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meine Kommentare
09.09.2026 , 12:29 Uhr
"Die Leute die dahinterstehen sind die Gefährlichen." Ja, da haben Sie ganz sicher recht. - Was aber wenn die sich rhetorisch zurückhalten und nicht auffallen?
zum Beitrag09.09.2026 , 12:27 Uhr
"...allzu dünne Busfahrpläne, die übrigens auch zu DDR-Zeiten nicht dichter waren..." Der Unterschied ist allerdings, dass zu "DDR-Zeiten" räumliche Flexibilität längst nicht so notwendig war wie heutzutage. - Weil selbst kleinste Dörfer über diverse Einkaufsmöglichkeiten, mehrere Kneipen, teils auch Landarztpraxen verfügten. - Steht ähnlich auch bei Herrn Rauter...
zum Beitrag09.09.2026 , 12:17 Uhr
"Haben sie sich die Wähler mal so angeschaut?" Wie haben Sie es geschafft sich "die Wähler" so gut anzuschauen? Ich wohne mitten unter denen und weiß immer noch nicht wie "der AfD-Wähler" so ausschaut. Der Grund dafür ist, dass die Allermeisten von denen das nicht auf der Stirn geschrieben tragen und nicht anlasslos jedem auf der Straße erzählen... Ich weiß immer noch nur, dass es in meinem kleinstädtischen Umfeld gute 50% sind. Aber das genügt mir immerhin neuerdings mit "sehr skeptischem Blick" durch meine Stadt zu gehen...
zum Beitrag09.09.2026 , 12:08 Uhr
"Macht und Versorgungsposten. Das ist bei der AFD nicht anders." Ich fürchte sogar: Es ist deutlich ausgeprägter. Beispiele dafür gab's in den letzten Jahren genügend. Darüber hinaus hoffe ich (als Bürger Sachsen-Anhalts) dass Sie mit Ihrem Optimismus nicht falsch liegen...
zum Beitrag09.09.2026 , 11:40 Uhr
"Sie ist ja auch im Wahlkampf durch das Bedürfnis aufgefallen, viel im Scheinwerferlicht stehen zu wollen..." Schon eigentümlich, dass es Ihnen nicht aufgefallen ist: Wahlkampf bringt es naturgemäß mit sich, dass die "Wahlkämpfenden" viel im Scheinwerferlicht stehen... Wenn auch nicht jeder/jede dabei mit besonderem Talent glänzen.
zum Beitrag07.09.2026 , 16:48 Uhr
"...Sachsen-Durchfahrt..." Ist Ihnen eigentlich klar, dass Ihre eigentümlichen Begriffsschöpfungen von den Landesbewohnern mitunter als beleidigend empfunden werden können? Dergleichen halte ich in einer sachlichen Diskussion nicht für sinnvoll, auch wenn's bei manchem vielleicht für nen billigen Lacher sorgen mag. Solange Sie nur von Sahra Z. schreiben - ist auch nicht eben sachlich, betrifft aber nur die Dame selbst...
zum Beitrag07.09.2026 , 16:35 Uhr
Realsatire?
zum Beitrag07.09.2026 , 16:29 Uhr
"In der CDU-Fraktion werden sich sicher Abweichler finden, nach diesem Wahlergebnis, bei dem die CDU regelrecht abgeschmiert ist. Gerade in der Ost-CDU ist die Unzufriedenheit mit Merz‘ Kurs besonders hoch." Jo. Das liegt aber vermutlich weniger an Merz Programm als an der Angst um die Fleischtöpfe, sprich: die verloren gehenden Mandate. "...für Die Linke wachsen die Bäume auch nicht in den Himmel..." Da sämtliche Umfragen vorher recht andere Daten zeigten, liegt das vermutlich eher an der sogenannten "strategisch wählen"-Initiative. Auch wenn da tatsächlich keine "Bäume in den Himmel wachsen" - dafür wäre die Linke selbst bei 12 oder 13% zu schwach - ist die echte Zustimmung zumindest zu Grün in Sachsen-Anhalt traditionell deutlich niedriger...
zum Beitrag07.09.2026 , 16:18 Uhr
"Die vernünftigste Altersgruppe waren die über 70-Jährigen, da hatte die AfD "nur" 31% der Stimmen erhalten." Könnte das nicht möglicherweise bedeuten, dass die gern genommene Diktatur-Prägung der DDR gar nicht so groß ist wie sie immer gehandelt wird? Schließlich sind die 70er - und ich gehöre auch dazu - jene Menschen, die "ein ganzes halbes Leben" in der DDR gelebt haben...
zum Beitrag07.09.2026 , 16:14 Uhr
Wie Thüringen zeigt muss es nicht immer nach dem Willen von Großen Vorsitzenden gehen. Das ist jedenfalls noch ein Funken Hoffnung...
zum Beitrag07.09.2026 , 15:47 Uhr
Genau so ist es...
zum Beitrag07.09.2026 , 15:45 Uhr
"Bis dahin haben die so viele Wahlen gewonnen, dass es wohl bürgerkriegsähnliche Unruhen geben würde, würde die AfD verboten." Ich fürchte: Da haben Sie recht. Ist es denn überhaupt möglich bereits demokratisch gewählten "Volksvertretern" (unabhängig davon, dass das nicht zwingend Demokraten sind) das Regieren zu untersagen, indem man ihre Partei oder Organisation verbietet?
zum Beitrag07.09.2026 , 15:42 Uhr
Unabhängig davon, dass mir persönlich dieses Wahlergebnis ebenfalls schaurig erscheint: Man kann nicht so tun als sei man der letzte Beschützer der Demokratie und im gleichen Atemzug verdammen, dass bisherige Nichtwähler ihr Recht auf Wahlbeteiligung genutzt haben. Genau wie offensichtlich sehr viele bisher nichtwählende Sachsen-Anhalter diesmal zur Wahl gegangen sind um AfD zu wählen, sind auch viele andere nur deshalb wieder gegangen, weil sie diesen Rechtsruck fürchteten und eine Mehrheit für die AfD verhindern wollten. "Sie wollen genau das: die Demokratie mithilfe der Demokratie aushebeln." Nö. So weit denken sehr viele gar nicht erst. Sie wollen einfach mal - so wie ihre pöbelnden Vorbilder - auch die große Klappe haben. Und ran an die Futtertröge.
zum Beitrag05.09.2026 , 12:27 Uhr
Aber mit der Mitte geht es offensichtlich auch nicht mehr...
zum Beitrag05.09.2026 , 12:26 Uhr
Ach - und wir in Sachsen-Anhalt müssen dann am besten da stellvertretend für alle anderen durch oder wie? Dass das dann erledigt ist, wie Sie meinen, glaube ich im Übrigen auch nicht. Dazu ist das Fettpolster einfach schon zu dick.
zum Beitrag31.08.2026 , 11:16 Uhr
Gelassenheit ist ein Wesensmerkmal der Menschen in Nepal. - Zumindest in den Gebirgsregionen. In Kathmandu hat sich das leider innerhalb der letzten 25 Jahre stark verändert. Die Bewohner der Gebirgsregionen sind Kummer gewohnt, sie haben gelernt damit umzugehen. Erst 2015 hat das Erdbeben wenige Kilometer vom Katastrophental entfernt ein ganzes Dorf ausgelöscht. Traf dort im vorigen Jahr tausend Höhenmeter über dem Tal einen Mittachtziger, körperlich kaum größer als anderthalb Meter. Ganz allein auf seinem Boden lebend, sich selbst ernährend von seinen Bienen und einem Stück Garten. Alle Verwandten sind weg. Um zu seinem Haus zu kommen übersteigt der Mann jedes Mal von der Piste her einen autogroßen Felsblock, humpelt weglos 30m bergab zum Haus. Er hat Strom und - ja: Ein Handy. Darüber hinaus nicht viel. Und weil grad ein Hindufeiertag war hat er uns zum selbst gemachten Gebäck eingeladen...
zum Beitrag31.08.2026 , 11:04 Uhr
Sie haben recht, was den Grenzverlauf betrifft - ich habe noch einmal meine gesammelten Kartenwerke zu Rate gezogen - da hat China sogar recht mit der Behauptung, der Auslöser läge in Nepal. Danke.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:46 Uhr
Und das bescheuertste daran: Die entstand auf Wunsch der DDR-Regierung...
zum Beitrag31.08.2026 , 10:38 Uhr
Bedauerlicherweise muss ich Herrn Unfried in vollem Umfang zustimmen. Nein, es gibt keine einfachen Lösungen. Die Frage ist: Gibt es überhaupt eine, die langfristig eine positive Wendung bringen könnte?
zum Beitrag31.08.2026 , 10:21 Uhr
Die von Ihnen geäußerte "Sehnsucht nach der Fürsorge" kann ich in Teilen sogar nachvollziehen. Es ließ sich in manchen Dingen durchaus entspannter leben - ohne über Krankenkassen, Versicherungen, Geldanlagen, Stromanbieter nachdenken zu müssen. Sie dürfen nicht vergessen: Viele der Betroffenen sind mittlerweile wie unsereins jenseits der 70 angekommen, ihre Hauptsorgen sind Ärztemangel, Nahverkehr auf dem Land, abgehobener Bürokratensprech, den sie nicht verstehen. Merzens Stadtbild ist da nur das Sahnehäubchen. Es gibt leider keine einfachen Antworten auf diese ganze Gemengelage.
zum Beitrag31.08.2026 , 10:11 Uhr
Mal ein kluger Gedanke. Ja, dieser Gegensatz, alt/ einheimisch, jung/migrantisch fällt durchaus deutlich ins Auge, wenn ich hier durchs Stadtzentrum gehe... Macht freilich die Sache nicht besser. Es bleibt nichts als zu lernen mit dieser Situation umzugehen. Kenne da den Fall eines Endsiebzigers, der wöchentlich bei diversen Ärzten auf Durchgang ist. Und hinterher stets am Schimpfen, dass das neuerdings alles Ausländer seien. - Wäre dem Menschen vielleicht lieber gar keinen Arzt zu finden?
zum Beitrag30.08.2026 , 17:34 Uhr
Ach je. "...bis zur Unkenntlichkeit verbogen..." Für meinen Fall darf ich Ihnen mitteilen: Ich habe mich nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegen lassen. Ich hatte auch nicht wirkliche Angst. Das mag damals einer gewissen Naivität geschuldet sein - zugegeben. Aber ich habe einen Parteieintritt vehement abgelehnt, habe über Jahre diverse staatskritische Postkarten mit Fotomontagen an Freunde geschickt - und bin trotzdem nicht abgeholt worden. Es ging also sogar ein wenig Aufmüpfigkeit. (eine diesbezügliche Akte hat mich im Übrigen nie interessiert...) Sie haben recht, was die damalige Kultur des Mißtrauens und der Kontrolle betrifft. Absolut verrückt. Und vielleicht hat das auch ein wenig die Saat gelegt. Den Wunsch nach einer Rückkehr beobachte ich allerdings nicht. Und ich bin ziemlich dicht dran. Nostalgie beschreibt sicherlich das Zurückdenken an die zu Teilen "besseren Verhältnisse" - das traf bekanntermaßen längst nicht für alle Umstände zu. - Glauben Sie ernsthaft die Leute wollten wieder Trabi fahren? Nur zu Hause urlauben? Und: Bitte schaun Sie nicht immer nur auf "den Osten" - dort ist man dem Westen diesmal nur um ein paar blaue Prozente voraus...
zum Beitrag30.08.2026 , 17:15 Uhr
Angesichts der Tragik der Ereignisse sollte man wohlfeiles China-Bashing vielleicht mal beiseite lassen... Ich weiß nicht, ob Herr Kretschmer den Landstrich kennt (oder ihn nur aus Seoul fernbeobachtet) - ich jedenfalls kenne zumindest die nepalesische Seite, war erst im März 2025 dort. Der Gipfel des Langtang Lirung markiert die Grenze zwischen Nepal und Tibet, die betroffene Strecke in Tibet ist eindeutig viel kürzer als jene in Nepal. Zudem findet man die Siedlungen dort nicht an den Flüssen, sondern deutlich höher am Berg. Da der übergroße Teil von Wasser und Schlamm seinen Weg logischerweise bergab in die viel dichter besiedelten Täler Nepals nahm ist es durchaus wahrscheinlich, dass dort die Opferzahl ein Mehrfaches höher liegt - auch wenn angesichts der Aufnahmen vom Grenzübergang die Zahlen aus China schon schräg anmuten. Möglicherweise rechnet man all die indischen Kailash-Pilger vom Grenzübergang, die vermutlich nicht auffindbar sind, einfach als vermisst. Tibets Grenzregion war noch nie schnell zugänglich - nicht nur für Journalisten. Auch von Nepal habe ich bisher keine Aufnahmen aus den Lagen um Syabru Besi gesehen. Da braucht es jetzt vor allem ausgebildete Helfer.
zum Beitrag28.08.2026 , 22:59 Uhr
Ich glaube kaum dass dieses Prinzip bei der Wahl 90 schon bekannt war. Und ich glaube genauso wenig, dass ein anderes Wahlergebnis 94 an dieser einmal getroffenen Entscheidung noch etwas verändert hätte. Zudem betraf die Angelegenheit logischerweise nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Bevölkerung - wieviel Leute hätten denn ihr Heim verlieren und deshalb anders abstimmen müssen um eine "demokratisch herbeigeführte" Änderung über die Zahl ihrer Stimmen zu erwirken? - Sie merken sicher, dass die Konstruktion etwas schräg daher kommt? Mein Text behauptet an diesem Beispiel lediglich, dass man nicht flächendeckend von der ganzen Bevölkerung eines Landstriches überschwellende Dankbarkeit verlangen kann, wenn ein durchaus nennenswerter Teil dabei vor allem Verluste erlitten hat. Und den gibt es leider unstrittig. Sei es wegen dieses Prinzips oder weil andere eben über "Beschäftigungsmaßnahmen" hinaus nie wieder einen ordentlichen brauchbar bezahlten Arbeitsplatz gefunden haben...
zum Beitrag28.08.2026 , 22:43 Uhr
Ich kenn Beispiele aus beiden "Lagern". Da bekamen Leute ein Eigentum zurück, das noch aus den Gewinnen der Vorkriegszeit resultierte. Da hatten welche einfach Angst vorm Russen, weil sie nen Rang in der Wehrmacht hatten und blieben in den Westsektoren. Und andere waren erst wenige Jahre vor der Wende abgewandert. Aber das größte Problem war oft, dass die Leute die mittlerweile teils Jahrzehnte in den Häusern lebten, daran gebaut und renoviert hatten, was halt unter DDR-Umständen ging, teils überhaupt nichts über die Geschichte der Häuser und deren frühere Eigentümer wussten, weil die sich häufig nie gemeldet oder interessiert hatten. Die meinten eben rechtmäßige Besitzer zu sein. - Einfach mal in die Lage versetzen... Meine Großeltern z.B. betrieben in einem Haus, das jemandem im Westen gehörte, ein Friseurgeschäft, überwiesen aber in den 50ern, 60ern eine Monatsmiete an diese Eigentümer. - Fragen Sie mich aber nicht wie das ablief - ich war damals grade so zehn Jahre alt...
zum Beitrag28.08.2026 , 22:25 Uhr
Ja, tatsächlich: Über den Osten wird enorm viel geschrieben und geredet. Und zwar genau seitdem die Bedrohung durch einen AfD-Sieg bei den aktuellen Landtagswahlen ansteigt. An eine ähnlich große Aufmerksamkeit von Seiten der meisten Medien kann ich mich aus den letzten Jahrzehnten jedenfalls nicht erinnern...
zum Beitrag26.08.2026 , 21:28 Uhr
Schätze: Mit mindestens dreißig Jahren DDR-Erfahrung. Und nehme an, dass die Frau so alt noch nicht ist, dass sie die haben könnte. Ach - lassen Sie Ihren Freund doch mal selber fragen...
zum Beitrag26.08.2026 , 21:25 Uhr
Nun - warum haben sich so wenige "Eingeborene" gefunden, die Häuser gekauft oder renoviert haben? Ganz einfach: Weil es dazu Kapital braucht, das der "Eingeborene" nicht hatte. Nicht haben konnte. Unser ehemaliger DDR-Betrieb besaß mehr als 30 Immobilien unterschiedlichster Größe, instand gehalten von einer betriebseigenen Werkstatt. In denen wohnten fast sämtlich Mitarbeiter. Im Zuge der Wende mussten die natürlich "privatisiert" werden. Uns als Betriebsrat war es ein wichtiges Anliegen unseren Mitarbeitern den Kauf und Verbleib zu ermöglichen. Wir haben's versucht... - Sie hatten nie die Spur einer Chance. Noch ehe sich einer ernsthaft um einen Kredit bemühen konnte hatten sich "besser Begüterte" die Häuser gleich paketweise unter die Nägel gerissen... Und die kamen nicht aus der näheren Umgebung. Ich hoffe Ihre Frage ist damit zumindest teilweise beantwortet...
zum Beitrag26.08.2026 , 21:14 Uhr
Sorry - aber ich glaube kaum, dass alle, denen das Prinzip Rückgabe vor Entschädigung das Haus (möglicherweise samt Grund und Boden) unterm Hintern weggezogen hat, sich das selbst ausgesucht haben...
zum Beitrag25.08.2026 , 11:42 Uhr
Angesichts von inzwischen nicht mehr "gelegentlichen" Temperaturen weit oberhalb der +30°Celsius-Marke mag ich Ihnen nicht so recht folgen, bei Ihrer Argumentation, dass die Bevölkerung sich bloß auf angenehme Badetemperaturen freut... Dass solcher Klimawandel wirklich angenehm werden könnte glaubt nicht mal Herr Chrupalla.
zum Beitrag25.08.2026 , 11:23 Uhr
Vielleicht verdient der Troll einfach deutlich besser als der Durchschnitt...
zum Beitrag25.08.2026 , 11:17 Uhr
Ja, vielleicht. Dennoch bin ich vorsichtig, wenn es um geäußerte Absichtserklärungen geht. Zumal gerade unter den Jüngeren jetzt durchschnittlich (statistisch ermittelt) eine höhere Anzahl zur AfD tendiert. Habe da gerade einen bestens situierten Arzt erlebt, der sich offen damit brüstete AfD-Wähler zu sein. Bis zum "Warum" sind wir nicht gekommen.
zum Beitrag25.08.2026 , 11:12 Uhr
Mag sein, dass er das tatsächlich so meint. Kann man jedoch auch anders herum auffassen. Für mich liegt diese Möglichkeit jedenfalls nahe. Und vermutlich für den Einen oder Anderen auch. Ich hätte an Stelle des Autoren den Hintergrund immerhin erwähnt.
zum Beitrag25.08.2026 , 11:09 Uhr
"Im ländlichen Sachsen-Anhalt dagegen gibt es gar keine Öffentlichkeit in der Mensch sich aufhalten könnte. Wer das Haus verlässt tut dies in aller Regel motorisiert und ist hinter der Karosserie nur schwer verbal oder tätlich angreifbar ..." Hä? Das "ländliche Sachsen-Anhalt" ist nicht Mittelsibirien (auch wenn das manchmal in Kommentaren gern gleichgestellt wird) es gibt hier durchaus einige Städte... Wenngleich die zum Glück mit Berlin nicht mithalten können. Was Berlin betrifft: So wie es dort sicherlich touristische Queere in hoher Zahl gibt treffen sich dort auch "touristische Angreifer". Je nach Gelegenheit.
zum Beitrag25.08.2026 , 10:59 Uhr
Ja. Kann schon sein, dass mancher stramm Gescheitelte seinen arabischen Friseur für seine akkurate Arbeit schätzt. Oder den Mann, der ihm lächelnd den Döner über die Theke reicht. Und ja: Ist die Frage, ob denen das am Ende nützt. Lässt sich ja nicht jeder dort frisieren...
zum Beitrag25.08.2026 , 10:55 Uhr
Schon gemerkt, das sich Weidels Privatleben und die Agenda ihrer Partei diametral gegenüber stehen?
zum Beitrag25.08.2026 , 10:51 Uhr
Tja - wenn ich den Angestellten damit einen Gefallen tue und sie dann nicht mehr so fürchterlich viel arbeiten müssen esse ich vielleicht wirklich besser nur noch zu Hause... Während Covid 19 hat man die Gäste in Restaurants seltsamerweise nicht in erster Linie wegen des fehlenden Trinkgeldes vermisst...
zum Beitrag25.08.2026 , 10:44 Uhr
Kurz und bündig. Wenn mir jemand von vornherein mit so einem Auswahlgerät kommt gibt es genau: NICHTS.
zum Beitrag24.08.2026 , 11:28 Uhr
"Jürgen Klopp hat das bei seiner Vorstellung als Nationaltrainer sehr gut vorgemacht: "Wenn ihr euch daneben benehmt (...) bin ich weg.“..." Vielleicht hätte sich Herr Klopp lieber mal an seine recht fragwürdigen TV-Einsätze bei der WM erinnern sollen, in denen er Nagelsmann schon immer mal vorauseilend zum "noch"-Trainer befördert hatte, ehe er bei seiner Vorstellung Journalisten von vornherein anpöbelt. Im Übrigen ist unserer neuen Lichtgestalt später ja doch noch aufgegangen, dass das möglicherweise kein ganz feiner Stil von ihm war...
zum Beitrag24.08.2026 , 11:16 Uhr
Sie haben ganz sicher recht: Die Schwere der Fälle ist enorm unterschiedlich. Vermutlich geht es häufig gar nicht völlig ohne Medikation. Insgesamt schätze ich, dass meine Depressionen vermutlich "nur" mittelschwer waren - sonst hätte ich mich sicher nicht allein aus der seelischen Finsternis herausarbeiten können. Was immerhin Jahre brauchte - Sie kennen das zur Genüge, denke ich. Beim zweiten "Absturz" in den 80ern hatte ich fünf "Krankenscheintreffen" mit einem jungen Psychologen, der mir aber sehr gut vermittelt hat, dass ich an mir selbst arbeiten musste. Daher halt die Erfahrung. Alles meiden was triggert, versuchen positiv zu bleiben. Sportliche Bewegung, frische Luft... Richtig ungefährdet vor Rückfällen ist man - einmal dabei - wohl nie. Aber man lernt das frühe Erkennen erster Anzeichen und kann dann gezielt gegensteuern. - Ihnen alles Gute und viel Erfolg!
zum Beitrag24.08.2026 , 10:51 Uhr
Kohl hat was? Der "schwerste Trittbrettfahrer seit es Schokolade gibt" hat die "Wende" für seine Wiederwahl instrumentiert, den "Mantel der Geschichte" flattern lassen und mit seiner Wiedervereinigungseile (vorgeblich des engen Zeitfensters wegen) die Saat gelegt, für das, was uns in den nächsten Jahren bevorsteht...
