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Grüne über missbrauchtes Sondervermögen„Spahn hat wieder die deutsche Bevölkerung angelogen“

Die Regierung hat das Sondervermögen zweckentfremdet, sagt auch Grünen-Haushaltspolitikerin Piechotta. Was sie nun vorhat und wie sie heute abstimmen würde.

Für die Zukunft besteht noch die Chance auf sinnvolle Investitionen, sagt die Grüne Paula Piechotta Foto: Mario Lars
Nanja Boenisch

Interview von

Nanja Boenisch

taz: Frau Piechotta, hat die Bundesregierung das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität verzockt, wie Ihre Fraktionskollegin Katharina Dröge gesagt hat?

Paula Piechotta: Das Positive ist, dass der größte Teil des Sondervermögens noch nicht ausgegeben ist. Für das vergangene Jahr ist die Bilanz aber wirklich katastrophal – egal, ob man, wie das Ifo-Institut, davon ausgeht, dass 95 Prozent der Mittel nicht für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur eingesetzt wurden, oder ob man, wie das Institut der deutschen Wirtschaft, mit 86 Prozent rechnet.

Bild: Grüne Bundestagsfraktion/Stefan Kaminski
Im Interview: Paula Piechotta

ist 39 Jahre alt, promovierte Medizinerin und sitzt seit 2021 für das Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Dort ist sie Mitglied im Haushaltsausschuss und Berichterstatterin für den Verkehrsetat.

taz: Was ist schiefgelaufen im vergangenen Jahr?

Piechotta: Ein Grundproblem ist, dass Bundesfinanzminister Lars Klingbeil Zweifel an der Zusätzlichkeit erst mal juristisch wegdefiniert und gesagt hat: Ich habe hier einen Haushaltsentwurf und da stehen auf dem Papier 10 Prozent Investitionsquote – und alles, was ich darüber hinaus finanziere, ist automatisch zusätzlich. Auch wenn schon die Quote niedriger ist als im letzten Haushalt der Ampelregierung. Das ist aber nicht das, was Volkswirtschaftler, die Menschen im Land und auch die internationalen Finanzmärkte als zusätzlich begreifen, wenn es nicht dazu führt, dass eine Brücke oder eine Schiene mehr saniert wird. Mit über 20 Milliarden Euro Schulden wurde vor allem das finanziert, was ohnehin schon im Haushalt stand.

taz: Was zum Beispiel?

Piechotta: Mein Lieblingsbeispiel sind die sogenannten Sofort-Transformationskosten Krankenhäuser. Das ganze Wort ist schon Etikettenschwindel, das musste auch deswegen so bezeichnet werden, damit die Bundesregierung das irgendwie als Investition kennzeichnen kann. Aber das sind rückwirkend ausgezahlte Betriebskostenzuschüsse für deutsche Kliniken. Da entsteht kein Mehrwert, das war mit keinerlei Modernisierungsvorgaben verbunden. Das allein sind 4 Milliarden Euro, die zweckentfremdet wurden.

taz: Die Wirtschaftsforschungsinstitute kritisieren besonders die Zweckentfremdung im Verkehr.

Piechotta: Im Verkehrsbereich wurde nur umgeschichtet. 2025 war die tatsächliche Investitionsquote im Gesamthaushalt mit 8,7 Prozent sogar niedriger als im Jahr davor bei der Ampel mit 10,8 Prozent.

taz: Was genau wurde umgeschichtet?

Piechotta: Mittel für die Schienensanierungen wurden zum Beispiel einfach in toto vom Kernhaushalt in das Sondervermögen geschoben.

taz: Kürzlich ergab eine Anfrage Ihrer Fraktion, dass insbesondere bei der Schiene in der nächsten Zeit Geld für wichtige Projekte fehlt – trotz Sondervermögen.

Piechotta: Genau. Jens Spahn hat am Dienstag mal wieder die deutsche Bevölkerung angelogen und gesagt: Alles, was baureif ist bei Straße und Schiene, wird dank des Sondervermögens gebaut. Aber es gibt fünf baureife Schienenprojekte, zum Beispiel die Mitte-Deutschland-Verbindung von Weimar nach Gößnitz, für die bislang kein Geld da ist.

taz: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat gesagt, dass 2025 alle zur Verfügung stehenden Mittel für Erhalt und Sanierung der Verkehrsinfrastruktur bei Straße, Schiene und Wasserstraße verbaut wurden. Stimmt das nicht?

Piechotta: Herrn Schnieder und seinem Haus stand viel weniger Geld zur Verfügung, als er wahrscheinlich zu Beginn seiner Amtszeit angesichts des Sondervermögens dachte. Dafür ist er ein Stück weit zu bemitleiden. Wir haben im Haushaltsausschuss des Bundestags einige Projekte zusammen mit dem Verkehrsministerium vor dem Finanzministerium gerettet, das etwa dringend nötige Straßensanierungen im Sommer 2025 auch noch aus dem Sondervermögen bezahlen wollte. Weil das Sondervermögen formal noch gar nicht aufgegleist war, hätte das reguläre Sanierungen um ein Vierteljahr nach hinten geschoben. Dann hätten sich aber im Herbst die Ausschreibungen gestaut und die Preise wären in die Höhe geschossen, während im Sommer die Bagger stillgestanden hätten. Diesen Irrsinn haben wir gestoppt und gegen den Willen des Finanzministeriums über eine Milliarde Euro freigegeben, um Sanierungen abzuarbeiten und keine künstlichen Baukostensteigerungen auszulösen.

taz: Verbände beklagen, dass Geld aus dem Sondervermögen auch in den klimaschädlichen Aus- und Neubau von Straßen fließt.

