schon ein Teil der CDU/CSU geworden.
zum Beitrag17.05.2026 , 11:05 Uhr
Die Lohn- und Gehaltsentwicklung kommt aber wohl nur bei unseren Politikern an, denn die kleinen Bürger müssen Diät machen.
Ein Jens Spahn – der den Steuerzahlern Milliarden Euro kosten wird (Maskendeals) – bekommt als Fraktionsvorsitzender der Union aber sogar noch 12.000 Euro zu seinen Diäten oben draufgezahlt, also rund 24.000 Euro im Monat.
Erklären Sie das mal einer alleinerziehenden Mutter mit 2 Kindern, die jeden Euro beim Einkaufen dreimal umdrehen muss.
zum Beitrag16.05.2026 , 16:08 Uhr
taz: *Die Bezahlkarte für Geflüchtete kostet Geld, Aufwand und den Betroffenen ein Stück gesellschaftliche Teilhabe.*
In erster Linie geht es wohl darum, dass man Geflüchtete mit der Bezahlkarte "ausgrenzen" und "demütigen" kann. Da die Karten direkt von Behörden vergeben und gesteuert werden, besteht theoretisch sogar die technische Möglichkeit, genauer zu kontrollieren wo das Geld ausgegeben wird - also Bewegungsprofile aufzuzeichnen; was ja schon eine gewisse Überwachung darstellt.
Die Bezahlkarte für Geflüchtete ist mittlerweile in 15 von 16 Bundesländern offiziell eingeführt. Seit der bundesweiten Verankerung im Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) im Jahr 2024 befassen sich die Sozialgerichte fortlaufend mit Klagen betroffener Asylbewerber - und das ist einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat (Art. 20 GG) wohl auch sehr dringend nötig.
zum Beitrag16.05.2026 , 15:44 Uhr
taz: *Auf eine Bewerbung für die Olympischen Spiele zu verzichten, könnte man als Ausdruck einer Selbstzufriedenheit lesen, die nicht mehr zeitgemäß ist.*
Nicht mehr zeitgemäß sind wohl eher solche Spiele, die wie im alten Rom ausschauen ('Panem et cirsenses'). Millionen Menschen um den Globus zu fliegen und gigantische temporäre Infrastrukturen für nur zwei Wochen Spektakel aufzubauen, widerspricht den globalen Klimazielen und der lokalen Nachhaltigkeit. Und in Zeiten von akuter Wohnungsnot, maroden Schulen und strapazierten Kommunalhaushalten, sollte man ohnehin nicht Milliarden Euro für ein sportliches Prestigeprojekt in Deutschland ausgeben.
Übrigens: Das IOC schließt im offiziellen Ausrichtervertrag (Host City Contract) jede finanzielle Haftung für Defizite kategorisch aus und bürdet das gesamte finanzielle Risiko der Austragungsstadt auf. Hamburg haftet laut Vertrag für alle unvorhergesehenen Ausgaben – sei es durch Bauverzögerungen, gestiegene Sicherheitsanforderungen oder Inflation.
taz: *Olympische Spiele wären ein Programm, um Hamburg neuen Schwung zu verleihen.*
Gute und fähige Politiker würden so etwas auch ohne die Olympischen Spiele in Hamburg hinbekommen.
zum Beitrag16.05.2026 , 15:09 Uhr
taz: *Am 1. Mai wollen taz-Journalist:innen in Berlin eine Festnahme per Video dokumentieren. Die Polizei hindert sie daran, indem sie Stroboskoplicht einsetzt.*
In der aktuellen Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen belegt Deutschland Platz 14 von insgesamt 180 Ländern. Damit ist die Bundesrepublik im Vergleich zum Vorjahr um drei Ränge zurückgefallen. Obwohl die Pressefreiheit im Grundgesetz (Art. 5 GG) verankert ist und die Polizei sogar als Schutzfunktion für Medienschaffende da sein soll, sieht es in der Praxis leider anders aus.
zum Beitrag16.05.2026 , 14:47 Uhr
Dieter Nuhr - der sogar schon bei dem rechtspopulistischen Portal NIUS zu Gast war - bekommt eine Auszeichnung des Zentralrats der Juden?
Nuhr taucht ja auch regelmäßig in der Berichterstattung von NIUS auf, wenn das Portal Ausschnitte aus seiner ARD-Sendung „Nuhr im Ersten“ aufgreift, wo Nuhr seine Sicht auf Wokeness, Debattenkultur, das gesellschaftliche Klima und über Fridays for Future oder der Letzten Generation redet – was oftmals Beschwerden auslöst.
Nun ja, der Zentralrat der Juden wird schon wissen was er macht.
zum Beitrag16.05.2026 , 13:11 Uhr
taz: *Inflation in Deutschland*
Und weil die Inflation in Deutschland immer mehr ansteigt, haben sich unsere "Volksvertreter" ihre Diäten (Abgeordnetenentschädigung) von 11.833 Euro jetzt auf 12.330 Euro (ab 1. Juli 2026) erhöht, während der kleine Bürger eine echte Diät machen darf.
zum Beitrag16.05.2026 , 12:28 Uhr
Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Alexander Budzier warnte im April 2026 eindringlich, dass Olympia die Stadt Hamburg real mehr als 10 Milliarden Euro statt der veranschlagten 6,1 Milliarden Euro kosten könnte. Solche ungeplanten Zusatzmilliarden treiben eine Stadt direkt in die Neuverschuldung.
Und dass Hamburger Politiker nicht mit Zahlen jonglieren können, hat man ja schon an der Elbphilharmonie gesehen. Die Elbphilharmonie wurde 2007 mit geplanten städtischen Kosten von 77 Millionen Euro gestartet und kostete den Hamburger Steuerzahlern am Ende 866 Millionen Euro (die reinen Baukosten beliefen sich auf 789 Millionen Euro) – also mehr als das Zehnfache.
zum Beitrag16.05.2026 , 11:57 Uhr
„Dem Sport ist zu aller Zeit und vor allem von allen Regierungen aus gutem Grund immer die größte Bedeutung beigemessen worden: er unterhält und benebelt und verdummt die Massen.“ [Thomas Bernhard (1931 - 1989), Schriftsteller]
Der Bau von olympischen Dörfern und Stadien zerstört lokale Ökosysteme. Millionen anreisende Fans und Athleten verursachen extreme Transportemissionen ("CO2-Fußabdruck"). Darüber hinaus verursacht Olympia regelmäßig Milliarden-Euro-Defizite für die Ausrichterstädte. Speziell gebaute Sportstätten - sogenannte "weiße Elefanten" - verfallen nach den Spielen ungenutzt, auch wenn Politiker vorher immer etwas anderes behaupten. Am Ende der Spiele tragen Steuerzahlende über Jahrzehnte die finanziellen Altlasten der Großevents.
Der "Gewinner" der Spiele ist ohnehin nur das IOC. Das IOC generiert über Medienrechte und Sponsoren regelmäßige Rekordeinnahmen (etwa 7,7 Milliarden US-Dollar im Zyklus bis 2024). Das IOC steht wegen mangelnder Transparenz ja ohnehin schon seit vielen Jahren in der Kritik.
Hamburger Politiker, die Hamburg nur mit Hilfe der Olympischen Spiele 'verschönern und verbessern' können, sollten sich vielleicht einen anderen Job suchen.
zum Beitrag14.05.2026 , 15:17 Uhr
taz: *Die Bundesregierung wirkt dagegen ideenlos.*
Die Bundesregierung - die im Grunde ja nur aus Friedrich Merz besteht - hat andere "Ideen" und da spielen Familien, die mit der Bahn fahren müssen, keine Rolle.
zum Beitrag14.05.2026 , 13:37 Uhr
*... das reflexhafte Niederbrüllen von Kritikern.*
So könnte man Ihren Kommentar durchaus lesen und interpretieren.
zum Beitrag14.05.2026 , 13:15 Uhr
Und wem haben wir das zu verdanken? Der CDU/CSU und einer SPD die mit Schröder immer neoliberaler geworden ist. Und jetzt haben wir sogar Friedrich-"BlackRock"-Merz als Kanzler, der wohl 'ab und zu' mal im Privatflugzeug über seine "deutschen Untertanen" fliegt und schaut ob die Arbeiter auch brav für seine reichen Aktienfreunde malochen.
Hier ein Foto von Merz in seiner zweimotorigen Propellermaschine vom Typ Diamond DA62 (taz-Foto) taz.de/Privatflugz...kandidat/!6065499/
Anstatt aber mal 'sozial und links' zu wählen, wählen schon viele Bürger 'asozial und rechts'. 😢
zum Beitrag13.05.2026 , 13:13 Uhr
Das muss alles aufhören, egal in welcher Partei der/die Volksvertreter:in ist. Und da mache ich bei die 'Die Linke' natürlich auch keine Ausnahme. Wie ich weiter unten schon geschrieben habe: 'Wer neben seiner gut bezahlten Volksvertretung noch komplexe Aufsichtsratsmandate oder Anwaltskanzleien führt, vernachlässigt zwangsläufig seine parlamentarischen Pflichten.'
Nebeneinkünfte (egal welcher Art) darf es für Politiker nicht geben, sonst ergibt der Artikel 48 Absatz 3 des Grundgesetzes nämlich keinen Sinn: "Die Abgeordneten haben Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung."
Das Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2007 stellte zwar klar, dass Nebeneinkünfte die Unabhängigkeit eines Volksvertreters gefährden können, dennoch sind sie rechtlich erlaubt, da das Mandat in Deutschland als ein „Mandat auf Zeit“ konzipiert ist und Abgeordnete nach ihrem Ausscheiden in ihren Beruf zurückkehren können müssen. Das ist zwar sehr nett vom Bundesverfassungsgericht, aber das macht natürlich auch Tor und Tür offen für Aufsichtsratsmandate in der Wirtschaft - die ja im Grunde Lobbyarbeit ist und dem Abgeordnetengesetz § 44a AbgG widerspricht.
zum Beitrag13.05.2026 , 11:21 Uhr
taz: *Für den Kanzler gab es Buhrufe und Pfiffe, ...*
Dann kann Friedrich Merz sich ja wieder im Spiegel beklagen, dass ihn keiner mag. Merz im Spiegel-Interview: „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“.
Das deutsche Volk hat auch noch nie so einen "Bundeskanzler" ertragen müssen. Dennis Radtke, Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), kritisierte das Pfeifkonzert beim DGB scharf und erklärte, einen Bundeskanzler pfeife man nicht aus. An der Äußerung von Dennis Radtke kann man sehr gut erkennen, dass die Leute aus der CDU sich anscheinend in einem anderen Land befinden, denn in diesem demokratischen Land (Art. 20 GG) darf man einen Kanzler natürlich auspfeifen, besonders wenn dieser "Volksvertreter" nur noch Politik für die Reichen und Mächtigen macht.
Friedrich Merz (CDU) hätte niemals Kanzler werden dürfen, denn er spaltet die Gesellschaft immer mehr und gefährdet damit den sozialen Frieden in diesem Land.
zum Beitrag12.05.2026 , 13:51 Uhr
1.) Ich sprach hier lediglich ein klassisches Spannungsfeld der Demokratie an. Kein Politiker soll auf Spenden oder Nebenjobs angewiesen sein (so steht es jedenfalls in Art. 48 Abs. 3 GG) um sein Mandat auszuüben. Der Artikel 48 GG geht also davon aus, dass Abgeordnete 'Vertreter des ganzen Volkes' sind und dann auch für das ganze Volk täglich ihre Arbeit machen; und nicht noch nebenbei gut bezahlte Jobs in der Wirtschaft inne haben sollen. Wer neben seiner gut bezahlten Volksvertretung noch komplexe Aufsichtsratsmandate oder Anwaltskanzleien führt, vernachlässigt nämlich zwangsläufig seine parlamentarischen Pflichten.
2.) Ich habe auch nicht von "lieber weglassen", sondern von "lieber beschäftigen" geschrieben. Wir beide hatten ja schon einige politische Meinungsverschiedenheiten hier in der taz ausgetragen, also sollten Sie wissen, dass ich solche 'Veränderung meiner Worte' sofort bemerke.
