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meine Kommentare
15.05.2026 , 12:35 Uhr
Taktisch wählen... Das Problem ist nur: Vielleicht schafft der clevere Taktiker damit ja zwei oder drei 4,8% Parteien. Dann fliegen ein paar zehntausend wichtige Wählerstimmen einfach so nutzlos in die Tonne, was ja nun völliger Unsinn wäre. Man kann ja schlecht vorher die ganze Stadt ablaufen um sowas zu organisieren...
zum Beitrag15.05.2026 , 12:31 Uhr
Magen hab ich schon. Im Ernst! Und richtig dolle... Ansonsten: Voll Ihrer Meinung...
zum Beitrag15.05.2026 , 12:29 Uhr
... wenn Sie da mit Ihrer Entzauberungshoffnung nur nicht zu optimistisch sind... Könnte ja sein, Meck-Pomm zieht da gleich. Dann wären's schon zwei. Und bedauerlich viele andere stehen auf der Kippe. Lassen Sie die Entzauberung mal etwas länger dauern - was alles kann man inzwischen kaputt machen? Sie übersehen, wie beharrlich der Wähler offenbar ignoriert, dass er mit seiner Wahl teils Politclowns und Toilettenschlägern Entscheidungsmacht verleihen würde. Wäre gar möglich, dass er sich auch mit denen solidarisch zeigt, wenn ihr Versagen eindeutig würde.
zum Beitrag15.05.2026 , 12:08 Uhr
Die FDP ist genau dort angekommen, wo sie hingehört. Ohne Lindner und seinen Sabotageblock wäre die letzte Regierung - unabhängig davon, dass die nicht eben helles Zukunftslicht verbreitete - nicht so dramatisch gescheitert, was wiederum der jetzigen den Weg geebnet hat und dadurch zu noch mehr Verdrossenheit geführt hat. Ich sehe nicht, dass man die Gelben dafür belohnen sollte, verstehe allerdings die Intention von Herrn Asmuth sehr gut.
zum Beitrag15.05.2026 , 12:02 Uhr
"Vielleicht sind seine Videos auch deshalb so erfolgreich bei der jungen Zielgruppe: weil allein durchs Zuschauen die Angst vorm Altern ein bisschen schrumpft." Als ich vor fünfzig Jahren noch zu einer denkbaren "jüngeren Zielgruppe" gehörte gab's solche kulturellen Highlights wie Klum oder Opa-Influenzas noch nicht. - Ulkigerweise hatte ich damals allerdings auch noch keine Angst vorm Altern... Nach meiner persönlichen Erfahrung beginnt die erst deutlich später. Aber: Sie ist durchaus berechtigt. Heute mehr denn je.
zum Beitrag15.05.2026 , 11:50 Uhr
Den MDR hätte man von mir aus auf die halbe Sendezeit reduzieren können. So alt werde ich gar nicht mehr, um mir das anzuschauen, was dort durchschnittlich auf die Mattscheibe geschickt wird. Um die eingesparten Tatorte und Polizeirufe hingegen ist's schon etwas schade. Das waren noch Qualitätsprodukte, die sich von dem ARD-Donnerstagseinerlei aus Urlaubsort-Kriminalschnickschnack meilenweit abhoben. Um es mit einem bekannten Medienaffinen zu sagen: "Lieber gar nicht senden als falsch senden..."
zum Beitrag15.05.2026 , 11:28 Uhr
Genau so isses... Angeblich sollten die Afd-Wähler sogar irgendwann auf einen Bierdeckel passen! Oder so ähnlich...
zum Beitrag15.05.2026 , 11:21 Uhr
Auf Letzteres würde ich an ihrer Stelle lieber nicht schwören - bloß, weil am Golf mehr Sonnenschein ist...
zum Beitrag15.05.2026 , 11:17 Uhr
Hähä, putzig... Diese 4,24% werden schon vor der Überweisung durch den vorherigen Abzug vom auszahlenden Amt auf etwa die Hälfte reduziert. Da bleiben dann oft so um die 20 bis 30 Euro im Monat übrig. Und am Jahresende kommt die Versteuerung und dezimiert die echte Auszahlung noch mal... Mal ganz abgesehen davon, dass 4,24% bei einer Mindestrente vieler vorheriger Geringverdiener mitunter kaum noch spürbar sein dürften...
zum Beitrag15.05.2026 , 10:52 Uhr
Na klar lassen wir sie - wir sind ja nicht die Gesinnungspolizei. Die sitzt anderswo. Unsereins weicht solchem Trubel halt aus, wo er kann. Und geht an anderen Tagen in den Harz wandern.
zum Beitrag15.05.2026 , 10:46 Uhr
Ich habe bezüglich eines erhofften Lerneffekts, der aus diesen und ähnlichen Tricksereien der Konzerne entstehen könnte, wenig Hoffnung... Oder ist jemandem aufgefallen, dass deutsche Autohersteller nach den vielen Abgasskandalen und ihren sehr speziellen Softwaremanipulationen keine Fahrzeuge mehr verkauft hätten? Spätestens da habe ich nicht mehr verstanden warum Konsumenten zu deutschen Autos "greifen", obwohl andere Fabrikate deutlich billiger - und häufig genug - sogar besser waren...
zum Beitrag14.05.2026 , 15:15 Uhr
"Die Autorin möchte vor allem bei gleichbleibendem Preis auch eine gleichbleibende Anzahl in der Packung..." Nein - zumindest schreibt sie selbst etwas Anderes: "Dass mein Lieblingseis geschmacklich eingebüßt hat, ist allerdings nicht das einzige und vor allem nicht das größte Ärgernis. Sondern, dass eine Packung nur noch drei statt vier Portionen enthält." Auch wenn er sich vermutlich drüber lustig macht hat Herr Stockmann schon richtig gelesen. Ich fand diesen enorm wichtigen Grund auch ein wenig putzig... Und natürlich haben Sie Ihrerseits recht, wenn Sie über die Maschen der Hersteller klagen.
zum Beitrag14.05.2026 , 14:01 Uhr
Glaube nicht so recht, dass sich die Intention von Herrn Saatçis und jene der Autorin wirklich vergleichen lassen. Auch mir stößt zwar gelegentlich auf, was sie betont: Mal sind alle, die Besonderes leisten, einfach nur Deutsche, mal kriegen sie keine Wohnung, weil ihr Name anders klingt. Oder sie eben anders aussehen. Was das eigentliche Problem der Autorin betrifft, dass sie über jedes vernünftige Level hinaus arbeitet: Da sehe ich keinen sooo großen Unterschied im Vergleich zu vielen anderen Arbeitnehmern. Mein eigener Ehrgeiz im Arbeitsleben hielt sich eher in Grenzen. Dennoch - wohl weil ich trotzdem stets unter den Besseren war - "spülte es mich" mehrfach in kleinere Leitungspositionen. Als ich jünger war habe ich das schadlos überstanden. Später allerdings hat es mich zwischen einem rücksichtslosen Chef und meinen Unterstellten, denen ich dessen Forderungen natürlich aufdrücken musste, regelrecht zerrieben. Die Folgen davon waren eine jahrelange Depression und eine Degradierung zum Arbeiter 0815... Heute, 20 Jahre später, weiß ich, dass mir damals nichts Besseres passieren konnte. - Also immer schön haushalten mit den begrenzten Kräften! Egal, ob Migra-Kid oder nicht...
zum Beitrag14.05.2026 , 11:22 Uhr
Habe selbst nie wirklich etwas Sinnvolles in solcher "Bollerwagen-Kultur" gefunden. Teilgenommen ohnehin nicht. Ich mag keine lächerlichen Männlichkeitsrituale, keine dumpf blökenden Horden betrunkener Herren (aber auch nicht die wild kreischender hochzeitsvorfreudiger Frauengruppen). Muss man deshalb also dieses "Zeichen" setzen, das außer taz-Lesern vielleicht ein paar hundert Passanten wirklich wahrnehmen? Von denen die Hälfte sich naturgemäß (wie bei jeder anderen Demo) fragt ob die Demonstrierenden keine anderen Probleme haben? Dass die etwas an den Tatsachen zum Positiven verändert steht ja eher nicht zu erwarten... Möglich sogar, dass sie selbst unter Wohlmeinenden eher das Gegenteil bewirkt. Angesichts einer ganzen Woge ähnlich klingender Artikel, die am liebsten eine ganze "Männerschaft" in volle Mithaftung nehmen wollen, sehe ich es eher wie @Höhlen!= weiter unten: Mit Pauschalisierung verschreckt man auch jene, die sonst eigentlich an der Seite der Demonstranten stünden - wenngleich ohne laut zu demonstrieren...
zum Beitrag14.05.2026 , 10:40 Uhr
War das mit den Arbeitsklamotten Satire? Bitte kennzeichnen...
zum Beitrag13.05.2026 , 15:17 Uhr
"Ich hoffe inständig darauf, dass wir Männer das Klamotten-Niveau wieder angehoben bekommen." Das hoffe ich auch, wenn ich so aufs "Stadtbild" schaue... Obs dafür aber Anzüge braucht, die häufig - sieht man mal von der Farbe ab - einer wie der andere aussehen? Ich fänd's schon hilfreich, wenn nicht ein übergroßer Teil der Jüngeren daher käme, als hätte er sein Zeug komplett aus der Wühlkiste gezogen...
zum Beitrag13.05.2026 , 15:12 Uhr
Einen Anzug habe ich zum letzten Mal bei meiner Jugendweihe (für Uneingeweihte: ähnlich Konfirmation, bloß auf Sozialismus) getragen. Fast 60 Jahre her. Fühlte sich krank an. - Aber wers mag... Steht halt meist nur Leuten, die sich auch wohl drin fühlen.
zum Beitrag13.05.2026 , 10:56 Uhr
Zugegebenerweise komme ich mit dieser Begriffsdefinition nicht so richtig mit. Wenn jemand seine Partnerin tötet, bringt er sie ja nicht in erster Linie ums Leben, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie (wie es eben oft der Fall ist) nicht mehr seine Partnerin sein will. Was in der Regel gute Gründe haben dürfte. Mag sich jetzt spitzfindig lesen - wie ist das dann bei Homosexuellen? Passiert dort sowas nie? Brauchts da eine spezifische Definition? Wäre das weniger verdammenswert, weil der Getöte keine Frau ist, sondern männlich? Nicht umsonst gibt es in Hinsicht auf die sogenannten Femizide Vorbehalte bei der Polizei einen eigenen Straftatbestand daraus zu machen. Aber natürlich gehören heimtückische Morde auch als solche bestraft - unabhängig von jeglicher Definition. Sowohl an Frauen als auch an Männern.
zum Beitrag13.05.2026 , 10:38 Uhr
Na das ist doch mal ein zutreffendes Statement! Seit ich Rentner bin weiß ich mit dem jährlichen Zuwachs um reale anderthalb bis zwei Prozent gar nicht mehr wohin...
zum Beitrag13.05.2026 , 10:31 Uhr
Weil mir bisher nirgends Kenntnis davon gegeben wurde, dass die neue syrische Regierung Israel angegriffen hätte vielleicht? Die,s umgekehrt aber durchaus der Fall war? Ehe die sich in irgendeiner Weise stabilisieren konnte. Würde Jordaniens König nicht alles dafür tun- und zwar recht repressiv - dass die eigene Bevölkerung und vor allem die vielen Millionen arabischer Flüchtlinge in ihren Lagern die Füße ganz still halten - Sie könnten sicher sein: Da bekäme auch Jordanien umgehend Post von der israelischen Luftwaffe.
zum Beitrag12.05.2026 , 15:09 Uhr
Ist auch andernorts üblich nicht alles mitzumachen, was sich irgendwelche Leute ausdenken und muss nicht per se falsch sein... Denke schon, dass Abgeordnete, die, wenn sie ihren Job ernst nehmen, erheblich aufwendiger und länger arbeiten als Durchschnittsbürger auch Anspruch auf eine höhere Entlohnung haben sollten als solche. Wie hoch die dann real ausfallen "muss" sollte freilich in einem sinnvollen Kontext stehen... Und nicht zwingend öffentlich ausgehandelt werden.
zum Beitrag12.05.2026 , 15:02 Uhr
Absolut. Jeder, der da nebenbei noch eine Anwaltskanzlei ernsthaft führt oder einen Großbauernhof leitet, hat nicht ausreichend Zeit sich um seinen staatlich bezahlten Job als "Volksvertreter" zu kümmern.
zum Beitrag12.05.2026 , 14:51 Uhr
Weiß nicht. Selbstredend eine gigantische körperliche Leistung. Andererseits aber auch eine ziemliche Verschwendung von nur für ein sehr sehr kurzes Zeitfenster geschenktem Leben. Insbesondere dann, wenn man all die zwingend notwendigen Vorbereitungstrainings einbezieht. Und das, was noch so dazugehört. Die Droge Sport an sich kenne ich und kann den aus immer besser werdender eigener Leistungsfähigkeit entstehenden "Sog" auch nachvollziehen. Gab eine Zeit, da wollte ich selbst mal nen Marathon laufen. Habe dann aber überrechnet wie viel Zeit mir das für andere Dinge stehlen würde. Nun laufe ich gelegentlich mal bei passendem Wetter nen Halben, was viel Zeit spart und dann wenigstens noch Spaß macht. Ja klar: Das Durchhaltevermögen dieses Mannes ist unfassbar. Aber ob das noch Selbstoptimierung ist oder doch eher schon das Gegenteil? Sich ein Beispiel dran zu nehmen kann jedenfalls heftig ins Auge gehen. - Oder besser: ins Knie...
zum Beitrag12.05.2026 , 14:06 Uhr
Bringt es aus meiner Sicht bestens auf den Punkt. Mann/ Frau kann ein ganzes Erzieherleben in Panik damit verbringen irgendwo oder irgendwann an einem falschen Knopf zu drehen. Kann aber einfach auch das Beste geben, das die eigene Vernunft und Menschlichkeit zulässt. Und dann sehen wir weiter.
zum Beitrag11.05.2026 , 19:05 Uhr
Nun - da ich hier offenbar nur polemisiere - Sie aber bereits eine Lösung zu haben scheinen (aufgrund des geistig gesünderen Umfeldes?) können Sie den Ostlern doch gewiss auf die Sprünge helfen? Nöö - ich gehe ganz sicher nicht davon aus, dass ein AfD-Wahlsieg Ihr Wunsch wäre - bei der CDU Zentrale weiß ich das nicht so genau, angesichts diverser dort getroffener Entscheidungen der letzten Monate.
Ansonsten muss ich Deep South leider recht geben, dessen letzten Satzabschnitt Sie genauso gekontert haben, wie er wohl erwartet hat: "...entspringt genau dieser Arroganz, die viele Menschen dort in ihre Wagenburgmentalität treibt..." Ja, allzu viele wissen überhaupt nicht, was sie mit Äußerungen dieser Art anrichten. - Zum Glück ist unser aller Wirksamkeit auf solch kleiner Plattform eher gering.
Was den deutlich geringeren Zulauf in Ihrer Nachbarschaft angeht - ich fürchte: noch...
zum Beitrag11.05.2026 , 17:13 Uhr
Nanu - warum so empfindlich? Doch doch, ich lese schon recht aufmerksam... Nein, Sie haben nicht gefordert jemanden zu entmannen. Zugegeben. Deswegen die Anführungsstriche. Aber die gängige Programmatik "Wir müssen unbedingt über Männer reden" (denn die sind schon immer allen Übels Wurzel - und das kriegen wir alle gemeinsam weg...) stößt mir langsam schwer auf. Ganz einfach, weil man vielleicht über Männer reden muss - dann aber über eine eher kleine Minderheit. Da müsste man dann genauso dringend auch über trinkende Autofahrerinnen, bösartige Vorgesetzte u.a. reden.