Piechotta: Verkehrsminister Patrick Schnieder hat auf jeden Fall einen starken Fokus auf wenige zusätzliche Autobahnabschnitte gelegt hat, insbesondere in Rheinland-Pfalz. Das sind glasklare Wahlkampfmanöver. Dass alle baureifen Projekte gebaut werden, gilt offensichtlich in Teilen für die Straße. Bei der Schiene ist das nicht der Fall. Das kritisieren wir natürlich. Aber wir haben das noch viel größere Problem, dass das Sondervermögen überhaupt nicht in zusätzliche Verkehrsprojekte fließt.

taz: Aus Regierungskreisen heißt es: Das Finanzministerium gebe zu, beim Verkehr Geld umgeschichtet zu haben. Gleichzeitig rechtfertigt es sich, es habe 2025 rund 17 Prozent mehr investiert als noch 2024.

Piechotta: Unserer Meinung nach rechnet das Bundesfinanzministerium da nicht ganz korrekt. Es rechnet die sogenannten finanziellen Transaktionen mit in die Investitionen rein, die nach den Vorgaben des Errichtungsgesetzes für das Sondervermögen nicht als zusätzliche Investitionen zählen und auch vom ifo nicht berücksichtigt werden – ein zulässiger Vergleich muss also bereinigt um die finanziellen Transaktionen erfolgen.

taz: Ihre Fraktion hat dem Sondervermögen vor rund einem Jahr zugestimmt. War das ein Fehler?

Piechotta: Ich persönlich würde mit dem Wissen von heute auf keinen Fall noch mal zustimmen. Wenn man sich anschaut, wie dieses Verhalten das Vertrauen im Land in die Politik beschädigt und von der Baubranche über die Bundesbank bis zum WWF alle die Verwendung des Sondervermögens kritisieren und Klingbeil trotzdem stur weiter macht, dann ist das nur damit zu erklären, dass er hier schmerzbefreit unterwegs ist. Auf der anderen Seite war uns schon damals klar, dass wir nicht komplett verhindern können, dass mit dem Geld auch Schindluder getrieben wird. Aber meine Annahme war: Wenn mit dem Großteil der Gelder die deutsche Verkehrsinfrastruktur fit gemacht wird für das 21. Jahrhundert, dann können wir damit leben. Viele von uns haben es nicht für möglich gehalten, dass das Sondervermögen in diesen Größenordnungen zweckentfremdet wird.

taz: Wie wollen Sie sicherstellen, dass das Sondervermögen zukünftig zusätzlich investiert wird?

Piechotta: Das ist immer Teil der Haushaltsverhandlungen. Im vergangenen Jahr haben wir als Parlament die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale als konkretes Projekt in den Haushalt reingeschrieben. Und ich glaube, dass wir der Regierung im nächsten Herbst bei den Haushaltsverhandlungen weitere konkrete Infrastrukturprojekte aufzwingen müssen. Wenn die Regierung weitermacht wie bisher, hat das große Konsequenzen: Die Bauindustrie zum Beispiel scheut vor der Anschaffung zusätzlicher Maschinen zurück, wenn sie sieht, dass das Sondervermögen gar nicht für zusätzliche Projekte verwendet wird. Die internationalen Finanzmärkte schauen sich an, wie sich Deutschland verschuldet, welche Zinsen dafür anfallen – und wie Deutschland dann da steht, wenn es dieses schuldenfinanzierte Geld ausgegeben hat. Ist Deutschland dann fitter? Rollt der Verkehr dann flüssiger? Und auch die Bevölkerung verliert Vertrauen, wenn erst groß Verkehrsprojekte angekündigt werden – und dann irgendwann die Meldung kommt, dass es dafür doch kein Geld gibt.

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82 Kommentare

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  • Moin,



    wer hätte es anders erwartet. 🤥, 😷 und 🥙 können nicht anders, auch wenn vorher gewarnt wurde – wollten sie zu viele.



    🇩🇪 bleibt auf der Strecke, denn Konservative wollen das Frühere erhalten. Solidarität und Umweltschutz für Millionen bleiben auf der Strecke, damit Millionäre nicht wegen Umweltschutz auf der Strecke bleiben. Trump macht vor, was rechts wirklich meint. Es geht nie um das wohl des Volkes, sondern nur um die Gewinnmaximierung einiger Weniger. Wer glaubt, dass die Rechten hier anders ticken, der hat das letzte Jahr wohl verpennt.

  • Hmm, warum habe ich mir nur schon zum Zeitpunkt der Zustimmung der Grünen gedacht, dass diese angesichts einer in moralischer Hinsicht wertbefreiten Union wohl verfehlt ist? Ich überlege, ein politisches Wettbüro zu eröffnen: Die Grünen werden sich sicherlich beim nächsten CDSU-Projekt wieder der "Notwendigkeit" beugen und den Rechten alle "notwendigen" Mittel zur Verfügung stellen. Allerdings ist dann vielleicht die SPD nicht mehr dabei...

  • Ob wir wohl noch den Tag erleben dürfen, wo Herr Jens Spahn die Wahrheit von sich gibt ?



