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04.06.2026 , 14:30 Uhr
Der Artikel ist mir zu einseitig und bestätigt auch meine Erfahrungen nicht. Klar gibt es Leute, die sich auf Youtube irgendwelchen Quatsch anschauen und dann nach Ungarn oder Paraguay auswandern. Das dürften aber die Wenigsten sein und die sollte man auch nicht vermissen. Problematisch hingegen sind die gut gebildeten Fachkräfte, die auswandern. Und da zieht nicht nur das Geld. In Deutschland liegt so einiges im Argen, das sind doch nicht nur Fantasien einiger rechter Youtuber. Wenn ich mit der Schweiz vergleiche (und ich kenne beide Länder gleichermassen gut), dann sind das Welten.
Und diese Unterschiede sieht man logischerweise auch nicht nur bei der Auswanderung, sondern auch bei der Zuwanderung. Die Schweiz hat nach Luxemburg mit Abstand die meiste Zuwanderung in Europa.
zum Beitrag27.05.2026 , 17:21 Uhr
Interessenvertreter agieren nie neutral und objektiv. Um was es dabei geht, spielt keine Rolle.
zum Beitrag27.05.2026 , 17:17 Uhr
"Im langjährigen Mittel wird 50% mehr Strom erzeugt werden müssen, als verbraucht wird. Weil es EE-reiche und EE-arme Jahre gibt, aber auch in EE-armen Jahren der Verbrauch gedeckt werden muss."
Es geht hier nicht um schlechte Jahre, es geht auch nicht um den Jahresschnitt, schon gar nicht. Wenn Sie an regnerischen Tagen oder bewölkten, nebeligen Wochen im Winter genügend Strom aus EE gewinnen möchten, brauchen Sie ein Vielfaches an installierter Leistung, wie Sie an einem sonnigen Herbsttag benötigen.
zum Beitrag26.05.2026 , 15:37 Uhr
Ob das sinnvoll ist, die x-fache Kapazität bereit zu stellen, die dann die meiste Zeit stillzulegen? Dann kommen wir beim CO2 Ausstoss mit Photovoltaik oder Windkraft wieder in die Region des Ausstosses von Gaskraftwerken, Speicher noch nicht mitgerechnet.
zum Beitrag21.05.2026 , 10:36 Uhr
Mindestens Zahlen darüber zu haben, wäre aber schon sinnvoll. Jede Woche landen in der EU viele hundert Flieger, vollgestopft mit irgendwelchem Quatsch von Temu, Ali und Shein. Viel Zeugs, wovon vieles kurze Zeit später bei uns im Müll landet. Verursacht wahrscheinlich ein Vielfaches von dem CO2, das man mit dem Heizungsgesetz variante Habeck hätte einsparen können.
zum Beitrag19.05.2026 , 16:41 Uhr
Auch wenn ich die Problematik natürlich sehe und anerkenne, eine Pflicht zum errichten von vollständiger Barrierefreiheit sehe ich dennoch kritisch und sowieso nicht überall umsetzbar.
Ich empfange hier in meinem kleinen Geschäft bspw. monatlich zw. 5 und 10 Kunden, manchmal auch weniger. Ein behindertengerechter Umbau der Lokalität wäre baulich vielleicht machbar, kostenmässig müsste ich mein Geschäft aber wahrscheinlich aufgeben oder alternativ eben mit evtl. Klagen rechnen.
Im nächsten Städtchen gibts bestimmt auch ein dutzend kleinerer Geschäfte und Kaffees, Altbauten, da führen nur schmale Treppen zu schmalen Eingangstüren. Und auf den Treppen zu den Toiletten kommen auch nicht zwei Personen aneinander vorbei.
