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Israel und der ESCKeine Lust mehr auf Kulturkampf

Jan Feddersen

Kommentar von

Jan Feddersen

Die Bulgarin Dara gewinnt mit einem überzeugenden Popsong. Doch dass Israel Platz zwei holte und Publikumsliebling war, ist die eigentliche Sensation.

Vom Publikum an die Spitze gewählt: der israelische Sänger Noam Bettan Foto: Reuters

D ass es in der frühen Sonntagnacht in der Wiener Stadthalle über alle international geschalteten Mikrofone zu deutlich hörbaren „Bulgaria, Bulgaria“-Rufen kam, ist nicht als antiisraelisch zu werten. Es ging nur noch darum, ob die aus Varna stammende Popchanteuse Dara den 70. Eurovision Song Contest gewinnt – oder der Israeli Noam Bettan. Dieser lag bis zur allerletzten Wertung auf dem ersten Platz: Würde sie, die erst in der Probenwoche von Wien anzeigte, wie hungrig sie mit ihrem Lied „Bangaranga“ auf einen der allerersten Plätze war, gar gewinnen?

Sie tat es – und bekam auch vom Televoting, der Publikumsabstimmung in den 35 Teilnahmeländern, die allermeisten Punkte: Erstmals seit 2017 gab es also eine ESC-Siegerin, die sowohl die Jurys als auch das Publikum am stärksten überzeugte.

Was das Live-Publikum in Wien allerdings auch zeigte: Man hatte die Nase voll von einem politisch-kulturellen Konflikt, der eben politisch auszutragen ist, nicht über einen Popwettbewerb mit 180 Millionen Zu­schaue­r:in­nen auf allen Kanälen, TV, Social Media, Livestreams. Die einen, wenige, buhten Israel noch während des Vortrags seines Liedes „Michelle“ aus, die anderen, weil sie nicht Objekte politischer Kampagnen sein wollten, überwiegend antijüdisch gesinnter Kampagnen. Bulgarien sollte es also werden, und so geschah’s, und das war auch in popästhetischer Hinsicht nur zu gerecht.

Israels TV-Verantwortliche des Senders KAN zeigten zu Recht sich erfreut über dieses Ergebnis: Noam Bettan hatte den zweiten Platz erreicht, bei den Jurys langte es nur zum achten, beim eurovisionären Publikum zu einem beachtlichen dritten Rang. Gewinnen habe man ohnehin nicht gewollt, der militärischen Lage wegen – aber ein zweiter Platz zeige an, dass die Boykottkampagnen wider die Künst­le­r:in­nen des Landes, ja selbst die Versuche, Noam Bettan zur Marionette jüdischer Weltüberwölbung zu stilisieren, scheiterten.

Mit dem sehr guten Ergebnis sind auch Ideen der Netanjahu-Regierung, sich aus der Eurovisionskette und damit aus diesem Popfestival zurückzuziehen, ins Aussichtslose gedrängt worden. KAN kann weiter unabhängiger, staatsdistanzierter Sender bleiben und muss nicht regierungshörig werden.

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Jan Feddersen
Redakteur für besondere Aufgaben
Einst: Postbote, Möbelverkäufer, Versicherungskartensortierer, Verlagskaufmann in spe, Zeitungsausträger, Autor und Säzzer verschiedener linker Medien, etwa "Arbeiterkampf" und "Moderne Zeiten", Volo bei der taz in Hamburg - seit 1996 in Berlin bei der taz, Meinungs- und Inlandsredaktion, Wochenendmagazin taz mag, schließlich Kurator des taz lab und der taz Talks.. Interessen: Vergangenheitspolitik seit 1945, Popularkulturen aller Arten, politische Analyse zu LGBTI*-Fragen sowie zu Fragen der Mittelschichtskritik. RB Leipzig-Fan. Und er ist seit 2011 mit dem in Hamburg lebenden Historiker Rainer Nicolaysen in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft, seit 2018 mit ihm verheiratet. Lebensmotto: Da geht noch was!
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68 Kommentare

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  • Wenn ein Gastautor in der Jüdischen Allgemeinen angesichts der ESC-ARD-Schöneberger-Moderation nach dem Sieg der israelischen Künstlerin mangelnde Freude und Schweigen der deutschen ARD-Moderatoren kritisiert, so ist das sein gutes Recht, aber in der Headline in dem Zusammenhang von einer Israel-Allergergie der ARD zu sprechen, ist harter Tobak und widerspricht angeblich nicht vorhandenen Kulturkampf beim ESC.







