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Report zu Superreichen in DeutschlandSei kein Idiot!

Ambros Waibel

Kommentar von

Ambros Waibel

Neue Zahlen zeigen, dass 5.000 Reiche ein Viertel des Vermögens besitzen. Mit so selbstbezogenenen Menschen kann man aber keine Gesellschaft machen.

Die ungefähr 5.000 Superreichen sind nicht nur superreich, sie sind auch superunerreichbar, nicht ansprechbar für meine Sorgen Foto: Pat Meise/plainpicture

A uf dem Weg von der Kita in die Redaktion kam mir heute früh ein Mann entgegen, der Chips aus einer Tüte aß. Ich war schon an ihm vorbeigegangen, als ich auf sein zaghaftes Zeichen reagierte und stehenblieb. Der Mann war zerlumpt und schmutzig, ob er 50 oder 80 war, hätte ich nicht sagen können.

Ich machte meine Tasche auf, kramte mein Portemonnaie hervor und gab ihm zwei Euro. Dann fragte er mich nach einer Zigarette und ich gab ihm zwei. Feuerzeug hatte er auch keines, da schenkte ich ihm meines, auch weil ich nicht in zu engen Kontakt mit ihm treten mochte.

Er bedankte sich und ich wünschte ihm alles Gute. Später am Schreibtisch wollte ich meine Stulle aus der Tasche holen und kam dann darauf, dass ich sie wahrscheinlich verloren hatte, als ich meine Tasche durchkramte, nach Kleingeld, Feuerzeug und Zigaretten. Ich schreibe diesen Text also hungrig.

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Superreiche sind superunerreichbar

Hungrig soll man bekanntlich nicht einkaufen gehen; und auch Forderungen zu stellen, die keine gesellschaftliche Basis haben, scheint mir sinnlos. Die circa 5.000 Superreichen etwa, die nach den neuen Zahlen des Global Wealth Report der Boston Consulting Group mehr als ein Viertel des Finanzvermögens in Deutschland besitzen, sind nicht nur superreich, sie sind auch superunerreichbar, nicht ansprechbar für meine Sorgen und schon gar nicht für die des Mannes heute Früh.

Sie gehören nicht zu dieser Gesellschaft, sie streuen breiter und global, wie es im entsprechenden Räuberjargon heißt, in renditestärkere Anlageklassen wie Aktien oder Private Equity. Sie entziehen der Gesellschaft ihr ständig anschwellendes Vermögen, was nichts anderes bedeutet, als dass sie sich der Gesellschaft selbst entziehen. In den Worten eines griechischen Beobachters vor mehr als 2.000 Jahren: „Die Reichen werfen das Ihrige lieber ins Meer, als es den Armen zu geben.“

Wenn sich also mit den Überreichen kein Staat machen lässt, dann muss sich der Rest Gedanken machen, wie er mit den tatsächlich rekrutierbaren Mitteln zurechtkommt, damit alle in Würde leben können; und zwar ohne im Geringsten Kompromisse einzugehen mit denjenigen, die auf noch mal ganz andere Weise die Gesellschaft zerstören wollen, indem sie nämlich Teile der Bevölkerung rassistisch ausgrenzen möchten und eine Art Sklavenhaltergesellschaft anstreben, die – wir sollten hoffnungsvolle Signale nie ignorieren – in Russland gerade auf ihren Totalzusammenbruch hinsteuert.

Die Griechen nannten sie „Idioten“

Wer wirklich in dieser Gesellschaft, in diesem Land lebt, wer Kinder großzieht und sich um die Alten und Kranken kümmert, steht vor der riesigen Herausforderung, sich nicht abstumpfen zu lassen vom täglichen Mangel und Elend. Diese Menschen treffen täglich Entscheidungen, im Beruf, in Engagement in Vereinen und sozialen Einrichtungen; und diese Entscheidungen sind oft unbequem, weil sie dem Privatleben Zeit entziehen, weil sie Opfer erfordern.

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Wenn wir nochmal zu den Griechen zurückgehen, die „Idiot“ nannten, wer sich als Privatperson versteht und sich für nichts engagiert als für sich selbst, dann sind die Reichen, die sich Entziehenden, ob sie sich nun Familienunternehmer nennen oder in Dubai herumlungern, die wahren „Idioten“, die nämlich nichts zur öffentlichen Sache beitragen oder jedenfalls weit entfernt von dem, was ihnen möglich wäre.