    Da gibt es dann auch Aufträge von der Regierung an Unternehmen, die nicht Freunde & Bekannte oder Sponsoren der Parteien - der Parlamentarier sind...

    • @Alex_der_Wunderer:

      Populisten werden sich nie ändern. Sie brauchen das Bild von den Korrupten, lügenden Abgeordneten in den Parlamenten, die sie als undemokratische Schwatzbude verunglimpfen als Daseinsberechtigung. Sie werden solche Tage daher nie erleben.

      • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

        @ Prinz Leonce vom Königreiche Popo



        Fakten zählen, scheren wir uns doch nicht um die Populisten.

  • Die Diskussionspunkte zum Sondervermögen empfinde ich genauso als recht nahe am Schabernack, wie den Begriff Sondervermögen selbst.

  • Herr Merz, der Schuldenblocker in der Regierung rotgrüngelb obwohl Opposition. Klares Thema im Wahlkampf. Dann, juristisch i.O. aber moralisch fragwürdig, mit der Regierung, vorbei am neu gewählten, designierten Bundestag und der Schuldenbremse, ein 500‑Milliarden‑Infrastrukturpaket beschlossen. Nun fließt die Kohle in den Haushalt. Herbst der Reformen? Äh, egal. Jetzt stehe ich hier als Wähler und: Sehe eine SPD, im Ergebnis halbiert, nach Definition von Moral das Vertrauen maßgeblich verloren, aber Regierung. Eine CDU, die das Wort „versprechen“ eher als „versprochen“ denn als „Versprochen“ definiert. Dann noch Die, die nur die „grünen“ Bereiche des Stadtbildes wahrnehmen. Warum habe ich eigentlich den Eindruck, die Grünen sind Linke mit einem Fähnchen „kein Atomstrom“? Ach ja, weder AfD noch Linke haben im Bund Verantwortung. Daher sind die im Kommentar außen vor. Ein Resümee? Die Macht des Volkes, als Definition von Demokratie, wird mit Füßen getreten, und unter dem Deckmantel parlamentarischer Mehrheiten wird entschieden, was man entscheiden möchte.

  • Deutschland ist nicht das schlechteste Land.



    Trotzdem bedaure ich heute, dass ich nicht ein paar Jahre lang geldgierig war und mir heute leisten könnte, auszuwandern.



    Bei allem, was mittlerweile hier an negativen Entwicklungen geschieht, habe ich immer das Gefühl, trotz aller Bemühungen nicht genug gegengesteuert zu haben. Jetzt reicht es mir, und ich würde gerne den Kopf in den Sand stecken. Leider geht es hier nicht, die größten Fehler kann man am wenigsten rückgängig machen - daher: durch mit Frust, egal wie.

  • Nur der Vollständigkeit halber:



    Das "Sondervermögen" also die Schulden wurden überhaupt erst mit Hilfe der Grünen möglich.



    Und im Übrigen auch der Linken. Die Bundestagswahl hatte schon stattgefunden. Die Linken hätten gemeinsam mit der AfD den neuen Bundestag konsolidieren können. Wie es auch das BfV ausführte. Dann wäre für diese historisch einmaligen Schulden keine Mehrheit mehr zustande gekommen.



    Oh nein, aber das geht für Linke ja absolut gar nicht. Hauptsache nicht mit der AfD. Egal, worum es geht. Hauptsache dagegen! Auch wenn es in der Sache richtig ist. Das ist so eine Kindergartenmentalität und zeugt, dass es den Linken nicht um das Land, sondern nur um die Anerkennung in der eigenen Blase geht.

    Dass diese Schulden und Steuern für alles Mögliche verwendet werden ist ja wohl völlig normal, daher nicht wirklich verwunderlich.



    Aufregung darüber, dass diese Schulden überhaupt aufgenommen wurden, wäre angebracht. Aber doch nicht darüber, dass die Machthaber diese nun zweckentfremden. Das ist lächerlich!

    • @E. Damm:

      „Hauptsache dagegen!“ Damit kritisieren Sie, dass die Linke FÜR das Sondervermögen gestimmt hat? WITZIG!!!



      Wir haben in den letzten Jahren ohne Ende Schulden aufgebaut, indem wir unsere Infrastruktur entweder haben verrotten lassen, Bahn, Brücken, Schulen, oder gar nicht erst aufgebaut haben, Stichwort Digitalisierung. Das müssen wir jetzt aufholen, und dafür braucht es Geld. Genau deshalb haben Grüne und Linke dem Sondervermögen zurecht zugestimmt. Verantwortung dafür, dass jetzt nicht genug passiert, tragen einzig und allein Union und SPD.

      • @Essbar:

        Zustimmung.

    • @E. Damm:

      In Anbetracht derzeitiger Infrastrukturprobleme lag der Konsens darüber, dass erneute Schulden gemacht werden mussten unbestritten hoch. Es ging also darum durch die Aufnahme von Schulden, dringende Konjunkturhemmnisse zu beseitigen. Den Grünen hier die Zweckentfremdung sozusagen posthum anzulasten, weil sie die Schulden mit Hilfe der AfD hätte verhindern können, etwas dass sie nie beabsichtigte, klingt nicht nur haarsträubend konstruiert es ist schlichtweg absurd.