    Leon Scharfenberg setzt sich in der SZ kritisch damit auseinander, dass der ESC ein harmloses politisches Event sei, weil er wichtige Fragen aufwerfe: "Wie stark soll Europa auf Distanz gehen zu Israel? Und auf Distanz zu wem – zur Regierung, zum Staat oder gar gleich zur israelischen Gesellschaft? Die Antwort, die Deutschland offenbar gefunden hat: Die Kriegsführung und Annexionspläne von Benjamin Netanjahu und seiner Regierung gilt es zu verurteilen. Aber beim ESC tritt ja nicht die Regierung an...."

    www.juedische-allg...nd-dann-schweigen/

    www.sueddeutsche.d...mmentar-li.3484913

    • @Lindenberg:

      @Lindenberg



      Dankeschön für die guten Infos & Links

  • Mich hat der ESC noch nie interessiert. Seit zwei Jahren kann man aber keine Kultursendung mehr ohne ESC-Debatte sehen. Los ging es mit hässlichen Bildern aus Malmö. Sowas ist man aus Malmö gewöhnt, auch ohne ESC. Das war der Auftakt, Danach wurde auf allen Kanälen der Israel-Boykott gefordert, am heftigsten vom spanischen RTVE. Als im nächsten Jahr das spanische Publikums-Voting ausgerechnet an die israelische Sängerin ging und die Spanierin auf dem vorletzten Platz landete, musste Pedro Sanchez verlautbaren, dass der Gaza-Krieg den israelischen Beitrag begünstigt hätte. Klang wie „Mein Fussballverein hat verloren. Die Juden sind schuld.“ Gottseidank ist RTVE danach ausgestiegen, aber die Schweden sind geblieben, so dass man im schwedischen Fernsehen ein Interview mit einem Trällerduo ertragen musste, das sich trotz seiner früheren Boykott- Forderungen um die ESC-Teilnahme bewarb mit dem Plan, den israelischen Teilnehmer nicht zu grüßen. Hat zur Qualifikation nicht gereicht, aber die nächste Kandidatin hat auch tagelang die Medien mit ihrem Israel-Statement beschäftigt. Ich hoffe, dass sich Schweden jetzt auch zu einem Boykott durchringt. Mir kommt der ESC zu den Ohren raus.

  • Der Grand Prix d'Eurovision de la Chanson stammt aus einer Zeit, als man auch kulturell an der Versöhnung und Nachbarschaftlichkeit der europäischen Nationen arbeitete und hatte da seinen kulturpolitischen Sinn. Heute erscheint mir das ein selbstreferentielles Spektakel aus campigen Showdarbietungen zu selbstparodierender Retortenmusik, dessen Sinn sich - mir jedenfalls - nicht mehr erschließt.

  • Wo es darum geht, der ESC sei ja unpolitisch: Noam Bettan sagte im Interview nach dem ESC, dass Israel ja nur Liebe in die Welt bringen möchte, und das ist so unpolitisch, dass ich gerne kotzen würde.

  • Warum geht es beim ESC überhaupt um Nationen? Hier spielen doch keine Nationalmannschaften! Die Künstler sind zuallererst Individuen. Ein deutscher Sänger singt dort sicher nicht für die Merz-Regierung, ein israelischer nicht für Netanjahu. Es ist Unsinn, das ganze Event politisch aufzuladen und damit Ressentiments zu pflegen.

    • @Winnetaz:

      Tatsächlich ist der Vergleich mit den Nationalmannschaften erstaunlich treffend: Die EBU ist eine Vereinigung von Sendern - ähnlich wie die UEFA eine von Fußballverbänden ist. In beiden Fällen schicken die Mitglieder ihre Auswahl in den Wettbewerb - einen Song nebst Interpreten im einen und eine Fußballmannschaft im zweiten Fall. Dass die Kandidaten daraufhin "national" qualifiziert werden, liegt einfach daran, dass Sender- wie Verbandsstrukturen länderweise organisiert sind. Der Rest ist populäre Identifikation.



      Im Profiradsport beispielsweise läuft es weitgehend anders. Da treten Teams gegeneinander an, die - mit der zeitweiligen Ausnahme von Euskaltel Euskadi - ohne feste Herkunftsanforderungen zusammengesetzt sind und auch (im Gegensatz zum Vereinssport) keine Länder oder Regionen "repräsentieren". Aber das endet dann wieder bei offiziellen Meisterschaften und olympischen Spielen, wo wieder die nationalen Verbände am Zug sind.

    • @Winnetaz:

      Habe das "Spektakel" bestimmt schon seit zehn, fünfzehn Jahren nicht einmal mehr teilweise gesehen. Ist einfach nicht mein Kosmos. Und mein Musikkosmos schon gar nicht. Zu viel Lärm um nicht eben viel und eine ungeheure Verschwendung allemal. - Aber wem's gefällt...



