Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
01.05.2026 , 12:43 Uhr
Bundeszentrale für politische Bildung - "Das junge Politik-Lexikon" - dort gibt es folgende Erhellung: "Damit wird eine Umgestaltung bezeichnet, mit der man Dinge oder Strukturen verändert, ohne sogleich alles radikal anders zu machen." Da wundert einen gar nichts mehr. Aber immerhin, die angebotene politische Bildung entspricht dem hier gezeigten Reformwillen. Für meine Begriffe wird man nicht umhin kommen, so einiges mal radikal anders zu machen, wenn man bei dem System noch was retten will. Vorschläge hat es genug gegeben, aber die entscheidenden konnten es gar nicht auf den Zettel schaffen, weil selbst eine Reform im o.g. Sinne wohl gar nicht das Ziel war. Es ging ausschließlich um das Vortäuschen von Regierungsarbeit.
zum Beitrag30.04.2026 , 14:14 Uhr
Es gibt überhaupt keinen guten Grund anzunehmen, dass eine Software bessere Ergebnisse liefert als die Informationen, die in sie investiert werden. Dazu gehören bei der Strafverfolgung profunde gesellschaftliche, poitische, psychologische, technische und viele weitere Kenntnisse, die erfasst, vom Forschungs- und Prozessentwicklungsstand her sowie bezüglich der Gültigkeit für deutsche Verhältnisse beurteilt und in Konsens gebracht werden müssen. Diese Arbeit ist in Deutschland noch nicht einmal bundesweit erledigt worden und würde die kriminalistische Erkenntnisfähigkeit in Deutschland an sich schon mal enorm voranbringen. Vorher gibt es auch keine Entscheidungsgrundlagen für den Einsatz von Palantier-Software. KI ist immer noch nichts weiter als ein komplexes Softwareprojekt - mit allen Fehlannahmen, falschen Spezifikationen und Aufwandsabschätzungen, ungenügender Testkapazität und was sonst noch, je nach Kompetenz der Teilnehmer, in allen SW-Projekten steckt. KI gibt es seit Jahrzehnten, vor allem in IT, Forschung und Medizin, entwickelt und genutzt von Leuten, die ihre Arbeit machen und Ergbnisse verfolgen. Und in der Regel nicht an KI als höheres Wesen glauben.
zum Beitrag27.04.2026 , 12:34 Uhr
Diese einfache Basis-Wahrheit wird eben auch in dieser Diskussion von den Meisten übersehen. Sie trifft aber auf eine sehr große Gruppe von noch arbeitenden oder schon berenteten Menschen zu, die nie oder immer nur wenig Geld für Privatvorsorge übrig haben/hatten. Geschweige denn Geld, um für die notwendige Ausstattung mit Bankfachleuten, Notaren, Anwälten (direkt oder indirekt) zu bezahlen, die einfach unerlässlich ist, damit ihnen ihr Geld zumindestens erhalten bleibt. Und oft auch die Zeit, sich ausreichend mit dem Problem auseinanderzusetzen. Auf dem anderen Ufer befinden sich meiner Beobachtung nach leider auch zu oft schon die Journalisten und Experten, die uns dazu informieren und beraten sollten. Deshalb noch mal besonderen Dank an den Verfasser dieses Artikels, in dem einige weitere Basis-Wahrheiten zur Sprache kommen, die aufgrund von Desinformation oft anders gesehen werden.
zum Beitrag27.04.2026 , 12:00 Uhr
Mach mal vor, aml sehen, was in 20 Jahren davon übrig ist. und zur freien Anlagenwahl s.u. bei CarlaPhilippa. Man muss nicht alles glauben, was einem erzählt wird, man darf sich aber auch woanders umhören als in pseudo-seriösen Milieus wie die CDU, das heilige Parkett und Anlageberater.
zum Beitrag27.04.2026 , 11:22 Uhr
Ich glaube, hier muss noch mal an der Erkennung von Fakten gearbeitet werden. Es gibt zwar darüber hinaus mehr Fakten auf der Welt, als mancher Leute Schulweisheit sich träumt, aber gerade dehalb sollte man nicht noch welche dazu ernennen, die gar nicht dazu gehören.
zum Beitrag27.04.2026 , 10:51 Uhr
Manchmal sind Ziele innerhalb bestehender Denkmuster einfach nicht erreichbar. Dann wird es Zeit, diese zu ändern.
zum Beitrag27.04.2026 , 10:49 Uhr
Entschuldigung, ich meinte: Nein, Regeländerungen nicht nur für die Resterrente.
zum Beitrag27.04.2026 , 10:47 Uhr
Ja, man drückt dem Geld am besten gleich eine Schaufel in die Hand. Übrigens: Anleger aus den 80er Jahren, die nicht zu den Großverdienern gehörten, haben jetzt schon zu großen Teilen folgende Erfahrungen: 1. Mein Bankberater war wohl doch nicht der nette Kerl, den er vorgespielt hat. 2. Bankberater sterben aus, für Privatkunden gibt es keine Bankberater mehr - ältere, digital abgehängte Leute können damit effektiv von ihren kleinen Vermögen separiert werden. 3. Auszahlungen können endgültig ausbleiben, Fonds geschlossen werden. Die Bank lebt trotzdem noch jahrelang davon, was den Rentnern in järlichen Berichten mitgeteilt wird. Wer glaubt, dass er sich vor so etwas schützen kann, und gleichzeitig die Entwicklungsrichtungen der Bankenbezüglich Kleinanlegern beobachtet, wird in den nächsten Jahren viel zu lernen haben.
zum Beitrag27.04.2026 , 10:42 Uhr
Nein, Regeländerungen nicht für die Resterrente, wie ich schon gesagt habe. Es gibt immer Wege, die kleinen Leute abzuzocken, egal, was sie richtig und was sie angeblich falsch machen, und man kümmert sich darum, das kleinzureden und zu verschleiern, so dass es besser niemand glaubt, der - noch - nicht davon betroffen ist und - noch - nicht die Erfahrung gemacht hat, dass Rentner in die Vertragstreue von Regierungen besser kein Vertrauen investieren sollten. Es geht bei dem Thema nicht um die Interessenlage von Rentnern. Ich möchte noch mal darauf hinweisen: Neben der Wirtschaftsministerin haben wir noch jemanden in der Regierung, bei dem jetzt unübersehbar klar wird, dass er für seinen ehemaligen Arbeitgeber angetreten ist. Und diesmal ist es gleich der Chef.
zum Beitrag27.04.2026 , 10:36 Uhr
www.ftd.de/finanze...eutsche-in-aktien/: Die nackten Zahlen: 12,1 Millionen Deutsche besitzen Aktien, Fonds oder ETFs. Bei 70 Millionen Erwachsenen macht das eine Quote von 17,2 Prozent. Anders ausgedrückt: Fünf von sechs Deutschen meiden die Börse. Ja, wie viele davon hindert wohl einfach der Mangel an Geld? Und ob es dann für's Alter reichen wird, ist noch mal eine ganz andere Frage, die aber im Gegensatz zur GRV hier gar nicht erst gestellt wird.
zum Beitrag27.04.2026 , 10:36 Uhr
Ich möchte nur mal darauf hinweisen: Neben der Wirtschaftsministerin haben wir noch jemanden in der Regierung, bei dem jetzt unübersehbar klar wird, dass er für seinen ehemaligen Arbeitgeber angetreten ist. Und diesmal ist es gleich der Chef. Vermutet hatte ich sowas ja von Anfang an. Würde mich interessieren, was er dafür kriegt.
zum Beitrag27.04.2026 , 08:13 Uhr
Im Zusammenhang mit privater und betrieblicher Vorsorge möchte ich auf die bestehenden Probleme aufmerksam machen, das Millionen von Rentner:innen betrifft und mit Kleinreden und Falschdarstellungen ständig aus dem Fokus gerückt wird, aber unbedingt in die Diskussion über private Vorsorge gehört: Der Umgang mit rentenkassenabhängigen Rentnern, die schon in den 90er Jahren bei der ersten derartigen Diskussionsrunde angefangen haben, privat vorzusorgen oder sich auf Regierungspläne der Vorsorge über Gehaltsumwandlungen durch den Arbeitgeber eingelassen haben. Viele merken erst nach dem Renteneintritt, dass ihnen von allen Seiten das mühsam Ersparte durch Doppelbesteuerung und Doppelverbeitragung wieder abgenommen wird. Unzählige Prozesse vor Sozialgerichten werden abgeschmettert, weil die doppelte Beitragszahlung an Kranken-und Pflegeversicherugen einfach gesetzlich festgeschrieben wurde, nachdem 2003/2004 die gesestzlichen Regelungen zu privater Vorsorge geändert wurden. Gerade die Rentner, die kaum andere Einkünfte haben, verlieren dadurch Tausende von Euro.
zum Beitrag25.04.2026 , 11:02 Uhr
Meine Unbedarfte Meinung: Ich glaube nicht, dass Wegner ein Unfall war und auch nicht an seine behauptete Distanz zu Stettner und Goiny. Und ich stimme Kohlrabi in seinen beiden Punkten voll zu: 1. Es stinkt alles nach dem Berliner Filz der Vorwende-Zeiten und 2. Höchste Zeit, sich drum zu kümmern, was bei der nächsten Wahl wirklich in Frage kommt.
zum Beitrag25.04.2026 , 10:40 Uhr
Warum sollte jemand über Folgekosten nachdenken? Bald ist die nächste Wahl, und man kann alles auf andere schieben. Und wer für den Schaden aufkommt, ist ja auch geregelt.
zum Beitrag25.04.2026 , 08:44 Uhr
Das wird ganz sicher mit dem Geschrei beantwortet, dass es jetzt aus ist mit Gewerbe und Sozialwohnungsbau. Viel wichtiger: Man sollte den ganzen Vorgang, vor allem das Vorliegen von "Ergebnissen" ohne Beteiligung der eigentlichen Akteure, so laut wie möglich bei seinem wirklichen Namen nennen: eine unglaubliche Attacke auf die Demokratie.
zum Beitrag23.04.2026 , 10:17 Uhr
Ich glaube nicht, dass vermieterfreundliche Positionen nur von der Afd geteilt werden. Was aber die vielen Plädoyers für anständige kleine Vermieter angeht, die sich um ihre Altersvorsorge Gedanken machen, habe ich schon den Verdacht, dass derartige teilweise anderen Interessengruppen entstammen und hoffe, dass anständige Vermieter verstehen haben, dass sie eher nicht gemeint sind. Ob sich ihre Altersvorsorge damit retten lässt, ist aber eine andere Frage angesichts des massiven Rückfalls in das Berlin der Spekulanten und Baulöwen, die die Sozialbauquoten unterlaufen. Auch anständige Vermieter sind ja abhängig von Stadtplanung, Wohnumfeld, sozialer und Verkehrs-Infrastruktur, Investitionen ins Statdklima, funktionierender Ver- und Entsorgung und anderen Dingen, vor denen die Abräumer in ihrer Geldgier eben auch nicht halt machen.
