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Frauen im Landtag von Sachsen-Anhalt Es lebe die neue alte Männerwelt

Simone Schmollack

Kommentar von

Simone Schmollack

Durch das starke Abschneiden der männerdominierten AfD gibt es im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt weniger Frauen denn je. Das werden Frauen bald merken.

M änner, Männer, Männer. Wohin man auch blickte am Wahlabend bei der AfD – Anzugträger. So sieht auch die AfD-Fraktion im neuen Magdeburger Landtag aus: Unter den 39 Abgeordneten finden sich nur zwei Frauen – und der Frauenanteil im Parlament sinkt auf unter 22 Prozent. Damit hat der Landtag von Sachsen-Anhalt den niedrigsten Frauenanteil aller Landesparlamente in Deutschland. Und zugleich den niedrigsten in dem ostdeutschen Bundesland seit dessen Entstehung nach der Wiedervereinigung. Zum Vergleich: Die Hamburgische Bürgerschaft ist nahezu paritätisch besetzt, die Bremische kommt auf über 40 Prozent weibliche Abgeordnete.

Dass Frauen jetzt weitgehend aus dem anhaltischen Parlament verschwinden, liegt auch an ihnen selbst. Denn auch sie haben den Rechtsextremen massiv zum Wahlsieg verholfen: 39 Prozent der Wählerinnen in Sachsen-Anhalt stimmten für die AfD. In allen Altersgruppen plädierten Frauen am häufigsten für die Partei mit dem rückwärtsgewandten Frauen- und Familienbild, die auf die weiße Mutter-Vater-Kind(er)-Familie setzt sowie Gleichstellungsrichtlinien und weibliche Selbstbestimmung abschaffen will.

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Im AfD-Wahlprogramm ist das alles mal direkt, mal euphemistisch formuliert. So soll das „Recht auf körperliche Unversehrtheit auch für ungeborenes Leben gelten“ sowie „eine Ultraschalluntersuchung des ungeborenen Kindes“ durchgeführt werden – ein klares Nein zu Abtreibungen. „Funktionierende Familien“ machten Schulsozialarbeit und Pflegeheime überflüssig, weil sie „tüchtige junge Menschen“ hervorbrächten, „die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen“. Es ist von einer „Nachwuchsprämie“ und einer „Eigenheimprämie“ für Eltern die Rede und von einem „Baby-Begrüßungsgeld“, Kitas und Schulessen sollen kostenfrei sein. Wie sie all das finanzieren will, verrät die Partei allerdings nicht. Gleichwohl hat Sachsen-Anhalt laut dem Bund der Steuerzahler die höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Flächenländer. Ende 2026 dürfte der Schuldenstand 25 Milliarden Euro erreichen.

Frauen selbst haben den Rechtsextremen massiv zum Wahlsieg verholfen

Rechtsextremismus und Antifeminismus reichen sich die Hand – eine Binse, gewiss. Aber eine, die die Frauen in Sachsen-Anhalt ab jetzt deutlich zu spüren bekommen werden. Auch jene, die dafür ihr Kreuz in der Wahlkabine gemacht haben. Manche werden das reaktionäre Frauen- und Familienbild bewusst in Kauf genommen, andere vielleicht nicht mal einen Blick ins „Regierungsprogramm“ geworfen haben.

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Sie mögen sich in Sicherheit wiegen, dass es kein Zurück in die 1950er Jahre der Bundesrepublik geben wird. Denn Frauen dürfen ja weiterhin arbeiten gehen, so wie das Ostfrauen gewohnt sind. Und die Einverdienerehe trägt sich finanziell schon lange nicht mehr. Frauen dürfen auch weiterhin in Politik, Medien, Wissenschaft, Verwaltung mitmachen. Aber ihr Anteil wird sinken. Denn da, wo Männer das Sagen haben, rekrutieren sie ihresgleichen – es lebe die neue alte Männerwelt.

Simone Schmollack

Simone Schmollack Ressortleiterin Meinung

Ressortleiterin Meinung. Zuvor Ressortleiterin taz.de / Regie, Gender-Redakteurin der taz und stellvertretende Ressortleiterin taz-Inland. Dazwischen Chefredakteurin der Wochenzeitung "Der Freitag". Amtierende Vize-DDR-Meisterin im Rennrodeln der Sportjournalistinnen. Autorin zahlreicher Bücher, zuletzt: "Und er wird es wieder tun" über Partnerschaftsgewalt.
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77 Kommentare

  • Astrid Sehnefeld

    Artikel 38 (1) GG: "Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt."



    Bedeutet: Niemand darf vom Staat, von Arbeitgebern, Gruppen oder Einzelpersonen dazu gezwungen werden, eine bestimmte Partei oder Person zu wählen oder überhaupt an der Wahl teilzunehmen, ergo keine Wahlpflicht.



