piwik no script img

Verbrenner-Aus 2035 Bloß nicht absagen!

Susanne Schwarz

Kommentar von

Susanne Schwarz

Auf dem europäischen Markt sind immer mehr E-Autos verfügbar. Trotzdem wollen Konservative und Rechte das Verbrenner-Aus weiter aufschieben.

G ute Nachrichten für die europäischen Verbraucher*innen: Wer ein eigenes Auto braucht, hat immer mehr Auswahl im klimafreundlicheren E-Auto-Segment – auch vergleichsweise günstig. Ende 2026 sind auf dem europäischen Markt 16 E-Modelle für weniger als 25.000 Euro verfügbar, doppelt so viele wie noch im Vorjahr, rechnet die Brüsseler NGO Transport & Environment vor. Teurere Fahrzeuge gibt es natürlich auch, insgesamt sind es 150 E-Modelle.

Das verdanken wir den Klimaregeln für Autobauer, die Pkws auf dem europäischen Markt verkaufen wollen, argumentieren die Verkehrsexpert*innen. Mittlerweile lassen die sich wirklich nur noch erreichen, wenn man genug E-Autos verkauft – nicht nur durch leichte Verbesserungen im Verbrenner-Segment.

Laut Transport & Environment ist zu erwarten, dass alle europäischen Autohersteller die Zielvorgaben für 2025 bis 2027 erfüllen. Moment mal: etwa die Konzerne, die zum großen Teil gerade noch ihr sicheres Ende heraufbeschworen, wenn es zu den aktuellen Regeln komme? Und die, die teils immer noch zusammen mit Konservativen und extrem Rechten daran werkeln, das europäische Verbrenner-Aus im Jahr 2035 weiter aufzuweichen?

Das Logo der taz: Weißer Schriftzung t a z und weiße Tatze auf rotem Grund.

taz debatte

Die taz ist eine unabhängige, linke und meinungsstarke Tageszeitung. In unseren Kommentaren, Essays und Debattentexten streiten wir seit der Gründung der taz im Jahr 1979. Oft können und wollen wir uns nicht auf eine Meinung einigen. Deshalb finden sich hier teils komplett gegenläufige Positionen – allesamt Teil des sehr breiten linken Meinungsspektrums.

Teilweise ist das Lamento verständlich: Verkaufen Volkswagen, BMW oder Mercedes ihre E-Autos, bleibt ein enormer Teil der Einnahmen nicht in Wolfsburg, München und Stuttgart. China kontrolliert fast die gesamte Wertschöpfungskette. Das beginnt beim Abbau von Rohstoffen wie Lithium, geht weiter bei deren Raffination, bei der Produktion von Kathoden sowie Anoden und endet bei der Fertigung der ganzen Batterien.

Ist die richtige Antwort darauf, das Verbrenner-Aus abzusagen? Natürlich nicht. Das würde die Klimakrise weiter anheizen und damit Leben aufs Spiel setzen. Stattdessen sollten die EU, ihre Mitgliedstaaten und die Autokonzerne alles daransetzen, auch bei E-Autos unabhängig von China zu werden. Ansatzweise passiert das endlich. Zum Beispiel baut BMW seit Anfang Oktober im bayerischen Irlbach eigene Hochvoltakkus – wegen der hohen Nachfrage übrigens direkt im Zweischichtbetrieb.

Susanne Schwarz

Susanne Schwarz Leiterin wirtschaft+umwelt

Jahrgang 1991, leitet das Ressort Wirtschaft + Umwelt und schreibt dort vor allem über die Klimakrise. Hat ansonsten das Online-Magazin klimareporter° mitgegründet.
Mehr zum Thema

158 Kommentare

  • dator

    Kaum gehts ums Auto, sind die Kommentarspalten voll. Auch hier bei der TAZ. Deutschland einig Autoland........

  • Land of plenty

    Ich verstehe nicht wovon Sie reden!



    Ich werde das in 10 Jahren gar nicht mehr erleben. Bis dahin nur Abgase, Lärm und Aggressivität den ganzen Tag durch Autofahrer, die sich so verhalten, als wäre Benzin kostenlos.



    Die Motoren röcheln und dröhnen.



    Verbrenner-Aus sofort!



    Öffentlich-rechtliche Sammeltaxis überall, um PKWs zu ersetzen.



    Ich hatte noch nie ein Auto und ersticke von den täglichen Abgasen.

  • elektrozwerg

    Zuerst wird den hauptsaechlich Besserverdienenden via Subventionen der Umstieg schmackhaft gemacht, zum Teil erfolgreich. Finanziert durch eine immer hoehere Steuer- und Abgabenlast, die im Verhaeltnis die Aermeren ueberproportianal betrifft - die beruehmte Umverteilung von unten nachen oben - und wenn sich dann die Privilegierten ihr E-Auto alle subventioniert haben lassen, kommt das Verbrennerverbot und der Rest kann schaun wo er bleibt.



    Vergleiche mit anderen Laendern sind in der Regel unangebracht. Allein schon weil Deutschland ein Mieterland ist und ein E-Auto sich vor allem dann rentiert, zeitlich wie finanziell, wenn man im Eigenheim mit Solarpanels wohnt.

  • Moby Dick

    Nur so zum Vergleich: Beim jetzigen Fortschritt der Elektrifizierung der Bahn (ca 100km von ca 20.000km nicht elektrifizierter Strecke pro Jahr) ist das Verbrenneraus auf der Schiene in etwa 200 Jahren zu erwarten. Da ist der Staat mit seinem eigenen Betrieb ganz entspannt unterwegs.

  • Astrid Sehnefeld

    Ich habe mir nochmal einen Diesel geholt dieses Jahr. Es war das vernünftigste Angebot.



    Ich habe vorher im Februar einen Testtag gemacht und mir das Stromer Flaggschiff von VW geholt.



    1 Tag Alltag.



    Morgens 5 Uhr zur Arbeit, minus 6 Grad, nachmittags bei minus 1 Grad auf dem Heimweg ein Arzttermin und kurz eingekauft.



    Insgesamt 214 Kilometer, davon 182 Autobahn. Tempo absichtlich entspannt, 80 durch die Tunnel im Rennsteig, ansonsten 150 mit Tempomat.



    Batterie bei Start war 93%.



    Am Ende des Tages bei 17%.



    Und dabei soll man nur das Fenster zwischen 20 und 80% Ladestand nutzen, um unnötige Batteriealterung zu vermeiden.



    Laut VW hat das Auto übrigens angeblich über 700 km Reichweite...



    Realistisch sind wohl 400km - und im Winter anscheinend keine 300km, trotz der langsamen Fahrweise.



    Mit meinem Diesel, auch VW, fahre ich 170, brauche selbst im Winter nicht über 7 Liter und komme damit 900 Kilometer weit.



    Das Nachladen mit dem Stromer dauert laut Händler 5 Stunden zuhause, von dauerndem Schnellladen riet er mir bezgl der Batteriealterung dringend ab - Diesel tanken dauert nur 2 Minuten.



    Neupreis Stromer wäre knapp 60.000€ gewesen, der Diesel BJ 2023 kam auf 19.000€...

    • Tian

      @Astrid Sehnefeld:

      Ihre Fahrweise ist da ja offensichtlich das Problem! 130 km/h maximal!!!

    • Bauer Gerry

      @Astrid Sehnefeld:

      Kleine Nachhilfe in Physik:

      Lektion 1:



      Der Luftwiderstand erhöht sich mit dem Quadrat der Geschwindigkeit..



      Mit 150 km/h ist der Luftwiderstand somit 4 mal so hoch wie mit 75 km/h.

      Lektion 2:



      Elektrofahrzeuge fahren im Schnitt 4 mal so effizient wie Verbrenner. Aber eines können sie nicht: Die Physik aufheben.



      Ergo: Gerade wegen der hohen Effizient der Elektrofahrzeuge steigt der Verbrauch mit zunehmender Geschwindigkeit viel deutlicher als bei Verbrennern.



      Beispiel:



      10 kWh (entsprechend 1 Liter Benzin) bei 75 km/h.



      40 kWh (entsprechend 4 Liter Benzin) bei 150 km/h.

      Beim Verbrenner erhöht sich der Verbrauch dagegen vielleicht von 5 Litern bei 75 auf 10 Liter bei 150, verdoppelt sich wegen aller Ineffizienzen nur durch die Geschwindigkeit. Ihre Angabe von 7 Liter ist einfach ein Mittelwert der Geschwindigkeiten. Der Verbrauch ist aber bei 150 immer noch 2,5 mal so hoch, bei 75 sogar 5 mal so hoch wie bei einem Elektrofahrzeug.

      Aber ich denke, das interessiert leider viele Ignoranten sowieso nicht, die nur Spaß haben wollen: Nach mir die Sintflut.

    • Starlight

      @Astrid Sehnefeld:

      Ich frage mich ja immer, wie die Menschen in Norwegen das nur schaffen... Deutlich dünner besiedelt, deutlich kälter, aber komischerweise fahren fast alle dort elektrisch, und dann sogar oft auch noch Kleinwagen. IRGEND ETWAS muss dort in der Luft sein dass es nicht die gleichen Jammereien gibt wie hier!

      ... Oder es ist ein vernünftiges Tempolimit. Das könnte natürlich auch der Fall sein.

    • charly_paganini

      @Astrid Sehnefeld:

      Da hat der Händler entweder keine Ahnung oder er will unbedingt noch einen Diesel verkaufen.