      Irgendwann, also vor einem Jahrzehnt oder mehr, habe ich mal in die letzten 20min reingeschaltet, als das musikalische "Feuer" bereits verebbte und nur noch der dünne Rauch der Stimmenzählung in der Luft lag. Mein Eindruck damals wie heute: Ohne die Nationenzuordnung interessiert die Wertung einen großen Teil der Zuschauenden überhaupt nicht. Die Länder kennen alle seit Jahrzehnten, die Singenden nach drei Tagen keiner mehr... Da ist's für viele dann putzig, wenn wenigstens das eigene "Feindbild" oder halt der ungeliebte reichere Nachbar am hinteren Ende hängt. Ganz unabhängig vom deutschen Abschneiden.

    • @Winnetaz:

      Dasselbe Argument können Sie aber auch für Leichtathleten oder sogar Nationalmannschaften ins Feld führen - auch diese bestehen nur aus Individuen und sind nicht repräsentativ für die jeweilige Regierung ihres Landes.

    • @Winnetaz:

      Auf Fussball Nationalmannschaften spielen nicht für ihre Regierung, dennoch werden Events mit nationalem Bezug und Identifikation leider fast immer politisch mißbraucht.



      In meinem Freundeskreis wird viel darüber diskutiert, die WM zu boykottieren. Ich habe mich dagegen entschieden. Konzentration auf den Sport, alles andere ignorieren.

      • @Jens Köster:

        Nur das sich die WM selbst nicht auf den Sport konzentriert, sondern Rassismus und politisch rechten Aktivismus toleriert und fördert. Zu den Spielen afrikanischer Mannschaften in den USA, dürfen die afrikanischen Fans nicht einreisen. Den einen oder anderen Fan der anderer Nationen kann das vor Ort auch passieren, wenn sie auf Sozial Media die USA oder Trump kritisiert haben. Die FIFA hat nur Dollarzeichen in den Augen und lässt sich von Trump für seine politischen Interessen einspannen und geht sogar eine Partnerschaft mit Trumps "Friedensrat" ein. Ich schaue nicht ein Spiel.

  • Ich habe mir den ESC seit langem mal wieder reingezogen. Viel aufgeblasener Schrott, aber manches gar nicht schlecht. Israel schön, Bulgarien und Moldau jung und frisch, Deutschland hingegen klang und sah aus wie ein osteuropäischer Beitrag vor 20 Jahren. Irgendwie bezeichnend.

  • Es ist deutlich geworden, dass sich die Mehrheit der Abstimmenden nicht von der Minderheit, die jegliche Zusammenarbeit mit Israel ablehnt, bestimmen lässt.



    Das ist o.k..



    Nicht o.k. ist Nethanjahus Vorgehen im Gazastreifen und dem Westjordanland.



    ABER genau dieser Konflikt bedarf einer politischen Lösung, keiner militärischen.



    Daher ist eine Zusammenarbeit mit der Opposition, Kunst- und Kulturschaffenden in Israel notwendig, um dafür zu sorgen, dass sich der politische Wind in Israel dreht.



    Abgesehen von diesem Thema, das in Wien erfolgreich unauffällig abgebügelt wurde, war der ESC vom künstlerischen her einer der schlechtesten, den ich je gesehen habe.



    Ein Musikcontest sollte gute Musik bieten.



    Das war offensichtlich zweitrangig.



    Die fire and ice Shows versprühten pure Langeweile.



    Da der deutsche Beitrag auch unter diese Kategorie fiel, war der Platz gerechtfertigt, allerdings hätte es noch diverse Andere auf der gleichen Position geben sollen.



    Gerade der letzte Platz, der österreichische Beitrag, hat mir eigentlich am Besten gefallen.



    Das ist ziemlich beruhigend, da ich als früher Punk-Hörer nie richtig Mainstream sein wollte.



    Gutes Gefühl weiterhin!

    • @Philippo1000:

      @ Philippo1000



      Yes, aber was sagt denn unser Zentalrat der Juden zu der Vorbereitungsarbeit unserer Bundesministerin, Karin Prien für Bildung, Familie, Senioren, Frauen & Jugend, bezüglich der des ESC ? Wir haben da weder Infos noch eine Stellungnahme finden können. 😇

    • @Philippo1000:

      Sie haben das Abstimmungssystem nicht verstanden. Man kann nur für ein Land Stimmen. Und im Finale gibt es 25 Länder.



      Auch werden die Zwischenergebnisse aus dem Halbfinale nicht veröffentlicht.

    • Annette Hauschild , Autor*in ,

      @Philippo1000:

      Andersrum. Die, die die Beteiligung Israels ablehnen, haben sich das Spektakel gar nicht erst angeguckt und auch nicht abgestimmt Wenn diese Leute abgestimmt hätten, wäre das Ergebnis anders ausgefallen

      • @Annette Hauschild:

        Ja stimmt, hier in D zum Beispiel ist wegen der ganzen Israel-Boykotteure die Zuschauerquote dieses Jahr auch so richtig in den Keller gestürzt



        - NICHT.



