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10.07.2026 , 15:58 Uhr
Deutschland hat unter den Industriestaaten die höchsten Gesundheitsausgaben/Kopf. Genug Geld ist somit im System vorhanden.
Allerdings erreichen wir in D nur eine mittlere Lebenserwartung. Ob die aktuelle Reform wohl zu höherer Effektivität beiträgt?
zum Beitrag06.07.2026 , 12:25 Uhr
Einfacher und dabei relativ preiswerter Lösungsvorschlag:
Erwerbsunfähigkeitsrente / Berufsunfähigkeitsrente für die tatsächlich betroffenen Personen einführen. Und dafür die "Gieskannen-rente-mit-63" für alle abschaffen.
Und ja, (wie ungerecht und belastend - werden manche rufen), selbstverständlich muss der Bedarf dann auch nachgewiesen werden . Sonst wäre es wieder Gieskanne.
zum Beitrag04.07.2026 , 15:09 Uhr
Psst. Geheimnis - bzw. nur ein Verdacht, weil beweisen kann ich das nicht:
Exakt deshalb wünschen sich die Bestandsmieter eine Vergesellschaftung. Auf dass die Mieten niedrig bleiben und die Gesellschaft zahle.
zum Beitrag04.07.2026 , 15:04 Uhr
Und Sie haben auch kein Problem damit, wenn Sie bzw. wohnungssuchende Normalverdiener den billigwohnenden Bestandsmieter subventionieren?
zum Beitrag04.07.2026 , 15:02 Uhr
ach, bleib mir doch mit solch tristen Fakten weg.
:-)
zum Beitrag04.07.2026 , 11:52 Uhr
Zitat:Wenn Sie einen MwSt.-Bonus in gleicher Höhe an alle Ausschütten
Genau. Das ist es.
Oder auch nicht.
Ich erinnere mich an die Einführung der CO2 Abgabe in DE. Da war auch eine gleichmäßige Ausschüttung an alle versprochen. Tja, Politikerversprechen. Und Geld in Politikerhand - das ist dieee Gelegenheit, die eigene Klientel zu beglücken, die will kein Politiker verpasssen.
Also: Auszahlung ist theoretisch ein netter Vorschlag. Praktisch klappt das aber nicht wie schon gezeigt.
zum Beitrag04.07.2026 , 11:42 Uhr
"Eine Roboter- und KI-Steuer für Alterssicherung, Pflege und Gesundheit"
Tipp: eine Steuer(einnahme) ist NIE für irgendeinen speziellen Zweck. Das Märchen bzgl. Zweck der Steuer dient stets zur dazu, ihre Einführung zu begründen.
Beispiele: CO2 Steuer. Auf die versprochenen Auszahlungen warten wir noch heute und immerdar.
zum Beitrag03.07.2026 , 19:23 Uhr
Sie antworten hier auf meinen Kommentar bzw. einen Kommentar zu diesem. Leider sind Ihre Texte für mich nahezu unverständlich formuliert.
Falls es Ihnen nicht ums "Bauen oder nicht Bauen" geht, dann vermutlich ums "Vergesellschaften oder Nicht-Vergesellschaften". Richtig? Dazu würde mich interessieren, inwiefern eine Vergesellschaftung zu mehr Wohnungen führen soll - so rein theoretisch. Denn mehr Wohnungen braucht es doch in Berlin - oder etwa nicht? Ah, auch das ist nicht Ihr Punkt. Neubau ist Ihnen Banane?
Ok, in diesem Fall geht es Ihnen um die Subvention der Habenden - sprich der aktuellen Wohnraumbesitzenden aka Mieter durch den Rest der Gesellschaft? Richtig?
Nein, keine Lust dazu. Möchte ich nicht. Mir sind die Wohnungssuchenden wichtiger als die Wohnungshabenden.
zum Beitrag03.07.2026 , 10:41 Uhr
@EchteDemokratieWä.. bzgl: zum Arzt schleppen 100:1.
Ich gratuliere zu Ihrem optimistischen Menschenbild.
PS nicht das selbe aber das gleiche: Unternehmerbekannter berichtet von seinen Homeofficemitarbeitern, dass der KI-Tokenverbrauch Mo und Fr je nur bei etwa der Hälfte des Verbrauchs läge, die am Di, Mi oder Do anfällt. ;-)
zum Beitrag03.07.2026 , 10:18 Uhr
@sonnenhaus Vermutlich verwechseln Sie mich mit Christian Götz.
zum Beitrag02.07.2026 , 17:05 Uhr
Der ach so betonte Unterschied zw. Verstaatlichung und Vergesellschaftung ist reine Haarspalterei. Jedenfalls für den potentiellen Investor in Neubauten.