      Natürlich ließe sich vortrefflich darüber streiten, ob Rot-Grün es denn in der derzeitigen Lage besser gemacht hätte. Dies werden wir dank eines bekannten Kalfaktors wohl nie erfahren.

    • @E. Damm:

      Diese Schulden waren generell richtig und wichtig, um den Sanierungsstau in so vielen Bereichen zu beheben. Es gibt Investitionen, die am Ende ein mehrfaches an Geld einbringen als sie kosten, z.B. Bildung und auch Infrastruktur.



      Und die Grünen haben auch darauf bestanden, dass das Geld für zusätzliche Investitionen verwendet werden muss.



      Das Einzige, was man den Grünen vorwerfen kann, ist ihre Gutgläubigkeit, dass eine Union geführte Regierung ehrlich ist und sich an Abmachungen hält. Das war eigentlich ja bei dieser Regierung fast klar, dass das in die Hose geht.

  • Ich habe nachgedacht: ein Mediziner, der in Finanzen eine Meinung hat und will diese umsetzen ist genauso als wenn ein Ökonomer, der an Mediziner die Therapie vorgibt. Sind immer noch viele Menschen die Ihre richtige Plätze in Welt noch nicht gefunden haben...

    • @Jambor Doktor:

      "ein Mediziner, der in Finanzen eine Meinung hat und will diese umsetzen ist genauso als wenn ein Ökonomer, der an Mediziner die Therapie vorgibt. " - Muss ich doch glatt mal nachdenken, wen Sie meinen mit diesem Mediziner. Geht es um Jens Spahn als Gesundheitsminister?

    • @Jambor Doktor:

      Es sind zu viele Menschen, die offensichtlich ihre richtigen Plätze in der Welt nicht gefunden haben und die man wider besseres Wissen weiterhin ihr Unwesen treiben lässt - ob aus Dummheit, Gleichgültigkeit, als Mitgewinnler, aus Trägheit - egal, aus welchem Grund, es ist FALSCH!!!

    • @Jambor Doktor:

      Da liegen Sie sehr richtig.



      Aber Frau Piechotta ist scheints meinungsstark und das kommt in der meinungsstarken TAZ ganz gut.



      Fachliches Wissen oder Reife schadet da nur.

      Als Ökonom werde ich mich mal gleich an RückenmarksOP versuchen.

      • @Justus Niebur:

        Glücklicherweise sind ja die „Meinungen" von Ökonom:innen immer bestens wissenschaftlich belegt.

  • Denke, den Grünen ging es damals darum, die Linke auszubremsen und ihre militaristische Agenda, die sehr lange vor dem russischen Überfall schon klar formulierte Priorität war (libmod) auf den letzten Metern noch unterzubringen. Hat zur Wahl ja auch haarscharf geklappt. Dass sie dazu mit einer AfD-affinen Partei kooperierten, hat weder sie selbst noch ihre Wähler gestört.

  • Das Thema Staatsschulden ist pure Zeitverschwendung. Denn es handelt sich dabei nicht um geliehenes Geld sondern um neu erzeugtes. Das Zentralbankgeld, das der Staat von den Banken für die Staatsanleihen bekommt, haben die Banken zuvor von der staatlichen (!) Zentralbank gegen Sicherheiten erhalten (ständige Fazilitäten).



    Hinzu kommt: auch Staatsausgaben sind im Grunde eine Geldschöpfung. Das Zentralbankkonto des Staates ist - wir jedes Bankkonto - nur ein Datensatz und könnte technisch gesehen unendlich belastet werden. Jede Ausgabe erzeugt auf dem Girokonto des Empfängers neues Guthaben. Deshalb muss der Staat nicht erst Steuern einnehmen, um Ausgaben tätigen zu können. Steuereinnahmen sind vielmehr eine Geldvernichtung. Staats"schulden" sind also im Grunde nichts anderes als dass mehr Geld geschöpft als vernichtet wird.



    Inflationsängste durch mehr Nachfrage sind in aller Regel unbegründet, da das Angebot -- anders als H.W. Sinn & Co. annehmen -- keine Konstante ist. Nur bei Vollbeschäftigung oder einer angebotsbedingten Hyperinflation sollte eine Schuldenbremse greifen.

    • @Earth & Fire :

      👍

  • Hier sind alle, von uns Wählern legitimierten Parlamentarier, einschließlich der von den Parlamentariern gewählte Bundeskanzler, in der Pflicht, unverzüglich diese unhaltbaren Machenschaften von Herrn Jens Spahn entgegenzuwirken. Die Verantwortung liegt bei den Parlamentariern, mit dem Geld der Bevölkerung [ Wir die Bevölkerung sind der Staat ] für uns Wähler verantwortungsvoll und rechtmäßig umzugehen.



    Unrechtmäßige Handhabung mit unserem Steuergeldern MUSS sofortige Konsequenzen nach sich ziehen, sonst wird diese Regierung unglaubwürdig und verliert ihren Vertrauenvorschuss, den wir Wähler unserer Regierung geben mussten.



    Wir Bürger & Wähler werden für die unrechtmäßigen Handlungen mit unserem Geld geradestehen müssen.



    Wie die Schufa da wohl unseren Herrn Spahn bewertet und was wird in seinem Führungszeugnis vermerkt ?

    • @Alex_der_Wunderer:

      Solch ein Rundumschlag gegen die parlamentarische Demokratie in toto und gegen alle Berufsgruppen, die damit zu tun haben ist typisch für Antidemokraten, die diese System destabilisieren und abschaffen wollen

      • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

        @ Prinz Leonce vom Königreiche Popo

        Sie meinen wohl eher ein Statement für wahre Demokratie.

