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Fußballprofi mit ChristusfimmelPlatzverweis für Jesus!

Der deutsche Nationalspieler Felix Nmecha trägt seinen Glauben wie eine Monstranz vor sich her. Dahinter steht ein finsteres Menschenbild.

Ach, Gottchen! Hat er das wirklich gesagt nach dem Spiel? „Wir alle glauben, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird.“ Man könnte lachen über diese Bemerkung des Nationalspielers Felix Nmecha nach dem 7:1-Auftaktsieg der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Curaçao. Der Fußball mag ja vieles in Bewegung setzen können, aber wie bitte soll ein Kick wie jener der Deutschen gegen Curaçao Gottes Sohn verherrlichen. Na ja, wer's glaubt. Und damit sind wir beim Problem.

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Die taz bei der Fußball-WM

Der Ball ist rund und die taz ist ihm dicht auf den Fersen. Unsere Reporterin Alina Schwermer ist auf einem Roadtrip (meist) per Bus und berichtet in Reportagen und in ihrem Blog - manchmal auch aus den Stadien, aber noch viel öfter über alles drumherum. Alle Spiele werden von ausgeschlafenen tazler:innen für Sie kurz zusammengefasst hier in „Alle Spiele“. Dann gibt es das ganz geheime Tagebuch von Fifa-Dingsbums Gianni Infantino. Und alles andere rund um die WM finden Sie hier.

Denn Nmecha, der am Sonntag in Houston im Mittelfeld der Deutschen vor allem in der ersten Hälfte einen sehenswerten Auftritt hingelegt und mit einem wunderbaren Schlenzer die Deutschen in Führung gebracht hat, ist offensichtlich nicht nur als Kicker in den USA unterwegs, sondern auch als Missionar. Er trägt seinen Glauben wie eine Monstranz vor sich her. Wer die Vorberichterstattung zum Spiel der Deutschen verfolgt hat, konnte, besser sollte, sehen, dass er den Teambus mit einer Bibel in der Hand verlassen hat.

Er kniete sich auf den Rasen, formte mit seinen Händen etwas, was vielleicht eine Dornenkrone darstellen sollte und tat so, als legte er diese auf dem Rasen ab. Dann reckte er die Hände gen Himmel. Ein Bild davon postete er auf Instagram mit den Worten „Thank you Jesus!“ Nach der Partie bildete er zusammen mit Jonathan Tah und ein paar Spielern von Curaçao einen Gebetskreis.

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Es gibt bestimmt Schlimmeres als Fußballer, die gemeinsam beten, ihren Glauben ausleben. Nmecha jedoch ist längst in die Rolle eines Predigers gewechselt. Er ist das deutsche Gesicht einer Gruppe von Fußballern, die sich zu einer Vereinigung namens „Ballers in God“ zusammengetan haben.

Das Spiel und Jesus

Deren Chef, der ehemalige englische Fußballprofi John Bostock, hat zahlreiche prominente Kicker für seine Plattform gewinnen können, darunter etwa den brasilianischen Torhüter Alisson Becker. Auf Instagram folgen den gläubigen Kickern über 750.000 Menschen. „Impacting the beautiful game for Jesus“, ist das Motto der Vereinigung, die man getrost als evangelikale Sekte bezeichnen kann.

Bostocks Verbindungen zu führenden Aktivisten der fundamentalistischen Awakening-Bewegung in Europa, die Homosexualität für eine krankhafte Abart hält und Konversionstherapien anbietet, sind gut belegt. Erst im Mai veröffentlichte Nmecha auf seinem Youtube-Kanal ein langes Interview mit Bostock, in dem er ihn als seinen Mentor bezeichnet.

Das passt nur allzu gut zu den Social-Media-Posts von Nmecha, in denen er Anhänger der Pride-Bewegung mit dem Teufel gleichsetzt oder gegen trans Menschen agitiert hat. Als Screenshots dieser finsteren Instagram-Storys, zu denen auch Interviewschnipsel mit dem Aktivisten Matt Walsh gehören, der sich selbst als „theokratischer Faschist“ bezeichnet, die Runde machten, teilte der DFB mit, Nmecha zum Gespräch darüber zu bitten. Vor drei Jahren war das.

Als Nmecha im Sommer 2023 vom VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund wechselte, verkündete sein neuer Verein nach Fanprotesten, dass er auf die Social-Media-Aktivitäten des Spielers achten wolle. Ein Trauerpost nach dem Mord am christlich-fundamentalistischen Politprediger Charlie Kirk in den USA sorgte im September 2025 dann für erneute Aufregung um Nmecha. Und die Fragen, welches Menschenbild hinter den braven Jesus-Sprüchen steckt, die Nmecha gern postet, steht nach wie im Raum. „Ich bin ein Christ, der Fußball spielt“, ist so ein Spruch, den er gern benutzt.