zum Beitrag23.04.2026 , 10:13 Uhr
Ich glaube nicht, dass es sich lohnt über diese Mietenkataster-Ankündigung zu diskutieren. Wer die Veranstaltung im Fernsehen gesehen oder auch nur den Wortlaut mitbekommen hat, stimmt mir vielleicht eher zu, wenn ich das Ganze für Wahlkampfgetöse halte, für einen übrigens recht dreisten gemeinsamen Versuch von CDU und SPD, im Sinne ihrer sowieso nur gemeinsam möglichen nächsten Regierung andere Parteien schon mal auszubooten.
zum Beitrag22.04.2026 , 18:38 Uhr
Mit so einfachen Fragen wie "was ist eigentlich falsch an Übergewinnsteuer" und "Warum ist der Entscheid des Bundesverfassungsgerichtes dazu egal?", zu der dieser Artikel die gültige Erklärung gibt, ist unsere Regierung zunehmend überfordert. Die Attacken von Reiche auf sinnvolle wirtschaftliche Entwicklung, heute auch unverblümt von Merz im Klimadialog unterstützt, zusammen mit dem Schwall an grundfalschen Erklärungen für die wirtschaftlichen Probleme und das Ausplündern der Bevölkerung, mit denen die Koalition uns gerade überschwemmt - all das vermittelt den Eindruck, dass die Regierenden die berechtigten Forderungen nach demokratischem Mitspracherecht sehr wohl gehört haben. Anscheinend hält man die Ignoranz gegenüber Petitionen und Volksbegehren, Warkens und anderer Politiker Angriff auf Initiativen für Demokratie (auch da ist der Chef ja selbst dabei), u.v.m. nicht mehr für ausreichend will versuchen, den Unmut kontrolliert in harmlose Kanäle abzuleiten. Die tolle neue Lösung: Bürgerräte. Wem haben wir eigentlich diese tolle Idee zu verdanken?
zum Beitrag20.04.2026 , 19:44 Uhr
Schauen Sie doch mal hier, was Reiche für Wege geht: www.spiegel.de/wis...-ba8a-a50bc0e3e1ac oder hier: www.tagesschau.de/...stuetzung-100.html oder hier: www.spiegel.de/wis...-b40f-94c7877555c8
zum Beitrag20.04.2026 , 08:46 Uhr
und mit Kompetenz meine ich von finanziellen Interessen so weit wie möglich ungetrübte Kompetenz. Tut mir leid, keine Zeit.
zum Beitrag20.04.2026 , 08:43 Uhr
Das ist unbestritten, und um so wichtiger ist es, die richtigen Prioritäten zu setzen und dabei wissenschaftliche und ingenieurtechnische Kompetenz zu nutzen.
Und in eigener Sache: Ich möchte mich mal für die gelegentlich zu vielen Schreibfehler in meinen Beiträgen entschuldigen. Ich habe immer wenig Zeit, weil noch mehr unbezahlbare Sachen zu tun (also solche, für die man nicht bezahlt wird, die aber trotzdem getan werden müssen), deshalb gerät mir vor allem manchmal bei Umformulierungen die Grammatik aus dem Blick. Tut mir leid.
zum Beitrag20.04.2026 , 07:28 Uhr
Fossile Energien werden aller Voraussicht nach nicht mehr günstiger werden. Wer trotzdem vorrangig dort investiert und die notwendigen Investitionen für die effektive Nutzung von Erneuerbaren dafür schleifen lässt, handelt gegen eine langfristige Stabilisierung der Energieerzeugung. Und wenn es Schwierigkeiten bei den Erneuerbaren gibt, liegt das an fehlendem Engagement für Dezentralisierung, fehlender Investitionen und künstliche Hindernisse für technische Weiterentwicklung und Netzausbamaßnahmen, die die Erneuerbaren endlich schneller voranbringen. Dann braucht man dem schlichteren Bürger nur noch zu erzählen: "Siehste, war ja doch alles Quatsch. Wissenschaftler und Techniker haben doch keine Ahnung. Also lasst uns weiter den billigen Strom wegwerfen und auch Wassserstofferzeugung auf immer und ewig für zu teuer erklären." Das ist verlogen und manipulativ. Technologische Erfolge sind einfach ohne Investitionen und Enwicklung nicht zu haben. Auch die politischen Bedingungen müssen deutschland- und EU-weit angepasst werden, und es ist naiv zu glauben, dass dass die fossile Lobby für uns tun wird.
zum Beitrag20.04.2026 , 06:59 Uhr
Ja, was man schon hat, muss man nicht mehr kaufen.
zum Beitrag19.04.2026 , 12:08 Uhr
Für mich hören sich eigentlich alle bisherigen Kommentare so an, als sollte man sehr dringend eingreifen. Aber mann muss schon genauer,was man da am besten tut, und das fängt sollte wohl auf eine gehaltvollere Analyse stützen als die, die sie da eben abgegeben haben. Und auch mal merken, dass sich eine Menge Leute eben darum bemühen, einschließlich der Autorin des Artikels und der wirklich vielen Menschen, die gestern für die Energiewende auf die Straße gegangen sind.
zum Beitrag18.04.2026 , 10:32 Uhr
Verband der Alleinerziehenden: Mehr als 800.000 Kinder sind auf den Unterhaltsvorschuss angewiesen. „Dieses Geld sichert den Alltag. Wer hier kürzt, nimmt Kindern ganz konkret Essen vom Tisch und Familien die letzte Stabilität. Das ist kein Sparvorschlag, das ist eine bewusste Verschärfung von Kinderarmut.“ Über 40 Prozent der Einelternfamilien leben bereits unter der Armutsrisikoschwelle. „Diese Realität ist bekannt und trotzdem wird im Hinterzimmer darüber verhandelt, ihnen auch noch die verblieben Leistungen zu streichen.“ Da ist noch nicht mal die Rede von den Familien, die ohne Unterhaltsvorschuss zurechtkommen und denen ebenfalls die Unterstützung genommen werden soll. Und nicht nur Alleinerziehende brauchen Ganztagsbetreuung, Schulessen, Kita-Plätze, Sport- und Freizeitangebote, psychologische und medizinische Angebote. Menschen, die sich maximal für ihre eigenen Kinder interessieren, gehören nicht in Regierung, denn sie übernehmen keine Verantwortung für die Zukunft des Landes und produzieren die nächste Generation von zynischen, gleichgültigen Egozentrikern, die rücksichtslos das Leben von Kindern ruinieren.
zum Beitrag16.04.2026 , 16:09 Uhr
Dieses Zitat von Harald Lesch „Ich bin geschockt, dass wir demonstrieren müssen für den gesunden Menschenverstand, für erneuerbare Energien“ spricht wahrscheinlich vielen von uns aus der Seele. Gut, dass die TAZ jetzt jeden Tag bis zu den Demos am Sonnabend etwas Einprägsames zum Thema Energiewende bringt und die Zusammenhänge mit dem Klimaschutz immer wieder beim Namen nennt. Danke, Herr Waack, und Zustimmung auch für diesen Satz aus einem weiteren Artikel: "Alle die sich zu den Hunderttausenden zählen, die für Unternehmen in der Erneuerbarenbranche, Kreislaufwirtschaft oder Nachhaltigkeitsforschung arbeiten, " Sie erwähnen dort auch die, die privat auf ihren Dächern, in ihren Kellern, in ihren Handwerksbetrieben, ich ergänze: ehrenamtlich pro-Klimaschutz aktiv sind, alle, die deswegen zurückgewiesen und angefeindet werden, alle, die den technologische Rückwärtsgang und die Bevölkerungsfeindlichkeit der CDU/CSU-Klimapolitik ablehnen, alle die sehen, dass die CDU/CSU-Wirtschaftspolitik Produktivität, Entwicklungschancen und Arbeitsplätze kostet: wir sollten am Sonnabend gemeinsam Deutschlands Energiewende-Lobby sichtbar machen.
zum Beitrag16.04.2026 , 15:46 Uhr
Fand ich sehr gut im dem Kommentar weiter unten: Wann kam menschliche Einsicht den schon mal vor einem Kipppunkt? Natürlich kippt der Turm erst, und dann kommt der Aufschrei. Muss das so bleiben? Gut, dass die TAZ jetzt jeden Tag bis zu den Demos am Sonnabend etwas Einprägsames bringt zum Thema und die Zusammenhäge mit dem Klimaschutz immer wieder beim Namen nennt. Danke, Herr Waack, und, Zitat: "Alle die sich zu den Hunderttausenden zählen, die für Unternehmen in der Erneuerbarenbranche, Kreislaufwirtschaft oder Nachhaltigkeitsforschung arbeiten, " .. alle die privat auf ihren Dächern, inihren Kellern oder ehrenamtlich etwas für den Klimaschutz tun und dafür angefeindet werden, alle, die den Rückwärtsgang und die Bevölkerungsfeindlichkeit der CDU/CSU-Klimapolitik ablehnen: wir sollten uns am Sonnabend mal gemeinsam zeigen und Deutschlands Energiewende-Lobby sichtbar machen.
zum Beitrag15.04.2026 , 18:33 Uhr
Ich würde trotzdem gern von meiner Freiheit Gebrauch machen, mich nicht von bescheuerten Idioten zu einer teuren und gefährlichen Fahrweise zwingen zu lassen. Sollen sie doch auf den Nürburgring gehen, wenn sie das brauchen.
zum Beitrag15.04.2026 , 18:26 Uhr
Und soll das jetzt der Grund sesin, dass rücksichtslosen Rasern Freiheit zusteht, mir aber nicht? Oder wie?
zum Beitrag15.04.2026 , 13:08 Uhr
Auch "trickle-down" ist in der modernen Ökonomie längst widerlegt, und wir sehen ja auch selbst gerade an allen Ecken, was das für ein Blödsinn ist. Am besten schickt man sie erst mal in eine Hauswirtschaftsschule, damit sie versteht, wie Lieschen Müller ihren Haushalt meistert. Als nächstes wäre dann der Garten dran, um zu Lernen, wozu wir das Klima brauchen.
zum Beitrag15.04.2026 , 12:42 Uhr
Aus meiner Sicht ist hier spätestens bei der Überlegung der Spaß zu Ende, dass wir alle als Steuerzahler nicht nur die Kosten für den gutbezahlten Ministerposten tragen, sondern am Ende auch für die sich jetzt schon auftürmenden Schäden, die sie dort anrichtet. Weitestgehend kenntnisfreiund ignorant gegenüber technischen Entwicklungsabläufen, moderner Ökonomie und politischer Lage darf sie unter dem Beifall von CDU und CSU die Zukunft des Landes zerstören, statt ihre Arbeit zu machen. Hier endet bei mir auch der Glaube an den Sinn des Ministereides: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“ Es wir Zeit, das Herr Merz seine Arbeit macht, indem er sich nach einem glaubwürdigeren Beispiel für seine vielzitierten Leistungsträger umsieht.