Dass wir in D neue, zusätzliche Wohnungen insbesondere in Ballungsräumen benötigen, darüber sind wir uns - hoffentlich - alle einig. Gerne bezahlbare Wohnungen. Was auch immer "bezahlbar" sein soll beim inzwischen extrem teurem Neubau - durch die vielen verschärften Bauvorschriften der letzten 25 Jahre.
Und jeden Investor müsste angesichts der Enteignungsdrohung - heisse sie wie sie wolle - doch das Mäuschen beissen, bevor der auch nur einen Euro investiert.
Aber - Überraschung für den Autor - selbst Luxusimmos würden helfen. Denn viele die eine solche Luxus-Immo beziehen, die werden ihre bisherige Wohnung freimachen für einen neuen/anderen Mieter.
Vergesellschaftung dagegen schafft keine einzige neue Wohnung, bindet aber massiv staatliches Kapital. Wozu eigentlich?
zum Beitrag01.07.2026 , 18:32 Uhr
Zitat: "eine funktionierende Politik hätte längst ein Verbotsverfahren in die Wege geleitet."
Sehe ich anders: Eine funktionierende Politik hätte sich längst mit den Punkten der AfD auseinandergesetzt, mit denen sie ihre Wählerstimmen erzielt. Statt dessen: Wegducken hinter Brandmauern. M.E. ist das ein Armutszeugnis für die Etablierten, alle wie sie da sind.
Qualitativ sind die beiden Gutachten nach allem was ich lese eher wenig wert. Viel Masse, wenig Klasse. Also wohl eher geringe Erfolgsaussichten.
zum Beitrag01.07.2026 , 11:25 Uhr
Interessanter Artikel. Danke.
Rechlich wohl eindeutig: kein Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft.
Moralisch möchte man eigentlich helfen - auch wenn es da ein paar Seltsamkeiten gibt: - die zweite Heirat des deutschen Ahnen (ohne Scheidung?) - vergebliches Bemühne des Onkels um deutschen Pass.
Mglw. kann der Petitionsausschuss des Bundestages helfen? Oder Antrag auf deutsche Staatsbürgerschaft - nach 5 Jahren Aufenthalt in D und guter Integration/Sprachkenntnissen (so dies gegeben sein sollten - steht leider nichts im Artikel dazu).
zum Beitrag18.06.2026 , 14:06 Uhr
Lebensmittel durch Gentechnik teurer? Seltsame Logik. Sollte eher umgekehrt sein, nämlich billiger durch Gentechnik.
Grund: Niemand ist gezwungen gentechnisch veränderte Pflanzen anzubauen. Sollten die konventionell gezüchteten Pflanzen ab Hof (bei gleicher Qualität!) billiger sein als die genetisch veränderten, dann wird der Handel gerne die billigeren konventionellen kaufen und an den Verbraucher weiterreichen.
zum Beitrag18.06.2026 , 13:47 Uhr
Anscheinend waren weder Eltern noch Lehrer oder andere Erwachsene anwesend. Und auch von Zeugnis durch weitere Kinder steht zu den einzelnen Anschuldigungen nichts im Artikel. Heftiges Weinen tritt bei den Kleinen gerne auch auf, wenn sie sich verbal angemacht fühlen. Nur läuft das nicht unter Körperverletzung noch sonst was Justiziablem. Schon gar nicht ohne klare Angaben und Zeugen.
zum Beitrag16.06.2026 , 21:04 Uhr
Ausgerechnet den extrem wettbewerbsintensiven deutschen Lebensmittelhandel als Beispiel für Preisdiktate zu nennen - da haben Sie das ein oder andere verpasst.
Z.B. Fa. Walmart - immerhin der weltgröße Lebensmittelhändler - hat sich kleinlaut aus dem Markt zurückgezogen mangels Gewinne. Die Lebensmittelpreise in D liegen deutlich niedriger liegen als z.B. in Frankreich oder Italien.
Ach ja, und die Telekom. Phöse, phöse, dass diese ihre Glasfaseranschlüsse auch noch kostendeckend installieren und betreiben möchte. Frechheit.