Bei der Vereinigung „Baller in God“ wird man stolz sein nach Nmechas ersten WM-Auftritt. Die Interviewfetzen nach dem Spiel wurden mit englischen Untertiteln versehen auf Instagram geteilt. Wie sagte ARD-Experte Bastian Schweinsteiger nach Nmechas kleiner Predigt vor großem TV-Publikum nach dem Spiel? „Amen!“ Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

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70 Kommentare

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  • Paula , Moderatorin

    Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge, wir haben die Kommentarfunktion geschlossen.

    Die Moderation

  • Mal sehen, wie lange es mit dem missionierenden Godballer gut geht. Im australischen Rugby hatten sie in Israel Folau auch so einen religiösen Geisterfahrer. Irgendwann konnte der nicht mehr anders und alles Homophobe was er intus hatte, erbrach sich in die sozialen Medien.



    Weil er DER Star der Wallabies war, tat man sich schwer mit Konsequenzen und er sich mit Einsicht.



    Ich warte gespannt auf das sich künftig bahnbrechende Sendungsbewusstsein dieses unseres Rasenpredigers. Denn Missionare haben ja vor allem eines: Recht.



    Zum Glück für den DFB wird er bei dieser WM nicht durch 🌈 provoziert.

  • Ich habe weder das Spiel gesehen, noch kenne ich diesen Spieler oder habe irgendetwas bezüglich problematische religiöse Bekenntnisse beim deutschen Spiel mitbekommen, mein Kommentar ist dazu, was ich im Artikel gelesen habe. Und das ist -zugegeben auch wenn einiges skurril an Glaubensshow klingt- finde ich den Artikel gerade im ersten Absatz den persönlichen Glauben eines Menschen, sehr verächtlichlich machend.



    So genau verstehe ich nicht, woran sich der Autor abarbeitet; dass es religiöse Sportler gibt, die mehr oder weniger überflüssigerweise dem Publikum ihren Glauben ins Auge drücken oder öffentliche Personen, die ihre Reichweite für eine fragwürdige Glaubensgemeinschaft instrumentalisieren? Oder dass es überhaupt fragwürdige Glaubensgemeinschaften gibt? Oder dass es auch gläubige Extremisten gibt? Müssen wir uns dann nicht konsequenterweise an alle stören die problematische Menschenbilder oder Zusammenkünfte mit Arschlöchern haben, die ihre Frauen schlagen, die die rassistisch sind oder ihre Reichweite für die Werbung von meist ebenfalls sektenartigen (nicht religiös, sondern kapitalistisch) Unternehmen und deren Produkte nutzen usw?

    Jesus kann jedenfalls nichts für Nmecha!

  • So ist gesellschaftliche Vielfalt eben. Vielfalt bedeutet eben auch Vielfalt der Positionen und Überzeugungen. Als Lesbe kann ich auch damit leben, wenn jemand meinen Lebensentwurf für eine Sünde hält. So lange er mir nicht die Hölle auf Erden bereitet, sondern davon ausgeht, dass sich Gott am Ende aller Tage darum kümmern wird, ist das okay. Mir ist das so lieber, als wenn alle aufgesetzt und wenig glaubwürdig um den Regenbogen tanzen wie bei der letzten WM. Das war mal n echtes Eigentor und wurde wohl primär von der AfD gefeiert Wenn sich die Menschen authentisch äußern können, können wir wenigstens darüber miteinander sprechen. Er ist ja auch nicht der Einzige in der Gesellschaft, der solche Überzeugungen hat

  • Ich habe so sehr darauf gehofft, dass mit der Wiedervereinigung dieses religiöse Getue, zumindest in Deutschland, zurückgedrängt wird. Stattdessen ist es noch schlimmer geworden und auch in Deutschland werden wieder Menschen im Namen irgendeiner Religion getötet. Als ob wir keine anderen Probleme hätten. Schade, sehr schade.

  • Erinnere mich an den schönen Moritatengesang nach dem verlorenen WM-Finale 2002. Finde das Lied aber nirgendwo, und der Name des (deutschsprachigen) Sängers ist mir entfallen. Sehr bekannt wurde das Lied nicht, zu unrecht. Es ging im Text sinngemäß darum, dass der Herr mit den Deutschen zürnte, da sie sich von ihm abgewandt hatten und einen Titan anbeteten. Also ließ er diesen im Finale fehlgreifen und schenkte so den katholischen Brasilianern den Sieg.

    Für Hinweise auf Autorenschaft oder gar einen Youtube-Link wäre ich dankbar.

  • Ich finde den Kommentar rassisch, da er sich ausschließlich auf zwei dunkelhäutige Deutsche bezieht, die ihren Glauben offen nach außen ausleben wollen. In den Herkunftsländern in Arabien und Afrika ist lgbtqia+ übrigens größtenteils verboten.

  • Ich plädiere für Gelassenheit.

    Die Freiheit der Religionsausübung ist im Grundgesetz garantiert, siehe dort Artikel 4.

  • Vielleicht der endgültige Gottesbeweis:



    Deutschland wird Weltmeister => Gebet zu Jesus hat geholfen => es gibt Gott.

    oder



    Deutschland wird nicht Weltmeister => Gebet zu Jesus hat nicht geholfen => es gibt keinen Gott.