Auch ich plädiere s. o. (als jemand der nie ein Auto besaß) absolut für weniger Auto - halte das aber für eine Illusion. Und: Ebenfalls mal richtig lesen! (s. o.: "Insofern bin ich diesmal durchaus bei Frau Schwarz...") - Ich schreibe ziemlich offensichtlich nicht gegen Poller an, sondern dagegen sie als Allheilmittel anzusehen. In meiner geschilderten Straßensituation wären sie z. B. schlicht unmöglich, weil die Parksituation und die Straßenbreite sie nicht zuließen. Post und Müllabfuhr nutzen generell - allerdings langsam fahrend - Teile des Bürgersteigs... Nicht jede Straße ist so breit wie die Grimmaische.
zum Beitrag11.05.2026 , 15:21 Uhr
Die Kommentare weiter unten zu lesen ist extrem beruhigend - angesichts des Anspruchs, den der Autor hier an die Männerwelt richtet...
Gibt allerhand "Moden", denen man sich sogar auf Teufel komm raus entziehen sollte. Zum Beispiel diese hellgraue "Knastwäsche", die jetzt ganz selbstverständlich allenorts getragen wird, gern mit ausgebeultem Hintern, unterm Bauch hängend und angeschmuddelt. Oder Bekleidung, die modehalber schon vorm Verkauf zerstört wird... Und sind die persönlichen Körperabmessungen erst einmal jenseits von Gut und Böse angelangt, verhilft der edelste Anzug in der Regel auch beim Wohlmeinendsten nicht mehr zu gesellschaftlichen Höhenflügen.
zum Beitrag11.05.2026 , 15:09 Uhr
Vermutlich will Forist II_Leopardo das nicht... Aber was stimmt, stimmt nun mal. Die meisten Citywandler in Highspeed-Trainingsschuhen sehen schlicht aus als seien sie besonders ungeschickte Hochstapler. - Nur sagt ihnen das kein Verkäufer vorher...
zum Beitrag11.05.2026 , 14:42 Uhr
Hier entsteht der Eindruck als müsse Knabe - sofern Mann/Frau nicht ausdrücklich stark und vor allem rechtzeitig mit Erziehung gegenlenkt - mit beinahe tödlicher Sicherheit zum Gewalttäter werden. Ich kann mich nicht erinnern, dass solches bei meiner Erziehung explizit ins Auge gefasst wurde - freiwillig gewalttätig war ich dennoch nie. Nicht einmal gegen mein eigenes Geschlecht. Freilich bin ich noch in Zeiten aufgewachsen, als Prügeleien nicht so extrem ausarteten wie heutzutage...
Eher klein und schmal als Kind, schon früh mehr mit Augen für Kunst und Ästhetik, gehörte ich im Zweifel zu den Unterlegenen. Manchmal hat es dann den Unterschied gemacht aus machtloser Wut heraus mal den Stärkeren "auf die Nase" zu hauen. Was für den so absolut unerwartet kam, dass der los ließ, daraus tatsächlich - war er fair -ein Respekt entstand.
Irritierend für mich, dass derzeit in vielen Artikeln der Eindruck erweckt wird, dass "Mann" automatisch irgendwo schon gewalttätig sein muss. Wenn nicht generell per Faustrecht, dann zumindest mittels Fahrzeug, zu Haus oder wenigstens in seiner "wilden Phantasie", die stets ausbrechen könnte. Nee Leute, so einfach kanns dann doch nicht sein...
zum Beitrag11.05.2026 , 12:29 Uhr
"Vielleicht wäre es sogar ganz gut, wenn die AfD in einem relativ unwichtigen Bundesland wie Sachsen-Anhalt mal ans Ruder käme..."
Hat die CDU-Parteizentrale Sie diesbezüglich bereits eingeweiht oder fänden Sie das nur ganz persönlich okay? In der frommen Hoffnung Gröberes zu vermeiden?
Ich selbst lebe in ebendiesem "Versuchsfeld", habe nicht die Absicht das kurz- oder mittelfristig zu verlassen und möchte es deshalb denn doch lieber nicht drauf ankommen lassen... Könnte sein, Ihre erhoffte Entzauberung käme nicht schnell genug in Gang...
zum Beitrag11.05.2026 , 12:05 Uhr
Es ist nicht notwendig in einem so kurzen Artikel mit eng begrenztem Thema umfassend zu erwähnen, was in dessen Zusammenhang nicht wirklich eine Rolle spielt. Zumal ihre Zusammenfassung letztlich Jedermann/frau nichts Neues ist. Im Übrigen sehe ich nicht "...dass so gut wie alle Gegner Israels... diesen Staat von der Landkarte tilgen wollen...". Das mag durchaus lange Zeit der Fall gewesen sein, zuletzt standen die Zeichen eher auf Entspannung. Wenngleich nicht von Seiten Israels, das ringsum alles bombardiert, was unter Umständen irgendwann mal einer anderen Nation oder Völkerschaft von Nutzen sein könnte...
Und: Nein - ich bin kein Antisemit oder leugne obiges Existenzrecht.
zum Beitrag11.05.2026 , 11:16 Uhr
Nachdem schon vor einigen Tagen ein Herr Redakteur ganz dringend über Autos und Männer reden wollte, befürchtete ich hier anfangs den puren Neuaufguß des gleichen Themas wieder zu finden. Zum Glück will seine Berufskollegin weniger die Männer "entmannen" als das Auto aus der Stadt verbannen. Mit dem Ziel mehr Sicherheit unters Volk zu bringen. Löblich. Dass es innenstädtisch ruhiger werden könnte (und sollte!) ist unbestritten. Aber alle Verpollerung von Innenstadtzentren wird keinen echten Sicherheitsgewinn bringen, wenn Täter mit Vorsatz handeln. Ich sehe vor meiner eigenen Haustür täglich vielfach wie schnell eine PKW-Hälfte halt über den schmalen Fußweg gelenkt wird, wenn voraus die Fahrbahn enger wird, weil grad jemand ausparkt. Oder halt als zu langsam empfunden wird. Einmal oben bleibt Mann/Frau gern gleich mal fünfzig Meter weit drauf - trat ja vorher auch niemand aus irgendeiner Haustür. Insofern bin ich diesmal durchaus bei Frau Schwarz - während ich ihrem allzu plakativen Kollegen meine Zustimmung verweigert hätte. Doch angesichts dessen, dass Gemeinden sich nicht einmal auf Tempo 30 innerstädtisch einigen können, ist das wohl ein Thema für eine sehr ferne Zukunft...
zum Beitrag09.05.2026 , 19:35 Uhr
Warum nicht? - Ich male, um mir wenigstens Teile der Verzweiflung aus dem Kopf zu schaffen, die mir unsere, sowie fremdländische Politiker aller Coleur alltäglich aufs Gemüt laden... Auf der Wand meines Hausflurs tummeln sich unterm Dach inzwischen deutlich mehr als zwanzig aktuelle oder inzwischen "historisch" gewordene politische "Weltentscheider" auf gut sechs Quadratmeter Fläche. Könnte sein, dass da auch unser aller Kanzler eine kleine Randrolle spielt... Leider verschafft diese Form der Verarbeitung nur kurz Erleichterung. Denn dann kommt garantiert wieder der Gruselclown aus Washington des Weges...
zum Beitrag09.05.2026 , 10:35 Uhr
In der einstigen DDR war ein echtes Verweigern nicht möglich. Alternativ bekam man die 18 Monate Pflicht eben als Spatensoldat aufgedrückt, was eher noch schlimmer war, der zu erwartenden Schikane wegen. Ich kenne nur einen persönlich, der sich das damals antun ließ. Der hatte dennoch und ebendeswegen meine vollste Hochachtung.
Selbst "durfte" ich mit Reserve insgesamt 21 Monate abdienen. In dieser Zeit habe ich so viele Grenzdebile unter meinen Vorgesetzten aller Dienstgrade erlebt, dass ich jedem nur davon abraten kann sich zum Militär und damit unter irgendeine Befehlsgewalt zu begeben. Und erzähle mir keiner das sei in einer demokratisch geführten Armee natürlich ganz anders...
Insofern habe ich vollstes Verständnis für jeden, der sich von vornherein dem ganzen Procedere verweigert. Würde ich heutzutage wahrscheinlich genauso machen. Sich als Außenstehender, von dieser Maßnahme "Nichtbedrohter" darüber zu erregen ist mir zu einfach. Egal was man den Verweigerern unterstellt. Jeder Tag, an dem ein Mensch nicht selbst über sein Tun und Lassen bestimmen kann, ist für die allermeisten letztlich vor allem verlorene Lebenszeit.
zum Beitrag04.05.2026 , 17:54 Uhr
Langsam reicht's!
Immer sind's regelrecht schon reflexhaft "die Armen", denen es gerade mal wieder an den Kragen, respektive ans Portemonnaie, geht! Erst bei den Kippen, jetzt bei den Zuckerwassern...
Nein - es geht hier allen an die Brieftasche, die überdimensional ungesund konsumieren. Um die rein optischen Auswirkungen solchen Lebensstils zu sehen muss Mensch nur mal durch unsere Einkaufsmeilen gehen. - Das Ergebnis sieht inzwischen schon fast so aus wie bei Onkel Donnie in Amerika. Doch, ich denke schon, dass es sinnvoll ist den Zuckerkonsum von uns allen zu senken. Gern schon über Druck auf die Produzenten, man kann ja leider nicht alles genz einfach umgehen, wo zuviel Zucker drin (ver)steckt ist.
Grade erst vorgestern habe ich im Restaurant mal einen Tonic bestellt. Und war schon beim ersten Schluck entsetzt, wie süß das Zeug war. - Was'n Leichtsinn!!!
Tja, zu Hause trinken wir sowas tatsächlich gelegentlich auch. Aber mit Wasser verdünnt, ungefähr zu zwei Dritteln, gelegentlich mehr...
zum Beitrag04.05.2026 , 17:30 Uhr
Wenn der Mensch Tieren nette Vornamen gibt ist es offenbar um den rationalen Verstand seiner Spezies geschehen...
Ich stelle den guten Willen vieler Mitfühlender nicht einmal in Abrede. Aber was in diesem Fall vor den Augen einer staunenden bis entsetzten Öffentlichkeit zelebriert wurde war in vielen Fällen letztlich Selbstdarstellertum erster Güte. Da scharten sich die "Selfmade-Experten" um das zu bedauernde Einzellebewesen, fast jeder mit sehr eigener Agenda. Bis zum Schluß ist nicht wirklich nachvollziehbar ob man den Wal nicht doch besser sich selbst überlassen hätte... Ja - hatte schon Gründe, wenn anderswo geschrieben stand, dass man sich in Europa über uns amüsierte...
zum Beitrag03.05.2026 , 18:40 Uhr
Die so beschworene Freundschaft hat es wohl genauso wenig gegeben, wie die zwischen normalen DDR-Bürgern und Sowjet-Soldaten weit verbreitet war. Und gerade gucken deutsche Transatlantiker ganz verwundert, weil sie auf Teufel komm raus bis zuletzt dran glauben wollten... Eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Das Erhalten weltweiter Dominanz von sicheren Stützpunkten aus. Der Fuß in Europa. Und vermutlich nicht freundlicher als anderswo auch, wo fremde Truppen stehen. Gerade machen die Araber am Golf ihre Erfahrung wie nützlich sowas mitunter sein kann...
zum Beitrag03.05.2026 , 18:32 Uhr
Ja, irgendwie egal. Es wird sich Ersatz finden lassen.
Als im deutschen Osten plötzlich dreieinhalb Millionen vorher Beschäftigte arbeitslos dastanden gings doch auch wieder aufwärts. Nur vermutlich viel langsamer als es in den betroffenen Regionen beim Abzug unserer amerikanischen Lichtgestalten der Fall sein würde.
zum Beitrag03.05.2026 , 18:26 Uhr
"Fortgesetzt vom alten Fritz..."
Dann aber nur sehr sehr versehentlich. Dafür wärs zum ersten Mal, dass ich ihm applaudieren tät...
Bis vor ein paar Tagen war Merz nur der Mann, dem Onkel Donni immer mal das Knie tätscheln kann, wenn Melania ihm grad wieder die Hand verweigert hat.
Nur sollte man seine Sprüche eben nicht zu hoch hängen: Trump hat gemeint unser aller Kanzler habe keine Ahnung, wovon er spräche. Ich habe hingegen den Eindruck, dass Trump seinerseits keine Ahnung hat. Und zwar sowohl von jenem, das er gerade eben gesprochen hat, als auch von jenem, das er als Nächstes in die angstvoll besorgte Welt setzen wird. Dauerhaft blanker Speicher irgendwie...
zum Beitrag03.05.2026 , 17:37 Uhr
Och je - hier oben siehts noch aus, als wollten Sie nur ein aus Ihrer Sicht sinnvolles Argument anführen. Liest man bis nach unten durch scheint's einfach nur um Recht haben zu gehen. - Egal wie... Ja, der Rauch steigt "in der Regel" nach oben. Die Regel kennt aber allerhand Ausnahmen. Luftzug, sogenannter Wind gehört dazu. Da "profitiert" oft der Nichtraucher mehr von der Kippe als der Raucher. Gelegentlich ist auch die räumliche Situation einfach zu eng für friedliche Koexistenz. Und dann muss Mensch nicht zwingend Asthmatiker sein, um den stinkenden Rauch vom Nachbartisch beim Essen als höchst unangenehm zu empfinden. Ich kenne diese Situation zur Genüge. Nicht immer hat der Nichtraucher die Wahl in ein "Drinnen" zu gehen. Und spätestens in solchem Falle wäre der Raucher ein besserer Mensch würde er - zumindest, wenn am Nachbartisch gegessen wird - seinem eigenartigen Hobby eine Weile entsagen... Insbesondere dann, wenn der Nichtraucher bereits vor ihm da war. - Denn dann hat der sich wahrscheinlich seinen Platz entsprechend der vorhandenen Umgebungsluftqualität ausgewählt...
zum Beitrag01.05.2026 , 20:47 Uhr
Hab mit 17 angefangen, wusste schon da: Das muss wieder aufhören. Verhältnismäßig teuere Macke (20 Stück ca. 3 Mark/ DDR) sehr ungesund auf jeden Fall.
Das Wichtigste ist ein wirklich ERNSTHAFT angestrebtes Ziel. Und der echte Wille es auch zu erreichen. Mein guter Anlass war die Geburt unserer Tochter. Mein Alter damals 26. Zielzeitrahmen: Ein halbes Jahr. Langsam gesenkter Konsum, beginnend bei etwa 15 bis 20 Stück pro Tag.
Die letzte Kippe nach einem Monat ohne, das halbe Jahr war vergangen, schmeckte schon nach wenigen Zügen eklig. Da wusste ich, dass ich drüber weg war. Hatte tatsächlich jahrelang Alpträume, in denen ich rückfällig wurde. Wirklich fertig damit ist man erst, wenn einen der Rauch der Anderen richtig stört.
Ich halte mich nicht unbedingt für besonders charakterstark. Hatte mehrere gute Gründe, den passenden Anlass. Und wollte das Laster einfach loswerden.
