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Schulstreik gegen die WehrpflichtDer Herr Oberstudienrat ist entsetzt

Der niedersächsische Philologenverband erklärt, warum Demokratie in der Schule nichts zu suchen hat. Und Linksradikale klauen kleine Kinder.

Still gestanden: Das sollen junge Leute in Deutschland nun wieder häufiger Foto: Julian Stratenschulte/dpa

D ie Meldung der Deutschen Presse-Agentur begann mit dem drolligen Satz: „Streiks von Schülerinnen und Schülern sollten aus Sicht des niedersächsischen Philologenverbandes (PHVN) nach Schulschluss organisiert werden.“ Pfff, dachte ich. Sind diese älteren Herren jetzt schon so lange verbeamtet, dass sie nicht einmal mehr wissen, was genau das Wort „Streik“ eigentlich bedeutet?

Aber in Wirklichkeit war das natürlich nur die ungeschickte Einleitung der Presse-Agentur. Die Originalpressemitteilung des PHVN listet noch einmal das gleiche dumme Genörgel auf, das wir schon von den Klimastreiks kennen – und legt eine Schippe drauf.

Das ist ja schön, wenn die Kinder sich demokratisch engagieren, heißt es im Grundtenor. Aber das sollen die doch bitte in ihrer Freizeit machen. Übersetzt heißt das: Am besten stellen sie sich mit ihren selbstgemalten Schildern am Sonntag in die Fußgängerzone, damit sie weder Schulbetrieb noch Straßenverkehr oder Einkaufsvergnügen beeinträchtigen.

Merkt euch, liebe Kinder: Politik hat in der Schulzeit nichts verloren und Demokratie mögen wir nur, wenn sie nicht weiter stört. Der Vorsitzende des PHVN, Christoph Rabbow, ergeht sich dann noch weiter in seltsames Geraune über die Art der Mobilisierung.

Albträume deutscher Beamter

Da ist von „problematischer Ansprache Minderjähriger“ und „Vermischung mit gewerkschaftlicher Kommunikation“ die Rede. Von „sehr jungen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 5, die die Tragweite einer politischen Aktion häufig nicht einschätzen können“. Ja! Die armen Kleinen kriegen ja auch erst ab der 8. langsam so richtigen Politikunterricht!

Von „Fragen der Aufsicht“, die nicht ausreichend berücksichtigt werden, ist noch die Rede, was ja tatsächlich ganz, ganz gefährlich ist. Schon klar: Nichts macht einem deutschen Beamten mehr Albträume als ungeklärte Verantwortlichkeiten und unklarer Versicherungsschutz.

Am besten stellen sich die Schüler mit ihren selbstgemalten Schildern gegen die Wehrpflicht am Sonntag in die Fußgängerzone, damit sie weder Schulbetrieb noch Straßenverkehr oder Einkaufsvergnügen beeinträchtigen.

Es kommt aber noch doller: Da sind nämlich „Initiatoren der Kampagne, die sich nicht klar zu erkennen geben“. Und: „Es stellt sich daher hier die Frage, ob hier ein freier Schultag als Köder genutzt wird, um für politische Zwecke zu instrumentalisieren“, schreibt Rabbow.

Das ist dann nur noch Millimeter entfernt vom schleswig-holsteinischen CDU-Landtagsabgeordneten Martin Balasus, der glaubt, er könnte das Thema gleich ganz abtun mit dem Hinweis „DKP – oh jemine“. So hat er tatsächlich seine Pressemitteilung überschrieben, in der er von „linksradikalen oder sogar linksextremistischen Kräften mit klarer ideologischer Agenda“ schwadroniert.

Nur ein Funken Verantwortungsbewusstsein

Man möchte ihn fast fragen, ob er sich im Politikunterricht eigentlich jemals mit der McCarthy-Ära befasst hat. Aber er würde das wahrscheinlich als Drehbuch missverstehen. Die CDU scheint ja insgesamt gerade auf so einem Trip zu sein.

Was jedenfalls in all diesen Äußerungen fehlt: Irgendein Hinweis darauf, dass man diese Debatte in der Schule vielleicht ernsthaft mal angehen möchte. Oder eine Idee, wie das gehen könnte. Oder so ein Funken von Verantwortungsbewusstsein dafür, die Ängste und Sorgen dieser Kinder und Jugendlichen, in deren Zukunft man hier leichtfertig herumfuhrwerkt, zur Abwechslung mal ernst zu nehmen.

Nee, sowas macht man an deutschen Schulen nicht. Dafür ist keine Zeit. Bestimmt ist in den letzten Monaten schon wieder so viel Politikunterricht ausgefallen, dass man sich so einen Schulstreik oder eine schulische Alternativveranstaltung beim besten Willen nicht auch noch leisten kann. Man muss ja überhaupt erst einmal den Unterrichtsausfall kompensieren, der jüngst entstanden ist, weil im Winter Schnee fiel.

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Nadine Conti
Niedersachsen-Korrespondentin der taz in Hannover seit 2020
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109 Kommentare

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  • Es ist zu hoffen, die Schulleitungen & die Lehrkräfte achten auf Einhaltung des



    " Beutelsbacher Konsens " im Unterricht❗️

  • All die alten Säcke, die sich bestätigt fühlen – allen voran dieser niedersächsische Philologenverband (und nicht zu vergessen die heiklen Kommentare hier) – können sich entspannt zurücklehnen. Sie müssen das nicht mehr durchstehen, ihre Zukunft ist ohnehin vorbei. Die Kanonenfutter-Strategie betrifft sie nicht. Das ist doch eine gute Nachricht. Da kann man ruhig mal den Rand halten.

    • @Andreas Flaig:

      Die Blaupause, auf die sich die Bundeswehr gerade vorbereiten muss, ist der Kriegsverlauf in der Ukraine. Der aktuelle Altersdurchschnitt der ukrainischen Armee liegt bei 43 Jahren, da vor allem Männer mittleren Alters in den Kampf geschickt werden. Und jetzt erklären Sie mir bitte mal, warum sich ausgerechnet diese "alten Säcke" in der Diskussion zurückhaltend sollten?

      • @Tränentier:

        In der Ukraine wird so gekämpft weil die Ukraine riesige Fähigkeitslücken vor allem was eine moderne Luftwaffe anbelangt hat. Europa/Deutschland muss eigentlich nicht so kämpfen aber wir haben es halt verpennt und uns zu sehr auf die USA verlassen. Spätestens seit 2014 und der ersten Trump Amtszeit hätte man was tun müssen. Aber Merkel hat Putin lieber noch mehr Geld gegeben und Scholz und Merz lassen die Ukrainer lieber ausbluten anstatt die Fähigkeitslücken schnell zu schließen.

      • @Tränentier:

        Die "alten Säcke" haben meist schon durch die auf ihrer Erziehung beruhenden Wortressourcen einen erheblichen Nachteil darin, bei vielen Jüngeren verstanden zu werden.

        • @Erfahrungssammler:

          Klassische Generationsprobleme, gepaart mit ignorierter Entwicklung. Aber er gehörte eben auch einer früheren Generation an: „Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.“ Ein echter Klassiker.