        • @Alex_der_Wunderer:

          Populisten beanspruchen oft, die "wahre Demokratie" zu vertreten, indem sie sich als Stimme des "eigentlichen Volkes" gegen eine abgehobene Elite inszenieren.

  • Wenn die Grünen behaupten, das NICHT "Alles, was baureif ist bei Straße und Schiene, wird dank des Sondervermögens gebaut." wird, wovon werden die laufenden Projekte denn dann bezahlt. Es erscheint mir ein wenig trollig zu behaupten, dass mit dem Sondervermögen nichts an Infrastruktur finanziert wird. Da auch noch der Regierung Lügen zu unterstellen ist nur schlechte Oppositionsarbeit.

    • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

      Da steht doch eindeutig: Es gibt weitere baureife Projekte, die eben nicht finanziert sind.



      Da steht nicht: Das was finanziert ist, ist woanders finanziert.



      Obwohl das natürlich auch eine Möglichkeit der Interpretation wäre: Was nicht aus dem Sondervermögen finanziert ist, ist aus dem laufenden Haushalt finanziert.



      Also doch gute Oppositionsarbeit.

    • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

      Infrastrukturausgaben wurden nur anders verbucht, um damit sehr zweifelhafte Wahlversprechungen wie Mütterrente, Frühverrentung gutverdienender gesunder Büromenschen, ... zu finanzieren. Obwohl es ausdrücklich so _nicht sein sollte.

      Das wurde dargelegt. Welches andere Wort hätten Sie denn im Angebot?

  • Es ist interessant, aus welchem „Winkel" (ähäm) schnell die Wörter „Sozialkosten" und „Konsum" in die Diskussion geworfen wurden. Der SPD-Finanzminister Klingbeil „verfrühstückt" das Vermögen der „hart arbeitenden" JU-Vorsitzenden. hsqmyp

  • taz: *„Spahn hat wieder die deutsche Bevölkerung angelogen“*

    Das kann doch gar nicht sein, dass der nette Jens Spahn wieder einmal "nicht so ganz" die Wahrheit gesagt hat.

    ***Nein! Doch! Ohh! ... (Louis de Funes)*** www.youtube.com/watch?v=OL8Eh2XLp80

    Friedrich-"BlackRock"-Merz, Carsten-"Märchenerzähler"-Linnemann und Jens-"Masken"-Spahn. Bei solchen 'Volksvertretern' frage ich mich als Bürger seit einiger Zeit, was in Deutschland alles schiefläuft, wenn solche Leute in unserem demokratischen Staat (Art. 20 GG) schon das Sagen haben.

  • Ich frage mich nur: Warum haben die Grünen, die ja durchaus über die Zustimmung verhandelt haben, keine garantierten Haushaltsinvestitionen gefordert?



    Über das Wort "zusätzlich" wurde ja öffentlich diskutiert, doch das reicht offensichtlich nicht.



    Die Verschiebungen der Regierung scheinen mir nicht besonders raffiniert zu sein; war das für erfahrene Parlamentarier nicht vorhersehbar?

  • Die Schufa hat ja einige Änderung in ihrem System vorgenommen. Wenn ich meine Verpflichtungen nun in "Sondervermögen" umbenenne, bekomme ich dann ein besseres Rating?

  • Ist es nicht besser die Haushaltslöcher zu schließen? Sicher, richtige Einnahmen erzeugen durch Besteuerung der Superreichen, ist besser als Geld drucken.



    Es ist genug Reichtum da.

    • @Land of plenty:

      Da Du wahrscheinlich auf Vermögens- und Erbschaftssteuer hinauswillst. Das sind reine Landessteuern und werden somit keinen Bundeshaushalt sanieren. Es ist nicht zu erwarten dass die Länder das Geld rausrücken, es wandert eher in Richtung Kommunen.

      • @Nordlicht12:

        "Es ist nicht zu erwarten dass die Länder das Geld rausrücken, es wandert eher in Richtung Kommunen."

        Darauf würde ich nicht wetten. Und selbst wenn: Die (bundesweit) zu erwartenden Einnahmen, mit denen die Einführung der Vermögenssteuer gefordert wird, würden gerade dafür reichen, bei den baden-württembergischen Kommunen die kommunalen Haushaltslöcher des laufenden Jahres zu stopfen.

        Wenn es sehr gut läuft, kann man noch das Mini-Bundesland Saarland mit durchfüttern - der Rest der Republik würde in die Röhre schauen...

        Bundesländer des Rechenbeispiels können nach persönlichen Vorlieben ausgetauscht werden - der Sachverhalt bleibt 😎

  • Hier gibt es eine relativ detaillierte Analyse, was tatsächlich los ist:

    www.geldfuerdiewel...schulden-klingbeil

    Aber das sind finanzielle Details. Die Richtung ist aber natürlich nicht unerwartet. Schließlich haben die Grüne noch versucht, Klauseln einzubauen, damit eben genau keine Zweckentfremdung stattfinden kann. Naiv zu glauben, Abmachungen mit der cdU hätten einen Wert. Und vor Gericht ist da noch nie jemand gelandet. D.h., sich an Abmachungen nicht zu halten ist auf Regierungseben schon immer folgenlos.