Da gibt es wirklich noch viel zu tun in DE ... vor allem bzgl. Finanzbildung.
zum Beitrag16.06.2026 , 20:57 Uhr
Bin ja weitgehend bei Ihnen. Allerdings lag das Durchschnittsalter u.a. wegen hoher Kindersterblichkeit so niedrig.
Interessant wäre, wie hoch die fernere Lebenserwartung der damaligen Renter war. Ich vermute mal: immer noch sehr viel weniger als heute.
zum Beitrag16.06.2026 , 20:53 Uhr
>krass gestiegen ist die Produktivität ... grob geschätzt um Faktor 6-10!
Für ein ehrliches Argument müssten Sie angeben, um welchen Faktor die Nettokaufkraft der Arbeitnehmer je Arbeitsstunde im selben Zeitraum gestiegen ist.
zum Beitrag08.06.2026 , 14:00 Uhr
Brandmauer in der Kommunalpolitik. Was für ein Quatsch. M.E. würde es den nicht-AfD Parteien sehr helfen, die Probleme anzusprechen und möglichst zu lösen, welche die AfD stärken. Statt dessen ducken sie sich hinter der sog. Brandmauer und verweigern die für bald 30% der Bürger kritischen Themen. Und wundern sich dann, wenn die AfD weiter Zuspruch hat.
zum Beitrag07.06.2026 , 23:59 Uhr
apropos Gesundheitskosten. D liegt in Europa. Unter den europäischen Ländern hat die Bevölkerung in D eine relativ niedrige Lebenserwartung - nicht wirklich niedrig aber halt relativ niedrig. Aber pro Kopf sehr hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Scheint mir schlüssig, dass da nicht zu wenig Geld im System ist sondern zu viel Ausgaben für weniger sinnvolle Dinge. Sprich - bitte mehr Gedanken zur Verwendung der vorhanden Mittel (die sind eher zu hoch). Und weniger Gedanken, wie man noch mehr Geld ins ineffektive System schütten kann.
zum Beitrag07.06.2026 , 23:56 Uhr
Übergewinnsteuer - tolles Wort. Also ein Gewinn über dem Gewinn. What the f*k?
Aktuell haben wir 51% Staatsquote. Und aus diversen Ecken die Forderung nach noch mehr Steuern und noch mehr Hilfe für noch mehr Bedürftige.
Nichts gegen Bedürftige und nichts gegen Hilfe für diese. In meinem Koordinatensystem sind das die unteren 10-15% sowohl bzgl. Einkommen als auch Vermögen. Und die sollen Hilfe bekommen. Sowohl für ein menschenwürdiges Leben. Als auch insbesondere zur Selbsthilfe, z.B. Bildung.
Aber umverteilt wird in D nach meinem Eindruck seit Jahren vielen zwischen praktisch allen. Und vor allem Bekommen immer mehr irgendwelche Unterstützung. Geraten/gefühlt: 70% der Bevölkerung? Warum? Wem dient das ausser der politischen Kaste zur Selbstbeweihräucherung?
zum Beitrag04.06.2026 , 15:44 Uhr
noch schöner fand ich den:
"Es gibt eine wissenschaftlich gestützte Befragung, wonach die Mehrheit der Unternehmen die Richtlinie sogar positiv einschätzen, weil sie meinen, dass es an der Zeit sei, ihre Personalpolitik zu ändern "
Klingt für mich nach bestelltem Ergebnis. Denn warum sollte ein Unternehmen diese Richtlinie benötigen, wenn es auch ohne diese darf und möchte. Aufwand/Kosten verursacht sind ja lt. Frau Pfarr vernachlässigbar.
Tipp: Befragung im Auftrag und bezahlt seitens Hans-Böckler-Stiftung.
zum Beitrag04.06.2026 , 12:49 Uhr
Mythos? Ist das so? Sie sprechen von früher, vor Industrialisierung. Waren denn damals für alle Menschen (oder auch nur für absolut oder relativ mehr Menschen als heute) die von Ihnen gewünschten Lebensumsstände gegeben?
Im bibl. Paradies, ok. Danach wird es schwierig. Steinzeit, vielleicht, nur gibt es da so wenig Daten. Pyramidenbau durch Sklaven? Mittelalter? Absolutismus? Bauernaufstände? ...
Traurigerweise wissen wir, dass die Menschen vor der Industrialisierung durchschnittlich deutlich früher gestorben sind als heute (z.B. Kindersterblichkeit ein Vielfaches, Antibiotika gab es nicht). Vermutlich wegen der damals ach so guten Lebensumstände.