Ich glaube: Wenn ich das ohne Hilfe geschafft habe, können die meisten anderen das teure Hobby ebenfalls aufgeben. Es gibt nicht vieles, das so lächerlich ist, wie erwachsene Menschen, die ohne Nutzen ein glimmendes Stäbchen zwischen den Lippen balancieren. - Einfach mal aus dem Blickwinkel betrachten...
zum Beitrag30.04.2026 , 12:52 Uhr
Der Fahrer ist schwerer geworden? Haben Sie uns alle heimlich gewogen? Die Handkraft lässt gewaltig nach? Was ist denn das für krudes Zeug?
Ich bin Ü70 - wenn ich meine verbliebenen "nachlassenden" Handkräfte unüberlegt auf die E-Bike-Bremsgriffe einwirken lasse fliege ich über den Lenker! Ruckartig. Selbst bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten. Und dafür bräuchte ich mich keineswegs anzustrengen. - Einfach mal ausprobieren sowas... Kann natürlich sein, dass das dann nur daran liegt, dass ich seit 50 Jahren zwischen 68 und 66kg Körpergewicht pendele und nicht schwerer geworden bin...
zum Beitrag29.04.2026 , 22:05 Uhr
Man kann sich zum Thema Erbschaften ja in allerhand Klein-Klein verlieren. Dann kommen hier vielleicht tausend Kommentare zusammen. Und das ist ganz gewiss nicht nur Ihrem Engagement in dieser Rubrik geschuldet. Letztlich geht es doch aber um jene Größenordnungen, die fern aller vernünftigen Maßstäbe sind.
Kein Staat der Welt sollte zulassen, dass Menschen wie Elon Musk über ihr explodierendes Vermögen solche immense Macht erlangen können. Und selbst der edelste, der moralischste Erblasser könnte niemals sicherstellen, dass solche Riesenvermögen später keinen irreparablen Schaden anrichten.
zum Beitrag29.04.2026 , 21:56 Uhr
Ich weiß nicht ob man ihre vermieteten Immobilien als leistungsloses Einkommen bezeichnen kann. Wäre aus meiner Sicht nur der Fall, wenn Sie die weder instand halten noch modernisieren. Und zuvor geschenkt bekommen haben. Ein entfernter Bekannter von mir besitzt im Ruhrpott so ein paar versprengte Gebäude. Der hat ganz gut damit zu tun, dass die auch vermietbar bleiben.
zum Beitrag29.04.2026 , 21:46 Uhr
Vergessen Sie's - er versteht's schlicht nicht.
zum Beitrag29.04.2026 , 21:43 Uhr
In Summe ging die über die Jahre bis heute ganz schön nach hinten los. Und es sieht leider mächtig danach aus, als würde das noch deutlich schlimmer werden...
zum Beitrag29.04.2026 , 21:10 Uhr
"... die Unbeliebtheit von Radfahrern..."
Den finde ich großartig!!! - Ist Ihnen schon eine Verkehrsteilnehmerart aufgefallen, die hier in den Kommentaren richtig beliebt ist?
zum Beitrag29.04.2026 , 21:04 Uhr
...Vermutlich alles während der 20sec zwischen Einparken und Tür-Öffnen-Wollen penibelst überprüft? Und regelrecht kriminalistisch zu Ende gedacht (Gastronomie - Kunststoff usw.).
Ich gebe Ihnen recht, dass ich als Radfahrer immer damit rechnen sollte, dass in einem haltenden Gefährt jemand sitzt, den ich durch die Scheibe nicht wahrnehme. Und dass ich dementsprechend einen Bogen um das Fahrzeug fahren muss. Diese mörderischen Türöffnungsversuche sind ja durchaus bekannt. Aber all das ändert schlicht gar nichts an Ihrer rechtlichen Mitverantwortung im Unfall.
zum Beitrag29.04.2026 , 20:40 Uhr
Ja dann sperren wir doch einfach den "Wirtschaftsfaktor" für all das private Gedöns - oder?
Nach dieser Einlassung möchte ich gar nicht sooo genau wissen wo Sie die Expertise in Sachen Maut und Mineralölsteuer hernehmen. Dürfte schwierig werden nachzuweisen, ob nicht doch mehr anderswo entfremdete Steuermittel in Straßenbau und Erhaltung oder Subventionierung von Autobauern, -käufern geflossen etc. sind...
zum Beitrag29.04.2026 , 20:32 Uhr
Hat jemand anders als der Güterzugführer an einem Bahnübergang "sein Recht", das er dort durchsetzen wollen könnte?
zum Beitrag29.04.2026 , 20:29 Uhr
E-Bike-Verbot ab 65...
Können wir machen. Dann möchte ich aber auch keine über 65jährigen mehr in Fahrzeugen der Größenklasse SUV sehen. Oder in Geschossen, die 200km/h erreichen.
Ich bin täglich Zeuge, wie sich nicht nur ältere Menschen kaum mehr alleine und selbständig aus ihren Karossen hieven können, weil zu schwer, zu ungelenkig, zu schwach auf den angewachsenen "Rädern"...
Ja, Zustimmung: Es sind erschreckend viele E-Bike-Fahrer unterwegs, die nicht wissen, was sie da tun. Aber das hat nicht zwingend etwas mit dem Alter von 65 Jahren zu tun...
zum Beitrag28.04.2026 , 17:15 Uhr
Nein - kann sich ganz gewiss nicht jeder leisten. Manche behaupten sogar, dass selbst die 5 ohne Nullen ihnen nicht möglich wären. Und nur um die ging es mir an der Stelle.
Denen kann auch kein Kanzler was pflichtgemäßes diktieren.
Dass eine langfristigere Lösung her muss, als der alte Adenauer-Klassiker mit den Leuten, "die immer Kinder kriegen", ist unstrittig. Nur sollte das dann auch gerade dieser Gruppe mit den niedrigen Renten helfen...
zum Beitrag28.04.2026 , 17:07 Uhr
Häh???
zum Beitrag27.04.2026 , 17:36 Uhr
Solche gabs im Osten auch. Ohne Kirche allerdings, nur die Gemeinde gab ihren Segen. Hat sogar in dem mir bekannten Fall auf kleinem Dorf gut funktioniert. Allerdings nur solange die Jugendlichen, die die Räume renoviert und instangehalten haben, selbst dabei waren. Die "next generation", vermutlich nur zwei oder drei Jahrgänge jünger, fand das Erbe ihrer Vorgänger nicht zwingend erhaltenswert. Und das wars dann...
zum Beitrag27.04.2026 , 16:25 Uhr
Ich verstehe überhaupt nicht, warum hier so lang und breit über alle erdenkbaren Probleme von Aktien, deren Anlage in Rüstung, die Risiken und Gewinne, debattiert wird...
Ist nicht eigentlich das Hauptproblem, dass Geringverdiener und andere mit Mindereinkommen Gesegnete überhaupt nicht das Geld dazu haben in Aktien einzusteigen? - Doch ich weiß, dass man in Fonds auch Kleinbeträge anlegen kann. Wäre nur sinnvoll, wenn das jedem auch durchgängig möglich ist. - Reicht unser aller Kanzler der Herzen im Zweifel all jenen, die ein zu niedriges Einkommen dafür haben, eine Art "Vorrente" rüber? Zwecks sofortiger Anlage?
Einmal dabei: Bei mir selbst wäre gerade mal wieder nicht der Zeitpunkt Depots aufzulösen. Etliche Prozent im Minus innerhalb der letzten Monate. Schuld daran ist zu großen Teilen der gute Onkel Donald aus Amerika. Und da dergleichen seit der Jahrhundertwende schon mindestens dreimal in ähnlicher Form passiert ist sind die Risken für Anleger keinesfalls zu unterschätzen. - Zumindest dann, wenn man nicht die Wahl hat: Ob abheben oder liegen lassen...
zum Beitrag25.04.2026 , 16:05 Uhr
Jo - und dabei war der eigentliche Hauptgrund - der Saboteur Lindner nämlich - schon vorher längst weg...
Schaun Sie sich an, was wir stattdessen haben...
zum Beitrag25.04.2026 , 16:02 Uhr
Und nicht nur ihr Frauen braucht dafür alle Verbündeten, die ihr kriegen könnt!
Zustimmung!!!
zum Beitrag25.04.2026 , 12:20 Uhr
Sorum oder sorum, das ändert auch nix dran, dass der Satz falsch ist - schaun Sie mal auf Rikard Dobos, der nur acht Minuten nach Ihnen schrieb... Wenn wir schon mal bei Wortklaubereien sind.
Man könnte an dieser Stelle z.B. noch auf Täterinnen bei Schockanrufen, Taschendiebstählen, weibliche Jugendgangs in Ballungsgebieten verweisen usw.
Auch wenn das selbstredend nichts daran ändert, dass wir Herren statistisch überrepräsentiert sind. Und natürlich besonders immer dann, wenn es um körperliche Gewaltdelikte geht.
zum Beitrag24.04.2026 , 18:29 Uhr
"Der eine... dem anderen..." Jetzt haben Sie es ihnen aber gegeben allesamt, den offensichtlich komplett schwachmatigen Angehörigen eines Problembärengeschlechts...
Kann es sein, dass Sie manchmal vorher schlecht hinschauen, bei der Auswahl Ihrer angedachten Partner? Vielleicht unter der falschen Klienteladresse suchen?
Aber zugegeben: Schnitzelrestaurant wäre jetzt auch nicht wirklich meins...
zum Beitrag24.04.2026 , 18:20 Uhr
Da sind Sie vermutlich verdammt nahe dran am Problem.
zum Beitrag24.04.2026 , 17:05 Uhr
Abbezahlte Immobilie ist verdammt relativ. Versuchen Sie mal eine zügig zu Geld zu machen, die im Landkreis Mansfeld Südharz liegt, dabei nicht auf wirklich allerneuestem Standard ist und noch dazu auf einem Dorf liegt. Da geraten Sie in Gefahr schon dafür zahlen zu müssen um überhaupt einen Käufer oder Makler zum Anschauen zu bewegen. Für das, was ein wirklich kleines Anwesen im Speckgürtel von München oder Potsdam kostet, bekommen Sie hier einen ganzen Straßenzug. Und nicht nur im erwähnten Landkreis. Die vermutlich bevorstehende Übernahme Sachsen-Anhalts durch die A+D wird das Ganze wohl zusätzlich verschärfen. Warum? Das Angebot übertrifft angesichts massiven Leerstands halt wesentlich die Nachfrage. Und was zwischen 1970 und 1990 erbaut wurde hat der Eigentümer später halt genutzt und selten renovieren können, weil im Umbruchzeitraum das Geld nicht da war. Nach 2000 waren die meisten Besitzer solcher Gebäude nah an der Rente und nur daran interessiert solange wie möglich wohnen zu bleiben.
zum Beitrag24.04.2026 , 16:53 Uhr
Klar - wir sind sowas von vermögend...
Vielleicht haben Sie mitbekommen, dass ich von ostdeutschen Verhältnissen geschrieben habe? Wohl eher nicht? Tschuldigung...
Jedenfalls bleibt mir schleierhaft, auf welcher Grundlage Sie davon ausgehen, dass unter DDR-Verhältnissen durchgängig Vermögen angesammelt werden konnte... Selbst ein echt nennenswertes wäre zur Währungsunion auf Kleingeldniveau eingedampft worden.
Und dass unser gemeinsames Rentner-Haushaltseinkommen weit unter dem durchschnittlichen Verdienst der arbeitenden Bevölkerung liegt (zumindest, wenn es sich um zwei Arbeitende handelt) versichere ich Ihnen auch gern eidesstattlich.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:55 Uhr
Das können sämtlich nur welche aus dem Osten gewesen sein - die sind doch sowas von berühmt dafür, dass sie nix selber machen wollen...
Läge doch nahe, oder? (Ach ja, sicherheitshalber: das war ironisch gemeint...)
zum Beitrag24.04.2026 , 10:43 Uhr
"...dürften Kinderlose gar keine Rente bekommen..."
Das ist einfach so beknackt argumentiert, da verbietet sich eigentlich jede ernsthafte Antwort... Ich könnte jetzt den vom Captain und Budzylein bereits erwähnten Gründen, die das sichtbar machen, noch weitere hinzufügen. Aber einen nennenswerten Sinn sehe ich darin nicht.
zum Beitrag24.04.2026 , 10:31 Uhr
Extremfälle? Meine Frau und ich haben sehr früh schon (gleich nach der "Eingemeindung" West) begonnen alle denkbaren Vorteile über Arbeitnehmersparzulage u. Fondssparen genutzt. Als ohnehin immer schon sparsamer Haushalt ist es uns gelungen bis zur Rente noch einen erklecklichen Betrag zurückzulegen. In unserem ehemaligen Kollegenumfeld sind wir damit vermutlich eher privilegiert. - Von Ihren kolportierten 319.000 Euro bleiben wir dennoch meilenweit entfernt. Mag sein, dass diese Statistik nicht allzusehr verfälscht ist. Im Osten sind dennoch eher solche Summen Extremfälle...
Am Rande: Meine Mutter hatte vor nur vier Jahren noch das Glück durch die Pflegestufe außer ihrer Rente nur ein paar Hunderter monatlich zuzahlen zu müssen. Furchtbare Angst davor, dass ihre niedrigen zweistelligen Rücklagen aus dem Arbeitsleben zweier Rentner vor ihrem Tode zu Ende sein könnten, hatte sie trotz meiner gegenteiligen Beteuerungen dennoch. Sie musste es nicht mehr erleben. Heute, nur wenige Jahre später, wäre das viel schneller gegangen...
zum Beitrag23.04.2026 , 18:06 Uhr
"Wäre es nicht sogar besser im Kriegsfall eher dieses Risiko zu haben statt eine problemlose Flächenbombariedrung zu gewährleisten?!"
Was'n das jetzt für ein Unsinn?
Wir bauen jetzt also alle zwei Dutzend Quadratkilometer ein Kernkraftwerk hin, weil das auf keinen Fall bombardiert wird und das Dorf daneben dann sicher ist?
zum Beitrag23.04.2026 , 17:43 Uhr
Merz? - War da mal was?
Klar - das war der Typ mit dem Bierdeckel! Irgendwann im vorigen Jahrhundert. Seitdem sind die Probleme gewachsen, respektive auch ganz andere geworden. Die Fähigkeiten zur Problembewältigung sind ihm freilich eher abhanden gekommen, der Wille wohl ohnehin.
So es beides jemals ernsthaft gab...
zum Beitrag23.04.2026 , 14:28 Uhr
Ich mach mir hier jetzt gewiss keine Freunde. Ich fliege nämlich in den Urlaub. Und von Jahr zu Jahr mit weniger Scham.
Ja, sowas wie Scham hatte ich tatsächlich mal. Und gar nicht so wenig. Aber dann haben mir viele Leute in meinem Umfeld gezeigt, wie cool es ist täglich mit dem SUV 100m zur Brötchentaste zu fahren. Oder besser noch mit nem Rangertruck. Gern auch jüngere Leute mit gesunden Beinen. Und da sind da all die Nachwachsenden - vermutlich kann man nicht einmal die Friday-Demonstrierer komplett davon ausnehmen - die mir täglich beweisen, dass eine einzige Minute ohne Hosentaschengehirn und endloses Streaming einfach nicht lebenswert sein kann...
