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SPD-Politiker zur Aktienrente„Aktien verteufele ich nicht“

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf findet private Altersvorsorge gut. Er kann sich auch staatliche Pensionsfonds vorstellen – mit klaren Regeln.

„Die gesetzliche Rente ist und bleibt das Herzstück der Altersvorsorge in unserem Land“: Tim Klüssendorf im Willy-Brandt-Haus Foto: Hannes Jung
Anna Lehmann

Interview von

Anna Lehmann

taz: Herr Klüssendorf, die Koalition will die private Altersvorsorge stärker fördern. Menschen sollen für ihre Rente frühzeitig Aktien kaufen. Ist das endlich die Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen, wie Friedrich Merz im besten marxistischen Sinne verkündet hat?

Tim Klüssendorf: Es ist auf jeden Fall ein richtiger Schritt. Denn es ist eine Frage der Gerechtigkeit und verringert die Gefahr der Altersarmut, wenn wirklich alle besser fürs Alter versorgen können. Wir schaffen Anreize dafür, dass sich auch Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen während des Erwerbslebens am Kapitalmarkt etwas ansparen können. Das Ziel ist, dass man schon mit ein paar Euro pro Monat starten kann.

taz: Die SPD galt bislang als Bewahrerin der gesetzlichen Rente und hatte immer Vorbehalte gegen die Aktienrente. Ein Missverständnis?

Klüssendorf: Die gesetzliche Rente ist und bleibt das Herzstück der Altersvorsorge in unserem Land. Wir kämpfen weiterhin hart dafür, dass sie stark bleibt und die Menschen sich weiterhin auf ein stabiles Rentenniveau verlassen können. Das konnte jeder in den letzten Wochen sehen. Richtig ist aber auch, dass die Altersvorsorge in Deutschland historisch gewachsen aus mehreren Säulen besteht. Dazu gehören auch betriebliche und private Altersvorsorge. Entscheidend ist, dass sie die gesetzliche Rente ergänzen und nicht ersetzen.

Im Interview: Tim Klüssendorf

geboren 1991 in Lübeck, ist seit 2025 Generalsekretär der SPD. Der studierte Volks- und Betriebswirt ist zudem direkt gewählter Abgeordneter des Deutschen Bundestages und Mitglied der Parlamentarischen Linken der SPD-Fraktion.

taz: Sie haben also gar nichts gegen Aktien?

Klüssendorf: Aktien verteufele ich nicht. Es handelt sich am Ende um die Aufteilung von Unternehmen in unterschiedliche Eigentümer. Ich wünsche mir aber deutlich mehr Transparenz. Viele Leute wissen doch heute nicht, in welche Produkte sie investieren und wie der Finanzmarkt genau funktioniert. Dieses Wissen ist oft denen vorbehalten, die ohnehin viel Geld haben. Das ist ehrlich gesagt ein großer Missstand.

taz: Eine Grundregel lautet, wer in Aktien investiert, sollte Geld übrig haben, denn es besteht immer die Gefahr, dass das Geld weg ist oder der Wert der Aktie zumindest sinkt. Wieso sollen jetzt auch Menschen, die jeden Cent umdrehen müssen, dieses Risiko eingehen?

Klüssendorf: Uns geht es bei der kapitalgedeckten Altersvorsorge um Verlässlichkeit. Die Idee der Reform ist, über einen langen Zeitraum mit einem breit gestreuten Portfolio risikoarm in die Rente zu investieren. Es geht eben nicht um die Rekord-Rendite und den kurzfristigen Gewinn, sondern um langfristige Stabilität.

taz: Selbst die gern als Vorbild für Verlässlichkeit zitierten schwedische Pensionsfonds sind dem Risiko der Kursverluste ausgesetzt. 2023 machte der größte Pensionsfonds Alecto 1,7 Milliarden Euro Verlust. Wäre das Geld der Menschen nicht besser aufgehoben im gesetzlichen System?

Klüssendorf: Ein staatlicher Pensionsfonds unterscheidet sich von einer privaten Altersvorsorge. Aus meiner Sicht sind übrigens vor allem Investitionen sinnvoll, die auch dem Gemeinwohl dienen, wie zum Beispiel Breitbandausbau, Energieversorger oder Infrastrukturprojekte.

Reformfragen

Nötig? Die große Mehrheit der Bevölkerung hält laut einer Umfrage eine grundlegende Rentenreform für nötig – das Vertrauen in die Bundesregierung ist diesbezüglich aber gering. Das geht aus einer Befragung des Instituts Civey für die Zeitungen der Funke-Mediengruppe hervor. Civey befragte dafür online rund 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren. Demnach halten 82 Prozent eine grundlegende Reform der gesetzlichen Rente für erforderlich. 9 Prozent verneinen dies – weitere 9 Prozent zeigen sich unentschieden.

Fähig? Nur 20 Prozent trauen einer schwarz-roten Bundesregierung zu, so eine grundlegende Rentenreform auf den Weg zu bringen. 69 Prozent trauen dies Schwarz-Rot nicht zu – 11 Prozent zeigen sich unentschieden.

Beitragsjahre statt Lebensalter? 60 Prozent hielten es für richtig, wenn sich der Renteneintritt nicht am Lebensalter, sondern an der Zahl der Beitragsjahre orientieren würde. 24 Prozent sprechen sich gegen einen entsprechenden Vorschlag aus – 16 Prozent zeigen sich unentschieden. 81 Prozent sind dafür, dass auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. 12 Prozent sind dagegen, 7 Prozent sind hier unentschieden.

Und jetzt? Der Bundesrat hatte vor Weihnachten den Weg für das Rentenpaket der schwarz-roten Koalition freigemacht. Das Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten kann somit nach Ausfertigung durch den Bundespräsidenten am 1. Januar in Kraft treten. Zwei Tage zuvor hatte das Bundeskabinett eine Rentenkommission eingesetzt. Sie soll Vorschläge machen, wie die Altersvorsorge gesichert und eine Überlastung von Beitrags- und Steuerzahlern vermieden werden kann. (dpa)

taz: Ist eine solche Gemeinwohlorientierung auch vorgesehen bei den Produkten, die der Staat für die private Altersvorsorge bezuschussen will?

Klüssendorf: Denkbar ist vieles, die genaue Ausgestaltung liegt im Bundesfinanzministerium und wird dann im parlamentarischen Verfahren finalisiert.

taz: Die schwedischen Pensionsfonds investieren auch in den Berliner Wohnungsmarkt und kaufen Wohnungen auf. Für die einen steigen die Renten, für die anderen die Mieten. Das heißt, irgendwer zahlt am Ende drauf, oder?

Klüssendorf: Auch Pensionsfonds sollten sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sein. Wenn der Staat in großem Umfang am Kapitalmarkt investiert, braucht es sehr klare Regeln. Ein solcher Pensionsfonds ist jedoch im aktuellen Gesetz nicht vorgesehen.

taz: Wären Sie dafür? Das wäre das Generationenkapital reloaded, welches die FDP in der Ampel wollte.