„Sei kein Idiot“ ist als Slogan wahrscheinlich erst mal langweiliger als „Get rich or die trying“ oder sogar als irgendwelches Lambo-Gelalle. Und ich würde jetzt auch lieber in meine Stulle beißen. Aber am Ende war mein Anhalten, meine noch so geringe Zuwendung heute Morgen, das Beste, was dieser Tag gebracht haben wird. Die Superreichen haben nichts verdient außer unserer tiefen Verachtung. Aber klarkommen müssen wir ohne sie. Wie hieß das mal? „Wir schaffen das!“

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Ambros Waibel
taz2-Redakteur
Geboren 1968 in München, seit 2008 Redakteur der taz. Er arbeitet im Ressort taz2: Gesellschaft&Medien und schreibt insbesondere über Italien, Bayern, Antike, Organisierte Kriminalität und Schöne Literatur.
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65 Kommentare

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  • Also da bin ich entspannt, wer reich ist , ist ja nicht gleich ein schlechter Mensch. Vielleicht hat derjenige ja für seinen Reichtum sehr hart gearbeitet, gespart , mit einer Firma für Arbeitsplätze gesorgt und gut Steuern bezahlt, also etwas für die Gesellschaft getan.



    Natürlich ist es für manchen erstrebenswerter sein Geld lieber auszugeben, keine Steuern und Abgaben zu zahlen und dann nach Umverteilung zu schreien.

    • @Filou:

      @ Filou



      Wer andere - seine Mitmenschen - für SICH hart arbeiten lässt, ohne diese Arbeitnehmer an dem erarbeiteten Gewinn entsprechend zu beteiligen, ist ein voll Asozialer nicht mehr & nicht weniger.



      Gegen solches unsoziales Gesockse kann man gar nicht genug gegen anschreien.

    • @Filou:

      Niemand behauptet irgendwo in dem Text, dass alle Reichen schlechte Menschen seien. Jedoch sind längst nicht alle so von hehren Grundsätzen durchdrungen, dass man auch nicht pauschal davon ausgehen kann, sie hätten ihren Reichtum mit harter Arbeit errungen. Das mag in Einzelfällen so sein, die Regel ist es nicht. Es sind Kapitalerträge, Erbschaften und fast immer ist die harte Arbeit von Arbeitnehmern geleistet worden, die lohnabhängig sind/waren.

  • An anderer Stelle* wirbt hier Frau Dribbusch für Verständnis, dass wir alle mal den Gürtel enger schnallen sollen, der Gedanke, das die armen Superreichen sich mal etwas beteiligen scheint abwegig zu sein.

    *) taz.de/Spar-Vorsch...rmeidbar/!6182186/

    • @Axel Schäfer:

      Sie sind nicht der Einzige, dem das auffällt. Die An- und Weltsicht ist in anderen Beiträgen durchgehend auch so.

  • Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos (Januar 2026) haben sich etwa 370 Millionäre und Milliardäre für höhere Steuern auf große Vermögen ausgesprochen. Extremer Reichtum sei eine Gefahr für die Demokratie, weil damit oft politischer Einfluss einhergehe, warnen die Unterzeichner in einem offenen Brief an Staats- und Regierungschefs. "Unsere Erfahrung lehrt uns, dass die Superreichen mehr Mitspracherechte haben als alle anderen. Das ist die unbequeme Wahrheit", heißt es in dem Schreiben. Die Lösung sei daher einfach: "Besteuern Sie uns, die Superreichen."

    Dass die Aktion erfolgreich sein wird, ist wohl unter den aktuellen politischen Machtverhältnissen eher unwahrscheinlich.



    In Deutschland sind die Lobbyisten in Schockstarre gefallen - sofort ausgebremst die Angelegenheit.

    Da könnte doch ein Funken Solidarität entstanden sein- und was wird gemacht?



    Nichts. Kein Interesse, zu gefährlich.

    Genauso ist doch die Mehrheit dieser erbärmlichen asozialen Clique von Superreichen.



    Nichts Neues im Endeffekt.

  • Wenn man über Überreiche spricht sollte man das Zinssystem



    nicht ganz außer acht lassen.



    Auch das sorgt dafür das sich das Geld bei großen Summen leistungslos üppig vermehrt ohne das die Grundsumme verändert.



    Und ja Inflation verändert die Kaufkraft aber nicht die Summe.



    Dazu eine kleine Anekdote.



    Ich hatte als 16 jähriger (1978) bei einer Sparkasse ein Sparbuch mit 100 DM. Ich bin damals umgezogen, neues Bundesland, Hotelfachschule, danach wieder weg, das Sparbuch komplett vergessen und durch die Umzüge wohl auch verloren gegangen.



    2008 zog ich wieder in das Einzugsgebiet der Sparkasse und als ich das ein Konto eröffnet habe wurde mit mitgeteilt das ich noch über ein "Konto" verfüge. Ich hatte das erste verneint aber an Hand der Daten hat es mir da langsam gedämmert. Aus den 100 DM sind im laufe der Zeit 254€ geworden, allerdings musste man mir 30€ abziehen weil ich das Sparbuch nicht mehr hatte und so ei Sparkonto hatte eher wohl geringe Zinsen. Auch Zinsen sollten überdacht werden.