zum Beitrag15.04.2026 , 11:38 Uhr
Ich fühle mich aber auch unfrei, wenn bei jedem Überholvorgang fast einer im Kofferraum einparkt und ich ständig zu dem bereits erwähnten Wechsel von Bremsen und Beschleunigen gezwungen werde, von dem bereits die Rede war. Und was mich das kostetm, weiß ich auch, denn im Gegensatz zu manchen hier zitierten brauche ich keinen Experten dazu, mir das ausrechnen zu lassen. Da reichen ein paar gelegentliche Notizen über Fahrtverlauf und Verbrauch und durchschnittliche mathematische Kenntnisse. Die zeigen dann auch, wann das Fahrzeug am wenigsten verbraucht - bei mir ist das bei 90 -100 km/h und ruhigem Fahrtverlauf - Idealfall leere Landstraße. Vom Nervenkostüm ist da noch nicht mal die Rede. Freiheit ist zumindestens auch die Freiheit der anderen..
zum Beitrag15.04.2026 , 11:09 Uhr
Hier regelt kein Markt etwas, sondern nur die allmächtige Autoindustrie. Sieht man schon daran, dass der Großteil der Leute, die das Geld noch hätten, gar nicht mehr, kauft, sondern wartet. Ganz zu schweigen von den vielen, die dafür auf Essen und/oder Wohnen verzichten müssten. Normale Leute sollten endlich mal aufhören zu glauben, was Lobbyisten und kommerzielle "Wirtschafts-" und "Politikforschung" ihnen ins Hirn blasen, und das massiv mit HIlfe von Politikern.
zum Beitrag15.04.2026 , 11:06 Uhr
Es gibt nicht nur chinesische. In Deutschland werden auch die großen japanischen Marken mit Rückladung genutzt, leider fast nur von fachkenntnisreichen Bastlern. Hier regelt kein Markt etwas, sondern nur die allmächtige Autoindustrie.
zum Beitrag14.04.2026 , 21:06 Uhr
Gaslighting kann man recht einfach auch so beschreiben, dass jemand lügt, damit andere von falschen Voraussetzungen zu falschen Schlussfolgerungen kommen. Aktuelles Beispiel: Katharina Reiche behauptet mal wieder, dass wir länger arbeiten müssen, weil die Lebenserwartung steigt: taz.de/Rentenplaen...a-Reiche/!6169755/ Dabei sollte sie es besser wissen, denn auch im Sommer 2025 hat sie sich damit schon zu profilieren versucht: taz.de/Deutsche-so...arbeiten/!6099229/ 2025 Und ist sicher auch damals nicht ohne die Antwort geblieben, genau wie jetzt, dass das garnicht wahr ist (Info zusätzlich zu zuerst zitiertem TAZ-Artikel): www.msn.com/de-de/...nalter/ar-AA1ZXMnl Da wird gelogen, gelogen, gelogen, und - mal ehrlich - wie viele glauben diesen Mist?
zum Beitrag13.04.2026 , 18:45 Uhr
Es ist höchste Zeit, dass jeder, der etwas gegen die naive Akzeptanz der "Platz da für die KI" - Mentalität beitragen kann, jetzt dabei hilft, den Leuten die Tragweite und die essentiellen Gefahren des Gewährenlassens des Tech-Lobbyismus zu erklären. Zudem müssen wir uns darum kümmern, dass möglichst viele verstehen, was KI eigentlich ist und nicht ist, wo der Nutzen liegt und welche Prioritäten notwendig werden. Wir müssen unsere Kompetenzen und Möglichkeiten zusammenbringen, unsinnige und gefährliche Entwicklungen zu unterbinden. Deswegen müssen die Informationen aus diesem Artikel möglichst weite Verbreitung finden, und es gibt da jede Menge mehr, wie z.B. in taz.de/Boom-der-Serverfarmen/!6099850/ Wir werden nicht nur bei Netzkapazitäten und Energieverfügbarkeit sehr bald an die Grenzen stoßen. Auch die Preis- und Verfügbarkeitsentwicklung von IT-Hardware greift lägst in Wirtschaftsprozesse ein. So darf es auf keinen Fall weitergehen!
zum Beitrag11.04.2026 , 19:21 Uhr
Entschuldigung, in meinem Beitrag oben ist ein Fehler: REiche vertritt nicht nur den Konzern und nicht nur die Sparte, sondern viel mehr, wie Lobby Control mittteilt: table.media/ceo/ne...-effizienz-novelle
zum Beitrag11.04.2026 , 12:22 Uhr
Würde funktionieren mit selbstbestimmtem Sterben. Aber das will die CDU ja auch nicht.
zum Beitrag11.04.2026 , 12:05 Uhr
Mich wundert, wie viele immer noch den Verkündigungen galuben, dass das ein Naturgesetz sei, obwohl auch die Wirtschaft längst angefangen hat, gegen den politischen Unwillen anzuinvestieren, teilweise selbst die Stahlindustrie, für die der Einstieg sehr teuer ist. Anscheinend sehen sie die Unterlassung doch schon als in der Zukunft teurer. Auch Eon steigt längst ein, betreibt aber mit Hilfe seiner Ministerin weiterhin Abschreckkung und lässt sich die Gesetze so schreiben, dass sie sich den Markt möglichst exklusiv einverleiben zu können. Die Frau vertritt nicht die deutsche Wirtschaft, nicht mal eine Sparte, sondern anscheinend tatsächlich nur diesen einen Konzern. Sie arbeitet gegen die Zukunft und die Bevölkerung ist ihr egal.
zum Beitrag09.04.2026 , 20:53 Uhr
Das mit den funktionierenden Blinkern ist auch so ein Scherz. Lernt man in der Fahrschule eigentlich noch, wozu die da sind? Viele glauben anscheinend, man macht sie an, wenn man um die Ecke fährt, am besten wenn die Ampel grün wird. Damit das Auto weiß, dass es um die Ecke fährt. Ist aber auch nicht so leicht, wenn an/automatisch aus bei jedem Fahrzeugtyp anders anschlägt.
zum Beitrag09.04.2026 , 20:47 Uhr
Das entspräche auch Recherechen von Journalisten, die schon länger im Umlauf sind. Und bei der letzten WISO-Recherche über bezahlte "Hilfe" bei Führerscheinprüfungen wardie Reaktion der befragten Behörde insofern nicht überzeugend, dass ihre Antwort sich auf die Vermutung jeweils eines camouflagierten Stellvertreters beschränkte. Wie palusibel ist das denn? Ermittlungen wären da wohl angebrachter als Vermutungen, vielleicht ja sogar mal deutschandweit??
zum Beitrag09.04.2026 , 20:29 Uhr
Wenn es so auf Kosten anderer geht, ist das kein Spaß mehr.
zum Beitrag09.04.2026 , 20:28 Uhr
Ich glaube, hier ging es um BW?
zum Beitrag09.04.2026 , 20:27 Uhr
Ich würde mir auch mal die Gutachter näher ansehen, wenn es um das System geht, das diese Taten begünstigt.
zum Beitrag09.04.2026 , 19:50 Uhr
... wenn man nur die Kraftstoffpreise betrachtet. Das Ausnehmen der Bevölkerung bei Energiepreisen findet aber überall statt: Strom (Preispolitik via Leipziger Strombörse - Bevorzugen der fossilen Energien), C02-Bepreisung (die Versprochen Entlastung/Klimageld wird nach wie vor verweigert), Handwerksbetriebe erhalten keinen Stromsteuernachlass, müssen das durch Selbausbeutung und Umlegen auf Verbraucherpreise kompensiern, wenn das überhaupt möglich ist, Mietnebenkosten (Heizkosten werden künstlich in die Höhe getrieben durch Bevorzugen fossiler Heizungen, durch Umlegung von Investitionen in Fernwärme auf die Mieter), Lebensmittelpreise werden durch Transportkosten in die Höhe getrieben, Gewinne durch Solarenergie soll es nur noch für Konzerne geben usw. usw. Das ist insgesamt eine durch und durch unsoziale Energiepolitik, es lohnt sich wirklich nicht mehr, Einzelerscheinungen zu kommentieren.
zum Beitrag09.04.2026 , 11:06 Uhr
Ja, da handelt die deutsche Regierung zwar in einer Frage weder logisch noch konsequent - der teure Verkauf von teuren Altbeständen wird als angemessen vertreten, der billigere Verkauf bei Preissenkungen auf dem Weltmarkt aber nicht??? Konsequent ist die CDU allerdings bei einem anderen Thema: Wenn Unterstützung der Bürger, dann sollen die arbeitsscheuen und auch sonst verachtenswerten Bevölkerungsanteile leer aus gehen. Solche z.B. die die innerfamiliäre Care-Arbeit erledigen, für die es keine Kitaplätze gibt, die infamerweise krank sind, Rentner, Radfahrer und was es da sonst noch alls an unnützen Energiefressernn gibt. Anders kann kann ich die Sache mit der Pendlerpauschale eigentlich nicht bewerten. Und dann geht man auch noch davon aus, dass es in Deutschland wohl kaum Leute gibt, bei denen das Geld ohnehin kürzer als der Monat ist. Nun ja, Reiche als ehemalige Expertin für Frauen-, Jugend- und Familienpolitik hat sich in ihrer Expertise wohl damals schon auf katholisch-bioethische Fragen beschränkt (s. Wikipedia). Anscheinend ist da auch nicht viel dazugekommen.
zum Beitrag09.04.2026 , 10:33 Uhr
Natürlich spielt hier auch Staatsversagen eine Rolle. Bestimmten Gruppen gegenüber greift man eben nicht durch, in dem Fall gilt das z. B. für die Autoindustrie, die sich wünschen kann, was erlaubt ist und was nicht. Andererseits hat man bei manchen Sachverhalten wirklich den Eindruck, dass bestimmte Behörden sich gegenüber bestimmten Gruppen lieber ducken oder gern ihr Geld einstreichen, dafür aber gegenüber ehrlichen Bürgern die Durchsetzung gültiger Gesetze verweigern, vor allem solchen, die sich Unterstützung durch die Justiz nicht leisten können. Währenddesssen müssen müssen wir weiterhin nervende Nötigungen auf Autobahnen und unnötige Gefahrensituationen in Städten und auf Landstraßen ertragen. Weil der Regierung Spritverbrauch und die Freiheit von großen Konzernen und gefährlichen Egomanen wichtiger sind als die Durchsetzung von Notwendigkeiten für Klimaschutz und Arterhaltung - und das im übertragenen Sinne auch innerhalb der Gesellschaft.
zum Beitrag07.04.2026 , 11:52 Uhr
1. welchen? 2. Die, die ich gehört habe, schweigen sich über die Verwendung der Gelder weitgehend aus, z.B. - was die vielen, vielen, Krankenkassen selbst kosten - wieviel Prozent von welchen Einkommenshöhen herangezogen werden - was die Privatisierungen von Krankenhäusern, Praxen u.s.w. am Ende an Kosten verursachen (es wird ja nichts produziert, was eine Einsparung durch Privatisierung begründen würde) u.s.w. - also: wohin geht das Geld? Und aus den Zahlen von DEVK, Statista und Bund-Information kann man maximal etwas über die Anzahl der Versicherten erfahren, und selbst diese Zahlen sind weder schlüssig noch passen sie zusammen
zum Beitrag05.04.2026 , 16:35 Uhr
Statt dass jeder über jeden meckert, hätte ich gern viel mehr Informationen über Quellen und Senken des Geldflusses im Gesundheitswesen. Beispielsweise zum Anteil von gesetzlich Versicherten an den Einzahlungen und zu Gewinnraten, die rund um das Gesundheitswesen aus Investitionen "erwitschaftet" werden, plus einige andere wichtige Fragen. Dann könnte man vielleicht wenigstens den von diesem unsäglichen System am meisten zur Kasse Gebetenen die unberechtigten Vorwürfe ersparen, dass sie sich auf unsolidarische Weise daran bedienen - falls sich hier noch irgendjemand für Gerechtigkeit interessiert.
