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Rechtslastige PolizeigewerkschaftenHier spricht die Polizei

Die Gewerkschaften DPolG und GdP tragen populistische Narrative in die Medien und die Politik. Wie schaffen sie das? Eine Datenrecherche.

P rovozieren können sie bei der Deutschen Polizeigewerkschaft, und das sehr erfolgreich. Rainer Wendt war bis vor Kurzem noch DPolG-Vorsitzender und Fernsehkolumnist bei Welt TV. Die Idee, Nacktzelte für die Durchsuchung einiger Fußballfans vor Stadien aufzubauen, kommentierte er einst mit folgenden Worten: „Absolut richtig und vernünftig.“ Wendt behauptete im rechten Blog Tichy’s Einblick, dass queere Menschen „uns ihre sexuelle Orientierung ständig aufdrängen und in unseren Alltag übertragen“ wollen würden.

Heiko Teggatz, seit April 2026 Wendts Nachfolger als DPolG-Vorsitzender, forderte Verhandlungen mit den Taliban, um Menschen nach Afghanistan abschieben zu können. Sein Kollege Manuel Ostermann, ebenfalls Bundesvorsitzender der DPolG und in den sozialen Medien für seine umstrittenen Beiträge bekannt, kommentierte in einem Podcast des Bayerischen Rundfunks die Kritik an seiner politischen Haltung mit folgendem Satz: „Wenn die das so haben möchten, dann bin ich gerne ein Rechtsextremist, dann bin ich gerne rechtsradikal, und meinetwegen bin ich auch ein Nazi.“

Prominente Vertreter der DPolG sorgen regelmäßig für öffentliche Aufregung. Zufall ist das nicht. Die DPolG ist eine Kommunikationsmaschine. Und auch die zweite große Polizeigewerkschaft, die Gewerkschaft der Polizei (GdP), steht ihr darin kaum nach. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart, wie groß die diskursive Macht von DPolG und GdP in Deutschland ist. Und wie die beiden Gewerkschaften die deutsche Innenpolitik beeinflussen.

Hinter der Datenrecherche

Die Datengrundlage für diese Analyse bilden Pressemitteilungen, Social Media Posts sowie Beiträge auf welt.de, in denen Po­li­zei­ge­werk­schaf­te­r*in­nen vorkommen. Der Betrachtungszeitraum für alle Quellen sind die Jahre 2024 und 2025. Die Pressemitteilungen stammen von den Webseiten der DPolG und GdP. Berücksichtigt wurden ausschließlich Mitteilungen der Bundesebene, nicht von Landes- oder Bezirksverbänden. Bei den Social Media Posts wurden X und Facebook betrachtet, dabei wurden Accounts des Bundesvorstands, der Bundespolizei, sowie die Kanäle von aktiven Gewerkschaftsvertretern mit eingeschlossen. Duplikate wurden entfernt und für die Auswertung nur der Originaltext, also keine Reposts, betrachtet. Ebenso sind Bilder und Videos, sowie darin enthaltener Text aus der Analyse ausgeschlossen. Nutzer mit weniger als 100 Posts im Betrachtungszeitraum blieben in der quantitativen Analyse unberücksichtigt. In allen Artikeln einschließlich Video- und Bildbeschreibungen auf welt.de wurde nach dem Vorkommen der Polizeigewerkschaften sowie ihren prominenten Vertretern wie Rainer Wendt, Manuel Ostermann oder Jochen Kopelke gesucht. Die Datenqualität wurde mit einem Mehr-Augen-Prinzip sichergestellt.

Für diese Recherche wurden Tausende Beiträge der Gewerkschaften gesammelt und analysiert: die Pressemitteilungen von GdP und DPolG aus den Jahren 2024 und 2025, Beiträge auf X (ehemals Twitter) und Facebook unter anderem von Wendt, Teggatz, Ostermann und den offiziellen Accounts der beiden Gewerkschaften im selben Zeitraum und die Berichterstattung im Zusammenhang mit GdP und DPolG vor allem auf dem Springer-Portal welt.de.

Mehr als 30 Prozent der Pressemitteilungen handeln von Migration

Ein zentrales Ergebnis vorweg: Ein Schwerpunkt in der Kommunikationsstrategie der DPolG ist das Thema Migration. Mehr als 30 Prozent der Pressemitteilungen handeln davon. Das ist doppelt so häufig wie bei der GdP. Häufig geht es dabei um Grenzkontrollen, mehr Befugnisse bei Abschiebungen oder „Ausländerkriminalität“. Rainer Wendt bemühte während der Ende 2025 von Bundeskanzler Friedrich Merz losgetretenen Stadtbild-Debatte zum Beispiel in seiner Welt-TV-Fernsehkolumne ein vielsagendes Bild: „Kein Hausbesitzer käme auf die Idee, seine Besucherinnen und Besucher mit Verwahrlosung und Kriminalität zu empfangen.“

In einer Pressemitteilung der DPolG vom 1. Oktober 2025 heißt es: „Toxische Männlichkeit, Ehrverletzungen, Rachegedanken, Geltungssucht und subkultureller Habitus führen insbesondere bei ausländischen Tätern zu Gewaltorgien, die mittlerweile nur mit Großaufgeboten von Polizeikräften unterbunden werden können.“ Auf X schreibt Heiko Teggatz von „Messermännern“, ein Begriff, der von der AfD geprägt wurde. Sein Kollege Ostermann kritisierte die Grünen abermals im Bundestagswahlkampf und behauptete während der anschließenden Koalitionsgespräche: „Deutschland öffnet den Terroristen großzügig die Arme.“

Die diskursive Macht der GdP und DPolG – also die Kapazität, mit Aussagen wie diesen die öffentliche Meinung zu prägen – sei signifikant, sagt Tobias Singelnstein, Polizeiforscher an der Universität Frankfurt. Ver­tre­te­r*in­nen der Gewerkschaft seien Dauergäste in klassischen Medien, da Redaktionen sie zu jedem denkbaren Thema anfragen würden. Da sich die Polizei selbst nicht zu allgemeinpolitischen Vorgängen äußern darf, würden Gewerkschaften diese Rolle in den Medien übernehmen.

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Zudem nutzten Jour­na­lis­t*in­nen gern, dass die Bereitschaft bei GdP und DPolG groß ist, jede Anfrage anzunehmen. Besonders häufig passiert das zum Beispiel bei welt.de. In den Jahren 2024 und 2025 sind im Zusammenhang mit den Polizeigewerkschaften dort mehr als 570 Beiträge erschienen. Das heißt, im Schnitt wird alle 1,3 Tage ein neuer Beitrag veröffentlicht, in dem Po­li­zei­ge­werk­schaf­te­r*in­nen zu Wort kommen oder deren Meinung zitiert wird. Auch hier ist Migration mit Abstand das häufigste Thema. Es kommt in 45 Prozent der Beiträge auf welt.de im Zusammenhang mit GdP, DPolG oder ihren Ver­tre­te­r*in­nen vor.