Ich weiß, dass Fliegen dem Klima schadet. Aber meine Urlaubsziele liegen im sehr hohen Hochgebirge. Und das kommt nicht zu mir. Leider.
Wenn jetzt jemand vielleicht Trost braucht, ob solch schlechter Nachricht anstelle eines enorm schlechten Gewissens: Ich bin über 70, fliege also nicht mehr sehr lange. Und habe dafür meinerseits ein Leben lang nie ein Auto besessen. Oder ein Taschentelefon. Kann sogar sein, dass sich das mehr als ausgleicht...
zum Beitrag19.04.2026 , 16:10 Uhr
... und jede Menge ebendieser Künstler hungern sich von Auftrag zu Auftrag... Schauspieler, Maler, Bildhauer.
Genauso pauschal, genauso zutreffend. Hierzu brauchts eigentlich keinen Kommentar. Reich geworden sind von "ihrer eigenen Hände Arbeit" ein paar Leute mit den cleveren Galeristen und Agenten - oft genug unabhängig von der Qualität manches Werks.
zum Beitrag19.04.2026 , 15:59 Uhr
Letzteres frage ich mich auch. Und zwar von Tag zu Tag mehr... Wenns nicht so endgültig sein könnte: Was kann die blaue Truppe eigentlich noch verschlimmern? Hat das alles noch Sinn, wenn uns die Regierenden ja ohnehin den Bach runterschicken wollen?
zum Beitrag15.04.2026 , 21:57 Uhr
...genauso habe ich mir das vorgestellt...
"Deutsche Jugend bestes Streben unsres Volks in dir vereint..."
zum Beitrag14.04.2026 , 13:58 Uhr
Als Kind habe ich viel SF gelesen und fand "je ferner von allem, was ich kannte und je komplexer erzählt, desto besser" auch immens spannend.
Lässt arg nach, wenn man sich als Erwachsener mit der Realität beschäftigt. Diese Träumerei kostet halt nicht nur Milliarden, die anderswo auch meiner Meinung nach sinnvoller eingesetzt wären (dabei geht es nicht zwangsläufig um den nur beispielgebenden Welthunger). Es ist halt auch so, dass unsere Träumerei sich vor allem auf wenige, teils romantisierende Fotos und Viedoschnipsel der vergangenen Expeditionen stützt. Die aber bilden die tagtägliche Realität in einer höchst beengten Raumstation vermutlich nicht wirklich ab. Da ist sicher nicht rund um die Uhr eitel Freude und Sonnenschein - trotzdem die Mitflieger natürlich hochspeziell gecastet und ausgebildet sind. Was es real bedeutet unter solchen Umständen Wochen zu verbringen, das wissen bisher nur wenige Dutzend Menschen. Und die werden uns ganz sicher nicht alles erzählen. Aber davon träumen in solcher Metall-Kapsel Monate zu verbringen? Alpträumen trifft es für mich deutlich besser...
zum Beitrag14.04.2026 , 13:30 Uhr
Und Sie glauben tatsächlich, dass den AfD-Wählern (ich lasse jetzt mal das "ostdeutsch" außen vor) die Privilegien der westdeutschen Zahnarztgattin ein Dorn im Auge sind? - Schön wär's!
Dagegen spricht allerdings recht eindeutig, dass in Sachsen-Anhalt/ Harz eine sehr kurzfristig zugeflogene westdeutsche Zahnärztin, Baujahr 1956, (immerhin gebürtig in Thüringen) bei der letzten Wahl umstandslos ein Bundestagsmandat errang... Ohne jeglichen regionalen Hintergrund, ohne echtes Knowhow von neuer "Heimat" und deren Zuständen.
Das tut mir persönlich ebenso leid wie vermutlich auch Ihnen. Ich fürchte, da müsste man schon ganz andere "Geschütze" auffahren, um Realitäten aufzuzeigen. Siehe Verflechtungen bei Überkreuzbeschäftigungen...
Meine eigene Erfahrung also: Der einmal gewonnene AfD-Wähler will da gar nichts soooo genau wissen... Erst recht nicht solchen "Kleinkram". Man soll's sicher nicht aufgeben - aber ein Überzeugen in Größenordnungen können wir wohl vergessen.
zum Beitrag14.04.2026 , 12:15 Uhr
Ich weiß jetzt leider nicht ob Ihre Aufzählung vollzählig ist, befürchte allerdings das Gegenteil. Auch wenn das oben Genannte allein schon des Bösen genug wäre.
Ja - sieht tatsächlich so aus, als wolle sich eine bestimmte politische Klasse über den Umweg einer Wahl unbedingt selbst abschaffen... Diesmal ist's nicht bloß der nette Herr Lindner, der voran geht...
Und der Boden des ersten Versuchsfeldes in Sachsen-Anhalt ist schon bereitet...
zum Beitrag14.04.2026 , 12:03 Uhr
Mal so ohne "Emotschie": Gefällt mir...
zum Beitrag14.04.2026 , 11:58 Uhr
Alle Achtung! Ich glaube da hätte mir zur Nachtschicht dann doch die Motivation gefehlt - wenngleich ich Ihnen insgesamt gern zustimme... Im Übrigen waren +30° unter Mittag mitunter sogar unangenehmer als die Kälte... Spätestens wenn der Fahrtwind weg war...
zum Beitrag14.04.2026 , 11:50 Uhr
Habe nie ein Auto besessen, weil ich es aus meiner Sicht schlicht nie brauchte. Am Ort gearbeitet, die vier Kilometer 2x täglich mit dem Rad gefahren. Wollte lieber ein paar Euro pro Stunde weniger verdienen, als eine einzige Minute eigener Lebenszeit an Pendelei verschwenden...
Für alle anderen Gelegenheiten und in Familie gibts Bahn und Bus. Nicht immer und überall. Und heutzutage oft schlechter als früher. Leider. Könnte also aus eigener Auto-Praxis wenig mitzureden haben. Bin allerdings als eher unterdurchschnittlich "bezahlter" Rentner an allen anderen Kostensteigerungen durchaus gut mitbeteiligt. Und an diese Gruppe hatte auch Rot-Grün-Gelb schon nicht gedacht, beim letzten Mal... Mal abgesehen davon, dass E-Mobilität eindeutig zukunftsweisender ist als das, was unsere ulkige Regierung für richtig hält, fürchte ich, es ist insgesamt auch nur Augenwischerei überhaupt auf ein "Weiter so" im lediglich anders angetriebenen Individualverkehr zu setzen. Das kann schlicht nicht die Lösung sein, wenn dereinst Energie für Produktion und Betrieb für ein paar Milliarden zusätzlicher E-Fahrzeuge weltweit gebraucht wird. Vom Straßenbau und all seinen Folgeerscheinungen mal abgesehen.
zum Beitrag14.04.2026 , 11:23 Uhr
NurmalsoalsBesipiel: Ich bin während meinen letzten zwanzig Arbeitsjahren vor der Rente täglich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Zwar keine 15km sondern nur knappe vier, dafür aber auch bei unter minus zehn Grad... Zu allen Schichtzeiten, Früh, Mittags, Nachtschicht. Und klar: Es war nicht täglich so kalt.
Gebe dennoch zu: das geht nicht immer und überall. Und ist selbstredend nicht jederfraus Sache.
zum Beitrag14.04.2026 , 11:10 Uhr
Lesen können wenigstens einige von denen schon, die die blaue Wucherung wählen. Zumindest kenne ich einen darunter, der meine Mails lesen kann.
Aber ich glaube nicht wirklich, dass der die taz zu seinen bevorzugten Presseerzeugnissen rechnen würde...
zum Beitrag14.04.2026 , 10:57 Uhr
"...irgendwann multiplanetar zu werden und das Leben langfristig im Sonnensystem zu verbreiten..."
Der wenig erkenntnisreiche Feierabendausflug von vier ausgewählten Personen rund um den Mond hat 90 Milliarden gekostet. - Irgendeine Vorstellung davon, was es kosten würde - allein vom Energieaufwand her - "multiplanar zu werden"? Es gibt Forscher, die behaupten, dass so viel Energie weltweit niemals verfügbar sein werde. Ganz zu schweigen davon, ob es wirklich sinnvoll wäre unser menschliches Lebensbeispiel irgendwo erdfern zu verbreiten. Sofern überhaupt technisch möglich. Alles was SF dazu anbietet, wenn sich Menschen von ihren Erdwurzeln trennen, um in rein technischer Umwelt zu überleben, ist doch der pure Horror für jedes denkende Lebewesen, das eine natürliche Umwelt braucht, die Wärme und das Licht der durch eine Atmosphäre gefilterten Sonnenstrahlen...
zum Beitrag13.04.2026 , 19:23 Uhr
Richtig. Beinahe hätte ich geschrieben: Hier erodiert schleichend eine Gesellschaft...
Falsch. Die erodiert nicht mehr schleichend sondern rasant. Nahebei steht ein Halteverbotsschild an der Straße. Das interessiert lange schon niemanden mehr, weil ein naher Kindergarten eben nicht genug Parkraum für den Kinderlieferservice hat. Der Stadt ist das klar, die schaut halt nicht hin, obwohl z.B. eine Feuerwehr nicht mehr schadlos dran vorbei käme... Der Eine ignoriert das Hundeverbot im Park, die Anleinpflicht sowieso, da meint der Andere eben: "Warum soll ich meinen Müll nicht irgendwo in die Landschaft kippen?" Der Nächste dröhnt mit gleicher Begründung verkehrt herum durch die Einbahnstraße, fast jeder ohnehin mit dem Fahrrad ungebremst über den Bürgersteig...
Regeln und Ordnung - wozu das? Im Netz ist alles sagbar und schreibbar, das setzt sich nun lediglich zeitlich etwas verschoben in der Realwelt fort... Das schnelle Wachstum extremer Parteien und Raumgreifen irrer "Meinungen" sind auch ein Resultat und Ergebnis der schönen freien Netzwelt samt asozialer Medien...
Pandoras Box war vermutlich nichts dagegen.
zum Beitrag13.04.2026 , 14:13 Uhr
Schade, ich hatte eigentlich gehofft, die AfD würde angesichts der bekannt desaströsen Finanzlage von Sachsen-Anhalt lieber fluchtartig den Rückzug antreten, statt ganz alleine regieren zu wollen. Ist ja nicht mehr lange hin bis der zuständige Finanzminister höchstpersönlich mit dem Hut in der Hand vor Bürgers Haustür steht und um eine kleine Spende bittet, damit er die explodierenden Beamtensaläre und vor allem die Pensionen des Landes noch bezahlen kann. War leider lange schon absehbar. Aber dem inzwischen weggetretenen Landesvati fiel stets nur auf, dass mal wieder die Beiträge für die öffentlich-rechtlichen Medien angehoben werden sollten. Das nennt man dann wohl Betriebsblindheit...
Geht es so weiter, müsste dann jemand aus der AfD diesen Hut halten. - Aber klar - da findet sich sicher irgendein entfernter Verwandter oder Angeheirateter, der dafür abgestellt werden kann...
zum Beitrag12.04.2026 , 22:19 Uhr
...kommt Zeit, kommt Rat...
zum Beitrag12.04.2026 , 20:14 Uhr
Klar dürfen Sie Ihr Auto besitzen - Sie haben es schließlich teuer bezahlt. Und nun halt auch die restlichen Kosten zu tragen. Was vermutlich auch kein Problem ist... Deshalb ausgerechnet dem meistgefährdeten Fahradfahrer bösartige Rücksichtslosigkeit anzudichten, geht allerdings in den meisten Fällen an der Realität vorbei. Die gibt es sicher, der Durchschnitt sind sie nicht. Zumindest nicht all die alten Tanten und Onkels, die hier in der Provinz rumkutschen. Die sind auch in aller Regel nicht ideologisch unterwegs, sondern einfach nur preiswerter. Manchen macht es sogar noch Spaß sich (zu Teilen) selbst anzustrengen... Letztendlich hat der Autofahrer die schärferen "Waffen"...
zum Beitrag12.04.2026 , 20:02 Uhr
Die Pendlerpauschale ist offenbar ein Hobby von Ihnen, so gern wie Sie darauf hinweisen, dass die jedem Arbeitnehmer zusteht... Ja, rein theoretisch bekommen die auch Fußgänger, aber wenn ich nicht irre liegen dabei die Wegkilometer zum Arbeitsplatz zu Grunde. Was meinen Sie: Wieviel Kilometer braucht man da pro Arbeitstag, damit das Wirkung entfaltet?
"Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte von mindestens 20 km bis 40 km29,00 € monatlich"
Ist das für den durchschnittlichen Fußgänger drin?
zum Beitrag06.04.2026 , 19:12 Uhr
Die Leute, die Sie vermutlich unter "braven weisshäutigen Blauhemden" einordnen möchten, sind heute mindestens 50plus. Da jagt man in der Regel niemanden mehr... Wir sollten allesamt ein bißchen weniger pauschalisieren. Ich erinnere ungern daran: Führende Köpfe der vermutlich von Ihnen angedachten "Jägergemeinschaft" haben ihre sogenannten "Wurzeln" westlich der damaligen Mauer gehabt... Und auch der Typ mit den 80% Zurückzuführenden hatte eher nie ein Blauhemd an...
- Ich hingegen vor 1970 gelegentlich schon. Hat mich aber bisher nicht dazu gebracht auf wen auch immer Jagd zu machen... Am Hemd lag es also definitiv nicht.
Aber ja: Bestimmte Mauern sind nach wie vor nicht wirklich gefallen. Da stimme ich Ihnen zu. Vollumfänglich.
zum Beitrag03.04.2026 , 15:16 Uhr
Finde es schon schräg, dass jemand, der vermutlich von Kindheit an daran gewöhnt sein müsste, dass die Werbeindustrie mit besonderer Buntheit und Raffinesse daher kommt, sich über die knallige Bildsprache von "Top Gun" wundert. Ich habe das Machwerk nie gesehen - eben weil mir immer klar war, dass es sich dabei vor allem um einen Köder der US-Army und alles andere als ein Kunstwerk handelt. Man darf bunte Filme selbstverständlich mögen. Es gibt da wunderbare Beispiele, die eben von einer besonders überdreht farbigen Gestaltung leben. Farbtönungen und Farbstimmungen sind aber auch ein Stilmittel der Künstler, sollen emotional wirken und Geschichten verstärken. Per se Filme nach Buntheit zu beurteilen erscheint mir dann doch zu naiv. Ich gebe zu, dass mich manches "Experiment" speziell im TV auch nicht eben begeistert. So frage ich mich manchmal, warum der Handel 4K-Geräte anbietet, wenn das gesendete (neue!) Produkt nicht einmal nach HDTV aussieht und gar noch Letterbox-Format hat. Viel deprimierender ist für mich als Hörgeschädigten jedoch, dass jeder Billig-"Krimi" flächig mit einer vor sich hin sabbernden Soundsoße zugekleistert wird, die den Sprachton unverständlich macht...
zum Beitrag30.03.2026 , 10:36 Uhr
Immer diese Pauschaliererei... Wer kann denn da noch widersprechen - wenn es doch gegen "die Faschisten" geht?
Da sind die Russen Faschisten, die Nordkoreaner, die Iraner, die Israelis. Trump, Natanyahu. Und Fritze Merz bei manchen Kommentatoren an anderer Stelle gleich auch noch mit... Geht es ne Nummer kleiner?
