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Neue Zahlen zu ArmutFrausein macht arm

Marie Frank

Kommentar von

Marie Frank

Der Armutsbericht des Paritätischen zeigt: Die Regierung tut nichts, um Menschen vor Armut zu schützen – im Gegenteil. Frauen trifft das besonders hart.

W er nicht von Armut betroffen ist, kann sich kaum vorstellen, wie es ist. Nicht genug zu essen zu haben ist eine Erfahrung, die ei­ne:n das ganze Leben lang prägt. Noch heute esse ich viel zu schnell – ein Überbleibsel der Angst, dass sonst nicht genug für mich übrig bleibt, weil mein Bruder schon alles aufgefuttert hat. Aber auch die Scham, bei Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenken nur Selbstgebasteltes vorweisen zu können oder Klamotten aus Kleiderkammern tragen zu müssen, sitzt tief. Nicht nur bei Kindern: Auch die alleinerziehende Mutter, die kein Geld hat, ihrem Kind und dessen Freun­d:in­nen eine Kugel Eis oder Pommes im Freibad zu kaufen, ist von Scham und Schuld geplagt.

Auch hier muss die Scham die Seiten wechseln. Dass Merz und auch sonst nur wenige in der Bundesregierung jemals von Armut betroffen war und je sein werden, ist keine Entschuldigung dafür, dass sie nichts tun, um Betroffenen zu helfen. 13,3 Millionen Menschen leiden hierzulande unter Armut, Obdachlose und Geflüchtete in Sammelunterkünften nicht mitgerechnet. Ein neuer Höchstwert.

Die strukturelle Benachteiligung von Frauen in dieser Gesellschaft schlägt sich auch hier nieder. Zwar sind Frauen mit 16,7 Prozent nur etwas häufiger von Armut betroffen als Männer mit 15,6. Doch sowohl bei jungen Erwachsenen als auch bei älteren Menschen ist der Anteil von armen Frauen signifikant höher. Ganz zu schweigen von Alleinerziehenden, von denen mehr als 80 Prozent Mütter sind.

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Doch die Bundesregierung tut weder etwas für die Gleichberechtigung von Frauen noch für die Bekämpfung von Armut. 1,8 Millionen Menschen leben trotz Vollzeitstelle in Armut – hier würde eine Anhebung des Mindestlohns helfen. Je­de:r vierte 18- bis 25-Jährige und je­de:r dritte Alleinlebende ist arm – bezahlbares Wohnen ist eine Lösung. Fast jede dritte Alleinerziehende ist arm – hier braucht es bessere Kinderbetreuung und finanzielle Absicherung. Das würde auch aus der Teilzeitfalle helfen und damit Altersarmut von Frauen verringern.

CDU und SPD tun jedoch genau das Gegenteil. Kaum ein Tag vergeht, an dem der Kanzler nicht gegen Arme und Ge­ring­ver­die­ne­r:in­nen hetzt. Ausgerechnet das Wohngeld soll gekürzt und der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende eingeschränkt werden.

Die Zeiten, in denen ich auf Wohngeld oder meine Mutter auf den Unterhaltsvorschuss angewiesen war, sind zum Glück vorbei. Die Verachtung der Bundesregierung gegenüber großen Teilen der Bevölkerung finde ich jedoch nach wie vor bestürzend. Leider führt das jedoch nicht zu einer vereinten, progressiven Arbeiter:innenklasse, sondern treibt immer mehr Menschen in die Arme populistischer Parteien wie der rechtsextremen AfD. Und die hat für kein Problem eine Lösung, auch nicht für Armut.

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Marie Frank

Marie Frank Redakteurin

Redakteurin bei der taz mit Schwerpunkt soziale Bewegungen, Migration, Klassenkampf und soziale Gerechtigkeit. Hat politische Theorie studiert, ist aber mehr an der Praxis interessiert.
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40 Kommentare

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  • Entschuldigung, aber irgendwo muss ja auch ein Quäntschen Selbstverantwortung her. Frau kann ja immer noch selber entscheiden, ob und mit wem Sie Kinder möchte. Wer sein Leben lang schlechte Entscheidungen trifft, muss mit den Konsequenzen leben.