3.) Ich habe auch nichts dagegen, wenn die in der taz schreibenden Konservativen und Neoliberalen sich zur Springer-WELT begeben, denn die WELT ist ja mit ihrer inhaltlichen Nähe zur CDU/CSU ohnehin schon lange das "Parteiblatt" der Union.
zum Beitrag12.05.2026 , 12:50 Uhr
Parkfläche in echte Quadratmeter umzurechnen; da bin ich noch gar nicht drauf gekommen. 👍
In Berlin gibt es rund 1,28 Millionen öffentliche Parkplätze an Straßen und Plätzen. Ihre Schätzung von 12 qm pro Parkplatz ist sehr gut. Wenn man 12 qm mit 1,28 Millionen multipliziert, dann kommt eine riesige Fläche heraus.
Ich habe eben mal spaßeshalber die KI nach Spielplätzen gefragt und die sagte: "Auf der Gesamtfläche aller Berliner Parkplätze könnten theoretisch rund 16.000 neue Spielplätze entstehen."
Berlin nimmt derzeit allerdings etwa 114 bis 118 Millionen Euro pro Jahr durch Parken ein. Und was sind schon Spielplätze, Grünflächen oder Radfahrwege gegen eine Parkfläche die man "vermieten" kann?
Die Union (CDU/CSU) wird weiterhin für Autos in der Stadt sein. Aus klimatologischer Sicht wären Bäume für Großstädte wie Berlin natürlich wichtiger als Parkplätze, alleine schon um die Folgen des Klimawandels abzufedern. Während asphaltierte Parkplätze Wärme speichern und sogenannte urbane Hitzeinseln verstärken, wirken Bäume als natürliche Klimaanlagen.
Aber mit so etwas beschäftigen sich CDU-Politiker erst dann, wenn der Klimawandel die große Keule herausholt und es zu spät ist.
zum Beitrag12.05.2026 , 11:51 Uhr
In der CDU/CSU findet man solche "Heuchler" natürlich nicht, denn da deckelt keiner seine Abgeordnetenentschädigung.
Von Jens Spahn - der den Steuerzahlern Milliarden Euro kosten wird (Maskendeals) - würde man sich eine Deckelung seines "Gehalts" zwar wünschen (damit er wenigstens etwas von dem vielen Geld zurückzahlt), aber der "werte Herr" bekommt als Fraktionsvorsitzender der Union sogar das Doppelte ausgezahlt.
Während die CDU/CSU Geldbeträge nicht so gerne detailliert veröffentlicht - wie etwa die Grünen und 'Die Linke' - liegt das "übliche Niveau" für Unions-Fraktionsvorsitzende allerdings bei einer 'Zulage' von rund 12.000 Euro zusätzlich pro Monat. Insgesamt beläuft sich das Brutto-Monatseinkommen (ohne Pauschalen und Nebeneinkünfte) von Jens Spahn auf ca. 24.000 Euro. Spahn erzielt zusätzlich auch regelmäßig Einkünfte aus Nebentätigkeiten, beispielsweise durch Vorträge oder Buchveröffentlichungen. Details zu seinen aktuellen Nebenverdiensten werden auf Abgeordnetenwatch veröffentlicht.
Und wer würde dem netten Herrn Spahn diese 24.000 Euro (plus Nebeneinkünfte) im Monat missgönnen? 😉
Lasst uns also lieber weiterhin auf 'Die Linke' einprügeln, denn das macht mehr Spaß.
zum Beitrag12.05.2026 , 10:51 Uhr
Anstatt sich jetzt über so etwas "aufzuregen", sollte man sich lieber mal mit den Nebeneinkünften der Politiker (Spitzenreiter ist die CDU) beschäftigen. Die Nebentätigkeiten der Bundestagsabgeordneten sind vielfältig und reichen sogar bis zu gut bezahlten Mandaten in der Wirtschaft. In der laufenden Periode wurden insgesamt schon über 51 Millionen Euro an Nebeneinkünften gemeldet.
Art. 48 Abs. 3 des Grundgesetzes: "Die Abgeordneten haben Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung."
Nun ja, von den 11.833 Euro (12.330 Euro ab 1. Juli 2026) können viele unserer "Volksvertreter" wohl nicht leben, deshalb müssen Politiker sich ja auch noch nebenher etwas dazu verdienen.
Wenn man sich Art. 48 Abs. 3 GG mal genau anschaut, dann steht da etwas von "Unabhängigkeit sichernde Entschädigung". Ich will jetzt lieber nicht darüber nachdenken, ob Politiker wirklich noch unabhängig sein können, wenn sie Aufsichtsratsposten etc. neben ihren Politiktätigkeiten inne haben.
In einer linken Zeitung sollte man sich lieber damit beschäftigen und nicht den Konservativen hier "Futter" geben, damit die sich über 'Die Linke' mal wieder künstlich aufregen können.
zum Beitrag11.05.2026 , 22:56 Uhr
Wenn Deutschland seine Klimaziele verfehlt, drohen keine "Bußgelder" im klassischen Sinne an eine Weltpolizei, aber es entstehen massive finanzielle Kosten durch EU-Recht und juristische Konsequenzen im Inland.
Aber bis dahin ist Katherina Reiche schon wieder eine gut bezahlte Managerin in der Wirtschaft und sagt dann sicherlich: „Mein Name ist Hase, ich wusste von nichts“.
zum Beitrag10.05.2026 , 14:10 Uhr
Sich auf dem "Feld der Ehre" abschlachten zu lassen. 💀
In den beiden Weltkriegen nutzten übrigens Generäle und Politiker den Begriff ("Feld der Ehre") massiv, um von der grausamen Realität des Sterbens abzulenken und die Soldaten ideologisch zu binden.
Politiker waren allerdings schon damals nur sehr selten auf dem Schlachtfeld und Generäle waren auch eher im sicheren Kommandostand. Man fragt sich schon, wo deutsche Politiker bei einem Krieg wohl heutzutage wären.
Das massive Aufrüsten, was Deutschland jetzt betreibt, ist ja auch schon so eine Art "Säbelrasseln". Vielleicht sollte unsere Regierung mal einen Gang herunterschalten, aber dann würden wohl die Lobbyisten aus der "Kriegsindustrie" mächtig 'Sturm laufen'.
zum Beitrag10.05.2026 , 13:28 Uhr
taz: *Der Entwurf von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) für das neue Heizungsgesetz, das Gebäudemodernisierungsgesetz, ist ein fataler Rückschritt. [...] Es wird wohl nicht mehr lange dauern, dann wird das deutsche Klimaziel von der Regierung offensiv infrage gestellt – wie es Ministerin Reiche bereits getan hat.*
Für wen macht Katherina Reiche eigentlich Politik? Nun ja, für uns Bürger und unsere Kinder und Enkel sicherlich nicht. Von uns Bürgern bekommt sie aber dennoch ein gutes Ministergehalt (aus Steuergeldern) gezahlt. Ist das nicht paradox?
Und mit Kanzler Merz (CDU) - der die klimaschädliche Industrie und damit die Gewinne der Großaktionäre wieder nach ganz oben bringen möchte - wird es ohnehin keinen Klimaschutz geben.
zum Beitrag10.05.2026 , 12:48 Uhr
Die CDU plakatierte: „Autos verbieten verboten“
Typisch CDU 😠
Der Kraftfahrzeugbestand in Deutschland erreichte 2026 mit 61,3 Millionen Kfz einen neuen Höchststand, was einem Anstieg von +0,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Einwohnerzahl Deutschlands wird für Mitte 2026 auf ca. 83,6 bis 83,7 Millionen Menschen geschätzt.
Der Bestand an Personenkraftwagen in Berlin (1,23 Millionen PKW) ist in den vergangenen Jahren leicht zurückgegangen oder stagnierte, trotz wachsender Bevölkerung.
Autofreie Städte werden allerdings nicht von "links-grünen Politikern" durchgesetzt und schon gar nicht von den autofreundlichen Politikern der CDU/CSU, sondern der Klimawandel wird den Menschen irgendwann klar machen, dass der Blödsinn mit Autos in Städten endlich vorbei sein muss – und da ist es dann auch egal, ob die neuen Autos alle elektrisch fahren, denn Autos verbrauchen sehr viel Raum in den Städten.
Viel 'Raum', wo man lieber Natur (Bäume etc.) wachsen oder Kinder gefahrlos spielen lassen sollte.
In Deutschland kommen aktuell (Stand Mai 2026) statistisch etwa 591 bis 593 Personenkraftwagen (PKW) auf 1000 Einwohner. Das entspricht einem Verhältnis von etwa 1 PKW pro 1,7 Personen.
zum Beitrag09.05.2026 , 12:46 Uhr
taz: *Per Brief erfragt die Bundeswehr aktuell, wer von den 18-jährigen Lust auf Schlammkriechen und Ballern hat. [...] Die Bundeswehrbriefe ungeöffnet zwischen zwei Pizzakartons ins Altpapier zu schmeißen, ist dabei nicht ihre einzige Methode, sich gegen den Wehrdienst zu wehren.*
Das Vorgehen der Bundeswehr ist ein klassischer Verwaltungsakt mit Zugangsfiktion (§ 41 Abs. 2 VwVfG). Das bedeutet: Ein Brief gilt drei Tage nach der Aufgabe bei der Post als bekannt gegeben. Die Bundeswehr verschickt die Wehrdienst-Fragebögen derzeit als einfachen Brief per Post und nicht als Einschreiben - denn das zusätzliche Geld für ein Einschreiben möchte man sich wohl sparen. Da über 70 % der jungen Männer aber brav antworten, funktioniert dieses Massenverfahren wohl sehr gut.
Braucht man tatsächlich wieder so viele Soldaten in Deutschland? Nun ja, es sieht eher danach aus, dass Rüstungskonzerne für ihre Kriegswaffen Soldaten brauchen. Und das Rüstungslobbyisten Einfluss auf das politische Geschehen nehmen, ist ja schließlich auch kein Geheimnis. Für das Jahr 2026 plant Deutschland eine massive Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf über 108 Milliarden Euro.
zum Beitrag06.05.2026 , 16:57 Uhr
So sehe ich das auch. Und wer tatsächlich glaubt, man könne auf der Plattform eines rechten Milliardärs dort mit seinen rechten Fans vernünftig diskutieren, der lebt in einer Traumwelt.
Demokratische Politiker sollten sich ohnehin von X fernhalten. Die AfD ist übrigens sehr aktiv auf X unterwegs und erzielt dort im Vergleich zu anderen deutschen Parteien eine überproportional hohe Reichweite.
zum Beitrag06.05.2026 , 16:32 Uhr
taz: *Der Klimaschutz sei zu moralisch, moralisierend, moralistisch, hört man oft.*
Moral kann man nun einmal nicht an der Börse handeln. An der Börse wird Moral nur als Risikofaktor angesehen.
Studien deuten darauf hin, dass etwa 7 Prozent der börsennotierten Unternehmen (besonders aus den Bereichen Kohle, Öl und Gas) ihren Wert halbieren könnten, wenn die Klimapolitik drastisch verschärft wird. Mächtige Konzerne im Bereich fossiler Brennstoffe haben natürlich ein Interesse daran, dass alles 'beim Alten bleibt' und kümmern sich nicht um "Moral". Die Branche der fossilen Brennstoffe hielt zwischen 2019 und 2024 über 1000 Treffen mit EU-Beamten ab, unterstützt durch ein Lobbybudget von rund 64 Millionen Euro. Die Moral wurde sicherlich nicht zu diesen 1000 Treffen eingeladen.
taz: *„Moral ist die Abwägung und Versöhnung von Interessen – auch von Menschen, die noch nicht geboren sind, und Menschen am anderen Ende des Planeten.“*
Ob Friedrich Merz, Katherina Reiche und die gesamte CDU/CSU das auch so sehen?