Mal ganz abgesehen vom Vergleich mit der Zerschlagung des Faschismus 1945. Dass die dauerhaft nur möglich war unter Besatzungsbedingungen und Einsatz enormer finanzieller Mittel - was dem güldenen Onkel Donald vermutlich eher nicht vorschwebt - haben Andere bereits erwähnt. Dazu trafen die Besatzer aber auch auf eine zutiefst demoralisierte Bevölkerung, deren männlicher Anteil enorm geschrumpft war und eine faktisch kaum noch existierende Versorgung. Selbstredend geht es der iranischen Bevölkerung, insbesondere zusätzlich unter Kriegsbedingungen, keineswegs gut. Dass die aber flächendeckend und generationenübergreifend völlig demoralisiert wäre und nur auf die Beglückung durch "westliche Werte" made in USA wartet, kann ich so nicht erkennen...
zum Beitrag30.03.2026 , 10:16 Uhr
Wie es aussieht sind auch die Vereinigten Staaten eine sehr ernsthafte Bedrohung... Da kann so mancher Staat froh sein weder über Gasvorräte noch über Öl zu verfügen.
zum Beitrag30.03.2026 , 10:14 Uhr
"...scheint es Trump und Netanyahu auch scheißegal zu sein..."
Wüsste man nicht um den eher stark begrenzten strategischen Intellekt des amerikanischen Heilsbringers, dann könnte man sogar durchaus annehmen, dass dem ein flächendeckendes Chaos, verbunden mit einem gewaltigen Flüchtlingsstrom nach Nordeuropa, regelrecht gefallen würde. Zur Bestrafung der unbotmäßigen NATO-Partner vielleicht, die ihm so wenig zu Diensten sein wollen...
Wären die üblen Auswirkungen auf die gesamte Welt nicht so gravierend, wäre mir persönlich das höchst umweltvernichtende Geschäftsmodell der arabischen Glitzermetropolen allerdings eher egal.
zum Beitrag28.03.2026 , 10:47 Uhr
Dann wärs doch schön, wenn die erwähnten AfD- Wähler sich ihre Ziele auch verwirklichen würden...
Bedauerlicherweise gibt es darunter vermutlich sehr viele, die sich anderswo auch nicht verstandener fühlen würden. Vielleicht auch gar nicht zum Arbeitsmarkt passen. Und das ist ihnen sicher genauso klar.
Um nicht missverstanden zu werden: Ich selbst bin auch nicht restlos glücklich mit den heimischen Zuständen...
zum Beitrag28.03.2026 , 10:41 Uhr
Auswandern. Wir im deutschen Osten haben diesen Exodus ja bereits hinter uns. Oder besser: Unsere Töchter, die in den frühen 90ern "ausgewandert" sind. Allerdings nur innerhalb Deutschlands - go West. Aufgrund nicht vorhandener Chancen auf einen guten Arbeitsplatz. Bzw. überhaupt einen... Freilich eine ganz andere Sache als ins "gelobte Land" zu ziehen, welches auch immer das im Einzelfall sein mag. Während unsere gut ausgebildeten, strebsamen Osttöchter in der Westwirtschaft auf offene Arme stießen, dürfte das weltweit oft recht anders sein. Wie unten schon von anderen erwähnt: Wer fremder Sprache nicht bestens mächtig ist, keine Kenntnis von Land und Sitten hat, wird meist Außenseiter bleiben und sehr schnell am Boden der Tatsachen landen. Grade im gern erwähnten Glitzer-Dubai ist doch jeder, der finanziell nicht überall mitspielen kann, nicht mehr als ein Kuli. Habe das im "eigentlich humaneren" Oman erlebt, wo die typische Landestracht nur dem geborenen Omani zugestanden wird, um unterscheidbar zu bleiben... Zudem: Über Auswandern nachdenken oder das zu wirklich vorzuhaben ist ganz schön zweierlei...
zum Beitrag28.03.2026 , 10:07 Uhr
Ich verstehe diesen Text in erster Linie als Metapher für die Situation einer großen Gruppe von Menschen mit Einwanderungshintergrund. Aber völlig unabhängig davon, ob diese spezielle familiäre Situation genauso besteht, das Geschilderte auf den Punkt so vorgefallen ist, kann ich mich in die Lage der Leute hineindenken, mir ist klar, wie die Betroffenen sich fühlen müssen. Völlig ohne Belang: Wohin immer die sich zurückziehen müssten und ob sie das letztendlich tatsächlich vorhaben oder tun werden. Oder nur einfach Angst davor haben. Was indes ein immer wiederkehrendes Muster ist: Egal welches Problem gerade auftaucht - unser aller Kanzler kann einfach nicht umhin seine Lieblingsagenda zu bespielen, wenn es auch nur die Spur einer Gelegenheit dazu gibt. - Merkt er das eigentlich noch selbst? Ist das die verzweifelte Hoffnung einen Prozentpunkt in Umfragen auf der Beliebeitsskala der Politikerliste gut zu machen? Das hat doch bisher nicht geholfen - warum also jetzt?
zum Beitrag26.03.2026 , 10:48 Uhr
"Nicht "linker" werden ist das Problem sondern überzeugend links zu sein."
Das ist mal ein richtig guter Satz. - Zustimmung! Wer meint vor Wahlen erklären zu müssen, dass es mit seiner Partei in der Regierung keine erhöhte Mehrwertsteuer geben wird, nach der Wahl aber gleich drei Prozent draufschlägt (der Koalitionspartner hatte vorher - glaube ich - nur 1 Prozent zum Ziel) der überzeugt halt nicht wirklich... Ich weiß: lange her... Ist bei mir aber mächtig hängen geblieben.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:34 Uhr
"Verdi, die IG Metall oder die GEW haben vollkommen verlernt..." So sieht`s aus. Bin in den 90ern, als der Eiserne Besen durch den Osten Deutschlands streifte, 25% und mehr Arbeitslose hinterließ und vielerorts vorerst das Gegenteil blühender Landschaften schuf, als Betriebsrat aus der Gewerkschaft ausgetreten, weil ich dort niemanden ausmachen konnte, der all die Aussortierten noch als zu vertretende Klientel verstand. - Die arbeiteten ja halt nicht mehr...
zum Beitrag26.03.2026 , 10:10 Uhr
"Wenigstens hat jemand das Ziel..."
Mag vermutlich nicht jeder solch hohle Sprüche absondern. - Was von alldem, das Herr Merz bislang behauptet oder als Ziel gesetzt hat, ist denn auch nur annähernd eingetreten oder realisiert worden?
zum Beitrag25.03.2026 , 18:03 Uhr
Okay. - Was also schlagen Sie vor?
Die Foristen können ja schwerlich selbst ins Feld ziehen. Oder im Namen der Krieg führenden Parteien einen "Deal" aushandeln. Immerhin jedoch hier mal etwas von dem Druck ablassen, den uns die "amerikanischen Partner" einmal mehr gerade aufhalsen...
zum Beitrag25.03.2026 , 17:54 Uhr
Ich bezog mich auf Ihre Frage, ob die Charakterisierung auch für "den anderen Kriegsherren" gelte. Und wenn Sie damit Netanjahu meinen - dessen Raffinesse eine Situation an jedwedem Platz auszunutzen ist der geistigen Arbeit von Trump aus meiner Sicht durchaus überlegen... Regelrecht weise ist das sicherlich nicht, clever leider allemal.
zum Beitrag25.03.2026 , 15:24 Uhr
Erinnere mich, dass wir als Zehntklässler in den späten Sechzigern sämtlich von langen Mädchenhaaren geschwärmt haben. Natürlich auch von anderen Attributen. Letztendlich war wohl nichts davon für einen meiner Mitschüler am Ende ein Ausschlußkriterium... Um den Besitz irgendwelcher Güter drehte sich da gar nichts. Auf beiden Seiten, denken ich. - "Oh - der muss einen Trabant haben..." Die Zeiten mögen andere gewesen sein, der oben behauptete Druck auf jeden Fall. Schätze aber, dass das nur auf einen begrenzten Teil der Nachwachsenden so heftig zutrifft. Sehr viele junge Herren sollten über ein gesünderes Selbstvertrauen verfügen und sich ein "Anderssein" erlauben. Bin da ansonsten ganz bei Sam Spade unten...
zum Beitrag25.03.2026 , 11:40 Uhr
Immer, wenn man meint, es könne nicht mehr schlimmer kommen, setzt dieser Überwohlstandsverwahrloste vom Golfplatz noch einen drauf... Schon in seiner ersten Amtszeit habe ich den Mann als Person wahrgenommen, bei dessen Anblick anständige Menschen tunlichst die Straßenseite wechseln sollten. Damals hat er sich anfangs weitgehend noch auf schlicht und einfach widerliche Statements wie "Grab them..." oder die Äußerung, er könne halt auch mal jemanden straflos auf der Straße erschießen, beschränkt. Inzwischen sieht er seine Kriege als Urlaubsausflüge "nur zum Spaß". - Nein, solche Leute hofiert man nicht. Da heiligt auch der Zweck nicht die Mittel...
zum Beitrag25.03.2026 , 11:28 Uhr
Vermutlich nicht - denn der weiß ja sehr genau was er will...
zum Beitrag25.03.2026 , 10:50 Uhr
"Die Ampelkoalition unter Scholz hat nicht einmal eine ganze Legislaturperiode gehalten."
Das hatte man freilich zuallererst aber Christian Lindner und seiner Bande zu verdanken. Ich glaube, die FDP in diese Regierung zu integrieren, war ein Fehler, der uns zu erheblichen Teilen die heutige Situation eingebrockt hat. Besser nicht regieren als mit denen regieren, wäre angesagt gewesen. Klar natürlich auch: Die Richtlinienkompetenz des Kanzlers war eher ausbaufähig...
zum Beitrag25.03.2026 , 10:33 Uhr
Ihre Hoffnung in allen Ehren. Viel wahrscheinlicher ist allerdings derzeit, dass der Gruselkönig des "Kindergartens" sich aus innenpolitischen Gründen irgendwann in der Pflicht sehen könnte weiter zu eskalieren, um doch noch "seinen" Sieg vorzuweisen. Das wird an der Machtstruktur im Iran vermutlich vorläufig auch nichts ändern, möglicherweise aber stattdessen die nächste (eingepreiste?) große Fluchtbewegung Richtung Europa auslösen.
Weshalb Bibi Netanjahu wegen eines immerhin nicht unmöglichen Zusammenbruchs der Iranregierung jedoch eine andere Politik gegenüber den Palästinensern oder dem Libanon einleiten sollte, erschließt sich mir gar nicht. Der hat immer sehr genau gewusst, dass man eine Terrororganisation nicht final auslöschen kann, sondern durch eigenen Terror stets neue Rekruten für diese produziert. Der kann (und will) seine Politik gar nicht ändern. Und er ist ja leider keineswegs der Einzige in Israel, der so denkt. Und wenn wir beim "Möchten" sind: Ich persönlich möchte auch nicht, dass Irre in den USA oder Israel über solch ein Waffenpotential gebieten, wie das real der Fall ist. Das schließt andere übliche Verdächtige natürlich nicht aus. - Aber was hilfts?
zum Beitrag25.03.2026 , 10:06 Uhr
Dem ist leider wenig hinzu zu fügen...
Noch nicht so lange her, da glaubten nicht nur manche Menschen im Iran, eine Invasion von Agent Orange und dem anderen Typen, der immer "die Drecksarbeit für uns macht..." wäre die beste Idenn des noch jungen Jahres. - Muss nicht so richtig zu Ende gedacht gewesen sein...
zum Beitrag22.03.2026 , 14:47 Uhr
Haben Sie nicht selbst wenigstens ein bisschen den Eindruck, dass Sie es sich mit dem "zu Hause bleiben" zu leicht machen?
zum Beitrag18.03.2026 , 21:15 Uhr
Als Gehörgeschädigter hatte ich bereits für ganz einfache Taschentelefone mit Tastatur keinerlei Verwendung. Dadurch bin ich in den "Genuss" gekommen über die letzten 30 Jahre die schleichende Verwandlung vieler meiner Mitmenschen aller Altersklassen ganz von der passiven Seite her zu beobachten...
Was da zu erleben war hat mir vollauf gereicht weiterhin auf solche Technik zu verzichten. Beängstigend, wie heute junge (und alte!) Paare nebeneinader hocken, die Finger auf ihrem Schirmchen. Und keinen Blick füreinander. Ich habe unterwegs Mitreisende erlebt, die in den Wüsten des Oman allabendlich stundenlang auf dem Bauch lagen, den Blick nur auf dem bunten Geflacker, statt auf der Himmelsweite, die in Namibia jedes Fußballergebnis einer Drittligamannschaft mehr interessiert hat, als die Landschaft ringsum.
Ich möchte nicht auch so ein Ferngesteuerter werden. Kommen als Erstes die Taschengehirne auf den Frühstückstisch, wechsele ich persönlich den Platz. In meiner Abwesenheit mag das dann jeder/jede gerne halten, wie er/sie es mag...
zum Beitrag14.03.2026 , 21:46 Uhr
"Kann es sein das Weimar nur diese Wiedersprüche aufdeckt?"
WEIMAR - an diesen Zusammenhang habe ich noch gar nicht gedacht...
zum Beitrag14.03.2026 , 21:41 Uhr
"...eine der drei inkriminierten..."