  • Es zirkuliert das ca. zehnfache an Spekulationssummen um die Welt, als die arme Mutter Erde produzieren kann. Ob die Superreichen für alle Zeiten so reich bleiben?

    • @aujau:

      @aujau



      👍👍



      Bestimmt ist der Grund dafür, warum die Menschheit so interessiert nach anderen Planeten im Weltall sucht 😂

  • Danke!

  • "Sie gehören nicht zu dieser Gesellschaft, sie streuen breiter und global, wie es im entsprechenden Räuberjargon heißt, in renditestärkere Anlageklassen wie Aktien oder Private Equity. "

    Bedeutet also im Umkehrschluss, dass diese Gesellschaft sich dadurch auszeichnet, dass ihr der Zugang zu Aktien oder "Private Equity" verwehrt bleibt?

  • " Die circa 5.000 Superreichen etwa, die nach den neuen Zahlen des Global Wealth Report der Boston Consulting Group mehr als ein Viertel des Finanzvermögens in Deutschland besitzen, sind nicht nur superreich, sie sind auch superunerreichbar, nicht ansprechbar für meine Sorgen und schon gar nicht für die des Mannes heute Früh."

    Das trifft wohl auf sehr viel mehr Menschen zu und ist kein Kernmerkmal der "Superreichen".

  • Sich pauschal über reiche Menschen zu echauffieren, bzw. diese allesamt als „Idioten“ zu bezeichnen, ist genauso dumm, stumpfsinnig und kleingeistig wie die pauschale Bewertung von Arbeitslosen als „faules Gesindel“ o.ä. Die gleichzeitige Selbstbeweihräucherung, nur weil man jemandem 2 Euro und zwei Zigaretten gegeben hat (warum war das für diesen Artikel wichtig?!) liest sich für mich dann endgültig wie die „moralische“ Empörung, die gleichzeitig völlig substanzlos ist, da bis auf den negativen Narzissmus nichts inhaltliches des Artikels übrig bleibt. Sorry, liebe TAZ, aber das geht wirklich besser, das zeigen genug andere Artikel in dieser Zeitung zur gleichen Thematik.

    • @MarsiFuckinMoto:

      Die Ausführungen des Autors sind womöglich ehrlicher, als es womöglich jede Steuererklärung des von Ihnen wacker verteidigten Personenkreises sein kann. 😎👍

  • "Laut BCG profitierten Superreiche im vergangenen Jahr vor allem von Gewinnen an den Aktienmärkten."



    Also an Märkten, die schon lange nicht mehr von Gewinnerwartungen von Unternehmen getrieben werden, sondern von Hoffnungen auf weitere Kurssteigerungen.



    In die zunehmend ETF-Sparer hinein gelockt werden, deren Nachfrage natürlich die Kurse weiter hochtreibt.



    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Blase platzt. Wir können aber auch die viel geforderte Superreichensteuer von 20 % einführen, dann platzt sie sofort.

  • In D gibt es also nur 5000 Überreiche. Das ist totaler Blödsinn. Reiche Leute, die sich wie Asis benehmen, gibt’s in D wie Sand am Meer.

  • Das Ganze funktioniert natürlich nur, weil die Politiker willfähig mitmachen.



    Denn sie selbst profitieren natürlich auch von diesem System.



    Wenn nicht persönlich dann zumindest durch Zuwendungen an die Parteien.

    Wobei wir dann auch gleich beim Kern des Problems wären ...

    • @Bolzkopf:

      Der Kanzler ist ja selbst auch nicht so arm, der hat Verständnis für 5.000.

  • Nun ja, dass alle Überreichen per se böse und verachtenswert sind, erscheint doch irgendwie fraglich. Insbesondere löst dieser Ansatz keines der genannten Probleme.



    Dass anderen Menschen das Existenzrecht abgesprochen wird, ist eine Haltung, die sich in allen gesellschaftlichen Schichten finden lässt. Sogar bei denen, die selbst kaum über die Runden kommen. So erschreckend das ist.

    Der US-Philosoph und Ökonom Karl Widerquist sagt: Niemand hat das Recht zwischen einen Menschen und das zu kommen, was dieser zum Leben braucht.

    Ich würde es daher lieber rumdrehen: Gutes Leben für alle - bedingungslos, von der Wiege bis zur Bahre. Natürlich muss man das Geld dafür (auch) bei den Überreichen holen.



    Wir schauen dann mal, ob sich das Bedürfnis mancher Menschen, möglichst viel zusammenzuraffen, nicht relativiert, wenn sie wissen, dass sie es keineswegs brauchen für ein gutes Leben.