  • Ob es allen um das Wort "Streik" geht, die sich über diesen schöcklichen Wortmissbrauch (ent-)äußern? Ob man die gleichen Minderjährigen vor Einflüssen von außen schützen muss, die gerade vom Staat gefragt werden, ob sie im Zweifel für uns sterben wollen?

  • Wann endlich streckt die taz einmal und bringt eine Woche lang keinen Artikel heraus?!

    Das Streiken von Schüle4n ist in etwa so Sinn stiftend wie der Streik von Patienten, die die Arztbehandlung "bestreiken". Man schneidet sich nur ins eigene Fleisch dabei.

    Und falls mit der DKP da wirklich Fans des Faschisten Putins dahinter stecken, dann frage ich mich ob man wirklich nicht weiß in welchem Kontext Mc Carthy da einzuordnen ist. Der Artikel bringt da mächtig viel durcheinander.

  • Warum bloß erinnern mich Philologen immer an Erich Mühsams „Revoluzzer, von Berufsstand Lampenputzer“?



    www.anarchismus.at...sam-der-revoluzzer

    • @Abdurchdiemitte:

      Das frage ich mich auch, Revolutionäre spielen die schon mal nicht.

    • @Abdurchdiemitte:

      Die Passage

      "Und er schrie: "Ich revolüzze!"



      Und die Revoluzzermütze



      schob er auf das linke Ohr,



      kam sich höchst gefährlich vor."

      ... passt aber in diesem Kontext nur auf die ihre Ausbildung bestreikende Schüler. Die Philologen sehen sich ja in keinem solchen Kontext. Nur die streikenden Schüler kommen sich "höchst gefährlich vor" .

      • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

        Wose grad meinen Mitschüler ins Spiel bringen & @Mondschaf sich weiter unten zu den NS&WK II Überlebenden sich verhält.



        Ja - “einen hatten wir“(Tucho) - der Kunstlehrer Schmidt der von seiner Entwaffnung mit 17 irgendwo in Böhmen erzählte “Ich warf die Waffe über die Felskante & klatsch konnte ich mir das Hirn meines Freundes neben mir - aus dem Gesicht wischen!



        Er - hat dafür gesorgt - daß im Katzenmuseum eine Gedenktafel für Erich Mühsam - dem Jungen aus der Lindenapotheke installiert worden ist.

        So geht das



        (Gustav Radbruch Mitschüler in der para)

        • @Lowandorder:

          Mühsam passt nicht als Beispiel für die Verweigerung militärischer Mittel zur Durchsetzung seiner Ziele. Er lehnte die Weimarer Demokratie ab war Mitinitiator der Münchener Räterepublik, die diese auch mit militärischen Mitteln und gegen die Mehrheit der Bevölkerung (am 6. Juni erlangte die KPD gerade mal 1,7%) durchsetzen wollten. Es gab 606 Tote, die dafür ihr Leben lassen mussten. Ein Vorbild für heutige Schüler war er nicht und schon gar nicht eines für Pazifisten.

  • Hm, geht es um das Thema oder den Zeitpunkt der Demo. Spannendes Gedanken Experiment, hätte die Demo am Samstag die gleiche Teilnehmerzahl gehabt? Sollten wir unangenehme Fragen nur anderen, oder auch mal uns selbst stellen?

  • Verbeamtete Lehrer haben kein Streikrecht und eine verpflichtung zur Mäßigung. Schüler haben eine Schulpflicht. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Als Autorin eines solchen Artikels sollte man das wissen warum das so ist und dauf eingehen, bevor man anfängt Schule nach persönlicher Gesinnung ausrichten zu wollen.

    • @Nachtsonne:

      Das ist wieder so herrlich von hinten durch die Brust ins Auge “ausgerichtet!“ 😅🙀🥳😂

      You made my day - really really

  • Also laut deren Webseite besteht der Vorstand fast zur Hälfte aus weiblich gelesenen Personen. Das „seltsames Geraune über die Art der Mobilisierung.“ liest sich so: „Die Initiatoren der Kampagne geben sich nicht klar zu erkennen, was gerade vor dem Hintergrund des Argumentes einer demokratischen Beteiligung schwierig ist. Wer zu Streiks aufruft, sollte namentlich zu seiner Meinung stehen und mit offenem Visier arbeiten. Auch das gehört dazu, wenn man Schülerinnen und Schüler als mündige Mitglieder der Gesellschaft ansprechen und befähigen will“, so Rabbow.

  • Nach meinem Verständnis ist Streik ein Mittel des Arbeitskampfs. Es solle also ein gewisser Zusammenhang zwischen dem Ziel und dem Mittel der Auseinandersetzung bestehen.



    Worin besteht der Zusammenhang zwischen Schulbesuch und Wehrpflicht?



    Wenn dieser Zusammenhang nicht besteht, geht man eben in seiner Freizeit (!) demonstrieren. Dagegen ist auch nichts einzuwenden.

  • In den 1960er Jahren hatte ich das Privileg, in einer Großstadt in Nds. eine „weiterführende" Schule besuchen zu dürfen.



    Entsprechend der Zeit hatten wir einige Lehrer, welche die Nazizeit hautnah erlebt hatten. Mit Fronterfahrung. Natürlich auch „Kommissköppe". Aber viele davon waren - trotzdem oder gerade darum - toleranter als das Personal, das heute die Schüler:innen versucht zu erziehen...

    • @Mondschaf26:

      "...einige Lehrer, welche die Nazizeit hautnah erlebt hatten. Mit Fronterfahrung."



      Sogar Erfahrung mehrjähriger Gefangenschaft.



      Meine Beobachtung dazu: Bevorzugt konservativ aktiv in Alten Sprachen.



      Und dann benutzten sie d. Methoden d. Abwertung ("Ihr seid der Untergang des Abendlandes") und Ertüchtigung ("Frühsport" mit Kommissköppen).



      Erst später erkannte ich den Ursprung vieler Gedankengänge dieser Teilgruppe des Lehrkörpers einer staatlichen Lehranstalt:



      "Menschheitsgeschichte als Kriegsgeschichte



      „Der abendländische Mensch will nach außen, über sich hinaus. Nietzsche hat gesagt, der Mensch möchte den Pfeil seiner Sehnsucht über sich hinaus schleudern. Nach Spengler ist das im Kern die abendländische Idee. Politisch umgemünzt, heißt das: sie ist expansiv, kriegerisch, auf Eroberung aus.“



      Entsprechend unterscheidet Spengler zwischen „Kultur“ einerseits, und „Zivilisation“ andererseits. Letztere gilt ihm dabei als Indikator des Verfalls. Die liberale Demokratie muss in den Augen Spenglers überwunden werden. Denn in Spenglers Version ist Menschheitsgeschichte Kriegsgeschichte: „Er kann sich nicht vorstellen, dass die Menschheit sich weiter entwickelt..."



      deutschlandfunkkultur.de

    • @Mondschaf26:

      Geschätzter - wenig jüngerer Mitflorist.