      Also mein Auto steht normalerweise Nachts nur rum, daher ist es egal ob der Wagen jetzt 10min lädt oder 5 Stunden.



      Die meisten die über E Autos motzen sind einfach nicht flexibel genug im Kopf, alles soll möglichst "wie immer" funktionieren, auch das Tanken. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: beim Verbrenner tanke ich wenn ich muss, beim Stromer wenn ich kann. Also z.B. während ich beim Arzt sitze, Einkäufe erledige etc.



      Das läuft dann parallel zu anderen Tätigkeiten und hat den Vorteil nicht noch 5 Minuten an einer Tanke abhängen zu müssen und sich darüber zu ärgern, dass der Kunde vor mir nicht nur bezahlen möchte sondern auch noch Lotto spielen und zwei Stangen Kippen kaufen will.

    • Kahlschlagbauer

      @Astrid Sehnefeld:

      Klassisch!



      Es sollte vielleicht keine Überraschung sein, daß ein neues EV mehr kostet als ein gebrauchter Diesel. Aber so argumentieren die Jünger der Fossilen.



      Auf Ihrer Testfahrt sind Sie ausgesprochen schnell gefahren, haben Ihre täglichen Aufgaben erledigt, und sind dann mit einer durchaus vernünftigen Batteriereserve wieder heimgekommen. Offensichtlich sind EVs untauglich.



      Das Nachladen daheim dauert verschieden lang, je nach wallbox und Batteriestatus. Derweil liegen Sie im Bett oder schauen fern. Das ist natürlich viel unbequemer als in einer stinkigen Tankstelle zu stehen und Dieseldämpfe zu atmen.



      Und die Kosten fürs Nachladen? Sind um einiges niedriger als der Diesel. Aber EV? Auf keinen Fall!



      Manchmal fragt man sich, ob ein Kommentar Selbstsatire ist.

    • Janix

      @Astrid Sehnefeld:

      Sie werden Ihre Entscheidung verteidigen, das beschreibt Kahneman besser, als ich es könnte. Wahrscheinlich würde mir das auch passieren.



      Beim nächsten Mal sind die Karten vielleicht andere.

      150 km/h "entspannt", ah ja.



      Sie werden auch Gründe haben, solche langen Strecken täglich mit dem Auto auf sich zu nehmen. Eine statistisch normale Arbeitsstrecke ist sehr anders.



      Sie vergleichen zuletzt 3 Jahre gebraucht mit neu, nur auch mal notiert.

      Nicht falsch verstehen, Sie haben Ihre Checkliste laufen lassen. Nur kann es sehr wohl sein, dass die für viele andere anders wäre.

    • warum_denkt_keiner_nach?

      @Astrid Sehnefeld:

      150 km/h ist langsame Fahrweise????

      • Bussard

        @warum_denkt_keiner_nach?:

        Eben. Schönes Beispiel dafür, wie verschoben die Wahrnehmung mancher deutscher Autofahrer ist.

      • Flocke

        @warum_denkt_keiner_nach?:

        Klar! National wie international übliches Tempo. Wann waren Sie zuletzt auf einer Autobahn?

      • Astrid Sehnefeld

        @warum_denkt_keiner_nach?:

        Der ICE fährt auch nicht 100, warum soll ich morgens um 5 Uhr allein auf der Autobahn schleichen?

    • Hatespeech_is_not_an_opinion

      @Astrid Sehnefeld:

      Wahrscheinlich würden Sie auch noch eine Ölheizung einbauen, weil das "vernünftigste" Angebot, sprich am billigsten.



      Sie haben letztendlich Glück, dass sich diese Gesellschaft seit Jahrzehnten weigert die externalisierten Kosten der fossilen Mobilität und des fossilen Heizens gemäß des Verursacher-Prinzips aufzuerlegen. Dabei lieben Konservative das Verursacher-Prinzip, insbesondere dann, wenn ihre Wähler-Klientel das nicht zu bezahlen hat.

      • Astrid Sehnefeld

        @Hatespeech_is_not_an_opinion:

        Wir haben unsere Gastherme 2024 erneuert und ich kenne keinen hier, der eine Wärmepumpe eingebaut hat, außer in Neubauten die entsprechend isoliert sind.



        Wir haben nur 1450 bis 1500 Sonnenstunden hier - und die zumeist im Sommer. Holz und Gas ist hier die Wahl - aus Gründen.

  • Bauer Gerry

    Im September standen immer noch fast zwei Drittel auf der Leitung oder sich selbst im Weg und haben gegen jede Vernunft einen neuen Verbrenner gekauft. Der Auftragseingang ist zwar bereits mehrheitlich elektrisch, aber entweder gibt es sehr lange Lieferzeiten für Elektrofahrzeuge oder einige Hersteller stehen auch noch auf der Leitung. So langsam wird die deutsche Bevölkerung zum Schlusslicht beim Wechsel auf sinnvolle Fortschritte. Bequem ist das nicht mehr, es wird dadurch immer unangenehmer für uns alle.

    • Josef 123

      @Bauer Gerry:

      "Rekord bei neu zugelassenen E-Autos in der EU



      Stand: 22.09.2026 • 12:25 Uhr

      Noch nie sind in der EU so viele Autos mit einem reinen Elektroantrieb zugelassen worden wie im vergangenen Jahr. Gut jeder sechste Pkw war ein E-Auto. Deutschland lag dabei leicht über dem Schnitt." (tagesschau.de)

      • Bauer Gerry

        @Josef 123:

        Das war im vergangenen Jahr.

        Trotz der Förderung, die nur die Hersteller durch höhere Preise auf dem deutschen Markt kassieren, liegt zum Beispiel Holland und England deutlich höher, ganz abgesehen von Norwegen und Dänemark. Deutschland ist nur noch beim Durchschnitt, trotz unnötig teurer Förderung.

        Was sagt das über uns Deutsche aus?

        Vielleicht: Weiter so, der Abgrund ist nicht mehr weit?

        Oder: Reingefallen auf die Parolen der ölfördernden Länder, allen voran die russische Desinformation aus Angst, dass die fossilen Felle davon schwimmen.

        Oder: Trägheit, will mich nicht umgewöhnen, solange bis die letzte Tankstelle schließt?

  • Carsten S.

    Die Leute mögen keine harten Verbote. Das hat schon bei der letzten Bundestagswahl massiven Gegenwind für die Grünen gegeben.



    Es wäre viel gescheiter, einen klaren Plan zu veröffentlichen, wie sich die Steuern für fossile Energieträger in den nächsten Jahren erhöhen werden und dann jeden selbst entscheiden zu lassen.

    Jeder ist frei, auf eine sterbende Technologie zu setzen. Dann aber bitte nicht beklagen.

    Die Leute hassen es einfach, erzogen zu werden von Politikern, die andererseits nicht in der Lage sind, die vorhandenen Probleme zu lösen oder auch nur klar zu benennen.

    Davon lebt die AfD prächtig.

    • Flocke

      @Carsten S.:

      Super Kommentar! Wirklich gut auf den Punkt gebracht

  • Oleg Fedotov

    Mal noch ein anderer Aspekt: Mein Schwager hat seit wenigen Wochen ein neues Auto, weil das alte nach 11 Jahren den Geist aufgab. Wieder einen Verbrenner. Aus ganz einfachen Gründen. Als "Laternenparker" im Innenhof hat er keine Wallbox oder PV-Anlage auf dem Dach. Trotz ETW. Und ausschlaggebend für ihn war nicht der Antrieb, sondern das, was er für sein Geld als fühlbaren Gegenwert bekommt an Ausstattung, Reichweite und Ladevolumen/Anhängelast. Ideologische oder ökologische Gründe würden ihm am A... vorbeigehen. Und bei den erwähnten Kriterien hat der Verbrenner (Diesel) halt am besten abgeschnitten.

    • nihilist

      @Oleg Fedotov:

      Das sei ihm gegönnt, aber dann bitte auch nicht mehr über staatliche Raffgier an der Zapfsäule oder so jammern.

      • elektrozwerg

        @nihilist:

        Warum nicht? Schliesslich ist die Raffgier langfristig unabhaengig von der Wahl des Antriebs: Die Raffgier bleibt auch wenn kein Verbrenner mehr auf Deutschlands Strassen faehrt.



        Spaetestens seit der Zuckersteuer muesste doch jeder verstanden haben, dass mit Steuern nicht mehr gesteuert, sondern abkassiert wird.

    • Francesco

      @Oleg Fedotov:

      Er könnte die Eigentümmergemeinschaft überreden, im Innenhof eine Ladesäule zu installieren.



      Und was hat es mit der Anhängelast auf sich? Ist die bei E-Autos geringer? Das kann ich mir nicht vorstellen.

    • Corina Strößner

      @Oleg Fedotov:

      Beim fühlbaren Gegenwert hat er dann auch die absehbar weiter steigenden Spritkosten eingepreist, oder ist Mathematik auch Ideologie? Ich verstehe es nicht. Wer jetzt noch fossil neu kauft, ob Heizung oder Fahrzeug, setzt darauf, dass letztlich der Staat helfen wird, wenn es zu teuer wird.

    • Bauer Gerry

      @Oleg Fedotov:

      Einen alten Verbrenner bis zum Ende zu fahren ist sehr sinnvoll. Aber jetzt noch einen neuen Verbrenner zu kaufen ist sehr kurzsichtig. Ich denke, dass sich Ihr Schwager bald über seine Entscheidung ärgert. Wir werden sehen.

      • Momo33

        @Bauer Gerry:

        Der hat doch nur 11 Jahre gehalten.