    Und solange die "mündigen" BürgerInnen solche Parteien wählen, wird das auch so bleiben.

    • @Jalella:

      Das hier fragliche Projekt, dass sich verzögert ist ein Bahnprojekt. Dienen Bahnprojekte nun nicht mehr als Maßnahme gegen den Klimawandel und der militärischen Ertüchtigung der Bahninfrastruktur?

    • @Jalella:

      Sehr guter Artikel von Herrn Höfgen. Nichts über Generationsgerechtigkeit (spätere Generationen müssen alles zurückzahlen) und wir bezahlen die Zinsen. Er versteht das Geld- und Zinssystem. Konservative/ Liberale können oder wollen es oftmals nicht verstehen.

      • @makei1200:

        Und die wichtigste Erkenntnis: Staatsschulden sind unterm Strich immer eine Geldschöpfung durch die staatliche Zentralbank und somit rein technisch unbegrenzt möglich. Das hat Maurice schon vor 5 Jahren hier gut erklärt:



        m.youtube.com/watch?v=E_s7S6ejOqc

  • Spahns Verhältnis zur Wahrheit liegt ja sowieso auf dem Niveau von Trump, in vielen anderen Dingen scheint ihm dieser ja auch Vorbild zu sein.

    • @Flix:

      Nicht nur Vorbild, der hat gute Kontakte zur Maga Bewegung.

    • @Flix:

      Diesbezüglich treibt nicht nur Spahn sein Unwesen.

  • "Viele von uns haben es nicht für möglich gehalten, dass das Sondervermögen in diesen Größenordnungen zweckentfremdet wird"



    Naiver geht es wohl kaum. Jeder Steuerberater weiß um "kreative Verbuchungen".



    Und was wäre die Alternative. Neue Schulden?

    • @Lindenberg:

      Das Geld wieder auch angemessen von Superreichen holen, von Großerben, großen Vermögen. Das ist überfällig.



      Das wäre auch von verantwortlich handelnden Regierungsparteien zu erwarten. Hier ist insbesondere ein Umdenken der Union gefragt. Gab's da irgendwann nicht mal einen "Sozialflügel"?

      • @Janix:

        "Superreiche" ist das Fass ohne Boden, das immer wieder heraus gerollt wird, weil man keinen Plan hat Finanzierungen zu gewährleisten. An wen wollen Sie den Superreichtum Deutschlands verkaufen um Geld flüssig zu machen? Welche Branchen würden Sie zuerst verscherbeln? Die Familienbetriebe?

        Warum reden Sie nicht einfach einer Erhöhung der Einkommenssteuer das Wort? Dann können Sie die Kühe nachhaltig melken statt zu verscherbeln

        • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

          Es gibt hier genügend Milliardäre, die würde es überhaupt nicht das geringste Kratzen, müssten sie eine Milliarde Steuern zahlen!

          Da beißt auch keine Neid Debatte der Maus den Faden ab.

          • @Detlef Fingerling:

            Natürlich würde es Superreiche finanziell nicht stören, wenn Betriebe zerschlagen, bedroht oder verkleinert werden. Sie sind ja nicht als Angestellte davon betroffen. Die werden nämlich regelmäßig bei dem ganzen Superreichengedöns ausgeblendet.

        • @Prinz Leonce vom Königreiche Popo:

          Hatte ich denn überhaupt der kompletten Expropriation der Expropiateure das Wort geführt? : ) Wir packen am besten am besten bei allem an: Vermögen (es ist auch gesellschaftlich zu krass), Erben, Einkommen.



          Nur Einkommen reicht dabei nicht. Vermögen ist inzwischen mehr eine Sache des elterlichen Gelds als eigenes Einkommens, das war früher mal besser. Die Balancierung wie etwa beim Lastenausgleich gestreckt lässt gewiss alle halbwegs gesunden Unternehmen am Leben.



          Wir brauchen wohl Bahn, Bus und Radwege für die Allgemeinheit, nicht die fünfte Immobilie in München fürs Töchterchen von X.



          "Familienunternehmen" ist übrigens ein sehr vages und missbrauchtes Wort, wenn sogar die Reimanns, Albrechts und Klatten-Quandt sowie deren Lobbyisten damit ankommen.

      • @Janix:

        Stimmt vollkommen. Aber rumtricksen verhindert eben das. Die Grünen könnten vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. da sie es nicht tun, zeigt sich, dass ihre Empörung eine Luftnummer ist.

        • @Lindenberg:

          Noch ist nicht aller Tage Abend!

    • @Lindenberg:

      Das sind schon neue Schulden. Sie werden lediglich Vermögen genannt.

  • Die Grünen könnten ja eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht einreichen und den Bundeshaushalt überprüfen lassen.

    Aber das werden sie aus „Brandmauer“-Gründen leider nicht machen. Sehr schade.

  • „Ein Grundproblem ist, dass Bundesfinanzminister Lars Klingbeil Zweifel an der Zusätzlichkeit erst mal juristisch wegdefiniert und gesagt hat: Ich habe hier einen Haushaltsentwurf und da stehen auf dem Papier 10 Prozent Investitionsquote – und alles, was ich darüber hinaus finanziere, ist automatisch zusätzlich.“

    Das ist aber das, was die Grünen als zentrales Kriterium hineinverhandelt haben, als sie Merz und seiner Lebenslüge mit Mehrheiten des alten Bundestages ins Amt gehieft haben…

    • @Wonko the Sane:

      Ja, die Grünen sind eindeutig Schuld daran, dass es so gekommen ist.