    • @Eric Manneschmidt:

      "Wir schauen dann mal, ob sich das Bedürfnis mancher Menschen, möglichst viel zusammenzuraffen, nicht relativiert, wenn sie wissen, dass sie es keineswegs brauchen für ein gutes Leben."

      Wann schauen wir das, und was wenn sie es nicht wissen wollen?



      Es gibt ja auch heute bereits viele Leute, die viel mehr besitzen als irgendwer ausgeben kann und deren Lebensqualität nicht mehr durch mehr Geld verbessert werden kann. Relativiert sich deren Bedürfnis, reicher zu werden?

  • Die Reichen werfen das Ihrige lieber ins Meer damals vor 2000 Jahren reiche Griechen heute marktkonform Übergewinn Superreiche zur virtuellen Mehrung der EZB, FED u. a. G 7 Zentralbanken Quantitative Eating Geldmengen, als es den Armen zu geben, weil sie ahnen und mit Blick aufs minutliche Weltbörsengeschehen erfahren, dass das das EZB Geldmengen Wachstums Meer inflationstreibend wie das Amen in der Kirche um ein Weiteres ihr leistungsloses Einkommen, Vermögen auftürmt, ohne Eigenes Investieren in nachwachsende Generation, gesellschaftliche Daseinsvorsorge, Infrastruktur, Ausbildung, Bildung, Studium, Gesundheitssysteme, Inklusion, Pflege, sozialen Frieden, Sicherheit, Verteidigung, ihre Kreditlinien bei Banken, Versicherungen dynamisiert weitet, sie in ein globales Kreditkarussell einsteigen mit der Gewissheit, dass Inflation bei absinkenden Zentralbankleitzinsen ihre Schulden tilgt, während Arbeitseinkommen, Sparguthaben der Mehrheit in diesem inflationär monetären Kondenzstreifen Habestolz Idioten wegschmilzt wie Schnee von Gestern in der Sonne, der Dispozins zum Hohn und Spott allgemein monetär gewollter Lage asymmetrisch da bleibt, wo er ohnehin hoch ist bei Vermögensfernen

  • Diese Superreichen sind superreich, weil ihr Reichtum nicht wirklich besteuert wird. In vielen skandinavischen Staaten gibt es einen Mindestsatz an Steuern, den jeder zahlen muss, sogar Arbeitslose. Wir haben ein System, wo Menschen mit bestimmten Besitz kaum Steuern zahlen müssen.



    Insofern: Die Superreichen besteuern!



    Und zwar konsequent.

    • @Andreas_2020:

      Hier in Norwegen haben wir sogar eine Vermögenssteuer, die wird fällig bei einem steuerpflichtigen Nettovermögen von ca. 160.000€. Hat u.a. den Effekt, das es mittlerweile in der Schweiz mehr norwegische Superreiche und Milliardäre gibt als in Norwegen. Steuern sind ein Ansatz, in einer globalisierten Welt stellen sie aber nicht die Lösung dar, wenn es um eine gerechtere Vermögensverteilung geht.

      Die beginnt schon beim inländischen Lohnniveau und geht bei Sozialstaaten auch über die Anzahl der Beitragszahler in die Sozialsysteme.

    • @Andreas_2020:

      Also sind die Reichen in den skandinavischen Staaten nicht (mehr) superreich?

      • @Tom Tailor:

        Sie werden dort besteuert und sie können sich nicht auf Null rechnen. Das wäre mein Anliegen.



        Und das Besteuern von Superreichen wird das Problem nicht lösen, dasss viele Menschen kaum Vermögen aufbauen (können) und damit deren Leben erheblich weniger Perspektiven aufweist, als das bei anderen Menschen der Fall ist, die eben Vermögen haben.

  • Wenn die Spanne zwischen "oben" und "unten" wächst, dann kann dies zu einer Gefährdung des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft und zur Destabilisierung des demokratischen Gemeinwesens führen.

    Die Wahlbeteiligung von Menschen mit niedrigem sozial-ökonomischem Status geht immer weiter zurück.

    Hierzu ein Aufsatz der Bundeszentrale für politische Bildung:

    www.bpb.de/themen/...hen-zusammenhalts/

  • Das ist das definierende Problem unserer Zeit. Wenn es uns nicht gelingt die parasitären Auswüchse der Überreichen einzuhegen, dann werden wir weder die Klimakatastrophe noch die dräuenden kriegerischen Konflikte als Gesellschaft gut bewältigen können.