      Die Gemengelagen waren nach Ländern Besatzungszonen brd-weit auch bei Lehrers höchst unterschiedlich.

      Das - ehrs - seh ich was die Krüppel des WK II & III. Reich angeht für mein lübsches Katzenmuseum zurückhaltender.



      Mit einem jüdischen Reforpädagogen als Direx gestartet - folgte El classico - der ex-Napola-Direx - der seinesgleichen nachzog!



      Die gnadenlos ansägten insbesondere Fllüchtlingskinder: Start Klassen mit + - 25 Schüler - Abi - 4-zügig je 15 - 1 Arbeiterkind.



      “ Ich lege im Gegensatz zu einigen anderen Kollegen keinen Wert darauf - beliebt zu sein!“



      Jambus auch Panzer-Schulze genannt!



      “Brillie“ - (wg seiner unmännlichen Locken) grünen SD-Ledermantel - ich hatte bei einer Krampenschlacht einem zu früh aus der Deckung n Fletschauge verpaßt & Däh



      Hillie-Brillie sammelte alle Gummis ein - würgte sie mir um den Hals: zog lang & ließ schnalzen. Das mehrfach.



      Der Griechischerlehrer eine Vollprothese schlug Harm (heute “der gute Geist der Steinzeit;)“ die unregelmäßigen griechischen Verben mit der Grammatik um die Ohren - zum Glück gibt es keine Handvoll davon.



      Das unausrottbare Schnüffel & Intrigantentum wurde heftig praktiziert!

  • Die Schüler dürfen ihre Meinung sagen, Frau Conti darf das aber den Lehrern gesteht sie das nicht zu.



    In den Kommentaren sind das dann alles faule männliche verbeamtete Lehrer, die keine Ahnung von Demokratie haben.



    Sorry, Leute das ist mir zu billig - es muss doch erlaubt sein darauf hinzuweisen, dass zwischen 13 und 22 Uhr ausreichend Zeit für eine Demo ist.

    • @M_Kli:

      Den Unterschied zwischen Demo und Streik haben Sie nun aber auch nicht begriffen.



      Und wenn Sie denken, ein Streik stehe minderjährigen Schülern nicht zu, wegen Indoktrination und so: so etwas nennt sich auch Selbstermächtigung. Und die sollte (unter anderem) Ziel einer jeden Erziehung zum mündigen Bürger sein.



      Das halte ich in der Tat für essenziell für eine demokratische Gesellschaft. Dass es daran bei vorherigen älteren Schülergenerationen gemangelt hat - und nein, nicht nur im Osten! - zeigen u.a. die hohen Zustimmungswerte für die AfD unter den „mündigen“ Bürgern

      • @Abdurchdiemitte:

        Es ist für eine Demokratie essenziell, wenn Schüler von undurchsichtigen, anonymen und teils auch linksradikalen Gruppen für Demos eingespannt werden?

        • @dave777:

          Auweia … die alte Leier wieder.

    • @M_Kli:

      Der PhV tut so, als würde er für DIE Lehrer sprechen. Das tut er aber nicht. Vermutlich hat der Vorsitzende noch nicht einmal ein Mandat, in dieser Frage für seine Mitglieder zu sprechen.

    • @M_Kli:

      Wir reden aber über einen Streik. Und Streiks außerhalb der Arbeitszeit sind sinnlos.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Streiks ausserhalb eines Arbeitskampfes eigentlich auch:

        "Was ist ein Streik? /



        Von einem Streik spricht man, wenn die Belegschaft als Ganze oder in Teilen ihre Arbeit niederlegt – dies kann einzelne Betriebe oder ganze Branchen betreffen. Streik ist in Deutschland ein gesetzlich zulässiges Arbeitskampfmittel der Gewerkschaften zur Durchsetzung arbeitsrechtlicher Forderungen." (bpb)

    • @M_Kli:

      Da hat man anderes zu tun. Und außerdem ist das Medienecho größer, wenn man nebenbei noch die Schule schwänzt (wie von anderen Kommentatoren bereits angemerkt wird das Wort "Streik" hier missbräuchlich verwendet und soll dem Ganzen wohl eine links-progressive Anmutung verleihen).

      Was nicht nur dieser Text beweist.

    • @M_Kli:

      Erstens, Sie verwechseln den Philologenverband mit den Lehrenden. Ersterer ist ein stockkonservativer Verband der ca 10% der Lehrenden vertritt.

      Zweitens darf selbiger sich äußern, allerdings darf man diese Außerungen auch kritisieren und zerlegen, oder?

  • Uff. Das liest sich ja alles wie Satire... Also zur Begriffsklärung. Ein Streik ist ein Mittel des Arbeitskampfes, um Druck in Vertragsverhandlungen aufzubauen. Das hat rein gar nichts mit den beschriebenen Schülerkationen zu tun. Das sind Demonstrationen, die glücklicherweise in D erlaubt sind, aber eben nicht über der Schulpflicht stehen. Und demonstriert wird gegen eine Wehrpflicht, die gerade sowieso ausgesetzt ist, begründet mit einem Zwang zum zum Dienst an der Waffe, welcher sowieso schon illegal ist. Eine Aktion, als würde ein "Schülerstreik" durchgeführt, damit in der Mensa nicht mit Walfleisch gekocht werden darf. Wie verbohrt muss jemand sein, um das als Fest der Demokratie zu feiern?

    • @Tränentier:

      Wenn Sie einem Verständnis von Streik erliegen, dass einem fein säuberlich rechtsstaatlich geregeltem Streikrecht unterliegt (in dem Gewerkschaften allenfalls noch als unpolitische „Lohn- und Konsummaschinen“ zwecks Befriedigung des Unmuts der arbeitenden Bevölkerung vorkommen), dann freilich kann ich Ihrem Kommentar zustimmen.



      Zum Glück aber bin ich zu sehr Anarcho-Syndikalist geblieben, um einem solchen Verständnis von Streikrecht (und damit Selbstermächtigung) zu folgen.😉

    • @Tränentier:

      Seit wann ist ein Zwang zum Dienst an der Waffe illegal? Die Wehrpflicht steht als Möglichkeit im Grundgesetz und eine Verweigerung ist nur auf Grund von Gewissensgründen möglich, wenn diese vom Staat anerkannt werden.

      • @Francesco:

        „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden“. Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes. Sie scheinen den Aspekt der "Gewissensgründe" diskussionswürdig zu finden, was ich persönlich aber nicht nachvollziehen kann. Dass "kein Bock" nicht ausreicht, um von den Verpflichtungen zur Aufrechterhaltung unserer Demokratie entbunden zu werden, finde ich eine gerechtfertigte Hürde. Und ja, für mich zählt der bewaffnete Schutz vor einer gewaltsamen Machtergreifung ausländischer Regierungen zur Aufrechterhaltung unserer Demokratie.

        • @Tränentier:

          Sie haben Art. 4 Abs. 3 des Grundgesetzes zwar gelesen, aber verstehen wäre auch hilfreich. Kleiner Tip: zwischen "Kriegsdienst mit der Waffe" und "Wehrdienst" haben die Väter und Mütter des Grundgesetzes offensichtlich einen Unterschied gesehen...