zum Beitrag24.08.2026 , 10:33 Uhr
"Sachsen-Anhalt kennt die Folgen von Abwanderung schon heute. Kein anderes Bundesland hat in den vergangenen Jahrzehnten anteilig so viele Einwohner:innen verloren." Kann es sein, dass der Autor da etwas miteinander vermengt, das nicht zusammengehört, nur weil die Zahlen grad so schön passen? Sachsen-Anhalt hat in den Neunzigern eine halbe Generation junger Mitbürger verloren, weil die politisch geschaffenen Bedingungen ihnen in naher Zukunft weder einen guten Arbeitsplatz noch eine sichere Zukunft versprachen. Dieses Ausbluten wiederum hat das Nachwachsen der nächsten Generation junger Menschen verhindert, die vielleicht offeneren Blickes in die heutige Welt schauen würden. Davon abgesehen wäre es freilich ein Verlust, wenn viele Menschen, die sich bereits über Jahre hier integriert haben - ja, durchaus auch Immigranten - das Land verlassen würden.
zum Beitrag23.08.2026 , 17:49 Uhr
Und warum ist er der beliebteste Politiker? Weil er so lustig und urgemütlich aussieht? Mal abgesehen davon, dass er der "Beliebteste" unter vielen furchtbar Bewerteten ist, sind seine Punktzahlen (bei einer Bewertung von Plus 5 bis Minus 5) ja auch nicht sooo überragend. Und was macht er eigentlich wirklich? Er gibt eine Menge Geld aus, taucht mal hier und mal da in Tarnfleck auf. - Aber was bewirkt das real? Jedenfalls muß er sich nicht auf all den Feldern bewähren, die momentan alltäglich besonders im Kreuzfeuer der Meinungen liegen. Kann sein, dass er damit ein wenig außerhalb der Schußlinie steht. Als unser aller großer Beschützer im Hintergrund...
zum Beitrag23.08.2026 , 11:18 Uhr
Selbstredend ist der Einsatz des Begriffes "Kolonialisierung" nicht wirklich zutreffend. Und natürlich haben Sie recht, was die unüberlegte Hast meiner Landsleute betrifft, sich ohne wirkliche Kenntnis konkreter Auswirkungen "anschließen" zu lassen. Aber der Forist beschreibt halt genau das, was eine große Mehrheit derzeit eben fühlt. Angesichts immer wiederkehrender Analysen und Umfragen: In politischen Entscheidungsgremien in absoluter Unterzahl vertreten, in führenden Wirtschaftspositionen ebensowenig. Noch immer häufig deutlich schlechter bezahlt, daraus folgend mit niedrigeren Renten bedacht. Gern von sehr weit oben herab abwertend beurteilt, häufig genug empathielos und ohne echte Kenntnis von Vorgängen und Zuständen - sowohl der DDR- als auch der Nachwendezustände Ost. - Wie ginge es Ihnen an Stelle der Betroffenen? Was die Dankbarkeit betrifft: Auch der Ossi hat die Kosten der Wiedervereinigung mitbezahlt, die Verwerfungen in deren Folge haben manchen, dem es früher recht gut ging, für immer um einen Arbeitsplatz gebracht, krank gemacht und viele andere Haus und Hof gekostet. Rückgabe vor Entschädigung. Dafür erntet man keine generelle Dankbarkeit.
zum Beitrag23.08.2026 , 10:52 Uhr
...denn sie wussten nicht was sie tun... Aber klar: Unwissenheit schützt bekanntermaßen nicht vor Strafe. Und jetzt haben sie den Salat. Und alle anderen, deren Wahl eine andere war, dürfen die Suppe halt mit auslöffeln...
zum Beitrag23.08.2026 , 10:50 Uhr
Aus Kolonien ziehen immer vor allem jene den meisten Nutzen, die nicht zu deren angestammten Einwohnern gehören. Zumindest das ist hier durchaus gegeben. Die Wiedervereinigung war die größte Umverteilung von Steuergeldern (West) und sogenanntem Volksvermögen (Ost) in die privaten Taschen von Abenteurern und Glücksrittern, die es bis dahin gab.
zum Beitrag23.08.2026 , 10:42 Uhr
Ihr Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf... Mehr "Elfenbeinturmtheorie" geht gar nicht.
zum Beitrag22.08.2026 , 18:32 Uhr
Hatte Anfang der 2000er meine dritte lang anhaltende Depression. Daher also bereits viel Erfahrung, wie ich damit umzugehen hatte. Dass Antidepressiva gefühlt ewig brauchen, um Wirkung zu zeigen, war mir bekannt. Also habe ich es damit gar nicht erst versucht. Ich bin sehr offen mit meiner Erkrankung umgegangen - mein "höherer Vorgesetzter" hatte allerdings das Einfühlungsvermögen einer laufenden Kettensäge... Dennoch kann ich bestätigen, was in einem anderen (leider nicht kommentierbaren) taz-Artikel zum Thema steht: Vermeidet man aktiv Situationen, von denen man weiß, dass sie einem nicht gut tun, kann man es mit viel Geduld - und vor allem auch durch alltägliche Beschäftigung - aus eigener Kraft aus der Depressions-Spirale heraus schaffen, auch ganz ohne Chemie. Im oben beschriebenen Fall wird die Autorin sicher ebensogut wissen, was ihr persönlich hilft.
zum Beitrag22.08.2026 , 17:49 Uhr
Ich vermute mal: Dass sich nur allzuviele Alt-Ost-CDUler ungern an ihre Rolle in der DDR erinnern lassen wollen dürfte ein großer Punkt seinn, bei der verkrampften Gegenwehr gegen eine Linke, die wahrlich nix mehr mit der SED zu tun hat. Damals trat, wer studieren wollte, gern rechtzeitig in die CDU ein. Als Parteiloser wäre er/sie (wie ich einst) sofort gebeten worden vorm erwünschten Studium der SED beizutreten. Lehnte der Interessent das ab war der Fall damit an sich erledigt. Ging mir dann auch so. War man allerdings vorher schon Mitglied der "Nationalen Front" war man in der Regel fein raus... Darüber hinaus war die DDR-CDU letztlich nicht viel mehr als ein Wurmfortsatz der SED. Leute, die zustimmen durften, wenn die Einheitspartei etwas beschloss. Darauf kann auch 35 Jahre später keiner wirklich stolz sein.
zum Beitrag22.08.2026 , 17:31 Uhr
Vermutlich lassen sich die "realen Hitzeopfer" - also jene Menschen die in allererster Linie hoher Temperaturen wegen ums Leben gekommen sind und sich ansonsten weiterhin recht guter Gesundheit erfreut hätten - in etwa so genau bestimmen wie die täglichen Toten z.B. durch Reifenabriebfeinstaub an den Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen. Bei allen ernsthaft drohenden Gefahren durch die fortschreitende Klimaerwärmung scheint mir die diesbezügliche Diskussion um Zahlen einmal mehr zu alarmistisch zu sein. Klar sollte etwas für bessere Temperierung getan werden, in Kliniken, Altenheimen, Pflegestationen. Insbesondere dort wo Menschen weitgehend wehrlos sind. Aber ansonsten leuchtet schon ein, was XXX unten schreibt: Wenn eine Statistik nicht bis in den allerletzten Winkel hinterfragt wird ist sie wenig aussagefähig oder halt weiträumig interpretierbar.
zum Beitrag22.08.2026 , 13:29 Uhr
Da haben Sie wohl Recht. Ich frage mich auch mit woher der Mann ernsthaft die Chuzpe nimmt zu glauben die AfD warte auf solche Ansprache. Da wird der Saal wohl vom Hohngelächter beben.
zum Beitrag22.08.2026 , 13:26 Uhr
Bie vielen CDU-Leuten am Harzrand sind das nicht einmal mehr Nuancen - siehe den Möchtegernüberläufer, der unbedingt gefeuert werden möchte... Aber so wenig ich Merz mag - auf diese Art würde ich sein Scheitern ungern miterleben...
zum Beitrag22.08.2026 , 12:20 Uhr
"Bei einer Partei die bundesweit bei nicht einmal 30% liegt..." Ich fürchte diesmal sind Sie im kühlen Norwegen ein wenig zu weit entfernt von der Praxis. Noch nicht lange her, da lag diese Partei nicht einmal bei 20%. Bedauerlicherweise aber steigen ihre Zustimmungszahlen auch weiterhin an. Wir in Sachsen-Anhalt bilden nur die Vorhut. Natürlich ist unbedingt zu wünschen, dass es im September gelingt den Trend zu drehen. Nur leider ist die Geschichte damit ja keineswegs auserzählt. Ist ja nicht die letzte Wahl. Geht sie noch einmal "glücklich" aus, werden sich Teile der Anhänger jedenfalls weiter radikalisieren. Und die echten Hardcore-Fans bereiten sich ohnehin seit Jahren vor... Weshalb - wie schon andere schrieben - Gewalt von Links natürlich keine Lösung sein kann.
zum Beitrag21.08.2026 , 14:28 Uhr
Da steht ja nun eigentlich kein Vergleich der Bundeswehr mit der Wehrmacht, es wird lediglich dieselbe Front erwähnt. Und solcher Fall wäre für den potentiellen Soldaten jedenfalls nicht auszuschließen, fürchte ich. Ich gestehe den Menschen zu, dass sie keine Lust auf einen gewaltsamen Tod haben. Für wen oder was auch immer. So denken übrigens auch ein paar Millionen Ukrainer. Und ganz sicher jede Menge Bürger Russlands.
zum Beitrag21.08.2026 , 14:19 Uhr
"Die Zuschreibungen, die Ostdeutsche seit der Wende erlebt haben, haben zur Normalisierung der "spießigen Hysterie" beigetragen, welche den Boden für die Pflanzen des Rechtsextremismus heute bildet." Unbedingt. - Aber es mag ja niemand unter den üblichen angelesenen Besserwissern glauben, dass er mit seinem neunmalklugen "...alles Nazis da drüben!" den Graben immer tiefer aufreißt. Irgendwann zuckt der so Betitelte gleichgültig mit den Schultern und antwortet: "Dann bin ich eben Nazi - wenn ihr das so sagt..." Diese häufig schon geradezu wütend geäußerte abwertende Zuschreibung hat der AfD innerhalb der letzten Monate mit Sicherheit noch einige Sympathisanten verschafft, die es ansonsten wohl nicht gegeben hätte.
zum Beitrag21.08.2026 , 14:05 Uhr
Wer entscheidet denn ob es einer Bevölkerung 1000mal besser geht? Sicher nicht Sie oder ich. Und woran möchten Sie das gern festmachen? Am Monetären allein? Da könnte jetzt der typische Kneipengänger klagen, wenn er in einer x-beliebigen Dorfkneipe 5,50€ für den halben Liter zahlen muss. Dafür bekam er früher (den 1:10 Umtauschkurs Euro zur Ostmark berechnet) gut siebzig halbe Liter. Klar - ein sehr billiges Beispiel! Dem Durchschnitt mag es rein materiell besser gehen, dennoch bleibt eben bestehen: Geld allein macht nicht glücklich. Das gilt halt auch für den Euro. Nein - ich selbst verstehe auch einen großen Teil meiner Landsleute nicht mehr. Ihre eigentümlichen Ressentiments, den blödsinnigen Einfall aus Gnatz gegen die eigenen Interessen zu wählen, koste es was immer es wolle. Aber vermutlich nicht einmal jeder 50ste besitzt das oben erwähnte abbezahlte Haus, zwei Autos und macht zwei Urlaubsreisen im Jahr. Da berichtete die gute Frau wohl aus ihrem näheren Umfeld... Ansonsten hat Šarru-kīnu weiter unten nicht unrecht: Der Mensch schaut immer dorthin, wo es anderen noch besser geht, als ihm selbst. Und auch das verstehe ich nicht wirklich...
zum Beitrag21.08.2026 , 11:11 Uhr
"...warum wählen dann so wenig die Linke?" Vielleicht weil die Linke insbesondere in altbundesdeutschen Landesteilen noch immer mit "den Kommunisten, die uns armen Bürgern alles wegnehmen wollen" gleichgesetzt wird?
zum Beitrag21.08.2026 , 10:48 Uhr
TaAI unterstellt nichts. Da steht lediglich, dass die Entwicklung in der Zukunft noch offen ist... Und was das Geld betrifft, das über Posten und Pöstchen zu erlangen ist - da brauchen wir wohl nicht weiter drüber zu diskutieren.
zum Beitrag20.08.2026 , 20:08 Uhr
Ich glaube "Stoppen" ist nicht zwingend mit "Verbieten" gleich zu setzen... Zudem soll Konservativ ja irgendwo bewahrend sein - schaun Sie sich mal den Konservativen an, der von seinen anderen Konservativen aus der CDU rausgeschmissen werden will. Und ähnliche Leute gibt's dort in der Nähe viele. Bloß bisher noch keinen, der das so radikal öffentlich intoniert hat...
zum Beitrag20.08.2026 , 19:54 Uhr
Sie sind ja wirklich ausgesprochen klar und deutlich! Und Sie sprechen mir (ebenfalls ultimativer Verweigerer) so was von aus der Seele... Jo, die Digitalisierung wird für erstaunlich viele vermutlich erst dann abgeschlossen sein, wenn sie - auf welche Art auch immer - in ihrem Hosentaschenhilfsgehirn verschwinden können und dem physischen Dasein mit all seinen fürchterlichen Schmerzen, Zumutungen und komplexen Anforderungen adieu sagen können...
zum Beitrag20.08.2026 , 19:00 Uhr
"Früher saß ich im Regionalzug, im Bus oder in der U-Bahn mit der Print-Ausgabe der taz und konnte diese Zeitung aus Papier physisch teilen..." Ob Zug oder Zuhause - genau das ist der Grund weshalb ich mir immer noch unsere gedruckte Provinzausgabe der MZ antue - mitsamt Textdopplungen, Schreibfehlern und fast täglich wiederkehrenden immergleichen Veranstaltungsmeldungen...
zum Beitrag20.08.2026 , 18:54 Uhr
Maybe. Aber diese Anderen machen dann in diesem Falle leider auch alle das gleiche...
zum Beitrag20.08.2026 , 18:50 Uhr
So? Komme grade aus dem Kurzurlaub im Allgäu. Ja, da gab's tatsächlich ein augenscheinliches Rentnerpaar, das sein jeweiliges Hosentaschenhilfsgehirn gut sichtbar auf dem täglichen Frühstückstisch platzierte. Aber auch sechs andere Paare, die gar keins dabei hatten...
zum Beitrag20.08.2026 , 18:46 Uhr
Im Westen Deutschlands plakatierte man vor Jahrzehnten den Spruch: "Lieber rot als tot". Ich habe den nie gemocht, weil er zu sehr implizierte, dass bald schon der Russe komme, gemeinsam mit dem Ostdeutschen, dem Ungarn und vielleicht gar der gelben Gefahr. Was dann doch bis 89 nie geschah. Aber wenn man mich vor einem Ernstfall gefragt hätte: Ja - lieber rot als tot. Denn ich habe die "Rote DDR" erlebt. Und glauben Sie mir: Das war tatsächlich deutlich besser als tot zu sein. Hätte im Übrigen auch andersrum gegolten. Warum gibt es eigentlich keine Poster mit Männern, die aus Afghanistan ein Post-War Syndrom mitgebracht haben?
zum Beitrag20.08.2026 , 18:34 Uhr
Zumindest sind sie nicht blind genug um "höheren Blödsinn" für chic zu halten...
zum Beitrag20.08.2026 , 18:25 Uhr
Vorsichtig interpretiert: Ziemlicher Unfug. Sieht man von einigen durchaus bekannten namhaften "Staatskünstlern" ab war die Szene der Kulturschaffenden und Künstler sehr um vorsichtige Distanz und Eigenständigkeit bemüht. Zwar gehörte ich selbst nur zum Kreis der Amateure aber für irgendwelche hohlen Parolen hätte ich mich keineswegs hergegeben. Ja: Bloß Amateur. Und trotzdem hatte man uns eine lebende "Wanze" in den Kreis implantiert... Nicht umsonst waren unter den Unterzeichnern der ersten Wendeflugblätter sehr viele bekannte Künstler.
zum Beitrag20.08.2026 , 18:11 Uhr
Ja was? Herr Bausemer ist seit Langem ein treffendes Aushängeschild seiner Partei. Mit seinem zusammengetürkten Vorlebenslauf hätte er längst weg sein müssen vom gut bezahlten Fenster - gäbe es so was wie die Notwendigkeit zu Sitte und Anstand. Aber was juckt das schon seine Wähler? Offensichtlich gar nicht...
zum Beitrag09.08.2026 , 13:36 Uhr
Ihnen ist aber schon aufgefallen, dass es einen Unterschied macht ob man einen Ausweis besitzen (und gelegentlich vorweisen) muss oder ob man für einige Monate seiner Bewegungsfreiheit und der selbstbestimmten Entscheidung über den größten Teil des Alltags beraubt wird?
zum Beitrag09.08.2026 , 13:32 Uhr
Ich gebe zu, dass der Gedanke einen gewissen Charme hat. Insbesondere die Ossi plus Wessi-Mischung könnte da endlich manches Vorurteil ausräumen. Über Monate eng beieinander bleibt nix übrig als voneinander zu lernen...
zum Beitrag09.08.2026 , 13:29 Uhr
Habe in der DDR zweimal Wehrdienst leisten müssen. Grundwehrdienst (18 Monate) und Reserve (3 Monate). Ich verstehe Ihre Intention mit dem Zusammenführen durchaus, muss aber anmerken, dass ich das teils ziemlich anders erlebt habe. Im Grundwehrdienst gab es aufgrund der Zusammensetzung aus meist unverheirateten Anfangzwanzigern tatsächlich ein Gemeinschaftgefühl, schon weil das ja keiner freiwillig machte. Aber in der Reserve war die Mischung regelrecht toxisch, weil schon zwischen MIttzwanzigern, denen alles am A... vorbeiging (Alkoholmissbrauch) und Dreißigern mit Familie, die einfach nur die Zeit absitzen und auf ihren "Heimaturlaub" wollten nichts passte.
zum Beitrag09.08.2026 , 13:08 Uhr
Nun - ich selbst bin in der glücklichen Lage nicht abwarten zu müssen. Weil bereits seit 8 Jahren Rentner. Aber ich bleibe dennoch dabei, dass man sehr gut abwägen sollte, zwischen einem relativ gesunden rechtzeitigen Ausstieg und einem in köperlich oder geistig ruiniertem Zustand... Was das Meckern betrifft: Da braucht's die paar fehlenden Euronen nun wirklich nicht. Die zusätzlich zu besitzen verhilft niemandem auf die eigene Segelyacht. Hier in Sachsen-Anhalt wird mitunter auf viel niedrigerem Niveau gemeckert. Und zugegeben: Gelegentlich auch von mir. Nur eben nicht des Geldes wegen...
zum Beitrag08.08.2026 , 20:21 Uhr
Also alles kein Problem?
zum Beitrag08.08.2026 , 20:15 Uhr
Ja. Und was sagt uns das jetzt? Zwei Einzahler=Zwei Rentenempfangsberechtigte Ein Einzahler= Ein Rentenempfangsberechtigter Wo ist da das Unrecht?
zum Beitrag08.08.2026 , 13:38 Uhr
"Wer zwei Jahre früher in Rente geht, bekommt 24 Monate länger Rente als der, der zum regulären Zeitpunkt in Rente geht." Vorausgesetzt freilich: Er lebt überhaupt so lange wie der Andere. Das aber ist eine Lotterie, in der jeder das kürzere Streichholz ziehen kann. - Wie kommt man auf so krude Schlüsse?
zum Beitrag08.08.2026 , 13:33 Uhr
"Meine reduzierte Rente beträgt dzt. netto ca. 46.000,-- p.a.." Damit können Sie freilich gur für Abschläge plädieren. Ich komme als ostdeutscher Arbeitnehmer nach 46 Beitragsjahren bei Weitem nicht auf die Hälfte davon. Abschlagsfrei... Und damit liege ich vermutlich noch nicht einmal schlecht.
zum Beitrag08.08.2026 , 13:24 Uhr
Ach du meine Güte! Die von Ihnen benannten jungen Menschen, die dann angeblich das Weite suchen, wählen überproportional AfD...
zum Beitrag08.08.2026 , 13:23 Uhr
...dann ändert sich jedenfalls nichts mehr an der Zusammensetzung des Landesparlaments - zumindest vorläufig... Und dafür kann sich absolut keiner was kaufen.
zum Beitrag08.08.2026 , 13:21 Uhr
"Auch wahr ist allerdings: wird die Rente mit 63, die gar keine Rente mit 63 ist, abgeschafft, wird die AfD die Mehrheiten stellen in Ostdeutschland." Es passt mir persönlich überhaupt nicht - aber ich fürchte ich muss Ihnen bezüglich dieser Befürchtung vollumfänglich zustimmen. - Wenn es nicht bereits ausgereicht hat, dass unsere Regierung bei der Strompreissenkung nur die Konzerne im Blick hatte... Schleierhaft ist mir dabei vor allem, wie das den Berliner Großkopferten derartig egal sein kann.
zum Beitrag08.08.2026 , 12:57 Uhr
"...in Sachsen-Durchfahrt" Billige abwertende Wortspielereien jedenfalls helfen in keinem Fall weiter...
zum Beitrag08.08.2026 , 11:00 Uhr
"Es wurde auch schon vor 30 Jahren gesagt, dass es besser ist zur staatlichen Rente auch irgendwie privat vorzusorgen." Ja, wurde gesagt. Und wer das konnte und dennoch nicht tat war nicht wirklich clever. Aber es gab - und das eben ganz besonders in Ostdeutschland - jede Menge Menschen, die, beginnend in den Neunzigern, viele Jahre lang keinen Job hatten, der ihnen viel mehr als das Lebensnotwendige in die Taschen brachte. Und wenn doch, dann war das häufig jedenfalls nicht annähernd sicher planbar, weil viele Betriebe quf tönernen Füßen standen. - Wie bitte wollen Sie unter diesen Umständen dauerhaft ausreichend Geld ansparen? In den frühen Neunzigern gingen häufig erst mal die Ersparnisse der Leute drauf - statt größer zu werden. - Und dass es im östlichen Teil Deutschlands noch immer viel weniger tarifgebundene Unternehmen gibt, dementsprechend deutlich seltener Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gezahlt wird, es häufig keinerlei Betriebsrenten gibt, muss nun wirklich nicht gesondert nachgewiesen werden. Das ist seit vielen Jahren bekannt.
zum Beitrag08.08.2026 , 10:48 Uhr
"Ich kann bei Abschaffung nur jedem raten, irgendwie zwei Jahre noch durchzuhalten." Und was möchten Sie meinen früheren Kollegen raten, die monate- teils jahrelang im Krankenstand waren, weil sie unter der Dauerbelastung von Leistungsdruck, Schicht- und Wochenendarbeit eingeknickt sind? Jedesmal wieder nervlich zusammenbrachen, wenn ihnen jemand attestierte "leistungsfähig" zu sein? Die dann doch mit Ende 50 aussortiert wurden, weil auch im Unternehmen niemand mehr daran interessiert war sie zu integrieren? Ich habe davon mehrere erlebt in meinen letzten zehn Arbeitsjahren... Nein. Niemand sollte sich über ein paar Dutzend fehlende Euro im Monat lebenslang ärgern, wenn er dadurch wieder echte Lebensqualität gewinnt...