Klüssendorf: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Staat eine zweistellige Milliardensumme am Aktienmarkt investiert, um die gesetzliche Rente aus den Erträgen zu stabilisieren – allerdings nur unter sehr klaren Vorgaben.

taz: Der letzte Versuch einer staatlich geförderten privaten Altersvorsorge gilt als gescheitert. Die Riesterrente war vor allem ein Geschenk für die Versicherungswirtschaft, die hohe Gebühren kassierte. Wieso jetzt ein neuer Anlauf?

Klüssendorf: Das ist der Kern des neuen Vorschlags, dass Gebühren und Nebenkosten gedeckelt werden. Dadurch sollen die Erträge für die Anleger am Ende höher ausfallen.

taz: Für Menschen, die keine 30 oder 40 Euro am Monatsende übrig haben, wäre eine private Altersvorsorge keine Option. Und das sind doch genau die, die später sehr wahrscheinlich auch in Altersarmut leben werden.

Klüssendorf: Deshalb sind ja die drei Säulen so zentral. Für die, die heute von Armut betroffen sind und sehr niedrige Renten haben werden, brauchen wir dringend Verbesserungen in der gesetzlichen Rente. Denkbar wäre, sehr niedrige Einkommen stärker zu berücksichtigen, in dem zum Beispiel dort Rentenpunkte mehr wert sind oder kleinere Renten stärker wachsen als größere. Auch das ist ein Vorschlag, den die Rentenkommission mutig diskutieren sollte. In die Kommission setze ich große Hoffnungen.

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96 Kommentare

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  • Ihr müsst euer Geld ja nicht in Aktien oder ETFs stecken. Wozu die Aufregung?



    Wer es freiwillig nicht tut, schaut eben in die Röhre. Eingenverantwortung nennt man das.



    Ich tue es und fahre gut damit. Was mich nur stört ist, dass die, die es verteufeln und nicht tun, einen Anteil der Erträge anderer risikolos abgreifen wollen.

  • Einige argumentierten unten ungefähr so:

    Das Geld für eine Aktienrente würde ja via Aktienerlösen auch in der Wirtschaft landen und sei dort auch "produktiv" (im Umlauf z.B. für Konsum) genauso wie wenn es direkt an Rentner verteilt würde.

    Das zeugt von Ahnungslosigkeit:



    1) Das Geld landet nicht automatisch bei den Unternehmen denn Aktien werden auch zwischen Shareholdern getauscht und gehen so in der Regel auf private Konten. Vermögende Privatleute verkonsumieren gerade nicht einen Großteil ihres Vermögens.



    2) Die Sparquote in der Wirtschaft (bzw. Geldanlagen) - auch in der Industrie - ist größer 0 und damit fließt niemals alles was die Firmen mit Aktien verdienen würden (bei Ausgabe aus dem eigenen Stock versteht sich was eben nicht der Normalfall ist) in den produktiven Kreislauf d.h. in Investitionen oder in Löhne der Beschäftigten. Die Sparquote ist sogar ziemlich beträchtlich. Und dann gibt es noch Dividenden, aber diese werden aus Gewinnen gezahlt und sind damit letztlich auch dem Produktionskreislauf entnommen und die ausgezahlten Dividenden werden auch nicht zu 100% wieder in produktive Prozesse eingespeist.

    Aktien sind eine schöne und weitgehend unverstandende Sache.

    • @JK83:

      "Das Geld landet nicht automatisch bei den Unternehmen denn Aktien werden auch zwischen Shareholdern getauscht und gehen so in der Regel auf private Konten. "

      Rentner sind dann quasi auch Shareholder. Und genau dafür ist das Konstrukt gedacht, dass diese privat etwas von den Aktien haben.

      Es ist amüsant, dass Sie das unter dem Vorwurf der Ahnungslosigkeit das als neue Erkenntnis verkaufen.

  • Auch alle Versuche das Rentenproblem über den Kapitalmarkt zu lösen vertagen das Problem in die Zukunft. Sie basieren alle auf der Hoffnung, dass die Wirtschaft so weit wächst, dass auch unten am Ende genügend übrig bleibt. Wann sagen wir den Menschen endlich dass, wer 40 Jahre arbeitet und dann noch 20 Jahre lebt ,1/3 seines Verdiensts auf irgendeine Art und Weise zurücklegen muss? Nur wenn dass verstanden ist, können ausgehend davon (gute) Lösungen entwickeln. 33% Rentenbeitrag, 20% Krankenkasse und dann nochmal x% Steuern…. Letztere können sinken wenn die staatlichen Zuschüsse wegfallen. Das hat erstmal nix mit der Belastung der Jungen zu tun. Mit anderen Worten. Viel Aktionismus der allesamt sich vor den Kernfragen drückt.

  • wie kann man so weltfremd sein.



    Das deutsche Umlagesystem ist tot, es beruht auf Vollbeschäftigung und genug Menschen die auch einzahlen.



    Selbst in den letzen 10 Jahren, als wir noch ein Wirtsxchaftswachtsum hatten, die Älteren erinnern sich, musste immer wieder Geld nachgeschoben werden.



    Mit dieser SPD ist keine Reform möglich, das wird einer der Sargnägel des deutschen Modells.

  • "2023 machte der größte Pensionsfonds Alecto 1,7 Milliarden Euro Verlust. Wäre das Geld der Menschen nicht besser aufgehoben im gesetzlichen System?"

    Deutschlands öffentliche Schulden lagen laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im zweiten Quartal 2025 bei ca. 2.554 Milliarden Euro, wobei der Bund allein etwa 1.764 Milliarden Euro und die Länder rund 610 Milliarden Euro ausmachten.

    Die Verluste des schwedischen Pensionsfonds sind Peanuts dagegen.Das gesetzliche System fährt jedes Jahr ein vielfaches an neuen Verlusten ein.

    • @Rudolf Fissner:

      Ich glaube, das sehen Postkeynsianer anders: wenn private Haushalte sparen (z.B. in Rentenfonds) konsumieren sie weniger als das, was in der Volkswirtschaft produziert wird. Andere Sektoren müssen dieses dann ausgleichen, d.h. sich verschulden.

      Dieses funktioniert entweder durch einen Exportüberschuss (hier verschuldet sich das Ausland), oder der Staat verschuldet sich oder die Industrie, indem sie investiert. Die deutsche Industrie gehört allerdings seit etwa 20 Jahren den Sparer:innen.

      Somit bleibt, wenn das Ausland keine Lust hat sich weiter zu verschulden, nur noch der Staat. Somit fördern Rentenfonds die Staatsverschuldung.

      Alles Gute,



      Matthias

      Hier ein Video zu dem Thema:



      youtu.be/tb9yEGHmk...i=-VMCWrXu6ynYpepg

      • @makei1200:

        Die schlauen Postkeynsianer sehen das aber auch noch anders und machen Schulden nur in Zeiten, wo was richtig schief läuft. Nicht aber als Dauergrundprinzip. Denn die 1 Milliarde bei 1000 Milliarden kann man dann allemal auffangen. UND man schöpft die Aktiengewinne gleich mit ab.