    Heißt: das Geschlecht ist bei Wahlen komplett egal. Wähler sollen wählen, wen sie für am fähigsten halten und nicht nach Geschlechtsteilen.

    • Dr. McSchreck

      @Astrid Sehnefeld:

      ....jedenfalls, soweit es um Parlamente geht.

      ;-)

  • Fran Zose

    Wir haben nun mal eine repräsentative Demokratie; das ist sowohl gut so als auch eigentlich nicht so schwer zu verstehen: jeder wählt, frei, einen Repräsentanten. Dabei dürfen Frauen Männer wählen und umgekehrt. Und ja, es steht den Wählerinnen in Sachsen-Anhalt eben auch frei alter Männer mit einem rückwärtsgewandten Weltbild als ihre Vertreter ins Parlament zu wählen. Muss man nicht gut finden, ist aber so. Andere Parteien wie beispielsweise die Grünen oder die SPD treten freiwillig mit quotierten Listen an, was aber die Wählerinnen offensichtlich weniger überzeugend finden.

    Hochproblematisch, nein erschreckend, ist weniger eine Nichtquotierung AfD sondern sind die Inhalte, die sie vertritt.

    • Alex_der_Wunderer

      @Fran Zose:

      @ Fran Zose



      Sorry ,bezüglich der repräsentativen Demokratie sei es sehr zu empfehlen einmal den informaliven und für ein Mindestmaß an politischen Grundwissen erforderlichen Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld :



      " Warum schweigen die Lämmer "



      auf YouTube abzurufen und zu genießen. Danach können wir uns einmal über die repräsentative " Demokratie " gerne austauschen.

      • Fran Zose

        @Alex_der_Wunderer:

        Fakt ist, wir leben in ein repräsentativen Demokratie. Populistisches, verschwörungstherotisches Geraune wird auch dann nicht besser oder stellt gar „politisches Grundwissen“ dar, wenn es von links kommt; ähnliche Theorien der Elite die gegen das Volk arbeiten hat auch schon Trump vertreten und vor ihm die Nazis.

        Und wo wir schon bei Fakten sind: soweit ich weiß, wurde sowohl in Brandenburg als auch in Thüringen versucht quotierte Wahllisten durchzudrücken; jeweils ist man glücklicherweise und mit Ansage vor Gericht gescheitert.

        Es ist letztlich genau dieses Verkämpfen in ideologischen Positionen wie der Quote, das in erster Linie nur der Zurschaustellung der vermeintlichen eigenen moralischen Überlegenheit dient, welches es der AfD leicht macht.

        Im Übrigen wäre die AfD keinen Deut besser, ihre schrecklichen Positionen kein bisschen vertretbarer wenn sie denn nur ihre Wahllisten quotiert hätte.

  • Dr. McSchreck

    So etwas nennt man freie Wahl - eine großer Errungenschaft.

    • Troll Eulenspiegel

      @Dr. McSchreck:

      Wenn "freie Wahl" zu Wahlmanipulationen oder Scheinwahlen führen oder Wahlbeobachter nicht zugelassen werden und das aktiv von den Wählern befürwortet wird, kann man nicht von einer Errungenschaft sprechen sondern von einem Skandal. Bald ist es soweit.

      • Dr. McSchreck

        @Troll Eulenspiegel:

        Zuletzt waren es aber immer "fortschrittliche" Kräfte, die das Prinzip der freien Wahl abschaffen wollten.

        • warum_denkt_keiner_nach?

          @Dr. McSchreck:

          Nanu. Zählt z.B. Trump zu den fortschritlichen Kräften?

          • Dr. McSchreck

            @warum_denkt_keiner_nach?:

            Für Deutschland hat ganz "in der Nähe" der Fran Zose 2 Beispiele gebracht, man muss also gar nicht auf die USA gucken.

  • Flix

    Ein weiteres Zeichen dafür, dass der allergrößte Teil der AFD-Wähler:innen gegen die eigenen Interessen wählt.

    • Chris McZott

      @Flix:

      Oder aber deren Wählerinnen priorisieren ihre Interessen anders...

    • Deep South

      @Flix:

      Wird ja immer behauptet. Aber abgesehen von denen, die wirklich ohne Plan und nur aus Wut die AfD wählen, glaube ich das nicht. Es gibt genügend Frauen, die das Bild der bieder-konservativen Hausfrau gern erfüllen. Die gegen Abtreibung sind, die glauben, dass der Mann die Hosen anhaben muss und dass sich die Frau um Haus, Herd und Kinder kümmert. Und die genauso gegen Migration, Minderheitenrechte und eine liberale Gesellschaft sind. Die haben einfach ganz andere Interessen als Linke und Feministen. Und die gibts auch nicht nur unter AfD Wählerinnen.

      • warum_denkt_keiner_nach?