Hoher Organisierungsgrad

Der Einfluss der Polizeigewerkschaften hat aber noch einen weiteren Grund, weiß Singelnstein. „Der Organisierungsgrad in der Polizei ist ziemlich hoch, auch im Vergleich zu anderen Branchen. Das macht die Gewerkschaften schon zu machtvollen Playern.“ Zwar gibt es keine öffentlich einsehbaren Statistiken dazu, er schätzt allerdings, dass mindestens 80 Prozent der rund 330.000 Po­li­zis­t*in­nen in Deutschland Mitglied in einer Polizeigewerkschaft sind.

Das bedeutet: DPolG und GdP können gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit durchaus behaupten, für viele, sogar für alle Po­li­zei­be­am­t*in­nen zu sprechen. Auch wenn viele ihrer Mitglieder den Antrag während der Ausbildung ausfüllten, um Vorteile wie Sportangebote oder spezielle Versicherungen zu genießen.

In ihrer Kommunikation stellen DPolG und GdP Po­li­zis­t*in­nen zugleich als Opfer und als Helden dar. Dieses Muster hat Diana Perrot von der Universität Regensburg aufgedeckt, indem sie die Mitgliederzeitschriften von GdP und DPolG analysiert hat. Laut den Gewerkschaften sei die Polizei Opfer eines Mangels an Respekt, von angeblichen Einsparungen bei der inneren Sicherheit und sowieso einer vermeintlich zu linken und polizeifeindlichen Politik. Die Polizei sei zugleich Heldin: bei Großeinsätzen, in Ausnahmesituationen und manchmal auch Lokalpossen, also der klassischen Rettung der Katze, die nicht mehr vom Baum herunterkommt.

Im Interview mit Jochen Kopelke, Vorsitzender der GdP, wird dieses Paradoxon deutlich. Auf die vielen dokumentierten tödlichen Schüsse durch Po­li­zis­t*in­nen in den vergangenen Jahren angesprochen, antwortet er: „Der Polizist ist Opfer!“ – und meint damit, dass die Be­am­t*in­nen damit leben müssten, einen Menschen erschossen zu haben und danach ein Strafverfahren durchlaufen zu müssen.

So viel Aufmerksamkeit wie möglich

Mit diesem simultanen Opfer-Helden-Narrativ versuchen GdP und DPolG so viel Aufmerksamkeit wie möglich auf sich zu lenken und den Zusammenhalt nach innen zu stärken. Die DPolG setzt zusätzlich auf die beschriebene Provokation und eine Personifizierung ihrer Kommunikation.

Die GdP kommuniziert in den sozialen Medien hauptsächlich über die offiziellen Gewerkschaftsaccounts. Die DPolG setzt viel mehr auf Gesichter. Ihre Vertreter posten mit privaten Accounts, die DPolG Gewerkschaft teilt dann diese Posts. Damit erreichen sie viele Menschen: Manuel Ostermann hat allein auf Facebook 150.000 Follower, bei Rainer Wendt sind es mehr als 115.000.

Typische Gewerkschaftsthemen tauchen in ungefähr jedem vierten Social-Media-Beitrag der DPolG auf. Ein anderer thematischer Schwerpunkt in den Kanälen liegt wieder auf Migration, 18 Prozent der Beiträge auf Facebook und X handeln davon. Rainer Wendt spricht sogar in mehr als jedem vierten Beitrag auf Facebook darüber.

Ein Algorithmus, der an der Universität Stuttgart ursprünglich für die Analyse von AfD-Bundestagsdebatten entwickelt wurde, hilft auch bei der Auswertung der Daten der Polizeigewerkschaften. Er analysiert die verwendete Sprache auf populistische Codes. Der Algorithmus bescheinigt vor allem Wendt eine Tendenz zu einer antielitären Sprache: „Wir“ gegen „die da oben“. Damit wird der sowieso aufgeheizte Streit rund um Sicherheits- und Migrationspolitik emotionalisiert, Fakten spielen oft eine untergeordnete Rolle.

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Bekannte Köpfe für Social-Media-Selbstinszenierung

Dass die DPolG anders als die GdP stark auf bekannte Köpfe setzt, anstatt als Institution aufzutreten, verstärkt eine antielitäre und populistische Kommunikation, analysiert Sozialpsychologe Andreas Zick von der Universität Bielefeld. „Wir leben in Welten der Social-Media-Selbstinszenierung“, sagt Zick und meint damit, dass Themen der Sicherheits- und Innenpolitik über die personifizierte Kommunikation stark zugespitzt und für eine rechte, politische Agenda genutzt werden.

Die Polizeigewerkschaften sind in den klassischen und sozialen Medien also sehr präsent und beeinflussen die öffentliche Meinung, teils mit provokanter Kommunikation. Doch wie viel Einfluss haben sie auf Regierungen und Parlamente? Lobbyarbeit ist allgemein schwer zu belegen und zu dokumentieren, weil die Gespräche oft hinter verschlossenen Türen stattfinden. Viele für diese Recherche interviewte hochrangige Po­li­ti­ke­r*in­nen in der Innenpolitik auf Bundes- und Landesebene redeten zwar im Hintergrund kritisch über die GdP und vor allem die DPolG, zitieren lassen wollten sich die meisten damit aber nicht.

Auch die Auswertung Kleiner Anfragen aus dem Jahr 2025 ergibt erst mal nicht viel. Im Berliner Abgeordnetenhaus und in der Hamburger Bürgerschaft informieren die Innenverwaltungen nur allgemein, dass sie in Kontakt mit GdP und DPolG stünden. Clara Bünger, sie ist innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, hat nachgefragt, wie oft sich Ver­tre­te­r*in­nen des Bundesinnenministeriums mit DPolG und GdP treffen.

Die Antwort der Bundesregierung: „Aufgrund der Vielzahl der von der Frage betroffenen Fachreferate einschließlich der Hausleitung sowie der rechtlich nicht gebotenen Erfassung der Daten ist es nicht möglich, die erbetenen Informationen nachträglich belastbar zu ermitteln.“ Wie oft dort die Polizeigewerkschaften ein- und ausgehen oder welche Kontakte wie geknüpft und gepflegt werden, kann oder will das Ministerium nicht mitteilen.

Regelmäßige Treffen zwischen sächsischem Innenministerium und Polizeigewerkschaften

Doch in Sachsen schickte das Staatsministerium des Inneren als Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Rico Gebhardt von der Linken eine Tabelle. Dort kann man ablesen, dass sich sowohl Minister als auch Staatsminister und Ab­tei­lungs­lei­te­r*in­nen regelmäßig mit Ver­tre­te­r*in­nen der Polizeigewerkschaften treffen. Oft geht es um die Beschäftigten im Polizeidienst oder um Tarifverhandlungen – das Kerngeschäft jeder Gewerkschaft.

Die Themenliste ist aber länger: Da wurde bei einem Austausch der Doppelhaushalt 2025/26 besprochen, auch die umstrittenen Grenzkontrollen standen auf der Agenda oder die Modernisierung der Rechtsgrundlage für die Polizei. Es liegt nahe, dass diese engen Verbindungen zwischen Innenministerien und Polizeigewerkschaften auch in anderen Bundesländern und auf Bundesebene gepflegt werden.