  • taz: "Herr Klüssendorf, die Koalition will die private Altersvorsorge stärker fördern. Menschen sollen für ihre Rente frühzeitig Aktien kaufen."

    Klüssendorf (SPD): "Es ist auf jeden Fall ein richtiger Schritt. Denn es ist eine Frage der Gerechtigkeit und verringert die Gefahr der Altersarmut, wenn wirklich alle besser fürs Alter versorgen können."

    Wie sich "BlackRock"-CDU-Merz eine faire Altersvorsorge mit Aktien vorstellt. www.youtube.com/shorts/FLf-vcRfivA

    *Zum Jahresende bringt der Wirtschaftsrat der CDU, ein parteinaher Lobby- und Berufsverband, eine Forderung in die Medien: Das Renteneintrittsalter müsse erhöht werden.* [Frankfurter Rundschau, 30.12.2025]

    Klar, denn wer auf eine Aktienrente hofft, der soll auch dafür arbeiten gehen. Ein genialer Vorschlag von der Merz-Union, die das Renteneintrittsalter hochsetzen möchte, damit die zukünftigen Rentner kurz vor ihrem Tod nur noch ein paar Monate eine "Aktienrente" beziehen. Was ist eigentlich mit dem Klimawandel? Existiert der noch oder heißt der jetzt Wirtschaftswachstum?

    Ob Union (schwarz) oder SPD (rot), es wird sich mit diesen Parteien nichts ändern. Und die ganz Dummen wählen in diesem Land sogar schon braun.

    • @Ricky-13:

      Schon klar. Die populistische Linke will an die Renten der alten Aktionäre bei BlackRock ran, wird aber nichts dagegen tun, dass Trump alle Formen von Versicherungssystemen in den Staaten zerstört. Wichtig ist wieder nur einen auf dicke Hose gemacht zu haben.

    • @Ricky-13:

      👍👍 Perfekte Wiedergabe der kleinen Welt des Fidi Merz - oder muss man Kanzler der BlackRocky's sagen....

      • @Alex_der_Wunderer:

        Dazu aus meiner eigenen Erfahrung: "Black Rock" ist eine hervorragende Fondsgesellschaft mit ausgezeichneten Fonds auch für den Privatanleger. Und mit Aktien(fonds) ist langfristig immer noch eine höhere Rendite zu erwarten als mit jeder anderen Anlageform. Wenn man also Kritik äußert, sollte sie sich nicht an Personen abreagieren sondern konstruktiv in der Sache sein.

  • Mit "ein paar Euro pro Monat" (Klüssendorf) für das Glücksspiel mit - irgendwelchen - Aktien den Lebensabend finanziell absichern? Wie naiv ist das denn?

  • Tim Klüssendorf ist in der SPD noch eine Hoffnung, aber die Aussage zur privaten und betrieblichen Altersvorsorge sind nicht zutreffend. Das ist in der Regel eine Beigabe, viele Arbeitnehmer kriegen beim Betrieb da Beträge von €30-300 raus. Die €300 so bei 30 oder 35 Jahren Betriebszugehörigkeit. Privat werden oft nur Vermögenswirksame Leistungen genommen. Manchmal sind €7 oder €20. Damit kann man die Lücken und die Inflation nicht ausgleichen. Und das liegt daran, dass die nicht dazu gedacht sind. Riester sollte die Lücke schließen und das haut nicht hin, das Geld fließt in die Finanzen Industrie. Dagegen ist die DRV supereffektiv. Und es treibt bisher seit 2001 auch keine Bundesregierung um, die Lücke zu schließen. Sprich auch jetzt nehmen Union und SPD Altersarmut in Kauf. Wer privat ausgleichen will, muss mit 20 Jahren ca. €200-€250 monatlich ansparen, um auszugleichen und dann darf er nicht in München, Düsseldorf, Berlin oder Hamburg zur Miete wohnen. Und dann kommt dabei ein altes durchschnittliches Rentenniveau heraus. Damit kauft man keine Autos und mach vielleicht in der Nachsaison eine Woche Urlaub

    • @Andreas_2020:

      Wie haben Sie die Rechnung denn aufgestellt? Wenn Sie mit 20 Jahren beginnen monatlich 200€ in einen thesaurierenden ETF wie dem MSCI-World anzulegen, haben Sie zum Rentenalter über 1 Mio € zusammen.

      Jaja, ich weiß: Wenn die Weltwirtschaft zusammenbricht und sich nicht wieder erholt, wird das nichts mit der Million. Aber meinen Sie in dem Fall bekommen Sie eine Rente vom bankrotten Staat?

      • @Hector Savage:

        "Aber meinen Sie in dem Fall bekommen Sie eine Rente vom bankrotten Staat?"

        Mit einem Umlageverfahren funktioniert das.

        • @warum_denkt_keiner_nach?:

          Nur theoretisch, denn Sie unterstellen dem Staat das er sich nicht der Rentenversicherungsbeiträge bemächtigt und das Umlageverfahren kurzerhand abschafft.

      • @Hector Savage:

        Das ist von ihnen großzügig gerechnet, aber das ist genau, das, was ich meine: Wer kann in dem Alter so viel investieren? Gerade Menschen, die mit eigener Wohnung, PKW, Urlaub starten, schaffen das nicht.

        • @Andreas_2020:

          Muss man auch nicht, das Zauberwort heißt Dynamik. Grundsätzlich gilt aber: Spardauer schlägt Sparbeitrag. Wer in jungen Jahren mit wenig Geld anfängt im Alter trotzdem viel mehr als jemand der erst mit Mitte 40 anfängt zu sparen. Besonders clever ist es daher, wenn schon die Eltern für ihre Kinder einen Sparvertrag abschließen, der bei Volljährigkeit übernommen wird,

        • @Andreas_2020:

          Absolut nicht großzügig gerechnet. Mit 1 Million Ergebnis hätte dieser ETF deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt performt. Rechner dafür finden Sie reichlich per Google.

          Ne, 200€ hätte ich in dem Alter auch nicht übrig gehabt. Aber 50€ wären selbst in der Ausbildung drin gewesen, und der Zinseszins hätte angefangen zu arbeiten. Und dass man später, wenn mehr Geld da ist, auf 200€ oder mehr erhöht ist kein Geheimtipp.

  • Aktien bilden den Erfolg oder Misserfolg der Wirtschaft ab . Je breiter Aktien in der Gesellschaft verteilt sind umso mehr wird die Bevölkerung am Ergebnis der Wirtschaft beteiligt. Ein Staatsrentenfonds könnte viel Geld abgreifen, was sonst in den Taschen anderer Länder und Superreichen landet.

    • @Dromedar:In:

      "Aktien bilden den Erfolg oder Misserfolg der Wirtschaft ab ."

      Da kann was nicht stimmen:

      Wirtschaftswachstum Deutschland 2025 ca. 0,2%

      Wachstum DAX lt. n-tv ca. 22%

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Das der DAX nur die 40 größten deutschen Unternehmen abbildet ist Ihnen aber bekannt? Deutschland hat aber insgesamt 3.500.000 angemeldete Unternehmen.