        Im Gegenteil haben sich das Spektakel wohl - ARD und ONE zusammengenommen - an die 9 Millionen Menschen angeschaut und damit eher mehr als in den Vorjahren. So groß kann das numerische Gewicht der "progressiven" Wegbleiber also nicht gewesen sein. Auch würde ich es für eine steile These halten, dass ausgerechnet diese Leute in den Vorjahren einen überproportionalen Anteil an den Televotern hatten.



        Manchmal KANN einfach sehr wohl sein, was ideologisch nicht sein darf. Hartes Brot, aber so "pflichtvergessen" ist die Welt nunmal...



        Man kann es übrigens auch andersherum neutral sehen: Die vielen Anrufer haben FÜR den Song gestimmt und nicht GEGEN die Sache der Palästinenser. Dass das eine das andere ausschließt, kann man natürlich denken, muss man aber nicht. Mich deucht, dass die Mehrheit zu letzterem tendiert...

        • @Normalo:

          Weil Sie sich hier in einem allzu selbstbewussten Ton auf eine Methodendiskussion einlassen, muss ich doch darauf hinweisen, dass Sie an eben dieser scheitern: Ein reiner Zahlenvergleich mit den Vorjahren belegt natürlich nichts, solange Sie nicht nachweisen können, dass die Gruppe der Abstimmenden auch mehr oder weniger identisch zusammengesetzt ist. Nicht unwahrscheinlich ist aber gerade bei einem so polarisierenden Thema das Gegenteil: Ein Boykott auf der einen Seite, und eine Mobilisierung proisraelischer Zuschauer andererseits, die sonst weder den ESC angeschaut noch an einer Abstimmung teilgenommen hätten. Entscheiden können wir das selbstverständlich nicht, man sollte aber zumindest die Problematik sehen, bevor man andere zurechtweist (dass sich der ESC als Gradmesser der öffentlichen Stimmung ohnehin nicht eignet, ist eine andere Frage).

          • @O.F.:

            Was meine Sie mit "Methodendiskussion"? Ich vermisse bei Frau Hauschild schlicht JEGLICHEN Nachweis ihrer These - habe also mal geschaut, ob sie sich wenigstens an den Zuschauerzahlen nachvollziehen lässt, und komme zu dem gegenteiligen Ergebnis. Was Sie schreiben, ist sicher denkbar, aber ebenfalls - wie Sie ja richtig einräumen - gänzlich unbelegt.



            Ich sehe mich ehrlich gesagt an der Stelle nicht in der Bringschuld. Das Abstimmergebnis ist, wie es ist, und das IST bewiesen. Wer es desavouieren will, möge eigene Nachweise bringen. Aber einfach nur Thesen, wie es gelaufen sein KÖNNTE, als zwingende Wahrheit zu verkaufen (weil einem eine andere Wahrheit einfach nicht in den politischen Kram passt), springt da ein gehöriges Maß zu kurz.

      • @Annette Hauschild:

        Klingt nach unbelegtem Wunschdenken.

      • @Annette Hauschild:

        @Annette Hausschild



        Da hätte unsere Bildungsminsterin Frau Karin Prien aber auch ruhig für etwas mehr Promotion & Akzeptanz für den Auftritt von Israel organisieren dürfen.

        • @Alex_der_Wunderer:

          Äh...: Was hat jetzt Frau Prien mit der Promotion für Israels ESC-Auftritt zu tun? Die Veranstaltung fand in Österreich statt, und Israel hat eigentlich eine eigene Reklameabteilung. Habe ich etwas verpasst?

      • @Annette Hauschild:

        Aha, und das wissen Sie woher? Mit allen gesprochen und durchgezählt? Oder Wunschdenken? Oder Feedback ausschließlich aus der eigenen Echokammer?

        • @Müller Christian:

          Die gleichen Fragen habe ich mir auch gestellt.

  • Der Autor schreibt, dass man den ESC und den israelischen Auftritt nicht politisieren und für politische Positionen vereinnahmen soll und macht es dann direkt, indem er schreibt, dass mit dem Ergebnis die pro palästinensischen Kampagnen mehr oder weniger abgestraft wurden.



    Und wenn man unter der Unabhängigkeit des öffentlich rechtlichen Rundfunks in Israel das versteht, was wir hier in Deutschland haben, wo Top Positionen in der Regel von SPD und CDU besetzt werden (Beispiel die ARD Programmdirektorin), dann ist zu dem Thema auch alles klar.

    • @TeeTS:

      Es ist eben kein "Abstrafen", wenn man politischen Aktivisten im Zusammenhang mit einem unpolitischen Wettbewerb NICHT zuhört und deren Boykott- und Protestaufrufe entsprechend ignoriert. Die Rechts- und Wirkungssphäre, auf die diese Aktivisten einen Anspruch erhebn können, ist mit der Verlautbarung dieser Aufrufe erschöpft. Einen Anspruch, oder Automatismus, damit auch vom Publikum erhört zu werden, gibt es nicht. Entsprechend hat das Nicht-Erhören auch keinen Sanktionscharakter.