          • @FriedrichHecker:

            Ein Interessanter Punkt. Was wäre denn, wenn wir diesen Unterschied mal annehmen, Ihre Erklärung dafür, dass der Gesetzgeber bis zum Aussetzen der Wehrpflicht genau eine solche Verweigerung aus Gewissensgründen in Bezug auf den Wehrdienst anerkannt hat?

        • @Tränentier:

          Politische Gründe werden explizit nicht anerkannt. Zumindest war das vor der Aussetzung der Wehrpflicht der Fall.

          • @Francesco:

            Unter "Politische Gründe" kann ich mir ehrlich gesagt nur sowas vorstellen wie "Dieses Land will ich nicht verteidigen, denn in diesem System [...]". Und da erledigt sich die Wehrpflicht dann auch von alleine, denn mangelnde Verfassungstreue ist ein Ausschlusskriterium. Nicht, dass ich Ihnen persönlich das unterstellen möchte! Es sind nur meine Assoziationen zu dem Punkt.

  • Die älteren Herren wissen nicht, was das Wort Streik bedeutet? Ich finde die Herablassung unangebracht, denn Frau Conti weiß es offensichtlich selbst nicht. Streik ist, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Arbeit niederlegen. Streik ist nicht, wenn Schülerinnen und Schüler dem Unterricht fernbleiben - das nennt man Schwänzen.

    • @Jochen Laun:

      Usurpieren von (politisch aufgeladenen)



      Begriffen - so alt wie die Menschheit! Woll



      &



      Haltet Schüler doch nicht für blöd - wa!



      Um so goiler den Rechthaberfuzzis übern Plattfuß zu brettern.

      Und Mahlzeit - in ehren Ohrensessel der



      Betulichkeit! Und immer - wie früh geübt!



      Das gute Händchen! Newahr



      Merkt ihr eigentlich gar nicht - was für Witzfiguren ala Deges “Vatis Argumente“ ihr euch der Lächerlichkeit preisgebt.

      kurz - In Wahrheit reicht euch doch ein Satz!



      “Das muß verboten bleiben • Das wollen wir nicht!“



      Normal



      &



      Ja - “Früh krümmt sich - was mal ein Häckchen werden soll!“



      Und das jedenfalls ist euch prima gelungen 😅



      Helzrichen Gwücklunsch

    • @Jochen Laun:

      Wenn man im 19. Jahrhundert hängen geblieben ist und Schule immer noch nicht für Arbeit hält und von Kinderrechten auch nichts, dann hätten Sie recht.

      Aber ehrlich gesagt ist es 2026 und ich kann so einen Quatsch wie Sie ihn hier verzapfen einfach nicht mehr hören.

    • @Jochen Laun:

      Sie sind von Beruf verbeamteter Lehrer, gell? Möglicherweise noch im Philologenverband organisiert?😉

    • @Jochen Laun:

      "Streik ist, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Arbeit niederlegen."

      Nicht nur.

  • Mal andersrum: Die Bundeswehr möchte im Sommer 2026 zu Werbezwecken ein Camp auf dem Harzer Brocken errichten. Mitten im sonst streng geschützten Nationalpark. Ein im wahrsten Sinne des Wortes hohes Ziel in der Mitte Deutschlands. Auf Hubschrauberlandungen immerhin verzichtet man inzwischen wohl freiwillig...



    Um die angedachte Zielgruppe in ausreichender Zahl dorthin zu bringen, werden - dem Vernehmen nach - sehr wahrscheinlich Sonderzüge der Schmalspurbahn eingesetzt. Eher nicht zu erwarten, dass übermäßig viele Jugendliche freiwillig zweimal mindestens sechs Kilometer zu Fuß gehen wollen...



    Da sind doch solche Streiks schon mal eine vorbeugende Maßnahme um die Aufmerksamkeit hoch zu halten...

    • @Der olle Onn:

      Zustimmung!

    • @Der olle Onn:

      "Mitten im sonst streng geschützten Nationalpark."



      Auf dem Brocken war immer ein Standort der Roten Armee.

      • @Frauke Z:

        Pacht, Ihr Kommentar könnte auch als Zustimmung zu einem einem gewissen unliebsamen politischen System gelesen werden.😉

      • @Frauke Z:

        Nicht ganz immer - seit 1990 jedenfalls nicht mehr. Bereits länger als 35 Jahre.



        Zudem hatte natürlich vorher niemand die Möglichkeit bei der Besatzung mitzureden.



        - Ansonsten meinen Sie also solche Werbeaktion, die genauso gut auf jedwedem freien Platz im Flachland stattfinden könnte, wo sie durch die angepeilte Interessentengruppe einfacher und weniger schadenverursachend zu erreichen ist, sei kein wirkliches Problem?

      • @Frauke Z:

        Wirklich immer? Schon 1900? Hat wohl der Willi nicht bemerkt...😁

      • @Frauke Z:

        Selbige gibt es seit ca 26 Jahren nicht mehr.

        • @Anna Bell:

          Genau genommen gibt es die Rote Armee schon seit 1946 nicht mehr. Danach hieß sie Sowjetarmee.

  • Eigentlich stellt sich nur eine Frage, ist die Gefahr, die von Putin und den Russen ausgeht real, dann ist die Unterstützung eines Streiks mit dem Motto, gegen die Wehrpflicht , verantwortungslos, inklusive des Handelns der SPD zu dem Thema.



    Sollte allerdings keine Bedrohung vorliegen, dann ist das Handeln des CDU, inklusive der "Sondervermögen" ein Verbrechen an der Zukunft.

    Was ist es denn? Kann mir jemand helfen?

    • @Donni:

      Ja mei, die Wahrheit liegt -wie eigentlich immer- dazwischen. Weder ist es prinzipiell "ein Verbrechen an der Zukunft" in einer Welt, in der gerade Großmächte mit Gewalt Fakten schaffen, mitten in Europa ein brutaler Krieg tobt, Putin ganz offen droht und der wichtigste Bündnispartner in Sachen Verteidigung mit Rückzug droht, falsch eine vernünftige Landesverteidigung aufzubauen. Noch ist es per se verantwortungslos, dass Thema Wehrpflicht zur Diskussion zu stellen.



      Wir haben die Warnungen vor dem imperialen Streben Putins lange nicht hören wollen und wir haben aus Trumps erster Amtszeit wenig gelernt. Deshalb muss jetzt halt die Brechtstange her. Aber ob es dafür das Sondervermögen in dieser Höhe braucht und ob eine Wehrpflicht in welcher Form auch nötig ist, das ist diskutabel und seriös nicht klar mit ja oder nein zu beantworten.



      Fakt ist, die Demokratie ist nicht mit Blumen errungen worden, aber es ist das Wesen der Demokratie, dass verschiedene Positionen zu einem gesellschaftlichen Konsens führen müssen. Das heute jeder nur noch seins sehen möchte, darin liegt die wirkliche Gefahr für die Demokratie.