zum Beitrag01.04.2026 , 15:58 Uhr
Im Zusammenhang mit dem ersten "Wumms" unter Scholz gab es m.A. die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss zum Verbleib des bisherigen Jahresetats, nachdem Festgestellt worden war, dass die Bundeswehr nicht mal ausreichend mit Sockenn und Unterhosen versorgt ist. Und der Etat war bis dahin bei 50Mrd jährlich.
zum Beitrag31.03.2026 , 17:37 Uhr
Warum wurde dann kein Untersuchungsausschuss zugelassen?
zum Beitrag31.03.2026 , 04:38 Uhr
Für den ist die Welt bzw. Deutschland in Ordnung: Krieg ist toll, die Steuergelder sprudeln ohne Nachfrage was die Gegenleistung taugt und man kann sich über Länder mit Korruption echauffieren und über Frauen lustig machen. Ich wäre ja dafür gewesen, 2022 erst mal der Frage nachzugehen, wofür bis dahin die 50Mrd Bundeswehretat jedes Jahr ausgegeben wurden, aber die Lobby hats wie immer gerichtet,
zum Beitrag27.03.2026 , 13:37 Uhr
Die Eidesformel des deutschen Bundespräsidenten, Bundeskanzlers und der Bundesminister nach Art. 56 GG (und Art. 64 GG) lautet:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“
Katharina Reiche sorgt mit ihrem Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetz dafür, dass die Profitinteressen der Energiekonzerne bestmöglich bedient werden und sich niemand dagegen wehren kann, diese Profitinteressen bedienen zu müssen.
Es gibt inzwischen mehr als genug kompetente Äußerungen gegen diesen Entwurf, die klarstellen, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen die Entwicklung der deutschen Wirtschaft behindern, den kleinen Leuten und dem Bundeshaushalt unangemessene Belastungen bescheren und auch das Klima vollkommen unnötig belasten.
Hier noch mal eine Quelle von vielen (in den letzten Tagen und Wochen gab es unzählige): das Interview mit Johannes Lackmann vom 1. März: taz.de/Reform-des-...Gesetzes/!6158819/
zum Beitrag27.03.2026 , 13:29 Uhr
Die Eidesformel des deutschen Bundespräsidenten, Bundeskanzlers und der Bundesminister nach Art. 56 GG (und Art. 64 GG) lautet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“ Katharina Reiche sorgt mit ihrem Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetz dafür, dass die Profitinteressen der Energiekonzerne bestmöglich bedient werden und sich niemand dagegen wehren kann, diese Profitinteressen bedienen zu müssen. Es gibt inzwischen mehr als genug kompetente Äußerungen gegen diesen Entwurf, die klarstellen, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen die Entwicklung der deutschen Wirtschaft behindern, den kleinen Leuten und dem Bundeshaushalt unangemessene Belastungen bescheren und auch das Klima vollkommen unnötig belasten. Hier noch mal eine Quelle von vielen von vielen (in den letzten Tagen und Wochen gab es unzählige): das Interview mit Johannes Lackmann vom 1. März: taz.de/Reform-des-...Gesetzes/!6158819/
zum Beitrag25.03.2026 , 15:28 Uhr
Ich glaube, wir sind in einer Zeit, in der sowohl die Wahrnehmung und Benennung von Machtmissbrauch auf der einen Seite als auch die üblichen Verfahren von Lüge, Manipulation, Gewaltandrohung und -anwendung u.s.w., (mit denen Machtmissbrauch schon immer durchgesetzt und gerechtfertigt wurden) auf der anderen Seite durch global wachsenden Informationsausbreitung pro und contra Emanzipationsbestrebungen konkurrierend begünstigt werden. Es geht hier nicht darum, bestimmte Gruppen entweder zu beschützen oder zu verurteilen (wie es z.B. Herr Merz es zur Stunde in seinem Bundestagsauftritt propagiert), sondern das Ziel sollte sein, sowohl den Missbrauch von Informationspotential als auch den allgegenwärtigen Machtmissbrauch selbst und seine Ursachen zu beseitigen (was Herr Merz gerade anscheinend eher nicht so wichtig findet). Was die Benachteiligung von Frauen angeht, sind wir bei der gegenwärtigen Eskalation der Ablehnung der schlimmsten Blüten gerade erst am Anfang eines Weges, der auf so Dauer unvermeidbar ist wie die Stabilisierung aller natürlichen Lebensbedingungen auf der Erde. Mit dem Unterschied, dass dabei der Umzug auf den Mars ganz offensichtlich nicht helfen wird.
zum Beitrag23.03.2026 , 12:15 Uhr
Das mit dem E-Auto und der Machtfrage wollte ich jetzt mal im Text wiederfinden, habe aber nur die sozialen Fragen dazu erwähnt gesehen, was in meinen Augen durchaus seine Berechtigung hat. Und zu dem "Solar ist Mist wegen Dunkelflaute" wollte ich mal diejenigen, die an die Diversifizierung von Aktienpaketen als Schutz für ihr Geld galuben, fragen - ja, woran glaubt ihr denn nun eigentlich wirklich? Jedenfalls sind diversifizierte Aktienpakete zumindestens auf den ersten Blick weniger nützlich zur Klimarettung als diversifizierte Energiegewinnung. Und selbst daran könnte man vielleicht was ändern. Und noch eine Frage: Ob wohl die Steinzeitmenschen Essbares weggeworfen haben, weil es nicht das ganze Jahr über zu haben war? Und wen Samvim bessere Strategien und Mittel zur Erkenntnisgewinnung hat als das DIW - mal immer her damit! Selbst wenn dabei gar nichts rumkommt, ist der Satz mit dem rotgrünen Wunschkonzert wohl noch weniger konstruktiv.
zum Beitrag22.03.2026 , 11:10 Uhr
Ich bin sehr froh über diesen Artikel, denn es ist einfach notwendig, immer wieder den Argumenten gegen die Energiewende auf wissenschaftlicher Grundlage zu begegnen und den Menschen, die dafür die Möglichkeiten und die Zeit nicht haben, zu zeigen, wer die Energiewende angreift und verhindert und warum. Auch die Diskussion zeigt, dass immer mehr Menschen verstehen, dass der immerwährende Anstieg der Energiepreise, den sie verkraften müssen, durch Maßnahmen gegen die Energiewende und die Beibehaltung etablierter Strukturen zur Profitsicherung der fossilen Energiewirtschaft verursacht wird. Im Vergleich mit entsprechenden Diskussionen vor einem oder zwei Jahren zeigt sich, dass die Logik fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Ansichten einer gebildeten Gesellschaft Eingang finden kann und sich (hoffentlich) vernünftigere Strategien als die gegenwärtigen durchsetzen können. Ich bin sehr froh, dass Frau Kemfert und ihre Kollegen so erfolgreich daran arbeiten. Ich verstehe allerdings nicht, warum Frau Reiche sich berechtigt fühlt, das DIW zu ignorieren und statt dessen Steuergelder an privatwirtschaftliche Institute zu verschwenden. Darf sie das als "Volksvertreterin"?
zum Beitrag22.03.2026 , 10:39 Uhr
Wenn Sie diskutieren wollen, was wir gegen die Bedrohung durch die Profiteure fossiler Energien tun sollten, ist Ihr Beitrag sicher nicht ganz falsch, denn auch die Reduzierung des Energiebedarfs und damit des Materialbedarfs für die Energietechnik sind ein Gebot des Umgangs mit der Natur und Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. Aber Ihre pauschalen physikalischen Einwände sind damit noch lange nicht erklärt. Wenn es Ihnen aber um die gesellschaftlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Energiewende geht - das wird natürlich auf der Grundlage feudaler - ich glaube, Steinzeitmenschen waren da pragmatischer - Überzeugungen, Erkenntnisverweigerungen und Machtmissbrauchsstrukturen nicht funktionieren.
zum Beitrag19.03.2026 , 20:12 Uhr
"Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das Thema öffentlich groß zu behandeln? Kurz vor der Wahl sind solche Anliegen oft eher durchsetzbar." Diese Bemerkung bringt mich auf Ideen. Kleingärtner sind Wähler und eine sehr pragmatische Spezies mit wenig Geld und viel Überlebenswillen, der in Berlin aus Gründen immer häufiger auf die Probe gestellt wird. Mal davon abgesehn, dass der Senat sie aus verschiedenen Gründen nicht mehr für schützenwert hält - man kann sie durch Kastrieren wahrscheinlich nicht dezimieren, durch Waschbären aber schon. Natürlich ist das ein ausgesprochen blöde Verschwörungstheorie, aber wer weiß? Seid mir nicht böse, aber ich hatte mal einen Garten und war damit glücklich... Aber jetzt mal im Ernst und abgesehen vom persönlichen Glücksverlust: In Hessen gibt es mindestens ebenso große Probleme, und Kooperation bei dem Kastrationsprojekt war angedacht, auch wissenschaftliche Begleitung. Ich würde auch gern mal Herrn Ehlert fragen, warum das jetzt nicht mehr wichtig ist, und ich glaube auch nicht, dass die Forstverwaltung das Problem ist. Die brauchen ihre Kapazitäten einfach für viele andere Aufgaben, oder?
zum Beitrag18.03.2026 , 16:08 Uhr
Da muss ich mich entschuldigen, bis dahin bin ich tatsächlich mit meiner Lektüre nicht gekommen - ich habe bei der Feststellung aufgehört, der Waschbär im Dach sei das größte Problem. Davon, dass Frau Weh das Kastrationsprojekt unterstützt hat, habe ich in der bisherigen Berichterstattung nie etwas gesehen. Aber auch nicht von zertrampelten Beeten, zerstörten Obstbäumen, Waschbär-Kotplätzen in Gärten und Parks, Mengen von zerbrochenen Vogeleiern zur Brutzeit, selten auch über Gefährdung von Haustieren und Kindern durch Wurmbefall. Und auch nicht über Gärtner, die mit dem Problem komplett alleingelassen werden und von denen anscheinend erwartet wird, sich zu entscheiden, ob sie die Kinder im Garten spielen lassen und Biogemüse ziehen wollen oder ob ihnen der Waschbärkult wichtiger ist.
