piwik no script img

Dem Google-Algorithmus endlich reinreden taz zur bevorzugten Quelle machen

Sie nutze Google? Bislang entscheidet die Datenkrake allein, was in ihrer Suche oben landet. Doch jetzt können Sie dem Algorithmus reinreden und die taz zur Lieblingsquelle machen. So funktioniert's.

Datenkrake trifft Blumenmeer Foto: REUTERS/Carlos Barria

Aus der taz | Wer bei Google nach Nachrichten sucht, bekommt oben die „Schlagzeilen" angezeigt. Nur, welche Medien dort landen, entschied bisher allein der Algorithmus. Mit der neuen Funktion „bevorzugte Quellen" können Sie jetzt selbst gegensteuern.

Durch die neue Funktion können Nutzer mit einem Google-Konto die Ergebnisse der Google-Suche personalisieren. Ausgewählte Quellen erscheinen dann höher in den Ergebnissen oder in der Schlagzeilen-Box. Sie entscheiden also unabhängig vom Google-Algorithmus, welche Medien ihnen wichtig sind.

So funktioniert's

Um die taz hinzuzufügen, müssen Sie zunächst in Ihrem Google-Konto angemeldet sein. Danach brauchen Sie nur diesen Link anzuklicken und einen Haken zu setzen. Fertig.

Sie können übrigens auch weitere Quellen auswählen oder diese wieder entfernen. Eine Übersicht erhalten Sie in Ihrem Google-Konto unter „Personalisierung der Suche" „Meine Suchdaten" „Quelleneinstellungen".

Und falls Sie Google News verwenden, können sie uns dort auch folgen, damit landet die taz sicher in ihrer Nachrichtenauswahl.

Alternativen

Wenn Sie die Datenkrake lieber in die Tiefen des Internets verbannen wollen, kein Problem. Es gibt zahlreiche Alternativen, stellvertretend erwähnt seien Ecosia, DuckDuckGo und Startpage.

Ecosia sitzt in Berlin-Wedding und steckt einen Teil der Einnahmen in Aufforstungsprojekte. DuckDuckGo aus den USA wird als etablierter Klassiker für alle beschrieben, die einfach nur ohne Tracking und Nutzerprofil suchen wollen. Und Startpage aus den Niederlanden (mit US-Beteiligung) liefert Google-Ergebnisse, nur anonymisiert und ohne Speicherung von Daten.