zum Beitrag06.08.2026 , 14:21 Uhr
Wo waren Sie denn da? Bei den Roten Khmer? Die wollten ja sowas wie einen Steinzeit-Kommunismus einführen. Da der Kommunismus bisher lediglich eine angestrebte Utopie von Staaten war, deren Führer sich selbst als sozialistisch interpretierten, kann es praktische Erfahrungen - noch dazu jahrzehntelange - ja eigentlich nicht geben. siehe weiter unten...
zum Beitrag05.08.2026 , 21:03 Uhr
Sollte das jetzt lustig rüberkommen? - Ein neues Verfahren und noch eins... Da lachen beim deutschen Verfahrenstempo doch die Hühner! Seit mehreren Jahren wird über ein Verbot GESCHWAFELT - anstatt echte Anstrengungen zu unternehmen - wenn denn jemand wirklich wollte. Und Sie glauben ernsthaft in Germanien seien gleich mehrere nacheinander durchsetzbar, möglichst noch vor dem Gewinn der ersten Wahlen? - Bssss... Dann wandern Sie aber mit einem defekten Kompass.
zum Beitrag05.08.2026 , 20:43 Uhr
Jetzt krieg ich aber Mittwochsdepressionen! Weil: Siehe unten bei Reinero66... Den meisten Ü65ern, die ich kenne, käme nie in den Sinn einen Gedanken an die Wahl der AfD zu verschwenden. Und ich lebe in der tiefsten Sachsen-Anhalt-Provinz...
zum Beitrag05.08.2026 , 12:25 Uhr
"Die Menschen erkennen ihr Land nicht wieder." Das mag schon sein. Auch ich bin in meiner Sachsen-Anhalt- Provinzstadt jahrzehntelang an ein anderes "Stadtbild" gewöhnt gewesen. Dennoch bleibt mir nichts Anderes übrig als mich mit der Realität abzufinden. Und die besagt nun einmal, dass sich die deutsche Bevölkerung auf keinen Fall in ausreichendem Maße reproduzieren wird um dauerhaft auch nur die dringendsten Bedürfnisse einer rasant alternden Gesellschaft abdecken zu können. Da können sich die AfDler drehn und wenden wie immer sie wollen. Und das werden wir Wähler wohl bald bemerken müssen...
zum Beitrag05.08.2026 , 10:57 Uhr
"...so bleibt der Arbeiter auch mit 75 noch fit." Was er ja demnächst brauchen wird, wenn's so weitergeht... Aber Gottchen: Ich habe vor ungefähr zehn oder zwölf Jahren auch mal erst nach drei Tagen "normalem" Schichteinsatz realisiert, dass ich eigentlich Fieber hatte (wenn auch recht niedriges) und sich gerade eine Lungenentzündung entwickelte... Kommt schon mal vor -man soll ja als verantwortungsvoller Mitarbeiter vor allem drauf achten, dass der Laden läuft. Viel krasser war, dass es über die Jahre eine erschreckend hohe Anzahl von Kollegen gab, die sich mit Burnout in die Frühverrentung verabschiedeten, aufgrund des stetig wachsenden Drucks von oben.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:24 Uhr
Bedauerlicherweise charakterisiert der Artikel eine erschreckend große Wählergruppe bestens... "...warum eine Fraktion der ökonomischen Elite so tatkräftig die rechtsextremen Parteien unterstützt, und was auch erklärt, woher das Geld kommt," - Das sei all jenen ins "Stammbuch" geschrieben, die immer noch glauben, dass in AfD-regierten Ländern zwangsläufig niemand mehr investieren werde...
zum Beitrag05.08.2026 , 10:18 Uhr
"Ich finde, ein AfD-Verbot ist als Notbremse notwendig." Eigentlich würde ich mich Ihnen da sehr gern anschließen. Aber dann stelle ich mir immer die Frage wie lange es dauern würde bis eine noch radikalere Gruppierung aus den nur für kurze Zeit versprengten Resten entstehen würde, mit noch wütenderem Wählerpotential. Ich fürchte: Das ist kein echter dauerhafter Ausweg. Davon abgesehen: Für Sachsen-Anhalt käme das bereits zu spät, für andere Landstriche vielleicht auch.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:13 Uhr
"Dann müsste sie es der SPD auch vorwerfen, denn die winkt ja all die Gesetze mit ab." Ohne mich dieser Einschätzung vollends anschließen zu wollen: Viele Menschen werfen das auch der SPD inzwischen vor. Liest man schließlich oft genug in den Kommentaren.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:08 Uhr
"Hoffen wir auf Kubicki!" Au ja! Da wird sich Onkel Ernst ganz sicher freuen...
zum Beitrag04.08.2026 , 19:10 Uhr
"Dass wir im Westen nicht interessiert gewesen wären, kann man, glaube ich, nicht so sagen. Wir hatten ja kaum eine Möglichkeit, an Informationen zu kommen." Das erschüttert mich nun doch etwas: Im Westen keine Möglichkeit an Informationen zu kommen? Mag sein, dass Sie an Ihrem Wohnort kein DDR-TV empfangen konnten, aber ich hatte ARD-Empfang und zumindest gelegentlich kam die DDR dort auch vor - wenngleich natürlich nicht positiv. Ich im Osten war durchaus auf dem Laufenden, was die "andere Seite" betraf. Und daher habe auch ich - wie Sie - die schnelle Vereinigung nicht für sinnvoll gehalten. Wenngleich nicht aus Unwissen um das Funktionieren von Demokratie - man muss ja eigentlich kein Wissenschaftler sein, um das Grundprinzip zu begreifen. Ihrem letzten Satz stimme ich absolut zu. Nicht nur was die famliliäre Ebene betrifft. 1990 habe ich versucht private Kontakte über die Partnerstadt Peine zu finden, Leute, die vielleicht Lust auf einen sinnvollen Erfahrungsaustausch hatten. Die Resonanz war gleich Null. Und das sagt dann doch einiges über das Interesse der Altbundesbürger am Osten aus...
zum Beitrag04.08.2026 , 18:56 Uhr
Schon verstanden. Die Scharlatanerie ist ja deutlich erkennbar. Aber sehen Sie: Das genau ist des Pudels Kern. Hier, im deutschen Osten, sah man sich 1989 betrogen um die Früchte seiner ehrlichen Arbeit, ausgenutzt von den Staatsoberen, die in "Saus und Braus lebten" (lächerlich angesichts der realen Bedingungen in Wandlitz - aber halt zu Teilen verständlich, betrachtet man den üblichen Standard). Und genau dieses Betrogenwerden durch Parteien und Personen - so unwahrscheinlich es klingen mag - erwarteten viele meiner Mitbürger mit dem Systemwechsel allen Ernstes hinter sich zu haben. - Jetzt konnte man sein Glück ja frei wählen! Die "blühenden Landschaften", die dickes Helmut versprach, wurden jedenfalls nicht als temporäre "Absichtsbekundung" verstanden. - Die waren sicher zu schaffen. Und zwar nicht nur für Jena oder Dresden, sondern überall. Unter anderem das ist eine Quelle der fatalen Enttäuschung, der Politikerverdrossenheit. Und wie sich zeigt inzwischen nicht mehr nur im Osten.
zum Beitrag04.08.2026 , 18:35 Uhr
Nein, meine subjektive Empfindung ist das ganz sicher nicht. Der unerwartete enorme Zuwachs gerade aus Reihen junger Wähler wurde damals in Umfragen bestätigt. Es ist eine ganze Weile her - bitte entschuldigen Sie, dass ich wenig Lust darauf habe in einer gefühlten Uraltgeschichte noch auf Quellensuche zu gehen... Der erste Rausflug geschah in einer aus heutiger Sicht "völlig anderen Zeit" - wenn man die rasante Entwicklung auf der politischen Bühne betrachtet. Da hatte die FDP wohl noch eine recht andere Wählerbasis. Sie haben recht: Von Analysen die berichteten, dass sich Stammwähler abwandten, denen der Kurs zu "links" wurde, habe ich gelegentlich auch gelesen. Aber der vorherige Zuwachs vor rot-grün-gelb war wesentlich stärker als bei anderen Wahlen - er konnte schlicht nicht nur aus der Stammwählerschaft kommen. Insofern halte ich es durchaus für logisch, dass sich vor allem dieser vorherige Zulauf wieder aus dem Staub gemacht hat... Nein. Ich unterstelle den FDP-Wählern von damals keineswegs, dass sie ähnlich tickten wie ich. Die wären dann gar nicht auf den Gedanken gekommen FDP zu wählen. - Wer kennt nicht mehr den Slogan "Die Partei der Besserverdienenden"?
zum Beitrag04.08.2026 , 12:22 Uhr
So billig ist es leider nicht. Zumindest nicht immer und überall. Ich habe rund zwanzig Jahre lang in einem Vierschichtunternehmen gearbeitet. Als ich dort mit Mitte Vierzig anfing war es noch im Aufbau, an der sehr großen Produktionsanlage - ca. 25m lang und 5m breit - waren bei Temperaturen bis 40° Celsius in 12 Stunden-Wochenendschichten sechs bis sieben Leute beschäftigt. Als ich in Rente ging gab es am selben Arbeitsplatz nur noch deren drei, die zudem auch mit dem Abtransport des Fertigmaterials beschäftigt waren, den vorher ein Staplerfahrer übernehmen musste. Darüber hinaus kamen an anderen Arbeitsplätzen stetig neue Aufgaben, wie Verpackung und Abtransport der Fertigprodukte und immer umfangreichere Dokumentation hinzu, die Zeit fraßen. Und vor allem die Entspannungsminuten zwischen den einzelnen Tätigkeiten gegen Null schrumpfen ließen. Man musste da schon recht erfahren und routiniert sein um zwischenzeitliche Störungen zu meistern. Und als sei das alles noch nicht genug beschlossen die amerikanischen Shareholder in einem Handstreich die bezahlten Pausen abzuschaffen... Nein - nicht die Pause an sich - das wäre dann doch nicht gegangen - sondern nur deren Bezahlung.
zum Beitrag04.08.2026 , 12:07 Uhr
Da saß ich letztens im Bus einem vermutlichen 70er gegenüber. Gute 20km Stadtverkehr lang hat der gescrollt und gescrollt. Dann hat er das Gerät ausgeschaltet und in die Brusttasche seines Hemdes gesteckt. Für geschlagene 15 Sekunden... Ich bin im Übrigen selbst ein 70er - hat also nix mit Altersdiskriminierung zu tun...
zum Beitrag04.08.2026 , 11:57 Uhr
Auch dabei gilt was test_name weiter oben schreibt: "...dauert nur 30 Jahre bis die heute verfügbaren Fahrzeuge ohne diese Software vom Markt sind."
zum Beitrag04.08.2026 , 11:44 Uhr
Das ist kein Testbild - das ist eine BILD-Störung...
zum Beitrag04.08.2026 , 11:43 Uhr
"Wähler... ...die der FDP zuletzt vor allem deshalb weggelaufen sind, weil sie Rot-Grün nach deren Ansicht zu viele Zugeständnisse gemacht hat)?" Nö. Sehe ich nicht so. Bei der Wahl vorm Zustandekommen der Ampel konnten selbst ewige FDP-Anhänger ihr Glück nicht fassen woher plötzlich das unerwartete enorme Stimmenplus kam. Das waren - so wurde damals berichtet - vor allem junge Leute, teils Neuwähler. Die hatten den schicken Christian auf den Wahlplakaten irgendwie als modern, gar ein wenig Grün, verortet. Der sah ja so jung, toll und nachdenklich aus... Ganz bestimmt einer, der was voranbringen würde... Die Realität sah völlig anders aus. Und genau diese Wähler waren dann bei der nächsten Wahl erwachsen geworden. Und stellten fest: Wer nicht zur sehr engen "Zielgruppe" der FDP-Granden gehört, sollte sein Kreuz besser woanders machen. - Muss ja nicht gerade die AfD sein...
zum Beitrag03.08.2026 , 17:25 Uhr
21 geeinte Regierungen - wenn das nicht ein Grund für Beifall ist... Ist aber auch ärgerlich: Diese verflixten Spanier, die sich nicht so wie wir alle von Onkel Donald aus Amerika dominieren lassen wollen. Und nun laden sie uns auch noch ganz heimtückisch vorher eingeladene Migranten auf den Hals!
zum Beitrag03.08.2026 , 17:13 Uhr
Ach - der Putin wars schon wieder? Der hat aber auch ständig Langeweile... Schon mal mitbekommen, wie sich heute Informationen teils völlig unkontrolliert fortpflanzen? Mal gelesen, dass sich plötzlich irgendwo in einem germanischen Dorf ein halbes Tausend Leute völlig unerwünscht zu einer Teenager-Geburtstagsfeier einfinden, weil jemand "gefällt mir" geklickt hat? Oder so ähnlich? Ich glaube, es braucht da häufig überhaupt keinerlei Lenkung, da reichen reine Massenhysterie, ein Netz und eine große Anzahl einfach verfügbarer Hosentaschengehirne völlig aus... Der Rest steigt dann unterwegs einfach zu - das Prinzip Hoffnung mit dabei zu sein, wenn Wunder geschehen. Ähnlich wie 89 an der Berliner Mauer. Und da gab's noch nicht mal "soziale Netzwerke"
zum Beitrag03.08.2026 , 16:59 Uhr
"Es ist mir total rätselhaft, warum die Hersteller damit nicht punkten wollen. Gerade die, die Sicherheit in ihrer DNA haben." Nach meinem Empfinden haben Autohersteller nur eines in ihrer DNA: Gewinn und Absatz. Weswegen teure Systeme, die auch Fußgänger und Radfahrer schützen, nur sehr zögerlich eingesetzt werden. Und weswegen man gerade in großem Stil Arbeitsplätze abbaut...
zum Beitrag03.08.2026 , 16:43 Uhr
"...Vor allem nicht in Sachsen-Anhalt. Hier haben wir eine realistische Chance, wieder in den Landtag zu kommen..." Das wollen wir doch wirklich nicht hoffen. - Glaubt er vielleicht doch von den "taktischen Manövern", die z.B. von Herrn Hallervorden angeraten werden, zu profitieren? Mit denen freundliche Menschen kleine Parteien stärken sollen, in Wirklichkeit aber riskieren könnten, dass ihre "Parteistimmspende" niemandem nützt - dafür der relevantere Teil des politischen Spektrums Schaden nimmt? Mag sein, dass Kubicki nichts geraucht hat - aber er kommt meistens so rüber als sei das imaginäre Zeug verdammt stark gewesen. Ich hoffe mal, dass Christian Lindner wenigstens einmal ganze Arbeit geleistet hat...
zum Beitrag03.08.2026 , 15:49 Uhr
Frau Sehnefeld hat durchaus recht: Im Sprachgebrauch waren "die Freunde" oder gelegentlich auch der "große Bruder" üblich. Natürlich gern auch mit eher ironischer Betonung. Hinterm "Big Brother" verorte ich hingegen eine Figur von George Orwell, die damals zwar fiktiv war aber spätestens unter Ohr-bama durchaus reale Formen annahm - was auch Angela Merkel erstaunt feststellen musste...
zum Beitrag03.08.2026 , 15:42 Uhr
Ja - so trifft das die Dinge besser. Aber selbst "Sie liefen einfach mit" suggeriert ja noch, dass DDR eine Ganztagsveranstaltung gewesen sei, die "around the clock" ein Gewehr bei Fuß erfordert hätte, den ständigen Blick nach oben aufs ZK der SED gerichtet. - Ist es nicht vorstellbar, dass Alltag auch in der DDR schnöder Alltag war? Mitunter sogar ohne spürbarere Repressalien als das äußerst gelegentliche Vorzeigen des Personalausweises? Auch in der DDR bestimmten vor allem (oft schwerere, ungesündere) Arbeit, der konstante Mangel an bevorzugten Konsumgütern - ja, die Frage: "Wann ist endlich Urlaub?" den Jahresverlauf. Klar: Wir waren uns durchaus bewusst, dass da oben ziemlich alte Herren komplett über uns bestimmten, hofften wenigstens auf einen Gorbatschow-Effekt (der zügig abgelehnt wurde) und eine jüngere "Garde". In den letzten beiden Jahren dann implodierte das System rasant - auch lange bevor das sich in Demos zeigte. Die Hoffnung auf Veränderung war schlicht weg. Doch bis dahin ging es der Bevölkerung eben nicht schlecht genug um mehrheitlich aus ihrem Trott ausbrechen zu wollen - obgleich es real selten "echte" strenggläubige Parteigenossen gab.
zum Beitrag03.08.2026 , 15:21 Uhr
Auch wenn Sie hier vermutlich nicht die Basis der CDU meinen, als die den letzten Kanzlerkandidaten aufgestellt hat, den, der die AfD halbieren wollte - ja, da ist was dran.
zum Beitrag03.08.2026 , 15:16 Uhr
Ja - einer der Punkte, bei denen er unbestritten recht hat: Meine Landsleute haben in weit überwiegender Mehrheit schnellen Wohlstand und die sofortige D-Mark gewählt. Ohne Wenn und Aber. Und ohne Rücksicht auf zu erwartende Verluste. Nur gelang es Kohl und Co. das völlig anders "zu erzählen". Gut - mit dem CDU-Stimmengewinn bei der nächsten Wahl war man ja fein raus...
zum Beitrag03.08.2026 , 15:11 Uhr
"Wer vor vereinfachenden Weltbildern warnt, sollte selbst keines zeichnen." Da haben Sie wohl recht. Ungefähr das fällt mir immer ein wenn Herr Kowalczuk irgendwo argumentiert. Dann fällt mir häufig das Wort Elfenbeinturm ein. - Kann es sein, dass das „Team Ilko“ manchmal doch zu sehr seine eigene Blase ist?
zum Beitrag03.08.2026 , 15:03 Uhr
"Faschisten, aber auch Demagoginnen wie Wagenknecht verbreiten unentwegt schlechte Nachrichten. Eine Katastrophe jagt die andere. Immer ist Weltuntergang..." Es sind nicht einmal Faschisten, Wagenknechte oder wer auch immer. - Es ist die allgemeine, sowas von nur neutral berichtende Tagespresse, die alltäglich den nächsten Weltuntergang auf der Frontseite beschwört - und im eigenen Kommentar mindestens noch einmal wiederholt: täglich schlechtere Gesundheitversorgung, furchtbarer Nahverkehr, steigende Arbeitslosigkeit, keine Handwerker, Insolvenzen, die arme Autoindustrie! und, und, und. Alles wird auf Popanzgröße aufgeblasen - das Blatt will ja schließlich verkauft werden. An allem mag ETWAS dran sein - aber wenn „Team Ilko“ - wie immer - recht hat, hat auch unsere ganz normale Tagespresse (der ich das gelegentlich auch schon postalisch mitgeteilt habe) einen gewaltigen Anteil am Niedergang der Stimmung im so wunderbaren deutschen Lande... Ach: Und weil Herr Kowalczuk seines Namens wegen angefeindet wurde war Russenhass allgegenwärtig? Hab ich nicht so erlebt in der Provinz. - Geht's ne Nummer kleiner?
zum Beitrag27.07.2026 , 18:09 Uhr
Hmmm, mag sein, dass es da tatsächlich diesen "bunte Welt"-Fall gäbe - wer kann schon ausschließen, was Menschin so alles umtreibt... Allerdings würde ich persönlich vermuten, dass der Feminismus dringendere Baustellen hat, als diese eher seltenen Fälle... Aber verbieten wollte Leopardo doch offenbar nichts, gab lediglich Zweifeln Raum.
zum Beitrag27.07.2026 , 18:02 Uhr
Wir diskutieren hier gerade über Slums? Sorry - das ist mir in dem Zusammenhang nun leider völlig entgangen...
zum Beitrag27.07.2026 , 17:32 Uhr
Kann man kaum besser schreiben...
zum Beitrag27.07.2026 , 17:11 Uhr
Ich finde es immer wieder toll, wenn Jorunalisten/innen von wem auch immer etwas einfordern... Habe ich hier täglich in den Kommentaren solch gewissenhafter Schreiber in meiner Tageszeitung. Herr X fordert mehr Lehrer auszubilden, Frau Y hätte lieber schnell mehr Polizisten. Spätestens nächste Woche natürlich. Der Eine verlangt ein paar zig Millionen für Wohnungsbau locker zu machen, die Andere für Krankenhäuser, der Dritte für die leidgeprüften Mittelständler. Klar - alles wichtig. Aber das all das in keiner Realität machbar ist - wen schert's? Offenbar muss keiner dieser "Spezialisten" vorher darüber nachdenken, was das bei den Leuten anrichtet, die das täglich lesen müssen... Frau Schneider hätte halt offenbar gern ein paar deutsche Soldaten im Fronteinsatz. Um auszubügeln, was der Irre aus Gottes eigenem Land nicht mehr hinbekommt. "Wie auch immer geartet." Ist jetzt mal wohl das extremste Beispiel. Immerhin fordert sie noch nicht...
zum Beitrag27.07.2026 , 15:33 Uhr
Und eine aus Ihrer Sicht bisher nicht vorhandene oder lautstärkere Islamkritik von links würde dann was bewirken? Würden sich die potenziellen Täter schämen oder von ihrer Tat Abstand nehmen? - Sorry, aber mit diesem Argument komme ich jetzt nicht mit...
zum Beitrag26.07.2026 , 19:00 Uhr
Klar war das der Putin - der steckt doch hinter allem - oder? Ist mir völlig unklar aus welchen Gründen man angesichts des brandaktuellen Anschlages unbedingt so um die dritte Ecke denken muss... Bloß ganz einfacher verbohrter Islamismus ist Ihnen offenbar noch zu wenig?
zum Beitrag26.07.2026 , 18:49 Uhr
Nö. Man muss/darf nicht alles machen, nur weil es technisch und finanziell regelbar ist und sich irgendwo am anderen Ende dieser Erde jemand findet, der bereit ist einen wesentlichen Anteil dazu beizutragen. Oder eventuell auch dazu gezwungen wird. Schlimm genug, dass jeder/jede - vorausgesetzt er/sie hat einfach Geld genug - ohnedies schon jeglichen anderen Schaden anrichten kann, der irgend geht. Ich verstehe zwar, dass Mensch glaubt eine wesentliche größere Bindung zum "eigenen" Kind zu entwickeln - halte die Methode Spahn aber für höchst problematisch. So ganz viel "Eigenes" ist dann ja nun auch nicht mehr dran, schaut man auf den Anteil dazu beitragender fremder Personen. Von der denkbaren Fragwürdigkeit eines vermutlich vorher ablaufenden "Auswahlverfahrens" einmal abgesehen. Im Übrigen schließe ich mich gern Eule4 an... Wer fragt das Kind?
zum Beitrag26.07.2026 , 17:29 Uhr
Und wieder der gleiche Quark... Kopieren Sie das einfach nur noch ein? Ich habe leider keine Lust mehr wieder darauf zu verweisen, dass Kapital schon früher gut mit "Braunen" konnte, und, und, und...
zum Beitrag26.07.2026 , 12:31 Uhr
Und da ist jedenfalls das Linnemännchen mit seiner Erfahrung im Buchhandel eine Topp-Besetzung...