zum Beitrag18.03.2026 , 14:55 Uhr
Meines Wissens leben in Berlin auch Menschen, die in Hausgärten oder in Kleingartensparten versuchen, Obst und Gemüse anzubauen. Diese Menschen scheinen in der Realität von Frau Weh nicht vorzukommen. Dafür kommt in deren Realität eine jährlich zunehmende Anzahl von Waschbären vor, die Bäume, Sträucher und Beete verwüsten, die Ernte vernichten und Vögeln das Brüten unnmöglich machen. Es ist übrigens nicht dasselbe, ob man altes Brot auf dem Kompost oder Obst an Bäumen und Sträuchern und Gemüse in Beeten auf dem Grundstück hat. Warum spricht eigentlich niemand mehr über das Projekt s. www.rbb24.de/polit...z-zehlendorf.html? Das zeigt immerhin, dass es auch Experten in Berlin gibt, die Lösungsmöglichkeiten außerhalb des Abschusses aufgezeigt haben. Das Geld dafür sind aber offenbar dem Senat seine Bürger nicht wert. Ich möchte aber mal zu Bedenken geben: Wer ignoriert, dass es da ein Problem gibt, fordert die Bürger praktisch dazu auf, sich selbst zu helfen. Und verschleiert damit die wahre Vermehrungsrate und nimmt Tierquälerei in Kauf.
zum Beitrag12.03.2026 , 15:50 Uhr
Schon richtig, aber verpasst.
zum Beitrag12.03.2026 , 13:51 Uhr
Ich finde, auch die Grünen sollten endlich mal von ihrem hohen Ross heruntersteigen und an ihrer Realitästswahrnehmung arbeiten, dann wird es vielleicht auch einfacher für sie, sich endlich substantiell mit wichtigen Standpunkte der Linken auseinanderzusetzen. Ich fand es z.B. wichtig, dass die Linken zusammen mit den Sozialverbänden Möglichkeiten geschaffen haben, Wohnungsnot und Mietwucher mit Zahlen zu belegen, um endlich den substanzlosen Diskussionen darüber begegnen zu können. Ich finde es auch wichtig, wenn die Unterstützung von Verteidigung mit militärischen Mitteln leider notwendig ist, trotzdem den Finger auf die Rechnungen von Rüstungs- und Energiekonzernen zu legen. Und vielleicht könnte man auch mal realistischer beurteilen, wer wirklich die Ukraine im Stich lässt und warum, Es wäre auch wichtig, sich in anderen außen- und innenpolitischen Beurteilungen mehr mit Fakten und Ursachen zu befassen, um sich in der Beurteilung näher zu kommen. Das würde dann auch dem Klimaschutz nützen, denn je mehr Menschen die gegenwärtige Verhinderungspolitik durchschauen, desto besser kann man ihr begegnen. Auf gute Zusammenarbeit, meinen Damen!
zum Beitrag05.03.2026 , 08:04 Uhr
Das ist nicht nur ein Angriff auf die unabhängige Kulturszene und auch nicht nur ein kulturpolitischer Albtraum. Es weckt schlimme Erinnerungen.
zum Beitrag05.03.2026 , 07:34 Uhr
Wieder einer, der noch nichts von der Preispolitk in Deutschland gehört hat, die den Energiekonzernen das Gewinnmaximum gerantiert - realisiert durch die Leipziger Strombörse.
zum Beitrag08.02.2026 , 00:32 Uhr
Genau, und von da wird er wohl letztendlich eine fürstliche Rente beziehen, als Lohn dafür, dass er uns an seinen Dienstherrn verschachert hat. Denn es geht ja nicht nur um unsere Renten, sondern auch um unsere Wohnungen, Krankenhäuser und Pflegeheime, aus denen Blackrock&Co jetzt schon erhebliches Kapital ziehen. z.B. indem sie mit der "Pflegefinanzierung" die Erbschaften unserer Kinder abziehen. Demnächst dann wohl Schulen, Kitas und die Feuerwehr dran.
zum Beitrag07.02.2026 , 23:43 Uhr
Es gibt noch mehr, aber es wird wenig öffentlich, und auch von anderen Ungerechtigkeiten wird kaum geredet. Wie z.B. die Doppelbesteuerung von Rentenbeiträgen bei der Rentenauszahlung und auch, bei zusätzlich privat Vorsorgenden gesetzlich Versicherten, in gar nicht so wenig Fällen die doppelte Verbeitragung - s. dvg-ev.org/recht-3/ der privaten Vorsorge, begründet durch nachträgliche Gesetzesänderungen bei der Einführung der Riseterrente 2004. In der Mitversicherung der Familien bei von III/V Versteuerten gibt es auch so einiges, was man mal nachrechnen müsste. Und es wird definitiv nicht reichen, die gesetzlich Versichtertenn noch gründlicher zu melken.
zum Beitrag07.02.2026 , 09:36 Uhr
Genau das muss klar ausgesprochen werden. Und auch, wohin diese Mißstände letzendlich führen, nämlich dazu, dass in einem angeblich demokratischen Land Menschen gezwungen werden können, ihre eigenen Überzeugungen aufzugeben, wenn diese weder nach demokratischen noch verfassungsmäßigen Grundsätzen als falsch anerkannt sind. Und ebenso krass finde ich, dass menschliche Selbstbestimmung der unternehmerischen Freiheit auf Anweisung und auf Gerichtsbeschluss untergeordnet werden soll. Und parallel dazu den mittelalterlichen Ideen von Leuten, die dadurch legitimiert werden, das Selbstbestimmungsrecht von Frauen weiterhin zu ignorieren.
zum Beitrag07.02.2026 , 09:19 Uhr
Wer zwingt hier wen wozu? Ich finde es nicht akzeptabel, diesesThema als Gegenstand von zufallsmotivierten Einzelmeinungen zu betrachten. Es gehört in die Hände von Gremien, die in der Lage sind, sie mit ethischer Sachkenntnis, wissenschaftlich anerkannten Erkenntnissen und Erfahrungen und unter Berücksichtigung der Verfassungmäßigkeit zu behandeln.
zum Beitrag07.02.2026 , 09:01 Uhr
Es gibt inzwischen genügend Belege für die These der Autorin, was Merz während seiner Kanzlerschaft erreichen will. Er verfolgt dieses Ziel mit allen Mitteln und ohne Rücksicht auf die Gesellschaft. Er befeuert den Generationenkonflikt und die Phantasien über durchweg reiche, lustig lebende, faule Boomer. Sinnvolle Reformstrategien, die in Nachbarländern längst wirken, ohne dass die Wirtschaft daran gestorben ist, werdem durch Ignorieren und fruchtlose Diskussionen aus dem Fokus der Bevölkerung gerückt. Die langwierige Untätigkeit einer Rentenkommission, deren Mitglieder von der gesetzlichen Rente nicht betroffen sind, verschärft die Situation, weil nicht an den notwendigen Maßnahmen gearbeitet wird. Es ist nicht wegzudiskutieren, dass alle in die Rente einzahlen müssen, damit sie funktioniert, also wird verschleiert, verzögert und seriöse Studien und Arbeiten dazu unterschlagen. Wir müssen die Rentenreform in die richtigen Hände legen - DGB, Wohlfahrtsverbände, sozial verantwortungsvolle Institutionen, und zwar bald. Der Schaden am Zusammenhalt der Bevölkerung und an Leben und Gesundheit nicht nur ältere Menschen ist jetzt schon viel zu groß.
zum Beitrag05.02.2026 , 14:32 Uhr
Kommentar Nummer 9: Es ist ja schon wieder alles gesagt. Weder wirtschaftliche noch moralische Argumente werden akzeptiert, es siegt wieder der Irrglaube, dass "Wohltätigkeit" und "Nächstenliebe" die angemessene Antwort auf diese Missstände sind. Ich unterstütze die Empfehlung des ersten Kommentators - das ist wohl der einzige Weg, um noch gegen Blindheit, Irrglauben und Eigennutz bei politischen Entscheidungträgern, die sich für die soziale Realität, die sie nicht betrifft, nicht interessieren, obwohl wir sie genau dafür bezahlen, und das nicht zu knapp. Es ist wichtig, etwas gegen deren Realitätsferne, Ignoranz, Selbstüberschätzung, gegen zunehmend unkontrollierte Meinungsmache und korrupten Lobbyismus einbringen zu können, um die weitreichenden Fehlentscheidungen zu korrigieren, die zu diesen Zuständen führen. Es ist auch wichtig, um Politker:innen dabei unterstützen zu können, die Interessen der Mehrheit zu vertreten, die solche Zustände nicht will.
zum Beitrag02.02.2026 , 15:11 Uhr
Schade, dass in dieser Partei heute bei kaum jemandem von irgendeinem politischen Gewicht wahrnehmbar ist, dass die von ihr vertretenen Werte in der Partei weitergetragen werden. Ihre Haltung zu Forschung, Aufklärung und anteilnehmender Nächstenliebe scheint jedenfalls heute kaum noch prominente in diesem Sinne praktizierende Anhänger zu haben.
zum Beitrag27.01.2026 , 09:10 Uhr
Die DAK-Statistik sprach von 60%, wenn ich mich nicht irre. Das wird natürlich auch dran liegen, dass der Switch während Corona erfolgt ist, wo viele im Homeoffice waren. Aber mich wundert, dass die Erfahrungen von Arbeit"nehmern", die die Effekte durch "Einsparungen" bei Beschäftigten mit unbezahlter Mehrarbeit und hoher psychischer Belastung durch überhöhte Anforderungen ausgleichen müssen, immer wieder so vehement angezweifelt werden, aber niemals die Fehleinschätzungen im Management, die diese Mißstände verursachen. Bis hin zur Gefährdung der Volkswirtsschaft, wie sie z.B. in der Autoindustrie für jeden, der sehen will, deutlich genug sichtbar ist.
zum Beitrag26.01.2026 , 19:50 Uhr
Schon beim Krankenschein wurde einfach übersehen, dass man den seit elektronischer Übermittlung nicht mehr so einfach ins Altpapier kriegt, um trotzdem zu arbeiten, was lt. DAK eine signifikante Erhöhung des Krankenstandes verursacht hat. Und dass jemand, der für zwei "eingesparte" Kollegen mit arbeiten muss, dann vielleicht auch für drei krank wird. Und nun die Teilzeit . Besonders geschickt auch das Zurücknehmen des Rechtes auf Rückkehr aus der Teilzeit - vor sieben Jahren eingeführt, um diese grund- und sinnlose Einschränkung für arbeitswillige und -fähige Menschen, die sich vorübergehend anderen Pflichten widmen wollen oder müssen, endlich zu beenden. Dafür gab es gute Gründe, genau wie für die Abschaffung der Praxisgebühr. Wer vorgibt, an dem Thema "gearbeitet" zu haben, aber statt vernünftiger Begründungen mit Zahlen und Fakten nur gedankenlose Pöbelei abliefert, sollte sich besser um die eigene Arbeitsmoral Gedanken machen.
zum Beitrag26.01.2026 , 19:47 Uhr
Das Recht auf Teilzeit gilt auch jetzt schon erst in Unternehmen mit mehr als 15 Mitarbeitenden.