    Wie schon Adam Smith in "The Wealth of Nations" ausführte, kann eine Gesellschaft nur dann prosperieren, wenn sie möglichst frei ist von "Rentiers", also von Menschen, die nichts produktives beitragen, sondern nur von dem leben, was ihr Reichtum an Mieten, Zinsen, usw. abwirft. Das ist es, was der "freie Markt" eigentlich meint, auch wenn das von den politischen Steigbügelhaltern der parasitären Klasse gerne verdreht wird.

    Natürlich gab es ähnliche Probleme schon früher. Und es gab Lösungen, etwa das Sabbatjahr, in dem Schulden erlassen und Schuldsklaven befreit wurden. Empfehlenswert hierzu David Graebers Buch "Schulden: Die ersten 5000 Jahre."

    Anders als früher beherrschen die Überreichen aber heute, dank Globalisierung, nicht nur einzelne Bereiche, sondern nehmen eben weltweit Einfluss in ihrem Sinn. So ist mehr denn je auch eine weltweite Solidarität der ausgebeuteten untereinander notwendig: Und das sind wir (fast) alle.

  • Hier ein gutes Buch zum Thema, warum die Reichen besteuert gehören, www.youtube.com/watch?v=_lsDJ4Qmjgw Nur Spitzensteuersätze von 70-90 % haben ermöglicht den Faschismus zu besiegen. Unter 50 % Spitzensteuersatz ist es keine Demokratie !!! Bei Kohl waren es noch 53 % und globale Besteuerung der Reichen + Ultrreichen sowie der Global Player Unternehmen könnte zur Finanzierung der UN und ihrer Unterorganisationen helfen: Zusammen Streiken bis das umgesetzt wir : DEMOKRATIE IN DIE ÖKONOMIE JETZT! Dann können wir als Nächstes die Kriege beenden mit ähnlichen Ideen ! Angangen können wir mit : CUM CUM Milliarden einholen! Vermögenssteuer wieder einführen #debt4climate Schulden Erlass für Klima Transformation: ERd Demokratie statt 3 Weltkrieg ohne Ende !!! Defend Rojava-Free Gaza !

    • @R.L.:

      In die Runde

      Steuersatz 90 % ihr Nachgeborenen!



      Doch Doch! Die Finanzämter waren angewiesen die Steuerbescheide erst im neuen Jahr zuzustellen - wg der Selbstmordrate!



      Icke zum Ohl - Koofmich mit seiner Klitsche!



      “Jung is doch ganz einfach. Von 100 Mark sind 10 meins - der Rest! Hab ich grad überwiesen!“

  • Naja, dass alle 5000 Leutchen nur Idioten sind, scheint unwahrscheinlich.



    Eher andersrum: Leute die Besitz haben kann man am effizientesten, und zwar beidseitig, nur per Geld am Großenganzen beteiligen lassen.



    Oder im Vergleich zum Autor: Ne Kippe und zwei Euro schenken hilft eben nicht so viel wie eine faire Erbschaftssteuer.



    Ob es bei einer fairen Ernschaftssteuer keune Obdachlosen gäbe?



    Leider ist das alles weder wahrscheinlich noch erwartbar.



    Aber ob deshalb jeder 100 fach Millionär verpflichtet werden sollte morgens durch die Straßen zu laufen und 'erste Hilfe' zu leisten?



    Man wird fatalistisch, so wie eben der Autor das auch tur.

    • @Tom Farmer:

      Natürlich sind das keine "Idioten" im früher üblichen Sinn, die sind einfach nur gierig, empathielos und wohlstandsverwahrlost. Ein anderer Bericht, der über Pakistan, zeigt, was sie weltweit anrichten.

  • Die Erwähnung der griechischen Bezeichnung der Reichen als "Idioten" zeigt deutlich, dass es hier um ein jahrtausendaltes Phänomen geht. Es war so, es ist so und es wird so bleiben. Diese Menschen haben Macht und nutzen sie - für sich selbst und immer schon. Warum wohl wird Sozialismus oder gar Kommunismus so vehement bekämpft, verleumdet und oft verfolgt?



    Und nein, solcher Reichtum kommt nicht von eigener Hände Arbeit. Und nochmal NEIN: dies alles ist KEINE Neiddebatte, es ist eine Beschreibung von Tatsachen. . .

    • @Perkele:

      Wo hat es Kommunismus ohne Unterdrückung gegeben ? Ohne Machtmissbrauch durch Parteifunktionäre ?

      • @Franz Hofer:

        Tja. Das ist nun beileibe kein Alleinstellungsmerkmal des Kommunismus. Unterdrückung findet man im Faschismus genauso häufig. Und auch ganz "normale" Parteifunktionäre anderer Parteien verstehen sich auf Mobbing und/oder Druck auf Untergebene.

    • @Perkele:

      "Warum wohl wird Sozialismus oder gar Kommunismus so vehement bekämpft, verleumdet und oft verfolgt?"