Ein Jahr nach Amtsantritt von Merz bleiben die Pläne für den Ausbau erneuerbarer Energien auch weiterhin in der Schublade, während fossile Subventionen beibehalten werden.
zum Beitrag05.05.2026 , 23:52 Uhr
So lange Merz keine Jugendlichen 'verklagt', nur weil die ein paar pubertierende Witze machen, kann der Mann "klagen" so viel er will.
Merz beklagte ja im SPIEGEL die Verrohung der Kommunikation auf sozialen Plattformen, wo er regelmäßig persönlich angegriffen werde. Das muss allerdings jeder aushalten, der eine Person des öffentlichen Lebens ist – also auch ein Kanzler Merz. Außerdem sollte Merz, der ja bekannt für seine polarisierende Rhetorik ist, nicht so "zartbesaitet" sein.
zum Beitrag05.05.2026 , 17:44 Uhr
taz: *Merz kritisiert die SPD für ihre angeblich fehlende Kompromissbereitschaft. Das ist unklug – und dürfte für den Kanzler nach hinten losgehen.*
Das wird Friedrich Merz egal sein, denn der arbeitet nur sein Programm ab und gefährdet damit immer mehr die Demokratie in diesem Land.
Ich habe mit der CDU nichts am Hut, aber ein Kanzler Daniel Günther wäre mir jetzt tausendmal lieber als dieser BlackRock-Mann. So sehr ich Merz auch weghaben will, aber Neuwahlen wären momentan eine dumme Idee, solange die AfD noch nicht vom Bundesverfassungsgericht verboten ist. Friedrich Merz bremst aber sogar ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht.
Bevor jetzt wieder belehrende Kommentare kommen. Ja, ich weiß, die Entscheidung für ein Verbotsverfahren liegt nicht allein bei Merz, sondern erfordert ein Verfahren von Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung.
Solange das Damoklesschwert AfD aber über unseren Köpfen schwebt, kann die Merz-Union den Sozialstaat ungestört demontieren, weil die SPD es nicht wagt einen Koalitionsbruch zu riskieren. Man kann über die SPD ja gerne schimpfen - mache ich ja auch - aber sie möchte nicht, dass dieses Land der AfD ausgeliefert wird.
zum Beitrag04.05.2026 , 23:24 Uhr
Das sind gute Fragen.
Wir wissen alle, dass Mephisto hinter Faust steht und ihn lenkt; aber wir wissen nicht, wer hinter unseren Politikern steht. Und wir wissen auch nicht, ob sie im Grunde nicht sogar gern "gelenkt" werden.
Eine Demokratie lebt nicht vom Wahlzettel alle vier Jahre, sondern von der ständigen Wachsamkeit und Kontrolle durch die Bürger. Aber wo sind die wachsamen Bürger? Nun ja, während wichtige politische Entscheidungen 'still und leise' im Hintergrund getroffen werden, konzentrieren sich die Bürger lieber auf alberne Unterhaltung.
Der Soziologe Neil Postman (1931 - 2003), der das Buch „Wir amüsieren uns zu Tode“ geschrieben hat, warnte schon vor 40 Jahren davor, dass eine Demokratie nicht durch Zensur stirbt, sondern dadurch, dass die relevanten Informationen in einem Meer von Belanglosigkeiten untergehen.
zum Beitrag04.05.2026 , 22:44 Uhr
Ich schrieb von berechtigter Kritik gegenüber Merz, die man in unserer (noch) funktionierenden Demokratie selbstverständlich sachlich und vernünftig vorbringen darf. Ich sprach 'nicht' von infantilen Beleidigungen ("Leck Eier" u.s.w.), die manche Jugendliche von sich geben. Das sind nur dümmliche Beleidigungen, die man in diesem "Rechtsstaat" allerdings sofort mit § 188 des Strafgesetzbuches (StGB) verfolgt - was „bei näherem Hinsehen“ aber oftmals auch schon mehr als lächerlich ist.
zum Beitrag04.05.2026 , 13:39 Uhr
taz: *Deshalb mein Appell: Seid vorsichtig mit diesem weichen Ei!*
Nach etwa einem Jahr im Amt sind die Beliebtheitswerte von Friedrich Merz laut aktuellen Umfragen deutlich gesunken. Da hat der Mann aber auch fleißig dran gearbeitet („Problem im Stadtbild“, „Fragen Sie mal Ihre Töchter!“, „Schluss mit Kuscheln“, „Die Bürger sollen länger arbeiten“ u.s.w.).
Kritiker empfinden seinen rhetorischen Stil immer mehr als herablassend, polarisierend, besserwisserisch und in der Art und Weise wie er komplexe Probleme auf einfache Schlagworte reduziert, sehr "merkwürdig" für einen Staatsmann. Die Oppositionsparteien werfen dem Kanzler sogar vor, durch seine Wortwahl gesellschaftliche Gräben zu vertiefen und von politischen Versäumnissen abzulenken.
Warum sollte man also vorsichtig mit Friedrich Merz sein? Der Mann ist ein gewählter Vertreter des Volkes und muss in einer Demokratie auch Kritik ertragen können; ansonsten kann er ja mit seinen 70 Jahren endlich in Altersrente gehen, dann muss er das alles nicht mehr "ertragen".
zum Beitrag04.05.2026 , 10:35 Uhr
Das Konservative - die hier in der linken taz immer mehr werden - Böhmermann nicht mögen, ist ja hinlänglich bekannt.
Jan Böhmermanns journalistische Arbeitsweise, im ZDF 'Magazin Royale', basiert auf aufwendigen Recherchen, oft in Zusammenarbeit mit Redaktionsmitgliedern, externen Journalisten und Rechercheplattformen, um gesellschaftskritische Themen satirisch aufzubereiten.
Böhmermann nutzt das Format des Faktenchecks, als ein satirisches Werkzeug, um Missstände aufzudecken – dafür hat man die 'vierte Gewalt' übrigens in diesem Land.
Dem britischen Staatsmann Edmund Burke wird der Begriff 'vierte Gewalt' zugeschrieben. Er soll 1787 in einer Parlamentsdebatte auf die Pressetribüne gezeigt und gesagt haben, dort sitze ein "vierter Stand", der wichtiger sei als die übrigen drei (Adel, Klerus und das einfache Volk).
Und das in der gut recherchierten ZDF Sendung 'Magazin Royale' die CDU/CSU oftmals den ersten Platz einnimmt, liegt nicht an Jan Böhmermann, sondern wohl eher an der "Politik" dieser Partei.
zum Beitrag03.05.2026 , 16:28 Uhr
taz: *Ein Gericht untersagt Wolfram Weimer die Einstufung eines Buchladens als linksextrem. Ein Rücktritt wäre jetzt angemessen.*
Rücktritt ist nicht so 'das Ding' in der CDU, wie man ja auch an Jens-"Masken"-Spahn gut sieht. Wolfram Weimer ist ja sogar parteilos, aber so ganz "parteilos" ist er in der CDU dann wohl doch nicht.
zum Beitrag03.05.2026 , 16:18 Uhr
Mit der CDU/CSU geht es 'moralisch und demokratisch' immer mehr bergab in diesem Land.
***Abschieben ist Teamsache: Der Islamist, Dein Freund und Helfer | ZDF Magazin Royale*** www.youtube.com/wa...v=UD6rrMJLihM&t=1s
zum Beitrag03.05.2026 , 13:58 Uhr
Keine Panik, denn wenn der Möchtegern-König in den USA abgewählt ist und ein echter und demokratischer Präsident wieder im Weißen Haus sitzt, dann kommen die US-Soldaten ganz schnell zurück, denn die USA nutzen ihre Militärstützpunkte in Deutschland primär als strategische Drehscheibe für globale Operationen.
Die Ramstein Air Base ist der größte US-Luftwaffenstützpunkt außerhalb der USA. Er dient als zentraler Umschlagplatz für Truppen und Fracht auf dem Weg in den Nahen Osten, nach Afrika und Osteuropa. Und eine Satelliten-Relaisstation ist in Ramstein laut Berichten entscheidend für die Steuerung weltweiter Drohneneinsätze.
Das Landstuhl Regional Medical Center ist übrigens das größte US-Militärkrankenhaus im Ausland. Es ermöglicht die schnelle Behandlung verwundeter Soldaten aus Einsatzgebieten, ohne den langen Rückweg in die USA antreten zu müssen.
Und so weiter und so fort ...
Vielleicht erzählt das ja mal jemand dem Orangenen, denn der hat ja bekanntlich von NICHTS eine Ahnung.
zum Beitrag02.05.2026 , 13:30 Uhr
Das wahre Problem kann man hier sehen: www.youtube.com/shorts/bGUw7OC2tx4
zum Beitrag01.05.2026 , 14:14 Uhr
Wolfram Weimer ist 'Staatsminister für Kultur und Medien', sowie ehemaliger Chefredakteur von WELT, Berliner Morgenpost, Focus und das von ihm gegründete Magazins Cicero.
Cicero ist ein Magazin für politische Kultur, das ursprünglich eher liberal-konservativ ausgerichtet war, mit der Flüchtlingskrise in Europa aber zunehmend politisch rechte Ansichten übernimmt.
Wolfram Weimer sicherlich 'der Richtige', der beurteilen kann, ob ein Buchladen "extremistisch" ist. 😉
Weimer ist übrigens auch noch Klimawandel-Skeptiker und hat als Chefredakteur des Focus über positive Auswirkungen der Erderwärmung geschrieben. Von Klimaforschern - wie z.B. Stefan Rahmstorf - und Organisationen wie Lobbycontrol wurde Weimer vorgeworfen, Desinformationen der "Klimaskeptiker-Lobby" verbreitet zu haben.
Schon merkwürdig, was für Leute in Friedrich Merz' Minister-"Truppe" sind.
zum Beitrag30.04.2026 , 00:48 Uhr
Man muss aber zugeben, dass Milliardär Peter Thiel und seine reichen Freunde - die sich so eine weltweite Überwachung ausdenken - wenigstens schwarzen Humor haben, denn auch der Name der Software (Gotham) hat ja schon etwas Bösartiges an sich. Die fiktive Stadt 'Gotham City' ist nämlich die Heimat von Batman. Gotham City wird oft als düster, korrupt und von Kriminalität geplagt dargestellt.
Die Software wurde ursprünglich für Geheimdienste und das Militär konzipiert und soll wohl jetzt auch auf Normalbürger "losgelassen" werden.
zum Beitrag29.04.2026 , 23:45 Uhr
Der geniale Charlie Chaplin in "Der große Diktator". 👍
Chaplin wurde ja während der McCarthy-Ära in den USA als Kommunist oder zumindest als kommunistischer Sympathisant bezeichnet, denunziert und verfolgt; obwohl er "nur" ein tiefgründiger Humanist und Gesellschaftskritiker war, der sich intensiv für soziale Gerechtigkeit einsetzte.
zum Beitrag29.04.2026 , 21:54 Uhr
Da müssen Sie nicht mich, sondern die Entwickler dieser "Maschinen" fragen. Ich habe mir aber mal den Spaß gemacht, die KI mit Ihrer Frage zu "füttern". Zuerst kam die übliche Standardantwort, die man auch immer wieder von Konservativen liest. Das übliche Blabla, was ich seit Jahren höre, womit man das Problem schnell in die Ecke schieben möchte. Als ich dann aber "nachgebohrt" habe, kam die KI auch zu dem Schluss, dass man wohl mal über ein 'Bedingungsloses Grundeinkommen' nachdenken müsste, da der Homo sapiens in der neuen Arbeitswelt – nicht ganz, aber zu einem großen Teil – überflüssig wird.
Am Ende sagte die KI, und das fand ich besonders "menschlich" von ihr: "Wir müssten als Gesellschaft neu definieren, was den Wert eines Menschen ausmacht, wenn es nicht mehr die Erwerbsarbeit ist."
zum Beitrag29.04.2026 , 21:21 Uhr
taz: *... und könnten den Weg für umstrittene Programme wie Palantir ebnen.*
In "Der Herr der Ringe" sind die Palantíri magische Kristallkugeln, die als "Sehende Steine" bekannt sind. Der Name stammt aus der Elbensprache und bedeutet so viel wie "Weit-Seher" oder "Fern-Wächter".