    • Janix

      @Oleg Fedotov:

      "Fühlbarer" Gegenwert trifft es vielleicht und erklärt einiges an nach anderen Kriterien schier irrationalem Verhalten.

      Für den nächsten Kauf sollte der Wiederverkaufswert auch noch in die Rechnung. Wer seinen obsoleten Verbrenner nicht nach Molwanien verkaufen müssen will.

      • Alex_der_Wunderer

        @Janix:

        @ Janix



        Hat die AfD in Sachsen-Anhalt nicht so eine Strafgebühr / Ordnungsgeld für Verbenner ab 2027 angedacht ?



        Da lief doch son'e Wette innerhalb der Bagalutentruppe, falls datt klappt mit dem Sitz im Landtach, jetze ...😁

  • T-Rom

    Irgendwann wird der Punkt kommen, wo es für die CO2 Bilanz des Autofahrens wichtiger ist, den CO2 Ausstoss der Stromerzeugung zu senken (Kohlestrom, Gasstrom), als weitere Verbrenner durch e-Autos zu ersetzen. Das ist simple Mathematik.



    Es spricht ja auch nichts dagegen, wenn auch in Zukunft noch ein kleiner Anteil von Verbrennern unterwegs ist. Man sollte das ganze pragmatisch und weniger dogmatisch angehen.

    • Bauer Gerry

      @T-Rom:

      Bis dann die abnehmende Dichte der fossilen Tankstellen zum Problem für Verbrenner wird. Strom gibt es im Gegensatz zu Benzin notfalls überall.

    • Gerhard Krause

      @T-Rom:

      In sich zwar logisch, weil selbstgesteuertes Denkmodell, aber argumentativ schwach. In der Realität sind wir, die allein mit "Sonnenstrom" fahren, keine Seltenheit mehr.

      • elektrozwerg

        @Gerhard Krause:

        Naja, wer so einen kurzen Arbeitsweg hat, dass er im Winter mit ca 5-10% Sonnenleistung sein E-Auto betreiben kann, koennte wahrscheinlich auch mit dem E-Bike fahren, oder?

    • Saile

      @T-Rom:

      Wir haben aber längst überwiegend regenerativen Strom im Netz, und selbst wenn es im Winter noch einen größeren Anteil an fossilen Stromquellen gibt: Es ist immer sinnvoller ein E-Auto zu fahren, Verbrenner können nämlich auch im Sommer bei Photovoltaik-Überschussstrom nur mit fossiler Plörre fahren. Zudem: (Braun-)Kohle ist immerhin eine heimische Ressource, Erdöl muss dagegen fast vollständig importiert werden.

    • Karl Schmidt

      @T-Rom:

      Natürlich muss man beides machen. Allerdings benötigt ein Verbrenner die dreifache Energiemenge wie ein E-Auto und für diese dreifache Menge wird zu 100% CO2 ausgestoßen. Dagegen wird der Hausstrom bereits heute zu 60% erneuerbar erzeugt. Jede alternative nichtfossile Flüssigkeit, die Sie in einem Motor verbrennen können, könnten Sie auch in einem Kraftwerk zur Stromerzeugung verbrennen und anschließend von dem deutlich höheren Wirkungsgrad von E-Autos profitieren.

      Der Punkt, an dem es "für die CO2 Bilanz des Autofahrens wichtiger ist, den CO2 Ausstoss der Stromerzeugung zu senken (Kohlestrom, Gasstrom), als weitere Verbrenner durch e-Autos zu ersetzen" wäre also der Zeitpunkt, an dem der letzte Verbrenner verschrottet wurde.

      • T-Rom

        @Karl Schmidt:

        Trotz 60% Erneuerbarer hat Deutschland insgesamt pro kwH einer der schlechtesten CO2 Bilanzen bei der Stromerzeugung in West-/Mitteleuropa. Man muss es nur einfach mal durchrechnen. Da bringt es irgendwann für die CO2 Bilanz mehr, wieder einige Kernkraftwerke zu bauen, anstatt die letzten 15% Verbrenner zu verbieten.

      • Carsten S.

        @Karl Schmidt:

        Der Rentner, der vielleicht noch 2000 km im Jahr fährt, soll doch einfach seinen Verbrenner behalten dürfen, bis er feststellt, dass es wirtschaftlicher Unsinn ist und er für dasselbe Geld Taxi und ÖV fahren könnte.



        Die Leute sind einfach die linken Verbote und Erziehungsversuche leid. Das zahlt alles aufs Konto der AfD ein.

        • PartyChampignons

          @Carsten S.:

          Verbote können rechte und konservative genausogut....

          • Carsten S.

            @PartyChampignons:

            Aber sie zelebrieren es nicht so.

        • Saile

          @Carsten S.:

          Es darf doch jeder*jede noch ewig seinen*ihren Verbrenner fahren, nur Neuzulassungen sollen verboten werden.

          • AliceMirrow

            @Saile:

            Und schon wieder Verbote. Soll es doch der Markt regeln. Wenn Sprit immer teuerer wird, kommen Autofahrer von selber auf die Idee, was wirtschaftlicher ist.



            Wem Verbote nutzten ist ja hier schon mehrfach richtig genannt worden

            • momper

              @AliceMirrow:

              Das Aus für Neuzulassungen lenkt die Hersteller, statt die Kosten über teuren Sprit auf die Autofahrer abzuwälzen.

  • Karl Schmidt

    Noch vor 2 Jahren waren die europäischen Hersteller auf gutem Weg beim Ausbau ihrer Batteriebeteiligungen in Europa und Deutschland. Dann kam vor einem Jahr die große Kehrtwende, die uns jetzt tiefer in die Abhängigkeit reitet.

    Es ist zu hoffen, dass die Hersteller in letzter Minute noch die Kurve kriegen. Die hohen Folgekosten der komischen Manöver im letzten Jahr, die der Artikel ja auch benennt, sind nun mal da. Aber noch ist es nicht zu spät für unsere Hersteller, im wichtigen Zukunftsgeschäft eine relevante Rolle zu spielen. Das geht nur über E-Autos.

  • Marcelo

    So lange die Autos so teuer sind und die Herstellung so sehr die Umwelt in Afrika und Südamerika schadet ist das E-Auto keine passende Alternative

    • Corina Strößner

      @Marcelo:

      Stimme ich letztlich zu: Die echte ökologische Alternative ist nur ÖPNV. Umweltaspekten nach haben wir grob folgende Skala: Laufen > Rad > E-Bike > Zug / Bus > E-Auto > Fossiles Auto > Flugzeug. Es hat keinen Sinn eine Option zugunsten einer schlechteren auszuschließen. Ich nutze E-Autos im Individualverkehr auch nicht, aber eben auch keine Verbrenner und keine Flüge.

      • Marcelo

        @Corina Strößner:

        IN ÖPNV müssten erstmal noch Millarden investiert werden in den ländlichen Raum um es Alternative zu werten

    • Francesco

      @Marcelo:

      Die Rohölförderung schadet der Umwelt mehr. Glauben Sie, dass in Verbrennerautos keine Rohstoffe eingesetzt werden, deren Förderung umweltschädlich ist? Woher kommen denn Eisen und Stahl für Motor und Getriebe? Die Materialien für die Abgasreinigung?

      • Sole Mio

        @Francesco:

        Stahl ist nicht das große Ding.

        Wer sich mit der Gewinnung von seltenen Erden und Kupfer beschäftigt wird schnell ersichtlich was da für ein gewaltiger Umweltskandal unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit abläuft!



        Genau davon benötigen E-Fahrzeuge ein Vielfaches.

        Das ist leider Fakt

      • Marcelo

        @Francesco:

        das Verbrennerautos keine rohstoffe brauchen habe ich nie behauptet

    • Schmetterling

      @Marcelo:

      Sie meinen, als alternative zu teuren Verbrennerautos, deren Betrieb die Umwelt weltweit schadet?

      • Marcelo

        @Schmetterling:

        Die Verbrennerautos sind im Verhältnis billiger als E-Autos.

        Die E-Autoproduktion schadet mehr den Ländern weltweit als wenn wir beim Verbrennerautos bleiben. Die Batterie Herstellung schadet Afrika und Südamerika extrem

        • Bauer Gerry

          @Marcelo:

          Ja das stimmt, diesen Quatsch erzählen natürlich die Öl exportierenden Länder immer und immer wieder. Ganz vorn dabei ist auch Russland, wo eine höllische Angst vor Erneuerbarer Energie geschürt wird, weil ihnen die fossilen Felle dadurch davon schwimmen.

          Tja und viele fallen auf die Märchenerzähler eben herein.

          Übrigens ist ein zunehmender Teil der Batterien ganz ohne Kobalt, Mangan und Nickel. Nämlich aus Lithiumeisenphosphat (LFP) und die halten sogar auch noch doppelt so lange wie bisherige Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt Batterien (NMC).

          • Michel76

            @Bauer Gerry:

            "diesen Quatsch erzählen natürlich die Öl exportierenden Länder immer und immer wieder. Ganz vorn dabei ist auch Russland, wo eine höllische Angst vor Erneuerbarer Energie geschürt wird, weil ihnen die fossilen Felle dadurch davon schwimmen."

            Das ist Unfug. Weder gab es, noch gibt es Absatzprobleme für fossile Brenstoffe. Und diese wird es auch in den nächsten Jahrzehnten nicht geben. Die Förderung von Gas, Öl und Kohle nimmt seit Jahrzehnten nur zu, nicht ab. Daran wird auch ein Verkaufsverbot für Verbrenner in der EU nichts ändern.