zum Beitrag15.01.2026 , 05:47 Uhr
Seit längerem ist klar, dass es für verschiedene Einsatzfälle je nach Verfügbarkeitsanforderungen unterschiedliche Lösungen für Energiespeicherung braucht. Diverse technische Lösungen sind schon im Einsatz und liefern Erfahrungen. In den Kommentaren wurde schon viel genannt, aber z.B. noch nicht Solespeicher, Eisspeicher, kleinere Pumpspeicher (z.B. in ungenutzten großen Baukörpern auf Kraftwerksgeländen statt Abreißen), Wärmevorrat in Wasservolumen, Keramikspeicher, dazu noch alles was ich auch nicht weiß. Leider schaffen es gerade einfache und effiziente Lösungen für stationäre Speicherung selten an die Öffentlichkeit, seit sich in der Politik das große Schweigen über die Energiewende breitet. Nötig wäre systematische Entwicklungsarbeit, dazu Beurteilen von Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungsfähigkeit und gezielte Weiterentwicklung technischer Lösungen. Wäre vielleicht effektiver, als viele Einzelkämpfer Zeit und Hirnleistung mit Förderanträgen verplempern und dem Darwinismus freien Lauf zu lassen.
zum Beitrag12.01.2026 , 11:15 Uhr
Bisher hat ja Herr Dobrindt in seinem Amt nur mit hohem Aufwand marginal geleistet - der Rückgang der Migration, mit dem er sich schmückt, ist weder wesentlich sein Verdienst noch genügt sein Vorgehen Anforderungen des Arbeitsmarktes, der Wirtschaftlichkeit und der Menschlichkeit. Jetz hat er also endlich seine Zuständigkeit als Innenminister erkannt und sofort die Strom-Attentäter ermittelt und es ihnen bewiesen (,oder etwa nicht?) - was ja dann wohl rechtfertigt, gegen sie vorzugehen. Schade, dass mir der Verlauf dieser Glanzleistung entgangen ist. Weiter gehts mit Identifizierung von ausreichend Linksradikalen aus dem Fundus der Bevölkerung - Kriterien unwichtig, beim Bespitzeln wird sich was finden. Jetzt noch Nancy Faesers bisher von ihm abgelehnte Vorarbeit aneignen (wahrscheinlich ohne Verbesserung und Anpassung) und ein paar Maßnahmepakete erfinden. Nun ja, auch eher unpolitische Wähler mögen es nicht, wenn jemand seine Arbeit schlecht oder gar nicht macht, besonders, wenn sie das Ergebnis schmerzhaft ausbaden müssen.
zum Beitrag11.01.2026 , 14:47 Uhr
Sockenpuppe?
zum Beitrag11.01.2026 , 11:24 Uhr
Für alle "War ja nicht schlimm"-Befürworter noch einmal ein Zitat aus "Deutliche Kritik am Berliner Krisenmanagement": "Die Berliner Landesregierung steht in der Kritik, weil sie bei dem großflächigen Stromausfall im Bezirk Steglitz-Zehlendorf erst anderthalb Tage nach Beginn des Blackouts die Großschadenslage ausgerufen hat. Nur durch sie war nicht mehr der Bezirk, sondern der Krisenstab der Senatsinnenverwaltung zuständig und konnte auf die Hilfe von Bundeswehr und verschiedenen Hilfsorganisationen zurückgreifen." Um so etwas zu entscheiden, muss man auf dem Laufenden sein. Die Lage von fern zu beurteilen hat hier möglicherweise dazu geführt, dass den Konsequenzen für so viele Menschen nicht rechtzeitig entgegengewirkt wurde. Der Rücktrittsforderung würde ich wegen der versuchten Verschleierung seines Tuns und der Weigerung, deswegen im Senat Rede und Antwort zu stehen, befürworten. Lügen scheint zwar als menschliche Kulturtechnik inzwischen anerkannt zu sein, aber bei Verantwortungsträgern sollte man da nicht ganz so großzügig sein sein, finde ich.
zum Beitrag07.01.2026 , 08:33 Uhr
Leider fallen auch immer mehr Menschen, die ich eigentlich schätze, auf die Gesänge über das Perpetuum Mobile Aktien herein. Was immer wieder gern vergessen wird:
1. Gerade bei Kleinanlegern gibt es hohe Aktienverluste. 2. Die Banken streichen immer höhere Anteile selbst ein oder bieten nur riskante Aktien zu günstigen Bedingungen an. Schon deshalb sind jetz schon für wirklich Arbeitende nur selbst gemanagete Aktien profitabel. Viel Spaß beim Zweit- oder Drittjob! 3. Die benannten Lobbyisten, die Banken, Investmentfirmen und viele andere verdienen dann an unseren Rentenrücklagen mit, und zwar besser als wir. 4. Auch dafür, wie für alle Gewinne im System müssen letzendlich Menschen mit ihrer Arbeitskraft aufkommen. Und Aktien erziehen zu der Haltung: die sind mir egal. Das degradiert uns moralisch auf das Niveau von Porschefahrern.
5. Ursprünglich war der Zweck von Aktien, sinnvolle Investitionen zu unterstützen. Was heutzutage unterstützt wird, ist Selbstbereicherung und sinn- und verantwortungslose Wirtschaftsentwicklungen, die die Welt in den Abgrund fahren.
zum Beitrag25.12.2025 , 10:48 Uhr
Anmerkung zu dem Beitrag , in dem das Wort "Sozialneid" benutzt wird: Das verursacht mir in Kontext des hier diskutierten Themas Ekel. Überraschung in diesem Beitrag: Es wird nicht nur von denen benutzt, die soziale und andere Hilfebedürftigkeit mit verursachen - egal ob durch Gier oder Gedankenlosigkeit - sondern auch von solchen, die Schwache und Hilfebedürftige nicht für ihresgleichen - sprich Menschen - halten. Am besten hat mir bisher in dieser Diskussion folgender Satz gefallen: Das zweitgrößte Kapital der Kapitalisten ist die Dummheit. Hier noch eine Empfehlung: taz.de/Freiwillige...ellungen/!6136104/ - Danke TAZ, für diesen Artikel, ich nutze ihn heute als Ersatz für die Weihnachtsrede des Bundespräsidenten, der als Politiker so einiges zum Ausmaß der Hilfsbedürftigkeit von Menschen im In- und Ausland beigetragen hat und dessen Aufruf zum Positivismus mir ebensolchen Ekel verursacht wie das S-Wort.
zum Beitrag08.12.2025 , 13:27 Uhr
Angesichts der bisher unaufgeregten Diskussion erlaube mir mal den folgenden Kommentar: Bei diesem vergleichsweise kleinen Softwareprojekt könnte man ja einfach zufrieden sein, wenn es nicht zum Zusammenbruch der jeweiligen Banksoftware führt und der Schaden durch neu geschaffene Betrugsgelegenheiten sich in Grenzen hält. Aber erst nachdem wieder einmal Dutzende Softwareentwickler, Softwareprojektmanager, Testingenieure u.v.m. in der Summe viel zu viel Arbeitskraft, Hardwareausstattung und Elektrizität veschwendet haben, um verschiedenste Interpretationen einer bestenfalls teilrecherchierten, unklar formulierten Anforderung in verschiedenste kreative Implementierungen zu verwandeln, monatelang nachzubessern und den Nutzern jede Menge Blutdruckattacken zu bescheren. Dabei ist Bankkundensoftware nur ein Beispiel der Entwicklung von Software mit denselben Aufgaben in verschiedenen Institutionen und denselben Usability-Anforderungen für Normalbürger. Da gibt es Bund- und Länderbehörden, Krankenkassen, Handelsketten u.s.w. Was, wenn mal alle zusammen was vernünftiges machen würden? Vielleicht sogar auf wissenschaftlicher Basis?
zum Beitrag24.11.2025 , 13:12 Uhr
Was mich an der Rentendiskussion am meisten stört, schafft exzellente Bedingungen für die neoliberale Lösung: 1. An die möglichen Lösungen gibt es keinerlei praktische Annäherung, man lässt das schleifen lässt und die Probleme wachsen. 2. Der Generationenkonflikt wird rücksichtslos geschürt, dabei die Belastung und Zerstörung von Familien in Kauf genommen, damit Egoismus, Vernachlässigung der Bedürfnisse von Kindern und Alten, Einsamkeit und Zukunftsangst. Unfähigkeit zur Kommunikation zwischen den Generationen führt zum Verlust von Generationenwissen und -erfahrungen. Das solidarische System kann so viel leichter in Frage gestellt werden. 3. Wurzeln, Geschichte und Mechanismen des bestehenden Rentensystems werden immer öfter bewusst verfälscht dargestellt, z.B. die Relation von BSP und Aufwendungen für die Rente, die inhärente Benachteiligung bei weniger Einkommen, das absehbare Ende der Boomer-Beule u.v.m. Denken, Leute! Die deutsche Rentenkasse ist ein ganz besonders dicker Brocken, man sieht die Haie kreisen. Dazu noch untaugliche Wirtschaftsentwicklung zulassen oder gar fördern, damit ja kein Optimismus aufkommen kann und noch mehr Filetstücke abfallen - ich sehe Schwarz!
zum Beitrag23.11.2025 , 23:12 Uhr
Libuzzi: "Es geht hier nicht einfach darum, dass ein Gebiet halt mal den Besitzer wechselt, als würde man ein Gartengrundstück verkaufen... " Ich begrüße diesen Kommentar außerordentlich, denn inzwischen bin ich ziemlich ziemlich entsetzt darüber, dass die Lage der Menschen in der Ukraine in den gegenwärtigen Diskussionen oft eine so untergeordnete Rolle spielt. Ebenso frage ich mich, wozu wohl immer wieder das Korruptionsthema herangeholt wird. Diejenigen, die das im Kontext des absolut unfairen Umgangs mit der Ukraine für nötig halten, sollten sich endlich mal klarmachen, dass es die Korruption in Deutschland, der EU und anderswo nicht besser macht, wenn sie als Lobbyismus fein veredelt und durchorganisiert daherkommt. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen - wenn da was geklärt gehört, muss es geklärt werden, aber der Brennpunkt für uns ist da nicht die Ukraine und beschränkt sich auch nicht nur auf den Umgang mit dem Klimawandel, und hoffentlich wird noch irgendwann Zeit dafür sein.
zum Beitrag17.11.2025 , 09:50 Uhr
Neuestes Beispiel für unsensible Kontroversen (gestern auf ZDF): www.zdfheute.de/po...uer-klima-100.html Vorschlag: Fritze und alle anderen Spaß-Flugzeugbesitzer sowie alle Erste-Klasse-Flieger zahlen die höhere Kraftstoffsteuer für Flugzeuge. Und dann werden endlich mal alle derartigen Privilegien, wie z.B. Vermögenssteuer sowie die größten Blüten bei der Besoldung von Beamten und Abgeordneten daraufhin beurteilt, ob sich die Betreffenden nach der Streichung noch Miete, Heizung, Brot und Butter leisten können. Was dabei freigesetzt werden kann, reicht ja vielleicht außer für Klimaschutz sogar noch für die Renten. Ich würde den ganzen Reibach jedenfalls auch gern mal halbwegs ehrlich vorgerechnet bekommen.