        Doch das kann stimmen, denn DAX ungleich Deutsche Wirtschaft!

        • @Walterismus:

          "Doch das kann stimmen, denn DAX ungleich Deutsche Wirtschaft!"

          Eben deswegen ist eine aktienbasierte Rente ja so ein interessanter Gedanke.

          • @Rudolf Fissner:

            Ob das Amerikaner, die in der Finanzkrise 2009 ihre gesamte Alterssicherung verloren haben, auch denken?

            Aktien sind nicht schlecht. Wenn man aber darauf angewiesen ist, kontinuierlich daraus Gewinne zu ziehen, kann man aber auch schnell auf die Nase fallen.

        • @Walterismus:

          "Deutschland hat aber insgesamt 3.500.000 angemeldete Unternehmen."

          Wie viele davon sind Aktiengesellschaften? Lt. Google irgendwas zwischen 12.500 und 13.000. Also ca. 0,4% der Unternehmen.

          "Aktien bilden den Erfolg oder Misserfolg der Wirtschaft ab ."

          Stimmt also absolut nicht, weil der größte Teil der Unternehmen mit Aktien nichts zu tun hat. Dazu kommt natürlich noch, dass in Aktienkursen ein guter Teil Spekulation steckt.

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Man stelle sich vor die Rentenkasse hat 22% Erfolg erzielen können.

        • @Dromedar:In:

          Soziale Dinge wie die Rentenkasse sollten weder Verluste noch Gewinne machen.

  • Wäre es nicht sinnvoller, dass Opa und Oma sich freuen, wenn ich gut verdiehne, anstatt dass das Ihre Dividende schmälert?

  • "Für die einen steigen die Renten, für die anderen die Mieten."

    Genau! Ich will einfach nur meine Miete zahlen können, wenn ich in 15 Jahren im Rentenalter bin. Wenn ich dann noch krauchen kann, werde ich weiterarbeiten müssen. Wenn meine Miete weiter ansteigt wie bisher, hat sie sich dann verdoppelt. Meine Rentenpunkte reichen jetzt schon nur für ein Drittel der heutigen Miete.

    Achja, Angst vor einer Eigenbedarfsklage kommt auch noch dazu. Über Rente muss ich gar nicht nachdenken, einfach nur bis dahin überleben, wohnen, arbeiten und gesundheitlich versorgt sein. Bzw. physisch und psychisch nicht krank werden, also möglichst wenig brauchen, keine Unfälle oder Tragödien erleben.

    Aktien, Rendite, Betriebsrente, ETFs, Immobilien, Auslandsurlaub, Eigentum, breitgestreutes Portfolio... nicht in meinem Wortschatz.

    Ich hätte gerne die Möglichkeit, der Gesellschaft zu geben, was ich gut kann und zu geben habe und von ihr zu bekommen, was ich brauche. Das irgendwie zusammen mitzugestalten wäre schön, ohne mich mit Finanzmärkten befassen zu müssen.

  • >Ein staatlicher Pensionsfonds unterscheidet sich von einer privaten Altersvorsorge.<

    Es gibt in Deutschland seit Jahrzehnten gut funktionierende berufsständische Versorgungswerke. Das Umlageverfahren kann aufgrund der Demographie nicht mehr funktionieren. Man müsste also umstellen.

    Reicht sicher nicht für alle - aber es bleibt immer ein gewisser Rest, der dann durch ein steuerfinanziertes Sozialsystem aufgefangen werden muss.

    • @A. Müllermilch:

      In den letzten Jahren haben sich einige Versorgungswerke kräftig verzockt. In Schleswig-Holstein hat z. B. das Versorgungswerk der Apotheker 50 Mio. Euro durch riskante Immobiliengeschäfte in den Sand gesetzt, und das Versorgungswerk der Ärztekammer hat es geschafft, mit Immobilieninvestments sogar 64 Mio. Euro loszuwerden.

      • @Budzylein:

        Kleinere Verluste gehören dazu. Die Versorgungswerke sind völlig raus aus der Diskussion - scheint also zu funktionieren. Vergleichen Sie was eingezahlt wird und was rauskommt: Schleswig-Holstein Versorgungswerk der Ärztekammer / Arzt zu GRV / Krankenschwester.

        Wenn man davon ausgeht dass es kein dauerhaftes Wachstum der Beitragszahler geben kann dann muss zwingend jeder Beitragszahler so viel einzahlen, dass seine eigene Rente aufgebracht wird.

        Die Frage ist dann nur, ob man das dafür notwendige Geld über das Arbeitsleben anspart oder sofort ausgibt.

  • Tim Klüssendorf, der zur "Parlamentarischen Linken" der SPD gehört, sagt mit keinem Wort, was seiner Ansicht nach passieren soll, wenn sich das Aktienkapital im Falle einer Wirtschaftskrise oder infolge von Fehlinvestitionen ganz oder teilweise in Luft auflöst. Soll dann der Sozialstaat einspringen? Aber das wäre ja nichts anderes als das Umlagesystem, das doch durch die "kapitalgedeckte" Altersvorsorge angeblich stabilisiert werden soll. Mit solchen "Linken" braucht man keine FDP mehr.

    Die Abgeordneten des Bundestages und aller Länderparlamente, die bekanntlich als Gesetzgeber selbst über ihre eigene Altersvorsorge entscheiden müssen, haben übrigens für sich selbst nirgends eine "kapitalgedeckte" Altersvorsorge beschlossen, sondern erhalten ihre Altersversorgung aus Steuergeldern, also im Umlagesystem. Ist ja auch weniger riskant.

    • @Budzylein:

      Wenn sich die Wirtschaft verflüchtigt, dann wird natürlich auch nichts mehr per Umlage oder Steuern zu verteilen sein. Normal-Rentner und Abgeordnete gehen dann leer aus.

      Bei Aktienpaketen kann das Risiko immerhin noch international gestreut werden.

      • @Rudolf Fissner:

        Das Risiko kann gestreut werden, aber wir sind hier in Deutschland. Wenn deutsche Politiker sich in den Kopf setzen, in irgendwelche Luftschlösser zu investieren, dann wird das bekanntlich auch konsequent durchgezogen. Deutschland hat in den 80er Jahren auf Kupferkabel statt Glasfaser gesetzt (der Post- und Telekommunikationsminister Schwarz-Schilling, CDU, war an einem Kupferkabel-Unternehmen beteiligt) und laboriert daran immer noch. Spahns Maskendeals, Scheuers Maut-Desaster und Habecks Northvolt-Pleite sind auch noch in schlechter Erinnerung. Von der "Energiewende", dem weltweit einmaligen gleichzeitigen Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom in der Hoffnung auf einen irgendwann oder vielleicht auch niemals stattfindende "Wasserstoffwirtschaft", ganz zu schweigen.