    Jetzt liegt es in Gottes Hand. Herr, bitte gib ein Zeichen. (Als Agnostiker wäre ich dankbar, wenn Deutschland nicht Weltmeister wird - sonst müsste ich meinen Unglauben überdenken)

    • @test_name:

      Sind Agnostiker nicht Suchende?

      Ich dachte, Atheisten wären die überzeugten Gottleugner oder wie auch immer der Fachterminus dafür ist.

    • @test_name:

      "Als Agnostiker wäre ich dankbar, wenn Deutschland nicht Weltmeister wird - sonst müsste ich meinen Unglauben überdenken"



      Und freundlich wie der liebe Herrgott ist, tut er Ihnen Ihren Willen.



      Was lässt sich daraus ableiten? Richtig. Nix.

    • @test_name:

      wenn aber in jeder mannschaft jemand zu Gott gebeten hat, und einer der Mannschaften gewinnt.... ist das jetzt ein Beweis für, oder gegen die Existenz von Gott? o.O

  • Über demonstrativ frömmelnde und betende Sportler hat George Carlin schon vor Jahrzehnten alles Wesentliche gesagt:

    "And what can we do to silence these Christian athletes who thank Jesus whenever they win, never mention his name when they lose? Not a word. You never hear them say "Jesus made me drop the ball." "The good lord tripped me up behind the line of scrimmage." According to these guys Jesus is undefeated, meanwhile these assholes are in last place. Must be another one of those "miracles."

  • Es ist besser, nicht nur Agnostiker in der Mannschaft zu haben, sondern auch ein paar Gläubige. Dann hilft einem vielleicht im entscheidenden Moment die Hand Gottes.

  • Eine schöne Geste, mit Mitgliedern der gegnerischen Mannschaft gemeinsam auf dem Rasen zu beten.



    Gar nicht schön ist das magische Denken, das religiöse Versatzstücke rituell mißbraucht, um sozusagen „Jesus in den Wett-Kampf zu schicken“, ihm für den Sieg zu danken.



    Jesus starb für das absolute Gegenteil von Konkurrenz. Also ist Hr. Nmecha wohl ein frommer Anhänger von was auch immer, aber sicher kein Christ.



    Das zeigt sich auch in seiner Haltung zu queeren Menschen.

    • @Selbstauslöser:

      Zwar ist die gesamte Christenheit nicht gleichzusetzen mit dem Klerus, vor allem dem katholischen und -noch mehr- den Evangelikalen. Doch gerade diese tonangebenden Institutionen wenden sich mit Vehemenz gegen qeere Menschen, ganz sicher nicht im Sinne der Nächstenliebe!

  • Die Frage ist, ob er den Kern des Christentums überhaupt verstanden hat. Die Gleichsetzung von Pride und Teufel spricht eher nicht dafür, sondern das es sich bei ihm um einen der zahlreichen Vertreter handelt, die das Christentum nicht nur falsch interpretieren sondern auch für ihre Zwecke instrumentalisieren und zur Festigung ihres eigenen Menschenbildes missbrauchen, um dann aufgrund ihres Bekanntheitsgrads dieses Weltbild öffentlich zu verbreiten.

    Das hat mit dem Christentum nicht das geringste zu tun. Wie artverwandte Verkünder des Islam im Falle des Koran, scheitern auch derartige christliche Zeitgenossen regelmäßig, wenn es um die Auslegung von Bibeltexten geht. Die Jesus Gleichnisse sind dafür ein Paradebeispiel. Rein autodidaktisch und ohne Anleitung erschließt sich der Sinn halt nicht. Die zahlreichen falschen Auslegungen die mir allein von Jesus Bergpredigt im taz Forum untergekommen sind, sind ein Musterbeispiel dafür.

    Nichts ist in der Geschichte für weltliche Zwecke so oft missbraucht worden, wie die Worte von Jesus und die christliche Symbolik. Die Praktiken von Nmecha fallen ebenfalls in diese Kategorie und sind nicht der Rede wert.

    • @Sam Spade:

      Was hindert viele Leute daran einzugestehen, dass die meisten Religionen ein problematisches Verhältnis zu Gleichberechtigung, Frauen, Homosexualität uvm. haben?

      Es wird einfach reflexhaft behauptet, dass der Papst einfach nicht verstehen will, dass in der Bibel Homosexualität gutgeheißen wird. Schließlich ist das die Position irgendeines Pastors aus Hintertupfingen.

      Gleiches beim Islam, da wird auch stets behauptet, dass die Jungs in Saudi Arabien, dem Iran oder den Emiraten einfach nicht verstehen, dass es um reine Nächstenliebe geht.

    • @Sam Spade:

      Zum Glück wurde nach dem Krieg in Norwegen echt christlich mit den Tyskerbarnen umgegangen.

      • @YeahYeah:

        Na ja, das steht jetzt aber nicht zur Debatte. Ich kann mich auch nicht erinnern, das Sam Spade sich hier schon mal dahingehend geäußert hat und das Verhalten verteidigt hat. Oder ist da jeder Norweger verdächtig?