      • @Deep South:

        Viel gesagt, schön geschrieben, aber nicht festgelegt oder ist der Fakt Ihre Festlegung?

        • @Donni:

          Meine Festlegung ist, dass bei komplexen Themen, schwarz/weiß Positionen nicht hilfreich sind. Natürlich gibt es eine Bedrohung, wenn nichtmal 2000 km weg ein brutaler Krieg tobt und Putin dem westen droht und dabei ist, massiv aufzurüsten.



          Wie groß die Gefahr ist und was die Gesellschaft für eine Antwort darauf geben will/muss, ist wie alle politischen Fragen in einer Demokratie ein Aushandlungsprozess.

    • @Donni:

      Vielleicht mal die Ukrainer fragen? Oder die Menschen im Baltikum, in Polen oder den skandinavischen Ländern? Letztere sind übrigens überaus dankbar dafür, dass sich die größte Volkswirtschaft Europas nicht mehr länger wegduckt, sondern sich mit ihnen solidarisch zeigt.

      • @Oma:

        Also sind die Demonstranten und die SPD verantwortungslos.



        Sehe ich ähnlich.

    • @Donni:

      Deswegenvhat die SPD ja auch 1974 den Kriegkrediten zugestimmt.

      • @Francesco:

        Kann es sein, dass Sie 1914 meinen?



        Das hat aber mit dem heute absolut nichts mehr zu tun.

  • Leider muss ich den Kollegen aus NDS Recht geben. Bei den Schülerzahlen, die allein an meiner Schule fehlten (ca.50%), hätte dies eine der größten Demos in unserem Ort sein müssen, am Ende waren es ca. 150-200, es hätten allein 300 von meiner Schule teilnehmen müssen, an den anderen Schulen sah es auch nicht anders aus.

    • @Reinero66:

      Und nun? Dass es Schüler gibt, die den Streikaufruf zum Schwänzen nutzen, sagt nichts über diejenigen aus, die zur Demo gehen oder dazu aufgerufen haben.

      • @Francesco:

        Doch, es wäre die selbe Anzahl gewesen, wenn es außerhalb der Schulzeit stattgefunden hätte, dies wäre ein stärkeres Zeichen gewesen, weil jemand seine Freizeit opfert.

    • @Reinero66:

      Wer hätte das gedacht:)

  • Was hat denn der Protest gegen Wehrdienst zwingend mit Unterrichtsausfall zu tun? Zumal eine Demo am Nachmittag in der Rush-Our ziemlich sichtbar wäre.



    Aber da der Artikel schwerpunktmäßig auf die Herabwürdigung des PHVN setzt, scheinen Argumente auch gar nicht nötig.



    Dabei gibt es ein Argumument, welches auch schon bei den Klima-Demos zu sehen war:



    Ausserhalb der Schulzeit können die Demos schlicht nicht stattfinden. Mangels Teilnehmenden.

  • griech. philos = Freund, griech. logos = Wort, Rede

    Phililoge = Freund des Geschwafels

  • Bei allem Respekt, ein "Schulstreik gegen Wehrpflicht" ist letzten Endes nichts Anderes als der Versuch, Minderjährige vor den eigenen politischen Karren zu spannen. Jeder, der sich jetzt auf intellektuell bornierte Art über Leute lustig macht, die dagegen grundsätzliche Bedenken äußern, der braucht sich zu fragen, ob er bei einem "Schulstreik gegen Überfremdung" oder "Schulstreik gegen Islamisierung" die gleichen Argumente mit der gleichen Vehemenz vertreten würde (und angesichts der beklagenswert hohen Zustimmungswerte zur AfD bei Erstwählern (hier bewusst nicht gegendert) ist das keineswegs so absurd, wie es scheinen mag). Ich habe nichts gegen vernünftige Bildung zur Demokratie an Schulen, aber wenn Kinder und Jugendliche von Erwachsenen für politische Zwecke mobilisiert werden, sehe ich das grundsätzlich sehr kritisch.

    • @Agarack:

      In meinen Augen hätten Sie gendern dürfen bzw. Sollen, außer 25 Prozent bis 33 Prozent sind für sie keine nennenswerte Gruppe. Das wird nämlich bewusst nie erwähnt das es auch viele weibliche Wähler der AFD gibt, widerstrebt es doch dem Bild das man so gerne zeichnen möchte von den ach so tollen progressiven Frauen und den ganzen bösen Männern. Das es die Möglichkeit nimmt,auch Mal die jungen Frauen zu fragen,was ihre Motivation ist wird natürlich so verunmöglicht.

      Aber mit Ihrer restlichen Argumentation würde ich mitgehen. Allerdings mit meinen eigen Schülern zu einer Demo gehen,wenn sie wirklich ein wichtiges Thema für sich haben. Sollen Sie doch lernen für sich einzustehen und ihre Punkte auch Argumentativ nahe zubringen.

    • @Agarack:

      Wie war das noch mit den Pagida-Aufmaerschen, dem Corona-Geschwurbel und den hohen AfD-Zustimmungswerten?



      Mal ganz polemisch: JEDEM/R 16 jährigen Schüler*in traue ich da mehr politisches Urteilsvermögen bzw. Reife zu als jenen irregeleiteten „mündigen“ Bürgern, die nicht mal den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur kapieren.



      Und deshalb ermutige ich auch meine Kinder, an den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht teilzunehmen. Ob sie es dann auch tun, ist allein ihre Entscheidung.

      • @Abdurchdiemitte:

        " Mal ganz polemisch: JEDEM/R 16 jährigen Schüler*in traue ich da mehr politisches Urteilsvermögen bzw. Reife zu als jenen irregeleiteten „mündigen“ Bürgern, die nicht mal den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur kapieren."



        Dann empfehle ich Ihnen, mal eine Veranstaltung der "Generation Deutschland" zu beobachten, und behalte mir vor, Sie hinterher zu fragen, ob Sie das immer noch so sehen. Dummköpfe und rechte Spinner gibt es leider in jedem Alter.

      • @Abdurchdiemitte:

        Das klingt aber eher so als JEDEM/R 16 jährigen Schülerin politisches Urteilsvermögen so lange zutrauen wie er ihre Meinung vertritt .

        • @Blechgesicht:

          Ja, in der Tat. Pegida-Aufmaersche, Corona-Schwurbeleien und hohe AfD-Zustimmungswerte entsprechen nicht meiner politischen Gesinnung.



          Dagegen ist es doch begrüßens- und unterstützenswert, wenn Schüler*innen gegen die Wehrpflicht auf die Straße gehen.

    • @Agarack:

      Danke! Das war auch mein erster Gedanke.

      Mag sein, dass der PHVN das ungeschickt ausdrückt (und die Fußgängerzonen-Lösung klingt eher polemisch), aber ich sehe in der Instrumentalisierung der Schüler auch eine große Gefahr für gerade diese Schüler.

      Fridays for Future wurden durch eine Jugendliche angestoßen. Das war ja doch etwas anderes.