      Könnte an den Millionen von Toten liegen die kommunistische Regime verursacht haben.

  • Wer reich ist, hat einfach nur bessere Möglichkeiten, seine Privatsphäre zu schützen. Wer in einen gecharterten Jet steigt, muss nicht mit Hinz und Kunz in der Schlange vor der Sicherheitskontrolle stehen, wenn einmal im Jahr Malle ist. Wer vom Fahrer abgeholt wird, steht halt nicht auf dem Bahnsteig.

    Ist das nun schon das Merkmal von "Idioten"? Es gibt durchaus reiche Menschen, die sich gleichwohl politisch und gesellschaftlich engagieren. Die MLPD erhielt zwischen 2005 und 2007 Spenden in Höhe von 2,5 Mio. Euro von einer einzelnen Person! Es gibt zahlreiche Stiftungen, die in vielerlei Hinsicht gesellschaftlich relevante Arbeit leisten und ihre Tätigkeit aus dem von reichen Familien oder Personen verfügten Stiftungsvermögen finanzieren.

    Einfach zu sagen: "Die Reichen sind ja generell doof, weil sie mir nicht für jeden Furz und Feuerstein persönlich Rede und Antwort stehen!" ist auch ein wenig schlicht gedacht.

    Nicht jeder möchte sein tägliches soziales Engagement zur Schau stellen und darüber in einem Zeitungskommentar schreiben, wenn er jemandem auf der Straße Geld gibt.

    • @Metallkopf:

      Reichtum auf Kosten von Ausbeutung von Mensch und Natur anhäufen und hinterher den Wohltäter spielen, indem man gnädig einen Bruchteil zurückgibt. Drauf geschissen. Die sollen angemessen versteuert werden.

    • @Metallkopf:

      Mir wäre es ehrlich gesagt lieber, wenn die Reichen höhere Steuern zahlen müssten. Dann müsste der Staat nicht Sozialleistungen streichen und die Armen müssten nicht auf ein paar "Brotkrumen" hoffen, die die Reichen hin und wieder fallen lassen.

  • Das bundesdeutsche neoliberale Wirtschaftssystem wurde in den vergangenen 40 Jahren mehr und mehr perfektioniert. Dabei waren Minister von den Grünen, der SPD, der CDU und natürlich der FDP nützliche Idio ... sorry Helfershelfer. Den Lohn fahren die Verantwortlichen immer nach ihren staatlichen Laufbahnen ein. Vor der Bevölkerung wird diese Perfektionierung durch solche Wortschöpfungen wie soziale Marktwirtschaft, Reformen, Modernisierung und so weiter verschleiert. Aus meiner Sicht geht das nicht mehr lange gut. Das neoliberale System wandelt sich inzwischen zum kriegslüsternen Wirtschaftssystem und tut alles dafür, dass ohne Rücksicht auf soziale Verluste, der militärisch-industrielle Komplex oberste Priorität genießt. Vor allem davon profitieren die Multireichen.

  • Ich würde mir ein derartiges moralisches Urteil über mir unbekannte Personen nicht erlauben.

    • @Franz Hofer:

      Reichenbashing, weil man es selbst nicht geschafft hat. Zwei der reichsten Familien in Deutschland haben erst zu einer Gesellschaft geführt, in der es nicht nur Reichen möglich ist gut zu leben, nämlich Albrecht und Schwarz, beide haben dafür gesorgt, dass wir in D mit die günstigsten Lebensmittel haben. Familie Braun in Melsungen, die mit ihren Hilfsmitteln/med. Geräten jeden Tag helfen, das Menschen weltweit Krankheiten überstehen und sich sozial engagieren.



      Und von den Dubai-Influencer-Reichen gehört keiner zu den oberen 5000, sie tun nur so.

    • @Franz Hofer:

      Ein Mensch, der 100 Mio. besitzt ist in meinen Augen per Definition böse: Alleine die Tatsache seines Reichtums belegt, dass ihm seine Gier mehr wert ist, als die Möglichkeit, Menschen vor dem verhungern zu schützen. Er braucht in seinem endlichen Leben keineswegs so viel Reichtum. In der 1 Minute, in der ich das hier schreibe, sind aber statistisch gesehen 15 etwa Menschen verhungert. Die hätte er alle retten können, hätte er das gewollt. Das ist, in meinen Augen, eine Art von gewohnheitsmäßiger unterlassener Hilfeleistung, die durchaus das Prädikat "böse" verdient.

      • @Dr. M.:

        Das ist aber eine harte Aussage, die armen Reichen können doch gar nichts dafür.