Da will ich nicht zurück. Sie? Sonst noch jemand?
zum Beitrag04.06.2026 , 12:08 Uhr
klar haben sie diese Pflicht. Haben sie auch gemacht.
Allerdings hat Eigensicherung immer Vorrang. Zumal, wenn Verletzungen nicht offenkundig sind.
zum Beitrag04.06.2026 , 12:07 Uhr
Video gesehen: das was in mehren Quellen an Ausschnitten zu sehen war. Leider kein ungeschnittenes Material. Das ist leider die Krux bei so ziemlich allen Medien. Entweder kein Originalmaterial oder Ausschnitte, und die möglichsts noch geschnitten. Da erzählt jeder den Aufreger, den er möchte.
Nach meinem Eindruck waren die Verletzungen angesichts der Lichtverhältnisse nicht offensichtlich.
Somit haben die Polizisten erst mal Eigensicherung betrieben und dann nach Verletzungen gesucht, gefunden und die Ambulanz gerufen. Alles innerhalb sehr kurzer Zeit. Sah für mich nach einstelliger Minutenzahl aus. Da sehe ich eher keinen Aufreger.
zum Beitrag03.06.2026 , 22:25 Uhr
Ob der wohl von ganz alleine auf die Idee gekommen ist, das dem Amt zu melden?
zum Beitrag03.06.2026 , 22:12 Uhr
Effiziert soll wohl bedeuten: zielgerecht und wirksam statt Gießkanne.
Beispiel: Rente mit 63. Satte 50 Mrd wurden dafür seit Einführung verbraten. Wegen: "Nicht jeder kann bis 65 arbeiten." Aber warum >>50% subventionieren, die das könnten? Warum keine Berufsunfähigkeitsrente - für die, die tatsächlich nicht mehr können?
zum Beitrag03.06.2026 , 21:51 Uhr
Einem Sterbendem leistet man dann Hilfe, wenn man merkt, dass er stirbt (oder zumindest, dass er verletzt ist). Haben die Polizisten die Verletzung bemerkt?
Zitat "ich glaube das nicht, Kumpel".
zum Beitrag02.06.2026 , 19:57 Uhr
"So oder so, .., wird die Armut steigen, unaufhaltsam." Klingt ja richtig depressiv.
Wie wäre es mit Fakten:
Sagt der Paritätische selbst im Artikel, dass sich das soziodemografische Profil „gegenüber den Vorjahren kaum verändert.“
Und gehungert haben in den 50ern, 60ern, usw deutlich größere Anteile der Weltbevölkerung als heute. Auch das sind "Früchte des hochgelobten Kapitalsystems"
zum Beitrag28.05.2026 , 10:59 Uhr
"faktische Abschaffung des Asylrechts" in 1993.
Ist das so? So rein faktisch, nicht semantisch? Über 3 Mio in DE Schutzsuchenden (Stand 2024) sind offenkundig anderer Meinung. Warum wohl?
zum Beitrag10.04.2026 , 23:16 Uhr
Hm, viel Text, Tränendrüsendrücken. Die armen armen Benzinverbraucher und die bösen Konzerne.
Nur, was soll das eigentlich bringen mit der Preisbremse. Um konkrete Zahlen hat sich der Autor erfolgreich gedrückt. Sprechen wir von 5ct weniger, von 10ct, von ??.
Und dafür halt noch einen Behörde? Wieviele nochmal aktuell? Irgendwas mit knapp unter 700 las ich neulich.
Nee,, Leute.
zum Beitrag31.01.2026 , 16:33 Uhr
Ist ja fürchterlich. Der Vermieter darf entscheiden, an wen er seine Wohnung vermietet. Skandal. Das muss geändert werden.