          • Sole Mio

            @Bauer Gerry:

            Dann schauen Sie sich im Netz mal die Infos an, was in den großen Mienen in China betrieben wird.



            Explodierende Krebsraten, Missbildungen bei Mensch und Tier und das Grundwasser )von dem Menschen dort alternativlos Abhängig sind) mit Säuren belastet und dazu noch radioaktiv.

            Diesen QUATSCHT kann man nachlesen und nachweisen.

        • Outis

          @Marcelo:

          Steile These. Gibt es dafür auch eine inhaltliche Begründung? Die notwendige Umsiedlung von Millionen von Menschen aus zukünftig nicht mehr existierenden Inseln und Küstenregionen, aus Regionen, die aufgrund von zunehmenden Hitze- oder Überschwemmungskatastrophen nicht mehr bewohnbar sein werden, schadet der Welt alles nicht so sehr. Von den Schäden durch Ölförderung und -transport hört man in dem Zusammenhang auch nicht so viel?

          Klar braucht es Entwicklung von sichereren und saubereren Energiespeichertechnologien. Dieser Aufrechnung hier fehlt mir aber jede Überzeugungskraft.

          • Marcelo

            @Outis:

            Das durch die Gewinnung von Rohstoffe für Batterien ebenfalls Menschen vertrieben werden und Regionen unbewohnbar machen ist also egal oder wie?

        • Momo33

          @Marcelo:

          Alle diese gerne angeführten armen Länder setzen selbst auf Elektro. Das beste Beispiel sind Ostafrika und Indien, Himalaya, da wartet VW in bekannter Manier lieber noch, bis hoffentlich teurer verkauft werden kann.

        • Janix

          @Marcelo:

          Welche Quellen sehen Sie da für diese Meinung?



          Könnte mensch das auch anders sehen, angesichts der Ölschäden von Venezuela bis Nigeria am Ort und der Treibhausgasschäden global?

          • Marcelo

            @Janix:

            da gibt es genug die sagen die Herstellung von E-Autos ist gefährlicher für die Umwelt als Verbrenner

            • Kahlschlagbauer

              @Marcelo:

              Sagen tun das viele. Begründen kann es keiner.

            • Janix

              @Marcelo:

              Wo finde ich die? Die würde ich dann gerne nachvollziehen können.

  • Günter Witte

    Die Kosten für ein E-Auto heute und für ein E-Auto in der Zukunft werden sich sehr stark verändern. Momentan nimmt der Staat durch die Verbrenner PKW Nutzung über 50 Milliarden im Jahr ein (KFZ-Steuer, Energiesteuer), glaubt wirklich jemand ernsthaft das unser Staat auf dieses Geld verzichtet ?

    • Jan

      @Günter Witte:

      Zustimmung. Die Strategie momentan ist, die E-Mobilität mit Aufschlägen auf fossile Mobilität zu subventionieren, bis diese sich durchgesetzt hat. Danach holt man sich das entgangene Steuergeld durch Aufschläge auf E-Mobilität wieder. Die Kosten der E-Mobilität werden steigen, sobald der Konkurrenzantrieb Verbrenner erledigt ist. Gewisse Nachteile der E-Mobilität werden jedoch bleiben, höchstens etwas gelindert werden, weil technologiebedingt: deutlich längere Ladezeiten im Vergleich zum Auftanken und deutlich witterungsbedinger Reichweiteverlust in der kalten Jahreszeit (ca. 20%-40%). Das ist in der Praxis nervig und im Winter auch teuer. Überhaupt ist man beim E-Auto ständig mit Lademanagement beschäftigt.

      • Kahlschlagbauer

        @Jan:

        Der erste Teil Ihres Kommentars ist Spekulation. Der zweite ist schlicht faktisch falsch. Der höhere verbrauch im Winter ist wesentlich weniger als behauptet. Außer es ist wirklich kalt und man fährt durch tiefen Schnee, was in Deutschland doch eher selten ist. Als EV-Fahrer ist man viel weniger mit Lademanagement beschäftigt als mit Verbrenner: heimkommen, einstecken, vergessen und den nächsten Tag mit voller Batterie beginnen.

      • sociajizzm

        @Jan:

        Sodium Ion 🔋 sind schon deutlich kälteresistenter.

        Und Ladezeiten lassen sich selbst jetzt schon auf unter 10 min drücken, sogar 5min sind machbar.

        Und E Autos lassen sich auch ganz ohne dedizierte öffentliche Ladestation laden.

        Jeder Arbeitgeber mit eigenem Parkplatz könnte Lademöglichkeit bieten, jede Laterne ist eine potenzielle Stromquelle.

        Bereits jetzt lassen sich E Autos in den meisten Gegenden auch ohne Heimlademöglichkeit nutzen. Es gibt mehr Ladestationen als Bedarf.



        .



        Die fehlenden Einnahmen aus der Mineralölsteuer wird allerdings tatsächlich eine enorme fiskalische Herausforderung.

        • Günter Witte

          @sociajizzm:

          " jede Laterne ist eine potenzielle Stromquelle ", Nur ist nicht jede Stromquelle auch eine Lademöglichkeit. Led Straßenlaternen in Wohngebieten werden mit 10 - 50 Watt betrieben, dafür ist auch die Verkabelung ausgelegt, nicht dafür X KW in kürzester Zeit in einen Akku zu laden.

      • Günter Witte

        @Jan:

        Sehr interessant wird auch werden wie der Staat dann mit E-PKW Fahrern umgeht die eine eigene PV-Anlage haben, wo er gar nichts verdient. Strafsteuer für verweigerten Konsum öffentlicher Ladeinfrastruktur ?

        • Sole Mio

          @Günter Witte:

          Das wird folgen. Ebenso wird, sobald E-Autos alternativlos sind und die deutsche und europäische Automobilwirtschaft geschrumpft ist, China sicherlich die massiven Subventionen einstellen

      • Strolch

        @Jan:

        Welches E-Auto fahren Sie denn?

        • Jan

          @Strolch:

          Fahre kein E-Auto, sondern einen Verbrenner. Aber wir haben hier in der Firma ein E-Auto und auch eine PV-Anlage, sogar mit Speicher. Das E-Auto fährt der Kollege, der überwiegend Innendienst hat, der kann auch während der Arbeitszeit laden und dann ab und zu mal zum Kunden fahren. Die Kollegen im vollen Außendienst fahren ausschließlich Verbrenner, das wäre mit reinen E-Autos nicht zu machen, höchstens mit Hybrid. Von daher halte ich ein Verbrennerverbot gerade für Firmenfahrzeuge im Außendienst, die richtig Kilometer abspulen, für absolut unrealistisch und nicht praktikabel. Hier geht nichts über Diesel. Das muss auch die EU-Kommission einsehen.

    • Janix

      @Günter Witte:

      Die Kosten für die Allgemeinheit sind ja weit höher als Ihre genannte Summe. Auch ein E-Auto ist vollkostenökonomisch teuer für uns alle. Doch weniger als ein Verbrenner. Der durch den hohen CO2-Preis und die wegbrechende Infrastruktur absehbar den Kipppunkt erreichen wird, letzte Lobbyleistungen hin oder her.

      • Günter Witte

        @Janix:

        Welche Kosten für die Allgemeinheit würden bei 100 % E-Autos wegfallen ? Bei Feinstaub, Straßen - und Reifenabrieb, sind E-PKW durch ihr hohes Gewicht oftmals schlechter als Verbrenner.

        • Kahlschlagbauer

          @Günter Witte:

          Das ist schlicht falsch. EVs produzieren sehr wenig Abrieb von Bremsbelägen, weil die Rekuperation die Reibungsbremsen weitgehend überflüssig macht. Und der Gewichtsunterschied ist so gering, daß es für die Straßenabnutzung irrelevant ist. Mehr als 90% der Straßenabnutzung kommt vom Schwerlastverkehr.

        • Janix

          @Günter Witte:

          Klimaeffekt?



          Abgase am Ort?



          Lautstärke bei langsamen Geschwindigkeiten?

          (Dass schwere Auto egal welchen Antriebs noch mal mehr Mist sind, das stimmt dabei)

          Es bleibt genügend anderes, gewiss, daher muss auch die Zahl der Autos zügig nach unten, am einfachsten durch Einpreisung der externen Kosten, statt das Auto immer noch hochzudopen.

  • sutrebe

    Hier in Süditalien (Kalabrien, Sizilien) sieht man viele BYD; auf der Straße.

    An den Ladensäulen, die es (jeweils zwei oder drei) und nach meinem Eindruck ausschließlich an den Raststätten der Autostrada gibt, eher keinen, überhaupt kein E-Mobil.

    Ergo: fahren potentielle E-Mobiler wohl hier alle nur Hybrid; hat wohl seinen Grund...

    • Saile

      @sutrebe:

      Nein, die laden halt fast alle überwiegend zuhause, das ist hierzulande kaum anders.

      • sutrebe

        @Saile:

        Ja, ist hierzulande kaum anders. Freunde mit großzügigem Grundstück überlegen das auch; den neuen Zweitwagen und natürlich mit maximaler Förderung zu erwerben. Zum Brötchenholen und zum nächsten Park&Ride reicht das allemal.

        Aber wenn sie mit uns nach Sizilien/Kalabrien fahren, dann kommt der Erstwagen, natürlich ein Diesel, zum Einsatz.

    • Momo33

      @sutrebe:

      Empfehle, mal bei Chargefinder nachzusehen.