Ein Politiker äußert sich dann doch ausführlich zu diesem Phänomen. Niklas Schrader von der Fraktion der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus kritisiert allgemein einen zu großen Einfluss von GdP und DPolG im Parlament, aber auch konkret in der Regierungsarbeit: „Man macht es daran fest, dass sich polizeigewerkschaftliche Positionen sehr oft dann auch in Äußerungen oder in konkretem Handeln von Ministerien und auch von Koalitionen wiederfindet.“

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Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD auf Landesebene in Berlin saß 2023 auch eine Vertreterin der GdP am Tisch der Arbeitsgruppe Inneres und Justiz. Das gaben CDU und SPD selbst bekannt. Danach fanden sich einige GdP-Forderungen im Koalitionsvertrag. Schrader beschreibt vor allem einige Ver­tre­te­r*in­nen der DPolG als rassistisch, die Gewerkschaft pflege „eine offene Flanke Richtung AfD“, sagt er. Damit konfrontiert, weist die DPolG diesen Vorwurf entschieden zurück.

GdP verzichtete bislang auf Eintrag ins Lobbyregister

Die Organisation LobbyControl fordert mit Blick auf den Einfluss der Gewerkschaften mehr Transparenz. Im Bundestag ist die DPolG im Lobbyregister eingetragen. Die GdP verzichtete bisher darauf. Gewerkschaften müssen sich per Gesetz nicht verpflichtend ins Lobbyregister des Bundestags eintragen. Es sei denn, sie machen über die Interessenvertretung ihrer Mitglieder hinaus auch allgemeinpolitische Arbeit, so ähnlich wie Parteien. LobbyControl sieht genau diese Art von allgemeinpolitische Arbeit in der Funktionsweise von beiden Polizeigewerkschaften als gegeben an.

Ein Eintrag ins Lobbyregister informiert automatisch über das Budget, das eine Organisation in die Lobbyarbeit steckt und wer im Parlament aus welchen Interessen Po­li­ti­ke­r*in­nen zum Café, auf ein Bierchen oder allgemein Gesprächsterminen in den Büros des Bundestags trifft. Auf die Frage, warum die GdP dort nicht als Lobbygruppe aufgelistet ist, antwortet der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke, dass es „fast niemanden interessiert“, wer im Register eingetragen sei.“ Außerdem sei das „schon teuer, wenn man den Verpflichtungen des Lobbyregisters nachkommen möchte“.

Und was sagt die DPolG zu den Ergebnissen dieser Datenrecherche? „Ich finde das erstaunlich, dass das Thema Migration bei unseren Mitbewerbern so eine geringe Rolle spielt“, kommentiert Teggatz die Ergebnisse. Teggatz gefallen sie gleichzeitig. Er lächelt breit und nickt zustimmend. Diese Analyse bescheinigt vor allem der DPolG hohe Reichweite mit ihren Themen sowohl auf Social Media als auch in klassischen Medien.

Beide, Heiko Teggatz von der DPolG aber auch Jochen Kopelke von der GdP, sagen, dass sie in den vergangenen Jahren immer mehr Steuergelder, Befugnisse, Ausrüstung und politische Anerkennung für die Polizeibehörden in Deutschland erzielt hätten. Die Gewerkschafter zeigen sich im Gespräch dementsprechend optimistisch und zufrieden. Nur bei einem Thema ist die Stimmung schlecht.

Gespräche über Rechtsextremismus selten

Die Datenanalyse hat auch gezeigt, dass GdP und DPolG nur selten über Rechtsextremismus in den Reihen der Polizei sprechen. Innerhalb von zwei Jahren zum Beispiel nur in zwei Pressemitteilungen der DPolG. Die Begründung von Heiko Teggatz: „Weil das Thema Rechtsextremismus in der Polizei eigentlich kein Thema ist, weil mir keine Fälle bekannt sind, aus denen man tatsächlich ein strukturelles Problem ableiten kann.“

Das steht im Widerspruch zu den vielen bekanntgewordenen Fällen von Rechtsextremismus bei der Polizei und zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zum strukturellen Charakter des Rechtsextremismus unter Polizeibeamt*innen.

In den Interviews mit den Vorsitzenden von DPolG und GdP wird ebenfalls klar, dass die beiden Gewerkschaften in großer Konkurrenz stehen. Sie kämpfen mit ihren unterschiedlichen Kommunikationsstrategien um Deutungshoheit und Einfluss – auch gegeneinander. Jochen Kopelke von der GdP beschreibt die DPolG zum Beispiel mit zwei Worten: „Anders und Blau.“ Ob er damit das Blau der AfD meint, wollte er nicht verraten.

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78 Kommentare

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  • Rechte Strukturen in der Polizei manifestieren sich auf mehreren Ebenen:



    Individuelle Sympathien für rechtsextreme Ideologien oder rassistische Einstellungen



    Organisierte Netzwerke und Chatgruppen, die Informationen austauschen oder Gewalt planen



    Verbindungen zu extremistischen Gruppen, wie der Reichsbürgerszene oder militanten Neonazis



    Diskriminierende Praktiken wie „racial profiling“ oder ungleiche Behandlung von Bürger*innen aufgrund von Herkunft, Religion oder Geschlecht



    www.bpb.de

    • @Il_Leopardo:

      Danke! Müsste zwar allgemein bekannt sein, wird aber viel zu wenig verstanden.

  • Ist Kommunikation nicht eines der wichtigsten Werkzeuge aus dem Werkzeugkasten einer Gewerkschaft? Und beschäftigen sich Gewerkschaften nicht klassischerweise genau damit, womit sich deren Mitglieder so beschäftigen? Und die Mitglieder des DGB sind doch eigentlich nie im Lobbyregister eingetragen (verdi übrigens auch nicht).

    Ich finde die Aussage "populistische Narrative" daher unangebracht.

    • @DiMa:

      Kommunikation ist nicht identisch mit Agitation und Propaganda. Leider ist ein großer Teil der Äußerungen, um die es hier geht, genau das. Populistische Narrative sind Teil dessen.

  • *seufz"!



    Nicht, dass ich es nicht seit Jahren sage: Was sind die Markenzeichen rechter und rechtsextremer Politik? Law&Order. Gewalt, Waffen, Uniformen, Hierachien, Befehlsketten. Das ist es, was unter Rechtsextremen besonders populär ist. Also wird man in genau solchen Organisationen überproportional rechtes Gedankengut finden.



    Darum, und das sage ich wirklich seit Jahren, brauchen wir nicht auf rechtsextreme Parteien in der Regierung zu warten. Ihre ausführenden Organe sitzen längst am Platz. In Polizei, Staatsanwaltschaften, Gereichten, Bundeswehr, Ämtern und Behörden. Die Exekutive ist nämlich nicht nur die Regierung.