      • @Jeff:

        "Fridays for Future wurden durch eine Jugendliche angestoßen. Das war ja doch etwas anderes."

        Genauso sehe ich das auch. Deshalb fand ich die Kritik damals auch überzogen. In diesem Falle finde ich diese - wie Sie - aber berechtigt.

    • @Agarack:

      @Agarack



      Genau !



      Darum geht's doch. Erwachsene Militanten von der Bundeswehr möchten sich bitte von unseren Kindern in den Schulen fernhalten.



      Permanente Berichte in allen Medien informieren doch schon über die Werbeveranstaltungen der Bundeswehr in den Schulen, ohne die Eltern bzw. die Erziehungsbererchtigten vorher um Erlaubnis zu fragen, so geht's nicht !

      • @Alex_der_Wunderer:

        Es ist immer wieder schön, zu sehen, wie zuverlässig gerade Leute, die vehement gegen die Wehrpflicht sind, gleichzeitig alle Maßnahmen ablehnen, die möglicherweise zu einer Erhöhung der Rate an freiwilligen Soldat*innen führen könnten. Das sich Kinder in dem Alter, wie sie jetzt bei den "Schulstreiks" teilweise mitlaufen (Mittelstufe), bei der Bundeswehr verpflichten könnten, wäre mir übrigens neu, insofern hinkt der Vergleich ziemlich.

  • "Am besten stellen sich die Schüler mit ihren selbstgemalten Schildern gegen die Wehrpflicht am Sonntag in die Fußgängerzone, damit sie weder Schulbetrieb noch Straßenverkehr oder Einkaufsvergnügen beeinträchtigen." - Da musste ich laut lachen, sehr treffend, geradezu entlarvend.

  • Scheint so als müsste die BW den Grundschülern mal wieder die besten Karrierechance aufzeigen. In tolle Länder reisen, viele interessante Menschen kennenlernen und ihnen dann in den Kopf schiessen... oder so

    • @TV:

      In tolle Länder reisen, viele interessante Menschen kennenlernen und ihnen dann in den Kopf schiessen... oder so



      ----



      Ja, sehe ich auch so. Y-Tours, der größte Reisekonzern in DE. Früher mal W-Tours in Feldgrau!



      Ok, die Firmenfarbe ist modernisiert, jetzt Olivgrün oder Flecktarn, doch die "Denke" scheint immer noch "prähistorisch"!



      Keulen & Pfeile schnitzen, denn miteinander Reden & Kompromisse machen schließen sich im o.a. aus! :-(

  • Sind diese älteren Herren jetzt schon so lange verbeamtet, dass sie nicht einmal mehr wissen, was genau das Wort „Streik“ eigentlich bedeutet?



    ----



    Philologen halt! :-)



    Die kennen noch die alten Schriften! Z.B. den Satzt:



    "Ein deutscher "Revolutionär" löst vor Besetzung des Bahnhofs eine Bahnsteigkarte!" (Lenin zugeschrieben?) oder den alten Song:



    "War einmal ein Revoluzzer,



    Im Zivilstand Lampenputzer;



    Ging im Revoluzzerschritt



    Mit den Revoluzzern mit..." (1)



    Da sollen die Schööler der Untersekunda & Oberprima, den Begriff Sek. II wage ich hier nicht zu nutzen, den verstehen diese "Verbandsmitglieder" sicher nicht!



    Mein Fazit: Werde mir heute Abend mal wieder einen der aktuellen Blockbuster:



    "Die Feuerzangenbowle"(2) bzw. "Im Westen nichts Neues!"(3) anschauen, damit ich den Hintergrund der im Artikel beschriebenen "Denke" wieder verstehe.



    Ps. Ist schon ein Kreuz mit dem Blick nach hinten, doch kann ich das verstehen. Der nach vorne zeigt kein anderes Bild, & das scheint "PhilologenInnen" zu verwirren! :-(

    (1)de.wikipedia.org/wiki/Der_Revoluzzer



    (2)de.wikipedia.org/w...zangenbowle_(1944)



    (3)de.wikipedia.org/w...esten_nichts_Neues

  • Sie sitzen auf ihren warmen Hintern und freuen sich auf die üppige Altersversorgung fürs neue Boot, fürs noch luxuriösere Wohnmobil, oder für einen weiteren Hauskauf (zur Altersabsicherung)



    und wollen den Kindern die Demokratie in der Schule verbieten, obwohl die Lehrer diejenigen sind, die den Schülern genau das nahebringen sollen.



    Da ist aber gewaltig was schiefgelaufen in den Gehirnen der allseits gepamperten Lehrer- und Philologenkaste!

    • @ Christoph:

      Da ist aber gewaltig was schiefgelaufen in den Gehirnen der allseits gepamperten Lehrer- und Philologenkaste!



      ----



      Bei Philologen kannst Du teilweise recht haben! Auch gibt es "Leerer & Lehrer" nicht nur an DE-Schulen!



      Doch in der, mMn. "Totalen Institution" Schule widersprechen sich fast immer Anspruch & Wirklichkeit!



      Augenhöhe zw. Erwachsenen & Kindern ist im Alltag schon schwer herzustellen. In "Schule" zw. in "institutionell eingesperrten" LehrernInnen & Schülern, von der KiTa / Primarstufe bis SEK.II ist DAS wohl kaum möglich! :-(



      Ps. Unser Bildungssystem ist nicht nur "reparaturbedürftig" sondern muss mMn. massiv "reformiert" werden, (Höflich Version für TAZ), doch das bring mal 16 Landesfürsten, auch MiPrä/KuMi genannt, bei & in den Kopf!



      Das "Bildung für alle" eine unserer wichtigsten Ressourcen ist, sein wird, ist mMn. eine BINSE, aber politisch scheint es nicht so wichtig zu sein? :-(

    • @ Christoph:

      Ich teile Ihre Empörung, aber bitte darum folgendes zur Kenntnis zu nehmen: der Philologenverband spricht nur für einen Teil der Lehrer*innen und ja, von einer besitzstandswahrenden - und mehrenden, populistisch-konservativen, nicht im Heute angekommenen Warte.

      • @My Sharona:

        Ok. Kritik angenommen

  • Lustige Einlassung von Frau Conti, aber, sagen wir es ganz vorsichtig, etwas eingeschränkt bei der Wahrnehmung von Fakten: Hätte sie sich vor den Seitenhieben gegen schleswig-holsteinische Abgeordnete tatsächlich damit befasst, wer z.B. in Kiel so alles maßgeblich als Wortführer:in bei den Schüler:innen-Streiks auftritt, hätte sie sich ihre Häme sicherlich gespart.