      • sutrebe

        @Momo33:

        Sollte ich mir den Spaß machen, die zwei, natürlich fotografierten Ladesäulen an der A19 zwischen Palermo und Catania zu suchen?



        Auf einem Schild dort war zu lesen, dass leider nur mit verminderter Leistung geladen werden kann, weil die entsprechende Zuleitung feht...

        • Strolch

          @sutrebe:

          Kurz geschaut: Tesla und Ionity gibt es da unten genug. Es gibt sicher noch viele andere Ladesäulen. Wieso man mit dem Diesel fahren soll, erschließt sich mir nicht. Das E-Auto ist ruhiger, aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzung fährt man sehr lange bis man einen Stop braucht und bei den meisten Menschen meldet sich vorher die Blase.

          • sutrebe

            @Strolch:

            Das mit der Blase ist "überall" in zwei Minuten erledigt, das Laden dauert nur ein ganz klein wenig länger ...

        • Momo33

          @sutrebe:

          Auf der Strecke muss man noch nicht mal mit ZOE laden, ggfs kurz vor Palermo. Fahren Sie 3 km ins nächste Dorf, kehren in der Kneipe ein und erleben was.



          Man kann da sicher mal noch was hinstellen, aber man muss auch nicht wie in D alles mit aseptischen Ladeparks zukleistetn.

          • sutrebe

            @Momo33:

            Ja, stimmt; nur sind nach meinem Eindruck die wenigen vorhandenen Ladeparks alle leer, laden auch die Italiener ihre e-mobilen Brötchenholer zuhause.

  • DiMa

    Es bringt der Wirtschaft wenig, "von China unabhängig zu werden". Das ließe sich mit Zölle vergleichsweise einfach erreichen. Wichtig ist, dass auch der Export erhalten bleibt, entweder durch die bewährte Produktpalette oder durch Absenkung von Produktionskosten.

    Andernfalls braucht man sich über Wahlergebnisse nicht weiter wundern.

    • nihilist

      @DiMa:

      Aber wie bringen wir den Rest der Welt dazu, weiter auf die bewährte Produktpalette statt die günstigere und innovativere aus China zu setzen?

    • Francesco

      @DiMa:

      Deutschland findet auch andere Produkte, die es verkaufen kann. Wer sagt denn, dass in 10 Jahren noch jemand Verbrennerautos kaufen möchte? Und der Export nach Staaten außerhalb der EU bleibt ja erlaubt.

    • DanPan

      @DiMa:

      Die Zölle gibt es doch schon. Und auch die Werke chinesischer Hersteller in Europa.

  • T-Rom

    Der Markt wird es regeln. Es werden - schon ganz ohne Verbot - immer mehr E-Autos zugelassen. Wenn die Kunden von den niedrigen Fahrt- und Wartungskosten überzeugt sind, und von anderen Vorteilen - dann werden noch mehr E-Autos gekauft werden.



    Die Kosten und Mühen für komplizierte gesetzliche Regelungen sollte man sich schenken. Lieber von dem Geld mehr Lehrerinnen einstellen, als Beamte, die Verordnungen machen.

    • Outis

      @T-Rom:

      Die Regelungen gibt es ja schon, dafür braucht es also gar keine extra Beamten.

  • Mal Nombre

    Wem die Enteignung per Verbot droht, wird das an der Wahlurne zu verhindern suchen.



    Es sollte dem Markt überlassen werden, heisst die Politik sollte sich da zurückhalten. Das Volk hat genug von Verboten, deren Sinn es bezweifelt.

    • pumble

      @Mal Nombre:

      Wer genau wird enteignet, wenn keine neuen Verbrenner verkauft werden dürfen?

    • Janix

      @Mal Nombre:

      Reden wir, räusper, von der selben Realität?

      Zeitig, arg zeitig kann sich jede und jeder darauf einstellen. Der Nutzen wird ja auch gemeinsam genossen: Unabhängigkeit von Scheich und Putin, Klima, Luft, Geld.

      • Mal Nombre

        @Janix:

        Kann schon sein, daß wir in verschiedenen Realitäten leben. Ich lebe in einer Realität, in der ich ein E Auto nicht brauchen kann, weil ich keine Lademöglichkeit habe und die auch nicht schaffen kann. Geht nicht. Geht all meinen Nachbarn genauso. Ich habe einen modernen Diesel, der nachhaltig noch locker 300 000 km vor sich hat und vor zehn Jahren viel Geld gekostet hat.



        Unabhängig ist niemand. Irgendwem hat man sich immer ausgeliefert. Wer am Hauptschalter sitzt, ist völig egal.

        • Francesco

          @Mal Nombre:

          Verboten wird doch nur die Neuzulassung. Sie können ihen Diesel noch solange fahren, wie sie wollen. Warum es für Sie in den nächsten 10 Jahren nicht möglich sein soll, eine Lademöglichkeit zu schaffen, verstehe ich aber nicht.

        • warum_denkt_keiner_nach?

          @Mal Nombre:

          Sie haben eine Zapfsäule im Garten?

          Niemand will Ihnen verbieten, Ihren Diesel zu fahren, bis er nicht mehr durch den TÜV kommt.

          Es sollen nur keine neuen Verbrenner mehr verkauft werden.



          Einen neuen Diesel, der Jahrzehnte hält, werden Sie übrigens auch ohne Verbot der Neuproduktion nicht finden. Die neuen Modelle gehen viel schneller kaputt. Die Industrie hat gemerkt, dass sich mit langlebigen Produkten nicht so viel verdienen lässt.

          • Carsten S.

            @warum_denkt_keiner_nach?:

            Die Leute sind es einfach leid, von einem Staat erzogen werden zu sollen, der noch nicht einmal für ordentliche Starssen in Wohngebieten sorgen kann.



            Hier in Thun sind Waldwege besser gepflegt als so manche Strasse in einem Wohnegebiet in z.B. Villingen-Schwenningen.



            Natürlich ist das alles Unsinn und nicht rational. Aber wenn die Leute aus dem Bauch heraus AfD wählen, weil es ihnen stinkt, zählen die Stimmen trotzdem.

            • rero

              @Carsten S.:

              Die Pflege der Straßen in Wohngebieten müsste eine Angelegenheit der Kommune sein.

              Also Augen auf bei der nächsten Kommunalwahl.

              Aber wenn jede Bundesregierung mit Zukunftsgestaltung wartet, bis die letzte Kommune ihre Hausarbeiten gemacht hat, wären wir noch auf dem Stand von 1946.

              Herzliche Grüße aus Berlin, wo die Straßen oft in einem grausamen Zustand sind.

              • Carsten S.

                @rero:

                Wenn Sie mir jetzt noch sagen, woher die Kommune das Geld nehmen soll...



                Viele Kommunen sind einfach PLEITE. Da können Sie wählen was sie wollen.

  • Herbarius Zunichten

    Lange vor 32 werden die meisten Neufahrzeuge längst elektrisch unterwegs sein. Ich selbst fahre schon lange elektrisch.

    Was mich aber stört ist das hantieren mit solch absoluten Verboten.



    Warum sollen nach 32 nicht auch Kleinserien, Nischenfahrzeuge oder Fahrzeuge für spezielle Anwendungen mit Benzin oder Diesel fahren sollen? Es geht doch um die Masse und nicht ums Absolute.

    • Francesco

      @Herbarius Zunichten:

      Das Verbot gilt nur für Pkw. Welche Nischenfahrzeuge oder spezielle Anwendungen fallen Ihnen denn ein?

    • derzwerg

      @Herbarius Zunichten:

      Inklusive Tankstellen und die ganze Infrastruktur, auf Steuerzahlers Kosten, auch im schwach besiedelten ländlichen Raum, denn sonst ist es ja nicht technologieoffen

    • EchteDemokratieWäreSoSchön

      @Herbarius Zunichten:

      Hätte ich auch nichts dagegen - allerdings nur unter einer Voraussetzung. Bereits beim Kauf eines Verbrenners muss der gesamte CO2-Preis für die gesamte lebenszeit schon im voraus bezahlt werden und zwar in 2-5 facher Höhe. So dass mit den Zusatzeinkünften dadurch CO2-Ausgleichsmaßnahmen finanziert werden können, die garantiert mehr CO2 einsparen als diese Wagen jemals produzieren

      • Andreas Schulz

        @EchteDemokratieWäreSoSchön:

        Die Zulassung neuer Fahrzeuge an Privatkäufer geht seit vielen Jahen (seit 2000 etwa?) kontinuirlich zurück. Firmenwagenzulassungen steigen, gleichen den Rückgang im Privatsektor nicht aus. Die Anzahl privat genutzter Fahrzeuge ist allerdings um ein vielfaches höher, als die der Firmenwagen. Was sagt uns das? Die Leute haben zunehmend eine Kaufzurückhaltung, was Neufahrzeuge betrifft, die bestehenden Fahrzeuge werden länger gefahren. Vor dem Hintergrund, dass ca 50% des gesamten co2 Ausstosses vor dem ersten gefahrenen Kilometer bereits erfolgt ist, ist das auch die umweltfreundlichste Verfahrensweise. Die Marketingstrategie, immer wiederholt ein Produkt zu kaufen , was man ja schon besitzt (Iphone Nr. wieviel?) existiert seit Anfang des 20sten Jahrhunderts und ist für die Umwelt der Kern allen Übels. So gesehen ist Kaufzurückhaltung mangels Geldes, zumindest was die Umwelt betrifft, eine gute Sache.