      Hätten Sie diese Formulierung nicht hineinverhandelt hätte Lars Klingbeil von ganz allein verstanden, was mit "zusätzlich" gemeint ist.......

      • @Life is Life:

        Wenn Lars Klingbeil die Forderung der Grünen buchstabengetreu umsetzt und das Ergebnis dann trotzdem erkennbar mies ist, wäre ein bisschen Selbstkritik bei den Grünen durchaus angebracht.

  • Wer die Raubtiere füttert, kann immer noch gefressen werden.

    Es ist doch schon lange offensichtlich, dass die Grünen ihre potenziellen WählerInnen für mindestens genauso blöd verkaufen, wie andere Parteien ihre WählerInnen. Wäre es anders, müssten wir Wählenden davon ausgehen, dass die Grünen die Spielregeln der republikanischer Politik ganz und gar nicht verstanden haben. Dagegen spricht wiederum, dass Frau Haßelmann im Bundestag schon einmal über die „Gesetze des Dschungels“ doziert hat. Ihre simple Lehre: „Wer im Dschungel überleben will, muss die Gesetze des Dschungels kennen.“

    „Die Lüge ist Handwerkszeug der PolitikerInnen“, resümierte lapidar Altkanzler Schmidt.

  • "...dass Bundesfinanzminister Lars Klingbeil Zweifel an der Zusätzlichkeit erst mal juristisch wegdefiniert und gesagt hat: Ich habe hier einen Haushaltsentwurf und da stehen auf dem Papier"



    Da ist sicher die im Organigramm d. Ministeriums oberste Riege d. Spitzenleute beteiligt.



    Wer sich erinnern kann, in welcher Tonlage d. Auguren d. jetzigen Bundesregierung u.a. gegen Habeck & Scholz austeilten, sollte sich vielleicht bestätigt fühlen, dass sie es jetzt ganz bestimmt nicht besser machen. Im Gegenteil!



    "Streit um den Bundeshaushalt



    „Klempner der Macht“?



    So hat Unionschef Merz den Bundeskanzler bezeichnet. Was bedeutet das eigentlich? Wir haben bei Klempner Scholz und Klempner Merz angerufen."



    taz.de 2023



    Ebda



    "wochentaz: Herr Merz, ihr Namensvetter Friedrich hat Bundeskanzler Olaf Scholz als „Klempner der Macht“ bezeichnet. War das jetzt ein Kompliment oder eine Beleidigung?



    Alexander Merz: Das hab ich mich auch gefragt. Klempner ist ja ein ehrbarer Handwerksberuf. Vielleicht kann man da was hineininterpretieren. Wir verarbeiten Blech, müssen auch mal was verbiegen. Ich weiß nicht, warum man das als Beleidigung nehmen muss."



    Wir sollten in "Die Wahrheit" mal ü. Blech reden reden!

    • @Martin Rees:

      Das Finanzministerium hat kluge Leute, die den Willen von oben auch umzusetzen wissen, und sei es nur auf dem Papier. So war es bei den "Verteidigungsausgaben", die einen bestimmten Betrag erreichen sollten, so können die das auch anderswo. Ein wenig Anstand der Regierungsparteien muss also auch immer sein. In diesem Punkte fehlt er.

      Wie schon anderswo geschrieben, war es richtig von den Grünen, die Unfugskonstruktion Schuldenbremse etwas wieder mit abzutragen. Dies aber den Schuldenbremsenlügnern von der Union zum Gefallen zu tun, war eine neue Fehlleistung von Dröge. Der Dröge-Lehmann-Klüngel darf da gerne mal abtreten.

    • @Martin Rees:

      War das jetzt ein Kompliment oder eine Beleidigung?

      Auf jeden Fall war es für jeden Klemptner (m/w/d) eine Beleidigung.

      • @Donni:

        "War das jetzt ein Kompliment oder eine Beleidigung?"



        Mein Nachbar als Unternehmer auf diesem Sektor kann sich vor Aufträgen nicht retten, Kleinstaufträge braucht er gar nicht.



        Wenn dann doch mal...



        Niemals würde ich ihn beleidigen.



        Der Vorgang war nur zitiert, wenn Herr Merz einen Klempner braucht, ruft er sicher nicht selbst an 😃!



        Übrigens teilt sich mein Nachbar mit "der Politik" einiger Ebenen ein Problemchen: Es herrscht vielerorts Fachkräftemangel.

    • @Martin Rees:

      Das Kriterium für Zusätzlichkeit mit den 10% Investitionen im Kernhaushalt, das Piechotta da bedauert, haben sich allerdings die Grünen ausgedacht und in das Sondervermögen hineinverhandelt… das war vielleicht gar nicht mal so clever.

  • Tja.



    Ich dache immer es gäbe nur einen Pinocchio.

    Aber hier hat uns wohl ein ganzes Rudel Pinocchios - obwohl aus Kiefernholz geschnitzt - hinter die Fichte geführt.

  • Das war doch klar, dass das passiert! Egal welche Partei, egal welcher Politiker (m/w/d),



    solche Mengen Geld wecken Begehrlichkeiten. Die Rechten haben das Geld für den Klimaschutz verwurschtelt, bei den Linken wäre es das Geld für die BW gewesen.