Kritiker sehen in der Namenswahl eine beunruhigende Parallele zur Nutzung der Steine, die zur Überwachung und zum Kontrollverlust führen kann. Palantir Technologies ist ein umstrittenes US-Unternehmen, dessen Software Gotham von Sicherheitsbehörden weltweit zur massiven Datenanalyse genutzt wird, was Datenschützer als Werkzeug zur Totalüberwachung kritisieren.
Die Konservativen in Deutschland sind aber mal wieder begeistert und erkennen die Gefahr nicht – und auch nicht wohin so etwas laufen wird. Der dystopische Roman '1984' von George Orwell wird wohl langsam zur Wirklichkeit.
zum Beitrag29.04.2026 , 12:44 Uhr
Der 'konservative Seeheimer' Lars Klingbeil war schon immer "verschrödert".
Im Frühjahr 2026 forderte Klingbeil mit einer Rede, die an Schröders "Agenda 2010" erinnerte, harte Reformen und wirtschaftliche Stärke. Er forderte mehr Eigenleistung - ähnlich wie Schröder 2003 - und eine Stärkung der Wirtschaft durch mehr Arbeit.
Klingbeils Kurs als "Seeheimer" in einer Koalition mit der Union stößt auf erheblichen Widerstand beim linken Flügel der SPD; aber die soziale SPD von Willy Brandt ist ohnehin schon lange tot und wird auch nicht mehr auferstehen. Die heutige SPD ist nur noch der Steigbügelhalter von BlackRock-€DU-Merz und wird in den nächsten Jahre verschwunden sein. Hoffentlich gewinnt 'Die Linke' dann endlich mal an Zuspruch bei der Bevölkerung.
zum Beitrag29.04.2026 , 11:36 Uhr
Gern geschehen 😉
Auf Fun Facts bin ich durch Zufall gestoßen. Seit März 2026 gibt es Fun Facts. Es wurde von einem Kollektiv aus über 150 Kunstschaffenden ins Leben gerufen. Da der ÖRR im TV immer mehr eine "Hofberichterstattung für konservative CDU-Politiker" gleicht und mit der 'Vierten Gewalt' kaum noch etwas zu tun hat, bin ich froh, dass es Fun Facts jetzt gibt. Die Sendung Fun Facts verbindet humoristische Unterhaltung mit journalistischer Einordnung, die in Kooperation mit dem Recherchezentrum Correctiv entsteht.
Das Verhältnis zwischen dem Investigativ-Netzwerk Correctiv und Bundeskanzler Friedrich Merz ist durch eine Reihe kritischer Recherchen und Faktenchecks geprägt, die insbesondere seit dem Wahlkampf 2025 und Merz' Amtsantritt zugenommen haben.
Also genau das Richtige für mich. 😂🤣😂
zum Beitrag29.04.2026 , 11:19 Uhr
taz: *Wollte die SPD nicht wieder verstärkt die Interessen der arbeitenden Bevölkerung vertreten?*
Vielleicht wollte die SPD das ja tatsächlich, aber Merz, Linnemann und Spahn wollen das nun einmal nicht. Der Steigbügelhalter von Merz soll auch keine Politik machen, sondern nur alles brav abnicken, was die Merz-Union will.
Die Merz(CDU)/Söder(CSU)/Klingbeil(SPD)-Koalition treibt nur noch die kleinen Bürger vor sich her, während die Reichen in diesem Land immer reicher werden.
zum Beitrag29.04.2026 , 11:12 Uhr
Wir sind in Europa aber nur auf Platz 2 mit der Steuerhinterziehung. 😢 Diese lächerlichen 36 Milliarden Euro durch „Cum-Ex“- und „Cum-Cum“-Geschäfte sind ja auch nur Peanuts.
Eine im Auftrag der S&D-Fraktion des EU-Parlaments erstellte Untersuchung der University London ergab, dass jährlich den EU-Mitgliedstaaten schätzungsweise rund 825 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung entgehen. Deutschland liegt mit einem geschätzten jährlichen (!!!) Verlust von etwa 125 Milliarden Euro EU-weit auf dem zweiten Platz hinter Italien.
Eine bodenlose Frechheit, dass Italien vor Deutschland kommt. Es muss doch möglich sein, dass Deutschland endlich mal den ersten Platz bekommt - oder? 😎
Die Bürgerbewegung Finanzwende kritisiert Friedrich Merz (CDU) seit Jahren wegen seiner Verbindungen zur Finanzwirtschaft und seiner politischen Positionen. Im Fokus stehen dabei seine frühere Tätigkeit für den Cum-Ex-verstrickten Bankenverbund HSBC Trinkaus & Burkhardt sowie Bestrebungen, Kapitalanforderungen für Banken zu senken. Finanzwende fordert mehr Transparenz und Stabilität statt Lobbyismus.
zum Beitrag29.04.2026 , 10:45 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zentrales Credo lautet, dass Klimaschutz die industrielle Basis Deutschlands nicht gefährden darf. Merz warnt davor, dass Klimapolitik zu einer Deindustrialisierung führt. Er warnt auch davor, dass die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands durch zu strenge Auflagen (Klimaschutz) gefährdet wird und der Wohlstand in Deutschland dann abnimmt.
Mit dem merz'schen Wohlstand können sich ja alle Bürger ein Schlauchboot kaufen, nachdem die Wälder abgebrannt sind und der große Regen anfängt.
*Durch den Klimawandel entstehen gefährliche Kettenreaktionen zwischen Waldbränden und Überschwemmungen. Während längere Dürreperioden und Hitze das Risiko für intensive Waldbrände massiv erhöhen, führen diese Brände wiederum dazu, dass der Boden bei anschließenden Starkregenereignissen kaum noch Wasser aufnehmen kann.* [ARD-Mediathek, 2025]
zum Beitrag29.04.2026 , 10:22 Uhr
„Merz war zwar bei Blackrock, aber da war er nur Grüßonkel“
Das sagte Wolfgang Kubicki (FDP), als er bei WELT-TV (Springer) interviewt wurde. Ich ahnte ja schon immer, dass Kubicki in Wahrheit eine "links-grüne Socke" ist, der unseren kompetenten und beliebten Kanzler Merz jetzt sogar schon ins diffamiert. 😂🤣
zum Beitrag29.04.2026 , 10:09 Uhr
Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution und ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) wäre folglich der nächste logische Schritt, damit es nicht irgendwann zu sozialen Unruhen kommt. Bürger die noch selbstständig denken können, die wissen doch auch, dass die Arbeitslosenquote nur ein Produkt von gut bezahlten Statistikern der Bundesagentur für "Arbeit"/Jobcenter ist, aber die Schönung der Arbeitslosenzahl irgendwann an ihre natürliche Grenze kommt und dann nicht einmal mehr der naivste Bürger solchen Zahlen Glauben schenken wird. Das BGE ermöglicht sicherlich kein Leben im Luxus, aber vielleicht endlich einmal ein Leben in Würde für diejenigen Menschen, die seit Jahren in Hilfsarbeiterjobs von den Jobcentern gezwungen werden - und jetzt werden sie sogar schon von einem ehemaligen(?) BlackRock-Lobbyisten in Hilfsarbeiterjobs gezwungen, damit die Reichen noch reicher werden können.
Ein BGE wird es aber wohl erst dann geben, wenn die Wirtschaft sagt, dass es keine Arbeitsplätze mehr für den Homo sapiens gibt.
zum Beitrag28.04.2026 , 19:49 Uhr
Da habe ich noch etwas für Sie: *Die Steuerhinterziehung in Deutschland steht im Mittelpunkt dieser Folge von FunFacts mit Anne Brorhilker.* www.youtube.com/watch?v=1s1UTvL_yeU
Anne Brorhilker war Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Köln und erlangte durch ihre Ermittlungen zum Cum-Ex-Steuerbetrug internationale Bekanntheit. Im April 2024 beantragte sie wegen ihrer Zweifel am politischen Willen zur Aufklärung des Steuerskandals die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis. Seit Juni 2024 ist sie Vorständin der Bürgerbewegung Finanzwende.
zum Beitrag28.04.2026 , 14:14 Uhr
*Der Kapitalismus gilt aufgrund des Wachstumszwangs, der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und hoher Emissionen als Haupttreiber von Klimawandel, Artensterben und Umweltzerstörung. Da unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten unmöglich ist, führt dieses System zwangsläufig zur Zerstörung der Lebensgrundlagen, während soziale Ungleichheit zunimmt.*
Das hat übrigens dieses "linke Kampfblatt" Springer-WELT mal geschrieben.
Im Kapitalismus ist der Besitz von Produktionsmitteln (Kapital) der Schlüssel zur Macht und zu hohen Gewinnen, während die breite Masse überwiegend von Lohnarbeit abhängig ist. Die Begriffe 'Arbeitgeber' und 'Arbeitnehmer' stammen aus einer stark hierarchischen Zeit: Der eine "gibt" Arbeit, der andere "nimmt" sie an.
In Deutschland ist das Nettovermögen sehr ungleich verteilt; die reichsten 10 % besitzen rund 67 % des Gesamtvermögens - und dafür schuftet der 'Arbeitnehmer' täglich fleißig und brav.
Der Kapitalismus ist ein System, das Wohlstand nur für ein paar Menschen schafft, aber gleichzeitig soziale Ungleichheit und Umweltschäden verursacht.
So gesehen ist der Kapitalismus tatsächlich 'das Böse'. Mephisto hat halt überall seine Finger mit im Spiel.
zum Beitrag28.04.2026 , 12:10 Uhr
Bei Cum-Ex wurden Aktien um den Dividendenstichtag herum so schnell zwischen Beteiligten hin- und hergeschoben, dass die Finanzämter den Überblick verloren haben, wem die Aktie zum Zeitpunkt der Ausschüttung tatsächlich gehörte.
Wenn ein kleiner Bürgergeldempfänger aber 20 Euro von einem Freund oder Verwandten zugesteckt bekommt, dann schrillen sofort die Alarmglocken in diesem Staat und alle schreien: "Die faulen Bürgergeldempfänger pressen unseren Staat aus, obwohl sie doch im Geld schwimmen."
Der direkte Schaden für den deutschen Staat durch reine Cum-Ex-Deals wird auf mindestens 10 bis 12 Milliarden Euro geschätzt. Zählt man die verwandten „Cum-Cum“-Geschäfte hinzu, beläuft sich der Gesamtschaden in Deutschland auf geschätzt 36 Milliarden Euro.
Man prügelt aber lieber auf arme Bürger ein, anstatt mal das Hirn einzuschalten und sich Gedanken über die wahren Schmarotzer in diesem Land zu machen.
zum Beitrag28.04.2026 , 11:48 Uhr
**Damit jeder die gleiche Chance auf Wohlstand hat, brauchen wir ein deutlich besseres Bildungssystem.**
Und wenn alle Menschen so schlau sind wie die KI und so stark wie ein Roboter, dann wird 'alles gut'. 😄
In einer Welt voller Maschinen, Computer, Automaten, Regelungstechnik, Roboter und Künstliche Intelligenz (KI), wird der Mensch als Arbeitskraft überflüssig werden. Außerdem sieht der Kapitalismus den Arbeitnehmer schon lange nur noch als Kostenfaktor an - und dieser "Kostenfaktor" wird von Jahr zu Jahr immer mehr eliminiert.