        @Deep South:

        "Es gibt genügend Frauen, die das Bild der bieder-konservativen Hausfrau gern erfüllen. Die gegen Abtreibung sind, die glauben, dass der Mann die Hosen anhaben muss und dass sich die Frau um Haus, Herd und Kinder kümmert."

        Also entweder diese Frauen sind im Osten in großer Zahl neu gewachsen oder die Aussage ist zumindest merkwürdig. Dort würden die meisten Mütter ihre Töchter rausschmeißen, wenn sie solchen Mist anstreben.

        • Deep South

          @warum_denkt_keiner_nach?:

          Ach? Und die AfD Wähler sind wohl nicht "neu gewachsen?" Wieviele davon wohnen denn noch zu Hause bei Mutti? Und wieviele weibliche AfD Wähler im Osten kennst du denn so, die sone Behauptung rechtfertigt? Immerhin haben in Sachsen Anhalt 60 % der Frauen keine AfD gewählt.



          Das Netz ist voll mit rechten Youtubern und Influencern, die genau solche Frauenbilder propagieren. Und das mal ganz abgesehen davon, dass es hier grad um AFD Wählerinnen im Allgemeinen ging und nicht speziell nur um Frauen im Osten.

          • warum_denkt_keiner_nach?

            @Deep South:

            Die AfD plakatiert nicht Frauen an den Herd. Sie plakatiert Hetze gegen Migranten ect.

            Wie bei anderen Sachen ist vielen Wählerinnen (und Wählern) nicht wirklich klar, was sie da für einen Dreck wählen. Aufs Kleingedruckte wird ganz selten geschaut.

            Ich stamme übrigens aus dem Osten und kenne keine Frau dort, die sich ins 19. Jahrhundert schicken lassen will. Diese Seite der AfD wird leider nicht ernst genommen und verdrängt.

            "Und das mal ganz abgesehen davon, dass es hier grad um AFD Wählerinnen im Allgemeinen ging und nicht speziell nur um Frauen im Osten."

            Das ist ein Artikel über den Landtag in Sachsen Anhalt 😉

            • Deep South

              @warum_denkt_keiner_nach?:

              "Das ist ein Artikel über den Landtag in Sachsen Anhalt"

              Mag sein. Aber meine Antwort war auf den Beitrag von Flix gerichtet. Und gings nicht um den Osten, sondern um AfD Wähler allgemein. Und bei denen sind Frauenrechte oder gar Quoten nunmal ganz sicher nicht das Thema eins.

  • Gerd Grözinger , Autor , Prof., Europa-Univ. Flensbu

    Viele haben auf meinen untenstehenden Beitrag geantwortet, in dem gefordert wurde, die Wahlkampfkostenerstattung proportional künftig davon abhängig zu machen, dass wenigstens 50% der Gewählten weiblich sind. Ich antworte hier um mich unten nicht zu wiederholen. Die große Kritik daran war, dass das juristisch nicht haltbar sei. Ich meine doch, wg. des grundsätzlichen Art. 3. Abs. 2 im GG: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestender Nachteile hin". Ein Zwang über Geldentzug bei Abweichung wäre relativ soft und überliesse weiter den Parteien wen sie aufstellen und den Wählern und Wählerinnen, wen sie wählen. Und doch zeigte er Wirkung, weil Wahlkämpfe finanziert werden müssen.

    • DiMa

      @Gerd Grözinger:

      Gerade weil das finanzielle Druckmittel so hoch ist und der Zwang direkt wirkt, liegt eine Unzulässigkeit weiter vor. Den Zwang würde ich daher auch nicht als "Soft" bezeichnen.

    • Müller Christian

      @Gerd Grözinger:

      Sie mögen ein vernünftiges Motiv haben, denken ihre Forderungen nicht zu Ende. 50% Frauenquote erfordert im Umkehrschluss auch 50% Männerquote. Das will ich nicht. Ich möchte die Kandidaten, die am besten in den sind, was Sie tun. Ob das alles Frauen, alles Männer oder was auch immer, ist mir sowas von egal. Ich möchte die Besten, unabhängig vom Geschlecht.

      • Dr. McSchreck

        @Müller Christian:

        genauso sieht es das Grundgesetz in Art. 3 vor: es sollen immer die Besten ausgewählt werden, unabhängig von Geschlecht, Herkunft usw....

        Sie bewegen sich mit Ihrem Wunsch gleich doppelt voll auf den Werten der Verfassung: sie möchten selbst auswählen dürfen, wen Sie wählen und niemand soll allein wegen seines Geschlechts bevorzugt werden, wenn er schlechter für etwas geeignet ist.

    • warum_denkt_keiner_nach?

      @Gerd Grözinger:

      Neben den verfassungsrechtlichen Fragen geht Ihre Idee von der falschen Voraussetzung aus, dass Frauen in Parlamenten automatisch für Frauenrechte eintreten würden. Tun sie aber nicht. Bei dem Gedanken, dass Weidel und Storch meine Rechte vertreten sollen, wird mir schlecht. Der Mehrheit der Frauen im Land geht es offenbar (noch) ebenso.