        M.M.n. unterliegt das Kapital dem Gravitationsgesetz. Große Massen ziehen kleine an, der Tausender eines Reichen besteht aus den Fünfern, Zehnern oder Münzen, welche die Anziehungskraft aus Ihrer, meiner und Millionen anderen Taschen saugt. Und gegen Physik ist selbst Frau Quandt machtlos.

    • @Franz Hofer:

      Es wurde kein Urteil über einzelne, näher bestimmte Reiche gefällt, sondern ein gesellschaftlicher Zustand dargestellt.

      • @Il_Leopardo:

        Nicht über einzelne, sondern über alle.

        Wir sind uns doch hoffentlich darüber einig, dass ein ähnlich pauschales Urteil über Obdachlose nicht akzeptabel wäre.

        • @Franz Hofer:

          Huch - dachte immer - 🙀🧐🤣

          Die Supernanni der Ausgewogenheit



          Sei die F.D.P. - ach die gibt’s ja praktisch nicht mehr! Gelle



          Hamse übernommen - praktisch - wa!

  • Ist das normal? Nein!



    Ist das krank? Absolut!



    Tut irgendjemand der Herrschenden etwas dagegen? Nein!



    Warum? Tja, wes Brot ich fress, des Lied ich sing!



    Können Wir etwas dagegen unternehmen? Theoretisch, ja, praktisch, nein!



    Wir könnten die doch abwählen? Könnten wir, tun wir aber nicht!



    Sollte ich dann Nazis wählen? Auf keinen Fall!



    Was dann? Das frage ich mich auch!

    • @Mr. Spock:

      Ihr letzter Satz hat mich doch sehr bewegt. Analog zum Begriff "Zivilen Ungehorsam leisten" müsste man so etwas wie "Kapitalistischern Ungehorsam" zeigen. Eine Woche lang kaufen alle (ansonsten gehorsamen) Konsumenten nur das Lebensnotwendige ein - sprich: Lebensmittel. Gleichzeitig werden die Smart Phones für eine Woche ausgeschaltet. Da würde den "smarten" Eigentümern der Fabriken und Tech-Unternehmen die Muffe zittern.



      Sorry - das sind halt nur so Träume!

    • @Mr. Spock:

      Ich grüße die Vulkanier. Ihr kurze prägnante Folge von Sätzen gefällt mir sehr - eine kurze Wahrheit folgt auf die andere.

      "Was tun sprach Zeus, die Götter sind besoffen."



      Ich suche hier und in der Familie, bei Freunden, an der Arbeit das Gespräch, gehe zu Demos für die Demokratie und zeige damit Fahne, wähle natürlich niemals eine rechte Partei. Das ist nicht viel, aber immer noch mehr, als nichts zu tun.

      • @Il_Leopardo:

        Es fehlt noch etwas Wichtiges: ".... die Götter sind besoffen, die Erde ist geteilt!"



        Und gegen was die Götter vergeblich kämpfen, ist ja auch bekannt.

        Bei Menschen, die auf solche Gespräche eingehen, rennt man offene Türen ein. Bei den anderen machen die Versuche müde, frustriert und auch wütend.

        • @Erfahrungssammler:

          Ich bezwinge meine Müdigkeit und mache einfach weiter: Wähle die Grünen, trenne meinen Müll, verzichte auf's Fliegen und das Auto, rede mit den Menschen, etc.



          Nicht aus ideologischen Gründen, sondern im Glauben, dass das alles vernünftig ist. Jeder Tropfen höhlt den Stein.

  • Ehrlich gesagt sind mir Superreiche die gesellschaftlich nicht engagieren immer noch lieber als die Vertreter der Spezies die politisch aktiv werden und sich Einfluss und politische Wirkung erkaufen.

  • Sehr schöner Kommentar. Danke. Ehrenamtliches Engagement steht jedem gut und bewirkt wirklich etwas.

  • Ist es wirklich so, wie es hier impliziert wird, dass das Vermögen der 5000 reichsten für den Staat unerreichbar ist?

    Oder ist das nur das Bild, das diese 5000 vermitteln wollen, damit andere nichtmal versuchen, es zu ändern?

    • @Arne Babenhauserheide:

      Vermögen legal(!) vor dem Zugriff des deutschen Fiskus zu schützen, ist viel einfacher als viele denken... Erst recht, wenn man nicht (um mit den Worten eines ehemaligen Finanzministers zu sprechen) "die Kavallerie aufmarschieren lassen" möchte. Was auch im Ausland oft als "deutsches Großmachtstreben" oder "Vormachtansprüche" wahrgenommen wird.



      Während gleichzeitig der Anreiz für solche Steueroptimierungen eher zu- als abnimmt. Wenn in den nächsten Jahren der Spitzensteuersatz endgültig zum Einheitssteuersatz wird (weit entfernt sind wir ja nicht mehr...), dürfte der Anteil derjenigen weiter steigen, die das nach Versteuerung und Lebenshaltungskosten übrig bleibende Einkommen so ansparen, dass frühestens nach einem deutschen EU-Austritt wieder in Deutschland steuerpflichtig wird. Von den 5000 Reichsten müssen wir dann gar nicht mehr sprechen...