  • Man stelle sich den Artikel vor, wäre er mit einer Regenbogenfahne ausgestiegen. Es würde mittlerweile mindestens 15 Artikel der Zustimmung auf der taz geben. Aber eine Bibel? Das muss ja ein finsteres Menschenbild sein, wenn man danach mit dem Gegner betet, anstatt, ja was anstatt? Die Anfeindung des Artikels zeigt: Mit der (christlichen?) Religionsfreiheit hat es die taz nicht so.

    • @Strolch:

      Auch islamische Fußballspieler wie Salah oder Mane feiern



      ihren Torerfolg mit religiösen Gesten.

    • @Strolch:

      Wüste nicht das Menschen mit der Regenbogenflagge, andere Menschen diskriminieren und ablehnen. Es geht nicht um seine Bibel, sondern um seine Aussagen. Wenn Menschenfeindlichkeit frömmelnd mit der Bibel in der Hand verbreitet wird, kann man das mit Recht Kritisieren. Das gefährdet nicht die Religionsfreiheit. Im Gegenteil.

    • @Strolch:

      Offensichtlich haben sie den Artikel nicht verstanden oder nicht richtig gelesen. Er wird nicht dafür angegriffen, dass er Christ ist und öffentlich betet, er wird dafür angegangen wie er das Christentum auslegt und instrumentalisiert um zu missionieren und auch ganze Bevölkerungsgruppen (hier Homosexuelle und Trans-Menschen) zu verteufeln. Er benutzt das Christentum als Begründung um Menschen auszuschließen, eine Regenbogenfahne schließt niemanden aus.

  • Ich beobachte in diesem Kommentar einen gewissen Beißreflex gegenüber christilichen Überzeugungen. Eine entsprechende "sachlich-kritische" Auseinandersetzung mit dem Verhalten und den unterstellten Absichten eines muslimischen Spielers, der aktiv und öffentlich seinem Glauben huldigt, dürfte sich wohl außerhalb von Nius & Co. verbieten. Warum ist das also gegen eine Christen ok und PC? WENN man sich schon so religionskritisch gibt, sollte man auch ALLEN sendungsbewussten Außendarstellern von Religiosität im Nacken sitzen.



    Davon abgesehen: Er ist Fußballer. Ja, es mag Leute geben, denen das reicht, um ihn auch als spirituelles Vorbild zu sehen. Aber DENEN hilft man sicher nicht, indem man hier in der taz über den Jungen ätzt. Da könntet Ihr den Impetus, aus ALLEM noch eine Polit- oder Ideologie-Story zu machen, vielleicht mal etwas im Zaum halten. Danke.

    • @Normalo:

      "Ich beobachte in diesem Kommentar einen gewissen Beißreflex gegenüber christilichen Überzeugungen.."

      Einmal über den Background und die Aktivitäten von John Bostock informieren. Wer den als sein Mentor bezeichnet, positioniert sich ziemlich unmissverständlich.

      Das ist evangelischer Fundamentalismus und kein christlicher Glaube. Von christlichen Überzeugungen kann erst recht nicht die Rede sein, wenn u.a. Zwangstherapien für Homosexuelle gefordert werden.

      Die Kritik ist daher absolut berechtigt und würde wahrscheinlich auch nicht anders ausfallen, wenn ein muslimischer Nationalspieler extreme Positionen des Islamismus öffentlich vertreten würde.

      • @Sam Spade:

        ist christlicher Glaube denn nicht auch irgendwie fundamentalistisch? Natürlich kann man alle religiösen Vorstellungen rationalisieren; die Evolution des griechischen Pantheons liefert da ja reichhaltigen Unsinn. Es gibt übrigens keine belegbare Quelle, die zeigt, dass Felix Nmecha Herrn Bostock als seinen Mentor bezeichnet; ganz zu Schweigen davon, dass Nmecha sich für Zwangstherapien ausspricht. Wohl aber gibt es das 8. Gebot.... Lustig übrigens, dass sie einen Vergleich zu extremen Positionen eines muslimischen Spielers ziehen. Zur Erinnerung: es wurde lediglich gebetet. Ich finde das zwar auch extremistisch, kann aber gut damit leben, soweit Tore fallen.

        • @Jutta57:

          Natürlich gibt es eine belegbare Quelle. Ein Interview von Herr Nmecha mit Herr Boston, veröffentlicht auf Felix Nmechas eigenen Kanal. In diesem bezeichnet er diesen als seinen Mentor das er Ihn als Vorbild für seinen Glauben sehe. Das ist von Mai 2026, also aktuell.



          .



          Und homophobe Inhalte liken oder teilen ist ja wohl auch ein starkes Indiz.