    Die Damen und Herren haben mehr Geld zur Verfügung, als alle Vorgängerregierungen und kommen damit nicht klar. Unfassbar!



    Vielleicht hätte man die berühmte "schwäbische Hausfrau" zum Finanzminister machen müssen?

  • Jens Spahn ist das Sinnbild für Beliebigkeit.



    Nach Belieben einsacken und verbraten in Milliardenhöhe und hinterher: Tja, was wollt ihr jetzt von mir?



    Eigentlich ein Fall für die Justiz.



    Da zB Scheuer auch nie für nichts belangt wurde, sind bei ihm auch keine rechtlichen Konsequenzen zu erwarten. Das hat sich so eingebürgert. Fatal.

    • @Andreas Flaig:

      "Beliebigkeit" sicher auch.

      Aber ich assoziiere mit dem Namen eher Anlaute wie "bestech..." "Korru..." "Unwah..."

      • @Bolzkopf:

        [...] Beitrag auf Wunsch des Nutzers entfernt. Die Moderation

        • @Andreas Flaig:

          "Die Bezeichnung von Jens Spahn oder anderen Politikern als „korrupt“ kann in Deutschland straf- und zivilrechtliche Konsequenzen haben, insbesondere wenn es sich nicht um eine durch Tatsachen gedeckte Meinungsäußerung, sondern um eine ehrverletzende Tatsachenbehauptung handelt.



          Hier sind die möglichen Folgen:



          Zivilrechtliche Schritte (Unterlassung & Schadensersatz): Jens Spahn kann zivilrechtlich gegen die Aussage vorgehen. Dazu gehört die Forderung nach Unterlassung, Widerruf der Aussage und gegebenenfalls Schadensersatz oder Schmerzensgeld, wenn die Äußerung das Ansehen erheblich schädigt."

          Hiermit möchte ich öffentlich meine Aussage, Jens Spahn als "korrupt" zu bezeichnen widerrufen und sie zurückzunehmen.

    • @Andreas Flaig:

      @Andreas_2020



      Ich sehe die Eltern / Erziehungsbererchtigten dieser Bagaluten mit in der Verantwortung. Die müssen sich ja in Grund & Boden schämen für ihre Gören.

      • @Alex_der_Wunderer:

        @Andreas Flaig:



        Da hätte mir die Auto Korrektur einen Streich gespielt - sollte schon auf Ihren Kommentar sein.



        😉

        • @Alex_der_Wunderer:

          Geht in Ordnung!



          😉

  • Zur Erinnerung: Die Grundgesetzänderung, die für das sogenannte "Sondervermögen" notwendig war, konnte nur mit Hilfe der sogenannten "Grünen" stattfinden. Nur bei der Abschaffung des Asylrechts wurde das GG noch leichtfertiger geändert.

  • Ich versuche es mal mit freier Assoziation:



    Spahn, Scheuer, Kanther, Kiep, Koch, Kohl, Schreiber, Schäuble ...



    Wer diese Personen noch den einzelnen Finanzskandalen zuordnen kann, hat wirklich ein gutes Gedächtnis ;)

    • @Aurego:

      Kanther, Kiep, Kohl, Schreiber, Schäuble - Millionen Spendenaffäre

      Koch - Hessen CDU Spendenaffäre.

      Scheuer - Autobahnmaut Steuergelder verzockt.

      Spahn - Maskenaffäre und auch sonst ein Schwätzer und Emporkömnling.

      Reicht das?

    • @Aurego:

      taz-Foristen schaffen das, das einzige Problem ist bei einigen Namen: Welcher der Skandale genau?

      • @Janix:

        :) Vielleicht sollten wir es mit mental maps versuchen - für jeden Skandal eine. Wird zwar trotzdem etwas unübersichtlich, wäre aber erhellend.

  • Es war richtig, die Fehlkonstruktion Schuldenbremse zeitig zu kupieren. Besser wäre eine Rückkehr gewesen, zu: Schulden müssen für Investitionen sein. Gekoppelt mit der Wiederherstellung einer Steuergerechtigkeit bei den arbeitslosen Einkommen Erbe und Vermögen - auch für eine Sanierung des Haushalts.

    Zugleich waren die Grünen viel zu lieb zu den Schuldenbremsen-Lügnern. Das Wort meine ich, es war eine Lüge, denn die Union wusste genau, dass die Schuldenbremse hinten und vorne nicht klappte. Wieder ein Sargnagel geklopft.

  • Gibt es einen aktuellen Politiker der bisher nicht einmal gelogen hat? Ich würde sagen, nein

  • An Jens Spahn, CDU klebt die Maskenaffäre. Der Mann ist überhaupt nicht glaubwürdig. Solche Politiker schaden im politischen Betrieb nur noch. Mich wundert, dass ihn keiner zum Rücktritt auffordert.

    • @KLaus Hartmann:

      Dann würde der erste Dominostein fallen, da passt der Rest der Bande schon auf, dass das nicht passiert, damit man selbst nicht umfällt.

    • @KLaus Hartmann:

      "Vetternwirtschaft", fast wie bei der AfD. Es wird sich großzügig an Steuergeldern bedient.

      • @Sonnenhaus:

        @Sonnenhaus



        Nennt sich Familienpolitik...🤑

  • Man hätte das natürlich auch kommen sehen können. Auch mit dem Wissen von damals.