    • Janix

      @Herbarius Zunichten:

      Ich meine, sehr kleine Nischen gibt es durchaus.



      Sie sollten besser nicht zu groß sein. Nicht dem einen den Fossilbentley, die Diskussionen dann wären Zeitverschwendung.



      Es handelt sich übrigens um den Punkt Neuzulassungen, das beeinträchtigt den Oldie oder den THW-Wagen nicht.

      • Carsten S.

        @Janix:

        Wenn der Elektromarkt so richtig in Schwung kommt, gibt es weniger Tankstellen, und die sind weiter weg. Fossil getriebene Fahrzeuge werden dann von ganz allein immer unpraktischer.



        Aus meiner Sicht ist es gefährlicher Unsinn, für ein oder zwei Jahre die Akzeptanz der Politik aufs Spiel zu setzen.



        Da kann man dann noch so lange und intensiv gegen rechts kämpfen wollen.

    • Rosinsky Steffen

      @Herbarius Zunichten:

      Ist dem denn nicht so? Die Flottenemissionen brauchen doch nicht mehr wie ursprünglich 100% niedriger mit Bezug auf 2021(?) zu sein, sondern wurden doch letztes Jahr auf nur noch 90% abgesenkt. Ausnahmen für Spezialfahrzeuge gab es von Anfang an.

  • MK

    Ich halte die Interpretation für falsch, dass das Verbrennerverbot wirkt.



    Viele der in den letzen Monaten erschienenen Elektroautos waren bereits in Entwicklung als das Verbrennerverbot beschlossen wurde. Die massiv steigenden Marktanteile liegen auch an der Ölpreiskrise.



    Es bleibt abzuwarten, ob es das Verbrennerverbot noch braucht, oder ob der Markt das ganze selbst viel schneller hinbekommt. Die EU hätte wichtigere Themen vor der Brust: Rohstoffversorgung, Kontrolle über die komplette Batteriewertdchöpfungskette und faire Wettbewerbsbedingungen mit China.



    Die neue BMW ist gerade kein Beispiel wie man von China unabhängig wird. In der neuen Fabrik werden Batteriezellen zu Batteriepaketen montiert. Die Batteriezellen kommen weiterhin von chinesischen Herstellern.

    • Janix

      @MK:

      Der Umschwung kann auch hier rascher und jäher kommen als gedacht. Das kippt, sobald Umwelt und Geldbeutel bei Verbrauch und Wiederverkaufswert die diversen geschürten Vorbehalte einfach wegknipsen. Und niemand auf den alten Möhren sitzen bleiben will.



      Da helfen Berichte von Nutzers, Batterienverbesserungen und der Beginn eines Gebrauchtwagenmarkts.



      Es hülfe, wenn Verbrenner endlich mal Vollkosten beitrügen und nicht die Union so autounterwürfig bliebe.

      • Carsten S.

        @Janix:

        Speziell die unionsgeführte(?) Landesregierung in Niedersachsen?!

  • mdarge

    Was in der Diskussion fehlt, während der Autoindustrie der Antrieb weitgehend egal ist, gilt das für die Mineralölindustrie nicht. Die Autobauer haben sich Jahrzehnte vorbereitet, ihr Geschäftskonzept anzupassen. Wegen der chinesischen Konkurrenz sinkt das Volumen, weshalb die Produktion nach unten angepasst werden muss. Doch da die Chinesen jetzt auch Verbrenner liefern, gibt es Konkurrenz in allen Bereichen.



    Investiert wurde aber in Batterieproduktion. Anders als Rohöl kann Lithium auch in Deutschland abgebaut und aufbereitet werden. Das mit den Lieferketten ist nicht in Stein gemeißelt. Entgegen der Unkenrufe kann nur ein schneller Umstieg die Autobranche retten. Die Konversion muss sich selbst finanzieren.



    Verlieren wird die Mineralölindustrie, zu der auch die chemische Industrie gehört. Dort fällt ein wichtiger Absatzmarkt weg. Da aber fast alles Rohöl Importiert werden muss, kann darin auch eine Chance liegen. Neben biologischem Material aus der Landwirtschaft, kann Abfall aufbereitet werden. Neue Extraktionsverfahren könnten Jobs sichern.

  • Xanyd

    Wenn ich die technische Entwicklung der E-Autos sehe, wird sich in 9 Jahren so viel getan haben, dass neue Verbrenner keinen großen Markt mehr haben werden.

    • Carsten S.

      @Xanyd:

      Sehe ich genau so.



      Darum verstehe ich nicht die Phantomdebatte um Verbrennerverbote - ausser, man möchte die Klimaleugner und Rechtspopulisten richtig stark machen.

  • passthedutchie

    Diese vereinfachte Darstellung von der angeblichen Klimafreundlichkeit von Batterieautos nervt mich maßlos.



    Batterieautos können nur zur Senkung von Treibhausgasen beitragen, wenn sie rekupieren (Bremsenergie zurückladen), was bei vielen Modellen nicht der Fall ist, und zu 100% mit regenerativem Strom geladen werden, was auch nicht der Fall ist. Jeder Akkuschrauber hat Wechselakkus. Nur diese E-Karren nicht, die sie komplett mit ihrem Akku wegschmeißen. Akkurecycling ist Green- und Brainwashing in Reinstform. Der ganze Lithiumbergbau verursacht eine unfassbare Umweltzerstörung. Da werden ganze Landschaften unwiederbringlich in Salzwüsten verwandelt und Menschen vertrieben. Passiert weit weg. Interessiert uns nicht. Ach, was sind wir "grün".

    Wenn Sie sich ein Auto zulegten, das 4 statt 8 l säuft, hätten Sie den CO2 Ausstoß effektiv um 50% reduziert. Das ist nicht das Endziel, klar. Aber besser, als sich eine 12 l Karre zulegen, die dann auf Kohlestrom läuft, sprich den Austoß um >50% zu erhöhen, statt ihn zu senken, und dies dann mit Konjunktiven (hätte, wäre, wenn) green zu washen, nur um das Gewissen zu beruhigen, eine noch größere Karre mit noch mehr Kinkerlitzchen zu kaufen.

    • Francesco

      @passthedutchie:

      Das E-Auto, das auf Kohlestrom läuft, verursacht immer noch weniger CO2-Emissionen als ein Verbrenner einem Verbrauch von 4l/100 km.

    • Strolch

      @passthedutchie:

      Jetzt haben Sie mich neugierig gemacht:

      "was bei vielen Modellen nicht der Fall ist". Welches Modell kann nicht rekuperieren?

      Was soll denn eine 12 Liter Karre sein, die auf Kohlestrom läuft?

  • Sole Mio

    China hat nach wie vor die Gewinnung und den Weltmarkt seltener Erden und auch von Kupfer fest in der Hand.



    Dabei werden absichtlich enorme Umweltschäden in Kauf genommen und sehr große Regionen mit samt dem Grundwasser unbewohnbar und unnutzbar gemacht.

    Die unvergleichlich staatlich subventionierten Automobilindustrie gepaart mit äußerst fragwürdigen Arbeitsbedingungen soll auch hier weltweit das Zepter übernehmen.

    Klar die Europäer sind hier abgehängt worden. Teilweise selbst verschuldet.

    Jedoch geschieht hier vieles, dass unseren Werten von Menschlichkeit und Umweltschutz komplett entgegensteht unter dem Deckmantel das wir dann „saubere“ Autos fahren.

    Dabei wird auch noch unsere Industrie zerstört. Und diese Dinge woanders ohne jegliche Rücksicht auf Mensch und Umweltschutz produziert.

    Nicht falsch verstehen!



    Die E-Mobilität ist die Zukunft ist.



    Jedoch muss auch möglichst nachhaltig produziert werden und das Recycling ♻️ ausgereift werden.

    Es kann nicht sein, das Säuren und radioaktive Stoffe einfach versickern, Menschen daran sterben oder unter unwürdigen Bedingungen leben/arbeiten und wir uns auf die Schultern klopfen weil wir ja so nachhaltig sind!

    • nihilist

      @Sole Mio:

      Öl wird auch unter enormen Unweltschäden gefördert und das stört die Deutschen kein bisschen. Fracking? Tolle Sache, wenns woanders gemacht wird und unsere Gasversorgung sichert.



      Aber beim Lithium sind wir plötzlich sehr empfindlich?

  • Brombeertee

    2035 Verbrenner-Aus.



    Heißt dies Ende des Inverkehrbringens von Verbrenner-Autos oder Ende des Betriebs von Verbrenner-Autos?

    • ttronics

      @Brombeertee:

      Die neuen Verbrenner des Jahres 2035 können dann heute immer noch 20 Jahre bis 55 laufen locker, d. H. Wertschöpfung für Hersteller und Werkstatt geht ja fein weiter.

      Zudem gibt es global genug Märkte, wo noch lange kein Ende in Sicht ist, also gibt es genug Absatzchancen.

      Who wird der Ölpreis dann sein? Vielleicht hat sich die Diskussion so schnell erledigt?

    • Francesco

      @Brombeertee:

      Ersteres

    • Janix

      @Brombeertee:

      Keine neuen Verbrenner mehr bzw. Nullemissionen da, was m.E. äußerst soft ist, verglichen mit den Schäden durch Verbrennung.



      de.wikipedia.org/wiki/Verbrennerverbot

      • Brombeertee

        @Janix:

        Danke.



        Und vor fünf Jahren wurde noch gedacht: aus Klimaschutzsicht bräuchte es 2025 das Ende des Inverkehrbringens und 2030 das Ende des Betriebs von Verbrenner-Autos. Weit weg dieses Ziel.