Wohl nicht. Wäre selbst dann ja lediglich die eine. Welches Problem hätte der "Parteilose" denn dann mit den anderen Buchhandlungen?
zum Beitrag14.03.2026 , 21:37 Uhr
...vielleicht sollte man auch mal sein Geschreibsel vorher lesen, ehe man auf Senden drückt...
zum Beitrag09.03.2026 , 16:45 Uhr
Ich bin da keineswegs sicher. - Aber kann es nicht sein, dass angesichts diverser Erfahrungen nach versuchten Anbiederungen an den "Zeitgeist" der Blauen mittlerweile auch weit oben sitzenden Entscheidungsträgern der CDU aufgegangen ist, dass dieser Schritt, der finale zur eigenen Bedeutungslosigkeit sein könnte? Ich fürchte, es gibt in Deutschland mittlerweile Gegenden, wo etliche der ländlichen Parteifunktionäre nachts ins Taschentuch weinen, weil sie nicht rechtzeitig die Seite gewechselt haben und sie sich jetzt ganz hinten anstellen müssten...
zum Beitrag09.03.2026 , 16:37 Uhr
Das mit dem Bauernkrieg ist gut. Den kriegt man heute schon für viel weniger. reicht, wenn der Diesel grade als zu teuer empfunden wird...
zum Beitrag09.03.2026 , 15:51 Uhr
Es gibt da bestimmt den Einen oder Anderen, der das (klammheimlich und tief drinnen) auf in die Autoindustrie eingewanderte Arbeitnehmer aus den Ostbundesländern schiebt... (Ironie off) Aber ja: Sie haben Recht. Mich wundert das auch. Allerdings scheint sich an diesem Beispiel zu bestätigen, was Leute behaupten, die das "Phänomen" untersucht haben wollen: Der Osten ist der Entwicklung leider nur ein paar Jahre voraus.
zum Beitrag09.03.2026 , 15:33 Uhr
Wer, wenn nicht Lindner, ist denn der Hauptverantwortliche für den absolut zu begrüßenden Niedergang "dieser stolzen Partei" gewesen? Haben die auf der Resterampe Verbliebenen nicht wenigstens das verstanden? - Nee, nee. Der ist als Grüßaugust auf dem Werbezettel im Gebrauchtwagenshop schon ganz gut aufgehoben...
zum Beitrag07.03.2026 , 11:05 Uhr
Habe ich geschrieben, dass ich keine Aggression von außen sehe? - Buff - muss ich nicht bemerkt haben... Kann mich nur erinnern angeführt zu haben, dass Israel gerade nicht "von allen Seiten" angegriffen wird, wie Sie behaupten. Hat Netanjahu aber dennoch nicht daran gehindert z.B. stets die Gunst der Stunde zu nutzen und z.B. in Syrien kaputt zu machen, was nur irgend ging. - Ach - das sollte eigentlich nur die Lage in Syrien stabilisieren? Und lassen Sie bitte den Hessen-Vergleich weg. Hessen verfügt doch nicht über Atomwaffen...
zum Beitrag07.03.2026 , 10:51 Uhr
Es mag "streng genommen" keine Schülerstreiks geben. So wie es auch keine Streiks gegen politische Entscheidungen an sich gibt. - Was freilich die deutschen Trekkerbesitzer auch nicht interessiert... Möglicherweise Zeit, dass sich da was ändert? Wer, wenn nicht die Jugend, soll aufstehen, für die eigene Zukunft, angesichts des sich wandelnden Klimas, der stetig anwachsenden Zahl von Terrorregimen? Ihre Eltern und Großeltern, insbesondere die Entscheidungsträger, haben diese Zukunft der nachwachsenden Generation doch offensichtlich überhaupt nicht mehr im Blick.
zum Beitrag07.03.2026 , 10:41 Uhr
Nicht ganz immer - seit 1990 jedenfalls nicht mehr. Bereits länger als 35 Jahre. Zudem hatte natürlich vorher niemand die Möglichkeit bei der Besatzung mitzureden. - Ansonsten meinen Sie also solche Werbeaktion, die genauso gut auf jedwedem freien Platz im Flachland stattfinden könnte, wo sie durch die angepeilte Interessentengruppe einfacher und weniger schadenverursachend zu erreichen ist, sei kein wirkliches Problem?
zum Beitrag06.03.2026 , 21:17 Uhr
Ich bin immer wieder amüsiert, wenn hinter dem Namen Wolfram Weimer in Klammern "parteilos" steht... - Ist das nicht niedlich?
zum Beitrag06.03.2026 , 20:47 Uhr
Er schreibt nix vom "allmächtigen und verschlagenen Juden..." und er ist auch nicht nahe dran. Er schreibt von Benjamin Netanjahu. Und dessen geistige Programmierung ist seit Jahrzehnten durch diverse Äußerungen belegt... Was Ereignisse im Libanon betrifft: In Sabra und Schatila hat Israel "die Drecksarbeit" (Merz?) 1982 noch von anderen machen lassen. Das war damals freilich noch Ariel Scharon... Momentan sehe ich in Israel auch gerade kein Land, das "von allen Seiten angegriffen wird", sondern einen Agressor, der, wo immer es ihm nützlich erscheint, Trümmerwüsten errichtet. Unbestritten hat es solche Zeiten gegeben, da ringsum nur feindliche Staaten drohten. Aber noch nicht so lange her, da standen die Zeichen weitgehend eher auf Entspannung..
zum Beitrag06.03.2026 , 20:20 Uhr
Mal andersrum: Die Bundeswehr möchte im Sommer 2026 zu Werbezwecken ein Camp auf dem Harzer Brocken errichten. Mitten im sonst streng geschützten Nationalpark. Ein im wahrsten Sinne des Wortes hohes Ziel in der Mitte Deutschlands. Auf Hubschrauberlandungen immerhin verzichtet man inzwischen wohl freiwillig... Um die angedachte Zielgruppe in ausreichender Zahl dorthin zu bringen, werden - dem Vernehmen nach - sehr wahrscheinlich Sonderzüge der Schmalspurbahn eingesetzt. Eher nicht zu erwarten, dass übermäßig viele Jugendliche freiwillig zweimal mindestens sechs Kilometer zu Fuß gehen wollen... Da sind doch solche Streiks schon mal eine vorbeugende Maßnahme um die Aufmerksamkeit hoch zu halten...
zum Beitrag06.03.2026 , 20:03 Uhr
Okay. Aber weiter gedacht heißt das natürlich, dass Lokführer und Flugkapitäne auch nur dann streiken sollten, wenn sie eh niemand braucht... An sich ein Vorschlag, der vielen in der täglichen Praxis sehr entgegenkommen dürfte. Auch wenn es da nicht um Politik, sondern "nur" um Kohle geht. Wahrgenommen wird nur, wer gegen "die Regel" verstößt. Wie steht es da oben: "Sind diese älteren Herren jetzt schon so lange verbeamtet, dass sie nicht einmal mehr wissen, was genau das Wort „Streik“ eigentlich bedeutet?"
Habe auch mal solchen "Freizeitstreik" im (besser: vorm) Unternehmen erlebt. Nach der Schicht. - Gemeinsames warnendes Bockwurstessen vorm Tor... War enorm hilfreich.
zum Beitrag04.03.2026 , 22:00 Uhr
Maybe - Aber kann es nicht sein, dass dieser vielbesprochene Nuklearschirm spätestens unter Trump nichts anderes ist als pure Behauptung? Wie all der "mögliche" Schutz durch die amerikanische Weltmacht? Musste ja glücklicherweise seit der Berlinblockade nie bewiesen werden. - Bleibt lediglich zu hoffen, dass wir nie in eine Situation geraten, in der wir uns auf Agent Orange, seinen "Kriegsminister Headset" und die ganze evangelikale Sippe verlassen müssen...
zum Beitrag04.03.2026 , 21:49 Uhr
Schließe mich an und denke das gleiche - hätte das jedenfalls nicht besser formulieren können...
zum Beitrag04.03.2026 , 21:39 Uhr
Merz vertritt ganz gewiss nicht Deutschlands Interessen, wenn er sich und uns vor den europäischen Partnern zum Obst der Woche macht...
zum Beitrag04.03.2026 , 21:37 Uhr
Wobei Diplomatie und Diplomatie ein wenig zweierlei sein können. Welche Art Diplomatie ein Trump versteht sehen und hören wir täglich. Dem muss man vermutlich genauso blöd kommen um akzeptiert zu werden. - Gut sicherlich nicht grade vor seinen Lakaien oder wenn Kameras laufen.. In der asiatischen Welt läuft sowas traditionell eben ganz anders. Wer dort zu laut wird (oder auch nur so empfunden, insbesondere als deutlich jüngerer Mensch) verliert schnell ein für allemal sein Gesicht (wörtlich zu nehmen) und ist damit kein Verhandlungspartner mehr. Durchaus auch ein Grund warum Amerikaner China oder Japan nie verstehen werden...
zum Beitrag04.03.2026 , 21:26 Uhr
wohl wahr...
zum Beitrag04.03.2026 , 21:21 Uhr
Wenn einer weder für voll genommen wird, noch für voll genommen werden will, sein Beitrag zu was auch immer nicht der Rede wert ist, hätte BlackRocky vielleicht wenigstens die Reisekosten sparen können...
zum Beitrag04.03.2026 , 20:49 Uhr
Kann man machen. Muss auch nicht falsch sein. Aber andere Leute haben eben andere Macken.
Was nun all die fürchterlichen Folgen betrifft, die Ihnen aufgrund Ihrer Zurückhaltung beim Fernreisen entgehen: Seit mehr als 20 Jahren weltweit unterwegs habe ich ein einziges Mal einer Tour beigewohnt, deren Veranstalter der ganzen Reisegruppe, eines gefährlichen Mangels wegen, freiwillig je 200Euro erstattet hat. Kann natürlich auch daran liegen, dass ich ein wenig zu genügsam bin... Mit dem Betonbunker-Foto schließe ich mich gern an, Dubai wäre mir zu fad... Bestätigung findet ein ehrlicher Reisender keinesfalls bei Anderen, sondern mit etwas Glück hinterher bei sich selbst...
zum Beitrag04.03.2026 , 20:36 Uhr
Bedeutet was? - Möglicherweise nur, dass es sich für Aida gerade nicht lohnte. Eher nicht, dass die Aida-Kreuzritter Angst um ihre Passagiere hatten...
zum Beitrag04.03.2026 , 20:33 Uhr
Kann ja sein, dass Sie selbst gern erst zwei Tage vorher Ihren Urlaub planen und buchen... Ich glaube schon, dass die Meisten das anders machen. Nämlich langfristig. Und sogar wer nur eine Woche vorm Kriegsbeginn dorthin geflogen ist - wohlgemerkt in ein Land, in dem nicht mit einer direkten kriegerischen Auseinandersetzung zu rechnen war - konnte wohl einigermaßen sicher darauf vertrauen dergleichen nicht zu erleben. Wie Herr Wadephul letztlich zuzugeben gezwungen war lag keinerlei eindeutige Reisewarnung des AA vor. Selbstredend konnte man KURZFRISTIG klüger sein. Ich persönlich kann mit dem Glimmerglamour der Araber auch nix anfangen... - Was das nun mit Glatteis zu tun hat? Ich besitze kein Auto oder was Ähnliches... Aber so ist das eben mit Vergleichen, sie hinken immer...
zum Beitrag03.03.2026 , 20:38 Uhr
Bisschen beliebig, den Stand der Dinge in diesem Fall so zu beklagen. In Zeiten eines Trump (und von dieser Sorte gibt es ja mittlerweile mehrere) kann man als Urlauber heutzutage praktisch an fast jedem Ort der Erde sehr plötzlich gerade sehr falsch sein... Noch immer planen manche Reisende ihren Urlaub viele Monate vorher. Im Extremfall könnte das sogar bedeuten: Bevor Trump im Amt war. - Hätten die (und deren Veranstalter?) also schon damals gewarnt sein müssen? Eine gebuchte Reise ohne eindeutig bestehende Gefahr mal so zu canceln, heißt - wie oben bemerkt - viel Geld aus dem Fenster zu werfen. Für die eine wie für die andere Partei... Das alleinige Vorhandensein von Kriegsschiffen zählt vermutlich nicht zu den verlustfreien Reiserücktrittsrechten. Und sogar unser Außenminister wusste ja bis gestern auch nichts davon, dass er vorher nicht wirklich rechtzeitig gewarnt hatte...
zum Beitrag03.03.2026 , 19:39 Uhr
Nein - das ist nicht alle Opfer wert!
Solchen Blödsinn haben uns vor 40 Jahren Parteisekretäre aufgetischt, wenn sie von der Sozialistischen Weltrevolution schwadroniert haben. Schon damals habe ich mit den Märchenonkeln darüber gestritten. - Wollen Sie persönlich das den Menschen erklären, die gerade durch Trumps oder Netanjahus Bombardement ihre Angehörigen verlieren? - Ist halt so, seht doch mal das große Ziel am Horizont! Ist doch besser vom Onkel Donald umgebracht zu werden als vom heimischen Scheich und seiner Garde - oder?
zum Beitrag03.03.2026 , 18:22 Uhr
Das mag alles richtig sein. Ich fürchte jedoch Russland, der Agent Orange (oder wer auch immer) kann sich das für jedwede Einflußnahme notwendige Geld sparen... Wie es aussieht haben Merz und Co. spätestens mit den Energiepreissenkungen für "nicht alle", die ursprünglich ja anders versprochen worden sind, einmal mehr recht breite Teile insbesondere der weniger gut verdienenden Wahlbevölkerung gegen sich aufgebracht. Mit immer neuen nicht eingehaltenen Versprechungen (sowie verqueren Bemerkungen zu faulen Rentnern/Arbeitenden und Dauerkranken) treiben unsere Regierenden ohnehin verärgerte und/ oder bockige Leute bestimmten Politikern regelrecht in die offenen Arme. Was daraus folgen könnte ist eigentlich so offensichtlich, dass es den Handelnden in Berlin kaum verborgen bleiben dürfte. Meine Frage also: Ist das möglicherweise ein Testballon, in der Hoffnung, die Alternative möge sich in der Provinz auf dem harten Boden der Tatsachen doch bitte ausreichend entzaubern, ehe wieder "größer" gewählt werden darf?
zum Beitrag01.03.2026 , 16:24 Uhr
Das könnte leider genauso passieren. Da verstehe einer die Amerikaner und ihren Nationalismus... Wenn der Lamettamann aus dem Weißen Haus anderen Nationen ungestraft auf die Köpfe hauen kann, wähnt sich scheinbar selbst der Benachteiligtste in seiner Bevölkerung den großen Starken des Planeten zugehörig.
zum Beitrag01.03.2026 , 16:18 Uhr
Die deutsche Diktatur wurde deshalb mit Waffengewalt beendet, weil sie zuvor ihre eigenen Waffen gegen fast die ganze restliche Welt erhoben hatte. Und damit völlig zurecht, schon, weil das auf anderem Wege wohl kaum möglich gewesen wäre. So weit ich erkennen kann ist das hier nicht der Fall. Wenngleich die großmäuligen alten Herrschaften mit den Turbanen recht häufig gerne mit Vernichtung drohten. - Schätze, Sie bemerken den Unterschied dann doch...
Wie Trumps "Experiment" im Iran ausgeht kann leider noch niemand beurteilen. Vielleicht wäre es ja sonst irgendeinem seiner "Berater" möglich gewesen dem Typen aus Gottes eigenem Land sein militaristisches Vorgehen auszureden. Wenns um Eigennutz geht - besonders finanziellen - kann er ja recht sensibel sein.
zum Beitrag01.03.2026 , 16:09 Uhr
Es bestürzt mich zutiefst, dass es allen Ernstes Menschen gibt, die daran glauben, dass es für irgendein Volk letztendlich positiv sein könne, wenn ein Quartalsirrer beschließt dessen Territorium zu bombardieren. Dass es Trump in keiner Weise um die Bevölkerung des Iran geht dürfte auch dem Letzten klar sein, der nicht versehentlich im Bible Belt seinen Trailer stehen hat und auf Trump-Bettwäsche schläft. Was denn, wenn Agent Orange seine Ziele nicht innerhalb weniger Tage erreicht sieht? Gestaltet er dann dieses Riesenland zu Gaza 2 um? Zurück in die Steinzeit - wie ein US-Militär das dereinst mit Vietnam vor hatte? Das einzig Gute, das aus diesem Krieg hervorgehen könnte, wäre das diese US-Regierung sich daran derartig verhebt, dass ihr der amerikanische Wähler den Daumen senkt...
zum Beitrag20.02.2026 , 20:55 Uhr
Welche Neuigkeiten erwartet man zu erfahren, wenn jemand nach einem Medium befragt wird, von dem er offensichtlich zu Teilen lebt? Wer nie in einer Welt ohne Internet gelebt hat kann schlecht beurteilen wie es ihm dort ergangen wäre... Mir persönlich scheint aus praktischem Erleben absolut klar, dass insbesondere junge und sehr junge Menschen über kurz oder lang durch das fast restlose Abtauchen in digitale Tiefen Schaden nehmen müssen. Auch ohne vertiefende Forschungsgrundlagen. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht muss doch bemerken, dass mehr als zwei Drittel seiner Mitmenschen nicht mehr im "Hier und Jetzt" unterwegs sind. Gelegentlich werde ich den Eindruck nicht los, ein großer Teil davon wartet nur noch auf den Tag, an dem er/sie sich selbst digitalisieren und auf Nimmerwiedersehen in seinem/ihrem unentbehrlichen geliebten Hosentaschengehirn verschwinden kann... Ein Sorry an die Social-Media-Gemeinde: Ich besitze kein "Smartphone" und hoffe inständig darauf nie eines zu benötigen...