zum Beitrag24.07.2026 , 14:43 Uhr
Dieses Verbot wird in etwa so viel Wirkung entfalten wie das Racuverbot auf Bahnhöfen, das ja den "Genuss" von Tabkprodukten auf einen engen Raum beschränken sollte. In der Realität wird das von vielleicht zehn Prozent der bahnfahrenden Raucher akzeptiert. Der große Rest hat seine Kippe oft schon an, wenn er den Zug verlässt. Oder steht halt paffend herum wo immer er will. Gut verteilt über den ganzen Bahnsteig, gern auch provokant im Beisein eines Sicherheitsdienstes...
zum Beitrag22.07.2026 , 21:40 Uhr
Ich glaube, die Schlägerschwinger waren in der Regel eher unter zwanzig Jahre alt und würden dementsprechend zumeist - wie die Autorin erwähnt - Ü40 sein. Im Übrigen meinte ich mit "über sechzig..." selbstverständlich nach oben offen. Bin gerade erst in dieser Woche an so einer Traditionsmontagsversammlung vorbei gekommen. Die Hälfte davon sah aus als wollten sie eigentlich den Kaiser Wilhelm wieder haben...
zum Beitrag22.07.2026 , 18:48 Uhr
Aus dem Artikel geht hervor, was die Autorin zum Thema denkt. Gegründete Familien und ein ordentlicher Beruf allein tuns leider nicht. Schon die Familie sieht mancherorts nur von außen glücklich aus. Hatte mal nen an sich sehr ordentlichen Job, sogar hoch innovativ, mit Verfahren, die nicht nur im Osten, sondern in ganz Deutschland völlig neu waren. Nur dass die amerikanischen Shareholder meinten: Nee - über den Ostdurchschnitt bezahlt werden muss das nun wirklich nicht. Kann sein, dass die Autorin ihr Beruf allein schon sehr glücklich macht. Und das Berliner Umfeld sowieso. Das sei ihr wärmstens gegönnt. Viele Andere allerdings reiben sich leider an ganz anderen Dingen auf.
zum Beitrag22.07.2026 , 16:54 Uhr
Davon bin ich überzeugt...
zum Beitrag22.07.2026 , 16:52 Uhr
Die "gute Idee" scheitert spätestens dort, wo ihre Durchsetzung wirklich wichtig wäre: Wenn es zwei Hundertschaften Bereitschaftspolizisten bräuchte um einen Sonderzug voller Fußballirrer zu räumen, die glauben ihrer Drittklassenmannscht richtig Gewicht verleihen zu müssen. Ansonsten kann man selbstverständlich vier Frauen auf dem Mädelsausflug aus dem Verkehr ziehen, wenn sie zu laut kichern beim Sektchen...
zum Beitrag22.07.2026 , 16:46 Uhr
Ihre Analyse ist für mich weit stimmiger als das isolierte Problem der Autorin...
zum Beitrag22.07.2026 , 16:45 Uhr
"Ganz sicher sind die 40 Prozent Wählerschaft der AfD nicht alles ehemalige Schläger:innen." Nein, ganz sicher nicht. Ansonsten müssten unter diesen "Baseballern" auch eine Menge Leute gewesen sein, die heute über sechzig Jahre alt sind - bedenkt man die Zahl von Wählern, die nötig sind um 40% zu rekrutieren. Auch wenn ich in der gleichen Gegend wohne, aus der die Autorin stammt, hatte ich persönlich nie Begegnungen mit solcher Klientel. Zum Glück. Und zugegeben: Ich hätte angenommen, dass ein Teil der damals "desorientierten" Jugendlichen inzwischen "normal erwachsen" geworden ist. Vermutlich ist das - zumindest gelegentlich - auch der Fall. Für mich greift diese Aufarbeitung indes viel zu kurz. Das Hauptproblem steckt in der Entfremdung und Enttäuschung vieler Bürger mit den Handelnden in der Politik. Die Affäre Spahn ist da das beste Beispiel. Wie "durchdacht" dabei dann eine Hinwendung zur AfD ist steht auf einem völlig anderen Blatt...
zum Beitrag21.07.2026 , 14:56 Uhr
Das wohlfeile Gebrabbel, das nach jedem Halbfinale wieder ertönt... Mir verständlich ist, dass die enttäuschten Spieler nach einem harten Ausscheid und der verpassten Weltmeisterschaft nicht übermäßig Bock darauf haben. Aus meiner Sicht war das Spiel dennoch ein Gewinn für den sehenswerten Fußball - im Gegensatz zum Finale, in dem die Argentinier nicht konnten und die Spanier sich zu großen Teilen darauf beschränkten den Gegner vom Ball fern zu halten. - Ja klar: Sie haben verdient gewonnen! - Aber sonst? Dieses Spiel um Platz 3 war eher das, was Sportfreunde sehen wollen, die am Fußball die Eleganz und Schnelligkeit bewundern, die diese Sportart in ihren besten Momenten zeigt. Und da kann es durchaus gut tun, wenn alle Protagonisten einmal die Verhinderungs-Taktik etwas außen vor lassen. Und nun auch noch eine bösartige Strategie hinein zu interpretieren, damit der Mbappè Torschützenkönig werden konnte? Den gleichen Unfug hat der Sportreporter meiner Lokalzeitung heute auch zum Besten gegeben. - Schräg...
zum Beitrag21.07.2026 , 10:30 Uhr
Erschreckend, wie weit einer aufsteigen konnte, dessen erstes "großes Werk" es war in der Wendezeit eine weithin beliebte ostdeutsche Wochenzeitschrift, die als dauerhafte Bückware galt, als Chef durch beschleunigte "Anpassung an den deutschen Zeitschriftenmarkt" in der Bedeutungslosigkeit verschwinden zu lassen... Schätze: Auch das war bereits eine gut bezahlte "Auftragsarbeit" von Herrn Döpfner. Jetzt ist er ein Player, der in größerem Rahmen denkt.
zum Beitrag21.07.2026 , 10:10 Uhr
Muss man sich wirklich darüber wundern, bei dem Personal, das dort "oben" derzeit das Sagen hat? Der gerade eben Zurückgetretenwordene war doch nur die Spitze dieses kolossalen Eisbergs...
zum Beitrag20.07.2026 , 12:38 Uhr
Ich habe dank sogenannter "Ausnahmeregelungen" zwanzig Jahre lang an Samstagen und Sonntagen arbeiten "dürfen". Die Arbeitsmarktlage in der ostdeutschen Provinz ließ mir und meinen Kollegen wenig andere Wahl... Sie dürfen mir glauben: Die meisten von uns hätten gern auf die "fetten Zuschläge" verzichtet und ein vernünftiges normales Familienleben genossen...
zum Beitrag20.07.2026 , 12:32 Uhr
...so ähnlich...
zum Beitrag20.07.2026 , 12:24 Uhr
Heißt jetzt: Der gefahrvolle Dan besingt lediglich einige ihm selbst bekannte Orte, an denen Gewalt aus seiner persönlichen Sicht legitim ist? In großem Ausmaß kann ich solche "No-Go-Areas" nämlich (noch) nicht erkennen. Und ich lebe bereits mein ganzes Leben im deutschen Osten - konkret in Sachsen-Anhalt. Wobei ich selbstredend nicht ausschließen mag, dass es sie gibt... Erinnere mich einst zufällig in eine Diskussionsrunde geraten zu sein, in der ein Filmemacher der DDR anlässlich des Thomas Münzer-Film-Drehs den Zuhörern suggerierte, dass uns im Osten selbstverständlich die Gewalt der RAF doch sympathischer sein müsse als welche von Rechts. Hat mir zu denken gegeben damals...
zum Beitrag20.07.2026 , 11:38 Uhr
Womit würden Sie denn gern die schlechte Mathe-Note ausgleichen? Mit einem "Überragend" in Religion vielleicht? Ich persönlich habe als Schüler Mathematik gehasst - war überhaupt nicht mein Ding! Aber ich wollte später auch keine Hochschule absolvieren oder Forscher werden... Elternwille - nach den Erfahrungen meiner Tochter (ausgehend von den Zuständen an einem hessischen Gymnasium) und sicherlich auch zahlloser Lehrer das krudeste, was an deutschen Schulen eine Rolle spielen darf...
zum Beitrag19.07.2026 , 11:29 Uhr
Sie scheinen zu viele Donnerstagskrimis der ARD zu sehen, in denen den "Ermittlern" die Waffe förmlich an der Hand festgewachsen ist... Vorgänge dieser Art sind mit großer Sicherheit keine Routine für jeden einzelnen Streifenpolizisten. In solchem Falle wäre nicht nur das TV sondern sämtliche Tageszeitungen voller Meldungen über tödliche Auseinandersetzungen wie diese hier. Natürlich wird so etwas trainiert. Aber der reale Fall wird immer eine extreme Ausnahmesituation darstellen. Wenn Bruchteile von Sekunden über das eigene Leben und Sterben entscheiden können werden nicht nur die Knie weich...
zum Beitrag19.07.2026 , 11:12 Uhr
Geht's noch? Meine Güte - was für eine fast schon boshafte hasserfüllte Rhetorik! Gasgeile russlandaffine Kandidatin? - Na dann doch lieber die Blauen?
zum Beitrag19.07.2026 , 10:50 Uhr
Dankend angenommen! - Ich hoffe es bleibt für uns dauerhaft ein Grund diesen Rücktritt zu feiern... Weiter oben äußern allerhand Leute ihre Befürchtungen, dass es sich dabei um ein faules Spiel handelt. Ganz so weit möchte ich noch nicht gehen, würde mich aber nicht wundern, wenn es gerade irgendwo ein nicht ablehnbares Angebot in der "freien Wirtschaft" gab...
zum Beitrag18.07.2026 , 16:25 Uhr
Letzteres habe ich mich auch gerade gefragt. Möglicherweise Klienten aus der Szene? Vermutlich eher ein rhetorischer Schlenker...
zum Beitrag18.07.2026 , 16:23 Uhr
Kann es sein, dass es sich in dem von Ihnen erwähnten Fall um einen Krieg handelt, in dem die bösartigste Gewalt ohnehin allgegenwärtig ist? Und in dem anderen um einen möglichen Aufruf Gewalt im friedlichen Zivilleben anzuwenden - gern auch ohne vorher selbst angegriffen worden zu sein?
zum Beitrag18.07.2026 , 16:18 Uhr
Dem stimme ich vollumfänglich zu. Wäre schön, wenn das für diese ulkige Rapperszene generell gälte. Was alles an Inhalten dort Kunstfreiheit genießt ist nicht mehr wirklich nachvollziehbar. Insbesondere angesichts des Dunstkreises, in dem sich ein großer Teil der vorbildlichen Protagonisten bewegt...
zum Beitrag18.07.2026 , 16:12 Uhr
Dass ich das noch erleben darf...
zum Beitrag18.07.2026 , 15:31 Uhr
...aber sowas von!!! Haben Sie den Werdegang von der/die Liebich nicht mitbekommen?
zum Beitrag18.07.2026 , 10:54 Uhr
Es ist schlicht und einfach widerlich seit Jahren ein ums andere Mal mit ertragen zu müssen wie dieser hochsubventionierte aalglatte "Volksvertreter" in jede irgend vorhandene Kameraoptik grinst und zu fragen scheint: "Was wollt ihr eigentlich alle von mir? Das kann doch nur eine Verwechslung sein..."
zum Beitrag17.07.2026 , 16:15 Uhr
Und das soll tatsächlich Zuversicht sein? Ein "aktueller Krieg gegen Russland"? Da sind Sie ja schon weiter als unsere Regierung zu denken wagt...
zum Beitrag17.07.2026 , 16:06 Uhr
Ein befreundetes Land? Ach..? Ein kluger Politiker hat mal gesagt: Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen... Ausgerechnet daran hat sich gewiss nichts geändert.
zum Beitrag14.07.2026 , 21:03 Uhr
Es irritiert mich, dass es immer noch Leser gibt, die glauben die Folgen eines deutlichen AfD-Wahlsieges blieben auf Sachsen-Anhalt beschränkt, die Propaganda verfinge sich in den Landesgrenzen und im restlichen deutschen Märchenland würde alles wieder gut werden wie dereinst beim dicken Ludwig Erhard. Kommen die Blauen auch nur einigermaßen klar und entzaubern sich nicht binnen Jahresfrist könnte das auf die angrenzenden Länder abfärben - durchaus auch zumindest auf einige Regionen weiter westlich. Was die Auswirkungen auf Tourismus und Wirtschaft betrifft: Es gibt Regionen (z.B. in Sachsen) die gelten schon seit Jahrzehnten als braunes Kernland. Dass es dort seitdem keine Touristen mehr gibt wird nicht einmal in Gerüchten behauptet. Und auch Nazis essen Döner oder gehen zum arabischen Barbier... Das Kapital (sprich: Teile des Unternehmertums) hat vor 1945 beste Geschäfte mit den braunen Parteigenossen gemacht. - Die Familienunternehmer haben ja schon immer mal vorgefühlt...
zum Beitrag13.07.2026 , 12:02 Uhr
Pflügt hat etwas flach, der Bauer...
zum Beitrag13.07.2026 , 11:56 Uhr
Und was möchten Sie auf die Schnelle jetzt genau dagegen tun? Die Sonne verdunkeln vielleicht? Warnstufen ausrufen allein dürfte ja wenig Zählbares bringen... Das ist in etwa genauso wirksam wie stündlich die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen durchzusagen.
zum Beitrag10.07.2026 , 17:31 Uhr
Zu 2: Und alle Balkonkraftwerke gleich mit - weil ebenfalls dunkel?
zum Beitrag10.07.2026 , 17:30 Uhr
Aber in diesen Ländern steht das Thema auch schon seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung - eben weil es dort schon immer wärmer war als bei uns und damit der Druck etwas zu tun schon Jahre früher viel höher war.
zum Beitrag10.07.2026 , 17:26 Uhr
Da gehe ich voll mit Ihnen mit. Ein Thema das man richtig mit heißer Luft aufblasen kann... Wie gut das wirkt liest sich hier.
zum Beitrag10.07.2026 , 17:22 Uhr
Ein Freund von mir war Klimatechniker, hatte sich in den Neunzigern - weil an der Quelle - "kostengünstig" selbst ein passendes, sehr hochwertiges Gerät ins Wohnzimmer installiert. War dann zum einen der Gesundheit seiner Gattin nicht zuträglich, zum anderen am Ende doch im Betrieb zu teuer. Seit mehr als zwanzig Jahren verzichtet er lieber darauf... Scheint also häufig weder überall zu passen noch wirklich kostengünstig zu sein...
zum Beitrag10.07.2026 , 16:07 Uhr
Kam grade vor zwei Tagen aus einem schon immer "naturgemäß" sehr heißen gebirgigen Land. Zwei Tagesetappen im klimatisierten Bus, zwei Flüge von insgesamt rund zehn Stunden, der letzte davon in einem förmlichen Eisschrank mit Kerosinantrieb - die Hälfte der Reisegruppe war nur noch am Husten, ich konnte selbst zwei Nächte kaum schlafen. Nase dicht, Hals zu... So geht das meist, wenn unnatürliche kühle Winde durch Räume wehen...
zum Beitrag17.06.2026 , 13:33 Uhr
Ich weiß nicht, warum der Iran unbedingt Uran anreichern will - vielleicht hat er vom kleinen dicken Nordkoreaner gelernt, dass man nur auf diese Weise keinen unerwünschten Besuch aus USA bekommt? Ob das im Interesse anderer Mächte ist sein frelich dahingestellt...
zum Beitrag17.06.2026 , 13:15 Uhr
Ja. Es ist leider kompliziert...
zum Beitrag17.06.2026 , 12:25 Uhr
Wie "minder" darf denn eine Regierung sein? So bei unter 30%? - Das ist ja lächerlich. Glauben Sie, dass das der AfD Block einsehen mag?
zum Beitrag17.06.2026 , 12:22 Uhr
Meine Güte - Neu in diesem Land? Ja, schaun Sie mal eins tiefer: Wie Kaboom unten schreibt war sich die West-CDU nach der Wende nicht zu schade jeden Ost-CDUler - der das SED-Regime bis dahin ja nach außen hin stets mitgetragen hat - herzlich in die offenen Arme zu schließen...
zum Beitrag11.06.2026 , 14:45 Uhr
Ich sehe da weniger "Sympathie für einen Staat" als Trauer um den Verlust (und die allgegenwärtige Geringschätzung) eines gelebten Lebens, das eine Mehrzahl von unbelasteten Menschen offenbar durchaus als positiv erlebte. Ich sehe auch keine "ich will meine DDR zurück"-Ostalgie, es ist mir schleierhaft woher die Autorin ihr "– auch das hört man heute –" nimmt. - Wer zum Teufel ist "man"? Ich lebe mitten unter den Menschen, die das gesagt haben sollen oder gesagt haben könnten. Kommentierenden würde bei solcher Ungenauigkeit schnell ein "Herumschwurbeln" unterstellt. Sie sind offenbar ein vielgereister Weltbürger. Ich habe bis zur Eingemeindung nur sechzig Kilometer entfernt von der stacheldrahtigen Grenze gelebt - gesehen habe ich sie zum ersten Mal weit, weit weg von einer Erhebung im Harz. Da war ich bereits Ü30. - Will sagen: Auch wenn Ihnen das unverständlich erscheinen mag - sie spielte eben keine herausgehobene tägliche Rolle. Wer nicht weiß, was der Horizont ihm verbirgt, wird es weniger vermissen als der Weitgereiste.
zum Beitrag11.06.2026 , 14:26 Uhr
Ach ja unser Wolf... Biermann wurde ausgebürgert, weil er dereinst im Westen Alltagswahrheiten über die DDR sang. Für mich schon damals unverständlich. Habe das Konzert im TV gesehen - man wollte schließlich wissen, was hinter all der Aufregung steckte. Der Mann war ja außerhalb Berlins eher unbekannt. Ja: Profaner Alltagskleinkram, den jeder DDRler ohnehin wusste. Kleingeistig also vor allem dieser lächerliche Rauswurf. Aber Biermann ist mittlerweile ein alter Herr, der sich gelegentlich drüber ausgreinte, dass "seine Ossis", als deren geistiger Mit-Befreier er sich wohl zumindest zu Teilen betrachtet, ihm nicht widerspruchslos auf den einzig richtigen Pfad der Demokratie gefolgt sind. Wenngleich sein Satz eines wahren Kerns keineswegs entbehrt: Biermann hat zweifelsohne viel Mut bewiesen, bewegte sich aber selbst zwischen zahlreichen bekannten Intellektuellen, so dass er sich (vermutlich) in gewissem Maße geschützt sah. Ähnlich bekannten Schauspielern wie M. Krug. Das Risiko des namenlosen Bürgers dürfte ungleich größer gewesen sein.
zum Beitrag11.06.2026 , 13:56 Uhr
Woran machen Sie das fest? - Am Auto? Am Hosentaschengehirnvertrag? Gut gehen heißt vor allem sorgenfrei zu sein. Damit die Psyche Ruhe hat. Und ebendas fühlen viele Leute nicht. Das mag manchmal ungerecht erscheinen angesichts der großartigen Segnungen dieses Landes. Der mitunter verklärte Rückblick besagt eben auch: Ganz unter die Räder kommen konnte man nicht, Arbeit gab es für jeden. Die stete Drohung immer mehr ausufernder Lebenshaltungskosten, unbezahlbarer Pflegeplätze - sowas, das Leute nachhaltig umtreibt - das Thema kannte eben niemand. Insofern ist bloßes wirtschaftliches "besser gehen" ein Muster ohne Wert...
zum Beitrag11.06.2026 , 13:46 Uhr
Jedem Sechsjährigen von der Westseite musste der Unterschied einfach auffallen. Da war das Alter ohne Belang. Ich kannte diesen Unterschied damals nur von Postkarten. Richtig deutlich geworden aber ist er mir erst beim Vorher-Nachher-Betrachten alter Stadtfotos vor wenigen Jahren. Unsereins war ja nie "Westgucken". Und im TV war erst die Werbung der Privatsender grellbunt. Sie haben recht: Der Zustand war beschämend. Allerdings hatte ein Privatvermieter nicht die Spur einer Chance den nachhaltig zu verändern. Meine erste Miete lag bei 20 Mark Ost, für in Summe 32 Quadratmeter. - Aber mit Kinderzimmer! Nu rechnen Sie sich mal die Zimmergröße aus...
zum Beitrag11.06.2026 , 12:59 Uhr
Da sind Sie ziemlich dicht an der Situation. Viel besser kann man es nicht grob zusammenfassen. Ja, Mangel war allgegenwärtig. Aber der betraf vor allem den Farb-TV, das endlose Warten auf ein Auto, Baumaterial, die Unmöglichkeit zu reisen, wohin man wollte. Das Gegenstück dazu war ein künstlich billig gehaltener Alltag: Niedrige Lebenshaltungskosten. Energie, Schule, (unverantwortbar niedrige) Mieten. Damit kamen die Allermeisten recht gut über die Runden. Gemeckert wurde freilich nicht weniger als heute. Nur halt selten laut und öffentlich. Was das Wissen um den Westen und seine Möglichkeiten betraf war das Land zweigeteilt. Es gab die TV-Nutzer in grenznaher Lage - die wussten schon recht gut Bescheid. Sowohl darüber, was ihnen "fehlte" als auch darüber, worauf sie verzichten konnten (Arbeitslosigkeit, Mietwucher). Und es gab halt den Südosten, dessen Antennen so weit nicht reichten. Nicht umsonst als "Land der Ahnungslosen" bezeichnet. Ihre "Heuschreckenzeit" hat tatsächlich viel Zutrauen zerstört. Mit dem aggressiven Marktverhalten kam der gelernte DDR-Bürger damals nicht klar. Und ja: Bei genauer Betrachtung hätte man Einiges übernehmen und verfeinern sollen. - Too late...
zum Beitrag11.06.2026 , 12:44 Uhr
Ihrem Schreiben nach sind Sie zumindest ostsozialisiert. Heißt: Ein ernst zu nehmender Kommentator. Nun: Ich kenne Ihre Realität nicht, sie kann eine völlig andere sein als die Meinige war. Ich bin Ü70 und meine Erfahrung - zumindest die der frühen Jahre - ist eine andere als die Ihrige. Ich habe z.B. nie die Hand aufgehalten, wenn ich jemandem praktisch geholfen habe. (Was übrigens vor wenigen Jahren, kurz vor der Rente, immer wieder jüngere Arbeistkollegen verblüfft hat, wenn sie glaubten mir irgendwas schuldig zu sein...) Wir hatten lange Zeit gute Freunde - auch und gerade unter Kollegen. Ich gäbe Ihnen allerdings recht, wenn Sie sich vor allem auf spätere Jahre beziehen. In den 80ern erodierte bereits die Solidarität untereinander sicht- und spürbar.