  • Janix

    Das Auto könnte generell mal beginnen, seine versteckte Bezuschussung zurückzuzahlen.



    Fossil damit zu bepreisen wäre der erste Schritt. Wenn man mal an Frau Müller beim Edeka denkt und nicht an die Piech-Erben.

    Kleine sparsame E-Autos fehlen (wenn es denn noch ein Vierräder sein soll). Wo bleibt da der neue Golf oder Polo mit ähnlicher Volkswagenzielsetzung und scharf kalkulierter Marge?

    • Carsten S.

      @Janix:

      Kleine und sparsame Autos wären gut.



      Leider werden Autos durch Regulatorien und Assistenzsysteme immer teurer, so dass für die Hersteller die Margen bei kleinen Autos zusammenschmelzen und daher das Angebot drastisch zurückgeht...

    • Starlight

      @Janix:

      Gibt's, von Renault, Dacia, BYD.



      Die deutschen Autobauer setzen lieber auf Monsterkisten mit künstlichem Extra-Krach.

      • Strolch

        @Starlight:

        Sie meinen den neuen elektrischen VW Polo?

        • Starlight

          @Strolch:

          Liebhaber-Ding, teurer als vergleichbare Wagen der genannten Hersteller, außerdem erst nächstes Jahr wenn überhaupt verfügbar (gibt es daher noch nicht). Das Einzige seiner Art, daher definitiv nicht das, auf was gesetzt wird.

          Momentan verfügbar: 3.5 Tonnen Monsterkisten von ungeahnter Hässlichkeit, denen in der Zukunft noch die Möglichkeit zum Extrakrachmachen gegeben werden soll (gut, den Extra-Krach gibt es daher auch noch nicht). Ich wäre ja fein damit, dass der Extra-Krach produziert wird, aber bitte doch nur im Inneren der Blechkiste oder des Helms, wenn die Kaufenden davon so überzeugt sind, dass sie es brauchen.

          • Strolch

            @Starlight:

            VW ist teurer als die von Ihnen genannten Marken. Auch beim Verbrenner. Sind auch qualitativ besser.

            3,5 Tonnen?! Das man immer so übertreiben muss, ist echt anstrengend. Solche Fahrzeuge gibt es nicht - na ja vielleicht finden Sie ja ein oder zwei. 2 Tonnen, wegen mir auch 2,5. Die 200 bis 300 kg Mehrgewicht im Vergleich zum Verbrenner spielen halt beim Verbrauch keine nennenswerte Rolle aufgrund der Rekuperation.

            • Starlight

              @Strolch:

              Die bessere Qualität bezweifle ich aus Erfahrung und Kenntnis der momentanen Entwicklungsstände doch sehr. Wenn man auf veraltete Technik und fehlerhafte Software sowie weniger haltbare Plastikbestandteile (Plastik setzen sie alle ein) im Austausch für ein "traditionsreiches Logo" steht, bitte. Darf Jede:r.

              Ich nehme das in einer Dark Factory mit minimalster Fehlertoleranz gefertigte Fahrzeug mit nötigenfalls drei Software-Updates im Monat, das eine lückenlose Integration mit dem Smartphone, dem Smart Home und V2L bietet. Und so designt ist, dass es nicht aussieht als wäre es zur Zufußgehendenjagd gemacht worden.

              Verbrenner sind Technik von Gestern, da ist DE führend, das stimmt. Interessiert nur in ein paar Jahren nur maximal ein paar Überreiche noch, die mehr Hubraum als Gehirnmasse im Kopf haben.

              Mercedes, Audi, Porsche haben meiner Kenntnis nach alle mindestens ein Exemplar der 3T+ Klasse am Start. Und selbstverständlich spielt das Gewicht eine Rolle, bei der Feinstaubbelastung, dem Krach, dem Unfallgeschehen... Und nur weil die deutschen Hersteller auch beim Verbrenner nur hässlichste überdimensionierte Kisten können ist das keine Empfehlung.

    • Sole Mio

      @Janix:

      Der Polo wurde vor einigen Wochen vorgestellt

    • DiMa

      @Janix:

      Golf und/oder Polo gibt es doch (im Zweifel halt auch von Renault), nur will den niemand fahren (geschweige den bestellen und bezahlen).

      • Momo33

        @DiMa:

        VW kommt gerade nicht hinterher. Die Kundschaft darf 1 Jahr warten. Ja, warum Man kann erst noch Verbrenner verkaufen und dt. Arbeitnehmern erzählen, es wäre Krise.

        • DiMa

          @Momo33:

          Das ist doch die bei VW übliche Lieferfrist.

    • T-Rom

      @Janix:

      Das stimmt! Sparsame Motoren und einfache Klein- und Mittelklassewagen fehlen. Offenbar denkt VW nicht, dass sie mit solchen Modellen ihre üppigen Managergehälter und Privilegien der Beschäftigten finanziert bekommen.

      • Strolch

        @T-Rom:

        Nein, Technik setzt sich immer von oben nach unten durch.

  • jwie

    Die Diskussionen um das Aus vom Aus dienen doch nur dazu, die Käufer zu verunsichern und damit der deutschen Autoindustrie zu schaden.

    Die Firmen, die Schritte Richtung E-Auto unternommen haben, kämpfen damit, dass die Verunsicherung, gepaart mit Technikfeindlichkeit den Hochlauf verlangsamt.

    Die Verbrenner werden in wenigen Jahren bei den Neuwagen keine Rolle mehr spielen. Denn die E-Autos werden immer billiger. Besser und langlebiger sind sie schon länger.

    Schade, dass dies an der deutschen Autoindustrie vorbeigeht.

  • Petzi Worpelt

    Jedes EAuto kostet mindestens 10.000€ mehr als das Verbrennerpendant. Dafür kann man den Rest seines Lebens Benzin tanken und muss keine Wallbox installieren oder geringe Reichweite akzeptieren. Fragt mal Leute außerhalb der Innenstädte... Die erklären gern weiter, was die an Verbrennern schätzen..

    • PartyChampignons

      @Petzi Worpelt:

      Gerade noch in der Eifel unterwegs gewesen, da sieht man mitlerweile an jedem zweiten Haus ein E-Auto stehen, eine Wallbox und Solar auf dem Dach, was sie da sagen ist nicht richtig, auch die Leute auf dem Land checken, dass es nur noch dumm ist Verbenner zu fahren. Geringe Reichweiten gehören mitlerweile meistens schon der Vergangenheit an und in Zukunft sowieso, am Preis könnte sich noch etwas tun, da haben sie Recht.

    • Woodbine

      @Petzi Worpelt:

      Unsere Freunde fahren seit einigen Jahren E-Auto. Im ländlichen Raum (Südniedersachsen). Auch in den Urlaub. Bis auf immer noch undurchschaubare Tarife an vielen öffentlichen Ladesäulen sind sie sehr zufrieden. Eine Wallbox haben sie bis heute nicht.

    • mdarge

      @Petzi Worpelt:

      Das kann ich so nicht nachvollziehen. Unsere gebrauchte Zoe hat 11.000€ gekostet. Ob und wie viel ein vergleichbarer Verbrenner weniger gekostet hätte, ist schwer zu sagen. Eine Wallbox hat sich als entbehrlich erwiesen, ist aber in wenigen Stunden installiert. Gerade Leute außerhalb der Innenstädte haben die Möglichkeit dazu. Es stimmt aber, je mehr Kilometer abgespult werden, desto günstiger wird der Elektrische. Bei den jetzigen Spritpreisen geht das recht schnell.

      • Zippism

        @mdarge:

        11.000 € für eine gebrauchte Zoe als Beleg dafür anzuführen, dass E-Autos preislich konkurrenzfähig sind, ist schon ziemlich sportlich. Das ist schließlich nur ein Kleinwagen. Für ungefähr dasselbe Geld bekommt man gebraucht auch einen vergleichbaren Verbrenner, und zwar nicht nur irgendwelche uralten Exemplare. Einen Opel Corsa von 2020 gibt es beispielsweise für etwa 10.000 bis 11.000 €, einen Renault Twingo aus demselben Jahr teilweise sogar für 8.000 bis 10.000 €.

        Bei der Zoe kommt außerdem noch die Frage hinzu, ob die Batterie im Kaufpreis enthalten ist oder weiterhin Batteriemiete anfällt. Gerade ältere Zoes werden gerne für rund 9.000 € angeboten, wobei dann noch monatliche Kosten für die Batterie dazukommen.

        Dass sich ein Elektroauto bei hoher Fahrleistung durch die niedrigeren laufenden Kosten rechnen kann, stimmt unter bestimmten Voraussetzungen natürlich. Beim Kaufpreis sollte man aber schon vergleichbare Gebrauchtwagen miteinander vergleichen. Eine 11.000-Euro-Zoe ist jedenfalls kein überzeugender Beleg dafür, dass Elektromobilität grundsätzlich günstiger ist.

        • Francesco

          @Zippism:

          Es ging au h um die Behauptung, dass E-Autos deutlich teurer wären als Verbrenner.

        • Momo33

          @Zippism:

          Unsere hat 22000 gekostet, Vorführwagen. Klar, man hätte nen gebrauchten Polo für 12000 kaufen können. Oder was kostete der noch gleich quasi neu 2020? Erst Miete, nach 1plusx Jahr rausgekauft. Kaufpreis war an die 15000 mit Winterreifen.