        • @Jutta57:

          "Es gibt übrigens keine belegbare Quelle, die zeigt, dass Felix Nmecha Herrn Bostock als seinen Mentor bezeichnet"

          Es wird im Artikel erwähnt das Nmecha ihn in einem youtube Interview als seinen Mentor bezeichnet. Das Video ist sogar verlinkt. Zudem fiel er mehrfach durch homophobe Äußerungen auf und musste bei seinem Arbeitgeber sogar zum Rapport antreten.

          Zu ihrer Bemerkung in Bezug auf das 8. Gebot, kann ich nur anmerken, das es beim biblischen Text im Alten Testament um das Verhalten bei Gerichtsverhandlungen ging (Lügenzeuge).

          Wenn sie sich an dieser Stelle auf das Gebot beziehen, ist das eher unpassend.

          Im Neuen Testament wie in 1. Timotheus 1,9f wird es dann verallgemeinert ist in der textlichen Bibelauslegung aber ebenfalls nur auf den Meineid bezogen. Ein Lügenverbot gab es zu keiner Zeit, selbst Luther hielt die Notlüge für vertretbar.

          Die Aufforderung zur Wahrheit wird hierbei immer unter dem Gesichtspunkt betrachtet, das sie der Situation angemessen ist und vor allem das auch die Folgen mitbedacht werden.

          Man kann es zwar modern interpretieren z.B. die üble Nachrede. Nur auf die Bibel sollte man sich dann nicht berufen, da es aus ihr lediglich entlehnt ist

  • Du sollst keinen anderen Fußball neben mir haben, und sein Prophet ist Infantini. Die Leute müssen selber wissen, wem sie da das Mikrophon hinhalten.

  • Deutschland ist bunt geworden und öffentliche Frömmelei (welcher Religion auch immer) gehört jetzt (wieder) dazu.

    • @Chris McZott:

      Zu bunt darf es aber unsern frömmelnden Mitbürger:innen egal welchen Glaubens nicht werden. Für etliche von denen ist doch schon die Regenbogenfahne des Teufels.



      Ansonsten gehören leider auch Bigotterie und Missionswahn immer noch und sogar wieder verstärkt dazu.

      • @Flix:

        "Ansonsten gehören leider auch Bigotterie und Missionswahn immer noch und sogar wieder verstärkt dazu."

        Das ist wohl wahr aber das ist ein Grundsatz Problem, dass wir in Zeiten von Extremismus und Intoleranz, ganz besonderer Art, aber auf allen Seiten und in allen Religions und Politz Systemen gleichermaßen.

        Warum man sich aber deswegen jetzt an einem einzelnen Fußballer so abarbeiten muss, erschließt sich mir nicht. Man kann das ablehnen, man kann es skurril finden, muss nicht an Jesus glauben. Man muss aber auch bei Gott nicht einen so verächtlich Artikel aus seiner persönlichen Verachtung machen und den Glauben eines anderen, in welcher Art auch ausgeartet vielleicht, so angreifen.

        Ich bin zwar nicht Christen, empfinde diesen Bericht aber trotzdem als übergriffig. Zumindest im ersten Absatz und alles weitere, was danach kommt, sind Grundsatz Vorwürfe, die man austauschbar auch anderen SportlernSportlern oder öffentlichen Personen machen könnte,

  • Der taz-Artikel überzeugt mich nicht. Ich finde es grundsätzlich positiv, wenn Fußballspieler öffentlich über ihren Glauben sprechen. Die Religionsfreiheit schützt nicht nur das Recht, einen Glauben zu haben, sondern ihn auch sichtbar zu leben und zu bekennen.

    Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft sollte das für alle gelten. Wenn muslimische Spieler nach einem Tor Allah danken oder religiöse Gesten zeigen, wird das meist als legitimer Ausdruck ihrer Identität respektiert. Das ist richtig. Dann sollte derselbe Respekt aber auch christlichen Spielern wie Felix Nmecha entgegengebracht werden.

    Kritik an einzelnen Aussagen ist selbstverständlich erlaubt. Problematisch wird es jedoch, wenn ein offen gelebter christlicher Glaube pauschal belächelt oder abgewertet wird. Begriffe wie „Christusfimmel“ wirken auf mich eher polemisch als sachlich.

    Niemand muss Nmechas Glauben teilen. Aber in einer freien Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, dass ein Fußballprofi öffentlich sagen darf, dass Jesus Christus für ihn wichtig ist. Toleranz bedeutet, unterschiedliche Überzeugungen zu respektieren – egal ob christlich, muslimisch oder nicht religiös.

    • @Hortela:

      "Aber in einer freien Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, dass ein Fußballprofi öffentlich sagen darf, dass Jesus Christus für ihn wichtig ist."

      Meiner Meinung nach sind wir schon lange oder waren es nie, eine freie Gesellschaft. Sonst müssten jüdische und/oder israelische Menschen ihren Glauben bzw. ihre Staatsangehörigkeit nicht verstecken, um sich unbeschadet in der Öffentlichkeit bewegen zu können.

      Ich halte es da mit Kurt Tucholsky (?) und dessen politischer Metapher.

    • @Hortela:

      Toleranz sollte nicht dazu führen, das Intoleranz toleriert wird.



      .