zum Beitrag11.06.2026 , 12:35 Uhr
Zumeist musste das Problem schon recht riesig sein, wenn sich der Staat außerplanmäßig kümmerte. Bürger schrieben lang hin Eingaben an die Regierenden, die Auswirkungen waren in der Regel nicht größer, als wenn ich Fritze Merz schreiben würde, dass die Straßenlaterne vor meiner Haustür kaputt ist. Sah freilich anders aus, wenn das Problem die Parteiführung bzw. deren Entscheidungen in Frage stellte... Was heißt Verantwortung übernehmen? Der Staat war schlicht völlig anders organisiert. Er hat "guten Willens" (ich setze das bewusst in Anführungsstriche) für seine Bürger "mitgedacht". Das kann man durchaus als Bevormundung interpretieren. Das Minderangebot hatte allerdings auch seine guten Seiten: Wieviel wertvolle Lebenszeit habe ich seit der Eingemeindung mit Entscheidungen zu Versicherungen, Geldanlagen, Krankenkassen, Preisangeboten verschwendet? Um nur einiges zu nennen...
zum Beitrag11.06.2026 , 12:24 Uhr
Aber Ihnen ist schon aufgefallen, dass es ein westdeutsch sozialisierter Bundeskanzler war, dem das Stadtbild nicht so recht gefällt? Eigentlich wird lautstarkes Endlos-Meckern immer mit Alten Weißen Männern verbunden - Sie lesen sich aber auch nicht gerade angenehm - wenngleich es sicherlich Gründe dafür geben mag.
zum Beitrag10.06.2026 , 20:00 Uhr
Irgendwie haben Sie mein Verständnis...
zum Beitrag10.06.2026 , 19:57 Uhr
Nein, verboten wär es nicht. Aber die Zeiten sind halt andere. Und die Umstände. Heutzutage, im Zeitalter der asozialen Medien, ist die Entsolidarisierung der Menschen wohl nicht mehr umkehrbar. Ich war vor der Eingemeindung in mehreren künstlerischen Gruppen aktiv. So als Amateurfilmer, Zeichner, im Plastikzirkel. Der Unterschied liegt nicht darin, dass "der Staat" das organisiert hat. Er liegt u.a. in den Kosten, die heute nicht mehr jeder tragen kann oder mag. Ein Brennofen z.B. verbraucht richtig fett Strom, das geht ins Geld. Früher hat das der hinterhältige Staat für die "Volkskünstler" bezahlt... Er liegt auch daran, dass so ein Verein (ich hatte mich bei einer Gründung 1990 eingebracht) erst einmal ein paar hundert Stunden Bürokratie mitbringt, weil es Satzungen braucht und für jeden Kram einen Verantwortlichen. Als nach einigen Monaten immer noch an der Theorie gewerkelt wurde - statt endlich künstlerisch zu arbeiten - habe ich irgendwann dankend die Segel gestrichen... Und da war ich nicht der Einzige. - Aber klar: Alles Gefasel...
zum Beitrag10.06.2026 , 19:40 Uhr
Was hat das private Zusammengehörigkeitsgefühl, das viele Menschen heute vermissen (und zumeist ehrlich empfanden) mit der später ermittelten Statistik zu tun? Da gings um die kleinen Kreise von Gartenfreunden, Hausgemeinschaften, Studentengruppen. Dass dort öfters auch jemand untergemischt worden war ahnten die meisten Leute ja nicht. Die von Ihnen angeführten Größenordnungen kennt man sämtlich erst aus Nachwendeermittlungen. Mit solchem Pfund lässt sich dann im Nachhinein hübsch wuchern, vor allem, wenn man selbst gar nicht damit konfrontiert werden konnte: Nun nenn mir mal nen Grund für Eure schummrige Ostalgie... Ich habs weiter oben schon zugegeben: Ja, wir haben diese Gefahr unterschätzt. Ich selbst habe später nebenbei erfahren, dass man um 1986 auch einen Herrn in unser harmloses Amateurfilmstudio eingeschmuggelt hatte. Zum Preis seiner zügigen Ausreise - was er übrigens freimütig zugab, als ihn ein Eingeweihter später damit konfrontierte. Und glauben Sie es oder glauben Sie es nicht: Die meisten Ex-DDR-Bürger haben kein Leben im Elend verbracht. Auch wenn sich vermutlich viele nach einem anderen (oder besseren) gesehnt haben mögen.
zum Beitrag10.06.2026 , 19:18 Uhr
"Wer sich die DDR zurückwünscht – auch das hört man heute..." Höre ich ehrlich gesagt nie. Aber ich bin auch nicht so sehr in Gesprächsgruppen unterwegs. Hingegen lese ich von der "anderen Seite" manchmal den Seufzer: "Ach hätten wir doch die Mauer zurück...". Auch das mag eher selten sein. - Wie auch immer: Natürlich schaut man oftmals zurück, natürlich verklärt lange vergangene Zeit den scharfen Blick, natürlich war weder alles gut , noch alles schlecht. Ich stimme "warum-denkt-keiner nach" zu. Für den normalen Menschen - den Nichtwiderständler also - war die Dauerpräsenz der Stasi kein Thema. Klar wussten wir um deren Existenz, möglicherweise, sehr wahrscheinlich sogar, haben wir sie gefährlich unterbewertet. Aber als ich mit einer Betriebssparteisekretärin von 1000 Mitarbeitern bis aufs Messer gestritten habe, ob man für ein Ziel Kommunismus Menschenleben opfern darf, hat mich anderntags niemand weggefangen. Und einem Parteieintritt konnte ich mich auch verweigern - gut, dafür fiel halt das Studium aus... Aber dafür hält man dann seinen Kopf hoch. Doch, dieses Zusammengehörigkeitsgefühl gab es. Und ich habe nie einem Freund misstraut und niemals eine Akteneinsicht beantragt.
zum Beitrag10.06.2026 , 11:00 Uhr
"Jeder darf heute so schnell oder langsam fahren wie er will." - Also immer und überall?
zum Beitrag10.06.2026 , 10:57 Uhr
... Was glauben Sie, wie viele Menschen hier in Sachsen-Anhalt - so wie Sie und ich - Kenntnis von diesem Vorgang erhalten? Mal abgesehen davon gäbe es möglicherweise zumindest in Teilen solcher Lesender durchaus Verständnis - wurde doch schon vor Jahren medienwirksam von verwahrlosten Schrottimmobilien im Ruhrpott berichtet. Wenngleich da dann gern der Fokus auf deren Vermietern lag. - Aber wer kann sich das schon alles so genau merken?
zum Beitrag10.06.2026 , 10:41 Uhr
Absolut wahr ist, dass der Dicke den Stimmen aus dem Osten seine Wiederwahl verdankte. Um dem Vorgang einen Namen zu geben genügt jedoch der leicht abgewandelte Titel eines bekannten Films: "Denn sie wußten nicht was sie tun" Bedauerlicherweise war nach jahrzehntelanger Rotlichtberieselung die politische Bildung und das Wissen über die BRD keineswegs durchgängig besonders gut. In weiten Teilen der DDR war West-TV schlecht oder gar nicht empfangbar. Daraus resultierend: Nicht umsonst galt besonders Sachsen als "Tal der Ahnungslosen". "König Kurt" hätte sich dort vielleicht tatsächlich zum König wählen lassen können... (sorry). Der seinerseits attestierte seinem Volk eine Resistenz gegen Rechtsextremismus. - Auch wieder einer, der nicht wusste, was er tat... Um zum Kern zu kommen: Ja, der Osten entschied die Wahl. Aber der Wähler bekam nicht, was er gewählt hatte - sondern er hatte ein Traumidol und sein Märchenland gewählt. Als Randharzer haben wir in den Achtzigern erlebt, wie Urlauber aus dem Dresdner Raum, hypnotisiert und mit leuchtenden Augen, jede Sekunde der TV-Werbung anhimmelten - nach dieser ernüchternden Wahl wunderte mich dann gar nichts mehr...
zum Beitrag10.06.2026 , 10:13 Uhr
Mag sein, dass die (ehemaligen) Glatzen jetzt Ü50 sind. Ich spiele hier nicht auf die "Kindernazis" der 90er an. Aber dergleichen Gruppierungen treten bei Demos auch heute noch auf, deutlich sichtbar und dann meist recht aggressiv. Das Argument, ältere Frauen fänden Karrierefiguren gut, ist genauso schräg. Das dürfte - wenn überhaupt - schon deshalb keine wirkliche Rolle spielen, weil die meisten AfD-Fans bekanntermaßen männlich sind. Und sich zudem laut Statistik noch immer (oder schon wieder?) in erschreckendem Maße aus jüngeren Personenkreisen formieren.
zum Beitrag10.06.2026 , 09:59 Uhr
"...angeblichen sozialen Zusammenhalt in der DDR ist v.a. ein romantisch-verklärender, der auch nur dem Aufrechterhalten von Ressentiments und Abgrenzung dient." Waren Sie dereinst DDR-Bürger, dass Sie das so genau beurteilen können? Falls nicht würde ich mich zu diesem Punkt eher nicht äußern wollen.
zum Beitrag09.06.2026 , 10:48 Uhr
Die Überalterung der Bevölkerung ist schuld? Das lässt mich jetzt doch ratlos zurück... Und diese überalterte Bevölkerung orientiert sich tatsächlich an halb so alten Glatzen in Bomberjacken oder geleckten Karriere-Figuren wie dem AfD Hoffnungsträger in Sachsen-Anhalt?
zum Beitrag08.06.2026 , 22:16 Uhr
Nun - da wars wohl mit der Emanziption der "auch feministischen" Schwestern noch nicht so weit her...
zum Beitrag08.06.2026 , 22:07 Uhr
Ich werde mich hüten hier das eine oder andere generell als feministisch oder nicht feministisch zu bezeichnen... Nur so viel: "Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden als unsre Schulweisheit sich träumt..." Will sagen: Vielleicht sollten wir alle mit unserer westlichen Erziehung und Selbstsicherheit einfach ab und an mal einsehen, dass es uns nicht "in jedem Falle" zusteht anderen Menschen in aller Welt ihre eigenen Kulturen zu erklären. Mit absoluter Sicherheit gibt es sowohl Frauen, die sich durch eine Gesichtsverhüllung diskrimiert fühlen als auch solche, die das einfach als zur gelebten Tradition gehörig empfinden. Es steht mir als Außenstehendem schlicht nicht zu ohne genaue Kenntnis des Einzelfalls darüber zu urteilen ob das gut oder falsch ist. Völlig unabhängig davon ob mir persönlich solche Verhüllung gefällt.
zum Beitrag08.06.2026 , 21:50 Uhr
Schätze, in solchen erregten eskalierenden Auseinandersetzungen, in denen in Sekundenschnelle ein Wort das andere gibt, mit einem halben Dutzend Protagonistinnen, die offenbar selbst von dieser Eskalation überfordert waren, bleibt die Genauigkeit zügig auf der Strecke. Da kommt dann so eine gern zitierte, irgendwo gehörte oder gelesene Zeile als "Waffe" zum Einsatz, wenn der einen oder anderen kein echtes Argument mehr einfällt.
zum Beitrag08.06.2026 , 21:32 Uhr
Oh doch: "Birne" hat durchaus auch die "Ossis" geblendet. Das Gebrabbel von den blühenden Landschaften hat bei zahllosen Menschen das Denken ausgeschaltet, hat suggeriert, das sei alles ein risikofreies Kinderspiel, aus dem alle in Ost und West glücklich und zufrieden hervorgehen würden. "...niemandem wird es schlechter gehen..." - Wie sonst erklären Sie sich die enttäuschten Protestler nur ein, zwei Jahre später? - Ihre Aufzählung der "Aufstülpungen" trage ich freilich mit - auch das gehört zum Problem dazu. Und ja: Für viele ging es dabei "gefühlt von einer Diktatur in die nächste". In die des Kapitals halt.
zum Beitrag08.06.2026 , 21:17 Uhr
Der schnelle Anschluss wurde eindeutig auch von einer Mehrheit im Osten mitgetragen, vor allem, weil er die sichere D-Mark im Portemonnaie bedeutete. Und damit das Versprechen des ökonomischen Aufstiegs. Dramatisch unterschätzt hingegen, was daraus zeitnah resultierte: Eigene Produkte, die ebendeshalb nicht mehr marktfähig waren. - Ergo Betriebe ohne Absatz, ohne Geld - und wenig später ohne Arbeiter. - Womit der Traum vom schnellen Aufstieg platzte. Ja, das hätte alles deutlich mehr Zeit gebraucht. Schätze, in groben Zügen war das westlichen Wirtschaftsexperten durchaus klar. Aber den Preis der daraus entstehenden Enttäuschungen und Gefühlen des Betrogenwordenseins mussten die damals ja nicht bezahlen. Den zahlen jetzt halt wir - und vor allem die auf uns folgenden Generationen. Und daran sind nicht zuletzt auch Ihre erwähnten "geleckten Hausfassaden" schuld. So schön anzusehen sie halt sind - dahinter steckt eben fast immer Kapital, das nicht den ursprünglichen Bewohnern gehörte. - Wie auch? Ich selbst habe damals in all unserem Grau in Grau gestanden und mich gefragt: Ja und? Wer soll das alles bezahlen? Da hätte ich auch gedacht, dass so viel überflüssiges Westgeld Beine hat...
zum Beitrag07.06.2026 , 14:02 Uhr
Ufff - Af...D.. - Andere schreiben gern AgD oder Ähnliches... Aber so weit weg ist das ja auch wieder nicht. Nen Messias hätten die ja auch gern...
zum Beitrag06.06.2026 , 19:51 Uhr
"Es wurde kein Tier gequält." Und Sie wissen das woher? Schließlich wurde berichtet, dass das Tier spätestens vom Transport in die bzw. mit der Barge zusätzliche Verletzungen erlitten habe... Davon mal abgesehen ist Ihr Vergleich mit Unfallopfern schlicht Unfug.
zum Beitrag06.06.2026 , 18:16 Uhr
"...Zusammenhang zwischen Entkirchlichung und dem Aufstieg des Faschismus gibt, der sich in hohen Zustimmungswerten zur AfD ausdrückt, gerade im Osten Deutschlands..." Ich persönlich (einst ungefragt getaufter Protestant - und das deshalb nicht sehr lange) war im vergangenen Jahr auf 2 Demos gegen das Erstarken der AfterDay. Ich habe dort viele Bekannte getroffen, die ausgesprochen kichenfern aufgewachsen sind. Glauben Sie mir. Darüber hinaus: Die Bayern und Badener sind eher unverdächtig, wenn es um enorme Glaubensferne geht. Wie erklären Sie sich dann Freie Wähler, CSU und den Afterday-Aufstieg im Südwesten? Zählt man das alles zusammen ist der Unterschied so groß nicht mehr...
zum Beitrag06.06.2026 , 10:42 Uhr
Wieso nur "vermeintliche Vasallenaura"? Wenn es unser aller Kanzler schon glücklich lächeln lässt, wenn ihn Onkel Donald beim Besuch in Gottes eigenem Land aufs Bein tatscht - was soll die Welt bei solchem Anblick denken? Zudem ist es halt überdeutlich sichtbar, dass die Positionierung deutscher Politik in Sachen Auslegung des Völkerrechts unglaublich verlogen und interessengeleitet ist. Ja: Staaten haben Interessen und keine Freunde, wie mal ein Politiker in ungewohnter Ehrlichkeit sagte. Aber dann darf man sich nicht wundern, wenn das andernorts kritisch gesehen wird.
zum Beitrag06.06.2026 , 10:26 Uhr
Da möchte ich doch glatt einen kürzlich verstorbenen namhaften Schauspieler in einer seiner bekanntesten Rollen zitieren: "Isch ..... disch zu mit meinem Geld...!" Insofern alles in Ordnung, wenn es aus Hessen heißt "...uns steht das doch zu..."?
zum Beitrag31.05.2026 , 15:46 Uhr
"Ein Neuer würde der FDP gut tun..." Ja, um gelbe Kubicki-Trikots zu unterschreiben... Aber Neuer ist doch schon in der Fußballnationalmannschaft überzählig... (Sorry...)
zum Beitrag27.05.2026 , 19:15 Uhr
Nun: Ich nehme an, dass echte "Affinität für Braune" einen Glauben an eine "braune" Sache benötigen würde, der somit in diesem Falle einen höchst extremistischen Hintergrund hätte. Dem ist aber nicht so. Ich lebe mitten unter "solchen Leuten", denen es tatsächlich wichtiger ist "denen da oben" zu zeigen, was sie von ihnen halten. Offenbar inzwischen koste es was es wolle. Und jegliche Warnung wird ignoriert. Jemand nannte es letztens an anderer Stelle Wagenburgmentalität. Was den Sachverhalt sehr gut beschrieb. - Nein, das ist nicht vernünftig. Und eine solche Haltung macht einen Höcke erst möglich. Mein Argument seit Jahren. Was nun die 40% betrifft, die es im Westen nicht hat: Warten Sie es ab - die gab es vor zwei, drei Jahren hier auch noch nicht. Genauso wenig wie es damals die Zahlen aus Ba-Wü gab...
zum Beitrag27.05.2026 , 18:53 Uhr
"Donald Trump kann auch Sie und mich nicht leiden..." - Aber bitte nicht persönlich nehmen! Ansonsten: Gut aufgeklärt!
zum Beitrag27.05.2026 , 15:41 Uhr
So endlos naiv finde ich den Artikel jedenfalls nicht. Germanien steckt industriell in einer Krise. Das zieht die Steuereinnahmen und die Wertschöpfung in den Keller. Unser einst bestes Zugtier, die Autoindustrie, Zuchtbulle und Milchkuh zugleich, bringt nichts mehr auf die Reihe, zu großen Teilen selbst verschuldet. Die ganze Chemieindustrie hängt am Tropf der Ölstaaten. Die Energie wird teurer und teurer - unter anderem auch, weil wir sie jetzt von unseren schützenden "Freunden" aus Amerika kaufen müssen... Will (oder muss) man bei all dem zumindest versuchen den Sozialstaat einigermaßen aufrecht zu halten - um ihn der zu recht gefürchteten AfterDay nicht auf dem Tablett zu überreichen - muss es irgendeine Quelle geben, aus der stetig Geld generiert wird. - Was liegt in diesen Zeiten da näher als die gute alte Rüstungsindustrie voll anzuwerfen, in der Deutschland ja schon immer gut besetzt war? Da muss man dann auch nicht sooo genau hinschauen, an wen geliefert wird - wenn der nur schnellstmöglich bezahlt. Allein um unsere Wehrfähigkeit geht es da höchstwahrscheinlich nicht...
zum Beitrag27.05.2026 , 15:23 Uhr
Ich hatte mal eine Zeit bei der NVA. Unsere Unteroffiziere waren oft Männer, die sich als halbe Kinder freiwillig auf drei Jahre verpflichtet hatten. Viele davon hatten seitdem nichts hinzugelernt. Von denen eine Studie zu erwarten wäre verdammt daneben gegangen...
zum Beitrag27.05.2026 , 15:19 Uhr
Sprechen Sie doch mal für sich selber und geben Sie dem Freund die Adresse der taz...
zum Beitrag27.05.2026 , 15:09 Uhr
Die "Unvereinbaren" von der CDU haben im Gegenteil nix Eiligeres zu tun gehabt als die Rucksack-Genossen von der Ost-CDU mit weit offenen Armen zu empfangen... Obacht: Das waren tatsächlich keine Widerstandskämpfer, die Mauerschützen entwaffnet haben!!! Sondern oft genug welche, die abgenickt haben, was in Berlin von der SED beschlossen wurde.
zum Beitrag27.05.2026 , 14:59 Uhr
Vielleicht sollte man als Wähler die Prioritäten besagter Parteien, Israel und Palästina betreffend, denn doch einmal zurückstellen, wenn es nahe liegt im eigenen Lande etwas zu bewegen. Eigentlich schon: Etwas bewegen zu müssen. Schließlich sind zumindest die Linken ja nicht sämtlich Leute mit Sprengstoffgürteln...
zum Beitrag27.05.2026 , 14:43 Uhr
Ich schreib's ungern: Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass auf manchen grafischen Darstellungen der Prozentzahlen der Westen deutlich schneller aufschließt als der Weiteranstieg im Osten wächst? Vielleicht ist wenigstens hier eine Sättigungsgrenze nahe. Dass die im Westen Deutschlands bereits erreicht ist, sehe ich indes nicht. Ich glaube auch nicht an Ihre "Affinität für Braune". Für mich ist das eher ein erschreckender Mangel an Verstand. Vielleicht, weil ich näher dran bin an der Misere und daher die Zusammenhänge besser erkennen kann. - Was es im Ergebnis freilich nicht besser macht...
zum Beitrag27.05.2026 , 14:28 Uhr
Es wird nicht wahrer wenn man es wiederholt... AfterDay ist nicht konservativ... Sondern zerstörerisch. Und Lindner war auch schon nicht besser...
zum Beitrag20.05.2026 , 10:31 Uhr
Jo - das wäre Erst Schritt zwei. Der nämlich, der sich aus der "Freiwilligkeit" ergäbe. Und ebendie stelle ich bei den "auffälligen älteren Mitbürgern", die Sie thematisieren, vor allem in Zweifel... Aus eigener Reisetätigkeit weiß ich, wie heilsam Unterwegssein gegen Vorurteile sein kann, glaube aber kaum, dass man sowas verordnen kann. Mein eigener Großvater umrundete sein Dorf mit einer Schafherde. Der sagte: "Wenn ich den Kirchturm nicht mehr sehen kann bin ich krank..." Er hats mal für ne Woche zur Tochter nach Berlin geschafft. Seines Lebens größte Reise...
zum Beitrag19.05.2026 , 17:39 Uhr
Bloß mal so: Ihr freiwilliges Auslandsjahr ist dann auch wirklich freiwillig? Bei "auffälligen älteren Mitbürgern"? - Und wer wird das bezahlen wollen? Die Auffälligen doch eher nicht...
zum Beitrag19.05.2026 , 17:30 Uhr
Was das Fazit betrifft bin ich ganz unbedingt bei Ihnen... Was alles soll denn noch Rassismus sein? Ich bin in mehr als vierzig Ländern unterwegs gewesen. Oft wochenlang fernab aller Straßen, begleitet von den unterschiedlichsten Einheimischen. Ich habe dabei so viele liebenswerte Leute kennengelernt und das fast immer als großen Gewinn betrachtet, mit all den Einblicken, derer man unterwegs teilhaftig wird. Und in den allermeisten Fällen wurde meine oft kenntnisfreie Nachfrage nach Alltagsdingen, Sitten oder Ritualen auch als das bewertet, was sie war: Wissensdurst, Neugier auf tieferes Verständnis. Jedenfalls aber nicht als Herabwürdigung oder Ausdruck rassistischer Überheblichkeit...
zum Beitrag19.05.2026 , 17:21 Uhr
Saß am Sonntag im Regionalexpress Goslar-Halle. Neben meiner Frau und mir zwei farbige Frauen, meiner "Erfahrung" nach eher aus Afrikas Süden. Könnten freilich auch USA-Leute gewesen sein, hätten sie sich nicht in einer mir völlig fremden Sprache unterhalten. Als Vielreisender bin ich immer ein wenig neugierig drauf mit wem ich es nahebei zu tun habe. Aber auch vorsichtig - "Mann" will ja niemandem zu nahe treten oder falsch wahrgenommen werden.. Hätte ich irgendwas zu erfragen versucht hätte ich das selbstverständlich auch auf Englisch getan. Nicht weil ich Rassist bin, sondern weil ich einfach höflich und zuvorkommend hätte sein wollen...