      Wichtiger als das Geschlecht von Menschen in der Politik ist, wofür sie stehen. Und Frauen die für eine finstere Politik stehen, sind kein Fortschritt.

    • Encantado

      @Gerd Grözinger:

      "Ein Zwang über Geldentzug bei Abweichung wäre relativ soft und überliesse weiter den Parteien wen sie aufstellen..."



      Der Staat soll also Einfluss nehmen, welche Kandidaten die Parteien aufstellen? Denn das ist es, auch wenn Sie so tun, als ob die Parteienn weiter frei in ihrer Entscheidung wären.



      Das ist so weit weg von Demokratie und Verfassung, dass Ihnen letztere so schnell um die Ohren fliegen würde, wie Sie nicht gucken können. Und völlig zu Recht.

    • Dr. McSchreck

      @Gerd Grözinger:

      Ich hoffe doch sehr, dass sie kein Professor im juristischen Bereich sind und wenn doch, dann jedenfalls nicht im Verfassungsrecht. Denn das BVerfG hat wiederholt klargestellt, dass es den Parteien völlig frei steht, wen sie aufstellen wollen und das Demokratieprinzip steht sogar unter der Ewigkeitsgarantie, das heißt, wer es abschaffen will, gegen den besteht ein Widerstandsrecht.

      Weiter hat das BVerfG klargestellt, dass die Förderung der tatsächlichen Durchsetzung nur so weit gehen kann, dass "bei gleicher Eignung" Frauen bevorzugt werden. Wer aber geeignet ist, bestimmt immer noch die Partei bei der Listenaufstellung und der Wähler in der Kabine.

    • T-Rom

      @Gerd Grözinger:

      Dann müssten z.B. wohl auch alle Arztpraxen mit Geldenzug aus dem staatlichen Gesundheitssystem sanktioniert werden, in denen die Mehrheit der Mitarbeiter weiblich ist? Oder keine Handwerksbetriebe mehr öffentlich Aufträge erhalten, wenn die Mehrheit der Mitarbeiter männlich ist?



      Ich denke man merkt schnell, das die o.g. Argumentation nicht durchdacht ist

    • Walterismus

      @Gerd Grözinger:

      Es ist aber nicht Gleichberechtigung, wenn Mann und Frau jeweils zu gleichen Anteilen im Parlament und Partei sitzen. Das ist eine Gleichsetzung, was etwas völlig anderes ist und eben nicht Gleichberechtigung nach Art. 3 GG.

      Gleichberechtigung bedeutet, dass jeder das gleiche Recht hat an der Wahl zu partizipieren und auch keine Ungleichbehandlung je Geschlecht existiert. Ein Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen ist aber keine Ungleichbehandlung.

      Zumal es auch nicht möglich ist, denn die Direktmandate werden nunmal direkt gewählt, da kann keine Rücksicht auf Mann und Frau genommen werden. Wie auch. Man müsste dann ja sonst vorschreiben, dass in den Wahlkreisen entweder nur Männer oder Frauen antreten dürfen.

      Und dann ist da eben auch das Problem, dass es gegen die freien Rechte einer Partei verstößt, welche selber zu entscheiden hat, für was und wie sie wirbt.

    • Hitchhiker

      @Gerd Grözinger:

      Der Anteil an Frauen in den Parteien ist ähnlich dem Anteil von Frauen in den Parlamenten. Wo ist da der Nachteil?

  • hedele

    Vielleicht hilft es wirklich nicht mehr, die neue Rechte immer mit dem klassischen Faschismus gleichzusetzen.



    Denn dessen Wesenszug war die Gewalt: Menschen wurden nach sozialdarwinistischen Regeln systematisch erniedrigt und entrechtet, um sie dann auszubeuten und schließlich zu verheizen. Das betraf ja nicht nur Juden und andere Minderheiten, die vergast wurden, sondern in geringerem Maß auch Normaldeutsche, die zu Millionen ihr Leben auf den Schlachtfeldern verloren für einen Krieg, der schon nach wenigen Monaten, spätestens 1941, nicht mehr zu gewinnen war.



    Das Wesensmerkmal der heutigen Rechten scheint mit allerdings eher, schaut man auf Orban und Trump, die Korruption zu sein. Tatsächlich ist heutzutage der Mensch nicht mehr wichtig, wie er es noch vor 100 Jahren war. Wichtig ist der Markt, den es zu monopolisieren gilt. Wenn es dafür sinnvoll ist, dass Menschen zur Abschreckung abgesoben, gefoltert werden, dass Journalisten verhaftet werden, dann wird das halt so gemacht, aber es scheint mir nicht der Kern. Der Kern ist der dauerhafte Ausschluss von 99% der Gesellschaft von Einflussnahme oder wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung.