    Darum sollte man bei jedem migrantischen "Straftäter", der in der Polizeistatistik landet weil dort schon die Verdachtsfälle nach racial profiling landen, erstmal genau nachdenken, ob er wirklich einer ist. Und man sollte bei jedem Asylbewerber, der abgeschoben werden soll, weil er kein Aufenthaltsrecht bekommen, nachdenken, ob das nicht vielleicht an der Person liegt, die ihm das Recht auf Asyl verwehrt hat. Könnte ja jemand aus der sehr rechten Ecke gewesen sein.



    Und ich meine hier ausdrücklich auch die sogenannten "christlichen" Parteien.

    • @Jalella:

      Ich seufze mit. Danke für Ihren Text. :(

    • @Jalella:

      Ihr Text ist kein Analysebeitrag, sondern eine Generalabrechnung mit dem Rechtsstaat. Sie erklären Millionen Beschäftigte pauschal zu latent rechten Vollstreckern, ohne Belege, ohne Differenzierung – aber mit maximalem Misstrauen. Das ist nicht progressiv, das ist autoritär gedacht.

      Wer Polizei, Gerichte und Behörden insgesamt delegitimiert, greift nicht „rechte Strukturen“ an, sondern das Fundament jeder Demokratie. Rechtsstaat heißt gerade, dass Verfahren gelten, nicht Gesinnungsprüfungen. Dass Ihnen das offenbar egal ist, sagt mehr über Ihr Politikverständnis als über die Institutionen.

      Straftaten werden bei Ihnen zu bloßen Statistikfehlern, Asylentscheidungen zu Gesinnungsakten. Täter sind immer Opfer, Entscheider immer verdächtig. Verantwortung verschwindet, Ideologie übernimmt. Genau so funktioniert nicht Aufklärung, sondern Radikalisierung.

      Und der Seitenhieb auf die „christlichen Parteien“ rundet das Bild ab: Wer nicht in Ihr Weltbild passt, ist verdächtig. Das ist kein Kampf gegen Rechts – das ist die Logik des Generalverdachts. Und die ist historisch alles andere als links.

      • @Zippism:

        Danke

  • Ist es nicht die Aufgabe einer Gewerkschaft für ihre Mitglieder einzutreten und im Gespräch mit dem Arbeitgeber zu sein?

  • Bei aller berechtigter Kritik gibt es doch erhebliche Unterschiede der GdP zu ihrer kulturkämpferischen "Schwester"!

  • "Das Kriminalitätsaufkommen in Deutschland hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten konstant entwickelt. Es bewegt sich auf einem Niveau, das im Vergleich mit anderen westeuropäischen Gesellschaften als normal bezeichnet werden kann.



    Das Gesamtaufkommen bewegt sich seit den 1990er Jahren rund um die Marke von sechs Millionen Fällen und befindet sich damit seit Jahrzehnten auf einem gleichbleibenden Niveau." (bpb: Kriminalität in Deutschland)



    Es kann also keine Rede davon sein, dass die Situation der Polizei immer schwieriger wird.

    • @Il_Leopardo:

      Zitat aus der PKS:



      Die Gewaltkriminalität in Deutschland verzeichnete von 2000 bis 2015 einen rückläufigen Trend und erreichte 2015 ihren historischen Tiefststand (ca. 181.000 Fälle). Danach stiegen die Zahlen bis 2024 kontinuierlich an (Höchststand mit rund 217.200 Fällen)

      Ausländer aus dem mittleren Osten sind bei Gewaltdelikten um ein vielfaches überrepräsentiert.

      Und natürlich ist es für die Polizei belastend, wenn eine Gesellschaft immer gewalttätiger wird. Wenn da der Fahrraddiebstahl parallel runtergeht macht das nicht viel aus.

    • @Il_Leopardo:

      Die Konstanz zeigt sich auch darin, dass sowohl Polizei als auch tpische InnenministerInnen seit Jahrzehnten immer wieder behaupten, es werde schwieriger und dass die Polizei mehr Mittel und mehr Befugnisse brauche.

    • @Il_Leopardo:

      Erstens sagt das Gesamtaufkommen wenig über die Art der Kriminalität aus. Gewalt-, Messer- und Sexualdelikte sowie Angriffe auf Einsatzkräfte haben deutlich zugenommen – Delikte mit hohem Eskalations- und Gefährdungspotenzial für die Polizei. Zweitens ist Polizeiarbeit heute ungleich komplexer: mehr psychisch auffällige Täter, mehr Waffen im öffentlichen Raum, mehr Großlagen, mehr Hasskriminalität, mehr Dokumentations- und Rechtsanforderungen. Drittens verschleiert die Statistik die massive Unterbesetzung, Überalterung und Dauerbelastung der Polizei. Gleiche Fallzahlen bei weniger Personal bedeuten faktisch höhere Arbeitslast. Viertens wächst die gesellschaftliche Erwartungshaltung: Polizei soll gleichzeitig repressiv, sozial, deeskalierend, rechtsstaatlich perfekt und jederzeit verfügbar sein. Wer daraus schließt, die Lage werde „nicht schwieriger“, betreibt Statistikfetischismus und blendet die reale Einsatzpraxis aus. Die Belastung entsteht nicht nur aus der Menge der Straftaten, sondern aus deren Struktur, Dynamik und den Rahmenbedingungen – und die haben sich sehr wohl deutlich verschärft.

      • @Zippism:

        "Delikte mit hohem Eskalations- und Gefährdungspotenzial für die Polizei."

        Bei der großen Mehrheit der schweren Verbrechen ist die Polizei gar nicht direkt beteiligt sondern erst hinterher involviert. Der Verwaltungsakt einer Körperverletzung unterscheidet sich zudem nicht maßgeblich von dem eines Raubes oder Diebstahls.

        Deutschland hat eine Polizeidichte von 300 Beamten auf 100.000 Einwohner, liegt damit im EU Durchschnitt.

        Kurzer Vergleich. Hier in Norwegen sind es 160 auf 100tsd. Hat wenig mit der Kriminalitätsrate sondern mehr mit der Polizeistruktur zu tun. Der Arbeitsaufwand ist für die Beamten sogar höher als in Deutschland, da die norwegische Polizei auch als Anklagebehörde fungiert.

        Zunahme gibt es bei Übergriffen auf deutsche Polizisten und verbalen Entgleisungen. Das liegt auch an der Gesetzgebung, da Deutschland keine direkte Kurzzeithaft kennt. In Norwegen können sie bei verbalen Übergriffen auf Polizisten neben einer Geldbuße auch zu einer Kurzzeithaft von 6 bis 12 Wochen verurteilt werden und zwar unmittelbar nach der Tat. Birgt Abschreckungspotential.