zum Beitrag18.05.2026 , 18:24 Uhr
Habe das "Spektakel" bestimmt schon seit zehn, fünfzehn Jahren nicht einmal mehr teilweise gesehen. Ist einfach nicht mein Kosmos. Und mein Musikkosmos schon gar nicht. Zu viel Lärm um nicht eben viel und eine ungeheure Verschwendung allemal. - Aber wem's gefällt... Irgendwann, also vor einem Jahrzehnt oder mehr, habe ich mal in die letzten 20min reingeschaltet, als das musikalische "Feuer" bereits verebbte und nur noch der dünne Rauch der Stimmenzählung in der Luft lag. Mein Eindruck damals wie heute: Ohne die Nationenzuordnung interessiert die Wertung einen großen Teil der Zuschauenden überhaupt nicht. Die Länder kennen alle seit Jahrzehnten, die Singenden nach drei Tagen keiner mehr... Da ist's für viele dann putzig, wenn wenigstens das eigene "Feindbild" oder halt der ungeliebte reichere Nachbar am hinteren Ende hängt. Ganz unabhängig vom deutschen Abschneiden.
zum Beitrag18.05.2026 , 15:38 Uhr
Nö. Sie können bereits jetzt auch zwölf Stunden am Stück arbeiten. Habe ich als Vierschichtler über hunderte Wochenenden genauso erlebt. Für sowas gibt's Ausnahmeregelungen...
zum Beitrag18.05.2026 , 15:27 Uhr
"Wer den Wal hat, hat die Qual..." oder so ähnlich. Nun ist er tot, war doch alles umsonst. - Aber tolle Fotos gabs!!! Und dann nach Hause, Flurtür auf: "Da ne Spinne! Mach die tot!" In der Küche ne Fliege: "...mach die tot!" So ist das halt, mit menschlicher Tierfreundlichkeit. Hat das Tier erst einen Vornamen ist's mit dem rationalen Denken vorbei. Aber alles, das uns an die Autoscheibe fliegen kann oder sonst mit Brummen und vermeintlich hässlichem Aussehen daher kommt, kann weg. Da schafft's dann auch mal ein namhafter Bauernfunktionär der Presse zum Einsatz von Pestiziden zu diktieren: "Diese Insekten nützen dem Menschen doch gar nichts..."
zum Beitrag18.05.2026 , 15:12 Uhr
Ich kenne jetzt nicht den konkreten Nutzen, den der erfolgreiche Antrag den Kleinschlachthöfen bringt. Ist auch nicht wirklich nötig für mich. Solange dabei keine Regelung zum Tragen kommt, dass bei jeder Schlachtung die Fahne der AfD gehisst werden muss oder über der Bratwurst ein spezielles Dankgebet mit der bewussten ersten Strophe entrichtet wird, erscheint mir das Ergebnis in diesem Fall ein sinnvoller Beitrag zu notwendiger Tagespolitik zu sein. Entweder ich will als Abgeordneter etwas bewegen - dann bin ich froh und dankbar dafür das zu schaffen. Oder ich spiele halt ein absurdes Theater. Nein, ich bin alles andere als ein Anhänger von AfD-Politik. Aber wer keine erfolgreiche Politik mehr machen will - aus reiner Angst sie könne irgendwo auch von der Gegenseite vereinnahmt werden - der sollte dann konsequenterweise auch gar keine machen...
zum Beitrag16.05.2026 , 15:43 Uhr
First: Der Xi (oder besser: China) spielt beim Klimaretten schon ganz brauchbar mit. Second: Unser über Steuern und Missmanagement erzeugter Strompreis hat ursächlich keineswegs nur damit zu tun, dass Deutschland (oder gar die Bundesregierung?) die Welt zu retten versucht... Dass ebendiese Kostren gesenkt werden müssen - vor allem auch für den sogenannten Normalverbraucher (und nicht nur die Industrie) da stimem ich Ihnen voll zu.
zum Beitrag16.05.2026 , 15:28 Uhr
Da sehn Sie mal was Bubbles so anrichten können. Nicht nur beim Bubble-Tea... - Grins (ich mag keine Emodschies) Aber immerhin schön, dass Sie sich trotzdem in den real existierenden Irrsinn einklinken mögen...
zum Beitrag16.05.2026 , 10:54 Uhr
Meinen Respekt für diesen umfassenden wunderbar geschriebenen Artikel, der es schafft auch dem "bösen Chinesen" gerecht zu werden ohne in die üblichen Klischees abzutauchen... Und das Finale ist fast schon grandios. Danke!
zum Beitrag16.05.2026 , 10:38 Uhr
Wenn ich Sie aus dem Rhythmus - und zum Lachen - gebracht habe war mein Einwurf zumindest nicht völlig sinnlos... Dann jedenfalls (bei aller Wut) ein schönes Wochenende!
zum Beitrag15.05.2026 , 19:11 Uhr
Das fragen sich viele schon seit längerer Zeit. - Was half's?
zum Beitrag15.05.2026 , 19:10 Uhr
Ganz so sieht das leider aus. Was auch immer man macht - es gießt Wasser auf die gleiche Mühle...
zum Beitrag15.05.2026 , 18:44 Uhr
Selbstredend bin ich gegen jede gewaltsame Übernahme von Taiwan durch China. Genau wie gegen eine Übernahme Kubas durch Trump. Abgesehen davon wird hier in Europa wie auch in USA ziemlich locker über die Köpfe der Betroffenen hinweg geredet. Der Autor schreibt oben über ein gescheitertes Drohnenprojekt. Das dürfte nicht allein an der Kuomintang-Partei gelegen haben, sondern auch daran, dass die Bevölkerung Taiwans hochgradig uneins ist, wie sie sich zur chinesischen Politik verhalten soll. Selbstredend will vermutlich niemand gewaltsam "übernommen" werden. Aber bei einem Aufenthalt auf der Insel vor zwei Jahren wurde mir von Taiwanern sehr glaubhaft versichert, dass Zustimmung und Ablehnung in der Bevölkerung prozentual so dicht beieinander liegen, dass niemand wirklich weiß, was da überwiegt. Ergebnis: Das Thema wird im Alltag selbst in den besten Familien weitgehendst tot geschwiegen. Ich frage mich schon, ob gerade wir Europäer uns aus der Ferne für klüger halten sollten... Und wenn unsere Angst in diesem Zusammenhang vor allen den wichtigen Chips aus Taiwan gilt -prost Mahlzeit...
zum Beitrag15.05.2026 , 18:20 Uhr
Das liest sich logisch... Insbesondere bei Erdbeeren, die nur fast so aussehen wie Erdbeeren schon früher aussahen, aber nicht annähernd so schmecken, wie Erdbeeren früher schmeckten...
zum Beitrag15.05.2026 , 18:14 Uhr
nomen est omen... Zumindest manchmal...
zum Beitrag15.05.2026 , 18:03 Uhr
Ich schreib's mal so: Mehr als 30 Jahre nach dem Ende der DDR sollten "Rote-Socken-Kampagnen" eigentlich der Vergangenheit angehören. So wie der allergrößte Teil derjenigen bereits der Vergangenheit angehört, die sich zu DDR-Zeiten möglicherweise in irgendeiner Form schuldig gemacht haben. Schulze wird sich bewegen müssen, wenn er nicht im September Ex-Kurzzeit-Ministerpräsident genannt werden will.
zum Beitrag15.05.2026 , 17:56 Uhr
...und jetzt? Kommt da noch was zur Vollständigkeit? Sachsen-Anhalt bzw. die DDR-Bezirke Magdeburg und Halle waren nicht "kommunistisch geprägt". Bekanntermaßen war der Kommunismus das utopische Ziel, das es zu erreichen galt. Einen Zusammenhang erkenne ich allerdings nicht. Zustimmen muss ich Ihnen insofern: Eigentlich dürfte eine solche politische Kraft, wie die AfD. bzw. jener Mix, der sich dort zusammengefunden hat, nirgends Popularität erreichen...
zum Beitrag15.05.2026 , 17:51 Uhr
Schätze, daran hindert allein schon die Parteiprogrammatik. Bringen Sie doch mal eine Liste aus SPD und BSW zusammen - was soll da raus kommen? Wie sich Grün und FDP vertrüge hat man ja erst vor Kurzem werbewirksam beobachten können... Vielleicht wären da Parteilose (oder Parteiverleugnende?) ein Ausweg? Nööö, ich weiß es auch nicht.
zum Beitrag15.05.2026 , 17:46 Uhr
Nehmen Sie mirs bitte nicht übel: Der beinahe schon religiöse Eifer, mit dem Sie hier über den anderen Forsiten herziehen, kommt mir auch irgendwie zickig vor... Die Reihung Ihrer Sätze wirkt stellenweise so erregt - "Mann" kann es da schon fast mit der Angst bekommen...
zum Beitrag15.05.2026 , 12:35 Uhr
Taktisch wählen... Das Problem ist nur: Vielleicht schafft der clevere Taktiker damit ja zwei oder drei 4,8% Parteien. Dann fliegen ein paar zehntausend wichtige Wählerstimmen einfach so nutzlos in die Tonne, was ja nun völliger Unsinn wäre. Man kann ja schlecht vorher die ganze Stadt ablaufen um sowas zu organisieren...
zum Beitrag15.05.2026 , 12:31 Uhr
Magen hab ich schon. Im Ernst! Und richtig dolle... Ansonsten: Voll Ihrer Meinung...
zum Beitrag15.05.2026 , 12:29 Uhr
... wenn Sie da mit Ihrer Entzauberungshoffnung nur nicht zu optimistisch sind... Könnte ja sein, Meck-Pomm zieht da gleich. Dann wären's schon zwei. Und bedauerlich viele andere stehen auf der Kippe. Lassen Sie die Entzauberung mal etwas länger dauern - was alles kann man inzwischen kaputt machen? Sie übersehen, wie beharrlich der Wähler offenbar ignoriert, dass er mit seiner Wahl teils Politclowns und Toilettenschlägern Entscheidungsmacht verleihen würde. Wäre gar möglich, dass er sich auch mit denen solidarisch zeigt, wenn ihr Versagen eindeutig würde.
zum Beitrag15.05.2026 , 12:08 Uhr
Die FDP ist genau dort angekommen, wo sie hingehört. Ohne Lindner und seinen Sabotageblock wäre die letzte Regierung - unabhängig davon, dass die nicht eben helles Zukunftslicht verbreitete - nicht so dramatisch gescheitert, was wiederum der jetzigen den Weg geebnet hat und dadurch zu noch mehr Verdrossenheit geführt hat. Ich sehe nicht, dass man die Gelben dafür belohnen sollte, verstehe allerdings die Intention von Herrn Asmuth sehr gut.
zum Beitrag15.05.2026 , 12:02 Uhr
"Vielleicht sind seine Videos auch deshalb so erfolgreich bei der jungen Zielgruppe: weil allein durchs Zuschauen die Angst vorm Altern ein bisschen schrumpft." Als ich vor fünfzig Jahren noch zu einer denkbaren "jüngeren Zielgruppe" gehörte gab's solche kulturellen Highlights wie Klum oder Opa-Influenzas noch nicht. - Ulkigerweise hatte ich damals allerdings auch noch keine Angst vorm Altern... Nach meiner persönlichen Erfahrung beginnt die erst deutlich später. Aber: Sie ist durchaus berechtigt. Heute mehr denn je.
zum Beitrag15.05.2026 , 11:50 Uhr
Den MDR hätte man von mir aus auf die halbe Sendezeit reduzieren können. So alt werde ich gar nicht mehr, um mir das anzuschauen, was dort durchschnittlich auf die Mattscheibe geschickt wird. Um die eingesparten Tatorte und Polizeirufe hingegen ist's schon etwas schade. Das waren noch Qualitätsprodukte, die sich von dem ARD-Donnerstagseinerlei aus Urlaubsort-Kriminalschnickschnack meilenweit abhoben. Um es mit einem bekannten Medienaffinen zu sagen: "Lieber gar nicht senden als falsch senden..."
zum Beitrag15.05.2026 , 11:28 Uhr
Genau so isses... Angeblich sollten die Afd-Wähler sogar irgendwann auf einen Bierdeckel passen! Oder so ähnlich...
zum Beitrag15.05.2026 , 11:21 Uhr
Auf Letzteres würde ich an ihrer Stelle lieber nicht schwören - bloß, weil am Golf mehr Sonnenschein ist...
zum Beitrag15.05.2026 , 11:17 Uhr
Hähä, putzig... Diese 4,24% werden schon vor der Überweisung durch den vorherigen Abzug vom auszahlenden Amt auf etwa die Hälfte reduziert. Da bleiben dann oft so um die 20 bis 30 Euro im Monat übrig. Und am Jahresende kommt die Versteuerung und dezimiert die echte Auszahlung noch mal... Mal ganz abgesehen davon, dass 4,24% bei einer Mindestrente vieler vorheriger Geringverdiener mitunter kaum noch spürbar sein dürften...
zum Beitrag15.05.2026 , 10:52 Uhr
Na klar lassen wir sie - wir sind ja nicht die Gesinnungspolizei. Die sitzt anderswo. Unsereins weicht solchem Trubel halt aus, wo er kann. Und geht an anderen Tagen in den Harz wandern.
zum Beitrag15.05.2026 , 10:46 Uhr
Ich habe bezüglich eines erhofften Lerneffekts, der aus diesen und ähnlichen Tricksereien der Konzerne entstehen könnte, wenig Hoffnung... Oder ist jemandem aufgefallen, dass deutsche Autohersteller nach den vielen Abgasskandalen und ihren sehr speziellen Softwaremanipulationen keine Fahrzeuge mehr verkauft hätten? Spätestens da habe ich nicht mehr verstanden warum Konsumenten zu deutschen Autos "greifen", obwohl andere Fabrikate deutlich billiger - und häufig genug - sogar besser waren...
zum Beitrag14.05.2026 , 15:15 Uhr
"Die Autorin möchte vor allem bei gleichbleibendem Preis auch eine gleichbleibende Anzahl in der Packung..." Nein - zumindest schreibt sie selbst etwas Anderes: "Dass mein Lieblingseis geschmacklich eingebüßt hat, ist allerdings nicht das einzige und vor allem nicht das größte Ärgernis. Sondern, dass eine Packung nur noch drei statt vier Portionen enthält." Auch wenn er sich vermutlich drüber lustig macht hat Herr Stockmann schon richtig gelesen. Ich fand diesen enorm wichtigen Grund auch ein wenig putzig... Und natürlich haben Sie Ihrerseits recht, wenn Sie über die Maschen der Hersteller klagen.
zum Beitrag14.05.2026 , 14:01 Uhr
Glaube nicht so recht, dass sich die Intention von Herrn Saatçis und jene der Autorin wirklich vergleichen lassen. Auch mir stößt zwar gelegentlich auf, was sie betont: Mal sind alle, die Besonderes leisten, einfach nur Deutsche, mal kriegen sie keine Wohnung, weil ihr Name anders klingt. Oder sie eben anders aussehen. Was das eigentliche Problem der Autorin betrifft, dass sie über jedes vernünftige Level hinaus arbeitet: Da sehe ich keinen sooo großen Unterschied im Vergleich zu vielen anderen Arbeitnehmern. Mein eigener Ehrgeiz im Arbeitsleben hielt sich eher in Grenzen. Dennoch - wohl weil ich trotzdem stets unter den Besseren war - "spülte es mich" mehrfach in kleinere Leitungspositionen. Als ich jünger war habe ich das schadlos überstanden. Später allerdings hat es mich zwischen einem rücksichtslosen Chef und meinen Unterstellten, denen ich dessen Forderungen natürlich aufdrücken musste, regelrecht zerrieben. Die Folgen davon waren eine jahrelange Depression und eine Degradierung zum Arbeiter 0815... Heute, 20 Jahre später, weiß ich, dass mir damals nichts Besseres passieren konnte. - Also immer schön haushalten mit den begrenzten Kräften! Egal, ob Migra-Kid oder nicht...
zum Beitrag14.05.2026 , 11:22 Uhr
Habe selbst nie wirklich etwas Sinnvolles in solcher "Bollerwagen-Kultur" gefunden. Teilgenommen ohnehin nicht. Ich mag keine lächerlichen Männlichkeitsrituale, keine dumpf blökenden Horden betrunkener Herren (aber auch nicht die wild kreischender hochzeitsvorfreudiger Frauengruppen). Muss man deshalb also dieses "Zeichen" setzen, das außer taz-Lesern vielleicht ein paar hundert Passanten wirklich wahrnehmen? Von denen die Hälfte sich naturgemäß (wie bei jeder anderen Demo) fragt ob die Demonstrierenden keine anderen Probleme haben? Dass die etwas an den Tatsachen zum Positiven verändert steht ja eher nicht zu erwarten... Möglich sogar, dass sie selbst unter Wohlmeinenden eher das Gegenteil bewirkt. Angesichts einer ganzen Woge ähnlich klingender Artikel, die am liebsten eine ganze "Männerschaft" in volle Mithaftung nehmen wollen, sehe ich es eher wie @Höhlen!= weiter unten: Mit Pauschalisierung verschreckt man auch jene, die sonst eigentlich an der Seite der Demonstranten stünden - wenngleich ohne laut zu demonstrieren...
zum Beitrag14.05.2026 , 10:40 Uhr
War das mit den Arbeitsklamotten Satire? Bitte kennzeichnen...
zum Beitrag13.05.2026 , 15:17 Uhr
"Ich hoffe inständig darauf, dass wir Männer das Klamotten-Niveau wieder angehoben bekommen." Das hoffe ich auch, wenn ich so aufs "Stadtbild" schaue... Obs dafür aber Anzüge braucht, die häufig - sieht man mal von der Farbe ab - einer wie der andere aussehen? Ich fänd's schon hilfreich, wenn nicht ein übergroßer Teil der Jüngeren daher käme, als hätte er sein Zeug komplett aus der Wühlkiste gezogen...
zum Beitrag13.05.2026 , 15:12 Uhr
Einen Anzug habe ich zum letzten Mal bei meiner Jugendweihe (für Uneingeweihte: ähnlich Konfirmation, bloß auf Sozialismus) getragen. Fast 60 Jahre her. Fühlte sich krank an. - Aber wers mag... Steht halt meist nur Leuten, die sich auch wohl drin fühlen.
zum Beitrag13.05.2026 , 10:56 Uhr
Zugegebenerweise komme ich mit dieser Begriffsdefinition nicht so richtig mit. Wenn jemand seine Partnerin tötet, bringt er sie ja nicht in erster Linie ums Leben, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie (wie es eben oft der Fall ist) nicht mehr seine Partnerin sein will. Was in der Regel gute Gründe haben dürfte. Mag sich jetzt spitzfindig lesen - wie ist das dann bei Homosexuellen? Passiert dort sowas nie? Brauchts da eine spezifische Definition? Wäre das weniger verdammenswert, weil der Getöte keine Frau ist, sondern männlich? Nicht umsonst gibt es in Hinsicht auf die sogenannten Femizide Vorbehalte bei der Polizei einen eigenen Straftatbestand daraus zu machen. Aber natürlich gehören heimtückische Morde auch als solche bestraft - unabhängig von jeglicher Definition. Sowohl an Frauen als auch an Männern.
zum Beitrag13.05.2026 , 10:38 Uhr
Na das ist doch mal ein zutreffendes Statement! Seit ich Rentner bin weiß ich mit dem jährlichen Zuwachs um reale anderthalb bis zwei Prozent gar nicht mehr wohin...
zum Beitrag13.05.2026 , 10:31 Uhr
Weil mir bisher nirgends Kenntnis davon gegeben wurde, dass die neue syrische Regierung Israel angegriffen hätte vielleicht? Die,s umgekehrt aber durchaus der Fall war? Ehe die sich in irgendeiner Weise stabilisieren konnte. Würde Jordaniens König nicht alles dafür tun- und zwar recht repressiv - dass die eigene Bevölkerung und vor allem die vielen Millionen arabischer Flüchtlinge in ihren Lagern die Füße ganz still halten - Sie könnten sicher sein: Da bekäme auch Jordanien umgehend Post von der israelischen Luftwaffe.
zum Beitrag12.05.2026 , 15:09 Uhr
Ist auch andernorts üblich nicht alles mitzumachen, was sich irgendwelche Leute ausdenken und muss nicht per se falsch sein... Denke schon, dass Abgeordnete, die, wenn sie ihren Job ernst nehmen, erheblich aufwendiger und länger arbeiten als Durchschnittsbürger auch Anspruch auf eine höhere Entlohnung haben sollten als solche. Wie hoch die dann real ausfallen "muss" sollte freilich in einem sinnvollen Kontext stehen... Und nicht zwingend öffentlich ausgehandelt werden.
zum Beitrag12.05.2026 , 15:02 Uhr
Absolut. Jeder, der da nebenbei noch eine Anwaltskanzlei ernsthaft führt oder einen Großbauernhof leitet, hat nicht ausreichend Zeit sich um seinen staatlich bezahlten Job als "Volksvertreter" zu kümmern.
zum Beitrag12.05.2026 , 14:51 Uhr
Weiß nicht. Selbstredend eine gigantische körperliche Leistung. Andererseits aber auch eine ziemliche Verschwendung von nur für ein sehr sehr kurzes Zeitfenster geschenktem Leben. Insbesondere dann, wenn man all die zwingend notwendigen Vorbereitungstrainings einbezieht. Und das, was noch so dazugehört. Die Droge Sport an sich kenne ich und kann den aus immer besser werdender eigener Leistungsfähigkeit entstehenden "Sog" auch nachvollziehen. Gab eine Zeit, da wollte ich selbst mal nen Marathon laufen. Habe dann aber überrechnet wie viel Zeit mir das für andere Dinge stehlen würde. Nun laufe ich gelegentlich mal bei passendem Wetter nen Halben, was viel Zeit spart und dann wenigstens noch Spaß macht. Ja klar: Das Durchhaltevermögen dieses Mannes ist unfassbar. Aber ob das noch Selbstoptimierung ist oder doch eher schon das Gegenteil? Sich ein Beispiel dran zu nehmen kann jedenfalls heftig ins Auge gehen. - Oder besser: ins Knie...
zum Beitrag12.05.2026 , 14:06 Uhr
Bringt es aus meiner Sicht bestens auf den Punkt. Mann/ Frau kann ein ganzes Erzieherleben in Panik damit verbringen irgendwo oder irgendwann an einem falschen Knopf zu drehen. Kann aber einfach auch das Beste geben, das die eigene Vernunft und Menschlichkeit zulässt. Und dann sehen wir weiter.
zum Beitrag11.05.2026 , 19:05 Uhr
Nun - da ich hier offenbar nur polemisiere - Sie aber bereits eine Lösung zu haben scheinen (aufgrund des geistig gesünderen Umfeldes?) können Sie den Ostlern doch gewiss auf die Sprünge helfen? Nöö - ich gehe ganz sicher nicht davon aus, dass ein AfD-Wahlsieg Ihr Wunsch wäre - bei der CDU Zentrale weiß ich das nicht so genau, angesichts diverser dort getroffener Entscheidungen der letzten Monate.