Wenn die Menschheit überleben will (der Klimawandel spaßt nämlich nicht), dann muss sie ohnehin endlich mal mit einer 'Wirtschaftsschrumpfung' anfangen und den profitgierigen Wirtschaftsleuten ihr zerstörerisches Monopolyspiel "Wirtschaftswachstum" wegnehmen, Dazu muss aber endlich mal über ein neues Wirtschaftssystem nachgedacht werden, denn ganz ohne Wirtschaft geht es ja auch nicht - und ohne ein gutes Sozialsystem ohnehin nicht. Aber dazu braucht man weltweit mal intelligente Politiker, die nicht auf dem Schoß der umwelt- und klimazerstörenden Wirtschaftsbosse sitzen. Wir haben in Deutschland aber sogar Wirtschaftslobbyisten zu Politikern gemacht.
zum Beitrag27.04.2026 , 17:59 Uhr
Die Beliebtheit von Friedrich Merz ist stark gesunken, auch unter Unionsanhängern, wo erstmals eine Mehrheit unzufrieden mit ihm ist. Merz gilt als der unbeliebteste Regierungschefs der Welt und hat sogar Donald Trump hinter sich gelassen. Das muss man erst mal schaffen. 😂
Wenn die CDU mit diesem "Kanzler" nicht untergehen will, dann sollte sie Merz schnellstens in Rente schicken.
zum Beitrag25.04.2026 , 15:07 Uhr
Lenin wird ja das Zitat zugeschrieben: „Wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen sie sich vorher noch eine Bahnsteigkarte!“. Dieser Satz ist ein bekanntes Klischee über deutsche Ordnungsliebe und Bürokratie. Es symbolisiert, dass Deutsche selbst bei einer Revolution noch Regeln befolgen würden.
Und solange die Springerpresse (Bild, Welt) Werbung für neoliberale Politik macht - und die einfältigen Bürger nicht merken, dass sie am Nasenring durch die Zirkusmanege der Reichen gezogen werden - wird sich in diesem Land ohnehin nichts zum Guten ändern.
zum Beitrag25.04.2026 , 14:17 Uhr
Das ist keine Arroganz, sondern die Wahrheit.
Nach seinem Amtsantritt 1982 setzte sich Helmut Kohl (CDU) vehement für privates Fernsehen ein, um ein Gegengewicht zum damals als zu "links" empfundenen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu schaffen.
Panem et circenses (Brot und Spiele) = Die Bevölkerung soll damit von politischen Missständen, Korruption und dem Verlust demokratischer Mitsprache abgelenkt werden.
In seinen Satiren (um 100 n. Chr.) kritisierte Juvenal das römische Volk, das seine politische Macht und Verantwortung aufgegeben habe und sich stattdessen nur noch zwei Dinge wünsche: kostenloses Getreide (Brot) und öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen wie Gladiatorenkämpfe oder Wagenrennen (Spiele).
Das hat sich bis heute nicht geändert. Nur das Brot wird immer härter in der Merz-Union.
zum Beitrag25.04.2026 , 12:34 Uhr
Die Mehrheit - die Sie suchen - steckt in der Statistik. Mit mathematischer Statistik kann man aus einer Stichprobe mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung gewisse Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit schließen. Das Problem ist nur, dass der Bürger nicht mathematisch berechenbar ist und oftmals etwas sagt, was er politisch gerne hätte, dann aber am Ende doch gegen seine Interessen wählt.
Der Kabarettist Volker Pispers drückte es mal so aus: "Der Durchschnittswähler wählt gegen seine eigenen Interessen. Er wählt die Leute, die ihn ausplündern, und schimpft hinterher auf die, die ihn davor gewarnt haben."
Politiker setzen oft auf Angst (z.B. vor dem wirtschaftlichen Abstieg oder dem Verlust des Arbeitsplatzes), um Reformen durchzudrücken, die eigentlich nur einer kleinen Elite nutzen. Psychologisch gesehen nutzt die konservative-neoliberale Politik - und ihre "hauseigenen Medien" - tief sitzende Mechanismen aus, die den Verstand des kleinen Bürgers "kurzschließen".
zum Beitrag24.04.2026 , 13:26 Uhr
taz: *Die einzige Wählergruppe mit einigermaßen verlässlichen Sympathien für die müde wirkende Sozialdemokratie sind die RentnerInnen.*
Bei der Union sieht es doch nicht anders aus, denn auch deren größte Wählergruppe setzt sich aus Rentnern zusammen; die allerdings nicht an die Zukunft ihrer Enkel denken, sonst würden sie nicht CDU/CSU wählen.
Dass Friedrich Merz, als ehemaliger BlackRock-Lobbyist, vor allem die Interessen von Wirtschaftsbossen und Banker bedient ist klar, aber mit seiner unsozialen Politik treibt er auch immer mehr frustrierte Bürger in die Arme der AfD - und das ist mehr als erschreckend.
Friedrich Merz wird mit seiner neoliberalen Politik so weitermachen, denn die SPD wird es nicht wagen einen Koalitionsbruch zu riskieren, weil man damit derzeit dieses Land und seine Bürger der AfD ausliefern würde.
Jemand wie Friedrich Merz hätte niemals Bundeskanzler werden dürfen.
zum Beitrag13.04.2026 , 13:20 Uhr
Sehr gute Fragen die Sie hier stellen.
In Deutschland wird die Führung von Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) meist durch einen Vorstand (bei Aktiengesellschaften wie der Hochbahn) oder eine Geschäftsführung (bei GmbHs) wahrgenommen. Vorstände im ÖPNV verdienen je nach Größe des Verkehrsunternehmens und der Region sehr unterschiedlich. Die Spanne reicht von etwa 150.000 € bei kleineren kommunalen Betrieben bis zu über 1,2 Millionen € Jahresgehalt bei großen Konzernen wie der Deutschen Bahn (DB).
Die Deutsche Bahn AG (DB AG) ist ein 1994 gegründeter, 'weltweit tätiger Mobilitäts- und Logistikkonzern' mit Sitz in Berlin (man beachte das Wort "weltweit"), obwohl sich das Unternehmen zu 100 % im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland befindet und ja eigentlich nur uns Bürger von A nach B (und retour) in Deutschland bringen soll.
Nun ja, bei den Gehältern fahren diese sogenannten Manager sicherlich nicht mit U/S- oder der Regionalbahn - und mit Stadtbusse schon gar nicht. Deutschland ist aber bekannt dafür, dass es 'ein großes Herz für unfähige und überbezahlte Manager' hat, aber arme Schwarzfahrer auch schon mal wie Schwerverbrecher ins Gefängnis steckt.
zum Beitrag12.04.2026 , 15:41 Uhr
taz: *Ausgerechnet die Krawallkanone Wolfgang Kubicki soll die Liberalen retten.*
Treffend auf den Punkt gebracht. 😂
Die FDP liegt in aktuellen bundesweiten Wahlumfragen (Stand April 2026) bei etwa 3,5 bis 5 Prozent.
Es gibt also tatsächlich noch FDP-Wähler, die tatsächlich glauben, dass sie Multimillionäre oder sogar Milliardäre sind. Die FDP vertritt die Wirtschaftsmanager und das Kapital, und sonst nichts.
Die FDP muss endlich auf 2 Prozent runter, denn nur dann weiß man, dass sind die 2 Prozent der Bürger, die tatsächlich etwas von der "Politik" der FDP haben.
Die 'Mitte' braucht die FDP ohnehin nur als Stimmvieh, um über die 5 Prozent Hürde zu kommen. Die FDP macht doch schon seit vielen Jahren keinen Hehl mehr daraus, dass sie nur noch die Partei der Reichen und Mächtigen ist und ihre Politiker sich auch weiterhin nicht um Klimaschutz oder um die kleinen Leute kümmern werden, sondern nur darum, dass die Reichen noch reicher werden können.
Aber dafür braucht man die FDP nicht mehr, denn das übernimmt jetzt gänzlich der (ehemalige?) BlackRock-Lobbyist Friedrich Merz (CDU).
zum Beitrag11.04.2026 , 11:32 Uhr
Kommentar entfernt. Bitte beachten Sie unsere Richtlinien.
Die Moderation
zum Beitrag10.04.2026 , 21:25 Uhr
Jugendliche vermute ich hier weniger hinter den konservativ-neoliberalen Kommentaren. Ich glaube eher, dass das CDU/CSU-Rentner sind, die aus ihrer konservativen Denkweise nicht mehr herausfinden.
zum Beitrag10.04.2026 , 11:47 Uhr
Für Schwarzfahrer fordert der konservative Deutsche die 'öffentliche Auspeitschung auf dem Rathausmarkt' und für Klimazerstörer rollt er den 'Roten Teppich' aus und schwingt jubelnd sein Fähnchen. - (Ironie und Sarkasmus muss auch mal sein😄)
Der Untertan (verfasst von Heinrich Mann) ist einer der bedeutendsten Gesellschaftsromane der deutschen Literatur und wird als prophetische Warnung vor dem späteren Aufstieg des Nationalsozialismus gesehen. Wir sind ja auch schon wieder auf dem "rechten Weg" und ignorieren sämtliche Schilder die nach links zu einer friedlichen und sozialen Demokratie weisen. Arme Menschen werden wieder an den Pranger gestellt und die Reichen und Mächtigen geben mit Trommelschlägen den Takt an, damit der Deutsche gehorsam auf dem "neuen rechten Weg" marschieren kann.
Apropos Gehorsam. Gehorsam bezeichnet ja die bewusste Unterordnung unter Autoritäten wie Gesetze, Befehle oder sittliche Regeln - und darin war der Deutsche ja schon immer sehr gut, wenn man sich einmal die Deutsche Geschichte anschaut.
zum Beitrag09.04.2026 , 20:02 Uhr
Ich bin kein Bremer und auch nur sehr selten mal in Bremen - aber es ist nett, dass Sie mir so etwas vorschlagen.
Nun ja, ich habe jedenfalls keine Lust mehr, mich weiterhin mit Konservativen, Neoliberalen und Rechten(?) in der linken taz rumzuärgern und werde mal überlegen, ob ich hier überhaupt noch Kommentare schreibe. Ich habe ohnehin seit einiger Zeit das Gefühl, dass wir Linken/Sozialen hier in den Kommentaren schon in der Minderheit sind. Aber das ist nicht mein Problem, denn darüber muss sich die taz dann mal ein paar Gedanken machen.
zum Beitrag09.04.2026 , 09:54 Uhr
Ich wollte hier eigentlich gar nicht mehr schreiben, denn Sie sehen ja auch, was hier seit einiger Zeit los ist. Die Neoliberalen/Konservativen - und wie es ausschaut, wohl auch schon Leute mit einem Rechtsdrall - werden in der taz immer mehr und versuchen uns links-sozialen taz-Lesern ihr Weltbild aufzudrücken. Ich weiß auch nicht, warum ich mir das hier noch weiterhin antun soll.
zum Beitrag08.04.2026 , 19:54 Uhr
Ich habe aber wohl nicht so viel "Humor" wie Sie, denn Sie schreiben als Freund der 'neoliberal-konservativen Politik' hier seit Jahren in der taz und schimpfen auf alles was sozial und links ist.
zum Beitrag08.04.2026 , 18:12 Uhr
Die vollständige Umwandlung einer Großstadt in eine autofreie Stadt hätte ein massives CO2-Einsparpotenzial, da der Straßenverkehr in Deutschland knapp 20 Prozent der Treibhausgasemissionen verursacht. Ein Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel kann 'pro Person und Jahr' bis zu 1,6 Tonnen CO2 einsparen. Solange aber die mächtige Öl- und Autoindustrie überall das Sagen hat, wird sich nichts ändern.
Eine sofortige und absolut autofreie Welt ist natürlich utopisch. Autofreie Großstädte würden aber viel zur Einsparung von CO2 beitragen; aber darüber wollen Politiker (weltweit) natürlich nicht so gerne reden. Und bei uns in Deutschland kommt das Thema Klimaschutz mit Friedrich Merz ohnehin nicht auf den Tisch.