  • Ich habe mich allerdings bei verschiedenen Interviews, die u.a. von der taz mit lokalen Organisator*innen dieser Schulstreiks geführt habe, auch sehr an die typische Rhetorik für solche Aktionsformen bspw. der SDAJ erinnert gefühlt ;-)

  • 🦉🦉🦉🦉 💤 💤💤💤 die Mitternacht zog näher schon - in stiller Ruh lag tazi-lon 🙀🥱🥳

  • Erstaunlich ist das dröhnende Schweigen der Eltern die ihre Kinder anscheinend gerne verheizen lassen, die Hauptsache ist wohl das eigene bequeme Leben. Aber das ist auch nur die Fortsetzung des Desinteresses an maroden Kitas, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten incl. Mittelkürzungen bei allen diesen Einrichtungen und auch bei den anderen Jugendeinrichtungen. Fazit, die "Jugend" wird nicht mal von den eigenen Eltern ernst genommen.

  • Man macht sich mit der ganzen Geschichte sowieso nur was vor. Wenn wirklich mal dieser ominöse V-Fall eintreten sollte, sind 3/4 der Leute sowieso sofort weg. Ich auf jeden Fall!

    Was sollte denn jemand überhaupt hier verteidigen wollen? Seine Mietwohnung? Den Arbeitsplatz?



    Genau das wird sich jeder spätestens in dem Moment wo es ernst wird, fragen. Sehr viele werden in dem Moment erkennen, das ihnen ihr Leben mehr wert ist, und mit Blut, Ehre, Vaterland braucht man nem heutigen Deutschen auch nicht mehr kommen.

    Es ist eigentlich wie auch in den Jahrhunderten vorher, wirklich etwas zu verlieren, haben nur die Reichen. Und da sie dem Rest der Menschen nicht genügend gelassen haben damit die auch was zu verlieren hätten, würde ich ihnen empfehlen ihre eigenen Kinder in Uniformen zu stecken. Wir "normalen" Leute, haben da keinen Grund für...

    • @Rikard Dobos:

      Weg, schön und gut. Aber wohin dann?

      • @S.R.:

        Das wird nicht er selbst entscheiden können, sondern die Einreisekontrolle an der jeweiligen Grenze...

        Die Grenze zur neutralen Schweiz ist in solchen Situationen - wie die Vergangenheit zeigt - immer nur ab einer gewissen Dicke der Brieftasche durchlässig. Und auch die anderen Grenzen werden schnell zu sein für diejenigen, die rein wollen. Zumal man im einen oder anderen Nato-Mitgliedsland nur darauf warten wird, solche "der Feind-Sympathie Verdächtigen" "durchzufüttern und sich frei bewegen zu lassen".



        Und Bestechungsgelder für die Grenzer oder Schlepper, um trotzdem reinzukommen muss man sich erst mal leisten können...

    • @Rikard Dobos:

      Ich finde es wirklich, wirklich beklagenswert, wie viele Menschen in einem der reichsten Länder der Welt einen Lebensstandard leben, für den anderswo Menschen beim Versuch, ein bisschen davon abzubekommen, im Mittelmeer ertrinken oder in der Sahara verdursten - und gleichzeitig Sachen von sich geben wie: "wirklich etwas zu verlieren, haben nur die Reichen." Wenn Freiheit, ein trotz aller Ungerechtigkeiten halbwegs funktionierender Sozialstaat und ein Leben in einer Sicherheit, die die meisten Regionen auf der Welt noch niemals erlebt haben, wirklich "nichts wert" sind, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. In der Ukraine sterben Leute seit vier Jahren für weniger. Im Übrigen: Wenn hier alles so schlimm ist, dann braucht man auch keine Angst vor der AfD zu haben, denn wenn man eh schon nix hat, können die auch nix mehr kaputtmachen.

      • @Agarack:

        R Dobos hat einen Punkt, finde ich, auch wenn man seine Zuspitzung kritisieren möchte. Deutschland hat wenig Wohneigentum, ich gehe davon aus, dass z B in Rumänien mehr Menschen eine eigene Wohnung/ Haus besitzen. Die meisten haben auch ein Gärtchen, zumindest über Großeltern. Im Kriegsfall würde ich lieber für mich und meine Familie Eigentum verteidigen als so etwas Abstraktes wie die zeitgenössische Demokratie, die man häufig vor allem als korrupt und unfair/ ungerecht wahrnimmt. Es gibt in Deutschland einen großen Niedriglohnsektor, viele Bullshit-Jobs und unwürdige Wohnungen, für die man auch noch Miete zahlen muss, anstatt dass man sie wenigstens besitzen und ,pimpen’ kann (Photovoltaik/ Thermie etc.). Wofür lebt man? Wofür soll man sterben? Das muss man doch fragen dürfen!

        • @gleicher als verschieden:

          Klar, deshalb streben ja so viele Deutsche einen Umzug nach Rumänien an.....



          Agarack hat doch Recht. Auch wenn es hier mit Recht einiges zu kritisieren gibt angesichts der aktuellen ideologisch getriebenen Regierungspolitik, sollten wir uns nicht zuletzt im Interesses unseren eigenen geistigen Gesundheit doch einmal darauf besinnen, wie gut es uns geht im Vergleich zu denjenigen, die wir ja partout nicht hierher kommen lassen wollen.



          Und das haben wir uns nicht etwa verdient, sondern mit astreiner kolonialer Ausbeutung erreicht.

          • @Life is Life:

            Und jetzt sollen wir für diesen unverdienten und unbarmherzigen Status Quo in den Krieg ziehen oder es von der Jugend obligatorisch erwarten?!

            • @gleicher als verschieden:

              Sie und ich vermutlich ja nicht.



              Aber das steht auf einem anderen Blatt. Und ja, darüber müssen wir natürlich mit denjenigen, die wir denn "in den Krieg schicken wollen" auf Augenhöhe und mit Respekt sprechen.



              Mir ging es in erster Linie darum, ein paar Worte zu der zynischen oder vielleicht auch einfach naiven Aussage: "Hier gibts doch nicht, was sich zu verteidigen lohnt", zu sagen.

        • @gleicher als verschieden:

          Entschuldigung, aber die "zeitgenössische Demokratie" ist der Grund, warum Sie mir das schreiben konnten, ohne Angst haben zu müssen, dass Sie morgen Ihren Job, Studienplatz oder Ausbildungsplatz verlieren oder gar im Gefängnis landen. Und ja, der Niedriglohnsektor ist voller Ungerechtigkeiten, dennoch werden Sie sich schwertun, viele Länder auf der Welt zu finden, in denen es Niedriglohnarbeiter*innen besser geht als in Deutschland, die Zahl dieser ist doch überschaubar. Wer hier lebt und nicht zum alleruntersten Prozent gehört, der hat in der Regel ein Dach über dem Kopf, genug zu essen und anzuziehen, und die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern, wie und wo er oder sie will - und muss keine Angst haben, dass morgen einfach jemand kommt (sei es eine Polizeibehörde oder auch einfach ein benachbarter Warlord) und einem alles wegnimmt. Wissen Sie eigentlich, wie einzigartig diese Situation in der Weltgeschichte ist? Und das ringt Ihnen die Frage ab "wofür man sterben soll"? Das finde ich wirklich unverständlich, tut mir Leid.