    • @TeeTS:

      Nein, der Autor schreibt über antijüdische Kampagnen.

      Zu propalästinensischen Kampagnen, die nicht antijüdisch sind, schreibt er gar nichts.

      Wenn KAN regierungskritischen Journalismus liefert, scheint es doch zu funktionieren mit der Unabhängigkeit.

  • Ich fand den Siegersong mittelmäßig bis schlechter. Aber auch bei Musik ist’s wie mit dem Essen, alles Geschmacksache.



    Interessanter ist das Abschneiden des Israelischen Beitrags. Allen Unkenrufen zum Trotz ganz vorne dabei dank Zuschauervoting. Wer hätte das gedacht.

  • " KAN kann weiter unabhängiger, staatsdistanzierter Sender bleiben und muss nicht regierungshörig werden."

    Und das ist auch der Grund wieso Rußland ausgeschlosen wurde. Der russische Staatsender verbreitet Putin Propaganda. Und nicht die Künstler wurden vom Veranstalter der Europaen Broadcast Union ausgeschlossen sondern das russische Staats TV.

  • Die antiisraelische, um nicht zu sagen antisemitische Hetze kam immer nur von einer sehr lauten linksradikalen und islamophilen Minderheit.



    Die Völker Europas dagegen sehen das ganz anders. Der dritte Platz, letztes Jahr war es sogar der erste Platz, beim Publikumsvotum sprechen eine deutliche Sprache.

    • @Don Geraldo:

      Das ist vielleicht bequem, aber einfach falsch. Antisemitismus kommt traditionell wie aktuell mehrheitlich von rechts bis rechtsextrem, leider, kaum von anderen Anti-"andere"-ismen verdeckt.



      Antizionismus oder Antisraelismus - oder einfach nur Einfordern gleicher Maßstäbe und des Völkerrechts - wird dabei auch auf "linker" Seite zu finden sein.

      Religiös auch islamischen Menschen, den Spaghettimonsterfreunden ... Rechte zuzugestehen wie den Lutheranern, Gemeinde Dingsdorf, ist universal, oder? Ressentiments lassen sich doch besser irgendwo anders parken.

      • @Janix:

        Den Persilschein, den Sie hier den "Antizionisten" ausstellen, glauben Sie - in dieser Pauschalität - doch hoffentlich selbst nicht.



        Antisemitismus ist ein latentes Problem quer durch die Gesellschaft. Selbst die größten Menschenfreunde haben geistige Schubladen, in denen ihre Feinde wohnen. Das Phänomen bricht sich nur an den lautstarken Enden des politischen Spektrums eher offen Bahn - verbrämt durch "idealistisch"-unkritischen Einsatz für die Gegner der insgeheim Verhassten oder eben durch Selbstverklärung zu besseren Menschen, die von den Bösen ausgenutzt und geknechtet werden.



        Ein relevanter Unterschied zwischen rechtem und linkem Antisemitismus ist die geografische Wirkungsweise. Rechter Hass richtet sich mehr auf die Mitglieder der Feindgruppe vor der eigenen Haustür - Juden, die hier wohnen, Synagogen besuchen, eine Community bilden, die als Verschwörung gesehen wird. Linker Antisemitismus greift weiter, sieht Juden eher als Treiber des Kapitalismus, geopolitische Strippenzieher und eine Gruppe, die sich herausnimmt zu tun, was Andere nicht dürfen - und Israel als die greifbare, stets schuldige Inkarnation dieses Klischees.



        Gemeinsames Erkennungsmerkmal ist der Hass.

      • @Janix:

        "Das ist vielleicht bequem, aber einfach falsch. Antisemitismus kommt traditionell wie aktuell mehrheitlich von rechts bis rechtsextrem, leider, kaum von anderen Anti-"andere"-ismen verdeckt."

        Diese Statistik ist auch ausd em Grund so einseitig, da wenn bei einer antisemitischen Straftat kein Täter ermittelt wird und keine eindeutigen Hinweise auf Motivation oder Milieu vorliegen (z. B. Parolen, Symbole, Tatkontext), wird die Tat standardmäßig dem Phänomenbereich „PMK – rechts“ zugeordnet.



        Das bedeutet:

        Die Statistik sagt sicher, wie viele antisemitische Taten es gibt. Sie sagt unsicher, wer sie begangen hat, solange der Täter unbekannt ist. Der hohe Anteil „rechter“ Taten ist daher teilweise ein statistischer Zuschreibungs­effekt, kein Beweis für die tatsächliche Täterstruktur. Das BKA selbst weist in seinen Berichten regelmäßig darauf hin, dass antisemitische Taten aus islamistischen, linken oder nicht eindeutig zuordenbaren Kontexten untererfasst sein können, insbesondere bei Demonstrationen, im Schulumfeld oder im migrantischen Milieu.

