Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
13.08.2026 , 10:13 Uhr
Ich würde ja unterstellen, das weniger Leute aus dem Krieg zurück kamen, als rein gingen, ergo also insgesamt erstmal weniger Menschen da waren. Dazu sicher sehr viel beengter gelebt haben als heute. Zudem haben sich nach dem Krieg die Eigentumsverhältnisse verschoben, sodass Eigentümer mit weniger Rendite auskommen musste, sicher auch weite teile der Wohnungen noch nicht privatisiert waren und daher mieten großteils nicht über den Markt gebildet wurden. Aber klar spielte bauen auch eine Rolle. Aber vermutlich haben auch mehr Leute für sich gebaut und nicht für die Vermietung.
Und Wohnungen aus dem Markt zu nehmen, gerade durch Vergesellschaftung, schreckt Investoren ab, die nur spekulieren und hohe Rendite Erwartungen hat und so Druck rausnimmt. Auch wenn mehr Leute Zugriff auf günstige Wohnungen haben, können zb alte Leute in kleinere und große Wohnungen frei geben, was gerade nicht geht.
zum Beitrag13.08.2026 , 10:05 Uhr
Das unterstellt, dass private ein Interesse hätten, soviel Wohnraum zu schaffen, dass die Angebotsmieten sinken. Wird nicht passieren. Sprich wenn müsste der Staat in massivem Ausmaß bauen. Und da Neubau in der Regel teuerer ist als bestand...man kommt um Regulierung um die Mieten zu senken nicht herum. Und ich würde behaupten, es gibt auch schon ein Problem bei Bestandsmieten, dass in den nächsten Jahren auch zunehmen wird, wenn Schritt für Schritt alte Mieter durch Alterung rausfallen.
zum Beitrag12.08.2026 , 09:34 Uhr
Der Bund der Steuerzahler ist jetzt nicht gerade Neutral. Der Staat hat mehrere Vorteile gegenüber privaten: in der Regel kann er sich günstiger verschulden, zahlt weniger Zinsen und da er in eigener Währung nicht pleite gehen kann, kann er seine schulden sehr viel länger Strecken als private und so Kredite auch leichter zurückzahlen. Zudem muss er keinen Gewinn erwirtschaften.
Und die Beispiele von schlechtem Management von privaten sind auch vielfach vorhanden. Es ist ein Märchen, dass private so effizient sind. Überlegen sie mal wie kompliziert Konzernbürokratie ist oder wie häufig es Management Fehler gibt (aktuell: Autoindustrie, Wire Card, Enron, Kodak...)
zum Beitrag12.08.2026 , 09:27 Uhr
Wer baut denn so, dass die Mieten sinken? Dafür müsste man ja ein Überangebot schaffen.
Und die Berichte über den Zustand von Wohnungen aus den Konzernen sind auch schlimm. Mängel werden ewig nicht behoben, niemand ist erreichbar, Nebenkosten explodieren, dann kommen Luxussanierung und Verdrängung. Spekulation mit Leerstand...
zum Beitrag12.08.2026 , 09:24 Uhr
Die haben die Mieter doch jetzt schon. Als ob die Konzerne sich ihre Kapitalkosten nicht auch durch die Mieter refinanzieren lassen, plus Gewinn und Dividende...
Zumde dieser Irrglaube nur Neubau hilft. Der senkt die Bestandsnieten nicht. Und wer außer dem Staat baut den so, dass danach die Mieten sinken? Dafür bräuchte es ja ein deutliches Überangebot. In einer wachsenden Stadt... unrealistisch. Also braucht es Markteingriffe und unter anderem die Möglichkeit Wohnungen aus dem Markt zu nehmen um den Druck für Mietsteigerungen zu senken.
zum Beitrag23.04.2026 , 08:36 Uhr
Ihre These fusst auf der Annahme, das viele Vermieter nicht wissen, was andere Vermieter für ihre Wohnungen aufrufen. Ich bezweifle, dass das der Grund ist warum bisher doe Mieten nicht erhöht wurden. Da wird es andere Gründe geben, die jetzt nicht einfach wegfallen.
zum Beitrag23.04.2026 , 07:44 Uhr
Nein tut er nicht. Man hat ja nicht selten eine Wahl und kann das wohnen einfach verschieben. Weil man wegen Studium, Job an den Ort ziehen muss, weil man sich trennt, weil man vom Vermieter gekündigt wird (Eigenbedarf)...und dann braucht man eine Wohnung. Und das führt dazu daß man nimmt was da ist, auch wenn es eigentlich zu teuer ist. Verhandeln über den Preis kann man auch nicht. Die freie Preisbildung funktioniert nicht hier nicht, weil es eine klare machtasymetrie gibt. Das Angebot ist zu gering um ausweichen zu können. Und es wird nicht in ausreichendem Mass gebaut, aber das würde auch die Preise drücken. Da haben große Unternehmen auch kein Interesse dran. Ergo es braucht Regulierung, der Markt funktioniert hier nicht.
zum Beitrag18.04.2026 , 09:15 Uhr
Wann muss doch sagen, die Knappheit ist ja noch gar nicht eingetreten. Noch wird ja das günstiger eingekaufte Benzin, zu Preisen verkauft, die auf der kommenden Knappheit basieren. Da ist doch klar das die Gewinne steigen. Warum soll man da nicht als Gesellschaft sagen, die holen wir uns und privatisieren sie nicht einfach? Zudem muss man doch sagen, der Markt funktioniert hier nicht. Die Preise steigen doch schon durch die erwartete Knappheit und es gibt, zb an Autobahnen, kaum Konkurrenz. Der Markt funktioniert hier nur eingeschränkt. Da kann man doch mal eingreifen. Auch wenn das die anderen strukturellen Probleme nicht löst. Ist halt eine Marktkorrektur, weil er hier nicht ordentlich funktioniert.
zum Beitrag30.12.2025 , 11:44 Uhr
Eine Säule muss reichen gilt, weil die Rentner*innen immer aus der laufenden Produktion versorgt werden müssen. Wenn wir es über Aktien machen, geschieht das durch Beteiligung der Unternehmensgewinne. Mit dem Nachteil, dass beschäftigte den Rendite Druck erhöhen und damit den Druck Löhne zu senken. Insofern könnte man es auch über direkte Steuern oder eben Rentenbeiträge machen. Der einzige Vorteil bei Aktien wäre, wir können Gewinne ausländischer Unternehmen abzweigen. Zahlen halt andere für unsere Rente. Aber das Brot des Rentners muss immer laufend hergestellt werden, die Frage ist nur woher wir das Geld dafür nehmen. Und Geld ist genug da, die Frage ist wem es gehört.
zum Beitrag27.12.2025 , 16:46 Uhr
Wer sagt denn wegnehmen? Das steht so im Text gar nicht. Man kann ja vll auch den Umbau des Einfamilienhauses fördern. Oder insgesamt Angebote machen, die einen Umzug im Alter attraktiv gestalten oder eben bessere Möglichkeiten schaffen, Wohnraum umzuwidmen/bauen.
zum Beitrag27.12.2025 , 16:42 Uhr
Man kann ja die Kosten auch über Regularien und Kontrollen anders eindämmen. Und nicht jeder kann umziehen, weil der Job zieht ja nicht mit. In vielen Metropol Regionen müsste man schon sehr weit weg ziehen, damit es günstiger wird. Und inzwischen sind die Preise ja in quasi allen Mittelstädten schon sehr teuer geworden.
zum Beitrag