        Es sind in Deutschland in erster Linie die Arbeitsbedingungen die zur Belastung beitragen, nicht die Straftaten

      • @Zippism:

        Das alles legitimiert aber nicht, permanent ausländerfeindliche Parolen rauszuhauen und dabei auch noch das Wording der AfD zu übernehmen. Die Polizeioberen wünschen sich den Polizeistaat, teils ohne es zu merken, die Rechten finden Freunde beim Freund und Helfer. Das ist leider schlicht Tatsache und wird hier wieder belegt. Das Opfergerede ist dabei übrigens m. E. sehr kontraproduktiv: Die tatsächlichen Missstände nimmt man wohl weniger ernst, wenn parallel dazu "Es gab keine Polizeigewalt", "Wir brauchen keine Studien", "Das Opfer ist der Polizist" usw. usf. gebetsmühlenartig wiederholt wird, während man fast keine Chance hat, als Opfer von Polizeigewalt, Diskriminierung, Homophobie und Racial Profiling zu seinem Recht zu kommen. Das schadet dann auch den Leuten bei der Polizei, die anständig sind.

      • @Zippism:

        Die Kriminalitätsrate in Deutschland ist 2025 leicht gesunken, mit rund 5,5 Millionen registrierten Straftaten und einem Rückgang von 5,6 Prozent gegenüber 2024.

        Überblick über die Kriminalitätsentwicklung



        Im Jahr 2025 wurden in Deutschland ca. 5,5 Millionen Straftaten polizeilich erfasst, was einem Rückgang von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Tatverdächtigen sank auf etwa 2,05 Millionen (-5,9 Prozent), Besonders auffällig ist der Rückgang bei der Gewaltkriminalität um 2,3 Prozent, wobei die Zahl der tatverdächtigen Jugendlichen (-7,4 Prozent) und Zuwanderer (-7,2 Prozent) ebenfalls sank.

        • @Il_Leopardo:

          Der Verweis auf ein Rückgangsjahr verfehlt erneut den Kern. Erstens widerlegt ein Minus von 5,6 % nach außergewöhnlichen Vorjahren weder den langfristigen Trend steigender Gewaltintensität noch die wachsende Einsatzbelastung. Entscheidend ist nicht nur wie viele Straftaten begangen werden, sondern wie sie begangen werden. Messeranteile, Mehrfachtäter, psychische Ausnahmelagen und Eskalationsdynamiken bleiben hoch. Zweitens sagt ein Rückgang der Tatverdächtigenzahlen nichts über Einsatzrealität: Weniger Tatverdächtige können mehr, brutalere und zeitintensivere Einsätze bedeuten. Drittens ignoriert die Argumentation systematisch Faktoren außerhalb der PKS: Personalmangel, Überstundenberge, Bürokratie, Großlagen, Schutz kritischer Infrastruktur. Viertens ist Polizeiarbeit kein Jahresdiagramm, sondern Dauerbelastung. Wer aus einer kurzfristigen statistischen Entlastung eine strukturelle Entwarnung ableitet, verwechselt Statistik mit Wirklichkeit – und macht es sich argumentativ bequem.

  • Daraus kann man lernen, wie wichtig es ist, dass Linke zur Polizei gehen.

    • @rero:

      Meiner Einschätzung nach bewerben sich da überwiegend junge Männer mit einer Affinität zu autoritären Strukturen.

      • @Il_Leopardo:

        Ja, sehe ich auch so. Aber wie RERO sagt: umso wichtiger, dass sich auch Linke massenhaft da bewerben.

  • Dies ist der Unterschied zwischen GdP und GEW. Wir sollten froh sein, über solch eine bunte Meinungsvielfalt.

  • Wer Bekämpfung von Kriminalität, die den Bürger belastet, Raub, Gewaltdelikte, Einbrüche - als rechts darstellt, macht damit kostenlose Werbung für rechte Parteien.

    Dabei können Reiche sich sehr gut schützen, ihre Häuser mit Technik, auf Straßen, wo man überfallen wird, gehen sie eher selten und ihre teuren Fahrräder stehen im Keller, nicht an der Straße. Kriminalitätbekämpfung ist nicht rechts.

    • @Dr. McSchreck:

      Wohl geschrieben und meine volle Zustimmung. Nur fürchte ich, dass das von einem Teil der sich als links verstehenden Spektrums nicht verstanden wird. Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht und am Ende stehen alle da und wundern sich über den Zulauf bei der AfD.

  • „Der Polizist ist Opfer!“



    Klassische Täter-Opfer-Umkehr. Nicht der Erschossene ist das Opfer, sondern der Polizist, der ihn erschossen hat. Vielleicht sollte die Polizei erst einmal besser zielen lernen oder darauf achten, dass bei brisanten Geschehnissen nur erfahrene, besonnene Kollegen eingesetzt werden, die wissen, wie man einen gefährlichen Mann handlungsunfähig schießt - aber nicht gleich tötet.

    • @Il_Leopardo:

      Denken Sie mal an Rouven L. aus Mannheim. Und die Polizei hat auch keine Superkräfte. Wenn jemand einen Polizisten töten will ,dann schafft er das auch. die sind auch aus Fleisch und Blut wie Sie und ich.

    • @Il_Leopardo:

      Polizisten schießen nur äußerst selten von Schreibtisch aus, nachdem sie die Umstände ausreichend geprüft und noch ein paar Mal ruhig geatmet haben. Ob brisante Situationen immer planbar sind und Vorbereitungen getroffen werden können - ich glaube nicht.



      Es soll ja auch Autofahrer geben, die jeden Tag große Strecken unterwegs sind, also ständig in Übung, und dann in einer plötzlichen Stresssituation nicht exakt nach der StVO agieren (können)....



      Dass bei der Polizei in Sachen Ausrüstung und Waffen vieles verbessert werden müsste, ist eine andere Sache und nicht in der Verantwortung des einzelnen Beamten, der mit dem klarkommen muss, was der sparsame Staat ihm zubilligt.



      Ich will mich keineswegs darüber lustig machen, wenn ein Mensch ums Leben kommt. Aber es gibt da schon noch ein paar Überlegungen mehr als "Ach ja, die Polizei....!.

    • @Il_Leopardo:

      Und wieder einmal die absurde Forderung, dass Polizist*innen doch bitte auf wahlweise, Hände, Füße oder gleich nur die Waffe des Gegenübers schießen sollen. Alternativ halt irgendwie unter erheblicher Eigengefährdung einfangen. Außer Lucky Luke schafft es niemand einem bewegten Ziel ein Messer oÄ. aus der Hand zu schießen.



      Gerade ein Täter in einem psychischen Ausnahmezustand ist auch nicht sofort Handlungsunfähig, wenn er in den Arm oder sonst wo hin getroffen werden würde.

      Dazu kommt noch, dass die Polizei relativ weiche Munition nutzt, um einen Täter möglichst schnell zu stoppen und nicht durch Durchschüsse oder Querschläger unbeteiligte zu verletzten. Da die gesamte kinetische Energie des Projektils auf das Ziel abgegeben wird, ist sind die Waffen entsprechend schädlich.



      Ungeachtet, dass es sicher nicht zielführend ist irgendeine psychotische Person zu umstellen und zu bedrohen, dürfen sich die Polizist*innen selbstverständlich verteidigen. Das geschieht nicht im Rahmen der Gefahrenabwehr, sondern im Rahmen der Notwehr, da ist eben auch der Einsatz tödlicher Gewalt gegen einen Angreifer zulässig.