Ende Februar 2020 führte Luxemburg als erstes Land der Welt einen kostenlosen Nahverkehr ein. Seit Oktober 2022 ist auch in Malta der ÖPNV kostenlos. Seit 2025 ist der Nahverkehr in Belgrad kostenlos. Selbst in den USA gibt es schon Großstädte mit kostenlosem ÖPNV, etwa Albuquerque und Tucson. In Deutschland bieten einige Städte, darunter Augsburg, Erlangen, Pfaffenhofen und Monheim am Rhein, kostenlose Innenstadt-Zonen oder Linien an. Das ist ja wenigstens schon etwas.
zum Beitrag08.04.2026 , 13:39 Uhr
taz: *Justizministerin Hubig (SPD) findet, dass Menschen ohne Fahrschein nicht ins Gefängnis gehören. Sie wird am Widerstand aus der Union scheitern.*
Die größte und stabilste Wählergruppe der CDU/CSU sind traditionell ältere Menschen, insbesondere die Generation 60 Plus. Und wie kann man solche Bürger davon abhalten über die wahren Verbrecher und Schmarotzer in diesem Land nachzudenken? - Man gibt ihnen "Feinde", wie z.B. Ausländer, Arbeitslose, Linke und Grüne - und natürlich auch "verbrecherische schmarotzende Schwarzfahrer".
Justizministerin Stefanie Hubig und Politiker von Grünen und Linken setzen sich für eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens ein, um die Justiz und den Strafvollzug zu entlasten. Die Union (CDU/CSU) lehnt dies aber ab und warnt vor einem Signal, dass Rechtsverstöße folgenlos bleiben könnten.
Eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens wäre aber auch fatal für die Konservativen/Neoliberalen und auch für die Rechten, denn dann würden ja viele Gefängniszellen für Umwelt- und Klimaverbrecher, Steuerhinterzieher und andere echte Verbrecher frei werden.
zum Beitrag30.03.2026 , 14:37 Uhr
Niedecken: *Damals war die Springer-Presse der Hauptfeind, heute siehst du vor lauter Feinden den Wald nicht mehr.*
„Viel Feind, viel Ehr“ - dennoch ist es langsam ermüdend.
zum Beitrag28.03.2026 , 13:13 Uhr
taz: *Der misogyne Humor, den Ulmen als „Kunst“ inszeniert, entspricht eins zu eins seinen privaten Fantasien. Eine frühere Serie von ihm hieß „Who wants to fuck my girlfriend?“.*
Der Mann war wohl schon immer etwas merkwürdig.
Merkwürdig ist aber auch, dass in diesem Land nur etwa 3 Prozent der sexuellen Übergriffe (z.B. Vergewaltigungen) polizeilich angezeigt werden. Es besteht oft die Sorge der Frauen, dass eine Anzeige keine Konsequenzen für den Täter hat oder es an Beweisen mangelt (Aussage gegen Aussage). Dann kommt noch die Angst dazu, das Trauma durch polizeiliche Vernehmungen und Gerichtsprozesse erneut durchleben zu müssen, was viele Frauen abschreckt eine Anzeige zu erstatten.
Und was sagt unser Bundeskanzler zu sexualisierter Gewalt gegen Frauen? In einer Regierungsbefragung am 25. März 2026 bezeichnete Merz die Situation als "explodierende Gewalt" und verknüpfte diese primär mit Zuwanderergruppen. Er gab an, ein "beachtlicher Teil" der Täter komme aus diesen Gruppen.
Unser CDU-Kanzler haut nur noch in die Kerbe der AfD, anstatt das Thema ernst zu nehmen und dafür zu sorgen, dass betroffene Frauen durch polizeiliche Vernehmungen nicht noch mehr traumatisiert werden.
zum Beitrag27.03.2026 , 22:05 Uhr
taz: *Der Youtuber und Tierschutzdarsteller Robert Marc Lehmann tauchte derweil vor dem Kopf des Wals herum, ...*
'Tierschutzdarsteller Robert Marc Lehmann'?
Holla, was ist denn mit dem 'Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft' los, dass er so etwas boshaftes hier schreibt?
Hören wir uns doch einmal an, was der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann den Reportern am Timmendorfer Strand/Niendorf erzählt.
***"Der hat Angst": Robert Marc Lehmann über Walrettung*** www.youtube.com/watch?v=S-9l6Kyr604
zum Beitrag27.03.2026 , 15:05 Uhr
Schade, dass Sie so wenig Mitleid mit so einem herrlichen Tier haben. Ein Tier, das der Mensch schon fast mal ausgerottet hat. Im Jahr 1986 war die weltweite Population auf einen kritischen Tiefstand von geschätzt nur noch etwa 1.000 Buckelwalen gefallen.
Sie stellen hier auch eine "Rechnung" auf, die miteinander überhaupt nichts zu tun hat.
Diese "Rechnung" kann man übrigens auch umdrehen und 8,3 Milliarden (8.300.000.000) Menschen gegenüber den ca. 90.000 Buckelwalen stellen; und anschließend eine andere Frage in den Raum werfen, die für den Homo sapiens dann allerdings bei logischer Betrachtung nicht so gut ausgeht. Merken Sie, dass so etwas kompletter Unsinn ist?
Etwas mehr Mitgefühl für andere Geschöpfe sollte echte Menschlichkeit doch eigentlich ausmachen; denn sonst bleiben wir ja immer bei unserer Unmenschlichkeit und sehen auch weiterhin dabei zu, wie Tausende Menschen täglich verhungern oder durch sinnlose Kriege umkommen.
zum Beitrag27.03.2026 , 12:14 Uhr
Wenn man sich das Foto oben anschaut, dann sieht es so aus, als ob Willy Brandt sagen will: "Ich habe mit dieser SPD nichts zu tun, denn meine SPD war noch sozial".
zum Beitrag27.03.2026 , 11:58 Uhr
taz: *Familienministerin Prien (CDU) verteidigt den Umbau des Programms „Demokratie leben“. Die geförderten Projekte zielten zu sehr aufs „linksliberale Milieu“.*
So etwas geht für die Union (CDU/CSU) natürlich auch nicht. Da dreht man den Kopf dann lieber nach rechts und lächelt nett.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:53 Uhr
Collien Fernandes: „Ich stehe hier mit einer schusssicheren Weste und mit Polizeischutz und mit Security, weil ich Morddrohungen bekomme. Weil Männer – zu 100 Prozent Männer – mich killen wollen.“
Nein, das sind keine echten Männer. Ich würde ja gerne schreiben, dass das Schweine sind, aber damit beleidige ich nur die armen Hauschweine (Sus scrofa domestica) und denen tun wir schon genug an, indem wir sie als Schnitzel und Schinken verspeisen.
Wir - die echten Männer - distanzieren uns von solchen "Männern" und unterstützen natürlich die Frauen in ihrem Kampf gegen solche "Männer".
Es ist auch erbärmlich, dass wir in einem aufgeklärten Europa immer noch über sexualisierte Gewalt gegen Frauen reden müssen, denn so etwas sollte schon lange kein Thema mehr in einer normalen und funktionierenden Gesellschaft sein.
zum Beitrag27.03.2026 , 11:19 Uhr
taz: *... wird den jungen Männern eingeredet, sie stünden in einem regelrechten Krieg gegen die Frauen.*
Was ja schon verrückt ist, denn normalerweise laufen junge Männer den Frauen ja hinterher. Dass die zunehmende Verdummung und Verrohung der Jugend durch die 'sozialen Medien' hier eine sehr große Schuld hat, sollte aber eigentlich klar sein. Man braucht ja nur auf TikTok oder ähnliche Seiten zu gehen, um Tipps zu erhalten, wie man ein "richtiger" Mann wird. Da lesen die jungen Männer dann zum Beispiel solche dummen Sachen: *Echte Männer sind rechts, echte Männer haben Ideale, echte Männer sind Patrioten, dann klappt es auch mit der Freundin.* [Maximilian Krah, AfD].
"Die AfD dominiert TikTok". [Universität Potsdam, 02.09.2024].
'Die Anstalt' hat eine sehr gute Sendung über ***Die toxischen Weisheiten der Mannosphäre | Die Anstalt*** gemacht. www.youtube.com/watch?v=3QjuZqwyO5w
Aber auch Moritz Neumeier (Comedian) hat in Zusammenarbeit mit der 'heute show' das Thema behandelt. ***Laut, reich, mächtig – Was macht toxische Männlichkeit mit unserer Gesellschaft? | heute-show*** www.youtube.com/wa...v=o9ZfaYEWMfA&t=8s
zum Beitrag27.03.2026 , 10:27 Uhr
Friedrich Merz ist nun einmal Friedrich Merz, der ändert sich auch nicht mehr. Außerdem ist Friedrich Merz 'blackrockmäßig' unterwegs, da kann er sich nicht auch noch um "Frauenprobleme kümmern.
Der Mann hätte niemals Bundeskanzler werden dürfen, aber jetzt haben wir ihn nun einmal an der Backe und müssen das Beste daraus machen. Man kann eigentlich nur noch hoffen, dass Merz nicht auch noch mit der AfD demnächst Händchenhaltend durch Deutschland läuft.
zum Beitrag26.03.2026 , 16:34 Uhr
**... ein noch größeres wird auf unser Schulsystem zukommen, wenn die vielen Ehefrauen, die z. Z. als Lehrerinnen in Teilzeit im Schuldienst arbeiten und dann ...**
Das hat doch aber auch sein Gutes, denn 'dumme Bürger' sind ja bekanntlich 'gehorsame Bürger'. Und wer weiß, ob man solche dummen Bürger bei einer AfD/CDU-Koalition nicht irgendwann ganz dringend braucht. Wir sehen ja momentan, was dabei herauskommt, wenn ein Staat seine Bürger immer mehr verblöden lässt (siehe hierzu die MAGA-Bewegung in den USA).
Der Kabarettist Georg Schramm sagte ja auch schon vor vielen Jahren, dass die Produktion von "PISA-Idioten" wissentlich in Kauf genommen wird und warf den Verantwortlichen im Bundestag vor, das Bildungssystem systematisch verrotten zu lassen.
zum Beitrag26.03.2026 , 16:19 Uhr
Nach oben buckeln und nach unten treten, so kennt man den Deutschen. Und wenn er dann noch 'stramm marschieren' darf, dann ist der Deutsche vollends in seinem Element.
zum Beitrag26.03.2026 , 15:53 Uhr
taz: *Wer in Hamburg ohne Ticket Bus oder Bahn fährt, soll deswegen nicht mehr im Knast landen können. Dafür will sich die Hamburger SPD einsetzen.*
Das ist doch sehr erfreulich, denn dann werden wohl auch endlich mal Gefängniszellen für Umwelt- und Klimaverbrecher, Steuerhinterzieher und andere echte Verbrecher frei.
zum Beitrag26.03.2026 , 13:42 Uhr
taz': *Befürworter:innen erhoffen sich von einem Sexkaufverbot eine bessere Bekämpfung von Zwangsprostitution und dem damit verbundenen Menschenhandel.*
Armutsprostitution bekämpft man mit sozialer Politik und einem BGE. Zwangsprostitution bekämpft man mit schärferen Gesetzen. Frauen, die ihren Körper aber freiwillig anbieten, denen gibt man jegliche Unterstützung die auch andere 'Dienstleister' in Anspruch nehmen können. Die CDU/CSU/SPD hat davon aber nichts in ihrem Programm, sondern will mit den Verschärfungen des Bürgergelds die Armut in diesem reichen Land sogar noch vergrößern.
Vielleicht sollte man sich auch erst einmal über die versteckte "Sklaverei" (Paketzusteller, Reinigungskräfte etc.) in diesem Land Gedanken machen, anstatt Prostituierte, die oftmals gar nicht "gerettet" werden wollen, weil sie ganz genau wissen, dass ihre "Retter" nur im Deckmantel der "Nächstenliebe" ihre eigenen antiquierten Moralvorstellungen sogar noch im 21. Jahrhundert durchsetzen wollen.
Wenn dann noch von Menschenwürde gesprochen wird, obwohl es in diesem Land Obdachlosigkeit, Niedriglohnsklaverei, Rentner- und Kinderarmut gibt, dann weiß man doch, worum es wirklich geht.
zum Beitrag26.03.2026 , 13:07 Uhr
taz: *Wir müssen mehr arbeiten, verkündet der SPD-Chef. Er meint aber nicht die Normalverdiener, sondern das Ehegattensplitting, das Frauen abhält, Vollzeit zu arbeiten.*
Das ist aber nett, dass dieser überbezahlte "S"PD-Volksvertreter die Normalverdiener mal nicht zu noch mehr Arbeit heranziehen möchte, wie es ja der BlackRock-€DU-Mann gerne möchte.