    Frauen sind da nur die erste Gruppe.

    • Sonderzeichen

      @hedele:

      Schön beschrieben.



      Es sind Ermächtigungsfantasien die da erblühen.



      Geknechtet vom Joch des Kapitals, entrechtet und in Armut und Vergessenheit gedrängt, ohne Möglichkeit etwas zu ändern, so fühlen sich die Menschen.



      Und dann plötzlich: der "gemeinsame Feind" den man besiegen kann! Der Freudentaumel, dass man es "denen da oben" doch noch zeigen kann! Dass man gewinnen kann! Dass man die Eindringlinge vertreiben kann! Sich sein Recht, sein Leben zurückholen kann!



      So wird Grüppchen nach Grüppchen aussortiert und zum Feind gemacht. Und plötzlich ist man selbst Feind. Obwohl man doch immer brav mitgemacht hat.



      Der nächste Betrug!



      Nur diesmal endgültig.



      Ohne eine Wahl.



      Dann, nur noch Finsternis.

  • Andreas_2020

    Es gibt genug Frauen die AfD wählen oder dort sogar mitmachen. Die Partei vertritt eben konservative und rechtsextreme Werte. (Bei jungen Frauen kommen die deswegen auch nicht gut an)

    • Hitchhiker

      @Andreas_2020:

      Ein Viertel bis ein Drittel bei den jungen Afd Wählern sind Frauen...die kommt anscheinend schon ganz gut an... Was für "schlechte" Eigenschaften junge männliche Afd Wähler haben wird ständig erzählt. Was man nie hört was ist eigentlich der Grund das junge Frauen die Afd wählen... Würde es das narrative zerstören die junge Frauen wählen links und die jungen Männer sind alle konservativ.

      Würde man auch mal bei den Frauen hinschauen bekäme man vielleicht weitere Hinweise warum die Afd so beliebt ist und würde vielleicht nicht mehr die ganze Zeit überrascht sein.

    • Westlahn

      @Andreas_2020:

      Am schlechtesten kommen sie bei den Ü70 Frauen an. Weil die -in ihrer Altersklasse - sehr viel zahlreicher sind als die Männer (Lebenserwartung und so...), aber weniger AfD wählen, hats mit der absoluten Mehrheit nicht geklappt. Weniger schön: in allen anderen Altersklassen haben mehr(!) Frauen für die AfD gestimmt als Männer... ooopps

  • Éljen a Magyar

    "So soll das „Recht auf körperliche Unversehrtheit auch für ungeborenes Leben gelten“..."

    Daß auch schon der nasciturus ab dem Moment der Nidation, also der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut, Träger der Grundrechte aus Art. 1 GG (Würde des Menschen) und Art. 2 GG (Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit) ist, ist keine neue Forderung der AfD, sondern geltende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe - und das bereits seit 1974!

    • Tuff

      @Éljen a Magyar:

      Es ist gruselig und mental zerstörend zu wissen, dass das Potenzial auf Leben über dem existierender Frauen steht. Mir wird schlecht.

  • Martin Rees

    In solchen Fällen drücke ich gerne die Taste "return":



    taz.de/Nachruf-auf...bb_message_5269185



    Erst stampfen sie alles nieder und dann marschieren sie wieder😳

  • Philippo1000

    Hier zeigt sich wiederholt,



    dass mit den Rechten kein Programm, sondern eine Farbe gewählt wurde.



    "Ich mach' mal blau", ist an sich ja kein Konzept, sondern nur eine Haltung.



    Selbstverständlich geht damit eine Haltung einher, die eine gewisse Trotzreaktion enthält.



    Die Selbstwirksamkeit wird scheinbar dadurch erreicht, dass plötzlich Alle auf Sachsen Anhalt gucken.



    Wie im Artikel dargelegt, ist es in dee Realität nicht weit her mit der Selbstwirksamkeit. Wenn Frauen die eigene Handlungsfähigkeit abwählen ist das ein Widerspruch in sich.



    Das erinnert allerdings an die 50er Jahre, in denen die Frauen auch fleißig CDU gewählt haben, obwohl diese Partei keineswegs für mehr Frauenrechte eintrat



    Gleiches gilt natürlich für die Arbeiter.



    Obwohl die "afd" nicht für Arbeitnehmerrechte sondern Marktliberalität steht, machen die Arbeiter dort, gegen die eigenen Interessen, ihr Kreuzchen.



    Das ist natürlich völlig unlogisch.



    Logisch ist nur die Folgerung daraus, dass natürlich Keine*R ein Wahlprogramm ließt



    Wichtiger als Inhalte ist natürlich die Stimmung " Teil von Etwas" zu sein, nämlich dem Wechsel zu einer autoritären Herrschaft.