      • @Ralf Inkle:

        "In Hessen ist ein bewaffneter Mann von mindestens einem Schuss der Polizei schwer verletzt worden. Die Kugel traf den Mann ins Bein." T-Online, 11.6.26



        Na also, geht doch auch so!

      • @Ralf Inkle:

        Danke für den Kommentar. Leider verstehen das Menschen nicht, die noch nie eine Waffe in der Hand hatten.

    • @Il_Leopardo:

      "Klassische Täter-Opfer-Umkehr."

      Das sehe ich nicht so. Kein Polizist schießt einfach so auf einen Tatverdächtigen, sondern typischerweise nur aus Notwehr oder Gefahr im Verzug. Jeder Polizist weiß um den Rattenschwanz, den das nach sich ziehen kann, und wird alles tun, um das zu vermeiden.

      Deswegen ist meine Meinung ebenfalls, der Täter/Tatverdächtige, auf den geschossen werden mußte, ist m.E. immer der Täter, der Polizist, der gezwungen ist zu schießen, das Opfer. Keiner macht das freiwillig oder gar aus Spaß.

      Es ist ja schon bemerkenswert, daß Sie oder ich nie Gefahr laufen, von einem Polizisten erschossen zu werden. Das muß ja einen Grund haben, oder? Und meiner Meinung liegt er darin, daß Sie und ich uns an die Gesetze halten. Diejenigen, die Gefahr laufen, erschossen zu werden, haben sich das selber ausgesucht.

      • @Debaser:

        Ich verwehre mich nur dagegen, dass Polizisten die Opfer sind. Die Opfer sind die Überfallenen, die Ausgeraubten, die Vergewaltigten, die Getöteten, meist unschuldigen Menschen. Die haben sich ihr Schicksal nicht ausgewählt - wohl aber diejenigen, die freiwillig zur Polizei gingen und wussten, dass sie eines Tages vielleicht in solch einer Situation stehen würden.

        • @Il_Leopardo:

          Die Logik: Ich möchte kein böser Polizisten-Täter werden, also suche ich mir das nicht Ausbund gehe nicht zur Polizei (oftmals gleiches Gehalt wie Grundschullehrer in Bayern, Wochenende frei und 16 Wochen Ferien…).

          Dann aber nicht jammern, wenn bei der 110 keiner mehr im Notfall abhebt.

          Ich war bisher jedesmal sehr dankbar, wenn ich die Polizei gebraucht habe und sie kam.

        • @Il_Leopardo:

          Ich glaube, Sie verwechseln hier Äpfel mit Birnen. Was Sie meinen, ist das Spannungsverhältnis zwischen Täter und Opfer der Straftat. Da bin ich voll bei Ihnen.

          Worum es hier aber ging, ist das Verhältnis zwischen dem Täter und dem Polizisten, der auf ihn schießen muß. Und da ist meine Meinung ganz klar: Da ist der Polizist das Opfer. Der Angreifer bzw. gefährliche Tatverdächtige (und nur dann wird ja geschossen; kein Polizist setzt sich den Problemen, die im Nachgang folgen, freiwillig aus) ist der Täter.

          Und wir wollen doch mal nicht vergessen, daß diese Leute für unser aller Sicherheit sorgen und uns vor den Folgen von Kriminalität schützen. Woher kommt diese Abneigung gegen die Polizei? Von mir aus können die Befugnisse der Polizei sogar noch massiv ausgedehnt werden - ich habe davor keine Angst; ein Mehr an Sicherheit kann für alle diejenigen, die sich an geltendes Recht halten, nur von Vorteil sein.

          • @Debaser:

            Das ist halt das Problem. Niemand geht hier auf das Leid der wirklichen Opfer ein. Kein einziges Wort wird darüber verloren. Alle sehen nur den "armen" Polizisten, der sich für die Gemeinschaft "opfert". Pfeifendeckel: Niemand wird gezwungen, zur Polizei oder zum Militär zu gehen und zu schießen. Deshalb habe ich ja "in grauer Vorzeit" den Dienst an der Waffe verweigert.

        • @Il_Leopardo:

          "Die haben sich ihr Schicksal nicht ausgewählt - wohl aber diejenigen, die freiwillig zur Polizei gingen und wussten, dass sie eines Tages vielleicht in solch einer Situation stehen würden."



          Das klassische 'Selber schuld'.



          Warum haben sie auch so aufreizende Kleidung getragen? Ach nee, das war woanders.

          • @Encantado:

            Sie zitieren nur das, was Ihnen in den Kram passt. Den Zusammenhang zwischen dem zuerst Gesagten wollen Sie nicht wahrhaben.

            • @Il_Leopardo:

              "Sie zitieren nur das, was Ihnen in den Kram passt."



              Bei max. 1200 Zeichen zwangsläufig.



              "Den Zusammenhang zwischen dem zuerst Gesagten wollen Sie nicht wahrhaben."



              Na, Gott sei Dank wissen Sie ja besser über meine Motivationen und Hintergründe Bescheid als ich. Wat'n Glück!



              Dann muss man seine Meinungen und Äußerungen nicht mehr hinterfragen, das ist sehr angenehm.

    • @Il_Leopardo:

      Jeder Schusswaffengebrauch gegen einen Menschen nimmt dessen Tod zumindest in Kauf.

      Auf Hände, Beine oder sonstwas schießen um jemanden ohne Lebensgefahr außer Gefecht zu setzen sind Hollywood-Mythen die jeder Sachkenntnis von realem Training und Umgang mit Schusswaffen entbehren, aber immer wieder gerne vorgetragen werden.

      • @Volker Racho:

        Ich bin ganz sicher kein Freund von Schusswaffen. Es gibt sicher andere Möglichkeiten, der Situation Herr zu werden. Sie scheinen da mehr zu wissen. Raus damit!

        • @Il_Leopardo:

          Ich habe mich eine Zeit lang mit Krav Maga und anderen Arten der Selbstverteidigung auseinandergesetzt. Jeder Trainer hat und immer wieder darauf hingewiesen, wie gefährlich Messerattacken sind. So ist es z. B. bei einem Abstand von unter 10m nahezu unmöglich adäquat zu reagieren. Da geht alles viel zu schnell. Wendige Menschen mit den Messern dann auch noch auf Drogen sind oder sich in psychischen Ausnahmesituationen befinden, ist es noch schwieriger, eine Attacke abzuwenden, da sie ein geringeres Schmerzempfinden haben.

        • @Il_Leopardo:

          Einsatzstock kurz, Pfefferspray, Taser, Dienstwaffe.



          Bezüglich Zielen: es geht nur Körpermitte. Center Mass.



          Ein Zielen auf Hände, Arme oder Beine ist völlig unmöglich. Warum?



          Weil der Schusswaffengebrauch eine Extremsituation ist.



          Millisekunden, Adrenalin pur, extreme Anspannung.



          Gleichzeitig hält das Ziel in den seltensten Fällen still.



          Eventuell rennt das Ziel auch nicht von Ihnen weg sondern bewaffnet auf sie zu...



          Versuchen Sie mal unter dieser extremen Stresssituation einen rennenden Menschen in die Beine zu treffen.