Das Modell mit dem Untervermieten bzw. Vererben von Mietverträgen wurde z.B. in Portugal ausgiebig jahrzehntelang erprobt. War nur nichts. Jede Menge verfallene Gebäude, keine Mietneubauten. Das haben dann auch die Portugiesen irgendwann gemerkt. Aber die Berliner müssen ja jeden Fehler selbst ausgiebig austesten. Nur zu.
zum Beitrag03.11.2024 , 23:17 Uhr
Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Lindners Behauptungen, das wär doch mal was.
zum Beitrag10.09.2024 , 11:06 Uhr
@rosaprosa Kapitalismus abschaffen? Ausgerechnet diee Erfolgsgeschichte der Menschheit. Das System, das den Wohlstand von Milliarden möglich macht? Dagegen gingen die diversen sozialistischen Versuche meist von höherem zu niedrigerem Niveau. Aktuell sehe man sich Venezuela an. Grusel.
zum Beitrag11.02.2021 , 12:56 Uhr
Tatsächlich gibt es (nicht nur in Asien) Handbestäubung. Zu Zuchtzwecken. Damit vermeidet man weitgehend den Eintrag von unerwünschtem Pollen. Mit Insekenmangel hat das allerdings rein gar nichts zu tun. Wäre schön, wenn diese uralte Falschmeldung allmählich ausstirbt.
zum Beitrag26.12.2020 , 00:24 Uhr
Liebe TAZ, meint Ihr wirklich nur Milliardäre? Oder doch eher Milliardär/*Innen?
taz.de/taz-Podcast...ternchen/!5725229/
zum Beitrag28.02.2016 , 15:20 Uhr
Gratuliere. Da sag noch einer, dass Marktwirtschaft nicht funktioniert.
zum Beitrag26.08.2015 , 23:05 Uhr
Genau. Schützt die Störche und kauft öfter mal neue Flugzeuge. Das Geld der Passagiere geht an die Erben und kurbelt die Konjuktur an. Weiter so.
Guten Flug an/ab Hannover, lieber Läufer.
zum Beitrag09.04.2015 , 13:43 Uhr
Schämt Euch - TAZ? Wo bleibt denn da die Empörung über die Folter an Unschuldigen in Deutschlands Knästen?
Ach so, Middelhoff = Manager = Schuldiger. So gesehen ist das emotional nachvollziehbar aber dennoch blöd.
Rechtlich gesehen, war das Ganze während der U-Haft. Es gilt also hoffentlich auch bei der TAZ die Unschuldsvermutung - selbst für Kapitalistenknechte.
zum Beitrag17.02.2015 , 10:59 Uhr
Geblubber. Mehr ist leider nicht in dem Artikel. Dem Autor passt es nicht, dass sich Unis bzw deren Forscher um Drittmittel bemühen. Das ein oder andere Argument, womöglich gar messbar, wäre sicherlich interessant gewesen. Aber so? Meinungsgeblubber eines einzelnen Journalisten.
zum Beitrag24.01.2015 , 23:42 Uhr
Besteht zwischen der Forderung von Frau Sabine Zimmermann und dem restlichen Artikel irgendein Zusammenhang?
Vielleicht der, dass bei 8,50/h im Monat rund 1400.- rauskommen? Und dass im Artikel demnach Teilzeitkräfte beschrieben werden? Also eine populistische Forderung in einem populistischen Artikel. Aber das war es dann auch.
Ach ja, noch eines. Der Mindestlohn wurde propagiert mit einem Hauptargument, den armen Menschen ihre Würde wiederzugeben. Anerkennung für die geleisetete Arbeit sozusagen. Sie sollten nicht abhängig sein von staatlichen Leistungen. Und nun merken offiziell sogar die Gewerkschaftler, was sie schon immer hätten wissen können (wenn sie denn gewollt hätten), dass ein Grossteil der Aufstocker eben nicht Vollzeit arbeitet und durch einen Mindestlohn keinen Cent mehr hat als vorher. Dafür aber in vielen Fällen zukünftig gar keinen Job mehr. Aber das ist ideologisch sicherlich gewollt.
zum Beitrag27.06.2014 , 19:10 Uhr
Was soll uns folgendes wohl sagen?
"Die Kalium-Konzentration der Lauge gilt als extrem hoch, "
Ja, das ist bei Lauge so. Folglich kein Informationsgehalt.
"Schwefelanteile und auch Quecksilber werden in der Lösung vermutet, "
Das ist ja wie bei Galileo Mystery. Nichts genaues weiss man nicht, aber es könnte ja sein. Womöglich sind da auch noch Tollkirschen drin. Böse, böse.
"Immerhin: Dass sie „anders zusammengesetzt ist, als das Wasser der Nordsee ...“
Tatsächlich? Welch Überraschung! Hallo, es handelt sich sich um Lauge und nicht um Nordseewasser, dass eingeleitet werden soll. Lauge hat üblicherweise eine höhere Konzentration und sicher auch nicht die identische Ionenzusammensetzung wie Meerwasser, nur eine ähnliche.