    • @Sybille Bergi:

      Mit anderen Worten: Selber Schuld. Und das aus der Feder einer Frau????

  • Nicht eine Frau zu sein macht arm, sondern mit den falschen Partnern oder zum falschen Zeitpunkt Kinder zu bekommen oder finanziell, aus welchen Gründen auch immer, nicht befähigt zu sein, auch als Alleinerziehende ein oder mehrere Kinder großzuziehen. Wobei zumindest ein Kind, in meinem Bekanntenkreis, mit Vollzeitberufstätigkeit vereinbar zu sein scheint.

  • Bildungsdefizite, geschlechtsunabhängig können arm machen.



    Darum an unsere Bildungsministerin Frau Karin Prien CDU herantreten mit der Aufforderung mehr für die Chancen auf Bildung für alle, und diese Forderung für die Bevölkerung mit ihrer Kollegin Frau Dorothee Bär einmal zeitnah zu erörtern.

    • @Alex_der_Wunderer:

      Du glaubst doch nicht ernsthaft daran, dass das etwas ändern würde. Die wissen genau was die Menschen denken, doch es ist ihnen völlig gleichgültig.

  • Alt sein macht arm.



    Arbeitslos sein macht arm.



    Flüchtling sein macht arm.



    Krank sein macht arm.



    .



    .



    .

    • @Alberta Cuon:

      Speziell "Flüchtling sein" macht aber insofern arm, als man oft sein Hab und Gut in der Heimat zurücklassen muss und dann noch teure Schlepper bezahlt.



      Was stellen Sie sich als Lösung vor?

  • "Frausein macht arm"

    Nein, eigentlich macht Muttersein arm.

  • Wen wundert es denn immer noch, dass diese Regierung sich einen feuchten Kehricht um Arme in unserer Gesellschaft macht? Diese Bevölkerungsgruppe wählt selten oder aber eher links, was csdU überhaupt nicht passt und die sPD längst den Anschluß verloren hat. Viel ertragreicher in jeder Hinsicht ist das Anbiedern an Wohlhabende und die Konzerne. Das bringt Wählerstimmen und -nicht vergessen!!- Parteispenden und "Berater"-Verträge. Den so entstehden Frust räumt die AgD ab und wird immer stärker.

    • @Perkele:

      Die Behauptung, arme Menschen wählten „selten oder eher links“, hält einer empirischen Prüfung nicht stand. Richtig ist: Niedriges Einkommen korreliert mit geringerer Wahlbeteiligung, aber nicht mit einer klaren Präferenz für linke Parteien. In den letzten Wahlzyklen zeigt sich vielmehr ein Auseinanderdriften: Ein Teil zieht sich aus der Wahl zurück, ein anderer wird von rechtspopulistischen Parteien mobilisiert – gerade dort, wo Abstiegsängste, Kontrollverlust und Misstrauen gegenüber Institutionen dominieren.

      Linke Parteien profitieren davon keineswegs automatisch. Im Gegenteil: Arbeiter- und einkommensschwache Milieus sind seit Jahren politisch volatil und wechseln ihre Präferenzen deutlich häufiger als akademische oder wohlhabende Gruppen. Die Vorstellung eines stabil „linken Armutsmilieus“ ist ein politischer Mythos aus vergangenen Jahrzehnten.

      • @Zippism:

        Ja, das ist richtig und ich habe das falsch beschrieben, zu "schnell" und unüberlegt. Doch eines stimmt sehr wohl: diese Wählergruppe ist für csdU nicht interessant, zumal es eher Nicht-Wähler*innen sind.

  • Wir könnten uns auch mal die Deutschlandkarten anschauen die zeigen wie die Wohlstand eigentlich verteilt ist. Wir haben ein starkes Nord-Süd und ein monströses West-Ost Gefälle. Aber Armut kommt im Kontext der heutigen Linksliberalen nur noch als Thema vor wenn es kulturkämpferisch zweitverwertet werden kann wie hier.

    • @Šarru-kīnu:

      Wir müssen dringend zusätzlich zur arm/reich Front noch weitere Fronten aufmachen. Die Nutznießer des aktuellen Systems werden sich in ihren Villen kaputt lachen...