zum Beitrag13.11.2025 , 12:44 Uhr
Danke, Dromedar:in für "Nur ein mutiger Blick nach vorne, neue Technologien, positive Energie und Ideen bringen uns weiter." Viele kluge und fleißige Leute arbeiten nach diesem Motto und erzielen teils beachtliche Erfolge. Viele dieser Erfolge werden ignoriert, können ihre Wirkung nicht entfalten oder verschwinden in Schubladen, die nach den Insolvenzen innovativer Firmen auf dem Sperrmüll landen, und das seit Jahrzenten. Die heutige Bundestags-Diskussion zur "Hightech Agenda Deutschland" hat mir leider fast den letzten Rest Hoffnung genommen, dass unter der gegenwärtigen Bundesregierung auf dieser Strecke noch irgendetwas in die richtige Richtung gebracht werden kann. Die Vertreter aus dem Milieu von Lobbyismus, Ahnungslosigkeit, Ignoranz und Wahlkampfgetöse, die dort gegen Vernunft, Fachkompetenz und die Anerkennung offensichtlicher Fakten und Notwendigkeiten zu Felde ziehen, müssten tatsächlich dringend auf die moralischen Ansprüche ihrer Regierungsarbeit hingewiesen werden. Und auf ihren Eid auf die Verfassung und ihre Verantwortung für die Zukunft.
zum Beitrag12.11.2025 , 18:39 Uhr
Es würde übrigens schon viel helfen, wenn die Politik endlich den Status von Sozialwohnungen festschreiben würde. Auch die Aussicht auf spätere freie Vermietung verteuert den Wohnungsbau und produziert später unverdiente, weil geförderte Rendite, deren Verbleib auch mit diskutiert werden sollte, wenn man den Umgang mancher raffgieriger Wohnungsspekulanten mit ihrem "Eigentum" betrachtet.
zum Beitrag12.11.2025 , 13:05 Uhr
Es geht hier aber nicht um ehrliche Vermieter und Verwalter. Es geht darum, warum diejenigen, die Gesetze brechen, nicht bestraft werden, und darum, dass der Ehrliche immer der Dumme ist. Hier macht die Politik ihre Arbeit nicht, und wir sollten besser mal daran erinnern, dass Inkompetenz, Arbeitsverweigerung oder Gesetzesverletzungen bei weniger Vermögenden meist sofort Konsequenzen haben. Dagegen können sich betrügerische Vermieter oder Immobilienmakler und auch Politiker (auch hier natürlich nicht die vielen ehrlichen und klugen, aber solche wie Jens Spahn z. B.) fast alles erlauben und müssen das Zusammengeraffte nicht einmal zurückgeben. Und bei alldem verschwindet die Daseinsvorsorge der Bevölkerung in besagten Kanälen und muss später von uns wieder aufgebracht werden. Es würde übrigens schon viel helfen, wenn die Politik endlich den Status von Sozialwohnungen festschreiben würde. Auch die Aussicht auf spätere freie Vermietung verteuert den Wohnungsbau und produziert später unverdiente, weil geförderte Rendite, deren Verbleib auch mit diskutiert werden sollte, wenn man den Umgang mancher raffgieriger Wohnungsspekulanten mit ihrem "Eigentum" betrachtet.
zum Beitrag17.10.2025 , 16:29 Uhr
Die Inflationsraten wirken sich bei kleineren Einkommen wirken bei kleineren Einkommen viel stärker als bei Einkommen, die eine größere Vielfalt des Konsums oder gar einen Sparanteil ermöglichen. Die Mietkosten wachsen im Verhältnis zu kleinen Einkommen definitiv überdurchscnittlich, das gilt auch für die Nebenkosten, und Mieter haben da kaum Spielraum. Durchschnittsstatistiken geben das nicht her, aber es gibt Zahlen. Man muss mehr Rechercheaufwand treiben, auf Mietervereine und Sozialverbände hören, mehrere Quellen einsetzen und z.B. die Info von www.bpb.de/kurz-kn...en-und-wohnkosten/ selbst zur Inflation ins Verhältnis setzen. Das statistische Bundesamt, zuständig für unsere Versorgung mit entsprechenden Daten (www.dashboard-deut...wohnen_bau/wohnen) bietet da auch nichts Übersichtliches. Die sollen ja eigentlich die Bürger mit Datenmaterial erhellen und werden dafür mit Steuergeld bezahlt. Statt dessen landet man mit wichtigen Fragen dauernd bei Statista und soll Geld einwerfen. Kriegen die eigentlich auch Steuergeld, das dann beim Bundesamt fehlt? Oder wie funktioniert der demokratische Auftrag?
zum Beitrag16.10.2025 , 15:59 Uhr
Glauben ist bei der Meinungsbildung nicht der richtige Ansatz. Es gibt Zahlen, nicht nur zur derzeitigen Lage, sondern auch zur längerfristigen Entwicklung. Die Statistiken bestätigen eher Jalellas Meinung.
zum Beitrag05.10.2025 , 12:32 Uhr
Meine Idee zur Arbeitsverweigerung: Wenn ich das Beamtenprinzip richtig verstanden habe, müssten pflegende Angehörige ja verbeamtet sein, damit sie für ihre Aufgaben zur Verfügung stehen und sich nicht entziehen können, weder durch Streik noch durch Umzug. Dann könnten wir uns bei Bedarf auch mal auskurieren oder - welch traumhafter Gedanke - vielleicht sogar mal Urlaub machen. Und ob wir das, was wir bis zur Hilfsbedürftigkeit von Eltern und Schwiegereltern ansparen konnten, zur Kompensation von Rentenabschlägen oder von Einkommenseinbußen bzw. Bürgergeldkürzungen verwenden, wäre dann nicht mehr relevant. Später, wenn wir selbst pflegebedürftig sind, könnten wir auch viel mehr für die Gewinnspannen von Pflegeinvestoren bezahlen, bis das System zusammenbricht. Und es gibt tatsächlich viele Antragsteller für Pflegestufe 1, die sich bei tapfer verteidigter weitgehender Unabhängigkeit nach Ablehnung des Pflegeantrags Stufe 1 oft der Familie gegenüber als Bittsteller fühlen oder ohne Hilfe vom Leben abgeschnitten wären. Und mehr als Pflegestufe 1 gibt es unserer Erfahrung nach sowieso meist erst, wenn Firmen oder Pflegeheim involviert sind sind.
zum Beitrag25.09.2025 , 11:28 Uhr
Die zwei Billionen sind ein Zitat aus diesem Thread. Bei UTP geht es um praktischen Unterricht in der Schule. Bei Nachttöpfchen um den ständigen Vorwurf, dass von frühester Jugend an alle gnadenlos auf Linie gbracht wurden, dabei aber den damaligen Bidungs- und Erziehungsstandards nicht einmal verstanden zu haben. Ruhrpott und Saarland meinen die dort ebenso ohne Rücksicht auf Beschäftigung, Sozialstandards und Chancen für alternative Wirtschaftsentwicklungen vorangetriebene Deindustrialisierung vor 1990. Und die zwei Billionen sind ein Zitat aus dieser Diskussion weiter unten, von dem ich mich durch Ihre Nachfrage wieder ermutigt fühle. Deshalb danke dafür.
zum Beitrag25.09.2025 , 10:29 Uhr
>>>> "Es ist tieftraurig, aber wir haben leider nicht den geringsten Einfluß auf die Entwicklung des Klimawandels". ...Schade nur, dass Sie meine Fragen ignorieren und immer noch nicht verraten wollen, woher Sie diese traurige Erkenntnis haben. Ich hoffe, Sie verstehen wenigstens, dass ein qaulitativer Unterschied besteht zwischen Ihrer Behauptung und Frau Pof. Kemferts angeblich tendenziöser Arbeit? Und Sie meinen nicht, dass man auch diese Anschuldigung wenigstens mal ansatzweise mit Fakten belegen müsste? Aber bitte erst erst nach inhaltlichem Verständnis der Gründe für diese Schlussfolgerungen. Es gibt eine gewisse Verantwortung für die eigenen Aussagen, besonders, da es so viele gibt, die einfach mal etwas glauben, ohne nachzufragen.
zum Beitrag24.09.2025 , 22:42 Uhr
Wenn es um fleißiges Faktensammeln und Engegement in Verbindung mit eigenen Erfahrungen geht, empfehle ich auch: Dirk Oschmann z. B. "Der Osten: eine westdeutsche Erfindung (2023)" und - es geht eben nicht nur um Ostdeutschland Natalya Nepomnyashcha - Natalya Nepomnyashcha "Wir von unten"
zum Beitrag24.09.2025 , 19:54 Uhr
>>> "Die Dame geht allen Ernstes davon aus, daß wir den Klimawandel bremsen oder gar aufhalten können." An welcher Stelle wird das bitte in dem Text behauptet? Wen meinen Sie mit "wir"? Warum glauben Sie, dass Frau Kemfert sich hier auf 2% der Weltbevölkerung bezieht? Fragen über Fragen. Und wo sind bitte Ihre Forschungsergebnisse veröffentlicht?
zum Beitrag24.09.2025 , 19:04 Uhr
Ich hätte zu dem Thema noch so einiges zu sagen, kann aber meine Übelkeit inzwischen nicht mehr überwinden, obwohl ich nicht schwanger bin - auch das stünde im Kontext zum angesprochene Thema, falls Ihr versteht. Der allgemeine Verfall des Bildungsniveaus wäre ebenso eins - egal ob mit oder ohne autoritäre Nachttopf - Gruppensitzung und UTP - etwas in der Art (natürlich ohne das ohnehin fehlende S) würde auch heute nicht schaden. Und eine ganzheitliche naturwissenschaftliche Grundausbildung auch nicht. Bevor ich mich verabschiede: Grüße an Saarland und Ruhrpott: Danke an Eure Landsleute, die damals die Parallelen verstanden und das ausgesprochen haben. Ein Gruß an alle, die gern verallgemeinern und glauben. Und denen, die zwei Billionen vermissen, empfehle ich mal beispielhaft die Podcast-Serie "Teurer fahren". Ich glaube nicht, dass man das Unkraut, was da seit 35 Jahren in die Köpfe gesät wurde, noch ausreißen kann. Schon deshalb, weil es täglich von Politikern und ihren Medienhelfern mit Gift gefüttert wird.
zum Beitrag24.09.2025 , 18:10 Uhr
Um Doppelmoral zu studieren, reicht auch die Beobachtung mancher aktuell aktiver "bedutender" deutscher Politiker.
zum Beitrag24.09.2025 , 18:06 Uhr
Ich möchte mal kurz darauf hinweisen, dass der Autor gerade diese Aussage zu einem weiteren Artikel verlinkt hat, in dem Quellen genanntwerden. Soviel ich weiß, beruhen sie auf Forschungsergebnissen, die von verschiedenen Institutionen generiert wurden und auch in verschiedenen gemeinhin ernstgenommenen Sachbüchern von ernstgenommenen Autoren zitiert werden - das Auffinden würde ich gern Ihnen selbst überlassen, das könnte sachlichem Kommentieren zugute kommen.