      • @Janix:

        Das ist ihr Wunschdenken aber Antisemitismus ist kein reines rechtes Problem sondern gerade ein sehr großes linkes Problem.

    • @Don Geraldo:

      Mitnichten - der ESC-Kontest ist keine repräsentative Umfrage und soweit man solchen trauen kann, sehen deutliche Mehrheiten in den "Völkern Europas" Israels Agieren äußerst kritisch. Und das vollkommen zurecht.

      • @O.F.:

        Bei Russland ist das dagegen etwas anderes, nicht wahr? Da ist es „Dämonisierung“, die „nicht hilfreich“ ist, oder?

  • Sollten die Fans vernünftiger sein als viele Funktionär*innen? Das wär ja mal was, was hoffen läßt.

  • Wäre schön, wenn die Anti-Israel Propagandisten das zur Kenntnis nähmen und entsprechend weniger agro wären. Mehr Sachlichkeit als Hetze eben. Ist eh keine Mehrheit da. Nirgends. Gut so.

  • Anti-Netanyahu ist nicht Anti-Israel. Anti-Israel ist nicht antijüdisch. Binse eigentlich.



    Der Text hätte auch über den Lifestylemeinungskommentar herauswachsen können, wenn er die teure staatliche Kampagne für Israels Song zumindest erwähnt hätte.

    • @Janix:

      "Anti-Netanyahu ist nicht Anti-Israel. Anti-Israel ist nicht antijüdisch. Binse eigentlich."

      In der Praxis zeigt sich auf vielen pro-palästinensischen Demonstrationen , dass es häufig nicht um Kritik an der Politik von Benjamin Netanyahu geht, sondern um die Delegitimierung des Staates Israel selbst.

    • @Janix:

      Genau darum dürfte Herr Feddersen auch von " antijüdisch" geschrieben haben.

      Ich vermute, dass "anti-Netanjahu" nicht "antijüdisch" bedeutet, ist ihm bewusst.

  • Der Autor hätte bei aller Begeisterung für das Publikumsvoting ans letzte Jahr erinnern müssen: eine orchestrierte Kampagne der israelischen Regierung fürs Publikumsvoting in den Teilnehmerländern.



    Vor diesem Hintergrund müsste man fragen:



    War das dieses Jahr wieder so? War es nicht so? Ohne diese Information ist das Voting: Ausdruck von... ...tja, da setzte jetzt eigentlich journalistische Arbeit an.

    • @ferry:

      Umgekehrt gab es nun aber auch eine monatelange Kampagne des antiisraelischen Lagers.

    • @ferry:

      Zum Vorwurf einer „orchestrierten Kampagne“ ist festzuhalten: Es gibt bislang keinen belastbaren Nachweis, weder von der European Broadcasting Union noch von einer unabhängigen Prüfinstanz, dass das Publikumsvoting beim Eurovision Song Contest regelwidrig manipuliert oder verfälscht worden wäre.

      Zwar gab es Medienberichte und politische Debatten über staatliche oder staatsnahe Werbe- und Mobilisierungsmaßnahmen zugunsten des israelischen Beitrags. Diese beschreiben jedoch Promotion und Mobilisierung, nicht aber einen nachgewiesenen Bruch der Voting-Regeln oder eine technische Manipulation des Abstimmungssystems. Der Unterschied zwischen politischer Einflussnahme im weiteren Sinn und belegter Wettbewerbsverzerrung wird in der Kritik häufig verwischt.

      Solange keine Untersuchung eine Regelverletzung festgestellt hat, bleibt das Voting formal gültig. Über Transparenz und Fairness kann man diskutieren – eine nachträgliche Delegitimierung ohne gesicherte Fakten ist jedoch nicht haltbar.

    • @ferry:

      Was für ein albernes Verschwörungsgeschwurbel aus der Mottenkiste der Geschichte...



      Israel hat 160 Mio Zuschauer gegen ihren Willen dazu gezwungen, beim ESC für Israel zu stimmen? Was kommt als Nächstes? Hunde, die Palästinenser vergewaltigen? Delfine, die Fischerboote torpedieren? Lieber schnell den Aluhut richten.

      • Annette Hauschild , Autor*in ,

        @Heike 1975:

        Nein, es wurde einfach mehrfach von den Zuschauern angerufen. Bis zu 10 mal darf von einem Gerät aus angerufen werden. Diese Regel wurde früher mal aufgestellt, weil man davon ausging, dass ein Festnetz Anschluss zu je einem Haushalt gehört und die Mitglieder des Haushalts evtl unterschiedlich abstimmen mochten. Es sieht so aus, dass diese Regel von Proisraelfans angewendet wurde, und dass die Gegner sich entweder das Spektakel gar nicht mehr angetan oder keine abgestimmten Voten vergeben haben.