    • @Budzylein:

      Der norwegische Staatsfond ist der größte der Welt mit einem geschätzten Volumen von 1,7 Billionen Dollar. Die durchschnittliche Netto-Rendite der letzten Jahre liegt bei ca. 4% (nach Inflation). Da kommen gut 60 Mrd. Dollar pro Jahr zusammen - für Norwegen (5,6 Mio. Einwohner). Dass dieses Land die Chancen am Kapitalmarkt nicht wahrnimmt ist aus meiner Sicht ein Skandal. Ich käme in meinen schlimmsten Alpträumen auch nicht auf die Idee mein privates Erspartes beim freundlichen Herrn der Sparkasse für 2,0 % anzulegen.

      • @Goodfella:

        Der norwegische Staatsfond speist sich aus den Öl- und Gaseinnahmen, die so nicht mehr ewig fließen werden, die aber aktuell im Inland nicht produktiv investiert werden können. Insofern ist dieser Fond zweifellos eine sinnvolle Sache, der Absicherungspuffer einer Rohstoffökonomie vor dem postfossilen Zeitalter. - Aber trifft das auch für Deutschland zu?

  • 16% haben die SPD gewählt. Im Frühling sorgte das für viele Falten auf der Stirn - Tenor: 'wie konnte es soweit kommen.'



    Knapp ein Jahr später sorgen diese 16% immer noch für viele Falten auf der Stirn - Tenor: 'wie konnten immer noch so viele SPD wählen...'



    SPD, das war mal die Arbeiterpartei, heute darf man sich vom Generalsekretär anhören, "dass die Altersvorsorge in Deutschland historisch gewachsen aus mehreren Säulen besteht. Dazu gehören auch betriebliche und private Altersvorsorge"



    Eine Betriebsrente zahlen nur die Großbetriebe, die auch sonst schon ganz gute Löhne zahlen. Löhne, von denen man auch was 'weglegen kann für später'.



    Der klassische Arbeiter im kleinen Betrieb, der kann auf keine Betriebsrente hoffen - zack, schon mal eine Säule weniger.



    Alle im Niedriglohnsektor, laut Bundesamt 16% (welch Ironie, genau so hoch wie das SPD Ergebnis zur Bundestagswahl) der Arbeitnehmer, können nicht auf eine Betriebsrente hoffen und haben keine Groschen für private Vorsorge - zack, zwei Säulen weg.



    Grundsicherung, die Grusi wie Volker Pispers sie immer nannte, wird für all die das Gnadenbrot sein.



    Der nächste Wahlslogan sollte lauten:



    ♥️SPD - macht euren Schei* doch alleine♥️

    • @Saskia Brehn:

      Das stimmt nicht, dass nur Großbetriebe Betriebsrente anbieten würden. Arbeitnehmer haben seit 2002 einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersvorsorge (bAV) per Gehaltsumwandlung, unabhängig von der Betriebsgröße. Der SPD-Generalsekretär hat völlig recht; etwa 50% der Arbeitnehmer machen das. Wir hatten das im 10-Mann Betrieb auch, weil wir es anbieten mussten.

    • @Saskia Brehn:

      Ausnahmsweise bin ich mal Ihrer Meinung. Nur ziehen wir verschiedene Schlüsse daraus, fürchte ich.

      • @Klabauta:

        Ich zieh daraus erstmal folgenden Schluss, dass die SPD sehr zeitnah aus den ersten Landesparlamenten fliegen wird und das sie auf absehbare Zeit den Weg der FDP geht.



        Bezüglich ihrer Wählerschaft gab es ja schon nach der letzten Bundestagswahl die Aufarbeitung, die ergeben hat, dass 38% der Arbeiterschaft die AfD gewählt haben, wenn ich die Zahl jetzt noch richtig im Kopf habe.



        Die Menschen die jetzt noch SPD wählen werden wahrscheinlich eher ins linke Lager überwechseln oder einfach wegsterben - woraus sich ableiten lässt, dass vom Niedergang der SPD bisher über die Maße die AfD profitiert hat, vom zukünftigen Niedergang werden aber eher Die Linke und die Grünen, vllt auch die Union in kleinem Maße profitieren. Für die AfD ist bei den noch-SPD-Wählern nichts mehr zu holen.



        Immerhin.



        Ich denk da liegen wir nicht weit voneinander🤷

    • @Saskia Brehn:

      Daumen hoch für diesen Kommentar. Und leider ist es so, dass auch auf Kommunaler Ebene die SPD leider keine Politik für die Arbeitnehmer und die kleinen Leute macht. Ich habe hier in Frankfurt bei der letzten Wahl, dass letzte mal SPD gewählt.

  • "Wünsche mir...sollte...denkbar... Hoffnung."

    Wenn man diesen Blasendrescher liest, fragt man sich, wie es die SPD überhaupt geschafft hat, bis heute zu überleben.

    Junger Mann! Es gibt zwei der ominösen Drei Säulen nur, weil die erste der Wirtschaft ein Dorn im Auge ist. Aber eine Säule muss reichen. Dafür zu kämpfen ist die Aufgabe der SPD.

    • @Nansen:

      Genau. Es geht gar nicht, dass der Staat sich an der Abschöpfung von Gewinnen in der Wirtschaft beteiligt 🤓.

    • @Nansen:

      Ich empfinde die zweite Säule als elementarer insbesondere da sie jeder Arbeitgeber anbieten muss. Im Idealfall laufen dann die erste und zweite Säule parallel.

      • @Tom Tailor:

        Die zweite Säule ist meist auch nur ein Bonus für die Versicherer.



        Zudem ist es eine Entgeltumwandlung des AN. Der AG ist seit 2022(?) verpflichtet, sich mit 15% zu beteiligen. Mehr nicht. Nicht etwa mit 50% wie bei der gesetzlichen Rente.



        Und Besteuerung/Sozialabgaben drohen später wahrscheinlich auch noch.

    • @Nansen:

      Bisserl "eine muss reichen Säule" mal inhaltlich ausarbeiten. Wäre nett und alle warten drauf.



      Ich übrigens nicht, da ich weiß dass das nicht (mehr) funktioniert. Und genau deshalb die SPD unglaubwürdig da gestrig-konservativ rüberkommt.

      • @Tom Farmer:

        Eine Säule muss reichen gilt, weil die Rentner*innen immer aus der laufenden Produktion versorgt werden müssen. Wenn wir es über Aktien machen, geschieht das durch Beteiligung der Unternehmensgewinne. Mit dem Nachteil, dass beschäftigte den Rendite Druck erhöhen und damit den Druck Löhne zu senken. Insofern könnte man es auch über direkte Steuern oder eben Rentenbeiträge machen. Der einzige Vorteil bei Aktien wäre, wir können Gewinne ausländischer Unternehmen abzweigen. Zahlen halt andere für unsere Rente. Aber das Brot des Rentners muss immer laufend hergestellt werden, die Frage ist nur woher wir das Geld dafür nehmen. Und Geld ist genug da, die Frage ist wem es gehört.

        • @Timo Kwiatkowski:

          Nein, eben nicht. Der Zinseszinseffekt in der Bewertung nd Ausschüttung die reinvestiert wird macht den Reiz!