          Außerdem sind Arme und Beine zu dünn, die Kugel könnte die Extremität durchschlagen und dahinter Unschuldige treffen.



          Selbiges gilt für Fehlschüsse. Ein Schuss auf die Beine, der sein Ziel nicht trifft, würde von harten Oberflächen wie Teer, Beton oder Kopfsteinpflaster mit hoher Wahrscheinlichkeit unkontrolliert abprallen und so zur Gefahr für Unschuldige werden.



          Und ein Schuss auf die Beine stoppt das Ziel unter Umständen nicht, stellt keine Kampfunfähigkeit her. Die Gefahrensituation bleibt dadurch ungelöst.



          Bei Schüssen auf Menschen ist weltweit Mitte-Mitte, eben Center Mass, Standard. Aus eben all diesen Gründen.



          Alles andere ist Hollywood.

          • @Astrid Sehnefeld:

            Merkwürdig - ich habe gerade vorhin gelesen, dass solche Situationen immer und immer wieder geübt werden und möglichst auf die Beine gezielt werden sollte.

          • @Astrid Sehnefeld:

            Absolut richtig. Auch bei der BW lernt man in solchen Situationen den "Deutschuss" anzuwenden. Ohne langes Zielen in die Körpermitte.

            • @AmArschderHeide:

              Was um Himmels wissen in ein "Deutschuss"? Ist das etwas typisch Deutsches?

            • @AmArschderHeide:

              Der Schusswaffengebrauch beim Militär folgt völlig andern Regeln als der bei der Polizei.

              • @Francesco:

                Und wie sind die Regeln beim Militär?

  • Wenn viele Linke die Polizei nicht pauschal verachten würden, und eine ganz wilde Idee, sich junge linke Menschen ach mal bei der Polizei bewerben würden; dann könnte sich auch was ändern. Aber mit der Polizei spricht man nicht, zur Polizei geht man nicht, und überhaupt: AC..

    • @Müller Christian:

      Das gilt ja merkwürdigerweise nicht nur für die Sicherheitsbehörden sondern auch für Feuerwehr, THW, Rettungsdienste etc. - alles Organisationen die im täglichen Leben für Solidarität und Menschlichkeit stehen und jeden Tag mehr für ein friedliches Miteinander tun als alle NGOs und Aktivistengruppen zusammen...

      • @Chris McZott:

        Noch unqualifizierter geht's wohl nicht mehr @ Chris MC Zott



        Über 20 NGO Organisationen haben den Friedensnobelpreis verliehen bekommen, darunter Ärzte ohne Grenzen, das Rote Kreuz usw.



        Was geht nur in ihrem Köpfchen vor, hier tausende von Ehrenamtlichen zu verunglimpfen zu wollen.

        • @Alex_der_Wunderer:

          All die NGOs bringen aber im normalen Alltag der Bevölkerung hier wenig.



          Bei Ärzte ohne Grenzen kenne ich zwei ehemalige Militärärzte, also auch da eher wenig linkes…

        • @Alex_der_Wunderer:

          Die Zahlen geben @Chris McZott aber recht. Die Feuerwehr und THW haben seit Jahren Probleme mit der rechten Unterwanderung. Das gleiche Phänomen finden Sie übrigens bei fast allen mir bekannten Rettungsdiensten. In den viel gerühmten NGO aka die Zivilgesellschaft mag das ja anders sein aber unsere linken Akademiker glänzen sonst eher nicht so mit praktischer Solidarität sondern eher mit Abwesenheit wenn es mal konkret wird.

          • @Šarru-kīnu:

            Wo die "Linken" abhauen oder ned wieder in die Heimat gehen, weils nimmer lustig ist, gehen auch potentielle gesamtgesellschaftlich akzeptierte Ehrenämtler*innen.

        • @Alex_der_Wunderer:

          So viel zu qualifizierten Kommentaren.

          Wollen Sie etwa die Arbeit der Rettungsdienste verunglimpfen, die täglich Menschenleben retten ohne dafür den Friedensnobelpreis zu bekommen?

          • @Chris McZott:

            @Chris McZott



            Lassen Sie sich meinen Kommentar nochmals vorlesen, ich habe weder von Feuerwehren, THW noch Ihren erwähnten Rettungsdiensten geschrieben.



            Disqualifizieren Sie sich doch nicht ständig selbst, Sie sind doch sonst ein ganz wacher Kopf.

            • @Alex_der_Wunderer:

              Aber ich schrieb vorher davon, dass Feuerwehr, THW und Rettungsdienste tagtäglich relevantere Arbeit für die Zivilgesellschaft leisten. Sie wiederum sehen darin eine Verleumdung von friedensnobelpreis-tragenden NGOs (Warum sollte das so sein? Nur weil etwas relevanter ist, heißt das ja nicht das anders schlecht oder überflüssig ist).

              Ich habe darauf Ihre eigene Dünnhäutigkeit ironisch nachgeahmt...

              • @Chris McZott:

                "Relevanter" ist der Schlüssel. Es wäre ein guter Kommentar gewesen, wenn Sie "ebenfalls extrem relevant" oder "unterschätzt", "übersehen" oder so etwas geschrieben hätten. Ihr Text klingt mir aber ein bisschen danach, dass Sie auf diese verdammten NGOs verzichten könnten.



                Aber in der Sache gebe ich Ihnen Recht: Eigentlich müsste man schon fast eine Linken-Quote einführen, wenn das nicht eine total absurde Idee wäre. Oder man schaut noch genauer hin: Warum können sich Rechte dort so tummeln? Muss ich echt ein Linker sein, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen? Oder einfach nur anständig und halbwegs geistig beisammen?

    • @Müller Christian:

      @ Müller Christian



      Also da widerspreche als humanistischer demokratischer Linker einmal, aus unserem Freundeskreis geht man eher zum BKA als in den Polizeidienst.

    • @Müller Christian:

      Woher kommt Deine Schlussfolgerung, dass Linke pauschal die Polizei verachten? Das ist billiger Populismus und keineswegs begründet. Ich betrachte mich als "links" und fürchte nur die Polizisten, die rassistisch und/oder rechtsextrem sind. Und das ist völlig legitim - nicht jedoch pauschal.....

      • @Perkele:

        Und trotzdem gibt es ständig irgendwelche linken Influencer oder auch junge PolitikerInnen, die sich öffentlich mit einem ACAB-Shirt zeigen. DAS ist dann schon eine pauschale Verachtung der Polizei und auch leider kein Einzelfall. Nietzard war der letzte bekannte Fall, deren Shirt wurde u.a. von der Linken-Politikerin Juliane Nagel verteidigt. An dem Wahlkreisbüro von Frau Reichinnek tauchen immer wieder „ACAB“ oder „1312“- Schmierereien auf, die weder zeitnah überstrichen, noch sich dezidiert davon distanziert wurde. Man könnte die Liste fortführen...

      • @Perkele:

        Wo habe ich denn pauschal von allen Linken geschrieben? Aber denken Sie nicht, dass es in vielen Linken Kreisen eine pauschale Ablehnung der Polizei gibt? Also bei mir in Connewitz ist es definitiv so.