    Da wird, ganz ohne KI, das Hirn freiwillig abgegeben.

  • David Lejdar

    Bei der Nachbarschaftsversammlung von Vertretungen aller hier lebenden Nationalitäten, hatte ich mir Gedanken macht, wieviele Vertretungen per Nationalität. Und eine Idee wäre, zwei, jeweils ein Herr und eine Dame - und diese entweder jeweils von Wählern und Wählerinnen gewählt, oder jede/r Wähler/in mit zwei Stimmen. Damit hätte man ziemlich einfach Parität in der Versammlung. Und im selben Sinne könnte man es auch für das Parlament machen (mit größeren Wahlkreisen).

    Denn, z.B. in intellektueller Fähigkeit sehe ich da keinen Unterschied (des Potenzials) zwischen den Geschlechtern. Aber politisch ist es halt schon heftig, wenn Bande an Männern als Regierung dasitzt, und zu behaupten scheint, dass die Mutter eines jeden Arbeitslosen dysfunktional ist, und alleinstehende Mutter mit Kleinkind aufgefordert sich gefälligst auch um die Mutter des Vaters zu kümmern, weil dieser abgehauen ist, usw. Und mit Parität sowas eher nicht flott durchgewunken.

  • Querbeet

    Die weiße Vater Mutter Kind Familie. Furchtbar.

    • Encantado

      @Querbeet:

      "Die weiße Vater Mutter Kind Familie. Furchtbar."



      Das sollten Sie näher ausführen.



      Der Zwang zu derartigen Konstellationen ist abzulehnen, aber das Prinzip als solches grundsätzlich abzulehnen, scheint mir... überzogen.

      • Querbeet

        @Encantado:

        Das sind die Worte des Autors.

        • Encantado

          @Querbeet:

          "Das sind die Worte des Autors."



          Hm, eine kurze Suche findet das Wort furchtbar nicht im Text.

          • Querbeet

            @Encantado:

            Stimmt. Das war mein ironischer Zusatz.

            • Encantado

              @Querbeet:

              "Das war mein ironischer Zusatz."



              ...den ich Sie bat näher auszuführen.



              Schön dass wir da jetzt im selben Bild sind.

    • Goodfella

      @Querbeet:

      Was ist an einer weißen Vater-Mutter-Kind Familie denn so furchtbar?

      • Querbeet

        @Goodfella:

        Nichts. Aber so steht es im Artikel.

    • ToMuch

      @Querbeet:

      Das, was Sie als „furchtbar“ bezeichnen ist für die große Mehrheit hier einfach nur Normalität.

      • Querbeet

        @ToMuch:

        Ich weiss, der Artikel findet aber eben dies ablehnenswert.

        • Ruhig bleiben

          @Querbeet:

          @Querbeet

          Erstens steht im Text nichts davon, dass es schlecht sei, nicht einmal implizit und Zweitens ist Vater-Mutter-Kind eben nicht die einzigste Form von Familie.

          Wenn eine Partei das verneint, lebt sie halt einfach in einer anderen Realität.

    • Lorenzo Soil

      @Querbeet:

      Menschen, die so denken wie Sie, tragen zur Spaltung der Gesellschaft bei, so wie es auch die AFD macht.

    • Thomas O´Connolly

      @Querbeet:

      Was soll so ein Kommentar voller unmaskiertem Hass auf die anderen? Das ist Chauvi-Scheiße, Leute!







      Ich zb. bin so aufgewachsen und wäre ich jetzt Mitte-rechts bis ganz rechts, würde ich ihren Kommentar als Bestärkung lesen, die AfD doch zu wählen. Denn Hass macht Menschen Angst, und wenn der Hass auf das abzielt, was sie als ihr Leben begreifen, dann werden Menschen sich immer wie in die enge getriebene Tiere verhalten und sich entweder totstellen oder anfangen sie mit einer ungeahnten Aggressivität zu bekämpfen.

      Worte sind Waffen, vergessen Sie das nie.



      Und wer eine Waffe auf einen Menschen richtet, der muss klar vor Augen haben was die Folgen sein können.

  • Il_Leopardo

    Wie wohl die „Funktionierende(n) Familien“ aussehen mögen? Mit nur einem Verdiener und einer Frau, die sich um die zahlreichen Kinder kümmert und die Alten pflegt? Das „Baby-Begrüßungsgeld“, die „Nachwuchsprämie“ und eine „Eigenheimprämie“ werden sicher nicht ausreichen. Und noch eine Frage: Kommen auch zwei Frauen oder zwei Männer, die Kinder großziehen, in den Genuss dieses "Geldregens"?

    • dtx

      @Il_Leopardo:

      Es wird von den ganzen Prämien nichts geben. Man wird einfach verkünden, vor der Wahl keine Zeit gefunden zu haben, die bisherigen Haushaltsbeschlüsse zu lesen.