zum Beitrag20.02.2026 , 11:06 Uhr
Weit enfernt davon jemandem einen Absturz oder Ähnliches zu wünschen: Man könnte ja den Jens oder das Linnemännchen derweil in Berlin lassen. Die übernähmen dann sicher schon...
zum Beitrag19.02.2026 , 22:12 Uhr
Absolut Ihrer Meinung...
zum Beitrag19.02.2026 , 22:05 Uhr
Sehr gute Idee... - Was zum Teufel soll sozial sein, an diesen Hassbrutstätten?
zum Beitrag18.02.2026 , 11:56 Uhr
Wenn Sie damit sagen wollen: 'Der Erbende nimmt dem nichts Erbenden nichts weg' stimmt das. Den Nachteil ärmer dran zu sein - für den der Erbe freilich nix kann - hat der in Bezug auf Chancengleichheit trotzdem. Will man so solidarisch denken könnte man der Meinung sein, dies sei tatsächlich ungerecht. Da würde ich persönlich allerdings erst weit oben, bei sehr hohem Vermögen, ansetzen. Als nie relevant Erbender (oder in Zukunft Vererbender) ist das Ganze für mich von wenig Belang - im Zusammenhang mit der Politik und finanziellen Handlungsfähigkeit dieses Staatswesens dürfte das sehr anders sein.
zum Beitrag18.02.2026 , 11:48 Uhr
Vielleicht hätte "Donni" darauf hinweisen sollen, dass er das er seinen Beitrag als Satire versteht?
zum Beitrag18.02.2026 , 11:37 Uhr
Ich fürchte der bedrohliche Rechtsdreh resultiert aus einem mächtigen Irrtum, aus viel zu hoch gesteckten Erwartungen. Nicht zu Unrecht wurden DDR-Wahlen gern als Zettelfalten belächelt, bzw. geschmäht. Den "Wählenden" war stets bewusst: Wir ändern nichts. Im Zuge der Wiedervereinigung war großen Teilen der Bevölkerung vor allem die schnelle D-Mark wichtig, die meisten, die so dachten, zogen dann in Regionen, wo es mehr zu verdienen, respektive eine sicherere Zukunft, gab. Aber ein nicht zu unterschätzender Anteil glaubte wohl auch an die verändernde Kraft demokratischer Wahlen. - Ja, jetzt geht das! Zeigte sich ja schnell in der Praxis: Gestern SED, heute CDU. Der Irrtum indes war die Schlußfolgerung, der Einzelne könne dabei tatsächlich viel bewegen. Das war sicherlich nicht wie erwartet der Fall - schon der Diskrepanz zwischen Wahlprogramm und späterem Handeln der Parteien wegen. CDU, SPD, zuletzt die Grünen... Von Lindner schweigen wir lieber, der ist als Gebrauchtwagenhändler tatsächlich besser aufgehoben.
Kurzum: Ich fürchte, nicht wenige meiner Landsleute hoffen aus dieser Enttäuschung heraus mit ihrem deplatzierten Kreuz auf dem Wahlzettel diesmal was zu ändern. Egal was.
zum Beitrag18.02.2026 , 11:13 Uhr
Das Empfinden von Glück ist sehr unterschiedlich. Wenn Sie Statistiken verfolgen werden Sie häufig erfahren, dass ein übergroßer Teil der ehemaligen DDR- Bürger die eigene wirtschaftliche Situation als gut oder eher gut einschätzt. - Offenbar stimmt allein das also nicht glücklich. Wenn Sie sagen wollen die finanzielle Unterstützung durch den Westen Deutschlands sei hilfreich gewesen haben Sie sicher nicht geradezu Unrecht. Aber die Verwerfungen, die sehr früh z.B. durch die Treuhand entstanden, haben Land und Leute natürlich geprägt. Beispiel: "Mein" Betrieb, Arbeitgeber für weit über tausend Menschen wurde innerhalb eines knappen Jahres auf die Hälfte heruntergehungert um Käufern die "Braut" attraktiver zu machen. Klar - das war technisch nicht wirklich auf bestem Stand... Zwei Käufer teilten sich dann den Braten. Ein Österreicher, der versprach vor Ort zum zweitgrößten Kartonagenhersteller Europas zu werden (und in Jahresfrist mit den Maschinen nach Polen verschwand) und ein Kölner Millionär, dem es lediglich um die Filetgrundstücke in Leipzig und hier ging. Der betrieb einen Teil der "Restbestände" für ein paar Jahre, investierte nie und schrumpfte jährlich die Belegschaft...
zum Beitrag18.02.2026 , 10:53 Uhr
Es wird Sie überraschen: Auch ich hatte in der DDR massive Nachteile. So konnte ich etwa 1980 ein Kulturstudium nicht antreten, weil ich mich weigerte, der SED beizutreten, nur weil ich als "Arbeiter" der Statistik genehm gewesen wäre. Von da an mied mich die Gewerkschaftsleitung so, wie sie mich vorher unerbeten fördern wollte. Ich weigere mich allerdings genauso heute deshalb in die Opferrolle zu steigen, bin im Gegenteil noch immer stolz darauf Nachteile in Kauf genommen zu haben. Hatte mit Heldenmut oder systemkritischer Rebellion übrigens wenig zu tun - ich wollte einfach nur weiter ohne Gewissensbisse in den Spiegel schauen können.
Wo sonst sollte es "Ostalgie" geben - wenn nicht im Osten? - Hieße ja sonst sicher anders... Was Ihren "gefühlten" Hass auf den Westen betrifft: Ich finde da übertreiben Sie maßlos. So wie es "den Osten" nicht gibt, gibt es auch nicht "den Westen". In mehr als 30 Jahren habe ich mindestens ebenso viele westdeutsche Städte kennengelernt und bin mit vielen westdeutsch Sozialisierten unterwegs gewesen. (Solches tiefere Interesse geht den Meisten auf der Westseite übrigens eher ab...) Nein - auch da war nicht Einer wie der Andere... Warum also hier?
zum Beitrag17.02.2026 , 17:15 Uhr
"Ostdeutschland scheint unter einem Gehörverlust zu leiden..."
Unter einem Gehörverlust leidet, wer selbst nicht hören kann. Hier geht es allerdings um das Gehörtwerden. Ein kleiner aber entscheidender Unterschied...
Ansonsten: Ziemlich schräge Philosophie...
zum Beitrag17.02.2026 , 17:10 Uhr
Nein - natürlich nicht alles...
Wenngleich unsere Presse mit dauernd skandalisierenden Titeln nur allzuoft diesen Eintrag erweckt...
Aber es ist eben leider auch nicht alles so in Ordnung wie Sie glauben wollen.
zum Beitrag17.02.2026 , 17:05 Uhr
Wissen Sie was mich irritiert? Dass immer wieder Foristen der Meinung sind: Jemandem, der ausreichend Geld in der Tasche hat, gehe es auch automatisch besser als anderen, die weniger davon haben. Wer auch nur ein wenig Selbstachtung besitzt macht sein "Gutgehen" aus meiner Sicht nicht zuallererst am schnöden Mammon fest. Hier beschreiben viele recht deutlich worin das Abgehängtsein der "Ostprovinzen". besteht. Und vor allem steht das ziemlich klar im Interview. Ja, allzuviele haben 1989 blind alle Verheißungen des Herrn Kohl geglaubt, das große Glück der schnellen Westmark kommen sehen und nicht geahnt, was daraus resultieren musste. Ein Zusammenbruch der eigenen Produktion. Da schrumpfte das große Glück dann arg, bei vielen Jahren in der Arbeitslosigkeit... Und ich glaube: Viele der Leute von damals schämen sich noch heute für ihre Gutgläubigkeit, mögen das allerdings nicht offen eingestehen. - Entsteht allein dadurch diese eigentümliche Realitätsverweigerung, wenn es um die blaue Truppe geht? Sicher nicht...
zum Beitrag17.02.2026 , 12:36 Uhr
Genau so! Im Übrigen wird gern verkannt, dass "Wir sind das Volk" zwar ein schmissiger Slogan war, der aber auch schon damals von vielen Skandierenden unterschiedlich interpretiert wurde. Von Manchem auch nur mit dem Gedanken: Jetzt gehts ran an die Fleischtöpfe! Insgesamt bin ich durchaus Ihrer Meinung. In diesem Land wird zu "viel linke Politik" beklagt - dabei spielte die über Jahre keine Rolle mehr, weil jene namentliche Linke sich allzulange um irgendwelche randständigen Befindlichkeiten gekümmert hat. Den erfreulichen Drive der Linken, der sich derzeit andeutet, haben wir wohl vor allem Porschefahrer Christian Lindner und Merz, dem Blackrocker von der trügerischen Gestalt zu verdanken...
zum Beitrag17.02.2026 , 12:24 Uhr
"Welcher internationale Konzern lässt sich in einer Gegend nieder, wo die Manager und ihre Familien nicht sicher sind?" Wenn Sie damit den Osten allgemein meinen: Daimler hat gerade erst - am Harzrand. Intel hätte gerne - bei Magdeburg. Dass dies dann ausblieb hatte nichts mit "Unsicherheit" zu tun. Diese Entwicklung ist ja nicht neu. Und wenn Menschen unter regionaler Unsicherheit leiden sind das ganz sicher nicht zuerst die Konzernlenker und ihre Hochbezahlten...
zum Beitrag17.02.2026 , 12:10 Uhr
Erstens wollen selbst hier in Sachsen-Anhalt längst nicht alle braun regiert werden - und also auch nicht "Nutznießer" des Kollateralschaden sein, den Sie dem Rest der Bevölkerung ja offenbar freundlich zubilligen - zweitens könnte daraus letztendlich weit Schlimmeres resultieren. Ist ja jetzt offenbar auch in Gottes eigenem Land nicht gerade so, dass der Wahlerfolg des Größenwahnsinnigen nur ein paar verstörte Bauern im Biblebelt beträfe...
zum Beitrag17.02.2026 , 12:02 Uhr
Ganz recht, so ist das leider. Verwundert mich auch, dass das ein erklecklicher Teil der Wählerschaft nicht begreifen will... Oder eben gar willens ist mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und gegen seine ureigenen Interessen zu frohlocken: "Aber jetzt hab ich es denen mal so richtig gezeigt..."
zum Beitrag17.02.2026 , 11:52 Uhr
Es ist stets wenig relevant den Wohlstand von Regionen mit dem schlechteren Stand anderer zu vergleichen. Ganz einfach, weil sich Menschen fast sämtlich nach jenen ausrichten, denen es vermeintlich besser geht. Der Altbundesdeutsche blickte bewundernd auf die USA, der Ostbürger auf die fetten Autos und Häuser der "Wessis". Die Allerwenigsten sind in der Lage zu sagen: "Schau mal - in Rumänien sind sie schlechter dran..." - "Was zum Teufel schert uns Rumänien?" Ich finde das auch höchst bedauerlich, weil solcher Blick abwärts stets eine tröstende Lebensmaxime von mir war - aber so ist er halt, der Mensch. Und zwar nicht nur der "Ossi". Die Linke musste uns im Übrigen nicht einbläuen, dass wir übervorteilt wurden - das ist eben in vielen Dingen so. Ein sehr kleines Beispiel: Unser DDR-Betrieb besaß auch gut drei Dutzend Wohngebäude, in denen viele Arbeiter und Angestellte wohnten. Die Häuser kamen natürlich mit der Eingemeindung unter den Hammer. Man versprach damals den Mietern ein Vorkaufsrecht. - Die sich darum bemühten hatten nicht die Spur einer Chance. Ein gutes Drittel ging im Paket an einen Käufer von der Westseite, auch die anderen hat keiner der Mieter bekommen...
zum Beitrag17.02.2026 , 11:32 Uhr
Wo immer sie wohnen - mit dem was Sie oben geschrieben haben sind Sie absolut nah dran an der Realität...
zum Beitrag17.02.2026 , 11:29 Uhr
Ich darf Ihnen mitteilen: Aus meiner kleinstädtischen Ost-Perspektive ist Frau Hensel durchaus eine Kennerin des Ostmilieus. Und nein: Die Bemerkung betreffend die Akademiker halte ich keineswegs für Arroganz. Weil nun einmal der durchschnittliche Bildungsstand in einer Region eine Rolle spielt. Der Aderlass an jungen Menschen in den 90ern ließ vor allem Zehntausende der besser Ausgebildeten und Klügeren abwandern. In so hoher Zahl, dass man tatsächlich davon ausgehen kann, dass sich das auch auf den Alltag der Verbleibenden, ihre Diskussionen, Meinungsbildung und später Wahlergebnisse auswirken muss. Die "Gegangenen" - und ich spreche aus Erfahrung, weil neben meiner eigenen Tochter etliche heutige Mittvierziger aus der früher bekannten Umgebung dazu gehören - hätten schließlich das getan, was sie jetzt anderswo machen: Dem Abdriften manches Zeitgenossen Einhalt geboten. Oder zumindest die Umfragestatistiken verändert...
zum Beitrag17.02.2026 , 11:14 Uhr
Ich bin 70 plus, im "Osten" geboren und im Osten geblieben. Ich habe all die oben beschriebenen Entwicklungen miterleben dürfen/ müssen. Als Betriebsrat, wo uns eine Geschäftsführung allwöchentlich Kündigungslisten mit 200 Namen (Unternehmen: Druckerei mit über 1000 Beschäftigten) auf den Tisch schickte. Habe miterlebt wie desillusionierte Menschen nie wieder ein Bein in den Arbeitsmarkt bekommen haben, wie sich die von Links Entfremdeten schleichend nach Rechts drehten. Wie sich ein Landstrich von jungen Menschen entvölkerte, deren Eltern jetzt im Alter ihre Enkel nicht aufwachsen sehen können. Sehe in leeren Straßen eine entsetzlich überalterte Bevölkerung, der zu Teilen Kraft und Lust abgeht, sich gegen das, was nun droht, zu engagieren... Fast alles, das Frau Hensel sagt, kann ich aus eigener Erfahrung genauso unterschreiben. Und, sorry: Ich spreche jedem, der all da nur aus dem TV und der Zeitung kennt und dennoch wie immer seinen oft kenntnisfreien Kommentar abgeben muss, das notwendige Wissen um die tieferen Zusamenhänge ab. Was Herrn Kowalczuk betrifft: Da klingt mir vieles allzusehr nach dem alten Spruch "Wes Brot ich ess..." Elfenbeinturm halt...
zum Beitrag17.02.2026 , 10:41 Uhr
Hier eskaliert der Größenwahnsinnige einen Krieg, den die USA seit über fünfzig Jahren gegen die Insel führen. Mal offener, mal verdeckter, mal nur über das Embargo, mal mit Waffengewalt. Und wie immer ist es ihm völlig egal wie viele Leichen seinen Weg pflastern - Hauptsache irgendwann schenken ihm andere Wirrköpfe oder Despoten komische oder versehentlich selbst erhaltene Friedenspreise. Und die Geldeingänge auf den Konten der Familie Trump steigen in schwindelnde Höhen. Im Gegensatz zu seinen letzten Vorgängern setzt er darauf diesen Krieg jetzt ein für allemal zu einem für die USA gewinnbringenden Ende zu führen.