Wünsche und Umsetzbarkeit sind leider oftmals zweierlei.
zum Beitrag19.05.2026 , 15:39 Uhr
Ich halte das für eine Illusion. Klimaschutz und Wachstum beissen sich. Die Ressourcen sind endlich, auch Photovoltaik und Windkraft sind keineswegs CO2 neutral, auch wenn das immer wieder gerne geschrieben wird. Klima- bzw. Umweltschutz geht nicht ohne massiven Verzicht, speziell in unserer Gesellschaft mit überbordendem Konsum. Insbesondere, wenn die Bevölkerung in den ärmeren Teilen der Welt auch entdlich ein Stück vom Kuchen bekommen soll, was ihnen wohl niemand verwehren will. Ich finde es deshalb auch grundlegend falsch, vorrangig die Regierung in die Verantwortung zu ziehen. Es sind alleine die Bürger, die es jeden Tag in der Hand haben, ihren Konsum zu reduzieren, ihre Lebensweise anzupassen. Da muss man weder auf ein Heizungsgesetz noch auf eine Subvention von Erneuerbaren warten und auch nicht auf den Zertifikathandel zählen. Das alles ist nämlich für die Katze, wenn gleichzeitig Temu, Ultrafastfashion und die stromfressende KI unseren Alltag prägen.
zum Beitrag19.05.2026 , 14:05 Uhr
Das befremdet mich jetzt etwas. Gibt es doch weit wichtigere Dinge, was ein Mensch ausmacht oder was er der Gesellschaft Gutes tut, als (viel) Steuern zu bezahlen.
zum Beitrag18.05.2026 , 14:30 Uhr
"Insoweit halte ich auch nicht alle Kinder für eine Gesellschaft für gleichermaßen wichtig"
Das interessiert mich jetzt aber brennend, welche Kinder/Personen Sie denn für unsere Gesellschaft wichtiger halten als andere Kinder/Personen. Ich dachte bis jetzt immer, dass jeder Zahnrädchen im Getriebe gleich wichtig ist, aber vielleicht können Sie meinen Horizont erweitern?
zum Beitrag13.05.2026 , 13:22 Uhr
Das liest sich irgendwie überheblich und abwertend gegenüber der "Arbeiterklasse". Vielleicht ist das eher mit ein Grund?
zum Beitrag12.05.2026 , 15:49 Uhr
Ich finde den Vorstoss sehr mutig und bin mir sicher, das würde der Partei viel Sympathiepunkte in der Bevölkerung einbringen und der linken Politik wieder ein bisschen Glaubwürdigkeit zurückbringen. Und wer weiss, vielleicht ziehen andere sogar nach? Ich kann da nur Positives für die Partei und die gesamte Politik sehen, Daumen hoch dafür.
Das Einkommen zzgl. Spesenentschädigungen etc. wäre noch immer fürstlich und mehr als ausreichend. Es gibt viele Berufsgruppen die arbeiten ebenso hart und haben bei weitem nicht so viel zur Verfügung.
zum Beitrag08.05.2026 , 14:01 Uhr
"Genau! Und deshalb machen wir nichts, lassen die Katastrophe auf uns zukommen und sehen dann weiter."
Sinnvoll wäre es etwas zu machen, was wirklich helfen würde. Da gibt es genügend Möglichkeiten, wo Investitionen ein Vielfaches bringen würden. Ausserdem is ist auch wichtig, dass beim Klimaschutz die gesamte Bevölkerung mit ins Boot zu holen. Nur so lässt sich überhaupt etwas erreichen. Schräge Gesetze, die die Bürger nur verärgern und nichts nützen, sind extrem kontraproduktiv. Irgendwo gab es mal eine Rechnung, nach der Deutschland mit der kompletten Umstellung auf Wärmepumpen so viel CO2 einsparen könnte, wie China in 1 oder 2 Tagen ausstösst. Die vielen Milliarden könnte man besser investieren.
zum Beitrag08.05.2026 , 11:51 Uhr
Ich habe mich mit 16 oder 18 auch quer gestellt, wenns um etwas ging, was mir nicht in dem Kram passte. Und natürlich tue ich das heute auch noch, wenn ich etwas nicht i.O. finde. Briefe zu ignorieren ist aber grundsätzlich keine gute Sache und bringt auch selten Erfolg, sondern eher Ärger. Spätestens mit dem ersten Einschreiben ist es mit Ignorieren eh vorbei.