  • warum_denkt_keiner_nach?

    Beim besten Willen. Ob jetzt schreckliche Männer oder schreckliche Frauen von der AfD im Parlament sitzen, ist doch egal. Beide stehen für die selbe schreckliche Politik. Die ist geschlechtsunabhängig.

    • Encantado

      @warum_denkt_keiner_nach?:

      " Die ist geschlechtsunabhängig."



      In der Tat.



      Wer aus einer rechtsradikalen Machtübernahme einen Geschlechterkampf macht, verzettelt sich in Nebenkriegsschauplätzen. Die AfD wird's freuen.

      • Alex_der_Wunderer

        @Encantado:

        @ Encantado



        Die komplette AfD mit samt ihren Sympathisanten, gehört des Landes verwiesen oder in den Knast.

      • warum_denkt_keiner_nach?

        @Encantado:

        Nebenkriegsschauplätze ist das richtige Wort. Den Hang des bürgerlichen Feminismus, sich auf diesen zu verzetteln, hat Clara Zetkin schon vor über 100 Jahren kritisiert.

    • Flix

      @warum_denkt_keiner_nach?:

      Stimmt, Weidel, Storch, die in Berlin einsitzende ex Richterin, …

  • Eva37

    Mehr als die Hälfte der Frauen ist gegen Quoten.

    • ToMuch

      @Eva37:

      Ich auch. Ich will meinen Job wegen Kompetenz, nicht wegen meines Uterus.

      • Ruhig bleiben

        @ToMuch:

        Nur ist leider der Uterus in vielen Fällen ein Ausschlussgrund.

        • ToMuch

          @Ruhig bleiben:

          Dann ist es die falsche Firma.



          Ich mache meinen Job/ meine Jobs echt gut, wenn eine Firma trotz vieler sehr guter Arbeitsnachweise auf mich verzichten möchte, darf sie das. Eine andere Firma freut sich darüber.

  • Hans Dampf

    Es brennt in Sachsen-Anhalt



    Vielleicht sollten wir tatsächlich um Sachsen-Anhalt eine Brandmauer hochziehen.



    .



    .



    Böse Satire, dies erwartet, aber sie hat mich doch schockiert.

  • Gerd Grözinger , Autor , Prof., Europa-Univ. Flensbu

    Ich habe schon vor einigen Jahren hier in der taz in einem Beitrag dafür argumentiert, den Grundgesetz-Auftrag für Gleichberechtigung im parlamentarischen Raum so umzusetzen, dass die - quantitativ bedeutsame - Wahlkampfkostenerstattung davon abhängig gemacht wird, dass Frauen mindestens 50% der Sitze einer Partei besetzen. Ansonsten sollten proportionale Abschläge gelten. Was würde das für Sachsen-Anhalt bedeuten? Die AfD müsste auf etwa 90% Staarsgelder verzichten, die CDU mit 2 weiblichen Abgeordneten von 15 ebenfalls erheblich, das BSW mit 2 von 5 etwas (wenn bei ungeraden Sitzzahlen aufgerundet wird), Grüne und SPD erhielten die volle Höhe. Wäre das jetzt nicht endlich eines Gesetzesvorstosses im Bund wert? Gegenüber einem Verbotsverfahren mit langer Dauer und unklaren Erfolgsaussichten liesse sich dies rasch und wohl juristisch wenig gefährdet durchsetzen.



    taz.de/Debatte-Fra...%2Bgr%C3%B6zinger/

    • DiMa

      @Gerd Grözinger:

      Dabei handelt es sich un eine unzulässige Einschränkung der Freiheit der Wahl. In Brendenburg und Thüringen sind Gesetze, die Einschränkungen vorgenommen haben, vollkommen zu Recht für rechtswidrig erklärt worden.

    • Westlahn

      @Gerd Grözinger:

      Wenn überhaupt, ließe sich ein grob hälftiger Anteil am Bundestag insgesamt argumentieren. Auf Parteien bezogen würde es das Wahlergebnis deutlich verfälschen. Verschiedene Parteien sind für Frauen unterschiedlich attraktiv und das muss im gewählten Personal auch deutlich werden können. Auch die Entscheidung, nicht zu wählen, muss sich im Parlament abbilden. All das wird mit einem Parteien 50:50 unmöglich. Schon die Grüne Regelung mit Frau an der Spitze und abwechselnd Mann und Frau auf der Liste ist eigentlich grenzwertig.

    • T-Rom

      @Gerd Grözinger:

      Der Vorschlag scheint nicht durchdacht.



      Einmal abgesehen von der zwingenden Frage, ob die Kostenerstattung für Parteien mit mehr als 50% weiblichen Abgeordneten dann ebenfalls reduziert werden müsste: der Widerspruch einer solchen Regelung zu den im Grundgesetz verankerten freien Rechten der Parteien und freien Wahlen ist ja auf der Hand liegend.