Das ist ein Krieg, der angesichts anderer, derzeit die Welt verwirrender Terrorakte des großen Blonden mit der viel zu langen Krawatte weitgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit bleibt - weil (noch) nicht geschossen wird. Wie sehr das der Fall ist kann man daran erkennen, dass sich selbst in den Kommentaren der taz fast nichts zu diesem Thema tut...
zum Beitrag14.02.2026 , 17:11 Uhr
Sie werden es nicht für möglich halten: Ich (kein Autofahrer) würde meinen durchaus vorhandenen Führerschein deshalb abgeben, weil ich nicht ertragen könnte zumindest mitschuldig am Tod der Opfer zu sein. - Egal ob da ein technischer Defekt vorlag oder nicht...
zum Beitrag14.02.2026 , 17:07 Uhr
Dem ist nichts - aber auch gar nichts - hinzuzufügen!
zum Beitrag12.02.2026 , 21:32 Uhr
Denke mal, der Forist hatte nicht im Sinne das Kind (oder gar dessen Eltern) "zu belohnen", sondern meinte: Einem guten Schüler würde ein frei gegebener Fehltag weniger schaden als einem mit sehr schlechten Noten...
zum Beitrag12.02.2026 , 21:24 Uhr
Ich glaube hier von einem Korruptionsfall zu schreiben geht wohl doch ein wenig zu weit. Wie niedrig wollen Sie die Messlatte denn noch hängen?
zum Beitrag12.02.2026 , 21:15 Uhr
Ach - das war bei Ihnen so nicht üblich? 😅
zum Beitrag12.02.2026 , 21:11 Uhr
Ich kenne jetzt nicht die konkrete Begründung benannter Delinqentin, möchte aber zu bedenken geben, dass es durchaus bei vielen Veranstaltern auch spezielle Reisen gibt, die nur ein oder zweimal im Kalenderjahr angeboten werden. Hat ein Interessent also nicht auf den Punkt die Möglichkeit an genau diesem Tag Urlaub zu nehmen, kann er nicht daran teilnehmen. Solche Tour gehört selbstredend nicht zum Mainstream, wäre aber nicht völlig auszuschließen. Habe ich selbst schon mehrfach so gebucht. In solchem Fall könnten Nachfrage und Ausnahme ja vielleicht berechtigt sein. Ansonsten - nun: Zumindest äußerst unklug, weil allein durch das Amt und die diesem zugeschriebene Macht immer die Behauptung von Mißbrauch im Raum steht. Mal unabhängig davon, was sich die Entscheider der Schule bei der Meinungsbildung gedacht haben...
zum Beitrag12.02.2026 , 11:17 Uhr
Wahrscheinlich. Letztlich an dieser Stelle aber unnötige Begriffsklauberei. "Sabine" hat die "Fälle" immerhin in Anführungszeichen gesetzt...
zum Beitrag12.02.2026 , 11:12 Uhr
Entschuldigen Sie bitte - Sie scheinen zu den Glücklichen zu gehören, die noch nie therapeutische Hilfe benötigt haben. Das ist natürlich sehr gut für Sie. Aus den Erfahrungen meiner Zeit als "Arbeitnehmer" und aus dem Wissen um den Gesundheitszustand alter Freunde muss ich feststellen: Auch für den deutschen Bürger, der nicht einmal schwer traumatisiert ist, sondern aufgrund ungünstiger, fordernder Lebensumstände "lediglich" unter Depressionen leidet, gibt es Hilfsangebote in aller Regel erst nach wochen- oder monatelanger Wartezeit. Sofern überhaupt. Wie also sollte die viel aufwendigere psychologische Betreuung von Asylsuchenden aus den unterschiedlichsten Nationen und Krisengebieten sichergestellt werden? In einem Staat, der häufig nicht einmal eine Ahnung davon hat, wo sich der denkbare Patient gerade aufhält? Jegliche reine Kosten- oder Zahlenspielerei können Sie angesichts eines berghohen Mangels und Nachholebedarfs getrost vergessen...
zum Beitrag12.02.2026 , 10:49 Uhr
Vor allen Dingen wussten nach WK2 die Allermeisten überhaupt nichts davon, dass sie auf Jahrzehnte traumatisiert sein würden. Und die gute alte Erziehung zu Adolfs Zeiten bezeichnete jeden als Weichei, der meinte eine Seele zu haben. Ist ja nicht gerade so gewesen, dass nach Kriegsende überall Truppenpsychologen herumstanden. Damals hat es der eine oder andere Heimkehrer eben geschafft sich wieder ins normale Leben einzupassen - und viele andere nicht. Die einen wurden zu Trinkern, die anderen zu Gewalttäter, weil ihnen niemand zuhören wollte oder konnte. Mein Vater - dereinst in Frankreich - hat sich mir gegenüber immer geweigert über diese Zeit zu reden.
zum Beitrag12.02.2026 , 10:28 Uhr
Vor gut 20 Jahren habe ich einige Wochen lang Tibet bereist, zu großen Teilen fernab der Städte. Vor drei Jahren war ich für drei Wochen in Taiwan. Mein Eindruck nach vielen Gesprächen mit Führern oder Händlern: Sowohl in Tibet als auch auf der Insel haben sich viele Menschen mit dem Gedanken an Chinas Macht arrangiert. In Taiwan ist die Rede davon, dass sich beinahe genau so viele Menschen einen Anschluß an China vorstellen können wie ihn ablehnen. Da geht der Riss so quer durch Familien und Freundeskreise wie hier in Bezug auf die Wahl einer blauen Partei. Wenige Wochen vor meiner Reise war ohne jegliche Einladung mit viel Tamtam eine US-Delegation in Taipeh aufgeschlagen. Das sorgte in Taiwan für heftige Unruhe, weil den Insulanern (wie natürlich auch den Amerikanern) selbstverständlich klar war, das man Peking damit provozieren wollte. Ein Guide sagte mir später schulterzuckend, man habe mitunter mehr Angst vor dem vermeintlichen Freund, der immer wieder Öl ins Feuer gieße, als vorm großen Nachbarn. Aber jemanden vor den Kopf zu stoßen, indem man ihn auslädt, lässt asiatische Kultur nun einmal nicht zu...
zum Beitrag08.02.2026 , 12:35 Uhr
Ganz so schön und sicher wie Sie das hier erläutern ist das Börsenlotto nun auch wieder nicht... Nach der Eingemeindung der Neuen Bundesländer hatte ich früh das zufällige Glück darauf angesprochen zu werden ob ich nicht Vermögenswirksame Leistungen langfristig anlegen wolle. Früher schon guter Sparer gewesen kam mir das sehr vernünftig vor, ich habe also einen Vertrag abgeschlossen, später einen zweiten. Und ja - die Depotwerte haben sich gut entwickelt und tun das auch heute noch... - Halt: Sie tun es wieder! Denn zwischenzeitlich gab es mehrere fulminante Abstürze, während derer es guter Nerven bedurfte... Und wenn Sie Ihr Geld in solcher Phase dringend benötigen sieht es gar nicht mehr so positiv aus, mit den Prozenten...
zum Beitrag06.02.2026 , 20:54 Uhr
"...- denn, Spoiler: wir werden immer älter."
Da ist sie ja wieder, die Pauschalbehauptung. Vielleicht trifft das "wir" ja für Sie zu - für viele leider andere nicht. Und im Gegensatz zu Ihnen wissen das die meisten nicht einmal vorher so genau. "...1990 wurden wir im Schnitt noch 77 Jahre alt, jetzt 82."
Ja eben - im Schnitt! Aber ein großer Teil der Arbeitnehmer sitzt halt nicht auf bequemen Drehstühlen oder kommt in anderer Weise geruhsam über seinen Arbeitstag. Und dem nützt dieser Schnitt dann möglicherweise nicht viel, wenn er sich von Friedrich, dem Genügsamen, zu ein paar Jahren Mehrarbeit überreden lässt und hinterher krankheitshalber übereilt aus seinem ruhigen Rentnerdasein scheidet...
zum Beitrag06.02.2026 , 17:05 Uhr
Was mich persönlich immer wieder stört ist die Behauptung "die Leute leben länger". - Nicht "die Leute" leben länger, sondern einige von uns. Einige andere geben das Löffelchen deutlich früher ab, so früh zum Teil, dass sie nicht einmal kurze Zeit Rente empfangen. Habe das dereinst bei mehreren Kollegen erlebt, denen die Vierschichtarbeit offensichtlich nicht wirklich bekommen ist. Wäre schön, wenn man da "ganz oben" nicht immer nur pauschalisieren würde. Solange die Verhältnisse so sind, dass manche Berufsgruppen eben nicht die gleiche Lebenserwartung haben, wie der durchschnittliche Beamte oder Wissenschaftler lässt sich wohl kaum sagen: Ihr werdet alle älter als früher! Also arbeitet gefälligst länger und mehr! Wo und wie also ist da Gerechtigkeit zu finden?
zum Beitrag06.02.2026 , 16:57 Uhr
Besonders die letzten Zeilen haben sie schön formuliert... Ich würde mal sagen, es war nicht so, dass Kinder meist störten. Mancher hat einfach seinen Lebensplan nicht rechtzeitig zu Ende gedacht. Mir zum Beispiel ist der Gedanke an ein zweites Kind auch erst gekommen als wir dafür ein wenig spät dran waren. Aber da heutzutage selbst das erste Kind häufig Eltern hat, die die Mittdreißiger deutlich überschritten haben, wird das wohl kaum besser werden. Was den Konsum - also auch das Essen - betrifft: Ich bin 70+. Glauben sie mir: Ab einem gewissen Alter isst man deutlich weniger...
zum Beitrag03.02.2026 , 17:17 Uhr
Ein Bekannter von mir verkaufte im Internet seinen gebrauchten Audi. Kein Rennwagen zwar aber dennoch überdurchschnittlich PS-stark. Zur Abholung kam ein Führerscheinneuling, so viel wurde verraten. Vati, der das Gefährt finanzierte, war mit dabei und bass erstaunt darüber welchen "Boliden" sich sein Filius da ausgesucht hatte... Aber Bedenken? Nicht die Bohne. - Meiner doch nicht...
zum Beitrag03.02.2026 , 17:08 Uhr
Zahnschmerzen kriege ich jetzt nicht, eher dezente Kopfschmerzen - wenn jemandem nix anderes einfällt als zu solch einem Artikel die Missgunst-Karte zu ziehen... - Bestimmt würde der Autor ja gerne mitmachen, hat aber das falsche Auto... Geht's noch? Ich stimme Herrn Asmuth vollumfänglich zu. In einem halbwegs zivilisierten Staat sollte es möglich sein solches Handeln wie oben beschrieben wurde von vornherein technisch einzuschränken. Und wenn all die Hersteller mit Sternen, Ringen und "Nieren" im Wappen meinen dergleichen nicht berücksichtigen zu müssen sollten sie auch gern einen Teil des finanziellen Schadens tragen, den ihre kranken Kunden an Mitmenschen und der Gesellschaft allgemein anrichten... Der Götze Automobil - meine Güte, was für eine Weltsicht...
zum Beitrag03.02.2026 , 10:50 Uhr
Habe über vierzig Jahre in Mehrschichtsystemen gearbeitet. Das war nichts, was wirklich Freude machte. Dafür in den meisten Fällen krank. Der Magen, die Psyche... Ja: Auch ich bin heilfroh, dass das vorbei ist... Und weil jeder Mensch nur ein einziges Leben hat habe ich absolut großes Verständnis für jeden, der sich nicht - oder zumindest nicht nur - über seine notwendige Erwerbsarbeit definiert. Natürlich ist es den Allerwenigsten gegeben sich mit wenig Geld und viel Freizeit komfortabel einzurichten. Wir schreiben hier also - sieht man von den "Erben" und sozialschmarotzenden "Influenzas", die "was mit Medien" machen, ab - über eine fast verschwindend geringe Zahl von Mitbürgern. - Muss die "schwarze Mitte" darum wirklich so viel Wind machen? Wohl nicht... Aber derartige Diskussionen lenken doch ganz hübsch ab von den strategischen Fehlern der genialen deutschen Wirtschaftslenker um Spahn, Merz und Co.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:09 Uhr
"Deutlich weniger schwer körperlich" zu arbeiten ist kein Wert an sich. Ich habe in "meiner" Firma in wenigen Jahren etliche nicht-schwer-arbeitende Mittfünfziger mit Depressionen in den langandauernden Krankheitsstand und anschließend in die Frührente verschwinden sehen. Dauerdruck von oben und ein Vier-Schichten-System schaffen das auch ohne viel Kraftaufwendung...
zum Beitrag02.02.2026 , 17:56 Uhr
Habe ich früher genauso gesehen - wenngleich nicht in Teilzeit beschäftigt... Und abzüglich der Katze...
zum Beitrag30.01.2026 , 17:42 Uhr
Glauben Sie das echt? - Gut, bei uns liegt nicht genug Öl in der Erde um Onkel Donald richtig zu locken. - Aber wenn Zölle nicht mehr helfen sucht der vielleicht doch nach einer anderen Lösung, wenn die Germanen zu bockig rüberkommen... Nööö - derzeitist niemand so gefährlich für den Weltfrieden wie der Horrorclown aus Amerika...
zum Beitrag29.01.2026 , 10:44 Uhr
Ich war nie Lifestyle Teilzeitarbeiter -wäre im Vierschichtbetrieb auch schlecht möglich gewesen. Allein der ernsthaft ausgesprochene Gedanke hätte mich wohl vor die Tür des Unternehmens in USA-Besitz befördert. Aber ich habe mir dreißig Jahre lang das Recht herausgenommen jegliche Überstunden abzulehnen. Und das ganz einfach deshalb, weil unumgängliche Erwerbsarbeit allein nicht Sinn und Inhalt eines Menschenlebens sein kann. Auf der anderen Seite stand schließlich, dass ich im Schnitt maximal zwei Krankentage im Jahr hatte und darüber hinaus always erwartbar meine Arbeit gemacht habe und damit mehr alks genug für die hochwohlüblichen Shareholder in Übersee tat. Mit anderen Worten: Ich kann verstehen, wenn jemand sich nbicht in allererster Linie über seinen Broterwerb definieren mag nur weil das vom System so vorgesehen ist...
zum Beitrag28.01.2026 , 18:29 Uhr
Das sehe ich ganz genauso. - Werte? Ja welche denn? Wann und wo? Die trägt man doch wie einen Götzen vor sich her ohne darüber wirklich nachzudenken...
zum Beitrag28.01.2026 , 18:16 Uhr
Herzlichen Dank für diesen Artikel, der mir absolut aus der Seele spricht. Anders als fast alle in meinem üblichen Umfeld in Sachsen-Anhalt habe ich mehr als zwei Jahrzehnte fast durchgängig Grün gewählt - immer in der Hoffnung, dass diese Partei eines sonnigen Tages in diesem Land zum Besseren beitragen werde... Ich habe ihr nach einiger Bedenkzeit Herrn Fischer verziehen, diverse andere Verirrungen wie den verordneten Veggieday ebenso. - Aber was ist dabei herausgekommen? Baerbocks Gerede von feministischer Außenpolitik, ein eifernder, zu kurz gekommener Hofreiter, kaum etwas fürs Klima und der pure Verrat an den Intentionen der Gründer. Man hat sich zu einer Politik verschworen, die viele nicht einmal mittragen könnten - wenn sie das denn noch wollten. Ganz einfach deshalb nicht, weil sie deren Kosten und Konsequenzen immer mehr am eigenen Leibe spüren. Und ja - ich gehöre zur sogenannten Boomergeneration...
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