Dass die Arbeitslosenzahl trotz "Schönung" der Bundesagentur für Arbeit/Jobcenter immer größer wird, davon hat Lars Klingbeil aber wohl noch nichts mitbekommen.
Wir brauchen ein neues Wirtschaftssystem - das weder Natur/Klima noch Menschen ausbeutet - und keine alten Phrasen aus dem letzten Jahrhundert.
zum Beitrag26.03.2026 , 12:34 Uhr
taz: *Laut einer aktuellen ARD-Umfrage glauben 71 Prozent der Befragten nicht mehr, dass die SPD eindeutig auf der Seite der Arbeitnehmer:innen steht.*
Dazu braucht man keine ARD-Umfrage, denn seit Gerhard Schröder ist die SPD keine Arbeiterpartei und auch keine Partei der kleinen Leute mehr - weshalb sollten die Arbeiter die SPD also noch wählen? Aber muss man deshalb dann gleich die AfD wählen?
Die Arbeitslosenzahl wird trotz "Schönung" der Bundesagentur für Arbeit/Jobcenter immer größer, aber der CDU/CSU/SPD-Koalition fällt nichts anderes ein, als die Arbeitslosen mit Verschärfungen noch mehr in die Arme der AfD zu treiben.
In dieser hochtechnisierten Welt voller Maschinen, Computer, Regelungstechnik und Automation - und der stetig ansteigenden Künstlichen Intelligenz (KI) und durch KI gesteuerte humanoide Roboter - wird es in naher Zukunft immer weniger Jobs für Menschen geben; aber darüber reden Politiker, von denen geistig immer noch viele in den 1950er Jahren leben, natürlich nicht gerne.
Dann kommt noch die Springerpresse hinzu, die ja auch lieber alles Linke und Soziale verteufeln, als sich endlich mal gegen die AfD zu positionieren.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:48 Uhr
taz: **Die Regierung will die kostenlose Mitversicherung Familienangehöriger einschränken.**
Nennen wir das Kind doch beim Namen, denn diese Regierung heißt "BlackRock-Fritz".
zum Beitrag26.03.2026 , 10:23 Uhr
Der Erfolg der AfD hat mehrere Gründe. Zum einen die unsoziale Politik der SPD seit Gerhard Schröder, wie ich ja oben schon geschrieben hatte. Zum anderen die zunehmende Verdummung und Verrohung der Jugend durch die 'sozialen Medien'. Immer mehr junge Leute mit dem IQ einer Eintagsfliege wählen die AfD, weil sie diese rechte Partei anscheinend "sehr cool" finden. Es sind aber nicht nur junge Leute mit dem IQ einer Eintagsfliege die AfD wählen, denn auch viele alte Leute wählen die AfD, weil sie sich ein "Zurück in die gute alte Zeit" erhoffen, die es aber aus mehreren Gründen nicht für sie geben wird - und mit den rechten Rattenfängern schon überhaupt nicht. Und dann kommt jetzt auch noch die unsoziale CDU-Merz-Politik hinzu, die viele Bürger auch in die Arme der AfD treibt.
Das ist alles sehr gefährlich, aber der einfältige Deutsche schimpft lieber weiterhin auf 'Die Grünen' und 'Die Linke', anstatt endlich mal sein Hirn einzuschalten.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:01 Uhr
taz: *Die Bundesregierung will zudem das Heizungsgesetz entkernen, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) den Ausbau von Wind- und Solaranlagen bremsen.*
Mit der Politik von Peter Altmaier (CDU) während seiner Zeit als Bundesumweltminister (2012 - 2013) und später als Bundeswirtschaftsminister (2018 - 2021) fing das "torpedieren" der 'Erneuerbaren Energien' doch an. Die „Altmaier-Delle“ beschreibt sehr gut den Einbruch beim Ausbau von Wind- und Solaranlagen, der auf seine Maßnahmen zurückgeführt wird.
Und wer war unter Peter Altmaier als Staatssekretärin tätig? Richtig, Katherina Reiche, die danach von 2020 bis 2025 als Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG tätig war und die jetzt als Wirtschaftsministerin unter Bundeskanzler Merz die Arbeit von Peter Altmaier fortführt.
Früher hatten wir Politiker, die still und heimlich nebenbei noch als Wirtschaftslobbyisten gearbeitet haben. Heute haben wir Wirtschaftslobbyisten als "Politiker", die ohne Scheu ihre Arbeit für die Reichen und Mächtigen machen.
zum Beitrag25.03.2026 , 11:59 Uhr
Früher hatten wir Politiker, die still und heimlich nebenbei noch als Wirtschaftslobbyisten gearbeitet haben.
Heute habe wir Wirtschaftslobbyisten, die sich als "Politiker" noch etwas Taschengeld (Steuergeld) hinzuverdienen, während sie ohne Scheu ihre Arbeit für die Reichen und Mächtigen machen.
zum Beitrag25.03.2026 , 11:27 Uhr
taz: *Die SPD-Spitze glaubt, dass ihr Bürgergeld schuld an den Wahlpleiten ist.*
Die SPD wird immer mehr ein Fall für die "Psychiater-Therapie-Couch". Aber mit etwas 'nachdenken' kann die SPD sich den Psychiater sparen. Wer hat denn damals die Axt an dem "S" in SPD angelegt und damit der SPD ihren Markenkern genommen?
Gerhard Schröder (SPD) sagte 2005 in Davos (Weltwirtschaftsforum): "Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt."
Mit diesem Satz von Gerhard Schröder fing alles Unsoziale in der SPD an. Dann wurde auch noch ein Überwachungsapparat (Jobcenter) für Arbeitslose geschaffen, während die Schröder-SPD gleichzeitig den Spitzensteuersatz für die Reichen von 53% (noch unter dem CDU-"Sozialisten" Helmut Kohl war der nämlich bei 53%) auf 42% gesenkt und die Veräußerungsgewinne von Kapitalgesellschaften auch noch steuerfrei gestellt hat.
Die 'soziale Brandt-SPD' ist schon lange tot und wird auch nicht mehr auferstehen. Die heutige Klingbeil-SPD ist nur noch der "Steigbügelhalter für BlackRock-Merz".
Wer noch sozial denken kann, der wählt nicht mehr die SPD, sondern 'Die Linke'.
zum Beitrag24.03.2026 , 12:08 Uhr
taz: **Seid leise, Männer!**
Warum sollen Männer jetzt leise sein? Normale Männer machen 'so etwas' nicht. Es gibt aber nun einmal Männer, die 'schlagen Frauen', 'vergewaltigen Frauen' und machen noch 'andere schlimme Dinge' mit Frauen. Aber das ist zum Glück nur eine Minderheit von "Männern", mit denen der normale Mann nichts zu tun hat und auch nichts zu tun haben will.
Es ist auch die Aufgabe vom Gesetzgeber, solchen "Männern" das Handwerk zu legen und es ist Aufgabe der Gesellschaft, so etwas schon vorzeitig im Kern zu ersticken; aber jetzt alle Männer als potentielle Täter in Verdacht zu nehmen, ist sehr widersinnig.
Und das Männer jetzt gefälligst die Klappe halten sollen und sich dazu nicht äußern dürfen, ist zwar - wenn man es von der Frauenseite betrachtet - nachvollziehbar, aber dadurch werden ja auch gleichzeitig alle normalen Männer mit solchen "Männern" auf eine Stufe gestellt.
Als Mann gebe ich aber zu, dass das Problem oftmals Männer sind, aber nun einmal nicht alle Männer. Wir normalen Männer verachten solche "Männer" und hätten auch lieber eine andere Welt - denn Gewalt von solchen "Männern" ist auch oftmals Gewalt gegen andere Männer (Kriege, Ausbeutung etc.).
zum Beitrag24.03.2026 , 11:09 Uhr
taz: **Dobrindt stoppt Demokratieprojekt**
Das ist ja erschreckend. Die Union (CDU/CSU) segelt mit Merz im Gewässer der AfD und Dobrindt hat das Steuerruder in der Hand.
"Wer die AfD stoppen will, muss die CDU/CDU stoppen", lese und höre ich jetzt des Öfteren - und das wird wohl auch stimmen.
zum Beitrag24.03.2026 , 09:24 Uhr
Ich habe von humanoiden Robotern gesprochen. Wenn man sich einmal die neuesten humanoiden G1-Roboter Modelle von Unitree Robotics anschaut, die chinesische Ingenieure entwickelt haben, dann kann man sich schon fragen, wie lange man eigentlich in Deutschland noch über Arbeitslose diskutieren - bzw. herziehen - möchte.
Ich lese auch immer wieder so etwas: *Es werden Experten für Prompt Engineering (das präzise Steuern von KI) sowie für KI-Compliance und Datenschutz gesucht.*
Herrlich, wie unwissend viele Bürger (und Politiker) sind und dass tatsächlich alles immer noch glauben, denn die KI fängt jetzt schon an sich selbst zu "betreuen"; und die Robot-Mechanik wird dann wohl auch von Robotern instand gesetzt werden. Ich weiß wovon ich rede, denn ich bin ein MINT-Absolvent, der damals in Halbleiterphysik auch 'kräftig an der Schraube gedreht hat', damit es heute so ausschaut wie es ausschaut. Und wie man aus allen arbeitslosen Bürgern (ohne höhere Schulbildung) auf die Schnelle sehr gut ausgebildete Ingenieure, Informatiker und Physiker macht, erzählt merkwürdigerweise niemand.
Aber vielleicht schaffen Sie es ja noch die nächsten 20 Jahre durch Produktionen zu "touren". Viel Erfolg.
zum Beitrag23.03.2026 , 19:07 Uhr
Was reden Sie denn da? Die soziale Willy-Brandt-SPD ist schon lange tot und wird auch nicht mehr auferstehen.
Und in einer Welt voller Maschinen, Computer, Automaten, Regelungstechnik, Roboter und Künstliche Intelligenz (KI), wird der Mensch als Arbeitskraft ohnehin überflüssig werden. Außerdem sieht der Kapitalismus den Arbeitnehmer schon lange nur noch als Kostenfaktor an - und dieser "Kostenfaktor" wird von Jahr zu Jahr immer mehr eliminiert.
Und damit die "Noch"-Arbeitnehmer keine Forderungen (bessere Arbeitsbedingungen, mehr Lohn etc.) stellen, hat man ja jetzt den Bürgergeldempfängern wieder alles 'zusammengestrichen', damit man sie als Abschreckung vorzeigen kann, falls der Arbeitnehmer frech aufbegehrt.
Wie sich die Reichen und Mächtigen wohl freuen, dass ihr perfides Spiel auch im 21. Jahrhundert immer noch funktioniert. Und auf eines können sich die Mächtigen auch verlassen, nämlich das der Deutsche lieber nach unten tritt, anstatt das wahre Übel sich anzuschauen - aber dafür müsste der Deutsche den Kopf mal nach oben richten.
"Ein Glück für die Mächtigen, dass die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt." (Johann Gottfried Seume, 1763 - 1810)
zum Beitrag21.03.2026 , 11:12 Uhr
**Tazi dürfen aber alle Bürger lesen, ...**
Dass in den taz-Kommentaren immer mehr Konservative, Neoliberale und wohl auch schon ein paar Rechte ihr "Weltbild" zum Besten geben, das merkt man ja seit einiger Zeit.
zum Beitrag21.03.2026 , 11:04 Uhr
taz: *Zusammenarbeit von Union und AfD - Im Notfall mit der AfD*
"Wer die AfD stoppen will, muss die CDU/CDU stoppen", lese und höre ich jetzt des Öfteren - und das wird wohl stimmen.
zum Beitrag19.03.2026 , 17:25 Uhr
**Der demokratische Staat - als "Mutter" des Landes - ist keine Privatperson und will mit den sensiblen Daten (ihrer "Kinder") KEIN Geld verdienen.**
Mit einem zusätzlichen "kein" wird der eine Satz im obigen Kommentar von mir sicherlich verständlicher.