      Wenn jemand einen Hassprediger Ihren Mentor nennt, ob nun muslimischen, christlichen, jüdische, buddhistischen, oder sonstigen Glaubens, hat die Grenze des Tolerierbaren überschritten.

  • Na, zum Glück haben wir Religions- und Meinungsfreiheit. So kann jeder seine eigenen Überzeugungen bezüglich himmlischer Mächte oder deren Abwesenheit haben und öffentlich kundtun.



    Muss einem weder aus der einen noch aus der anderen Richtung gefallen.



    Aber auch das darf man meinen.

  • Fußballspielen als religiöses Tun. Auch ein Aspekt.



    Enorm, wie viele Menschen lieber anderen zuschauen und sie feiern und meist nicht persönlich Fußball spielen.

    • @Kay Brockmann:

      Ja unvorstellbar. Und die vielen Leute erst, die Anderen beim Schauspielern zusehen, ohne selbst Schauspieler zu sein.

  • Ihr Artikel über Felix Nmecha irritiert mich. Seine Aussagen und Social-Media-Aktivitäten darf man kritisch hinterfragen. Aus dem öffentlichen Bekenntnis eines Christen jedoch ein „finsteres Menschenbild“ abzuleiten, greift zu kurz.

    Der christliche Glaube, zu dem sich Nmecha bekennt, gründet auf der Überzeugung, dass Gott alle Menschen liebt und jedem Menschen Würde verleiht. Gerade deshalb ist das gemeinsame Gebet deutscher und curaçaoischer Spieler nach dem Spiel ein starkes Zeichen. In einer Zeit von Kriegen, Polarisierung und Hass stehen hier Menschen unterschiedlicher Nationen gemeinsam vor Gott.

    Auch Nmechas Wunsch, Gott die Ehre zu geben, verdient Respekt. Im Profisport, der oft von Selbstinszenierung geprägt ist, wirkt die Haltung wohltuend, dass Erfolg nicht nur das eigene Verdienst ist. Ein wenig Demut täte unserem Sport und unserer Gesellschaft gut.

    Und warum sollte es problematisch sein, wenn ein Christ seinen Glauben sichtbar lebt? Muslimische Sportler beten auf dem Platz oder danken öffentlich Allah – und das wird zu Recht als Ausdruck religiöser Identität respektiert. Religionsfreiheit gilt für alle – auch auf dem Fußballplatz.

    • @Alexander Blümel:

      "Der christliche Glaube, zu dem sich Nmecha bekennt, gründet auf der Überzeugung, dass Gott alle Menschen liebt und jedem Menschen Würde verleiht."



      Alle Menschen? Wohl nur weiße cis hetero Männer.

    • @Alexander Blümel:

      Sie schreiben:



      Der christliche Glaube, zu dem sich Nmecha bekennt, gründet auf der Überzeugung, dass Gott alle Menschen liebt und jedem Menschen Würde verleiht.

      Nmecha bezeichnet Bostock in einem langen Interview als seinen Mentor:



      Bostocks hält Verbindungen zu führenden Aktivisten der fundamentalistischen Awakening-Bewegung in Europa, die Homosexualität für eine krankhafte Abart hält.

      Finde den Widerspruch!

    • @Alexander Blümel:

      Danke für Ihr klares und zugleich ausgewogenes Statement im Sinne unserer demokratischen und humanistischen Werte!!! Es verwundert mit welchem kritischen Maß von linker Seite an Christen heran getreten wird, die sich zu ihrem Glauben bekennen. Ggü anderen Glaubensrichtungen scheinen diese negativen Betrachtungsweisen, aus welchen Gründen auch immer, nicht vorhanden zu sein.

      • @Rosa Roxanne:

        "Ggü anderen Glaubensrichtungen scheinen diese negativen Betrachtungsweisen, aus welchen Gründen auch immer, nicht vorhanden zu sein."

        Klassischer Strohmann. Linke melden sich dann zu Wort, wenn eine Religion als Vorwand für die Diskriminierung marginalisierter Gruppen genutzt wird. Weder der Artikel noch KommentatorInnen sagen etwas gegen Religionen oder religiöse Menschen an sich. An MuslimInnen, die gegen Randgruppen eifern werden gerade Linke genau so Kritik äussern

        • @Systemknecht:

          Ach? Können Sie da Beispiele aus jüngster Zeit nennen?

        • @Systemknecht:

          Naja, die Kritik am fundamentalistischen Islam hält sich in manchen linken Kreisen dann doch eher in Grenzen. Sei er noch so frauen- menschen- und freiheitsfeindlich - solange es gegen die Richtigen geht, drückt man ein Auge zu.

    • @Alexander Blümel:

      Alles, was sie schreiben, stimmt. Wenn es an dieser Stelle aufhören würde.



      Doch die Stimmen, die neben den Gebeten in diesen Kreisen laut werden, zeugen davon, dass es eben nicht um Gemeinsamkeiten aller Menschen, sondern lediglich um das Bessersein der Kreisteilnehmer geht.