          2 Jahre war Laden quasi kostenlos, weil viele Ladestationen gratis waren. Sind so 12000 km im Jahr gefahren.



          Insgesamt, wir wollten mal was tun und es war eine hervorragende Entscheidung. Die fährt jetzt mit meinen Eltern, Stand 68000 km, wir brauchten sie nicht mehr wirklich. Geladen wird vom Dach. Und abgesehen von den ganzen sauertöpfischen Zahlen, jede Fahrt macht gute Laune, seit km 1.

          • Axel Berger

            @Momo33:

            Es sei fern von mir, das elektrische Fahren als solches schlechtzureden. Vieles spricht dafür. Nur sind es eben genau diese "sauertöpfischen Zahlen" mit denen vor allem dafür geworben wird. Wenn die falsch sind, muß man halt deutlich widersprechen. Und wo jemand nicht spart, sondern auf Kosten anderer lebt, gehört auch das klar gesagt. Da, wo die Randbedingungen stimmen, vor allem auf dem Land, mit eigenem Strom, Laden tagsüber und ohne Fernstrecken, ist die Technik hervorragend.



            Dennoch, mein Auto kostete weniger als die Hälfte und für Ihre 68 Mm würde ich zu heutigen Preisen nur 10 k€ an Benzin verbrauchen. Und gerade habe ich damit sechs große Bücherkisten von Köln nach München gebracht, mit einer kurzen Pause und ohne Nachtanken.

          • Zippism

            @Momo33:

            Dass Ihr mit dem Auto zufrieden seid, sei Ihnen unbenommen. Das habe ich auch gar nicht bestritten. Nur ist „für uns war es eine hervorragende Entscheidung“ eben kein Beleg dafür, dass E-Autos generell preislich mit Verbrennern konkurrieren.

            Euer Vergleich ist zudem etwas schief: 22.000 € für einen Vorführwagen gegenüber 12.000 € für einen gebrauchten Polo. Das sind zunächst einmal 10.000 € Mehrpreis. Dass sich dieser durch kostenloses Laden, PV-Strom und niedrigere Betriebskosten über die Jahre teilweise oder vielleicht sogar vollständig ausgleichen kann, ist eine andere Frage.

            Genau darum ging es mir auch: nicht darum, dass E-Autos schlecht seien oder niemand damit glücklich werden könne. Beim Kaufpreis sollte man aber nicht so tun, als gäbe es keinen erheblichen Unterschied. Wer zu Hause mit PV laden kann und 12.000 Kilometer im Jahr fährt, hat natürlich gute Voraussetzungen. Wer dagegen öffentlich laden muss und einfach einen möglichst günstigen Gebrauchtwagen sucht, kommt zu einer deutlich anderen Rechnung.

            Dass jede Fahrt gute Laune macht, freut mich ehrlich. Nur ersetzt gute Laune leider keine Kostenrechnung.

            • Momo33

              @Zippism:

              Wir sind übrigens umgezogen, als die PV dann ein Jahr später auf dem Dach war. War nicht der Plan, der wird erst jetzt so richtig umgesetzt. Öffentlich Laden in den Alltag integrieren ist kein Hexenwerk. Nein, klappt nicht für jeden sofort, aber insgesamt für die Masse an Autofahrern kein unlösbares Problem.

            • Momo33

              @Zippism:

              Doch, deshalb habe ich es erwähnt. Als würde man beim Auto immer nur auf Kosten schauen und stets das Billigste nehmen. Da hätten wir auch nen e-up für 13000 oder nen Dacia ich glaub so 10.000 nehmen können. E-up mit DCLadeleistung von im Schnitt vielleicht 24 und null BMS war mir zu blöd. Und wie erwähnt, ich bezweifele, ein quasi neuer Polo wäre billiger gewesen. Es gibt bloß Auswahl an Gebrauchten. Aber will man damit noch rumfahren? Nein. Und jetzt erzählen Sie nicht, die meisten Autofahrer könnten sich nur Gurken leisten. Ich finde den aktuellen Run auf den ePolo erstaunlich. Billig ist der nicht, wird ungesehen bestellt, 1 Jahr gewartet. Dabei gibt's jetzt viel mehr Alternativen. Auch gebraucht.

      • Oleg Fedotov

        @mdarge:

        Wenn es geht, ist es ja in Ordnung. Da ich aber öfters viel Zuladung oder auch Anhängelast habe, kann ich mit einem Kleinwagen nichts anfangen. Und ein passender elektrischer Volvo kostet so ab 80000 aufwärts. Klar ginge es auch etwas günstiger, aber chinesische Autos kommen mir nicht in die Familie. Und bei einer Nutzungsdauer von 10 Jahren und etwa 400000 Kilometern Laufleistung habe ich bei Franzosen oder Italienern erhebliche Bedenken. Da haben auch Verbrenner schon zu kämpfen.

        • Axel Berger

          @Oleg Fedotov:

          Mit 40 Mm/a liegen Sie sehr weit ab von der Normalnutzung. Das Argument ist wenig verallgemeinerbar. Ich weiche seit meinem Umzug vom Umland in die Stadt zur anderen Seite ab. Mein Auto hat in jetzt 11,9 Jahren insgesamt 22 428 Euro gekostet, davon 4469 für den Treibstoff. Da wird sich ein Stromer nie lohnen, auch bei Verdopplung des Benzinpreises nicht. Eine andere Frage ist, warum bezuschusse ich aus meinen Steuern den Drittwagen sehr reicher Leute mit mehr, als mein Auto neu insgesamt gekostet hat? Führen die dahinterstehenden Parteien nicht alle das "sozial" sehr prominent im Namen und in den Programmen?

    • dator

      @Petzi Worpelt:

      Das war der Stand von vor 5 Jahren - da galt das, mit Abstrichen, noch. Die Technik hat sich entwickelt, und preislich nähert man sich einander an. Mit momentan erhältlicher Förderung und der Tatsache, dass langsam auch kleinere KFZ auf den Markt kommen, mit kleinerem Preis, ist der 10.000 Euro Abstand getilgt. Die Reichweiten, die Ladegeschwindigkeiten, all das ist immer noch am wachsen, am sich verbessern. Das Ganze ist im Fluss - manche wollen es nicht wahrhaben, aber langfristig ist der Verbrenner der Looser. Umwelttechnisch und vom Wirkungsgrad her war ers von Anfang an.

      • Axel Berger

        @dator:

        "Mit Förderung ist es nicht so teuer." Das stimmt. Ein Auto wird für Sie günstig, wenn Sie es nicht selbst bezahlen sondern es sich von anderen bezahlen lassen. Und auf der Basis wollen Sie hier ernsthaft die Kosten der verschiedenen Antriebstechniken vergleichen?



        Es stimmt übrigens. Auch unter Berücksichtigung der gesamten Kette emittiert ein E-Auto weniger Kohlendioxid als ein Verbrenner. Nur, ist das eine sinnvolle Antwort auf eine sinnvolle Frage? Eher nein. Das ist kein ja/nein Problem. Die Frage muß lauten, wie viel Kohlendioxid spart es zu welchem Preis und ist das der beste Weg, oder auch nur ein sinnvoller Weg, mit begrenzten Mitteln möglichst viel Kohlendioxid einzusparen.

      • Hans - Friedrich Bär

        @dator:

        "Umwelttechnisch und vom Wirkungsgrad her war ers von Anfang an."



        Das stimmt naturwissenschaftlich wegen des Carnot Prozesses. Den Wirkungsgrad eines Elektromotors erreicht ein Verbrennungsmotor nicht. Auch mit Biokraftstoffen wird nicht annährend die Wirtschaftlichkeit von Elektroantrieben erreicht.

        de.wikipedia.org/w...zu_Biokraftstoffen

        • sollndas

          @Hans - Friedrich Bär:

          "Den Wirkungsgrad eines Elektromotors erreicht ein Verbrennungsmotor nicht."



          Oh PISA.



          Die Wirkungsgrade beziehen sich auf zwei verschiedene Energieformen, sind also nicht direkt vergleichbar.



          Da man den Strom für die E-Autos erst mal fossil machen muss (außer zu jenen seltenen Stunden, in denen der Börsenstrompreis bei Null oder darunter liegt), gibt es da eine Wirkungsgradkette: Eta(fossile Stromerzeugung)*Eta(E-Auto).



          Übertragungs-, Stromwandler- und Speicherverluste noch nicht eingerechnet.

          • Francesco

            @sollndas:

            Und? Auch eta (fossile Stromerzeugun)*eta(E-Motor) ist besser als eta(Verbrennungsmotor). Sonst würde die Industrie auch im stationären Bereich Verbrennungsmotoren statt Elektromotoren einsetzen. Das ist seit 100 Jahren obsolet.

          • Hans - Friedrich Bär

            @sollndas:

            Ja, das ist so.

            "Umwelttechnisch und vom Wirkungsgrad her war ers von Anfang an." steht bei Dator.

            Darauf bezieht sich das.

            Der Motor ist das Bestimmende in der Kette.

            Für die ganze Kette steht´s in meinem beigfügten Link.

          • Troll Eulenspiegel

            @sollndas:

            Dann ist die Wirkungsgradkette beim Verbrenner noch verheerender. Wir wenden viel Energie auf, um Produkte mit rund 40% Wirkungsgrad herzustellen.



            Diese viele Energie -> in die Wallbox.

            Aber das nur als Theorie, weil jede Form von Individualverkehr ein Beitrag an Ökozid und Mord an Völkern oder gar Ureinwohnern ist, welche sich nicht gegen den Lithiumabbau wehren können, und somit zu boykottieren ist.