Noch eine Ergänzung zur 'Schufa': Die SCHUFA Holding AG ist ein hochprofitables, privatwirtschaftliches Unternehmen, veröffentlicht jedoch keine klassische Bilanzsumme, die als "Gesamtvermögen" bezeichnet wird. Die finanziellen Daten zeigen jedoch, dass die SCHUFA durch den Verkauf von Bonitätsinformationen ein sehr starkes Geschäft betreibt, das zuletzt erneut gewachsen ist.
zum Beitrag19.03.2026 , 11:43 Uhr
taz: *„Spahn hat wieder die deutsche Bevölkerung angelogen“*
Das kann doch gar nicht sein, dass der nette Jens Spahn wieder einmal "nicht so ganz" die Wahrheit gesagt hat.
***Nein! Doch! Ohh! ... (Louis de Funes)*** www.youtube.com/watch?v=OL8Eh2XLp80
Friedrich-"BlackRock"-Merz, Carsten-"Märchenerzähler"-Linnemann und Jens-"Masken"-Spahn. Bei solchen 'Volksvertretern' frage ich mich als Bürger seit einiger Zeit, was in Deutschland alles schiefläuft, wenn solche Leute in unserem demokratischen Staat (Art. 20 GG) schon das Sagen haben.
zum Beitrag19.03.2026 , 10:41 Uhr
*Mit der Schufa begann es 1927 in Berlin: Walter und Kurt Meyer hatten eine Idee – eine zentrale Datenbank, die Verbrauchern den Zugang zu Krediten erleichtert und Unternehmen Sicherheit gibt.*, liest man nach ein paar Klicks im Internet.
Das ist ja alles schön und gut, aber warum werden 68 Millionen Privatpersonen 'ständig unter die Lupe' genommen, obwohl davon nur ein Bruchteil ab und zu mal eine SCHUFA-Auskunft benötigt? Die Schufa (SCHUFA Holding AG) verdient sehr viel Geld mit den Daten von ca. 68 Millionen Privatpersonen - und bis dato hat sich da merkwürdigerweise noch niemand Gedanken drüber gemacht.
Sie fragen: "Was könnte besser laufen wenn der Staat die Bonitätsauskunft organisiert?"
Der demokratische Staat - als "Mutter" des Landes - ist keine Privatperson und will mit den sensiblen Daten (ihrer "Kinder") Geld verdienen. Außerdem wird dann nur derjenige kurz unter die Lupe genommen, der auch tatsächlich in diesem Augenblick eine Auskunft über seine Kreditwürdigkeit benötigt. Es werden dann nicht ständig ca. 68 Millionen Bürger von einem Privatunternehmen "überwacht". Ein Privatunternehmen (!), was sich mit unseren sensiblen Daten auch noch dumm und dusselig verdient.
zum Beitrag19.03.2026 , 09:44 Uhr
taz: **Eine Bundespräsidentin könnte das Land verändern**
Eine Bundespräsidentin aus der CDU könnte das Land verändern? Bin ich hier noch in der taz oder doch schon in der CDU-nahen Springer-WELT?
Warum muss es überhaupt immer jemand aus einer Partei sein? Und warum wird der Souverän - also die Bürger - eigentlich nie gefragt, wen er/sie als Bundespräsident:in haben möchte? Stellt man sich so eine echte Demokratie vor?
zum Beitrag18.03.2026 , 13:56 Uhr
taz: **Die Schufa will transparenter werden und ändert ihr Punktesystem, doch das Unternehmen bleibt eine unangenehme, kontrollierende Instanz. [...] Liebe Schufa, ich will, dass du für immer gehst.**
Warum hat eine 'Privatfirma' überhaupt so viel Macht in diesem Land? Kritiker bemängeln schon lange die enorme wirtschaftliche Macht dieses privaten Unternehmens über die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Mietverträge, Mobilfunk, Kredite).
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in wegweisenden Urteilen das Geschäftsmodell der Schufa und die Nutzung von Scoring-Werten zwar massiv eingeschränkt - was zu einer grundlegenden Reform des Systems geführt hat - aber dennoch bleibt die Frage: Warum hat ein Privatunternehmen überhaupt so viel Macht in diesem Land?
[Die SCHUFA Holding AG ist eine private Aktiengesellschaft und keine staatliche Behörde. Als Deutschlands größte Wirtschaftsauskunftei sammelt sie Daten über das Zahlungsverhalten von über 68 Millionen Privatpersonen und mehreren Millionen Unternehmen, um deren Kreditwürdigkeit (Bonität) zu bewerten.]
zum Beitrag15.03.2026 , 12:42 Uhr
taz: *Der Kanzler sollte sich von seiner Wirtschaftsministerin trennen.*
Friedrich Merz und Katherina Reiche gehen 'Hand in Hand'.
BlackRock-Merz und Gas-Kathi sind Lobbyisten der Wirtschaft, aber bestimmt keine Volksvertreter.
***Haben Sie gas jetzt verstanden? | Die Anstalt*** www.youtube.com/watch?v=DiBmoMOmeck
zum Beitrag15.03.2026 , 12:19 Uhr
Anstatt auf 'Die Linke' zu schimpfen, sollte man sich das wahre Problem anschauen. Wir haben eine Merz/Söder-Union, die seit einiger Zeit mit ihren rechtslastigen und unsozialen Sprüchen für die AfD sogar noch Werbung macht.
Dann kommt noch die Springerpresse hinzu, die auch lieber auf alles Linke und Grüne einprügelt, als sich gegen die AfD zu positionieren.
'Die Linke' kann den Kampf aber ohnehin nicht ohne die anderen demokratischen Parteien (Grüne, SPD) aufnehmen. Ob die Grünen noch links-grün sind, das weiß ich nicht. Dass aber die einst linke und soziale SPD von Willy Brandt schon lange tot ist und jetzt nur noch als Steifbügelhalter der Merz-Union fungiert, das habe sicherlich nicht nur ich bemerkt.
Sie haben aber ansonsten recht, denn wenn nicht bald etwas geschieht, dann werden wir tatsächlich in einer Diktatur landen – oder wie auch immer man es dann nennen wird.
zum Beitrag14.03.2026 , 13:20 Uhr
80 Jahre nach dem 'Zweiten Weltkrieg' ist in Deutschland anscheinend wieder alles möglich.
taz: *Der Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern sieht die AfD als rechtsextremen Verdachtsfall.*
Ein Verdachtsfall bezeichnet in Recht und Verfassungsschutz das Vorliegen zureichender tatsächlicher Anhaltspunkte für eine Straftat oder verfassungsfeindliche Bestrebung, ohne dass dies bereits zweifelsfrei bewiesen ist.
Man möchte also einen Beweis (oder sogar einige Beweise), um Vermutungen in gesicherte Erkenntnisse umwandeln zu können. Wie viele Beweise braucht der Verfassungsschutz und das Verfassungsgericht eigentlich noch?
zum Beitrag12.03.2026 , 21:58 Uhr
*... hat er mit Hinsicht auf Vermüllung mit seiner Stadtbildaussage sicherlich recht gehabt.*
Dann kann Merz ja auch als oberster Volksvertreter mal dafür sorgen, dass die deutsche Hauptstadt wieder sauber wird. Aber außer törichte Sprüche bekommt der CDU-Mann wohl nichts hin.
*... arbeiten Sie an sich und sorgen Sie dafür, dass auch Berlin ...*
Mir reicht es schon, dass Hamburg in einigen Stadtteilen immer dreckiger wird; da muss ich mich nicht auch noch um die schmutzigen Straßen von Berlin kümmern.
zum Beitrag12.03.2026 , 13:09 Uhr
taz: **Berlin vermüllt und verroht.**
Friedrich Merz, der mit seiner "ethisch hochwertigen Politik" noch im Herbst 2025 dafür sorgen wollte, dass unsere 'Töchter' (und natürlich auch unsere Söhne) demnächst alle in einer schönen Stadt leben können (Merz: „Problem im Stadtbild“), sollte vielleicht mal mit Berlin anfangen und dafür sorgen, dass die Hauptstadt keine Müllhalde mehr ist.
zum Beitrag09.03.2026 , 16:15 Uhr
taz: *Am Wahlabend kündigte Spitzenkandidat Rülke an, Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen und vom Landesvorsitz zurückzutreten.*
Und alle anderen FDP-Politiker sollten sich bei Christian Lindner einen Porsche kaufen und in den Sonnenuntergang fahren – und zwar auf Nimmerwiedersehen.
zum Beitrag09.03.2026 , 14:23 Uhr
taz: *Eine Klatsche für Friedrich Merz*
Leider nicht, denn der BlackRock-Mann wird weiterhin den Sozialstaat bekämpfen und seine reichen Freunde noch reicher machen. Das Ergebnis der merz'schen Politik wird sein, dass die AfD in den nächsten Jahren noch mehr zulegt.
zum Beitrag08.03.2026 , 20:26 Uhr
taz: *Sind diese älteren Herren jetzt schon so lange verbeamtet, dass sie nicht einmal mehr wissen, was genau das Wort „Streik“ eigentlich bedeutet?*
Ein sehr gutes Beamtengehalt mit Aussicht auf eine gute Beamtenpension macht wohl einige Beamte denkfaul. Wenn man dann als älterer Beamter auch noch sicher sein kann, dass man selbst kein Soldat mehr spielen muss, dann kommt eben so eine Aussage ("Streiks nach Schulschluss") dabei heraus.
Ich empfehle geistige und körperliche Aktivität für den 'niedersächsischen Philologenverbandes (PHVN)', um das Hirn mal wieder in Schwung zu bringen.
zum Beitrag05.03.2026 , 09:31 Uhr
Bei Friedrich Merz könnte man schon auf den Gedanken kommen, dass er ein Statthalter von König Donald ist, der den Herrscher im Weißen Palast über den Fortschritt seiner Aufgabe informiert.
Ein Statthalter (lateinisch vices gerens oder locum tenens) ist eine Person, die in einem bestimmten Gebiet die Stellvertretung eines Herrschers oder eines Staates übernimmt.
zum Beitrag04.03.2026 , 10:31 Uhr
'Nach oben buckeln, nach unten treten', so kennt man Friedrich Merz.
zum Beitrag28.02.2026 , 10:41 Uhr
taz: *Schwarz-Rot will das Aus für fossile Heizungen zurückdrehen.*
Was heißt hier Schwarz-Rot? Zurückdrehen will es nur die schwarze Merz-Union. CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ('Gas-Kathi' war Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG, die - wie ihre Muttergesellschaft E.ON - auch im Bereich Gas und Gasnetze tätig ist) macht jetzt nur das weiter, was sie schon als Lobbyistin gemacht hat.
Und die SPD darf weiterhin den Steigbügelhalter für die BlackRock-Union machen; aber dafür bekommt die SPD irgendwann die "Rechnung" vom Bürger präsentiert, indem sie unter 10 Prozent fällt.
***Die Anstalt - Gas-Kathi*** www.youtube.com/shorts/3dZhMInTbMk
zum Beitrag27.02.2026 , 20:54 Uhr
taz: *CDU-Fraktionschef Jens Spahn erklärte fröhlich, dass es bald genug billiges grünes Gas geben wird. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch ist ein erfahrener Klimapolitiker, der weiß, dass dies Unfug ist.*
Jens Spahn natürlich wieder. Es reicht wohl nicht, dass die Bürger (Steuerzahler) für Spahns 'Maskenaffäre' viele Milliarden Euro zahlen dürfen. Ich dachte immer, wir leben in einer Demokratie, wo man unfähige Politiker auch wieder loswerden kann - aber das war wohl ein Trugschluss.
zum Beitrag27.02.2026 , 15:37 Uhr
Die Fans der CDU möchten das gerne unter den Teppich kehren und lieber wieder auf arme Bürgergeldempfänger eindreschen.
Jens-"Masken"-Spahn sollte sich mal ganz schnell einen Zweitjob suchen, damit er die Milliarden Euro - die wir Steuerzahler für Spahns 'Maskenaffäre' bezahlen dürfen - zurückzahlen kann.
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