Fazit:
Über Information freue ich mich immer. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.
zum Beitrag27.06.2014 , 18:31 Uhr
@Gewichtsprozent
Stimmt, der Redakteur hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Ein heftiges Durcheinander von Einheiten und dann noch so formuliert, als ob die Grenzwerte überschritten würden. was nicht der Fall ist, siehe unten.
500mg Chlorid sei im Liter. 0,1% Salz - (Kochsalz, NaCl) sei zulässig für Süßwasser. Dann wird der Grenzwert eingehalten.
Rechnung:
Da Natrium ein Atomgewicht von 23 hat, CL eines von 35 entspricht 500mg Chlorid insgesamt 500 mg Chlroid + (500*23/35=) 330 mg Natrium, zusammen 830mg Kochsalz oder auch 0,83g Kochsalz. Und da der L 1000g entspricht und 0,1% wiederum 1/1000 darf somit im Liter 1g Salz enthalen sein, und es gilt immer noch als Süßwasser.
zum Beitrag27.06.2014 , 18:02 Uhr
Ideen muss man haben. Staun.
Jetzt muss nur noch der Hedgefont mitspielen und die Pfändung veranlassen. Vorausgesetzt die Mrd reicht zur Deckung seiner Forderungen wäre Argentinien dann zunächst aus der Klemme entkommen.
zum Beitrag27.06.2014 , 17:52 Uhr
Es ist unstrittig - wenn auch nur aus formalen Gründen -, dass sich andere Mieter belästigt fühlen . Was bitte hat das dann mit Verteidigung der Rechte der Mieter zu tun?
zum Beitrag10.05.2014 , 19:22 Uhr
Verständlich, dass die Dame angesichts von nur ca. 4 EUR / qm Miete und etwa 225.- pro Monat die Wohnung gerne behalten hätte.
Ebenso verständlich, dass der Vermieter bei dem Spottpreis die Wohnung als günstige Alternative zum Hotel betrachtet. Da reicht schon ein Besuch pro Monat für 2-3 Nächte und das Ganze rentiert sich.
Schade, dass der TAZ diese Info entgangen ist.
zum Beitrag24.04.2014 , 18:06 Uhr
Das übliche Kuddelmuddel wie meist bei Armutsartikeln.
Einerseits geht es um Einommen. Die im Artikel falsch als Armutsquote bezeichnete Armutsgefährdungsquote bezieht sich auf das Einkommen und misst den Anteil Haushalte mit Einkommen von weniger als 60% des Einkommensmedians. Früher waren das mal 50%, aber da waren wir wohl nicht arm genug. Nun ja. Mit Armut hat das nichts zu tun. Jedenfalls nicht im Sinne von Befriedigung von Grundbedürfnissen. Vermögen wird dabei auch nicht berücksichtigt. Und beheben kann man die Quote auch nicht, da sie ja in Relation zum Median definiert ist. Verzeichung, nicht ganz richtig, man könnte alles Umverteilen, jeder bekommt das gleiche Einkommen, dann sind alle arm bzw. korrekt ware armutsgefährdet. Ups.
Übrigens ist DE laut Gini Faktor der Industriestaat unter den G10 mit der besten / gleichmäßigsten Einkommensverteilung.
Ganz anders sieht es beim Vermögen aus.
Das ist im Ersten Ansatz in DE sehr ungleich verteilt. Allerdings werden bei den üblichen Studien Äpfel mit Birnen verglichen. Zwar werden die Altersrücklagen der Unternehmer erfasst (Immobilien, Aktien etc - ooch, die sind ja reich), nicht aber die Pensionsansprüche unserer Beamten (z.B. was kostet eine Sofortrente ab 65 in Höhe einer üblichen Pension ... ooch sind die reich). Die deutlich mickrigeren Rentenansprüche werden auch vernachlässigt.
Und im Ländervergleich schlagen solche Ansprüche ganz unterschiedlich zu Buche. Deshalb sind z.B. die Italiener, Spanier etc. relativ reich (Immobilie ja, Rentenansprüche eher weniger als in DE).
Also liebe Redaktion, wenn Ihr auf Basis der Studie eines interessengeleiteten Wohlfahrtsindustriemitgliedes ein paar Zeilen schwärzt, dann wünsche ich mir etwas kritisches Hinterfragen. Das tut Ihr doch sonst auch.
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