      Ob man eine Partei wählt, die haupsächlich Männer aufstellt (oder auch Kandidaten mit andern Merkmalen bevorzugt aufstellt, wie etwa Bauern, Arbeiter, Juristen oder Lehrer) muss schon den Wählerinnen oder Wählern überlassen bleiben.

    • elektrozwerg

      @Gerd Grözinger:

      Wie oft haben Verfassungsgerichte nun schon darauf hingewiesen, dass der Zwang zu abwechselnden (Mann/Frau) Wahllisten das Wahlrecht zu sehr einschraenkt und deshalb nicht mit der Verfassungs vereinbar ist?

      "GG Artikel 20 (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt."

      Wenn der Souveraen meint, seine Entscheidung an der Urne nicht vom Geschlecht der Repraesetanten abhaengig zu machen, dann ist das zu akzeptieren.

      Artikel 20 ist einer der wichtigsten Artikel unserer Verfassung und faellt unter die Ewigkeitsklausel. Als Demokrat haette ich besseres zu tun, als Vorschlaege zu publizieren, die diesen Artikel durch die Hintertuer ausser Kraft setzen sollen, in der irrigen Annahme es gaebe ein Recht irgendeiner Gruppe, aufgrund welcher Merkmale auch immer definiert, im Verhaeltnis zur Gesamtbevoelkerung im Parlament vertreten zu sein.



      Jeder Buerger (m/w/d) hat das Recht sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Sie wollen keine Gleichberechtigung, sondern Gleichstellung. und diese hat als Kollektivrecht aus guten Grund keinen Platz in unserem GG.

    • Sam Spade

      @Gerd Grözinger:

      "liesse sich dies rasch und wohl juristisch wenig gefährdet durchsetzen"

      Worauf stützt sich diese Aussage?

      Juristisch würde ihr Vorschlag einer Sanktionsmaßnahme gleichkommen und zumindest gegen Art 21 des GG verstoßen. Ein finanzieller Zwang würde nicht nur einen Eingriff in die Auswahlanatomie bedeuten sondern auch die Chancengleichheit der Parteien wären nicht mehr gewährleistet.

      Ich würde einmal stark davon ausgehen, dass Gerichte in diesem Fall den Schutz der Parteienfreiheit und damit auch der Offenheit der freien Willensbildung durch den Bürger Vorrang gegenüber der Chancengleichheit gemäß Art 3 GG einräumen würden.

      Juristisch leicht umsetzbar ist es ohne Änderung des GG auf jeden Fall nicht. Und ohne GG Änderung dürfte es dann mit Sicherheit vor dem Bundesverfassungsgericht landen. Wäre dann das Gegenteil von "rasch".

  • Metallkopf

    Zwei Fragen:

    1. Wie stark vertreten sind Frauen in der Sachsen-Anhaltinischen (-Anhaltischen?) (Wahl-)Bevölkerung? und

    2. Wie haben diese gewählt?

    • derzwerg

      @Metallkopf:

      Let me google this for you. Gut gestellte Fragen sind manchmal wertvolle Beiträge zu einer Diskussion, wenn sie zum Nachdenken anregen können. Hier allerdings lenken sie ab vom Thema: Antwort auf Frage 1 steht auf Wikipedia (Bevölkerungspyramide mit Männer- und Frauenüberschuss), Antwort auf Frage 2 im Artikel.

    • RagnarDannesjkoeld

      @Metallkopf:

      49% Frauen. Diese wählten mit 40% AfD.

    • Silja Laus

      @Metallkopf:

      Laut Artikel haben 39% der weiblichen Wähler die AfD gewählt. Manchmal hilft lesen vor dem kommentieren 😇

    • Mondschaf26

      @Metallkopf:

      Zu 2. Lt. obigem Artikel ca. 39 %. Also haben weitaus weniger Frauen als Männer AfD gewählt.

    • Westlahn

      @Metallkopf:

      In fast allen Altersgruppen (außer 18-24 und vor allem in den Ü70) haben die weiblichen Stimmen etwa einen 50% Anteil an den AfD-Stimmen. Und in der Gruppe der Ü70 sind die Frauen aus demographischen Gründen in der großen Mehrheit. Aber deren nur sehr kleiner Anteil an AfD Stimmen hat vermutlich die absolute Mehrheit für die AfD verhindert. Das macht die zahlreichen weiblichen AfD Stimmen in allen anderen Altersgruppen aber um keinen Deut besser.

    • Westlahn

      @Metallkopf:

      Ach Quoten sollen leisten, was die Frauen Sachsen-Anhalts offensichtlich sonst nicht hinkriegen ... einfach nicht für die AfD stimmen. Denn 20% der Wahlberechtigten haben kein Problem mit der männlichen Dominanz in der AfD. Schließlich ist ja eine lesbische Blondine ganz vorne mit dabei.