Ansonsten muss ich Deep South leider recht geben, dessen letzten Satzabschnitt Sie genauso gekontert haben, wie er wohl erwartet hat: "...entspringt genau dieser Arroganz, die viele Menschen dort in ihre Wagenburgmentalität treibt..." Ja, allzu viele wissen überhaupt nicht, was sie mit Äußerungen dieser Art anrichten. - Zum Glück ist unser aller Wirksamkeit auf solch kleiner Plattform eher gering.
Was den deutlich geringeren Zulauf in Ihrer Nachbarschaft angeht - ich fürchte: noch...
zum Beitrag11.05.2026 , 17:13 Uhr
Nanu - warum so empfindlich? Doch doch, ich lese schon recht aufmerksam... Nein, Sie haben nicht gefordert jemanden zu entmannen. Zugegeben. Deswegen die Anführungsstriche. Aber die gängige Programmatik "Wir müssen unbedingt über Männer reden" (denn die sind schon immer allen Übels Wurzel - und das kriegen wir alle gemeinsam weg...) stößt mir langsam schwer auf. Ganz einfach, weil man vielleicht über Männer reden muss - dann aber über eine eher kleine Minderheit. Da müsste man dann genauso dringend auch über trinkende Autofahrerinnen, bösartige Vorgesetzte u.a. reden.
Auch ich plädiere s. o. (als jemand der nie ein Auto besaß) absolut für weniger Auto - halte das aber für eine Illusion. Und: Ebenfalls mal richtig lesen! (s. o.: "Insofern bin ich diesmal durchaus bei Frau Schwarz...") - Ich schreibe ziemlich offensichtlich nicht gegen Poller an, sondern dagegen sie als Allheilmittel anzusehen. In meiner geschilderten Straßensituation wären sie z. B. schlicht unmöglich, weil die Parksituation und die Straßenbreite sie nicht zuließen. Post und Müllabfuhr nutzen generell - allerdings langsam fahrend - Teile des Bürgersteigs... Nicht jede Straße ist so breit wie die Grimmaische.
zum Beitrag11.05.2026 , 15:21 Uhr
Die Kommentare weiter unten zu lesen ist extrem beruhigend - angesichts des Anspruchs, den der Autor hier an die Männerwelt richtet...
Gibt allerhand "Moden", denen man sich sogar auf Teufel komm raus entziehen sollte. Zum Beispiel diese hellgraue "Knastwäsche", die jetzt ganz selbstverständlich allenorts getragen wird, gern mit ausgebeultem Hintern, unterm Bauch hängend und angeschmuddelt. Oder Bekleidung, die modehalber schon vorm Verkauf zerstört wird... Und sind die persönlichen Körperabmessungen erst einmal jenseits von Gut und Böse angelangt, verhilft der edelste Anzug in der Regel auch beim Wohlmeinendsten nicht mehr zu gesellschaftlichen Höhenflügen.
zum Beitrag11.05.2026 , 15:09 Uhr
Vermutlich will Forist II_Leopardo das nicht... Aber was stimmt, stimmt nun mal. Die meisten Citywandler in Highspeed-Trainingsschuhen sehen schlicht aus als seien sie besonders ungeschickte Hochstapler. - Nur sagt ihnen das kein Verkäufer vorher...
zum Beitrag11.05.2026 , 14:42 Uhr
Hier entsteht der Eindruck als müsse Knabe - sofern Mann/Frau nicht ausdrücklich stark und vor allem rechtzeitig mit Erziehung gegenlenkt - mit beinahe tödlicher Sicherheit zum Gewalttäter werden. Ich kann mich nicht erinnern, dass solches bei meiner Erziehung explizit ins Auge gefasst wurde - freiwillig gewalttätig war ich dennoch nie. Nicht einmal gegen mein eigenes Geschlecht. Freilich bin ich noch in Zeiten aufgewachsen, als Prügeleien nicht so extrem ausarteten wie heutzutage...
Eher klein und schmal als Kind, schon früh mehr mit Augen für Kunst und Ästhetik, gehörte ich im Zweifel zu den Unterlegenen. Manchmal hat es dann den Unterschied gemacht aus machtloser Wut heraus mal den Stärkeren "auf die Nase" zu hauen. Was für den so absolut unerwartet kam, dass der los ließ, daraus tatsächlich - war er fair -ein Respekt entstand.
Irritierend für mich, dass derzeit in vielen Artikeln der Eindruck erweckt wird, dass "Mann" automatisch irgendwo schon gewalttätig sein muss. Wenn nicht generell per Faustrecht, dann zumindest mittels Fahrzeug, zu Haus oder wenigstens in seiner "wilden Phantasie", die stets ausbrechen könnte. Nee Leute, so einfach kanns dann doch nicht sein...
zum Beitrag11.05.2026 , 12:29 Uhr
"Vielleicht wäre es sogar ganz gut, wenn die AfD in einem relativ unwichtigen Bundesland wie Sachsen-Anhalt mal ans Ruder käme..."
Hat die CDU-Parteizentrale Sie diesbezüglich bereits eingeweiht oder fänden Sie das nur ganz persönlich okay? In der frommen Hoffnung Gröberes zu vermeiden?
Ich selbst lebe in ebendiesem "Versuchsfeld", habe nicht die Absicht das kurz- oder mittelfristig zu verlassen und möchte es deshalb denn doch lieber nicht drauf ankommen lassen... Könnte sein, Ihre erhoffte Entzauberung käme nicht schnell genug in Gang...
zum Beitrag11.05.2026 , 12:05 Uhr
Es ist nicht notwendig in einem so kurzen Artikel mit eng begrenztem Thema umfassend zu erwähnen, was in dessen Zusammenhang nicht wirklich eine Rolle spielt. Zumal ihre Zusammenfassung letztlich Jedermann/frau nichts Neues ist. Im Übrigen sehe ich nicht "...dass so gut wie alle Gegner Israels... diesen Staat von der Landkarte tilgen wollen...". Das mag durchaus lange Zeit der Fall gewesen sein, zuletzt standen die Zeichen eher auf Entspannung. Wenngleich nicht von Seiten Israels, das ringsum alles bombardiert, was unter Umständen irgendwann mal einer anderen Nation oder Völkerschaft von Nutzen sein könnte...
Und: Nein - ich bin kein Antisemit oder leugne obiges Existenzrecht.
zum Beitrag11.05.2026 , 11:16 Uhr
Nachdem schon vor einigen Tagen ein Herr Redakteur ganz dringend über Autos und Männer reden wollte, befürchtete ich hier anfangs den puren Neuaufguß des gleichen Themas wieder zu finden. Zum Glück will seine Berufskollegin weniger die Männer "entmannen" als das Auto aus der Stadt verbannen. Mit dem Ziel mehr Sicherheit unters Volk zu bringen. Löblich. Dass es innenstädtisch ruhiger werden könnte (und sollte!) ist unbestritten. Aber alle Verpollerung von Innenstadtzentren wird keinen echten Sicherheitsgewinn bringen, wenn Täter mit Vorsatz handeln. Ich sehe vor meiner eigenen Haustür täglich vielfach wie schnell eine PKW-Hälfte halt über den schmalen Fußweg gelenkt wird, wenn voraus die Fahrbahn enger wird, weil grad jemand ausparkt. Oder halt als zu langsam empfunden wird. Einmal oben bleibt Mann/Frau gern gleich mal fünfzig Meter weit drauf - trat ja vorher auch niemand aus irgendeiner Haustür. Insofern bin ich diesmal durchaus bei Frau Schwarz - während ich ihrem allzu plakativen Kollegen meine Zustimmung verweigert hätte. Doch angesichts dessen, dass Gemeinden sich nicht einmal auf Tempo 30 innerstädtisch einigen können, ist das wohl ein Thema für eine sehr ferne Zukunft...
zum Beitrag09.05.2026 , 19:35 Uhr
Warum nicht? - Ich male, um mir wenigstens Teile der Verzweiflung aus dem Kopf zu schaffen, die mir unsere, sowie fremdländische Politiker aller Coleur alltäglich aufs Gemüt laden... Auf der Wand meines Hausflurs tummeln sich unterm Dach inzwischen deutlich mehr als zwanzig aktuelle oder inzwischen "historisch" gewordene politische "Weltentscheider" auf gut sechs Quadratmeter Fläche. Könnte sein, dass da auch unser aller Kanzler eine kleine Randrolle spielt... Leider verschafft diese Form der Verarbeitung nur kurz Erleichterung. Denn dann kommt garantiert wieder der Gruselclown aus Washington des Weges...
zum Beitrag09.05.2026 , 10:35 Uhr
In der einstigen DDR war ein echtes Verweigern nicht möglich. Alternativ bekam man die 18 Monate Pflicht eben als Spatensoldat aufgedrückt, was eher noch schlimmer war, der zu erwartenden Schikane wegen. Ich kenne nur einen persönlich, der sich das damals antun ließ. Der hatte dennoch und ebendeswegen meine vollste Hochachtung.
Selbst "durfte" ich mit Reserve insgesamt 21 Monate abdienen. In dieser Zeit habe ich so viele Grenzdebile unter meinen Vorgesetzten aller Dienstgrade erlebt, dass ich jedem nur davon abraten kann sich zum Militär und damit unter irgendeine Befehlsgewalt zu begeben. Und erzähle mir keiner das sei in einer demokratisch geführten Armee natürlich ganz anders...
Insofern habe ich vollstes Verständnis für jeden, der sich von vornherein dem ganzen Procedere verweigert. Würde ich heutzutage wahrscheinlich genauso machen. Sich als Außenstehender, von dieser Maßnahme "Nichtbedrohter" darüber zu erregen ist mir zu einfach. Egal was man den Verweigerern unterstellt. Jeder Tag, an dem ein Mensch nicht selbst über sein Tun und Lassen bestimmen kann, ist für die allermeisten letztlich vor allem verlorene Lebenszeit.
zum Beitrag04.05.2026 , 17:54 Uhr
Langsam reicht's!
Immer sind's regelrecht schon reflexhaft "die Armen", denen es gerade mal wieder an den Kragen, respektive ans Portemonnaie, geht! Erst bei den Kippen, jetzt bei den Zuckerwassern...
Nein - es geht hier allen an die Brieftasche, die überdimensional ungesund konsumieren. Um die rein optischen Auswirkungen solchen Lebensstils zu sehen muss Mensch nur mal durch unsere Einkaufsmeilen gehen. - Das Ergebnis sieht inzwischen schon fast so aus wie bei Onkel Donnie in Amerika. Doch, ich denke schon, dass es sinnvoll ist den Zuckerkonsum von uns allen zu senken. Gern schon über Druck auf die Produzenten, man kann ja leider nicht alles genz einfach umgehen, wo zuviel Zucker drin (ver)steckt ist.
Grade erst vorgestern habe ich im Restaurant mal einen Tonic bestellt. Und war schon beim ersten Schluck entsetzt, wie süß das Zeug war. - Was'n Leichtsinn!!!
Tja, zu Hause trinken wir sowas tatsächlich gelegentlich auch. Aber mit Wasser verdünnt, ungefähr zu zwei Dritteln, gelegentlich mehr...
zum Beitrag04.05.2026 , 17:30 Uhr
Wenn der Mensch Tieren nette Vornamen gibt ist es offenbar um den rationalen Verstand seiner Spezies geschehen...
Ich stelle den guten Willen vieler Mitfühlender nicht einmal in Abrede. Aber was in diesem Fall vor den Augen einer staunenden bis entsetzten Öffentlichkeit zelebriert wurde war in vielen Fällen letztlich Selbstdarstellertum erster Güte. Da scharten sich die "Selfmade-Experten" um das zu bedauernde Einzellebewesen, fast jeder mit sehr eigener Agenda. Bis zum Schluß ist nicht wirklich nachvollziehbar ob man den Wal nicht doch besser sich selbst überlassen hätte... Ja - hatte schon Gründe, wenn anderswo geschrieben stand, dass man sich in Europa über uns amüsierte...
zum Beitrag03.05.2026 , 18:40 Uhr
Die so beschworene Freundschaft hat es wohl genauso wenig gegeben, wie die zwischen normalen DDR-Bürgern und Sowjet-Soldaten weit verbreitet war. Und gerade gucken deutsche Transatlantiker ganz verwundert, weil sie auf Teufel komm raus bis zuletzt dran glauben wollten... Eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Das Erhalten weltweiter Dominanz von sicheren Stützpunkten aus. Der Fuß in Europa. Und vermutlich nicht freundlicher als anderswo auch, wo fremde Truppen stehen. Gerade machen die Araber am Golf ihre Erfahrung wie nützlich sowas mitunter sein kann...
zum Beitrag03.05.2026 , 18:32 Uhr
Ja, irgendwie egal. Es wird sich Ersatz finden lassen.
Als im deutschen Osten plötzlich dreieinhalb Millionen vorher Beschäftigte arbeitslos dastanden gings doch auch wieder aufwärts. Nur vermutlich viel langsamer als es in den betroffenen Regionen beim Abzug unserer amerikanischen Lichtgestalten der Fall sein würde.
zum Beitrag03.05.2026 , 18:26 Uhr
"Fortgesetzt vom alten Fritz..."
Dann aber nur sehr sehr versehentlich. Dafür wärs zum ersten Mal, dass ich ihm applaudieren tät...
Bis vor ein paar Tagen war Merz nur der Mann, dem Onkel Donni immer mal das Knie tätscheln kann, wenn Melania ihm grad wieder die Hand verweigert hat.
Nur sollte man seine Sprüche eben nicht zu hoch hängen: Trump hat gemeint unser aller Kanzler habe keine Ahnung, wovon er spräche. Ich habe hingegen den Eindruck, dass Trump seinerseits keine Ahnung hat. Und zwar sowohl von jenem, das er gerade eben gesprochen hat, als auch von jenem, das er als Nächstes in die angstvoll besorgte Welt setzen wird. Dauerhaft blanker Speicher irgendwie...
zum Beitrag03.05.2026 , 17:37 Uhr
Och je - hier oben siehts noch aus, als wollten Sie nur ein aus Ihrer Sicht sinnvolles Argument anführen. Liest man bis nach unten durch scheint's einfach nur um Recht haben zu gehen. - Egal wie... Ja, der Rauch steigt "in der Regel" nach oben. Die Regel kennt aber allerhand Ausnahmen. Luftzug, sogenannter Wind gehört dazu. Da "profitiert" oft der Nichtraucher mehr von der Kippe als der Raucher. Gelegentlich ist auch die räumliche Situation einfach zu eng für friedliche Koexistenz. Und dann muss Mensch nicht zwingend Asthmatiker sein, um den stinkenden Rauch vom Nachbartisch beim Essen als höchst unangenehm zu empfinden. Ich kenne diese Situation zur Genüge. Nicht immer hat der Nichtraucher die Wahl in ein "Drinnen" zu gehen. Und spätestens in solchem Falle wäre der Raucher ein besserer Mensch würde er - zumindest, wenn am Nachbartisch gegessen wird - seinem eigenartigen Hobby eine Weile entsagen... Insbesondere dann, wenn der Nichtraucher bereits vor ihm da war. - Denn dann hat der sich wahrscheinlich seinen Platz entsprechend der vorhandenen Umgebungsluftqualität ausgewählt...
zum Beitrag01.05.2026 , 20:47 Uhr
Hab mit 17 angefangen, wusste schon da: Das muss wieder aufhören. Verhältnismäßig teuere Macke (20 Stück ca. 3 Mark/ DDR) sehr ungesund auf jeden Fall.
Das Wichtigste ist ein wirklich ERNSTHAFT angestrebtes Ziel. Und der echte Wille es auch zu erreichen. Mein guter Anlass war die Geburt unserer Tochter. Mein Alter damals 26. Zielzeitrahmen: Ein halbes Jahr. Langsam gesenkter Konsum, beginnend bei etwa 15 bis 20 Stück pro Tag.
Die letzte Kippe nach einem Monat ohne, das halbe Jahr war vergangen, schmeckte schon nach wenigen Zügen eklig. Da wusste ich, dass ich drüber weg war. Hatte tatsächlich jahrelang Alpträume, in denen ich rückfällig wurde. Wirklich fertig damit ist man erst, wenn einen der Rauch der Anderen richtig stört.
Ich halte mich nicht unbedingt für besonders charakterstark. Hatte mehrere gute Gründe, den passenden Anlass. Und wollte das Laster einfach loswerden.
Ich glaube: Wenn ich das ohne Hilfe geschafft habe, können die meisten anderen das teure Hobby ebenfalls aufgeben. Es gibt nicht vieles, das so lächerlich ist, wie erwachsene Menschen, die ohne Nutzen ein glimmendes Stäbchen zwischen den Lippen balancieren. - Einfach mal aus dem Blickwinkel betrachten...
zum Beitrag30.04.2026 , 12:52 Uhr
Der Fahrer ist schwerer geworden? Haben Sie uns alle heimlich gewogen? Die Handkraft lässt gewaltig nach? Was ist denn das für krudes Zeug?
Ich bin Ü70 - wenn ich meine verbliebenen "nachlassenden" Handkräfte unüberlegt auf die E-Bike-Bremsgriffe einwirken lasse fliege ich über den Lenker! Ruckartig. Selbst bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten. Und dafür bräuchte ich mich keineswegs anzustrengen. - Einfach mal ausprobieren sowas... Kann natürlich sein, dass das dann nur daran liegt, dass ich seit 50 Jahren zwischen 68 und 66kg Körpergewicht pendele und nicht schwerer geworden bin...
zum Beitrag29.04.2026 , 22:05 Uhr
Man kann sich zum Thema Erbschaften ja in allerhand Klein-Klein verlieren. Dann kommen hier vielleicht tausend Kommentare zusammen. Und das ist ganz gewiss nicht nur Ihrem Engagement in dieser Rubrik geschuldet. Letztlich geht es doch aber um jene Größenordnungen, die fern aller vernünftigen Maßstäbe sind.
Kein Staat der Welt sollte zulassen, dass Menschen wie Elon Musk über ihr explodierendes Vermögen solche immense Macht erlangen können. Und selbst der edelste, der moralischste Erblasser könnte niemals sicherstellen, dass solche Riesenvermögen später keinen irreparablen Schaden anrichten.
zum Beitrag29.04.2026 , 21:56 Uhr
Ich weiß nicht ob man ihre vermieteten Immobilien als leistungsloses Einkommen bezeichnen kann. Wäre aus meiner Sicht nur der Fall, wenn Sie die weder instand halten noch modernisieren. Und zuvor geschenkt bekommen haben. Ein entfernter Bekannter von mir besitzt im Ruhrpott so ein paar versprengte Gebäude. Der hat ganz gut damit zu tun, dass die auch vermietbar bleiben.
zum Beitrag29.04.2026 , 21:46 Uhr
Vergessen Sie's - er versteht's schlicht nicht.
zum Beitrag29.04.2026 , 21:43 Uhr
In Summe ging die über die Jahre bis heute ganz schön nach hinten los. Und es sieht leider mächtig danach aus, als würde das noch deutlich schlimmer werden...
zum Beitrag29.04.2026 , 21:10 Uhr
"... die Unbeliebtheit von Radfahrern..."
Den finde ich großartig!!! - Ist Ihnen schon eine Verkehrsteilnehmerart aufgefallen, die hier in den Kommentaren richtig beliebt ist?
zum Beitrag29.04.2026 , 21:04 Uhr
...Vermutlich alles während der 20sec zwischen Einparken und Tür-Öffnen-Wollen penibelst überprüft? Und regelrecht kriminalistisch zu Ende gedacht (Gastronomie - Kunststoff usw.).
Ich gebe Ihnen recht, dass ich als Radfahrer immer damit rechnen sollte, dass in einem haltenden Gefährt jemand sitzt, den ich durch die Scheibe nicht wahrnehme. Und dass ich dementsprechend einen Bogen um das Fahrzeug fahren muss. Diese mörderischen Türöffnungsversuche sind ja durchaus bekannt. Aber all das ändert schlicht gar nichts an Ihrer rechtlichen Mitverantwortung im Unfall.
zum Beitrag29.04.2026 , 20:40 Uhr
Ja dann sperren wir doch einfach den "Wirtschaftsfaktor" für all das private Gedöns - oder?
Nach dieser Einlassung möchte ich gar nicht sooo genau wissen wo Sie die Expertise in Sachen Maut und Mineralölsteuer hernehmen. Dürfte schwierig werden nachzuweisen, ob nicht doch mehr anderswo entfremdete Steuermittel in Straßenbau und Erhaltung oder Subventionierung von Autobauern, -käufern geflossen etc. sind...
zum Beitrag29.04.2026 , 20:32 Uhr
Hat jemand anders als der Güterzugführer an einem Bahnübergang "sein Recht", das er dort durchsetzen wollen könnte?
zum Beitrag29.04.2026 , 20:29 Uhr
E-Bike-Verbot ab 65...
Können wir machen. Dann möchte ich aber auch keine über 65jährigen mehr in Fahrzeugen der Größenklasse SUV sehen. Oder in Geschossen, die 200km/h erreichen.
Ich bin täglich Zeuge, wie sich nicht nur ältere Menschen kaum mehr alleine und selbständig aus ihren Karossen hieven können, weil zu schwer, zu ungelenkig, zu schwach auf den angewachsenen "Rädern"...
Ja, Zustimmung: Es sind erschreckend viele E-Bike-Fahrer unterwegs, die nicht wissen, was sie da tun. Aber das hat nicht zwingend etwas mit dem Alter von 65 Jahren zu tun...
zum Beitrag28.04.2026 , 17:15 Uhr
Nein - kann sich ganz gewiss nicht jeder leisten. Manche behaupten sogar, dass selbst die 5 ohne Nullen ihnen nicht möglich wären. Und nur um die ging es mir an der Stelle.
Denen kann auch kein Kanzler was pflichtgemäßes diktieren.
Dass eine langfristigere Lösung her muss, als der alte Adenauer-Klassiker mit den Leuten, "die immer Kinder kriegen", ist unstrittig. Nur sollte das dann auch gerade dieser Gruppe mit den niedrigen Renten helfen...
zum Beitrag28.04.2026 , 17:07 Uhr
Häh???
zum Beitrag27.04.2026 , 17:36 Uhr
Solche gabs im Osten auch. Ohne Kirche allerdings, nur die Gemeinde gab ihren Segen. Hat sogar in dem mir bekannten Fall auf kleinem Dorf gut funktioniert. Allerdings nur solange die Jugendlichen, die die Räume renoviert und instangehalten haben, selbst dabei waren. Die "next generation", vermutlich nur zwei oder drei Jahrgänge jünger, fand das Erbe ihrer Vorgänger nicht zwingend erhaltenswert. Und das wars dann...
zum Beitrag27.04.2026 , 16:25 Uhr
Ich verstehe überhaupt nicht, warum hier so lang und breit über alle erdenkbaren Probleme von Aktien, deren Anlage in Rüstung, die Risiken und Gewinne, debattiert wird...