        Außerdem waren vier Länder gar nicht dabei

    • @ferry:

      Schon klar, das Ergebnis des Publikumvotings für Israel muss ein Teil der jüdischen Weltverschwörung sein. Ich wäre mit solchen Thesen vorsichtig.

      • @Katharina Reichenhall:

        Unten haben Vorposter Artikel des Guardian und der New York Times zum Thema verlinkt. Auch Teil der antisemitischen Weltverschwörung oder fundierter Journalismus?

  • Es war eine coole Veranstaltung und die Auswertung war sehr spannend.

    Ich hatte für Noam Bettan gestimmt und freue mich über das Ergebnis.

  • Entgegen der These im Kommentar scheint doch gerade das Gegenteil der Fall zu sein, nämlich dass der ESC zunehmend stärker politisiert wird und in einer Krise steckt. Das zeigt nicht nur der Boykott mehrerer Länder/Sendeanstalten, sondern auch der Umstand, dass die Netanjahu-Regierung den ESC als Mittel ihrer Politik (Softpower) benutzt, wie die NYT schreibt: www.nytimes.com/20...aza-netanyahu.html



    Ungeklärt ist zudem, wie es zu diesem Stimmenergenis für Israel in diesem und im letzten Jahr gekommen ist. Die Daten sind weiterhin nicht einsehbar. Die Annahme, dass sich darin einfach nur Volkes Stimme oder eine Begeisterung für israelische Popmusik ausdrückt (nicht nur in Deutschland, sondern auch in Irland und Spanien letztes Jahr), erscheint zumindest fraglich. Das Publikumsvoting generell ist völlig intransparent. Daraus irgendwelche Folgerungen zum Stand des Kulturkampfes ableiten zu wollen, scheint nicht geboten. Vielmehr sollte man da Vorsicht walten lassen, oder nicht?

    • @Mutashail:

      Das israelische Lied war einfach nur schön. Vielleicht hat es deshalb Stimmen erhalten?



      Im Gegensatz zu den teilweise sehr schwachen anderen Auftritten, war es für mich und viele andere ein eingängiger toller Song.

  • das jan feddersen es immer noch nicht schafft, judentum und zionismus zu trennen, ist beachtlich.

  • Lieber Jan, das steht im Guardian zum Erfolg Israels beim ESC letztes Jahr: "Benjamin Netanyahu’s government has been determined to win, for reasons of soft power. According to a New York Times investigation ... the Israeli government has partially funded an ostentatious get-out-the-vote campaign for the past three years, costing at least $1m, which appeared to be urging people to vote for Israel to show their political support.



    That campaign included giant billboards in Times Square and direct messages to supporters. Though the US is not in the contest, Americans can still ... Netanyahu himself posted on Instagram, telling supporters in 2025 to vote 20 times for Israel – the maximum amount allowed per person. Israel came first in the 2025 public vote across Europe. ... Possibly thanks to its government’s campaign, Israel was suddenly propelled to the top of the leaderboard." (www.theguardian.co...wont-be-tuning-in)



    Alles Erfindung? Rechtsextreme Regierungsmacht und Kulturkampf von oben, wäre meine These (was echte Fans nicht ausschliesst)

    • @Fragezeichen:

      Ich bezweifle stark, dass man für eine mickrige Mio. Dollar, verteilt auf ganz Europa, erheblich mehr "Vote Israel!"-PR kaufen kann, als es umgekehrt "Boycott Israel!"-PR gab. Immerhin hat letztere ja auch stark genug verfangen, dass einige Länder gleich den ganzen ESC boykottiert haben.



      Daher würde ich sagen, es bestand an DER Front in etwa "Waffengleichheit". Ergo: Gegenfrage, könnte Herr Feddersen vielelicht auch einfach richtig liegen und das Voting weitgehend OHNE große Rücksicht auf subversive Einflussnahme von politischen Akteuren abgelaufen sein?

      • @Normalo:

        Auf welches Lied haben sich noch gleich all die "Boycott Israel!" Stimmen vereint? Auf das bulgarische, das spanische oder doch das irische?



        Zu Ihrer Gegenfrage: Möglich, aber da die Netanjahu-Regierung, die solche und andere Meinungskampagnen, wie oben gezeigt, schon mehrfach durchgeführt hat, involviert ist, eher unwahrscheinlich.

        • @Residente:

          "Auf welches Lied haben sich noch gleich all die "Boycott Israel!" Stimmen vereint?"



          Normalerweise verschwinden Boykotteure überwiegend ins Land der Nichtwähler (und -zuschauer). Der massive Exodus dorthin blieb aber aus.