      • @warum_denkt_keiner_nach?:

        Diese Fronten muss überhaupt niemand "aufmachen", die sind schon lange da und die Ignoranz, mit der jahrzehntelang die Gräben weggeredet wurden, haben ihren guten Teil dazu beigetragen. Die Kluft in Einkommen, Vermögen, Repräsentanz in Gremien, Führungspositionen, haben zu einer enormen Landflucht von jungen und giut ausgebildeten Menschen gen Westen geführt und sind 35 Jahre nach der Wende immer noch so groß, dass sie bei Teilen der Ostler zu einer Wagenburgmentalität geführt haben und von der AfD, die sich als "Kümmerpartei" inszeniert, aufgefangen wird.

        • @Deep South:

          Das sind Nebenschauplätze. Wie gesagt. So lange man sich unten damit ablenken lässt, kann man in den Villen lachen...

    • @Šarru-kīnu:

      Armut kommt bei csdU und AgD überhaupt nicht vor und wenn, dann sind das alles Faulenzer, Versager, Drückeberger.

      • @Perkele:

        Das stimmt nicht. Belege?

  • Davon abgesehen, dass laut taz der Unterschied zwischen Mann und Frau bei Armutsbetroffenheit nur bei rund 1 % liegt: Jedes Prozent von armutsbetroffenen Personen ist eines zu viel, aber die Überschrift lässt einen doch wundern bei der Faktenlage.



    Dass Deutschland ca. 41 % der Staatsausgaben für Soziales ausgibt und damit europaweit sehr weit oben ist, passt natürlich auch nicht ins Narrativ und wird nicht erwähnt. Auch das verwundert sehr, wenn man bedenkt, dass die Autorin ihren Schwerpunkt bei "sozialer Gerechtigkeit" hat. Das merkwürdige "Fallbeispiel", dass sich eine armutsbetroffene (natürlich) Frau zwar den Schwimmbadbesuch für sich, ihre Kinder und Freunde leisten kann, aber keine Kugel Eis, rundet das Bild ab.

    • @JMarius:

      Der Löwinnenanteil des Sozialetats fließt in Zuschüsse zu Renten und Pensionen. SGB II und XII Leistungen, als "Hartz 4" und Sozialhilfe machen srhr wenig aus. Das sollte ehrlicherweise mitbedacht werden.

    • @JMarius:

      "Dass Deutschland ca. 41 % der Staatsausgaben für Soziales ausgibt und damit europaweit sehr weit oben ist, passt natürlich auch nicht ins Narrativ.."

      Soziale Gerechtigkeit bemisst sich nicht allein am Budget der Sozialausgaben. Es kommt auch darauf an, ob die entsprechenden Gelder effizient eingesetzt werden. Das kann in einigen staatlichen Sektoren durchaus angezweifelt werden, wie einige Beispiele zeigen, z. B. Jobcenter und Arbeitsagenturen bei denen 46% des Budgets für den Verwaltungsapparat draufgehen.

      • @Sam Spade:

        Effiziert soll wohl bedeuten: zielgerecht und wirksam statt Gießkanne.

        Beispiel: Rente mit 63. Satte 50 Mrd wurden dafür seit Einführung verbraten. Wegen: "Nicht jeder kann bis 65 arbeiten."



        Aber warum >>50% subventionieren, die das könnten? Warum keine Berufsunfähigkeitsrente - für die, die tatsächlich nicht mehr können?

    • @JMarius:

      Bei dieser Art von Demontage frage ich mich: Was haben sie davon? Mal davon abgesehen, dass man bei aufmerksamerem Lesen von Frau Franks Artikel durchaus verstehen kann, dass es um etwas anderes als die pauschale Differenz von 1% geht, sind auch die 41% der Staatsausgaben kein brauchbares Argument, denn davon dient ein großer Teil in Wahrheit dazu, die Beschäftigten der aufgeblasenen föderalen Bürokratie zur Armutsverwaltung zu ernähren, die im Gegenteil zu vielen Armutsbetroffenen noch nicht einmal ihre Kassenbeiträge selber zahlen müssen. Und von fremden Leuten nachgezählt zu bekommen, was man sich leisten kann und will, ist übrigens ein ganz zentraler Punkt der Armutsbetroffenheit - eigentlich gut, dass Sie darauf aufmerksam machen. Unter solchen Bedingungen Journalistin zu werden ist auch nicht ganz einfach.