      Warum sonst, sollten Christen (oder an anderer Stelle Muslime) gegen Menschen agitieren, die den Glauben nicht teilen, weil sie eine andere Vorstellung vom guten Leben haben? Warum sonst kommen fundamentalistische Stimmen stets auch mit der Verachtung gegenüber queere Personen?



      Religionsfreiheit gilt eben für alle. Nicht nur für die im Kreis, sondern auch für diejenigen, die nicht mitbeten wollen. Solange die Betenden das respektieren, ist alles in Ordnung.

    • @Alexander Blümel:

      "Aus dem öffentlichen Bekenntnis eines Christen jedoch ein „finsteres Menschenbild“ abzuleiten, greift zu kurz."

      Evtl. hast du in dem Artikel einiges überlesen:

      "Er ist das deutsche Gesicht einer Gruppe von Fußballern, die sich zu einer Vereinigung namens „Ballers in God“ zusammengetan haben.



      [...]



      Das passt nur allzu gut zu den Social-Media-Posts von Nmecha, in denen er Anhänger der Pride-Bewegung mit dem Teufel gleichsetzt oder gegen trans Menschen agitiert hat."

      John Bostock, Chef der og. Organisation, den Nmecha als seinen "Mentor" bezeichnet hat enge "Verbindungen zu führenden Aktivisten der fundamentalistischen Awakening-Bewegung in Europa, die Homosexualität für eine krankhafte Abart hält und Konversionstherapien anbietet"

      Und das ist deiner Ansicht nach nicht finster? Das wiederum finde ich ziemlich irritierend...

      "Muslimische Sportler beten auf dem Platz oder danken öffentlich Allah – und das wird zu Recht als Ausdruck religiöser Identität respektiert."

      Ach, wird es das? Antonio Rüdiger wird das evtl. anders sehen. Und wer (hier) würde muslimische Fußballer verteidigen, die sich vergleichbar über nicht CIS-Personen äußern?

    • @Alexander Blümel:

      Artikel verstanden? Hintergründe zu Nmecha bekannt? Hätten sie sich mit seinen Social Media Aktivitäten kritisch auseinandergesetzt, wüssten Sie dass er Beiträge liket und teilt, die durchaus ein finsteres Menschenbild vermitteln, siehe zu.B. der "theoretischer Faschist".....

  • Schade, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird: Religionsfreiheit und der persönliche Glaube werden ins Lächerliche gezogen, während an anderer Stelle Toleranz eingefordert wird. Wer verstehen will, was diese Spieler wirklich antreibt, sollte nicht übereinander, sondern miteinander reden. Mein Tipp: Einfach mal die Bibel aufschlagen und Gott unvoreingenommen selbst kennenlernen.

    • @benvo:

      Verzeihung, aber Toleranz? Das ist st doch genau das was den Leuten, die Hr Nmecha liket, promotet und pusht komplett abgeht.

    • @benvo:

      >Religionsfreiheit und der persönliche Glaube werden ins Lächerliche gezogen.<

      >Der christliche Glaube, zu dem sich Nmecha bekennt, gründet auf der Überzeugung, dass Gott alle Menschen liebt und jedem Menschen Würde verleiht.<

      Angesichts der Realität - einfach lächerlich.

  • Ach Gottchen. Genau wie sich Anton Rüdiger vom Islamismus distanzierte, hat sich Felix Nmecha für das Liken des Tweeds entschuldigt. Wem da nun leicht zu glauben ist, das wissen bekanntlich nur die Schwergläubigen. Friedfertiger dürfte auf jeden Fall der Felix sein - auf dem Platz wenigstens. Ihm ein "finsteres Menschenbild" anzudichten, ist auf jeden Fall recht putzig. Seine evangelikal koronare Agenda könnte - gemessen an der koranischen des Herrn Rüdiger - vielleicht sogar ein paar emanzipatorische Züge tragen.

    • @Jutta57:

      Anton Rüdiger war Opfer der rechten Presse und Hasskampagne und seine Distanzierung glaubwürdig.



      .



      Eindeutige Beweise für eine extremistische religiöse Einstellung gab es nicht.



      .



      Und genau das ist eben der Unterschied zu Felix Nmecha.



      .



      Jemand kann streng religiös sein, das ist Privatsache. Und darum geht es hier auch überhaupt nicht. Das scheint unterzugehen, weil der Artikel sich auch über den Glauben lustig macht. Dadurch scheinen einige nicht den Kern des Problems zu erkennen...siehe Kommentare

    • @Jutta57:

      Gut, dass Sie den Vergleich ziehen. An diesem Maßstab sollte sich jeder Journalist orientieren - sonst wird er unglaubwürdig. Özil hat sich noch nicht mal distanziert und er gilt dann dennoch bei vielen als Opfer.

    • @Jutta57:

      Warum packen sie jetzt ausgerechnet den Vergleich zu Rüdiger aus und erheben Nmecha über ihn? Noch dazu auf Basis eigener Vermutungen?