    • @Arne Babenhauserheide:

      Wenn man weiß, wer "der Staat" ist, weiß man auch, dass das Vermögen unerreichbar ist.

      Versuche, es zu ändern, scheitern - noch gottseidank - am Rechts- und Unrechtsbewusstsein des Fußvolkes. Vielleicht würde sich etwas ändern, wenn Blickwinkel auf und Äußerungen über die unteren Milliarden mehr in die Öffentlichkeit geraten würden. Trump und seine Untergebenen sind da eine Ausnahmeerscheinung - halt Amis.

  • Es ist müßig noch etwas darüber zu schreiben.



    Das Bürgergeld wird ab Juli wieder Grundsicherung heißen, damit allen klar ist wo sie stehen. Am Grund und damit ein für alle Mal klar gemacht wird,das sie nicht Bürger sind, sondern nur der Absatz,die Gosse.



    Das passt.



    Leistungsträger ist,wer leistungslos in Deutschland ohne Steuern zu zahlen immer reicher wird.



    Wer als VW Vorstand den Konzern an die Wand fährt, Unmengen Leute " freistellt" und dafür mit Boni belohnt wird,weil er in der deutschen Politik so gut lobbyiert hat.



    I Love it.



    Ist irgendwas neues an der Erkenntnis?

    • @fmraaynk:

      Sorry, bei VW sind das hauptsächlich das Land Niedersachsen und die Gewerkschaft im Vorstand gewesen, die den Irrweg der Marke forciert haben.

      • @Reinero66:

        Und wer bei Daimler und BMW?

  • Nun gab es im antiken Griechenland für Reiche auch staatliche Verpflichtungen (Liturgien) und meden agan stellte auch keinen Selbstzweck dar, sondern das Ideal "Alles nach Maß" beugte Enteignungsklagen (graphe paranomon) vor. Wer vermögend war und sich nicht für das Gemeinwesen einsetzte, was zur damaligen Zeiten für den Staat bedeute, dem drohte der Verlust seines Vermögens.

    Für arme Menschen haben sich auch die Griechen in der Antike nicht eingesetzt. Es gab dort sogar die Schuldknechtschaft, das menschliche Pfand wurde auch auf unbeteiligte wie Familienmitglieder ausgelegt.

    Die heutige Ungerechtigkeit ist zudem nicht nur am Vermögen und dem Beitrag zur Gesellschaft auszumachen, sondern besteht darin das Superreiche durch ihren Lebensstil einen wesentlichen Anteil an der Umweltverschmutzung haben. Sie leben also sogar zu Lasten und auf Kosten der Allgemeinheit. Das hätte es freilich im antiken Griechenland nicht gegeben.

  • Ein Viertel des Finanzvermoegens ist nicht ein Viertel des Vermoegens.



    Und auch wenn in Deutschland Vermoegen ungleich verteilt ist, ist diese Verteilung seit Jahrzehnten stabil und kann folglich nicht die Ursache sein fuer Probleme, die wir vor 20, 30 oder 40 Jahren nicht hatten.

  • Es mag auf Superreiche Privatiers zutreffen. Aber alle Familienunternehmer die sich um ihre Mitarbeiter sorgen in den gleichen Topf zu werfen ist ein billiges Vorurteil. Mann kann z.B. dem reichsten Mann der Welt viel vorwerfen aber sicher nicht, dass es faul in der Ecke sitzt…

    • @mwinkl02:

      Wenn sie sich um ihre Mitarbeiter sorgen, warum raffen sie dann Hunderte Millionen von denen erwirtschaftete Euro zusammen?

  • „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ (Matthäus 19,24)

    Zu ernst? Okay - hier ein amüsantes Zitat:

    Ich habe was gegen Millionäre, aber wenn ich die Chance hätte, einer zu werden, könnte ich für nichts garantieren.



    Mark Twain (1835 - 1910)

    • @Il_Leopardo:

      Mein Vorstellungsvermögen lässt durchaus zu, dass sehr Reiche, die durch Glück oder Intelligenz - Lottogewinn, Erfindung, von mir aus ein Erbe - trotzdem einen anständigen Charakter bewahren könnten. Wie man öfter hört, gibt es ja auch ein paar davon, aber die sind nicht so aufdringlich sichtbar wie der superreiche Pöbel.



      Und mal ehrlich: Wer sich von den Geissens, von Bohlen oder Klum unterhalten lässt, sollte vielleicht mal über sich selbst nachdenken.