      • @Christine_Winterabend:

        "Mal davon abgesehen, dass man bei aufmerksamerem Lesen von Frau Franks Artikel durchaus verstehen kann, dass es um etwas anderes als die pauschale Differenz von 1% geht"



        Nein eigentlich geht es genau darum, weshalb auch die Überschrift gewählt wird "Frausein macht arm".



        Der Unterschied ist allerdings so gering (eben 1,1%), dass These und Zahlen halt gar nicht zusammenpassen. Vor allem wenn diese sich auch mit dem historischen Rollenbild erklären lässt, was vor allem noch bei den Rentnergenerationen stark ausgeprägt war und bis heute fortwirkt.

        • @Walterismus:

          Schade, auch sie haben es nicht verstanden.

          • @Christine_Winterabend:

            Mit solchen dahingeklatschen Einzeilern kann man natürlich jeder Diskussion aus dem Weg gehen. Und wenn man meint, ein Srtikel müsse unbedingt eine besonders markige und pauschlae Headline haben, dann muss die These eben auch mit Fakten untermauern. Dass viele Frauen immer noch geschlechtsbedingte Ungerechtigkeiten erleben und es in Sachen Gleichberechtigung noch viel aufzuholen gibt, stellt ja gar niemand in Frage.

          • @Christine_Winterabend:

            Mhm doch ich habe es durchaus verstanden. Die veröffentlichen Zahlen und der veröffentlichte Kommentar passen schlicht nicht zusammen. Die Zahlen geben eine Aussage wie "Frausein macht arm" schlicht nicht her.

            Natürlich gibt es Ungleichheiten, aber diese Zahlen auf denen sich der Kommentar stützt geben diese Aussage schlicht nicht her. Und scheinbar haben diese Feststellung hier viele.

            • @Walterismus:

              Zumal viele dieser Damen aus einer Zeit stammen, als der Mann noch Alleinverdiener war und die Frau im Schnitt 10 Jahre jünger als der Mann war und im Schnitt auch älter werden. Viele dieser Frauen waren nicht berufstätig und bekommen eine Witwenrente. Die sie arm macht. Das erklärt den Unterschied.

              Und nach der Berechnungsmethode des par. Wohlfanhrtsverbandes wäre der Staat mit dem höchsten Anteil an Armen in Europa Monaco, dort läge die Armutsgrenze bei ca.75.000€.

  • Der etwas früher erschiene Parallelbericht der taz schreibt dazu unter Hiweis auf die gleiche Quelle:

    "Insgesamt lassen sich auch geschlechtsspezifische Unterschiede feststellen. Frauen sind mit 16,7 Prozent etwas häufiger von Armut betroffen als Männer mit 15,6. Das lässt sich vor allem auf unterschiedliche Erwerbsbiografien zurückführen." Quelle: taz.de/Bericht-des...mmensarm/!6183220/

    Das macht dann 1,1 Prozent. Das ist doch im Ergebnis marginal und höchst verwunderlich, dass diese Zahlen nicht im Artikel von Frau Frank auftauchen.

    • Marie Frank , Autorin des Artikels, Redakteurin

      @DiMa:

      Ich beziehe mich in meinem Kommentar - nicht Bericht, das ist ein wichtiger Unterschied - darauf, dass bei jungen Erwachsenen, älteren Menschen und Alleinerziehenden der Anteil von armen Frauen signifikant höher ist. Frauen ab 65 Jahren weisen eine Armutsquote von 21,3 Prozent auf, während Männer in dieser Altersgruppe bei 17,3 Prozent liegen. Über 75 Jahren wird der Unterschied noch deutlicher, da liegt die Quote für Frauen bei 21,3 Prozent, für Männer bei 15,8 Prozent. Bei jungen Menschen sind 26,2 Prozent der Frauen von Armut betroffen und 23,6 Prozent der Männer. Und fast jede:r dritte Alleinerziehende ist von Armut betroffen und davon sind wie gesagt mehr als 80 Prozent Frauen. Insgesamt liegt der Unterschied bei 1,1 Prozent, da haben Sie recht, das ist aber zum einen immer noch die Mehrheit und zum anderen sind das Hunderttausende Menschen, was ich nicht als marginal empfinde.