      • @Barnie:

        Naja, der Vergleich ist doch naheliegend. In gewisser Weise auch vielsagend bis lustig: Rüdis Finger erregte die rechte Presse, Nmechas Beten die linke. Nur bei Effe war man sich einig. Ich erhebe Nmecha übrigens nicht über Rüdiger. Mir sind beide ziemlich schnuppe.

      • @Barnie:

        Weil Rüdiger ein bekennender Muslim ist vielleicht, der eines Tages nach Mekka pilgern möchte? Ich sehe das durchaus als vergleichbar.



        Es wird auch niemand über den anderen erhoben - wie ich den Beitrag lese - sondern daran erinnert, hier den gleichen Maßstab anzulegen.

        • @Dr. McSchreck:

          Jede:r darf so religiös sein, wie er oder sie will.



          .



          Erst wenn dieser Glaube anderen aufgezwungen werden soll, oder unter den Deckmantel der Religion andere diskriminiert werden, wird es zu einem Problem.

  • Tja, was soll ich dazu sagen. 1. Johannes 2 (Die-Bibel.de) fordert von uns Gläubigen dass Taten dem Wort folgen. Dass wir unser Leben nach dem Vorbild Jesus einrichten. Jesus war gewiss kein Mensch, der sportliche Großveranstaltungen befürwortet, bei denen der Hochmut über alle Berge gedeiht. Er war ein Mensch der Schlichtheit, ein Mensch, der die Liebe zum Nächsten zum Prüfstein der Liebe zu Gott gestellt hat. Ein Mensch, der die Liebe zum Mammon auf das Schärfste verurteilt hat. Ein jeder von uns kann selbst prüfen, wessen Geistes ein Nebenmensch ist und sich ein eigenes Urteil bilden. Und ist von Jesus aus, geradezu aufgerufen dazu.

  • Vielleicht doch etwas künstlich hochgepusht im Land der Superlativen unter d. Ägide dieses POTUS?



    Natürlich haben viele das in Dortmund auch traditionell kritisch gesehen, aber dem am Ende doch keinen zusätzlich so entscheidenden Wert für seine Beurteilung als Kicker eingeräumt.



    Solange er sich an die Regeln hält u. fair spielt, ist es eher Petitesse m. einem kleinen Fragezeichen im Unterhaltungswert, mehr im Boulevard als Buket.



    "Ich finde es ein starkes Zeichen, wenn Spieler unterschiedlicher Mannschaften miteinander beten können und so ein Zeichen dafür setzen, dass es auch im Spiel Wichtigeres gibt als das Gegnersein“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Montag. Der Projektleiter der katholischen BVB-Gründerkirche in Dortmund, Stefan Magh, bezeichnete die Aktion als „sehr unterstützenswerte Geste“.



    Nationalspieler Felix Nmecha: Wir sind Brüder



    Der 25-jährige Nmecha, der bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht, hatte nach dem ersten WM-Spiel der deutschen Nationalelf am Sonntagabend gemeinsam mit Jonathan Tah und Spielern aus Curaçao auf dem Spielfeld einen Kreis gebildet."



    kirche-und-leben.de



    Fo.fo.!

  • Wahrscheinlich kommt er damit in den USA sogar gut an.



    Um es zu verbieten, scheint es mir allerdings zu harmlos zu sein. Da würde ich noch der Freiheit den Vorzug geben.



    Wenn Muslime so etwas machten, würde ich es genauso akzeptieren.

  • Wie würde wohl der deutsche Fußballmob toben, wenn nicht Jesus, sondern Mohammed angebetet würde?

    • @Tiene Wiecherts:

      Das macht Rüdiger. Sollte beides auf dem Platz verboten werden, immer so neutral und so.

      • @Momo33:

        Warum sollen Fußballer neutral sein? Sie üben keine Staatsgewalt aus.

    • @Tiene Wiecherts:

      Stellen Sie sich vor, es sollen schon deutsche Nationalspieler den Tauhidfinger gezeigt haben. Meiner Erinnerung nach wurde das hier eher verteidigt als gescholten….

    • @Tiene Wiecherts:

      Der deutsche „Fussballmob“ freut sich, wenn ein Spieler der



      eigenen Mannschaft ein Tor schiesst, unabhängig davon, mit welchen religiösen Gesten das Tor bejubelt wird. Oder haben Sie noch nie gesehen, wie ein Spieler mit verklärten Blick gen Himmel und erhobenen Fingern ein Tor feiert?

    • @Tiene Wiecherts:

      Der deutsche Fussballmob UND Medien. Rüdiger musst dafür nur einen Finger heben, schon vergessen? Generell müssen schwarze Spieler nicht viel machen, um angegangen zu werden.

    • @Tiene Wiecherts:

      Ja, da gäbe es sicher auch kritische Kommentare in der taz, ganz bestimmt 🙂

  • Solange er Nichts Verbotenes tut ist doch alles in Ordnung. Wenn er und andere beten , bitte sehr. Wenn es der Fifa nicht passt soll sie es verbieten, dann aber für alle gleich.