          Oder wie ist das mit ihrem z.B. Wohneigentum, oder Gold, oder Picasso? Wer genau wird da im Arbeitslohn gedrückt, damit ihr Haus, Gold, Picasso... in 10 Jahren dann mehr wert ist?



          Niemand, gell! Aber der angeblich so unterdrückte und ausgebeutete Arbeiter bei Daimler, BASF und Microsoft. Man kann es nicht mehr hören wenn so getan wird, als würden wir noch in der Frühindustrialisierung leben und die SPD soll bitte Karl Marx Erbe verwalten.

    • @Nansen:

      So ist es. Dafür wäre eigentlich eine sozialdemokratische Partei da. Aber die SPD hat diese Funktion offenbar aufgegeben und wundert sich darüber, dass sie bei Wahlen immer wieder neue historisch schlechteste Ergebnisse erreicht.

    • @Nansen:

      Seit 30 Jahren wird versucht zu erklären warum eine Säule aus einfachen demographischen Gründen nicht funktionieren kann. Dieses Land wendet jetzt schon einen viel zu hohen Teil seines Haushalts für die Finanzierung der Alten auf. Eine Säule voll auskömmlich für alle Rentner würde in 5 Jahren bedeuten 1 Beitragszahler pro Rentner. Wie soll das denn gehen? Im nächsten Jahrzehnt werden die Gesamtausgaben für Rentner sowieso 50% des Bundeshaushalts überschreiten. Aus der Perspektive meiner Töchter klingt das wenig attraktiv und das nur, weil eine egoistische Generation lieber konsumieren statt vorsorgen wollte.

      • @Šarru-kīnu:

        Wie so viele vergessen Sie dabei den Elefanten im Raum. Die immensen Produktivitätssteigerungen der letzten Jahrzehnte haben sich nicht entsprechend in den Lohnsteigerungen niedergeschlagen, ergo auch nicht in den Rentenversicherungsbeiträgen und zuletzt eben auch nicht in den Rentenleistungen. Sie sind zum allergrößten Teil bei den Unternehmen und deren Aktionären verblieben, die eben aufgrund ach so freundlicher Steuergesetzgebung auch weitgehend dort verbleiben. Würde daraus ein entsprechender Steueranteil geleistet, hätte der Bundeshaushalt keine Probleme mit den Zuschüssen zur Rentenversicherung.

        • @Life is Life:

          Welche Art von Steuern würden Sie gerne erheben, die Unternehmen nicht jetzt schon zahlen?

          Damit Sie eine Übersicht haben was es schon alles für Steuern gibt:

          de.wikipedia.org/w...nehmensbesteuerung

    • @Nansen:

      "Es gibt zwei der ominösen Drei Säulen nur, weil die erste der Wirtschaft ein Dorn im Auge ist. "



      Ach ja? Könnten Sie das ausführen?

  • Durchprivatisierung aller Lebensbereiche, sooooo wichtig!



    Und macht ja auch Sinn: klar, die Reichen haben eh genug Zaster, Immobilien, etc. und brauchen eigentlich keine zusätzliche Rentenabsicherung, aber das große Heer der vielen faulen Niedriglöhner:innen sollte endlich mal einsehen, dass es gilt in die eigene Zukunft zu investieren.



    Einfach mal die Tipps der Ökonomen beherzigen und die Kohle, die am Ende des Monats fehlt, klug bei Rheinmetall, Blackrock und Co. 'anlegen', dann muss die hart erbende Allgemeinheit auch nicht für das faule und anlagescheue Niedriglöhner Pack gerade stehen.



    Und sehr schön auch, dass der Neoliberalismus, die unsichtbare Hand unseres freien Marktes immer noch eine Heimstatt in der sPD finden kann.

    • @Anne in Pink:

      Also in der Schweiz funktioniert das ausgezeichnet.



      Und was ist dagegen zu sagen, wenn auch Niedriglöhner ihren Teil an den Unternehmensgewinnen abschöpfen?

  • Wenn alle Beamten einzahlen, reicht's nachher locker...

    • @Todesfister:

      Quizfrage: aus welchem Topf werden Beamter bezahlt? Kleiner Tipp: es ist derselbe der die GRV stützt :D

      Wie drehen das Steuerkarussel dann einfach über die Beamtenschiene, Hauptsache an der richtigen Stelle ist der Topf dann voll....

    • @Todesfister:

      Milchmädchenrechnung, die Beamten erwerben dann auch Ansprüche und für bestehende Beamte wären die so hoch wie die Pensionen und das zahlt auch nicht der Beamte sondern der Staat. D.h auf einen Schlag wären alle Bundesländer und der Bund ohne finanziellen Spielraum.

      • @Machiavelli:

        >Milchmädchenrechnung<

        keine Milchmädchenrechnung. Es müsste zunächst einmal Vergleichbarkeit hergestellt werden.

        "Die Pensionslast des Bundes stieg 2019 auf 809 Milliarden Euro, ein Anstieg um 51,21 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr."

        Was kostet ein einzelner Beamter den Arbeitgeber? Was müsste in eine kapitalgedeckte Rentenversicherung einbezahlt werden um eine entsprechende Beamtenpension herauszubekommen? Niemand weiß es. Niemand will es wissen.

        Die Zahlen wären erschreckend.

  • "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Staat eine zweistellige Milliardensumme am Aktienmarkt investiert, um die gesetzliche Rente aus den Erträgen zu stabilisieren – allerdings nur unter sehr klaren Vorgaben."



    Vorgabe Zukunftssicherung?



    Bei Rheinmetall wird schon durch Bestellungen reichlich investiert, ironischerweise kann man mit den Investments dann vielleicht noch (geo)politische Ziele strategisch verfolgen.



    Solarenergie und Windenergie wären ein interessantes Gebiet für Investitionen gewesen, aber das wurde wohl nicht gesehen.



    "Die Insolvenz des Windradbauers Eno Energy könnte für den Steuerzahler im Land teuer werden: Das Land bürgt mit mehr als 13 Millionen Euro für die Firma. Rostock fürchtet indes eine Bauruine in allerbester Lage. Die Windenergiebranche sieht eine Mitschuld bei der neuen Bundesenergieministerin."



    ostseezeitung.de 2025



    "Letzte Solarzellenfirma in Deutschland ist pleite



    Meyer Burger meldet Insolvenz für seine deutschen Tochterfirmen an – die letzte Solarzellen-Produktion hierzulande. Dabei ist die Technik zentral für nachhaltige Photovoltaik. Günstige chinesische Konkurrenz macht dem deutschen Markt zu schaffen."



    deutschlandfunk.de 2025



    Eigene Fonds?

    • @Martin Rees:

      Jo mei! Schaumer doch mal a weng genauer hin. Dem lübschen Schlauberger fehlt ala long der große Durch&Überblick!