          • @Agarack:

            Sie mögen Recht haben, was diese Art von Einzigartigkeit betrifft, die sie beschreiben. Aber Sie sollten akzeptieren, dass es Menschen gibt, die andere dafür nicht töten möchten. Vielleicht würden sie eher selbst sterben wollen. Ein Dach über dem Kopf und freie Meinung im Shitstorm soll junge Menschen zum Wehrdienst bringen?

            • @gleicher als verschieden:

              Natürlich akzeptiere ich, dass es Menschen gibt, die andere Menschen nicht töten möchten und lieber selbst stürben. Ich finde das sogar ziemlich respektabel - ich persönlich finde ein Kriegsdienstverweigerungsrecht aus Gewissensgründen sehr wichtig. Aber darüber reden wir hier nicht, sondern darüber, ob wir hierzulande etwas haben, was sich zu verteidigen lohnt, auch wenn man dabei das eigene Leben riskiert, und das ist eine ganz andere Frage. Ein*e waffenlose Sanitäter*in kann z.B. auch ohne Dienst an der Waffe kriegswichtige Dienste leisten (googlen Sie z.B. mal den Namen Desmond Doss) - das ist aber nicht unbedingt weniger gefährlich als der Dienst an der Waffe.

      • @Agarack:

        Herausragender Kommentar. Ich danke Ihnen ! Trefflich zusammengefasst

  • Ich habe großen Respekt vor Schülern, die sich dazu äußern, was sie angeht.

    Und auch vor denjenigen, die eben nicht demonstrieren - zu Teil sicherlich deshalb, weil sie es ganz in Ordnung finden, dass sie einen Beitrag zu ihrer Sicherheit leisten sollen. Zu einer sinnvollen Debatte gehören, wenn die gewünscht ist, alle Seiten - also mindestens diese beiden.



    Davon ausgehend kann ich die Kritik gut verstehen. Es gibt keinen Grund, für politische Forderungen, wie vertretbar oder berechtigt auch immer, die Schule zu schwänzen. Das hat mit der Sache auch rein gar nichts zu tun; und Schüler mit Transparenten fallen nachmittags eher mehr anderen Leuten auf als vormittags.



    Von pauschalen Schulschließungen wegen Schnee, Eis und Sturm halte ich auch wenig, doch das ist ein anderes Thema.

    • @Frauke Z:

      Okay. Aber weiter gedacht heißt das natürlich, dass Lokführer und Flugkapitäne auch nur dann streiken sollten, wenn sie eh niemand braucht...



      An sich ein Vorschlag, der vielen in der täglichen Praxis sehr entgegenkommen dürfte. Auch wenn es da nicht um Politik, sondern "nur" um Kohle geht.



      Wahrgenommen wird nur, wer gegen "die Regel" verstößt.



      Wie steht es da oben: "Sind diese älteren Herren jetzt schon so lange verbeamtet, dass sie nicht einmal mehr wissen, was genau das Wort „Streik“ eigentlich bedeutet?"

      Habe auch mal solchen "Freizeitstreik" im (besser: vorm) Unternehmen erlebt. Nach der Schicht. - Gemeinsames warnendes Bockwurstessen vorm Tor... War enorm hilfreich.

      • @Der olle Onn:

        Da gibt's nur einen Haken:



        Es gibt streng genommen keine Schülerstreiks.



        Denn wer kein Arbeitnehmer ist, hat auch kein Streikrecht.



        Fürs Schuleschwänzen zwecks Demo habe ich kein Verständnis, und unsere Rechtsordnung auch nicht.

        • @Frauke Z:

          Es mag "streng genommen" keine Schülerstreiks geben. So wie es auch keine Streiks gegen politische Entscheidungen an sich gibt. - Was freilich die deutschen Trekkerbesitzer auch nicht interessiert...



          Möglicherweise Zeit, dass sich da was ändert? Wer, wenn nicht die Jugend, soll aufstehen, für die eigene Zukunft, angesichts des sich wandelnden Klimas, der stetig anwachsenden Zahl von Terrorregimen? Ihre Eltern und Großeltern, insbesondere die Entscheidungsträger, haben diese Zukunft der nachwachsenden Generation doch offensichtlich überhaupt nicht mehr im Blick.

          • @Der olle Onn:

            Die Trecker-Besitzer streiken und schwänzen ja auch nicht.

            Wer stellt denn in Frage, dass Schüler demonstrieren dürfen?



            Ihre Argumentation sagt so viel wie "der Zweck heiligt die Mittel".

            Das ist eine Absage an einheitliche rechtliche und moralische Maßstäbe.

        • @Frauke Z:

          Ach was! Vagel Bülow

          “ Es gibt streng genommen keine Schülerstreiks“



          Streng genommen - braucht aber kein 🐽.



          Oder haltens in Erinnerung an ehra Schulzeit - Schüler für blöd?



          Machens doch ne Anzeige wg Verstoß gegens UWG! Viel Spaß

          kurz - dies Rumgekaspe wg Bildungsziel verfehlen! Wo doch alle naslang Stunden satt ausfallen!



          &



          Wir können auch anders - die Pauker Persetter & Co - OO JAAA!



          Wenns den in den Kram paßt!



          Reminiszenz!



          Lase mehr doch grad “kein grüner MP Kretsche“ - ja ein unbelehrbarer Verfechter des mgl. “humanistischen“ Gumminasiums!



          Da hatte der Oberstupidiendirektor meines lübschen Katzenmuseums keine Probleme damit - den Oberstufenschülern “schulfrei“ zu geben! Ja! Damitse in Kiel gegen Einführung & Ausbau von Gesamtschulen in SH zu …



          öh demonstrieren! Newahr



          Normal



          (Denke mal de ahl Laberdäsch:



          “Lernziel praktische Demokratie!“😅



          ps von meinem letzten 🚣‍♀️ Rennen in Italien - Tausch Bart ab vs 3 Tage off



          ein andermal. 🧐😂 exNapola jaja 🙀

          Na Mahlzeit - diese ganze verlogene Beckmesserei - stinkt doch 30 Werst gegen den Wind •

  • Andreas Rebers - ich helfe gern

    “Niedersachsen - wo die dicken 🫜🫜🫜🫜🫜



    Wachsen



    & Provinz



    Wissen Sie was Provinz ist?



    Provinz ist da - wo die Lehrer zu den Intellektuellen zählen!“

    Na Mahlzeit

    unterm—— Demokratie ?



    Mitte der 60er hatten wir im Ruder-Mekka 🚣🚣‍♀️



    Ratzeburg schon Ansätze für ein demokratisches Training entwickelt!



    Vorbei Verweht - die Steißtrommler Persetter ala Kretsche Khoch2 - Pauker - A.S. Neill Vorbei!

  • Philologenverband (PHVN)? Sind das nicht die mit den Briefmarken? Kein Wunder das die keine Ahnung von Pädagogik haben. Fast wie vor 80 Jahren. Da hat sich wohl in der letzten Zeit nicht viel getan in der Ausbildung und Fortbildung der Briefmarkensammler.

    • @Sonnenhaus:

      Ich nehme an, es handelt sich hier um eine aus vermeintlichen Witzigkeitsgründen absichtliche Verwechslung von Philologen und Philatelisten?