Positiv finde ich, das viele offenbar das Ganze hinterfragen. Auch die Sinnhaftigkeit der ganzen Aufrüstung und sich die Frage stellen, ob der Russe wirklich nächstens vor unseren Türen steht. Da hat die Diskussion über die Wehrpflicht dann doch noch etwas Gutes.
zum Beitrag06.05.2026 , 10:11 Uhr
Diese Luft/Luft Wärmepumpen mögen für eine kurze Heizperiode in milderen Klimazonen eine gute Sache sein. In Deutschland sehe ich das nicht, zumindest in den kälteren Regionen. Die JAZ ist doch sehr bescheiden, bei 0 Grad oder weniger sind das extreme Stromfresser. Das kann keine Lösung sein, insbesondere bei unserem Strommix im Winter nicht. Kommt noch hinzu, dass es nicht jedermanns/jederfraus Sache ist, warme Luft im Wohnraum herumzublasen. Da ist ein Heizkörper der Strahlungswärme abgibt, eine ganz andere Liga bezüglich des Wohlbefindens.
zum Beitrag24.04.2026 , 16:39 Uhr
Die Aktion ist. sympatisch. Zeigt mir, dass es doch noch selbstdenkende Menschen gibt und nicht nur Schafe, die der Herde hinterher laufen.
zum Beitrag24.04.2026 , 16:25 Uhr
"Nein, neue Gaskraftwerke brauchen wir wirklich nicht. Die Gaslobby kriegt halt nur sehr viel Geld, um sich irgendwelche Narrative zu überlegen, die den fossilen Status quo doch noch zementieren können."
Ob das wirklich so ist? Haben Sie mal ausgerechnet, wie viele Batterieblöcke notwendig wären, auch wenn man mal nur von der Hälfte der voraussichtlich benötigten Gaskraftwerken ausgeht?
Ohne Gas wird es leider nicht gehen, da kann man die Erneuerbaren noch so pushen. Übrigens läuft der Ausbau noch immer auf Hochtouren, Photovoltaik und auch Speicher sind so günstig wie nie, auch dank der noch immer laufenden 19% Subvention.
zum Beitrag24.04.2026 , 15:59 Uhr
Die Problematik mit den abbiegenden LKW und den Radfahrer sind seit Jahrzehnten bekannt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele schwere Unfalle es da schon gegeben hat. Ich frage mich, was noch alles passieren muss, bis die Politik endlich reagiert. Auf die Gefährlichkeit muss schon in der Grundschule bei der Verkehrserziehung hingewiesen werden. Unsere Kinder lernten da zwar Seitenblick und Hand raus und was ein Stoppschild ist, mehr aber auch nicht. Es würde helfen, wenn jedes Kind einmal in einem LKW sitzen könnte und zu bemerken, wie wenig man da sieht, dass ein Kind mit einem Fahrrad neben dem LKW eben einfach so mal unsichtbar ist.
Wir haben unseren Kindern jedenfalls beigebracht, dass man sich nicht rechts neben einem LKW vorbei zwängt. Nie. Die ganzen Helferlein im LKW können gewisse Situationen entschärfen, eine absolute Sicherheit gibt es aber leider nicht.
Die Lösung wäre so simpel: ein absolutes Verbot, sich mit dem Fahrrad rechts oder links am LKW vorbei zu drängen. Kostet nichts (höchstens ein paar Sekunden mehr im Verkehr), rettet aber effektiv Leben.
zum Beitrag24.04.2026 , 15:52 Uhr
Ich glaube nicht, dass es für diese Fälle härtere Strafen oder mehr Gesetze braucht. Anders als z.B. bei Raserdelikten oder generellen Geschwindikeitsübertretungen, wo härtere Strafen dringend nötig wären und auch die abschreckende Wirkung schon einen gewissen Erfolg bringen würde, liegt bei diesen LKW Unfallen das Problem woanders.
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