      Mit Volkswirtschaft gestartet bis zum Batchelor - früher hättemer bis Vordiplom🙀



      Dann aber kalte Füße 👣 bekommen & es denn doch lieber bei 🧮m schmalspurBWL Master belassen •

      unterm——



      de.wikipedia.org/w...m_Kl%C3%BCssendorf

      kurz - damit erklärt sich die Schmalspur- & nix zu Ende-gedacht-Kiste ganz zwanglos - wa •

  • SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf muss Aktien nicht verteufeln, um Gespür zu entwickeln, was monetär psychologisch passiert, wenn der Staat nicht etwa über Steuern zur Kaufkraftabschöpfung bei Vermögenden, Aktieninhabern inflationshemmend, sondern durch 10 Milliarden €/anno Geldschöpfung aus dem Nichts inflationstreibender Schuldenaufnahme Geldmenge am Markt der Erwartungsökonomie mit Ansage platziert und aufbläst, In deregulierten Finanzmärkten investiert. Aktien im Hochpreisniveau Anlagesegment zu erwerben für staatlichen Fonds, damit Zugang zu Vermögenswerten wie Aktien für Mehrheit der Bevölkerung unerschwinglich zu machen In Wirklichkeit aufwendige Kurspflege für Aktieninhaber zu betreiben zulasten Mehrheitsbinnenkaufkraft, damit die zunehmend fremdfinanzierte Vermögensinflationsblase, aufgrund dynamisiert erweiterter Bankkreditlinien angesichts ungeebremst weiter steigender Aktienkurse, EFTS, gemessen an virtuell hohen Börsenkursen weiter anzuheizen, bei einem Geldumlaufverhältnis der Realwirtschaft zu virtuellem Geldumlauf an Finanzmärkten von 1 zu 400. Wobei Skaleneffekt kryptischer Währungen, Bitcoin, Etherum, Trump Dollar Coin noch nicht einmal eingepreist sind

  • "Die Riesterrente war vor allem ein Geschenk für die Versicherungswirtschaft"

    Die kommende staatliche Aktienrente wird das auch. Erste Ideen zeigen das ja schon sehr genau.. Ist aber eh egal. Die durchschnittliche zu erwartende Rente liegt jetzt schon unterm Bürgergeld. Wofür da bitte noch zusätzlich verzichten?



    Jeder der tatsächlich was übrig hat, kauft msci world o. Ä. und hat doppelt soviel Rendite wie die staatliche Version der Vorsorge..

  • "taz: Eine Grundregel lautet, wer in Aktien investiert, sollte Geld übrig haben, denn es besteht immer die Gefahr, dass das Geld weg ist oder..."



    Bitte mal diese "Grundregel" belegen!



    Kam die auch vom "Freie Fahrt für freie Bürger" bzw. "die Rente ist sicher" - Nobbe!?



    Jeden Tag malochen gehen in der Wirtschaft, aber sich nicht an der Wirtschaft beteiligen wollen... und nein, ich rede nicht von der Kneipe um die Ecke, schade, denn das wäre ja dann jedem logo.



    Finanzbildung in diesem Lande? Wäre eine schön Idee.

  • 2008 verloren die amerikanischen Rentenfonds 2 Billionen US-Dollar.

    • @Andreas J:

      Die sie im Jahr drauf locker wieder kompensierten. Und seither fast ununterbrochen Wertsteigerungen in grossem Ausmass verzeichnen.

  • Na junger Mann! Remember? Zu jung - wa!

    "Wir werden die Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen." Altbundeskanzler G. Schröder (SPD)



    & sodele



    Nun schröderhartzense hier mal nich so auf bertelmannesich voll dumm dreist rum! Woll

    Einmal GazPromGerd & PuffreisenPeter et al.



    Reicht! Newahr



    Braucht kein 🐽 - wa!



    Nö. Normal nich •

    unterm——-



    Rentenexperte Otto Teufel



    Einer schuftet im Augiasstall



    Der Bruder von Fritz Teufel ist einer der versiertesten, kritischsten Rentenexperten Deutschlands. Seit 30 Jahren kämpft er gegen die Rechentricks der Rentengesetzgebung.



    Von Gabriele Goettle

    • @Lowandorder:

      Übernahmen die Bürger dann mehr Eigenverantwortung, z. B. über private Renten- oder Lebensversicherungen wurden ihnen diese von der SPD ein paar Jahre später wieder abgezockt:

      Z. B. über die nachgelagerte Besteuerung: Während Ulla Schmidts Zeit wurden die Weichen für die spätere, schrittweise Einführung der nachgelagerten Besteuerung von Renten (nach dem Alterseinkünftegesetz 2005) gestellt. Rentenversicherungsbeiträge wurden steuerpflichtig, Rentenleistungen später ebenfalls.

      Deswegen: niemals auf den Staat vertrauen, am allerwenigsten auf die SPD.

      Altersarmut garantiert.

      • @shantivanille:

        "Rentenversicherungsbeiträge wurden steuerpflichtig, Rentenleistungen später ebenfalls."



        Das stimmt so natürlich nicht. Mit der Umstellung wurden Rentenversicherungsbeiträge steuerfrei, dafür werden daraus resultierende Rentenleistungen steuerpflichtig. Rentenleistungen aus bis dahin noch steuerpflichtig entrichteten Beiträgen bleiben weiterhin steuerfrei.

      • @shantivanille:

        Richtig, denn SPD zementiert Niedrigrente und spricht von Respektrente. Manchmal wundert man sich wer die noch wählt.

    • @Lowandorder:

      Sorry - die Quelle



      taz.de/Rentenexper...o-Teufel/!5127666/

      • @Lowandorder:

        Perfekt - thx dafür 💡

      • @Lowandorder:

        Der Teufel steckt in der Demographie. Bei Otto eine Lüge der Eliten, aber ökonomische Nullsummenlogik ala Afd oder Linkspartei verfängt.

      • @Lowandorder:

        Der Bericht ist von 2011, Herr Teufel ist leider verstorben:



        "... Otto W. Teufel



        Jahrgang 1935 Verstorben am 7. August 2025 verheiratet 2 Söhne letzter Wohnort: Tübingen ..."*



        Leider ist der Rest auch ziemlich alt, vielleicht sollte man sich ein neues Hobby suchen und die unterstützen.

        *) www.adg-ev.de/ueber-uns/vorstand

        • @Axel Schäfer:

          Liggers. Schon uns Ohl pflegte zu sagen “…seine Kinder aber sagten -



          du wirst alt!“ But



          Mit den Hobbys hab ichs nicht so & daß andere darüberhinaus denken - Kalle Marx & Webers Maxe sünn ook wat lang dood - wie schön immer zu.

  • Kapitalgedeckte Rente ist nur Volksverblödung. Bei der gesetzlichen Rente gehen die Beiträge der arbeitenden Bevölkerung direkt an die aktuellen Rentner und somit wieder in den Wirtschaftskreislauf, was Wirtschaft und Kaufkraft stabilisiert. Bei der kapitalgedeckten Rente hingegen wird das Geld gespart und somit der Wirtschaft entzogen, was Rezession und letztlich Arbeitslosigkeit generiert, wenn der Staat nicht in gleicher Höhe frisches Geld hinzuschießt. Zudem ist private Rente immer teurer als gesetzliche, weil ja bei ersterer auch noch die Finanzindustrie mitverdienen will. Will man die Rente stabilisieren, muss man in erster Linie für höhere Löhne und Vollbeschäftigung sorgen.



    m.youtube.com/watch?v=yzTynk27Irk

    • @Earth & Fire :

      "Bei der kapitalgedeckten Rente hingegen wird das Geld gespart und somit der Wirtschaft entzogen, was Rezession und letztlich Arbeitslosigkeit generiert, wenn der Staat nicht in gleicher Höhe frisches Geld hinzuschießt"

      Das stimmt jetzt nicht so ganz. Wenn z.B. die kapitalgedeckte Rente mit Aktienfonds abgebildet wird, fließen die Sparbeiträge direkt in die Wirtschaft da Unternehmensanteile gekauft werden.