          Dass es PR gab, sei unbestritten. Und auch in den Vorjahren war das keine Einbahnstraße, gab es Boykott-PR ohne Ende (und sollte man die auch mit solchen hintergründigen Formulierungen mystifizieren à la "Da linke Aktivisten involviert waren..."?).

          Aber hier ging es um Einfluss. Warum soll die eine PR verfangen haben, und ist die andere verpufft??

      • @Normalo:

        Die Boykott-Aufrufe waren doch die beste Reklame für den israelischen Beitrag. Monatelang gratis auf allen Kanälen.

  • An sich ist da gut.

    Schade nur, dass die palästinensische Zivilbevölkerung mal wieder damit in Verbindung gebracht wird. Benutzt von antisemitischen linken Europäern, an deren Wesen die Welt genesen soll, die aber letztlich mehr Schaden für die Palästinenser anrichten als alles andere.

  • Sensationell ist das eigentlich nicht, sondern eine Folge des Boykotts: denn durch den sind im Publikum nur diejenigen geblieben, die sich durch einen Völkermord nicht die Party verderben lassen. Was das über das Publikum aussagt, ist eine ganz andere Frage.

    • @O.F.:

      Ich halte die Österreicher für intelligent genug das sie unterscheiden können zwischen der Performance eines israelischen Künstlers und den Kriegsverbrechen der Nethanjahu Regierung.

      Wer hier nicht fein säuberlich differenzieren kann, trägt nichts zur Lösung des Problems bei, sondern liefert denjenigen einen Vorwand, die unter dem Deckmantel der israelischen Kriegsführung ihren Antisemitismus offen ausleben.

      Einfach einmal in der Statistik den Anstieg der antisemitischen Straftaten in Deutschland nachverfolgen. Der ist immens und nicht vom Himmel gefallen.

      Auch ein Ergebnis der Cancel Culture in Deutschland in Hinblick auf israelische Künstler, DJs oder Wissenschaftler. Das ist der Grundstein der dazu beiträgt das gesellschaftliche Klima in Deutschland zu vergiften. Es wird vorgelebt und von anderer Seite aufgegriffen und zudem noch falsch interpretiert.

      Das mündet dann in Steckbriefen für kritische Journalisten, Polizeischutz für jüdische Cafes oder Übergriffe auf Personen die im öffentlichen Raum Kippa oder Davidstern tragen.

      Kann mir kaum vorstellen, dass sie das begrüßen.

      • @Sam Spade:

        Nun habe ich mich zu Sinn und Unsinn des Boykotts gar nicht geäußert, sondern nur dessen Auswirkung auf die Stimmabgabe erklärt und auf mein Befremdung darauf ungespielt, dass man in manchen Kreisen ein paar Buhrufe offenkundig störender findet, als einen Völkermord. Im übrigen hat der ESC sehr wohl eine nationale Dimension – in der Organisation sowie in der öffentlichen Wahrnehmung (was Sie schon an den Formulierungen sehen, mit denen über die Ergebnisse gesprochen wird). Und selbst wenn man einen Boykott für kontraproduktiv hält, ist es perfide, eine solche friedliche Form des Protests gegen die Politik eines Staates (!) als Vorstufe zum Übergriff auf Angehörige einer Minderheit darzustellen. Die anti-israelische Cancel Culture gibt es ohnehin nur in Ihrer Phantasie: ich erinnere gerne daran, wer in Deutschland, schon 2023, regelmäßig gecancelt wurde – kleiner Tipp: es waren keine proisraelischen Stimmen… (Mbembe, irgendwer?).

  • Auf welchem Platz landete der russische Beitrag?

  • Israel hat einfach gute Musik gemacht. Deutschland hat wieder versagt. Nüchtern betrachtet.

  • Ich finde den 2ten Platz ein gutes und wichtiges Zeichen.



    Herr Bax dagegen schäumt vermutlich vor Wut und Enttäuschung.

    • @Querbeet:

      Ging es auch noch um Musik?



      Wie kommen Sie zu Ihren "Vermutungen"?



      Hatten Sie das mitbekommen, was andere hier mitbekamen?

      • @Janix:

        Lesen Sie seine Kommentare.

  • Mit dem Ergebnis Israels der letzten Jahre zeigt sich aber wieder einmal, dass es beim ESC eher weniger um die Qualität der Lieder geht. Die waren alle nicht schlecht, aber definitv das Ergebnis nicht wert, das sie bekommen haben ... Mir nimmt´s aber so langsam die Freude am gucken.

    • @jackie_zat:

      Das ist aber doch Geschmackssache.



      Für mich schafft es u.a. Israel jedes Mal einen schönen eingängigen Song zu schicken, den ich auch gerne öfter höre.



      Bei den letzten drei Siegern war das für mich definitiv nicht gegeben.