  • Dass Ostermann (DPolG) die Polizei als populistisches Sprachrohr missbraucht, pfeifen die Spatzen vom Dach.



    Dazu verbreitet er Halbwahrheiten und ist ein Meister ideologisch geprägter Rhetorik.



    Von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) wurde er deshalb schon mindestens zweimal kritisiert.

  • Und abermals: Wo bleibt eine neutrale, wissenschaftliche Untersuchung von rechtsextremen Tendenzen in Polizei und Justiz??

    • @Perkele:

      In der Schublade der Innenminister, sowohl Bund und Länder.

  • Opfersein einer einer wie auch immer gearteten Politik - Heldsein in der praktischen Arbeit.

    Wo soll da ein Paradoxon sein???

    Für die Krankenpflege könnte man das genauso sehen.

    Man kann diese Narrative kritisieren, nur: ein Paradoxon ist da nicht drin.

    • @rero:

      Wann hat das letzte Mal ein Krankenpfleger einen Flüchtenden in den Rücken geschossen, oder einen Gefesselten in seiner Zelle angezündet? Und war dann Opfer der Umstände und der Politik? Wenn Krankenpfleger oder andere sozial Arbeitende, zu denen ich auch Polizisten ganz grob zählen würde, die ihnen Anvertrauen misshandeln oder sogar ermorden werden diese paradoxen Narrative eher weniger von der Springer-Presse gepusht sind und von Leuten geglaubt.

      • @Residente:

        Es gibt durchaus Krankenpflegerinnen, die Patienten ermordet haben (sie sahen das als Erlösung der Patienten).



        Und auch Fälle, in denen Altenpflegerinnen die ihnen Anvertrauten haben, sind aktenkundig.



        Aber auch hier gilt: das sind EINZELFÄLLE.

        • @Emmo:

          Diese Krankenpfleger wurden dann aber als Mörder verurteilt und nicht rumdiskutiert, ob sie vielleicht die Opfer sind.

  • Der Artikel suggeriert in der Unterüberschrift eine gleich mäßige Kritik an GdP und GPolG

    „Die Gewerkschaften DPolG und GdP tragen populistische Narrative in die Medien und die Politik.“

    Inwiefern die GdP jedoch populistische narrative verbreitet, wird aus dem Artikel jedoch nicht ersichtlich.



    Im Allgemeinen wird die Gleichstellung der beiden Gewerkschaften, die in der Unterüberschrift zu suggeriert wird im Artikel selber nicht entsprechend deutlich.

    Stimmt daher die Gleichstellung in der Unterüberschrift?

  • Die Verflechtung von Politik und Gewerkschaften gibt es seit der Gründung der BRD, Spitzenpolitiker sind schon immer aus der Politik an die Spitze diverser Gewerkschaften gewechselt. Wenn man jetzt der Polizeigewerkschaft solche Seilschaften untersagen möchte muss man das für alle Gewerkschaften machen.

    • @Günter Witte:

      Zwischen Polizeigewerkschaft und den anderen Gewerkschaften sehe ich schon einen Unterschied.



      Sie etwa nicht?

      • @Captain Hornblower:

        Den sehe ich auch. Kaum eine andere Gewerkschaft hat so viel gegen Ablehnung ihres Berufsstandes zu kämpfen.



        Die "Berufe", die wirklich als fragwürdig betrachtet werden müssen, sind nur selten gewerkschaftlich organisiert.

      • @Captain Hornblower:

        Nein, sehe ich nicht. Die Polizeigewerkschaft vertritt die Rechte der bei ihnen organisierten Mitglieder, genauso wie es jede andere Gewerkschaft macht. Da es keine Zweiklassen bei Gewerkschaften gibt, die man mag oder nicht mag, sind alle gleich.

  • Die Autoren versäumen es zwischen den Gewerkschaften klar zu differenzieren. Die Positionen der Gewerkschaften sowie deren politische Ausrichtung sind klar unterschiedlich.



    Bsp.: die GdP hat einen Unvereinbarkeitsbeschluss seiner Mitglieder mit einer parallelen Mitgliedschaft in der AfD:



    taz.de/Polizeigewe...ler-raus/!5757703/

    Nur weil man immer wieder erwähnt, welche Nähe es zu rechten Kampfblättern seitens des DPolG Bundesvorstands gibt und man geradezu beiläufig die GdP mit benennt schaftft dies keine Evidenz sondern ist der für mich armselige Versuch beide Gewerkschaften über einen Kamm zu scheren.

    Man fragt sich weshalb der BdK nicht genannt oder untersucht wird.

    Die Lobby Vorwürfe und Kritik an der Mitgliederverbundenheit triefen von genereller Ablehnung. Eine Gewerkschaft ist eine politische Interessenvertretung, wer dies Ablehnt lehnt Gewerkschaftem an sich ab.

    Der Sprachgebrauch kann diskutiert werden, aber im Text kommt der angebliche Störer (Gewerkachaft) nicht zu Wort.

    Der Text verkennt auf dramatische Art und Weise den Ernst der Lage.

  • Schade, kein einziges Wort zu der seit Jahren intensiv geführten Auseinandersetzung der GdP bei der Bundespolizei im Zusammenhang mit der geplanten Ernennung eines fraglich rechtsradikalen Hochschullehrers aus Lübeck zum Professor auf Lebenszeit. Nach meiner Einschätzung selbst als komplett Außenstehender müssen bereits Tausende Stunden Arbeit und noch viel mehr Geld der GdP in den Versuch geflossen sein, diese Aktion im Zuständigkeitsbereich von Dobrindt zu verhindern.

    Kommentar gekürzt, bitte beachten Sie unsere Netiquette.

    Die Moderation

  • "Wenn die das so haben möchten, dann bin ich gerne ein Rechtsextremist, dann bin ich gerne rechtsradikal, und meinetwegen bin ich auch ein Nazi.“Manuel Ostermann, BUNDESVORSITZENDER der DPolG.



    Heiko Teggatz, seit April 2026 Wendts Nachfolger als DPolG-Vorsitzender, forderte Verhandlungen mit den Taliban, um Menschen nach Afghanistan abschieben zu können.



    Jochen Kopelke von der GdP beschreibt die DPolG zum Beispiel mit zwei Worten: „Anders und Blau."



    Ob er damit das Blau der AfD meint, wollte er nicht verraten."







    "Die Polizei, dein Freund und Helfer" bekommt ein ganz anderes Geschmäckle...

    Erstaunlich, wie sich diese braune Kloake unaufhaltsam in den Köpfen verfestigt.



    So, als hätte Deutschland damit nie eine extrem schwere und böse Erfahrung gemacht, oder so wie die Manipulation der Rechten funktioniert: Läuft was schief, komm zu uns. Wir regeln das.

  • Die DPolG war mir bisher gar kein Begriff. Vielleicht falsche Blase.

    • @Cededa Trpimirović:

      Die DPolG gehört zum Deutschen Beamtenbund, die GdP zum DGB.