zum Beitrag22.09.2025 , 21:30 Uhr
Ja, z. B. von mir. Denn als Rentnerin zahle ich Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, für die Einkünfte aus meiner bescheidenen privaten privaten Altersvorsorge sogar schon zum zweiten Mal. Das passiert gar nicht so wenigen, denen die Weiterzahlung einer als Arbeitgeberleistung begonnenen Vorsorge verweigert wurde (s. Verein „Direktversicherungsgeschädigte e.V.“). Die doppelte Beitragszahlung wird natürlich nur verlangt, wenn man nicht Beamter oder privat versichert ist, deshalb weiß so ein Doktor sowas in der Regel nicht. Seit ich in Rente bin, bin froh, dass ich jetzt Zeit für Mutter und Schwiegermutter habe, die beide gehbehindert sind, aber angeblich nicht schwer genug für eine Pflegestufe oder wenigstens vorübergehende Hilfe. Meine Schwiegermutter hat deshalb über ein Jahr lang nicht allein ausgehen können, bis wir eine Wohnung mit Aufzug für sie gefunden haben. Sie brauchte für alles Hilfe - Einkaufen, Arzt, Apotheke... Auch bei der Kinderbetreuung sind viele darauf angewiesen, dass Großeltern Zeit haben. Ich persönlich wäre schon zufrieden, wenn dieses "Gesundheitswesen" mir nicht ein selbstbestimmtes Sterben verweigern würde, wenn ich nicht mehr kann.
zum Beitrag01.09.2025 , 19:35 Uhr
Viel weiter kann man dieses idiotische Preissystem eigentlich nicht treiben. Noch mehr Geräte, noch mehr Software, noch mehr Rechenleistung und noch mehr Zeitverschwendung, statt das Ganze endlich mal vom Kopf auf die Füße zu stellen. Das Preisgerangel ist nur die lächerlichste Blüte dieser Fehlwirtschaft, viel schlimmer ist, dass die nötigen Investitionen und Entwicklungen für eine sichere und effektive Nutzung der Erneuerbaren so nicht zustande kommen können. Das ist das Ergebnis, wenn man Wirtschaftsleistungen, die zur öffentlichen Daseinsvorsorge gehören, dem freien Markt und der Profitmaximierung aussetzt. Sehen wir ja auch bei Wohnungsbau, Fahrzeugbau, Telefonie, öffentlichem Verkehr, Gesundheitswesen und und und. Viele dieser Unternehmen haben schon im Aufbau öffentliche Gelder gekostet und seitdem nie damit aufgehört. Vor allem die, die wenig Geld haben, müsssen dafür immer mehr zahlen, nur ein Beispiel: auch für die CO2-Verschwendung der "großen Player", die mit unserer Welt spielen - wo bleibt denn nun der Ausgleich für Geringverbraucher? Kann man noch auf etwas anderes hoffen als dummes Gerede und Verantwortungslosigkeit?
zum Beitrag30.08.2025 , 16:11 Uhr
Um nicht missverstanden zu werden: Ich wollte zu dem Satz über die robuste Selbstüberschätzung sagen, dass ich Herrn Habeck und Frau Baerbock als positive Störung der üblichen Politikbesetzung empfunden habe, mit neuen Denkhorizonten, Enthusiasmus und auch einigen weiteren Eigenschaften, die ich mir von mehr Politikern wünschen würde. Beide waren ein Lichtblick, der jeweils natürlich auch verbessserungsfähig war, aber mit den Premierenleistungen wirklich gut. Schade drum. Konnte ich aber bis zum 1200-Zeichen-Limit nicht unterbringen. Und der Sprachschaden der überdimensionalen Nutzung der ersten Person Singular, wie sie in letzter Zeit üblich geworden ist, stammt möglicherweise daher, dass die Benutzung von "wir" oder "man" aus irgendwelchen Gründen nicht mehr so gesellschaftsfähig zu sein scheint. Und auch das gehört geändert, einschließlich der dazugehörigen Gründe. Wer damit jetzt ein Problem hat, darf gern die Ich-Bezogenheit in Form von " meiner Ansicht nach" an den entsprechenden Stellen einfügen. Spart mir je 19 Zeichen. Danke.
zum Beitrag30.08.2025 , 14:04 Uhr
Zur Formulierung "fehlende gesellschaftlichen Echokammern": Das vermittelt den Eindruck, dass "viele Menschen" (egal welche und warum) notwendige Schritte zur Ablösung fossiler Energien ablehnen. Taugt zur Meinungsmache bei Themen, wo für fundierte Meinungen Bildung und Information zu dünn sind. Besser wären Aufklärung und auf lange Sicht Investition in Bildung. Für Herrn Habeck wäre mehr Verständnis von ökonomischen Zusammenhängen und Machtausübung in der Politik hilfreich gewesen, um sein Ministerium aus der Altmeier-Ära herauszuholen und nach den grünen Ideen auszurichten. Das Wirtschaftsministerium hat sich anscheinend in den drei Jahren so wenig verändert, dass der Rückschwenk kein Problem ist. Die fossile Lobby war anscheinend unterbrechungsfrei am Werk und ist es jetzt wieder mit voller Kraft. Dagegen hätte man als Minister arbeiten müssen, zusammen mit Gleichgesinnten aus anderen Politikfeldern. Zu dem Satz "Für Politiker ist robuste Selbstüberschätzung ...": In so einem Umfeld verlieren immer wieder Ehrlichkeit, Kooperationsfähigkeit, Empathie, Lernfähigkeit und innovatives Denken gegen Arroganz und Unterdrückung, und das nicht nur in der Politik. Das gehört geändert.
zum Beitrag28.08.2025 , 22:48 Uhr
Und hier fehlt mir auch die Erklärung, warum das Urteil des Verfassungsgerichts aus dem Jahr 2021, das anerkannt hat, dass Klimaschutz Verfassungsrang hat, ignoriert werden darf. Um das zu erklären, muss man doch bestimmt noch mal jede Menge Steuergelder ausgeben, die von den Ausgaben für solide Bildung und Forschung abgeknapst werden können.
zum Beitrag28.08.2025 , 22:31 Uhr
Natürlich wäre es dumm, die Probleme zu leugnen. Es ist wichtig, sie anzugehen. Aber was wir leider jeden Tag erleben: Das Geld für die notwendigen Investitionen wollen die Konzerne nicht ausgeben, sondern aus Steuergeldern bekommen und dann die Gewinne selbst einstreichen. Das ist nicht die ursprüngliche Idee von Kapitalismus. Und wenn das nicht klappt, werden die Fördergelder behalten und die angeblich von ihnen geschaffenen Arbeitsplätze vernichtet oder ins Ausland verlagert. Vergesellschaftung der Aufwände und Risiken bei Privatisierung der Gewinne. Und das funktioniert eben nur, wenn man Lobbyisten einsetzt, die beliebig die Notwendigkeiten dieses Umgangs mit Ressourcen erläutern und die Gefahren dieser entfesselten Planlosigkeit verschleiern. Und wenn beim Stichwort Plan die Hilfe-der Kommunismus-kommt-Keule wieder auf den Tisch kommt, bitte - ich habe keine Lust mehr zu diskutieren, ob es was bringt, den Ast abzusägen, auf dem man sitzt. Die sechs und mehr Artikel, von denen ich gesprochen habe, enthalten die notwendigen Informationen dazu, was hier läuft und warum es woanders besser läuft.
zum Beitrag28.08.2025 , 22:09 Uhr
Also ist es sinnvoll, die Forschungsergebnisse renommierte steuerfinanzierter Insititutionen und Hochschulen zu ignorieren und statt dessen dubiose Institute für noch mehr Steuergelder politische Entscheidungen stützen zu lassen, die einer Lobbyistin gerade in den Kram passen?
zum Beitrag27.08.2025 , 15:00 Uhr
Wenn es um Ehrlichkeit gehen soll: Gehen wir zur Abwechslung doch mal davon aus, dass das Klima und alle anderen natürlichen Ressourcen immer noch nicht adäquat in den Kosten-Nutzen-Rechnungen der Energieversorgung auftauchen. Warum werden eigentlich ständig Befürworter der Erneuerbaren angegriffen? Warum tummeln sich seltsame Behauptungen und Erklärungen von Befürwortern fossiler Energien und möglichst komplexer Förderungs- und Vergütungsmodelle, deren eigene finanzielle Interessen nur notdürftig durch falsche Behauptungen, illegitime Gutachten von fragwürdigen "Instituten" und andere verlogene, die Intelligenz denkender Menschen beleidigende Konstrukte verdeckt werden. Allein in der TAZ gab es in den letzten vier Tagen mindestens sechs Artikel, die das auf sehr verschiedenen Ebenen belegen. Wozu gibt es eigentlich DIW und HTW, wenn zusätzlich Steuergelder an das EIW und die "Klimakommission" verschwendet werden? Und das, um die Klimarettung entgegen dem Urteil des Verfassungsgerichts zu verzögern? Darf die Politik eigentlich, was sie hier tut?
zum Beitrag10.08.2025 , 13:00 Uhr
Mein Fazit seit der Ära "Reden wir darüber": Wenn mal wieder ein Artikel in Richtung Erneuerbare mit offener Kommentarfunktion auftaucht, werde ich was dazu sagen, auch wenn der (vielleicht??) gar nicht in die Richtung wollte. Also: Troposphäre ist 17 km dick, Erdoberfläche 510 Mio km², davon 360,5 Mio km² Wasser. Wenn wir uns um physikalische Effekte der Windkraft Gedanken machen, sollte uns das Verhältnis eines Windparks zu diesen Größenordnungen bewusst sein. Das macht sie nicht komplett vernachlässigbar, aber im Vergleich zu den arktischen Eiskappen, den Jetstreams, den großen Meeresströmungen, der Verdunstung über den Meeresoberflächen bei Temperaturanstieg kann man vielleicht noch mal nachdenken. Z.B. über die Rolle von Implikationen: Kann man wegen der Wärmepumpen der Anderen in seinem Sessel erfrieren? Windpark-Ausschreibungen scheitern vielleicht an Physik? Die Probleme der Energiewende in Deutschland liegen nicht auf der naturwissenschftlichen Ebene. Schwieriges Thema. Frage: geht vielleicht doch kompetente Moderation statt einfaches Abwürgen der Diskussionen?
zum Beitrag30.07.2025 , 23:15 Uhr
Liebe Mit-TAZ-Leser, ich habe mehrere Bitten an Euch. 1. Bitte vergleicht die Wertung zu dem Thema in diesem Artikel sorgfältig mit anderen Artikeln, die zu dem Thema erschienen sind. ". 2. Bitte, fragt Euch mal, warum zu diesem deutschlandweit wichtigen Thema die Bertelsmann-Stiftung sich aktiv und massiv in die Meinungsbildung einmischt, wenn eigentlich Tausende Kommunen in Deutschland einfach anhand ihrer normalen Routinen der Haushaltsüberwachung uns sagen könnten, was hier eigentlich vorgeht. Und zum 3. Hört mal genau auf die Rechtfertigungsversuche von Lars Klingbeil. Anscheinend legt er noch Wert darauf, als Sozaldemokrat wahrgenommen zu werden. Er wird seine Gründe haben. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass die Anstalt das Thema aufnimmt, samt dem üblichen Faktencheck.
zum Beitrag