Ist nicht eigentlich das Hauptproblem, dass Geringverdiener und andere mit Mindereinkommen Gesegnete überhaupt nicht das Geld dazu haben in Aktien einzusteigen? - Doch ich weiß, dass man in Fonds auch Kleinbeträge anlegen kann. Wäre nur sinnvoll, wenn das jedem auch durchgängig möglich ist. - Reicht unser aller Kanzler der Herzen im Zweifel all jenen, die ein zu niedriges Einkommen dafür haben, eine Art "Vorrente" rüber? Zwecks sofortiger Anlage?
Einmal dabei: Bei mir selbst wäre gerade mal wieder nicht der Zeitpunkt Depots aufzulösen. Etliche Prozent im Minus innerhalb der letzten Monate. Schuld daran ist zu großen Teilen der gute Onkel Donald aus Amerika. Und da dergleichen seit der Jahrhundertwende schon mindestens dreimal in ähnlicher Form passiert ist sind die Risken für Anleger keinesfalls zu unterschätzen. - Zumindest dann, wenn man nicht die Wahl hat: Ob abheben oder liegen lassen...
zum Beitrag25.04.2026 , 16:05 Uhr
Jo - und dabei war der eigentliche Hauptgrund - der Saboteur Lindner nämlich - schon vorher längst weg...
Schaun Sie sich an, was wir stattdessen haben...
zum Beitrag25.04.2026 , 16:02 Uhr
Und nicht nur ihr Frauen braucht dafür alle Verbündeten, die ihr kriegen könnt!
Zustimmung!!!
zum Beitrag25.04.2026 , 12:20 Uhr
Sorum oder sorum, das ändert auch nix dran, dass der Satz falsch ist - schaun Sie mal auf Rikard Dobos, der nur acht Minuten nach Ihnen schrieb... Wenn wir schon mal bei Wortklaubereien sind.
Man könnte an dieser Stelle z.B. noch auf Täterinnen bei Schockanrufen, Taschendiebstählen, weibliche Jugendgangs in Ballungsgebieten verweisen usw.
Auch wenn das selbstredend nichts daran ändert, dass wir Herren statistisch überrepräsentiert sind. Und natürlich besonders immer dann, wenn es um körperliche Gewaltdelikte geht.
zum Beitrag24.04.2026 , 18:29 Uhr
"Der eine... dem anderen..." Jetzt haben Sie es ihnen aber gegeben allesamt, den offensichtlich komplett schwachmatigen Angehörigen eines Problembärengeschlechts...
Kann es sein, dass Sie manchmal vorher schlecht hinschauen, bei der Auswahl Ihrer angedachten Partner? Vielleicht unter der falschen Klienteladresse suchen?
Aber zugegeben: Schnitzelrestaurant wäre jetzt auch nicht wirklich meins...
zum Beitrag24.04.2026 , 18:20 Uhr
Da sind Sie vermutlich verdammt nahe dran am Problem.
zum Beitrag24.04.2026 , 17:05 Uhr
Abbezahlte Immobilie ist verdammt relativ. Versuchen Sie mal eine zügig zu Geld zu machen, die im Landkreis Mansfeld Südharz liegt, dabei nicht auf wirklich allerneuestem Standard ist und noch dazu auf einem Dorf liegt. Da geraten Sie in Gefahr schon dafür zahlen zu müssen um überhaupt einen Käufer oder Makler zum Anschauen zu bewegen. Für das, was ein wirklich kleines Anwesen im Speckgürtel von München oder Potsdam kostet, bekommen Sie hier einen ganzen Straßenzug. Und nicht nur im erwähnten Landkreis. Die vermutlich bevorstehende Übernahme Sachsen-Anhalts durch die A+D wird das Ganze wohl zusätzlich verschärfen. Warum? Das Angebot übertrifft angesichts massiven Leerstands halt wesentlich die Nachfrage. Und was zwischen 1970 und 1990 erbaut wurde hat der Eigentümer später halt genutzt und selten renovieren können, weil im Umbruchzeitraum das Geld nicht da war. Nach 2000 waren die meisten Besitzer solcher Gebäude nah an der Rente und nur daran interessiert solange wie möglich wohnen zu bleiben.
zum Beitrag24.04.2026 , 16:53 Uhr
Klar - wir sind sowas von vermögend...
Vielleicht haben Sie mitbekommen, dass ich von ostdeutschen Verhältnissen geschrieben habe? Wohl eher nicht? Tschuldigung...
Jedenfalls bleibt mir schleierhaft, auf welcher Grundlage Sie davon ausgehen, dass unter DDR-Verhältnissen durchgängig Vermögen angesammelt werden konnte... Selbst ein echt nennenswertes wäre zur Währungsunion auf Kleingeldniveau eingedampft worden.
Und dass unser gemeinsames Rentner-Haushaltseinkommen weit unter dem durchschnittlichen Verdienst der arbeitenden Bevölkerung liegt (zumindest, wenn es sich um zwei Arbeitende handelt) versichere ich Ihnen auch gern eidesstattlich.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:55 Uhr
Das können sämtlich nur welche aus dem Osten gewesen sein - die sind doch sowas von berühmt dafür, dass sie nix selber machen wollen...
Läge doch nahe, oder? (Ach ja, sicherheitshalber: das war ironisch gemeint...)
zum Beitrag24.04.2026 , 10:43 Uhr
"...dürften Kinderlose gar keine Rente bekommen..."
Das ist einfach so beknackt argumentiert, da verbietet sich eigentlich jede ernsthafte Antwort... Ich könnte jetzt den vom Captain und Budzylein bereits erwähnten Gründen, die das sichtbar machen, noch weitere hinzufügen. Aber einen nennenswerten Sinn sehe ich darin nicht.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:31 Uhr
Extremfälle? Meine Frau und ich haben sehr früh schon (gleich nach der "Eingemeindung" West) begonnen alle denkbaren Vorteile über Arbeitnehmersparzulage u. Fondssparen genutzt. Als ohnehin immer schon sparsamer Haushalt ist es uns gelungen bis zur Rente noch einen erklecklichen Betrag zurückzulegen. In unserem ehemaligen Kollegenumfeld sind wir damit vermutlich eher privilegiert. - Von Ihren kolportierten 319.000 Euro bleiben wir dennoch meilenweit entfernt. Mag sein, dass diese Statistik nicht allzusehr verfälscht ist. Im Osten sind dennoch eher solche Summen Extremfälle...
Am Rande: Meine Mutter hatte vor nur vier Jahren noch das Glück durch die Pflegestufe außer ihrer Rente nur ein paar Hunderter monatlich zuzahlen zu müssen. Furchtbare Angst davor, dass ihre niedrigen zweistelligen Rücklagen aus dem Arbeitsleben zweier Rentner vor ihrem Tode zu Ende sein könnten, hatte sie trotz meiner gegenteiligen Beteuerungen dennoch. Sie musste es nicht mehr erleben. Heute, nur wenige Jahre später, wäre das viel schneller gegangen...
zum Beitrag23.04.2026 , 18:06 Uhr
"Wäre es nicht sogar besser im Kriegsfall eher dieses Risiko zu haben statt eine problemlose Flächenbombariedrung zu gewährleisten?!"
Was'n das jetzt für ein Unsinn?
Wir bauen jetzt also alle zwei Dutzend Quadratkilometer ein Kernkraftwerk hin, weil das auf keinen Fall bombardiert wird und das Dorf daneben dann sicher ist?
zum Beitrag23.04.2026 , 17:43 Uhr
Merz? - War da mal was?
Klar - das war der Typ mit dem Bierdeckel! Irgendwann im vorigen Jahrhundert. Seitdem sind die Probleme gewachsen, respektive auch ganz andere geworden. Die Fähigkeiten zur Problembewältigung sind ihm freilich eher abhanden gekommen, der Wille wohl ohnehin.
So es beides jemals ernsthaft gab...
zum Beitrag23.04.2026 , 14:28 Uhr
Ich mach mir hier jetzt gewiss keine Freunde. Ich fliege nämlich in den Urlaub. Und von Jahr zu Jahr mit weniger Scham.
Ja, sowas wie Scham hatte ich tatsächlich mal. Und gar nicht so wenig. Aber dann haben mir viele Leute in meinem Umfeld gezeigt, wie cool es ist täglich mit dem SUV 100m zur Brötchentaste zu fahren. Oder besser noch mit nem Rangertruck. Gern auch jüngere Leute mit gesunden Beinen. Und da sind da all die Nachwachsenden - vermutlich kann man nicht einmal die Friday-Demonstrierer komplett davon ausnehmen - die mir täglich beweisen, dass eine einzige Minute ohne Hosentaschengehirn und endloses Streaming einfach nicht lebenswert sein kann...
Ich weiß, dass Fliegen dem Klima schadet. Aber meine Urlaubsziele liegen im sehr hohen Hochgebirge. Und das kommt nicht zu mir. Leider.
Wenn jetzt jemand vielleicht Trost braucht, ob solch schlechter Nachricht anstelle eines enorm schlechten Gewissens: Ich bin über 70, fliege also nicht mehr sehr lange. Und habe dafür meinerseits ein Leben lang nie ein Auto besessen. Oder ein Taschentelefon. Kann sogar sein, dass sich das mehr als ausgleicht...
zum Beitrag19.04.2026 , 16:10 Uhr
... und jede Menge ebendieser Künstler hungern sich von Auftrag zu Auftrag... Schauspieler, Maler, Bildhauer.
Genauso pauschal, genauso zutreffend. Hierzu brauchts eigentlich keinen Kommentar. Reich geworden sind von "ihrer eigenen Hände Arbeit" ein paar Leute mit den cleveren Galeristen und Agenten - oft genug unabhängig von der Qualität manches Werks.
zum Beitrag19.04.2026 , 15:59 Uhr
Letzteres frage ich mich auch. Und zwar von Tag zu Tag mehr... Wenns nicht so endgültig sein könnte: Was kann die blaue Truppe eigentlich noch verschlimmern? Hat das alles noch Sinn, wenn uns die Regierenden ja ohnehin den Bach runterschicken wollen?
zum Beitrag15.04.2026 , 21:57 Uhr
...genauso habe ich mir das vorgestellt...
"Deutsche Jugend bestes Streben unsres Volks in dir vereint..."
zum Beitrag14.04.2026 , 13:58 Uhr
Als Kind habe ich viel SF gelesen und fand "je ferner von allem, was ich kannte und je komplexer erzählt, desto besser" auch immens spannend.
Lässt arg nach, wenn man sich als Erwachsener mit der Realität beschäftigt. Diese Träumerei kostet halt nicht nur Milliarden, die anderswo auch meiner Meinung nach sinnvoller eingesetzt wären (dabei geht es nicht zwangsläufig um den nur beispielgebenden Welthunger). Es ist halt auch so, dass unsere Träumerei sich vor allem auf wenige, teils romantisierende Fotos und Viedoschnipsel der vergangenen Expeditionen stützt. Die aber bilden die tagtägliche Realität in einer höchst beengten Raumstation vermutlich nicht wirklich ab. Da ist sicher nicht rund um die Uhr eitel Freude und Sonnenschein - trotzdem die Mitflieger natürlich hochspeziell gecastet und ausgebildet sind. Was es real bedeutet unter solchen Umständen Wochen zu verbringen, das wissen bisher nur wenige Dutzend Menschen. Und die werden uns ganz sicher nicht alles erzählen. Aber davon träumen in solcher Metall-Kapsel Monate zu verbringen? Alpträumen trifft es für mich deutlich besser...
zum Beitrag14.04.2026 , 13:30 Uhr
Und Sie glauben tatsächlich, dass den AfD-Wählern (ich lasse jetzt mal das "ostdeutsch" außen vor) die Privilegien der westdeutschen Zahnarztgattin ein Dorn im Auge sind? - Schön wär's!
Dagegen spricht allerdings recht eindeutig, dass in Sachsen-Anhalt/ Harz eine sehr kurzfristig zugeflogene westdeutsche Zahnärztin, Baujahr 1956, (immerhin gebürtig in Thüringen) bei der letzten Wahl umstandslos ein Bundestagsmandat errang... Ohne jeglichen regionalen Hintergrund, ohne echtes Knowhow von neuer "Heimat" und deren Zuständen.
Das tut mir persönlich ebenso leid wie vermutlich auch Ihnen. Ich fürchte, da müsste man schon ganz andere "Geschütze" auffahren, um Realitäten aufzuzeigen. Siehe Verflechtungen bei Überkreuzbeschäftigungen...
Meine eigene Erfahrung also: Der einmal gewonnene AfD-Wähler will da gar nichts soooo genau wissen... Erst recht nicht solchen "Kleinkram". Man soll's sicher nicht aufgeben - aber ein Überzeugen in Größenordnungen können wir wohl vergessen.
zum Beitrag14.04.2026 , 12:15 Uhr
Ich weiß jetzt leider nicht ob Ihre Aufzählung vollzählig ist, befürchte allerdings das Gegenteil. Auch wenn das oben Genannte allein schon des Bösen genug wäre.
Ja - sieht tatsächlich so aus, als wolle sich eine bestimmte politische Klasse über den Umweg einer Wahl unbedingt selbst abschaffen... Diesmal ist's nicht bloß der nette Herr Lindner, der voran geht...
Und der Boden des ersten Versuchsfeldes in Sachsen-Anhalt ist schon bereitet...
zum Beitrag14.04.2026 , 12:03 Uhr
Mal so ohne "Emotschie": Gefällt mir...
zum Beitrag14.04.2026 , 11:58 Uhr
Alle Achtung! Ich glaube da hätte mir zur Nachtschicht dann doch die Motivation gefehlt - wenngleich ich Ihnen insgesamt gern zustimme... Im Übrigen waren +30° unter Mittag mitunter sogar unangenehmer als die Kälte... Spätestens wenn der Fahrtwind weg war...
zum Beitrag14.04.2026 , 11:50 Uhr
Habe nie ein Auto besessen, weil ich es aus meiner Sicht schlicht nie brauchte. Am Ort gearbeitet, die vier Kilometer 2x täglich mit dem Rad gefahren. Wollte lieber ein paar Euro pro Stunde weniger verdienen, als eine einzige Minute eigener Lebenszeit an Pendelei verschwenden...
Für alle anderen Gelegenheiten und in Familie gibts Bahn und Bus. Nicht immer und überall. Und heutzutage oft schlechter als früher. Leider. Könnte also aus eigener Auto-Praxis wenig mitzureden haben. Bin allerdings als eher unterdurchschnittlich "bezahlter" Rentner an allen anderen Kostensteigerungen durchaus gut mitbeteiligt. Und an diese Gruppe hatte auch Rot-Grün-Gelb schon nicht gedacht, beim letzten Mal... Mal abgesehen davon, dass E-Mobilität eindeutig zukunftsweisender ist als das, was unsere ulkige Regierung für richtig hält, fürchte ich, es ist insgesamt auch nur Augenwischerei überhaupt auf ein "Weiter so" im lediglich anders angetriebenen Individualverkehr zu setzen. Das kann schlicht nicht die Lösung sein, wenn dereinst Energie für Produktion und Betrieb für ein paar Milliarden zusätzlicher E-Fahrzeuge weltweit gebraucht wird. Vom Straßenbau und all seinen Folgeerscheinungen mal abgesehen.
zum Beitrag14.04.2026 , 11:23 Uhr
NurmalsoalsBesipiel: Ich bin während meinen letzten zwanzig Arbeitsjahren vor der Rente täglich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Zwar keine 15km sondern nur knappe vier, dafür aber auch bei unter minus zehn Grad... Zu allen Schichtzeiten, Früh, Mittags, Nachtschicht. Und klar: Es war nicht täglich so kalt.
Gebe dennoch zu: das geht nicht immer und überall. Und ist selbstredend nicht jederfraus Sache.
zum Beitrag14.04.2026 , 11:10 Uhr
Lesen können wenigstens einige von denen schon, die die blaue Wucherung wählen. Zumindest kenne ich einen darunter, der meine Mails lesen kann.
Aber ich glaube nicht wirklich, dass der die taz zu seinen bevorzugten Presseerzeugnissen rechnen würde...
zum Beitrag14.04.2026 , 10:57 Uhr
"...irgendwann multiplanetar zu werden und das Leben langfristig im Sonnensystem zu verbreiten..."
Der wenig erkenntnisreiche Feierabendausflug von vier ausgewählten Personen rund um den Mond hat 90 Milliarden gekostet. - Irgendeine Vorstellung davon, was es kosten würde - allein vom Energieaufwand her - "multiplanar zu werden"? Es gibt Forscher, die behaupten, dass so viel Energie weltweit niemals verfügbar sein werde. Ganz zu schweigen davon, ob es wirklich sinnvoll wäre unser menschliches Lebensbeispiel irgendwo erdfern zu verbreiten. Sofern überhaupt technisch möglich. Alles was SF dazu anbietet, wenn sich Menschen von ihren Erdwurzeln trennen, um in rein technischer Umwelt zu überleben, ist doch der pure Horror für jedes denkende Lebewesen, das eine natürliche Umwelt braucht, die Wärme und das Licht der durch eine Atmosphäre gefilterten Sonnenstrahlen...
zum Beitrag13.04.2026 , 19:23 Uhr
Richtig. Beinahe hätte ich geschrieben: Hier erodiert schleichend eine Gesellschaft...
Falsch. Die erodiert nicht mehr schleichend sondern rasant. Nahebei steht ein Halteverbotsschild an der Straße. Das interessiert lange schon niemanden mehr, weil ein naher Kindergarten eben nicht genug Parkraum für den Kinderlieferservice hat. Der Stadt ist das klar, die schaut halt nicht hin, obwohl z.B. eine Feuerwehr nicht mehr schadlos dran vorbei käme... Der Eine ignoriert das Hundeverbot im Park, die Anleinpflicht sowieso, da meint der Andere eben: "Warum soll ich meinen Müll nicht irgendwo in die Landschaft kippen?" Der Nächste dröhnt mit gleicher Begründung verkehrt herum durch die Einbahnstraße, fast jeder ohnehin mit dem Fahrrad ungebremst über den Bürgersteig...
Regeln und Ordnung - wozu das? Im Netz ist alles sagbar und schreibbar, das setzt sich nun lediglich zeitlich etwas verschoben in der Realwelt fort... Das schnelle Wachstum extremer Parteien und Raumgreifen irrer "Meinungen" sind auch ein Resultat und Ergebnis der schönen freien Netzwelt samt asozialer Medien...
Pandoras Box war vermutlich nichts dagegen.
zum Beitrag13.04.2026 , 14:13 Uhr
Schade, ich hatte eigentlich gehofft, die AfD würde angesichts der bekannt desaströsen Finanzlage von Sachsen-Anhalt lieber fluchtartig den Rückzug antreten, statt ganz alleine regieren zu wollen. Ist ja nicht mehr lange hin bis der zuständige Finanzminister höchstpersönlich mit dem Hut in der Hand vor Bürgers Haustür steht und um eine kleine Spende bittet, damit er die explodierenden Beamtensaläre und vor allem die Pensionen des Landes noch bezahlen kann. War leider lange schon absehbar. Aber dem inzwischen weggetretenen Landesvati fiel stets nur auf, dass mal wieder die Beiträge für die öffentlich-rechtlichen Medien angehoben werden sollten. Das nennt man dann wohl Betriebsblindheit...
Geht es so weiter, müsste dann jemand aus der AfD diesen Hut halten. - Aber klar - da findet sich sicher irgendein entfernter Verwandter oder Angeheirateter, der dafür abgestellt werden kann...
zum Beitrag12.04.2026 , 22:19 Uhr
...kommt Zeit, kommt Rat...
zum Beitrag12.04.2026 , 20:14 Uhr
Klar dürfen Sie Ihr Auto besitzen - Sie haben es schließlich teuer bezahlt. Und nun halt auch die restlichen Kosten zu tragen. Was vermutlich auch kein Problem ist... Deshalb ausgerechnet dem meistgefährdeten Fahradfahrer bösartige Rücksichtslosigkeit anzudichten, geht allerdings in den meisten Fällen an der Realität vorbei. Die gibt es sicher, der Durchschnitt sind sie nicht. Zumindest nicht all die alten Tanten und Onkels, die hier in der Provinz rumkutschen. Die sind auch in aller Regel nicht ideologisch unterwegs, sondern einfach nur preiswerter. Manchen macht es sogar noch Spaß sich (zu Teilen) selbst anzustrengen... Letztendlich hat der Autofahrer die schärferen "Waffen"...
zum Beitrag12.04.2026 , 20:02 Uhr
Die Pendlerpauschale ist offenbar ein Hobby von Ihnen, so gern wie Sie darauf hinweisen, dass die jedem Arbeitnehmer zusteht... Ja, rein theoretisch bekommen die auch Fußgänger, aber wenn ich nicht irre liegen dabei die Wegkilometer zum Arbeitsplatz zu Grunde. Was meinen Sie: Wieviel Kilometer braucht man da pro Arbeitstag, damit das Wirkung entfaltet?
"Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte von mindestens 20 km bis 40 km29,00 € monatlich"
Ist das für den durchschnittlichen Fußgänger drin?
zum Beitrag06.04.2026 , 19:12 Uhr
Die Leute, die Sie vermutlich unter "braven weisshäutigen Blauhemden" einordnen möchten, sind heute mindestens 50plus. Da jagt man in der Regel niemanden mehr... Wir sollten allesamt ein bißchen weniger pauschalisieren. Ich erinnere ungern daran: Führende Köpfe der vermutlich von Ihnen angedachten "Jägergemeinschaft" haben ihre sogenannten "Wurzeln" westlich der damaligen Mauer gehabt... Und auch der Typ mit den 80% Zurückzuführenden hatte eher nie ein Blauhemd an...
- Ich hingegen vor 1970 gelegentlich schon. Hat mich aber bisher nicht dazu gebracht auf wen auch immer Jagd zu machen... Am Hemd lag es also definitiv nicht.
Aber ja: Bestimmte Mauern sind nach wie vor nicht wirklich gefallen. Da stimme ich Ihnen zu. Vollumfänglich.
zum Beitrag03.04.2026 , 15:16 Uhr
Finde es schon schräg, dass jemand, der vermutlich von Kindheit an daran gewöhnt sein müsste, dass die Werbeindustrie mit besonderer Buntheit und Raffinesse daher kommt, sich über die knallige Bildsprache von "Top Gun" wundert. Ich habe das Machwerk nie gesehen - eben weil mir immer klar war, dass es sich dabei vor allem um einen Köder der US-Army und alles andere als ein Kunstwerk handelt. Man darf bunte Filme selbstverständlich mögen. Es gibt da wunderbare Beispiele, die eben von einer besonders überdreht farbigen Gestaltung leben. Farbtönungen und Farbstimmungen sind aber auch ein Stilmittel der Künstler, sollen emotional wirken und Geschichten verstärken. Per se Filme nach Buntheit zu beurteilen erscheint mir dann doch zu naiv. Ich gebe zu, dass mich manches "Experiment" speziell im TV auch nicht eben begeistert. So frage ich mich manchmal, warum der Handel 4K-Geräte anbietet, wenn das gesendete (neue!) Produkt nicht einmal nach HDTV aussieht und gar noch Letterbox-Format hat. Viel deprimierender ist für mich als Hörgeschädigten jedoch, dass jeder Billig-"Krimi" flächig mit einer vor sich hin sabbernden Soundsoße zugekleistert wird, die den Sprachton unverständlich macht...
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