      • @Marie Frank:

        @ Marie Frank



        Sehr wichtiger Hinweis - diese 1,1 % verwäsdern leicht die große Masse von Hunderttausende Menschen die dahinter stehen.



        Interessant ist doch auch der Aspekt, bei Männern verringert sich die Rente nicht, wenn die Ehefrau zuerst verstirbt, während verstirbt der Mann zuerst, die Witwe eine Kürzung hinnehmen muß.

      • @Marie Frank:

        Die Zahlen passen so nicht zusammen, denn wenn der Unterschied nur 1,1% sind zwischen Männern und Frauen. Dann muss es auch Altersgruppen geben wo Männer deutlich mehr von Armut betroffen sind als Frauen, denn sonst kommt man rechnerisch nicht auf die 1,1%.



        Auch wenn 1,1% in absoluten Zahlen viel sind, lassen Sie sich doch damit erklären, dass das Rollenbild in den älteren Generationen deutlich anders aussah, wo der Mann der Geldverdiener war und die Frau im Haushalt tätig war. Das ändert sich seit Jahren, aber dennoch wird dies noch ein paar Jahrzehnte für Abweichungen sorgen.

      • @Marie Frank:

        Die Überschrift "Frausein macht arm" und die Darstellung einzelner ausgewählter Gruppen und Bereiche hat zur Folge, dass Frauen ganz besonders von Armut betroffen seien. Das ist angesichts des Unterschiedes von 1,1 Prozent nicht der Fall.

        Ich habe auch nicht behauptet, dass die Anzahl der Betroffenen marginal sei, sondern lediglich der statistische Unterschied.

        Im Übrigen unterliegen auch Kommentare der journalistischen Sorgfaltpflicht, da belegbare Fakten - ungeachtet der davon zu trennenden eigenen Meinung - richtig darzustellen sind.

  • Hmmm, Fakten?

    Der vorherige Bericht nennt Prozentzahlen für armutsgefährdete Frauen und Männer, die sich kaum unterscheiden.

    „ trotz Vollzeitstelle in Armut“?



    Eine Vollzeitstelle mit Mindestlohn sind ca 2400€, die Armutsgrenze ist bei 1380€ netto.

    • @fly:

      1380 netto ist auch die Armutsgrenze für einen Alleinstehenden. Davon noch ein Kind durchbringen, schwupps ist man doch wieder arm (vom Kindergeld kann man nicht mal ein kleines Kinderzimmer mieten).



      Und alleinerziehend Vollzeit arbeiten ist sehr viel Belastung.

    • @fly:

      Die 2,4 k sind immer noch der Bruttolohn, da kann man locker ein Drittel davon abziehen. Damit ist man von den 1380 Euro nicht mehr ganz so weit weg.

  • Ok, die Alleinerziehenden haben es schwer. Aber wo sind die Väter? Das ist doch der eigentliche Skandal. Die stehlen sich aus der Verantwortung und werden noch nicht einmal bestraft. Oder sind das alles selbstbestimmte Frauen, die keine Männer brauchen?

    • @FraMa:

      Mein Eindruck ist, dass eine erhebliche Anzahl Menschen zu unüberlegt ein oder mehrere Kinder "miteinander" bekommen bzw. die Motive auch öfter eher "suboptimal" sind.

    • @FraMa:

      Das frage ich mich auch jedes Mal. Irgendwie haben die nie etwas damit zu tun.

  • "Die Regierung...."



    wurde von uns dem Volk gewählt. Wenn "Die Regierung...." wirklich laufend versagt, wie sie es schreiben, wieso wird sie dann doch immer wieder gewählt? Offensichtlich will "das Volk" es gar nicht anders, oder wie erklären sie das Wahlverhalten sonst?

    • @Hans Dampf:

      Weil die Wähler bzw. die Wahlberechtigten weniger von Armut betroffen sind als die Gesamtbevölkerung...