      Sofern Sie ETFs besparen sind die Gebühren nahezu null. Und wenn sie bei der GRV alle versicherungsfremden Leistungen berücksichtigen, die dieser entnommen wurden, werden Sie feststellen dass die gesetzliche Rente unter dem Strich den Versicherten sehr teuer zu stehen kommt.

      • @Tom Tailor:

        Es werden aber i.d.R. keine neuen Unternehmenssnteile aus Emissionen erworben sondern bereits bestehende Anteile anderen - dann ehemaligen - Anteilseignern abgekauft. Das Geld fließt dann also nicht dem jeweiligen Unternehmen zu. In Einzelfällen mögen die ehemaligen Anteilseigner dieses Geld z.B. für ein neues Auto ausgeben oder brauchen es zum Leben, aber in der Regel erwerben sie damit andere Aktien, Anleihen o.ä., so dass es nicht in den Umlauf zurückkehrt. Beim Umlagesystem fließt das Geld in voller Höhe in die Renten, welche nahezu sofort und nahezu vollständig verkonsumiert werden, und es werden immer genau 0 € Gebühren verlangt. Auch die Entnahme für versicherungsfremde Leistungen könnte man gesetzlich verbieten. Es gibt ja auch kein Argument für sie, weil dem Staat über seine Zentralbank als Schöpferin der Währung das Geld nicht ausgehen kann.

    • @Earth & Fire :

      …anschließe mich

      Als es ““Risterte“ - sagte de Ohl altgedienter Koofmich seit den 20ern “Jung. Denk doch mal nach. Das kann sich nicht rechnen! 🧮



      Laß bloß die Finger davon!“



      (Yes I do - mal davon ab - daß ich da gar nicht mehr reinpaßte!)

      • @Lowandorder:

        Für die Verkäufer [ oft Bankangestellten ] der Riesterverrarsche, haben sich die Provisionen bei Abschluss der Verträge schon gelohnt.

  • Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten!

  • Bärbel Bas, SPD hat es im Frühjahr 2025 doch auf den Punkt gebracht: Alle müssen in die Rentenkasse einzahlen, Politiker und neue Beamte auch. Das ungerechte und unbezahlbare Pensionssystem muss reformiert werden. Aus die Maus. Herr Klüssendorf ist genau so ein Politschwafler wie Klingbeil, Miersch und Co. Diese Berufspolitiker der SPD sind unser Untergang. Dagegen ist Friedrich Merz CDU ein aufrechter Mensch. Der hat zusammen mit Bas dafür gesorgt, dass die 48 % Rentenniveau bleiben.

    • @KLaus Hartmann:

      Ja Ja - de Jung us Letzter ☝️



      Brilon 🌳 🌲 🌲🌳🌲🪾🦌📯🪾🌲



      Mußte ums Mittelstandniveau im Stadtbild



      Zu 48 % retten sin 2.te Flugstütze Liggers. Schon uns Ohl pflegte zu sagen “…seine Kinder aber sagten -



      du wirst alt!“ But



      Mit den Hobbys hab ichs nicht so & daß andere darüberhinaus denken - Kalle Marx & Webers Maxe sünn ook wat lang dood - wie schön immer zu.

      • @Lowandorder:

        Sorry - Fingersalat

        …Zu 48 % retten sin 2.te Flugstütze



        verkööpen.“



        Fin

        (Rest - anderer Kommentar

  • finde das unerträglich, daß sich jemand sozial nennt, wenn 10% fast alles und dann noch fast steuerfrei, insbesondere fast sozialversicherungsfrei kassieren, die Rente für 80% der AN´s aber voll im Blick ist...ja-ha....die vielen Ausgaben für die Rentner...



    PS: wenn jemand als Unternehmer kaum in die Sozialsysteme einzahlt, bekommt er, falls er im Alter pleite ist, auch Stütze...wollts nur sagen

  • Herrlich, Aktien teilen das Eigentum am Unternehmen auf, genau mein Humor. Frau Lehmann hat richtige Fragen als Gegenantwort(-en) gestellt. Aktien sind und bleiben ein Nullsummenbetrug. Die Idee, die Preissteigerung spielt sich in einem anderen Sektor ab, wenn man nicht als "Alltagskonsument" im Shop auftritt, ist absurd. Des Weiteren werden die Menschen "angefixt", sich noch mehr gegen ihre eigenen Interessen zu wenden. Für das Gemeinwohl soll die Gesellschaft insgesamt aufkommen, "umfairteilen"!

  • "Richtig ist aber auch, dass die Altersvorsorge in Deutschland historisch gewachsen aus mehreren Säulen besteht. Dazu gehören auch betriebliche und private Altersvorsorge."

    Erde an SPD-Elfenbeinturm: Betriebliche Altersvorsorge war und ist ausserhalb der Industrie praktisch so gut wie nicht existent. Und die dort angestellten verdienen auch so gut, daß sie etwas auf die Seite legen oder Aktien kaufen können.

    Der Rest hatte das bzw. konnte das weder "historisch" noch kann er es heute und muss dann im Alter von einer einzigen "Säule" in der Größenordnung von vielleicht 1200 € (brutto) leben. Dann muss es aber 45 Jahre einigermaßen reibungslos gelaufen sein.

    Früher fühlte sich die SPD für solche Leute zuständig. Seit längerem schon lässt sie sich nur noch von den Industriegewerkschaften dirigieren.

  • Dieser Herr ist an Ahnungslosigkeit nicht zu toppen.

    • @nutzer:

      Könnten Sie Ihr deutliches statement auch ein wenig mit Argumenten untermauern? Fände ich hilfreich.

      • @Karl B:

        Siehe die Ausführungen der Autorin im Artikel. So können Sie womöglich dem anderen User verzeihen, dass er sich auf ein Statement beschränkt.

  • Welch bahnbrechende Erkenntnis, dass die Gewinne von Aktiengesellschaften nicht unbedingt auf altruistische Art und Weise erzielt werden und letztlich jemand dafür zahlen muss.



    Das Geld ist ja nie weg, das ist nur woanders. Da würde ich in einem Land, wo keine Vermögenssteuer erhoben wird man vielleicht mal dort nachschauen sollte, wo das Geld sich auch in den sog. Krisen massiv angesammelt hat.

    • @Axel Schäfer:

      Aber unser aller Kanzeler bringt uns doch permanent gerade datt nach unten schauen und bloß nicht nach oben gucken bei 😇